Citation: 5A_895/2023 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hielt fest, die erste Instanz habe das Besuchsrecht primär aufgrund der Anträge der Parteien von Freitagabend bis Sonntagabend festgelegt. Nach den Erwägungen der ersten Instanz rechtfertige es sich angesichts des Alters des jüngsten Kindes von erst vier Jahren, dass die Kinder am Sonntagabend jeweils bereits um 17 Uhr, und nicht erst um 18 Uhr, zurückgebracht würden. Die erste Instanz habe weiter ausgeführt, am Freitagabend erscheine es sinnvoll, dass der Vater die Kinder um 18 Uhr abholen könne. Die Vorinstanz erwog, ein Besuchsrecht von Freitagnachmittag nach Schulschluss bis Montagmorgen - wie dies vom Beschwerdeführer beantragt werde - würde sehr viel mehr Organisation und Kommunikation voraussetzen. Zutreffend sei, dass mit der Rückgabe der Kinder am Sonntagabend bereits um 17 Uhr und nicht erst um 18 Uhr ein (leicht) von der Praxis abweichendes Besuchsrecht angeordnet worden sei. Dies lasse den Kindern aber mehr Zeit, sich am neuen Ort wieder "einzuleben" und zur Ruhe zu kommen. Insbesondere aufgrund der noch nicht entspannten Lage zwischen den Eltern, der teilweise noch schwierigen Kommunikation zwischen ihnen und des Alters namentlich des jüngsten Kindes dränge sich eine Ausweitung des Besuchsrechts (insbesondere auch bis Montagmorgen) und ein Abweichen von der begründeten Festlegung durch die erste Instanz zum jetzigen Zeitpunkt daher nicht auf.