Citation: 4A_604/2020 E. 5.3.3

5.3.3. Daraus lässt sich indessen keine Befangenheit ableiten. Die Vorinstanz stützte sich nicht nur auf diese Begründung, sondern hielt fest, die Mitwirkung des unzuständigen Richters habe sich nur auf vier Entscheide bezogen. Auf zwei davon sei das Gericht in der Folge mit Verfügung vom 23. April 2019 zurückgekommen. Damit seien die Entscheide, an denen der unzuständige Bezirksrichter mitgewirkt hatte, im Ergebnis obsolet geworden. Dass auch diese Begründung unhaltbar wäre, wird in der Beschwerde nicht rechtsgenüglich aufgezeigt. Damit war die Annahme der Verwirkung nicht prozessrelevant, so dass sich daraus keine Absicht zur Benachteiligung herauslesen lässt. Es handelt sich zwar um einen offensichtlichen Fehler, aber in einem ohnehin nicht wesentlichen Punkt. Dies genügt zur Annahme von Befangenheit nicht.