Citation: 1P.353/2002 18.07.2002 E. C

Mit staatsrechtlicher Beschwerde vom 25. Mai 2002 gelangt X.________ ans Bundesgericht mit den Anträgen, die Verfügung der Vorinstanz vom 19. Juni 2002 sei aufzuheben und der Beschwerdeführer sei - allenfalls unter Anordnung von Ersatzmassnahmen - unverzüglich aus der Untersuchungshaft zu entlassen. Zudem wird beantragt, dem Beschwerdeführer sei für das vorliegende Verfahren die unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung zu bewilligen. Der Bezirksamtmann-Stellvertreter Lenzburg schliesst mit Vernehmlassung vom 2. Juli 2002 sinngemäss auf Abweisung der Beschwerde. Es bestehe nach wie vor Kollusionsgefahr. Inzwischen seien zudem drei Fälle bekannt geworden, bei welchen der Angeschuldigte aufgrund von DNA-Analysen des Diebstahls von Servierportemonnaies überführt worden sei. Der Vizepräsident der Beschwerdekammer teilt mit Eingabe vom 3. Juli 2002 mit, er verzichte unter Hinweis auf die Ausführungen im angefochtenen Entscheid auf eine Vernehmlassung. Der Beschwerdeführer macht mit Replik vom 10. Juli 2002 insbesondere geltend, die vom Bezirksamt Lenzburg angeführten Vorwürfe des mehrfachen Diebstahls von Serviceportemonnaies seien neu und nicht zu berücksichtigen.