Citation: 6B_759/2021 E. 2.3.2

2.3.2. Es erscheint angemessen, dass die Vorinstanz eine Einsatzstrafe von 42 Monaten festlegt. Zum objektiven Tatverschulden hält die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer und der Mittäter hätten das Opfer zufällig ausgesucht. Für die Tat seien keine nachvollziehbaren Gründe ersichtlich. Es handle sich um einen Akt sinnloser Gewalt. In der Tat zeigten der Beschwerdeführer und der Mittäter eine erschreckende Aggressivität und eine hohe kriminelle Energie. Selbst als das Opfer wehrlos am Boden lag, liessen sie nicht von ihm ab. Nach der Tat entfernten sie sich, ohne sich um das verletzte Opfer zu kümmern und überliessen es seinem Schicksal. Die wiederholten Faustschläge gegen den Kopf sowie der Einsatz der Klappmesser während des dynamischen Geschehens bargen das Risiko einer lebensgefährlichen Verletzung. Subjektiv würdigt die Vorinstanz, dass kein direkter Vorsatz vorlag, denn die Tat geschah ungeplant und spontan. Erschwerend berücksichtigt die Vorinstanz, dass der Beschwerdeführer den Übergriff initiierte. Seine Motivation erschöpfte sich darin, dem Opfer Leid zuzufügen. Es wäre leicht für ihn gewesen, sich gegen die Straftat zu entscheiden. Auch während des Übergriffs hätte er jederzeit vom Opfer ablassen und so den brutalen Übergriff beenden können. Dies tat der Beschwerdeführer allerdings erst nach einer verhältnismässig längeren Zeit. Er beendete den Angriff erst, als das Opfer um Hilfe rief.