Citation: 5A_322/2023 E. 3.2.3

3.2.3. Entgegen dem Verwaltungsgericht liegt nach Dafürhalten der Beschwerdeführerin in der Verweigerung persönlicher Kontakte mit der Tochter sehr wohl eine Schuldzuweisung. Es sei abzuklären, wer für die von der Tochter erlebte häusliche Gewalt verantwortlich sei. Ein Kontaktabbruch rechtfertige sich nur, falls die Beschwerdeführerin hier eine Verantwortung treffe. Ansonsten seien persönliche Kontakte zwischen Mutter und Tochter zwecks Aufarbeitung der Vergangenheit sogar geboten. Damit geht die Beschwerdeführerin nicht auf die für die Vorinstanz zumindest mitentscheidende Feststellung ein, dass die Tochter an einer posttraumatischen Belastungsstörung im Sinne einer entwicklungsbezogenen Trauma-Störung leide, sich ihr psychisches Befinden seit der Fremdplatzierung aber positiv entwickelt habe. Ausserdem würden die Kontakte mit der Mutter von den Fachpersonen als rückfallauslösender Risikofaktor eingestuft. Ebenso wenig stellt die Beschwerdeführerin die umfassende Würdigung der relevanten Fachberichte und Gutachten durch das Verwaltungsgericht und die Feststellung in Frage, die Tochter wünsche keinen Kontakt zu ihr. Folglich setzt die Beschwerdeführerin mit ihrer Kritik nicht an sämtlichen entscheidrelevanten Punkten an, was den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht genügt (vgl. BGE 142 III 364 E. 2.4). Nicht ersichtlich ist, weshalb der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin zur Beschwerde berechtigt sein sollte (vgl. Art. 76 Abs. 1 BGG und dazu etwa BGE 143 III 578 E. 3.2.2.2). Soweit dieser in der Beschwerdeschrift daher seine eigenen Ansichten wiedergibt, bleibt dies von vornherein unbeachtlich.