Citation: 6B_332/2022 E. B

B.a. C.________ rügte im damaligen bundesgerichtlichen Verfahren in Bezug auf die Grundbuchsperre eine Verletzung von Art. 267 Abs. 3 StPO. Er machte geltend, die A.A.________ AG sei Eigentümerin des betreffenden Grundstücks. Das Strafgericht habe entschieden, dass die Grundbuchsperre bis zur Zwangsvollstreckung bestehe. Nach der Konzeption der Strafprozessordnung müsse im Endentscheid über das Schicksal des mit einer Verfügungssperre belegten Grundstücks befunden werden. Es sei nicht zulässig, die Grundbuchsperre über das Strafverfahren hinaus auf unbestimmte Zeit aufrechtzuerhalten. Es sei ungewiss, ob es je zu einer Zwangsvollstreckung kommen werde. Abgesehen davon sei das Grundstück nicht in seinem Eigentum. Er sei auch nicht Aktionär der A.A.________ AG. Die Gesellschaft sei, obwohl sie in mehrfacher Hinsicht in ihren Rechten unmittelbar betroffen sei, nicht als Partei ins Verfahren einbezogen worden (zit. Urteil 6B_1172/2013 E. 7.1). B.b. Das Bundesgericht fasste die einschlägigen Erwägungen des Strafgerichts vom 30. September 2011 und des Appellationsgerichts vom 4. September 2013 wie folgt zusammen: Das Strafgericht habe die auf den beschlagnahmten Konten liegenden Vermögenswerte eingezogen und diese gemäss Art. 73 Abs. 1 lit. b StGB den Privatklägern unter Anrechnung an die gutgeheissenen Zivilforderungen zugesprochen. Da diese Vermögenswerte allein nicht zur Befriedigung des gesamten Deliktsbetrags gereicht hätten und über die Privatliegenschaft des C.________ zu diesem Zweck eine Grundbuchsperre verhängt worden sei, habe es im Umfang des Deliktsbetrags in Anwendung von Art. 71 Abs. 1 eine Ersatzforderung ausgesprochen. Dabei habe es den Wert der beschlagnahmten Vermögenswerte an diese Ersatzforderung angerechnet. Soweit die zugesprochenen Forderungen nicht durch die einzuziehenden Vermögenswerte gedeckt seien, habe es die Abtretung der Ersatzforderung an die Privatkläger angeordnet. Die von der Staatsanwaltschaft verhängte Grundbuchsperre habe das Strafgericht bis zur Zwangsvollstreckung aufrechterhalten. Das Appellationsgericht habe diesen Entscheid bestätigt. Es habe im Rahmen seiner Erwägungen zum Pfändungsbetrug angenommen, es sei erstellt, dass C.________ der wirtschaftlich Berechtigte an der von ihm bewohnten Liegenschaft sei (zit. Urteil 6B_1172/2013 E. 7.2). B.c. Das Bundesgericht erwog, C.________ habe die beantragte Aufhebung der Grundbuchsperre damit begründet, dass er von der Anklage des gewerbsmässigen Betrugs und des mehrfachen Pfändungsbetrugs vollumfänglich freizusprechen sei. Im zweitinstanzlichen Plädoyer habe sich sein Rechtsvertreter auf den Standpunkt gestellt, die auf den Konten liegenden Vermögenswerte und die Liegenschaft hätten nichts mit dem Pfändungsbetrug zu tun und seien insbesondere nicht "aus strafbaren Handlungen erworben worden", weshalb in jedem Fall eine Freigabe zu erfolgen habe. Dass die kantonalen Instanzen die vorsorgliche Massnahme zu Unrecht aufrechterhalten hätten, habe er erstmals im bundesgerichtlichen Verfahren vorgebracht. Das Appellationsgericht habe daher keinen Anlass gehabt, sich mit dieser Frage zu befassen. Auf die Beschwerde könne daher mangels Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs nicht eingetreten werden. Im Übrigen erklärte das Bundesgericht, dass eine Ersatzforderungsbeschlagnahme im Sinne von Art. 71 Abs. 3 StGB aufrechterhalten werden könne, bis im SchKG-Verfahren über die Vollstreckbarkeit der Ersatzforderung entschieden worden sei. Soweit C.________ seine wirtschaftliche Berechtigung an der Liegenschaft bestreite, genüge seine Beschwerde den Begründungsanforderungen nicht (zit. Urteil 6B_1172/2013 E. 7.4).