Citation: 6B_540/2015 E. 3

Der Beschwerdeführer macht geltend, seine Wahlverteidigung habe nicht genug Zeit gehabt, um sich für die Rückweisungsverhandlung vom 15. Januar 2015 vorzubereiten. Es habe ihr nur die Zeit vom 16. Dezember 2014 bis zum 14. Januar 2015 zur Verfügung gestanden; tatsächlich seien dies vierzehn Arbeitstage gewesen. Dies sei offenkundig nicht genügend, um die notwendige Verteidigung bei einem drohenden Strafmass von mehr als fünf Jahren angemessen vorzubereiten. Die Rüge ist unbegründet. Der Beschwerdeführer verkennt, dass der Gegenstand des Rückweisungsverfahrens sehr beschränkt war. Die Vorinstanz hatte, wie erwähnt, entsprechend den Weisungen im bundesgerichtlichen Entscheid 6B_1187/2013 vom 28. August 2014 die Verurteilung des Beschwerdeführers wegen mehrfacher Geldwäscherei zufolge Verjährung aufzuheben. Sie hatte zu prüfen, inwiefern sich der Wegfall dieses Schuldspruchs auf das Strafmass auswirkt. Sie hatte ferner abzuklären, ob sich seit dem ersten vorinstanzlichen Urteil vom 14. August 2013 strafzumessungsrelevante Umstände (Zeitablauf, persönliche Verhältnisse) geändert haben. Die Zeit, welche dem neuen Wahlverteidiger zur Verfügung stand, reichte aus, um sich auf die im Wesentlichen auf solche Fragen beschränkte Rückweisungsverhandlung vorzubereiten.