Citation: 9C_239/2024 E. 2.2.2

2.2.2. Solche lassen sich der Beschwerde nicht entnehmen: Der Beschwerdeführer will die Haushaltsabgabe für die Abgabeperiode vom 1. Mai 2021 bis zum 30. April 2022 nicht bezahlen. Er begründet dies hauptsächlich mit der seines Erachtens unsachgemässen und tendenziösen Berichterstattung des Schweizer Radios und Fernsehens (SRF) insbesondere im Zusammenhang mit COVID-19. Damit bringt er nicht viel mehr als sein Unbehagen und seinen Missmut gegenüber der inhaltlichen Ausrichtung gewisser Sendungen bzw. Sendegefässe des Deutschschweizer Radios und Fernsehens zum Ausdruck. Ob die mediale Berichterstattung eine Corona-Propaganda war, ein Aufruf zur Körperverletzung oder "Terrorismus" war, braucht hier nicht geprüft zu werden. Denn so oder anders hängt die Pflicht zur Leistung der Haushaltabgabe in keiner Weise von der persönlichen Einschätzung der Programmqualität ab. Zur Beurteilung inhaltlicher Beanstandungen ist das Bundesgericht in diesem Verfahrensstadium nicht zuständig. Einzuschlagen wäre vielmehr der Weg über die Unabhängige Beschwerdeinstanz (UBI), wie die Vorinstanz dies zutreffend dargestellt hat (Urteil 9C_11/2024 vom 4. März 2024 E. 2.2.2).