Citation: 1C_301/2022 E. C

Am 23. Mai 2022 reichten A.________ sowie B.________ und C.________ dagegen Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht ein. Sie beantragen, das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 3. März 2022 sei aufzuheben und die baurechtliche Bewilligung für die Errichtung der Mobilfunkantenne sei zu verweigern. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an den Gemeinderat Wil ZH zurückzuweisen mit der Verpflichtung einer vorgängigen Abklärung der effektiven elektrischen Feldstärke am Ort mit empfindlicher Nutzung (OMEN) Nr. 2 (recte wohl OMEN Nr. 5 gemeint) sowie einer Prüfung der Einordnung der geplanten Mobilfunkantenne. Zudem sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen und das Verfahren bis zum Vorliegen des Wiedererwägungsbeschlusses des Gemeinderats Wil ZH zu sistieren. Mit Präsidialverfügung vom 15. Juni 2022 hat das Bundesgericht der Beschwerde im Hinblick auf eine allfällige Inbetriebnahme der in Frage stehenden Mobilfunkanlage die aufschiebende Wirkung zuerkannt und das Gesuch im Übrigen abgewiesen. Gleichzeitig wies es den Sistierungsantrag ab. Die Sunrise GmbH, der Gemeinderat Wil ZH und das Verwaltungsgericht ersuchen um Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) erachtet das angefochtene Urteil in seiner Vernehmlassung vom 6. September 2022 als konform mit der Umweltschutzgesetzgebung des Bundes. Die Beschwerdeführenden halten in ihrer Replik an ihren Anträgen fest und stellen einen erneuten (jedoch abweichend begründeten) Sistierungsantrag. Die Beschwerdegegnerin erneuert ihre Anträge.