Citation: 6B_986/2017 E. 8.1

8.1. Der Beschwerdeführer wendet sich zuletzt - ebenfalls im Eventualstandpunkt - gegen die Strafzumessung. Er rügt, die Vorinstanz habe bei der Bemessung der Einsatzstrafe nicht berücksichtigt, unter welchem zeitlichen Druck die Beschaffung der Business-Intelligence Softwarelizenzen und Dienstleistungen der S.________ GmbH habe erfolgen müssen. Ferner habe die Vorinstanz in keiner Weise das Selbstverschulden des BAFU gewürdigt. Seine Handlungen hätten der jederzeitigen Kontrolle und Aufsicht des BAFU, insbesondere des Gesamtprojektleiters, des Integrationsmanagers, der stellvertretenden Direktorin des BAFU und der Projektoberleitung unterstanden. Diese hätten ihre Kontrollpflicht nur ungenügend wahrgenommen. Die Vor-instanz habe zudem den Umstand ausser Acht gelassen, dass im Projekt DaZu ein permanenter Personalengpass bestanden habe. Überdies habe sie zu Unrecht angenommen und zu seinen Ungunsten gewertet, dass er bloss teilweise mit den Strafbehörden kooperiert habe. Er habe sich indes im Gegenteil von Anbeginn weg äusserst kooperativ verhalten und mit einer Ausnahme an allen Befragungen umfassend Auskunft gegeben. Es treffe auch nicht zu, dass sein Aussageverhalten wechselhaft gewesen sei. Eine Strafminderung in bloss leichtem Masse verletze daher Bundesrecht. Zudem dürfe die Strafe wegen angeblich fehlender Reue und Einsicht nicht erhöht werden. Dies verbiete sich in seinem Fall schon deshalb, weil er nach wie vor überzeugt sei, im Interesse des BAFU bzw. des Bundes gehandelt zu haben. Im Weiteren habe die Vorinstanz das Kriterium der eigenen Betroffenheit durch die Tat überhaupt nicht gewürdigt. Er sei durch die Folgen des jahrelangen Strafverfahrens in sehr grossem Masse betroffen. Die hohe Medienpräsenz im Verfahren und seine als Folge davon grosse Bekanntheit hätten dazu geführt, dass seine Firmen den grössten Teil der Aufträge verloren hätten und in Konkurs gefallen seien. Er habe zur Zeit Schulden von fast einer Million Franken. Zudem sei durch das Strafverfahren auch sein psychisches Wohlbefinden beeinträchtigt worden. All diese Umstände seien direkte Folgen der ihm vorgeworfenen Taten und dem damit verbundenen Strafverfahren. Schliesslich beanstandet der Beschwerdeführer die Höhe des Tagessatzes. Ein Tagessatz in der Höhe von CHF 100.-- sei angesichts des Umstands, dass er aufgrund von Lohnpfändungen weder über Vermögen noch über ein das Existenzminimum übersteigendes Einkommen verfüge, willkürlich (Beschwerde S. 61 ff.). Im Weiteren rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung der Begründungspflicht. Im Rahmen der Asperation lasse sich den rudimentären Erwägungen der Vorinstanz nicht entnehmen, ob und inwiefern die einzelnen Strafzumessungsfaktoren gemäss Art. 47 Abs. 2 StGB berücksichtigt worden seien. Insofern lasse sich die Strafzumessung nicht nachvollziehen. Dasselbe gelte, soweit die Vorinstanz in Bezug auf den teilbedingten Vollzug der Freiheitsstrafe lapidar feststelle, dem Tatverschulden sei insofern Rechnung zu tragen, als der zu vollziehende Teil der Strafe auf 18 Monate festzusetzen sei. Es werde nicht ansatzweise klar, gestützt auf welche Parameter die Vorinstanz diesen unbedingt zu vollziehenden Teil der Strafe als schuldangemessen erachte. Dies gelte umso mehr, als damit der maximal vollstreckbare Teil ausgeschöpft werde. Dies sei weder sachgerecht noch haltbar, zumal er nicht vorbestraft sei und sich seit Beginn des Strafverfahrens wohl verhalten habe. Zuletzt rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung des Beschleunigungsgebots. Das Verfahren habe für ihn unerträglich lange gedauert. Die Ungewissheit über dessen Ausgang habe ihn ausserordentlich belastet und zeitweise an seine psychischen und physischen Grenzen gebracht. Dies hätte die Vorinstanz strafmindernd berücksichtigen müssen (Beschwerde S. 65 ff.).