Citation: 6B_790/2022 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz verneint eine Verletzung von Art. 318 Abs. 2 StPO durch die Beschwerdegegnerin 1 und weist die vom Beschwerdeführer beantragten Beweisabnahmen ebenfalls in antizipierter Beweiswürdigung ab. Der Beschwerdeführer vermag keine Willkür der Vorinstanz darzulegen. Die Vorinstanz weist im Zusammenhang mit den Anrufranddaten darauf hin, gegen eine Anstiftung des Beschwerdegegners 2 durch die Familie E.________ spreche bereits der Umstand, dass die Auseinandersetzung auf der Treppe bzw. dem Vorplatz der vom Beschwerdegegner 2 bewohnten Liegenschaft stattgefunden habe und es gar nicht erst zu einem Aufeinandertreffen gekommen wäre, hätte der Beschwerdeführer nicht dort angehalten, um den Beschwerdegegner 2 zur Rede zu stellen. Mit diesem Argument der Vorinstanz setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander und beschränkt sich vielmehr darauf, seine Argumentationslinie hinsichtlich einer Anstiftungshandlung der Familie E.________ vorzutragen. Dies gilt auch hinsichtlich der beantragten Hausdurchsuchung und Einvernahmen. Die Vorinstanz weist im Hinblick auf diese Beweisanträge darauf hin, dass keine Hinweise auf ein geplantes Vorgehen oder gar Anstiftung des Beschwerdegegners 2 durch die Familie E.________ bestünden. Auf diese Begründung der Vorinstanz geht der Beschwerdeführer wiederum nicht ein und vermag in dieser Hinsicht keine Willkür der Vorinstanz aufzuzeigen, zumal aufgrund der Aussagen der Beteiligten das Dasein eines Baseballschlägers an der Auseinandersetzung erstellt ist. Schliesslich kann der Vorinstanz auch hinsichtlich der Edition einer angeblich unvollständigen Videosequenz keine Willkür vorgeworfen werden. Allein die Tatsache, dass mit dem standardmässig in jedem iPhone zur Verfügung gestellten Editor die Möglichkeit besteht, ein Video zu schneiden, vermag die Annahme der Vorinstanz, es bestünden keine Hinweise dafür, dass bei der Polizei ein unvollständiges (manipuliertes) Video eingereicht worden sei, nicht als willkürlich auszuweisen, insbesondere als die Vorinstanz die Aussagen der Ehefrau des Beschwerdegegners 2 als einleuchtend erachtet, wonach sie die Aufnahme auf Aufforderung des Beschwerdeführers beendet und sogleich die Polizei angerufen habe und ein zeitgleiches Filmen und Telefonieren nicht möglich sei. Dem Beschwerdeführer gelingt es demnach nicht aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz willkürlich die antizipierte Beweiswürdigung der Beschwerdegegnerin 1 geschützt und die Beweisanträge des Beschwerdeführers in willkürlicher antizipierter Beweiswürdigung abgewiesen hätte. Die Rügen des Beschwerdeführers erweisen sich als unbegründet, soweit darauf eingetreten werden kann.