Citation: 9C_568/2019 E. 5.6

5.6. Schliesslich kann der Beschwerdeführerin auch insoweit nicht gefolgt werden, als diese geltend macht, angesichts der diversen Hinweise auf depressive Beschwerden und den mehrfach diagnostizierten Fibromyalgiebeschwerden wäre vorliegend ein strukturiertes Beweisverfahren notwendig gewesen. Zwar beurteilt sich die Frage, ob ein psychisches Leiden resp. ein fibromyalgieformes Schmerzsyndrom zu einer Arbeitsunfähigkeit führt, welche auch rechtlich bedeutsam ist, in Nachachtung von Art. 7 Abs. 2 ATSG grundsätzlich auf der Grundlage eines strukturierten Beweisverfahrens (Standardindikatorenprüfung) nach BGE 141 V 281 und BGE 143 V 418. Da indes mit Blick auf das Dargelegte (vgl. E. 5.5 i.V.m. E. 3.3 u. 4.3) kein rentenbegründender Invaliditätsgrad vorliegt, durfte die Vorinstanz auf die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens verzichten.