Citation: 6B_1005/2017 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog, zwar sei es prinzipiell möglich, bei Tatmehrheit die eine Tat mit Freiheits- und die andere mit Geldstrafe zu sanktionieren. Der Beschwerdeführer sei aber schon mehrfach mit bedingten und unbedingten Geldstrafen belegt worden. Das habe ihn nicht von weiteren SVG-Delikten abgehalten. Für das erneute Strassenverkehrsvergehen sei daher eine Geldstrafe nicht mehr sachgerecht. Zudem sei nicht davon auszugehen, dass eine Geldstrafe vollzogen werden könnte, da der Beschwerdeführer einen längeren Strafvollzug vor sich habe und er die Schweiz anschliessend aus migrationsrechtlichen Gründen wohl werde verlassen müssen. Somit sei eine Gesamtfreiheitsstrafe auszufällen. Der Beschwerdeführer wendet ein, für die Zuwiderhandlung gegen das SVG lasse sich keine Freiheitsstrafe nach Art. 41 aStGB begründen. Die migrations- und vollzugsrechtlichen Überlegungen der Vorinstanz blieben spekulativ. Das angefochtene Urteil enthalte keine Begründung, weshalb der Vollzug einer Geldstrafe nicht möglich sein solle. Aus Gründen der Verhältnismässigkeit seien nach der zürcherischen Praxis auch für Täter, die wiederholt einen Führerausweisentzug missachtet haben, nur Geldstrafen vorgesehen. Daher sei für das SVG-Delikt eine kumulative Geldstrafe festzusetzen, die Freiheitsstrafe für die (bestrittene) versuchte schwere Körperverletzung demnach auf 22 Monate festzusetzen.