Citation: 2C_732/2022 E. 5.5.3

5.5.3. Die Vorinstanz berücksichtigte ferner, dass der Beschwerdeführer und seine Ehefrau über keine gemeinsame Sprache verfügten und anlässlich ihrer getrennten Befragungen auffällige Erinnerungslücken zu prägenden Sachverhalten, wie namentlich ihrem Kennenlernen und ihrer Hochzeit, gezeigt hätten. So habe der Beschwerdeführer weder das genaue Datum der Trauung noch die Namen der Schwiegereltern oder die Konfession seiner Ehefrau angeben können. Die Ehefrau habe ihrerseits das genaue Geburtsdatum des Beschwerdeführers nicht nennen können. Ferner habe sie namentlich nicht gewusst, wie ihre Schwiegermutter heisse, wie viele Geschwister der Beschwerdeführer habe oder dass er mehrfach vorbestraft sei und bereits früher in der Schweiz gelebt habe. Schliesslich hätten die Ehegatten unterschiedliche Angaben zu den Trauzeugen gemacht (vgl. E. 4.1.2 des angefochtenen Urteils).