Citation: U 85/07 06.12.2007 E. 3

3.1 Auf Grund der Aktenlage und der Parteivorbringen ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin beim Unfall eine HWS-Distorsion erlitten hat. Die Vorinstanz hat hingegen die Leistungspflicht des Unfallversicherers mit der Begründung verneint, dass es an einem natürlichen Kausalzusammenhang zwischen den geklagten, dem Formenkreis einer HWS-Distorsion zuzuordnenden Beschwerden und dem Unfallereignis fehle, da weder eine organische Schädigung nachgewiesen werden könne noch eine Häufung von für die Annahme eines Schleudertraumas typischen Beschwerden innerhalb der Latenzzeit. Ferner sei gestützt auf BGE 123 V 98, da die psychischen Unfallfolgen mit der Zeit an Bedeutung gewonnen hätten, auch der adäquate Kausalzusammenhang nicht gegeben. 3.2 Die Beschwerdeführerin wendet ein, sie habe beim Unfall eine HWS-Distorsion und eine Brustwirbelsäulen (BWS)-Kontusion erlitten. Aus dem Erhebungsblatt der SUVA für die Abklärung von HWS-Unfällen vom 30. November 2001 gehe hervor, sie habe sofort nach dem Unfall unter Nackenbeschwerden, Kopfschmerzen sowie Schwindel gelitten. Zusätzlich seien noch Schulterbeschwerden aufgetreten. Mit ärztlichem Zwischenbericht vom 6. September 2002 diagnostiziere Dr. med. Matthis erneut eine milde traumatische Hirnverletzung sowie eine Dysfunktion im Gleichgewichtssystem. Sodann sei der natürliche wie auch der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und den gesundheitlichen Störungen gegeben.