Citation: B 35/02 12.01.2004 E. 2

2.1 Das Eidgenössische Versicherungsgericht prüft unabhängig von den Parteianträgen von Amtes wegen, ob das kantonale Versicherungsgericht zu Recht auf die Feststellungsklage eingetreten ist (vgl. BGE 129 V 337 Erw. 1.2, 125 V 23 Erw. 1a, 123 V 327 Erw. 1 mit Hinweisen). 2.2 Auch im Verfahren der ursprünglichen Verwaltungsrechtspflege nach Art. 73 Abs. 1 BVG bildet u.a. Sachurteilsvoraussetzung, dass die klagende Partei an dem von ihr gestellten Rechtsbegehren ein Rechtsschutzinteresse hat. Ein solches kann im Falle eines Feststellungsbegehrens nur bejaht werden, wenn die klagende Partei ein schutzwürdiges Interesse rechtlicher oder tatsächlicher Natur an der verlangten Feststellung hat, dass bestimmte Rechte oder Pflichten bestehen oder nicht bestehen; nur wenn ein unmittelbares und aktuelles Interesse in diesem Sinne gegeben ist, sind Feststellungsbegehren im Verfahren nach Art. 73 Abs. 1 BVG zulässig (BGE 128 V 48 Erw. 3a mit Hinweisen). Der Vorinstanz ist darin beizupflichten, dass die im Schreiben an die Vorsorgeeinrichtung vom 24. November 2000 enthaltene Äusserung des Beschwerdeführers, er entscheide sich für die Beibehaltung des bisherigen versicherten Besoldung unter der Voraussetzung, dass diese - was festzustellen sei - der allgemeinen Lohnentwicklung folge (andernfalls Variante II zum Tragen komme), eine mit einem gültigen Vorbehalt versehene Willenserklärung darstellt. Das kantonale Gericht ist sodann mit einlässlicher und überzeugender Begründung, worauf verwiesen werden kann, zutreffend zum Schluss gelangt, dass die "bedingte" Willenserklärung bezüglich der Wahl zwischen Beibehaltung und Verzicht der bisherigen versicherten Besoldung einen Schwebezustand schafft, an dessen rascher Beseitigung der Beschwerdeführer ein aktuelles und praktisches, mithin schützenswertes Interesse hat, zumal hievon die verbindliche Ausübung seines Wahlrechts bezüglich der ihm von der Versicherungskasse unterbreiteten Varianten I und II und somit die definitive Festsetzung des aktuell versicherten Verdienstes abhängen. Auf die Feststellungsklage wurde daher zu Recht eingetreten.