Citation: I 272/05 07.11.2005 E. A

H.________, geboren 1945, leidet seit Jahren unter Alkoholproblemen, die erstmals 1983 einen neunmonatigen Klinikaufenthalt erforderlich machten. Am 9. März 1994 stellte er ein Rentengesuch, welches die IV-Stelle Bern mit unangefochten gebliebener Verfügung vom 9. Februar 1996 abwies. Sie stützte sich dabei auf ein Gutachten des Dr. med. E.________, Psychiatrie FMH, vom 16. März 1995, wonach sich zufolge sozialer Schwierigkeiten bzw. Arbeitslosigkeit eine resignative seelische Grundstimmung eingestellt habe, jedoch kein psychisches Leiden mit Krankheitswert bestehe. Am 20. Dezember 2002 meldete sich H.________ unter Hinweis auf psychische Probleme erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern holte einen Bericht des behandelnden Arztes Dr. med. F.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 8. März 2003 ein und liess den Versicherten durch Dr. med. O.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, untersuchen (Gutachten vom 10. Mai 2004). Gestützt auf die Einschätzung des Gutachters lehnte sie das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 25. Juni 2004 ab mit der Begründung, dass sich der Gesundheitszustand seit Erlass der Verfügung vom 9. Februar 1996 nicht wesentlich verändert habe. Diese Auffassung bestätigte sie mit Einspracheentscheid vom 10. Dezember 2004.