Citation: 9C_595/2015 E. 3.2

3.2. Wenn sich die Vorinstanz zur Begründung ihres Standpunkts auf allgemeine Verwaltungsprozessliteratur abstützt, gibt sie sich nicht in hinreichendem Ausmass Rechenschaft darüber, dass Ausgangspunkt für die Beurteilung der Frage, ob der Beschwerdeführer über die Legitimation zur beschwerdeweisen Anfechtung der B.________ und C.________ betreffenden Einspracheentscheide verfügt, Art. 59 ATSG bildet. Dieser Bestimmung kann jedoch, wie das hievor Dargelegte veranschaulicht, einzig die Bedeutung beigemessen werden, dass eine explizite Beteiligung an einem vorgängigen Einspracheverfahren nicht Bedingung für die Anfechtung eines Einspracheentscheids darstellt. Dies betrifft insbesondere die vorliegende Konstellation eines solidarisch Mitverpflichteten auf Grund einer Haftung gemäss Art. 52 AHVG. Jedes andere Vorgehen würde zu einer unzulässigen Verkürzung des Rechtsschutzes des Beschwerdeführers führen und den in BGE 134 V 306 E. 3 (S. 308 ff.) vorgesehenen Grundsätzen zuwiderlaufen. Namentlich kann die in E. 3.3.1 (S. 311) des Urteils erwähnte formelle Beschwer nicht so verstanden werden, dass sich jemand im Einspracheverfahren gegen Mitbeteiligte nachdrücklich zu äussern hätte, wenn sich diese Äusserung auf einen blossen Antrag auf Bestätigung jener Verfügung (en) der Ausgleichskasse reduziert. Daraus ist zu schliessen, dass die Vorinstanz auf die vom Beschwerdeführer gegen die B.________ und C.________ betreffenden Einspracheentscheide erhobene Beschwerde ebenfalls hätte eintreten müssen.