Citation: 9C_772/2023 E. 3.1

3.1. Gemäss der Beschwerdeführerin setzt der klare Wortlaut der Bestimmung für eine Steuerbefreiung gestützt auf Art. 12 lit. h HG/BE nur voraus, dass die steuerpflichtige Person für die Erfüllung ihrer Leistungen vom Kanton subventioniert werde. Dem hat das Verwaltungsgericht entgegengehalten, aus dem Wort "damit" in Art. 12 lit. h HG/BE ergebe sich - nebst dem blossen Nachweis, vom Kanton Gelder erhalten zu haben - weiter, dass eine Verbindung zwischen dem in Frage stehenden Grundstück und der vom Kanton unterstützten Aufgabe bestehen müsse. Noch deutlicher werde dies in der französischen Fassung mit der Formulierung "à laquelle [la tâche] celui-ci [l'immeuble] est destiné" ("lorsque le canton contribue financièrement à I'acquisition d'un immeuble ou à la tâche à laquelle celui-ci est destiné"; in diesem Sinn bereits BVR 1996 S. 354 E. 4b; ferner ROLAND PFÄFFLI, Rechtsprechung und ausgewählte Rechtsfragen 1993, in BN 1993 S, 125 ff., 163 mit Hinweis). Fraglich sei indes, wie qualifiziert diese Verbindung zu sein habe bzw. ob eine (zusätzliche) anderweitige Nutzung des Grundstücks eine Steuerbefreiung ausschliesse.