Citation: 6B_1331/2017 E. A

Im Strafbefehl vom 8. April 2015 wird X.________ vorgeworfen, seine Ehefrau A.________ bei einem verbalen Streit Mitte August 2013 mit beiden Händen am Hals gewürgt zu haben, worauf sie während längerer Zeit Schmerzen verspürt sowie Beschwerden beim Atmen gehabt habe. Weiter habe X.________ gegenüber Drittpersonen gesagt, A.________ sei eine schlechte Mutter, und sie sei als Nutte tätig. Er habe A.________ auch mehrfach gedroht, ihr das Kind wegzunehmen und in den Iran zu reisen oder ihre ausserehelichen Beziehungen den Behörden im Iran zu melden, wodurch sie bei einer allfälligen Rückkehr in die Heimat mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen müsse. X.________ habe A.________ überdies gedroht, ihr Leben zur Hölle zu machen und dass sie ihre Eltern nie mehr sehen werde. Weiter habe er A.________ beschimpft und als Nutte und Verrückte betitelt. Schliesslich habe er A.________ mit einem Stapel Papier ins Gesicht und mit einem Ordner gegen den Hals geschlagen. Damit habe sich X.________ der einfachen Körperverletzung, der mehrfachen Drohung, der mehrfachen üblen Nachrede, der mehrfachen Beschimpfung sowie der mehrfachen Tätlichkeiten schuldig gemacht. X.________ erhob Einsprache gegen den Strafbefehl. Das Regionalgericht Bern-Mittelland verurteilte X.________ am 26. November 2016 wegen einfacher Körperverletzung, mehrfacher Drohung, mehrfacher übler Nachrede, mehrfacher Beschimpfung und mehrfacher Tätlichkeiten. Es bestrafte ihn mit einer bedingten Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu Fr. 30.--, einer Verbindungsbusse von Fr. 600.-- und einer Übertretungsbusse von Fr. 500.--. Schliesslich wurde X.________ dazu verpflichtet, A.________ eine Genugtuung von Fr. 1'300.-- zu bezahlen.