Citation: 5A_163/2017 E. B

B.a. Zu Lasten des Grundstücks Nr. xxx wurde mit Vertrag vom 22. März 1985 ein selbstständiges und dauerndes Baurecht für die Dauer von 99 Jahren errichtet und als Baurechtsgrundstück Nr. yyy in das Grundbuch aufgenommen. Als Gegenleistung für die Einräumung des Baurechts erhielt der jeweilige Fideikommissar einen (indexierten) Baurechtszins von Fr. 38'000.-- und das Recht auf Benutzung einer 2 ½ - Zimmerwohnung im Dachgeschoss. Der Regierungsrat als obere Aufsichtsbehörde im Fideikommisswesen genehmigte den Baurechtsvertrag. Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern ab (Urteil vom 20. April 1988, LGVE 1988 II Nr. 5 S. 181 ff.). B.b. In Ergänzung des Baurechtsvertrags verpflichtete sich der Baurechtsnehmer mit Vertrag vom 12. Juli 1988, mit dem jeweiligen Fideikommissar einen Vertrag bezüglich Errichtung eines Wohnrechts an der 2 ½ - Zimmerwohnung im Dachstock abzuschliessen. Mit öffentlicher Urkunde vom 24. Juli 2003 wurde zugunsten des Fideikommissars und zulasten des Baurechtsgrundstücks das Wohnrecht begründet und im Grundbuch eingetragen. Danach war der Fideikommissar berechtigt, die Wohnung auch an Dritte zu vermieten. Mieterin ist heute die L.________, die auch das Baurecht und damit das Eigentum am Baurechtsgrundstück erworben hat. B.c. Die Baurechtsnehmerin und der Fideikommissar unterzeichneten am 9. Juni 2015 eine öffentliche Urkunde betreffend Anpassung des Baurechtsvertrags. Sie vereinbarten, das Wohnrecht aufzuheben und den Baurechtszins auf jährlich Fr. 80'000.-- (= Baurechtszins von Fr. 48'082.20 zzgl. Mietzins von Fr. 31'680.--) zu erhöhen. Die Vertragsparteien ersuchten den Regierungsrat gleichentags, die Anpassung des Baurechtsvertrags zu genehmigen. B.d. Der Regierungsrat lud die Fideikommissanwärter zum Verfahren bei, die der Anpassung des Baurechtsvertrags teils zustimmten ("zustimmende Beigeladene"), teils opponierten ("opponierende Beigeladene"). Der Regierungsrat lehnte die Genehmigung der am 9. Juni 2015 vereinbarten Änderung des Baurechtsvertrags ab (Entscheid vom 29. Januar 2016).