Citation: 1C_37/2018 E. 3

Die Vorinstanz führte zusammengefasst aus, die Gemeinderäte Toni Hässig und Walter Rimensberger hätten bezüglich des Rekurses gegen die Baubewilligung in den Ausstand treten müssen, weil sie als Mitglieder der Baukommission bereits vorbefasst gewesen seien. Dennoch habe Toni Hässig sowohl den Rekursentscheid vom 19. Januar 2015 zum ursprünglichen Baugesuch als auch den Rekursentscheid vom 14. September 2015 betreffend das korrigierte Baugesuch in seiner Funktion als Gemeinderatspräsident unterzeichnet. Gemäss dem Protokollauszug der Gemeinderatssitzung vom 14. September 2015 habe jedoch Beat Brändli dieses Traktandum geführt, während Toni Hässig und Walter Rimensberger in den Ausstand getreten seien. Dieser Protokollauszug sei von Beat Brändli unterzeichnet worden. Entgegen der Darstellung der Beschwerdeführer lägen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass dieser Protokollauszug nachträglich erstellt worden sei, was eine Urkundenfälschung impliziert hätte. Aufgrund der dargelegten Aktenlage sei das Baudepartement zu Recht von einem Ausstand der Gemeinderäte Toni Hässig und Walter Rimensberger in Bezug auf den Rekursentscheid vom 14. September 2015 ausgegangen. Die Beschwerdeführer bringen vor, da Toni Hässig als Präsident der Baukommission den Einspracheentscheid und als Präsident des Gemeinderats den Rekursentscheid unterzeichnet habe, sei grundsätzlich davon auszugehen, dass die Ausstandsregeln verletzt worden seien. Zumindest sei ihre Einhaltung äusserst fraglich. Entgegen der Meinung der Vorinstanz werde die Verletzung der Ausstandsregeln durch verschiedene Umstände bestätigt, die darauf schliessen liessen, dass sich der Gemeinderat der Ausstandspflicht bis zur Rüge ihrer Verletzung im Rekurs an das Baudepartement gegen den zweiten Rekursentscheid nicht bewusst gewesen sei und der Gemeinderat daher nachträglich einen tatsachenwidrigen Protokollauszug erstellt habe. Inwiefern diese Schlussfolgerung zwingend sein soll, zeigen die Beschwerdeführer jedoch nicht auf. Sie begründen damit nicht, bzw. nicht rechtsgenüglich, weshalb die schriftlichen Angaben im vom Gemeinderat Brändli und der Gemeinderatsschreiberin unterzeichneten Protokollauszug und der ausdrücklichen Bestätigung in der Vernehmlassung der Gemeinde im vorinstanzlichen Verfahren entgegen der Feststellung der Vorinstanz offensichtlich unrichtig, d.h. willkürlich, sein sollen. Damit fehlt insoweit eine den Begründungsanforderungen genügende Sachverhaltsrüge (vgl. E. 1.4 hievor).