Citation: 2P.196/2001 02.10.2001 E. C

C.- Am 12. Juli 2001 beschloss das Kantonsgericht des Kantons Wallis, die Beschwerde als gegenstandslos abzuschreiben, soweit darauf einzutreten sei. Den Beschwerdeführern wurde eine Parteientschädigung zu Lasten des Vereins X.________ zugesprochen. Zur Begründung führte das Kantonsgericht aus, das Begehren um Aufhebung der Zuschlagsverfügung und Neuausschreibung sei gegenstandslos geworden, nachdem der Verein X.________ dieses Begehren anerkannt, den Zuschlag zurückgenommen und die Baumeisterarbeiten neu ausgeschrieben habe. Auf die nachträglich gestellten Begehren, den Beschwerdeführern die Arbeiten zu übertragen, könne nicht eingetreten werden, da eine Präzisierung oder Abänderung von Begehren nur zulässig sei, sofern die neuen Begehren in den innert Frist hinterlegten enthalten seien, was hier nicht zutreffe; hinzu komme, dass die am 22. Mai 2001 eingereichte Beschwerde bereits gegenstandslos geworden sei, als die Beschwerdeführer am 4./5. Juli 2001 ihre neuen Begehren gestellt hätten; materiell wäre das Begehren auf Zuschlag an die Beschwerdeführer unbegründet, selbst wenn darauf eingetreten würde. Schliesslich hätten die Beschwerdeführer, sofern sie mit der Neuausschreibung nicht einverstanden waren, diese anfechten müssen, was sie nicht getan hätten.