Citation: 6B_1155/2017 E. 1.2

1.2. Bund und Kantone beachten das Völkerrecht (Art. 5 Abs. 4 BV). Bundesgesetze und Völkerrecht sind für das Bundesgericht und die anderen rechtsanwendenden Behörden massgebend (Art. 190 BV). Bundesgesetze unterliegen nicht der abstrakten Normenkontrolle. Soweit der Beschwerdeführer eine Überprüfung "in concreto" verlangt, geht es zunächst um bundesrechtskonforme Rechtsanwendung, wobei Bundesgesetze gegebenenfalls verfassungskonform auszulegen sind. Das Gesetz ist in erster Linie aus sich selbst heraus auszulegen, nach dem Wortlaut, Sinn und Zweck und den ihm zugrunde liegenden Wertungen (BGE 142 IV 1 E. 2.4.1 S. 3, 105 E. 5.1 S. 110). Die gesetzgeberischen Wertungen in einem Bundesgesetz sind für das Bundesgericht massgebend (BGE 143 I 292 E. 2.4.2 S. 299; 143 III 65 E. 3.3 S. 67 f.). An einen klaren Gesetzeswortlaut ist die rechtsanwendende Behörde gebunden (BGE 143 IV 122 E. 3.2.3 S. 125). Indem die Vorinstanz die Beschwerdevorbringen "im Lichte des innerstaatlichen Rechts" abhandelt, lässt sie Art. 190 BV keineswegs ausser Acht. Die Vorinstanz geht wiederholt auf das Vorbringen ein (Urteil S. 11, 12, 16 f., 20) und beurteilt die Sache zutreffend auf der Grundlage der entscheidwesentlichen Tatsachen.