Citation: U 9/03 26.04.2004 E. A

Der 1951 geborene, aus dem Kosovo stammende N.________ war als Steinfräser bei der Firma A.________ AG tätig und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) für die Folgen von Betriebs- und Nichtbetriebsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert gewesen. Am 15. Oktober 1999 stürzte er mit dem Fahrrad und zog sich dabei eine laterale Claviculafraktur und Sternoclavicularluxation rechts sowie eine Commotio cerebri mit Monokel-Hämatom rechts zu. Er war deshalb bis zum 26. Oktober 1999 im Krankenhaus X.________ hospitalisiert, wo eine Osteosynthese der Clavicula mittels AO-Hakenplatte sowie eine Revision und Fixation der Sternoclavicularluxation mittels transossären Nähten durchgeführt wurden. Wegen medialer Reluxation erfolgte am 3. November 1999 eine Reoperation mit Metallentfernung lateral und transossärer Refixation der medialen Clavicula am Sternum. Vom 7. März bis 6. April 2000 hielt sich N.________ in der Klinik Y.________ auf, wo neu die Diagnose einer oberen Plexusparese erhoben und der Versicherte für weitere drei Monate als zu 100 % arbeitsunfähig beurteilt wurde. SUVA-Kreisarzt Dr. med. M.________ fand am 18. Juli 2000 eine eingeschränkte Schulterfunktion rechts mit verminderter Belastbarkeit und veranlasste ein neurologisches Konsilium bei Dr. med. W.________, welcher eine unverändert leichtgradige Parese der vom oberen Armplexus rechts innervierten Muskeln fand, den Verdacht auf eine posttraumatische Anpassungsstörung äusserte und einen Arbeitsversuch im Rahmen einer Arbeitsfähigkeit von 25 %, später eventuell 50 %, als möglich erachtete (Bericht vom 18. September 2000). Nach Scheitern eines Arbeitsversuchs am bisherigen Arbeitsplatz ordnete die SUVA eine stationäre Abklärung und Behandlung in der Klinik Z.________ vom 15. November bis 8. Dezember 2000 an. In dem mit einem psychosomatischen Konsilium ergänzten Bericht dieser Klinik vom 21. Dezember 2000 gelangten die untersuchenden Ärzte zum Schluss, dass zusätzlich zu einer gewissen somatisch bedingten Schwäche eine deutliche Symptomausweitung und Selbstlimitierung bestehe. Zur Arbeitsfähigkeit stellten sie fest, eine Wiederaufnahme der bisherigen Tätigkeit sei unwahrscheinlich; zumutbar wäre eine wechselseitige, leichte Arbeit ganztags, wobei die Arbeitsfähigkeit wegen der Notwendigkeit zusätzlicher Pausen auf 80 % festzusetzen sei. Nach einer kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 12. Januar 2001 erliess die SUVA am 27. März 2001 eine Verfügung, mit welcher sie dem Versicherten eine Rente auf Grund einer Erwerbsunfähigkeit von 25 % ab 1. April 2001 sowie eine Integritätsentschädigung wegen einer Integritätseinbusse von 10 % zusprach. Mit Einspracheentscheid vom 15. Januar 2002 hielt sie an dieser Verfügung fest.