Citation: 8C_534/2023 E. 4.3.2

4.3.2. Die Vorinstanz hat ferner in nicht zu beanstandender Weise dargelegt, dass die Berichte der behandelnden Ärzte den Beweiswert des ZMB-Gutachtens vom 12. November 2020 nicht schmälern. Soweit diese eine vollständige Arbeitsunfähigkeit über November 2020 hinaus annahmen, wird in der Beschwerde nicht dargetan, dass sie in ihren Berichten von Dres. med. C.________ und D.________ unberücksichtigt gebliebene wichtige objektive Aspekte genannt hätten. Konkrete Indizien, die gegen die Zuverlässigkeit der gutachtlichen Einschätzung des psychischen Gesundheitszustands und die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sprächen, liegen nicht vor. Bei dieser Sachlage ist es nicht offensichtlich unrichtig, wenn die Vorinstanz gestützt auf das ZMB-Gutachten vom 12. November 2020 (einschliesslich der Ergänzung vom 26. Mai 2021) und die Darlegungen des RAD-Arztes zum Ergebnis gelangte, dass sich der Gesundheitszustand in Bezug auf das depressive Leiden wesentlich verbessert hat, indem der Beschwerdeführer spätestens ab November 2020 nicht mehr an einer schweren, sondern lediglich noch an einer leichten depressiven Episode leide, welche die Arbeitsfähigkeit um 30 % einschränke. Es verletzt mithin kein Bundesrecht damit einen Revisionsgrund nach Art. 17 Abs. 1 ATSG zu bejahen.