Citation: 6B_33/2016 E. 1.4.1

1.4.1. Im Zusammenhang mit der mehrfachen Drohung zum Nachteil der Beschwerdegegnerin 2 macht der Beschwerdeführer geltend, dieser seien von der Vorinstanz klare Aggravierungstendenzen in späteren Befragungen attestiert worden. Folglich sei, wenn man seinen eigenen Beteuerungen, keine Drohungen ausgestossen zu haben, nicht glauben wolle, wenn schon auf die Angaben der Beschwerdegegnerin 2 in ihrer Erstbefragung abzustellen. Dort habe sie erklärt, dass sie nicht geglaubt habe, er würde tatsächlich ihre Familie umbringen oder das Haus anzünden. Damit fehle das Tatbestandselement, dass sie in Angst und Schrecken versetzt worden sei. Infolgedessen hätte der Tatbestand der mehrfachen Drohung verneint werden müssen. Wenn die Vorinstanz trotz der festgestellten Aggravierungstendenzen einfach auf die späteren Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 abstelle, widerspreche sie sich selbst und nehme eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung vor (Beschwerde, S. 12 f.).