Citation: 2C_626/2022 E. A

A.________ (geb. 1979), Staatsangehöriger der Türkei, reiste Mitte 2003 illegal in die Schweiz ein und heiratete im gleichen Jahr eine hier niedergelassene Staatsangehörige der Dominikanischen Republik. Er erhielt zunächst eine wiederholt verlängerte Aufenthaltsbewilligung und am 24. Februar 2009 die Niederlassungsbewilligung für den Kanton Zürich. Am 30. Januar 2013 wurde die Ehe geschieden. Mit Verfügung vom 3. September 2015 widerrief das Migrationsamt des Kantons Zürich A.________s Niederlassungsbewilligung mit der Begründung, es liege eine Scheinehe vor, und wies ihn aus der Schweiz weg. Die dagegen erhobenen kantonalen Rechtsmittel blieben erfolglos. Am 24. März 2017 ging A.________ die Ehe mit der in der Schweiz niedergelassenen Landsfrau B.________ (vormals C.________) ein. Im Mai 2017 erteilte ihm das Migrationsamt eine zuletzt bis am 16. Mai 2021 verlängerte Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der Ehefrau. Anlässlich der letzten Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung wies das Migrationsamt ein Gesuch von A.________ um Erteilung der Niederlassungsbewilligung ab und leitete stattdessen Abklärungen wegen des Verdachts auf Eingehung einer Scheinehe in die Wege.