Citation: 6P.73/2004 11.10.2004 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe ihn zu Unrecht gestützt auf Art. 90 Ziff. 2 SVG der schweren Verkehrsregelverletzung schuldig gesprochen. In der Begründung geht er durchwegs davon aus, bei seiner Rückwärtsfahrt auf der Autobahn sei die Sicht nach hinten frei gewesen und habe den Einblick auf ein erhebliches Stück der A2 ermöglicht. Damit widerspricht er in unzulässiger Weise den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz. Diese hat nämlich für den Kassationshof verbindlich festgehalten, die Sicht des rückwärts fahrenden Beschwerdeführers sei erheblich erschwert gewesen (angefochtener Entscheid S. 7 Mitte). Inwiefern gestützt auf den verbindlichen Sachverhalt der angefochtene Entscheid gegen Bundesrecht verstossen sollte, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf und ist auch nicht ersichtlich. Zu Recht hat ihn die Vorinstanz der schweren Verkehrsregelverletzung für schuldig befunden. Es kann auf ihre zutreffenden Ausführungen verwiesen werden. Die Nichtigkeitsbeschwerde ist unbegründet, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann.