Citation: 5A_963/2023 E. 3.3.2

3.3.2. Was schliesslich die gewährte Stundung anbelangt, meint die Beschwerdeführerin lapidar, bekanntlich würden Stundungen nur mittellosen oder in schwerer finanzieller Bedrängnis stehenden Personen durch die Gerichtskasse Zürich gewährt, was gerichtsnotorisch sei. Weshalb dem so sein sollte, erläutert die Beschwerdeführerin jedoch nicht. Überhaupt sind Gerichte nicht an die Entscheidungen anderer Verwaltungsbehörden oder Gerichte gebunden und ist beispielsweise allein aus dem Bezug von Sozialhilfeleistungen nicht automatisch auf die armenrechtliche Mittellosigkeit zu schliessen (BGE 149 III 67 E. 11.4). Weshalb dies in Bezug auf die gewährte Stundung von Gerichtskosten anders sein sollte, erläutert die Beschwerdeführerin nicht. Mit ihren pauschalen und durch nichts substanziierten Ausführungen vermag sie vor Bundesgericht jedenfalls nichts auszurichten.