Citation: 1B_291/2017 E. B

B. Verfahren 1B_291/2017 B.a. Am 9. Mai 2012 ordnete die Staatsanwaltschaft den Einsatz technischer Überwachungsgeräte zur Klärung der Umstände des Todes des Sohnes in der Wohnung von A.C.________ und B.C.________ an und ersuchte das Haftgericht des Kantons Solothurn, die Überwachung zu genehmigen. Dieses genehmigte die Überwachung tags darauf. Die Überwachung wurde per 22. Juni 2012 eingestellt. Am 21. August 2012 ordnete die Staatsanwaltschaft die Audio-Überwachung der neuen Wohnung von A.C.________ und B.C.________ an, was vom Haftgericht am 23. August 2012 genehmigt wurde, ebenso wie die zweimalige Verlängerung der Massnahme. Am 8. April 2015 ersuchte die Staatsanwaltschaft das Haftgericht um Genehmigung der Verwertung aller fallrelevanter Erkenntnisse mit Bezug auf die Tochter als Zufallsfunde. Dieses entsprach dem Gesuch tags darauf. Am 22. Mai 2015 informierte die Staatsanwaltschaft A.C.________ über die durchgeführte Überwachung. B.b. Am 8. Juni 2015 erhob A.C.________ beim Obergericht des Kantons Solothurn Beschwerde (Verfahren BKBES.2015.51). Am 3. Februar 2016 hiess das Obergericht die Beschwerde gut, hob alle in diesem Zusammenhang getroffenen Verfügungen der Staatsanwaltschaft und des Haftgerichts auf und erklärte die aus der Überwachung gewonnenen Beweismittel für unverwertbar. Es nahm die Kosten des Verfahrens auf die Staatskasse (Dispositiv-Ziffer 4), bestellte A.C.________ Advokat Alain Joset, als amtlichen Verteidiger (Dispositiv-Ziffer 5) und setzte dessen Entschädigung auf Fr. 2'545.55 fest (Dispositiv-Ziffer 6). Am 21. März 2017 hiess das Bundesgericht die Beschwerde der Staatsanwaltschaft gegen dieses obergerichtliche Urteil gut, hob es auf und stellte die Rechtmässigkeit der Überwachung und die Verwertbarkeit der sich daraus ergebenden Erkenntnisse fest. Die Akten wies es zur Neuregelung der Kostenfolgen ans Obergericht zurück (Urteil 1B_115/2016). B.c. Mit Beschluss vom 1. Juni 2017 wies das Obergericht den Antrag von A.C.________, ihr für die Verfahrenskosten des Beschwerdeverfahrens BKBES.2015.51 die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren, ab (Dispositiv-Ziffer 1) und auferlegte ihr diese Kosten in Höhe von Fr. 800.-- (Dispositiv-Ziffer 2). Es setzte Advokat Joset für das Neubeurteilungsverfahren als amtlichen Verteidiger ein, entschädigte ihn mit Fr. 194.40 (Dispositiv-Ziffer 3) und machte einen Vorbehalt für Rückforderungsansprüche des Staates (Dispositiv-Ziffer 4). B.d. Mit Beschwerde in Strafsachen beantragt A.C.________, die Dispositiv-Ziffern 1 und 2 dieses obergerichtlichen Entscheids aufzuheben und ihr für das Beschwerdeverfahren BKBES.2015.51 die unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen oder eventuell die Sache an die Vorinstanz zu neuem Entscheid zurückzuweisen. Ausserdem beantragt sie, ihr für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung zu bewilligen. B.e. Die Staatsanwaltschaft verzichtet auf Vernehmlassung. Das Obergericht beantragt unter Verweis auf seinen Entscheid, die Beschwerde abzuweisen.