Citation: 6B_130/2022 E. 3.5

3.5. Als unbegründet erweist sich auch die Kritik des Beschwerdeführers an der vorinstanzlichen Einschätzung, dass die von der Polizei gemäss ihrem Rapport vom 1. Februar 2018 gemachten Feststellungen zu seinen Lasten zu würdigen seien und für den angeklagten Geschehensablauf sprächen (Urteil S. 10). Entgegen seinem Ansinnen vermag der Beschwerdeführer mit seinen Ausführungen keinen "offenbaren Widerspruch" zwischen den Aussagen des Beschwerdegegners 2 und dem Polizeirapport inkl. Fotos darzulegen. Sowohl aus dem Polizeirapport als auch aus den Aussagen des Beschwerdegegners 2 ergibt sich, dass in der Fassade des Hauses des Beschwerdegegners 2 eine Delle festgestellt werden konnte. Unter einer Delle versteht man gemeinhin eine eingedrückte Stelle bzw. leichte Vertiefung. Die genauen Masse dieser Delle sind letztlich irrelevant, zumal die Angaben im Polizeirapport und jene des Beschwerdegegners 2 hierzu lediglich minim voneinander abweichen. Wenn auch nicht besonders klar, ist auf den sich in den Akten befindenden Fotos eine entsprechende Delle in der Fassade des Hauses des Beschwerdegegners 2 sichtbar (vgl. kantonale Akten, act. 108). Keinesfalls handelt es sich dabei lediglich um geringfügige farbliche Abweichungen infolge Witterungseinflüssen, wie dies der Beschwerdeführer geltend macht. Soweit er die Höhe des durch den Steinwurf verursachten Sachschadens in Frage stellt, gehen seine Ausführungen nicht über eine appellatorische Kritik an der vorinstanzlichen Begründung hinaus. Da es sich nicht nur um eine Verfärbung der Fassade handelte, hätten "ein paar wenige Pinseltupfer" entgegen seiner Ansicht nicht gereicht.