Citation: 5C.83/2002 24.10.2002 E. 4

4. Zusammenfassung und Folgen Im Verlaufe von 4 Jahren wurde CK gezwungen, in allen angeführten Punkten zurückzustecken. Beweis: - Die konkreten Teilungsergebnisse; - neuer Erbvertrag vom Dezember 1996 zwischen CK und seiner Schwester MK, dessen einziger Gegenstand die Rückführung des Eigentums am Pächterhaus in S.________ an CK im Todesfall von MK ist ! Rolle und Verhalten von CK in den rubrizierten Verfahren waren wohl hartnäckig und systematisch auf Benachteiligung seiner Schwester MK ausgerichtet, moralisch aber sind sie verwerflich.' Noch offen ist die Verteilung des Nettoerlöses aus dem Hausverkauf in R.________ unter Anrechnung eingegangener Bankzinsen. Damit hat sich Dr. K.________ für die weitere Arbeit im Stiftungsrat disqualifiziert. Er ist zur persona non grata geworden. Wie oben angedeutet, hatte Dr. B.________ von Frau O.X.________ den Auftrag für Gleichgewicht mit Bezug auf ihre finanziellen Zuwendungen an die beiden Geschwister K.________ zu sorgen und aufgetretene Ungleichgewichte in möglichst schonender Art zu korrigieren. Dies ist wohl gelungen. Gelitten aber hat seit Anfang der 90er Jahre das charakterliche Bild von Dr. K.________. Seine Ehrenhaftigkeit geriet in wachsendem Ausmass ins Zwielicht. ..." Der sechsköpfige Stiftungsrat wählte sein Mitglied C.K.________, der sich zuvor in den Ausstand begeben hatte, mit drei gegen zwei Stimmen ab. Das anschliessende Stiftungsaufsichtsbeschwerdeverfahren blieb ohne Erfolg (zuletzt: Urteil des Bundesgerichts 5A.23/1999 vom 27. März 2000). Über das Gewinnanteilsrecht ist unter den Geschwistern K.________ ein Zivilverfahren hängig.