Citation: 5A_177/2017 E. 2.1

2.1. Das Obergericht hat seinen rechtlichen Erwägungen folgende Sachverhaltsfeststellungen vorangestellt: Die Beschwerdeführerin habe die B.________ AG mit Verträgen vom 27. Mai 2008 von C.________ gekauft. Dabei habe sie 3'574 von insgesamt 3'576 Aktien sowie ein der B.________ AG gewährtes Darlehen über Fr. 7'013'065.60 übernommen und es sei ihr die Übertragung zweier Namenschuldbriefe (Nr. vvv und Nr. www) über den Betrag von je Fr. 3'325'000.-- (total Fr. 6'65 Mio.) betreffend die Grundstücke V.________ Gbbl. Nr. xxx, yyy und zzz in Aussicht gestellt worden, welche zur Sicherung des Darlehens errichtet worden seien. Die Aktienübertragung und die Darlehensübernahme seien mit Zirkularbeschluss vom 16./18. Mai 2008 vom damaligen Verwaltungsrat der B.________ AG genehmigt worden. Später habe die Beschwerdeführerin 49 % der Aktien verkauft und 51 % behalten. Den Berichten der Revisionsstelle zur Jahresrechnung 2007/2008 und 2008/2009 sei zu entnehmen, dass die B.________ AG überschuldet sei. Da Gläubiger für Guthaben in der Höhe von Fr. 7'013'065.60 den Rangrücktritt erklärt hätten, sei jedoch auf die Benachrichtigung des Richters verzichtet worden. Am 29. September 2011 habe die B.________ AG beim Regionalgericht die Nachlassstundung mit Dividendenvergleich beantragt, welche am 22. November 2011 bis am 22. Mai 2012 (später verlängert bis 22. November 2012) gewährt worden sei. Am 15. November 2012 habe die Beschwerdeführerin gegenüber der B.________ AG den Rangrücktritt erklärt. Ziff. 1 der Vereinbarung lautet wie folgt: "Forderungen des Gläubigers im Gesamtbetrag von CHF 7'338'534.09 sowie sämtliche Darlehen während der Nachlassstundung werden gegenüber allen bereits bestehenden und zukünftig entstehenden Forderungen gegen die Gesellschaft im Rang zurückgestellt. Für den Fall der Konkurseröffnung (Art. 175, Art. 192 SchKG) und für den Fall der Bestätigung eines Nachlassvertrages mit Vermögensabtretung (Art. 317 SchKG) verzichtet der Gläubiger auf die genannten Forderungen in dem Umfang, in dem das Verwertungsergebnis zur vollen Befriedigung der übrigen Gesellschaftsgläubiger und zur Deckung allfälliger Liquidations-, Stundungs- oder Konkurskosten benötigt wird. Ohne gegenteilige Vereinbarung sind alle im Rang zurückgestellten Forderungen gleichgestellt. Eingeschlossen in den Rangrücktritt sind auch alle auf den hier genannten Forderungen aufgelaufenen und künftig auflaufenden Zinsen." Die Beschwerdeführerin habe die Vereinbarung für sich selber wie auch für die B.________ AG unterzeichnet. Ebenfalls am 15. November 2012 sei ein Forderungsverzeichnis der B.________ AG erstellt und von der Beschwerdeführerin unterzeichnet worden, worin ihre eigene Forderung in der Höhe von Fr. 7'338'534.09 als "nicht zugelassen" aufgeführt worden sei. Am 15. Februar 2013 wurde über die B.________ AG der Konkurs eröffnet. Am 14. Mai 2013 habe C.________ die beiden erwähnten Namenschuldbriefe auf die Beschwerdeführerin übertragen.