Citation: 5A_228/2019 E. 1

Art. 112 Abs. 2 BGG eröffnet den Kantonen die Möglichkeit, dass der beim Bundesgericht anfechtbare Entscheid vorab nur im Dispositiv eröffnet wird und der Beschwerdeführer einen vollständig ausgefertigten, d.h. begründeten Entscheid verlangen kann. Erst dieser ist beim Bundesgericht anfechtbar (vgl. Art. 112 Abs. 1 BGG); m.a.W. ist unter "Entscheid" im Sinn von Art. 72 Abs. 1 und Art. 75 Abs. 1 BGG immer der begründete Entscheid zu verstehen. Das bedeutet im vorliegenden Fall aber nicht, dass auf die Eingabe vom 18. März 2019 von vornherein nicht einzutreten wäre, denn der Beschwerdeführer wendet sich darin nicht nur materiell gegen die fürsorgerische Unterbringung, sondern er stellt in formeller Hinsicht auch die Rechtmässigkeit des obergerichtlichen Vorgehens in Frage, indem er die genügende gesetzliche Grundlage anzweifelt. Das Obergericht hat diesbezüglich in seinem Dispositiv (ohne weitere Ausführungen) auf Art. 84a VRPG/BE verwiesen.