Citation: 5A_648/2019 E. 4

Auch in Bezug auf die Befangenheitsrüge gegenüber dem Appellationsgerichtspräsidenten erfolgt - abgesehen von der Frage der diesbezüglichen Entscheidzuständigkeit im Rahmen des Instanzenzuges - eine untaugliche Begründung: Der Beschwerdeführer verweist auf ein in seiner Sache ergangenes Besuchsrechtsurteil des Appellationsgerichtes vom 23. Juli 2017, bei welchem der Präsident ebenfalls mitwirkte und in dessen E. 2.4.1 festgehalten wird: "Da sich der Rekurrent auch in Anwesenheit seiner Tochter zu Gewaltexzessen hat hinreissen lassen, durfte das Verhältnis zu seiner Tochter als nicht unbelastet qualifiziert und ihm nur ein beschränktes Besuchsrecht zugestanden werden." Indes ist ein Richter nicht allein deshalb befangen, weil er in einem früheren Verfahren zwischen den gleichen Parteien geurteilt hat (BGE 129 III 445 E. 4.2.2.2 S. 466 f.; 143 IV 69 E. 3 S. 74) und auch die konkrete Begründung der damals zu beurteilenden Einschränkung des Besuchsrechts wäre nicht geeignet, eine Befangenheit im heutigen Verfahren zu bewirken.