Citation: 6B_315/2020 E. 1

Nach den unbestrittenen vorinstanzlichen Feststellungen war die E.________ Bauunternehmung AG auf der Baustelle F.________ Zentrallager in U.________ mit den Baumeisterarbeiten beauftragt. Die Bauherrschaft erteilte direkt der G.________ AG den Auftrag für die Herstellung und Lieferung von Betonelementen. Die H.________ mit deren Inhaber C.________ wurde für die Montage der Betonelemente als Subunternehmerin beigezogen. Der Beschwerdeführer war im Unfallzeitpunkt bei der E.________ Bauunternehmung AG als Kranführer angestellt und auf dieser Baustelle tätig. Am Unfalltag liess sich die G.________ AG von der E.________ Bauunternehmung AG zwecks Unterstützung der H.________ bei der Montage des fraglichen Betonelements zwei Baukrane mitsamt dem Beschwerdeführer und I.________ als Kranführer ausleihen. Geplant war, dass die rund 1800 Betonelemente direkt ab Lastwagen mit dem Kran zur Montagestelle transportiert würden. Der Transportvorgang vom 26. November 2013 unter Zuhilfenahme zweier Krane war nicht eingeplant und erfolgte nur deshalb, weil dieses Element zu früh geliefert worden war und schon zwei Wochen auf der Baustelle lagerte (Urteil S. 17 E. 7.1).