Citation: 8C_39/2017 E. 3.2

3.2. Inwiefern die vorinstanzliche Wertung der fraglichen Zahlung von Fr. 1000.- als nachträgliche Mietzinsreduktion in krasser Weise gegen Zivil- und Mietvertragsrecht und damit Bundesrecht verstossen soll, wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht, verschliesst sich dem Bundesgericht. Zwar trifft es zu, dass ein Mieter den Vermieter auch wegen eines durch einen Mangel an der Mietsache erlittenen Schadens belangen kann (Art. 259e OR). Davon gilt es indessen den Mietzinsherabsetzungsanspruch, mit welchem allein die beeinträchtigte oder verminderte Tauglichkeit einer Mietsache im Vergleich zu den vom Vermieter zugesicherten Eigenschaften ausgeglichen werden soll (Art. 259d OR), klar abzugrenzen. Über die Herabsetzung des Mietzinses kann ein Schaden nicht ausgeglichen werden. Wie der Beschwerdeführer selbst vorbringt, hatte er in seinem Gesuch vor der Schlichtungsstelle ausdrücklich um Mietzinsreduktion ersucht. Dass im anschliessenden Schlichtungsverfahren nun aber plötzlich nicht mehr die Mietzinsherabsetzung wegen verminderter Objekttauglichkeit, sondern der Ersatz eines wegen eines Objektmangels erlittenen materiellen oder immateriellen Schadens Diskussionsthema gewesen sein soll, erscheint zwar nicht gänzlich ausgeschlossen, ist aber keinesfalls naheliegend. Einen entsprechenden Beweis dazu blieb der Beschwerdeführer schuldig. Wenn die Vorinstanz angesichts dieser Umstände die fragliche Zahlung insgesamt als bei der Sozialhilfebemessung gänzlich anrechenbare nachträgliche Mietzinsreduktion wertet, kann darin nichts Willkürliches erblickt werden. Dies ist umso weniger der Fall, als damit auch der aus dem subsidiären Charakter der Sozialhilfe (vgl. § 5 SHG/BS) abgeleiteten Verpflichtung des Sozialhilfebezügers, im Rahmen des Zumutbaren zunächst für eigene, das Sozialhilfebudget entlastende Einkünfte besorgt zu sein, Nachachtung verschafft wird.