Citation: 8C_292/2015 E. A

Der 1977 geborene A.________ meldete sich am 7. September 2009 wegen Depressionen, Kopfschmerzen, Allergien, Schwindelanfällen sowie Höhenangst (erneut) zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Im Vorbescheidverfahren machte er geltend, er leide neu an Ekzemen im Bereich der Hände und des Kopfes und sei deswegen bei Prof. Dr. med. B.________, Chefarzt Dermatologie, Spital C.________, in Behandlung. Mit Verfügung vom 7. Juni 2011 lehnte die IV-Stelle Luzern das Leistungsgesuch mit der Begründung ab, das chronische Ekzem sei seit mindestens 2006 aktenkundig und insgesamt betrachtet liege aus versicherungsmedizinischer Sicht kein Gesundheitsschaden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit vor. Am 14. Oktober 2013 meldete sich der Versicherte erneut zum Leistungsbezug an. Auf Aufforderung der IV-Stelle hin legte er die Berichte des Prof. Dr. med. B.________ vom 21. Juni, 6. September und 13. Dezember 2013 auf. Danach litt der Versicherte an einer rezidivierend ekzematisierten Psoriasis. Mit rechtskräftig gewordener Verfügung vom 21. Februar 2014 trat die IV-Stelle auf das neue Leistungsgesuch mangels erheblicher Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse nicht ein. Mit Eingabe vom 16. Mai 2014 liess der Versicherte die Stellungnahmen des Prof. Dr. med. B.________ vom 15. April 2014 sowie der Hausärztin vom 14. Mai 2014 einreichen und machte geltend, aufgrund der Psoriasis sei es ihm nicht mehr möglich, die bisherigen Erwerbstätigkeiten auszuüben; er habe daher Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen. Die IV-Stelle gewährte Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche (Mitteilung vom 5. Juni 2014) und veranlasste einen Arbeitsversuch bei der D.________ AG (vgl. Mitteilung vom 23. Juni 2014 sowie Vereinbarung vom 17. Juni 2014). Hingegen lehnte die Verwaltung in Bestätigung des Vorbescheids vom 5. Juni 2014 mit Verfügung vom 20. August 2014 einen Anspruch auf Umschulung (Weiterbildung/Neuausbildung) ab.