Citation: 6B_987/2021 E. 3.4

3.4. Gemäss Gutachten der Psychiatrische Dienste U.________ AG vom 9. April 2020 war die Einsichts- und Steuerungsfähigkeit des Beschwerdeführers im Tatzeitpunkt mindestens leichtgradig eingeschränkt gewesen. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers kann nicht von einer mittelgradigen Einschränkung ausgegangen werden. Hätte die Gutachterin die Einsichts- und Steuerungsfähigkeit als mittelgradig eingeschränkt erachtet, hätte sie dies auch dementsprechend festgehalten. Die Vorinstanz verfällt damit nicht in Willkür, wenn sie gestützt auf die Ausführungen der Expertin von einer leichtgradig verminderten Schuldfähigkeit ausgeht. Dass allenfalls auch eine andere Interpretation des Passus "mindestens leichtgradig" möglich ist, macht die Einschätzung der Vorinstanz nicht unhaltbar (vgl. E. 2.3.1 hiervor). Ebenso wenig verletzt es Bundesrecht, wenn die Vorinstanz unter Berücksichtigung der verminderten Schuldfähigkeit das Verschulden des Beschwerdeführers von einem noch leichten bis knapp mittelschweren Verschulden auf ein leichtes Verschulden reduziert. Im Übrigen wird die Strafzumessung nur mit einer anderen rechtlichen Würdigung der Taten begründet, sodass darauf nicht weiter einzugehen ist. Demnach erweist sich die vorinstanzliche Strafzumessung nicht als bundesrechtswidrig, sodass die Beschwerde auch in diesem Punkt abzuweisen ist.