Citation: 9C_443/2021 E. 2

Das Bundesverwaltungsgericht trat auf die Beschwerde der Beiständin A.A.________ (Beschwerdeführerin 1) und der durch die Beiständin vertretenen A.B.________ (Beschwerdeführerin 2) androhungsgemäss nicht ein mit der Begründung, die beiden Beschwerdeführerinnen hätten die erforderliche Zustimmung der ungarischen Erwachsenenschutzbehörde zur Führung des Prozesses innert der angesetzten und mehrmals erstreckten Frist nicht eingereicht und damit ihre Prozessfähigkeit nicht nachgewiesen. Die Beschwerdeführerinnen haben ein rechtlich geschütztes Interesse an der Klärung der Frage ihrer Prozessfähigkeit im vorinstanzlichen Verfahren. Mit Bezug auf die Frage ihrer Prozessfähigkeit haben sie vor Bundesgericht als prozessfähig zu gelten (vgl. BGE 118 Ia 236 E. 3a; 99 III 4 E. 5; Urteil 5A_101/2014 vom 6. März 2014 E. 1.2).