Citation: 9C_876/2018 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführerin ist insofern beizupflichten, als die Vorinstanz die Errichtung der Beistandschaft in ihrem Entscheid zwar erwähnt, sie hingegen nicht näher in die Urteilserwägungen miteinbezogen hat. Daraus vermag die Versicherte jedoch nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. Zum einen lässt sich aus der erforderlich gewordenen Vertretung bei der Suche nach einer geeigneten Wohnung, gegenüber Behörden, Bank, Post etc. sowie für die Vermögensverwaltung kaum etwas Aussagekräftiges über den Gesundheitszustand gewinnen. Zum andern ist aus neuanmeldungsrechtlicher Sicht entscheidend, dass die Beschwerdeführerin (im Zusammenhang mit der Erkrankung ihres Ehemannes) bereits im Zeitpunkt der ersten Rentenablehnung mit psychosozialen Überforderungssituationen zu kämpfen hatte (Bericht des Hausarztes med. pract. D.________ vom 26. Januar 2014). Indem sie auf die zwischenzeitlich errichtete Vertretungsbeistandschaft verweist, hat sie jedenfalls keine relevante Tatsachenänderung glaubhaft gemacht. Dies muss umso mehr gelten, als es hier entgegen der Auffassung der Versicherten nicht um Einschränkungen "im beruflich Bereich" geht (Beschwerdeschrift S. 5 unten), sondern ausschliesslich im Aufgabenbereich der Haushaltsführung. Es wird nämlich zu Recht von keiner Seite geltend gemacht, dass die Beschwerdeführerin, die - wie erwähnt - seit ihrer Einreise in die Schweiz im Jahre 1998 noch nie einer ausserhäuslichen Beschäftigung nachging, im Gesundheitsfall als Erwerbstätige zu betrachten wäre.