Citation: 2C_526/2017 E. 2.2

2.2. Gemäss § 70 VRG sind im verwaltungsgerichtlichen Verfahren bei Fehlen besonderer Bestimmungen nebst den Vorschriften über die Verwaltungsgerichtsbarkeit diejenigen über das Verwaltungsverfahren (§§ 4 ff. VRG) entsprechend anwendbar. § 54 VRG schreibt vor, dass die Beschwerdeschrift einen Antrag und dessen Begründung enthalten muss (Abs. 1); der angefochtene Entscheid ist beizulegen oder genau zu bezeichnen, ebenso sind die Beweismittel genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen (Abs. 2). Gemäss § 56 VRG prüft der Vorsitzende des Verwaltungsgerichts die eingegangenen Beschwerden und ordnet zur Verbesserung allfälliger Mängel das Nötige an. Die Beschwerdefrist beträgt 30 Tage (§ 53 in Verbindung mit § 22 VRG). Gemäss § 12 Abs. 1 VRG können gesetzlich vorgeschriebene Fristen nur erstreckt werden, wenn die davon betroffene Person im Laufe der Frist stirbt oder handlungsunfähig wird; andere Fristen dürfen auf ein vor Fristablauf gestelltes Gesuch hin erstreckt werden, wenn ausreichende Gründe hierfür dargetan und soweit möglich belegt werden. § 12 Abs. 2 VRG ermöglicht die Wiederherstellung einer versäumten Frist, wenn dem Säumigen keine grobe Nachlässigkeit zur Last fällt.