Citation: 6B_532/2018 E. 2.4

2.4. Die Vorinstanz setzt sich mit dem Straftatbestand der Vernachlässigung von Unterhaltspflichten ausreichend auseinander und legt schlüssig dar, weshalb sie sämtliche Strafbarkeitsvoraussetzungen als durch den Beschwerdeführer erfüllt erachtet. Was dieser hiergegen vorbringt, ist nicht geeignet, den angefochtenen Entscheid als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. So ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer ab Oktober 2014 bis Juni 2015 dazu verpflichtet und in der Lage war, Fr. 652.-- monatlich zugunsten der Beschwerdegegnerin 2 zu bezahlen, er indessen lediglich jeweils CZK 9'000.-- (ca. Fr. 345.--) leistete. Sodann ergibt sich aus den Akten, dass der Beschwerdeführer jede einzelne seiner Zahlungen ausdrücklich mit dem Namen derjenigen Person bezeichnete, der die Forderung jeweils zukommen sollte. Auch in einer Ankündigung per E-Mail, fortan die Unterhaltsbeiträge zu reduzieren, führte er die einzelnen Personen und die entsprechenden Beträge detailliert auf. Für die Beschwerdegegnerin 2 sah er die Bezahlung von CZK 9'000.-- (ca. Fr. 345.--) vor (vgl. kant. Akten, act. 143 f.). Die Vorinstanz erwägt deshalb zu Recht, es könne nicht angenommen werden, der gesamte überwiesene Betrag sei jeweils für die Beschwerdegegnerin 2 gedacht gewesen. Nicht zu beanstanden ist weiter, dass die Vorinstanz von vorsätzlicher Tatbegehung durch den Beschwerdeführer ausgeht. Existenzielle Nöte der unterhaltsberechtigten Person sind für die Erfüllung des objektiven Tatbestands von Art. 217 Abs. 1 StGB nicht erforderlich, weshalb das Argument des Beschwerdeführers zum subjektiven Tatbestand, er habe solche nicht in Kauf genommen, ins Leere stösst. Was der Täter wusste, wollte und in Kauf nahm sowie mit welcher Absicht er handelte, betrifft sodann sogenannte innere Tatsachen und damit eine Tatfrage (BGE 121 IV 90 E. 2b S. 92 mit Hinweisen). Solche prüft das Bundesgericht nur unter dem Gesichtspunkt der Willkür (BGE 141 IV 369 E. 6.3 S. 375 mit Hinweisen). Die Rüge der Willkür muss in der Beschwerde explizit vorgebracht und substanziiert begründet werden (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG). Auf eine rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid, wie sie z.B. im Berufungsverfahren vor einer Instanz mit voller Kognition vorgebracht werden kann, tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 142 III 364 E. 2.4 S. 368). Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, die Vorinstanz habe den Sachverhalt geradezu willkürlich festgestellt oder Beweise offensichtlich falsch bzw. nicht gewürdigt. Soweit er sinngemäss geltend macht, er habe die Nichterfüllung seiner Unterhaltspflicht nicht in Kauf genommen, ist darauf folglich nicht einzutreten.