Citation: 8C_696/2020 E. A

A.a Der 1971 geborene A.________ meldete sich erstmals im September 2010 wegen den Folgen eines Krebsleidens zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Mit rechtskräftig gewordener Verfügung vom 23. Mai 2011 verneinte die IV-Stelle Bern einen Rentenanspruch. A.b Im Dezember 2012 ersuchte der Versicherte die Verwaltung erneut, ihm Leistungen der Invalidenversicherung zu erbringen. Die IV-Stelle holte unter anderem das Gutachten des Dr. med. B.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 14. März 2014 ein, wonach der Explorand an einer Anpassungsstörung im Sinne einer längeren depressiven Reaktion (ICD-10 F43.21) litt. Daher sei seine Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf als Betriebsmitarbeiter in einer Metzgerei oder einer vergleichbaren Erwerbstätigkeit eingeschränkt gewesen (6.8 Stunden bezogen auf ein Arbeitspensum von 8.5 Stunden an fünf Wochentagen). Mit Verfügung vom 21. Januar 2015 sprach die IV-Stelle dem Versicherten ab 1. Juni 2013 bis 31. Juli 2014 eine befristete ganze Invalidenrente zu. Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit rechtskräftig gewordenem Entscheid vom 21. Mai 2015 ab. Auf die Neuanmeldung des Versicherten vom Oktober 2015 trat die IV-Stelle nicht ein (Verfügung vom 16. Februar 2016). A.c Nachdem die IV-Stelle auf eine erneute Anmeldung zum Leistungsbezug mit Verfügung vom 19. Februar 2019 zunächst nicht eingetreten war, zog sie diese in Wiedererwägung (Verfügung vom 17. Mai 2019) und liess den Versicherten von Dr. med. C.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, begutachten. Laut dessen Expertise vom 26. September 2019 hatte sich das psychiatrische Zustandsbild seit der letzten Begutachtung im Jahre 2014 nicht wesentlich verändert. Anlässlich der aktuellen Untersuchung könne keine depressive Verstimmung mehr festgestellt werden. Neu komme eine paranoid gefärbte Verarbeitung der Krebserkrankung hinzu, die den Exploranden aber im Alltag nicht wesentlich beeinträchtige. Anstelle einer Anpassungsstörung müsse nun ein paranoides Zustandsbild diagnostiziert werden (ICD-10 F22.0), das aber nicht zu einer höheren Arbeitsunfähigkeit führe, wie sie vom Vorgutachter eingeschätzt worden sei (20 %). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ermittelte die IV-Stelle einen Invaliditätsgrad von 20 % und verneinte einen Anspruch auf eine Invalidenrente (Verfügung 20. April 2020).