Citation: 2C_1030/2020 E. A

A.a. A.________ (geb. 1991) ist Staatsangehörige des Kosovo. Am 11. Juni 2015 heiratete sie im Kosovo einen in der Schweiz niederlassungsberechtigten Landsmann; dieser Ehe ist am 12. Mai 2017 der Sohn B.________ entsprungen. A.b. Nach der Eheschliessung gelangte A.________ im Rahmen des Familiennachzugs am 13. Dezember 2015 in die Schweiz. Am 14. Dezember 2015 wurde A.________ vom Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau (nachfolgend: das kantonale Migrationsamt) in einem persönlichen Gespräch auf die Wichtigkeit des Erwerbs von Deutschkenntnissen hingewiesen; sie bestätigte dabei unterschriftlich, einen Sprachnachweis Niveau A1 einreichen zu wollen. Am 17. Dezember 2015 erteilte ihr das kantonale Migrationsamt eine Aufenthaltsbewilligung. A.c. Nachdem A.________ den vereinbarten Sprachnachweis schuldig geblieben war, schloss das kantonale Migrationsamt mit ihr eine Integrationsvereinbarung ab. Mit dieser Vereinbarung verpflichtete sich A.________ erneut zur Vorlage eines Sprachnachweises. Sie blieb jedoch auch in der Folge säumig. Vor diesem Hintergrund verlängerte das kantonale Migrationsamt ihre Aufenthaltsbewilligung am 18. Dezember 2017 zwar noch einmal bis zum 30. Juni 2018, knüpfte eine weitere Verlängerung jedoch an die Bedingung, dass sie ohne weitere Aufforderung bis spätestens am 30. Juni 2018 ihre Deutschkenntnisse durch Vorlegen eines Sprachdiploms Niveau A1 nachweise. Auch dieser Aufforderung kam A.________ nicht nach. Dabei blieb es trotz mehrerer Ermahnungen des Migrationsamts auch nach dem 30. Juni 2018.