Citation: 6B_369/2015 E. 3

Unbekümmert um die fehlende Legitimation in der Sache selbst kann der Privatkläger die Verletzung von Verfahrensrechten geltend machen. Das nach Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG erforderliche rechtlich geschützte Interesse ergibt sich in diesem Fall aus der Berechtigung, am Verfahren teilzunehmen. Als Partei des kantonalen Verfahrens kann der Privatkläger die Verletzung jener Parteirechte rügen, die ihm nach dem kantonalen Verfahrensrecht, der Bundesverfassung oder der EMRK zustehen und deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung bedeutet (BGE 136 IV 41 E. 1.4). Die Vorinstanz hat dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege verweigert, weil das Rechtsmittel aussichtslos war. Soweit der Beschwerdeführer dies jedenfalls sinngemäss rügt, ergibt sich aus seiner Eingabe nicht, inwieweit die Vorinstanz nicht von Aussichtslosigkeit hätte ausgehen dürfen.