Citation: 6B_572/2021 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer beansprucht Schadenersatz wegen entgangenen Gewinns sowie eine Genugtuung in bezifferter Höhe wegen widerrechtlicher Persönlichkeitsverletzung. Er legt dar, er habe durch die in der Strafanzeige der Beschuldigten geäusserten ehrenrührigen Vorwürfe Kunden verloren und während der Dauer der Untersuchungshaft nicht arbeitstätig sein können. Zudem sei er für die von den Beschuldigten verursachte unverschuldete Haft sowie dafür, dass ihm die Fähigkeit abgesprochen worden sei, als rechtsschaffende und vertrauenswürdige Person Verwaltungsratsmandate auszuüben bzw. ein vertrauenswürdiger Vertragspartner zu sein, zu entschädigen. Mit Blick auf den Ausgang des Verfahrens kann offenbleiben, ob diese Ausführungen genügen, um die Eintretensvoraussetzung von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG als erfüllt gelten zu lassen, abgesehen davon, dass es sich bei einer Haftentschädigung ohnehin um eine öffentlich-rechtliche Forderung gegen den Zwangsmassnahmen anordnenden Staat handelt (Art. 429 Abs. 1 lit. c StPO) und hierauf nicht einzutreten ist.