Citation: I 4/06 26.06.2007 E. 4

Die Vorinstanz ist in Würdigung der Arztberichte und einlässlicher Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen im Wesentlichen gestützt auf die Gutachten der Dres. med. R.________, vom 11. August 2003 und W.________, vom 18. Oktober 2003 zum Schluss gelangt, der Beschwerdeführer könne seine angestammte Erwerbstätigkeit nach wie vor uneingeschränkt ausüben. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, überzeugt nicht: 4.1 Richtig ist, dass die somatischen Abklärungen durch Dr. med. R.________ und damit einen Arzt mit Fachausweis für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates vorgenommen worden sind. Zutreffend ist auch, dass "Spinalkanalstenose" - anders als es die Vorinstanz zu interpretieren scheint - nichts anderes heisst als "Einengung des Spinalkanals" und diese beide Begriffe insoweit deckungsgleich sind. Indessen ist Dr. med. R.________ als Arzt mit Fachausweis in Orthopädie in der Lage, bildgebende Untersuchungen und die Diagnosen eines Radiologen daraufhin zu interpretieren, ob es sich insgesamt um einen somatischen Befund mit möglichen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit handelt oder nicht. Von letzterem ist Dr. med. R.________ ausgegangen, wenn er die vom Radiologen Dr. med. G.________ am 22. März 2003 getätigte Diagnose der diskreten Einengung des Spinalkanals L4/L5 in seinem Bericht nicht speziell aufgriff, sondern sich darauf beschränkte, die weiteren Diagnosepunkte des Radiologen einer diskreten Diskusprotrusion L2/3 ohne Neurokompressionen und diskreten Spondylarthrosen auf mehreren Etagen in einen Zusammenhang zum diagnostizierten chronischen lumbalen Schmerzsyndrom zu stellen, wobei er auch hier auf Grund der insgesamt diskreten klinischen und radiologischen Befunde auf eine fehlende Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit schloss. Hätte er Zweifel an der Eindeutigkeit der Befunde und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit gehabt, hätte er der Auftraggeberin ohne weiteres zusätzliche Abklärungen, gegebenenfalls bei einem anderen Fachspezialisten, empfohlen. 4.2 Dass der den Versicherten im Anschluss an Dr. med. R.________ am 1. September und 13. Oktober 2003 begutachtende Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie Dr. med. W.________ als Diagnose nicht ausdrücklich das Vorliegen einer somatoformen Schmerzstörung nannte, ist ohne Belang: Entscheidend ist, dass er zur Beantwortung der Frage, ob der Beschwerdeführer von seiner psychischen Verfassung her besehen objektiv an sich die Möglichkeit hätte, trotz seiner subjektiv erlebten Schmerzen einer Arbeit nachzugehen, auch die Beurteilungskriterien mit einschloss, die es bei einer somatoformen Schmerzstörung zu beachten gilt (Näheres dazu: BGE 131 V 49 sowie130 V 352 E. 2.2.4 S. 355). Sodann ist in den Aussagen, der Explorand habe eine schwerste geistige Behinderung vortäuschen wollen und es handle sich bei ihm um eine einfachst strukturierte Persönlichkeit, keineswegs ein Widerspruch zu erblicken. 4.3 Schliesslich sind die Erläuterungen des Regionalen Ärztlichen Dienstes vom 10. Februar 2005 zur fehlenden Geeignetheit eines latenten Diabetes mellitus Typ II und eines beginnenden metabolischen Syndroms, die Arbeitsfähigkeit nachhaltig zu beinträchtigen, ohne weiteres einsichtig. 4.4 Insgesamt überzeugen die von der Vorinstanz herangezogenen Arztberichte. Damit erübrigen sich weitere Abklärungen (BGE 124 V 90 E. 4b S. 94; SVR 2006 IV Nr. 1 S. 1 E. 2.3 mit Hinweisen).