Citation: 8C_523/2024 E. 5.10

5.10. Insgesamt bestehen somit keine auch nur geringen Zweifel an der versicherungsinternen Beurteilung des Dr. med. C.________, wonach der Status quo sine vel ante nach der Schnitt- resp. Stichverletzung (mit allfälligem Fremdkörpereinschluss) von Anfang Mai 2022 spätestens Ende August 2022 erreicht war. Dass der Suva-Arzt keine persönliche Untersuchung vorgenommen hat, schadet dem Beweiswert seiner Berichte nicht, zumal die Fremdkörperthematik erst im Dezember 2022 aufkam und der behandelnde Handchirurg diesbezüglich keinen Handlungsbedarf sah. Sodann ging er in seiner ersten Beurteilung zwar - in Übereinstimmung mit der radiologischen Einschätzung - davon aus, dass die Beschwerden des Versicherten auf eine rheumatoide Arthritis zurückzuführen seien, wohingegen die Handchirurgen eine CPPD diagnostizierten. In seiner zweiten Beurteilung vom 17. Oktober 2023 schloss sich der Suva-Arzt dieser Diagnose aber an, so dass auch insofern nicht von einer unklaren medizinischen Sachlage auszugehen ist, die eine persönliche Untersuchung erfordert hätte. Da im Übrigen kein Fall von Beweislosigkeit vorliegt, stellt sich die von den Parteien aufgeworfene Frage der Beweislast von vornherein nicht.