Citation: 1A.123/2002 22.10.2002 E. 1.6

1.6.1 Der Beschwerdeführer macht schliesslich geltend, die ihm auferlegte Gerichtsgebühr von Fr. 5'000.-- verletze das Willkürverbot im Sinne von Art. 9 BV. Das Verwaltungsgericht habe die Streitsache nur summarisch und ohne materielle Sachverhaltsermittlung beurteilt. Das im Zusammenhang mit der Gebührenhöhe erwähnte Streitinteresse habe nicht er zu vertreten und es stünden seinerseits auch keine finanziellen Interessen auf dem Spiel. Die Rüge allgemeiner Rechtsverletzungen sei legitim und sollte nicht mit überhöhten Gerichtskosten verhindert werden. 1.6.2 Gemäss § 40 lit. b Verwaltungsrechtspflegegesetz vom 24. Mai 1959 (VRG; GS 175.2) regelt das Verwaltungsgericht (Gesamtgericht) die Gebühren, Kosten und Entschädigungen durch Verordnung. Der angefochtene Kostenentscheid des Verwaltungsgerichts stützt sich demnach offensichtlich auf kantonales Recht. Er ist somit nicht eine auf öffentliches Recht des Bundes gestützte Verfügung im Sinne von Art. 5 VwVG und kann deshalb nicht selbstständig mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde angefochten werden. Da auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Sachentscheid des Verwaltungsgerichts aus den vorerwähnten Gründen nicht eingetreten werden kann, ist auch der Kostenentscheid nicht mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anfechtbar (BGE 122 II 274 E. 1b/bb S. 278). 1.7 Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann somit nicht eingetreten werden. Dass der Beschwerdeführer allein dieses Rechtsmittel ergriffen hat, schadet ihm jedoch nicht, sofern auch die Erfordernisse der staatsrechtlichen Beschwerde erfüllt sind und die eingereichte Rechtsschrift als solche behandelt werden kann (BGE 116 Ib 169 E. 1 S. 171 mit Hinweisen). Es ist somit zu prüfen, ob die Eingabe des Beschwerdeführers diese Voraussetzungen erfüllt.