Citation: 2C_1076/2013 E. A

A.________ wurde 1984 geboren und ist Staatsangehöriger der Dominikanischen Republik. Am 11. November 1995 reiste er zu seiner Mutter in die Schweiz ein, worauf er die Niederlassungsbewilligung erhielt. Vom 1. Juli 2001 bis 30. Juni 2002 hielt er sich bei seinem Vater in den USA auf; davon abgesehen lebte er ununterbrochen in der Schweiz. A.________ ist der Vater von B.________ (geb. im 2003), die Schweizerin ist wie ihre Mutter, bei der sie lebt. Seit Dezember 2006 bevorschusst das Sozialamt der Stadt St. Gallen die von A.________ für die Tochter B.________ geschuldeten Unterhaltsbeiträge. Im Februar und März 2004 kam es im Zusammenhang mit der Beziehung zu B.________s Mutter zu zwei polizeilichen Interventionen im häuslichen Bereich, wobei der zweite Vorfall zu einer Busse von Fr. 700.-- wegen Tätlichkeit und mutwilliger Belästigung führte. Aufgrund eines Einbruchdiebstahls - A.________ hatte einer Bekannten deren Casinogewinn von über Fr. 80'000.-- entwendet, diesen aber am folgenden Tag der Polizei aushändigen lassen - wurde er am 11. August 2006 zu einer bedingten Gefängnisstrafe von drei Monaten und einer Busse von Fr. 1'000.-- verurteilt. Am 18. März 2010 wurde er wegen eines bewaffneten Raubüberfalls - er hatte am 20. Januar 2010 die Kassierin eines Tankstellenshops mit einem Messer bedroht und ca. Fr. 1'800.-- erbeutet - zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 14 Monaten (Probezeit drei Jahre) verurteilt. Infolge eines unbewaffneten Raubs - er hatte am 22. Oktober 2010 zusammen mit einem Mittäter eine ihm nicht bekannte Person, welche nach dem Weg fragte, unter Einsatz körperlicher Gewalt zur Herausgabe ihrer Wertgegenstände gezwungen - erhielt er am 10. Oktober 2011 eine unbedingte Gefängnisstrafe von zwölf Monaten und wurde zudem wegen mehrfacher Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes (Konsum von Marihuana und Kokain) mit einer Busse von Fr. 150.-- bestraft. Die Probezeit für die am 18. März 2010 ausgefällte Strafe wurde um eineinhalb Jahre verlängert. Am 1. November 2012 wurde A.________ bedingt aus dem Strafvollzug entlassen. A.________, der nicht über eine Berufsausbildung verfügt, arbeitet seit seiner Entlassung aus dem Strafvollzug zu 50 % stundenweise auf Abruf bei der C.________ AG. An den Wochenenden besteht ein regelmässiger Kontakt zu der Tochter B.________.