Citation: 1C_3/2022 E. B

Mit Eingabe vom 3. Januar 2022 führt A.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht. Er beantragt, den Beschluss des Bundesstrafgerichts vom 20. Dezember 2021 aufzuheben und seine Auslieferung zu verweigern. Eventualiter sei der Auslieferungsentscheid mit einem klaren Spezialitätsvorbehalt zu versehen, der seine Verurteilung im ersuchenden Staat wegen der Hinterziehung von direkten Steuern ausschliesse. Das Bundesstrafgericht hält in seiner Stellungnahme an der Begründung im angefochtenen Entscheid fest. Das Bundesamt für Justiz beantragt, auf die Beschwerde nicht einzutreten, eventualiter sei sie abzuweisen. Allenfalls könne die Beurteilung der Frage, ob der vorliegende Sachverhalt ("Cum-Ex-Geschäfte") die Voraussetzung der doppelten Strafbarkeit erfülle, eine rechtliche Grundsatzfrage darstellen und einen bedeutenden Fall im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung begründen. Dazu sei aber festzuhalten, dass insbesondere zur Frage der Abgrenzung zwischen Fällen des gemeinrechtlichen Betrugs und allenfalls nicht auslieferungsfähigen Fällen von Fiskaldelikten eine recht umfassende Praxis bestehe. Ob unter diesen Umständen auf die Beschwerde einzutreten sei, halte es zumindest für fraglich. Der Beschwerdeführer nimmt mit Eingabe vom 1. Februar 2022 erneut Stellung und hält an seinen Anträgen fest. Dem Bundesamt für Justiz und dem Bundesstrafgericht wurde bis zum 10. Februar 2022 eine letztmalige Frist für allfällige Bemerkungen eingeräumt. Davon haben sie keinen Gebrauch gemacht.