Citation: 4D_181/2024 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog, das Rechtsöffnungsgesuch stützte sich auf die Veranlagungsanzeige betreffend Kantonssteuer über die Grundstückgewinne 2021 vom 26. Mai 2023 sowie die diesbezügliche Abrechnung. Als Adresse habe diese Verfügung die frühere Adresse des Beschwerdeführers in U.________ aufgeführt, wo er nachweislich seit seiner Inhaftierung nicht mehr gewohnt habe. Der Beschwerdeführer mache indes nicht geltend, die Veranlagungsanzeige und die dazugehörige Rechnung seien ihm gar nie zugestellt worden. Er mache geltend, ihm seien diese zu spät zugestellt worden, sodass die Einsprachefrist gemäss seiner Einschätzung bereits abgelaufen gewesen wäre. Dies sei unzutreffend, da die Veranlagungsanzeige klar aufzeige, dass die Abrechnung innert 30 Tagen nach der Zustellung mittels Einsprache angefochten werden könne. Diese Rechtsmittelbelehrung sei auch für einen Laien verständlich formuliert. Die zwar verspätet, aber dennoch zugestellte Veranlagungsanzeige und Abrechnung der Grundstückgewinnsteuer 2021 sei vollstreckbar und der Rechtsöffnungstitel gültig. Mit den übrigen Erwägungen der Erstinstanz setze sich der Beschwerdeführer nicht auseinander und zeige nicht auf, an welchen Mängeln der angefochtene Entscheid leiden würde und inwiefern die Vorinstanz das Recht verletzt habe oder weshalb die Sachverhaltsfeststellung unrichtig sei. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wies die Vorinstanz mit der Begründung ab, die Beschwerde sei aussichtslos; eine Partei, die über die nötigen Mittel verfüge, würde sich bei vernünftiger Überlegung nicht zum Prozess entschliessen.