Citation: 1C_472/2015 E. 3.1

3.1. Zum Sachverhalt führt das Verwaltungsgericht aus, das Verhältnis zwischen dem Beschwerdeführer 1 und der Kantonspolizei, insbesondere der Polizeiwache Interlaken, sei belastet. Ein besonderes Misstrauen hege der Beschwerdeführer 1 gegenüber dem Polizisten C.________, der den im Jahr 2009 begangenen Einbruchdiebstahl bearbeitet habe. Damals seien zwei Personen in die Liegenschaft des Beschwerdeführers 1 eingestiegen und hätten diverse Gegenstände behändigt. Weiter weist das Verwaltungsgericht darauf hin, dass die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern den Beschwerdeführer 1 mit Strafbefehl vom 26. Juli 2013 wegen einfacher Verkehrsregelverletzung und Hinderung einer Amtshandlung schuldig gesprochen habe. Im Jahr 2011 sei der Beschwerdeführer 1 zur Vereinbarung eines Termins für die Kontrolle der Seriefeuerwaffen angeschrieben worden. Darauf habe er zunächst nicht reagiert. Nach einem zweiten Versuch habe er sich mit dem Fachbereich Waffen, Sprengstoff und Gewerbe (FB WSG) der Kantonspolizei in Verbindung gesetzt statt mit der Polizeiwache Interlaken. Die Kontrolle sei in der Folge vom FB WSG durchgeführt worden. Im Jahr 2013 sei der Beschwerdeführer 1 wiederum aufgefordert worden, sich zwecks Vereinbarung eines Kontrolltermins mit der Polizeiwache Interlaken in Verbindung zu setzen. Nach Angaben der Kantonspolizei habe er sich auf keine der drei schriftlichen Aufforderungen von Polizist C.________ gemeldet. Er bestreite, eine Aufforderung erhalten zu haben, räume aber ein, dass die Kontaktaufnahme "nicht einfach" sei. Seine Post bearbeite er "in unregelmässigen Abständen". Nicht bestritten sei hingegen, dass der Beschwerdeführer 1 am 13. August 2014 einen Einschreibebrief vom FB WSG erhielt. Hierauf habe er geantwortet. Er sei darüber informiert worden, dass die Kontrolle nicht mehr vom Fachbereich durchgeführt werden könne und dass er den Konflikt mit der Polizeiwache Interlaken beilegen solle. Hierauf habe der Beschwerdeführer 1 mit der Polizeiwache Interlaken einen Termin vereinbart. Am 4. September 2014 seien die Polizisten D.________ und C.________ erschienen, um die Kontrolle durchzuführen. Der Beschwerdeführer 1 habe die zu kontrollierenden Seriefeuerwaffen im Hausgang hinter der Eingangstüre bereit gestellt. Er habe die Waffen durch ein zerbrochenes Fenster in der Eingangstüre zeigen wollen. Die Polizisten hätten hierauf erklärt, dass auch der Aufbewahrungsort und die räumlich getrennt aufbewahrten Verschlüsse kontrolliert werden müssten. Der Beschwerdeführer 1 habe daraufhin nur Polizist D.________, nicht aber Polizist C.________ herein lassen wollen. Auf den Vorschlag, dass Polizist C.________ im Eingangsbereich warten werde, sei er nicht eingegangen. Der Beschwerdeführer 1 selbst führe aus, dass das "Scheitern vorprogrammiert" gewesen sei, als die Kantonspolizei mit zwei Polizisten erschienen sei.