Citation: 6B_860/2018 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer wendet sich sodann gegen den Schuldspruch wegen Verkaufs von 6,6 Gramm Kokain mit einem Reinheitsgehalt von 76 % an Z.________. Die Vorinstanz habe seinen Antrag auf dessen Einvernahme in willkürlicher antizipierter Beweiswürdigung abgewiesen und damit seinen Anspruch auf rechtliches Gehör und auf gehörige Verteidigung verletzt. Z.________ habe sich nunmehr, nachdem er in der Konfrontationseinvernahme die Aussage noch verweigert hatte, bereit erklärt zu bekunden, dass er das Kokain schon mit sich geführt habe, als er ihn (sc. den Beschwerdeführer) aufgesucht habe, dass sie beide von seinem Kokain konsumiert hätten und dass er anschliessend, ohne etwas gekauft zu haben, die Wohnung wieder verlassen habe. Es sei unhaltbar, bei einer derart unklaren Beweislage, wie sie im vorliegenden Fall gegeben sei, zu behaupten, es lägen eindeutige Indizien für den Nachweis des angeklagten Sachverhalts vor, an welchem selbst eine entlastende Aussage des angeblichen Käufers nichts ändern würde. Der Beschwerdeführer rügt darüber hinaus auch unabhängig von der Befragung von Z.________ eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts (Beschwerde S. 12 ff.).