Citation: 9C_14/2016 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin bestreitet, dass sie für die Tätigkeit als Sozialpädagogin nicht geeignet sei. Sie stellt insbesondere die Beweiskraft des psychiatrischen Gutachtens des Dr. med. B.________ in Frage und erachtet die aufgrund der Expertise getroffenen Feststellungen als willkürlich. Sie setzt sich sodann mit einzelnen Aussagen des Arztes auseinander. Des Weiteren weist sie darauf hin, die Ausbildung zur diplomierten Sozialpädagogin im Juni 2015 abgeschlossen zu haben. Ferner erachtet sie die vorinstanzliche Annahme, wonach sie als Sozialpädagogin wesentlich mehr als im Beruf der Coiffeuse verdienen würde, als unrichtig. Als Ausgangswert beim Vergleich der Verdienstmöglichkeiten müsste das Einkommen einer selbstständig erwerbenden Coiffeuse herangezogen werden, was einen deutlich höheren, mit dem Lohn einer Sozialpädagogin vergleichbaren Wert ergäbe; es sei unüblich, dass jemand eine Berufslehre absolviere und in der Folge während 30 Jahren in angestellter Funktion im erlernten Beruf arbeite. Im Übrigen könne eine Ausbildung zu einer anspruchsvolleren Tätigkeit von der Invalidenversicherung übernommen werden, wenn die Arbeitsleistung nur auf dieser höheren Berufsstufe optimal verwertet werden kann. Im vorliegenden Fall sei nicht ersichtlich, in welcher vollständig gleichwertigen Branche die Beschwerdeführerin ihre Arbeitsfähigkeit ähnlich gut verwerten könnte. So stehe die Kontaktallergie einer Beschäftigung in der Reinigungsbranche oder im Gastgewerbe entgegen.