Citation: 2C_100/2021 E. A

A.a. A.A.________ und ihre Tochter B.A.________ hielten in dem von ihnen bewohnten Haus in U.________ mehrere Hunde und weitere Tiere. Aufgrund einer Meldung versuchte das Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft (nachfolgend: kantonales Amt) am 26. Juli 2018, die Tierhaltung von A.A.________ und B.A.________ unangemeldet zu kontrollieren, was aufgrund der Abwesenheit der Tierhalterinnen nicht möglich war. Der Hintereingang und die Terrasse des Hauses waren mit Müll überstellt. Auf eine behördliche Aufforderung, einen Termin für eine Kontrolle zu vereinbaren, reagierten die Tierhalterinnen nicht. Anlässlich einer weiteren Kurzvisite des kantonalen Amtes am 29. Juli 2018 konnten A.A.________ und B.A.________ hinter ihrem Haus mit ihren Hunden angetroffen werden und wurden darüber informiert, dass am 3. August 2018 eine Tierschutzkontrolle im Haus in U.________ stattfinden werde. Dieser Termin wurde auf Wunsch der Tierhalterinnen auf den 8. August 2018 verschoben. Letztere informierten am 7. August 2018 das kantonale Amt, sie hätten alle Hunde im Ausland platziert, weshalb die amtliche Kontrolle hinfällig sei, und erklärten die Haltung der in der AMICUS-Datenbank auf sie registrierten Hunde für beendet. A.b. Anlässlich einer Meldung vom 21. September 2018, wonach A.A.________ mit einigen ihrer Tiere im Wald übernachte und sich die restlichen Tiere noch im Haus in U.________ befänden, dort aber weder gefüttert noch gepflegt würden, wurde eine Polizeipatrouille zu besagtem Haus geschickt. Letzteres war verschlossen und niemand sichtbar anwesend, worauf das kantonale Amt gleichentags eine superprovisorische Beschlagnahmeverfügung für allfällige sich im Haus befindliche Tiere erliess. Am nächsten Tag kontrollierte das kantonale Amt mit Unterstützung der Polizei die genannte Liegenschaft. Da die Tierhalterinnen weder vor Ort noch erreichbar waren, musste sich das kantonale Amt mit technischen Mitteln Zutritt zum Haus in U.________ verschaffen. Im Innern der Liegenschaft wurden - so der Bericht - unordentliche, desolate Zustände angetroffen. In einem Käfig befanden sich sieben Zebrafinken, in einem weiteren Käfig sieben lebende sowie ein toter Wellensittich und in drei Terrarien eine lebende sowie zwei tote Bartagamen. Alle Käfige waren stark verschmutzt. Das Trinkwasser der Vögel war abgestanden und verschmutzt. In den Terrarien der Bartagamen war die Klimatechnik ausgeschaltet und es standen weder Futter noch Wasser zur Verfügung. Die noch lebenden Tiere wurden entsprechend der genannten Verfügung beschlagnahmt und dem Tierschutz übergeben. A.c. Nach einem Hinweis an das kantonale Amt, wonach sich A.A.________ und B.A.________ mit mehreren Hunden in einem Kleinbus auf einem Restaurantparkplatz in Murten aufhielten, nahm das Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen des Kantons Freiburg am 15. Oktober 2018 vor Ort eine Kontrolle vor und beschlagnahmte mit Verfügung gleichen Datums vorsorglich neun Hunde (drei Islandhunde, einen Labrador-Mix, einen Dackel/Dachshund, zwei Chihuahuas, einen Zwergschnauzmix, einen Cockerspaniel). Dabei handelte es sich insbesondere um diejenigen Hunde, welche A.A.________ und B.A.________ beim zuständigen kantonalen Amt (des Kantons Basel-Landschaft) als "ins Ausland abgegeben" abgemeldet hatten. Alle Hunde wurden einem Tierheim übergeben