Citation: I 48/03 21.10.2003 E. 4

4.1 Im Bericht vom 27. Dezember 1999 führte die Klinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie/Allergologie des Spitals X.________ aus, dass bei der Versicherten ein unspezifisches chronisches weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom diagnostiziert worden sei, welches jedoch aus rein rheumatologischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf zur Folge habe. Zufolge diffuser Begleitbeschwerden und der klagend vorgetragenen Symptomatik wurde jedoch der Verdacht auf ein im Hintergrund stehendes psychisches Problem geäussert, das sich klinisch nicht vordergründig manifestiere, und insbesondere die Einholung eines psychiatrischen Gutachtens empfohlen. Eine Fibromyalgie, wie sie vom behandelnden Rheumatologen der Versicherten, Dr. med. G.________, in seinem Bericht vom 1. Oktober 1999 an die Beschwerdegegnerin vermutet worden war, schlossen die Ärzte des Spitals X.________ auf Grund der nicht erfüllten Kriterien aus. Das durch die IV-Stelle eingeholte Gutachten der MEDAS vom 31. Dezember 2001 kommt in seinem rheumatologischen Untergutachten zum Schluss, dass die Versicherte an einem generalisierten chronischen Schmerzsyndrom leide, welches jedoch, sofern es sich bei der praktizierten Arbeit um eine körperlich leichte Aufgabe handle, wozu auch die von der Versicherten zuletzt ausgeübte Tätigkeit in der Uhrenfabrik gehöre, keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zeitige. Wie im Bericht des Spitals X.________ wurde auch durch die MEDAS-Experten das Vorliegen einer Fibromyalgie und eine damit verbundene Arbeitsunfähigkeit verneint. Demgegenüber erachteten Dr. med. G.________ sowie der Hausarzt, Dr. med. K.________, - in seinem Bericht vom 12. März 1999 - den Krankheitswert des Leidens der Versicherten übereinstimmend als erheblich und bescheinigten ihr eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit. 4.2 Nach dem Gesagten bestehen unter den involvierten Ärzten, namentlich zwischen den Dres. med. G.________ und K.________ auf der einen Seite und den Ärzten des Spitals X.________ sowie der MEDAS auf der anderen Seite, in rheumatologischer Hinsicht widersprüchliche Auffassungen sowohl bezüglich der Diagnose wie auch im Hinblick auf die Auswirkungen des Gesundheitsschadens auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Während dem im Rahmen des Verwaltungsverfahrens durch die IV-Stelle eingeholten Gutachten der externen Fachspezialisten der MEDAS sowie dem Bericht des Spitals X.________ bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen ist, solange keine konkreten Anhaltspunkte gegen deren Zuverlässigkeit sprechen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/bb), sind die Berichte des Hausarztes Dr. med. K.________ und des Rheumatologen Dr. med. G.________ unter Berücksichtigung der Tatsache zu würdigen, dass die besagten Ärzte auf Grund ihrer Vertrauensstellung eher dazu neigen, zu Gunsten ihrer Patienten auszusagen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc). Die Abklärungen der MEDAS und des Spitals X.________ sind für die streitigen Belange umfassend, beruhen auf sorgfältigen eigenen Untersuchungen und beachten die medizinischen Vorakten wie auch die von der Beschwerdeführerin geklagten Gesundheitseinschränkungen. Sie leuchten ferner in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und die darin gezogenen Schlussfolgerungen sind, woran auch die Stellungnahmen der Dres. med. K.________ und G.________ nichts zu ändern vermögen, begründet, weshalb sie alle rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen erfüllen und darauf abzustellen ist. In diesem Sinne ist aus rheumatologischer Sicht - mit der Vorinstanz - von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer körperlich angepassten Tätigkeit auszugehen.