Citation: 9C_211/2007 19.10.2007 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat nicht unter dem in E. 2.2 dargelegten eingeschränkten Blickwinkel geprüft, ob der von der IV-Stelle auf den 13. August 2002 festgestellte Beginn der Arbeitsunfähigkeit als offensichtlich unhaltbar erscheine, sondern vielmehr frei geprüft, wann die relevante Arbeitsunfähigkeit eingetreten ist. Dies ändert jedoch nichts daran, dass die Prüfungsbefugnis des Bundesgerichts infolge der dargestellten Bindungswirkung bzw. bereits aufgrund von Art. 105 BGG (siehe E. 1) auf die Frage beschränkt ist, ob die Feststellung der IV-Stelle bzw. der Vorinstanz zum Eintritt der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit offensichtlich unhaltbar sei oder nicht. 3.2 Der Beschwerdeführer war laut vorinstanzlicher Feststellung vom 3. November 2001 bis 31. Mai 2002, von kurzen Ausnahmen abgesehen, in der Firma mit voller Leistung tätig; eine relevante ununterbrochene Arbeitsunfähigkeit sei erst am 13. August 2002 eingetreten. Angesichts der Rechtsprechung, die einerseits für die Haftungsbegründung der zeitlich zuständigen Vorsorgeeinrichtung Auswirkungen des Gesundheitsschadens auf das versicherte Arbeitsverhältnis verlangt (z.B. Urteil L. vom 24. April 2007, I 687/06 E. 5.1 mit Hinweisen), und die anderseits bereits eine sechsmonatige (SZS 2002 S. 153) oder eine viermonatige (B 100/05 vom 8. Februar 2006, E. 3.2) Zeitspanne voller Arbeits- und Erwerbsfähigkeit als den geforderten zeitlichen Zusammenhang zwischen der Arbeitsunfähigkeit und der späteren Invalidität (vgl. hiezu BGE 123 V 262 E. 1c S. 264, 120 V 112 E. 2c/aa/bb S. 117 f.) unterbrechend anerkannte, kann von offensichtlicher Unrichtigkeit der vorinstanzlichen Betrachtungsweise nicht die Rede sein. Dass sich der Beschwerdeführer angeblich wegen der Aussicht auf eine Durchhalteprämie bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses (31. Mai 2002) besonders angestrengt haben soll, ändert nichts daran, dass er bis Ende Mai 2002 tatsächlich eine ungeschmälerte Arbeitsleistung erbracht hat und auch anschliessend während mehr als zwei weiteren Monaten arbeitsfähig blieb. 3.3 Die weiteren vom Beschwerdeführer vorgetragenen Einwendungen sind tatsächlicher Natur und lassen unberücksichtigt, dass die Prüfungsbefugnis des Bundesgerichts wesentlich eingeschränkt ist. Sie sind jedenfalls nicht geeignet, die Feststellung der IV-Stelle als offensichtlich unhaltbar erscheinen zu lassen. 3.4 Dass die Vorinstanz bei dieser klaren Sach- und Rechtslage auf die Erhebung weiterer Beweismittel, insbesondere die Befragung der Hausärztin, verzichtet hat, ist im Rahmen der antizipierten Beweiswürdigung (vgl. dazu BGE 124 V 90 E. 4b S. 94) nicht zu beanstanden. 3.5 Bleibt somit die Beschwerdegegnerin an die Feststellung des Organs der Invalidenversicherung gebunden, die relevante Arbeitsunfähigkeit sei am 13. August 2002 eingetreten, entfällt die Leistungspflicht der Stiftung ohne weiteres, war doch der Beschwerdeführer zu diesem Zeitpunkt unbestrittenermassen nicht mehr bei ihr obligatorisch berufsvorsorgeversichert und war auch die Nachdeckungsfrist von einem Monat gemäss Art. 10 Abs. 3 Satz 1 BVG abgelaufen.