Citation: 2C_623/2023 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerinnen begründen den drohenden nicht wiedergutzumachenden Nachteil zunächst mit dem Umstand, dass sie, sollte die Vorinstanz auf ihre Beschwerde nicht eintreten oder diese abweisen, ein Klageverfahren nach Art. 120 BGG einleiten müssten, welches mit zusätzlichen Kosten verbunden sei, die teilweise vorschusspflichtig wären. Demgegenüber sei das von ihnen initiierte Staatshaftungsverfahren vor dem EFD und dem Bundesverwaltungsgericht kostengünstiger, da sie im Unterliegensfall keine Parteientschädigung bezahlen müssten. Ferner bringen sie vor, eine direkte Klage an das Bundesgericht hätte den Nachteil, dass das Urteil nicht weitergezogen werden und das Verfahren mehrere Jahre dauern könnte. Mit diesen Ausführungen zeigen die Beschwerdeführerinnen, bei denen es sich um juristische Personen handelt, in keiner Weise auf, dass sie nicht in der Lage seien, den von der Vorinstanz verlangten Kostenvorschuss von Fr. 50'000.-- zu bezahlen, wozu sie aber gestützt auf ihre Begründungspflicht gehalten wären (vgl. E. 2.2 hiervor). Hinweise auf hypothetische zusätzliche Kosten, die ihnen in künftigen Verfahren, die nicht Verfahrensgegenstand bilden, entstehen könnten, reichen dazu nicht aus. Gleich verhält es sich mit den nicht weiter substanziierten Behauptungen, die operativ tätigen Beschwerdeführerinnen 1 und 2 hätten "unter Umständen betriebsinterne Schwierigkeiten, den vorinstanzlich verlangten Kostenvorschuss zu bezahlen" und der Alleinaktionär der nicht mehr operativ tätigen Beschwerdeführerin 3 sei "finanziell nicht mehr auf Rosen gebettet". Auch diese Vorbringen genügen nicht, um einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne der dargelegten Rechtsprechung darztun.