Citation: 2C_338/2017 E. 5.4.4

5.4.4. Was die geltend gemachte Bedrohungssituation in Mazedonien betrifft, hat der Beschwerdeführer vor der Vorinstanz keine Beweise einer konkreten Bedrohung durch den ehemaligen Komplizen, der anscheinend im Kosovo lebt, vorgelegt. Die Vorinstanz erwähnt Polizeiberichte, in denen der Beschwerdeführer angegeben habe, von diesem Komplizen bedroht worden zu sein. Inzwischen seien - so die Vorinstanz - mehr als fünf Jahre verstrichen, ohne dass der Komplize die Todesdrohung (vgl. E. 3.1) wahr gemacht hätte, obwohl der Beschwerdeführer wiederholt auch für mehrere Tage in Mazedonien geweilt habe. Bei dieser Sachlage ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz in den nunmehr schon lange zurückliegenden Drohungen keine unmittelbare Gefahr für den Beschwerdeführer erblickte. Es ist nicht willkürlich, wenn sie aufgrund der ihr vorgelegten Tatsachen auch im Fall einer Rückkehr des Beschwerdeführers nach Mazedonien nicht von einer konkreten Bedrohungssituation ausging (vgl. auch Urteil 2C_80/2017 vom 8. September 2017 E. 3.2.5).