Citation: 2C_370/2024 E. 1.1

1.1. Mit E-Mail vom 24. November 2022 gelangte eine Mitarbeiterin des Generalsekretariats der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich an die Kantonspolizei Zürich und bat diese um Informationen über A.________ sowie um Rat, wie sie sich gegenüber A.________ verhalten solle, der am Telefon zwar jeweils anständig, aber auch sehr bestimmt sei. Auslöser dieser Anfrage waren Telefonate und der E-Mail-Verkehr dieser Mitarbeiterin der Justizdirektion mit A.________, der dabei geltend gemacht hatte, ein Betrugssystem am Flughafen Zürich aufgedeckt zu haben. In der Folge ersuchte die Kantonspolizei die Fachstelle Forensic Assessment & Risk Management der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich um eine risikoorientierte Einschätzung aus forensisch-psychologischer Sicht der insgesamt fünf von A.________ an die Justizdirektion versandten E-Mails, inklusive einer beigefügten "Leuchtstift-Zusammenfassung". In ihrer forensischen Aktennotiz vom 14. Dezember 2022 hielt die Fachstelle fest, es gebe deutliche Hinweise dafür, dass bei A.________ eine schwere psychische Erkrankung aus dem schizophrenen Formkreis mit einem paranoid-wahnhaften Beeinträchtigungs- und Verfolgungserleben vorliege.