Citation: 8C_53/2019 E. 4.3

4.3. Was weiter die geltend gemachte neuropsychologische Leistungsbeeinträchtigung betrifft, besteht gemäss der Fachpsychologin für Neuropsychologie Frau Dipl. psych. J.________ eine multifaktoriell bedingte leichte bis mittelschwere kognitive Funktionsstörung mit möglicherweise hirnorganischer Beteiligung und sehr wahrscheinlicher Überlagerung affektiver Anteile. Auch wenn sie anschliessend festhielt, es müsse von einer hirnorganischen Beteiligung ausgegangen werden, liess sich die Ursache der kognitiven Funktionsbeeinträchtigung, wie sich aus ihren Ausführungen sowie der zusammenfassenden Wertung der Teilgutachten des Dr. med. univ. G.________ ergibt, nicht eindeutig festlegen. Ein Zusammenhang mit dem Unfall vom 29. August 2011 wurde überdies seitens der Frau Dipl. psych. J.________ nur aufgrund anamnestischer Angaben und der Aktenlage hergestellt, weshalb der Beschwerdeführer hieraus nichts zu seinen Gunsten ableiten kann. In Bezug auf die Ausführungen zu den neuropsychologisch festgestellten Leistungseinschränkungen in einer leidensangepassten Tätigkeit ist anzumerken, dass die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im medizinischen Sinn dem Arzt oder der Ärztin und nicht Fachleuten aus dem Gebiet der Psychologie obliegt. Insoweit sind die seitens der Neuropsychologin erkannten Defizite in der Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers nur von Belang, als sie Eingang in die Stellungnahme der Gutachter zur Arbeitsfähigkeit gefunden haben. Die kognitiven Leistungseinschränkungen wirken sich gemäss der medizinischen Gesamtbeurteilung einzig bei der Geschäftsführertätigkeit, nicht aber bei einer leidensadaptierten Tätigkeit aus. Die Vorbringen in der Beschwerde vermögen damit insgesamt den Beweiswert des Gutachtens des Spitals C.________ nicht zu schmälern, weshalb das kantonale Gericht hierauf abstellen konnte, ohne das rechtliche Gehör oder das Willkürverbot zu verletzen.