Citation: 8C_628/2021 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer rügt, das kantonale Gericht habe mit der Verweigerung eines höheren Abzugs das ihm zustehende Ermessen unterschritten, indem es etliche nach der Rechtsprechung zu berücksichtigende lohnmindernde Faktoren nicht als relevant erachtet habe. Im Wesentlichen bringt er vor, er müsse mit massiven Lohneinbussen rechnen, da leicht belastende und nur noch im Sitzen ausübbare Tätigkeiten ausserhalb des Bürobereichs nur spärlich vorhanden seien, mithin der Fächer möglicher Arbeitsplätze deutlich eingeschränkt sei. Zudem seien nach kreisärztlicher Einschätzung nur ein kurzfristiges Gehen auf ebenem Gelände und ausserdem das Erreichen des Arbeitsplatzes nur mit beidseitiger Unterarmgehhilfe möglich, was ihn sehr labil bezüglich einer Veränderung des Arbeitsplatzes und eines Ortswechsels mache. Hinzu komme, dass der Beschwerdeführer während Jahren als Forstarbeiter tätig gewesen sei und die dabei gewonnenen Erfahrungen in einer Verweistätigkeit nicht zu verwerten vermöge. Gegenteils werde seine langjährige Betriebszugehörigkeit seine Flexibilität und Anpassungsfähigkeit zusätzlich erschweren. Es seien sodann keine sachlichen Gründe ersichtlich, weshalb im Bereich der obligatorischen Unfallversicherung, anders als in der Invalidenversicherung, das vorgerückte Alter nicht als abzugsrelevanter Faktor anerkannt werde, wie dies die Vorinstanz festgehalten habe. Eine solche Feststellung sei willkürlich, zumal gemäss Art. 28 UVV dem Umstand Rechnung getragen werde, dass das vorgerückte Alter eine Ursache der Erwerbslosigkeit oder -unfähigkeit bilden könne. Schliesslich rechtfertige sich der beantragte Abzug von 15 % auch mit Blick auf das Gutachten "Nutzung Tabellenmedianlöhne LSE zur Bestimmung der Vergleichslöhne bei der IV-Rentenbemessung" des Büros für arbeits- und sozialpolitische Studien BASS AG vom 8. Januar 2021 (nachfolgend: BASS-Gutachten), auf Grund dessen die bundesgerichtliche Rechtsprechung einer Korrektur bedürfe.