Citation: 2C_929/2014 E. 3.2

3.2. Die steuerliche Abzugsfähigkeit der geltend gemachten Aufwendungen hängt grundlegend von der Steuerbarkeit der Einkunft ab, zu deren Realisierung der Beschwerdeführer sie getätigt hat. Die betreffenden Kosten sind nicht per se, sondern als Gewinnungskosten von der Steuer absetzbar. In steuersystematischer Hinsicht ist der Abzug von Gewinnungskosten der in Anwendung des Nettoprinzips erfolgenden Ermittlung der Bemessungsgrundlage Einkommen zuzuordnen (vgl. zum Streitgegenstand oben, E. 2.5). Von den erzielten steuerbaren Bruttoeinkünften können demnach, nach Massgabe der formell-gesetzlichen Grundlage, die dafür aufgewendeten Gewinnungskosten abgezogen werden; das so ermittelte (Rein-) Einkommen wird (vorbehältlich weiterer Abzüge) der Steuer als Bemessungsgrundlage zu Grunde gelegt (vgl. zu den theoretischen Grundlagen des Nettoprinzips prägnant REICH, Steuerrecht, S. 219 f.). Nicht steuerbare Einkünfte sind hingegen für die Ermittlung der Steuerbemessungsgrundlage zum Vornherein irrelevant, weshalb dafür eingegangene Aufwendungen auch zu keinem Abzug berechtigen.