Citation: 1C_599/2019 E. 6.4

6.4. Der Beschwerdeführer kritisiert die von der Vorinstanz geschützten Auflagen nicht nur inhaltlich, sondern moniert auch, dass sie auf unbestimmte Zeit angeordnet wurden und dass eine Aufhebung der Alkoholabstinenzkontrolle frühestens in drei Jahren geprüft werden kann. Wie die Vorinstanz zu Recht vorbringt, bedeutet die Anordnung der Auflagen auf unbestimmte Zeit nicht, dass diese für immer gelten. Je länger der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers stabil bleibt und der Beschwerdeführer die ihm gemachten Auflagen nicht missachtet, desto geringer werden die Bedenken hinsichtlich der Fahreignung. Daraus folgt, dass die Auflagen angepasst oder aufgehoben werden müssen, falls der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers über einen längeren Zeitraum stabil bleibt und er die Auflagen beachtet. Mindestens im Zeitpunkt des vorliegend angefochtenen Entscheids waren indessen sämtliche Auflagen noch ohne weiteres gerechtfertigt, zumal zwischen dem Sicherungsentzug und der Wiedererteilung des Führerausweises nur gut acht Monate und seit der Wiedererteilung bis zum vorinstanzlichen Entscheid weniger als 1,5 Jahre vergangen sind. Dass die Aufhebung der Abstinenzkontrolle sodann frühestens in drei Jahren nach der Wiedererteilung des Führerausweises geprüft werden kann, ist nach der bereits erwähnten Annahme, wonach die dauerhafte Überwindung einer die Fahreignung beeinträchtigenden Alkoholsucht einer Behandlung und Kontrolle während mehrerer Jahre bedarf, ebenfalls nicht zu beanstanden.