Citation: 9C_492/2018 E. 4.2.1

4.2.1. Die Beschwerdeführerin vertritt den Standpunkt, das asim-Gutachten vom 25. Mai 2016 enthalte im Rahmen der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit Widersprüche, welche entgegen dem angefochtenen Entscheid nicht durch einen (unbegründeten) Konsens aufgelöst worden seien. Es könne ihm nicht entnommen werden, weshalb die Arbeitsunfähigkeit im Hauptgutachten - logischen Grundsätzen widersprechend - geringer ausgefallen sei als im rheumatologischen Teilgutachten. Die Vorinstanz hätte diese Frage klären müssen. Widersprüchlich sei aber auch, dass der rheumatologische Gutachter hinsichtlich des Arbeitsfähigkeitsgrades zwischen angestammter (Direktionssekretärin: 50 %) und ausgeübter Tätigkeit (Sachbearbeiterin: 60 %) unterscheide, während in der Konsensbeurteilung eine für beide gleichermassen geltende Beeinträchtigung von 30 % festgehalten werde.