Citation: 8C_430/2019 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz erwog, die Situation, wie sie zum Zeitpunkt der Rentenzusprache im Mai 2010 vorgelegen habe, sei mit derjenigen im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung im November 2016 zu vergleichen. Nicht massgebend für die Beurteilung eines veränderten Gesundheitszustands sei hingegen die medizinische Situation anlässlich der letzten Rentenbestätigung im Dezember 2012. Damals sei die medizinische Seite einzig durch den sehr kurzen Verlaufsbericht des Hausarztes, med. pract. F.________, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, vom 6. Juni 2012 erhoben worden, aus dem gar die Angabe fehle, wann er den Patienten das letzte Mal gesehen habe. Dieser komme nur bei Bedarf vorbei. Damalige Befunde hätten gefehlt, der Arzt habe nur in groben Zügen die aus seiner Sicht bestehende Situation beschrieben. Aufgrund der weiteren Tatsache, dass die IV-Stelle die Einschätzung der RAD-Ärztin vom 4. Juli 2012 ignoriert bzw. nicht entsprechend gewürdigt habe, könne nicht von einer rechtskonformen, umfassenden Sachverhaltsabklärung im Revisionsverfahren des Jahres 2012 gesprochen werden.