Citation: 5F_8/2024 E. 4

Soweit der Gesuchsteller (bzw. sein Rechtsvertreter) revisionsweise geltend macht, er habe dem Obergericht am 28. November 2023 mitgeteilt, dass er vom 16. Dezember 2023 bis zum 2. Januar 2024 büroabwesend sei und deshalb keine fristauslösenden Zustellungen erfolgen sollten, trägt er nicht einen Revisionsgrund, sondern ein Novum vor, denn in der Beschwerde vom 2. Februar 2024 war davon nirgends die Rede. Vielmehr hielt der Gesuchsteller auf S. 3 der Beschwerde fest, der angefochtene Entscheid sei ihm am 3. Januar 2024 zugestellt worden. Er ging somit beschwerdeweise - unrichtig (vgl. dazu die im Urteil 5A_81/2024 zitierte Rechtsprechung) - davon aus, dass die Fristauslösung (erst) mit der tatsächlichen Inempfangnahme erfolgt sei. Indem er das Bundesgericht in der Beschwerde nicht auf die Mitteilung an das Obergericht aufmerksam gemacht hatte, obwohl er zur Darlegung der Beschwerdevoraussetzungen verpflichtet gewesen wäre, konnte das Bundesgericht von vornherein nichts übersehen und ein Revisionsgrund fällt somit ausser Betracht. Insofern kann die Frage, ob der Gesuchsteller (bzw. sein Rechtsvertreter) aufgrund der Mitteilung an das Obergericht tatsächlich nicht mit Eröffnungen im hängigen Verfahren rechnen musste, im vorliegenden Beschwerdeverfahren offen bleiben.