Citation: 2P.213/2004 14.09.2004 E. 1

Am 23. März 2004 reichte X.________ unter Berufung auf die Vereinbarung zwischen den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft vom 24. November/20. Oktober 1987 über den gemeinsamen Fachausschuss für Film, Video und Photographie beim Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt ein Gesuch um Förderungsmassnahmen im Hinblick auf die Organisation einer Verkaufsausstellung für von ihr geschaffene Photographien ein. Sie ersuchte um Hilfe von Fachpersonen bei der Organisation der Ausstellung, um das Bereitstellen geeigneter Räumlichkeiten und um Einrahmung nicht eingerahmter Bilder. Am 24. März 2004 teilte die Beauftragte für Kulturprojekte des Erziehungsdepartements, Ressort Kultur, X.________ mit, dass das Ressort Kultur nicht als Veranstalter auftrete, weshalb keine Ausstellung für sie organisiert werden könne. Dem Antwortschreiben waren ein Exemplar "Modell zur Förderung des audiovisuellen Schaffens der Region Basel" des Fachausschusses Audiovision und Multimedia der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie ein Merkblatt für die Eingabe von Gesuchen an diesen Fachausschuss beigelegt. Am 30. März 2004 reichte X.________ gegen das Schreiben des Erziehungsdepartements vom 24. März 2004 eine Beschwerde beim Appellationsgericht (Verwaltungsgericht) des Kantons Basel-Stadt ein. Dieses überwies die Eingabe mit Verfügung vom 1. April 2004 zuständigkeitshalber an das Erziehungsdepartement. Dessen Vorsteher stellte mit Schreiben vom 22. April 2004 fest, dass die Mitarbeiter(innen) des Departements korrekt vorgegangen seien, und bestätigte, dass die Eingabe vom 23. März 2004 den vielfältigen Anforderungen an Gesuche um Förderungsbeiträge nicht erfüllten. Es wurde nochmals auf die einschlägigen Merkblätter verwiesen. Am 28. März 2004 meldete X.________ beim Appellationsgericht einen Rekurs gegen diesen Bescheid des Departements an und reichte am 14. Mai 2004 die Rekursbegründung nach. Am 4. Mai 2004 wurde X.________ zur Bezahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 800.-- für das Rekursverfahren aufgefordert. Mit Verfügung vom 2. Juli 2004 wies der Appellationsgerichtspräsident ein Kostenerlassbegehren von X.________ ab und verpflichtete sie, den Kostenvorschuss von Fr. 800.-- bis 30. Juli 2004 zu bezahlen, widrigenfalls der Rekurs dahinfiele. Nachdem X.________ am 5. Juli 2004 gegen diese verfahrensleitende Verfügung Einsprache erhoben hatte, liess ihr der Appellationsgerichtspräsident am 7. Juli 2004 mitteilen, dass dagegen nicht Einsprache erhoben werden könne, sondern, wenn schon, innert 30 Tagen beim Bundesgericht staatsrechtliche Beschwerde eingereicht werden müsste. Am 18. August 2004 verfügte der Appellationsgerichtspräsident, dass der Rekurs wegen Nichtleistung des Kostenvorschusses dahingefallen sei und das Verfahren als erledigt abgeschrieben werde, wofür keine Kosten erhoben würden. Mit zwei gleichlautenden Eingabe vom 31. August 2004, eine als staatsrechtliche Beschwerde, eine als Berufung bezeichnet, beantragt X.________, die Verfügung vom 18. August 2004 aufzuheben und das Appellationsgericht anzuweisen, auf ihr Begehren einzutreten. Da vorliegend die Berufung nicht gegeben ist, nimmt das Bundesgericht die Eingabe als staatsrechtliche Beschwerde entgegen. Die kantonalen Akten sind eingeholt, ein Schriftenwechsel ist nicht angeordnet worden. Das Urteil ergeht im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 36a OG.