Citation: 5A_667/2021 E. 4.3

4.3. Die Vorwürfe der Beschwerdeführerin können einzig gestützt auf die Urkunden (Darlehensvertrag und Abtretungsvereinbarung) nicht festgestellt werden. Der Vorwurf, die Vorinstanz habe es unterlassen, die Nichtigkeit vom Amtes wegen zu prüfen, schlägt deshalb fehl. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin genügen auch nicht, die Nichtigkeit der Abtretung als glaubhaft erscheinen zu lassen. Dies würde neben einer Prüfung und Würdigung der tatsächlichen Vorbringen der Beschwerdeführerin auch die Beurteilung der Auswirkungen des angeblich standeswidrigen Verhaltens auf die Abtretung bedingen, wobei zu berücksichtigen wäre, dass die Beschwerdeführerin weder Zedentin noch Zessionarin und mit Blick auf das betroffene Anwalts-Klientenverhältnis eine Drittpartei ist. Die Klärung solcher standesrechtlichen Fragen sprengt die Grenzen des summarischen Verfahrens, weshalb die Vorinstanz diese Vorwürfe zu Recht unberücksichtigt liess (vgl. Urteil 5A_51/2019 vom 7. Oktober 2019 E. 2.4.2).