Citation: K 89/99 17.04.2000 E. 4

4.- a) Der Beschwerdeführer nannte sowohl in seinem ersten Antrag vom 28. Oktober 1996 als auch in seinem zwei- ten Antrag vom 26. Februar 1997 - welchen er ausfüllte, weil die Kasse den Originalantrag vom 28. Oktober 1996 nicht mehr auffinden konnte - als gewünschten Versiche- rungsbeginn den 1. November 1996. In Anbetracht der Tat- sache, dass er bereits am 12. Februar 1996 in die Schweiz eingereist war und seine Verpflichtung nicht erfüllt hat, sich innert dreier Monate zu versichern, nachdem er sich bei der für die Einwohnerkontrolle zuständigen Stelle an- gemeldet hatte (Art. 3 Abs. 1 KVG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 und Art. 1 Abs. 2 lit. a KVV), ist nicht zu bean- standen, dass Kasse und Vorinstanz den Versicherungsbeginn nach Massgabe von Art. 5 Abs. 2 KVG auf den 1. November 1996 festgelegt haben. An diesem Ergebnis vermag nichts zu ändern, dass die Kasse dem Beschwerdeführer im Januar oder Februar 1997 auf telefonische Anfrage hin die - falsche - Auskunft erteilt hat, er sei bei ihr nicht versichert. Die Beschwerdegegnerin stellte nämlich mit Einspracheentscheid vom 1. Dezember 1997 klar, dass selbstverständlich auch der Versicherungsschutz seit 1. November 1996 bestehe, weshalb der Beschwerdeführer allfällige Arztrechnungen ab diesem Datum zur Rückerstattung einreichen könne. Dass ihm aus dem Verhalten der Kasse irgendwelche Nachteile entstanden wären, macht der Versicherte zu Recht nicht geltend. b) Nach dem Gesagten und der korrekten Berechnung im angefochtenen Entscheid steht fest, dass der Versicherte für die Franchisenversicherung in der Zeit von November 1996 bis Juli 1997 eine Prämienrestschuld in der Höhe von Fr. 585.50 zu begleichen hat.