Citation: 1B_455/2020 E. 3.2

3.2. Angesichts der prozessualen Vorbringen des Beschwerdeführers, die Staatsanwaltschaft habe ihre Beschlagnahmeverfügung nicht ausreichend begründet (vgl. dazu oben, E. 2), hat die Vorinstanz die strafrechtlichen Vorwürfe gegen ihn in fünf Sachverhaltskomplexen ("nicht getätigte Nachzahlungen", "Kickback-Zahlungen", "Prozessbetrug", "fiktive Rechnungen" bzw. "Verkauf einer Wohnung") zusammengefasst (vgl. angefochtener Entscheid, E. II/1-2, S. 3-5). Zur Deliktskonnexität des gesperrten Kontos erwog das Obergericht noch ergänzend, eine vom Beschwerdeführer kontrollierte Gesellschaft sei in verdächtige Geschäfte mit fiktiven Rechnungen verwickelt. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft bestünden Hinweise dafür, dass sich auf Konten des Beschwerdeführers Vermögenswerte deliktischer Herkunft befänden. In ihrer Vernehmlassung vom 19. August 2019 habe die Staatsanwaltschaft dies insoweit konkretisiert, als sie dem Beschuldigten unter anderem ungetreue Geschäftsbesorgung zur Last lege, indem dieser Gelder der Gesellschaft für sich privat verwendet habe. Ausserdem bestünden Anhaltspunkte, dass er für deliktische Dienste von einem Mitbeteiligten Geld erhalten habe.