Citation: 9C_394/2017 E. 1

Streitgegenstand bildet die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin für die beim Beschwerdeführer 2014 durchgeführten Behandlungen am Oberkiefer unter dem Titel unfallbedingte zahnärztliche Behandlung nach Art. 31 Abs. 2 KVG i.V.m. Art. 1a Abs. 2 lit. b und Art. 28 KVG. Wie das Bundesgericht im Urteil 9C_535/2016 vom 2. November 2016 E. 2.3 festgehalten hat, liegt ein Behandlungsfehler und damit ein Unfall im Sinne dieser Regelung nur dann vor, wenn von "groben und ausserordentlichen Verwechslungen und Ungeschicklichkeiten oder sogar absichtlichen Schädigungen (...), mit denen niemand rechnet oder zu rechnen braucht", gesprochen werden kann (vgl. Urteil 8C_283/2014 vom 2. September 2014 E. 2.2.2).