Citation: 1F_22/2017 E. 2

Die Beschwerdeführerin beruft sich auf den Revisionsgrund nach Art. 121 lit. b BGG. Dieser setzt voraus, dass einer Partei mehr oder anderes zugesprochen wurde, als von ihr selbst verlangt worden war, oder aber weniger, als von der Gegenpartei anerkannt wurde. Diese Revisionsbestimmung ist auf dem Hintergrund von Art. 107 Abs. 1 BGG zu sehen, wonach das Bundesgericht an die Begehren der Parteien gebunden ist und nicht darüber hinausgehen darf. Dieser Revisionsgrund liegt offensichtlich nicht vor, wurde der Gesuchstellerin doch im bundesgerichtlichen Urteil vom 7. Juni 2017 nicht mehr, sondern weniger zugesprochen, als von ihr beantragt worden war. Da Gemeinde und Kanton den Beschwerdeantrag nicht anerkannt hatten, ist auch die zweite Alternative von Art. 121 lit. b BGG nicht einschlägig.