Citation: 2A.265/2000 21.06.2000 E. A

A.- Der angeblich armenische Staatsangehörige A.________, geb. 7. Juni 1979, der auch unter verschie-denen anderen Namen auftritt, reiste am 9. Januar 2000 von Deutschland her, wo er bereits einen Asylantrag gestellt hatte, illegal in die Schweiz ein und ersuchte auch hier um Asyl. Am 7. Februar 2000 trat das Bundesamt für Flüchtlinge auf das Gesuch nicht ein und wies A.________ mit Frist bis zum 8. Februar 2000 aus der Schweiz weg. Am 9. Februar 2000 wurde A.________ den deutschen Behörden rücküberstellt. Gleichzeitig auferlegte ihm das Bundesamt für Ausländerfragen eine Einreisesperre für zwei Jahre. Am 2. März 2000 wurde A.________ von der Kantonspolizei Zug aufgrund des Verdachts, einen Ladendiebstahl begangen zu haben, festgenommen. Er gab einen anderen Namen an und zeigte einen Ausweis, der wiederum auf einen anderen Namen lautete. Am 3. März 2000 ordnete das Kantonale Amt für Ausländerfragen des Kantons Zug die Ausschaffungshaft an, welche am 7. März 2000 vom Haftrichter am Verwaltungsgericht des Kantons Zug geprüft und bestätigt wurde. Mit Gesuch vom 30. Mai 2000 beantragte das Kantonale Amt für Ausländerfragen, die Haft um sechs Monate zu verlängern. Am 2. Juni 2000 verfügte der Haftrichter am Verwaltungsgericht des Kantons Zug die Haftverlängerung um sechs Monate.