Citation: 5A_788/2014 E. 2.2

2.2. Das Bezirksgericht gab zwei separate Begründungen für das Nichteintreten auf die Klage: Zum einen äusserte es sich zur Frage der nicht rechtzeitigen Leistung des Kostenvorschusses; sodann zeigte es auf, dass der Klage auch materiell kein Erfolg beschieden gewesen wäre. Das Obergericht hat sich nur mit der zusätzlichen Begründung der Zulässigkeit der Klage befasst. Darin hat das Bezirksgericht erwogen, die Sache selbst sei unabhängig von der Frage der Vorschusspflicht spruchreif: Sowohl das Scheidungsurteil, das die Übertragung des Miteigentumsanteils des Beschwerdeführers auf seine geschiedene Ehefrau vorsehe, als auch das Vollstreckungsurteil des Bezirksgerichts Zürich vom 5. Dezember 2013, mit dem die Übertragung des Eigentumsanteils des Beschwerdeführers auf die geschiedene Ehefrau angeordnet worden sei, seien in Rechtskraft erwachsen und daher nicht überprüfbar. Die zusätzliche Begründung trage den angefochtenen Beschluss allein. Die Begründung sei zutreffend, darauf könne verwiesen werden. Im Weiteren äusserte sich das Obergericht zur Frage der materiellen Rechtskraft der Urteile.