Citation: 8C_223/2017 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, gestützt auf die Ausführungen zum Sachverhalt im Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern vom 4. Dezember 2015 stehe fest, dass dem tätlichen Angriff von C.________ und D.________ auf den Beschwerdeführer eine verbale Auseinandersetzung vorausgegangen sei. Spätestens als C.________ beim Parkplatz gefragt habe, wer ihn "agfigget" habe, hätte der Beschwerdeführer merken müssen, dass es um eine Provokation ging. Es entspreche der allgemeinen Lebenserfahrung, dass Reaktionen auf eine solche Provokation in aller Regel zu einer Eskalation der Situation führten, da es die provozierende Person geradezu auf Streit abgesehen habe. Wer sich unter diesen Umständen nicht entferne, sondern sich in eine verbale Auseinandersetzung einlasse bzw. mit der provozierenden Person einen Streit beginne, der müsse damit rechnen, dass es in der Folge zu einer tätlichen Auseinandersetzung kommen könnte. Dies gelte umso mehr, als C.________ eine aggressive Grundstimmung verbreitet habe und alkoholisiert gewesen sei. Es sei nicht erstellt, dass es dem Beschwerdeführer nicht möglich gewesen sei, der Konfrontation mit C.________ bzw. der Gruppe, welcher dieser angehörte, aus dem Weg zu gehen.