Citation: 5C.116/2005 29.11.2005 E. A

A.a U.________ ist seit Jahren in A.________ als Anwalt tätig. Seine Kanzlei ist als einfache Gesellschaft ausgestaltet, deren Zusammensetzung immer wieder ändert. Am 30. Juni 1995 kündigten vier Anwälte ihre Mitgliedschaft in der Kanzlei. In diesem Zusammenhang kam es zu einem Rechtsstreit, wobei U.________ von zwei seiner ehemaligen Partnern Beträge von über Fr. ... bzw. fast Fr. ... forderte. A.b Im Jahre 1997 stellte U.________ X.________ als Anwalt in seiner Kanzlei an. Die Einzelheiten des Arbeitsverhältnisses sind im Anstellungsvertrag vom 19. Dezember 1997 sowie in den Allgemeinen Anstellungsbedingungen der Kanzlei U.________ & Partner vom 1. Juni 1997 festgehalten. A.c U.________ beauftragte X.________ mit der gerichtlichen Interessenwahrung gegenüber seinen zwei ehemaligen Partnern. Mit Eingabe vom 22. Juni 1998 liess er beim Bezirksgericht T.________ die Forderungsklage gegen diese einreichen. Anlässlich der Referentenaudienz vom 15. September 1999 wurde U.________ auf die ungenügende Substantiierung seines Begehrens aufmerksam gemacht. Daraufhin zeigte X.________ der Berufshaftpflichtversicherung der Kanzlei von U.________, der Versicherung Y.________ (nachfolgend: Y.________), den möglichen Schaden an und ersuchte sie gestützt auf die Police Nr. ... um grundsätzliche Deckungszusage. Mit Urteil vom 16. Dezember 1999 wies das Bezirksgericht T.________ die Klage von U.________ gegen seine beiden ehemaligen Partner ab. Der Weiterzug an das Obergericht des Kantons Zürich, das Kassationsgericht des Kantons Zürich und schliesslich an das Bundesgericht blieb erfolglos. X.________ räumte gegenüber der Y.________ ein, dass die Klage von U.________ wegen eines Fehlers seinerseits abgewiesen worden sei.