Citation: 8C_574/2009 09.12.2009 E. A

Der 1956 geborene G.________ ist seit 1982 als Lehrer angestellt und damit bei der Visana Versicherungen AG (im Weiteren: Visana) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Im Verlaufe der Jahre erlitt er eine Vielzahl von Unfällen. Am 3. Februar 1992 stürzte er beim Snowboarden und zog sich dabei eine Fraktur zweier Zähne am Oberkiefer zu. Am 2. Dezember 1992 wird wiederum nach einem Snowboard-Sturz eine Distorsion des rechten Knies und beider oberen Sprunggelenke (OSG) diagnostiziert. Der nächste Snowboard-Unfall datiert vom 9. Februar 1995. Nach einem Sturz auf das Steissbein und auf den Kopf klagte der Versicherte über Kopfschmerzen, Schwindel und Nausea sowie Erbrechen. Am 6. Februar 1997 zog sich G.________ bei einem Snowboard-Sturz eine Verletzung des rechten Fusses zu, wobei eine undislozierte Fraktur und eine vorbestehende Arthrose im OSG gefunden wurden. Im Dezember des selben Jahres wurde am Spital X.________ ein Kompressionssyndrom C7 links mit leichten sensomotorischen Ausfällen bei überwiegend präforaminaler Diskushernie C6/7 links diagnostiziert. Am 20. Januar 1999 kollidierte der Versicherte mit einem anderen Snowboardfahrer und zog sich dabei undislozierte Frakturen der 7. und 8. Rippe zu und am 14. November 1999 stürzte G.________ beim Inline-Skaten auf den rechten Rippenthorax. Schliesslich kam es am 17. Januar 2000 zu einem folgenschwereren Unfall, als der Versicherte wiederum beim Snowboarden mit hoher Geschwindigkeit aus einer Kurve getragen wurde und mit der rechten Schulter gegen einen Baum prallte. Er musste mit der Rega ins Spital Y.________ überführt werden, wo gleichentags eine 2-Etagen-Fraktur des rechten Humerus mit subcapitaler Fraktur und einer dorsalen Abkippung des Humeruskopfes sowie eine darüber hinaus bestehende Humerusschaftfraktur im distalen Drittel mit nach proximal laufender Fissur mittels geschlossener Reposition und intramedullären Prévot-Nagelung therapiert wurde. Als Nebendiagnose wurde auf die seit 1997 bekannte Diskushernie C6/7 mit bis anhin leichten Parästhesien der Finger I bis III links verwiesen. Es folgten mehrere stationäre Rehabilitationsaufenthalte (27. Januar bis 2. März 2000 Rehabilitationsklinik A.________, 25. April bis 21. Juni 2000 Rehabilitationsklinik B.________ und, nach Entfernung der Prévot-Nägel am 6. Juli 2000, wiederum für die Dauer von 29 Tagen im Monat August 2000 in der Rehabilitationsklinik B.________). Ab Mitte Oktober 2000 nahm G.________ seine Tätigkeit als Sekundarlehrer wieder im Umfang von 40 % auf. Später folgte zusätzlich eine Lehrtätigkeit in der Lehrerfortbildung im Rahmen von 10 %. Am 20. November 2000 erlitt der Versicherte eine HWS-Distorsion bei einem Auffahrunfall, am 24. Juni 2001 eine Verstauchung des rechten Handgelenks anlässlich eines Sturzes beim Inlineskaten. Am 19. Januar 2003 verunfallte G.________ wiederum als Snowboarder und verletzte sich an der linken Schulter (Tuberkulum majus Abriss). Gemäss Bericht des Prof. Dr. med. E.________, Chefarzt an der Rehabilitationsklinik B.________, vom 28. September 2003 bestand das gesundheitliche Hauptproblem zu jenem Zeitpunkt in einer markanten und ebenso persistierenden Hypersomnie, wofür im Schlaflabor des Spitals X.________ aber keine Erklärung gefunden wurde (Untersuchung vom Juni 2004). Die Visana beauftragte am 23. Februar 2005 das medizinische Zentrum Z.________ mit einer polydisziplinären Begutachtung. Die entsprechenden Untersuchungen erfolgten im März 2006 und das Gutachten datiert vom 7. November 2006. Auf Grund der daraus gewonnenen Erkenntnisse teilte die Unfallversicherung G.________ mit Verfügung vom 19. April 2007 mit, sie stelle die Versicherungsleistungen auf den 31. März 2007 ein, da zwischen seinen Beschwerden und den versicherten Unfällen kein Kausalzusammenhang mehr bestehen würde. Daran hielt sie auch auf Einsprache hin fest (Entscheid vom 12. September 2007).