Citation: 5A_521/2023 E. A

C.D.________ (geb. 1950) leidet an schwerer Demenz. Mit Entscheid vom 21. Dezember 2021 erklärte die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Winterthur und Andelfingen (KESB) C.D.________s Vorsorgeauftrag vom 15. Februar 2019 für wirksam und bezeichnete seine Ehefrau, E.D.________, als Vorsorgebeauftragte. C.D.________ wurde zu Lebzeiten seiner Frau von ihr und einem von ihr angestellten Betreuerteam gepflegt. Am 22. Juli 2022 verstarb E.D.________. In der Folge wurde die KESB von verschiedenen Seiten darauf hingewiesen, dass C.D.________s körperliches Wohl und seine finanziellen Interessen gefährdet seien. Mit Entscheid vom 18. August 2022 ordnete die KESB im Rahmen vorsorglicher Massnahmen für C.D.________ eine Vertretungsbeistandschaft nach Art. 394 i.V.m. Art. 395 ZGB an und ernannte F.________ als Beiständin. Rechtsanwältin Dr. iur. Susanne Raess wurde als Verfahrensvertreterin eingesetzt und verpflichtet, bis Ende Oktober 2022 eine Stellungnahme und allfällige Empfehlungen betreffend die Eignung von C.D.________s Wohn- und Betreuungssituation einzureichen.