Citation: 4A_578/2014 E. 1.5.1

1.5.1. Nach Auffassung des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz den Sachverhalt unrichtig festgestellt, indem sie zum Schluss gelangte, die B.________ AG habe mit dem gutachterlichen Befund beweisen können, dass die erhöhte Luftfeuchtigkeit auf die Nutzung des Mietobjektes ohne entsprechende manuelle Lüftung zurückzuführen sei. Der Beschwerdeführer macht geltend, dass aus einer zu hohen Luftfeuchtigkeit im Mietobjekt nicht bereits der Schluss gezogen werden könne, der Mieter habe mangelhaft gelüftet. Mangels konkreten Verweises auf das Gutachten verletze die Vorinstanz zudem seinen Gehörsanspruch (Art. 29 Abs. 2 BV). Die Vorinstanz hielt zunächst fest, dass das Mietobjekt unbestrittenermassen mit Schimmel befallen sei; weiter wies sie darauf hin, dass die Hauptursache für die zu hohe Luftfeuchtigkeit gemäss Gutachten höchstwahrscheinlich das Wäschetrocknen im Mietobjekt sei. Der Experte habe sodann keine regelmässigen Temperatur- und Feuchtigkeitssprünge beobachten können, die sich normalerweise bei einer Fensterlüftung zeigen würden. Daraus könne kein anderer Schluss gezogen werden, als dass in der Messperiode keine regelmässige Fensterlüftung erfolgte, womit im Gutachten und im Ergänzungsgutachten genügend Anhaltspunkte vorlägen, welche Rückschlüsse auf das quantitative Lüftungsverhalten des Beschwerdeführers erlaubten. Dies umso mehr, als der Experte bauliche Mängel des Mietobjektes habe ausschliessen können. Hinsichtlich des Einwandes des Beschwerdeführers, wonach er nicht regelmässig im Mietobjekt anwesend gewesen sei, erwog die Vorinstanz, dass obwohl er in seiner Abwesenheit selbstverständlich nicht manuell habe lüften können, er in dieser Zeit im Wohnraum auch keine feuchtigkeitsverursachenden Tätigkeiten habe ausüben können. Hätte er während seinen Aufenthalten im Mietobjekt und nach Betätigungen wie Wäschetrocknen, Kochen oder Duschen jeweils im üblichen Ausmass gelüftet, so wäre es in seiner Abwesenheit auch ohne Lüften des Mietobjektes nicht zu einem erhöhten Anfall von Feuchtigkeit gekommen. Inwiefern diese Beweiswürdigung offensichtlich unrichtig sein oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen soll, vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen und ist auch nicht ersichtlich. Die auf das Wesentliche beschränkte Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen entspricht zudem den gehörsrechtlichen Anforderungen. Eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV liegt nicht vor.