Citation: 1C_386/2024 E. 2.3

2.3. Das Obergericht hat befunden, es sei nicht streitig, dass der Beschwerdeführer von Polizeifunktionären gewaltsam zu Boden geführt und mit Handschellen gefesselt worden sei. Die damit zusammenhängenden Schürfungen seien als Tätlichkeiten zu qualifizieren, zu deren Strafverfolgung es keiner Ermächtigung bedürfe. Ob die Verhaftung kausal sei für die übrigen Verletzungen, könne aufgrund der objektiven Beweismittel nicht nachgewiesen werden. Soweit auf die subjektiven Beweismittel abgestellt werde, gelinge es dem Beschwerdeführer nicht, darzulegen, dass unverhältnismässige Gewalt gegen ihn angewandt worden sei bzw. ihm die betreffenden Verletzungen überhaupt zugefügt worden seien. Seine Sachdarstellung sei weit weniger glaubhaft als diejenige der Auskunftsperson und der Polizei. Aufgrund dessen sei wahrscheinlicher, dass er sich heftig gegen die Fesselung gewehrt habe. Es liege somit kein Anfangsverdacht betreffend ein strafbares Verhalten der Beschwerdegegner vor.