Citation: 4A_91/2022 E. C

Die Beschwerdeführerin beantragt dem Bundesgericht mit Beschwerde in Zivilsachen, das Urteil des Obergerichts (Ziffern 1, 2 und 4-7) vom 21. Januar 2022 aufzuheben. Die Haftungsquote der Beschwerdegegnerin sei auf 60 % festzusetzen und die Sache zur materiellen Beurteilung der geltend gemachten Ansprüche an das Bezirksgericht zurückzuweisen. Eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung der Haftungsquote an die Vorinstanz zurückzuweisen. Ferner beantragt sie, die Anschlussberufung sei gutzuheissen, und die Kosten des Verfahrens vor Bezirksgericht seien entsprechend Art. 107 Abs. 1 lit. a ZPO, eventuell nach Art. 106 Abs. 2 ZPO neu zu verteilen. Die Beschwerdegegnerin habe der Beschwerdeführerin im Verfahren vor Bezirksgericht eine Parteientschädigung von mindestens Fr. 7'325.80 zu bezahlen und ihr den Kostenvorschuss mindestens im Umfang von Fr. 3'100.-- zurückzuerstatten. Eventuell sei die Sache zur Beurteilung der mit der Anschlussberufung gestellten Anträge betreffend Kosten- und Entschädigungsfolgen im Verfahren vor Bezirksgericht an die Vorinstanz zurückzuweisen. Die Beschwerdegegnerin beantragt, die Beschwerde abzuweisen und das angefochtene Urteil zu bestätigen. Die Vorinstanz verzichtete auf Vernehmlassung. Die Parteien äusserten sich in kurzen Eingaben ein zweites Mal.