Citation: 1C_424/2022 E. 1.2.3

1.2.3. Mit dieser Begründung erweist sich das Ausstandsbegehren des Beschwerdeführers als untauglich bzw. offensichtlich unzulässig. Zwar mussten sich die am vorliegenden Verfahren beteiligten Gerichtsmitglieder bereits mit Rechtsmitteln des Beschwerdeführers an das Bundesgericht auseinandersetzen, die einen Bezug zur Fahrerlaubnis des Beschwerdeführers aufwiesen. Der konkrete Streitgegenstand war dabei aber jeweils ein anderer, zum Teil bereits aus zwingenden verfahrensrechtlichen Gründen. Dies scheint der Beschwerdeführer zu verkennen. Jedenfalls kann die sich hier stellende Hauptfrage, ob der Beschwerdeführer gestützt auf sein Schreiben vom 17. März 2022 bzw. sein Gesuch vom 20. März 2022 an das SVA einen Anspruch auf Wiedererwägung der Verfügung vom 22. September 2020 hat bzw. sich die kantonalen Instanzen in diesem Zusammenhang eine Rechtsverweigerung oder -verzögerung vorhalten lassen müssen, unabhängig von den bisherigen Verfahren beantwortet werden. Sie wird durch diese auch nicht präjudiziert. Somit gründet das Ausstandsbegehren hauptsächlich auf dem Umstand, dass die mit dem vorliegenden Verfahren befassten Gerichtsmitglieder bereits frühere Rechtsmittel des Beschwerdeführers beurteilen mussten und diese (aus seiner Sicht: zu Unrecht) nicht gutheissen konnten. Bei dieser Ausgangslage erweist sich das Ausstandsbegehren bezüglich des Spruchkörpers gemäss Rubrum mit Blick auf Art. 34 Abs. 2 BGG und die zitierte Rechtsprechung (vgl. E. 1.2.1 hiervor) als offensichtlich unzulässig, sodass darauf nicht einzutreten ist.