Citation: 8C_330/2023 E. 9.1.1

9.1.1. In Bezug auf den bei der I.________ AG verdienten Lohn hielt das kantonale Gericht fest, die Suva sei gestützt auf die Angaben der Arbeitgeberin zu Recht von einem Einkommen von Fr. 15'961.- bei einem Pensum von 32 % ausgegangen. Auf den im Lohnausweis 2019 angegebenen Lohn könne nicht abgestellt werden, da nicht ausgeschlossen sei, dass darin Kinderzulagen enthalten seien und sich die Lohnangaben auf ein 40 %-Pensum bezögen. Diese Beurteilung überzeugt. Wie sich aus den Lohnabrechnungen der Monate Januar bis April 2020 ergibt, waren im Lohn Familienzulagen in der Höhe von monatlich Fr. 700.- enthalten. Diese Zulagen gehören zum Lohn gemäss Ziffer 1 des Lohnausweises (vgl. Wegleitung zum Ausfüllen des Lohnausweises, abrufbar unter www.estv.admin.ch/estv/ de/home/direkte-bundessteuer/lohnausweis.html [besucht am 6. Oktober 2023]). Es ist deshalb davon auszugehen, dass der im Lohnausweis 2019 deklarierte Lohn von Fr. 21'305.-Familienzulagen beinhaltet, welche beim Valideneinkommen ausser Acht zu lassen sind (vgl. Urteil 8C_541/2022 vom 8. Mai 2023 E. 3.3 mit Hinweis). Es liegt zudem auf der Hand, dass die auf entsprechende Anfrage der Suva hin erteilten Auskünfte der Arbeitgeberin zum im Jahr 2021 hypothetisch erzielten Lohn der Beschwerdeführerin eine genauere Bemessung des Valideneinkommens zulassen. Bei einem monatlichen Lohn von Fr. 3'836.70 (zzgl. 13. Monatslohn) und einem Pensum von 32 % resultiert ein hypothetischer Verdienst von Fr. 15'961.- im Jahr 2021, wie das kantonale Gericht richtig erkannte. Weshalb in den Angaben der Arbeitgeberin die Feiertagsentschädigung nicht bereits enthalten sein soll, erschliesst sich nicht.