Citation: 6B_890/2023 E. 2.3.1

2.3.1. Die Vorinstanz weist zunächst darauf hin, dass der Beschwerdeführer mit der mehrfachen Vergewaltigung sowie der mehrfachen, teilweise versuchten, sexuellen Nötigung mehrere Katalogtaten für eine obligatorische Landesverweisung begangen hat. Sie erwägt, der 46-jährige Beschwerdeführer lebe seit seiner Geburt in der Schweiz und verfüge über eine Niederlassungsbewilligung. Er habe die obligatorische Schule und eine Lehre als Automonteur absolviert, während 13 Jahren als Angestellter gearbeitet und sich im Jahr 2015 mit der Autowerkstatt "Garage A.________" selbständig gemacht. Der Beschwerdeführer spreche einwandfrei Schweizerdeutsch. Bis zur Trennung der Ehegatten im November 2019 habe er zusammen mit seiner Ehefrau B.A.________ sowie den beiden mittlerweile volljährigen Söhnen C.A.________ (geb. 2000) und D.A.________ (geb. 2004) in U.________ gelebt. Aktuell wohne der Beschwerdeführer bei seinen Eltern in U.________. Zu B.A.________ und C.A.________ bestehe kein Kontakt mehr. Zwei Brüder des Beschwerdeführers würden ebenfalls in U.________ leben. Zudem scheine der Beschwerdeführer in der Schweiz über einen grossen Freundeskreis zu verfügen.