Citation: 8C_43/2022 E. A

A.________, geboren 1959, war seit Januar 2017 Inhaber und Angestellter der B.________ GmbH und dadurch bei der Vaudoise Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Vaudoise) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Gemäss Unfallmeldung vom 15. September 2020 hatte er sich am 16. Juli 2020 beim Umstellen seines Motorrades in der Garage eine Schulterverletzung zugezogen. Er sei ausgerutscht, habe versucht, das Motorrad vor dem Umfallen zu bewahren und dabei einen Schlag in die Schultern erlitten. A.________ begab sich am 18. Juli 2020 in die Notfallstation des Spitals C.________. Der Hausarzt Dr. med. D.________ veranlasste eine bildgebende Untersuchung der rechten Schulter am 24. Juli 2020. In der Folge konsultierte A.________ am 4. August 2020 Dr. med. E.________, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates. Dieser diagnostizierte eine Supraspinatussehnenruptur und operierte die rechte Schulter am 19. Oktober 2020 (Schulterarthroskopie mit Supraspinatussehnennaht und Acromioplastik). Die Vaudoise holte Berichte ihres beratenden Arztes Dr. med. F.________, Facharzt Chirurgie FMH, vom 16. Dezember 2020 und vom 7. Juni 2021 ein. Mit Verfügung vom 22. Dezember 2020 und Einspracheentscheid vom 29. Juni 2021 lehnte sie eine Leistungspflicht ab.