Citation: 8C_811/2021 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin rügt in diesem Zusammenhang, die Vorinstanz habe I nkonsistenzen und Widersprüche i m Verhalten hervorgehoben. Dem ist entgegenzuhalten, dass das kantonale Gericht gestützt auf die Ausführungen der MEDAS Bern nachvollziehbar aufzeigte, dass sowohl im orthopädischen als auch im psychiatrischen Teilgutachten Diskrepanzen festgestellt wurden. Dies wurde von den Gutachtern unter anderem damit begründet, dass sich in entspannter Lage und bei der manuellen Untersuchung ein besseres Gelenkspiel präsentierte, als die Beschwerdeführerin demonstrierte, der Medikamentenspiegel nicht der angegebenen Einnahme entsprochen habe und die Symptomvalidierungsverfahren ein suboptimales Antwortverhalten zeigten, das schon einer schwergradigen Demenz gleiche, ohne dass es dafür klinische Anhaltspunkte gegeben hätte. Offensichtlich unrichtige Feststellungen des kantonalen Gerichts hinsichtlich des Vorliegens von In konsistenzen und Widersprüchen im Verhalten der Beschwerdeführerin bestehen somit nicht.