Citation: 6B_839/2008 16.01.2009 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, für die Arbeitsstelle bei der "A.________ GmbH, E.________/L.________" existiere erst seit dem 1. Oktober 2008 ein schriftlicher Arbeitsvertrag. Dem Ergebnisprotokoll Standortgespräch vom 17. April 2008 (mit Datum vom 15. Mai 2008), das im Verfahren vor der Vorinstanz aufgelegt worden sei, könne entnommen werden, dass er einen Arbeitsvertrag zu 25% bei Herrn L.________, A.________, in E.________ habe. Der Vorinstanz sei also bekannt gewesen, dass er über einen Teilzeit-Arbeitsvertrag verfüge. Aufgrund der besonderen Umstände sei er nicht in der Lage gewesen, weitergehend im Verfahren mitzuwirken, als er dies getan habe. Die neuen Urkunden hätten nicht früher eingereicht werden können. Zudem habe die Dienststelle den Ausgang eines hängigen Verfahrens gegen den Beschwerdeführer abwarten wollen. Faktisch sei das Verfahren sistiert worden, wovon auch er ausgegangen sei. Er habe annehmen dürfen, dass er - nach längerer Zeit - im Hinblick auf den Entscheid nochmals Gelegenheit erhalten würde, die aktuelle Situation darzulegen. Bei der Frage, ob Normalvollzug oder Vollzug im Arbeitsexternat angeordnet werde, handle es sich um einen Entscheid mit schwerwiegenden Folgen für den Betroffenen. Dass die Vorinstanz das Verhalten der Dienststelle geschützt und alleine wegen behaupteter mangelnder Mitwirkung einen ablehnenden Entscheid gefällt habe, sei qualifiziert unangemessen, beruhe auf überspitztem Formalismus und sei im Ergebnis derart stossend, dass der Entscheid wegen Willkür und Ermessensmissbrauch aufgehoben werden müsse. 3.2 In Bezug auf die Schriftensperre macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe nichts vorgebracht, woraus sich die Notwendigkeit der Schriftensperre zur Sicherung des Strafvollzugs ergebe. 3.3 Der Beschwerdeführer rügt schliesslich, indem die Vorinstanz fälschlicherweise von einem fehlenden Arbeitsvertrag ausgehe, habe sie sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zu Unrecht abgewiesen. Das Verfahren sei aus den von ihm dargelegten Gründen nicht aussichtslos und die Bedürftigkeit erstellt gewesen.