Citation: 6B_1231/2016 E. 2.3

2.3. Die Begründungspflicht bezweckt, den Parteien die für den Entscheid massgebenden Umstände zur Kenntnis zu bringen, damit sie sich ein Bild über dessen Tragweite machen, ihn auf seine Richtigkeit hin überprüfen und gegebenenfalls in voller Kenntnis der Sache anfechten können. Das rechtliche Gehör verlangt nicht, dass sich das Gericht mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Das angefochtene Urteil wird diesen Begründungsanforderungen gerecht. Die Vorinstanz hat die wesentlichen Gesichtspunkte, auf welche sie ihren Entscheid stützt, hinreichend dargelegt, so dass der Beschwerdeführer ohne Weiteres in der Lage war, das Urteil sachgerecht anzufechten. Namentlich ist nicht ersichtlich, inwiefern der Umstand, wonach die Vorinstanz verschiedene Tatbestandsmerkmale "in einem fortlaufenden Text ohne Untergliederung" abhandelt, dazu geführt haben soll, dass die Erwägungen ein "undurchschaubares Durcheinander" bildeten und die Anfechtung des Urteils "massiv erschwert" oder gar verunmöglicht worden sei (Beschwerde S. 15, 31 f., 37, 53, 59). Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör liegt auch unter dem Gesichtspunkt der Begründungspflicht nicht vor. Dies gilt namentlich auch, soweit der Beschwerdeführer beanstandet, die Vorinstanz habe keine eigene Begründung gegeben, sondern lediglich auf die Erwägungen der ersten Instanz verwiesen (Beschwerde S. 10). Soweit die Vorinstanz auf die erstinstanzlichen Erwägungen verweist (angefochtenes Urteil S. 19), macht sie diese zu ihren eigenen.