Citation: 2C_628/2021 E. A

Der kosovarische Staatsangehörige A.________ (geb. 1975) reiste am 17. Januar 1992 im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein. Seit dem Jahr 2002 verfügt er über eine Niederlassungsbewilligung. Seine Ehefrau stammt ebenfalls aus dem Kosovo und reiste im Jahr 1995 nach der Heirat mit A.________ in die Schweiz ein. Sie verfügt ebenfalls über eine Niederlassungsbewilligung. Das Ehepaar ist kinderlos und lebt zusammen mit den Eltern von A.________ in einer Wohnung. In der Schweiz arbeitete A.________ überwiegend als Eisenleger, teilweise als Angestellter, teilweise als selbständig Erwerbstätiger. In den Jahren zwischen 2002 und 2012 ergingen gegen A.________ acht Strafbefehle und Strafurteile. Die Delikte betrafen im Wesentlichen die Verletzung des Strassenverkehrsgesetzes (SR 741.01) sowie die mehrfache (vorsätzliche) Beschäftigung von Ausländern ohne Bewilligung. Das Amt für Migration des Kantons Schwyz verwarnte A.________ am 25. Mai 2009 ein erstes Mal ausländerrechtlich. Überdies akkumulierte A.________ im Zeitraum zwischen 2002 und 2011 Betreibungen in der Höhe von insgesamt Fr. 123'422.55 und offene Verlustscheine im Betrag von total Fr. 60'191.85. Am 18. August 2011 verfügte das Amt für Migration eine zweite ausländerrechtliche Verwarnung. Zuletzt wurde A.________ mit Strafbefehl vom 9. April 2018 wegen mehrfacher Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes (SR 812.121; Konsum von Kokain) mit einer Busse von Fr. 350.-- sanktioniert sowie mit Strafbefehl vom 3. März 2020 wegen mehrfacher Misswirtschaft und mehrfacher Unterlassung der Buchführung zu einer Geldstrafe von 180 Tagessätze zu Fr. 60.-- verurteilt. Gemäss Auszug des Betreibungsregisters des Betreibungsamts U.________ vom 23. April 2020 standen gegen A.________ sodann Verlustscheine für die letzten 20 Jahre im Gesamtbetrag von Fr. 224'506.50 offen.