Citation: 2C_827/2019 E. 4.5.2

4.5.2. Es ist somit festzuhalten, dass der Beschwerdeführer seinen Antrag auf Beizug der Akten des Zivilstandsamts im vorinstanzlichen Verfahren zumindest summarisch begründet hatte. Mit Blick auf Art. 110 BGG ist zudem zu beachten, dass mindestens eine gerichtliche Instanz im Kanton den Sachverhalt frei zu prüfen und das massgebende Recht von Amtes wegen anzuwenden hat. Dies schliesst zwar nicht aus, dass in einer mit Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG vergleichbaren Weise gewisse Anforderungen an die Begründung von Rechtsmitteln gestellt werden. Eine eigentliche Rügepflicht, wie sie vor Bundesgericht in bestimmten Fällen gilt (Art. 106 Abs. 2 BGG), ist im kantonalen Verfahren jedoch unzulässig, wenn, wie im vorliegenden Fall, das Verwaltungsgericht als einzige richterliche Instanz entscheidet (vgl. BGE 141 II 307 E. 6.5 S. 314 f.; Urteile 2C_286/2017 vom 29. Mai 2017 E. 3.2; 1C_265/2017 vom 25. Juni 2018 E. 2.4). Vor diesem Hintergrund durfte die Vorinstanz nicht mangels Begründung des Antrags auf Nichteintreten erkennen.