Citation: 6B_683/2016 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe den Sachverhalt willkürlich festgestellt und damit gegen den Grundsatz "in dubio pro reo" verstossen. Zudem verletze der angefochtene Entscheid Art. 28 Abs. 1 StGB. Aus seinen Aussagen im vorinstanzlichen Verfahren ergebe sich klar, dass er den Brief nicht verfasst habe. Dieser habe ihm erst vorgelegen, als er bereits an die Zeitungen versandt worden sei. Bei strafbaren Handlungen durch Veröffentlichung in einem Medium sei gemäss Art. 28 Abs. 1 StGB der Autor allein strafbar. Weitere beteiligte Personen könnten nicht zur Verantwortung gezogen werden. Mit der Zustellung des Briefes an F.________ zwecks Vorinformation sei die Ehre des Beschwerdegegners nicht verletzt worden.