Citation: 2C_447/2023 E. 2.3

2.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen im bundesgerichtlichen Verfahren lediglich insoweit vorgebracht werden, als der angefochtene Entscheid hierzu Anlass gibt (unechte Noven; Art. 99 Abs. 1 BGG). Nur weil die Vorinstanz die rechtliche Einschätzung der beschwerdeführenden Partei nicht geteilt hat, gibt ein angefochtenes Urteil nicht bereits Anlass dazu, im bundesgerichtlichen Verfahren Tatsachen vorzubringen, die im vorinstanzlichen Verfahren nicht vorgebracht wurden. Hierfür müsste die Vorinstanz materielles Recht derart angewendet haben, dass bestimmte Sachumstände durch den angefochtenen Entscheid erstmals Rechtserheblichkeit erhielten (vgl. Urteil 2C_746/2020 vom 4. März 2021 E. 2.4 mit Hinweisen). Echte Noven, d.h. Tatsachen, die erst nach dem angefochtenen Urteil eingetreten sind bzw. vor der Vorinstanz nicht mehr vorgetragen werden durften, sind vor Bundesgericht von vornherein unzulässig (vgl. BGE 148 IV 362 E. 1.8.2 mit Hinweisen).