Citation: 5A_407/2024 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, hypochondrische Angstzustände und akute psychotische Episoden zu erleben und insofern in seiner Gesundheit beeinträchtigt zu sein. Hingegen bestreitet er die Diagnose, unter einer paranoiden Schizophrenie mit chronischem Verlauf und Residualsymptomatik zu leiden. Den Grund für seine eingeschränkte Gesundheit sieht der Beschwerdeführer vielmehr - stark zusammengefasst und wie bereits in den vorausgegangenen periodischen Überprüfungen der Massnahme (vgl. zit. Urteil 5A_314/2023 E. 5.1) - in den Medikamenten (insbesondere Neuroleptika), die ihm verabreicht würden, in Kombination mit einem im Jahr 2001 (angeblich) erlittenen Schädel-Hirn-Trauma und weiteren medizinischen Befunden. Insbesondere sei die Krise im Sommer 2021 nicht aufgrund einer Reduktion, sondern im Gegenteil einer Erhöhung der Medikation eingetreten. Neuroleptika würden hirnverletzten Menschen und solchen, die Hirnverletzungen durchgemacht hätten, mehr als sonst schaden und die Selbstheilungskraft unterdrücken.