Citation: 8C_33/2008 20.08.2008 E. 7

7.1 Die Unfallschwere ist ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf zu beurteilen (BGE 115 V 133 E. 6 Ingress S. 139; SVR 2008 UV Nr. 8. S. 26 E. 5.3.1 mit Hinweisen, U 2/07; Urteil U 503/05 vom 17. August 2006, zusammengefasst wiedergegeben in SZS 2008 S. 183; Urteil 8C_92/2008 vom 4. August 2008, E. 8; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126 ). Eine unfallanalytische oder biomechanische Analyse vermag allenfalls gewichtige Anhaltspunkte zur - einzig mit Blick auf die Adäquanzprüfung relevanten - Schwere des Unfallereignisses zu liefern; sie bildet jedoch für sich allein in keinem Fall eine hinreichende Grundlage für die Kausalitätsbeurteilung (RKUV 2003 Nr. U 489 S. 357 E. 3.2, U 193/01; Urteil 8C_415/2007 vom 1. Juli 2007, E. 6.1 mit Hinweis). 7.2 Vor dem Unfall vom 13. August 2004 wollte die Versicherte mit ihrem Auto auf der Strasse L.________ nach links abbiegen, weshalb sie anhielt. Der nachfolgende Personenwagen fuhr ihrem Auto ins Heck. Es lag eine Geschwindigkeitsänderung (Delta-v) des Autos der Beschwerdeführerin von 16,5 bis 21,5 km pro Stunde vor (vgl. technische Unfallanalyse vom 27. August 2005 und biomechanische Beurteilung vom 27. September 2005 der Arbeitsgruppe U.________). Mit Blick auf diese eher hohe Geschwindigkeitsänderung ist von einem mittelschweren Unfall auszugehen (vgl. auch RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236 E. 5.1.2, U 380/04; Urteile U 513/06 vom 9. Januar 2008, E. 4.2.2, und U 408/05 vom 26. Januar 2007, E. 9.2.2). Für das Vorliegen des adäquaten Kausalzusammenhanges ist demnach erforderlich, dass ein einzelnes der durch die Rechtsprechung entwickelten Kriterien besonders ausgeprägt vorliegt oder die Kriterien insgesamt in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sind (BGE 115 V 133 E. 6c/aa und bb S. 140 f.; Urteil 8C_524/2007 vom 10. Juni 2008, E. 5.2 mit Hinweisen).