Citation: 5A_344/2015 E. 5.3

5.3. Schliesslich will der Beschwerdeführer auch im Berufungsverfahren eine Gehörsverletzung ausgemacht haben: Im Streit um die Alimente für die Tochter E.________ berücksichtige Kantonsrichter G.________ "offensichtliche vorliegende Belege, Gesetz und übliche Rechtsprechung nicht, ebenso wenig wie Replik oder andere vorgelegte Unterlagen", und verweigere ihm damit das rechtliche Gehör "in weiten Strecken". Mit solch vagen Andeutungen ist von vornherein keine Gehörsverletzung darzutun. Im Übrigen vermittelt der verfassungsmässige Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) dem Rechtsunterworfenen kein Recht darauf, dass sich die Behörde zu allen Eingaben, Unterlagen und Streitpunkten einlässlich äussert und jedes einzelne Vorbringen widerlegt. Es genügt, wenn sie ihren Entscheid so abfasst, dass der Betroffene sich über dessen Tragweite ein Bild machen und ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann (s. zum Ganzen BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88; 133 III 439 E. 3.3 S. 445). Inwiefern er den angefochtenen Entscheid nicht hätte nachvollziehen können, tut der Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich.