Citation: 5A_451/2022 E. 4.2.1

4.2.1. In tatsächlicher Hinsicht rügen die Beschwerdeführer es als "klar unzutreffend", dass dem geplanten Neubau nicht anzusehen sei, ob ein zusammengebautes Doppelhaus oder ein Haus mit zwei Etagenwohnungen vorliege: Die Ansichten der Längsfassaden liessen mit der spiegelbildlich gedoppelten Anordnung der unterschiedlichen Fenster- und Türöffnungen und mit dem in der Mitte halbierten Gebäudevolumen klar erkennen, das zwei gegengleiche Häuser zusammengebaut seien. Damit stellen die Beschwerdeführer allein die Feststellung in Frage, das projektierte Gebäude erscheine nach aussen als Einzelhaus. Sie hinterfragen dagegen die Beurteilung der Vorinstanz nicht, der Neubau beinhalte eine optisch-architektonische Einheit und sei ein organisches Ganzes. Unter diesen Umständen muss sich die Vorinstanz jedenfalls keine geradezu willkürliche Sachverhaltsfeststellung vorwerfen lassen (vgl. dazu vorne E. 2.2; zur Willkür in der Sachverhaltsfeststellung vgl. statt vieler BGE 142 II 433 E. 4.4). Nicht einzugehen ist auf das weitere Vorbringen, es fehle an Feststellungen dazu, ob das geplante Projekt Maisonettewohnungen oder Etagenwohnungen enthalte, wobei im letzteren Fall allenfalls vier Familien im Gebäude Platz finden würden. Auch die Beschwerdeführer machen nicht geltend, es seien mehr als zwei Wohnungen geplant, womit sich Weiterungen hierzu erübrigen.