Citation: 5A_339/2017 E. 5.1

5.1. Nach dem Ausgeführten hat das Kantonsgericht die Beschwerde vom 3. Juni 2016 zu Unrecht als aussichtlos im Sinne von Art. 29 Abs. 3 BV eingestuft. Die Beschwerde in Zivilsachen erweist sich folglich als begründet und die angefochtene Verfügung ist in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben. Die Vorinstanz äusserte sich, da sie Aussichtslosigkeit annahm, weder zur Bedürftigkeit der Beschwerdeführerin noch dazu, ob eine Rechtsvertretung zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist (vgl. Art. 29 Abs. 3 BV). Es ist nicht Sache des Bundesgerichts, diese Fragen gegebenenfalls unter Ergänzung des Sachverhalts zu klären. Ebenso wenig hat das Bundesgericht als erste und einzige Instanz zu klären, ob das Kantonsgericht der Beschwerdeführerin wie von dieser beantragt das Recht zur unentgeltlichen Rechtspflege auch für das Verfahren vor der KESB erteilen kann. Die Sache ist daher antragsgemäss zum erneuten Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen (Art. 107 Abs. 2 BGG).