Citation: 8C_247/2021 E. A

A.a. Die 1991 geborene A.________ meldete sich im Jahr 2009 erstmals zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung (IV) an. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen gewährte ihr Berufsberatung. Zur Prüfung der Voraussetzungen für eine erstmalige berufliche Ausbildung liess sie A.________ durch Dr. med. B.________, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie, begutachten. Diese diagnostizierte bei einem Intelligenzquotienten (IQ) von 61 nach "WIE" (Wechsler-Intelligenztest für Erwachsene) eine leichte Intelligenzminderung mit deutlichen Verhaltensstörungen (ICD-10 F70.29) und erachtete aktuell nur eine Ausbildungsfähigkeit im geschützten Rahmen als gegeben. Da A.________ in der Folge keine Unterstützung der IV-Stelle mehr wünschte, schloss diese die Berufsberatung ab und verneinte einen Rentenanspruch (Mitteilung vom 20. August 2020). A.b. Im Juni 2017 meldete sich A.________, mittlerweile verheiratet und Mutter dreier Kinder (Jahrgänge 2011, 2012, 2014), bei seit 2010 bestehender Arbeitsunfähigkeit erneut zum Leistungsbezug bei der IV an. Die IV-Stelle veranlasste eine Abklärung vor Ort (vgl. Abklärungsbericht Haushalt vom 28. Februar 2018). Nach Einholung einer Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) kündigte sie A.________ die Abweisung des Leistungsbegehrens an (Vorbescheid vom 13. März 2018), wobei sie davon ausging, dass A.________ im Gesundheitsfall vollständig im Aufgabenbereich tätig wäre. Daran hielt sie mit Verfügung vom 25. Februar 2019 fest.