Citation: 5A_222/2021 E. 3.3.7

3.3.7. Schliesslich gelingt es dem Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz die tatsächlichen Verhältnisse in Bezug auf die Beziehung zwischen dem Sohn und seiner Halbschwester willkürlich gewürdigt haben soll, wenn sie erkannte, der Sohn werde bei alleiniger Obhut der Beschwerdegegnerin nicht von seiner Halbschwester getrennt, mit welcher er seit seiner Geburt zusammenlebe. Zwar ist dem Beschwerdeführer darin zuzustimmen, dass die geografischen Verhältnisse es dem Sohn auch bei alternierender Obhut ohne weiteres erlaubt hätten, seine Schwester zu besuchen. Dies lässt indes die implizite Würdigung, ein Zusammenleben weise blossen Besuchen gegenüber einen Mehrwert auf, noch nicht offensichtlich unhaltbar erscheinen.