Citation: 6B_1041/2021 E. 3.1.2

3.1.2. Die Vorinstanz ist im Hinblick auf die Einsatzstrafe von einem mittelschweren Verschulden ausgegangen. Es habe sich um eine kurzfristig aufgegleiste Straftat gehandelt. Die Deliktsumme sei klein, was jedoch auch dem Zufall geschuldet sei. Die Täter hätten jedenfalls entschlossen und einigermassen planmässig gehandelt. Auch wenn sich der konkrete Tatbeitrag des Beschwerdeführers auf das Halten des Beschwerdegegners 3 und die vorübergehende Wegnahme von dessen Mobiltelefon beschränkt habe, habe er die Tat alleine schon durch seine Anwesenheit gefördert. Letztere habe in einer Überzahl der Angreifer resultiert, wobei die äusserliche Erscheinung des Beschwerdeführers durchaus geeignet gewesen sei, jeglichen Widerstand von vornherein zu verhindern. Es stehe ausser Frage, dass der Raub für die beiden Opfer psychisch belastend gewesen sei. Beide hätten dabei nicht unerhebliche Verletzungen erlitten, wobei sich insbesondere im Fall des Beschwerdegegners 3 die Gewalt direkt und ohne Vorwarnung gegen dessen Kopf gerichtet habe. Insofern sei es auch dem Zufall zu verdanken, dass er keine gravierenden Verletzungen davongetragen habe. Dass ein Tritt gegen den Kopf des Opfers geeignet sei, diesem unter Umständen schwere Verletzungen zuzufügen, sei gerichtsnotorisch und auch höchstrichterlich bestätigt. Zugunsten des Beschwerdeführers sei zwar zu berücksichtigen, dass insbesondere seine beiden Mittäter Gewalt angewandt hätten. Auch der Beschwerdeführer habe durch das von ihm gezeigte billigende Verhalten sowie durch die Tatverwirklichung an sich aber eine beträchtliche kriminelle Energie offenbart. In subjektiver Hinsicht falle ins Gewicht, dass der Beschwerdeführer aus rein monetärem und somit egoistischem Beweggrund gehandelt habe. Er sei unter keinem Zwang gestanden, die Tat zu begehen, umso mehr, als er deutlich älter gewesen sei als die anderen Täter. Deutlich erschwerend komme hinzu, dass der Raub während einer laufenden Strafuntersuchung erfolgt sei, womit sich der Beschwerdeführer als vergleichsweise unverfroren erwiesen habe. Insgesamt erachtet die Vorinstanz als Einsatzstrafe eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten als angemessen. Diese erweise sich auch mit Blick auf die gegenüber E.________ ausgefällte Einsatzstrafe von 39 Monaten nicht als zu hoch.