Citation: 6B_38/2018 E. 1.2

1.2. Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz kann vor Bundesgericht nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Offensichtlich unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willkürlich ist (BGE 143 IV 241 E. 2.3.1). Willkür liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht. Dass eine andere Lösung oder Würdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erscheint, genügt für die Annahme von Willkür nicht (BGE 141 IV 305 E. 1.2). Eine entsprechende Rüge muss explizit vorgebracht und substanziiert begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG). Auf eine rein appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 142 III 364 E. 2.4). Die Vorinstanz erwägt, dass der Beschwerdegegner eingeräumt habe, pro Mal 10 bis 50 Sendungen weggenommen zu haben. Am 14. März 2016 seien 58 Briefe an seinem Arbeitsplatz sichergestellt worden. Es sei daher davon auszugehen, dass der Beschwerdegegner in den 15 Frühschichten vom 18. Januar 2016 bis zum 2. März 2016 jeweils 50 und nicht zwischen 10 und 50 Briefe entwendet habe. Die Gesamtzahl der betroffenen Sendungen betrage somit 750 (Urteil, S. 42). Die Beschwerdeführerin bringt im Einzelnen vor, dass am 14. März 2016 58 Briefe am Arbeitsplatz des Beschwerdegegners sichergestellt worden seien. Letzterem sei im Laufe der Untersuchung drei Mal die Frage gestellt worden, wie viele Briefe er entwendet habe. In der ersten Einvernahme habe der Beschwerdegegner die Frage damit beantwortet, dass er keine Ahnung habe. Das zweite Mal habe er gesagt, jeweils 10 bis 50 Briefe weggenommen zu haben. Das dritte Mal habe er bestritten, irgendwelche Briefe an sich genommen zu haben. Die Vorinstanz lasse ausser Acht, dass der Beschwerdegegner die Frage drei Mal unterschiedlich beantwortet habe und korrigiere die Anzahl entwendeter Briefe pro Delikt auf 50, statt sie bei 58 zu belassen. Zur genauen Zahl der vor dem 14. März 2016 entwendeten Briefe besteht kein direkter Beweis. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin, wonach der Beschwerdegegner jeweils nicht 50, sondern 58 Briefe entwendet habe, erschöpfen sich in unzulässiger, appellatorischer Kritik. Darauf ist nicht einzutreten.