Citation: 6B_194/2023 E. 3.3.1

3.3.1. Dies gilt zunächst, wenn die Beschwerdeführerin neuerlich einen Schenkungswillen der Beschwerdegegnerin 2 mit Bezug auf die Fr. 1,5 Mio. behauptet und hierfür eine E-Mail-Konversation vom 8./9. Juli 2014 anführt, welche die Vorinstanz angeblich ausser Acht gelassen habe. Diese vermag am Beweisergebnis nichts zu ändern. Abgesehen davon, dass die E-Mails Jahre nach der mutmasslichen Tat datieren und daher nichts über den Inhalt der ursprünglichen Vereinbarung aussagen, verneint die Vorinstanz deren Relevanz nachvollziehbar mit der Begründung, dass die Beschwerdegegnerin 2 in den E-Mails keine konkreten Geldbeträge nenne. Es ist unbestritten, dass die meisten Zuwendungen der Beschwerdegegnerin 2 als Schenkungen erfolgten. Die Vorinstanz begründet indes schlüssig, dass dies mit Bezug auf den inkriminierten Sachverhalt nicht der Fall war, was die Beschwerdeführerin wusste. Dies hat sie im Übrigen ebenso eingeräumt wie ihre Kenntnis des Verwendungszwecks ausschliesslich zum Kauf der Liegenschaft "W._________" (oben E. 3.2.2), was sie mit ihrem Einwand zu verkennen scheint.