Citation: 9C_300/2019 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer wiederholt seine Auffassung, wonach der mit Vorbescheid der IV vom 29. Juli 2016 ermittelte IV-Grad von 29 % für die Einrichtung der beruflichen Vorsorge Bindungswirkung entfalte, zumal das Vorsorgereglement vom selben Invaliditätsbegriff ausgehe wie die IV, wenn es als invalid definiere, wer dies im Sinne der IV zu mindestens einem Viertel sei. Damit dringt er nicht durch. Mit der Vorinstanz ist der von der IV-Stelle ermittelte Invaliditätsgrad für die Vorsorgeeinrichtung nicht bindend, wenn er die gesetzliche Mindestgrenze von 40 % (Art. 28 IVG) nicht erreicht, weil in diesem unterhalb der Erheblichkeitsschwelle liegenden Bereich für die Organe der Invalidenversicherung keine Veranlassung besteht, eine genaue Bestimmung des Invaliditätsgrades vorzunehmen (vgl. etwa SVR 2016 BVG Nr. 37 S. 150, Urteil 9C_115/2015 E. 4.1 mit Hinweis).