Citation: 1P.186/2002 30.07.2002 E. A

Am 19. September 2000 erlegte X.________ um ca. 08.00 Uhr auf einer Alp einen Gämsbock. Mit Anzeigebericht vom 20. September 2000 warf der Wildhüter A.________ dem X.________ vor, dabei die Bestimmungen der Gesetzgebung über die Jagd missachtet zu haben, indem er das erlegte Tier vor dem Markieren verschoben und den Kontrollschein sowie das Kontroll- und Statistikheft nicht sofort ausgefüllt habe; ausserdem habe X.________ die Eingeweide des erlegten Tieres unverdeckt liegen gelassen. Mit Strafbefehl vom 23. Januar 2001 verurteilte der Untersuchungsrichter des Kantons Freiburg X.________ wegen Widerhandlung gegen die Gesetzgebung über die Jagd zu Fr. 250.-- Busse. Auf Einsprache von X.________ hin fällte der Polizeirichter am Bezirksgericht der Sense am 12. Juli 2001 das gleiche Urteil aus wie der Untersuchungsrichter. Die von X.________ dagegen erhobene Berufung wies das Kantonsgericht Freiburg (Strafappellationshof) am 18. Februar 2002 ab, soweit es darauf eintrat.