Citation: 1C_227/2015 E. 5.4

5.4. Mit der Stellungnahme der kantonalen Denkmalpflege liegt eine schriftliche Begründung für den Abbruch vor. Im Übrigen schreibt das kommunale Recht nicht vor, dass ein Abbruch nur nach Einholung eines entsprechenden Fachberichts zulässig ist. Vielmehr ist, wie erwähnt (vgl. E. 3.2 hiervor), der Beizug der kantonalen Denkmalpflege gemäss Art. 32 BauG/Fläsch nicht obligatorisch. Insoweit erweist sich die Beschwerde als unbegründet. Die kantonale Denkmalpflege stellt in ihrem Schreiben vom 2. Juli 2013 entscheidend darauf ab, dass das neue Bauprojekt das als Fremdelement erscheinende Mehrfamilienhaus auf der Parzelle Gbbl. Nr. 842 gestalterisch in den Siedlungsbereich zu integrieren vermöge. Diesen Aspekt, auf welchen der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde nicht eingeht, durfte die Gemeinde im Rahmen ihrer Interessenabwägung stark gewichten. Des Weiteren hat der Bauberater der Denkmalpflege auch Einfluss auf die Detailgestaltung und die Materialwahl genommen. Indem die Vorinstanz mit dem angefochtenen Urteil die Auffassung der Gemeinde bestätigt hat, dass die Gestaltungskriterien von Art. 52 BauG/Fläsch erfüllt sind, hat sie kein Bundesrecht verletzt. Der örtlichen Baubewilligungsbehörde kommt bei der Anwendung und Auslegung der kommunalen Gestaltungsvorschrift von Art. 52 BauG/Fläsch ein Ermessensspielraum zu. Beruht der kommunale Entscheid auf einer vertretbaren Würdigung der massgebenden Umstände und steht er in Einklang mit dem übergeordneten Recht, so ist er von den Rechtsmittelbehörden zu schützen. Dies ist, wie von der Vorinstanz dargelegt (E. 5.3.2 hiervor), vorliegend der Fall. Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang vorbringt, die Firsthöhe von 13,94 m des höheren der beiden projektierten Gebäude sei "nicht akzeptabel", ist ihm zu entgegnen, dass damit die Bestimmung von Art. 13 BauG/Fläsch, wonach die Gebäudehöhe in der Kernzone maximal 14 m betragen darf, eingehalten ist. Zusammenfassend liegt auch insoweit keine willkürliche Anwendung kommunalen Rechts vor.