Citation: 2C_520/2017 E. 3.2.1

3.2.1. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich bestätigte im angefochtenen Urteil den Widerruf bzw. die auf derselben Rechtsgrundlage beruhende Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers. Gemäss Art. 33 Abs. 3 AuG ist die Aufenthaltsbewilligung nur befristet gültig; sie kann verlängert werden, wenn keine Widerrufsgründe nach Art. 62 AuG vorliegen. Art. 62 lit. c AuG erlaubt den Widerruf der Bewilligung, wenn die ausländische Person erheblich oder wiederholt gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz oder im Ausland verstossen oder diese gefährdet hat. Die aufenthaltsbeendende Massnahme muss verhältnismässig sein (vgl. Art. 96 AuG; Art. 8 Ziff. 2 EMRK). Zu berücksichtigen sind bei ausländischen Personen der 2. Generation dabei namentlich (1) die Art und Schwere der begangenen Straftat und ob sie als Jugendlicher oder Erwachsener verübt wurde, (2) die Aufenthaltsdauer des Betroffenen im Land; (3) der seit der Tat vergangene Zeitraum, (4) das Verhalten des Ausländers während diesem, (5) die sozialen, kulturellen und familiären Bindungen zum Aufnahmestaat und zum Herkunftsland; (6) der Gesundheitszustand; (7) die mit der aufenthaltsbeendenden Massnahme verbundene Dauer der Fernhaltung sowie (8) allgemein die dem Betroffenen und seiner Familie drohenden Nachteile bei einer Ausreise in den Heimat- oder in einen Drittstaat (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.; ZÜND/HUGI YAR, a.a.O., N. 22 u. 28). Keines dieser Elemente ist für sich allein ausschlaggebend; erforderlich ist eine Würdigung und Gewichtung der gesamten Umstände im Einzelfall (vgl. das Urteil 2C_846/2014 vom 16. Dezember 2014 E. 2.4 mit Hinweisen).