Citation: 1P.157/2006 04.12.2006 E. A

Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), spezialgesetzliche Aktiengesellschaft, plante, ein grösseres, ihr gehörendes Areal im Gebiet Schöneich in der Gemeinde Wetzikon baureif zu machen. Die Baukommission der Gemeinde Wetzikon bewilligte am 12. Februar 2003 den Bau der Erschliessungsanlagen und genehmigte die vorgesehenen Landumlegungen. Danach sollte zur Binnenerschliessung des Areals die neue Grubenstrasse mit einem Verlauf in Ost-West-Richtung erstellt werden; ferner wurde angeordnet, dass die bisherige Schöneichstrasse, die in Nord-Süd-Richtung verlief, in einem Teilabschnitt aufgehoben und durch einen Fussweg ersetzt werde. Seit 1990 hatte die SBB einen Lagerplatz, der von Westen her an die Schöneichstrasse angrenzte, an X.________ und seinen Sohn Y.________ vermietet. Das Grundstück sollte neu in die Ecke zwischen dem Fussweg und der Grubenstrasse zu liegen kommen. X.________ hatte auf der Parzelle, im Einverständnis mit der Vermieterin, eine Auto-Reparaturwerkstatt (Baute Nr. 1612) als so genannte Fahrnisbaute errichtet; die für den Bau und den Betrieb erforderlichen Bewilligungen waren erteilt worden. Die verkehrsmässige Erschliessung der Werkstatt erfolgte über die Schöneichstrasse; an der Ostseite der Baute befinden sich die Garagentore. Die ursprünglichen Planungen gingen offenbar davon aus, dass die Werkstatt der Beschwerdeführer, welche die Grubenstrasse teilweise überstellte, abgebrochen werden sollte. Langwierige Auseinandersetzungen um die Beendigung des Mietvertrags und die Räumung des Grundstücks führten zu einer Lösung, die nur einen Teilabbruch dieser Baute bedingte. Gemäss dem von der kommunalen Baubehörde am 10. Dezember 2003 genehmigten Mutationsplan Nr. 1153 sollte die Liegenschaft - im Vergleich zum bisherigen Zustand - grundsätzlich rückwärtig erschlossen werden. Zu diesem Zweck sah diese Verfügung einen ebenfalls neu zu erstellenden Zufahrtsweg (Parzelle Nr. 8255) auf der Westseite der Werkstatt vor, der von der Grubenstrasse abzweigte. Gleichzeitig wurde jedoch auch eine neue Führung des geplanten Fusswegs genehmigt. Dieser sollte nicht mehr gerade und in unmittelbarer Nähe an der südöstlichen Ecke der Garage vorbeiführen, sondern aufgrund einer Kurve parallel zur Baute verlaufen. Daneben blieb Platz für eine seitliche Zufahrt ab der Grubenstrasse vor die Werkstatt von Südosten her.