Citation: 8C_586/2022 E. 4.3.2

4.3.2. Die Vorinstanz kam gestützt auf die Stellungnahme der Dr. med. F.________ vom 17. März 2017 und das psychiatrische medexperts-Gutachten des Dr. med. univ. G.________ vom 22. Juni 2020, worin die Observationsergebnisse eingehend und schlüssig gewürdigt wurden, zum Schluss, dass die im Zeitpunkt der Rentenzusprache vorhandenen psychiatrischen Befunde und die damit verbundenen Einschränkungen des Funktionsniveaus des Beschwerdeführers (vgl. E. 4.1 hiervor) spätestens ab dem Beginn der Observation am 20. November 2015 jedenfalls deutlich weniger ausgeprägt vorgelegen hätten. Dr. med. F.________ ist Neurologin, weshalb ihr in psychiatrischer Hinsicht grundsätzlich die fachliche Kompetenz fehlt (vgl. auch Urteil 8C_608/2014 vom 14. Januar 2015 E. 5.1). Immerhin wird aber mit ihrer Einschätzung die massgebende Beurteilung des psychiatrischen medexperts-Gutachters Dr. med. univ. G.________ untermauert. Die Vorinstanz hat gestützt hierauf folglich zu Recht eine relevante Änderung des Gesundheitszustands und damit einen Revisionsgrund nach Art. 17 Abs. 1 ATSG bejaht. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern dieses vorinstanzliche Ergebnis in tatsächlicher Hinsicht offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig sein soll. Folglich hat die Vorinstanz den Rentenanspruch zu Recht umfassend und ohne Bindung an frühere Beurteilungen geprüft (vgl. E. 3.1 hiervor).