Citation: I 160/05 15.09.2005 E. 5

Weiter ist zu prüfen, wie hoch der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführer im Juni 2001 war und wie er sich in der Folge weiterentwickelte. Vom 2. April bis 31. August 2001 arbeitete die Beschwerdeführerin in einem Restaurant in A.________. Sie löste diese Anstellung aus gesundheitlichen Gründen selber auf. Aus dem "Jahreslohnkonto" geht hervor, dass sie in erwerblicher Hinsicht keinerlei Einbusse in Kauf nehmen musste. Wiederum zu Gunsten der Versicherten sind Verwaltung und Vorinstanz davon ausgegangen, sie habe sich mit dem Vollzeitpensum überfordert, wogegen eine 50%ige Tätigkeit zumutbar gewesen wäre. Damit hätte sie ein jährliches Einkommen von Fr. 26'129.- (tatsächlicher Bruttolohn für fünf Monate Fr. 21'774.- umgerechnet auf 12 Monate x 50 %) erzielen können. In Bezug auf das Valideneinkommen kann auf den Lohn von Fr. 54'600.- abgestellt werden, welcher die Beschwerdeführerin bei der Firma E.________ AG verdient hatte, was einen Invaliditätsgrad von 52 % ergibt. Da nach Ablauf des Wartejahres die Erwerbsunfähigkeit zwar über 50 %, die durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit hingegen erst 41,66 % (vgl. Erw. 4.2) betragen hatte, entstand per 1. Juni 2001 zunächst der Anspruch auf eine Viertelsrente. In Anwendung von Art. 88a Abs. 2 IVV erhöhte sich dieser bei einem Invaliditätsgrad von mehr als 50 %, jedoch weniger als 662/3 % ab 1. September 2001 auf eine halbe Rente.