Citation: 9C_2/2022 E. 5.2.1

5.2.1. Der Beschwerdeführer bestreitet den Beweiswert der SMAB-Expertise vom 7. Mai 2018 zu Recht nicht. Grundsätzlich stellt er auch den gestützt darauf gezogenen vorinstanzlichen Schluss nicht in Abrede, die mittelgradige Demenz, auf welcher die am 23. November 2018 letztlich zugesprochene Invalidenrente beruhe, sei erstmals im Austrittsbericht des Psychiatrischen Zentrums C.________ vom 12. Oktober 2012 diagnostiziert worden. Er macht indessen geltend, es sei bereits im Rahmen der Begutachtung im Klinikum D.________ (stationäre Untersuchungen vom 28. bis zum 31. März 2007) eine 2004 durch den Unfall ausgelöste "demenzielle Entwicklung" diagnostiziert worden, welche letztlich zum Erhalt der Invalidenrente geführt habe. Diese Darstellung ist aktenwidrig, worauf im Übrigen bereits das Bundesverwaltungsgericht im Urteil C-249/2019 vom 1. Oktober 2020 hingewiesen hat. Die Gutachter des Klinikums D.________ diagnostizierten eine chronische Cervikocephalobrachialgie links, eine beginnende Coxarthrose beidseits sowie den Verdacht auf eine mittelgradige depressive Störung (ICD-10 Ziff. F32.1). Demgegenüber diagnostizierten sie weder (den Verdacht auf) eine Demenz noch erkannten sie auf eine Entwicklung in diese Richtung. Im Gegenteil verneinten sie explizit Hinweise auf ein beginnendes demenzielles Syndrom. Zu einem solchen äusserten sie sich nur deshalb, weil der Beschwerdeführer trotz fehlender kognitiv-mnestischer Defizite in der Untersuchungssituation und trotz unauffälligem Elektroenzephalogramm (EEG) bei der neuropsychologischen Testung Leistungen im demenziellen Bereich bzw. darunter erbracht hatte. Die Gutachter konnten auf die nicht nachvollziehbaren Testergebnisse in der Folge nicht abstellen und betonten deutliche Hinweise auf eine Aggravation/Simulation.