Citation: 5A_1033/2017 E. 6.1

6.1. Die Vorinstanz hat vorweg das von den Ehegatten erzielte bzw. ihnen anzurechnende (hypothetische) Einkommen sowie deren Bedarf und den Bedarf der Kinder festgelegt. In der Folge bestimmte sie den zwischen den Beteiligten geschuldeten Unterhalt, wobei sie für den Kindesunterhalt zu Recht auf die Fassung des Gesetzes vom 20. März 2015 abgestellt hat, die auf den 1. Januar 2017 in Kraft getreten ist (AS 2015 4299 ff.; vgl. Art. 13c bis SchlT ZGB).. Dabei hielt sie fest, beide Ehegatten würden durch die Kinderbetreuung nicht an einer Erwerbstätigkeit gehindert und seien in der Lage, ihren jeweiligen Grundbedarf allein zu finanzieren. Betreuungsunterhalt sei damit nicht zu sprechen. Sodann legte das Kantonsgericht den von den Ehegatten jeweils geschuldeten Barunterhalt fest. Platz für einen Ehegattenunterhalt bleibe aufgrund der Umstände nicht. Die Beschwerdeführerin beanstandet dieses Vorgehen nicht, weshalb hierauf nicht weiter einzugehen ist (vgl. BGE 142 III 364 E. 2.4; 140 III 86 E. 2). Sie hält aber das ihr angerechnete (hypothetische) Einkommen sowie die Berechnung des Bedarfs der Parteien und hiervon ausgehend die getroffene Unterhaltsregelung für verfassungswidrig.