Citation: 2C_980/2014 E. 3.2.3

3.2.3. Die Vorinstanz hat sodann zu Recht ausgeführt, ein Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung bestehe selbst dann nicht, wenn die Ehegemeinschaft tatsächlich bis ins Frühjahr 2012 gelebt worden wäre und die Beschwerdeführerin damit die Frist von drei Jahren erfüllt hätte. Von einer erfolgreichen Integration im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG kann hier nicht gesprochen werden: Abgesehen von den sprachlichen Defiziten führt die Beschwerdeführerin selber aus, dass sie im Zeitpunkt des Verfahrens vor der Vorinstanz stellenlos war und vollumfänglich von ihrem neuen Lebenspartner unterstützt wurde (vgl. Beschwerdeschrift S. 13), womit keine gelungene wirtschaftliche Integration vorliegt (vgl. zur aktuellen Arbeitstätigkeit auch E. 2.3 hiervor).