Citation: 1B_220/2021 E. 3.2

3.2. Das Bundesgericht hat die Anforderungen an den dringenden Tatverdacht im den Beschwerdeführer betreffenden Urteil 1B_598/2020 vom 17. Dezember 2020 erläutert. Insbesondere hat es dargelegt, dass die Partei, die den dringenden Tatverdacht im Widerspruch zur erstinstanzlichen Verurteilung bestreitet, darzulegen hat, weshalb das betreffende Urteil klarerweise fehlerhaft erscheint und eine entsprechende Korrektur im Berufungsverfahren mit erheblicher Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist (a.a.O., E. 4.2). Diese Voraussetzung erwies sich als nicht erfüllt. Zum selben Schluss kam das Bundesgericht im Urteil 1B_106/2021 vom 19. März 2021, das ebenfalls den Beschwerdeführer betraf (a.a.O., E. 3.2). Eine offensichtliche Fehlerhaftigkeit des erstinstanzlichen Urteils, die den dringenden Tatverdacht dahinfallen liesse, ist auch vorliegend nicht erkennbar. Im Urteil vom 25. August 2020 hält das Bezirksgericht Zürich fest, der Zeuge B.________ habe ausgesagt, er habe versucht wegzurennen, nachdem der Privatkläger einen ersten Schlag mit einem Baseballschläger erhalten habe (a.a.O., S. 50). Auch weist es darauf hin, dass der Zeuge C.________ im Zimmer eines Mitbeschuldigten einen kurzen Baseballschläger gesehen habe. Dies stimme mit den Schilderungen des Privatklägers und von B.________ überein, wonach es sich bei den Tatwerkzeugen nicht um normale, sondern um kleinere Baseballschläger gehandelt habe (a.a.O., S. 47). Auch wenn es aus rechtsmedizinischer Sicht als eher unwahrscheinlich erscheint, dass die Verletzungen am Kopf durch Baseballschläger verursacht wurden, erscheint das erstinstanzliche Urteil vor diesem Hintergrund jedenfalls nicht als klarerweise fehlerhaft. Die Kritik, das Obergericht habe den dringenden Tatverdacht zu Unrecht bejaht, ist deshalb unbegründet.