Citation: 2C_403/2018 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführer bringen gegen diese vorinstanzlichen Erwägungen vor, dass die fast 15-jährige Anwesenheit des Beschwerdeführers 1 in der Schweiz zu wenig gewürdigt worden sei. In Art. 62 Abs. 2 AIG komme eine gesetzgeberische Wertung zum Ausdruck, wonach das öffentliche Interesse an der Fernhaltung aufgrund falscher Angaben oder Verschweigen wesentlicher Tatsachen im Bewilligungsverfahren mit fortschreitender Zeit abnehme, und dies habe sich im angefochtenen Entscheid nicht niedergeschlagen. Überdies habe die Vorinstanz nicht ausreichend berücksichtigt, dass die beiden Kinder der Eheleute A.________ ihre kulturprägenden Jahre in der Schweiz verbracht hätten und die Tochter (die Beschwerdeführerin 3) im Sommer 2018 eine Lehre antrete.