Citation: 4A_491/2022 E. 5.4

5.4. Das Obergericht kam somit zusammengefasst zu folgendem Ergebnis: Die Beschwerdeführerinnen hätten nicht glaubhaft machen können, dass die strittigen Behauptungen 1-3 - sollte die Beschwerdegegnerin diese dereinst effektiv äussern - unwahr und damit unlauter wären. Folglich sei die Begründetheit ihres auf Art. 9 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 3 Abs. 1 lit. a UWG gestützten Begehrens in der Hauptsache nicht hinreichend dargetan. Die Anordnung vorsorglicher Massnahmen falle ausser Betracht (Art. 261 Abs. 1 lit. a ZPO).