Citation: 5A_744/2020 E. 2.3.1

2.3.1. Was die Beistandschaft angeht, hat nicht der von der Massnahme betroffene Sohn, sondern die Mutter Beschwerde erhoben. Zwar übt diese das alleinige Sorgerecht aus (vgl. vorne Bst. A.a), womit sie grundsätzlich als gesetzliche Vertreterin für das minderjährige Kind Beschwerde führen könnte (Urteil 5A_371/2019 vom 24. Juli 2019 E. 1.1). Die Beschwerdeführerin beruft sich vor Bundesgericht indessen darauf, in eigenen schutzwürdigen Interessen berührt zu sein, und macht geltend, die Beistandschaft schränke die elterliche Sorge erheblich sein. Sie handelt damit nicht als gesetzliche Vertreterin des Kindes (vgl. Urteil 5A_750/2020 und 5A_751/2020 vom 6. Mai 2021 E. 2.2). Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, weshalb sie durch die Beistandschaft in ihrem Sorgerecht (vgl. zu dessen Inhalt Art. 301 ff. ZGB und dazu: AFFOLTER-FRINGELI/VOGEL, in: Berner Kommentar, 2016, N. 1 ff. zu Art. 301 ZGB) berührt sein sollte: In der Beschwerde unterscheidet sie kaum zwischen den einzelnen angeordneten Massnahmen und äussert sich vorweg zum väterlichen Besuchsrecht und die ihrer Ansicht nach mit diesem verbundene Kindeswohlgefährdung. Die behauptete Berührtheit durch eine gemäss dem angefochtenen Entscheid vorweg der Umsetzung des persönlichen Verkehrs zwischen Vater und Sohn dienenden Beistandschaft ist dagegen nicht erkennbar. Damit kommt die Beschwerdeführerin der Begründungspflicht gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG, die auch die Frage der Beschwerdeberechtigung umfasst (BGE 138 III 537 E. 1.2), nicht nach und auf die Beschwerde ist mit Blick auf die Beistandschaft grundsätzlich nicht einzutreten.