Citation: 8C_446/2007 28.12.2007 E. 3

3.1 Im kantonalen Entscheid werden die nach der Rechtsprechung für den Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1 UVG) geltenden Voraussetzungen des natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181), insbesondere bei Schleudertraumata und schleudertraumaähnlichen Verletzungen der HWS (BGE 117 V 359 ff.; RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317 E. 3; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67), zutreffend dargelegt, worauf verwiesen wird. Dasselbe gilt hinsichtlich der vorinstanzlichen Ausführungen zu den Grundsätzen der Beweiswürdigung und zum Beweiswert ärztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352, 122 V 157 E. 1c S. 160). 3.2 Zu ergänzen ist, dass nicht die für den Wegfall des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und den bestehenden Beschwerden (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 46 E. 2, 1994 Nr. U 206 S. 328 E. 3b), sondern die bei Rückfällen und Spätfolgen massgebenden Regeln zur Beweislast Anwendung finden. Auch wenn eine formelle Erledigung nur bezüglich des Augenleidens erfolgt war (Verfügung vom 18. Juli 2000), ist das erst rund 4 ½ Jahre später gestellte neue Begehren unter dem Titel eines Rückfalls oder von Spätfolgen zu prüfen. Die Beweislast liegt daher grundsätzlich beim Beschwerdeführer, welchen im Hinblick auf den Untersuchungsgrundsatz eine Beweislast allerdings nur insofern trifft, als bei Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (BGE 115 V 38 E. 2b S. 44). Hinsichtlich der Unfallkausalität des Augenleidens ist es Sache des Beschwerdeführers darzutun, dass Tatsachen vorliegen, welche ein Zurückkommen auf die rechtskräftige Verfügung vom 28. Juli 2000 zu begründen vermögen (Art. 53 ATSG).