Citation: 1C_439/2024 E. 3.6

3.6. Hinsichtlich der ebenfalls gerügten Verletzung von Art. 6 EMRK gilt es zu beachten, dass kein unbeschränktes Recht auf Beurteilung durch eine richterliche Behörde besteht. Vielmehr kann der Zugang zu einem Gericht von der Einhaltung formeller Vorschriften abhängig gemacht werden, wozu unter anderem die rechtzeitige Leistung eines Kostenvorschusses gehört (vgl. BGE 131 II 169 E. 2.2.3; 124 I 322 E. 4d; Urteil 6B_103/2016 vom 13. Mai 2016 E. 2.4.2; je mit Hinweisen). Wie dargelegt, durfte die Vorinstanz vorliegend zu Recht davon ausgehen, dass der Kostenvorschuss zu spät bezahlt wurde und deshalb auf die Beschwerde nicht eintreten. Inwieweit dennoch eine Verletzung von Art. 6 EMRK vorliegen sollte, wird vom Beschwerdeführer weder näher erläutert, noch ist dies ersichtlich. Soweit die Beschwerde in dieser Hinsicht überhaupt den Begründungsanforderungen entspricht (vgl. E. 2.1 hiervor), erweist sich seine Rüge somit als unbegründet.