Citation: 4A_148/2024 E. 3.3.1

3.3.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie habe nicht nur gegenüber den Ingenieuren, sondern auch gegenüber der IBC aufgrund gesetzlicher Aufsichts- und Kontrollpflichten für sämtliche Entscheide im Zusammenhang mit der Abwasserleitung immer das letzte Wort. Gleiches gelte auch für die IBC hinsichtlich der Trinkwasserleitung. Eine solche Weisungsbefugnis der Beschwerdeführerin gegenüber der IBC (und vice versa) vertrage sich aber nicht mit einer gemeinsamen Zweckverfolgung in einem Gesellschaftsvertrag. Die Vorinstanz habe diese Weisungsgebundenheit willkürlich übergangen und Art. 530 OR verletzt.