Citation: 6B_900/2024 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer wendet sich schliesslich gegen die Strafzumessung. Er macht zusammengefasst geltend, die vorinstanzliche Straferhöhung wegen wiederholter Delinquenz während des laufenden Strafverfahrens falle mit achteinhalb Monaten zu hoch aus und sei auf maximal fünf Monate zu reduzieren. Es sei zudem nicht haltbar, dass die Vorinstanz zur Einschätzung gelange, sein Geständnis sei allein aus prozesstaktischen Gründen erfolgt und deshalb für die Strafzumessung unerheblich. Da er - mit Ausnahme der Sexualdelinquenz zum Nachteil von D.________ - sämtliche Vorhalte anerkannt habe, spreche ihm die Vorinstanz zu Unrecht jegliche Einsicht ab. Sein weitreichendes Geständnis müsse zu einer Strafminderung von neuneinhalb Monaten führen. Schliesslich rügt er eine gravierende Verletzung des Beschleunigungsgebots. Das Strafverfahren sei seit 2019 hängig und habe vor allem deshalb so lange gedauert, weil die Ausfertigung der erst- und zweitinstanzlichen Urteilsbegründung beinahe je ein Jahr in Anspruch genommen habe. Demnach sei selbst die längere Frist von 90 Tagen, die Art. 84 Abs. 4 StPO für besonders umfangreiche und komplexe Fälle vorsehe, massiv überschritten worden. Die krasse Verzögerung beider Instanzen müsse eine massgebliche Strafreduktion im Umfang von je 10 % zur Folge haben (Beschwerde Ziff. II.C. S. 26-28).