Citation: 6B_409/2021 E. 2.1

2.1. In der Beschwerde wird ferner eine Bundesrechtsverletzung gerügt, weil die Vorinstanz die vom Beschwerdeführer im Zeitraum vom 3. Oktober 2018 bis 19. Januar 2019 begangenen 17 Diebstähle, bei welchen Waren im Gesamtwert von Fr. 3'352.60 bzw. von durchschnittlich Fr. 838.15 monatlich erbeutet wurden, als gewerbsmässig im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 und 2 StGB einstufte. Da sich der durch den Verkauf der Waren auf der Gasse effektiv erzielte Erlös auf durchschnittlich lediglich etwa Fr. 208.90 pro Monat belaufen habe (ca. einen Viertel des Verkaufspreises), könne nicht angenommen werden, dass dadurch ein - für die Erfüllung des Tatbestands Voraussetzung bildender - namhafter Teil der Lebenskosten habe gedeckt werden können. Im vorinstanzlichen Urteil wird hierzu festgehalten, dass selbst wenn von einem tatsächlich realisierten Erlös von nur einem Viertel des Verkaufspreises des Diebesguts, d.h. von durchschnittlich Fr. 208.90 pro Monat, auszugehen wäre, dies immer noch neben dem von der Mutter des Beschwerdeführers monatlich ausgerichteten monatlichen "Zustupf" von EUR 200.-- - 300.-- rund die Hälfte seines "Einkommens" betragen hätte. Ausserdem habe er erwiesenermassen auch Nahrungsmittel entwendet, welche zum Verkaufspreis anzurechnen seien, zumal er sie selber konsumiert haben dürfte.