Citation: 6P.83/2005 20.10.2005 E. 3

Das Kantonsgericht erachtet die Beteiligung des Beschwerdeführers an den Drogengeschäften der Bande um B.________ als Mittäterschaft (vgl. Anklagepunkt 1). Es nimmt in tatsächlicher Hinsicht an, mit der Organisation bzw. Vermittlung der Läufer habe er den unmittelbaren Fortbestand der Drogengeschäfte gesichert. Denn ohne Läufer komme der Drogenverkauf zum sofortigen Erliegen, da Drogensüchtige - was gerichtsnotorisch sei - bereits nach kurzer Zeit zu andern Drogenhändlern "abwandern" würden. Die Erwägungen des Kantonsgerichts, insbesondere dessen Rückgriff auf die gerichtsnotorische Tatsache der "Kundenabwanderung", sind nachvollziehbar und genügen den verfassungsrechtlichen Begründungsanforderungen von Art. 29 Abs. 2 BV (vgl. auch BGE 126 I 97 E. 2b). Die staatsrechtliche Beschwerde ist demnach abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.