Citation: 2C_860/2022 E. 6

Der Beschwerdeführer kritisiert in formeller Hinsicht, das Verwaltungsgericht habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, zumal er - trotz entsprechender Anträge - durch die Vorinstanzen nie persönlich befragt worden sei. Zu den vom Migrationsamt zu den Akten genommenen (unvollständigen) "Facebook"-Einträgen habe er sich nicht äussern können. Das Verwaltungsgericht habe zwar diesbezüglich eine Verletzung von Art. 29 BV festgestellt, aber die Verfügung des Migrationsamts zu Unrecht nicht aufgehoben. Nur seine Befragung und die nachträgliche Erhebung des gesamten "Facebook"-Kontos wären geeignet gewesen, die erlittenen prozessualen Nachteile zu beheben.