Citation: 8C_373/2010 03.08.2010 E. A

G.________ war ab 1984 als Lehrer beim Kanton Basel-Stadt angestellt. Am 22. August 2006 verfügte die Anstellungsbehörde die ordentliche Kündigung des Anstellungsverhältnisses mit der Begründung, G.________ habe der Weisung, sich einer vertrauensärztlichen Untersuchung zu unterziehen, nicht Folge geleistet. Der Ausschuss des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht (nachfolgend: Verwaltungsgericht) hob diese Verfügung und den sie bestätigenden Entscheid der Personalrekurskommission des Kantons Basel-Stadt (nachfolgend: Personalrekurskommission) vom 12. März 2007 aus formellen Gründen auf und wies die Sache im Sinne der Erwägungen an die Anstellungsbehörde zurück (Entscheid vom 18. Dezember 2007). In der Folge unterzog sich G.________ einer vertrauensärztlichen Untersuchung durch den Kantonsarzt, nicht aber einer durch diesen empfohlenen und am 4. Juni 2008 durch die Anstellungsbehörde unter Androhung der Kündigung bei Nichtbefolgung angeordneten psychiatrischen Untersuchung. Mit Verfügung vom 3. September 2008 sprach die Anstellungsbehörde, nachdem G.________ bereits freigestellt worden war, die ordentliche Kündigung des Anstellungsverhältnisses per 31. Januar 2009 aus. Begründet wurde dies damit, G.________ habe eine schwere Pflichtverletzung begangen, indem er der Weisung, sich der psychiatrischen Untersuchung zu unterziehen, nicht Folge geleistet habe. Hinzu komme, dass G.________ Blogs veröffentliche, deren Inhalt den Ruf der vorgesetzten Dienststellen schädige. G.________ erhob Rekurs bei der Personalrekurskommission. Diese bestätigte die Kündigungsverfügung mit der Begründung, die Weigerung, sich wie angewiesen durch einen Psychiater untersuchen zu lassen, stelle eine schwere Pflichtverletzung dar. Diese rechtfertige bereits die Kündigung des Anstellungsverhältnisses. Ob der weitere Vorhalt betreffend Rufschädigung gerechtfertigt sei, könne offenbleiben (Entscheid vom 27. Januar 2009).