Citation: 4A_324/2018 E. 1.2

1.2. Bei einem Entscheid, der vorsorgliche Massnahmen zum Gegenstand hat, kann vor Bundesgericht nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte geltend gemacht werden (Art. 98 BGG). Die Verletzung solcher Rechte kann das Bundesgericht nur insofern prüfen, als eine solche Rüge in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 140 III 571 E. 1.5; 138 I 171 E. 1.4; 136 I 65 E. 1.3.1; 134 II 244 E. 2.2). Macht die beschwerdeführende Partei eine Verletzung des Willkürverbots von Art. 9 BV geltend, genügt es nicht, wenn sie einfach behauptet, der angefochtene Entscheid sei willkürlich. Sie hat vielmehr anhand der Erwägungen des angefochtenen Urteils im Einzelnen aufzuzeigen, inwiefern dieses offensichtlich unhaltbar ist (BGE 137 V 57 E. 1.3 S. 60; 134 II 349 E. 3 S. 352). Die Beschwerdeführerin bringt zu Unrecht vor, es handle sich beim angefochtenen Entscheid nicht um einen solchen betreffend vorsorgliche Massnahmen, weshalb ihr sämtliche Beschwerdegründe nach Art. 95 ff. BGG offenstünden. Soweit die angeordneten vorsorglichen Massnahmen teilweise als gegenstandslos erklärt wurden, handelt es sich zweifellos um einen Entscheid über vorsorgliche Massnahmen, gegen den nur die beschränkten Beschwerdegründe nach Art. 98 BGG offenstehen. Die Beschwerdeführerin beantragt selber, die vorsorglich angeordneten Massnahmen seien für weiterhin gültig zu erklären. Ob der Umstand, dass sie ursprünglich mit ihrem Gesuch vom 12. Januar 2018 die Ausstellung einer Bescheinigung nach dem Übereinkommen vom 30. Oktober 2007 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (Lugano-Übereinkommen, LugÜ; SR 0.275.12) beantragte, etwas daran ändert, braucht nicht vertieft zu werden, denn auch die Beschwerdeführerin stellt nicht in Frage, dass die Ausstellung einer entsprechenden Bescheinigung die Aufrechterhaltung der fraglichen Anordnungen voraussetzt. Daher haben ihre Ausführungen unbeachtet zu bleiben, mit denen sich die Beschwerdeführerin darauf beschränkt, eine Verletzung von einfachem Bundesrecht zu rügen. Dies gilt insbesondere für ihre Vorbringen, wonach noch kein Entscheid "au fond sur les conditions d'une telle analyse" bzw. kein "droit jugé auf fond sur les conditions d'une telle analyse" vorliege.