Citation: 2C_169/2018 E. A

Der kosovarische Staatsangehörige A.________ (geb. 1986) reiste am 21. März 2008 in die Schweiz ein, wo er am 28. April 2008 die im Aargau niedergelassene kosovarische Staatsangehörige B.________ heiratete. Am 15. September 2008 wurde A.________ eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Ehefrau und am 20. November 2013 die Niederlassungsbewilligung erteilt. Rund einen Monat später trennte sich A.________ von seiner Ehefrau. Nachdem die Eheleute am 15. Februar 2014 ein gemeinsames Scheidungsbegehren eingereicht hatten, wurde die Ehe am 11. April 2014 geschieden. In der Folge verlegte A.________ seinen Wohnsitz in den Kanton Zürich und heiratete am 11. August 2014 im Kosovo die 1987 geborene kosovarische Staatsangehörige C.________. Diese brachte die am 2. Juli 2010 geborene Tochter D.C.________ in die Ehe. Am 27. August 2014 ersuchte A.________ um den Nachzug seiner Ehefrau und deren Tochter. Das kantonale Migrationsamt forderte A.________ am 6. November 2015 auf, mittels DNA-Test den Nachweis dafür zu erbringen, dass er nicht der biologische Vater von D.C.________ sei. Am 30. November 2015 teilte A.________ mit, dass seine Ehefrau die Zustimmung zur Durchführung eines DNA-Tests bei ihrer Tochter verweigere; ausserdem führte er aus, er beabsichtige, D.C.________ baldmöglichst zu adoptieren.