Citation: 1C_640/2023 E. 3.1.3

3.1.3. Gestützt auf das angefochtene Urteil, die Akten des kantonalen Verfahrens (vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG und die Vorbringen im bundesgerichtlichen Verfahren steht nicht abschliessend fest, ob die Antenne tatsächlich auf die Fenster des sich neben der Anlage befindlichen Gebäudes abstrahlt. Fest steht jedenfalls, dass sich die streitgegenständliche Antenne in einem sehr steilen Winkel zu den fraglichen Fenstern befindet. Entsprechend ist der Standpunkt des BAFU nachvollziehbar, wonach die Strahlung - wenn überhaupt - nur in einem äussert schmalen Bereich auf die Fenster trifft und in das Gebäude eindringen kann. Von den Beschwerdeführenden wird dies auch nicht substanziiert bestritten. Im Gegenteil führen sie selbst aus, dass am geplanten Mast mit einer Höhe von 20,96 m zusätzlich noch Ausleger aus Metall angebracht werden, was die Antennen in einen noch steileren Winkel zu den Fenstern am darunter liegenden Gebäude versetzt. Bei dieser Ausgangslage müssten die Beschwerdeführenden im vorliegenden Verfahren konkret darlegen, dass die Strahlung auf der für die NIS-Berechnung massgeblichen Höhe von 1,5 m über dem Fussboden des Stockwerks durch die Fenster eindringt (vgl. BAFU, Vollzugsempfehlungen zur NISV, S. 15 und S. 44). Sie äussern sich dazu jedoch nicht. Auch aus dem angefochtenen Urteil und den kantonalen Akten (vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG) ist nicht ohne Weiteres ersichtlich, dass die Strahlung auf der massgeblichen Höhe von 1,5 m durch die Fenster in den Innenraum eindringen könnte. Mithin hat das Bundesgericht keinen Anlass zu zweifeln, dass die Berechnungen für den OMEN 2 auf Grundlagen beruhen, die mit den rechtlichen Vorgaben und den Vollzugsempfehlungen des BAFU vereinbar sind. Die Rüge erweist sich als unbegründet.