Citation: 6B_755/2017 E. 1.3

1.3. Soweit der Beschwerdeführer dem Bundesgericht beantragt, ihn bedingt aus der Verwahrung zu entlassen, ist festzuhalten: Die bedingte Entlassung setzt eine günstige Prognose bezüglich des künftigen Verhaltens voraus. Es gilt ein strenger Massstab zur Beurteilung der Entlassung. Es muss eine entsprechend hohe Wahrscheinlichkeit bestehen, dass sich der Verurteilte in Freiheit bewähren wird (BGE 142 IV 56 E. 2.4; 136 IV 165 E. 2.1.1; 134 IV 121 E. 3.4.3). Die Entlassungsprognose hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Neben allfälligen Erfahrungen mit Vollzugslockerungen sind das Vollzugsverhalten, die Verarbeitung der Straftaten und die zukünftige Lebenssituation zu berücksichtigen. Die Entlassung unmittelbar aus einer Verwahrung in die Freiheit ist praktisch kaum denkbar (Urteile 6B_1312/2016 vom 22. Juni 2017 E. 3.3.1 und 6B_147/2017 vom 18. Mai 2017 E. 3.1). Therapiearbeit im Strafvollzug liegt nicht im Belieben des Insassen. Dieser ist vollzugsrechtlich dazu verpflichtet (Urteil 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 5.6). Die Weigerung, an Resozialisierungsmassnahmen "aktiv mitzuwirken" (Art. 75 Abs. 4 StGB), ist als negatives Prognoseelement zu gewichten (Urteil 6B_240/2017 vom 6. Juni 2017 E. 1.5.4). Wie die Vorinstanz ausführt, liegen dissoziale Persönlichkeitsstörung und homosexuelle Pädophilie unverändert vor. Der Beschwerdeführer ist nicht bereit, sich mit seiner Delinquenz auseinanderzusetzen. Es besteht ein hohes Rückfallrisiko. Er lehnt die angebotene und empfohlene Gruppentherapie ab (Urteil S. 8). Das wird in der Beschwerde nicht bestritten.