Citation: 5A_593/2021 E. 3.1

3.1. Im angefochtenen Entscheid ermittelte das Kantonsgericht für die Töchter ein Manko gegenüber deren betreibungsrechtlichem Existenzminimum von Fr. 200.-- für C.________ und Fr. 1'545.-- für D.________. Sodann erwog es, nach dem Ausgleich dieser Fehlbeträge verbleibe dem Beschwerdegegner ein rechnerischer Überschuss von Fr. 530.--. Hiervon seien die von jenem zu bezahlenden Steuern abzuziehen. Diese beliefen sich gemäss dem Steuerkalkulator des Kantons Graubünden auf rund Fr. 200.-- pro Monat. Damit verbleibe dem Beschwerdegegner noch ein rechnerischer Überschuss nach Steuern von Fr. 330.--. Dieser sei nach grossen und kleinen Köpfen auf den Beschwerdegegner und die beiden Töchter aufzuteilen. Damit sei es gerechtfertigt, den Beschwerdegegner ab 1. September 2020 zu Kindesunterhaltsbeiträgen von Fr. 300.-- für C.________ und Fr. 1'600.-- für D.________ zu verpflichten.