Citation: 5A_45/2024 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdegegnerin schliesst sich den vorinstanzlichen Erwägungen sowohl in tatsächlicher als auch in rechtlicher Hinsicht an. Der Rüge, dass das Obergericht bundesrechtswidrig nicht auf die stellvertretungsrechtliche Frage eingehe, ob sie die allenfalls von einer Drittperson abgeschlossene Gerichtsstandsklausel nachträglich genehmigt habe, hält die Beschwerdegegnerin entgegen, dass ein nach Art. 5 IPRG gültiger Abschluss der Gerichtsstandsvereinbarung zwingend erforderlich gewesen wäre, um den Anwendungsbereich des Stellvertretungsrechts zu eröffnen. Für die Frage des gültigen Zustandekommens der Gerichtsstandsvereinbarung sei alleine Art. 5 IPRG einschlägig. Solange die Beschwerdeführerin keinen übereinstimmenden Willen zum Abschluss der Gerichtsstandsvereinbarung glaubhaft mache, könne sie aus dem Umstand, dass sie, die Beschwerdegegnerin, die Konten genutzt und die C.________. Ltd. sie in ihrem Namen geführt hat, keine "umfassende Genehmigung" der Gerichtsstandsvereinbarung ableiten.