Citation: 2D_14/2018 E. 3.1.2

3.1.2. Die Kritik des Beschwerdeführers erweist sich als unbegründet: Das Verwaltungsgericht ist auf seine Vorbringen eingegangen und hat auf die konkreten gesundheitlichen Probleme Bezug genommen. Es hat die vom Beschwerdeführer eingereichten Berichte der Schweizerischen Flüchtlingshilfe "Kosovo: Behandlung einer posttraumatischen Belastungsstörung und einer schweren depressiven Episode" vom 31. August 2016, "Kosovo: Psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung" vom 3. April 2017 und "Kosovo: Behandlungsmöglichkeiten bei akutem Nierenversagen" vom 10. Dezember 2013 berücksichtigt (vgl. E. 2.4 des angefochtenen Entscheids). In der Folge ist es detailliert darauf eingegangen, warum gestützt auf die Focus-Berichte des Staatssekretariats für Migration (SEM) und unter Einbezug weiterer Quellen (bundesgerichtliche und bundesverwaltungsgerichtliche Urteile) davon auszugehen sei, dass die gesundheitlichen Probleme des Beschwerdeführers grundsätzlich auch im Kosovo behandelt werden könnten und der Wegweisung diesbezüglich kein Vollzugshindernis entgegenstehe. Dass das Verwaltungsgericht dabei teilweise auf von ihm bereits beurteilte Punkte in seinem rechtskräftigen Urteil vom 25. April 2017 Bezug genommen hat, verstösst nicht gegen die verfassungsrechtliche Pflicht, seinen zweiten Entscheid sachgerecht zu begründen.