Citation: 2C_648/2019 E. 2.3

2.3. Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Der blosse Hinweis auf die Wiederverheiratung der Eltern ist unbehelflich, nachdem die Vorinstanz festgehalten hat, dass dadurch keine neue Nachzugsfrist ausgelöst worden sei. Weiter spielen die näheren Umstände des 2015 eingereichten Nachzugsgesuchs keine Rolle, weil bereits dieses Gesuch verspätet war. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers hat sich die Vorinstanz auch zum Argument geäussert, dass die Situation anders zu beurteilen wäre, wenn die Mutter einen anderen Schweizer Bürger geheiratet hätte. Sie hat erwogen, dass sich diese Konstellation vom vorliegenden Fall dadurch unterscheide, dass bereits der Vater über die Möglichkeit des Familiennachzugs verfügt habe und die Eltern als Einheit zu behandeln seien. Deshalb besitze die Mutter keinen eigenständigen Nachzugsanspruch. Schliesslich wird in der Beschwerde pauschal und ohne Auseinandersetzung mit den Erwägungen des Verwaltungsgerichts behauptet, der verweigerte Nachzug verletze den Anspruch auf Achtung des Familienlebens, obwohl bei der Verletzung von Grundrechten eine strenge Rügepflicht gilt (Art. 106 Abs. 2 BGG).