Citation: U 475/05 05.07.2006 E. 2

2.1 In der Unfallmeldung vom 4. November 2002 gab die Beschwerdeführerin an, sie habe auf dem Golfplatz beim Abschlag einen Nerv im linken Rückenbereich eingeklemmt. Am 29. Januar 2003 schilderte sie der Versicherung den Hergang dann wie folgt: Sie habe beim Abschlag den Ball nicht getroffen und mit dem Driver in den Boden geschlagen. Wegen des extremen Schwungs samt ihrer Oberkörperdrehung sei sie durch den plötzlichen Aufprall gestürzt und habe dabei die Wirbelsäule und den Kopfbereich auf das Heftigste verdreht. Sie habe als erstes an einen eingeklemmten Nerv oder ein gebrochenes oder angerissenes Schulterblatt gedacht. Den genauen Schmerzpunkt habe sie nicht ausmachen können, da sich die Schmerzen über den ganzen Rücken bis hin zu beiden Armen ausgebreitet hätten. 2.2 Der behandelnde Arzt Dr. med. S.________ diagnostizierte zunächst ein Verdrehen der Brustwirbelsäule und eine Kontusionierung der linken Thoraxhälfte mit Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule sowie der Rippen (Bericht vom 9. Dezember 2002). Nachdem der Radiologe Dr. med. H.________ am 6. Januar 2003 im Bereich der Halswirbelsäule einen Bandscheibenvorfall festgestellt hatte, gab Dr. med. S.________ im Zwischenbericht vom 20. Februar 2003 als Diagnose neu eine Traumatisierung der HWS mir starker Distorsion und eine medio-linkslaterale Diskushernie C5/6 an. Der Wirbelsäulen- und Rückenmarkschirurg Dr. med. B.________ erwähnte in seinem Bericht vom 6. April 2004 "unfallfremde Verschleissveränderungen", die zu etwa 30 % für die Beschwerden verantwortlich seien.