Citation: 9C_221/2021 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht erwog, eine Bindung an die Verfügung der Invalidenversicherung vom 26. Oktober 2017 bestehe nicht, da für diese der Gesundheitszustand ihrer Versicherten vor dem 1. April 2014 unmassgeblich gewesen sei. Es stellte fest, die Beschwerdeführerin habe sich im Jahr 2012 diversen Operationen unterziehen müssen. Danach habe sie ab 27. Oktober 2012 bis 1. Juni 2013 einen Diplomlehrgang zur Arzt- und Spitalsekretärin erfolgreich absolviert. Dieser sei zwar nicht mit einem vollen Arbeitspensum vergleichbar, es sei dadurch aber dennoch eine erhebliche Belastbarkeit insbesondere in psychischer Hinsicht ausgewiesen. Für eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit spreche auch der Besuch vom Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) vermittelter Kurse in den Monaten August und September 2013. Unbestritten sei weiter, dass die Beschwerdeführerin vom 6. Mai bis zum 19. September 2013 bei einer Vermittlungsfähigkeit von 100 % Taggelder der Arbeitslosenversicherung bezogen habe; in diesem Zusammenhang habe ihr Hausarzt Dr. med. C.________ am 30. Mai 2013 volle Arbeitsfähigkeit ab 6. Mai 2013 attestiert. Bei der Beschwerdeführerin bestehe zwar seit langer Zeit eine psychische Symptomatik, die indes der Annahme längerer Phasen uneingeschränkter Arbeitsfähigkeit nicht per se entgegenstehe. Durch die Wiedererlangung einer uneingeschränkten (respektive über 80 % liegenden) Arbeitsfähigkeit für rund viereinhalb Monate (6. Mai bis 19. September 2013) sei der zeitliche Zusammenhang zwischen der während der Versicherungsdauer bei der Beschwerdegegnerin eingetretenen Arbeitsunfähigkeit und der späteren Invalidität unterbrochen worden. Dementsprechend sei die Klage abzuweisen und erübrige sich eine Prüfung des sachlichen Zusammenhangs.