Citation: 4A_352/2023 E. 2.1

2.1. Mit freiwilliger Stellungnahme vom 1. Mai 2024 ersuchte die Beschwerdegegnerin um Wiederaufnahme des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens. Zur Begründung führte sie aus, mit der Einstellung des Konkurses mangels Vermögens habe sie die Verfügungsmacht über den Streitgegenstand wiedererlangt, weshalb der Prozess fortzuführen sei. Demgegenüber machte der Beschwerdeführer in seiner freiwilligen Stellungnahme vom 16. Mai 2024 geltend, dem Beschwerdegegner fehle die erforderliche Legitimation und das Rechtsschutzinteresse für das Beschwerdeverfahren. Die Einstellung des Konkurses einer Aktiengesellschaft mangels Aktiven bedeute, dass keine Vermögenswerte vorhanden seien und der einzige Zweck der Gesellschaft in ihrer geordneten Liquidation bestehe. Darin erschöpften sich auch die Befugnisse der juristischen Person. Zudem sei die Beschwerdegegnerin ohnehin nicht in der Lage, den vom Beschwerdeführer geltend gemachten Betrag zu zahlen. Das Rechtsschutzinteresse und die Legitimation der Beschwerdegegnerin seien daher nicht ersichtlich und werden bestritten. Festzuhalten sei somit, dass die Beschwerdegegnerin durch das Beschwerdeverfahren nicht in ihren Rechten beeinträchtigt werde, weshalb ihre Eingabe mangels Rechtsschutzinteresses unbeachtlich sei. Die Beschwerdegegnerin erwiderte in ihrer freiwilligen Stellungnahme vom 31. Mai 2024, dass der Beschwerdeführer die Parteirollen verwechsle. Es sei nicht ersichtlich, weshalb sie sich als Beschwerdegegnerin zu ihrem Rechtsschutzinteresse äussern müsse. Vielmehr sei vorausgesetzt, dass der Beschwerdeführer über ein hinreichendes Rechtsschutzinteresse verfüge. Soweit der Beschwerdeführer nunmehr zum Ausdruck bringen wolle, dass er sein eigenes aktuelles und praktisches Rechtsschutzinteresse am vorliegenden Verfahren verloren habe, da die Beschwerdegegnerin ihre Forderung mangels Aktiven ohnehin nicht bezahlen könne, so werde dies von der Beschwerdegegnerin ohne Weiteres anerkannt.