Citation: 2C_532/2017 E. C

A.________ beantragt vor Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 19. April 2017 aufzuheben und vom Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung abzusehen; eventuell sei er ausländerrechtlich zu verwarnen. Die Kosten und die Ausgaben für den unentgeltlichen Rechtsbeistand im kantonalen Verfahren seien definitiv, d.h. ohne entsprechende Nachzahlungspflicht, auf die Staatskasse zu nehmen. Für das bundesgerichtliche Verfahren sei ihm im Falle des Unterliegens die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung zu gewähren. A.________ macht geltend, die gegen ihn gerichtete aufenthaltsbeendende Massnahme sei unverhältnismässig. Bei der Beteiligung an den zwei innerhalb von fünf Minuten praktisch in einer Einheit ohne Vorplanung begangenen Raubtaten habe er nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Die anderen zwei Straftaten fielen kaum ins Gewicht. Die Vorinstanz selbst attestiere ihm eine gute berufliche, sprachliche und soziale Integration, weshalb sein privates Interesse an einem Verbleib im Land das gegenläufige öffentliche Interesse überwiege. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich beantragt, die Beschwerde abzuweisen. Die Sicherheitsdirektion hat darauf verzichtet, sich vernehmen zu lassen. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) reichte keine Stellungnahme ein.