Citation: 8C_439/2022 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erachtete es nach einlässlicher Auseinandersetzung mit der medizinischen Aktenlage als erstellt, dass mit Blick auf das Ausbleiben eines durchschlagenden Erfolgs der seit dem Unfall durchgeführten operativen und therapeutischen Massnahmen eine noch erzielbare namhafte Besserung des Gesundheitszustandes nach dem 31. Oktober 2017 nicht mehr zu erwarten gewesen sei. Der auf diesen Zeitpunkt erfolgte Fallabschluss könne deshalb nicht beanstandet werden. Der Kreisarzt habe in seinem Bericht vom 30. März 2017 schlüssig dargelegt, dass der Beschwerdeführer mit der linken dominanten Hand im Alltag sehr stark eingeschränkt sei, mit dem rechten Arm hingegen ganztägig wechselbelastend leichte bis mittelschwere Tätigkeiten verrichten könne. Auf diese Einschätzung sei auch für den Zeitraum bis zum Erlass des Einspracheentscheids vom 9. Juni 2021 abzustellen. Denn Anhaltspunkte für eine nach der kreisärztlichen Untersuchung vom 29. März 2017 eingetretene Verschlechterung der hier einzig relevanten unfallbedingten Handgelenksproblematik seien nicht auszumachen. Der auf den Zeitpunkt des 31. Oktobers 2017 vorzunehmende Einkommensvergleich ergebe einen Invaliditätsgrad von 20 %. Auch in Bezug auf die Integritätseinbusse erweise sich die kreisärztliche Einschätzung als verlässlich, womit die von der Suva auf dieser Basis zugesprochene Integritätsentschädigung rechtens sei.