Citation: 9C_826/2016 E. 4.1

4.1. Gemäss Mitteilung vom 28. Juli 2015 erteilte die IV-Stelle dem Versicherten Kostengutsprache für die Mehrkosten der erstmaligen beruflichen Ausbildung zum Technischen Kaufmann beim Bildungszentrum B.________ vom 24. August 2015 bis 1. April 2017. Sie wies den Beschwerdegegner darauf hin, dass er für das Taggeld eine separate Verfügung erhalten werde. Nur drei Tage später, am 31. Juli 2015, erging die dazugehörige Taggeldverfügung, welche die Gesamtdauer der Massnahme (24. August 2015 bis 2. April 2017) und die Taggeldverfügungsperiode (24. August 2015 bis 31. Dezember 2015) sowie den Hinweis enthielt, dass über den Taggeldanspruch ab 1. Januar 2016 zu gegebener Zeit neu verfügt werde. Damit war für den Beschwerdegegner klar, dass er Anspruch auf eine erstmalige berufliche Ausbildung mit dazugehörigem Taggeld (sogenanntes kleines Taggeld) hat. Soweit die Vorinstanz ausführt, für den Beschwerdegegner sei aufgrund dieser von der IV-Stelle korrekt eröffneten Mitteilung nicht nachvollziehbar gewesen, aus welchem Grunde er Anspruch auf welche Leistungen gehabt habe, hat sie den rechtserheblichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt, weshalb das Bundesgericht nicht daran gebunden ist (E. 1 hievor).