Citation: 4A_432/2023 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, seine Aktien seien noch nicht verwertet worden und es sei auch nicht absehbar, ob und wann sie je verwertet würden. Aus diesem Grund sei die Rechtsauffassung der Vorinstanz, wonach seine Aktien verwertet und seine Verbindung zur Verfahrensbeteiligten definitiv beendet werden würde, sehr überraschend. Dies stellt keine hinreichende Begründung dar. Denn der Beschwerdeführer zeigt zum einen nicht hinreichend auf, welche Beweismittel und Tatsachen er konkret neu in das bundesgerichtliche Beschwerdeverfahren einbringen will und inwiefern diese neuen Tatsachen und Beweismittel relevant sein sollen. Zum anderen zeigt er auch nicht hinreichend auf, inwiefern er diese Tatsachen und Beweismittel nicht bereits vor der Vorinstanz vorbringen konnte. Der Umstand alleine, dass die vorinstanzliche Rechtsauffassung allenfalls überraschend war und er erst vor der Vorinstanz mit dieser Rechtsauffassung konfrontiert wurde, genügt jedenfalls nicht. Da der Richter das Recht von Amtes wegen anwendet, muss jede Partei damit rechnen, dass er die sich stellenden Rechtsfragen auf der Grundlage des festgestellten Sachverhalts prüft. Demnach stellt der Umstand, dass eine Partei eine ihr naheliegende Rechtsauffassung nicht bedacht hat, keine Entschuldigung dar (GRÉGORY BOVEY, in: Aubry Girardin/Donzallaz/Denys/Bovey/ Frésard [Hrsg.], Commentarie de la LTF, 3. Aufl. 2022, N. 33 zu Art. 99 BGG; vgl. auch Urteile 5A_866/2018 vom 18. März 2019 E. 3.3 und 2C_901/2014 vom 27. Januar 2015 E. 2.2). Die neu ins Recht gelegten Schriftstücke sind daher unbeachtlich.