Citation: 8C_429/2022 E. 4.2.2

4.2.2. Soweit der Beschwerdeführer den Beweiswert des orthopädischen Gutachtens infolge unvollständig erhobener Befunde anzweifelt und auf die immer wieder geäusserten, zahlreichen Beschwerden verweist, legt er nicht stichhaltig dar, weshalb der Experte nicht vollständige Kenntnis von der gesundheitlichen Situation des Beschwerdeführers im Zeitpunkt seiner orthopädisch-traumatologischen Untersuchung gehabt haben soll. Traumatisch bedingte, objektivierbare strukturelle Läsionen der HWS lagen ausweislich der Akten nicht vor. Sind demnach die Folgen eines Unfalls mit Schleudertrauma der HWS ohne organisch objektiv ausgewiesene Beschwerden zu beurteilen, lässt sich der adäquate Kausalzusammenhang nicht ohne besondere Prüfung bejahen (BGE 134 V 109). Bei verneinter Adäquanz durfte die Vorinstanz die Frage eines natürlichen Kausalzusammenhangs praxisgemäss offen lassen (BGE 148 V 301 E. 4.5.1; 135 V 465 E. 5.1). Daher brauchte sie sich nicht näher mit den subjektiv persistierenden Beschwerden im Zusammenhang mit der HWS (wie Kopfschmerzen, Kopfdruck, Konzentrationsstörung, Übelkeit, Tinnitus rasche Ermüdbarkeit, Erschöpfung, Vergesslichkeit, Hörminderung und Schwindel) zu befassen. Es sind auch unter diesem Blickwinkel keine Anhaltspunkte erkennbar, die die Beweiskraft der Ausführungen des Dr. med. C.________ zu schmälern vermöchten. Eine willkürliche Beweiswürdigung oder eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes ist nicht auszumachen, wenn die Vorinstanz den gutachterlichen Darlegungen folgte und auf weitere Sachverhaltsabklärungen verzichtete.