Citation: 7B.48/2006 22.05.2006 E. 3

3.1 Die obere Aufsichtsbehörde hat im Wesentlichen erwogen, dass die Beschwerden - selbst bei Annahme, dass diese den Begründungsanforderungen genügten - unbegründet seien. Die von den Beschwerdeführern erhobene Rüge einer Verletzung des rechtlichen Gehörs im Rechtsöffnungsverfahren sei im Beschwerdeverfahren unbehelflich. Dieser angebliche Verfahrensmangel sei im Rechtsmittelverfahren gegen den Rechtsöffnungsentscheid, dessen Erhalt von den Beschwerdeführern nicht in Frage gestellt werde, zu rügen, was offenbar nicht geschehen sei. Schliesslich könne von einer Verletzung der Regeln über den Betreibungsort (Art. 52 Abs. 2 SchKG) keine Rede sein. Die Beschwerdeführer machen im Wesentlichen einzig erneut geltend, dass sie (als Dritteigentümer) im Rechtsöffnungsverfahren keine Gelegenheit gehabt hätten, ihre "persönlichen Belange" gegen die Betreibungsgläubigerin vorzubringen, weshalb ihr Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt worden und die Steigerung nichtig sei. 3.2 Gemäss Art. 79 Abs. 1 OG ist in der Beschwerdeschrift kurz darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern diese durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (BGE 119 III 49 E. 1). Diesen Anforderungen genügen die Eingaben der Beschwerdeführer nicht. Mit betreibungsrechtlicher Beschwerde sind nur Verfügungen der Vollstreckungsorgane überprüfbar (Art. 17 Abs. 1 SchKG). Die Aufsichtsbehörden können nicht überprüfen, ob die (gerichtliche) Beseitigung des Rechtsvorschlages (Art. 80 ff. SchKG) berechtigt oder der Rechtsöffnungsentscheid unter Verletzung von Verfahrensgarantien zustande gekommen ist; diesbezüglich hat sich ein Schuldner - wie die obere Aufsichtsbehörde zu Recht festgehalten hat - mit Rechtsmitteln gegen den Rechtsöffnungsentscheid zu Wehr zu setzen (vgl. BGE 64 III 10 S. 12). Die Beschwerdeführer legen nicht dar, inwiefern die obere Aufsichtsbehörde zu Unrecht davon ausgegangen sei, dass die Rüge einer angeblichen Gehörsverletzung im Rechtsöffnungsverfahren nicht mit Beschwerde geltend gemacht werden könne und daher unzulässig sei. Dass die Vorinstanz den Erhalt des Rechtsöffnungsentscheids infolge fehlender gegenteiliger Behauptung angenommen hat, stellen die Beschwerdeführer nicht in Frage. Gestützt auf die in den kantonalen Akten (Art. 64 Abs. 2 i.V.m. Art. 81 OG) liegenden Empfangsbestätigungen kann im Übrigen festgestellt werden, dass die Beschwerdeführer den Rechtsöffnungsentscheid tatsächlich erhalten haben. Soweit die Beschwerdeführer schliesslich eine angeblich fehlerhafte Zustellung der Zahlungsbefehle geltend machen, gehen ihre Vorbringen ins Leere. Gegen die Zahlungsbefehle wurde (in Anbetracht des Rechtsöffnungsentscheides) Rechtsvorschlag erhoben. Damit wurden die Rechte der Beschwerdeführer gewahrt, so dass diese kein Interesse an der Feststellung einer allfälligen Fehlerhaftigkeit der Zustellung der Zahlungsbefehle haben (BGE 112 III 81 E. 2b S. 85). Nach dem Dargelegten kann auf die Beschwerden nicht eingetreten werden. Anhaltspunkte, um die Frage einer nichtigen Steigerung zu prüfen, bestehen nicht.