Citation: 5A_233/2022 E. 7.3.1

7.3.1. Das Kantonsgericht hat dazu erwogen, der Rückgewährspflichtige habe nach Rechtsprechung und Lehre neben der Sache selbst auch die Früchte herauszugeben. Nach einem allgemeinen sachenrechtlichen Grundsatz seien "Früchte" in diesem Sinn nicht nur tatsächlich bezogene Pachtzinsen, sondern auch der Wert der Eigennutzung. Damit werde das zivilrechtliche Eigentum des Erwerbers bei der Pauliana nicht übersehen - aber die Berücksichtigung der Eigennutzung sei nötig, um den Zustand herzustellen, wie er ohne das angefochtene Geschäft gewesen wäre. Zur Höhe des vom Beschwerdegegner beanspruchten Ertrages habe die Beschwerdeführerin keine Ausführungen gemacht. Der Wert der Eigennutzung sei auf der Grundlage des seinerzeitigen Vertrags zu ermitteln; keine Partei mache geltend, der Wert der Nutzung habe sich mit dem angefochtenen Veräusserungsgeschäft relevant verändert. Gemäss dem Vertrag vom 27. Oktober 2011 habe der Pachtzins monatlich Fr. 4'575.-- betragen, und für den von ihr übernommenen Unterhalt der Sache habe die Pächterin der Verpächterin Fr. 1'350.-- pro Monat verrechnet. Der Pachtzins habe also Fr. 3'225.-- monatlich oder Fr. 38'700.-- im Jahr betragen. Dass er ab der Verpachtung an die M.________ GmbH ab dem 1. Juni 2020 tiefer gelegen sei, habe die Beschwerdeführerin nicht geltend gemacht.