Citation: 6B_396/2014 E. A

A.a. A.X.________, sein Bruder B.X.________ und ihr im Jahre 2003 verstorbener Vater C.X.________ waren Eigentümer der vier Holdinggesellschaften D.________ AG (Autoimport und Handel), E.________ Holding AG (Finanzen und Dienstleistungen), F.________ Holding AG (Industrie) sowie G.________ Holding AG (früher H.________ Schweiz AG [bis 10. Juli 1992] bzw. H.________ Zürich AG [bis 11. Juli 2002]) mit ihren über 80 Tochtergesellschaften im In- und Ausland. Sie bildeten den Verwaltungsrat der Holdinggesellschaften; ferner oblag ihnen die oberste Führungsverantwortung über die ganze Gruppe. Zu dieser gehörten ausserdem mehrere Gesellschaften, welche von der Familie X.________ privat gehalten wurden und nicht einer der vier Holdinggesellschaften zugeordnet waren. Ende des Jahres 2003 brach die X.________-Gruppe zusammen. Mit Verfügung vom 8. Dezember 2003 eröffnete der Konkursrichter des Bezirksgerichts Winterthur über die C.X.________ AG den Konkurs. Mit Verfügung vom 13. Juli 2004 wurde vom Präsidenten des Bezirksgerichtes Steckborn der Konkurs über A.X.________ eröffnet. A.Y.________ ist die Lebenspartnerin von A.X.________; B.Y.________ und C.Y.________ (geb. 23. Mai 2002) sind seine Söhne. A.b. Im Zuge des Zusammenbruchs der X.________-Gruppe eröffnete die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich gegen die Brüder A.X.________ und B.X.________ eine Strafuntersuchung wegen Betruges, Urkundenfälschung und weiterer Straftaten. Am 16. Dezember 2010 erhob die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich gegen A.X.________ Anklage wegen gewerbsmässigen Betruges, mehrfacher Urkundenfälschung mehrfacher Gläubigerschädigung durch Vermögensverminderung. Die Untersuchung gegen B.X.________ stellte sie ein (vgl. Urteil des Bundesgerichts 6B_192/2013 vom 10. Dezember 2013). A.X.________ wird im Wesentlichen vorgeworfen, er habe in den Jahren 1998 bis 2002/2003 von verschiedenen Banken für die Holdinggesellschaften der X.________-Gruppe und die Gesellschaften J.________ AG und C.X.________ AG im Wissen um deren Überschuldung betrügerisch neue Kredite in Höhe zwei- bis dreistelliger Millionenbeträge erlangt bzw. die Banken dazu zu bewegt, bereits gewährte Kredite zu verlängern. Dabei habe er die Kreditinstitute mit unwahren Jahres- und Konzernabschlüssen sowie Revisionsberichten der Jahre 1998-2002 dieser Gesellschaften arglistig über deren Vermögens- und Ertragslage und damit über ihre Kreditwürdigkeit getäuscht. A.c. Im Anklagepunkt betreffend Gläubigerschädigung wird A.X.________ vorgeworfen, er habe im Zeitraum vom 23. Mai 2002 bis 2. April 2003 im Hinblick auf den sich anbahnenden und am 13. Juli 2004 über ihn eröffneten Privatkonkurs verschiedene Vermögenswerte aus seinem Privatvermögen unentgeltlich an seine Lebenspartnerin A.Y.________ sowie an seine damals knapp einjährigen Söhne B.Y.________ und C.Y.________ veräussert. Dadurch habe er sein Vermögen bewusst und gewollt vermindert, wobei er in Kauf genommen habe, seine Gläubiger zu schädigen. Im Einzelnen habe A.X.________ seiner Lebenspartnerin mit Schenkungsvertrag vom 23. Mai 2002 das gesamte private auf Schloss O.________ sowie den Nebengebäuden befindliche Inventar (u.a. Möbel, Teppiche, Bilder, Antiquitäten, Porzellan, Hausrat) sowie 13 Automobile, vorwiegend Oldtimer und Fahrzeuge älterer Baujahre der gehobenen bzw. Luxusklasse (u.a. zwei Rolls Royce der Jahrgänge ca. 1927 und ca. 1932, englische und italienische Hochleistungssportwagen der sechziger und siebziger Jahre ) sowie am 30. September 2002 und am 2. April 2003 insgesamt 94'100 Aktien der RR.________ Holdings Inc. unentgeltlich übertragen. Darüber hinaus habe er seinen Söhnen schenkungshalber je CHF 100'000.-- überwiesen sowie je 10'000 Aktien der SS.________ AG und 45'000 Aktien der RR.________ Holdings Inc. übertragen. Ferner habe er seinen Söhnen mit Verträgen vom 1. und 2. April 2003 gemeinschaftlich folgende Wertschriften und Liegenschaften geschenkt: - 500 Namenaktien (gesamtes Aktienkapital) der M.________ AG (rückwirkend per 1. Januar 2003), - Liegenschaft Schloss O.________ (Besitzesantritt rückwirkend per 1. Januar 2003; Einräumung eines lebenslänglichen und unentgeltlichen Nutzniessungsrechts zu Gunsten von A.X.________), - Liegenschaft TT.________ (Besitzesantritt rückwirkend per 1. Januar 2003; Einräumung eines lebenslänglichen Nutzniessungsrechts zu Gunsten von A.X.________); - Liegenschaft UU.________ (Besitzesantritt rückwirkend per 1. Januar 2003; Einräumung eines lebenslänglichen Nutzniessungsrechts zu Gunsten von A.X.________, im Range nachgehend zu jenem von B.X.________). Vorgängig hatte der Vater C.X.________ mit Schenkungsverträgen vom 6. März 2003, 19. Februar 2003 und 11. Februar 2003 die 500 Namenaktien der M.________ AG (unter Einräumung einer lebenslänglichen hälftigen Nutzniessung zu Gunsten von B.X.________), die Liegenschaften TT.________ (unter Einräumung einer Nutzniessung zu Gunsten von C.X.________), und UU.________ (unter Einräumung eines lebenslänglichen Nutzniessungsrechts zu Gunsten von B.X.________) A.X.________ geschenkt. Ausserdem hatte A.X.________ mit öffentlich beurkundetem Kaufvertrag vom 11. Februar 2003 die Liegenschaft Schloss O.________ von der C.X.________ AG, welche die Liegenschaft am 15. Dezember 1990 überhommen hatte, für einen Kaufpreis von CHF 27 Mio. erworben (Besitzesantritt rückwirkend per 1. Januar 2003).