Citation: 6B_84/2022 E. 3.3

3.3. Mit ihren Vorbringen gegen die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung beschränkt sich die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht darauf, ihre Sicht der Dinge zu schildern und der Vorinstanz vorzuwerfen, die Beweise nicht in diesem Sinne richtig gewürdigt zu haben. Die Beschwerde genügt in diesem Punkt den gesetzlichen Begründungsanforderungen (vgl. oben E. 2.2) nicht. Dies ist etwa der Fall, wenn sie ausführt, die Vorinstanz hätte den Aussagen von B.________ aufgrund ihrer "Aussagequalität" und seine Rolle als Mitbeschuldigter im Strafverfahren nicht derart viel Gewicht geben müssen (vgl. Beschwerde S. 6). Damit zeigt sie nicht in einer den formellen Anforderungen genügenden Weise (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) auf, inwieweit oder warum die Sachverhaltsfeststellungen, auf denen der Schuldspruch basiert, schlechterdings unhaltbar sein sollen. Hierfür genügt namentlich nicht, wenn sie pauschal moniert, dass sie im Gegensatz zum Mitbeschuldigten B.________ nicht "in flagranti" in einer Indooranlage "erwischt" worden sei bzw. dass man bei ihr zu Hause kein Marihuana gefunden habe (vgl. Beschwerde S. 5). Ebenso wenig genügt, wenn sie beanstandet, es würden abgesehen von den belastenden Aussagen von B.________ keine objektive Beweise vorliegen, welche sie in direkten Zusammenhang mit den angeklagten strafrechtlich relevanten Handlungen setzen würden (vgl. Beschwerde S. 4 f.). Auch aus dem Hinweis auf das Urteil 6B_1012/2016 vom 29. März 2018 vermag die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten ableiten (vgl. Beschwerde S. 9 f.). Im genannten Fall lagen neben den belastenden Aussagen der Mitbeschuldigten keine weiteren Beweismittel vor, welche eine allfällige Täterschaft des Beschwerdeführers hinreichend belegen würden (Urteil 6B_1012/2016 vom 29. März 2018 E. 2.3.2 a.E.). Im vorliegenden Fall hingegen ist das Vorliegen weiterer Beweismittel, welche für die Täterschaft der Beschwerdeführerin sprechen, ohne Weiteres zu bejahen (vgl. oben E. 3.2; angefochtenes Urteil S. 17). Die Vorinstanz setzt sich - entgegen der Beschwerde (S. 12) - mit den Widersprüchen in den Aussagen von B.________ auseinander und kommt zutreffend zum Schluss, dass diese nicht von derart entscheidender Natur seien, dass dies an deren Glaubhaftigkeit ernstzunehmende Zweifel aufkommen lassen würde (vgl. angefochtenes Urteil S. 16). Inwiefern die Vorinstanz mit dieser Argumentation ihr Ermessen überschritten bzw. missbraucht haben soll, ist nicht erkennbar und legt die Beschwerdeführerin nicht rechtsgenüglich dar. Wenn die Beschwerdeführerin schliesslich eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung hinsichtlich der angeblich produzierten Menge an Marihuana kritisiert (vgl. Beschwerde S. 10), kann ihr ebenfalls nicht gefolgt werden. Sie legt nicht rechtsgenüglich dar, inwiefern der vorinstanzliche Schluss, es würden keine Gründe bestehen, an den Aussagen von B.________ zu zweifeln, schlechterdings unhaltbar sein sollte. Der pauschale Hinweis auf die "kritische Rolle" von B.________ als Mittäter, seinen "offensichtlichen Fremdbelastungsinteresse" und die "fragliche Qualität seiner Aussagen" (vgl. Beschwerde S. 10) genügt für die Annahme einer schlechterdings unhaltbaren und damit willkürlichen Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz nicht. Mithin gehen sämtliche Einwände nicht über eine blosse appellatorische Kritik an der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung hinaus (BGE 141 IV 317 E. 5.4 und 6.3; Urteil 6B_930/2022 vom 4. November 2022 E. 3.1). Damit einhergehend vermag die Beschwerdeführerin auch nicht aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz ernsthafte und unüberwindbare Zweifel an die Glaubhaftigkeit der Aussagen von B.________ hätte haben müssen (vgl. Beschwerde S. 10). Das Bundesgericht als oberste Recht sprechende Behörde (Art. 1 Abs. 1 BGG) ist keine Berufungsinstanz, die eine freie Prüfung in tatsächlicher Hinsicht vornimmt oder die vorinstanzliche Beweiswürdigung mit freier Kognition überprüft (Urteile 6B_930/2022 vom 4. November 2022 E. 3.1; 6B_536/2021 vom 2. November 2022 E. 1.3; je mit Hinweisen). Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet.