Citation: 9C_665/2022 E. 5.6

5.6. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, übersteigen die stillen Reserven von Fr. 328'000.-, unabhängig von ihrer Berechnung je Bilanzposition, den von der Verkäuferschaft zum Veräusserungszeitpunkt hierfür selbst zugrunde gelegten Betrag. Auch hier übersehen die Steuerpflichtigen, wie die Vorinstanz bereits andeutet, dass die Ausschüttungssubstanz keineswegs identisch mit der übertragenen Substanz sein muss. Die wertmässige Veränderung der stillen Reserven nach dem Veräusserungszeitpunkt ist nicht mehr von Relevanz. Es ist damit nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die steueramtliche Berechnung als zumindest im Ergebnis nachvollziehbar und die hiergegen von den Steuerpflichtigen vorgetragenen Argumente als nicht überzeugend oder irrelevant erscheinend bezeichnet hat. Entsprechend ist der auf die Steuerpflichtigen entfallende steuerbare Vermögensertrag zu Recht auf Fr. 761'700.- (60 % des Ausschüttungsbetrags von Fr. 1'269'501.-) festgesetzt worden. Damit erübrigen sich weitere Ausführungen zum Subeventualantrag.