Citation: 9C_619/2017 E. 3.4.1

3.4.1. Im Weiteren wurde im angefochtenen Entscheid zutreffend erwogen, der Umstand, dass anlässlich der Begutachtung durch die Psychiatrische Klinik E.________ (vom 7. Januar 2015) keine Prüfung der Arbeitsfähigkeit nach dem nunmehr relevanten strukturierten Beweisverfahren anhand von Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 281 (vom 3. Juni 2015; ferner BGE 143 V 409 und 418) vorgenommen worden sei, führe nicht per se zum Verlust des Beweiswerts der entsprechenden Schlussfolgerungen (BGE 141 V 281 E. 8 S. 309). Der RAD habe in seiner ausführlichen Stellungnahme vom 10. September 2016 denn auch gestützt auf die Feststellungen der Psychiatrischen Klinik E.________ die entsprechenden Indikatoren eingehend geprüft. Er sei jedoch zum überzeugenden Ergebnis gelangt, dass die diagnostizierte Schmerzstörung - entgegen der gutachtlichen Einschätzung - nicht zu einer massgeblichen und dauerhaften Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit führe. Vielmehr liege eine Aggravationstendenz vor und bestünden weitere Diskrepanzen und Inkonsistenzen im Verhalten des Beschwerdeführers bei erhaltenem Funktionsprofil auch für kognitiv anspruchs- und verantwortungsvolle Tätigkeiten im Alltag. Die von der Beschwerdegegnerin - allein gestützt auf die Einschätzung der Rheumatologischen Klinik D.________ (vom 25. Mai 2014) - angenommene 20%ige Leistungsminderung erweise sich daher als korrekt.