Citation: C 42/01 29.05.2002 E. 1

1.- Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen über die Höhe des Taggeldes (Art. 22 Abs. 1 Satz 1 AVIG), den Zwischenverdienst (Art. 24 Abs. 1 AVIG), die Ermittlung des Verdienstausfalls (Art. 24 Abs. 3 AVIG) sowie die Rückforderung von Leistungen der Arbeitslosenversicherung, auf welche die sie empfangende Person keinen Anspruch hatte (Art. 95 Abs. 1 AVIG), zutreffend dargelegt. Gleiches gilt für die Rechtsprechung zur Wiedererwägung und zur prozessualen Revision (BGE 126 V 23 Erw. 4b, 46 Erw. 2b, 399 Erw. 1, 400 Erw. 2b/aa, 122 V 273 Erw. 4, je mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass als versicherter Verdienst der für die Beitragsbemessung massgebende Lohn (Art. 3) gilt, der während eines Bemessungszeitraums normalerweise erzielt wurde, einschliesslich der vertraglich vereinbarten regelmässigen Zulagen, soweit sie nicht Entschädigung für arbeitsbedingte Inkonvenienzen sind (Art. 23 Abs. 1 Satz 1 AVIG in der bis 31. Dezember 1995 gültigen, hier anwendbaren Fassung; BGE 125 V 44 Erw. 2b). Der Versicherte hat Anspruch auf 80 Prozent des Verdienstausfalls, solange die Höchstzahl der Taggelder (Art. 27) nicht bezogen ist (Art. 24 Abs. 2 AVIG in der bis 31. Dezember 1995 gültigen, hier anwendbaren Fassung).