Citation: 1C_42/2022 E. 3

Der Beschwerdeführer bringt zur Sachurteilsvoraussetzung des besonders bedeutenden Falles im Wesentlichen Folgendes vor: Erstens verletzte das japanische Strafjustizsystem in schwerer Weise das Grundrecht der Unschuldsvermutung. Weil der untersuchte Straffall auf grosses Medieninteresse gestossen sei, habe diese Menschenrechtsverletzung ans Licht der Weltöffentlichkeit gezogen werden können. Die Frage, ob die Bewilligung der Rechtshilfe gegen die Unschuldsvermutung verstosse, begründe einen besonders bedeutenden Fall. Ob der Beschwerdeführer im japanischen Verfahren selber beschuldigt sei oder nicht, spiele dabei keine Rolle. Zweitens leide das japanische Strafverfahren an zahlreichen weiteren schweren Mängeln, welche eine Rechtshilfe im vorliegenden Fall ausschlössen. Der Beschwerdeführer verweist diesbezüglich auf seine materiellen Vorbringen. Dass sich die Vorinstanz mit den betreffenden Rügen materiell nicht befasst habe, verletze zudem seinen Anspruch auf rechtliches Gehör. Drittens begründe auch die Gesamtheit der beanstandeten Mängel des ausländischen Verfahrens eine Beschwerdemöglichkeit im Sinne von Art. 84 Abs. 2 BGG. Viertens habe der von der japanischen Strafjustiz untersuchte Fall medial grosses Aufsehen erregt, was auch schon in anderen Fällen zur Bejahung der Sachurteilsvoraussetzung geführt habe. Fünftens handle es sich um den ersten Beschwerdefall in einem grösseren konnexen Verfahrenskomplex, mit dem sich das Bundesgericht voraussichtlich noch anderweitig zu befassen haben werde. Sechstens seien hier ein Fall bzw. Rechtsfragen zu behandeln, mit denen sich das Bundesgericht bisher noch nie befasst habe. Und siebtens schliesslich weiche der angefochtene Entscheid in mehreren Punkten von der höchstrichterlichen Praxis ab, nämlich bei der Rechtshilfevoraussetzung der beidseitigen Strafbarkeit und beim Verbot von sogenannten "Fishing Expeditions".