Citation: 8C_26/2018 E. 3.2

3.2. Der Versicherte macht geltend, die ganze Rente sei in Anwendung von Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV noch bis Ende 2015 auszurichten. Zur Begründung bringt er vor, das kantonale Gericht habe übersehen, dass Art. 88bis Abs. 2 lit. b IVV in der ab 1. Januar 2015 geltenden Fassung vorliegend nicht anwendbar sei. Die ihm vorgeworfene Meldepflichtverletzung habe im Januar 2014 keinen unrechtmässigen Leistungsbezug zur Folge gehabt, da der meldepflichtige Sachverhalt in jenem Zeitpunkt schon bekannt gewesen sei und die Kenntnis des verbesserten Gesundheitszustandes per 1. Januar 2014 nicht sofort zu einer Reduktion der laufenden Rente geführt hätte. Vielmehr hätte sich die IV-Stelle (bei rechtzeitiger Meldung der gesundheitlichen Verbesserung seinerseits im Januar 2014) einzig veranlasst gesehen, medizinische Abklärungen zu tätigen, um die Veränderung des Gesundheitszustandes sowie die Auswirkungen auf die Erwerbsfähigkeit zu prüfen.