Citation: 2C_572/2023 E. 3.3

3.3. Das angefochtene Urteil vom 25. August 2023 wurde der damaligen Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers am 29. August 2023 zugestellt. Dies ergibt sich aus dem Formular Sendeverfolgung Nr. 98.34.112152.00412739 der Schweizerischen Post. Massgebend für den Beginn des Fristenlaufs ist - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers - die Zustellung an den rechtmässigen Vertreter und nicht der Tag, an welchem er selbst vom Urteil Kenntnis nahm (vgl. Urteile 8C_802/2014 vom 7. November 2014; 2C_65/2015 vom 21. Januar 2015 E. 2; 6B_733/2012 vom 8. Februar 2013 E. 1). Hinweise für Zustellfehler liegen nicht vor und solche werden auch nicht geltend gemacht. Folglich begann die 30-tägige Beschwerdefrist am Mittwoch, den 30. August 2023 zu laufen und endete am Donnerstag, den 28. September 2023. Der Beschwerdeführer hat seine Beschwerde gemäss eigenen Angaben und dem Poststempel auf dem Briefumschlag am 9. Oktober 2023 bei der niederländischen Post aufgegeben. Abzustellen ist indessen auf den Tag, an dem die Eingabe von der Schweizerischen Post zur Weiterbeförderung in Empfang genommen wurde (vgl. E. 3.2 hiervor), d.h. auf den 12. Oktober 2023 (vgl. Formular Sendeverfolgung Nr. RN992038083NL). Folglich ist die Beschwerde verspätet eingereicht worden. Im Übrigen ersucht der Beschwerdeführer weder ausdrücklich noch sinngemäss um Wiederherstellung der Beschwerdefrist (Art. 50 Abs. 1 BGG). In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass ein allfälliges Fehlverhalten der damaligen Rechtsvertreterin dem Beschwerdeführer angerechnet werden müsste (BGE 149 IV 97 E. 2.1; 114 Ib 67 E. 2 f.; Urteil 8C_7/2017 vom 17. Januar 2017).