Citation: 1A.110/2000 18.07.2000 E. 8

8.-a) Schliesslich rügt der Beschwerdeführer die Verletzung von Art. 65a Abs. 3 IRSG und beantragt, es sei festzustellen, dass die den niederländischen Ermittlungsbeamten im Rechtshilfeverfahren zwischen dem 1. und 4. Juni 1999 gewährte Akteneinsicht in die von der Banque B.________, Genf, übermittelten Unterlagen betreffend Konto Nr. ________ rechtswidrig gewesen sei. b) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts führt die verfrühte Übermittlung von Unterlagen aus dem Geheimbereich nicht zur Versagung der Rechtshilfe, da es mit den völkerrechtlichen Verpflichtungen der Schweiz unvereinbar wäre, dem ersuchenden Staat eine materiell zulässige Rechtshilfe endgültig zu verweigern (unveröffentlichter Bundesgerichtsentscheid i.S. A. vom 16. Dezember 1998 E. 4b). Die Frage, ob den niederländischen Ermittlungsbeamten zur Vorbereitung der Einvernahme des Zeugen Z.________ zu weitgehend Einsicht in die Bankunterlagen des Beschwerdeführers gewährt wurde, hat daher keinen Einfluss auf den Ausgang des Rechtshilfeverfahrens. Es ist deshalb nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht dargelegt, welches schutzwürdige Interesse er an der beantragten Feststellung hat. Die Beurteilung der Rechtmässigkeit eines in der Vergangenheit liegenden Verhaltens der Vollzugsbehörden obliegt grundsätzlich der Aufsichtsbehörde und fällt nicht in die Zuständigkeit des Bundesgerichts.