Citation: 5A_213/2023 E. 5

Die Beschwerdeführerin macht schliesslich geltend, dass das Obergericht nicht alle ihre Anträge erwähnt und behandelt habe. Insbesondere ist sie der Ansicht, die verlangte Feststellung der Nichtigkeit hätte als erstes überprüft werden müssen und bei einer entsprechenden Feststellung hätten sich die Kostenvorschussforderung und die Erteilung der aufschiebenden Wirkung erübrigt. Sie wirft dem Obergericht unter anderem Rechtsverweigerung vor. Es ist nicht ersichtlich und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht hinreichend dargelegt, dass das Obergericht zu erkennen gegeben hätte, ihre weiteren Anträge nicht behandeln zu wollen. Dass die Behandlung von der Einforderung eines Kostenvorschusses abhängig gemacht werden darf, wurde bereits aufgezeigt (oben E. 3). Dies betrifft auch den Nichtigkeitsvorwurf. Es gibt keinen Rechtssatz dahingehend, dass die Gerichte den Vorwurf der Nichtigkeit prüfen müssten, bevor sie einen Kostenvorschuss einholen.