Citation: 8C_541/2016 E. 3.3

3.3. Als willkürlich und damit gegen Art. 9 BV verstossend bezeichnet die Beschwerdeführerin des Weiteren, dass das kantonale Gericht bei der Existenzminimumberechnung Kosten für Kleider, die sie bei ihrem Arbeitgeber kaufen und während der Arbeit tragen muss, mit der Begründung, diese könnten auch in der Freizeit benutzt werden, nicht als zum Grundbedarf zu zählende Auslagen gewertet hat. Gemäss den anwendbaren Richtlinien für die Notbedarfsberechnung (E. 3.1 hievor) ist indessen der Kleiderbedarf bei der Arbeit nur als Grundbedarf anzurechnen, wenn der Kleider- und Wäscheverbrauch überdurchschnittlich ist. Dies wird von der Beschwerdeführerin nicht geltend gemacht, weshalb es sich nicht als willkürlich beanstanden lässt, dass im angefochtenen Entscheid unter diesem Titel keine Auslagen berücksichtigt wurden.