Citation: 1A.155/2001 11.09.2001 E. A

A.- Der aus Algerien stammende Abdelouahab Boultif (geb. 1967) reiste am 17. Dezember 1992 mit einem Besuchervisum in die Schweiz ein. Am 19. März 1993 heiratete er die Schweizer Bürgerin Mireille Annette Baula. Am 19. Mai 1998 weigerte sich die Polizeidirektion (heute: Direktion für Soziales und Sicherheit) des Kantons Zürich, seine Aufenthaltsbewilligung zu erneuern; zur Begründung verwies sie auf ein Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 31. Januar 1998, mit welchem Abdelouahab Boultif wegen Raubs und Sachbeschädigung zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt worden war. Hiergegen gelangte Abdelouahab Boultif erfolglos an den Regierungsrat und das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich. Gegen dessen Urteil vom 16. Juni 1999 hat er am 28. Juli 1999 beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht mit dem Antrag, den angefochtenen Entscheid aufzuheben und seine Bewilligung zu verlängern. Das Bundesgericht wies die Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit Urteil vom 3. November 1999 ab (Verfahren 2A.388/1999). Zur Begründung führte es insbesondere aus, die ausgefällte Strafe sei von einer Schwere, bei der im Falle eines bloss kurzen Aufenthalts die Bewilligung nur bei besonders gewichtigen privaten Interessen zu erneuern sei. Eine Ausreise der Ehefrau nach Algerien dürfte dieser zwar schwer fallen, sei ihr indessen in Anbetracht ihrer Französischkenntnisse zuzumuten.