Citation: 1C_103/2021 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog, die kantonale Opferhilfestelle habe davon ausgehen dürfen, dass es vorliegend an einer für den Nachweis der Opferstellung vorausgesetzten tatbestandsmässigen und rechtswidrigen Straftat fehle. Dies stehe in Übereinstimmung mit der Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft. Die kantonale Opferhilfestelle sei daher nicht gehalten gewesen, das Vorliegen einer Straftat selbständig zu prüfen. Von weiteren Abklärungen seien keine neuen Erkenntnisse in der Sache zu erwarten gewesen. Folglich sei nicht zu beanstanden, dass das Gesuch der Beschwerdeführenden um Gutsprache für die Übernahme der ungedeckten Kosten der anwaltlichen Vertretung im zivil- und strafrechtlichen Verfahren mangels einer Anspruch begründenden Straftat abgewiesen habe.