Citation: 2C_167/2017 E. 2.4

2.4. Vor Bundesgericht bringt die Beschwerdeführerin nichts vor, was geeignet wäre, die Ausführungen und die Schlussfolgerungen der Vorinstanz in Frage zu stellen: Sie wiederholt im Wesentlichen die grundsätzlich unbestrittenen Sachverhaltselemente und ihre von der Vorinstanz abweichende Rechtsposition. Dagegen verzichtet sie betreffend die behauptete psychische Gewalt erneut darauf, ihre allgemein gehaltenen Behauptungen näher zu umschreiben und etwa durch die detaillierte Schilderung einzelner Ereignisse zu veranschaulichen und zu verdeutlichen, inwiefern sie konkret in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt worden oder gegen ihren Willen zu erniedrigenden Arbeiten gezwungen worden wäre. Auch bezüglich der angeblich gefährdeten Wiedereingliederung im Kosovo bleibt die Beschwerdeführerin noch immer vage und unbestimmt: Die angebliche Bedrohung durch Angehörige ihres Ehemanns wird weiterhin nur pauschal behauptet, wogegen weder dargetan wird, was sie genau befürchtet, noch dass tatsächlich konkrete Drohung erfolgt wären. Hinsichtlich der behaupteten fehlenden Unterstützung durch die eigene Familie behauptet sie unter Hinweis auf ein Schreiben ihres Vaters vom 26. Januar 2017 - gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG ein unzulässiges Novum - dass sie nicht mehr in ihr angestammtes Dorf auf dem Lande ziehen könne, weil ihr das Stigma einer unehrenhaften Person anhafte. Weshalb sie nicht weiter in Pristina studieren und arbeiten kann, legt sie dagegen nicht dar. Hinsichtlich der geltend gemachten psychischen Belastung verweist sie einerseits auf einen neuen Therapiebericht vom 24. Januar 2017, ebenfalls ein unzulässiges Novum, und andererseits legt sie neu eine Auskunft der Schweizerischen Flüchtlingshilfe vom 4. Juli 2016 ins Recht, wonach in den psychiatrischen Einrichtungen im Kosovo schlechte Bedingungen und Personalmangel herrschten. Diese Auskunft beschränkt sich jedoch ausdrücklich auf die (stationären) Behandlungsmöglichkeiten für schwere depressive Episoden mit psychotischen Symptomen sowie für paranoide Schizophrenie; solche Erkrankungen stehen im vorliegenden Fall nicht im Raum. Dass eine ambulante Gesprächstherapie zur Überwindung der trennungsbedingten Anpassungsstörungen der Beschwerdeführerin nicht möglich wäre, geht aus dem eingereichten Dokument nicht hervor, und es wird dies von der Beschwerdeführerin auch nicht substantiiert behauptet.