Citation: 4A_291/2022 E. 1

Mit Eingabe vom 25. Mai 2022 beantragte die Beschwerdeführerin dem Obergericht des Kantons Bern die Revision des Entscheids ZK 21 275 vom 4. November 2021, der einen selbständigen Exequaturentscheid betraf, und ersuchte gleichzeitig um Aufschub der Vollstreckbarkeit. Mit Verfügung vom 31. Mai 2022 wies das Obergericht den Antrag um Aufschub der Vollstreckbarkeit ab. Es erwog, die Beschwerdeführerin habe keine weitergehenden Angaben zu ihren finanziellen Verhältnissen gemacht, womit ein drohender Nachteil bei Verweigerung des Aufschubs nicht hinreichend glaubhaft gemacht worden sei. Zudem erschienen nach summarischer Prüfung die Erfolgsaussichten des Revisionsgesuchs als sehr gering. Mit Eingabe vom 28. Juni 2022 erklärte die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht, den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern vom 31. Mai 2022 mit Beschwerde anfechten zu wollen. Mit Verfügung vom 1. Juli 2022 wies das Bundesgericht das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der aufschiebenden Wirkung im Beschwerdeverfahren ab. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.