Citation: 8C_426/2013 E. 5.1

5.1. Es ist unbestritten, dass die Versicherte an einem residuellen mittelliniennahen zerebellären Syndrom leidet. Auch der von der Beschwerdeführerin angerufene Prof. Dr. med. B.________ stellte keine anderen Diagnosen als die Gutachter der MEDAS. Uneinig sind sich die Experten und der behandelnde Arzt indessen über deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Es kann offen gelassen werden, ob die genannte Gesundheitsschädigung leicht oder mittelgradig ausgeprägt ist. Das kantonale Gericht hat seine diesbezüglichen Feststellungen damit begründet, der neurologische Gutachter, Dr. med. G.________, habe ein klinisch-neurologisches Bild gefunden, welches nur teilweise einem organischen Korrelat zugeordnet werden könne. So seien bei Ablenkung der Explorandin verschiedene Phänomene, insbesondere Bewegungsstörungen, weitgehend oder vollständig verschwunden, welche bei der Untersuchung noch beobachtet wurden. Auch Prof. Dr. med. B.________ vermöge in seinen Berichten das Verhalten der Beschwerdeführerin nicht vollständig organisch zu erklären und nicht überzeugend darzulegen oder zu begründen, weshalb er seine Patientin als maximal zu 20 % arbeitsfähig erachte. Das kantonale Gericht begründete nachvollziehbar, weshalb es weitere Abklärungen des Sachverhalts für nicht erforderlich hält und aus welchen Gründen auf das Gutachten vom 25. August 2011 und die zusätzlichen Ausführungen der MEDAS vom 23. Juli 2012 abzustellen sei. Diese Beweiswürdigung hält im Rahmen der gesetzlichen Kognitionsordnung (E. 2 und 3 hievor) vollumfänglich stand.