Citation: 8C_124/2021 E. 4.3

4.3. Demgegenüber verweist die Beschwerdeführerin auf das unbestritten beweiskräftige bidisziplinäre Gutachten (vgl. E. 3 hievor). Entgegen dem angefochtenen Urteil habe der psychiatrische Gutachter Dr. med. E.________ die zuletzt ausgeübte angestammte Tätigkeit ausdrücklich als "ideal" bezeichnet, weil sie der Qualifikation und Erfahrung der Beschwerdegegnerin entspreche und nicht davon auszugehen sei, dass Letztere in einer anderen beruflichen Tätigkeit eine höhere Arbeitsfähigkeit erreichen könne. Infolge leichtgradig noch vorhandener depressiver Verstimmungen bestehe nach fachärztlicher Einschätzung hinsichtlich einer solchen Tätigkeit seit Februar 2019 auf dem freien Arbeitsmarkt bezogen auf ein 100%-Pensum eine Arbeitsfähigkeit von 80%. Ein Abweichen von der Verwertbarkeit einer 80%-igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit sei entgegen der Vorinstanz nicht zu rechtfertigen.