Citation: 6B_1179/2021 E. 2.4.4

2.4.4. Die vorinstanzliche Würdigung der Glaubhaftigkeit der Aussagen des Beschwerdeführers ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden. In der Tat ist nicht ersichtlich, wie er einerseits nicht wissen will, was passiert sei, und andererseits sicher sein will, dass er nichts gemacht habe (angefochtenes Urteil S. 22). Erst im Verlaufe des Strafverfahrens machte er den angeblich einvernehmlichen Geschlechtsverkehr mit der Beschwerdegegnerin 2 geltend (angefochtenes Urteil S. 23 f.). Dass die Vorinstanz diesen Umstand bei der Beurteilung der Glaubhaftigkeit seiner Aussagen berücksichtigt, stellt keine Verletzung der Unschuldsvermutung dar. Die Vorinstanz verurteilte den Beschwerdeführer nicht, weil es ihm nicht gelang, seine Unschuld zu beweisen (vgl. BGE 127 I 38 E. 2a S. 40). Vielmehr kommt sie nach nicht zu beanstandender Beweiswürdigung aufgrund der festgestellten Widersprüche in den Aussagen des Beschwerdeführers, die in der Beschwerde unkommentiert geblieben sind, überzeugend zum Schluss, dass seine Darstellungen insgesamt nicht glaubhaft sind (angefochtenes Urteil S. 27).