Citation: 9C_716/2018 E. A

Der 1944 geborene A.________ ist im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung bei der Assura-Basis SA (nachfolgend: Assura) versichert (Franchise: Fr. 2'500.-). Am 27. und 28. August 2016 wurde er im Spital B.________ stationär behandelt, wofür dieses am 27. September 2016 Rechnung über Fr. 1'696.30 stellte. Am 26. Oktober 2016 bat die Assura A.________ um Bezahlung einer Kostenbeteiligung in der Höhe von Fr. 1'726.30 (Fr. 1'696.30 Franchise sowie Fr. 30.- Spitalkostenbeitrag). Dieser beglich den Betrag von Fr. 1'696.30, zeigte sich indessen mit dem fakturierten Spitalkostenbeitrag nicht einverstanden und verlangte eine anfechtbare Verfügung. Ebenso forderte er eine solche betreffend eine Kostenbeteiligung von Fr. 2'695.60, welche die Assura für eine stationäre Behandlung vom Mai 2015 in Rechnung gestellt hatte. Die Assura verfügte am 24. Januar 2017, A.________ habe ihr im Zusammenhang mit dem stationären Aufenthalt im Spital B.________ den Spitalkostenbeitrag von Fr. 30.- zu entrichten. Auf das Gesuch um Erlass einer Verfügung in Zusammenhang mit der Behandlung im Jahre 2015 trat sie gleichentags nicht ein. An beiden Verfügungen hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheide vom 21. Februar 2017).