Citation: 5A_433/2017 E. 1.5

1.5. Gegenstand des bundesgerichtlichen Rückweisungsentscheides vom 30. Januar 2017 (Urteil 5A_43/2016) war einzig die Frage der offensichtlichen Unangemessenheit des mit der Konvention zugesprochenen Unterhaltsbeitrages. Die übrigen Fragen, die sich im Zusammenhang mit der Genehmigung der Konvention stellen, waren vom Kantonsgericht zwar behandelt worden, wurden aber vom Bundesgericht nicht geprüft und waren somit nicht Gegenstand des besagten bundesgerichtlichen Entscheides (zur Bindung an den Rückweisungsentscheid BGE 135 III 334 E. 2). Da der Entscheid des Kantonsgerichts vom 30. Januar 2016 aufgehoben worden ist und sich das Bundesgericht zu den übrigen, im aufgehobenen kantonalen Entscheid behandelten Fragen trotz einschlägiger Rügen nicht aussprach, hat das Kantonsgericht diese Fragen im nunmehr angefochtenen Entscheid vom 26. April 2017 zu Recht behandelt. Das Kantonsgericht hält allerdings im nunmehr angefochtenen Ent scheid mit Bezug auf die behaupteten Willensmängel fest, die Beschwerdeführerin habe keine Willensmängel, namentlich auch auf Seiten ihres gesetzlichen Prozessvertreters geltend gemacht und solche seien auch nicht ersichtlich. Es beschränkte daher die Prüfung der Vereinbarung auf die Frage der offensichtlichen Unangemessenheit, zumal auch keine inhaltliche Unvollständigkeit vorgebracht worden sei. Die Beschwerdeführerin legt nicht substanziiert unter Bezugnahme auf die kantonsgerichtlichen Erwägungen dar, inwiefern die Vorinstanz mit der Verneinung von Willensmängeln bzw. der inhaltlichen Unvollständigkeit Bundesrecht verletzt haben könnte. Insoweit ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Gleiches gilt mit Bezug auf die Frage des angeblichen Formmangels des Entscheiddispositivs, zumal die Ausführungen der Vorinstanz zu diesem Punkt von der Beschwerdeführerin in der Beschwerde nicht rechtsgenügend thematisiert worden sind. Gegenstand der vorliegenden Prüfung sind somit die Frage der offensichtlichen Unangemessenheit des in der Konvention zugesprochenen Unterhaltsbeitrages sowie die damit zusammenhängenden Rügen, wie z.B. jene der Verletzung des rechtlichen Gehörs.