Citation: 1C_339/2023 E. 6.1

6.1. Die Vorinstanz hielt fest, auch diese Quote sei nicht zu beanstanden. Das Bau- und Justizdepartement sei von der Betriebsdauer ausgegangen, was der Praxis im Kanton Solothurn entspreche. Einzubeziehen seien dabei die beiden Standorte Nord und Süd, da nicht ausgeschlossen werden könne, dass Schadstoffe im Bereich Süd vom Bereich Nord stammten. Ohnehin sei bloss von einem Standort im Kataster - dem Grundstück Nr. 1246 - auszugehen, sodass auch die Betriebstätigkeit der Beschwerdeführerin am Standort Nord von 1981 bis 2006 einzubeziehen sei. Insgesamt sei demnach von 29 Betriebsjahren auf dem Werkgelände auszugehen, wovon gemäss Departement 26 Jahre auf die Beschwerdeführerin und 3 Jahre auf die E.________ AG entfielen. Die prozentuale Aufteilung von 62,75 % zulasten der Beschwerdeführerin und 7,25 % zulasten des Kantons (Übernahme der Ausfallkosten der E.________ AG) sei nicht zu beanstanden.