Citation: 1C_42/2023 E. C

Nachdem eine Einigungsverhandlung mit den Erben des B.________ im Jahr 2018 ergebnislos verlaufen war, beantragte der Kanton Zürich dem Statthalteramt des Bezirks Affoltern die Einleitung des Schätzungsverfahrens. In der Folge ging das Eigentum an den zwei betroffenen Grundstücken im Rahmen der Erbteilung an A.________ über. Mit Entscheid vom 25. August 2021 hiess die Schätzungskommission in Abtretungsstreitigkeiten des Kantons Zürich Kreis II die Klage teilweise gut. Sie verpflichtete den Kanton Zürich, A.________ eine Entschädigung von Fr. 1'100.--/m2 für das Land ausserhalb des Strassenabstandsbereichs (293 m2) und eine Entschädigung von Fr. 880.--/ m2 für das Land innerhalb dieses Bereichs bzw. im Strassenbereich (963 m2), insgesamt Fr. 1'169'740.-- zu bezahlen. Die Entschädigung für die vorübergehend beanspruchten 333 m2 bzw. 234 m2 legte sie auf Fr. 38.50.-- pro m2 und Jahr fest. Überdies verpflichtete sie den Kanton Zürich, A.________ zusätzlich einen mittelbaren Schaden von Fr. 160'000.-- zu vergüten. Sowohl A.________ wie auch der Kanton Zürich reichten gegen diesen Entscheid einen Rekurs beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich ein.