Citation: 2C_967/2021 E. 6.1

6.1. Ausgangspunkt und Massstab für die Schwere des Verschuldens und die fremdenpolizeiliche Interessenabwägung ist die vom Strafgericht verhängte Strafe (vgl. BGE 134 II 10 E. 4.2; 129 II 215 E. 3.1). Der Beschwerdeführer hat seinen Cousin kaltblütig aus nächster Nähe erschossen, weil dieser ein sexuelles Verhältnis mit seiner Ehefrau gehabt haben soll. Zusammen mit Vergehen gegen das Waffengesetz ergab sich daraus die ausgesprochene Freiheitsstrafe von 15 Jahren. Die Vorinstanz erachtete das Verschulden des Beschwerdeführers in zutreffender Weise als sehr schwer, was dieser auch nicht bestreitet.