Citation: 8C_156/2019 E. 4.3

4.3. Somit ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz von einer Geltendmachung des Anspruchs auf Umschulung der Versicherten frühestens im Zeitpunkt der Besprechung zwischen dieser und der Beschwerdegegnerin am 23. August 2017 ausging. In diesem Zeitpunkt hatte die Versicherte ihre Ausbildung zur systemischen Arbeitsagogin bereits abgeschlossen. Da der Anspruch auf Umschulung frühestens im Zeitpunkt der Geltendmachung entsteht (Art. 10 Abs. 1 IVG), eine weitergehende rückwirkende Kostenübernahme mithin ausgeschlossen ist, hat das kantonale Gericht kein Bundesrecht verletzt, als es die leistungsablehnende Verfügung der IV-Stelle bestätigte. Die Beschwerde der Versicherten ist somit abzuweisen.