Citation: 5P.96/2006 23.06.2006 E. A

X.________ (Ehemann) und Y.________ (Ehefrau) heirateten im Jahre 1997 und sind die Eltern des im Dezember 1998 geborenen Sohnes Z.________. Mit Eingabe vom 29. April (recte: 29. Mai) 2005 reichte X.________ beim Kreisgericht B.________ ein Gesuch um Anordnung von Eheschutzmassnahmen ein. Der Präsident der 2. Abteilung des Kreisgerichts stellte mit Entscheid vom 22. Juli 2005 fest, dass die Ehegatten zum Getrenntleben berechtigt seien, wies die eheliche Liegenschaft der Ehefrau zur alleinigen Benutzung zu, stellte den Sohn Z.________ unter die Obhut der Mutter und räumte dem Vater ein Besuchs- und Ferienrecht ein. Ausserdem wurde X.________ verpflichtet, an den Unterhalt des Sohnes ab 1. Juni 2005 Beiträge von Fr. 800.-- im Monat, zuzüglich allfällige Kinderzulagen, und an denjenigen der Ehefrau Beiträge von Fr. 3'850.-- im Monat zu bezahlen. Weiter wurde mit Wirkung ab 1. Juni 2005 die Gütertrennung angeordnet. X.________ rekurrierte gegen diesen Entscheid. Der Einzelrichter im Familienrecht am Kantonsgericht St. Gallen legte mit Entscheid vom 27. Januar 2006 die Unterhaltsbeiträge mit Wirkung ab 15. Dezember 2005 neu auf monatlich Fr. 1'000.-- für das Kind und monatlich Fr. 2'800.-- für die Ehefrau fest.