Citation: P 23/02 20.09.2002 E. A

S.________, geboren 1963, ist geistig behindert und lebt seit 1980 in der Eingliederungsstätte G.________. Ab 1. Januar 1987 bezog sie Ergänzungsleistungen zur Rente der Invalidenversicherung. Auf Grund eines Erbteilungsvertrages vom 28. Februar 1992, mit welchem sie neben ihrer Schwester F.________ Eigentümerin zur Hälfte an einer Liegenschaft X.________wurde, nahm die Ausgleichskasse des Kantons Bern eine Neuberechnung der Ergänzungsleistung vor. Mit Verfügung vom 17. Oktober 1995 forderte sie für die Zeit von Januar 1992 bis Dezember 1994 Leistungen im Betrag von Fr. 12'316.-- zurück und und verneinte einen Anspruch für die Zeit ab 1. Januar 1995. Diese Verfügung blieb unangefochten. Am 23. November 1998 reichte die Vormundschaftsbehörde Y.________ namens der Versicherten ein neues Gesuch um Zusprechung von Ergänzungsleistungen ein, nachdem S.________ ihren hälftigen Liegenschaftsanteil auf den 1. Juli 1998 zu einem Anrechnungspreis von Fr. 1'525'000.-- der Schwester abgetreten hatte. Am 23. Juni 2000 lehnte die Ausgleichskasse das Begehren verfügungsweise ab, wobei sie ausgehend von einem Repartitionswert der Liegenschaft (½ Anteil) von Fr. 2'119'599.-- einen Vermögensverzicht für 1998 und 1999 von Fr. 594'598.-- in Rechnung stellte und einen Einnahmenüberschuss von Fr. 20'672.-- ab 1. November 1998 ermittelte.