Citation: 1B_61/2018 E. A

Die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich hat Anklage erhoben gegen A.________. Sie wirft ihm vor, er habe seiner neugeborenen Tochter am 4., 21. und 29. Dezember 2011 jeweils 4 mg Temesta Expedit, aufgelöst im Milchschoppen, verabreicht. Zudem habe er ihr am 17. Januar 2012 erneut 4 mg Temesta gegeben und ca. zweieinhalb Stunden später zusätzlich eine unbekannte Menge Insulin, mutmasslich 18 Einheiten, injiziert. Es habe jeweils akute Lebensgefahr für den Säugling bestanden, und der Beschuldigte, der damals als Pflegefachmann berufstätig gewesen sei, habe bei allen Medikamenten-Abgaben den Tod seiner Tochter gewollt oder zumindest billigend in Kauf genommen und dabei besonders skrupellos gehandelt.