Citation: 2C_1085/2016 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1973) ist mazedonischer Staatsangehöriger. Im Jahr 1997 heiratete er die 1972 geborene Landsfrau D.D.________. Der Ehe entsprang im Jahr 1998 der erste Sohn, C.A.________. Mit Urteil des Amtsgerichts Gostivar wurde die Ehe am 8. Februar 2000 geschieden. Der zweite gemeinsame Sohn, B.A.________, kam 2001 zur Welt. A.A.________ reiste am 2. April 2006 in die Schweiz ein und heiratete am 11. Juli 2006 E.D.________, eine 1950 geborene, in der Schweiz niedergelassene Staatsangehörige von Bosnien und Herzegowina. In der Folge wurde A.A.________ zunächst eine Aufenthaltsbewilligung und am 19. Juli 2012 die Niederlassungsbewilligung erteilt. A.b. Am 31. August 2012 ersuchte A.A.________ um Bewilligung des Familiennachzugs seiner ohne Visum in die Schweiz eingereisten Kinder C.A.________ und B.A.________. Das Migrationsamt des Kantons Zürich verfügte am 10. Oktober 2012 die Wegweisung von C.A.________. Nach Rechtskraft eines die Wegweisung bestätigenden Urteils des kantonalen Verwaltungsgerichts vom 26. Juli 2013 verliess C.A.________ am 30. September 2013 die Schweiz. A.c. Im Rahmen des Verfahrens betreffend Familiennachzug stellte sich heraus, dass es sich bei der heutigen Ehefrau von A.A.________ um die Mutter von D.D.________, mithin die Grossmutter von C.A.________ und B.A.________ handelt. A.A.________ und E.D.________ hatten zunächst verschiedentlich falsche Angaben gemacht, die über dieses Verwandtschaftsverhältnis hinwegtäuschten. Anlässlich der weiteren Abklärungen durch das Migrationsamt gaben A.A.________ und E.D.________ verschiedene widersprüchliche Aussagen über die Umstände ihrer Eheschliessung zu Protokoll. Namentlich führte E.D.________ aus, dass sie vorgeschlagen habe, die Ehe zu schliessen, während A.A.________ angab, es sei seine Idee gewesen. Gegenteilige Antworten gaben die beiden auch auf die Frage, ob an der Hochzeit Fotos gemacht wurden und ob eine Feier stattgefunden habe. E.D.________ konnte sich sodann auch nicht mehr an das Hochzeitsdatum erinnern und bejahte die Frage, ob sie A.A.________ geheiratet habe, damit dieser in der Schweiz bleiben könne. Die Kinder hätten in Mazedonien nichts zu Essen gehabt; sie habe A.A.________ aber geliebt. Daneben zeigten die Abklärungen des Migrationsamts ebenfalls, dass die Eheleute in einem gemeinsamen Haushalt leben und in einigen Lebensbereichen durchaus gute Kenntnisse über den anderen haben.