Citation: 2C_96/2024 E. 6.2

6.2. Vorliegend geht es - wie dies auch die Beschwerdeführerin vorbringt (vgl. Beschwerde Ziff. 6.3) - um die Auslegung der unbestimmten Rechtsbegriffe "wesentlicher Unterschied" (Art. V.1 Lissabonner Übereinkommen) und "äquivalent" (§ 44 Abs. 2 lit. a RVO PhF). Die Feststellungen, die der Beurteilung eines unbestimmten Rechtsbegriffs zugrunde liegen, sind tatsächlicher Natur und folglich nur auf offensichtliche Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit hin überprüfbar (Art. 97 Abs. 1 und 105 Abs. 2 BGG). Dagegen ist die Auslegung (Konkretisierung) des Begriffs eine Rechtsfrage, die mit umfassender Kognition zu beurteilten ist (vgl. Urteile 8C_426/2023 vom 16. April 2024 E. 3.4; 2C_976/2022 vom 22. März 2024 E. 3.5; 2C_1019/2020 vom 29. Dezember 2022 E. 4.1; 2C_127/2018 vom 30. April 2019 E. 3.1.2).