Citation: H 204/00 26.08.2002 E. 4

4.1 Die Vorinstanz hat in ihrem Entscheid vom 31. März 2000, welcher die gesetzlichen Bestimmungen über die unselbstständige (Art. 5 Abs. 2 AHVG) und die selbstständige Erwerbstätigkeit (Art. 9 Abs. 1 AHVG) sowie die von der Rechtsprechung herangezogenen Unterscheidungskriterien für die entsprechende Beurteilung einer konkreten Beschäftigung (BGE 123 V 162 Erw. 1, 122 V 171 Erw. 3, 283 Erw. 2, 119 V 161 Erw. 2 mit Hinweisen) enthält, einlässlich und in allen Teilen überzeugend erwogen, dass hinsichtlich der Tätigkeit des E.________ für die Einzelfirma T.________ in den Jahren 1992 bis 1997 gesamthaft diejenigen Elemente überwiegen, die auf eine unselbstständige Erwerbstätigkeit schliessen lassen. Ins Gewicht fällt dabei insbesondere, dass E.________ kein spezifisches Unternehmerrisiko im ahv-rechtlichen Sinne trug (vgl. BGE 122 V 171 Erw. 3c), indem er weder erhebliche Investitionen tätigte, noch eigene Geschäftsräumlichkeiten benützte, noch seinerseits Personal beschäftigte, sondern vielmehr gemäss der zivilrechtlichen Vereinbarung vom 24. Oktober 1988 verpflichtet war, im Dienste der Einzelfirma Steyer Antriebstechnik mindestens 2200 Stunden Arbeit zu leisten und er dafür monatlich Fr. 8350.- in Rechnung zu stellen hatte. 4.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird, soweit nicht bereits im kantonalen Verfahren entkräftet, nichts vorgebracht, was die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhaltes als mangelhaft im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG oder den angefochtenen Entscheid als bundesrechtswidrig erscheinen liesse (Erw. 2a hievor). 4.2.1 Im Rahmen der Würdigung der gesamten wirtschaftlichen Verhältnisse, insbesondere mit Blick auf den materiellen Gehalt der Vereinbarung vom 24. Oktober 1988, kommt der steuerlichen Erfassung der strittigen Einkommen kein entscheidendes Gewicht zu (BGE 122 V 289 Erw. 5d mit Hinweisen). Es besteht bereits aus diesem Grunde kein Anlass zu beweismässigen Weiterungen zur steuerrechtlichen Qualifikation der in Frage stehenden Einkommen. 4.2.2 Die Berufung auf den öffentlich-rechtlichen Vertrauensschutz (BGE 121 V 66 Erw. 2a; die entsprechende, aus Art. 4 Abs. 1 aBV abgeleitete Rechtsprechung gilt auch unter der Herrschaft von Art. 9 BV [RKUV 2000 Nr. KV 126 S. 223 f.]) scheitert bereits am Fehlen einer tauglichen Vertrauensgrundlage. Die Ausgleichskasse hat im Zusammenhang mit der ersten Arbeitgeberkontrolle vom 15. Juli 1992, als unentdeckt geblieben war, dass E.________ seitens der Firma als Selbstständigerwerbender betrachtet wurde, weder eine falsche Auskunft erteilt, noch eine (materiell gleichwertige) gebotene Aufklärung unterlassen (vgl. ZAK 990 S. 434). Dies gilt umso mehr als bis November 1992 die Zahlungen an E.________ ohne Buchungstext, insbesondere ohne Nennung des Bezügers, im Konto "Fremdarbeiten" verbucht wurden. 4.2.3 Zur Entrichtung der paritätischen Beiträge, die an der Quelle erhoben werden, ist der Arbeitgeber verpflichtet. Er schuldet seine eigenen Beiträge und überdies jene seiner Arbeitnehmer (vgl. Art. 14 Abs. 1 AHVG). Wird im Wege der nachträglichen Verwaltungsrechtspflege entgegen der Rechtsauffassung der Arbeitgeberin auf unselbstständige Erwerbstätigkeit erkannt, ändert das nichts an deren gesetzlich umschriebener Leistungspflicht. Es ist insoweit unerheblich, dass der Arbeitgeberin die gesetzlich vorgesehene Möglichkeit des Abzugs der Arbeitnehmerbeiträge vom Lohn allenfalls nicht mehr offen steht, wenn das Arbeitsverhältnis zwischenzeitlich nicht mehr Bestand hat.