Citation: 2C_913/2020 E. 3.1.2

3.1.2. Wie die Vorinstanz unter den gegebenen Umständen für das Bundesgericht verbindlich festgehalten hat (vgl. oben E. 1.3), befanden sich die beiden Gesellschaften in einem derart engen Verhältnis, dass von einer drohenden Gewinnverschiebung zwischen ihnen ausgegangen werden musste. Die Generalunternehmung hielt einen Drittel der Aktien an der Immobiliengesellschaft. Zudem war derselbe Hauptaktionär alleiniger Geschäftsführer und Verwaltungsratspräsident in beiden Gesellschaften. Insgesamt war die Beschwerdeführerin durch die Generalunternehmung beherrscht (vgl. E. 5.2 des angefochtenen Urteils). Zusätzlich für eine mögliche Gewinnverschiebung sprachen die konkreten Umstände der Geschäftsabwicklung im Rahmen des Überbauungsprojekts (vgl. ebenda E. 5.4 u. 5.5).