Citation: 5A_857/2024 E. A

A.________ (geb. 1976) leidet seit vielen Jahren an einer paranoiden Schizophrenie. Aufgrund ihrer Krankheit wurde sie seit 2004 wegen psychotischen Dekompensationen mehr als 30 Mal in der Klinik B.________ hospitalisiert. Meist erfolgte die Hospitalisierung in Form einer fürsorgerischen Unterbringung. A.a. Mit Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Basel-Stadt vom 30. Mai 2024 wurde A.________ erneut fürsorgerisch in der Klinik B.________ untergebracht, wobei die Unterbringung insbesondere die Etablierung einer Depotmedikation bezweckte. Die in der Folge von einem leitenden Arzt der Klinik B.________ angeordnete Behandlung ohne Zustimmung gemäss Art. 434 ZGB (Depotmedikation) wurde auf Beschwerde von A.________ vom Gericht für fürsorgerische Unterbringungen (FU-Gericht) des Kantons Basel-Stadt mit Entscheid vom 25. Juni 2024 aufgehoben, wobei A.________ auf ihre während der Verhandlung abgegebenen Zusicherung behaftet wurde, die orale Medikation weiterhin täglich gemäss der von der Klinik B.________ verordneten Dosierung einzunehmen. A.b. Da sich A.________ in der Folge mit der Fortführung der neuroleptischen Medikation sowie der Weiterbetreuung durch das Home Treatment der Klinik B.________ und durch eine Spitex einverstanden erklärt hatte und somit ein ambulantes Behandlungs- und Betreuungssetting gegeben war, hob die KESB die fürsorgerische Unterbringung mit Entscheid vom 16. Juli 2024 auf Antrag der Klinik B.________ auf. A.c. Bereits nach kurzer Zeit setzte A.________ die Medikation jedoch ab, verweigerte die Zusammenarbeit mit der Spitex und dem Home Treatment der Klinik B.________ und zeigte sich psychotisch. Am 25. September 2024 wurde A.________ erneut gestützt auf eine fürsorgerische Unterbringung durch eine Amtsarztperson für die gesetzlich vorgesehene Dauer von längstens sechs Wochen in der Klinik B.________ eingewiesen; am gleichen Tag ordnete eine leitende Ärztin der Klinik B.________ eine Behandlung ohne Zustimmung (Depotmedikation) an. Eine hiergegen von A.________ erhobene Beschwerde wies das FU-Gericht mit Entscheid vom 10. Oktober 2024 zwar ab. Die medikamentöse Behandlung ohne Zustimmung wurde in der Folge jedoch nicht vollzogen, weil die Rechtsvertreterin von A.________ eine Beschwerde an das Bundesgericht mit einem Antrag auf aufschiebende Wirkung angekündigt hatte. Eine Beschwerde an das Bundesgericht unterblieb letztlich.