Citation: 7B_118/2022 E. 5

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 56 lit. a StPO, da der Verfahrensbeteiligte ein persönliches Interesse an der Sache habe. Dieses bestehe darin, dass der Verfahrensbeteiligte durch seine "jahrelange Untätigkeit" sowohl innerhalb der Staatsanwaltschaft als auch von Seiten der Aufsichtsbehörden unter Druck gekommen sei und sich daher möglichst schnell dem Verfahren durch die Durchführung einer Schlusseinvernahme und die Erhebung von Anklage - die nicht überprüfbar und nicht anfechtbar sei - habe entledigen wollen. Die Kritik entbehrt der Grundlage: Ob bereits deshalb ein persönliches Interesse in der Sache im Sinne von Art. 56 lit. a StPO vorliegen kann, weil die in einer Strafbehörde tätige Person gegenüber der ihr hierarchisch übergeordneten Personen respektive der Aufsichtsbehörde für ihr Verhalten Rechenschaft ablegen muss, scheint fraglich, kann hier aber offenbleiben. Der Beschwerdeführer hält ausdrücklich fest, "zur effektiven internen Rapportierung des vorliegenden Falles [sei] nichts bekannt", womit sein Vorwurf unbelegt bleibt.