Citation: 8C_27/2019 E. 6.3.1

6.3.1. Dr. med. E.________ legte in seinem Bericht vom 10. Januar 2017 dar, dass die Aktenbeurteilung des Dr. med. C.________ den vom Radiologen verpassten langstreckigen Innenmeniskusbandriss im MRI vom 2. September 2015 unterschlage, obwohl er (Dr. med. E.________) in seiner Krankengeschichte vom 21. Oktober 2015 darauf hingewiesen habe. Er beweise diesen Riss im Rahmen der üblichen Bilddokumentation der Arthroskopie v.a. mit dem Bild rechts in der ersten Zeile (luxierbarer Meniskusabschnitt mit losgelöster Basis). Retrospektiv sei der komplette Riss im MRI einfach zu erkennen; das entscheidende Bild finde sich in der Krankengeschichte bei der ersten Konsultation vom 13. Oktober 2015. Weiter sei die Rissform eindeutig auf ein traumatisches Ereignis zurückzuführen, nicht auf Degeneration.