Citation: 6B_74/2021 E. 5

Ungeachtet der fehlenden Legitimation in der Sache selbst kann die Privatklägerschaft mit Beschwerde in Strafsachen eine Verletzung ihrer Parteirechte rügen, die ihr nach dem Verfahrensrecht, der Bundesverfassung oder der EMRK zustehen und deren Missachtung auf eine formelle Rechtsverweigerung hinausläuft. Zulässig sind nur Rügen formeller Natur, die von der Prüfung der Sache getrennt werden können. Das geforderte rechtlich geschützte Interesse ergibt sich diesfalls aus der Berechtigung, am Verfahren teilzunehmen. Nicht zu hören sind Rügen, die im Ergebnis auf eine materielle Überprüfung des angefochtenen Entscheids abzielen (sog. "Star-Praxis"; BGE 141 IV 1 E. 1.1 S. 5 mit Hinweisen). Soweit eine Rüge zulässig ist, ist klar und detailliert darzulegen, inwieweit das angerufene Recht verletzt worden sein soll (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe ihm in Bezug auf die Nötigung/Erpressung die Beschwerdelegitimation widersprüchlich und mit konstruierten Gründen abgesprochen. Die Vorinstanz erwägt im angefochtenen Entscheid, die Nötigung und Erpressung schützten die freie Willensbildung und -betätigung. Der Beschwerdeführer mache nicht geltend, dass er selber erpresst oder genötigt worden wäre, sondern sein Vater. Mangels Beschwer sei er folglich zur Beschwerdeerhebung nicht legitimiert. Was daran willkürlich oder sonstwie bundesrechtswidrig sein könnte, sagt der Beschwerdeführer nicht. Er verkennt, dass die Legitimation des Anzeigeerstatters im kantonalen Beschwerdeverfahren voraussetzt, durch die angezeigten Straftaten auch in den eigenen Rechten unmittelbar verletzt worden zu sein. Die Beschwerde erfüllt die Begründungsanforderungen nicht. Der Beschwerdeführer rügt sodann mehrfach Verletzungen des rechtlichen Gehörs, Rechtsverweigerungen, Verstösse gegen das Diskriminierungsverbot und das Gleichbehandlungsgebot. Seine Vorbringen richten sich gegen die Rechtmässigkeit der Nichtanhandnahme und zielen auf eine Überprüfung in der Sache selbst ab, was unzulässig ist. Soweit der Beschwerdeführer eine Befangenheit der Gerichtsschreiberin und der Vorinstanz bzw. deren Gerichtsmitglieder geltend macht, erschöpfen sich seine Vorbringen in blossen Behauptungen. Im Übrigen begründet der Umstand, dass Gerichtsmitglieder und die Gerichtsschreiberin an (früheren) Entscheiden mitwirkten, die aus der Sicht des Beschwerdeführers nicht wunschgemäss ausgefallen sind, keine Befangenheit. Die Beschwerde genügt auch in diesem Punkt den Begründungsanforderungen nicht.