Citation: 6B_601/2019 E. 2.6

2.6. Der Beschwerdeführer beanstandet, die Aufhebung des Schuldspruchs habe mehr Aufwand verursacht als die Bestätigung des Freispruchs. Die Beurteilung der Anträge auf Bestätigung des Schuldspruchs betreffend die E-Mail vom 8. Dezember 2015, mit welchen er und die Staatsanwaltschaft unterlegen seien, hätten mehr Kosten verursacht, als die Beurteilung seines Antrags auf Aufhebung des Freispruchs betreffend die E-Mail vom 1. Dezember 2015, mit welchem er unterlegen sei. Deswegen sei nicht von einer hälftigen Aufteilung der Kosten zwischen ihm und der Staatsanwaltschaft auszugehen. In diesem Zusammenhang setzt er sich mit der Anzahl der Seiten im erstinstanzlichen Urteil zu den beiden Anklagesachverhalten sowie der Länge seiner Plädoyernotizen auseinander und weist darauf hin, dass die vorinstanzliche Begründung des Freispruchs eineinhalb Seiten länger als die Bestätigung des Schuldspruchs sei. Dabei verkennt er das der Vorinstanz zustehende sachrichterliche Ermessen bei der Beurteilung des Arbeitsaufwandes. Dass die Vorinstanz den ihr zustehenden weiten Ermessensspielraum überschritten hat, lässt sich den Ausführungen des Beschwerdeführers nicht entnehmen.