Citation: 8C_213/2013 E. A

Die 1981 geborene S.________ meldete sich am 14. November 2000 unter Hinweis auf seit der Geburt bestehende Schlafrhythmus-Störungen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Am 1. November 2001 trat sie eine 50 %-Stelle an. Mit Verfügung vom 20. Dezember 2001 gewährte die IV-Stelle Bern Berufsberatung und Abklärung der beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten und übernahm die Kosten für eine erstmalige berufliche Ausbildung in Form eines zweijährigen Handelsdiplomkurses (Verfügung vom 9. August 2002). Zudem sprach sie S.________ verfügungsweise am 17. Oktober 2002 eine halbe Rente der Invalidenversicherung ab 1. November 1999 zu, welche auf Revision hin mit Verfügung vom 14. Oktober 2005 bestätigt wurde. Mit Vorbescheid vom 8. Oktober 2010 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, sie trete auf ihr Gesuch um Erhöhung der bisherigen halben auf eine ganze Invalidenrente mangels Glaubhaftmachung einer erheblichen Tatsachenänderung nicht ein. Auf Einwand von S.________ hin liess die IV-Stelle sie bei der Psychiaterin Frau Dr. med. I.________ begutachten (Expertise vom 27. Mai 2011) und nach erfolgtem Abstinenznachweis von Cannabis, Tranquilizern und Alkohol einer weiteren Schlaflabor-Abklärung unterziehen. Nach Rücksprache mit ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) lehnte die IV-Stelle das Gesuch um Rentenerhöhung mit Verfügung vom 13. April 2012 ab. Seit 1. Januar 2013 ist die Versicherte zu einem Pensum von 30 % als Fachmitarbeiterin Verlagsauslieferung tätig.