Citation: 5A_1035/2020 E. 3.5.3

3.5.3. Mit diesen Ausführungen ist nicht dargetan, inwiefern die Vorinstanz das ihr zustehende Ermessen missbraucht haben soll. Trotz der begrenzten Mittel gestand sie dem Beschwerdeführer zu, künftig insgesamt Fr. 260.-- pro Besuch in der Schweiz von den Unterhaltsbeiträgen abzuziehen. Weshalb es dem Beschwerdeführer nicht zuzumuten sein soll, bei ungenügenden Mitteln eine kostengünstigere Reiseart als die gewünschte zu wählen und auf ein Hotel zu verzichten, ist nicht ersichtlich. Immerhin bestreitet er nicht, mit Fr. 260.-- die Busreise in die Schweiz und wieder zurück finanzieren zu können. Somit kann nicht die Rede davon sein, es werde ihm faktisch die Wahrnehmung des Besuchsrechts verwehrt. Im Übrigen hat die Vorinstanz seine Einwände im angefochtenen Entscheid wiedergegeben und die Fr. 130.-- pro Kind mit den knappen finanziellen Verhältnissen und der Notwendigkeit, den Lebensunterhalt der Töchter sicherzustellen, begründet. Die Rüge der Verletzung der Begründungspflicht erweist sich damit als unbegründet, zumal das Gericht nicht jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich zu widerlegen hat (vgl. vorne E. 3.3.3).