Citation: 1P.162/2004 15.06.2004 E. 1

Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob auf eine Beschwerde einzutreten ist (BGE 129 I 337 E. 1; 129 I 185 E. 1; 129 II 225 E. 1, je mit Hinweisen). 1.1 Beim angefochtenen Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen handelt es sich um einen selbständig eröffneten, kantonal letztinstanzlichen Entscheid über ein Ausstandsbegehren, gegen den die staatsrechtliche Beschwerde zulässig ist (Art. 84 Abs. 2, Art. 86 Abs. 1 und Art. 87 OG; BGE 126 I 203 E. 1 sowie die genannten, die Beschwerdeführerin betreffenden Urteile des Bundesgerichts 1P.502/2002 vom 27. Januar 2003, E. 1, Urteil 1P.644/2001 vom 7. Dezember 2001, E. 1.1, und Urteil 1P.766/2000 vom 18. Mai 2001, E. 1b). Die Beschwerdeführerin ist als Angeschuldigte durch den angefochtenen Entscheid persönlich betroffen und daher zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert (Art. 88 OG). 1.2 Die staatsrechtliche Beschwerde ist, von hier nicht in Betracht fallenden Ausnahmen abgesehen, kassatorischer Natur. Soweit in der Beschwerde mehr verlangt wird als die Aufhebung des angefochtenen Entscheids, kann darauf nicht eingetreten werden (BGE 129 I 173 E. 1.5; 129 I 129 E. 1.2; 125 I 104 E. 1b, je mit Hinweisen). Die Aufhebung des angefochtenen Entscheids hätte zur Folge, dass die kantonalen Behörden erneut über das Ausstandsbegehren der Beschwerdeführerin befinden müssten. 1.3 Das Bundesgericht prüft auf staatsrechtliche Beschwerde hin nur klar und detailliert erhobene Rügen hinsichtlich konkreter Verletzungen verfassungsmässiger Rechte (vgl. Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 129 I 113 E. 2.1 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, inwiefern der angefochtene Entscheid das in Art. 8 BV gewährleistete Gebot der Rechtsgleichheit verletzen soll. Auf die Rüge einer Verletzung von Art. 8 BV ist daher nicht einzutreten. Ferner lässt sich der staatsrechtlichen Beschwerde nicht entnehmen und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern Art. 4 lit. a der Kantonsverfassung St. Gallen einen über die Bundesverfassung hinausgehenden Schutz im Verfahren gewährleisten soll. Auf dieses Vorbringen braucht daher nicht speziell eingegangen zu werden. Dasselbe gilt für die Rüge einer Verletzung von Art. 6 EMRK.