Citation: 8C_105/2021 E. 4

Nach eingehender Würdigung der Berichte der behandelnden Ärzte sowie des Gutachtens des Dr. med. C.________ stellte die Vorinstanz gestützt auf das letztere fest, dass eine längerfristige Arbeitsunfähigkeit nicht ausgewiesen sei. Gemäss Dr. med. C.________ seien der klinische Untersuchungsbefund und das soziale Funktionsniveau unauffällig. Zudem könnten die geltend gemachten Einschränkungen anhand der von ihm durchgeführten Testung zur Beschwerdevalidierung nicht bestätigt werden. Auch hätten die Medikamentenblutspiegelkontrollen Werte ausserhalb der jeweiligen Referenzbereiche ergeben. Die Beschwerdeführerin habe, so das kantonale Gericht weiter, über früher stattgefundene Traumatisierungen durch häusliche Gewalt berichtet, ohne sich damals aber je in psychiatrische Behandlung begeben zu haben. Gleichzeitig sei sie stets erfolgreich berufstätig gewesen. Die zuletzt aufgetretenen Krankheitsepisoden stünden in Zusammenhang mit psychosozialen Belastungssituationen (Ehekonflikte, Trennung, Scheidung, sich einstellende sozioökonomische Probleme der Beschwerdeführerin als alleinerziehende Mutter, Nachbarschaftskonflikte, Arbeitslosigkeit).