Citation: 6B_743/2013 E. 2.1.1

2.1.1. Die Staatsanwaltschaft gelangt in ihrer Einstellungsverfügung zum Schluss, die Schilderungen der Beschwerdegegner seien insgesamt stimmig, widerspruchsfrei und lebensnah. Jede einzelne Darstellung des Geschehens passe zu denjenigen der jeweils anderen Beschwerdegegner. Es sei mithin davon auszugehen, dass sich der Beschwerdeführer trotz mehrmaliger Aufforderung der Polizeibeamten geweigert habe, sich auszuweisen und den Beschwerdegegner 3 angegriffen habe. Die zur Anwendung gelangten Zwangsmittel stellten einen verhältnismässigen Mitteleinsatz dar. Soweit sich der Beschwerdeführer Verletzungen zugezogen habe, sei das Handeln im Sinne von Art. 14 StGB abgedeckt gewesen. Den Beschwerdegegnern könne nicht nachgewiesen werden, um die Herzkrankheit des Beschwerdeführers und die Gefahr von Schlägen gegen dessen Defibrillator gewusst zu haben (Einstellungsverfügung vom 8. Februar 2012 S. 16 ff.).