Citation: 8C_602/2019 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz bejahte zunächst eine anspruchsrelevante Veränderung des Sachverhalts im Sinne ihrer Eignung, zu einer abweichenden Beurteilung des Rentenanspruchs zu führen und damit das Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG. Sie mass sodann dem interdisziplinären (allgemeininternistisch, psychiatrisch, rheumatologisch, neurologisch, dermatologisch, kardiologisch) ABI-Gutachten vom 20. November 2017 Beweiskraft bei und stellte gestützt darauf fest, die Versicherte sei für mittelschwere oder schwere körperliche Tätigkeiten vollständig arbeitsunfähig. Für adaptierte Tätigkeiten bestehe dagegen eine 80%ige Arbeits- und Leistungsfähigkeit. In Anwendung der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs ermittelte das kantonale Gericht schliesslich einen Invaliditätsgrad von "weniger als 18 %". Damit bestehe kein Rentenanspruch mehr, woran selbst die Gewährung eines theoretisch maximal möglichen Leidensabzugs von 25 % nichts ändern würde.