Citation: 1C_136/2023 E. 5.2.3

5.2.3. Abschliessend hielt die Vorinstanz fest, das durchaus hohe private Interesse des Beschwerdeführers zusammen mit den für die Nichtunterschutzstellung sprechenden öffentlichen Interessen überwiege das äusserst hohe öffentliche Interesse an einer Unterschutzstellung der Villa nicht. Die Verhältnismässigkeit der angeordneten Schutzmassnahmen könne - wenn auch eher knapp - bejaht werden. Die weitere Nutzung der Liegenschaft werde dem Beschwerdeführer nicht verunmöglicht und es sei auch nicht erkennbar, dass die dem Gemeinwesen entstehenden Kosten einer Unterschutzstellung auf Dauer nicht tragbar wären. Somit seien sämtliche Voraussetzungen für eine Unterschutzstellung nach § 25 Abs. 1 DMSG erfüllt.