Citation: 1C_573/2017 E. B

Am 6. Oktober 2016 reichte A.________ ein abgeändertes Baugesuch für den Neubau einer Schweinescheune auf dem Grundstück Nr. xxx ein. Am 13. Juli 2017 verfügte die kantonale Dienststelle Umwelt und Recht unter Androhung der Einleitung des Vollstreckungsverfahrens im Unterlassungsfall, der Schweinemastbetrieb von A.________ auf dem Grundstück Nr. xxx sei spätestens bis zum 31. Oktober 2017 vollständig einzustellen, nachdem es zu Beschwerden von Nachbarn wegen Geruchsimmissionen gekommen war. Gleichzeitig entzog die kantonale Dienststelle Umwelt und Recht einer allfälligen Verwaltungsgerichtsbeschwerde die aufschiebende Wirkung. Gegen die Verfügung der kantonalen Dienststelle Umwelt und Recht erhob A.________ am 11. August 2017 Beschwerde ans Kantonsgericht Luzern mit dem Antrag, es sei auf eine Stilllegung des Schweinemastbetriebs zu verzichten. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er, seiner Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen und das Beschwerdeverfahren bis zum Abschluss des Baubewilligungsverfahrens zu sistieren. Am 22. August 2017 wies der Gemeinderat Werthenstein das Baugesuch von A.________ ab. Gleichzeitig eröffnete es den entsprechenden negativen Entscheid der kantonalen Dienststelle für Raum und Wirtschaft vom 4. Juli 2017. Gegen die verweigernden Bewilligungen des Gemeinderats sowie der Dienststelle für Raum und Wirtschaft erhob A.________ am 12. September 2017 wiederum Beschwerde ans Kantonsgericht Luzern mit dem Antrag, ihm sei die ersuchte Baubewilligung zu erteilen.