Citation: 9C_627/2022 E. 3

Der Streit dreht sich um die Frage der Rechtzeitigkeit der vom Beschwerdeführer am 25. November 2020 erhobenen Einsprache gegen die Veranlagung für die Kantons- und Gemeindesteuer sowie die direkte Bundessteuer 2017 vom 17. August 2020. Dabei stellt sich der Beschwerdeführer zunächst auf den Standpunkt, die Veranlagung sei ihm erst am 26. Oktober 2020 mit deren Übermittlung per Mail durch die zuständige Steuerkommissärin zugestellt worden; die von ihm am 25. November 2020 erhobene Einsprache sei daher entgegen der Feststellung der Vorinstanz rechtzeitig. Lediglich für den Fall, dass diesem Standpunkt nicht gefolgt werden sollte, macht der Beschwerdeführer geltend, es lägen ausreichende Gründe für eine Wiederherstellung der Beschwerdefrist vor, was die Vorinstanz ebenfalls zu Unrecht verneint habe. Entsprechend diesen Vorbringen des Beschwerdeführers ist zunächst im Licht der von ihm erhobenen Rügen zu prüfen, ob die Zustellung entgegen der Vorinstanz nicht am 18. August 2020, sondern erst am 26. Oktober 2020 als erfolgt zu betrachten ist. Wenn Letzteres zu verneinen wäre, müsste in einem zweiten Schritt geprüft werden, wie der Beschwerdeführer geltend macht, ob ihm die Vorinstanz die Einsprachefrist hätte wiederherstellen müssen.