Citation: 4A_180/2014 E. 4

Die Beschwerdeführer machen sodann geltend, im Zeitpunkt der Klageeinleitung hätten sie gestützt auf Art. 105 Abs. 3 FusG davon ausgehen dürfen, sie könnten zu keinerlei Parteientschädigung verpflichtet werden. Was sie daraus ableiten, bleibt wiederum unklar. Zu beachten ist immerhin, dass nach Art. 105 Abs. 3 FusG die Kosten des Verfahrens zwar grundsätzlich vom übernehmenden Rechtsträger zu tragen sind. Wenn besondere Umstände es rechtfertigen, kann das Gericht die Kosten aber ganz oder teilweise den Klägerinnen und Klägern auferlegen. Die Beschwerdeführer mussten sich daher bereits aufgrund des Gesetzestextes bewusst sein, dass mit der Klage Kosten verbunden sein konnten.