Citation: 1C_103/2021 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführenden sind demgegenüber der Ansicht, der Entscheid der Vorinstanz sei aufgrund einer ungenügenden und rechtlich nicht zutreffenden Würdigung des Sachverhalts erfolgt. Zur Begründung führen sie aus, der Polizeirapport befasse sich nur mit der Frage, ob ein aussergewöhnlicher Todesfall vorliege bzw. ob weitere Ermittlungen vorzunehmen seien. Letzteres sei jedoch stillschweigend verneint worden. Dieser Umstand habe Anlass gegeben, bei der Opferhilfestelle den Antrag auf weitere Abklärungen zu deponieren. Dabei sei vor allem abzuklären, ob ein Organisationsverschulden des Brockenhauses vorliege, weil keine Regelung bestanden habe, Gegenstände auf ihre Gefährlichkeit zu überprüfen, bevor sie intern weiter behandelt wurden, um dann allenfalls in den Verkauf zu gelangen oder weggeworfen zu werden. Dass die Vorinstanz ohne weitere Abklärung der massgebenden Verhältnisse eine Sorgfaltspflicht der Organe des Brockenhauses verneint habe, sei absolut stossend. Die Verhältnisse seien zuerst weiter abzuklären, bevor eine solche Schlussfolgerung gezogen werden könne. Der vorinstanzliche Entscheid erscheine als sachlich nicht vertretbar und sei damit willkürlich.