Citation: 6B_300/2016 E. 10.2

10.2. Die Vorinstanz nimmt an, das Verschulden des Beschwerdeführers wiege nicht leicht. Er werde insbesondere durch den Umstand belastet, dass er eigens für dieses Mandat ausgesucht worden sei und eine ausgesprochene Vertrauensstellung inne gehabt habe. Er habe auch gewusst, dass B.________ ihm bei seiner Tätigkeit weitgehend freie Hand lassen und nur wenig Kontrolle ausüben werde. In dieser Vertrauensposition habe der Beschwerdeführer eigene Interessen entwickelt und diese denjenigen als Verwaltungsrat der Privatklägerin vorangestellt. Bei dieser Konstellation erscheine die Abdisposition von CHF 450'000.- und die Schädigung der Privatklägerin als vollkommen unprofessionell. Ausserdem sei der Deliktsbetrag nicht unbedeutend. Schliesslich werfe auch das Nachtatverhalten des Beschwerdeführers ein schlechtes Licht auf ihn. Er habe sich zu seinem Vorgehen berechtigt gefühlt und sich letztlich mit fadenscheiniger Begründung geweigert, der Privatklägerin einen Rückzahlungstitel gegen sich persönlich zu verschaffen. Er habe die H.________ AG resp. die G.________ AG schliesslich tatsächlich in seinen Einflussbereich gebracht und davon profitiert, wenngleich nicht nachweisbar sei, dass er dies von Anfang an so geplant habe. Zudem habe er bis zuletzt keinerlei Einsicht oder Reue gezeigt (angefochtenes Urteil S. 17 f.).