Citation: 6B_515/2018 E. 2.5.1

2.5.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, dass für die Taten vom 4. Januar 2010 und 12. November 2010 die gleiche Tatwaffe verwendet worden sei, sei ein starkes Indiz gegen einen Mordauftrag und dafür, dass der Täter bewusst den Verdacht auf ihn habe lenken wollen. Niemand verschaffe einem Auftragsmörder eine Waffe, von der er wisse, dass er sofort damit in Verbindung gebracht werde. Es sei allgemein bekannt, dass man sofort feststellen könne, ob zwei an verschiedenen Tatorten gefundene Hülsen aus derselben Waffe stammen. Dafür brauche man entgegen der Vorinstanz die Waffe nicht. Entsprechend sei auch bereits am 15. November 2010 und damit lange vor dem Fund der Waffe bekannt gewesen, dass am 4. Januar 2010 und am 12. November 2010 die gleiche Waffe verwendet worden sei.