Citation: 9C_153/2017 E. 4

Die Vorinstanz ist in Würdigung der Akten zum Ergebnis gelangt, die Beschwerdeführerin sei für das geplante Studium bzw. dessen Abschluss voll arbeits- und leistungsfähig. Selbst wenn das diagnostizierte Asperger-Syndrom schon seit früher Kindheit bestanden haben sollte, sei mangels echtzeitlicher medizinischer Dokumentation nicht rechtsgenüglich erstellt, dass ihr aus gesundheitlichen Gründen bei der Absolvierung des Studiums in wesentlichem Umfang zusätzliche Kosten entstanden seien bzw. sie dieses nicht (innert der sonst üblichen Zeit) abgeschlossen habe. Wegen der fehlenden invaliditätsmässigen Voraussetzungen habe sich die Beschwerdegegnerin daher zu Recht geweigert, sie beim Abschluss des Hochschulstudiums finanziell zu unterstützen.