Citation: 2C_1077/2018 E. 4.4

4.4. Erschwerend fällt ins Gewicht, dass der Beschwerdeführer sich weder durch die zahlreichen strafrechtlichen Sanktionen, noch die ausländerrechtliche Verwarnung oder den Vollzug von Untersuchungshaft von weiteren Straftaten hat abbringen lassen. Der Beschwerdeführer beging innert kürzester Zeit nach seiner ersten Verurteilung dieselben Straftaten gleich wieder. Selbst während der Zeit bis zum Haftantritt wurde er erneut straffällig: Die Staatsanwaltschaft Winterthur verurteilte ihn am 4. April 2018 zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu Fr. 10.-- (unbedingt) und einer Busse von Fr. 100.-- wegen einer am 5. August 2017 begangenen Entwendung eines Motorfahrzeugs zum Gebrauch, des Führens eines Motorfahrzeugs trotz Entzugs des erforderlichen Ausweises und wegen mehrfacher Übertretungen des Betäubungsmittelgesetzes. Keine der Sanktionen hielten ihn davon ab, über die Jahre hinweg immer wieder straffällig zu werden. Die Vorinstanz durfte willkürfrei davon ausgehen, dass seine Straftaten nicht ausschliesslich die Folge seiner Suchterkrankung, sondern (auch) Ausdruck seiner Einsichtslosigkeit bzw. Respektlosigkeit der hiesigen Rechtsordnung gegenüber waren, was weitere Rückfälle befürchten lässt. Der Beschwerdeführer hat sämtliche ihm gebotenen Chancen nicht zu nutzen vermocht; alle staatlichen Warnungen und Massnahmen veranlassten ihn nicht, sein Verhalten zu überdenken und sich allenfalls um weitere Hilfe zu bemühen (vgl. das Urteil 2C_846/2018 vom 26. März 2019 E. 5.1 mit Hinweisen).