Citation: 5A_707/2017 E. A

A.a. B.________ (geb. 2011) ist die Tochter von F.________ (geb. 1992). Noch vor der Geburt wurde der Mutter die Obhut über ihre Tochter entzogen und eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB errichtet. Beiständin ist heute E.________, Soziale Dienste V.________. Ab Geburt lebte B.________ als Pflegekind bei ihrer Grossmutter mütterlicherseits, Frau A.________, die neben F.________ noch vier weitere Kinder hat, unter anderem den Sohn G.________ (geb. 1997). A.b. Am 4. August 2015 verlängerte das Amt für soziale Sicherheit des Kantons Solothurn befristet auf fünf Jahre die Pflegeplatzbewilligung. Die Bewilligung verknüpfte sie mit Auflagen (Befolgung der Weisungen der Beiständin und der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________ [im Folgenden: KESB], insbesondere betreffend Empfehlungen eines im Vorfeld des Entscheids eingeholten Gutachtens). A.c. Am 15. Juni 2016 reichte die KESB W.________ bei der KESB eine Gefährdungsmeldung betreffend B.________ ein. Hintergrund bildete ein zu G.________ eingeholtes Gutachten der KESB X.________. Daraus ging hervor, dass sich dieser unter anderem gegenüber Kindern sexuell auffällig verhalten, B.________ an den Schamlippen berührt und vereinzelt gegen die Weisung der KESB, nicht bei seiner Mutter zu übernachten, verstossen habe. Während dieser Übernachtungen sei B.________ zu ihrem Schutz von der Grossmutter in einem Zimmer eingesperrt worden. A.d. Gestützt auf die Gefährdungsmeldung eröffnete die KESB am 30. Juni 2016 ein Kindesschutzverfahren betreffend B.________ und beauftragte die Beiständin mit der Abklärung des Sachverhalts. A.e. In ihrem Abklärungsbericht vom 4. Oktober 2016 empfahl die Beiständin eine Fremdplatzierung von B.________. Ihr Wohl sei aufgrund der Möglichkeit des sexuellen Missbrauchs durch ihren Onkel G.________ gefährdet. Die Grossmutter könne B.________ nicht angemessen schützen. Weiter sei fraglich, ob B.________ von der Grossmutter und dem aktuellen Umfeld adäquat unterstützt und gefördert werde. A.f. Mit Entscheid vom 29. Dezember 2016 verfügte die KESB die Umplatzierung von B.________ per 10. Januar 2017 in die Pflegefamilie von C.C.________ und D.C.________ in Y.________. Ausserdem passte sie die Aufgaben der Beiständin an.