Citation: 4A_271/2013 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführer bestreiten nicht, dass bei der Ermittlung der Kostenüberschreitung die Mehrkosten abzuziehen sind, die durch Änderungswünsche des Bauherrn verursacht wurden, die er erst nach der Erstellung der Kostenprognose äusserte (vgl. SIEGENTHALER, a.a.O., S. 534 Rz. 10.61 mit weiteren Hinweisen). Die Beschwerdeführer rügen jedoch, das Kantonsgericht habe bezüglich der Kosten betreffend die Küche den Verhandlungsgrundsatz gemäss Art. 55 ZPO verletzt, weil es auf einen Tatbestand bzw. einen Betrag abgestellt habe, der im Verfahren von keiner Partei behauptet worden sei, sondern sich lediglich in einer Klagebeilage finde.