Citation: 6B_402/2022 E.

Am 2. Dezember 2021 bestätigte das Obergericht sein Urteil vom 16. Januar 2019. Es verurteilte A.________ wegen schwerer Körperverletzung, begangen in einem Notwehrexzess, zu vier Monaten Freiheitsentzug, unter Anrechnung der Untersuchungshaft von zwei Tagen. Den Vollzug der Freiheitsstrafe schob es unter Ansetzung einer Probezeit von sechs Monaten auf. Das Obergericht verpflichtete A.________ zur Bezahlung von Fr. 20'000.-- Genugtuung und Fr. 23'423.80 Schadenersatz an B.B.________. Im Mehrbetrag wies das Obergericht die entsprechenden Zivilforderungen ab. Das Schadenersatzbegehren betreffend die Arbeitsunfähigkeit von B.B.________ verwies das Obergericht auf den Zivilweg, wobei es die A.________ treffende Haftungsquote auf 50 % festsetzte. Zudem verpflichtete es A.________ unter Festsetzung der genannten Haftungsquote dem Grundsatz nach, B.B.________ für künftig aus dem eingeklagten Ereignis resultierenden Schaden Schadenersatz zu leisten und setzte die A.________ treffende Haftungsquote auf 50 % fest. Das Schadenersatzbegehren von C.B.________ verwies das Obergericht auf den Zivilweg und setzte die A.________ treffende Haftungsquote auch diesbezüglich auf 50 % fest.