Citation: 6B_952/2017 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz führt aus, dass der Zeuge K.________ auf dem ihm vorgelegten Gruppenbild den Beschwerdeführer nicht erkannt habe. Mangels Beobachtungen könne K.________ keine Angaben zur Identität der Person, die dem Opfer den zweiten Faustschlag verpasst habe, machen und demnach keinen Aufschluss über den umstrittenen Sachverhalt geben. Der Beschwerdeführer rügt, K.________ habe die Geschehnisse bestens überblicken können. Wenn er auf das Opfer eingeschlagen hätte, wäre K.________ im Stande gewesen, ihn auf dem Gruppenfoto zu identifizieren. Aus dem Einvernahmeprotokoll vom 16. November 2016 geht ausdrücklich hervor, dass K.________ den zweiten Schlag nicht gesehen habe, er die verschiedenen Personen nicht unterscheiden könne und es sehr dunkel gewesen sei. Insofern ist die Vorinstanz nicht in Willkür verfallen, wenn sie den Umstand, dass K.________ den Beschwerdeführer auf dem Gruppenbild nicht erkannt habe, nicht entlastend würdigt.