Citation: U 309/01 10.07.2002 E. 3

3. Jetzt subsyndromal ausgeprägte posttraumatische Belastungsstörung, heute als Anpassungsstörung zu verschlüsseln (ICD-10: F43), sowie Vorliegen einer dissoziativen Störung (ICD-10: F44.7)." Nach dem Aufenthalt in der Klinik Z.________ unternahm O.________ am 24. August 1998 einen Arbeitsversuch zu 33 1/3 %, der jedoch innert Wochenfrist scheiterte. In der Folge blieb die Versicherte zu 100 % arbeitsunfähig. Eine von der "Zürich" Ende 1998 angeordnete N.O.T. (Neurale Organisationstechnik)-Therapie bei Frau Dr. sc. nat. S.________ wurde nach wenigen Sitzungen wieder eingestellt. Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Speziell Rheumatologie, Chefarzt der Klinik C.________, stellte mit Gutachten vom 27. Dezember 1999 die Diagnosen einer Fibromyalgie sowie - als Nebenbefunde - eines Status nach Kopf-HWS-Trauma sowie eines Verdachts auf eine posttraumatische Belastungsstörung. Bei rein somatischer Betrachtung veranschlagte er den Kausalzusammenhang zwischen den vorhandenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen und dem Unfall auf 33 bis maximal 50 %, d.h. als eher unwahrscheinlich bis möglich. Die "Zürich" erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilungskosten, Taggelder). Mit Verfügung vom 22. Mai 2000 stellte sie diese indes ab 1. Januar 2000 mangels eines natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhanges ein, woran sie auch auf Einsprache hin festhielt (Einspracheentscheid vom 6. Dezember 2000).