Citation: 5A_391/2018 E. 5

Bei diesem Ausgang des Verfahrens und unter Berücksichtigung der gesamten Umstände rechtfertigt es sich, den Parteien die Gerichtskosten hälftig aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG) und die Parteikosten unter Vorbehalt der unentgeltlichen Rechtspflege wettzuschlagen (Art. 68 Abs. 2 BGG). Beide Parteien haben ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung für das bundesgerichtliche Verfahren gestellt (Art. 64 BGG), wobei der Beschwerdeführer dieses nur ansatzweise begründet und seine aktuelle finanzielle Situation nicht darlegt. Der blosse Verweis darauf, dass die Vorinstanzen die unentgeltliche Rechtspflege gewährt haben, reicht nicht aus, um eine aktuelle Bedürftigkeit zu belegen (vgl. Urteil 5A_119/2017 vom 30. August 2017 E. 11 mit Hinweisen). Ausnahmsweise kann das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege dennoch gewährt werden. Das begründete Gesuch der Beschwerdegegnerin um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung kann gutgeheissen werden. Die Parteien haben der Gerichtskasse Ersatz zu leisten, wenn sie später dazu in der Lage sind (Art. 64 Abs. 4 BGG).