Citation: I 287/03 09.01.2004 E. 4.2

4.2.1 Über den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im Februar 1994 liegen keine Zeugnisse vor. Er war im September 1993 am linken Handgelenk operiert worden (partielle Radiocarpalarthrodese mit Spanplastik). Es ist davon auszugehen, dass er sich nach einem halben Jahr soweit von diesem Eingriff erholt hatte, dass sich sein Zustand entsprechend dem Arztbericht des Dr. med. H.________ vom 2. November 1994 präsentierte. Demnach litt er unter Schulterschmerzen rechts bei verspanntem Nacken, einem aufgeschwollenen rechten Handgelenk mit stark eingeschränkter Beweglichkeit und einem versteiften linken Handgelenk. Der Arzt erachtete Büroarbeit für zumutbar; der Zustand sei stationär. Auch der Berufsberater der IV-Stelle hielt laut seinem Bericht vom 12. Juli 1996 einen Einsatz als Bürogehilfe für sinnvoll. Er schätzte das mögliche Invalideneinkommen aufgrund seiner Erfahrung auf Fr. 2300.- monatlich, ohne diesen Betrag zu belegen. Die Invaliditätsbemessung im Zeitpunkt des Rentenbeginns ist daher aufgrund einer entsprechenden Tätigkeit - oder einer anderen, bei welcher Hände und Handgelenke nicht mehr beansprucht werden, als bei einer leichten Büroarbeit - vorzunehmen (Invalideneinkommen). Das kantonale Gericht hat sich dabei auf die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) für das Jahr 1994 gestützt. Es kann auf die richtige Berechnung im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Insbesondere hat die Vorinstanz von den statistischen Werten einen maximalen Abzug (vgl. BGE 126 V 74 ff.) von 25 % vorgenommen, was angesichts der starken Behinderung an den Händen und des Alters des Beschwerdeführers gerechtfertigt erscheint. Das Invalideneinkommen beziffert sich somit auf Fr. 38'907.-. 4.2.2 Der Beschwerdeführer kritisiert die Schätzung des Valideneinkommens, indem er ausführt, es sei auf die Ertragsrechnung seiner selbstständigen Erwerbstätigkeit abzustellen. Sozialversicherungsbeiträge der Selbstständigerwerbenden werden aufgrund der Steuermeldung erhoben. Der IK-Auszug der Ausgleichskassen spiegelt demnach die Verhältnisse wieder, welche vom Selbstständigen jährlich als Einkommen angegeben werden und stellt demnach in der Regel ein taugliches Mittel zur Bestimmung des Valideneinkommens dar. Dies ist auch vorliegend der Fall, nachdem in den letzten Jahren vor Eintritt der Invalidität keine erheblichen Schwankungen zu verzeichnen waren. Die Vorinstanz ist damit für die Ermittlung des Valideneinkommens zu Recht vom Einkommen im Jahre 1992 ausgegangen und hat dieses auf den Beginn des Rentenanspruchs im Jahre 1994, entsprechend dem Lohnindex des Bundesamtes für Statistik, aufgerechnet. Es beziffert sich auf Fr. 74'640.-. Der Beschwerdeführer hat denn auch nicht konkretisiert, inwiefern dieser Betrag nicht den Tatsachen entsprechen soll und welchen er selbst für realistischer erachtete. Damit hat es beim genannten Betrag sein Bewenden. Verglichen mit dem geschätzten zumutbaren Invalideneinkommen beträgt die Einkommenseinbusse 48 %, womit der Beschwerdeführer per Februar 1994 Anspruch auf eine Viertelsrente der Invalidenversicherung hatte.