Citation: 6P.83/2005 20.10.2005 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt weiter eine Verletzung des Willkürverbots gemäss Art. 9 BV und des Grundsatzes "in dubio pro reo" gemäss Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK. 2.1 Soweit er die Beweiswürdigung des Kantonsgerichts zur Einreise A.________ in die Schweiz bzw. zum Untertauchen von B.________ unter Anklagepunkt 1 als willkürlich rügt, ist auf seine Beschwerde wegen ungenügender Begründung nicht einzutreten (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; vgl. BGE 130 I 258 E. 1.3 mit Hinweisen). 2.2 Das Kantonsgericht erklärt den Beschwerdeführer im Anklagepunkt 4 des einzeltäterschaftlichen Verkaufs von 75 g Heroingemisch bzw. 4,05 g reinem Heroin schuldig. Es begründet diesen Schuldspruch im Wesentlichen mit den in der Wohnung des Beschwerdeführers aufgefundenen Gegenständen. Seine Erklärung, das bei ihm gefundene drogenkontaminierte Geld in typischer Stückelung, die Verkaufsutensilien und das Heroin gehörtem einem vorübergehend beherbergten Gast, qualifiziert das Kantonsgericht als blosse Schutzbehauptung. Diese Beurteilung erscheint nicht als willkürlich. Eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" (vgl. BGE 127 I 38 E. 2a) ist nicht ersichtlich. Es trifft ferner nicht zu, dass ihn das Strafgericht in diesem Anklagepunkt lediglich als Mittäter und nicht als Einzeltäter verurteilt hätte. Insofern liegt auch kein Verstoss gegen das Verbot der reformatio in pejus vor.