Citation: 9C_302/2020 E. 3

Die Beschwerdeführerin bringt vor, das Scheidungsurteil vom 20. Mai 2014 habe den Grundsatz und den Teilungsschlüssel festgelegt. Dabei habe es keine Anordnung getroffen, die über die Teilungsregeln von Art. 122 Abs. 1 ZGB hinausgehe. Das Scheidungsurteil könne somit ohne Weiteres anerkannt werden, soweit dieses das Verhältnis der Aufteilung des schweizerischen Vorsorgeguthabens des Beschwerdegegners 1 festlege. Da im Zeitpunkt der Ehescheidung keine Durchführbarkeitserklärung vorgelegen habe, obliege es der Vorinstanz die vom Beschwerdegegner 1 während der Ehe mit der Beschwerdeführerin erworbenen Austrittsleistungen festzustellen.