Citation: 5P.329/2000 01.12.2000 E. 4

4.- a) Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerde insoweit begründet ist, als darin die Verletzung des Anspruchs der Beschwerdeführerin auf rechtliches Gehör gerügt wird. Dagegen vermag der Vorwurf der willkürlichen Ablehnung des Gesuches zur Verpflichtung des Beschwerdegegners zur Leistung eines Anwaltskostenvorschusses an die Beschwerdeführerin nicht durchzudringen. Da indessen der Anspruch auf rechtliches Gehör formeller Natur ist, muss die Beschwerde teilweise gutgeheissen und der angefochtene Entscheid aufgehoben werden. b) Gemäss Art. 156 Abs. 1 OG werden die Gerichtskosten in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt. Dieser Regel entspricht bei teilweisem Unterliegen eine verhältnismässige Kostenauflage (Art. 156 Abs. 3 OG). Die Beschwerdeführerin hat entsprechend der kassatorischen Natur der staatsrechtlichen Beschwerde nur die Aufhebung des angefochtenen Entscheids beantragt. Sie ist mit diesem Antrag durchgedrungen und hat grundsätzlich obsiegt. Die Kostenpflicht trifft daher den Beschwerdegegner. Die Beschwerdeführerin ist mit drei Rügen durchgedrungen (E. 2 hievor) und blieb hinsichtlich einer erfolglos (E. 3 hievor). Es lässt sich daher rechtfertigen, dem Beschwerdegegner 3/4 und der Beschwerdeführerin 1/4 der Gerichtskosten aufzuerlegen. Es ist auch begründet, der Beschwerdeführerin nur einen Parteikostenbeitrag zu Lasten des Beschwerdegegners zuzusprechen (Art. 159 Abs. 3 OG). Die Beschwerdeführerin hat um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren ersucht. Aus den Ausführungen unter E. 3 hievor erhellt, dass die Grundvoraussetzung der Bedürftigkeit nicht gegeben ist, weshalb dem Gesuch nicht entsprochen werden kann.