Citation: 8C_188/2015 E. A

Die 1962 geborene A.________ war seit November 1997 im Reinigungsdienst angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Winterthur Versicherungen (heute: AXA Versicherungen AG; nachfolgend: AXA) obligatorisch gegen Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 26. Mai 1998 blieb sie in einem Lift stecken und klemmte sich beim Versuch, die Lifttür zu öffnen, den linken Arm ein. Dabei zog sie sich eine Ellbogenkontusion links mit Ulnarissyndrom und eine leichte Thoraxkontusion links antero-lateral zu (Arztzeugnis des Dr. med. B.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 19. Juni 1998). Die AXA erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Nachdem A.________ die Stelle gewechselt hatte und nach zwei Rückfallmeldungen vom 27. März 2000 und 10. Mai 2000 sprach ihr die AXA mit Verfügung vom 12. Dezember 2003 eine Integritätsentschädigung, entsprechend einer Integritätseinbusse von 40 %, und mit Wirkung ab 1. November 2003 eine Rente, basierend auf einem Invaliditätsgrad von 50 %, zu. Im Rahmen eines am 5. August 2009 von A.________ gestellten und in der Folge wieder zurückgezogenen Antrags um Revision, welche daraufhin von der AXA von Amtes wegen durchgeführt worden war, liess der Unfallversicherer A.________ observieren (Bericht vom 12. Januar 2010). Gestützt auf die Observationsergebnisse und ein Aktengutachten der medizinischen Abklärungsstelle C.________ vom 1. April 2011 sowie unter Hinweis auf eine Mitwirkungspflichtverletzung von A.________ in Form der Weigerung, sich fachärztlich untersuchen zu lassen, stellte die AXA die Rentenleistungen und die Übernahme von Heilungskosten per 31. Mai 2011 ein (Verfügung vom 27. Juli 2011). Im dagegen von A.________ eingeleiteten Einspracheverfahren holte die AXA in Koordination mit der Invalidenversicherung ein interdisziplinäres Gutachten (Handchirurgie/Neurologie/Psychiatrie) des Spitals D.________ vom 28. Dezember 2012 und der Dr. med. E.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 1. Februar 2013 ein. Dr. med. F.________, Physikalische Medizin und Rehabilitation, speziell Rheumaerkrankungen FMH, nahm am 18. April 2013 zur gesundheitlichen Entwicklung Stellung. Die Gutachter äusserten sich am 29. August 2013 ergänzend. In teilweiser Gutheissung der Einsprache gewährte die AXA A.________ ab 1. Juni 2011 eine Rente, entsprechend einer Erwerbsunfähigkeit von 37 %, lehnte hingegen die Weiterausrichtung von Heilungskosten über den 31. Mai 2011 hinaus sowie die Vergütung von Abklärungskosten im Betrag von Fr. 3'100.- ab (Einspracheentscheid vom 30. Januar 2014).