Citation: 6B_927/2017 E. 3

Die Beschwerde erweist sich als unbegründet, soweit überhaupt darauf einzutreten ist. Der Beschwerdeführer stellt keinen förmlichen Antrag, jedoch geht aus seiner Eingabe hervor, dass er die Aufhebung des angefochtenen Entscheids (und einen Freispruch) verlangt, da er sein Handeln für rechtmässig erachtet. Nicht einzutreten ist auf die Kritik am erstinstanzlichen Urteil, da dieses nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist (vgl. Art. 80 Abs. 1, Art. 90 BGG). Dies gilt auch für die vom Beschwerdeführer erhobenen Sachverhaltsrügen, die sich in appellatorischer Kritik erschöpfen (vgl. BGE 141 IV 317 E. 5.4 S. 324, 369 E. 6.3 S. 375; Urteil 6B_103/2017 vom 21. Juli 2017 E. 2.2; je mit Hinweisen). Das Bundesgericht ist keine Appellationsinstanz, die eine freie Prüfung in tatsächlicher Hinsicht vornimmt, sondern legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG). Zudem verkennt der Beschwerdeführer, dass der exakte Standpunkt des Ahornbaumes für den Ausgang des Verfahrens unerheblich ist, da die Vorinstanz ein Kapprecht für alle drei denkbaren Standorte verneint. Ob die Rechtsrügen den Begründungsanforderungen gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG genügen, kann offenbleiben, da sie sich als unbegründet erweisen. Der Beschwerdeführer verkennt, dass ein Kapprecht an Ästen, die von der Parzelle der Geschädigten auf die im Miteigentum von zwölf Parteien stehenden Umgebungsparzelle ragen, gemäss der von ihm selbst eingereichten Nutzungs- und Verwaltungsordnung der Wohnsiedlung nur mit Zustimmung der Eigentümergemeinschaft ausgeübt werden kann. Dass eine solche vorlag, ergibt sich aus dem angefochtenen Entscheid nicht und wird auch vom Beschwerdeführer nicht behauptet. Inwieweit die Vorinstanz ein Kapprecht des Beschwerdeführers für die Umgebungsparzelle zu Unrecht verneint haben soll, ist nicht ersichtlich.