Citation: 5A_294/2007 05.03.2008 E. B

Mit Eingabe vom 7. Juli 2004 reichte Y.________ beim Gerichtspräsidium Z.________ ein Gesuch um Ergänzung bzw. Änderung der Anweisung an den Arbeitgeber von X.________ ein. X.________ schloss auf Abweisung des Begehrens und beantragte widerklageweise die gänzliche Aufhebung der Unterhaltspflicht gegenüber Y.________ und die Herabsetzung der für den Sohn F.________ zu leistenden Unterhaltsbeiträge auf monatlich Fr. 695.--. Die Gerichtspräsidentin 4 von Z.________ hiess am 1. Februar 2006 sowohl die Abänderungsklage als auch die Widerklage teilweise gut. Das Obergericht (Zivilgericht, 5. Kammer) des Kantons Aargau wies am 30. April 2007 die von X.________ hiergegen erhobene Beschwerde ab. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde von Y.________ setzte es die dieser zustehenden Unterhaltsbeiträge unter anderem wie folgt neu fest: - Januar 2005 bis Dezember 2005 Fr. 1'770.-- - Januar 2006 bis September 2006 Fr. 290.-- - ab Oktober 2006 Fr. 2'045.--. Ferner wies das Obergericht die Arbeitgeberin von X.________ an, den Betrag von Fr. 3'045.-- (Fr. 2'045.-- für Y.________ persönlich und Fr. 1'000.-- für die Tochter B.________) von dessen Lohn abzuziehen und direkt an Y.________ zu überweisen. Die Gerichtskosten wurden zu 3/10 Y.________ und - zufolge gewährter unentgeltlicher Rechtspflege allerdings nur unter Vorbehalt - zu 7/10 X.________ auferlegt, der zudem verpflichtet wurde, Y.________ 2/5 der Parteikosten zu ersetzen.