Citation: 8C_367/2017 E. 3.3.2

3.3.2. Dass sich die vorinstanzliche Beurteilung der mit dem Hörvermögen zusammenhängenden Schädigungen einzig auf die beiden Berichte der Frau Dr. med. C.________ vom 3. Juni 2013 und 21. Mai 2015 stützt, kann nicht als Grund dafür angeführt werden, dass sie auf mangelhaften Sachverhaltsfeststellungen beruhen würde. Allein dass Frau Dr. med. C.________ angesichts ihres beruflichen Umfeldes in einer gewissen Nähe zur Suva steht und deshalb als versicherungsinterne Fachkraft zu qualifizieren ist, mindert die Beweiskraft ihrer Angaben nicht, bleibt doch auch sie stets zur objektiven Berichterstattung verpflichtet. Immerhin konnte sie sich zur Untermauerung ihrer Ansichten auf Verlaufsberichte der ORL-Abteilung des Spitals F.________ vom 7. Juli und 5. November 2014, auf eine neutrale Quelle mithin, berufen. Vor diesem Hintergrund genügen ihre Stellungnahmen vom 3. Juni 2013 und 21. Mai 2015, auch wenn es sich dabei um relativ kurz ausgefallene Aktenbeurteilungen handelt, den Anforderungen der Rechtsprechung an die Grundlage für eine zuverlässige und abschliessende Beurteilung.