Citation: 4A_163/2018 E. 3.3.2

3.3.2. Die von der Beschwerdeführerin gegen diese Feststellung im angefochtenen Urteil vorgebrachten Einwände sind nicht stichhaltig. So wäre es an der Beschwerdeführerin als Eigentümerin gelegen, Unterlagen bezüglich der "sexgewerblichen" Nutzung der streitgegenständlichen Liegenschaft ins Recht zu legen respektive gegebenenfalls bei ihren Rechtsvorgängern erhältlich zu machen, wobei entgegen dem, was sie zu unterstellen scheint, das Nichtvorhandensein solcher Dokumente zu keiner Herabsetzung des Beweismasses führen kann. Das Vorbringen der Beschwerdeführerin, C.________ müsse K.________, welche einen Umbau durchgeführt habe, für einen Mann gehalten haben, da diese maskuline Züge aufweise, findet sodann keine Stütze in den Feststellungen der Vorinstanz und überzeugt ohnehin nicht. Für die Darstellung C.________s spricht hingegen, dass die Beschwerdeführerin, dazumals vertreten durch den Beschwerdegegner, in der verspätet eingereichten Rekursschrift nach den Erwägungen der Vorinstanz zum Prozesssachverhalt eine Untervermietung an einen Dritten zu Wohnzwecken ebenfalls nicht ausgeschlossen hatte. Demnach kann der Vorinstanz keine Willkür vorgeworfen werden, wenn sie der Aussage C.________s Glauben schenkte und eine Wohnnutzung über eine Zeitspanne von zwei bis drei Monaten im Frühling 1988 feststellte.