Citation: 1A.187/2005 09.12.2005 E. 5.2

5.2. Nach der Rechtsprechung kann sich bei der Herausgabe von Kontounterlagen auf Art. 2 IRSG berufen der Angeschuldigte, der sich auf dem Gebiet des ersuchenden Staates befindet, sofern er konkret der Gefahr einer Verletzung seiner Verfahrensrechte ausgesetzt ist (BGE 130 II 217 E. 8.2 S. 227 f., mit Hinweis). Von den Beschwerdeführern könnte somit nur der Beschwerdeführer 1 eine Verletzung von Art. 2 IRSG geltend machen, sofern er noch am leben wäre. Wäre er, wie die Beschwerdeführer vorbringen, verstorben, könnte auf die Rüge nicht eingetreten werden. Wie es sich damit verhält, kann auch im vorliegenden Zusammenhang offen bleiben, da das Vorbringen aus folgenden Erwägungen unbegründet wäre.