Citation: 8C_333/2021 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz stellte in sachverhaltlicher Hinsicht fest, der Beschwerdeführer habe schon vor Beginn der Arbeitslosigkeit mit den Vorbereitungen für die angestrebte selbstständige Erwerbstätigkeit begonnen. So sei im Oktober 2017 ein Kundenformular betreffend Antrag einer Mastercard-Lizenz entwickelt worden. Im Februar 2018 und März 2019 seien namens der F.________ GmbH die Bedingungen für das Beratungsmandat eines Wirtschaftsprüfungsunternehmens herausgearbeitet worden. Im Februar 2019 habe der Beschwerdeführer namens der F.________ GmbH eine Absichtserklärung über die Zusammenarbeit mit einem englischen Bankinstitut unterzeichnet und im März 2019 habe sich sein Geschäftspartner mit einem englischen Beratungsunternehmen über die Unterstützung bei der Gründung eines Instituts für elektronisches Geld in Grossbritannien geeinigt. Aktenkundig sei weiter eine Vereinbarung mit einem E.________ Anwalt über die Rahmenbedingungen für dessen Dienstleistungen. Sodann sei die F.________ GmbH in die G.________ AG umgewandelt und das Aktienkapital auf Fr. 100'000.- erhöht worden. Ferner seien ein Angebot für eine Zahlungsplattform und Informationen zum Rahmenvertrag eines anderen Anbieters von Plattformen für Bankdienstleistungen eingeholt sowie Anfang April 2019 ein Bankkonto für die Aktiengesellschaft eröffnet worden. Gemäss dem Businessplan der G.________ AG hätten die Gründer selber im Mai 2018 eine Million Franken investiert. Weitere zwei Millionen hätten bis April 2019 unter Freunden und Familie zusammengebracht werden sollen.