Citation: 5A_407/2023 E. 5.5

5.5. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, vermag keine Willkür (Art. 9 BV) zu begründen. Sie übersieht, dass die Tagesschule E.________, als eine der drei vom Pädagogischen Zentrum G.________ geführten Schulen (H.________, I.________ und E.________) gerade keine Sekundarstufe anbietet. Damit hat die Vorinstanz zutreffend erwogen, dass der Tochter bloss noch ein Jahr an der Tagesschule E.________ verbleibt. Sodann ist sachverhaltlich nicht erstellt, ob die künftige Schule am Wohnort des Beschwerdegegners eine Sekundarstufe anbietet oder nicht. Es bleibt somit bei einer reinen Spekulation der Beschwerdeführerin, wenn sie behauptet, die Tochter wäre zwei Schulwechseln ausgesetzt. Damit lässt sich von vornherein keine Willkür begründen. Es bleibt somit bei der Würdigung der Vorinstanz, dass ein gut vorbereiteter Schulwechsel an den - hier bestätigten - Wohnort des Kindes beim Beschwerdegegner dem Kindeswohl besser entspricht als der noch während einem Jahr andauernde äusserst lange Schulweg.