Citation: 7B_8/2021 E. 4.3.1

4.3.1. Den Ausführungen des Beschwerdeführers kann nicht gefolgt werden. Im bundesgerichtlichen Rückweisungsurteil 6B_309/2020 vom 23. November 2020 wurde die Vorinstanz angewiesen, sich zum Arztzeugis vom 24. Juni 2019 zu äussern. Dass diese sich nochmals mit der Beweislage befassen und über die Frage des entschuldbaren Fernbleibens unter Berücksichtigung der gesamten Umständen neu befinden musste, lag damit auf der Hand. Desgleichen gilt hinsichtlich des dem Beschwerdeführer vorgeworfenen rechtsmissbräuchlichen Verhaltens. Dieses bildete bereits Gegenstand des vorinstanzlichen Urteils vom 12. Februar 2020, weshalb der Beschwerdeführer ohne weiteres mit einer entsprechenden Argumentation rechnen musste. Das angefochtene Urteil beruht weder auf einer neuen unvorhersehbaren Rechtsgrundlage noch auf nachträglich eingetretenen oder dem Beschwerdeführer unbekannten tatsächlichen Umständen. Insofern bestand für die Vorinstanz kein Anlass, dem Beschwerdeführer ihre Urteilsgründe vorgängig mitzuteilen und ihn vor Erlass ihres Urteils eigens dazu anzuhören. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass dem Beschwerdeführer im Rückweisungsverfahren die Möglichkeit gegeben wurde, eine Stellungnahme einzureichen. Davon hat er auch Gebrauch gemacht. Seinem Anspruch auf rechtliches Gehör, prozessuale Fairness und einem kontradiktorischen Verfahren wurde damit Genüge getan.