Citation: 8C_381/2018 E. 5

Den Einwand des Beschwerdeführers, dass er lediglich ein Pensum von 80 % versehen könne, entkräftete das kantonale Gericht mit der Begründung, die Einschätzung der Gutachter der Begutachtungsstelle D.________ sei mit Blick auf den günstigen Heilverlauf und die noch erhobenen Befunde nachvollziehbar. Sie hätten nicht nur die geklagten lumbosakralen Beschwerden, sondern auch die muskuläre Symptomatik in den Oberschenkeln berücksichtigt, obwohl sich dafür kein organisch-strukturelles Korrelat habe finden lassen. Das kantonale Gericht folgte der Auffassung der Gutachter, dass die dadurch bedingte verminderte Belastbarkeit bei einer wechselbelastenden, körperlich höchstens mittelschweren Tätigkeit und insbesondere auch im aktuell ausgeübten Beruf als Leiter Sicherheit die Arbeitsfähigkeit nur insoweit einschränke, als vermehrte Pausen und Positionswechsel erforderlich seien. Mit dem kurz gehaltenen Schreiben des behandelnden Arztes Prof. Dr. med. E.________, Spital F.________, vom 14. August 2014 und der darin erwähnten Zunahme der muskulären Beschwerden nach der zwischenzeitlich erfolgten Steigerung des Arbeitspensums von 80 auf 90 % lässt sich der Nachweis einer höheren Arbeitsunfähigkeit nicht erbringen. Sein Zweck bestand vielmehr gerade darin, den Bedarf an weiteren Physiotherapiesitzungen zu begründen, nachdem die AXA damals in Aussicht gestellt hatte, die Übernahme weiterer Heilbehandlung abzulehnen. Spätere, von der Einschätzung der Gutachter der Begutachtungsstelle D.________ abweichende Stellungnahmen zur Arbeitsfähigkeit liegen nicht vor. Das kantonale Gericht durfte daher bundesrechtskonform darauf abstellen. Der Beschwerdeführer rügt, dass die Verhältnisse am Arbeitsplatz, den der Arbeitgeber optimal angepasst habe an das ihm damals gemäss dem behandelnden Arzt zumutbare 80%-Pensum, nicht weiter abgeklärt worden seien. Seine Ausführungen lassen jedoch nicht erkennen, welche Erkenntnisse daraus zu gewinnen wären. Insbesondere wird nicht dargelegt, inwiefern das aktuelle Stellenprofil beziehungsweise die heute tatsächlich ausgeübte Tätigkeit nicht derjenigen entspräche, welche er auch ohne Unfall verrichten würde, oder welche zusätzlichen, in einem ursprünglichen Stellenprofil und im 100%-Pensum vorgesehene Arbeiten er wegen der Unfallfolgen nicht zu bewältigen in der Lage wäre. Dass die Vorinstanz auf diesbezügliche Weiterungen verzichtet hat, ist nicht bundesrechtswidrig.