Citation: 4A_506/2024 E. 9.2.3

9.2.3. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den obigen vorinstanzlichen Erwägungen in seiner Beschwerde nicht im Einzelnen auseinander. Er macht im Wesentlichen bloss geltend, die Vorinstanz verkenne den Schadensbegriff, wenn sie dem Beschwerdegegner unbesehen die vom Handelsgericht Zürich zugesprochene Schadenersatzsumme von Fr. 171'692.15 zuzüglich Fr. 9'000.-- (Gerichtskosten) und Fr. 16'000.-- (Parteientschädigung) sowie die darauf geschuldeten Verzugszinsen von 5 % bis zur Konkurseröffnung am 6. Februar 2019 zuspreche. Es hätte nach den Grundsätzen der Vorteilsanrechnung berücksichtigt werden müssen, dass selbst wenn die D.________ AG den Prozess vor dem Handelsgericht Zürich geführt und gewonnen hätte, das Gesellschaftsvermögen durch den von der Parteientschädigung nicht gedeckten Anteil der eigenen Anwaltskosten reduziert worden wäre. Die Rüge geht fehl. Der Beschwerdeführer legt nicht hinreichend dar, dass er im Rahmen der Schadensberechnung im erstinstanzlichen Verfahren eingewendet hätte, es wäre ein allfälliger von einer Parteientschädigung nicht gedeckter Anteil der Anwaltskosten der D.________ AG in Abzug zu bringen gewesen. Im Übrigen ist auch nicht ersichtlich, inwiefern es ihm als Organ der D.________ AG nicht möglich gewesen sein soll - auch ohne anwaltliche Vertretung - wenigstens die im Verfahren vor dem Bezirksgericht Willisau vorgetragenen Einwendungen im handelsgerichtlichen Verfahren erneut einzubringen. Schliesslich legt er ohnehin nicht dar, dass er bereits im kantonalen Verfahren rechtzeitig behauptet hätte, die mutmasslichen Anwaltskosten der D.________ AG im handelsgerichtlichen Verfahren wären im Umfang von rund Fr. 35'000.-- nicht durch die Parteientschädigung gedeckt gewesen.