Citation: 6B_1079/2023 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz erwägt, die Ermöglichung der vom Beschwerdeführer geltend gemachten Kontinuität spreche dafür, einen unbedingt zu vollziehenden Strafteil lediglich im Bereich einer möglichen Halbgefangenschaft (bis höchstens zwölf Monate) vorzusehen. Andererseits sei zu berücksichtigen, dass sich der Beschwerdeführer - auch ungeachtet der nicht unbeträchtlichen Haftdauer von 91 Tagen - konsequent uneinsichtig gezeigt habe und sein strafbares Verhalten insbesondere aufgrund der Planung und Zielgerichtetheit seiner sich über einen langen Zeitraum erstreckenden multiplen Delinquenz sowie seiner damit an den Tag gelegten Beharrlichkeit von einer hohen kriminellen Energie zeuge. Diese Umstände sprächen klar dafür, dass dem Verschulden des Beschwerdeführers mit einem tieferen - allenfalls lediglich in Halbgefangenschaft - vollziehbaren unbedingten Strafanteil nicht angemessen Rechnung getragen und er dadurch nicht genügend beeindruckt würde. Die Vorinstanz geht weiter davon aus, dem Beschwerdeführer werde es aufgrund seines Lebenslaufs und seiner beruflichen Qualifikationen mühelos möglich sein, nach dem Strafvollzug wieder Tritt im Erwerbsleben zu fassen (angefochtenes Urteil E. 7.2 S. 150).