Citation: 7B_212/2022 E. 4.4.4

4.4.4. Nicht anders verhält es sich mit dem Vorwurf gemäss dem Dossier S12, wonach der Beschwerdeführer bei der B.________ GmbH eine Auto mietete und den entstandenen Mietpreis nicht bezahlte. Entgegen dem Dafürhalten des Beschwerdeführers täuschte er auch hier nicht lediglich über seine Zahlungsfähigkeit und seinen Zahlungswillen. Vielmehr machte er gemäss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz auch hier falsche Angaben hinsichtlich seiner Wohnadresse und gab er sich wahrheitswidrig als Angestellter bei einem Amt aus. Der Vorinstanz ist zuzustimmen, dass er sich damit wiederum zusätzlicher, Arglist begründender Machenschaften bediente. Zu Recht berücksichtigte die Vorinstanz hinsichtlich der Opfermitverantwortung sodann, dass die Vermietung des Personenwagens an den Beschwerdeführer für die B.________ GmbH der erste Automietvertrag war und es für das Personal angesichts des Erscheinungsbilds des Beschwerdeführers und der falschen Angaben hinsichtlich des Mietzwecks (Nutzung für die Arbeit für ein Amt) nicht ohne Weiteres erkennbar war, dass seine Geschichten frei erfunden waren und er auch nicht zahlungswillig war.