Citation: 1C_118/2019 E. 10

Schliesslich rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung der Eigentumsgarantie (Art. 26 BV). Soweit er die gesetzlichen Voraussetzungen für die Ausscheidung von Wald auf seiner Parzelle bestreitet, kann auf die vorstehenden Erwägungen verwiesen werden. Im Übrigen macht er geltend, sein privates Interesse an der Überbauung seines Grundstücks, ohne Einhaltung eines Waldabstands, überwiege das öffentliche Interesse an der Waldfeststellung. Nach ständiger Rechtsprechung ist jedoch eine Abwägung mit den berührten privaten Interessen im Waldfeststellungsverfahren ausgeschlossen (BGE 124 II 85 E. 3e S. 89; 122 II 274 E. 2b S. 279; Urteil 1C_307/2009 vom 16. Februar 2010 E. 5, in: Pra 2010 Nr. 138 S. 906; je mit Hinweisen); diese können allenfalls in einem nachfolgenden Verfahren (z.B. Rodungsverfahren, Ausnahmebewilligung für die Unterschreitung des Waldabstands) berücksichtigt werden.