Citation: 9C_275/2021 E. 4.2

4.2. Diese Schlussfolgerung steht im Einklang mit der vorangehend zitierten Rechtslage und ist daher zu bestätigen. Insbesondere liegt unbestrittenermassen keine der bei einem Kollokationsplan genannten Konstellationen vor, die es rechtfertigten, ausnahmsweise eine Vorverlegung der Schadenskenntnis anzunehmen. Zutreffend erkannt hat die Vorinstanz insbesondere, dass der - vom Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang auch letztinstanzlich ins Feld geführte - Zeitpunkt der Ausstellung von drei Pfändungsverlustscheinen im März 2015 nicht geeignet ist, die für die Auslösung der relativen zweijährigen Verjährungsfrist hier notwendige, "gesicherte" Schadenskenntnis herbeizuführen. Die darin ausgewiesenen Ausstände in der Höhe von Fr. 7601.70, Fr. 2956.20 und Fr. 2916.65 entsprechen offenkundig nicht dem letztlich geltend gemachten Schaden (von Fr. 42'884.65), dessen voraussichtlicher Betrag entgegen dem in der Beschwerde vertretenen Standpunkt damals auch nicht abschätzbar war. Die im Weiteren in der Beschwerde angeführten, jedoch nicht näher dokumentierten Rechnungen der Beschwerdegegnerin vom 12. Dezember 2014 über eine Summe von insgesamt rund Fr. 27'000.- werden erstmals im aktuellen Verfahrensstadium erwähnt, weshalb es sich dabei ohnehin um unzulässige unechte Noven handelt (e) (Art. 99 Abs. 1 BGG). Als unbehelflich erweist sich ferner der Einwand des Beschwerdeführers, die Schadenersatzverfügung vom 7. April 2017 sei, da ihm gegenüber nicht formgültig zugestellt, als mangelhaft eröffnet einzustufen und könne daher die Verjährung nicht unterbrechen. Selbst wenn der damalige Verwaltungsakt der Beschwerdegegnerin - entgegen dem Urteil der Vorinstanz vom 24. Mai 2018 - als ungültig zu qualifizieren wäre (das damalige Urteil stellt, da nicht verfahrensabschliessend, einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG dar, der mangels Voraussetzungen gemäss Art. 93 Abs. 1 lit. a und b BGG vom Beschwerdeführer beim Bundesgericht nicht hätte angefochten werden können, weshalb nunmehr eine dagegen gerichtete Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 93 Abs. 3 BGG grundsätzlich als zulässig zu betrachten wäre), hätte die Beschwerdegegnerin die zweijährige Verjährungsfrist jedenfalls, was der Beschwerdeführer auch selber einräumt, mit Erlass der Schadenersatzverfügung vom 21. Juni 2017 gewahrt. Die Verjährung wurde sodann sowohl durch das gegen die Verfügung vom 21. Juni 2017 geführte Einspracheverfahren als auch die gegen die Einspracheentscheide vom 29. Januar 2018 und 27. August 2019 angehobenen Beschwerdeprozesse gehemmt (vgl. dazu insbesondere Urteil 9C_400/2020 vom 19. Oktober 2020 E. 3 mit Hinweisen), weshalb sie so oder anders nicht eingetreten ist.