Citation: 9C_551/2023 E. 3

Die Vorinstanz schloss unter Hinweis auf das Urteil 9C_213/2021 vom 1. März 2022 sowie im kantonalen Verfahren aufgelegte Arztberichte, für die Zeit des Bezugs von Taggeldern der Arbeitslosenversicherung (1. September 2010 bis spätestens 30. September 2012) lägen keine echtzeitlichen ärztlichen Atteste über den Gesundheitszustand und die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin vor und die retrospektiven Beurteilungen überzeugten nicht. Gründe, weshalb sich aus Letzteren entgegen der Beurteilung des Bundesgerichts im Urteil 9C_213/2021 überzeugend eine relevante Arbeitsunfähigkeit während der Versicherungsdeckung bei der Beschwerdegegnerin ergeben sollte, bestünden nicht und würden klageweise auch nicht dargetan. In Bezug auf das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung erwog das kantonale Gericht, ein wiedererwägungsweises Zurückkommen auf den Beschluss vom 12. Januar 2023 erübrige sich im Lichte der Aussichtslosigkeit der Klage. Mit derselben Begründung verzichtete die Vorinstanz auf die Durchführung einer öffentlichen Verhandlung.