Citation: 5A_310/2010 19.11.2010 E. 6.5

6.5.1 Das Obergericht hat für Ferien einen Betrag von Fr. 500.-- pro Monat berücksichtigt. Es führte aus, die von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Fr. 1'000.-- pro Monat seien angesichts des ehelichen Lebensstandards zu hoch. 6.5.2 Die Beschwerdeführerin verweist auf die Ferienaufenthalte in den Jahren 2000 - 2002 und verlangt die Berücksichtigung eines monatlichen Betrages von Fr. 1'000.--. 6.5.3 Damit wendet sie sich gegen die obergerichtliche Tatsachenfeststellung. Sie unterlässt es jedoch, anhand einer konkreten Berechnung der Ferienausgaben während der Ehe aufzuzeigen, inwiefern sich die Berücksichtigung von Fr. 500.-- pro Monat als unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG erweisen soll. Sofern sie hierzu auf frühere Eingaben verweist (aus denen im Übrigen auch keine konkrete Bezifferung der Ausgaben hervorgeht), ist dies nicht zulässig (BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399 f.). 6.5.4 Der Beschwerdeführer seinerseits fordert die Streichung der Position Ferien, da Ferien bereits im doppelten Grundbetrag enthalten seien. 6.5.5 Mit dieser schlichten Behauptung und ohne auf den konkreten ehelichen Lebensstandard einzugehen, vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen, inwiefern das Obergericht sein Ermessen verletzt haben soll (Art. 42 Abs. 2 BGG; vgl. E. 1.5 oben). Soweit er sich zudem gegen die konkrete Höhe des Betrages wendet und vor Bundesgericht erstmals ausführlich zu den von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Ferienaufenthalten während des ehelichen Zusammenlebens Stellung nimmt und seine (tatsächliche) Sicht der Dinge darlegt, handelt es sich um neue Tatsachen. Diese neuen Tatsachen haben unberücksichtigt zu bleiben (Art. 99 Abs. 1 BGG).