Citation: 6B_1028/2023 E. 4.3.2

4.3.2. Betreffend die Beschimpfung berücksichtigt die Vorinstanz zu Recht, dass es sich beim geäusserten Vorwurf des strafbaren Verhaltens um eine erhebliche Verletzung der Ehre handelt, die aus nichtigem Anlass erfolgte, da der Beschwerdeführer der Meinung gewesen sei, der Geschädigte bezahle eine Rechnung zu Unrecht aus einem Konto der Erbengemeinschaft. Soweit der Beschwerdeführer diese Einschätzung als unhaltbar bezeichnet, da der Geschädigte eine an eine andere Rechnungsempfängerin adressierte Rechnung ohne Zustimmung aus dem Konto der Erbengemeinschaft bezahlt habe, weicht er wiederum vom verbindlich festgestellten Sachverhalt ab (vgl. E. 3.6.2; Beschwerde S. 21 f.). Auch berücksichtigt die Vorinstanz den Hintergrund des familiären Konflikts bzw. der Erbschaftsstreitigkeit und die damit verbundene psychische Belastung des Beschwerdeführers hinreichend verschuldensmindernd. Ebenso wenig ist zu beanstanden, wenn die Vorinstanz festhält, der Beschwerdeführer habe vorsätzlich und aus Ärger darüber gehandelt, dass der Geschädigte beabsichtigt habe, eine Rechnung aus dem Gemeinschaftskonto zu bezahlen, womit er nicht einverstanden gewesen sei. Was der Beschwerdeführer hiergegen vorbringt, lässt keine Ermessensüberschreitung seitens der Vorinstanz erkennen, womit ihr Schluss, das Verschulden wiege leicht, nicht zu kritisieren ist. Gleiches gilt für die Erhöhung der hypothetischen Einsatzstrafe um fünf Tage (vgl. Urteil S. 17 f.).