Citation: 8C_613/2024 E. 3

Die Vorinstanz hat mit Urteil vom 18. September 2024 erwogen, ihr Urteil vom 19. September 2023 sei rechtskräftig geworden und damit einer beschwerdeweisen Anfechtung nicht mehr zugänglich. Soweit die Eingabe des Beschwerdeführers vom 16. September 2024 als ausserordentliches Rechtsmittel im Sinne eines Gesuchs um Wiedererwägung des Urteils vom 19. September 2023 zu interpretieren sei, sei darauf hinzuweisen, dass Entscheide eines Gerichts nicht in Wiedererwägung (Art. 53 Abs. 1 ATSG) gezogen werden könnten; hier stehe ausschliesslich das Institut der Revision offen. Die Eingabe des Beschwerdeführers sei deshalb als Begehren um Revision gemäss Art. 61 lit. i ATSG zu betrachten. Das kantonale Gericht hat dargelegt, dass dieser zu Recht nicht geltend mache, die von ihm eingereichten Arztberichte würden nachträglich neue erhebliche Tatsachen belegen, deren Nachweis nicht bereits zuvor hätte beigebracht werden können. Damit sei die Subsidiarität des Begehrens (d.h. die Unmöglichkeit, die darin vorgebrachten Tatsachen und Beweismittel im vorangegangenen Verfahren geltend zu machen) nicht gegeben. Die Vorinstanz ist auf das Revisionsgesuch nicht eingetreten.