Citation: 6S.420/2002 28.09.2003 E. 2

Der Beschwerdeführer macht geltend, sein Eventualvorsatz, der bestritten werde, müsste auch das Tatbestandsmerkmal der Arglist erfassen. Die Mehrzahl der Kunden hätte, wie sich aus deren Aussagen ergebe, die Zahlungen deshalb geleistet, weil Z.________ ihnen das Bestehen einer - in Tat und Wahrheit nicht existierenden - FDIC-Sicherheit für ihre Geldanlagen , d.h. eine Versicherung der Federal Deposit Insurance Corporation, vorgetäuscht habe. Die kantonalen Instanzen hätten den Nachweis nicht erbringen können, dass der Mitangeklagte Y.________, geschweige denn der Beschwerdeführer selbst gewusst hätten, "dass Z.________ mittels der in Wirklichkeit nicht vorhandenen Banken und FDIC-Versicherung sich besonderer täuschender Machenschaften bediente, um potenzielle Anleger zu ködern...." (Nichtigkeitsbeschwerde S. 6). Die vorinstanzliche Annahme eines Eventualvorsatzes des Beschwerdeführers ab November 1993 sei willkürlich und verstosse gegen den Grundsatz "in dubio pro reo" (Nichtigkeitsbeschwerde S. 9). Was der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte Y.________ wussten, wollten und in Kauf nahmen, betrifft so genannte innere Tatsachen, ist damit Tatfrage (BGE 125 IV 242 E. 3c S. 252, mit Hinweisen) und kann daher im Verfahren der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde nicht zur Entscheidung gestellt werden (Art. 273 Abs. 1 lit. b, 277bis BStP). Die Vorinstanz hält im Wesentlichen gestützt auf die eigenen Aussagen des Beschwerdeführers in der Untersuchung unter anderem fest, der Beschwerdeführer habe im Herbst 1993 damit gerechnet, dass die angebotenen Anlagen fingiert seien (angefochtenes Urteil S. 22). Diese Feststellung der Vorinstanz ist tatsächlicher Natur und daher für den Kassationshof im Verfahren der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde verbindlich. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt (Nichtigkeitsbeschwerde S. 9 ff.), ist Kritik an der Beweiswürdigung, die im Verfahren der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde unzulässig ist (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP). Dass und inwiefern die kantonalen Instanzen von unzutreffenden Rechtsbegriffen des Vorsatzes und des Gehilfenschaftsvorsatzes ausgegangen seien, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich.