Citation: 6B_1280/2022 E. 4.3.1

4.3.1. Zum Vorwurf des mehrfachen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. c BetmG erwägt die Vorinstanz, es sei erstellt, dass der Beschwerdeführer zwischen 29. Dezember 2018 und 22. Februar 2019 sechs mal je 0,8 Gramm Kokain (4,8 Gramm) zu Fr. 100.-- an E.________ verkauft habe. Dieser habe die Verkäufe überzeugend und realitätsnah geschildert und von Kokain in sehr guter resp. ausserordentlicher Qualität gesprochen. Letzteres korrespondiere mit dem beim Beschwerdeführer sichergestellten Kokain. Zudem seien im inkriminierten Deliktszeitraum 80 telefonische Kontakte an 12 Tagen zum Erwerber dokumentiert. In der Berufungsverhandlung habe der Beschwerdeführer selbst von maximal fünf Gramm Kokain gesprochen, welches er an E.________ abgegeben habe. Auch F.________ habe die Anzahl Kokaingeschäfte mit dem Beschwerdeführer, die jeweils bezogene Menge und den Preis im Detail geschildert, so die Vorinstanz weiter. Der Einwand des Beschwerdeführers, F.________ nicht zu kennen, kontrastiere mit der Tatsache, dass zwischen den beiden innerhalb von rund drei Monaten 66 telefonische Kontakte oder Kontaktversuche stattgefunden hätten. Entsprechend den Aussagen von F.________ sei daher erstellt, dass dieser vom Beschwerdeführer zwischen Juni 2018 und Januar 2019 dreimal wissentlich und willentlich je ein Gramm Kokain mit unbestimmtem Reinheitsgehalt für Fr. 120.-- pro Gramm erworben habe.