Citation: 6B_670/2019 E. 1.4

1.4. Die erste Instanz erachtete den Gutglaubensbeweis als erbracht und begründete dies damit, der Beschwerdeführer habe aufgrund der gegebenen Situation, der bereits erstellten früheren Gutachten und der vorangehenden Urteile (insbesondere das Urteil des Verwaltungsgerichts aus dem Jahr 2008) ernsthafte Gründe gehabt, seine Darstellung für wahr zu halten. Die Begriffe "geschönt", "verfälscht" und "manipuliert" seien sodann nicht ohne Begründung in der Beschwerdeschrift verwendet worden. Soweit die Beschwerdegegner 2 und 3 darlegten, der Beschwerdeführer habe aufgrund der seit Jahren dauernden Differenzen genaue Kenntnisse der Grundlagen des Lärmgutachtens gehabt, sei deren Darstellung durch die vorliegenden (unvollständigen) Akten nicht gedeckt. Der Beschwerdeführer habe ernsthafte Gründe gehabt, seine Beurteilung der Werte in den Gutachten und seine diesbezüglichen Schlussfolgerungen für wahr zu halten. Es gelinge ihm entsprechend bezüglich der Äusserungen zum Gutachten der Gutglaubensbeweis und er bleibe straflos.