Citation: 8C_172/2024 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz stellte fest, dass dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit als Zimmermann nicht mehr zumutbar sei. In einer leidensangepassten Tätigkeit habe bis Oktober 2022 eine volle Arbeitsfähigkeit bestanden. Seither sei diese wegen psychischer Probleme - bei somatisch unverändertem Gesundheitszustand - auf 45 % reduziert. In erwerblicher Hinsicht sei auf der Seite des Valideneinkommens der vom Beschwerdeführer gemäss IK-Auszug in den Jahren 2014 bis 2018 verabgabte, im Rahmen seiner Einzelfirma bezogene Lohn von Fr. 42'000.- heranzuziehen. Das Invalideneinkommen sei auf statistischer Basis zu ermitteln und betrage Fr. 65'322.- beziehungsweise Fr. 29'395.- für das noch zumutbare 45 %-Pensum. Ob sich der vom Beschwerdeführer beantragte leidensbedingte Abzug rechtfertige, brauche, so das kantonale Gericht weiter, nicht beurteilt zu werden. Auch unter Berücksichtigung der seit 1. Januar 2022 gesetzlich vorgesehenen Reduktion um 10 % bei einer funktionellen Leistungsfähigkeit von weniger als 50 % (Art. 26bis Abs. 3 IVV in der bis 31. Dezember 2023 gültigen Fassung; AS 2021 706) resultiere ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 37 %.