Citation: 8C_190/2023 E. 4.3

4.3. Aus dem Einwand, es sei nicht nachgewiesen, dass der Beschwerdeführer bereits ab 2001 eine 100%ige Erwerbstätigkeit ausgeübt habe, lässt sich ebenfalls nichts zu seinen Gunsten ableiten. Die Vorinstanz legte einlässlich dar, aus welchen Gründen auf die gutachterliche Einschätzung einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten und in einer Verweistätigkeit seit dem Jahr 2001 abgestellt werden kann. Ob der Beschwerdeführer seine uneingeschränkte Leistungsfähigkeit bereits ab Dezember 2001 in einem Vollzeitpensum umsetzte oder ob er seine Erwerbstätigkeit in den Folgejahren erst allmählich steigerte, ist für die Invaliditätsbemessung nicht relevant. Denn mit Blick auf die 100%ige Arbeitsfähigkeit auch im angestammten Tätigkeitsbereich bestand unabhängig von den damaligen Arbeitspensen (und den erwirtschafteten Einkünften) klarerweise keine Invalidität und deshalb auch kein Anspruch auf eine Invalidenrente mehr.