Citation: 1P.271/2001 05.11.2001 E. 1

1.- In formeller Hinsicht rügt die Beschwerdeführerin vorerst sinngemäss eine Verletzung von Art. 30 Abs. 1 BV, der einen Anspruch auf ein unabhängiges und unparteiisches Gericht einräumt. Sie macht geltend, die Verwaltungsrichter seien nicht unabhängig und unparteiisch, weil Dr. Bruno Gutzwiller als Präsident des Landeskirchenrates den Ent- scheid vom 7. Juni 2000 unterzeichnet hatte und gleichzeitig Richter bzw. Vizepräsident des Verwaltungsgerichts ist. Diese Rüge erweist sich als unbegründet. Der allei- nige Umstand, dass ein Organ einer unteren Instanz zu- sätzlich als Richter in einem übergeordneten Gericht amtet, lässt die übrigen Richter nicht als voreingenommen oder par- teiisch erscheinen. Vielmehr müssten zur Bejahung der Par- teilichkeit besondere Umstände hinzutreten. Die Beschwerde- führerin zeigt keine solche Umstände auf. Sie macht insbe- sondere nicht geltend, Dr. Gutzwiller habe am angefochtenen Entscheid mitgewirkt oder auf ihn eingewirkt. Dem Leitzettel in den Akten kann ferner entnommen, dass das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht ohne Dr. Gutzwiller durchgeführt wurde. Unter diesen Umständen kann offen bleiben, ob die Beschwerdeführerin den vor Bundesgericht vorgebrachten Um- stand nicht schon vor dem Verwaltungsgericht hätte vorbrin- gen müssen.