Citation: 9C_447/2022 E. 3.1

3.1. Es steht fest und ist unbestritten, dass die dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auf die psychischen Leiden zurückzuführen ist, welche spätestens ab dem 18. Juni 2013 ausgewiesen sind. Das Bundesgericht hat im Urteil 9C_723/2020 vom 22. März 2021 die Sache zur Klärung des sachlichen Konnexes der bereits früher attestierten Arbeitsunfähigkeiten und der dauerhaften Einschränkung an das kantonale Gericht zurückgewiesen. Dabei hat es erwogen, die Versicherte sei vom 29. Januar bis 2. März 2013 wegen Rückenbeschwerden in stationärer Behandlung in der Klinik E.________ gewesen, wobei auch eine depressive Episode diagnostiziert wurde. Nachdem sich gemäss dem SMAB-Gutachten vom 29. September 2017 kein somatisches Korrelat für diese Schmerz-/Rückenproblematik erheben lasse, sei nicht ausgeschlossen, dass zwischen den Rückenschmerzen und den psychischen Erkrankungen eine gewisse Wechselwirkung bestehe. Die im Zeitpunkt des ersten bundesgerichtlichen Urteils vorliegenden medizinischen Unterlagen enthielten somit Anhaltspunkte für eine relevante, das Krankheitsgeschehen prägende psychische Erkrankung vor dem 18. Juni 2013. Abschliessend könne dies jedoch nicht beurteilt werden, da Berichte über den psychiatrischen Gesundheitszustand der Versicherten ab dem Jahr 2010 bis zur ersten Hospitalisation am 18. Juni 2013 fehlten. Entsprechend sei es nicht möglich, den Eintritt der Arbeitsunfähigkeit mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu bestimmen.