Citation: 8C_684/2009 23.04.2010 E. 3

Zu prüfen ist, ob die SUVA über den 30. April 2007 hinaus Leistungen zu erbringen hat. Der Beschwerdeführer macht solche Ansprüche auf Grund der Folgen seiner am 9. November 2000, am 21. Februar 2003 und am 31. März 2006 erlittenen Unfälle geltend. 3.1 Die für die Beurteilung von Leistungsansprüchen gegenüber der Unfallversicherung massgebenden gesetzlichen Grundlagen und die in diesem Zusammenhang ergangene Rechtsprechung sind im kantonalen Entscheid sowohl in materiell- als auch in beweisrechtlicher Hinsicht richtig dargelegt worden. Daraus ergibt sich insbesondere, dass die SUVA grundsätzlich nur noch Leistungen zu erbringen hat, wenn die geklagten Leiden mit einem oder mehreren der versicherten Unfallereignisse nicht bloss in einem natürlichen, sondern auch in einem adäquaten Kausalzusammenhang stehen (vgl. BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181 mit Hinweisen). 3.2 Nach seinen drei Verkehrsunfällen litt der Beschwerdeführer zur Hauptsache jeweils unter Kopf- und Nackenschmerzen. Vereinzelt traten auch Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen auf. Als wahrscheinliche Ursache dieser - zumindest teilweise - auch noch im Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheids vom 26. Juli 2007 anhaltenden Leiden kommen - wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht - die Unfälle vom 9. November 2000, 21. Februar 2003 und 31. März 2006 in Frage, bei welchen es unter anderem jeweils zu einer Distorsion der HWS kam. Weil die drei vom Beschwerdeführer erlittenen Unfälle keine organischen - im Sinne von strukturellen, bildgebend nachweisbaren - Verletzungen bewirkten und auch keine neurologisch objektivierbaren Ausfallerscheinungen vorlagen, nahm die SUVA eine Adäquanzprüfung nach Massgabe der in BGE 134 V 109 präzisierten, so genannten Schleudertrauma-Praxis vor. Diese führte sie zur Erkenntnis, dass die massgebenden Kriterien nicht in hinreichendem Ausmass erfüllt seien, um eine noch fortdauernde Leistungspflicht begründen zu können. Das kantonale Gericht bestätigte die Zulässigkeit des Vorgehens der SUVA im angefochtenen Entscheid vom 17. Juni 2009 grundsätzlich zu Recht. Eine Prüfung der natürlichen Unfallkausalität eines Gesundheitsschadens kann sich nämlich erübrigen, wenn sich zeigt, dass dessen Adäquanz zum versicherten Unfallereignis ohnehin nicht gegeben ist und damit eine für die Leistungspflicht des Unfallversicherers nebst der natürlichen Kausalität kumulativ erforderliche Voraussetzung fehlt (Urteil 8C_669/2008 vom 25. Februar 2009 E. 4.1). Die SUVA durfte daher unter der nicht weiter in Frage gestellten - allerdings auch nicht eingehend geprüften (vgl. nachstehende E. 7) - Prämisse, dass die noch bestehenden Beschwerden als natürlich kausale Unfallfolgen zu gelten haben, direkt zur Adäquanzprüfung schreiten. Sofern die - vorinstanzlich zumindest im Ergebnis bestätigte - Verneinung der Adäquanz durch die SUVA zu Recht erfolgt ist, was im gegenwärtigen Verfahren vor Bundesgericht zu überprüfen bleibt (vgl. nachstehende E. 6), kann letztlich offengelassen werden, ob das Vorliegen eines Schleudertraumas der HWS mitsamt dem dazugehörenden typischen bunten Beschwerdebild durch zuverlässige ärztliche Angaben gesichert und auch der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und den seither aufgetretenen Leiden zu bejahen ist.