Citation: 5P.396/2005 30.11.2005 E. 1

Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und inwieweit auf ein Rechtsmittel eingetreten werden kann (BGE 124 III 44 E. 1 S. 46). Gegen ein im Kollokationsprozess ergangenes Urteil ist an sich die eidgenössische Berufung zulässig, wenn Ansprüche des Bundeszivilsrechts umstritten sind (BGE 129 III 415 E. 2.2 S. 416). Die Berufung ist allerdings nur dann gegeben, wenn der Streitwert nach Massgabe der Rechtsbegehren, wie sie vor der letzten kantonalen Instanz noch streitig waren, wenigstens 8000 Franken beträgt. Im Kollokationsprozess bestimmt sich der Streitwert nach der Differenz zwischen der Dividende, welche gemäss Kollokationsplan auf die Forderung des Beklagten entfällt, und derjenigen, welche sich ergibt, wenn die Klage gutgeheissen würde (BGE 131 III 451 E. 1.2 S. 453). Der erstinstanzliche Richter hat ausgeführt, die zu erwartende Dividende betrage für privilegierte Forderungen 10 bis 15 %, was vorliegend einen Streitwert von gerundet 6000 Franken ergebe. Das Kantonsgericht hat seinerseits ausgeführt, der Streitwert liege unter der Berufungsgrenze von 8000 Franken, was seitens des Beschwerdeführers nicht bestritten wird. Der angefochtene Entscheid ist daher mangels Erreichen der Streitwertgrenze nicht berufungsfähig und auch anderweitig vor Bundesgericht nicht anfechtbar, so dass die staatsrechtliche Beschwerde zulässig ist (Art. 84 Abs. 2 OG). Die staatsrechtliche Beschwerde ist im Übrigen rechtzeitig erhoben worden und richtet sich gegen einen Endentscheid eines oberen kantonalen Gerichts, der nicht mehr durch ein kantonales Rechtsmittel angefochten werden kann (Art. 86 OG). Auf die Beschwerde ist grundsätzlich einzutreten.