Citation: 4A_343/2015 E. 1.3

1.3. Mit der Beschwerde in Zivilsachen kann die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich Bundesverfassungsrecht) gerügt werden (Art. 95 lit. a BGG; BGE 134 III 379 E. 1.2). Nicht zu den in Art. 95 BGG vorgesehenen Rügegründen gehört hingegen die Verletzung kantonaler Verfahrensvorschriften, deren Anwendung und Auslegung vom Bundesgericht einzig unter dem Blickwinkel eines Verstosses gegen Bundesrecht bzw. gegen Bundesverfassungsrecht beurteilt werden kann (BGE 136 I 241 E. 2.4; 135 III 513 E. 4.3 S. 521; 134 III 379 E. 1.2 S. 382 f.). Auf das erstinstanzliche Verfahren fand noch die nunmehr aufgehobene Zivilprozessordnung des Kantons St. Gallen vom 20. Dezember 1990 (ZPO/SG) Anwendung, während sich das Berufungsverfahren vor der Vorinstanz nach der Schweizerischen Zivilprozessordung (ZPO; SR 272) richtete (Art. 405 Abs. 1 ZPO), was die Parteien zu Recht nicht in Frage stellen. Soweit die Verletzung von Normen des kantonalen Zivilprozessrechts gerügt wird, ist darzutun, dass dabei gleichzeitig ein Verstoss gegen Bundes- bzw. Bundesverfassungsrecht vorliegt.