Citation: 2C_9/2023 E. 7.3

7.3. Diese Erwägungen vermögen die (weiterhin rechtskundig vertretenen) Beschwerdeführer nicht zu entkräften. Im Gegenteil: Die Beschwerdeführer bringen nochmals vor, dass ein früheres Gesuch vor Bezahlung der vielen Betreibungen gegen den in der Schweiz niedergelassenen Ehemann keinerlei Aussicht auf Erfolg gehabt hätte sowie dass sie gar nicht daran gedacht hätten, es könnte wegen der Betreuungssituation der Mutter und Schwester des Ehegatten zu einem Problem beim Familiennachzug kommen. Die dabei gegenüber den kantonalen Instanzen erhobenen Vorwürfe des überspitzten Formalismus sowie der Rechtsverweigerung bzw. des rechtsmissbräuchlichen Verhaltens sind unsubstanziiert und genügen zudem den Anforderungen der qualifizierten Rügepflicht nicht (vgl. E. 6.1 oben). Im Übrigen zielen sie am Streitgegenstand vorbei. Die Begründung des Vorbringens, dass der bei allen kantonalen Instanzen vorgebrachte Eventualantrag als neue Tatsache zu beurteilen sei, ist unsubstanziiert und geht am Streitgegenstand vorbei.