Citation: 5A_520/2024 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, ihr Aufwand rechtfertige eine Entschädigung von Fr. 3'093.90 (inklusive Auslagen und Mehrwertsteuer). Für das Verfassen der 12-seitigen Beschwerde, das Studium des 10-seitigen KESB-Entscheids und eine Besprechung mit ihrer Mandantin habe sie 12.83 Stunden gebraucht. Sie sei im vorinstanzlichen Verfahren nicht aufgefordert worden, eine Kostennote einzureichen. Der ungefähre Zeitpunkt des Urteils sei nicht angekündigt und der Abschluss des Verfahrens nicht mitgeteilt worden. Die Akten seien auch nicht zugestellt worden, damit allenfalls noch eine Bemerkung hätte eingereicht werden können. Daher habe das Kantonsgericht ein allenfalls pauschalisiertes Honorar so festlegen müssen, dass es den notwendigen Aufwand zu decken vermöge. Dabei habe sich die Vorinstanz an den Akten zu orientieren. Ohne weitere Ausführungen davon auszugehen, dass aufgrund des einfachen Schriftenwechsels ein Aufwand von 6.5 Stunden genüge, sei ungenügend. Für das Verfassen der Beschwerde seien nicht wie von der Vorinstanz angenommen 6.5 Stunden, sondern 9.5 Stunden aufgelaufen. Die Beschwerdeführerin fügt an, dass sie in der vorinstanzlichen Beschwerdeschrift auf mehrere Punkte habe eingehen müssen, mit denen sich die Vorinstanz befasst habe, was sich im Umfang des vorinstanzlichen Urteils von 23 Seiten niederschlage. Entsprechend sei die vorinstanzliche Beschwerdeschrift recht lang geworden und habe zusammen mit der Begründung des Gesuches um unentgeltliche Rechtspflege zwölf Seiten und vier Beilagen umfasst. Die Vorinstanz übersehe, dass sie zuerst noch den KESB-Entscheid habe lesen müssen. Indem sie nur auf den einfachen Schriftenwechsel abstelle, habe sie ihr Ermessen missbraucht. Auch sei eine Besprechung mit ihrer Mandantin notwendig gewesen. Die Beschwerdeführerin fügt an, dass die ihr zugesprochene Entschädigung ihren tatsächlichen Aufwand auch bei einem Stundenansatz von Fr. 180.-- nicht zu decken vermöge. Der angefochtene Entscheid sei willkürlich (Art. 9 BV), da nicht dargetan sei, inwiefern der geschätzte Aufwand unter den von der Bundesverfassung garantierten Umfang der Entschädigung falle.