Citation: 6B_553/2021 E. 2.5

2.5. Die Rüge des Beschwerdeführers, hinsichtlich der Fusstritte könne ihm kein entsprechender (Evenutal-) Vorsatz nachgewiesen werden, sondern es sei vielmehr von einem Exzess des Mitbeschuldigten auszugehen, verfängt nach dem Gesagten nicht. Der Beschwerdeführer war damit einverstanden, gemeinsam mit dem Mitbeschuldigten das Opfer zunächst mit Fäusten zu traktieren, d.h. dieses mit brachialer Gewalt zur Herausgabe des Raubguts zu bringen. Er beteiligte sich auch nach den Fusstritten gegen den Kopf des Opfers aktiv an der geplanten Wegnahme der Wertgegenstände, mithin bis zur Voll- und Beendigung der Tat. Dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer die Gewaltanwendung des Mitbeschuldigten im Wege der mittäterschaftlichen Tatbegehung zurechnet und einen Mittäterexzess hinsichtlich der Fusstritte gegen den Kopf des Opfers verneint, verletzt kein Bundesrecht (BGE 143 IV 361 E. 4.10; Urteile 6B_789/2020 vom 31. Januar 2022 E. 2.3.6; 6B_1437/2020 vom 22. September 2021 E. 1.2.2). Für die Begründung von Mittäterschaft genügt denn auch konkludentes Handeln und Eventualvorsatz (BGE 126 IV 84 E. 2c/aa S. 88; 125 IV 134 E. 3a; je mit Hinweis; Urteil 6B_789/2020 vom 31. Januar 2022 E. 2.3.6). Soweit der Beschwerdeführer seinen Rechtsrügen einen von den verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen (vgl. E. 2.3 und 2.4 hiervor) abweichenden Geschehensablauf zugrunde legt, ist darauf nicht einzutreten.