Citation: 8C_644/2007 04.02.2008 E. A

Der 1987 geborene N.________ meldete sich am 20. März 2003 bei der Invalidenversicherung für Berufsberatung und erstmalige berufliche Ausbildung an. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen erteilte mit Verfügung vom 16. August 2004 Kostengutsprache für die erstmalige berufliche Ausbildung zum Holzbearbeiter, welche der Versicherte aufgrund einer Drogenproblematik jedoch vorzeitig abbrach. Mit Schreiben vom 2. November 2005 wies die IV-Stelle ihn an, sich einer stationären Drogenentzugstherapie in einer psychiatrischen Klinik zu unterziehen, welcher Aufforderung er im Sommer 2006 nachkam. Daraufhin machte sie ihn mit Schreiben vom 8. August 2006 darauf aufmerksam, dass die beruflichen Eingliederungsmassnahmen erst nach einer Drogenabstinenz von mindestens sechs Monaten wieder aufgenommen werden könnten. Zur Überprüfung dieser Auflage verlangte sie von ihm verschiedene Angaben. Da er diese nur teilweise lieferte, hielt sie ihn mit Mahnschreiben vom 15. November 2006 zur Mitwirkung und Schadenminderung an. Nach weiteren Abklärungen und Besprechungen wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Bezug auf berufliche Eingliederungsmassnahmen und Rente mit Verfügung vom 18. Januar 2007 ab.