Citation: 2C_130/2019 E. A

Mit Vertrag vom 3. September/23. Dezember 2003 vereinbarten die Gebrüder A.D.________ und C.D.________ zum einen sowie E.________ zum anderen, dass verschiedene in der Gemeinde U.________ gelegene Parzellen mutiert, abgetauscht, neu gebildet und veräussert würden. Zudem wurde abgemacht, dass zugunsten der Parzelle Nr. aaa, deren neuer Eigentümer A.D.________ war, und zu Lasten der von E.________ erworbenen Parzelle Nr. bbb ein Bauverbot begründet werde. In der Folge erstellte E.________ auf der Parzelle Nr. bbb einen Anbau und ein unterirdisches Lokal. Das im Zusammenhang mit dieser Bautätigkeit unter Berufung auf das genannte Bauverbot angerufene Kantonsgerichts Wallis entschied mit rechtskräftig gewordenem Urteil vom 28. August 2007, dass der Anbau um 20 cm und das unterirdische Lokal um 30 cm zu schleifen seien. Mit aussergerichtlichem Vergleich vom 23. Januar 2009 verpflichtete sich A.D.________ gegenüber E.________, eine beim Bezirksgericht Visp anhängig gemachte Klage auf Vollstreckung des genannten Kantonsgerichtsurteils zurückzuziehen. Im Gegenzug verpflichtete sich E.________ zur Bezahlung eines Betrages von Fr. 80'000.-- an A.D.________. Zudem ging E.________ die Verpflichtung ein, einen Dienstbarkeitsvertrag öffentlich beurkunden zu lassen, nach welchem zu Gunsten der Parzelle Nr. aaa und zu Lasten der Parzelle Nr. bbb eine Grunddienstbarkeit zur Errichtung sowie Erhaltung eines Abstellplatzes begründet werde. Der Vergleichsvertrag vom 23. Januar 2009 sieht ferner vor, dass zu Gunsten der Parzelle Nr. bbb und zu Lasten der Parzelle Nr. aaa eine Dienstbarkeit begründet werde, wonach das auf der ersteren Parzelle erstellte Gebäude in der bestehenden Höhe belassen werden kann. Die Dienstbarkeit gilt dabei nach dem Vertrag als mit der Entschädigung von Fr. 80'000.-- mitabgegolten.