Citation: 8C_420/2015 E. 4.1.1

4.1.1. Die Vorinstanz hat für das Bundesgericht verbindlich erkannt, dass sich der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit laut den medizinischen Expertisen der Dres. med. D.________ und E.________ vom 2. Oktober 2013 und der Gutachterstelle C.________ vom 25. August 2009 seit dem Gutachten der MEDAS des Spitals B.________ vom 27. September 2005 nicht verändert hatten. Danach war die Versicherte aus rheumatologischer Sicht in einer körperlich leichten, wechselbelastend ausführbaren Arbeit, die keine lang dauernden Zwangshaltungen oder repetitiven Verrichtungen über Kopfhöhe und kein Heben und Tragen von Lasten über 10 kg erforderten, zu 70 % arbeitsfähig. Aus psychiatrischer Sicht war die Explorandin vorwiegend im Rahmen einer chronischen mittel- bis schwergradigen depressiven Episode bei vorbestandener somatoformer Schmerzstörung mit vermehrter Irritabilität, Affektlabilität, verminderter emotionaler Belastbarkeit sowie beeinträchtigter Aufmerksamkeits- und Konzentrationsleistung eingeschränkt; diese Befunde erforderten ein ruhiges, konstantes Arbeitsumfeld mit Vermeidung von starken Aussenreizen und mit der Möglichkeit, vermehrt Pausen einlegen zu können. Anlässlich der polydisziplinären Konsensbesprechung kamen die medizinischen Sachverständigen der MEDAS zum Schluss, dass die Versicherte in einer den körperlichen und psychischen Beschwerden angepassten Erwerbstätigkeit im Umfang von 50 % arbeitsfähig war.