Citation: 8C_4/2007 19.09.2007 E. A

Die 1964 geborene G.________ stürzte am 21. September 1999 bei ihrer Arbeit als Pferdepflegerin von einem Pferd und zog sich dabei nebst einer commotio cerebri eine Distorsion des rechten oberen und unteren Sprunggelenkes sowie der Halswirbelsäule zu. Die Winterthur Versicherungen kam als Unfallversicherer für die Heilbehandlung auf, erbrachte Taggeldleistungen und sprach schliesslich mit Verfügung vom 6. Januar 2004, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 6. August 2004, eine Integritätsentschädigung sowie rückwirkend ab 1. Januar 2004 eine Invalidenrente auf Grund einer Invalidität von 57,8 % zu. Mit unangefochten gebliebenem Entscheid vom 5. September 2006 verpflichtete das Verwaltungsgericht des Kantons Glarus die Winterthur zur Bezahlung einer Invalidenrente rückwirkend ab 1. Januar 2004 auf Grund einer Invalidität von 62,33 %. Am 15. Mai 2000 meldete sich G.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Luzern veranlasste eine polydisziplinäre Begutachtung in der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS), welche am 17. Juni 2003 Bericht erstattete. Mit Verfügung vom 14. Dezember 2004 sprach sie, ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 58 %, rückwirkend ab 1. September 2000 eine ganze und ab 1. Januar 2003 eine halbe Invalidenrente zu. Eine dagegen gerichtete Einsprache wies sie mit Entscheid vom 17. Mai 2005 ab.