Citation: 6S.7/2006 12.06.2006 E. 1

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Willkürverbotes (Art. 9 BV), des Grundsatzes "in dubio pro reo" (Art. 8 Abs. 1 BV, Art. 9 BV), des Grundsatzes von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 BV), eine Verletzung der Verteidigungsrechte (Art. 32 Abs. 2 BV) sowie des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV). Er macht geltend, das Obergericht habe willkürlich angenommen, dass er von den Gesprächen zwischen Y.________ und dem Architekten B.________ gewusst habe. Die Erklärungen und das Wissen von Y.________ seien ihm "in banaler Weise" zugerechnet worden. Entgegen der obergerichtlichen Feststellungen habe jener nie Rücksprache genommen und der Inhalt des angeblichen Verhandlungsmandates sei nicht geklärt. Es sei nicht ansatzweise erstellt, wann, wie und wen er zu erpressen versucht habe. Rechtsgenügliche Beweise lägen nicht vor. Indem das Obergericht ihn dennoch schuldig gesprochen habe, habe es eine unzulässige Verteilung der Beweislast und eine offensichtlich unhaltbare Beweiswürdigung vorgenommen. Die übrigen Rügen trägt der Beschwerdeführer "der guten Ordnung halber" vor, die allesamt im Zusammenhang mit der Erhebung und Würdigung der Beweise betreffend das Verhalten von Y.________ stehen.