Citation: 2C_111/2016 E. 1

A.________ (Schweizerin) ist seit 31. Januar 2014 mit B.________ verheiratet. Sie haben seit 30. Juli 2014 eine gemeinsame Tochter. B.________, damals noch mit seiner ersten Frau verheiratet, wurde am 30. März 2010 rechtskräftig wegen mehrfacher Gefährdung des Lebens, mehrfachen Diebstahls und wiederholten Verstössen gegen das SVG zu einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten verurteilt. Das Migrationsamt des Kantons Aargau widerrief die Niederlassungsbewilligung am 23. Dezember 2010. Einsprache und Rekurs (Urteil des Rekursgerichts des Kantons Aargau vom 14. Dezember 2012) waren erfolglos; nach Rückzug der Beschwerde vor Bundesgericht schrieb dieses mit Urteil vom 14. Februar 2013 die Sache ab (Urteil 2C_132/2013). Auf ein Wiedererwägungsgesuch trat das Migrationsamt nicht ein. Am 11. April 2013 meldete sich B.________ aus der Schweiz ab. Am 3. Februar 2014 beantragte A.________ den Familiennachzug für ihren Ehemann und orientierte später über die Geburt der Tochter. Am 29. August 2014 lehnte das Migrationsamt das Gesuch ab; die Einsprache wurde abgewiesen, ebenso wie die Beschwerde dagegen durch das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau am 15. Dezember 2015.