Citation: 8C_273/2020 E. 3.2

3.2. Zur Arbeitsfähigkeit hat das kantonale Gericht ausgeführt, seit 23. Juni 2017 bis zum Fallabschluss im Dezember 2017 sei der Versicherte zu 50 % arbeitsfähig gewesen. Im November 2017 habe er im Rahmen einer Untersuchung angegeben, die Beschwerden hätten sich seit dem Unfall vom 17. August 2016 nicht wesentlich gebessert, die Physiotherapie habe nichts gebracht. Eine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustands nach abgeschlossener, gescheiterter Therapie und nach unverändertem Gesundheitszustand während neun Monaten sei daher, so das Gericht weiter, nicht mehr zu erwarten gewesen. Daran ändere der Umstand nichts, dass der neue Hausarzt dem Versicherten Anfang Mai 2018 eine Arbeitsfähigkeit von 80 % bescheinigt habe. Der medizinische Endzustand sei daher im Zeitpunkt der Leistungseinstellung (am 13. Dezember 2017) erreicht gewesen.