Citation: 4A_147/2022 E. 5.2.1

5.2.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Beschwerdegegnerin habe sich aufgrund ihres jahrelangen finanziellen Erfolgs einen soliden Ruf in der Branche aufgebaut. Sodann habe das rechtsmissbräuchliche Verhalten des ehemaligen Verwaltungsrats der Beschwerdegegnerin zu deren Aushöhlung und dem vermeintlichen Wegfall der Geschäfte geführt. Bereits die Vorinstanz ging auf diese Vorbringen der Beschwerdeführerin ein und legte dar, dass diese den Anforderungen an die Begründung einer Berufung auch hier nicht genügten und eine argumentative Auseinandersetzung mit den Erwägungen der Erstinstanz fehle. Mit diesen Erwägungen setzt sich die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht erneut nicht hinreichend auseinander und legt auch hier nicht rechtsgenüglich dar (Erwägung 2.1), dass sie den Anforderungen an die Berufungsbegründung nachgekommen wäre oder der Vorinstanz eine Bundesrechtsverletzung vorzuwerfen wäre, weil sie überhöhte Anforderungen an die Berufungsbegründung gestellt hätte (vgl. oben Erwägung 5.1.3).