Citation: 8C_282/2023 E. A

A.a. A.________ reiste im September 2015 als Asylsuchender in die Schweiz ein. Er wurde der Politischen Gemeinde Kreuzlingen (nachfolgend: Gemeinde) zugewiesen, von welcher er vom 1. Juli 2017 bis 31. Juli 2019 Sozialhilfeleistungen bezog. Seit 2019 ist er erwerbstätig. Am 19. Februar 2019 ermächtigte A.________ seinen Arbeitgeber schriftlich zur direkten Auszahlung seines Lohnes an die Gemeinde (Lohnabtretung). Am 31. Juli 2019 verlegte er seinen Wohnsitz nach B.________ /TG Mit Beschluss vom 25. September 2019 stellte die Gemeinde die Unterstützung am 31. Juli 2019 ein. Unter dem Vorbehalt späterer Buchungen forderte sie die bezogenen Sozialhilfeleistungen über Fr. 16'526.95 (Saldo per 12. September 2019), von A.________ zurück. Dieser Entscheid blieb unangefochten. A.b. Mit Beschluss vom 25. August 2021 verpflichtete die Gemeinde A.________ erneut zur Rückerstattung der bezogenen Sozialhilfe im Betrag von Fr. 16'526.95 in monatlichen Raten zu Fr. 150.-, erstmals fällig am 1. Oktober 2021. Den dagegen erhobenen Rekurs hiess das Departement für Finanzen und Soziales des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 19. Januar 2022 insofern gut, als es den Beschluss der Gemeinde vom 25. August 2021 aufhob und die Sache zur Neuberechnung der Rückerstattungsschuld - unter Anrechnung der vom Bund für den Beschwerdeführer bezogenen Globalpauschalen im Sozialhilfekonto als Einnahmen - zurückwies. Bei einem Positivsaldo zu Gunsten der Gemeinde sei festzustellen, dass den Beschwerdeführer keine Sozialhilfeschuld treffe. In Bezug auf den Antrag, die Gemeinde habe den einbehaltenen Lohn zurückzuerstatten, wies das Departement den Rekurs ab.