Citation: 1C_740/2021 E. 3.5

3.5. Der Beschwerdegegner 8 war im hier interessierenden Zeitraum Polizist der Kantonspolizei Zürich und bei einer Gefährderansprache des Beschwerdeführers vom 18. September 2017 zugegen. Der Beschwerdeführer warf dem Beschwerdegegner 8 im vorinstanzlichen Verfahren vor, er habe ihm unter Androhung rechtlicher Konsequenzen untersagt, weitere Fragen an Schutz & Rettung Zürich, auch im Zusammenhang mit seinem Auskunftsbegehren, zu stellen. Damit habe er den Tatbestand der versuchten Nötigung und des Amtsmissbrauchs erfüllt. Die Vorinstanz erwog, der Beschwerdeführer habe die Androhung von rechtlichen Konsequenzen durch den Beschwerdegegner 8 bei seiner Einvernahme nicht mehr bestätigt. Unabhängig davon schliesse eine (allfällige) Androhung rechtlicher Konsequenzen angesichts der späteren Verurteilung des Beschwerdeführers den hinreichenden Tatverdacht für eine Nötigung oder einen Amtsmissbrauch aus. Der Beschwerdeführer dringt mit seinen Einwendungen dagegen nicht durch. Tatsächlich wurde er nach der Gefährderansprache wegen Verleumdung, Beschimpfung und Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage zum Nachteil einer Mitarbeiterin von Schutz & Rettung Zürich verurteilt. Hinreichende Hinweise für ein strafbares Verhalten des Beschwerdegegners 8 durch die Androhung rechtlicher Konsequenzen gegenüber dem Beschwerdeführer sind bei dieser Ausgangslage nicht dargetan. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Ermächtigung zur Strafverfolgung des Beschwerdegegners 8 nicht erteilt hat.