Citation: 1C_85/2023 E. 3

Der Beschwerdeführer wirft dem Verwaltungsgericht eine gravierende Verletzung des rechtlichen Gehörs vor, weil es zahlreiche von ihm erhobene Rügen einfach ignoriert habe. So habe er beispielsweise geltend gemacht, das GPS-System sei nicht geeignet festzustellen, welches Material von der Parzelle Nr. 65 stamme und welches der Parzelle Nr. 66 zuzuordnen sei, weshalb Bodenproben hätten vorgenommen werden müssen. Diese Rüge sei nicht behandelt worden, obwohl die Triage und korrekte Zuordnung des Materials von entscheidwesentlicher Bedeutung sei. Das Verwaltungsgericht hat jedoch festgehalten, Streitgegenstand sei einzig, ob Anspruch auf den Erlass eines anfechtbaren Entscheids über die Wiederherstellungs- bzw. Ersatzvornahmearbeiten als Folge der Verschiebung des Schüttkörpers auf den Liegenschaften Nrn. 65 und 66 bestehe. Die vom Departement im Verfahren der Aufsichtsbeschwerde behandelten Fragen seien nicht Verfahrensgegenstand. Dazu gehörte insbesondere die Frage, wie sicherzustellen sei, dass sämtliches Doroport-stabilisierte Material auf der Parzelle Nr. 66 ausgebaut und auf der Parzelle Nr. 65 wieder eingebaut werde (vgl. dazu Ziff. 7 lit. e S. 10 oben des Departementsentscheids). Der Beschwerdeführer setzt sich mit diesen prozessualen Erwägungen nicht auseinander und legt nicht dar, inwiefern die vom Verwaltungsgericht vorgenommene Abgrenzung des Streitgegenstands willkürlich sei. Dies ist auch nicht ersichtlich. Analoges gilt für Rügen, welche die rechtskräftige Ersatzvornahmeverfügung betreffen und damit zum Streitgegenstand des Parallelverfahrens VG.2021.142 gehörten. Nach dem Gesagten ist die Gehörsrüge abzuweisen, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann.