Citation: 5A_308/2007 23.11.2007 E. 4

Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde mit Bezug auf das Güterrecht abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann, und dass die Sache zur Anhörung der Kinder und zur neuen Entscheidung über das Besuchsrecht an das Obergericht zurückzuweisen ist. Weil die blosse Rückweisung zur Durchführung der Anhörung für die Ausgestaltung bzw. den Umfang des Besuchsrechts in keiner Weise präjudizierend ist, bleibt das Verfahren diesbezüglich offen, weshalb insoweit nicht von einem eigentlichen Obsiegen und Unterliegen gesprochen werden kann. Im Güterrechtspunkt ist die Beschwerdeführerin vollständig unterlegen. Vor diesem Hintergrund rechtfertigt sich eine Kostenverteilung für das bundesgerichtliche Verfahren (Gerichtsgebühr von Fr. 3'000.-- und Parteikosten von Fr. 4'000.--) im Verhältnis von drei Vierteln zu Lasten der Beschwerdeführerin und einem Viertel zu Lasten des Beschwerdegegners. Mit der Abweisung der Beschwerde im Güterrechtspunkt wird das für den gegenteiligen Eventualfall gestellte Gesuch des Beschwerdegegners um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos.