Citation: 8C_80/2014 E. 3.4.2

3.4.2. In casu bildete ursprünglich im Rahmen des Prozentvergleichs der damalige tatsächliche Verdienst aus der 50%igen Erwerbstätigkeit als Pflegefachfrau im Alters- und Pflegeheim das Invalideneinkommen, während aus der Verdoppelung dieses Lohns das Valideneinkommen resultierte. Für die Zeit nach Auflösung des Arbeitsverhältnisses per Ende Juli 2012 kann für die Bestimmung des Invalideneinkommens nicht mehr auf einen effektiv bezogenen Lohn abgestellt werden. Darin liegt eine massgebliche Veränderung in den tatsächlichen Verhältnissen, weshalb die Vorinstanz das Vorliegen eines Revisionsgrundes bejahen durfte. Der Einwand der Versicherten, sie habe auch schon zur Zeit der ursprünglichen Rentenzusprache ihre Arbeitsstelle verloren, ist nicht stichhaltig. Denn damals hatte sie in der Folge wieder eine neue 50%ige Teilzeitstelle im angestammten Tätigkeitsbereich zu vergleichbaren Lohnbedingungen aufgenommen, während das letzte Arbeitsverhältnis per Ende Juli 2012 aufgelöst wurde, weil sie sich subjektiv arbeitsunfähig fühlte. Handelte es sich somit damals um einen Stellenwechsel, so beendete sie im Gegensatz dazu mit der Auflösung des letzten Arbeitsverhältnisses ihre bisherige Erwerbstätigkeit.