Citation: 6B_201/2007 24.08.2007 E. A

Am 7. Januar 2005 erhielt X.________ in ihrer Wohnung Besuch von einem Aussendienstmitarbeiter der Billag AG, Schweizerische Inkassostelle für Radio- und Fernsehempfangsgebühren (nachfolgend Billag). Der Mitarbeiter stellte fest, dass X.________ sowohl ein Radio- als auch ein Fernsehempfangsgerät betrieb, ohne dies vorgängig der Billag gemeldet zu haben. Deshalb erstattete die Billag am 7. April 2005 Anzeige gegen sie. Der untersuchende Beamte des Bundesamtes für Kommunikation (nachfolgend BAKOM) leitete am 13. Juni 2005 ein Verwaltungsstrafverfahren gegen X.________ ein und erliess am 29. November 2005 einen Strafbescheid wegen Verstosses gegen Art. 70 Abs. 1 Bst. a i.V.m. Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen (aRTVG, SR 784.40). X.________ erhob dagegen erfolglos Einsprache. Das BAKOM verurteilte sie mit Strafverfügung vom 16. August 2006 wegen vorsätzlicher Widerhandlung gegen Art. 70 Abs. 1 Bst. a aRTVG zur Bezahlung einer Busse von Fr. 500.--. X.________ verlangte am 22. August 2006 die gerichtliche Beurteilung der Rechtssache.