Citation: 7B_79/2025 E. 3.5.2

3.5.2. Bezüglich des Gutachtens vom 7. November 2024 schätzt der Beschwerdeführer die Kognition des Bundesgerichts falsch ein. Das Bundesgericht prüft nur unter Willkürgesichtspunkten, ob die Vorinstanz die Ausführungen des Gutachters für überzeugend halten und dessen Schlussfolgerungen folgen durfte (vgl. E. 3.4.3 hiervor). Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, das Gutachten frei zu interpretieren und seine eigenen Schlüsse daraus zu ziehen, ohne geltend zu machen, dass dessen Würdigung durch die Vorinstanz willkürlich wäre. So "bestreitet" er etwa, mit seinen Delikten einen möglichst grossen Schaden verursacht und eine möglichst grosse Reichweite erzielt haben zu wollen, ohne darzutun, weshalb die Vorinstanz diesen Schluss nicht aus den Ausführungen des Gutachters hätte ziehen dürfen, der die Motivation und die Zusammenhänge der dem Beschwerdeführer vorgeworfenen Delikte eingehend analysiert. Auf diese appellatorischen Ausführungen ist nicht einzutreten. Die inhaltliche Kritik an der Würdigung des Gutachtens würde denn auch nicht verfangen. Anders als der Beschwerdeführer behauptet, sagte der Sachverständige etwa nicht, es gebe keine Anhaltspunkte für eine Gefahr weiterer gleichartiger Delikte. An solchen Hinweisen fehlt es gemäss Gutachten lediglich in Bezug auf eine Eskalation hin zu schweren Gewalt- oder Sexualstraftaten. Die Vorinstanz geht einzig von einer Rückfallgefahr bezüglich der in diesem Verfahren untersuchten Sabotageakte und Brandstiftungen aus, für die der Gutachter ein hohes Risiko attestiert. Zu einer Gefahr schwerer Sexual- oder anderer Gewaltstraftaten äussert sie sich nicht (vgl. E. 3.2.3 hiervor). Im Übrigen macht der Beschwerdeführer nicht geltend, dass das Gutachten in sich widersprüchlich oder methodisch mangelhaft wäre und deshalb gar nicht darauf hätte abgestellt werden dürfen.