Citation: 6B_521/2015 E. 2.3.1

2.3.1. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers handelt es sich bei der Zollhinterziehung gemäss Art. 118 Abs. 1 lit. a ZG nicht um ein Sonderdelikt und der Tatbestand kann auch durch mittäterschaftliches Handeln erfüllt werden (vgl. Diego Clavadetscher, in: Zollgesetz, 2009, N. 9 zu Vorbemerkungen zu Art. 117-129 ZG; vgl. mit Blick auf Art. 120 ZG auch Urteil 6B_746/2009 vom 22. Dezember 2009 E. 4.4). Der Beschwerdeführer geht indessen fehl, wenn er eine persönliche Anmeldepflicht in zollrechtlicher Hinsicht bestreitet. Er beziehungsweise die A.________ GmbH ist als Auftraggeber im Sinne der Zollgesetzgebung zu qualifizieren und dadurch kumulativ zuführungs- und anmeldepflichtig (Art. 21 und 26 ZG i.V.m. Art. 75 lit. f der Zollverordnung vom 1. November 2006 [ZV; SR 631.01]; Urteil 2C_201/2013 vom 24. Januar 2014 E. 6.7, nicht publiziert in: BGE 140 II 194; Barbara Henzen, in: Zollgesetz, 2009, N. 7 und 10 ff. zu Art. 21 ZG und N. 5 ff. zu Art. 26 ZG). Aufgrund dieser persönlichen Strafbarkeit gehen die Ausführungen des Beschwerdeführers zum mittäterschaftlichen Handeln an der Sache vorbei. Soweit er in diesem Zusammenhang vorbringt, bei Annahme mittäterschaftlichen Handelns sei von einer Bevollmächtigung D.________s auszugehen und seien die Wareneinfuhren demnach zu Recht zum reduzierten Kontingentszollansatz erfolgt, kann ihm nicht gefolgt werden. Wie die Vorinstanz zu Recht ausführt, kann in der vorliegenden Konstellation nicht von einer Bevollmächtigung ausgegangen werden. Gemäss ihren willkürfreien Feststellungen waren die in die Schweiz eingeführten Waren nicht für die A.________ GmbH bestimmt, was allen beteiligten Personen bewusst gewesen ist (vgl. nachfolgend E. 3.3 sowie Urteil 2C_201/2013 vom 24. Januar 2014 E. 6.5 f., nicht publiziert in: BGE 140 II 194).