Citation: I 690/00 31.05.2001 E. 3

3.- a) Bei der Ermittlung des ohne invalidisierenden Gesundheitsschaden erzielbaren Einkommens (des sog. Valideneinkommens) ist entscheidend, was die versicherte Person im massgebenden Zeitpunkt auf Grund ihrer beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit verdient hätte (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 Erw. 3b mit Hinweis). Da die Invaliditätsbemessung der voraussichtlich bleibenden oder längere Zeit dauernden Erwerbsunfähigkeit zu entsprechen hat (vgl. Art. 4 Abs. 1 IVG), ist auch die berufliche Weiterentwicklung mitzuberücksichtigen, die eine versicherte Person normalerweise vollzogen hätte; dazu ist allerdings erforderlich, dass konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ein beruflicher Aufstieg und ein entsprechend höheres Einkommen tatsächlich realisiert worden wären (BGE 96 V 30; AHI 1998 S. 171 Erw. 5a; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 Erw. 3b). b) Verwaltung und Vorinstanz sind von einem Valideneinkommen von Fr. 57'222.- pro Jahr ausgegangen, basierend auf einem seit 1. Januar 1997 angeblich unveränderten AHV-beitragspflichtigen Lohn von Fr. 4'401. 75 (x 13 pro Jahr). Gemäss Auszug aus dem individuellen Konto (IK) der Versicherten vom 21. Juli 1998 ist ersichtlich, dass für das Jahr 1996 ein AHV-beitragspflichtiges Jahreseinkommen von Fr. 57'147.- abgerechnet worden war, während das Spital X.________ für das gleiche Jahr einen AHV-beitragspflichtigen Jahresverdienst von Fr. 60'148.- bestätigte. Die Differenz zwischen dem bestätigten AHV-beitragspflichtigen Jahresverdienst von Fr. 60'148.- und dem berücksichtigten Valideneinkommen von Fr. 57'222.- pro Jahr ist aktenmässig nicht erstellt und in keiner Weise nachvollziehbar. Die Vorinstanz selbst äussert ihre Zweifel an der Korrektheit der Berechnung des Valideneinkommens in der Vernehmlassung vom 12. Dezember 2000. Die IV-Stelle wird auch diesbezüglich ergänzende Abklärungen treffen.