Citation: 5C.47/2006 31.01.2007 E. 3

3.1 Das Bundesgericht ist an die tatsächlichen Feststellungen der letzten kantonalen Instanz gebunden, wenn sie nicht unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen sind oder auf einem - von Amtes wegen zu berichtigenden - offensichtlichen Versehen beruhen (Art. 63 Abs. 2 OG). Vorbehalten bleibt auf Grund von Art. 64 OG ausserdem die Ergänzung eines unvollständigen Sachverhalts. Anderweitige Ausführungen gegen die tatsächlichen Feststellungen der kantonalen Instanz sind unzulässig (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Für die Kritik an der Beweiswürdigung durch die Vorinstanz ist die staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV) gegeben (Art. 43 Abs. 1 zweiter Satz OG). 3.2 Der Beklagte führt aus, die Parteien hätten zumindest ab 5. September 2004 die eheliche Gemeinschaft wieder aufgenommen. Damit widerspricht er in unzulässiger Weise der obergerichtlichen Feststellung, die Parteien lebten spätestens seit dem 29. Januar 2001 getrennt: Wohl macht der Beklagte geltend, die Annahme der Vorinstanz sei unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen, doch unterlässt er, die Rüge zu begründen. Seine Vorbringen stellen vielmehr eine unzulässige Kritik an der obergerichtlichen Würdigung der tatsächlichen Gegebenheiten dar. 3.3 Als bundesrechtswidrig bezeichnet der Beklagte unter anderem ebenfalls den Entscheid des Obergerichts zur Kostenverlegung. Diese bestimmte sich indessen nach kantonalem Prozessrecht, so dass auch das in diesem Zusammenhang Vorgebrachte hier nicht zu hören ist.