Citation: 6B_719/2017 E. C

Vor Erstinstanz beantragten sowohl X.________ als auch die Staatsanwaltschaft Freispruch von Schuld und Strafe. Der Privatkläger, A.________, stellte Antrag auf Schuldigsprechung wegen schwerer Körperverletzung und Zusprechung von Schadenersatz und Genugtuung. Das Strafgericht Basel-Landschaft sprach X.________ mit Urteil vom 10. Dezember 2015 in Anwendung von Art. 125 Abs. 1 StGB und Art. 13 Abs. 2 StGB der fahrlässigen Körperverletzung schuldig und verurteilte ihn zu einer bedingt vollziehbaren Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu Fr. 110.-- bei einer Probezeit von zwei Jahren. Auf die Zivilforderungen von A.________ trat das Strafgericht mangels sachlicher Zuständigkeit nicht ein. Gegen das Urteil erhob X.________ Berufung, stellte Beweisanträge und beantragte, er sei vom Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung freizusprechen. Die Staatsanwaltschaft schloss sich den Anträgen von X.________ sowohl in Bezug auf Freispruch als auch auf die Beweisergänzungen an. A.________ erhob Anschlussberufung und stellte den Antrag, auf seine Zivilforderungen sei einzutreten und X.________ zu verpflichten, ihm eine Genugtuung und Schadenersatz in der beantragten Höhe zu bezahlen. Das Kantonsgericht Basel-Landschaft wies mit Urteil vom 6. Dezember 2016 sowohl Berufung als auch Anschlussberufung ab und bestätigte das erstinstanzliche Urteil im Schuld- und Strafpunkt und in Bezug auf die Zivilforderungen von A.________.