Citation: 8C_51/2024 E. 3.2

3.2. Mit seinen Vorbringen vermag der Beschwerdeführer nicht zu begründen, dass die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen offensichtlich unrichtig oder unvollständig wären (vgl. E. 1 hievor). Entgegen seiner Auffassung lässt sich dem Bericht des Hausarztes vom 20. Juni 2018 und dem Attest vom 30. Juni 2018 nicht entnehmen, dass er sich bei der Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit von 50 beziehungsweise 100 % auf den von der Arbeitgeberin im Juni 2018 neu geschaffenen Arbeitsplatz bezog. Es ist nicht ersichtlich, inwieweit das kantonale Gericht sich in diesem Zusammenhang anmasste, die Arbeitsfähigkeit medizinisch beurteilt zu haben. Damit entbehrt auch der Einwand, es habe kein Revisionsgrund im Sinn von Art. 17 Abs. 1 ATSG vorgelegen, jeglicher Grundlage. Hinzuzufügen ist, dass Streitgegenstand bildet, ob sich der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit ab dem 20. April 2017 und nicht ab Juli 2019 revisionsrechtlich erheblich verbessert hatten. Von letzterem war die Beschwerdegegnerin in der Verfügung vom 12. November 2021 zu Gunsten des Beschwerdeführers unzutreffend und entgegen ihrer Grundhaltung ausgegangen, wie das kantonale Gericht zutreffend feststellte. Im Übrigen räumt der Beschwerdeführer ein, dass die langjährige Arbeitgeberin ab 1. Juni 2018 einen eigens für ihn ergonomisch angepassten Arbeitsplatz schuf, den er einzig wegen der klar nicht zu berücksichtigenden Einschätzung der Arbeitsfähigkeit des Hausarztes verliess.