Citation: 5C.171/2000 06.10.2000 E. 7

7.- Die Verjährungsfrist von zehn Jahren (E. 3a hiervor) für den primär zu prüfenden (E. 2a Abs. 3 hiervor) und hier anwendbaren Haftungsanspruch (E. 2b Abs. 3 hiervor) von Art. 193 ZGB hat vorliegendenfalls im September 1993 zu laufen begonnen und ist mit der Widerspruchsklage der Klägerin gegen die Beklagte gewahrt worden (E. 3c/bb hiervor). Die Witwenrentenforderung der Klägerin gegen den Beklagten ist ebenfalls nicht verjährt, weil das grundsätzlich unverjährbare Rentenstammrecht (E. 5a hiervor) in casu nicht durch Zeitablauf (zehn Jahre) untergegangen ist (E. 5b hiervor) und auch die einzelnen, der Verjährungsfrist von fünf Jahren unterliegenden monatlichen Witwenrenten nicht verjährt sind (E. 6 hiervor). Sind demnach weder der Haftungsanspruch der Klägerin gegen die Beklagte noch die Witwenrentenforderungen der Klägerin gegen den Ehegatten der Beklagten verjährt, hat das Kantonsgericht kein Bundesrecht verletzt, indem es das die Widerspruchsklage gutheissende erstinstanzliche Urteil bestätigt hat.