Citation: C 249/02 01.10.2003 E. B

Gegen die Verwaltungsverfügung liess die Versicherte Beschwerde erheben und beantragen, in Aufhebung derselben sei von einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung abzusehen. Eventualiter sei die Einstellungsdauer auf höchstens fünf Tage festzulegen. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, der Nutzen des Kurses sei für sie äusserst gering gewesen, weshalb Gründe für den Abbruch der arbeitsmarktlichen Massnahme vorgelegen hätten, welche ihr Verhalten nahezu entschuldigten. Die Einstellungsdauer von 20 Tagen sei als unangemessen zu betrachten, da nur ein leichtes Verschulden vorliege, und auch ein solches lediglich im unteren Bereich. Das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen hiess die Beschwerde mit Entscheid vom 30. August 2002 in dem Sinne teilweise gut, dass die Dauer der Einstellung in der Anspruchsberechtigung auf 10 Tage herabgesetzt wurde.