Citation: 2C_165/2024 E. 4.3

4.3. Aus der Begründung ergibt sich hinreichend, warum die Vorinstanz das Verhalten des Beschwerdeführers nicht als tadellos erachtet. Sie musste sich mit den Vorbringen des Beschwerdeführers nicht im Einzelnen auseinandersetzen, zumal im Wiedererwägungsverfahren nur neue Tatsachen zu berücksichtigen sind. Von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs kann folglich nicht gesprochen werden. Die Vorinstanz begründet ferner ausreichend, dass sie das Vorbringen der Schwangerschaft aufgrund des vagen Inhalts und der fehlenden Datierung des Schreibens als unbelegt erachtet. Da der Zeitpunkt, in dem eine Tatsache entstanden ist, im Wiedererwägungsverfahren entscheidend ist, ist das Vorgehen der Vorinstanz verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden und stellt keine Verletzung des rechtlichen Gehörs dar. Schliesslich behauptet der Beschwerdeführer nur pauschal, er habe hinreichend darlegt, dass er sich um einen Therapieplatz bemüht hätte. Inwiefern er dies getan haben möchte, begründet er jedoch nicht. Damit kritisiert er letztlich den festgestellten Sachverhalt in appellatorischer Weise, indem er seine Sicht der Dinge jener der Vorinstanz gegenüberstellt. Eine begründete Sachverhaltsrüge erhebt er indessen nicht (vorstehend E. 2.2). Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ist darin jedenfalls nicht zu erblicken.