Citation: U 78/05 26.08.2005 E. A

Die 1964 geborene P.________ war seit Mai 2000 als Küchenhilfe im Restaurant F.________ tätig und in dieser Eigenschaft bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Zürich) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 14. Februar 2001 stürzte sie auf dem Arbeitsweg mit dem Fahrrad und erlitt dabei eine mediale Schenkelhalsfraktur rechts, welche gleichentags im Spital Z.________ mittels Schraubenosteosynthese versorgt wurde (Austrittsbericht des Spitals Z.________ vom 2. März 2001). Der Übertritt in die Klinik A.________ erfolgte am 1. März 2001. Am 14. März 2001 konnte sie in gutem Allgemeinzustand unter Verordnung ambulanter Therapie zur Weiterbehandlung durch den Hausarzt Dr. med. S.________, Spezialarzt für Innere Medizin FMH, nach Hause entlassen werden (Bericht der Klinik A.________ vom 27. März 2001). Ab 1. September 2001 attestierten Dr. med. S.________ (Eintragung im Unfallschein vom 27. August 2001) und Dr. med. F.________, Leitender Arzt Chirurgie, Spital Z.________, (Ärztliches Folgezeugnis vom 12. September 2001) der Versicherten eine volle Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit. Nach der Schraubenentfernung an der rechten Hüfte am 2. Oktober 2001 klagte P.________ über ein persistierendes Schmerzsyndrom in der rechten Leiste. Eine röntgenologische Abklärung durch Dr. med. H.________, Orthopädiezentrum Spital Z.________, vom 8. März 2002 zeigte eine in leichter Fehlstellung (Dorsalkippung) verheilte mediale Schenkelhalsfraktur mit aufgehobenem Schenkelhals-Offset, weshalb am 30. April 2002 eine Offset-Korrektur Hüfte rechts durchgeführt wurde (Operationsbericht der Klinik X.________ vom 30. April 2002). Die Versicherte gab in der Folge fortbestehende Beschwerden an und war erneut zu 100 % arbeitsunfähig. Am 8. April 2003 wurde die Metallentfernung an der Hüfte rechts durch Dr. med. H.________ durchgeführt, welcher nach Erstellung eines Arthro-MRI (vom 13. Juni 2003) und Untersuchung (vom 19. Juni 2003) für die unklaren Restbeschwerden kein Korrelat finden konnte. Die Zürich veranlasste deshalb bei Dr. med. G.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie FMH, ein Gutachten, welches am 6. Januar 2004 erstattet wurde. Darin attestiert der Experte der Versicherten in der bisherigen Tätigkeit eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit. Am 3. März 2004 nahm er auf Nachfrage des Unfallversicherers zur abweichenden Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. med. H.________ Stellung. Auf Vorschlag des Dr. med. H.________ hin holte die Zürich im Sinne einer Zweitmeinung bei Dr. med. D.________, Klinik B.________, den Bericht vom 29. März 2004 ein. Mit Verfügung vom 7. April 2004 stellte die Zürich die Taggeldleistungen rückwirkend ab 1. Januar 2004 ein. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 29. Juni 2004).