Citation: 8C_110/2018 E. 5.1

5.1. Das kantonale Gericht bestätigte die Verfügung der IV-Stelle auch insoweit, als diese einen Rentenanspruch gestützt auf das Gerichtsgutachten der MEDAS Bern vom 23. Mai 2016 ablehnte. Es erachtete es als voll beweiskräftig und ging mit den Experten von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit - wie der seit dem 1. April 2013 als Fahrer bei der G.________ AG ausgeübten - aus. Der Beschwerdeführer vermag mit seinen bereits vom kantonalen Gericht entkräfteten Einwänden (namentlich falsche Rapportierung seiner Selbsteinschätzung, gutachtliche Wertung hinsichtlich insbesondere seiner sonnengebräunten Haut sowie Verzicht der Gutachter auf eine MRI-Untersuchung), aber auch mit dem Vorwurf, die Gutachter seien ihm als versicherungsfreundlich aufgefallen, keine Gründe vorzubringen, die nach der Rechtsprechung eine Abweichung von den Einschätzungen der medizinischen Experten rechtfertigten (BGE 143 V 269 E. 6.2.3.2 S. 282; 135 V 465 E. 4.4 S. 469; 125 V 351 E. 3b/aa S. 352 f.). Insbesondere ist nicht erkennbar, inwiefern das Gerichtsgutachten in sich qualifiziert widersprüchlich wäre. Triftige gegensätzliche Meinungsäusserungen anderer Fachexperten, die seine Schlüssigkeit in Frage zu stellen vermöchten, liegen nicht vor. Das kantonale Gericht durfte daher darauf abstellen (BGE 125 V 351 E. 3b/aa mit Hinweis auf BGE 118 V 286 E. 1b S. 290 und 112 V 30 E. 1a S. 32 f.; SVR 2015 UV Nr. 4 S. 13, 8C_159/2014 E. 3.2; Urteil 8C_722/2016 vom 28. Juni 2017 E. 3.2.2.2; vgl. ferner etwa Urteile 8C_80/2016 vom 16. Januar 2017 E. 5.2; 8C_510/2010 vom 1. Juni 2011 E. 7.4; 8C_298/2009 vom 17. Juni 2009 E. 5 und 6).