Citation: U 57/01 29.11.2001 E. A

A.- Der 1950 geborene E.________ bezog ab Juli 1991 Taggelder der Arbeitslosenversicherung und arbeitete ab 1. August 1991 stundenweise im Zwischenverdienst bei der Firma K.________ als Schulbus-Chauffeur. In der Folge steigerte er den Umfang dieser Tätigkeit auf durchschnittlich rund 140 Stunden pro Monat. Als Arbeitnehmer der K.________ war er bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfall und Berufskrankheit versichert. Am 30. Juli 1993 stürzte er vom Dach seines Wohnmobils und zog sich dabei eine instabile Kompressionsfraktur des ersten Lendenwirbelkörpers mit Bogenwurzelfraktur und Dislokation eines Fragmentes in den Spinalkanal zu (Arztzeugnis UVG vom 10. August und Bericht vom 19. Oktober 1993 der Chirurgischen Klinik des Kantonsspitals X.________). Die SUVA holte Berichte der Rheuma- und Rehabilitationsklinik Y.________ vom 6. Dezember 1993 und des Kantonsspitals Z.________ vom 29. März 1994 (Magnetresonanztomographie), Zwischenberichte der Orthopädischen Universitätsklinik Z.________ vom 26. April und 25. Juli 1994 sowie Angaben des Versicherten vom 8. Februar und 20. September 1994 ein und veranlasste eine Untersuchung durch den Kreisarzt Dr. med. S.________, welche am 1. November 1994 stattfand. Am 31. Januar 1994 hatte der Versicherte die Arbeit zu 50 % wieder aufgenommen. In den ärztlichen Stellungnahmen wird für die Folgemonate eine entsprechende Arbeitsfähigkeit bestätigt. Am 21. November 1994 erstattete die Arbeitgeberin eine erneute Unfallmeldung, in welcher sie mitteilte, der Versicherte sei seit 14. November 1994 als Folge des Unfalls vom 30. Juli 1993 wieder zu 100 % arbeitsunfähig. Die SUVA holte Stellungnahmen des Dr. med. F.________, Chirurgie FMH, vom 29. November und 22. Dezember 1994, des Dr. med. T.________, Neurologie FMH, vom 9. Januar 1995, der Orthopädischen Universitätsklinik Z.________ vom 13. Januar, 29. Mai, 13. Oktober 1995 und 15. April 1996, des Dr. L.________, Chiropraktor SCG/ECU, vom 22. Mai 1995 und des Kreisarzt-Stellvertreters Dr. med. B.________ vom 11. Juli 1996 ein. Zudem zog sie Auskünfte des Versicherten vom 14. Juni 1995, 18. April und 26. August 1996 und der Arbeitgeberin vom 14. Juni 1995, 5. September und 20. November 1996 sowie Angaben der Arbeitslosenkasse, einen Lohnbuchauszug, Lohnabrechnungen der Zeit von Juli 1992 bis Juli 1993 und die Stunden-Kontrolle ab 1. Januar 1993 bei. Daraufhin sprach sie dem Versicherten mit Verfügung vom 5. Februar 1997 für die Zeit ab 1. Januar 1997 eine Invalidenrente auf Grund einer Erwerbsunfähigkeit von 50 % bei einem versicherten Verdienst von Fr. 51'812.- sowie eine Integritätsentschädigung von Fr. 14'580.-, entsprechend einer Integritätseinbusse von 15 %, zu. An dieser Beurteilung hielt die Anstalt mit Einspracheentscheid vom 22. April 1997 fest.