Citation: 5A_305/2018 E. 6.3

6.3. Die Argumentation der Beschwerdeführerin beruht auf der Prämisse, dass ihr die elterliche Sorge über C.________ zugeteilt werde. Da sie in diesem Punkt nicht mit ihrer Beschwerde durchgedrungen ist (vgl. vorstehend E. 5.4), ist der angefochtene Entscheid auch zu bestätigen, soweit er die Obhut nicht der Beschwerdeführerin zuteilt (vgl. Art. 301a Abs. 1 ZGB). Was den Obhutsentzug anbelangt, hält die Beschwerdeführerin diesen für kontraproduktiv, da sie die Krankheit ihres Sohnes auf seine Trennung von ihr zurückführt. Diese Behauptung findet aber im von der Vorinstanz willkürfrei festgestellten Sachverhalt keine Stütze. Den vorinstanzlichen Feststellungen zufolge sagte C.________ aus, nach dem Klinikaufenthalt wieder in der Stiftung D.________ wohnen zu wollen. Er sei dort gut aufgehoben. Er wisse, dass sein Vater damit einverstanden sei. Seine Mutter wolle, dass er bei ihr wohne. Weder aus dem Kindeswillen noch aus C.________s Gesundheitszustand kann die Beschwerdeführerin also Gründe dafür ableiten, weshalb der Obhutsentzug aufzuheben wäre. Die besondere Betreuungsbedürftigkeit von C.________ geht aus dem angefochtenen Entscheid klar hervor. Aufgrund seiner schweren psychischen Erkrankung hat er spezielle Bedürfnisse, die im Moment nur mit professioneller Betreuung befriedigt werden können. Die Vorinstanz hat folglich kein Bundesrecht verletzt, indem sie den Obhutsentzug aufrechterhielt.