Citation: 5P.114/2004 11.05.2004 E. 5

5.1 Zur wirtschaftlichen Leistungskraft des Beschwerdeführers hält das Obergericht vorab fest, dass dieser bei einem Beschäftigungsgrad von 75 % einen monatlichen Bruttolohn von Fr. 3'000.-- erziele. Der Beschwerdeführer habe seinerzeit freiwillig sein Pensum herabgesetzt, in der Hoffnung, die Obhut über die Tochter C.________ werde ihm zugeteilt. Bereits vor der Trennung sei das Kind vorläufig der Mutter zugeteilt worden. Diese Regelung werde nun definitiv, so dass für den Beschwerdeführer keine Notwendigkeit mehr bestehe, bloss Teilzeit zu arbeiten. Angesichts der Tatsache, dass die Firma Y.________ AG, bei der der Beschwerdeführer seit 20 Jahren als vielseitig einsetzbarer Mitarbeiter beschäftigt sei, seinen Eltern gehöre und die Mutter einzige Verwaltungsrätin sei, sei entgegen dessen Behauptung davon auszugehen, die Reduktion des Arbeitspensums lasse sich rückgängig machen. 5.2 Diese Annahme bezeichnet der Beschwerdeführer als unhaltbar, weil sie in völliger Unkenntnis der innerbetrieblichen Abläufe bzw. der wirtschaftlichen Verhältnisse der Arbeitgeberin getroffen worden sei. Er habe anlässlich der obergerichtlichen Instruktionsverhandlung deutlich zu verstehen gegeben, dass eine Erhöhung seines Beschäftigungsgrades nicht möglich sei. Was der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang vorträgt, ohne sich mit den Erwägungen des Obergerichts im Einzelnen auseinanderzusetzen, ist appellatorischer Natur und genügt den für die Begründung einer Willkürbeschwerde geltenden Anforderungen mithin nicht. Soweit der Beschwerdeführer unter Hinweis auf das ihm zugesprochene Besuchsrecht geltend macht, es wäre ihm höchstens möglich sein Arbeitspensum auf 80 % aufzustocken, handelt es sich um ein neues und daher unbeachtliches tatsächliches Vorbringen (vgl. BGE 129 I 49 E. 3 S. 57 mit Hinweisen). In diesem Punkt ist auf die Beschwerde nach dem Gesagten nicht einzutreten.