Citation: 5A_1033/2017 E. 4.1

4.1. Mit Blick auf das Gutachten (vgl. vorne Bst. B) rügt sie eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör und die willkürliche Sachverhaltsfeststellung. Die Schlussfolgerungen der Gutachterin beruhten "nicht hauptsächlich auf objektiven Kriterien", sondern seien "sehr stark von [deren] eigenen Wertvorstellungen geprägt". Dies sei mit Eingabe vom 23. Mai 2017 detailliert und substanziiert gerügt worden. Die Vorinstanz sei hierauf jedoch nicht eingegangen und habe es unterlassen, weitere Abklärungen zu treffen bzw. ein "neues und unabhängiges Ergänzungs-, Zweit- oder Obergutachten" in Auftrag zu geben. Die Beschwerdeführerin verkennt, dass das Kantonsgericht sich einlässlich mit der Eingabe vom 23. Mai 2017 auseinandersetzte. Dabei kam es zum Ergebnis, dass es "gestützt auf das Beweisergebnis" in der Lage sei, "über die Zuteilung der faktischen Obhut über die Kinder zu befinden, wobei [das Gericht] sich nicht allein auf das Gutachten, sondern ebenso auf andere Beweisquellen stützt". Folglich hat das Kantonsgericht die Vorbringen der Beschwerdeführerin berücksichtigt und, wenn auch in antizipierter Beweiswürdigung, über deren Antrag auf die Abnahme weiterer Beweismittel entschieden (vgl. BGE 141 I 60 E. 3.3 mit Hinweisen). Eine Gehörsverletzung oder eine sonstige Verfassungsverletzung kann nicht festgestellt werden. Eine solche ergibt sich namentlich auch nicht daraus, dass die Beschwerdeführerin mit den Erwägungen des Kantonsgerichts nicht einverstanden ist (vgl. Urteil 5A_460/2016 vom 11. Januar 2017 E. 2.2).