Citation: 6B_1222/2016 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, es handle sich um ein Sonderdelikt, da nur Gründer, Inhaber oder Gesellschafter Täter sein könnten. Auch sei die Eintragung nicht unwahr, da die Angaben über das Aktienkapital im Zeitpunkt der logischen Gründungssekunde richtig gewesen seien; denn die neue AG habe bei der Bank jederzeit das hinterlegte Geld abrufen können. Zudem handle es sich auch nicht um Tatsachen, die geeignet seien, andere zu einer schädigenden Vermögensverfügung zu veranlassen, da jedermann wisse, dass das Gründungskapital im Moment der Gründung vorhanden sei und mehr nicht. Schliesslich werde ihm kein Vorsatz nachgewiesen.