Citation: 8C_463/2008 27.02.2009 E. 3

Wie die Vorinstanz richtig festgehalten hat, beurteilt sich der mit der Neuanmeldung vom Mai 2006 geltend gemachte Rentenanspruch auf der Basis eines Vergleichs zwischen dem Sachverhalt bei Erlass des Einspracheentscheids vom 21. Dezember 2004 und jenem im Zeitpunkt der Verfügung vom 15. August 2007. 3.1 Im Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 12. Dezember 2005 wurde - bezogen auf die Zeit bis zum Einspracheentscheid vom 21. Dezember 2004 - gestützt auf das interdisziplinäre Gutachten der Dres. med. L.________ und H.________ von Dezember 2003 festgehalten, der Versicherte leide aus somatischer Sicht an einem lumbovertebralen Schmerzsyndrom mit pseudoradikulärer Ausstrahlung in das linke Bein. Deshalb könne er die bisherige Tätigkeit als Bauarbeiter nicht mehr ausüben. Arbeiten mit Heben und Tragen von Gewichten unter 8 kg, einer Steh- und Sitzdauer von nicht mehr als einer Stunde und ohne Verrichtungen in gebückter Stellung seien jedoch aus Sicht des somatischen Beschwerdebildes ganztags zumutbar. In psychiatrischer Hinsicht liege gemäss dem Gutachten des Dr. med. H.________ vom 18. Dezember 2003 eine Somatisierungsstörung vor. Die für den invalidisierenden Charakter einer somatoformen Schmerzstörung massgebenden Kriterien (BGE 130 V 352 E. 2.2 S. 353 ff.) seien jedoch nicht erfüllt. Deshalb sei - abweichend von der durch Dr. med. H.________ angegebenen Arbeitsunfähigkeit von 40 % - keine zusätzliche, invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Beeinträchtigung gegeben.