Citation: 2C_503/2023 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz erwägt, der Praktikumsabbruch beruhe auf einer Leistungsbeurteilung, wie es der Wortlaut von Art. 43 Abs. 1 StudR PS - insbesondere mit den Formulierungen "unzureichende Vorbereitung" und "mangelhafte Leistung" - klar zum Ausdruck bringe. Diese Leistungsbeurteilung lasse sich ohne weiteres mit der Beurteilung von Prüfungen vergleichen, weshalb die (analoge) Anwendung von Art. 64 Abs. 5 PHG/BE korrekt sei. Bei der Beurteilung, ob die Fortsetzung des Praktikums zumutbar ist, komme den Praxislehr- und Fachbegleitpersonen zudem ein erheblicher Beurteilungsspielraum zu. Es liege in deren pflichtgemässen Ermessen, die Leistung und die Zielerreichung vor und während des Praktikums zu bewerten und - sofern notwendig - ein Praktikum abzubrechen. Dass die kantonale Vorinstanz die Rüge der Unangemessenheit nicht zugelassen habe, sei dementsprechend nicht zu beanstanden (angefochtener Entscheid E. 2.4).