Citation: 9C_587/2017 E. 3.2

3.2. Als Invalideneinkommen gemäss Ziff. 2.1 Abs. 2 AVB gilt das Erwerbseinkommen, welches die versicherte Person nach Eintritt der Erwerbsunfähigkeit erzielt oder bei ausgeglichenem Arbeitsmarkt erzielen könnte. Die Vorinstanz hat sich hier zu Recht für die zweitgenannte Variante entschieden und diesbezüglich die tabellarischen Lohnansätze gemäss Schweizerischer Lohnstrukturerhebung (LSE) herangezogen. Entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers kann nicht auf das von Mai 2008 bis Juni 2014 bei der D.________ GmbH als Chauffeur erzielte Einkommen abgestellt werden. Denn dort war er lediglich in einem 60%-Pensum angestellt und schöpfte somit die ihm verbliebene Arbeits- und Erwerbsfähigkeit keineswegs voll aus. Eine Aufrechnung jenes Einkommens auf dasjenige eines Vollpensums scheidet ebenfalls aus (vgl. SVR 2014 IV Nr. 37 S. 130 E. 7.2, 8C_7/2014). Die Vorinstanz hat für das Bundesgericht nämlich verbindlich festgestellt (E. 1 hievor), es sei nicht erwiesen, dass die Arbeitgeberfirma gewillt oder betrieblich überhaupt in der Lage gewesen wäre, dem Beschwerdeführer eine Vollzeitbeschäftigung anzubieten. Abgesehen davon hat der Versicherte in seiner vorinstanzlichen Stellungnahme vom 3. Februar 2016 selber eingeräumt, seine "Arbeitskapazität für eine auswärtige Erwerbstätigkeit" sei wegen der (nach dem Unfall erfolgten) Vergrösserung seines Bauernhofs "gegenüber früher reduziert". Heranzuziehen ist die LSE-Ausgabe 2008, welche in Tabelle T A1 des Anhangs einen allgemeinen Zentralwert (Median) für sämtliche Wirtschaftszweige des privaten Sektors in Höhe von Fr. 4'806.- (standardisierter monatlicher Bruttolohn von Männern bei Ausübung einfacher und repetitiver Tätigkeiten [Anforderungsniveau 4]) ausweist. In Übereinstimmung mit der Vorinstanz ist angesichts der von der Klinik E.________ aufgrund einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) bescheinigten Palette an zumutbaren Verweistätigkeiten vom branchenübergreifenden Median auszugehen und nicht von demjenigen einer spezifischen beruflichen Ausrichtung (etwa als Chauffeur). Der angeführte Tabellenwert von Fr. 4'806.- entspricht - unter Berücksichtigung, dass die ihm zugrunde gelegte Arbeitszeit von 40 Wochenstunden geringer ist als die im Jahre 2008 betriebsübliche durchschnittliche Arbeitszeit (aller Wirtschaftszweige) von wöchentlich 41,6 Stunden (Die Volkswirtschaft, 2015 Heft 3/4, S. 88, Tabelle B 9.2) - einem Monatslohn von Fr. 4'998.- bzw. einem Jahresverdienst von Fr. 59'976.-. Aus der Gegenüberstellung mit dem vor Eintritt der Erwerbsunfähigkeit erzielten Einkommen von Fr. 65'775.- (E. 3.1 hievor) ergibt sich eine Erwerbsunfähigkeit von 9 %. Wenn man - wie in der Beschwerde geltend gemacht - in Abweichung vom vorinstanzlichen Entscheid einen sog. leidensbedingten Abzug von 15 % des Invalideneinkommens gewährt (Fr. 59'976.- x 0,85 = Fr. 50'980.-), resultiert eine 22%ige Erwerbseinbusse. Das leistungsbegründende Minimalmass einer 25%igen Erwerbsunfähigkeit gemäss Ziff. 2.3 Abs. 2 letzter Satz AVB wird in keinem Fall erreicht.