Citation: U 276/99 17.04.2000 E. B

B.- In teilweiser Gutheissung der hiegegen erhobenen Beschwerde, mit welcher die Zusprechung einer Invalidenrente von 100 % und einer Integritätsentschädigung von mehr als 15 % verlangt wurde, gelangte das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich zum Schluss, dass die Versicherte ab 1. Februar 1997 Anspruch auf eine Invalidenrente auf Grund eines Invaliditätsgrades von 100 % habe. Zur Begründung führte das Gericht an, die somatischen und psychischen Befunde stünden in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 12. September 1992. Während für die somatischen Befunde auch die Adäquanz des Kausalzusammenhangs zu bejahen sei, treffe dies auf die psychischen Störungen nicht zu. Die organischen und psychischen Leiden seien indessen als einheitliche Gesundheitsstörung zu betrachten. Eine Haftungsbeschränkung fiele daher nur nach Art. 36 Abs. 2 oder Art. 48 Abs. 2 UVG in Betracht, wofür die Voraussetzungen jedoch nicht gegeben seien (Entscheid vom 23. Juni 1999).