Citation: 4A_482/2013 E. 3.2.5

3.2.5. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin ist demnach nicht davon auszugehen, dass die fraglichen Veranstaltungen der Jahre 2007 und 2009 jeweils in ihrer Gesamtheit urheberrechtlich geschützte Bühnenwerke im Sinne von Art. 2 Abs. 1 URG sind. Damit ist auch ihr darauf gestütztes Argument entkräftet, das Erfordernis des urheberrechtlichen Schutzes der gleichzeitig mit der Musik aufgeführten Darbietung im Hinblick auf eine Reduktion nach Ziffer 15 von Tarif K bzw. Ka sei durchgehend erfüllt, weshalb die zusätzliche Voraussetzung der untergeordneten Rolle der Musik anhand einer Gesamtbetrachtung der Basel Tattos 2007 bzw. 2009 zu beurteilen sei.