Citation: 6B_644/2016 E. 1.5.3

1.5.3. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers klammert das Glaubhaftigkeitsgutachten die Problematik der Rekonstruierbarkeit von zwischenzeitlichen Interaktionen damit keineswegs einfach aus, sondern erläutert sie eingehend. Abschliessend hält das Gutachten fest, es bestünden keinerlei Hinweise dafür, dass die Beschwerdegegnerin 2 nachträglich durch solche Interaktionen beeinflusst worden sei. Der Beschwerdeführer selbst bringt nichts vor, was auf eine Beeinflussung der Beschwerdegegnerin 2 schliessen liesse. Es ist kein Grund ersichtlich, weshalb die Vorinstanz das Glaubhaftigkeitsgutachten nicht als schlüssig hätte qualifizieren dürfen. Ihr ist folglich auch keine Willkür vorzuwerfen, wenn sie gestützt darauf die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 als glaubhaft erachtet.