Citation: I 163/98 09.03.2000 E. 3

3.- a) Es steht fest, dass der Beschwerdeführer in der früher ausgeübten Tätigkeit als Maurer voll arbeitsunfähig und ihm aus somatischer Sicht eine körperlich leichte und rückenschonende Tätigkeit zu 50 % zumutbar ist. In einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der umfangreichen medizinischen Akten, insbesondere des im Administrativverfahren eingeholten Gutachtens der Medizinischen Begutachtungsstelle X.______ vom 6. Juni 1995, beinhaltend den Konsiliarbericht des Dr. med. T.______, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, des Berichtes des Dr. med. V.______ vom 11. Juni 1997, der den Beschwerdeführer in der Zeit vom 17. Oktober 1996 bis 18. Februar 1997 psychotherapeutisch behandelte, sowie unter Berücksichtigung des im kantonalen Verfahren vom Beschwerdeführer ins Recht gelegten Privatgutachtens des Dr. med. H.______, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 19. November 1995, zog das kantonale Gericht den Schluss, es liege beim Versicherten kein geistiger Gesundheitsschaden mit Krankheitswert vor, der ihn an der Ausübung einer zumutbaren Arbeit hindere. Was der Beschwerdeführer gegen die überzeugend begründete vorinstanzliche Schlussfolgerung vorbringt, ist unbehelflich. b) Das Privatgutachten des Dr. med. H.______ ist in keiner Weise geeignet, Zweifel an der Richtigkeit der einleuchtenden und nachvollziehbaren Stellungnahme zur Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht im Gutachten der Medizinischen Begutachtungsstelle X.______ aufkommen zu lassen (zum Rang eines Privatgutachtens und zur Prüfungspflicht des Gerichts im Bereich des Unfallversicherungsrechts siehe BGE 125 V 354 Erw. 3c, was nach dem nicht veröffentlichten Urteil V. vom 24. Januar 2000, I 128/98, auch gilt, wenn mit einem Privatgutachten Einwendungen gegen eine von einer IV-Stelle im Rahmen des Abklärungsverfahrens eingeholte Expertise erhoben werden), vermag er doch nicht zu erklären, warum der Beschwerdeführer, aufgrund seiner psychischen Verfasstheit, nicht mehr die Kraft aufbringen könnte, einer Erwerbsarbeit nachzugehen, wie es die Rechtsprechung zum invalidisierenden geistigen Gesundheitsschaden verlangt (BGE 102 V 165 f.). Aus dem nicht veröffentlichten Urteil A. vom 18. Oktober 1996, U 221/95, wo dem Eidgenössischen Versicherungsgericht - indessen fallbezogen - zweifelhaft schien, ob den Dres. med. T.______ und W.______ vom Institut für Medizinische Begutachtung (IMB) die Stellung von neutralen Gutachtern zukommt, weil sie vom Unfallversicherer bereits im Administrativverfahren beratend beigezogen worden war, lässt sich ebenfalls nichts zu Gunsten des Beschwerdeführers ableiten, war dies doch vorliegend nicht der Fall.