Citation: 2C_336/2015 E. A

A.a. A.________ (geb. 1971) ist türkischer Staatsangehöriger. Er wurde in der Schweiz geboren und lebte von kurz nach der Geburt bis zu seinem 16. Lebensjahr in der Türkei. Am 4. Januar 1987 reiste er im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein. Im April 1991 erhielt er die Niederlassungsbewilligung. A.________ ist Vater einer Tochter (geb. 8. Februar 1997), die bei ihrer von A.________ geschiedenen Mutter lebt. A.b. Nach der Feststellung des Privatkonkurses und Verlustscheinen in der Höhe von knapp Fr. 46'000.-- verwarnte das Migrationsamt A.________ am 24. Oktober 1996. Während seines Aufenthalts wurde A.________ mehrfach strafrechtlich verurteilt, worunter: - am 3. April 1998 vom Bezirksamt Werdenberg wegen mehrfachen Diebstahls, Hausfriedensbruchs, Sachbeschädigung und versuchten Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage zu einer Gefängnisstrafe von 8 Wochen und einer Busse - am 20. Januar 2004 vom Fürstlichen Landgericht Vaduz wegen mehrfachen Einbruchsdiebstahls und Versuchs dazu zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten - am 28. Juni 2007 vom Kreisgericht Werdenberg-Sargans wegen gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädigung und mehrfachen Hausfriedensbruchs zu einer Freiheitsstrafe von 16 Monaten - am 21. August 2007 vom Untersuchungsamt St. Gallen wegen Vergehen und Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen à Fr. 100.-- und einer Busse - am 14. Januar 2010 von der Bezirksgerichtskommission Arbon wegen mehrfachen Diebstahls und Versuchs dazu, mehrfacher Sachbeschädigung, mehrfachen Hausfriedensbruchs und Versuchs dazu sowie mehrfacher Übertretung gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten und einer Busse - am 17. Dezember 2010 vom Bezirksgericht Arbon wegen Diebstahls, Sachbeschädigung, und Hausfriedensbruchs zu einer Freiheitsstrafe von fünf Wochen - am 10. April 2013 vom Kreisgericht Rorschach wegen gewerbsmässigen Diebstahls, unrechtmässiger Aneignung, mehrfacher Sachbeschädigung, mehrfachen Hausfriedensbruchs sowie mehrfacher Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes zu einer Freiheitsstrafe von 14 Monaten. Der Vollzug wurde zu Gunsten einer stationären suchttherapeutischen Massnahme aufgeschoben. Bereits am 19. Oktober 2007 hatte das Migrationsamt A.________ aufgrund verschiedener strafrechtlicher Verurteilungen und fortlaufender Sozialhilfebezüge ein zweites Mal verwarnt.