Citation: 7B_733/2023 E. 3.2.4

3.2.4. Entgegen dem Dafürhalten des Beschwerdeführers, liegt auch keine Willkür bei der Würdigung der Aussagen der Mutter des Opfers vor. Einerseits war diese bei den Übergriffen im Schlafzimmer nicht dabei und stellt die Vorinstanz zur Ermittlung des relevanten Sachverhalts im Wesentlichen auf die Aussagen des Opfers und des Beschwerdeführers (sowie weitere objektive Beweismittel) ab. Andererseits berichtet die Mutter von Missbrauchsvorwürfen des Opfers gegenüber dem Beschwerdeführer während des Zusammenlebens der Parteien und belastet sich durch ihr Nichthandeln somit selbst in erheblicher Weise, wie die Vorinstanz zutreffend erkennt. Wenn die Vorinstanz sodann geringfügige Abweichungen in den Aussagen der Mutter und des Opfers feststellt und diese im Ergebnis als ohne Einfluss auf das Beweisergebnis taxiert, begründet dies im Ergebnis ebenfalls keine Willkür.