Citation: 5P.241/2001 08.10.2001 E. 1

1.- Die Eheleute C.T.________ und H.T.________ schlossen im Oktober 1998 eine Scheidungskonvention, worin sich der Ehemann verpflichtete, seiner Ehegattin bis Ende 1999Fr. 2'500'000.-- zu bezahlen. Die Scheidungskonvention wurde richterlich genehmigt und das Scheidungsurteil am 7. Mai 1999 rechtskräftig. In einer gleichzeitig zur Ehescheidungskonvention abgeschlossenen, indes richterlich nicht genehmigten Zusatzvereinbarung "Ergänzungen und Präzisierungen der Scheidungskonvention" verabredeten die Parteien, der im Scheidungskonvenium stipulierte Betrag von Fr. 2'500'000.-- entspreche dem mutmasslichen Verkaufserlös einer auf den Namen der Ehefrau eingetragenen Liegenschaft in Wien. Die in der Scheidungskonvention enthaltene Zahlungspflicht des Ehemannes sei daher in dem Sinne zu verstehen, dass die Ehefrau den aus dem Verkauf der Wiener Liegenschaft erzielten Erlös behalten könne. Ein Anspruch der Ehefrau gegen den Ehemann auf Auszahlung von Fr. 2'500'000.-- bestehe dagegen nicht. Im Oktober 2000 erwirkte C.T.________ für ihre in der Scheidungskonvention ausgewiesene Forderung überFr. 2'500'000.-- gegen den im Ausland wohnenden Schuldner H.T.________ beim Bezirksgerichtspräsidium X.________ den Erlass eines Arrestbefehls, wonach das Grundstück Grundbuch Y.________, Nr. ..., Plan ..., zu verarrestieren sei. Im Grundbuch ist als Eigentümerin des fraglichen Grundstücks M.F.________, die Lebenspartnerin von H.T.________, eingetragen. In der Folge erhob M.F.________ Einsprache gegen den Arrestbefehl, die vom Präsidenten des Bezirksgerichtes X.________ abgewiesen wurde. Eine hiergegen gerichtete Beschwerde wurde vom Obergericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 29. Mai 2001 abgewiesen. M.F.________ ficht den vorinstanzlichen Entscheid mit staatsrechtlicher Beschwerde an und beantragt dem Bundesgericht, das angefochtene Urteil sei aufzuheben. Ihr Gesuch, der Beschwerde aufschiebende Wirkung zuzuerkennen, ist vom Präsidenten der II. Zivilabteilung mit Verfügung vom 17. Juli 2001 abgewiesen worden. Vernehmlassungen sind keine eingeholt worden.