Citation: 5A_85/2021 E. 4.1

4.1. Im Zusammenhang mit sämtlichen Kindesangelegenheiten beanstandet der Beschwerdeführer verschiedentlich die Erhebung des massgebenden Sachverhalts: In Willkür (Art. 9 BV) sei die Vorinstanz verfallen, weil sie trotz Kenntnis eines veränderten Sachverhalts, trotz Scheiterns der bisherigen Massnahmen und im Bewusstsein, dass ein neues Gutachten notwendig wird, keinerlei eigene Feststellungen getroffen habe. Hierin liege ausserdem eine Verletzung der Pflicht zur Erforschung des Sachverhalts. Der Beschwerdeführer beanstandet weiter die Feststellung, er sei nicht in der Lage, die Konflikte mit der Ehefrau von den Kindern fernzuhalten und erkenne nicht, dass die Kinder eine möglichst konfliktfreie Beziehung zu beiden Elternteilen aufbauen sollten. Anstatt den aktuellen Sachverhalt zu erheben, habe die Vorinstanz dem Beschwerdeführer vorgeworfen, er habe das Gegenteil nicht nachweisen können. Dadurch verfalle sie nicht nur in Willkür, sondern verlege auch die Beweislast falsch und verletze die strenge Untersuchungspflicht. Im vorliegenden Verfahren kann allein die Verletzung verfassungsmässiger Rechte geltend gemacht werden (vgl. vorne E. 2.1). Von vornherein unzulässig ist daher die Rüge des Verstosses gegen Gesetzesrecht, namentlich gegen die Bestimmung zur Beweislast (Art. 8 ZGB). Dies gilt auch, soweit der Beschwerdeführer vorbringt, die Anhörung der Töchter sei mangelhaft erfolgt (Ort der Durchführung, unvollständige Befragung), ohne in diesem Zusammenhang jedoch eine (angebliche) Verfassungsverletzung vorzutragen (zum Verfassungsbezug der Kindesanhörung vgl. Urteil 5A_723/2019 vom 4. Mai 2020 E. 5.1).