Citation: 2C_202/2016 E. 1

Der 1954 geborene deutsche Staatsangehörige A.________ reiste am 1. November 2002 zur Erwerbstätigkeit in die Schweiz ein; er erhielt zunächst gestützt auf das FZA eine EU/EFTA-Kurzaufenthalts- und am 1. September 2004 eine Aufenthaltsbewilligung. Am 17. September 2009 wurde ihm die Niederlassungsbewilligung EU/EFTA erteilt. Er wurde 2010 von der IV als 100 % arbeitsunfähig in seinem angestammten Arbeitsbereich (Bodenleger) erklärt, hingegen für 100 % arbeitsfähig in einer adaptierten Tätigkeit, weshalb der Invaliditätsgrad bloss 13 % betrage. Auf ein zweites IV-Gesuch wurde mangels Veränderung der Gegebenheiten nicht eingetreten. Er bezog Arbeitslosengelder, war teilweise (September 2010 bis März 2012) im zweiten Arbeitsmarkt tätig und bezieht seit 1. Juni 2013 durchgehend Sozialhilfe. Am 22. April 2015 stellte das Migrationsamt des Kantons Thurgau das Erlöschen der Niederlassungsbewilligung nach Art. 61 Abs. 2 fest, weil sich der Lebensmittelpunkt von A.________ in Deutschland befinde, in der Gemeinde U.________ in V.________; dort lebe seine Ehefrau und sei als Lehrerin tätig; er sei auch in dieser Gemeinde gemeldet und im Personalausweis sei diese deutsche Gemeinde als Wohnsitz verzeichnet. Zusätzlich wurde festgehalten, dass die Arbeitnehmereigenschaft dahingefallen sei, und auf den Sozialhilfebezug hingewiesen; auch die Voraussetzungen für einen erwerbslosen Aufenthalt seien nicht erfüllt. Den gegen diese Verfügung erhobenen Rekurs wies das Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau am 1. September 2015 ab. Das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau hiess die gegen den Departementsentscheid erhobene Beschwerde nur insofern teilweise gut, als das Departement die unentgeltliche Rechtspflege für das Rekursverfahren verweigert hatte; im Übrigen wies es die Beschwerde ab. A.________ reichte am 1. März 2016 beim Bundesgericht Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 10. Februar 2016 ein. Er beantragt die Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz. Am 11. März 2016 reichte er fristgerecht ein vollständiges Exemplar des angefochtenen Entscheids sowie Unterlagen ein.