Citation: 8C_362/2021 E. 6

Das kantonale Gericht erwog, der Beschwerdeführer habe seine Eingabe am 15. Februar 2021 persönlich der Suva Winterthur als Kopie übergeben respektive die Suva aufgefordert, seine Eingabe einzuscannen und ihm das Original wieder auszuhändigen. Am 18. Februar 2021 habe die Suva diese Eingabe mit einem Hinweis auf ihre fehlende Zuständigkeit an die Vorinstanz weitergeleitet. Weiter stellte die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer habe in der Eingabe folgendes festgehalten: "PS. Ab sofort habe ich, ADVOMED: RA lic.jur. Evalotta Samulsson, Fachanwältin SAV für Haftpflicht und Versicherungsrecht, MAS Versicherungsmedizin CAS Medizinrecht Bahnhofstrasse 12, 8001 Zürich. Eingeschaltet für meine Rechte in diesem fall Wir machen Beschwerde an: Kantonale Sozial-Versicherungsgericht, Winterthur. Wir werden Ihnen weiter medizinische Berichte senden, weil die derzeitigen Problematik am linken Fuss eindeutig auf das Unfallereignis vom 03.07.2019 zurückzuführen". In der Folge schloss die Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe sich anlässlich der Vorsprache bei der Suva am 15. Februar 2021 in Winterthur über deren Unzuständigkeit nicht in einem Irrtum befunden. Vielmehr sei ihm bewusst gewesen, dass er eine allfällige Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 13. Januar 2021 beim Sozialversicherungsgericht zu erheben und einzureichen hätte. Offensichtlich habe er dazu vorgängig eine Rechtsvertreterin aufsuchen wollen und versäumt, entweder das Original der Eingabe, welches er in den Händen hielt, beim nur wenige Schritte entfernten Sozialversicherungsgericht als Beschwerde persönlich einzureichen oder gleichentags nach Konsultation der Rechtsvertreterin anderweitig mittels Beschwerde an das Sozialversicherungsgericht zu gelangen. Ein Versehen im Sinne von Art. 30 ATSG liege damit nicht vor, weshalb die Suva die erwähnte Eingabe auch nicht an das kantonale Gericht hätte weiterleiten müssen.