Citation: 9C_129/2007 11.12.2007 E. A

Der 1960 geborene R.________ und die Schweizerische National Leben AG (im Folgenden: National) schlossen mit Wirkung ab 1. Juni 1999 einen Versicherungsvertrag für die gebundene Vorsorge der Säule 3a ab. Im Vorfeld des Vertragsabschlusses verneinte R.________ auf dem Fragebogen zum Gesundheitszustand vom 30. Mai 1999 unter anderem die Frage, ob jemals Krankheiten, Störungen oder Beschwerden des Bewegungsapparates (Knochen, Gelenke, Wirbelsäule, Bandscheiben, Muskeln, Bänder, Sehnen), wie Rücken-, Nacken- und Schulterbeschwerden, Arthrose, Rheuma oder andere bestehen oder bestanden hätten, obwohl er rund ein Jahr zuvor, im Mai 1998, Dr. med. L.________, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, wegen einer Schleimbeutelentzündung am rechten Knie (Bursitis infrapatellaris profunda) aufgesucht hatte. Am 16. Dezember 2003 ersuchte R.________ die National unter Hinweis auf eine krankheitsbedingte Erwerbsunfähigkeit um Ausrichtung von Rentenleistungen. Mit Verfügung vom 8. April 2004 sprach ihm die IV-Stelle des Kantons St. Gallen ab 1. April 2004 eine halbe Invalidenrente zu. Weil R.________ im Zusammenhang mit dem Abschluss des Versicherungsvertrages eine Gesundheitsfrage nicht korrekt beantwortet habe, erklärte die National am 12. Februar 2004 den Rücktritt vom Versicherungsvertrag und lehnte gleichzeitig die Erbringung von Versicherungsleistungen ab.