Citation: 5A_593/2010 29.09.2010 E. 1

1.1 Nach den Akten hat die kantonale Rekurskommission den angefochtenen Entscheid dem Psychiatriezentrum B.________ zuhanden des Beschwerdeführers zugestellt. Die Gerichtsurkunde kam mit dem Vermerk "Ausgetreten" zurück, worauf ein zweiter Zustellungsversuch an die Adresse C.________ vorgenommen worden ist. Unklar ist, ob es sich dabei um die Wohnadresse des Beschwerdeführers oder um jene seiner Eltern handelt. Auch dieser Zustellungsversuch blieb erfolglos. Offenbar erfolgte daraufhin noch eine Zustellung per gewöhnlicher A-Post. Damit ist eine ordentliche Zustellung des begründeten Entscheids, die für die Bestimmung der Rechtsmittelfrist massgebend ist (Art. 100 Abs. 1 BGG) nicht nachweisbar vorgenommen worden. Von der kantonalen Rekurskommission war nur zu erfahren, dass die Zustellung nach dem 14. Juli 2010 erfolgt sein soll. Da die Eingaben des Beschwerdeführers vom 22. August 2010 datieren und am 23. August 2010 der Post übergeben worden sind, darf angenommen werden, der Beschwerdeführer habe spätestens am 22. August 2010 von der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids Kenntnis erhalten. Unter Berücksichtigung des Umstandes, dass somit die Beschwerdefrist am 23. August 2010 begonnen hat (Art. 44. Abs. 1 BGG), ist diese am Dienstag, 21. September 2010, abgelaufen. 1.2 Der Beschwerdeführer hat innert der Beschwerdefrist weder einen Anwalt mit der Wahrung seiner Interessen beauftragt, noch hat er seine ursprünglichen Eingaben ergänzt. Wie im Schreiben der Präsidentin der zweiten zivilrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts vom 3. September 2010 angezeigt, sind somit ausschliesslich die Eingaben vom 22. August 2010 zu beurteilen. 1.3 Der Beschwerdeführer ersucht eine um eine "Einladung, um vor Bundesgericht gehen zu können". Soweit er damit eine persönliche Anhörung verlangt, ist darauf hinzuweisen, dass das Bundesgericht grundsätzlich an die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz gebunden ist und in der Sache selbst keine Beweise abnimmt (Art. 97 BGG; BGE 133 IV 293 E. 3.4). Im Übrigen ist der Beschwerdeführer von der kantonalen Rekurskommission persönlich angehört worden. Dem Antrag ist nicht zu entsprechen.