Citation: 2A.346/2004 10.12.2004 E. A

Der aus Serbien/Montenegro (Kosovo) stammende Y.________, geboren 1963, heiratete im September 1994 eine Schweizer Bürgerin, worauf ihm eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. Am 15. Juli 1999 erhielt er die Niederlassungsbewilligung. Im August 1999 trennte sich das Ehepaar; am 25. August 2000 erfolgte die Scheidung. Am 5. Januar 2001 heiratete Y.________ im Kosovo die Landsmännin A.________ (geb. 1969), für welche er Ende Januar 2001 ein Familiennachzugsgesuch einreichte, in das er deren Kinder B.________ (geb. 1993) und C.________ (geb. 1997) einschloss. Y.________ teilte der Fremdenpolizei mit, er sei nicht der leibliche Vater der Kinder. Hingegen wurde Y.________ auf einem von drei im Verlaufe des Verfahrens zu den Akten gegebenen, von der United Nations Interim Administration Mission in Kosovo (UNMIK) ausgestellten Geburtsscheinen der Tochter B.________ als deren Vater angegeben. Auf den drei Geburtsscheinen der Tochter C.________ war demgegenüber kein Vater vermerkt.