Citation: 9C_470/2015 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog, allfällige Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit wären, da kein somatisches Leiden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ausgewiesen sei, einzig durch ein psychisches Leiden bedingt. Diesbezüglich könne auf das voll beweiskräftige Gutachten des Dr. med. C.________ vom 21. November 2012 abgestellt werden. Gemäss diesem bestehe - als Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit - eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (F33.11). Überzeugend und schlüssig lege der Experte dar, dass die Arbeitsfähigkeit seit dem Zeitpunkt der Begutachtung im April 2012 aufgrund des fachärztlich festgestellten psychischen Substrats um 50 % reduziert sei. Mit Blick auf das gutachterliche Zumutbarkeitsprofil und auch gemäss Einschätzung des RAD sei die angestammte Tätigkeit nicht mehr zumutbar. Gestützt darauf und nach durchgeführter Invaliditätsbemessung gelangte das kantonale Gericht zum Schluss, es bestehe ab April 2012 ein Anspruch auf eine Dreiviertelsrente. Schliesslich erwog es, der Gutachter sei davon ausgegangen, die bestehende Restarbeitsfähigkeit könne mittels Fortführung und Optimierung der therapeutischen Massnahmen und mittels beruflicher Massnahmen signifikant angehoben werden. Es stehe der IV-Stelle frei, dem Versicherten für die Zukunft eine Schadenminderungspflicht aufzuerlegen und eine Nachbegutachtung anzuordnen.