Citation: I 163/00 08.03.2001 E. 3

3.- Hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Arbeitsunfähigkeit ist mit allen Verfahrensbeteiligten von einem Valideneinkommen (hypothetisches Einkommen ohne Invalidität) für das Jahr 1997 in Höhe von Fr. 70'200.- abzustellen. Für die Bestimmung des Invalideneinkommens (hypothetisches Einkommen nach Eintritt der Invalidität) ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil der Versicherte nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihm an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können rechtsprechungsgemäss Tabellenlöhne beigezogen werden (BGE 126 V 75 Erw. 3b/aa und bb mit Hinweisen). Nachdem der Beschwerdeführer seit Ende 1995 keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgeht, ist es nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz - zwar nur im Rahmen einer Plausibilitätsprüfung - auf die Tabellenlöhne zurückgriff. Es ist daher einerseits den Rügen hinsichtlich der von der Verwaltung beigezogenen internen Arbeitsplatzdokumentationen (DAP) nicht nachzugehen. Andererseits fällt ein Abstellen auf die nicht näher begründeten Schätzungen durch die Berufliche Abklärungs- und Ausbildungsstätte A.________ (gemäss Bericht vom 2. Juni 1997 Fr. 39'000.- brutto; gemäss Bericht vom 24. Oktober 1996 Fr. 39'000.- bis Fr. 41'600.- brutto) ausser Betracht. Die Vorinstanz hat schliesslich weder willkürlich noch in Verletzung des verfassungsrechtlichen Gebotes der Begründungspflicht (Art. 8 Abs. 1 BV) gehandelt, indem sie den Abzug von 15 % vom Tabellenlohn damit begründete, gesundheitlich beeinträchtigte Personen seien im Vergleich zu voll leistungsfähigen Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt. Ein Abzug von 15 % ist angesichts der gesamten persönlichen und beruflichen Verhältnisse nicht zu beanstanden. Triftige Gründe für eine nach den Grundsätzen über die richterliche Ermessenskontrolle (BGE 123 V 152 Erw. 2) abweichende Ermessensausübung liegen jedenfalls nicht vor (vgl. zur Kürzung von Tabellenlöhnen BGE 126 V 80 Erw. 5b/bb und cc).