Citation: 4C.12/2004 08.04.2004 E. B

B.________ (Kläger 1) klagte beim Arbeitsgericht Solothurn-Lebern gegen die A.________ GmbH (Beklagte) auf Bezahlung des Lohnes und des Lohnersatzes für die Monate März und April 2002 nebst 5 % Zins seit 30. März 2002 und einer Entschädigung wegen ungerechtfertigter fristloser Entlassung von Fr. 9'100.-- nebst Zins. Mit Schreiben vom 18. April 2002 erklärte die Arbeitslosenkasse C.________, dass sie sich als Zweitklägerin am Prozess beteilige, und verlangte gestützt auf Art. 29 AVIG von der Beklagten die Zahlung von Fr. 5'170.95. Mit Urteil vom 17. Juni 2002 verpflichtete das Arbeitsgericht die Beklagte zur Zahlung von Fr. 9'800.-- brutto nebst 5 % Zins seit 30. März 2002 und einer Entschädigung in Höhe von Fr. 8'400.-- nebst 5 % Zins seit 13. März 2002 an den Kläger 1 und von Fr. 5'170.95 netto an die Klägerin 2. Dieser Entscheid wurde vom Obergericht des Kantons Solothurn auf Nichtigkeitsbeschwerde der Beklagten hin mit Urteil vom 10. Dezember 2002 aufgehoben und die Streitsache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückgewiesen. Diese kam in ihrem zweiten Entscheid vom 26. März 2003 zum gleichen Ergebnis wie im ersten vom 17. Juni 2002. Die darauf von der Beklagten erhobene Nichtigkeitsbeschwerde wies das Obergericht des Kantons Solothurn mit Urteil vom 19. November 2003 ab.