Citation: 1B_394/2021 E. 4.5

4.5. Nach dem Gesagten erscheint es im gegenwärtigen Verfahrensstadium nicht ausgeschlossen, dass die zuständige Strafbehörde im ausstehenden Endentscheid eine allfällige Ausgleichseinziehung anordnen bzw. eine staatliche Ersatzforderung zusprechen könnte. Ebenso wenig erscheint der Umfang der gesperrten Vermögenswerte derzeit unverhältnismässig. Was die private Beschwerdegegnerin dagegen einwendet, lässt weder den hinreichenden Tatverdacht der Geldwäscherei noch die Möglichkeit einer richterlichen Ausgleichseinziehung (bzw. der Zusprechung einer staatlichen Ersatzforderung) im jetzigen Verfahrensstadium dahinfallen. Dies gilt insbesondere für ihre Vorbringen, in Venezuela sei kein Strafverfahren eröffnet worden; die Devisengeschäfte seien rechtmässig erfolgt; die blosse Behauptung, in diesem Zusammenhang seien Bestechungsgelder geflossen, begründe keinen Verdacht verbrecherisch erlangter Vermögenswerte; sie kenne die Herkunft der fraglichen ihr zugeflossenen Vermögenswerte nicht; zwischen ihrem Konto und den angeblichen Delikten bestehe keine Konnexität; die betreffende Beweislast liege bei der Staatsanwaltschaft; oder die relevanten Tatsachenfeststellungen der Vorinstanz seien willkürfrei.