Citation: 6B_921/2022 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, dass es schlechterdings unhaltbar ist, wenn die Vorinstanz feststellt, dass seine Bereicherungsabsicht auf den ganzen Rucksack samt Inhalt ging, zumal er den ganzen Rucksack behändigte und damit flüchtete. Die Vorinstanz geht nicht von Tatsachen aus, die mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen oder auf einem offenkundigen Fehler beruhen würden. Es würde auch keine Willkür vorliegen, wenn eine andere Lösung ebenfalls möglich erscheinen würde oder gar vorzuziehen wäre (BGE 146 IV 88 E. 1.3.1; 143 IV 500 E. 1.1; 241 E. 2.3.1; je mit Hinweisen). Dies übersieht der Beschwerdeführer. Zudem scheint der Beschwerdeführer zu verkennen, dass dem Grundsatz "in dubio pro reo" in seiner Funktion als Beweiswürdigungsregel im Verfahren vor Bundesgericht keine über das Willkürverbot von Art. 9 BV hinausgehende Bedeutung zukommt (BGE 146 IV 88 E. 1.3.1; 145 IV 154 E. 1.1; 143 IV 500 E. 1.1; 127 I 38 E. 2a; je mit Hinweisen).