Citation: 8C_182/2020 E. 1.2

1.2. Im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Militär- oder Unfallversicherung ist das Bundesgericht nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG). Anzufügen bleibt in diesem Zusammenhang, dass entgegen der Ansicht der Lloyd's die Geltung des Untersuchungsgrundsatzes auf das Verwaltungs- (Art. 43 ATSG) und erstinstanzliche Gerichtsverfahren (Art. 61 lit. c ATSG) beschränkt ist und vor Bundesgericht die beschwerdeführende Partei gestützt auf das Rügeprinzip (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) auch im Rahmen von Art. 97 Abs. 2 resp. Art. 105 Abs. 3 BGG darzulegen hat, inwiefern die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz unrichtig oder unvollständig sind sowie deren Korrektur rechtserheblich ist.