Citation: 6B_1200/2021 E. 3.4

3.4. Die Verfahrenseinstellung für den Zeitraum vor dem 3. Oktober 2004 verstösst nicht gegen Bundesrecht. Angesichts der dargelegten Umstände, insbesondere der Begehung in jährlichen Blöcken, hat die Vorinstanz einen zeitlichen Zusammenhang zu Recht verneint. Indem die Vorinstanz von einer mehrfachen Tatbegehung ausgeht, nimmt sie an, es habe kein einheitlicher Willensakt vorgelegen. Was der Täter wusste, wollte und in Kauf nahm, ist eine Tatfrage (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 4 mit Hinweis; oben E. 2.2.2). Wenn die Beschwerdeführerin einwendet, die Kosten für das Führen des Mandats des Beschwerdegegners für Dr. med. dent. H.________ seien mit den bei diesem anfallenden Kosten für die zahnärztliche Behandlung des Beschwerdegegners und seiner Ehefrauen verrechnet worden, vermag sie die vorinstanzliche Annahme, dass die dem Beschwerdegegner vorgeworfenen Handlungen nicht auf einem einzigen Willensentschluss beruhten, nicht in Frage zu stellen. Mangels eines einheitlichen Willensaktes verletzt die vorinstanzliche Erkenntnis einer mehrfachen Tatbegehung kein Bundesrecht und die Verfahrenseinstellung für den Zeitraum vor dem 3. Oktober 2004 ist nicht zu beanstanden.