Citation: 6B_134/2021 E. 2.4

2.4. Das Verschlechterungsverbot spielt namentlich eine Rolle, wo der Beschwerdeführer in Bezug auf den Schuldspruch wegen Fahrens ohne Berechtigung geltend macht, im Gegensatz zu den willkürlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz sei bei ihm am besagten Tag kein Kokainkonsum festgestellt worden. In der Tat ist dem entsprechenden Polizeirapport zu entnehmen, dass der damalige Drogenschnelltest negativ ausfiel. Die Ausführungen der Vorinstanz, wonach die Fahrfähigkeit des Beschwerdeführers durch den vorhergehenden Konsum von Kokain zusätzlich eingeschränkt gewesen sei, womit eine erhöhte Gefährdung der Verkehrssicherheit einhergehe, findet in den Akten somit keine Stütze. Im Ergebnis wirkt sich diese fehlerhafte Einschätzung jedoch nicht auf das Strafmass aus, da aus Sicht der Vorinstanz im Vergleich zur ersten Instanz zwar eine höhere Geldstrafe angezeigt gewesen wäre, sie diese jedoch wegen des Verschlechterungsverbots nicht erhöhen konnte. Dass (und allenfalls weshalb) die von der Erstinstanz festgesetzte und schlussendlich massgebliche Strafe zu hoch ausgefallen wäre, wird vom Beschwerdeführer weder geltend gemacht noch weiter dargetan. Anders als er meint, führte auch die vorinstanzliche Erwägung, wonach er abends bei Dunkelheit auf der Autobahn und damit nicht etwa auf einer gefahrlosen Kurzstrecke unterwegs gewesen sei, aus den dargelegten Gründen nicht zu einer Erhöhung der Strafe. Weshalb schliesslich der von ihm behauptete Umstand, nur einmal ohne Führerausweis gefahren zu sein, zu seinen Gunsten berücksichtigt werden sollte, vermag nicht zu erhellen.