Citation: 6B_1179/2021 E. 3.4.1

3.4.1. Nach dem zum Sachverhalt Gesagten (vgl. oben E. 2.4.2) verletzt die Vorinstanz kein Bundesrecht, wenn sie die Widerstandsunfähigkeit der Beschwerdegegnerin 2 im Sinne von Art. 191 StGB bejaht und den Tatbestand der Schändung objektiv als erfüllt betrachtet, da die Beschwerdegegnerin 2 alkohol- und müdigkeitsbedingt zum Tatzeitpunkt schlief, die sexuelle Handlung (Geschlechtsverkehr) nicht bemerkte und sich gegen diese nicht zur Wehr setzten konnte. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (Beschwerde S. 29 Rz. 158) ist unerheblich, dass im angefochtenen Urteil der Grad der Alkoholisierung nicht festgestellt wird. Eine eigentliche Alkoholintoxikation ist nicht zwingend. Widerstandsunfähig ist namentlich auch eine schlafende Person (vgl. oben E. 3.3.2; Urteil 6B_128/2012 vom 21. Juni 2012 E. 1.5 und 1.6.3). Dies war gestützt auf die willkürfreien Feststellungen der Vorinstanz bezüglich des Zustandes der Beschwerdegegnerin 2 zum Tatzeitpunkt der Fall (vgl. oben E. 2.4.2).