Citation: H 93/00 25.09.2000 E. 3

3.- Das kantonale Gericht legt in seinem Entscheid unter Berücksichtigung der massgebenden gesetzlichen Bestimmungen und Grundsätze über die Abgrenzung der selbstständigen von der unselbstständigen Erwerbstätigkeit (Art. 5 Abs. 2 und Art. 9 Abs. 1 AHVG; BGE 123 V 162 Erw. 1, 122 V 171 Erw. 3a, 283 Erw. 2a, 119 V 161 Erw. 2, je mit Hinweisen; zum beitragsrechtlichen Statut von Vertragsfahrern vgl. auch ZAK 1992 S. 163 mit Hinweisen) zutreffend dar, dass es sich bei den Transportfahrten von P.________ für den Beschwerdeführer um eine unselbstständige Beschäftigung gehandelt hat, weshalb auf den entsprechenden Entgelten paritätische Sozialversicherungsbeiträge geschuldet sind. Die Nachzahlungsverfügung vom 10. Juni 1999 erweist sich daher als Rechtens, wobei die gleichlautende Verfügung vom 6. Juli 1999 über dasselbe Beitragsjahr mit dem kantonalen Gericht als nichtig zu betrachten ist. Zu Recht legen Ausgleichskasse und Vorinstanz Gewicht auf die Tatsache, dass P.________ die Fahrten mit einem Lastwagen des Beschwerdeführers ausgeführt hat, was gegen die Tragung eines spezifischen Unternehmerrisikos spricht. Dass P.________ für seine Fahrschule als Selbstständigerwerbender der Ausgleichskasse angeschlossen ist, spielt für die Qualifikation des strittigen Entgelts keine Rolle. Bei einer beitragspflichtigen Person, die gleichzeitig verschiedene Tätigkeiten ausübt, ist jedes Erwerbseinkommen gesondert darauf hin zu überprüfen, ob es aus selbstständiger oder unselbstständiger Tätigkeit stammt (BGE 123 V 167 Erw. 4a mit Hinweis). Auch die weiteren vom Beschwerdeführer und vom Mitinteressierten erhobenen Einwendungen lassen weder die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts als mangelhaft im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG noch die rechtliche Würdigung als bundesrechtswidrig erscheinen.