Citation: 8C_485/2018 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat zunächst in tatsächlicher Hinsicht festgestellt, es habe sich dem Antrag der Beiständin des Versicherten an die Gemeindeverwaltung vom 16. Juni 2016 auf subsidiäre Kostengutsprache für betreutes Wohnen entnehmen lassen, dass sich die IV-Stelle mit einem Betrag von monatlich Fr. 5'400.- an der Platzierung im Lehrlingshaus B.________ beteilige, was denn auch dem Inhalt der Mitteilung vom 25. Juli 2016 entsprochen habe. Die Beschwerdeführerin sei demnach - so die Vorinstanz - seit diesem Zeitpunkt über den Umfang der Kostenübernahme durch die IV-Stelle informiert gewesen und habe seit 16. August 2016 monatliche Zahlungen an die Stiftung D.________ geleistet, welche die Finanzen des Lehrlingshauses B.________ führe. Das kantonale Gericht hat sodann erwogen, die im formlosen Verfahren nach Art. 51 Abs. 1 ATSG ergangene Mitteilung der IV-Stelle vom 25. Juli 2016 wäre wohl auch der Beschwerdeführerin zu eröffnen gewesen, da sich deren Leistungspflicht indirekt aus dem in der Mitteilung festgehaltenen Leistungsumfang der IV-Stelle ergeben habe und sie demnach als betroffen gelten müsse. Da die Beschwerdeführerin jedoch durch den Antrag auf subsidiäre Kostengutsprache über den Umfang der Kostenübernahme durch die IV-Stelle informiert gewesen sei und ihre Zahlungen geleistet habe, habe die mangelhafte Zustellung ihren Zweck erreicht und müsste ein allfälliges Begehren um Erlass einer beschwerdefähigen Verfügung nach knapp zweijähriger widerspruchsloser Zahlung als treuwidrig qualifiziert werden.