Citation: U 70/05 12.09.2005 E. 3

In formeller Hinsicht macht der Beschwerdeführer eine Verletzung der Untersuchungsmaxime geltend. Dabei führt er aus, der vorinstanzliche Entscheid beruhe auf den im Austrittsbericht der Rehaklinik Y.________ vom 14. März 2003 gemachten Feststellungen. Zu den entsprechenden Konsilien sei allerdings kein Übersetzer beigezogen worden, obschon er als albanischsprachiger Versicherter darum ersucht habe; seine Deutschkenntnisse seien sehr gering und er habe den Ausführungen der Ärzte teilweise nicht folgen können. Seine sprachlichen Schwierigkeiten seien im Bericht von Prof. Dr. med. S.________ vom 20. Januar 2003 und in jenem des Psychiaters R.________ vom 19. Februar 2003 attestiert worden. Indessen hat die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt, dass nach der Rechtsprechung grundsätzlich der Gutachter im Rahmen sorgfältiger Auftragserfüllung zu entscheiden hat, ob eine medizinische Abklärung in der Muttersprache des Exploranden oder unter Beizug eines Übersetzers im Einzelfall geboten ist (AHI 2004 S. 146 f. Erw. 4.2.1). Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers kann aus dem Vermerk von R.________ in seinem Bericht vom 19. Februar 2003, wonach der Versicherte Deutsch auf einfachstem Niveau spreche, nicht geschlossen werden, der Psychiater habe seinen Auftrag nicht mit der gebotenen Sorgfalt erfüllen können. Ebenfalls unbegründet ist der Einwand, eine biomechanische Kurzbeurteilung der Arbeitsgruppe für Unfallmechanik vom 12. September 2002 sei unberücksichtigt gelassen worden. Aus den Akten geht vielmehr hervor, dass die SUVA und das kantonale Gericht auch diese Untersuchung in die gesamte Fallbeurteilung miteinbezogen, daraus jedoch nicht die Schlüsse gezogen haben, die der Beschwerdeführer in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend macht. Die Rügen einer Verletzung der Untersuchungsmaxime und des rechtlichen Gehörs sind daher unbegründet. Die beanstandeten Konsilien sind beweismässig verwertbar.