Citation: 1C_337/2014 E. 3.2

3.2. Anhand verschiedener möglicher Massnahmen versucht der Beschwerdeführer aufzuzeigen, dass die Lärmbelastung an der Industriestrasse West während den Strassenbauarbeiten reduziert werden könnte. Sinngemäss macht er damit eine Verletzung von Art. 11 Abs. 2 USG geltend. Nach dieser Bestimmung sind unabhängig von der bestehenden Umweltbelastung Emissionen im Rahmen der Vorsorge so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist (vgl. auch Art. 7 Abs. 1 der Lärmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 [LSV; SR 814.41]). Konkret schlägt der Beschwerdeführer vor, den Verkehr der Solothurnerstrasse nachts nicht umzuleiten, sondern mit einer Lichtsignalanlage zu steuern. Für die Industriestrasse West sei von 18.30 Uhr bis 6.00 Uhr ein Fahrverbot mit Ausnahme Zubringerdienst zu verfügen. Die Höchstgeschwindigkeit auf der Industriestrasse West sei zudem in der Nacht auf 30 km/h und am Tag auf 40 km/h zu begrenzen. Das vom Bau- und Justizdepartement hiergegen vorgebrachte Argument, eine Geschwindigkeitsreduktion führe zu einem Verkehrschaos, sei falsch. Zu den Hauptverkehrszeiten seien die Fahrzeuge ohnehin langsamer unterwegs und in der übrigen Zeit sei eine Geschwindigkeitsbegrenzung unproblematisch. Weiter ist er der Ansicht, dass man entgegen der Auffassung der Vorinstanzen auf der Solothurnerstrasse auch während der Bauzeit zwei Fahrspuren hätte einrichten können. Auch beim provisorischen Kreisel sei es ja möglich gewesen, den Lastwagenverkehr über den Fahrradstreifen und die Trottoirs zu führen. Schliesslich verlangt er, den Verkehr von Olten Richtung Egerkingen über Kappel umzuleiten und die Bauzeit auf vier Monate zu reduzieren.