Citation: 8C_49/2018 E. 3.1.1

3.1.1. Die Vorinstanz hat erkannt, das polydisziplinäre Gutachten der SMAB AG sei voll beweiskräftig. Dem Vorbringen des Versicherten, die von den Sachverständigen attestierte Leistungsminderung von 30 % (eventuell 25 %) resultiere im Wesentlichen aus der diagnostizierten leichten bis mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11), sei zu entgegnen, dass solche Erkrankungen nach der Rechtsprechung nur dann invalidisierend seien, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent wirkten. Die psychiatrische Expertin habe angegeben, prognostisch seien die Optionen für eine vorwiegend mit Medikamenten durchzuführende Therapie noch nicht ausgeschöpft. Daher habe die aus psychiatrischer Sicht angegebene Arbeitsunfähigkeit unberücksichtigt zu bleiben, weshalb - namentlich aus orthopädisch-traumatologischer Sicht - von einer Leistungsfähigkeit von 80 % bei voller Arbeitszeit auszugehen sei.