Citation: 8C_383/2019 E. A

Die 1967 geborene A.________ war vom Mai 2007 bis November 2016 Gesellschafterin und Geschäftsführerin mit Einzelunterschrift der B.________ GmbH. Seit dem 1. Januar 2013 ist sie zudem als Zoofachverkäuferin angestellt und deshalb bei der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG (nachfolgend: Mobiliar) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten gemäss UVG versichert. Am 8. August 2014 meldete sie der Mobiliar mit dem Formular "Krankmeldung Kollektiv-Krankentaggeld-Versicherung" eine seit dem 22. Juli 2014 bestehende Arbeitsunfähigkeit. Die Mobiliar erbrachte Leistungen aus der Krankentaggeldversicherung. Mit Schreiben vom 22. Juli 2016 teilte Dr. med. C.________, unter anderem Facharzt für Allergologie FMH, von der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) der Mobiliar mit, bei A.________ bestehe ein chronisches Asthma bronchiale, welches mit stark überwiegender Wahrscheinlichkeit in einem kausalen Zusammenhang zu ihrer beruflichen Tätigkeit mit Exposition gegenüber Heuschrecken-Allergenen stehe. Gleichentags erliess die Suva gegenüber A.________ eine Nichteignungsverfügung für die Tätigkeiten als Zoofachhändlerin und Tierpflegerin. Nach der Bestätigung, dass A.________ an einer Berufskrankheit leide, buchte die Mobiliar die ausgerichteten Taggeldleistungen von der Krankentaggeld- auf die Unfallversicherung um. Nach weiteren Abklärungen über den zeitlichen Verlauf der Krankheit verneinte die Mobiliar mit Verfügung vom 8. Mai 2017 einen Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung, da A.________ bei Ausbruch der Krankheit im Februar respektive Oktober 2011 nicht gemäss UVG versichert gewesen sei. Die über den Zeitpunkt der Leistungserschöpfung der Krankentaggeldversicherung hinaus geleisteten Taggeldzahlungen im Betrage von Fr. 13'204.60 würden zurückgefordert. Die dagegen erhobene Einsprache wies die Mobiliar mit Entscheid vom 7. November 2018 ab.