Citation: 8C_521/2020 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin rügt eine unvollständige resp. willkürliche Feststellung des Sachverhalts sowie eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes. Das kantonale Gericht habe unberücksichtigt gelassen, dass sie vom 4. Februar bis 4. Juni 2016 krankheitsbedingt arbeitsunfähig gewesen sei. Dies sei insofern entscheidrelevant, als die Lohnfortzahlungspflicht der B.________ GmbH nur 60 Tage, also vom 4. Februar bis und mit 3. April 2016, gedauert habe. Das ergebe sich auch aus der Lohnaufstellung der damaligen Arbeitgeberin vom 22. August 2016, worin eine "Lohnzahlung nach OR Fr. 4'000.00 brutto während 60 Tagen Krankheit, gleich Fr. 8'000.00" aufgeführt sei. Aufgrund dieser Aktenlage stehe fest, dass sie für den Rest des Monats April und die Monate Mai und Juni 2020 keine weiteren Lohnzahlungen erhalten habe. Entsprechend sei im Jahreslohnkonto per 31. Dezember 2016 für die Monate Mai und Juni 2016 keine Lohnzahlung verbucht worden. Soweit das kantonale Gericht zum Schluss gelangt sei, sie habe bis zum 31. Juli 2016 "Krankenlohn" erhalten, verletze dies das Willkürverbot. Jedenfalls wäre im Falle von Zweifeln eine klärende Anfrage bei der B.________ GmbH geboten gewesen.