Citation: 2P.113/2005 07.11.2005 E. 2.4

2.4.1 Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, sie habe in einer Eingabe vom 27. Oktober 2004 zur Frage einer anderweitigen Beschäftigungsmöglichkeit die Einvernahme des Personalchefs als Zeugen beantragt. Diesen Beweisantrag habe das Verwaltungsgericht ohne weitere Begründung abgelehnt und damit den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. 2.4.2 Der Richter kann das Beweisverfahren schliessen, wenn er aufgrund bereits abgenommener Beweise seine Überzeugung gebildet hat und er ohne Willkür in vorweggenommener Beweiswürdigung annehmen kann, dass diese seine Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (BGE 122 II 464 E. 4a). Dem Verwaltungsgericht lag eine "Stellenaufteilung Spital X.________" vor, wonach für "ungelerntes Personal Verwaltung" 2,2 Stellen offen stehen. Der Vertreter der Stiftung Spital X.________ führte dazu aus, diese 2,2 Stellen seien besetzt und eine Weiterbeschäftigung der Beschwerdeführerin sei daher nicht möglich. Für das Verwaltungsgericht bestand kein Anlass, an dieser Sachdarstellung zu zweifeln. Es durfte aufgrund antizipierter Beweiswürdigung zulässigerweise davon ausgehen, dass den allfälligen Aussagen des Personalchefs nichts zu entnehmen wäre, was das Beweisergebnis wesentlich zu beeinflussen bzw. zu ändern vermöchte. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör liegt daher auch unter diesem Gesichtswinkel nicht vor. 2.5 Es kann dem Verwaltungsgericht sodann nicht vorgeworfen werden, es habe die Möglichkeit der Weiterbeschäftigung mangels eines dahingehenden Antrages gar nicht geprüft. Die Beschwerdeführerin macht zwar zu Recht geltend, dass mit dem Begehren um Aufhebung der Kündigungsverfügung implizit auch die Fortsetzung des Dienstverhältnisses verlangt worden sei. Von dieser möglichen Konsequenz bei Missbräuchlichkeit der Kündigung geht an sich auch das angefochtene Urteil aus. Seine Feststellung, die Beschwerdeführerin habe vor dem Verwaltungsgericht nicht "ausdrücklich" das Begehren gestellt, wieder am bisherigen Arbeitsplatz eingesetzt zu werden, ist jedoch richtig. Entscheidend ist, dass im angefochtenen Urteil die Möglichkeit einer Weiterbeschäftigung im Spital X.________ nicht übergangen, sondern, wenn auch unter mangelhafter Gewährung des rechtlichen Gehörs (vgl. E. 2.3.2), ebenfalls geprüft wurde.