Citation: 2C_1005/2019 E. 3.3.1

3.3.1. Nach den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG; vorne E. 2.3) verkaufte der Steuerpflichtige die streitbetroffenen Aktien am 29. Januar 2016 aus seinem Privatvermögen an die Gesellschaft. Diese tätigte den Rückkauf, um das Aktienkapital herabzusetzen, was dann auch geschah (vorne E. 1.1). Nach dem subjektiven Herkunftsprinzip liegt eine Leistung der Gesellschaft an den Steuerpflichtigen vor, was einen privaten Kapitalgewinn von vornherein ausschliesst. Der Zufluss qualifiziert als Erlös aus direkter Teilliquidation, der steuerbaren Ertrag aus beweglichem Vermögen darstellt, soweit er den Nominalwert der zurückgekauften Aktien übersteigt. Ein Sachverhalt, der unter das Kapitaleinlageprinzip fiele, ist vorinstanzlich nicht festgestellt und wird auch nicht behauptet. Entsprechend ergibt sich der Vermögensertrag aus der Differenz zwischen Rückkaufpreis und Nennwert.