Citation: 6B_663/2024 E. 3

Die Vorinstanz legt dar, dass respektive weshalb sie zufolge der verspätet eingereichten (schriftlichen) Berufungsbegründung einzig auf die von der Beschwerdeführerin bereits mit einer Begründung versehene Berufungserklärung abstellt. Ebenso, weshalb sie diese als den Anforderungen gemäss Art. 385 StPO nicht genügend erachtet und sie davon ausgeht, dass von der Ansetzung einer Nachfrist zur Einreichung einer "Begründungsergänzung" abgesehen werden kann. Sie erwägt eventualiter, dass selbst unter Berücksichtigung der verspätet eingereichten Berufungsbegründung ein Nichteintretensentscheid zu ergehen hätte, da auch mit den dort erläuterten Zusammenhängen kein Bezug auf die Begründung des Vorderrichters genommen werde. Damit mangle es den Eingaben der Beschwerdeführerin an der Angabe tatsächlicher und/oder rechtlicher Gründe, die einen anderen Entscheid nahe legen würden, weshalb auf die Berufung nicht einzutreten sei. Da vorliegend lediglich Übertretungen Gegenstand des erstinstanzlichen Urteils bildeten, stehe einem Nichteintretensentscheid auch der von der Beschwerdeführerin (verspätet) gestellte Antrag auf Durchführung einer mündlichen Berufungsverhandlung nicht entgegen.