Citation: 2C_1083/2019 E. 2.2

2.2. Das Verwaltungsgericht hat erwogen, dass die eheliche Gemeinschaft des Beschwerdeführers keine drei Jahre gedauert habe und er sich deshalb nicht auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG (SR 142.20) berufen könne (vgl. E. 2.2 des angefochtenen Urteils). Wichtige persönliche Gründe nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG seien nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer halte sich zwar seit fast sechs Jahren in der Schweiz auf, doch sei ein grosser Teil davon auf das ausländerrechtliche Verfahren zurückzuführen. Er sei in der Schweiz beruflich nur bedingt integriert, weil er hauptsächlich Temporärarbeiten verrichtet habe. Er sei erst im Alter von 27 Jahren in die Schweiz gekommen und habe damit die gesamte Kindheit und Jugend im Herkunftsstaat verbracht, wo seine Eltern leben. Es sei ihm zumutbar, sich in seinem Heimatland wieder einzugliedern. Dass die Lebenssituation dort weniger vorteilhaft als in der Schweiz sei, stelle keinen wichtigen persönlichen Grund für einen Verbleib in der Schweiz dar (vgl. E. 2.5 des angefochtenen Urteils).