Citation: 5A_731/2024 E. 2

Sodann fehlt es auch an einer hinreichenden Beschwerdebegründung: Bei Eheschutzsachen handelt es sich um vorsorgliche Massnahmen im Sinn von Art. 98 BGG (BGE 133 III 393 E. 5.1; 147 III 81 E. 1.3), so dass nur die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte möglich ist. Es gilt somit das strenge Rügeprinzip im Sinn von Art. 106 Abs. 2 BGG. Das bedeutet, dass das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und soweit möglich belegte Rügen prüft, während es auf ungenügend begründete Rügen und appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid nicht eintritt (BGE 142 III 364 E. 2.4; 149 III 81 E. 1.3). Die Beschwerdeführerin erhebt keine Verfassungsrügen und sie setzt sich inhaltlich nicht einmal in appellatorischer Weise mit den ausführlichen Erwägungen des 45-seitigen obergerichtlichen Entscheides auseinander. Vielmehr beschränkt sie sich auf die Aussage, dass ihre Strafanzeige gegen den Beschwerdegegner wegen sexuellen Handlungen mit Kindern aktiv sei und sie habe der Staatsanwaltschaft 40 Seiten Bildmaterial aus der vorgefundenen Festplatte geschickt, die Festplatte dort aber merkwürdigerweise erst eingetroffen sei, als das Obergericht die Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft abgewiesen habe. Die Beweise seien klar und das Strafverfahren gegen den Beschwerdegegner laufe noch, weshalb die Verfahren hätten zusammengelegt werden müssen. All das sei im angefochtenen Entscheid ignoriert worden. Diese Ausführungen beinhalten keine Verfassungsrügen und auch inhaltlich wären keine Verfassungsverletzungen dargetan. Nur der Vollständigkeit halber ist zu erwähnen, dass sich beide kantonalen Instanzen mit den strafrechtlichen Vorwürfen der Beschwerdeführerin auseinandergesetzt und befunden haben, dass wenn schon sie mit dem unberechtigten Strafverfahren das Kindeswohl gefährdet habe und die Kinder glaubhaft klargestellt hätten, dass es nie zu sexuellen Missbrauchshandlungen gekommen sei.