Citation: 1C_358/2020 E. 2.1

2.1. Als erstes rügen die Beschwerdeführerinnen eine Verletzung von Art. 30 Abs. 1 BV bzw. Art. 6 Ziff. 1 EMRK im Hinblick auf Fragen der verwaltungsgerichtlichen Zusammensetzung bzw. Zuständigkeit. Der angefochtene Entscheid wurde am 13. Mai 2019 gefällt und am 18. Mai 2020 in begründeter Fassung eröffnet. Der vorsitzende Richter unterzeichnete ihn zusammen mit der Gerichtsschreiberin. Zum Zeitpunkt der Entscheideröffnung amtete der Vorsitzende aber nicht mehr als Richter am Verwaltungsgericht. Er war auf Ende Juni 2019 pensioniert worden. Die Beschwerdeführerinnen erblicken in der Unterzeichnung nach dem Ausscheiden aus dem Amt einen Eröffnungsmangel, der zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids führen müsse. Zusätzlich beanstanden sie, dass die Präsidialverfügung vom 21. Oktober 2019 über die Bewilligung des Parteiwechsels von einer Richterin am Verwaltungsgericht getroffen wurde, die am Spruchkörper des Entscheids vom 13. Mai 2019 nicht beteiligt war. Sie sei für diese Verfügung sachlich nicht zuständig gewesen. Hinzu komme, dass diese verfahrensleitende Verfügung nach dem Hauptentscheid ergangen sei. Dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerinnen sei damals nicht mitgeteilt worden, dass der Hauptentscheid bereits gefällt und wer am Entscheid beteiligt gewesen sei. Auch in dieser Hinsicht sei das Verfahren an die Vorinstanz zurückzuweisen.