Citation: 2D_25/2015 E. 2.3

2.3. Was die Beschwerdeführerin hiergegen vorbringt, überzeugt nicht: So macht sie geltend, es bestehe weder eine Veranlassung noch eine rechtliche Grundlage dafür, die Konkurrenzofferte der U.________ AG als ungültig zu betrachten, weshalb insgesamt immerhin zwei gültige Angebote eingegangen seien und das Vergabeverfahren fortzusetzen sei. Die Offerte der U.________ AG erzielte bei der Erfüllung des Pflichtenhefts - bei dessen Erstellung der Geschäftsführer der Beschwerdeführerin mitgewirkt hatte - jedoch lediglich 37 von 60 möglichen Punkten, wogegen die Beschwerdeführerin die Maximalpunktzahl erreichte. Unabhängig davon, ob eine derart unvollständige Erfüllung des Pflichtenhefts einen formellen Ausschlussgrund darstellt, erscheint es ohne Weiteres als nachvollziehbar, dass die Vorinstanzen das Angebot der U.________ AG nicht als valable Offerte betrachteten. Weiter wendet die Beschwerdeführerin ein, dass sich ihr Geschäftsführer A.________ vor der Abgabe eines Angebots bei der Gemeinde U.________ erkundigt habe, ob eine Befangenheit seinerseits vorliege; dies habe der Beschwerdegegner jedoch verneint und sie - die Beschwerdeführerin - sei dann auch schriftlich zur Offertstellung eingeladen worden. Dieser Einwand mag wohl zutreffen und es leuchtet in der Tat nicht ohne Weiteres ein, weshalb der Beschwerdegegner die Beschwerdeführerin trotz der Mitwirkung von deren Geschäftsführer bei der Vorbereitung der Ausschreibung zur Abgabe eines Angebots einlud. Indessen ist es offenkundig, dass sich die Problematik der Vorbefassung durch das Fehlen von valablen Offerten weiterer Anbieter noch akzentuierte, weswegen der Beschwerdegegner willkürfrei eine Neueinschätzung der Lage vornehmen durfte.