Citation: U 234/06 05.09.2006 E. 2

Der Beschwerdeführer litt unbestrittenermassen über die auf den 15. September 2004 verfügte Leistungseinstellung hinaus weiterhin an Kopf-/Nackenschmerzen, einer Hypästhesie im linken Vorderarm sowie an psychischen Beschwerden (Anpassungsstörung und längere depressive Reaktion, grosse Tendenz zur Somatisierung der depressiven Symptome; Austrittsbericht der Rehaklinik Y.________ vom 9. August 2004, einschliesslich Bericht über das durchgeführte psychosomatische Konsilium). 2.1 Soweit die Schmerzen im Bereich von Kopf und Nacken sowie die erwähnte Sensibilitätsstörung von der am 4. Mai 2004 diagnostizierten rechtslateralen Diskushernie C4/5 herrühren, ist die SUVA nicht leistungspflichtig. Denn wie der Orthopädische Chirurge Dr. M.________ in seiner eingangs genannten Stellungnahme vom 2. März 2005 nachvollziehbar und überzeugend dargelegt hat, ist die Diskushernie selber eindeutig nicht auf das Unfallereignis vom 8. März 2004 zurückzuführen (vgl. RKUV 2000 Nr. U 378 S. 190, Nr. U 379 S. 192; Urteil H. vom 18. August 2000, U 4/00; Debrunner, Orthopädie, orthopädische Chirurgie, 4. Aufl. Bern 2002, S. 880 unten; Debrunner/Ramseier, Die Begutachtung von Rückenschäden, Bern 1990, S. 54 ff., insbesondere S. 56). An dieser Betrachtungsweise vermag die Beurteilung von Dr. D.________, Facharzt für Allgemeine Medizin, vom 20. Juli 2005, wonach "durchaus eine kausale Verbindung zwischen dem Unfall und den Beschwerden des Patienten möglich" sei, nichts zu ändern. Ebenso wenig die Stellungnahmen des Neuroradiologen Dr. C.________ von der W.________-Poliklinik vom 27. Oktober 2004 und des Orthopädischen Chirurgen Dr. Z.________ von der Poliklinik V.________, vom 29. Oktober 2004, in welchen von einer "möglicherweise traumatischen Ätiologie" bzw. von einer "eigentlichen Osteoporosis einer posttraumatischen Genesis des Halssegmentes der Wirbelsäule" die Rede ist. 2.2 Ob die über Mitte September 2004 hinaus andauernden Kopf-/Nackenschmerzen sowie die Hypästhesie natürlich-kausal (auch) auf eine am 8. März 2004 erlittene sog. schleudertraumaähnliche Verletzung der HWS zurückzuführen sind, oder aber (allein) Ausdruck der psychischen Gesundheitsstörungen bilden, welche ihrerseits - zumindest im Sinne einer natürlichen Teilkausalität - eindeutig unfallbedingt sind, kann hier offen bleiben. Wie nachfolgend zu zeigen sein wird, ist nämlich die Adäquanz des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und den verbliebenen Folgeschäden im einen wie im andern Fall nach der in Erw. 1 hievor am Ende angeführten Rechtsprechung für sekundäre psychische Unfallfolgen vorzunehmen, welche im Rahmen der Prüfung der unfallbezogenen Kriterien allein auf die körperlichen Beschwerden abstellt.