Citation: 4P.53/2004 05.04.2004 E. 1

Der angefochtene Entscheid des Appellationshofes des Kantons Bern, mit dem das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Prozessführung bzw. ein Rekurs gegen die Nichtbewilligung des Gesuchs im erstinstanzlichen Verfahren abgewiesen wurde, ist ein letztinstanzlicher kantonaler Zwischenentscheid, der den Hauptprozess nicht abschliesst. Gegen diesen Entscheid ist nach Art. 87 Abs. 2 OG die staatsrechtliche Beschwerde zulässig, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann. Zwischenentscheide, mit denen die unentgeltliche Rechtspflege verweigert wird, haben in der Regel einen solchen Nachteil zur Folge (BGE 129 I 129 E. 1.1; 126 I 207 E. 2a). Dies trifft auch vorliegend zu. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer seine Interessen in der hängigen arbeitsrechtlichen Streitigkeit ohne den Beistand eines Rechtsvertreters wahrnehmen muss, kann einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinn von Art. 87 Abs. 2 OG bewirken. Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen sind erfüllt und geben zu keinen Bemerkungen Anlass, sodass auf die Beschwerde, unter dem Vorbehalt gehörig begründeter Rügen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 129 I 113 E. 2.1; 125 I 492 E. 1b) einzutreten ist.