Citation: 8C_570/2023 E. 6.2

6.2. Nicht bestritten wird das angefochtene Urteil hinsichtlich der Einschränkungen im Haushalt. Die vorinstanzlichen Feststellungen in erwerblicher Hinsicht lassen sich nicht beanstanden. Dies gilt zunächst insoweit, als das kantonale Gericht sowohl beim Validen- wie auch beim Invalideneinkommen - bei medizinischer Zumutbarkeit, einen ganzen Arbeitstag anwesend zu sein - jeweils von einer hypothetischen Vollzeittätigkeit ausging (BGE 145 V 370 E. 4.2). Von der Beschwerdeführerin gerügt wird des Weiteren, dass ihr bei der Rentenrevision auf der Seite des Invalideneinkommens ein (höherer) statistischer Verdienst angerechnet statt wie früher auf die für den von ihr erlernten Beruf empfohlenen Löhne abgestellt worden sei. Mit Blick auf die bei gegebenem Revisionsgrund vorzunehmende Neubeurteilung auch in rechtlicher Hinsicht hatte das kantonale Gericht indessen mit der Verwaltung die mit der WEIV eingeführte Neuregelung über die Bestimmung des Einkommens mit Invalidität in Art. 26bis Abs. 2 IVV anzuwenden und gestützt darauf die statistischen Werte heranzuziehen (vgl. dazu auch den Erläuternden Bericht des Bundesamts für Sozialversicherungen BSV vom 3. November 2021 [nach Vernehmlassung] betreffend Ausführungsbestimmungen zur Änderung des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [Weiterentwicklung der IV], S. 52 f.). Dass diese Verordnungsbestimmung gesetzeswidrig wäre, wird beschwerdeweise nicht geltend gemacht. Des Weiteren wird nicht bestritten, dass auf das tatsächlich erzielte Einkommen für das 20 %-Pensum nicht abgestellt und dieses zudem auch nicht auf den entsprechenden Lohn für ein 60 %-Pensum hochgerechnet werden kann, steht doch ein solches bei der aktuellen Arbeitgeberin nach den Angaben der Beschwerdeführerin gar nicht zur Verfügung. Soweit schliesslich die Ermittlung des Valideneinkommens anhand geschlechtsunabhängiger statistischer Werte bemängelt wird, entspricht dies den Vorgaben des Art. 26 Abs. 6 IVV (vgl. dazu den erwähnten Erläuternden Bericht S. 51 f.). Inwiefern der Beschwerdeführerin dadurch ein Nachteil entstünde, ist nicht erkennbar. Ein allfälliger höherer Lohn wegen Wochenendzulagen wäre indessen entgegen dem Einwand der Beschwerdeführerin nicht nur zu ihren Gunsten allein auf der Seite des Valideneinkommens zu berücksichtigen. Ihre Angaben zu den Betreuungsmöglichkeiten für ihren Sohn durch Familienangehörige anlässlich der Abklärung im Haushalt bezogen sich ausdrücklich (auch) auf die aktuelle Situation, also unter Berücksichtigung der Invalidität.