Citation: 4P.197/2004 09.12.2004 E. 3

Wie aus dem angefochtenen Urteil (II. Sachverhalt, Ziff. 1) hervorgeht, machte die Beschwerdegegnerin anlässlich der Appellationsverhandlung in ihrem Parteivortrag verschiedene Vorbehalte gegenüber der im Übrigen anerkannten Sachverhaltsdarstellung der ersten Instanz. Der Appellationshof führte deshalb die entsprechenden Passagen des erstinstanzlichen Entscheids kursiv in seinem Urteil auf, bevor er im Einzelnen auf die Einwände der Parteien einging. Entgegen der in der staatsrechtlichen Beschwerde vertretenen Auffassung der Beschwerdeführer ist somit keineswegs "unerfindlich", woher der nach dem Kursivtext in Ziff. 5 dargestellte Standpunkt der Beschwerdegegnerin hinsichtlich der Bedeutung der Gewährleistungsklausel stammt. Dass die Beschwerdegegnerin trotz der Freizeichnungsklausel die sofortige Überbaubarkeit zusichern wollte, wie die Beschwerdeführer weiter geltend machen, lässt sich nicht vertreten, wenn sie im Parteiverhör mit Bezug auf die Bedeutung der Gewährleistungsklausel erklärte: "Für mich war es fast selbstverständlich, dass dieser Passus aufgenommen wurde, denn fast der ganze B.________ war in der roten Zone. Ich dachte mir einfach, dass dieser Hinweis im Vertrag stehen müsse. Ich dachte mir, dass der Notar schon die richtige Formulierung gewählt habe. Ich verliess mich dabei auf die Fachleute." Allenfalls lässt sich ein gewisses Unverständnis der Beschwerdegegnerin mit Bezug auf die Formulierung der Gewährleistungsklausel erkennen, nicht aber eine Absicht, die Haftung für den Fall zu übernehmen, dass nicht sofort gebaut werden könnte. Die Rüge willkürlicher Ermittlung des tatsächlichen Willens der Beschwerdegegnerin ist offensichtlich unbegründet.