Citation: 5A_266/2017 E. 4.2

4.2. Das Obergericht ist bezüglich der Unterbringung von C.B.________ im E.________ auf die Beschwerde nicht eingetreten. Ausgehend hiervon ist Streitgegenstand im bundesgerichtlichen Verfahren einzig die Frage, ob die Vorinstanz diesbezüglich auf die Beschwerde hätte eintreten müssen (BGE 143 III 395 E. 3.2; 139 II 233 E. 3.2). Der Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts bzw. die Unterbringung im E.________ wurde unbestritten nie verfügt. Folglich fehlt es an einem Anfechtungsobjekt als Voraussetzung für die Durchführung eines Beschwerdeverfahrens (Art. 314 Abs. 1 i.V.m. Art. 450 Abs. 1 ZGB sowie Art. 450f ZGB i.V.m. Art. 66 Abs. 1 Bst. a des Gesetzes [des Kantons Bern] vom 1. Februar 2012 über den Kindes- und Erwachsenenschutz [KESG/BE; BSG 213.316]; zur entsprechenden Problematik im Verfahren vor Bundesgericht vgl. BGE 136 II 415 E. 1.2). Damit ist nicht zu beanstanden, dass das Obergericht nicht auf die bei ihm erhobene Beschwerde eingetreten ist. Indem der Beschwerdeführer vorbringt, die KESB hätte einen Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts zumindest prüfen müssen, rügt er freilich sinngemäss eine Rechtsverweigerung (Art. 29 Abs. 1 BV; vgl. auch Art. 314 Abs. 1 i.V.m. Art. 450f ZGB sowie Art. 72 KESG/BE und Art. 49 Abs. 2 des Gesetzes [des Kantons Bern] vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege [VRPG/BE; BSG 155.21]). Insoweit ist ihm entgegenzuhalten, dass er diese Rüge vor Obergericht nicht vorgebracht hat (vgl. Beschwerde vom 10. Oktober 2016, S. 14). Damit fehlt es diesbezüglich an der Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzuges (BGE 143 III 290 E. 1.1; 142 I 155 E. 4.4.5). Folglich erweist sich die Beschwerde als unbegründet, soweit auf sie einzutreten ist. Damit erübrigt sich ein Eingehen auf die Frage, ob der Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts über das Kind inhaltlich gerechtfertigt wäre (vgl. BGE 139 II 233 E. 3.2).