Citation: 1B_416/2021 E. A

Die Staatsanwaltschaft Abteilung 1 Luzern wirft A.________ (nachfolgend: der Beschuldigte) vor, am 6. Dezember 2020 in einem Zug trotz Maskenpflicht in Fahrzeugen des öffentlichen Verkehrs vorsätzlich keine Gesichtsmaske zum Schutz vor der Verbreitung des Coronavirus (COVID-19) getragen zu haben. Bei einer Personenkontrolle habe er sich mehrfach der Aufforderung der Transportpolizei widersetzt, eine Gesichtsmaske anzuziehen. Aufgrund des genannten Vorwurfs erliess die Staatsanwaltschaft am 11. Januar 2021 einen Strafbefehl wegen Nichttragens einer Gesichtsmaske und Missachtung von Anordnungen des Sicherheitspersonals. Sie auferlegte dem Beschuldigten eine Busse von Fr. 300.--. Hiergegen erhob dieser eine Einsprache. Mit Schreiben vom 3. März 2021 ersuchte der nunmehr anwaltlich vertretene Beschuldigte bei der Staatsanwaltschaft um Gewährung der amtlichen Verteidigung. Die Staatsanwaltschaft wies das Gesuch mit Verfügung vom 9. März 2021 ab.