Citation: 6B_594/2007 16.11.2007 E. 2

Der Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV umfasst das Recht, von jeder dem Gericht eingereichten Stellungnahme Kenntnis zu nehmen und sich dazu äussern zu können, unabhängig davon, ob die Stellungnahme neue Tatsachen oder Argumente enthält und ob sie das Gericht tatsächlich zu beeinflussen vermag. Das auf Art. 29 Abs. 2 BV gestützte Replikrecht gilt für alle gerichtlichen Verfahren (BGE 133 I 100). Der Beschwerdeführer bezieht sich auf Art. 29 Abs. 2 BV und rügt, die Stellungnahme des Statthalteramtes vom 19. Dezember 2006 sei ihm nicht zur Kenntnisnahme und allfälligen Vernehmlassung zugestellt worden. Dieses Versäumnis wird von der Vorinstanz und vom Statthalteramt nicht in Abrede gestellt. Aus den Akten ergibt sich denn auch nicht, dass die Stellungnahme dem Beschwerdeführer zugestellt worden wäre. Die Beschwerde ist folglich begründet. Sie ist im Verfahren nach Art. 109 BGG im Sinne des Eventualantrages gutzuheissen, der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen.