Citation: 4P.252/2005 17.01.2006 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt, der Appellationshof habe in willkürlicher Weise geschlossen, er könne sich gegen die Verbindlichkeit des Vertragsschlusses nicht darauf berufen, dass die im Darlehensvertrag vom 14. Juli/11. August 1988 enthaltenen Bedingungen für die Auszahlung des Kredites von Fr. 12,8 Mio. an die D.________ AG (lit. A.b vorne) nicht eingehalten worden seien, weil er bei der Vertragsunterzeichnung nicht ausdrücklich die Einhaltung derselben verlangt habe. Ein entsprechender Schluss lässt sich dem angefochtenen Urteil indessen nicht entnehmen, weshalb die Rüge ins Leere stösst. Der Appellationshof qualifizierte die Bedingungen als Suspensivbedingungen. Er erwog indessen, ihr Nichteintritt hindere die Verbindlichkeit des Vertrages nicht, weil sie einzig im Interesse der Beschwerdegegnerin vereinbart worden seien und diese auf deren Einhaltung verzichtet habe. Dass der Appellationshof einzig daraus auf das alleinige Interesse der Beschwerdegegnerin an den Bedingungen geschlossen hätte, weil der Beschwerdeführer es unterliess, bei der Vertragsunterzeichnung ausdrücklich deren Einhaltung zu verlangen, ist nicht ersichtlich. Der Appellationshof hat seinen Schluss auf das alleinige Interesse der Beschwerdegegnerin an den Bedingungen vielmehr aus einer eingehenden objektivierten Auslegung der diese Bedingungen enthaltenden Vertragsklausel nach deren Sinn und Zweck gezogen. Die objektivierte Vertragsauslegung stellt jedoch eine bundesrechtlich geregelte Frage dar, die das Bundesgericht in der vorliegenden berufungsfähigen Streitsache im Berufungsverfahren überprüfen kann (vgl. BGE 130 III417 E. 3.2; 129 III 702 E. 2.4 S. 707). Auf die weiteren, gegen den genannten Schluss erhobenen Rügen des Beschwerdeführers ist daher im Rahmen der subsidiären staatsrechtlichen Beschwerde nicht einzutreten (Art. 84 Abs. 2 OG; BGE 129 I 173 E. 1.1 S. 174; 120 II384 E. 4a).