Citation: 1A.185/2005 09.12.2005 E. 3

Die Beschwerdeführerin 1 wendet (S. 11 f.) ein, die Vorinstanz habe den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt, indem diese die beidseitige Strafbarkeit völlig unerwartet im Lichte von Art. 161bis, Art. 305 und Art. 305bis StGB beurteilt habe. Diese Tatbestände spielen für die Frage der beidseitigen Strafbarkeit keine Rolle (dazu unten E. 5 f.). Im Übrigen wäre eine Gehörsverletzung im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geheilt worden (BGE 124 II 132 E. 2d S. 138/139; 117 Ib 64 E. 4 S. 87, mit Hinweisen; Zimmermann, a.a.O., S. 307).