Citation: 9C_243/2016 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz erwog, es sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einem unveränderten Gesundheitszustand auszugehen, weshalb eine Rentenrevision nach Art. 17 ATSG ausser Betracht falle. Indes habe schon bei der ursprünglichen Rentenzusprache (Verfügung vom 26. Oktober 2006) eine Somatisierungsstörung als Hauptdiagnose im Vordergrund gestanden. Die Anspruchsprüfung hätte somit unter Berücksichtigung der damals bereits seit zwei Jahren etabliert gewesenen "Schmerzrechtsprechung" erfolgen müssen. Da dies unterblieben sei, müsse die Verfügung vom 26. Oktober 2006 als offensichtlich unrichtig bezeichnet werden. Damit sei zu prüfen, ob die Leistungsaufhebung gestützt auf das ZMB-Gutachten vom 17. Dezember 2013 gerechtfertigt erscheine. In der Folge bejahte das kantonale Gericht in Anwendung der mit BGE 141 V 281 geänderten Rechtsprechung die Rechtmässigkeit der Rentenaufhebung.