Citation: 5A_168/2023 E. 3

Der Beschwerdeführer hatte berufungsweise vorgebracht, längerfristig im Sozialbereich tätig sein zu wollen. Wie bereits das Bezirksgericht hat ihm das Obergericht mit Fr. 4'285.-- hypothetisch das Einkommen angerechnet, welches er in seinem Beruf als Detailhandelsfachmann, in welchem er auch ausgebildet ist, erzielen könnte, und befunden, angesichts der finanziell angespannten Verhältnisse und der Anstrengungspflicht im Zusammenhang mit dem Kindesunterhalt könne keine das Einkommen reduzierende Weiterbildung als Arbeitsagoge berücksichtigt werden. In Bezug auf das Existenzminimum ist das Obergericht (wie schon das Bezirksgericht) von der Tatsache ausgegangen, dass der Beschwerdeführer mit einer neuen Partnerin im Konkubinat lebt, mit welcher er zwei Kinder hat. Es hat ihm ein Existenzminimum von Fr. 1'620.-- zugestanden (Grundbetrag von Fr. 850.--, Wohnkosten von Fr. 690.--, Arbeitswegkosten von Fr. 80.--).