Citation: 2C_200/2017 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die von den kantonalen Instanzen verfügten Ausreisefristen würden keinem nachvollziehbaren Schema folgen. Während das Migrationsamt ihm eine Ausreisefrist von 73 Tagen ansetzte, habe ihm die Rekursinstanz eine solche von 88 Tagen gewährt. Ohne Begründung habe das Verwaltungsgericht die Ausreisefrist sodann auf 34 Tage (bzw. einen Monat für den Fall einer Anfechtung des Urteils vor Bundesgericht) festgesetzt. Dies lasse vermuten, dass die entsprechenden Fristen nach Gutdünken angeordnet würden. Die kurze Frist, die ihm das Verwaltungsgericht gewährt habe, erlaube es ihm nicht, planmässig auszureisen. Namentlich könne er seinen arbeits- und mietvertraglichen Pflichten nicht ordnungsgemäss nachkommen, was für ihn und seine Vertragspartner einen finanziellen Schaden nach sich ziehe. Bei der Ansetzung der Ausreisefrist habe er einen Anspruch, nicht willkürlich und unverhältnismässig behandelt zu werden. Zur Unterstützung seiner Ausführungen legt der Beschwerdeführer unter Berufung auf Art. 99 Abs. 1 BGG (i.V.m. Art. 117 BGG) die Kopie eines Mietvertrags sowie eines unbefristeten Arbeitsvertrags vom 21. November 2005 mit dreimonatiger Kündigungsfrist ins Recht.