Citation: 2C_143/2022 E. 4.8

4.8. Die Vorinstanz hielt im Übrigen zu Recht fest, dass die im Zeitpunkt des Ablaufs der Nachzugsfrist 17½- bzw. 18½-jährige Tochter in einem Alter war, in welchem sie keiner massgebenden Betreuung mehr bedurfte. Auch wenn nachvollziehbar ist, dass die Beschwerdeführerin es vorzog, ihre Tochter bis ins Erwachsenenalter zu begleiten, ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz davon ausging, die Tochter hätte auch allein in der von den Beschwerdeführern gekauften Wohnung in Bangkok ihrem Studium nachgehen können. Inwiefern eine solche Annahme - wie die Beschwerdeführer vorbringen - völlig lebensfremd wäre bzw. dadurch Kriterien zur Anwendung kämen, welche schweizerischen Eltern niemals zugemutet würden, ist nicht einsichtig. Unbegründet ist daher auch die in diesem Zusammenhang vorgetragene Rüge, der angefochtene Entscheid verletze Art. 8 und 9 Art. BV.