Citation: 2C_251/2017 E. 4.1

4.1. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer grundsätzlich die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Er hat indessen um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege nach Art. 64 Abs. 1 BGG ersucht. Das Rechtsmittel hatte nur geringe Erfolgsaussichten. Selbst wenn dem Beschwerdeführerein gefestigtes Anwesenheitsrecht attestiert worden wäre - was mit Blick auf die Umstände äusserst fraglich erscheinen musste - wären die Voraussetzungen für den Familiennachzug aller Voraussicht nach nicht erfüllt: Aufgrund des angefochtenen Urteils war klarerweise davon auszugehen, dass das Nachzugsgesuch für die Ehefrau nach Ablauf der Frist gemäss Art. 47 Abs. 3 lit. b AuG gestellt worden war. Der nachträgliche Familiennachzug wird praxisgemäss nur restriktiv bewilligt; im Verhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und seiner Ehefrau sind keine wichtigen familiären Gründe im Sinn von Art. 47 Abs. 4 AuG ersichtlich. Hinsichtlich der Interessen des Sohnes C.________ kann auf das in E. 2.5 Gesagte verwiesen werden (vgl. im Unterschied dazu die Konstellation, welche dem Urteil 2C_386/2016 vom 22. Mai 2017 zugrunde lag). Die Beschwerde erweist sich damit als aussichtslos. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist abzuweisen und die (umständehalber reduzierten) Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.