Citation: 6B_186/2016 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer wusste, dass die Liegenschaft, zu deren Verwaltung er beauftragt wurde, im Eigentum von A.________ stand. Er wusste nach den vertretbaren Feststellungen der Vorinstanz auch, dass C.________ den Mietvertrag als Beiständin beziehungsweise Vertreterin von A.________ mit der Mieterin D.________ abgeschlossen hatte. Dies ergibt sich nach der willkürfreien Beweiswürdiung der Vorinstanz sowohl aus dem E-Mail-Verkehr vom 19. Juni 2009 als auch aus dem Mietvertrag vom 22. Juni 2009, welcher dem Beschwerdeführer bekannt war. Nachdem C.________ den Beschwerdeführer per E-Mail gefragt hatte, ob sie den Mietvertrag zu unterzeichnen habe, antwortete der Beschwerdeführer, dass entweder er als Verwaltung oder sie für die Besitzerin unterzeichnen könne (kant. Akten act. 14/17 A-28 und A-29). Im Mietvertrag (kant. Akten act. 1/5) wird A.________ als Vermieterin genannt, "vertreten durch Amtsvormundschaft B.________/Frau C.________, B.________", und diese "vertreten durch X.________ Immobilien...". Somit war dem Beschwerdeführer als berufsmässiger Immobilienverwalter klar, dass die Mietzinsen A.________ zustanden. Dem Beschwerdeführer war unter den gegebenen Umständen auch klar, dass C.________ ihn als Beiständin respektive Vertreterin der Eigentümerin und Vermieterin A.________ mit der Verwaltung der Liegenschaft beauftragt hatte und er somit zu A.________ und nicht zur Vormundschaftsbehörde in einem Auftragsverhältnis stand.