Citation: 1P.341/2000 26.10.2000 E. A

A.- Der Vorstand der Genossenschaft für die Gesamtmelioration Ried-Mörel eröffnete mit Kreisschreiben vom 16. Februar 1996 die öffentliche Auflage betreffend Besitzstandstabelle mit Bonität des Altbestandes. K.________ erhob am 5. März 1996 Einsprache mit der Begründung, die angegebenen Masse der einzelnen Parzellen korrespondierten nicht mit seinen Unterlagen. Verschiedene Parzellen fehlten. Die Bonitierung stehe in einem irrealen Verhältnis zu gleichwertigen Grundstücken. Nach einer ersten Einspracheverhandlung reichte K.________ am 10. Juni 1996 eine detaillierte Aufstellung der Beanstandungen ein und erklärte sich bereit, die Einsprache bezüglich der nicht aufgeführten Punkte zurückzuziehen. Nach einer weiteren Einspracheverhandlung entschied die Schatzungskommission mit Entscheiden vom 19. August 1996, dass eine neue Bonitierung der Parzelle Nr. 12/1a aufgenommen (d.h. gemäss Einigungsprotokoll von 12 auf 30 Pte. angehoben) und die inzwischen stattgefundene Eigentumsübertragung der Parzelle 10/138 auf K.________ in der Besitzstandstabelle vorgenommen werde. Beide Entscheide erhielten den Vermerk, dass die Einsprache vom 5. März/10. Juni 1996 erledigt sei, sowie die Rechtsmittelbelehrung, dass innert 30 Tagen bei der Kantonalen Rekurskommission für Bodenverbesserungen des Kantons Wallis Beschwerde erhoben werden könne. Diese Entscheide wurden K.________ am 16. September 1996 zugestellt, samt einer bereinigten Besitzstandstabelle per 26. August 1996, in welcher die beiden genannten Änderungen enthalten waren. K.________ erhob dagegen keine Beschwerde.