Citation: 5A_422/2019 E. 4.1.2

4.1.2. In der Folge setzt sich das Obergericht mit den noch streitigen Verrechnungsforderungen der Beschwerdegegnerin auseinander. Hinsichtlich des Betrages von Fr. 3'503.05, den die Beschwerdegegnerin der C.________ AG für eine Büromiete während der Monate Januar bis September 2010 fakturierte, verwirft es insbesondere den Einwand der Beschwerdeführerin, dass die Beschwerdegegnerin keinen schriftlichen Mietvertrag beigebracht habe. Dies allein spreche nicht gegen das Bestehen eines Mietvertrages, da hierfür keine besonderen Formvorschriften gälten. Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin habe das Amtsgericht sehr wohl begründet, weshalb der in Rechnung gestellte Betrag angemessen sei. Nachdem diese Begründung nicht angefochten werde, bleibe es dabei, dass die Beschwerdegegnerin den Betrag von Fr. 3'503.05 verrechnen kann.