Citation: 6B_185/2014 E. 2.4.3

2.4.3. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern die vorinstanzliche Feststellung willkürlich sein soll, aufgrund seiner Aussagen könne der Unfallablauf nicht geklärt werden. Die Vorinstanz zeigt anschaulich auf, dass gestützt auf seine Angaben weder der exakte Weg des Opfers noch jener des Busses zweifelsfrei nachvollzogen werden können. Jedoch ist die vorinstanzliche Begründung in sich widersprüchlich. So führt die Vorinstanz aus, die Tatsache, dass der Beschwerdeführer bei seiner Wegfahrt von der Haltestelle "Kupferhammer" den linken Blinker während 8.5 Sekunden und einer Wegstrecke von 8.2 Metern zwar eingeschaltet hatte, der linke Blinker später aber, insbesondere während des Überholmanövers, nicht mehr aktiv war, stelle ein gewichtiges Indiz dafür dar, dass der Beschwerdeführer den Fahrradfahrer nicht beachtet habe. Einige Zeilen weiter weist sie darauf hin, es sei gut denkbar, dass der Beschwerdeführer das Überholmanöver als beendet erachtet und deswegen den Blinker nach rechts gestellt habe (Urteil S. 9 f. E. 4.1.1). Diese Annahmen widersprechen sich: Entweder überholte der Beschwerdeführer den Fahrradfahrer bewusst oder er beachtete ihn nicht. Die Vorinstanz lässt zunächst offen, welche Variante zutrifft (Urteil S. 13 E. 4.1.5), geht jedoch bei der rechtlichen Würdigung davon aus, der Beschwerdeführer habe den Überholvorgang zu früh beendet (Urteil S. 14 E. 4.2.2). Indes führt dieser Widerspruch nicht dazu, dass die vorinstanzliche Beweiswürdigung insgesamt unhaltbar ist, da die vorstehenden Überlegungen der Vorinstanz bei ihrer Gesamtwürdigung nicht ausschlaggebend sind.