Citation: 5A_137/2024 E. 3.3.2

3.3.2. Nach dem obergerichtlichen Entscheid (ZBR.2022.21) ist Thema des Berufungsverfahrens der Umfang der Kollokationsforderung entsprechend den drei Teilforderungen betreffend die drei Areale; unter Beachtung der Bindungswirkung des Rückweisungsentscheids sei eine Neubeurteilung durch das Obergericht aufgrund zulässiger Noven beziehungsweise neu vorgebrachter notorischer Tatsachen möglich. Den Einwand des Beschwerdeführers, dass der Beschwerdegegner das Vorliegen des Hotspots "H.________" nicht behauptet habe und dies eine Verletzung des Novenrechts im Berufungsverfahren (Art. 317 ZPO) darstelle, hat das Obergericht als unbegründet erachtet, ebenso den Vorwurf einer Verletzung der Vorgaben im Rückweisungsentscheid. Das Obergericht hat festgehalten, dass die geltend gemachte Forderung sich im Rahmen der (durch die Konkurseingabe vorgegebenen) Sachlage bewegt und die Sanierungskosten Hotspot "H.________" nicht separat umschrieben, sondern in den Kosten der Sanierung des gesamten Areals "C.________" bzw. der gesamten Parzelle Nr. xx gestützt auf die einschlägigen Projekte geschätzt werden durften. Auch die Vorbringen des Beschwerdeführers betreffend Abparzellierung würden an der Kostenpflicht nichts ändern. Was der Beschwerdeführer als Zulassung von "praktisch beliebig neuen" Ansprüchen und als einen "ausgedehnten Streitgegenstand" im Kollokationsprozess bemängelt, vermag als Willkürrüge nicht durchzudringen. Weder legt er dar, dass das Obergericht den Gegenstand des Rückweisungsentscheides verkannt habe, noch zeigt er auf, was das Obergericht im Zusammenhang mit den Sanierungskosten Hotspot "H.________" erwogen hat. Er blendet aus, dass - wie dargelegt - im Kollokationsprozess durchaus neue und andere Tatsachen (auch im Berufungsverfahren) geltend gemacht werden können, sofern die Sachlage nicht völlig verschieden ist. Inwiefern das Ergebnis des Obergerichts, die z.T. durch Noveneingaben berücksichtigten Sachvorbringen (insbesondere betreffend die Sanierungskosten) würden auch den Hotspot "H.________" umfassen, geradezu unhaltbar sein soll, ist nicht ersichtlich. Was der Beschwerdeführer zum Streitgegenstand und zur Feststellung des (Prozess-) Sachverhalts ausführt (Dritte Rüge), erschöpft sich in (unzulässiger) appellatorischer Kritik am angefochtenen Entscheid.