Citation: 5C.171/2000 06.10.2000 E. 4

4.- Bezüglich der an zweiter Stelle zu prüfenden Verjährung der Witwenrentenansprüche selbst macht die Beklagte entsprechend dem Zürcher Gutachten vorweg geltend, das angefochtene Urteil habe zur Folge, dass die Verjährung verfassungswidrig lange nicht eintreten könne (vgl. BGE 126 II 145 E. 2b S. 151 f.; 113 Ia 146 E. 3d S. 154; 107 Ia 121 E. 1a und b S. 123 f.). Obwohl diese Rüge grundsätzlich mit staatsrechtlicher Beschwerde erhoben werden muss (Art. 84 Abs. 1 lit. a OG), können die mit ihr vorgetragenen Argumente im Berufungsverfahren insoweit berücksichtigt werden, als Bundesrecht im Rahmen von Art. 191 BV verfassungskonform ausgelegt werden muss (BGE 122 III 469 E. 5a S. 474; 118 II 307 E. 3b/dd S. 312).