Citation: 6B_1226/2023 E. 2.6.1

2.6.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die vorinstanzliche Einschätzung der Verhältnismässigkeit i.e.S. und macht geltend, er habe die ausgesprochene Freiheitsstrafe bereits verbüsst. Zwar sei sein Rückfallrisiko für Delikte gegen die körperliche Unversehrtheit hoch, allerdings würden weitaus schwerere Delikte in Betracht fallen, als von ihm erwartet würden. Der mit der stationären therapeutischen Massnahme verbundene Freiheitsentzug stelle, insbesondere in Berücksichtigung der zu erwarteten Dauer der Massnahme und deren bereits heute auf der Hand liegenden Verlängerung, einen massiven Eingriff in seine persönliche Freiheit dar.