Citation: 8C_49/2015 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht ist der Ansicht, der Versicherte habe aufgrund seiner bisherigen Erfahrungen mit seinem letzten Arbeitgeber bei Vertragsunterzeichnung vom 18. Februar 2013 nicht ohne Weiteres mit einer ganzjährigen Erwerbstätigkeit rechnen können. Denn er arbeite seit August 2009 im selben Betrieb, wobei sein Arbeitsverhältnis jeweils in der Wintersaison aufgelöst worden sei, ausser im Jahr 2009, als der Vertrag ohnehin befristet gewesen sei, und im Winter 2011/2012, als ausnahmsweise die Kündigung erst auf Ende 2012 ausgesprochen worden sei. Zur Vermeidung von Unterbrüchen in der Beschäftigung während der auftragsarmen Zwischensaison hätte er darum alles unternehmen müssen, um rechtzeitig eine "faktische Dauerstelle" zu finden. Darauf habe ihn die RAV-Beraterin anlässlich des Beratungsgesprächs vom 18. Januar 2013 hingewiesen, als er ihr mitgeteilt habe, dass er voraussichtlich wieder für die Einzelfirma C.________ tätig sein könne. Gleichzeitig habe sie ihm das Formular betreffend Arbeitsbemühungen bei Saisontätigkeit ausgehändigt und detailliert erläutert. Dementsprechend habe der Beschwerdeführer spätestens ab diesem Zeitpunkt gewusst, dass ein künftiger formell unbefristeter Vertrag desselben Arbeitgebers gleich behandelt werde wie ein Saisonvertrag. Mithin habe er auch gewusst, dass er trotz einer neuen festen Anstellung beim gleichen Arbeitgeber weiterhin Arbeitsbemühungen hätte tätigen und belegen müssen. Für den massgebenden Zeitraum liege einzig die Bewerbung vom 2. Dezember 2013 vor. Somit habe er sich offenbar ungenügend darum bemüht, rechtzeitig eine Dauerstelle zu finden. Dadurch habe er einen Lohnausfall bewusst in Kauf genommen. Ein solcher sei aber nicht Jahr für Jahr von der Arbeitslosenversicherung zu tragen. Damit sei die Vermittlungsfähigkeit zu Recht verneint worden. Im Übrigen sei diese schon mit Verfügung vom 15. Februar 2010 geprüft und damals noch bejaht worden. Bereits zu diesem Zeitpunkt sei er angehalten worden, sich in Zukunft während des ganzen Jahres sorgfältig um ein lückenloses Arbeitsverhältnis bzw. lückenlose Arbeitsverhältnisse zu bemühen und dies bei einer allfälligen erneuten Arbeitslosigkeit rechtsgenüglich zu belegen. Dass er lediglich 31 Taggelder bezogen habe, sei noch kein Grund zur Annahme seiner Vermittlungsfähigkeit. Entgegen seiner Ansicht habe er auch nicht mit einer Verfügung auf seine Pflichten hingewiesen werden müssen, zumal er im Beratungsgespräch und mittels des unterzeichneten Formulars betreffend Arbeitsbemühungen bei Saisontätigkeit über seine Pflichten informiert worden sei.