Citation: 2C_856/2018 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz verneinte nach einlässlicher Auseinandersetzung mit den Nachzugsvoraussetzungen von Art. 42, Art. 43 und Art. 47 AIG, dass sich die Umstände seit den rechtskräftig beurteilten früheren Nachzugsgesuchen wesentlich verändert hätten. Entsprechend schützte sie den Entscheid des kantonalen Migrationsamts, auf das infrage stehende Nachzugsgesuch nicht einzutreten. Der Beschwerdeführer ist demgegenüber der Auffassung, mit der Erteilung der Niederlassungsbewilligung an ihn sei ein Statuswechsel eingetreten, der als wesentliche Änderung der Umstände anzusehen sei; damit hätten die Fristen von Art. 47 Abs. 1 und 3 AIG neu zu laufen begonnen, was zur Folge habe, dass ein unbedingter Anspruch auf Bewilligung des Nachzugs seiner Kinder bestehe. Entsprechend verletze der Nichteintretensentscheid der kantonalen Behörden Art. 29 Abs. 2 BV.