Citation: K 107/99 19.12.2001 E. A

A.- G.________ ist bei der Visana krankenversichert. Prof. Dr. Dr. L.________, Vorsteher des zahnärztlichen Instituts der Universität X.________, hielt im Schreiben vom 22. November 1995 die Diagnose der Mundschleimhauterkrankung "lichen ruber mukosae" mit lokalem Übergang in Präkanzerose fest und empfahl den Ersatz des Amalgam durch Keramik oder Gold. Am 13. Februar 1996 unterbreitete G.________ der Visana einen Kostenvoranschlag des Dr. med. dent. L.________ vom 17. Januar 1996 für diesen Eingriff in der Höhe von Fr. 16'446. 50. Obschon die Visana G.________ mitgeteilt hatte, sie lehne eine Leistungspflicht für die Amalgamsanierung ab, liess die Versicherte der Krankenkasse am 29. August 1996 die Rechnung für die erfolgten zahnärztlichen Behandlungen in der Höhe von Fr. 13'323. 10 zur Kenntnis bringen. Nach Beizug des Vertrauenszahnarztes Dr. med. dent. C.________ hielt die Visana mit Verfügung vom 25. April 1997 an der Ablehnung der Leistungspflicht aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung fest. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 30. Oktober 1997 ab.