Citation: 9C_240/2018 E. 3.2

3.2. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers verfügten sämtliche SMAB-Gutachter über Berufsausübungsbewilligungen für den Kanton St. Gallen, wie sich ohne Weiteres dem öffentlich zugänglichen Medizinalberuferegister des Bundesamtes für Gesundheit (MedReg; http://www.medregom.admin.ch, besucht am 18. Juni 2018) entnehmen lässt. Anlass zur Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens (BGE 143 V 418 E. 7.1 Abs. 2 S. 428 f.) bestand nicht, wurde doch die vom Versicherten behauptete somatoforme Schmerzstörung von keinem Psychiater diagnostiziert, und ihr Vorliegen vom psychiatrischen Gutachter der SMAB explizit verneint. Die medizinischen Experten zeichneten die verschiedenen Veränderungen des Gesundheitszustands zwischen 2005 und 2015 nach. Dass sie die Arbeitsunfähigkeit unverändert (wie bereits die Experten der MEDAS Ostschweiz im Jahr 2004) auf 30 % bezifferten, ist nicht widersprüchlich, standen doch gewissen Verschlechterungen des orthopädischen Zustands etwa eine Verbesserung der psychischen Befindlichkeit gegenüber. Soweit der Beschwerdeführer unter Verweis auf seinen Hausarzt das Gegenteil behauptet, übt er appellatorische Kritik an der Beweiswürdigung der Vorinstanz, die nicht zu hören ist (vgl. etwa Urteil 8C_714/2017 vom 7. März 2018 E. 6.4.5). Zusammenfassend hat das kantonale Gericht kein Bundesrecht verletzt, indem es dem SMAB-Gutachten vom 16. Juli 2015 Beweiswert zuerkannte.