Citation: 1B_616/2019 E. 3.4

3.4. Nachdem den Zeugenaussagen - entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin - die Glaubhaftigkeit nach dem momentanen Stand des vorliegenden Haftverfahrens nicht pauschal abzusprechen ist (vgl. oben E. 2.4), vermag die Beschwerdeführerin mit ihren Vorbringen an den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz nichts zu ändern. Mit dieser ist festzuhalten, dass sich die Ausgangslage seit dem Haftentlassungsentscheid des Zwangsmassnahmengerichts vom 26. August 2019 massgeblich zu Lasten der Beschwerdeführerin verändert hat. Aus ihrem Vorbringen, ihre familiären und freundschaftlichen Beziehungen seien seit Jahren ähnlich, kann sie nichts zu ihren Gunsten ableiten. Darüber hinaus geht aus den Akten hervor, dass die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann zur Zeit über keine Wohnung und keine Arbeit verfügen und hält sie selber fest, dass ihre finanzielle Lage nicht gut sei und es ihr darüber hinaus an Sprachkenntnissen fehlen würde. Auch wenn von einer intakten Beziehung zwischen der Beschwerdeführerin und ihrem Ehemann ausgegangen wird, ist nicht ersichtlich und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht dargetan, worin seine enge Bindung zur Schweiz bestehen soll. Mithin hat die Vorinstanz nicht gegen Bundesrecht verstossen, wenn sie im Fall der Beschwerdeführerin von Fluchtgefahr ausging.