Citation: 1C_474/2019 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz kam im angefochtenen Entscheid zum Schluss, der Vorwurf des Amtsmissbrauchs sei unbegründet, da mit der Erstattung eines Gutachtens kein Zwang ausgeübt und keine Verfügung erlassen werde. Der Tatbestand des Amtsmissbrauchs könne mit dem vom Beschwerdeführer angezeigten Verhalten der Beschwerdegegnerin nicht erfüllt werden. Weiter seien auch keine Anhaltspunkte für eine Begünstigung zu erkennen. Im Gutachten gehe es nicht um die strafrechtliche Verfolgung einer Person, weshalb ein solches ohnehin ungeeignet sei, jemanden der Strafverfolgung zu entziehen. Weiter zeige der Beschwerdeführer auch nicht konkret auf, inwiefern die im Gutachten gemachten Ausführungen ihm ein sittlich vorwerfbares, unehrenhaftes Verhalten zuschreiben würden. Unter diesen Umständen sei die Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung nicht zu erteilen.