Citation: 8C_534/2015 E. 1.3

1.3. Das kantonale Gericht hat die Angelegenheit an das RAV zurückgewiesen, mit der Vorgabe, dass der gute Glaube als eine der zwei kumulativ erforderlichen Erlassvoraussetzungen erfüllt sei, und mithin nur noch die Voraussetzung der grossen Härte zu prüfen sei. Der angefochtene Entscheid enthält damit materiellrechtlich verbindliche Anordnungen, welche den Beurteilungsspielraum der Beschwerdeführerin wesentlich einschränken. Im Umstand, dass der darauf beruhende Endentscheid praktisch nicht angefochten und das Ergebnis nicht mehr korrigiert werden könnte, ist nach dem Gesagten ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne des Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zu erblicken. Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.