Citation: 4A_568/2024 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer trägt vor, zwar habe die Vorinstanz richtig festgestellt, dass der erstinstanzliche Entscheid am 11. Dezember 2023 per Einschreiben versandt und dass die Abholungsfrist am 12. Dezember 2023 verlängert worden sei. Doch seien ihre weiteren Erwägungen falsch. Beim Versand per Einschreiben sei aus der Abholungseinladung nicht ersichtlich, ob es sich um eine fristauslösende Gerichtssendung handle. Damit sei nicht erkennbar, ob bei einer Verlängerung der Abholungsfrist die Zustellfiktion greife. Wenn die Post "als Hilfsperson des Gerichts" einem juristischen Laien erlaube, die Abholungsfrist zu verlängern, dürfe die Zustellfiktion nicht vor Ablauf der verlängerten Abholungsfrist greifen. Er habe die Abholungsfrist bis zum 9. Januar 2024 verlängert und die eingeschriebene Sendung am 3. Januar 2024 abgeholt. Die Beschwerdefrist sei somit erst am 13. Januar 2024 abgelaufen. Entsprechend sei seine Eingabe vom 11. Januar 2024 rechtzeitig erfolgt.