Citation: 9C_902/2014 E. 5.3

5.3. Die BVK richtete der Beschwerdeführerin in der Zeit von September 2003 bis Februar 2006 Invaliden- und Kinderrenten aus. Ihren Rückforderungsanspruch machte sie mit Schreiben vom 27. November 2013, Betreibungsbegehren vom 13. Mai 2014 und anschliessend mit Klage vom 27. Mai 2014 geltend. Zwischen der Ausrichtung der Leistungen, deren Rückerstattung verlangt wird, und den von der BVK eingeleiteten Schritten sind demnach mehr als fünf Jahre vergangen. Dementsprechend scheint ihr Vorbringen - unabhängig davon, ob es sich bei Art. 35a Abs. 2 Satz 1 BVG um eine Verjährungs- oder eine Verwirkungsfrist handelt (vgl. dazu auch SVR 2015 BVG Nr. 26 S. 98, 9C_216/2014 E. 4.2.1 mit Hinweis; Hans-Ulrich Stauffer, Berufliche Vorsorge, 2. Aufl. 2012, S. 411 f. Rz. 1119; Bettina Kahil-Wolff, in: BVG und FZG, Schneider und andere, 2010, N. 12 zu Art. 35a BVG) - jedenfalls nicht von vornherein unbegründet (vgl. zur genannten Bestimmung im Zusammenhang mit einer Meldepflichtverletzung auch Urteil 9C_399/2013 vom 30. November 2013 E. 3.2.2).