Citation: 6B_860/2018 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz führt aus, Z.________ habe bei der staatsanwaltlichen Befragung vom 18. Februar 2016 als Auskunftsperson die Aussage verweigert. Bereits die erste Instanz habe den Antrag des Beschwerdeführers auf erneute Einvernahme von Z.________ mit Verfügung vom 24. März 2017 abgewiesen (Akten des Bezirksgerichts act. 43). Die Vorinstanz nimmt an, selbst wenn dieser den Beschwerdeführer entlasten würde, vermöchte dies angesichts der vorhandenen eindeutigen Indizien, welche für einen Verkauf von Kokain an Z.________ sprächen, am Schuldspruch in diesem Anklagepunkt nichts zu ändern (angefochtenes Urteil S. 14). Dabei stützt sie sich zunächst auf die tatsächlichen Feststellungen, wonach Z.________ am 7. Januar 2016 durch die Polizei dabei beobachtet worden sei, wie er am Wohnort des Beschwerdeführers geklingelt habe und daraufhin eingelassen worden sei, ca. 30 Minuten in der Wohnung des Beschwerdeführers verweilt habe, und wonach bei ihm bei der anschliessenden Personenkontrolle ein Minigrip mit schwarz-gelbem Verschluss mit 6.6 Gramm Kokain in Form von teilweise gepresstem Pulver (brutto; Reinheitsgehalt 76 %) und 2.4 Gramm Haschisch sichergestellt worden seien. Ferner geht die Vorinstanz davon aus, dass bei der am selben Tag durchgeführten Hausdurchsuchung in der Wohnung des Beschwerdeführers diverse Drogenbestände sichergestellt worden seien, worunter sich auch mehrere Portionen Kokain in gepresster, in teilweise gepresster bzw. in Pulverform befunden hätten, die offenbar in identischen, auffälligen Minigrips abgepackt gewesen seien, und dass sich an dem bei Z.________ aufgefundenen Minigrip innen und aussen DNA-Spuren des Beschwerdeführers befunden hätten. Aufgrund dieser Umstände kommt die Vorinstanz zum Schluss, der Beschwerdeführer habe Z.________ das bei diesem aufgefundene Kokain vorgängig verkauft (angefochtenes Urteil S. 31 ff.; erstinstanzliches Urteil S. 30 f.).