Citation: H 158/05 04.05.2007 E. 5

5.1 Bei dieser Sachlage kann offen gelassen werden, ob für die Frage der Beitragspflicht des Beschwerdeführers für die Dauer vom 1. Juni 2002 bis 31. Dezember 2002 das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (nachfolgend: FZA) anwendbar ist. Auch nach dem FZA gilt - ebenso wie nach dem vor dem 1. Juni 2002 anwendbaren Sozialversicherungsabkommen mit Deutschland (vgl. E. 3.2 hievor) - für die Frage der Beitragspflicht das Erwerbsortsprinzip (Art. 13 Abs. 2 lit. a und b VO 1408/71, sog. lex loci labori, s. Bergmann in Schaffhauser/Schürer, Die Durchführung des Abkommens EU/CH über die Personenfreizügigkeit [Teil Soziale Sicherheit] in der Schweiz, Universität St. Gallen, St. Gallen 2001, S. 37f. sowie BGE 129 I 278 E. 5.3.2; vgl. auch Botschaft zur Genehmigung der sektoriellen Abkommen zwischen der Schweiz und der EG, BBl 1999 S. 6321 Ziff. 273.222.2). 5.2 Dass das fragliche Einkommen nicht in der Schweiz erzielt worden und damit nicht schweizerisches Recht anwendbar wäre, ist nach Lage der Akten auszuschliessen. Es besteht kein Anlass, an den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (angefochtener Entscheid S. 10) zu zweifeln, dass die Verwertung der Lizenzrechte im europäischen Raum und die Erfüllung der Beratungsaufträge aus der Schweiz heraus bzw. in der Schweiz erfolgt sei. Es wäre am Beschwerdeführer gewesen, mittels Nennung der Beweismittel zu Beweisthemata und Beweissätzen die Begründetheit der Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz zu erschüttern. Die Feststellungen der ersten Instanz sind indessen nicht offensichtlich unrichtig, ist doch gerade den Beratungsverträgen zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer sich als Berater verpflichtete, ..., Konzeptstudien und Ähnliches zu beurteilen, was ohne weiteres schriftlich oder per Mailverkehr von der Schweiz aus erfolgen kann. Aus keinem der Verträge werden Verpflichtungen ersichtlich, die den Beschwerdeführer gezwungen hätten, die Leistungen ausserhalb der Schweiz zu erbringen. Es werden auch keine Belege für Reisen vorgebracht oder Terminkalender als Beweismittel eingereicht, die aufgezeigt hätten, dass Leistungen im Ausland erbracht worden sind.