Citation: 2C_515/2017 E. 2.3.4

2.3.4. In Bezug auf die desolate finanzielle Situation des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz alles Wesentliche dargelegt (vgl. angefochtener Entscheid E. 3.3). So war dieser im Zeitpunkt der zweiten Verwarnung mit offenen Verlustscheinen in der Höhe von Fr. 178'334.40 und 35 Betreibungen im Umfang von Fr. 175'273.-- im Betreibungsregister verzeichnet. Gemäss Betreibungsregisterauszug per 3. März 2016 betrug das Total der offenen Verlustscheine Fr. 406'033.45 und der Beschwerdeführer war mit 42 Betreibungen über total Fr. 192'273.85 verzeichnet. Damit ist der Schluss der Vorinstanz, seit der zweiten Verwarnung seien neue Betreibungen und Verlustscheine hinzugekommen, nicht zu beanstanden. Ebenso zutreffend ist die Folgerung, dass die offenbar vom Beschwerdeführer eingeleiteten Sanierungsmassnahmen zwar zu begrüssen, jedoch eindeutig zu spät und erst unter dem Druck des vorliegenden Verfahrens erfolgt seien. Bei realistischer Betrachtungsweise steht deshalb eine erfolgreiche Schuldensanierung bei Weitem nicht in Aussicht. Daran vermag auch der vom Beschwerdeführer angestrengte Prozess gegen die Versicherung E.________, welcher offenbar vor dem Bezirksgericht Kreuzlingen hängig ist (vgl. dazu auch E. 1.4 hiervor), nichts zu ändern. Angesichts der zahlreichen öffentlich-rechtlichen und privatrechtlichen Schulden durfte die Vorinstanz davon ausgehen, es liege eine mutwillige oder zumindest leichtfertige Nichterfüllung der finanziellen Verpflichtungen im Sinne von Art. 80 Abs. 1 lit. b VZAE vor (vgl. Urteil 2C_253/2015 vom 9. September 2015 E. 3.2 mit Hinweisen).