Citation: 5A_222/2014 E. 3.3

3.3. Schliesslich wirft der Beschwerdeführer dem Kantonsgericht vor, dass es die Voraussetzungen von Art. 261 ZPO geprüft habe, statt diejenigen von Art. 960 f. ZGB, obschon Letztere den Bestimmungen der ZPO als leges speciales vorgingen und geringere Beweisanforderungen stellten. Das Verhältnis von Art. 960 f. ZGB (bzw. Art. 249 lit. d Ziff. 11 ZPO) zu Art. 261 ff. ZPO ist nicht restlos klar ( ANDREAS GÜNGERICH, in: Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 2012, N. 8 zu Art. 249-251 ZPO). Wenn das Kantonsgericht auf Art. 261 ZPO abgestellt hat, ist dies jedenfalls nicht willkürlich (vgl. BGE 137 III 563 E. 3 S. 565 ff.). Soweit im Übrigen die Vormerkung nach Art. 961 ZGB in Frage steht, so ergibt sich aus dem Gesetz selber, dass der Beschwerdeführer auch in diesem Rahmen seine Berechtigung hätte glaubhaft machen müssen (Art. 961 Abs. 3 ZGB). Es ist deshalb nicht ersichtlich, inwiefern das Kantonsgericht bei direkter Anwendung dieser Norm zwingend zu einem anderen Ergebnis hätte gelangen müssen (zu Art. 960 ZPO, wo die Glaubhaftmachung nicht ausdrücklich erwähnt ist, vgl. Urteil 5A_565/2009 vom 23. Juni 2010 E. 3, in: RtiD 2011 I S. 673, mit Hinweisen).