Citation: 6B_284/2016 E. A

X.________ wird in der Anklageschrift vom 4. Juni 2014 vorgeworfen, er habe die von ihm und seinem Arbeitgeber A.________ am 23. Juni 2011 unterzeichneten Arbeitsverträge der A.________ AG und der B.________ AG nachträglich in verschiedenen Punkten zu seinen Gunsten abgeändert. So habe er unter anderem neu einen Passus eingeführt: "Diese Aufteilung erfolgt aus internen Gründen. Beide Unternehmen haften solidarisch für die integrale Erfüllung der beiden Anstellungsverträge." Zudem habe er die Passage betreffend die Probezeit von drei Monaten gelöscht und stattdessen den Passus beigefügt: "Es wird keine Probezeit vereinbart." Mit den diversen Änderungen habe X.________ das Ziel verfolgt, dass er gegenüber der Arbeitgeberin höhere finanzielle Ansprüche geltend machen und weniger zur Verantwortung gezogen werden konnte. Dadurch habe er sich der Urkundenfälschung schuldig gemacht. Im Weiteren wird X.________ zur Last gelegt, er habe mehrfach schriftliche Aufforderungen der A.________ AG vom Oktober 2011, die Ausmasse der Baustellen C.________, D.________, E.________ und F.________ herauszugeben, nicht befolgt. Er habe von der A.________ AG gestützt auf den von ihm gefälschten Arbeitsvertrag eine Lohnzahlung von 50 % für August 2011, d.h. Fr. 6'261.75, gefordert und von der Erfüllung dieser Forderung die Herausgabe der Ausmasse abhängig gemacht und zu A.________ gesagt: "Wenn du Deinen Arbeitsvertragsverpflichtungen nachkommst, komme ich meinen auch nach". Dadurch habe er sich der mehrfachen versuchten Nötigung schuldig gemacht. Schliesslich wird X.________ in der Anklageschrift vorgeworfen, er habe am 21./22. Oktober 2011 sämtliche Daten, die sich auf seinem Firmen-IPhone der A.________ AG befunden hätten, gelöscht, unter anderem Fotos von Baustellen der A.________ AG. Dadurch habe er sich der Datenbeschädigung schuldig gemacht.