Citation: 2C_834/2013 E. 2.1

2.1. Der angefochtene Entscheid stützt sich auf das kantonale Gesetz vom 9. September 2002 über Ausbildungsbeiträge (Stipendiengesetz, StipG; SRL Nr. 975) und die zugehörige Verordnung vom 25. März 2003 (StipV, SRL Nr. 575a). Nach den hier massgebenden Erlassen beitragsberechtigt sind u.a. Ausbildungen auf der Sekundarstufe II (weiterführende Schulen, d.h. Gymnasien, übrige Mittelschulen, Berufsfachschulen, Berufsmittelschulen) sowie so genannte "Brückenangebote" zwischen der Sekundarstufe I (obligatorische Schulzeit) und der Sekundarstufe II (§ 5 Abs. 1 und 2 SipG in Verbindung mit § 1 lit. a StipV). Die Bemessung der Ausbildungsbeiträge wird im Kapitel III der StipV geregelt (so in § 8 die Höhe der anerkannten Ausbildungskosten und in § 9 die Höhe der anerkannten Lebenshaltungskosten). Bei freiwilligem Besuch einer ausserkantonalen oder privaten Ausbildungsstätte werden indessen höchstens die Ausbildungs- und Lebenshaltungskosten anerkannt, die an einer gleichwertigen innerkantonalen oder öffentlichen Ausbildungsstätte gewährt würden (§ 8 Abs. 2 in Verbindung mit § 9 Abs. 5 StipV).