Citation: 8C_157/2020 E. 6.1

6.1. Die Suva befand es als fraglich, ob die Teilzeittätigkeit, welche die Versicherte zum Zeitpunkt der kreisärztlichen Untersuchung vom 27. Februar 2018 ausübte (laut Kreisarzt eine Tätigkeit, die ca. viermal pro Woche für ca. drei Stunden ausgeübt werde) auf besonders stabilen Arbeitsverhältnissen im Sinne der Rechtsprechung gründe (vgl. BGE 143 V 295 E. 2.2 S. 296). Selbst wenn dies zutreffen sollte, würde die Versicherte zweifellos die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit im Rahmen des ärztlichen Zumutbarkeitsprofils nicht voll ausschöpfen, da sie bei entsprechender Anstellung ein Invalideneinkommen von durchschnittlich Fr. 53'513.- erzielen könnte. Somit sei für die Ermittlung des Invalideneinkommens nicht das von der Versicherten effektiv erzielte Erwerbseinkommen, sondern der allgemeine Arbeitsmarkt heranzuziehen. Die Suva setzte das Invalideneinkommen aufgrund der DAP-Lohnangaben auf Fr. 53'513.- fest. Dabei hielt sie sich an die von der Rechtsprechung vorgegebene Vorgehensweise (vgl. BGE 139 V 592 E. 7.8 S. 598 f.; 129 V 472 E. 4.2.2 S. 478 ff.), wie die Vorinstanz richtig erkannte. Zutreffend ist auch die vorinstanzliche Feststellung, wonach die ausgewählten DAP-Arbeitsplätze dem von Dr. med. J.________ definierten Zumutbarkeitsprofil für leidensangepasste Tätigkeiten entsprechen (vgl. E. 5.1 hiervor). Die Beschwerdeführerin legt denn auch nicht dar, inwiefern ihr unfallbedingt eingeschränktes Belastungsprofil den Anforderungen der ausgewählten Arbeitsplätze nicht genügen soll, sondern beschränkt sich darauf, den medizinisch erhobenen Sachverhalt anzuzweifeln). In diesem Zusammenhang ist auf die vorangehenden Erwägungen zu verweisen (E. 5 hiervor).