Citation: 1A.228/2004 03.08.2005 E. 1

1.1 Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und inwieweit auf ein Rechtsmittel einzutreten ist (BGE 131 II 58 E. 1 S. 60; 130 I 312 E. 1 S. 317; 130 II 65 E. 1 S. 67, je mit Hinweisen). 1.2 Gegen die Verweigerung der Opferhilfe steht grundsätzlich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offen (BGE 125 II 230 E. 1 S. 232 f.; 122 II 211 E. 1 S. 212 f.). Das Verwaltungsgericht hat als letzte kantonale Instanz entschieden (Art. 98 lit. g OG). Da das Opferhilfegesetz Ansprüche auf Entschädigung vorsieht, findet der Ausschlussgrund von Art. 99 Abs. 1 lit. h OG keine Anwendung. Als Partei im unterinstanzlichen Verfahren ist der Beschwerdeführer ohne weiteres zur Erhebung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde legitimiert (Art. 103 lit. a OG). 1.3 Das Verwaltungsgericht wies die Beschwerde mit Bezug auf die Entschädigung für den Erwerbsschaden und die Genugtuung ab. Der angefochtene Entscheid stellt diesbezüglich einen Teil-Endentscheid dar. Der Beschwerdeführer hat die dreissigtägige Rechtsmittelfrist eingehalten (Art. 106 Abs. 1 OG). Soweit sich die erhobenen Rügen gegen die Abweisung der genannten Ansprüche richten, ist auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ohne weiteres einzutreten. 1.4 Bezüglich der Entschädigungsforderung für den Haushaltschaden wies das Verwaltungsgericht die Sache zur weiteren Sachverhaltsabklärung an den Regierungsrat zurück. Ein Rückweisungsentscheid gilt im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dann als (Teil-) Endentscheid, wenn er eine Grundsatz- oder Teilfrage abschliessend und für die Vorinstanz verbindlich beantwortet (BGE 124 II 409 E. 1f S. 420; 118 Ib 196 E. 1b S. 198 f.). Das Verwaltungsgericht prüfte vorab die Anspruchsberechtigung auf eine opferhilferechtliche Entschädigung für den Haushaltschaden. Damit beantwortete es eine rechtliche Frage abschliessend. Sodann enthält der angefochtene Entscheid verbindliche Feststellungen zur familiären Situation des Beschwerdeführers, die für die Bestimmung eines allfälligen Haushaltschadens massgebend sind. Auf die diesbezüglichen Rügen ist ohne weiteres einzutreten. Das Verwaltungsgericht ist der Auffassung, dass der Sachverhalt in Bezug auf die Fähigkeit des Beschwerdeführers, Haushaltarbeiten zu verrichten, ungenügend festgestellt sei. Es erteilte dem Regierungsrat deshalb Anweisungen zur Sachverhaltsabklärung (Anordnung psychiatrischer und medizinischer Abklärungen, Beizug einer spezialisierten Stelle). Dabei handelt es sich um eine verfahrensleitende Massnahme, somit nur um einen Schritt auf dem Weg zum materiellen Urteil. Insoweit ist der angefochtene Entscheid ein Zwischenentscheid. Ein Zwischenentscheid ist im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nur anfechtbar, wenn er einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirkt (Art. 97 OG in Verbindung mit Art. 5 und Art. 45 Abs. 1 VwVG; BGE 127 II 132 E. 2a S. 136, mit Hinweisen). Dieser muss nicht rechtlicher, sondern kann auch nur tatsächlicher Natur sein (BGE 130 II 149 E. 1.1 S. 153, mit Hinweisen); das blosse Interesse, eine Verlängerung oder Verteuerung des Verfahrens zu verhindern, ist jedoch nicht ausreichend (BGE 120 Ib 97 E. 1c S. 100, mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer macht geltend, die Anordnungen des Verwaltungsgerichts seien unzureichend. Vielmehr müssten auch ergonomische Gutachten eingeholt werden. Diese Rüge kann der Beschwerdeführer ohne Nachteil gegen den Endentscheid vorbringen. In diesem Punkt ist daher auf die Beschwerde schon mangels eines nicht wiedergutzumachenden Nachteils nicht einzutreten; es kann offen bleiben, ob angesichts der Rechtsmittelbelehrung im angefochtenen Entscheid vom (hier nicht eingehaltenen) Erfordernis der zehntägigen Beschwerdefrist (Art. 106 Abs. 1 OG) abgewichen werden könnte.