Citation: 2C_285/2022 E. 1.2

1.2. Dagegen erhob der Ehemann am 28. April 2021 Rekurs an das Spezialverwaltungsgericht des Kantons Aargau. Dieses wies das Rechtsmittel mit einzelrichterlichem Entscheid 3-RB.2021.8 vom 15. März 2022 ab. Das Spezialverwaltungsgericht erwog, dass die Frage, ob ein Überschuss verbleibe, anhand der beiden Aufstellungen vom 13. Dezember 2021 zu klären sei, die die Steuerpflichtigen eingereicht hätten. Zusammenfassend sei festzuhalten, dass mit den Zahlungen von Fr. 50'528.65 (Steuerperioden 2001 bis 2009) und Fr. 76'608.05 (Steuerperioden 2010 bis 2020), mithin Fr. 127'136.70, die rechtskräftig veranlagten Steuern (inkl. Verzugszinsen) vollumfänglich beglichen, in gleicher Höhe verwendet und entsprechend verbucht worden seien. Der angebliche Zahlungsüberschuss von Fr. 6'868.75, der aus den Aufstellungen I und II hervorgehe, finde keine Grundlage. Fr. 8'757.05 seien für frühere Steuerperioden herangezogen worden.