Citation: 6P.6/2005 08.06.2005 E. 1

Dem zu beurteilenden Fall liegt folgender Sachverhalt zugrunde: Am 3. Februar 1996 wurde die Vertreterin des ferienabwesenden Posthalters der Poststelle M.________ bei einem Raubüberfall durch mehrere Schüsse in Kopf, Hals und Brust getötet. Anlässlich von im November 2000 wegen verschiedener Vermögensdelikte geführten polizeilichen Ermittlungen wurden A.________ und B.________ als Täter dieses Tötungsdelikts überführt. Der Beschwerdeführer, Stiefvater von A.________, gab den beiden Tätern den Tipp, in die Poststelle M.________ einzudringen. Im Verlaufe der Strafuntersuchung erstattete die ehemalige Freundin von A.________ Strafanzeige gegen den Beschwerdeführer, mit welcher sie diesen bezichtigte, im Mai 1996 gegen ihren Willen mit ihr den Geschlechtsverkehr vollzogen zu haben.