Citation: 6B_298/2024 E. 4.2.3

4.2.3. Vor dem Hintergrund dieser sorgfältigen und ausführlichen Beweiswürdigung durfte die Vorinstanz den Beweisantrag auf Edition der vollständigen Akten zum Mietverhältnis ablehnen. Die Strafbehörden können ohne Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) auf die Abnahme weiterer Beweise verzichten, wenn sie in Würdigung der bereits abgenommenen Beweise zur Überzeugung gelangen, der rechtlich erhebliche Sachverhalt sei genügend abgeklärt, und sie überdies in antizipierter Würdigung zum Schluss kommen, ein an sich taugliches Beweismittel vermöge ihre aufgrund der bereits abgenommenen Beweismittel gewonnene Überzeugung von der Wahrheit oder Unwahrheit einer strittigen Tatsache nicht zu ändern (BGE 147 IV 534 E. 2.5.1; 146 III 73 E. 5.2.2; 144 II 427 E. 3.1.3; je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer scheint zu übersehen, dass das Bundesgericht auch die Rüge unzulässiger antizipierter Beweiswürdigung nur unter dem Aspekt der Willkür prüft. Denn er übt nur appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil und verfehlt damit die Begründungsanforderungen. So kann, entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers, keine Rede davon sein, dass die Vorinstanz es unterlasse, näher auszuführen, weshalb sie auf eine Edition der Akten zum Mietverhältnis verzichtet habe.