Citation: 6P.203/2006 19.04.2007 E. B

Mit Faxschreiben vom 3. November 2004 liess die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich die auf den Angeschuldigten A.________ bzw. die auf ihn und seine Frau lautenden Kontobeziehungen bei den Banken F.________ Bank und der G.________ Bank, im Sinne einer vorläufigen Massnahme zur Verhinderung einer Substanzverminderung sperren. Am 23. März 2006 verfügte die Staatsanwaltschaft III die Freigabe der gestützt auf die Anordnung vom 3. November 2004 gesperrten Konti bzw. Depots. Einen gegen diese Freigabeverfügung von der X.________ Versicherung geführten Rekurs hiess die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich mit Entscheid vom 29. September 2006 teilweise gut und wies die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich an, die am 3. November 2004 angeordneten Sperren der in der Freigabeverfügung vom 23. März 2006 genannten Konti im Umfang von CHF 720'000.-- in Anwendung von Art. 59 Ziff. 2 StGB durch formelle Beschlagnahmeverfügung zu bestätigen. Im Übrigen wies sie den Rekurs ab, soweit sie darauf eintrat.