Citation: I 182/04 15.03.2005 E. A

Der 1956 geborene V.________ erlitt am 3. April 1996 einen Berufsunfall, bei welchem ihm mit einer Bohrstanzmaschine die Fingerkuppe des linken Zeigefingers abgetrennt wurde. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Am 9. Oktober 1997 schloss das Spital X.________ den Fall ab und bezifferte die Arbeitsfähigkeit des Versicherten mit 50 % ab 10. Oktober 1997. Dr. med. G.________ attestierte am 12. Dezember 1997 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit ab 15. Dezember 1997. Am 29. Januar 1998 meldete sich V.________ bei der Invalidenversicherung zum Bezug von Leistungen an. Die IV-Stelle Luzern liess ein MEDAS-Gutachten (vom 21. Dezember 2001) erstellen und erliess am 6. Mai 1998, 21. Oktober 1998 sowie 6. Juni 2000 jeweils einen Vorbescheid, in welchem sie die Ablehnung von Leistungen (Vorbescheid vom 6. Mai 1998) bzw. die Zusprache einer abgestuften und auf den 31. Dezember 1998 befristeten Rente (Vorbescheid vom 21. Oktober 1998 resp. vom 6. Juni 2000) vorsah. Mit Verfügungen vom 12. April 2002 sprach sie dem Versicherten für die Zeit vom 1. April 1997 bis 31. Oktober 1997 (Verfügung 1) eine halbe Rente bei einem Invaliditätsgrad von 65 % und für die Zeit vom 1. November 1997 bis 31. Dezember 1997 (Verfügung 2) eine ganze Rente bei einem Invaliditätsgrad von 100 % zu.