Citation: 1C_442/2019 E. 4.4

4.4. Es trifft zu, dass das Bundesgericht im Urteil 1P.465/2002 und 1P.467/2002 die Rechtmässigkeit der genannten Kleinbauzone anerkannt hat. Entgegen der Meinung des Beschwerdeführers sind die Verhältnisse bei jenem Urteil in wesentlichen Punkten anders als im vorliegenden Fall gewesen. Die dort betroffene Häusergruppe umfasste sieben Gebäude. Darunter befanden sich eine Schreinerei sowie vier bis fünf ständig bewohnte Wohnhäuser, wozu auch ein Drei- und ein Zweifamilienhaus gehörten (a.a.O. E. 4.2). Optisch wurde das Vorliegen einer geschlossenen Siedlung bejaht (a.a.O., E. 6.3.3). Im vorliegenden Fall ist hingegen die Siedlungsqualität bei den vorhandenen Gebäuden im Gebiet zu verneinen (vgl. E. 4.2 hiervor). Weiter war beim Urteil 1P.465/2002 und 1P.467/2002 wegleitend, dass auch bei einer Einzonung allfällige Erweiterungen der bestehenden Bauten nur in untergeordnetem Masse möglich waren (a.a.O., E. 6.3.3). So verhält es sich im vorliegenden Fall nicht. Die umstrittene Vereinbarung zielt auf über Art. 24 ff. RPG hinausgehende Erweiterungen ab (vgl. oben E. 4.2). Zwar ist es richtig, dass die Einzonung beim Urteil 1P.465/2002 und 1P.467/2002 wegen der exponierten Lage unter dem Blickwinkel des Landschaftsschutzes heikel war (a.a.O., E. 4.3.2). Inwiefern vorliegend Aspekte des Landschaftsschutzes gegen eine Einzonung sprechen, brauchte die Vorinstanz nicht zu prüfen. Die Lage der Gebäude in einer von Wald umgebenen Senke würde keine Herabsetzung der raumplanerischen Anforderungen an die Zulässigkeit einer Kleinbauzone rechtfertigen. Der Vorinstanz ist zuzustimmen, dass die Berufung auf das Urteil 1P.465/2002 und 1P.467/2002 dem Beschwerdeführer nicht weiterhilft.