Citation: 2C_519/2024 E. 4.2

4.2. Vorliegend hat die Vorinstanz die Rechtsgrundlagen dargelegt, welche die zuständigen Behörden dazu ermächtigen, gegen Missstände in der Tierhaltung oder zur Vermeidung von künftigen Verstössen gegen die Tierschutzgesetzgebung einzuschreiten, und die Massnahmen, die angeordnet werden können - unter Berücksichtigung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. u.a. Urteil 2C_416/2020 vom 10. November 2020 E. 4.4.2) -, erläutert (vgl. insb. Art. 23 und 24 des Tierschutzgesetzes vom 16. Dezember 2005 [TSchG; SR 455]). Sodann hat sie erwogen, dass es unter den konkreten Umständen notwendig sei, flankierende behördliche Massnahmen zur Ponyhaltung für die Sicherstellung der tierschutzkonformen Haltung - als milderes Mittel im Vergleich zu einer definitiven Beschlagnahmung bzw. einem Tierhalteverbot - gegenüber der Beschwerdeführerin anzuordnen. Schliesslich hat das Verwaltungsgericht die einzelnen ihr auferlegten Auflagen und Bedingungen geprüft und deren Verhältnismässigkeit bejaht.