Citation: 6B_468/2015 E. 1.4.3

1.4.3. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz gehe willkürlich davon aus, er habe aufgrund des bis anhin erstmaligen Vorfalls mit B.________ darauf schliessen müssen, dass dasselbe Vorgehen auch bei künftig von ihm vermittelten Tänzerinnen zur Anwendung gelangen würde. Die Vorinstanz erwägt, es sei weit verbreitet und allgemein bekannt, dass die Gäste in Cabarets zum Alkoholkonsum animiert würden. Deshalb habe der Beschwerdeführer, als er von der Animationstätigkeit von B.________erfuhr, erkennen müssen, dass die notorische Praxis der Animation auch im Cabaret A.________ gelebt werde. Aufgrund seines allgemeinen Wissens in Verbindung mit demjenigen im konkreten Fall von B.________ habe er nicht einfach davon ausgehen dürfen, dass es sich hierbei um einen Einzelfall handle. Deshalb habe er bei den nachfolgenden Vermittlungen von Tänzerinnen zumindest in Kauf genommen, dass auch diese im Cabaret A.________ der Animationstätigkeit nachgehen würden (Urteil, S. 15). Inwiefern diese Überlegungen der Vorinstanz willkürlich sein sollen, ist weder ersichtlich noch vom Beschwerdeführer dargetan.