Citation: 9C_357/2020 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erkannte aufgrund des als beweiswertig qualifizierten Gutachtens des Neurologen Dr. med. C.________ vom 4. Dezember 2017, dass bei der Beschwerdeführerin keine neurologischen Defizite vorlägen und die klinischen Befunde gegen eine radikuläre Reizung sprächen und von einer pseudoradikulären Ausstrahlung auszugehen sei. Die von PD Dr. med. B.________ und Prof. Dr. med. D.________, beide Fachärzte für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, attestierte Arbeitsunfähigkeit vermöge nicht zu überzeugen, weil sie auf der Annahme einer Kompression der Nervenwurzeln S1 bzw. L5/S1 basiere. Weiter erwog das kantonale Gericht, die von Dr. med. C.________ bescheinigte grundsätzliche Arbeitsfähigkeit werde auch vom Umstand untermauert, dass die Beschwerdeführerin im Dezember 2017 eine Vollzeitstelle im angestammten Beruf habe antreten können. Mangels Veränderung aus neurologischer Sicht seit 2014 sei davon auszugehen, dass diese Arbeitsfähigkeit seit der vertrauensärztlichen Untersuchung durch med. pract. E.________ im Juli 2015 bestehe.