Citation: 1C_311/2022 E. 5.9

5.9. Weiter rügt die Beschwerdeführerin einen offensichtlich falsch festgestellten Horizontalabstand zwischen OMEN Nr. 2 und der Antenne, da die Angaben im Standortdatenblatt der ursprünglichen Anlage eine kürzere Distanz (61.6 m) auswiesen, als diejenigen zur vorliegend beantragten Anlage (61.9 m). Auch mit diesem Einwand dringt die Beschwerdeführerin nicht durch. Wie gesehen (vorne E. 3.5.3), kann die unterschiedliche Bestimmung des Messpunkts am Gebäude ohne Weiteres zur beanstandeten Messdifferenz führen. Nur weil die Vorinstanz dabei nicht den Argumenten der Beschwerdeführerin folgte und nicht die selben Schlüsse gezogen hat wie sie, vermag keine willkürliche Sachverhaltsfeststellung zu belegen (vorne E. 1.5). Und selbst wenn aufgrund der unterschiedlichen Angaben in den Standortdatenblättern die Distanz von OMEN Nr. 2 willkürlich festgestellt worden wäre, so würde es sich auf den vorliegenden Fall dennoch nicht auswirken (vorne E. 2.2). Auch bei der Verwendung des geringeren Abstands von 61.6 m würde die rechnerische Prognose der elektrische Feldstärke an OMEN Nr. 2 mit 4.98 V/m immer noch unter den Anlagegrenzwert von 5 V/m zu liegen kommen.