Citation: 1C_452/2012 E. 3.3

3.3. In seinem Beschluss vom 18. Oktober 2010 hat der Gemeinderat Wollerau ausgeführt, die Tatsache, dass die Parzelle KTN 960 keiner Nutzungszone zugeordnet sei, bedeute nicht, dass sich das Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone befinde. Vielmehr sei der vorgesehene Standort nahezu vollständig von überbautem Gebiet umgeben und deshalb dem Baugebiet zuzurechnen. Der Regierungsrat und die Vorinstanz haben den Beschluss in diesem Punkt bestätigt. Dementsprechend erweist sich das Vorbringen, es liege ein Eingriff in die Planungshoheit und Autonomie der Gemeinde vor, insoweit als unbegründet. Im Urteil 1C_452/2007 vom 22. April 2008 (in: URP 2008 S. 390), auf welches sich die Beschwerdeführer berufen, stand die Errichtung einer Mobilfunkanlage auf einer Grünfläche bei einer Autobahnausfahrt zur Diskussion. Im zu beurteilenden Fall hingegen ist der geplante Antennenstandort auf drei Seiten von Bauzonen umgeben, weshalb sich die beiden Sachverhalte nicht vergleichen lassen. Ausgehend von einer parzellenübergreifenden, gebietsbezogenen Betrachtung verletzt es kein Bundesrecht, dass der Gemeinderat Wollerau und die kantonalen Behörden die Parzelle KTN 960 als zum Baugebiet gehörend qualifiziert haben.