Citation: 5A_561/2024 E. 6.1.4

6.1.4. Der Beschwerdeführer irrt: Die Vorinstanz hat ihm weder ein hypothetisches Einkommen angerechnet noch die Rechtmässigkeit der Unternehmensübertragung in Frage gestellt. Sie erachtete die Übertragung schlicht - in Übereinstimmung mit der Erstinstanz - als unglaubhaft und betrachtete den Beschwerdeführer weiterhin als alleinigen Entscheidungsträger des von ihm gegründeten Unternehmens. Deshalb bestimmte sie sein Einkommen gemäss den Regeln für selbständig Erwerbstätige (oben E. 6.1.2). Die vorinstanzliche Feststellung zum Prozesssachverhalt, der Beschwerdeführer habe nicht behauptet, dass er nach der Übertragung keine Entscheidungsbefugnisse mehr gehabt hätte, kritisiert der Beschwerdeführer zwar indirekt, erhebt in diesem Zusammenhang aber keine zulässigen Sachverhaltsrügen und behauptet nicht, dass er entgegen dieser Feststellung im vorinstanzlichen Verfahren entsprechende Behauptungen aufgestellt hätte. Der vorinstanzlichen Erwägung, wonach nicht ersichtlich sei, wie die im Iran wohnhafte Mutter, ohne sich mit den Dienstleistungen der Gesellschaft auszukennen, ohne vor Ort verknüpft zu sein und ohne die Sprache der (potenziellen) Kunden zu beherrschen, das Unternehmen erfolgreich führen solle, stellt er lediglich seine eigene Beurteilung gegenüber. Dabei legt er seinen Ausführungen mindestens teilweise einen Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz nicht festgestellt hat (insbesondere zu den Fähigkeiten der Mutter und zur erteilten Arbeitsbewilligung), ohne diesbezüglich Sachverhaltsrügen zu erheben. Die entsprechenden Sachverhaltselemente sind vor Bundesgericht folglich unbeachtlich. Ohnehin lässt sich die behauptete Willkür vor Bundesgericht jedenfalls nicht mit den rein appellatorischen Ausführungen des Beschwerdeführers belegen. Damit hat es bei der vorinstanzlichen Feststellung, der Beschwerdeführer sei weiterhin der alleinige Entscheidträger der D.________ GmbH, sein Bewenden. Dass die Vorinstanz für diesen Fall verfassungsmässige Rechte verletzt hätte, indem sie den Beschwerdeführer als selbständig Erwerbenden behandelt hat, macht der Beschwerdeführer nicht geltend.