Citation: 2C_201/2023 E. 2.4

2.4. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG; unechte Noven). Echte Noven, d.h. Tatsachen und Beweismittel, die sich erst nach dem vorinstanzlichen Entscheid ereigneten oder erst danach entstanden, sind vor Bundesgericht unzulässig (vgl. BGE 148 V 174 E. 2.2; 143 V 19 E. 1.2). Die mit Schreiben vom 11. April 2024 durch das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern eingereichten Unterlagen (Mitteilung eines rechtskräftigen Ehescheidungsurteils vom 2. Mai 2023 des Bezirksgerichts Laufenburg; Mutationsmeldung vom 26. Juli 2023 [betr. Scheidung]; Mutationsmeldung vom 15. September 2023 [betr. Geburt einer Tochter der Beschwerdeführerin]; E-Mail und Gesuch des Amts für Migration des Kantons Luzern vom 31. Januar 2024 um Zustimmung zur Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung B [Konkubinat mit gemeinsamem Kind]; E-Mail-Verkehr zwischen dem Amt für Migration des Kantons Luzern und dem SEM vom 19. und 20. März 2024; Gesuchsformular Rückreisevisum vom 27. März 2024) sowie das Schreiben vom 6. Mai 2024 betreffend die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung und die entsprechende Stellungnahme datieren sämtlich von nach dem angefochtenen Urteil; soweit letztere die Eintretensfrage betreffen, waren sie zu berücksichtigen (dazu vorne E. 1); im Übrigen sind sie als echte Noven im bundesgerichtlichen Verfahren unzulässig.