Citation: 2C_775/2013 E. A

Die Einwohnergemeinde Hölstein beschloss am 21. November 2011 das Strassenbauprojekt "Ausbau/Sanierung Biretenweg". Vorgesehen war namentlich eine Verbreiterung der Strasse, die Schaffung zweier Ausweichstellen, die Verbesserung der Strassenentwässerung, der Einbau von Randabschlüssen und von rückverankerten Betonriegeln sowie die Erstellung einer neuen Kofferung. Vom 1. Dezember 2011 bis zum 9. Januar 2012 wurde der provisorische Kostenteiler aufgelegt; dieser sah für die Parzelle Nr. xxx im Eigentum von X.________ einen Beitrag von Fr. 25'410.22 vor. Vorbehalten wurde die definitive Festsetzung der Beiträge nach Vorliegen der Schlussabrechnung und dem definitiven Beitragsperimeterplan. Gegen die provisorische Beitragsverfügung erhoben verschiedene Grundeigentümer, darunter X.________, Beschwerde beim Steuer- und Enteignungsgericht des Kantons Basel-Landschaft. Sie machten namentlich geltend, bei den vorgesehenen Arbeiten handle es sich bloss um längst fälligen Unterhalt. Daraus erwachse den Anwohnern kein Sondervorteil, der eine Beitragspflicht auszulösen vermöchte. Mit Urteil vom 30. August 2012 wies das Steuer- und Enteignungsgericht die Beschwerde ab.