Citation: 8C_38/2008 05.08.2008 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat in pflichtgemässer Würdigung der gesamten Aktenlage mit nachvollziehbarer Begründung erkannt, dass der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf Taggelder zur Förderung der selbstständigen Erwerbstätigkeit hat, weil er seine Arbeitslosigkeit durch Kündigung des letzten Arbeitsverhältnisses mit der Firma X.________ selber verschuldet habe. Ferner habe er die Taggelder erst beantragt, als sich die Bereitstellung der erforderlichen Mittel für den Hotelbetrieb verzögert habe, mithin zu einem Zeitpunkt, in welchem die Planungsphase bereits abgeschlossen gewesen sei. 3.2 Die Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen diese Betrachtungsweise nicht in Zweifel zu ziehen. Die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz sind nicht mangelhaft im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG und die rechtliche Würdigung ist bundesrechtskonform. Der Einwand des Versicherten, es bestehe kein "direkter" Kausalzusammenhang zwischen der Kündigung seiner letzten Arbeitsstelle und seiner Arbeitslosigkeit, weil nicht die Auflösung des Arbeitsverhältnisses, sondern erst die Absage der Bank, eine Hypothek für die Übernahme des Hotels zu finanzieren, die Arbeitslosigkeit herbeigeführt habe, ändert daran nichts. Der Beschwerdeführer hat seine letzte Anstellung gekündigt, weil er eine selbstständige Erwerbstätigkeit aufnehmen wollte. Dieses Ziel verfolgte er nach Beendigung der unselbstständigen Erwerbstätigkeit weiter und er liess sich auch durch die verzögerte Finanzierung seines Hotelprojekts durch die Bank nicht davon abbringen. Insbesondere fasste er zu keiner Zeit ins Auge, vorüber-gehend wieder eine Stelle zu suchen. Die Verzögerung der Bankenfinanzierung stellt allerdings kein Risiko dar, welches die Arbeitslosenversicherung durch Ausrichtung von Förderungsbeiträgen aufzufangen hätte. Wenn im angefochtenen Gerichtsentscheid somit davon ausgegangen wird, dass die (zunächst) ausgebliebenen Kredite keine Unterbrechung des Kausalzusammenhangs bewirkten, lässt sich dies nicht beanstanden. Da demzufolge eine der Anspruchsvoraussetzungen für Förderungstaggelder fehlt, ist entgegen der Ansicht des Versicherten unerheblich, ob es konkret um einen Hypothekar- oder Investitionskredit ging und ob die Planungsphase im Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs um Ausrichtung von Taggeldern zur Förderung der selbstständigen Erwerbstätigkeit bereits abgeschlossen war. Im Lichte der weder offensichtlich unrichtigen noch unvollständigen Tatsachenfeststellung im angefochtenen Entscheid durfte das kantonale Gericht, ohne Bundesrecht zu verletzen, die Ablehnung des Anspruchs auf Förderungstaggelder bestätigen.