Citation: 8C_709/2013 E. 2.3.1

2.3.1. 2.3.1.1. Der Beschwerdeführer absolvierte eine Lehre als Drucker (heute: Drucktechnologe) und war in diesem Beruf bis Ende 2003 arbeitstätig (vgl. Auszug aus dem Individuellen Konto), zuletzt ... bei der R.________ AG, (vgl. Arbeitszeugnis). Anhaltspunkte dafür, dass er die Anstellung wegen eines Burn-outs oder anderer gesundheitlicher Probleme kündigte, liegen nicht vor. Vielmehr ist davon auszugehen, dass er sich eine "Auszeit" nahm, wie er sich in der Beschwerde ausdrückt. Er bewarb sich denn auch, als er sich erholt hatte, seinen weiteren Angaben gemäss erneut im erlernten Beruf, konnte jedoch keine Anstellung finden. Während der Jahre 2005 bis 2010 hielt er sich in ... auf. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz arbeitete er ab November 2011 bei der Y.________ in einem Teilzeitpensum (vgl. Arbeitgeberbericht vom 22. April 2012). Diese Arbeitstätigkeit war wegen der gesundheitlichen Beeinträchtigungen ungünstig (vgl. E. 2.2.2 hievor). 2.3.1.2. Der Beschwerdeführer legt dar, dass er, entgegen der Auffassung der Vorinstanz, weiterhin als Drucktechnologe und nicht als Hilfsarbeiter erwerbstätig sein würde, wäre er gesund geblieben. Deren Feststellung, dass in der Druckereibranche in den vergangen 10 Jahren eine enorme technologische Entwicklung stattgefunden habe und er daher nicht mehr fähig sei, in den erlernten Beruf zurückzukehren, sei offensichtlich unrichtig. Das grafische Gewerbe habe sich zwar stark verändert (durch den Fotosatz und den automatischen Kopierapparat); auch das Drucken werde durch die Elektronik und Automatisierung verschiedener Vorgänge erleichtert; der Druckerberuf als solcher sei aber seit Jahrzehnten gleich geblieben und könne nicht vollständig durch Maschinen ersetzt werden. Die Arbeit bestehe weiterhin darin, die Maschine einzurichten, den An- und Fortdruck sowie alle paar Minuten das Druckgut auf Register, Pass- und Farbdifferenzen zu kontrollieren. Zwar werde alles elektronisch gesteuert, dies ersetze aber die Tätigkeit des Druckers nicht. An einer Maschine arbeiteten zwei Drucker, welche die Aufgaben (Passer, Farbe, Register) unter sich aufteilen würden. Eine Rollenoffsetmaschine laufe während ca. 15 bis 20 Jahren; wäre er gesund geblieben, könnte er auch nach zehn Jahren Absenz eine Druckmaschine innert Kürze bedienen. Für das Erlernen der Farbführung bräuchte er maximal 4 Stunden, für das Erlernen Passer, Falz und Register 2 Tage sowie für die totale Maschinenführung 2 Monate; das Anlernen würde während der Produktion erfolgen, womit es zu keinem Produktionsausfall käme. Unter diesen Umständen sei anzunehmen, dass er auch fortan als Drucktechnologe arbeiten würde. Daher habe die Vorinstanz, die bei der Ermittlung des hypothetischen Valideneinkommens auf Erfahrungs- und Durchschnittswerte zurückgegriffen habe, den Grundsatz verletzt, wonach am zuletzt als Gesunder erzielten Verdienst anzuknüpfen sei (vgl. BGE 134 V 322 E. 4.1 S. 325 f. mit Hinweis).