Citation: 2D_59/2019 E. 2

2.1 Das örtliche Steueramt ist auf das Erlassgesuch nicht eingetreten, weil der Steuerpflichtige die ihm obliegende Mitwirkungspflicht (§ 10 Abs. 1 und 2 VRG/TG; vorne E. 1.2) nicht erfüllt habe, dies trotz angedrohten Nichteintretens. Der Steuerpflichtige hält dem entgegen, seine finanziellen Verhältnisse würden sich aus der Steuererklärung ergeben, ebenso wie dem örtlichen Steueramt bekannt sei, dass er im Jahr 2018 über ein Arbeitsloseneinkommen von rund Fr. 1'400.-- pro Monat verfügt habe. Da die Akten vollständig seien, habe sich eine weitere Mitwirkung erübrigt. Mit dieser Rüge ruft der Steuerpflichtige sinngemäss eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) an, weshalb er zur subsidiären Verfassungsbeschwerde (Art. 83 lit. m i.V.m. Art. 113 ff. BGG) legitimiert ist (Urteil 2C_735/2019 vom 7. Oktober 2019 E. 2.3.2).