Citation: U 366/01 15.07.2003 E. 3

Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass sich die Beschwerdegegnerin als beherrschende Gesellschafterin und Arbeitnehmerin der D.________ GmbH auf Grund der seit Jahren fehlenden Geschäftstätigkeit längst selbst hätte entlassen müssen. Das Aufrechterhalten des früher aktiven Unternehmens sei lediglich aus steuerlichen oder versicherungstechnischen Gründen erfolgt, was für die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung der Versicherteneigenschaft und damit für die Frage nach der Unterstellung unter die obligatorische Unfallversicherung nicht relevant sein könne. Die Beschwerdegegnerin sei im Zeitpunkt der Unfälle seit über zwei Jahren nicht mehr erwerbstätig gewesen und habe sich in der Anmeldung bei der Invalidenversicherung vom 27. August 1998 denn auch als "nicht (...) erwerbsfähig" bezeichnet. Es komme einem Missbrauch gleich, wenn eine einzige Arbeitnehmerin und Gesellschafterin einer GmbH ohne Einnahmen einerseits bei der AHV als "Nichterwerbstätige" gemeldet sei (Beitragsverfügung der Ausgleichskasse des Kantons Zürich vom 24. September 1998), andererseits aber weiterhin der obligatorischen Unfallversicherung unterstellt sein wolle.