Citation: 8C_475/2020 E. 5.5

5.5. Entgegen der Beschwerdeführerin steht fest, dass das anlässlich der Zusprache der Komplementärrente im Jahre 2002 massgebende Valideneinkommen nicht Fr. 50'422.85 betrug. Denn dabei handelte es sich - wie in der Verfügung vom 5. Dezember 2002 deklariert - um den versicherten Verdienst, der sich danach bemass, was der Beschwerdegegner im Jahr vor dem Unfall tatsächlich bezogen hatte (Art. 15 Abs. 2 UVG). Wie die SWICA vor Bundesgericht zutreffend darlegt, war vom Jahr 1999 auf das Jahr 2000 eine Basislohnentwicklung von monatlich Fr. 3600.- auf Fr. 3750.- zu berücksichtigen. Zudem hätte der Beschwerdegegner ohne Unfallfolgen im Jahre 2001 Fr. 3900.- (mal 13 pro Jahr) zusätzlich zur Entschädigung für die Samstags-Aushilfstätigkeit verdient, wie den Angaben der angestammten Arbeitgeberin gegenüber der Invalidenversicherung zu entnehmen sei. Weshalb demgegenüber in Abweichung vom angefochtenen Entscheid die weitere Entwicklung des hypothetisch im Gesundheitsfall erzielten Monatslohnes von Fr. 3900.- im Jahre 2001 auf Fr. 4200.- im Jahre 2002 wenig wahrscheinlich sein soll, legt die Beschwerdeführerin nicht dar und ist nicht ersichtlich.