Citation: 2C_83/2019 E. 3

Soweit die Beschwerdeführerinnen subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen die Wegweisung erheben, ist darauf hinzuweisen, dass mit diesem Rechtsmittel ausschliesslich die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (Art. 116 BGG) und für diese Rüge strenge Begründungsanforderungen gelten (Art. 106 Abs. 2 BGG). Diesen Anforderungen werden die Beschwerdeführerinnen offenkundig nicht gerecht, nachdem sie ohne substanziierte Begründung die Verletzung von verschiedenen Grundrechten rügen. Abwegig ist der Vorwurf, sie würden durch die Wegweisung einer nach Art. 10 Abs. 3 BV bzw. Art. 3 EMRK verbotenen unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung unterworfen, weil sie weggewiesen würden, obwohl der Ehemann der Beschwerdeführerin 1 die Trennung böswillig verursacht habe. Ebenso liegt von vornherein keine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots nach Art. 8 Abs. 1 BV vor, weil die Beschwerdeführerinnen in ausländerrechtlicher Hinsicht ohne Weiteres anders als ein Schweizer Bürger behandelt werden dürfen (Urteil 2C_794/2018 vom 3. Dezember 2018 E. 2.3 am Ende). Schliesslich kann die Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV) nicht gerügt werden, wenn - wie im vorliegenden Fall - kein Rechtsanspruch auf eine Bewilligung besteht (BGE 133 I 185). Aus demselben Grund bleibt den Beschwerdeführerinnen auch die Rüge verwehrt, die Vorinstanz habe Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG bzw. den Grundsatz der Verhältnismässigkeit (Art. 96 AIG) verletzt, indem sie ihnen keine Ermessensbewilligung erteilt habe. Auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde kann daher nicht eingetreten werden.