Citation: 6B_915/2017 E. 2.4.3

2.4.3. Der Einwand des Beschwerdeführers, der Beschwerdegegner 1 habe ihn unverzüglich und ohne ihn vorher angesprochen zu haben festgehalten, was sich ausdrücklich aus den Aussagen von D.________ ergebe, ist aktenwidrig. D.________ sagte vielmehr aus, er wisse nicht mehr, ob der Beschwerdegegner 1 dem Beschwerdeführer etwas gesagt habe (kant. Akten, Urk. 13, S. 4). Die vorinstanzliche Schlussfolgerung, dass es zunächst zu einer lautstarken Diskussion gekommen sei und der Beschwerdeführer sich der Anordnung des Beschwerdegegners 1, das Gelände wieder zu verlassen, widersetzt habe, ist nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz stützt diese Sachverhaltsfeststellung auf die Aussagen von E.________ und begründet eingehend, weshalb dessen Darstellungen trotz der Stellung als Arbeitskollege des Beschwerdegegners 1 zu folgen sei. Die Aussagen des Beschwerdeführers hätten demgegenüber teils starke Übertreibungen beinhaltet. Zu Recht geht die Vorinstanz sodann davon aus, es erscheine unwahrscheinlich und widerspreche der allgemeinen Lebenserfahrung, dass der Beschwerdegegner 1, ohne wirklich zu wissen, was vorgefallen sei, den Beschwerdeführer hätte anfallen sollen (angefochtener Entscheid, E. III. 5b f. S. 10 f.). Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, weshalb die Feststellungen der Vorinstanz geradezu unhaltbar sein sollen. Auch sein Einwand, er sei entgegen der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung nicht mit leichtem physischem Zwang die Treppe hinunter geführt worden, ist unbegründet. Mit seinen Verweisen auf die Einvernahmeprotokolle belegt der Beschwerdeführer auch diesbezüglich keine Willkür. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers sagte E.________ zwar aus, sie hätten ihn fixiert, er wisse aber nicht mehr, wie sie ihn die Treppe hinunter geführt hätten (kant. Akten, Urk. 14, S. 4). Damit sind die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen nicht willkürlich und für das Bundesgericht verbindlich (vgl. Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG).