Citation: 6P.93/2005 17.08.2005 E. 2

Mit staatsrechtlicher Beschwerde kann die Verletzung verfassungsmässiger Rechte der Bürger gerügt werden (Art. 84 Abs. 1 lit. a OG). Der Beschwerdeführer hat dabei die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber vorzubringen, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Jede Person hat Anspruch darauf, von den staatlichen Organen ohne Willkür behandelt zu werden (Art. 9 BV). Willkürlich ist ein Entscheid jedoch nicht schon, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder sogar vorzuziehen ist, sondern erst, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Der Beschwerdeführer hat dabei darzulegen, dass und inwiefern der angefochtene Entscheid im bemängelten Punkt willkürlich ist. Eine bloss appellatorische Kritik genügt den Anforderungen einer staatsrechtliche Beschwerde nicht (BGE 128 I 295 E. 7a S. 312). Die Begründung einer staatsrechtlichen Beschwerde muss in derselben vorgebracht werden. Verweisungen auf die Akten oder auf die Ausführungen der Parteien im kantonalen Verfahren sind unzulässig (BGE 129 I 113 E. 2.1 S. 120).