Citation: I 370/01 16.09.2002 E. 1

Das kantonale Gericht hat, nachdem es auf das Revisionsgesuch eingetreten ist, die Voraussetzungen der - bundesrechtlich vorgeschriebenen (Art. 69 IVG in Verbindung mit Art. 85 Abs. 2 lit. h AHVG) - prozessualen Revision eines kantonalen Entscheides abschlägig beurteilt; zum nächsten Schritt - nämlich der Entscheidung über die Berechtigung oder Nichtberechtigung des Leistungsanspruches - ist es wegen Fehlens eines zur Aufhebung des Gerichtsentscheides vom 22. Oktober 1997 führenden Revisionsgrundes nicht mehr gekommen (vgl. BGE 93 II 153 Erw. 2 mit Hinweisen und RKUV 1994 Nr. U 190 S. 142 Erw. 2c). Es geht letztinstanzlich somit nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen (vgl. BGE 119 V 484 Erw. 5), weshalb das Eidgenössische Versicherungsgericht nur zu prüfen hat, ob das vorinstanzliche Gericht Bundesrecht verletzt hat, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt worden ist (Art. 132 in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG; BGE 110 V 395 Erw. 2b). Zudem ist das Verfahren kostenpflichtig (Art. 134 OG e contrario; Art. 156 in Verbindung mit Art. 135 OG).