Citation: 6B_678/2013 E. 4.2.2

4.2.2. Mit seinen Vorbringen gelingt es dem Beschwerdeführer nicht, die vorinstanzliche Würdigung als offensichtlich unhaltbar erscheinen zu lassen. So weist er selbst daraufhin, dass neben den von ihm beschriebenen Defekten, zahlreiche andere Möglichkeiten in Betracht kämen (Beschwerde S. 48 Ziff. 5.6). Dies genügt nicht, um Willkür darzutun. Die Vorinstanz durfte willkürfrei davon ausgehen, die Waffe habe einwandfrei funktioniert, weshalb die vom Beschwerdeführer geschilderten Manipulationen nicht möglich waren. Dass diese durchführbar gewesen wären, wenn die Ausziehkralle der Waffe defekt gewesen wäre und der Schlitten geklemmt hätte (vgl. Beschwerde S. 41 ff. Ziff. 5.3), genügt für die Annahme von Willkür nicht. Der Beschwerdeführer bringt erstmals vor Bundesgericht vor, die waffentechnischen Gutachten seien nicht schlüssig, weshalb es willkürlich sei, darauf abzustellen. Auf die Rüge ist mangels Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs nicht einzutreten (Art. 80 Abs. 1 BGG). Nicht willkürlich ist auch die vorinstanzliche Begründung, es hätte keinen Sinn gemacht, die Waffe vor dem Opfer zu entladen, da der Beschwerdeführer seinen Mut nicht hätte beweisen können, wenn das Opfer gewusst hätte, dass die Waffe nicht geladen war (Urteil S. 76 f. Ziff. A.7.2.4.2.f). Weil die Beiden auf engem Raum nebeneinander sassen, ist es nicht abwegig anzunehmen, das Opfer hätte die Manipulationen zumindest am Rande mitbekommen (siehe Beschwerde S. 47 Ziff. 5.4).