Citation: 1C_89/2024 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin bringt dagegen vor, das Dach und das Gebäude für den zweigeschossigen Velo- und Motorradunterstand reiche 4,42 m über die Baulinie, wobei es sich um einen vorspringenden Gebäudeteil handle. Gemäss § 30 Abs. 5 i.V.m. § 112a Abs. 2 lit. h PBG/LU dürften vorspringende Gebäudeteile maximal 1,5 m über die Fassadenflucht ragen. Darüber hinaus übersteige der vorspringende Gebäudeteil bzw. die Kleinbaute mit ihrer Höhe von 5,76 m das zulässige Mass: Gemäss § 112a Abs. 2 lit. c PBG/LU seien Kleinbauten freistehende Gebäude, die eine Gesamthöhe von 4,5 m und eine anrechenbare Gebäudefläche von 50 m2 nicht überschritten und nur Nebennutzflächen enthielten. Die Auffassung, der zweigeschossige gedeckte Velounterstand könne in Anwendung von Art. 25 Abs. 8 BZR/Luzern als Kleinbaute bewilligt werden, sei willkürlich.