Citation: 1C_594/2020 E. A

Das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine führt eine Untersuchung gegen den ehemaligen Leiter des staatlichen Fiskaldienstes, C.________. Der Verdacht betrifft die Annahme eines Angebots, eines Versprechens oder den Erhalt eines ungerechtfertigten Vorteils durch eine Dienstperson nach ukrainischem Recht. Das Nationale Antikorruptionsbüro gelangte mit ergänzendem Rechtshilfeersuchen vom 9. Oktober 2018 an die Schweiz und ersuchte unter anderem um Herausgabe von Bankunterlagen zu Konten bei der Bank D.________ AG, der Bank E.________ AG und der Bank F.________ SA (heute: Bank G.________ AG), lautend auf die A.________ Limited, die B.________ AG und die H.________ Ltd. Die Bundesanwaltschaft erliess am 26. November 2018 eine Eintretensverfügung und forderte die drei Banken mit Editionsverfügungen vom 23. Januar 2019 auf, ihr die Unterlagen zu den drei Konten einzureichen. Die Banken kamen dieser Aufforderung nach. Mit Schlussverfügungen vom 9. März 2020 ordnete die Bundesanwaltschaft die Herausgabe der Unterlagen der Konten bei der Bank D.________ AG und der Bank E.________ AG an die ukrainischen Behörden an. Eine von der A.________ Limited und der B.________ AG dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesstrafgericht mit Entscheid vom 13. Oktober 2020 ab (Dispositiv-Ziffer 3). Weiter wies es ein Ausstandsgesuch ab, soweit es dieses nicht als gegenstandslos geworden abschrieb (Dispositiv-Ziffer 1). Den Antrag auf Beizug der Akten betreffend eine Strafanzeige, die der an der A.________ Limited und der B.________ AG wirtschaftlich Berechtigte gegen die Unterzeichner des Rechtshilfeersuchens bei der Bundesanwaltschaft eingereicht hatte, wies es ebenfalls ab (Dispositiv-Ziffer 2).