Citation: 4A_409/2017 E. A

A.________ (Beschwerdeführer) stand ab Sommer 2004 längere Zeit mit der B.________ Bank AG (Beschwerdegegnerin) im Gespräch betreffend die Finanzierung von künftigem Wohneigentum. Bis Herbst 2010 wurde er dabei seitens der B.________ Bank AG von C.________ beraten. Im Mai beziehungsweise Juni 2010 konkretisierte sich der Kauf einer Wohnung per 1. November 2011, und A.________ besprach mit C.________ die konkrete Finanzierung mittels Hypotheken sowie die künftige Hypotherkarzinsentwicklung im Hinblick auf den günstigsten Zeitpunkt eines definitiven Vertragsabschlusses. Im Hinblick auf die kalkulatorische Tragbarkeit verlangte die B.________ Bank AG zusätzlich die Verpfändung des Pensionskassenguthabens beziehungsweise - da A.________ dies vermeiden wollte - weitere Eigenmittel oder den Miteinbezug des Einkommens der Partnerin von A.________. Am 6. August 2010 wurde, neben der Verpfändung des Pensionskassenguthabens, Gesamtbetrag, Stückelung, Art, Laufzeit und Amortisation der drei zu gewährenden Hypotheken besprochen. Im Oktober 2010 übernahm D.________ die Betreuung von A.________, wobei wiederum die Entwicklung des Hypothekarzinssatzes thematisiert wurde und A.________ seine Vorstellung über das Hypothekentotal, die Stückelung sowie Art und Laufzeit der Hypotheken wiederholte. Im November und Dezember 2010 sowie im April 2011 kam es zu weiteren Telefonaten, an denen die aktuellen Zinssätze besprochen wurden. Am Morgen des 6. Mai 2011 kam es erneut zu einem Telefonat betreffend gefallene Zinsen. Nach den Darstellungen der B.________ Bank AG hat D.________ dabei den Kläger wiederum auf die weiteren Konditionen für die Hypothekengewährung hingewiesen, darunter auch auf die Verpfändung des Pensionskassenguthabens. Am Nachmittag habe A.________ die B.________ Bank AG zurückgerufen, mit E.________, dem Stellvertreter des abwesenden D.________, gesprochen und seine mündliche Zusage für die erste Hypothek über Fr. 330'000.-- zum besprochenen Zins gegeben. E.________ leitete am gleichen Nachmittag die Refinanzierung dieser Hypothek ein. Am 13. Mai 2011 kam es zu einem weiteren Telefongespräch zwischen A.________ und D.________, an dem A.________ - wiederum nach den Darstellungen der B.________ Bank AG - dem definitiven Vertragsabschluss auch über eine zweite und dritte Hypothek über je Fr. 100'000.-- zugestimmt habe. D.________ leitete gleichentags die Refinanzierung auch dieser beiden Hypotheken ein. Nach Zustellung der schriftlichen Vertragsunterlagen zu allen drei Hypothekardarlehensverträgen zwecks Unterzeichnung protestierte A.________ am 15. Juni 2011 telefonisch und machte geltend, er sei mit der Verpfändung des Pensionskassenguthabens nicht einverstanden und könne die Verträge nicht unterzeichnen. Er bestritt mit Brief vom 1. Juli 2011 sowie telefonisch beziehungsweise mündlich, je verbindliche Hypothekardarlehensverträge mit der B.________ Bank AG eingegangen zu sein. Die B.________ Bank AG machte in der Folge die Refinanzierung der drei Hypotheken rückgängig, woraus ihr ein Zinsschaden von Fr. 44'975.33 entstand. Für diesen Schaden machte sie sich aus bei ihr deponierten Vermögenswerten von A.________ bezahlt.