Citation: C 116/06 08.08.2006 E. A

Der 1965 geborene P.________ meldete sich am 28. Oktober 2003 zur Arbeitsvermittlung und zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung bei der Arbeitslosenversicherung an, nachdem er seine Stelle als Sekundarlehrer im Schulkreis X.________ eigenen Angaben gemäss wegen Motivationsschwierigkeiten und drohendem "Burn-out" auf den 31. Januar 2003 gekündigt hatte. Mit Verfügung vom 12. Mai 2005 verneinte das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) des Kantons Zürich die Vermittlungsfähigkeit des Versicherten ab Anspruchserhebung (20. Oktober 2003). Das AWA führte aus, P.________ sei spätestens ab 4. April 2005 wegen seinen studiumsbedingten zeitlichen Einschränkungen nicht mehr vermittlungsfähig. Es sei aber nicht auszuschliessen, dass er bereits seit Beginn der Arbeitslosigkeit an einer Hochschule immatrikuliert gewesen sei. Da er aber keine Bescheinigung vorlege, könne die Vermittlungsfähigkeit nicht abschliessend beurteilt werden, weshalb ab Anspruchserhebung Vermittlungsunfähigkeit anzunehmen sei. In teilweiser Gutheissung der hiegegen ergangenen Einsprache hob das AWA die Verfügung auf und bejahte die Vermittlungsfähigkeit vom 20. Oktober 2003 bis 31. August 2004. Seit 1. September 2004 stünde aber das Studium Y.________ im Vordergrund, weshalb ab 1. September 2004 die Anspruchsberechtigung wegen fehlender Vermittlungsfähigkeit zu verneinen sei (Einspracheentscheid vom 12. September 2005). Per Ende März 2005 meldete sich der Versicherte von der Arbeitslosenversicherung ab, da er keine Zeit für eine Nebenbeschäftigung mehr habe.