Citation: 1C_501/2021 E. 5.4.2

5.4.2. Das Fachgutachten befasste sich in einzelnen Kapiteln mit den jeweiligen Kriterien nach § 71 Abs. 2 PBG/ZH und setzte sich dabei auch mit der "Beziehung der geplanten Bauten zum Ortsbild sowie zur baulichen und landschaftlichen Umgebung" auseinander. Hinsichtlich der Dachgestaltung wurde festgehalten, dass eine Weiterführung von Schrägdächern nicht als zwingend betrachtet werde, da in der Umgebung bereits mehrere Flachdächer vorhanden seien und auch bereits im Zeitpunkt der Erstellung der bestehenden Arealüberbauung im Jahr 1983 vorhanden gewesen seien. Die neuen Baukörper seien, gemessen am heutigen baulichen Bestand der Umgebung, in ihrer Massstäblichkeit verträglich und eher von untergeordneter Wirkung. Anschliessend nahm das Gutachten in erster Linie Bezug auf die Häuser A und B, wenn es die Geschossigkeit, die Länge und Staffelung der Gebäudeflucht, die Fassadenausbildung sowie die Orientierung als mit der bestehenden Arealüberbauung grösstenteils übereinstimmend qualifizierte. Bei der Feststellung, dass sich die geplante Bebauung stark dem Konzept der Arealüberbauung aus dem Jahre 1983 angleicht, schien es sich wiederum auf sämtliche Gebäude zu beziehen, ohne dies jedoch näher zu erläutern. Weiter wurde darauf hingewiesen, dass die Spiel- und Ruheflächen vergrössert werden, wobei die Anlage westlich von Haus C, auch dank der teilweisen Einebnung des heutigen "Walls", eine zentrale Bedeutung als Begegnungsraum erhalte, welche auch die Zugehörigkeit der Häuser C und D zur Siedlung manifestiere. Zusammenfassend ergebe sich, dass sich das Projekt grundsätzlich gut in die ortsbauliche und landschaftliche Umgebung integriere. Unter dem Kriterium "Kubische Gliederung und architektonischer Ausdruck der Gebäude" führte das Gutachten ferner für alle geplanten Gebäude und damit auch für das Haus D aus, die Bebauung wirke eher traditionell und einfach, was wesentlich zur baulichen Harmonie des gesamten Areals beitrage.