Citation: 7B.166/2005 26.10.2005 E. 2

2.1 Die Aufsichtsbehörde führt einleitend aus, soweit die Beschwerde sich gegen abgeschlossene Betreibungsverfahren richte, fehle es ihr an einem praktischen Verfahrenszweck, weshalb darauf nicht einzutreten sei. Hinsichtlich der noch hängigen Betreibungsverfahren sei zwischen jenen gegen die Beschwerdeführerin selber und jenen gegen Y.________ zu unterscheiden. Gegen Letztere könne die Beschwerdeführerin keine Beschwerde führen, weil sie dort weder Betreibungspartei sei noch eine Vollmacht von Y.________ vorgelegt habe. Zudem sei die Beschwerde diesbezüglich auch nicht begründet worden. Mit Bezug auf die gegen sie selber laufenden Betreibungen berufe sich die Beschwerdeführerin darauf, dass sie nicht in C.________, sondern in A.________ wohne. Die Aufsichtsbehörde habe sich bereits im Beschwerdeverfahren AB 2003/81 (Entscheid vom 2. Dezember 2003) mit dem Einwand der Beschwerdeführerin auseinander setzen müssen, sie könne nicht in C.________ betrieben werden, weil sie in A.________ ein Geschäftsdomizil unterhalte. Das Rechtsmittel sei abgewiesen worden, soweit darauf einzutreten gewesen sei. Es sei dabei festgestellt worden, dass die Beschwerdeführerin sich im Jahre 1999 von C._______ ohne Angabe einer neuen Adresse abgemeldet habe. Ob und wo sie ihre Schriften danach hinterlegt habe, sei auch heute nicht bekannt. Damals und heute war bzw. sei darauf abzustellen, dass die Beschwerdeführerin offenbar immer noch bei ihrer Tochter Y.________ in C.________ wohne, wo sie denn auch die betreffenden Betreibungsurkunden bzw. Aufforderungen zur Abholung von Betreibungsurkunden entgegen nehme. Die Aufsichtsbehörde fährt fort, daran vermöge nichts zu ändern, dass die Beschwerdeführerin der Ansicht sei, sie habe weiterhin Anspruch auf Benützung der Wohnung in A.________, aus der sie auf Anordnung des Bezirksgerichts Arlesheim ausgewiesen worden sei. Die Zwangsräumung habe am 21. März 1997 stattgefunden. Massgebend sei, dass sie diese Wohnung seither nicht mehr benützen könne, so dass dahingestellt bleiben könne, ob es sich um die Wohnstätte oder Geschäftsräumlichkeiten der Beschwerdeführerin handle. Statt dessen halte sie sich wiederum oder weiterhin an der in C.________ auf, wo sie nach Auskunft der Vermieterin, der Pensionskasse W.________, Büroräumlichkeiten gemietet habe. Darauf wiesen die Glocken- und Türbeschilderungen mit "X.________" am Hauseingang dieser Liegenschaft hin. Im gleichen Haus wohne zudem ihre Tochter Y.________, zu der sie eine enge Beziehung unterhalte. Laut Auskunft der Post in A.________ habe sich die Beschwerdeführerin die in A.________ adressierte Post postlagernd in der Poststelle in A.________ zustellen lassen, wo sie diese jeweils abhole. Die von der Aufsichtsbehörde am 9. August 2005 an die Beschwerdeführerin per Adresse in A.________ versandte Stellungnahme des Betreibungsamts zur Eingabe der Beschwerdeführerin vom 28. Juli 2005 sei von der Post zurückgekommen mit der Mitteilung, dass die Empfängerin unter dieser Adresse nicht habe ermittelt werden können. All dies zeige, dass die Beschwerdeführerin in A.________ weder einen Aufenthalt noch einen Wohnsitz habe.