Citation: 2C_826/2019 E. 3.4

3.4. Im Lichte der wenigen und gegenläufigen Indizien könne nicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass die zu Unrecht nicht deklarierten Werte der Ehefrau zuzurechnen seien; vielmehr erscheine es mindestens gleich wahrscheinlich, dass die Werte jedenfalls in den streitbetroffenen Perioden unbeschwert der Stiftung gehört hätten; in diesem Fall seien sie steuerlich dem verstorbenen Ehemann als deren Stifter zuzuweisen; bleibe somit die Zuordnung der Werte an die Gattin als steuerbegründende Tatsache unbewiesen, so habe das Steueramt die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (E. 4.6.3).