Citation: 9C_85/2021 E. A

Die 1969 geborene A.________ bezieht seit 1. Juni 2008 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 66 % eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung sowie eine entsprechende Teilrente der beruflichen Vorsorge. Seit 1. Januar 2018 ist sie in einem 50 %-Pensum als Rechtsanwältin im Anwaltsbüro B.________ AG tätig und dadurch bei der Sammelstiftung Vita (nachstehend: Sammelstiftung) berufsvorsorgeversichert. Mit Schreiben vom 10. November 2018 nahm A.________ gegenüber der Sammelstiftung Bezug auf den ihr zugestellten aktuellen Vorsorgeausweis und ersuchte um Erhöhung des darin vermerkten versicherten Jahreslohnes von Fr. 51'112.- auf Fr. 67'912.- (Jahreslohn von Fr. 80'250.- abzüglich des hälftigen Koordinationsabzugs von Fr. 12'338.- [Fr. 24'675.- : 2]). Die Sammelstiftung stellte sich ihrerseits auf den Standpunkt, dass im Falle teilinvalider Versicherter sämtliche Grenzbeträge des versicherten Jahreslohnes, also neben dem Koordinationsabzug u.a. auch die Lohnobergrenze (150 % des BVG-Lohnes), nach Massgabe des jeweiligen invalidenversicherungsrechtlichen Rentenbruchteils, d.h. bei A.________ um drei Viertel, zu kürzen seien, woraus bei gemeldeten Jahreslöhnen von Fr. 80'250.- (2018) respektive Fr. 100'000.- (2019) versicherte Jahreslöhne von Fr. 25'556.- (2018) und Fr. 25'774.- (2019) resultierten. Eine Einigung kam in der Folge nicht zu Stande.