Citation: 5A_20/2016 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer stützt seine Vorbringen massgeblich auf die Steuererklärungen der Parteien für die Jahre 2012 und 2013. Darin wurden die Einkünfte aus Haupt- und Nebenerwerb seiner Darstellung nach bewusst nicht den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend ausgeschieden. Unter diesen Umständen kann schwerlich angenommen werden, das Obergericht habe die Akten in nicht vertretbarer Weise gewürdigt. Das Volumen der 2013 angenommenen Aufträge ist nicht aus den Steuererklärungen ableitbar. Somit stehen keine Vergleichszahlen zur Verfügung, welche den behaupteten Einkommensverzicht der Beschwerdegegnerin im Jahr 2014 erhärten würden. Unter diesen Umständen ist nicht ersichtlich, inwiefern das Obergericht den auf dem Einkommen von 2014 beruhenden Nebenerwerb von total Fr. 12'428.-- offensichtlich unzutreffend festgesetzt haben sollte.