Citation: U 8/05 12.04.2005 E. 3

Streitgegenstand (vgl. dazu BGE 125 V 413) bildet der Anspruch auf die gesetzlichen Leistungen. Da sich der beschwerdegegnerische Antrag auf Zusprechung einer auf einem Invaliditätsgrad von 100 % beruhenden Rente innerhalb dieses Streitgegenstandes bewegt, liegt diesbezüglich keine - unzulässige (vgl. BGE 124 V 155 Erw. 1) - Anschlussbeschwerde vor, sodass auf das Begehren einzutreten ist. Der Versicherte begründet den Antrag damit, die bei der Abklärung der funktionellen Leistungsfähigkeit in der Rehaklinik X.________ festgestellten Inkonsistenzen könnten ihm, da der psychiatrischen Problematik zuzuschreiben, nicht zum Vorwurf gemacht werden. Da aber die natürlich unfallkausalen Anteile der psychischen Beeinträchtigung nicht auch adäquat unfallkausal sind, haftet der obligatorische Unfallversicherer nicht für die hiedurch bedingten Einschränkungen (Erw. 1 hievor).