Citation: 6B_283/2013 E. 2.4

2.4. Die Vorinstanz behauptet nicht, der Beschwerdeführer sei ortskundig gewesen. Sie lässt die Frage der Ortskundigkeit vielmehr offen. Sie legt willkürfrei dar, weshalb sie die an der Hauptverhandlung für die Geschwindigkeitsüberschreitung abgegebene Erklärung als nachgeschoben würdigt. Der Beschwerdeführer schwieg anfänglich nicht, sondern machte andere Gründe für die Geschwindigkeitsüberschreitung geltend. Er zeigt nicht auf, dass und inwiefern das Beweisergebnis der Vorinstanz im Ergebnis nicht vertretbar und willkürlich sein soll. Seine Rüge erweist sich als unbegründet, soweit sie den Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG zu genügen vermag. Inwiefern die Vorinstanz die Unschuldsvermutung als Beweislastregel missachtet haben könnte (vgl. BGE 127 I 38 E. 2a mit Hinweis), ist nicht ersichtlich. Sie wirft dem Beschwerdeführer nicht vor, seine Unschuld nicht bewiesen zu haben.