Citation: 9C_59/2016 E. 6.3

6.3. Aufgrund des vorstehend Gesagten ist es für den Rechtsanwender schlechterdings nicht nachvollziehbar, dass die vom psychiatrischen Sachverständigen gestellten Diagnosen sich im erwerblichen Bereich in dem Sinne auswirken sollen, dass die Beschwerdegegnerin nicht in der Lage wäre, in einer ihrem Leiden optimal angepassten Tätigkeit mehr als ein 40 %-Pensum zu bestreiten. Vielmehr lassen die genannten Umstände darauf schliessen, dass von der Beschwerdegegnerin nunmehr trotz des Gesundheitsschadens erwartet werden kann (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG), in einer adaptierten Tätigkeit in einem rentenausschliessenden Umfang erwerbstätig zu sein. Damit ist mit der Beschwerdeführerin ein invalidisierender Gesundheitsschaden zu verneinen. Insoweit ist der vorinstanzliche Entscheid bundesrechtswidrig.