Citation: 2C_1091/2018 E. 4.2

4.2. Was der Beschwerdeführer gegen die oben wiedergegebenen Erwägungen der Vorinstanz vorträgt, ist nicht geeignet, zu einer anderen Gewichtung des öffentlichen Fernhalteinteresses zu führen. Nichts für sich ableiten kann er namentlich aus dem Umstand, dass er seit der letzten Verurteilung nicht mehr straffällig geworden ist; aus dem Strafvollzug bedingt entlassen wurde er nämlich erst am 20. April 2018, und auch dies geschah nur unter Anordnung einer engmaschigen Nachsorge. Aus seinem Wohlverhalten kann demnach nicht auf eine gute Legalprognose geschlossen werden (vgl. Urteile 2C_740/2017 vom 6. März 2018 E. 3.3; 2C_642/2016 vom 20. Juli 2017). Unbehelflich ist auch das Argument, die ausländerrechtliche Verwarnung von August 2010 sei wegen Straftaten erfolgt, die einen Widerruf der Niederlassungsbewilligung im Sinne von Art. 63 AIG nicht erlaubt hätten; nach der Rechtsprechung wäre es nämlich angesichts der gegen Leib und Leben gerichteten schweren Straftat des Beschwerdeführers sogar gerechtfertigt gewesen, den hier zu beurteilenden Widerruf ohne jede vorgängige Verwarnung zu verfügen (vgl. Urteile 2C_702/2016 vom 30. Januar 2017 E. 4.3.4; 2C_300/2016 vom 19. August 2016 E. 4.4.4; je mit weiteren Hinweisen). Zur Vermeidung von Wiederholungen kann im Übrigen auf die wohlbegründeten Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden, die zutreffend von einer schwerwiegenden Straftat (vgl. Urteil 2C_779/2017 vom 26. Oktober 2018 E. 3.3) und - mit Blick auf die aktenkundigen und vom Beschwerdeführer nicht in Zweifel gezogenen Prognoseeinschätzungen von forensisch-psychiatrischer bzw. psycho-logischer Seite - zu Recht von einer erheblichen Rückfallgefahr ausgegangen ist. Zu befürchten stehen angesichts der Persön-lichkeitsstruktur und des mangelnden Problembewusstseins des Beschwerdeführers (vgl. angefochtenes Urteil, E. 2.3.6) weitere gegen Leib und Leben gerichtete Delikte im Kontext häuslicher Gewalt. Mit der Vorinstanz ist deshalb vorliegend von einem gewichtigen öffentlichen Fernhalteinteresse auszugehen.