Citation: 2C_1000/2021 E. 2.3.4

2.3.4. Im Hinblick auf die Legitimation der Beschwerdeführer ist weder ersichtlich noch wird in der Beschwerde dargelegt, welches schutzwürdige Interesse sie an der Versteuerung höherer Eigenhonoraren haben. Namentlich behaupten die Beschwerdeführer nicht, dass die Eigenhonorare in späteren Steuerjahren (zu einer höheren Steuerprogression) steuerbar sein könnten oder ihnen ein Nach- oder Steuerstrafverfahren drohen könnte, wenn die Besteuerung des Differenzbetrags von Fr. 136'940.02 in den Steuerjahren 2008 und 2009 unterbleibt. Beides ist auch kaum vorstellbar, weil der späteren Erfassung der Eigenleistungen das steuerrechtliche Periodizitätsprinzip entgegensteht und es im Hinblick auf ein Nach- oder Steuerstrafverfahren an einer neuen Tatsache im Sinn von Art. 151 Abs. 1 DBG und § 160 Abs. 1 StG/ZH bzw. Art. 53 Abs. 1 StHG mangelt. Weiter hat die Versteuerung der Eigenhonorare bei der Einkommenssteuer keinen Einfluss auf das Verfahren betreffend Grundstückgewinnsteuer, das mit heutigem Urteil des Bundesgerichts 2C_999/2021 in Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils rechtskräftig abgeschlossen worden ist. Folglich spielt es auch keine Rolle, dass sich die veranlagende Behörde bei den Grundstückgewinnsteuern nicht zu einer Korrektur der Eigenhonorare bei der Einkommenssteuer geäussert hat.