Citation: 1P.732/2000 15.02.2001 E. 1

1.- Beim angefochtenen Urteil des Verwaltungsgerichts handelt es sich um einen letztinstanzlichen kantonalen Entscheid über einen Nutzungsplan im Sinne von Art. 14 ff. RPG. Die staatsrechtliche Beschwerde ist daher grundsätzlich zulässig (Art. 34 Abs. 3 RPG). Die Beschwerdeführer sind als Eigentümer der Parzelle, deren Einzonung nicht genehmigt wurde, zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 88 OG). Soweit sie allerdings eine Verletzung der Gemeindeautonomie (Art. 50 BV) rügen, fehlt ihnen die Legitimation. Nach konstanter bundesgerichtlicher Praxis kann der Private nur dann hilfsweise, d.h. zur Unterstützung ihm zustehender anderweitiger Verfassungsrügen, eine Verletzung der Gemeindeautonomie geltend machen, wenn die Gemeinde nicht ausdrücklich oder stillschweigend verzichtet hat, sich auf eine Autonomieverletzung zu berufen (BGE 119 Ia 214 E. 2c S. 218; 107 Ia 96). Im vorliegenden Fall stimmte die Gemeindeversammlung der Einwohnergemeinde Röschenz am 17. Juni 1999 mit 22 gegen 16 Stimmen dem Antrag des Gemeinderates zu, gegen die Nichteinzonung der Parzellen Nrn. 745 und 748 keine Beschwerde zu erheben. Es liegt also ein ausdrücklicher Verzicht seitens der Gemeinde vor. Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen sind erfüllt. Auf die staatsrechtliche Beschwerde ist mit Ausnahme der genannten Rüge einzutreten.