Citation: 8C_399/2023 E. 3.2.1

3.2.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, das kantonale Gericht habe den Grundsatz verletzt, wonach die Vergleichseinkommen ziffernmässig möglichst genau, das heisse so konkret wie möglich zu ermitteln seien. Das Abstellen auf Tabellenlöhne sei eine Notlösung und bilde ultima ratio. Mit der Behauptung, der Invaliditätsgrad liege jedenfalls unter 40 %, habe die Vorinstanz die Vergleichseinkommen nicht konkret bestimmt. Sie lege nicht dar, inwieweit ihm zumutbar sei, ein Invalideneinkommen von Fr. 59'169.- zu erzielen. Ihre Begründung, es sei davon auszugehen, dass er aufgrund seiner gesundheitlichen Einschränkungen nicht mit einer überproportionalen Lohneinbusse zu rechnen habe, sei eine reine Behauptung. Dazu hätte sie ein Gutachten der Immobilienbranche einholen müssen (mit Hinweis auf das Urteil 8C_379/2017 vom 8. September 2017). Wenn schon die von der Vorinstanz genannte Tabelle der LSE berücksichtigt werde, so wäre ausgehend von der Tätigkeit bei der C.________ GmbH, die der Beschwerdeführer seit 2009 ausübe, ein Prozentvergleich vorzunehmen, der entsprechend der Arbeitsunfähigkeit von 40 % einen Invaliditätsgrad von 40 % ergäbe.