Citation: 4A_633/2016 E. 5.5.2

5.5.2. Die Vorinstanz erachtete es als erwiesen, dass die Beschwerdegegnerin eine zulässige Berechnungsmethode gewählt und den Verkehrswert entsprechend in zulässiger Weise geschätzt hat. Trifft dies zu, ist der Nachweis, dass die Fondsleitung ihre vertraglichen Verpflichtungen insoweit nicht oder nicht gehörig erfüllt hat, missglückt, und zwar selbst dann, wenn der Nachweis gelänge, dass der Verkehrswert tatsächlich höher war, als bei der Berechnung des Rücknahmepreises angenommen. Der Erfüllungsanspruch geht auf Vornahme einer korrekten Verkehrswertschätzung. Eine Kausalhaftung der Fondsleitung dafür, dass die Schätzung objektiv zutrifft, besteht nicht.