Citation: U 323/99 20.03.2001 E. 3

3.- Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges im Einzelfall ist bei psychischen Unfallfolgen zu verlangen, dass dem Unfall eine rechtlich massgebende Bedeutung zukommt (BGE 123 V 100 Erw. 2c). Die Vorinstanz hat zu Recht festgestellt, dass der vorliegende Unfall nicht dem mittleren Bereich bzw. - innerhalb dieser Kategorie - dem Grenzbereich zu einem schweren Ereignis zugeordnet werden kann, dass weder ein einzelnes unfallbezogenes Kriterium in besonders ausgeprägter noch mehrere der massgebenden Kriterien in gehäufter Weise gegeben sind, sodass die körperlichen Folgen des Unfalls nicht geeignet waren, bei der Beschwerdeführerin eine psychische Reaktion auszulösen. Sämtliche Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, welche gegen den vorinstanzlichen Entscheid vorgebracht werden, sind nicht stichhaltig. Unter diesen Umständen hat die Vorinstanz die Adäquanz des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und den bestehenden psychischen Beschwerden und der damit verbundenen Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit zu Recht verneint. Auf die eingehende und überzeugende Begründung im Entscheid des kantonalen Gerichts kann somit verwiesen werden.