Citation: 4A_35/2021 E. 6.17

6.17. Mit Blick auf die Kosten der XY85________ AG beanstandet die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz hätte (wie in Berufung, Rz. 146 verlangt) prüfen müssen, ob die Leistungen vom Circa-Preis oder den von der Beschwerdeführerin zugestandenen Zusatzkosten umfasst seien. In der Berufung verwies die Klägerin indessen auf ihre Replik, in der sie ausgeführt habe, die hohen Kosten seien nicht nachvollziehbar. Dies insbesondere, da die Beschwerdegegnerin der XY85________ AG eine Rechnungsstellung von Fr. 3'494'815.25 anstelle der vereinbarten Fr. 2'886'075.-- ermöglicht habe. Die Erstinstanz habe diesbezüglich festgehalten, es sei kein Fixpreis mit der XY85________ AG vereinbart worden. Dies treffe nicht zu, wie dem Werkvertrag zu entnehmen sei. Sodann äussert sich die Klägerin zu den Spesen und macht geltend, der Werkvertrag mit der XY85________ AG sei im August/September 2003 abgeschlossen worden. Nach diesem Datum habe es keine Zusatzbestellungen gegeben. Den Circa-Preis thematisiert sie nicht, weshalb ihre Rüge nicht zu hören ist.