Citation: 8C_308/2008 24.09.2008 E. 3.2

3.2.1 Mit der Vorinstanz ist zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit von der medizinischen Einschätzung des Dr. med. P._________ gemäss Bericht vom 28. Oktober 2005 auszugehen. Sie steht im Wesentlichen in Übereinstimmung mit der Schlussfolgerung des Dr. med. W.________ vom 17. Mai 2007, wonach der Versicherte für angepasste, wechselbelastende Tätigkeiten vollzeitlich und vollschichtig arbeitsfähig ist. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers sind die Angaben des Dr. med. W.________ nicht widersprüchlich. Er räumt lediglich hinsichtlich der Schilderung des Versicherten zu der ihm möglichen Arbeitsleistung vor und nach dem Unfall im angestammten Beruf ein, dass diese wohl zutreffen dürfte; allerdings seien die Einschränkungen - bei selbstständiger Tätigkeit und der Möglichkeit, seine Arbeit frei einzuteilen - auf jeden Fall mit administrativen Leistungserhebungen und -prüfungen zu evaluieren. An dieser medizinischen Prüfung der gesundheitlichen Lage ändert der vorinstanzlich aufgelegte, im Wesentlichen gleichlautende Bericht des Dr. med. W.________ vom 7. Februar 2008 nichts. Die Angaben der Klinik S.________ (Arbeitsunfähigkeit von 70 %; vgl. zuletzt Bericht vom 23. Juni 2005) und des Hausarztes G.________ (50 %; vgl. zuletzt Bericht vom 29. August 2006) nehmen nicht Bezug auf ein Zumutbarkeitsprofil und sind daher wenig aussagekräftig. Insgesamt ist daher davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in einer dem Knieleiden links angepassten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig ist. 3.2.2 Hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen der gesundheitilichen Beeinträchtigung ist der Vorinstanz entgegen den Einwänden in der letztinstanzlichen Beschwerde nicht entgangen, dass sich der Aufgabenbereich des Beschwerdeführers aus marktwirtschaftlichen Gründen verändert hat (vgl. Protokolle der SUVA vom 4. August 2003 und 13. Dezember 2005). Sie hielt lediglich zutreffend gestützt auf die Akten fest, dass der vom Mitarbeiter der SUVA am 15. Februar 2006 angestellte Betätigungsvergleich allein auf den Angaben des Versicherten beruht und daher als Beweismittel für die geltend gemachte Erwerbseinbusse nicht aussagekräftig ist. Abzulehnen ist sodann der Beweisantrag, es seien weitere Abklärungen durchzuführen. Zum einen lässt die Firma R.________ AG und mit ihr der Versicherte die Einsicht in die (Lohn)buchhaltung nicht zu, womit eine Überprüfung der geltend gemachten Lohnminderung nicht möglich ist; zum anderen stellt der Beschwerdeführer selber in Frage, ob seine Tätigkeiten, welche seinen eigenen Angaben gemäss neben den Aufgaben als Verwaltungsrat und Geschäftsführer der Firma R.________ AG auch Verwaltungsratsmandate und zusätzliche Verpflichtungen bei mindestens fünf weiteren Unternehmen beinhalten, insgesamt an Ort und Stelle erfasst werden könnten. Daher ist die vorinstanzliche Beweiswürdigung ebensowenig zu beanstanden wie die daraus gezogene Schlussfolgerung, dem Beschwerdeführer stehe keine Invalidenrente gemäss UVG zu.