Citation: 9C_499/2015 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hielt in für das Bundesgericht verbindlicher Weise (vgl. E. 2.2) fest, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdegegners nach den medizinischen Unterlagen seit der Rentenzusprache im Oktober 1995 verbessert hat, weil seine HIV-Infektion aufgrund der deutlich optimierten Therapiemöglichkeiten in eine chronisch stabile Infektion überführt werden konnte. Daran vermag die gegenteilige Einschätzung des Beschwerdegegners, wonach sich seine gesundheitlichen Verhältnisse eher verschlechtert hätten, nichts zu ändern, bringt er doch nichts vor, was die vorinstanzliche Feststellung als offensichtlich unrichtig erscheinen liesse. Insbesondere genügt hierfür sein Einwand nicht, wonach eine Stabilisierung der Infektion einzig bedeute, dass diese nicht mehr voranschreite, was aber "rein logisch" keine Verbesserung sei. Auch die Teilnahme des Versicherten am Drogenersatzprogramm F.________ seit Juli 2011 lassen auf verbesserte gesundheitliche Verhältnisse schliessen.