Citation: 1P.100/2000 18.04.2000 E. 3

3.- Als Verweigerung des rechtlichen Gehörs rügt der Beschwerdeführer, dass weder er noch sein Anwalt Gelegenheit erhalten hätten, an M.________ Ergänzungsfragen zu stellen. Die Rüge ist schon deswegen unbegründet, weil der Beschwerdeführer nicht geltend macht, im kantonalen Verfahren einen entsprechenden Antrag gestellt zu haben. Im Übrigen lässt sich aus der in Art. 29 Abs. 2 BV verankerten Garantie des rechtlichen Gehörs ohnehin kein unbedingter Anspruch ableiten, im Verfahren um die Zulassung einer Wiederaufnahme Ergänzungsfragen an einen Mitangeklagten (bzw. in der Zwischenzeit verurteilten Mittäter) zu stellen, der im Wesentlichen an seinen im Strafverfahren gemachten Belastungen des Beschwerdeführers festhielt. Der Beschwerdeführer hat zudem in seiner Eingabe vom 27. Dezember 1999 ans Kantonsgericht eingehend zu den Aussagen von M.________ Stellung genommen und damit seinen Anspruch auf rechtliches Gehör wahrgenommen. Die Gehörsverweigerungsrüge ist unbegründet.