Citation: C 259/02 07.07.2003 E. A

Der 1963 geborene L.________ war ab 1. Januar 1998 als Gymnasiallehrer an der Schweizerschule S.________ tätig, kündigte dieses Arbeitsverhältnis auf den 31. Dezember 2001 und kehrte im Januar 2002 in die Schweiz zurück. Am 25. Januar 2002 stellte er bei der Industrie-Arbeitslosenkasse Winterthur (im Folgenden: Kasse) Antrag auf Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung ab 22. Januar 2002. Mit Verfügung vom 13. März 2002 verfügte die Kasse, dass er ab 22. Januar 2002 fünf Wartetage zu bestehen habe, bevor er Arbeitslosenentschädigung beanspruchen könne. Zur Begründung wurde (sinngemäss) angeführt, L.________ sei im Rahmen seiner Lehrtätigkeit an der Schweizerschule in S.________ freiwillig in der Alters-Hinterlassenen- und Invalidenversicherung versichert gewesen, weshalb ein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung gestützt auf Art. 13 Abs. 1 AVIG (Erfüllung der Mindestbeitragszeit) wegen fehlender beitragspflichtiger Beschäftigung während mindestens sechs Monaten innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit entfalle; hingegen sei er aufgrund des Umstands anspruchsberechtigt, dass er als Rückkehrer aus dem Ausland während eines Jahres von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sei (Art. 14 Abs. 3 Satz 1 AVIG); für diesen Fall aber sei gemäss Art. 6 Abs. 2 AVIV eine Wartezeit von fünf Tagen zu bestehen.