Citation: C 340/05 20.07.2006 E. 2

2.1 Aus den Akten ersichtlich und unbestritten ist, dass der Beschwerdegegner im Rahmen eines befristeten Arbeitsverhältnisses bis 30. November 2000 bei der Bauunternehmung S.________ tätig gewesen war und ihm diese Firma auf Frühjahr 2001 eine Festanstellung zugesichert hatte, wenn er sich als Baumaschinenführer ausbilden lasse, wohingegen sie ihm eine Anstellung als Bauhandlanger nicht mehr garantieren konnte. Der Versicherte überbrückte die Wintersaison 2000/2001 mit einer Tätigkeit als Skiliftangestellter, unterbrach diese Arbeit jedoch vom 5. bis 16. Februar 2001 für den Besuch eines Kurses zur Erlangung des Baumaschinenpermis Kat. A2 und B1. Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung für diese Zeitspanne. 2.2 Ausgehend von der Rechtsprechung hat die DIHA die Vermittlungsfähigkeit für die Zeit vom 5. bis 16. Februar 2001 verneint mit der Begründung, der Beschwerdegegner habe auf persönlichen Wunsch einen Kurs besucht und sei nicht bereit gewesen, der vertraglich vereinbarten Arbeit nachzugehen. 2.3 Die kantonale Rekurskommission demgegenüber bejahte die Vermittlungsfähigkeit, weil erst das Absolvieren des Kurses dem Beschwerdegegner ermöglicht habe, im Frühjahr 2001 bei der ehemaligen Arbeitgeberin eine Festanstellung zu erhalten. Wenn ein Versicherter seine Arbeitslosigkeit in absehbarer Zeit durch Aufnahme einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit beenden werde und sich planmässig mit dem Besuch eines Kurses darauf vorbereite - so die Vorinstanz - könne von ihm rund drei Monate vor Stellenantritt kein Verzicht auf diesen Kurs verlangt werden, der gerade zum Ziel habe, die Aufnahme der unselbstständigen Erwerbstätigkeit zu ermöglichen. 2.4 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde macht die DIHA erneut geltend, der Beschwerdegegner habe seine befristete Tätigkeit als Skiliftangestellter freiwillig unterbrochen, um einen Kurs zu besuchen. Es könne daher nicht davon ausgegangen werden, dass er bereit gewesen wäre, diesen Kurs abzubrechen und eine zumutbare Arbeit anzunehmen. Auch seien die Aussichten des Versicherten in der Zeit vom 5. bis 16. Februar 2001 von einem andern Arbeitgeber angestellt zu werden, äusserst gering gewesen, weshalb die Vermittlungsfähigkeit zu verneinen sei.