Citation: 2C_145/2008 29.09.2008 E. 5

Für die Staatssteuer ergibt sich keine abweichende Beurteilung. § 2 der regierungsrätlichen Verordnung vom 14. Oktober 1998 über den Vollzug von Art. 69 StHG umschreibt die ausserordentlichen Einkünfte sinngemäss gleich wie Art. 218 Abs. 3 DBG und Art. 69 Abs. 3 StHG (vgl. vorstehende E. 3). Was zur direkten Bundessteuer gesagt wurde, muss daher auch für den Bereich der Staatssteuer gelten. Wenn das Verwaltungsgericht auch für die direkten kantonalen Steuern die Ausserordentlichkeit der fraglichen Ausgleichszahlung bejaht hat, hat es weder kantonales Recht willkürlich ausgelegt noch Grundsätze oder Vorschriften der Steuerharmonisierung missachtet. Die Beschwerde ist auch hinsichtlich der Staatssteuer nicht begründet.