Citation: 2A.489/2001 09.01.2002 E. 3

3.- a) Die Vorinstanz hat festgestellt, dass die Beschwerdeführerin den Entscheid vom 19. September 2000 am 28. September 2000 in Empfang genommen hat. Entsprechendes ergebe sich aus dem "Rückschein", weshalb auf die (unbelegte) Behauptung der Beschwerdeführerin, sie habe vom Entscheid keine Kenntnis erhalten, nicht abgestellt werden könne. In ihrer Beschwerde ans Bundesgericht bekräftigt die Beschwerdeführerin, erst am 12. Dezember 2000 durch eine Pfändungsankündigung für Fr. 41'089. 15 vom streitigen Entscheid erfahren zu haben; dieser sei ihr nie zugestellt worden. Mithin beanstandet sie die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz. Nachdem es sich bei dieser um eine richterliche Behörde handelt, ist das Bundesgericht grundsätzlich an die tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid gebunden, sofern diese nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen erfolgt sind (Art. 105 Abs. 2 OG). Vorliegend bleibt es beim Sachverhalt, wie ihn die Vorinstanz ermittelt hat: Die Beschwerdeführerin beschränkt sich darauf, zu bestreiten, dass ihr der Entscheid vom 19. September 2000 zugestellt worden sei. Dies, obschon er eingeschrieben versandt worden ist und offenbar eine signierte Empfangsbestätigung existiert. Damit bringt sie nichts vor, was die Feststellung, sie habe den streitigen Entscheid am 28. September 2000 in Empfang genommen, als offensichtlich unrichtig erscheinen liesse. b) Mithin begann die dreissigtägige Einsprachefrist (vgl. Art. 52 der Verordnung vom 22. Juni 1994 über die Mehrwertsteuer [MWSTV; AS 1994 1464]) am 29. September 2000 zu laufen und dauerte bis zum 28. Oktober 2000. Weil der letzte Tag auf einen Samstag fiel, verlängerte sich die Frist bis zum Montag 30. Oktober 2000 (Art. 20 Abs. 3 VwVG). Nachdem die Beschwerdeführerin ihre Einsprache unbestrittenermassen erst am 12. Dezember 2000 der Post übergab, hat sie diese verspätet eingereicht. Unabhängig davon, ob die Eingabe der Beschwerdeführerin - wie von dieser geltend gemacht - als Wiederherstellungsgesuch hätte gedeutet werden können, bestand für eine Wiederherstellung der Frist (Art. 24 VwVG) kein Raum; die Beschwerdeführerin hatte sich nie auf eine unverschuldete Verhinderung berufen, sondern stets behauptet, der streitige Entscheid sei ihr gar nicht eröffnet worden.