Citation: 4A_443/2017 E. B

Mit Klage vom 5. September 2014 verlangte die Beauftragte vor dem Bezirksgericht Kulm von ihren Auftraggebern Fr. 39'594.95 nebst Zins. Die Beklagten beantragten die kostenfällige Abweisung der Klage, soweit darauf einzutreten sei. Die Klägerin reichte binnen der angesetzten Frist keine Replik ein. Am 5. Juli 2016 fand vor dem Bezirksgericht eine Verhandlung statt, an der zwei Zeugen sowie die Parteien befragt wurden. Während das Bezirksgericht die Klage am 16. August 2016 guthiess, wies das von den Beklagten angerufene Obergericht des Kantons Aargau die Klage mit Urteil vom 28. Juni 2017 kostenfällig ab. Das Bezirksgericht ging davon aus, die Klage sei hinreichend substanziiert gewesen, und es sprach mangels substanziierter Bestreitung den eingeklagten Betrag zu. Das Obergericht kam dagegen zum Schluss, die Klage sei nicht hinreichend substanziiert gewesen. Und soweit man die Klage als hinreichend substanziiert ansehen wollte, sei eine hinreichende Bestreitung erfolgt. Nachdem keine Replik eingereicht worden sei, seien die Behauptungen in der Klageantwort unbestritten geblieben, dass die in den Monatsrapporten aufgelisteten Aufwendungen nicht tatsächlich im behaupteten Umfang angefallen seien. Das Obergericht vermochte auch kein widersprüchliches Verhalten der Beklagten zu erkennen. Dies veranlasste es, die Klage abzuweisen.