Citation: 9C_425/2016 E. 2.2

2.2. Die Beschwerde führende IV-Stelle rügt im Wesentlichen, das kantonale Gericht habe den Sachverhalt offensichtlich falsch festgestellt, indem es von einer gesundheitsbedingten Betriebsaufgabe ausgegangen sei. Sodann habe die Vorinstanz zu Unrecht eine Verletzung der Schadenminderungspflicht verneint. Weil keine schützenswerte Gründe für die Betriebsaufgabe ersichtlich seien, dürfe das Invalideneinkommen nicht anhand von Tabellenlöhnen ermittelt werden, sondern es sei auf die Einkommensverhältnisse bei Fortbestehens des Geschäfts zurückzugreifen. Die Vorinstanz habe zu Unrecht einen "Revisionsgrund" bejaht und bundesrechtswidrig den Invaliditätsgrad auf 87 % statt auf 19 % festgesetzt.