Citation: 8C_673/2012 E. A

Der 1968 geborene M.________ war als Automonteur der Firma Rudolf X._______ bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er sich am 13. Oktober 1985 bei einer Bergtour eine Fibulafraktur links zuzog, welche operativ versorgt werden musste. Am 27. Dezember 1985 traten Schmerzen im Bereich der Kniekehle und des Oberschenkels auf; die Untersuchungen ergaben eine Unterschenkelvenenthrombose. Nach erfolgter Regeneration konnte der Versicherte seine Arbeit am 6. Oktober 1986 wieder zu 100 % aufnehmen. Am 1. April 1990 übertrat er sich den rechten Fuss, was aufgrund einer fibularen Bandruptur wiederum einen operativen Eingriff nötig machte. Am 7. März 2007 erfolgte aufgrund eines schweren postthrombotischen Syndroms eine Schadenmeldung als Rückfall im Zusammenhang mit dem Unfall vom 13. Oktober 1985. Vom 13. November 2007 bis 25. Januar 2008 weilte der Versicherte zur medizinischen Abklärung in der Rehaklinik Y.________. Nach weiteren Abklärungen der beruflichen und medizinischen Verhältnisse sprach ihm die SUVA für die Beeinträchtigung aus den Unfällen vom 13. Oktober 1985 und 1. April 1990 mit Wirkung ab dem 1. Oktober 2009 eine Invalidenrente von 16 % sowie eine Integritätsentschädigung von 10 % zu (Verfügung vom 28. September 2009). Auf Einsprache hin wurde der Versicherte in der Rehaklinik Y.________ erneut orthopädisch, neurologisch und psychiatrisch abgeklärt (Gutachten vom 27. Juli 2010). Gestützt darauf erhöhte die SUVA mit Einspracheentscheid vom 19. November 2010 die Invalidenrente auf 44 % und die Integritätsentschädigung auf 15 %.