Citation: 1B_334/2021 E. C

Mit Beschluss vom 29. März 2021 wies das Bezirksgericht Zürich, 9. Abteilung, die Anträge des Beschuldigten auf Rückweisung der Anklage oder Sistierung des Verfahrens sowie auf Übersetzung diverser Verfahrensakten ab. Dagegen reichte der Beschuldigte am 12. April 2021 Beschwerde beim kantonalen Obergericht ein. Er beantragte, der Beschluss des Bezirksgerichtes sei insoweit aufzuheben, als sein Antrag auf Übersetzung der wesentlichen Verfahrensakten abgewiesen worden sei. Weiter verlangte er, dass die Staatsanwaltschaft anzuweisen sei, die für die Verteidigung wesentlichen Verfahrenshandlungen auf Französisch zu übersetzen. Diesbezüglich listete er die fraglichen Aktenstücke (mit Aktenbelegnummer) einzeln auf, nämlich ca. 50 Einvernahmeprotokolle und 3 Strafanzeigen (auszugsweise betreffend zwei Anklagesachverhalte) sowie sämtliche "künftig hinzukommenden Einvernahmen inkl. Beilagen - gemäss fortlaufender Bezeichnung". Der Beschuldigte stellte ferner den Antrag, es sei das Bezirksgericht anzuweisen, mit dem Fortgang des Hauptverfahrens (DG20013) bis zum Vorliegen der Übersetzungen zuzuwarten. Mit Beschluss vom 10. Mai 2021 trat das Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, auf die Beschwerde nicht ein.