Citation: 2C_992/2016 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführer machen geltend, es sei in Bezug auf den Beschwerdeführer 2 festzustellen, dass die Vorinstanzen das Beschleunigungsgebot verletzt hätten, weil das Verfahren ihn betreffend insgesamt mehr als zwei Jahre gedauert habe. Es trifft zwar zu, dass das Verfahren vor dem Migrationsamt ab Einreichung des Gesuchs am 20. November 2014 bis zur Abweisung desselben am 27. November 2015 als relativ lang bezeichnet werden kann. Zu beachten ist allerdings auch, dass - wie aus den Akten hervorgeht (Art. 105 Abs. 2 BGG) - ein von den Beschwerdeführern am 30. September 2015 gestelltes Fristerstreckungsgesuch zur Verzögerung beigetragen hat. An der Verfahrensdauer vor der Sicherheitsdirektion (fünf Monate) ist nichts auszusetzen, ebenso wenig an der Dauer des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht (drei Monate). Ob die gesamte Verfahrensdauer noch als angemessen zu bezeichnen ist, kann hingegen offenbleiben, da vorliegend ohnehin kein aktuelles praktisches Rechtsschutzinteresse an der verlangten gerichtlichen Feststellung besteht (vgl. BGE 137 I 296 E. 4.2 S. 299 mit Hinweisen). Es ist weder dargetan noch ersichtlich, inwiefern der Beschwerdeführer 2 durch die Verfahrensdauer in seinen Rechten beeinträchtigt worden wäre oder Nachteile erlitten hätte, zumal seine Anwesenheit in der Schweiz während des kantonalen - wie im Übrigen auch des bundesgerichtlichen - Verfahrens zumindest prozessual geduldet war. Er macht nicht geltend, dass gegen ihn strafrechtlich wegen illegalem Aufenthalt ermittelt worden wäre. Ebenso ist nicht dargetan, dass durch die Verfahrensdauer Kosten entstanden wären. Dass sich der Beschwerdeführer 2, wie er vorbringt, aus Angst vor Polizeikontrollen ausschliesslich zu Hause aufgehalten und aufgrund dessen 10 kg zugenommen habe, ist nicht entscheidend. Mangels eines aktuellen praktischen Rechtsschutzinteresses im Sinne von Art. 89 Abs. 1 BGG ist damit auf das Feststellungsbegehren nicht einzutreten.