Citation: 1C_302/2021 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hat befunden, aufgrund des Untersuchungsgrundsatzes könnten die Kosten für das Privatgutachten vom 13. April 2018 nicht als notwendige Auslagen im Sinne von § 76bis Abs. 3 VRG/SO gelten, weshalb kein Ersatzanspruch des Beschwerdeführers bestehe. Dieser erblickt in einer solchen Betrachtungsweise Willkür. Die Vorinstanz setze sich über den klaren Wortlaut von § 76bis Abs. 3 lit. a VRG/SO hinweg und ignoriere die bundesgerichtliche Rechtsprechung. Die Baubehörde der Stadt Solothurn sei ihrer Pflicht zur Abklärung der Lärmsituation nicht nachgekommen. Es gehe nicht an, zunächst den Untersuchungsgrundsatz zu missachten und die gebotenen lärmrechtlichen Abklärungen nicht vorzunehmen und dann unter Berufung auf ebendiesen Grundsatz die Entschädigung für die privat vorgenommenen Abklärungen zu verweigern. Das Bundesgericht habe in seinem ersten Urteil auch festgehalten, dem von ihm eingereichten Lärmgutachten komme Bedeutung zu. Als Fachfremder in der Akustik sei er darauf angewiesen gewesen, eine Fachperson beizuziehen. Die Beschwerdegegnerinnen sind der Auffassung, das Lärmgutachten sei letztlich nicht entscheidrelevant und damit nicht notwendig gewesen. Das Bundesgericht habe die Solothurner Baukommission denn auch angewiesen, ein amtliches Lärmgutachten zu erstellen. Der Beschwerdeführer hätte sich damit begnügen können und müssen, vor Bundesgericht eine unvollständige Sachverhaltsfeststellung zu rügen. Das Privatgutachten sei im Übrigen mit Blick auf Vergleichsverhandlungen erstellt worden, die zwischen dem Beschwerdeführer und ihnen während der Hängigkeit des Verfahrens vor der Vorinstanz geführt worden seien. Damals habe dieser noch gar nicht wissen können, ob das Verwaltungsgericht seinen Beweisantrag gutheissen würde.