Citation: 6B_963/2020 E. 1.4

1.4. Hinsichtlich der negativen Legalprognose beschränkt sich die Beschwerdeführerin darauf, jene zu bestreiten, ohne sich jedoch mit den einschlägigen vorinstanzlichen Erwägungen auseinanderzusetzen. Wohl wendet das Bundesgericht Bundesrecht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Nichtsdestotrotz müsste sich die Beschwerdeführerin, um der Begründungspflicht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG zu genügen, mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzen und klar aufzeigen, inwiefern die Vorinstanz Recht verletzt (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen). Dies ist hier nicht der Fall. Die Beschwerde enthält insoweit keine Begründung, die den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügt und es ist auf sie diesbezüglich nicht einzutreten. Ohnehin überzeugt die vorinstanzliche Begründung, wonach bei der Beschwerdeführerin ein hohes Rückfallrisiko für Betrugs- und Diebstahlsdelikte bestehe (vgl. E. 1.2.1 hiervor). Darüber hinaus ist auch im Lichte der wiedergegebenen bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur ausschliessenden Wirkung der Anordnung einer Massnahme resp. der damit einhergehenden Rückfallgefahr auf einen Strafaufschub (E. 1.3.2) nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz der Beschwerdeführerin einen teilbedingten Vollzug sowohl der Freiheits- als auch der Geldstrafe verweigert. Zur vorinstanzlichen Erwägung, die Beschwerdeführerin habe die Anordnung der ambulanten Behandlung anerkannt, äussert sich Letztere ebenso wenig. Davon unbesehen ist ihre vor Bundesgericht vorgebrachte und im Widerspruch zu ihrer von der Vorinstanz wiedergegebenen Auffassung stehende Kritik gegen die Massnahmenanordnung nicht stichhaltig. Die Vorinstanz begründet mit Hinweisen auf die Anerkennung der Beschwerdeführerin in der Berufungsbegründung sowie auf das Gutachten vom 28. August 2015 überzeugend, dass die Beschwerdeführerin an einer schweren psychischen Störung leide und in unbehandeltem Zustand stark rückfallgefährdet sei. Folglich schliesst sie zumindest implizit auch auf einen Zusammenhang zwischen der psychischen Störung und den Straftaten. Gemäss Gutachten (kant. Akten, act. 263 ff.), an welchem die Gutachterin Dr. med. H.________ an der vorinstanzlichen Verhandlung festhielt (Prot. S. 6), seien sodann die Chancen für eine erfolgreiche Therapie v.a. wegen der Externalisierung der Verantwortung und der geringen Frustrationstoleranz der Beschwerdeführerin zwar als gering einzustufen. Eine ambulante Behandlung sei jedoch ein Versuch wert, zumindest bei einem forensisch erfahrenen Therapeuten (vgl. auch angefochtenes Urteil, E. IV. B. 2.1 S. 122 und Prot. S. 9). Mithin sind die von der Beschwerdeführerin vor Bundesgericht gerügten Voraussetzungen der vorinstanzlich angeordneten ambulanten Behandlung erfüllt und sie bringt nichts vor, was den angefochtenen Entscheid als bundesrechtswidrig erscheinen liesse.