Citation: 8C_344/2021 E. 5.2.1

5.2.1. Eine Rückenproblematik wurde nämlich erst wieder im Dokumentationsbogen für Erstkonsultation nach kranio-zervikalem Beschleunigungstrauma des Dr. med. E.________, FMH Allgemeine-, Innere-, Antroposophische- und Reise-Medizin vom 11. Juli 2018 festgehalten. Dieser hielt u.a. fest, der Beschwerdeführer leide seit 20. Juni 2018 an zunehmenden Rückenschmerzen. Eine entsprechende Diagnose stellte er jedoch nicht, sondern diagnostizierte einzig Nackenbeschwerden. Am 23. Juli 2018 schlug die behandelnde Physiotherapeutin eine ärztliche Kontrolle der linken Hüfte und der LWS vor. Dr. med. F.________, Facharzt FMH für Neurologie, der den Beschwerdeführer erstmals am 17. August 2018 untersuchte, führte im Bericht vom 22. August 2018 aus, nach seinen Angaben habe der Beschwerdeführer ab dem zweiten Tag nach dem Unfall starke Schmerzen am ganzen Rücken inkl. Nacken mit Ausstrahlung in die Schulter und den Kopf gehabt, vorübergehend auch von lumbal ins linke Bein. Diagnosen betreffend eine Hüftproblematik links oder LWS-Beschwerden stellte Dr. med. F.________ jedoch nicht. Nach dem Gesagten sind im Zeitraum seit 4. Mai 2018 bis 11. Juli 2018 LWS-Beschwerden und bis 23. Juli 2018 Hüftbeschwerden links echtzeitlich nicht belegt.