Citation: 4A_338/2022 E. 5.2.4

5.2.4. Die Beschwerdeführerin stellt auch auf die mehr als 18 Jahre nach dem Versicherungsantrag gemachten Aussagen der Beschwerdegegnerin im genannten Leistungsantrag ab. Dort hat die Beschwerdegegnerin geschrieben, dass sie "seit dem Jahr 2000" an verschiedensten Beschwerden leide. Diesbezüglich legte die Vorinstanz der Beschwerdeführerin bereits dar, dass mangels Arztberichten nicht rechtsgenüglich nachgewiesen sei, dass diese Beschwerden bereits im Jahr 2000 diagnostiziert worden seien, und auch der Mutter als Inhaberin der elterlichen Sorge hätten bekannt sein müssen. Zudem sei diese Zeitangabe der Beschwerdegegnerin mit Vorsicht zu geniessen, da sie die Angabe im Hinblick auf die nachzuweisende Invalidität gemacht habe und demzufolge wohl "betont" worden sei. Auch mit diesen Erwägungen setzt sich die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht nicht auseinander, zumindest offensichtlich nicht rechtsgenüglich (Erwägung 2.1), womit es bezüglich dem Wissen und Wissenmüssen der Mutter der Beschwerdegegnerin bei den vorinstanzlichen Erwägungen bleibt. Bezüglich dem Wissen und Wissenmüssen der Beschwerdegegnerin bringt die Beschwerdeführerin diesbezüglich nichts Weiteres vor, zumindest nicht rechtsgenüglich (Erwägung 2.1). Unter diesen Umständen kann aus den gleichen Gründen, mit welchen die Vorinstanz ein Wissen und Wissenmüssen der Mutter der Beschwerdegegnerin im Antragszeitpunkt negierte, auch ein solches bei der Beschwerdegegnerin verneint werden.