Citation: C 349/99 17.11.2000 E. 3

3.- a) Es sind keine Anhaltspunkte ersichtlich, wonach für die Beitragszeit anrechenbare gleichgestellte Zeiten (Art. 13 Abs. 2 und 2bis AVIG) oder eine Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit nach Art. 14 AVIG vorliegen. Der Beschwerdeführer hat demnach die erforderliche Mindestbeitragszeit durch Ausübung unselbstständiger Erwerbstätigkeit in der Zeit vom 16. Januar 1996 bis 15. Januar 1998 zu erfüllen. b) Massgebend für die Ermittlung der anrechenbaren Werktage ist die rechtliche Dauer des Arbeitsverhältnisses (Erw. 1d). In den Akten sind folgende Anstellungen dokumentiert: 24.01.96-26.01.96 A.________ 3 29.01.96-02.02.96 B.________ AG 3 05.02.96-01.03.96 C.________ 20 04.03.96-15.03.96 A.________ 10 15.04.96-30.04.96 E.________ 12 10.06.96-04.07.96 F.________ AG 19 08.07.96-19.07.96 G.________ 10 22.07.96-02.08.96 G.________ 10 13.08.96-27.08.96 G.________ 1 08.10.96-08.11.96 G.________ 25 13.11.96-21.11.96 I.________ 7 21.04.97-02.05.97 K.________ SA 10 22.05.97-27.05.97 L.________ 4 10.07.97-22.08.97 G.________ 32 25.08.97-29.08.97 G.________ 5 18.11.97-15.01.98 M.________ 46 Total Werktage 227 Hierbei sind alle in die rechtliche Dauer der Arbeitsverhältnisse fallenden Wochentage von Montag bis Freitag, einschliesslich der darin enthaltenen Feiertage, sowie jene Samstage, an welchen der Beschwerdeführer effektiv gearbeitet hat, berücksichtigt worden. Für die Umrechnung in Kalendertage werden die ermittelten Werktage mit dem Faktor 1.4 multipliziert, was 317. 8 Kalendertage ergibt. Diese Vorgehensweise führt zu einem für den Versicherten günstigeren Ergebnis, als wenn eine Aufrechnung auf Grund der jeweils effektiven Monatstage (28, 30 oder 31) vorgenommen wird (vgl. BGE 122 V 263 Erw. 5a). Nachdem der Beschwerdeführer mehrheitlich in Arbeitsverhältnissen gestanden hat, in welchen er im Stundenansatz zuzüglich einer Ferienentschädigung von 8,33 % entlöhnt wurde, rechtfertigt es sich - wieder zu Gunsten des Versicherten - gesamthaft einen Zuschlag von 8,33 % zu gewähren. Unter Berücksichtigung der Ferienentschädigung resultieren somit 344. 2727 Kalendertage. Die erforderliche Beitragszeit von 360 Kalendertagen (Art. 13 Abs. 1 zweiter Satz AVIG in Verbindung mit Art. 11 Abs. 1 und 2 AVIV) ist demnach eindeutig nicht ausgewiesen.