Citation: 2C_1031/2016 E. 2.4.2

2.4.2. Dagegen hat die Vorinstanz überzeugend dargelegt, dass sich das von den Beschwerdeführern gebildete sog. antizipative Passivum (vorweggenommener Aufwand) als handelsrechtswidrig erweist, weshalb aufgrund des Massgeblichkeitsprinzips eine Anerkennung des entsprechenden Aufwands ausser Betracht fällt (vgl. angefochtener Entscheid E. 4.2). Mit einem antizipativen Passivum wird Aufwand des alten Jahres erfasst, der erst im neuen Jahr bezahlt wird (HWP, a.a.O., S. 171; HANDSCHIN, Rechnungslegung im Gesellschaftsrecht, 2. Aufl. 2016, Rz. 319). Hier haben die Vorinstanzen zu Recht festgestellt, es fehle der Nachweis, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2010 Schweine gekauft habe oder eine Kaufverpflichtung eingegangen sei, die erst im Folgejahr (2011) zu Zahlungsabgängen geführt habe. Daraus durfte die Vorinstanz den Schluss ziehen, die Voraussetzungen für die Verbuchung eines antizipativen Passivums seien nicht erfüllt.