Citation: 8C_829/2023 E. 5.3

5.3. Die Suva verlangt, das Invalideneinkommen des Beschwerdegegners sei ausgehend vom LSE-Tabellenlohn 2020 auf Fr. 65'815.11 (Männer; Kompetenzniveau 1; durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden; bzw. nominallohnangepasst per 2022 [potenzieller Rentenbeginn] gerundet Fr. 66'015.60) festzusetzen. Gründe für die Vornahme eines Abzugs von diesem Tabellenlohn lägen nicht vor. Zum tatsächlichen Invalideneinkommen des Beschwerdegegners von Fr. 50'700.- bestehe somit eine grosse Diskrepanz von mehr als Fr. 15'000.-, weshalb er das ihm verbliebene Leistungsvermögen nicht in zumutbarer Weise ausschöpfe. Somit könne er in einer adaptierten Tätigkeit voraussichtlich das gleiche Einkommen wie als Gesunder erwirtschaften (Fr. 66'015.60; vgl. E. 4.2 hiervor). Die Voraussetzung einer Erwerbseinbusse von wenigstens 10% sei damit nicht erfüllt, weswegen kein Rentenanspruch bestehe.