Citation: 1A.198/2000 19.12.2000 E. 6

6.-Offensichtlich unzutreffend ist sodann der Einwand, die Bewilligung der Rechtshilfe verstosse gegen den Grundsatz "ne bis in idem" (vgl. Art. 66 IRSG), da der Beschwerdeführer bereits mit Strafbescheid der OZD vom 17. November 1999 zu einer einer Busse von Fr. 40'000.-- verurteilt worden sei. Im schweizerischen Verwaltungsstrafverfahren wurde der Beschwerdeführer ausschliesslich wegen Widerhandlung gegen die Verordnung vom 28. Mai 1997 über die Ausstellung von Ursprungsnachweisen (SR 632. 411.3) gebüsst. Im hängigen deutschen Strafverfahren werden ihm hingegen Fiskaldelikte mit einem Deliktsumfang von über DEM 30 Mio. zum Nachteil des deutschen Fiskus vorgeworfen. Von einer zweimaligen Bestrafung wegen identischer Vorwürfe kann keine Rede sein.