Citation: 5A_716/2018 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, das Kantonsgericht sei verpflichtet gewesen, bezüglich allfällig bestehender Unklarheiten Rückfragen zu stellen und ergänzende Dokumente nachzufordern. Es sei "geradezu offensichtlich unangemessen" das Gesuch ohne Ansetzen einer weiteren Nachfrist einfach abzuweisen. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege reichte die Beschwerdeführerin am 30. April 2018 ein, ohne es weiter zu belegen. Sie stellte einzig die Nachreichung eines "aktuellen Gesuchs" in Aussicht. Das Kantonsgericht setzte ihr daraufhin eine Nachfrist zur Ergänzung der notwendigen Angaben und gab an, welche Belege einzureichen seien (vgl. vorne Bst. B). Mit Blick auf den verfassungsrechtlichen Minimalanspruch war die Vorinstanz zu mehr nicht verpflichtet. Insbesondere war sie nicht gehalten, der anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin eine weitere Nachfrist anzusetzen, zumal diese vor Kantonsgericht unbestritten kein entsprechendes Gesuch gestellt hat (vgl. vorne E. 3.2). Die Beschwerdeführerin führt vor Bundesgericht denn auch nicht aus, weshalb sie nicht in der Lage gewesen sein soll, die fehlenden Unterlagen einzureichen (vgl. dazu auch E. 4.1 hiervor). Das Vorgehen der Vorinstanz ist damit unter Verfassungsgesichtspunkten nicht zu beanstanden.