Citation: 9C_314/2022 E. 3.2.2

3.2.2. Die Vorinstanz - und damit auch die IV-Stelle in ihrer Rentenverfügung vom 18. Dezember 2020 - äussert sich somit nicht abschliessend zum Zeitpunkt des Eintritts der massgeblichen, zur Zusprechung einer Invalidenrente ab 1. Juli 2018 führenden Arbeitsunfähigkeit. Zusammenfassend kommt sie einzig zum Ergebnis, dass die Voraussetzung des Wartejahres gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG jedenfalls Anfang Juli 2018 erfüllt gewesen sei. Feststellungen dazu, ob die Beschwerdegegnerin bereits im hier relevanten Zeitraum während des bei der Beschwerdeführerin bis Mitte Juni 2017 bestehenden Vorsorgeverhältnisses auf Grund ihres Magenleidens erheblich in ihrem Leistungsvermögen eingeschränkt war, enthalten die Ausführungen nicht. So oder anders erweisen sich folglich weder die (Abschreibungs-) Verfügung der Vorinstanz vom 11. Dezember 2020 noch die darauf basierende (Vollzugs) Verfügung der IV-Stelle vom 18. Dezember 2020 als für die Beschwerdeführerin verbindlich (vgl. vorangehende E. 2.2.2 am Ende). Eine Leistungspflicht ihrerseits ist daher, wovon auch im angefochtenen Urteil ausgegangen wurde, frei nach Massgabe der einschlägigen Normen zu prüfen.