Citation: C 7/06 11.12.2006 E. 2

2.1 Es steht fest und ist letztinstanzlich unstrittig, dass der Beschwerdeführer zu Unrecht Leistungen der Arbeitslosenversicherung bezogen hat, welche die Verwaltung zurückfordern musste (Art. 95 Abs. 1 AVIG, Art. 25 Abs. 1 ATSG). Das kantonale Gericht hat dabei zutreffend erwogen, dass hinsichtlich der Höhe des versicherten Verdienstes vom ursprünglich ermittelten versicherten Verdienst von Fr. 6947.- auszugehen ist, da die von der Verwaltung vorgenommene Korrektur auf Fr. 6872.- unter dem Titel der Wiedererwägung mangels zweifelloser Unrichtigkeit der ersten Berechnung nicht statthaft ist. Im Übrigen sind mit der Vorinstanz die Voraussetzungen für eine wiedererwägungsweise Rückforderung grundsätzlich erfüllt. 2.2 Mit Blick auf die Tätigkeit bei der Y.________ AG ist dem kantonalen Gericht ebenfalls insoweit beizupflichten, als nicht nur derjenige Teil des Einkommens, der in die Ermittlung des versicherten Verdienstes miteinbezogen worden ist (Fr. 1053.20), bei der Berechnung der Höhe des Zwischenverdienstes hätte beachtet werden sollen, sondern auch derjenige Einkommensanteil, der aus der vorgenommenen Erweiterung des Arbeitspensums resultierte. Denn bei einem in den sechs Monaten nach Anmeldung zum Leistungsbezug bei der Arbeitslosenversicherung durchschnittlich um Fr. 578.55 gegenüber den sechs Monaten vor Arbeitslosigkeit erhöhten Einkommen ist durchaus von einer erheblichen Ausweitung des Nebenverdienstes auszugehen (BGE 123 V 233 Erw. 3c und d). Der durch diese merkliche Steigerung des Nebenverdienstes während der Arbeitslosigkeit erzielte Mehrverdienst hätte demzufolge ebenfalls als Zwischenverdienst angerechnet werden müssen (Urteil R. vom 28. Februar 2001 [C 186/00] Erw. 2c; Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Bd. Soziale Sicherheit, S. 132 Rz 346 in fine in Verbindung mit Fn 687; vgl. Kreisschreiben des seco über die Arbeitslosenentschädigung [KS-ALE Januar 2003] C 8). Dies hat die Arbeitslosenkasse unterlassen. Wenn die Vorinstanz die Neuberechnung nur hinsichtlich Fr. 1537.- übersteigender Einkünfte zugelassen hat, lässt sich dies unter dem Gesichtspunkt der zweifellosen Unrichtigkeit nicht beanstanden.