Citation: 4C.60/2005 28.04.2005 E. A

X.________ (Kläger) war ab dem 3. Januar 2002 bis zum 31. Mai 2003 bei der Y.________ AG mit Sitz in A.________; Beklagte) angestellt. Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses entstand zwischen den Parteien Streit darüber, wie das Zeugnis des Klägers zu lauten habe. Der Kläger gelangte mit Klage vom 19. August 2003 an das Arbeitsgericht Aarau, welches seine Klage teilweise guthiess und die Beklagte verpflichtete, dem Kläger folgendes Zeugnis auszustellen: "Arbeitszeugnis Herr X.________, war vom 1. Januar 2002 bis 31. Mai 2003 als Aussendienstmitarbeiter der Sparte Baukeramik im Gebiet der Niederlassung B.________ (Kt. St. Gallen, Kt. Glarus, Kt. Schwyz, Kt. Graubünden und Teile des Kt. Zürich) in unserem Unternehmen tätig. Am 24. Mai 2002 wurde Herrn X.________ die Handlungsvollmacht erteilt. In dieser Tätigkeit umfasste sein Aufgabengebiet im Wesentlichen: - Selbständiges und regelmässiges Betreuen von bestehenden Kunden, Festigung und Ausbau der Kundenbeziehungen. - Ganzheitliche Betreuung der Kunden. - Akquirieren von Neukunden und neuen Objekten. - Fachtechnische Beratung von Plattenlegern, Architekten, Bauherren und Baugenossenschaften am Telefon und in der Ausstellung. - Austausch von Objektdaten und Informationen mit Fachberatern der Sanitärabteilung und Ausstellungsberatern. - Offerten Erstellen, kontrollieren und nachfassen. - Bemusterung zusammenstellen und präsentieren. - Entscheid über Preisvereinbarungen mit Kunden im Rahmen der eigenen Kompetenz. - Verantwortung für die Erstellung und Einreichung des Umsatzbudgets. - Markt- und Konkurrenzbeobachtung. - Einbringen von Verbesserungsvorschlägen in internen Prozessen Wir lernten Herrn X.________ als zuverlässigen, engagierten und belastbaren Mitarbeiter kennen, der seine Arbeit selbständig und zu unserer vollen Zufriedenheit erledigte. Dank seinem mitgebrachten Know-how verbunden mit seiner Erfahrung als Bauleiter, war Herr X.________ in der Lage, die Probleme und Bedürfnisse der Kunden sofort zu erfassen und sie bestens zu beraten und zu bedienen. Herr X.________ war ein interessierter Mitarbeiter, der stets aufmerksam das Businessgeschehen in seinem Verantwortungsgebiet beobachtete und innovative Verbesserungsvorschläge einbrachte oder in eigener Kompetenz zielorientiert direkt umsetzte. Gegenüber Mitarbeitern, Vorgesetzten und Kunden verhielt sich Herr X.________ jederzeit freundlich, hilfsbereit und korrekt. Aus wirtschaftlichen Gründen sehen wir uns leider gezwungen, das Arbeitsverhältnis mit Herrn X.________ aufzulösen. Wir danken Herrn X.________ für die in unseren Diensten geleistete Mitarbeit und wünschen ihm für die berufliche und private Zukunft alles Gute."