Citation: 4A_726/2016 E. A

Im Juni 1989 wurden A.________ (Kläger, Beschwerdeführer) und B.________ (Beklagte, Beschwerdegegnerin) geschieden. In der Scheidungskonvention regelten sie unter anderem die güterrechtlichen Ansprüche und vereinbarten eine Saldoklausel. Im Zusammenhang mit einem vom Kläger angestrebten Verkauf einer Liegenschaft in Spanien hielten die Parteien am 12. Februar 2009 in einer amtlich beglaubigten "Erläuterung" des Scheidungsurteils insbesondere fest, die Meinung sei damals gewesen, dass alle in der Konvention nicht ausdrücklich der Beklagten zugesprochenen Güter im Alleineigentum des Klägers verbleiben bzw. in dieses fallen sollten, namentlich auch die fragliche Liegenschaft in Spanien. Gleichentags unterzeichnete der Kläger zudem eine von der Beklagten vorbereitete "Bestätigung" mit folgendem Wortlaut: "Der Unterzeichnende bestätigt, [der Beklagten] FR. 100'000.- zu schulden. Er wird diesen Betrag sofort nach Erhalt des Erlöses aus dem Liegenschaftsverkauf in Spanien auf ihr Bankkonto [...] überweisen." In der Folge verkaufte der Kläger die Liegenschaft. Unter Berufung auf Nichtigkeit bzw. Willensmangel weigerte er sich alsdann aber, die Fr. 100'000.-- gemäss Schuldanerkennung zu bezahlen und erhob in der diesbezüglichen Betreibung der Beklagten Rechtsvorschlag.