Citation: 7B_203/2024 E. 7.2

7.2. Die Vorinstanz führt in ihrer Vernehmlassung aus, dem Beschwerdeführer sei Recht zu geben, dass ihm (entgegen dem angefochtenen Entscheid) der durch Auslieferungshaft erstandene Freiheitsentzug anzurechnen sei. Da im Falle einer Verurteilung aber von einer langjährigen Freiheitsstrafe auszugehen sei, drohe ihm jedoch auch bei dieser Sachlage noch keine Überhaft. Dem ist zuzustimmen. Ferner ist angesichts der ausgeprägten Fluchtgefahr nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz keine Ersatzmassnahmen anstelle von Haft angeordnet hat.