Citation: 6B_430/2012 E. 3.4

3.4. Die Vorinstanz scheint grundsätzlich diese Auffassung zu teilen. Sie ist aber der Meinung, dass im konkreten Fall auf die Einziehung der von den Beschwerdegegnern durch den (Rück-) Verkauf der B.________ AG-Aktien erzielten Gewinne vollumfänglich zu verzichten ist. Zur Begründung bringt sie einige Argumente (Zeitablauf, guter Glaube etc.) vor (siehe E. 1.3 hievor; Urteil S. 114). Letztlich ist indessen aus der Sicht der Vorinstanz der Zeitablauf entscheidend. Dies ergibt sich daraus, dass sie auch gegenüber dem Beschwerdegegner X.________, welcher die Straftat der ungetreuen Geschäftsbesorgung verübte, gänzlich auf eine Einziehung des durch den (Rück-) Verkauf der Aktien erzielten Gewinns verzichtet, obschon er offensichtlich nicht gutgläubig war.