Citation: 4A_474/2024 E. B

Am 16. Dezember 2022 eröffnete das DFB-Kontrollkomitee ein Disziplinarverfahren gegen den Beschwerdeführer und zog den Fall am 19. Januar 2023 vor das DFB-Sportgericht. Mit Entscheid vom 30. März 2023 sperrte das DFB-Sportgericht den Beschwerdeführer wegen Dopingvergehens (Verstoss gegen § 6 Nr. 2a der legal and procedural rules des DFB) für zwei Jahre ab dem 15. November 2022 (Wettkampf- und Trainingsverbot). Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer Berufung (Appeal) beim Tribunal Arbitral du Sport (TAS). Er bestritt einen Dopingverstoss und beantragte die Aufhebung des Wettkampf- und Trainingsverbots. Mit separaten Berufungen fochten auch die NADA und die WADA den Entscheid des DFB-Sportgerichts beim TAS an und beantragten die Erhöhung des Verbots auf vier Jahre. Der DFB ersuchte um Abweisung aller drei Berufungen und um Bestätigung des Entscheids seines Sportgerichts. Das TAS vereinigte die drei Berufungsverfahren. Es führte ein umfangreiches Beweisverfahren durch. Am 14./15. Mai 2024 hielt es in Lausanne eine mündliche Verhandlung. Mit Schiedsentscheid vom 27. August 2024 wies das TAS die Berufung des Beschwerdeführers ab, hiess die Berufungen der NADA und der WADA gut und änderte den Entscheid des DFB-Sportgerichts dahingehend ab, dass der Beschwerdeführer statt für zwei Jahre für vier Jahre wegen Verletzung von § 6 der FIFA Anti-Doping Regulations mit einem umfassenden Wettkampf- und Trainingsverbot belegt wurde. Alle anderen und weiteren Begehren wies es ab.