Citation: 5A_984/2023 E. 4.4.3

4.4.3. Es entgeht im Übrigen auch dem Beschwerdeführer nicht, dass die Umsetzung der erstinstanzlichen Regelung derzeit problematisch ist. Diesbezüglich führt er aus, dass ein erzwungener Kontakt zu einem Elternteil dem Kind zwar nachteilig sein könne. Dies "treffe jedoch nur auf das Vollstreckungsverfahren bzw. die darin vom Beschwerdeführer beantragte sofortige Umsetzung des ihm zugesprochenen Betreuungsrechts zu. Im Rahmen des Obergerichtsentscheids hätte (basierend auf den Empfehlungen des Spital D.________) jedoch durchaus eine kindsgerechte Annäherungslösung unter Beihilfe der bereits involvierten Behörden in Betracht gezogen werden können." Damit möchte der Beschwerdeführer eine Lösung erreichen, die jener des Obergerichts im Ergebnis sehr ähnlich ist. Anders als die Vorinstanz strebt er zwar an, dass ihm bereits heute ein Teil der Betreuungsverantwortung übertragen wird. Auch er nimmt indes keine sofortige umfassende Wahrnehmung derselben, sondern nur ihre schrittweise Ausdehnung in Aussicht. Worin aber der Unterschied dazu, dass die Betreuung der Mutter übergeben und der Beschwerdeführer etappenweise daran beteiligt wird, im Einzelnen liegen soll, ist nicht ersichtlich und ergibt sich auch nicht aus der Beschwerde. Auch deshalb kann dem Obergericht keine Willkür vorgeworfen werden (vgl. E. 4.2.1 hiervor).