Citation: 2C_321/2024 E. 7.2

7.2. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, die Beschwerdeführerin sei trotz der im Jahr 2022 verhängten Sanktion wieder wegen gleichgelagerter Verstösse zu disziplinieren. Das erste Disziplinarverfahren habe offensichtlich kein Umdenken bewirkt. Bei der Beschwerdeführerin sei keine Einsicht erkennbar. Die Busse als Sanktionsart habe daher ihre Wirkung verfehlt. Folglich sei die Beschwerdeführerin nunmehr mit einer (noch) schärferen Sanktion zu belegen. Das befristete Berufsausübungsverbot bezwecke einerseits, eine nicht mehr voll vertrauenswürdige Person für eine bestimmte Zeit von der Berufsausübung auszuschliessen. Andererseits solle die fehlbare Person damit zu einer zukünftigen Verhaltensänderung veranlasst werden. Das befristete Berufsausübungsverbot sei vorliegend die geeignete Sanktion (angefochtenes Urteil E. 4.4). In Bezug auf die Dauer der Sanktion hielt die Vorinstanz fest, die Beschwerdeführerin könne während dem Berufsausübungsverbot weiterhin ausserhalb des Monopolbereichs tätig sein. Eine Dauer von drei Monaten sei auch genügend lange, um eine gewisse Wirkung bei der Beschwerdeführerin zu erzielen (angefochtenes Urteil E. 4.5).