Citation: 2C_672/2021 E. 1.3.2

1.3.2. Eine Ausnahme von dieser Regel sieht die Rechtsprechung vor, wenn der oberinstanzliche Rückweisungsentscheid materiellrechtliche Vorgaben enthält, die den Beurteilungsspielraum der Unterinstanz zwar nicht vollständig, aber doch erheblich einschränken. Für die Unterinstanz kann dies einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur gemäss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bewirken, indem sie nunmehr gehalten ist, einen Entscheid zu treffen, den sie möglicherweise als unzutreffend erachtet, zu dessen Anfechtung sie aber nicht befugt ist. In einem solchen Fall hat die steuerpflichtige Person regelmässig keinen Anlass, den neu zu erlassenden Entscheid anzufechten, wenn er zu ihrem Vorteil ausfällt. Im Ergebnis könnte der unter Umständen rechtswidrige Entscheid keiner bundesgerichtlichen Überprüfung unterzogen werden, weshalb die Legitimation der Unterinstanz zu bejahen ist (BGE 145 I 239 E. 3.3; 144 IV 321 E. 2.3).