Citation: 6S.236/2006 05.09.2006 E. 1

Die Nichtigkeitsbeschwerde kann insbesondere vom Geschädigten ergriffen werden, um den zusammen mit der Strafklage gefällten Entscheid über seine Zivilansprüche anzufechten; Berufung ist dann ausgeschlossen (Art. 271 Abs. 1 BStP). Ist der Kassationshof nicht zugleich mit dem Strafpunkt befasst und liegt auch kein Anspruch vor, der im zivilprozessualen Verfahren ohne Rücksicht auf den Streitwert der Berufung unterläge (vgl. Art. 45 OG), ist die Nichtigkeitsbeschwerde im Zivilpunkt grundsätzlich nur zulässig, wenn die Berufungssumme erreicht ist (Art. 271 Abs. 2 BStP), d.h. Fr. 8'000.-- (Art. 46 OG). Der Beschwerdeführer ficht mit Nichtigkeitsbeschwerde allein die Beurteilung seiner adhäsionsweise geltend gemachten Zivilforderungen an. Der erforderliche Streitwert ist erreicht. Der Beschwerdeführer ist damit zur Erhebung der Nichtigkeitsbeschwerde legitimiert, die übrigen Zulässigkeitsvoraussetzungen sind ebenfalls erfüllt, weshalb auf seine Beschwerde einzutreten ist.