Citation: 2C_223/2022 E. 1

Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide ausgeschlossen, welche Bewilligungen betreffen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Die Beschwerdeführerin, die sich seit 18 Jahren in der Schweiz aufhält, beruft sich in vertretbarer Weise auf einen Bewilligungsanspruch im Rahmen von Art. 8 EMRK (Schutz des Privatlebens [BGE 144 I 266 E. 3.8 f.; vgl. das Urteil 2C_614/2021 vom 18. März 2022 E. 1.2] und allenfalls "umgekehrter" Familiennachzug). Ob die Voraussetzungen der von ihr behaupteten Rechtsansprüche tatsächlich gegeben sind, bildet Gegenstand der materiellen Beurteilung (BGE 139 I 330 E. 1.1; 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f., 497 E. 3.3). Da die Eingabe grundsätzlich auch alle übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt, ist sie als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten entgegenzunehmen (vgl. Art. 82 lit. a i.V.m. Art. 86 Abs. 1 lit. d, Art. 89 Abs. 1, Art. 90 und Art. 100 Abs. 1 BGG).