Citation: 6B_936/2021 E. 1

A.________ war Klägerin im vom Kantonsgericht des Kantons Zug geführten Zivilverfahren Nr. A3 2019 4 und machte als solche die Ungültigkeit des zwischen ihr und ihrem zwischenzeitlich verstorbenen Ehemann am 19. Juli 2017 abgeschlossenen Erbvertrags geltend. Am 27. September 2019 wurde der Grossneffe des Erblassers, B.________, in diesem Verfahren als Zeuge einvernommen. Das Kantonsgericht des Kantons Zug wies die Klage von A.________ am 15. Oktober 2020 ab. Sie erhob Berufung. Bereits am 25. Juni 2020 hatte A.________ gegen B.________ Strafanzeige wegen falschen Zeugnisses eingereicht und ihm vorgeworfen, vor dem Kantonsgericht in vielerlei Hinsicht falsch ausgesagt zu haben. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug stellte das gestützt darauf eröffnete Strafverfahren mit Verfügung vom 23. November 2020 ein. Eine gegen die Verfahrenseinstellung erhobene Beschwerde von A.________ wies das Obergericht des Kantons Zug am 23. Juni 2021 ab. Mit Beschwerde in Strafsachen beantragt A.________ dem Bundesgericht, der Beschluss des Obergerichts des Kantons Zug vom 23. Juni 2021 sowie die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug vom 23. November 2020 seien aufzuheben. Es sei die Fortsetzung der Strafuntersuchung gegen B.________ anzuordnen und die Staatsanwaltschaft sei anzuweisen, die von ihr offerierten Beweise abzunehmen. Des Weiteren seien die Akten des Hauptverfahrens (A3 2019 4) bzw. des Berufungsverfahrens zu edieren. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.