Citation: I 505/04 22.06.2005 E. 3

Schliesslich ist der Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen zu prüfen. Auf die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde hinsichtlich des Eingliederungswillens, dessen Vorliegen das kantonale Gericht in Bestätigung des Einspracheentscheids vom 6. November 2003 verneint hat, ist nicht einzugehen, wie sich aus den nachstehenden Erwägungen ergibt. 3.1 Was den geltend gemachten Umschulungsanspruch anbelangt, liegt die Voraussetzung einer erheblichen Invalidität in Form einer Erwerbseinbusse von etwa 20% (BGE 124 V 110 f. Erw. 2a und b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 V 490 Erw. 4.2) vor. Dem Beschwerdeführer ist insoweit zuzustimmen, dass weder das Fehlen einer Berufsausbildung noch die bisherige Tätigkeit als Strassenbauer einen Anspruch auf Umschulung grundsätzlich ausschliessen (Urteil E. vom 16. Dezember 2003 [I 537/03] Erw. 5.2), ein Grundsatz, der auch der Vorinstanz nicht entgangen ist. Indessen stehen ihm gemäss dem in Erw. 2.2 hievor Gesagten auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt, der für die Beurteilung des Umschulungsanspruchs analog anwendbar ist (ZAK 1973 S. 576 Erw. 4; Urteil L. vom 13. Juli 2004 [I 849/02] Erw. 4), genügend zumutbare Einsatzmöglichkeiten offen, die er ohne Einschränkung zu erfüllen vermöchte. Es ist nicht zu erkennen, inwiefern die Ausübung solcher Tätigkeiten eine Umschulung voraussetzen sollte (Urteile K. vom 3. März 2005 [I 554/04] Erw. 5; R. vom 16. Dezember 2004 [I 485/04] Erw. 6.3). Das kantonale Gericht hat daher zu Recht einen Umschulungsanspruch verneint. 3.2 Ein Anspruch auf Arbeitsvermittlung scheitert schon daran, dass der Beschwerdeführer bei der Suche nach einer geeigneten Arbeitsstelle jedenfalls nicht aus gesundheitlichen Gründen eingeschränkt ist (vgl. BGE 116 V 81 Erw. 6a mit Hinweis; AHI 2000 S. 69 Erw. 2b), mithin zwischen dem Gesundheitsschaden und der Notwendigkeit der Arbeitsvermittlung ein Kausalzusammenhang fehlt. Die Arbeitsfähigkeit ist einzig insoweit beeinträchtigt, als weiterhin leichte bis mittelschwere Arbeiten vollzeitlich ausübbar sind, weshalb es praxisgemäss zur Begründung eines Anspruchs auf Arbeitsvermittlung zusätzlich einer spezifischen Einschränkung gesundheitlicher Art bedarf (AHI 2003 S. 268, insbesondere 270 f. Erw. 2c und d mit Hinweisen). An dieser Voraussetzung fehlt es vorliegend, wie die Vorinstanz richtig festgestellt hat.