Citation: 6B_610/2024 E. 2

Der Beschwerdeführer beanstandet die Höhe der dem Geschädigten zugesprochenen Genugtuung. Diese sei von Fr. 50'000.-- auf höchstens Fr. 30'000.-- herabzusetzen. Von vornherein nicht zu hören ist der Beschwerdeführer, wenn er die begehrte Herabsetzung der Genugtuung damit begründet, dass die Anzahl und Dauer der Missbräuche geringer gewesen seien als von der Vorinstanz festgestellt. Damit entfernt er sich vom für das Bundesgericht massgebenden Sachverhalt, ohne Willkür darzutun. Im Übrigen scheint der Beschwerdeführer zu verkennen, dass die Festlegung der Genugtuungssumme auf der Würdigung sämtlicher Umstände und richterlichem Ermessen beruht (Art. 4 ZGB), worin das Bundesgericht nur mit Zurückhaltung eingreift (oben E. 1.1.3; BGE 149 IV 289 E. 2.1.7; 146 IV 231 E. 2.3.1; 143 IV 339 E. 3.1; Urteil 6B_34/2018 vom 13. Mai 2024 E. 2.3.2). Der Beschwerdeführer legt nicht ansatzweise dar, dass die Vorinstanz ihr Ermessen krass verletzt und damit gegen Bundesrecht verstossen hätte. Dass sie die Genugtuung am oberen Rand des angegebenen Bandes festlegte, obwohl sie das Ausmass der Missbräuche gegenüber der Anklage und der Erstinstanz v.a. zeitlich etwas reduzierte, begründet solches nicht. Auch von einem offensichtlich unbilligen Ergebnis kann keine Rede sein.