Citation: 8C_130/2016 E. 4.3

4.3. Entgegen den Vorbringen der Versicherten wird die spontane Besserung einer Fibromyalgie mit zunehmendem Alter in der Literatur als häufig beschrieben (vgl. etwa Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, 266. Aufl. 2014, S. 682). Die Tatsache, dass die RAD-Ärztin von einer Besserung der Fibromyalgie ausgeht, begründet für sich alleine somit noch keine Zweifel an der Zuverlässigkeit ihrer Feststellungen. Dasselbe gilt für den Umstand, dass sie in ihrem Bericht vom 8. Februar 2012 nicht ausführlich dargelegt hat, welche Trigger-Punkte als schmerzhaft bezeichnet wurden. Soweit die Vorinstanz in diesem Zusammenhang auf den ergänzenden Bericht der RAD-Ärztin vom 16. Dezember 2013 sowie darauf verweist, dass ein entsprechendes Diagramm entbehrlich gewesen wäre, sind darin weder offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellungen noch sonstige Bundesrechtsverletzungen zu erkennen. Auch finden sich im Bericht der Dr. med. C.________ vom 11. September 2013 keine Ausführungen, welche die Feststellungen der RAD-Ärztin bezüglich der Fibromyalgie in Zweifel ziehen würden. Ebenfalls nicht zu beanstanden sind somit die - im Übrigen im Einklang mit der erwähnten ergänzenden Stellungnahme der RAD-Ärztin stehenden - vorinstanzlichen Erwägungen, wonach der nur kurze Zeit nach Verfügungserlass ergangene Bericht der behandelnden Ärztin zu keinen Weiterungen Anlass bietet.