Citation: 5A_590/2007 08.02.2008 E. 2

2.1 Zur Beschwerde in Zivilsachen ist nur berechtigt, wer ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheides hat (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG). Das Rechtsschutzinteresse muss zudem aktueller Natur und im Zeitpunkt der Urteilsfällung noch gegeben sein, da sich das Bundesgericht nur zu konkreten Fragen äussert. Ein solches praktisches Interesse fehlt sodann, falls die Gutheissung des Rechtsmittels dem Beschwerdeführer nicht zu seinem geforderten Recht verhelfen kann (BGE 131 I 153 E. 1.2 mit Hinweisen). 2.2 Anlass zur vorliegenden Beschwerde gibt die Frage, ob der Elektroverteilkasten auf dem Grundstück der Beschwerdegegner zu entfernen ist. Die Vorinstanz hat einen solchen Anspruch mit dem Hinweis auf den fehlenden Rechtstitel der Beschwerdeführerin bejaht und den Beschwerdegegnern den Widerruf der seinerzeitigen Einwilligung zugebilligt. Ihrer Meinung nach verhalten sich die Beschwerdegegner zudem nicht rechtsmissbräuchlich. Im Verlaufe des bundesgerichtlichen Verfahrens haben die Parteien einen Dienstbarkeitsvertrag abgeschlossen, wonach die Beschwerdeführerin zur Einlegung eines Kabelschachtes mit Verteilkabine einschliesslich aller notwendigen Leitungen auf dem Grundstück der Beschwerdegegner berechtigt ist. Diese Last ist mit Fr. 400.-- zu entschädigen und als Grunddienstbarkeit in das Grundbuch einzutragen. Ungeachtet dieser nunmehr getroffenen Regelung besteht die Beschwerdeführerin auf der Beurteilung ihrer Anträge durch das Bundesgericht und verweist auf das rechtsmissbräuchliche Verhalten der Beschwerdegegner. Damit strebt sie einzig die (teilweise) Überprüfung der vorinstanzlichen Begründung an, woran kein aktuelles Rechtsschutzinteresse mehr besteht. Es wird im Übrigen weder dargetan noch ist ersichtlich, dass sich die aufgeworfene Frage jederzeit wieder stellen sowie kaum je rechtzeitig geprüft werden kann und daher an deren Beantwortung wegen der grundsätzlichen Bedeutung ein hinreichendes öffentliches Interesse besteht (BGE 125 I 394 E. 4b).