Citation: 9C_374/2013 E. 3.1

3.1. Verwaltung und Vorinstanz gehen davon aus, dass sich der diesbezügliche Sachverhalt, wie er der ursprünglichen Rentenzusprache zugrunde gelegen hatte, durch die Geburt im September 2008 erheblich verändert hat, indem die Beschwerdeführerin im hypothetischen Gesundheitsfall nicht mehr voll, sondern noch in einem Pensum von 70 Prozent erwerbstätig und (neu) zu 30 Prozent im Haushalt tätig wäre. Tritt ein weiterer Aufgabenbereich neben den Erwerb, so kommt anstelle der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28a Abs. 1 IVG) die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung zum Zug (Art. 28a Abs. 3 IVG in Verbindung mit Abs. 2 und mit Art. 16 ATSG; BGE 137 V 334; 133 V 504; 130 V 393).