Citation: 9C_874/2014 E. 2

Die Vorinstanz erwog, in medizinischer Hinsicht sei unbestritten, dass immer noch Residuen der 1999 erlittenen Hirnblutung vorhanden seien und die Restarbeitsfähigkeit gemäss Gutachten des medizinischen Zentrums D.________ 50 % betrage. Ferner sei unbestritten, dass der Invaliditätsgrad nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs zu ermitteln sei. Strittig seien die Vergleichseinkommen. Zum Valideneinkommen führte die Vorinstanz aus, es sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer nach Abschluss der Lehre als Heizungszeichner - weil er gleichzeitig die Berufsmaturitätsschule besucht hatte und weil er auch nach Eintritt des Gesundheitsschadens eine Ausbildung zum Haustechnikplaner abgeschlossen und die Berufsmaturität erlangt habe - eine weitergehende Fachausbildung absolviert hätte. Wie die beruflichen Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten ohne Gesundheitsschaden konkret verlaufen wären, lasse sich nicht genau feststellen. Gemäss den rechtsprechungsgemäss heranzuziehenden Tabellen der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE ) belaufe sich das jährliche Valideneinkommen - unter Berücksichtigung der betriebsüblichen durchschnittlichen Wochenarbeitszeit und aufindexiert auf das Jahr 2012 - auf Fr. 102'414.- (LSE 2010, TA1, Männer, Wirtschaftszweig 71 [Architektur- und Ingenieurbüros], Anforderungsniveau 1+2). Dass die Verwaltung die LSE 2010 und nicht die Lohnangaben des Fachverbandes für Ingenieure und Architekten Swiss Engineering (STV) herangezogen habe, sei nicht zu beanstanden. Zur Bestimmung des Invalideneinkommens sei mit der Verwaltung der Tabellenwert 88 (Sozialwesen ohne Heime) der TA1 im Anforderungsniveau 1+2 einschlägig. Umgerechnet auf die branchenübliche Arbeitszeit, aufindexiert auf das Jahr 2012, unter Berücksichtigung des 50 %-Pensums und abzüglich eines Abzugs von 10 % wegen Teilzeitarbeit resultiere ein Invalideneinkommen von Fr. 44'402.-. Dies führe zu einem Anspruch auf eine halbe Invalidenrente, womit die Beschwerden unbegründet seien.