Citation: 2C_963/2013 E. 1.1

1.1. X.________ (geb. 1980), Staatsangehöriger von Bangladesh, reiste am 11. Juni 2002 in die Schweiz ein und ersuchte um Asyl. Mit Verfügung vom 17. Juli 2003 lehnte das Bundesamt für Flüchtlinge das Asylgesuch ab und wies X.________ aus der Schweiz weg. Am 1. September 2003 heiratete er die 1970 geborene, ursprünglich aus der Dominikanischen Republik stammende Schweizerin A.________ und zog die Beschwerde gegen den ablehnenden Asylentscheid zurück. Gestützt auf die Heirat wurde X.________ eine Aufenthaltsbewilligung und am 7. Juli 2008 die Niederlassungsbewilligung erteilt. Im August 2008 erlitt A.________ einen Hirnschlag. Zur Erholung begab sie sich für rund vier Monate zu ihrer Mutter in die Dominikanische Republik. Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz im Januar 2009 wohnte sie nicht mehr mit ihrem Ehemann zusammen. Am 6. Februar 2009 schlossen die Ehegatten eine Scheidungskonvention ab und mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 9. April 2009 wurde die Ehe geschieden. Am 13. November 2011 stellte B.________ (geb. 1991) bei der Schweizerischen Botschaft in Dhaka (Bangladesh) ein Gesuch um Erteilung einer Einreise und Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei ihrem Ehemann, X.________. Eine Überprüfung der eingereichten Zivilstandsdokumente, wonach die Eheleute am 12. November 2009 geheiratet haben, ergab, dass die Urkunden als echt qualifiziert werden können. Gemäss Ende Dezember 2011 im sozialen Umfeld in Bangladesh vom Vertrauensanwalt der Schweizer Vertretung in Dhaka vorgenommenen Befragungen sollen die Eheleute aber bereits vor drei oder vier Jahren und damit vor 2009 geheiratet haben, d.h. noch während der ersten Ehe von X.________.