Citation: 1P.223/2003 27.08.2003 E. 2

2. Eventualiter sei der Kantonsrat anzuweisen, die Vorlage selber in diesem Sinne aufzuteilen. (...) Die Beschwerdeführer machen geltend, die Verfassungsvorlage verletze den Grundsatz der Einheit der Materie und beeinträchtige damit die Stimmfreiheit der Stimmberechtigten nach Art. 34 Abs. 2 BV. Die Zusammenfassung der Entflechtung des Verhältnisses zwischen Kirchen und Staat einerseits und der Anerkennung weiterer Religionsgemeinschaften anderseits verunmögliche eine freie Willenskundgabe zu den beiden Teilen der Vorlage. Der Kantonsrat und die Direktion der Justiz und des Innern für den Regierungsrat beantragen in ihren Vernehmlassungen die Abweisung der Beschwerde. Sie verweisen auf die Entstehungsgeschichte und den Zweck der Revision, welche die einzelnen Teile der Verfassungsvorlage als engstens miteinander verknüpfte und geschlossene Einheit erscheinen lassen. In der Beschwerdeergänzung bekräftigen die Beschwerdeführer ihre Auffassung. Der Kantonsrat und die Direktion der Justiz und des Innern haben auf eine weitere Stellungnahme verzichtet. Schliesslich haben die Beschwerdeführer dem Bundesgericht unaufgefordert eine weitere Eingabe eingereicht.