Citation: 8C_390/2023 E. 2

Die Vorinstanz bestätigte im angefochtenen Urteil vom 29. März 2023 die von der Beschwerdegegnerin gestützt auf Art. 30 Abs. 1 lit. c und Abs. 3 AVIG in Verbindung mit Art. 26 Abs. 2 und Art. 45 Abs. 3 AVIV vorgenommene Einstellung in der Anspruchsberechtigung auf Arbeitslosentaggelder von 16 Tagen. Dabei setzte sie sich einlässlich mit den Parteivorbringen auseinander und legte in Würdigung der Akten insbesondere dar, weshalb die vorgelegten ärztlichen Bescheinigungen nicht zum Nachweis ausreichten, dass die Beschwerdeführerin vor dem 12. März 2022 ausser Stande gewesen sein soll, die Belege ihrer Arbeitsbemühungen in einem Briefumschlag in den nächstgelegenen Briefkasten einzuwerfen oder der RAV-Beraterin zu mailen. Dies führte zur Bestätigung der von der Beschwerdegegnerin verfügten Einstellung in der Anspruchsberechtigung mangels (zeitgerecht) nachgewiesener Arbeitsbemühungen.