Citation: 5A_371/2020 E. 1

A.________ und B.________ haben das im Februar 2009 geborene Kind C.________. Die Mutter hat das alleinige Sorgerecht. Sie leidet an einer psychischen Erkrankung mit psychotischen Phasen, weshalb das Kind ab dem zweiten Lebensjahr grösstenteils bei den Grosseltern bzw. nach dem Versterben der Grossmutter beim Grossvater wohnte, welcher jedoch alleine die Betreuung nicht mehr genügend sicherstellen konnte. Am 26. März 2018 entzog deshalb die KESB Thun der Mutter vorsorglich das Aufenthaltsbestimmungsrecht und brachte das Kind im D.________ in U.________ unter. Gleichzeitig ernannte sie Regula Gerber Jenni als Kindesvertreterin und bestellte auch der Mutter mit Rechtsanwältin E.________ eine Verfahrensbeiständin. Am 3. Mai 2018 regelte die KESB den persönlichen Verkehr vorsorglich dahingehend, dass die Mutter das Kind alle zwei Wochen für vier Stunden auf dem Gelände des D.________s in Begleitung einer Fachperson besuchen und wöchentlich anrufen könne. Am 21. August 2018 gab sie ein kinderpsychologisches Gutachten in Auftrag. Zufolge der Belastung für das Kind wurde das Besuchsrecht mit mehreren Entscheiden mehrmals modifiziert. Am 12. September 2019 regelte die KESB den persönlichen Verkehr vorsorglich dahingehend, dass die Mutter das Kind nach vorgängiger Terminfestsetzung einmal pro Monat für eine Stunde im Besuchsraum beim Bahnhof F.________ begleitet besuchen kann, wobei die Besuchsbegleiterin das Recht und die Pflicht hat, unterstützend einzugreifen und das Besuchsrecht abzubrechen, wenn das Kindeswohl nicht gewährleistet sein sollte. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 11. März 2020 ab. Gegen diesen Entscheid hat A.________ am 12. Mai 2020 (Postaufgabe 13. Mai 2020) beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht.