Citation: 4A_127/2018 E. 2.1

2.1. Sie argumentiert, Grundlage des Entscheids der Vorinstanz bilde die ausserordentliche Kündigung des Beschwerdegegners. Das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 2. November 2017, in dem diese Kündigung für gültig befunden worden sei, habe sie mit Beschwerde in Zivilsachen beim Bundesgericht angefochten und darin etliche Rechtsverletzungen des Obergerichts gerügt. Dieses Verfahren sei derzeit (d.h. im Zeitpunkt, als die vorliegend zu beurteilende Beschwerde in Zivilsachen erhoben wurde) noch hängig. Sie habe die von ihr im bundesgerichtlichen Verfahren 4A_647/2017 am Urteil des Obergerichts beanstandeten Punkte in ihrer Klageantwort [recte: Gesuchsantwort] im Ausweisungsverfahren aufgezeigt und so dargelegt, dass das Obergericht das Recht falsch angewendet und die ausserordentliche Kündigung zu Unrecht gutgeheissen hat. Anschliessend gibt die Beschwerdeführerin zusammengefasst drei Rügen wieder, die sie gegen die Beurteilung des Obergerichts vorgetragen hat. Damit sei dargetan, dass die Rechtsanwendung in vorliegendem Fall nicht zu einem eindeutigen Ergebnis führe. Dies gelte erst recht, da das Bundesgericht [im Zeitpunkt der Einreichung der Beschwerde] noch nicht endgültig über die bereits hängige Beschwerde betreffend Anfechtung der ausserordentlichen Kündigung und damit über die Rechtmässigkeit der ausserordentlichen Kündigung entschieden habe. Die Vorinstanz habe sich mit ihren Ausführungen nicht auseinandergesetzt, sondern nur lapidar festgehalten, die Unzumutbarkeit der Fortsetzung des Mietverhältnisses sei evident. Die Vorinstanz hätte aufgrund der Unklarheiten bezüglich der Rechtslage, solange das Bundesgericht noch nicht über die Beschwerde betreffend Anfechtung der ausserordentlichen Kündigung entschieden hat, nicht auf die Ausweisungsklage [recte: -gesuch] eintreten dürfen resp. dieses Verfahren mindestens bis zum Abschluss des bundesgerichtlichen Verfahrens betreffend Anfechtung der ausserordentlichen Kündigung sistieren müssen. Die Beschwerdeführerin bezeichnet damit ausschliesslich die Rechtslage bezüglich der Gültigkeit der ausserordentlichen Kündigung des Mietvertrags als unklar. Deren Gültigkeit unterstellt, ist zwischen den Parteien sowohl in tatsächlicher als auch in rechtlicher Hinsicht unbestritten, dass die Beschwerdeführerin die Liegenschaft zu verlassen hat und die Voraussetzungen für den Erlass eines entsprechenden Ausweisungsbefehls gegeben sind. Jedenfalls führt die Beschwerdeführerin keine anderweitigen Gründe an, die dafür sprechen würden, dass sie in der Liegenschaft verbleiben dürfte. Solche sind auch nicht ersichtlich.