Citation: 4A_238/2017 E. 2.5

2.5. Die Beschwerdeführerin rügt explizit eine Verletzung der gerichtlichen Fragepflicht. Sie behauptet, die Befragung sei völlig einseitig zu ihren Lasten durchgeführt worden. Die Befragung habe einem Verhör geähnelt. Sie erhebt in diesem Zusammenhang zwar diverse Einzelvorwürfe. So hätten die Richter gewisse Hinweise nicht weiterverfolgt und keine hinreichende Aktenkenntnis gehabt. Mit derartigen isolierten Beanstandungen kann eine Verletzung der richterlichen Fragepflicht aber nicht begründet werden. Vielmehr wäre im Einzelnen und mit Blick auf den Gesamtzusammenhang darzulegen, welche Fragen aufgrund der gesamten Umstände zwingend hätten gestellt werden müssen oder offensichtlich nicht hätten gestellt werden dürfen. Mangels hinreichender Begründung ist auf die Beschwerde insoweit nicht einzutreten.