Citation: 8C_750/2016 E. A

A.a. Der 1952 geborene A._________ war über seine Firma bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Seit 1995 hatte er zunehmend Rückenbeschwerden und unterzog sich am 7. November 1996 einer Diskushernienoperation L3/L4 und L4/L5. Am 5. Mai 1997 erlitt A._________ auf einer Geschäftsreise in der Tschechischen Republik eine Frontalkollision. Nach der Erstbehandlung vor Ort begab er sich selbstständig wieder in die Schweiz, wo am 6. Mai 1997 eine Fraktur des 5. Lendenwirbels festgestellt wurde. Die AXA anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die entsprechenden Versicherungsleistungen, namentlich kam sie für die Kosten von drei Rückenoperationen in den Jahren 1998, 2000 und 2006 auf. Nach einer Begutachtung durch Dr. med. B._________, Spezialarzt FMH für Orthopädische Chirurgie, Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 6. Dezember 2006 und einer Ergänzung vom 20. November 2007 sprach die AXA A._________ mit in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 8. Januar 2008 eine Integritätsentschädigung von 15 % zu und schloss den Fall ab. A.b. Am 12. Dezember 2011 meldete A._________ einen Rückfall zum Ereignis vom 5. Mai 1997, da er aufgrund von Rückenbeschwerden seit 8. November 2011 wieder vollständig arbeitsunfähig sei. Am 2. Februar 2012 unterzog er sich einer weiteren Rückenoperation. Nachdem A._________ am 20. Februar 2012 auf eisiger Unterlage ausgerutscht war, erfolgte am 8. März 2012 zu Lasten der AXA eine notfallmässige Operation. Die AXA holte eine medizinische Beurteilung ihres beratenden Arztes Dr. med. C._________, Facharzt FMH für Chirurgie, vom 26. März 2012 ein und verneinte gestützt darauf mit Verfügung vom 28. September 2012 ihre Leistungspflicht mit Bezug auf das Ereignis vom 5. Mai 1997. Sie legte dar, die erneut behandlungsbedürftigen Beschwerden stünden nicht im Zusammenhang mit diesem Ereignis. Bereits die Operationen ab 6. Januar 2000 seien überwiegend Folgeoperationen bei krankhaftem Vorzustand gewesen. Auf eine Rückforderung der entrichteten Leistungen werde indes verzichtet. Mit einer weiteren Verfügung vom 28. September 2012 betreffend das Ereignis vom 20. Februar 2012 verneinte die AXA aufgrund von Koordinationsbestimmungen einen Anspruch auf Taggelder der obligatorischen Unfallversicherung, da bereits eine volle krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit bestanden habe und diese noch andauere. A.c. A._________ liess gegen beide Verfügungen Einsprache erheben. Die AXA holte ein neurochirurgisches Gutachten des Dr. med. D._________, Facharzt FMH für Neurochirurgie, Zentrum E.________ für Wirbelsäulenchirurgie, vom 26. Februar 2014 sowie eine medizinische Aktenbeurteilung des Dr. med. F._________, Physikalische Medizin u. Rehabilitation, spez. Rheumaerkrankungen FMH, vom 22. Januar 2015 ein. Mit Entscheid vom 11. Februar 2015 wies sie die Einsprachen des Versicherten ab.