Citation: 1C_169/2015 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz kam zum Ergebnis dem Beschwerdeführer könne nicht gefolgt werden, soweit er eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör rüge, weil eine entscheidwesentliche Stellungnahme der Denkmalpflegekommission (bzw. ihr Protokoll vom 12. Dezember 2011) nicht bei den Akten gewesen sei. Diese Stellungnahme sei gar nicht entscheidrelevant gewesen, weil für eine Stellungnahme zum vorliegenden Bauvorhaben nicht die Denkmalpflegekommission, sondern die Fachstelle für Denkmalpflege zuständig gewesen sei. Einzig ihre Stellungnahme vom 7. Juni 2012 sei daher massgeblich gewesen. Darin habe der Denkmalpfleger ausgeführt, die Denkmalpflegekommission habe zum Bauprojekt positiv Stellung genommen. Der Gemeinderat habe daher davon ausgehen dürfen, dass die Denkmalpflegekommission die Ansicht der Fachstelle für Denkmalpflege teile. Er sei jedoch nicht gehalten gewesen, die entsprechende für ihn nicht massgebende schriftliche Stellungnahme der Denkmalpflegekommission einzuverlangen und zu berücksichtigen, weshalb insoweit keine Verletzung des rechtlichen Gehörs des Beschwerdeführers vorliege. Das Protokoll der Sitzung der Denkmalpflegekommission vom 12. Dezember 2011 sei auch kein von der Baubehörde angeordnetes neutrales Fachgutachten, das beim Entscheid über die Baubewilligung hätte berücksichtigt werden müssen. Vielmehr sei die Sitzung auf Einladung des Denkmalpflegers erfolgt, damit die Denkmalpflegekommission eine informelle und unverbindliche Rückmeldung bezüglich des von der Bauherrschaft ebenfalls informell vorgestellten damaligen Projektstandes abgeben könne.