Citation: 5P.208/2004 16.09.2004 E. 1

Die Beschwerdeführer machen geltend, gemäss Art. 29 Abs. 2 BV hätten sie Anspruch darauf, dem kantonsgerichtlichen Urteil zu entnehmen, weshalb ihre Vorbringen angeblich nicht relevant seien. Dazu äussere sich indes der angefochtene Entscheid nicht. Weder gehe daraus hervor, weshalb ihre Rüge, dass das Verhalten von Notar X.________ die Beeinflussung des Testators belege, nicht relevant sei; ebenso wenig enthalte der Entscheid Ausführungen darüber, weshalb die Dokumente und Aussagen zu den Vorfällen der 80er Jahre für die Frage der Beeinflussung von K.________ P.________ nicht von Bedeutung seien. Auch habe das Kantonsgericht die von ihnen geltend gemachte Beeinflussung der Zeugen einfach übergangen. Das Kantonsgericht hat sich eingehend mit dem Verhalten von Notar X.________ befasst und festgehalten, es lägen keine Anhaltspunkte für eine Beeinflussung vor. Den Wahrnehmungen des Notars würden gegenüber den fachkundigen Äusserungen des Arztes Dr. Y.________ ohnehin nur eine untergeordnete Bedeutung zukommen. Das Kantonsgericht hat also nicht nur das Verhalten von Notar X.________ gewürdigt, sondern auch die Gründe angeführt, weshalb es diesem Verhalten keine entscheidende Bedeutung beimass. Weiter hat es auch begründet, weshalb die Geschehnisse aus den 80er Jahren keine zuverlässigen Schlüsse auf die Urteilsfähigkeit des Testators bei der Errichtung des Testaments zuliessen: Es handle sich dabei um weit zurückliegende Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Auflösung der Familien-AG, aus denen nichts Entscheidendes in Bezug auf die geistige Verfassung des Testators bei der 13 Jahre später erfolgten Testamentserrichtung hergeleitet werden könne. Bei der weiteren Beanstandung, das Kantonsgericht habe die Beeinflussung von Zeugen und deren Aussagen zu den Vorfällen um die Zeit der Testamentserrichtung ohne Begründung einfach übergangen, begnügen sich die Beschwerdeführer mit einem blossen Verweis auf ihre diesbezüglichen Ausführungen in den Rechtsschriften vor den kantonalen Instanzen. Mangels genügender Substantiierung kann darauf nicht eingetreten werden (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 115 Ia 27 E. 4a S. 30).