Citation: 1B_9/2023 E. 4.2.3

4.2.3. Das Bundesgericht hat bereits in einem früheren Haftverfahren erwogen, der Beschwerdeführer stelle im Strassenverkehr eine erhebliche Gefahr für die Verkehrssicherheit und die Gesundheit der übrigen Verkehrsteilnehmenden dar und habe entgegen seiner Auffassung, betreffend seine Vorstrafen sei sein Verschulden als gering zu werten, bereits mehrere schwere Vergehen im Strassenverkehr begangen (vgl. Urteil 1B_187/2022 vom 5. Mai 2022 E. 3.3.3). Es gibt keinen Grund, hierauf zurückzukommen; die zweite Voraussetzung ist weiterhin erfüllt. Das Bundesgericht ist im besagten Verfahren auch von einer ungünstigen Legalprognose ausgegangen, da sich der Beschwerdeführer in der Vergangenheit weder durch Vorstrafen noch Probezeiten bzw. Administrativmassnahmen von einer erneuten Straffälligkeit abhalten liess; zudem sei eine Aggravationstendenz erkennbar (siehe im Einzelnen Urteil 1B_187/2022 vom 5. Mai 2022 E. 3.5). Auch hieran hat sich in den vergangenen acht Monaten nichts geändert. Der Beschwerdeführer legt nicht dar und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern sein Wohlverhalten im vorzeitigen Strafvollzug oder die ihm in Aussicht gestellte Arbeitsstelle bei seiner Entlassung seine Legalprognose massgebend verbessern sollen. Die dritte Voraussetzung ist damit ebenfalls gegeben; die Vorinstanz hat Wiederholungsgefahr zu Recht bejaht.