Citation: 5A_308/2022 E. A

A.a. Die Ehegatten B.________ und A.________ waren Gesamteigentümer der Grundstücke Nr. xxx und Nr. yyy GB Baar. Am 22. November 2016 wurden die Grundstücke im Rahmen eines Pfandverwertungsverfahrens versteigert. Nach Abzug der Kosten resultierte ein Überschuss von Fr. 350'067.10. A.b. Mit Entscheid des Kantonsgerichts Zug vom 29. Mai 2019 wurde die Ehe von B.________ und A.________ geschieden. In Ziff. 10.1.1.6 dieses Entscheides ist der Überschuss aus der Zwangsversteigerung der gemeinsamen Liegenschaften in Baar geregelt. Das Obergericht des Kantons Zug wies die Berufung beider Parteien hinsichtlich der güterrechtlichen Auseinandersetzung am 16. Mai 2020 ab. A.c. Am 7. Oktober 2021 reichte B.________ beim Kantonsgericht gegen A.________ eine Klage auf Aufhebung der einfachen Ehegattengesellschaft ein. A.d. A.________ gelangte am 1. Dezember 2021 an das Betreibungsamt Baar und verlangte die Auszahlung des Liquidationsanteils aus dem Überschuss. Daraufhin erstellte das Betreibungsamt am 6. Dezember 2021 eine Abrechnung über die Verteilung des Überschusses, welche von B.________ mit Beschwerde bei der kantonalen Aufsichtsbehörde angefochten wurde. Im Rahmen der Beschwerdeantwort teilte das Betreibungsamt mit, dass es seine Verfügung vom 6. Dezember 2021 am 23. Dezember 2021 aufgehoben habe.