Citation: 4A_25/2023 E. 7.2.4

7.2.4. Der Beschwerdeführer beanstandet weiter die vorinstanzlichen Ausführungen, dass er durch die Einräumung des Kaufsrechts an die D.________ die alleinige Kontrolle über seine B.________-Aktien verloren und sich einerseits von den Verwaltungsräten der D.________ und andererseits von E.A.________ sen. abhängig gemacht habe. Damit habe die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt. Der Beschwerdeführer genügt den Anforderungen an eine Willkürrüge (vgl. hiervor E. 2) über weite Strecken nicht. Wenn er ausführt, die Organe der D.________ hätten sich an das von E.A.________ sen. und ihm Gewollte zu halten, räumt er selbst ein, dass die Ausübung des Kaufsrechts letztlich von den Organen der D.________ abhängt. In diesem Zusammenhang ist es nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz berücksichtigte, dass die D.________ hinsichtlich ihres Handelns gegenüber dem Beschwerdeführer nicht gebunden ist. Unbegründet ist diesbezüglich sein Einwand, die beiden Verwaltungsräte der D.________ hätten sich faktisch an die Vorgaben der C.________ zu halten, die ihrerseits zu 100 % von E.A.________ sen. und ihm beherrscht würden. Die Vorinstanz hielt zutreffend fest, dass damit das Dilemma der Verwaltungsräte der D.________ zwischen ihren gesellschaftsrechtlichen Pflichten gegenüber der D.________ einerseits und der Befolgung von Weisungen der Muttergesellschaft (der C.________) andererseits nicht aufgelöst werde. Aus der dargelegten Konzernstruktur ergibt sich im Übrigen auch nicht, dass ein allfälliger Beschluss des Verwaltungsrats der D.________, das Kaufsrecht an den B.________-Aktien auszuüben, ohne Weiteres rechtzeitig übersteuert bzw. rückgängig gemacht werden könnte. Auch der Vorwurf der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) ist diesbezüglich unbegründet. Eine sachgerechte Anfechtung (vgl. BGE 142 III 433 E. 4.3.2) war ohne Weiteres möglich. Weiter ist zu beachten, dass der Beschwerdeführer sowohl in der D.________ als auch in der C.________ und der F.________ bloss Minderheitsaktionär ist. Nach dem Gesagten ist die Vorinstanz nicht in Willkür verfallen, wenn sie festhielt, der Beschwerdeführer habe mit der Einräumung des Kaufsrechts an die D.________ die alleinige Kontrolle über seine B.________-Aktien verloren. Nichts ändert schliesslich der ABV zwischen ihm und E.A.________ sen., zumal dieser bloss inter partes wirkt und im Zeitpunkt der Einräumung des Kaufsrechts an die D.________ unbestrittenermassen noch kein ABV bestand.