Citation: 6B_55/2009 26.05.2009 E. 4

Die vom Beschwerdeführer gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung erhobenen Einwände haben appellatorischen Charakter, wiederholt er doch in seiner Beschwerdeschrift über weite Strecken einzig seine bereits im kantonalen Verfahren vorgebrachten Tatsachenbehauptungen und stellt damit der Würdigung der Vorinstanz lediglich seine eigene Sicht der Dinge gegenüber, ohne zu erörtern, inwiefern der angefochtene Entscheid (auch) im Ergebnis verfassungswidrig sein soll. Der Beschwerdeführer bringt beispielsweise vor, die Vorinstanz habe zwar richtig festgestellt, dass er seit seiner Rückkehr aus Südafrika bis zu seiner Verhaftung lediglich 180 - 200 Gramm Kokain bezogen habe, während die erste Instanz von einer Menge von 610 Gramm ausgegangen sei. Damit könne unter Berücksichtigung der bei ihm gefundenen Drogenmenge auch nicht davon ausgegangen werden, dass er ab seiner Rückkehr bis zu seiner Verhaftung 400 Gramm Kokain verkauft habe. Die Vorinstanz sei, in Bestätigung des erstinstanzlichen Entscheids, von einer verkauften Drogenmenge von ca. 2 Kilogramm ausgegangen, obwohl sie die Annahme der ersten Instanz betreffend die eingekaufte Menge Kokain (von 610 Gramm auf maximal 200 Gramm) habe korrigieren müssen. Dies sei willkürlich. Die Rüge geht in verschiedener Hinsicht fehl. Falsch ist, dass die Vorinstanz einen Kokainbezug von 180 - 200 Gramm angenommen hat. Vielmehr hat sie dem Beschwerdeführer zwei Kokainbezüge von je 180 - 200 Gramm, somit eine Menge von 360 - 400 Gramm, angerechnet und ausdrücklich festgehalten, dass die vom Beschwerdeführer behauptete Menge von 180 Gramm mit der zwei Tage später sichergestellten Menge von 324 Gramm im Widerspruch stünde. Im Gegensatz zur ersten Instanz hat die Vorinstanz aus der eingekauften Menge Kokain nicht die Schlussfolgerung gezogen, der Beschwerdeführer hätte innerhalb von rund drei Wochen vor seiner Verhaftung 400 Gramm Kokain verkauft. Sie hat sich zur verkauften Menge in dieser Zeitspanne nicht geäussert und erwogen, dass die Menge des eingekauften Kokains hinsichtlich der Frage, wieviel der Beschwerdeführer gesamthaft verkauft habe, nicht allein massgebend, sondern lediglich ein Indiz sei (angefochtenes Urteil S. 24). Soweit der Beschwerdeführer diesen Erwägungen entgegenhält, von der innerhalb von drei Wochen bezogenen Menge Kokain sei direkt auf die verkaufte Menge Kokain zu schliessen, legt er einzig dar, wie seiner Auffassung nach dieser Umstand richtigerweise zu würdigen gewesen wäre. Dieses appellatorische Vorbringen - das sich im Übrigen im Gegensatz zur Annahme der Vorinstanz auf eine geringere Menge bezogenen Kokains stützt - ist unbeheflich und ungeeignet, Willkür darzutun. Der Beschwerdeführer rügt weiter, die Vorinstanz habe die Unschuldsvermutung verletzt. Sie habe sich im Wesentlichen auf die Bargeldeinzahlungen in der Höhe von Fr. 200'000.-- auf sein Konto bei der UBS abgestützt, die er nicht habe erklären können. Abgesehen davon lägen keine Indizien vor, welche die Schlussfolgerung auf einen Kokainverkauf von ca. 2 Kilogramm erlauben würden. Auch diese Vorbringen sind ungeeignet, Willkür darzutun. Gemäss der unangefochtenen Feststellung der Vorinstanz hat der Beschwerdeführer ab ca. Januar 2005 und somit während rund zwei Jahren einen Handel mit Kokain betrieben. Weiter unangefochten blieb die vorinstanzliche Feststellung, wonach - ebenfalls ab Januar 2005 - auf seinem Konto bei der UBS nebst seiner Lohnzahlung Geldbeträge in der Höhe von insgesamt Fr. 372'000.-- einbezahlt wurden. Entgegen seinen Ausführungen war er im vorinstanzlichen Verfahren nicht nur ausser Stande, die Herkunft einer beträchtlichen Geldsumme von Fr. 200'000.-- zu erklären oder zu belegen. Vielmehr waren seine diesbezüglichen Angaben gemäss Vorinstanz widersprüchlich, konstruiert und unwahr. Das hat die Vorinstanz willkürfrei gewürdigt. Nebst seinem Aussageverhalten - insbesondere zum vorgebrachten Nebenverdienst - würdigte die Vorinstanz auch die Menge des gekauften Kokains innerhalb von rund drei Wochen, die Menge des sichergestellten Kokains und die sichergestellten Drogenutensilien, die Aussagen verschiedener Käufer, welche weitere unbekannte Käufer erwähnten, die Zeitspanne seiner Verkaufstätigkeit sowie die Bargeldeinzahlungen und Auszahlungen, die das Konto bei der UBS betrafen. Diesbezüglich hat die Vorinstanz erwogen, dass der Verlauf des Kontos typisch für eine Drogenhandelstätigkeit sei, bei welcher grössere Beträge bar abgehoben würden, um eine grössere Drogenmenge einzukaufen, und danach nach Massgabe der verkauften Teilmengen jeweils kleinere Beträge über eine längere Zeit und in mehreren Tranchen bar wieder einbezahlt würden (angefochtenes Urteil S. 27). Der Beschwerdeführer setzt sich mit der vorinstanzlichen Beweiswürdigung nicht genügend auseinander. Wie bereits vor Vorinstanz legt er einzig dar, weshalb aus seiner Sicht die einzelnen Beweismittel für sich alleine keine Hinweise für einen Kokainverkauf von mehr als 500 Gramm liefern würden. Hingegen zeigt er nicht substanziiert auf, inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung auch im Ergebnis offensichtlich unhaltbar sei (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S. 287; 133 II 249 E. 1.4 S. 254 f.). Seine Vorbringen genügen den Begründungsanforderungen gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG nicht, weshalb auf die Beschwerde insoweit nicht einzutreten ist.