Citation: 6B_1260/2019 E. 3.3.1

3.3.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, beim Oralverkehr handle es sich gemäss dem allgemeinen Sprachgebrauch in Bezug auf das männliche Glied um das Einführen in und die Stimulierung durch den Mund einer anderen Person. Davon könne vorliegend keine Rede sein. Die Privatklägerin ihrerseits habe lediglich von einem Versuch gesprochen. Der Unrechtsgehalt entspreche vorliegend nicht demjenigen einer Vergewaltigung. Die geltend gemachten beruflichen und psychischen Folgen seien zudem nicht erstellt, was vor allem darauf zurückzuführen sei, dass die Privatklägerin die behandelnden Ärzte nicht vom Berufsgeheimnis entbunden habe. Es sei weiter fraglich, ob der sexuellen Nötigung nebst der versuchten Vergewaltigung eine selbständige Bedeutung zukomme. Die Vorinstanz habe es schliesslich unterlassen, zu begründen, weshalb sie nicht eine (bedingte) Geldstrafe oder eine teilbedingte Freiheitsstrafe ausspreche.