Citation: 8C_465/2021 E. A

Die 1970 geborene A.________ meldete sich am 31. Mai 2012 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Uri holte bei der MEDAS Interlaken Unterseen GmbH (nachfolgend: MEDAS Interlaken) ein polydisziplinäres Gutachten vom 9. Dezember 2013 ein und wies das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 28. Mai 2014 ab. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Obergericht des Kantons Uri mit Entscheid vom 3. Oktober 2014 gut. Es hob die angefochtene Verfügung auf und wies die Sache zur polydisziplinären Begutachtung und anschliessenden Neuverfügung an die IV-Stelle zurück. Diese veranlasste in der Folge eine Exploration durch die MEDAS Zentralschweiz (Gutachten vom 9. April 2015) und sprach A.________ rückwirkend ab 1. Dezember 2012 eine ganze Invalidenrente zu (Verfügung vom 19. August 2015). Dieser Anspruch wurde mit Mitteilung vom 11. Juli 2016 bestätigt. Im August 2017 leitete die IV-Stelle ein Revisionsverfahren ein. Sie liess A.________ durch die MEDAS Zürich GmbH (nachfolgend: MEDAS Zürich) begutachten (interdisziplinäres Gutachten vom 21. April 2020) und setzte die bisherige ganze Rente mit Wirkung ab 1. November 2020 auf eine halbe Rente herab (Verfügung vom 11. September 2020).