Citation: 4A_248/2018 E. 2.2.2

2.2.2. Nach den weiteren Erwägungen der Vorinstanz hatte die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer indessen ohnehin über die entsprechenden Risiken aufgeklärt. So sei im OTC-Rahmenvertrag 2009 in Ziffer 12 und im OTC-Rahmenvertrag 2014 in Ziffer 16 unter dem Titel "Risiko-Erklärung" jeweils festgehalten worden, dass sich das Verlustrisiko bei Optionsgeschäften nur im Falle des Kaufs einer Call- oder Put-Option auf den Betrag der bezahlten Prämie beschränkt, während der Verkäufer einer Call- oder Put-Option Risiken übernehme, die zu theoretisch unbegrenzten Verlusten führen könnten. Auch in der vom Beschwerdeführer am 19. Januar 2012 unterzeichneten "Zugangsbewilligung" sei explizit auf das hohe Risiko der Produkte mit der Möglichkeit des Totalverlusts des investierten Kapitals bzw. unlimitierten Verlusten hingewiesen worden. In der Broschüre "Besondere Risiken im Effektenhandel" werde - so erwog die Vorinstanz weiter - bereits in der Einleitung unter "Achtung" auf gewisse Derivate hingewiesen, bei denen unter Umständen über den investierten Betrag hinaus Geld nachgeschossen werden muss. Sodann würden auf den Seiten 6-8 Optionsgeschäfte umfassend erläutert, darunter Call- und Put-Optionen, OTC-Optionen und das "Stillhaltergeschäft".