Citation: 8C_379/2016 E. A

Für die bleibenden Folgen eines am 22. Dezember 2002 erlitten Unfalles mit Luxation der Schulter rechts sprach die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) A.________ mit Verfügung vom 19. September 2005 eine Entschädigung für eine Integritätseinbusse von 15 % zu. Der Versicherte war weiterhin bei der SUVA gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er am 9. April 2009 in einem Treppenhaus ausrutschte und sich erneut an der rechten Schulter verletzte. Die SUVA anerkannte ihre Leistungspflicht auch für die Folgen dieses Ereignisses und erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 24. Januar 2012 sprach sie dem Versicherten eine erhöhte Integritätsentschädigung (Gesamteinbusse neu 20 %) zu. Mit Schreiben vom 14. Oktober 2013 stellte die SUVA die Taggeld- und Heilbehandlungsleistungen per 1. Oktober 2013 ein. Nach einer Observation des Versicherten und einer kreisärztlichen Neueinschätzung verneinte die SUVA mit Verfügung vom 17. März 2014 und Einspracheentscheid vom 26. Januar 2015 einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente. Gleichzeitig setzte sie die Integritätsentschädigung auf 5 % herab. Zudem forderte sie einen Betrag von Fr. 19'342.55 (Fr. 16'020.- für die zu hohe Integritätsentschädigung und Fr. 3'622.55 für zu Unrecht ausbezahlte Taggelder) zurück.