Citation: U 453/06 14.08.2007 E. 4

Die erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Restarbeitsfähigkeit werden im letztinstanzlichen Verfahren nicht (mehr) bestritten (Einkommen, das ohne Gesundheitsschädigung hätte erzielt werden können [Valideneinkommen]: Fr. 5040.-; Einkommen, das trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch erzielt werden könnte [Invalideneinkommen]: Fr. 3600.-). Hinsichtlich der Festsetzung des Invalideneinkommens ist zu präzisieren, dass rechtsprechungsgemäss primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen ist, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare Erwerbstätigkeit mehr aus, so können entweder Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die von der SUVA erhobenen Angaben aus der Dokumentation über die Arbeitsplätze (DAP) herangezogen werden (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 [mit Hinweisen] S. 475). Vorliegend hat die Beschwerdegegnerin zur Ermittlung des Invalideneinkommens auf fünf DAP-Profile abgestellt. Ob diese den zur Rechtskonformität der DAP-Invaliditätsbemessung entwickelten Kriterien (BGE 129 V 472) entsprechen und, wie von der Vorinstanz bestätigt, entgegen den im kantonalen Beschwerdeverfahren geltend gemachten Einwendungen des Versicherten auch dessen gesundheitliche Beeinträchtigungen berücksichtigen, braucht nicht abschliessend beurteilt zu werden. Dem Beschwerdeführer stehen verschiedene Hilfsarbeiterstellen offen, weshalb, falls Tabellenwerte beigezogen werden, der Totalwert und nicht eine branchenspezifische Zahl relevant ist. Gemäss Tabelle TA1 der LSE 2004 (S. 53) beträgt dieser für im privaten Sektor einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) verrichtende Arbeitnehmer bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden Fr. 4588.- monatlich. Aufgerechnet auf die im Jahre 2004 durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 41,6 Stunden (Die Volkswirtschaft, 7/8 2007, S. 90, Tabelle B9.2, Total) resultiert daraus ein Einkommen von Fr. 4771.50. Selbst wenn hievon ein leidensbedingter Abzug in maximal zulässiger Höhe von 25 % (BGE 126 V 75 E. 5b/cc S. 80; Urteil des EVG I 82/01 vom 27. November 2001, E. 4, publ. in: AHI 2002 S. 62) vorgenommen würde (Invalideneinkommen von Fr. 3578.60), womit jegliche, allenfalls durch die körperliche Behinderung des Versicherten bedingte Lohneinbusse abgegolten würde, bliebe es in Gegenüberstellung zum Valideneinkommen bei einem Invaliditätsgrad von 29 % (zu den Rundungsregeln: vgl. BGE 130 V 121). Der vorinstanzliche Entscheid erweist sich damit als rechtens.