Citation: 4A_546/2023 E. 5.3

5.3. Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz an verschiedenen Stellen ihrer Beschwerde vor, sie habe (implizit) eine unzulässige antizipierte Beweiswürdigung vorgenommen. Sie übergeht dabei, dass - wie bereits die Vorinstanz zu Recht festhält - das Beweisverfahren nicht dazu dient, fehlende (substanziierte) Behauptungen zu ersetzen oder zu ergänzen, sondern solche vielmehr voraussetzt (Urteile 4A_24/2021 vom 24. Juni 2021 E. 6.4.2; 4A_449/2017 vom 26. Februar 2018 E. 4.3; 4A_113/2017 vom 6. September 2017 E. 6.1.1). Bezeichnend ist etwa, wenn die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht ausführt, wenn die Vorinstanz die offerierten Beweise nicht abnehme, könne sie sich auch kein Bild davon machen, was ein Zeuge aussagen könnte. Wenn aufgrund fehlender substanziierter Behauptungen eine Beweisabnahme unterbleibt, liegt - entgegen der Beschwerdeführerin - keine antizipierte Beweiswürdigung vor, womit ihr Vorwurf, die Vorinstanz habe nicht begründet, weshalb eine antizipierte Beweiswürdigung zulässig sei, ins Leere zielt.