Citation: 8C_50/2014 E. 4.1.3

4.1.3. Von einer vorbestandenen Varusgonarthrose sprechen auch die von der Beschwerdegegnerin beauftragten Dres. med. K.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, und L.________, Spezialarzt FMH Chirurgie - beides sie beratende Ärzte. Dr. med. K.________ nimmt gemäss Bericht vom 9. März 2011 an, der Unfall vom 3. September 2008 habe mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu einer vorübergehenden Verschlimmerung des Zustandes geführt, doch sei der status quo sine rund 12 Wochen nach der am 30. September 2009 durchgeführten Arthroskopie, spätestens aber anlässlich der Knieprothesenoperation vom 5. Mai 2010, wieder erreicht gewesen. Dr. med. L.________ hält in seinem Bericht vom 7. Februar 2012 fest, nachträglich sei kaum mehr beurteilbar, ob die Meniskusruptur arthrose- oder unfallbedingt sei; er erachte die Meniskusruptur am linken Kniegelenk nur möglicherweise als natürlich unfallkausal. Auch in seiner Stellungnahme vom 27. März 2012 hält er daran fest, dass die Unfallkausalität der Meniskusruptur links lediglich mit dem Beweisgrad der Möglichkeit zu beurteilen sei. Betont wird dabei, dass die im Juni und im September 2009 angefertigten Röntgen- und MRI-Bilder massive arthrotische Veränderungen im medialen Kniegelenkkompartiment zeigten, die wesentlich älter als ein Jahr sein müssten, weil solche Veränderungen nicht innerhalb eines Jahres nach einer Meniskusverletzung auftreten könnten.