Citation: 2P.85/2003 01.10.2003 E. 1

Die staatsrechtliche Beschwerde ist nach Art. 86 Abs. 1 OG nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide zulässig. Der Beschwerdeführer hat somit den kantonalen Instanzenzug auszuschöpfen, bevor er mit staatsrechtlicher Beschwerde an das Bundesgericht gelangen kann. Zu den Rechtsmitteln, die vor der Erhebung der staatsrechtlichen Beschwerde zu ergreifen sind, gehört auch die Revision, falls sie kassatorische Rügen erlaubt und geeignet ist, den behaupteten rechtlichen Nachteil zu beseitigen (sogenannte kassatorische Revision; vgl. BGE 110 Ia 136 ff.). Nach § 155 Abs. 1 lit. b des im vorliegenden Fall in verfahrensrechtlicher Hinsicht anwendbaren zürcherischen Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) kann ein rechtskräftiger Entscheid unter anderem dann zugunsten des Steuerpflichtigen revidiert werden, wenn die erkennende Behörde erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel, die ihr bekannt waren oder bekannt sein mussten, ausser acht gelassen oder in anderer Weise wesentliche Verfahrensgrundsätze verletzt hat. Zu den Verfahrensgrundsätzen, deren Verletzung unter diesem Gesichtspunkt gerügt werden können, gehört namentlich der Anspruch auf rechtliches Gehör. Die Rüge der Gehörsverletzung ist daher mit dem Rechtsmittel der Revision geltend zu machen, bevor sie mit staatsrechtlicher Beschwerde erhoben werden kann. In diesem Sinn hat das Bundesgericht mit Bezug auf den praktisch identischen § 108 Abs. 1 lit. c des früheren Steuergesetzes vom 8. Juli 1951 (aStG) wiederholt entschieden (vgl. etwa ASA 63 168 E. 1 mit Hinweisen; 64 423 nicht veröffentlichte E. 2a). Für § 155 Abs. 1 lit. b StG kann nichts anderes gelten.