Citation: U 259/06 19.12.2006 E. 4.2

4.2.1 Die Orthopädische Universitätsklinik Y.________ hielt im Bericht vom 16. Juli 2002 fest, dass der Patient sich aktuell viel besser fühle. Er habe die vorgesehene Arthroskopie am rechten Kniegelenk auf ärztlichen Rat hin abgesagt, nachdem ihm wegen der bestehenden degenerativen Abnützungen keine Gewissheit einer Schmerzlinderung und Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit für schwere Tätigkeiten habe in Aussicht gestellt werden können. Die Rehaklinik X.________ führte im Bericht vom 1. Oktober 2003 unter der Rubrik "Zumutbarkeit/Arbeitsunfähigkeit" aus, es bestehe ab 15. September 2003 eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % und ab 1. November 2003 von 0 %. Der Patient vermöge die geschilderten mässigen bis mittelstarken belastungsabhängigen Schmerzen im rechten Kniegelenk nur diffus, ohne genaue Lokalisation anzugeben. In den klinischen Untersuchungen seien keine Auffälligkeiten, insbesondere kein intraartikulärer Erguss oder Überwärmung des rechten Kniegelenks feststellbar gewesen. Es bestehe eine deutliche Diskrepanz zwischen den klinisch und radiologisch (MRI [magnetic resonance imaging] vom 3. April 2001 und 4. September 2003 [Bericht der Universitätsklinik Y.________, Radiologie]) erhobenen Befunden. 4.2.2 Die Ärzte nehmen in den zitierten Berichten zwar nicht explizit Stellung zur Frage, ob der Versicherte im Beruf als Gärtner im Landschaftsbau arbeitsunfähig ist. Indessen geht die Universitätsklinik Y.________ eindeutig davon aus, dass schwere Belastungen nicht mehr möglich sind. In Kenntnis dieser Sachlage hält die Rehaklinik X.________ fest, dass das Ziel des Rehabilitationsaufenthalts, die belastungsabhängigen Schmerzen zu reduzieren und damit einhergehend die Belastbarkeit zu steigern, nicht erreicht werden konnte. Aus diesen Angaben ist der Schluss zu ziehen, dass der Versicherte im Beruf als Gärtner im Landschaftsbau, bei welcher Tätigkeit schwere Arbeiten zu verrichten sind, in der Leistungsfähigkeit zumindest erheblich eingeschränkt ist. Die Zürich selbst ging, wie das kantonale Gericht zutreffend erkannt hat, in der Verfügung vom 14. April 2004 ausdrücklich davon aus, dass gemäss Bericht der Rehaklinik X.________ nurmehr für leichte bis mittelschwere Arbeiten eine vollständige Arbeitsfähigkeit vorgelegen hat. Das vorinstanzliche Vorgehen ist somit nicht zu beanstanden. 4.2.3 Was die Frage anbelangt, in welchem Ausmass das gestützt auf statistische Durchschittswerte ermittelte Invalideneinkommen zu kürzen ist, bringt die Zürich keine triftigen Gründe vor, die eine von der vorinstanzlichen Einschätzung abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen liessen (Art. 132 lit. a OG; BGE 125 V 152 Erw. 2 mit Hinweisen).