Citation: 4A_498/2023 E. 6.2.2

6.2.2. Dagegen wiederholen die Beschwerdeführerinnen, dass vom Wortlaut der Klausel C7.3.1 AB auch die Situation erfasst sei, in der vom Menschen ausgehende Viren auf Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände gelangten und von dort weiter durch Schmierinfektion die menschliche Gesundheit gefährdeten. Vom Wortlaut seien damit auch eine indirekte Übertragung bzw. indirekte Übertragungswege durch Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände erfasst. Auch die Aufnahme der Ausschlussklausel (Ziff. C7.4.3 AB) zeige deutlich, dass die Beschwerdegegnerin den Schmierinfektionsweg für bestimmte Viren explizit ausgeschlossen habe, weil dieser sonst unter die Deckung gefallen wäre.