Citation: 8C_229/2022 E. 5.2.3

5.2.3. Die Beschwerdeführer bringen vor, mit der Kürzung des Grundbetrags der gesamten Familie werde das Verschulden nicht individuell, sondern pauschal beurteilt. Sanktioniert werde damit letztlich ihr minderjähriger Sohn, der aufgrund der reduzierten Auszahlung der Sozialhilfe in seinem Existenzminimum verletzt werde. Die Vorinstanz erwog, dass die Kürzung angesichts des moderaten Betrags und der Befristung auch unter Berücksichtigung der Unterstützungseinheit, der neben den Beschwerdeführern ihr Sohn angehöre, verhältnismässig sei. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern dieser Schluss im Ergebnis willkürlich oder sonstwie bundesrechtswidrig sein soll.