Citation: 6B_202/2024 E. 3.2

3.2. Es trifft zu, dass die Vorinstanz hinsichtlich der Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung weitgehend auf die diesbezüglichen erstinstanzlichen Ausführungen verweist (Urteil S. 19, insbesondere S. 23 f.). Die erste Instanz erwog betreffend die in Anklageziffer 1.1.1 vorgeworfenen Kokainlieferungen vom 10. Februar 2018 bis 19. Januar 2019, es liege zu allen zehn Lieferungen der Nachweis vor, dass die Kokainkurierin in einem bestimmten Hotel in Solothurn übernachtet habe. Diese habe ausdrücklich alle einzelnen Lieferungen bestätigt (erstinstanzliches Urteil S. 59). Damit erweist sich die Kritik des Beschwerdeführers, es liege kein einziges Beweismittel für den Erwerb von Kokain am 10. und 19. Februar 2018 vor, als offensichtlich unrichtig. Auch führt die erste Instanz zusammenfassend aus, die vorgeworfenen zehn Lieferungen seien aufgrund der gesamten Beweislage als erstellt anzusehen. Es könne angesichts der Aussage des Beschwerdeführers in einem aufgezeichneten Gespräch, wonach ihn beunruhige, dass die Kurierin die Lieferungen seit einem Jahr mit dem gleichen Auto mache, nicht zweifelhaft sein, dass der Beschwerdeführer über die genannte Zeitdauer an allen zehn Lieferungen als Erwerber anteilsmässig beteiligt gewesen sei (erstinstanzliches Urteil S. 64). Folglich erweist sich auch die Kritik des Beschwerdeführers, wonach die Vorinstanz die Lieferungen im Februar lediglich als realistisch erachte, als unbegründet. Der von ihm kritisierte Passus bezieht sich auf die Kokainmenge und nicht den Erwerb an sich (erstinstanzliches Urteil S. 64). Auch begründet die Vorinstanz unter Verweis auf die erste Instanz schlüssig, weshalb sie von einer Menge von einem Kilogramm Kokain pro Lieferung ausgeht. Insgesamt zeigt der Beschwerdeführer mit seinen Vorbringen, die kaum über eine appellatorische Kritik hinausgehen, keine Willkür in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung auf (vgl. zum Willkürbegriff und den Anforderungen an die Willkürrüge: BGE 148 IV 356 E. 2.1, 39 E. 2.3.5 und E. 2.6; 147 IV 73 E. 4.1.2; je mit Hinweisen). Ebenso wenig verletzt die Vorinstanz ihre Begründungspflicht, indem sie nicht ausdrücklich auf die Einwände des Beschwerdeführers eingeht, sondern festhält, die erste Instanz habe sich sehr eingehend und sorgfältig mit den fraglichen Beweismitteln und den Argumenten der Verteidigung auseinandergesetzt.