Citation: 8C_288/2007 12.03.2008 E. 5

5.1 Eigentlicher Auslöser des psychischen Gesundheitsschadens war nach Ansicht des Beschwerdeführers somit nicht das Unfallereignis vom 10. Mai 2004, sondern die seine physische Leistungsfähigkeit übersteigenden Anforderungen am Arbeitsplatz und die als ungerecht empfundene Kündigung, welche er psychisch nicht habe verkraften können. Wegen der aufgrund einer falschen Arbeitsfähigkeitsbeurteilung verfrüht erfolgten Arbeitsaufnahme sei er in die Lage versetzt worden, den Einsatz als Kranführer aus gesundheitlichen Gründen zu verweigern, was von der Arbeitgeberin nicht verstanden worden sei. Dieser Umstand habe zur Kündigung und anschliessenden Arbeitsunfähigkeit geführt. Nach Auffassung des kantonalen Gerichts ist die geltend gemachte Kausalkette mit Blick auf die die Unfallfolgen überlagernde krankheitsbedingte Entwicklung mit insgesamt drei Pankreasschüben von September bis Dezember 2004, in so hohem Masse unwahrscheinlich, dass daraus keine Haftung der Beschwerdegegnerin abgeleitet werden kann. 5.2 Der Beschwerdeführer wendet ein, die ärztliche Falschtaxation der Arbeitsfähigkeit stelle eine Fehlbehandlung im Sinne von Art. 6 Abs. 3 UVG dar. Die Kündigung sei allein deshalb erfolgt, weil der Vorgesetzte aufgrund der ihm übermittelten Angaben über die Arbeitsfähigkeit über längere Zeit den unzutreffenden Eindruck gewonnen habe, er könnte mehr leisten. Dass er auch noch während 16 Tagen aus unfallfremden Gründen arbeitsunfähig gewesen sei, ändere nichts, zumal in der Woche vor der Kündigung keine krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit mehr bestanden habe.