Citation: 5D_228/2021 E. 2

Die Beschwerdeführerin verlangt, die für diesen Fall zuständigen Verantwortlichen am Bundesgericht müssten innerhalb von 72 Stunden einen apostillierten Geschäftsverteilungsplan und eine Bestallungsurkunde vorlegen, damit festgestellt werden könne, ob es sich um ein unparteiisches, ordentliches Gericht handle und um die Einleitung einer internationalen Strafverfolgung wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu vermeiden. Einen unbedingten Anspruch auf vorgängige Bekanntgabe des Spruchkörpers gibt es nicht (BGE 139 III 120 E. 3.2.1) und auch ein Anspruch auf Bekanntgabe des Geschäftsverteilungsplans besteht nicht (Urteil 5A_605/2013 vom 11. November 2013 E. 3.1). Es genügt, wenn die Liste der in Frage kommenden Gerichtspersonen in einer öffentlich zugänglichen Quelle wie dem Internet zur Verfügung steht (Urteil 5A_605/2013 vom 11. November 2013 E. 3.1 mit Hinweisen). Dies ist beim Bundesgericht der Fall (www.bger.ch). Aus der genannten Website geht hervor, welche Gerichtspersonen der II. zivilrechtlichen Abteilung zugeteilt sind. Daraus ist zudem ersichtlich, dass für die vorliegende Angelegenheit die genannte II. zivilrechtliche Abteilung zuständig ist (Art. 32 Abs. 1 lit. c des Reglements vom 20. November 2006 für das Bundesgericht, BGerR; SR 173.110.131) und nicht die von der Beschwerdeführerin direkt angeschriebene Präsidentin des Bundesgerichts. Ohnehin scheint hinter dem Ansinnen der Beschwerdeführerin kein ernsthaftes Informationsinteresse im Hinblick auf ein allfälliges Ablehnungsgesuch zu stehen. Vielmehr handelt es sich um floskelhafte Ausführungen aus dem Umfeld der Reichsbürger- und ähnlicher Bewegungen, wie auch an weiteren Merkmalen der Eingabe (Verwendung von Phantasieurkunden und -titeln sowie lateinischer Wendungen; Unterschrift mit Daumenabdruck etc.) zu erkennen ist.