Citation: 8C_367/2015 E. A

Der 1952 geborene A.________ meldete sich mit Anspruchserhebung ab 8. Oktober 2013 zum Leistungsbezug bei der Arbeitslosenversicherung an und suchte im Umfang von 80 % einer Vollzeitbeschäftigung eine Erwerbstätigkeit. Als Heilpädagoge war er zuvor vom 1. Dezember 2006 bis 30. September 2011 als Gruppenleiter in einem Wohnheim für Erwachsene mit einem Pensum von 85 % angestellt gewesen. Diese Tätigkeit beendete er, um ab Oktober 2011 selbständig erwerbend im heilpädagogischen Bereich tätig zu sein, wobei er seit 1. Dezember 2006 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen (SVA) als Selbständigerwerbender im Nebenerwerb und ab 1. Oktober 2011 als selbständig erwerbend im Haupterwerb eingetragen war; ab 1. Oktober 2013 ist er wieder als Selbständigerwerbender im Nebenerwerb erfasst. Mit Verfügung vom 23. Oktober 2013 verneinte die Kantonale Arbeitslosenkasse St. Gallen einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, da er innerhalb der vom 8. Oktober 2011 bis 7. Oktober 2013 dauernden Rahmenfrist für die Beitragszeit weder eine Mindestbeitragszeit von zwölf Monaten vorweisen könne, noch von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sei. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 13. Februar 2014).