Citation: 1C_254/2017 E. 9.3

9.3. Unter Verweis auf diese Rechtsprechung führte die Vorinstanz aus, da die Beschwerdeführerin nicht behaupte und auch nicht nachweise, dass es in der Zwischenzeit aktuellere Studien zur Gefährdung von Tieren und Pflanzen durch die Auswirkungen von Mobilfunkanlagen gebe, könne die Befragung des angebotenen Zeugen unterbleiben, weil seine Aussagen nicht zu neueren bzw. anderen Erkenntnissen führen könnten. Zudem sei es gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung grundsätzlich Sache des BAFU, die Entwicklungen in diesem Bereich im Auge zu behalten und gegebenenfalls die Vollzugsempfehlungen anzupassen. Die geplante Anlage müsse daher nur die von der NISV vorsorglich angeordneten Anlagegrenzwerte an Orten mit empfindlicher Nutzung einhalten.