Citation: I 159/02 05.07.2002 E. 2

2.- a) Unter eingehender Würdigung der medizinischen Unterlagen, namentlich des Gutachtens von Dr. med. Q.________ vom 25. Oktober 2001, des Berichts von Hausarzt Dr. med. X.________ vom 24. Mai 2000, der Gutachten von Dr. med. Y.________ vom 19. Juli 1999 und des Dr. med. N._______ vom 12. September 2001, hat die Vorinstanz festgestellt, dass die beteiligten Fachärzte die somatischen Beschwerden weitgehend einheitlich bewerten und auch hinsichtlich der Diagnose der psychischen Beschwerden keine wesentlichen Differenzen bestehen. Jedoch zeigten sich bei der Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit erhebliche Divergenzen. Angesichts der detaillierten Auseinandersetzung der Vorinstanz mit sämtlichen medizinischen Berichten und Gutachten erweist sich der Einwand der willkürlichen Beweiswürdigung, den der Beschwerdeführer vortragen lässt, damit zum Vornherein als unbegründet. b) Auch die weiteren Einwendungen, insbesondere gegen das Gutachten von Dr. med. Q.________ vom 25. Oktober 2001, vermögen dessen überzeugende und glaubwürdige Aussagen nicht zu erschüttern. Die im Gutachten enthaltenen Ausführungen beruhen auf allseitigen Untersuchungen und ergingen in Kenntnis des Gutachtens von Dr. med. Y.________ vom 19. Juni 1999, der Berichte von Dr. med. Z.________ vom 31. März 1999 und von Dr. med. X.________ vom 24. Mai 2000. Die Beurteilung, der Versicherte sei für leichtere rückenadaptierte Tätigkeiten aus psychischen Gründen im Umfang von 50 % arbeitsfähig, leuchtet angesichts der beim Versicherten festgestellten, nicht besonders gravierenden körperlichen Gesundheitsschäden (im Wesentlichen geringgradiges muskuläres Lumbovertebralsyndrom mit spondylogener Ausstrahlung ins linke Bein, ohne neurologische Ausfälle; vgl. Gutachten Dr. med. Y.________ vom 19. Juli 1999) ohne weiteres ein. c) Gemäss der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen der Weltgesundheitsorganisation (ICD-10 Kapitel V (F), Klinisch-diagnostische Leitlinien, 4. A., Bern etc. 2000, S. 139) gehört sodann eine Konzentrationsstörung nicht zu den begriffswesentlichen Merkmalen depressiver Episoden, sondern wird lediglich unter "andere häufige Symptome" aufgelistet. Der ICD-Klassifikation ist daher nicht zu entnehmen, dass eine Depression nur bei Vorliegen einer Konzentrationsstörung diagnostiziert werden kann, wie dies der Beschwerdeführer vorbringen lässt und damit eine Widersprüchlichkeit des Gutachtens von Dr. med. Q.________ geltend machen will. Auch der weitere Einwand, trotz konkreter Hinweise habe Dr. med. Q.________ keine Persönlichkeitsstörung diagnostiziert, erweist sich als nicht schlüssig. Indem der Gutachter die in ICD-10 F 60.6 als Wesensmerkmale einer ängstlichen (vermeidenden) Persönlichkeitsstörung angeführten Kennzeichen (Gefühle von Anspannung und Besorgtheit, verschiedene Minderwertigkeitsgefühle), festgestellt und in seine Beurteilung einbezogen hat, berücksichtigte er die geklagten Beschwerden rechtsgenüglich. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers fehlt es nicht an einer Auseinandersetzung mit der Schmerzproblematik, zumal das Gutachten von Dr. med. Q.________ unter Bezugnahme auf den rheumatologischen Bericht von Dr. med. Y.________ vom 19. Juli 1999 die Rückenerkrankung würdigt und die psychischen Auswirkungen dieser Schmerzen nachvollziehbar darlegt.