Citation: 1C_390/2022 E. 4.6

4.6. Vorliegend machen die Beschwerdeführenden sinngemäss Willkür geltend. Indessen legen sie nicht dar, inwiefern der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (vgl. BGE 136 I 316 E. 2.2.2 S. 318 f. mit Hinweisen). Dies ist auch nicht ersichtlich: Der angefochtene Entscheid folgt der intertemporalrechtlichen Grundregel, wonach auf das Datum des erstinstanzlichen Entscheids abzustellen sei. Das Verwaltungsgericht hat auch - entgegen der Rüge der Beschwerdeführenden - von Amtes wegen geprüft, ob zwingende Gründe für die sofortige Anwendung der neuen Begriffsdefinition sprechen und hat dies verneint. Dies erscheint nicht offensichtlich unhaltbar. Die bundesrechtlichen Planungsziele und -grundsätze gelten unabhängig vom kantonalen Kulturlandschutz; sie werden daher durch die Handhabung des kantonalen Übergangsrechts nicht verletzt.