Citation: 8C_101/2021 E. 6.3.2

6.3.2. Im vorinstanzlichen Verfahren hielt der Beschwerdeführer daran fest, die Aktenbeurteilung des RAD-Arztes Dr. med. B.________ vom 14. Juni 2019, wonach er drei Monate nach der Knie-TEP Implantation vom 24. Januar 2019 aufgrund des bis dahin angeblich dauerhaft verbesserten Gesundheitszustandes in einer leidensangepassten Tätigkeit wieder anhaltend zu 100% arbeitsfähig sei, stehe im Widerspruch zu den Suva-Akten, weshalb diese zu edieren seien. Indem das kantonale Gericht trotz des aktenkundigen Verdachts auf Komplikationen nach der Knie-TEP-Implantation vom 24. Januar 2019 und in Kenntnis der Wiederaufnahme der vollen Taggeldleistungen durch die Suva ab November 2019 auf den Beizug der aktualisierten Suva-Akten bzw. ergänzende medizinische Abklärungen verzichtete, verletzte es den Untersuchungsgrundsatz (vgl. E. 2.3 hievor). Wie der Beschwerdeführer zu Recht geltend macht, bestanden nicht nur geringe (vgl. E. 4.3 i.f.), sondern erhebliche Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der RAD-ärztlichen Aktenbeurteilungen vom 14. Juni und 25. November 2019. Gestützt auf diese RAD-Berichte im Sinne von Art. 49 Abs. 1 IVV (vgl. E. 5.2 hievor) war angesichts der Beweislage jedenfalls nicht ohne Zweifel an der Schlüssigkeit und Zuverlässigkeit der Einschätzungen des Dr. med. B.________ auf den Eintritt einer "dauerhaften" Verbesserung des Gesundheitszustandes nach der Knie-TEP Implantation mit anhaltender Wiedererlangung einer vollen Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit ab 23. April 2019 zu schliessen.