Citation: 1A.185/2005 09.12.2005 E. 11

11.1 Die Beschwerdeführerin 1 macht (S. 49) unter Hinweis auf ihre Rekursschrift geltend, die Rechtshilfe würde im vorliegenden Fall dazu führen, strafbare Informationsbeschaffung nachträglich zu legalisieren, was gegen den "ordre public" verstosse. In der Rekursschrift legt sie (S. 29) dar, die ersuchenden Behörden bezögen sämtliches Wissen, worauf sie ihre Verdachtsgründe stützten, aus dem Protokoll der Einvernahme von X.________ sowie aus weiteren dem Amts- und Bankgeheimnis unterliegenden Akten aus dem Strafverfahren I.________/A.________ der Bezirksanwaltschaft III. Die dem Ersuchen zugrunde liegenden Verdachtsmomente beruhten damit auf vermutlich in strafbarer Weise offenbarten Informationen. Wie sich aus den eigenen Ausführungen der Beschwerdeführerin I ergibt, handelt es sich insoweit um eine blosse Mutmassung. Dass die ersuchenden Behörden infolge eines strafbaren Verhaltens in den Besitz von Informationen aus dem Verfahren der Bezirksanwaltschaft III gekommen sein sollen, ist nicht zwingend. So ist nach Art. 67a IRSG die unaufgeforderte Übermittlung von Beweismitteln und Informationen an eine ausländische Behörde zulässig. Darüber, ob und wieweit gegebenenfalls einzelne Beweise einem Verwertungsverbot unterliegen, wird im Übrigen der australische Sachrichter zu befinden haben. Die Beschwerde ist somit auch im vorliegenden Punkt unbehelflich.