Citation: 7B_858/2024 E. 4.5.3

4.5.3. Schliesslich haben die medizinischen Expertinnen in ihrem Obduktionsbericht die postmortale Zerstückelung des Leichnams analysiert und photografisch dokumentiert. Nach den bisherigen Untersuchungsergebnissen habe der Beschwerdeführer nach der Tötung seiner Ehefrau deren Körper (in der Waschküche am Wohnort) mit einer Stichsäge, einem Messer und einer Gartenschere "wortwörtlich zerlegt" (angefochtener Entscheid, S. 9) und anschliessend diverse Körperteile mit einem Gastropürierstab (Industriemixer) zerkleinert bzw. in einer Chemikalie aufgelöst. Die Ermittler und Expertinnen hätten am Tatort "eine Vielzahl an unregelmässig konfigurierten Haut- und Unterhautlappen, teilweise mit anhängender Muskulatur", vorgefunden, sowie "eine Vielzahl von Muskelstücken, teilweise mit anhängenden Knochenstücken". Vor der Zerstückelung des Leichnams habe der Beschwerdeführer die Oberschenkelknochen aus den Hüftgelenkspfannen gebrochen oder gesägt. Auch der linke Oberarm sei exartikuliert (aus dem Schultergelenk gebrochen) worden, ebenso die Unterarme aus den Ellenbogengelenken und der rechte Unterschenkel aus dem Kniegelenk. Weiter habe der Beschwerdeführer die Wirbelsäule des Opfers zwischen dem 2. und dem 3. Halswirbelkörper und auf Höhe des 3. Lendenwirbelkörpers grob durchtrennt. Weiter sei der Rumpf vom Becken getrennt worden und die Gebärmutter sei "in Höhe des Muttermundes" aus dem Scheidengewölbe geschnitten worden.