Citation: 8C_537/2022 E. 3

In Würdigung der medizinischen Aktenlage mass das kantonale Gericht dem kreisärztlichen Untersuchungsbericht des Dr. med. C.________ vom 20. Januar 2021 vollen Beweiswert zu. Gestützt darauf ging es hinsichtlich der strukturellen Unfallfolgen im Bereich der Schultern davon aus, dass dem Beschwerdeführer seit dem 19. Februar 2019 eine leidensangepasste Tätigkeit uneingeschränkt zumutbar sei. Hinsichtlich der geltend gemachten psychischen Einschränkungen liess die Vorinstanz die Frage nach dem natürlichen Kausalzusammenhang offen und prüfte deren Adäquanz nach der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133). Sie ging dabei von einem mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den leichten aus und erachtete von den relevanten Adäquanzkriterien höchstens drei und jedenfalls nicht in ausgeprägter Weise als erfüllt. Da der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und den geklagten psychischen Beschwerden mithin zu verneinen sei, so die Vorinstanz, bestehe kein Anlass für weitere medizinische Abklärungen. In erwerblicher Hinsicht bestätigte das kantonale Gericht im Wesentlichen die Ermittlung des Invaliditätsgrades durch die Beschwerdegegnerin, namentlich die Anwendung von Art. 28 Abs. 4 UVV, die Festsetzung von Validen- und Invalideneinkommen anhand der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE), den gewährten Abzug von 5 % vom Invalideneinkommen und den aus der Gegenüberstellung der Vergleichseinkommen resultierenden, rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von gerundet 8 %.