Citation: 1P.186/2006 19.04.2006 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des verfassungsmässigen Individualrechtes der persönlichen Freiheit. Er macht geltend, einer möglichen "Flucht-, Verdunkelungs-, Wiederholungs- oder Ausführungsgefahr" sei "wenn möglich mit weniger einschneidenden Mitteln zu begegnen" als mit der Anordnung und Weiterdauer von Sicherheitshaft. Strafprozessuale Ersatzanordnungen für Sicherheitshaft (wie Pass- und Schriftensperren, behördliche Weisungen oder eine Kaution) müssten im vorliegenden Fall "schon gar nicht geprüft werden, weil gegen den Beschwerdeführer" ein separater solothurnischer Haftbefehl "für einen Strafvollzug" vorliege; dieser sei "unwiderruflich zu vollziehen". Zwar räumt der Beschwerdeführer ein, dass für die im Kanton Zürich verfolgten Delikte "ein Tatverdacht" und überdies der Haftgrund der "Fluchtgefahr" bestehe. Auch stellt er eine mögliche Kollusionsgefahr grundsätzlich nicht in Abrede. Da gegen ihn ein Vollzugs-Haftbefehl vorliege, könne jedoch die Durchführung des im Kanton Zürich hängigen Strafverfahrens auch mit dem Antritt des Strafvollzuges ausreichend sichergestellt werden. "Das verfassungsmässige Recht der persönliche Freiheit" erlaube es ihm, dem Beschwerdeführer, ein "erleichtertes Haftregime in Anspruch zu nehmen". "Unter dem Aspekt der Verhältnismässigkeit" gehe dieser Anspruch dem allfälligen behördlichen Interesse an der Aufrechterhaltung von Sicherheitshaft vor. Dabei sei auch der strafprozessualen "Unschuldsvermutung" Rechnung zu tragen. Im Übrigen hätten er und seine Ehefrau "eine reges Interesse daran", einen engeren persönlichen Kontakt pflegen zu dürfen, als dies unter dem strengeren Regime der Sicherheitshaft möglich gewesen sei.