Citation: 4C.211/2006 26.06.2007 E. 2

Das Bundesgericht prüft die Eintretensvoraussetzungen von Amtes wegen und mit freier Kognition (BGE 131 I 159 E. 1 S. 159). 2.1 Mit Berufung kann nur geltend gemacht werden, der angefochtene Entscheid verstosse gegen Bundesrecht oder durch den Bund abgeschlossene staatsrechtliche Verträge. Die Verletzung verfassungsmässiger Rechte kann - nach dem hier massgebenden OG - nur mit staatsrechtlicher Beschwerde gerügt werden (Art. 43 Abs. 1 OG). Auf die Berufung ist daher insoweit nicht einzutreten, als die Klägerin dem Handelsgericht eine Gehörsverletzung vorwirft (Art. 29 Abs. 2 BV), weil ihr keine Gelegenheit gegeben worden sei, zu den Dupliknoven Stellung zu nehmen. Das Gleiche gilt auch insoweit, als die Klägerin eine Gehörsverletzung rügt (Art. 29 Abs. 2 BV), weil die von ihr genannten Beweismittel nicht abgenommen worden seien. 2.2 Als unzulässig erweist sich die Berufung auch insoweit, als die Klägerin dem Handelsgericht eine Verletzung der richterlichen Fragepflicht gemäss § 55 ZPO/ZH vorwirft. Wie erwähnt kann im Berufungsverfahren nur die Anwendung von Bundesrecht - einschliesslich Staatsvertragsrecht - überprüft werden. Die Frage, ob kantonales Prozessrecht - im vorliegenden Fall § 55 ZPO/ZH - richtig angewendet worden ist, kann nicht Gegenstand eines Berufungsverfahrens sein.