Citation: 1C_266/2022 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin bestreitet den festgestellten Sachverhalt, indem sie vorbringt, ihr Blick auf das Handy habe auf einer sehr übersichtlichen, freien Strecke ohne andere Verkehrsteilnehmer zwischen zwei Wiesen in Dornach stattgefunden. Dabei sei sie etwas vom rechten Strassenrand gegen die Strassenmitte gelangt (maximal 40 cm). Das dunkelblaue Auto sei erst am Ende der Birseckstrasse neben dem Schulhaus aufgetaucht, d.h. mindestens 300 bis 400 m entfernt, und habe ihr Auto erst nach der Schule und dem Kindergarten gekreuzt, wobei zu diesem Zeitpunkt keinerlei Kollisionsgefahr durch Ablenkung mehr bestanden habe, "höchstens durch den Schreck aufgrund des heftigen Hupens des jungen Mannes". Mit ihren Ausführungen vermag die Beschwerdeführerin die Richtigkeit des festgestellten Sachverhalts nicht in Zweifel zu ziehen oder Gründe vorzubringen, die eine Abweichung vom festgestellten Sachverhalt rechtfertigen würden. Vielmehr stellt sie lediglich ihre eigene Sicht derjenigen der Vorinstanz (und der Staatsanwaltschaft) gegenüber, ohne aufzuzeigen, dass der Vorinstanz eine Rechtsverletzung unterlaufen sei, indem sie - wie bereits die Motorfahrzeugkontrolle des Kantons Solothurn - auf den im Strafbefehl geschilderten Sachverhalt abstellte.