Citation: 5A_270/2022 E. 3.3.3

3.3.3. Weitergehend machen die Beschwerdeführer eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung geltend und stellen namentlich den ursprünglichen Grund für die zwischenzeitlich teilweise ohnehin aufgehobenen Massnahmen in Frage (Hilflosigkeit der Beschwerdeführer). Insoweit bleibt aufgrund der Beschwerde unklar, inwieweit dies für die Frage der Aufhebung der Beistandschaft von Bedeutung sein sollte und gehen die Rügen an der Streitsache vorbei. Ohnehin stellen die Beschwerdeführer insoweit letztlich allein ihre eigenen Wahrnehmungen den tatsächlichen Feststellungen des Obergerichts gegenüber, um diesem Willkür vorzuwerfen. Abgesehen davon, dass dies der geltenden strengen Begründungspflicht nicht genügt (vgl. vorne E. 2.2; statt vieler Urteil 5A_302/2021 vom 29. März 2022 E. 2.1 mit Hinweisen), entsteht dadurch der Eindruck, die Beschwerdeführer möchten vorab aufzeigen, ihnen könne in einer zweifellos sehr schwierigen Situation in ihrer Rolle als Eltern kein Vorwurf gemacht werden. Damit vermögen sie den angefochtenen Entscheid indes nicht in Frage zu stellen.