Citation: P 65/02 23.01.2003 E. 1

1.1 Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen über die vergütungsfähigen Krankheits- und Behinderungskosten (Art. 3d Abs. 1 ELG), die Vergütung der Kostenbeteiligung nach Art. 64 KVG (Art. 3d Abs. 1 lit. f. ELG, Art. 6 ELKV) und die Kostenbeteiligung in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (Art. 64 Abs. 1 KVG) zutreffend dargelegt. Richtig sind auch die Ausführungen zur Rechtsprechung, wonach die Aufzählung der vergütungsfähigen Krankheits- und Behinderungskosten in Art. 3d Abs. 1 ELG abschliessend ist (Urteil Sch. vom 6. Dezember 2001, P 36/01). Darauf wird verwiesen. 1.2 Zu ergänzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (vom 11. Oktober 2001) eingetretene Rechts- und Sachverhaltsänderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht berücksichtigt werden (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b).