Citation: C 157/00 28.03.2002 E. 4

4.- a) Sachurteilsvoraussetzung bildet unter anderem das Erfordernis, dass die Beschwerde führende Partei durch die angefochtene Verfügung berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (Art. 103 lit. a in Verbindung mit Art. 132 OG). Die Rechtsprechung betrachtet als schutzwürdiges Interesse im Sinne von Art. 103 lit. a OG jedes praktische oder rechtliche Interesse, welches eine von der Verfügung betroffene Person an deren Änderung oder Aufhebung geltend machen kann. Das schutzwürdige Interesse besteht somit im praktischen Nutzen, den die Gutheissung der Beschwerde dem Verfügungsadressaten verschaffen würde, oder - anders ausgedrückt - im Umstand, einen Nachteil wirtschaftlicher, ideeller, materieller oder anderweitiger Natur zu vermeiden, welchen die angefochtene Verfügung mit sich bringen würde (BGE 127 V 82 Erw. 3a/aa, 125 V 342 Erw. 4a, je mit Hinweisen). b) In der Verfügung vom 17. August 1999 hat das AWA ab 29. Oktober 1998 eine Vermittlungsfähigkeit von 60 % angenommen, ist somit davon ausgegangen, dass diese eine masslich abstufbare Grösse ist. Dies steht im Widerspruch zur Rechtsprechung, welche eine Graduierung der Vermittlungsfähigkeit ausschliesst (BGE 126 V 126 Erw. 2, 125 V 58 Erw. 6a, je mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat dies korrigiert und die Vermittlungsfähigkeit für die Zeit ab 29. Oktober 1998 ohne Abstufung bejaht. Es besteht daher kein Rechtsschutzinteresse an der Beurteilung des Antrages des Versicherten, es sei eine Vermittlungsfähigkeit von 100 % zu bejahen. Insoweit ist auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen die Entscheide 2000/052 (Verfahren C 157/00) und 2000/054 (Verfahren C 158/00) nicht einzutreten.