Citation: 1B_504/2019 E. 2

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer strafrechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 78 ff. BGG offen. Es ist allerdings Sache des Beschwerdeführers, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt (BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen). Das Obergericht hat im angefochtenen Entscheid erwogen, nach Art. 136 Abs. 1 StPO könne dem Privatkläger unentgeltliche Rechtspflege nur zur Durchsetzung von Zivilansprüchen gewährt werden. Die angezeigten Personen seien dem Verantwortlichkeitsgesetz unterstehende Beamte. Für (angeblich) durch deren amtliche Tätigkeit verursachte Schäden stünden dem Beschwerdeführer daher öffentlich-rechtliche Verantwortlichkeitsansprüche gegen den Kanton Solothurn, aber keine Zivilansprüche gegen die Beamten zu. Dementsprechend könne ihm keine unentgeltliche Rechtspflege gewährt werden, weshalb er eine Prozesskostensicherheit zu leisten habe. Mit diesen (zutreffenden) Ausführungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander und legt nicht dar, weshalb sie bundesrechtswidrig sein könnten, und das ist auch nicht ersichtlich. Das genügt den gesetzlichen Anforderungen an die Begründungspflicht nicht, weshalb darauf nicht einzutreten ist. Auf die Erhebung von Kosten kann ausnahmsweise verzichtet werden (Art. 66 Abs. 1 BGG), womit das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos geworden ist.