Citation: 1F_24/2019 E. 1

Die Revision eines Bundesgerichtsurteils kann verlangt werden, wenn die ersuchende Partei nachträglich erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweismittel auffindet, die sie im früheren Verfahren nicht beibringen konnte, unter Ausschluss der Tatsachen und Beweismittel, die erst nach dem Entscheid entstanden sind (Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG). Die Revision kann u.a. auch verlangt werden, wenn das Bundesgericht einzelne Anträge unbeurteilt liess (Art. 121 lit. c BGG) oder in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigte (Art. 121 lit. d BGG). Der Gesuchsteller macht geltend, er rüge die Verletzung der EMRK, weshalb die Revision zulässig sei. Das trifft nicht zu. Nach Art. 122 BGG kann die Revision wegen Verletzung der EMRK zwar verlangt werden, aber nur, wenn der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem endgültigen Urteil festgestellt hat, dass die EMRK oder Protokolle dazu verletzt worden sind. Das ist hier offenkundig nicht der Fall. Weitere Revisionsgründe im Sinn von Art. 121 und Art. 123 BGG bringt er keine vor. Auf das Revisionsgesuch ist damit nicht einzutreten. Auf die Erhebung von Kosten kann ausnahmsweise verzichtet werden. Der Gesuchsteller wird jedoch darauf hingewiesen, dass weitere Eingaben in dieser Angelegenheit, mit denen keine Revisionsgründe vorgebracht werden, ohne Weiterungen abgelegt werden könnten.