Citation: 1A.52/2000 24.11.2000 E. B

B.- Am 13. Mai 1997 reichte H.________ beim Bezirksamt Aarau eine "Privatstrafklage" gegen Unbekannt ein. Gleichzeitig ersuchte sie um Opferhilfe zwecks Übernahme der Anwaltskosten und meldete vorsorglich ein Gesuch um Entschädigung und Genugtuung nach Opferhilfegesetz an. Das Bezirksamt Aarau eröffnete gegen A.________, B.________ und S.________ Strafverfahren, u.a. wegen Amtsmissbrauchs und Störung des Totenfriedens. Am 23. August 1997 gewährte der kantonale Sozialdienst der des Deutschen nicht mächtigen H.________ Soforthilfe im Betrag von Fr. 1'000.-- für vier Stunden anwaltliche Beratung zwecks "Abklärung in einer ersten Phase"; darüber hinausgehender Aufwand könne zum jetzigen Zeitpunkt nicht befürwortet werden. Am 19. Dezember 1997 verlangte H.________ unter anderem die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das Strafverfahren. Das Bezirksamt trat am 6. März 1998 auf dieses Gesuch nicht ein und das Obergericht des Kantons Aargau wies das Gesuch am 8. April 1998 ab. Am 29. Januar 1999 hiess das Bundesgericht eine dagegen gerichtete staatsrechtliche Beschwerde gut und bejahte einen Anspruch H.________'s auf unentgeltliche Verbeiständung im strafrechtlichen Untersuchungsverfahren. Daraufhin entschied das Obergericht am 16. Februar 1999, H.________ werde "als Opfer und Zivilpartei im Strafverfahren des Staates gegen die Beschuldigten B.________, A.________ und S.________ die unentgeltliche Rechtspflege bewilligt" und bestellte Rechtsanwalt Marco Unternährer als unentgeltlichen Rechtsvertreter.