Citation: 8C_627/2019 E. 5.2.1

5.2.1. Sind die über den 31. August 2016 hinaus geklagten Beschwerden nicht auf objektiv ausgewiesene Unfallfolgen zurückzuführen, so ist die Adäquanz eines Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfallereignis und diesen Beschwerden speziell zu prüfen. Dabei wendet sich der Beschwerdeführer gegen die vom kantonalen Gericht geschützte Anwendung der Adäquanzrechtsprechung für psychische Unfallfolgeschäden (BGE 115 V 133). Wenn überhaupt habe die spezielle Prüfung der Adäquanz nach den Kriterien der sog. Schleudertrauma-Praxis (BGE 134 V 109) zu erfolgen.