Citation: 9C_662/2022 E. A

Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte mit seinem Urteil A-2592/ 2019 vom 8. Juni 2022 das Vorliegen von verschiedenen, der Verrechnungssteuer unterliegenden geldwerten Leistungen der A.________ AG, unter anderem von solchen an C.________, die in der Buchhaltung der A.________ AG über das Aufwandkonto xxx "Fremdleistungen C.________" verbucht waren, aber auch von solchen betreffend das Projekt D.________, die über das Aufwandkonto yyy "Kosten Projekt D.________" verbucht waren. Es bestätigte weiter die solidarische Haftbarkeit von B.________ (gemäss Art. 12 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 22. März 1974 über das Verwaltungsstrafrecht; VStrR; SR 313.0; mit Einschluss des Haftungsbetrages gemäss derselben Bestimmung). Die Bestätigung erstreckte sich auf nahezu alle Teilaspekte des Einspracheentscheids der ESTV vom 10. April 2019. Einzig im Zusammenhang mit dem Haftungsbetrag gemäss Art. 12 Abs. 2 VStrR wich es betreffend den Beginn des Verzugszinsenlaufs auf dem Verrechnungssteuerbetrag für die geldwerten Leistungen der Jahre 2007 bis 2009 vom angefochtenen Einspracheentscheid ab und hielt fest, der Zins von 5% sei geschuldet seit Ablauf von 30 Tagen nach der Genehmigung der jeweiligen Jahresrechnung.