Citation: 7B_636/2023 E. 1

Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um einen selbstständig eröffneten Zwischenentscheid in einer Strafsache (Art. 78 Abs. 1 BGG). Dieser betrifft ein Ausstandsbegehren, weshalb die Beschwerde gemäss Art. 92 BGG zulässig ist. Die Vorinstanz hat als einzige und letzte Instanz entschieden (Art. 80 BGG i.V.m. Art. 59 Abs. 1 StPO). Zur Beschwerde in Strafsachen ist berechtigt, wer am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat; so grundsätzlich auch die Staatsanwaltschaft (Art. 81 Abs. 1 lit. a und b Ziff. 3 BGG). Ihr rechtlich geschütztes Interesse leitet sich aus dem staatlichen Strafanspruch ab, den sie zu vertreten hat. Mithin ist die Staatsanwaltschaft im Verfahren vor Bundesgericht in der Regel beschwerdebefugt, wenn es um die Durchsetzung des Strafanspruchs als solchen oder damit zusammenhängende materiell- und prozessrechtliche Belange geht. Das rechtlich geschützte Interesse der Staatsanwaltschaft kann jedoch nicht pauschal bejaht werden. Vielmehr muss die Staatsanwaltschaft dieses im Einzelfall begründen, sofern es nicht offensichtlich gegeben ist (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; vgl. BGE 148 IV 275 E. 1.3; Urteil 1B_462/2022 vom 27. Dezember 2022 E. 2.1; je mit Hinweisen). Die Staatsanwaltschaft bringt insbesondere vor, der Beschwerdegegner habe gemäss Art. 60 Abs. 1 StPO die Aufhebung aller Amtshandlungen beantragt, an denen Staatsanwalt B.________ mitgewirkt habe. Da das Ermittlungsverfahren kurz vor Abschluss stehe, müssten bei Abweisung der Beschwerde praktisch sämtliche Beweisabnahmen im vorliegenden und weiteren Verfahren wiederholt werden. Zudem befinde sich der Beschwerdegegner, der zuvor wegen Kollusionsgefahr inhaftiert gewesen sei, mittlerweile wieder auf freiem Fuss. Falls Konfrontationseinvernahmen wiederholt werden müssten, könnten diese durch Absprachen unter Mitbeschuldigten beeinflusst werden. Weiter drohten erhebliche Verfahrensverzögerungen. Damit begründet die Staatsanwaltschaft, die mit Staatsanwalt B.________ am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen hat, hinreichend, dass der angefochtene Entscheid die zeitgerechte Durchsetzung des Strafanspruchs gefährdet und sie deshalb über ein rechtlich geschütztes Interesse an dessen Aufhebung verfügt (siehe auch Urteile 6B_215/2022 vom 25. August 2022 E. 1. 4.3; 1B_144/2021 vom 30. August 2021 E. 1.2; 1B_620/2020 vom 23. Februar 2021 E. 1.2). Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.