Citation: 5P.162/2003 15.07.2003 E. 6

Der Beschwerdeführer hat auch für das bundesgerichtliche Verfahren die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege beantragt. Diese kann gemäss Art. 152 Abs. 1 OG derjenigen bedürftigen Partei gewährt werden, deren Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint. 6.1 Hinsichtlich seiner behaupteten Mittellosigkeit begnügt sich der Beschwerdeführer mit einem blossen Hinweis auf die Akten des erst- und zweitinstanzlichen Hauptverfahrens sowie des "prozessleitenden Verfahrens" vor dem Zürcher Kassationsgericht. Es ist fraglich, ob eine solche Begründung ausreicht, muss sich doch das Bundesgericht mit einem blossen Verweis auf Ausführungen in anderen Rechtsschriften - und, a fortiori, auf wie vorliegend nicht näher spezifizierte Aktenstücke - in der Regel nicht begnügen (Marc Forster, Staatsrechtliche Beschwerde, in: Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Aufl. Basel/Frankfurt am Main 1998, Rz. 2.57 und Anm. 230, mit Hinweis auf BGE 115 Ia 27 E. 4a S. 30). Andererseits ist nicht zu verkennen, dass die kantonalen Instanzen die Bedürftigkeit gar nicht in Frage gestellt haben, weshalb in der Lehre die Meinung vertreten wird, unter solchen Umständen genüge ein blosser Hinweis auf die Vorakten (in diesem Sinne Thomas Geiser, Grundlagen, in: Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Aufl. Basel/Frankfurt am Main 1998, Rz 1.43 S. 23 f.). Diese Frage darf vorliegend jedoch offen gelassen werden. 6.2 Aus dem bisher Gesagten (supra, E. 4) ergibt sich nämlich ohne weiteres, dass die hier besprochene Beschwerde unzureichend begründet und deshalb als von Anfang an aussichtslos zu gelten hat. Die zweite Voraussetzung für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ist somit nicht erfüllt, weshalb das entsprechende Begehren abzuweisen ist.