Citation: 5D_216/2021 E. 2

Der angefochtene Beschluss betrifft einen selbständig eröffneten, kantonal letztinstanzlichen (Art. 75 Abs. 1 BGG) Zwischenentscheid über ein Ausstandsbegehren (Art. 92 Abs. 1 BGG). Bei Zwischenentscheiden folgt der Rechtsweg jenem der Hauptsache (BGE 137 III 380 E. 1.1 S. 382). Dabei handelt es sich um ein Rechtsöffnungsverfahren mit einem Streitwert von weniger als Fr. 30'000.--. Die Beschwerde in Zivilsachen steht somit nicht offen (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG), sondern vielmehr die subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 113 BGG). Mit dieser kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 116 BGG). Dies hat vorliegend insofern keine entscheidende Tragweite, als der sich aus Art. 30 Abs. 1 BV ergebende Anspruch auf einen unparteiischen Richter mit der Umschreibung der Befangenheitsgründe in den anwendbaren Prozessordnungen deckt. Zu beachten ist allerdings, dass die Vorinstanz auf das Rechtsmittel des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist. Streitgegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens kann deshalb grundsätzlich nur die Frage bilden, ob die Vorinstanz zu Recht einen Nichteintretensentscheid gefällt hat (BGE 135 II 38 E. 1.2 S. 41; 139 II 233 E. 3.2 S. 235). Darauf haben sich die Verfassungsrügen zu beziehen. Zu den Nichteintretenserwägungen äussert sich der Beschwerdeführer mit keinem Wort, weshalb die Beschwerde - soweit sie sich auf den Ausstand der erstinstanzlichen Richterin bzw. die materielle Beurteilung dieser Frage durch das Obergericht bezieht - bereits daran scheitert. Indes wird auch die Befangenheit von Oberrichtern geltend gemacht; hierzu ist im Folgenden Stellung zu nehmen.