Citation: 2C_965/2021 E. 2.3

2.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen im bundesgerichtlichen Verfahren nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was in der Beschwerde näher darzulegen ist. Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG. Echte Noven, d.h. Tatsachen und Beweismittel, die erst nach dem angefochtenen Urteil entstanden sind, sind vor Bundesgericht in jedem Fall unzulässig. Unzulässig sind sodann Tatsachenbehauptungen und Beweise, die bereits im vorinstanzlichen Verfahren ohne Weiteres hätten vorgebracht werden können (sog. unechte Noven; BGE 143 V 19 E. 1.2). Erstmals vor Bundesgericht legt die Beschwerdeführerin die betreffenden Lohnabrechnungen (Monate August bis Oktober 2021), Einsatzverträge (vom Juli und September 2021) und Lohnabrechnungen (Monate Juli bis Oktober 2021) bezüglich B.A.________ sowie Abzahlungsvereinbarungen (vom Juni und September 2021) zur Schuldentilgung von B.A.________ vor. Bei der Lohnabrechnung der Beschwerdeführerin für Oktober 2021 handelt es sich möglicherweise um ein echtes Novum (Datum angefochtenes Urteil: 20. Oktober 2021), welches in jedem Fall unbeachtlich wäre. Wenn nicht, hätten dieses Dokument sowie alle weiteren, genannten Unterlagen bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgelegt werden können und müssen, sodass sie als unechte Noven vor Bundesgericht unbeachtlich sind.