Citation: 9C_1000/2008 30.06.2009 E. 4.2

4.2.1 An die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten auf dem hier massgeblichen ausgeglichenen Arbeitsmarkt sind keine übermässigen Anforderungen zu stellen (im Einzelnen: Urteil 9C_830/2007 vom 29.07.2008 E. 5.1, publiziert in: SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203). Kann die versicherte Person aus medizinischer Sicht körperlich leichte Tätigkeiten ohne weitreichende Einschränkungen generell weiterhin verrichten und geht aus den ärztlichen Abklärungen und Beschreibungen hinreichend klar hervor, dass ihr auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt genügend zumutbare Tätigkeiten offenstehen, ist eine zusätzliche berufsberaterische Einschätzung nicht erforderlich (vgl. Urteil I 797/05 vom 29. August 2006 E. 3 mit Hinweisen). Für die letztinstanzlich eventualiter beantragte BEFAS-Begutachtung besteht kein Raum in Anbetracht dessen, dass der Beschwerdeführerin wechselbelastende Tätigkeiten mit maximalen Gewichtsbelastungen von 10 kg, ohne repetitives Heben mit maximal selten (d.h. maximal 6 % bezogen auf einen achtstündigen Arbeitstag) vornübergeneigten oder über Kopf auszuführenden Arbeiten im Umfang von 80 % (ganztags mit vermehrten Pausen) generell zumutbar sind (Einschätzung des Gutachters T.________ vom 7. September/2. November 2006). 4.2.2 Nicht stichhaltig sind auch die weiteren gegen den vorinstanzlichen Einkommensvergleich erhobenen Einwände. Das kantonale Gericht hat mit zutreffender Begründung erwogen, dass selbst eine Parallelisierung der Vergleichseinkommen (hiezu BGE 134 V 322 E. 4.1 S. 325 sowie BGE 8C_652/2008 vom 8. Mai 2009 E. 6.1.2 und 6.1.3) keinen rentenbegründenden Invaliditätsgrad ergäbe. Soweit die Beschwerdeführerin unter Berufung auf einen jährlichen Tabellenlohn "gemäss LSE TA1, Sektor 2" von Fr. 55'000.- bis Fr. 60'000.- einen höheren als den von der Vorinstanz ermittelten Invaliditätsgrad begründen will, kann ihr nicht gefolgt werden. Zum einen hat das kantonale Gericht mit Blick auf den beruflichen Werdegang der Versicherten zu Recht auf den Totalwert im Anforderungsniveau 4 abgestellt (BGE 129 V 472 E.4.3.2 S. 484 mit Hinweis), zum anderen betrug auch in dem von der Beschwerdeführerin herangezogenen Sektor 2 (Produktion) gemäss LSE 2006 Tabelle TA 1 S. 25 der durchschnittliche Lohn für Frauen (lediglich) Fr. 4'067.- pro Monat, wobei der 13. Monatslohn darin anteilmässig bereits enthalten ist (vgl. LSE 2006 a.a.O.). Angepasst an die betriebsübliche durchschnittliche Wochenarbeitszeit im Jahre 2006 von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft 12/2007 Tabelle B9.2 S. 98) ergibt dies monatlich Fr. 4'239.85 oder jährlich Fr. 50'878.20. Der vorinstanzlich auf 20 % festgesetzte leidensbedingte Abzug ist letztinstanzlicher Korrektur nurmehr zugänglich, wenn das kantonale Gericht sein Rechtsermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat (also bei Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung; BGE 132 V 393 E. 2.2 und 3.3 S. 396 und 399). Dies trifft hier nicht zu. Unter Berücksichtigung der 80%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit und eines leidensbedingten Abzuges von 20 % resultiert ein Invalideneinkommen in Höhe von jährlich Fr. 32'562.- und damit ein Invaliditätsgrad von 36 %. Es muss daher bei der Feststellung sein Bewenden haben, dass die Arbeitsfähigkeit (im hier zu beurteilenden Zeitraum) nicht in anspruchsbegründendem Ausmass eingeschränkt gewesen war.