Citation: 2A.331/2003 11.06.2004 E. A

A.X.________war Alleinaktionär der X.________ Betriebs-AG mit Sitz in Z.________ OW. Am 5. März 1999 verkaufte er seine Aktien dieser Gesellschaft (mit einem Nennwert von Fr. 100'000.--) zum Preis von Fr. 5 Mio. an die X.________ Holding AG. Diese war von den drei Kindern von A.X.________ (C.X.________, D.X.________ und E.Y.________-X.________) kurz zuvor, am 3. März 1999, mit einem Aktienkapital von nominell Fr. 700'000.-- gegründet worden. Vom Kaufpreis bezahlte die Holdinggesellschaft A.X.________ Fr. 700'000.-- in bar. Für den Restbetrag von Fr. 4,3 Mio. gewährte dieser der Holdinggesellschaft ein Darlehen, das mit jährlichen Zahlungen von mindestens Fr. 400'000.-- zu verzinsen und zu amortisieren ist. Vom Aktienkapital der X.________ Holding AG zeichneten C.X.________Fr. 680'000.-- und D.X.________sowie E.Y.________-X.________je Fr. 10'000.--. C.X.________erhielt von seinem Vater zur Einzahlung des Aktienkapitals ein kurzfristiges Darlehen im Betrag von Fr. 280'000.--; den Restbetrag von Fr. 400'000.-- beglich er aus seinem Privatvermögen. Die Steuerverwaltung des Kantons Obwalden betrachtete diese Übertragung der Aktien an die X.________ Betriebs-AG nicht als eine eigentliche Veräusserung, sondern als eine blosse Vermögensumschichtung (Transponierung) im Rahmen einer vorweggenommenen Erbteilungsregelung. Sie unterwarf daher die Differenz von Fr. 4,9 Mio. zwischen dem Verkaufserlös (Fr. 5 Mio.) und dem Nominalwert der Beteiligung (Fr. 100'000.--) als Beteiligungsertrag von A.X.________für die direkte Bundessteuer 1999/2000 der Sondersteuer für ausserordentliche Einkünfte (Steuerbetrag Fr. 564'581.--).