Citation: I 35/02 08.07.2003 E. 4

4.1 Mit der Vorinstanz, die ihre Entscheidmotive einlässlich und überzeugend darlegte, ist gestützt auf das Gerichtsgutachten des PD Dr. med. B.________ (vom 9. November 2000 samt Ergänzung vom 26. März 2001) darauf zu erkennen, dass der Berufswechsel vom Maurer zum Koch nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bedingt durch eine gesundheitliche Schädigung der Art und Schwere (vgl. BGE 124 V 110 2b mit Hinweisen) des Rückens geboten war, welche die Ausübung der angestammten Erwerbstätigkeit als Maurer ganz oder teilweise unzumutbar gemacht hätte. 4.2 Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringen lässt, ist nicht stichhaltig. 4.2.1 Der relevante medizinische Sachverhalt ist umfassend dokumentiert. Es besteht kein Anlass zu ergänzenden Beweisvorkehren. 4.2.2 Mit dem kantonalen Gericht ist dem Gutachten des Dr. med. B.________ (vom 9. November 2000 und vom 26. März 2001) voller Beweiswert (vgl. BGE 125 V 352 Erw. 3) zuzuerkennen. Sofern der Beschwerdeführer die Fachkompetenz des Gutachters in Zweifel ziehen will, ist ihm entgegenzuhalten, dass dieser auf Grund seiner beruflichen Stellung als Leiter der Wirbelsäulenchirurgie an der Orthopädischen Klinik A.________ bestens qualifiziert für die Beurteilung des hier diskutierten Rückenleidens ist. 4.2.3 Der Gerichtsgutachter diagnostizierte einen Status nach Rückenkontusion mit Lumboischialgie bei Discusdegeneration L5/S1 und lumbosacraler Übergangsanomalie. Bei der Untersuchung hätten sich keine Hinweise auf ein bestehendes Rückenleiden ergeben; 1994 habe eine Discusprotrusion in Kontakt zur Nervenwurzel vorgelegen, was durchaus ein radikuläres Reizsyndrom zu erklären vermöge. Das damals erlittene Bagatelltrauma könne als Ursache für eine vorübergehende Verschlimmerung eines vorbestehenden Zustandes qualifiziert werden. Insgesamt handle es sich aber um einen relativ geringfügigen morphologischen Befund, der mit einer Wiedererlangung einer vollständigen Beschwerdefreiheit vereinbar sei. Der klinische Verlauf bestätige diese Ansicht. Im Lichte dieser klaren und unmissverständlichen Beurteilung des medizinischen Sachverhalts, von der abzugehen kein hinreichender Anlass besteht (vgl. BGE 125 V 252 f. Erw. 3b/aa), ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass die Aufgabe des Berufs als Maurer wohl vor dem Hintergrund der im Sommer 1994 geklagten Beschwerden erfolgte, letztlich aber gesundheitsbedingt nach fachärztlicher Einschätzung nicht geboten war. Daran vermag auch der Umstand nichts zu ändern, dass die IV-Stelle vor den leistungsablehnenden Verwaltungsverfügungen vom 16. April und 10. Dezember 1998 verschiedenen Anträgen um Massnahmen auf Umschulung (an der Handelsschule Seitz, Luzern) entsprochen hat.