Citation: 2C_1061/2016 E. 3.1

3.1. Der aus Art. 43 Abs. 1 AuG resultierende Anspruch auf Aufenthaltsbewilligung erlischt gemäss Art. 51 Abs. 2 lit. b AuG, wenn Widerrufsgründe nach Art. 62 AuG vorliegen. Einen derartigen Widerrufsgrund setzt eine ausländische Person unter anderem dann, wenn sie "zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde" (Art. 62 lit. b AuG in der bis am 30. September 2016 geltenden, vorliegend noch massgeblichen Fassung). Nichts anderes gilt im Übrigen für Aufenthaltsansprüche nach Art. 42 Abs. 1 AuG, die gemäss Art. 51 Abs. 1 lit. b AuG bei Vorliegen von Widerrufsgründen nach Art. 63 AuG erlöschen, wobei letztere Bestimmung auf Art. 62 lit. b AuG verweist. Als längerfristig im Sinne dieser Bestimmung gilt eine Freiheitsstrafe, wenn ihre Dauer ein Jahr überschreitet (vgl. BGE 139 I 145 E. 2.1 S. 147). Durch die Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von 25 Monaten hat der Beschwerdeführer einen Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 lit. b AuG gesetzt, was dieser nicht bestreitet. Er macht jedoch geltend, die Massnahme sei unverhältnismässig und verletze Art. 8 EMRK und Art. 96 AuG. Liegt ein Widerrufsgrund vor, bleibt zu prüfen, ob die betreffende Massnahme im Sinne von Art. 96 Abs. 1 AuG bzw. Art. 8 Ziff. 2 EMRK verhältnismässig ist. Dabei sind insbesondere die Art und Schwere der vom Betroffenen begangenen Straftaten und des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit in der Schweiz sowie die dem Betroffenen und seiner Familie drohenden Nachteile zu berücksichtigen. Die Vorinstanz hat die rechtlichen Grundlagen sowie die Rechtsprechung zur Interessenabwägung, die in solchen Fällen vorzunehmen ist, zutreffend wiedergegeben; es kann darauf verwiesen werden (vgl. E. 3.3 des angefochtenen Entscheids).