Citation: U 508/06 14.03.2008 E. 4

Das kantonale Gericht hat in Bezug auf die streitige Leistungsberechtigung erwogen, die persistierenden Beschwerden seien natürlich kausal auf das Unfallereignis zurückzuführen, könnten aber nicht mit organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen erklärt werden. Der für eine Leistungsberechtigung nebst dem natürlichen erforderliche adäquate Kausalzusammenhang müsste daher grundsätzlich einer besonderen Prüfung unterzogen werden, was nach der Schleudertrauma-Praxis zu erfolgen habe. Die Adäquanzbeurteilung könne aber noch nicht erfolgen, da der normale, unfallbedingt erforderliche Heilungsprozess nicht abgeschlossen sei. Daher sei die gegen den Einspracheentscheid vom 13. Januar 2006 gerichtete Beschwerde mit der Feststellung gutzuheissen, dass die Allianz auch über den 1. Februar 2005 hinaus leistungspflichtig sei. Nach Auffassung der Beschwerdeführerin ist gestützt auf die Einschätzungen des die Allianz beratenden Arztes Dr. med. G.________ darauf schliessen, dass der Status quo sine spätestens am 1. Februar 2005 erreicht war. Zudem macht der Unfallversicherer geltend, die Adäquanzprüfung sei nicht verfrüht erfolgt. Demgegenüber erachtet der Beschwerdegegner den angefochtenen Entscheid für rechtmässig.