Citation: 2C_193/2022 E. 3.2.2

3.2.2. Wie die Vorinstanz weiter festgehalten hat, muss sich der Beschwerdeführer seine im Strafverfahren betreffend Eingehen einer Scheinehe gemachten Aussagen vollumfänglich entgegenhalten lassen. Seine Argumente, wonach er das Eingehen einer Scheinehe im Strafverfahren lediglich deshalb zugegeben habe, um aus der Untersuchungshaft entlassen zu werden, sind zu Recht als unglaubhaft eingestuft worden; sie stehen auch nicht im Einklang damit, dass er sich gegen den ergangenen Strafbefehl nicht zur Wehr setzte und ihn stattdessen in Rechtskraft erwachsen liess. Sodann ist es ihm auch im vorinstanzlichen Verfahren nicht gelungen, auch nur annährend rechtsgenügend zu belegen, dass sich die eingestandene Scheinehe zwischenzeitlich zu einer echten ehelichen Gemeinschaft gewandelt hätte; dem strengen Beweismass, welches rechtsprechungsgemäss für den Nachweis einer solchen "amor superveniens'' gilt (vgl. etwa Urteil 2C_1134/2016 vom 23. Dezember 2016 E. 4.1), ist er in keiner Weise gerecht geworden (vgl. zum Ganzen E. II.2 des angefochtenen Urteils). Auf weitere Beweisabnahmen, insbesondere die Befragung des ehemaligen Hausmeisters oder eines Freundes des Beschwerdeführers, hat die Vorinstanz in antizipierter Beweiswürdigung ohne weiteres verzichten dürfen (vgl. dazu ausführlich E. II.4 des angefochtenen Urteils).