Citation: 8C_484/2021 E. A

A.________, geboren 1958, meldete sich am 1. Februar 2016 infolge Kündigung durch den Arbeitgeber per 31. März 2016 zur Arbeitsvermittlung an und beantragte am 15. Februar 2016 Arbeitslosenentschädigung. Ab 1. April 2016 bezog sie Taggelder der Arbeitslosenversicherung. Anlässlich einer Dossierrevision im Auftrag des Staatssekretariates für Wirtschaft (SECO) stellte die Öffentliche Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau (fortan: ÖAK oder Beschwerdegegnerin) bislang nicht deklarierte Lohnzahlungen für den Zeitraum von April 2017 bis September 2017 in der Höhe von insgesamt Fr. 15'922.- fest. In der Folge zog sie die Abrechnungen der Arbeitslosenentschädigung in Revision und forderte für diesen Zeitraum von A.________ Fr. 10'304.10 an zu viel ausgerichteter Entschädigung zurück (Verfügung vom 6. Januar 2020). Daraufhin liess A.________ der ÖAK am 31. Januar 2020 ein als Stellungnahme bezeichnetes Schreiben zukommen. Mit Verfügung vom 16. Juli 2020 qualifizierte die ÖAK die ab 19. Februar 2020 einsetzenden anwaltlichen Bemühungen als Revisionsgesuch und trat nicht darauf ein. Auf Einsprache hin hielt die ÖAK an der Verfügung fest (Einspracheentscheid vom 6. Oktober 2020).