Citation: 6B_1151/2023 E. 1.2.3

1.2.3. Zusammenfassend führt die Vorinstanz aus, der Beschwerdeführer habe bereits im ordentlichen Verfahren seine Tatbegehung konstant bestritten und wiederholt geltend gemacht, mit dem in den abgehörten Telefongesprächen verwendeten Spitznamen "Glatzkopf" sei nicht er, sondern ein anderer gemeint gewesen. Mit der angeblichen Erklärung von B.________ bzw. dem Revisionsgesuch bringe der Beschwerdeführer nur insofern eine neue Tatsache vor, als er neu geltend mache, nicht er, sondern eine Person namens "D.________", die ihm ähnlich gesehen habe, sei in den abgehörten Gesprächen als "Glatzkopf" bezeichnet worden und damit der Täter. Die Vorinstanz erwägt, die Erklärung von B.________ wie auch eine allfällige dieser Erklärung entsprechende Aussage von ihm könnte allerhöchstens ein Indiz für das Vorbringen des Beschwerdeführers darstellen. Wie bereits aufgezeigt, habe sich die Berufungsinstanz bereits intensiv mit dem Einwand auseinandergesetzt, wonach mit der Bezeichnung "Glatzkopf" nicht der Beschwerdeführer gemeint sei. Gleiches gelte für die Frage betreffend eine andere Täterschaft. Gestützt darauf sei die Behauptung von B.________ allein nicht geeignet, das bisherige Beweisergebnis im revisionsbegründenden Ausmass zu erschüttern. Ein günstigeres Urteil sei nicht wahrscheinlich; vielmehr würde das Urteil der Berufungsinstanz - selbst wenn eine Aussage von B.________ entsprechend seiner schriftlichen Erklärung zum Urteilszeitpunkt vorgelegen hätte - gleich ausfallen. Damit liege kein Fehlurteil vor, das zu korrigieren wäre.