Citation: 8C_651/2022 E. B

B.a. In teilweiser Gutheissung der dagegen erhobenen Beschwerde änderte das Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Sozialversicherungsrechtliche Kammer, den Einspracheentscheid vom 19. Januar 2021 dahingehend ab, dass es die Dauer der Einstellung in der Anspruchsberechtigung auf 2 Tage herabsetzte (Urteil vom 16. November 2021). Nachdem der Präsident des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug den Parteien am 23. Juni 2022 mitgeteilt hatte, dass ein an der Urteilsfindung beteiligt gewesenes Mitglied des Gerichts die im Kanton Zug geltende gesetzliche Wohnsitzpflicht für die Wahl und Ausübung des Richteramtes im Zeitpunkt der Urteilsfällung nicht mehr erfüllt habe, ersuchte das AWA um einen neuen Entscheid. Mit Gesamtgerichtsentscheid vom 16. August 2022 hiess das Verwaltungsgericht das Revisionsgesuch gut, hob das Urteil vom 16. November 2021 auf und wies die Sache zu neuem Entscheid an die Sozialversicherungsrechtliche Kammer des Verwaltungsgerichts zurück. Das Bundesgericht schrieb die vom AWA gegen das Urteil vom 16. November 2021 erhobene Beschwerde infolge Gegenstandslosigkeit ab (Verfügung 8C_821/2021 vom 8. September 2022). B.b. In neuer Besetzung hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Sozialversicherungsrechtliche Kammer, die Beschwerde wiederum teilweise gut und änderte den Einspracheentscheid vom 19. Januar 2021 dahingehend ab, dass es die Dauer der Einstellung in der Anspruchsberechtigung auf 2 Tage herabsetzte (Urteil vom 13. Oktober 2022).