Citation: 2C_112/2019 E. A

Der kosovarische Staatsangehörige A.A.________ (geboren am xxx 1970) reiste am 15. Juni 1987 zu seinen Eltern in die Schweiz ein und erhielt im Rahmen des Familiennachzugs die Niederlassungsbewilligung. Vom 12. Juli 1995 bis zum 17. Februar 1996 hielt er sich im Ausland auf. Mit Verfügung vom 8. März 1996 stellte die Fremdenpolizei des Kantons St. Gallen fest, dass seine Niederlassungsbewilligung dadurch erloschen sei und setzte ihm eine Frist zum Verlassen der Schweiz. Das von A.A.________ daraufhin gestellte Gesuch um Wiedererteilung der Niederlassungsbewilligung bzw. um Erteilung einer Härtefallbewilligung wies die Fremdenpolizei des Kantons St. Gallen mit Verfügung vom 13. August 1996 ab. Der dagegen erhobene Rekurs blieb erfolglos. A.A.________ kehrte am 29. Oktober 1997 in den Kosovo zurück. Am 9. April 2005 reiste A.A.________ mit einem Besuchervisum in die Schweiz ein und heiratete am 17. Mai 2005 in Uster/ZH die Schweizer Staatsangehörige B.________ (geboren am yyy 1954). Im Rahmen des Familiennachzugs erhielt A.A.________ in der Folge eine Aufenthaltsbewilligung und am 16. Juni 2010 schliesslich die Niederlassungsbewilligung. Am 18. Mai 2011 wurde die Ehe mit B.________ geschieden. Am 20. Juni 2014 heiratete A.A.________ die kosovarische Staatsangehörige C.________. Am 15. September 2014 stellten C.________ und die drei aus dieser Beziehung hervorgegangenen Kinder D.A.________ (geboren am zzz 2000), E.A.________ (geboren am vvv 2002) und F.A.________ (geboren am www 2010) ein Gesuch um Erteilung einer Einreisebewilligung zum Verbleib beim Ehemann respektive Vater.