Citation: 9C_810/2015 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hielt fest, dass der ursprünglichen Rentenzusprechung gemäss neurologisch-psychiatrischem Gutachten der Dres. med. C.________ und D.________ sowie der Neuropsychologin Frau Dr. phil. E.________ zuhanden der Unfallversicherung (vom 14. Februar 2002) ein Status nach Distorsionstrauma der HWS und Commotio cerebri am 2. September 1997 sowie Status nach erneutem Distorsionstrauma der HWS am 14. Januar 1999 mit chronischem Zervikalsyndrom, Spannungskopfschmerzen, posttraumatischer Migräne, Defiziten der kognitiven Funktionen, chronifizierter depressiver Verstimmung im Sinne einer leicht bis mittelgradig depressiven Episode und Verdacht auf Erschöpfungssyndrom zugrunde gelegen hätten. Laut Gutachten der MEDAS Zentralschweiz vom 5. April 2007 fanden sich im Wesentlichen funktionell überzeichnete Beschwerden ohne somatische Grundlage. U.a. gestützt auf diese Angaben stellte das kantonale Gericht fest, insgesamt liege ein Beschwerdebild vor, das unter lit. a Abs. 1 Schlussbestimmungen der 6. IV-Revision fällt. Bei der Beurteilung der Auswirkungen der ärztlicherseits als glaubwürdig erachteten Angaben des Versicherten betreffend die posttraumatische Migräne seien aus juristischer Sicht weitere Kriterien (Indikatoren) heranzuziehen. Die Vorinstanz würdigte ferner auch das polydisziplinäre BEGAZ-Gutachten vom 28. November 2013, worin die gutachterliche Einschätzung der MEDAS Zentralschweiz bestätigt worden sei, wobei die Experten eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 30 % wegen des zervikogenen Schmerzsyndroms und der Migräne für gerechtfertigt erachtet hätten. In Anwendung der geänderten Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 zur rentenbegründenden Invalidität bei psychosomatischen Leiden sowie in Würdigung des gemäss altem Verfahrensstandard eingeholten Gutachtens des BEGAZ vom 28. November 2013, dem sie hinreichenden Beweiswert beimass, gelangte die Vorinstanz zum Schluss, der Beschwerdeführer könnte bei Aufbietung allen guten Willens und in Nachachtung der ihm obliegenden Schadenminderungspflicht zumutbarerweise eine körperlich leichte, teilweise mittelschwere Erwerbstätigkeit vollzeitlich ausüben. Ein Invalidenrentenanspruch sei damit nicht mehr ausgewiesen.