Citation: 5D_163/2014 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerin beharrt vor Bundesgericht auf einem tatsächlichen Konsens der Parteien, wonach sich die Beschwerdegegnerin zur Vorlage und Unterzeichnung von dreiseitigen Übertragungsvereinbarungen zwischen der Beschwerdeführerin, der Beschwerdegegnerin und den Kunden verpflichtet habe. Zwar seien die Details nicht in der handschriftlichen Vereinbarung geregelt worden, doch ergebe sich die diesbezügliche tatsächliche Einigung aus der im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Email-Korrespondenz vom 17. und 18. Dezember 2013 sowie einer im Entwurf vorliegenden Übertragungsvereinbarung. Die gegenteilige Feststellung der Vorinstanz erachtet sie ebenso als willkürlich, wie die darauf basierende Schlussfolgerung, eine Vertragsverletzung der Beschwerdegegnerin sei nicht glaubhaft gemacht worden. Die Kündigungsschreiben der Beschwerdegegnerin an die Kunden, so ihre Argumentation, würden eine krasse Verletzung der Pflicht darstellen, an einer Vertragsübertragung mitzuwirken. Die Vorinstanz habe mithin glaubhaft gemachte Einwendungen ignoriert und damit die Anforderungen an die Glaubhaftmachung von Einwendungen gemäss Art. 82 Abs. 2 SchKG in willkürlicher Weise verkannt.