Citation: 5A_235/2021 E. 3

Der Beschwerdeführer behauptet in freier Schilderung der Dinge aus seiner Sicht einen eigenen Sachverhalt und macht Ausführungen zum angeblichen Kindeswillen; auf solche appellatorischen Ausführungen kann nach dem Gesagten nicht eingetreten werden. In rechtlicher Hinsicht findet die verlangte Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides nicht statt. Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, eine ganze Palette von Menschenrechten aufzuzählen, welche angeblich durch einen Ausschluss vom Familienleben verletzt sein sollen, indem die Eltern nicht mehr gemeinsam (Schul-) Anlässe besuchen dürften. Das Obergericht hat erwogen, dass es bei diesen immer zu heftigen Konflikten gekommen sei und die Kinder in einen grossen Loyalitätskonflikt standen, weil sie nicht gewusst hätten, zu wem sie sich hinwenden sollten; dies sei mit dem Kindeswohl nicht vereinbar und die Regelung der Beiständin, wonach die Eltern die Anlässe deshalb alternierend zu besuchen hätten, sei geboten und zu schützen. Zu dieser Entscheidbegründung äussert sich der Beschwerdeführer nicht, ebenso wenig zum Kindeswohl, welches die Leitmaxime bei der Ausgestaltung des Eltern-Kind-Verhältnisses bildet. Was schliesslich die verlangte Mediation angelangt, stellt die blosse Behauptung, es sei nicht ersichtlich, warum diese abgelehnt werde, ebenfalls keine sachgerichtete Auseinandersetzung mit den obergerichtlichen Erwägungen dar. Dieses hat eine solche als unzweckmässig erachten, zum einen weil bereits das früher versuchte systematische Coaching gescheitert sei, namentlich weil der Vater nicht habe aushalten können, wenn ihm seine Verhaltensweisen aufgezeigt worden seien, und er Mühe habe, Standpunkte anderer Personen und die Situation der Kinder zwischen den Fronten zu verstehen, zum anderen weil nicht klar sei, was der Vater mit der Mediation anstrebe und bereits die Regelung der Beiständin (alternierende Teilnahme an öffentlichen Schulanlässen) einen angemessenen Kompromiss darstelle.