Citation: 1C_270/2023 E. A

Am 28. Februar 2020 ereignete sich beim Befüllen einer Heizöltankanlage in U.________ durch die A.________ GmbH ein Ölunfall. Dabei gelangten ca. 300 l Heizöl in den Heizraum und eine unbekannte Menge auf den Vorplatz. Mit Schreiben vom 16. März 2020 wurde die A.________ GmbH vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau, Abteilung für Umwelt, informiert, dass sie als Verursacherin des Schadenfalls betrachtet werde und deshalb die Kosten für den Schadendiensteinsatz und die antizipierten Sanierungskosten zu tragen habe. Die B.________ AG, die zur Schadenbehebung aufgeboten wurde, stellte der Abteilung für Umwelt am 18. Dezember 2020 Rechnung in der Höhe von Fr. 4'383.40. Letztere akzeptierte diese Rechnung nicht, weil der Aufwand für die Endreinigung des Tanks und des Tankraums dem Liegenschaftseigentümer und nicht dem Verursacher der Tanküberfüllung zu verrechnen sei. Die korrigierte Rechnung vom 31. Dezember 2020 in der Höhe von Fr. 2'121.70 wurde von der Abteilung für Umwelt beglichen, die den Betrag gleichentags der A.________ GmbH in Rechnung stellte. Nachdem die A.________ GmbH die Rechnung beanstandete und innert Frist keine Zahlung einging, erliess die Abteilung für Umwelt am 11. Oktober 2021 eine Kostenverfügung über Fr. 2'621.70 (inkl. Gebühr). Der Regierungsrat des Kantons Aargau schützte diese mit Entscheid vom 14. September 2022. Die dagegen gerichtete Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 24. April 2023 ab.