Citation: 1G_2/2023 E. 1.2

1.2. Vorliegend stehen die Erwägungen des Urteils 1C_150/2023 nicht im Widerspruch zum Dispositiv betreffend die Parteientschädigung: diese wird weder in den Erwägungen noch im Dispositiv erwähnt. Die Dispositivziffern sind auch nicht unklar, zweideutig oder missverständlich und enthalten überdies keine Redaktions- oder Rechnungsfehler. Die von der Gesuchstellerin angestrebte Berichtigung bzw. Vervollständigung im Sinne von Art. 129 Abs. 1 BGG ist damit ausgeschlossen. In seinem Schreiben macht die Gesuchstellerin jedoch geltend, das Bundesgericht habe ihren Antrag auf Ausrichtung einer Parteientschädigung nicht behandelt. Damit wirft sie dem Bundesgericht vor, in seinem Urteil sei versehentlich ein Antrag unbeurteilt geblieben, was einen Revisionsgrund darstellt (Art. 121 lit. c BGG). Die Eingabe ist dementsprechend als Revisionsgesuch entgegenzunehmen und zu beurteilen.