Citation: 4A_250/2016 E. 3

Der Beschwerdeführer beantragte im vorinstanzlichen Verfahren, die Stadt U.________ sei aufzufordern, sich als Litisdenunziatin im Sinn von Art. 78 ff. ZPO am Hauptprozess zu beteiligen. Nur so könne das Szenario, dass der Prozess mangels Aktivlegitimation verloren gehe und er im Anschluss daran seitens der Stadt U.________ in die Pflicht genommen werde, verhindert werden, da gemäss Art. 79 Abs. 1 lit. b ZPO die Möglichkeit des Parteiwechsels während des laufenden Prozesses offen stehe. Die Vorinstanz gab der Stadt U.________ Gelegenheit, sich dazu zu äussern. Diese vertrat mit Schreiben vom 21. Dezember 2015 ihrerseits wie der Beschwerdeführer die Auffassung, die Aktivlegitimation sei nicht gestützt auf die Erklärung vom 26. März 2014 auf sie übergegangen. Für den Fall, dass entgegen ihrer eigenen Auffassung sie selber aktivlegitimiert sei, ersuchte sie die Vorinstanz, den gemäss Art. 79 Abs. 1 lit. b ZPO möglichen Parteiwechsel mit verfahrensleitender Verfügung anzuordnen. Die Vorinstanz erwog dazu, dem Beschwerdeführer stehe kein Recht zu einer Streitverkündung zu und die verfügungsweise Anordnung eines Parteiwechsels sei ausgeschlossen. Dem Beschwerdeführer fehle die Aktivlegitimation. Das Institut der Streitverkündung tauge nicht, um den Prozess nunmehr mit der Stadt U.________ als neuer Hauptpartei weiterzuführen, da es nicht der Beschwerdeführer, sondern allenfalls die Beschwerdegegnerin wäre, welche im Sinn von Art. 78 Abs. 1 ZPO Ansprüche Dritter - nämlich der anspruchsberechtigten Stadt U.________ - zu befürchten hätte.