Citation: 6B_52/2025 E. 4.3

4.3. Gemäss Vorinstanz wurde ein Rechtsanwalt angerufen, nachdem der Beschwerdeführer ein Glas Wasser erhalten habe und von den Polizeibeamten befragt worden sei. Der Beschwerdeführer trug im Berufungsverfahren vor, der Rechtsanwalt sei angerufen worden, weil es sich um eine qualifizierte Atemalkoholkonzentration gehandelt habe. In der Folge habe der Beschwerdeführer auf Anraten des angerufenen Rechtsanwalts jede weitere Mitwirkung verweigert. Die Vorinstanz betont, dass der Beschwerdeführer spätestens da eine Blutprobe hätte verlangen können, was er aber unterlassen habe. Der Beschwerdeführer habe den Verzicht auf eine Blutprobe weder da noch später widerrufen. Die Polizeibeamten hätten keine Veranlassung gesehen, diesbezüglich nachzufragen. Dies leuchtet der Vorinstanz ein, da ein beweistaugliches Messresultat und ein gültiger Verzicht vorlagen. Überdies wäre der Beweiswert einer Blutprobe ohnehin zweifelhaft gewesen, nachdem weitere Zeit verstrichen sei und der Beschwerdeführer Wasser getrunken habe. Die Vorinstanz betont mit der Erstinstanz, eine erst im Nachhinein eingenommene Verweigerungshaltung könne nicht dazu führen, dass rechtmässig erhobene Beweise nachträglich unverwertbar würden.