Citation: 2C_1009/2021 E. 7.1

7.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die im vorliegenden Fall vorgenommene Prüfung der Beschwerdelegitimation stehe im Widerspruch zum vom Bundesgericht erwähnten Beweismass, wonach die Beschwerdeführerin nur glaubhaft zu machen habe, dass sie selbst eine reelle Chance besitze, den Zuschlag zu erhalten. Die Vorinstanz fordere einen unmöglichen Nachweis, wenn sie behaupte, die Beschwerdeführerin erfülle die Eignungskriterien nicht, zumal solche gar nicht vorliegen würden. Ebenso widersprüchlich sei das Begehren der Vorinstanz, die Beschwerdeführerin habe gefestigte Geschäftsbeziehungen zu allfälligen Subunternehmen nachzuweisen. Damit verlange die Vorinstanz einen direkten Beweis über weit mehr, als nach höchstrichterlicher Rechtsprechung tatsächlich zu zeigen wäre, nämlich, dass die Beschwerdeführerin eine potentielle Anbieterin sei, die bei korrekter Ausschreibung eine Offerte eingereicht hätte.