Citation: 4A_109/2019 E. 6.3

6.3. Die Vorinstanz hat den von der Klägerin zu erbringenden Beweis über das tatsächliche Ausmass der nach Einheitspreisen zu bezahlenden Leistungen nicht als erbracht angesehen, da eine gemeinsame Feststellung des Ausmasses nicht stattfand. Sie hat die entsprechenden Ausmasse dementsprechend nur im von der Beklagten anerkannten Umfang zugesprochen. Mangels hinreichender Sachverhaltsrügen der Beschwerdeführerin ist von der verbindlichen Feststellung auszugehen, dass die Beschwerdegegnerin die Feststellung des für den Werklohn massgebenden tatsächlichen Ausmasses der klägerischen Leistungen nicht verhindert hat. Die von der Klägerin behaupteten Ausmasse hat die Vorinstanz ohne Rechtsverletzung nicht als ausgewiesen erachtet. Die Rügen der Beschwerdeführerin sind unbegründet.