Citation: 5A_862/2015 E. A

A.a. A.________ und B._______ führten ab 2009 eine Beziehung, aus der am 27. März 2013 der gemeinsame Sohn C.________ hervorgegangen ist. Angeblich aufgrund häuslicher Gewalt beantragte A.________ am 5. März 2015 dem Bezirksgericht Bremgarten, B._______ per sofort auf unbestimmte Zeit zu verbieten, sich ihr mehr als 200 Meter zu nähern. Ihm sei per sofort auf unbestimmte Zeit zu verbieten, in irgend einer Form direkt Kontakt mit ihr aufzunehmen (ausgenommen per E-Mail und Brief) und sie anderweitig zu belästigen. Ferner sei ihm zu untersagen, das Grundstück der Wohnung, Strasse X in U._______ sowie die Grundstücke ihrer Arbeitsplätze, Strasse Y in U.________, und Strasse Z in V._______, zu betreten. Bei Nichtbefolgung der vorgenannten Anordnungen sei er gemäss Art. 292 StGB zu bestrafen. A.b. Mit superprovisorischer Verfügung vom 6. März 2015 erliess der Gerichtspräsident Massnahmen im Sinne des Klagebegehrens. Mit Klageantwort vom 16. April 2015 beantragte B._______ die kostenfällige Abweisung der Klage.