Citation: 1C_330/2021 E. 3.3

3.3. Es ist unbestritten, dass der Gemeinderat Stäfa im Zusammenhang mit der Beurteilung der ästhetischen Einordnung des Bauvorhabens die strittige Auflage betreffend die Art und Gestaltung der zu ersetzenden Fenster im Baubeschluss vom 26. November 2019 nicht begründet hat. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers holte er dies im Rekursverfahren jedoch nach und legte insbesondere anlässlich des Abteilungsaugenscheins des Baurekursgerichts vom 26. August 2020 dar, dass die Verpflichtung zum Anbringen von Holzfenstern mit aussenliegenden Sprossen aus Gründen des Ortsbildschutzes angezeigt sei, weil sich das Bauvorhaben aufgrund seiner prominenten Lage nur dadurch gut in seine von historischen Bauten geprägten Umgebung einordne. Im Lichte der dargelegten Rechtsprechung erweist sich dieses Vorgehen nicht als bundesrechtswidrig und ist dieser Umstand primär auf das Fehlen eines förmlichen Einspracheverfahrens zurückzuführen. Auch wenn der Beschwerdeführer die Begründung des Gemeinderats als falsch und nicht hinreichend belegt erachtet, erlitt er dadurch jedenfalls keinen Rechtsnachteil, waren ihm im Rekursverfahren doch sämtliche für den Bauentscheid massgeblichen Erwägungen der Gemeinde bekannt und konnte er sich dazu äussern. Nebst einem Verstoss gegen das Willkürverbot rügt der Beschwerdeführer insoweit keine weitere Verletzung von Bundesrecht. Das Baurekursgericht hat sodann anlässlich des Abteilungsaugenscheins vom 26. August 2020 unbestrittenermassen die streitbetroffene Liegenschaft besichtigt und dabei insbesondere auch deren Umgebung sowie sechs Gebäude aus der umliegenden Nachbarschaft begutachtet. Die gesamte Abteilung des Baurekursgerichts konnte sich somit direkt vor Ort einen unmittelbaren Eindruck von den örtlichen Begebenheiten verschaffen und die begutachteten Gebäude wurden mittels Fotos dokumentiert. In Anbetracht dessen ist nicht ersichtlich, inwieweit der für den vorliegenden ästhetischen Einordnungsentscheid massgebende Sachverhalt von den kantonalen Behörden ungenügend abgeklärt worden sein soll, beantragte der Beschwerdeführer vor der Vorinstanz doch keine weiteren Beweisabnahmen. Sein pauschaler Einwand, das Baurekursgericht habe nicht jedes der von ihm vorgeschlagenen 50 Referenzgebäude besichtigt, vermag bei dieser Sachlage jedenfalls keine willkürliche Sachverhaltsfeststellung (vgl. vorne E. 2.3) durch die Vorinstanz zu begründen.