Citation: 6B_552/2021 E. 2.6.3

2.6.3. In beruflicher Hinsicht attestiert die Vorinstanz dem Beschwerdeführer zu Recht eine gelungene Integration. Nach seiner in Slowenien absolvierten Berufsausbildung als Plattenleger, Ofenbauer sowie Hoch- und Tiefbauzeichner machte er in der Schweiz einen Staplerkurs und liess sich zum Disponenten ausbilden. Der Beschwerdeführer bringt mit Bezug auf das Urteil der ersten Instanz vor, er sei seit seiner Einreise in die Schweiz hier immer erwerbstätig gewesen und habe zusammen mit seiner Ehefrau die Lebenshaltungskosten der Familie selbständig bestreiten können. Nur während der Dauer der Untersuchungshaft sei die Familie kurzzeitig auf Sozialhilfe angewiesen gewesen. Dem Beschwerdeführer ist auch zugute zu halten, dass er sich direkt nach der Entlassung aus der Untersuchungshaft wieder um eine Arbeitsstelle bemüht hat und auch rasch fündig wurde. Zur Zeit arbeitet der Beschwerdeführer als Betriebsleiter bei einer Garage in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis und verdient gemäss eigenen Angaben monatlich rund Fr. 4'500.--. Nicht nur die berufliche, sondern auch die übrige wirtschaftliche und gesellschaftliche Integration des Beschwerdeführers hat als gelungen zu gelten. Der Beschwerdeführer hat gemäss Angaben der Vorinstanz weder Schulden noch Betreibungen. Er spricht Deutsch, Bosnisch und Slowenisch und verfügt über zusätzliche Sprachkenntnisse in Englisch und Französisch. Diesbezüglich ist dem Beschwerdeführer beizupflichten, wonach ihm der Umstand, dass er an Gerichtsverhandlungen ohne Dolmetscher auskommt, zugute kommt. Zu weiteren sozialen Kontakten - abgesehen der noch zu erläuternden familiären Verhältnisse (vgl. unten E. 2.6.5) - äussert sich die Vorinstanz nicht. Nicht einzugehen ist in dieser Hinsicht mangels Auseinandersetzung mit der vorinstanzlichen Entscheidbegründung (Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 BGG) auf das Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach er mit der Familie regelmässig die Schweizer Alpen besuche oder hin und wieder für einen behinderten Nachbarn einkaufen gehe. Der Beschwerdeführer vermag aus diesen Ausführungen denn auch nichts für sich abzuleiten, geht die Vorinstanz doch ohnehin von einer gut gelungenen Integration aus.