Citation: 1B_215/2018 E. 2.1

2.1. In Bezug auf den allgemeinen Haftgrund des dringenden Tatverdachts ist das Bundesgericht im Urteil 1B_31/2018 zusammenfassend zu folgendem Schluss gekommen (E. 2.1 letzter Absatz S. 4) : "Aus den sichergestellten Sprachnachrichten des Beschwerdeführers und den erwähnten, sich in zentralen Punkten stützenden Aussagen ergibt sich jedenfalls der dringende Verdacht, dass der Beschwerdeführer seine Frau misshandelte, beschimpfte und bedrohte. Der Hinweis des Beschwerdeführers, seine Frau sei kein passives Opfer gewesen, sondern habe die Auseinandersetzungen teils selber provoziert, ändert am Tatverdacht gegen ihn grundsätzlich nichts, sondern wird im Strafverfahren abschliessend zu klären sein. Der Tatverdacht bezieht sich u.a. auf Drohung und damit auf ein Vergehen (Art. 180 Abs. 1 i.V.m. Art. 10 Abs. 3 StGB), das, wenn es sich gegen die Ehefrau richtet, von Amtes wegen verfolgt wird (Art. 180 Abs. 2 lit. a StGB). Es besteht somit ein dringender Tatverdacht, der die Anordnung von Untersuchungshaft rechtfertigt". Das Obergericht hat im angefochtenen Entscheid das Bestehen des dringenden Tatverdachts im Wesentlichen unter Verweis auf die bisher in dieser Sache ergangenen Entscheide des Bundesgerichts und der kantonalen Instanzen bejaht.