Citation: 6P.180/2006 01.02.2007 E. B

B.a Das Kreisgericht Obertoggenburg-Neutoggenburg verurteilte X.________ am 15. Juni 2005 wegen Veruntreuung (Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB) zu einer Gefängnisstrafe von 6 Monaten, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von zwei Jahren. Die Zivilforderung von A.________ über Fr. 200'000.-- wurde auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen. B.b X.________ erklärte Berufung mit dem Begehren, er sei freizusprechen. A.________ beantragte mit Berufung, X.________ sei adhäsionsweise zu verpflichten, ihm Fr. 200'000.-- zu zahlen. Die Staatsanwaltschaft erklärte Anschlussberufung mit den Anträgen, X.________ sei des Betruges (Art. 146 Abs. 1 StGB) schuldig zu sprechen und hiefür zu zwölf Monaten Gefängnis zu verurteilen. Er sei (gestützt auf Art. 59 Ziff. 2 Abs. 1 StGB) auf eine Ersatzforderung von Fr. 200'000.-- zu verpflichten, die im Umfang von Fr. 78'376.-- zu Gunsten des Geschädigten A.________ zu verwenden sei. B.c Das Kantonsgericht St. Gallen sprach X.________ am 27. Juni 2006 der qualifizierten Veruntreuung (Art. 138 Ziff. 2 StGB) schuldig und verurteilte ihn zu zehn Monaten Gefängnis, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von zwei Jahren. Es verpflichtete ihn, A.________ Fr. 200'000.-- zu zahlen.