Citation: 6B_1136/2019 E. 4.4

4.4. Die Vorinstanz verneint einen schweren persönlichen Härtefall und würdigt dabei die öffentlichen und privaten Interessen eingehend. Ihre Schlussfolgerungen sind nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer weicht in seiner Beschwerde teilweise von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz ab oder ergänzt sie. Das betrifft namentlich die Behauptung, es bestehe in Griechenland kein Beziehungsnetz. Damit vermag er nicht aufzuzeigen, inwiefern der Vorinstanz eine Verletzung von Bundesrecht vorzuwerfen wäre. Entgegen seiner Auffassung trägt die Vorinstanz auch dem Umstand Rechnung, dass eine stationäre therapeutische Massnahme in Form einer Suchtbehandlung angeordnet wurde (Entscheid S. 71 f.). Der Beschwerdeführer übersieht hierbei, dass die Anordnung einer freiheitsentziehenden Massnahme eine Landesverweisung nicht ausschliesst. Erstere geht dem Vollzug der Landesverweisung voraus (Art. 66c Abs. 2 StGB). Das Gericht, das die Landesverweisung anordnet, hat deren Verhältnismässigkeit zudem zum Zeitpunkt der Anordnung zu überprüfen (BGE 145 IV 455 E. 9.4). Die Rüge ist unbegründet, soweit sie den gesetzlichen Begründungsanforderungen genügt.