Citation: 4A_272/2015 E. 4

Die Beschwerdeführerinnen beanstanden, dass kein Beweisverfahren "betreffend das Vorliegen von Blankounterschriften" durchgeführt worden sei. Sie erblicken darin eine Verletzung ihres Rechts auf Beweis. Indessen vermögen sie eine solche nicht darzutun: Die Vorinstanz gelangte aufgrund einer eingehenden Erörterung der Rechtslage zum Schluss, eine etwaige Blankounterzeichnung seitens der Direktoren habe auf die Gültigkeit des Pfandvertrages keinen Einfluss, zumal die Direktoren im Falle der Blankounterzeichnung jedenfalls im Zeitpunkt der Leistung der Unterschrift gewusst hätten, dass das Formular für Drittpfandbestellungen verwendet werden würde. Die Beschwerdeführerinnen setzen sich mit der entsprechenden Urteilerwägung nicht sachdienlich auseinander und vermögen sie schon gar nicht als bundesrechtswidrig auszuweisen. Die Beschwerde geht am angefochtenen Entscheid vorbei, wenn darin bloss das Erstaunen der Beschwerdeführerinnen über das unterbliebene Beweisverfahren zum Ausdruck gebracht wird, während die zugrundeliegende Rechtsauffassung der Vorinstanz, die allfällige Blankounterzeichnung sei nicht entscheiderheblich, unangefochten bleibt. Unter anderem Titel ("Zu Unrecht bejahte Genehmigungsfiktion") führen die Beschwerdeführerinnen dann zwar aus, der Beschwerdeführerin 1 sei es "nach Treu und Glauben im Geschäftsverkehr mit Banken sehr wohl wichtig [...] zu wissen, wem die Beschwerdegegnerin das gesamte Vermögen der Klägerin verpfändet", und werfen der Beschwerdegegnerin ohne Bezugnahme auf das angefochtene Urteil eine grobe Verletzung der Sorgfaltspflicht bei der Auswahl der "Drittpfandschuldnerin" vor. In nochmals anderem Zusammenhang rügen sie schliesslich eine unrichtige Auslegung des Pfandvertrages durch die Vorinstanz, wobei sie behaupten, die drei Direktoren hätten der Beschwerdegegnerin "aufgrund des Vertrauensverhältnisses zwischen Bank und Kunde die Auswahl des Drittpfandbestellers überlassen". Mithin scheinen sie selber vom gültigen Zustandekommen des Pfandvertrages auszugehen (vgl. auch Erwägung 5), widerlegen dieses aber jedenfalls nicht. Die Rüge einer Verletzung von Art. 8 ZGB erweist sich demnach als unberechtigt, soweit sie überhaupt hinreichend begründet ist.