Citation: 6B_690/2017 E. 1.4

1.4. Die Vorinstanz ist demgegenüber davon ausgegangen, dass die Beschwerdeführerin schon früher um den wesentlichen Inhalt der Verfügung wusste. Darin liegt jedenfalls keine willkürliche Feststellung des Sachverhalts (vgl. BGE 141 IV 249 E. 1.3.1 S. 253; zum Begriff der Willkür BGE 141 III 564 E. 4.1 S. 566) : Die Beschwerdeführerin hat ihrem Rechtsvertreter gegenüber nach eigenem Bekunden bei Einreichung der Einsprache gegen den ersten Strafbefehl im November 2015 zum Ausdruck gebracht, nicht bestraft werden zu wollen. Dies setzt das ihr vorinstanzlich unterstellte wesentliche Wissen notwendigerweise voraus. Damit kann offenbleiben, ob die protokollierte Aussage darüber, wie die Beschwerdeführerin die Verfügung vom 12. Januar 2016 verstanden hat, von ihrer tatsächlichen Aussage vor erster Instanz abweicht.