Citation: 9C_464/2021 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin bringt dagegen im Wesentlichen vor, der vorinstanzlich gestützt auf das Gerichtsgutachten des Dr. med. C.________ vom 23. März 2021 bzw. dessen Stellungnahme vom 31. Mai 2021 als zumutbar eingestufte Tätigkeitsbeschrieb (80 %ige Arbeitsfähigkeit im Rahmen leidensangepasster Verrichtungen) widerspreche zum einen sämtlichen Einschätzungen der übrigen involvierten Ärzte (Expertisen des Dr. med. B.________ vom 11. September 2017 [ca. 50 %ige Arbeitsfähigkeit] sowie der ABI vom 26. März 2019 und 7. Januar 2020 [65 %ige Arbeitsfähigkeit], Berichte des behandelnden Arztes Dr. med. D.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 4. Oktober 2019 [vollständige Arbeitsunfähigkeit] und 29. März 2020 [50 %ige Arbeitsfähigkeit]). Die entsprechende Feststellung im angefochtenen Urteil sei daher bereits aus diesem Grund offensichtlich unrichtig und damit willkürlich. Zudem erscheine es entgegen der Annahme des kantonalen Gerichts unrealistisch, dass das vom Gerichtsgutachter hinsichtlich möglicher Arbeitsfelder definierte Anforderungs- und Belastungsprofil auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt, auch unter Einschluss von Nischenarbeitsplätzen, überhaupt verwertbar sei. Auf die diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz könne deshalb nicht abgestellt werden.