Citation: 1C_569/2018 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz gelangte vorliegend zum Schluss, es bestünden aufgrund des festgestellten mittleren Alkoholisierungsgrads von über 3 Gewichtspromille berechtigte Zweifel an der Fahreignung der Beschwerdeführerin. Da bei ihr anlässlich der ärztlichen Untersuchung vom 4. März 2017 eher wenige alkoholtypische Beeinträchtigungen festgestellt worden seien, müsse auf eine beachtliche Alkoholgewöhnung geschlossen werden, was als Indiz für eine Alkoholsucht verstanden werden könne. Die Anordnung der verkehrsmedizinischen Untersuchung durch das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt erweise sich daher als verhältnismässig.