Citation: 9C_498/2021 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat sowohl die Anforderung von Unterlagen durch die Beschwerdegegnerin als auch die Herausgabe des Extraits durch die C.________ SA als rechtmässig erachtet. Es hat daraus gefolgert, dass die betreffenden Dokumente unter keinem Aspekt einem Verwertungsverbot unterliegen würden. Diesbezüglich bestehe auch kein Anlass, das Gutachten von Dr. med. D.________ samt ergänzender Stellungnahme aus den Akten zu entfernen. Der Expertise hat es sodann Beweiskraft zuerkannt und gestützt darauf seit Juli 2014 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % in der angestammten sowie von 70 % in einer leidensangepassten Tätigkeit angenommen. Auf eine Prüfung der Indikatoren hat die Vorinstanz unter Verweis auf die Invaliditätsbemessung verzichtet. Zu Gunsten der Beschwerdeführerin ist sie hierbei vom Status einer ganztägig Erwerbstätigen ausgegangen, hat bei der Ermittlung von Validen- und Invalideneinkommen auf den gleichen Tabellenwert (Lohnstrukturerhebung [LSE] des Bundesamtes für Statistik [BFS] 2014, TA1, Total, Kompetenzniveau 1, Frauen) abgestellt und so für den potenziellen Rentenbeginn ab Juli 2015 unter Verneinung eines Tabellenabzugs einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von "maximal 30 %" ermittelt.