Citation: 5F_43/2024 E. 3

Das Obergericht hat seinen Entscheid in erster Linie damit begründet, dass die Gesuchstellerin zwar den Forderungsbetrag, die Gebühr des Bezirksgerichts und den Vorschuss des Obergerichts bezahlt habe, dass sie jedoch die seit der Konkurseröffnung angefallenen Kosten des Konkursamts nicht bezahlt oder hinterlegt habe, womit es an der Bezahlung der Schuld inklusive Zinsen und Kosten fehle (Art. 174 Abs. 2 SchKG). Nur in einer Eventualerwägung hat es erwogen, dass die Gesuchstellerin auch die Zahlungsfähigkeit nicht glaubhaft gemacht habe (vgl. Urteil 5A_762/2024 vom 13. November 2024 E. 3). Im Verfahren 5A_762/2024 hat die Gesuchstellerin gegen beide Erwägungen des Obergerichts Einwände erhoben. Das Bundesgericht hat sie separat geprüft und jeweils verworfen (Urteil 5A_762/2024 vom 13. November 2024 E. 4.1 zur Zahlung/Hinterlegung und E. 4.2 zur Zahlungsfähigkeit). Der Entscheid des Obergerichts und damit auch das Urteil des Bundesgerichts werden bereits durch eine der beiden Begründungsstränge allein getragen. Dies spiegelt die Voraussetzungen von Art. 174 Abs. 2 SchKG wider, die kumulativ gegeben sein müssen, damit eine Konkurseröffnung aufzuheben ist, nämlich das Vorliegen eines der Konkursaufhebungsgründe gemäss Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1 bis 3 SchKG einerseits und die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit andererseits. Demgemäss muss die Gesuchstellerin im Hinblick auf beide Begründungsstränge darlegen, inwiefern Revisionsgründe gegeben sein sollen. Die Gesuchstellerin erwähnt die Zahlung/Hinterlegung der Schuld nur am Rande. Sie behauptet zwar, die gesamte Forderung einschliesslich Zinsen und Kosten überwiesen zu haben, doch legt sie nicht dar, inwieweit in diesem Zusammenhang ein Revisionsgrund vorliegen soll. Ein solcher liegt nicht darin, dass sie die Konkurseröffnung angesichts der Umstände (Bezahlung der ursprünglichen Forderung) als hart, schikanös und diskriminierend empfindet. Ihre übrigen Ausführungen betreffen im Wesentlichen die Zahlungsfähigkeit, wobei sie insbesondere geltend macht, ihre Schulden betrügen nur Fr. 2'635.05 und das Bundesgericht habe ihre Argumente und Beweise ignoriert. Mit ihren Ausführungen versucht die Gesuchstellerin insgesamt bloss, ihre ursprünglichen Beschwerden zu verbessern und eine Wiedererwägung des bundesgerichtlichen Urteils zu erreichen. Dies ist nicht Zweck des Revisionsverfahrens. Von vornherein nicht Gegenstand des Revisionsverfahrens ist ihre Kritik am weiteren Ablauf des Konkursverfahrens, insbesondere am Konkursamt, am Betreibungsamt oder am Entscheid des Bezirksgerichts vom 22. November 2024, mit dem es angeordnet hat, den Konkurs im summarischen Verfahren durchzuführen. Auch nicht einzugehen ist auf das Schreiben des Obergerichts vom 28. Januar 2025 (vgl. dazu Urteil 5A_144/2025 vom 20. Februar 2025). Das Revisionsgesuch ist damit unzureichend begründet. Darauf ist nicht einzutreten.