Citation: 2C_189/2018 E. A

A.A.________, am 1. Januar 1986 geborener Staatsangehöriger von Somalia, reiste am 4. September 2003 illegal in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch. Dieses wurde am 3. Februar 2004 abgewiesen, indessen wurde die vorläufige Aufnahme angeordnet. Schliesslich wurde ihm am 23. März 2009 aus humanitären Gründen eine Aufenthaltsbewilligung erteilt. Am 17. Dezember 2010 heiratete er seine 1988 geborene Landsfrau B.A.________, welche in Bulgarien als Flüchtling anerkannt ist. Das Ehepaar hat die vier gemeinsamen Kinder C.A.________ (geb. 6.9.2011), D.A.________ (geb. 30.12.2012), E.A.________ (geb. 17.5.2015) und F.A.________ (geb. 19.8.2017). Am 31. August 2011 wies das Migrationsamt des Kantons St. Gallen ein erstes Gesuch von A.A.________ um Familiennachzug für seine Ehefrau ab. In der Folge, am 5. März 2013 und am 1. März 2014, ergingen gegen die Ehefrau (und die damals zwei Kinder) zwei Entscheide des Bundesamtes für Migration (5. März 2013 Nichteintreten auf ein Asylgesuch und Wegweisung; 1. März 2014 Abweisung Wiedererwägungsgesuch). Diese wurden durch die Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 17. Januar 2014 bzw. vom 7. Mai 2014 rechtskräftig. Ein zweites Gesuch um Familiennachzug für die Ehefrau und die (damals zwei) Kinder wurde am 26. November 2014 abgewiesen; der dagegen erhobene Rekurs (Entscheid des Sicherheits- und Justizdepartements des Kantons St. Gallen vom 21. Januar 2016) blieb erfolglos, und am 20. Dezember 2016 wies das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen die diesbezügliche Beschwerde ab; gegen diesen verwaltungsgerichtlichen Entscheid wurde kein Rechtsmittel ergriffen. Am 1. März 2017 stellte A.A.________ wiederum ein Gesuch um Familiennachzug; mit weiteren Eingaben unter anderem vom 6. und vom 21. März 2017 ersuchte er um den Erlass einer erstmaligen Wegweisungsverfügung durch das Migrationsamt. Am 6. April 2017 trat das Migrationsamt auf die als Wiederwägungsgesuch betrachteten Anliegen nicht ein; dabei hielt es unter anderem fest, dass der Wegweisungsvollzug nach Bulgarien bzw. entsprechende Hindernisse im Urteil des Verwaltungsgerichts vom 20. Dezember 2016 ausführlich geprüft worden seien. Der gegen diese Nichteintretensverfügung erhobene Rekurs an das Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen blieb erfolglos (Entscheid vom 15. November 2017), und mit Zirkulationsentscheid vom 17. Januar 2018 wies das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen die gegen den Rekursentscheid erhobene Beschwerde ab, soweit darauf einzutreten und sie nicht infolge Gegenstandslosigkeit abzuschreiben war (Ziff. 1 des Dispositivs). Die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens wurden A.A.________ auferlegt; der Betrag ging zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege zulasten des Staates; auf die Erhebung wurde verzichtet (Ziff. 2 des Dispositivs). Ausseramtliche Kosten wurden nicht entschädigt (Ziff. 3 des Dispositivs).