Citation: 9C_427/2015 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat eine Bindung an die im IV-Verfahren festgelegte Wartezeit (Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG) mit der Begründung verneint, die beklagte Vorsorgeeinrichtung sei nicht ordnungsgemäss ins IV-rechtliche Verfahren miteinbezogen worden; in der Folge hat sie frei geprüft, in welchem Zeitpunkt die berufsvorsorgerechtlich relevante Arbeitsunfähigkeit nach Art. 23 lit. a BVG eingetreten war (vgl. dazu Urteil 9C_702/2011 vom 28. Februar 2012 E. 3.1, in: SVR 2012 BVG Nr. 30 S. 121). Dies steht ausser Frage. Ebenso ist unbestritten, dass sich die Rentenzusprache der IV-Stelle auf die Stellungnahme von Dr. med. D.________, FMH Orthopädische Chirurgie, vom regionalen ärztlichen Dienst (RAD), vom 1. Juni 2012 abstützte. Danach war die Beschwerdeführerin zufolge einer Gonarthrose rechts, eines lumbospondylogenen Syndroms HWS (Halswirbelsäule) und LWS (Lendenwirbelsäule), einer morbiden Adipositas Grad III und einer depressiven Verstimmung vom 10. Januar 2010 bis 7. Dezember 2011 vollständig arbeitsunfähig und ab 8. Dezember 2011 in einer Verweistätigkeit (wechselbelastend, vorwiegend sitzend, ohne repetitive Tätigkeiten für die Arme mit einer Gewichtslimite bis 5 kg) zu 50 % eingeschränkt. Schliesslich dauerte nach Feststellung der Vorinstanz das Versicherungsverhältnis für das Risiko Invalidität unter Beachtung der Nachdeckungsfrist bis zum 28. Februar 2010.