Citation: 4C.86/2002 01.07.2002 E. 1

Im Berufungsverfahren ist das Bundesgericht an die tatsächlichen Feststellungen der letzten kantonalen Instanz gebunden, wenn sie nicht offensichtlich auf Versehen beruhen, unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen (Art. 63 Abs. 2 OG) oder zu ergänzen sind (Art. 64 OG). Liegen solche Ausnahmen vor, so hat die Partei, die den Sachverhalt berichtigt oder ergänzt haben will, dies im Einzelnen darzutun und mit Aktenhinweisen zu belegen (Art. 55 Abs. 1 lit. d OG; BGE 115 II 484 E. 2a mit Hinweisen). Auf die Berufung ist insoweit nicht einzutreten, als der Kläger den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz widerspricht, ohne zugleich substanziierte Rügen im Sinne der genannten Ausnahmen zu erheben. Dies gilt insbesondere für die Rüge des Klägers, es spreche nichts dafür, dass die Beklagte, im Gegensatz zum angefochtenen Urteil, davon ausgehen durfte, mit der Auswechslung des Kessels sei auch die Schadensursache behoben. Der Kläger beanstandet die Feststellung der Vorinstanz, die Y.________ AG habe der Beklagten mitgeteilt, der defekte Heizkessel weise einen Materialfehler auf. Damit übt er unzulässige Kritik an der Beweiswürdigung der Vorinstanz.