Citation: 2C_476/2023 E. 5.6

5.6. Die Beschwerdeführerin macht indes geltend, dass nicht nur Noven zu ihrem Obsiegen geführt hätten. Entgegen der Vorinstanz sei die Euthanasierungsanordnung bereits bei deren Erlass am 23. Dezember 2021 unverhältnismässig gewesen (Art. 5 Abs. 2 BV). Folglich habe nicht bzw. nicht nur die während des Rekursverfahrens eingetretene Verhaltensänderung des Pferdes zur Gutheissung des Rekurses geführt. Die Beschwerdeführerin beruft sich somit auf den Verhältnismässigkeitsgrundsatz. Das Bundesgericht überprüft die Einhaltung der Grundsätze von Art. 5 Abs. 2 BV ausserhalb von Grundrechtseingriffen im Zusammenhang mit kantonalem Recht nur auf Willkür hin (BGE 138 I 378 E. 8.2; 135 V 172 E. 7.3.2; 134 I 153 E. 4; Urteile 2C_791/2022 vom 22. März 2024 E. 8.3; 2C_67/2023 vom 20. September 2023 E. 8.6.1). Die Beschwerdeführerin vermag vorliegend unter dem Gesichtswinkel der Willkür nicht darzulegen, dass die Euthanasierungsanordnung bereits am 23. Dezember 2021 unverhältnismässig gewesen wäre: