Citation: 6B_176/2014 E. 2

Zur Beschwerde in Strafsachen ist nur berechtigt, wer ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat (Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG). Das Interesse muss im Zeitpunkt des bundesgerichtlichen Entscheids noch aktuell sein. Damit soll sichergestellt werden, dass das Bundesgericht konkrete und nicht bloss theoretische Fragen entscheidet. Das aktuelle Interesse bestimmt sich nach der Zielsetzung der erhobenen Rügen und ist zu messen an der möglichen Auswirkung und Tragweite einer allfälligen Gutheissung (Urteil 1P.317/2005 vom 13. September 2005 E. 1.3.2). Vor Bundesgericht beantragte der Beschwerdeführer die Entlassung aus der Sicherheitshaft und eventualiter die Verlegung in eine Massnahmeeinrichtung. Beide Ziele sind heute erfüllt. Ob dies im Zuge einer "Notfallübung" geschah, ist irrelevant. Jedenfalls hat der Beschwerdeführer kein aktuelles Interesse mehr an der Behandlung des Rechtsmittels. Da das rechtliche geschützte Interesse im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung vorlag und erst nachträglich wegfiel, ist die Beschwerde als gegenstandslos geworden abzuschreiben (BGE 136 III 497 E. 2; 118 Ia 488 E. 1a).