Citation: 6B_1066/2022 E. 2.3.3

2.3.3. Sodann beanstandet die Beschwerdeführerin die vorinstanzliche Erwägung, wonach das Anklageprinzip nicht verletzt worden sei, weil sich im erstinstanzlichen Verfahren alle Parteien zu den Sachdarstellungen der Beschwerdeführerin äussern konnten und auch das erstinstanzliche Urteil darauf Bezug nahm. Die Beschwerdeführerin macht geltend, für die Bestimmung des angeklagten Sachverhalts sei nur die Anklage massgebend. Dies trifft grundsätzlich zu. Allerdings übersieht die Beschwerdeführerin, dass das Anklageprinzip gemäss Art. 9 StPO nicht sie als Privatklägerin, sondern den Beschwerdegegner 2 als beschuldigte Person schützt. Insofern ist die Beschwerdeführerin überhaupt nicht beschwert im Sinne von Art. 81 Abs. 2 lit. b BGG.