Citation: 8C_72/2024 E. 6.2

6.2. Die Beschwerdeführerin zeigt zum einen nicht auf, inwiefern die angeblich zu Unrecht nicht berücksichtigten massgebenden Wohnverhältnisse zu einer anspruchserheblichen abweichenden Einschätzung der invaliditätsbedingten Einschränkungen im Haushaltsbereich geführt hätten. Zum anderen setzt sie sich mit der einlässlichen vorinstanzlichen Würdigung des Haushaltabklärungsberichtes nicht sachbezüglich auseinander (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Gemäss angefochtenem Urteil war die Beschwerdeführerin laut Haushaltabklärungsbericht basierend auf der Trennungsvereinbarung vom 20. April 2021 verpflichtet, die damals bewohnte eheliche Liegenschaft spätestens bis Ende November 2021, also rund zwei Monate nach den Erhebungen anlässlich der Haushaltabklärung, zu verlassen und in eine eigene Wohnung zu ziehen, weshalb die ausschlaggebenden persönlichen Verhältnisse nach Aktenlage damals bekannt waren. Zudem steht fest, dass sich die Beschwerdeführerin weigerte, die Haushaltabklärung in ihrem damals bewohnten ehelichen Haus oder in den Räumlichkeiten der IV-Stelle durchführen zu lassen, sondern verlangte, diese Abklärungen im Beisein und in der Praxis ihres Hausarztes Dr. med. B.________ vorzunehmen. Die Vorinstanz setzte sich mit den im Wesentlichen bereits im kantonalen Beschwerdeverfahren erhobenen Einwänden gegen den Beweiswert des Haushaltabklärungsberichts einlässlich auseinander und legte schlüssig dar, weshalb darauf abzustellen sei. Die Beschwerdeführerin zeigt mit Blick auf die Erwägungen des angefochtenen Urteils nicht auf, inwiefern das kantonale Gericht den Haushaltabklärungsbericht in Verletzung von Bundesrecht gewürdigt habe.