Citation: 5A_656/2023 E. 3

3. Frau P.________, Frau J.________ und Frau K.________, erhalten zu Gesamteigentum [...] das Grundstück Grundbuch U.________ Nummer xx. Der Anrechnungswert für die übernommenen Parzellen beträgt gemäss Erbenbeschluss Fr. 360.-- pro m2 (dreihundertsechzig) voll erschlossen. Für den Anrechnungswert der Parzelle Nummer pp an Herrn N.________ ist der Vertrag vom 7. April 1972 massgebend, welcher durch die Verkehrswertschatzung vom 11.2.1978 festgelegt wurde. Der Anrechnungswert für die Parzelle qq (V.________wald) an Herrn N.________ wird durch die Erben später separat festgelegt." A.c. Mit Klage vom 27. August 2014 beantragten die Erben des ältesten Bruders N.________ dem Bezirksgericht Hochdorf, die mit der Vereinbarung vom 7. April 1972 errichtete einfache Gesellschaft sei zu liquidieren. Das Bezirksgericht wies die Klage am 7. April 2017 ab; die erhobene Berufung beim Kantonsgericht Luzern blieb erfolglos. Dessen Entscheid vom 3. Oktober 2017 bestätigte das Bundesgericht mit Urteil 5A_927/2017 vom 8. März 2018. Es erwog, es gelinge den Klägern nicht, überzeugend aufzuzeigen, inwiefern die Vereinbarung vom 7. April 1972 eine über die Erbengemeinschaft hinausgehende und sich von ihr unterscheidende Beziehung begründet habe, und die Auslegung nach Treu und Glauben führe zu keinem zweifelsfreien Ergebnis im Sinn der Kläger.