Citation: 6B_1391/2016 E. A

A.a. Der Gerichtspräsident des Gerichtskreises X Thun sprach X.________ mit Urteil vom 10. März 2006 der versuchten Erpressung und der Verletzung des Schriftgeheimnisses, beides zum Nachteil von A.________, des Betrugs zum Nachteil der B.________, sowie der Urkundenfälschung schuldig und verurteilte sie zu drei Monaten Gefängnis, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von zwei Jahren, und zu einer Busse von CHF 1'000.--. Eine gegen dieses Urteil erhobene Appellation zog X.________ an der Appellationsverhandlung vom 17. November 2006 zurück. Mit Beschluss vom gleichen Tag wurde festgestellt, dass das Urteil des Gerichtspräsidenten des Gerichtskreises X Thun vom 10. März 2006 in Rechtskraft erwachsen ist. A.b. Mit Revisionsgesuch vom 18. Mai 2007 beantragte X.________ die Aufhebung des Urteils vom 10. März 2006. Der Kassationshof des Obergerichts des Kantons Bern hiess das Revisionsgesuch mit Entscheid vom 4. Juli 2007 gut, hob das Urteil des Gerichtspräsidenten des Gerichtskreises X Thun vom 10. März 2006 auf und wies die Sache zur Neubeurteilung an den Gerichtskreis XI Interlaken-Oberhasli zurück. A.c. Mit Überweisungsbeschluss vom 30. Dezember 2010 eröffnete das damalige Untersuchungsrichteramt IV Berner-Oberland in anderen Angelegenheiten die Strafverfolgung gegen X.________ wegen Urkundenfälschung, Betrugs sowie Verleumdung, eventuell übler Nachrede. Der Gerichtspräsident des Regionalgerichts Oberland vereinigte am 6. April 2011 dieses Verfahren mit dem vorgenannten Verfahren.