Citation: 4A_75/2021 E. B

B.a. Am 10. Januar 2020 reichte die Unternehmerin Klage beim Bezirksgericht Münchwilen ein mit dem Antrag, den Besteller zur Zahlung von Fr. 25'617.55 nebst Zins sowie Umtriebsspesen von Fr. 238.-- und Betreibungskosten von Fr. 103.30 zu verurteilen. Überdies begehrte sie die Aufhebung des Rechtsvorschlags. Mit Zwischenentscheid vom 12. Mai 2020 bejahte das Bezirksgericht seine örtliche Zuständigkeit. B.b. Gegen den Zwischenentscheid erhob der Besteller am 25. Juni 2020 Berufung beim Obergericht des Kantons Thurgau und beantragte, diesen aufzuheben und auf die Klage nicht einzutreten. Mit Entscheid vom 17. November 2020 wies das Obergericht die Berufung ab. Es erwog, entgegen der Auffassung des Bestellers handle es sich vorliegend nicht um einen Konsumentenvertrag im Sinne von Art. 32 ZPO, weshalb der Besteller sich nicht darauf berufen könne, dass für Klagen der Unternehmerin das Gericht an seinem Wohnort zuständig sei. Die Frage der Gültigkeit der Gerichtsstandsvereinbarung, welche die Erstinstanz bejahte, liess es offen, da der Besteller hierzu keine Ausführungen gemacht habe.