Citation: I 367/00 24.01.2002 E. 5

5.- Angesichts eines erwerblichen Teilinvaliditätsgrades von genau 4,95 % (BGE 127 V 129) fiele eine rentenbegründende Gesamtinvalidität von mindestens 40 % (Art. 28 Abs. 1 IVG) überhaupt nur dann in Betracht, wenn die Beschwerdeführerin im nichterwerblichen Bereich zu mindestens 70,1 % behindert wäre, sodass gewichtet ein Teilinvaliditätsgrad von 35,05 % resultierte. Nun hat die Verwaltung sich von der Durchführung einer Haushaltsabklärung dispensiert, was im Rahmen der hier massgeblichen gemischten Methode an sich zu beanstanden ist. Indessen kann nach der gesamten Aktenlage und unter Berücksichtigung aller Vorbringen seitens der Beschwerdeführerin eine solch hohe gesundheitsbedingte Beeinträchtigung in der Haushaltführung ausgeschlossen werden. Denn es ist nicht ersichtlich, dass die Versicherte wegen ihrer Schmerzsymptomatik und muskulären Dekonditionierung an der Vornahme der üblichen leichteren Haushaltsarbeiten gehindert wäre, so wenig es ihr unmöglich oder unzumutbar ist, leichtere ausserhäusliche Tätigkeiten zu 40-50 % zu versehen (Erw. 4b).