Citation: 7B_177/2022 E. 3.2

3.2. Nicht zu beanstanden sind die vorinstanzlichen Erwägungen, soweit diese dem Beschwerdeführer den Aufwand für doppelt angefertigte Kopien kürzt. In diesem Zusammenhang lässt sie Spesen für Eingaben ausser Betracht, welche der Beschwerdeführer den Behörden eingereicht hat oder für Dokumente, welche dem Beschwerdeführer zugestellt worden sind. Die Vorinstanz geht von der Gesamtanzahl der beim Kantonsgericht vorhandenen Vorakten (836 Seiten) abzüglich der von ihr erachteten nicht zu kopierenden Seiten (633 Seiten) aus und erachtet somit eine Anzahl von 203 Kopien als angemessen. Sie führt in neun Fällen unter Bezifferung der jeweiligen Seitenanzahl der Vorakten aus, welche Inhalte aus ihrer Sicht nicht zu kopieren waren. Dies ist unter dem Gesichtspunkt der Angemessenheit durchaus haltbar. Dass die Aktenstücke im betreffenden Zeitpunkt noch nicht paginiert gewesen sind oder es nicht möglich gewesen wäre, die Gerichtsakten beim Verfassen des Plädoyers zur Berücksichtigung der Paginierung beizuziehen, ergibt sich aus dem angefochtenen Entscheid nicht. Der Beschwerdeführer macht diesbezüglich keine Willkür geltend, sodass bloss vom für das Bundesgericht verbindlichen vorinstanzlichen Sachverhalt auszugehen ist (Art. 105 Abs. 1 BGG).