Citation: 6B_895/2016 E. 1.1.3

1.1.3. Hinsichtlich der Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit (aArt. 91a Abs. 1 SVG) weist die Beschwerdeführerin auf das Administrativverfahren mit Führerausweisentzug auf unbestimmte Zeit und die verkehrsmedizinische Begutachtung hin. Nach zwei Jahren sei ihr der Führerausweis erteilt worden (Ziff. 21, 22). Die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland habe ihre gesundheitlichen Probleme mit Anhörung der Gutachterin zur Kenntnis genommen und sie anwaltlich verbeiständen lassen. Der Antrag [auf amtliche Verteidigung gestützt auf Art. 130 lit. c StPO] habe die Oberstaatsanwaltschaft [für amtliche Mandate mit Verfügung vom 19. Februar 2013] abgewiesen (Ziff. 23). Mit Freispruch und Schuldunfähigkeit aus medizinischen Gründen sei dem Anfangsverdacht (Alkoholeinfluss beim Unfall) jegliche Grundlage entzogen (Ziff. 24, 25, 28). Sie könne nicht vorsätzlich Massnahmen zur Feststellung ihrer Fahrunfähigkeit vereitelt haben. "Der Rechtsfluss der Gesetzmässigkeit [... stehe] hier in uneinvernehmlicher Konkurrenz zueinander" (Ziff. 26, 5). Sie habe ein Recht, für sich Hilfe in Anspruch zu nehmen (Ziff. 27), und sei freizusprechen (Ziff. 29).