Citation: 2C_81/2021 E. 6.4

6.4. Im Ergebnis kann festgehalten werden, dass aufgrund der Art und Schwere der begangenen Straftaten und der nicht auszuschliessenden Rückfallgefahr ein grosses öffentliches Interesse an der Beendigung des Aufenthalts des Beschwerdeführers besteht. Dieses überwiegt sein privates Interesse an seinem weiteren Verbleib in der Schweiz. Die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers verletzt daher weder Bundes- noch Konventionsrecht und erweist sich als verhältnismässig (Art. 13 Abs. 1 und Art. 5 Abs. 2 BV; Art. 8 Ziff. 2 EMRK; 96 Abs. 1 AIG). Da der Grundsatz der Verhältnismässigkeit nicht verletzt ist, hätte das Migrationsamt den Beschwerdeführer auch nicht zuerst verwarnen müssen (vgl. Art. 96 Abs. 2 AIG; vgl. Urteile 2C_911/2020 vom 15. März 2021 E. 4.4; 2C_787/2018 vom 11. März 2019 E. 3.4.1; 2C_656/2018 vom 13. Dezember 2018 E. 2.6; 2C_1018/2016 vom 22. Mai 2017 E. 3.2).