Citation: 9C_635/2016 E. 4.1

4.1. Was die Ausführungen des kantonalen Gerichts zur geltend gemachten Validenkarriere der Versicherten als stellvertretende Leiterin Rechnungswesen betrifft, handelt es sich um eine Beurteilung hypothetischer Geschehensabläufe, welche eine für das Bundesgericht grundsätzlich verbindliche (E. 1.2 vorne) Tatfrage darstellt, soweit sie - wie hier - auf konkreter Beweiswürdigung beruht (Ausgangspunkt des letzten Lohns vor dem Unfall im Juni 1996, aufgerechnet auf das Jahr 2012; keine konkreten Anhaltspunkte für einen weiteren beruflichen Aufstieg). Dies gilt selbst dann, wenn auch Schlussfolgerungen aus der allgemeinen Lebenserfahrung mitberücksichtigt werden (Urteil 9C_584/2015 vom 15. April 2016 E. 6.1 mit Hinweisen). Die zwei anderslautenden Arbeitgeberberichte aus den Jahren 2001 und 2012 (behaupteter hypothetischer Jahreslohn von Fr. 105'000.- [Fr. 8'076.- monatlich] für 2012) vermögen zwar einen durchaus möglichen hypothetischen Karriereverlauf aufzuzeigen. Sie erscheinen aber vor dem Hintergrund der Arbeitgeberangaben zum hypothetischen Lohn im Gesundheitsfall in den Jahren 2009 und 2006 (Fr. 6'800.- bzw. Fr. 6'600.- monatlich) nicht plausibel, zumal eine Beweiswürdigung nicht bereits dann willkürlich ist, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst, wenn der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Fehler beruht (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56; 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f.). Davon kann umso weniger ausgegangen werden, als neben den (hypothetischen) Lohnangaben der Arbeitgeberin keine konkreten Indizien für naheliegende weitere Karrieresprünge vorliegen. Die zurückhaltendere Annahme der Vorinstanz ist (auch) vertretbar, jedenfalls nicht willkürlich.