Citation: 5C.7/2003 12.05.2003 E. A

Z.________ schloss gestützt auf das Antragsformular vom 4. November 1996 mit der Versicherung X.________ einen Lebensversicherungsvertrag per 1. November 1996 ab, welcher ihr Leistungen im Falle der Erwerbsunfähigkeit zusicherte. Am 13. April 1999 erlitt Z.________ einen Verkehrsunfall, der zu Verletzungen im Bereich des Nackens führte. Die Versicherte war vorerst eine gewisse Zeit vollständig und hernach beschränkt arbeitsunfähig, weshalb sie am 20. Januar 2000 mit der Schadenanzeige an die Versicherung X.________ aus dem Versicherungsvertrag geltend machte. Auf Ersuchen der Versicherung X.________ erstattete der Hausarzt von Z.________, Dr. Y.________, der Versicherung am 28. Februar 2000 einen Auszug aus der Krankengeschichte seiner Patientin. Am 14. März 2000 ersuchte die Versicherung X.________ Z.________ um Unterzeichnung einer Vollmacht mit Angabe von Name und Adresse der Krankenkasse(n), bei der sie von 1991 bis 1996 versichert gewesen sei, damit der Leistungsanspruch abgeklärt werden könne. Z.________ kam dieser und weiteren Aufforderungen nicht nach.