Citation: U 278/98 10.02.2000 E. 1

1.- In formellrechtlicher Hinsicht rügt die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe gegen den Untersuchungsgrundsatz verstossen und ihr das rechtliche Gehör verweigert, indem sie die beantragte Einvernahme ihres Ehemannes zum Unfallhergang nicht durchgeführt habe. Abgesehen davon, dass die Ablehnung von Beweisanträgen und der Verzicht auf weitere Beweisvorkehren an sich keine Gehörsverletzung oder Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes bilden, sondern entscheidend ist, ob der von der Vorinstanz festgestellte rechtserhebliche Sachverhalt mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen und auch hier anwendbaren Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 121 V 47 Erw. 2a und 208 Erw. 6b, je mit Hinweis) ausgewiesen ist, ist dieser Vorwurf unbegründet: Das kantonale Gericht hat den Unfallhergang so dargestellt, wie er sich auf Grund der Aktenlage präsentierte. Was eine Einvernahme des Ehemannes über fünf Jahre nach dem Unfall zur Entscheidfindung beitragen könnte, ist nicht ersichtlich, weshalb die Vorinstanz auf diesen Beweisantrag nicht einzugehen brauchte. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass der Unfallhergang einzig für die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs von Belang sein kann, im vorliegenden Fall indessen selbst bei Abstellen auf die Sachverhaltsdarstellung der Beschwerdeführerin sich diese nicht ändern würde (vgl. Erw. 4c).