Citation: 1C_354/2016 E. A

Im März 2015 liess das "Überparteiliche Komitee Selbstbestimmung am Lebensende" anlässlich der Regierungsratswahlen im Kanton Zürich eine Broschüre verteilen, mit welcher die Stimmberechtigten überzeugt werden sollten, nicht die Regierungsratskandidatin B.________ zu wählen. B.________ erhob am 16. März 2015 wegen des Inhalts der Borschüre Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Ehrverletzung. Durch Abklärungen bei der Post ermittelte die Kantonspolizei Zürich A._________ als Inhaber der auf der Broschüre abgedruckten Zustelladresse. A._________ wurde in der Folge von der Kantonspolizei zur Befragung als Auskunftsperson vorgeladen. Er teilte mit, er werde vollumfänglich von seinem Recht, die Aussage zu verweigern, Gebrauch machen, weshalb auf seine polizeiliche Befragung verzichtet wurde. Am 10. April 2015 reichte A._________ beim Regierungsrat des Kantons Zürich Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Amtsmissbrauchs und unbefugten Beschaffens von Personendaten ein. Er wirft den Behörden zusammengefasst vor, sie hätten trotz Fehlen eines Anfangsverdachts ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet, das Vorgehen der Behörden habe einzig der politischen Unterstützung von B.________ gedient und die vorgenommenen Abklärungen bei der Post seien widerrechtlich gewesen.