Citation: 4A_389/2023 E. 1

Der Beschwerdeführer erhob mit Eingabe vom 2./5. September 2022 beim Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland Aberkennungsklage gegen die Beschwerdegegnerin. Im Rahmen des Klageverfahrens ersuchte die Beschwerdegegnerin mit Eingabe vom 31. April 2023 um Erstreckung der ihr angesetzten Frist zur Klageantwort um 30 Tage, was ihr mit Schreiben vom 24. April 2023 gewährt wurde. Der Beschwerdeführer erhob gegen diese Fristgewährung Beschwerde, auf welche die Einzelrichterin im Obligationenrecht am Kantonsgericht St. Gallen (im folgenden: Vorinstanz) mit Entscheid vom 6. Juli 2023 nicht eintrat, nachdem sie auf verschiedene weitere im Zusammenhang mit dem Beschwerdeverfahren erhobene Beschwerden des Beschwerdeführers nicht eingetreten war und dessen Verfahrensantrag auf Sistierung des Beschwerdeverfahrens, bis ihm ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zur Verfügung stehe, abgewiesen hatte. Gleichzeitig wies die Vorinstanz das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Rechtsverbeiständung für das Beschwerdeverfahren ab. Die Vorinstanz wies die Gesuche des Beschwerdeführers um Sistierung des Beschwerdeverfahrens und um Ernennung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands für dieses Verfahren ab, weil die Beschwerdeschrift nach Ablauf der Beschwerdefrist ohnehin nicht mehr mit Hilfe eines Rechtsbeistands verbessert werden könne; das Verfahren sei deshalb unverzüglich weiterzuführen und die Ernennung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands erscheine nicht angezeigt. Ihr Nichteintreten auf die Beschwerde gegen die Fristerstreckung begründete die Vorinstanz einerseits damit, dass der Beschwerdeführer durch die Fristerstreckung nicht beschwert sei. Andererseits sei auch das Vorliegen der Beschwerdevoraussetzung gegen die angefochtene prozessleitende Verfügung, dass ihm durch diese ein nicht leicht wieder gutzumachender Nachteil drohe, nicht dargetan. Im Sinne einer weiteren Alternativbegründung führte die Vorinstanz sodann aus, dass die Beschwerde klarerweise abzuweisen wäre, wenn darauf eingetreten werden könnte. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren wies sie sodann ab, weil die Beschwerde aussichtslos erscheine. Der Beschwerdeführer erhob beim Bundesgericht mit Eingabe vom 3. August 2023 (Postaufgabe am 7. August 2023) u.a. gegen den vorstehend zusammengefassten Entscheid vom 6. Juli 2023 Beschwerde. Gleichzeitig kündigte er an, er werde "zeitnah" ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren stellen, weshalb auf die Einforderung eines Kostenvorschusses verzichtet wurde. Sodann ersuchte er sinngemäss darum, es sei ihm ein unentgeltlicher Rechtsbeistand beizustellen und das Beschwerdeverfahren erst weiterzuführen, wenn ihm ein geeigneter Rechtsbeistand zur Verfügung stehe. Der Beschwerdeführer wurde daraufhin mit Schreiben vom 10. August 2023 darauf aufmerksam gemacht, dass über die Erfolgsaussichten einer Beschwerde als Voraussetzung der Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege samt Beistellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands nur aufgrund einer begründeten Beschwerdeschrift entschieden werden könne; seiner Eingabe vom 3./7. August 2023 liessen sich bei einer unpräjudiziellen Beurteilung namentlich keine hinreichend begründeten Rügen gegen den Entscheid der Vorinstanz entnehmen, nach denen die Erfolgsaussichten der Beschwerde als positiv beurteilt werden könnten; die Beschwerdebegründung könne aber innerhalb der Beschwerdefrist, die nicht erstreckbar sei, ergänzt werden, gegebenenfalls unter Beizug eines Rechtsanwalts durch den Beschwerdeführer selbst. Auf die Einholung von Vernehmlassungen zur Beschwerde wurde verzichtet.