Citation: 5A_170/2022 E. 3

Kann das Bundesgericht nicht auf die Beschwerde eintreten, entfällt die Möglichkeit zu prüfen, ob bereits die Vorinstanz zu Recht nicht auf die (kantonale) Beschwerde eingetreten ist. Zutreffend weisen die Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sich die diesbezüglichen Voraussetzungen im kantonalen und im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren unterscheiden. Während im hiesigen Verfahren ein nicht wieder gutzumachender (rechtlicher) Nachteil verlangt wird (Art. 93 Abs. 1 Bst. a BGG; s. BGE 144 III 475 E. 1.2 mit Hinweisen), genügt im kantonalen Instanzenzug ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil (Art. 319 Bst. b Ziff. 2 ZPO; vgl. Urteile 5A_866/2020 vom 9. Februar 2021 E. 3.2.1; 5A_150/2014 vom 6. Mai 2014 E. 3.2). Auch setzt Art. 319 Bst. b ZPO von seinem Wortlaut her nicht voraus, dass eine prozessleitende Verfügung als Anfechtungsobjekt im oben beschriebenen Sinn selbständig eröffnet wurde. Daraus folgt, dass die Beschwerdemöglichkeit im kantonalen Verfahren weiter geht als im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren. Dies ist die unausweichliche Folge der gesetzlichen Regelung und insoweit sachgerecht, als sich das Bundesgericht wenn immer möglich nur einmal mit einer Angelegenheit befassen soll (zum Ganzen BGE 148 IV 155 E. 1.1). Eine irgendwie geartete Rechtsschutzlücke ist nicht zu erkennen.