Citation: U 379/05 23.03.2006 E. 1

Streitig und zu prüfen ist die Leistungspflicht der Winterthur aus dem Unfall vom 11. September 2001 über den 31. August 2002 hinaus. Dabei steht fest und ist unbestritten, dass die Versicherte ab September 2002 nur noch an Schulterbeschwerden litt. 1.1 Im angefochtenen Entscheid werden der bis 31. Dezember 2002 in aArt. 9 Abs. 1 UVV umschriebene Unfallbegriff, der Begriff der unfallähnlichen Körperschädigung (Art. 6 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 UVV in der bis 31. Dezember 2002 geltenden Fassung; vgl. auch die ab 1. Januar 2003 geltende Fassung) sowie die Grundsätze über den für die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit; Invalidität; Tod) und die sich dabei stellenden Beweisfragen (BGE 129 V 181 Erw. 3.1) zutreffend dargelegt. Richtig ist auch die Feststellung, dass sich am Unfallbegriff mit In-Kraft-Treten des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil der Sozialversicherung (ATSG) am 1. Januar 2003, welches den Unfallbegriff in Art. 4 regelt, inhaltlich nichts geändert hat, sodass auch die bisherige Rechtsprechung anwendbar bleibt (RKUV 2004 Nr. U 530 S. 576 [Urteil F. vom 5. Juli 2004, U 123/04]). Darauf wird verwiesen. 1.2 Zu ergänzen ist, dass das ATSG auch am unfallversicherungsrechtlichen Begriff des natürlichen Kausalzusammenhangs und dessen Bedeutung als eine Voraussetzung für die Leistungspflicht nach UVG nichts geändert hat (vgl. Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, S. 18 Rz 36 f. der Vorbemerkungen und S. 64 f. Rz 20 zu Art. 4; Urteil C. vom 5. November 2004, U 106/04, Erw. 2 mit Hinweisen). Für die Frage des intertemporal anwendbaren Rechts ist somit nicht von Belang, dass der Einspracheentscheid am 14. April 2004 und damit nach In-Kraft-Treten des ATSG erlassen wurde (vgl. BGE 130 V 318, 329 und 445).