Citation: 5A_589/2021 E. 3.3.1

3.3.1. Der Beschwerdeführer rügt die Feststellung der Vorinstanz, die Beschwerdeführerin sei Hauptbezugsperson. Die Vorinstanz habe diesbezüglich den Sachverhalt willkürlich festgestellt sowie Beweise willkürlich gewürdigt und damit Art. 9 BV verletzt. Zusammengefasst macht er geltend, es seien beide Eltern gleichermassen als Hauptbezugsperson der Kinder anzusehen, wie dies auch die Erstinstanz festgestellt habe. Zu berücksichtigen sei insbesondere, dass die Beschwerdeführerin trotz fehlender Erwerbstätigkeit die Kinder nur in einem geringen Umfang und insgesamt, trotz 100 %iger Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers, nur unwesentlich mehr selbst betreut habe als er. Die Vorinstanz treffe lediglich pauschale Annahmen, beispielsweise indem sie davon ausgehe, es sei offenkundig, dass ein Vollzeit erwerbstätiger Vater über weniger zeitliche Kapazität für die Kinderbetreuung verfüge als die nicht erwerbstätige Mutter. Insgesamt habe die Vorinstanz nur die Tatsachen, die für die Annahme der Beschwerdeführerin als Hauptbezugsperson sprechen, angeführt und einzelne Beweise nicht korrekt gewürdigt bzw. ausser Acht gelassen.