Citation: 5P.446/2002 14.02.2003 E. 2

Der Beschwerdeführer wirft dem Obergericht vor, sein hypothetisches Einkommen in willkürlicher Weise festgesetzt zu haben. Sein ausgewiesenes Einkommen betrage Fr. 4'133.-- netto, inkl. Anteil 13. Monatslohn. Die Annahme des Obergerichts, dass er als Zimmermann mit Matura in neuen Sprachen eine Stelle in der Administration eines Schreinerbetriebes finden und Fr. 5'000.-- verdienen könnte, sei wirklichkeitsfremd. Die Annahme des Obergerichts, der Beschwerdeführer könne unter den gegebenen Verhältnissen in der Administration einer Schreinerei ein Einkommen von Fr. 5'000.-- verdienen, befremdet in der Tat. Der Beschwerdeführer beschränkt sich jedoch darauf zu behaupten, er könne nicht mehr als Fr. 4'100.-- bis Fr. 4'200.-- verdienen; der ins Recht gelegte Lohnausweis über den Betrag von Fr. 4'133.-- stammt indes aus dem Jahr 1999 und der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern das Obergericht in Willkür verfiel, indem es den Lohn im Jahre 2002 auf Fr. 5'000.-- veranschlagte.