Citation: 1C_476/2022 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, dass das in der Slowakei abgeschlossene Strafverfahren an schweren Mängeln leide, da seine Verurteilung im Berufungsverfahren in Abwesenheit stattgefunden habe und eine rechtsgenügliche Vorladung zur Verhandlung nicht nachgewiesen sei. Das Bundesstrafgericht hält dazu fest, der Beschwerdeführer habe sich gemäss dem Urteil des slowakischen Berufungsgerichts dem hängigen Berufungsverfahren entzogen. Er sei nicht mehr an der von ihm angegebenen Zustelladresse erreichbar gewesen, obwohl ihm die Pflicht, dem Berufungsgericht Adressänderungen mitzuteilen, bekannt gewesen sei. Diese Darstellung bestreitet der Beschwerdeführer nicht. Angesichts seines weisungswidrigen Verhaltens hatte er es sich selbst zuzuschreiben, dass das Berufungsurteil in seiner Abwesenheit erging (vgl. Urteil des EGMR Demebukov gegen Bulgarien vom 28. Februar 2008, Beschwerde-Nr. 68020/01, Ziff. 57 f.). Zudem blieb gemäss den vorinstanzlichen Ausführungen sein Recht auf wirksame Verteidigung gewahrt (vgl. Urteil des EGMR Sejdovic gegen Italien vom 1. März 2006, Beschwerde-Nr. 56581/00, Ziff. 91). Hinsichtlich der vom Beschwerdeführer erstmals im Verfahren vor Bundesstrafgericht gerügten Haftbedingungen in der Slowakei kann auf die betreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden, mit denen sich der Beschwerdeführer inhaltlich nicht substanziiert auseinandersetzt (Art. 42 Abs. 2 und Art. 109 Abs. 3 BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt somit nicht vor.