Citation: 8C_692/2020 E. A

A.a Mit Verfügungen vom 7. und 11. Dezember 2000 sprach die IV-Stelle Aargau der 1973 geborenen A.________ gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 67 % ab 1. Januar 1999 eine unbefristete ganze Invalidenrente zu. Im Rahmen eines von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsverfahrens ermittelte die IV-Stelle einen Invaliditätsgrad von 68 % und setzte die ganze Invalidenrente gestützt auf den im Zuge der 4. IV-Revision geänderten Art. 28 Abs. 1 IVG ab 1. September 2004 auf drei Viertel herab (Verfügung vom 18. November 2004). Mit Verfügung vom 4. Oktober 2011 hob die zwischenzeitlich zuständig gewordene IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) die Rente per 1. Dezember 2011 auf. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 12. Juli 2012 gut und wies die Sache an die erneut zuständig gewordene IV-Stelle des Kantons Aargau zurück, damit sie nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen über den Rentenanspruch neu verfüge. Die Verwaltung holte das interdisziplinäre Gutachten des Zentrums für Medizinische Begutachtung (ZMB), Basel, vom 29. März 2016 ein. Mit unangefochten gebliebener Verfügung vom 12. August 2016 (am 2. September 2016 berichtigt in Bezug auf den Wirkungszeitpunkt) stellte die Verwaltung einen Invaliditätsgrad von 50 % fest und sprach der Versicherten eine halbe Invalidenrente zu. A.b Am 30. Januar 2017 meldete die Versicherte der IV-Stelle, ihr Gesundheitszustand habe sich seit September 2016 verschlechtert. Die Verwaltung holte unter anderem das auf orthopädisch-traumatologischen, psychiatrischen, neurologischen sowie innermedizinischen Untersuchungen beruhende Gutachten des Schweizerischen Zentrums für medizinische Abklärungen und Beratungen, SMAB AG, St. Gallen, vom 8. Juni 2018 ein. Die Sachverständigen diagnostizierten mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisches zervikobrachiales/zervikozephales Schmerzsyndrom mit mässiggradiger Einschränkung der Halswirbelsäule sowie ein chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom mit persistierender Hypästhesie des linken anterioren und lateralen Oberschenkels und des linken lateralen Unterschenkels. Aus orthopädisch-traumatologischer Sicht vermöge die Versicherte den angestammten Beruf als Schuhverkäuferin nicht mehr auszuüben. Zum Anforderungsprofil einer besser angepassten leichten Tätigkeit hielten die medizinischen Experten fest, diese sollte überwiegend sitzend verrichtet werden mit der Möglichkeit, die Körperposition selbst gewählt wechseln zu können. Zwangshaltungen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule seien zu vermeiden. Arbeiten mit vorgehaltenen Armen, auf Leitern und Gerüsten oder unter Witterungseinflüssen seien nicht mehr möglich. In einer solchen Tätigkeit sei die Versicherte sechs Monate nach dem erfolgreich verlaufenen chirurgischen Eingriff vom 14. Dezember 2016 an der Lendenwirbelsäule als vollständig arbeitsfähig anzusehen. Im Vorbescheidverfahren legte die Versicherte verschiedene neue ärztliche Dokumente auf, welche die Verwaltung den Sachverständigen der SMAB AG unterbreitete. Diese hielten in ihrer Stellungnahme vom 10. September 2019 fest, aus den am 5. November 2018 erstellten radiologischen Bildern seien Befunde zu sehen, die praktisch identisch seien mit denjenigen, die zum Zeitpunkt des Gutachtens vom 8. Juni 2018 vorgelegen hätten. Mit Verfügung vom 6. Dezember 2019 hob die IV-Stelle die bislang ausgerichtete Invalidenrente bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 3 % auf das Ende des der Zustellung folgenden Monats auf.