Citation: 5A_924/2016 E. B

B.a. Das Fahrwegrecht über den Hofplatz ist unter den Eigentümern streitig, da der im Belegprotokoll erwähnte Birnbaum im Jahre 2000 gefällt und durch einen abseits des Gebäudes Ass.-Nr. xxx und der Privatstrasse neu gepflanzten Birnbaum ersetzt wurde. A.A.________ (Beschwerdeführer) vertrat die Ansicht, das Fahrwegrecht über den Hofplatz zur D.________strasse habe für das berechtigte Grundstück Nr. ttt alles Interesse verloren, weil der Birnbaum das Fahrwegrecht zur C.________strasse nicht mehr behindere. Er klagte am 6. Februar 2014 gegen B.________ (Beschwerdegegner) auf Feststellung des Verlustes allen Interesses am Fahrwegrecht im betreffenden Bereich und auf Löschung im Grundbuch. Der Beschwerdegegner schloss auf Abweisung, soweit auf die Klage eingetreten werden könne, und begehrte widerklageweise eine Entschädigung für die Ablösung des Wegrechts sowie die Einräumung eines Notwegrechts am gleichen Ort. Der Beschwerdeführer verlangte, die Widerklage abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. B.b. Das Bezirksgericht V.________ erfasste die Begehren des Beschwerdeführers als Feststellungsklage und trat darauf wie auch auf die Eventualwiderklage des Beschwerdegegners nicht ein (Entscheid vom 21. Oktober 2014). Der Beschwerdeführer legte dagegen Berufung ein. Das Obergericht des Kantons Thurgau hob den Nichteintretensentscheid auf und wies die Streitsache zu neuem Entscheid an das Bezirksgericht zurück. Es auferlegte die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens von Fr. 3'000.-- vorläufig dem Beschwerdeführer und beliess die Parteikosten bei der Hauptsache (Entscheid vom 5. Mai 2015). B.c. Das Bezirksgericht wies die Klage ab und schrieb die Eventualwiderklage als gegenstandslos am Protokoll ab. Es auferlegte dem Beschwerdeführer die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- in erster Instanz und von Fr. 3'000.-- in der Berufungsinstanz und verpflichtete ihn zu einer Parteientschädigung für beide Verfahren von Fr. 7'987.75 an den Beschwerdegegner (Entscheid vom 24. November 2015). Auf Berufung des Beschwerdeführers hin bestätigte das Obergericht die Abweisung der Klage, die Abschreibung der Eventualwiderklage, die Regelung der Gerichtskosten und die Auferlegung der Parteientschädigung, die es in Berichtigung eines Rechnungsfehlers auf Fr. 7'951.60 bezifferte. Die Gerichtskosten und die Parteientschädigung zulasten des Beschwerdeführers legte das Obergericht für das Berufungsverfahren auf je Fr. 3'000.-- fest (Entscheid vom 8. September 2016).