Citation: 1C_484/2016 E. A

D.________ und seine Ehefrau sind Eigentümer der Parzelle Bremgarten Gbbl. Nr. 589, welche in der Wohnzone W2 liegt. Mit Baugesuch (samt dem Begehren um Erteilung einer Ausnahmebewilligung für das Unterschreiten des Traufabstands) vom 10. Juni 2014 beantragte D.________, es seien die Erweiterung des bestehenden Einfamilienhauses zu einem Doppeleinfamilienhaus und der Abbruch bestimmter Gebäudeteile zu bewilligen. Dagegen erhoben A. und B. C.________, Stockwerkeigentümer des nördlich angrenzenden Grundstücks Bremgarten Gbbl. Nr. 585, Einsprache. Das Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland bewilligte das Bauvorhaben mit Gesamtbauentscheid vom 9. Dezember 2014 einschliesslich der beantragten Ausnahme und wies die Einsprache ab. Dagegen führten A. und B. C.________ am 16. Januar 2015 Beschwerde bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE). Die Direktion holte in der Folge weitere Auskünfte und zwei Berichte der kantonalen Kommission zur Pflege der Orts- und Landschaftsbilder (OLK) ein (Berichte vom 28. April 2015 und vom 10. August 2015). Mit Entscheid vom 16. Oktober 2015 ergänzte die BVE den Gesamtbauentscheid des Regierungsstatthalteramts, indem sie das Bedachungsmaterial näher bestimmte. Im Übrigen wies sie die Beschwerde ab, soweit sie darauf eintrat. Gegen diesen Entscheid erhoben A. und B. C.________ am 18. November 2015 Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern. Mit Verfügung vom 7. Juni 2016 wies der Instruktionsrichter den mit Eingabe vom 2. Juni 2016 gestellten Beweisantrag von A. und B. C.________ ab, es seien die Bauakten der sog. "Helferhäuser" an der X.________strasse "..." in Bremgarten einzuholen. Am 24. August 2016 führte das Verwaltungsgericht auf Antrag von A. und B. C.________ eine öffentliche mündliche Schlussverhandlung mit Parteivorträgen gemäss Art. 6 EMRK durch. Mit Urteil vom 12. September 2016 wies es die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.