Citation: I 498/04 28.02.2005 E. 2

2.1 Für den Einkommensvergleich gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG beziehungsweise Art. 16 ATSG sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des Beginns des - möglichen - Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Erlass des Einspracheentscheides zu berücksichtigen sind (vgl. BGE 129 V 222). Mit Bezug auf eine Rentenleistung gilt die Invalidität in dem Zeitpunkt als eingetreten, in dem der Anspruch nach Art. 29 Abs. 1 IVG entsteht, das heisst frühestens wenn die versicherte Person mindestens zu 40 % bleibend erwerbsunfähig geworden ist (lit. a) oder während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunfähig gewesen war (lit. b) und wenn sich daran eine Erwerbsunfähigkeit in mindestens gleicher Höhe anschliesst (BGE 121 V 274 Erw. 6b/cc, 119 V 115 Erw. 5a mit Hinweisen). 2.2 Dr. med. T.________ behandelt den Beschwerdeführer seit August 2001 und attestiert ihm ab April 2002 eine um 50% verminderte Arbeitsfähigkeit. Das Hauptproblem liegt offenbar bei den Folgen des Diabetes. Die Ärztin führt in ihrem Bericht vom 5. Mai 2003 aus, dass er bei gut eingestelltem Blutzucker für jede Arbeit einsetzbar wäre, bei Hypo- oder Hyperglykämie, die trotz Medikamenten fast jeden Tag aufträten, in keiner. Beim Leiden des Beschwerdeführers ist der Rentenbeginn gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG auf April 2003 festzusetzen. Die Vergleichseinkommen sind daher für diesen Zeitpunkt zu bestimmen.