Citation: 1B_83/2008 21.04.2008 E. 3

Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe sich bereits von Anfang Mai bis Anfang August 2007 in Untersuchungshaft befunden. Seit seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft am 8. August 2007 habe er sich jedoch (über die bereits untersuchten und vor Gericht eingeklagten Vorfälle hinaus) kein neues Fehlverhalten zuschulden kommen lassen. Obwohl der psychiatrische Gutachter schon damals eine Rückfallgefahr bejaht habe, sei er, der Beschwerdeführer, aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Die Anordnung von Sicherheitshaft erscheine daher willkürlich. Die Willkürrüge ist unbegründet: Die frühere Untersuchungshaft bildet nicht Gegenstand des angefochtenen Entscheides. Der blosse Umstand, dass der Beschwerdeführer am 8. August 2007 aus der strafprozessualen Haft entlassen wurde, lässt seine erneute Verhaftung und die Anordnung von Sicherheitshaft nach erfolgter Anklageerhebung nicht als verfassungswidrig erscheinen. Wie sich aus den Akten ergibt, hat sich der haftrechtlich relevante Sachverhalt seit der Haftentlassung vom 8. August 2007 in verschiedener Hinsicht verändert. Der Beschwerdeführer legt selbst dar, dass die Untersuchungs- und Anklagebehörde den inkriminierten Sachverhalt seit der Schlusseinvernahme vom 18. Dezember 2007 strafrechtlich als schwerwiegender einstuft. Neben Drohungen und Tätlichkeiten würden ihm seither auch noch Freiheitsberaubung und einfache Körperverletzung vorgeworfen. Sodann ergibt sich aus den Akten, dass die kantonalen Behörden das Rückfallrisiko bzw. die Gefährlichkeitsprognose neu einschätzen. Diese stützt sich auf den erwähnten Bericht des Amtes für Justizvollzug vom 4. Februar 2008 (vgl. oben, E. 2.6). Der Beschwerdeführer räumt ferner ein, dass er am 8. August 2007 nicht auf freien Fuss gesetzt, sondern (zur Verbüssung rechtskräftig ausgefällter Freiheitsstrafen) in den Strafvollzug eingewiesen wurde, dass ihm vorgeworfen wird, er habe seit seiner letzten bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug (am 20. September 2007) erneut eine Straftat begangen (Hausfriedensbruch vom 30. Oktober 2007), und dass er sich bei der Schlusseinvernahme vom 18. Dezember 2007 gegenüber dem Untersuchungsleiter "unflätig" benommen habe. Eine Neubeurteilung der Haftvoraussetzungen (unter dem Gesichtspunkt der Höhe des Rückfallrisikos und der Schwere der zu befürchtenden Delikte) erweist sich unter diesen Umständen als sachgerecht und verfassungskonform.