Citation: I 318/00 29.01.2002 E. A

A.- Die 1962 geborene G.________ schloss im Dezember 1987 ihr Studium an der Universität B.________ (Deutsch und Geographie) ab. In der Folge arbeitete sie (wie bereits während des Studiums) hauptsächlich als Blockflötenlehrerin (ab 1988 an der Musikschule A.________ sowie zusätzlich an der Kantonsschule A.________). Nach bestandener Aufnahmeprüfung im Oktober 1991 nahm sie eine Ausbildung zum Erwerb des Diploms des Schweizerischen Musikpädagogischen Verbandes (SMPV) als Blockflötenlehrerin auf. Parallel dazu absolvierte sie diverse Musik-Methodik- und Didaktikkurse. Am 11. Juni 1994 stürzte sie bei einem Orientierungslauf auf den Kopf und zog sich verschiedene Verletzungen zu. Gemäss einem Arztbericht der Klinik V.________ vom 14. März 1995 verblieb in der Folge ein persistierendes cervico-spondylogenes Syndrom bei Status nach direkter, leicht schräg von hinten stattgefundener Schädelkontusion mit commotio cerebri (kurze Bewusstlosigkeit) und konsekutivem indirektem HWS-Trauma. Die Versicherte musste die Tätigkeit als Blockflötenlehrerin aufgeben und das Musikstudium (SMPV) abbrechen. Dagegen konnte sie einen im April 1994 begonnenen Kaderjahreskurs am Kaufmännischen Lehrinstitut C.________ im April 1995 abschliessen. Im Februar 1995 nahm sie eine Ausbildung als Berufsschullehrerin in Angriff, brach diese jedoch ab, nachdem sie eine im August 1995 aufgenommene praktische Tätigkeit in diesem Beruf (Stellvertretung an der Baugewerblichen Berufsschule C.________) nach kurzer Zeit aus gesundheitlichen Gründen hatte aufgeben müssen. Ab August 1995 arbeitete die Versicherte mit einem Pensum von 30 % bei der Stiftung P.________. Im April 1996 begann sie ein Jus-Studium an der Universität C.________. Am 10. Mai 1995 meldete sich G.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Berufsberatung; Umschulung auf eine neue Tätigkeit) an. Der Anmeldung wurden unter anderem der Bericht der Klinik V.________ vom 14. März 1995 und eine Auskunft des Dr. med. K.________, Innere Medizin FMH, vom 2. Mai 1995 beigelegt. Später reichte die Versicherte noch eine Stellungnahme des Dr. med. G.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 11. Mai 1995 ein. Die IV-Stelle Glarus zog Berichte der IV-internen Berufsberatung vom 14. Juli und 31. Oktober 1995 sowie 12. März und 13. Juni 1996, Stellungnahmen des Bundesamtes für Sozialversicherung (BSV) vom 13. Oktober 1995 und 12. Juli 1996, weitere Auskünfte der Klinik V.________ vom 1. Februar 1996 (mit beigelegten Berichten vom 2. Dezember 1994 sowie 5. September, 28. September und 28. November 1995) und 27. März 1996 sowie einen Arbeitgeberbericht der Musikschule A.________ vom 19. Februar 1996 bei. Anschliessend stellte sie der Versicherten mit Vorbescheid vom 3. Oktober 1996 in Aussicht, die Kosten des Jusstudiums würden nicht als Umschulungsmassnahme übernommen. Nachdem die Versicherte Einwände erhoben hatte, zog die Verwaltung zusätzlich einen Zwischenbericht des Dr. med. Z.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 2. Dezember 1996 (mit beigelegter Stellungnahme des Dr. med. H.________, Neurologie FMH, vom 2. Dezember 1996) bei und gab bei der Schweizerischen Pflegerinnenschule ein Gutachten in Auftrag, welches am 15. August 1997 erstattet wurde. Schliesslich lehnte es die IV-Stelle - nach Einholung eines weiteren Berichts der IV-internen Berufsberatung vom 30. September 1997 und einer erneuten Stellungnahme des BSV vom 7. Januar 1998 - mit Verfügung vom 20. Januar 1998 ab, das Jus-Studium als berufliche Eingliederungsmassnahme (Umschulung) zu übernehmen.