Citation: 5A_285/2015 E. 2.2.2

2.2.2. Die Beschwerdeführerin besteht auch vor Bundesgericht darauf, dass ihre Klage nicht aussichtslos sei. Ihre Vorbringen - soweit sie überhaupt verständlich sind - stellen weitgehend eine Wiederholung von bereits im kantonalen Verfahren Gesagtem dar. Damit genügt sie den Anforderungen an eine rechtsgenügliche Begründung ihrer Anträge in keiner Weise (E. 1.4). Wie in einem Parallelverfahren bringt die Beschwerdeführerin vor, dass Hansjürg Lenhard die Beschwerdegegnerin nicht vertreten könne, da er zwar als Rechtsanwalt mit deren Interessenvertretung betraut worden sei, indes die ihn beauftragenden Verwaltungsräte an der nichtigen Generalversammlung vom 4. Oktober 2011 ernannt worden seien. Inwiefern der Vorinstanz in diesem Zusammenhang ein Vorwurf zu machen ist, da es im Lastenbereinigungsverfahren seitens der Beklagten an den Prozessvoraussetzungen gefehlt haben soll, ist nicht nachvollziehbar. Gegenstand des konkreten Verfahrens bildet einzig die Klage der Beschwerdeführerin auf Aberkennung eines ins Lastenverzeichnis aufgenommenen dinglichen Rechtes, konkret die Verfügungsbeschränkung infolge einer Arrestlegung (Art. 101 i.V.m. Art. 275 SchKG und Art. 960 Abs. 1 Ziff. 2 ZGB). Die Beschwerdeführerin besteht darauf, dass die im Lastenverzeichnis aufgenommene dingliche Beschränkung infolge der Arrestlegung inzwischen hinfällig geworden ist und daher zu streichen sei. Ihrer Ansicht nach ist der entsprechende Nichteintretensentscheid des Bezirksgerichts Uster unangefochten geblieben. Das dem nicht so ist, hat die Vorinstanz der Beschwerdeführerin bereits einlässlich dargelegt. Insbesondere hat sie festgehalten, dass der Arrest nicht hingefallen sei. Zwar sei das Bezirksgericht Uster am 16. Januar 2014 auf die Arrestprosequierungsklage der B.________ AG infolge Unzuständigkeit nicht eingetreten. Dieser Entscheid sei noch nicht rechtskräftig. Zudem sei davon auszugehen, dass das Bezirksgericht Uster die Akten an das Bezirksgericht Zürich überweisen wird, welches dann über seine Zuständigkeit befinden und die Arrestprosequierungsklage materiell beurteilen werde. Vor diesem Hintergrund durfte die Vorinstanz die Lastenbereinigungsklage, welche einzig unter dem Aspekt der Rechtzeitigkeit der Arrestprosequierungsklage (vgl. Art. 6 lit. a Ziff. 5 VZG) erörtert wurde, als aussichtslos bewerten.