Citation: U 47/01 22.08.2003 E. 2

Im kantonalen Entscheid werden die gesetzlichen Voraussetzungen über die Gewährung von Versicherungsleistungen bei Unfällen, namentlich den Anspruch auf Taggeldleistungen (Art. 16 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit Art. 19 Abs. 1 UVG) und Heilbehandlung (Art. 10 UVG) unter Hinweis auf den Einspracheentscheid vom 10. November 1999 dargelegt. Darauf wird verwiesen. Die Vorinstanz hat jedoch die für die Adäquanzprüfung zu berücksichtigenden Kriterien von BGE 115 V 139 f., statt von BGE 117 V 359 ff. dargestellt, obwohl sie erwogen hat, es sei im vorliegenden Fall die Adäquanzprüfung nach BGE 117 V 359 ff. vorzunehmen. Zudem ist zu berücksichtigen, dass für die richterliche Beurteilung grundsätzlich die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Erlasses des strittigen Einspracheentscheids massgebend sind (RKUV 2001 Nr. U 419 S. 101 Erw. 2 mit Hinweisen). Zu ergänzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheids (hier: 10. November 1999) eingetretene Rechts- und Sachverhaltsänderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht berücksichtigt werden (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b).