Citation: 1C_496/2022 E. 2.2

2.2. Die Anwendung kantonalen Rechts als solches überprüft das Bundesgericht dabei - abgesehen von hier nicht einschlägigen Ausnahmen - nicht mit voller Kognition, sondern lediglich unter dem Blickwinkel der Willkür und nur insoweit, als eine solche Rüge in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet worden ist (vgl. Art. 95 BGG i.V.m. Art. 9 BV und Art. 106 Abs. 2 BGG). Willkürlich ist ein Entscheid, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Dass eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, begründet für sich keine Willkür (vgl. BGE 149 II 225 E. 5.2; 144 I 113 E. 7.1).