Citation: 6B_645/2018 E. 1.4.2

1.4.2. Die Vorinstanz erwägt, die Korrespondenz zwischen dem Beschwerdeführer, X.________ und dem Mitgründer der C.________ AG, O.________, erhelle, dass diese spätestens Mitte Juni 2012 detaillierte Pläne für die C.________ AG hatten und den Entschluss fassten, ausgewählte Mitarbeiter der Beschwerdegegnerin 2 abzuwerben. Ebenso sei ersichtlich, dass sich sowohl der Beschwerdeführer wie auch X.________ der Problematik ihres Vorgehens durchaus bewusst gewesen seien und sich entsprechend klandestin verhalten hätten (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 4.25 S. 35 ff.). Was das Vorgehen in Bezug auf die ehemaligen Mitarbeiter N.________, P.________ und Q.________ betrifft, berücksichtigt die Vorinstanz deren jeweilige Anstellungsverträge bei der C.________ AG. Weiter würdigt sie deren Aussagen, setzt diese in Bezug zueinander und gleicht sie sodann mit weiteren Zeugenaussagen und objektiven Beweismitteln ab. Dabei kommt sie zum Schluss, dass der Beschwerdeführer N.________, P.________ und Q.________ in Absprache mit X.________ dazu motiviert habe die Anschlussarbeitsverträge der Beschwerdegegnerin 2 nicht zu unterzeichnen. Stattdessen habe er diese zusammen oder in Absprache mit X.________ über die Gründung der C.________ AG und die Option eines Stellenwechsels informiert bzw. diesen ein Stellenangebot der C.________ AG unterbreitet, welches die besagten Mitarbeiter schliesslich auch annahmen (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 4.29 und 4.31 - 4.32 S. 40 ff.). Hinsichtlich des bei der Mitarbeiterin J.________ an den Tag gelegten Vorgehens würdigt die Vorinstanz deren Schilderungen als detailliert, in sich schlüssig und glaubhaft. Gestützt auf ihre Aussagen, welche vom Beschwerdeführer grösstenteils bestätigt worden wären, sei davon auszugehen, dass X.________ und der Beschwerdeführer das Ziel verfolgt haben, J.________ von der Beschwerdegegnerin 2 abzuwerben. Entsprechend habe der Beschwerdeführer ihr ein Angebot für eine Arbeitsstelle bei der C.________ AG unterbreitet, wobei er ihr überdies offeriert habe, den bereits unterzeichneten Anschlussarbeitsvertrag betreffend die Beschwerdegegnerin 2 zurückzugeben (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 4.27 S. 38 f.). Auch die Aussagen der Mitarbeiterin K.________ seien ausführlich, detailreich und nachvollziehbar. Zudem würden diese zumindest in Teilen durch die Depositionen des Beschwerdeführers sowie der Korrespondenz zwischen der Pensionskasse der C.________ AG und O.________ vom 16. August 2012 untermauert werden. Es seien keine Anhaltspunkte ersichtlich, welche gegen die Glaubwürdigkeit von K.________ sprechen würden. Mit Blick auf ihre Aussagen sei festzustellen, dass der Beschwerdeführer und X.________ versucht hätten, sie von der Beschwerdegegnerin 2 abzuwerben und der Beschwerdeführer ihr dazu ein konkretes Stellenangebot bei der C.________ AG unterbreitet habe. Ausserdem habe der Beschwerdeführer ihr den von ihr bereits unterzeichneten Anschlussarbeitsvertrag zurückgegeben, nachdem er diesen seinerseits von X.________ ausgehändigt erhalten habe (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 4.28 S. 39).