Citation: 5A_579/2020 E. 4

Vor Bundesgericht stellen die Beschwerdeführer keine Anträge. Sie machen geltend, die Steuerbehörde versuche mit Hilfe des Betreibungsamtes, die gesamte Steuerschuld 2017-2019 auf die unschuldige Beschwerdeführerin zu überwälzen. Alle Behörden und Gerichte ignorierten, dass gemäss den Grundrechten der Verfassung keine solidarische Haftung der Ehegatten bestehe. Die Beschwerdeführerin sei bereit, ihren Anteil der Steuern zu zahlen, gemäss ihrem prozentualen Verdienst. Die Beschwerdeführerin werde in die Schulden getrieben, die sie nicht verursacht habe. Damit werde eine intakte Familie zerstört und sie müssten eine Trennungsvereinbarung unterzeichnen bzw. seien zur Scheidung gezwungen, womit auch das Kind Schaden nehme. Bei alldem setzen sich die Beschwerdeführer mit den Erwägungen des Obergerichts nicht auseinander und sie zeigen nicht auf, weshalb das Obergericht (als Aufsichtsbehörde) auf ihre Beschwerden hätte eintreten müssen. Insbesondere zeigen sie nicht auf, dass ihre kantonalen Beschwerden genügend begründet oder rechtzeitig gewesen wären. Soweit die Beschwerdeführer ausserdem geltend machen, dass das Betreibungsamt das Existenzminimum (offenbar von A.________) willkürlich und ohne seine Anwesenheit festgelegt habe, so hat bereits das Obergericht darauf hingewiesen, dass sie beim Betreibungsamt eine Revision verlangen müssen, wenn sie unvollständige Angaben gemacht haben. Auch darauf gehen die Beschwerdeführer nicht ein. Die Beschwerde ist demnach offensichtlich unzulässig bzw. sie enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG). A.________ kündigt zwar an, dass er nach der Rückkehr seiner Frau und seines Sohnes weitere Details zur Verletzung der Grundrechte präsentieren werde. Da die Beschwerdeführer den angefochtenen Entscheid jedoch am 4. Juli 2020 entgegengenommen haben, ist die zehntägige Beschwerdefrist (Art. 100 Abs. 2 lit. a BGG) am 14. Juli 2020, und damit vor den Gerichtsferien (Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG), abgelaufen. Eine allfällige weitere Eingabe braucht demnach nicht abgewartet zu werden und der Nichteintretensentscheid kann sofort gefällt werden.