Citation: 8C_489/2022 E. 6.5.1

6.5.1. Gemäss angefochtenem Urteil steht fest, dass der Beschwerdegegner die angestammte Stelle nach mehr als dreissigjähriger Tätigkeit in der B.________ nicht aus gesundheitlichen Gründen, sondern bereits im November 2017 - mit anschliessender Freistellung - per Ende 2018 wegen einer Restrukturierung verlor. Folglich ist für die Ermittlung des Valideneinkommens nicht wie üblich am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst anzuknüpfen (BGE 144 I 103 E. 5.3 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil 8C_41/2015 vom 24. April 2015 E. 2.3 mit Hinweisen), sondern unter Mitberücksichtigung der für die Entlöhnung im Einzelfall relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren auf Erfahrungs- und Durchschnittswerte abzustellen (BGE 144 I 103 E. 5.3 mit Hinweisen). Denn auch ohne Gesundheitsschaden wäre der Beschwerdegegner ab 2018 gezwungen gewesen, sich eine neue Arbeitsstelle ausserhalb der B.________ zu suchen. Mit Blick auf den restrukturierungsbedingten Verlust des angestammten Arbeitsplatzes vor Eintritt des dauerhaften Gesundheitsschadens stimmt die Beschwerdeführerin dem kantonalen Gericht insoweit zu, als das Valideneinkommen praxisgemäss (vgl. SVR 2021 UV Nr. 26 S. 123, 8C_581/2020 E. 6.3 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil 8C_314/2019 vom 10. September 2019 E. 6.1 mit Hinweisen) mittels statistischer Werte anhand der LSE-Tabellenlöhne zu bestimmen ist.