Citation: 7B_1224/2024 E. 1.5.1

1.5.1. Der Beschwerdeführer sieht den nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG primär darin, dass die Vorinstanz die Durchsuchung der sichergestellten und gesiegelten Gegenstände bewilligt habe, obwohl kein hinreichender Tatverdacht (Art. 197 Abs. 1 lit. b StPO) vorliege, was die Staatsanwaltschaft in ihrem Entsiegelungsgesuch selber zugestehe. Er stellt sich insoweit auf den Standpunkt, es sei rechtswidrig, wenn sich eine Person, die sich auf keine gesetzlich geschützten Geheimnisrechte berufen könne, nicht gegen eine mangels Vorliegens eines hinreichenden Tatverdachts offensichtlich unzulässige Beweiserhebungsmassnahme zur Wehr setzen könne.