Citation: 9C_302/2022 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat in umfassender Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere aber - soweit die Coxarthrose betreffend - gestützt auf das Gerichtsgutachten des Dr. med. B.________ vom 23. März 2021 für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich festgestellt, dass sich der Gesundheitszustand des Versicherten seit der letzten Rentenüberprüfung nicht erheblich verändert hat. Was der Beschwerdeführer gegen diese Feststellung vorbringt, vermag sie nicht als willkürlich oder sonstwie bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Bei Vorliegen eines Gerichtsgutachtens darf das Gericht rechtsprechungsgemäss "nicht ohne zwingende Gründe" von den Einschätzungen des medizinischen Experten abweichen (BGE 135 V 465 E. 4.4). Solche werden in der Beschwerdeschrift nicht dargetan. Der Experte hat in seinem Gutachten ausführlich begründet, weshalb er gestützt auf die klinische Untersuchung - welche keine Hinweise auf eine Aktivierung ergab - nicht von einer wesentlichen Verschlechterung der Coxarthrose ausging. Gleichzeitig setzte sich der Experte auch mit der abweichenden Auffassung des Dr. med. D.________, Rheumatologie FMH, auseinander und legte dar, weshalb er dessen Einschätzung nicht teilt. Dass der Experte im Weiteren auch zehn Jahre nach der Erstdiagnose die Coxarthorse weiterhin als "beginnend" bezeichnet, ist entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers für sich alleine kein zwingender Grund, welcher ein Abweichen vom Gerichtsgutachten rechtfertigen könnte.