Citation: 7B_138/2023 E. 2.4

2.4. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, überzeugt nicht. Er übersieht offenkundig, was unter der Subsidiarität der Beschwerde zu verstehen ist: Diese ist gemäss Art. 394 lit. a StPO nicht zulässig, wenn gegen einen Entscheid das primäre Rechtsmittel der Berufung möglich ist. Letzteres ist mit Blick auf die vom Beschwerdeführer vor Vorinstanz erhobenen Rügen zweifelsohne der Fall. Dass in Verfahren, in welchen ausschliesslich Übertretungen Gegenstand des erstinstanzlichen Hauptverfahrens bilden, mit Berufung nur geltend gemacht werden kann, das Urteil sei rechtsfehlerhaft oder die Feststellung des Sachverhalts sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Rechtsverletzung, vermag daran ebenso wenig etwas zu ändern, wie der Umstand, dass in solchen Konstellationen vor der Berufungsinstanz keine neuen Behauptungen und Beweise vorgebracht werden können (Art. 398 Abs. 4 StPO). Diese in Bagatellstrafsachen geltende Kognitionsbeschränkung der Berufungsinstanz ist vom Gesetzgeber gewollt und lässt sich nicht dadurch umgehen, dass statt Berufung Beschwerde erhoben wird. Im Übrigen behauptet der Beschwerdeführer nicht, dass er - entgegen den Feststellungen der Vorinstanz - etwas anderes als Rechtsverletzungen (inklusive Willkür) und eine Rechtsverweigerung gerügt habe, was die Berufungsinstanz mit voller Kognition prüfen kann. Auch scheint er zu übersehen, dass Beweise, die beantragt, erstinstanzlich jedoch abgewiesen oder gar nicht geprüft wurden, nicht als neu im Sinne von Art. 398 Abs. 4 StPO gelten (JÜRG BÄHLER, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 6 zu Art. 398 StPO). Die Rüge des Beschwerdeführers erweist sich damit insgesamt als unbegründet.