Citation: 5D_149/2018 E. B

Mit Eingabe vom 13. Juni 2018 (Postaufgabe) reichte A.________ beim Kantonsgericht Luzern ein Gesuch um Fristerstreckung für die Einreichung einer Beschwerde gegen den Rechtsöffnungsentscheid vom 16. Mai 2018 ein. Mit Schreiben vom 14. Juni 2018 teilte der Abteilungspräsident A.________ mit, dass dem Fristerstreckungsgesuch nicht entsprochen werden könne, da es sich bei der Beschwerdefrist nach Art. 321 Abs. 2 ZPO um eine gesetzliche Frist handle, die durch den Richter nicht erstreckt werden könne. Mit Beschwerde vom 22. Juni 2018 (Postaufgabe) an das Kantonsgericht verlangte A.________ im Wesentlichen, es sei auf die Beschwerde einzutreten; eventuell das separate Gesuch um Wiederherstellung der Beschwerdefrist gemäss Art. 148 ZPO gutzuheissen. In der Sache beantragte sie die Erteilung der Rechtsöffnung. Mit Entscheid vom 5. Juli 2018 trat das Kantonsgericht auf die Beschwerde nicht ein und auferlegte A.________ die Gerichtskosten in der Höhe von Fr. 300.--.