Citation: U 106/04 05.11.2004 E. 4

4.1 Mit der Vorinstanz kann die Frage, ob die seit November 2000 geklagten Beschwerden in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfall vom 22. Februar 2000 stehen, nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit beantwortet werden (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 3c). Weitere Abklärungen können indessen unterbleiben, wenn es an der Adäquanz des Kausalzusammenhangs fehlt. Wie die SUVA zu Recht geltend macht, ist der Sturz rücklings auf weichen Boden, verursacht durch zwei miteinander spielende Hunde, als leichter Unfall zu bezeichnen. Dabei kann der Vorfall nicht im Grenzbereich zu den mittelschweren Unfällen angesiedelt werden. Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geben zu keiner andern Beurteilung Anlass. Insbesondere kann nicht von einem «unerwarteten Sturz nach hinten» gesprochen werden. Die Versicherte hatte nach ihren eigenen Angaben die beiden miteinander spielenden Hunde auf sich zukommen sehen. Sodann ist fraglich, ob es zu einem «direkten Kopfanprall» gekommen war: Dass der Kopf am Boden aufschlägt, dürfte bei derartigen Stürzen wohl eher die Ausnahme sein. Die Einstufung des Sturzes vom 22. Februar 200 als leichter Unfall wird durch die Gerichtspraxis bestätigt. Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat u.a. folgende Ereignisse aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufes (BGE 117 V 366 Erw. 6a und 383 Erw. 4b) den leichten Unfällen zugeordnet: Stolpern und Sturz auf einer Strasse und Aufschlagen mit dem Gesicht sowie einem Knie auf dem Boden (Urteil S. vom 21. März 2003 [U 367/01]); Ausrutschen auf einer Eisfläche, Sturz auf den Rücken und Aufprall mit dem Kopf auf dem Boden (Urteil E. vom 25. Februar 2003 [U 78/02], teilweise publiziert in SVR 2003 UV Nr. 12 S. 35 ff.).