Citation: 2P.114/2002 15.11.2002 E. 2

2.1 Art. 87 des hier noch anwendbaren kantonalen Gesetzes vom 17. Dezember 1956 über die direkten Steuern (aStG) lautet: "Versäumt der Steuerpflichtige die ihm zur Selbsteinschätzung gesetzte Frist oder weigert er sich, den ihm von den Steuerbehörden gemachten Auflagen nachzukommen, so tritt an Stelle der Selbsteinschätzung die Veranlagung durch die Steuerbehörde. Bei der Veranlagung von Amtes wegen oder bei offensichtlich ungenügender Selbsttaxation können die Steuerfaktoren nach Erfahrungszahlen, Vermögensentwicklung oder Lebensaufwand des Pflichtigen bestimmt werden". Art. 91 aStG sieht sodann vor: "Wird die Einsprache von einem nach Ermessen (Art. 87) veranlagten Steuerpflichtigen erhoben, so hat dieser im Einspracheverfahren die Unrichtigkeit der Veranlagung nachzuweisen". 2.2 Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass vorliegend die Voraussetzungen für eine Ermessensveranlagung gegeben waren (S. 3 der Beschwerdeschrift). Er anerkennt auch, dass nach den anwendbaren kantonalen Normen eine zu Recht erfolgte Ermessensveranlagung aufrecht erhalten bleibt, solange deren Unrichtigkeit nicht vom Steuerpflichtigen nachgewiesen wird (S. 4 der Beschwerdeschrift). Er bestreitet aber, dass die Steuerverwaltung im Rahmen des ihr zustehenden Ermessens gehandelt habe. Die Ermessenstaxation sei vielmehr willkürlich hoch ausgefallen.