Citation: 8C_783/2017 E. 3.2

3.2. Wie von der Beschwerdeführerin zu Recht vorgebracht, bezifferte die damalige Arbeitgeberin auf entsprechende Anfrage hin am 24. Februar 2016 nicht nur den im Jahr 2012 tatsächlich erzielten Verdienst, sondern gab darüber hinaus auch an, dieser hätte sich bei einer Weiterbeschäftigung bei ihr ohne Unfall in den Jahren 2013 bis 2016 nominell nicht mehr weiter entwickelt. Dies scheint die Vorinstanz übersehen zu haben. Ein Abweichen von den Angaben der Arbeitgeberin ist aber nur in begründeten Fällen zulässig, so etwa wenn auf Grund der konkreten Umstände davon auszugehen ist, der Versicherte hätte die ausbleibenden Lohnerhöhungen nicht hingenommen und damit voraussichtlich die Stelle gewechselt, um sich so einen höheren Verdienst zu sichern (dazu siehe etwa: Urteile 9C_192/2014 vom 23. September 2014 E. 3.4 und 9C_414/2011 vom 11. Juli 2011 E. 2.2 und 4.3, beide mit Hinweis auf Urteil U 66/02 vom 2. November 2004 E. 4.1.1, in: RKUV 2005 Nr. U 538 S. 122). Derartiges wird nicht dargetan und geht nicht aus den Akten hervor.