Citation: 4A_526/2019 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz hat massgeblich auf den Grad des Zusammenhangs abgestellt und dabei zutreffend berücksichtigt, dass im vorliegenden Verfahren die Rechnungen für Lieferungen im Jahre 2016 zu beurteilen seien, denen die Beschwerdeführerin keine Kaufpreisminderung entgegenhalte, während es im Pariser Verfahren um andere Lieferungen gehe, die als mangelhaft gerügt würden. Es ist nicht ersichtlich, dass sie damit den ihr zustehenden Ermessensspielraum verletzt hätte, selbst wenn davon auszugehen wäre, dass beide Streitigkeiten zum Teil aufgrund des gleichen Rahmenvertrags 2015 zu beurteilen sind, zumal auch die bestehende Unsicherheit hinsichtlich der Zuständigkeit des Handelsgerichts Paris für die vorliegende Streitigkeit zu berücksichtigen ist (vgl. hiervor E. 4.1).