Citation: 6B_4/2023 E. 6

Der Beschwerdeführer rügt, es habe keine Belehrung stattgefunden. Wenn man online auf einem kleinen Tablet etwas "wie ein kleingedrucktes Feld" lesen müsse, sei es unrealistisch, dass man sich alles merken könne. Zudem könne er nicht reagieren, wenn er keine Abholeinladung habe. Damit zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, weshalb die vorinstanzlichen Feststellungen, er sei anlässlich der polizeilichen Befragung vom 27. Januar 2022 mündlich auf die Möglichkeit von eingeschriebenen Postsendungen seitens der Strafverfolgungsbehörden hingewiesen worden und er habe am 25. Februar 2022 nach dem erfolglosen Zustellversuch eine Abholeinladung erhalten, geradezu willkürlich sein könnten. Auf seine Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung ist daher nicht einzutreten. Im Übrigen anerkennt der Beschwerdeführer, dass ihm das Protokoll der Kurzbefragung, in welchem die Belehrung vermerkt ist, vor der Unterschrift auf dem Tablet zum Lesen vorgelegt wurde. Dass die auch schriftlich (in elektronischer Form) erfolgte Belehrung für ihn nicht lesbar gewesen sein soll, behauptet er nicht substanziiert. Vielmehr macht er insoweit lediglich geltend, er habe sich das Protokollierte nicht merken können. Damit übergeht er, dass die Belehrung gemäss den willkürfreien Erwägungen der Vorinstanz auch mündlich stattfand. Offenbleiben kann damit, ob es mit Art. 78 Abs. 5 StPO in anderen Konstellationen vereinbar ist, der einvernommenen Person das Protokoll lediglich auf einem Tablet zum Lesen vorzulegen.