Citation: 1C_505/2020 E. 10.1

10.1. Das Verwaltungsgericht erwog, nach § 17 Abs. 2 lit. a VRG sei die unterliegende Partei oder Amtsstelle zu einer angemessenen Entschädigung für die Umtriebe ihrer Gegnerschaft zu verpflichten, wenn die rechtsgenügende Darlegung komplizierter Sachfragen oder schwieriger Rechtsfragen besonderen Aufwand erforderte oder den Beizug eines Rechtsbeistands rechtfertige. Bei notwendigem besonderem Aufwand im Rahmen einer internen Vertretung würden die erforderlichen Verfahrenskosten in der Regel geringer veranschlagt als beim Beizug einer externen Vertretung (mit Verweis auf KASPAR PLÜSS, in Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar VRG, 3. Aufl., § 17 N. 72). Vorliegend sei der Beschwerdegegner zwar nicht durch einen externen Rechtsbeistand vertreten, doch seien wegen der Komplexität des Streitfalls aufwendige Darlegungen schwieriger Rechtsfragen nötig gewesen, die den Beizug einer externen Vertretung gerechtfertigt hätten (PLÜSS, a.a.O., § 17 VRG, N. 49). Das Verwaltungsgericht sprach dem Beschwerdegegner daher eine Parteientschädigung von insgesamt Fr. 4'000.-- zu.