Citation: 1C_7/2021 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer ist der Auffassung, beim Bezirksrat handle es sich um ein Gericht, da er Urteile fälle. Gemäss BGE 139 III 98 könne er in Zivilsachen als Gericht im materiellen Sinn anerkannt werden. Es könne nicht angehen, dies in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten anders zu sehen. Der Bezirksrat dürfe sich nicht auf die für Gemeindebehörden vorgesehene Regelung berufen, andernfalls könnte eine Minderheit von zwei Stimmen durch den Stichentscheid des Präsidenten einen allenfalls anderslautenden Mehrheitsentscheid unterwandern. Nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK und Art. 30 Abs. 1 BV bestehe ein Anspruch auf Beurteilung durch ein Gericht.