Citation: 8C_12/2022 E. 3.1.1

3.1.1. Das kantonale Gericht hat erwogen, bei der Ermittlung des Valideneinkommens sei entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des Rentenbeginns - hier: 1. Februar 2018 - nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte (mit Hinweis auf BGE 134 V 322 E. 4.1). Der Validenlohn sei so konkret wie möglich festzustellen. In der Praxis bilde das vor dem Eintritt der zur Invalidität führenden Arbeitsunfähigkeit erzielte, tatsächlich bezogene Einkommen häufig Anhalts- und Ausgangspunkt, da nach empirischer Feststellung in der Regel die bisherige Tätigkeit im Gesundheitsfall weitergeführt worden wäre. Dieser Lohn sei, wenn nötig, der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung anzupassen (mit Hinweis auf das Urteil 8C_53/2019 vom 9. Mai 2019 E. 6.2.1 mit Hinweisen).