Citation: 5A_356/2024 E. 3.3.1

3.3.1. Weiter macht die Beschwerdeführerin geltend, das Kantonsgericht habe Sinn und Tragweite diverser Beweismittel offensichtlich falsch eingeschätzt und prozesskonform eingebrachte Beweise bewusst ignoriert. Bei willkürfreier Würdigung der Beweise hätte es D.________ nicht als einzigen wirtschaftlich Berechtigten an der A.________ AG erachten dürfen. Unter anderem habe das Kantonsgericht verkannt, dass die Aussagen von D.________ und E.________ unter dem Einfluss des laufenden Strafverfahrens entstanden seien. Es sei offensichtlich, dass D.________ damals einzig versucht habe, seine Ehefrau zu schützen und deshalb die Eigentümerschaft an der A.________ AG behauptet habe. E.________ sei Gründerin der A.________ AG gewesen. Ferner sei E.________ im Aktienbuch als Inhaberin der Aktienzertifikate eingetragen. Es sei der Beschwerdeführerin gelungen, aussagekräftige Beweismittel form- und fristgerecht in das streitige Pfändungsverfahren einzubringen. Es sei dabei unzulässig, Gegenbeweise unter dem Deckmantel der antizipierten Beweiswürdigung abzulehnen. Insbesondere hätten die Vorinstanzen das in den Widerspruchsklagen vom 31. Mai 2021 und 19. Oktober 2021 als Beweismittel angerufene Schreiben der Konkursverwaltung der B.________ AG in Liq. vom 7. Dezember 2020 ignoriert, in welchem die Konkursverwaltung die wirtschaftliche Berechtigung der im Strafverfahren Beschuldigten E.________ an den Aktien der Beschwerdeführerin anerkannt habe.