Citation: 2C_688/2023 E. 6.1

6.1. Gemäss der Beschwerdeführerin lässt sich in der von der Vorinstanz geschützten Anrechnungspraxis der Juristischen Fakultät der Universität Basel kein roter Faden ausmachen. So sei nicht ersichtlich, wieso die beiden bestandenen mündlichen Lizentiatsprüfungen im Privatrecht und im Öffentlichen Recht im Gegensatz zur schriftlichen Vorlizentiatsprüfung im Strafrecht nicht als Fachprüfungen angerechnet werden könnten. Dies führe dazu, dass sie genügend erbrachte Leistungen wiederholen müsse, was im Widerspruch zu § 20 Abs. 1 und § 22 Abs. 1 BO 2004 stehe. Indem sie in den betreffenden Fächern jeweils eine schriftliche und eine mündliche Lizentiatsprüfung abgelegt habe, habe sie ohnehin bereits mehr geleistet als die heutigen Bachelorstudierenden, welche lediglich eine mündliche oder eine schriftliche Fachprüfung abzulegen hätten. § 37 BO 2004, dessen sich die Vorinstanz zu Unrecht als Orientierungshilfe bediene, regle die Mobilität nach der Abschaffung des Lizentiatsstudiums und erfasse ihren Fall nicht.