Citation: 2A.231/2003 22.05.2003 E. 1

1.1 Der aus Georgien stammende X.________, geboren 1980, reiste am 28. August 2002 illegal in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch. Er wurde für die Durchführung des Asylverfahrens dem Kanton Basel-Landschaft zugewiesen. Am 25. Oktober und 22. November 2002 wurde X.________ von der Kantonspolizei Basel-Stadt angehalten, als er Drogen konsumierte. Sodann wurde er zweimal wegen Ladendiebstahls angehalten (am 15. Oktober 2002 durch die Kantonspolizei Jura und am 12. März 2003 durch die Kantonspolizei Basel-Stadt). Am 12. Februar 2003 schliesslich wurde X.________ von der Kantonspolizei Basel-Landschaft verhaftet wegen des Verdachts auf einfache Körperverletzung mit einem gefährlichen Gegenstand sowie des Verdachts auf Hausfriedensbruch. Er war mit einem anderen Asylbewerber im Durchgangszentrum Laufen in einen heftigen Streit geraten, wobei er diesem ein Glas auf dem Kopf zerschlug und Schnittwunden im Gesicht zufügte. 1.2 Das Amt für Migration Basel-Landschaft machte X.________ am 8. April 2003 gestützt auf Art. 13e ANAG die Auflage, das Gebiet des Bezirks Laufen nicht zu verlassen (Eingrenzung), und drohte ihm für den Fall der Nichtbefolgung dieser Auflage die Anordnung der Vorbereitungs- bzw. Ausschaffungshaft an. Am 23. April 2003 wurde X.________ von der Kantonspolizei Solothurn im Regionalzug Olten-Solothurn angehalten, da er keine Fahrkarte auf sich trug und sich ausserhalb des ihm mit der Eingrenzungsverfügung zugewiesenen Gebiets befand. Das Amt für Migration Basel-Landschaft, welchem er zugeführt worden war, ordnete am 24. April 2003 gegen X.________ Vorbereitungshaft an. Nach mündlicher Verhandlung stellte der Einzelrichter für Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht des Kantonsgerichts Basel-Landschaft (Haftrichter) mit Urteil vom 25. April 2003 fest, dass die Anordnung der Haft für längstens drei Monate, d.h. bis zum 24. Juli 2003, rechtmässig und angemessen sei. 1.3 X.________ gelangte mit einem Schreiben in französischer Sprache vom 6. Mai 2003 an das Amt für Migration Basel-Landschaft, worin er erklärte, mit der Haft, deren Anordnung er nicht verstehe, nicht einverstanden zu sein. Er verlangte einen Anwalt und eine Gerichtsverhandlung. Das Amt für Migration leitete die Eingabe als allfälliges Haftentlassungsgesuch an den Haftrichter weiter. Dieser verfügte am 15. Mai 2003, dass auf das Haftentlassungsgesuch nicht eingetreten und die Eingabe zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weitergeleitet werde.