Citation: 5A_291/2023 E. B

In der Folge ersuchte der Vater beim Obergericht des Kantons Zürich um Rückführung der Kinder nach Kroatien. Mit Urteil vom 5. April 2023 ordnete das Obergericht die Rückführung der beiden Kinder an und sah unter eingehender Regelung der Rückführungsmodalitäten vor, dass diese im Verlauf des Tages dem Vater zur unverzüglichen Rückführung nach Kroatien übergeben werden und die Kantonspolizei angewiesen wird, die Kinder hierfür im Kinderhaus E.________ abzuholen und sie bis zum Einsteigen in das Flugzeug zu begleiten. Am frühen Nachmittag stellte die Mutter mit Blick auf den für den Abend gebuchten Rückflug beim Bundesgericht ein Gesuch um Erlass superprovisorischer Massnahmen. Noch am gleichen Nachmittag trat das Bundesgericht auf das Gesuch nicht ein mit der Begründung, ausserhalb einer förmlich eingereichten Beschwerde und eines gestützt darauf eröffneten Beschwerdeverfahrens sei ein solches Gesuch nicht möglich, wobei es sich dennoch auch zur Sache äusserte, und zwar dahingehend, dass der sofortige Vollzug einer Kindesrückführung aus Gründen des übergeordneten Kindesinteressens rechtlich möglich ist und im vorliegenden Fall einem im Rahmen einer Beschwerde gestellten Begehren um Erteilung der aufschiebenden Wirkung aus Kindeswohlüberlegungen nicht stattzugeben wäre (vgl. Endverfügung 5A_271/2023 vom 5. April 2023).