Citation: 8C_301/2021 E. 5.2.2

5.2.2. Auch im Zusammenhang mit der leidensangepassten Tätigkeit macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz hätte nicht auf die Einschätzungen der med. pract. B.________ abstellen dürfen. Gemäss Bericht des Spitals C.________ vom 26. April 2019 habe er den Ärzten eine Hyposensibilität des gesamten Arms und eine verminderte Kraft mit der Unmöglichkeit, Gegenstände von mehr als 3 kg Gewicht länger zu heben, berichtet. Entgegen dem Beschwerdeführer qualifizierte das kantonale Gericht diese Schilderungen zu Recht als blosse von den Ärzten wiedergegebene Selbsteinschätzung des Beschwerdeführers. Ins Leere zielt diesbezüglich die Rüge, die Ärzte des Spitals C.________ hätten allfällige Zweifel an seinen Angaben in ihrem an die Suva gerichteten Bericht zum Ausdruck gebracht. Erfahrungsgemäss sagen behandelnde Ärzte bzw. Therapiekräfte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall mitunter eher zu Gunsten ihrer Patienten aus (BGE 135 V 465 E. 4.5; Urteil 8C_744/2020 vom 8. März 2021 E. 4.2; je mit Hinweisen). Dies gilt für den allgemein praktizierenden Hausarzt wie für den behandelnden Spezialarzt und erst recht für den schmerztherapeutisch tätigen Arzt mit seinem besonderen Vertrauensverhältnis und dem Erfordernis, von den geklagten Schmerzen zunächst bedingungslos auszugehen (Urteil 9C_337/2017 vom 27. Oktober 2017 E. 3.3.6 mit Hinweis).