Citation: 9C_594/2017 E. A

A.a. A.________ erkrankte als Kind an einer Poliomyelitis (Kinderlähmung), welche zu einer Verkürzung des linken Beines und einer Fussdeformation (Spitzfuss) führte. Bis 1967 übernahm die Invalidenversicherung (IV) die Kosten für Schuheinlagen mit Verkürzungsausgleich im Rahmen medizinischer Massnahmen. Im Juni 1979 meldete sich A.________ zum Bezug von IV-Leistungen für Erwachsene an, worauf ihm ab September des gleichen Jahres Kostengutsprachen für Schuhanpassungen gewährt wurden. Am 4. April 2007 teilte die IV-Stelle des Kantons Zürich letztmals mit, sie übernehme die Kosten für orthopädische Änderungen an Konfektionsschuhen oder orthopädischen Spezialschuhen nach ärztlicher Verordnung bis 31. Dezember 2015. Ab 1. Januar 2016 bezog der Versicherte eine AHV-Altersrente. A.b. Ende Januar 2016 reichte A.________ bei der Ausgleichskasse des Kantons Zürich eine ärztliche Verordnung der Klinik B.________ für eine "Einlagen-Versorgung nach Mass für 2 verschiedene Schuhe in einem orthopädischen Spezialschuh" sowie eine entsprechende Rechnung der C.________ AG ein. Die Verwaltung verneinte einen Leistungsanspruch mit der Begründung, dass Spezialschuhe, die aufgrund einer Einlagenversorgung abgegeben würden, Behandlungsgeräte als wesentliche Ergänzung einer medizinischen Eingliederungsmassnahme darstellten. Diese seien seit 1. Januar 2008 nicht mehr in der Hilfsmittelliste aufgeführt. Auch eine Vergütung im Rahmen der Besitzstandsgarantie sei nicht möglich (Verfügung vom 12. Februar 2016 bzw. Einspracheentscheid vom 28. Juni 2016). Auf ein Wiedererwägungsgesuch vom 22. August 2016 trat die Ausgleichskasse nicht ein.