Citation: 8C_369/2023 E. 4.1.1

4.1.1. Das kantonale Gericht erwog, zur Beurteilung, in welchem Umfang sich der Beschwerdeführer mit den von den Gutachtern der ABI angegebenen gesundheitlichen Einschränkungen auf dem Bauernhof noch zu betätigen vermöge, sei auf den in allen Teilen beweiskräftigen Bericht der Abklärungsperson vom 2. März 2022 sowie dessen Stellungnahme vom 21. Juni 2022 abzustellen. Um den Hof zu betreiben, seien insgesamt 8'300 Arbeitsstunden notwendig. Davon seien 1'500 Stunden vom Beschwerdeführer für die Produktionsführung und die Administration, 2'640 Stunden von einem qualifizierten Betriebsmitarbeiter und 3'619 Stunden von den beiden Lehrlingen zu leisten. Hinsichtlich der Differenz von 541 Arbeitsstunden liessen sich genügend körperlich angepasste Arbeiten finden, die der Beschwerdeführer verteilt auf ein Jahr zu verrichten vermöge. So könne ihm beispielsweise zugemutet werden, sich um die Fütterung der Milchkühe, der Aufzuchtrinder und Kälber zu kümmern, wofür ihm ein von der Beschwerdegegnerin finanzierter Ladewagen mit Querförderband und ein Futtermischwagen zur Verfügung stünden. Diese Hilfsmittel erleichterten ihm gemäss eigenen Angaben die Arbeit erheblich (vgl. Abklärungsbericht vom 20. November 2015). Zu erwähnen seien auch das von der Beschwerdegegnerin (mit-) finanzierte Entmistungssystem mit Schubstangen und der Frontlader mit einer Silagegreifgabel, mit deren Hilfe der Beschwerdeführer beim Ausmisten zumindest gewisse leichtere Arbeiten übernehmen könne. Zu denken sei etwa an das Evakuieren des übrig gebliebenen Mistes im Aussenbereich mit dem Frontlader (vgl. Stellungnahme des Abklärungsfachmannes vom 19. Dezember 2013). Ausserdem seien dem Beschwerdeführer zwei luftgefederte pneumatische Traktorsitze finanziert worden, die es ihm ermöglichten, auch Arbeiten auf dem Feld zu bewältigen (zum Beispiel Aussäen, Mähen, Austragen von Mist oder Gülle, Schädlingsbekämpfung). Zuzumuten sei ihm auch, die Herde auf die Weide zu treiben, die Wassertanks und die Zäune zu überprüfen sowie die Kälber und die Mutterkühe zu überwachen. Insgesamt, so die Vorinstanz abschliessend, habe der Beschwerdeführer den Betrieb so zu organisieren, dass er körperlich leicht bis selten mittelschwer belastende Arbeiten im Umfang der zur Debatte stehenden 541 Stunden pro Jahr respektive 10 Stunden pro Woche selber verrichten könne. Diejenigen Tätigkeiten, die mit dem ärztlichen Leistungsprofil nicht übereinstimmten, könne er an den Betriebsangestellten und die Lehrlinge delegieren.