Citation: 2C_148/2019 E. 3.2

3.2. Der in Art. 5 Abs. 2 BV verankerte Grundsatz der Verhältnismässigkeit stellt ein verfassungsmässiges Prinzip und kein Grundrecht dar (BGE 134 I 153 E. 4.1 S. 156). Er verlangt, dass behördliche Massnahmen für das Erreichen des im öffentlichen oder privaten Interesse liegenden Zieles geeignet und erforderlich sind und sich für die Betroffenen als zumutbar erweisen (vgl. BGE 137 I 31 E. 7.5.2 S. 53; 136 I 87 E. 3.2 S. 92; Urteil 2C_545/2014 vom 9. Januar 2015 E. 5). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung kann die Verhältnismässigkeit im Rahmen einer Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten bei der Anwendung kantonalen Rechts ausserhalb des Schutzbereiches spezieller Grundrechte nur unter dem Gesichtswinkel des Willkürverbots angerufen werden (BGE 134 I 153 E. 4.3 S. 158). Die Beschwerdeführerin macht keine Grundrechtsverletzungen geltend. Folglich kann vorliegend nur geprüft werden, ob die Beschlagnahme und Euthanasierung des Hundes offensichtlich unverhältnismässige Anordnungen darstellen und damit gegen das Willkürverbot (Art. 9 BV) verstossen. Ob die Beschwerdeschrift diesbezüglich der qualifizierten Rüge- und Begründungspflicht gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG genügt (vgl. E. 1.2 hiervor), ist fraglich. Dies kann jedoch offen bleiben, weil sich die Beschwerde ohnehin auch in diesem Punkt als unbegründet erweist.