Citation: 5A_634/2022 E. 1

Der Kanton Zug betreibt die Beschwerdeführerin für die Direkte Bundessteuer 2018 von Fr. 1'700.-- nebst Zins und Gebühren sowie für die Kantons- und Gemeindesteuern 2018 von Fr. 1'304.35 nebst Busse, Zins und Gebühren (Betreibungen Nrn. xxx und yyy des Betreibungsamtes Zug). Das Kantonsgericht erteilte in diesen Betreibungen am 14. Oktober 2021 die definitive Rechtsöffnung. Die Pfändungsankündigungen datieren vom 4. März 2022. Am 10. März 2022 ersuchte die Beschwerdeführerin das Betreibungsamt, das Zwangsvollstreckungsverfahren über die Steuern der Jahre 2011 bis 2018 zu sistieren, bis ein rechtskräftiger Entscheid über ihr Revisionsgesuch zu den Steuerveranlagungen ergangen sei. Mit Schreiben vom 14. April 2022 teilte das Betreibungsamt der Beschwerdeführerin mit, es habe keine Befugnisse, ein Betreibungsverfahren einzustellen, wenn ein rechtskräftiger Zahlungsbefehl vorliege. Zugleich lud es die Beschwerdeführerin zum Pfändungsvollzug vor. Dagegen erhob die Beschwerdeführerin am 2. Mai 2022 Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zug. Mit Urteil vom 5. Juli 2022 wies das Obergericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Dagegen hat die Beschwerdeführerin am 25. August 2022 Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. Mit Verfügung vom 26. August 2022 hat das Bundesgericht die Beschwerdeführerin zur Verbesserung der Unterschrift bzw. zur Einreichung einer Vollmacht (Art. 42 Abs. 5 BGG) bis am 6. September 2022 aufgefordert. Gleichentags hat das Bundesgericht das Gesuch der Beschwerdeführerin um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses abgewiesen und ihr Frist bis am 6. September 2022 angesetzt zur Bezahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'000.--. Die Beschwerdeführerin hat beide Verfügungen am 6. September 2022 am Postschalter abgeholt. Ebenfalls am 26. August 2022 hat das Bundesgericht Stellungnahmen zum Gesuch um aufschiebende Wirkung eingeholt. Mit Verfügung vom 9. September 2022 hat das Bundesgericht der Beschwerdeführerin eine Nachfrist bis zum 27. September 2022 angesetzt zur Leistung des Kostenvorschusses (unter Androhung des Nichteintretens auf das Rechtsmittel bei nicht rechtzeitiger Bezahlung; Art. 62 Abs. 3 BGG). Die Beschwerdeführerin hat die zur Abholung gemeldete Verfügung vom 9. September 2022 auf der Post nicht abgeholt. Am 12. September 2022 hat die Beschwerdeführerin um Wiedererwägung der Kostenvorschussverfügung vom 26. August 2022 und um Fristwiederherstellung bezüglich der Aufforderung zur Mangelbehebung und der Zahlung des Kostenvorschusses ersucht. Mit Präsidialverfügung vom 14. September 2022 hat das Bundesgericht die Gesuche um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses und um Reduktion desselben abgewiesen. Im Übrigen hat es vom Wiederherstellungsgesuch hinsichtlich der Einreichung der Vollmacht (sowie von der mit der Eingabe vom 12. September 2022 eingereichten Vollmacht) Vormerk genommen und es hat das Wiederherstellungsgesuch in Bezug auf die Kostenvorschussverfügung vom 26. August 2022 als gegenstandslos erachtet, da in der Zwischenzeit die genannte Nachfristverfügung vom 9. September 2022 ergangen war, an der das Bundesgericht festgehalten hat. Die Beschwerdeführerin hat die Verfügung vom 14. September 2022 nach einer Verlängerung der Abholfrist am 27. September 2022 am Schalter in Empfang genommen. Mit Eingabe vom 20. September 2022 hat die Beschwerdeführerin mitgeteilt, sie habe die Verfügung vom 9. September 2022 krankheitsbedingt nicht abholen können. Sie hat um Neuzustellung und Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bezüglich der Fristen gebeten. Das Bundesgericht hat die Verfügung vom 9. September 2022 danach nochmals mit A-Post Plus versandt. Sie wurde der Beschwerdeführerin am 24. September 2022 ins Postfach zugestellt. Den Kostenvorschuss hat die Beschwerdeführerin nicht bezahlt.