Citation: 6S.439/2002 07.02.2003 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 141 Abs. 4 Satz 2 VZV. Danach seien nötigenfalls die Zuverlässigkeit der Blutanalyse und die Möglichkeit von Fehlerquellen durch einen Fachmann (Chemiker) zu begutachten. Ohne weitere Begründung komme die Vorinstanz zum Schluss, es hätte kein Anlass bestanden, diese Fragenkomplexe zu begutachten (Beschwerdeschrift S. 6 f.). Die vorinstanzliche Beurteilung ist nicht zu beanstanden. Bezeichnenderweise vermag der Beschwerdeführer keinen Anhaltspunkt zu nennen, der die Zuverlässigkeit der Blutanalyse in Frage stellen beziehungsweise die Möglichkeit von Fehlerquellen anlässlich der Blutanalyse aufzeigen würde. Dass der analysierte Mindestwert von 0,81 Promille nur knapp über dem Grenzwert von 0,8 Promille liegt, dass der zweite Alco-Test eine Blutalkoholkonzentration von lediglich 0,65 Promille ergab und dass gestützt auf die Angaben des Beschwerdeführers über den konsumierten Alkohol ebenfalls eine Blutalkoholkonzentration von 0,65 Promille resultiere (Beschwerdeschrift S. 6 Ziff. 2), sind alles Elemente, die weder mit der Zuverlässigkeit der Blutanalyse selbst noch mit möglichen Fehlerquellen derselben etwas zu tun haben. Im Übrigen ist auch hier auf den angefochtenen Entscheid (S. 6) zu verweisen.