Citation: 1B_270/2018 E. 4.1

4.1. Das Kantonsgericht führt aus, es bestehe ein dringender Tatverdacht der mehrfachen qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zum einen sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer vom Januar 2014 bis zum Januar 2016 am Heroingeschäft von B.________ und C.________ in ausgeprägter Weise beteiligt gewesen sei. Er habe an seiner ersten Einvernahme zugegeben, dass er am 14. Januar 2016 und auch zuvor in Allschwil und Reinach drei- bis fünfmal Geldbeträge zwischen ca. Fr. 5'000.-- und 7'000.-- von B.________ entgegengenommen und weitergeleitet habe. Dafür habe er bis zu Fr. 300.-- erhalten. Die Staatsanwaltschaft ermittle gegen die genannten zwei Personen ebenfalls wegen des Verdachts der mehrfachen qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz. Sie werfe ihnen vor, vom Januar 2014 bis zum Januar 2016 mindestens 39'115 g Heroin an Abhängige verkauft zu haben. B.________ werde ausserdem verdächtigt, das Heroin von einer Bande um D.________ und E.________ sowie weiteren Personen bezogen zu haben. Im Rahmen der Aktion "..." seien diverse Tatverdächtige, namentlich D.________ und E.________ audioüberwacht worden. Aus einigen der Gespräche könne ebenfalls geschlossen werden, dass eine Verbindung zwischen dem Beschwerdeführer und B.________ bestehe und dass er bei dem von diesem betriebenen Heroinhandel nicht nur am Rande als Geldbote agiert habe, sondern viel stärker involviert gewesen sei. Zum andern sei anzunehmen, dass der Beschwerdeführer zu einer Bande um E.________ und D.________ gehöre, die mit Marihuana, Haschisch und vermutlich auch Kokain gehandelt habe, wobei zum heutigen Zeitpunkt noch unklar sei, welche hierarchische Stellung er bekleidet habe. Aus aufgenommenen Gesprächen sowie einer Observation am 5. Februar 2018 ergebe sich, dass der Beschwerdeführer mutmasslich in seinem Keller Betäubungsmittel gelagert und abgepackt habe. E.________ sei von seiner Freundin F.________ umgehend darüber informiert worden, dass die Polizei beim Beschwerdeführer gewesen sei und dessen Haus durchsucht habe. Unter anderem habe sie gesagt: "Sie werden jetzt alle Kleinen holen gehen und zum Reden zu bringen versuchen... Ich hoffe, sie finden zu Hause nichts." Am 7. Februar 2018 habe E.________ zu D.________ gesagt: "Weisst du, wenn ich drin bin und es geht um dich, um den A.________, dann ist es kompliziert." Dass der Beschwerdeführer in ausgeprägter Weise im Haschisch- und Marihuana-Handel tätig gewesen sei, ergebe sich auch aus weiteren Gesprächen. Hinzuweisen sei zudem auf den Umstand, dass auf seinem iPad und an seinen Turnschuhen Spuren von Kokain sichergestellt worden seien. Anlässlich einer Hausdurchsuchung vom 5. Januar 2018 seien schliesslich im Club X.________ in Basel in einem Tresor hohe Geldbeträge (Fr. 121'000.-- und Euro 9'750.--) sowie eine türkische Agenda sichergestellt worden. Die Agenda enthalte unter anderem Einträge über einen "Hasch Gewinn" von "13'000" und einen "Hascheinkauf" von "56'100". Einige der Geldscheine seien mit Kokain kontaminiert. Der Beschwerdeführer behaupte zwar, dass die türkische Agenda nicht ihm gehöre. Er sei aber immerhin seit Anfang 2017 Geschäftsführer des Clubs gewesen und habe einen Schlüssel zum Tresor besessen.