Citation: 9C_234/2024 E. 5.1

5.1. Gemäss den Feststellungen des kantonalen Gerichts erhob der Beschwerdeführer im Schuljahr 2017/18 für die Unter- und Mittelstufe ein Schulgeld von mindestens Fr. 695.- pro Monat. Abhängig vom steuerbaren Einkommen (plus 0.75 % des Einkommens über Fr. 15'000.-) und vom steuerbaren Vermögen (plus 0.1 % des Vermögens über Fr. 100'000.-) der Eltern stieg dieses bis zum Maximaltarif von monatlich Fr. 1'335.- an. Für das zweite Kind reduzierte sich dieser Betrag um 25 %, für das dritte Kind um 75 %. Daneben bestand ein Unterstützungsfonds, aus welchem in begründeten Fällen ein Betrag von Fr. 150.- an das Schulgeld bezahlt wurden. Für die Oberstufe bestand ein höherer Tarif. Ausgehend von dieser Schulgeldordnung nahm die Vorinstanz verschiedene Berechnungen hypothetischer Familien mit unterschiedlichem Einkommen vor. Gestützt auf diese Berechnungen kam sie zum Schluss, dass der Besuch der Unter- und Mittelstufe des Beschwerdeführers für Familien mit einem durchschnittlichen Einkommen wohl mit finanziellen Einschränkungen verbunden, aber zumindest für ein Kind erschwinglich sein dürfte. Die Beschulung zweier Kinder durch den Beschwerdeführer dürfte das Familienbudget erheblich belasten und kaum mehr tragbar sein. Jedenfalls für Familien mit einem Einkommen unter dem Durchschnitt und insbesondere für einkommensschwächere Familie sei das Schulgeld bereits für ein Kind nicht mehr bezahlbar. Ein Besuch der Oberstufe führe zu noch weitergehenderen finanziellen Einschränkungen für die Familien. Damit sei der Destinatärskreis im Ergebnis zu wenig offen, weshalb eine Steuerbefreiung wegen Gemeinnützigkeit nicht in Frage komme.