Citation: 1A.127/2002 06.08.2002 E. 1

Der Beschwerdeführer macht geltend, er beabsichtige, die Grundfläche der früheren Baute in Zusammenarbeit mit dem Baudepartement feststellen zu lassen, worauf er ein Ergänzungsgesuch einreichen wolle. Damit bringt er zum Ausdruck, dass er der Auffassung des Verwaltungsgerichts zustimmt, wonach es Sache des Beschwerdeführers und der Baubehörde sei, zu klären, ob mit geeigneten Mitteln genauere Masse erhältlich gemacht werden können. Eine Differenz zum angefochtenen Entscheid besteht lediglich darin, dass der Beschwerdeführer sein Baugesuch aufgrund der zusätzlichen Sachverhaltselemente ergänzen möchte, während das Verwaltungsgericht wegen der Mängel des Baugesuchs eine neue Baueingabe für erforderlich hält. Zu dieser für die vorliegende Angelegenheit entscheidenden Auffassung des Verwaltungsgerichts äussert sich der Beschwerdeführer mit keinem Wort, obwohl darin die Hauptbegründung für das Urteil des Verwaltungsgerichts liegt. Der Beschwerdeführer scheint der Ansicht zu sein, er könne sich dazu später äussern, wenn das bundesgerichtliche Verfahren seinem Antrag entsprechend sistiert werde. Dies trifft nicht zu. Die Beschwerdefristen gemäss Art. 106 Abs. 1 OG sind gesetzliche Fristen, die nach Art. 33 Abs. 1 OG nicht erstreckt werden können. Auch eine allfällige Sistierung des Verfahrens entbindet eine Partei nicht davon, fristgerecht eine Beschwerdeschrift einzureichen, die den gesetzlichen Anforderungen gemäss Art. 108 OG genügt. Lassen die Begehren des Beschwerdeführers lediglich die nötige Klarheit vermissen und stellt sich die Beschwerde nicht als offensichtlich unzulässig heraus, so ist dem Beschwerdeführer nach Art. 108 Abs. 3 OG eine kurze Nachfrist zur Behebung des Mangels anzusetzen. Eine solche Nachfrist erscheint erforderlich, wenn die Angaben in der Beschwerde unklar, d.h. mehrdeutig sind. Die Nachfrist kann indessen nicht dazu dienen, eine inhaltlich ungenügende Rechtsschrift zu ergänzen (BGE 123 II 359 E. 6b/bb S. 369; 118 Ib 134 E. 2). Nachdem sich der Beschwerdeführer mit der Hauptbegründung des angefochtenen Entscheids überhaupt nicht auseinandersetzt, besteht für das Bundesgericht kein Anlass, sich ohne entsprechende Rügen mit dem vom Verwaltungsgericht erwähnten kantonalen Recht zu befassen. Daran vermöchte auch die vom Beschwerdeführer beantragte Sistierung des Verfahrens nichts zu ändern. Da die vorliegende Beschwerde den formellen Anforderungen an eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde im Lichte von Art. 108 Abs. 2 OG nicht genügt, kann darauf nicht eingetreten werden, ohne dass eine Nachfrist zu Verbesserung der Eingabe angesetzt werden müsste. Damit kann auch dem Sistierungsantrag nicht entsprochen werden.