Citation: 6B_461/2020 E. A

Die Staatsanwaltschaft IV (heute Staatsanwaltschaft I) des Kantons Zürich wirft A.________ zusammengefasst vor, er habe am 24. September 2017, um ca. 09.00 Uhr, im Rahmen eines Streits mit seiner damaligen Lebenspartnerin dieser zugerufen, sie dürfe nicht vom Grundstück fahren, er werde sich hinter oder unter das Fahrzeug legen und sie müsse ihn und die gemeinsame eineinhalbjährige Tochter zuerst überfahren. Er habe sich hinter die Hinterräder auf Höhe der hinteren Stossstange, quer zum Fahrzeug, auf den Boden gelegt und die gemeinsame Tochter gegen seine Brust gepresst festgehalten. Seine damalige Lebenspartnerin habe nicht bemerkt, dass sich A.________ tatsächlich hinter dem Fahrzeug auf den Boden gelegt habe, habe den Motor gestartet und den Wagen rückwärts in Bewegung gesetzt. Eine herbeigeeilte Nachbarin habe auf die Rückscheibe des Wagens geklopft und der Fahrerin zugerufen, sie solle anhalten. Diese habe das Fahrzeug sofort angehalten und sei ausgestiegen, worauf sich A.________ mit der Tochter wieder erhoben habe.