Citation: 9C_419/2022 E. 3.2.2

3.2.2. Vorliegend geht es - entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers - nicht um die Bedeutung der "Übergangsbestimmung im Anhang 3 Reglement 2016", sondern der in Erwägung 2.2.2 hiervor aufgeführten Übergangsbestimmungen aus dem Reglement 2021. Dieses Reglement trat durch Beschluss des Stiftungsrates vom 19. November 2020 auf den 1. Januar 2021 in Kraft (Art. 57 Reglement 2021). Dass sich die Zusammensetzung des Stiftungsrates seit der Beschlussfassung in der Hinsicht verändert hätte, dass seither neue Mitglieder Teil des Stiftungsrates bilden, die anlässlich der Sitzung vom 19. November 2020 nicht anwesend waren, wird weder substanziiert noch ist dies mit Blick auf den im Rahmen des kantonalen Klageverfahren eingereichten Handelsregisterauszug der Beschwerdegegnerin ersichtlich. Ebenfalls nicht ersichtlich ist, dass die Revisionsstelle seit der Beschlussfassung geändert hätte. Auch beim Experten der D.________ AG, handelt es sich um denselben, der bereits anlässlich der Beschlussfassung vom November 2020 beteiligt war. Der Wille der Beschwerdegegnerin hinsichtlich der Anwendung eines Umwandlungssatzes von 5.533 % spiegelt daher den eigentlichen, mit Beschluss des Stiftungsrates vom 19. November 2020 bekräftigten Willen der Beschwerdegegnerin wider. Dass dieser (erst) auf Einwand der Revisionsstelle respektive des Pensionskassenexperten hin mit Schreiben vom 28. Dezember 2020 erneuert wurde (bereits am 9. Oktober 2020 war auf den Umwandlungssatz von 5.533 % hingewiesen worden), ändert am Ganzen nichts. Die dem Schreiben vom 28. Dezember 2020 vorangehenden Auskünfte hinsichtlich eines Umwandlungssatzes von 6.4 % gegenüber dem Beschwerdeführer sind im Lichte des Vertrauensschutzes zu behandeln, was das kantonale Gericht getan hat. Gleiches gilt bezüglich der Wirkung der zugestellten Vorsorgeausweise (vorinstanzliche Erwägung 4. S. 17 ff.). Dass diesbezüglich Recht verletzt worden wäre, wird weder dargetan noch ist dies ersichtlich. Da der Wille der Beschwerdegegnerin klar ist, durfte das kantonale Gericht in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung und damit ohne Verletzung von Bundesrecht auf weitere Abklärungen (einschliesslich der beantragten Zeugenbefragung) verzichten. Die Schlussfolgerung, wonach hinsichtlich des Ausdrucks "fiktiven Altersrücktritt" der Übergangsbestimmungen (und als Folge davon, bezüglich des als Vergleichsbasis heranzuziehenden Umwandlungssatzes) kein übereinstimmender wirklicher Wille zwischen den Parteien bestehe, hält somit stand.