Citation: 5A_351/2018 E. 7.2

7.2. Damit verfängt die weitere Rüge der Beschwerdeführerin von vornherein nicht, dem Kantonsgericht sei eine willkürliche Rechtsanwendung vorzuwerfen, weil es die Rechtsprechung nicht beachtet habe, wonach die örtliche Stabilität der Verhältnisse nicht stärker gewichtet werden dürfe als die Möglichkeit der persönlichen Betreuung durch die Mutter, wenn das Kind in der Vergangenheit in erster Linie durch die Mutter betreut worden sei. Wie ausgeführt konnte das Kantonsgericht willkürfrei zum Schluss gelangen, dass das Kind schon früher fremdbetreut wurde. Ausserdem wird dieses seit 2016 unbestritten nicht mehr hauptsächlich durch die Mutter betreut. Die Beschwerde erweist sich damit auch insoweit als unbegründet.