Citation: 2C_181/2007 08.05.2007 E. 2

Die gegen den Beschwerdeführer angeordnete Ausschaffungshaft dient der Sicherstellung des Vollzugs seiner asylrechtlichen Wegweisung und mithin einem vom Gesetz vorgesehenen Zweck (Art. 13b Abs. 1 ANAG). Nach den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (vgl. Art. 105 Abs. 1 bzw. Art. 105 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 97 Abs. 1 BGG) hat der Beschwerdeführer die Behörden über Monate mit Versprechungen betreffend Papierbeschaffung und freiwillige Rückkehr in die Heimat hingehalten, die er - wie er anlässlich der Haftverhandlung zugab - nie zu erfüllen gedachte. Damit hat er die Mitwirkungspflicht nach Art. 13f ANAG verletzt. Am 26. Februar 2007 anerkannten Vertreter der armenischen Behörden den Beschwerdeführer als armenischen Staatsbürger, worauf ihm ein armenisches Ersatzreisepapier ausgestellt wurde. Das Bundesamt für Migration buchte sodann umgehend einen Flug nach Erevan (Armenien) für den 16. März 2007. Was der Beschwerdeführer gegen eine Ausschaffung nach Aserbaidschan bzw. nach Russland einwendet, ist unter diesen Umständen zum Vornherein unbeachtlich. Da er seiner Mitwirkungspflicht nach wie vor nicht nachkommt und sich seit Februar 2007 vehement weigert, in sein Heimatland zurückzukehren, ist der Haftgrund von Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG (Untertauchensgefahr) klarerweise gegeben. Da auch alle übrigen Haftvoraussetzungen erfüllt sind - insbesondere zurzeit nicht gesagt werden kann, dass sich die Ausschaffung des Beschwerdeführers nach Armenien (falls erforderlich per Sonderflug) nicht in absehbarer Zeit organisieren liesse (Art. 13c Abs. 5 lit. a ANAG; BGE 130 II 56 E. 4.1.3 S. 61 mit Hinweisen) bzw. die Behörden sich nicht mit dem nötigen Nachdruck hierum bemühen würden (vgl. Art. 13b Abs. 3 ANAG; BGE 124 II 49 ff.; 130 II 488 E. 4 S. 492) - verletzt das angefochtene Urteil kein Bundesrecht. Für alles Weitere wird auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Urteil verwiesen (Art. 109 Abs. 3 BGG).