Citation: 4A_49/2017 E. 4.3.3

4.3.3. Der Beschwerdeführer erachtet schliesslich die Feststellung der Vorinstanz als willkürlich, wonach die Beklagten geplant hätten, zusammen eine "Firma" aufzubauen, und er zu diesem Zweck die Büroräume gemietet habe. Zunächst interpretiere die Vorinstanz seine Bemerkung in der Beschwerde, der rechtserhebliche Sachverhalt sei erstinstanzlich nicht offensichtlich unrichtig festgestellt worden, willkürlich. Damit habe er bloss gemeint, die erstinstanzliche Feststellung bezüglich gemeinsamem Aufbau einer "Firma" und der Miete der Büroräumlichkeiten zu diesem Zweck sei nicht rechtserheblich, habe also in rechtlicher Hinsicht keine Auswirkungen. Dass diese Feststellung zutreffend sei, habe er aber in der ganzen Stellungnahme bestritten. Wenn die Vorinstanz mit einem blossen Aktenentscheid seine vehemente Bestreitung dieser erstinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen übergehe, sei dies willkürlich und verletze sein rechtliches Gehör. Willkürlich sei zudem, aus den allein vom Beklagten 1 geäusserten Ideen, mit ihm eine "Firma" aufbauen zu wollen, darauf zu schliessen, die Beklagten hätten sich diesbezüglich geeinigt und dies gemeinsam geplant. Der Beschwerdeführer habe die Räumlichkeiten nicht zu diesem Zweck gemietet, die Vorinstanz interpretiere seine Aussagen willkürlich. Weder habe je eine gemeinsame "Firma" noch eine Vereinbarung zum Aufbau einer solchen bestanden. Der Beschwerdeführer habe selber überhaupt nichts in Richtung der Bildung einer Gesellschaft mit dem Beklagten 1 getan. Es liege höchstens eine Idee des Beklagten 1 und ein davon völlig unabhängiger Mietvertrag über die Büroräumlichkeiten vor. Die blossen Äusserungen des Beklagten 1 vermöchten ihn aber nicht zu binden. Wenn der Beschwerdeführer zwar einerseits die erstinstanzliche Sachverhaltsfeststellung kritisiert, andererseits aber festhält, die Erstinstanz habe den rechtserheblichen Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig festgestellt, dürfte es nicht willkürlich sein, wenn die Vorinstanz davon ausging, eine Behandlung dieser Sachverhaltskritik erübrige sich - und zwar auch nach Ansicht des Beschwerdeführers. Dies kann letztlich aber offenbleiben. Denn die Vorinstanz liess es nicht dabei bewenden. Vielmehr prüfte sie anschliessend die vom Beschwerdeführer kritisierte Beweiswürdigung der Erstinstanz und sah diese durch die Aussagen des Beschwerdeführers an der Parteibefragung gar bestätigt, womit sie (implizit) eine diesbezüglich willkürliche Beweiswürdigung der Erstinstanz verneinte. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör ist daher nicht auszumachen. Mit seinen weiteren Ausführungen würdigt der Beschwerdeführer bloss die Beweismittel anders als es die Vorinstanz getan hat. Dass eine andere Lösung bzw. Würdigung ebenfalls in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen wäre, begründet allerdings noch keine Willkür (vgl. E. 2). Entgegen der steten Wiederholung des Beschwerdeführers trifft es im Übrigen nicht zu, dass er rein gar nichts getan haben soll, hat er doch gemäss den willkürfreien Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz die Büroräumlichkeiten zum Zweck der gemeinsamen Unternehmung gemietet.