Citation: 8C_255/2024 E. 6.1

6.1. Basierend auf dieser gutachterlich abgestützten zumutbaren Leistungsfähigkeit ermittelte das kantonale Gericht den Invaliditätsgrad grundsätzlich unbestritten nach der Methode des Einkommensvergleichs (vgl. Art. 16 ATSG), wobei es das Validen- und das Invalideneinkommen ausgehend vom gleichen Tabellenlohn berechnete (vgl. Urteil 9C_765/2023 vom 20. November 2024 E. 6.1 mit Hinweisen). Sodann zog es "nach der ständigen Praxis der Abteilung II des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen" - ungeachtet der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zum leidensbedingten Abzug (vgl. BGE 148 V 174 E. 6.3; 146 V 16 E. 4.1 f., je mit Hinweisen) und der zwischenzeitlich revidierten Bestimmung im Sinne von Art. 26bis Abs. 3 IVV (vgl. dazu die Urteile 8C_323/2023 vom 8. Juli 2024 E. 10.6, zur Publikation vorgesehen, und 8C_824/2023 vom 4. Juli 2024 E. 9.2, je mit Hinweisen) - in Erwägung, auch hier bei der Bestimmung des trotz des Gesundheitsschadens zumutbarerweise erzielbaren Invalideneinkommens einen zusätzlichen Abzug von zehn Prozent zu berücksichtigen. Die Vorinstanz verzichtete dann aber darauf, weil bei dem - als "überdurchschnittlich intelligent qualifizierten" - Beschwerdeführer auch in der Funktion als Hilfsarbeiter kein zusätzlicher Tabellenlohnabzug zu rechtfertigen sei. Der folglich resultierende Invaliditätsgrad von "maximal 30%" begründe keinen Anspruch auf eine Invalidenrente, weshalb die von der Beschwerdegegnerin am 30. Mai 2023 verfügte Abweisung des Rentenbegehrens nicht zu beanstanden sei.