Citation: 2C_902/2021 E. A

A.a. Gestützt auf eine Tierschutzmeldung der Einwohnerdienste Frauenfeld vom 10. Oktober 2020 führte das Veterinäramt des Kantons Thurgau am 12. Oktober 2020 bei A.________ eine Kontrolle durch. Dabei wurden vier in ihrem Eigentum stehende Hunde angetroffen - der deutsche Schäferhund "B.________", der Schäferhund-Collie-Mischling "C.________" sowie die Schäferhund-Mischlinge "D.________" und "E.________". Das Amt stellte diverse Mängel in der Hundehaltung fest und ordnete entsprechende Massnahmen an (Beseitigung von Verletzungs- und Gesundheitsgefahren; Verbesserung der Klima- und Haltungsbedingungen; Nachweis einer Wesensbeurteilung von "B.________"; Besuch einer Hundeschule mit "D.________" und "C.________"). Anlässlich einer Nachkontrolle vom 17. November 2020 stellte das Amt erneut Mängel fest und ordnete weitere Massnahmen an (mindestens zwei Stunden Bewegung pro Tag für die Hunde; Weiterführung des Hundetrainings; Schaffung von ausreichenden Rückzugsmöglichkeiten; tierärztliche Kontrolle von "D.________"). A.b. Nachdem A.________ die Vorgaben nur teilweise eingehalten hatte, eröffnete das Veterinäramt am 1. Dezember 2020 ein Administrativverfahren und sprach eine vorsorgliche Hundehaltebeschränkung auf maximal zwei Hunde aus. Zudem verfügte es weitere vorsorgliche Massnahmen (Zuchtverbot; tierärztliche Untersuchung von "D.________"; ausreichende Bewegung und mentale Beschäftigungsmöglichkeiten für die Hunde; Schaffung von ausreichenden Rückzugsmöglichkeiten). Bei einer weiteren Kontrolle am 19. Januar 2021 stellte das Amt fest, dass die Tierhaltung nach wie vor ungenügend sei. In der Folge ordnete es am 4. Februar 2021 die vorläufige Beschlagnahme der vier Hunde an und verfügte eine vorsorgliche Tierhaltebeschränkung.