Citation: 5D_193/2014 E. A

A.A.________ und B.A.________ (Beschwerdeführer) haben mit Kaufvertrag vom 8. Juli 2008 das Grundstück Grundbuch U.________ Parzelle xxx als Gesamteigentümer erworben. Zugunsten dieses Grundstücks ist ein Fusswegrecht zulasten der Parzelle yyy eingetragen. Es dient dazu, den jeweiligen Eigentümern der Parzelle xxx über die Ostseite entlang der Hausfassade über eine Breite von 0,5 Metern den Zugang zum südlichen Teil der Parzelle zu ermöglichen. Umgekehrt wurde zulasten der Parzelle xxx und zugunsten der Parzelle yyy ein Grenz- und Anbaurecht sowie ein Grenzbaurecht für die Erstellung eines Carports begründet. Die Parzelle yyy wurde mit Kaufvertrag vom 3. März 2011 von C.C.________ und D.C.________ (Beschwerdegegner) als Miteigentümer erworben. Der Gemeinderat U.________ bewilligte am 23. September 2008 den Bau des Einfamilienhauses auf der Parzelle yyy mit der Auflage, die Carportzwischenbaute als geschlossene Garage zu erstellen. In der Folge planten die Beschwerdegegner den Bau einer Garage an die Westfassade ihres Einfamilienhauses, wobei gewisse Vorarbeiten bereits geleistet wurden.