Citation: 6B_880/2009 30.03.2010 E. 9

9.1 Die Vorinstanz führt aus, es bestünden keine Anhaltspunkte, die Zweifel an der Schuldfähigkeit des Beschwerdeführers im Zeitpunkt der Tatbegehung zu begründen vermöchten. Für die Anordnung eines Gutachtens gemäss Art. 20 StGB bestehe kein Raum (angefochtenes Urteil E. 4.3.2 S. 14). 9.2 Besteht ernsthafter Anlass, an der Schuldfähigkeit des Täters zu zweifeln, so ordnet die Untersuchungsbehörde oder das Gericht die sachverständige Begutachtung durch einen Sachverständigen an (Art. 20 StGB). Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers bestehen keine ernsthaften Gründe, an seiner Schuldfähigkeit zu zweifeln. Dazu gibt auch die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Lactose-Intoleranz im Rahmen der vorliegenden Umstände keinen Anlass. Wie die Vorinstanz zu Recht ausführt, lässt auch das Schreiben von Dr. med. K.________ vom 26. April 2001, in welchem aufgrund von Aktenstücken für die Jahre 1992 und 1993 eine psychische Erkrankung des Beschwerdeführers nicht ausgeschlossen wurde (vorinstanzliche Akten, Ordner 1, Obergericht, Beleg 8), nicht auf eine eingeschränkte Schuldfähigkeit hinsichtlich des relevanten Tatzeitraums schliessen. Es kann auf die Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden, die insbesondere anführt, dass sich aus seinem Verhalten im Tatzeitraum und in der Zeit des Strafverfahrens keine Hinweise auf eine eingeschränkte Schuldfähigkeit ergeben hätten. Dass das Projekt des Beschwerdeführers als ambitioniert bezeichnet werden kann und die Vorinstanz auf die Ausführungen der ersten Instanz verweist, gemäss welchen der Beschwerdeführer sich teilweise im Bereich des "Wunschdenkens" bewege, ändert daran nichts.