Citation: U 276/99 17.04.2000 E. A

A.- Die 1953 geborene portugiesische Staatsangehörige M.________ arbeitete ab dem 1. August 1990 als Hausdienstangestellte im Spital Z.________ und war bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft (im Folgenden "Zürich") obligatorisch für Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert. Am 12. September 1992 wurde sie in Portugal als Mitfahrerin in dem vom Ehemann gesteuerten Personenwagen Opfer eines Verkehrsunfalls, bei dem sie sich ein Schädel-Hirn-Trauma, eine Kopfverletzung im frontal-temporal-occipitalen Bereich, einen Bruch im Gelenkfortsatz C5 sowie eine Fraktur am Kopf des Oberarmknochens rechts zuzog (Bericht des Dr. S.________, Portugal, vom 25. Oktober 1992). Nach der Rückkehr in die Schweiz im Januar 1993 klagte sie über Nacken- und Schulterbeschwerden sowie über Schmerzen im Bereich der rechten Thoraxwand. Der behandelnde Arzt Dr. C.________ erhob die Diagnose eines zervikobrachialen Syndroms rechts, eines zervikozephalen Syndroms, einer Instabilität im Segment C5 mit deutlicher Anteroposition dieses Wirbels, einer chronischen Periarthropathia humeroscapularis rechts sowie eines fraglichen WurzelreizSyndroms C6 rechts (Bericht vom 27. Januar 1993). In einem weiteren Bericht vom 15. März 1993 stellte er eine chronische reaktive depressive Verstimmung fest, welche sich in der Folge verstärkte (Berichte vom 15. Oktober 1993, 30. Mai 1994 und 18. April 1995). Am 10. September 1993 beauftragte die "Zürich" Dr. B.________, Spezialarzt für Neurochirurgie, mit einer gutachtlichen Untersuchung der Versicherten. In seinem Bericht vom 20. Januar 1994 diagnostizierte dieser Arzt eine Periarthropathia humeroscapularis rechts bei Status nach subkapitaler Humerusluxationsfraktur rechts sowie ein zervikothorakales tendoperiostisches Schmerzsyndrom. Bezüglich der Nacken- und Schulterbeschwerden bejahte der Gutachter die Unfallkausalität, wogegen er sie für die lumbalen Beschwerden als bloss möglich bezeichnete. Die Arbeitsunfähigkeit schätzte er auf mindestens 66 2/3 % mit der Feststellung, dass die Versicherte die bisherige Tätigkeit als Angestellte im Reinigungsdienst des Spitals Z.________ nicht mehr auszuüben vermöge. In einem der Invalidenversicherung erstatteten Gutachten vom 25. November 1994 gelangte die Klinik X.________ demgegenüber zum Schluss, dass die Versicherte für eine die Wirbelsäule nicht allzu stark belastende Tätigkeit als Putzfrau zu 33 1/3 % eingeschränkt sei. Die "Zürich" ordnete hierauf eine stationäre Abklärung in der Rehabilitationsklinik der SUVA an, wo nebst dem chronischen Zervikalsyndrom und der Periarthropathia humeroscapularis sowie einem chronischen Panvertebralsyndrom eine Dekonditionierung und Fibromyalgie-ähnliche Schmerzausbreitung, hauptsächlich in Folge langdauernder Inaktivität und Fixierung auf die Schmerzproblematik, sowie eine depressive Entwicklung mit ausgeprägter Somatisierung und Symptomausweitung festgestellt wurden. Nach Auffassung der untersuchenden Ärzte wäre es der Versicherten nach Absolvierung eines (von ihr abgebrochenen) Belastungstrainings mit grosser Wahrscheinlichkeit möglich, ganztags eine leichte, wechselbelastende Tätigkeit auszuüben (Bericht vom 16. September 1995). Die "Zürich" kam in der Folge für eine psychiatrische Behandlung bei Dr. O.________ auf, welcher ein neurotisches Konversionssyndrom feststellte und die Versicherte als vollständig arbeitsunfähig bezeichnete (Berichte vom 2. März und 30. August 1996). Nach Einholung einer ergänzenden Stellungnahme der Rehabilitationsklinik vom 13. Januar 1997, wonach die Hauptursache der gesundheitlichen Störung in einer psychosomatischen Fehlverarbeitung der Unfallfolgen zu erblicken und der Integritätsschaden mit 15 % zu bewerten sei, erliess die "Zürich" am 24. März 1997 eine Verfügung, mit welcher sie die Heilkostenleistungen und das Taggeld mit Wirkung ab 1. Februar 1997 einstellte, die Zusprechung einer Invalidenrente mangels adäquater Unfallfolgen ablehnte und eine auf einem 15 %igen Integritätsschaden beruhende Integritätsentschädigung gewährte. Mit Entscheid vom 2. Juli 1997 hiess sie die hiegegen erhobene Einsprache teilweise gut und sprach der Versicherten ab 1. Februar 1997 eine Invalidenrente auf Grund einer Erwerbsunfähigkeit von 33 1/3 % zu.