Citation: 2C_290/2007 09.11.2007 E. A

Der aus Guinea stammende A. X.________, geboren 1960, reiste im September 1996 illegal in die Schweiz ein. Sein Asylgesuch wurde vom Bundesamt für Flüchtlinge am 21. November 1996 und die dagegen erhobene Beschwerde am 5. März 1997 von der Asylrekurskommission abgewiesen. Am 24. Dezember 1997 heiratete A. X.________ die 1952 geborene und in St. Gallen wohnhafte Schweizer Bürgerin Y.________. Danach erhielt er die Jahresaufenthaltsbewilligung und wurde am 20. März 2003 erleichtert eingebürgert. Kurz vor seiner Ausreise aus Guinea war die erste Ehefrau von A. X.________ am 10. Juli 1996 gestorben. Den gemeinsamen Sohn B. X.________, geboren am 18. Juli 1992, liess A. X.________ in der Obhut seiner Mutter in Guinea zurück. Am 6. Mai 2005 beantragte A. X.________ für seinen Sohn B. X.________ eine Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des Familiennachzugs. Das St. Galler Ausländeramt wies das Gesuch am 28. April 2006 ab. Die von A. X.________ eingelegten Rechtsmittel wurden von allen kantonalen Instanzen, zuletzt am 9. Mai 2007 vom Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen, abgewiesen.