Citation: 8C_506/2009 26.08.2009 E. 3

Das kantonale Gericht ist davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer bis 14. Februar 2006 als Verwaltungsrat der Firma X.________ AG auf Grund von Art. 51 Abs. 2 AVIG keinen Anspruch auf Insolvenzentschädigung erheben konnte. Dies ist mit Recht von keiner Seite in Frage gestellt worden und sowohl in sachverhaltlicher als auch in rechtlicher Hinsicht nicht zu beanstanden. 3.1 Der Beschwerdeführer stellt sich jedoch sinngemäss auf den Standpunkt, nach seinem Rücktritt aus dem Verwaltungsrat Mitte Februar 2006 habe er keinen Einfluss mehr auf die Entscheide der Betriebsführung der Firma X.________ AG und namentlich des als sein Nachfolger bestimmten neuen Verwaltungsrates nehmen können, weshalb ihm die spätere Entwicklung der wirtschaftlich-finanziellen Situation, die schliesslich zum Konkurs führte, nicht vorgehalten werden könne. Auch stellte er in Abrede, dass die Finanzlage des Betriebes schon vor der Niederlegung seines Verwaltungsratsmandats geschwächt wurde. Seinen Ausschluss von der Berechtigung auf Insolvenzentschädigung betrachtete er daher als ungerechtfertigt. 3.2 Das kantonale Gericht ging demgegenüber - wie zuvor schon die Verwaltung - davon aus, dass der Beschwerdeführer nach seinem Austritt aus dem Verwaltungsrat der Firma X.________ AG als einziger Verwaltungsrat der Firma Z.________ AG noch massgeblich Einfluss auch auf die Entscheide der Firma X.________ AG ausüben konnte. Angesichts der unbestritten gebliebenen betrieblichen Verbundenheit der beiden genannten Firmen lässt sich diese auch in der Beschwerdeschrift nicht in Abrede gestellte Annahme nicht beanstanden. Der Vorinstanz ist aber auch darin beizupflichten, dass die finanziellen Schwierigkeiten der Firma X.________ AG schon zu Zeiten bestanden, als der Beschwerdeführer noch deren einziger Verwaltungsrat war. Für diese Folgerung konnte sie sich auf gewichtige Indizien stützen, welche ihr eine zuverlässige abschliessende Beurteilung ermöglichten, sodass auch der nicht weiter substanziierte Vorwurf unvollständiger Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts unbegründet ist. Im Vordergrund steht dabei sicherlich der Umstand, dass die Gehaltszahlungen nach dem Rücktritt als Verwaltungsrat am 14. Februar 2006 bereits ab dem folgenden Monat März ausblieben. Schon dies lässt den Schluss zu, dass die Gesellschaft im Zeitpunkt des Rücktritts des Beschwerdeführers aus dem Verwaltungsrat finanzielle Probleme hatte, für deren Folgen dieser auf Grund seiner damaligen Organstellung einzustehen hat. Das noch vorhandene Guthaben von Fr. 9'726.55 bei der Ausgleichskasse ändert daran nichts, zumal laut der vom Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren selbst beigebrachten Mitteilung des Konkursamtes vom 17. Januar 2008 Aktiven von Fr. 11'005.- Passiven von insgesamt Fr. 2'002'540.- gegenüberstanden. Unter diesen Umständen durfte die Vorinstanz ohne weitere Abklärungen davon ausgehen, dass die Ursachen der misslichen finanziellen Situation der Firma X.________ AG nicht erst im angeblich ungünstigen Finanzgebahren des späteren Verwaltungsrates zu erblicken sind, sondern schon gesetzt wurden, als der Beschwerdeführer noch Verwaltungsrat der Firma war. Der Beschwerdeführer ist denn auch nicht in der Lage, plausibel zu begründen, inwiefern sich die finanzielle Lage der Firma innert der kurzen Zeit seines Ausscheidens als Verwaltungsrat bis zur Konkurseröffnung derart verschlechtert haben soll. Der Ausschluss vom Anspruch auf Insolvenzentschädigung beruht damit weder auf einer Rechtsverletzung noch liegt ihm ein unvollständig festgestellter Sachverhalt zugrunde.