Citation: 1C_408/2012 E. 4.2

4.2. Nach der Rechtsprechung muss einem Betroffenen grundsätzlich Gelegenheit zur Äusserung geboten werden, wenn eine Rechtsmittelbehörde eine neue rechtliche Würdigung vorzunehmen gedenkt, mit welcher nicht zu rechnen war (BGE 132 II 485 E. 3.2 und 3.4 S. 494 f.; 126 I 19 E. 2c S. 22 ff.; je mit Hinweisen). Hier geht es jedoch nicht um eine unvorhersehbare rechtliche Würdigung, sondern um die Beweiswürdigung. Wenn das Verwaltungsgericht die Beweise anders würdigt als die Beschwerdeführer, so liegt darin keine Verletzung des rechtlichen Gehörs, auch wenn die Beschwerdeführer das konkrete Ergebnis so nicht erwarteten. Die Beschwerdeführer hatten Gelegenheit, in die Akten Einsicht zu nehmen und sich dazu zu äussern. Damit wurde ihr Anspruch auf rechtliches Gehör gewahrt. Die betreffende Vermutung war im Übrigen auch nicht entscheidwesentlich, wie im Folgenden dargelegt wird. Die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs ist unbegründet.