Citation: 5A_44/2022 E. 2.2.2

2.2.2. Wer sich auf die Untersuchungsmaxime beruft bzw. eine Verletzung derselben geltend macht, muss zunächst aufzeigen, dass das Gericht den Sachverhalt unvollständig und damit willkürlich festgestellt hat. Die Beschwerdeführer erheben jedoch keinerlei (ausreichend begründete, Art. 106 Abs. 2 BGG) Sachverhaltsrügen, sondern machen sinngemäss und in rein appellatorischer Art und Weise geltend, den Aussagen der Pflegemutter könne nicht gefolgt werden und es lägen auch keine Aussagen von Drittpersonen vor, welche den Beobachtungen der Pflegemutter beipflichten könnten, zumal die Psychologin sowie die Kinderärztin sich auf mögliche Erklärungen zu den von der Pflegemutter geschilderten Verhaltensweisen beschränken würden. Aus ihren Ausführungen erschliesst sich letztlich nicht, wozu ein Sachverständigengutachten konkret eingeholt werden soll: zur Frage der psychischen Gesundheit der Beschwerdeführer oder in Bezug auf das Kind? Anders, als dies die Beschwerdeführer insinuieren, hat sich die Vorinstanz zur Beurteilung der Kindeswohlgefährdung nicht ausschliesslich auf das - vier Jahre zurückliegende - forensische Gutachten abgestützt, sondern die aktuelle Entwicklung ausführlich dargestellt und gewürdigt. Angesichts dessen erscheint die Beschwerde in diesem Punkt bei summarischer Prüfung unbegründet.