Citation: 8C_345/2021 E. 6.1

6.1. Nach Auffassung der Vorinstanz war das ABI-Gutachten, umfassend insbesondere eine orthopädische, jedoch keine fachärztliche neurologische Einschätzung, in somatischer Hinsicht voll beweiskräftig. Die im Beschwerdeverfahren neu aufgelegten Arztberichte des Schmerzambulatoriums des Universitätsspitals C.________ sowie der Universitätsklinik D.________ könnten daran nichts ändern, insbesondere weil sich die behandelnden Ärzte mit der Einschätzung im Gutachten des ABI nicht auseinandersetzten. Eine dauerhafte Verschlechterung der Kniebeschwerden sei gestützt auf die jüngeren Stellungnahmen nicht ausgewiesen, sondern vielmehr werde die bereits bekannte chronifizierte Knieproblematik bestätigt. Ein erneuter operativer Eingriff im Februar 2020 habe lediglich zu einer vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit geführt.