Citation: 5A_361/2023 E. B

B.a. Mit Berufung an das Kantonsgericht St. Gallen beantragte die Mutter unter Aufhebung der entsprechenden Dispositivziffern des Entscheids des Kreisgerichts vom 21. Juni 2022 die alleinige Obhut über C.A.________, eine Besuchs- und Ferienregelung für den Vater, die Zusprechung von Kindesunterhalt und der Erziehungsgutschriften sowie die Aufhebung der Beistandschaft. Weiter beantragte sie, die D.________ AG für die Erstellung des "Gutachtens" nicht zu entschädigen, eventuell die Kosten zu kürzen. Schliesslich sei ihre unentgeltliche Rechtsvertreterin für die Durchführung des erstinstanzlichen Verfahrens mit Fr. 8'221.45 (inkl. Auslagen und MWST) zu entschädigen. Auch für das Berufungsverfahren ersuchte die Mutter um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Der Entscheid des Kreisgerichts über die gemeinsame elterliche Sorge blieb hingegen unangefochten und ist in Rechtskraft erwachsen. B.b. Nachdem das Kantonsgericht C.A.________ am 23. November 2022 angehört hatte, entschied es am 6. April 2023 (zugestellt am 18. April 2023), die Berufung der Mutter abzuweisen (Dispositivziff. 1). Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das Berufungsverfahren hiess es gut und legte die Entschädigung der unentgeltlichen Rechtsvertreterin der Mutter auf Fr. 8'481.40 (inkl. Auslagen und MWST) fest (Dispositivziff. 5).