Citation: 4A_418/2017 E. 4.1.1

4.1.1. Betreffend Gerichtskosten führte die Vorinstanz in ihrer Hauptbegründung aus, die Beschwerdeführer hätten beantragt, die Gerichtskosten seien "zum überwiegenden Teil", wenigstens aber zu 2/3, der Gegenseite aufzuerlegen, ihnen höchstens zu 1/3. Damit sei das Rechtsbegehren nicht genügend beziffert. Als Eventualbegründung hielt sie fest, es gehe bezüglich der Kostenverteilung nur noch um die nach dem Teilurteil verbleibenden Kosten (vgl. Sachverhalt B), was die Erstinstanz grundsätzlich richtig erkannt, bei der Gegenüberstellung der Beträge aber gleichwohl übergangen habe. Bezüglich der bislang noch nicht beurteilten Ansprüche lägen die Erfolgsquoten der Beschwerdeführer gestützt auf ihre eigenen Angaben zwischen 0 % und 5.8 %. Soweit in Anbetracht dessen überhaupt noch von einem "grundsätzlichen Obsiegen" gesprochen werden könne, sei die Halbierung der Gerichtskosten, welche mangels Anschlussberufung der Beschwerdegegnerin in diesem Punkt nicht zu Lasten der Beschwerdeführer geändert werden könne, mit Blick auf die relevanten Kriterien mehr als grosszügig.