Citation: 2C_379/2023 E. 3.2

3.2. Vorliegend hat die Vorinstanz zunächst erwogen, dass das Rechtsschutzinteresse des Beschwerdeführers während der Hängigkeit des Beschwerdeverfahrens dahingefallen sei, was zur Abschreibung des Verfahrens zufolge Gegenstandslosigkeit führe. Sie hat sodann festgehalten, dass die Kostenauflage bei Gegenstandslosigkeit des Verfahrens - mangels entsprechender Vorschriften im kantonalen Verwaltungsrechtspflegegesetz (Gesetz vom 1. April 1976 über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen [Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG/ZG; BGS 162.1]) - unter Berücksichtigung des mutmasslichen Verfahrensausgangs erfolge. Gestützt auf eine summarische materielle Prüfung ist das Verwaltungsgericht zum Ergebnis gelangt, dass die Beschwerde voraussichtlich nicht gutgeheissen worden wäre. In diesem Zusammenhang hat es im Wesentlichen erwogen, dass die Behauptungen des Beschwerdeführers, wonach er gestützt auf Informationen der Schule davon habe ausgehen dürfen, dass der während des coronabedingten Fernunterrichts zu bearbeitende Lernstoff nach Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts nicht in zeugnisrelevanter Weise geprüft würde, in den Akten keine Stütze finde. Zudem hat es festgehalten, dass die vom Beschwerdeführer angerufene Covid-19-Verordnung kantonale Berufsmaturitätsprüfungen (Verordnung vom 29. April 2020 über die Durchführung der kantonalen Prüfungen 2020 der eidgenössischen Berufsmaturität und die Promotion angesichts der Pandemie des Coronavirus; SR 412.103.2) aufgrund ihrer befristeten Geltungsdauer im vorliegenden Fall nicht anwendbar gewesen sei. In der Folge hat das Verwaltungsgericht die Spruchgebühr in Anwendung von § 23 Abs. 1 Ziff. 3 VRG/ZG i.V.m. § 83 des kantonalen Schulgesetzes vom 27. September 1990 (SchulG/ZG; BGS 412.11) und unter Berücksichtigung des Aufwands sowie der Wichtigkeit und Schwierigkeit der Sache auf Fr. 500.-- festgelegt und festgehalten, dass der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf Parteientschädigung habe.