Citation: 5A_52/2019 E. 3.3.6

3.3.6. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, erschöpft sich in der Wiederholung der Kritik am Gutachten und der Betonung der seither eingetretenen Veränderungen, welche den Wert der Grundstücke beeinflussen würden. Zudem weist sie auf einen nicht näher begründeten "Ankereffekt" hin. Auch diese Ausführungen laufen darauf hinaus, dass eine Schätzung ohne erheblichen Bedarf, gleichsam kontinuierlich angepasst werden kann. Dass dies nicht den Regeln der Zwangsvollstreckung entspricht, ist der Beschwerdeführerin bereits erläutert worden. Es besteht vorliegend kein Anlass zur näheren Prüfung, ob und unter welchen Voraussetzungen eine rechtskräftige Schätzung ausnahmsweise zu aktualisieren wäre. Zum einen hat bereits die Vorinstanz festgehalten, dass ein "erneutes" Zwischenergebnis Art. 44 VZG nicht obsolet mache bzw. bei Veränderungen im Rahmen der Lastenbereinigung eine weitere "Schätzungsrunde" nicht ausgeschlossen sei. Darauf geht die Beschwerdeführerin nicht hinreichend ein. Zum anderen wird nicht hinreichend dargelegt, dass die Vorinstanz ausschlaggebende Gründe der allgemeinen Wirtschaftslage (vgl. Urteil 5A_45/2015 vom 20. April 2015 E. 3.1.2) übergangen hätte, so dass die Verweigerung der Schätzungsanpassung im aktuellen Verfahrensstadium eine gesetzesverletzende Ermessensbetätigung (BGE 134 III 42 E. 3; 86 III 91 S. 92) darstellen würde.