Citation: 4A_57/2010 06.07.2010 E. 1

Angefochten ist ein Entscheid, mit dem die Anordnung vorsorglicher Massnahmen verweigert wurde. Dieser erging nicht in einem eigenständigen Verfahren, sondern wurde während eines Hauptverfahrens erlassen. Es handelt sich demnach um einen Zwischenentscheid nach Art. 93 BGG, der einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG; BGE 134 I 83 E. 3.1 S. 86 f.). Nach dem Grundsatz der Einheit des Verfahrens sind Zwischenentscheide mit dem in der Hauptsache zulässigen Rechtsmittel anzufechten (vgl. BGE 133 III 645 E. 2.2). Vorliegend geht es in der Hauptsache um eine Zivilrechtsstreitigkeit, welche die Anwendung des Bundesgesetzes über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte vom 9. Oktober 1992 (URG; SR 231.1) betrifft. Art. 64 Abs. 3 URG schreibt für Zivilklagen gestützt auf das Urheberrechtsgesetz eine einzige kantonale Instanz vor. Die Beschwerde in Zivilsachen ist demnach unabhängig vom Streitwert zulässig (Art. 74 Abs. 2 lit. b BGG). Damit scheidet die von den Beschwerdeführern ebenfalls erhobene subsidiäre Verfassungsbeschwerde aus (Art. 113 BGG). Auf diese ist nicht einzutreten.