Citation: 9C_652/2021 E. 4

Das kantonale Gericht hat festgestellt, dass der Beschwerdeführer seinen Wohnsitz in der Schweiz habe und als Inhaber des Einzelunternehmens A.________ mit Sitz in C.________ einer selbständigen Erwerbstätigkeit nachgehe. Strittig sei, ob es sich bei seiner Beteiligung an der deutschen B.________ GmbH & Co. KG um eine selbständige Tätigkeit handle. Damit liege ein länderübergreifender Sachverhalt vor. Die Vorinstanz hat die Tätigkeit des Beschwerdeführers bei der B.________ GmbH & Co. KG als nach deutschem Recht selbständige Arbeit qualifiziert. Dabei ist sie hinsichtlich der Verneinung eines (verdeckten) Treuhandverhältnisses der Beurteilung des Finanzamtes D.________ gefolgt. In Anwendung von Schweizer Recht hat sie den Erlös aus der deutschen B.________ GmbH & Co. KG - mit der Beschwerdegegnerin - als Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit gewertet und folglich den Entscheid der Beschwerdegegnerin bestätigt, die für das Jahr 2012 AHV-Beiträge auf einem Reineinkommen von Fr. 1'770'305.- erhoben hatte.