Citation: 5A_463/2013 E. 5

Schliesslich rügt die Beschwerdeführerin in formeller Hinsicht auch eine Verletzung von Art. 29 Abs. 1 BV (Beurteilung einer Angelegenheit innert angemessener Frist). Das Verfahren habe - gerechnet ab der Errichtung der Erziehungsbeistandschaft im April 2011 - über zwei Jahre und damit zu lange gedauert. Im August 2011 wurde der Beschwerdeführerin die Obhut erstmals (superprovisorisch) entzogen. Die Kinder wurden vorerst beim Kindsvater platziert; Ende September 2011 wurden sie im Heim untergebracht. In der Folge wurden Gutachten in Auftrag gegeben, welche im Januar resp. anfangs März 2012 eingingen. Mitte März 2012 bestätigte die zuständige Behörde den Obhutsentzug, leitete aber gleichzeitig Rückplatzierungsbestrebungen ein. Der Rückplatzierungsversuch wurde im Mai 2012 gestartet. Mit Verfügung vom 5. Juli 2012 folgte der Abbruch. Auf Beschwerde der Kindsmutter hin bestätigte die Vorinstanz den Obhutsentzug und die Heimplatzierung im Mai 2013. Dazwischen liefen mehrere Beschwerdeverfahren (aufschiebende Wirkung, Umplatzierung) und seitens der Beschwerdeführerin erfolgten mehrere nachträgliche Eingaben (sie liess die zuerst nicht begründete Beschwerde erst im September 2012 begründen; im Januar 2013 stellte sie zusätzliche Beweisanträge, denen die Vorinstanz nachkam, indem sie mehrere Verlaufsberichte einholte). Vor diesem Hintergrund ist in keiner Phase eine unzulässige Verfahrensverzögerung ersichtlich.