Citation: I 279/03 02.07.2004 E. 4

4.1 Laut dem Abklärungsbericht für Selbstständigerwerbende vom 28. Januar 2002 führte die im Hochbaubereich tätige Einzelfirma des Beschwerdeführers hauptsächlich Renovationen aus, während der Erstellung von Neubauten (Einfamilienhäuser, selten auch Mehrfamilienhäuser) geringere Bedeutung zukam. In den 90er Jahren habe sich die Rezession bemerkbar gemacht. Aufträge seien zwar vorhanden, die Preise jedoch bedingt durch die seit 1991/92 grosse Konkurrenz sehr tief gewesen. Deshalb seien etappenweise Einfamilienhäuser auf dem eigenen Bauland erstellt und anschliessend verkauft worden. Von den beiden Werkhöfen werde der eine inzwischen vermietet und nur noch der andere selbst benutzt. Die Kapazität habe seit Ende 1997 sowohl wegen der Rezession als auch behinderungsbedingt, wegen der Rückenbeschwerden, abgebaut werden müssen. An Stelle von fünf bis sechs Angestellten würden nur noch zwei Maurer beschäftigt. Zusätzlich arbeite die Ehefrau des Beschwerdeführers in der Administration mit einem Pensum von etwa 20 % ohne Lohnbezug. 4.2 In Übereinstimmung mit diesen Angaben geht aus den eingereichten Erfolgsrechnungen und Bilanzen der Jahre 1996 bis 2001 hervor, dass bereits vor dem ärztlich bescheinigten Eintritt der Arbeitsunfähigkeit im Februar 2000 ein Rückgang der Erträge aus der eigentlichen Bautätigkeit eingetreten war. Bleiben die Erlöse aus Immobilienverkäufen sowie die Wertberichtigungen unberücksichtigt, resultierten Verluste oder nur geringe Gewinne. Die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Privatbezüge sind in den Erfolgsrechnungen nicht enthalten; sie konnten nicht durch die laufenden Erträge gedeckt werden, sondern führten zu einer Abnahme des Kapitals. Unter diesen Umständen ist hinreichend erstellt, dass der Gewinnrückgang zu einem erheblichen Teil auf rezessions- und marktbedingte Faktoren zurückgeht, welche auch für die ab Ende 1997 vorgenommene Reduktion des Personalbestandes mitverantwortlich sind. Deren Bedeutung im Verhältnis zu den Auswirkungen der körperlichen Einschränkung durch die Rückenbeschwerden lässt sich jedoch nicht mit hinreichender Zuverlässigkeit einschätzen. Unter diesen Umständen kann der Invaliditätsgrad nicht nach der Einkommensvergleichsmethode bestimmt werden, da die invaliditätsfremden Faktoren, welche die Entwicklung der Ergebnisse mitbeeinflussten, nicht ausgeschieden werden können.