Citation: 5A_517/2023 E. 4.4.2

4.4.2. So trifft es entgegen der Meinung der Beschwerdeführerin gerade nicht zu, dass sich der angefochtene Entscheid darüber ausschweigt, weshalb die Kreditschuld allein mit der urkundlich belegten Kredithöhe am 16. und 17. März 2020 nicht hinreichend substanziiert ist. Das Obergericht konstatiert, dass es sich beim behaupteten Kreditbetrag per 16./17. März 2020 auch nach der Schilderung der Beschwerdeführerin selbst nicht um einen einzelnen, in einem Zug bezogenen Kredit gehandelt habe, sondern um einen Saldo von verschiedenen Kreditbeträgen, die innerhalb einer Limite zu verschiedenen Zeitpunkten für verschiedene Finanztransaktionen bezogen wurden. Infolgedessen - so die weitere Erwägung des Obergerichts - seien für das Substanziieren des gewährten Kredits die besonderen Anforderungen an das Substanziieren einer Abrechnung massgeblich, gemäss denen nicht einfach der Totalbetrag genannt werden darf, sondern das Zustandekommen des Abrechnungsergebnisses anhand der einzelnen darin enthaltenen Positionen darzulegen ist (s. oben E. 4.2.1). Mit dieser Erklärung mag sich die Beschwerdeführerin nicht beschäftigen, weder vom Tatbestand her noch mit Bezug auf die Rechtsfolge: Inwiefern sich das Obergericht dem Willkürvorwurf aussetzt, wenn es in tatsächlicher Hinsicht im konkreten Fall von einem Saldo der beschriebenen Art ausgeht, tut die Beschwerdeführerin nicht dar. Auch die rechtliche Vorgabe, wonach in einem solchen Fall die einzelnen Berechnungspositionen wenigstens in den Grundzügen aufzuzeigen sind, beanstandet sie nicht in einer den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG genügenden Weise als verfassungswidrig. Um mit einer Willkürrüge durchzudringen, genügt es nicht, einzelne Elemente des angefochtenen Entscheids herauszugreifen und andere Punkte unangefochten stehen zu lassen.