Citation: 6B_1093/2021 E. 4.5

4.5. Zu beurteilen bleibt, ob eine hinreichende Wahrscheinlichkeit gemäss Art. 59 Abs. 1 lit. b StGB besteht, dass durch eine stationäre therapeutische Massnahme über die Dauer von fünf Jahren die Gefahr von weiteren, mit der psychischen Störung in Zusammenhang stehenden Straftaten im Sinne von Art. 64 StGB deutlich verringert wird. Bei der Frage des therapeutischen Nutzens einer Massnahme geht es um eine Tatfrage, welche das Bundesgericht nur unter dem Gesichtspunkt der Willkür überprüft (oben E. 2.2 und 2.4).