Citation: I 314/01 13.02.2002 E. A

A.- R.________ (geboren 1956) arbeitete nach ihrer Scheidung im Jahre 1990 als Mitarbeiterin in der Hauswirtschaft an verschiedenen Teilzeitstellen, seit 1. August 1994 im Kinderheim F.________ als Köchin mit einem halben Pensum. Daneben führte sie den Haushalt und betreute ihren Sohn (geboren 1986). Am 31. Oktober 1997 erlitt sie bei einem Sturz während der Arbeit eine Kalkaneusmehrfragmentfraktur links. Ihre Tätigkeit nahm sie am 4. August 1998 in gewohntem Umfang wieder auf. Infolge der Operation zur Entfernung des Osteosynthesematerials war sie vom 1. Juni bis 4. Juli 1999 erneut arbeitsunfähig. Mit Anmeldung vom 27. März 2000 ersuchte sie um eine Rente der Invalidenversicherung. Gestützt auf die Akten des zuständigen Unfallversicherers, der Elvia Versicherungen, sowie der eingeholten Berichte bei ihrem Arbeitgeber und Dr. med. X.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, verneinte die IV-Stelle Bern eine Invalidität, da R.________ ihre angestammte Tätigkeit im gewohnten Ausmass ausüben könne und bei der Hausarbeit nicht beeinträchtigt sei (Verfügung vom 21. Juni 2000).