Citation: 5A_344/2017 E. 1

Angefochten ist der Entscheid einer letzten kantonalen Instanz, mit dem die früher erteilte unentgeltliche Rechtspflege rückwirkend widerrufen wird. Dieser Entscheid wurde nicht selbstständig eröffnet, sondern erging im Rahmen eines Abschreibungsbeschlusses. Er ist damit als Endentscheid (Art. 90 BGG) zu qualifizieren. Das Verwaltungsgericht hat den Entscheid im Rahmen eines Beschwerdeverfahrens erlassen, weshalb unerheblich bleibt, dass es nicht auf Rechtsmittel hin (vgl. Art. 75 Abs. 2 BGG), sondern als einzige kantonale Instanz entschieden hat (BGE 138 III 41 E. 1.1; 137 III 424 E. 2.2). Die Hauptsache betraf die Anordnung von Kindesschutzmassnahmen im Rahmen eines laufenden Rückführungsverfahrens, womit die Beschwerde in Zivilsachen das zutreffende Rechtsmittel ist (Art. 72 Abs. 1 und Art. 72 Abs. 2 Bst. b Ziff. 7 BGG). Der Streit ist nicht vermögensrechtlicher Natur und unterliegt keiner Streitwertgrenze. Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen. Sie hat ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids (Art. 76 BGG). Auf die rechtzeitige Beschwerde (Art. 100 Abs. 1 und Art. 46 Abs. 1 Bst. a BGG) ist einzutreten.