Citation: 8C_530/2017 E. 4

4. Im ersten Bericht der erstbehandelnden Klinik C.________ vom 12. Dezember 2014 wird festgehalten, der Patient komme mit akuten Schmerzen im LWS-Bereich nach einem falschen Treppentritt vor einer Stunde, wobei keine Ausstrahlung in die Beine vorliege. Im zweiten Bericht vom 12. Dezember 2014 vermerkte die Klinik, der Versicherte sei - wie bereits am Morgen - erneut wegen starken Rückenschmerzen gekommen, welche er seit einem Vertreten auf der Treppe habe, und diagnostizierte eine akute Lumbalgie; die klinische Untersuchung und das Röntgenbild am Morgen seien unauffällig gewesen und nach der analgetischen Behandlung sei es ihm anfänglich besser gegangen, bis er Magenkrämpfe bekommen und erbrochen habe. Im Bericht vom 13. Dezember 2014 wird ein Nieren-infarkt rechts mit akuter Niereninsuffizienz und anamnestisch und klinisch keine Thrombus/Embolieprädisposition sowie ein Status nach schwerem Schädelhirntrauma als Kind diagnostiziert. Der Patient sei am 13. Dezember 2014 nach erstmaliger Konsultation am 12. Dezember 2014, wozu auf den separaten Bericht verwiesen werde, mit stärksten Schmerzen und Übelkeit in die Notaufnahme gekommen. Die Schmerzangabe betreffe bei der aktuellen Konsultation den Bereich der rechten Flanke und des Unterbauchs. Zur weiteren Diagnostik und Therapie werde der Versicherte in die nephrologische Klinik des Spitals D.________ überwiesen.