Citation: 8C_373/2023 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer bekräftigt seinen Einwand, es habe sich nach der Begutachtung eine erneute Verschlechterung eingestellt. Dafür bestanden indessen keinerlei rechtsgenügliche Anhaltspunkte. Dass die Vorinstanz auf diesbezügliche weitere Abklärungen verzichtete, ist nicht zu beanstanden. Es wird geltend gemacht, die Beschwerdegegnerin habe treuwidrig erst während des Verfahrens vor dem kantonalen Gericht beim behandelnden Arzt um einen Verlaufsbericht ersucht. Sie habe ihm, so der Beschwerdeführer, letztlich verunmöglicht, die Verschlechterung zu beweisen, denn der Bericht sei erst nach dem kantonalen Urteil erstattet worden. Damit vermag der Beschwerdeführer nicht durchzudringen. Wie die Vorinstanz zutreffend erkannte, vermochte er die behauptete erneute Verschlechterung nie zu substanziieren. Auch diesbezüglich wird beschwerdeweise nicht aufgezeigt, dass der langjährig behandelnde Psychiater wichtige objektive Aspekte benannt hätte, die vom Gutachter und von der Suva-Ärztin unberücksichtigt geblieben wären. Mangels Hinweisen auf eine zwischenzeitliche Verschlechterung ist schliesslich auch die Argumentation des Beschwerdeführers nicht stichhaltig, dass gestützt auf ein veraltetes Gutachten und die später ergangene blosse Aktenbeurteilung der Beweis für eine bis zum Erlass des Einspracheentscheides im Juli 2022 anhaltende Verbesserung ohne weitergehende Abklärungen durch die Beschwerdegegnerin nicht erbracht sei.