Citation: 2C_830/2019 E. 12

Ein weiterer Streitpunkt betrifft vorliegend die Bemessungsgrundlage im Rahmen der ordentlichen Vermögenssteuerveranlagung der Beschwerdeführerin. Zum diesbezüglichen Sachverhalt hat die Vorinstanz festgestellt, dass die beiden im Kanton Bern gelegenen Liegenschaften der Beschwerdeführerin in der fraglichen Steuerperiode 2012 auf den Namen des Beschwerdeführers lautende Hypothekarschulden von insgesamt 14,2 Mio. Franken sicherten, wobei die Beschwerdeführerin Solidarschuldnerin einer Hypothek von Fr. 2,2 Mio. Franken war. Unbestritten ist, dass bei der Bemessung des steuerbaren Vermögens der Beschwerdeführerin die Hälfte der Solidarschuld (also ein Betrag von Fr. 1,1 Mio.) in Abzug zu bringen ist. Im Streit liegt jedoch, ob und gegebenenfalls inwieweit die Beschwerdeführerin darüber hinaus die zweite Hälfte der Solidarschuld und die auf den Beschwerdeführer lautende Hypothekarschuld von Fr. 12 Mio. in Abzug bringen kann. Nach Auffassung der Beschwerdeführer würde eine Nichtberücksichtigung der zweiten Hälfte der Solidarschuld und der auf den Beschwerdeführer lautenden Hypothekarschuld auf eine Verletzung des Prinzips der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (Art. 127 Abs. 2 BV) hinauslaufen.