Citation: 8C_288/2017 E. 6.3

6.3. Zu prüfen bleibt, ob es durch das Gutachten der Gutachtenstelle I.________ vom 29. Januar 2014 in Zweifel gezogen wird (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470). Die Vorinstanz hat dies verneint: Der neurologische Teilgutachter der Gutachtenstelle I.________ begründe die Schlussfolgerungen vornehmlich mit den neu hinzugetretenen Magen-Darm-Problemen, halte selbst aber nur geringe pathologische Befunde fest und unterscheide sich damit nicht wesentlich von der Beurteilung durch den neurologischen MEDAS-Gutachter. Bezüglich der orthopädischen Situation divergiere die Beurteilung des Gutachters der Gutachtenstelle I.________ von jener der MEDAS-Gutachterin lediglich durch einen frischen Meniskusriss, welcher aber unfallfremd sei und sich damit nicht auf die Beurteilung der zur Diskussion stehenden Ansprüche auswirken könne. Das psychiatrische Teilgutachten der Gutachtenstelle I.________ weise eine ganze Reihe von Schwachpunkten auf, so dass es nicht geeignet sei, die Beurteilung durch den MEDAS-Teilgutachter in Zweifel zu ziehen. Schliesslich vermöchten auch die Differenzen in der Beurteilung des internistischen Teilgutachters der Gutachtenstelle I.________ zu jener durch den Internisten der MEDAS keine Zweifel zu wecken, da die diesbezüglich festgestellten Beschwerden (Schilddrüsenkrebs, gastroenterologisches Leiden) nicht Folgen des hier massgebenden Unfalles seien und die Einschätzung des MEDAS-Experten zudem mit jenen des bis 2011 behandelnden Dr. med. J.________ übereinstimmen würden. Diese Ausführungen der Vorinstanz sind zutreffend und überzeugend. Das Gutachten der Gutachtenstelle I.________ vom 29. Januar 2014 ist demnach nicht geeignet, die Feststellungen und Schlussfolgerungen der MEDAS in Zweifel zu ziehen. Dem MEDAS-Gutachten kommt somit voller Beweiswert zu und es kann im Folgenden darauf abgestellt werden.