Citation: 2C_412/2022 E. 1.1

1.1. Der angefochtene Entscheid ist von einer letzten kantonalen Instanz in einem selbständigen Verfahren über die als öffentlich-rechtlich zu qualifizierende Verpflichtung (BGE 138 II 506 E. 1; 132 V 200 E. 5.1.4) des Beschwerdeführers erlassen worden, dem Kanton nachträglich die Kosten für die ihm einstweilen gewährte unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung zurückzuzahlen. Gegen solche Entscheide ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG), auch wenn das Ausgangsverfahren, in welchem die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, ein Zivilprozess war (Art. 72 Abs. 2 lit. b e contrario BGG; BGE 138 II 506 E. 1; Urteile 2C_633/2021 vom 26. August 2021 E. 2.2; 2C_275/2020 vom 8. Juli 2020 E. 1; 2C_195/2016 vom 26. September 2016 E. 1). Der Beschwerdeführer, der am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen hat und mit seinen Anträgen unterlegen ist, ist zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.