Citation: 5A_710/2018 E. 5

Der Streit dreht sich schliesslich auch um die der Beschwerdeführerin erteilte Weisung, mit der sozialpädagogischen Familienbegleitung J.________ GmbH zusammenzuarbeiten. In Bezug auf den Ehemann ist die Anordnung, wie dargelegt (vorstehend E. 2), bereits in Rechtskraft erwachsen. Angesichts des bisherigen Verlaufs ist in jedem Fall eine Zusammenarbeit zwischen Eltern und Behörden resp. den delegierten Stellen anzustreben, womit sich diese Massnahme ebenfalls als notwendig und verhältnismässig erweist. Wie die Vorinstanz richtig ausführt, ist eine Massnahme aufzuheben, wenn sie sich als nicht mehr nötig erweist. Verändern sich die Verhältnisse, so sind die Massnahmen zum Schutz des Kindes der neuen Lage anzupassen (Art. 313 Abs. 1 ZGB).