Citation: 2C_1163/2013 E. 5.2

5.2. Den Beschwerdeführenden kann auch in ihrer Auffassung nicht beigepflichtet werden, wonach der Beschwerdeführer 1 nicht schlechter gestellt werden dürfe, als wenn er damals im Jahr 2006 ausgewiesen (statt verwarnt) worden wäre. Die von den Beschwerdeführenden angeführte Rechtsprechung setzt gerade voraus, dass die wegen Straffälligkeit von einer ausländerrechtlichen Massnahme betroffene Person sich während einer angemessenen Zeit im Ausland bewährt hat, damit allenfalls ein Anspruch auf Familiennachzug erneut geprüft werden kann (Urteil 2C_1170/2012 vom 24. Mai 2013 E. 3.3). Der Beschwerdeführer 1 hat die Schweiz nach dem Abschluss des ersten Verfahrens nicht verlassen, so dass er aus dieser Rechtsprechung nichts zu seinen Gunsten ableiten kann. Die seit den Betäubungsmitteldelikten verstrichene Zeit ist bei der Interessenabwägung zu berücksichtigen (vgl. E. 3.4).