Citation: 8C_199/2019 E. 5.1

5.1. Das Bundesverwaltungsgericht erwog mit Blick auf Art. 100 UVV, dass dessen Abs. 1 nicht zum Zuge komme, weil die Versicherte nach den Unfällen jeweils eine versicherte Tätigkeit wieder habe aufnehmen können, bevor es zu einem neuerlichen Unfallereignis gekommen sei. Sie sei daher unfallbedingt nicht daran gehindert worden, eine neue Stelle anzutreten. Abs. 3 versagte es sodann die Anwendung, weil darin verlangt werde, dass der (oder die) Versicherte aus einem früheren Unfall bereits rentenberechtigt sei, woran es vorliegendenfalls fehle. Zu Abs. 2 von Art. 100 UVV erkannte es sodann, dass darin dreierlei vorausgesetzt werde, nämlich (1.) die Wiederaufnahme einer versicherten Tätigkeit nach einem Unfall vor einem erneuten Unfallereignis, (2.) dass der neue Unfall Anspruch auf Taggelder auslöse und (3.) dass er während der Heilungsdauer des früheren Unfalls erfolge.