Citation: 4C.453/1999 02.03.2000 E. A

A.- Die Klägerin wurde 1983 als Aktiengesellschaft mit dem Zweck gegründet, ein Geschäftshaus mit Detailläden, Büros, Parkplätzen und Lagerräumen in der Passage zum Stadthaus Kloten zu errichten und zu betreiben. Der Beklagte hält 34 % an der Gesellschaft und ist Mitglied des dreiköpfigen Verwaltungsrates. Am 23. März 1988 schlossen die Parteien einen Mietvertrag für Geschäftsräume samt Zusatzvereinbarung. Darin verpflichtete sich die Klägerin, dem Beklagten per 1. November 1988 eine "Cafeteria inkl. Aussenanlagen" im Geschäftshaus Stadthauspassage in Kloten gegen einen anfänglichen Netto-Mietzins von Fr. 5'920.-- pro Monat zu überlassen. Der Mietvertrag wurde auf zehn Jahre abgeschlossen und erneuerte sich - in Ausrichtung der Vertragsdauer auf 50 Jahre - bei Ausübung einer der insgesamt vier zugesicherten "Optionen" um jeweils weitere zehn Jahre. In der Zusatzvereinbarung legten sich die Parteien wie folgt fest: "Ausbauinvestition zulasten Stadthauspassage: Für den Ausbau der Cafeteria wurde eine Investition zu Lasten der Stadthauspassage AG (Vermieter) wie folgt festgelegt: Pro gemietete Fläche Fr. 938.50 223,0 m2 à Fr. 938.50 = Fr. 210'000.-- Ausbaukredit zu Gunsten Mieter, 6,5 % verzinst: Für den Innenausbau wird dem Mieter der Cafeteria, N. Koromzay, ein Kredit zur Verfügung gestellt in der Höhe von gesamthaft Fr. 190'000.-- Ausbaukredit zu Gunsten N. Koromzay, ohne Verzinsung: Die Stadthauspassage AG gewährt einen unverzinslichen Investitionsbeitrag von gesamthaft Fr. 100'000.-- Investitionsabrechnung: Über die vom Mieter getätigte Investition wird eine Gesamtabrechnung erstellt. Die Stadthauspassage AG übernimmt maximal Fr. 500'000.-- Die Mehrkosten werden vom Mieter, N. Koromzay, bezahlt. Mietzinsberechnung: UG 77,0 m2 à Fr. 140.-- = Fr. 10'780.-- EG 106,0 m2 à Fr. 350.-- = Fr. 37'100.--