Citation: I 639/05 08.05.2006 E. A

Der 1975 geborene, als kaufmännischer Angestellter ausgebildete S.________ arbeitete vom 2. August 2000 bis 31. Dezember 2001 in der Funktion eines Kundendienstleiters bei der Firma M.________ und ab November 2002 als EDV-Lehrer beim Verein K.________, anfänglich zu einem Pensum von 30%, seit 1. Januar 2004 halbtags. Am 12. Juni 2003 meldete er sich wegen multiplen gesundheitlichen Leiden (rheumatische Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule und des Beckens, Bein- und Knieprobleme, Magenbeschwerden) bei der Invalidenversicherung zum Bezug einer Rente an. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau klärte die erwerblichen Verhältnisse ab, holte einen Bericht des Dr. med. G.________, Innere Medizin FMH, vom 17. Juli 2003 (mit beigelegten Stellungnahmen der Dres. med. F.________ vom 22. Februar 2002 und T.________, Spezialarzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation FMH, vom 31. Dezember 2001) ein und veranlasste eine medizinische Begutachtung durch die Klinik S.________ (Expertise vom 25. November 2004 mitsamt Bericht einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit EFL vom 27. Oktober 2004 und einer psychiatrischen Zusatzbeurteilung des Psychiatriezentrums B.________ vom 9. August 2004). Mit Verfügung vom 5. Januar 2005 lehnte sie einen Anspruch auf Invalidenrente ab, weil der Versicherte keine Erwerbseinbusse erleide. Eine Einsprache, mit welcher ein Schreiben des Prof. Dr. med. E.________, FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation, vom 29. Dezember 2004 aufgelegt wurde, wies sie ab (Einspracheentscheid vom 1. März 2005).