Citation: C 162/06 27.02.2007 E. 3

3.1 Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid dargelegt, die Kasse müsse ermitteln, auf welchen Betrag sich die Ferienentschädigung beziffere und wie viele Ferientage oder -wochen damit zusätzlich abgegolten worden seien, um festzustellen, ob hierdurch bereits in der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 23. September 2003 bis 22. September 2005 oder andernfalls in der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 23. Dezember 2003 bis 22. Dezember 2005 die notwendige Mindestbeitragszeit erfüllt sei. Die Schulzeit für den Kurs X.________ könne hingegen nicht als Beitragszeit angerechnet werden. 3.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird demgegenüber geltend gemacht, die Auszahlung von Ferienentschädigung sei zwar unbestritten, doch dürfe die Beitragszeit nicht durch Ferientage ergänzt werden. 3.3 Gemäss Berechnung der Arbeitslosenkasse kann der Versicherte in der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 23. September 2003 bis 22. September 2005 9,205 Monate einer beitragspflichtigen Beschäftigung nachweisen; in derjenigen vom 23. Dezember 2003 bis 22. Dezember 2005 ergeben sich 10,766 Monate. Auf Grund der Akten ist die Dauer der jeweiligen Arbeitsverhältnisse unbestritten und erstellt, weshalb allenfalls nicht bezogene Ferientage diese nicht zu verlängern vermögen. Denn Zeiten, für die der Versicherte einen Ferienlohn bezogen hat, zählen nur insoweit zu den üblichen Beitragszeiten (Art. 11 Abs. 3 AVIV), als diese Ferienzeit innerhalb des Arbeitsverhältnisses liegt (Gerhards, Kommentar zum AVIG, Bd. I, N 14 zu Art. 13). Beim Ferienlohn kann es sich dessen Sinn und Zweck entsprechend nur um während des Arbeitsverhältnisses bezogene und nach Art. 329d OR entschädigte Ferientage handeln; diese bezogenen und entschädigten Ferientage werden einer beitragspflichtigen Beschäftigung gleichgesetzt. Ein beendigtes Arbeitsverhältnis kann sodann durch Auszahlung der Ferienentschädigung nicht verlängert werden (ARV 2000 Nr. 17 S. 84), weshalb die Abgeltung des Ferienanspruchs in Form eines Lohnzuschlags eine Anrechnung als zusätzliche Beitragszeit nach Art. 11 Abs. 3 AVIV nicht rechtfertigt (BGE 130 V 492 E. 4.4.3 S. 500). Dies führt im vorliegenden Fall dazu, dass der Versicherte weniger als zwölf Beitragsmonate aufweist. Deshalb ist die Anspruchsvoraussetzung der erfüllten Beitragszeit nach Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG und Art. 13 Abs. 1 AVIG nicht gegeben.