Citation: 1C_900/2013 E. 4.1.4

4.1.4. Der Standort T4B (vor der Parzelle Nr. 124) wurde im Gutachten 2007 als zweitbeste Lösung erachtet. Er liegt im Dorfzentrum und in der Nähe von Fussgängerstreifen; ihm wurde (in Kombination mit der gegenüberliegenden Haltestelle S4B) im Gutachten 2007 eine hohe Sicherheit attestiert (S. 5). Mit der Einführung der Linie 83 ist ein weiterer Vorteil hinzugekommen: Die neue Haltestelle kann beide Buslinien (83 und 85) bedienen und erspart damit Kosten für die Erstellung einer zweiten Bushaltestelle und erleichtert das Umsteigen und die Fahrplankoordination. Diese zusätzlichen, dem Gutachter 2007 nicht bekannten Vorteile stellen hinreichende Gründe für die Verlegung der Haltestelle dar. Der Zusammenschluss der Oberstufen der Gemeinden Triengen und Büron ist ein Novum, das vor Bundesgericht nicht berücksichtigt werden kann (Art. 99 Abs. 1 BGG). Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers 2 liegt auch kein Widerspruch zu den Festsetzungen des Projekts und dem Urteil des Kantonsgerichts vom 5. November 2013 i.S. A.________ AG vor: Zwar wurde eine zusätzliche Haltestelle für den Busverkehr in Richtung Schlierbach im Bereich der Parzelle Nr. 21 vorgesehen (vgl. oben, E. 3). Diese Haltestelle dient jedoch ausschliesslich den Kleinbussen, die am Wochenende über St. Erhard und Knutwil via Büron nach Schlierbach fahren (und umgekehrt), und nicht den regulären Bussen der Linie 83 an Wochentagen, die von Sursee direkt über Büron nach Schlierbach verkehren. Für diese wäre die Bushaltestelle zu kurz und (weil nicht in Fahrtrichtung) ungünstig gelegen. Der Beschwerdeführer 2 erwähnt beiläufig einen Alternativstandort für die Buslinie 83 an der Schlierbacherstrasse, allerdings ohne sich mit dessen Vor- und Nachteilen sowie der Vereinbarkeit einer Bushaltestelle mit den hier bestehenden oder geplanten Bauten und Nutzungen auseinanderzusetzen.