Citation: 8C_600/2023 E. 5.1

5.1. Soweit die IV-Stelle letztinstanzlich vorbringt, die beantragten Dienstleistungen Dritter seien schon deshalb nicht zu gewähren, weil kein Verdienstausfall behauptet werde, kann ihr nicht gefolgt werden. Im Antrag vom 6. August 2021 gab der Beschwerdeführer an, er sei zur Zeit zu 40 % krankgeschrieben und könne die Konzentration für seine Arbeit mit der starken Sehbehinderung nicht zu 100 % aufbringen. Vor Bundesgericht erneuert er sodann seinen Einwand im Vorbescheidverfahren und die Vorbringen in der dem kantonalen Gericht eingereichten Beschwerde, wonach er sein Arbeitspensum aufgrund der fortschreitenden Sehbehinderung auf 60 % habe reduzieren müssen, während er ohne Unterstützung gemäss Beurteilung seines Augenarztes seit der Gesundheitsverschlechterung sogar zu 100 % arbeitsunfähig wäre. Mit seiner Angabe, er habe sein Pensum von 100 % auf 60 % reduzieren müssen und könne auch dieses nur aufrechterhalten, wenn er Dienstleistungen Dritter beanspruche, hat er somit einen (möglichen) Verdienstausfall durchaus geltend gemacht.