Citation: 2C_125/2021 E. 4.3.3

4.3.3. Im Grundsatz gilt, dass keine erfolgreiche Integration vorliegt, wenn eine Person kein Erwerbseinkommen erwirtschaften kann, welches ihren Konsum zu decken vermag, und sie während einer substanziellen Zeitdauer von Sozialleistungen abhängig war (vgl. E. 4.2 hiervor). Vorliegend bestehen keine Anhaltspunkte, dass der Beschwerdeführer nicht auch künftig von der Sozialhilfe abhängig sein wird, zumal er vor Bundesgericht einräumt, nach wie vor kein Einkommen zu erzielen. Dass der Beschwerdeführer gemäss dem Betreibungsregisterauszug der Stadt U.________ vom 20. November 2019 ausserdem mit Verlustscheinen im Umfang von rund Fr. 14'500.-- verzeichnet ist, stellt die wirtschaftliche Integration ebenso infrage. Es sind keine Gründe ersichtlich, weshalb dem Beschwerdeführer die Verschuldung nicht vorgeworfen werden könnte (vgl. auch Urteil 2C_496/2019 vom 13. November 2019 E. 5.3). Nach ständiger Rechtsprechung schliesst die Verschuldung der ausländischen Person eine erfolgreiche Integration nicht per se aus. Dies gilt indes nur, solange sie im Begriff ist, die Schulden in wirksamer Weise zurückzubezahlen (vgl. E. 4.2 hiervor). Entsprechende Bemühungen sind vorliegend weder festgestellt noch bringt der Beschwerdeführer solche vor.