Citation: 6B_525/2019 E. 1

Der Beschwerdeführer rügt, der Schuldspruch sei in Verletzung des Grundsatzes in dubio pro reoergangen und Beweisanträge seien zu Unrecht zurückgewiesen worden. Dass er sich auf sein Aussageverweigerungsrecht berufen habe, dürfe nicht zu seinem Nachteil gewertet werden. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, er sei nie unter Belehrung durch die Ermittlungsbehörde als Zeuge nach dem Lenker des Fahrzeugs gefragt worden. Die von der Vorinstanz festgestellte "frappante Ähnlichkeit" des Beschwerdeführers mit dem Radarfoto sei gekünstelt und hätte zumindest Ermittlungen dahingehend erfordert, um seine Brüder als Täter auszuschliessen. Die Vergleichsfotos, auf welche die Vorinstanz sich stütze, seien nicht zur Tatzeit entstanden. Ausserdem habe er von Anbeginn darauf hingewiesen, dass es sich beim Fahrzeug auf dem Radarbild um dasjenige seiner Lebensgefährtin handle. Er selbst verfüge seit jeher über ein eigenes Fahrzeug, welches er nutze. Es sei bekannt, dass es aus versicherungstechnischen Gründen oftmals zu Abweichungen zwischen Halter und Nutzer eines Fahrzeuges komme.