Citation: 5P.397/2005 16.01.2006 E. B

Am 3. März 2005 ernannte die Vormundschaftsbehörde den Amtsvormund Z.________ zum Vormund von Y.________. Gegen diesen Beschluss beschwerte sich X.________ für sich und auch im Namen seines Bruders bei der Vormundschaftskammer des Bezirksgerichts der Sense. Er machte geltend, das Urteil des Zivilgerichts sei nicht rechtskräftig, weil es dem Betroffenen nicht zugestellt worden sei. Mit Entscheid vom 17. Mai 2005 trat die Vormundschaftskammer des Bezirksgerichts der Sense auf die Beschwerde von Y.________ mangels Beschwerdelegitimation (zufolge Urteilsunfähigkeit) nicht ein und wies jene von X.________ ab, soweit es darauf eintrat. Gegen diesen Entscheid beschwerte sich X.________ bei der Vormundschaftskammer des Kantonsgerichts Freiburg und beantragte die Aufhebung des Beschlusses des Friedensgerichts vom 3. März 2005; ferner begehrte er, die Vormundschaftskammer des Sensebezirks sei einzuladen, ein vollständiges Beweisverfahren betreffend die Bevormundung durchzuführen und das Urteil X.________ zuzustellen. Mit Entscheid vom 20. September 2005 trat die Vormundschaftskammer des Kantonsgerichts Freiburg auf die Beschwerde nicht ein.