Citation: 2A.8/2002 17.01.2002 E. 1

1.- a) Der indische Staatsangehörige S.________ stellte am 9. August 2001 ein Asylgesuch in der Schweiz. Am 16. September 2001 wurde er wegen Erwerbs und Konsums von Haschisch und Kokain verzeigt und am 4. Dezember 2001 wegen des Verdachts des Handels mit Kokain verhaftet. Mit Strafbefehl vom 6. Dezember 2001 verurteilte ihn die Bezirksanwaltschaft Winterthur in der Folge wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz zu drei Monaten Gefängnis bei bedingtem Strafvollzug. Nachdem S.________ dem Migrationsamt des Kantons Zürich zugeführt worden war, ordnete dieses am 7. Dezember die Vorbereitungshaft an. Die Haftrichterin am Bezirksgericht Zürich prüfte und bestätigte die Haft am 10. Dezember 2001 bis zum 5. März 2002. Am 29. Dezember 2001 stellte S.________ ein Haftentlassungsgesuch, auf welches der Haftrichter des Bezirksgerichts Zürich mit Verfügung vom gleichen Tag nicht eintrat, weil seit der richterlichen Haftüberprüfung noch nicht ein Monat verstrichen war (vgl. Art. 13c Abs. 4 ANAG). b) Mit handschriftlichem Schreiben in englischer Sprache vom 3. Januar 2002 gelangte S.________ an das Migrationsamt des Kantons Zürich und ersuchte erneut um Haftentlassung; das Amt leitete das Schreiben am 7. Januar 2002 zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weiter. In der Folge eröffnete der Präsident der II. öffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts ein Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde; dieses hat vorab die Haftbestätigungsverfügung vom 10. Dezember 2001 zum Gegenstand, war doch die entsprechende Beschwerdefrist von 30 Tagen (vgl. Art. 106 OG) beim Versand des Schreibens von S.________ noch nicht abgelaufen. Soweit sich die Eingabe allenfalls auch gegen den Entscheid vom 29. Dezember 2001 über das Nichteintreten auf das Haftentlassungsgesuch richten sollte, wäre sie ohnehin von vornherein untauglich, hält doch dieser Entscheid angesichts des eindeutigen Wortlauts von Art. 13c Abs. 4 ANAG klarerweise vor Bundesrecht stand. Der Haftrichter am Bezirksgericht Zürich hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. Das Migrationsamt des Kantons Zürich schliesst auf Abweisung der Beschwerde. S.________ nahm die Gelegenheit nicht wahr, sich nochmals zur Sache zu äussern. Das Bundesamt für Ausländerfragen hat innert Frist keine Stellungnahme eingereicht.