Citation: 8C_88/2008 07.08.2008 E. 4

4.1 Die Vorinstanz hat nach umfassender Würdigung der medizinischen Unterlagen - insbesondere auch der Berichte der behandelnden Ärzte - ausführlich dargelegt und zutreffend erkannt, dass gestützt auf das Zentrum M.________-Gutachten entgegen der Einschätzungen der Dres. med. F.________ und C.________ mit dem im Sozialversicherungsrecht erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit vom Erreichen des Status quo sine spätestens per 31. Mai 2006 auszugehen ist. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, vor dem Unfall vom 31. Juli 2005 - trotz früherer Rückenschmerzen - beschwerdefrei und voll arbeitsfähig gewesen zu sein, nach diesem Unfall jedoch die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Krankenpfleger nicht mehr dauerhaft wiedererlangt zu haben, hat das kantonale Gericht korrekt dargelegt, dass die Beweisregel "post hoc ergo propter hoc" (vgl. BGE 119 V 335 E. 2b/bb S. 341 f.) im Sinne der natürlichen Vermutung, Beschwerden müssten unfallbedingt sein, wenn eine vorbestehende Erkrankung der Wirbelsäule bis zum Unfall schmerzfrei war, unfallmedizinisch nicht haltbar und beweisrechtlich nicht zulässig ist, sofern der Unfall keine strukturellen Läsionen an der Wirbelsäule und namentlich keine Wirbelkörperfrakturen verursacht hat (SVR 2008 UV Nr. 11 S. 34 E. 4.2.3 S. 36, U 290/06). Schon seit dem Kindesalter leidet der Versicherte an einem Status nach Leistenhernie. Am 12. Oktober 2005 musste er sich im Spital D.________ einer laparoskopischen Leistenrevision rechts unterziehen, welche nach übereinstimmender Einschätzung der Dres. med. A.________ und F.________ in keinem ursächlichen Zusammenhang mit dem Unfall vom 31. Juli 2005 stand. Weiter wies Dr. med. A.________ darauf hin, es sei nicht erklärbar, wie der genannte Unfall zu einer Verletzung des Steissbeines hätte führen können. Zudem stehe fest, dass der Beschwerdeführer schon vor diesem Ereignis zur Stabilisierung der lumbalen Wirbelsäule ein Lendenmieder getragen habe. Es sind keine Gründe ersichtlich, weshalb Vorinstanz und Verwaltung nicht hätten auf das Zentrum M.________-Gutachten abstellen dürfen. Dieses Gutachten ist für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und ist in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden; zudem ist es in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sowie der medizinischen Situation einleuchtend und enthält begründete Schlussfolgerungen (BGE 125 V 352 Erw. 3a). Somit kommt dieser Expertise grundsätzlich volle Beweiskraft zu. Eine zusätzliche medizinische Abklärung ist nicht durchzuführen, da hievon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 131 I 153 E. 3 S. 157, 124 V 90 E. 4b S. 94; SVR 2005 MV Nr. 1 S. 1 E. 2.3, M 1/02). Zufolge Erreichens des Status quo sine waren demnach gemäss Zentrum M.________-Gutachten jedenfalls im Zeitpunkt des Fallabschlusses per 31. Mai 2006 keine organischen Folgen des Unfalles vom 31. Juli 2005 mehr feststellbar. 4.2 Was die mit einer gewissen Latenz zum Unfall aufgetretenen und seither wechselhaft bestehenden psychischen Beschwerden anbetrifft, hat die Vorinstanz ebenfalls überzeugend aufgezeigt, dass der für eine Leistungspflicht des Unfallversicherers rechtsprechungsgemäss (BGE 115 V 133) vorausgesetzte adäquate Kausalzusammenhang zum Unfall vom 31. Juli 2005, welchen das kantonale Gericht zu Recht als mittelschweres Ereignis eingestuft hat, zu verneinen ist. Die Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen - soweit er sich überhaupt rechtsgenüglich mit der einschlägigen Begründung des angefochtenen Entscheides auseinandersetzt - die vorinstanzlichen Schlussfolgerungen, namentlich die Ausführungen zu den einzelnen Kriterien der Adäquanzbeurteilung (siehe BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140) nicht in Frage zu stellen. Es bleibt folglich dabei, dass die gemäss Rechtsprechung bei mittleren Unfällen notwendigen Kriterien weder gehäuft vorliegen, noch eines davon in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, weshalb die psychischen Gesundheitsbeeinträchtigungen nicht in einem anspruchsbegründenden adäquaten Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 31. Juli 2005 stehen. 4.3 Nach dem Gesagten ist der von der Basler per 31. Mai 2006 verfügte und mit angefochtenem Entscheid bestätigte folgenlose Fallabschluss nicht zu beanstanden.