Citation: 2C_587/2016 E. 1

A.________, 1965 geborener Staatsangehöriger von Afghanistan, reiste 1986 in die Schweiz ein; in der Folge wurde er als Flüchtling anerkannt und erhielt er Asyl; später wurde ihm die Niederlassungsbewilligung erteilt. Die Anerkennung als Flüchtling erfolgte auf dem Hintergrund der Verhältnisse jener Epoche (Widerstand gegen sowjetische Truppen). Während seiner Anwesenheit in der Schweiz gab er mehrfach zu teils schweren Klagen Anlass. Am 8. November 2000 wurde er wegen sexueller Nötigung, sexuellen Handlungen mit einem Kind sowie versuchter Nötigung zu einer Gefängnisstrafe von 16 Monaten verurteilt, und am 9. Juli 2010 verurteilte ihn das Obergericht des Kantons Zürich in zweiter Instanz zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren wegen mehrfacher Vergewaltigung, mehrfacher sexueller Nötigung, mehrfacher sexueller Handlungen mit Kindern sowie Pornographie. Gestützt darauf widerrief das Bundesamt für Migration (heute Staatssekretariat für Migration SEM) am 10. Februar 2012 das Asyl. Nachdem das SEM am 2. Februar 2013 und 18. August 2015 den Zürcher Behörden mitgeteilt hatte, dass eine Wegweisung von A.________ nach Afghanistan mit dem Non-Refoulement-Prinzip vereinbar sei und aus asylrechtlicher Sicht keine Gründe erkennbar seien, die einer Wegweisung dorthin im Wege stehen würden, widerrief das Migrationsamt des Kantons Zürich die Niederlassungsbewilligung und verfügte die Wegweisung. Den gegen diese Verfügung erhobenen Rekurs wies die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich am 23. November 2015 ab; einer allfälligen Beschwerde entzog sie die aufschiebende Wirkung. Auf eine dagegen erhobene Beschwerde vom 30. November 2015, womit der Verzicht auf den Entzug der Niederlassungsbewilligung und die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege sowie die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung beantragt worden war, trat das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit Verfügung des Einzelrichters vom 20. Januar 2016 nicht ein (Verfahren VB.2015.00745), weil A.________ den ihm auferlegten Kostenvorschuss nicht bezahlt habe. Dabei nahm es an, dass seine Verfügung vom 2. Dezember 2015, womit das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen und eine nicht erstreckbare Frist von 20 Tagen zur Bezahlung eines Gerichtskostenvorschusses angesetzt worden war, dem Betroffenen nach den Regeln über die Zustellungsfiktion rechtsgültig zugestellt worden sei. Mit Urteil 2C_139/2016 vom 14. Juni 2016 hiess das Bundesgericht die gegen die verwaltungsgerichtliche Nichteintretensverfügung erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gut, hob diese auf und wies die Sache zur Fortführung des Verfahrens an das Verwaltungsgericht zurück. Gestützt auf das bundesgerichtliche Urteil nahm das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich das Verfahren VB.2015.00745 unter der Verfahrensnummer VB.2016.00345 wieder auf. Mit Verfügung des zuständigen Abteilungspräsidenten vom 16. Juni 2016 wies das Verwaltungsgericht die in der Beschwerde vom 30. November 2015 gestellten Gesuche um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung sowie um unentgeltliche Rechtspflege ab. Wiederum wurde dem Betroffenen Frist zur Bezahlung eines Kostenvorschusses angesetzt, unter Androhung des Nichteintretens auf die Beschwerde im Unterlassungsfall. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 20. Juni (Postaufgabe 21. Juni) 2016 beantragt A.________ dem Bundesgericht sinngemäss, das Verwaltungsgericht sei anzuweisen, auf einen Kostenvorschuss zu verzichten, seiner Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen und ihm einen Pflichtverteidiger beizugeben. Das sinngemäss auch für das bundesgerichtliche Verfahren gestellte Gesuch um aufschiebende Wirkung wird mit dem vorliegenden instanzabschliessenden Urteil gegenstandslos.