Citation: 8C_753/2018 E. 5.3.2

5.3.2. Die Beschwerdeführerin ruft keine echtzeitlichen Arztberichte an, aus denen sich ergäbe, dass sie ab dem Jahr 2014 gesundheitsbedingt nicht mehr in der Lage gewesen wäre, ihre Tätigkeit als Sachbearbeiterin bei der B.________ in einem 100%igen Pensum auszuüben. Aus dem Gutachten der Dr. med. C.________ vom 17. Dezember 2017 und den übrigen Akten ergibt sich lediglich, dass sie wegen einer im August 2014 erlittenen Schulterverletzung bis 1. September 2014 zu 100 % und danach bis 24. September 2014 zu 50 % arbeitsunfähig war; in der Folge war sie wieder voll arbeitsfähig. Trotzdem erhöhte sie weder davor noch bis zur vorübergehenden, psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeit ab 3. Oktober 2016 (vgl. E. 3.2 hiervor) ihr Arbeitspensum auf 100 %. In diesem Lichte und gestützt auf die Prüfung der familiären Situation der Beschwerdeführerin (vgl. E. 5.1 hiervor) ist es nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz zum Schluss kam, sie wäre im Gesundheitsfall trotz des Alters ihrer Söhne weiterhin zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Haushalt tätig.