Citation: 7B.184/2004 28.09.2004 E. 4

Weiter wenden sich die Beschwerdeführer gegen die Auferlegung der vorinstanzlichen Verfahrenkosten. Gemäss Art. 20a Abs. 1 erster Satz SchKG ist das Beschwerdeverfahren grundsätzlich kostenlos. Bei böswilliger oder mutwilliger Beschwerdeführung können einer Partei oder ihrem Vertreter jedoch Bussen bis zu Fr. 1'500.-- sowie Gebühren und Auslagen auferlegt werden (Art. 20a Abs. 1 zweiter Satz SchKG). Böswilliges oder mutwilliges Verhalten hat sich ein Beschwerdeführer dann vorhalten zu lassen, wenn er - in Missachtung der auch im Verfahrensrecht geltenden Pflicht des Handelns nach Treu und Glauben - ohne konkretes Rechtsschutzinteresse und trotz eindeutiger Sach- und Rechtslage vor allem deshalb Beschwerde führt, um das Betreibungsverfahren zu verzögern (BGE 127 III 178 E. 2a S. 179). Die Aufsichtsbehörde hat den Beschwerdeführern vorgeworfen, ihre Beschwerdeführung sei einzig ein Verzögerungsmanöver. Angesichts des Umstandes, dass bereits die untere Aufsichtsbehörde die Tragweite von Art. 73 SchKG einlässlich dargelegt hat und des grossen Ermessens, das den kantonalen Behörden im diesem Punkt zusteht, verletzt die Auferlegung der Kosten an die Beschwerdeführer vorliegend Bundesrecht nicht.