Citation: 1C_143/2018 E. 3

Die Beschwerdeführer machen geltend, die Kostenauflage sei willkürlich: Zum einen habe das Bundesgericht in seinen Erwägungen ausdrücklich festgehalten, dass es sich rechtfertige, ihnen keine Kosten aufzuerlegen. Zum anderen hätten sie sich am verwaltungsgerichtlichen Verfahren nicht beteiligt und damit keine Kosten verursacht. Sie hätten überdies vor zwei Instanzen gewonnen, was zeige, dass ihr Standpunkt vertretbar gewesen sei. Dies habe auch das Bundesgericht bestätigt, habe es doch anerkannt, dass verschiedene Lösungsansätze vertretbar seien (E. 6.3). Schliesslich sei zu berücksichtigen, dass es sich um eine Sache von öffentlichem Interesse gehandelt habe. Unter diesen Umständen verletze es das Willkürverbot (Art. 9 BV), das Rechtsgleichheitsgebot (Art. 8 BV), die Verfahrensgarantien von Art. 29 BV und Art. 6 EMRK sowie die Rechtsweggarantie (Art. 29a BV), ihnen Kosten aufzuerlegen.