Citation: 1A.108/2002 02.10.2002 E. 5

5.1 Der Beschwerdeführer bestreitet die ihm vorgeworfene Bösgläubigkeit. So habe er aufgrund des Urteils des Verwaltungsgerichts vom 1. Mai 1997 die Wasserfläche in der Senke im Y.________gebiet wieder verkleinert und somit von sich aus den vorherigen Zustand wieder hergestellt. Die erwähnten Baustopps hätten die noch nicht bewilligte Teicherweiterung betroffen. Heute könne der Damm nur noch im Zusammenhang mit der Begradigung des Hirschgeheges gesehen werden. Hierfür habe die Behörde seinerzeit keine Bewilligung verlangt. Hinzu komme, dass in der Gegend immer wieder grössere Geländeveränderungen ohne Bewilligungen vorgenommen worden seien. Er habe mithin davon ausgehen dürfen, die Geländeraufschüttungen seien für sich allein nicht bewilligungspflichtig. Auch in der Senke X.________ hätten die 1990 verfügten Baustopps lediglich den Aushub betroffen, jedoch nicht die Aufschüttung der Zufahrtsstrasse. Gegen den Aushub im Zusammenhang mit der Sanierung des Jauchetroges seien die Behörden nicht eingeschritten. 5.2 Die Ausführungen des Beschwerdeführers sind unglaubwürdig. So wurde er bereits am 16. September 1982 vom Gemeinderat aufgefordert, für die Terrainveränderungen im Y.________ ein Baugesuch einzureichen. Zudem verfügte der Gemeinderat einen Baustopp. Im Oktober 1993 musste der Gemeinderat im Y.________ erneut einen Baustopp anordnen, da der Beschwerdeführer die Teiche zu einem einzigen Teich umgestaltete und den Damm erhöhte. Das nachträgliche Baugesuch wies der Gemeinderat am 30. Mai 1994 ab, und er verfügte die Wiederherstellung. Auch als der Beschwerdeführer in der Senke X.________ einen Teich mit Terrainanpassung erstellen wollte, wies ihn der Gemeinderat darauf hin, dass diese Arbeiten baubewilligungspflichtig seien. Trotz fehlender Bewilligung begann der Beschwerdeführer auch dort mit den Arbeiten. Abermals war der Gemeinderat veranlasst, einen Baustopp anzuordnen. Erneut missachtete der Beschwerdeführer diese Anordnung und musste mündlich zur Einhaltung angehalten werden. Wenn er heute ausführt, der Damm im Gebiet Y.________ könne nur noch im Zusammenhang mit der Begradigung des Hirschgeheges gesehen werden, ist ihm entgegenzuhalten, dass er den Damm auch zur Schaffung einer Flachwasserzone aufgeschüttet hat. Er wusste jedoch seit 1982/1983, dass für die Arbeiten sowohl im Y.________ als auch in der Senke X.________ Baubewilligungen nötig waren. Unter diesen Umständen muss der Beschwerdeführer als bösgläubig bezeichnet werden.