Citation: 8C_92/2018 E. 4.2.2

4.2.2. Die Einschätzung des Dr. med. H.________, wonach die Verletzung vom 24. August 2013 folgenlos ausgeheilt sei, wird des Weiteren auch durch den Operationsbericht vom 20. September 2017 widerlegt. Denn in der Arthroskopie zeigten sich ein instabiles Meniskuskorpus-Hinterhorngebiet bei Vorliegen einer Wurzelruptur am medialen Meniskus. Prof. Dr. med. E.________ erläuterte in seinem Bericht vom 31. Oktober 2017, die Operation vom 20. September 2017 habe Klarheit gebracht bezüglich der Frage, ob der Meniskusschaden des Versicherten unfallbedingt oder degenerativer Art sei. In der Arthroskopie habe sich am medialen Meniskus eine Meniskushinterhornwurzel-Ruptur gezeigt. Meniskuswurzelrupturen entsprächen einem Abriss des Innenmeniskus an der Stelle, an der er eigentlich am Knochen fixiert sein sollte und würden üblicherweise nicht ohne Trauma auftreten. Definitiv sei dies der Fall, wenn der Patient relativ jung ist wie der Versicherte, der im Unfallzeitpunkt 36 Jahre alt war. Es handle sich somit um eine Unfallfolge.