Citation: 9C_48/2014 E. 3.2

3.2. Für die Frage der Leistungspflicht des Beschwerdegegners ist aufgrund des Vorstehenden somit entscheidend, ob die grundsätzlich unbestrittene betriebliche Umstrukturierung im Sommer 2001 dazu führte, dass der Beschwerdeführer im Unterschied zur bisherigen körperlich leichten zu 100 % zumutbaren Tätigkeit neu eine als mittelschwer zu bezeichnende Tätigkeit ausüben musste, in Bezug worauf eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 20 % bestand. In diesem Zusammenhang trifft entgegen den Vorbringen in der Beschwerde nicht zu, die Darstellung sei unwidersprochen geblieben, dass es sich bei der anfänglich ausgeübten Tätigkeit um eine leichte gehandelt und die gesundheitliche Situation sich erst nach Zuteilung einer körperlich schwereren Arbeit an einer anderen Maschine im Rahmen einer internen Umstrukturierung verschlechtert habe. Der Beschwerdegegner hatte in der Klageantwort bestritten, dass die dem Beschwerdeführer übertragenen Arbeiten den Anforderungen an eine leichte körperliche Arbeit nicht entsprochen hätten, wobei er den damaligen Vorgesetzten und die Leiterin des Personaldienstes als Zeugen nannte. In der Duplik sodann stellte er in Abrede, die Probleme am Arbeitsplatz seien im Zuge einer Mitte 2001 eingeleiteten Umstrukturierung entstanden. Gemäss Vorinstanz bestehen keine gewichtigen Anhaltspunkte dafür, dass die vom Beschwerdeführer zu verrichtende Arbeit vor der Umstrukturierung leicht, danach aber mittelschwer war (vorne E. 1). Diese Feststellung ist nicht offensichtlich unrichtig, d.h. unhaltbar oder willkürlich (BGE 134 V 53 E. 4.3 S. 63). Weder den Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen des Dr. med. R.________ noch den Berichten des HerzKreislaufZentrums des Universitätsspitals W.________ lässt sich dazu etwas entnehmen. Im Gerichtsgutachten der Begutachtungsstelle Z.________ vom 8. August 2013 wurde zwar in der zusammenfassenden Beurteilung ausgeführt, infolge Umstrukturierung im Sommer 2001 habe der Explorand neu eine körperlich zu schwere Tätigkeit ausüben müssen, was ihm auf Dauer nicht möglich gewesen sei und ab Herbst zu einer vollständigen und anhaltenden Arbeitsunfähigkeit geführt habe. Dabei handelte es sich indessen um die blosse Wiedergabe anamnestischer Angaben. Zu beachten ist sodann Folgendes: Im Schreiben vom 19. September 2001 warf die Firma dem Beschwerdeführer mangelhafte Leistungen vor und forderte von ihm eine massive Verbesserung der Einstellung gegenüber der Arbeit bis Mitte Oktober 2001. Der Beschwerdeführer reagierte nicht auf dieses Schreiben, insbesondere nicht in dem Sinne, dass nach der Umstrukturierung bzw. als Folge davon die Arbeit körperlich zu streng geworden sei, was er durch ein ärztliches Zeugnis hätte bestätigen lassen können. Er äusserte sich auch nicht in diesem Sinne auf die verschiedenen Briefe des Arbeitgebers, nachdem er ab xxx krankheitsbedingt nicht mehr am Arbeitsplatz erschienen war. Eingedenk dieser Umstände kann im vorinstanzlichen Verzicht auf Abklärungen betreffend den Schweregrad der Tätigkeit vor und nach der Umstrukturierung (z.B. Befragung des damaligen Vorgesetzten) keine bundesrechtswidrige antizipierende Beweiswürdigung erblickt werden. Es liegt somit in Bezug auf eine anspruchserhebliche Tatsache Beweislosigkeit vor, deren Folgen der Beschwerdeführer zu tragen hat (Art. 8 ZGB; BGE 127 III 519 E. 2a S. 521; 117 V 261 E. 3b S. 264; Urteil 9C_272/2012 vom 20. November 2012 E. 4.4.3), was zur Abweisung der Beschwerde führt.