Citation: 5A_35/2024 E. 5.3

5.3. Immerhin war der Beschwerdeführer aufgrund der Angaben seiner Mutter verpflichtet, sich über die tatsächlichen Gegebenheiten Klarheit zu verschaffen, und durfte mit seinen Abklärungen nicht zu lange zuwarten (oben E. 3.2.1 f.). Der Beschwerdeführer kontaktierte den Beschwerdegegner bzw. konfrontierte diesen Ende des Jahres 2021 mit seinen Erkenntnissen. Insofern unternahm er das Naheliegendste, sich über die tatsächlichen Gegebenheiten Klarheit zu verschaffen. Er tat dies überdies innert einer angemessenen Frist. An diese sind keine allzu hohen Anforderungen zu stellen, nachdem noch keine rechtsgenügliche Kenntnis des Vaters bestand und dessen mutmassliche Identität dem Beschwerdeführer zuvor während über 24 Jahren verheimlicht worden war.