Citation: 6B_477/2009 24.09.2009 E. 4

4.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei zu Unrecht wegen mehrfacher Gewalt und Drohung gegen Beamte nach Art. 285 StGB verurteilt worden. Er habe sich unbestrittenermassen keines anständigen Tones bedient, als die Behörden bei ihm zu Hause am 4. Dezember 2006 eingetroffen seien. Sein Verhalten habe dazu geführt, dass die aufgebotenen Polizisten die Wohnung nicht sofort betreten konnten. Damit sei die Amtshandlung in gewissem Mass verzögert worden. Zu seinen Gunsten sei davon auszugehen, dass die Verzögerung sehr kurz gewesen sei. Jedenfalls hätten die zwei Polizeipatrouillen die Wohnung betreten, bevor die dritte aufgebotene Patrouille eingetroffen sei. Ob die Amtshandlung innerhalb der Amtsbefugnisse der Polizei gelegen habe, sei nicht abgeklärt worden. Der Tatbestand sei auch nicht mehrfach erfüllt. 4.2 Die Vorinstanz stellt fest, die Polizei sei gestützt auf das kantonale Strafprozessrecht zur Hausdurchsuchung berechtigt gewesen. Der Beschwerdeführer habe den Beamten während längerer Zeit den Zutritt zum Haus verwehrt und sie so an der Amtshandlung gehindert. Eine solche Hinderung liege bereits vor, wenn die Amtshandlung nicht reibungslos durchgeführt werden könne. Um 22.40 Uhr sei ein Notruf von einer Frau F.________ eingetroffen, sie würde von ihrem Vater und ihrem Bruder verprügelt. Deshalb habe die Polizei eine Hausdurchsuchung veranlasst. Die Beamten hätten erst um 23.50 Uhr zu den Kinderzimmern vordringen können, wo sich zwei Mädchen verbarrikadiert hätten. Der Beschwerdeführer habe der Polizei gedroht. Er habe eine aggressive Haltung eingenommen und geradezu darauf gewartet, dass es zu Handgreiflichkeiten komme. Er habe die Polizisten angeschrien, niemand komme an ihm vorbei. Er würde jeden niederschlagen, der ihm zu nahe komme. Er habe dabei mit den Armen um sich geschlagen, eine Kampfstellung eingenommen und die Polizisten durch Hüftkontakte absichtlich berührt. Als das Gewaltpotential des Beschwerdeführers zu gross geworden sei, habe die Polizei Verstärkung angefordert. Durch sein Verhalten habe er den Polizisten die Anwendung von Gewalt in Aussicht gestellt. Nach seinen Aussagen habe der Beschwerdeführer nur darauf gewartet, einen der Polizisten krankenhausreif zu schlagen. Er habe mehrere Beamte an der Amtshandlung gehindert und den objektiven und subjektiven Tatbestand erfüllt. 4.3 Der Beschwerdeführer setzt sich in seiner Beschwerde nicht mit den tatsächlichen vorinstanzlichen Feststellungen auseinander. Er beschränkt sich darauf, dieselben Argumente wie vor Vorinstanz vorzutragen (angefochtenes Urteil S. 36). Seine Rügen beschränken sich auf appellatorische Kritik und genügen den Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht (vgl. E. 1.4). Darauf ist nicht einzutreten.