Citation: 2C_356/2021 E. A

Rechtsanwalt Dr. iur. A.________ wurde im Testament der am 11. September 2015 verstorbenen C.B.________ als Willensvollstrecker eingesetzt. Am 7. November 2018 reichte die im Testament von C.B.________ mit einem Vermächtnis bedachte E.________ bei der Aufsichtskommission über die Anwältinnen und Anwälte des Kantons Zürich (nachfolgend: Aufsichtskommission) eine Anzeige gegen Rechtsanwalt Dr. iur. A.________ ein. Darin machte sie neben weiteren Vorwürfen geltend, dass Rechtsanwalt Dr. iur. A.________ bei einem Widerspruch gegen seine (im Entwurf zum Erbteilungsvertrag aufgeführte) Honorarrechnung mit einer Erhöhung des Stundenansatzes von Fr. 250.-- auf Fr. 350.-- gedroht und diese Erhöhung schliesslich auch vorgenommen habe. Mit Beschluss vom 3. Oktober 2019 eröffnete die Aufsichtskommission ein Disziplinarverfahren gegen Rechtsanwalt Dr. iur. A.________ mit Bezug auf den Vorwurf der sorgfaltswidrigen Vertragsausgestaltung und setzte diesem Frist zur Stellungnahme an. Im Übrigen wurde das Verfahren nicht an die Hand genommen. Mit Beschluss vom 11. Juni 2020 bestrafte die Aufsichtskommission Rechtsanwalt Dr. iur. A.________ wegen Verletzung der Berufsregeln im Sinne von Art. 12 lit. a des Bundesgesetzes vom 23. Juni 2000 über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte (Anwaltsgesetz, BGFA; SR 935.61) mit einer Busse von Fr. 2'000.-- und auferlegte ihm die Verfahrenskosten.