Citation: I 587/04 27.04.2005 E. A

Der 1953 geborene L.________ meldete sich am 12. Mai 1999 unter Hinweis auf Rückenbeschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 28. November 2000 sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Solothurn bei einem Invaliditätsgrad von 53 % rückwirkend ab 1. Oktober 1999 eine halbe Invalidenrente zu. Aufgrund einer im Rahmen der Geschäftsprüfung durch das Bundesamt für Sozialversicherung erfolgten Weisung führte die IV-Stelle bereits im März 2001 ein Revisionsverfahren durch, wobei L.________ seinerseits eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes seit 12. März 2001 geltend machte. Hierauf beauftragte die IV-Stelle das ABI, Ärztliches Begutachtungsinstitut GmbH, mit einer medizinischen Abklärung. Die Ärzte des ABI diagnostizierten (gemäss Gutachten vom 22. März 2002) mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisches Lumbovertebralsyndrom (ICD-10 M54.5), eine chronische Periarthropathia humeroscapularis links (ICD-10 M75.0), eine Adipositas per magna (ICD-10 E66.0) und einen Diabetes mellitus II (ICD-10 E11.9). Sie schätzten den Versicherten aufgrund der objektivierbaren medizinischen Befunde sowohl in psychiatrischer wie medizinischer Hinsicht für eine leidensangepasste Tätigkeit (leichte Tätigkeit, ohne Heben und Tragen von Lasten von mehr als 3-5 kg, ohne Überkopfarbeiten und Arbeiten in gebückter Stellung, ohne repetitives Einnehmen in gleichen Positionen oder Einnehmen von Zwangshaltungen, ohne arbeitsmässige Belastung der linken Schulter und der linken oberen Extremität) zu 50 % arbeitsfähig, wovon ausgehend die IV-Stelle neu einen Invaliditätsgrad von 54 % ermittelte und das Revisionsbegehren abwies (Verfügung vom 15. Januar 2003). Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 25. Juni 2003).