Citation: 6B_184/2007 07.09.2007 E. 4

Die Beschwerdeführerin beanstandet, die Vorinstanz habe § 6 Abs. 1 des Gebührentarifs für Anwälte (GebTRA; SR SZ 280.411) willkürlich angewandt. Die Bestimmung lautet: "Eine Partei kann eine spezifizierte Kostennote über ihre Tätigkeit und ihre Auslagen einreichen. Erscheint sie angemessen, ist sie der Festsetzung der Vergütung zugrunde zu legen. Andernfalls wird die Vergütung nach pflichtgemässem Ermessen festgesetzt." Wie bereits erwähnt (E. 3.2 und 3.3), zählt die Vorinstanz zahlreiche Bemühungen der Beschwerdeführerin auf, die über den Auftrag des Verhöramts, das Opfer zu verbeiständen, hinausgingen. Erschien ihr somit die spezifizierte Kostennote als nicht angemessen, hatte sie die Vergütung nach pflichtgemässem Ermessen festzusetzen. Dieses Vorgehen ist nicht willkürlich.