Citation: 8C_18/2014 E. 2.4

2.4. Nicht gefolgt werden kann der Vorinstanz jedoch insoweit, als sie auch für die Zeit während der Hospitalisierung der Beschwerdeführerin in der psychiatrischen Klinik X.________ vom 22. Dezember 2011 bis 3. April 2012 von der vom medizinischen Abklärungsinstitut Y.________ attestierten lediglich 30%igen Arbeitsunfähigkeit ausgehen will. Dieser aufgrund der momentanen psychischen Verfassung der Beschwerdeführerin von den Fachärzten der Klinik X.________ befürwortete und in die Wege geleitete stationäre Spitalaufenthalt überstieg - wenn auch nur knapp - die Dauer der in Art. 88a Abs. 2 Satz 1 IVV für die Berücksichtigung einer Verschlechterung der gesundheitlichen Verhältnisse und damit zusammenhängend der Erwerbsfähigkeit resp. einer Erhöhung des Invaliditätsgrades vorgesehene dreimonatige Frist. Zumindest vorübergehend verunmöglichte er der Beschwerdeführerin eine erwerbliche Verwertung ihres verbliebenen Leistungsvermögens vollkommen. Weil diese sich - auf ärztliches Anraten, ärztliche Empfehlung hin - in diese Klinik begeben hatte und deshalb dann vorerst effektiv nicht mehr in der Lage war, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, lässt es sich nicht rechtfertigen, mit dem kantonalen Gericht unter Berufung auf die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeitsschätzung im medizinischen Abklärungsinstitut Y.________ von einer trotzdem bloss 30%igen Verminderung der Leistungsfähigkeit auszugehen. Dass die Verwaltung demgegenüber von einer auf der Grundlage einer doch erheblich höheren Arbeitsunfähigkeit basierenden Invalidität ausgegangen ist, trägt den konkreten Umständen, der faktischen Lage Rechnung und hält daher einer bundesgerichtlichen Überprüfung stand. Insoweit bedarf die von der Vorinstanz vorgenommene, mit den effektiven sachverhaltlichen Gegebenheiten nicht zu vereinbarende reformatio in peius einer Korrektur (nachstehende E. 3.4 und 3.5).