Citation: 6B_762/2023 E. 2.3.2

2.3.2. Auch mit Bezug auf den Vorwurf vom 5. Juli 2018 zeigt der Beschwerdeführer keine eklatanten Widersprüche auf, die das Abstellen auf die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 oder die Beweiswürdigung insgesamt als willkürlich erscheinen liessen. Dies gilt etwa, wenn er vorbringt, die Beschwerdegegnerin 2 habe zunächst von einer Erpressung gesprochen (der Beschwerdeführer habe gesagt, er gehe sonst zu seiner Freundin), diese aber in der späteren Einvernahme nicht mehr erwähnt und stattdessen angegeben, der Vorfall sei ähnlich abgelaufen wie der "andere". Die Vorinstanz verfällt auch nicht in Willkür, wenn sie auf die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 abstellt, obwohl diese in der Berufungsverhandlung angegeben habe, der Beschwerdeführer habe versucht mit einer Gurke und einer Aubergine in sie einzudringen, während sie dies in den ersten beiden Einvernahmen nicht gesagt habe. Unerfindlich ist schliesslich, weshalb es willkürlich sein soll, wenn die Vorinstanz die von der Beschwerdegegnerin 2 beschriebene Wandlung ihrer Gefühlslage gegenüber dem Beschwerdeführer als Element für die Glaubhaftigkeit ihrer Aussagen betrachtet.