Citation: 2C_629/2019 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer beantragt die Feststellung einer Verletzung von Art. 6 Abs. 2 lit. c EMRK und Art. 29 BV. Feststellungsbegehren sind im bundesgerichtlichen Verfahren indes nur dann zulässig, wenn an der Feststellung ein schutzwürdiges Interesse besteht und dieses Interesse nicht ebenso gut mit einem Leistungsbegehren gewahrt werden kan (vgl. BGE 126 II 300 E. 2c S. 303; Urteile 2C_364+425/2015 vom 3. Februar 2017 E. 2.4, nicht publ. in: BGE 143 II 409; 2C_497/2017 vom 5. März 2018 E. 1). Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, dass er an der beantragten Feststellung ein Interesse hätte, das über die ebenfalls beantragte Entlassung aus der Durchsetzungshaft hinausginge; ein solches Interesse ist auch nicht erkennbar. Aufgrund der Subsidiarität von Feststellungsbegehren ist auf den genannten Feststellungsantrag nicht einzutreten.