Citation: U 343/06 19.11.2007 E. A

Der 1962 geborene W.________ war seit 2. Mai 2000 als Handlanger bei der Firma Q.________ angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 27. August 2000 war er als Motorradfahrer auf einem Rundkurs im Elsass unterwegs, geriet in einer Rechtskurve aus der Fahrbahn und wurde über den Lenker hinweg geschleudert, wobei er mit dem Helm/ Kopf und der rechten Schulter auf dem Boden aufschlug. Der am Folgetag konsultierte Dr. med. P.________, Allgemeine Medizin FMH, stellte im Arztzeugnis UVG vom 12. September 2000 die Diagnosen einer Kontusion der rechten Schulter sowie einer Kontusion/Distorsion der unteren Halswirbelsäule (HWS) rechts. Die SUVA holte Verlaufsberichte von Dr. med. P.________ ein und liess den Versicherten mehrmals kreisärztlich untersuchen. Zudem veranlasste sie radiologische Untersuchungen, eine spezialärztliche Abklärung durch den Neurologen Dr. med. I.________ (Bericht vom 7. Dezember 2000), sowie einen stationären Aufenthalt in der Höhenklinik X.________ vom 1. bis 23. März 2001. Am 18. September 2001 erstellte Dr. phil. K.________, Klinik V.________, ebenfalls im Auftrag der SUVA einen neuropsychologischen Untersuchungsbericht. In der Folge wurden Berichte des Dr. med. M.________, Otorhinolaryngologie FMH, vom 10. Januar 2002, des Instituts Dr. G.________ vom 11. Januar 2002, der Klinik Y.________ vom 27. Mai 2002, des Dr. med. D.________, Chefarzt Neurologie an der Klinik Z.________, vom 22. Oktober, 6. November und 16. Dezember 2002 sowie ein Gutachten von Dr. med. S.________, Neurologie FMH, vom 4. September 2002 eingeholt. Die Allgemeine Versicherungs AG T.________/DE liess ein hals-nasen-ohrenärztliches Gutachten der Klinik AA.________/DE vom 22. August 2003, ein neuropsychologisches Zusatzgutachten des Klinikums BB.________/DE, Neurologische Klinik, vom 23. August 2003 sowie ein neurologisch-psychiatrisches Gutachten von Dr. med. U.________/DE, vom 7. Oktober 2003 erstellen. Diese Unterlagen wurden der SUVA zur Kenntnis gebracht. Nach einer erneuten Untersuchung durch den Kreisarzt Dr. med. R.________ vom 23. Januar 2004 stellte die SUVA mit Verfügung vom 26. Januar 2004 die Heilbehandlung und die Taggelder auf Ende Februar 2004 ein. Bereits am 21. November 2003 hatte es die Anstalt abgelehnt, den Taggeldansatz, wie es der Versicherte verlangt hatte, mit Blick auf eine im Gesundheitsfall mutmasslich eingetretene Lohnerhöhung zu korrigieren. Der Versicherte liess Einsprache erheben und ein im Auftrag der Rechtsschutzversicherung CC.________ AG erstattetes Gutachten des Neurologen Dr. med. N.________ vom 6. Januar 2005 einreichen. Diesem wurden ein neuropsychologisches Gutachten von lic. phil. E.________ vom 18. September 2004 sowie Berichte der Firma DD.________ über seitliche Funktionsaufnahmen der HWS und ein MRT der HWS vom 27. Mai 2004 beigelegt. Mit Entscheid vom 27. Januar 2005 wies die SUVA die Einsprachen ab und bestätigte ihre Verfügungen vom 21. November 2003 und 26. Januar 2004.