Citation: U 527/06 24.09.2007 E. 2

Streitig und zu prüfen ist letztinstanzlich vorab, ob die Beschwerdegegnerin über ihre mit Schreiben vom 15. April 2004 eröffnete Leistungsablehnung formell zu verfügen hat. Vorinstanz und Unfallversicherer lehnen dies im Wesentlichen mit der Begründung ab, dass der Mitteilung vom 15. April 2004, mit welcher die SUVA ihre Leistungspflicht verneint hatte, materiell Verfügungscharakter zukomme. Auf dieses Schreiben habe der Beschwerdeführer erst über neun Monate später - durch Ersuchen seines Rechtsvertreters um Erlass einer einsprachefähigen Verfügung vom 8. Februar 2005 - reagiert. Eine solch lange Dauer des Zuwartens könne praxisgemäss nicht mehr anders interpretiert werden, als dass sich der Versicherte zwischenzeitlich mit der getroffenen Regelung abgefunden gehabt habe. Namentlich sei die nach den Umständen angemessene Überlegungs- und Prüfungsfrist längst abgelaufen gewesen.