Citation: 4A_336/2015 E. 2.2

2.2. Mit Blick auf die Fr. 21'000.-- hielt die Vorinstanz fest, bei den Akten liege eine vom 15. Januar 1998 datierte Quittung, worin der Vater des Beschwerdegegners bestätige, vom Darlehensgeber Fr. 21'000.-- als kurzfristiges Darlehen erhalten zu haben. Der Beschwerdegegner habe den Geldfluss bestritten und zudem geltend gemacht, der Vermerk kurzfristig und die Tatsache, dass der Gläubiger das Darlehen nie gegenüber seinem Vater zur Rückzahlung abgemahnt habe und es sich auch nicht im Schuldenverzeichnis der letzten beiden Steuererklärungen sowie den Steuererklärungen 1998 und 1999 seines Vaters fände, lasse darauf schliessen, dass sein Vater dieses Darlehen, sofern es sich um die Unterschrift seines Vaters handle, längstens zurückbezahlt habe. Die Vorinstanz hielt es für unwahrscheinlich, dass der Vater des Beschwerdegegners in der Steuererklärung wahrheitswidrige Angaben gemacht hätte. Zudem fänden sich auch keine entsprechenden Einträge in der Steuerklärung des Gläubigers. Das Darlehen werde als kurzfristig bezeichnet und sei im Scheidungsprozess des Gläubigers kein Thema gewesen - ein gewichtiges Indiz, dass die Forderung heute nicht existiere. Zudem erachtete die Vorinstanz die Aussage der Zeugin, welche die Geldübergabe bezeugte, als unglaubwürdig, weil diese vor der Einvernahme mit andern Beteiligten darüber gesprochen habe, was damals passiert sei. Überdies habe die Zeugin genau wissen wollen, dass der Gläubiger um 8.00 Uhr ein Couvert an den Vater des Beschwerdeführers übergeben habe, während aus dem Kontobeleg hervorgehe, dass das Geld erst um 8.26 Uhr abgehoben worden sei. Als Ergebnis hielt die Vorinstanz fest, es sei dem Beschwerdeführer nicht gelungen, den Beweis für den Bestand des Darlehens zu erbringen.