Citation: 8C_696/2020 E. 3.5

3.5. Den medizinischen Akten ist entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers nicht zu entnehmen, dass eine CrF je diskutiert worden war. Er vermag denn auch keine entsprechenden Aktenstellen somatischer Fachrichtung zu nennen. Dr. med. M.________ hielt zwar in seiner Stellungnahme vom 29. November 2019 zum Gutachten des Dr. med. C.________ vom 26. September 2019 fest, es könnte eine CrF vorliegen. Er nannte indessen kein medizinisches Aktenstück, das diese Vermutung untermauern würde. Dazu passt, dass bereits seinem Verlaufsbericht vom 3. September 2018 kein Hinweis zu entnehmen ist, der Patient habe an einer CrF gelitten. Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang, dass entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers auch keine Brückensymptome, die auf eine langjährige Symptomatik im Sinne einer CrF hindeuten würden, erkennbar sind. Aus dem Umstand, dass der Beschwerdeführer während Jahren immer wieder Ärzte verschiedenster Fachrichtungen, die in unterschiedlichsten Regionen tätig waren, aufgesucht hatte, welche nie irgendwelche objektivierbaren Befunde hatten erheben können, ist entgegen seiner Auffassung mit der Schlussfolgerung des Dr. med. C.________ zu erkennen, dass er seine Krankheitsüberzeugung zu verdeutlichen suchte. Insgesamt ist jedenfalls aufgrund der Beschwerde nicht zu erkennen, inwieweit die Feststellung des kantonalen Gerichts, dass sich der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit seit der rechtskräftig gewordenen Verfügung der IV-Stelle vom 16. Februar 2015 nicht in revisionsrechtlich erheblicher Weise verändert hatten, offensichtlich unrichtig sein sollte. Dies gilt namentlich hinsichtlich der Erwägung der Vorinstanz, wonach Dr. med. M.________ nicht plausibel begründet habe, weshalb das Gutachten des Dr. med. C.________ nicht schlüssig sei. Abschliessend ist darauf hinzuweisen, dass es sich bei dem mit Eingabe vom 4. Januar 2021 eingereichten Bericht des Prof. Dr. med. N.________, Praxengemeinschaft O.________, vom 10. November 2020 um ein unzulässiges neues Beweismittel im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG handelt. Die Beschwerde ist in allen Teilen abzuweisen.