Citation: 1C_441/2020 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung (Art. 97 Abs. 1 BGG) durch die Vorinstanz. Zusammenfassend macht er geltend, entgegen dem verkehrsmedizinischen Gutachten von Dr. med. D.________ und der darauf abstützenden vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung verfüge er über die kognitiven und körperlichen Fähigkeiten, um ein Motorfahrzeug sicher zu führen. Der dem Gutachten zugrunde liegende zweiteilige Kurztest zur Überprüfung der Frontalhirn-Leistungsfunktion sei unvollständig, da der zweite Teil, der eine körperliche Untersuchung sowie eine begleitete Kontrollfahrt beinhalte, nicht durchgeführt worden sei. Gestützt auf das Gutachten könne somit keine exakte Diagnose betreffend seiner Fahreignung gemacht werden, da er als erfahrener Automobilist, der in seinem Berufsleben stets in der Transportbranche tätig gewesen sei, anlässlich der begleiteten Probefahrt seine Fahrtauglichkeit hätte beweisen können. Das unvollständige Gutachten habe somit nicht als Grundlage für den Führerausweisentzug verwendet werden dürfen. Überdies habe die Vorinstanz das Arztzeugnis von Dr. med. C.________, welches ihm ein gut eingestelltes Parkinson-Syndrom attestiere, bei der Beurteilung seiner Fahrtauglichkeit ausser Acht gelassen, obwohl dieser darin festgehalten habe, weitere Abklärungen betreffend die Beurteilung seiner Fahrtauglichkeit durch das IRM könnten unterbleiben. Diese Aussage sei als Indiz dafür zu werten, dass bei ihm keine kognitiven Einschränkungen bestünden. Mit ihrer Sachverhaltsfeststellung habe die Vorinstanz somit nicht nur gegen das Willkürverbot (Art. 9 BV) verstossen, sondern auch seinen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt.