Citation: 8C_443/2016 E. 5.1

5.1. Der Versicherte rügt zunächst eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, da sich entgegen den Angaben der SUVA die fünf für seinen Einzelfall ausgewählten DAP-Profile nicht bei den ihm im Einspracheverfahren vorgelegten Akten befunden hätten. In seiner Einspracheergänzung vom 4. März 2015 setzte er sich jedoch ausführlich mit der (grundsätzlichen) Zulässigkeit einer Bemessung des Invalideneinkommens nach der DAP-Methode auseinander. Demnach war er sich damals schon bewusst, dass die SUVA das Invalideneinkommen gestützt auf die DAP zu bemessen gedenkt. Somit hätte er, so die entsprechenden Profile in den Akten tatsächlich gefehlt haben sollten, hinreichend Gelegenheit gehabt, diese von der Beschwerdegegnerin nachzufordern. Anzufügen bleibt, dass er auch im weiteren Verfahren zu keinem Zeitpunkt Einwände gegen die konkrete Auswahl der Profile erhoben hat. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs seitens der Beschwerdegegnerin ist somit zu verneinen. Richtig ist andererseits, dass sich die Vorinstanz mit keinem Wort zu den entsprechenden Einwänden geäussert und dadurch ihrerseits eine Gehörsverletzung begangen hat. Dieser Mangel lässt sich im Rahmen des vorliegenden Verfahrens mit den soeben erfolgten Erwägungen heilen und führt jedenfalls nicht dazu, dass anstelle der DAP-Zahlen die Tabellenlöhne gemäss LSE anwendbar wären.