Citation: 2C_227/2013 E. 2.2.2

2.2.2. Die Vorinstanz hat sich ebenso ausführlich mit den privaten Interessen des Beschwerdeführers (Dauer seines Aufenthalts; Sprache; Arbeitsstelle; Familie; Rückkehr in sein Heimatland) auseinandergesetzt. Der Beschwerdeführer hält sich zwar seit langer Zeit in der Schweiz auf, geht jedoch keiner Beschäftigung nach und kann aufgrund der wiederholten Delinquenz auch nicht als sozial integriert gelten. Sein Vorbringen, er wünsche sich inskünftig ein drogen- und deliktfreies Leben, vermag die von der Vorinstanz festgestellte mangelnde Integration nicht infrage zu stellen. Auch wenn der Beschwerdeführer geltend macht, das Verwaltungsgericht sei von einer "erheblich intensiveren gelebten Beziehung zum Kosovo ausgegangen, als sie tatsächlich besteht", so bestreitet er damit nicht, dass er den Kontakt zu seiner Heimat nie abgebrochen hat und mit den dortigen sozio-kulturellen Gegebenheiten vertraut ist. Auch haben seine Eltern, mit denen er in der Schweiz wohnte, ein eigenes Haus zwecks Ferienaufenthalten im Kosovo erworben. Vor diesem Hintergrund und in Anbetracht dessen, dass keine spezifischen Gründe substanziiert werden, welche einer Ausreise in den Kosovo entgegenstünden, ist dem Beschwerdeführer die Rückkehr zumutbar.