Citation: I 425/02 21.01.2003 E. 2

Streitig und zu prüfen ist einzig, ob die IV-Stelle zu Recht auf das Revisionsgesuch nicht eingetreten ist. Der materielle Antrag auf Zusprechung einer ganzen IV-Rente kann hingegen im vorliegenden Prozess nicht beurteilt werden (BGE 109 V 120 Erw. 1). 2.1 Zur Begründung ihres Revisionsgesuchs hatte die Beschwerdeführerin geltend gemacht, sie benötige mehr Schmerztabletten als früher. Die Schmerzbewältigung schlage sich auf den seelischen Zustand nieder, weshalb sie nun einen Psychiater aufsuchen werde. Später reichte die Versicherte einen Kurzbericht von Frau Dr. med. B._________, Fachärztin FMH für Allgemeinmedizin, X._________, vom 4. Oktober 2001 nach, worin bestätigt wird, dass sie deutlich mehr Schmerzmittel brauche als vorher. Im kantonalen Verfahren wies die erwähnte Ärztin am 6. März 2002 ebenfalls auf die Zunahme des Schmerzmittelkonsums hin. Momentan brauche die Versicherte zusätzlich Analgeticaspritzen. Vorliegend reicht die Beschwerdeführerin zwei Rezeptabrechnungen der Apotheke Y.________, X.________, ein, worin Käufe des Schmerzmittels Tramal in den Monaten Februar, März, Juni und August 2000 belegt sind. 2.2 Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, wird im Gutachten der Rehabilitationsklinik F.________, Z.________, vom 20. April 2000 ein Konsum von 100 mg Tramal morgens und 150 mg nachmittags, somit täglich 250 mg erwähnt. Dass die Beschwerdeführerin zur damaligen Zeit bloss ausnahmsweise eine derartige Menge dieses Medikaments hätte zu sich nehmen müssen, ergibt sich nicht aus dem Gutachten. Damit geht der heute geltend gemachte Konsum von 200 bis 400 mg täglich nicht in erheblichem Ausmass über den bisherigen Rahmen hinaus. Sodann waren gemäss dem Bericht über die konsiliarisch-psychiatrische Untersuchung im Externen Psychiatrischen Dienst (EPD) Z.________ vom 8. März 2000 bereits bei der Zusprechung der halben Rente psychische Probleme von bleibendem Charakter bekannt. Unter solchen Umständen ist keine für den Rentenanspruch erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes glaubhaft gemacht worden.