Citation: 9C_625/2018 E. A

Mit Verfügung vom 4. Oktober 2002 (letztinstanzlich bestätigt durch das Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 693/03 vom 18. März 2004) sprach die IV-Stelle des Kantons Aargau dem 1966 geborenen A.________ rückwirkend ab dem 1. Mai 2002 eine halbe Invalidenrente zu (Invaliditätsgrad 58 %). Dieser Rentenanspruch wurde im Rahmen zweier Revisionsverfahren in den Jahren 2004 und 2008 überprüft und jeweils bestätigt. Im Rahmen einer im September 2012 eingeleiteten erneuten Rentenüberprüfung veranlasste die IV-Stelle eine bidisziplinäre Begutachtung (rheumatologische Expertise des Dr. med. B.________, FMH Rheumatologie und Innere Medizin, vom 11. November 2014 und psychiatrische Expertise des PD Dr. med. C.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 17. November 2004). Zudem liess sie A.________ durch die D.________ GmbH zwischen dem 2. Februar und dem 8. Juli 2016 an insgesamt neun Tagen observieren (Ermittlungsbericht vom 12. August 2016). Nach Erhalt der Überwachungsergebnisse liess die IV-Stelle A.________ erneut durch PD Dr. med. C.________ begutachten (Expertise vom 20. März 2017). Gestützt darauf stellte sie in Aussicht, die Invalidenrente mittels prozessualer Revision rückwirkend per 1. Mai 2002 aufzuheben. Nachdem A.________ dagegen Einwände vorgebracht hatte, verfügte die Verwaltung wie vorbeschieden (Verfügung vom 7. Juni 2017).