Citation: 9C_324/2024 E. 2.6

2.6. Die vorgelegten Urkunden vermögen eine Wiedereinsetzung in den früheren Stand nicht zu rechtfertigen. Weder dem undatierten Dokument des Spitals in Y.________ (DE) noch dem Attest vom 9. November 2022 kann ansatzweise entnommen werden, dass im interessierenden Zeitraum seitens der Steuerpflichtigen eine hinreichend Handlungsunfähigkeit hätte bestehen können. Vielmehr traf die Steuerpflichtige nach eigenem Bekunden in der Nacht zum 8. Mai 2024 in U.________ /GR ein und hätte alsdann bis zum 30. Mai 2024 Zeit gehabt, um zu reagieren. Ihre Annahme, der Fristenlauf habe am 9. Mai 2024 eingesetzt, worauf die Frist am 8. Juni 2024 verstrichen sei, findet im hiesigen Recht keinerlei Grundlage, zumal die Steuerpflichtige in ihrer Eigenschaft als Rechtsanwältin um den Modus der Fristenberechnung wissen muss (BGE 149 IV 196 E. 1.1). Ihr Gesuch um Wiedereinsetzung in den früheren Stand ist unbegründet. Es ist einzelrichterlich abzuweisen (unter vielen: Urteile 8F_3/2024 vom 12. März 2024 E. 1; 2C_410/2023 vom 5. Oktober 2023 E. 4.3; 1C_301/2023 vom 20. Juni 2023 E. 3; 6B_409/2023 vom 26. April 2023 E. 3.3; 4F_17/2021 vom 6. Dezember 2021; 9C_519/2021 vom 11. Oktober 2021; 5D_288/2020 vom 21. Dezember 2020 E. 2; je mit Hinweisen).