Citation: 5A_126/2017 E. 1.2

1.2. Im Rahmen der subsidiären Verfassungsbeschwerde kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 116 BGG). Das Bundesgericht wendet dabei das Recht nicht von Amtes wegen an, sondern prüft nur klar und unter Bezugnahme auf die vorinstanzlichen Erwägungen detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG; BGE 140 III 571 E. 1.5 S. 576); auf ungenügend substanziierte Rügen und rein appellatorische Kritik tritt das Bundesgericht nicht ein. Soweit die Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV) gerügt wird, ist darzutun, weshalb der angefochtene Entscheid nicht nur in der Begründung, sondern auch im Ergebnis geradezu unhaltbar ist (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 265 f., betreffend Beweiswürdigung; BGE 134 II 124 E. 4.1 S. 133, betreffend Rechtsanwendung). Beruht der kantonale Entscheid auf mehreren selbständigen Begründungen, so muss jede einzelne Begründung den dargelegten gesetzlichen Anforderungen entsprechend als verfassungswidrig gerügt werden (BGE 133 IV 119 E. 6.3 S. 120 f.).