Citation: 2C_662/2017 E. 1

Der 1987 geborene A.________, Staatsangehöriger von Äthiopien mit eritreischen Wurzeln, reiste am 12. September 2007 illegal in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch. Dieses wurde am 28. Oktober 2008 vom Bundesamt für Migration (BFM; heute Staatssekretariat für Migration, SEM) abgewiesen, verbunden mit der Wegweisung. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht am 15. September 2011 ab. In der Folge gestellte Wiedererwägungs- bzw. Revisionsgesuche blieben erfolglos; zuletzt resultierte am 14. April 2015 ein Nichteintretensentscheid des SEM. Nach einem Untertauchen nahm die Schweiz A.________ am 28. Juli 2015 im Rahmen des Dublin-Verfahrens von Norwegen zurück. Gegen ihn ergingen drei Straferkenntnisse: am 19. Dezember 2013 wegen illegalen Aufenthalts, am 22. Mai 2014 wegen Gewalt und Drohung gegen Asylheimpersonal und am 29. Mai 2017 wegen illegalen Aufenthalts und Diebstahls von geringfügigem Vermögenswert. Am 17. April 2013 verfügte das Amt für Migration des Kantons Zug für die Dauer von zwei Jahren eine Eingrenzung auf das Gebiet der Gemeinde U.________, wo sich die dem Betroffenen zugewiesene Notunterkunft befindet. Dieselbe Massnahme wurde am 27. Mai 2015 erneut angeordnet. Schliesslich erging eine weitere entsprechende Verfügung am 23. Juni 2017, wiederum für die Dauer von zwei Jahren. Die gegen diese letzte Verfügung erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zug mit Urteil des Einzelrichters für Zwangsmassnahmen im AuG vom 10. Juli 2017 ab. Mit E-Mail-Eingabe vom 27. Juli 2017 erhebt A.________ Beschwerde gegen die Eingrenzung.