Citation: 5A_648/2019 E. 3

Was die Frage der Anfechtbarkeit des Zwischenentscheides anbelangt, kann eine Begründung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils im Sinn von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG sinngemäss daraus abgeleitet werden, dass ihm ohne Kontakt zum Kind nach der bevorstehenden Entlassung aus dem Strafvollzug die Ausweisung drohe. Kinderbelange generell und Besuchsrechtsangelegenheiten im Speziellen haben sich aber am Kindeswohl auszurichten (vgl. BGE 131 III 209 E. 5 S. 212; 141 III 328 E. 5.4 S. 340; 142 III 612 E. 4.2 S. 615). Es wäre deshalb darzutun, inwiefern die während des kantonalen Beschwerdeverfahrens aufrechterhaltene Sistierung des Besuchsrechts angesichts der konkreten Umstände im Zusammenhang mit dem Kindeswohl einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken soll. Im Übrigen bleiben die Ausführungen rein appellatorisch, obwohl nach dem Gesagten bei vorsorglichen Massnahmen zur Beschwerdebegründung substanziierte Verfassungsrügen notwendig wären. Dies gilt auch für die - ohnehin unzutreffende (vgl. § 42 Abs. 1 GOG/BS, SG 154.100) - Behauptung, die angefochtene Verfügung leide an einem formellen Mangel, weil sie in Verletzung von § 92 Abs. 1 GOG/BS präsidialiter und nicht in Dreierbesetzung erlassen worden sei.