Citation: 8C_660/2023 E. A

Der 1974 geborene A.________ war seit 1. September 2010 bei der Bank B.________ als Leiter Corporate Services angestellt. Nachdem ihm das Arbeitsverhältnis am 25. September per 30. November 2019 gekündigt worden war, meldete er sich am 27. September 2019 beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) U.________ zur Arbeitsvermittlung an und stellte am 10. Oktober 2019 Antrag auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. Dezember 2019. Am 23. November 2019 beantragte er Taggelder zur Förderung der selbstständigen Erwerbstätigkeit. Das Gesuch wurde mit Verfügung vom 13. Januar 2020 gutgeheissen. Am 22. Mai 2020 gründete A.________ mit seinem Geschäftspartner die C.________ AG, für die er als Vizepräsident des Verwaltungsrates amtete. In der Folge meldete er sich per 24. Juli 2020 von der Arbeitsvermittlung ab. Am 2. Juli 2021 meldete sich A.________ beim RAV V.________ wieder zur Arbeitsvermittlung an und stellte am 8. Juli 2021 Antrag auf Arbeitslosenentschädigung ab 2. Juli 2021. Er gab an, mit der C.________ AG bisher noch keinen Umsatz zu erzielen, weshalb er nach über einem Jahr ohne Einkommen wieder Geld verdienen müsse. Mit Verfügung vom 4. August 2021 beschied die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich das Gesuch um Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung abschlägig. Die dagegen erhobene Einsprache wurde mit Einspracheentscheid vom 14. Oktober 2021 in dem Sinne gutgeheissen, dass der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung nicht wegen der arbeitgeberähnlichen Stellung des Versicherten abgelehnt werden könne. Das Dossier werde zur Überprüfung der Vermittlungsfähigkeit an die zuständige Amtsstelle überwiesen. Mit Verfügung vom 2. Dezember 2021 verneinte das Amt für Wirtschaft und Arbeit (ab 1. Januar 2024 Amt für Arbeit) die Vermittlungsfähigkeit des A.________ ab 2. August 2021. Diese Verfügung hob es am 14. Januar 2022 wiedererwägungsweise auf. Gleichzeitig verneinte es die Vermittlungsfähigkeit (schon) ab 2. Juli 2021. Daran hielt es mit Einspracheentscheid vom 10. Juni 2022 fest. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 30. September 2022 in dem Sinne teilweise gut, dass es den Einspracheentscheid insoweit aufhob, als darin die Vermittlungsfähigkeit ab dem 9. März 2022 verneint wurde. Es wies die Sache an das Amt für Wirtschaft und Arbeit zurück, damit dieses im Sinne der Erwägungen verfahre und danach über die Vermittlungsfähigkeit ab dem 9. März 2022 neu entscheide. Die von A.________ dagegen geführte Beschwerde hiess das Bundesgericht mit Urteil 8C_710/2022 vom 6. März 2023 teilweise gut und wies die Sache zur Gewährung der Verfahrensrechte und anschliessenden neuen Entscheidung an das Sozialversicherungsgericht zurück.