Citation: 1P.628/2006 22.02.2007 E. 2

2.1 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (BGE 131 I 377 E. 4.3 S. 385, mit Hinweisen). 2.2 Das Verwaltungsgericht begründete seinen Nichteintretensentscheid damit, dass die Rüge der Verletzung der Begründungspflicht sich fälschlicherweise gegen den Entscheid des Gemeinderats statt gegen denjenigen des Regierungsrats richte und die Rüge der verweigerten Akteneinsicht nicht substantiiert sei. Das Vorbringen, die Vollstreckungsverfügung des Gemeinderats sei nichtig, erweise sich ebenfalls als unbehelflich, da die Behauptung der Nichtigkeit eines Entscheids nicht zu einem Rechtsmittel führen könne. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit dieser Urteilsbegründung nicht rechtsgenüglich auseinander, sondern beschränkt sich darauf, dem Bundesgericht ihre eigene Auffassung darüber zu unterbreiten, weshalb das Willkürverbot und der Gehörsanspruch verletzt sein sollen. Damit ist sie nicht zu hören. 2.3 Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung der Rechtsweggarantie (Art. 6 Ziff. 1 EMRK). Im Wesentlichen bringt sie vor, die Frage der Pflicht zur Erstellung eines Feinbelags auf der Käsereistrasse ergebe sich aus dem Erschliessungsvertrag und stelle eine zivilrechtliche Streitigkeit im Sinn von Art. 6 EMRK dar. Indem das Verwaltungsgericht davon ausgehe, der Beschluss des Gemeinderats sei eine Vollstreckungsverfügung, die vom Regierungsrat überprüft werde und gegen die der Rechtsweg ans Verwaltungsgericht nur im Rahmen von § 53 VRPG/AG möglich sei, werde die Beurteilung ihrer zivilrechtlichen Ansprüche durch ein unabhängiges und unparteiisches Gericht gemäss Art. 6 Ziff. 1 EMRK vereitelt. Das Verwaltungsgericht führte in diesem Zusammenhang aus, die Beschwerdeführerin beschränke sich im Beschwerdeverfahren gegen den Entscheid des Regierungsrats darauf, die Zuständigkeit des Gemeinderats zum Erlass der Vollstreckungsverfügung gestützt auf den Erschliessungsvertrag anzufechten. Sie lege indessen nicht dar, inwiefern der Regierungsrat als Vorinstanz Zuständigkeitsvorschriften verletzt haben soll. Vor Bundesgericht zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf, dass sie den Standpunkt des Regierungsrats, die Vollstreckungsverfügung lasse sich zwar nicht auf den Erschliessungsvertrag, aber auf die Baubewilligung abstützen, bereits vor dem Verwaltungsgericht rechtsgenüglich angefochten habe. Die beschränkte Kognition des Verwaltungsgerichts nach § 53 VRPG/AG ist aber gerade die Folge dieser Rechtsauffassung des Regierungsrats (vgl. Erwägung 1 des angefochtenen Urteils). Indem die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht in diesem Zusammenhang eine Verletzung der Rechtsweggarantie rügt, umgeht sie ihre prozessuale Obliegenheit, sich mit den Erwägungen im angefochtenen Entscheid auseinander zu setzen. Damit ist sie wiederum ausgeschlossen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).