Citation: B 127/06 16.10.2007 E. 2

2.1 Das ab 1. Januar 2001 gültige Reglement der Pensionskasse der J.________ AG enthält in Art. 73 ff. Übergangsbestimmungen für Personen, die bis Ende 2000 der Pensionskasse X.________ angeschlossen waren. Nach Art. 74 garantiert die Firma für alle (übertretenden) Versicherten während sieben Jahren ab Inkrafttreten des Reglements eine jährliche Verzinsung der Sparguthaben zu 4,5 %. Unter den Schlussbestimmungen (Art. 78 ff.) sieht Art. 78 Abs. 3 des Reglements vor, dass der Stiftungsrat bis spätestens auf das Ende eines Kalenderjahres den Zinssatz bestimmt, der im nachfolgenden Jahr für die Sparguthaben gewährt wird. Vorbehalten bleibt Art. 74. Art. 80 bestimmt, dass der Stiftungsrat das Reglement jederzeit ändern kann, wobei jedoch die auf den Tag der Änderung berechneten erworbenen Ansprüche der Versicherten nicht herabgesetzt werden dürfen. Die von der Firma gewährten Garantien, sowie die Übergangsbestimmungen dürfen nicht zu Ungunsten der Versicherten geändert werden. 2.2 Die Beschwerdeführerin stellt sich vorab auf den Standpunkt, Garantin der Leistungen gemäss Art. 74 des Reglements sei die Arbeitgeberfirma, weshalb es an der Passivlegitimation der Pensionskasse fehle. Richtig ist, dass nach dem Wortlaut der Bestimmung die Firma die feste Verzinsung der Sparguthaben für die Dauer von sieben Jahren garantiert. Die Bestimmung bildet jedoch Teil des für das Vorsorgeverhältnis massgebenden Reglements, welches auch für die Beschwerdeführerin verbindlich ist. Wie die Vorinstanz zutreffend feststellt, ist die Vorsorgeeinrichtung Adressatin der in Art. 74 des Reglements enthaltenen Vorschrift und wird durch diese gegenüber den angeschlossenen Personen verpflichtet, wie sich insbesondere auch aus Art. 80 der Schlussbestimmungen ergibt, welcher den Stiftungsrat verpflichtet, die von der Firma gewährten (d.h. mit der neuen Vorsorgeeinrichtung vereinbarten) Garantien nicht zu ändern. Als Schuldnerin der reglementarischen Leistungen fällt allein die Vorsorgeeinrichtung in Betracht. Deren Passivlegitimation ist daher zu bejahen.