Citation: 6B_895/2016 E. 1.4.2

1.4.2. Die Vorinstanz stellt zur Anklage wegen pflichtwidrigen Verhaltens bei einem Unfall sachverhaltlich fest, die Beschwerdeführerin sei geständig, die Unfallstelle verlassen zu haben, ohne irgendwelche Massnahmen ergriffen oder jemanden informiert zu haben. Sie habe sich nicht auf ihren Bruder verlassen können, der nach ihrer Aussage "so dermassen betrunken" war und offenbar noch "irgendetwas Dummes" machen wollte. Sie habe damit ihre Pflicht gemäss aArt. 51 Abs. 1 SVG verletzt. Weiter habe sie es unterlassen, gemäss aArt. 51 Abs. 3 SVG die Geschädigte oder die Polizei zu informieren. Sie habe den objektiven Tatbestand eingeräumt. Subjektiv habe sie sich bewusst gegen das Sichern der Unfallstelle entschieden. Ebenso habe sie es wissentlich und willentlich unterlassen, die Geschädigte oder die Polizei zu informieren. Da sie dazu in der Lage gewesen wäre, liege keine Schuldunfähigkeit vor (Urteil S. 10 f.). Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht (vgl. Urteil 6B_257/2015 vom 24. August 2015 E. 2.3).