Citation: 9C_474/2023 E. 3.2.2

3.2.2. Hinsichtlich der Familienverhältnisse hat das Verwaltungsgericht erwogen, der Beschwerdeführer mache nicht geltend, er trage eine besondere Verantwortung gegenüber seinen Eltern, die seine regelmässige Anwesenheit erforderlich mache und auf eine besondere Nähe schliessen lassen würde. Es könne daher festgestellt werden, dass seine Eltern nicht auf seine Unterstützung angewiesen gewesen seien, sowenig wie der Beschwerdeführer (per Ende 2020 beurteilt) selbst in erheblichem Mass auf die Unterstützung seiner Eltern angewiesen gewesen wäre. In diesem Zusammenhang ist festzuhalten, dass die Vorinstanz das Alter des Beschwerdeführers nicht in ihre Erwägungen miteinbezieht, obwohl dieses bei der Beurteilung der familiären Bindung eine Rolle spielen kann (oben E. 2.4). Da die Akten insoweit liquid sind, kann das Bundesgericht den Sachverhalt selber ergänzen (Art. 105 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdeführer hat Jahrgang 1992.