Citation: 2C_275/2018 E. 2.2

2.2. Das Verwaltungsgericht erläutert, dass und warum eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, namentlich nach Art. 42 bzw. Art. 50 AuG, nicht in Betracht falle. Es stellt sodann fest, nicht Gegenstand des Verfahrens sei, ob dem Beschwerdeführer aufgrund seiner mit einer deutschen Staatsangehörigen geschlossenen Ehe eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen wäre; diese Frage sei Gegenstand eines eingeleiteten Verfahrens um erneute Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Der Beschwerdeführer weist darauf hin, dass er im Kanton Graubünden, wo er sich nunmehr mit seiner neuen Ehefrau aufhält, bereits ein Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 43 AuG gestellt habe (in Betracht käme eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA gemäss Art. 3 Anhang I FZA). Er zeigt auch nicht ansatzweise auf, inwiefern die vom Verwaltungsgericht für eine Bewilligungsverweigerung angestellten Erwägungen schweizerisches Recht verletzten. Namentlich legt er nicht dar, dass der Kanton Zürich im Rahmen der Prüfung der Verlängerung einer auf anderer Grundlage (mittlerweile geschiedene Ehe mit einer Schweizerin) erteilten Aufenthaltsbewilligung die neue Ehe, gestützt worauf (zu Recht, s. Urteil 2C_1115/2015 vom 20. Juli 2016 E. 1.3.2 und 1.3.3) im Kanton Graubünden ein Bewilligungsgesuch gestellt worden ist, hätte mitberücksichtigen müssen. Soweit auf dieser Grundlage spezifisch die Rechtmässigkeit der Wegweisung durch den Kanton Zürich in Frage gestellt werden soll, ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG) und käme als bundesrechtliches Rechtsmittel höchstens die subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 113 BGG ff.) in Betracht, wobei es hierfür an zulässigen Rügen (Art. 116 BGG) fehlt. Im Übrigen ist mit der Zuständigkeit, über die Bewilligungserteilung zu befinden, auch die Kompetenz zur allfälligen provisorischen Gestattung der Anwesenheit während des Bewilligungsverfahrens auf den Kanton Graubünden übergegangen.