Citation: 8C_205/2024 E. A

A.a. Mit Verfügung vom 19. Oktober 2014 sprach die EL-Durchführungsstelle dem 1951 geborenen A.________ ab 1. Juli 2014 Ergänzungsleistungen (EL) zur Altersrente der AHV zu, wobei sie für die Berechnung des Anspruchs der 1960 geborenen, nichterwerbstätigen Ehefrau ein hypothetisches Erwerbseinkommen von Fr. 35'362.- pro Jahr anrechnete. Auf ein Wiedererwägungsgesuch von A.________ vom 11. November 2019, mit welchem er ab 1. Juli 2014 die Ausrichtung von EL ohne Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens seiner Ehefrau verlangte, trat die EL-Durchführungsstelle nicht ein (Schreiben vom 15. November 2019). A.b. Mit Verfügungen vom 19. Dezember 2019, vom 18. Dezember 2020 und vom 17. Dezember 2021 erhöhte die EL-Durchführungsstelle die EL wegen gesetzlicher Neuerungen per 1. Januar 2020, per 1. Januar 2021 und per 1. Januar 2022. Gegen diese drei Verfügungen erhob A.________ jeweils Einsprache, wobei er sich je gegen die erneute Anrechnung eines hypothetischen Einkommens seiner Ehefrau wandte. A.c. Mit Verfügung vom 21. September 2022 sprach die kantonale IV-Stelle der Ehefrau des A.________ rückwirkend ab 1. April 2011 eine Viertelsrente und ab 1. April 2022 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu. Für die Bemessung der Invalididät qualifizierte sie die Ehefrau als nicht erwerbstätig bzw. als im Haushalt tätig. Im Anschluss an diese Rentenzusprache setzte die EL-Durchführungsstelle die EL von A.________ rückwirkend ab 1. Juli 2014 neu fest, wobei sie seiner Ehefrau für die Zeit bis 31. Oktober 2020 wiederum ein hypothetisches Erwerbseinkommen anrechnete (Verfügung vom 21. November 2022). Einspracheweise verlangte A.________ erneut, dass auf die Anrechnung verzichtet werde. Mit Einspracheentscheid vom 24. Januar 2023 hielt die EL-Durchführungsstelle an ihrer Verfügung vom 21. November 2022 fest; die Einsprachen gegen die Verfügungen vom 19. Dezember 2019, vom 18. Dezember 2020 und vom 17. Dezember 2021 schrieb sie als gegenstandslos ab.