Citation: 8C_933/2008 27.04.2009 E. 4.1

4.1.1 Die Vorinstanz stellte fest, dass sich der Versicherte gemäss einem mit der Q.________ AG abgeschlossenen Agenturvertrag ab 3. März 2007 zunächst als nebenberuflich tätiger "Beraterassistent" und ab 1. Juni 2007 hauptberuflich als Agent verpflichtete, wobei ihm untersagt war, einer weiteren erwerblichen Beschäftigung, die in Widerspruch zu dieser Tätigkeit stand, nachzugehen. Dafür betrieb er gemäss Antragsformular auf Arbeitslosenentschädigung einen ganztägigen Aufwand (vor- und nachmittags sowie abends). Zudem nahm er ausweislich der Akten an den Informationsveranstaltungen des RAV vor allem aus zeitlichen Gründen nicht teil. Gestützt auf diese Feststellungen gelangte die Vorinstanz zum Schluss, neben der grossen zeitlichen Belastung bei der Q.________ AG sei es dem Versicherten offensichtlich nicht mehr möglich gewesen, anderen Verpflichtungen nachzukommen, weshalb die Vermittlungsfähigkeit zu verneinen sei. 4.1.2 Der Beschwerdeführer bringt im Wesentlichen vor, die Vorinstanz habe den Begriff der Vermittlungsfähigkeit falsch oder willkürlich ausgelegt. Er sei seit 26. September 2006 ohne Job gewesen und habe inner- als auch ausserhalb der Bankenbranche neben eigenen Bemühungen auch mit Hilfe von Personalberatern und -vermittlern nach einer Neuanstellung gesucht. Entsprechende Beweismittel habe er dem kantonalen Gericht vorgelegt. Nach einem halben Jahr erfolgloser intensiver Arbeitssuche habe er sich entschlossen, bei der Q.________ AG eine berufsbegleitende Weiterbildung zu absolvieren, deren Ziel gewesen sei, den vom Bund anerkannten Fachausweis als Allfinanzberater zu erwerben. Den mit der Q.________ AG abgeschlossenen Agenturvertrag hätte er gestützt auf Art. 404 OR jederzeit auflösen können. Insgesamt sei an seiner Vermittlungsfähigkeit weder in objektiver noch subjektiver Hinsicht zu zweifeln.