Citation: 6B_173/2016 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer rügt, der Gutachter halte zweierlei fest. Einerseits, dass aufgrund seines Störungsbildes nicht eine stationäre, sondern eine strafvollzugsbegleitende ambulante Massnahme mit Einzel- und Gruppentherapien in hoher Frequenz geeignet sei. Andererseits, dass gegenüber einer ambulanten Behandlung eine stationäre Massnahme die Vorteile der milieutherapeutischen Komponente und intensiveren Verhaltensbeobachtung habe. Gerade diese Art der Behandlung habe sich aber - wie der Gutachter feststelle - in der Vergangenheit nicht bewährt. Aus dem Gutachten ergebe sich nichts, was diese Feststellung relativieren würde. Dass der Gutachter eine ambulante Therapie nur für den Fall empfohlen haben soll, dass die frühere Behandlung als gescheitert anzusehen sei, treffe nicht zu und sei willkürlich. Der Gutachter begründe nicht schlüssig, weshalb er im Ergebnis dennoch eine stationäre Massnahme empfehle. Dieser Schlussfolgerung könne demnach nicht gefolgt werden. Der Beschwerdeführer rügt zudem, dass das Sicherheitsbedürfnis der Öffentlichkeit bei der Frage, ob eine therapeutische Massnahme geeignet und erforderlich ist, nicht von Bedeutung sei.