Citation: 1C_368/2019 E. 10.2

10.2. Die Beschwerdeführerin rügt, die Anerkennung eines wesentlichen Situationswerts sei unhaltbar. Ob und wie die Fassaden von 1904 auf den Zustand von 1821 Bezug nehmen, sei nicht ersichtlich und für den Laien jedenfalls nicht ablesbar. Der von der Vorinstanz angeführten Belegstelle im Amtsgutachten lasse sich dazu nichts entnehmen. Da das streitbetroffene Haus in seiner heutigen Erscheinung bereits einem Ersatzbau gleichkomme, könne ein erneuter Ersatzneubau ebenfalls den Eingang zum historischen Ortskern anzeigen, wenn in Anwendung von Art. 8 Abs. 1 BZO die wesentlichen Fassadenelemente beibehalten würden. Die weiteren Elemente des Situationswerts könnten auch von einem Ersatzneubau nach Art. 8 Abs. 1 BZO gewährleistet werden, worauf die Vorinstanz hingewiesen habe.