Citation: 6B_1046/2021 E. B

B.a. B.________ reichte bezüglich der von A.________ im Klagerückzug getätigten Äusserungen am 13. Dezember 2017 einen Strafantrag ein. Die in der Folge wegen Verdachts auf Verleumdung und evtl. übler Nachrede eingeleitete Strafuntersuchung stellte die Staatsanwaltschaft Bern-Mitteland am 7. August 2018 zunächst ein. Nachdem das Obergericht des Kantons Bern die gegen die Einstellungsverfügung erhobene Beschwerde am 7. November 2018 gutgeheissen hatte, wurde A.________ angeklagt. B.b. Das Regionalgericht Bern-Mittelland sprach A.________ mit Urteil vom 21. Januar 2020 der Verleumdung schuldig. In Anwendung von Art. 52 StGB sah es wegen fehlenden Strafbedürfnisses von einer Strafe ab. Das Regionalgericht verpflichtete A.________, die Verfahrenskosten zu tragen und B.________ für die ihr entstandenen Aufwendungen zu entschädigen. B.c. Auf Berufung hin bestätigte das Obergericht des Kantons Bern am 15. März 2021 den Schuldspruch wegen Verleumdung und sah in Anwendung des Verschlechterungsverbots ebenfalls von einer Strafe ab. Es auferlegte A.________ die Verfahrenskosten und verpflichtete sie zur Zahlung einer Entschädigung an B.________.