Citation: 1B_149/2008 03.07.2008 E. 4

Das Recht auf persönliche Freiheit gemäss Art. 10 Abs. 2 BV kann namentlich dann eingeschränkt werden, wenn der Freiheitsentzug gesetzlich vorgesehen und verhältnismässig ist. Gemäss § 77 Abs. 1 lit. c StPO/BL ist die Verhaftung einer Person zulässig, wenn diese eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtigt wird, deshalb gegen sie ein Strafverfahren eröffnet worden ist und aufgrund konkreter Indizien ernsthaft zu befürchten ist, sie werde die Freiheit benützen zur Fortsetzung der deliktischen Tätigkeit, sofern diese eine erhebliche Gefahr für Leib, Leben, Freiheit oder Eigentum anderer Personen darstellt. Demnach ist die Untersuchungshaft wegen Fortsetzungsgefahr gesetzlich vorgesehen. Das Verfahrensgericht hat den Tatverdacht gegen den Beschwerdeführer und die Fortsetzungsgefahr (BGE 125 I 60 E. 3a S. 62, 124 I 208 E. 5 S. 213) genügend begründet, weshalb auf den angefochtenen Beschluss verwiesen werden kann. Daraus ergibt sich namentlich auch, dass der Beschwerdeführer gemäss ärztlichem Bericht hafterstehungsfähig ist. Die Untersuchungshaft dauerte im Zeitpunkt des angefochtenen Beschlusses vier Wochen und wurde um weitere sieben Wochen verlängert. Angesichts der beschriebenen Gefährdung Dritter durch einen Rückfall nach Haftentlassung und der notwendigen psychiatrischen Begutachtung des Beschwerdeführers in der Strafuntersuchung ist die Dauer des Freiheitsentzugs noch verhältnismässig. Demnach erweist sich die Rüge der Verletzung des Rechts auf persönliche Freiheit als unbegründet.