Citation: 4A_493/2020 E. 5.4.2

5.4.2. Die Beschwerdeführer zitieren aus dem deutschen Schrifttum und machen geltend, weder die Erstinstanz noch die Vorinstanz hätten sich mit dem deutschen Recht auseinandergesetzt und somit auch nicht mit dessen Auslegung gemäss Berufungsschrift. Somit sei das hier anwendbare ausländische Recht, insbesondere Art. 39 Abs. 1 CISG und § 404 BGB unberücksichtigt geblieben. Abgesehen davon, dass dieser Vorwurf offensichtlich falsch ist, scheinen die Beschwerdeführer zu übersehen, dass die Vorinstanz bloss in einer Eventualbegründung ausführte, dass die Angestellten der D.________ GmbH und der E.________ GmbH nicht zu Lasten der Beschwerdegegnerin auf den Einwand der verspäteten Rüge verzichten konnten (vgl. E. 5.2.2 hiervor). Selbst wenn die Beschwerdeführer mit ihrer Rüge gegen diese Eventualbegründung durchdringen würden, bliebe davon die vorinstanzliche Erwägung unberührt, wonach ein stillschweigender Verzicht auf den Einwand der verspäteten Rüge ohnehin nicht nachgewiesen sei (vgl. E. 5.2.1 hiervor).