Citation: 1C_246/2021 E. 2.3

2.3. Weiter hat das Verwaltungsgericht das Eventualbegehren um Sistierung des Verfahrens bis zum Entscheid des Bundesgerichts in den Verfahren 1C_421/2020 und 1C_422/2020 abgelehnt. Es hat in beiden Fällen einen inneren Zusammenhang, der ein Abwarten dieser Bundesgerichtsentscheide rechtfertigen würde, verneint. Die Beschwerdeführer bekräftigen vor Bundesgericht, dass eine Verfahrenssistierung angebracht gewesen wäre. Die Verweigerung einer beantragten Sistierung durch eine kantonale Behörde verstösst in der Regel nur dann gegen Bundesrecht, wenn sich die Pflicht zur Sistierung aus einer bundesrechtlichen Norm ergibt. Trifft dies nicht zu, verletzt die Ablehnung des Sistierungsbegehrens höchstens dann prozessuale Ansprüche des Antragstellers, wenn die kantonale Behörde ihr Ermessen überschritten oder missbraucht und damit das Willkürverbot verletzt hat (vgl. Urteil 2C_1124/ 2012 vom 27. August 2013 E. 2 mit Hinweis). Die Beschwerdeführer führen vor Bundesgericht nicht aus, aus welcher bundesrechtlichen Norm eine Pflicht zur Sistierung folgen soll. Im Übrigen üben sie in diesem Punkt lediglich appellatorische Kritik, ohne darzulegen, weshalb der angefochtene Entscheid insofern nicht nur falsch, sondern geradezu willkürlich sein soll. Darauf kann mangels genügender Begründung nicht eingetreten werden (vgl. oben E. 1.2).