Citation: 6B_20/2021 E. 4.1.3

4.1.3. In der von der Vorinstanz in diesem Zusammenhang zitierten Aussage vom 1. Mai 2017 verneinte der Beschwerdeführer die Frage, ob die Gabelstapler fix zugewiesen gewesen seien, und führte aus, von 05:00 bis 11:00 Uhr habe er im Kühlbereich gearbeitet, am Nachmittag sei er dann in der Regel im Erdgeschoss gewesen. Dort habe er einen Stapler gehabt, auf dem er habe sitzen können (Untersuchungsakten act. 80 f.). Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist es jedenfalls nicht geradezu unhaltbar, wenn die Vorinstanz angesichts dieser Aussage und der medizinischen Befunde davon ausging, bei der Tätigkeit als Lagermitarbeiter / Staplerfahrer könne auf die Bedürfnisse des Beschwerdeführers Rücksicht genommen werden und er sei daher in der Lage, diese weiterhin auszuüben. Im Übrigen hat die Vorinstanz auch nicht verkannt, dass die Fehlstellung des V. Strahls dauerhaft ist. Wohl ging sie zu Gunsten des Beschwerdegegners 2 von einer "noch weiteren Heilungsmöglichkeit" aus, "als bisher eingetreten ist", präzisierte dies indessen dahingehend, als die von der am 22. Oktober 2020 im Kantonsspital Baselland durchgeführten Korrekturosteotomie erwartete Verbesserung "nur geringgradig" sein würde. Die in diesem Zusammenhang erhobene Rüge der Gehörsverletzung geht fehl, da der Beschwerdeführer nicht präzise angibt, mit welchen im kantonalen Verfahren vorgebrachten Argumenten sich die Vorinstanz darüber hinaus im Einzelnen hätte auseinandersetzen müssen. Somit ist für das Bundesgericht die Feststellung der Vorinstanz massgebend, wonach der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. Ob es aber grundsätzlich eine bleibende Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 122 Abs. 2 StGB begründen kann, wenn die verletzte Person wohl noch in ihrem angestammten Tätigkeitsgebiet arbeitsfähig ist, ihr aber "nicht mehr der gesamte Arbeitsmarkt offensteht", braucht an dieser Stelle nicht erörtert zu werden, zumal die Vorinstanz keine dahingehenden Feststellungen getroffen hat und der Beschwerdeführer nicht aufzeigt, dass sie dies hätte tun müssen (vgl. E. 2.1 hiervor).