Citation: 6B_3/2021 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe sich mit keinem Wort zu ihren Vorbringen und ihrer Argumentation in der Beschwerdeschrift geäussert und dadurch ihren Anspruch auf rechtliches Gehör nicht gewahrt. Sie bediene sich lediglich eines pauschalen Verweises auf die Eingaben der Staatsanwaltschaft sowie der Privatklägerschaft und schliesse sich deren Sicht der Dinge an. Es sei daher grundsätzlich zu hinterfragen, ob bzw. inwieweit sich die Vorinstanz überhaupt mit ihrer Eingabe auseinandergesetzt und somit die richterliche Unabhängigkeit gewahrt habe, weil die Vorinstanz offensichtlich der Meinung sei, man hätte die Strafuntersuchung gegen die Beschwerdeführerin weiterführen müssen.