Citation: 5A_380/2021 E. 5.1

5.1. Vor Appellationsgericht hat die Beschwerdeführerin eingewendet, aufgrund der Vollzugshandlungen der Beschwerdegegnerin sei die Darlehensforderung mit dem offenen Kaufpreis für die beiden vertragsgegenständlichen Projekte verrechnet worden, womit die in Betreibung gesetzte Forderung untergegangen sei. Das Appellationsgericht hat erwogen, die Behauptung des Forderungsuntergangs infolge einer vertraglich vereinbarten Verrechnung sei neu und damit unzulässig. Das Vorbringen wäre auch zurückzuweisen, wenn darauf einzugehen wäre. Die Beschwerdeführerin mache geltend, die Beschwerdegegnerin habe diverse Vollzugshandlungen gemäss der Vereinbarung vom 25. März 2019 vorgenommen. Damit schildere sie den Sachverhalt in freier Weise ohne jegliche Verweise auf die vor Zivilgericht eingelegten Beweismittel. Das Zivilgericht habe zu Recht darauf hingewiesen, dass für eine tatsächliche Nutzung der Daten durch die Beschwerdegegnerin oder Dritte keine Urkunden im Sinne von Art. 177 ZPO ins Recht gelegt worden seien. Zudem wäre selbst bei Glaubhaftmachung von Vollzugshandlungen der Vereinbarung vom 25. März 2019 die Darlehensforderung nicht einfach durch Verrechnung untergegangen. Hiefür wäre gemäss Ziff. 19 der Vereinbarung vom 25. März 2019 vielmehr eine Verrechnungserklärung seitens der Beschwerdegegnerin erforderlich gewesen. Eine solche werde von der Beschwerdeführerin nicht einmal behauptet.