Citation: I 233/06 27.02.2007 E. A

Der 1947 geborene P.________ hat nach dem Besuch der Sekundarschule die Ausbildung zum Bäcker-Konditor absolviert und mit dem Meistertitel abgeschlossen. Er führt seit Jahrzehnten als Selbstständigerwerbender mit seiner Ehefrau eine Bäckerei-Konditorei in dörflicher Umgebung. Im Oktober 2002 meldete sich P.________ unter Hinweis namentlich auf eine Herzerkrankung sowie im Jahr 2002 verstärkt aufgetretene gesundheitliche Probleme aufgrund einer Weizenmehlallergie für berufliche Massnahmen und eine Rente bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons Solothurn holte Berichte der behandelnden Ärzte ein und traf erwerbliche Abklärungen. Mit Verfügung vom 22. November 2002 sprach sie dem Versicherten Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche zu. P.________ erklärte, davon keinen Gebrauch machen zu wollen. Er lehnte auch das Angebot der Verwaltung, ihm für die Beschaffung einer Kühlanlage im Betrieb eine Kapitalhilfe zu gewähren, ab und bestand auf der Zusprechung einer Invalidenrente. Mit Verfügung vom 12. April 2004 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf berufliche Massnahmen, da der Versicherte dabei nicht mitwirken wolle, und auf eine Invalidenrente mangels eines anspruchsbegründenden Invaliditätsgrades. Die auf Zusprechung einer Invalidenrente gerichtete Einsprache wies die Verwaltung ab (Einspracheentscheid vom 20. Mai 2005).