Citation: 6B_1317/2019 E. 3.2.1

3.2.1. Die Kritik des Beschwerdeführers richtet sich nicht in erster Linie gegen die angewandten Zwangsmassnahmen an sich, sondern gegen die Modalitäten der Durchführung und die Vorgehensweise der Behörden. Dabei rügt er zumindest sinngemäss eine Verletzung des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes. Gemäss dem genannten Grundsatz muss zwischen dem angestrebten Ziel und dem Eingriff in die Grundrechte der betroffenen Person eine vernünftige Relation bestehen. Der Beschwerdeführer listet in diesem Zusammenhang verschiedene Entscheide des EGMR auf, ohne jedoch darzulegen, was er konkret daraus ableitet. Es ist daher fraglich, ob die Beschwerde in diesem Punkt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG und insbesondere von Art. 106 Abs. 2 BGG genügt. Es ist aber auch nicht ersichtlich, inwiefern im Rahmen der Hausdurchsuchung unverhältnismässig stark in die Rechte des Beschwerdeführers eingegriffen worden wäre. Allein aus der Tatsache, dass bei der Hausdurchsuchung ein Computer beschädigt wurde, kann jedenfalls nicht geschlossen werden, dass diese insgesamt unverhältnismässig gewesen ist. Wie sich der Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft vom 22. Oktober 2018 entnehmen lässt, bildet die Entschädigung für den zerstörten Computer des Beschwerdeführers Gegenstand eines Staatshaftungsverfahrens. Der Beschwerdeführer hat somit die Möglichkeit, vom Staat Schadenersatz für den zerstörten Computer zu fordern. Damit hat es vorliegend sein Bewenden.