Citation: 1P.638/2006 08.03.2007 E. 1

Weil die angefochtene Entscheidung vor Inkrafttreten des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG, SR 173.110), also vor dem 1. Januar 2007 (AS 2006, 1242), ergangen ist, untersteht die Beschwerde noch dem Bundesrechtspflegegesetz vom 16. Dezember 1943 (OG; siehe Art. 132 Abs. 1 BGG). 1.1 Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid (Art. 86 OG). Die Beschwerdeführer richten sich gegen die Baubewilligung für die umstrittene Mauer auf Parzelle Nr. 24. Nachbarn sind zur Beschwerde gegen die Erteilung einer Baubewilligung legitimiert, sofern sie die willkürliche Anwendung von nachbarschützenden Normen geltend machen, sich im Schutzbereich dieser Vorschriften befinden und durch die behaupteten widerrechtlichen Auswirkungen der Bauten betroffen werden; zudem können sie trotz fehlender Legitimation in der Sache die Verletzung von Verfahrensvorschriften rügen, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt (BGE 125 II 440 E. 1c S. 442 f.; 119 Ia 362 E. 1b S. 364 f.; 118 Ia 232 E. 1a S. 234). 1.2 Die Grundstücke der Beschwerdeführer grenzen unmittelbar an die Strassenparzelle Nr. 29, welche - gemäss den Vorbringen der Beschwerdeführer - Erschliessungszwecken dient. Zudem steht das Strassengrundstück im Miteigentum der Beschwerdeführer (zur Stellung von B.________ sogleich E. 2 hiernach) und des Beschwerdegegners. Die Beschwerdeführer machen geltend, die umstrittene Mauer auf Parzelle Nr. 24 führe zu einer unzulässigen Verengung der Strasse, wodurch die Zufahrt praktisch verunmöglicht würde. Dazu berufen sie sich sinngemäss auf eine willkürliche Anwendung kantonalen und kommunalen Rechts, auf Willkür in der Sachverhaltsfeststellung sowie auf eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Sie sind demnach zur Erhebung der staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert (Art. 88 OG). Auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist grundsätzlich einzutreten.