Citation: 1C_297/2015 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz hat im Kostenpunkt ausgeführt, der Beschwerdeführer habe die Jungfraubahn Holding AG von seiner "Geschäftsidee" zu überzeugen versucht, ein "International Bed & Breakfast" zu errichten und zu betreiben. Vor diesem Hintergrund ergebe sich seine Absicht, über das Rechtsmittelverfahren bzw. die für das "V-Projekt" daraus resultierende Verzögerung Druck auszuüben, klar und deutlich aus seinem Schreiben vom 22. Dezember 2014. Darin habe er gegenüber der EG Grindelwald und der Jungfraubahn Holding AG erklärt, das Planerlassverfahren zunächst mit seiner Abstimmungsbeschwerde, die er bis vor Bundesgericht zu ziehen gedenke, für rund drei Jahre "blockieren" zu wollen; anschliessend werde er das Planerlassverfahren ebenfalls über vier Instanzen bis zum Bundesgericht führen, was erfahrungsgemäss rund drei bis fünf Jahre beanspruchen werde. Zum Schluss signalisiere der Beschwerdeführer "Dialogbereitschaft", offensichtlich im Hinblick auf ein Entgegenkommen bezüglich seiner "Geschäftsidee". Der Beschwerdeführer habe weder im vorinstanzlichen noch im Verfahren vor Verwaltungsgericht einen vertretbaren Einwand gegen die Rechtsmässigkeit der Abstimmung erhoben. Angesichts seiner offen erklärten Absicht, das "V-Projekt" zu "blockieren", habe das Regierungsstatthalteramt zu Recht auf eine mutwillige Prozessführung erkannt. Die Erhebung von Verfahrenskosten sei deshalb nicht zu beanstanden. Gleiches gelte für das verwaltungsgerichtliche Verfahren.