Citation: 1P.671/2005 15.03.2006 E. A

Die Z.________AG ist Eigentümerin der teilweise überbauten Parzelle Nr. 1462 in St. Moritz, welche in der Äusseren Dorfzone liegt und mit einer Gefahrenzone II überlagert ist. Das Grundstück befindet sich in Hanglage und grenzt im Norden an die Via Brattas und im Süden an die Via Tinus. Zurzeit besteht auf dem Grundstück ein vor rund 70 Jahren errichteter Schopf mit einer Garage im Untergeschoss. Am 22. November 2004 reichte die Grundeigentümerin bei der Gemeinde St. Moritz ein Baugesuch für den Neubau eines Personalhauses mit dreigeschossiger Tiefgarage ein. Während der öffentlichen Auflage des Bauprojekts erhoben unter anderem die X.________AG und die Y.________ Einsprache. In der Folge nahm die Bauherrschaft zu einem Einsprachepunkt Stellung und ergänzte das Baugespann, worauf das Vorhaben am 27. Januar 2005 erneut öffentlich aufgelegt wurde. Daraufhin ergänzten die erwähnten Einsprecherinnen die Baueinsprache. Nach zusätzlichen Projektanpassungen, über welche die Einsprecherinnen orientiert wurden, wies der Gemeindevorstand St. Moritz die Einsprachen am 2. Mai 2005 ab und erteilte gleichzeitig die Baubewilligung. Einen von den unterlegenen Einsprecherinnen erhobenen Rekurs wies das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden mit Urteil vom 30. August 2005 ab, nachdem es einen Augenschein an Ort und Stelle durchgeführt hatte.