Citation: 6B_356/2022 E. 1.4

1.4. Die vom Beschwerdeführer erhobenen Vorwürfe richten sich gegen drei Ärzte der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich und damit gegen Behördenmitglieder bzw. Angestellte des Kantons Zürich. Somit stehen ihm keine zivilrechtlichen Ansprüche auf Schadenersatz oder Genugtuung zu, wovon selbst der Beschwerdeführer ausgeht. Es kommen einzig allfällige Ansprüche aus Staatshaftung nach dem Haftungsgesetz des Kantons Zürich vom 14. September 1969 (HG/ZH; LS 170.1) für Schäden, die ein Angestellter in Ausübung amtlicher Verrichtungen einem Dritten widerrechtlich zufügt - und damit öffentlich-rechtliche Ansprüche aus Staatshaftungsrecht - in Betracht (vgl. § 6 Abs. 1 HG/ZH). Der angefochtene Entscheid kann sich mithin nicht auf die Zivilansprüche des Beschwerdeführers im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG auswirken und er ist bei dieser Sachlage nach ständiger Rechtsprechung grundsätzlich nicht zur Beschwerde berechtigt. Der Beschwerdeführer begründet seine Beschwerde jedoch unter Bezugnahme auf Art. 3 EMRK. Es ist unbestritten, dass er vom 14. September 2011 bis zum 27. September 2011 während 13 Tagen in der PUK mittels 7-Punkte-Fixierung festgehalten wurde. Entsprechend ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer gestützt auf Art. 3 EMRK ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat. Auf die Beschwerde ist grundsätzlich einzutreten.