Citation: I 73/05 13.09.2006 E. A

Die 1963 geborene B.________ meldete sich am 18. Januar 2001 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an, da sie seit 1997 an Hepatitis C leide. Die Abklärungen der IV-Stelle Basel-Stadt ergaben in erwerblicher Hinsicht, dass die Versicherte eine Lehre als Bäckerin-Konditorin abschloss, einen Wirtekurs sowie eine Wirtschaftskurs/ Handelsschule absolvierte und von 1992 bis 31. Juli 1998 als Geschäftsführerin bei der Firma X.________ AG angestellt war, bevor sie sich als Wirtin selbstständig machte. In medizinischer Hinsicht stellte Dr. med. M.________, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, die Diagnosen einer depressiven Episode, einer chronischen Hepatitis C und einer Mehlallergie (Bericht vom 14. März 2001). Die IV-Stelle gewährte B.________ mit Verfügung vom 25. April 2002 berufliche Massnahmen in Form eines vom 6. Mai bis 22. September 2002 dauernden Berufsförderungskurses der Institution Y.________, welcher wegen Überforderung am 15. August 2002 abgebrochen wurde (Bericht der Frau Dr. med. G.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 19. August 2002 und Schlussbericht der Institution Y.________ vom 28. Oktober 2002). Mit Verfügung vom 22. Mai 2003 sprach die IV-Stelle B.________ ab 1. August 2001 eine ganze Invalidenrente auf Grund eines Invaliditätsgrades von 75 % zu. Auf Einsprache hin verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch ab Oktober 1998, bejahte ihn hingegen für Juli 2001 (Entscheid vom 17. Oktober 2003).