Citation: 2C_946/2019 E. 3.1

3.1. Nach den vorinstanzlichen Feststellungen, die für das Bundesgericht verbindlich sind (Art. 105 Abs. 1 BGG; vorne E. 1.3), gelangten die von der Motorfahrzeughaftlichtversicherung erbrachten Kapitalleistungen am 4. Februar 2005 bzw. 10. März 2005 zur Auszahlung. Ebenso vorinstanzlich festgestellt ist, dass der steuerrechtliche Wohnsitz der Steuerpflichtigen am Ende der Steuerperiode 2005 im Kanton Nidwalden lag (Sachverhalt, lit. A). Daraus ergibt sich, dass der Kanton Nidwalden gemäss der in der Steuerperiode 2005 geltenden Rechtslage (Art. 216 Abs. 1 DBG 1990; vorne E. 2.1) das Pflichtrecht hatte, die Kapitalleistungen mit einer gesonderten Jahressteuer zum Vorsorgetarif zu besteuern (Art. 22 in Verbindung mit Art. 38 DBG 1990; vorne E. 2.2). Schliesslich ergibt sich aus dem angefochtenen Entscheid, dass der Kanton Nidwalden zunächst mit Veranlagungsverfügung vom 31. Juli 2008 die Steuerhoheit beansprucht, sie mit Einspracheentscheid vom 5. März 2010 aber wieder aufgegeben hat.