Citation: 1C_495/2020 E. 10.9

10.9. Schliesslich bringt der Beschwerdeführer vor, die verlangten baulichen Massnahmen seien für ihn unzumutbar, weil sie mindestens Fr. 50'000.-- kosteten und das aktuelle harmonische Gesamtbild innen und aussen verschandelten, die schönste Seesicht verdeckten und die Belichtung des Raums hinter der Lukarne massiv beschränkten, was zu einer Entwertung seiner Liegenschaft um einige Zehntausend Franken führe. Das oberhalb des Dachvorsprungs vorgesehene Fenster könne bautechnisch nicht umgesetzt werden, weil es in die Dachisolation zu liegen käme und zu seiner Errichtung ein Eisenträger herausgeschnitten werden müsse, der den Ostteil des Daches trage und für dessen Stabilität erforderlich sei. Zur Anbringung des Vordachs müsste auf dem Balkon das rahmenlose 2,5 cm dicke Glasgeländer durchsägt werden, was technisch nicht machbar wäre, die Sicherheit gefährden und die Benutzbarkeit des verbleibenden Teils des Balkons verunmögliche.