Citation: 4P.253/1999 04.01.2000 E. 4.-

Als willkürlich rügen die Beschwerdeführer noch, dass das Kantonsgericht aus dem in Art. 4 ZPO verankerten Grundsatz des Handelns nach Treu und Glauben schliesst, der Vertreter der Beschwerdeführer hätte die Beschwerdegegnerin auf die mangelhafte Vertretung hinweisen müssen. Die Be- schwerdeführer sind der Meinung, ein Rechtsvertreter, der die Gegenpartei daran hindere, einen für seine Mandantschaft günstigen prozessualen Fehler zu begehen, verletze seine vertragliche Pflichten gegenüber dem Klienten. Inwiefern der prozessuale Fehler der Beschwerdegegnerin für die Beschwer- deführer von Vorteil gewesen sein soll, legen die Beschwer- deführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Der Hin- weis an die Gegenpartei wäre mit keinerlei Nachteilen für die Beschwerdeführer verbunden gewesen, sondern hätte im Gegenteil auch ihnen unnötigen Aufwand erspart.