Citation: 1A.17/2003 19.05.2003 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer weist auf das technische Ermessen hin, das den Behörden für die Begrenzung des Umlegungsperimeters zusteht. Dabei sei der Wahrung des rechtlichen Gehörs besondere Beachtung zu schenken. Der Beschwerdeführer habe Anspruch darauf, dass die technischen Fragen durch einen unabhängigen Experten geprüft würden. Die kantonalen Behörden hätten jedoch dem entsprechenden Antrag nicht stattgegeben und es unterlassen, andere Planungsvarianten zu prüfen. Darin erblickt der Beschwerdeführer eine Verletzung des rechtlichen Gehörs und überdies eine formelle Rechtsverweigerung. Er beruft sich dabei ausschliesslich auf die verfassungsrechtliche Garantie von Art. 29 Abs. 2 BV. 2.2 Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist formeller Natur. Seine Verletzung führt ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung des angefochtenen Entscheides (BGE 126 I 19 E. 2d/bb S. 24; 125 I 113 E. 3 S. 118; 119 Ia 136 E. 2b mit Hinweisen). Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift. Dazu gehört insbesondere das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheides zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 126 I 15 E. 2a/aa S. 16; 124 I 49 E. 3a S. 51, 241 E. 2 S. 242, je mit Hinweisen). 2.3 Die angefochtene Perimeterfestsetzung basiert auf Arbeiten des beigezogenen Ingenieur- und Planungsbüro Z. & Z.________ in W.________. Das Vermessungs- und Meliorationsamt des Kantons Basel-Landschaft, welchem die Aufsicht über die Baulandumlegungsverfahren zusteht, prüfte das Vorhaben. Mit Schreiben vom 29. August 2001 erklärte es gegenüber der Gemeinde, mit der vorgesehenen Abgrenzung einverstanden zu sein. Es wies sodann darauf hin, dass auch seitens des Amtes für Raumplanung keine Einwände vorgebracht würden. Zum Augenschein im Beschwerdeverfahren vor dem Regierungsrat wurde der Kantonsgeometer beigezogen. Die zuständigen Fachbehörden haben das Baulandumlegungsverfahren in der Phase der Perimeterfestsetzung begleitet und insoweit die Grundlagen für die Ausübung des technischen Ermessens, das der Planfestsetzungsbehörde zusteht, eingebracht. Ein genereller Anspruch auf Beizug eines verwaltungsexternen Gutachters, wenn technisches Ermessen von Bedeutung ist, lässt sich aus dem verfassungsrechtlichen Anspruch auf rechtliches Gehör nicht ableiten. Vorliegend ist nicht dargetan und auch nicht ersichtlich, dass eine verwaltungsexterne Begutachtung notwendig gewesen wäre. Soweit es darum geht, ob das der Behörde zustehende technische Ermessen sachgerecht ausgeübt worden ist, handelt es sich um eine Rechtsfrage, für deren Beurteilung die vorhandenen Grundlagen offensichtlich ausreichend sind. Es ist nicht zu beanstanden, dass die kantonalen Behörden dem Antrag des Beschwerdeführers, eine verwaltungsexterne Begutachtung durchzuführen, nicht gefolgt sind. Somit erweist sich die Rüge, der Anspruch auf rechtliches Gehör sei verletzt worden, als unbegründet.