Citation: 5A_88/2009 03.04.2009 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt zunächst sinngemäss eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts. 2.1 Soweit Willkür in der Ermittlung des Sachverhalts geltend gemacht wird, ist zu beachten, dass dem Sachrichter in der Beweiswürdigung ein breiter Ermessensspielraum zusteht; der Beschwerdeführer hat deshalb darzulegen, inwiefern das kantonale Gericht sein Ermessen missbraucht, insbesondere offensichtlich unhaltbare Schlüsse gezogen (BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9; 119 Ia 197 E. 1d S. 201), erhebliche Beweise übersehen oder willkürlich ausser Acht gelassen habe (BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9; 112 Ia 369 E. 3 S. 371). 2.2 Das Obergericht stellt den seinem Urteil zugrundeliegenden Sachverhalt wie folgt dar: Vor der Einleitung des vorliegenden Betreibungsverfahrens sei dem Beschwerdeführer einerseits eine Schadenersatzforderung gegen den Kanton Solothurn von Fr. 203'674.60, andererseits dem Kanton Solothurn eine Steuerforderung gegen den Beschwerdeführer von Fr. 5'307.90 zugestanden. Vor diesem Hintergrund habe der Kanton Solothurn am 9. Dezember 2005 eine Verrechnungsverfügung erlassen. Jedoch sei mit Obergerichtsurteil vom 21. August 2006 - im Rahmen eines Rechtsöffnungsverfahrens betreffend die Schadenersatzforderung des Beschwerdeführers - entschieden worden, dass diese Verrechnungsverfügung unzulässig gewesen sei. Da der Kanton Solothurn mit seiner Verrechnungserklärung nicht habe durchdringen können, habe er dem damaligen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers am 14. September 2006 - ohne eine Verrechnung vorzunehmen - den gesamten geschuldeten Schadenersatzbetrag überwiesen. Gegen diese Verrechnungsverfügung habe der Beschwerdeführer bereits am 6. Januar 2006 eine Einsprache erhoben. Er habe sie jedoch am 23. Oktober 2006 - nach der erfolgten Überweisung des Kantons Solothurn vom 14. September 2006 - wieder zurückgezogen.