Citation: 8C_618/2014 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hält fest, die Rentenaufhebung beruhe auf einer an fünf Tagen durchgeführten, mehrstündigen Observation der Versicherten. Dr. med. G.________ gehe in seinem Bericht vom 29. März 2012 davon aus, dass zumindest an den Tagen der Observation keine sichtbaren Einschränkungen der muskuloskelettalen Funktion bestanden hätten und harmonische Bewegungsabläufe der HWS mit freien Rotationsbewegungen festgestellt worden seien. Für die Vorinstanz ist allerdings fraglich, ob die dem Revisionsverfahren zugrunde liegenden Unterlagen eine abschliessende Beurteilung der somatisch bedingten Arbeitsfähigkeit in einer leichten, wechselbelastenden, nicht monotonen und repetitiven Tätigkeit zulassen. Weiter hat sie erwogen, der Beurteilung von Dr. med. G.________ komme nur reduzierter Beweiswert zu, da er die Versicherte nicht selber untersucht habe und sich darüber hinaus auf ein blosses Aktengutachten des Internisten Dr. med. D.________ stütze. Die letzte auf einer eigenen Untersuchung beruhende rheumatologische Beurteilung durch Dr. med. H.________ stamme vom 22. Oktober 2008 und sei somit nicht aktuell. Aus rheumatologischer Sicht könne daher mangels hinreichend schlüssiger fachärztlicher Aussagen nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf eine relevante Verbesserung des Gesundheitszustandes geschlossen werden. Mit Bezug auf die psychische Problematik führt die Vorinstanz aus, Dr. med. F.________ begründe in seiner Stellungnahme vom 27. Juli 2011 keine Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes, sondern postuliere eine von Anfang an fehlende psychische Beeinträchtigung durch das Unfallereignis vom 30. September 2000. Zudem handle es sich um eine reine Aktenbeurteilung, was angesichts des langen Revisionszeitraums keine abschliessende Beurteilung erlaube. Auch aus psychiatrischer Sicht sei somit keine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustandes der Versicherten zwischen der ursprünglichen Rentenzusprechung und dem Erlass der rentenaufhebenden Verfügung ausgewiesen. Das kantonale Gericht kommt daher zum Schluss, dass der eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustandes im Vergleich zu jenem zur Zeit der Rentenzusprechung bejahende Einspracheentscheid vom 25. Oktober 2012 weder aus somatischer noch aus psychiatrischer Sicht unter dem Titel einer Revision nach Art. 17 ATSG geschützt werden könne.