Citation: 6B_930/2015 E. 1.2.4

1.2.4. Hinsichtlich des Vorwurfs, seinem Sohn mindestens einmal Benzodiazepine verabreicht zu haben, verweist die Vorinstanz weitgehend auf ihre Ausführungen zum generellen Aussageverhalten des Beschwerdeführers, insbesondere auf seine widersprüchlichen Aussagen betreffend Medikamenteneinnahme. Diese zeigten offensichtlich, dass er seine Aussagen den jeweiligen Vorhalten angepasst habe, ohne dass ein stimmiges Bild entstanden sei. Er verstricke sich in unüberwindbare Widersprüche und es gelinge ihm nicht ansatzweise, eine plausible Erklärung abzugeben. Immerhin schliesse er nicht aus, selbst dafür verantwortlich zu sein. Letztlich entstehe der Eindruck, dass er um seine Verantwortung wisse, dies aber nicht vorbehaltslos zugeben könne. Insgesamt ist die Vorinstanz überzeugt, dass der Beschwerdeführer seinem Sohn zwei verschiedene Medikamente (Valium und Temesta) der Gruppe der Benzodiazepine verabreicht habe, um ihn ruhig zu stellen, als er mit der Situation überfordert gewesen sei (Urteil S. 26 ff.).