Citation: 6B_1036/2014 E. A

Das Obergericht des Kantons Bern verurteilte X.________ am 8. Juli 2014 zweitinstanzlich wegen versuchter Gefährdung des Lebens zu einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten. Es ordnete eine stationäre therapeutische Massnahme an und schob den Strafvollzug zugunsten der Massnahme auf. Dem Urteil liegt folgender Sachverhalt zugrunde: X.________ lauerte am 5. September 2012 in einem Gebüsch am Aareufer in Bern einer beliebigen Frau auf, um dieser Schmerzen zuzufügen. In seiner Hosentasche befand sich ein Plastiksack und in seinem Rucksack u.a. ein Paar Handschuhe, ein Stofftuch, eine Schnur sowie eine Rolle Klebeband. Als A.________ vorbeirannte, zog er die Handschuhe an, folgte ihr und versuchte, ihr den Plastiksack über den Kopf zu stülpen. Da ihm dies wegen deren Gegenwehr nicht gelang, drückte er ihr von hinten den Plastiksack auf Mund und Nase. A.________ konnte sich losreissen und Passanten zu Hilfe rufen.