Citation: 6B_987/2021 E. 4.2.3

4.2.3. Zur beruflichen und finanziellen Situation führt die Vorinstanz aus, der Beschwerdeführer habe nach der Schule keine Ausbildung gemacht, sondern an verschiedenen Stellen als Lagermitarbeiter oder Hilfsarbeiter auf Baustellen gearbeitet, wobei er nie über längere Zeit an der gleichen Stelle gewesen sei. Aus dem erstinstanzlichen Urteil ergibt sich, dass er ab dem Jahr 2014 arbeitslos war. Im April 2016 wurde bei ihm eine paranoide Schizophrenie mit mittelschwerer Ausprägung diagnostiziert. Wegen eines komplizierten Bruchs seiner Hand infolge eines Arbeitsunfalls und unter Berücksichtigung seiner fehlenden Ausbildung und seiner kognitiven Defizite wurde ihm mit Verfügung vom 23. August 2018 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zugesprochen. Daneben bezieht der Beschwerdeführer gemäss angefochtenem Urteil noch Ergänzungsleistungen. Die Vorinstanz hält weiter fest, der Beschwerdeführer habe seine finanziellen Verhältnisse nicht im Griff und sei verschuldet (vorinstanzliches Urteil S. 16; Verlustscheine in der Höhe von Fr. 95'121.28).