Citation: 4C.4/2007 15.11.2007 E. 5

Der Beklagte stellt sich weiter auf den Standpunkt, es sei erwiesen, dass er während seiner 22-jährigen Tätigkeit das Vermögen der Klägerinnen massiv erhöht habe. Entgegen der vorinstanzlichen Ansicht seien eingetretene Vermögensvorteile zur Anrechnung zu bringen. Zwar trifft es grundsätzlich zu, dass allfällige Vermögensvorteile, die dem Auftraggeber aus der Vertragsverletzung erwachsen, auf den zu ersetzenden Nachteil anzurechnen sind (BGE 128 III 22 E. 2e cc S. 28). Ein bei den Klägerinnen durch die Verletzung des Vermögensverwaltungsauftrags eingetretener Vermögensvorteil, der vom beauftragten Beklagten zu behaupten und zu beweisen gewesen wäre (BGE 128 III 22 E. 2e cc S. 28 f.), lässt sich dem angefochtenen Entscheid jedoch nicht entnehmen. Mit seiner diesbezüglichen Behauptung geht der Beklagte über die im Entscheid der Vorinstanz verbindlich festgestellten Tatsachen (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG) hinaus, weshalb er damit nicht gehört werden kann.