Citation: 2C_843/2014 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdeführer, der zum Zeitpunkt der deliktischen Handlungen Arbeitslosengelder bezog, hat durch den Handel mit Heroin eine unbestimmte Anzahl von Personen abstrakt gefährdet (Urteile 2C_318/2014 vom 27. November 2014 E. 3.2.1; 2C_1033/2013 vom 4. Juli 2014 E. 4.2; 2C_963/2012 vom 1. April 2013 E. 5.1.2). Es bestand kein Zusammenhang mit einer eigenen Betäubungsmittelabhängigkeit; die Delikte beging der Beschwerdeführer aus rein pekuniären Interessen. Nach den Feststellungen des Strafgerichts musste dieser als "erfahrener, professioneller Heroinhändler" betrachtet werden, der in einer eher hohen hierarchischen Stellung mit Betäubungsmitteln handelte und hierfür international gut vernetzt war. Die Vorinstanz durfte vor diesem Hintergrund von einem sehr gewichtigen öffentlichen Interesse an der Beendigung des Aufenthalts des Beschwerdeführers ausgehen (BGE 139 II 121 E. 5.3 S. 126 betr. Art. 67 Abs. 3 AuG; Urteile 2C_743/2014 vom 13. Februar 2015 E. 3.2; 2C_815/2013 vom 26. Mai 2014 E. 3.1). Der Beschwerdeführer bringt hiergegen vor, er habe sich im Strafvollzug und seit seiner Entlassung gut verhalten. Der positive Massnahmenverlauf nach der Verurteilung von 2011 ist dem Beschwerdeführer zwar zugutezuhalten, lässt angesichts der dort praktizierten, verhältnismässig engmaschigen Betreuung indessen keine verlässlichen Rückschlüsse auf das Verhalten in Freiheit zu (vgl. Urteile 2C_512/2013 vom 17. Februar 2014 E. 3.2.1; 2C_956/2012 vom 22. Februar 2013 E. 3.2; 2C_733/2012 vom 24. Januar 2013 E. 3.2.4). Nach der Haftentlassung musste der Beschwerdeführer wegen erneuten Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz sanktioniert werden und befand sich in der Probezeit, ebenso ist das ausländerrechtliche Bewilligungsverfahren hängig. Vor diesem Hintergrund vermögen seine Vorbringen das öffentliche Interesse an der Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung nicht entscheidend zu relativieren.