Citation: 2A.280/1999 09.08.2000 E. A

A.- Der aus der Türkei stammende Kurde X.________ (geb. 1958) reiste am 3. Oktober 1988 in die Schweiz ein, wo er vergeblich um Asyl nachsuchte. Am 10. Februar 1993 nahm ihn das Bundesamt für Flüchtlinge aufgrund seiner hier ausgeübten politischen Aktivitäten wiedererwägungsweise vorläufig auf. Es anerkannte ihn als Flüchtling, versagte ihm aber wegen subjektiver Nachfluchtgründe das Asyl (vgl. Art. 8a des Asylgesetzes vom 5. Oktober 1979; aAsylG, SR 142. 31, AS 1990 938). Der Gesuchsteller habe die Schweiz demnach an sich zu verlassen, doch sei der Vollzug der Wegweisung in den Heimatstaat zurzeit nicht möglich. Da kein Drittstaat dazu verhalten werden könne, ihn auf seinem Territorium zuzulassen, könne die Wegweisung indessen nicht vollzogen werden und sei X.________ deshalb vorläufig aufzunehmen.