Citation: 7B_185/2022 E. 2.5.2

2.5.2. Weiter rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe nicht berücksichtigt, dass die Geschädigte zwischenzeitlich in die sexuellen Handlungen eingewilligt habe. Er bringt vor, die Geschädigte habe ihm Zutritt zu ihrer Wohnung verschafft. Deshalb sei er irrigerweise davon ausgegangen, sie sei mit dem Sex einverstanden. Dies müsse bei der Bewertung des Verschuldens berücksichtigt werden. Die Vorinstanz habe dazu bloss festgehalten, er habe das Vertrauen der Geschädigten schwer missbraucht, indem er sie dazu überredet habe, ihn in die Wohnung zu lassen. Eine weitergehende Würdigung finde sich im angefochtenen Urteil nicht. Dies trifft nicht zu. Die Vorinstanz verwirft ausdrücklich den Einwand des Beschwerdeführers, wonach die Geschädigte ihn mit einem Flirt provoziert habe. Sie setzt sich ausführlich mit dem WhatsApp-Verkehr zwischen der Geschädigten und dem Beschwerdeführer vor dessen Eintritt in die Wohnung auseinander. Daraus folge, dass die Geschädigte keine Lust auf Sex mit dem Beschwerdeführer gehabt habe, was sie ihm auch mitgeteilt habe. Daran ändere nichts, dass die Geschädigte den Beschwerdeführer in die Wohnung gelassen habe. Dass diese Feststellungen willkürlich wären, legt der Beschwerdeführer nicht ansatzweise dar.