Citation: 9C_370/2013 E. 2.2

2.2. Die Beschwerde führende IV-Stelle bringt insbesondere vor, sie sei durch die Rückweisung daran gehindert, bei einer weiteren Verletzung der Mitwirkungspflicht einen materiellen Entscheid im Sinn von Art. 43 Abs. 3 ATSG zu fällen und einen Rentenanspruch aufgrund der Akten abzuweisen. Bei anhaltendem Suchtgeschehen wäre ihr Beurteilungsspielraum wesentlich eingeschränkt, weil ein Entzug unter dem Titel der Mitwirkungspflicht nicht auferlegt werden dürfe. Sie wäre daher zum Erlass einer ihrer Ansicht nach rechtswidrigen Verfügung gezwungen. Jedenfalls aber würde die Gutheissung der Beschwerde einen Endentscheid herbeiführen und somit ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit würde eine weitere medizinische Begutachtung keine neuen Erkenntnisse bringen, weshalb es dabei bleibe, dass eine Beurteilung des Gesundheitszustandes ohne vorherigen Entzug nicht erfolgen könne.