Citation: 2C_1064/2017 E. B

Nachdem B.G.________ ab 1999 und später die ganze Familie fortgesetzt von der öffentlichen Sozialhilfe abhängig waren, verwarnte das Migrationsamt des Kantons Zürich A.G.________ am 26. August 2014. Sie wurde aufgefordert zum Familienunterhalt beizutragen. Zuvor war bereits ein Gesuch vom 5. Dezember 2008, ihr die Niederlassungsbewilligung zu erteilen, wegen ihrer Sozialhilfeabhängigkeit abgewiesen worden. Nachdem die Unterstützungsbeiträge für die Familie bis Dezember 2015 auf rund Fr. 566'000.-- angestiegen waren, weigerte sich das Migrationsamt des Kantons Zürich am 8. Dezember 2015, die Aufenthaltsbewilligung von A.G.________ zu verlängern; es hielt sie an, das Land zu verlassen. Trotz zahlreicher Mahnungen hätten A.G.________ und ihr Gatte sich nicht um Arbeit bemüht, um ihre finanzielle Situation zu verbessern und sich von den Sozialhilfeleistungen zu lösen. Wegen des unkooperativen Verhaltens von A.G.________ und B.G.________ sei eine Verbesserung der Situation nicht absehbar; eine Rückkehr von A.G.________ in ihre Heimat sei dieser zuzumuten, nachdem sie sich - trotz ihrer knapp 14-jährigen Anwesenheit - weder sprachlich, sozial noch beruflich integriert habe, jedoch noch enge Beziehungen zu ihrer Heimat und den dort lebenden Familienangehörigen unterhalte. Durch die Nichterneuerung der Bewilligung würden die Fürsorgekosten für sie eingespart; die Kinder und der Vater, der sich seit etwas weniger als 25 Jahren in der Schweiz aufhalte, seien befugt, im Land zu verbleiben; der derzeit beschäftigungslose B.G.________ könne sich um die Kinder kümmern, zumal diese sich inzwischen in einem Alter befänden, in dem neben dem Schulbesuch keine engmaschige Betreuung mehr erforderlich sei. Die hiergegen eingereichten kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg (Entscheid der Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion vom 16. Mai 2017 und Urteil des Verwaltungsgerichts vom 25. Oktober 2017).