Citation: 6S.7/2007 24.04.2007 E. 3.4

3.4.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, das Kantonsgericht habe entgegen Art. 146 Abs. 1 StPO GR das erstinstanzliche Urteil in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht nicht frei überprüft. Es erwähne nämlich, es sei zu beurteilen, ob die Ausführungen des Bezirksgerichtsausschusses überzeugend erschienen. Damit nehme das Kantonsgericht lediglich eine Plausibilitätsprüfung des erstinstanzlichen Urteils vor, was eine willkürliche Einschränkung seiner Kognition darstelle. 3.4.2 Die Rüge ist unbegründet. Das Kantonsgericht hat die vorhandenen Beweismittel umfassend gewürdigt und sich mit den rechtlichen Fragen eingehend auseinandergesetzt. Von einer blossen Plausibilitätsprüfung kann keine Rede sein.