Citation: 8C_521/2020 E. 5.2

5.2. Hinsichtlich der von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit und der Lohnfortzahlungspflicht der Arbeitgeberin traf die Vorinstanz keine Feststellungen. Diesbezüglich ergibt sich aus den bei den Akten liegenden Arztzeugnissen, dass die Beschwerdeführerin vom 4. Februar bis 5. Juni 2016 krankheitsbedingt arbeitsunfähig war (zur Zulässigkeit sachverhaltlicher Ergänzungen, soweit sie sich ohne Weiteres aus den Akten ergeben, vgl. BGE 136 V 362 E. 4.1 S. 366; vgl. auch E. 1 hiervor). Mit ärztlichem Attest vom 20. Juni 2016 bestätigte der Hausarzt der Beschwerdeführerin zudem, dass diese ab dem 20. Juni 2016 zu 100 % arbeitsfähig sei, jedoch nicht im angestammten Betrieb. In ihrem Antrag auf Arbeitslosenentschädigung führte die Beschwerdeführerin im Weiteren eine krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit vom 4. Februar bis 20. Juni 2016 auf. Aus der Arbeitgeberbescheinigung ergibt sich schliesslich, dass die Beschwerdeführerin vom 16. Januar bis 25. Januar 2016 sowie vom 2. Februar bis 3. Juli 2016 wegen einer Krankheit an der Arbeitsleistung verhindert war. Als letzten geleisteten Arbeitstag gab die B.________ GmbH den 30. Januar 2016 an.