Citation: 8F_2/2024 E. A

Am 9. Dezember 2020 meldete sich A.________, geboren 1964, erstmals zur Arbeitsvermittlung an und beantragte ab 1. Januar 2021 Arbeitslosenentschädigung. Die Kantonale Amtsstelle prüfte im Auftrag des zuständigen Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums die Vermittlungsfähigkeit und bejahte diese ab 1. Januar 2021 bei einem anrechenbaren Arbeitsausfall von 100% (Verfügung vom 28. Januar 2021). Aufgrund der von der ehemaligen Arbeitgeberin ausgerichteten Abgangsentschädigung verneinte jedoch das Kantonale Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit des Kantons Basel-Landschaft (fortan: KIGA oder Gesuchsgegner) für die Zeit vom 1. Januar bis zum 23. August 2021 mangels eines anrechenbaren Arbeitsausfalls einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung (Verfügung vom 17. Februar 2021). In der Folge meldete sich A.________ per 1. März 2021 von der Arbeitslosenversicherung ab. Am 17. Juni 2021 meldete sich A.________ erneut zur Arbeitsvermittlung und zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung ab 24. August 2021 an. Zunächst bejahte der Gesuchsgegner die Vermittlungsfähigkeit ab 24. August 2021 (Verfügung vom 4. Oktober 2021). Mit Verfügung vom 19. Oktober 2021, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 10. März 2022, verneinte er jedoch die Vermittlungsfähigkeit ab 24. August 2021. Die hiergegen erhobene Beschwerde des A.________ hiess das Kantonsgericht Basel-Landschaft mit Urteil vom 30. März 2023 gut. Zwar stellte es fest, das KIGA habe die Vermittlungsfähigkeit zu Recht verneint, doch sei A.________ in seinem Vertrauen auf die am 28. Januar 2021 bejahte Vermittlungsfähigkeit angesichts der entsprechend erfüllten Voraussetzungen zu schützen und daher die Vermittlungsfähigkeit ab 24. August 2021 dennoch zu bejahen. Folglich hob es den Einspracheentscheid auf und wies die Sache zur Prüfung der übrigen Anspruchsvoraussetzungen an die Verwaltung zurück. Die hiergegen gerichtete Beschwerde des KIGA hiess das Bundesgericht gut, indem es das kantonale Urteil vom 30. März 2023 aufhob und den Einspracheentscheid vom 10. März 2022 bestätigte (Urteil 8C_394/2023 vom 13. Dezember 2023).