Citation: 8C_553/2017 E. 3.3.1

3.3.1. 3.3.1.1. Die Vorinstanz hat erwogen, die IV-Stelle Basel-Landschaft habe laut Beschluss vom 4. Februar 2009 ab 1. Februar 2003 eine halbe Invalidenrente zugesprochen. Sie sei bei der Bestimmung des Invalideneinkommens gestützt auf die Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik für das Jahr 2004 von einem Betrag von Fr. 68'755.- ausgegangen. Es bestehe kein Anlass, davon im vorliegenden Fall abzuweichen. Herabgesetzt um einen Abzug gemäss BGE 126 V 75 von 15 % sowie um die unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit von 20 % gemäss Gutachten des ABI ergebe sich ein Invalidenlohn von Fr. 46'753.60. Das Valideneinkommen habe die IV-Stelle in Befolgung des rechtskräftigen Entscheids des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 13. Juni 2008 auf Fr. 94'003.- festgelegt. Dieses habe dazu erwogen, aufgrund der ausbildungsmässigen und persönlichen Verhältnisse des Versicherten sei anzunehmen, dass er ohne Behinderung weiterhin ganztags den erlernten Beruf als Polizist ausüben würde. Mit Blick auf die lange Zeitspanne seit dem Unfall im Jahre 1986 sei zu berücksichtigen, dass der Versicherte eine Polizistenlaufbahn absolviert und dadurch Lohnstufenanstiege erzielt hätte. Es entspreche einer üblichen Karriereentwicklung, dass der Versicherte in den 18 Jahren zwischen 1986 und 2004 in den Grad eines Wachtmeisters aufgestiegen wäre. Die Vergleichsrechnung ergebe einen Invaliditätsgrad von gerundet 50 %. Es bestehe kein Anlass, die Vergleichseinkommen bis zu dem auf den Juni 2010 (Zeitpunkt des Revisionsgesuchs) festzulegenden Beginn der Invalidenrente aus der obligatorischen Unfallversicherung an die Nominallohnentwicklung anzupassen, da sich arithmetisch am ermittelten Invaliditätsgrad nichts ändern würde. 3.3.1.2. Die Allianz bringt vor, das kantonale Gericht habe nicht begründet, weshalb es einen Abzug gemäss BGE 126 V 75 vom statistisch ermittelten Invalideneinkommen vorgenommen habe. Damit habe es den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Dieser Einwand ist berechtigt. Die Vorinstanz verweist allein auf den Beschluss vom 4. Februar 2009 der IV-Stelle, die den gewährten Abzug gemäss 126 V 75 von 15 % ebenfalls nicht begründet hatte. In diesem Punkt ist die Beschwerde gutzuheissen und die Sache ist zur Prüfung dieser Frage sowie anschliessender Neufestsetzung des Invaliditätsgrades von Juni 2010 bis Oktober 2012 an das kantonale Gericht zurückzuweisen. Was die Allianz in Bezug auf den genannten Zeitraum ansonsten geltend macht, dringt nicht durch. Nicht ersichtlich ist, weshalb hier der angerufene Art. 28 Abs. 3 UVV angewendet werden soll, zumal der Beschwerdegegner ausweislich der Akten vor dem Unfall vom 22. April 1986 nie an psychischen Problemen litt. Daher sind auch die sich darauf beziehenden Einwände der Allianz zu dem von der Vorinstanz angenommenen beruflichen Werdegang, den der Versicherte ohne die Folgen des Unfalls mutmasslich realisiert hätte, nicht stichhaltig.