Citation: 5A_435/2022 E. 1.3

1.3. Mit alldem können die Beschwerdeführer nicht dartun, dass ihnen durch die Entscheide des Bezirksgerichts vom 13. und 29. April 2021 ein Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG droht. Soweit sie Rechtsverletzungen durch das Bezirksgericht rügen (insbesondere von Art. 132 ZPO), betrifft dies nicht die Frage nach dem Nachteil im Sinne der genannten Norm, sondern die Frage nach der Rechtmässigkeit der beiden bezirksgerichtlichen Entscheide. Ob die Beschwerdeführer im laufenden bezirksgerichtlichen Verfahren oder auch in einem allfälligen Berufungsverfahren diejenigen Punkte, die sie in der zurückgewiesenen Replik vorbrachten, gar nicht mehr oder nur unter erschwerten Bedingungen vorbringen können, kann offenbleiben. Es ist jedenfalls nicht ersichtlich und wird auch nicht geltend gemacht, dass ein allfälliger Nachteil nicht durch einen günstigen Endentscheid behoben werden könnte. Sollte das Kantonsgericht in einem allfälligen zukünftigen Berufungsentscheid in der Sache nicht zu Gunsten der Beschwerdeführer entscheiden, so könnte der Ausschluss der Replik sodann im Rahmen der Anfechtung dieses Endentscheids gerügt werden (Art. 93 Abs. 3 BGG). Die Beschwerdeführer machen nicht geltend, dass es nach einem die Zulässigkeit der Replik bejahenden Rechtsmittelentscheid nicht mehr möglich wäre, die darin vorgebrachten Tatsachenbehauptungen zu berücksichtigen und ein entsprechendes Beweisverfahren - sofern erforderlich - nachträglich durchzuführen. Es trifft zwar zu, dass es dadurch zu einer Verlängerung und Verteuerung des Verfahrens kommen kann, und die Beschwerdeführer berufen sich denn auch darauf. Die Verlängerung und Verteuerung des Verfahrens sind nach der Rechtsprechung jedoch gerade keine rechtlichen Nachteile im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, sondern bloss tatsächlicher Natur. Demnach ist es unbehelflich, wenn die Beschwerdeführer vorbringen, es wäre schneller, einfacher und kostengünstiger, die Frage bereits jetzt zu klären. Schliesslich bezeichnen die Beschwerdeführer die ihnen derzeit vorenthaltene Verfügungsmöglichkeit als tatsächlichen Nachteil. Ein solcher reicht jedoch für die Beschwerdeführung - wie gesagt - nicht aus. Inwiefern in der einstweilen fehlenden Verfügungsmöglichkeit ein rechtlicher Nachteil liegen könnte, legen sie nicht dar.