Citation: U 418/06 29.03.2007 E. 4

Streitig und zu prüfen ist, ob und gegebenenfalls inwieweit über den 1. September 2002 bzw. den 1. Januar 2003 hinaus beim Versicherten leistungsbegründende unfallbedingte Beeinträchtigungen bestanden haben. Das kantonale Gericht gelangte zum Ergebnis, dass die gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Versicherten im Hüft-/Leistenbereich auch über das Datum der Leistungseinstellung hinaus in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis vom 30. Oktober 2000 stehen würden, während die übrigen vom Versicherten geklagten Beschwerden, insbesondere im Schulter-/Arm- sowie im Nacken-/Rückenbereich nicht in rechtsgenüglicher Weise auf das Unfallereignis zurückzuführen seien. Der Beschwerde führende Unfallversicherer ist demgegenüber der Auffassung, auch bezüglich der Hüft-/Leistenbeschwerden sei ein rechtsgenüglicher Kausalzusammenhang mit dem erlittenen Unfall zu verneinen, zumindest sei ein solcher Zusammenhang aufgrund der vorliegenden Akten nicht mit der erforderlichen überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt. Der Versicherte hält andererseits dafür, dass eine Leistungspflicht des Unfallversicherers auch hinsichtlich der Schulter-/Armbeschwerden und der Leiden im Rücken-/Nacken-/Hinterhauptbereich bestehe.