Citation: 5A_811/2024 E. 3.2

3.2. Gemäss den obergerichtlichen Erwägungen hatte die Beschwerdeführerin geltend gemacht, die angefochtenen Verlustscheine vom 19. August 2024 in den Betreibungen Nrn. xxx und yyy hätten vom Betreibungsamt nicht ausgestellt werden dürfen, weil ihnen ein nichtiger Kaufvertrag über die Familienwohnung und nichtige Betreibungen zugrunde lägen. Das Obergericht hat dazu erwogen, darauf habe sich die Beschwerdeführerin bereits in früheren Beschwerdeverfahren berufen. Das Obergericht habe sie bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass es sich um materiellrechtliche Fragen handle, für die die Beschwerde nach Art. 17 ff. SchKG nicht zur Verfügung stehe, und sie ihre Rügen gegen Treu und Glauben vorbringe. Darauf habe das Bezirksgericht abstellen dürfen. Es sei nicht ersichtlich, inwiefern die Beschwerdeführerin dadurch in ihrem rechtlichen Gehör verletzt worden wäre und neue Tatsachen zu Unrecht unberücksichtigt geblieben wären. Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie habe die Nichtigkeit des Kaufvertrags nicht wegen der Familienwohnung, sondern wegen Simulation des Kaufvertrags geltend gemacht. Dies sei in früheren Verfahren nicht vorgebracht worden. Das Obergericht habe Art. 29 Abs. 2 und Art. 29a BV sowie Art. 13 EMRK verletzt. Die Beschwerdeführerin belegt allerdings nicht durch präzise Hinweise auf ihre Beschwerde an das Obergericht, dass sie die Simulation des Kaufvertrags geltend gemacht hätte. Auf die entsprechenden Sachverhaltsschilderungen ist nicht einzugehen.