Citation: 2P.203/2001 12.10.2001 E. 1

1.- Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang auf eine staatsrechtliche Beschwerde einzutreten ist (BGE 126 I 81 E. 1 S. 83 mit Hinweisen). a) Gemäss § 46 Abs. 1 und 2 des Gesetzes vom 15. März 1998 über die Universität Zürich (Universitätsgesetz) unterliegen Anordnungen des Universitätsrates dem Rekurs an den Regierungsrat, solche der übrigen Organe der Universität dem Rekurs an die Rekurskommission. Angefochtene Verfügungen über das Ergebnis von Prüfungen und Promotionen werden auf Rechtsverletzungen und Verletzungen von Verfahrensvorschriften überprüft. Die Rüge der Unangemessenheit ist ausgeschlossen (§ 46 Abs. 4 Universitätsgesetz). Entscheide der Rekurskommission über das Ergebnis von Prüfungen und Promotionen sind endgültig (§ 46 Abs. 5 Universitätsgesetz). Dementsprechend schliesst § 43 Abs. 1 lit. f des Zürcherischen Gesetzes vom 24. Mai 1959 über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen (Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG) die Verwaltungsgerichtsbeschwerde aus gegen Anordnungen über Ergebnisse von Universitäts-, Schul-, Berufs- und anderen Fähigkeitsprüfungen sowie über Promotions- und Zulassungsentscheide (Tobias Jaag, Verwaltungsrecht des Kantons Zürich, 2. Aufl. 1999, Rz. 2985/86; vgl. auch Kölz/Bosshart/Röhl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 2. Aufl. , Zürich 1999, N 129 zu § 19, N 16 zu § 43). Der angefochtene Beschluss der Rekurskommission betreffend Nichtbestehen des schriftlichen Teils der Lizentiat II-Prüfungen und Ausschluss von weiteren Prüfungen ist somit ein kantonal letztinstanzlicher Endentscheid, gegen den kein anderes eidgenössisches Rechtsmittel zur Verfügung steht. Die staatsrechtliche Beschwerde ist daher zulässig (Art. 84 Abs. 2, 86 Abs. 1 OG). b) Die Beschwerdeführerin ist durch den angefochtenen Zirkularbeschluss in ihren rechtlich geschützten eigenen Interessen betroffen und hat ein aktuelles Interesse an dessen Aufhebung. Sie ist somit zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert (Art. 88 OG). Da auch die übrigen formellen Voraussetzungen erfüllt sind, ist auf die staatsrechtliche Beschwerde einzutreten.