Citation: 4A_235/2020 E. 6

Im Zusammenhang mit der Beweiskraft der angebotenen Beweismittel, so insbesondere der eingereichten Kundenbeschwerden, weist die Beschwerdeführerin grundsätzlich zutreffend darauf hin, dass diese Beschwerden nicht mit blossen Parteibehauptungen gleichzusetzen sind. Sie vermag mit ihren Ausführungen jedoch nicht aufzuzeigen, dass der Vorinstanz im Ergebnis eine Verletzung von Bundesrecht - namentlich des Grundsatzes der freien Beweiswürdigung (Art. 157 ZPO) - vorzuwerfen wäre, hat die Vorinstanz die Beweiskraft der fraglichen Dokumente doch unter Berücksichtigung weiterer Dokumente (insbesondere in Form von sog. Screenshots) antizipiert gewürdigt. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit den konkreten Erwägungen im angefochtenen Entscheid nicht hinreichend auseinander; der Vorwurf der Willkür (Art. 9 BV) stösst ins Leere. Auch in diesem Zusammenhang unterbreitet die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht in unzulässiger Weise ihre Sicht der Dinge hinsichtlich der Angaben auf der Startseite der fraglichen Plattform in bestimmten Zeiträumen. Die entsprechenden Vorbringen haben unbeachtet zu bleiben.