Citation: 2D_20/2014 E. 2.2

2.2. Das Verwaltungsgericht hat das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege in Anwendung des Gesetzes des Kantons St. Gallen vom 16. Mai 1965 über die Verwaltungsrechtspflege (VRG-SG) in Verbindung mit Art. 117 ZPO (als ergänzendes kantonales Recht) sowie gestützt auf Art. 29 Abs. 3 BV verweigert; es wertet die bei ihm anhängig gemachte Beschwerde als aussichtslos und verneint zudem die Bedürftigkeit der Beschwerdeführer. Diese äussern sich nur unvollkommen zu den Erwägungen der angefochtenen Verfügung. Was die vom Verwaltungsgericht festgestellte Aussichtslosigkeit der dort anhängig gemachten Beschwerde betrifft, befassen sie sich unter anderem mit den für das Erlassverfahren weitgehend irrelevanten Hintergründen, die zu einer Nachbesteuerung führten, hingegen nicht gezielt etwa mit dem im Erlassverfahren zu berücksichtigenden Aspekt der Opfersymmetrie. Ebenso wenig bemängeln sie die von der Vorinstanz vorgenommene Bedürftigkeitsberechnung oder zeigen sie auf, inwiefern sich die daraus gezogene Schlussfolgerung, die Bezahlung eines Vorschusses sei für sie tragbar, beanstanden liesse. Sie legen in keiner Weise dar, inwiefern die Abweisung ihres Gesuchs auf willkürlicher Handhabung des kantonalen Rechts beruhe oder sonst wie ein verfassungsmässiges Recht verletze. Sie unterlassen es gar, ein solches auch nur zu nennen. Sie kommen damit der ihnen obliegenden spezifischen Begründungspflicht im Sinne von Art. 106 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht nach (vgl. Urteil 2C_728/2013 vom 25. Februar 2014 E. 2.3).