Citation: 1C_586/2020 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil festgehalten, das Bestehen eines öffentlichen Interesses an der Erschliessung des südlichen Teils der Parzelle Nr. 253 mit Gestaltungsplan sei unbestritten. Sie hat sich weiter der Beurteilung des Departements im Beschwerdeentscheid angeschlossen und die konkret geplante Erschliessung, die weitestmöglich auf bereits bestehende Strassen zurückgreife, als landsparend und insofern auch umweltschonend und wirtschaftlich sowie als zweckmässig und optimal auf die geplante Überbauung und deren bauliche und landschaftliche Umgebung abgestimmt bewertet. Angesichts dieser Qualitäten bestehe an der vorgesehenen Erschliessung ein öffentliches Interesse, das die dafür notwendige Inanspruchnahme eines Teils der Strassenparzelle Nr. 255 der Beschwerdeführerin und den damit verbundenen Eingriff in deren Eigentum rechtfertige. Ob andere Erschliessungen den genannten Anliegen genauso gut oder sogar noch besser Rechnung trügen, betreffe nicht die Frage des öffentlichen Interesses, sondern jene der Verhältnismässigkeit der vorgesehenen Erschliessung bzw. des damit einhergehenden Grundrechtseingriffs.