Citation: 6B_646/2018 E. 2.4

2.4. Mit der von der Vorinstanz vorgenommenen antizipierten Beweiswürdigung im Zusammenhang mit den beantragten Befragungen der offenbar in Bulgarien lebenden, nicht namentlich genannten Mutter des Sohnes des Beschwerdegegners 2, von D.________ und von K.________ befasst sich der Beschwerdeführer nicht. Ebenso wenig legt er dar, woraus er ableitet, dass der Beschwerdegegner 2 und dessen Ehefrau ihn bei einer erneuten Befragung - anders als bei früheren Einvernahmen - entlasten sollten. Auf die entsprechenden Rügen ist mangels rechtsgenügender Begründung nicht einzutreten. Sofern die Kritik des Beschwerdeführers überhaupt den qualifizierten Begründungsanforderungen genügt, ist sie unberechtigt. Die Vorinstanz ergänzt die schon erstinstanzlich eingehend begründete Sachverhaltserstellung umfassend und überzeugend. Der Beschwerdeführer belegt mit seinen Vorbringen, so etwa damit, von der prekären finanziellen Situation des Beschwerdegegners 2 resp. dessen Ehefrau und der C.________ GmbH angeblich nichts gewusst, insgesamt Fr. 132'000.-- als zinsloses Darlehen gewährt und auf diese Weise in seine berufliche Zukunft "investiert" zu haben, keine Willkür. Gleiches gilt für seine Behauptung, der Beschwerdegegner 2 habe das Geld für Investitionen im Ausland und zur Anschaffung einer Wohnung für eine weitere Frau in Bulgarien benötigt. Der Beschwerdeführer beschränkt sich mit solchen Ausführungen jeweils lediglich darauf, einen von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichenden Sachverhalt zu behaupten und die Rechtsstandpunkte, die er im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut zu bekräftigen. Mit den dazu einschlägigen und ausführlichen vorinstanzlichen Erwägungen (vgl. E. 2.2.1 hiervor) setzt er sich jedoch kaum auseinander. Die Vorinstanz legt ihre Schlussfolgerung, der Beschwerdeführer habe Kenntnis von der offensichtlich prekären finanziellen Situation des Beschwerdegegners 2, dessen Ehefrau und der C.________ GmbH gehabt, sachlich und einleuchtend dar. Das Argument des Beschwerdeführers, sein Motiv für die Gewährung der Darlehen sei die Aussicht auf eine Arbeitsstelle bei der C.________ GmbH gewesen, wertet die Vorinstanz haltbar als konstruierten Ablenkungsversuch. Eine Kausalität zwischen der Gewährung der Darlehen und der Anstellung des Beschwerdeführers bei der C.________ GmbH als Chauffeur drängt sich nicht in einer für die Belegung von Willkür erforderlichen Klarheit auf. Der Beschwerdeführer bezeichnet einen solchen Zusammenhang selbst bloss als plausibel. Bereits die erste Instanz hielt überzeugend fest, seine Anstellung könne unter den vorliegenden Umständen auch ein weiteres Indiz für die Zwangslage der Familie des Beschwerdegegners 2 sein (vgl. kant. Akten, act. 48, S. 47 f.). Die wiederholte Darstellung des Beschwerdeführers, der Beschwerdegegner 2 habe sich nicht in einer Notlage befunden, sondern den Konkurs der C.________ GmbH betrügerisch herbeigeführt und beträchtliche Gelder für anderweitige Zwecke verwendet, ist sodann nicht stichhaltig. Hierzu führt die erste Instanz gleicherweise überzeugend aus, dass es nicht wesentlich ist, weshalb sich der Beschwerdegegner 2 in finanziellen Schwierigkeiten befand und einzig deren Bestehen massgebend ist (vgl. kant. Akten, act. 48, S. 51). Auch damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Unter diesen Umständen kann von einer willkürlichen Sachverhaltsfeststellung keine Rede sein und die Vorinstanz durfte mit ihrer nachvollziehbaren, antizipierten Beweiswürdigung (vgl. E. 2.2.2 hiervor) ohne Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör des Beschwerdeführers die von ihm beantragten Beweisanträge abweisen.