Citation: 8C_528/2024 E. A

A.a. A.________, geboren 1963, war bei der B.________ AG mit Sitz in U.________ angestellt und daher bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 18. Juni 2007 verletzte er sich bei einem Berufsunfall am rechten Knie. Bei einem Verkehrsunfall am 21. Juli 2008 erlitt er eine Distorsion der Halswirbelsäule. Die Suva erbrachte für beide Unfallereignisse die Versicherungsleistungen. Am 18. August 2009 stellte sie die Heilkosten- und Taggeldleistungen verfügungsweise per 1. November 2008 (Unfall vom 18. Juni 2007) bzw. per 31. August 2009 (Unfall vom 21. Juli 2008) ein (bestätigt mit Einspracheentscheid vom 8. Juli 2010). A.b. Mit Schadenmeldung vom 6. Juni 2013 wurde der Suva ein Rückfall zum Ereignis vom 18. Juni 2007 gemeldet. Sie erbrachte in der Folge erneut vorübergehende Leistungen. Nach entsprechenden Abklärungen verfügte sie am 23. Oktober 2015 den Fallabschluss per 29. Juli 2015 und verneinte einen Anspruch von A.________ auf eine Invalidenrente sowie auf eine Integritätsentschädigung. Daran hielt die Suva auf Einsprache fest (Einspracheentscheid vom 30. August 2016). Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 2. Februar 2017 ab, soweit es darauf eintrat. A.c. Am 27. August 2020 erlitt A.________ einen weiteren, nicht bei der Suva versicherten Unfall (Sturz), bei welchem er sich eine Schädelfraktur und eine Hirnblutung zuzog. In der Folge meldete er der Suva am 28. September 2021, 4. November 2021 und 17. Januar 2022 jeweils einen Rückfall zu den Ereignissen vom 18. Juni 2007 und 21. Juli 2008. Nach Aktualisierung der Akten und Vornahme einer kreisärztlichen Untersuchung verneinte die Suva mit Verfügung vom 1. November 2022 einerseits ihre Leistungspflicht für die Beschwerden im Bereich des Schädels, der Halswirbelsäule und des Thorax, da diese in keinem sicheren oder wahrscheinlichen Kausalzusammenhang zu den beiden bei ihr versicherten Unfällen stünden und diese auch nicht geeignet gewesen seien, den Sturz vom 27. August 2020 herbeizuführen. Andererseits verneinte sie eine objektivierbare Verschlechterung des Zustands des rechten Knies, einen diesbezüglich noch zu erwartenden namhaften Behandlungserfolg sowie eine aus den Kniebeschwerden resultierende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit. Auf Einsprache hin hielt sie daran fest (Einspracheentscheid vom 21. September 2023).