Citation: 8C_672/2016 E. 5.1

5.1. Mit Schreiben vom 22. Dezember 2010 hatte die SUVA die Behandlung der mit Rückfallmeldung vom 28. Oktober 2010 geltend gemachten Kniebeschwerden links mangels Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 15. September 2008 abgelehnt. Da es folglich um eine erstmalige Leistungspflicht für den betreffenden Gesundheitsschaden geht, liegt die Beweislast dafür, dass die Kniebeschwerden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als Spätfolgen auf den Unfall bzw. die dabei erlittenen Verletzungen zurückzuführen sind, beim Beschwerdeführer (vgl. E. 2.1 und BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111). Dieser im Rahmen der Abklärungen nach Art. 43 ATSG zu erbringende Nachweis gelingt im vorliegenden Fall nicht. Aus dem Gutachten des KSW vom 23. Juli 2015 - auf welches abzustellen ist (vgl. E. 4 hievor) - geht eindeutig hervor, dass ein ursächlicher Zusammenhang mit dem Ereignis vom 15. September 2008 und den später entwickelten linksseitigen Kniegelenkbeschwerden mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht vorliegt. Dem hat der Beschwerdeführer einzig seine eigene "Schlussfolgerung der Vernunft" entgegenzusetzen. Das genügt indessen nicht, begründete Zweifel am Gerichtsgutachten zu erwecken.