Citation: 6B_855/2023 E. 2.4.1

2.4.1. Die Vorinstanz erwägt, das Tatverschulden wiege in objektiver Hinsicht erheblich. Das Opfer sei damals 4 Jahre alt, noch im Vorschulalter und damit ein kleines Kind und der Beschwerdeführer 46 Jahre alt gewesen. Nebst diesem sehr grossen Altersunterschied habe auch ein erhebliches Kräfte- und Machtgefälle bestanden. Zudem sei eine erhebliche Abhängigkeit vorgelegen, da die Geschädigte dem Beschwerdeführer von ihrer Mutter zur Beaufsichtigung anvertraut worden sei. Dies habe er schamlos ausgenutzt. Auch die Art der sexuellen Handlung liege offensichtlich nicht mehr im unteren Bereich des Möglichen. Der Beschwerdeführer habe sein primäres Geschlechtsteil benutzt und dieses mehrfach sehr stark während rund zwei Minuten an den Anus der Geschädigten gedrückt. Verschuldensmindernd sei einzig zu berücksichtigen, dass der Vorfall nicht invasiv gewesen sei. Die hypothetische Einzelstrafe sei auf 2 Jahre festzusetzen. In subjektiver Hinsicht gebe es nichts, was zugunsten des Beschwerdeführers gewertet werden könne. Es könne hierzu auf die Ausführungen zur Schändung verwiesen werden.