Citation: 4A_249/2013 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdeschrift hat ein Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Da die Beschwerde in Zivilsachen ein reformatorisches Rechtsmittel ist (Art. 107 Abs. 2 BGG), darf sich die Beschwerdeführerin in der Regel nicht darauf beschränken, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu beantragen, sondern muss einen Antrag in der Sache stellen. Die Beschwerdeführerin muss demnach angeben, welche Punkte des Entscheides angefochten und welche Abänderungen beantragt werden. Grundsätzlich ist ein materieller Antrag erforderlich; Anträge auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung oder blosse Aufhebungsanträge genügen in der Regel nicht und machen die Beschwerde unzulässig (BGE 133 III 489 E. 3.1 S. 489 f.). Ein blosser Rückweisungsantrag reicht ausnahmsweise aus, wenn das Bundesgericht im Falle der Gutheissung in der Sache nicht selbst entscheiden könnte, weil die erforderlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz fehlen (BGE 133 III 489 E. 3.1 S. 490). Die Rechtsbegehren der Beschwerdeführerin enthalten keinen materiellen Antrag. Sie beantragt, "das Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden vom 8. April 2013 sei aufzuheben. Die Angelegenheit sei an das Bezirksgericht Imboden zurückzuweisen, um im Sinne der Erwägungen über die Schadenersatzforderung zu entscheiden. Eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zur Durchführung des Augenscheins und Neubeurteilung zurückzuweisen". Die Beschwerdeführerin weist in ihrer Beschwerdeschrift jedoch richtigerweise darauf hin, dass das Verfahren vor den kantonalen Instanzen sich bisher nur auf die Frage der Haftung der Beschwerdegegnerin beschränkt habe. Zum Schadenquantitativ seien deshalb noch keine Beweise abgenommen worden, weshalb die Rückweisung an das Bezirksgericht beantragt werde, welches über die Höhe und Bemessung des Schadenersatzes zu entscheiden habe. Der Rückweisungsantrag kann unter diesen Voraussetzungen als genügend angesehen werden, zumal es nicht Sache des Bundesgerichts wäre, als erste Instanz über die Höhe des Schadenersatzes zu entscheiden. Das Bundesgericht könnte mithin, sollte es die Rechtsauffassung der Beschwerdeführerin für begründet erachten, kein Sachurteil fällen, sondern müsste die Streitsache zur weiteren Abklärung des Sachverhalts an die Vorinstanz zurückweisen (BGE 133 III 489 E. 3.1 S. 489 f. mit Hinweisen).