Citation: 6B_1042/2021 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer beanstandet die Verurteilung wegen unrechtmässigen Bezugs von Leistungen der Sozialhilfe im Sinne von Art. 148a StGB. Er bestreitet die (hypothetische) Kausalität des Nichtbekanntgebens des fraglichen Darlehens und damit dessen strafrechtliche Relevanz. Selbst wenn es diese Darlehen für die Bar nie gegeben hätte, hätte die Sozialhilfebehörde keine Leistungen ausbezahlen dürfen. Die deklarierte Bar und deren Habe, die getätigten Einkäufe und die in der Buchhaltung ausgewiesenen Positionen hätten dazu führen müssen, dass ihm keine Leistungen mehr ausbezahlt würden. Entscheidend sei, dass die getätigten Angaben für sich alleine genommen schon eine Vermögens- und Einkommenslage aufgezeigt hätten, die gar nicht mehr zum Bezug von Sozialleistungen berechtigt hätte. Sodann wäre mit der einfachsten Sicherheitsmassnahme, nämlich dem Nachfragen, wie man denn diese Bar finanziert habe, der eigenen Prüfungspflicht nachgekommen worden, was die Sozialbehörde hingegen nicht getan habe. Aufgrund der diversen Angaben, die er (der Beschwerdeführer) der Sozialhilfebehörde gemacht habe, sei auch erstellt, dass er nicht mit Vorsatz falsche Angaben getätigt oder notwendige Angaben unterlassen habe. Wer nach bestem Wissen und Gewissen und unter Zuhilfenahme eines Treuhänders über die erworbene Bar Auskunft gebe, versuche nicht vorsätzlich, unrechtmässige Leistungen zu beziehen. Damit fehle es auch am subjektiven Tatbestand (Beschwerde S. 10 ff.).