Citation: 8C_518/2020 E. 3.3.2

3.3.2. Zu den weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers ist insgesamt festzuhalten, dass letztlich nicht entscheidwesentlich ist, ob er im gesamten Vergleichszeitraumes nur in Begleitung der Ehefrau in der Lage gewesen war, eigenständig ärztliche oder anderweitige Hilfe (zum Beispiel beim Sozialdienst) zu holen oder zu beanspruchen. Entscheidend ist, dass er über die Jahre hinweg während mehrerer stationärer Aufenthalte in Kliniken, ohne Beisein seiner Ehefrau, seine gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu schildern oder jedenfalls zum Ausdruck zu bringen vermochte. Angesichts der nicht zu übersehenden Diskrepanz zu den Vorbringen des Beschwerdeführers, er könne sich selbst im Haushalt mit der Ehefrau und der Tochter verbal nicht verständigen, lassen sich die in der vorstehenden E. 3.2.2 wiedergegebenen Erwägungen der Vorinstanz nicht beanstanden. Zu verdeutlichen ist zu seinem Einwand, es lägen zwei im Ergebnis gleichlautende psychiatrische Gutachten vor, wonach er seit Jahren vollständig arbeitsunfähig gewesen sei, dass Dr. med. B.________ in den Stellungnahmen dazu vom 19. März 2018 sowie vom 23. April 2019 darauf hingewiesen hatte, die psychiatrischen Experten begründeten ihre Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im Wesentlichen mit den Angaben der Familienangehörigen. Nichts anderes ergibt sich aus der im letztinstanzlichen Verfahren aufgelegten Aktennotiz des Sozialdienstes F.________ vom 12. August 2019, wonach die Ehefrau stets die vom Beschwerdeführer geklagten gesundheitlichen Leiden habe verbalisieren müssen. Daher kann offen bleiben, ob dieses Dokument ein zulässiges neues Beweismittel im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG darstellt, wie der Beschwerdeführer geltend macht. Die Vorinstanz hat in diesem Zusammenhang auf das Urteil 9C_659/2017 vom 20. September 2018 E. 5.3 hingewiesen, wonach Aussagen einer Eingliederungsspezialistin wie auch diejenigen eines Familienmitglieds einer versicherten Person nicht geeignet sind, zur Beurteilung des Gesundheitszustands und der darauf beruhenden Einschätzung der Arbeitsfähigkeit beizutragen. Im Übrigen ist festzuhalten, dass die psychiatrischen Experten die Auskünfte der behandelnden Ärzte bei der Begutachtung des Beschwerdeführers umfassend einbezogen haben, weshalb das kantonale Gericht auf sie zu Recht nicht näher eingegangen ist.