Citation: 8C_359/2021 E. A

Der 1973 geborene B.________ sel. war zuletzt als Leiter des Gesundheitszentrums C.________ bei der D.________ AG angestellt und dadurch bei der SWICA Versicherungen AG (im Folgenden: SWICA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 4. November 2017 erhängte er sich in seinem Badezimmer. Mit Schreiben vom 7. Dezember 2017 teilte die SWICA der ehemaligen Arbeitgeberin mit, dass sie - mit Ausnahme der Vergütung der Bestattungskosten - keine Versicherungsleistungen erbringen werde, da B.________ sel. freiwillig aus dem Leben geschieden und davon auszugehen sei, dass er im Zeitpunkt der Handlung nicht gänzlich unfähig gewesen sei, vernunftgemäss zu handeln. Auf Verlangen der Lebenspartnerin des B.________ sel. hin holte sie in der Folge einen Bericht des ehemals behandelnden Arztes, Dr. med. E.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein. Mit Verfügung vom 6. September 2018 verneinte sie ihre Leistungspflicht mit Ausnahme der bereits übernommenen Bestattungskosten in der Höhe von Fr. 2842.-. Dagegen liess die Lebenspartnerin im Namen des gemeinsamen Sohnes, A.________, Einsprache erheben. Mit ergänzender Eingabe reichte sie ein psychiatrisches Gutachten des Dr. med. F.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 22. Dezember 2018 zu den Akten. Die SWICA gelangte daraufhin mit Rückfragen an Dr. med. E.________, die jedoch unbeantwortet blieben. Mit Einspracheentscheid vom 18. Dezember 2019 hielt die SWICA an ihrer Verfügung fest.