Citation: 2C_393/2017 E. 3.3.2

3.3.2. Negativ fällt sodann ins Gewicht, dass es sich nicht um eine einmalige Verfehlung handelt, hat der Beschwerdeführer doch bereits zuvor zahlreiche Straftaten in verschiedenen Deliktsfeldern begangen. So waren bereits vor der verfahrensauslösenden Verurteilung gegen ihn über 25 Strafbefehle bzw. -urteile ergangen, u.a. wegen Führens von Motorfahrzeugen unter Drogeneinfluss bzw. trotz entzogenen Führerausweises, Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz, einfacher Körperverletzung, mehrfacher Drohung, Hausfriedensbruchs, gewerbsmässigen Diebstahls und mehrfacher Sachbeschädigung. Dabei wurde er zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten, Geldstrafen von insgesamt 340 Tagessätzen sowie Bussen in Höhe von über Fr. 2'000.-- verurteilt. Er liess sich offensichtlich weder durch die verhängten Strafen noch durch drei ausländerrechtliche Verwarnungen zu einer Verhaltensänderung bewegen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Delinquenz im Laufe der Jahre zugenommen hat und mit der verfahrensauslösenden Verurteilung die bisher höchste Strafe (32 Monate Freiheitsstrafe) gegen ihn ausgesprochen wurde. Bei dieser Sachlage - und insbesondere mit Blick auf die Gewaltbereitschaft des Beschwerdeführers - ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz von einem erheblichen Verschulden ausgegangen ist.