Citation: 9C_398/2020 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz referierte die medizinische Aktenlage ausführlich. Sie erwog, diese sei bezüglich der Befundlage umfassend. Auf die darauf basierenden Aktenbeurteilungen des Facharztes für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 25. August 2018 und 13. Mai 2019 könne abgestellt werden. Der RAD-Arzt stimme mit den behandelnden Ärzten überein, dass keine objektivierbaren organischen Befunde hätten erhoben werden können, welche die geklagten Beschwerden erklärt hätten. Selbst der behandelnde Schmerzspezialist Dr. med. B.________, Facharzt für Anästhesiologie, räume ein, sich hinsichtlich der Schmerzen und deren funktioneller Auswirkungen einzig auf die subjektiven Angaben des Versicherten zu stützen. Dies genüge rechtsprechungsgemäss nicht zur Annahme einer Invalidität (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195). Hierzu sei vielmehr ein ärztlicherseits schlüssig festgestelltes medizinisches Substrat notwendig, das nachweislich die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich einschränke (Urteil 9C_725/2018 vom 6. März 2019 E. 5.3.1 mit Hinweisen vgl. etwa auch Urteil 8C_207/2020 vom 5. August 2020 E. 5.2.2). Ein solches habe hier nicht objektiviert werden können. Dem RAD zufolge sei die angestammte Tätigkeit aufgrund einer Versteifung der Lendenwirbel L4 und L5 und des Kreuzbeinwirbels S1 (operativ in den Jahren 2011 und 2012) nicht mehr zumutbar. Hingegen bestehe in einer angepassten, wechselbelastenden, leichten Tätigkeit ohne extreme oder monotone Körperhaltungen eine volle Arbeitsfähigkeit. Es bestünden keine auch nur geringen Zweifel an der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung des RAD. Insbesondere seien den medizinischen Akten keinerlei Hinweise auf das Vorliegen einer psychischen Erkrankung oder eines psychosomatischen Geschehens zu entnehmen; der Versicherte stehe auch nicht in psychiatrischer Behandlung. Die IV-Stelle habe auf weitere Abklärungen diesbezüglich ebenso verzichten dürfen wie auf eine Prüfung der Indikatoren gemäss BGE 141 V 281. Der von der Verwaltung durchgeführte Einkommensvergleich sei als solcher unbestritten und ergebe einen Invaliditätsgrad von 8 %.