Citation: 5P.241/2005 18.07.2005 E. 1

1. Es sei festzustellen, dass die folgenden Behauptungen in dem vom Beklagten 1 verfassten und von der Beklagten 2 verlegten Buch "Das Schächtverbot in der Schweiz 1854-2000" unwahr sind: 1.1 Erwin Kessler betreibe einen krassen Rassismus und Antisemitismus, ohne den die VgT-Nachrichten der Bedeutungslosigkeit anheim gefallen wären; 1.2 Erwin Kessler habe Kontakte zu rechtsextremen Kreisen gepflegt; 1.3 Erwin Kessler habe Kontakte zur Revisionistenszene gepflegt; 1.4 Erwin Kessler habe Kontakte zur Neonaziszene gepflegt und unterhalten; 1.5 Erwin Kessler habe mit gefälschten Zitaten ein Zerrbild des Talmud propagiert, wonach dieser alle Juden verpflichte, Christen zu schädigen oder gar zu vernichten;