Citation: 9C_151/2014 E. 5.4.1

5.4.1. Schliesslich bringt die Beschwerdeführerin vor, die für den Halbbruder anrechenbaren Einnahmen müssten für die Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistungen ausser Betracht fallen. Damit dringt sie nicht durch. Art. 9 Abs. 4 ELG sieht eine Ausserachtlassung von Einnahmen und Ausgaben von Kindern vor, sofern deren Einnahmen die Ausgaben übersteigen. In den Akten befindet sich keine Vergleichsrechnung (Rz. 3124.02 WEL). Indes erhellt mit Blick auf die Einnahmen des Halbbruders - gemäss der (unbestritten gebliebenen) Berechnung der Beschwerdegegnerin vom 13. September 2013 - von total Fr. 10'842.- (Waisenrente von Fr. 7'812.-, Kinderzulage von Fr. 2'400.-, individuelle Prämienverbilligung von Fr. 630.-), dass die anerkannten Ausgaben die Einnahmen klar übersteigen (bereits der allgemeine Lebensbedarf beträgt Fr. 10'035.- [Art. 10 Abs. 1 lit. a Ziff. 3 ELG], hinzu kommt namentlich der Mietzinsanteil [Art. 16c ELV]). Somit führt Art. 9 Abs. 4 ELG nicht zur Ausserachtlassung des Hallbruders für die Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistung.