Citation: 5A_400/2023 E. 1.1

1.1. Angefochten ist die (im Rahmen eines Scheidungsurteils getroffene) Regelung des persönlichen Verkehrs zwischen der minderjährigen Tochter und dem nicht obhutsberechtigten Vater sowie die damit zusammenhängende strafbewehrte Weisung an die Mutter. Das sind Zivilsachen (Art. 72 Abs. 1 BGG) ohne Vermögenswert, so dass die Beschwerde keinem Streitwerterfordernis unterliegt. Das Obergericht ist ein oberes Gericht, das als letzte kantonale Instanz auf Rechtsmittel hin geurteilt hat (Art. 75 BGG). Der angefochtene Entscheid trifft die Beschwerdeführerin in ihren schutzwürdigen Interessen (Art. 76 Abs. 1 BGG). Er ersetzt die erstinstanzliche Besuchsrechtsregelung und bestätigt die erwähnte Weisung, schliesst das Verfahren also ab (Art. 90 BGG). Die Beschwerdefrist ist eingehalten (Art. 100 BGG). Die Beschwerde in Zivilsachen steht demnach grundsätzlich offen.