Citation: 2C_349/2010 28.04.2010 E. 1

Die Eidgenössische Steuerverwaltung wies am 3. Februar 2010 drei Einsprachen der X.________ AG betreffend Mehrwertsteuer für drei Quartale (3. und 4. Quartal 2008, 1. Quartal 2009) ab und hielt fest, dass die Betroffene für das dritte Quartal 2008 zu Recht Verzugszinsen von Fr. 1'034.-- bezahlt habe und für das vierte Quartal 2008 sowie das erste Quartal 2009 Mehrwertsteuern von Fr. 41'335.-- bzw. Fr. 11'023.45 zuzüglich Verzugszinsen zu bezahlen habe. Die X.________ AG reichte am 1. März 2010 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen die drei Einspracheentscheide ein. Dieses trat mit drei Urteilen vom 5. März 2010 auf die Beschwerden nicht ein und überwies die Sache je zuständigkeitshalber der Eidgenössischen Steuerverwaltung, weil die Beschwerdeführerin sich einzig zu einer Vereinbarung über Zahlungserleichterungen äussere, welche nicht Gegenstand der Einspracheentscheide gebildet habe und wofür die Zuständigkeit der Eidgenössischen Steuerverwaltung gegeben sei, und weil hinsichtlich des alleinigen Inhalts der Einspracheentscheide (Bestätigung bzw. Festsetzung von Steuer- und Verzugszinsen) kein Beschwerdewille erkennbar sei. Die X.________ AG gelangte am 12. April 2010 mit einem Schreiben ans Bundesgericht, wobei sie "frist- und formgerechte Anfechtung (der) Urteile vom 05. März 2010" erklärte und kundtat, dass sie bereit sei, die Mehrwertsteuer-Schulden zu begleichen, dazu aber zur Zeit nicht in der Lage sei. Mit Schreiben vom 14. April 2010 wurde sie über die bei der Anfechtung von Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts betreffend Mehrwertsteuer zu beachtenden Formvorschriften und den Fristenlauf informiert, wobei sie, unter Androhung des Nichteintretens im Säumnisfall, aufgefordert wurde, bis spätestens am 26. April 2010 ein Exemplar des angefochtenen Urteils einzureichen. Nachdem sie am 26. April 2010 Kopien der drei vorerwähnten Urteile des Bundesverwaltungsgerichts fristgerecht nachgereicht hat, ist davon auszugehen, dass sie ihr Schreiben vom 12. April 2010 als Beschwerde gegen diese drei Urteile behandelt wissen will. Entsprechend sind drei Verfahren eröffnet worden, die gestützt auf Art. 24 Abs. 1 BZP, der gemäss Art. 71 BGG Anwendung findet, zu vereinigen sind.