Citation: 8C_150/2023 E. 1.3

1.3. Prüfgegenstand bildet letztinstanzlich einzig die Frage, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzt hat, indem sie die prozessuale Revision des Urteils vom 29. März 2022 abgelehnt hat. Ein Streit, welcher die Begründetheit eines solchen Antrags auf Verfahrensrevision zum Gegenstand hat, betrifft indes als solcher nicht die Gewährung oder Verweigerung von Geldleistungen (Urteil 8C_232/2020 vom 6. Oktober 2020 E. 1.3 mit Hinweisen). Die restriktiv auszulegende (BGE 140 V 136 E. 1.2.2) Ausnahme nach Art. 105 Abs. 3 BGG kommt in diesem Fall nicht zur Anwendung, unabhängig davon, ob die Gewährung oder Verweigerung allfälliger Geldleistungen von der Lösung der strittigen Frage abhängt oder nicht (BGE 135 V 412 E. 1.2.2 mit Hinweisen). Das Bundesgericht legt seinem Urteil daher den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG).