Citation: 6B_1149/2020 E. 2.1.1

2.1.1. In formeller Hinsicht wendet er sich zunächst, wie schon im Berufungsverfahren (vgl. angefochtener Entscheid E. 2.2 S. 14 f.), gegen die von der Vorinstanz als zulässig erachtete getrennte Führung der Strafverfahren gegen ihn und die weiteren Personen A.________, D.________ und E.________, mit denen er die Erpressung und Nötigung laut Vorinstanz verübt habe. Der Beschwerdeführer betont, dass A.________ Einsprache gegen den in dieser Sache gegen ihn ursprünglich ergangenen Strafbefehl erhoben habe und dessen Verfahren daher letztlich nicht früher als sein eigenes Verfahren (dasjenige des Beschwerdeführers) habe abgeschlossen werden können. Wenn in der Beschleunigung und Vereinfachung des Verfahrens gegen A.________ noch ein sachlicher Grund für die getrennte Verfahrensführung erblickt werden könne, so hätten die Verfahren zumindest nach Erhebung der Einsprache wieder vereinigt werden müssen. Die Verfahrenstrennung habe dazu geführt, dass ihm die Parteistellung verlustig gegangen sei und ihm die Akten des Strafverfahrens gegen A.________ mit Ausnahme von dessen Einvernahme vom 25. Oktober 2016 nicht vorliege. Die "Koordination" der gegen ihn und A.________ geführten Verfahren durch die Erstinstanz sowie die am gleichen Tag abgehaltenen Berufungsverhandlungen vermöchten nichts am Umstand der fehlenden Parteistellung zu ändern, wiesen aber daraufhin, dass die Problematik erkannt, jedoch gerade nicht gemäss dem geltenden Grundsatz gelöst worden sei. Laut Beschwerdeführer sei die Sache infolge Verletzung des Grundsatzes der Verfahrenseinheit an die Vorinstanz zurückzuweisen und diese sei anzuweisen, die vollständigen Akten des Verfahrens gegen A.________ beizuziehen.