Citation: 5A_398/2019 E. 7.2

7.2. Die Rüge geht fehl. Um den Vorgaben von Art. 29 Abs. 2 BV zu genügen, muss die Begründung so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die Tragweite des angefochtenen Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann (BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88; 133 III 439 E. 3.3 S. 445; 130 II 530 E. 4.3 S. 540). Zu begründen ist das Ergebnis des Entscheides, das im Urteilsspruch zum Ausdruck kommt und das allein die Rechtsstellung der betroffenen Person berührt. Die Begründung ist also nicht an sich selbst, sondern am Rechtsspruch zu messen (Urteile 5A_626/2018 vom 3. April 2019 E. 6.1, zur Publikation vorgesehen; 5A_382/2013 vom 12. September 2013 E. 3.1). Im konkreten Fall ergibt sich aus den vorinstanzlichen Erwägungen sehr wohl, weshalb das Obergericht die Beschwerde abweist und den erstinstanzlichen Nichteintretensentscheid bestätigt (s. E. 4). Ausserdem stellt das Obergericht auch klar, dass es sich angesichts seiner Erwägungen erübrigt, auf die weiteren, von der Beschwerdeführerin vorgetragenen Argumenten einzugehen. Ist die Beschwerdeführerin mit dieser Entscheidfindung nicht einverstanden, so beschlägt dies nicht das rechtliche Gehör, sondern die vorinstanzliche Handhabung von Art. 278 Abs. 1 SchKG. Dagegen kommt die Beschwerdeführerin mit ihrem Willkürvorwurf nicht auf (E. 6).