Citation: 1C_586/2020 E. 4.3

4.3. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin sind unbehelflich. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid verneint, dass der Beschwerdegegner das erwähnte öffentliche Interesse an der geplanten Erschliessung lediglich vorschiebt. Sie hat dabei namentlich die genannten Qualitäten der Erschliessung hervorgehoben. Sie hat sich zudem ausführlich zu den beiden Vorbringen geäussert, mit denen die Beschwerdeführerin das angebliche Vorschieben im Wesentlichen begründet hat. In diesem Zusammenhang hat sie insbesondere vorgebracht, § 54 Abs. 2 BNO/Hornussen sei im Hinblick auf eine bessere Wohnqualität im Gestaltungsplangebiet geändert worden. Aus dieser Änderung könne nicht abgeleitet werden, an einer parallel zum Hang verlaufenden Erschliessungsstrasse - wie sie § 54 Abs. 4 BNO/Hornussen grundsätzlich vorsieht - bestehe kein öffentliches Interesse mehr. Weiter hat sie ausgeführt, sollte die im Gestaltungsplan dargestellte, eher kleinräumige Parzellenordnung effektiv zugunsten grosszügigerer Anwesen aufgegeben werden, um damit finanzkräftige Steuerzahler anzulocken, wie die Beschwerdeführerin geltend mache, liefe dies zwar den raumplanerischen Anliegen eines haushälterischen Umgangs mit Bauland und der inneren Verdichtung zuwider. Es bestünde jedoch dennoch ein berechtigtes Interesse daran, dass möglichst wenig noch unbebautes Land für Verkehrsanlagen verwendet werde, selbst wenn hinter diesem Interesse auch finanzpolitische und fiskalische Überlegungen der Gemeinde stünden. Die Beschwerdeführerin macht weder rechtsgenüglich geltend noch legt sie entsprechend dar, dass die Darstellung der Vorinstanz, wonach der Beschwerdegegner das erwähnte öffentliche Interesse an der vorgesehenen Erschliessung nicht vorschiebt, offensichtlich unrichtig wäre (vgl. Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG; BGE 144 II 281 E. 3.6.2 mit Hinweisen; vorne E. 2.2). Ebenso wenig zeigt sie auf, dass die Vorinstanz Bundesrecht verletzt hätte, indem sie das genannte öffentliche Interesse an der geplanten Erschliessung und dem damit einhergehenden Eigentumseingriff bejaht hat. Sie bringt auch nicht vor, die Vorinstanz habe massgebliches kantonales Recht unrichtig ausgelegt oder angewandt (vgl. vorne E. 3.2). In Bezug auf die Frage des öffentliches Interesses erweist sich die Beschwerde demnach als unbegründet, soweit sie überhaupt den Begründungsanforderungen genügt.