Citation: 9C_601/2017 E. A

Am 3. Januar 2016 meldete sich A.________ als Selbständigerwerbende bei der Ausgleichskasse des Kantons Aargau an, wobei sie angab, sie übe seit September 2012 eine Beratungs- und Verkaufstätigkeit aus. Auf Nachfrage der Kasse legte A.________ unter anderem einen mit der B.________ GmbH geschlossenen Vertriebspartnervertrag sowie die dazu gehörenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB; beide ohne Datum) vor, des Weitern einen Vertriebspartnervertrag vom 5. Januar 2016 sowie AGB, Stand 1. Januar 2016. Nach Prüfung der Verhältnisse lehnte die Ausgleichskasse eine Erfassung als Selbständigerwerbende ab mit der Begründung, A.________ sei in der Zeit von September 2012 bis Dezember 2015 als Vertriebspartnerin für die B.________ GmbH in unselbständiger Stellung tätig gewesen (Verfügung vom 28. September 2016). Mit Entscheid vom 19. Oktober 2016 wies die Kasse die von A.________ dagegen erhobene Einsprache ab. Gleichzeitig bestätigte sie, dass ab 1. Januar 2016 aufgrund der neuen AGB (Stand 1. Januar 2016) von einer selbständigen Erwerbstätigkeit im AHV-rechtlichen Sinne ausgegangen werden könne. Die Verfügung vom 28. September 2016 und der Einspracheentscheid vom 19. Oktober 2016 wurden auch der B.________ GmbH zugestellt.