Citation: 5A_1004/2018 E. 4.4

4.4. Mit diesen Ausführungen vermag die Beschwerdeführerin nicht gegen das angefochtene Urteil aufzukommen. Das Kantonsgericht hat nicht die Gefahr der Verkeimung als unbewiesen betrachtet, sondern die Behauptung, es bestehe ein grosses Risiko der Verkeimung und daraus folgend eine gesundheitliche Gefahr. Dazu äussert sich die Beschwerdeführerin nicht, jedenfalls nicht in einer den Begründungsanforderungen entsprechenden Weise (E. 1.3). Mit der letztlich appellatorisch vorgetragenen Behauptung, das Wasser erleide einen Qualitätsverlust, lässt sich keine erhebliche Erschwerung des Gebrauchs der Sache im Sinn von Art. 647d Abs. 2 ZGB dartun. Sodann trägt die Beschwerdeführerin die Behauptung, die Versalzung des Wassers sei mit erheblichen gesundheitlichen Risiken wie zum Beispiel rheumatischen Beschwerden, Gicht und Herzlaufkrankheiten verbunden, erstmals vor Bundesgericht vor; sie ist neu und daher unzulässig (E. 1.4). Ebenso neu und unzulässig ist das im Zusammenhang mit der Unwirtschaftlichkeit des Gebrauchs der Sache stehende Argument, sie müsste, um die gleiche Qualität des Wassers zu erreichen, dauernd Wasser einkaufen und dem Körper die entzogenen Mineralien anderweitig zuführen. Insgesamt erweist sich die Beschwerde damit im Hauptpunkt als unbegründet.