Citation: 6A.32/2002 21.06.2002 E. 3

3.1 In rechtlicher Hinsicht vertritt die Vorinstanz die Auffassung, es bestehe keine Bindung der Administrativbehörde an das Strafurteil. Die von der Recht-sprechung genannten Ausnahmen seien hier nicht gegeben (angefochtener Entscheid, S. 4 f. Ziff. 4a). 3.2 Der Beschwerdeführer ist anderer Meinung. Er stützt sich dabei wie die Vorinstanz auf BGE 119 Ib 158 (Beschwerde, S. 6 ff. Ziff. 2 und 3). Daraus kann er aber nichts zu seinen Gunsten ableiten. Die rechtliche Beurteilung der Geschwindigkeitsüberschreitung hängt vorliegend nicht sehr stark von der Würdigung von Tatsachen ab, die der Strafrichter besser kennt als die Verwaltung. Ebenso wenig sind die örtlichen Gegebenheiten für die Beantwortung der Frage ausschlaggebend, wie das Fahren innerorts mit einer im Verhältnis zur zulässigen Höchstgeschwindigkeit nahezu doppelten Geschwindigkeit rechtlich zu qualifizieren ist.