Citation: I 445/01 14.02.2002 E. 4

4.- Soweit der Beschwerdeführer sinngemäss beantragt, die IV-Stelle sei zur Wiedererwägung der Verfügung vom 9. August 1999 zu verpflichten, kann seinem Begehren nicht stattgegeben werden. Abgesehen davon, dass die Verwaltung über die Frage, ob die Voraussetzungen einer Wiedererwägung erfüllt sind, bisher nicht in Form einer Verfügung entschieden hat, sodass insoweit kein Anfechtungsgegenstand vorliegt (vgl. BGE 125 V 414 Erw. 1a, 119 Ib 36 Erw. 1b, je mit Hinweisen), könnte das Eidgenössische Versicherungsgericht selbst dann, wenn die ursprüngliche Verfügung im Lichte der Bestimmungen über die Gewährung beruflicher Eingliederungsmassnahmen als zweifellos unrichtig zu beurteilen wäre, die IV-Stelle nicht zur Wiedererwägung des mit Verfügung vom 9. August 1999 rechtskräftig abgelehnten Umschulungsbegehrens verhalten; denn eine solche liegt allein im pflichtgemässen Ermessen der Verwaltung (BGE 117 V 12 Erw. 2a mit Hinweisen; vgl. auch BGE 119 V 479 Erw. 1b/cc; ZAK 1985 S. 58, 1986 S. 597; Meyer-Blaser, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, S. 262).