Citation: 5P.114/2004 11.05.2004 E. 3

Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, das Obergericht hätte sich allenfalls von sich aus durch Erkundigungen Klarheit über die beiden fraglichen Punkte (Möglichkeit der Erhöhung des Beschäftigungsgrades und Zulässigkeit einer Untervermietung) verschaffen müssen. Der Kinderunterhalt, der hier unter anderem in Frage stand, unterliegt in der Tat dem Untersuchungsgrundsatz (BGE 129 III 417 E. 2.1.1 S. 420), und dieser verpflichtet den Richter, von sich aus alle Elemente in Betracht zu ziehen, die entscheidwesentlich sind, und unabhängig von den Anträgen der Parteien Beweise zu erheben. Diese Pflicht ist indessen nicht ohne Grenzen und entbindet die Parteien nicht von einer aktiven Mitwirkung am Verfahren, indem sie Hinweise zum Sachverhalt machen oder Beweise bezeichnen (dazu BGE 128 III 411 E. 3.2.1 S. 412 f.). Soweit der Beschwerdeführer nun meint, die tatsächlichen Verhältnisse seien ungenügend abgeklärt worden, hat er dies nach dem oben Ausgeführten sich selbst zuzuschreiben. Auch unter Berücksichtigung der Offizialmaxime ist der angefochtene Entscheid daher nicht zu beanstanden.