Citation: 4C.162/2004 14.07.2004 E. A

A.________ und B.________ (Kläger) sind Gesamt- bzw. Alleineigentümer der Parzellen Nrn. X.________, Y.________ und Z.________. Die Parzellen liegen in einer Bauzone. Das Land wurde von C.________ und - nach der Betriebsübergabe im Mai 1995 - von dessen Sohn D.________ (Beklagte) während insgesamt rund elf Jahren landwirtschaftlich genutzt. Vom vorherigen Bewirtschafter der betreffenden Parzellen, E.________, übernahmen die Beklagten per 1. Mai 1990 ein Milchkontingent von 17'691 kg. E.________ hatte das Milchkontingent seinerseits vom Vorpächter übernommen. Die Kläger selber bewirtschaften keinen Betrieb und waren nie Inhaber des Milchkontingents. Das Nutzungsverhältnis beruhte zunächst auf einer Vereinbarung vom Februar 1990, wonach die Kläger der Familie C.________ das Land entgeltlich zur landwirtschaftlichen Nutzung überliessen. Diese Vereinbarung wurde durch den "Gebrauchsleihe"-Vertrag vom 16. Januar 1991 abgelöst, der die Überlassung der Parzellen zu unentgeltlichem Gebrauch vorsah. In keinem der Verträge fand das Milchkontingent Erwähnung. Am 21. Juli 2001 kündigten die Kläger den Gebrauchsleihevertrag vom 16. Januar 1991 auf Ende September 2001 und verlangten die Wiederherstellung des Übernahmezustandes bis Frühjahr 2002. Das Kündigungsschreiben äusserte sich detailliert zu den Rückgabebedingungen. Das Milchkontingent blieb dabei unerwähnt. Erstmals mit Schreiben vom 25. September 2001 forderten die Kläger die Beklagten auf, das Milchkontingent in der Höhe von 17'691 kg an sie zu übertragen. Die Beklagten verweigerten dies, ebenso die Abtretung des Milchkontingentes an Dritte bei Herausgabe des Erlöses an die Kläger.