Citation: 6B_999/2021 E. 3.6.1

3.6.1. Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, in den Aufträgen an das IRM sei der irreführende Hinweis aufgeführt, es handle sich um die bei einem (Drogen-) Händler beschlagnahmten Proben. Das IRM sei nicht darüber informiert worden, dass es sich um Proben von einem Hanffeld handle, obwohl gerade dies für die Art der Beprobung relevant sei. Bei der Probeentnahme und den Analysen seien die Richtlinien für die Probeentnahme und -aufarbeitung von Hanfpflanzen, Marihuana und Haschisch der Schweizerischen Gesellschaft für Rechtsmedizin (SGRM) nicht beachtet worden, indem statt 30 zufällig ausgewählte Proben in der Diagonalen (des Feldes) nur deren 16 entnommen und nur ein Bruchteil davon untersucht worden sei. Die hier angewendete Beweiserhebungsmethode entspreche nicht der Rechtsprechung und sei willkürlich.