Citation: 1P.448/2001 14.09.2001 E. 4

4.- Somit ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Mit dem Entscheid in der Sache ist auch das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos geworden. Damit wäre an sich grundsätzlich der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 und 2 OG). Dieser war indessen gezwungen, zur Wahrung seiner berechtigten Interessen den Rechtsmittelzug bis ans Bundesgericht zu ergreifen, hat doch die Gemeinde Näfels während des ganzen Verfahrens nie eine bindende Erklärung abgegeben, keine für den motorisierten Verkehr offene und damit ohne weiteres als Gemeindestrasse einzustufende Durchgangsstrasse erstellen zu wollen; dies steht erst mit diesem Urteil des Bundesgerichts fest, mit welchem es den Gemeinderat aufgrund dessen prozessualen Verhaltens auf der entsprechenden Absichtserklärung behaftet. Damit hat die Gemeinde Näfels zu diesem bundesgerichtlichen Verfahren Anlass gegeben und daher unnötige Kosten verursacht, die sie zu bezahlen hat (Art. 156 Abs. 6 OG). Da der Beschwerdeführer indessen über das Ziel hinausgeschossen hat und auf seine Beschwerde in wesentlichen Punkten nicht eingetreten werden kann bzw. sie abgewiesen werden muss, hat er einen Teil der Kosten selber zu tragen. Was die Parteikosten betrifft, so hat die Gemeinde Näfels dem Beschwerdeführer unter diesen Umständen eine reduzierte Parteientschädigung zu bezahlen (Art. 159 Abs. 5 i.V.m Art. 156 Abs. 6 OG).