Citation: I 209/03 17.06.2003 E. 4

Hinsichtlich der Bemessung des Invaliditätsgrades erhebt der Beschwerdeführer mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde einzig den Einwand, beim Einkommensvergleich müsse der maximale Lohnabzug von 25 % berücksichtigt werden, so dass im Ergebnis ein Invaliditätsgrad von mehr als 66 2/3 % resultiere und ihm folglich ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente zustehe. Die Vorinstanz habe statt dessen ohne Begründung einen Abzug von bloss 20 % zugelassen und dabei einen Invaliditätsgrad von 65 % errechnet. Zu prüfen bleibt daher, ob die IV-Stelle und das kantonale Gericht zu Recht von einem Invaliditätsgrad von weniger als 66 2/3 % ausgingen. 4.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad auf Grund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das der Versicherte nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihm zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das er erzielen könnte, wenn er nicht invalid geworden wäre (Art. 28 Abs. 2 IVG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 128 V 30 Erw. 1, 104 V 136 Erw. 2a und b). 4.2 In Bezug auf das ohne Gesundheitsschaden erzielbare Erwerbseinkommen (Valideneinkommen) ist unbestritten von den Verdienstverhältnissen an der zuletzt voll ausgeübten Arbeitsstelle auszugehen. Für die Tätigkeit als Maurer erhielt der Beschwerdeführer bei der W.________ AG im Jahre 2000 einen Stundenlohn von Fr. 30.- (inklusive die Anteile für Ferienentschädigung und 13. Monatsgehalt). Wie die Vorinstanz im Gegensatz zur IV-Stelle zu Recht erkannte, hätte der Versicherte im Jahre 2000 ohne gesundheitliche Einschränkungen während 48 (statt 52 gemäss IV-Stelle) Arbeitswochen pro Jahr bei 43,75 betriebsüblichen Wochenarbeitsstunden demnach einen Jahreslohn von Fr. 63'000.- (43,75 x 48 x 30) verdient.