Citation: 4A_356/2017 E. 2.2.1

2.2.1. Die Beschwerdeführerin rügt, sie habe im Schiedsverfahren geltend gemacht, dass die Beschwerdegegnerin ihre Forderung nicht substanziiert und nicht nachgewiesen habe und die Widerklage der Beschwerdegegnerin deshalb abzuweisen sei. So habe sie insbesondere eingehend dargelegt, dass die Beschwerdegegnerin den Klagebetrag weder in den Rechtsschriften noch im Opening Statement substanziiert habe und dass sich eine Substanziierung auch nicht aus den Beilagen ergeben habe. Zudem habe sie eingehend dargelegt, dass die Beschwerdegegnerin die Zahlen, auf die sie sich abstützte (Umsatz, Anteile pro Vertrag und Kunde, Personalkosten pro Service und Gesamtkosten pro Service), nicht nachgewiesen habe und dass das Parteigutachten der BDO diesbezüglich untauglich sei. Das Schiedsgericht habe es unterlassen, sich mit dem substanziierten Einwand der Beschwerdeführerin zu befassen. Es habe nicht geprüft, ob die Beschwerdegegnerin den in der Folge zugesprochenen Forderungsbetrag substanziiert und nachgewiesen habe. Wie sich der angebliche Anteil der Beschwerdeführerin am Gesamtbetrag des ausserordentlichen Pensionskassenbeitrags 2013 berechnen soll, werde im Schiedsentscheid nicht dargelegt.