Citation: 2C_783/2016 E. 2.3

2.3. Gründe dafür, vom vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt abzuweichen (Art. 105 Abs. 2 BGG), bestehen nicht. Die Vorinstanz hat erwogen, es bestehe eine natürliche Vermutung dafür, dass die Abholungseinladung am 4. Februar 2015 in den Briefkasten des Beschwerdeführers und nicht denjenigen der fast gleichnamigen Nachbarn (Familie B.________) gelegt worden sei. Die allgemein gehaltenen Ausführungen des Beschwerdeführers dazu, dass es fast täglich zu Verwechslungen zwischen den Familien komme, seien deswegen, weil der Beschwerdeführer das Schreiben des Amtes betreffend Ausübung rechtliches Gehör sehr wohl bekommen habe, sich nie bei der Post über falsche Zustellungen beschwert und von den Nachbarn über allfällige Fehlzustellungen wohl informiert worden wäre, als wenig glaubwürdig anzusehen, weshalb dem Beschwerdeführer der ihm grundsätzlich offen stehende Gegenbeweis (Urteil 1C_129/2015 vom 9. Juli 2015 E. 3) misslungen sei. Diese gerichtliche Beweiswürdigung und die sich daraus ergebenden tatsächlichen Schlussfolgerungen sind Tatfragen (BGE 133 V 477 E. 6.1 S. 485, 504 E. 3.2 S. 507; Urteil 2C_270/2012 vom 1. Dezember 2012 E. 3.2), die vom Bundesgericht nur auf Willkür überprüft werden können (Art. 97 BGG; BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9). Willkür liegt nicht schon dann vor, wenn eine andere Lösung ebenfalls in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen wäre, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 138 IV 13 E. 5.1 S. 22; 134 II 124 E. 4.1 S. 133; 132 III 209 E. 2.1 S. 211). Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Sachgericht offensichtlich unhaltbare Schlüsse zieht, erhebliche Beweise übersieht oder solche willkürlich ausser Acht lässt (vgl. BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9; 120 Ia 31 E. 4b S. 40). Durch die Wiederholung seiner eigenen Sichtweise, wonach auf Grund der Ähnlichkeit der Familiennamen eine Verwechslung der Briefkästen nicht als unwahrscheinlich, sondern als plausibel anzusehen sei, und der unterlassenen Erwähnung der übrigen, ebenfalls gewürdigten Umständen gelingt es dem Beschwerdeführer nicht, eine offensichtlich unhaltbare Schlussfolgerung der Vorinstanz aufzuzeigen. Für die tatsächlichen Grundlagen des Rechtsstreites kann vollumfänglich auf das angefochtene Urteil verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).