Citation: 9C_397/2016 E. 5.4

5.4. Soweit der Beschwerdeführer eine willkürliche Beweiswürdigung damit begründet, der angefochtene Entscheid widerspreche in krasser Weise dem Gerechtigkeitsgedanken, weil der Versicherte bei offensichtlichem Vorliegen einer vollen Arbeitsunfähigkeit für frühere Fehler der IV-Stelle bzw. der Verwaltungsgutachter doppelt büssen müsse, kann er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Entgegen dem Einwand in der Beschwerde ist mit der vorinstanzlichen Feststellung, Dr. med. C.________ nehme lediglich eine andere Beurteilung des nämlichen Sachverhalts vor und es fehle deshalb an einem Neuanmeldungsgrund, nichts darüber gesagt, welchem Gutachten im Rahmen einer in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht umfassenden Prüfung des Rentenanspruchs ohne Bindung an frühere Beurteilungen zu folgen wäre. Eine solche Prüfung setzte gerade einen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG voraus (vgl. BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 11), woran es hier fehlt.