Citation: 2C_395/2016 E. 4.3.3

4.3.3. Der Ehegatte teilte der Sicherheitsdirektion am 20. Juni 2015 mit, dass er seine Frau in den letzten 21 /2 Jahren nur rund etwa 4 Mal gesehen habe; den gleichen Standpunkt vertritt er im noch hängigen Scheidungsverfahren. Unter diesen Umständen durfte die Vorinstanz willkürfrei davon ausgehen, dass es nach der Trennung vom 31. Dezember 2012 allenfalls noch zu einzelnen Treffen und Kontakten gekommen sein mag, indessen nicht als erstellt gelten kann, dass die Eheleute wieder eine umfassende, körperliche geistig-seelische und wirtschaftliche Lebensgemeinschaft in einem gemeinsamen Haushalt aufgenommen haben. Die von der Beschwerdeführerin ins Recht gelegten Erklärungen, die Eheleute hätten gemeinsam an einer Beerdigung teilgenommen, wobei sie sich "nahe" gewesen seien, genügt nicht, um die Beweiswürdigung der Vorinstanz als aktenwidrig und willkürlich erscheinen zu lassen. Es ist durchaus denkbar, dass die getrennt lebenden Gatten gemeinsam an einer Beerdigung teilnahmen und sich situationsbedingt dort auch Trost spendeten.