Citation: 4A_142/2023 E. A

A.________ (Versicherter, Beschwerdeführer) verfügte bei der B.B.________ AG (Versicherung, Beschwerdegegnerin) unter anderem über eine Spitalzusatzversicherung nach dem VVG (SR 221.229.1) in Form der X.________ halbprivate Spitalabteilung (nachfolgend: Zusatzversicherung 1). Per 1. Januar 2019 wechselte er in das Produkt Y.________ "Halbprivat" (nachfolgend: Zusatzversicherung 2). Am 19. Januar 2021 ersuchte die Klinik C.________ (nachfolgend: Klinik) die B.A.________ AG um Kostengutsprache für einen stationären Aufenthalt des Versicherten von ca. sieben Tagen ab 11. Februar 2021. Gleichentags teilte die B.A.________ AG der Klinik mit, sie übernehme die Kosten für leistungspflichtige Behandlungen, die medizinisch indiziert, zweckmässig und wirtschaftlich seien. Als Zusatzinformation hielt sie fest, es bestehe für die Zusatzversicherung 2 kein Tarifvertrag betreffend die Klinik. Daher gingen alle Mehrkosten ausserhalb der Leistungen der Grundversicherung zu Lasten des Versicherten. Mit Schreiben vom 21. Januar 2021 teilte die B.A.________ AG dem Versicherten im Wesentlichen mit, sie führe gemäss Ziff. 3 ihrer Zusätzlichen Versicherungsbedingungen (ZVB) eine Liste mit Spitälern und Belegärzten ohne Kostendeckung. Die Klinik sei auf dieser Liste aufgeführt, da die Versicherung keinen Tarifvertrag für die halbprivate/ private Abteilung habe abschliessen können. Sie werde sich (einzig) aus der Grundversicherung an den Kosten für die allgemeine Abteilung beteiligen. Für den Fall, dass er sich ohne Mehrkosten behandeln lassen wolle, verwies sie den Versicherten auf die Möglichkeit, sich in einem ihrer Vertragsspitäler behandeln zu lassen. Vom 11. bis 17. Februar 2021 begab sich der Versicherte in stationäre Behandlung in die Klinik, wofür ihm Fr. 16'524.60 in Rechnung gestellt wurden. In der Folge ersuchte er (bzw. die Klinik) die Versicherung erfolglos um Kostenübernahme.