Citation: 7B_829/2023 E. 2.4.2

2.4.2. Das Vorgehen der Vorinstanz, für den Besitz mehrerer Waffen eine einheitliche Strafe auszusprechen, ist vorliegend nicht zu beanstanden (vgl. Urteil 6B_989/2023 vom 22. April 2024 E. 3.3). Es steht gemäss den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen fest, dass der Beschwerdeführer sämtliche Waffen mindestens seit dem 1. Januar 1999 bis am 12. Juni 2017 und dabei seit dem 12. Dezember 2008 ohne Bewilligung besass. Weitere Einzelheiten zur Haltedauer liessen sich offenbar nicht feststellen und sind für die Verschuldensbeurteilung auch nicht zwingend erforderlich, sodass bei der Strafzumessung keine Differenzierung vonnöten ist. Die Vorinstanz äussert sich zudem nuanciert zur Gefährlichkeit der einzelnen Waffen. So seien die Schalldämpferpistole und der Schalldämpfer zum lautlosen Töten geeignet, die als Gehstock getarnte Schusswaffe zum unerkannten Mit-sich-Führen einer Waffe und die Maschinenpistole als Serienfeuerwaffe zum Töten vieler Menschen. Insgesamt lässt sich die Verschuldensbewertung und die daraus resultierende neunmonatige (hypothetische) Freiheitsstrafe entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers hinreichend nachvollziehen. Dabei durfte die Vorinstanz auch ohne nachgewiesene Verwendungsabsicht von einer erheblichen abstrakten Gefahr für die Allgemeinheit ausgehen. Es liegt weder eine Verletzung von Art. 47 noch von Art. 50 StGB vor.