Citation: 8C_683/2019 E. 4.2

4.2. Weiter hielt das kantonale Gericht fest, aufgrund der vorliegenden Akten lasse sich nicht beurteilen, ob die von den Gutachtern für die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit vorausgesetzte Therapie der PHS stattgefunden habe resp. erfolgreich verlaufen sei. Die IV-Stelle habe über die Befristung des Rentenanspruchs entschieden, ohne abzuklären, ob die Beschwerdeführerin seit August 2017 tatsächlich im Umfang von 70 % arbeitsfähig gewesen sei. Allein aufgrund der Prognose einer Besserung dürfe aber nicht mit dem massgebenden Beweisgrad auf eine erhebliche Änderung des Invaliditätsgrads geschlossen werden. Zusammenfassend sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin ab Mai 2014 100 % arbeitsunfähig gewesen sei. Nach Ablauf des Wartejahrs am 1. Mai 2015 habe eine Arbeitsfähigkeit von 50 % in der angestammten Tätigkeit bestanden. Im Februar 2016 sei sie wiederum zu 100 % arbeitsunfähig gewesen und ab März 2016 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 30 % bestanden. Ab Mai 2017 sei sie schliesslich für mindestens drei bis vier Monate 50 % arbeitsunfähig gewesen. Den weiteren Verlauf werde die IV-Stelle noch abzuklären haben. Schliesslich nahm die Vorinstanz einen Prozentvergleich vor, was im Verlauf folgende Invaliditätsgrade ergab: ab 1. Mai 2015 50 %, ab 1. Juni 2016 (Art. 88a Abs. 1 Satz 2 IVV) 30 % und ab August 2017 (Art. 88a Abs. 2 IVV) 50 %.