Citation: 9C_291/2021 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat die Zulässigkeit der Einholung einer weiteren Expertise nach der Begutachtung durch Dr. med. B.________ bejaht (keine unzulässige Zweitmeinung respektive second opinion). Sie hat der Expertise von Dr. med. C.________ vom 31. Januar 2019 Beweiskraft zuerkannt und gestützt darauf unter anderem auf einen verbesserten Gesundheitszustand im Zeitpunkt seiner ersten gutachterlichen Untersuchung im August 2018 verglichen mit der Begutachtung durch Dr. med. B.________ geschlossen. Ausgehend davon, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall zu 90 % erwerbstätig wäre (ohne Aufgabenbereich), und unter Bejahung eines Tabellenabzugs von 5 % beim Invalideneinkommen hat die Vorinstanz ab 1. Dezember 2014 den Anspruch auf eine ganze und ab 1. Dezember 2018 auf eine Dreiviertelsrente ermittelt. Die Notwendigkeit vorgängiger Wiedereingliederungsmassnahmen respektive der Durchführung des Mahn- und Bedenkzeitverfahrens hat sie schliesslich infolge fehlender subjektiver Eingliederungsfähigkeit respektive fehlenden Eingliederungswillens der Beschwerdeführerin verneint.