Citation: 8C_476/2008 24.02.2009 E. A

A.________, geboren 1962, ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern (geboren 1986 und 1988). Sie hat von 1978 bis 1980 eine Handelsschule absolviert, war sodann einige Jahre vollzeitlich erwerbstätig und widmete sich ab 1986 ausschliesslich dem Haushaltsbereich und der Kinderbetreuung. Seit 1999 leidet sie an diagnostizierter Multipler Sklerose (MS). Erste Symptome dieser Krankheit waren bereits 1983 aufgetreten. 2000 nahm sie eine Teilerwerbstätigkeit als Verkäuferin mit einem Pensum von rund 30 % auf. Am 8. Februar 2002 meldete sie sich zur Berufsberatung und Arbeitsvermittlung bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Schwyz sprach ihr am 17. Oktober 2002 Arbeitsvermittlung zu, auf welche die Versicherte aber verzichtete, weil sie damals ihre angestammte Arbeitsstelle aus wirtschaftlichen Gründen verloren hatte und bereits durch das zuständige Regionale Arbeitsvermittlungszentrum der Arbeitslosenversicherung (RAV) bei der Suche nach einer 30%igen Erwerbstätigkeit unterstützt wurde. Seit 2. Februar 2004 arbeitet die Versicherte als Verkäuferin mit einem 30 %-Pensum für die X.________ AG. Mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 24. November 2003 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch. - Am 26. Juni 2006 meldete sich A.________ erneut bei der IV-Stelle wegen einer seit zwei Jahren zunehmenden Gehbehinderung zum Rentenbezug an. Nach Durchführung einer Haushaltsabklärung und Einholung von medizinischen Berichten ermittelte die IV-Stelle bei einem Tätigkeitsanteil im erwerblichen Bereich von 30 % und im Haushaltsbereich von 70 % einen Invaliditätsgrad von 15 %, weshalb sie den Anspruch auf eine Invalidenrente verneinte (Verfügung vom 8. November 2006).