Citation: U 205/06 06.10.2006 E. A

Der 1970 geborene D.________ war ab 1. Juni 2001 als Hilfskoch im Restaurant X.________ tätig und dadurch bei der Winterthur Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: "Winterthur") obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 2. April 2003 liess er dem Unfallversicherer durch den Arbeitgeber melden, er habe sich am 21. Februar 2002 in der Restaurantküche beim Heben einer schweren Pfanne eine Sehnenruptur an der linken Schulter zugezogen. Die "Winterthur" bejahte zunächst ihre Leistungspflicht und sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 14. Mai 2004 eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 10 % zu, während sie einen Anspruch auf eine Invalidenrente mangels einer auf das Ereignis vom 21. Februar 2002 zurückzuführenden Invalidität verneinte. Am 20. Januar 2005 erliess die "Winterthur" eine neue Verfügung. Darin hob sie die vorangegangene Verfügung auf, und sie lehnte mit der Begründung, es liege weder ein Unfall noch eine unfallähnliche Körperschädigung vor, die Ausrichtung weiterer Leistungen ab; auf die Rückforderung der irrtümlich bereits bezahlten Integritätsentschädigung werde verzichtet. Die hierauf vom obligatorischen Krankenversicherer des D.________ vorsorglich erhobene Einsprache wurde wieder zurückgezogen. Die Einsprache des Versicherten wies die "Winterthur" ab (Einspracheentscheid vom 30. Juni 2005).