Citation: I 720/99 16.02.2001 E. 3

3.- Aus dem Gesagten folgt, dass auf Grund der vorliegenden medizinischen Unterlagen die Frage des Bestehens einer Invalidität nicht entschieden werden kann. Die Sache ist daher an die Verwaltung zurückzuweisen, damit sie weitere Abklärungen vornehme und über das Leistungsbegehren neu befinde. Das einzuholende Gutachten wird sich insbesondere darüber auszusprechen haben, ob bereits vor Beginn der Drogensucht ein geistiger Gesundheitsschaden mit Krankheitswert (manifest oder latent) vorlag und inwieweit dem Versicherten eine Drogenabstinenz und die Ausübung einer Erwerbstätigkeit möglich und zumutbar sind. Alsdann wird über den Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen und Rente neu zu verfügen sein.