Citation: C 242/06 11.01.2007 E. 3

Die Beschwerdeführerin bringt einzig vor, die Einladung zum Beratungsgespräch vom 28. Januar 2005 gar nie erhalten zu haben, weshalb sie diesen Termin nicht habe wahrnehmen können. Den gegenteiligen Beweis sei der Beschwerdegegner schuldig geblieben. Aus den Protokollauszügen der zuständigen Sachbearbeiterin Y.________ des RAV, geht hervor, dass die Beschwerdeführerin sowohl mittels LSI-Sendung als auch mittels A-Post-Brief zum genannten Termin eingeladen wurde. Letzterer sei am Freitag, den 21. Januar 2005 der Post übergeben worden, der Umschlag zu ersterem ist am Montag, 24. Januar 2005 abgestempelt. Da eingeschriebene Postsendungen am Folgetag zugestellt werden, befand sich die Aufforderung zur Abholung ab Dienstag, den 25. Januar 2005 im Brief- oder Postfach der Beschwerdeführerin. Sie hat darauf nicht reagiert, wurde die Sendung doch nach Ablauf der Abholungsfrist mit dem Vermerk "Nicht abgeholt" retourniert. Wie bereits im vorinstanzlichen Entscheid aufgezeigt, ist es entgegen der Darstellung in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht möglich, dass dieses Schreiben mit einer Verfügung vom 11. Januar 2005 verwechselt wurde, da diese am 21. bzw. 24. Januar 2005 längst versandt war. Weder gegenüber der Verwaltung noch im kantonalen Beschwerdeverfahren und auch nicht letztinstanzlich erklärt die Beschwerdeführerin, weshalb sie der Abholungseinladung der Post nicht gefolgt ist. Da sie, wie unter Erwägung 1 dargelegt, innert Tagesfrist für Weisungen des RAV erreichbar sein muss, wusste sie auch, dass sie die Post täglich zu kontrollieren hatte.