Citation: 7B.220/2001 20.11.2001 E. 1

1.- a) Im Konkurs der in Z.________ domizilierten B.________ AG beschlossen die Gläubiger am 31. Juli 2001 anlässlich der zweiten Gläubigerversammlung, die Hotelliegenschaften (Grundbuch Nrn. .. und ..) samt Zugehör freihändig zu verkaufen. Gleichzeitig nahmen sie Kenntnis von einem durch die Credit Suisse AG vermittelten Kaufsangebot in der Höhe von 17 Mio. Franken. Am 10. August 2001 nahm A.________, Aktionärin der Konkursitin, eine (versehentlich vom 31. Juli statt vom 9. August 2001 datierte) Verfügung der Konkursverwaltung (Betreibungs- und Konkursamt Berner Oberland) in Empfang, worin ihr im Sinne von Art. 256 Abs. 3 SchKG Gelegenheit eingeräumt wurde, bis zum 19. August 2001 mitzuteilen, ob sie das vorhandene Kaufsangebot überbiete. Gegebenenfalls habe sie eine verbindliche Offerte mit einem unwiderruflichen Finanzierungsnachweis einer Schweizer Bank einzureichen. b) Mit Eingabe vom 17. August 2001 erhob A.________ bei der Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen für den Kanton Bern Beschwerde und verlangte, die Frist zur Einreichung eines höheren Angebots sei für sie wie auch für die Gläubiger auf mindestens 30 Tage anzusetzen. Am 6. September 2001 hob die kantonale Aufsichtsbehörde die konkursamtliche Verfügung vom 31. Juli 2001 (recte: 9. August 2001) von Amtes wegen auf und erkannte ferner, dass die Beschwerde damit gegenstandslos geworden sei. c) Den Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde nahm A.________ am 12. September 2001 in Empfang. Mit einer vom 24. September 2001 datierten und noch am gleichen Tag (Montag) zur Post gebrachten Eingabe führt sie (rechtzeitig) Beschwerde an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts. Sie erneuert das im kantonalen Verfahren gestellte Rechtsbegehren. Die kantonale Aufsichtsbehörde hat auf Gegenbemerkungen zur Beschwerde verzichtet. In seiner Vernehmlassung vom 11. Oktober 2001 schliesst das Betreibungs- und Konkursamt Berner Oberland auf Abweisung der Beschwerde. d) Durch Präsidialverfügung vom 1. Oktober 2001 ist der Beschwerde antragsgemäss aufschiebende Wirkung zuerkannt worden.