Citation: 6B_1232/2021 E. 3.4.4

3.4.4. Unbegründet ist schliesslich auch die Rüge des Beschwerdeführers, die Vorinstanz begründe ihren Kosten- und Entschädigungsentscheid ungenügend und verletze seinen Anspruch auf rechtliches Gehör. Der Kostenentscheid ist zu begründen, wenn sich das Gericht nicht an vorgegebene Tarife oder gesetzliche Regelungen hält oder es die Parteientschädigung abweichend von der allenfalls unaufgefordert eingereichten Kostennote auf einen bestimmten nicht der Praxis entsprechenden Betrag festsetzt (vgl. BGE 134 I 159 E. 2.1.1; 111 Ia 1 E. 2a; Urteile 6B_559/2021 vom 29. Juni 2021 E. 2.3.4; 6B_1004/2019 vom 11. März 2020 E. 4.1.1; 6B_363/2017 vom 21. März 2018 E. 3.2.1; je mit Hinweisen). Ein solcher Fall ist vorliegend nicht gegeben. Die Vorinstanz begründet ihren Entscheid zu den Kosten- und Entschädigungsfolgen im erst- und zweitinstanzlichen Verfahren hinreichend. Dies gilt auch für die Höhe der vom Beschwerdeführer an die Privatklägerin auszurichtende Entschädigung bzw. den Stundenansatz deren Rechtsvertreterin. Dass die Vorinstanz ihr Ermessen verletzt, indem sie den Beschwerdeführer gestützt auf Art. 436 Abs. 1 i.V.m. Art. 433 Abs. 1 lit. a StPO zur Bezahlung einer Entschädigung von Fr. 5'579.45 an die Privatklägerin verurteilt, ist weder dargetan noch angesichts des Ausgangs des Verfahrens ersichtlich.