Citation: 8C_51/2024 E. 2.4

2.4. Zu wiederholen ist das Folgende: Sofern eine lang andauernde und erhebliche Arbeitsunfähigkeit festgestellt wird, setzt die rückwirkende Zusprache einer befristeten Invalidenrente in der Regel das Vorhandensein von Revisionsgründen voraus, also dass noch vor Erlass der Rentenverfügung eine anspruchserhebliche Änderung eingetreten ist (BGE 148 V 321 E. 7.3.1; 145 V 215 V 215 E. 8.2; 145 V 209 E. 5.3). Bei einer rückwirkend zugesprochenen befristeten oder abgestuften Rente bilden einerseits der Zeitpunkt des Rentenbeginns und anderseits der in Anwendung der Dreimonatsfrist von Art. 88a IV festzusetzende Zeitpunkt der Anspruchsänderung die massgebenden Vergleichszeitpunkte (Urteile 8C_285/2020 vom 15. September 2020 E. 5.1 und 9C_687/2018 vom 16. Mai 2019 E. 2).