Citation: 2P.301/2003 23.06.2005 E. A

Der im Kanton Bern wohnhafte A.________ (geb. 1913) ging Ende 1997 mit der B.________ Versicherung einen Vertrag über eine Altersrentenversicherung (Police Nr. ...) ein. Die B.________ Versicherung sollte ihm am 23. jedes Monats, erstmals am 23. Januar 1998, eine Rente von Fr. 1'898.20 auszahlen. Die für die Finanzierung der Altersrente notwendige Prämie erbrachte A.________ als Einmalprämie am 23. Dezember 1997 im Betrage von Fr. 244'982.--. Am 9. September 2000 verstarb er. Im Oktober 2000 erhielten die beiden Söhne X.________ und Y.________ von der B.________ Versicherung je einen Betrag von Fr. 91'134.-- ausbezahlt. Der Grund dieser Zahlungen bestand in der Rückgewähr von Prämien aus der Altersrentenversicherung. Die Steuerverwaltung des Kantons Bern erfasste mit Veranlagung vom 13. März 2001 den Rückgewährbetrag von Fr. 91'134.-- bei X.________, der im Kanton Zürich wohnhaft ist, mit der Erbschaftssteuer. Die Steuerveranlagung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Am 21. Mai 2003 eröffnete das Kantonale Steueramt Zürich X.________ und seiner Ehefrau einen Einschätzungsentscheid. Darin unterwarf es den gleichen Rückgewährbetrag den Zürcher Staats- und Gemeindesteuern als in der Steuerperiode 2000 getrennt vom übrigen Einkommen zu besteuernde Kapitalleistung. Diese Einschätzung bestätigte sie mit Einspracheentscheid vom 7. August 2003.