Citation: 6B_1200/2021 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz erwägt, aufgrund der Vorgänge hinsichtlich der Zahlungen der Motorfahrzeugversicherungen für den Aston Martin und eines Aston Martin Cover sei davon auszugehen, dass der Beschwerdegegner der Beschwerdeführerin aufgrund der Vorgänge grundsätzlich einen Betrag von Fr. 9'021-- zuzüglich Zins zu 5% ab dem 4. Januar 2012 auf dem Betrag von Fr. 3'919.90, ab dem 24. April 2012 auf dem Betrag von Fr. 1'172.20 sowie ab dem 29. Januar 2013 auf dem Betrag von Fr. 3'919.90 schulde. Hinsichtlich der Abrechnung der Kosten für die Spielberechtigungen von C.B.________ für die Jahre 2013 und 2014 sei mit der objektiven Pflichtwidrigkeit des Verhaltens des Beschwerdegegners die zivilrechtliche Haftungsgrundlage nach Art. 41 ff. OR gegeben. Eine für die zivilrechtliche Beurteilung massgebende Abweichung des Verhaltens, das von einem Durchschnittsmenschen erwartet werden dürfe, liege vor. Die zivilrechtliche Haftung sei daher grundsätzlich zu bejahen. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdegegner habe betreffend die im Grundsatz bestehenden zivilrechtlichen Ansprüche der Beschwerdeführerin Verrechnung mit Ansprüchen aus dem Arbeitsverhältnis mit der Beschwerdeführerin erklärt. Der diesbezügliche arbeitsrechtliche Prozess sei rechtshängig und bis zum Abschluss des vorliegenden Verfahrens sistiert. Ob und in welcher Höhe dem Beschwerdegegner die zur Verrechnung gestellten Ansprüche zustehen bzw. die grundsätzlich bestehenden zivilrechtlichen Ansprüche der Beschwerdeführerin durch Tilgung untergegangen seien, sei damit offen und einer Klärung im Strafprozess nicht zugänglich. Die Erstattungsansprüche im Zusammenhang mit dem Umbau der Privatliegenschaft des Beschwerdegegners seien im Grundsatz ebenfalls unbestritten, die Grundlage sei jedoch vertraglicher Natur und liege nicht in einer unerlaubten Handlung gemäss Art. 41 ff. OR. Die Zivilforderungen der Beschwerdeführerin seien deshalb auf den Weg des Zivilprozesses zu verweisen.