Citation: 9C_238/2023 E. 4

Das kantonale Gericht erwog, die befristete Rentenzusprache habe sich im Wesentlichen auf das Gutachten des Zentrums für Medizinische Begutachtungen vom 4. Juli 2014 gestützt. Mit dem vom Beschwerdeführer im Neuanmeldeverfahren eingereichten Bericht des Dr. med. B.________, Facharzt für Neurologie, vom 16. Juni 2021 werde keine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit der Begutachtung durch das ZMB glaubhaft gemacht. Soweit sich dieser Arzt zur Arbeitsfähigkeit des Versicherten äussere, handle es sich um eine Kritik am Gutachten des ZMB; auch wenn der behandelnde Neurologe dem Beschwerdeführer eine verschlechterte Beweglichkeit der Halswirbelsäule attestiere, erschliesse sich aus diesem Bericht nicht, dass mit dieser eine Verschlechterung seiner Arbeitsfähigkeit einhergehe. Was der Versicherte gegen diese Würdigung vorbringt, vermag sie nicht als willkürlich oder sonstwie bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Insbesondere ist daran zu erinnern, dass im Neuanmeldeverfahren nicht die Schlüssigkeit und Zuverlässigkeit des Gutachtens, welches Grundlage für die Verneinung weitergehender Ansprüche war, neu zu diskutieren ist. Verfahrensgegenstand ist vorliegend einzig, ob eine erhebliche - mithin eine sich auf die Arbeitsfähigkeit in rentenbegründenen Ausmass auswirkende - Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit dieser Begutachtung bzw. seit der Verfügung, die sich auf diese Begutachtung stützte, glaubhaft gemacht ist. Es ist nicht ersichtlich, dass das kantonale Gericht in diesem Zusammenhang den Bericht des Dr. med. B.________ offensichtlich falsch interpretiert hätte. Damit hat dieses kein Bundesrecht verletzt, als es eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes als nicht glaubhaft erachtete und die Nichteintretensverfügung der Verwaltung bestätigte.