Citation: 8C_35/2015 E. 1.2.1

1.2.1. Das Bundesgericht hat in BGE 136 V 106 entschieden, dass sich weder aus Art. 89 Abs. 1 BGG (BGE 136 V 106 E. 3.1 S. 108) noch aus Art. 89 Abs. 2 lit. a BGG (BGE 136 V 106 E. 3.2.1 ff. S. 109 ff.) eine Befugnis des SECO zur Führung einer Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen einen Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts auf dem Gebiete der Arbeitslosenversicherung ableiten lasse. In Art. 102 Abs. 2 AVIG, wonach gegen Entscheide des kantonalen Versicherungsgerichts auch das SECO, die kantonalen Amtsstellen und die Kassen zur Beschwerde vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht (seit 1. Januar 2007: Bundesgericht) berechtigt sind, wird das Bundesverwaltungsgericht nicht genannt. Dies ist gemäss BGE 136 V 106 nicht auf eine einfache Unachtsamkeit zurückzuführen (BGE 136 V 106 E. 3.2.5 S. 110). In der Vergangenheit suchte man vergeblich nach einer Regelung im Bundesrecht, worauf sich die Beschwerdelegitimation des SECO hätte stützen können, weshalb das Bundesgericht damals im konkreten Fall auf das Rechtsmittel des SECO nicht eintreten konnte (BGE 136 V 106 E. 4 S. 111 f.).