Citation: 1B_78/2020 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz erwägt, die Staatsanwaltschaft habe ein berechtigtes Interesse an der Prüfung, ob der Beschuldigte "die fragliche Datei effektiv nur einmal via Instgram teilte (oder allenfalls auch noch auf anderen Kanälen mit anderen Personen) ". Auch müsse sie klären können, ob er "weitere verbotene Mediendaten besass und teilte". Dass die von der Bundeskriminalpolizei gemeldete MP4-Videodatei sich auf einem der sichergestellten Smartphones befinde, liege auf der Hand; die Staatsanwaltschaft werde abzuklären haben, "aus welcher Quelle" die Datei stamme und mit welchen Personen der Beschwerdeführer sie geteilt habe. Diesbezüglich habe er die Aussage verweigert. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft sei es "notorisch", dass Personen, die sich von einschlägiger Pornografie angezogen fühlten, solches Material auch regelmässig teilten. Bei einer Einvernahme habe der Beschwerdeführer eingeräumt, dass ihm selber auch schon ein Video mit grausamen Gewaltdarstellungen (Köpfen einer Person) zugesendet worden sei; zudem habe er ausgesagt, das Smartphone sei "Dreh- und Angelpunkt seines Lebens". Nach Ansicht der Vorinstanz sei es auch nicht unzulässig, "von einer mutmasslichen Strafhandlung, die nicht von vornherein den Charakter einer absolut einmaligen Tat" aufweise, "auf die Möglichkeit weiterer Delikte gleicher oder ähnlicher Art zu schliessen" (angefochtener Entscheid, S. 4 E. 5.4.3, mit Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichtes 1B_193/2017 vom 24. August 2017 E. 3.3).