Citation: 5A_95/2018 E. B

B.a. Dagegen erhoben A.A.________ am 14. Dezember 2015 und B.A.________ am 4. Januar 2016 Berufung ans Kantonsgericht St. Gallen. A.A.________ beantragte, der nacheheliche Unterhalt sei ab 1. Mai 2018 aufzuheben; eventualiter sei er zu verpflichten, der Ehefrau ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis 30. April 2018 einen Betrag von monatlich Fr. 660.-- und danach bis zum 30. April 2022 einen solchen von Fr. 500.-- zu bezahlen. Demgegenüber beantragte B.A.________ den Zuspruch eines Kinderunterhaltsbeitrages von monatlich wenigstens Fr. 1'145.-- zuzüglich Zulagen und zwar für die Zeit bis zur Volljährigkeit des Sohnes bzw. bis zum ordentlichen Abschluss seiner angemessenen Ausbildung. Für sich beantragte sie, A.A.________ habe ihr ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis zum Erreichen seines AHV-Alters, aber mindestens bis am 31. Oktober 2035, einen nachehelichen Unterhalt von monatlich Fr. 855.-- zu bezahlen, wobei sich dieser Betrag bei einem Wegfall oder einer Reduktion des Kinderunterhalts um die Hälfte des Weggefallenen erhöhen solle. Bezüglich des güterrechtlichen Ausgleichs beantragte sie den Zuspruch eines nach durchgeführtem Beweisverfahren zu beziffernden Betrages von mindestens Fr. 30'000.--. Beide Parteien beantragten die Abweisung der Berufung der Gegenseite. B.b. Auf Grund des Inkrafttretens der Änderung des Kinderunterhaltsrechts (Betreuungsunterhalt) am 1. Januar 2017 änderte B.A.________ mit Eingabe vom 20. März 2017 ihr Berufungsbegehren und beantragte einen monatlichen Kindesunterhalt von mindestens Fr. 2'965.--, eventuell die Feststellung der Unterdeckung. Ferner präzisierte sie, dass sich der nacheheliche Unterhalt bei Reduktion des Kinderunterhalts um den weggefallenen bzw. reduzierten Betrag erhöhen solle. Den güterrechtlichen Ausgleich bezifferte sie neu auf Fr. 49'719.--. B.c. Nach Erhalt weiterer Unterlagen und Stellungnahmen fällte das Kantonsgericht am 19. Dezember 2017 den Berufungsentscheid. Es verpflichtete A.A.________, für den Sohn C.A.________ bis 31. Juli 2018 einen monatlichen Unterhalt von Fr. 970.-- plus Ausbildungszulage zu zahlen. Ferner verpflichtete es ihn, B.A.________ einen zeitlich gestaffelten nachehelichen Unterhalts (Ziffer 5) von monatlich (a) Fr. 890.-- für die Zeit ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis 31. Juli 2018, (b) Fr. 1'860.-- für die Zeit von 1. August 2018 bis zum Eintritt der Ehefrau ins ordentliche AHV-Rentenalter (Fr. 890.-- plus Fr. 970.-- wegen des Wegfalls des Kinderunterhalts) und (c) Fr. 1'270.-- für die Zeit vom Eintritt des ordentlichen AHV-Rentenalters der Ehefrau bis zum Eintritt des ordentlichen AHV-Rentenalters des Ehemannes. Für den Fall einer Reduktion bzw. eines Wegfalls des Kinderunterhalts wurde die gleichzeitige Erhöhung des nachehelichen Unterhalts in diesem Umfang, aber maximal Fr. 1'860.--, vorgesehen. Güterrechtlich verpflichtete das Kantonsgericht A.A.________ im Wesentlichen zur Leistung einer Ausgleichszahlung von Fr. 12'561.50 (Ziffer 7).