Citation: 2C_1113/2018 E.

Dagegen gelangte die Steuerpflichtige an das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen, dessen Abteilung III die Beschwerden mit Entscheid B 2018/155 / B 2018/156 vom 16. November 2018 abwies. Das Verwaltungsgericht erkannte im Wesentlichen, der vertragslose Zustand und die Umstände liessen die geschäftsmässigen Begründetheit des Fahrzeugaufwandes als zweifelhaft erscheinen. Aus dem Umstand, dass die Veranlagungsbehörde einen Reparaturaufwand von Fr. 1'673.-- anerkannt habe, lasse sich nichts ableiten, da die Steuerpflichtige nicht nur über das fragliche Fahrzeug verfügt habe. Hinsichtlich des geltend gemachten Beratungsaufwandes bestünden erhebliche Zweifel an der Echtheit der vorgelegten Rechnungen, zumal das Entgelt in Form von Bargeldzahlungen erfolgt sein soll.