Citation: 5A_340/2020 E. 2

2. Nachdem seitens der STEG am 21. September 2017 eine Besichtigung der Gartenanlage D.________ stattgefunden hat, wird unter Bezugnahme auf Traktandum 5 des Protokolls über die a.o. STEG-Versammlung vom 22. September 2016 festgehalten, dass aus Sicht der STEG die elektrischen Installationen (Kabel Beleuchtung / Whirlpool), der Whirlpool und die Rasenflächen mit Kunstrasen zu keinen Beanstandungen mehr Anlass geben. Es wurden keine Magerbetonfundamente eingebracht. Für die allfälligen behördlichen Bewilligungen von Elektroinstallationen ist und bleibt D.________ alleine verantwortlich. Lounge und Sonnenschirme sind aus Sicht der STEG nicht zu beanstanden. Es wird beschlossen, keine diesbezüglichen Änderungsarbeiten oder Massnahmen von D.________ zu verlangen oder durchzusetzen. Sollten sich neue Abweichungen zum seinerzeit genehmigten Konzept ergeben, welche die gesamte STEG treffen, kann die STEG auf diesen Beschluss zurückkommen. A.________ und B.________, welche gemeinsam mit einer anderen Familie gegen diesen Beschluss gestimmt hatten, reichten am 23. Februar 2018 beim Bezirksgericht Horgen eine Anfechtungsklage ein, welche mit Urteil vom 22. August 2019 gutgeheissen wurde. In Gutheissung der von der Stockwerkeigentümergemeinschaft hiergegen erhobenen Berufung wies das Obergericht des Kantons Zürich die Anfechtungsklage mit Urteil vom 9. März 2020 ab. Gegen das obergerichtliche Urteil haben A.________ und B.________ am 6. Mai 2020 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht mit den Anträgen um dessen Aufhebung, um Gutheissung der Klage und um Bestätigung des Urteils des Bezirksgerichts Horgen, eventualiter um Rückweisung der Sache zur Neubeurteilung.