Citation: 4C.256/2004 28.02.2005 E. 6

Nach dem bisher Ausgeführten ist zusammenfassend festzuhalten, dass die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt hat, indem sie entschied, dass die Beklagte für Mehrkosten zufolge Abweichung des K-Werts von 130 nicht einzustehen habe. Etwas Gegenteiliges lässt sich weder aus dem von den Parteien geschlossenen Werkvertrag und den damit zusammenhängenden Umständen noch aus Art. 5 in Verbindung mit Art. 58 der SIA-Norm 118 ableiten. Die Vorinstanz hat somit die Forderungen der Klägerinnen für Mehrkosten, die aus einer Änderung des Sprengplanes wegen der Abweichung des K-Werts von 130 resultierten, zu Recht abgewiesen, und die Berufung erweist sich insoweit als unbegründet, soweit darauf eingetreten werden kann. Dies betrifft die Forderungen für Mehrkosten aus der Reduktion der durchschnittlichen Sprengtiefe (Kosten des Dynamits, der Sprengeinrichtung, der Bohrer, der verwendeten Maschinen und des eingesetzten Personals in der Höhe von Fr. 611'278.-- [Erwägung A.a vorne])für die Verwendung eines zweiten Schalungssets (Erwägung A.b vorne), für den Bezug von Beton bei Dritten (Erwägung A.c vorne) und wegen der Verlängerung der Dauer, während der Produktionsmittel der Klägerinnen hätten eingesetzt werden müssen (Erwägung A.d vorne). - Wie die Klägerinnen einräumen, setzen all diese Forderungen voraus, dass die Beklagte für das Risiko aus der Abweichung des K-Faktors von 130 einzustehen hat, was nach dem Dargelegten nicht der Fall ist. Soweit die Vorinstanz die genannten Forderungen aus weiteren Gründen abgewiesen hat, sind diese somit für den Ausgang der Streitsache nicht entscheidend. Auf die Vorbringen der Klägerinnen gegen die entsprechenden vorinstanzlichen Erwägungen ist demnach nicht einzugehen.