Citation: 9C_592/2023 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführer wenden ein, es gebe keinen Beweis, dass die Drittfirma überhaupt Zahlungen ausgelöst habe, die auf dem auf den Rechnungen angegebenen Konto eingetroffen seien. Der in den Akten befindliche Kontoauszug bilde nur eine interne Buchung der Drittfirma ab, belege aber entgegen der Auffassung der Vorinstanz die angenommene Überweisung nicht. Die Zahlungsverbuchung stellt indessen, wie die Vorinstanz schlüssig dargelegt hat, zumindest ein starkes Indiz dafür dar, dass die Zahlungen zum einen grundsätzlich erfolgt sind und zum andern an das auf den Rechnungen angegebene Konto adressiert wurden. Dort unterlagen sie nach Feststellung der Vorinstanz dem wirtschaftlichen Zugriff der Beschwerdeführerin, dies letztlich unabhängig davon, ob das fragliche Konto der Gesellschaft oder der Beschwerdeführerin gehörte. Nicht ersichtlich ist, inwiefern die Annahme der Vorinstanz, die Zahlungen seien grundsätzlich erfolgt, offensichtlich unrichtig sein sollte (vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG). Was die wirtschaftliche Berechtigung am Konto betrifft, gibt die Eidgenössische Steuerverwaltung in ihrer Stellungnahme vor Bundesgericht zu Recht zu bedenken, dass - wenn das Konto auf die C.________ AG lautete - die beiden Zahlungseingänge zwangsläufig nur zu Gunsten der Beteiligungsinhaberin verwendet worden sein konnten. Diese Variante zeitige daher die gleichen Steuerfolgen wie die alternative Möglichkeit, wonach es sich um ein Konto der Beschwerdeführerin selbst handelte. Diese Betrachtungsweise ist, angesichts der für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz zur fehlenden Geschäftstätigkeit der Gesellschaft im fraglichen Zeitraum, ohne Weiteres schlüssig. Daran ändert der nicht substantiierte Einwand nichts, aus der Organeigenschaft der Beschwerdeführerin könne nicht abgeleitet werden, dass sie als einzige über den Rechnungsbetrag disponieren konnte. Nicht weiter einzugehen ist nach dem Gesagten auf die Frage, wie weit die Mitwirkungspflicht der Steuerpflichtigen hinsichtlich der Feststellung der Identität des wirtschaftlich Berechtigten reicht. Soweit die Beschwerdeführer vorbringen, beim buchhalterischen Kontoauszug der Drittfirma (Buchung der strittigen Zahlungen) handle es sich um ein unzulässiges Novum, weil das Dokument erst im verwaltungsgerichtlichen Verfahren (und nicht schon vor Verwaltungsrekurskommission) ins Recht gelegt worden sei, bleibt festzuhalten, dass (erst) die Ausführungen der Verwaltungsrekurskommission die Eingabe veranlasst haben (vgl. Entscheid vom 13. Februar 2023 S. 8, wonach Zahlungsbelege gänzlich fehlten und daher nicht erwiesen sei, dass ein Geldfluss tatsächlich stattgefunden habe). Im Übrigen kann auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).