Citation: 6B_226/2025 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe vom Inhalt des angefochtenen Beschlusses erst anlässlich der Akteneinsicht vom 3. Februar 2025 Kenntnis erhalten, zu der es gekommen sei, weil er am 22. Januar 2025 verhaftet worden sei und daraufhin seinen heutigen Rechtsvertreter mandatiert habe. Dass ihm der angefochtene Beschluss nicht bereits vorher bekannt war, führt er auf ein generelles Ungenügen und mitunter gar strafrechtlich relevantes Fehlverhalten seines früheren amtlichen Verteidigers zurück. Unter dem Titel des Fristerfordernisses führt er dazu aus, sein früherer amtlicher Verteidiger habe sich als solcher einsetzen lassen, jedoch zu keinem Zeitpunkt des Verfahrens seine Parteirechte wahrgenommen, mit Ausnahme zweier Akteneinsichten und einer wenig sinnvollen Beschwerde gegen einen Beschlagnahmebefehl. Der Beschwerdeführer kritisiert, dass sich sein damaliger amtlicher Verteidiger im Haftverfahren nur minimal geäussert habe und die Haftentlassung ohne sein Zutun erfolgt sei, er an der erstinstanzlichen Hauptverhandlung nicht plädiert, sondern sich in seinen rund viereinhalb minütigen Ausführungen auf die Darlegung beschränkt habe, er könne ohne Instruktion nicht plädieren, und dass sich sein Tätigwerden vor der Vorinstanz - in dem von ihm (dem Beschwerdeführer) selbständig eingeleiteten Berufungsverfahren - seinerseits darin erschöpft habe, der Vorinstanz auf ihre Nachfrage hin und in Verletzung des Anwaltsgeheimnisses mitzuteilen, der letzte Kontakt mit ihm (dem Beschwerdeführer) habe am 14. November 2022 stattgefunden und er (der amtliche Verteidiger) habe daneben unzählige erfolglose Kontaktversuche unternommen, letztmals am 25. Oktober 2023. Der Beschwerdeführer verweist ergänzend auf seine materiellen Ausführungen in seiner Beschwerde, wo er die betreffenden Geschehnisse detaillierter erläutert und die geltend gemachte Verletzung der Garantie einer wirksamen Verteidigung begründet.