Citation: U 91/99 22.02.2001 E. 6

6.- Schliesslich rügt der Beschwerdeführer auch die Festsetzung der Integritätseinbusse auf 25 %. a) Erleidet der Versicherte durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen oder geistigen Integrität, so hat er Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG). Diese wird in Form einer Kapitalleistung gewährt; sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abgestuft (Art. 25 Abs. 1 UVG). Nach Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädigung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht. Gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhangs 3 zur UVV. Die SUVA hat in Weiterentwicklung der bundesrätlichen Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form erarbeitet (Mitteilungen der Medizinischen Abteilung der SUVA, Nr. 57 bis 59, Tabellen 1-16). Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabellen stellen keine Rechtssätze dar, sondern sind blosse Verwaltungsweisungen an die Organe der SUVA und deshalb für das Gericht nicht verbindlich. Soweit sie aber Richtwerte enthalten, die dem Zwecke der Gleichbehandlung dienen, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 32 Erw. 1c, 211 Erw. 4a/cc, je mit Hinweis). b) Dr. med. H.________ gibt als dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen Integrität eine schwere Periarthritis humeroscapularis an. Den entsprechenden Integritätsschaden legt er gestützt auf Tabelle 1 der SUVA auf 25 % fest (Bericht vom 12. Januar 1993). Sowohl die Diagnose wie auch die Schätzung der Integritätseinbusse wurde im Gutachten des Prof. Dr. med. P.________ und der Dres. med. R.________ und S.________ vom 22. Oktober 1997 bestätigt. An dieser Beurteilung vermögen die Einwände in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern, liegen doch nach dem in den Erw. 2b sowie 4c und d hievor Gesagten keine weiteren auf den Unfall zurückzuführende dauernde erhebliche Schädigungen vor.