Citation: 5A_124/2021 E. 2

Die Beschwerdeführerin äussert sich in erster Linie zur Sache selbst. Dies ist nach dem Gesagten nicht möglich, weil das Obergericht keinen Sach-, sondern einen Nichteintretensentscheid gefällt hat. Einzig darauf kann sich die Beschwerde beziehen. Diesbezüglich macht die Beschwerdeführerin geltend, wegen Covid-Quarantäne habe der Geschäftsführer die Beschwerde nicht selbst zur Post bringen können, sondern diese einer Mitarbeiterin übergeben, welche die Sendung leider erst am Folgetag der Post übergeben habe. Dies stellt keine hinreichende Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides dar und wäre im Übrigen ohnehin eine untaugliche Ausflucht: Mitarbeiter sind typische Hilfspersonen, die in einem von Subordination geprägten Arbeitsverhältnis stehen und deren Handeln deshalb dem Geschäftsherrn gemäss Art. 101 Abs. 1 OR zugerechnet wird mit der Folge, dass dieser so zu stellen ist, wie wenn er selbst entsprechend gehandelt hätte (vgl. zum Ganzen das Urteil 5A_890/2019 vom 9. Dezember 2019 E. 5).