Citation: 1C_144/2014 E. 4

Schliesslich verneinte das Verwaltungsgericht auch das Vorliegen einer Rechtsverzögerung bei der Behandlung des Baugesuchs durch die zuständige Behörde, die es rechtfertigen würde, noch auf das alte, der Bauherrschaft günstigere Recht abzustellen (BGE 139 II 263 E. 8.2 S. 269). Die diesbezüglichen Erwägungen (E. 5) sind aus bundesrechtlicher Sicht nicht zu beanstanden. Insbesondere lässt sich aus der Absage des ursprünglich vereinbarten Bereinigungsgesprächs vom 22. Dezember 2011 infolge einer Terminkollision und der Neuansetzung des Termins auf den 14. Februar 2012 nichts zugunsten der Beschwerdeführerin ableiten. Wie das Verwaltungsgericht festhielt, handelte es sich um eine freiwillige Dienstleistung des Regierungsstatthalteramts. Dass Termine mit mehreren Teilnehmern vor allem am Jahresende, in der Vorweihnachtszeit, kurzfristig verschoben werden müssen, gehört zum normalen und vorhersehbaren Lauf der Dinge. Die Beschwerdeführerin nahm dieses Risiko in Kauf, in dem sie die von der Denkmalpflege verlangte Projektänderung nicht gleich (d.h. nach Erhalt des Berichts am 6. September 2011) vornahm, sondern zunächst zuwartete und erst am 25. November 2011 ein Bereinigungsgespräch verlangte, bevor sie (am 27. Februar 2012) die Projektänderung einreichte.