Citation: 1C_157/2023 E. 3.3

3.3. Im Strafverfahren wurde der Sachverhalt eingehend abgeklärt. Der Beschwerdeführer hat die hier vorgebrachten Sachverhaltsrügen bereits im Strafverfahren bis vor Bundesgericht erfolglos geltend gemacht. Das Bundesgericht hat im Strafurteil 6B_884/2021 vom 10. Januar 2022 E. 2 ausführlich begründet, weshalb es die von ihm erhobenen Rügen als nicht geeignet erachtet hat, die vorinstanzliche Beweiswürdigung als willkürlich erscheinen zu lassen. Sowohl im Zusammenhang mit dem beantragten Beizug der Original-Bedienungsanleitung als auch der gerügten Rundung beim Sicherheitsabzug bringt der Beschwerdeführer keine neuen Argumente vor, die dem Bundesgericht nicht bereits bekannt waren und nicht in die Beurteilung miteingeflossen sind. Insbesondere ist das Bundesgericht - entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers - nicht davon ausgegangen, dass sich die Original-Bedienungsanleitung des Lasergeräts in den Akten befinde (vgl. Urteil 6B_884/2021 vom 10. Januar 2022 E. 2.6.5.2, wonach es "zumindest nicht geradezu unhaltbar [ist], wenn die Vorinstanz [...] auf die bei den Akten liegende Bedienungsanleitung abstellt"). Wie die Vorinstanz zutreffend ausführte, durfte in antizipierter Beweiswürdigung und ohne Gehörsverletzung auf den Beizug der Original-Bedienungsanleitung verzichtet werden. Es liegen keine klaren Anhaltspunkte vor, dass die Sachverhaltsfeststellung des Strafgerichts unrichtig ist und deshalb zusätzliche Beweiserhebungen hätten vorgenommen werden müssen. Zudem ist weder hinreichend dargetan noch ersichtlich, inwiefern die Sachverhaltsrügen am Ausgang des vorliegenden Verfahrens etwas ändern könnten (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 137 III 226 E. 4.2; 135 I 19 E. 2.2.2). Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern es entscheidwesentlich sein soll, dass angeblich fälschlicherweise auf die bei den Akten liegende Bedienungsanleitung der B.________ AG als schweizerischer Vertreterin des Herstellers und Zulassungsnehmerin beim Eidgenössischen Institut für Metrologie (METAS) und auf die Auskunft eines Mitarbeiters dieser Firma im Zusammenhang mit der Abrundung bei Sicherheitsabzug abgestellt worden ist. Es ist daher jedenfalls nicht offensichtlich unhaltbar bzw. willkürlich, wenn die Vorinstanz keinen Grund erkannt hat, von der Tatsachenfeststellungen des Strafgerichts abzuweichen. Sie durfte von der Bindungswirkung des Strafurteils ausgehen.