Citation: 5A_162/2022 E. 3

Das Eventualbegehren um Rückweisung an die Vorinstanz kann dahingehend interpretiert werden, dass sinngemäss ein Eintreten auf die kantonale Beschwerde und deren materielle Behandlung verlangt wird. So verstanden wäre das Begehren zulässig. Indes wird es nirgends begründet. Die Begründung besteht - was denn auch offen deklariert wird (vgl. Beschwerde S. 5 oben) - in einer direkten materiellen Kritik des KESB-Entscheides, unter ausschliesslicher Bezugnahme auf dessen Ausführungen und Seitenreferenzen. Anfechtungsobjekt ist aber ausschliesslich das kantonsgerichtliche Urteil (vgl. E. 1) und Anfechtungsgegenstand bildet allein die Frage, ob das Kantonsgericht zu Recht einen Nichteintretensentscheid gefällt hat mit der Begründung, gegen superprovisorische Entscheide seien keine Rechtsmittel möglich. Mit dieser Erwägung und namentlich auch mit der betreffenden Rechtsprechung (vgl. insbesondere BGE 140 III 289) müsste sich die Beschwerdeführerin auseinandersetzen. Indem sie sich wie gesagt mit keinem Wort zur kantonsgerichtlichen Begründung oder zur Natur des KESB-Entscheides äussert, bleibt die Beschwerde unbegründet. Vor diesem Hintergrund ist die Gehörsrüge (Beschwerde S. 4), das Kantonsgericht habe sofort und ohne Abwarten weiterer Eingaben entschieden, was man nur aus totalitären Staaten gewohnt sei, gegenstandslos.