Citation: 8C_501/2021 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer hält dem im Wesentlichen entgegen, die zwischen dem 8. Mai und 20. Juli 2017 durchgeführte BvO sei rechtswidrig erfolgt und deren Ergebnisse somit unverwertbar. Auch die Verwertung der Fotos, welche auf Facebook gesichert worden seien, erscheine fragwürdig. Es fehle zudem an einem hinreichenden Anfangsverdacht, nachdem die Observation einzig aufgrund eines anonymen telefonischen Hinweises erfolgt sei. Damit seien Art. 8 EMRK, Art. 13 BV und Art. 12 Abs. 3 der Verfassung des Kantons Bern (SR 131.212) verletzt. Mithin beruhe die Beurteilung des Rentenanspruchs auf einer falschen medizinischen Grundlage. Durch das alleinige Abstellen auf die Einschätzungen des RAD habe das kantonale Gericht den Untersuchungsgrundsatz und das Prinzip der freien Beweiswürdigung verletzt, was im Ergebnis zu einer willkürlichen Feststellung des entscheidwesentlichen Sachverhalts führe. Da keine Veränderung respektive tendenziell eher eine Verschlechterung des Gesundheitszustands vorliege, erübrige sich die Frage nach Eingliederungsmassnahmen.