Citation: 8C_219/2022 E. 6.6

6.6. Der Beschwerdeführer kritisiert, das Invalideneinkommen sei in der Schweiz generell zu hoch veranschlagt, wie auch aus den Medien bekannt sei. Ein Grossteil der Antragsteller werde so diskriminiert. Dem ist entgegenzuhalten, dass das Bundesgericht mit Urteil 8C_256/2021 vom 9. März 2022, zur Publikation vorgesehen, entschieden hat, im heutigen Zeitpunkt bestehe kein ernsthafter sachlicher Grund für eine Änderung der Rechtsprechung, wonach Ausgangspunkt für die Bemessung des Invalideneinkommens anhand statistischer Werte grundsätzlich die Zentral- bzw. Medianwerte der LSE darstellen (vgl. zur Geltung im Bereich der sozialen Unfallversicherung: Urteil 8C_541/2021 vom 18. Mai 2022).