Citation: 9C_99/2016 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat die Beschwerde "im Sinne der Erwägungen" gutgeheissen, wodurch diese Bestandteil des Dispositivs und bei Nichtanfechtung für die Verwaltung verbindlich werden (BGE 120 V 233 E. 1a S. 237). In den Erwägungen würdigte es die medizinischen Akten und begründete einlässlich, weshalb die IV-Stelle namentlich nicht auf den RAD-Bericht des Dr. med. B.________ vom 23. Mai 2013 sowie den SUVA-Bericht zur kreisärztlichen Untersuchung vom 21. März 2012 hätte abstellen dürfen sowie weshalb es gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung (BGE 137 V 210) gehalten gewesen sei, ein Gerichtsgutachten zu veranlassen. Sodann legte es dar, die Sachverständigen attestierten dem Beschwerdegegner in der Expertise vom 22. September 2015 eine Arbeitsunfähigkeit von aktuell 100 %, wobei die Arbeitsfähigkeit sowohl aus rheumatologischer als auch psychiatrischer Sicht mittels Therapie verbessert werden könne. Dem Beschwerdegegner sei Gelegenheit zu geben, die von den Gutachtern als notwendig erachteten Therapien zu besuchen. Folglich sei die Beschwerde gutzuheissen. Die Beschwerdeführerin habe dem Versicherten "unter Berücksichtigung von Art. 47 IVG und Art. 20ter IVV über das Zusammenfallen von Taggeld- und Rentenleistungen im Rahmen von Eingliederungsmassnahmen weiterhin die bisherigen Leistungen auszurichten und ihn anzuhalten, die gemäss MEDAS-Gutachten erwähnten notwendigen Therapien im Sinne medizinischer Eingliederungsmassnahmen zur Verbesserung seiner Arbeitsfähigkeit zu absolvieren".