Citation: 8C_677/2007 04.07.2008 E. A

Die 1967 geborene S.________ war bei der Entsorgung + Recycling der Stadt X.________ als kaufmännische Angestellte in einem 80 % Teilzeitpensum tätig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert, als sie am 31. August 2000 einen Verkehrsunfall erlitt. Zwei Fahrzeuge fuhren auf den von ihr gelenkten Personenwagen auf (kollisionsbedingte Geschwindigkeitsveränderungen: ca. 9 bis 14 bzw. 4 bis 7 km/h). Neben Übelkeit klagte S.________ sogleich über Genickschmerzen links bei eingeschränkter Beweglichkeit der Halswirbelsäule (HWS). Die erstbehandelnden Ärzte des Spitals Z.________ diagnostizierten eine HWS-Distorsion ohne ossäre Läsionen. In der Folge traten Rückenbeschwerden auf, woraus Dr. med. B.________ am 29. November 2000 auf ein Zervikalbrachialsyndrom, allenfalls Thorakobrachialsyndrom mit Betonung der linken Seite, schloss und S.________ eine 50%ige Arbeitsfähigkeit attestierte. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld). Seit Januar 2001 wird S.________ von Dr. med. H.________, Facharzt für Neurologie, behandelt. Am 22. März 2002 erkannte dieser mittels MRI eine Diskopathie L5/S1. Nachdem bereits eine Schwangerschaft die Rückenschmerzen verstärkt hatte, nahmen diese im August 2003 weiter zu, wobei zusätzliche Probleme im Beckenbereich (Kreuz-Darmbeingelenk [Iliosakralgelenk, kurz: ISG]) ohne Mitbeteiligung der zervikalen Situation geortet wurden. Nachdem Dr. med. H.________ im Bericht vom 19. August 2005 medizinisch gesehen den Endzustand bei einer Arbeitsfähigkeit von 50 % einer Vollzeitstelle für erreicht erachtete, vertrat der Kreisarzt Dr. med. O.________ mit Zwischenbericht vom 21. Dezember 2005 die Ansicht, eine rheumatologische Aufarbeitung der heute allein noch im Zentrum stehenden Lumboischialgie rechtsseitig mit pseudoradikulärer Ausstrahlung unklarer Ätiologie sei angezeigt. Dies wurde bei Prof. Dr. med. K.________, Leiter der rheumatologischen Abteilung der Klinik A.________, in Auftrag gegeben. Nachdem Prof. Dr. med. K.________ am 13. April 2006 Bericht erstattet hatte, ergänzte der Kreisarzt seinen Zwischenbericht am 11. Mai 2006. Die SUVA stellte gestützt darauf mit Verfügung vom 19. Mai 2006 die Versicherungsleistungen mit Wirkung auf den 31. Juli 2006 mangels Kausalzusammenhangs der fortbestehenden Beschwerden zum Unfall ein. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 9. August 2006 fest.