Citation: 4A_524/2020 E. B

Mit Klage vom 14. Mai 2019 beim Handelsgericht des Kantons Zürich beantragte die Klägerin, die Beklagte habe ihr den Betrag von Fr. 30'241.95 nebst Zins seit 1. Januar 2018 zu bezahlen, unter Vorbehalt der Nachklage. Sie machte mit ihrer Klage einen Entschädigungsanspruch für die erstellte Mieterbaute geltend. Mit Urteil vom 4. September 2020 wies das Handelsgericht die Klage ab. Es kam in der Vertragsauslegung zum Schluss, die Klägerin und C.________ hätten im Mietvertrag und der Zusatzvereinbarung festgelegt, dass der Vermieter nach Ende des Mietverhältnisses die Beseitigung der Mieterbauten verlangen könne, oder diese gingen bei Verzicht auf die Beseitigung entschädigungslos in das Eigentum des Vermieters über. Nach dem mutmasslichen Willen der Klägerin und C.________ beziehe sich diese Regelung auch auf die streitgegenständliche Baute. Die Klägerin vermöge nicht zu beweisen, dass diese Vertragsklauseln nachträglich abgeändert oder aufgehoben worden seien. Mit der Übernahme des Mietobjekts durch die Beklagte habe diese Regelung auch Gültigkeit zwischen den Parteien erlangt.