Citation: 8C_166/2022 E. 4.2.3

4.2.3. Auch was die Beschwerdeführerin gegen die vorinstanzliche Feststellung der Arbeitsfähigkeit gestützt auf die gutachterliche Quantifizierung der Leistungsfähigkeit vorbringt, beschränkt sich im Wesentlichen auf appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid (vgl. E. 1.2 i.f.). Prof. Dr. med. D.________ äusserte sich detailliert zum Leistungsprofil, welches dem Versicherten trotz seiner psychischen Gesundheitsschäden noch zumutbar ist. Die anlässlich der psychiatrischen Exploration ausgeübte Tätigkeit im Heim F.________ bezeichnete der Gutachter als leidensadaptiert, wobei er ein Pensum von 60 % als zumutbar erachtete. Seitens der Beschwerdeführerin blieb unbestritten, dass dem Versicherten nach dem gutachterlich definierten Leistungsprofil die bis zum Eintritt des Gesundheitsschadens ausgeübte Tätigkeit als Servicetechniker nicht mehr zumutbar ist. Es ist Sache des begutachtenden Mediziners - nicht des Rechtsanwenders -, den Gesundheitszustand zu beurteilen und zur Arbeitsfähigkeit Stellung zu nehmen (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil 8C_68/2021 vom 6. Mai 2021 E. 4.3 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin vermag sich auf keine einzige medizinisch nachvollziehbar begründete Einschätzung zu berufen, welche die Leistungsfähigkeitsbeurteilung des Prof. Dr. med. D.________ in Frage stellen würde. Sie legt jedenfalls nicht in rechtsgenüglicher Weise dar, inwiefern sich der Gutachter nicht an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen (vgl. BGE 145 V 361 E. 3.2.2 mit Hinweisen) gehalten habe. Soweit die Beschwerdeführerin aus anamnestischen Angaben des Versicherten gemäss psychiatrischem Gutachten, worauf sich der angefochtene Entscheid abstützt, im Vergleich zur Leistungsfähigkeitsbeurteilung des Prof. Dr. med. D.________ abweichende Schlussfolgerungen zieht, ist auf die appellatorische Kritik nicht weiter einzugehen.