Citation: 8C_62/2024 E. 6.4.1

6.4.1. Zur Frage, ob ein leidensbedingter Abzug vorzunehmen ist, macht der Beschwerdeführer geltend, mit dem Pensum von 50 % werde lediglich die Tatsache berücksichtigt, dass er aufgrund gehäufter Toilettengänge und Gelenkbeschwerden vermehrt Pausen einlegen müsse. Dass es aber zeitweise auch zu Ausfällen mit Phasen vollständiger Arbeitsunfähigkeit komme und dies selbst für rücksichtsvolle Arbeitgebende höchst risikobehaftet und betriebswirtschaftlich uninteressant sei, werde damit noch nicht berücksichtigt. Alsdann sollte gemäss dem rheumatologischen Gutachter das Pensum an zwei mal zwei Stunden täglich und nicht an einem Halbtag absolviert werden; zudem habe er sich während Jahrzehnten nicht mehr auf dem Arbeitsmarkt befunden. Bei einer gewissenhaften Schätzung sei ein leidensbedingter Abzug von mindestens 20 % zu gewähren.