Citation: 1C_21/2023 E. 4.6.5

4.6.5. Die Augenscheinfotos bestätigen, dass die Froschaugasse eng und (abgesehen von der Weihnachtsbeleuchtung) zurückhaltend ausgeleuchtet ist. Bereits im Urteil 1C_538/2010 vom 18. Mai 2011 hielt das Bundesgericht fest, dass in einer kleinräumigen Umgebung jede Form von beleuchteter bzw. leuchtender Werbung stark in Erscheinung tritt (a.a.O., E. 3.7). Auch hat es zugelassen, dass zur Vermeidung einer zu hohen Reklamedichte an die Einordnung von Fremdwerbung etwas höhere Anforderungen gestellt werden als bei Eigenwerbung, wobei in jedem Fall eine Beurteilung der konkreten Umstände des Einzelfalls erforderlich ist (a.a.O., E. 3.5 und 3.7). Auf das vom Verwaltungsgericht beschriebene, sensible Umfeld nehmen die beiden Monitore trotz ihrer verhältnismässig kleinen Masse nicht hinreichend Rücksicht. Dass es sie nicht als ästhetischen Zugewinn betrachtete, sondern mit ihrem verhältnismässig starken, kalten Licht und wechselnden Bildern als ein störendes Element, ist nachvollziehbar. Im Licht der erhöhten Anforderungen an die Einordnung gemäss § 238 Abs. 2 PBG und der Zurückhaltung, welches sich das Bundesgericht bei der Würdigung der örtlichen Verhältnisse auferlegt (vgl. E. 4.4 hiervor), ist der angefochtene Entscheid haltbar.