Citation: 1B_639/2021 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer rügt die Verletzung mehrerer Prinzipien sowie bundesgesetzlicher und verfassungsrechtlicher Bestimmungen, weil die Vorinstanz den Vorführungsbefehl erlassen habe, ohne vorher mit ihm Kontakt aufgenommen zu haben. Dabei übersieht er, dass die polizeiliche Vorführung regelmässig mit einem Überraschungseffekt verbunden ist (vgl. Urteil 1B_160/2012 vom 20. September 2012 E. 2.3.2) und ohne die vorgängige Kenntnis der betroffenen Person ausgeführt wird. Die Rüge des Beschwerdeführers zielt daher ins Leere; insbesondere ist eine Verletzung dessen Anspruchs auf rechtliches Gehör vorliegend zu verneinen.