Citation: 8C_528/2013 E. 3.1

3.1. Die Arbeitslosenkasse ermittelte in ihrer Verfügung vom 3. Januar 2013 (bestätigt mit Einspracheentscheid vom 19. März 2013) eine beitragspflichtige Beschäftigung von 17 Monaten in der Beitragsrahmenfrist vom 1. Dezember 2010 bis 30. November 2012. In Anwendung von Art. 27 Abs. 2 lit. a AVIG in der seit 1. April 2011 geltenden Fassung ergab sich daher ein Anspruch auf höchstens 260 Taggelder in der Rahmenfrist für den Leistungsbezug vom 1. Dezember 2012 bis 30. November 2014. Die Vorinstanz ist der Ansicht, die Ablehnung eines weitergehenden Taggeldanspruchs sei auch unter dem Gesichtspunkt des Vertrauensgrundsatzes nicht zu beanstanden. Dem Beschwerdeführer sei im Bestätigungsschreiben der Kasse vom 20. August 2010 zugesichert worden, dass ihm durch einen Verzicht auf Arbeitslosenentschädigung für den Monat August 2010 "gemäss den gesetzlichen Grundlagen von heute" keine Nachteile in der Anspruchsberechtigung erwachsen würden. Diese Auskunft sei klar unter Vorbehalt einer allfälligen Gesetzesänderung erfolgt und in Bezug auf die damalige Rechtslage zutreffend gewesen. Da der Vertrauensschutz bei Gesetzesänderungen grundsätzlich nicht greife und ein Ausnahmefall nicht vorliege, könne der Beschwerdeführer aus diesem Schreiben nichts zu seinen Gunsten ableiten, weshalb eine Addition der Beitragsmonate aus einem weiter zurückliegenden Arbeitsverhältnis (Dauer: 1. September bis 26. November 2010 ) nicht möglich sei.