Citation: 6B_817/2019 E. 2.1.1

2.1.1. Der Beschwerdeführer rügt, dass die Einsatzstrafe von 18 Monaten für die gegenüber B.________ begangene fortgesetzte Erpressung als deutlich zu streng zu qualifizieren sei und auf 14 Monate herabgesetzt werden müsse. Er bringt vor, dass er ein edles und selbstloses Motiv gehabt habe, zumal sein Beweggrund für einen Grossteil der Forderungen die Bitte um Geld seiner Ex-Freundin für eine Operation gewesen sei. Diesen Umstand als verschuldensneutral zu qualifizieren, sei nicht sachgerecht. Die Vorinstanz lasse ausser Acht, dass B.________ vor diesem Hintergrund eine erste Zahlung von Fr. 300.-- freiwillig geleistet habe. Der Beschwerdeführer rügt weiter, es sei nicht erstellt, dass B.________ sich für ihn verschuldet habe, zumal dieser widersprüchliche Angaben zur Höhe seiner Verschuldung gemacht habe. Schliesslich habe die Vorinstanz nicht berücksichtigt, dass er an einer ausgeprägten Persönlichkeitsakzentuierung an der Grenze zur Persönlichkeitsstörung leide. Die Vorinstanz hätte diese als inneren Umstand bei der Strafzumessung zwingend berücksichtigen müssen.