Citation: 8C_193/2024 E. 7

Zusammenfassend verletzte die Vorinstanz Bundesrecht, indem sie das Vorliegen eines Revisionsgrunds im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gestützt auf offensichtlich unrichtige Feststellungen verneinte. Die Beschwerde ist insofern begründet. Die Sache ist an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit diese prüft bzw. weiter abklärt, ob ein Revisionsgrund entweder in Form einer Besserung der neuropsychologischen Beeinträchtigungen oder aber im Sinne eines "früher nicht gezeigten Verhaltens" (Aggravation) ausgewiesen ist. Bejahendenfalls wird sie sich mit den sich stellenden Folgefragen befassen.