Citation: 5F_33/2024 E. 3

Die Gesuchstellerin ruft Art. 121 lit. c BGG als Revisionsgrund an. Im Urteil 5A_709/2024 sind jedoch keine Anträge unbeurteilt geblieben. Im Kern stört sich die Gesuchstellerin daran, dass das Bundesgericht das Urteil 5A_709/2024 vor Ablauf der Beschwerdefrist gefällt hat. Sie sieht darin eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV). Weder die vorzeitige Urteilsfällung noch die angebliche Verletzung des rechtlichen Gehörs sind jedoch Revisionsgründe. Das Bundesgericht hat das Urteil 5A_709/2024 aufgrund der Dringlichkeit der Sache vor Ablauf der Beschwerdefrist gefällt, zumal die Gesuchstellerin nicht angekündigt hat, die Beschwerde ergänzen zu wollen. Die Eingabe vom 24. Oktober 2024 traf beim Bundesgericht erst ein, als das Urteil bereits gefällt war. Ihre die Beschwerde ergänzenden Ausführungen sind im Übrigen nicht unberücksichtigt geblieben, sondern waren Gegenstand des Verfahrens 5A_762/2024. Die Gesuchstellerin macht sodann geltend, erhebliche Tatsachen seien nicht berücksichtigt worden, womit sie sich sinngemäss auf Art. 121 lit. d BGG bezieht. Sie übersieht jedoch, dass das Bundesgericht keine Beweisaufnahmen vornimmt und es sich beim Urteil 5A_709/2024 um einen Nichteintretens-entscheid handelt. Sie legt nicht dar, welche in den Akten liegende Tatsachen an der mangelnden Begründung ihrer ersten Beschwerde (vom 17. Oktober 2024) samt erster Ergänzung (vom 22. Oktober 2024) etwas hätten ändern können. Nicht einzugehen ist schliesslich auf ihre Vorwürfe gegen das Obergericht und gegen das Betreibungsamt. Das Revisionsgesuch ist demnach abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Mit dem Entscheid über das Revisionsgesuch wird das Gesuch um vorsorgliche Massnahmen gegenstandslos.