Citation: 5A_391/2018 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdegegnerin bestätigt in ihrer Vernehmlassung, dass sich die strittige Liegenschaft im Alleineigentum der C.________ GmbH befunden habe. Sie hält aber dafür, die Vorinstanz habe ihr zu Recht auf der Grundlage von Art. 205 Abs. 3 ZGB ihren Anteil am Gewinn aus dem Liegenschaftsverkauf zugewiesen. Die Bestimmung umfasse alle Schulden unter Ehegatten. Der Beschwerdeführer habe Fr. 100'000.-- aus dem Verkauf für eigene Zwecke entzogen, wovon ihr 19/20 gehört hätten. Welchen Wert der GmbH bei der Scheidung zugekommen sei resp. dass sie in Konkurs gegangen sei, spiele keine Rolle. Der Beschwerdeführer habe überdies nie bestritten, dass ihr Anspruch gemäss Art. 205 Abs. 3 ZGB als Schuld zu Lasten des Beschwerdeführers zu qualifizieren sei. Seine Vorbringen hierzu seien allesamt verspätet. Schliesslich weist sie darauf hin, der Beschwerdeführer verschweige, dass er vor dem Konkurs der GmbH erhebliche Privatbezüge gemacht habe, was auch strafbar sei; er sei mit Strafbefehl vom 20. September 2017 wegen Veruntreuung, Misswirtschaft und Unterlassung der Buchführung schuldig gesprochen und zu einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu Fr. 100.-- verurteilt worden.