Citation: 2C_1031/2020 E. B

Am 28. September 2009 erwarb die Steuerpflichtige in U.________/ZH das unbebaute Grundstück Nr. xxxx im Halt von 3'921 m². Die Anschaffungskosten des Grundstücks von Fr. 7'500'000.-- wies die Steuerpflichtige in ihren Büchern dem Anlagevermögen zu. In der Folge plante und projektierte sie zusammen mit der A3.________ AG auf dem Gelände einen Bürokomplex. Das Grundstück diente derweil als Parkplatz, der zu einem Mietertrag von rund Fr. 200'000.-- pro Jahr führte. Am 9. Oktober 2015 reichte die Steuerpflichtige das Baugesuch ein, worauf sie am 20. April 2016 die Baubewilligung erhielt. Diese erwuchs in Rechtskraft. Am 15. Juni 2018 veräusserte die Steuerpflichtige das weiterhin unbebaute Grundstück zum Preis von Fr. 11'500'000.-- an eine ihr nicht nahestehende Gesellschaft. Im selben Vertrag veräusserte die Steuerpflichtige zusammen mit der A3.________ AG auch die Rechte am Bauprojekt und an der rechtskräftigen Baubewilligung. Hierfür erlangten sie Fr. 7'908'000.--, wovon Fr. 2'553'900.-- der Steuerpflichtigen und Fr. 5'354'100.-- der A3.________ AG zu bezahlen waren.