Citation: 8C_3/2019 E. A

Die 1988 geborene A.________ war zuletzt vom 13. bis 31. März 2014 als Praktikantin in einer Kinderkrippe tätig. Unter Hinweis auf Panikattacken und eine Angsterkrankung meldete sie sich am 26. März 2014 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen übernahm die IV-Stelle des Kantons Zürich die Kosten für ein Belastbarkeits- und Aufbautraining, wobei die Versicherte das Aufbautraining bei der Stiftung B.________ abbrach. Die IV-Stelle liess A.________ überdies bei ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) psychiatrisch untersuchen (Bericht vom 27. Juni 2016). Mit Vorbescheid vom 1. September 2016 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht und forderte die Versicherte auf, im Rahmen ihrer Schadenminderungspflicht die psychiatrische Behandlung weiter zu führen. Mit Verfügung vom 15. Mai 2017 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch.