Citation: 2C_417/2018 E. 4.1

4.1. Vorweg ist festzuhalten, dass die Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers bis am 31. März 2016 gültig war, so dass nicht ein Widerruf der Aufenthaltsbewilligung, sondern ein allfälliger Anspruch auf Verlängerung zu prüfen wäre. Der Beschwerdeführer befindet sich zur Zeit in einer ambulanten Massnahme im Sinne von Art. 63 Abs. 1 StGB. Gemäss Art. 70 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE; SR 142.201) bleibt die bisherige Bewilligung im Fall von Strafvollzug, Massnahmenvollzug und zivilrechtlicher Unterbringung bis zur Entlassung der ausländischen Person gültig. Die Frage, ob diese Bestimmung auch auf ambulante Massnahmen anwendbar ist, kann im vorliegenden Verfahren offenbleiben (vgl. Urteil 2C_144/2018 vom 21. September 2018 E. 5.4), da, wie im Folgenden zu zeigen ist, auch die Voraussetzungen für einen Widerruf erfüllt sind.