Citation: 6B_352/2016 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, er sei nach der Auseinandersetzung zurück in die Bar gegangen. C.________ (Privatkläger) sei ihm gefolgt und habe dazu angesetzt, mit der Faust auf ihn loszugehen. Er (der Beschwerdeführer) habe damit rechnen müssen, dass dieser Faustschlag ihn direkt ins Gesicht treffen und erheblich verletzen würde. Deshalb habe er sich unbestrittenermassen in einer Notwehrsituation befunden. Die Vorinstanz lasse hingegen unberücksichtigt, dass er zum Zeitpunkt des Angriffs bereits eine Bierflasche in der Schlaghand gehalten habe. Nur deshalb habe er damit zugeschlagen. Werde von ihm verlangt, dass er zuerst die Bierflasche abstelle oder mit der schwächeren Hand zuschlage, sei dies realitätsfremd. Seine Abwehrhandlung sei subsidiär und verhältnismässig gewesen. Es dürften keine allzu subtilen Überlegungen angestellt werden, ob der Angegriffene sich nicht allenfalls auch mit anderen, weniger einschneidenden Massnahmen hätte begnügen müssen. Der Privatkläger habe keine bleibenden Schäden erlitten, weshalb der Schlag nicht so heftig ausgefallen sei, wie die Vorinstanz annehme. Selbst wenn die Grenzen der erlaubten Notwehr überschritten worden wären, wäre sein Handeln in entschuldbarer Aufregung und deshalb nicht schuldhaft erfolgt (Beschwerde S. 4 ff.).