Citation: 7B_374/2024 E. 2.3

2.3. Keine Rechtsverweigerung oder Rechtsverzögerung stellt sodann der Umstand dar, dass die Staatsanwaltschaft die im Rahmen der Eingabe des Beschwerdeführers vom 24. Juni 2024 gegen die C.________ AG erhobene Strafanzeige wegen Missachtung von Art. 292 StGB gemäss den Feststellungen der Vorinstanz bisher nicht in einem separaten Verfahren untersucht. Der Beschwerdeführer hat als Privatkläger keinen Anspruch darauf, dass die Staatsanwaltschaft die Strafuntersuchung exakt nach seinen Vorstellungen und seinen zeitlichen Vorgaben führt. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, steht der Staatsanwaltschaft vielmehr ein Ermessensspielraum zu, wann und in welcher Form (Eröffnung einer Strafuntersuchung oder Nichtanhandnahme) sie auf die Anzeige reagieren will (siehe angefochtener Entscheid E. 2.5 lit. d). Jedenfalls hat die Staatsanwaltschaft dem Beschwerdeführer gemäss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz bestätigt, dass sie seine Anzeige zu den Akten genommen hat, weshalb eine formelle Rechtsverweigerung in Übereinstimmung mit der Vorinstanz auch in diesem Punkt zu verneinen ist. Weiter ist der Vorinstanz zuzustimmen, dass insoweit unter den gegebenen Umständen zum aktuellen Zeitpunkt auch noch keine relevante Verfahrensverzögerung erkennbar ist.