Citation: 8C_262/2013 E. 5.1.2

5.1.2. Weder der von der Vorinstanz als massgebend erachteten RAD-Bericht noch einer der anderen Arztberichte ist hinsichtlich der streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen und ist in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden. Entsprechend leuchtet vor allem der RAD-Bericht in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation nicht ein und die Schlussfolgerungen der Ärztin sind nur mangelhaft begründet. Auf Widersprüche in den verschiedenen Arztberichten geht die Verwaltungsärztin nicht ein. Obwohl bisher nicht abgeklärt werden konnte, auf welchen Ursachen die geltend gemachten Rückenschmerzen zurückzuführen sind, wurde der Beschwerdeführer bisher nicht gutachterlich untersucht. Eine Abklärung in psychiatrischer Hinsicht fehlt gänzlich, obwohl sich die RAD-Ärztin in ihrer Einschätzung, dass keine invalidenversicherungsrechtlich relevante Gesundheitsschädigung vorliegt, insbesondere auf "psychosoziale Gründe" beruft. So wird auch argumentiert, im Alltag werde jegliche Aktivität vermieden, indessen wurde nicht abgeklärt, wie der Alltag des Versicherten aussieht. Damit entspricht der RAD-Bericht nicht den praxisgemässen Anforderungen an einen Arztbericht mit massgebendem Beweiswert.