Citation: 8C_316/2024 E. 3

Die Vorinstanz erwog, mit den im Neuanmeldungsverfahren eingereichten Dokumenten sei eine Verschlechterung des Gesundheitszustands seit der mit Verfügung vom 7. Juni 2022 erfolgten letztmaligen materiellen Prüfung und Verneinung eines Rentenanspruchs nicht glaubhaft gemacht worden. Das dieser Verfügung zugrunde liegende polydisziplinäre Gutachten vom 15. Juli 2021 habe sich ausschliesslich mit dem somatischen Gesundheitszustand befasst. Eine diesbezügliche Verschlechterung bringe die Beschwerdeführerin nicht vor. Mit den neu eingereichten Berichten des Dr. med. B.________ vom 13. August 2022 und des Spital C.________ vom 1. Juli 2022 mache sie eine gesundheitliche Verschlechterung aus psychischen Gründen in Form einer mittelgradigen depressiven Episode sowie von Problemen mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung (Burn-out) geltend. Dem Bericht des behandelnden Psychiaters sei zu entnehmen, dass sich die Beschwerdeführerin bereits vom 14. Februar bis 7. März 2022 bei ihm in Behandlung befunden habe, sich am 22. Juli 2022 wieder gemeldet habe und ein erster Termin für den 20. August 2022, ein Nachfolgetermin für den 8. September 2022 vereinbart worden sei. Diese Termine sprächen, so das kantonale Gericht, gegen eine Dringlichkeit und engmaschige Betreuung, wie sie bei einer erheblichen Verschlechterung zu erwarten wären. Der Bericht des Spital C.________ sodann enthalte eine Medikamentenliste, welche das Antidepressivum Escitalopram sowohl unter den bisherigen wie auch unter den aktuellen Medikamenten aufführe, wobei die Beschwerdeführerin gemäss eigenen Angaben dieses Medikament "schon seit längerem" einnehme. Im Bericht des behandelnden Psychiaters vom 13. August 2022 seien schliesslich trotz der attestierten Arbeitsunfähigkeit ab 20. August bis 11. September 2022 keine Anhaltspunkte ersichtlich, die auf eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustands seit 7. Juni 2022 hinwiesen.