Citation: U 315/04 29.03.2005 E. 2

Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiegegen eingewendet wird, dringt nicht durch: 2.1 Insbesondere ändern sämtliche Vorbringen nichts am aktenmässig ausgewiesenen Umstand, dass sich die Beschwerdeführerin anlässlich der Abklärung vom 25./27./28. Februar 2002 zu ihrer beruflichen Entwicklung wie folgt geäussert hat: "Im Frühjahr 1998 hatte ich mich beim Center X.________ wegen meinen Beschwerden am li. Knie um eine sitzende Tätigkeit beworben. Vorher hatte ich im Zentrum Y.________ immer wieder stundenlang stehen müssen. An der neuen Stelle habe ich nun wegen der Unfallrestbeschwerden keine Probleme mehr. Ich muss an einem PC Daten für die Statistik eintippen und kann mein Pensum vollwertig verrichten. Meinen Vorgesetzten, (...), hatte ich über den früheren Unfall nie orientiert, (...)". Gestützt auf diese spontanen und glaubhaften Aussagen darf ohne weiteres angenommen werden, dass die Versicherte nicht mehr erwerbsunfähig ist und im Übrigen selbst dann wegen der Unfallfolgen (Kniebeschwerden links) keine Erwerbseinbusse mehr erleiden würde, wenn sie ihr Pensum auf eine Vollzeitanstellung ausdehnen würde (vgl. BGE 119 V 481 Erw. 2b). 2.2 Was die - nach Einleitung des Rentenrevisionsverfahrens von Amtes wegen - durch den behandelnden Arzt Dr. med. B.________, Allgemeine Medizin FMH, am 28. September 2001 im Sinne einer Spätfolge u.a. gemeldeten "Rückenschmerzen" anbelangt, enthalten sämtliche medizinischen Akten keinerlei Anhaltspunkte, welche in Bezug auf die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin pathogenetische Abklärungen rechtfertigen würden. Die Tatsache allein, dass bei einer versicherten Person, welche bei einem Skiunfall eine isolierte Knieverletzung erlitten hat, viele Jahre später Rücken- und Nackenbeschwerden auftreten, rechtfertigt diesbezüglich keine Abklärungen der Unfallkausalität (Art. 6 Abs. 1 UVG), wenn nicht greifbare medizinische Anhaltspunkte - ätiologisch gesehen - für eine (Mit-)Beteiligung im Sinne einer Nachwirkung der erlittenen Unfallschädigungen sprechen. In dieser Hinsicht unterscheidet sich der Fall der Beschwerdeführerin entscheidend von der in RKUV 2003 Nr. U 487 S. 337 ff. beurteilten Sache, wo die Vorinstanz und der Unfallversicherer ohne Prüfung des konkreten Falles und trotz entsprechender Hinweise nur mit Verweis auf wissenschaftliche Studien den Zusammenhang zwischen einer unfallbedingten Fehlbelastung (wegen Fuss- und Beinverletzungen, Beinlängenverkürzung usw.) und Rückenbeschwerden und damit deren (indirekte) Unfallkausalität verneinten, was in dieser Form Bundesrecht verletzte.