Citation: 1C_511/2021 E. C

Mit Eingabe vom 8. September 2021 führen die Erbengemeinschaft sowie E.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht. Sie beantragen, das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 30. Juni 2021 und damit die Baubewilligung sowie der Gemeinderatsbeschluss vom 9. Juli 2019 seien vollumfänglich aufzuheben. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Das Verwaltungsgericht sowie die Beschwerdegegnerin beantragen die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Der Gemeinderat beantragt ebenfalls, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Seiner Auffassung nach habe das Verwaltungsgericht zu Recht festgehalten, dass der X.________weg auf seiner ganzen Länge eine Mindestbreite von 4,8 m aufweise. Die Gemeinde habe die Strasse X.________weg/Hof Y.________ im Jahr 2018 mit der sogenannten infra3D-Technologie aufgenommen. Aufgrund dieser 3D-Bilder habe eine exakte online Vermessung vorgenommen werden können. Auch die Baudirektion des Kantons Zug beantragt die Abweisung der Beschwerde. Sie weist insbesondere darauf hin, dass die Aussage des stellvertretenden Generalsekretärs der Baudirektion (nachfolgend Vorsitzender) bezüglich der Strassenbreite anlässlich des Augenscheins vom 30. Oktober 2017 lediglich eine Schätzung gewesen sei und keine Vermessung stattgefunden habe.