Citation: 1C_725/2013 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführerin macht demgegenüber geltend, die Schutzverfügung vom 21. September 2000 habe abgesehen von wenigen untergeordneten Punkten nur die frühere Verfügung vom 26. Februar 1998 bestätigt. Die Letztere sei von den Parteien nur in Nebenpunkten angefochten worden und in den übrigen Teilen in Rechtskraft erwachsen. Da sich die geltend gemachten Entschädigungsansprüche auf diese rechtskräftig gewordenen Teile der Schutzverfügung vom 26. Februar 1998 stützten (Abbruchverbot des Gebäudes und Überbauungsverbot für das unverbaute Restgrundstück), sei der erst mehr als zehn Jahre später erhobene Anspruch gemäss § 183ter Abs. 1 EG ZGB verwirkt. Es sei willkürlich, wenn das Verwaltungsgericht bei Schutzmassnahmen die Möglichkeit einer Teilrechtskraft von vornherein ausschliesse und zudem den Umstand ausser Acht lasse, dass für die Beschwerdegegner spätestens seit der Schutzverfügung vom 26. Februar 1998 keine Ungewissheit mehr über die wesentlichen Teile der Unterschutzstellung und deren enteignungsrechtliche Bedeutung habe bestehen können.