Citation: 1B_347/2013 E. 1.7

1.7. Ein selbstständiges schutzwürdiges Interesse der Beschwerdeführerin, die Beschwerdegegnerin nicht als Partei im kantonalen Beschwerdeverfahren betreffend Kontensperre zuzulassen, ist in der hier zu beurteilenden Konstellation nicht ersichtlich. Materiellrechtliche Einwendungen gegen die Zulässigkeit der Kontensperre werden in der Beschwerdeschrift nicht erhoben. Im Übrigen legt die Beschwerdeführerin selber dar, dass dem Hauptbeschuldigten vorgeworfen wird, er habe zwei Geschädigte dazu veranlasst, je EUR 1 Mio. auf die fraglichen Konten der Beschwerdeführerin bei der Beschwerdegegnerin einzuzahlen. Den Geschädigten sei ein lukratives Investment vorgespiegelt worden, obwohl die Täterschaft nie beabsichtigt habe, ihre Renditeversprechen einzuhalten oder das investierte Geld zurückzuerstatten. Das gesperrte Kontenguthaben der Beschwerdeführerin stamme nachweislich aus den (von den Beschuldigten veranlassten) Überweisungen von Geschädigten. Damit wäre auch in materieller Hinsicht eine sachliche Konnexität zwischen den beschlagnahmten Vermögenswerten und den untersuchten Wirtschaftsdelikten gegeben. Eine allfällige richterliche Ausgleichseinziehung (oder die Zusprechung einer staatlichen Ersatzforderung, vgl. Art. 70-71 StGB) erschiene im jetzigen Verfahrensstadium nicht ausgeschlossen.