Citation: 9C_402/2022 E. 3.2

3.2. Das kantonale Gericht hat seinen Beschluss mit dem Argument begründet, die Kosten- und Entschädigungsfolgen des gegenstandslos gewordenen Verfahrens seien nach Massgabe des mutmasslichen Verfahrensausgangs zu beurteilen, d.h. der Prozessaussichten, wie sie sich vor Eintritt der Gegenstandslosigkeit dargeboten hätten. Da die Rechtsverzögerungs- bzw. -verweigerungsbeschwerde des Beschwerdeführers vermutungsweise abzuweisen gewesen wäre, habe er die Gerichtskosten zu tragen und könne er keine Parteientschädigung beanspruchen. In der Beschwerde wird dem letztinstanzlich im Kern entgegengehalten, indem die Beschwerdegegnerin sich während des hängigen Verfahrens bereit erklärt habe, die bisherige Sistierung der Versicherungsleistungen aufzuheben, sei ihr die Gegenstandslosigkeit des Prozesses anzulasten. In Nachachtung der zur Anwendung gelangenden kantonalen Normen sei für die Kostenverlegung mithin nicht der mutmassliche Verfahrensausgang entscheidend, sondern das zur Gegenstandslosigkeit führende Verhalten der Beschwerdegegnerin; diese werde daher kosten- und entschädigungspflichtig. Der gegenteilige Entscheid der Vorinstanz sei ohne gesetzliche Grundlage und daher willkürlich ergangen.