Citation: BGE 150 V 410 E. 10.2

Das mit der Invaliditätsbemessung verfolgte und in der Rechtsprechung zu Art. 16 ATSG abgebildete Bemühen um ein möglichst konkretes, fallbezogenes Ergebnis (vgl. E. 9.5.1 oben) hat mit der jüngsten Revision des IVG keine Einschränkung erfahren. Ebenso steht die vom formellen Gesetzgeber bekräftigte und der bisherigen Rechtsprechung zugrunde liegende Notwendigkeit von Korrekturfaktoren allseits ausser Frage, dies vor dem Hintergrund, dass sich die in den Lohnstatistiken erfassten Zentralwerte nicht "tel quel", mithin unkorrigiert und unbesehen der konkreten Fallumstände als Invalideneinkommen verwenden lassen (vgl. bereits BBl 2017 2668; vgl. ferner FF 2017 2493/f sowie FF 2017 2324/i; E. 9.3, 9.4.3, BGE 150 V 410 S. 436 9.5.3.5.2 oben). Dies bestätigt nicht zuletzt eindrücklich die im Nachgang zur Motion