Citation: 5A_380/2022 E. 2.5

2.5. Mit dem Standpunkt der Vorinstanz, die Rügen bezüglich des verweigerten Freihandverkaufs seien ungenügend begründet und es werde darauf nicht eingetreten, setzen sich die Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht auseinander. Stattdessen werfen sie dem Betreibungsamt erneut vor, es habe ein rechtsverzögerndes Verhalten an den Tag gelegt und damit den Freihandverkauf ihrer Liegenschaft verunmöglicht. Dabei blenden die Beschwerdeführer aus, dass eine Freihandverkaufsverfügung vom Betreibungsamt erlassen wird und keiner öffentlichen Beurkundung bedarf (BGE 128 III 104 E. 3). Inwiefern das Obergericht diesbezüglich ein rechtlich relevantes Vorbringen übergangen habe, welches die Gültigkeit der Versteigerung in Frage stellen könnte, legen die Beschwerdeführer nicht dar, und auf den allgemein gehaltenen Vorwurf kann nicht eingetreten werden. Schliesslich fehlt es seitens der Beschwerdeführer an jeder Begründung für den (teilweise neuen) Antrag, das Steigerungsverfahren zu wiederholen oder den Steigerungszuschlag vom 15. März 2022 von Fr. 1'600'000.-- auf Fr. 1'720'000.-- heraufzusetzen. Dies gilt auch hinsichtlich des Eventualbegehrens um Sistierung der Eigentumsübertragung bis zur Erledigung der Haftungsfrage.