Citation: 9C_733/2019 E. 4.2

4.2. Soweit die Beschwerdeführerin darüber hinaus geltend macht, längeres Sitzen sei bei gravierenden lumbalen Beschwerden mit Ausstrahlung in die Beine "erfahrungsgemäss" nicht ohne Weiteres möglich, beruft sie sich im Wesentlichen lediglich auf ihre eigene Sichtweise, ohne den Erwägungen der Vorinstanz etwas Substanzielles entgegen zu halten, was nicht genügt. Hinzu kommt, dass Dr. med. B.________ vor allem hinsichtlich der Nacht- und Ruheschmerzen auf unausgeschöpfte Behandlungsoptionen hinwies (vgl. Bericht vom 29. Januar 2018, S. 3). Wie die Vorinstanz willkürfrei (E. 1) festgestellt hat, sei gemäss Dr. med. B.________ eine CT-gesteuerte Steroidinfiltration spinal vereinbart und für den Fall, dass diese nicht helfen sollte, die Prüfung einer spinalen Dekompression besprochen worden. In Anbetracht dieser offenkundigen Therapiemöglichkeiten hilft die blosse Vermutung der Beschwerdeführerin, bei einer Zunahme der Ruhe- und Nachtschmerzen resultiere "unter Umständen" eine erhebliche Einschränkung im Bereich vorwiegend sitzender Tätigkeiten, nicht weiter. Auch im Übrigen deutet nichts darauf hin, dass in dieser Frage eine willkürliche Beweiswürdigung durch die Vorinstanz vorliegt. Anders als beschwerdeweise geltend gemacht wird, ist auch keine Verletzung des Art. 87 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 IVV oder des in diesem Zusammenhang herabgesetzten Beweismasses auszumachen (vgl. E. 2.2).