Citation: 8C_194/2022 E. 7.1

7.1. Was zunächst die Statusfrage betrifft, wird vorgebracht, gestützt auf die Angaben der Arbeitgeberin sei von einer Erwerbstätigkeit im Umfang von 75 % auszugehen. Das kantonale Gericht stellte fest, die Beschwerdeführerin habe anlässlich der Abklärung im Haushalt erklärt, als Gesunde im 65 %-Pensum im Nachtdienst zu arbeiten. Anhand der von ihr eingeholten Beweisauskunft der vormaligen Arbeitgeberin errechnete die Vorinstanz den (bis 2018 hypothetisch erzielbaren) Lohn für ein Vollzeitpensum (Fr. 93'285.-) und verglich diesen mit den tatsächlichen Einkommen gemäss IK-Auszug. Daraus schloss sie, dass die dort ausgewiesenen Löhne einem Pensum von 74 % entsprächen. Es bedürfe indessen keiner abschliessenden Beurteilung, da auch bei Annahme eines 74 %-Pensums kein rentenbegründender Invaliditätsgrad von mindestens 40 % resultiere. Inwiefern die Vorinstanz diesbezüglich offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellungen getroffen haben sollte, wird beschwerdeweise nicht dargetan und ist nicht erkennbar. Die Beschwerdeführerin beruft sich auf die von ihr selber eingeholten Angaben der Spitex vom 15. (richtig: 13.) Januar 2021. Inwiefern gestützt darauf das von der Beschwerdeführerin behauptete 75 %-Pensum bewiesen werden könnte, ist indessen nicht erkennbar. Dem betreffenden Schreiben lässt sich lediglich sinngemäss entnehmen, dass sich mit dem gleichen zeitlichen Pensum bei dem von der Beschwerdeführerin ausgeübten Nachtdienst mehr Lohn habe erzielen lassen als im Tagdienst, nämlich 65 statt 60 % des Verdienstes für ein Vollzeitpensum. Daraus kann die Beschwerdeführerin bezüglich der Statusfrage nichts zu ihren Gunsten ableiten. Dass die Vorinstanz jedenfalls nicht von dem von der Beschwerdeführerin behaupteten 75 %-Pensum ausging, auf eine exakte Feststellung des hypothetischen Umfangs der Erwerbstätigkeit als Gesunde jedoch verzichtete, ist nicht zu beanstanden.