Citation: 2A.413/2000 12.12.2000 E. 1

1.- a) Das Verwaltungsgericht hat vorliegend als letzte kantonale Instanz und ohne Weiterzugsmöglichkeit an eine andere Bundesbehörde gestützt auf öffentliches Recht des Bundes entschieden (Art. 97 OG in Verbindung mit Art. 5 VwVG, Art. 98 lit. g OG). Nach Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde auf dem Gebiete der Fremdenpolizei unzulässig gegen die Erteilung oder Verweigerung von Bewilligungen, auf die das Bundesrecht keinen Anspruch einräumt. Gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; SR 142. 20) entscheidet die zuständige Behörde, im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der Verträge mit dem Ausland, nach freiem Ermessen über die Bewilligung von Aufenthalt oder Niederlassung. Es besteht damit grundsätzlich kein Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, es sei denn, der Ausländer könne sich auf eine Sondernorm des Bundesrechts oder eines Staatsvertrags berufen (BGE 126 I 81 E. 1a S. 83; 124 II 289 E. 2a S. 291, 361 E. 1a S. 364, je mit Hinweisen). Gemäss Art. 17 Abs. 2 dritter Satz ANAG haben ledige Kinder unter 18 Jahren grundsätzlich Anspruch auf Einbezug in die Niederlassungsbewilligung der Eltern, wenn sie mit diesen zusammen wohnen. Der Sohn des Beschwerdeführers hatte im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung, worauf es im vorliegenden Zusammenhang ankommt (BGE 124 II 361 E. 4b S. 370; 120 Ib 257 E. 1f S. 262 f., mit Hinweis), sein 18. Lebensjahr noch nicht vollendet. Nachdem der Beschwerdeführer und sein Sohn die Absicht haben zusammenzuleben, können sie sich für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung auf Art. 17 Abs. 2 ANAG berufen. Ob sich auch aus Art. 8 Ziff. 1 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) ein solcher Anspruch ergibt, kann hier offen gelassen werden. Der Beschwerdeführer ist gemäss Art. 103 lit. a OG zur Beschwerde legitimiert, da er als Vater und Antragsteller durch den angefochtenen Entscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung und an der Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung an seinen Sohn hat (vgl. BGE 109 Ib 183 E. 2b S. 187; 122 II 1 E. 1e S. 5). Die form- und fristgerecht (Art. 106 Abs. 1 und Art. 34 Abs. 1 lit. b OG) eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich daher als zulässig. Ob im konkreten Fall die Aufenthaltsbewilligung verweigert werden durfte, betrifft nicht das Eintreten, sondern bildet Gegenstand der materiellen Beurteilung (BGE 120 Ib 6 E. 1 S. 8; 122 II 289 E. 1d S. 294, je mit Hinweisen). b) Nicht eingetreten werden kann auf die Beschwerde, soweit sie sich gegen die Verfügung der Fremdenpolizei richtet, da Gegenstand der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vor Bundesgericht ausschliesslich der letztinstanzliche kantonale Entscheid bildet (vgl. Art. 98 lit. g OG).