Citation: C 183/00 17.12.2001 E. 1

1.- a) Die Vorinstanz hat die gesetzlichen Voraussetzungen der Rückforderung unrechtmässig bezogener Leistungen (Art. 95 Abs. 1 AVIG) und die in diesem Zusammenhang ergangene Rechtsprechung über das Erfordernis eines Rückkommenstitels (Wiedererwägung oder prozessuale Revision) bei formell rechtskräftiger Verfügung und faktischem Verwaltungshandeln, worunter Taggeldabrechnungen gemäss AVIG fallen, soweit eine angemessene Überlegungs- und Prüfungsfrist abgelaufen ist (BGE 122 V 368 f. Erw. 3 mit Hinweisen), zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. b) Ob die Taggelder für die Monate Juli bis Dezember 1997 sowie August 1998 bis April 1999 zu Unrecht auf der Grundlage einer Vollzeit- statt einer 80 %-Stelle bemessen wurden, beschlägt - mit der Vorinstanz und entgegen der Verwaltung - nicht die Anspruchsvoraussetzung der Vermittlungsfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 lit. f in Verbindung mit Art. 15 AVIG), sondern diejenige des anrechenbaren Arbeitsausfalles nach Art. 8 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 11 AVIG (vgl. ergänzend BGE 125 V 58 ff. Erw. 6a-c und 121 V 341 Erw. 3, je mit Hinweisen).