Citation: 6F_12/2024 E. 4.2

4.2. Soweit sich der Gesuchsteller mit seiner Kritik auf die Revisionsgründe gemäss Art. 121 lit. c und d BGG berufen will, zeigt er nicht auf, welche Anträge das Bundesgericht unbeurteilt gelassen bzw. welche in den Akten liegenden erheblichen Tatsachen es in seinem Urteil 6B_1227/2023 aus Versehen nicht berücksichtigt haben soll. Der Gesuchsteller wiederholt mit seiner Kritik im Wesentlichen nur die bereits mit seiner Beschwerde in Strafsachen vorgetragenen Rügen einer offensichtlich unrichtigen Feststellung des Sachverhalts durch das Obergericht. Dem angeblich zu revidierenden Urteil 6B_1227/2023 kann in dieser Hinsicht entnommen werden, dass das Bundesgericht die Sachverhaltsrügen des Gesuchstellers prüfte und - ohne eigene Feststellungen zu treffen - eine offensichtlich unrichtige oder gar willkürliche Sachverhaltsfeststellung verneinte, soweit auf die fragliche Kritik überhaupt einzutreten war (vgl. Urteil, a.a.O. E., 3). Mit seinen Vorbringen übt der Gesuchsteller im Wesentlichen inhaltliche Kritik an der Begründung des bundesgerichtlichen Urteils 6B_1227/2023 und strebt in der Sache dessen Wiedererwägung bzw. eine neue beweismässige und rechtliche Würdigung an, wobei er im Beschwerdeverfahren unterlassene Vorbringen und Substanziierungen im Revisionsverfahren nachzuschieben versucht. Für eine solche Sachkritik und erneute Diskussion der Rechtslage besteht im Revisionsverfahren indessen kein Raum (siehe vorstehend E. 2).