Citation: 1C_199/2017 E. 3.3

3.3. Vor den Vorinstanzen gelangte die Offizialmaxime zur Anwendung. Die Einschätzung, dass auf Seiten des Beschwerdeführers eine "geringe Gewaltbereitschaft" bestehe, mag ihn zwar persönlich getroffen haben, bewirkte aber objektiv keinen besonders starken Eingriff in seine Rechtsposition. Sie führte im Ergebnis auch einzig dazu, dass bei der Pfändung vom 20. Mai 2016, ohne weitere hoheitliche Handlungen, zwei Polizisten in Zivil anwesend waren. Der Beschwerdeführer macht zwar geltend, es sei für ihn schwierig und mit einer erheblichen psychischen Belastung verbunden gewesen, seine Anliegen vorzutragen, was durchaus zutreffen mag. Trotzdem gelang es ihm, seinen Standpunkt ausführlich und in einer nachvollziehbaren Weise darzulegen, so dass seine Anträge von beiden Vorinstanzen behandelt werden konnten. Heikle rechtliche oder sachverhaltliche Fragen stellten sich ebenfalls keine. Das Verwaltungsgericht durfte daher davon ausgehen, eine unentgeltliche Verbeiständung vor dem Departement sei nicht erforderlich gewesen. Aufgrund der ihm vorliegenden Ausgangslage ist es auch nicht bundesrechtswidrig, dass das Verwaltungsgericht ebenfalls annahm, der Beschwerdeführer habe seine Anliegen auch vor ihm ausreichend vortragen können, und dass es überdies die bei ihm erhobene Beschwerde als aussichtslos einstufte. Nicht ganz zu überzeugen vermögen einzig die vom Verwaltungsgericht angestellten Überlegungen zu seiner Kognition bzw. zur beschränkten Ermessensüberprüfung beim Entscheid über die unentgeltliche Verbeiständung, die zwar als solche nicht willkürlich erscheinen, wodurch aber mit Blick auf eine allfällige Beschwerdeführung die Komplexität der Rechtslage eher erhöht als verringert wird. Das ändert indessen nichts daran, dass das Verwaltungsgericht insgesamt von der Aussichtslosigkeit der Begehren des Beschwerdeführers ausgehen durfte. Der angefochtene Entscheid verletzt Bundesrecht insofern nicht.