Citation: 1C_483/2021 E. 4.1.1

4.1.1. Für ihre Rügen berufen sich die Beschwerdeführenden auf Art. 5 Abs. 2 BV und, soweit sie die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz bemängeln, auf das Willkürverbot gemäss Art. 9 BV. Diesbezüglich weist die Einwohnergemeinde Bern in ihrer Vernehmlassung im Grundsatz zutreffend darauf hin, dass die Rüge einer Verletzung des Verhältnismässigkeitsprinzips gemäss Art. 5 Abs. 2 BV bei der Anwendung kantonalen Rechts ausserhalb des Schutzbereichs von Grundrechten neben dem Willkürverbot gemäss Art. 9 BV keine eigenständige Bedeutung zukommt (vgl. BGE 143 I 37 E. 7.5; 134 I 153 E. 4). Eine geradezu willkürliche, d.h. offensichtlich unhaltbare oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehende, das Verhältnismässigkeitsprinzip krass verletzende oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderlaufende Anwendung von Art. 5 Abs. 2 BV im Zusammenhang mit kantonalem Recht vermögen die Beschwerdeführenden dabei nicht darzutun (vgl. zum Willkürbegriff im Sinne von Art. 9 BV allgemein BGE 144 I 170 E. 7.3; 134 II 214 E. 1, je mit weiteren Hinweisen). Dies umso mehr, als sie in Vernachlässigung ihrer prozessualen Obliegenheiten gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG (vgl. E. 2.1 hiervor) keine kantonale Bestimmung anführen, bei deren Anwendung das Verhältnismässigkeitsprinzip (Art. 5 Abs. 2 BV) in einer Weise verletzt worden sein soll, die gegen Art. 9 BV verstösst. Soweit sich die Rüge der Beschwerdeführenden auf eine Verletzung kantonalen Rechts bezieht, ist darauf nicht weiter einzugehen.