Citation: 1C_615/2022 E. 4.1.1

4.1.1. Die Anwendung kantonalen Rechts kann das Bundesgericht - unter Vorbehalt von hier nicht einschlägigen Ausnahmen (vgl. Art. 95 lit. c bis lit. e BGG) - nur auf seine Vereinbarkeit mit dem übergeordneten Recht hin überprüfen. Im Vordergrund steht dabei das Verbot willkürlicher Rechtsanwendung (vgl. Art. 9 BV). Darauf beruft sich auch der Beschwerdeführer. Willkür in der Rechtsanwendung liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid nur auf, wenn nicht bloss die Begründung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist; dass eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, genügt nicht (BGE 148 II 106 E. 4.6.1; 146 II 111 E. 5.1.1; 145 II 32 E. 5.1; 144 I 170 E. 7.3; je mit Hinweisen).