Citation: 9C_847/2017 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat zu den Umständen, die einer Berufung auf den guten Glauben entgegenstehen, zunächst festgehalten, dass sein Entscheid, mit welchem die Invalidenrente aufgehoben wurde, vom 26. November 2014 datiert und vom Ehemann der Versicherten am 8. Dezember 2014 in Empfang genommen wurde. In Bezug auf die der Versicherten nach diesem Datum zugegangenen Rentenzahlungen sei der gute Glaube ohne weiteres zu verneinen. Bereits nach der Beschwerdeerhebung durch die Pensionskasse am 1. Februar 2013 habe der Leistungsanspruch gegenüber der Invalidenversicherung sodann nicht mehr als nachgewiesen im Sinne von Art. 19 Abs. 4 ATSG gelten können, und es sei deshalb auch für die Zeit danach von zu Unrecht erbrachten Leistungen auszugehen. Über die Beschwerde der Pensionskasse habe die Vorinstanz die Versicherte mit Verfügung vom 19. März 2013 (zugestellt am 28. März 2013) in Kenntnis gesetzt. Aus der behaupteten telefonischen Erkundigung und der von der IV-Stelle angeblich erhaltenen Auskunft, die Rente würde ihr auch weiterhin ausbezahlt werden, könne die Beschwerdeführerin des Weiteren nichts zu ihren Gunsten ableiten, da jeglicher Beweis für eine falsche Auskunft fehle.