Citation: 1B_551/2019 E. 2.1

2.1. Aus den Akten ergibt sich Folgendes: Die Staatsanwaltschaft nahm eine Rechtsschrift der Beschwerdeführerin vom 15. Mai 2019 als Ausstandsbegehren entgegen, worauf sie neben dem damals bereits hängigen Ermächtigungsverfahren (Proz.-Nr. TB190068) ein separates Ausstandsverfahren (Proz.-Nr. UA190023) eröffnete. Die Staatsanwaltschaft lud den Sachverständigen (im hier massgeblichen Ausstandsverfahren) zur Vernehmlassung ein. Dieser verneinte mit Stellungnahme vom 5. Juni 2019 den Vorwurf der Befangenheit. Mit Eingaben vom 13. und 21. Juni 2019 hielt die Beschwerdeführerin an ihrem Ausstandsbegehren fest. Am 8. Juli 2019 übermittelte die Staatsanwaltschaft die relevanten Akten (Auszug aus den Untersuchungsakten) dem Obergericht mit dem Antrag, das Ausstandsgesuch sei abzuweisen. Mit prozessleitender Verfügung vom 26. Juli 2019 ("betreffend Ausstand Sachverständiger", "Geschäfts-Nr. UA190023-O/Z1") setzte das Obergericht der Beschwerdeführerin eine zehntägige Frist "zur freigestellten Stellungnahme" an. Am 20. September 2019 reichte diese bei der Vorinstanz - unaufgefordert und nach Ablauf der angesetzten Frist - eine Rechtsschrift unter der Geschäftsnummer "TB190068" ein. Da die Eingabe Ausführungen zur Frage der Befangenheit des Experten enthielt, nahm das Obergericht sie (samt Beilagen) zu den Akten des Ausstandsverfahrens (UA190023).