Citation: U 365/02 16.09.2003 E. 5

5.1 Aufgrund der Akten ist erstellt und unbestritten, dass die Epilepsie vorbestehend war und in keinem ursächlichen Zusammenhang mit dem Unfall vom 9. Februar 1999 steht. 5.2 Weiter steht unbestrittenermassen fest, dass die erst ca. zwei Monate nach dem Unfall aufgetretenen Kniebeschwerden rechts nicht unfallkausal sind. 5.3 Der Vorinstanz ist im Weiteren darin beizupflichten, dass der Unfall als leicht einzustufen ist, weshalb der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den psychischen Beschwerden zu verneinen ist. Ein Grund, trotz Vorliegens eines leichten Unfalls die Adäquanzbeurteilung in Anwendung der von der Rechtsprechung für mittelschwere Unfälle entwickelten Kriterien (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa) vorzunehmen, ist nicht gegeben. Denn ein Ausnahmefall in dem Sinne, dass die unmittelbaren körperlichen Unfallfolgen eine psychische Fehlentwicklung nicht mehr als offensichtlich unfallunabhängig erscheinen lassen, liegt nicht vor (RKUV 1998 Nr. U 297 S. 243).