Citation: C 205/02 12.02.2003 E. 4

Die Verfügung des AWA vom 28. März 2002, wonach die generelle Vermittlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin ab 30. April 2001 auf 50 % einer Vollzeitbeschäftigung reduziert werde, und der sie bestätigende vorinstanzliche Entscheid vom 2. Juli 2002, wonach die Beurteilung, die Versicherte habe als nur zu 50 % vermittlungsfähig zu gelten, zu Recht erfolgt sei, könnten so verstanden werden, dass Verwaltung und kantonales Gericht die Vermittlungsfähigkeit für eine masslich abstufbare Grösse halten. Dies würde im Widerspruch zur Abgrenzung von anrechenbarem Arbeitsausfall und Vermittlungsfähigkeit gemäss Rechtsprechung (BGE 125 V 58 Erw. 6a und b) stehen, welche eine Graduierung der Vermittlungsfähigkeit ausschliesst. Dem Sinne nach muss jedoch davon ausgegangen werden, dass Vorinstanz und AWA die Vermittlungsfähigkeit bejaht haben, jedoch nur für eine Teilzeitstelle im Umfang von 50 %.