Citation: 1P.324/2001 30.05.2001 E. 1

1.- Der Beschwerdeführer macht mit der vorliegenden Beschwerde nicht mehr geltend, es fehle an den Haftvoraussetzungen des dringenden Tatverdachts und der Fortsetzungsgefahr, sondern rügt die Verletzung von Verfahrensgarantien, namentlich die Verletzung des Beschleunigungsgebots und die fehlende richterliche Anhörung (Art. 5 Ziff. 3 EMRK), die Verletzung des Grundsatzes der Waffengleichheit (Art. 5 Ziff. 4 und Art. 6 Ziff. 1 EMRK) sowie Rechtsverweigerung (Art. 29 Abs. 1 BV). Diese auf die Bundesverfassung und die EMRK gestützten Rügen prüft das Bundesgericht frei. Soweit jedoch reine Sachverhaltsfragen und damit Fragen der Beweiswürdigung zu beurteilen sind, greift das Bundesgericht nur ein, wenn die tatsächlichen Feststellungen der kantonalen Instanz willkürlich sind (BGE 123 I 268 E. 2d).