Citation: 1F_16/2020 E. 2

Die Gesuchsteller machen geltend, die KBK habe in ihrer Stellungnahme vom 7. Februar 2019 im Verfahren 1C_22/2019 anerkannt, dass das 1967 bewilligte Garagen-Werkstattgebäude rechtmässig erstellt und von der KBK nie beanstandet worden sei. Diese Baute aus Holz stehe noch heute mit geänderter Dacheindeckung auf Parzelle Nr. 2546, was aus einer in den Akten befindlichen Fotoaufnahme ersichtlich sei (Ziff. 3.2). Sie sei nicht Gegenstand der Wiederherstellungsbefehls der KBK gewesen und sei damit auch nicht Gegenstand des Urteils des Kantonsgerichts Wallis und des Bundesgerichts (Ziff. 3.3). Diese Erklärung der KBK sei vom Bundesgericht offensichtlich übersehen worden. Dieses sei daher irrtümlicherweise davon ausgegangen, das Kantonsgericht habe den Sachverhalt richtig festgestellt, als es festhielt, dass von der im Jahr 1967 bewilligten Baute nichts mehr vorhanden sei. Hätte das Bundesgericht den Entscheid der Vorinstanz in diesem Punkt korrigiert, hätte dies einen wesentlichen Einfluss auf den Ausgang des Verfahrens gehabt. Es handle sich somit um eine in den Akten liegende erhebliche Tatsache, die vom Gericht aus Versehen nicht berücksichtigt worden sei (Art. 121 lit. d BGG). Das Bundesgericht habe auch die Anerkennung der KBK, dass die 1967 bewilligte Baute nicht vom Wiederherstellungsbefehl umfasst gewesen sei, nicht berücksichtigt. Es habe den Gesuchstellern daher weniger zugesprochen, als von der Gegenpartei anerkannt worden sei: Mit der vollumfänglichen Abweisung der Beschwerde seien die Gesuchsteller verpflichtet worden, auch Bauten zu entfernen, deren Rechtmässigkeit anerkannt und deren Entfernung nicht verfügt worden sei. Dies begründe einen Revisionsgrund nach Art. 121 lit. b BGG.