Citation: 8C_682/2010 29.11.2010 E. A

Die 1950 geborene S.________ war Rezeptionistin bei der Firma C.________ (Schweiz) AG und bei der Helsana Unfall AG (nachfolgend Helsana) obligatorisch unfallversichert. Am 9. Oktober 2007 stolperte sie zu Hause über ein Kabel und schlug mit dem rechten Knie auf dem Boden auf. Der erstbehandelnde Hausarzt Dr. med. F.________, Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte am 30. Mai 2008 einen Status nach Kniekontusion und Meniskusverletzung rechts; initial habe eine Kontusion im rechten Kniegelenk mit Hämatobursa bestanden. Seit 14. Mai 2008 hatte die Versicherte nach normalem Gehen plötzliche Knieschmerzen rechts. Am 26. Mai 2008 erfolgte im Trauma-Zentrum I.________ eine arthroskopische Teilmeniskektomie rechts mit folgender Diagnose: radiäer Meniskusriss im Hinterhorn medial rechts. Mit Verfügung vom 20. Juni 2008 verneinte die Helsana die Leistungspflicht für das seit Mai 2008 geklagte Knieleiden rechts, da es nicht Folge des Unfalls vom 9. Oktober 2007 sei; die Behandlung der Unfallfolgen sei seit Dezember 2007 abgeschlossen. An dieser Verfügung hielt sie mit Einspracheentscheid vom 20. August 2008 fest.