Citation: 6B_152/2018 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin wendet sich gegen die Verweisung ihrer Schadenersatzforderung auf den Zivilweg. Dabei rügt sie im Wesentlichen eine Verletzung der Begründungspflicht. Sie bringt vor, die Vorinstanz lege in keiner Weise dar, inwiefern der konkrete Investitionsverlauf angesichts der Kapitaleinlage und der eventuellen Rückzahlungen nicht nachvollziehbar sein solle. Die knappen, lediglich allgemeinen Erwägungen der Vorinstanz, welche für sämtliche der mehreren hundert Investoren Gültigkeit hätten, genügten als Urteilsbegründung offensichtlich nicht. Die mangelhafte Begründung erlaube ihr nicht, das vorinstanzliche Urteil sachgerecht anzufechten und die Gründe, welche für seine Aufhebung sprächen, im Einzelnen darzulegen (Beschwerde S. 5 f.). Die Beschwerdeführerin rügt im Weiteren, das angefochtene Urteil verletze auch in der Sache Bundesrecht. Sie habe ihre Forderung im Laufe des Verfahrens vollumfänglich beziffert und begründet, so dass die Vorinstanz über sämtliche für die Zusprechung derselben notwendigen Umstände verfügt habe. Die Vorinstanz hätte daher über ihre Forderung entscheiden oder sie im Mindesten auf die allfällig ungenügende Begründung der Forderung hinweisen müssen. Zumindest hätte die Vorinstanz ihre Forderung im Sinne von Art. 126 Abs. 3 StPO dem Grundsatz nach beurteilen und im Übrigen auf den Zivilweg verweisen müssen (Beschwerde S. 6).