Citation: 2A.64/2001 09.02.2001 E. 1

1.-Der am 15. Februar 1953 geborene türkische Staatsangehörige A.________ hat in der Türkei vier Kinder (geboren 1976, 1977, 1978 und 1979) aus einer so genannten inoffiziellen Ehe. Am 14. Februar 1983 reiste er in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch; nach dessen Abweisung kehrte er 1989 in die Türkei zurück. Am 16. Oktober 1992 heiratete A.________ in der Türkei die 1940 geborene Schweizer Bürgerin B.________, mit welcher er, als er Asylbewerber war, von 1987 bis 1989 in der Schweiz zusammen gelebt hatte. Gestützt auf die Ehe reiste er am 13. August 1993 in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Ehefrau. Am 25. Mai 1998 wurde ihm die Niederlassungsbewilligung erteilt. Am 3. Juni 1998 verliess A.________ den ehelichen Haushalt. Gestützt auf die Scheidungsklage der Ehefrau vom 23. November 1998 wurde die Ehe am 23. März 1999 geschieden. Am 21. Mai 1999 heiratete A.________ in der Türkei die türkische Staatsangehörige C.________. Diese hat zwei Kinder (D.________, geboren am 22. August 1990, und E.________, geboren am 15. September 1995), deren Vater A.________ ist. A.________ stellte am 8. Juli 1999 ein Familiennachzugsgesuch für seine neue Ehefrau und die gemeinsamen Kinder D.________ und E.________. Mit Verfügung vom 6. September 1999 widerrief das Ausländeramt des Kantons Schaffhausen die Niederlassungsbewilligung von A.________ und wies ihn aus dem Kanton Schaffhausen weg; auf das Familiennachzugsgesuch trat es nicht ein. Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen wies den gegen diese Verfügung erhobenen Rekurs am 13. Juni 2000 ab. Mit Entscheid vom 22. Dezember 2000 wies das Obergericht des Kantons Schaffhausen die gegen den regierungsrätlichen Entscheid erhobene Beschwerde ab und setzte A.________ die Frist zum Verlassen des Kantons Schaffhausen neu auf den 30. April 2001 an. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 5. Februar 2001 beantragt A.________, der Entscheid des Obergerichts vom 22. Dezember 2000 sei aufzuheben und es sei vom Widerruf der dem Beschwerdeführer am 25. Mai 1998 erteilten Niederlassungsbewilligung abzusehen.