Citation: 6B_992/2019 E. 1.1

1.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz stelle den Sachverhalt hinsichtlich der behaupteten Fälschung des Mietvertrages und des damit zusammenhängenden Vorwurfs der Irreführung der Rechtspflege willkürlich nach Art. 9 BV und unter Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV fest. Sie habe zu Unrecht und in antizipierter Beweiswürdigung den Beweisantrag abgewiesen, wonach ein Gutachten über die Echtheit des gesamten Mietvertrags einzuholen sei. Ein Privatgutachten vom 23. Juni 2018 sei zum Schluss gekommen, die Unterschrift der Beschwerdeführerin auf dem Mietvertrag sei wohl echt, aber die Unterschrift von B.________ stamme mit leicht überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht von dieser selbst. Die Verurteilung der Beschwerdeführerin wegen Irreführung der Rechtspflege verletze die Unschuldsvermutung. Nur wenn der Mietvertrag nachgewiesenermassen gesamthaft echt sei, könne eine Verurteilung wegen Irreführung der Rechtspflege erfolgen.