Citation: 2C_64/2022 E. 2.2.4

2.2.4. Die Steuerpflichtige wirft der Vorinstanz die fehlerhafte Auslegung und/oder Anwendung des einschlägigen Rechts vor. Da es sich dabei, wie gesagt, um rein kantonales Recht handelt, hätte die Steuerpflichtige die Bundesrechtswidrigkeit der vorinstanzlichen Auslegung und/oder Anwendung aufzuzeigen (Art. 95 lit. a BGG) und namentlich die verfassungsrechtliche Unhaltbarkeit darzutun gehabt. Dies hätte eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid unter dem Gesichtspunkt insbesondere von Art. 8 bzw. Art. 9 BV erfordert. Der sie insofern treffenden qualifizierten Rüge- und Begründungsobliegenheit (Art. 106 Abs. 2 BGG; vorne E. 2.2.2) ist die Steuerpflichtige indes in keiner Weise nachgekommen, zumal es sich bei ihr um eine Juristin handelt (vorne E. 1.1). So beschränken sich ihre Ausführungen darauf, die eigene Sichtweise der Abläufe darzulegen, ohne auch nur beiläufig auf die Verfassungsfrage einzugehen. Weder aus dem Umstand, dass der Briefumschlag vorfrankiert gewesen war noch aus der angeblichen Taxifahrt oder der geltend gemachten Unkenntnis über die eingeschränkten Öffnungszeiten der Sihlpost vermag die Steuerpflichtige etwas für sich abzuleiten, das auf eine Verfassungswidrigkeit hindeuten könnte