Citation: 7B_704/2023 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer macht in verschiedener Hinsicht eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung geltend. Er bringt vor, er habe das Arbeitsmesser, mit welchem er auf den Privatkläger eingestochen habe, nicht bereits beim Verlassen des Fahrzeugs, sondern erst später behändigt. Sodann sei der Messerstich nicht mit grosser Wucht bzw. unkontrolliert erfolgt. Vielmehr sei die Kraftanstrengung unbekannt. Die Auseinandersetzung sei nicht dynamisch gewesen und er habe kontrollieren können, wo er den Privatkläger mit dem Messer treffe. Zu weiteren Messerstössen sei es nicht gekommen. Ausserdem sei das Visier des Motorradhelmes nach den Messerstich geschlossen gewesen. Er hätte den Privatkläger ohnehin nicht mit dem Messer im Gesicht oder im Halsbereich treffen können. Er habe auch nicht die Absicht gehabt, den Privatkläger niederzustechen, als er ihn erblickt habe. Insgesamt sei das Risiko einer tödlichen Verletzung nicht sehr hoch gewesen. Zu guter Letzt stelle die Vorinstanz den Sachverhalt im Zusammenhang mit dem Rücktritt von der Tat falsch dar.