Citation: 5P.208/2006 24.07.2006 E. 3

Gegenstand der erstinstanzlichen Verfügung der Vormundschaftsbehörde A.________ vom 17. Dezember 2004 bildet einzig der Verzicht auf die Übertragung der Beistandschaft auf die Vormundschaftsbehörde B.________ und der Rückzug des anderslautenden früheren Beschlusses sowie die Entlastung des bisherigen Beistands und die Bestellung einer neuen Beiständin; Gegenstand der erstinstanzlichen Verfügung der Vormundschaftsbehörde A.________ vom 4. Oktober 2005 bildet einzig die Genehmigung des Schlussberichts der am 17. Dezember 2004 eingesetzten Beiständin und die Einsetzung einer neuen Beiständin. Das Verwaltungsgericht entschied kantonal letztinstanzlich über die Rechtmässigkeit dieser Verfügungen. Soweit der Beschwerdeführer Vorkommnisse rügt, die in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit diesen Verfügungen stehen, kann auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werden. Dies betrifft zunächst alle früheren Vorkommnisse: Verschiedenenorts wird gerügt, zwischen Mai 2003 und November 2004 seien die Vormundschaftsbehörden untätig geblieben. Indes wird nicht dargetan, sich deswegen damals beschwert zu haben. Der Beschwerdeführer widerspricht sich zudem selber, wenn er auf der einen Seite die angebliche Untätigkeit der Behörden während langer Zeit und auf der andern Seite beanstandet, beide Kantone hätten auf eigene Faust gewurstelt mit dem Resultat, dass letztlich dadurch in beiden Kantonen eine unglaubliche Verfahrensflut mit horrenden amtlichen und ausseramtlichen Kosten entstanden sei. Diese grosse Anzahl von Verfahren ist auf die schwer nachvollziehbare prozessuale Tätigkeit des Beschwerdeführers zurückzuführen.