Citation: 5A_987/2022 E. 2.2.2

2.2.2. Das Obergericht erwähnt den Übertritt des Beschwerdeführers vom Psychiatriezentrum U.________ in die Stiftung E.________ im angefochtenen Entscheid nicht. Der Beschwerdeführer bringt zwar vor, die KESB sei durch das Psychiatriezentrum U.________ verspätet informiert worden. Abgesehen davon, dass der Beschwerdeführer nicht darlegt, inwiefern er die Information als verspätet erachtet, macht er nicht geltend, das Obergericht habe im Zeitpunkt der Entscheidfällung am 15. November 2022 vom Übertritt des Beschwerdeführers in die Stiftung E.________ Kenntnis gehabt. Der Beschwerdeführer verweist auch auf keine Aktenstellen, aus denen sich ergeben würde, dass der Übertritt in die Stiftung E.________ dem Obergericht hätte bekannt sein müssen. Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, von sich aus Nachforschungen in den kantonalen Akten anzustellen und zu Gunsten des Beschwerdeführers nach Anhaltspunkten zu suchen (vgl. Urteil 5A_618/2015 vom 2. März 2016 E. 6.6 in fine). Es ist somit davon auszugehen, dass der Übertritt des Beschwerdeführers in die Stiftung E.________ dem Obergericht im Zeitpunkt der Entscheidfällung nicht bekannt war. Indem sich der Beschwerdeführer auf das Wohnen in der Stiftung E.________ beruft, bezieht er sich somit auf ein Novum. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen aber nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Dies ist vorliegend nicht der Fall und wird vom Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht (BGE 143 I 344 E. 3 S. 346). Folglich haben die Ausführungen des Beschwerdeführers zum Übertritt in die Stiftung E.________ für die Überprüfung des angefochtenen Entscheids unberücksichtigt zu bleiben.