Citation: 9C_435/2016 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer rügt hauptsächlich, einerseits könne nach einer Krankheitsdauer von nunmehr acht Jahren nicht mehr von einer Episode gesprochen werden, sondern es müsse von einer depressiven Störung ausgegangen werden. Anderseits sei zwischenzeitlich eine Chronifizierung und eine Verselbständigung des Leidens eingetreten, weshalb sich trotz psychosozialer Ursachen eine eigenständige mittelschwere depressive Störung entwickelt habe. Der Erfolg der empfohlenen stationären Behandlung sei mit Blick auf seine psychokognitiven Störungen völlig unklar. Schliesslich könne die Arbeitsfähigkeit nicht ohne vorgängige stationäre Leistungsabklärung beurteilt werden. Die Vorinstanz habe den relevanten Sachverhalt daher unvollständig festgestellt.