Citation: 4A_259/2023 E. 3.3

3.3. Die vorstehend auszugsweise wiedergegebenen Erwägungen der Vorinstanz sind überzeugend. Es ist nicht ersichtlich, dass sie in Willkür verfallen wäre oder sonst Bundesrecht verletzt hätte. Soweit die Beschwerdeführerin zum Nachweis der Vertragserfüllung auf diverse in der Duplik offerierte E-Mails verweist, worin D.________ der Beschwerdegegnerin die Lieferung eines Grossteils der bestellten Waren bestätige, zeigt sie nicht auf, dass die Vorinstanz diese Beweise willkürlich ausser Acht gelassen hätte. Ohnehin vermögen die Dokumente die Lieferung nicht nachzuweisen, enthalten sie doch gerade keine Bestätigung dessen seitens der Beschwerdegegnerin. V or diesem Hintergrund war auch die Befragung von D.________ zum nämlichen Sachverhalt entbehrlich bzw. verzichtet die Vorinstanz darauf mit schlüssiger Begründung und ohne Willkür. Ebenso keinen Nachweis für die Vertragserfüllung bieten die von der Beschwerdeführerin gestellten Rechnungen. Ferner ist nicht ersichtlich oder hinreichend dargetan, dass die Vorinstanz diesbezüglich die richterliche Fragepflicht verletzt hätte. Daran ändert nichts, dass die Beschwerdeführerin nicht anwaltlich vertreten war. Im Übrigen war von ihr als im Wirtschaftsleben tätigen Partei zu erwarten, dass sie auch ohne spezielle Hinweise des Gerichts taugliche Dokumente zum Nachweis der Vertragserfüllung würde vorlegen können. Es schadet deshalb nicht, wenn sie die Vorinstanz nicht auf die mangelnde Substanziierung hinwies. In diesem Zusammenhang ist ferner festzuhalten, dass die Parteien übereinstimmend auf eine Hauptverhandlung verzichtet haben, wobei die Beschwerdeführerin auch insoweit nichts daraus für sich ableiten kann, dass sie nicht anwaltlich vertreten war. Die Formulierung in der vorinstanzlichen Verfügung vom 6. März 2023, "dass Stillschweigen als Verzicht auf die Hauptverhandlung gedeutet werde", ist auch für einen Laien ohne Weiteres verständlich. Die Vorinstanz begründet sodann schlüssig, weshalb auch die von der Beschwerdeführerin ins Recht gelegte E-Mail vom 2. Oktober 2019, womit die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin auf fehlende Lieferpositionen hinwies, den Nachweis der Vertragserfüllung nicht erbringt (dazu oben E. 3.2.3). Die Beschwerdeführerin vermag die vorinstanzliche Tatsachenfeststellung der Nichterfüllung nicht als willkürlich auszuweisen, indem sie geltend macht, entgegen der Vorinstanz beziehe sich die erwähnte E-Mail auf die streitige Lieferung. Schliesslich verzichtet die Vorinstanz willkürfrei auf die Befragung von D.________ auch hinsichtlich der Frage, ob die Beschwerdeführerin Vertragspartei des Kaufvertrages ist. Dass dem so ist, begründet die Vorinstanz schlüssig. Es kann auf ihre zutreffenden Erwägungen verwiesen werden. In welchem Verhältnis die drei Parteien zueinander stehen, ob D.________ den Kauf vermittelt und wer die Bezahlung in WIR-Geld vorgeschlagen hat, erscheint überdies für die strittigen Fragen irrelevant. Auch eine diesbezügliche Befragung von D.________ war entbehrlich.