Citation: I 699/05 16.03.2006 E. 6

6.1 Die gesundheitsbedingte Behinderung im Haushalt beträgt gemäss Abklärungsbericht vom 31. Januar 2003 26,5 % bzw. - gewichtet - 6,36 % (0,24 x 26,5 %), woraus sich für das Jahr 2000 ein Invaliditätsgrad von gesamthaft 41 % (zu den Rundungsregeln: vgl. BGE 130 V 121) und damit ein Anspruch auf eine Viertelsrente ergibt. Ob die Versicherte, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht, in der häuslichen Verrichtung "Ernährung" nicht nur zu 20 %, sondern vollständig eingeschränkt ist, braucht, da dies keine rentenwirksame Veränderung des Invaliditätsgrades zur Folge hätte, nicht abschliessend beurteilt zu werden. 6.2 Anders verhält es sich für die Zeit ab 2001, für welche, gestützt auf die im Abklärungsbericht Haushalt ermittelten Ergebnisse, eine Invalidität von lediglich 39 % ausgewiesen wäre. 6.2.1 Unbestrittenermassen ist der Beschwerdeführerin ihre bisherige Tätigkeit als Küchenhilfe nicht mehr zumutbar. Aus diesem Umstand möchte die Versicherte schliessen, dass sie auch im häuslichen Aufgabenbereich "Ernährung" nicht nur zu 20 %, sondern zu 100 % eingeschränkt sei. Sie verkennt dabei jedoch, dass bei der Besorgung des Haushalts - und dabei auch der mit der Ernährung in Zusammenhang stehenden Verrichtungen - in der Regel mehr Spielraum für die Einteilung der Arbeit und auch die Art und Weise, wie sie ausgeführt wird, besteht (Urteil W. vom 6. Januar 2006, I 753/03, Erw. 7.2). Überdies haben bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im erwerblichen Tätigkeitsbereich Fragen der Schadenminderungspflicht - zu denken ist hier in erster Linie an die zumutbare Mitarbeit Familienangehöriger im Haushalt (in BGE 130 V 369 nicht veröffentlichte Erw. 8 des Urteils B. vom 18. Mai 2004, I 457/02, mit weiteren Hinweisen [SVR 2005 IV Nr. 6 S. 21]; Urteile J. vom 20. Januar 2006, I 725/04, Erw. 3.2, und S. vom 16. Februar 2005, I 568/04, Erw. 4.2.2 mit Hinweisen) - ausser Acht zu bleiben. Unter Berücksichtigung dieser Faktoren kann nicht von einer vollständigen Leistungsunfähigkeit im Bereich der Ernährungszubereitung ausgegangen werden. Sollte das von der Beschwerdeführerin erwähnte Urteil A. vom 9. Juli 2002, I 520/01, insbesondere dessen Erw. 4b, worin von einer 100 %igen Arbeitsunfähigkeit als Mitarbeiterin eines Reinigungsdienstes auf eine vollständige Einschränkung im haushaltlichen Teilbereich "Wohnungspflege" geschlossen wurde, andere Rückschlüsse zulassen, ist daran nicht festzuhalten. Die lediglich auf 20 % veranschlagte Behinderung in der Position "Ernährung" kann hingegen angesichts einer nicht mehr existenten Leistungsfähigkeit als Küchenhilfe im Rahmen der Ermessenskontrolle (Art. 132 lit. a OG; BGE 114 V 316 Erw. 5a) so nicht bestätigt werden, da sie mit den medizinischen Entscheidungsgrundlagen nicht in Einklang zu bringen ist. Wird daher der Ansatz auf 30 % erhöht, resultiert bei einer - unbeanstandeten - Gewichtung der Sparte "Ernährung" in der gesamten Haushaltstätigkeit von 31 % eine Behinderung von 9,3 %. Daraus ergibt sich eine Invalidität im Haushaltsbereich von insgesamt 29,6 %, welche der Einschätzung des Dr. med. A.________ in dessen Gutachten vom 16. Juni 2004 (bestätigt durch die Stellungnahme vom 3. März 2005) entspricht, wonach eine invaliditätsbedingte Einschränkung im Haushalt von etwa 30 % besteht (zur Relevanz von ärztlichen Einschätzungen der Leistungsfähigkeit im Haushalt bei psychischen Beschwerdebildern: AHI 2004 S. 137 [Urteil B. vom 22. Dezember 2003, I 311/03]). Die Annahme einer um 30 % verminderten Leistungsfähigkeit im häuslichen Aufgabenbereich trägt den konkreten Verhältnissen somit angemessen Rechnung und ist daher der Invaliditätsbemessung zu Grunde zu legen. 6.2.2 Die Invalidität für das Jahr 2001 beläuft sich somit auf 40 % (0,76 x 43,4 % + 0,24 x 30 %). Da die Beschwerdeführerin seit Oktober 1999 durchgehend zu mindestens 50 % in ihrer Tätigkeit als Küchenhilfe arbeitsunfähig war, ist der Anspruch auf eine Viertelsrente für die Zeit ab 1. Oktober 2000 ausgewiesen (vgl. Erw. 1.1 in fine hievor). Allfällige rentenwirksame Änderungen der gesundheitlichen, erwerblichen oder haushaltlichen Verhältnisse bis zum zeitlich massgeblichen Erlass des Einspracheentscheides (vom 2. Februar 2004; vgl. Erw. 1.1 hievor) sind sodann nicht erkennbar.