Citation: 1C_170/2022 E. 6.2.4

6.2.4. Die Beschwerdeführerin rügt weiter, eine besondere Rücksichtnahme der Erschliessungslösungen sei gar nicht geprüft worden. Im Übrigen sei es willkürlich, die gebührende Rücksichtnahme der geplanten Garagenrampe zu bejahen, ohne alternative Lösungen zu prüfen, zumal es naheliegend sei, die heutige Erschliessung über den bestehenden Vorplatz beizubehalten. Das Baurekursgericht hat sich ausführlich zur Erschliessungslösung geäussert und diese als bewilligungsfähig erachtet. Dabei hatte es einleitend (E. 5.3.1 in fine) festgehalten, zu prüfen sei, ob das Bauvorhaben die Anforderungen gemäss § 238 Abs. 2 PBG/ZH erfülle. Insofern prüfte und bejahte es (implizit) auch die besondere Rücksichtnahme auf die Schutzobjekte. Das Baurekursgericht und die Vorinstanz gingen davon aus, die heute bestehende Situation (Zuwegung und Grünstreifen) auf dem Baugrundstück seien nicht erhaltenswert und die Tiefgarageneinfahrt beeinträchtige die Umgebung der Liegenschaften Spyristrasse 38 und 36 nicht, insbesondere aufgrund der bestehenden Abgrenzung durch eine Betonmauer. Es ist zumindest unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden, wenn sie daher eine gebührende Rücksichtnahme auf das Inventarobjekt bejaht haben. Die zürcherische Praxis verlangt für die besondere Rücksichtnahme lediglich eine gute Einordnung (vgl. Urteil 1C_466/2019 vom 31. August 2020 E. 6.5; FRITZSCHE/BÖSCH/WIPF/KUNZ, a.a.O., S. 826). Dass die Vorinstanzen alternative Garagenzufahrten nicht geprüft haben, ist somit entgegen dem Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht zu beanstanden.