Citation: 5A_435/2022 E. A

In einem Grundbuchberichtigungsverfahren zwischen B.________ und C.________ (als Erbengemeinschaft der A.________ sel.) als Kläger einerseits und D.________ als Beklagte andererseits setzte das Bezirksgericht Höfe am 14. Juli 2020 den Klägern Frist zur schriftlichen Replik mit dem Hinweis an, dass Tatsachenbehauptungen und Beweismittel abschliessend zu nennen seien und später grundsätzlich nicht mehr vorgebracht werden könnten (Art. 229 ZPO). Die eingereichte Replik leitete das Bezirksgericht zunächst an die Beklagte weiter, setzte dann aber entsprechend deren Antrag den Klägern mit Verfügung vom 24. Februar 2021 Frist an, um eine verbesserte Replik einzureichen. Mit Verfügung vom 13. April 2021 wies das Bezirksgericht die überarbeitete Replik zurück und stellte fest, dass die Replik nicht erfolgt sei. Gegen diese Verfügung reichten die Kläger am 26. April 2021 sowohl beim Bezirksgericht ein Wiedererwägungsgesuch als auch beim Kantonsgericht Schwyz eine Beschwerde (kantonsgerichtliches Verfahren ZK2 2021 28) ein. Mit Beschluss vom 29. April 2021 wies das Bezirksgericht das Wiedererwägungsgesuch ab, soweit es darauf eintrat. Gegen diesen Beschluss erhoben die Kläger am 15. Mai 2021 ebenfalls Beschwerde an das Kantonsgericht (kantonsgerichtliches Verfahren ZK2 2021 32). Mit den beiden Beschwerden beantragten die Kläger, die angefochtenen Entscheide aufzuheben und die überarbeitete Replik vom 29. März 2021 zuzulassen, eventuell die Sache zur neuen Beurteilung an das Bezirksgericht zurückzuweisen. Die Beklagte verzichtete auf Beschwerdeantworten. Das Kantonsgericht vereinigte die Beschwerdeverfahren. Mit Verfügung vom 4. Mai 2022 trat es auf die Beschwerden in Anwendung von Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO nicht ein.