Citation: 9C_538/2018 E. A

Die 1972 geborene A.________ meldete sich im Mai 2012 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nachdem eine berufliche Wiedereingliederung gescheitert war und insbesondere der behandelnde Psychiater Dr. med. B.________, im Bericht vom 20. Januar 2014 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt hatte, veranlasste die IV-Stelle des Kantons Solothurn eine bidisziplinäre Begutachtung (Expertise des Dr. med. C.________, Facharzt für Rheumatologie, und PD Dr. med. D.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 26. März 2015). Nach optimierter medikamentöser Behandlung holte die Verwaltung bei PD Dr. med. D.________ ein Verlaufsgutachten ein, datierend vom 22. April 2016. Darin wurde eine Zustandsverschlechterung festgestellt, indem nun eine mittelgradige depressive Episode an der Grenze zu einer schweren Episode vorliege und der Gutachter attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 80 bis 90 %. Die Versicherte unterzog sich in der Folge bei diagnostizierter gegenwärtig schwerer depressiver Episode vom 31. Oktober bis 20. Dezember 2016 sowie 2. Februar bis 28. März 2017 stationären psychiatrischen Behandlungen und PD Dr. med. D.________ erstattete am 26. Mai 2017 eine weitere Expertise, in der er betreffend die Depression im Vergleich zur letzten Begutachtung eine im Wesentlichen unveränderte gesundheitliche Situation eruierte. Die IV-Stelle verneinte anschliessend nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens einen invalidisierenden Gesundheitsschaden aufgrund der mittelgradigen depressiven Störung, da nicht von deren Therapieresistenz ausgegangen werden könne (Verfügung vom 13. Dezember 2017).