Citation: I 737/05 24.03.2006 E. A

Der 1972 geborene H.________ ist selbstständigerwerbender Landwirt. Nachdem ihm die Invalidenversicherung wegen eines Rückenleidens in den Jahren 1992 und 1993 Beiträge an zwei Gesundheitstraktorsitze zugesprochen hatte, ersuchte er im Januar 2003 um Übernahme der Kosten von gesamthaft Fr. 3328.10 von zwei neuen Gesundheitssitzen für seine beiden Traktoren "Renault Ceres 75X" und "Renault 80-14F". Darauf kam er in der Folge insofern zurück, als er im Juli 2003 nurmehr den Sitz für den "Renault 80-14F", aber zusätzlich Leistungen an einen als Ersatz für den "Renault Ceres 75X" zu beschaffenden, über zusätzliche Ausstattungsmerkmale (namentlich eine gefederte Vorderachse und eine gefederte Kabine) verfügenden Traktor "Renault Ares 556 RZ" beantragte. Die IV-Stelle Basel-Landschaft liess die Verhältnisse an Ort und Stelle durch einen Landwirtschaftsexperten abklären. Gestützt auf seinen Bericht vom 31. Oktober 2003 sowie Stellungnahmen des Hausarztes vom 7. Mai 2003 und 18. September 2003 und des Bundesamtes für Sozialversicherung (BSV) vom 21. November 2003 bejahte sie einen Hilfsmittelanspruch und sprach Beiträge an die Reparatur des Sitzes des "Renault Ceres 75X" und einen neuen Gesundheitssitz für den "Renault 80-14F" sowie ein selbstamortisierendes Darlehen für die Anschaffung eines Frontladers zu; hingegen lehnte sie die Gewährung von Leistungen an einen neuen Traktor ab, da es sich dabei nicht um eine einfache, zweckmässige und damit verhältnismässige Massnahme handle (Verfügungen vom 9. und 10. Dezember 2003). Einspracheweise erneuerte H.________ sein Leistungsbegehren betreffend einen neuen, mit gefederter Vorderachse und gefederter Kabine versehenen Traktor. Mit Einspracheentscheid vom 12. Oktober 2004 hielt die Verwaltung an ihrer ablehnenden Haltung fest.