Citation: 4D_62/2025 E. 4.3

4.3. Soweit sich die Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang auf den Gehörsanspruch berufen, ist zu beachten, dass die Wahrung des Anspruchs auf rechtliches Gehör kein Selbstzweck ist. Der Beschwerdeführer muss daher darlegen, inwiefern das Verfahren anders ausgegangen wäre, wenn die Gehörsverletzung ausgeblieben wäre; ansonsten besteht kein Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Entscheids (BGE 150 III 238 E. 4.5; 147 III 586 E. 5.2.1, je mit Hinweisen). Die Beschwerdeführer unterlassen es, darzulegen, welche entscheiderheblichen Gesichtspunkte, die zu einem anderen Verfahrensausgang geführt hätten, sie nicht hätten ins erstinstanzliche Verfahren einbringen können, weil die Erstinstanz einen Entscheid fällte, ohne eine mündliche Verhandlung mit Dolmetscher durchzuführen bzw. bevor die Beschwerdeführerin 2 zur Ergänzung ihrer Stellungnahme einen Rechtsvertreter beigezogen hatte. Auch aus diesem Grund sind die vorstehend erwähnten Rügen der Beschwerdeführer offensichtlich nicht rechtsgenügend begründet.