Citation: 5A_877/2019 E. 2

Gegen andere Behördenmitglieder als den Präsidenten wurde nie der Ausstand verlangt. Von vornherein nicht einzutreten ist deshalb auf das Vorbringen, die weiteren Behördenmitglieder der KESB seien vom Präsidenten abhängig (womit offenbar deren Unparteilichkeit im Zusammenhang mit dem Ausgangsentscheid in Zweifel gezogen werden soll). Im Übrigen besteht die Beschwerde zu einem grossen Teil aus (weitestgehend abstrakt bleibenden) Ausführungen zur angeblichen Befangenheit des KESB-Präsidenten. Während sich die Verwaltungsrekurskommission hierzu (im verneinenden Sinn) noch geäussert hatte, fokussierte das Kantonsgericht auf die Frage der Rechtzeitigkeit des Ausstandsbegehrens. Weil einzig der kantonal letztinstanzliche Entscheid vor Bundesgericht das Anfechtungsobjekt bilden (Art. 75 Abs. 1 BGG) und der Beschwerdegegenstand im weiteren Rechtsmittelverlauf nicht (wieder) ausgedehnt werden kann (BGE 136 II 457 E. 4.2 S. 462 f.; 136 V 362 E. 3.4.2 S. 365; 142 I 155 E. 4.4.2 S. 156), ist auf die betreffenden Ausführungen ebenfalls von vornherein nicht einzutreten.