Citation: 2A.50/2001 11.06.2001 E. 4

4.- Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, eine Abgabe im Sinne von Art. 12 der Höchstbestandesverordnung dürfe nur erhoben werden, wenn der höchstzulässige oder ausnahmsweise bewilligte Gesamtbestand überschritten worden sei, nicht aber dann, wenn lediglich Schweine in einer anderen als den in der Ausnahmebewilligung aufgeführten Produktionsstätten gehalten werden. Die Vorinstanz habe indessen mit keinem Wort dargelegt, dass der Beschwerdeführer zum fraglichen Zeitpunkt den ihm bewilligten Höchstbestand überschritten habe. Gemäss Art. 12 lit. b der Höchstbestandesverordnung ist eine Abgabe zu erheben, wenn mehr Tiere gehalten werden, als mit einer Ausnahmebewilligung festgelegt worden ist. Die Vorinstanz ist, indem sie den Beschwerdeführer als Bewirtschafter der Produktionsstätte L.________ für die dort gehaltenen Tiere als abgabepflichtig erklärte, implizit von der Voraussetzung ausgegangen, dass der Beschwerdeführer mit den in der Ausnahmebewilligungen erwähnten Produktionsstätten die ihm zugestandene Höchstzahl an Tieren auch ausnützt. An diese - bisher als selbstverständlich vorausgesetzte und erst im Verfahren vor Bundesgericht neu bestrittene - Tatsache ist das Bundesgericht unter den Voraussetzungen von Art. 105 Abs. 2 OG gebunden. Von einer fehlerhaften Sachverhaltsfeststellung kann hier nicht die Rede sein: die Vorinstanz hatte keinen Anlass, nachzuforschen, ob allenfalls die Produktionsstätten Käsereigenossenschaft B.________ und Käsereigenossenschaft D.________ wie der Beschwerdeführer nun neu behauptet, entgegen den Angaben in der Ausnahmebewilligung von einer andern Person als ihm selbst, nämlich von seinem Vater, bewirtschaftet würden. Die Vorinstanz durfte daher von der Annahme ausgehen, der Beschwerdeführer nutze mit den in der Ausnahmebewilligung erwähnten Produktionsstätten den ihm zugestandenen Höchstbestand an Tieren aus; es hätte am Beschwerdeführer gelegen, jede für die Berechnung des Höchstbestandes wesentliche Tatsache, wie sie etwa ein Wechsel des Bewirtschafters darstellt, sofort dem Bundesamt zu melden und eine Anpassung der Ausnahmebewilligung zu verlangen.