Citation: 6B_188/2022 E. 4.2.1

4.2.1. Die Vorinstanz gelangt nachvollziehbar zum Schluss, dass der Beschwerdeführer am 11. Februar 2020 nach V.________ zu seinen Kindern unterwegs war. Sie zeigt schlüssig auf, wie er im Zeitraum bzw. unmittelbar vor der am 11. Februar 2020 in Richtung Zürich angetretenen Zugfahrt nachweislich mittels am 4. und 10. Februar versandter Textnachrichten seinem drängenden Bedürfnis Ausdruck verliehen hatte, seine Kinder nach über fünf Jahren sehen zu wollen bzw. zu müssen; er hatte erklärt, zu hoffen, "mit dem Weg zu meinen Lieben zurück in sein Leben zu können" und: "[...] ich muss [...] jetzt nach sehen wie es ihnen geht! [...]" (BA 10-02-0092). Der Beschwerdeführer hatte denn auch nachweislich bereits am 4. Februar 2020 per Bahn die Reise nach V.________ angetreten, diese aber in Zürich abgebrochen und hierzu zu Protokoll gegeben: "Ja, da[s] hab in Zürich umgekehrt. Ich wollte... auch wenn ich in der Nähe bin mit dem Auto, ich darf mich ja nicht nähern. Ich wollte meine Kinder sehen. Diese sind in einer Sekte. Sie werden dort geschlagen [...]" (BA 13-01-0014). Schliesslich trug er am 11. Februar 2020 diverse (un-) datierte, von ihm persönlich verfasste Dokumente auf sich, mit welchen er (z.T. sinngemäss) auf die seit langem belastende Situation, seine im Zusammenhang mit den Kindern bestehenden Befürchtungen aber auch seine geschiedene Ehefrau Bezug nimmt und welche im Gesamtkontext ebenfalls willkürfrei den Schluss zulassen, dass er von einer unmittelbar bevorstehenden Begegnung mit seinen Kindern und allenfalls seiner geschiedenen Frau ausging.