Citation: 4A_544/2014 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer hat im Verfahrensverlauf nicht beanstandet, er sei ungleich behandelt oder sein Gehörsanspruch sei missachtet worden. Aus seinen Ausführungen geht in keiner Weise hervor, inwiefern er im laufenden Schiedsverfahren auf eine Behebung der angeblichen Verfahrensmängel hingewirkt hätte. Der in der Beschwerde erhobene Einwand, sein Rechtsvertreter habe "seinen Unmut über die ungewöhnliche Verhandlungsführung mit einer ironischen Schlussbemerkung bekundet", verfängt nicht. Entgegen seiner Ansicht kann in der folgenden Antwort seines Rechtsvertreters auf die Frage des Vorsitzenden, ob die Parteien Einwände hinsichtlich des Verfahrensablaufs hätten, keine Beanstandung der Verhandlungsleitung durch den Vorsitzenden des Schiedsgerichts erblickt werden: "Mr. President, due to the fact that we acted in front of the ICTY [International Criminal Tribunal for the former Yugoslavia] as well in some important proceedings and we are used to extense examination and cross-examination I would say [...] during every point [...]". Inwiefern dem Schiedsgericht damit eine Missachtung des Gleichbehandlungsgebots oder des Gehörsanspruchs vorgeworfen worden wäre, leuchtet nicht ein. Wie das TAS in seiner Vernehmlassung zutreffend vorbringt, unterschlägt der Beschwerdeführer ausserdem, dass sein Rechtsvertreter unmittelbar anschliessend an das aufgeführte Zitat erklärte: "We are very satisfied with the fact how we were treated by the Panel here; thank you very much, Mr. President!". Der Beschwerdeführer hat demnach entgegen seiner Ansicht nicht alle zumutbaren Anstrengungen unternommen, um auf eine Behebung der angeblichen Mängel im laufenden Schiedsverfahren hinzuwirken. Damit verwirkte er das Recht, sich im Beschwerdeverfahren vor Bundesgericht auf die entsprechenden Mängel zu berufen.