Citation: 8C_411/2018 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin hält dem entgegen, dass das kantonale Gericht zu Unrecht von einem ordentlichen Arbeitsverhältnis ausgegangen sei. Sie habe mehrfach bewiesen, dass sie keiner Arbeitspflicht unterstanden habe. So habe sie jederzeit für Vorstellungsgespräche in die Schweiz reisen können und auch während des Praktikums die Termine beim RAV wahrgenommen. Es sei denn auch widersprüchlich, wenn die Vorinstanz einerseits die Vermittlungsfähigkeit bejahe und andererseits von einer Arbeitspflicht ausgehe. Zu beachten sei auch, dass sie das Praktikum unverzüglich beendet habe, nachdem sie die Zusage für die neue Anstellung erhalten habe. Sodann könne nicht von einer Erwerbstätigkeit ausgegangen werden, da das Praktikum unbezahlt gewesen sei. Ein Lohn sei aber gerade ein Erfordernis für das Vorliegen eines Arbeitsvertrages. Weiter habe sie bereits im vorinstanzlichen Verfahren ausführlich dargelegt, dass keines der Kriterien des Audit Letters TCRD des Seco für das Vorliegen eines unechten Praktikums erfüllt sei. Damit fehle die Grundlage für die Anrechnung eines hypothetischen Verdienstes. Insofern verletze der angefochtene Entscheid Bundesrecht. Des Weiteren habe das kantonale Gericht zu Unrecht eine Verletzung der Schadenminderungspflicht bejaht. Weder habe sie jemals eine zumutbare Stelle abgelehnt noch bestünden Anhaltspunkte, dass sie zu einem früheren Zeitpunkt eine Arbeit hätte finden können. Schliesslich bemängelt die Beschwerdeführerin die vorinstanzliche Ermittlung des berufs- und ortsüblichen Lohnes im Sinne von Art. 24 Abs. 3 AVIG.