Citation: I 422/06 10.08.2006 E. 6

6.1 Die Vorinstanz hat das ohne invalidisierende Gesundheitsschädigung mutmasslich erzielbare Einkommen (Valideneinkommen) für das Jahr 2003 (allfälliger Rentenbeginn als massgebender Vergleichszeitpunkt; vgl. BGE 129 V 222) auf der Grundlage der Tabelle TA1 der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamts für Statistik 2002 (LSE 2002), Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) des Wirtschaftszweiges Baugewerbe, Zentralwert Männer im privaten Sektor (Fr. 4765.-), festgesetzt. Nach Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung von 1,3 % und Umrechnung auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden resultierte für das Jahr 2003 ein Valideneinkommen von Fr. 60'385.10 (Fr. 4765.- x 12 : 40 x 41,7 x 1,013). Dieses Vorgehen ist rechtmässig und sachgerecht. Namentlich ist nicht zu beanstanden, dass sich die Vorinstanz mangels aussagekräftiger konkreter Anhaltspunkte - es konnte weder auf den vom Beschwerdeführer zuletzt erzielten Verdienst (weil der Beschwerdeführer Einkommen aus verschiedenen, teilweise nicht dokumentierten Arbeitsverhältnissen bezog) noch auf den Verdienst in den vorangehenden Jahren (wegen grosser Einkommensschwankungen und oft wechselnden Arbeitsverhältnissen) abgestellt werden - auf die in der LSE wiedergegebenen Durchschnittswerte gestützt hat. 6.2 Für die Bemessung des trotz gesundheitsbedingter Einschränkungen zumutbarerweise noch erzielbaren Einkommens (Invalideneinkommen) hat die Vorinstanz mangels erneuter Aufnahme einer Erwerbstätigkeit durch den Beschwerdeführer zulässigerweise ebenfalls die statistischen Durchschnittslöhne gemäss LSE herangezogen (BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/bb). Dabei hat das kantonale Gericht den nach der Rechtsprechung zu beachtenden Grundsätzen in allen Teilen Rechnung getragen, indem es vom monatlichen Bruttolohn (Zentralwert bei einer standardisierten Arbeitszeit von 40 Wochenstunden) der mit einfachen und repetitiven Arbeiten (Anforderungsniveau 4) im gesamten privaten Sektor beschäftigten Männer im Jahr 2002 von Fr. 4557.- (Tabelle TA1) ausgegangen ist und diesen Wert um den Nominallohnindex 2003 von 1,3 % und auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden hochgerechnet hat, was bei einer zumutbaren Leistungsfähigkeit von 80 % zu einem Invalideneinkommen von Fr. 46'199.30 (Fr. 4557.- x 12 : 40 x 41,7 x 1,013 x 0,8) führt. Dass es der zu erwartenden behinderungsbedingten Verdiensteinbusse sowie allfälligen weiteren lohnmindernden Faktoren mit einem Abzug von 10 % vom Tabellenlohn (vgl. dazu BGE 126 V 79 ff. Erw. 5b mit Hinweisen) Rechnung getragen hat, lässt sich ebenso wenig beanstanden. 6.3 Die Gegenüberstellung des Valideneinkommens von Fr. 60'385.10 und des Invalideneinkommens von demnach Fr. 41'579.40 (0,9 x Fr. 46'199.30) ergibt einen Invaliditätsgrad von 31 % (zur Rundung: BGE 130 V 121). Damit besteht kein Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung, wie die Vorinstanz richtig erkannt hat. 6.4 An diesem Ergebnis würde sich nach der zutreffenden Darstellung im angefochtenen Entscheid selbst dann nichts ändern, wenn - wie der Beschwerdeführer einwenden lässt - beim hypothetischen Valideneinkommen mit Blick auf die vom Beschwerdeführer von 1968 bis 1971 in Polen absolvierte Schlosserausbildung vom Anforderungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt) ausgegangen würde. Denn auf diese Weise resultierte ein Valideneinkommen von Fr. 66'962.20 (Fr. 5284.- x 12 : 40 x 41,7 x 1,013) und ein (die anspruchserhebliche Schwelle ebenso wenig erreichender) Invaliditätsgrad von 38 %.