Citation: 2C_298/2020 E. 6.3

6.3. Die Vorinstanz hielt es vorliegend auch in Bezug auf einen im Veranlagungsverfahren aufgerechneten (angeblichen) Nonvaleur betreffend Zahlungen an die D.________ in der Höhe von Fr. 15'126.-- für das Steuerhinterziehungsverfahren als erstellt, dass es sich statt um von der Beschwerdeführerin vereinnahmte Leistungen tatsächlich um einen Nonvaleur gehandelt hat. Sie erklärte dazu, es sei unerheblich, ob in diesem Zusammenhang die immer wieder erwähnte Anzeigetafel tatsächlich existiere. Gemäss den Ausführungen, welche die Vorinstanz im Jahr 2017 zur Veranlagung 2013 machte und auf welche im (vorliegend) angefochtenen Urteil in diesem Kontext verwiesen wird, wurde eine Aufrechnung im Zusammenhang mit als fiktiv erachteten Rechnungen für ein "PR-Konzept Renting-Marketing" und Consultingleistungen der D.________ vorgenommen (zur Zulässigkeit der diesbezüglichen Sachverhaltsergänzung vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG). Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, aus welchen von der Vorinstanz willkürlich gewürdigten Beweismitteln sich ergeben soll, dass die fraglichen Rechnungen auch für die Lieferung einer Anzeigetafel ausgestellt worden sein sollen. Deshalb stösst sie ins Leere, soweit sie vor dem Bundesgericht rügt, es könnte nur dann von einer fiktiven Rechnung ausgegangen werden, wenn die Anzeigetafel nie erstellt worden wäre. Vor diesem Hintergrund ist - wie im Veranlagungsverfahren - auch im vorliegenden Steuerstrafverfahren davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin an die D.________ im Umfang von Fr. 15'126.-- Zahlungen für fiktive Leistungen erbracht hat.