Citation: 2C_118/2021 E. 3.1.1

3.1.1. Die Vorinstanz begründete dies damit, dass bereits bei der ordentlichen Veranlagung der Steuerperiode 2014 der Beschwerdegegner entsprechende Zahlungen an C.________ mangels geschäftsmässiger Begründetheit nicht anerkannt hatte, u.a. aufgrund des fehlenden Beratervertrages. Auch in sämtlichen nachfolgend angehobenen Rechtsmittelverfahren vermochte die Beschwerdeführerin keinen schriftlichen Vertrag vorzulegen. Die Unterlagen in jenen Verfahren hätten sich vielmehr auf nicht unterzeichnete Kopien von Rechnungen beschränkt, die C.________ ausgestellt haben soll, und auf Quittungen, die unterschiedliche Unterschriften aufwiesen. Worin die Leistungen des C.________ im Einzelnen hätten bestehen sollen, habe nicht festgestellt werden können. Die Vorinstanz gelangte deshalb bereits für die Steuerperiode 2014 zum Schluss, dass erhebliche Zweifel an der Echtheit der eingereichten Rechnungen und der geschäftsmässigen Begründetheit des Aufwandes bestünden. Diese Einschätzung wurde vom Bundesgericht in Urteil 2C_1113/2018 vom 8. Januar 2019 geteilt.