Citation: 2P.230/2001 07.01.2002 E. A

A.- Der Regierungsstatthalter von Laupen erteilte am 16. August 1994 der A.________ AG die Baubewilligung für die Erstellung von 15 Reiheneinfamilienhäusern und einer unterirdischen Autoeinstellhalle im Geltungsbereich der Überbauungsordnung 1.. B.________. Die Miteigentümer S., R. und O.C.________ veräusserten mit öffentlich beurkundeten Kaufverträgen vom 13. September, 25. September und 28. Oktober 1996 die im erwähnten, vom Überbauungsprojekt betroffenen Gebiet B.________ gelegenen benachbarten Grundstücke D.________ Gbbl. 2.., 3.. bzw. 4.. sowie je einen Miteigentumsanteil von 1/26 am Grundstück D.________ Gbbl. 5.. (Einstellhallenplatz) zum Preis von Fr. 25'780.--, Fr. 44'020.-- bzw. Fr. 44'020.-- an A. und E.E._______, K. und E.F.________ bzw. J.G._______ und M.H._______. Das Kreisgrundbuchamt VIII Bern-Laupen auferlegte den Käufern mit Veranlagungs- und Einspracheverfügung vom 27. Januar 1999 bzw. 12. Juli 1999 Handänderungssteuern von Fr. 8'415.--, Fr. 9'928.-- bzw. Fr. 9'928.--. Zur Begründung hielt es fest, auf Grund der Tatsache, dass mit Blick auf die Überbauung B.________ in anderen Fällen Kauf- und Werkverträge für schlüsselfertige Einfamilienhäuser abgeschlossen worden seien, habe es von den Pflichtigen vorerst Werkverträge gefordert, die jedoch nicht eingereicht worden seien, weil solche Verträge angeblich nicht bestünden. Schliesslich habe es von den Pflichtigen definitive Bauabrechnungen verlangt, welche aber ebenfalls nicht beigebracht worden seien, da diese noch nicht vorlägen. Auf Grund der Umstände sei indessen anzunehmen, künftige Baute und Grundstück bildeten jeweils eine Einheit, welche dazu führe, dass die Handänderungssteuer auf dem Preis für Eckhäuser unter Berücksichtigung der Grundstückfläche gemäss Bauausschreibung der Reiheneinfamilienhaussiedlung B.________ der A.________ AG von Februar 1997 veranlagt werde.