Citation: I 962/06 16.05.2007 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine (halbe) Invalidenrente hat. 3.1 Die Vorinstanz stellte für das Bundesgericht gestützt auf das Gutachten der Beruflichen Abklärungsstelle X.________ vom 15. Oktober 2003 und in Würdigung der weiteren Arztberichte verbindlich (Art. 132 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 105 Abs. 2 OG; BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 f.) fest, dass der Beschwerdeführer in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig wäre. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nichts vorgebracht, was diese Feststellung als offensichtlich unrichtig oder unvollständig erscheinen liesse. Namentlich trifft es nicht zu, dass das Verwaltungsgericht bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nur auf die Angaben des SUVA-Arztes Dr. M.________ zu den Unfallfolgen abgestellt und die krankheitsbedingten Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit ausser Acht gelassen hat. Vielmehr hat die Vorinstanz eine umfassende Würdigung der medizinischen Akten vorgenommen und dabei insbesondere die Angaben der Beruflichen Abklärungsstelle X.________ vom 15. Oktober 2003 berücksichtigt, wobei namentlich auch die Ergebnisse der beruflichen Eignungsabklärungen in die Beurteilung Eingang gefunden haben. Inwiefern die Vorinstanz angesichts ihres korrekten Vorgehens den Grundsatz der freien Beweiswürdigung missachtet und die daraus fliessende Pflicht zu umfassender, sorgfältiger, objektiver und inhaltsbezogener Beweiswürdigung verletzt habe, wie der Beschwerdeführer vorbringt, ist nicht erkennbar. 3.2 Was die erwerblichen Auswirkungen der um 20 % herabgesetzten Arbeitsfähigkeit betrifft, ermittelte das Verwaltungsgericht gestützt auf einen Einkommensvergleich einen Invaliditätsgrad von 34 %. 3.3 Die gesetzlichen und rechtsprechungsgemässen Regeln über die Durchführung des Einkommensvergleichs (BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348), einschliesslich derjenigen über die Anwendung der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung/LSE (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475) und der Dokumentation von Arbeitsplätzen/DAP (BGE 129 V 472) charakterisieren sich als Rechtsfragen. Die Feststellung der beiden hypothetischen Vergleichseinkommen ist Tatfrage, soweit sie auf konkreter Beweiswürdigung beruht, hingegen Rechtsfrage, soweit sich der Entscheid nach der allgemeinen Lebenserfahrung richtet. Letzteres betrifft etwa die Frage, ob Tabellenlöhne anwendbar sind, welches die massgebliche Tabelle ist und ob ein (behinderungsbedingt oder anderweitig begründeter) Leidensabzug vorzunehmen sei. Demgegenüber beschlägt der Umgang mit den Zahlen in der massgeblichen LSE-Tabelle und in den Arbeitsplatznachweisen der DAP Tatfragen. Schliesslich ist die Frage nach der Höhe des im konkreten Fall grundsätzlich angezeigten Leidensabzuges eine typische Ermessensfrage, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nurmehr dort zugänglich ist, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat (Art. 104 lit. a OG), also Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung vorliegt (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399).