Citation: 4A_409/2007 14.01.2008 E. 1

Am 11. September 2001 schlossen A.________ und B.________ (Kläger und Beschwerdeführer) als Mieter mit der X.________ AG (Beklagte und Beschwerdegegnerin) als Vermieterin einen Vertrag über eine 4 1/2-Zimmerwohnung in der Liegenschaft C.________ mit Mietbeginn am 1. Januar 2002. Als monatlicher Mietzins wurden Fr. 1'380.-- zuzüglich Fr. 120.-- für einen Garageplatz und Fr. 195.-- à-conto Nebenkosten, total Fr. 1'695.-- vereinbart. Am 10. Januar 2002 kündigte die Beklagte den Klägern auf amtlichem Formular, das den Hinweis auf die Anfechtungsmöglichkeit der Vertragsänderung enthielt, eine Mietvertragsänderung mit Wirkung ab dem 1. April 2002 an. Der monatliche Mietzins wurde auf Fr. 1'620.-- erhöht und die à-conto-Zahlungen für Nebenkosten wurden auf Fr. 190.-- reduziert, so dass sich bei unverändertem Zins für die Garage ein monatlicher Mietzins von Fr. 1'930.-- ergab. Am 26. Januar 2006 kündigte die Beklagte den Mietvertrag auf amtlichem Formular auf den 30. April 2006. 1.1 Am 22. Mai 2006 beantragten die Kläger dem Kantonsgericht Zug, es sei festzustellen, dass die Mietzinserhöhung vom 10. Januar 2002 nichtig sei; die Beklagte sei zu verpflichten, ihnen die ab dem 1. April 2002 zu viel bezahlten Mietzinse in der Höhe von total Fr. 11'280.-- zuzüglich Zins zurückzuzahlen. In der Folge erhöhten sie ihre Forderung um weitere Fr. 2'400.--. Das Kantonsgericht Zug wies die Klage mit Urteil vom 15. März 2007 ab. 1.2 Mit Urteil vom 4. September 2007 wies das Obergericht des Kantons Zug die Berufung der Kläger ab und bestätigte das Urteil des Kantonsgerichts vom 15. März 2007. Das Obergericht stellte fest, dass die Erhöhung des Mietzinses vom 10. Januar 2002 wegen fehlender Unterschrift, vor allem aber wegen fehlender Begründung formnichtig gewesen war, kam jedoch zum Schluss, die Berufung der Kläger auf diesen Mangel sei rechtsmissbräuchlich. 1.3 Mit Beschwerde in Zivilsachen und subsidiärer Verfassungsbeschwerde stellen die Beschwerdeführer die Anträge, es sei das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug vom 7. September 2007 aufzuheben (Ziffer 1) und festzustellen, dass die Mietzinserhöhung vom 10. Januar 2002 nichtig sei (Ziffer 2.a), und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihnen vom 1. April 2002 bis zum 28. Februar 2006 im Betrag von Fr. 11'280.-- und vom 1. März 2006 bis zum 1. Dezember 2006 im Betrag von Fr. 2'400.-- zuviel bezahlten Mietzins zuzüglich 5 % Verzugszins ab dem 1. März 2004 bzw. 1. Juli 2006 zu bezahlen (Ziffer 2b). Eventualiter sei das Verfahren zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurück zu weisen. Sie rügen, die Vorinstanz habe Art. 2 ZGB verletzt, indem sie ihnen Rechtsmissbrauch vorgeworfen habe, obwohl ihnen die Rechtsfolge der Nichtigkeit nicht bewusst gewesen sei; die Vorinstanz habe zu Unrecht die blosse Kenntnis des Mangels für die Annahme des Rechtsmissbrauchs als genügend angesehen. 1.4 Die Beschwerdegegnerin beantragt in der Antwort, die Beschwerde in Zivilsachen und die subsidiäre Verfassungsbeschwerde seien vollumfänglich abzuweisen und das angefochtene Urteil sei zu bestätigen.