Citation: 8C_121/2017 E. 7.2

7.2. Die Vorinstanz ging bezüglich der Anwendbarkeit von Art. 28 Abs. 2 Satz 2 UVV davon aus, diese Bestimmung finde auf das Invalideneinkommen keine Anwendung. Könnte dabei nur Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit berücksichtigt werden, würde dies gemäss den Erwägungen des angefochtenen Entscheids letztlich zu einer ungerechtfertigten Besserstellung des Versicherten führen. Da bei der Bemessung des Invalideneinkommens grundsätzlich von der beruflich-erwerblichen Situation der versicherten Person auszugehen sei, dürfe dieses nicht eingeschränkt werden.