Citation: 1B_613/2019 E. 4.4

4.4. Nachdem den Zeugenaussagen - entgegen der beschwerdeführerischen Auffassung - die Glaubhaftigkeit nach dem momentanen Stand des vorliegenden Haftverfahrens nicht pauschal abzusprechen ist (vgl. oben E. 3.4), vermag der Beschwerdeführer mit seinen Vorbringen an den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz nichts zu ändern. Mit dieser ist festzuhalten, dass sich die Ausgangslage seit dem Haftentlassungsentscheid des Zwangsmassnahmengerichts vom 22. August 2019 massgeblich zu Lasten des Beschwerdeführers verändert hat. In seiner Beschwerde äussert er sich sodann weder zur Beziehung zu seinen in der Schweiz lebenden Kindern noch zum Bestehen von sozialen Bindungen in der Schweiz. Darüber hinaus geht aus den Akten hervor, dass der Beschwerdeführer und seine Ehefrau zur Zeit über keine Wohnung und keine Arbeit verfügen und hält er selber fest, dass seine finanzielle Lage nicht gut sei. Auch wenn von einer intakten Beziehung zwischen dem Beschwerdeführer und seiner Ehefrau ausgegangen wird und er angibt, dass sie mit ihm in der Schweiz bleiben wolle, ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht, worin die enge Bindung seiner Ehefrau zur Schweiz bestehen soll. Vielmehr führte die Vorinstanz aus, dass sie in der Schweiz nicht stark verwurzelt sei. Mithin hat die Vorinstanz nicht gegen Bundesrecht verstossen, wenn sie im Fall des Beschwerdeführers von Fluchtgefahr ausging.