Citation: 9C_32/2024 E. 4.5.3

4.5.3. Dass die Verjährungsfrist bereits mit der Eröffnung des Konkurses und nicht erst mit der Einstellung des Konkursverfahrens (vgl. zu diesem "Regelzeitpunkt" Urteil 9C_373/2022 vom 19. Dezember 2022 E. 4.2.2) begonnen haben soll, machen die Beschwerdeführer nicht geltend. Vielmehr berufen sie sich auf die Rechtsprechung, wonach die Verjährungsfrist beginnt, wenn die Beiträge wegen der Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers nicht mehr im ordentlichen Verfahren nach Art. 14 ff. AHVG erhoben werden können, was in der Regel mit der Ausstellung eines Pfändungsverlustscheins oder mit der Konkurseröffnung über den Arbeitgeber zutrifft (vgl. BGE 141 V 487 E. 2.2 mit Hinweisen). In der Tat geht aus den aktenkundigen Betreibungsregisterauszügen hervor, dass u.a. für (nicht näher spezifizierte) Forderungen der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich gegenüber der Gesellschaft Pfändungsverlustscheine (im Sinne von Art. 149 SchKG) ausgestellt wurden. Indessen lässt die Ausstellung eines Pfändungsverlustscheines allein - anders als die Beschwerdeführer anzunehmen scheinen - nicht auf eine generelle Zahlungsunfähigkeit der Arbeitgeberin ab diesem Zeitpunkt schliessen (vgl. auch die vorinstanzlichen Feststellungen in vorangehender E. 4.5.2 betreffend Zahlungen der Arbeitgeberin). Ebenso wenig ergibt sich aus einem Verlustschein ein Schaden betreffend Forderungen, für die (noch) kein Ausfall in einem Betreibungsverfahren erkennbar wurde. Die Zustellung eines Pfändungsverlustscheines kann daher nur im Rahmen der betreffenden Beitragsforderung den Fristenlauf für die entsprechende Schadenersatzforderung in Gang setzen. Dass die den Verlustscheinen zugrunde liegenden Forderungen überhaupt Bestandteile des vorinstanzlich festgelegten Schadenersatzes sein sollen und deshalb die Schadenersatzforderung der Ausgleichskasse wenigstens im entsprechenden Ausmass verjährt sein soll, leg (t) en die Beschwerdeführer in diesem und im vorangegangenen Verfahren auch nicht ansatzweise dar und ist daher vom Bundesgericht nicht zu prüfen. Somit ist die Beschwerde auch in diesem Punkt unbegründet.