Citation: 1B_656/2021 E. 11.3

11.3. Wie hiervor dargelegt, obliegt es dem Beschwerdeführer, jene Aufzeichnungen und Gegenstände zu benennen, die offensichtlich keinen Sachzusammenhang mit der Strafuntersuchung aufweisen. Soweit der Beschwerdeführer dieser Obliegenheit überhaupt nachgekommen ist, kann ihm nicht gefolgt werden. Der Grundbuchauszug der Liegenschaft in X.________ aus dem Jahr 2019 gibt über die Rechtsverhältnisse nach deren Kauf Aufschluss und erscheint somit untersuchungsrelevant. Die Möglichkeit, dass die Staatsanwaltschaft gewisse Unterlagen auch durch verschiedene Editionsbefehle hätte erlangen können, steht der Entsiegelung nicht entgegen. Dabei gilt es auch zu berücksichtigen, dass Zwangsmassnahmen gegenüber Rechtsanwalt C.________ und der St. Galler Kantonalbank als nicht beschuldigte Personen ohnehin nur zurückhaltend hätten eingesetzt werden dürfen. Der angefochtene Entscheid hält somit vor dem Verhältnismässigkeitsprinzip stand.