Citation: 2C_24/2019 E. 2.3.3

2.3.3. Die Vorinstanz hat die massgebenden Umstände umfassend berücksichtigt und ist zu Recht zum Schluss gelangt, dass das öffentliche Interesse an der Wegweisung das private Interesse des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz überwiegt. Daran vermag auch die pauschale Kritik in der Beschwerde nichts zu ändern, wonach es unrealistisch sei, die Beziehung zu den Kindern bzw. der Partnerin vom Ausland aus zu leben. Selbst wenn gegen den Beschwerdeführer ein Einreiseverbot verhängt werden sollte, könnte dieses im Einzelfall vorübergehend suspendiert werden, um ihm den Besuch seiner Familie zu ermöglichen (Art. 67 Abs. 5 AIG). In welchen zeitlichen Abständen solche Besuche letztlich möglich und finanzierbar sind, hat angesichts des erheblichen öffentlichen Interesses keinen Einfluss auf die Verhältnismässigkeit der Wegweisung.