Citation: H 42/00 22.12.2000 E. 4

4.- a) Die Vorinstanz hat unter Hinweis auf aktuelle Erhebungen der kantonalen Steuerverwaltung einlässlich dargetan, dass die von der Ausgleichskasse angewandten Umrechnungskoeffizienten zur approximativen Verkehrswertbestimmung der im Kanton Basel-Stadt liegenden Immobilien geeignet sind und deren Anwendung durch Art. 10 Abs. 1 AHVG gedeckt ist. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, überzeugt nicht. Soweit sie bemängelt, der Repartitionswert von durch Eigentümer vermieteten Liegenschaften im Kanton Basel-Stadt in den Jahren 1997 bis 1999 liege ausgewiesenermassen durchschnittlich um 4,25 oder 8,75 % über dem effektiven Verkehrswert, so ist dies angesichts dieser geringen Abweichung und der Tatsache, dass es sich um Schätzungswerte handelt, denen begriffsnotwendig stets eine gewisse Ungenauigkeit mit einer Streubreite inne wohnt, hinzunehmen. Von einer Verletzung des Rechtsgleichheitsgebotes kann in diesem Zusammenhang keine Rede sein. Sodann hatte das Eidgenössische Versicherungsgericht im oben unter Erw. 3b in fine angezeigten Urteil einen Fall zu beurteilen, bei dem der Verkehrswert der bei der Beitragsbemessung zu berücksichtigenden Liegenschaft festgestelltermassen rund 20 % unter dem von der Ausgleichskasse angewandten interkantonalen Repartitionswert lag. Dabei gelangte es zum Schluss, dass die interkantonalen Repartitionswerte generell und schematisch anzuwenden seien und infolgedessen von der Ausgleichskasse auch dann keine Bewertung im Einzelfall vorzunehmen sei, wenn der Umrechnungskoeffizient nicht Gegenstand der Steuerveranlagung war und die beitragspflichtige Person nachweist, dass durch die Anwendung des Repartitionswertes die fragliche Liegenschaft über dem Verkehrswert berücksichtigt würde (StR 2000 S. 597 Erw. 8-10). Es lässt sich demnach nicht beanstanden, wenn die Vorinstanz der von der Beschwerdeführerin ins Recht gelegten (rein rechnerischen) Schätzung des Liegenschaftsanteils Breisacherstrasse 57, Basel, vom 17. März 1998 keine nähere Beachtung schenkte und von weiteren Beweismassnahmen zur Klärung des konkreten Verkehrswertes dieses Objektes abgesehen hat. Für die zwei weiteren Immobilien fanden sich keinerlei konkrete Anhaltspunkte für eine Diskrepanz zwischen Verkehrs- und Umrechnungswert, weshalb bezüglich dieser Liegenschaften bereits aus diesem Grund kein Anlass für weitere Abklärungen bestand. b) Selbst wenn die Auffassung vertreten würde, dass ausgewiesene Verkehrswerte gestützt auf Art. 10 Abs. 1 AHVG in Fällen mit massiven Abweichungen zu Lasten der Repartitionswerte berücksichtigt werden müssen (vgl. StR 2000 S. 599, Anmerkung der Redaktion), würde dies vorliegend zu keinem anderen Ergebnis führen. Denn die Frage, ob die Anwendung der Umrechnungskoeffizienten sich mit dem in Art. 10 Abs. 1 AHVG statuierten Grundsatz der Beitragsfestsetzung bei Nichterwerbstätigen nach ihren sozialen Verhältnissen vereinbaren lässt, ist bei einer Mehrzahl von anrechenbaren Liegenschaften nicht anhand des einzelnen Grundstücks zu beantworten. Vielmehr ist vom Gesamtbetrag der Liegenschaften auszugehen. Wenn man nun den Eigentumsanteil am Objekt Breisacherstrasse 57, Basel, wie von der Beschwerdeführerin gefordert, abweichend vom Repartitionswert mit Fr. 1'256'250.- berücksichtigen wollte, so käme das Total (1'256'250 + 991'260 + 1'138'000 = 3'385'510) lediglich rund 18 % unter dem von der Ausgleichskasse ihrer Berechnung zu Grunde gelegten Gesamtwert der Immobilienanteile (2'023'740 + 991'260 + 1'138'000 = 4'153'000) zu stehen. Auch bei einer solchen Vorgehensweise könnte somit nicht von einer derart massiven Diskrepanz gesprochen werden, welche ein Abweichen vom Repartitionswert zwingend gebieten würde. Ein Verstoss gegen das Gebot der Beitragsfestsetzung nach den sozialen Verhältnissen, wie es das Gesetz vorschreibt, liegt jedenfalls nicht vor.