Citation: 1C_580/2021 E. 3.4

3.4. Im Einzelnen wendet der Beschwerdeführer gegen das vorinstanzliche Urteil ein, er habe auf seinem Grundstück bloss 200m3 Schwemmsand eingebracht. Für Terrainveränderungen in dieser Grössenordnung bestehe keine Bewilligungspflicht. Den Schwemmsand habe er auf einer Fläche von ungefähr 1'900m2 verteilt und mit Ackerbaumaschinen in den Boden eingearbeitet. Eine erhebliche Veränderung der Raumordnung habe er dadurch nicht bewirkt. Vielmehr handle es sich dabei um eine landwirtschaftlich begründete Bodenaufwertung. Sodann werde das Einbringen von Zuckerrübenwascherde in der Praxis bis 200m3ebenfalls als bewilligungsfrei betrachtet. Weiter sei ihm an einem anderen Standort ein Baugesuch für eine Terrainveränderung mit Aushubmaterial über 1'200m3 bewilligt worden, ohne dass er Pläne oder ein Bodenschutzkonzept bzw. eine "BBB" (gemeint wohl: bodenkundliche Baubegleitung) habe einreichen müssen. Aus diesem Grund sei es offensichtlich unhaltbar, wenn das angefochtene Urteil für die Einbringung von 200m3 Schwemmsand eine Baubewilligungspflicht bejahe.