Citation: 6B_534/2018 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwägt hierzu, dass eine Einstellungsverfügung einem freisprechenden Endentscheid gleichkomme. Entsprechend sei der Beschwerdeführer 1 als beschuldigte Person im Beschwerdeverfahren gegen eine Einstellungsverfügung durch diese bzw. durch die der Einstellung des Verfahrens zugrunde liegende Beweise nicht beschwert. Die Beweise seien gerade nicht zu seinem Nachteil verwertet worden; auf das Begehren sei bereits aus diesem Grund nicht einzutreten. Soweit damit eine Beschwerde gegen entsprechende Verfahrenshandlungen der Polizei oder Staatsanwaltschaft erhoben werde, sei die Beschwerdefrist gemäss Art. 396 Abs. 1 StPO bereits abgelaufen. Schliesslich obliege die Würdigung der im Strafverfahren erhobenen Beweise ohnehin dem Sachrichter. Dieser, und nicht die Beschwerdeinstanz, entscheide auch, welche Beweise er seinem Urteil zu Grunde legen könne und wie er diese würdigen wolle. Die Frage nach einem allfälligen Beweisverwertungsverbot bilde in diesem Sinne unmittelbaren Bestandteil der gerichtlichen Beweiswürdigung. Es könne deshalb - jedenfalls solange kein krasser Fall eines eindeutigen Beweisverwertungsverbots vorliege - nicht Aufgabe der Beschwerdeinstanz sein, dem Sachgericht vorzugreifen und einzelne Beweiserhebungen von der gerichtlichen Beweiswürdigung auszuschliessen. Vielmehr obliege es dem Sachrichter, im Rahmen der von ihm vorzunehmenden Würdigung der Beweise als Vorfrage auch über deren Verwertbarkeit im Sinne von Art. 141 StPO zu entscheiden. Überdies seien angebliche Beweisverwertungsverbote mittels Einsprache gegen den Strafbefehl bzw. im anschliessenden Gerichtsverfahren geltend zu machen und könnten nicht im Beschwerdeverfahren gegen die Einstellungsverfügung durchgesetzt werden.