Citation: 6B_897/2017 E. 3.2.3

3.2.3. Auch die vorinstanzlich vorgenommene leichte Reduktion der Einsatzstrafe um drei Monate aufgrund des Nachtatverhaltens des Beschwerdeführers, namentlich der sofortigen Hilfeleistung, der aufrichtig betätigten Reue und der Auseinandersetzung mit der Tat verletzt kein Bundesrecht. Gleiches gilt für die Strafreduktion um weitere drei Monate infolge der medialen Vorverurteilung und der langen Verfahrensdauer. Nicht zu beanstanden ist auch die sehr leichte Strafschärfung aufgrund einer teilweise einschlägigen Vorstrafe. Ebenso wenig musste die Vorinstanz nach dem zum Sachverhalt Gesagten ein Mitverschulden der Jogger und die plötzlich komplex gewordene Situation zugunsten des Beschwerdeführers berücksichtigen. Angesichts seiner grundsätzlichen Fahreignung und -erlaubnis war sie auch nicht gehalten, dem verminderten Risikobewusstsein im Strassenverkehr, der reduzierten Anpassungsfähigkeit und Frustrationstoleranz strafmindernd Rechnung zu tragen, zumal, wie sie zutreffend ausführt, keine Partei eine Massnahme beantragt hatte. Gleiches gilt für die leichte Alkoholisierung, welcher der Gutachter keinen strafrelevanten Gehalt beigemessen hat (vgl. dazu oben E. 1.2.1 und 2.2.2 f.). Auch der ansonsten tadellose Leumund wirkt nicht schuldmindernd. Nicht ersichtlich ist schliesslich eine besondere Strafempfindlichkeit des Beschwerdeführers allein wegen seines Berufs als Landmaschinenmechaniker.