Citation: 5A_534/2020 E. 4.4.1

4.4.1. Der Beschwerdeführer argumentiert, das Kantonsgericht habe gegen Art. 14 BV und Art. 6 EMRK verstossen, da es bei der Bedarfsberechnung die Zwillinge nicht berücksichtigt habe. Es sei zwar richtig, dass die Leihmutterschaft in der Schweiz verboten sei. Jedoch sei es gestützt auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung (BGE 115 Ia 234 E. 5 S. 246 ff.; 119 Ia 460 E. 5 S. 474 ff.) nicht mit Art. 14 BV vereinbar, eine auf diese Art entstandene Familienbande unberücksichtigt zu lassen. Ausserdem erachtet es der Beschwerdeführer als "krass" willkürlich, dass von ihm weiterhin verlangt werde, eine unentgeltliche Kinderbetreuung (durch die Grossmutter oder Bekannte) sicherzustellen bzw. keine Fremdbetreuungskosten angerechnet werden. Der Beschwerdeführer übersieht erneut, dass es gemäss den kantonsgerichtlichen Sachverhaltsfeststellungen unklar ist, wo sich die Zwillinge im einschlägigen Zeitraum aufgehalten haben bzw. von wem sie betreut wurden (vgl. E. 3.2). Soweit die Betreuungssituation unbelegt ist, kann auch deren fehlende Berücksichtigung in der Bedarfsberechnung nicht beanstandet werden. Immerhin hat das Kantonsgericht - im Gegensatz zur Erstinstanz - Fr. 200.-- monatlich für die Betreuung angerechnet mit der Überlegung, dass im Ausland in der Regel von deutlich tieferen Auslagen profitiert werden könne. Es sei, so das Kantonsgericht, infolge der Nichtoffenlegung der konkreten Zahlen trotz Nachfrage davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in der Lage sei, für die Unterhaltskosten, insbesondere auch jene der Zwillinge (zumindest für den hier zur Diskussion stehenden relativ kurzen Zeitraum) aufzukommen. Inwiefern diese Erwägungen willkürlich sein sollen, vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen. Die Rüge schlägt fehl.