Citation: 8C_658/2022 E. 7

Die anlässlich der Magnetresonanz-Untersuchung vom 20. Oktober 2020 neu erhobenen Befunde am linken oberen Sprunggelenk (OSG) hatte der RAD-Orthopäde in seinem Bericht vom 11. November 2021 offenbar übersehen. Dabei handelt es sich um die aktivierte Arthrose im linken OSG im Schweregrad II bis III mit vor allem anterior grossflächigen Knorpelschäden bis Schweregrad IV. In seinem Bericht vom 12. April 2022 nahm der RAD-Orthopäde Dr. med. E.________ jedoch auch zu diesen Arthroseschäden Stellung. Soweit diese neuen Befunde Beeinträchtigungen des funktionellen Leistungsvermögens zur Folge hatten, wurden sie bereits im Rahmen der Haushaltsabklärung (vgl. dazu Urteil 8C_258/2022 vom 14. Dezember 2022 E. 3.2.3 mit Hinweisen) vom 8. Dezember 2020 unbestritten angemessen berücksichtigt. Jedenfalls macht die Beschwerdeführerin nicht geltend und ist nicht ersichtlich, dass die gestützt auf die Erhebungen vom 8. Dezember 2020 getroffenen vorinstanzlichen Tatsachenfeststellungen zu den Einschränkungen im Aufgabenbereich Haushalt von 15,7% das Willkürverbot verletzen würden.