Citation: 2C_770/2019 E. 6.1

6.1. Aufgrund der verbindlichen vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen steht fest, dass die Ehe der Beschwerdeführerin, eine von Familienmitgliedern arrangierte Ehe, von Streitereien und gegenseitigen Anfeindungen geprägt war. Am 21. März 2014 kam es zudem zu einer Tätlichkeit des Ehemannes gegen die Beschwerdeführerin, indem er ihr einen Schlag auf den Mundbereich gab. Gleichentags trennten sich die Eheleute. Weiter steht fest, dass sich der Ehemann noch während der Ehegemeinschaft gegenüber der Deutschlehrerin der Beschwerdeführerin abfällig über die Intelligenz seiner Ehefrau geäussert hat. Wie das kantonale Gericht indessen zutreffend erwogen hat und in der Beschwerde auch nicht substanziiert bestritten wird, liegt damit noch keine einen nachehelichen Härtefall begründende eheliche Gewalt im Sinne von Art. 50 Abs. 2 AuG vor.