Citation: 7B_151/2025 E. 2.3.5

2.3.5. Die Vorinstanz würdigt die genannten Vorfälle und die Waffenaffinität des Beschwerdeführers schliesslich im Zusammenhang mit der Vorabstellungnahme des aktuellen psychiatrischen Gutachters vom 6. Januar 2025. Dieser halte fest, dass der Beschwerdeführer an einer paranoiden Schizophrenie leide, die unmittelbar deliktsrelevant und für die Häufung problematischer Verhaltensweisen verantwortlich sei. Das Krankheitsbild habe sich etwa ab dem Jahr 2020 entwickelt. Im Zeitpunkt des Vorfalls vom 12. November 2024 habe eine wahnhaft-psychotische Symptomatik mit religiösem Wahn vorgelegen. Prognostisch ungünstig sei die fehlende Krankheits- und Behandlungseinsicht. Angesichts dieser Symptomatik und der hinzutretenden psychosozialen Herausforderungen (Arbeitslosigkeit, Schulden, Trennung von Partnerin und Kindern) seien, sofern die Krankheit unbehandelt bleibe, weitere strafrechtlich relevante Handlungsweisen zu erwarten. Die Bedenken hinsichtlich künftiger, schwerer Gewaltstraftaten ergäben sich gemäss dem Gutachter aus dem Umstand, dass sich der Beschwerdeführer aufgrund seines Wahns bewaffnet habe. Die Behandlung der Grunderkrankung sei daher notwendig, um Gewalthandlungen zu verhindern.