Citation: 2C_59/2022 E. 3

Zusammengefasst beanstanden die Beschwerdeführer die Anwendung von SSK-KS Nr. 28. Sie machen geltend, die Vermögenssteuerwerte würden mit der üblichen formelmässigen Bewertungsmethode des SSK-KS Nr. 28 eine systematisch völlig unrealistische, stark überschiessende Wertentwicklung zeigen, was willkürlich sei (Art. 9 BV). Aufgrund zweier einmaliger, ausserordentlicher Grossprojekte liege ein Einzelfall vor, wonach es angezeigt sei, von der "Praktikermethode" abzuweichen und zum Substanzwert - anstelle des Ertragswerts - den Barwert der zukünftigen bekannten Gewinne des Grossprojekts zu addieren. Die ausserordentlichen Verhältnisse des Einzelfalls seien nicht berücksichtigt worden, was auch das Rechtsgleichheitsgebot (Art. 8 BV) klar verletze.