Citation: 6B_81/2019 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hält nach eingehender und sorgfältiger Beweiswürdigung fest, nachdem die Aussagen von B.________ in Bezug auf die Ursache des Sturzes der Beschwerdeführerin nicht glaubhaft seien, die Beschwerdeführerin selber sich nicht daran erinnern könne, C.________ nichts gesehen haben wolle und gemäss dem IRM ein Schlag bzw. ein Anschlagen am Zaun aufgrund der vorhandenen Unterlagen sowie Angaben nicht nachgewiesen werden könne, bleibe im Dunkeln, was in jener Nacht zum Sturz der Beschwerdeführerin geführt habe respektive wie der Sturzvorgang abgelaufen sei. Damit verbleibe es bei der Mutmassung des Beschwerdegegners, wonach er die Beschwerdeführerin möglicherweise unabsichtlich gestossen habe. Alleine deshalb davon auszugehen, dass er die Beschwerdeführerin tatsächlich gestossen habe, gehe aber nicht. Letztlich könne die Beschwerdeführerin im Gerangel auch von jemand anderem unabsichtlich gestossen worden oder über etwas gestolpert und unglücklich gestürzt sein. Das verschleiernde Aussageverhalten von B.________ in Bezug auf die Vorgeschichte (Kontakt in der Bar und Schwitzkasten) sowie die körperliche Auseinandersetzung zwischen C.________ und dem Beschwerdegegner würden jedenfalls starke Zweifel an der Täterschaft des Beschwerdegegners wecken bzw. lasse auch ein Fehlverhalten einer anderen Person, welche B.________ vielleicht nicht belasten möchte, als möglich erscheinen (Urteil S. 8 ff. E. 3.c-e).