Citation: 6B_989/2013 E. 3

In rechtlicher Hinsicht bzw. in Bezug auf die Frage, ob der Beschwerdeführer fahrlässig handelte, kann in Anwendung von Art. 109 Abs. 3 BGG auf die Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden (vgl. Urteil S. 19-22 E. 4.7 und 4.8). Danach ist der Beschwerdeführer seiner Pflicht, vor dem Fussgängerstreifen beide Trottoirseiten zu beobachten, nicht in genügendem Masse nachgekommen. Sonst hätte er den Fussgänger spätestens im gleichen Zeitpunkt wie seine Mitfahrerin, die diesen auf dem Trottoir rennen sah und einen Warnruf abgeben konnte, sehen müssen und das notwendige Brems- bzw. Ausweichmanöver noch rechtzeitig einleiten können (Urteil S. 21/22). Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, er habe den Fussgänger praktisch zum selben Zeitpunkt wie die Beifahrerin bemerkt und gleichzeitig mit deren Warnruf zu bremsen begonnen (Beschwerde S. 2). Es steht indessen fest, dass die Beifahrerin den Fussgänger bereits früher gesehen hat (Urteil S. 10 E. 4.2.2.). Demgegenüber sagte der Beschwerdeführer aus, er habe, als er auf der Höhe des Fussgängerstreifens war, plötzlich eine rennende Person vor seinem Auto wahrgenommen, wobei er nicht sagen könne, woher sie gekommen sei (Urteil S. 10 E. 4.2.1.). Im Gegensatz zu seiner Beifahrerin hat er den Fussgänger also nicht wahrgenommen, als dieser sich noch auf dem Trottoir befand. Bei dieser Sachlage ist die Schlussfolgerung der Vorinstanz, er habe dem Trottoir nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt, nicht zu beanstanden.