Citation: 4A_160/2015 E. B

Mit Eingabe vom 15. September 2008 reichte die Klägerin beim Bezirksgericht Bülach Klage ein und verlangte, der Beklagte sei zu verpflichten, ihr Fr. 156'249.--, Fr. 749'186.-- und Fr. 50'000.--, jeweils nebst Zins, zu bezahlen. Das Bezirksgericht schränkte das Verfahren ein auf die Frage der natürlichen Kausalität zwischen dem Vorgehen des Beklagten und den nach wie vor bestehenden Beschwerden der Klägerin sowie die Frage der Verletzung der Aufklärungspflicht. Im Rahmen des Beweisverfahrens holte es u.a. ein Gutachten bei Prof. Dr. med. I.________ vom Kantonsspital Z.________ (nachfolgend: Gutachten) ein. Mit "Vor-Urteil" vom 18. Dezember 2013 stellte es im Wesentlichen fest, dass der Beklagte gegenüber der Klägerin für den Schaden aus der Operation vom 30. Dezember 2003 und deren Folgen dem Grundsatz nach haftbar sei. Die vom Beklagten gegen dieses "Vor-Urteil" eingereichte Berufung wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 6. Februar 2015 ab, und es hielt fest, nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist würden die Akten an die Erstinstanz zurückgehen.