Citation: 2C_476/2007 19.12.2007 E. A

Der türkische Staatsangehörige A.X.________ (geb. 1977) heiratete im September 2001 in Turhal/TR die ebenfalls aus der Türkei stammende Schweizer Bürgerin B.X.________ (geb. 1983). Im Dezember 2001 reiste er in die Schweiz ein, wo er eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Ehefrau erhielt. Die Eheleute X.________ stellten am 23. Mai 2005 ein gemeinsames Scheidungsbegehren beim Bezirksgericht Bischofszell; sie leben seit dem 1. Juni 2005 getrennt. Anlässlich der gerichtlichen Anhörung vom 7. Juni 2005 erklärte A.X.________ jedoch, die Scheidung nicht mehr zu wollen, worauf seine Ehefrau zwar an ihren Ausführungen in der Scheidungsklage festhielt, diese aber mit Blick auf die zweijährige Wartefrist zurückzog. Mit Schreiben vom 15. November 2005 an das Ausländeramt (nunmehr Migrationsamt) des Kantons Thurgau legte sie dar, zwischen ihr und ihrem Ehemann habe - entgegen den anderslautenden Erklärungen ihres Ehemannes - keine Annäherung stattgefunden; dieser bedrohe sie mit dem Tod und sie werde nie mehr mit ihm zusammenkommen. Am 15. Dezember 2005 wies das kantonale Ausländeramt das Gesuch von A.X.________ um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ab und wies ihn auf den 31. März 2006 aus dem thurgauischen Kantonsgebiet weg. Die von A.X.________ dagegen gerichteten Rechtsmittel wurden vom Departement für Justiz und Sicherheit und vom Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau abgewiesen.