Citation: I 342/00 12.02.2001 E. A

A.- Beim 1981 geborenen M.________ besteht eine von der Invalidenversicherung als Geburtsgebrechen anerkannte Ohratresie rechts sowie eine Myopie. Eine optische Korrektur der Kurzsichtigkeit ist nur mit Kontaktlinsen möglich, da wegen des Ohrenleidens ein Brillenbügel keinen Halt findet. Der operative Aufbau einer Ohr(muschel)Plastik ist wegen der Abstossungsreaktion des Implantates bisher gescheitert. Am 4. Dezember 1998 ersuchte der Vater von M.________ die Invalidenversicherung um Übernahme der Kosten der Kontaktlinsen. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens lehnte die IV-Stelle Zug das Begehren mit Verfügung vom 4. Januar 1999 ab.