Citation: 4A_312/2023 E. A

Die B.________ GmbH (Unternehmerin, Klägerin, Beschwerdegegnerin) und die A.________ AG (Bestellerin, Beklagte, Beschwerdeführerin) schlossen am 14. August 2019 einen Werkvertrag über Holzbauarbeiten im Zusammenhang mit der Sanierung der Liegenschaft an der U.________ in Zürich. Als Werklohn wurde eine Pauschale von Fr. 225'000.-- inkl. MwSt. vereinbart. Neben den Vertragsparteien wurde der Werkvertrag von der C.________ AG unterzeichnet, welche von der Beklagten mit der Projekt- und Bauleitung betraut wurde. Die Abnahme des vollendeten Holzbaus erfolgte am 29. Februar 2020. Mit (Schluss-) Rechnung vom 23. März 2020 liess die Klägerin der Beklagten eine Zusammenstellung über die von ihr erbrachten Leistungen samt Nachtrags- und Regiearbeiten im Betrag von Fr. 354'546.-- (nach Rabatt von 5% und allgemeinen Abzügen von 1.7%, inkl. MwSt.) zukommen. Nach Abzug sämtlicher Akontozahlungen wies die Schlussabrechnung eine Restforderung von Fr. 63'756.-- aus. In der "Unternehmerschlussabrechnung" vom 8. Juli 2020 prüfte die C.________ AG den Bestand der von der Klägerin geltend gemachten Forderung und teilte der Beklagten am 16. Juli 2020 mit, einen Restbetrag von Fr. 62'270.-- schuldig zu sein. Die Bezahlung unterblieb. Am 11. November 2020 betrieb die Klägerin die Beklagte beim Betreibungsamt V.________ für den Betrag von Fr. 62'270.-- nebst Zins zu 5% seit 1. Oktober 2020. Die Beklagte erhob Rechtsvorschlag.