Citation: U 203/99 10.04.2000 E. 3

3.- Gemäss der von Dr. med. P.________ unterzeichneten Zusammenfassung der Krankengeschichte vom 30. August 1996 spürte die Versicherte im Anschluss an ihren Sturz vom Fahrrad vorübergehend einen Schmerz im lumbalen Bereich. Während dreier Wochen litt sie unter sakralen Schmerzen, als Ende Mai plötzlich erneut lumbale, ins Gesäss ausstrahlende Beschwerden auftraten. Nach dem Heben schwerer Waren bestanden ab Mitte Juni 1996 massive lumbale Schmerzen, weshalb sie der Hausarzt zur Abklärung und Behandlung ins Spital einwies. Anlässlich ihres stationären Aufenthaltes im Spital T.________ wurde unter anderem ein akutes Lumbovertebralsyndrom infolge Deckplattenimpression von LWK 2, 3 und 4 bei Osteoporose und partieller Sakralisation von LWK 5 diagnostiziert. Radiologisch waren sodann auch Deckplattenimpressionsfrakturen von BWK 2 und 3 feststellbar. Als Ursache der Frakturen gab Dr. med. P.________ die neu diagnostizierte Osteoporose an. Dies bestätige auch die computertomographische Dichtemessung. Die Ursache der Osteoporose sei wahrscheinlich sekundär nach Hyperthyreose vor Jahren (Bericht vom 30. August 1996). Die von Dr. med. Z.________ am 18. November 1996 durchgeführte MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule zeigte eine neue Deckplattenimpression LWK 5. Er beurteilte die multiplen Deckplatteneinbrüche auf der Höhe von LWK 2 als sicher alte, von LWK 3 als subakute und von LWK 4 als neuere Veränderungen (Stellungnahme vom 18. November 1996). Dr. med. M.________ führte am 4. November 1996 aus, die mehr oder weniger spontan aufgetretenen Frakturen seien eindeutig krankhafter Natur. Am 23. Dezember 1996 äusserte er die Auffassung, auf Grund der inzwischen durchgeführten kernspintomographischen Diagnose dürfte die Fraktur von LWK 2 eher vor Mai 1996 eingetreten sein. Obwohl die Beschwerdeführerin ein eindrückliche Symptome auslösendes Sturzereignis geschildert habe, "dürfte dieses dennoch eher nicht zur erheblichen Kompressionsfraktur von LWK 2 geführt haben".