Citation: 8C_96/2024 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin rügt eine unrichtige Sachverhaltsermittlung und Rechtsanwendung. Die gesundheitlichen Beschwerden seien nicht rechtskonform untersucht worden. Das kantonale Gericht stütze sich auf das von der Krankentaggeldversicherung in Auftrag gegebene bidisziplinäre Gutachten, obschon dieses nicht den beweisrechtlichen Anforderungen entspreche und begründete Zweifel daran bestünden. Diesbezüglich legt die Beschwerdeführerin im Wesentlichen dar, dass ihr seit der Bodyliftoperation am 9. April 2021 durch den Hausarzt Dr. med. E.________ beinahe durchgehend eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert worden sei, sie sich seit 2021 einer Schmerztherapie im Spital F.________ unterzogen und nach der Begutachtung im November 2022 ein weiterer operativer Eingriff stattgefunden habe. Zweifel an der Schlüssigkeit des Gutachtens ergäben sich namentlich aus divergierenden Arztberichten.