Citation: 6B_194/2023 E. 1.2

1.2. Der Einwand der Beschwerdeführerin ist unbegründet. Aus der Anklageschrift vom 27. Juli 2020 ergibt sich zweifelsfrei, dass sie ein ihr gewährtes Darlehen im Betrag von Fr. 81'873.45 und Fr. 16'600.-- zweckwidrig verwendet haben soll. Ersteren Betrag beanstandet die Beschwerdeführerin nicht. Indes ist auch mit Bezug auf den zweiten Betrag keine Verletzung des Anklagegrundsatzes ersichtlich. Gemäss Anklageschrift sollen sich sämtliche Taten zwischen dem 8. August 2014 und dem 6. Juli 2015 ereignet haben. Dies, indem die Beschwerdeführerin von eigenen Konten oder solchen der von ihr beherrschten C.________ GmbH Zahlungsaufträge ausgelöst oder - mit Bezug auf den von ihr beanstandeten Betrag - Barbezüge getätigt habe. Die Konten, von welchen die zweckwidrigen Buchungen oder Barbezüge erfolgt sein sollen, werden in der Anklage genau benannt. Es kann keine Rede davon sein, dass es der Beschwerdeführerin unmöglich gewesen wäre, sich gegen den erhobenen Vorwurf zu verteidigen. Dies gilt auch mit Bezug auf den mutmasslich in bar bezogenen Betrag. Daran ändert nichts, dass sich aus der Anklageschrift nicht ergibt, wie sich der Deliktsbetrag genau zusammensetzt. Es war der Beschwerdeführerin ohne Weiteres möglich, sich gegen die Vorwürfe detailliert zur Wehr zu setzen und den Entscheid der Vorinstanz an das Bundesgericht weiterzuziehen. Dass diese über den Anklagesachverhalt hinausgegangen wäre, behauptet die Beschwerdeführerin nicht.