Citation: 2C_98/2024 E. 1.1

1.1. A.________ (geb. 1984), philippinische Staatsangehörige, war ab Mai 2010 für die Schweizer Familie B.________ im Ausland als hauswirtschaftliche Angestellte und Kinderbetreuerin tätig. Nach der Rückkehr der Familie B.________ in die Schweiz erhielt sie am 11. Januar 2016 eine Kurzaufenthaltsbewilligung zur Erwerbstätigkeit. Am 11. Januar 2018 wurde ihr eine Aufenthaltsbewilligung zur Erwerbstätigkeit ausgestellt, die in der Folge mehrmals verlängert wurde, letztmals am 25. November 2020 mit einer Gültigkeit von 12 Monaten. Nachdem das Arbeitsverhältnis zwischen A.________ und der Familie B.________ per 30. April 2021 aufgelöst worden war, widerrief das Migrationsamt des Kantons Zürich am 12. Juli 2021 die Aufenthaltsbewilligung von A.________ und wies sie aus der Schweiz weg. Den dagegen erhobenen Rekurs wies die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich am 9. November 2021 ab. Mit Urteil vom 19. Januar 2022 hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich eine gegen diesen Entscheid gerichtete Beschwerde von A.________ gut und wies das Migrationsamt an, ihre Aufenthaltsbewilligung zu verlängern.