Citation: 6B_1000/2020 E. 2

Die Privatklägerschaft ist zur Beschwerde in Strafsachen grundsätzlich nur berechtigt, wenn sich der angefochtene Entscheid auf die Beurteilung allfälliger, ihr durch die Straftat entstandener Zivilansprüche auswirken kann (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG; BGE 141 IV 1 E. 1.1). Allfällige Schadenersatz- und Genugtuungsansprüche gegen den beanzeigten Verantwortlichen der Fachstelle Kant. Bedrohungsmanagements ("KBM") der Kantonspolizei Solothurn beurteilen sich indessen ausschliesslich nach dem Verantwortlichkeitsgesetz des Kantons Solothurn (BGS 124.21) und sind damit öffentlich-rechtlicher Natur (vgl. §§ 1 und 2 Abs. 1 VerantwortlichkeitsG/SO). Der Geschädigte kann den Beamten nicht unmittelbar belangen (§ 2 Abs. 2 VerantwortlichkeitsG/SO). Da der Beschwerdeführer folglich keine Zivilansprüche geltend machen kann, ist er zur Beschwerde in Strafsachen nicht legitimiert.