Citation: 8C_615/2022 E. 6.2

6.2. Weshalb davon abgewichen werden sollte, ist - wie die Beschwerdeführerin zu Recht moniert - nicht zu ersehen. So trat der Beschwerdegegner seine Stelle bei der B.________ AG am 1. September 1989 an, also im Alter von rund 26 Jahren. Bis zur Kündigung per Ende Juni 2018 war er während 28 Jahren stets im gleichen Betrieb tätig. Mit anderen Worten verbrachte er dort praktisch sein gesamtes Erwerbsleben seit der Einreise in die Schweiz im Sommer 1987. Vor diesem Hintergrund erscheint es nicht überwiegend wahrscheinlich, dass die langjährige Arbeitsstelle einzig aufgrund ausbleibender Lohnerhöhungen respektive Teuerungsanpassungen aufgegeben worden wäre oder sich die Einkommenssituation sonstwie nennenswert verändert hätte (vgl. E. 3.2). Vielmehr führte selbst die rund drei Jahre vor dem Unfall erfolgte betriebsinterne Versetzung von der langjährigen Arbeitsstelle als Dreher in den Betriebsunterhalt nicht dazu, dass der Beschwerdegegner einen Stellenwechsel in Betracht gezogen hätte. Dies obschon damit offenbar, wie dieser vernehmlassungsweise selber einräumt, eine nicht unerhebliche Lohneinbusse von Fr. 300.- pro Monat verbunden war. Demzufolge besteht kein Anlass, eine Anpassung an die Nominallohnentwicklung aufgrund statistischer Werte vorzunehmen. Liegen vielmehr - wie hier - genauere Angaben von Arbeitgeberseite her vor (vgl. E. 6.1 hievor), welche eindeutig auf das Gegenteil schliessen lassen, so ist darauf abzustellen (vgl. Urteile 8C_852/2017 vom 21. Juni 2018 E. 2 und 8C_783/2017 vom 20. Juni 2017 E. 2; je mit Hinweisen). Daran ändern, soweit nicht ohnehin (ebenfalls) auf letztinstanzlich unzulässigen Noven beruhend (vgl. E. 2.1 hievor), sämtliche Einwände in der Vernehmlassung nichts. Damit ist dem Beschwerdegegner ein Valideneinkommen von Fr. 78'000.- anzurechnen.