Citation: 8C_579/2023 E. 5.2.3

5.2.3. Der vorinstanzlichen Beurteilung, wonach die erwähnten Weisungen des BSV eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren Verordnungsbestimmungen zulassen und eine rechtsgleiche Behandlung gewährleisten, kann gefolgt werden. Das kantonale Gericht stellte zu Recht fest, dass die Ausführungen im IV-Rundschreiben Nr. 394 zur Notwendigkeit einer Koordination der in Form von Kinderspitexleistungen gewährten medizinischen Massnahmen nach Art. 13 IVG in Verbindung mit Art. 14 IVG einerseits und dem Anspruch auf Hilflosenentschädigung plus Intensivpflegezuschlag andererseits, die sich im Übrigen mit der Regelung gemäss Rz. 8077.3 KSIH decken, überzeugen. So ist, wie die Vorinstanz darlegte, insbesondere nachvollziehbar, dass während der Langzeitüberwachung durch die Kinderspitex auch Leistungen erbracht werden, die sonst im Rahmen des Intensivpflegezuschlags berücksichtigt würden, was der Beschwerdeführer denn auch nicht bestreitet. Die bei dieser Konstellation in den Weisungen vorgesehene anteilsmässige Kürzung des Intensivpflegezuschlags verhindert entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht die gesetzlich vorgesehene Kumulation von Hilflosenentschädigung und Intensivpflegezuschlag, sondern vielmehr die doppelte Berücksichtigung ein und derselben Leistung, was namentlich auch zu einer rechtsgleichen Gesetzesanwendung beiträgt. Dies hat die Vorinstanz rechtsgenüglich begründet. Inwiefern die in den Weisungen enthaltene Regelung einer einzelfallgerechten Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen und einer überzeugenden Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben zuwiderlaufen sollte, vermag der Beschwerdeführer mit seinen im Grundsatz bereits im kantonalen Verfahren erhobenen Einwendungen nicht darzutun.