Citation: 9C_403/2023 E. 7.1.1

7.1.1. Im ersten Urteil war insbesondere ausschlaggebend, dass der Steuerpflichtige die Transaktion nur mit minimalem eigenen Risiko abgewickelt und sich per saldo auch nicht verschuldet hat (vgl. Urteil 2C_385/2011 / 2C_386/2011 vom 12. September 2011 E. 3.1.2). Das ist hier nicht der Fall, denn der Beschwerdeführer ist signifikante Risiken eingegangen. Auch wenn das Kriterium der Fremdfinanzierung in gewissen Punkten offen geblieben ist, reicht dies nicht aus, um die gewichtigen übrigen Indizien in der Gesamtwürdigung umzustossen. Zumindest wurde denn auch die Kapitalerhöhung teils fremdfinanziert, womit eine Fremdfinanzierungsquote besteht (vgl. vorne E. 6.5).