Citation: 2C_213/2023 E. 5.2.1

5.2.1. Der Beschwerdeführer bringt hinsichtlich der Interessenabwägung vor, die Aufenthaltsbeendigung diene einzig dem Schutz potenzieller Gläubigerinnen und Gläubiger, weshalb im Vergleich zu Straffälligkeit oder Fürsorgeabhängigkeit ein geringeres Fernhalteinteresse bestehe. Seine Schulden seien jüngst, so der Beschwerdeführer weiter, nur noch in sehr geringem Umfang angestiegen und er habe seine Finanzen jetzt offenbar im Griff. Die Zukunftsaussichten seien demnach gut. Zudem sei er angesichts der ausserordentlich langen Aufenthaltsdauer selbstverständlich sprachlich, kulturell und sozial integriert. Auch habe er nie Sozialhilfe bezogen. Sein privates Interesse am Verbleib sei daher ausserordentlich hoch. Dieses werde durch seine Verschuldung überdies nicht geschmälert. Insgesamt überwiege sein Interesse am Verbleib das öffentliche Fernhalteinteresse.