Citation: 8C_177/2015 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz stellte fest, die IV-Stelle habe durch den Erlass der Verfügung vom 23. Juli 2013 das rechtliche Gehör verletzt, nachdem sie der Versicherten eine Frist bis zum 16. August 2013 zugesichert habe, um zur am 13. Juni 2013 in Aussicht gestellten Rückforderung Stellung zu nehmen. Nachdem sich die Beschwerdeführerin aber im Verfahren vor dem kantonalen Gericht, wo sowohl Sachverhalt als auch Rechtslage frei überprüfbar seien, zur Frage der Rückforderung habe äussern können, sei die Verletzung des rechtlichen Gehörs als geheilt zu betrachten und von einer Rückweisung der Sache an die IV-Stelle sei Abstand zu nehmen; dies umso mehr, als die Versicherte die Angelegenheit nunmehr selber als beurteilbar betrachte, womit eine Rückweisung einem formalistischen Leerlauf gleichkommen und zu unnötigen Verzögerungen führen würde. In der Folge prüfte das kantonale Gericht, ob die Rückforderung der Kinderrente zu Recht erfolgt war, und gelangte zum Ergebnis, dass es sich bei dem von B.________ vom 7. Januar bis 7. April 2013 beim Radiosender absolvierten Praktikum nicht um eine Ausbildung im Sinne von Art. 25 Abs. 5 AHVG handle, und dass der Sohn im Übrigen unbestrittenermassen auch im Monat Mai 2013 keiner Ausbildung nachgegangen sei. Deshalb sei nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle die für 1. Januar bis 31. Mai 2013 für B.________ zu Unrecht ausgerichtete Kinderrente zurückgefordert habe.