Citation: 5A_776/2022 E. 2

Anfechtungsgegenstand bildet die Frage, ob das Landgericht Uri gegen Recht verstossen hat, wenn es auf die Scheidungsklage des Beschwerdeführers zufolge bereits andernorts hängigen Scheidungsverfahrens nicht eingetreten ist. Sowohl die Rechtsbegehren als auch die Beschwerdebegründung, in welcher primär Vorwürfe an die Mutter erhoben werden und ausgeführt wird, inwiefern der Sohn bei ihm besser aufgehoben wäre, gehen am Anfechtungsgegenstand vorbei. Als in einem weiten Sinn sachbezogen könnte einzig das Vorbringen angesehen werden, wonach es eine unzutreffende Behauptung der Gegenpartei sei, dass das Getrenntleben seit dem 10. Januar 2020 bestehe (womit sinngemäss die Zuständigkeit des Bezirksgerichts Schwyz für das Scheidungsverfahrens in Frage gestellt werden könnte mit der - allerdings nicht in der Beschwerde enthaltenen - Argumentation, die zweijährige Wartefrist sei nicht eingehalten). Indes hat das Obergericht festgestellt, dass die Trennung gemäss der auch vom Beschwerdeführer unterzeichneten und seinerzeit im Eheschutzverfahren genehmigten Vereinbarung am 10. Januar 2020 erfolgte. Diese Feststellung ist für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG) und mit der appellatorischen Behauptung, die Trennung hätte nicht damals stattgefunden, ist keine Willkür darzutun. In rechtlicher Hinsicht erfolgen wie gesagt überhaupt keine Ausführungen zur relevanten Frage der Rechtshängigkeit.