Citation: 9C_107/2015 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen zum Anspruch von Personen vor vollendetem 20. Altersjahr auf medizinische Massnahmen im Allgemeinen (Art. 12 IVG), bei Geburtsgebrechen (Art. 13 IVG in Verbindung mit Art. 3 Abs. 2 A TSG) und zum Begriff des Geburtsgebrechens an sich (Art. 3 Abs. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GgV) zutreffend dargelegt. Richtig wiedergegeben hat es sodann Ziff. 405 GgV-Anhang ("Autismus-Spektrum-Störungen") und die Voraussetzung für die Anerkennung dieses Geburtsgebrechens (Erkennbarkeit bis zum vollendeten fünften Lebensjahr). Ebenso zutreffend sind die Ausführungen zur Wiedererwägung formell rechtskräftiger Verfügungen (Art. 53 Abs. 2 ATSG). Darauf wird verwiesen.