Citation: 5P.411/2004 15.03.2005 E. A

Z.________, seine Ehefrau X.________ und ihr Sohn Y.________ schlossen am 24. August 2000 einen Erbvertrag ab. Darin wurde unter anderem vereinbart, dass Y.________ für den Fall des Erstversterbens von Z.________ als Alleinerbe der Liegenschaft A.________ eingesetzt werde und weitere Grundstücke ins Gesamteigentum von Y.________ und X.________ fallen sollten. Am 1. März 2002 schlossen Z.________ und X.________ einen Ehevertrag ab. Darin vereinbarten die Ehegatten neu den Güterstand der Gütergemeinschaft. Für den Todesfall eines Ehegattens wiesen sie das Gesamtgut dem überlebenden Ehegatten zu. Mit Aufhebungs- und Erbvertrag vom 28. Mai 2002 hoben Z.________ und X.________ zudem den Erbvertrag vom 24. August 2000 ohne die Zustimmung von Y.________ auf. Am 31. Mai 2003 starb Z.________. Laut Grundbuchauszügen ist X.________ derzeit im Grundbuch als Alleineigentümerin der strittigen Grundstücke in A.________ Gbbl.-Nr. 1, Gbbl.-Nr. 2, Gbbl.-Nr. 3, Gbbl.-Nr. 4 sowie Gbbl.-Nr. 5 eingetragen. Hinsichtlich des Grundstücks Gbbl.-Nr. 6 ist ausserdem ein Tagebuchgeschäft betreffend "Ehevertrag X.________" hängig.