Citation: 1C_655/2019 E. 2.4

2.4. Mit diesen Ausführungen widerlegen die Beschwerdeführer nicht, dass im Quartier weitere Gebäude mit Anbauten im hinteren Gartenbereich bestehen und daher der offene Charakter der umliegenden Gärten zu relativieren ist. Daran vermag nichts zu ändern, dass der geplante Anbau wesentlich länger ist als derjenige am Buchfinkenweg 4, zumal die Beschwerdeführer nicht darlegen, inwiefern dies namentlich auch in Bezug auf die von der Vorinstanz ebenfalls angeführte Anbaute beim Haus an der Wylanderstrasse 14 zutreffen soll. Zudem widerlegen die Beschwerdeführer nicht, dass die zulässige Gebäudelänge in der massgebenden Wohnzone 40 m beträgt und damit Bauten auf dem Baugrundstück erheblich in den Gartenbereich hineinragen dürfen. So nennen die Beschwerdeführer keine überwiegenden öffentlichen Interessen, wie zum Beispiel den Schutz von denkmalgeschützten Bauten oder Gebäudekomplexen, die aus ästhetischen Gründen eine Reduktion der grundsätzlich zugelassenen Baumasse hätten rechtfertigen können (vgl. BGE 145 I 52 E. 4.4 und 4.5 S. 63 f. mit Hinweisen). Unter diesen Umständen verfiel die Vorinstanz nicht in Willkür, wenn sie bezüglich der 26 m langen, bloss einstöckigen und teilweise versetzten Anbauten unter Berücksichtigung des Ermessensspielraums der Baubehörde bei der Beurteilung lokaler Verhältnisse eine befriedigende Gesamtwirkung bejahte. Das von den Beschwerdeführern angerufene Urteil des Bundesgerichts ist nicht einschlägig, weil es eine Arealüberbauung betraf, für die § 71 PBG eine über die befriedigende Gesamtwirkung im Sinne von § 238 PBG hinausgehende besonders gute Gestaltung und eine Rücksichtnahme auf die bauliche Umgebung verlangt (Urteil 1C_313/2015 vom 10. August 2016 E. 4.5; publ. in: ZBl 2017 S. 53 f.).