Citation: 2C_905/2022 E. 5.1

5.1. Zwar könnte man sich entgegen der Auffassung der Vorinstanz fragen, ob dann, wenn absehbar wäre, dass sich auch unter Geltung der neuen Verträge (z.B. wegen der darin vorgesehenen Vermietungsbedingungen, klarerweise fehlenden Kompetenz und/oder Finanzkraft der neuen Betreiberin des Apparthotels) die beim Hotel K.________ bestehende mangelhafte Ertragssituation auch in Zukunft mit massiven Verlusten fortsetzen wird und die Eigentümer bewirtschaftungspflichtiger Appartements langfristig bei eingeschränkter eigener Nutzungsmöglichkeit für ihre Wohnungen mit einem erheblichen Kostenüberschuss zu rechnen haben, den von der Stockwerkeigentümergemeinschaft beschlossenen und in der Folge mit einem neuen Betreiber abgeschlossenen Verträgen die Genehmigung zu versagen und stattdessen eine Aufhebung der Bewirtschaftungsauflage in Betracht zu ziehen wäre. Allerdings dürften die Behörden in einem solchen Fall grundsätzlich zunächst vor der Genehmigung neuer Bewirtschaftungsverträge über die Aufhebung der Bewirtschaftungspflicht entscheiden, wobei im Fall der Aufhebung der Bewirtschaftungspflicht auch die Genehmigung der Verträge zu verweigern wäre. Ohnehin liegt vorliegend entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführer eine solche Konstellation keineswegs auf der Hand (vgl. auch die Urteile betreffend den Entscheid über die Aufhebung der Bewirtschaftungspflicht in der vorliegenden Sache: 2C_904/2022 vom 15. Januar 2025 und 2C_981/2022 vom 15. Januar 2025), so dass es sich für das Grundbuchinspektorat bzw. in der Folge die Vorinstanz auch nicht etwa aufdrängte, betreffend die Erfolgsaussichten des Betriebs des Hotels K.________ durch die N.________ AG und der damit für die Stockwerkeigentümer verbundenen Folgen von Amtes wegen ein Gutachten einzuholen, und zwar unbeschadet der von den Beschwerdeführern gegen die N.________ AG als neue Betreiberin des Hotels K.________ vorgebrachten Einwände. Im Ergebnis erweist sich der angefochtene Entscheid damit als rechtmässig.