Citation: 8C_447/2017 E. 5.2

5.2. Das Kantonsgericht leitete aus diesen Aussagen ab, dass die Versicherte in der angestammten Tätigkeit als kaufmännische Angestellte wie auch in anderen, ihrem Bildungsniveau entsprechenden Tätigkeiten "bei einer 70%igen Anwesenheit am Arbeitsplatz eine 'konzentriertere' - mit anderen Worten effektive - Leistung von drei bis vier Stunden pro Tag erbringen" könne. Unter Einbezug der 2014 im Dienstleistungssektor geltenden betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit vom 41.7 Stunden verfüge sie somit im Rahmen eines 70 %-Pensums von 29.19 Stunden über eine tatsächliche Leistungsfähigkeit von 17.5 Stunden pro Woche (Durchschnitt von täglich 3-4 Stunden x 5). Anders ausgedrückt bestehe bei einer zeitlich zumutbaren 70%igen Arbeitsfähigkeit eine zusätzliche Leistungseinbusse von 40 %.