Citation: 1C_168/2022 E. 3

Die Beschwerdeführerin rügt eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts sowie eine Verletzung von Bundesrecht. Zum Zeitpunkt der Kollision sei sie lediglich mit Schrittgeschwindigkeit gefahren. Indem die Vorinstanz das Verhalten des Unfallgegners im Kreisverkehr nicht berücksichtigt habe und seine Verletzungen auf die Kollision zurückführe, habe sie den Sachverhalt unrichtig festgestellt. Die Vorinstanz habe ferner zu Unrecht eine (besonders) leichte Widerhandlung der Strassenverkehrsvorschriften und eine Verwarnung verneint (Art. 16a Abs. 3 und Abs. 4 SVG). Stattdessen sei sie von einer mittelschweren Widerhandlung ausgegangen und habe den Entzug des Führerausweises für die Dauer von einem Monat geschützt (Art. 16b Abs. 1 lit. a und Abs. 2 lit. a sowie Art. 16 Abs. 3 SVG).