Citation: 4A_222/2022 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführerinnen beantragen unabhängig vom Verfahrensausgang in der Sache, "die Gerichtskosten in Bezug auf Ziffer 2 des Rechtsbegehrens" der Beschwerdegegnerin, eventualiter D.________, aufzuerlegen und den Beschwerdeführerinnen zulasten der Beschwerdegegnerin, eventualiter von D.________, eine Parteientschädigung von Fr. 10'000.-- zuzusprechen. Dieser Antrag ist in Bezug auf die Gerichtskosten nicht beziffert und daher ungenügend (vgl. BGE 143 III 111 E. 1.2 m.H.). Aus der Beschwerdebegründung geht jedoch hervor, dass die Beschwerdeführerinnen bei dem von ihnen postulierten Streitwert von Fr. 30'500.-- eine Gerichtsgebühr von "höchstens" Fr. 4'000.-- und eine Parteientschädigung von Fr. 5'000.-- für zutreffend halten. Damit lässt sich aber nicht vereinbaren und wird in der Beschwerde nicht erklärt, dass sie dennoch eine Parteientschädigung von Fr. 10'000.-- verlangen. Es ist deshalb fraglich, ob auf die Beschwerde eingetreten werden kann, soweit sie sich gegen den vorinstanzlichen Kosten- und Entschädigungsentscheid richtet. Ohnehin wäre sie unbegründet: