Citation: I 450/98 28.11.2000 E. 2

2.- Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer zur Zurücklegung des Arbeitsweges invaliditätsbedingt auf ein persönliches Fahrzeug angewiesen ist. a) Verwaltung und Vorinstanz verneinen dies unter Hinweis auf Rz 10.01.6*-10. 04.6* der Wegleitung über die Abgabe von Hilfsmitteln in der Invalidenversicherung (WHMI; in der ab August 1993 bis zum 31. Januar 2000 gültig gewesenen Fassung). Danach ist - im Vergleich zur vorherigen Fassung der Wegleitung neu - die Verwendung eines Motorfahrzeuges auch dann nicht invaliditätsbedingt, wenn auch Nichtinvalide zur Zurücklegung des entsprechenden Arbeitsweges üblicherweise ein Motorfahrzeug benützen (z.B. ungünstige Fahrpläne/Zeitgewinn). Laut der Vorinstanz erfolgt damit die Abgrenzung über das Kriterium der Üblichkeit. Erfahrungsgemäss entscheide sich der Normalbürger bei den hier gegebenen Verhältnissen (je Arbeitsweg 2 Fussmärsche von 10 und 5 Minuten zum und vom Bahnhof, Bahnfahrt von 10 Minuten) aus Zeit- und Bequemlichkeitsgründen üblicherweise für die Benutzung des heute in der Regel zur Verfügung stehenden Personenwagens. b) Der Beschwerdeführer führt demgegenüber an, dass für Nichtbehinderte die Zurücklegung des konkreten kurzen Arbeitswegs mit öffentlichen Verkehrsmitteln ohne weiteres möglich und zumutbar sei. In Bezug auf die Frage, ob diese trotzdem den Personenwagen benutzten, stelle die Vorinstanz einzig auf den Zeitgewinn ab, der dadurch erzielt werden könne. Diese isolierte Betrachtungsweise gehe an der Zielsetzung des Gesetzes vorbei und hätte zur Folge, dass der Anspruch auf Amortisations- und Reparaturkostenbeiträge in aller Regel abgewiesen würde. Entscheidend sei vielmehr, dass es einem Nichtbehinderten ohne weiteres möglich und zumutbar sei, den Arbeitsweg mittels öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen, was dem Beschwerdeführer aber invaliditätsbedingt versagt sei.