Citation: 8C_384/2021 E. A

A.________, geboren 1967, zog sich anlässlich eines Selbstunfalles als Autofahrer kurz vor Abschluss der Metzger-Lehre am 8. März 1986 verschiedene Verletzungen an der Halswirbelsäule (HWS) mit motorisch inkompletter Tetraplegie zu (nachfolgend: erster Unfall). In der Folge richtete ihm die Invalidenversicherung vom 1. März 1987 bis 31. Mai 1992 eine ganze und vom 1. Juni 1992 bis 31. Dezember 1994 eine Viertelsrente aus. Nach dem Erwerb des Wirtepatentes arbeitete er ab 1. September 1991 als Gerant im Restaurant C.________. Die von der IV-Stelle des Kantons Aargau (nachfolgend: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) am 22. November 1994 verfügte Rentenaufhebung bestätigte das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Urteil vom 12. November 1996) basierend auf einem Invaliditätsgrad von 27 %. Infolge einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes mit voller Arbeitsunfähigkeit ab Mai 2017 und einer Beschwerdezunahme nach einem weiteren Autounfall vom 11. August 2017 (nachfolgend: zweiter Unfall) meldete sich A.________ am 21. November 2017 erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an. Nach erwerblichen und medizinischen Abklärungen sprach sie A.________ folgende abgestufte Invalidenrente zu: ab 1. November 2017 eine ganze, ab 1. Februar 2018 eine halbe, ab 1. September 2018 wieder eine ganze und ab 1. Februar 2019 unbefristet eine halbe Invalidenrente (Verfügungen vom 29. Juni und 3. August 2020).