Citation: 4A_461/2008 11.02.2009 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer zitiert eine ganze Passage der Prozesseingabe der Beschwerdegegnerin zur Zusammenstellung der von ihr in Rechnung gestellten Leistungen. Er macht geltend, die eingeklagte Forderung werde nur ungenügend substantiiert. Stattdessen werde einfach auf eine Beilage mit den eingereichten Rechnungen (KB 10) verwiesen. Die verschiedenen Rechnungen würden in der Prozesseingabe nicht näher umschrieben, sondern einfach in groben Kategorien aufgelistet. Damit verletze das angefochtene Urteil Art. 82 Abs. 1 Ziff. 3 ZPO/GR, wonach die Prozesseingabe die Darstellung der Tatsachen zu enthalten habe, auf die sich die Klage stützt, nebst Angabe der Beweismittel. Auch werde die Verhandlungsmaxime im Sinne von Art. 118 ZPO/GR verletzt. 3.2 Die Rügen des Beschwerdeführers gehen fehl. Er übersieht, dass die Verletzung von Bestimmungen des kantonalen Zivilprozessrechts mit der Beschwerde in Zivilsachen nicht gerügt werden kann (vgl. Art. 95 BGG). Der Beschwerdeführer behauptet lediglich, die Vorinstanz sei in Willkür verfallen, indem sie die Verhandlungsmaxime verletzt habe, unterlässt es jedoch, diesen Vorwurf zu begründen. Damit ist er nicht zu hören. Mit dem Vorbringen, es sei aus den einzelnen Belegen der Beschwerdegegnerin nicht zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer sämtliche Leistungen beansprucht habe, übt er unzulässige Kritik an der Beweiswürdigung der Vorinstanz. 3.3 Nicht zu folgen ist dem Beschwerdeführer, soweit er vorbringt, die Beschwerdegegnerin hätte in der Rechtsschrift im Einzelnen darlegen müssen, wie sich die in Rechnung gestellten Leistungen zusammensetzten anstatt pauschal auf die beigelegten Rechnungen zu verweisen, weshalb die Klage ungenügend substantiiert und Art. 8 ZGB verletzt sei. Ob ein bundesrechtlicher Anspruch durch die Sachvorbringen einer Partei ausreichend substantiiert ist, beurteilt sich nicht nach kantonalem Prozessrecht, sondern nach materiellem Bundesrecht (BGE 127 III 365 E. 2b S. 368; 123 III 183 E. 3e S. 188); dem kantonalen Recht bleibt dagegen grundsätzlich vorbehalten, die Anforderungen festzulegen, denen eine Behauptung in formeller Hinsicht zu genügen hat (BGE 108 II 337 E. 2 und 3). Der Beschwerdeführer verkennt, dass es sich bei der Beurteilung der Zulässigkeit des Verweises der Beschwerdegegnerin auf die eingereichten Rechnungsbelege richtig besehen nicht um die nach Bundesrecht zu beurteilende Frage handelt, wie weit ein Sachverhalt zu substantiieren ist, damit er unter die Bestimmungen des materiellen Rechts subsumiert werden kann. Vielmehr geht es dabei um die dem kantonalen Zivilprozessrecht vorbehaltene Frage, ob ein solcher Verweis aus verfahrensrechtlicher Sicht zulässig und ausreichend ist, damit die entsprechenden Tatsachen als prozessgenüglich behauptet gelten. Aus der von der Beschwerdegegnerin eingereichten Abrechnung sind für jeden einzelnen Tag die verschiedenen Positionen für die Belegung der Zimmer, Bar- bzw. Restaurantbesuche sowie Telefonate im Einzelnen aufgeführt. Eine Bundesrechtsverletzung ist nicht ersichtlich. Dass die Vorinstanz mit der Berücksichtigung des Verweises in der Rechtsschrift der Beschwerdegegnerin auf die eingereichten Rechnungsbelege das kantonale Prozessrecht nicht nur unrichtig, sondern willkürlich und damit verfassungswidrig angewendet hätte, rügt der Beschwerdeführer nicht hinreichend (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG). 3.4 Der Einwand des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe Art. 156 Abs. 1 ZPO/GR willkürlich angewendet, indem sie ausführte, die Aushändigung der Rechnung und damit die Forderung seien nicht bestritten worden, verfängt nicht. Die vorinstanzliche Feststellung, der Beschwerdeführer habe die ihm bei der Abreise ausgehändigte Abrechnung nicht fristgerecht beanstandet, steht in keinem Widerspruch zu dem von ihm ins Feld geführten Verfahrensgrundsatz, wonach als bestritten gilt, was nicht zugestanden wird. Entgegen dem, was der Beschwerdeführer anzunehmen scheint, hat die Vorinstanz nicht in Frage gestellt, dass die geltend gemachte Forderung vom Beschwerdeführer prozessual bestritten worden ist. Eine willkürliche Anwendung von kantonalem Prozessrecht ist nicht ersichtlich, soweit dieser Vorwurf überhaupt rechtsgenügend begründet wird (vgl. Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 42 Abs. 2 BGG). Indem der Beschwerdeführer vorbringt, es sei unbewiesen, dass er stets mit den Rechnungen bedient wurde, übt er einmal mehr Kritik am vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt, ohne eine Ausnahme gemäss Art. 105 Abs. 2 BGG darzutun.