Citation: 5A_344/2015 E. 7.6

7.6. Unter dem Titel "Kompensation aus Errungenschaft Mobiliar, Küche, Fahrrad, Wäsche, Haushaltsartikel" beklagt sich der Beschwerdeführer darüber, dass seine Forderungen an Gütern übergangen bzw. einseitig zu Gunsten der Beschwerdegegnerin abgewiesen worden seien. Er bestreitet, Vermögenswerte bzw. Forderungen nicht beziffert zu haben, verweist auf seine Replik und seinen Schlussvortrag im erstinstanzlichen Verfahren sowie auf seine Berufungseingabe. Dem Kantonsgericht wirft er vor, seine entsprechenden Angaben zu übergehen. Damit werde ihm das rechtliche Gehör verweigert. Die Beschwerdegegnerin habe die Wertangaben weder bestritten noch falsifiziert. Die Vorinstanzen würden die Gleichheit vor dem Recht, das Willkürverbot, Treu und Glauben sowie Verfahrensvorschriften verletzen und vorhandene Unterlagen bzw. Sachverhalte ignorieren. Der Beschwerdeführer macht Errungenschaftswerte in der Höhe von mehr als Fr. 20'000.-- geltend, von denen er "nachvollziehbar und glaubhaft" die Hälfte bzw. Fr. 11'730.-- aus Errungenschaft gefordert habe. Auch diese Rüge ist zum Scheitern verurteilt. Der Beschwerdeführer gibt sich mit pauschalen Behauptungen und unzulässigen Verweisen auf frühere Rechtsschriften zufrieden. Der Beschwerde lässt sich nicht entnehmen, welche Vermögenswerte der Beschwerdeführer im Einzelnen anspricht, noch lässt sich nachvollziehen, wie sich der Gesamtbetrag zusammensetzt, den der Beschwerdeführer nun vor Bundesgericht nennt. Sodann erkennt das Kantonsgericht im Zusammenhang mit dem Mobiliar, dass der Beschwerdeführer nie einen Antrag auf Feststellung des Werts der Errungenschaft der Beschwerdegegnerin gestellt und diesen Wert auch nicht beziffert habe. Angesichts der Verhandlungsmaxime habe das Bezirksgericht zu Recht darauf verzichtet, die vom Kläger herausverlangten Gegenstände zu bewerten und zur Errungenschaft der Beschwerdegegnerin zu zählen. Dagegen kommt der Beschwerdeführer nicht auf, wenn er einfach beteuert, Angaben zum Wert der Vermögenswerte gemacht zu haben. Inwiefern die Vorinstanz die Anforderungen an die Formulierung eines Antrags in verfassungswidriger Weise überspannt, tut er nicht dar.