Citation: H 317/02 06.01.2004 E. 3

3.1 Der einzig streitige Punkt, ob für die Berechnung der Altersrente für die Monate Januar bis Mai 2002 Rentenskala 14 oder 15 anwendbar ist, entscheidet sich an der Gesetzmässigkeit von Rz 5018 RWL. Entgegen Aufsichtsbehörde und Ausgleichskasse hat das Eidgenössische Versicherungsgericht sich bisher nicht explizit zu dieser Frage geäussert. Die vom Bundesamt erwähnten Präjudizien sind insofern nicht einschlägig. 3.1.1 Wird die Gesetzmässigkeit von Rz 5018 RWL bejaht, sind für 1957 sieben Beitragsmonate anzurechnen. Es bestehen für dieses Jahr zwei Eintragungen im individuellen Konto von Fr. 4'100.-- (Ausgleichskasse Baumeister) und Fr. 425.-- (Ausgleichskasse des Kantons Zürich) für den selben Erwerbszweig 37 (Baugewerbe). Das ergibt zusammen mit weiteren anrechenbaren Beitragszeiten von 15 Jahren und 4 Monaten (8 Jahre und 1 Monat vor 1973, 7 Jahre und 10 Monate ab 1973) eine Beitragsdauer von insgesamt 15 Jahren und 11 Monaten. Daraus errechnet sich die von der Ausgleichskasse angewendete Rentenskala 14 (vgl. Art. 29 Abs. 2 lit. b AHVG und Art. 52 AHVV [in der bis 31. Mai 2002 geltenden Fassung] in Verbindung mit Art. 30bis AHVG). 3.1.2 Sind dagegen in Abweichung von Rz 5018 RWL die den IK-Eintragungen für 1957 entsprechenden Beitragszeiten separat zu ermitteln und dann zusammenzuzählen, ergeben sich für dieses Kalenderjahr acht Beitragsmonate. Das ergibt eine gesamte Beitragsdauer von 16 Jahren und führt zur Anwendung von Rentenskala 15. 3.1.3 Je nachdem, ob Rentenskala 14 oder 15 zur Anwendung gelangt, beträgt die monatliche Altersrente für Januar bis Mai 2002 Fr. 566.-- oder Fr. 607.-- und ab Juni 2002 Fr. 607.-- resp. Fr. 647.-- (vgl. Erw. 1). Für die abgesehen von der Rentenskala übereinstimmende Berechnung von Vorinstanz und Ausgleichskasse im Einzelnen wird auf den angefochtenen Entscheid verwiesen.