Citation: 1A.185/2001 20.12.2001 E. A

X.________ betreibt auf der in der Wohnzone W3 gelegenen Parzelle Nr. 626 in Kreuzlingen das Restaurant Burg. Zum Zwecke einer besseren Auslastung in den Sommermonaten plant er nunmehr die Errichtung einer Gartenwirtschaft mit 50 Plätzen. Gegen das Baugesuch von X.________ erhoben A.________, B.________, C.________ und D.________ sowie die Stockwerkeigentümergemeinschaft E.________ Einsprache. Die Stadt Kreuzlingen wies die Einsprache am 2. November 1999 ab und erteilt die Baubewilligung unter Auflagen (Errichtung einer Lärmschutzwand, Beschränkung des Betriebes bis 22.00 Uhr). Den von den Einsprechern erhobenen Rekurs wies das Departement für Bau und Umwelt am 13. Dezember 2000 ab. Die Einsprecher gelangten in der Folge an das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau. Dieses hiess die Beschwerde am 20. Juni 2001 teilweise gut und wies die Angelegenheit zur Vornahme von lärmtechnischen Abklärungen und Ergänzungen an das Departement zurück. Das Verwaltungsgericht führte aus, das Bauprojekt für eine Gartenwirtschaft sei in Anbetracht des Baureglementes der Stadt Kreuzlingen sowie der konkreten Verhältnisse nicht zonenwidrig (E. 2). Hinsichtlich des Lärms stelle sich insbesondere die Frage, ob die zu errichtenden Schallschutzwände die umliegenden Liegenschaften und insbesondere deren oberste Stockwerke unter dem Gesichtswinkel der Lärmimmissionen hinreichend schützen würden. Angesichts seiner beschränkten Kognition kam das Verwaltungsgericht zum Schluss, dass diese Frage von der Vorinstanz mit einem Gutachten abzuklären sei. Je nach dem wären strengere Auflagen zu verfügen oder wäre die Baubewilligung zu verweigern, da die Baubewilligung nur bei genügender Schallschutzwirkung erteilt werden könne. Im Übrigen nahm das Verwaltungsgericht zur Lärmvorbelastung an der Burgstrasse, zum privatrechtlichen Immissionsschutz, zur Anzahl der Parkplätze und zu weiteren Fragen Stellung.