Citation: 5C.5/2003 08.05.2003 E. 1

Werden - wie hier - Unterhaltsbeiträge an das mündige Kind durch Berufung an das Bundesgericht weitergezogen, so liegt eine vermögensrechtliche Zivilrechtsstreitigkeit im Sinne von Art. 46 OG vor, mit der Folge, dass die Zulässigkeit der Berufung vom Streitwert abhängt (BGE 118 II 97 unveröffentlichte E. 1). Der Gesamtbetrag der vorliegend zur Diskussion stehenden Unterhaltsbeiträge erreicht die in der genannten Vorschrift verlangte Streitsumme von Fr. 8'000.--, so dass aus dieser Sicht auf die Berufung eingetreten werden kann.