Citation: I 804/06 11.05.2007 E. 4

Streitgegenstand vor dem Bundesgericht bildet nicht die erstmalige Invaliditätsbemessung, sondern allein die beantragte Erhöhung der laufenden Dreiviertelsrente auf eine ganze Invalidenrente. 4.1 Dem vorinstanzlichen Entscheid ist zu entnehmen, dass gestützt auf die vorhandenen medizinischen Beurteilungen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine objektive Verschlechterung des Gesundheitszustandes ausgewiesen ist, weshalb kein Revisionsgrund besteht. Diese Feststellung des medizinischen Zustands ist tatsächlicher Natur (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397) und daher für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich (E. 1.2 hievor). 4.2 Soweit in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eine 60 bis 100%ige Arbeitsunfähigkeit behauptet wird, weil sich sowohl die rheumatologischen wie auch die psychischen Beschwerden verschlimmert hätten und die Würdigung der ärztlichen Berichte unzureichend sei, dringt diese Rüge nicht durch. Die Vorinstanz hat in nachvollziehbarer Weise dargelegt, warum sie auf den Bericht des Dr. med. C.________, Spezialarzt FMH für Rheumatologie und Innere Medizin, vom 9. Juli 2005 abstellt und dabei begründet, dass die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch den Spezialarzt für Rheumatologie die somatischen Einschränkungen klar dokumentieren würden und im Verhältnis zu den vorgängig bekannten Diagnosen keine Weiteren festgestellt worden seien. In Anbetracht des Berichts des Dr. med. D.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 28. Juli 2005 hält die Vorinstanz fest, dass dieser nicht geeignet sei eine Verschlechterung des Gesundheitszustands zu belegen, zumal wie jede andere psychische Beeinträchtigung auch eine diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzstörung als solche noch keine Invalidität begründen würde (BGE 130 V 396 E. 5.3 S. 398). Ferner führt das kantonale Gericht aus, dass die Berichte des Dr. med. B.________, auf Grund seiner auftragsrechtlichen Vertrauensstellung zur Patientin, mit Vorbehalt zu würdigen seien (BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353), weshalb insgesamt von keiner relevanten Veränderung des Gesundheitszustandes auszugehen sei. Diese Sachverhaltsdarstellung ist nicht offensichtlich unrichtig oder unvollständig und bindet daher das Bundesgericht (E. 1.2). Von weiteren Abklärungen ist in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 122 V 157 E. 1d S. 162) abzusehen. Gegen die vorinstanzliche Feststellung, es bestehe kein Revisionsgrund, ist demnach nichts einzuwenden. 4.3 Im Rahmen von Art. 105 Abs. 2 OG ist die Möglichkeit, im Verfahren vor dem Bundesgericht neue tatsächliche Behauptungen aufzustellen oder neue Beweismittel geltend zu machen, weitgehend eingeschränkt. Nach der Rechtsprechung sind nur jene neuen Beweismittel zulässig, welche die Vorinstanz von Amtes wegen hätte erheben müssen und deren Nichterheben eine Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften darstellt (BGE 121 II 97 E. 1c S. 99, 120 V 481 E. 1b S. 485). Dies trifft auf die letztinstanzlich eingereichten medizinischen Berichte nicht zu. Zudem beruht der Bericht von Dr. med. B.________ überwiegend auf Untersuchungen, die 2006 durchgeführt wurden und betrifft somit nicht mehr den hier massgeblichen Beurteilungszeitraum (Einspracheentscheid vom 26. Mai 2005; vgl. BGE 116 V 246 E. 1a S. 248).