Citation: 8C_643/2018 E. A

A.________, geboren 1952, arbeitete seit November 1988 als Anästhesiepfleger im Spital B.________ und war in dieser Eigenschaft bei den Elvia Versicherungen - heute Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Allianz oder Beschwerdegegnerin) - obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 3. Juli 1990 verunfallte er, als ein Personenwagen von hinten gegen sein Motorrad prallte. Die ausführlichen bildgebenden Abklärungen am Unfalltag und in den folgenden drei Monaten zeigten keine pathologischen Befunde. Anlässlich der Untersuchung in der ambulanten Notfallabteilung des Spitals B.________ wurde ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS) diagnostiziert. Die Allianz erbrachte die gesetzlichen Leistungen nach UVG. Von der Invalidenversicherung bezog A.________ ab 1. Juli 1991 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe und ab 1. September 1991 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Invalidenrente (Verfügungen vom 4. und 6. Oktober 1995). Zudem richtete ihm die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte in Deutschland mit Wirkung ab 1. Januar 1992 eine Erwerbsunfähigkeitsrente aus. Gestützt auf die Ergebnisse der medizinischen Abklärungen sprach die Allianz dem Versicherten für die ihm dauerhaft aus diesem Unfall verbleibenden Einschränkungen seiner gesundheitlichen Unversehrtheit eine Integritätsentschädigung auf Grund einer unfallbedingten Integritätseinbusse von 40 % zu (Verfügung vom 11. Juli 1995). Nach längeren Vergleichsverhandlungen verfügte die Allianz am 22. Januar 1998 auf der Basis einer unfallbedingten Erwerbseinbusse von 93 % rückwirkend ab 1. Januar 1996 die Ausrichtung einer Komplementärrente. Die Komplementärrentenbetreffnisse wurden sodann infolge des Wegfalles der IV-Kinderrente mit Wirkung ab 1. September 1998 angepasst (Verfügung vom 3. August 1999). Der beratende Chirurg des Unfallversicherers Dr. med. C.________ gelangte in seiner Aktenbeurteilung vom 7. Februar 2009 zur Auffassung, es lägen keine überwiegend wahrscheinlichen Unfallfolgen mehr vor. Am 10. September 2012 leitete die Allianz im Rahmen einer revisionsweisen Überprüfung der Rentenleistungen eine umfassende polydisziplinäre Begutachtung ein. Das Zentrum für Medizinische Begutachtung (ZMB) in Basel erstattete das Gutachten am 25. Februar 2014 (nachfolgend: ZMB-Gutachten). Gestützt auf dieses Gutachten stellte die Allianz sämtliche Versicherungsleistungen per 31. August 2014 ein (Verfügung vom 15. August 2014) und hielt mit Einspracheentscheid vom 18. November 2015 daran fest.