Citation: 6B_272/2018 E. 3.3

3.3. Es bestand die folgende Unterbringungssituation (Urteil S. 7) : 10.07.2012 Anordnung Untersuchungshaft im Bezirksgefängnis Baden 14.01.2014 Bezirksgericht, 61er-Massnahme, Bezirksgefängnis Baden 12.05.2014 Eintritt ins Massnahmenzentrum Uitikon 07.12.2014 Verhaftung, Untersuchungshaft im Bezirksgefängnis Baden 26.02.2015 therapeutische Massnahme im Zentralgefängnis Lenzburg 12.08.2015 Ergänzungsgutachten 27.08.2015 Antrag auf 59er-Massnahme, Zentralgefängnis Lenzburg 15.10.2015 Verlegung ins Bezirksgefängnis Zofingen 08.03.2016 Bezirksgericht, 59er-Massnahme, Bezirksgefängnis Zofingen 25.01.2017 Einweisung Vollzug der 59er-Massnahme, Deitingen Nach seinen Angaben befand sich der Beschwerdeführer am 5. März 2018 seit 5 Jahren und 7 Monaten und 23 Tagen ununterbrochen im Freiheitsentzug (Beschwerde S. 7). Dazu ist festzustellen, dass die Vorinstanz keineswegs "den gesamten Freiheitsentzug unberücksichtigt gelassen hat" (oben E. 2), sondern sich damit gründlich auseinandersetzt. Sie stellt die Unterbringungssituation transparent und nachvollziehbar fest. Dass der Vollzug der Massnahme im Massnahmenzentrum Uitikon unterbrochen und die Massnahme aufgrund des Delinquenzverdachts während der Vollzugsöffnung überprüft werden musste, wird vom Beschwerdeführer nicht gerügt. Dazu bestünde umso weniger Anlass, als gleichzeitig eine therapeutische Behandlung angeordnet wurde. Der Abbruch der Massnahme gemäss Art. 61 StGB und die dadurch notwendig gewordene Abklärung der Massnahmensituation mit der ergänzenden Begutachtung sowie der längeren problematischen Massnahmensituation (Unterbrechung, Zeitablauf wegen Abklärung und Anordnung einer anderen geeigneten Massnahme), ist zunächst vom Beschwerdeführer selber zu verantworten. Eine Untätigkeit der Behörden wird vom Beschwerdeführer nicht behauptet.