Citation: I 439/02 26.11.2002 E. 3

3.1 Umstritten ist ausserdem, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Zusatzrente für die Ehefrau hat. Die Vorinstanz hat einen solchen verneint mit der Begründung, der Beschwerdeführer sei im August 2000, als er arbeitsunfähig geworden sei, weder erwerbstätig gewesen noch habe er Arbeitslosenentschädigung oder Taggelder der Krankenversicherung bezogen. 3.2 Der Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit gemäss Art. 34 Abs. 1 IVG richtet sich nach Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG und fällt daher mit dem Beginn der einjährigen Wartezeit für den Rentenanspruch zusammen (SVR 2001 IV Nr. 36 S. 109 Erw. 1c mit Hinweis). Vorliegend wurde die Wartezeit im Dezember 1999 eröffnet (Erw. 2.2. hievor). Für diesen Zeitpunkt ist durch die Kontenauszüge der Arbeitslosenversicherung vom 24. Mai 2000 und der Ausgleichskasse vom 3. Oktober 2001, die vorinstanzlich eingereichte Monatsabrechnung für Februar 2000 sowie die letztinstanzlich aufgelegten Dokumente (Antrag auf Arbeitslosenentschädigung vom 15. November 1999 sowie Schreiben des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums [RAV] vom 18. Oktober 2000 betreffend Abmeldung per 30. September 2000) hinreichend erstellt, dass der Beschwerdeführer Arbeitslosenentschädigung bezog. Da die übrigen Anspruchsvoraussetzungen unbestrittenermassen erfüllt sind, ist ihm eine Zusatzrente für die Ehefrau auszurichten (Art. 34 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 30 lit. a IVV).