Citation: 8C_688/2021 E. A

A.a. A.________, geboren 1968, arbeitete vom 4. Mai bis 2. Oktober 2016 als Freelancer bei der B.________ AG, und war dadurch bei der Basler Versicherung AG (nachfolgend: Basler) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Mit Schreiben vom 20. April 2017 teilte er der Basler mit, er habe am 18. Oktober 2016 im Rahmen eines operativen Eingriffs an der Halswirbelsäule (HWS) im Spital C.________ Rückenmarksverletzungen erlitten und leide seither an einer inkompletten, rechtsbetonten Tetraplegie sub C5. Die Basler lehnte ihre Leistungspflicht mit Verfügung vom 15. Juni 2017 ab mit der Begründung, es handle sich beim Ereignis vom 18. Oktober 2016 nicht um einen Unfall. A.b. Im Rahmen des Einspracheverfahrens holte die Basler ein Aktengutachten der Prof. Dr. med. D.________ und PD Dr. med. E.________, beides Fachärzte für Neurochirurgie des Klinikums F.________, ein (Gutachten vom 25. Mai 2020). Die Experten bejahten zwar einen Behandlungsfehler, jedoch sei der Operateur nicht vom medizinisch Üblichen ganz erheblich abgewichen. Gestützt auf diese Beurteilung bestätigte die Basler im Einspracheentscheid vom 30. Oktober 2020 die Ablehnung ihrer Leistungspflicht.