Citation: 5A_994/2023 E. 8.2.1

8.2.1. Der Beschwerdeführer erachtet es als willkürlich (Art. 9 BV), dass das Gericht bei der Berechnung des hypothetischen Einkommens der Beschwerdegegnerin von einem früheren Beschäftigungsgrad von 60 % ausging. Tatsächlich habe die Beschwerdegegnerin in den Jahren vor der Trennung nur noch ein Arbeitspensum von 30 % ausgeübt, wie sich an der Lohneinbusse zwischen den Jahren 2012 und 2017 zeige. Die Halbierung des Lohnes könne entgegen dem Kantonsgericht nicht mit dem schlechten Geschäftsgang erklärt werden, nachdem der Gewinn der Gesellschaft konstant geblieben sei. Bei der Berechnung des hypothetischen Einkommens sei deshalb davon auszugehen, dass die Beschwerdegegnerin den Verdienst von Fr. 2'500.-- im Monat mit einem Beschäftigungsgrad von 30 % erwirtschaftet habe. Die Beschwerdegegnerin selbst sei im Eheschutzgesuch hiervon ausgegangen und habe erst später behauptet, ihr Einkommen mit einem höheren Pensum erzielt zu haben. Nachdem aber der Beschwerdeführer in der Stellungnahme zum Eheschutzgesuch auf seinen Ausführungen zu bestimmten Ausgabenpositionen behaftet worden sei, stelle es eine Ungleichbehandlung (Art. 8 BV) der Parteien dar, vom Zugeständnis der Beschwerdegegnerin abzuweichen.