Citation: 1B_74/2016 E. 4.3

4.3. In diesem Zusammenhang sind auch keine offensichtlich unrichtigen entscheiderheblichen Tatsachenfeststellungen der Vorinstanz dargetan: Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin geht aus dem von ihr eingereichten Arztbericht vom 3. November 2014 nicht hervor, dass sie dem Assistenzarzt gegenüber ausgedrückt hätte, der Beschuldigte habe sie mit Drohungen dazu genötigt, auf eine Strafanzeige oder eine Strafklage zu verzichten. Gemäss dem ärztlichen Bericht ("Gedächtnisprotokoll") hat sie vielmehr gesagt, eine Anzeige gegen ihren Lebenspartner könne sie sich "nicht leisten, da sie Kinder habe und selbstständigerwerbend sei". Im weiteren Verlauf des Patientengesprächs habe der Assistenzarzt die Beschwerdeführerin dann aber "für eine Anzeige motivieren" können.