Citation: 6B_173/2019 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung seiner Teilnahmerechte als beschuldigte Person. Er habe an keiner Einvernahme teilnehmen können, weil er persönlich nicht über diese Einvernahmen informiert worden sei und sich zu den fraglichen Zeitpunkten in Untersuchungshaft befunden habe. Zwar habe seine damalige Verteidigerin an allen Einvernahmen teilgenommen. Diese habe ihn aber weder über Einvernahmetermine informiert noch ihm entsprechende Einvernahmeprotokolle nachträglich zugestellt. Es liege damit eine Sorgfaltspflichtverletzung seiner früheren amtlichen Verteidigerin vor. Insbesondere seien einzelne der Belastungszeugen beim fraglichen Vorfall nicht anwesend gewesen, und der angefochtene Entscheid basiere auf der Einvernahme von Personen, deren Anwesenheit vom Beschwerdeführer bestritten werde. Mangels Konfrontation habe der Beschwerdeführer keine Gelegenheit gehabt, das Zeugnis dieser Personen in Zweifel zu ziehen. Die Einvernahmen von sechs Belastungszeugen seien deshalb gemäss Art. 147 Abs. 4 StPO nicht zulasten des Beschwerdeführers verwertbar.