Citation: 2C_98/2018 E. 5.5.4

5.5.4. Soweit der Sohn der Beschwerdeführerin verbindlich und glaubwürdig erklärt, für die Kosten seiner Mutter aufkommen zu wollen, was das Bundesgericht im vorliegenden Entscheid wegen des Novenverbots nicht berücksichtigen kann, stellt sich für die kantonalen Behörden allenfalls die Frage, ob aufgrund der neu diagnostizierten psychischen Probleme der Beschwerdeführerin gegebenenfalls die Erteilung einer Härtefallbewilligung (Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG) oder eine Bewilligung als Rentnerin (Art. 28 AuG) bzw. als Patientin (medizinische Behandlung; Art. 29 AuG) zu prüfen wäre. Die entsprechenden Fragen bilden indessen nicht Gegenstand einer bundesgerichtlichen Beurteilung, da es dabei jeweils um Ermessensbewilligungen geht. Denkbar wäre für die Beschwerdeführerin allenfalls auch, ein Wiedererwägungsgesuch im Hinblick auf mögliche entscheidwesentliche neue Sachverhaltselemente zu stellen, welche im vorliegenden Verfahren nicht berücksichtigt werden konnten.