Citation: 8C_831/2017 E. 5.2

5.2. Diese Einwände sind unbehelflich. Am 17. Juli 2013 gab der Versicherte der Suva an, er werde eine Ausbildung zum Fitnesstrainer (B-Lizenz) und Personaltrainer (A-Lizenz) machen. Anschliessend werde er noch eine Ausbildung im Bereich der Ernährungsberatung absolvieren. Am 24. September 2013 erwarb er das Diplom IFAA als Ernährungstrainer B-Lizenz und A-Lizenz. Gemäss seinen weiteren Angaben arbeitet er selbstständig im Bereich Fitnesscoaching/Ernährungsberatung. Seit 2014 ist der Beschwerdeführer zudem als Fotomodell tätig mit Aufträgen in der Schweiz sowie in Deutschland und Österreich. Entgegen dem Beschwerdeführer ist nicht nachvollziehbar, wie er alle diese Tätigkeiten - insbesondere das Modeln mit den damit verbundenen Reisen - ausüben könnte, wenn er regelmässig und unerwartet mit erheblichen Allergien auf die von Dr. med. D.________ genannten Substanzen rechnen müsste. Die Vorinstanz hat richtig festgestellt, dass er laut ihrem Bericht vom 29. August 2014 berufliche Tätigkeiten ohne Kontakte zu den von ihr genannten Allergenen ohne Einschränkungen verrichten kann. In diesem Lichte stellte die Vorinstanz zu Recht auf die Einschätzung des Dr. med. C.________ ab (vgl. E. 3.2 hievor) und ging davon aus, dass der Versicherte in leidensangepassten Tätigkeiten zu 100 % arbeitsfähig sei. Sein Einwand der ungenügenden Bezeichnung der ihm zumutbaren Tätigkeiten ist unbegründet. Denn es ist davon auszugehen, dass auf dem für die Bemessung der Erwerbsunfähigkeit in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG; BGE 110 V 273 E. 4b S. 276) genügend Stellen vorhanden sind, bei denen keine Exposition gegenüber den für den Versicherten relevanten Allergenen besteht (vgl. auch Urteil U 125/03 vom 29. April 2004 E. 3.3.1 f.). Insbesondere ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer nicht dargetan, weshalb ihm beispielsweise die ursprünglich erlernten Tätigkeiten als Maler oder Bauzeichner allergiebedingt nicht mehr zumutbar sein sollten.