Citation: 4A_312/2023 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin müsste für eine erfolgreiche Beschwerdeführung dartun, dass sie entgegen der Vorinstanz ihre Begründungsobliegenheit in der Berufungsschrift erfüllt hat. Dies tut sie aber nicht. Statt dessen beharrt sie weiterhin auf ihrem Standpunkt, dass für "das Eintreten der Fälligkeit gemäss schriftlicher Vereinbarung der Parteien gerade eine unterzeichnete Schlussabrechnung vorausgesetzt" sei. Deshalb hätte die Klage mangels Fälligkeit in jedem Fall abgewiesen werden müssen. Das habe die Vorinstanz verkannt und mit ihrem Nichteintreten auf die Berufung Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 311 ZPO und Art. 6 EMRK sowie Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 BV) verletzt.