Citation: 2C_109/2025 E. 6.2

6.2. Bei der Auferlegung von kantonalen Gerichtskosten steht nicht das Vermögensinteresse des Kantons im Vordergrund (vgl. Urteile 2C_536/2023 vom 5. September 2024 E. 4.2; 2C_179/2023 vom 4. Juni 2024 E. 6.2; vgl. GRÉGORY BOVEY, in: Commentaire de la LTF, 3. Aufl. 2022, N. 30 zu Art. 66 BGG). Es werden demnach keine Gerichtskosten erhoben (Art. 66 Abs. 4 BGG). Nach bundesgerichtlicher Praxis haben obsiegende Parteien grundsätzlich nur dann Anspruch auf eine Parteientschädigung, wenn sie durch einen externen Anwalt vertreten sind und deshalb tatsächlich Anwaltskosten anfallen (Urteile 2C_271/2024 vom 26. Februar 2025 E. 7; 4A_10/2020 vom 12. Mai 2020 E. 9). Den im bundesgerichtlichen Verfahren als Anwältinnen in eigener Sache handelnden Rechtsanwältinnen ist kein besonderer Aufwand entstanden; es ist daher keine Parteientschädigung zuzusprechen (vgl. BGE 129 II 297 E. 5; Urteil 2C_865/2022 vom 12. Dezember 2023 E. 5).