Citation: 8C_112/2021 E. 4.1

4.1. Das Verwaltungsgericht begründete das Nichteintreten damit, die Beschwerdeführerin strebe im Ergebnis nicht eine Aufhebung der Kündigung, sondern eine finanzielle Abgeltung an. Rein finanzielle Forderungen seien aber auf dem Klageweg geltend zu machen. Die Frage, ob die fristlose Kündigung - als Voraussetzung einer Entschädigung - ungerechtfertigt gewesen sei, wäre dabei vorfrageweise zu prüfen. Die Beschwerdeführerin könne das von ihr angestrebte Ergebnis somit direkt mit einer Leistungsklage erreichen. Aus diesem Grund habe sie kein schutzwürdiges Interesse (vgl. § 12 Abs. 1 des solothurnischen Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG; BGS 124.11]) an der Aufhebung des angefochtenen Beschlusses des Regierungsrates vom 18. August 2020. Auch in ihrer Vernehmlassung an das Bundesgericht hielt die Vorinstanz an ihrer Auffassung fest, die Beschwerdeführerin habe kein Interesse an einer Weiterbeschäftigung. Es bestünden rein finanzielle Interessen. Es treffe zwar zu, dass im Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht auch über einen allfälligen Entschädigungsanspruch hätte befunden werden können, wenn ein Interesse an der Weiterbeschäftigung bestanden hätte. Die Beschwerdeführerin habe jedoch keine entsprechenden Anträge auf Entschädigung gestellt. Es widerspreche deshalb der Prozessökonomie, ein Beschwerdeverfahren gegen die fristlose Kündigung "durchzuspielen", wenn zum Vornherein klar sei, dass es der Beschwerdeführerin rein um finanzielle Interessen gehe, welche direkt im Klageverfahren geltend gemacht werden könnten.