Citation: 8C_150/2024 E. 7.2

7.2. Die Vorinstanz hielt im angefochtenen Entscheid in diesem Zusammenhang fest, die Streitfrage betreffe die Frage der Unfallkausalität der geklagten Schulterbeschwerden, die anhand der medizinischen Einschätzungen in den Akten und der Aussagen des Beschwerdeführers zu beurteilen sei. Es handle sich nicht um schwierige und/oder komplexe Sach- und Rechtsfragen. Vielmehr sei von einem einfachen, durchschnittlichen Sachverhalt auszugehen. Insbesondere gehe es nicht um die Würdigung von umfangreichen medizinischen Akten. Eine Unfähigkeit des Beschwerdeführers, sich im Administrativverfahren zurechtzufinden, sei nicht ersichtlich und werde auch nicht substanziiert geltend gemacht. Ungeachtet dessen wäre es ihm auch zumutbar gewesen, sich für das Administrativverfahren mit dem Beizug von Fach- und Vertrauensleuten sozialer Institutionen oder unentgeltlicher Rechtsberatungsstellen zu behelfen. Die Voraussetzung der Erforderlichkeit resp. der sachlichen Gebotenheit der anwaltlichen Vertretung sei vor diesem Hintergrund nicht erfüllt.