Citation: 5A_928/2016 E. 1.3

1.3. Entscheide über vorsorgliche Massnahmen für die Dauer des Scheidungsverfahrens sind vorsorgliche Massnahmen im Sinn von Art. 98 BGG. Daher kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte, insbesondere des Willkürverbots (Art. 9 BV), gerügt werden (Urteil 5A_297/2016 vom 2. Mai 2017 E. 1.3 mit Hinweisen). Das Bundesgericht wendet dabei das Recht nicht von Amtes wegen an, sondern prüft die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und hinreichend begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 139 I 229 E. 2.2; 134 II 244 E. 2.2). Es prüft daher nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen, während es auf ungenügend substanziierte Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid nicht eintritt (zum Ganzen BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266).