Citation: 7B.219/2001 12.12.2001 E. 7

7.- Der Beschwerdeführer macht geltend, das Betreibungsamt habe den in den Steigerungsbedingungen enthaltenen Vermerk, diese seien nicht mit Erfolg angefochten worden und könnten nicht mehr angefochten werden, (erst) anlässlich der Steigerung und damit in unzulässiger Weise (mit einem Hinweis auf das inzwischen eingeleitete Lastenbereinigungsverfahren) berichtigt. Die der Steigerung zugrunde liegenden Steigerungsbedingungen seien deshalb nichtig gewesen, was auch den Zuschlag als nichtig erscheinen lasse. Auch zu diesem Punkt sind dem angefochtenen Entscheid keine tatsächlichen Feststellungen zu entnehmen. Nichtig ist eine betreibungsamtliche Verfügung im Übrigen nur dann, wenn sie gegen Vorschriften verstösst, die im öffentlichen Interesse oder im Interesse von am Verfahren nicht Beteiligten erlassen worden sind (Art. 22 Abs. 1 SchKG). Eine Vorschrift dieser Art stellt der vom Beschwerdeführer angerufene Art. 52 VZG (wonach nachträgliche Abänderungen der Steigerungsbedingungen nur zulässig sind, wenn sie neu aufgelegt, publiziert und den Beteiligten speziell zur Kenntnis gebracht werden) nicht dar. Nach dem oben Ausgeführten ist ausserdem zu bemerken, dass anzunehmen war, der Lastenbereinigungsstreit werde auf die Höhe des Zuschlagspreises keinen Einfluss haben (vgl. Art. 141 Abs. 1 SchKG). Der gerügte Mangel bezüglich der Steigerungsbedingungen betraf somit einen das Steigerungsergebnis nicht berührenden Punkt.