Citation: 2C_189/2024 E. A

A.a. Der kosovarische Staatsangehörige B.A.________ (geboren 1982) reiste im Januar 1992 zusammen mit seinen Eltern und Geschwistern in die Schweiz ein. Das von der Familie gestellte Asylgesuch wurde im August 1992 abgewiesen. Im September 1996 wurde die Familie vorläufig aufgenommen. Nachdem B.A.________ im Mai 2000 eine Aufenthaltsbewilligung erteilt worden war, wurde er wiederholt straffällig, woraufhin ihn das Migrationsamt des Kantons Aargau im Oktober 2003 und im Juni 2006 verwarnte. Im Juni 2008 wurde B.A.________ erstmals aus der Schweiz weggewiesen. Aufgrund der Eheschliessung mit einer Schweizer Bürgerin im Oktober 2008 erteilte das Migrationsamt des Kantons Zürich B.A.________ im April 2016 eine Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des Familiennachzugs. Diese Bewilligung wurde am 13. Dezember 2016 wegen der im Juli 2016 erfolgten Scheidung widerrufen und B.A.________ abermals aus der Schweiz weggewiesen, was das Bundesgericht mit Urteil 2C_69/2019 vom 4. November 2019 letztinstanzlich bestätigte. Am 22. Dezember 2016 heiratete er die Schweizerin A.A.________ (geboren 1988). Im Oktober 2019 kam der gemeinsame Sohn C.A.________ zur Welt. A.b. Mit Schreiben vom 21. November 2019 wies das Migrationsamt des Kantons Zürich ein von B.A.________ am 18. November 2019 gestelltes Familiennachzugs- bzw. Wiedererwägungsgesuch ab. Per 22. Januar 2020 kehrte B.A.________ in den Kosovo zurück. Ein erneutes Familiennachzugsgesuch wies das Migrationsamt des Kantons Solothurn am 7. Juli 2021 ab. A.c. B.A.________ ist in der Schweiz wie folgt strafrechtlich in Erscheinung getreten (Art. 105 Abs. 2 BGG) : - Verwarnung wegen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Strafbefehl des Bezirksamts Baden vom 11. Mai 2001); - Busse von Fr. 90.-- wegen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Strafbefehl des Bezirksamts Brugg vom 7. Februar 2002); - bedingte Gefängnisstrafe von zehn Monaten und Busse von Fr. 200.-- wegen bandenmässigen Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädigung, mehrfachen Hausfriedensbruchs, Entwendung eines Motorfahrzeugs zum Gebrauch, Fahrens ohne Führerausweis und Verletzung der Verkehrsregeln (Urteil des Bezirksgerichts Brugg vom 11. März 2003); - Busse von Fr. 60.-- wegen Widerhandlung gegen das Transportgesetz (Strafbefehl des Bezirksamts Baden vom 26. März 2003); - Gefängnisstrafe von drei Monaten und Busse von Fr. 300.-- wegen Raufhandels und Tätlichkeiten (Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft V für den Kanton Zürich vom 24. März 2004); - Busse von Fr. 300.-- wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Transportgesetz (Strafbefehl des Bezirksamts Aarau vom 9. August 2005); - Gefängnisstrafe von 30 Tagen und Busse von Fr. 1'500.-- wegen Fahrens in fahrunfähigem Zustand, Entwendung eines Motorfahrzeugs zum Gebrauch, Nichtbeachtens polizeilicher Haltezeichen, Ausführens einer Lernfahrt mit einer Begleitperson, welche die Voraussetzungen nicht erfüllt, Nichtmitführens des Lernfahrausweises und Nichtanbringens des "L"-Schilds (Strafbefehl des Bezirksamts Baden vom 23. Februar 2006); - Busse von Fr. 60.-- wegen Widerhandlung gegen das Transportgesetz (Strafbefehl des Bezirksamts Baden vom 4. April 2007); - Gefängnisstrafe von 15 Monaten mit stationärer Suchtbehandlung wegen Entwendung eines Motorfahrzeugs zum Gebrauch, Fahrens in fahrunfähigem Zustand, Führens eines Motorfahrzeugs trotz Entzugs des Lernfahrausweises, einfacher Körperverletzung und Diebstahls (Urteil des Bezirksgerichts Lenzburg vom 23. August 2007); - Busse von Fr. 100.-- wegen Widerhandlung gegen das Transportgesetz (Strafbefehl des Bezirksamts Baden vom 12. September 2007); - Busse von Fr. 60.-- wegen Widerhandlung gegen das Transportgesetz (Strafbefehl des Bezirksamts Baden vom 30. Juni 2008); - Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu Fr. 30.-- wegen Entführung und versuchter Nötigung (Urteil des Bezirksgerichts Aarau vom 23. Juni 2010); - Busse von Fr. 160.-- wegen Verwendens eines Telefons ohne Freisprechanlage während der Fahrt und Nichttragens der Sicherheitsgurten durch den Fahrzeugführer (Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau vom 31. Mai 2012); - Busse von Fr. 60.-- wegen Nichttragens der Sicherheitsgurten durch den Fahrzeugführer (Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau vom 22. Juni 2012); - bedingte Geldstrafe von 210 Tagessätzen zu Fr. 50.-- und Busse von Fr. 1'500.-- wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln und pflichtwidrigen Verhaltens bei Unfall (Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 5. März 2014); - Busse von Fr. 300.-- wegen Nichtbeachtens der Sperrfläche, unbegründeten Fahrens auf dem Überholstreifen der Autobahn und Missachtung der signalisierten Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn (Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau vom 20. November 2015); - Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu Fr. 70.-- wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln (Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 17. Juli 2017); - Gefängnisstrafe von 60 Tagen und Busse von Fr. 240.-- wegen Drohung, Beschimpfung, Tätlichkeiten und missbräuchlicher Verwendung von Warnblinklichtern (begangen am 4. Februar 2019; Urteil des Bezirksgerichts Baden vom 26. April 2021).