Citation: 5P.394/2004 07.03.2005 E. 2

Der Beschwerdeführer macht vorab eine Verletzung von Art. 9 und 29 Abs. 2 BV geltend. Er bringt vor, das Obergericht habe zu Unrecht festgehalten, er habe im kantonalen Rekurs den Antrag nicht erneuert, die Stellungnahme des Beschwerdegegners vom 24. November 2003 und die dazu gehörenden Urkunden aus dem Recht zu weisen. Diese Rüge ist begründet. Der Beschwerdeführer hatte in der kantonalen Rekursschrift (S. 12 Ziff. 9) ans Obergericht ausdrücklich festgehalten: "Der Rekurrent [Beschwerdeführer] macht nochmals in aller Form geltend, dass diese Nachfristansetzung widerrechtlich war und die nachträglich aufgelegten Urkunden des Rekursgegners [Beschwerdegegner] aus dem Recht zu weisen seien". Die Feststellung des Obergerichts, der Beschwerdeführer habe den Antrag, es sei die strittige Stellungnahme inklusive Urkunden aus dem Recht zu weisen, nicht mehr erneuert, erweist sich folglich als offensichtlich unzutreffend und als willkürlich.