Citation: 7B_730/2023 E. 3.1

3.1. Er rügt, die Vorinstanz wende Art. 43 Abs. 1 StGB gar nicht an und lasse die Rechtsprechung von BGE 144 IV 277 E. 3.1.1 f. und ferner von BGE 139 IV 270 gänzlich ausser Acht. Als Folge davon prüfe sie willkürlich die voraussichtlich positive Wirkung des Teilvollzugs und die Verhältnisse zum Zeitpunkt ihres Urteils nicht. Stattdessen stelle sie für die Bestimmung der Legalprognose auf den Zeitpunkt der Tatbegehung ab. Seine äusserst positive Gesamtentwicklung seit Januar 2020 - insbesondere sei er wirtschaftlich mit einem eigenen Start-up-Unternehmen "geradezu durchgestartet" - lasse sie unberücksichtigt. Es sei nicht nachvollziehbar, wie die Vorinstanz zu einer unbedingten Strafe gelange.