Citation: 6B_600/2017 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin bringt in tatsächlicher Hinsicht vor, sie könne sich nicht vorstellen, dass sich die Adressaten durch die E-Mails bedroht gefühlt hätten. Vielmehr seien ihre Äusserungen nicht ernst genommen worden. Damit vermag sie keine Willkür in der Sachverhaltsfeststellung zu begründen. Mit Blick auf den Inhalt der inkriminierten E-Mails, die darin zum Ausdruck gebrachte massive Gewaltandrohung und die von den Betroffenen ergriffenen Massnahmen ist ohne Weiteres vertretbar, wenn nach der Vorinstanz die Drohungen ernst genommen wurden und die Adressaten mit Schrecken reagierten respektive die Situation als beunruhigend und beängstigend empfanden. Auch kann nicht als unhaltbar bezeichnet werden, wenn mit den E-Mails (ihrem Wortlaut entsprechend) auf eine bestimmte Amtshandlung abgezielt wurde und die Beschwerdeführerin deren Weiterleitungen an die namentlich aufgeführten Personen wollte. Die anderslautenden Erklärungen der Beschwerdeführerin (etwa bei den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen handle es sich um blosse Hypothesen und sie habe lediglich "zum Denken anregen" wollen) vermögen das vorinstanzliche Beweisergebnis nicht in Frage zu stellen, geschweige denn zu erschüttern. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht.