Citation: 1C_423/2021 E. A

Am 11. Juli 2012 bewilligte die Gemeinde Kleinandelfingen der A.________ AG den Neubau eines Mehrfamilienhauses und von fünf Einfamilienhäusern. Mit Verfügung vom 21. Mai 2014 erteilte die Gemeinde der A.________ AG die Bewilligung für eine Projektänderung. Die revidierte Umgebungsgestaltung wurde mit der Auflage bewilligt, alle Böschungen, die steiler als 45 Grad sind, mit künstlichen Elementen (Mauer, Blocksteine etc.) zu stabilisieren. Am 21. Dezember 2017 bewilligte die Gemeinde sodann einen geänderten Böschungsverlauf unter der Auflage, alle Böschungen, die steiler als 1:1 sind, mit künstlichen Elementen (Mauer, Blocksteine etc.) zu stabilisieren und mit einer Absturzsicherung zu versehen. Ein Jahr nach Schlusskontrolle der Geländegestaltung wurde auf Begehren der Miteigentümerschaft zur Verbesserung der Sicht bei der Ein- und Ausfahrt eine Umgestaltung bzw. Anpassung der Böschung geplant. Das von der A.________ AG beauftragte Bauunternehmen begann daraufhin am 20. August 2020 mit der Umgestaltung der Böschung auf dem Grundstück Nr. 3574 von B.B.________ und A.B.________. Dabei war vorgesehen, die Böschung mittels Löffelsteinen zu sichern. Am 1. September 2020 verfügte die Gemeinde einen Baustopp betreffend der auf der Parzelle Nr. 3574 in Angriff genommenen Böschungsumgestaltung. Zudem ordnete sie an, die A.________ AG habe umgehend die Planunterlagen zur Genehmigung bei der Baubehörde einzureichen. Einen gegen diese Verfügung eingelegten Rekurs wies das Baurekursgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 7. Januar 2021 ab. Dagegen erhob die A.________ AG Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, welches die Beschwerde am 19. Mai 2021 abwies.