Citation: 6B_902/2021 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer bringt vor, er sei trotz ausgewiesener gesundheitlicher Gründe im Beisein von Freunden und Fremden dazu gezwungen worden, eine Maske zu tragen. Infolgedessen mache er auch adhäsionsweise zivilrechtliche Schadenersatzansprüche aufgrund der Nötigung geltend (Beschwerde S. 5, Ziff. 9). Unter dem Titel "Schadenssubstantiierung" hält er fest, ihm sei keine Möglichkeit vorgelegen, den Schaden und die Genugtuung zu beziffern. Nebst dem Schadenposten der Miete des Escaperooms würden zusätzlich Kosten für den durch das Verhalten des Beschuldigten verursachten Schaden sowie die nachfolgend daraus entstandenen Kosten und eine Genugtuung geltend gemacht werden (Beschwerde S. 30). Weder genügen die Vorbringen den bundesrechtlichen Begründungsanforderungen noch ist eine Zivilforderung ohne Weiteres ersichtlich. "Nach der Stunde im Escaperoom" hatte der Beschwerdeführer mit dem Geschäftsführer sprechen können (Beschwerde S. 8, Ziff. 7). Da er den gemieteten Escaperoom eine Stunde lang benützen konnte, erweist sich der "Schadenposten der Miete" als höchst zweifelhaft. Hinsichtlich der Einschränkung der Handlungsfreiheit wird in der Einstellungsverfügung (S. 7 unten) festgestellt, der Beschwerdeführer führe selber aus, dass er die Maske nur vom Eingang bis in den Adventure Room habe anziehen müssen, also nur ein paar wenige Meter und ein paar wenige Sekunden; auch aus dem ärztlichen Attest ergebe sich nicht, dass bereits durch diese äusserst kurze Zeitspanne ein gesundheitlicher Nachteil hätte entstehen können, weshalb es an der verlangten Intensität der vermeintlichen Nötigungshandlung fehle. Vor Bundesgericht führt der Beschwerdeführer aus, da "es einige Momente dauerte, bis der Kollege des Beschwerdeführers die Zahlung getätigt und die vier Kollegen den Escaperoom betreten konnten, wiederholte sich dieser Vorgang der Atemnot [...]" (Beschwerde S. 8). Diese beiden Darstellungen indizieren keine rechtserhebliche Beeinträchtigung. Nach Art. 49 OR ist eine Genugtuung nur geschuldet, sofern die Schwere der Verletzung dies rechtfertigt. Der Eingriff muss aussergewöhnlich schwer sein und in seinen Auswirkungen das Mass einer Aufregung oder einer alltäglichen Sorge klar übersteigen. Leichte Persönlichkeitsverletzungen, wie beispielsweise unbedeutende Ehrverletzungen, rechtfertigen keine finanzielle Genugtuung. Inwiefern die Persönlichkeitsverletzung objektiv und subjektiv schwer wiegt (vgl. Urteile 6B_515/2021 vom 2. November 2021 E. 1.1; 6B_880/2020 vom 1. Februar 2021 E. 1.3), ist nicht dargelegt und nicht ersichtlich. Die Sachlegitimation ist demnach zu verneinen. Auf die Beschwerde kann in der Sache nicht eingetreten werden.