Citation: 6B_1284/2016 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 28 ZGB und Art. 9 BV. Die Vorinstanz lege mit keinem Wort dar, in welcher Weise er konkret die Persönlichkeit der Beschwerdegegnerinnen 2-4 verletzt habe. Die Rüge ist unbegründet. Die Vorinstanz beschränkt sich nicht auf die vom Beschwerdeführer zitierten Passagen, sondern legt vielmehr dar, wie die Frauen durch das vom Beschwerdeführer mitgestaltete und mitgetragene System in ihrer sexuellen Selbstbestimmung verletzt, unter Druck gesetzt, überwacht und (vereinzelt) geschlagen wurden. Nach Art. 50 Abs. 1 OR haften mehrere Personen dem Geschädigten solidarisch, wenn sie den Schaden gemeinsam verschuldet haben, sei es als Anstifter, Urheber oder Gehilfen. Die Haftung mehrerer Personen im Sinne dieser Norm verlangt eine gemeinsame Verursachung und ein gemeinsames Verschulden. Vorausgesetzt wird ein schuldhaftes Zusammenwirken bei der Schadensverursachung, dass also jeder Schädiger um das pflichtwidrige Verhalten des anderen weiss oder jedenfalls wissen könnte (BGE 115 II 42 E. 1b S. 45). Erforderlich ist eine bewusste und gewollte Teilnahme (ROLAND BREHM, Berner Kommentar, 4. Aufl. 2013, N. 7c zu Art. 50 OR). Eine solche Teilnahme liegt hier in der Form der Mittäterschaft vor. Indem der Beschwerdeführer argumentiert, er habe allein mit der zur Verfügung gestellten gastgewerblichen Bewilligung die Beschwerdegegnerinnen 2-4 in ihren Persönlichkeiten nicht verletzt, entfernt er sich erneut in unzulässiger Weise vom verbindlichen Sachverhalt der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG). Damit ist er nicht zu hören. In der Beschwerde wird nicht rechtsgenügend dargetan, dass und inwiefern die Genugtuungsleistungen von Fr. 8'000.--, Fr. 6'000.-- respektive Fr. 2'000.--- ausserhalb des vorinstanzlichen Ermessensspielraums liegen sollten und die Vorinstanz Bundesrecht (Art. 49 f. OR) verletzt. Darauf ist nicht näher einzugehen (Art. 42 Abs. 2 BGG).