Citation: 9C_523/2019 E. 4.1

4.1. Hinsichtlich der erwerblichen Folgen der gesundheitlichen Einschränkungen ging die Vorinstanz davon aus, dass dem Beschwerdeführer die Aufnahme einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit zumutbar sei. Sie nahm zur Invaliditätsbemessung dementsprechend einen Einkommensvergleich vor, wobei sie für die Festlegung des Invalideneinkommens anhand der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2014 des Bundesamtes für Statistik, TA1, Kompetenzniveau 2, drei berufsverwandte Teilbereiche mit einem Durchschnittslohn von Fr. 5514.- heranzog und hievon einen leidensbedingten Abzug von 15 % vornahm, sodass ein hypothetisches Jahreseinkommen von Fr. 59'119.- für das Jahr 2016 resultierte. In Bezug auf das hypothetische Einkommen ohne Invalidität (Valideneinkommen) stellte das kantonale Gericht auf das Durchschnittseinkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit ab, das der Beschwerdeführer laut Einträgen im individuellen Konto (IK) in den Jahren 2005 bis 2007 verdient hatte; nach Anpassung an die seither aufgelaufene Teuerung ergab sich ein Betrag von Fr. 90'502.-. Verglichen mit dem Invalideneinkommen von Fr. 59'119.- resultierte ein Invaliditätsgrad von rund 35 %, der keinen Rentenanspruch begründet.