Citation: 2C_796/2022 E. 3

Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG i.V.m. Art. 117 BGG). Tatsachen oder Beweismittel, welche sich auf das vorinstanzliche Prozessthema beziehen, sich jedoch erst nach dem angefochtenen Entscheid ereignet haben oder entstanden sind, können von vornherein nicht durch das angefochtene Urteil veranlasst worden sein. Solche "echte Noven" sind im bundesgerichtlichen Verfahren unzulässig (BGE 139 III 120 E. 3.1.2; 133 IV 342 E. 2.1 S. 344). Dementsprechend ist das vom Migrationsdienst (MIDI) des Amts für Bevölkerungsdienste des Kantons Bern mit Eingabe vom 3. Juli 2023 eingereichte "Meldeformular häusliche Gewalt" (laute verbale Auseinandersetzungen und Tätlichkeiten des Beschwerdeführers gegenüber seiner Ehefrau und der ältesten Tochter) vorliegend nicht zu berücksichtigen.