Citation: 5A_336/2019 E. 5.4.2

5.4.2. Nach Art. 8 ZGB hat, wo es das Gesetz nicht anders bestimmt, derjenige das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu beweisen, der aus ihr Rechte ableitet. Demgemäss hat die Partei, die einen Anspruch geltend macht, die rechtsbegründenden Tatsachen zu beweisen, während die Beweislast für die rechtsaufhebenden bzw. rechtsvernichtenden oder rechtshindernden Tatsachen bei der Partei liegt, die den Untergang des Anspruchs behauptet oder dessen Entstehung oder Durchsetzbarkeit bestreitet (BGE 141 III 241 E. 3.1). Damit trägt die Beweislast, wer aus einem behaupteten tatsächlichen Willen Rechte ableitet (Urteil 5A_109/2018 vom 20. April 2018 E. 6.1 in fine). Im vorliegenden Verfahren sind das die Beschwerdeführer. Sie tragen die Beweislast für ihre Behauptung, E.A.________ habe tatsächlich den Willen gehabt, schenkungsweise auf ihre güterrechtlichen Ansprüche zu verzichten. Der Einwand, zu dieser Frage sei kein Beweisverfahren durchgeführt worden, trifft bei Vergegenwärtigung, dass die kantonalen Instanzen sowohl Zeugen- als auch Parteiaussagen gewürdigt haben, offensichtlich nicht zu. Die Schlussfolgerungen, welche die kantonalen Instanzen aus den diesbezüglichen Zeugen- und Parteiaussagen gezogen haben, beanstanden die Beschwerdeführer nicht. Ihre Einwendungen erweisen sich als unbegründet.