Citation: 2C_251/2021 E. 4.2.2

4.2.2. Unabhängig davon, dass vorliegend in Bezug auf die voraussichtliche Erheblichkeit der einverlangten Informationen keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung dargetan ist (vgl. E. 4.2.1 hiervor), erscheint die Würdigung der Vorinstanz bezüglich der voraussichtlichen Erheblichkeit auch in der Sache als überzeugend. Zwar mag zutreffen, dass ein Teil der über das streitbetroffene Konto abgewickelten Transaktionen nicht in das Darlehen eingeflossen ist, das im indischen Amtshilfeersuchen erwähnt ist; welchem Teil der Transaktionen ein solcher Bezug fehlt, kann allerdings erst eruiert werden, wenn die Mittelflüsse zurückverfolgt werden, wobei die indischen Behörden offenbar explizit davon ausgehen, dass weitere Offshore-Gesellschaften zwischen B.________ und der Beschwerdeführerin stehen. Inwiefern die für die richtige Besteuerung von B.________ erforderliche Rekonstruktion der Mittelflüsse vor diesem Hintergrund möglich sein sollte, ohne dass die indische Steuerverwaltung Einsicht in sämtliche Transaktionen nehmen könnte, die über das streitbetroffene Konto getätigt worden sind, geht aus der Beschwerde nicht hervor. Insofern ist vorliegend weder davon auszugehen, dass die ESTV spontane Amtshilfe leisten wolle, noch kann von einer unzulässigen "fishing expedition" gesprochen werden. Die zweite und die vierte der in der Beschwerde aufgeworfenen Rechtsfragen, die solches voraussetzen, sind damit für die Entscheidung des vorliegenden Falls nicht relevant; daraus kann die Beschwerdeführerin mit Blick auf das Eintreten nichts für sich ableiten (BGE 142 II 161 E. 3 S. 173; Urteil 2C_537/2019 vom 13. Juli 2020 E. 1.2, je m.w.H.).