Citation: 5A_669/2024 E. 6

In rechtlicher Hinsicht wird moniert, dass vor Obergericht keine mündliche Verhandlung stattgefunden habe und der Wille des Betroffenen nicht von einer neutralen Person abgeklärt worden sei. Indes wurden sowohl die Beschwerdeführerin als auch der Betroffene von der KESB angehört und es wird beschwerdeweise nicht aufgezeigt, dass auch vor Obergericht eine mündliche Anhörung verlangt worden wäre. Ferner wird vorgebracht, angesichts der wiederholt nötigen fürsorgerischen Unterbringungen sei eine Zweitbegutachtung des Betroffenen nötig. Dies ist indes keine genügende Auseinandersetzung mit den ausführlichen Erwägungen im angefochtenen Entscheid, wieso eine weitere Begutachtung nicht angezeigt ist.