Citation: 1P.33/2003 18.02.2003 E. 1

Beim angefochtenen Entscheid des Obergerichtes handelt es sich um einen letztinstanzlichen kantonalen Endentscheid (Art. 86 Abs. 1 OG). Der Beschwerdeführer ist durch die strafrechtliche Verurteilung in seinen rechtlich geschützten Interessen berührt (Art. 88 OG), weshalb er zur staatsrechtlichen Beschwerde befugt ist. Diese ermöglicht indessen keine Fortsetzung des kantonalen Verfahrens. Das Bundesgericht prüft in diesem Verfahren nur in der Beschwerdeschrift erhobene, detailliert begründete und soweit möglich belegte Rügen. Der Beschwerdeführer muss den wesentlichen Sachverhalt darlegen, die als verletzt gerügten Verfassungsbestimmungen nennen und überdies dartun, inwiefern diese verletzt sein sollen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 127 I 38 E. 3c; 125 I 492 E. 1b; 122 I 70 E. 1c). Diesen Anforderungen genügt die Beschwerde nicht. Der Beschwerdeführer macht zwar geltend, er habe in der fraglichen Periode weniger verdient als das Obergericht angenommen habe und sein Existenzminimum sei höher gewesen, was man allenfalls sinngemäss als Willkürrüge entgegennehmen könnte. Er legt indessen mit keinem Wort dar, weshalb die obergerichtlichen Annahmen klar falsch und seine richtig sein sollen, sondern setzt der obergerichtlichen Rechnung einfach seine eigene entgegen, wobei er für sein Existenzminimum, welches vom Betreibungsamt Chur am 4. Juli 2000 auf Fr. 2'000.-- festgelegt wurde, Fr. 2'292.-- und für seinen monatlichen Verdienst für diese Periode ohne Belege Fr. 2'437.-- einsetzt. Das genügt nicht, um die obergerichtliche Annahme, der Beschwerdeführer hätte in der fraglichen Zeit genügend verdient, um seinen Alimentenverpflichtungen gegenüber B.________ (wenigstens teilweise) nachzukommen, als willkürlich erscheinen zu lassen, der Vorwurf ist nicht in einer den gesetzlichen Anforderungen genügenden Weise begründet. Keinen Einfluss auf seine Alimentenverpflichtungen gegenüber seinem Sohn B.________ hat sein Konflikt mit dessen Mutter; was der Beschwerdeführer dazu vorbringt, geht an der Sache vorbei.