Citation: 8C_544/2018 E. 5.1

5.1. Die vorinstanzliche Argumentation, wonach es sich bei den strittigen Leistungen der Kinderspitex um reine Entlastungsmassnahmen zugunsten des Personals der Stiftung C.________, mithin nicht um medizinische Massnahmen für den Beschwerdeführer im Sinne der Invalidenversicherung handle, basiert - wie bereits die leistungsablehnende Verfügung der IV-Stelle vom 2. Februar 2018 - hauptsächlich auf der telefonischen Abklärung vom 18. September 2017. Diese Nachfrage bei der Internatsleiterin der Stiftung C.________ erfolgte im Zusammenhang mit dem Verlängerungsantrag für Leistungen der Kinderspitex für den Beschwerdeführer. Sie ergab, dass eine Spitexperson für die Nachtwache in der Internatgruppe 7 und 8 vorbeikomme und nicht nur die Nachtwache für einzelne Kinder wie z.B. den Beschwerdeführer, sondern die Nachtaufgaben für alle Kinder der Gruppe übernehme. Zudem würden teilweise auch tagsüber Personen von der Kinderspitex in der Stiftung arbeiten. Sie seien dann jedoch nicht für einzelne Personen oder einzelne Aufgaben zuständig, sondern würden dieselben Aufgaben erledigen wie die Mitarbeitenden der Stiftung. Auch diese seien ausgebildete Pflegefachfrauen. Es könnten daher keine näheren Angaben bezüglich Pflegeleistungen der Kinderspitex für den Beschwerdeführer gemacht werden, da es immer sehr unterschiedlich sei und sowohl Grund- als auch Behandlungspflege erbracht werde. Von wem diese Aufgaben übernommen würden, werde individuell bestimmt.