Citation: I 100/05 10.05.2005 E. 5.3

5.3.1 Über den Validenlohn herrscht Einigkeit. Im Jahre 2000 - auf welches abzustellen ist, da die Verhältnisse nach krankheitsbedingtem Verlust der Arbeitsstelle bei der Firma X.________ zu ermitteln sind (Erwägung 5.1) - hätte die Beschwerdeführerin als Gesunde Fr. 82'177.- verdient. 5.3.2 Für die Bemessung des Invalideneinkommens hat die Vorinstanz zu Recht auf die statistischen Durchschnittswerte gemäss den Schweizerischen Lohnstrukturerhebungen (LSE) abgestellt. Sie hat sich auf den Gesamtdurchschnitt weiblicher Löhne gemäss Anforderungsniveau 1 und 2 (Tabelle TA1) gestützt. Auch der Invalidenlohn ist möglichst genau zu ermitteln. Die Beschwerdeführerin hat eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen und war immer in diesem Beruf tätig. Zudem erachten die Ärzte diese Tätigkeit weiterhin als ihren gesundheitlichen Beeinträchtigungen angemessen. Es rechtfertigt sich daher auf den Durchschnittswert der Löhne gemäss Ziffer 22 (Sekretariats- und Kanzleiarbeiten) und 23 (andere kaufmännisch-administrative Tätigkeiten) der Tabelle TA7 abzustellen. Bei einem Anforderungsniveau 2 (Verrichtung selbstständiger und qualifizierter Arbeiten) für Frauen beträgt der Median Fr. 5602.- und Fr. 5867.-, durchschnittlich somit Fr. 5734.-. Angesichts der Qualifikation der Beschwerdeführerin, welche auch in den Fremdsprachen Italienisch und Französisch Sachbearbeitung, Übersetzungen und Korrespondenz erledigen kann, erscheint die Anwendung von Niveau 2 mindestens als gerechtfertigt. Damit resultiert bei einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ein Invalideneinkommen von Fr. 35'866.- (Fr. 5734.- x 12 : 40 x 41,7 : 2), was einem Invaliditätsgrad von 56 % entspricht. 5.3.3 Schliesslich wirft die Beschwerdeführerin die Frage des sogenannten leidensbedingten Abzugs auf. Mit diesem Instrument werden praxisgemäss auch weitere lohndämpfende persönliche und berufliche Umstände des konkreten Einzelfalls berücksichtigt (BGE 126 V 75). Vorliegend besteht indes kein Grund zur Annahme, dass die Beschwerdeführerin, über die notwendige Reduktion des Pensums auf 50 % hinaus, auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt lohnmässige Nachteile hinzunehmen hat. Die vorinstanzliche Invaliditätsbemessung erweist sich demnach auch insofern als rechtmässig.