Citation: 5A_812/2009 26.01.2010 E. 5

Der Beschwerdeführer beruft sich sodann auf die gesetzlichen Bestimmungen betreffend das Regressrecht der Solidarschuldner bzw. die Kosten- und Lastenverteilung beim Miteigentum und führt aus, es sei keine Änderung der gesetzlichen Regelung vereinbart worden. Dabei verkennt er, dass das Verfahren der provisorischen Rechtsöffnung ein Urkundenprozess ist, bei dem es nicht darum geht, über den Bestand der in Betreibung gesetzten Forderung, sondern über das Vorliegen eines Rechtsöffnungstitels zu befinden (BGE 132 III 140 E. 4.1.1 S. 142; vgl. auch BGE 133 III 399 E. 1.5 S. 400). Wie bereits dargelegt, muss aus diesem der vorbehalts- und bedingungslose Wille des Betriebenen hervorgehen, dem Betreibenden eine bestimmte oder leicht bestimmbare Geldsumme zu leisten (s. oben, E. 2). Der blosse Hinweis auf gesetzliche Bestimmungen genügt somit zur Begründung eines Rechtsöffnungsgesuchs nicht.