Citation: 8C_252/2013 E. A

A.a. Der 1947 geborene B.________ war als Angestellter der damaligen Genfer Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft (nachstehend Genfer; heute: Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG, nachstehend: Zürich) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er sich am 22. Januar 1984 beim Skifahren eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zugezogen hatte. Die Genfer erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Am 9. März 1986 erlitt der Versicherte beim Schlitteln eine Distorsion des rechten Knies, wofür die Behandlung nach kurzer Zeit abgeschlossen werden konnte. Ein weiterer Unfall ereignete sich am 13. Dezember 2000, als er auf der Treppe stürzte und sich eine beidseitige Kniekontusion zuzog. Auch dafür kam die Genfer ihrer Leistungspflicht nach. A.b. Wegen erneuter Beschwerden begab sich der Versicherte am 12. September 2001 in ärztliche Behandlung bei Dr. med. H.________, Facharzt für Orthopädie und Chirurgie an der Clinic S.________, welcher eine posttraumatische Knorpelschädigung des rechten Kniegelenks mit beginnender Varusgonarthrose rechtes Knie diagnostizierte (Bericht vom 13. September 2001). Am 16. November 2001 führte dieser am rechten Knie eine Kniearthroskopie mit medialer Meniskektomie, Gelenkstoilette und aufklappende Tibiavalgisationsosteotomie rechts durch und diagnostizierte eine progrediente mediale Gonarthrose. Zudem erwähnte er im Operationsbericht u.a. Fadenreste der Operation von 1984 vorgefunden und entfernt zu haben. Am 26. September 2001 meldete die damalige Arbeitgeberin des Versicherten der Genfer einen Rückfall zum Unfall vom 13. Dezember 2000. Mit Verfügung vom 19. November 2001 lehnte die Genfer Leistungen ab 1. März 2001 ab, da zwischen den aktuellen Beschwerden und dem Unfallereignis vom 13. Dezember 2000 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit kein Kausalzusammenhang bestehe. Die dagegen erhobene Einsprache zog der Versicherte am 24. Januar 2002 zurück, nachdem die Genfer eine Prüfung der Knieprobleme als Rückfall oder Spätfolgen zum Unfall von 1984 zugesichert hatte. A.c. Am 18. Juli 2006 suchte B.________ wegen zunehmenden Schmerzen im rechten Knie wiederum Dr. med. H.________ auf, welcher in der Folge am 14. September 2006 eine Knie-Totalendoprothese einsetzte. Postoperativ erlitt der Versicherte eine Lungenembolie, die sich vollständig auflöste. Im Austrittsbericht der Clinic S.________ vom 25. September 2006 diagnostizierte Dr. med. H.________ nebst der rechtsseitigen auch eine linksseitige Gonarthrose sowie Polyarthrosen an den Fingergelenken (Heberden) und Adipositas. Bereits am 29. Oktober 2004 hatte er eine Valgusgonarthrose im linken Kniegelenk diagnostiziert. Die zwischenzeitlich zuständige Zürich übernahm die Kosten im Zusammenhang mit dem arthroplastischen Gelenkersatz am rechten Knie und leistete Taggelder, nachdem ihr beratender Arzt Dr. med. E.________, Spezialarzt FMH für orthopädische Chirurgie, angab, die Operation vom 14. September 2006 sei auf den Unfall von 1984 zurückzuführen. Am 14. Juni 2007 setzte Dr. med. H.________ bei diagnostizierter Gonarthrose links auch im linken Knie eine Totalendoprothese ein. Gleichzeitig wurde am rechten Knie eine offene Arthrolyse und eine Kniegelenksmobilisation durchgeführt. Postoperativ erlitt der Versicherte erneut eine Lungenembolie, die sich gemäss Bericht des Dr. med. K.________, Facharzt FMH für Lungenkrankheiten und Innere Medizin, vom 17. Dezember 2007 wiederum vollständig auflöste. Aufgrund des nicht optimalen Heilungsverlaufs am rechten Knie war der Versicherte über längere Zeit ganz bzw. teilweise arbeitsunfähig. Die Zürich übernahm im Zusammenhang mit dem rechten Knie die Heilkosten und Taggelder. Am 18. März 2009 erfolgte in ihrem Auftrag eine Begutachtung des Versicherte durch Dr. med. R.________, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie. Dieser attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 40 % und eine Integritätseinbusse von 35 % (Gutachten vom 25. März 2009), wobei er auf Nachfrage die Arbeitsunfähigkeit hauptsächlich auf die zweimalige Lungenembolie mit entsprechender Anstrengungs-Dyspnoe zurückführte (Schreiben vom 2. April 2009). Aufgrund eines ergänzenden Berichts des Lungenspezialisten Dr. med. K.________ vom 20. Juli 2009, der in Bezug auf die Lungenbeschwerden keine Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit gegeben sah, ging Dr. med. R.________ in der Folge von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % für eine knieadaptierte Tätigkeit, d.h. die bisherige Beschäftigung, aus (Schreiben vom 10. August 2009). Mit Verfügung vom 8. September 2009 stellte die Zürich die Leistungen für Heilbehandlungen und Taggelder per 31. Mai 2009 ein und sprach eine Integritätsentschädigung auf der Basis einer Integritätseinbusse vom 35 % zu. Auf Einsprache hin hielt sie, nach Einholung eines interdisziplinären Gutachtens des Zentrums X.________ vom 12. Dezember 2010 sowie dem Beizug einer Stellungnahme des beratenden Arztes Dr. med. O.________, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, vom 22. August 2011 daran fest (Einspracheentscheid vom 24. Oktober 2011).