Citation: 2C_979/2015 E. A

A.a. Der aus dem Kosovo stammende A.________ (geb. 1988) reiste im Jahre 2000 im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein, erhielt zunächst eine Aufenthaltsbewilligung und wurde später in die Niederlassungsbewilligung seines Vaters einbezogen. Er begann nach der obligatorischen Schulzeit eine Lehre als Dachdecker und später als Strassenbauer; in der Folge arbeitete er als Praktikant bei der städtischen Heilpädagogischen Schule der Stadt U.________, wo er ab 2011 eine Lehre zum Fachmann Betreuung absolvierte und am 21. August 2013 abschloss. Seit dem Lehrabschluss ist er als Fachperson für Jugendarbeit bei der Stadt V.________ tätig. Seit August 2013 ist A.________ Lebenspartner der griechisch-stämmigen Schweizer Bürgerin B.________. Mit ihr hat er eine am 24. Oktober 2014 geborene Tochter, die ebenfalls das Schweizer Bürgerrecht besitzt. A.b. Ab dem Jahr 2003 trat A.________ (jugend-) strafrechtlich in Erscheinung und wurde bis zum Jahr 2007 insgesamt zwölf Mal mit Verweisen, Arbeitsleistungen und Bussen bestraft, namentlich wegen (eher geringfügiger) Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz, aber u.a. auch wegen einfacher Körperverletzung und Raufhandels. Er wurde deswegen am 24. Juli 2007 vom Migrationsamt des Kantons Thurgau ausländerrechtlich verwarnt und es wurde ihm die Ausweisung angedroht, falls er sich in Zukunft nicht klaglos verhalte. A.________ delinquierte indessen weiter und erwirkte in den Jahren 2007 und 2008 weitere Bussen und Geldstrafen u.a. wegen einfacher Körperverletzung, Drohung und Sachbeschädigung. Am 17. Oktober 2009 machte er sich der versuchten schweren Körperverletzung schuldig und wurde am 8. Januar 2014 vom Bezirksgericht W.________ mit einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten bestraft. Davon wurden neun Monate für vollziehbar erklärt und deren 21 bedingt erlassen, auf eine Probezeit von drei Jahren.