Citation: 5A_779/2024 E. A

A.a. A.________ (geb. 1994) und B.________ (geb. 1986) sind die verheirateten Eltern von C.________ (geb. 2017), D.________ (geb. 2019) und E.________ (geb. 2021). A.b. Am 28. März 2023 erstattete die Primarschule U.________ eine Gefährdungsmeldung betreffend C.________ bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bülach Nord (KESB). Die KESB leitete daraufhin ein Verfahren zur Prüfung von Kindesschutzmassnahmen ein, in dem es unter anderem die Eltern anhörte und einen Abklärungsbericht des Kinder- und Jugendhilfezentrums Bülach einholte. Am 12. Dezember 2023 ordnete die KESB schliesslich eine sozialpädagogische Familienbegleitung sowie die Krippen- und Hortbetreuung der Kinder an und errichtete für diese eine Beistandschaft gemäss Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB. A.c. Seitens des Vaters kam es wiederholt zu häuslicher Gewalt gegenüber der Mutter und den Kindern, wobei im April 2024 auch die Polizei involviert wurde. Diese informierte die KESB am 12. April 2024 über die Vorfälle und die ergriffenen Gewaltschutzmassnahmen (Wegweisung aus der Familienwohnung, Kontakt- und Rayonverbot zur Ehefrau). Die KESB leitete daher eine Überprüfung der angeordneten Kindesschutzmassnahmen ein. Die Beiständin beantragte in diesem Verfahren, den Eltern das Aufenthaltsbestimmungsrecht über ihre Kinder (superprovisorisch) zu entziehen und diese in einer geeigneten Institution zu platzieren. A.d. Am 27. Mai 2024 entzog die KESB den Eltern superprovisorisch das Aufenthaltsbestimmungsrecht über die drei Kinder und brachte diese im Kinderheim F.________ unter. Gleichzeitig passte die KESB die für die Kinder geführte Beistandschaft an und regelte die begleiteten Besuchskontakte der Eltern. Zudem setzte sie für die Kinder eine Kindesvertreterin ein. Nach Anhörung der Eltern bestätigte die KESB am 2. Juli 2024 vorsorglich ihren Entscheid. Die am 12. Dezember 2023 angeordneten Massnahmen wurden vorsorglich aufgehoben. Darüber hinaus informierte die KESB darüber, dass sie eine interventionsorientierte Intensivabklärung vornehmen lassen wolle, und setzte den Eltern sowie der Kindesvertreterin Frist an, hierzu Stellung zu nehmen.