Citation: 5A_435/2021 E. 1.2

1.2. Die Beschwerde in Zivilsachen ist reformatorischer Natur. Die Beschwerdeführerin muss einen Antrag in der Sache stellen (BGE 137 II 313 E. 1.3), also angeben, welche Punkte des kantonalen Entscheids sie anficht und inwiefern das Bundesgericht den angefochtenen Entscheid abändern soll (BGE 133 III 489 E. 3.1; Urteil 5A_346/2016 vom 29. Juni 2017 E. 2.1, nicht publ. in: BGE 143 III 361). Die Beschwerde genügt dieser Vorgabe insofern nicht, als die Beschwerdeführerin in Ziff. 1 ihrer Rechtsbegehren lediglich die Gutheissung ihres Antrags verlangt, ohne zu sagen, was dieser Antrag beinhaltet, und im Übrigen blosse Rückweisungsanträge stellt (s. Sachverhalt Bst. B.a). Unter Berücksichtigung des angefochtenen Entscheids und der Beschwerdebegründung, die zur Auslegung der Rechtsbegehren herangezogen werden kann (BGE 136 V 131 E. 1.2), ist aber klar, dass die Beschwerdeführerin die Gutheissung ihres Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege für das Berufungsverfahren fordert. Insofern ist dem gesetzlichen Erfordernis eines reformatorischen Antrags Genüge getan.