Citation: 8C_395/2023 E. 3

Die Vorinstanz hat dem neuropsychologischen Gutachten vom 6. Januar 2020 und dem psychiatrischen Gutachten vom 15. August 2021 (auch mit Blick auf die Rechtsprechung betreffend psychische Erkrankungen [BGE 141 V 281]) Beweiskraft beigemessen. Gestützt darauf hat sie festgestellt, der Beschwerdeführer sei aufgrund seiner "Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung, gemischtes Erscheinungsbild (DSM-5 F90.2) ", und einer dissoziierten Intelligenzminderung (ICD-10 F74) in der angestammten Tätigkeit als Schreinerpraktiker EBA zu 70 % arbeitsfähig. Bei einer 30%igen Arbeitsunfähigkeit im angestammten Bereich ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 30 %, der keine Invalidenrente begründe.