Citation: 2C_25/2014 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer ist mit einer Schweizer Bürgerin verheiratet. Gemäss Art. 42 Abs. 1 AuG hat er Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn er mit dieser zusammenwohnt. Das Erfordernis des Zusammenwohnens besteht nach Art. 49 AuG dann nicht, wenn für getrennte Wohnsitze wichtige Gründe geltend gemacht werden und die Familiengemeinschaft weiter besteht. Nach Auflösung der Ehe besteht der Anspruch auf Bewilligungsverlängerung gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat, nach Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG ebenso, wenn wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen. Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer seit seiner Heirat am 27. November 2009, nach vorübergehendem Getrenntleben im Herbst 2011, bloss bis Mitte März 2012 mit seiner Ehefrau zusammengewohnt hat und eine Wohngemeinschaft seither, seit bald zwei Jahren, bis heute nicht wieder begründet worden ist. Der Beschwerdeführer ist allerdings der Ansicht, dass die nach wie vor bestehende Ehe auf eine Weise gelebt werde, die zu einer Bewilligungsverlängerung führen müsse. Das Verwaltungsgericht führt dazu Folgendes aus: "Nach Darstellung des Beschwerdeführers wurde das eheliche Zusammenleben seither nicht wieder aufgenommen und beschränkt sich der Kontakt auf unregelmässigen telefonischen Kontakt. Damit liegt nicht mehr eine nur vorübergehende Trennung vor; es ist vielmehr davon auszugehen, dass die Ehegatten ihre eheliche Gemeinschaft definitiv aufgegeben haben. Weil die eheliche Gemeinschaft weniger als drei Jahre gelebt wurde, hat der Beschwerdeführer weder gestützt auf Art. 42 Abs. 3 AuG noch gestützt auf Art. 50 Abs.1 lit. a AuG Anspruch auf Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung. Der Beschwerdeführer macht sodann keine wichtigen persönlichen Gründe im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG geltend, die einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderten." Der Beschwerdeführer nennt Art. 49 AuG und beschreibt umfangreich und in rein appellatorischer Weise, wie sich die Beziehung zu seiner Ehefrau trotz aller Schwierigkeiten gestalte. Dies genügt in keiner Weise, um die tatsächliche Feststellung des Verwaltungsgerichts über den von ihm im kantonalen Verfahren selber geschilderten Zustand seiner ehelichen Beziehung als offensichtlich falsch erscheinen zu lassen. Inwiefern wichtige Gründe für das langandauernde Getrenntleben im Sinne von Art. 49 AuG (s. zu Sinn und Zweck von Art. 49 AuG und den hohen Anforderungen an den Nachweis von Umständen, die namentlich bei längerem Getrenntleben für wichtige Gründe sprechen, Urteile 2C_231/2011 vom 21. Juli 2011 E. 4.4-4.6; 2C_488/2010 vom 2. November 2010 E. 3.2; 2C_635/2009 vom 26. März 2010 E. 4.4) vorliegen sollten und insofern (oder in Bezug auf Art. 50 AuG) eine Rechtsverletzung vorliegen könnte, lässt sich den beschwerdeführerischen Vorbringen auch nicht ansatzweise entnehmen.