Citation: 1D_1/2017 E. 5.2

5.2. Der Anspruch auf ein faires Verfahren und rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 1 und 2 BV) erfordert, dass der Bewerber zumindest über diejenigen Verfahrensschritte vorweg informiert wird, die geeignet sind, den Entscheid über die Einbürgerung zu beeinflussen, und auf die er sich vorbereiten kann (BGE 141 I 60 E. 3.3 S. 64; 140 I 99 S. 3.4 ff. S. 102 ff. mit Hinweisen). Das Kantonsgericht hielt fest, die Beschwerdeführerin sei im Voraus über den Gegenstand der Gespräche informiert worden, was diese nicht bestreitet. Das Bundesrecht verlangt nicht, dass die Behörde dem Bewerber darüber hinaus nach einem Vorgespräch unaufgefordert Ratschläge erteilt, wie er seine Chancen auf einen positiven Entscheid verbessern könnte. Die Rüge der Beschwerdeführerin ist somit unbegründet.