Citation: 9C_319/2014 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer rügt, die Feststellung, er sei seit dem 14. April 2004 in einer behinderungsangepassten, körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit unter Wechselbelastung, ohne Heben und Tragen von Lasten über 15 kg und ohne häufige Überkopfmanöver, zu 100 % arbeitsfähig, sei offensichtlich unrichtig und willkürlich. So habe der Experte der Begutachtungsstelle D.________ Dr. med. G.________ festgestellt, dass sich der Befund im Vergleich zu dem Zustand, wie er im Gutachten der MEDAS vom 5. Oktober 2007 beschrieben worden sei, positiv verändert habe. Bei seiner These, spätestens sechs Monate nach der am 14. Oktober 2003 erfolgten zervikalen Spondylodese sei von einer vollschichtigen Arbeitsfähigkeit für körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten auszugehen, handle es sich offenkundig nicht um eine wissenschaftlich anerkannte Erfahrungsregel, da sich keine anderen Fachärzte darauf berufen hätten. Mit ihrer Erwägung, den Berichten des behandelnden Psychiaters Dr. med. F.________ komme kein Beweiswert zu, da die von ihm beschriebenen Befunde nicht geeignet erscheinten, die Diagnose und die attestierte Arbeitsfähigkeit zu erklären, gehe die Vorinstanz eindeutig zu weit; die Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes bedürfe zweifellos eines besonderen Fachwissens, welches dem medizinischen Laien fehle. Für die Bemessung des Invaliditätsgrades ab Juni 2004 sei auf das Gutachten der MEDAS abzustellen, zumal die Gutachter der Begutachtungsstelle D.________ dessen Erkenntnisse nicht in Frage stellen würden.