Citation: 1B_54/2018 E. 1.2

1.2. Die Verfahrensleitung kann den Privatklägern für die Durchsetzung von Zivilansprüchen unentgeltliche Rechtspflege gewähren und ihnen, wenn dies zur Wahrung ihrer Rechte erforderlich ist, einen Rechtsbeistand bestellen (Art. 136 StPO). Die Beschwerdeführer legen in ihrer Beschwerde unter Verletzung ihrer gesetzlichen Begründungspflicht (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.1; 133 II 396 E. 3.2; Urteil 1C_486/2014 vom 27. April 2014 E. 1.4) nicht dar, dass sie in den Strafverfahren überhaupt Zivilansprüche geltend machen, geschweige denn, dass für deren Durchsetzung der Beistand eines Rechtsanwaltes erforderlich wäre. Sie verkennen, dass für die Durchsetzung des Strafanspruchs die Staatsanwaltschaft verantwortlich ist (Art. 16 StPO) und sie keine unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung beanspruchen können, um im Strafverfahren als Privatkläger auf die strafrechtliche Verurteilung der angezeigten Personen hinzuwirken.