Citation: 1B_493/2020 E. 4.1

4.1. Zur Ausführungsgefahr erwägt die Vorinstanz zusätzlich Folgendes: "Entscheidend hinzu kommt aber auch die im Rahmen der gerichtlichen Erwägungen beschriebene Ausführungsgefahr, welche eine Haftentlassung des Beschuldigten als in keiner Weise verantwortbar erscheinen lässt. (...) Mithin hat der Beschuldigte weiterhin, d.h. bis zum Antritt des ordentlichen Massnahmenvollzuges, in Sicherheitshaft zu verbleiben. (...) Sowohl bei der angeordneten und demnächst einzuleitenden therapeutischen Massnahme wie auch bei der bis dann nach wie vor notwendigen strafprozessualen Haft (bzw. faktischen Organisationshaft) geht es um die Sicherheit der Allgemeinheit, welche vor weiteren, möglicherweise schweren Straftaten des kranken, unberechenbaren und gefährlichen Beschuldigten geschützt werden soll. Mithin steht bei beiden strafprozessualen Instrumenten die Sicherung und die Gefahrenabwehr im Zentrum" (angefochtener Entscheid, S. 22, E. 3 und E. 4.2). Im Übrigen verweist das Obergericht betreffend Ausführungsgefahr auf seine Erwägungen zu den Befunden des psychiatrischen Gutachters bzw. zur Risikoprognose: