Citation: 6B_240/2010 03.05.2010 E. 1

Der Beschwerdeführer zog Mitte des Jahres 2002 in die Wohnung von A.________ und deren Kindern B.________ und C.________ in D.________ ein. In der Anklage werden dem Beschwerdeführer diverse Delikte zur Last gelegt. Nach durchgeführter Beweiswürdigung erachtet die Vorinstanz die folgenden Vorwürfe als erstellt (vgl. angefochtenes Urteil S. 30 f.): 1.1 Zusammen mit A.________ führte der Beschwerdeführer B.________ zwischen Mai 2002 und März 2004 in D.________, E.________ und F.________ (Deutschland) mindestens drei Mal mit einer Spritze eine Kamillen-Lösung in die Scheide ein. Zudem drang er ein Mal mit seinem Finger in ihre Scheide ein. Des Weiteren liess er sich von der damals noch nicht 16-jährigen B.________ in der Zeit von Juli 2002 bis August 2003 in E.________ mehrmals den Penis lutschen und küssen und leckte ihre Scheide. Von Juli 2002 bis zum 8. März 2004 liess er sich in E.________ und F.________ (Deutschland) mehrmals wöchentlich von B.________ nach dem Duschen am ganzen Körper, inklusive am Penis, eincremen. In der Zeit zwischen August 2003 und Januar 2004 sah sich der Beschwerdeführer in F.________ (Deutschland) an unbekanntem Datum zusammen mit A.________ im Ehebett vor B.________ einen pornografischen Film an (angefochtenes Urteil S. 5 - 15). 1.2 Zwischen Juni und Dezember 2004 beschnitt der Beschwerdeführer A.________ zwei Mal mit einem Teppichmesser im Genitalbereich und entfernte ihr dabei die Schamlippen und die Klitoris, was A.________ sich nur unter Ausübung ständigen Drucks gefallen liess (angefochtenes Urteil S. 16 - 22). 1.3 Darüber hinaus durchstach der Beschwerdeführer A.________ in der Zeit zwischen Januar 2004 und April 2006 teilweise in Deutschland, vor allem aber in der damaligen Wohnung in G.________, mit einer Nadel den Kitzler und die Brustwarze, steckte ihr einen heissen Schraubenzieher in den After, drückte drei Zigaretten auf ihrem Gesäss aus, führte verschiedene Gegenstände (Kerzen, Besenstiele, Flaschen) in ihren After ein, stiess einen dünnen Metallstift in ihre Eierstöcke und zwang sie, seinen Kot zu essen (angefochtenes Urteil S. 22 - 24). 1.4 Zwischen Juni und Dezember 2004 warb der Beschwerdeführer mit Inseraten Freier für A.________ an, sagte ihr, was sie den Freiern bieten müsse, und überwachte sie beim Geschlechtsverkehr mit ihnen in der gemeinsamen Wohnung in G.________ mittels Videokamera (angefochtenes Urteil S. 25 f.). 1.5 Überdies filmte der Beschwerdeführer zwischen Herbst 2003 und Mai 2004 in F.________ (Deutschland) an unbekanntem Datum A.________ beim Geschlechtsverkehr mit einem Schäferhund und schickte den Videofilm an eine Agentur (angefochtenes Urteil S. 26 - 28). 1.6 Schliesslich verpasste der Beschwerdeführer A.________ zwischen Mai und Dezember 2004 in G.________ drei Mal einen Faustschlag gegen den Kopf, so dass diese (insbesondere) mehrere Tage unter Kopfschmerzen litt, ein geschwollenes Ohr hatte und sich eine Vorderkammerreizung des rechten Auges zuzog (angefochtenes Urteil S. 29 f.).