Citation: 1C_415/2023 E. 6.2

6.2. Mit den ausführlichen Darlegungen der Vorinstanz setzen sich die Beschwerdeführenden nicht substanziiert auseinander und zeigen in keiner Weise auf, inwiefern deren Erwägungen bundesrechtswidrig sein sollten. Sie behaupten insbesondere nicht, sie hätten verlangt, es sei ein Massnahmenplan im Sinne von Art. 44a USG auszuarbeiten. Auch begründen sie nicht, weshalb dennoch von Amtes wegen ein Massnahmenplan hätte ausgearbeitet werden sollen. Folglich ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, der Streitgegenstand habe sich bei den Vorinstanzen auf die Frage beschränkt, ob die Geruchsemissionen des Schweinehaltungsbetriebs bei den Wohnungen der Beschwerdeführenden übermässige Immissionen verursachen. Nicht zu prüfen war demgegenüber ein allfälliger Massnahmenplan, der zu erstellen wäre, wenn feststeht oder zu erwarten ist, dass trotz vorsorglicher Emissionsbegrenzungen übermässige Immissionen durch mehrere stationäre Anlagen verursacht werden (Art. 9 Abs. 4 i.V.m. Art. 31 ff. LRV). Nicht erkennbar ist ferner, was die Beschwerdeführenden mit ihrem Hinweis auf das Geruchsgutachten abzuleiten versuchen. Sie machen jedenfalls nicht geltend, dass laut dem Geruchsgutachten unter Berücksichtigung der gesamten bestehenden Umweltbelastung übermässige Immissionen bei ihnen zu erwarten wären. Folglich ist es nicht bundesrechtswidrig, wenn sich die Vorinstanz auf die Beurteilung beschränkt hat, ob die Anlage des Beschwerdegegners bei den Beschwerdeführenden übermässige Immissionen verursacht.