Citation: 6B_696/2024 E. 3.2.2

3.2.2. Die Vorinstanz qualifiziert das Verhalten des Beschwerdeführers als skrupellos. Er habe seine Ehefrau aus nichtigen Beweggründen in unmittelbare Lebensgefahr gebracht. Seinen Angaben zufolge sei es zum Streit gekommen, weil die Ehefrau ihn mit Videos und Fotos konfrontiert habe, die er mit anderen Frauen erstellt habe. Weiter habe sie eine Unterhaltung in der Applikation Snapchat auf seinem Mobiltelefon gefunden. Der Beschwerdeführer habe aus Wut gehandelt, weil seine Ehefrau sein Mobiltelefon heimlich durchsucht und damit seine Untreue aufgedeckt habe. Das Verhalten des Beschwerdeführers erscheine völlig unverhältnismässig und zeuge von einer tiefen Geringschätzung des Lebens der Ehefrau. Er wisse gemäss eigenen Angaben, dass Würgen töten könne. Allerdings habe er nicht mit Tötungswillen gehandelt, weshalb er nur wegen Gefährdung des Lebens und nicht wegen versuchter Tötung zu verurteilen sei.