Citation: 5A_318/2021 E. 5.2

5.2. Zur Organisation der Rückkehr sieht der angefochtene Entscheid vor, dass die Fremdplatzierung in tatsächlicher Hinsicht per 14. August 2021 aufgehoben und der Beschwerdeführer auf diese Weise eine Woche nach der Rückkehr aus den Sommerferien bei der Beschwerdegegnerin 1 (24. Juli bis 7. August 2021) und eine Woche vor Beginn des neuen Schuljahres in Z.________ (ZH) (23. August 2021) zur Beschwerdegegnerin 1 zurückkehren soll. Damit sich die Beschwerdegegnerin 1 um die Organisation der Einschulung ihres Sohnes kümmern kann, räumt das Obergericht der Beschwerdegegnerin 1 das Aufenthaltsbestimmungsrecht für ihren Sohn per 12. April 2021 ein (vgl. Sachverhalt Bst. C.c). Der Beschwerdeführer betont im Zusammenhang mit der Begründung seines Antrags um aufschiebende Wirkung (s. Sachverhalt Bst. D.a), dass er zeitnah wissen müsse, wo er nach den Sommerferien wohnen und mit der Oberstufe starten wird, und genügend Vorbereitungszeit brauche, falls es - wie dies nun der Fall ist (s. oben E. 3 und 4) - zu einer Rückplatzierung kommen sollte. Er beteuert, dass eine Rückplatzierung per neues Schuljahr 2021 unabhängig von der Dauer des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens ausscheiden müsse, da dies für ihn "eine massive Überforderung darstellen würde". Mit dem Urteil vom heutigen Tag entfällt die Befürchtung des Beschwerdeführers, während des laufenden bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens in Ungewissheit über sein weiteres Schicksal per 14. August 2021 umziehen zu müssen. Dem Beschwerdeführer verbleiben rund zweieinhalb Monate, um sich auf die Rückkehr zu seiner Mutter vorzubereiten. Der Vorinstanz ist darin beizupflichten, dass ein Obhutswechsel während des laufenden Schuljahrs unzweckmässig wäre und der Eintritt in die erste Oberstufe ein guter Zeitpunkt für einen Schulwechsel ist. Die Rückplatzierung trotz des bereits im Mai 2021 gefällten bundesgerichtlichen Entscheids um ein ganzes (Schul-) Jahr hinauszuschieben, wäre den gegebenen Umständen nicht angemessen. Es bleibt deshalb auch in zeitlicher Hinsicht beim Urteilsspruch des Obergerichts. Zugleich steht damit fest, dass das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos geworden ist.