Citation: U 274/99 08.02.2000 E. 3

3.- Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer an keinen somatischen Unfallfolgen mehr leidet. Dies ergibt sich insbesondere auch aus dem letztinstanzlich ins Recht gelegten MEDAS-Gutachten vom 23. August 1999. Dagegen för- derte die polydisziplinäre Untersuchung neu zu Tage, dass beim Versicherten eine psychische Gesundheitsstörung im Vordergrund steht, welche gemäss Gesamtbeurteilung eine natürliche Folge des Unfallereignisses vom 17. Januar 1997 bildet. Diese Tatsache war bei Erlass des Einspracheent- scheides vom 27. Oktober 1997 offensichtlich nicht bekannt. Doch gereicht dieser Umstand keiner der Parteien zum Vor- wurf. Wie schon die Vorinstanz korrekt festgestellt hat, lagen Ende Oktober 1997 keine Anhaltspunkte vor, welche auf eine psychische Störung des Beschwerdeführers hindeuteten, die eine spezielle Abklärung erfordert hätte. Von einer Rückweisung der Sache zur Neubeurteilung kann indessen abgesehen werden, da die aus dem MEDAS-Gutachten vom