Citation: 5D_15/2008 26.02.2008 E. 3

3.1 Diesbezüglich macht der Beschwerdeführer einmal geltend, der Anwaltstarif sehe keine Möglichkeit einer "freiwilligen Reduktion" vor, womit sie einer gesetzlichen Grundlage entbehre. Der angefochtene Entscheid lasse offen, weshalb davon ausgegangen werde, er (der Beschwerdeführer) habe einer freiwilligen Reduktion auf einem Betrag von weniger als Fr. 12'077.30 zugestimmt. Die Vorinstanz lege nicht dar, wie sie zu diesem Schluss gekommen sei, weshalb der Entscheid insofern nicht sachgerecht angefochten werden könne und damit den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletze. Selbst wenn nach Ansicht des Bundesgerichts keine Verletzung des rechtlichen Gehörs gegeben wäre, sei der Entscheid unhaltbar. Im angefochtenen Urteil werde wiederholt ausgeführt, er (der Beschwerdeführer) habe eine Entschädigung von Fr. 12'077.30 verlangt. Die Ansicht der Vorinstanz, nach dem Beschwerdeführer sei auch eine tiefere Entschädigung angemessen und könne die "freiwillige Reduktion" somit in jedem Fall vorgenommen werden, sei widersprüchlich und krass willkürlich. 3.2 Das Obergericht hat dafürgehalten, die vom Beschwerdeführer vorgenommene freiwillige Kürzung in der Höhe von Fr. 1'987.-- sei richtig, weil eine solche auch im Sinn des geringen Aufwandes für das Verfahren gerechtfertigt sei. Soweit der Beschwerdeführer behauptet, das Obergericht habe angenommen, er habe dem "freiwilligen Abzug" auch für den Fall zugestimmt, dass seine Kostenliste auf weniger als Fr. 12'077.30 festgesetzt werde, setzt sich seine Kritik nicht mit den Erwägungen des angefochtenen Urteils auseinander. Insoweit liegt somit keine rechtsgenügende Begründung vor, so dass auf die entsprechenden Rügen der Verletzung des rechtlichen Gehörs und des Willkürverbots (Art. 9 BV) nicht einzutreten ist.