Citation: 8C_5/2015 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht erwog vorerst, die Beschwerdeführerin führe ihre verschiedenen Beschwerden, worunter Konzentrationsstörungen, Wortfindungsstörungen, Zittern der Hände, Herzdruck, Herzflattern, Unruhe, Schlafstörungen, Übelkeit und weiteres, auf an ihrem ehemaligen Arbeitsort emittierten Infraschall zurück. Da Erkrankungen durch Ultra- und Infraschall gemäss Anhang I zur UVV als arbeitsbedingte Erkrankungen im Sinne von Art. 9 Abs. 1 UVG gelten, könne von einer beruflich bedingten Krankheit gesprochen werden, wenn diese mit überwiegender Wahrscheinlichkeit vorwiegend, das heisst mit mehr als 50 %, durch die berufliche Tätigkeit verursacht wurde.