Citation: 8C_582/2021 E. 3

Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, aufgrund der medizinischen Berichte sei erstellt, dass hinsichtlich der Gesundheitsbeeinträchtigungen des Beschwerdeführers der medizinische Endzustand erreicht sei. Von einer weiteren Behandlung könne gemäss dem Bericht der Kreisärztin Dr. med. C.________, Fachärztin Neurochirurgie, vom 16. September 2020 keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden. Die Unfallkausalität der Hörstörung rechts sei vom Kreisarzt Dr. med. D.________, Facharzt für Oto-Rhino-Laryngologie FMH, mit Bericht vom 24. Juli 2020 nachvollziehbar ausgeschlossen worden. Ein unfallbedingtes organisches Substrat für die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden - insbesondere Schwindel-, Nacken- und Kopfschmerzen - sei nicht nur von der Kreisärztin Dr. med. C.________, sondern auch von Dr. med. E.________, Oberarzt Spital F.________, im Bericht vom 11. November 2019 und vom Neurologen Dr. med. G.________ im Bericht vom 30. März 2020 verneint worden. Die bildgebenden Untersuchungen hätten keine Anhaltspunkte für einen organischen Gesundheitsschaden ergeben. Selbst wenn mit Dr. med. H.________, FMH Hals- Nasen- und Ohrenheilkunde, Hals- und Gesichtschirurgie, gemäss seinem Bericht vom 16. Juni 2020 die Hörschädigung rechts als unfallbedingt qualifiziert würde, sei hierfür kein organisches Substrat erkennbar. Auch die vom Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren am 3. Mai 2021 aufgelegten Arztberichte zeigten kein organisches Substrat auf. Es lägen die typischen Beschwerden nach einem HWS-Schleudertrauma vor, deren adäquate Unfallkausalität zu prüfen sei. Da diese zu verneinen sei, habe die Suva die Leistungen zu Recht per 19. Oktober 2020 eingestellt.