Citation: 9C_604/2019 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer bestreitet das Vorliegen einer relevanten Verbesserung des Gesundheitszustandes im massgebenden Vergleichszeitraum. Er wirft der Vorinstanz vor, sie habe den Sachverhalt willkürlich festgestellt, indem sie auf zwei ungenügende Gutachten abgestellt und eine Verbesserung des Gesundheitszustandes mit Zunahme der Arbeitsfähigkeit in der massgebenden Zeitspanne bejaht habe. Sodann sei sie nicht auf die in der Beschwerde geäusserte Kritik am MGSG-Gutachten eingegangen, womit sie seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt habe. Unzulässig sei es auch, das psychiatrische Teilgutachten des ABI, bei dem keine Indikatorenprüfung erfolgte, mit der Indikatorenprüfung gemäss der Expertise des MGSG-Psychiaters zu kombinieren.