Citation: 6B_180/2023 E. 4.3.3

4.3.3. Der Beschwerdeführer verlangte im Berufungsverfahren, dass die hypothetischen Einzelstrafen für jedes Delikt addiert werden und dann bei jeder hypothetischen Einzelstrafe ein Abzug von 1/3 bis 2/3 vorgenommen wird. Diese Berechnung verwirft die Vorinstanz zu Recht. Vor Bundesgericht legt der Beschwerdeführer nicht hinreichend dar, inwiefern die Vorinstanz mit der Bildung der Zusatzstrafe Bundesrecht verletzt haben sollte. Er ist darauf hinzuweisen, dass auch nach der neusten Rechtsprechung eine Gesamtfreiheitsstrafe ausgesprochen werden kann, wenn viele Einzeltaten zeitlich sowie sachlich eng miteinander verknüpft sind und eine blosse Geldstrafe bei keinem der in einem engen Zusammenhang stehenden Delikte geeignet ist, in genügendem Masse präventiv auf den Täter einzuwirken (Urteile 6B_141/2021 vom 23. Juni 2021 E. 1.3.2; 6B_496/2020 vom 11. Januar 2021 E. 3.4.2; 6B_112/2020 vom 7. Oktober 2020 E. 3.2; 6B_1186/2019 vom 9. April 2020 E. 2.2 und 2.4).