Citation: 5P.417/2001 07.02.2002 E. 2

2. Zivilkammer. Die Willkürrüge führt - wie oben dargelegt - nicht schon zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern lediglich dann, wenn der Entscheid qualifiziert unrichtig ist. Die abweichende Meinung einer Mehrheit eines anderen Spruchkörpers, welcher sich nur im summarischen Verfahren mit dem Fall befasst hat, ist kein Hinweis auf eine qualifizierte Unrichtigkeit. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung ist demnach abzuweisen (Art. 152 Abs. 1 OG). Eine Parteientschädigung an die Beschwerdegegnerin fällt mangels Einladung zur Vernehmlassung nicht in Betracht.