Citation: 9D_10/2024 E. 1.2

1.2. Mit Eingabe vom 11. März 2023 ersuchte der Steuerpflichtige die Wohnsitzgemeinde um Erlass dieser Steuern. Die Veranlagungsbehörde wies die Gesuche mit Entscheiden vom 8. Juni 2023 ab. Dagegen gelangte der Steuerpflichtige am 5. Juli 2023 an die Steuerrekurskommission des Kantons Bern, wobei er auch um die Erteilung des Rechts zur unentgeltlichen Rechtspflege ersuchte. Dies führte zur Abweisung der Rechtsmittel und des Gesuchs (Entscheide vom 19. Dezember 2023). Die Begründung in Bezug auf die Rechtsmittel ging dahin, dass der Steuerpflichtige seine Mitwirkungspflicht verletzt habe, indem er die von der Steuerrekurskommission bzw. zuvor von der Veranlagungsbehörde einverlangten Unterlagen zu seinen wirtschaftlichen Verhältnissen (insbesondere Mietvertrag, Versicherungspolicen, Betreibungsregisterauszug, Bankauszüge) nicht eingereicht habe. Vielmehr habe er sich damit begnügt, Sozialhilfebudgets zu den Akten zu geben. Auch das Gesuch (um Erteilung des Rechts zur unentgeltlichen Rechtspflege) sei zufolge verletzter Mitwirkungspflichten abzuweisen.