Citation: 6B_164/2020 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat eine grobe Verkehrsregelverletzung mangels Vorliegen subjektiver Rücksichtslosigkeit verneint. Die für diese Schlussfolgerung notwendigen Sachverhaltsfeststellungen lassen sich dem angefochtenen Urteil jedoch nicht entnehmen. So geht daraus nicht hervor, ob die Vorinstanz in tatsächlicher Hinsicht davon ausgeht, dass der Beschwerdegegner sich der Gefährdung bewusst gewesen sei oder abweichend von der Erstinstanz annimmt, er habe die Gefährdung nicht bedacht. Der vorinstanzliche Entscheid ist hinsichtlich dieser wesentlichen Frage nicht schlüssig.