Citation: 9C_571/2007 16.10.2007 E. A

Die 1973 geborene W.________ begann im August 1991 die dreijährige Lehre zur Damenschneiderin. Am 13. März 1993 verunfallte sie als Lenkerin eines Personenwagens. In der Folge klagte sie über Beschwerden im Bereich der Schultern sowie der Halswirbelsäule. Im August 1994 schloss W.________ die Lehre ab. Danach arbeitete sie bis Ende Oktober 1995 als Verkäuferin und Schneiderin in zwei Kleidergeschäften. Das Arbeitspensum betrug 70 %. Ab November 1995 bezog sie Arbeitslosenentschädigung. In dieser Zeit besuchte sie verschiedene Kurse, welche es ihr erlaubten, halbtags als Büroangestellte tätig zu sein. 1997 heiratete W.________, nunmehr P.________. Sie arbeitete halbtags im Computergeschäft ihres Ehemannes und daneben zu 20 % als selbständige Schneiderin. Ab 1. Januar 1999 bezog P.________ für die erwerblichen Folgen des Unfalles vom 13. März 1993 auf Grund einer Erwerbsunfähigkeit von 20 % eine Invalidenrente der obligatorischen Unfallversicherung. Am 23. März 2001 erlitt P.________ bei einem Verkehrsunfall als Beifahrerin eines Personenwagens eine Verstauchung und Zerrung der Halswirbelsäule. Es persistierten Kopf- und Nackenschmerzen. Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft als obligatorischer Unfallversicherer richtete Taggelder aus. Im März 2003 meldete sich P.________ bei der Invalidenversicherung an und beantragte eine Rente. Nach Abklärungen lehnte die IV-Stelle Luzern mit Verfügung vom 17. Februar 2005 das Leistungsbegehren ab, was sie mit Einspracheentscheid vom 10. August 2005 bestätigte.