Citation: 8C_717/2020 E. 5.3

5.3. Inwiefern es den von der Beschwerdegegnerin beauftragten Spezialisten am erforderlichen Fachwissen gefehlt haben sollte, ist angesichts der Ausbildung des Dr. med. H.________ als Orthopädischer Chirurge und Traumatologe des Bewegungsapparates nicht erkennbar. Gleiches gilt insoweit, als beschwerdeweise geltend gemacht wird, der Privatgutachter PD Dr. med. F.________ habe sich im Gegensatz zu den versicherungsinternen Ärzten auf die neueste Literatur und Evidenzlage rund um die Pathogenese von Meniskusrissen gestützt, wobei zusätzlich auf einen jüngeren Fachbeitrag hingewiesen wird (Simone Waldt, Meniskus-Update, in: Radiologie up2date 2013 S. 285 ff.). Der vom Beschwerdeführer beauftragte PD Dr. med. F.________ geht ausdrücklich davon aus, dass die festgestellte Meniskusläsion (radiärer Riss) durch ein adäquates Trauma verursacht worden sei. Dass er diesbezüglich von dem von der Vorinstanz festgestellten Unfallhergang ausging, lässt sich seinen Ausführungen indessen nicht entnehmen. Im Übrigen stützten sich auch die versicherungsinternen Ärzte auf eine lange Literaturliste.