Citation: 6B_42/2016 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz erwägt, im Berufungsverfahren sei unbestritten geblieben, dass eine Gesamtfreiheitsstrafe zu verhängen sei. Der Beschwerdeführer sei vorbestraft wegen mehrfacher grober Verletzung der Verkehrsregeln, einfacher Körperverletzung, mehrfachen Diebstahls, betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage, Nötigung, Urkundenfälschung und Widerhandlung gegen das Waffengesetz. Weder Vorstrafen im einschlägigen Deliktsfeld noch der Vollzug einer Gefängnisstrafe von 5 ½ Monaten hätten nachhaltige Wirkung gezeigt. Auch die Untersuchungshaft vom 30. Januar bis 30. März 2012 habe den Beschwerdeführer nicht von deliktischem Handeln im Dezember 2012 abgehalten. Unter diesen Umständen komme nur eine Gesamtfreiheitsstrafe als angemessene und zweckmässige Sanktion in Frage. Die Einsatzstrafe für die gewerbs- und bandenmässige Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz setzt die Vorinstanz auf 3 Jahre fest. Sie erwägt zur objektiven Tatschwere, Marihuana sei weniger gefährlich als harte Drogen wie Heroin oder Kokain, doch sei eine Menge von rund 53 kg umgesetzt worden. Der Beschwerdeführer habe zusammen mit B.________ eine leitende Stellung in der Hierarchie der Bande eingenommen und unter Eingehung erheblicher finanzieller Verbindlichkeiten über einen Zeitraum von rund drei Monaten Einkünfte von ca. Fr. 221'500.-- erwirtschaftet, wobei sich der persönlich erzielte Gewinn auf Fr. 25'000.-- belaufen habe. Er habe Zwischenhändler vermittelt und für die Lagerung und Aushändigung des Marihuanas C.________ beigezogen, damit B.________ und er selbst damit nicht in Berührung gekommen seien. Der Beschwerdeführer habe eine zentrale und wichtige Rolle eingenommen. Entgegen den erstinstanzlichen Erwägungen lasse der blosse Umstand, dass es im Bereich des Heroin- und Kokainhandels raffiniertere und ausgedehntere Organisationen gebe und die Qualität des Marihuanas möglicherweise mangelhaft abgeklärt worden sei, die kriminelle Energie des Beschwerdeführers und sein Verschulden nicht als geringer erscheinen. Der Beschwerdeführer sei selber nicht süchtig und habe aus rein monetären und damit egoistischen Beweggründen gehandelt. Auch wenn er aus verschiedenen Richtungen finanziellem Druck ausgesetzt gewesen sei und den auf ihn entfallenden Gewinn zur Begleichung von Verbindlichkeiten verwendet habe, habe er über grosse Entscheidungsfreiheit verfügt. Was den bandenmässigen Diebstahl betrifft, verweist die Vorinstanz auf die Erwägungen der ersten Instanz und geht aufgrund der hohen Deliktssumme, der Art und Weise des unverfroren und mit hoher krimineller Energie handelnden Beschwerdeführers sowie seinen Beweggründen von einem erheblichen Verschulden aus und erhöht die Einsatzstrafe um 1 ½ Jahre. Bei den vom Beschwerdeführer in Mittäterschaft begangenen Betrugshandlungen korrigiert die Vorinstanz die erste Instanz, welche implizit von einem noch leichten Verschulden ausging. Zwar erscheine der Deliktsbetrag von Fr. 18'800.-- im Vergleich zu jenem des bandenmässigen Diebstahls von mehr als Fr. 200'000.-- als gering. Dennoch handle es sich um einen erheblichen Deliktsbetrag. Zwar habe Y.________ die falschen Abrechnungen eingereicht und so ungerechtfertigte Zahlungen an die A.________ GmbH erwirkt. Die Mitwirkung des Beschwerdeführers sei deshalb aber nicht zu bagatellisieren. Er habe in Absprache mit Y.________ namens der A.________ GmbH falsche Rechnungen erstellt und die Zahlungen entgegengenommen. Der Beschwerdeführer habe bei der Entschlussfassung, Planung und Durchführung der Tat als Hauptbeteiligter gehandelt und dabei eine erhebliche kriminelle Energie gezeigt. Die Vorinstanz geht hier von einem mittelschweren Verschulden aus und erhöht die Einsatzstrafe um ein weiteres ½ Jahr. Zur mehrfachen Hehlerei erwägt die Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe gestohlene und veruntreute Haushaltsgeräte im Wert von rund Fr. 100'000.-- im Wissen um deren deliktische Herkunft erworben und in den Kosovo verbracht. Auch wenn er die Geräte an Verwandte und Bekannte verschenkt habe, bedeute dies nicht, dass er aus selbstlosen Beweggründen gehandelt habe. Das Verschulden sei mittelschwer bis schwer und die Einsatzstrafe um weitere ¾ Jahre zu erhöhen. Was die Täterkomponenten betrifft, kommt die Vorinstanz zum Schluss, straferhöhende und strafmindernde Umstände wögen sich auf. Straferhöhend wertet sie die Vorstrafen und den Umstand, dass der Beschwerdeführer nach der ersten Untersuchungshaft in den banden- und gewerbsmässigen Handel mit Marihuana einstieg. Strafmindernd berücksichtigt sie sein Geständnis. Aufgrund seiner erneuten Delinquenz nach der Untersuchungshaft und der Verharmlosung seines Tatbeitrags als blosse Hehlerei könne nicht auf Reue oder uneingeschränkte Einsicht in das begangene Unrecht geschlossen werden. Der Beschwerdeführer habe den von ihm mitverursachten Schaden zwar teilweise anerkannt, aber nicht ersetzt.