Citation: 8C_288/2007 12.03.2008 E. 4

Das kantonale Gericht hat die Frage offen gelassen, ob das Unfallereignis vom 10. Mai 2004 und die Kündigung der Arbeitsstelle vom 20. Oktober 2004 durch die Arbeitgeberin in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem von Dr. med. S.________ und Dr. med. V.________ als depressive Symptomatik und somatoforme Schmerzstörung beschriebenen Zustandsbild stehen, da jedenfalls der adäquate Kausalzusammenhang zu verneinen sei. Im Rahmen der Prüfung der Adäquanz nach den von der Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 133 aufgestellten Kriterien hat die Vorinstanz erwogen, der Unfall sei dem mittleren Bereich zuzuordnen. Da die praxisgemäss zu berücksichtigenden unfallbezogenen Kriterien nicht in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt seien und auch kein einzelnes Kriterium in besonders ausgeprägter Weise gegeben sei, habe die SUVA den adäquaten Kausalzusammenhang zu Recht verneint. Insbesondere lägen keine Anzeichen für eine ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hätten, in einer für die Adäquanzbeurteilung ins Gewicht fallenden Ausprägung vor. Wegen der falschen Arbeitsunfähigkeitseinschätzung habe der Versicherte die Tätigkeit im Betrieb am 20. September 2004 zu 50% aufgenommen, anstatt wie vom Kreisarzt empfohlen erst Ende Oktober/Anfang November 2004. Da er die Erwerbstätigkeit jedoch bereits anderntags oder zumindest kurz darauf wieder aufgegeben habe, sei keine Verschlimmerung der Unfallfolgen entstanden. Besondere Auswirkungen auf den Heilungsverlauf hätten sich daraus jedenfalls nicht ergeben. Gegen diese Betrachtungsweise werden in der Beschwerde keine Einwendungen vorgebracht. Vielmehr hält der Beschwerdeführer ausdrücklich fest, er habe nie behauptet, der Unfall selbst sei die Ursache der nach Abschluss der Thoraxbehandlung fortbestehenden Arbeitsunfähigkeit.