Citation: 2C_698/2020 E. 1.3

1.3. Zur Erhebung der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist der Beschwerdeführer, dem im vorinstanzlichen Verfahren eine tiefere Parteientschädigung zugesprochen wurde, als von ihm verlangt, ohne Weiteres legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Ebenfalls gegeben ist die Legitimation zur subsidiären Verfassungsbeschwerde nach Art. 115 BGG. Das rechtlich geschützte Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Urteils ergibt sich vorliegend aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) und dem Willkürverbot (Art. 9 BV), deren Verletzung gerügt wird. Letzteres verschafft zwar nach ständiger Praxis des Bundesgerichts für sich allein keine geschützte Rechtsstellung; die Rechtsprechung nimmt bei der Anfechtung der Kostenauflage jedoch generell ein rechtlich geschütztes Interesse im Sinn von Art. 115 lit. b BGG an (BGE 129 II 297 E. 2.2 S. 300; Urteile 2C_262/2020 vom 16. Juli 2020 E. 6.1; 2C_1088/2016 vom 2. Juni 2017 E. 1.4; 2C_901/2013 vom 20. Januar 2014 E. 1.2.1).