Citation: 2C_1118/2016 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer zeigte sich über Jahre hinweg als unbelehrbar. Das Obergericht des Kantons Thurgau bezeichnete seine Unbelehrbarkeit als "ausgeprägt"; zudem ging es in seinem Urteil vom 7. Oktober 2013 davon aus, dass der Beschwerdeführer sich - trotz der von ihm geltend gemachten Behandlung seiner Spiel- und Alkoholsucht - mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit wiederum in der Drogenszene qualifiziert strafbar machen und die Gesundheit einer Vielzahl von Personen gefährden könnte. Alles in allem - so das obergerichtliche Strafurteil - liege die ausgesprochene Strafe von 24 Monaten an der unteren Grenze; eine Straferhöhung komme nur aufgrund des Verschlechterungsverbots nicht infrage. Bereits das Obergericht des Kantons Zürich hatte angenommen, dass der Beschwerdeführer sich durch die verschiedenen Strafverfahren bisher überhaupt nicht beeindrucken liess. Sein Verhalten zeige eine erhebliche Gleichgültigkeit der hiesigen Rechtsordnung gegenüber. Bei den Verurteilungen im Zusammenhang mit den SVG-Delikten habe es sich "keineswegs" um Bagatellverstösse gehandelt. Es verzichtete indessen (noch) auf den Widerruf des bedingten Vollzugs der durch das Strafgericht des Saanebezirks am 25. Januar 2006 ausgesprochenen Strafe und hielt fest, es sei "im Sinne einer Gesamtwürdigung und vor allem auch im Sinne einer letzten Chance angezeigt", die Vorstrafe nicht zu widerrufen, dürfe doch zugunsten des Beschwerdeführers davon ausgegangen werden, dass er durch das Strafverfahren, in dessen Rahmen er immerhin zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 6 Monaten verurteilt werde, "genügend beeindruckt" sei, um inskünftig nicht mehr straffällig zu werden. Eine besonders positive Entwicklung seiner Lebensumstände sei indessen kaum ersichtlich oder absehbar.