Citation: 8C_200/2024 E. 5.2

5.2. Entgegen der vorgetragenen Rüge war die Vorinstanz bei dieser Sachlage nicht verpflichtet, in Nachachtung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) weitere Beweise in Form von Zeugenbefragungen zu erheben. In welcher Hinsicht eine Befragung von A.________ oder D.________ bei der sich präsentierenden Ausgangslage zu einem die vorinstanzliche Auffassung beeinflussenden Erkenntnisgewinn geführt hätte, bringt die Beschwerdeführerin nicht vor. Es erhellt somit nicht, was in sachverhaltlicher Hinsicht durch die Befragung des als Zeugen offerierten D.________ hätte geklärt werden sollen, nachdem dieser einzig im Zusammenhang mit dem Interesse der E.________ S.A. (BMI) als Fonds-Managerin und Depositorin des Fonds zu fungieren, im vorinstanzlichen Verfahren als Zeuge angeboten worden war. Die Aussage von A.________ in der vorinstanzlichen Beschwerde, dass Investoren aus osteuropäischen Ländern aus kulturellen Gründen darauf bestehen würden, ihre Vertragspartner vor der Unterzeichnung einer Vereinbarung physisch zu treffen, sodass sie nicht bereit gewesen seien, die Kooperationsvereinbarung zu unterzeichnen, wird von keiner Seite bestritten, weshalb sich auch zu diesem Punkt eine Zeugenbefragung erübrigte. Es bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass die Vorinstanz durch die Nichtvornahme entsprechender Befragungen den Sachverhalt offenkundig unrichtig erhoben haben soll, wie vorgebracht wird. Im Sinne einer zulässigen antizipierten Beweiswürdigung (vgl. BGE 145 I 167 E. 4.1; 144 II 427 E. 3.1.3; 143 III 297 E. 9.3.2) verletzt ihr Verzicht auf Zeugeneinvernahmen ebenso wenig den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV).