Citation: 6B_465/2019 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz würdigt die Aussagen der Zeugen B.________ und C.________, welche die Fahrt des Beschwerdeführers vom 17. Dezember 2015 der Polizei gemeldet haben. Ihre Aussagen seien übereinstimmend und glaubhaft gewesen, weswegen darauf abzustellen sei. Aus den weiteren Beweismitteln, insbesondere den Aussagen des Beschwerdeführers, seiner Eltern D.________ und E.________, sowie G.________ hätten sich keine Elemente ergeben, welche ernsthafte Zweifel an den Schilderungen von B.________ und C.________ aufkommen liessen. Dasselbe gelte für die von B.________ beobachtete Fahrt vom 21. Februar 2016. Dessen Aussagen seien glaubhaft gewesen und hätten mit denjenigen von F.________, der zwar nicht das Kerngeschehen beobachtet, aber dennoch relevante Umstände bestätigt habe, übereingestimmt. Die diesbezüglichen Aussagen des Beschwerdeführers, seiner Mutter D.________ und seiner Freundin H.________ hätten keine ernsthaften Zweifel an den Aussagen von B.________ und F.________ aufkommen lassen. Aus den vorhandenen Beweismitteln ergebe sich, dass der Beschwerdeführer am 17. Dezember 2015 um ca. 18:25 Uhr in einen Personenwagen auf dem Besucherparkplatz der Stockwerkeigentümerschaft I.________ in Münchenbuchsee eingestiegen sei. Er sei rückwärts aus dem Parkplatz in die J.________gasse gefahren und habe insgesamt ca. 30 Meter zurückgelegt. Zu diesem Zeitpunkt sei der Beschwerdeführer nicht im Besitz eines Führerausweises gewesen, da sein auf Probe ausgestellter Führerausweis im Jahre 2012 annulliert worden sei. Weiter sei der Beschwerdeführer am 21. Februar 2016 um ca. 18:15 Uhr in Münchenbuchsee ohne Begleitperson und ohne Lernfahrschild mit einem Personenwagen vom K________weg herkommend in die J.________gasse gefahren und habe das Fahrzeug auf dem Besucherparkplatz der Liegenschaft I.________ abgestellt. Zu diesem Zeitpunkt habe er lediglich über einen Lernfahrausweis verfügt.