Citation: 9C_567/2016 E. 6.2

6.2. Erst anlässlich der auf 1. Juli 2012 vorgenommenen erneuten "Generellen Überprüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse" wurde die Frage, ob es sich beim Vermögen (auch) um eine unverteilte Erbschaft handle, bejaht. In der Folge legte die Beschwerdeführerin der Berechnung der Ergänzungsleistungen einnahmenseitig - primär gestützt auf die ihr vorliegenden Steuerunterlagen - rückwirkend ab 1. Januar 2010 die Vermögensanteile "unverteilte Erbschaften" von Fr. 13'932.- sowie "Grundeigentum (nicht selbstbewohnt) " von Fr. 88'087.- zugrunde. Auf dieser Basis ermittelte sie den Ergänzungsleistungsanspruch ab 1. Januar 2010 neu und forderte während des Zeitraums vom 1. Januar 2010 bis 31. Juli 2012 zu viel erbrachte Leistungen im Betrag von Fr. 43'798.- zurück (Verfügung vom 30. Juli 2012). Im Rahmen der per August 2014 eingeleiteten "Generellen Überprüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse" wurden sodann, namentlich auch basierend auf den Steuerakten des Jahres 2013 sowie in der Folge eingeholten zusätzlichen Auskünften, präzisere, die bisherigen mit der Erbschaft in Verbindung stehenden Vermögensannahmen korrigierende Angaben bekannt. In Berücksichtigung des daraus resultierenden Vermögensanteils "Unverteilte Erbschaften" im Betrag von neu Fr. 259'000.- (statt bisher Fr. 13'932.-) wurde der EL-Anspruch der Beschwerdegegnerin für die Zeit vom 1. Januar 2010 bis Ende Juni 2015 abermals berechnet. Mit Verfügung vom 2. Juli 2015 stellte die Beschwerdeführerin schliesslich fest, dass der Beschwerdegegnerin auf Grund eines Einnahmenüberschusses ab 2010 kein Anspruch auf Ergänzungsleistungen zustehe, und forderte zu viel entrichtete Leistungen in der Höhe von Fr. 46'572.- zurück. Gleichentags verneinte sie auch das Anrecht auf Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten während der Jahre 2012 bis 2015 und verfügte die Rückerstattung des diesbezüglich ausbezahlten Betrags von Fr. 4'000.-. Auf Einsprache hin reduzierte die Beschwerdeführerin die Rückforderung infolge absoluter Verwirkung auf die vom 1. Juli 2010 bis 30. Juni 2015 in der Höhe von insgesamt Fr. 44'640.- erbrachten Ergänzungsleistungen.