Citation: 1C_35/2023 E. 4.2.2

4.2.2. Vorab ist festzuhalten, dass dem Beschwerdeführer nicht gefolgt werden kann, soweit er geltend macht, das Bahnprojekt bedinge und beeinflusse das vorliegend streitige private Bauvorhaben in massgeblicher Weise. So scheint es ohne Weiteres möglich, das Bauprojekt der Beschwerdegegnerin ungeachtet der konkreten Ausgestaltung des Bahnprojekts gemäss den bewilligten Planunterlagen zu realisieren. Die geplante Stützkonstruktion auf der Parzelle Nr. 1467 bildet gemeinsam mit der projektierten Überbauung der Parzellen Nr. 137 und 1468 ein in sich stimmiges Gesamtbauvorhaben, das nach dem Gesagten ausschliesslich einer kantonalen Bewilligung bedarf. Der Umstand allein, dass die Vorinstanz den geplanten Haltestellenausbau bei der Prüfung zweier Ausnahmebewilligungen berücksichtigt hat (vgl. E. 5 und 7), hat nicht zur Folge, dass das Baubewilligungs- und das künftige Plangenehmigungsverfahren koordiniert werden müssten. Darüber hinaus ist darauf hinzuweisen, dass die gemäss Art. 18m Abs. 1 lit. a EBG bei Nebenanlagen geforderte Zustimmung des Eisenbahnunternehmens, d.h. vorliegend der AVA, bereits im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung vorlag. Die Wahrung der eisenbahnrechtlichen Interessen ist bei Durchführung des kantonalen Bewilligungsverfahrens somit ebenfalls gesichert (vgl. BGE 127 II 227 E. 4b).