Citation: 8C_430/2023 E. 7.3.1

7.3.1. Entgegen der Behauptung der Beschwerdeführerin hat die Vorinstanz im Zusammenhang mit dem Telefonat vom 19. Oktober 2020 nicht versucht, der Angestellten der Beschwerdeführerin den Irrtum der Sachbearbeiterin der Kasse anzulasten. Vielmehr stellte die Vorinstanz fest, die Sachbearbeiterin der Kasse hätte bemerken können, dass die Auskunft der Letzteren unzutreffend gewesen sei (vgl. E. 4 hiervor). Im Weiteren hat die Vorinstanz unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zutreffend erkannt, dass sich die Beschwerdeführerin trotz der versehentlichen Bejahung des KAE-Anspruchs von B.________ durch die Sachbearbeiterin der Kasse bzw. der anschliessenden KAE-Nachzahlungen nicht in guten Treuen auf deren Rechtmässigkeit habe verlassen können. Denn der Irrtum der Kasse vermöge die anfänglich fehlende Gutgläubigkeit der Beschwerdeführerin infolge des klaren Wortlauts des von ihr eingereichten Antragsformulars nicht wiederherzustellen (vgl. E. 4 und E. 7.2 hiervor; ARV 2006 S. 312, C 196/05 E. 6.2.2). Die Beschwerdeführerin setzt sich mit diesen vorinstanzlichen Erwägungen nicht auseinander und bringt dagegen keine stichhaltigen Einwände vor. An diesem Ergebnis ändert insbesondere ihre Berufung auf den Eintrag im Handelsregister bzw. dessen Publizitätswirkung nichts (vgl. ARV 2006 S. 312, C 196/05 E. 6.2.3).