Citation: 4A_371/2017 E. 3.3.1

3.3.1. Auch die Vorinstanz erkannte, dass eine Auslegung nach dem Vertrauensprinzip nicht zu Gunsten der Beschwerdegegner ausfallen würde. Sie stützte ihre abweichende Auffassung indessen auf die ersten nach Abschluss des Aktienkaufvertrages vorgenommenen Abrechnungen, welche einen Bezug zu dessen Vertragsparteien aufwiesen. Selbst wenn man zu Gunsten der Beschwerdeführer annimmt, der Wortlaut der Vereinbarung sei in ihrem Sinne eindeutig, wäre es angesichts der davon abweichenden Abrechnungen nicht willkürlich, zu prüfen, ob die Parteien nicht tatsächlich etwas vom Wortlaut der Vereinbarung Abweichendes gewollt haben.