Citation: U 315/05 11.09.2006 E. A

Die 1975 geborene, bei der SUVA obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versicherte S.________ erlitt am 16. Oktober 2000 als Mitfahrerin in einem Personenwagen einen Verkehrsunfall. Die geklagten Beschwerden wurden als Schmerzen cervical und thoracal rechts (recte: links) beschrieben. Die Versicherte konnte ihre Tätigkeit ab dem 25. Oktober 2000 wieder vollumfänglich aufnehmen. In einer umfassenden EMG-Untersuchung vom 19. September 2001 konnte Dr. med. M.________ keine speziellen HWS-Auffälligkeiten feststellen, jedoch eine möglich posttraumatische Periarthropathie der linken Schulter. Nach einem dreimonatigen Aufenthalt in der Klinik X.________ anerkannte die SUVA ihre Leistungspflicht zufolge Rückfall ab Juli 2001, schloss den Fall jedoch auf den 31. Oktober 2002 ab. Dieser Entscheid vom 29. Oktober 2002 wurde nicht angefochten. Am 19. Dezember 2003 meldete Dr. med. I.________ bei der SUVA einen Rückfall an, wobei er zunehmende Nackenbeschwerden im Sinne eines posttraumatischen Cervicalsyndroms bei Status nach HWS-Distorsion diagnostizierte. Mit Verfügung vom 16. März 2004 hat die SUVA ihre Leistungspflicht für einen Rückfall mit der Begründung abgelehnt, das von Dr. med. I.________ als cervicogenes Schmerzsyndrom umschriebene Symptom sei ein völlig neues Beschwerdebild, welches weder initial nach dem Unfall noch im ersten Rückfall vorgekommen sei. Dies wurde mit Einspracheentscheid vom 28. Juni 2004 bestätigt.