Citation: 8C_143/2021 E. 3.2.2

3.2.2. Die vorinstanzliche Verneinung des natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis vom 2. Mai 2002 und den im August 2016 gemeldeten Fussbeschwerden links beruht auf einer nicht zu beanstandenden Prüfung und Würdigung der medizinischen Aktenlage. Bezüglich der Qualifikation der Beschwerden als "posttraumatisch" ist daran zu erinnern, dass unter "posttraumatisch verursachten" Leiden nicht zwingend unfallkausale, sondern eben erst nach einem Unfall entstandene Beschwerden zu verstehen sind. Bezüglich Zuordnung der Fussbeschwerden links zum Unfallereignis vom 2. Mai 2002 hat die Vorinstanz daraus zu Recht nicht auf einen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesenen natürlichen Kausalzusammenhang geschlossen, zumal die Beschwerden aktenkundig erstmals 2016 erwähnt worden waren und Brückensymptome über eine Dauer von 14 Jahren fehlen. Was den beweisrechtlichen Einwand des Beschwerdeführers betrifft, hat bei einem Rückfall oder bei Spätfolgen - wie in E. 2.3 hievor dargelegt - grundsätzlich die versicherte Person den Nachweis zu erbringen, dass der erforderliche Kausalzusammenhang zwischen dem neuen Beschwerdebild und dem Unfallereignis gegeben ist. Der Beschwerdeführer vermochte jedoch mit seiner Argumentation und namentlich mit der Berufung auf die Beurteilung des Dr. med. F.________ vom 26. Juni 2017 weder einen rechtsgenüglich nachgewiesenen natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 2. Mai 2002 noch geringe Zweifel an der medizinischen Beurteilung der Dr. med. E.________ zu begründen. Dazu genügt die Kritik nicht, dass letztere anfänglich von einem krankheitsbedingten, später eher von einem posttraumatischen Leiden am linken Fuss ausgegangen sei, legte die Gutachterin doch plausibel dar, worauf sie ihre Meinung abstützte.