Citation: 6B_1422/2019 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz hält fest, Begünstigte der vier Darlehen sowie der Transaktion Nr. 18 sei nicht der Beschwerdeführer selber, sondern die E.________GmbH gewesen. Als Gesellschafter und Geschäftsführer sei er ohne Zweifel damit betraut gewesen, deren Vermögen zu verwalten. Entgegen dieser Pflicht habe er die der E.________GmbH zugeflossenen Gelder für eigene Zwecke verwendet und der Gesellschaft so insgesamt Fr. 1'547'800.-- entzogen. Zwischen der Verletzung der Treuepflicht und dem Vermögensschaden sei ohne Weiteres ein Kausalzusammenhang gegeben. Dass der Beschwerdeführer vorsätzlich gehandelt habe, stehe genauso ausser Frage wie seine unrechtmässige Bereicherungsabsicht und fehlende Ersatzbereitschaft. Da im Zeitraum der deliktischen Tätigkeit bei der E.________GmbH effektiv weder Kapital noch Reserven vorhanden gewesen seien, sei eine Schädigung der Gesellschaft am durch den Tatbestand der ungetreuen Geschäftsbesorgung geschützten Vermögen praxisgemäss aber gar nicht mehr möglich gewesen, womit es im Ergebnis beim untauglichen Versuch geblieben sei.