Citation: 6B_521/2015 E. A

Das Bezirksgericht Kreuzlingen verurteilte X.________ am 17. Februar 2014 wegen Zollhinterziehung zu einer Busse von Fr. 15'000.--. Es erklärte ihn überdies solidarisch leistungspflichtig zur Bezahlung von Einfuhrabgaben in der Höhe von Fr. 151'079.--. Auf Berufung von X.________ und Anschlussberufung der Oberzolldirektion hin sprach das Obergericht des Kantons Thurgau X.________ mit Urteil vom 16. März 2015 der qualifizierten Zollhinterziehung schuldig. Es bestätigte die erstinstanzlich ausgesprochene Busse von Fr. 15'000.-- sowie die solidarische Leistungspflicht zur Bezahlung von Einfuhrabgaben im Betrag von Fr. 151'079.--. Das Obergericht hält folgenden Sachverhalt für erwiesen: X.________ ist Inhaber und Geschäftsführer der A.________ GmbH. Diese verfügt über eine Generaleinfuhrbewilligung des Bundesamtes für Landwirtschaft zur Einfuhr von Geflügel- und Rindfleischprodukten in die Schweiz. Zwischen August 2008 und dem 25. März 2009 stellte X.________ in acht Fällen seine Generaleinfuhrbewilligung zur Verfügung, um Geflügel- und Rindfleischprodukte zum reduzierten Kontingentszollansatz in die Schweiz einzuführen, obwohl die Waren nicht für die A.________ GmbH, sondern für die B.________ GmbH beziehungsweise die C.________ GmbH bestimmt waren.