Citation: 6B_627/2018 E. C

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich beantragt mit Beschwerde in Strafsachen, Ziff. 4 des Dispositivs aufzuheben und die Landesverweisung für 5 Jahre anzuordnen, eventualiter die Sache in diesem Punkt zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Die Vorinstanz verzichtete auf eine Stellungnahme zur Beschwerde. X.________ beantragt die Abweisung der Beschwerde sowie die unentgeltliche Rechtspflege. Er macht geltend, dem von der Staatsanwaltschaft zitierten BGE 144 IV 168 sei nicht zu entnehmen, dass nur die in Art. 66a Abs. 3 StGB genannten Strafmilderungsgründe bei der Anwendung von Art. 66a Abs. 2 StGB berücksichtigt werden dürften. Art. 66a Abs. 2 und Abs. 3 StGB seien systematisch voneinander unabhängige Ausnahmebestimmungen zu Art. 66a Abs. 1 StGB. Damit erweise sich die Rüge als unbegründet. Weiter müsse für den teilbedingten Vollzug eine günstige Prognose gestellt werden können. Auch bei der Interessenabwägung von Art. 66a Abs. 2 StGB stehe die Beurteilung des Rückfallrisikos im Vordergrund. Bei der Körperverletzung handle es sich um einen einmaligen Vorgang, und der Raub trage Züge eines postpubertären Verhaltens. Es sei Art. 66a Abs. 2 letzter Satz StGB zu berücksichtigen.