Citation: 8C_177/2024 E. 3

Dem weiteren formellen Einwand, das angefochtene Urteil sei selbst bei Nichtberücksichtigung des erwähnten handchirurgischen Gutachtens der B.________ aufzuheben, weil die Beschwerdegegnerin die Beurteilung des Unfallversicherers nicht abgewartet habe, ist entgegenzuhalten, dass weder der Invalidenversicherung noch der Unfallversicherung Vorrang gegenüber dem jeweils anderen Sozialversicherungszweig zukommt. Der Entscheid über die Höhe des Invaliditätsgrades durch die Unfallversicherung hat für die Invalidenversicherung denn auch keine Bindungswirkung (statt vieler: BGE 133 V 549 E. 6; Urteil 8C_719/2020 vom 7. April 2021 E. 4). Von einem aus verfahrensrechtlicher Sicht unzulässigen "Vorpreschen" der Beschwerdegegnerin, welches die vom Beschwerdeführer verlangte Rückweisung rechtfertigen würde, kann daher keine Rede sein.