Citation: I 424/04 18.10.2004 E. 2

2.1 Gestützt auf das Gutachten von Dr. med. L.________ vom 6. Mai 2003, welches alle rechtsprechungsgemässen Kriterien (BGE 125 V 352 Erw. 3 mit Hinweisen) für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen erfüllt und dem somit voller Beweiswert zukommt, ist die Vorinstanz zu Recht zum Schluss gelangt, dass dem Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit als Versicherungsberater weiterhin ganztags zumutbar ist, wobei wegen vermehrter Pausen oder Positionswechsel mit einer Leistungseinbusse von 35 % bis 40 % gerechnet werden müsse. Die Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vermögen daran nichts zu ändern. Insbesondere erweist sich die geltend gemachte Verschlechterung des Gesundheitszustandes zufolge eines im Juni 2004 erlittenen Nervenzusammenbruchs mit leichter Streifung im vorliegenden Verfahren als unbeachtlich, da dies einen Zeitpunkt nach dem praxisgemäss massgebenden Zeitraum bis zum Erlass des Einspracheentscheides betrifft (RKUV 2001 Nr. U 419 S. 101). Hingegen ist es dem Versicherten unbenommen, sich neu anzumelden, wobei gemäss Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV eine für den Anspruch wesentliche Änderung des Invaliditätsgrades glaubhaft gemacht werden muss. 2.2 Im Rahmen der Invaliditätsbemessung ist die Vorinstanz bei der Festsetzung des Invalideneinkommens zu Recht vom mit der Behinderung tatsächlich erzielten Verdienst des Beschwerdeführers als Versicherungsberater ausgegangen, sind doch die entsprechenden Voraussetzungen (BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1) erfüllt. Dabei hat sie zu Gunsten des Beschwerdeführers angenommen, dass er mit dem tatsächlich ausgeübten Arbeitspensum von 50 % (trotz höherer medizinischer Einschätzung der zumutbaren Restarbeitsfähigkeit) voll eingegliedert ist. Dies ist nicht zu beanstanden. Betreffend das Jahr 2003 ist daher aufgrund des entsprechenden Lohnausweises von einem Invalideneinkommen von Fr. 51'264.- (Bruttolohn von Fr. 87'502.- abzüglich Taggelder von Fr. 36'238.-) auszugehen. Für das ohne Gesundheitsschaden erzielbare Erwerbseinkommen (Valideneinkommen) hat die Vorinstanz in Bestätigung der Verwaltung das Durchschnittseinkommen der letzten fünf Jahre vor Eintritt des Gesundheitsschadens berücksichtigt. Dies ist ebenfalls nicht zu beanstanden, unterlag doch das Einkommen des Versicherten starken und verhältnismässig kurzfristigen Schwankungen (ZAK 1985 S. 464; vgl. auch ZAK 1990 S. 519 Erw. 3 sowie Urteil M. vom 8. November 2001, I 157/00). Dieses durchschnittliche Einkommen der Jahre 1997 bis 2001 belief sich auf Fr. 69'413.-. Unter Berücksichtigung der massgebenden Nominallohnentwicklung (2002: 1,8 %; 2003: 1,4 %; Die Volkswirtschaft 2/2004, Tabelle B 10.2 S. 91) resultiert für das Jahr 2003 ein im Vergleich zur Vorinstanz etwas höheres Valideneinkommen von Fr. 71'651,70. Dies ändert jedoch nichts. In Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen ergibt sich ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von klar unter 40 %, nämlich gerundet wiederum 28 %. Mit dem kantonalen Gericht besteht daher kein Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung. 2.3 Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen vorgebracht wird, vermag, soweit relevant, nicht zu einem andern Ergebnis zu führen. So lässt sich entgegen dem Beschwerdeführer nicht einfach von der medizinisch festgestellten Arbeitsunfähigkeit auf den Invaliditätsgrad schliessen. Vielmehr sind für die Invaliditätsbemessung die erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Arbeitsunfähigkeit massgebend. Sodann bleibt zu betonen, dass die Invalidenversicherung keine Lohnausfallversicherung ist, womit der wiederholt geltend gemachte Wegfall des Krankentaggeldes nicht zu beachten ist. Es kann auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden.