Citation: I 385/06 26.09.2006 E. 6

6.1 Die 1954 in Brasilien geborene und aufgewachsene Beschwerdeführerin 1 kam 1984, nachdem sie die Primarschule sowie das Gymnasium besucht, während zwei Jahren Betriebswirtschaft studiert und anschliessend als Sekretärin/Buchhalterin gearbeitet hatte, zwecks Absolvierung eines sechsmonatigen Sprachaufenthaltes in die Schweiz. Sie lernte in der Folge ihren späteren Ehemann kennen, welchen sie 1985 heiratete. 1987 und 1989 kamen die beiden Söhne zur Welt. Seit 1985 war die Versicherte stundenweise als Sprachlehrerin bei der Firma O.________ tätig, wobei das wöchentliche Pensum - auch nach dem Unfallereignis vom 19. Oktober 1994 - durchschnittlich 4,25 Stunden betrug (vgl. Abklärungsberichte Haushalt vom 28. Mai und 16. November 1999). Ab 1986 arbeitete sie gemeinsam mit ihrem Ehemann zusätzlich während rund 20 Stunden pro Woche als Hauswartin. Diese Tätigkeit beendete sie wegen der Unfallfolgen im Oktober 1994 (vgl. Abklärungsberichte Haushalt vom 28. Mai und 16. November 1999). Nachdem das Ehepaar sich Ende April 1999 getrennt hatte, begann die Beschwerdeführerin 1 - unter gleichzeitiger Aufgabe ihrer Stelle als Sprachlehrerin - im Dezember 2001 eine Beschäftigung als Pfarreisekretärin der RKK des Kantons Y.________ im Umfang von 35 %. Sporadisch arbeitet sie seit Jahren als Übersetzerin am Strafgericht in X.________ (Abklärungsbericht Haushalt vom 28. Oktober 2004).