Citation: 7B_335/2023 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführerin würden Vergehen, nämlich Hausfriedensbruch und Verleumdung, vorgeworfen. Das seien zwar nur Antragsdelikte, dies ändere aber nichts daran, dass es sich dabei um "schwere Vergehen" handle. Hinzu kämen die Vorwürfe der Sachbeschädigung und des Erwerbs, Besitzes und Konsums von Betäubungsmitteln, wobei letztere Übertretungen seien. Bei den "möglichen künftigen Straftaten", die von der Beschwerdeführerin zu erwarten seien, handle es sich mit Ausnahme des Betäubungsmittelkonsums um keine Bagatellen. Die Beschwerdeführerin sei ferner bereits wegen Hausfriedensbruchs vorbestraft. Weiter sei davon auszugehen, dass sie nicht bloss eine Mitläuferin, sondern ein "aktives Mitglied der Häuserbesetzer-Szene" sei. Die erkennungsdienstlichen Massnahmen seien deshalb verhältnismässig.