Citation: 6B_684/2020 E. 2.3

2.3. Die Kostentragung im Rechtsmittelverfahren ist in Art. 428 StPO geregelt. Die Bestimmungen von Art. 426 Abs. 1 bis 4 StPO über die Kostentragungspflicht der beschuldigten Person gelten gemäss Art. 426 Abs. 5 StPO sinngemäss für die Partei im selbstständigen Massnahmeverfahren, wenn der Entscheid zu ihrem Nachteil ausfällt. Weshalb es in der StPO an einer gesetzlichen Grundlage für die Kostenauflage fehlen soll (vgl. Beschwerde Ziff. 1.6 f. S. 16), legt der Beschwerdeführer ebenfalls nicht rechtsgenügend dar, da er sich mit den Bestimmungen der StPO über die Verfahrenskosten nicht auseinandersetzt. Darauf ist nicht einzutreten. Fraglich ist zudem, ob der Beschwerdeführer die erstinstanzliche Kostenauflage im Verfahren vor der Vorinstanz überhaupt angefochten hat (vgl. zum Erfordernis der materiellen Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs: Art 80 Abs.1 BGG; BGE 146 III 203 E. 3.3.4 S. 210 f. mit Hinweisen). Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe keinen Antrag auf Neuverlegung der erstinstanzlichen Verfahrenskosten gestellt (angefochtener Entscheid S. 18), was dieser in seiner Beschwerde nicht widerlegt.