Citation: 8C_100/2022 E. 6.3

6.3. Auch wenn die Vorinstanz teils auf weiter zurückliegende Vorfälle einging, kommt diesen Geschehnissen bei der Begründung der Pflichtverletzung letztlich kein entscheidwesentliches Gewicht zu. Eine unvollständige oder willkürliche Feststellung des Sachverhalts ist nicht erkennbar, da weder die detaillierte Wiedergabe sämtlicher Beförderungen während der mehr als dreissigjährigen Dienstzeit des Beschwerdeführers noch seine Personalbeurteilungen bis zum Jahr 2012 einen Einfluss auf die Beurteilung des Vorfalls vom 9. April 2017 zu zeitigen vermögen. Ebenso wenig ist diesbezüglich eine Verletzung des rechtlichen Gehörs auszumachen, da das Gericht im Rahmen seiner Begründungspflicht nicht gehalten ist, jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich zu widerlegen, sondern sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken kann (BGE 146 II 335 E. 5.1; 143 III 65 E. 5.2).