Citation: 1B_245/2020 E. B

Mit Beschwerde vom 23. Dezember 2019 an das Obergericht des Kantons Aargau beantragte A.________, die Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 10. Dezember 2019 aufzuheben und ihm im Strafverfahren die notwendige oder amtliche Verteidigung unter Einsetzung seines Rechtsvertreters zu bewilligen. Am 26. März 2020 wies das Obergericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Es führte dazu im Wesentlichen aus, jedenfalls nach seiner Entlassung aus der fürsorgerischen Unterbringung am 17. September 2019 aufgrund der erfolgreichen medikamentösen Behandlung in der Klinik habe bei A.________ kein geistiger Schwächezustand mehr bestanden, der eine notwendige Verteidigung gerechtfertigt hätte, weshalb seine Beschwerde insoweit unbegründet sei. Für den Zeitraum vom 5. bis 12. September 2019 sei A.________ noch nicht anwaltlich vertreten gewesen, da sich der Rechtsvertreter erst am 13. September 2019 als Verteidiger konstitutiert habe; insofern bestehe daher kein aktuelles Rechtsschutzinteresse an der Beschwerdeführung. In der Zeit vom 13. bis 17. September 2019 seien keine massgeblichen anwaltlichen Leis tungen erbracht worden und könne der Geisteszustand von A.________ von Amtes wegen berücksichtigt werden, weshalb die Beschwerde insofern unbegründet sei. Für die amtliche Verteidigung sei schliesslich die prozessuale Bedürftigkeit nicht ausreichend dargetan.