Citation: 5D_9/2014 E. A

Am 29. Juli 2010 klagte X.________ gegen seine Ehefrau, Y.________, beim Bezirksgericht Aarau auf Scheidung. Er verlangte unter anderem die Feststellung, dass die Parteien güterrechtlich per Saldo aller Ansprüche auseinandergesetzt seien. Die Beklagte widersetzte sich der Scheidung. Im Güterrechtspunkt verlangte sie eventualiter eine Ausgleichszahlung im Umfang der Hälfte des Werts aller in der Türkei gelegenen Grundstücke des Klägers. Die Verhandlung vor dem Bezirksgericht fand am 12. Januar 2011 statt. Die Beklagte blieb ihr unentschuldigt fern. Die Parteivertreter erstatteten mündlich Klageantwort, Replik und Duplik und der Kläger wurde befragt. Die Parteivertreter verzichteten auf eine abschliessende Stellungnahme zum Beweisergebnis und auf Rechtserörterungen. Am 9. Februar 2011 schied das Bezirksgericht die Ehe der Parteien. Es stellte fest, dass sieben in der Türkei gelegene Grundstücke Errungenschaft darstellten und die Beklagte Anspruch auf die Hälfte des Nettowertes dieser Grundstücke habe. X.________ erhob gegen dieses Urteil am 23. August 2011 Berufung an das Obergericht des Kantons Aargau, das die Berufung am 7. März 2012 teilweise guthiess und die Sache hinsichtlich des Güterrechts an das Bezirksgericht zurückwies. Vor Bezirksgericht hielt der Kläger an seinem Antrag auf Feststellung, dass die Parteien güterrechtlich auseinandergesetzt seien, fest (Eingabe vom 5. Juni 2012), während die Beklagte einen Betrag von TL 26'925.-- (ca. Fr. 15'000.--) verlangte. Mit Entscheid vom 27. Februar 2013 verpflichtete das Bezirksgericht den Kläger zu einer güterrechtlichen Ausgleichszahlung an die Beklagte von Fr. 13'852.10 und hielt fest, dass die Parteien mit Vollzug dieser Anordnung güterrechtlich per Saldo aller Ansprüche auseinandergesetzt seien. Den Parteien wurde die unentgeltliche Rechtspflege bewilligt.