Citation: 6B_1123/2022 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin setzt sich in ihrer Begründung gar nicht oder einzig am Rande mit den vorinstanzlichen Erwägungen im angefochtenen Urteil auseinander. Als ungenügend begründet erweist sich beispielsweise die sinngemässe Rüge der Beschwerdeführerin, die Straf (verfolgungs) behörden des Kantons Basel-Stadt seien vorliegend nicht zuständig, vielmehr unterstehe ihr Fall der Bundesgerichtsbarkeit, da (angeblich) gefälschte Bundesgerichtsurteile den Ausgangspunkt bzw. die Ursache für die zu beurteilende Tat darstellten. Dabei geht sie jedoch mit keinem Wort auf die zutreffende vorinstanzliche Beurteilung ein, wonach vorliegend die Tat vom 21. März 2019 zu beurteilen sei, wofür im Rahmen der kantonalen Zuständigkeit (Art. 22 StPO) zwar das Motiv von Bedeutung sei, was jedoch nicht zu einer Änderung der sachlichen Zuständigkeit bzw. zur Aufarbeitung behaupteter Behördenverfehlungen der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft führe (Urteil S. 6 f.). Die Beschwerdeführerin erhebt einen grossen Teil der weiteren Rügen, soweit ersichtlich, erstmals vor Bundesgericht. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn sie geltend macht, die Beschlagnahmung und "der Entzug der tatursächlichen Beweisakten" seien rechtswidrig erfolgt, hinsichtlich der Dauer des Berufungsverfahrens eine Rechtsverzögerung bzw. eine Verletzung des Beschleunigungsgebots rügt, unter dem Titel "Verletzung/Verweigerung Strafprozessordnung und Strafgesetzbuch, Beweisverfahren" beanstandet, dass das erstinstanzliche Gericht den "Antrag auf eine Massnahme" der Beschwerdegegnerin 1 angenommen und diesen nicht gemäss Art. 329 Abs. 2 StPO zurückgewiesen habe oder ihrem ersten Verteidiger, dem Zwangsmassnahmengericht und der Beschwerdegegnerin 1 eine "erpresserische Verfahrensführung" vorwirft. Es kann offenbleiben, ob auf diese Rügen bereits aus diesem Grund nicht eingetreten werden kann, da die Beschwerdeführerin nicht hinreichend begründet, dass und weshalb das vorinstanzliche Urteil in diesen Punkten Recht verletzt, womit die Begründungsanforderungen nicht erfüllt sind. Unzureichend begründet ist die Beschwerde auch insoweit, als die Beschwerdeführerin eine "Unterschlagung von Ermittlungsakten" darin erblickt, dass ihr und ihren Verteidigern nur Akten bis "Nummer 1871" vorgelegt worden seien, obwohl sich aus dem vorinstanzlichen Urteil ergebe, dass dem Gericht Ermittlungsakten bis "Nummer 2900 plus" vorgelegen hätten. Die Vorinstanz hat auf Wunsch der Beschwerdeführerin nach Versand des vorinstanzlichen Urteils zu diesem Vorwurf Stellung genommen und der Beschwerdeführerin erläutert, dass ihrer Verteidigung alle ergangen Akten zugestellt worden seien, diese jedoch teilweise keine Seitenzahlen enthielten (vgl. kantonale Akten, pag. 2995, Verfügung vom 19. September 2022). Die Beschwerdeführerin geht mit keinem Wort auf diese nachvollziehbare Erklärung der Vorinstanz ein und zeigt nicht auf, dass ihr bzw. ihren Verteidigern tatsächlich nicht alle Aktenstücke zugestellt worden seien. Als unzureichend begründet erweist sich auch das Vorbringen der Beschwerdeführerin, das erstinstanzliche Gericht und die Vorinstanz hätten ihren Anspruch auf rechtliches Gehör und ihr Recht auf ein faires Verfahren verletzt. Sie führt einzig pauschal aus, die beiden Gerichte hätten ihre (der Beschwerdeführerin) Verteidigungsschrift bzw. die Berufungsbegründung "nicht in die Verhandlungen und Urteile miteinbezogen", ohne jedoch detailliert darzulegen, auf welche Vorbringen die Gerichte nicht bzw. nicht hinreichend eingegangen seien. Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts anhand der Eingaben der Beschwerdeführerin und des erst- sowie vorinstanzlichen Urteils zu prüfen, welche Einwände die Vorinstanzen allenfalls nicht behandelt haben. Kommt hinzu, dass sich weder aus der Beschwerde noch dem vorinstanzlichen Urteil ergibt, dass die Beschwerdeführerin bereits vor Vorinstanz geltend machte, die erste Instanz sei auf ihre Einwände nicht eingegangen, womit diesbezüglich der kantonale Instanzenzug nicht ausgeschöpft ist (vgl. Art. 80 Abs. 1 BGG). Selbst unter Anwendung des bei Laienbeschwerden praxisgemäss grosszügigen Massstabs an die formellen Anforderungen einer Beschwerde in Strafsachen (vgl. Urteil 6B_324/2022 vom 16. Dezember 2022 E. 1.4) ist zusammenfassend festzustellen, dass die vorliegende Beschwerde grösstenteils den Begründungsanforderungen nicht genügt (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Im Übrigen ist sie aus nachfolgenden Gründen abzuweisen.