Citation: B 67/01 15.04.2003 E. 3

Die Beschwerdeführerin beantragt schliesslich die Zusprechung einer Parteientschädigung für das vorinstanzliche Klageverfahren. Das kantonale Gericht hatte nicht über ein entsprechendes Rechtsbegehren zu entscheiden, weshalb es insoweit an einem Streitgegenstand fehlt. Selbst wenn auf diesen Antrag einzutreten wäre, könnte ihm jedoch aus den nachfolgenden Erwägungen nicht entsprochen werden: Von Bundesrechts wegen steht einer nicht anwaltlich vertretenen Partei, unabhängig davon, ob es sich um einen juristischen Laien oder einen Rechtsanwalt handelt, für das Verfahren vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht eine Parteientschädigung zu, wo besondere Verhältnisse dies rechtfertigen. Dies ist namentlich der Fall, wenn es sich um eine komplizierte Sache mit hohem Streitwert handelt und die Interessenwahrung einen hohen Arbeitsaufwand notwendig macht, der den Rahmen dessen überschreitet, was der Einzelne üblicher- und zumutbarerweise nebenbei zur Besorgung der persönlichen Angelegenheiten auf sich zu nehmen hat (BGE 125 II 519 Erw. 5, 110 V 81 Erw. 7, 134 Erw. 4d). Diese Voraussetzungen, die auch für das Klageverfahren vor dem kantonalen Gericht erfüllt sein müssten (vgl. SVR 2001 BVG Nr. 3 S. 9 Erw. 3c), sind hier nicht gegeben. Der erforderliche Aufwand für die Führung des Prozesses, in welchem es im Wesentlichen um die Frage ging, ob die Beschwerdeführerin bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, die zur Invalidität führte, bei der Pensionskasse versichert war, war nicht derart hoch, dass er den Rahmen dessen überschritten hätte, was üblicherweise zur Besorgung der persönlichen Angelegenheiten nötig ist.