Citation: 6B_468/2024 E. 7.2

7.2. Was der Beschwerdeführer gegen die Beweiswürdigung der Vorinstanz vorbringt, vermag keine Willkür aufzuzeigen, zumal er es unterlässt, sich eingehend mit den Erwägungen im angefochtenen Urteil auseinanderzusetzen. Die Vorinstanz begründet ausführlich und überzeugend, weshalb sie die Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach er der Beschwerdegegnerin 2 bloss habe Angst machen wollen, als unglaubhafte Schutzbehauptung wertet. Ebenfalls einleuchtend entkräftet sie das vom Beschwerdeführer bereits an der Berufungsverhandlung vorgebrachte Argument, wonach bei der Beschwerdegegnerin 2 keine Würge- oder Strangulationsmerkmale festgestellt worden seien. Der Beschwerdeführer setzt sich auch damit nicht auseinander. Dem angefochtenen Urteil lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdegegnerin 2 einen weichen Schal um den Hals getragen habe, der - als ihn die Polizei gefunden habe - mit den zusammengeknüpften Gurten verflochten gewesen sei. Dies decke sich mit den Aussagen der Beschwerdegegnerin 2, wonach der Schal unter den Gurten zu liegen gekommen sei. Zudem habe die Beschwerdegegnerin 2 eine gepolsterte Winterjacke mit einem gepolsterten Kragen getragen. Ihr zufolge habe der Beschwerdeführer - so die Vorinstanz - sie mit dem Schal, dem Gürtel und der Kapuze gezogen, wobei es ihr gelungen sei, ihre Hände vorne unter den Schal und die Gurte zu bekommen und so die Strangulation abzumildern. Hernach sei es ihr gelungen, alles über den Kopf abzustreifen. Die Vorinstanz erwägt plausibel, angesichts dessen seien die nur geringen Strangulationsspuren um ihren Hals herum (in Form von temporär sichtbaren Rötungen) absolut nachvollziehbar. Der Vorinstanz zufolge könne bei Betrachtung der Bildaufnahmen, welche die Polizei unmittelbar nach dem Vorfall gemacht habe, nicht von einer blossen Bagatelle gesprochen werden. Die Untersuchung durch den KTD und den Kreisarzt habe demgegenüber erst später in der Tatnacht stattgefunden. Die Ergebnisse der Untersuchungen am Körper der Beschwerdegegnerin 2 vermöchten daher die Absichten des Beschwerdeführers, den Versuch der Umsetzung seines Vorhabens wie auch den Todeskampf der Beschwerdegegnerin 2 nicht in Zweifel zu ziehen. Die lediglich seitliche und hintere Rötung am Hals der Beschwerdegegnerin 2 lasse sich bestens mit ihren Aussagen (Vorwärts-reissen mit dem Gurtwerkzeug und anschliessende Abwehrreaktion mit den Händen unter die Gurte im vorderen Bereich des Halses) erklären. Obige Erwägungen erklären sodann auch, weshalb die Beschwerdegegnerin 2 noch zum Schreien in der Lage gewesen sei. Die Vorinstanz begründet weiter plausibel, weshalb sie von einem Strangulationsversuch (mittels Zuziehen eines Strangulations-werkzeugs, das der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin 2 zirkulär um den Hals gelegt habe und nicht durch Einsetzen des schlingenförmigen Gurtes um den Hals) ausgeht. Wäre der Beschwerdeführer erfolgreich gewesen, hätte dies denn auch nicht zum Ersticken der Beschwerdegegnerin 2, sondern zum Abschneiden der zerebralen Blutzufuhr geführt. Dies verkennt der Beschwerdeführer wenn er vorbringt, blockierte Atemwege hätten ein Schreien verunmöglicht. Des Weiteren geht der Beschwerdeführer nicht auf die detaillierten und einsichtigen vorinstanzlichen Erwägungen zur Glaubhaftigkeit der Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 resp. der Unglaubhaftigkeit seiner eigenen Schilderungen ein. Während er seine Angaben immer wieder geändert habe, habe die Beschwerdegegnerin 2 der Vorinstanz zufolge glaubhaft dargelegt, wie sie Todesangst ausgestanden habe und davon ausgehe, dass der Beschwerdeführer sie getötet hätte, wenn sie sich nicht hätte befreien können und der Zeuge D.________ sein Fahrzeug nicht gewendet hätte. Die Beschwerde erweist sich betreffend die Willkürrüge als unbegründet.