Citation: 9C_484/2014 E. 3.3.2

3.3.2. Zwar hat die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid unter Ziff. 1.3 des Sachverhalts festgehalten, die Sammelstiftung habe für die Arbeitgeberin einen "neuen Vertrag" unter der Nummer yyy "eröffnet". Daraus können die Beschwerdeführer aber nichts für sich ableiten: In Bezug auf die hier interessierenden Vorgänge findet sich in den Unterlagen weder eine Kündigung des bisherigen Anschlussvertrages noch eine neue Beitrittserklärung. Dass mit den "Sanierungsmassnahmen" eine Änderung des Vorsorgeplans verbunden gewesen sein soll, machten resp. machen die Beschwerdeführer nicht geltend, weshalb von einer blossen Weiterführung der bisherigen Vorsorge unter neuer Bezeichnung auszugehen ist. Von einem Wechsel des Vorsorgewerks kann daher nicht gesprochen werden. Somit fällt auch die Annahme eines Freizügigkeitsfalles gestützt auf Art. 21 FZG, der in der vorliegenden Konstellation allenfalls sinngemäss Anwendung finden könnte, von vornherein ausser Betracht. Sodann fehlt es an Anhaltspunkten für ein "teilweises Verlassen" der Vorsorgeeinrichtung im Sinne einer Reduktion des Beschäftigungsgrades (vgl. Art. 20 Abs. 1 FZG; GEISER/SENTI, in: BVG und FZG, 2010, N. 11 zu Art. 20 FZG). Ausschlaggebend ist, dass wohl Kapital individuell auf externe Freizügigkeitskonten transferiert wurde, dabei aber keiner der Beschwerdeführer die Vorsorgeeinrichtung je tatsächlich ganz oder teilweise verlassen hat. Dieses Erfordernis ergibt sich aus dem klaren Wortlaut von Art. 2 Abs. 1 FZG (E. 2.2; vgl. auch die französische und italienische Version: "l'assuré quitte l'institution de prévoyance" resp. "l'assicurato che lascia l'istituto di previdenza"). Für eine solche Annahme genügt es nicht, dass das Vorsorgewerk wie hier lediglich umbenannt resp. unter einer anderen Nummer weitergeführt wird: Auch wenn die Organisation und Rechnungsführung für die Vorsorgewerke einer Sammelstiftung separat geführt werden, sind sie keine unabhängigen Rechtssubjekte.