Citation: 1C_216/2019 E. 2.3

2.3. Den Zürcher Gemeinden steht aufgrund von § 2 lit. c und §§ 45 ff. PBG insbesondere beim Erlass der Ortsplanung ein Gestaltungsspielraum zu; sie sind insoweit grundsätzlich autonom (vgl. BGE 136 I 265 E. 2.2 S. 269 mit Hinweisen). Sie müssen jedoch bei der kommunalen Richt- und Nutzungsplanung die Vorgaben der übergeordneten Planung einhalten (§ 16 Abs. 1 PBG/ZH), insbesondere der behördenverbindlichen Richtplanung (§ 19 Abs. 1 PBG/ZH). Abweichungen sind nur zulässig, wenn sie sachlich gerechtfertigt und untergeordneter Natur sind (§ 16 Abs. 2 PBG/ZH). Das Verwaltungsgericht hielt dazu fest, dass den Gemeinden im Allgemeinen auch unter der Herrschaft eines übergeordneten Richtplans eine erhebliche Entscheidungsfreiheit und daher grundsätzlich auch Autonomie zustehe. Indessen könne ein übergeordneter Richtplan auch absolute Schranken enthalten, die den Gemeinden die Entscheidungsfreiheit in einzelnen Bereichen gänzlich entziehen.