Citation: 6B_355/2022 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung verletze das Willkürverbot nach Art. 9 BV. B.A.________ habe ihn mit ehrrührigen Whatsapp-Nachrichten an seine neue Lebenspartnerin provoziert und die Beschimpfung ausgelöst. Ferner räumt er ein, dass er tatsächlich die Bezeichnungen "Dreck" und "feige Sau" gebraucht habe. Die Vorinstanz berücksichtige das Beiwort "feige" zu Unrecht nicht. Dies wirke sich auf die rechtliche Qualifikation der Äusserungen "Dreck" und "feige Sau" als gemischte Werturteile und die Zulassung zum Entlastungs- und Wahrheitsbeweis aus.