Citation: 2A.190/2000 09.08.2000 E. 2

2.- Die von A.________ gegen dieses Urteil am 20. April 2000 erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist offensichtlich unbegründet und daher im Verfahren nach Art. 36a OG abzuweisen. Nach Art. 12 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 24. Juni 1977 über die Zuständigkeit für die Unterstützung Bedürfti- ger (Zuständigkeitsgesetz, ZUG; SR 851. 1) obliegt die Unterstützung von Schweizer Bürgern dem Wohnkanton, d.h. dem Kanton, in dem sich der Bedürftige mit der Absicht dauernden Verbleibens aufhält (Art. 4 Abs. 1 ZUG). Der Unterstützungswohnsitz wird mit der polizeilichen Anmeldung begründet, wenn nicht nachgewiesen ist, dass der Aufenthalt schon früher oder erst später begonnen hat oder nur vorübergehender Natur ist (Art. 4 Abs. 2 ZUG). Wer aus dem Kanton wegzieht, verliert den bisherigen Unterstützungswohnsitz; ist der Zeitpunkt des Wegzugs zweifelhaft, gilt jener der polizeilichen Abmeldung (Art. 9 Abs. 1 und 2 ZUG). Im Unterschied zum zivilrechtlichen Wohnsitz (vgl. Art. 24 Abs. 1 ZGB) bleibt der einmal begründete Unterstützungwohnsitz nicht bis zum Erwerb eines neuen bestehen; er endet vielmehr mit dem Wegzug (Art. 9 Abs. 1 ZUG). Besteht kein Unterstützungswohnsitz, erfolgt die Unterstützung durch den jeweiligen Aufenthaltskanton (Art. 12 Abs. 2 ZUG). Die Behörden dürfen einen Bedürftigen nur veranlassen, aus dem Wohnkanton wegzuziehen, wenn dies im Interesse des Betroffenen liegt; bei Widerhandlungen gegen das Abschiebungsverbot bleibt der Unterstützungswohnsitz solange bestehen, als der Bedürftige ihn ohne den behördlichen Einfluss nicht verlassen hätte, längstens aber während fünf Jahren (Art. 10 Abs. 1 und 2 ZUG). Nach den Feststellungen des Verwaltungsgerichts hielt sich der Beschwerdeführer im hier in Frage stehen-den Zeitraum (November 1999 bis zur Anmeldung in Zürich am 25. Februar 2000) nicht mehr in X.________ auf. Das Verwaltungsgericht führt hiefür zahlreiche Hinweise an (vgl. E. 1), während irgendwelche Anhaltspunkte für einen weiteren Aufenthalt in X.________ fehlen. Das Bundesge-richt wäre aber an die tatsächlichen Feststellungen des Verwaltungsgerichts nur dann nicht gebunden, wenn diese offensichtlich unzutreffend wären (Art. 105 Abs. 2 OG), was nicht der Fall ist. Ist der Beschwerdeführer aber von X.________ weggezogen, hat er den bisherigen Unterstützungswohnsitz verloren. Der Beschwerdeführer scheint gel-tend machen zu wollen, dass er von X.________ "abgeschoben" worden sei. Richtig ist nach den Feststellungen des Verwaltungsgerichts zwar, dass seine Liegenschaft an die Kantonalbank Thurgau übergegangen ist. Das hat aber nichts damit zu tun, dass die Behörden den Wegzug von X.________ veranlasst hätten. Der angefochtene Entscheid verletzt Bundesrecht damit nicht.