Citation: 6B_766/2019 E. 3.4.2

3.4.2. Was der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung vorbringt, ist nicht stichhaltig. Nach den vorinstanzlichen Erwägungen konnte der Zeuge den Sprayer durch geöffnete Fenster hindurch auf die kurze Distanz von 2.5 Metern bei guten Sichtverhältnissen beobachten, wobei der Täter noch rund 30 bis 40 Sekunden sprayte. Der Zeuge habe nicht gehört, dass sich die Eingangstüre geöffnet hätte, weshalb er angenommen habe, der Täter sei im Haus. Bei einer Fotowahlkonfrontation habe er die Person Nr. 7 - H.________ - zu 95% als Täter erkannt. Diesen habe er später beim Abmontieren einer Leuchtreklame wiedererkannt. Dass sich der Zeuge nicht mehr zu 100% sicher gewesen sei, schreibt die Vorinstanz dem Zeitablauf zu. Jedenfalls habe der Zeuge sofort und ohne zu zögern die Verbindung zum Täter hergestellt (angefochtenes Urteil S. 28 f.). Angesichts dieser Ausführungen ist es vertretbar, dass die Vorinstanz H.________ für die Sprayereien als Täter verantwortlich macht, wobei sie das Motiv beim Beschwerdeführer ortet, welcher Streit mit den Vermietern hatte. Für das Ergebnis der Beweiswürdigung nicht relevant ist die Kleidung, welche der Täter getragen haben soll, zumal der Zeuge die Gesichtszüge des Täters erkannte (angefochtenes Urteil S. 28 f.).