Citation: 6B_1021/2017 E. 1.2.3

1.2.3. Mit Urteil 6B_1167/2015 vom 25. August 2016 verwarf d as Bundesgericht diese Rechtsauffassung aus folgenden Gründen: Das Berufungsgericht ist eine Rechtsmittelbehörde mit umfassender Kognition in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht (vgl. Art. 398 Abs. 2 und 3 StPO). Beschränkt sich die Berufung auf die Strafzumessung, so darf das Gericht die Prüfung auf Punkte des Urteils ausdehnen, welche mit der angefochtenen Strafhöhe eng zusammenhängen. Die Prüfungsbefugnis bezieht sich insbesondere auch auf straferhöhende oder strafmindernde Umstände. Die Berufungsinstanz muss somit die mit der Strafhöhe direkt zusammenhängenden Punkte in ihre Beurteilung einbeziehen (vgl. Urteil 6B_297/2014 vom 24. November 2014 E. 1.3). Aus diesem Grund hiess das Bundesgericht die Beschwerde gut, hob das angefochtene Urteil auf und wies die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurück. Es verpflichtete diese ferner, sich auch mit der gerügten Unverwertbarkeit einer Einvernahme des Privatklägers auseinanderzusetzen, sofern sich dies auf die Strafzumessung auswirkt. Schliesslich stellte das Bundesgericht eine Verletzung der Begründungspflicht fest: Die Vorinstanz hatte sich mit mehreren expliziten Rügen des Beschwerdeführers nicht auseinandergesetzt resp. sich bei der Strafzumessung nicht dazu geäussert.