Citation: I 1017/06 19.06.2007 E. B

D.________ liess gegen den Einspracheentscheid Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Glarus führen. Dieses forderte sie am 25. September 2006 auf, bis zum 25. Oktober 2006 einen Kostenvorschuss von Fr. 600.- zu bezahlen, verbunden mit der Androhung, dass bei Nichtleisten innert Frist auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Mit Eingabe vom 24. Oktober 2006 teilte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin dem Gericht mit, seine Klientin habe ihn gebeten, rückwirkend ab Beschwerdeerhebung ein Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung zu stellen, da es ihr nicht möglich sei, den Kostenvorschuss und die Anwaltskosten zu bezahlen. Das URP-Formular werde nach Erhalt zugestellt. Das Gesuchsformular samt Unterlagen reichte er dem Gericht mit vom 28. Oktober 2006 datiertem, am 30. Oktober 2006 der Post übergebenem Schreiben ein. Das kantonale Gericht trat mit Entscheid vom 30. Oktober 2006 auf die Beschwerde nicht ein, da die Beschwerdeführerin innert der ihr gesetzten Frist mit Bezug auf die amtlichen Kosten weder ein förmliches noch begründetes Gesuch um unentgeltliche Prozessführung eingereicht habe.