Citation: 9C_394/2020 E. 5.8

5.8. Nach dem Gesagten fehlt für eine Hinzurechnung der Beitragszeit bei der BPK im Rahmen der Anstellung bei der Kirchgemeinde C.________ (entsprechend sechs zusätzlicher Monate, vgl. oben E. 2.3) eine Grundlage. Der Anspruch auf Sonder- bzw. Übergangsrente ist vielmehr im Rahmen jedes Vorsorgeverhältnisses gesondert zu ermitteln, woran allein die Tatsache des Anschlusses mehrerer Arbeitgeberinnen bei derselben Vorsorgeeinrichtung nichts ändert, genauso wenig wie der Verweis einer kircheninternen Regelung (Verordnung der Kirchensynode) auf das kantonale Personalgesetz. Erst recht verbietet sich eine Zusammenrechnung von Beitragszeiten bei den beiden unterschiedlichen Vorsorgeeinrichtungen BPK und BLVK. Soweit die Beschwerdeführerin diesbezüglich auf einen gesetzgeberischen Willen zum Angleich der Anstellungsbedingungen von Kantonspersonal und Lehrpersonen verweist, ergibt sich aus dem von ihr zitierten Passus der Lesung zum LAG/BE im September 2004 einzig der Wille, auch Lehrpersonen bei unverschuldeter Entlassung einen Anspruch auf eine Sonderrente einzuräumen. Daraus lässt sich keineswegs ableiten, dass bei der BLVK und der BPK absolvierte Beitragszeiten zusammenzuzählen wären, zumal eine solche Anspruchsbegründung aufgrund von Beitragszeiten bei verschiedenen Arbeitgeberinnen nicht von Sinn und Zweck der Sonder- und Übergangsrenten (soeben E. 5.7) gedeckt wäre. Die Vorinstanz hat demnach Art. 51 BPK-Reglement nicht willkürlich oder sonstwie rechtswidrig ausgelegt.