Citation: 7B_64/2023 E. 2

Die Vorinstanz verneint die Beschwerdelegitimation des Beschwerdeführers mit der Begründung, eine gezielte Benachteiligung des Beschwerdeführers sei nicht auszumachen. Ebenso wenig sei der Beschwerdeführer durch die Änderung des Eigentumsanteils an der "Casa C.________" von Gesamteigentum zu Miteigentum in seinen vermögensrechtlichen Interessen unmittelbar verletzt worden. Dieser Grundbucheintrag habe auf den Vermögenswert seines Anteils bzw. der ganzen Liegenschaft keinen Einfluss gehabt. Zudem hätte der Beschwerdeführer die Handlung des Willensvollstreckers oder des Grundbuchverwalters mittels Aufsichtsbeschwerde anfechten können, was nicht geschehen sei. Das vorliegend infrage stehende Urkundendelikt sei darüber hinaus auch nicht Bestandteil eines schädigenden Vermögensdelikts. Eine unmittelbare Rechtsverletzung liege nicht vor, weshalb die Beschwerdelegitimation zu verneinen und auf die Beschwerde nicht einzutreten sei. Weiter hält die Vorinstanz fest, die Beschwerde sei überdies auch in der Sache unbegründet. Aufgrund der eingereichten Unterlagen müsse angenommen werden, dass der Notar und der Beschwerdegegner 2 davon ausgegangen seien, die Änderung des Gesamteigentums am Miteigentumsanteil der "Casa C.________" in zwei Miteigentumsanteile aufgrund der letztwillig verfügten Quoten der Erblasser vornehmen zu können. Diese Annahme werde durch das Schreiben des Notars vom 8. November 2011 und durch die tatsächliche Änderung des Eintrags im Grundbuch durch den Grundbuchverwalter gestützt. Vor diesem Hintergrund wäre dem Beschwerdegegner 2 aufgrund der Akten ein Täuschungsvorsatz nicht zu belegen gewesen. Weiter hält die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer habe die gesamte Erbteilung samt dem infrage stehenden Miteigentumsanteil mit der Annahme des gerichtlichen Vergleichs akzeptiert.