Citation: 9C_174/2015 E. A

Der 1962 geborene türkische Staatsangehörige A.________ reiste 1984 in die Schweiz ein. Er ist verheiratet und Vater von vier Kindern (geboren 1981, 1983, 1992 und 2000); die Ehefrau und die Kinder wohnen in der Türkei. Seit 1. Februar 1996 bezieht er eine ganze resp. seit 1. Januar 2005 eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung. Die AHV-Ausgleichskasse richtete ihm seit 1. September 2005 Ergänzungsleistungen zur Invalidenrente aus. Nach Abklärungen im Rahmen eines Revisionsverfahrens kam sie zum Schluss, im Jahr 2013 habe A.________ 167 Tage in der Türkei verbracht, weshalb die Karenzfrist unterbrochen worden sei; zudem sei auch das Erfordernis des Wohnsitzes und gewöhnlichen Aufenthalts nicht erfüllt. Folglich verneinte sie mit Verfügung vom 23. April 2014 den Anspruch auf Ergänzungsleistungen rückwirkend ab 1. Januar 2013; gleichzeitig forderte sie zu Unrecht bezogene Ergänzungsleistungen im Betrag von Fr. 8'448.- zurück. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 20. Juni 2014 fest.