Citation: 9C_712/2012 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, seine Ansprüche seien zu Unrecht verneint worden. Die Berichte über die beruflichen Abklärungen belegten als neue erhebliche Beweismittel die Unrichtigkeit der Rentenverfügungen vom 5. April und 19. September 2006. Er rügt, die Vorinstanz habe sich mit keinem Wort zur gemäss Art. 53 Abs. 1 ATSG angezeigten Revision geäussert, mindestens fehle eine klärende medizinische Stellungnahme. Das völlige Ausserachtlassen der Abklärungen im Verzahnungsprogramm S.________ sowie bei der O.________ GmbH verstosse gegen Art. 61 lit. c ATSG. Sodann sei der Invaliditätsgrad nicht wiederzuerwägen, sondern zu berichtigen, weil die IV-Stelle bloss die einschlägigen Angaben zum Valideneinkommen in den Akten der Unfallversicherung übersehen und die Gerichte die fehlerhaft festgesetzte Höhe undiskutiert übernommen hätten.