Citation: 5A_924/2012 E. 6.2.5

6.2.5. Was die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang vorbringt, überzeugt nicht. Sie legt nicht dar, inwiefern eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Beweisanspruch) vorliegen soll, wenn der Sachvortrag nicht die erforderliche Schlüssigkeit aufweist (vgl. Brönnimann, Die Behauptungslast, in: Der Beweis im Zivilprozess, 2000, S. 53 f.). Was die Beschwerdeführerin als "lange Übernahme" von Argumenten bezeichnet, stellt das Zusammentragen ihrer eigenen Vorbringen durch die Vorinstanz dar. Auf diese hat das Obergericht abgestellt. Soweit die Beschwerdeführerin rügt, dass Tatsachen willkürlich gewürdigt (Art. 9 BV verletzt) sein sollen, oder "kein relevanter Sachverhalt" (Art. 29 Abs. 2 BV) festgestellt worden sei, geht sie daher fehl. Dass sich die Vorinstanz auf diese für den Entscheid über den Kausalzusammenhang wesentlichen vorgebrachten Punkte beschränkte, ist nicht zu beanstanden (vgl. BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88). Unbehelflich ist ferner der Einwand der Beschwerdeführerin, dass die Beschwerdegegnerin selber argumentiert habe, die zusätzlichen Mittel gemäss Astoria Agreement hätten den Konkurs der Sabena nicht verhindern können. Entgegen der Darstellung der Beschwerdeführerin hat das Obergericht nicht festgehalten, dass die Sabena ohne zusätzliche Mittel gemäss Astoria Agreement hätte überleben können. Die Frage, ob die Sabena langfristig "überlebensfähig" gewesen wäre, konnte gerade offen bleiben. Ferner legt die Beschwerdeführerin nicht dar, inwiefern im Fall von fehlenden schlüssigen Sachvorbringen eine Erörterung der Tatsachenvorbringen (wie betreffend BDO-Rapport) der nicht beweisbelasteten Beschwerdegegnerin notwendig sei.