Citation: 1A.166/2000 31.05.2000 E. 4

4.-Das BAP hat die vom Beschwerdeführer eingereichten Dokumente am 29. März 2000 dem Sächsischen Staatsministerium der Justiz zur Stellungnahme übermittelt (vgl. auch Art. 53 Abs. 2 Satz 2 IRSG). Mit Schreiben vom 20. April 2000 hielt die ersuchende Behörde am Auslieferungsbegehren ausdrücklich fest. Nach Darlegung der ersuchenden Behörde seien "Aufzeichnungen von der Überwachungskamera am 17. April 1997 vorhanden, auf denen der Verfolgte" habe "identifiziert werden" können. "An Hand dieser Videoaufzeichnungen" habe eine Gewährsperson "den Verfolgten als Tatbeteiligten" erkannt. Auch anlässlich einer untersuchungsrichterlichen Befragung vom 18. Mai 1998 habe die betreffende Gewährsperson den Beschwerdeführer zweifelsfrei identifiziert. Sodann würden "die im Rahmen des polizeilichen Rechtshilfeverkehrs erlangten Lichtbildaufnahmen des Verfolgten" bestätigen, "dass es sich bei den Aufzeichnungen der Überwachungskamera hinsichtlich eines Tatbeteiligten eindeutig um G.________ handelt".