Citation: 2C_390/2021 E. 4.1

4.1. Aus dem vorinstanzlichen Urteil ergibt sich sachverhaltlich Folgendes: Offenbar hatten der Beschwerdeführer und seine Ehefrau bereits anfangs der 2000-Jahre Schulden, weshalb sie 2003 verwarnt wurden. Im Jahre 2009 hat der Beschwerdeführer zwei Unternehmen gegründet: am 26. August 2009 das Einzelunternehmen "C.________" und am 14. April 2009 die GmbH "D.________ GmbH". Über jene wurde am 15. Februar 2011 und über diese am 4. November 2014 der Konkurs eröffnet. Der Betreibungsregisterauszug vom 10. Juni 2020 enthält 24 nicht getilgte Verlustscheine aus Pfändungen der letzten 20 Jahre im Gesamtbetrag von über Fr. 115'000.--. Im Januar und Februar 2020 sind zudem Pfändungen für Forderungen im Betrag von zusammen rund Fr. 5'700.-- und im Mai 2020 von über Fr. 3'000.-- erfolgt. Die Vorinstanz folgert aus dem Betreibungsregisterauszug, dass der Beschwerdeführer nicht zahlungswillig sei. Erschwerend sei, dass es sich um öffentlich-rechtliche Forderungen wie Steuern und Krankenkassenprämien handle. Dass er die immensen Schulden mit seinem Bruttolohn von Fr. 5'200.--/Monat tilgen könne, sei auch nicht realistisch. Zu würdigen sei auch, dass er im Jahre 2003 bereits wegen Schuldenwirtschaft verwarnt worden sei. Trotz dieser Verwarnung habe sich der Beschwerdeführer weiterhin massiv verschuldet und mittlerweile lägen Verlustscheine in Höhe des fast Zehnfachen vor. Vor diesem Hintergrund sei die Mutwilligkeit zu bejahen.