Citation: 1P.7/2005 13.05.2005 E. 6

Die Beschwerdeführerin macht schliesslich geltend, die verfügte Wiederherstellung verletze das Verhältnismässigkeitsgebot. Die Verpflichtung, alle Wohnungen reinen Wohnzwecken zuzuführen, schiesse über das Ziel der Redimensionierung des Gewerbes hinaus. Es genüge beispielsweise zu verlangen, dass die Beschwerdeführerin ihrer Mieterschaft unter Androhung der Kündigung auferlege, eine verantwortliche Betreiberin pro Wohnung zu bezeichnen, welche zusammen mit der Hauswartung für die Einhaltung von Ruhe und Sauberkeit in und um die Liegenschaft besorgt sei. Die Beschwerdeführerin unterlässt es auch hier, die ihrer Auffassung nach verletzte Verfassungsnorm klar zu bezeichnen. Insbesondere ist nicht schlüssig, ob sie den in der formellen Begründung angeführten Art. 5 BV, der verschiedene allgemeine Grundsätze rechtsstaatlichen Handelns festhält, im Zusammenhang mit dem Verhältnismässigkeitsprinzip oder anderen dort erwähnten Geboten als verletzt betrachtet. Die Beschwerde genügt somit auch in dieser Hinsicht den Substantiierungsanforderungen im Sinne von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht. Eine Verletzung der Grundsätze rechtsstaatlichen Handelns kann als selbständige Rüge - ohne Rückbezug auf ein Grundrecht - ohnehin nicht geltend gemacht werden (vgl. BGE 130 I 388 E. 4 S. 391 f. mit Hinweisen). Hinzu kommt, dass die Beschwerdeführerin auch bei der Frage nach der Verhältnismässigkeit die unterschiedlichen Voraussetzungen für die Wiederherstellung der verschiedenen Massagesalons in den rechtmässigen Zustand völlig unberücksichtigt lässt und sie sich auch hier nicht mit den Erwägungen des Verwaltungsgerichts rechtsgenüglich auseinandersetzt.