Citation: I 442/98 04.07.2000 E. 2

2.- Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin an einem invalidisierenden Gesundheitsschaden leidet. a) Verwaltung und Vorinstanz haben dies verneint mit der Begründung, auf Grund der medizinischen Aktenlage (Berichte der Dres. med. H.________ [vom 7. Dezember 1995], Z.________ [vom 29. Oktober 1996], und K.________ [vom 19. Juli 1996 und 19. Juni 1997]), sei die Versicherte weder in somatischer noch psychischer Hinsicht in rentenbegründendem Ausmass invalid. Insbesondere komme den ärztlichen Stellungnahmen zufolge dem chronic fatigue syndrom mit Bezug auf das Leistungsvermögen keine massgebende Bedeutung zu. b) Dieser Auffassung ist beizupflichten. Laut dem psychiatrischen Gutachten vom 19. Juli 1996 ist wohl die festgestellte Somatisierungsstörung gemäss ICD-10 mit ihren vielfältigen, stark wechselnden Beschwerden in unterschiedlichsten Organsystemen krankmachend. Aus psychiatrischer Sicht im engeren Sinn sei die Beschwerdeführerin in ihrer Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt. Wer aber nicht mindestens teilweise arbeitsunfähig ist, kann nicht erwerbsunfähig und somit nicht invalid im Sinne des IVG sein (ZAK 1985 S. 224 Erw. 2b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 115 V 133 Erw. 2). Aktenergänzungen erübrigen sich, da hievon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis). Was hiegegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, vermag nicht zu einem anderen Ergebnis zu führen. Nicht stichhaltig ist insbesondere der Einwand der rechtsfehlerhaften Beweiswürdigung durch die Vorinstanz, nachdem sowohl Dr. K.________ (Bericht vom 19. Juli 1996) wie auch Prof. Z.________ (Bericht vom 29. Oktober 1996) ein Krankheitsbild gemäss ICD-10 diagnostiziert hatten, hingegen eine rechtserhebliche Arbeitsunfähigkeit ausdrücklich ausgeschlossen (Bericht Dr. K.________) oder überhaupt nicht erwähnt hatten (Bericht Prof. Z.________). Der von der Beschwerdeführerin genannte Dr. E.________ hat sich im Zeugnis vom 26. November 1997 zur ärztlichen Versorgung mit einer Zahnschiene geäussert, die gleichzeitig attestierte Arbeitsunfähigkeit aber mit keinem Wort begründet. Bei Herrn T.________ handelt es sich schliesslich um einen Psychologen und nicht um einen Arzt, weshalb auf das entsprechende Schreiben vom 23. August 1997 nicht abgestellt werden kann.