Citation: 4A_578/2014 E. 1.5.2

1.5.2. Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, das Gutachten ziehe nicht den Schluss, dass "eine Konstellation von vermeintlich fehlenden Baumängeln und zu hoher Luftfeuchtigkeit ausschliesslich zum mangelhaften Lüften des Beschwerdeführers führen muss" (Beschwerde Kapitel 5.3 S. 4). Er habe in seinen bisherigen Rechtsschriften weitere mögliche Ursachen wie beispielsweise Wärmebrücken aufgezeigt. Die Vorinstanz begründe ihre Auffassung "mit keinem Wort" (Beschwerde Kapitel 5.3 S. 4), weshalb auch sein Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt werde. Gemäss der Vorinstanz hat der Experte ausdrücklich festgehalten, dass mit regelmässigem Lüften des Mietobjektes in einem üblichen Umfang von dreimal täglich zehn Minuten und einem Verzicht auf das Wäschetrocknen in der Wohnung keine Feuchtigkeitsprobleme zu erwarten seien. Dies stehe mit den Empfehlungen in der Broschüre des Bundesamtes für Gesundheit zum Thema Schimmel in Wohnräumen im Einklang, die der Beschwerdeführer im erstinstanzlichen Verfahren eingereicht habe. Schliesslich hält die Vorinstanz fest, dass der Beschwerdeführer andere Gründe für die zu hohe Luftfeuchtigkeit im Mietobjekt als die durch den Gutachter widerlegten Baumängel nicht behauptet habe. Auch diese Beweiswürdigung vermag der Beschwerdeführer nicht als willkürlich auszuweisen. Ebensowenig liegt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor, setzt sich doch die Vorinstanz durchaus mit den Parteivorbringen auseinander.