Citation: I 660/05 01.05.2006 E. 2

Das kantonale Gericht hat aufgrund eines Einkommensvergleichs einen Invaliditätsgrad von 51,5 % ermittelt, was Anspruch auf eine halbe Invalidenrente gibt (Art. 28 Abs. 1 IVG). Für die Monate August und September 2001 besteht als Folge der Arbeitsunfähigkeit nach der Schulteroperation vom 10. Mai 2001 insoweit unbestritten Anspruch auf eine ganze Rente (vgl. Art. 88a IVV). Das Valideneinkommen (Fr. 89'980.-) hat die Vorinstanz dem mit dem Indexquotient '148,3 (00)/142,3(95)' auf 2001 umgerechneten durchschnittlichen Betriebsgewinn der sieben Geschäftsjahre 1992/93 bis 1998/99, das Invalideneinkommen (Fr. 43'700.-) dem Betriebsgewinn für das Geschäftsjahr 2001 von Fr. 36'699.- zuzüglich Fr. 7000.- für nicht geschäftsmässig begründete Büro- und Verwaltungskosten in der Erfolgsrechnung gleichgesetzt. Die Betriebsergebnisse von Fr. 94'680.60 (1992/93), Fr. 112'755.80 (1993/94), Fr. 136'345.90 (1994/95), Fr. 97'520.35 (1995/96), Fr. 38'547.35 (1996/97), Fr. 32'970.- (1997/98), Fr. 91'553.70 (1998/99), Fr. 36'699.30 (2001) und der Indexquotient '148,3 (00)/142,3(95)' stammen aus dem Abklärungsbericht für Selbstständigerwerbende vom 16. Dezember 2002. Die Zahlen sind unbestritten. Nach zutreffender Auffassung des kantonalen Gerichts besteht kein Raum für das ausserordentliche Bemessungsverfahren. Der Versicherte war nach eigenen Angaben 2001 bis auf eine Aushilfe die einzige noch im Betrieb arbeitende Person. Für dieses Jahr resultierte ein Betriebsertrag von rund Fr. 155'000.-, was selbst verglichen mit den gewinnschwachen Geschäftsjahren 1996/97 und 1997/98 eine Abnahme von 75 % bedeutete. Sodann bestand 2001 lediglich noch eine minimale betriebliche Infrastruktur. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht geltend gemacht, die betriebswirtschaftlichen Verhältnisse hätten sich seither bis zum Einspracheentscheid vom 21. Februar 2005 wesentlich geändert. Unter diesen Umständen ist ein zuverlässiger Betätigungsvergleich mit erwerblicher Gewichtung im Sinne des ausserordentlichen Bemessungsverfahren nicht möglich (vgl. ZAK 1990 S. 519 Erw. 3b und RKUV 1995 Nr. U 220 S. 107).