Citation: 6B_1242/2020 E. 1

Anfechtungsgegenstand der vorliegenden Beschwerde ist der Entscheid des Obergerichts des Kantons Zug vom 22. September 2020 als letztinstanzlich kantonaler Entscheid (vgl. Art. 80 Abs. 1 BGG). Die Beschwerde ist nur im Rahmen des Streitgegenstandes zulässig. Dieser wird durch den Gegenstand des angefochtenen Entscheides und durch die Parteibegehren bestimmt, wobei der angefochtene Entscheid den möglichen Streitgegenstand begrenzt (BGE 133 II 181 E. 3.3; Urteile 6B_1208/2020 vom 26. November 2021 E. 3.1; 6B_1285/2019 vom 22. Dezember 2020 E. 2.1). Neue Begehren sind unzulässig (Art. 99 Abs. 2 BGG). Auf ausserhalb des Streitgegenstands liegende Anträge, Rügen und weitere Vorbringen der Beschwerdeführer kann daher nicht eingetreten werden. Dies trifft namentlich auf deren Antrag zu, die IV-Stelle U.________ sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin bis auf Weiteres eine Invalidenrente und Hilflosenentschädigung auszurichten. Ebenso wenig kann auf Vorbringen eingegangen werden, mit welchen die Beschwerdeführer auch im vorliegenden Verfahren eine Verletzung von Art. 53 Abs. 2 ATSG rügen (vgl. Beschwerde S. 27 f. [Ziff. 2.2-2.5 und C2.1 und 2.2] und S. 31 f. [Ziff. 31 f.]; Urteil 8C_515/2017 der I. Sozialrechtlichen Abteilung vom 20. Dezember 2017 E. 6) oder die sich pauschal gegen Verfahrenshandlungen der IV-Stelle U.________, deren "rechtswidrige Verfügungen" oder aber das Vorgehen von deren Mitarbeitern und beigezogener Polizeibeamter richten. Dies gilt namentlich, wenn die Beschwerdeführer den Ablauf des Gesprächs vom 9. September 2013 und damit einhergehend das Verhalten der Mitarbeiter der IV-Stelle U.________ kritisieren bzw. diesen ein diskriminierendes Verhalten vorwerfen oder aber geltend machen, dass dem schlechten Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin zu wenig Beachtung geschenkt worden sei (Beschwerde S. 10 ff.).