Citation: 1C_141/2017 E. 3

Die Vorinstanz hat unter Bezugnahme auf den Rekursentscheid zusammenfassend erwogen, es sei unbestritten, dass die Sanierung der Bleikenstrasse angesichts des schlechten Strassenzustands aus Verkehrssicherheitsgründen erforderlich sei. Zur Erreichung der angestrebten Verkehrsberuhigung seien sowohl betriebliche als auch bauliche Massnahmen möglich. Die schmale Fahrbahn von 5,8 m Breite und der Bau eines abgesetzten Trottoirs von 2,2 m Breite als Fussgängerschutz, durch welches die Strasse optisch schmaler wirke, verhinderten das Fahren mit übersetzten Geschwindigkeiten. Mit dieser Massnahme, welche auf der ganzen Ausbaulänge wirke, könne eine zureichende Verkehrsberuhigung erzielt werden, sodass sich der Einbau einer Mittelinsel nicht als notwendig erweise. Eine solche würde ohnehin nur eine partielle Wirkung entfalten, weil Fahrzeuglenker nach Passieren der Insel ihr Fahrzeug wieder beschleunigen würden. Damit entfalle die Verkehrsberuhigung bereits nach wenigen Metern. Zudem seien den Beschwerdeführern zusätzliche Verkehrsberuhigungsmassnahmen in unmittelbarer Nähe ihrer Liegenschaften in Aussicht gestellt worden. Die technische Ausführung dieser Massnahmen (rote Pfosten, Bodenmarkierungen und Warntafeln "Werkverkehr") sei im Situationsplan im Massstab 1:500 vom 5. Juni 2013 festgehalten. Die Vorinstanz hat weiter ausgeführt, auf den beiden Parzellen der Beschwerdeführer befänden sich die Handels- und Produktionsstätten zweier wirtschaftlich eng verbundener Betriebe. Diese seien durch die Bleikenstrasse voneinander getrennt. Mitarbeiter der beiden Betriebe überquerten die Strasse nach Darlegungen der Beschwerdeführer mehrmals täglich (mit und ohne Handwagen). Auf beiden Parzellen erfolgten Be- und Entladungen von Lastwagen. Diese Strassenüberquerungen durch Fussgänger mit Handwagen und die Anlieferungen mit Lastwagen seien auch nach der Strassensanierung weiterhin gefahrlos möglich. Insgesamt bleibe die Benutzung der öffentlichen Strasse für die Beschwerdeführer bzw. für ihren Werkverkehr im gleichen Umfang gewährleistet wie bisher.