Citation: 2C_674/2022 E. 1.3.1

1.3.1. Das Bundesgericht hat bereits mehrfach bestätigt, dass im Zusammenhang mit den Listen der Informationsinhaberin der Domizilcode einen hinreichenden Anknüpfungspunkt für eine potenzielle Steuerpflicht darstellt (vgl. BGE 146 II 150 E. 6.2.5 f.; Urteile 2C_622/2022 vom 29. Juli 2022 E. 1.2.1; 2C_552/2022 vom 14. Juli 2022 E. 1.3; 2C_55/2022 vom 27. Januar 2022 E. 1.3.2; 2C_56/2022 vom 27. Januar 2022 E. 1.3.2) und keine "fishing expedition" vorliegt (vgl. BGE 146 II 150 E. 6.3). Daran ändert auch der Umstand nichts, dass nach Auffassung der Beschwerdeführer keine Hinweise für ein gesetzeswidriges Verhalten ihrerseits vorliegen. Die Beschwerdeführer bestreiten nicht, im ersuchten Zeitraum vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2015 an einem Bankkonto bei der Informationsinhaberin wirtschaftlich berechtigt gewesen zu sein. Vielmehr legen sie dar, dieses Bankkonto sei am 7. Dezember 2012 saldiert worden. Mit diesem Vorbringen stellen sie die ständige Rechtsprechung indes weder infrage noch werfen sie eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 84a BGG auf.