Citation: 8C_509/2022 E. 6.1

6.1. Inwiefern die Vorinstanz hinsichtlich der Statusfrage offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellungen getroffen oder Bundesrecht verletzt haben sollte, ist nicht erkennbar. Sofern die Aussagen der Beschwerdeführerin anlässlich der Haushaltsabklärung überhaupt als schlüssig gelten könnten, war gemäss kantonalem Gericht insgesamt nicht auf eine 100%ige Erwerbstätigkeit als Gesunde zu schliessen. Was die Beschwerdeführerin dagegen letztinstanzlich vorbringt, kann daran nichts ändern. Dies betrifft zunächst insbesondere ihren Vorwurf, das kantonale Gericht habe jene Angaben ignoriert, zumal sie damals selber einräumte, nie zu 100 % auswärts gearbeitet zu haben. Selbst wenn sie jedoch, wie geltend gemacht, ab September 1989 während knapp dreieinhalb Jahren vollzeitlich erwerbstätig gewesen sein sollte, was sich anhand des IK-Auszugs nicht überprüfen lässt, ändert dies nichts daran, dass gemäss Vorinstanz jedenfalls seit rund 20 Jahren kaum mehr Einkommen verzeichnet sind, ohne dass sich dies medizinisch begründen liesse. Dies wird denn auch beschwerdeweise nicht bestritten. Zudem wäre, so das kantonale Gericht weiter, ohnehin keine vollzeitliche Erwerbstätigkeit erforderlich gewesen, um einen allfälligen Widerruf der Niederlassungsbewilligung zu verhindern. Die Beschwerdeführerin vermag unter diesen Umständen mit ihrem Einwand, dass sie heute als Gesunde zu 100 % im Beruf tätig wäre, nicht durchzudringen.