Citation: 2C_160/2022 E. 2.2.2

2.2.2. Jedoch müssten abziehbare Unterhaltsbeiträge unmittelbar familienrechtlich geschuldet sein. Steuerrechtlich zum Abzug zugelassen seien folglich nur solche Leistungen in Erfüllung einer familienrechtlichen Unterhaltspflicht, nicht aber freiwillig geleistete Beiträge. Hier sei zwar unbestritten, dass der beschwerdeführende Ehemann unterhaltspflichtig sei und er die Höhe der tatsächlich geleisteten Zahlungen nachgewiesen habe. In welchem Umfang eine familienrechtliche Unterhaltspflicht bestanden habe, sei indes unklar. Der Umfang der Unterhaltspflicht ergebe sich nicht bereits aus den konkreten Lebenshaltungskosten der alimentierten Person, da nicht der tatsächliche, sondern höchstens der erforderliche Bedarf zu berücksichtigen sei (vgl. zum Ganzen E. 2.4 des angefochtenen Urteils).