Citation: 7B_734/2023 E. 2.3.2

2.3.2. In formeller Hinsicht ausreichend ist entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers auch die Begründung des subjektiven Tatbestands der versuchten Tötung (siehe dazu auch E. 3 unten). Dass die rechtlichen Erwägungen dabei relativ kurz ausfallen, ist dabei einzig dem Umstand geschuldet, dass der Beschwerdeführer laut Vorinstanz im Berufungsverfahren nur den Sachverhalt, nicht aber die rechtliche Subsumption infrage gestellt hat. Die Sachverhaltsfeststellung wird denn auch einlässlich genug begründet, wobei nach der Rechtsprechung nicht erforderlich ist, dass sich das Gericht ausdrücklich mit jeder tatsächlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzt. Entscheidend ist, dass es in seiner Begründung wenigstens kurz die wesentlichen Überlegungen nennt, von denen es sich hat leiten lassen und auf die es seinen Entscheid stützt (BGE 147 IV 409 E. 5.3.4 mit Hinweisen). Dies ist vorliegend der Fall, womit dem Anspruch auf rechtliches Gehör des Beschwerdeführers (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 3 Abs. 2 lit. c und Art. 107 StPO) Genüge getan ist.