Citation: 1C_15/2023 E. C

Am 4. Januar 2023 erhebt die SGS dagegen Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht. Sie beantragt, das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts vom 23. November 2022 aufzuheben. Die KWI sei zu verurteilen, bestimmte, von der SGS bezifferte Restwassermengen in den von ihr ausgeleiteten Gewässern (Vorderrhein, Schmuèr, Ual da Siat ["Siaterbach"]) zu belassen. Allenfalls sei die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen zur Vornahme weiterer Abklärungen und zum Erlass eines neuen Entscheids im Sinne der Begründung. Sowohl die Regierung des Kantons Graubünden als auch die KWI beantragen, die Beschwerde abzuweisen. Das Verwaltungsgericht stellt den Antrag, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Die hierzu eingeladenen Bundesämter für Umwelt BAFU und für Energie BFE haben sich gemeinsam zur Sache vernehmen lassen. Sowohl die SGS als auch die KWI halten an ihren Anträgen fest.