Citation: 4A_595/2014 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hat die Behauptung der Beschwerdeführerin, dass sie sich verpflichtet hätte, den Beschwerdegegner im Grundbuch als Miteigentümer eintragen zu lassen, als unzulässiges Novum nicht berücksichtigt, weil sie erstmals im Berufungsverfahren vorgebracht wurde. Inwiefern die Vorinstanz damit das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin (Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 53 Abs. 1 ZPO) verletzt haben könnte, ist der Beschwerde nicht zu entnehmen. Die Beschwerdeführerin beruft sich auf Zeugenaussagen, die sie aus dem erstinstanzlichen Urteil zitiert, und scheint daraus ableiten zu wollen, dass sie sich danach zum Eintrag des Beschwerdegegners im Grundbuch verpflichtet habe, denn sie kritisiert, sie habe keine neuen Tatsachen vorgebracht. Dass sie aber im kantonalen Verfahren entsprechende Behauptungen aufgestellt hätte, ergibt sich daraus nicht. Im Übrigen hat die Vorinstanz in einer Eventualbegründung den neuen Standpunkt der Beschwerdeführerin als widersprüchlich gewürdigt, was die Beschwerdeführerin unbeanstandet lässt; beruht der angefochtene Entscheid aber auf mehreren selbständigen Begründungen, so ist jede von ihnen anzufechten, andernfalls auf die Beschwerde in diesem Punkt nicht einzutreten ist (BGE 138 III 728 E. 3.4 S. 735; 138 I 97 E. 4.1.4 S. 100).