Citation: 8C_752/2020 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer macht sinngemäss im Wesentlichen geltend, die erhöhten Beweisanforderungen, die bei dem von einem privaten Versicherer eingeholten Gutachten des Dr. med. D.________ gälten, seien hier im Einzelnen nicht erfüllt. Das kantonale Gericht sei gestützt darauf zu Unrecht vom Vorliegen eines Revisionsgrundes ausgegangen. Insbesondere habe der Experte nicht aufgezeigt, inwiefern eine Verbesserung eingetreten sei. Vielmehr kritisiere er die von den behandelnden Ärzten gestellte und vom Vorgutachter bestätigte Diagnose. Dabei habe er auch die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die in ICD-11 eingeflossen seien, ignoriert. Bemängelt wird des Weiteren, dass der Gutachter die Frage einer Alkoholproblematik nicht weiter abgeklärt habe, obwohl in einem Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin (IRM) vom 25. April 2018 ein starker chronischer Konsum festgestellt worden sei. Die weiterhin bestehende Labilität und Belastungsintoleranz werde belegt durch die im Dezember 2018 und Frühjahr 2019 erfolgten Hospitalisierungen im Sanatorium E.________. Das Gutachten habe daher keine zuverlässige Grundlage für die vorinstanzliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bilden können.