Citation: 8C_42/2020 E. 4.1

4.1. In Würdigung der medizinischen Aktenlage stellte die Vorinstanz eine Verschlimmerung des unfallkausalen Gesundheitszustands fest. Zur Begründung erwog sie im Wesentlichen, der Versicherte habe beim Unfall vom 29. Januar 1980 unter anderem eine strukturelle Hirnschädigung erlitten. Im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung hätten sämtliche unfallkausalen Gesundheitsschäden, auch allfällige kognitive Funktionseinschränkungen, nicht zu einer Erwerbseinbusse geführt. Aufgrund der verbliebenen Beeinträchtigungen sei jedoch ab März 1981 eine (pauschale) Invalidenrente von 10 % zugesprochen worden. Infolge nachträglich hinzugekommener unfallfremder Faktoren sei es, wie sich aus dem MEDAS-Gutachten vom 28. Januar 2011 ergebe, zu einer Demaskierung der kognitiven Funktionsstörung bzw. erstmals auch zu einem andauernden erwerbsrelevant beeinträchtigten, zumindest teilweise unfallkausalen Gesundheitsschaden gekommen. Bei dieser Konstellation sei eine Erhöhung der altrechtlichen Rente rechtsprechungsgemäss möglich. Dass erst nachträglich hinzugekommene unfallfremde Faktoren zur Verschlimmerung des Unfallschadens geführt hätten, so die Vorinstanz, ändere nichts an einer (Teil-) Kausalität der sich erstmals auch quantitativ limitierenden Beeinträchtigungen und damit an einer grundsätzlichen Leistungspflicht des Unfallversicherers für die eingetretene Verschlechterung, wobei der nicht unfallkausale Anteil zu einer Kürzung der Invalidenrente führen könne. Das kantonale Gericht erachtete gestützt auf das MEDAS-Gutachten vom 28. Januar 2011 eine Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit von 80 % als ausgewiesen, hielt jedoch weitere medizinische Abklärungen zur Bestimmung der Höhe einer allfälligen Kürzung für erforderlich, wozu es die Sache an die Suva zurückwies.