Citation: 8C_360/2023 E. 4.2.2

4.2.2. Im Übrigen ist unbestritten und bereits im ZMB-Gutachten vom 12. November 2013 erwähnt, dass die zu erwartende Zunahme der frakturbedingten Arthrosen zu weiteren ärztlichen Konsultationen führen werde. Dementsprechend hat die Vorinstanz auf in der Folge notwendig gewordene schmerzbedingte Interventionen (Infiltrationen), die auch dem Erhalt der Erwerbsfähigkeit dienten, hingewiesen und erkannt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin einen Anspruch auf Pflegeleistungen und Kostenvergütungen nach Art. 21 UVG habe. Nichts anderes ergibt sich aus den neu aufgelegten Berichten des Schmerzambulatoriums der Universitätsklinik V.________ vom 3. April, 19. April und 16. Mai 2023, soweit es sich dabei nicht ohnehin um unzulässige Noven im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG handelt.