Citation: 6B_216/2011 E. 6.1.2

6.1.2. Die Beschwerdeführer begründen ihre Behauptung, dass ihnen die fraglichen Einvernahmen der Polizeibeamten nicht angezeigt worden seien, nicht. Die Behauptung steht im Widerspruch zu den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz. Danach erhielt der damalige einzige Verteidiger der Beschuldigten, Rechtsanwalt C.________, am 11. Januar 2006 alle Vorladungen für die Zeugeneinvernahmen in Kopie zugestellt. Die Beschuldigten seien im Zeitpunkt der Mitteilung der Termine anwaltlich vertreten gewesen. Erst mit Schreiben vom 19. Januar 2006 habe Rechtsanwalt C.________ der Untersuchungsrichterin die sofortige Niederlegung des Mandats als Verteidiger mitgeteilt. Es habe davon ausgegangen werden dürfen, die Beschuldigten seien noch von Rechtsanwalt C.________ über die Termine der Einvernahmen der Polizeibeamten und über die Mandatsniederlegung orientiert worden (angefochtenes Urteil S. 17). Mit diesen Ausführungen der Vorinstanz zur Anzeige der Zeugeneinvernahmen setzen sich die Beschwerdeführer nicht auseinander.