Citation: 8C_587/2015 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat erwogen, die ursprüngliche Rentenverfügung vom 23. Februar 1999 habe sich insbesondere auf das Gutachten der medizinischen Universitätspoliklinik des Spitals C.________ vom 12. Juni 1998 gestützt. In diesem Gutachten wird der Versicherten für ihre angestammte Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 50 % attestiert; zur Frage nach einer allfällig höheren Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit wird nicht direkt Stellung genommen. Auch aus den übrigen damals vorliegenden Akten ergibt sich keine Antwort auf diese Frage. Es ist daher davon auszugehen, dass die IV-Stelle damals nicht abgeklärt hat, wie hoch die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit wäre. Somit lag der Verfügung vom 23. Februar 1999 ein rechtlich falscher Invaliditätsbegriff zu Grunde; entsprechend ist sie als zweifellos unrichtig im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG zu qualifizieren. Was die Versicherte dagegen vorbringt, vermag daran nichts zu ändern: Insbesondere wird der Mangel der Verfügung nicht durch den Umstand geheilt, dass im Gutachten vom 12. Juni 1998 die Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit genügend begründet wurde. Somit hat die Vorinstanz nicht gegen Bundesrecht verstossen, als sie in Bezug auf die Verfügung vom 23. Februar 1999 einen Wiedererwägungsgrund bejaht hat.