Citation: 5A_426/2018 E. 3.1

3.1. Vorab ist daran zu erinnern, dass sich der Erlass eines Teilurteils im Scheidungspunkt weder auf die Auskunftspflicht der Ehegatten (Art. 170 ZGB), noch die güterrechtliche Auseinandersetzung (Art. 120 Abs. 1 ZGB), den Ausgleich der beruflichen Vorsorge (Art. 122 ZGB), den nachehelichen Unterhalt (Art. 125 ZGB) oder die Elternrechte und -pflichten nach den Bestimmungen über die Wirkungen des Kindesverhältnisses (Art. 133 Abs. 1 ZGB) auswirkt (BGE 144 III 298 E. 7.1). Aus dem Umstand, dass die Regelung dieser Punkte noch aussteht, lässt sich damit für die vorzunehmende Interessenabwägung nichts ableiten. Damit steht dieser Umstand auch dem vom Beschwerdeführer beantragten Teilurteil nicht entgegen, was die Beschwerdegegnerin denn auch nicht vorbringt.