Citation: 4A_516/2018 E. C

Mit Beschwerde in Zivilsachen stellte die Beklagte die Anträge, der Entscheid des Handelsgerichts des Kantons St. Gallen vom 15. Mai 2018 sei aufzuheben und die Klage sei abzuweisen, eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung zurückzuweisen. Nach einer Darstellung des Sachverhalts aus ihrer Sicht rügt die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe den Sachverhalt willkürlich festgestellt, ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt und die Grobfahrlässigkeit bezüglich des Kontrollsystems zu Unrecht verneint. Schliesslich rügt sie, das Handelsgericht habe den Kausalzusammenhang zwischen den Kontrollmassnahmen des Beschwerdegegners und dem eingetretenen Schaden zu Unrecht verneint. Der Beschwerdegegner beantragt in der Antwort die Abweisung der Beschwerde. Das Handelsgericht St. Gallen schliesst in seiner Stellungnahme sinngemäss ebenfalls auf Abweisung der Beschwerde. Die Parteien haben repliziert und dupliziert.