Citation: 1B_395/2014 E. A

Mit Strafbefehl vom 16. August 2012 verurteilte die regionale Staatsanwaltschaft Oberland A.________ wegen einfacher Verkehrsregelverletzung zu einer Busse von Fr. 300.--. A.________ erhob dagegen mit Eingabe vom 7. November 2012 Einsprache, worauf ihm die Staatsanwaltschaft mitteilte, die Einsprachefrist sei bereits am 30. August 2012 abgelaufen. Am 28. Dezember 2012 reichte A.________ bei der regionalen Staatsanwaltschaft Oberland Strafanzeige ein wegen "Fälschung". Er habe den Strafbefehl vom 16. August 2012 nicht am 20. August 2012 zugestellt erhalten, seine Unterschrift, mit der er den Erhalt der Sendung bestätigt haben soll, sei gefälscht. Am 18. März 2013 befragte B.________ von der StatPol X.________ A.________ zu seiner Anzeige. Mit Verfügung vom 12. Juni 2013 nahm die regionale Staatsanwaltschaft Oberland das von A.________ angestrebte Strafverfahren wegen Urkundenfälschung nicht an die Hand. Sie hielt zudem fest, es sei die Eröffnung eines Strafverfahrens gegen A.________ wegen Irreführung der Rechtspflege zu prüfen. Mit Strafbefehl vom 9. Oktober 2013 verurteilte die regionale Staatsanwaltschaft Oberland A.________ wegen Irreführung der Rechtspflege zu einer bedingten Geldstrafe. A.________ erhob Einsprache gegen den Strafbefehl, worauf die Akten ans Regionalgericht Oberland überwiesen wurden. Am 27. Oktober 2014 reichte A.________ beim Obergericht des Kantons Bern eine Rechtsverzögerungsbeschwerde ein. Er machte geltend, bis heute keine Antwort der Staatsanwaltschaft auf sein Ausstandsbegehren gegen B.________ erhalten zu haben und ersuchte das Obergericht, B.________ in den Ausstand zu versetzen und die Einvernahme vom 18. März 2013 wiederholen zu lassen. Gleichzeitig ersuchte er um Sistierung des gegen ihn beim Regionalgericht Oberland hängigen Strafverfahrens. Am 12. November 2014 wies das Obergericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.