Citation: 1C_657/2020 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin rügt zunächst eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV). Sie habe im vorinstanzlichen Verfahren die Edition der Veranlagungsentscheide zur Ersatzabgabe der letzten 15 Jahre verlangt, um so die kommunale Praxis aufzuzeigen. Die Vorinstanz habe diesen Beweisantrag abgewiesen. Das Kantonsgericht hielt in Erwägung 2.3 fest, dass sich der rechtserhebliche Sachverhalt aus den Akten ergebe und auf weitere Beweismassnahmen verzichtet werden könne, da solche auch nicht beantragt worden seien. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin ging das Kantonsgericht somit davon aus, es liege kein Beweisantrag vor. Die Beschwerdeführerin zeigt nicht auf, dass diese Feststellung aktenwidrig ist, indem sie darlegt, inwiefern sich aus der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 12. September 2019, der Replik vom 9. März 2020 oder einer anderen Eingabe an die Vorinstanz das Gegenteil ergeben sollte. Dies ist auch nicht ersichtlich. Ihre Rüge ist somit unbegründet.