Citation: 8C_207/2024 E. A

A.a. Die 1971 geborene A.________ schloss 1991 eine Lehre als Floristin ab und war anschliessend in diesem Beruf tätig. In den Jahren 2000 bis 2003 absolvierte sie eine Ausbildung zur diplomierten Sozialpädagogin. Vom 1. August 2004 bis 30. November 2007 war sie als Sozialpädagogin/Teamleiterin für die Stiftung B.________ tätig. Am 30. Juli 2008 meldete sie sich unter Hinweis auf ein Burnout, eine Erschöpfungsdepression und Rückenbeschwerden zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Thurgau sprach ihr mit Verfügung vom 20. Mai 2011 befristet für die Zeit vom 1. April 2008 bis 31. August 2009 eine ganze Invalidenrente zu. A.b. Ab 9. Januar 2012 war A.________ als Betreuerin bei der Stiftung C.________ angestellt. Mit Anmeldung vom 13. März 2015 machte sie erneut Leistungen der Invalidenversicherung geltend und gab zur Begründung an, sie leide unter anderem an Erschöpfung, Konzentrationsschwierigkeiten, Angstzuständen und Schlafproblemen. Die IV-Stelle erteilte am 21. Dezember 2015 Kostengutsprache für Support am Arbeitsplatz vom 4. Januar bis 31. März 2016 und verlängerte diese am 29. März 2016 bis 30. April 2016. Mit Verfügung vom 24. Januar 2017 sprach sie A.________ wiederum befristet eine ganze Rente für die Zeit vom 1. Oktober 2015 bis 31. Januar 2016 zu, wobei während der Eingliederungsmassnahmen vom 4. Januar bis 30. April 2016 Taggelder zur Auszahlung gelangten. A.c. A.________ meldete sich am 8. November 2017 zum dritten Mal bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an und gab an, es sei zu einem Rückfall gekommen. Die IV-Stelle ordnete eine Frühinterventionsmassnahme in Form eines vom 11. Juni bis 10. Oktober 2018 dauernden Belastbarkeitstrainings an. Während des anschliessenden Aufbautrainings vom 11. Oktober bis 9. Dezember 2018 erfolgte im November 2018 eine nicht durch die IV-Stelle veranlasste Beurteilung durch die Klinik D.________. Die IV-Stelle holte ihrerseits das psychiatrische Gutachten der med. pract. E.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 5. Oktober 2019 ein. Nachdem A.________ während des Vorbescheidverfahrens eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes hatte geltend machen lassen, gab die IV-Stelle das psychiatrische Gutachten des Dr. med. F.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, Klinik G.________, vom 2. März 2023 inklusive neuropsychologischem Teilgutachten des Dr. phil. H.________, Fachpsychologe für Neuropsychologie FSP, Leiter Neuropsychologie, Klinik G.________, vom 1. März 2023 (inklusive Ergänzung des Dr. med. F.________ vom 7. Juli 2023) in Auftrag. In der Folge lehnte die IV-Stelle einen Leistungsanspruch (berufliche Massnahmen/Rente) ab, da seit der Verfügung vom 24. Januar 2017 nicht von einer anhaltenden bzw. erheblichen Verschlechterung des Gesundheitszustandes ausgegangen werden könne (Verfügung vom 21. August 2023).