Citation: 6B_898/2015 E. 3.1

3.1. D.________ wurde am 22. März 2012 durch die Staatsanwaltschaft als beschuldigte Person befragt. Der Beschwerdeführer bezeichnet dessen Aussagen als unverwertbar. Die Staatsanwaltschaft habe es unterlassen, ihn über die Einvernahme zu informieren und ihm Gelegenheit zu geben, bei dessen Befragung anwesend zu sein. Deshalb hätten die Aussagen von D.________ gestützt auf Art. 147 Abs. 4 StPO nicht zur Verurteilung herangezogen werden dürfen. Zwar habe die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen ihn und D.________ unter zwei verschiedenen Verfahrensnummern geführt. Eine formelle Trennung der Verfahren bei gleichem Lebenssachverhalt sei aber nicht zulässig. Selbst wenn die Trennung zu Recht erfolgt wäre, hätten die kantonalen Gerichte ihm wenigstens einmal die Gelegenheit einräumen müssen, D.________ Fragen zu stellen. Dessen Aussagen stellten in der Argumentation der Vorinstanz einen zentralen Beweis dar. Die Vorinstanz habe erst gestützt darauf den Schluss gezogen, er habe D.________ in einen Sachverhaltsirrtum versetzt (Beschwerde S. 9 ff.).