Citation: 9C_464/2021 E. A

Die 1990 geborene A.________ meldete sich im Januar 2015 unter Hinweis auf eine psychische Erkrankung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern klärte die Verhältnisse in medizinischer und beruflich-erwerblicher Hinsicht ab; mit Verfügung vom 28. September 2016 beschied sie das Ersuchen mangels invalidisierenden Gesundheitsschadens abschlägig. Das hierauf beschwerdeweise angerufene Verwaltungsgericht des Kantons Bern hob die angefochtene Verfügung auf und wies die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen und neuer Verfügung an die Verwaltung zurück (Urteil vom 25. April 2017). In der Folge veranlasste die IV-Stelle weitere medizinische Erhebungen (Gutachten des Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie vom 11. September 2017; bidisziplinäre Expertise der Ärztliches Begutachtungsinstitut GmbH [ABI], Basel, vom 26. März 2019) und gewährte Integrationsmassnahmen (Belastbarkeits- und Aufbautraining). Ferner liess sie einen Abklärungsbericht Haushalt/Erwerb (vom 17. September 2019) erstellen. Auf dieser Basis stufte sie A.________ als im Gesundheitsfall teilerwerbstätig ein (80 % Erwerb/20 % Haushalt) und ermittelte rentenausschliessende Invaliditätsgrade von 15 % (ab 17. Juli 2015) respektive von 28 % (ab 1. Januar 2018). Nachdem A.________ auf entsprechenden Vorbescheid hin interveniert hatte, holte die IV-Stelle ergänzende Stellungnahmen der ABI-Gutachter vom 7. Januar 2020 und des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 6. März 2020 ein. Am 21. April 2020 wurde in angekündigtem Sinne verfügt.