Citation: 2C_521/2023 E. 2.4

2.4. Ein anderweitiger potenzieller Bewilligungsanspruch ist nicht ersichtlich und wird nicht in vertretbarer Weise geltend gemacht. Insbesondere kann sich der Ausländer, der die Schweiz verlassen hat und dessen ursprüngliche Bewilligung erloschen ist, nicht auf die in BGE 144 I 266 festgelegten Grundsätze berufen, um aus dem Schutz seines Privatlebens gemäss Art. 8 Ziff. 1 EMRK einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung abzuleiten (vgl. BGE 149 I 66 E. 4.5-4.8). Dass im Falle des derzeit arbeitslosen und gemäss dem angefochtenen Urteil verschuldeten Beschwerdeführers eine besonders ausgeprägte Integration vorliege, die ausnahmsweise einen potenziellen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gestützt auf den Schutz des Privatlebens begründen könnte (vgl. im Einzelnen Urteil 2C_734/2022 vom 3. Mai 2023 E. 5.3, zur Publ. vorgesehen), macht er nicht in vertretbarer Weise geltend. Seine Ausführungen, wonach er perfekt Deutsch spreche und vor seiner Ausreise für seinen Lebensunterhalt selbst aufgekommen und soziale Kontakte gepflegt habe, reichen dazu nicht aus. Schliesslich verfügt der Beschwerdeführer über keine Kernfamilie in der Schweiz, sodass ein Bewilligungsanspruch gestützt auf den Schutz des Familienlebens gemäss Art. 8 Ziff. 1 EMRK ausser Betracht fällt.