Citation: 6B_582/2021 E. A

A.________ wird vorgeworfen, am 16. Dezember 2017 um ca. 17:45 Uhr den Personenwagen mit dem Kennzeichen xxx, der in U.________ (Gemeinde Glarus) auf der V.________ Strasse auf der Höhe Liegenschaft Nr. yyy geparkt gewesen sei, in alkoholisiertem Zustand (Blutalkoholkonzentration mind. 1.65 Gewichtspromille) gelenkt zu haben. Dabei habe er beim Ausparken eine Kollision mit einem geparkten Fahrzeug verursacht, wobei dessen Kühlergrill eingedrückt worden sei. Obwohl er die Kollision bemerkt habe, sei er von der Unfallstelle weggefahren, ohne den Halter des beschädigten Personenwagens oder die Polizei zu informieren. Danach sei er an seinen Wohnort W.________ in X.________ gefahren, habe dort sein Fahrzeug geparkt und sei anschliessend ins Pub C.________ in X.________ gegangen, wo er, bis die Polizei eingetroffen sei, eine halbe Flasche Bier (Inhalt 58 cl) getrunken habe. Indem A.________ sich von der Unfallstelle entfernt und nach der Kollision ein halbes Bier konsumiert habe, habe er versucht, eine Überprüfung seiner Fahrunfähigkeit durch die Polizei zu verunmöglichen, obwohl er - insbesondere aufgrund seines vorherigen Alkoholkonsums - mit der Durchführung eines Alkoholtests habe rechnen müssen. Mit Urteil vom 16. April 2021 sprach das Obergericht des Kantons Glarus A.________ wie zuvor bereits das Kantonsgericht Glarus des Fahrens in fahrunfähigem Zustand, der versuchten Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit, der Verletzung der Verkehrsregeln durch Nichtbeherrschen des Fahrzeugs infolge mangelnder Aufmerksamkeit sowie des pflichtwidrigen Verhaltens bei einem Unfall schuldig und verurteilte ihn zu einer bedingten Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu je Fr. 400.-- und einer Busse von Fr. 6'800.--.