Citation: 6B_1078/2022 E. 4.2

4.2. Der Einwand des Beschwerdeführers ist unbegründet. Aus der Anklageschrift vom 18. Oktober 2019 ergibt sich zweifelsfrei, welche Handlungsweisen ihm im Zusammenhang mit den von zwei Hauptbeschuldigten verübten Einbruchdiebstählen vorgeworfen werden. Dabei handelt es sich um vor den eigentlichen Haupttaten getätigte Unterstützungshandlungen, etwa das Beschaffen einer Unterkunft und eines Fahrzeugs für die Zeit der Deliktsbegehungen. Ferner soll der Beschwerdeführer Chauffeurfahrten zur Beschaffung von Deliktswerkzeug und zum Auskundschaften möglicher Tatorte gemacht haben. Aus der Anklageschrift ergibt sich auch der Deliktszeitraum, auf den sich die Unterstützungshandlungen des Beschwerdeführers beziehen, klar. Er ist mit 27. Oktober 2016 bis 12. November 2016 umschrieben. Ebenfalls wird daraus ersichtlich, dass der Beschwerdeführer mit seinem Tun auch die von den Hauptbeschuldigten zwischen dem 29. Oktober 2016 und dem 9. November 2016 begangenen Einbruchdiebstähle gefördert haben soll. Gleichfalls umschrieben sind die relevanten Haupttaten, weswegen die Hauptbeschuldigten bereits verurteilt wurden, sowie der subjektive Tatbestand, namentlich das Wissen und Wollen des Beschwerdeführers um die Unterstützung der Haupttäter. Für den Beschwerdeführer war gestützt auf die Anklage ohne weiteres erkennbar, wessen er beschuldigt wird und er konnte sich dagegen angemessen verteidigen. Er war denn auch bestens in der Lage, die Angelegenheit bis an das Bundesgericht weiterzuziehen. Der Anklagegrundsatz ist nicht verletzt.