Citation: 9C_821/2017 E. 2.2

2.2. Anders als bei einer Rentenrevision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG kann im Rahmen der Rentenaufhebung nach den SchlBest. ohne Weiteres auf eine - im Vergleich zum Zeitpunkt der Rentenzusprache - andere (überzeugende) medizinische Einschätzung des im Wesentlichen unveränderten Sachverhalts abgestellt werden. Sodann trägt die ärztliche Beurteilung unausweichlich Ermessenszüge (vgl. BGE 137 V 210 E. 3.4.2.3 S. 253; Urteil 9C_397/2015 vom 6. August 2015 E. 5.3), was es zu respektieren gilt. Was der Beschwerdeführer gegen die Beweiskraft (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis) der SMAB-Gutachten vorbringt, hält nicht stand: Insbesondere setzte sich der psychiatrische Experte mit früheren medizinischen Einschätzungen auseinander, und er nahm eine Gesamtbetrachtung im Lichte der Indikatoren gemäss BGE 141 V 281 vor. Dabei war auch nicht von entscheidender Bedeutung, weshalb der Bericht des Dr. med. D.________ vom 5. September 2014 erst 20 Tage später Eingang in die Verwaltungsakten fand.