Citation: 5A_685/2022 E. 3.4

3.4. Sodann beanstandet er das Gerichtsgutachten als widersprüchlich und falsch. Entgegen den gutachterlichen Schlussfolgerungen sei seine Erziehungsfähigkeit gegeben, jene der Beschwerdegegnerin eingeschränkt und auch der Kindeswille sei nicht durch ihn beeinflusst. Hierbei beschränkt er sich indessen darauf, die vorinstanzliche Beweiswürdigung zu "bestreiten" bzw. zu "monieren", ohne Willkür in der Sachverhaltsfeststellung zu rügen. Zwar macht er eine Verletzung seines Rechts auf Beweis geltend, doch substanziiert er diese Rüge nicht ausreichend (vgl. vorne E. 2.2). Er beruft sich lediglich in allgemeiner Weise auf unberücksichtigt gebliebene Beweisofferten, ohne zu präzisieren, welche spezifischen Beweise die Vorinstanz zu Unrecht nicht abgenommen haben soll. Der blosse Verweis auf seine Berufungsschrift genügt für deren Konkretisierung nicht (vgl. vorne E. 2.1). Soweit er sich auf ins Berufungsverfahren eingebrachte WhatsApp-Nachrichten bezieht, führt er nichts zu deren Inhalt aus und tut nicht dar, weshalb in Berücksichtigung dieser Beweismittel zwingend seiner Tatsachendarstellung zu folgen gewesen wäre. Sodann stützt er sich (betreffend die Tagessonderschule seines Sohnes) auf Tatsachen, die sich nicht aus dem angefochtenen Entscheid ergeben, ohne darzutun, weshalb deren nachträgliches Einbringen vor Bundesgericht zulässig sein sollte, sodass sie unberücksichtigt zu bleiben haben (vgl. vorne E. 2.4).