Citation: 2C_691/2014 E. 3.3

3.3. Gemäss den vom Beschwerdeführer nicht bestrittenen vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen liess ihn das Migrationsamt am 23. März 2012 durch die Kantonspolizei Zürich befragen. Dem Befragungsprotokoll lässt sich entnehmen, dass dem Beschwerdeführer Entfernungs- und Fernhaltemassnahmen in Aussicht gestellt wurden, wobei er Gelegenheit erhielt, sich zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen sowie den vorgesehenen Massnahmen zu äussern und seinen Standpunkt geltend zu machen. Damit wurde der Gehörsanspruch des Beschwerdeführers vor Erlass der umstrittenen Verfügung hinreichend gewahrt. Dass das Migrationsamt zu einem späteren Zeitpunkt dem Beschwerdeführer die beabsichtigten Massnahmen nochmals schriftlich mitzuteilen versuchte, ändert nichts am Umstand, dass dem verfassungsrechtlichen Gehörsanspruch des Beschwerdeführers bereits Genüge getan worden war. Der Beschwerdeführer behauptet sodann, er habe sich nicht zu Sachverhaltsabklärungen äussern können, die das Migrationsamt nach seiner mündlichen Befragung getroffen habe. Dies wird von der Vorinstanz nicht bestritten. Zu beachten ist jedoch, dass der Beschwerdeführer Gelegenheit hatte, vor der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, welche den Sachverhalt wie auch die Rechtslage frei überprüfen konnte, umfassend Akteneinsicht zu nehmen und sich zu den diversen Sachverhaltsfeststellungen zu äussern. Unter diesen Umständen ist im Ergebnis nicht zu beanstanden, dass das Verwaltungsgericht den von ihr festgestellten Gehörsmangel als im Rechtsmittelverfahren geheilt betrachtet hat. Die Rüge der Gehörsverletzung erweist sich damit als unbegründet.