Citation: 2C_671/2020 E. 4.4

4.4. Soweit der Beschwerdeführer der Vorinstanz vorhält, die Beweislage unrichtig gewürdigt bzw. einzelnen Indizien keine hinreichende Beachtung geschenkt zu haben, ist dies nicht in erster Linie eine Frage des rechtlichen Gehörs, sondern eine Frage der materiellen Beurteilung dieses Falls. Dass die Vorinstanz in diesem Zusammenhang ihrer Begründungspflicht nicht nachgekommen wäre, ist jedenfalls nicht ersichtlich; der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verlangt nicht, dass eine Behörde sich mit allen Parteistandpunkten auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen widerlegt (vgl. zum Umfang der Begründungspflicht BGE 143 III 65 E. 5.2 S. 70 f.).