Citation: 8C_591/2019 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin rügt zunächst, die Vorinstanz habe bezüglich der Motive für die Erhöhung des hypothetischen Arbeitspensums auf 100 % den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt. So macht sie geltend, sie selbst habe in der Haushaltsabklärung vom 8. November 2016 die Pensenerhöhung nicht mit dem Auszug des Ehemanns begründet, weshalb die Einschätzung der Abklärungsperson und der Vorinstanz aktenwidrig sei. Immerhin stellt sie weder den Zeitpunkt noch den Umstand in Abrede, dass sie und ihre Familie bis Ende 2015 von ihrem Ehemann finanziell unterstützt worden waren. Dass dieser im Scheidungsurteil vom 30. Mai 2012 lediglich für die Zeit vom 1. Juli 2012 bis 30. Juni 2014 zu Unterhaltszahlungen von monatlich Fr. 300.- verpflichtet wurde, vermag die vorinstanzliche Würdigung ebenso wenig zu entkräften wie der Umstand, dass die Eheleute zumindest im Scheidungszeitpunkt nicht zusammen wohnten. Nicht zu helfen vermag ihr sodann die Behauptung, dass ihre Kinder bereits zu einem früheren Zeitpunkt nicht mehr oder nur noch in geringem Ausmass auf Betreuung angewiesen gewesen seien. Dies spricht jedenfalls nicht gegen die Annahme, dass die Aufnahme einer Vollzeiterwerbstätigkeit aus wirtschaftlichen Überlegungen - und nicht aus rein familiären Gründen - erfolgt wäre. Die vorinstanzlichen Feststellungen erweisen sich daher nicht als offensichtlich unrichtig.