Citation: 6B_238/2013 E. 6.10

6.10. Die Vorinstanz stellt in Bezug auf den Geschäftspartner S.________ fest, dieser sei zwar mehrfach verurteilt worden, aber nie gemäss Art. 416bis CPI. Er sei bis zu seiner Verhaftung am 27. September 1993 im Zigarettenhandel tätig gewesen. Der anklagerelevante Zeitraum beginne aber erst im August 1994 (mit dem Inkrafttreten von Art. 260ter StGB). Aus der aktiven Zeit von S.________ lasse sich den Akten weder eine Mafiazugehörigkeit noch die Ausarbeitung eines camorristischen Systems entnehmen (Urteil S. 123). Der Vorwurf, S.________ habe das Zigarettengeschäft für die Camorra betrieben, sei nicht bewiesen. Ebensowenig sei bewiesen, dass der Clan von S.________ als solcher die tatsächlichen Voraussetzungen einer kriminellen Organisation erfülle (Urteil S. 249). Die Beschwerdeführerin macht geltend, aus diversen Aussagen ergebe sich, dass S.________ der Camorra angehört habe. Die gegenteilige Feststellung der Vorinstanz sei aktenwidrig (Beschwerde S. 35 f.). Wie es sich damit verhält, kann hier dahingestellt bleiben. Die Geschäfte der Beschuldigten mit S.________ sind unstreitig verjährt. Inwieweit sie für den subjektiven Tatbestand von Bedeutung sein können (so Beschwerde S. 35), ist nicht ersichtlich. Dass dieser und jener Geschäftspartner der Beschuldigten einer kriminellen Organisation angehörte respektive gemäss Art. 416bis CPI verurteilt wurde, stellt auch die Vorinstanz fest.