Citation: 4P.290/2006 12.01.2007 E. 4

Die Beschwerdeführerin wirft dem Obergericht im Zusammenhang mit der Zeugenaussage A.________ willkürliche Beweiswürdigung vor. 4.1 Das Obergericht hielt fest, der Zeuge A.________ habe sich nicht dazu geäussert, wer den Auftrag erteilt habe. Diese Feststellung ist richtig, hat doch der Zeuge A.________ nur gesagt, beim erwähnten Gespräch sei besprochen worden, wer den Auftrag erteilt habe. Er konkretisierte aber nicht, wer der Auftraggeber gewesen sei. Wenn die Beschwerdeführerin aus der Aussage des Zeugen, wonach Herr B.________ die zwei Rechnungen übernommen habe, ableiten will, dass dieser den Auftrag erteilt habe, so unterbreitet sie dem Bundesgericht lediglich ihre eigene Auffassung, vermag aber keine willkürliche Beweiswürdigung darzutun. 4.2 Weiter bringt die Beschwerdeführerin vor, es könne nicht nachvollzogen werden, weshalb - wie das Obergericht anführe - die Aussage des Zeugen A.________ nicht glaubwürdig sein solle. Dem Obergericht erschien die Aussage des Zeugen A.________ als fragwürdig. Zur Begründung führte es aus, die Beschwerdeführerin habe in ihrem Schreiben vom 26. März 2001 selber die Auffassung vertreten, dass sämtliche elektrischen Installationen im Zusammenhang mit der Kälteanlage im Generalunternehmervertrag der Beschwerdegegnerin mit der C.________ AG enthalten und deshalb von dieser zu bezahlen seien. Zudem weise auch der Generalunternehmervertrag darauf hin, dass die Lichtinstallation in der Kälteanlage von der C.________ AG geliefert werde. Schliesslich habe die C.________ AG selbst ein Interesse daran, dass die in Frage stehenden Rechnungen von der Beschwerdegegnerin bezahlt würden, ansonsten sie damit rechnen müsse, dass sie von der Beschwerdeführerin ins Recht gefasst werde. Auf die Aussagen des Zeugen A.________, der offenbar bei den Verhandlungen die C.________ AG vertreten habe, könnte deshalb nur abgestellt werden, wenn weitere Umstände für deren Richtigkeit sprächen. Mit Blick auf die dargelegten Gründe, insbesondere den Umstand, dass der Zeuge A.________ als Vertreter der C.________ AG fungierte und die Letztere selbst ein Interesse daran hat, dass die Beschwerdegegnerin zahlen muss, ist es durchaus nachvollziehbar, jedenfalls nicht willkürlich, wenn das Obergericht nicht allein auf die Zeugenaussagen A.________ abstellte.