Citation: 5A_540/2015 E. A

A.a. A.________ und B.________ sind die unverheirateten Eltern von C.________ (geb. 2010). B.________ ist zudem die Mutter von D.________ (geb. 2013). B.________ leidet seit mehreren Jahren an einem Drogenproblem. A.b. Mit Entscheid vom 17. Februar 2012 übernahm das Friedensgericht T.________ die mit Beschluss vom 16. März 2010 der Sozialkommission U.________ für C.________ errichtete Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB und ernannte E.________ als Erziehungsbeiständin mit dem Auftrag, die Eltern bzw. die Mutter in ihrer Sorge um das Kind mit Rat und Tat zu unterstützen, ein allfälliges Besuchsrecht zu begleiten, um den Informationsaustausch zwischen den Eltern besorgt zu sein sowie Antrag zu stellen, wenn sich aus der Sicht des Kindeswohls weitergehende Kindesschutzmassnahmen aufdrängen sollten, und sobald als nötig, ordentlicherweise erstmals per 31. Dezember 2011, Bericht zu erstatten. A.c. Seit dem 13. Januar 2013 war C.________ bei den Grosseltern mütterlicherseits untergebracht, nachdem sich B.________ dazu entschlossen hatte, einen Drogenentzug zu machen, welchen sie Mitte Februar 2013 begann. Von Donnerstagabend bis Sonntagabend nahm A.________ sein Besuchsrecht wahr und betreute C.________. A.d. An der Sitzung vom 19. April 2013 prüfte das Friedensgericht T.________ einen Obhutsentzug, beschloss aber, C.________ bis Anfang 2014 bei den Grosseltern mütterlicherseits zu belassen, ohne B.________ die Obhut zu entziehen. A.e. Am 24. März 2014 beantragte A.________ die Obhut und die gemeinsame elterliche Sorge für C.________. An der Sitzung des Friedensgerichts T.________ vom 16. April 2014 vereinbarten A.________ und B.________, die elterliche Sorge gemeinsam auszuüben, C.________ bis Ende März 2015 bei den Grosseltern mütterlicherseits zu belassen, das Besuchsrecht in gemeinsamer Absprache zu bestimmen, wobei beide Anspruch hätten, C.________ jedes zweite Wochenende zu sehen, sowie dass die Lösung für ein Jahr gelte und die Situation danach neu analysiert werde. Mit Eingabe vom 21. April 2014 widerrief A.________ seine Zustimmung zu dieser Vereinbarung, zog aber am 11. Mai 2014 seinen Widerruf zurück.