Citation: U 140/03 05.12.2003 E. 4

Während Frau Dr. med. M.________ beim Beschwerdeführer eine Borreliose/Neuroborreliose im Stadium III, eine 1988 durchgemachte Lymphadenosis cutis benigna, einen Befall des VIII. Hirnnervs links, Encephalopathie im Rahmen der Borreliose sowie eine positive Babesienserologie diagnostizierte, lautete die Diagnose der Gutachter des Spitals X.________ auf ein diffuses generalisiertes Schmerzsyndrom unklarer Ätiologie (am ehesten im Rahmen degenerativer Gelenkveränderungen), diskrete unspezifische Gedächtnis- und Konzentrationsstörung (wahrscheinlich schmerz- und fähigkeitsbedingt) sowie Perzeptions-Hörstörung links unklarer Ätiologie. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird geltend gemacht, es sei den Gutachtern des Spitals X.________ sowie der Vorinstanz nicht gelungen, in überzeugender Weise alternative Ursachen für das Krankheitsbild des Beschwerdeführers aufzuzeigen. Daraus wird gefolgert, die fehlende Erklärung alternativer Ursachen liefere ein zusätzliches Indiz für die Richtigkeit der Ausführungen von Frau Dr. med. M.________, da es bei einer Lyme-Borreliose gerade typisch sei, dass oft eine Vielzahl nicht genau definierbarer oder erklärbarer Schmerzen vorliege. Sollte aber auf die Ausführungen der Ärztin nicht abgestellt werden, müsste zumindest anerkannt werden, dass in medizinischer Hinsicht noch Abklärungsbedarf bestehe, weshalb ein Obergutachten einzuholen sei.