Citation: 6B_4/2019 E. 5.4

5.4. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Verweigerung einer Entschädigung für wirtschaftliche Einbussen und kritisiert die vorinstanzliche Begründung als widersprüchlich sowie ungenügend. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer mache geltend, er habe seine Arbeitsstelle im Jahr 2011 verloren und danach aufgrund der Beschlagnahmungen vergeblich versucht, eine selbstständige Tätigkeit aufzubauen. Überdies sei er für die Wahl in einen Verwaltungsrat vorgesehen gewesen, die wegen des hängigen Strafverfahrens gescheitert sei. Insgesamt mache er einen Schaden von Fr. 3'050'000.-- geltend. Es sei weder aktenkundig noch belegt, dass der Beschwerdeführer seine damalige Arbeitsstelle wegen des hängigen Strafverfahrens verloren habe. Die fehlende Dokumentation treffe auch auf seine Behauptung hinsichtlich der Wahl in einen Verwaltungsrat zu. Es sei nicht nachvollziehbar, aus welchen Gründen der Beschwerdeführer realistische Erfolgschancen für diese Wahl gehabt hätte. Im besagten Gremium nähmen zur Zeit schweizerische Staatsangehörige mit tiefer Verwurzelung und Kenntnissen in Wirtschaft, Politik sowie Gewerkschaften Einsitz. Jegliche Kausalität zwischen der Einleitung des Strafverfahrens gegen den Beschwerdeführer und dessen behaupteter Nichtwahl in den besagten Verwaltungsrat fehle. Seine Schadenersatzforderung lasse sich durch nichts Sachliches rechtfertigen, weshalb sein Begehren als unbegründet abzuweisen sei (Beschluss S. 24). Der Beschwerdeführer macht zunächst geltend, er habe stets ausgesagt, dass er seine Arbeitsstelle wegen des Strafverfahrens verloren habe. Damit zeigt er jedoch nicht auf, dass die vorinstanzliche Einschätzung, wonach die Kausalität zwischen dem Stellenverlust und dem Strafverfahren nicht belegt sei, unzutreffend ist. Gleiches gilt hinsichtlich der nicht erfolgten Wahl als Verwaltungsrat. Er beschränkt sich darauf, darzulegen, dass die vorinstanzlichen Ausführungen zur Wahlwahrscheinlichkeit beziehungsweise zum Profil der derzeitigen Verwaltungsräte des besagten Gremiums nicht überzeugten. Jedoch setzt er sich nicht mit der vorinstanzlichen Begründung auseinander, wonach er auch in diesem Punkt den von ihm geltend gemachten Schaden nicht belege. Insgesamt legt der Beschwerdeführer nicht dar, dass die Vorinstanz Bundesrecht verletzt, indem sie zum Schluss gelangt, dass der von ihm gestützt auf Art. 429 Abs. 1 lit. b StPO geltend gemachte Schadenersatz nicht genügend belegt ist.