Citation: 2A.436/2003 06.01.2004 E. 2

2.1 Gegen kantonal letztinstanzliche Entscheide über den Widerruf von Niederlassungsbewilligungen ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht zulässig (vgl. Art. 101 lit. d OG und BGE 98 Ib 85 E. 1a S. 87 f.). Anfechtungsobjekt ist indessen lediglich der Entscheid der letzten kantonalen Instanz, hier des Obergerichts des Kantons Schaffhausen; soweit der Beschwerdeführer darüber hinaus die unterinstanzlichen Entscheide anficht, kann auf die Beschwerde daher nicht eingetreten werden (vgl. BGE 125 II 29 E. 1c S. 33, mit Hinweis). 2.2 Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, gerügt werden (Art. 104 lit. a OG). Hat wie hier eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden und den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften erhoben, ist das Bundesgericht an die Sachverhaltsfeststellung gebunden (Art. 105 Abs. 2 OG). Der Beschwerdeführer rügt zwar eine qualifiziert mangelhafte Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz. Dass ein erheblicher Mangel vorliege, ist jedoch nicht ersichtlich. Insbesondere sind die Abklärungen des Obergerichts weder unvollständig noch hat es den Anspruch auf rechtliches Gehör des Beschwerdeführers verletzt, indem es die zweite Ehefrau desselben nicht mehr einvernommen hat; die Akten, auf welche sich die Vorinstanz abstützte, erweisen sich vielmehr als genügend vollständig und enthalten auch schriftliche Aussagen der Ehefrau, so dass das Obergericht in vorweggenommener Beweiswürdigung auf eine Einvernahme der Ehefrau verzichten durfte. Aus dem gleichen Grund ist dem entsprechenden Beweisantrag des Beschwerdeführers vor dem Bundesgericht ebenfalls keine Folge zu leisten.