Citation: 2C_612/2017 E. 2.3.1

2.3.1. Die Vorinstanz gibt die herrschende bundesgerichtliche Praxis in allen Teilen zutreffend wieder. Weiter hat sie verbindlich festgestellt (Art. 105 Abs. 1 BGG; vgl. E. 1.3.3 hiervor), dass die Beschwerdeführer in der Steuererklärung 2014 keine Angaben zu den 2014 ausbezahlten Dividendenerträgen machten. Erst aufgrund einer verwaltungsinternen Meldung durch die ESTV erhielt die kantonale Steuerverwaltung Kenntnis von den Dividendenzahlungen und führte diese in den Veranlagungsverfügungen 2014 vom 17. bzw. 23. November 2015 entsprechend auf. Erst anschliessend reichten die Beschwerdeführer am 23. bzw. 25. November 2015 rektifizierte Fassungen der Wertschriftenformulare ein (vgl. angefochtener Entscheid E. 3). Mit Blick auf die dargelegte bundesgerichtliche Praxis zeigt sich, dass die Steuerpflichtigen weder eine spontane Erstmeldung (durch Deklaration in ihrer Steuererklärung 2014) noch zumindest eine spontane Nachmeldung vorgenommen haben, die derart rechtzeitig erfolgt wäre, dass dem Vorgehen des kantonalen Steueramts kein überholender Charakter zukäme.