Citation: 5A_676/2024 E. 4

In rechtlicher Hinsicht hat die Beschwerde eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Begründung erfordert (BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4). An der Sache vorbei geht das Vorbringen, die fürsorgerische Unterbringung in einem Altersheim würde für die Öffentlichkeit unverhältnismässige finanzielle Konsequenzen haben. Die Kostenfrage ist kein Kriterium für die fürsorgerische Unterbringung (vgl. Art. 426 ZGB). Mit den gesetzlichen Voraussetzungen der fürsorgerischen Unterbringung (Schwächezustand, selbstgefährdendes Verhalten, Erforderlichkeit der Unterbringung, Eignung der Institution), welche im angefochtenen Entscheid unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten ausführlich behandelt werden, setzt sich der Beschwerdeführer höchstens ansatzweise auseinander, wenn er geltend macht, er habe nie Menschen verletzt und die Konsequenzen des Urteils seien für sein Leben einschneidend und unverhältnismässig. Ferner vermag sein Hinweis, er sei im Heim lediglich in der Pflegestufe 3 eingereiht worden, keine Rechtswidrigkeit der Massnahme im Sinn eines inneren Widerspruches des angefochtenen Entscheides zu begründen, denn das Obergericht hat nicht festgestellt, dass der Beschwerdeführer ein schwerer Pflegefall sei, welcher sich nicht selbst anziehen oder nicht selbst das Essen zum Mund führen könnte, sondern dass ohne klare Struktur eine Selbstverwahrlosung und bei unterbleibender Essens- und Flüssigkeitsaufnahme eine akute Gesundheitsgefährdung drohe.