Citation: 6B_947/2022 E. 2.4

2.4. Was die Beschwerdeführerin gegen die Beweiswürdigung der Vorinstanz vorträgt, belegt keine Willkür. Sie macht geltend, diese lasse unbeachtet, dass der Beschwerdegegner 1 zum Tatzeitpunkt nachweislich alkoholisiert gewesen sei, wogegen davon auszugehen sei, dass die drei diensthabenden Mitarbeitenden der E.________ AG nicht unter dem Einfluss von Substanzen gestanden hätten und ihr Erinnerungsvermögen daher unbeeinträchtigt gewesen sei, und weiter, dass die Zeugin F.________ am 8. Juli 2021 ausgesagt habe, der Beschwerdegegner 2 habe ihr gleich nach dem Vorfall gesagt, dass er getroffen worden sei und Schmerzen habe. Indessen ist es zumindest nicht geradezu unhaltbar, wenn die Vorinstanz diesen Gesichtspunkten keine entscheidende Bedeutung zumisst. Unter Willkürgesichtspunkten war sie auch nicht gehalten, in der Urteilsbegründung ausdrücklich auf jeden einzelnen Aspekt respektive jede einzelne Zeugenaussage einzugehen. Abgesehen davon begnügt sich die Beschwerdeführerin damit, darzulegen, wie die Aussagen der Beteiligten ihres Erachtens hätten gewichtet werden müssen. Mit derartiger appellatorischer Kritik kann sie die nachvollziehbare abweichende Gewichtung der Vorinstanz von Vornherein nicht als willkürlich ausweisen. Die vorinstanzliche Beweiswürdigung hält der bundesgerichtlichen Überprüfung stand.