Citation: 2C_650/2020 E. A

A.a. Die A.________ bezweckt gemäss Handelsregistereintrag die Darbringung von EDV-, Internet-, Providing- und Kommunikationsdienstleistungen aller Art (Art. 105 Abs. 2 BGG). Der Dienst Überwachung Post- und Fernmeldeverkehr (nachfolgend: Dienst ÜPF) erteilte der A.________ AG am 19. April 2018 per E-Mail einen Auskunftsauftrag des Typs IR_7_IP (Identifikation der Benutzerschaft bei eindeutig zugeteilten IP-Adressen) zu dynamischen IP-Adressen gemäss Art. 37 der Verordnung vom 15. November 2017 über die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (VÜPF; SR 780.11). Die A.________ AG teilte gleichentags dem Dienst ÜPF mit, dass gemäss neuer "Preisliste" die Entschädigung für einen Auskunftsauftrag des Typs IR_7_IP nach Art. 37 VÜPF nur noch Fr. 3.-- betrage, ihre Kosten für die Bearbeitung jedoch viel höher seien, weshalb sie sich nicht mehr in der Lage sehe, die Fälle zeitnah zu erledigen. Sie werde die Fälle deshalb künftig sammeln und einmal pro Monat als Batch (Stapelbearbeitung) bearbeiten. Falls der Dienst ÜPF mit dem Vorgehen nicht einverstanden sei, möge er ihr eine anfechtbare Verfügung zustellen, damit sie gegen die neue "Preisliste" Beschwerde einreichen könne. A.b. Mit Verfügung vom 7. Mai 2018 des Dienstes ÜPF wurde die A.________ AG angewiesen, den am 19. April 2018 erhaltenen Auftrag des Typs IR_7_IP innerhalb von einem Tag nach Erhalt der Verfügung auszuführen sowie alle weiteren Auflagen in Zukunft gemäss den gesetzlich vorgegebenen Fristen zu bearbeiten. Mit Urteil vom 1. Juli 2019 trat das Bundesverwaltungsgericht auf eine gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde der A.________ AG nicht ein, weil es ihr einerseits an einem aktuellen Rechtsschutzinteresse mangelte und andererseits ihre Beweisanträge ausserhalb des Streitgegenstandes lagen (Urteil A-3325/2018). A.c. Am 25. April 2018 reichte die A.________ AG beim Dienst ÜPF ein Gesuch um Einstufung als Anbieterin von Fernmeldediensten (FDA) mit reduzierten Überwachungspflichten gemäss Art. 51 VÜPF ein. Diesem Gesuch wurde mit Verfügung vom 4. Mai 2018 entsprochen. In der Zeit zwischen April 2018 und Mai 2019 erteilte der Dienst ÜPF der A.________ AG per E-Mail eine Reihe von Auskunftsaufträgen des Typs IR_7_IP gemäss Art. 37 VÜPF. Mit Schreiben vom 26. Juli 2019 stellte die A.________ AG dem Dienst ÜPF für 69 Auskunftsaufträge eine Rechnung in der Höhe von Fr. 17'250.-- (69 x Fr. 250.--). Zur Begründung des Rechnungsbetrags von Fr. 250.-- pro Auftrag brachte sie vor, dass sie im Wesentlichen bestreite, dass die vom Dienst ÜPF zur Berechnung der Entschädigung angewendete Verordnung vom 15. November 2017 über die Gebühren und Entschädigungen für die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (GebV-ÜPF; SR 780.115.1) auf den vorliegenden Fall anwendbar sei. Für den Fall, dass der Dienst ÜPF die Bezahlung der Rechnung in der geltend gemachten Höhe ablehne, beantrage sie die Zustellung einer anfechtbaren Verfügung, welche die Höhe der für die fraglichen Aufträge zu bezahlenden Entschädigung im Dispositiv festlegen solle.