Citation: 9C_680/2018 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer lässt einwenden, es sei insbesondere aufgrund der Abklärung durch den Leitenden Psychologen D.________, Kinder- und Jugendpsychiatrie, vom 28. Juli 2016 zweifelsfrei erstellt, dass er unter einer Autismus-Spektrum-Störung leide. Die Diagnose sei zwar nicht vor dem 5. Altersjahr gestellt worden, doch hätten sich die entsprechenden Symptome früh gezeigt, seien aber falsch gedeutet worden. Betrachte man die in den ersten fünf Lebensjahren sichtbar gewordenen Auffälligkeiten und Eigenarten durch die "Autismus-Spektrum-Störungsprofil-Brille" sei augenfällig, dass sie bereits damals mit überwiegender Wahrscheinlichkeit dem Asperger-Syndrom zuzuschreiben gewesen seien. Es gäbe genügend Anhaltspunkte, um die Erkennbarkeit der Störung vor dem vollendeten 5. Lebensjahr zu bejahen.