Citation: 9C_776/2023 E. 2

Soweit der Beschwerdeführer beantragt, das Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 25. September 2017 sei revisionshalber aufzuheben, kann ihm nicht gefolgt werden. Eine prozessuale Revision kann nur die entscheidende und nicht die übergeordnete Instanz vornehmen (vgl. MIRIAM LENDFERS, Möglichkeiten und Grenzen der Korrektur von Dauerleistungen mittels prozessualer Revision, in: Sozialversicherungsrechtstagung 2011, S. 177 ff., insb. 185 unten f.; THOMAS FLÜCKIGER, in: Basler Kommentar, Allgemeiner Teil des Sozialversicherungsrechts, 2020, N. 38 zu Art. 53 ATSG). Dies liegt darin begründet, dass der ursprünglich verfügenden Instanz nicht vorgeworfen werden kann, sie habe im damaligen Zeitpunkt auf Grund der Akten rechtswidrig entschieden; das ausserordentliche Rechtsmittel der prozessualen Revision ist also nicht devolutiv. Zudem kommt ihr reformatorischer und subsidiärer Charakter zu (LENDFERS, a.a.O., S. 186 Mitte). Für eine Korrektur durch die nächsthöhere Instanz bleibt somit kein Raum. Streitig und zu prüfen ist einzig, ob das Sozialversicherungsgericht das Revisionsgesuch zu Recht abgewiesen hat.