Citation: 4A_604/2020 E. 5.3.1

5.3.1. Dabei geht es um die Annahme der Vorinstanz, die von der Beschwerdeführerin in der Berufung erhobenen Rügen bezüglich der Unzuständigkeit eines ungültig delegierten Bezirksrichters seien verspätet und damit verwirkt, nachdem diese bereits im August/September 2018 in zwei Beschwerden ans Obergericht thematisiert worden seien. Die Beschwerdeführer machen geltend, diese Annahme entbehre jeden Rechtsverständnisses und beruhe auf einer krassen Aktenwidrigkeit, nachdem beide obergerichtlichen Beschwerdeentscheide ausdrücklich dahin lauteten, diese Rüge könne in einer künftigen Berufung gegen den bezirksgerichtlichen Endentscheid geltend gemacht werden, weshalb eine vorherige separate Beschwerde mangels nicht leicht wieder gutzumachenden Nachteils nicht möglich sei. Diese krasse Aktenwidrigkeit lasse sich nur damit erklären, dass die Vorinstanz die Berufung unbedingt habe abweisen wollen, koste es was es wolle, und dass deshalb alles Erdenkliche an (vermeintlichen) Argumenten für die Abweisung zusammengerafft worden sei.