Citation: I 807/06 30.03.2007 E. 2

Das kantonale Gericht hat die Invalidität in Anwendung des ausserordentlichen Bemessungsverfahrens (BGE 128 V 29 S. 30 E. 1; BGE 104 V 135 E. 2c S. 137 in Verbindung mit BGE 130 V 343) ermittelt. Dabei hat es entsprechend dem Antrag in der Beschwerde den Tätigkeitsbereich des Versicherten wie folgt aufgeteilt und prozentual gewichtet: «Betriebsführung», «Büroarbeiten» sowie «Verkauf und Kundenbedienung» je 10 %, «Unterhalts- Reinigungs- und Umgebungsarbeiten»: 70 %. Gestützt auf das Gutachten der Klinik X.________ vom 23. Februar 2001 mit Bericht über die Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) vom 11./12. Dezember 2000 ermittelte die Vorinstanz durch Betätigungsvergleich in den Bereichen «Betriebsführung», «Büroarbeiten» sowie «Verkauf und Kundenbedienung» keine Behinderung und im Bereich «Unterhalts-, Reinigungs- und Umgebungsarbeiten» eine solche von 30 %. Auf die Durchführung der praxisgemäss erforderlichen erwerblichen Gewichtung dieser Einschränkungen verzichtete das kantonale Gericht mit der Begründung, die drei Bereiche ohne Behinderung seien im Vergleich zu den «Unterhalts-, Reinigungs- und Umgebungsarbeiten» zumindest gleichwertig, wenn nicht höher zu veranschlagen. Der Invaliditätsgrad könne daher die allein hier vorliegende Behinderung von 21 % (30 % von 70 %) nicht übersteigen (vgl. BGE 128 V 29 E. 4d S. 34). Somit bestehe kein Rentenanspruch (Art. 28 Abs. 1 IVG).