Citation: 6B_749/2024 E. 2.2.3

2.2.3. Weiter erwägt die Vorinstanz, dem Beschwerdeführer sei nach seiner Festnahme am 16. Februar 2018 mitgeteilt worden, er stehe in dringendem Verdacht, seit mindestens einem Jahr mit grossen Mengen an Heroin gehandelt zu haben. Dennoch habe der Beschwerdeführer erst am 17. August 2018 erklärt, er habe gehört, wie ein Drogenkurier beim Abladen der Drogen gegenüber dessen Vater das Wort "Haschisch" erwähnt habe. In seinen früheren Einvernahmen habe er sich mit dem Hinweis begnügt, ihm sei "gesagt" worden, es gehe um Haschisch. Im Widerspruch dazu habe er ausgesagt, dass er nicht gewusst habe oder dass ihm nie gesagt worden sei, was die Pakete beinhalteten. Der spätere Verweis auf das angebliche Gespräch zwischen dem Drogenkurier und dessen Vater wirke vorgeschoben. Dieser Drogenkurier sei für die Einfuhr von insgesamt 10 Kilogramm Heroingemisch aus Italien bereits rechtskräftig verurteilt worden.