Citation: 9C_300/2018 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwog, der Beschwerdeführer habe bei seiner letzten Arbeitgeberin an einem seinen gesundheitlichen Beschwerden angepassten Arbeitsplatz während knapp zwei Jahren eine Leistung von 40 % erbringen können. Die Arbeitgeberin habe ihm schliesslich am 28. April 2014 einen neuen Vertrag als Betriebsarbeiter (100%-Pensum) zu einem Lohn von Fr. 30'420.- (entsprechend 42,5 % des regulären Jahressalärs eines solchen Mitarbeiters) angeboten. Auch habe die Arbeitgeberin zu anderen flexiblen Lösungen Hand geboten, etwa der Beschäftigung während vier Tagen pro Woche. Der Beschwerdeführer habe den ihm unterbreiteten neuen Vertrag nicht aus gesundheitlichen, sondern aus wirtschaftlichen Gründen abgelehnt. Damit sei ohne weiteres der Nachweis erbracht, dass eine derartige Tätigkeit dem Leistungsvermögen des Beschwerdeführers entsprochen habe. Die Vorinstanz ermittelte sodann aufgrund der ausgewiesenen Leistungsminderung von 60 % in einer angepassten Tätigkeit basierend auf dem Tabellenlohn gemäss der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) ein Invalideneinkommen von Fr. 25'508.-, woraus in Gegenüberstellung mit dem - unbestrittenen - Valideneinkommen von Fr. 79'690.- ein Invaliditätsgrad von 68 % resultierte.