Citation: 1P.610/2003 15.12.2003 E. A

Am 14. Mai 2002 erstattete X.________ Strafanzeige gegen Y.________ wegen Tätlichkeit und Sachbeschädigung. Die Anzeigerin machte geltend, ihr Hund "A.________" sei am 24. April 2002 vom Hund "B.________" des Y.________ gebissen worden, worauf es zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sei, in deren Verlauf Y.________ X.________ einen Schlag in die Magengegend versetzt und mit dem Schirm auf den Hund "A.________" eingeschlagen habe. Der Hund sei am Auge verletzt worden. Weiter machte X.________ geltend, von Y.________ seit Jahren provoziert und beschimpft zu werden. Sie habe anlässlich ihrer Spaziergänge mit ihrem Hund bei Begegnungen mit Y.________ diverse Male Schutz bei Drittpersonen anfordern müssen, weil Y.________ gedroht habe, er mache sie "fertig". Dagegen legte der Beschuldigte bei seiner Einvernahme vom 22. Mai 2002 dar, den Hund der Anzeigerin lediglich einmal mit dem Schirm geschlagen zu haben, um ihn davon abzuhalten, seinen Hund zu attackieren. X.________ habe dann wiederum ihm, Y.________, mit dem Schirm auf den Kopf geschlagen, so dass seine Brille kaputt gegangen sei. Er habe mit dem linken Arm den Angriff abgewehrt, wobei er X.________ irgendwo am Körper getroffen habe. Zu den übrigen Geschehnissen führte Y.________ aus, er habe nur einmal zum Hund X.________s gesagt, er solle "abhauen". An weitergehende Provokationen vermöge er sich nicht zu erinnern.