Citation: C 259/02 07.07.2003 E. 2

2.1 Das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 ist im vorliegenden Fall nicht anwendbar, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (hier: 13. März 2002) eingetretene Rechts- und Sachverhaltsänderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht berücksichtigt werden (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b). 2.2 Der Versicherte hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wenn er u.a. die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). 2.2.1 Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens sechs Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 Satz 1 AVIG). Die Beitragspflicht für die Arbeitslosenversicherung erstreckt sich gemäss Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG auf alle Arbeitnehmer, die nach dem Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) obligatorisch versichert und für Einkommen aus unselbständiger Tätigkeit beitragspflichtig sind. Vom AHV-Versicherungsobligatorium erfasst sind gemäss Art. 1 Abs. 1 lit. c AHVG (in der seit 1. Januar 2001 gültigen Fassung) auch Schweizer Bürger, die im Ausland tätig sind: - im Dienste der Eidgenossenschaft (Ziff. 1); - im Dienste der internationalen Organisationen, mit denen der Bundesrat ein Sitzabkommen abgeschlossen hat und die als Arbeitgeber im Sinne von Art. 12 AHVG gelten (Ziff. 2); - im Dienste privater, vom Bund namhaft subventionierter Hilfsorganisationen nach Art. 11 des Bundesgesetzes vom 19. März 1976 über die internatio- nale Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe". Art. 1 Abs. 3 lit. a AHVG (in der seit 1. Januar 2001 gültigen Fassung) sieht zudem die Möglichkeit einer Weiterführung der obligatorischen Versicherung für jene Personen vor, die für einen Arbeitgeber mit Sitz in der Schweiz im Ausland tätig sind und von ihm entlöhnt werden, sofern dieser sein Einverständnis erklärt. 2.2.2 Von der Erfüllung der Beitragszeit sind während eines Jahres Schweizer befreit, die nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr in die Schweiz zurückkehren, sofern sie sich über eine entsprechende Beschäftigung als Arbeitnehmer im Ausland ausweisen können (Art. 14 Abs. 3 Satz 1 AVIG). Der Unterschied zwischen Versicherten mit erfüllter Beitragszeit und solchen, die von deren Erfüllung befreit sind, besteht darin, dass bei ersteren als versicherter Verdienst der im Sinne der AHV-Gesetzgebung massgebende Lohn gilt, der während des Bemessungszeitraumes (vgl. dazu Art. 37 AVIV) aus einem oder mehreren Arbeitsverhältnissen normalerweise erzielt wurde (Art. 23 Abs. 1 Satz 1 AVIG). Demgegenüber gelten für den versicherten Verdienst von Personen, die von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind, die gestützt auf Art. 23 Abs. 2 AVIG vom Bundesrat in Art. 41 AVIV festgelegten Pauschalansätze pro Tag. Aus dem Ausland zurückgekehrte, von der Erfüllung der Beitragszeit befreite Schweizer haben überdies eine Wartezeit von fünf Tagen zu bestehen (Art. 6 Abs. 2 AVIV).