Citation: I 767/03 09.08.2004 E. 3

3.1 Die beteiligten Gutachter psychiatrischer Fachrichtung sind uneins hinsichtlich Diagnose sowie bezüglich der (an diese anknüpfende) Frage der leidensbedingt zumutbaren Leistung: Dr. med. F.________ diagnostiziert im Gutachten vom 18. Oktober 1999 (wie im Bericht vom 30. April 2004) eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (F45.4 ICD-10); als Differentialdiagnose nennt er eine konversionsneurotische Störung. Seiner Einschätzung nach ist die Beschwerdeführerin auf Grund des Ausmasses der Beschwerden zu 50 % arbeitsfähig. Dr. med. I.________ gibt als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine seit 1997 bestehende hysterisch-hypochondrische (konversive) Symptomatik i.S. leicht atypischer dissoziativer Sensibilitätsstörungen F44.6 ICD-10 und Bewegungsstörungen F44.4 ICD-10 (mit kommunikativem Charakter und sekundärem Krankheitsgewinn) an. Er spricht sich dafür aus, die Beschwerdeführerin sei mindestens im Umfang von 70 % arbeitsfähig (Expertise vom 29. Juli 2001).