Citation: 8C_399/2013 E. 4.1

4.1. Den Ausführungen des psychiatrischen Gutachters ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer nach seinen Angaben Stimmen mit diffamierendem Charakter höre und sich bereits in der Jugend in seinem Heimatland Kosovo Kränkungen ausgesetzt gesehen habe. Nach gutachtlicher Auffassung entbehrten die Verleumdungen einer nachvollziehbaren objektiven Grundlage, tendiere der Beschwerdeführer jedoch zu einer wahnhaft-paranoiden Verarbeitung. Der Gutachter bestätigte deshalb die von den Ärzten der Psychiatrie Y.________ gestellte Diagnose einer wahnhaften Störung, erachtete die Arbeitsfähigkeit dadurch indessen als nicht eingeschränkt. Zur Begründung führte er an, dass der Beschwerdeführer eine Ausbildung habe abschliessen und über mehrere Jahre in der Schweiz habe tätig sein können. Den letzten Beruf als Lastwagenchauffeur habe er nicht zufolge psychischer Beschwerden aufgeben müssen. Erst im Jahr 2008 habe er einen Psychiater aufgesucht. Der Tagesablauf sei aufgrund seiner Schilderung des aktuellen Alltages nicht beeinträchtigt. Bei gravierender Ausprägung der wahnhaften Störung müsste es nach den gutachtlichen Ausführungen im Familienrahmen zu vermehrten Auseinandersetzungen kommen oder aber auch zu auffälligen Zusammenstössen mit Nachbarn und im sozialen Netz. Schliesslich habe der entsprechende Test ergeben, dass der Beschwerdeführer die ihm verschriebenen Psychopharmaka nicht einnehme. Gestützt darauf ging der psychiatrische Gutachter davon aus, dass der Beschwerdeführer im täglichen Leben kaum beeinträchtigt sei.