Citation: 5A_126/2023 E. 6.2.2

6.2.2. Die Beschwerdeführerin will eine willkürliche Rechtsanwendung ausgemacht haben. Die Vorinstanz verkenne, dass das Bezirksgericht im Arresteinspracheentscheid nicht ohne sachlichen Grund von seinen Würdigungen im Arrestbewilligungsentscheid abweichen durfte; dies gebiete das Willkürverbot sowie der Grundsatz von Treu und Glauben. Im konkreten Fall sei kein Grund ersichtlich, die Glaubwürdigkeit der besagten Skype-Korrespondenz im Einspracheentscheid anders als im Arrestentscheid zu beurteilen. Insbesondere habe die Beschwerdegegnerin mit ihrer Einsprache keine Beweise über die Herkunft der angeblichen Skype-Korrespondenz eingereicht.