Citation: I 774/06 11.12.2006 E. 4

Des Weitern durfte die Vorinstanz in ihrem einlässlichen Entscheid ohne Bundesrecht zu verletzen davon ausgehen, dass der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin seit Oktober 2003 nie ein Ausmass erreichte, welches zu einer höheren als der von der Verwaltung zugesprochenen halben Rente berechtigt hätte. An dieser Betrachtungsweise vermag der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobene Einwand nichts zu ändern, wonach die Versicherte ohne das am 23. August 2002 bei einem Verkehrsunfall erlittene Distorsionstrauma der Halswirbelsäule das Handelsdiplom bereits im Januar 2003 erlangt, im März desselben Jahres berufsbegleitend die Weiterausbildung am Institut X.________ begonnen sowie dort im April 2004 das Managementdiplom und im April 2005 den Titel einer Betriebsökonomin erlangt hätte. Weil das kantonale Gericht zu diesem rechtlich bedeutsamen Aspekt im angefochtenen Entscheid keine Tatsachenfeststellung getroffen hat, kann das Eidgenössische Versicherungsgericht den rechtserheblichen Sachverhalt in diesem Punkt von Amtes wegen überprüfen (BGE 97 V 136 Erw. 1 in fine; vgl. auch BGE 120 V 485 Erw. 1b). Die angeführten hypothetischen Karriereschritte und - damit verbunden - ein höheres Valideneinkommen erscheinen zwar möglich. Mit gleicher Wahrscheinlichkeit könnte indessen auch angenommen werden, dass die Beschwerdeführerin ohne den erlittenen Unfall nach Erlangung des Handelsdiploms in die berufliche Praxis eingestiegen wäre und mit der Weiterausbildung - wenigstens vorerst - zugewartet hätte. Für den geltend gemachten beruflichen Aufstieg als Gesunde mangelt es jedenfalls an den rechtsprechungsgemäss erforderlichen konkreten Anhaltspunkten (BGE 96 V 30; AHI 1998 S. 171 Erw. 5a; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 Erw. 3b). Entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde lässt sich dem Schreiben der Stellenvermittlungsfirma C.________, vom 3. Februar 2003 hinsichtlich bereits vor dem Unfallereignis gehegter Weiterbildungsabsichten nichts entnehmen.