Citation: 9C_514/2019 E. 6.2.2

6.2.2. Weitere Feststellungen zur Haushaltstätigkeit hat die Vorinstanz nicht getroffen. Der Sachverhalt ist in dieser Hinsicht zu ergänzen (vgl. E. 1; zur Ergänzung des Sachverhalts bei entsprechend liquider Aktenlage vgl. auch BGE 143 V 19 E. 6.1.3 in fine S. 32). Wie die Beschwerdeführerin vorbringt, kann sie ihre Anliegen auf Amtsstellen selbständig vertreten und kleinere Besorgungen selber erledigen. Weitere von der Versicherten verrichtete Haushaltstätigkeiten werden beschwerdeweise nicht erwähnt und ergeben sich auch nicht aus den Akten (vgl. Ziff. 2 S. 16 ff. des Abklärungsberichts vom 10. September 2014). Die Erledigung der Einkäufe (alltäglicher Einkauf und Grosseinkauf) und weiterer Besorgungen (z.B. Post, Versicherungen, Amtsstellen) werden im Rahmen der gesamthaften Haushaltsführung in der Regel höchstens mit 10 % gewichtet (vgl. Ziff. 3087 des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH]). In Anbetracht der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin nicht sämtliche dieser Arbeiten ausführen kann, resultiert daraus, dass der Umfang der von ihr ausgeführten Haushaltsarbeiten unter 10 % fällt. Demzufolge kann vorliegend nicht von einer beachtlichen Tätigkeit im Aufgabenbereich im Sinne der dargelegten Rechtsprechung gesprochen werden (vgl. E. 3.2.2; vgl. auch Urteil I 133/06 vom 15. März 2007 E. 7.2).