Citation: 4A_76/2023 E. 7

Der Beschwerdeführer rügt, er habe im vorinstanzlichen Verfahren den aus seiner Sicht offensichtlichen Interessengleichlauf der Beschwerdegegner mit konkreten Referenzen zum Bezirksgerichtsurteil illustriert und habe nachgewiesen, dass die Begründung des angeblich überwiegenden Drittinteresses der Beschwerdegegner 1 und 2 im Verfahren vor Bezirksgericht nicht von der im arbeitsgerichtlichen Erkenntnisverfahren durch die Beschwerdegegnerin 3 geltend gemachten Begründung abgewichen und auch nicht darüber hinausgegangen sei. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers trifft nicht zu, dass die Vorinstanz seine Vorbringen in diesem Zusammenhang in Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 53 Abs. 1 ZPO) unbeachtet gelassen hätte. Sie hat seine Vorbringen im angefochtenen Entscheid aufgeführt, jedoch für nicht rechtserheblich erachtet. Sie erwog, der Inhaber der Datensammlung könne gemäss Art. 9 DSG die Auskunft nicht nur wegen überwiegender Interessen Dritter verweigern, einschränken oder aufschieben (Abs. 1 lit. b), sondern auch, soweit eigene überwiegende Interessen es erfordern und er die Personendaten nicht Dritten bekannt gibt (Abs. 4). Der Inhaber der Datensammlung könne sich also einer Auskunftserteilung wegen Eigen- und Drittinteressen widersetzen; ob sich diese überschnitten, sei nicht rechtserheblich. Mit dieser Begründung setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander und zeigt nicht auf, inwiefern der Vorinstanz eine Verletzung von Bundesrecht vorzuwerfen wäre. Die Rüge der Gehörsverletzung ist unbegründet.