Citation: 2C_618/2016 E. 1

A.________ (Jahrgang 1966) ist mazedonischer Staatsangehöriger. Er reiste nach einem Aufenthalt in der Schweiz zwischen 1985 und 1987 am 1. Dezember 1990 unter falschem Namen in die Schweiz ein und heiratete eine schweizerische Staatsangehörige, worauf ihm eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. Die Ehe wurde am 26. April 1994 geschieden. Das Bezirksgericht Zürich verurteilte ihn am 16. Juni 1994 und am 22. Mai 1995 wegen Handels mit zumindest 46 Gramm gestreckten Heroins bzw. Anbietens von über 50 Gramm Kokaingemisch und des Verkaufs von 10 Gramm Kokaingemisch jeweils zu bedingt vollziehbaren Freiheitsstrafen von zwölf bzw. sechs Monaten und verwies ihn für drei Jahre des Landes. Mit Verfügungen vom 12. Oktober 1994 und 11. Juli 1996 verweigerten die Zürcher Behörden A.________ die Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung und das (damalige) Amt für Ausländerfragen sprach mit Verfügung vom 17. Juli 1996 eine Einreisesperre auf unbestimmte Zeit gegen ihn aus. Am 13. August 1996 wurde er nach Mazedonien ausgeschafft. Nach einer erneuten, im Jahr 1998 eingegangenen Ehe und deren Scheidung im Jahr 2000 ehelichte A.________ am 9. Februar 2001 in Mazedonien die schweizerische Staatsangehörige B.________ (Jahrgang 1955). Am 6. September 2002reiste er erneut in die Schweiz ein, worauf ihm eine Aufenthaltsbewilligung und am 2. August 2007 eine Niederlassungsbewilligung erteilt wurde. Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat verurteilte A.________ mit Strafbefehl vom 30. September 2009 wegen Besitzes von 54.8 Gramm Heroin zu einer bedingt vollziehbaren Geldstrafe von 90 Tagessätzen und einer Busse von Fr. 600.--. Am 6. September 2010 wurde er vom Bereich Bevölkerungsdienst und Migration (BdM) auf die Möglichkeit eines Widerrufs seiner Niederlassungsbewilligung aufmerksam gemacht. Mit Urteil vom 27. Mai 2013 erklärte ihn das Strafgericht des Kantons-Basel Stadt für schuldig wegen Verbrechens (Entgegennahme von 5 Kilogramm Heroin gegen Bezahlung zwecks weiteren Verkaufs) gegen das Bundesgesetz vom 3. Oktober 1951 über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe (BetmG; SR 812.121) und verurteilte ihn zu drei Jahren Freiheitsstrafe, davon zwei Jahre mit bedingtem Strafvollzug und unter Auferlegung einer Probezeit von zwei Jahren; das Bundesgericht (Verfahren 6B_374/2014) wies am 27. November 2014 letztinstanzlich eine von A.________ erhobene Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Der Bereich BdM verfügte am 12. Dezember 2013 den Widerruf der Niederlassungsbewilligung von A.________ und ordnete seine Wegweisung an. Vor dem Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt (Urteil vom 13. Mai 2016) geführte Rechtsmittelverfahren blieben erfolglos.