Citation: 8C_516/2017 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz verneinte einen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG mit der Begründung, in der Zeit zwischen den Explorationen in der Klinik D.________ und der Klinik F.________ einerseits und der SMAB-Begutachtung andererseits sei keine wesentliche Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse eingetreten. Die SMAB-Gutachter hätten vielmehr einen weitestgehend unveränderten Zustand in seinen Auswirkungen auf die zumutbare Arbeitsfähigkeit anders eingeschätzt. Die SWICA bringt hiegegen zutreffend vor, die 1998 erfolgte Ehescheidung habe die Schmerzverarbeitung der Beschwerdegegnerin gemäss Gutachten der Klinik D.________ mitbeeinflusst. Weiter stehe die Angstsymptomatik gemäss SMAB-Gutachten in einem Zusammenhang mit dem 2008 erlebten Tankstellenüberfall. Zudem habe sie am 30. Mai 2010 einen Hirnschlag erlitten. Entscheidend macht die Beschwerdeführerin jedoch geltend, die Versicherte sei im Revisionszeitpunkt - abweichend vom Gesundheitszustand bei Rentenzusprache - in Bezug auf die aktuell ausgeübte Tätigkeit als Mitarbeiterin in einem Tankstellenshop und in jeder anderen leidensangepassten Tätigkeit unfallbedingt nur noch zu 10 % eingeschränkt gewesen. Diese einzig verbliebene unfallkausale Einschränkung der Leistungsfähigkeit sei laut polydisziplinärem SMAB-Gutachten ausschliesslich eine Folge des nicht objektivierbaren vestibulären Schwindels. Gemäss Gutachten der Klinik F.________ war die Beschwerdegegnerin demgegenüber bei Rentenzusprache sowohl als Serviceaushilfe wie auch als Tankstellenshopmitarbeiterin noch zu mindestens 25 % arbeitsunfähig. Die SMAB-Gutachter verneinten jedoch einen natürlichen Kausalzusammenhang der geklagten Rückenbeschwerden zum Unfall.