Citation: 6B_1437/2017 E. 1.5

1.5. Der Beschwerdeführer beanstandet den subjektiven Tatbestand. Er macht geltend, er habe keinen unrechtmässigen wirtschaftlichen Vorteil erlangen wollen, denn er habe lediglich Umschuldungen vorgenommen. Zudem habe er nur wenige Falschdeklarationen gemacht, obwohl er über Jahre hinweg Sozialhilfe bezogen habe. Es müsse ferner berücksichtigt werden, dass er über ein tiefes Sprach- und Bildungsniveau verfüge. Er habe die Voraussetzungen der Sozialhilfe und die Antragsformulare nicht wirklich verstanden und ihm sei nicht bewusst gewesen, dass eine Nichtdeklaration einen strafrechtlich relevanten Betrug darstellen könne. Was der Täter wusste, wollte und in Kauf nahm, betrifft sogenannte innere Tatsachen und damit eine Tatfrage. Solche prüft das Bundesgericht nur unter dem Gesichtspunkt der Willkür (BGE 141 IV 369 E. 6.3 S. 375). Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe zweifellos gewusst, dass er die entsprechenden Einkommen und Vermögenswerte hätte deklarieren müssen, was er mit jedem Unterstützungsantrag erneut mittels Unterschrift bestätigt habe. Er habe jedoch Einkommen und Vermögenswerte verschwiegen, damit die Sozialleistungen nicht gekürzt würden. Dabei habe er mit Wissen und Willen gehandelt und auch die Bereicherungsabsicht sei zu bejahen. Inwiefern diese Erwägungen im angefochtenen Entscheid willkürlich sein sollen, ist weder dargelegt noch ersichtlich. Die Umschuldungen sind in keiner Weise erwiesen, weshalb der Beschwerdeführer aus dieser Argumentation auch bezüglich des subjektiven Tatbestands nichts zu seinen Gunsten ableiten kann. Dass der Beschwerdeführer nicht in sämtlichen Unterstützungsanträgen falsche Angaben gemacht hat, ist für die Frage der Strafbarkeit nicht relevant. Der Beschwerdeführer beschränkt sich im Übrigen darauf, sämtliches Wissen zu bestreiten. Dies ist nicht geeignet, um Willkür im angefochtenen Entscheid aufzuzeigen.