Citation: 2C_867/2022 E. 4.3

4.3. Zwar findet die Eingabe des Beschwerdeführers vom 12. Juli 2022 weder explizite Erwähnung im Entscheid noch äussert sich die Vorinstanz zur Schwierigkeit der 12 vom Beschwerdeführer vergleichsweise herangezogenen Fragen. Dies stellt indes keine Verletzung des rechtlichen Gehörs dar: Die Vorinstanz hat klar und nachvollziehbar ausgeführt, warum sie das Verfahren zur nachträglichen Streichung im Allgemeinen und im konkreten Fall der 15 Fragen als rechtmässig erachtet. Sie hat sich damit in zulässiger Weise auf die entscheidwesentlichen Punkte beschränkt, womit sie sich nicht auch mit jedem anderen Vorbringen des Beschwerdeführers auseinandersetzen musste. Dass es in einer Prüfung nicht nur einfache, sondern auch schwierige Fragen gibt, ist notorisch. Die Vorinstanz musste dazu keine Beweise abnehmen und hat daher zu Recht die Editionsbegehren abgewiesen. Gleiches gilt für die Prüfungsergebnisse der anderen Kandidierenden. Inwiefern diese entscheidwesentlich sein sollen, substanziiert der Beschwerdeführer nicht. Soweit der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Sachverhaltsfest-stellung bzw. Beweiswürdigung über weite Strecken appellatorisch beanstandet oder wortwörtlich seine bereits vor der Vorinstanz vorgebrachten Argumente wiederholt und seine Sicht der Dinge jener der Vorinstanz gegenüberstellt, ohne sich mit der Begründung vertieft auseinanderzusetzen, genügt eine derartige Kritik im bundesgerichtlichen Verfahren nicht. Entsprechend formulierte Rügen gelten als unzureichend substanziiert (oben E.2). Auf diese ist von vornherein nicht einzutreten (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG). Im Übrigen beschlägt der Schluss, welche Prüfungsfragen zu eliminieren sind, nicht die Feststellung des Sachverhalts, sondern die rechtliche Würdigung, worauf in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen ist (vgl. nachfolgend E. 6.3).