Citation: 9C_663/2018 E. 3

Das Verwaltungsgericht stellte im Wesentlichen fest, die laufende Rente sei zuletzt mit (rechtskräftigen) Verfügungen vom 18. und 26. November 2014 revidiert worden. Darin sei - aufgrund onkologischer Beschwerden - vorübergehend ab 1. Februar 2014 eine ganze Rente gewährt worden, die ab 1. Oktober 2014 wiederum auf eine halbe Rente (basierend hauptsächlich auf der ursprünglichen, ophthalmologisch begründeten 50%igen Arbeitsunfähigkeit) reduziert worden sei. In Würdigung der medizinischen Aktenlage erkannte das kantonale Gericht, nach dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit sei zwischen dem Referenzzeitpunkt im November 2014 und der angefochtenen Verfügung vom 13. Dezember 2017 keine relevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten. Mit einem neu entdeckten Prostatakarzinom sowie einer Sicca-Symptomatik (Augentrockenheit) und eines Katarakts seien zwar neue diagnostische Aspekte hinzugetreten. Diese würden den Rentenanspruch jedoch nicht berühren. Insbesondere im Zusammenhang mit dem "grauen Star" (Katarakt) bzw. der damit einhergehenden Visusminderung habe der behandelnde Augenarzt Dr. med. B.________ in seinem Bericht vom 7. Dezember 2017 keine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt. Eine solche sei erst nach einer Augenoperation vom 21. Februar 2018 seitens des Spitals C.________ attestiert worden und mithin für das laufende Beschwerdeverfahren irrelevant. Im Übrigen führe - selbst bei Annahme eines medizinischen Revisionsgrundes - der unveränderte Beschäftigungsgrad des Beschwerdeführers von 50 % in derselben gehaltsmässigen Einreihung wie vor dem Invaliditätseintritt (wobei es sich gemäss Arbeitgeberbericht um einen Leistungslohn handle) zu einem Invaliditätsgrad von weiterhin 50 %. Die IV-Stelle habe demnach zu Recht den Anspruch auf eine höhere als die laufende halbe Invalidenrente verneint.