Citation: 1C_519/2021 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat den Anspruch des Beschwerdeführers auf unentgeltliche Rechtspflege unter anderem mangels Mittellosigkeit verneint. Gemäss der Vorinstanz verfügt die Ehefrau des Beschwerdeführers über Vermögenswerte in der Höhe von rund Fr. 300'000.--. Zwar behaupte der Beschwerdeführer, er lebe von seiner Frau getrennt und habe keinen Zugriff auf diese Vermögenswerte. Aufgrund der eherechtlichen Unterstützungspflicht bestimme sich die Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege jedoch aufgrund der Mittel beider Ehegatten insgesamt. Weil über die Vermögenswerte kurzfristig nicht verfügt werden könne, sei einstweilen aber auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten. Der Beschwerdeführer bringt im bundesgerichtlichen Verfahren vor, seine "Ex-Frau" sei nicht verpflichtet, ihm Unterhalt zu zahlen. Ihr Vermögen bestehe aus Immobilien in Italien, die jedoch sehr alt und unbewohnbar seien. Sie habe diese Immobilien im Zeitpunkt der Trennung von ihm erhalten. Demgegenüber legt die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung an das Bundesgericht dar, Belege zur angeblichen Trennung des Beschwerdeführers von seiner Ehefrau seien zu keinem Zeitpunkt eingereicht worden. In den Schreiben der Ehefrau im vorinstanzlichen Verfahren erwähne diese zudem die gleiche Anschrift wie der Beschwerdeführer. Allfällige Anordnungen über das Getrenntleben wären demnach aufgrund der Wiederaufnahme des Zusammenlebens dahingefallen (vgl. Art. 179 Abs. 2 ZGB).