Citation: 8C_266/2017 E. 5

Das kantonale Gericht stützt seine Beurteilung auf die kreisärztlichen Stellungnahmen des Dr. med. C.________ vom 16. August und 26. September 2016 sowie auf die ausführliche chirurgische Beurteilung des PD Dr. med. D.________ vom 10. Januar 2017. Nach deren Ausführungen zeigte sich bildgebend dokumentiert und intraoperativ festgestellt ein erheblicher krankhafter, degenerativer Vorzustand. Gemäss angefochtenem Entscheid ist es angesichts der eingehend begründeten und nachvollziehbaren fachärztlichen Beurteilungen überwiegend wahrscheinlich, dass der versicherte Unfall bloss eine vorübergehende Verschlimmerung dieses krankhaften Vorzustandes bewirkte. Die Vorinstanz befasste sich in der Folge auch mit der Rüge, PD Dr. med. D.________ habe den Unfallmechanismus falsch verstanden, und widerlegte diese. Was beschwerdeweise dagegen vorgebracht wird, vermag an der Beurteilung des kantonalen Gerichts nichts zu ändern. Es werden die bereits vorinstanzlich erhobenen Einwände erneuert, zu denen sich das kantonale Gericht eingehend und zutreffend geäussert hat. Entscheidend ist, dass PD Dr. med. D.________ den vom Versicherten in seiner Einsprache und mit der kantonalen Beschwerde geschilderten und mit Skizzen illustrierten Unfallmechanismus kannte und sich auch damit auseinandersetzte. Seine fachärztliche Schlussfolgerung, weder die Rotatorenmanschettenläsion noch die SLAP-Läsion ("superior labrum anterior posterior Läsion"; somit Risse der Knorpellippe am Oberrand der Schulterpfanne), welche am 15. Juli 2016 operativ versorgt wurden, seien Folgen des Fahrradunfalles vom 9. März 2016, begründet er entgegen den Ausführungen in der Beschwerde nicht mit dem Unfallmechanismus. Vielmehr zeigten die vom Arzt der Unfallversicherung detailliert kommentierten Röntgen- beziehungsweise MRI- und intraoperativen Befunde, dass die Körperschädigungen nicht durch den Sturz hatte verursacht werden können, weil sie schon vor diesem vorhanden waren. Sie waren lediglich asymptomatisch, das heisst, sie verursachten vor dem versicherten Ereignis in der Regel keine Schmerzen. Die eigene Kausalitätsbeurteilung des Beschwerdeführers im Sinne des "gesunden Menschenverstandes" und eines "Mechanismus, der jedem einleuchten sollte" vermag an der fundiert begründeten medizinischen Einschätzung keine auch nur geringen Zweifel zu erwecken. So legt der Versicherte denn auch keine medizinische Beurteilung vor, welche seine Interpretation stützen würde. Es ist zwar verständlich, dass ein Versicherter körperliche Beschwerden, welche im Anschluss an einen Unfall aufgetreten sind, diesem zuordnet. Das genügt aber nicht, einen Kausalzusammenhang medizinisch und juristisch zu begründen. Zusammengefasst sind mit der Vorinstanz keinerlei Zweifel an der Schlüssigkeit der Beurteilung des Suva-Arztes auszumachen. Es ist darauf abzustellen. Weitere Abklärungen sind nicht angezeigt.