Citation: 4C.81/2004 10.05.2004 E. 1

Nach Art. 55 Abs. 1 lit. c OG ist in der Berufungsschrift anzugeben, welche Bundesrechtssätze der angefochtene Entscheid verletzt und inwiefern er gegen sie verstösst. Aus den Vorbringen muss mindestens hervorgehen, gegen welche Regeln des Bundesrechts die Vorinstanz verstossen haben soll. Daher ist unerlässlich, dass auf die Begründung des angefochtenen Urteils eingegangen und im Einzelnen dargetan wird, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegen soll (BGE 121 III 397 E. 2a S. 400). Unzulässig sind dagegen Rügen, die sich gegen die tatsächlichen Feststellungen und gegen die Beweiswürdigung der Vorinstanz richten, es sei denn, es werden zugleich substanziierte Rügen im Sinne von Art. 63 Abs. 2 OG (offensichtliches Versehen) oder Art. 64 OG (unvollständige Ermittlung des Sachverhalts) erhoben (BGE 130 III 102 E. 2.2 S. 106, 136 E. 1.4 S. 140; 127 III 390 E. 1f S. 393, je mit Hinweisen) sowie Rügen der Verletzung von Verfassungsrecht (vgl. Art. 43 Abs. 1 Satz 2 OG) - so insbesondere der Vorwurf der Willkür - und Erörterungen über die Anwendung kantonalen Rechts (vgl. Art. 43 Abs. 1 und 2 OG). Dieselben Grundsätze gelten für die Berufungsantwort (Art. 59 Abs. 3 OG). Soweit die Beklagte diese Regeln missachtet, ist auf ihre Vorbringen nicht einzutreten. Das gilt insbesondere für Sachverhaltselemente in der Berufung, die im angefochtenen Urteil keine Stütze finden. Unbeachtlich bleibt auch die in der Berufungsantwort vorgebrachte Willkürrüge des Klägers mit Bezug auf den vom kantonalen Recht beherrschten Entscheid der Vorinstanz über die Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des kantonalen Verfahrens.