Citation: 1B_263/2007 26.11.2007 E. 1

X.________ befindet sich seit dem 22. Juli 2005 in Untersuchungshaft. Er wird der versuchten Tötung und des qualifizierten Raubes verdächtig. Nach verschiedenen erfolglosen Haftentlassungsgesuchen wies zuletzt die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern mit Entscheid vom 12. Oktober 2007 ein solches Gesuch ab. Gegen diesen Entscheid erhob X.________ am 23. Oktober 2007 persönlich Rekurs. Seine amtliche Verteidigerin verzichtete mit Schreiben vom 2. November 2007 auf eine Vernehmlassung und Ergänzung zum Rekurs. Die II. Kammer des Obergerichts des Kantons Luzern wies mit Entscheid vom 6. November 2007 den Rekurs ab. Zusammenfassend kam sie zum Schluss, dass sowohl der dringende Tatverdacht als auch die Fluchtgefahr gegeben sind. Der mit der Untersuchungshaft verfolgte Zweck lasse sich durch eine mildere Massnahme nicht erreichen; insbesondere sei eine Schriftensperre nicht geeignet, den Angeschuldigten an einer allfälligen Flucht über die "grüne Grenze" nach Belgien oder in ein Drittland mit ausreichender Sicherheit zu hindern.