Citation: 6B_1090/2019 E. 3.2.2

3.2.2. Die Ausführungen der Vorinstanz sind überzeugend. Es ist nicht ersichtlich, dass sie den Sachverhalt willkürlich festgestellt, den Tatbestand der Nötigung zu Unrecht bejaht oder sonstwie Bundesrecht verletzt hätte. Der Beschwerdeführer erhebt verschiedene Rügen, unterlässt es aber, die behaupteten Rechtsverletzungen verständlich aufzuzeigen. Die Beschwerde genügt insoweit den gesetzlichen Begründungsanforderungen (oben E. 3.1.2) nicht. Wie aus der Lektüre des angefochtenen Entscheids erhellt, erachtet es der Beschwerdeführer augenscheinlich für unzulässig, dass die Staatsanwaltschaft das inkriminierte, in Erwägung 3.2.1 vorstehend dargestellte, Verhalten in der erstinstanzlichen Verhandlung auch als Nötigung qualifizierte, welcher Tatbestand in der ursprünglichen Anklage nicht erwähnt war. Die Vorinstanz erwägt indes zu Recht, dass das Vorgehen der Staatsanwaltschaft zulässig war, zumal der Bezeichnung der von jener als erfüllt betrachteten Straftatbestände im Hinblick auf das auszufällende Urteil keine entscheidende Bedeutung zukommt. Die Umschreibung des Sachverhalts in der ursprünglichen Anklage bestreitet der Beschwerdeführer hingegen nicht. Abgesehen davon kann die Anklage zu Beginn der Hauptverhandlung noch ergänzt und unter Vorbehalt von Art. 333 StPO sogar geändert werden (oben E. 3.1.1 und Urteil 6B_879/2018 vom 26. April 2019 E. 1.2). Da sich der Beschwerdeführer in diesem Rahmen zu den angeblich neuen Vorwürfen der Staatsanwaltschaft hätte äussern können - gegenteiliges legt er nicht dar -, wäre zudem selbst bei Annahme, es läge eine - zulässige - Alternativanklage vor, keine Verletzung des rechtlichen Gehörs oder des Anspruchs auf ein faires Verfahren ersichtlich. Die Vorinstanz wertet das inkriminierte Verhalten zudem überzeugend objektiv und subjektiv als Nötigung. Mit Bezug auf den Einwand, die Nötigung werde vom Vorwurf der versuchten Erpressung konsumiert, enthält die Beschwerde wiederum keine Ausführungen, die unter Berücksichtigung der Begründungsanforderungen an die Beschwerde Anlass böten, die rechtliche Würdigung der Vorinstanz in Zweifel zu ziehen. Der Schuldspruch wegen Nötigung ist rechtens.