Citation: 6B_959/2021 E. 1

Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass es sich beim Raub und der qualifizierten Erpressung um Katalogtaten im Sinne von Art. 66a Abs. 1 lit. c StGB handelt. Er macht aber geltend, die Anordnung der Landesverweisung verstosse gegen den in Art. 5 Abs. 2 BV verankerten Verhältnismässigkeitsgrundsatz sowie den Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens gemäss Art. 13 BV und Art. 8 Ziff. 1 EMRK. Es liege ein schwerer persönlicher Härtefall vor, wobei seine privaten Interessen an einem Verbleib in der Schweiz höher zu gewichten seien als die öffentlichen Interessen an einer Landesverweisung.