Citation: H 232/00 02.05.2002 E. A

A.- B.________ war Präsident und A.________ Mitglied des Verwaltungsrates der K.________ AG. Die Gesellschaft war bis Oktober 1995 der Ausgleichskasse Metall 99 und ab 1. Januar 1996 der Ausgleichskasse Promea angeschlossen. Sie entrichtete die Sozialversicherungsbeiträge monatlich im Pauschalverfahren. Nachdem die Beiträge ab Ende 1992 regelmässig gemahnt und im Laufe des Jahres 1995 auch in Betreibung gesetzt werden mussten, blieb die Gesellschaft die monatlichen Pauschalzahlungen ab Juni 1995 schuldig. Am 12. Oktober 1995 wurde über die Gesellschaft der Konkurs eröffnet. Die erste Gläubigerversammlung fand am 25. Oktober 1995 statt, an welcher die Ausgleichskasse Promea nicht teilnahm. Die ausseramtliche Konkursverwaltung teilte der Ausgleichskasse Promea am 19. Juni 1997 mit, dass die Zweitklassgläubiger kaum eine Dividende erhalten würden. Daraufhin machte die Ausgleichskasse Promea mit Verfügungen vom 18. Juli 1997 gegenüber B.________ und A.________ eine Schadenersatzforderung von Fr. 140'171. 40 in solidarischer Haftbarkeit geltend.