Citation: 4A_130/2023 E. 2.3.1

2.3.1. Die Beschwerdeführerin beanstandete vor der Vorinstanz, die Erstinstanz habe sich nicht zu dem in einer unaufgeforderten Stellungnahme eingereichten G.________-Bewertungsgutachten und dem Bericht der Revisionsstelle geäussert. Die Vorinstanz erwog dazu, dass sich die Erstinstanz in der Tat nicht mit diesen Beweismitteln auseinandergesetzt habe, dass sie aber diese Verletzung heilen könne. Aus dem G.________-Gutachten, so die Vorinstanz weiter, lasse sich nichts zugunsten der Beschwerdeführerin ableiten. Der G.________ seien ausschliesslich der F.________ AG-Bericht und keine weiteren (schriftlichen) Unterlagen zur Verfügung gestellt worden. Das G.________-Gutachten sei im Wesentlichen eine rechnerische Kontrolle des F.________ AG-Bewertungsberichts. Es sei erst nachträglich durch die Revisionsstelle der Beschwerdeführerin zwecks Erstellung des Jahresabschlusses in Auftrag gegeben worden. Die Revisionsstelle sei kein dem Verwaltungsrat neben- oder übergeordnetes Entscheidungsorgan. Dabei verwies die Vorinstanz in diesem Zusammenhang auf die Erwägung 8.3.5 im parallelen Sonderprüfungsverfahren.