Citation: 1C_520/2020 E. 5

Nach der erleichterten Einbürgerung des Beschwerdeführers am 17. April 2014 verstrichen gut 12 Monate, bis seine damalige Ehefrau ein Trennungsbegehren stellte, knapp 14 Monate bis zu seinem Auszug aus der gemeinsamen Wohnung und gut 18 Monate bis zur Scheidung. Bis kurz vor der Trennung hielt sich der Beschwerdeführer zudem für mehrere Monate ohne seine damalige Ehefrau in Pakistan auf. Die Vorinstanz durfte unter diesen Umständen ohne in Willkür zu verfallen davon ausgehen, die Trennung sei innert einer Zeitspanne erfolgt, welche die tatsächliche Vermutung begründe, es habe schon im Zeitpunkt der Einbürgerung keine stabile eheliche Gemeinschaft mehr bestanden (vgl. E. 2.3 hiervor). Dies gilt unabhängig von den von der Vorinstanz erwähnten Geschehnissen in den Jahren 2006-2008, welche nach Auffassung des Beschwerdeführers teilweise offensichtlich falsch dargestellt worden seien. Damit bleibt zu prüfen, ob die Vorinstanz in willkürfreier Würdigung der erhobenen Beweise zum Schluss kommen durfte, der Beschwerdeführer habe nicht glaubhaft machen können, dass ein erst nach der Einbürgerung eingetretenes ausserordentliches Ereignis zum Scheitern der Ehe geführt habe oder aber, dass er die Schwere der ehelichen Probleme nicht erkannt hatte.