Citation: 1C_529/2018 E. 1.3

1.3. Als im Kanton stimm- und wahlberechtigte Person ist der Beschwerdeführer nach Art. 89 Abs. 3 BGG zur Beschwerde legitimiert. Die Wahl des Kantonsrats hat am 17. März 2019 und damit nach Einreichen der Beschwerde beim Bundesgericht stattgefunden. Wird ein Urnengang - wie vorliegend - während der Hängigkeit einer Beschwerde in Stimmrechtssachen beim Bundesgericht durchgeführt, so wird die gegen eine Vorbereitungshandlung gerichtete Beschwerde grundsätzlich so verstanden, dass sinngemäss auch der Antrag auf Aufhebung der Wahl oder Abstimmung selber gestellt wird (BGE 116 Ia 359 E. 2c S. 364 mit Hinweis; Urteil 1C_495/2017 vom 29. Juli 2019 E. 1.3 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 145 I 259). Zulässig ist im Rahmen von Art. 107 Abs. 2 BGG auch der Antrag des Beschwerdeführers, die zuständigen kantonalen Behörden seien aufzufordern, im Hinblick auf kommende Wahlen des Kantonsrats eine verfassungskonforme Wahlordnung zu schaffen (vgl. Urteil 1C_495/2017 vom 29. Juli 2019 E. 1.3 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 145 I 259).