Citation: 6B_926/2024 E. 2.4.6

2.4.6. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz vor, sie vertrete die Auffassung, dass ihm generell jede Geschwindigkeitsüberschreitung hätte auffallen müssen, also auch eine Überschreitung von lediglich 3 km/h. Damit schliesse sie eine gewisse Irrtumsmarge aus. Solches lässt sich dem angefochtenen Urteil nicht entnehmen. Die Vorinstanz wirft dem Beschwerdeführer nur die konkrete Geschwindigkeitsüberschreitung von 36 km/h vor. Ab wann eine übersetzte Geschwindigkeit generell nicht mehr anhand der vorbeiziehenden Landschaft und des Referenzverkehrs erkennbar ist, musste die Vorinstanz nicht abstrakt festlegen.