Citation: 6B_779/2020 E. 5

Schliesslich wendet sich der Beschwerdeführer gegen die Nichtgewährung des bedingten Vollzugs der Freiheitsstrafe. Wurde der Täter innerhalb der letzten fünf Jahre vor der Tat zu einer bedingten oder unbedingten Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt, so ist der Aufschub gemäss Art. 42 Abs. 2 StGB nur zulässig, wenn besonders günstige Umstände vorliegen. Die Vorinstanz stützte seinen Entscheid auf diese Bestimmung, da der Beschwerdeführer bereits mit Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 18. Oktober 2011 zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt worden sei, und begründete eingehend, weshalb ihm keine besonders günstige Prognose gestellt werden könne. Der Beschwerdeführer argumentiert, entgegen der Vorinstanz sei auf das erstinstanzliche Strafurteil abzustellen, welches vom 13. Oktober 2010 datiere. Dabei übersieht er die publizierte Rechtsprechung des Bundesgerichts zu dieser Frage, gemäss der die Fünfjahresfrist nach Art. 42 Abs. 2 StGB mit der Eröffnung des rechtskräftigen Urteils beginnt (BGE 145 IV 137 E. 3S. 143 ff.). Die weiteren Ausführungen in der Beschwerde basieren auf der Annahme, Art. 42 Abs. 1 StGB finde Anwendung, weshalb darauf nicht einzugehen ist.