Citation: 1C_511/2023 E. 4.4

4.4. Zur Durchsetzung der erheblichen öffentlichen Interessen an der Freihaltung des Gewässerraums (vgl. BGE 140 II 428 E. 2.1) und der Uferbereiche (vgl. BGE 146 II 304 E. 9.2) wurden die Übergangsbestimmungen zur Änderung der GSchV vom 4. Mai 2011 (nachfolgend: ÜbBst GSchV) erlassen (BGE 139 II 470 E. 4.2). Solange die Kantone den Gewässerraum nach Art. 41b GSchV nicht festgelegt haben, gelten daher die Nutzungsbeschränkungen nach Art. 41c Abs. 1 und 2 GSchV für Anlagen entlang von stehenden Gewässern mit einer Wasserfläche von mehr als 0.5 ha auf einem beidseitigen Streifen von je 20 m (Abs. 2 lit. c ÜbBst GSchV).