Citation: 1P.668/2001 21.05.2002 E. A

F.________ wird u.a. des gewerbsmässigen Betrugs verdächtigt. Im Rahmen des gegen ihn geführten Ermittlungsverfahrens teilte die Staatsanwaltschaft seinem Verteidiger am 13. Juni 2001 mit, dass sie am 11. Juli 2001 eine Zeugenbefragung durchführen werde. Der Verteidiger ersuchte daraufhin die Staatsanwaltschaft um Benennung der einzuvernehmenden Person, da er sich ohne Kenntnis des Namens des Zeugen nicht auf die Einvernahme vorbereiten und somit das Fragerecht nicht ausreichend wahrnehmen könne. Der zuständige Staatsanwalt verfügte am 18. Juni 2001, dass der Name des vorgeladenen Zeugen nicht bekannt gegeben werde, da ein Angeschuldigter weder einen Anspruch noch faktisch die Möglichkeit habe, Ergänzungsfragen vorzubereiten. Die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache wies die Staatsanwaltschaft am 21. Juni 2001 ab. Gegen den Einspracheentscheid erhob F.________ Rekurs an das Strafgericht Basel-Stadt und beantragte, die Staatsanwaltschaft sei anzuweisen, jeweils zusammen mit der Vorladung zu einer Beweiserhebung bekannt zu geben, worum es sich handelt bzw. welche Person befragt wird. Die Rekurskammer des Strafgerichts gelangte in ihrem Entscheid vom 7. September 2001 zu einer Abweisung.