Citation: 2C_558/2018 E. 3.1

3.1. Das Urteil der Vorinstanz verletzt Bundesrecht und ist aufzuheben. Das Bundesgericht kann zwar den Sachverhalt von Amtes wegen berichtigen oder ergänzen, wenn die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). Solches rechtfertigt sich vorliegend aber nicht, da vom Beschwerdeführer angebotene Beweismittel abzunehmen, zu würdigen und gegebenenfalls weitere Beweismassnahmen durchzuführen sein werden. Die Sache ist folglich an die Vorinstanz zur ergänzenden Sachverhaltsfeststellung und Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen zurückzuweisen. Um administrative Leerläufe zu vermeiden, ist die Vorinstanz überdies darauf hinzuweisen, dass die Beweislast für das Erlöschen des Ehewillens nach der Rechtsprechung bei der Behörde liegt (vgl. oben E. 2.3.2 m.H.). Sollten die weiteren Beweismassnahmen die Vorinstanz also weder vom Ehewillen noch von seinem Erlöschen überzeugen, hätte sie zulasten der Migrationsbehörde vom Bestehen des Ehewillens bzw. seinem Nicht-Erlöschen während der Landesabwesenheit des Beschwerdeführers auszugehen.