Citation: 6B_1407/2019 E. A

Die Staatsanwaltschaft Nidwalden wirft A.________ vor, am 17. September 2016 seine von ihm im neunten Monat schwangere Lebensgefährtin B.________ mit beiden Händen am Hals gewürgt zu haben, bis ihr schwarz vor Augen wurde. Währenddessen habe er die verängstigte Frau gefragt, ob sie leben oder sterben möchte und zu ihr gesagt, dass er sie umbringen werde. Unmittelbar anschliessend habe der Beschuldigte an der noch benommenen, nach Luft ringenden und zum Widerstand eingeschränkten Geschädigten gegen deren Willen den Geschlechtsverkehr vollzogen. Während des gesamten Vorfalls von mindestens 30 Minuten habe er sie gehindert, ihr Zimmer in der Asylunterkunft in U.________ zu verlassen. Diese habe der Beschuldigte zudem wiederholt trotz Hausverbots betreten. Schliesslich soll er die Geschädigte zwischen Oktober 2015 und Juni 2016 mehrmals bedroht und geschlagen haben. Am 4. Juli 2018 verurteilte das Kantonsgericht Nidwalden A.________ wegen versuchter vorsätzlicher Tötung, versuchten strafbaren Schwangerschaftsabbruchs, qualifizierter Vergewaltigung, mehrfacher Drohung, Freiheitsberaubung, mehrfacher Tätlichkeiten und mehrfachen Hausfriedensbruchs zu 9 Jahren Freiheitsstrafe und Fr. 500.-- Busse. Das Obergericht des Kantons Nidwalden wies die Berufung von A.________ am 8. Mai 2019 ab. Die Urteilsbegründung wurde am 7. November 2019 versandt.