Citation: 6B_697/2014 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen den Schluss der Vorinstanz, er habe die Forderung von Fr. 768'203 zu Unrecht aktiviert. Er führt aus, die Treuhandgesellschaft, deren Partner A.________ gewesen sei, habe ihm nach dessen Tod den Auftrag erteilt, die Sanierung der B.________ AG im Sinne des Verstorbenen fortzusetzen. Zu diesem Zwecke seien ihm die im Nachlass von A.________ aufgefundenen Akten übergeben worden, in welchen er auf die Notiz vom 8. September 1999 gestossen sei. Diese habe er als Vereinbarung zwischen den miteinander verwandten A.________ und den Brüdern G.C.________ und H.C.________ so interpretiert, dass bis zu 25 % der bisherigen Rechnungsbeträge zurückgefordert werden könne (Beschwerde S. 12). In rechtlicher Hinsicht macht der Beschwerdeführer geltend, die Aktivierung sei nicht ausgeschlossen gewesen. Die Anwendung des Vorsichtsprinzips bedeute nicht, dass stets von der unwahrscheinlichsten Entwicklung im Sinne eines "worst-case-Szenarios" auszugehen sei. Die Forderung sei grundsätzlich aktivierbar gewesen, wobei aber das Risiko habe abgeschätzt werden und gegebenenfalls eine angemessene Rückstellung erfolgen müssen. Er habe die Aktennotiz vom 8. September 1999 von einem Anwaltsbüro prüfen lassen, welches sie als bilanzrelevant erachtet habe. Auf diese Einschätzung habe er sich verlassen dürfen. Die Forderung sei denn auch tatsächlich gegenüber der Gebrüder C.________ Transporte geltend gemacht worden. Insgesamt habe er davon ausgehen dürfen, dass die B.________ AG nicht überschuldet gewesen sei. Dementsprechend sei er nicht verpflichtet gewesen, gemäss Art. 725 Abs. 2 OR den Richter zu benachrichtigen (Beschwerde S. 4 ff.). In tatsächlicher Hinsicht bringt der Beschwerdeführer vor, der Umstand, dass die Aktennotiz nicht unterzeichnet sei, spreche nicht gegen die Vereinbarung zwischen der B.________ AG und der Gebrüder C.________ Transporte. Dasselbe gelte für die Feststellung, dass die Aktennotiz einzig ein einseitiges Vorgehen beinhalte. Im Übrigen habe der einzige aussenstehende Zeuge, der Revisor D.________, die Existenz einer Vereinbarung im Sinne der Aktennotiz klar bestätigt (Beschwerde S. 7 ff.).