Citation: 6B_1176/2013 E. 1

Die Beschwerdegegnerin stellte im vorinstanzlichen Verfahren nicht in Abrede, am 15. Juli 2012 um 15:31 Uhr für rund zweieinhalb Minuten mit A.________ telefoniert zu haben. Ebenso wenig bestreitet sie, dies am 11. Dezember 2012 anlässlich ihrer Einvernahme als Zeugin verneint zu haben. Die Vorinstanz erwägt daher, der objektive Tatbestand des falschen Zeugnisses sei erfüllt (Entscheid, S. 10). In subjektiver Hinsicht machte die Beschwerdegegnerin geltend, sie habe sich im Rahmen der Zeugenbefragung an das betreffende Telefongespräch nicht erinnern können. Die Vorinstanz erwägt im Wesentlichen, die Beschwerdegegnerin sei in eine emotionale Krisensituation geraten und nicht mehr in der Lage gewesen, den Geschehensablauf am 15. Juli 2012 nachhaltig wahrzunehmen. Dass die Beschwerdegegnerin nach der Heimkehr keinen Alkohol mehr konsumiert habe, ändere daran nichts. Es bestehe kein ausreichender Beweis dafür, dass die Beschwerdegegnerin vorsätzlich ein falsches Zeugnis abgab.