Citation: 9C_544/2024 E. 3.3.1

3.3.1. In Bezug auf die Ermittlung des Valideneinkommens zur Berechnung des Invaliditätsgrades führte die Vorinstanz aus, dass dieses mithilfe der Bilanzen des Reinigungsunternehmens des Beschwerdeführers aus den Jahren 2018 und 2019 bestimmt werden könne. Da der Beschwerdeführer das Unternehmen zusammen mit seinem Partner betreibe und der Betriebsgewinn bisher jeweils zu Anteilen von 50 % zwischen den Partnern aufgeteilt worden sei, sei dem Beschwerdeführer als Valideneinkommen - entgegen dem Vorgehen der IV-Stelle - lediglich die Hälfte des durchschnittlichen Bilanzgewinns der beiden Jahre anzurechnen. Dabei resultiere ein Valideneinkommen in der Höhe von Fr. 48'983.- und schliesslich (bei einem Invalideneinkommen von Fr. 47'292.-) ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 3 %.