Citation: 2C_94/2024 E. 8.8

8.8. In Bezug auf den Fall "C.________ Ltd." macht die Beschwerdeführerin geltend, die FINMA hätte den korrekten Betrag der in Israel eingeklagten Forderung selber beziffern können. Ausserdem habe sie gegenüber der FINMA einen Forderungsbetrag von Fr. 2'861'318.-- und damit einen um ca. Fr. 40'000.-- höheren Betrag angegeben als den von der Vorinstanz bezifferten. Die Vorinstanz erwog, es sei angesichts des damals massgeblichen Wechselkurses unklar, ob der von der Beschwerdeführerin im Juni 2019 angegebene Frankenbetrag (Fr. 1'582'000.--) korrekt sei, da dieser einem wesentlich tieferen Betrag in israelischen Schekeln als dem Betrag der effektiv eingeklagten Forderung (NIS 16'401'416.-- bzw. Fr. 4'521'659.64) entsprechen würde. Selbst wenn man den Forderungsbetrag - unter Berücksichtigung der Verfahrenskosten - bloss mit NIS 10'240'206.-- bzw. Fr. 2'823'093.21 beziffern würde, wäre er immer noch deutlich höher als der Betrag von Fr. 1'582'000.--. Die Vorinstanz veranschaulichte anhand dieses Beispiels, dass die Beschwerdeführerin gegenüber der FINMA in Verletzung ihrer Pflicht zur Mitwirkung bei der Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts unklare Angaben gemacht habe (vgl. E. 9.2.7 des angefochtenen Urteils). Die Beschwerdeführerin erläutert nicht, wie es zur Angabe des Forderungsbetrags von Fr. 1'582'000.-- kam. Sie bringt vielmehr vor, die Vorinstanz habe offensichtlich Angaben zum eingeklagten Betrag gefunden, weshalb sie diesen von Amtes wegen hätte (korrekt) feststellen müssen. Woraus die Vorinstanz mit der erforderlichen Sicherheit hätte schliessen können, welcher Betrag der richtige ist, legt die Beschwerdeführerin indes nicht dar. Im Übrigen handelt es sich bei diesem Sachverhaltselement um eine Tatsache, die allein der Beschwerdeführerin bekannt ist und deren Feststellung folglich der Mitwirkungspflicht unterliegt (vgl. E. 3.5 hiervor). Der Vorinstanz kann mit Blick auf die Sachverhaltsermittlung in Bezug auf den Fall "C.________ Ltd." jedenfalls keine Willkür vorgeworfen werden.