Citation: 7B_287/2022 E. 2.1

2.1. Zunächst führt die Beschwerdeführerin aus, sie habe am 28. Juni 2022 sowie am 28. Juli 2022 bei der Vorinstanz beantragt, dass ihr die vom Beschwerdegegner 2 eingereichten Unterlagen in Kopie zugestellt würden. Dieser Antrag sei jedoch unbeantwortet geblieben. Damit rügt die Beschwerdeführerin zumindest sinngemäss eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 107 StPO; vgl. auch Art. 29 Abs. 2 BV). Bis zum genannten Zeitpunkt am 28. Juli 2022 hatte der Beschwerdegegner 2 im Berufungsverfahren im Wesentlichen einen Antrag auf Nichteintreten auf die Berufung zusammen mit einem Verzicht auf eine Anschlussberufung (act. 102) und eine Stellungnahme zum Dispensationsgesuch der Beschwerdeführerin eingereicht (act. 116). Selbst wenn die Vorinstanz der Beschwerdeführerin die genannten Eingaben nicht hat zukommen lassen, ergäbe sich daraus keine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Es ist nicht erkennbar und die Beschwerdeführerin legt auch nicht dar, inwiefern die angebliche Verletzung des rechtlichen Gehörs einen Einfluss auf das Verfahren haben könnte, zumal die Vorinstanz auf die Berufung der Beschwerdeführerin eingetreten ist und sie antragsgemäss von der Verhandlung dispensiert hat. Somit fehlt ihr ein rechtlich geschütztes Interesse (vgl. Urteile 6B_1357/2021 vom 21. Februar 2023 E. 2.3.2; 4A_148/2020 vom 20. Mai 2020 E. 3.2; 6B_803/2016 vom 20. Juli 2017 E. 2.1; 6B_206/2012 vom 5. Juli 2012 E. 1.2.2; je mit Hinweisen), womit auf den Einwand nicht weiter einzugehen ist.