Citation: 6B_884/2013 E. 5.2

5.2. Die vorinstanzlichen Erwägungen, wonach der Besitz eines unter Art. 4 Abs. 1 lit. b WG fallenden Geräts seit 12. Dezember 2008 Regelungsgegenstand des Waffengesetzes ist, stellt der Beschwerdeführer zu Recht nicht in Frage. Nach den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen nahm der Beschwerdeführer nicht an, dass der Besitz eines CS-Sprays erlaubt war. Mithin hatte er nicht verkannt, dass CS-Sprays vom Waffengesetz erfasst werden, und unterlag er keinem Rechtsirrtum. Der Beschwerdeführer argumentiert, er habe weder gewusst noch wissen können, dass es sich beim fraglichen Spray nicht um einen legalen Pfefferspray, sondern um einen illegalen CS-Spray gehandelt habe. Die Sprays seien sehr leicht zu verwechseln, und die Vorinstanz wende einen zu strengen Massstab an (Beschwerde S. 19 f.). Ihm kann nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz billigt ihm zu, den CS-Spray als vermeintlichen Pfefferspray erworben zu haben. Gleichzeitig berücksichtigt sie, dass er als eine an Waffen interessierte Person über "entsprechende Kenntnisse und Erfahrungen" verfügte. Dass damit nicht nur Schusswaffen, sondern auch weitere Waffen gemeint sind, darf mit Blick auf die in den Jahren 2008 und 2010 sichergestellten Gegenstände (nebst Schusswaffen unter anderem zahlreiche Messer, Schlagstöcke, Pfeffer- und CS-Sprays) sowie die im Jahre 2007 an Y.________ verkauften CS-Sprays und Schlagstöcke ohne Not angenommen werden. Es wäre für den Beschwerdeführer ein Leichtes gewesen, sich über den Inhalt des fraglichen CS-Sprays zu informieren (vgl. zudem Untersuchungsakten Register 11 Beilage 3, wo der fragliche CS-Spray sowie weitere Pfefferspraydosen abgebildet sind und auf den Pfefferspraydosen die Bezeichnung "Pfeffer" respektive "Pepper" leicht erkennbar ist). Der Irrtum über die Art des Sprays ist auf mangelhafte oder fehlende Erkundigungen zurückzuführen und wäre bei pflichtgemässer Vorsicht im Sinne von Art. 13 Abs. 2 StGB vermeidbar gewesen. Der vorinstanzliche Schuldspruch (Art. 33 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Abs. 2 WG) ist nicht zu beanstanden.