Citation: 8C_478/2009 14.12.2009 E. 4

4.1 Die Vorinstanz hat mit einlässlicher und überzeugender Begründung gestützt auf die Berichte des Dr. med. Z.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie vom 3. März 2005, des PD Dr. med. L.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie vom 20. März 2006, der Klinik für Rheumatologie und Rehabilitation, des Spitals Y.________ vom 2. Februar 2006 und der RehaClinic B.________ vom 13. und 22. März 2006 in für das Bundesgericht verbindlicher Weise (E. 1) festgestellt, dass der bisherige Beruf als technischer Mitarbeiter und Transporthelfer nicht mehr, eine leichte behinderungsangepasste Tätigkeit hingegen ganztags zumutbar ist. 4.2 Was der Versicherte dagegen vorbringt, vermag nicht durchzudringen. Die Vorinstanz ist gestützt auf die Berichte der RehaClinic B.________ davon ausgegangen, dass in einer angepassten Tätigkeit grundsätzlich eine volle Arbeitsfähigkeit gegeben sei, welche ausgehend von einem anfänglich maximal 50 %-igen Einsatz gesteigert werden sollte, dieser stufenweise Einstieg der erfolgreichen beruflichen Rehabilitation diene und keine grundsätzliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit bedeute. Diese Einschätzung ist weder offensichtlich unrichtig noch verletzt sie Bundesrecht. Bezüglich der Rüge, es handle sich dabei um eine Hypothese, ist dem Versicherten entgegen zu halten, dass er - soweit aus den Akten ersichtlich - keinerlei Anstrengungen unternahm, seine Restarbeitsfähigkeit wenigstens teilweise zu verwerten. Auch kann nicht von einer Polymyalgie rheumatica ausgegangen werden. Denn der Hausarzt des Versicherten, Dr. med. F.________, Facharzt für Allgemeine Medizin und klassische Homöopathie hat dies am 6. Juni 2006 lediglich als Verdachtsdiagnose festgehalten, was von Dr. med. S.________, Facharzt für physikalische Medizin und Rehabilitation, speziell Rheumaerkrankungen in seinem Bericht vom 13. Juli 2006 nicht bestätigt werden konnte. Vielmehr hat Dr. med. S.________ eine Fibromyalgie diagnostiziert. Gestützt darauf hat die Vorinstanz zu Recht in Anwendung der massgebenden Rechtsprechung, wonach auf Grund der gemeinsamen Aspekte einer Fibromyalgie und einer somatoformen Schmerzstörung die zur somatoformen Schmerzstörung entwickelten Grundsätze zur Anwendung gelangen (BGE 132 V 65), festgestellt, dass beim Versicherten die Voraussetzungen zur ausnahmsweisen Annahme einer durch das Schmerzsyndrom bedingten Arbeitsunfähigkeit nicht gegeben sind. Daran vermag auch der Bericht des Dr. med. F.________ vom 3. Juni 2008 nichts zu ändern; denn er enthält weder etwas Neues noch eine überzeugende Begründung, weshalb - entgegen Dr. med. S.________ - eine Polymyalgie rheumatica vorliege. Was schliesslich die Einwände gegen die Stellungnahmen des RAD-Arztes Dr. med. R.________ betrifft, ist darauf nicht weiter einzugehen, da sich die zutreffenden Schlussfolgerungen der Vorinstanz bereits aus den übrigen ärztlichen Berichten ergeben, so dass sich auch unter Ausserachtlassung der Aussagen des Dr. med. R.________ kein anderes Bild ergibt. Insgesamt durfte die Vorinstanz somit im Rahmen der grundsätzlich zulässigen antizipierten Beweiswürdigung (SVR 2001 IV Nr. 10 S. 27 E. 4b mit Hinweisen, I 362/99) von weiteren medizinischen Abklärungen absehen und der Invaliditätsermittlung eine zumutbare volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit zugrunde legen. Letztinstanzlich nicht mehr streitig sind das ermittelte Valideneinkommen und der gewährte Abzug beim Invalideneinkommen von 20 %, so dass es beim vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden hat.