Citation: 6B_1263/2020 E. 3.4.1

3.4.1. Mit seiner Kritik am Vorgehen der Staatsanwaltschaft bzw. mit seinem gegen diese Behörde gerichteten Vorwurf, sie habe den Untersuchungsgrundsatz verletzt, ist der Beschwerdeführer nicht zu hören, da Anfechtungsobjekt einzig das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau bildet (Art. 80 Abs. 1 BGG; vgl. auch E. 1.2 hiervor). Ohnehin liesse sich aus dem vom Beschwerdeführer angeführten Zitat aus dem Plädoyer der Staatsanwaltschaft keinesfalls ableiten, dass die Frage nach der Übertragung und Bilanzierung der Projekte nicht Gegenstand der Untersuchung gewesen sei, zumal der entsprechende Vorhalt des Beschwerdeführers darin als "schlichtweg falsch" bezeichnet wird (vgl. Plädoyer der Staatsanwaltschaft vom 23. September 2020, Akten Obergericht, act. 256 f.). Dass die Vorinstanz ihrerseits ihrer Amtsermittlungspflicht nicht nachgekommen wäre und es unterlassen hätte, die im Zusammenhang mit der Schwindelgründung bedeutsamen Tatsachen abzuklären und die noch notwendigen Beweiserhebungen vorzunehmen, bringt der Beschwerdeführer sodann nicht vor. Dies ist auch nicht ersichtlich. Dem angefochtenen Urteil lässt sich entnehmen, dass etwa im Zusammenhang mit der Frage, wer Trägerin der Projekte gewesen sei, neben den Aussagen des Beschwerdeführers die von der Staatsanwaltschaft kopierten Daten aus der Cloud J.________, die anlässlich der Schlusseinvernahme der Staatsanwaltschaft zu den Akten gegebenen Dokumente und der Bericht der I.________ AG vom 1. November 2016 herangezogen wurden (vgl. angefochtenes Urteil E. 3.4 S. 9 i.V.m. E. 4.4 S. 12 ff.). Welche weiteren Beweise in Bezug auf den Vorwurf der Schwindelgründung zwingend zu erheben gewesen wären, ist weder dargetan noch ersichtlich. Im Übrigen ist der Untersuchungsgrundsatz nicht bereits deshalb verletzt, weil die Strafverfolgungsbehörden nicht jeden erdenklichen Beweis erhoben haben.