Citation: 8C_780/2023 E. 1.2

1.2. Mit dem angefochtenen Rückweisungsentscheid wird die Arbeitslosenkasse gezwungen, die weiteren Voraussetzungen des Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung zu prüfen. Da das Verfahren somit noch nicht abgeschlossen wird und die Rückweisung auch nicht einzig der Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten dient, handelt es sich um einen selbstständig eröffneten Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG. Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass aufgrund der konkreten Umstände ein Missbrauch betreffend den Bezug von Arbeitslosenentschädigung trotz der arbeitgeberähnlichen Stellung des Ehegatten der Beschwerdegegnerin bei der B.________ AG mit einem sehr hohen Grad an Sicherheit ausgeschlossen werden könne. Die Beschwerdegegnerin habe daher als ehemalige Arbeitnehmerin der B.________ AG grundsätzlich Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, sofern die übrigen Voraussetzungen erfüllt seien. In dieser verbindlichen Vorgabe liegt der nicht wiedergutzumachende Nachteil der Beschwerdeführerin (vgl. SVR 2023 ALV Nr. 22 S. 73, 8C_668/2022 E. 1). Sollten die übrigen Anspruchsvoraussetzungen gegeben sein, wäre die Arbeitslosenkasse gezwungen, eine ihres Erachtens rechtswidrige Verfügung zu erlassen, während sie sich ausserstande sähe, ihren eigenen Rechtsakt anzufechten (vgl. BGE 140 V 282; SVR 2016 IV Nr. 4 S. 11, 9C_703/2015 E. 5.1). Auf die Beschwerde ist somit einzutreten.