Citation: 1C_642/2013 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführer wenden dem Sinne nach ein, die Einhaltung der Anlagegrenzwerte der NISV sei fraglich, da diese gemäss den Angaben des Kantonalen Amts für Umwelt mit Instrumenten kontrolliert würden, die Messungenauigkeiten von +/- 20-30 % hätten. Kontrollmessungen mit solchen Ungenauigkeiten würden höhere Anlagegrenzwerte zulassen, was den umweltschutzrechtlichen Immissionsbegrenzungen von Mobilfunkanlagen widerspreche. Die Beschwerdegegnerin hätte daher ein neues Standortdatenblatt unter Berücksichtigung der Messungenauigkeit einzureichen.