Citation: 1P.708/2006 13.04.2007 E. 1

1.1 Weil die angefochtene Entscheidung vor Inkrafttreten des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG, SR 173.110), also vor dem 1. Januar 2007 (AS 2006, 1242), ergangen ist, unterstehen die beiden Beschwerden noch dem Bundesrechtspflegegesetz vom 16. Dezember 1943 (OG; siehe Art. 132 Abs. 1 BGG). 1.2 Da beide Beschwerden denselben Sachverhalt betreffen, nämlich die vom Verwaltungsgericht angeordnete Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands auf GB St. Gallen Nr. C3356, rechtfertigt es sich, die beiden Verfahren zu vereinigen. 1.3 Das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts stellt einen letztinstanzlichen kantonalen Entscheid dar, gegen den auf Bundesebene gemäss OG einzig die staatsrechtliche Beschwerde als Rechtsmittel zur Verfügung steht (Art. 84 ff. OG, Art. 34 Abs. 1 und 3 RPG). 1.4 Die Beschwerdeführer 1 sind als Eigentümer des Hauses, dessen Höhe zur Diskussion steht, grundsätzlich zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert (Art. 88 OG). Sie berufen sich in erster Linie auf die Eigentumsgarantie und machen die willkürliche Anwendung kantonalen Rechts geltend. Gleichzeitig rügen sie eine Verletzung der Gemeindeautonomie. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts können Private hilfsweise die Verletzung der Gemeindeautonomie rügen, wenn sie auch zur Erhebung anderer Verfassungsrügen legitimiert sind (BGE 119 Ia 214 E. 2c S. 218; 105 Ia 47 E. 2 S. 48). Auf die Vorbringen der Beschwerdeführer 1 ist demnach grundsätzlich einzutreten. 1.5 Der Beschwerdeführer 2 ist Architekt und Baugesuchsteller. Räumt das kantonale Recht auch dem Nichteigentümer die Befugnis ein, mit Zustimmung des Eigentümers ein Baugesuch zu stellen, dann hat jener einen Anspruch darauf, dass die zuständige Behörde nach dem Gesetz und in pflichtgemässer Handhabung des ihr eingeräumten Ermessens über das Gesuch entscheidet (vgl. BGE 94 I 138 E. 1 S. 140). Der Beschwerdeführer 2 ist daher zur Beschwerdeführung legitimiert.