Citation: 8C_692/2020 E. 3.2.2

3.2.2. Diesen Vorbringen ist nicht beizupflichten. Gemäss Gutachten des ZMB vom 29. März 2016 wurde die Beschwerdeführerin im September 2014 an der Halswirbelsäule operiert. Sechs Monate danach sei sie im angestammten Beruf als Schuhverkäuferin wie auch in einer vergleichbaren Tätigkeit wieder zu 50 % arbeitsfähig gewesen. Dies deckt sich insoweit mit der Expertise der SMAB AG, als bezüglich der Halswirbelsäule ein stabiler Zustand eingetreten war. Weiter konnten die Sachverständigen des ZMB im Zeitpunkt ihrer Untersuchungen nicht wissen, dass sich die Beschwerdeführerin im Dezember 2016, mithin innerhalb des hier massgeblichen Vergleichszeitraums, einem operativen Eingriff auch an der Lendenwirbelsäule unterziehen würde. Dieser war erfolgreich verlaufen und führte ebenfalls zu einer sicheren und vollständigen Konsolidation (Expertise der SMAB AG vom 8. Juni 2018). Aus diesem Grunde kann nicht die Rede davon sein, der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit seien seit der Begutachtung beim ZMB gleich geblieben. Die Beschwerdeführerin übersieht, dass Anlass zur Rentenrevision jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente gibt, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar (BGE 134 V 131 E. 3). Das kantonale Gericht hat daher den Rentenanspruch zu Recht in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht bezogen auf den Zeitpunkt des Erlasses der Rentenaufhebungsverfügung vom 6. Dezember 2019 umfassend geprüft (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen und E. 6.1).