Citation: 4A_111/2016 E. B

Mit Urteil vom 14. Januar 2016 setzte das Obergericht des Kantons Zürich die Gerichtskosten für das erstinstanzliche Verfahren auf Fr. 80'780.65 (Entscheidgebühr Fr. 41'000.--, Schreib- und Zustellgebühren Fr. 136.--, Gutachten Fr. 39'644.65) fest (Dispositiv-Ziffer 1). Es auferlegte die Gutachtenskosten von Fr. 39'644.65 dem Kläger; die übrigen erstinstanzlichen Gerichtskosten auferlegte es zu 5 % dem Kläger und zu 95 % der Beklagten (Dispositiv-Ziffer 2). Weiter regelte es die Parteientschädigung für das erstinstanzliche Verfahren (Dispositiv-Ziffer 3), die Verteilung der Gerichtskosten für das zweitinstanzliche Verfahren (Dispositiv-Ziffern 4 und 5) sowie die Parteientschädigung für das zweitinstanzliche Verfahren (Dispositiv-Ziffer 6). Das Obergericht kam zum Schluss, die Kosten für das Gutachten seien vom Kläger unnötigerweise verursacht worden, weshalb er sie gestützt auf § 66 Abs. 1 der inzwischen aufgehobenen Zivilprozessordnung des Kantons Zürich vom 13. Juni 1976 (ZPO/ZH; vormals LS 271) vollständig zu tragen habe.