Citation: 8C_294/2009 08.07.2009 E. 4

Nach überzeugender Würdigung der medizinischen Aktenlage ging die Vorinstanz in Bestätigung der Verwaltung davon aus, dass dem Beschwerdeführer nach dem 1. September 2007 trotz den unfallbedingten Einschränkungen eine leichte bis knapp mittelschwere, dem Knieleiden angepasste Tätigkeit bei einem Arbeitspensum von sechs Stunden pro Tag zumutbar wäre. Dies ist nicht zu beanstanden. Das kantonale Gericht stellte damit, wie schon die SUVA, bezüglich der Gesamtarbeitsfähigkeit nicht allein auf die Beurteilung des SUVA-Kreisarztes Dr. med A.________ vom 7. Oktober 2005 bzw. vom 15. Mai 2007 ab, wonach dem Versicherten eine angepasste Tätigkeit ganztägig zumutbar wäre, sondern stützte sich zu Gunsten des Beschwerdeführers auf das Zumutbarkeitsprofil des Dr. med. B.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 16. März 2006. Da den Äusserungen medizinischer Fachpersonen nur in ihrem eigenen Fachgebiet gesteigerter Beweiswert zukommt (vgl. Urteil 8C_444/2008 vom 23. Dezember 2008 E.4.3.2 mit Hinweis), kann entgegen dem Beschwerdeführer aus der ungünstigen orthopädischen Prognose dieses Psychiaters für die vorliegend zu entscheidenden Fragen nichts abgeleitet werden. 4.1 Auch die weitern Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Insbesondere lässt sich mit der Vorinstanz aus dem Bericht der BEFAS vom 6. September 2005 nichts zu seinen Gunsten ableiten; so kann aus der erbrachten Arbeitsleistung von 20 % nicht ohne weiteres auf die noch zumutbare Arbeitsleistung geschlossen werden. Zudem überzeugt der Einwand nicht, die Vorinstanz habe den von ihm im kantonalen Verfahren eingereichten Bericht der Dr. med. C.________, Aerztin für Psychiatrie und Psychotherapie, (vom 9. Oktober 2008), nur ungenügend beachtet. In diesem Bericht diagnostiziert die Psychiaterin eine schwere posttraumatische Belastungsstörung, äussert sich indessen nicht zu einer allfälligen Einschränkung in der Erwerbsfähigkeit. Damit stimmt der Bericht weitgehend mit jenem der Dr. med D.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie (vom 22. Juni 2005) überein. Letzterer Bericht war dem Psychiater Dr. med. B.________ bekannt; dieser diagnostizierte jedoch keine posttraumatische Belastungsstörung, sondern eine längere depressive Reaktion. Wie das kantonale Gericht überdies zutreffend erwog, ist die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung bereits deshalb schwer nachvollziehbar, weil der Verkehrsunfall vom 30. Januar 1998 nicht als dermassen eindrücklich und einschneidend qualifiziert werden kann, wie dies zur Annahme dieser Diagnose im Sinne der ICD-10 Voraussetzung wäre (vgl. auch das Urteil 8C_248/2007 vom 4. August 2008 E. 5.6.1 mit weiteren Hinweisen). Bereits aus diesem Grund vermag der Bericht der Dr. med. C.________ keine Zweifel an der psychiatrischen Begutachtung durch Dr. med. B.________ zu begründen. Da von weiteren Abklärungen, wie beantragt, keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, ist darauf zu verzichten (antizipierte Beweiswürdigung; 124 V 90 E. 4b S. 94). 4.2 Das von Vorinstanz und Verwaltung dem Einkommensvergleich zu Grunde gelegte Zumutbarkeitsprofil ist mithin zumindest nicht zu Ungunsten des Beschwerdeführers ausgefallen. Der Einkommensvergleich selber wurde vom Versicherten zu Recht nicht als unrichtig gerügt. Damit muss es beim von der SUVA auf 38 % festgesetzten Invaliditätsgrad sein Bewenden haben.