Citation: 8C_793/2021 E. A

Der 1985 geborene A.________ erlitt im März 2007 eine Schussverletzung am Kopf, wobei er sein rechtes Auge verlor. Daraufhin meldete er sich am 26. September 2008 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nachdem A.________ an Eingliederungsmassnahmen der IV-Stelle Schaffhausen teilgenommen hatte, und stationär psychiatrisch behandelt worden war, absolvierte er ein Praktikum als Logistiker bei B.________, wo er im Anschluss ab 1. Januar 2015 eine Anstellung in einem Pensum von 50 % erhielt. Dieses Arbeitsverhältnis kündigte er nach wenigen Monaten. Mit Vorbescheid vom 10. Februar 2016 stellte die Verwaltung für verschiedene Zeiträume zwischen dem 1. März 2008 und dem 31. Dezember 2014 den Anspruch auf eine ganze Invalidenrente und ab 1. Januar 2015 auf eine Viertelsrente in Aussicht. Dagegen erhob A.________ am 11. März 2016 Einwand, woraufhin die IV-Stelle eine polydisziplinäre Begutachtung bei der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) Bern ZVMB GmbH veranlasste (Expertise vom 8. März 2017). Mit neuem Vorbescheid vom 8. November 2018 teilte die IV-Stelle A.________ unter anderem mit, dass ab dem 1. Januar 2015 kein Anspruch mehr auf eine Invalidenrente bestehe. Auf dessen Einwand hin gab die IV-Stelle bei Dr. med. C.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein Gutachten in Auftrag. Dieses datiert vom 19. September 2019. Mit einem weiteren Vorbescheid vom 14. November 2019 kündigte die IV-Stelle an, nebst den für beschränkte Zeiträume bestehenden Rentenansprüchen sei A.________ ausserdem eine halbe Invalidenrente ab 1. Januar 2015 zuzusprechen. Gleichentags machte ihn die Verwaltung auf seine Schadenminderungspflicht (Durchführung einer stationären fachpsychiatrischen Therapie, erneute Anmeldung beim Sozialamt) aufmerksam. Am 13. März 2020 verfügte die IV-Stelle entsprechend dem Vorbescheid.