Citation: 5C.201/2004 28.01.2005 E. B

Am 21. September 2000 erhoben C.________ und D.________ sowie E.________ (nachfolgend: Kläger) gegen A.________ und B.________ (nachfolgend: Beklagte) Erbteilungsklage beim Bezirksgericht Sissach. In ihrer Klageantwort beantragten die beiden Beklagten unter anderem, es sei festzustellen, dass der Kläger D.________ nach dem Tod der Erblasserin deren Liegenschaft zur Nutzung und Verwaltung von der Erbengemeinschaft übernommen habe und er diese nicht pflichtgemäss unterhalten habe, so dass die entstandene Wertverminderung seinem Erbteil in Abzug zu bringen sei. Mit Urteil vom 24. Juni 2003 stellte das Bezirksgericht Sissach fest, dass der Nachlass von X.________ aus zwei Grundstücken besteht. Es ordnete deren öffentliche Versteigerung an und legte die Verteilung des Verwertungserlöses fest. Das Begehren der Beklagten bezüglich Ersatz für eine Wertverminderung der Liegenschaften wies es ab. Gegen dieses Urteil erklärten die beiden Beklagten die Appellation an das Kantonsgericht Basel-Landschaft. Strittig war zur Hauptsache, ob D.________ verpflichtet gewesen sei, die Liegenschaft der Erblasserin zu unterhalten und er für eine eventuelle Wertminderung zur Verantwortung gezogen werden könne. Mit Urteil vom 13. Juli 2004 wies das Kantonsgericht die Appellation ab und bestätigte den vorinstanzlichen Entscheid.