Citation: 8C_24/2018 E. 5.4

5.4. Damit bleiben zahlreiche Fragen hinsichtlich Art und Ausmass des Gesundheitsschadens, Vorliegen einer Aggravation oder Simulation und der tatsächlichen funktionellen Leistungseinschränkungen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit von der gutachterlichen medizinischen Seite her unbeantwortet. Die Gutachten lassen, entgegen der Auffassung des kantonalen Gerichts, zuverlässige Schlüsse aus rechtlicher Sicht im Sinne einer fehlenden invalidisierenden Gesundheitsschädigung nicht abschliessend zu. Die Vorinstanz hat somit den Sachverhalt in psychischer Hinsicht unvollständig abgeklärt, was den Untersuchungsgrundsatz verletzt. Unter den dargelegten Umständen mit zwei Expertisen, die in rechtserheblichen Punkten nicht beweiskräftig sind und angesichts der grossen Diskrepanz zwischen der Einschätzung des Leistungsvermögens im Gutachten des Dr. med. C.________ und der vorinstanzlichen Annahme einer vollständigen Arbeitsfähigkeit rechtfertigt es sich, dem Eventualbegehren des Beschwerdeführers entsprechend, die Sache zur Einholung ergänzender medizinischer Auskünfte an das kantonale Gericht zurückzuweisen. Dieses hat ein psychiatrisches Gerichtsgutachten einzuholen, welches sich - auch unter Beachtung der Akten des Asylverfahrens aus dem Jahr 2008 (vgl. Urteil 9C_953/2012 vom 5. April 2013 E. 3.2) - über das funktionelle Leistungsvermögen und die bestehende Arbeitsfähigkeit anhand der Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 281 ausspricht. Auf die weiteren Einwendungen in der Beschwerde braucht bei diesem Ergebnis nicht weiter eingegangen zu werden.