Citation: 2C_119/2023 E. C

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 23. Februar 2023 gelangen A.A.________ und B.A.________ an das Bundesgericht. Sie beantragen die Aufhebung des Urteils vom 2. November 2022. Das kantonale Amt sei anzuweisen, die Aufenthaltsbewilligungen zu verlängern. Eventualiter sei das kantonale Amt anzuweisen, gegenüber A.A.________ lediglich eine Verwarnung auszusprechen. Subeventualiter sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht verlangen die Beschwerdeführer die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege unter Verbeiständung durch Advokat Ozan Polatli. Es sei ihnen das Replikrecht zu den Stellungnahmen der Verfahrensbeteiligten zu gewähren. Mit Verfügung vom 24. Februar 2023 hat die Präsidentin der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung der Beschwerde antragsgemäss die aufschiebende Wirkung zuerkannt. Während die Vorinstanz auf eine Vernehmlassung verzichtet, beantragt der Regierungsrat die Abweisung der Beschwerde. Das kantonale Amt und das Staatssekretariat für Migration lassen sich nicht vernehmen. Mit Eingaben vom 25. Oktober 2023 reichen die Beschwerdeführer ein Schreiben an das kantonale Amt vom gleichen Datum sowie einen Vorbescheid der Sozialversicherungsanstalt vom 6. Oktober 2023 ein.