Citation: 8C_279/2023 E. 5.1

5.1. Soweit sie geltend macht, der neurologische Sachverständige Prof. Dr. med. B.________ habe weder eine quantitativ sensorische Testung noch eine solche der Nervenleitfähigkeit vorgenommen, ist es - wie im angefochtenen Urteil richtig ausgeführt - allein Sache der begutachtenden Fachperson zu entscheiden, ob und welche Abklärungen oder Untersuchungen für eine umfassende Expertise notwendig sind (statt vieler: Urteile 9C_593/2020 vom 24. November 2020 E. 4.1.1; 8C_516/2014 vom 6. Januar 2015 E. 6.2). Abgesehen davon enthält die neurologische Expertise schlüssige Angaben zum Verlauf sowie hinsichtlich des erhobenen klinischen Befunds. Die in der Beschwerde erwähnten abweichenden Beurteilungen finden sich lückenlos im gutachterlichen Aktenzusammenzug und waren den medizinischen Experten demzufolge bekannt. In Anbetracht dessen erklärte Prof. Dr. med. B.________ überzeugend und unter Berücksichtigung sämtlicher relevanter Faktoren, weshalb die Diagnose eines Complex Regional Pain Syndrome (nachfolgend: CRPS) nicht (mehr) gestellt werden könne und auch keine Allodynie vorliege. Die daraus resultierende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ist in nicht zu beanstandender Weise begründet. Insbesondere ergibt sich aus dem neurologischen Teilgutachten, dass die Beschwerdeführerin zwar unter (chronischen und neuropathischen) Schmerzen am linken oberen Sprunggelenk (OSG) und Unterschenkel leidet, das klinische Bild aber den Schluss auf eine die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigende Funktionseinbusse nicht zulässt. Inwieweit damit - wie von der Beschwerdeführerin behauptet - eine Missachtung der einschlägigen Rechtsprechung (zum CRPS: Urteil 8C_698/2021 vom 3. August 2022 E. 4.3 mit Hinweisen) oder ein anderer Rechtsmangel verbunden sein soll, ist nicht ersichtlich.