Citation: 4A_163/2021 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanzen kamen zum Schluss, dass die Beschwerdegegnerin "unmissverständlich" den Ausschluss der Beschwerdeführerin vom WIR-Verrechnungssystem ausgesprochen habe, woran die Amortisationsrechnung per 31. Dezember 2017 und die Mahnung vom 22. Januar 2018 nichts änderten, weil es sich um automatisch ausgestellte Anzeigen ohne Unterschrift handle. Dagegen wiederholt die Beschwerdeführerin bloss ihr bereits vor den Vorinstanzen vorgetragenes Argument, die beiden nach dem Ausschluss erfolgten Schreiben hätten "novatorische Wirkung bezüglich dem Schuldverhältnis" in WIR-Franken. Die Beschwerdegegnerin habe mit diesen beiden Schreiben nämlich mit verbindlicher Wirkung bestätigt, dass auch aus ihrer Sicht das Kreditverhältnis nach wie vor in WIR-Franken bestanden habe. Es sei "kaum vorstellbar", dass nach einem Ausschluss als WIR-Teilnehmer noch Formularbriefe versandt würden, und es handle sich um zwei kundenspezifische Schreiben der Beschwerdegegnerin, die eine Schuld in WIR bestätigten. Mit diesen Ausführungen legt die Beschwerdeführerin nicht hinreichend dar, dass die Feststellung der Vorinstanz, dass es sich bei den genannten Schreiben um automatisch ausgestellte Anzeigen ohne Unterschrift handelte, willkürlich wäre (Erwägung 2.2). Es bleibt damit bei der Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz. Mit dem gestützt auf diesen Sachverhalt getroffenen Schluss der Vorinstanz, dass diese automatisch erstellten Anzeigen ohne Unterschriften an den Folgen der vertragskonform ausgesprochenen, unmissverständlichen Kündigung nichts ändern würden, setzt sich die Beschwerdeführerin nicht hinreichend auseinander (Erwägung 2.1), indem sie lediglich an ihrem bereits vorinstanzlich vertretenen Standpunkt festhält und pauschal behauptet, dass diese beiden Schreiben "novatorische Wirkung bezüglich dem Schuldverhältnis" haben und das Kreditverhältnis immer noch in WIR-Franken bestehe.