Citation: 5A_309/2022 E. 5.2

5.2. Auch hier erhebt der Beschwerdeführer den Vorwurf der Willkür. An der Parteibefragung habe er klärend angegeben, G.________ halte sich ab und zu in der Schweiz auf und bewohne jeweils ein eigenes Zimmer im Haus der Erbengemeinschaft. Da dieses Zimmer über keine eigenen sanitären Anlagen verfüge, benutze sie die Anlagen in der Wohnung des Beschwerdeführers. Dieser habe unter Hinweis auf die Wahrheitspflicht bestätigt, dass er keine Lebensgemeinschaft mit G.________ bilde. Dem Beschwerdeführer könne nicht vorgeworfen werden, er habe den Mietvertrag von G.________ nicht eingereicht, da er nicht Geschäftsführer der Erbengemeinschaft und in keiner Weise in deren administrativen Belange eingebunden sei. Der Beschwerdeführer könne keine negativen Tatsachen nachweisen und ohne Willkür könne aus seinen Aussagen nicht geschlossen werden, dass ein Konkubinat vorliege. Damit geht die Beschwerde in keiner Weise auf die den Prozesssachverhalt (vgl. dazu BGE 140 III 16 E. 1.3.1) betreffende Feststellung ein, der Beschwerdeführer habe sich im Berufungsverfahren uneinheitlich zu seinem Verhältnis mit G.________ geäussert. Bereits aus diesem Grund vermag der Beschwerdeführer den angefochtenen Entscheid nicht in Frage zu stellen. Was die Bedeutung der gemeinsamen Nutzung der sanitären Anlagen betrifft, beschränkt der Beschwerdeführer sich sodann darauf, seine eigene Würdigung der Sachlage jener der Vorinstanz gegenüberzustellen, was ebenfalls nicht ausreicht. Willkür vermag der Beschwerdeführer auch nicht mit dem blossen Hinweis darauf darzutun, er habe unter Wahrheitspflicht ausgesagt, mit G.________ nicht eine Lebensgemeinschaft zu bilden. Unerheblich bleibt damit, ob dem Beschwerdeführer zusätzlich vorzuwerfen ist, dass er keinen Mietvertrag zwischen der Erbengemeinschaft und G.________ eingereicht hat. Ohnehin hat die Vorinstanz dem Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang nicht vorgehalten, an der Verwaltung der Erbengemeinschaft beteiligt zu sein, und ist nicht ersichtlich, weshalb jener nur in dieser Funktion Zugriff auf den Mietvertrag haben sollte. Die Beschwerde erweist sich zusammengefasst auch in diesem Punkt als unbegründet, soweit darauf einzugehen ist.