Citation: I 331/05 03.04.2006 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat unter zutreffender Darlegung von Art. 29 Abs. 1 lit. a und b IVG und der dazu ergangenen Rechtsprechung (worauf verwiesen wird) sowie in Würdigung der medizinischen Unterlagen erkannt, dass der Beschwerdeführer bis zum Zeitpunkt des am 3. September 2003 erlassenen Einspracheentscheids weder zu mindestens 40 % bleibend erwerbsunfähig noch während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich zu mindestens 40 % arbeitsunfähig gewesen war. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird im Wesentlichen vorgebracht, es seien medizinische Abklärungen angeordnet worden, die zur Ursachenfeststellung der geltend gemachten Leiden ungeeignet gewesen seien. Zudem hätten die Ärzte die tatsächlichen Arbeitsbedingungen nicht gekannt. Ihre Arbeitsfähigkeitsschätzung sei daher nicht zuverlässig. 3.2 Der Beschwerdeführer leidet seit Jugend an Kopfschmerzen, welche ab 1996/97 zusammen mit Rückenproblemen exacerbierten und letztlich als unspezifisches chronisches Panvertebralsyndrom, anhaltende somatoforme Schmerzstörung und Verdacht auf Spannungskopfschmerzen (Differentialdiagnose: Migräne) bezeichnet wurden (Bericht des Spitals A.________ vom 2. August 2004). Die Ärzte konnten trotz über Jahre hinweg erfolgter, umfangreicher klinischer und radiologischer Untersuchungen keine somatischen Befunde erheben, welche die geklagten Beschwerden und deren Ausmass zu erklären vermochten (vgl. Berichte des Spitals C.________, neurologisch-neurochirurgische Poliklinik, vom 23. Juli 2003 und des Departements B.________, Abteilung Psychosomatik, vom 5. Juni 1997 sowie des Dr. med. O.________, Spezialarzt für Innere Medizin FMH, Spital Y.________, vom 13. Mai 2003). Entgegen den Darlegungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden Ursache und Ausmass der Symptomatik auch nicht durch die im Institut für Radiologie des Spitals Y.________ aufgenommenen Röntgenbilder vom 28. November 2003 und das Magnetresonanztomogramm (MRI) vom 24. Mai 2004 erhellt. Die sichtbar gewordene, beginnende Spondylosis deformans der Brustwirbelkörper BWK8/9 sowie die lipomatösen degenerativen Zeichen im Bereich von BWK3 und BWK12 erklären laut medizinischer Beurteilung des Spitals A.________ (Bericht vom 2. August 2004) den Krankheitsverlauf (zunehmende Schmerzausweitung nach zervikal und lumbal, persistierende Kopfschmerzen, therapierefraktäre Symptomatik) nicht ausreichend. Die Befunde waren nicht schwerwiegend genung, um einen Rehabilitationsaufenthalt zu rechtfertigen. Diese in Übereinstimmung mit den übrigen medizinischen Unterlagen stehenden Angaben werden insbesondere durch den Bericht des Spitals C.________, Bereich Innere Medizin, Abteilung für Psychosomatik, vom 2. Mai 2003 gestützt, worin das Vorliegen der diagnostischen Kriterien für die Annahme einer leichten depressiven Episode, die oft in Kombination mit einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung auftrete, verneint wird. Unter diesen Umständen stellt sich die Frage nicht, ob das genannte psychische Leiden ausnahmsweise die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt (vgl. BGE 131 V 49, 130 V 352 und 396). 3.3 Seit 10. Januar 2000 ist der Beschwerdeführer bei der Stiftung X.________ zu einem Vollzeitpensum angestellt, welches ab 1. Februar 2003 90 % betrug, dies mit der Vereinbarung, dass sich der Arbeitnehmer bei Sonderausstellungen vollzeitlich zur Verfügung hält. Gemäss Stellungnahmen des Dr. med. O.________ vom 13. Mai 2003 und des Spitals C.________ vom 23. Juli 2003 ist der Beschwerdeführer in diesem Beruf im ausgeübten Umfang arbeitsfähig. Entgegen seinen Einwänden in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde haben die Mediziner ihn laut den erhobenen Anamnesen über die Arbeitsbedingungen befragt und bei der Arbeitsfähigkeitsschätzung eine Einschränkung beim Heben schwerer Lasten berücksichtigt. Der Beschwerdeführer übersieht zudem, dass er in einem Schreiben vom 17. Februar 2003 an Dr. med. O.________ einlässlich und glaubwürdig seine arbeitsvertraglichen Verpflichtungen dargelegt hat. Danach ist er im Bereich Z.________ tätig, wobei er eigenverantwortlich die an das jeweilige Objekt angepasste Transportverpackung anzufertigen hat. Inwiefern angesichts dieses Pflichtenhefts "ausschliesslich" Arbeiten mit "Heben von Lasten weit über 5 kg" anfallen sollen, welche "festgestellter Massen unzumutbar" seien, ist nicht ersichtlich. Von weiteren Abklärungen ist abzusehen. Mit der Vorinstanz, auf deren nicht zu beanstandenden Erwägungen im Übrigen verwiesen wird, ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer im ausgeübten Beruf im arbeitsvertraglich vereinbarten Umfang, ebenso in einer anderen Erwerbstätigkeit ohne Notwendigkeit, schwere Lasten heben zu müssen, voll arbeitsfähig ist. 3.4 Da somit gestützt auf Art. 29 IVG der Rentenanspruch nicht entstehen konnte, besteht kein Anlass, auf die Vorbringen zur Invaliditätsbemessung (Art. 28 Abs. 2 IVG), namentlich zum Valideneinkommen, einzugehen.