Citation: 4A_611/2018 E. 3.1.4

3.1.4. Die Vorinstanz führte weiter aus, der Beschwerdeführer bringe vor, die Erstinstanz habe die Abläufe mit dem Kran falsch und unvollständig gewürdigt. Bezüglich des Hebevorgangs mit dem Kran würden diametral widersprüchliche Aussagen vorliegen. Wenn sich verschiedene an einem Routinevorgang beteiligte Personen derart widersprächen, so könne nur der Schluss gezogen werden, zum Unfallzeitpunkt hätten keine ausreichenden Arbeitsanweisungen zu diesem Arbeitsvorgang existiert. Die Vorinstanz erwog, daraus, dass die unterschiedlichen Zeugen nicht alle bis ins Detail dieselbe Aussage machen würden, lasse sich nichts zugunsten des Beschwerdeführers ableiten. Der Arbeitsunfall des Beschwerdeführers sei zum Zeitpunkt der Zeugenbefragungen bereits mehr als 14 Jahre her gewesen. Dass sich die einzelnen Zeugen nicht mehr an sämtliche Details erinnern könnten, sei nachvollziehbar. Zumal die Instruktion, der Arbeitsplatz und der Arbeitsvorgang selbst sich über die Jahre verändert haben dürften. Aus diesem Umstand lasse sich jedoch nicht ableiten, im Jahr 2003 hätten keine ausreichenden Arbeitsanweisungen zu diesem Arbeitsvorgang bestanden.