Citation: U 409/01 04.07.2002 E. 1

1.- Das kantonale Gericht hat die Rechtsprechung zu der bei Rückfällen und Spätfolgen (Art. 11 UVV) für die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten natürlichen und adäquaten Kausalität (BGE 111 V 373 Erw. 2b mit Hinweis; vgl. auch BGE 118 V 296 f. Erw. 2c) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass der Unfallversicherer in Bezug auf den streitigen Rückfall nicht auf der Anerkennung des natürlichen Kausalzusammenhanges beim Grundfall und bei früheren Rückfällen behaftet werden kann, weil die unfallkausalen Faktoren durch Zeitablauf wegfallen können. Vielmehr obliegt es dem Leistungsansprecher, das Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem neuen Beschwerdebild und dem Unfall nachzuweisen. Nur wenn die Unfallkausalität mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt ist, entsteht eine erneute Leistungspflicht des Unfallversicherers. Im Falle der Beweislosigkeit fällt der Entscheid zu Lasten des Versicherten aus, der aus dem unbewiesen gebliebenen natürlichen Kausalzusammenhang als anspruchsbegründender Tatsache Rechte ableiten wollte (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 Erw. 3b mit Hinweisen, bestätigt u.a. im Urteil F. vom 28. Juni 2001, U 50/99).