Citation: 2C_555/2019 E. 5.2

5.2. In tatsächlicher Hinsicht rügen die Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe den Sachverhalt mit Blick auf die Unmöglichkeit einer früheren Gesuchseinreichung offensichtlich unrichtig festgestellt (vgl. E. 3.5 des angefochtenen Urteils). Die Beschwerdeführer bringen vor, das Amt für Migration hätte sie informiert, dass ein Gesuch um Familiennachzug dann aussichtslos sei, wenn die in der Schweiz lebende Person selber über kein ausreichendes Einkommen für die gesamte Familie verfüge. Dagegen bringt die Vorinstanz in ihrer Beweiswürdigung zum Ausdruck, in den Akten würden die Hinweise fehlen, dass das Amt für Migration - wie von den Beschwerdeführern behauptet werde - tatsächlich darauf hingewiesen habe, ein Gesuch um Familiennachzug könne ohne genügenden finanzielle Mittel mit Blick auf die Voraussetzung von Art. 51 Abs. 2 lit. b AuG in Verbindung mit Art. 62 Abs. 1 lit. e AuG nicht gestellt werden (vgl. E. 3.5 des angefochtenen Urteils). Weshalb die Vorinstanz in ihrer Beweiswürdigung zwingend zu einem anderen Schluss hätte kommen müssen, legen die Beschwerdeführer nicht hinreichend dar. Ausserdem äussern sie sich auch nicht genüglich dazu, inwiefern eine gegenteilige oder andere Feststellung einen Einfluss auf das Verfahren hätte. Da die Beschwerdeführer mit ihrer Sachverhaltsrüge damit nicht den von Art. 106 Abs. 2 BGG gestellten Anforderungen genügen, besteht im bundesgerichtlichen Verfahren keine Veranlassung vom vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt abzuweichen.