Citation: 2C_489/2023 E. 9.1

9.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Gebäudeversicherung habe ihm in einem Schreiben vom 8. Juni 2018 unter Hinweis auf Art. 32 GVG/BE zugesichert, dass die Entschädigung nicht gekürzt oder verweigert werde, obwohl die Gebäudeversicherung vom dringenden Verdacht gegen ihn Kenntnis gehabt habe. Gemäss dem Schreiben sei, sofern er die Wiederaufbaukritierien erfülle, die volle Entschädigung geschuldet. Der Beschwerdeführer folgert daraus, die Gebäudeversicherung habe bezüglich der absichtlichen Herbeiführung des Schadens bzw. der Entschädigungspflicht rechtskräftig verfügt. Es sei nach kantonalem (Verfahrens-) Recht unzulässig, auf diesen Entscheid zurückzukommen. Soweit die Vorinstanz die Entschädigung nachträglich trotzdem verweigere, verletze sie in willkürlicher Weise kantonales Recht (Art. 9 BV), namentlich Art. 32 Abs. 1 GVG/BE und Art. 56 Abs. 2 VRPG/BE (Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons Bern; BSG 155.21), und Art. 5 VwVG. Entgegen der Vorinstanz sei unerheblich, dass das Schreiben vom 8. Juni 2018 von der GVB Privatversicherungen AG und nicht von der GVB verfasst worden sei.