Citation: 6B_918/2018 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer wendet sich einzig gegen den Freispruch der Beschwerdegegner vom Vorwurf des Wuchers. In Abweichung des erstinstanzlichen Urteils liege tatsächlich kein Betrug vor. Allerdings verletze die Vorinstanz Art. 157 StGB, da sie entgegen ihren eigenen Sachverhaltsfeststellungen zum Schluss gelange, er sei nicht unerfahren und der Kaufpreis sei nicht unverhältnismässig gewesen. Er habe die Stammanteile einer überschuldeten GmbH zum Preis von Fr. 95'000.-- gekauft. Wie die Vorinstanz feststelle, sei er aufgrund seiner Herkunft und seiner marginalen Deutschkenntnisse nicht in der Lage gewesen, den von ihm unterzeichneten Vertrag richtig einzuschätzen. Er gelte damit als unerfahren im Sinne von Art. 157 StGB. Angesichts der dubiosen Rolle, die C.________ bei den Vertragsverhandlungen gespielt habe, hätten die Beschwerdegegner entgegen der Ansicht der Vorinstanz nicht einfach darauf vertrauen dürfen, dass dieser ihn korrekt informiert und insbesondere so informiert habe, dass er das offensichtliche Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung habe erkennen können. Überdies verletze die Vorinstanz Bundesrecht, da sie, ohne C.________ persönlich einzuvernehmen, davon ausgehe, dieser kompensiere seine Unerfahrenheit. Indem sie darauf verzichte, sich ein persönliches Bild von den Fähigkeiten von C.________ und von seiner Rolle zwischen den Parteien zu machen, verletze die Vorinstanz Art. 6, Art. 405 Abs. 1 i.V.m. Art. 343 Abs. 3 und Art. 389 StPO (Beschwerde S. 4 ff.).