Citation: U 23/03 09.05.2003 E. 2

Fest steht und unbestritten ist, dass die Winterthur der Beschwerdeführerin nach dem Unfall vom 1. September 1994 - abgesehen von einer vorübergehenden Phase der vollen Arbeitsfähigkeit vom 4. März bis zum 22. Mai 1995 - mindestens bis Ende August 1996 die gesetzmässigen Taggeldleistungen von Fr. 80.60 pro Tag bei 100%iger Arbeitsunfähigkeit und von Fr. 40.30 pro Tag bei 50%iger Arbeitsunfähigkeit erbrachte und den entsprechenden Taggeldansatz nach Art. 15 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 17 UVG sowie Art. 22 Abs. 3 UVV zutreffend auf der Grundlage eines versicherten Jahresverdienstes von Fr. 36'775.- (gemäss Angaben in der Unfallmeldung UVG vom 26. September 1994) ermittelte. Die Beteiligten sind sich sodann einig darüber, dass ab 1. November 1999 für die restliche Taggeldlaufzeit bis Ende Mai 2000 in Bezug auf die angestammte Tätigkeit von einer hypothetischen Ausweitung des Arbeitspensums auf 100 % auszugehen ist, wie dies die Vorinstanz richtig erkannte. Denn die Beschwerdeführerin hätte im Zeitpunkt, in welchem ihre Ehe geschieden wurde (Scheidungsurteil des Bezirksgerichts Z.________ vom November 1999), ihren Beschäftigungsgrad ohne Unfallfolgen auf ein volles Arbeitspensum ausgeweitet (vgl. RKUV 1994 Nr. U 201 S. 272 Erw. 3a in fine) angesichts der Tatsache, dass die gemeinsame unmündige Tochter mit Scheidungsurteil unter die alleinige elterliche Gewalt des Ehemannes gestellt und die Versicherte hiefür sogar zur Leistung von Unterhaltsbeiträgen verpflichtet wurde.