Citation: 6B_929/2019 E. 7.2

7.2. Bezüglich der Bemessung der Busse für die Verletzung des kantonalen Waldgesetzes bringt die Beschwerdeführerin vor, die erstinstanzlich verhängte Einsatzstrafe von Fr. 1'000.-- habe entgegen der Auffassung der Vorinstanz keinesfalls bei mehr als Fr. 1'000.-- liegen dürfen. Der vorinstanzlich angesprochene Strafrahmen, der bis zu Fr. 20'000.-- reiche, decke auch grosse Waldschäden (etwa durch Brände) ab. In ihrem Fall hätten aber nur einige Ziegen während weniger Stunden die Rinde einiger Waldbäume angeknabbert. Somit hätte der Umstand, dass die Vorinstanz sie in einem Punkt freigesprochen habe (angefochtenes Urteil S. 23 E. 5.5.5), jedenfalls mit einer tieferen Ansetzung der Einsatzstrafe berücksichtigt werden müssen. Dass die Vorinstanz trotz des Teilfreispruchs es bei der Einsatzbusse von Fr. 1'000.-- belassen hat, verletzt kein Bundesrecht. Zumal mit Blick auf das gerichtsnotorisch nicht unerhebliche Schadenspotential von tierischem Rindenfrass ist nicht ersichtlich, inwiefern ein (virtuell) entsprechend höherer Betrag das Strafzumessungsermessen des kantonalen Gerichts (vgl. BGE 136 IV 55 E. 5.6 S. 61; 134 IV 17 E. 2.1 S. 19 f.) überschritten hätte.