Citation: 5A_17/2017 E. 2.3.7

2.3.7. Zusammengefasst vermag die Beschwerdeführerin weder darzutun, dass die Vorinstanz in Verletzung des Willkürverbots den Sachverhalt unvollständig festgestellt hätte, noch aufzuzeigen, dass die vorsorglich etablierte Betreuungsregelung auf einer willkürlichen Gewichtung der für eine alternierende Obhut entscheidenden Kriterien beruhen würde. Seit ihrer Geburt wurden die Kinder trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung des Beschwerdegegners massgeblich von beiden Eltern betreut. Die gemeinsame bzw. alternierende Betreuung wurde auch nach der Trennung gelebt. Von daher kann ohne Willkür geschlossen werden, es liege im Kindeswohl, diese Betreuungsregelung einstweilen aufrechtzuerhalten.