Citation: 2C_193/2022 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat vorab erwogen, dass die Ehegemeinschaft zwischen dem Beschwerdeführer und seiner Ehefrau spätestens seit der Scheidungsklage der Ehefrau vom 22. Juni 2021 als definitiv gescheitert und aufgelöst zu betrachten war. Eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA des Beschwerdeführers gestützt auf das Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit vom 21. Juni 1999 (FZA; SR 0.142.112.681) kommt deshalb nicht mehr in Frage (Urteil 2C_653/2021 vom 4. Februar 2022 E. 1.2, vgl. E. II.1.1 u. II./3 des angefochtenen Urteils). Damit kann der Beschwerdeführer auch keine Verletzung der Verordnung über den freien Personenverkehr (VFP, SR 142.203) geltend machen.