Citation: 9C_521/2015 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz stellte fest, bei der Beschwerdeführerin bestehe ein Status nach mikrochirurgischer Dekompression L3/4/S1 beidseits von links am 17. Januar 2012, eine persistierende Parese ab L4 und eine schwere Lendenwirbelsäulendegeneration. Das Gericht erwog, die Reduktion der Erwerbsarbeit von ursprünglich 80 % sei aus - unbeachtlichen - invaliditätsfremden Gründen erfolgt. Nach erfolglosen rund dreijährigen Arbeitsbemühungen der Versicherten scheine nicht überwiegend wahrscheinlich, dass sie ohne Gesundheitsschaden wieder eine Erwerbstätigkeit von 80 % ausgeübt hätte. Im Einklang mit der von der Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort vertretenen Ansicht sei davon auszugehen, die Beschwerdeführerin hätte im Umfang von maximal 40 % weitergearbeitet. Gestützt auf den Bericht der Klinik C.________ vom 1. Mai 2014, wonach eine Verkäuferinnentätigkeit halbtags, maximal vier Stunden täglich zumutbar sei, fehle es an einer Einschränkung im erwerblichen Bereich, weil die attestierte Arbeitsfähigkeit das zuletzt ausgeübte Pensum (von maximal 40 %) übersteige. Damit bestehe weder Anlass für einen Leidensabzug noch stelle sich die Frage, ob das fortgeschrittene Alter einer Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit entgegen stünde. Betreffend die Einschränkung im Aufgabenbereich sei auf den vollumfänglich beweiskräftigen (Haushalt-) Abklärungsbericht vom 30. Mai 2013 abzustellen. Insbesondere dem Bericht der Klinik C.________ lasse sich nichts entnehmen, was zu einer anderen Beurteilung führe. Es sei daher von einer Einschränkung im Aufgabenbereich von 26,96 % auszugehen. Damit resultiere kein rentenbegründender Invaliditätsgrad.