Citation: 2C_2/2015 E. 1.2

1.2. Nach Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide über ausländerrechtliche Bewilligungen ausgeschlossen, auf deren Erteilung weder das Bundes- noch das Völkerrecht einen Rechtsanspruch einräumen. Einzutreten ist auf Beschwerden, die sich gegen eine Nichtverlängerung einer Aufenthaltsbewilligung richten, sofern in vertretbarer Weise ein Anspruch auf eine Verlängerung geltend gemacht wird; ob der Anspruch besteht, ist Gegenstand der materiellen Beurteilung (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.; Urteil 2C_575/2013 vom 7. Februar 2014 E. 1.1). Die Beschwerdeführerin macht geltend, eine Wiedereingliederung in die sozialen Verhältnisse in ihrem Heimatstaat sei ihr als geschiedene Frau stark erschwert, weshalb ihr gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG ein Anspruch auf Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung zukomme. Die Beschwerde ist zulässig und die Beschwerdeführerin dazu legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Auf die Beschwerde ist, vorbehältlich der Erfüllung der Rüge- und Begründungspflicht, einzutreten. Nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Beschwerdeverfahrens war der prozedurale Aufenthalt der Beschwerde im Sinne der Anordnung von positiven vorsorglichen Massnahmen. Auf die Beschwerde ist in diesem Punkt nicht einzutreten, soweit damit mehr als die aufschiebende Wirkung der Beschwerde gegen das angefochtene Urteil (das die bis September 2013 gültige Bewilligung widerrufende kantonale Verfügung vom 11. Juli 2013 ersetzt) verlangt wird (vgl. zum Devolutiveffekt BGE 134 II 142 E. 1.4 S. 144 und zum Begriff des Streitgegenstandes BGE 136 II 165 E. 5 S. 174).