Citation: 6B_1232/2021 E. 1.4.3

1.4.3. Schliesslich ist auch die rechtliche Würdigung der Vorinstanz nicht zu beanstanden. Sie erwägt, die erstellten Verletzungen des Geschädigten - Schädelprellung, leichte Druckdolenz paravertebral über der Nackenmuskulatur sowie ein Hämatom am Hinterkopf links - stellten keine bloss harmlose Beeinträchtigung der körperlichen Integrität oder des gesundheitlichen Wohlbefindens mehr dar. Im Vergleich zu einem anderen, ebenfalls von der Vorinstanz beurteilten Vorfall, seien die Folgen beim Geschädigten in Bezug auf die Beeinträchtigung des körperlichen Wohlbefindens (und der psychischen Gesundheit) deutlich ausgeprägter und ohne Weiteres als einfache Körperverletzung (wenn auch im unteren Bereich liegend) zu qualifizieren. Das Stadium der Tätlichkeiten sei überschritten. In subjektiver Hinsicht sei festzuhalten, dass der Beschwerdeführer eventualvorsätzlich gehandelt habe, da er zumindest in Kauf genommen habe, dass der Geschädigte eine einfache Schädigung des Körpers erleidet (Urteil S. 38). Dem ist nichts hinzuzufügen, zumal der Beschwerdeführer seinen Ausführungen einen von den vorinstanzlichen Feststellungen abweichenden Sachverhalt zugrunde legt.