Citation: 1C_330/2021 E. 4.1

4.1. Das zu beurteilende Bauvorhaben umfasst einzig den Ersatz der oberen Fensterreihen der Südwestfassade der streitbetroffenen Liegenschaft. Die im Erdgeschoss bestehenden modernen Fenster ohne Sprossen werden vom Bauvorhaben nicht tangiert und bleiben - soweit ersichtlich - in der aktuellen Form bestehen. Im Streit steht die von der Gemeinde Stäfa angeordnete Auflage, anstelle der geplanten weissen Holz-Metallfenster mit innenliegenden Sprossen seien Holzfenster mit aussenliegenden Holzsprossen zu verwenden. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe bei ihrem Einordnungsentscheid § 238 PBG/ZH sowie das massgebende kommunale Recht willkürlich angewandt, weil sie insbesondere von offensichtlich unzutreffenden Sachverhaltsannahmen ausgegangen sei.