Citation: 4C.20/2000 11.04.2000 E. 3

3.- Bei diesem Auslegungsergebnis kann offen bleiben, ob für die Berechnung des massgebenden Umsatzes auf den Einkaufs- oder den Verkaufsumsatz der Hilpert AG abzustellen ist. Die Vorinstanz hat nämlich für das Bundesgericht verbindlich festgestellt (Art. 63 Abs. 2 OG), ein für die Bejahung eines Anspruchs der Klägerin auf Übertragung der Aktien notwendiger Gesamtumsatz von US$ 2 Mio. sei selbst dann nicht erreicht worden, wenn man mit der Klägerin zum - unbestrittenen - Einkaufsumsatz von US$ 1'157'900 noch eine Verkaufsmarge von 35% hinzuschlagen würde. Selbst wenn also für die Beurteilung des Anspruchs der Klägerin das für sie günstigere Auslegungsergebnis unterstellt und von der Massgeblichkeit des Verkaufsumsatzes der Hilpert AG ausgegangen würde, wären die beiden notwendigen Bedingungen gemäss Ziffer 4 der Vereinbarung vom 17./22. Januar 1990 nicht erfüllt. Ein Anspruch auf Übertragung der Aktien steht ihr deshalb nicht zu. Die übrigen Vorbringen der Klägerin sind somit gegenstandslos.