Citation: 6P.113/2005 25.03.2006 E. 3

Das Obergericht hält zur Begründung seiner Schlussfolgerung, dass das Ablehnungsrecht zufolge verspäteter Geltendmachung verwirkt sei, unter anderem fest, die vier Beschuldigten der fraglichen Grossfamilie und der Beschwerdeführer hätten, was übrigens unbestritten sei, jedenfalls spätestens während der Hauptverhandlung vor dem Kreisgericht darüber gesprochen, dass der Beschuldigte W.________ und die beiden Väter von vier Beschuldigten früher bei der Bauunternehmung eines mitwirkenden Kreisrichters beschäftigt gewesen seien (angefochtenes Urteil S. 45/46). Der Beschwerdeführer macht geltend, diese Annahme sei willkürlich (Beschwerde S. 13 f.). Wie es sich damit verhält, ist nicht zu prüfen, da gemäss den vorstehenden Erwägungen (E. 1.5) offen bleiben kann, ob das Ablehnungsrecht verspätet geltend gemacht worden ist. Auf die Beschwerde ist daher in diesem Punkt nicht einzutreten.