Citation: 8C_800/2009 01.06.2010 E. A

Die 1995 geborene M.________ leidet an einer kongenitalen Myopathie (Ziff. 184 GgV Anhang) mit dadurch bewirkten Wirbelsäulenverkrümmungen (Skoliose), zu deren Behandlung ihr die IV-Stelle Nidwalden medizinische Massnahmen zusprach (unter anderem Physiotherapie, Korsettanpassung und vom 10. bis 15. August 2008 stationär in der Universitätsklinik X.________ durchgeführte Skoliosetherapie). Am 21. August 2008 ersuchte die Mutter der Versicherten telefonisch um Kostengutsprache für einen Rehabilitationsaufenthalt (vom 10. Dezember 2008 bis 7. Januar 2009) in der Klinik Y.________ in Z.________ (Bundesrepublik Deutschland; vgl. Anmeldebestätigung vom 22. Juli 2008 und Bericht des Dr. med. W.________, Facharzt für Orthopädie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, Chiro- und Physikalische Therapie, Z.________ vom 22. Juli 2008). Nach Beizug verschiedener ärztlicher Auskünfte (worunter Stellungnahmen des Regionalen Ärztlichen Dienstes [RAD] sowie Berichte der Klinik A.________, Wirbelsäulenzentrum, vom 7. November und 23. Dezember 2008 und der Universitätsklinik X.________ vom 16. Januar 2009) und nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren verneinte die IV-Stelle für die anbegehrte Massnahme eine Leistungspflicht (Verfügung vom 9. März 2009).