Citation: 1P.333/2003 14.11.2003 E. A

Mit Anklageschrift vom 13. November 1998 warf die Staatsanwaltschaft X.________ vor, sich der versuchten Anstiftung zum Mord schuldig gemacht zu haben. Er habe sich im Sommer 1989 entschlossen, den Ehemann seiner damaligen Geliebten umbringen zu lassen. Darüber habe er mit dem Privatdetektiv Y.________ gesprochen. Dieser habe ihm gesagt, er verfüge über Verbindungen zur italienischen Mafia und sei in der Lage, den Ehemann für einen Betrag zwischen Fr. 250'000.-- und Fr. 400'000.-- beseitigen zu lassen. X.________ sei damit einverstanden gewesen. Im September 1989 habe X.________ dem Y.________ Fr. 105'000.- als Vorschuss für die Tötung des Ehemannes bezahlt. X.________ anerkenne den Sachverhalt. Am 27. Januar 1999 ordnete das Bezirksstrafgericht des Saanebezirkes eine psychiatrische Begutachtung von X.________ an, um seine Prozessfähigkeit abzuklären. Am 10. September 1999 stellte der Gutachter fest, dass es X.________ erst nach Abschluss der Psychotherapie in ca. zwei Jahren möglich sein werde, vor Gericht zu erscheinen. Am 12. März 2002 ersuchte der Präsident des Bezirksstrafgerichtes den Gutachter um Beantwortung der Frage, ob X.________ nunmehr verhandlungsfähig sei. Mit Bericht vom 9. April 2002 verneinte der Gutachter die Verhandlungsfähigkeit und stellte fest, X.________ könne in absehbarer Zeit nicht vor Gericht erscheinen. Mit Verfügung vom 2. Juli 2002 sah das Bezirksstrafgericht von einer Trennung der Verfahren von X.________ und Y.________ ab. Es dispensierte X.________ wegen Vernehmungsunfähigkeit vom persönlichen Erscheinen an der anzusetzenden Hauptverhandlung. Am 7. März 2003 lud der Gerichtspräsident die Beteiligten zur Sitzung des Bezirksstrafgerichtes vom 25. März 2003 vor. Mit Eingabe vom 21. März 2003 verlangte X.________ den Ausstand des Präsidenten des Bezirksstrafgerichtes, Peter Rentsch. Am 25. März 2003 wies das Bezirksstrafgericht das Ausstandsgesuch ab. Peter Rentsch wirkte an diesem Entscheid nicht mit.