Citation: 5A_170/2022 E. 2.3

2.3. Schliesslich argumentieren die Beschwerdeführer, dass der angefochtene Entscheid einer formellen Rechtsverweigerung im Sinne von Art. 94 BGG und Art. 29 Abs. 1 BV sowie Art. 6 Ziff. 1 EMRK gleichkomme, weil die Vorinstanz keinen materiellen Beschwerdeentscheid gefällt habe, sondern auf ihre Beschwerde - zu Unrecht - gar nicht erst eingetreten sei. Die Argumentation läuft ins Leere. Nach Art. 94 BGG ist die Beschwerde an das Bundesgericht immer zulässig gegen das unrechtmässige Verweigern oder Verzögern eines anfechtbaren Entscheids. Hier hat das Obergericht aber tatsächlich einen Entscheid gefällt. Dass dieser nicht im Sinn der Beschwerdeführer ausgefallen ist, bedeutet keine formelle Rechtsverweigerung. Daran ändert auch der nicht näher begründete Vorwurf einer Verletzung von Art. 29 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK nichts. Weder der einen noch der anderen Bestimmung lässt sich entnehmen, dass und in welchem Umfang Rechtsschutz gegen eine prozessleitende Verfügung gewährt werden muss, wie sie hier in Frage steht. Den Beschwerdeführern bleibt es im Übrigen unbenommen, einen späteren Endentscheid mit der Begründung anzufechten, dass sich die Nichtzulassung zum Tatsachenvortrag auf den Endentscheid ausgewirkt habe (Art. 93 Abs. 3 BGG).