Citation: 9C_901/2014 E. 3.4.2

3.4.2. Entscheidend ist somit, ob die SVA bei Erlass der Verfügung vom 27. Februar 2013 die im Vorjahr erzielten Einnahmen anrechnen durfte. Nach Lage der Akten (vgl. E. 3.3.1) übernahm die SVA letztmals mit Verfügung vom 15. Februar 2013 Kosten der B.________ für die Begleitung zu ihren Arztterminen; davon entfielen Fr. 250.- auf das Jahr 2012 und Fr. 243.- auf Januar 2013. Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer über diese Beträge hinaus, resp. auch ohne entsprechende Kostenübernahme durch die SVA, für seine Begleitdienste bezahlt worden sein soll, sind nicht ersichtlich. Damit war bei Erlass der Verfügung im Februar 2013 absehbar, dass er 2013 kein anrechenbares Erwerbseinkommen erzielen würde. Dieser Umstand stellte keine vorübergehende Schwankung des Einkommens dar, die im Rahmen von Art. 23 Abs. 1 ELV zu berücksichtigen wäre, sondern eine im Vergleich zum Vorjahr grundsätzliche und voraussichtlich längere Zeit dauernde (vgl. Urs Müller, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum ELG, 3. Aufl. 2015, S. 270 Rz. 799) Änderung der Einkommenssituation. Die Anrechnung des Vorjahreseinkommens erfolgte demnach auch für die Monate März bis Juli 2013 zu Unrecht. Damit bleibt es bei monatlichen Ergänzungsleistungen von Fr. 754.- gemäss Verfügung vom 3. Januar 2013.