Citation: 8C_919/2014 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz ging davon aus, dass die Arbeitslosenversicherung der Versicherten nach der Anmeldung zum Leistungsbezug am 25. Oktober 2004 eine Rahmenfrist für den Leistungsbezug (vom 25. Oktober 2004 bis 24. Oktober 2006) eröffnet und damit ab diesem Datum sämtliche Anspruchsvoraussetzungen im Sinne von Art. 8 Abs. 1 AVIG als erfüllt erachtet hat. Aufgrund der am 16. Dezember 2004 gestützt auf Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG verfügten 40-tägigen Einstellung in der Anspruchsberechtigung ab 20. Oktober 2004 wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit sei die Vermittlungsfähigkeit - und damit die grundsätzliche Anspruchsberechtigung - der Versicherten nicht in Frage gestellt worden. An der grundsätzlichen Anspruchsberechtigung nach Art. 8 AVIG habe auch der Umstand nichts geändert, dass der Entschädigungsanspruch für die Monate November und Dezember 2004 mangels Geltendmachung durch die Versicherte innerhalb der dreimonatigen Frist gemäss Art. 20 Abs. 3 AVIG verwirkt sei. Weiter ging die Vorinstanz davon aus, dass die Arbeitslosenkasse der Versicherten mit Taggeldabrechnungen vom 20. April 2005 für 6 kontrollierte Tage im Januar 2005 und für 14 kontrollierte Tage im Februar 2005 Arbeitslosenentschädigung ausrichtete. Offen liess sie, ob es sich dabei um Taggeld bei vorübergehender fehlender oder verminderter Arbeitsfähigkeit im Sinne von Art. 28 AVIG oder um Arbeitslosenentschädigung bei Zweifel über Ansprüche aus Arbeitsvertrag im Sinne von Art. 29 AVIG handelt. Unabhängig davon, unter welchem Titel die Leistungen erbracht wurden, war die Versicherte laut kantonalem Gericht im Zeitpunkt des Unfalls vom 22. Januar 2005 gegen dessen Folgen gemäss Art. 3 Abs. 2 UVG bei der Solida und gestützt auf Art. 2 und Art. 3 UVAL bei der SUVA obligatorisch versichert. Da bei einer solchen Konstellation praxisgemäss (BGE 127 V 458) ausschliesslich die SUVA als Unfallversicherer der Arbeitslosenversicherung für die Ausrichtung der Versicherungsleistungen zuständig ist, bejahte es deren Leistungspflicht für die Folgen des Unfallereignisses.