Citation: 6B_288/2024 E. 2.2

2.2. Die Argumente des Beschwerdeführers vermögen nicht zu überzeugen. Zunächst ist festzuhalten, dass ihm in der Anklageschrift betreffend den Diebstahl in Dossier 6 keine mittäterschaftliche Tatbegehung vorgeworfen wird. Soweit erkennbar, bestehen in casu auch keinerlei Anhaltspunkte für eine mittäterschaftliche Begehung der entsprechenden Delikte. Gestützt auf die willkürfreie Würdigung der am Tatort aufgefundenen DNA-Spuren (vgl. supra E. 1.3) ist es schon nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz von einer entsprechenden Tatbegehung durch den Beschwerdeführer allein ausgeht. Eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" liegt in dieser Hinsicht nicht vor. Weiter vermag der Beschwerdeführer auch aus dem (soweit ersichtlich rein hypothetischen) Hinweis der Vorinstanz auf einen allfälligen Mittäter nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zufolge werden in Mittäterschaft begangene Tatbeiträge jedem Mittäter zugerechnet (BGE 143 IV 361 E. 4.10; Urteile 6B_594/2022, 6B_673/2022, 6B_681/2022, 6B_696/2022 vom 9. August 2023 E. 4.3.3; 6B_1454/2021, 6B_1465/2021 vom 26. Mai 2023 E. 4.2; 6B_1161/2021, 6B_1169/2021 vom 21. April 2023 E. 7.8.2; je mit Hinweisen). Selbst der Beschwerdeführer anerkennt, dass sich dieser Grundsatz auch auf die anlässlich eines gemeinschaftlich begangenen Diebstahls angeeignete Beute erstreckt, auch wenn einer der Mittäter davon nichts weiss. Weshalb es sich im vorliegenden Fall beim Abtransport einer entwendeten Waffe ganz grundsätzlich anders verhalten sollte, erhellt nicht. Der alleinige Umstand, dass dadurch allenfalls ein weiterer Straftatbestand erfüllt wird, vermag ein Abweichen von der bundesgerichtlichen Rechtsprechung jedenfalls nicht zu rechtfertigen.