Citation: 6P.123/2005 11.12.2005 E. 2

2.1 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. Auf ungenügend begründete Rügen und bloss allgemein gehaltene, rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein. Den gesetzlichen Begründungsanforderungen wird nicht Genüge getan, wenn der Beschwerdeführer im Rahmen pauschaler Vorbringen einfach behauptet, der angefochtene Entscheid sei verfassungswidrig, und er seine Sicht der Dinge derjenigen der letzten kantonalen Instanz bloss gegenüberstellt. Vielmehr muss in Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheids dargetan werden, inwiefern dieser gegen ein konkretes verfassungsmässiges Recht verstossen soll (grundlegend: BGE 110 Ia 1 E. 2a; 125 I 492 E. 1b S. 495, mit Hinweisen; vgl. ferner BGE 127 I 38 E. 3c und 4 S. 43 mit weiteren Hinweisen). Dabei genügt es nicht, wenn der angefochtene Entscheid sich nur in der Begründung als unhaltbar erweist; eine Aufhebung rechtfertigt sich erst, wenn er auch im Ergebnis verfassungswidrig ist (BGE 124 IV 86 E. 2a). 2.2 Die Beschwerde genügt diesen Begründungsanforderungen weitgehend nicht. Dies betrifft zum einen die Rügen im Zusammenhang mit der Bedeutung der Vorstrafen (Beschwerde, S. 8/9) und zum andern die Einwände gegen den Verzicht des Obergerichts, ein Gutachten im Sinne von Art. 13 StGB einzuholen. Darauf ist nicht einzutreten. 2.3 Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung des Anspruchs auf ein faires Verfahren und auf rechtliches Gehör geltend, weil das Obergericht seine Vorbringen zur Lebensgeschichte, insbesondere zum Umstand, dass er keine Berufslehre habe machen können, "nicht zur Kenntnis genommen" habe (Beschwerde, S. 6). Diese Rüge ist unbegründet. Das Obergericht hat sich mit den Einwänden des Beschwerdeführers auseinandergesetzt, sie jedoch teilweise unter Hinweis auf die Erwägungen der ersten Instanz verworfen und im Übrigen dargelegt, weshalb es ihnen keine Bedeutung für die Strafzumessung zumass (angefochtenes Urteil, S. 11). Eine Verletzung von Verfassungs- und Konventionsrecht liegt nicht vor.