Citation: 1C_13/2022 E. 4.2

4.2. Zusammen mit der Beschwerde reicht der Beschwerdeführer zwei Kopien eines mit Datum vom 3. Januar 2019 versehenen Schreibens, adressiert an "Ufficio giuridico, Servizio multe, 6528 Camorino", ein. Damit will er belegen, schon damals die ihm irrtümlich vorgeworfene Geschwindigkeitsüberschreitung bestritten und um Kommunikation in einer ihm verständlichen Sprache gebeten zu haben. Die Frage der Rechtskraft des Strafbefehls vom 14. Dezember 2018 war jedoch bereits Gegenstand des erstinstanzlichen Verfahrens beim VSZ, führte der Beschwerdeführer doch am 2. Juli 2019 aus, er habe dem Vorwurf der Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit schriftlich widersprochen, worauf das VSZ das Administrativverfahren bis zum Abschluss des Strafverfahrens sistierte. Mit Beschwerde an die Vorinstanz brachte der Beschwerdeführer zudem vor, es gebe kein Strafverfahren gegen ihn und die Tessiner Behörde habe sich geweigert, in verständlicher Sprache zu kommunizieren, was er im Rahmen des darauffolgenden Schriftenwechsels bekräftigte. Die Vorinstanz hat sich im angefochtenen Entscheid mit diesen Vorbringen des Beschwerdeführers auseinandergesetzt. Inwiefern erst dieser Entscheid Anlass zur Einreichung des Schreibens vom 3. Januar 2019 gegeben haben soll, erschliesst sich nicht und zeigt der Beschwerdeführer auch nicht auf. Es ist im vorliegenden Verfahren daher nicht zu berücksichtigen. Abgesehen davon belegt eine blosse Kopie eines vom 3. Januar 2019 datierten Schreibens noch nicht, dass dieses auch der Post übergeben und der Übertretungsstrafbehörde zugestellt wurde.