Citation: U 157/04 08.11.2004 E. A

Der 1967 geborene J.________ ist als Serviceangestellter tätig und über seine Arbeitgeberin bei der SWICA Versicherungen AG (nachfolgend: SWICA) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 6. Juni 2001 wurde er im Rahmen einer Razzia von der Polizei festgenommen, was sich im Nachhinein als ungerechtfertigt herausstellte. Gegenüber dem am 8. Juni 2001 aufgesuchten Hausarzt klagte J.________ über Schmerzen unter anderem im Unterbauch als Folge von Gewalteinwirkung bei der Verhaftungsaktion. Auf Veranlassung des Untersuchungsrichteramtes wurde der Versicherte am 25. September 2001 durch den Amtsarzt abgeklärt. Am 30. April 2002 meldete J.________ der SWICA einen rechtsseitigen Leistenbruch, welcher auf das Ereignis vom 6. Juni 2001 zurückzuführen sei. Die Hernie wurde am 1. Mai 2002 am Spital X.________ operativ versorgt, und es folgte eine mehrwöchige Arbeitsunfähigkeit. Nachdem J.________ die Übernahme der Heilbehandlung durch den Unfallversicherer verlangt hatte, verneinte dieser eine Leistungspflicht mit der Begründung, der gemeldete Gesundheitsschaden sei nicht traumatisch bedingt (Verfügung vom 14. August 2002). Daran hielt die SWICA auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 6. Januar 2003).