Citation: 4A_497/2021 E. 1.2

1.2. Mit Klage vom 27. Mai 2020 belangte der Beschwerdeführer die Beschwerdegegnerin beim Regionalgericht Bern-Mittelland auf Annullierung des Gutachtens und auf Zahlung von Schadenersatz bis zu Fr. 548'640.35, im Laufe der Verfahrens auf Fr. 1'224'640.35 erhöht. Nach seiner Auffassung trägt die Beschwerdegegnerin in hohem Masse die Verantwortung für das fehlerhafte Gutachten vom 16. August 2017 resp. für den daraus resultierenden Schaden. Das Gutachten enthalte mehrere gravierende Fehler, wofür die Beschwerdegegnerin hafte. Der Gerichtspräsident des Regionalgerichts wies die Klage mit Entscheid vom 26. März/10. Mai 2021 ab und verurteilte den Beschwerdeführer zur Tragung von Gerichtskosten in der Höhe von Fr. 20'000.-- und zur Leistung einer Parteientschädigung an die Beschwerdegegnerin von Fr. 25'890.--. Er verneinte einen Anspruch des Beschwerdeführers auf Aufhebung des Gutachtens vom 16. August 2017. Ferner verneinte er einen natürlichen und einen adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Verhalten der Beschwerdegegnerin und dem Entzug der Berufsausübungsbewilligung des Beschwerdeführers. Sodann fehle es auch am Nachweis der Widerrechtlichkeit des Vorgehens der Beschwerdegegnerin. Am 31. August 2021 wies das Obergericht des Kantons Bern eine vom Beschwerdeführer gegen den Entscheid des Regionalgerichts erhobene Berufung ab, bestätigte den angefochtenen Entscheid und verpflichtete den Beschwerdeführer für das Berufungsverfahren zur Zahlung von Gerichtskosten in der Höhe von Fr. 12'400.-- und einer Parteientschädigung an die Beschwerdegegnerin von Fr. 5'160.50.