Citation: 5A_472/2023 E. 3

Die Beschwerdeführerin ficht nicht nur die obergerichtliche Präsidialverfügung, sondern auch den Entscheid des Kantonsgerichts Zug vom 23. März 2023 an. Der Entscheid des Kantonsgerichts ist vor Bundesgericht nicht anfechtbar (Art. 75 BGG). Angefochten werden kann nur die Präsidialverfügung des Obergerichts. Die obergerichtliche Präsidialverfügung lautet auf Nichteintreten. Thema des bundesgerichtlichen Verfahrens ist demnach in erster Linie, ob das Obergericht zu Recht auf die Beschwerde nicht eingetreten ist. Diesbezüglich hat die Beschwerde an das Bundesgericht eine Begründung zu enthalten (Art. 42 Abs. 2 BGG), in der in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen aufzuzeigen ist, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2; 140 III 115 E. 2). Die Beschwerdeführerin setzt sich nicht damit auseinander, dass sie ihre kantonale Beschwerde ungenügend begründet hat. Sie äussert sich einzig zur Eventualerwägung, was den Begründungsanforderungen nicht genügt (BGE 139 II 233 E. 3.2). Die Beschwerde ist offensichtlich unzulässig und sie enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Der Abteilungspräsident tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG).