Citation: 6P.244/2006 02.03.2007 E. A

Am 7. November 2001 sprach das Kantonsgericht St. Gallen X.________ der Vergewaltigung schuldig und bestrafte ihn mit 18 Monaten Zuchthaus. Es schob den Vollzug der Freiheitsstrafe bei einer Probezeit von zwei Jahren auf. Das Kantonsgericht ging davon aus, es bestünden keine Zweifel am Ergebnis bezüglich des von A.________ geschilderten Sachverhalts. Am 7. November 2002 hiess das Bundesgericht eine gegen diese Verurteilung erhobene staatsrechtliche Beschwerde von X.________ gut und hob das Urteil auf (BGE 129 I 49). Die gleichzeitig eingereichte Nichtigkeitsbeschwerde schrieb es als gegenstandslos geworden am Geschäftsverzeichnis ab.