Citation: 5A_367/2013 E. 2

Es geht um die inzidente Anerkennung eines italienischen Entscheides im Rahmen der Erteilung der definitiven Rechtsöffnung. Unbestrittenermassen ist gemäss den Übergangsvorschriften von Art. 63 revLugÜ noch das alte Lugano-Übereinkommen von 1988 (aLugÜ) anwendbar. Sodann wird nicht in Frage gestellt, dass es sich bei der provvisionale um einen vorsorglichen Entscheid handelt und dass der erstinstanzliche Entscheid nach italienischem Prozessrecht sofort vollstreckbar ist. Der Beschwerdeführer bringt vor, dass eine vorfrageweise Vollstreckbarerklärung im Rahmen des Rechtsöffnungsverfahrens gegen das LugÜ als übergeordnetes Recht verstosse (dazu E. 3), dass die eingereichten Übersetzungen der italienischen Entscheide unzureichend seien und deshalb das Kantonsgericht ausser Stande gewesen sei, deren Inhalt und Tragweite mit Blick auf die ordre public -Widrigkeit zu überprüfen (dazu E. 4), dass diese ordre public -Widrigkeit darin bestehe, dass die Gegenseite gegen den Grundsatz von Treu und Glauben verstossen und das italienische Strafgericht rechtsmissbräuchlich für ihre Zwecke benutzt habe (dazu Ziff. 5), dass das italienische Gericht die relevanten Rechtsgrundlagen für seine Entscheidung nicht genannt habe und es in der Hauptsache nicht zuständig sei (dazu E. 6), dass unzulässig italienisches Strassenverkehrsrecht extraterritorial auf einen Unfall in Slowenien angewandt bzw. gegen den Grundsatz "nulla poena sine lege" verstossen worden sei (dazu E. 7) und dass inzwischen ein rechtskräftiges slowenisches Urteil in der Hauptsache ergangen sei, welches dem vorsorglichen Entscheid der italienischen Gerichte naturgemäss vorgehen müsse (dazu E. 8).