Citation: 7B_287/2022 E. 3.3

3.3. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin erschöpfen sich in appellatorischer Kritik und sind nicht geeignet, eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung aufzuzeigen. Dies ist der Fall, wenn die Beschwerdeführerin beanstandet, dass einzig den Aussagen des Beschwerdegegners 2 Glauben geschenkt werde. Diesbezüglich kann festgehalten werden, dass die Vorinstanz willkürfrei darlegt, aufgrund welcher Umstände sie die Aussagen des Beschwerdegegners 2 für plausibel und überzeugend hält. Auch der Umstand, dass die Beschwerdeführerin die Ereignisse im Nachhinein mit etwas Abstand zum Geschehen anders einzuordnen scheint, wird von der Vorinstanz zutreffend berücksichtigt. Schliesslich ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin keinen Antrag stellte, sie sei an der Berufungsverhandlung nochmals zu befragen, sondern sich von der Verhandlungsteilnahme dispensieren liess. Somit geht ihre diesbezügliche Kritik fehl. Soweit die Beschwerdeführerin der Ansicht ist, die von ihr erstellten Videoaufnahmen seien verwertbar, was die Vorinstanz zumindest in Frage stellte, ist auf ihre Ausführungen nicht weiter einzugehen, zumal die Vorinstanz die Verwertbarkeit nicht abschliessend prüft und festhält, die Videoaufnahmen würden sich in den entscheidenden Punkten zu Gunsten des Beschwerdegegners 2 auswirken. Die in diesem Zusammenhang vor Bundesgericht eingereichten WhatsApp-Nachrichten können bereits deshalb nicht berücksichtigt werden, da es sich hierbei um unzulässige Noven handelt (vgl. Art. 99 BGG). Somit gelingt es der Beschwerdeführerin nicht, Willkür in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung aufzuzeigen.