Citation: 1A.82/2000 19.06.2000 E. 4

4.- Die Beschwerdeführerin erklärt, kommerziell nicht gerechtfertigte Überweisungen der Firma A.________ im vorgeworfenen Umfang wären gar nicht möglich gewesen. Sie hätten angesichts der damaligen finanziellen Situation der Gesellschaft zu deren sofortigem Kollaps geführt. Jedenfalls wären sie der international renommierten Revisionsgesellschaft aufgefallen. Diese Überlegungen mögen es als unwahrscheinlich erscheinen lassen, dass der gesamte Umfang der vorgeworfenen Überweisungen den Beschuldigten persönlich zugekommen sein könnte. Sie lassen jedoch den Vorwurf, dass die Beschuldigten überhaupt Gelder der Firma A.________ zu ihren Gunsten abgezweigt hätten, nicht als so offensichtlich unrichtig erscheinen, dass das Rechtshilfeersuchen deswegen abzulehnen wäre (vgl. vorne E. 1b). Es fällt auch auf, dass die russischen Behörden, offenbar auf Grund erster Ergebnisse der Strafuntersuchung, das Ausmass der den Beschuldigten vorgeworfenen Bereicherung laufend reduzieren (vgl. etwa die Verlängerung der Voruntersuchung vom 22. November 1999).