Citation: 8C_125/2015 E. 9.2.2

9.2.2. Vor diesem Hintergrund ist nicht erkennbar, inwiefern die am 26. Juni 2012 verfügte Rentenaufhebung qualifiziert fehlerhaft im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG erfolgt sein soll. Sie basierte auf den Ergebnissen eingehender fachärztlicher Abklärungen und erging in Berücksichtigung der massgeblichen Rechtsgrundlagen. Wie sich aus den relevanten medizinischen Akten ergibt, wurde entgegen dem Einwand der Beschwerdegegnerin sehr wohl überprüft, ob auch objektivierbare Gesundheitsstörungen vorlagen. Die Erkenntnisse aus dem im Anschluss während zweier Jahre durchgeführten, Ende Juli 2014 abgeschlossenen Wiedereingliederungsprozess zeigen schliesslich ebenfalls keine zweifellose Unrichtigkeit des damaligen Entscheids auf (so etwa Abschlussbericht Massnahmen bei der Institution C.________ GmbH vom 29. November 2013). Vielmehr bilden sie eine allfällige Grundlage für eine der Versicherten jederzeit offen stehende Neuanmeldung. Nach dem Gesagten verletzt der vorinstanzliche Entscheid Bundesrecht und ist daher aufzuheben.