Citation: 6B_1421/2021 E. 6.2.1

6.2.1. Was den Schadenersatzanspruch der Beschwerdegegnerin 3 angeht, welche geltend macht, als Versicherer zufolge Subrogation teilweise in die Rechte des Beschwerdegegners 2 eingetreten zu sein, führt die Vorinstanz aus, aus den eingereichten Taxpunkt-Rechnungen ergebe sich jeweils aufgrund der Angabe des Unfalldatums und aufgrund der zeitlichen Nähe zum vorliegend zu beurteilenden Vorfall, dass es sich um Behandlungskosten aufgrund des Vorfalls vom 19. Januar 2018 handeln müsse. Weiter seien jedoch auch den einzelnen Taxpunkt-Rechnungen die jeweiligen erbrachten Dienstleistungen zu entnehmen, welche klar einen Zusammenhang zu den durch den Beschwerdeführer verursachten Verletzungen aufwiesen. So sei der Beschwerdegegner 2 offensichtlich einleitend von Schutz und Rettung Zürich erstbehandelt worden, worauf er noch am selben Abend wegen der Rissquetschwunde und wenige Tage später wegen der Nasenverletzung stationär im Universitätsspital Zürich behandelt worden sei. Nach seiner Entlassung aus dem zweiten stationären Aufenthalt habe er weiter Schmerzmedikamente in der Apotheke X.________ in Y.________ bezogen. Dass sich der Beschwerdegegner 2 sodann wegen des abgebrochenen Zahnes auch in zahnmedizinische Behandlung begeben habe, sei aus den weiteren Taxpunkt-Rechnungen ersichtlich. Insgesamt - so die Vorinstanz weiter - sei nicht nachvollziehbar, weshalb sich die Verteidigung aufgrund der eingereichten Belege nicht dazu im Stande sehe, diese substanziiert zu bestreiten. Im Gegenteil seien diese äusserst detailliert und gäben einen guten Überblick über die Behandlungen, welche der Beschwerdegegner 2 im Nachgang zum Vorfall vom 19. Januar 2018 über sich habe ergehen lassen müssen (vgl. angefochtener Entscheid E. IV.2.2 S. 15). Diese Ausführungen der Vorinstanz sind nicht zu beanstanden. Die Anspruchsgrundlage für den geltend gemachten Schadenersatz ergibt sich zweifelsfrei aus dem strafrechtlichen Tatvorwurf (einfache Körperverletzung zum Nachteil des Beschwerdegegners 2). Was die hier interessierenden Heilungskosten betrifft, war es dem Beschwerdeführer ohne Weiteres möglich, zu den eingereichten Taxpunkt-Rechnungen im Einzelnen Stellung zu nehmen und insbesondere die Erforderlichkeit der darin abgerechneten Behandlungen zu bestreiten. Nachdem sich der Beschwerdeführer - wie von der Vorinstanz festgestellt - nicht substanziiert dazu geäussert hatte (vgl. angefochtener Entscheid E. IV.1 S. 14), traf die Beschwerdegegnerin 3 ihrerseits keine darüber hinausgehende Substanziierungslast.