Citation: 9C_886/2017 E. 3.5.1

3.5.1. Wohl trifft zu, dass nur Dr. med. F.________ explizit (auch) für angepasste Tätigkeiten eine medizinische Einschätzung der Arbeitsfähigkeit abgab. Diese stellte er jedoch ausdrücklich unter den Vorbehalt einer abweichenden Einschätzung in neuropsychologischer Hinsicht. Im Bericht der Rehabilitationsklinik G.________ wurde auf die Notwendigkeit eines Arbeitsversuchs "zu therapeutischen Zwecken" verwiesen, welcher erst Auskunft über die "Grenzen und Möglichkeiten eines zukünftigen Einsatzes" geben könne. Die Neuropsychologin Frau Dr. H.________ legte dar, dass sich die konkrete Arbeitsleistung aufgrund der chronischen Schmerzen, der stark verminderten Belastbarkeit und der raschen Ermüdbarkeit auf 0 % reduziere. Ein beruflicher Wiedereingliederungsversuch "z.B. in der Stiftung I.________", wo für die Abklärungsphase eine Einsatzmöglichkeit von mindestens 50 % erforderlich sei, übersteige die Belastbarkeit des Versicherten. Der Wiedereingliederungsversuch habe nicht realisiert werden können, und die berufsberaterische Abklärung bei der Invalidenversicherung habe keine Möglichkeit für eine Umschulung ergeben.