Citation: 2C_389/2019 E. 2.2

2.2. Vorliegend ist ein Nichteintretensentscheid wegen Nichtbezahlung des Kostenvorschusses angefochten. Dass die Säumnis bei der Vorschusszahlung zum Nichteintreten führt, wird nicht bemängelt. Hingegen machen die Beschwerdeführer geltend, ihnen hätte die unentgeltliche Rechtspflege und damit Befreiung von der Bezahlung des Kostenvorschusses gewährt werden müssen. Sie berufen sich dazu auf § 16 Abs. 2 des Zürcher Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) sowie auf § 15 Abs. 2 lit. b VRG (welcher als solcher für die Frage der unentgeltlichen Rechtspflege nicht relevant ist). Mit Ausführungen zu Art. 47 AuG, Art. 75 VZAE sowie Art. 8 EMRK und Art. 13 BV wollen sie begründen, warum dem Nachzugsgesuch für die Tochter entsprochen werden müsse, sodass die kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht aussichtslos sei. Sie behaupten, das Verwaltungsgericht habe mit seiner gegenteiligen Einschätzung Art. 29 BV verletzt. Damit erheben sie an sich eine zulässige Rüge. Zu fragen ist indessen, ob sie unter den konkreten Umständen des Falles damit zu hören sind.