Citation: 6B_513/2021 E. 1.5.2

1.5.2. Die Vorinstanz kommt ihrer Begründungspflicht äusserst knapp, aber gerade noch ausreichend nach. Aus dem angefochtenen Entscheid als Gesamtes ergibt sich, weshalb die Interessenabwägung zu Lasten des Beschwerdeführers ausfällt, auch wenn weitere Ausführungen wünschenswert gewesen wären, zumal sich die bei der Frage des Härtefalls und der Interessenabwägung zu berücksichtigenden Kriterien teilweise überschneiden (vgl. Urteil 6B_38/2021 vom 14. Februar 2022 E. 5.3.1 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer war gestützt auf die vorinstanzlichen Überlegungen in der Lage, das Urteil weiter zu ziehen. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör nach Art. 3 Abs. 2 lit. c und Art. 107 StPO, Art. 29 Abs. 2 BV sowie Art. 6 Ziff. 1 EMRK liegt nicht vor (vgl. BGE 141 IV 249 E. 1.3.1; 139 IV 179 E. 2.2; 138 IV 81 E. 2.2).