Citation: 5A_746/2018 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung der Eventualmaxime. Die Behauptung der Vorinstanz, dass im zweiten Vortrag noch (unbeschränkt) neue Tatsachenbehauptungen und Beweismittel zulässig seien, sofern das Gericht ausnahmsweise einen zweiten Schriftenwechsel ansetze, sei falsch. Unter Beachtung der Eventualmaxime hätten im vorliegenden Rechtsöffnungsverfahren die verschiedenen, bereits vorprozessual bekannten Einwendungen des Beschwerdeführers, insbesondere die Unverbindlichkeit infolge Irrtums und Übervorteilung, als unbestritten oder zumindest nicht genügend substanziiert bestritten zu gelten. Das Vorbringen widerspricht der Aktenlage. Der Beschwerdegegner hat die vom Beschwerdeführer genannten Einwände bereits im Rechts öffnungsgesuch vom 8. Dezember 2016 deutlich zurückgewiesen. Abgesehen davon ist die Argumentation des Beschwerdeführers auch aus rechtlichen Gründen nicht stichhaltig. Vom Betreibenden kann nicht mehr verlangt werden, als dass er sein im Rahmen der Rechtsöffnung gestelltes Gesuch unter Vorlage eines Rechtsöffnungstitels schlüssig begründet. Selbst wenn sich der Betreibende zu allfälligen (vorprozessual bekannten) Einwänden in seinem Rechtsöffnungsgesuch nicht oder bloss rudimentär geäussert hat, entbindet dies den Betriebenen nicht davon, seine Einwände gemäss Art. 82 Abs. 2 SchKG glaubhaft zu machen. Im Übrigen räumt der Beschwerdeführer selbst ein, dass die vorinstanzlichen Entscheide ohne die Bezugnahme auf die Replik auskommen. Weitere Ausführungen zur Zulässigkeit des von der Erstinstanz angeordneten zweiten Schriftenwechsels und der vom Beschwerdegegner in seiner erstinstanzlichen Replik eingereichten neuen Beweismittel erübrigen sich daher.