Citation: 8C_798/2013 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Beweiswürdigung der Vorinstanz verletze Bundesrecht. Die weder von der RAD-Ärztin noch vom kantonalen Gericht angezweifelten Untersuchungsergebnisse der IB-Experten stimmten mit den Schlussfolgerungen aus der neuropsychologischen Abklärung vom 7. Mai 2009 (Bericht des Spitals U.________ vom 31. Juli 2009) und den Leistungen des Versicherten in den ersten drei Semestern seiner Ausbildung zum Mechapraktiker überein. Durch ein gutes Pausenmanagement und eine angepasste Tagesstruktur könnten in einer Verweistätigkeit gute bis sehr gute Leistungen während einer täglichen Präsenzzeit von sechs Stunden erbracht werden. Die Schlussfolgerungen im angefochtenen Gerichtsentscheid, wonach die IB-Gutachter nicht begründeten, dass die Ermüdungssymptomatik erst nach sechs Stunden zu einer Leistungseinschränkung führe, widerspreche den Akten. Die Beurteilung der RAD-Ärztin vom 7. Februar 2013 stütze sich einerseits auf die Aussagen der Arbeitgeberin, welche die Leistung in einer nicht angepassten Tätigkeit beurteile und die (aktuelle) Beschäftigung als Staplerführer vollkommen ausser Acht lasse, und andererseits auf den Abschlussbericht der Genossenschaft B.________, in welchem eine verminderte Leistungsfähigkeit im freien Arbeitsmarkt festgestellt werde, ohne zu berücksichtigen, dass der Versicherte durch die Prüfungsvorbereitungen im vierten Semester überfordert gewesen sei, nachdem er bis zum Ende des dritten Semesters sehr gute Leistungen erbracht habe. Dem vorinstanzlichen Entscheid sei insgesamt keine überzeugende Begründung dafür zu entnehmen, weshalb dem RAD-Bericht im Vergleich zum polydisziplinären IB-Gutachten ein höherer Beweiswert zukommen sollte.