Citation: 4D_19/2018 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer tut auch nicht dar, inwiefern die Äusserungsmöglichkeiten im summarischen Verfahren gemäss Art. 252-256 ZPO den verfassungsrechtlichen Mindestanforderungen des rechtlichen Gehörs nicht gerecht würden. Dass den Parteien im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 243-247 ZPO "umfangreichere Mitwirkungsrechte" zustehen als im Verfahren um Rechtsschutz in klaren Fällen und das Gericht unter den Voraussetzungen von Art. 247 Abs. 2 lit. a in Verbindung mit Art. 243 Abs. 2 lit. c ZPO den Sachverhalt von Amtes wegen abklärt, bedeutet nicht, dass das Verfahren gemäss Art. 257 ZPO vor Art. 29 Abs. 2 BV nicht standhält (vgl. Urteil 4A_184/2015 vom 11. August 2015 E. 4.2.2, nicht publ. in: BGE 141 III 262, mit weiteren Hinweisen). Zu beachten ist im Übrigen, dass der Gehörsanspruch der Parteien dem Gericht grundsätzlich nicht verbietet, auf die Abnahme beantragter Beweismittel zu verzichten, weil es auf Grund der bereits abgenommenen Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener (antizipierter) Beweiswürdigung annehmen kann, dass seine Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (BGE 141 I 60 E. 3.3 mit Hinweis). Dass die Vorinstanz relevante Äusserungen und Beweisanträge des Beschwerdeführers übergangen hätte, wird in der Beschwerde schliesslich nicht geltend gemacht. Eine Gehörsverletzung ist somit nicht gegeben.