Citation: 2C_205/2019 E. A

Am 18. Mai 1995 bzw. 18. September 2008 verstarben die Eheleute B.C.________ und D.C.________. Sie hinterliessen drei Töchter: E.________, F.________ und G.________. Das Betreibungsamt Bern-Mittelland pfändete in der Folge den Anteil von E.________ am ungeteilten Nachlass im Umfang von rund Fr. 110'000.--. Das Obergericht Bern ordnete am 4. Oktober 2013 die Auflösung des Nachlasses an, worauf das Bezirksgericht Kulm am 10. November 2015 seine Zustimmung zu einem Erbteilungsvertrag zwischen E.________ einerseits und ihren beiden Schwestern andererseits erteilte. E.________ wurde dabei ein Erbanteil von Fr. 1'944'764.80 zugesprochen. E.________, anwaltlich vertreten durch A.________, focht den Entscheid des Bezirksgerichts Kulm zunächst am 3. Dezember 2015 beim Obergericht des Kantons Aargau und danach am 6. Juni 2016 beim Bundesgericht erfolglos an (Urteil 5A_434/2016 vom 10. Januar 2017). Am 21. April 2016 schloss E.________ mit der H.________ AG eine schriftliche Honorarvereinbarung mit folgendem Wortlaut ab: