Citation: 2C_497/2017 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer bestreitet sodann die Verhältnismässigkeit mit der Begründung, die Eingrenzung verunmögliche ihm Besuche bei seiner Tochter, die im Kanton Luzern in einem Kinderheim untergebracht sei. Er verkennt, dass ihm der Kontakt mit seiner Tochter vom Gebiet der Schweiz aus bereits durch den Widerruf der Aufenthaltsbewilligung und die damit verbundene Wegweisung verunmöglicht wurde, welche ihm den weitere Aufenthalt in der ganzen Schweiz verbietet, mit Einschluss des Kantons Luzern. Diese Entscheide sind rechtskräftig und können im vorliegenden Verfahren nicht in Frage gestellt werden, es sei denn, sie wären geradezu nichtig (BGE 130 II 56; Urteil 2C_846/2017 vom 30. Oktober 2017 E. 4.2), was von jeder Behörde in jedem Stadium zu beachten wäre (BGE 137 I 273 E. 3.1 S. 275; 132 II 342 E. 2.1 S. 346). Nichtigkeitsgründe werden vom Beschwerdeführer jedoch nicht geltend gemacht und sind auch nicht ersichtlich. Mit Bezug auf die Besuche bei seiner Tochter verbietet ihm die streitige Eingrenzung an sich nichts, was ihm nicht ohnehin schon durch den Wegweisungsentscheid verunmöglicht ist. Mit Blick auf die in mehreren Urteilen entwickelte bundesgerichtliche Praxis zur Eingrenzung (vorne E. 2.2) sind in begründeten Fällen Ausnahmebewilligungen für einen Besuch bei der inzwischen bald zehnjährigen Tochter nicht ausgeschlossen, und möglich bleiben auch - allenfalls mit kindergerechter Betreuung auf dem Hin- und Rückweg - Besuche der Tochter bei ihrem Vater in dem für ihn eingegrenzten Gebiet.