Citation: 9C_88/2021 E. A

Der 1967 geborene A.________ war zuletzt als Bohrmaschinist erwerbstätig gewesen, als er sich im Mai 2002 unter Hinweis auf einen am 30. Oktober 2001 erlittenen Verkehrsunfall bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete. Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen sprach die IV-Stelle des Kantons Graubünden ihm mit Verfügung vom 17. Februar 2006 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % rückwirkend ab 1. Oktober 2002 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu. Während die laufende Rente in einem ersten Revisionsverfahren bestätigt wurde, liess die IV-Stelle den Versicherten in einem weiteren Revisionsverfahren durch die B.________ GmbH observieren. Daraufhin holte die IV-Stelle bei der IME (Interdisziplinäre Medizinische Expertisen) ein bidisziplinäres (orthopädisch/neurologisches) Gutachten ein und stellte ihre Rentenzahlungen am 25. Oktober 2017 per sofort vorsorglich ein. Nach Vorliegen der Expertise des IME vom 11. August 2017 und des Ergänzungsgutachtens vom 17. November 2018 hob die IV-Stelle die Rente mit Verfügung vom 25. März 2019 rückwirkend per 28. Februar 2017 auf und forderte gleichentags einen Betrag von Fr. 20'360.- für zwischen dem 1. März und 31. Oktober 2017 zu Unrecht bezogene Rentenleistungen zurück.