Citation: 5P.329/2000 01.12.2000 E. 1

1.- Beim Entscheid des Bezirksgerichtsausschusses Maloja handelt es sich um einen letztinstanzlichen kantonalen Endentscheid (vgl. Art. 237 ZPO/GR) betreffend vorsorgliche Massnahmen nach Art. 137 ZGB, der mit staatsrechtlicher Beschwerde wegen Verletzung von Art. 9 BV angefochten werden kann (Art. 87 OG; BGE 111 II 103; 100 Ia 12). Auf die Beschwerde ist demnach einzutreten. Von hier nicht gegebenen Ausnahmen abgesehen ist die staatsrechtliche Beschwerde rein kassatorischer Natur (BGE 124 I 327 E. 4a und b S. 332 ff.). Zulässig, aber überflüssig ist das Beschwerdebegehren, die Sache zu neuer Beurteilung an den Bezirksgerichtsausschuss zurückzuweisen: sollte der Antrag auf Aufhebung des Entscheids vom 3. Juli 2000 gutzuheissen sein, hätte die kantonale Instanz - unter Berücksichtigung der Ergebnisse des vorliegenden Verfahrens - ohne ausdrückliche Anweisung neu zu entscheiden (BGE 117 Ia 119 E. 3c S. 126; 112 Ia 353 E. 3c/bb S. 354 f.; vgl. auch BGE 122 I 251).