Citation: 6B_710/2022 E. 1.2

1.2. Dem Beschwerdeführer wird zusammengefasst vorgeworfen, der Beschwerdegegner habe ihm auf sein Anraten am 26. März 2013 Fr. 1'330'000.-- in bar übergeben. Der Beschwerdeführer habe das Bargeld in seiner Funktion als Treuhänder des Beschwerdegegners empfangen, um es über die vom Beschwerdeführer kontrollierte C.________ AG als Darlehen der D.________ AG beziehungsweise deren Verwaltungsratspräsident E.________ zur Verfügung zu stellen. Zwar habe der Beschwerdeführer in der Folge Geld an die D.________ AG überwiesen, und zwar Fr. 400'000.-- am 5. Dezember 2013 sowie Fr. 300'000.-- am 30. Dezember 2013. Doch habe er den Restbetrag von Fr. 630'000.-- für eigene Zwecke verbraucht. Der Beschwerdeführer habe um seine Verpflichtung gewusst, auch den Restbetrag als Darlehen an die D.________ AG weiterzuleiten. Er habe das Geld auftragswidrig verwendet, wobei er zumindest in Kauf genommen habe, dass er für diese Verwendung keinen Rechtsanspruch habe. Auch habe er gewusst, dass er angesichts seiner wirtschaftlichen Situation nicht jederzeit in der Lage gewesen sei, dem Beschwerdegegner das Geld zurückzuzahlen. Die D.________ AG habe der C.________ AG für das Darlehen Zinsen entrichtet, und zwar Fr. 1'486.10 (auf Fr. 400'000.-- vom 5. Dezember 2013 bis 31. Dezember 2013) sowie Fr. 17'500.-- (auf Fr. 700'000.-- vom 1. Januar 2014 bis 30. Juni 2014). Diese Zinsen habe der Beschwerdeführer vom Bankkonto der C.________ AG in bar abgehoben und für sich verbraucht. Er habe um die Pflicht gewusst, die Beträge via C.________ AG dem Beschwerdegegner zuzuführen. Er habe die Zinsen auftragswidrig für sich verwendet und zumindest in Kauf genommen, dass er darauf keinen Rechtsanspruch habe. Auch hier habe er gewusst, dass er nicht jederzeit in der Lage gewesen sei, dem Beschwerdegegner das Geld zurückzuzahlen. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, diese beiden Anklagesachverhalte seien erstellt. Davon ausgenommen ist einzig die angebliche Abmachung, wonach der Beschwerdeführer das Geld über die von ihm beherrschte C.________ AG weiterleiten sollte.