Citation: 5A_265/2024 E. 4.1

4.1. In der Sache strittig ist der persönliche Verkehr zwischen dem Beschwerdeführer und seinen Enkelkindern. Eltern, denen die elterliche Sorge oder Obhut nicht zusteht, und das minderjährige Kind haben gegenseitig Anspruch auf angemessenen persönlichen Verkehr (Art. 273 Abs. 1 ZGB). Liegen ausserordentliche Umstände vor, kann der Anspruch auf persönlichen Verkehr auch anderen Personen, insbesondere Verwandten, eingeräumt werden, sofern dies dem Wohle des Kindes dient (Art. 274a Abs. 1 ZGB). Damit soll insbesondere der persönlichen Kontakt zwischen den Grosseltern und dem Kind ermöglicht werden (BGE 147 III 209 E. 5.1) und der Beschwerdeführer ist von dieser Regelung grundsätzlich erfasst.