Citation: 5A_553/2022 E. 4

Die Ausführungen bleiben in der Sache appellatorisch und genügen damit dem Rügeprinzip nicht (vgl. E. 2). Ohnehin gehen sie an der Sache und an den Erwägungen des angefochtenen Entscheides vorbei, wenn die Beschwerdeführer geltend machen, es sei völlig klar, was sie mit der Erläuterung gewollt hätten, nämlich die Aufhebung des Widerspruches zwischen dem Dispositiv und der Begründung der Abschreibungsverfügung. Ein solcher ist nicht auszumachen und entsprechend gibt es auch nichts zu erläutern, umso weniger als in der Abschreibungsverfügung ausführlich begründet wird, wieso die Kläger im Rubrum aufgeführt werden und damit notwendigerweise auch von der Kostenauferlegung erfasst sind. Die Beschwerdeführer sind damit (zu Recht oder zu Unrecht) nicht einverstanden; sie möchten nicht im Rubrum als Kläger aufgeführt sein und sich dementsprechend auch nicht mit einer solidarischen Haftbarkeit für die Kosten konfrontiert sehen. Gegen Letzteres hätten sie aber nach den zutreffenden Erwägungen des angefochtenen Entscheides eine Kostenbeschwerde oder - soweit es ihnen nach den nunmehr gemachten Vorbringen in erster Linie ganz allgemein um ihre Klägerstellung bzw. das Rubrum gegangen sein sollte - eine Berufung erheben müssen. Dass sie hingegen eine Erläuterung verlangt und damit einen unpassenden Rechts (mittel) weg eingeschlagen haben, müssen sie sich selbst zuschreiben.