Citation: 4A_25/2019 E. 4.2

4.2. Das Handelsgericht liess offen, ob es die Ausführungen der Beschwerdeführerin in deren Stellungnahme vom 13. Dezember 2018 prozessual überhaupt noch berücksichtigen dürfe, da "der Sachverhalt betreffend die Vertretung der [Beschwerdeführerin] für die Kündigung vom 26. September 2018 [...] nicht liquide" sei. Die Behauptung der Beschwerdeführerin, D.________, E.________ sowie F.________ seien ermächtigt gewesen, im Zusammenhang mit dem vorliegenden Mietvertrag zwischen den Parteien die notwendigen Erklärungen abgeben zu dürfen, lasse sich durch die eingereichten Urkunden nicht ohne Weiteres beweisen. Aus diesen gehe lediglich hervor, dass D.________, E.________ und F.________ für die Beschwerdeführerin Willenserklärungen abgegeben hätten. Ob dafür jedoch eine rechtsgültige Vollmacht in Form einer Handlungsvollmacht gemäss Art. 462 OR oder einer bürgerlichen Vollmacht gemäss Art. 32 ff. vorhanden gewesen sei, sei nicht ersichtlich. "Ein Gutglaubensschutz Dritter (vgl. Art. 33 Abs. 3 oder Art. 34 Abs. 3 OR) " sei ebenfalls nicht sofort beweisbar. Zudem berufe sich die Beschwerdegegnerin "als Adressatin des Gutglaubensschutzes" gerade nicht darauf.