Citation: 6B_1131/2017 E. 1.3.2

1.3.2. Die Rüge, die Vorinstanz habe den Anspruch der Beschwerdeführer auf rechtliches Gehör verletzt, indem sie sich nicht mit den objektiven Tatbestandselementen der Urkundenfälschung auseinander gesetzt habe, kann nicht von der Prüfung der Sache getrennt werden. Mithin kann auch darauf nicht eingetreten werden. Ohnehin erwiese sich diese Rüge als unbegründet. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführer begründete die Vorinstanz ihren Entscheid nicht anhand eines mit Sicherheit fehlenden Eventualvorsatzes der angezeigten Person, sondern mit den fehlenden beiden weiteren subjektiven Tatbestandselementen der Täuschungsabsicht und der Benachteiligungs- resp. Vorteilsabsicht (vgl. angefochtener Entscheid, E. II. 4.2 f. S. 6 f.). Diese subjektiven Tatbestandselemente durfte die Vorinstanz losgelöst von den objektiven Tatbestandselementen einer Urkundenfälschung prüfen. Sie hat sich mit dem Straftatbestand der Urkundenfälschung ausreichend auseinandergesetzt und schlüssig zumindest dargelegt, dass die Benachteiligungs- resp. Vorteilsabsicht weder substanziiert dargetan noch ersichtlich sei, zumal die Erteilung der Baubewilligung bereits vom Gemeinderat und unabhängig von der angezeigten Person gewährt worden war (vgl. E. 1.3.1 hiervor). Damit läge keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör vor. Wie die Beschwerdeführer korrekt erkennen, erachtet die Vorinstanz sodann Art. 29 f. StPO u.a. deshalb als nicht anwendbar und das Untersuchungsamt Altstätten als zuständig, die Nichtanhandnahmeverfügung zu erlassen, weil die angezeigte Person nicht beschuldigt sei (vgl. angefochtener Entscheid, E. II. 2.3 S. 5). Die Begründung ihrer Rüge der angeblichen Verletzung des Grundsatzes der Verfahrenseinheit, wonach die angezeigte Person entgegen der vorinstanzlichen Auffassung eine beschuldigte Person im Sinne von Art. 111 StPO sei, zielt im Ergebnis ebenfalls auf eine materielle Überprüfung des angefochtenen Entscheids ab, weshalb darauf gleicherweise nicht eingetreten werden kann. Im Übrigen verhalten sich die Beschwerdeführer widersprüchlich, wenn sie in ihrem Rechtsbegehren beantragen, das Untersuchungsamt Altstätten sei anzuweisen, eine Strafuntersuchung gegen die angezeigte Person zu eröffnen und in der Begründung ihres Standpunkts zum Grundsatz der Verfahrenseinheit demgegenüber vorbringen, das Untersuchungsamt Uznach habe ihre Strafanzeige zu beurteilen.