Citation: 1P.260/2002 01.10.2002 E. 1

1.1 Der auf kantonales Recht gestützte Kostenentscheid des Obergerichtes ist ein letztinstanzlicher, kantonaler Entscheid (§ 233 ff. des Strafprozessgesetzes des Kantons Luzern vom 3. Juni 1957 [StPO]). Hiergegen steht die staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte offen (Art. 84 Abs. 1 lit. a, Art. 84 Abs. 2 und Art. 86 OG). Der Beschwerdeführer ist durch die Auferlegung von Gerichtskosten in seinen rechtlich geschützten Interessen berührt und damit zur Beschwerde legitimiert (Art. 88 OG). Das Urteil des Obergerichtes ist dem Beschwerdeführer bereits am 28. März 2002 zugegangen. Die Beschwerdeschrift wurde erst am 7. Mai 2002 zum Versand aufgegeben. Da gesetzliche Fristen jedoch gemäss Art. 34 Abs. 1 lit. a OG vom siebten Tage vor Ostern bis und mit dem siebten Tage nach Ostern stillstehen, ist die Beschwerdefrist nach Art. 89 Abs. 1 OG gewahrt. Auf die Beschwerde ist daher - unter dem Vorbehalt gehörig begründeter Rügen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 125 I 492 E. 1b S. 495; 122 I 70 E. 1c S. 73) - grundsätzlich einzutreten.