Citation: 6B_999/2021 E. 3.4.3

3.4.3. Ebenso wenig verfängt der Einwand des Beschwerdeführers, in den Anordnungen der Staatsanwaltschaft werde kein Sachverständiger für die Beprobung des Hanfs ernannt. Damit übersieht er, dass von der vorgängigen Gelegenheit, sich zur sachverständigen Person und zu den Fragen zu äussern und dazu eigene Anträge zu stellen bei Laboruntersuchungen, namentlich wenn es um den Nachweis von Betäubungsmitteln geht, abgesehen werden kann (Art. 184 Abs. 3 Satz 2 StPO). Entsprechend stellt es keine unzulässige Beschränkung der Beteiligungsrechte dar, dass sich der Beschwerdeführer zu den Aufträgen an das IRM erst nach Vorliegen der Analyseergebnisse äussern konnte.