Citation: 1C_616/2023 E. 3.4

3.4. In Anwendung dieser zutreffenden Ausführungen zur rechtlichen Situation (vgl. dazu insbesondere Urteil 1C_229/2011 vom 8. November 2011 E. 2.4), gelangte die Vorinstanz zum Schluss, dass die Stadt Luzern in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorgaben das Bauvorhaben bewilligt habe. Es sei mit Blick auf die konkrete Ausgestaltung der Anlage nicht zu beanstanden, wenn sie die Technikinstallationen vorliegend zusammen mit der Antenne als einheitliche Anlage beurteilt habe, die von den allgemeinen Höhenbeschränkungen ausgenommen sei. Aus den Plänen sei ersichtlich, dass der Technikkasten ab Oberkante Dach nicht höher als 1.8 m sei und sich damit sogar innerhalb der gesetzlichen Vorgabe für die Höhe von ordentlichen Dachaufbauten gemäss § 139 Abs. 2 Anhang PBG/LU bewege. Aufgrund des insgesamt nicht übermässig dimensionierten Technikkasten mit den Abmessungen von 1.8 m (Höhe) x 0.8 m (Tiefe) x 1.9 m (Breite) und einem Volumen von 2.74 m 3 sei es vertretbar, diesen als Bestandteil der Antennen und somit als technisch notwendige Aufbaute aufzufassen, für welche die allgemeinen Höhenvorschriften gemäss § 139 Abs. 2 Anhang PBG/LU nicht anwendbar seien. Es könne damit im Ergebnis offenbleiben, ob die maximal zulässige Gesamthöhe des Gebäudes überschritten werde, nachdem die Anwendung der Ausnahme für technisch bedingte Aufbauten durch die Vorinstanz jedenfalls vertretbar sei.