Citation: 2C_354/2020 E. C

A.A.________ gelangt mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 8. Mai 2020 an das Bundesgericht. Sie beantragt, die Ziff. 1, 2 und 3 des angefochtenen Urteils insoweit aufzuheben, als diese den Widerruf ihrer Niederlassungsbewilligung betreffen. Die Sache sei zur Neuregelung der Verfahrenskosten und der Parteientschädigung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Im Weiteren sei ihr die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren, auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten und Fanny de Weck als unentgeltliche Rechtsbeiständin einzusetzen. Der Abteilungspräsident hat der Beschwerde mit Verfügung vom 13. Mai 2020 antragsgemäss die aufschiebende Wirkung zuerkannt. Mit Rücksicht auf das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wurde von der Einforderung des Kostenvorschusses einstweilen abgesehen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau, das Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau sowie das Migrationsamt des Kantons Thurgau beantragen die Abweisung der Beschwerde. Das Staatssekretariat für Migration hat sich nicht vernehmen lassen.