Citation: 4A_343/2024 E. 4.2.2

4.2.2. Massgeblich ist dabei die Sicht eines durchschnittlich empfindsamen Angehörigen der betroffenen Minderheit, während extreme Sensibilitäten einzelner Angehöriger dieser Minderheit unberücksichtigt bleiben (BGE 136 III 474 E. 4.2; NOTH, a.a.O., N. 7 zu Art. 2 lit. d MSchG; STÄDELI/BRAUCHBAR BIRKHÄUSER, a.a.O., N. 345 zu Art. 2 MSchG). Mit diesem Erfordernis wird verhindert, dass extreme Vertreter einer Minderheit das Markenrecht für ihre Zwecke instrumentalisieren.