Citation: 4A_579/2019 E. 2.2.1

2.2.1. Mit ihrer ersten Rüge der Verletzung des verfassungsmässigen Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) bezieht sich die Beschwerdeführerin erneut auf den Themenkomplex der angeblich mangelhaften Organisation des Spitals. Die Beschwerdeführerin erachtet es als unzulässig, dass die Vorinstanz die Tatsachenbehauptungen hinsichtlich der Organisation des Spitals als pauschal verwarf und gleichzeitig darauf verzichtete, hierzu weitere Beweise abzunehmen. So habe die Beschwerdeführerin im erst- und zweitinstanzlichen Verfahren geltend gemacht, dass sie weder durch fachkundiges Personal betreut noch rechtzeitig behandelt und in das Kantonsspital Olten verlegt worden sei. Indem ihr die Vorinstanz die zur Substanziierung dieser Ansprüche beantragte Edition der Prozesshandbücher des Spitals sowie eine diesbezügliche Expertise bzw. ein Obergutachten - genauso wie hiervor die erste Instanz - verweigerte, habe sie ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt.