Citation: 2C_454/2023 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat sachverhaltsmässig festgestellt, die Interessen von Mutter und Sohn bezüglich Familiennachzug der Mutter seien gleichläufig, d.h. der Sohn befürworte den Nachzug seiner Mutter in die Schweiz. Der Sohn habe dies zusammen mit seinem Vater in einer Stellungnahmen im Rahmen des Nachzugsverfahrens kundgetan. Auf eine Befragung des Sohnes durch das Migrationsamt oder die Sicherheitsdirektion habe deshalb verzichtet werden können und eine Rückweisung an diese sei folglich nicht geboten. Auch eine Befragung des (mittlerweile volljährigen) Sohnes durch das Verwaltungsgericht sei somit nicht erforderlich (vgl. E. 2 angefochtenes Urteil).