Citation: 8C_300/2022 E. 5.1

5.1. Gemäss Vorinstanz ist das IME-Gutachten voll beweiskräftig und gestützt darauf von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer der Arthrose an den Fingern beider Hände sowie an beiden Kniegelenken angepassten Tätigkeit auszugehen. Hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen ermittelte das kantonale Gericht als hypothetischen Verdienst ohne Gesundheitsschädigung (Valideneinkommen) einen Betrag von Fr. 70'200.- im 100 %-Pensum für die angestammte Tätigkeit einer Leiterin der Garten- und Blumenabteilung. Das Invalideneinkommen legte die Vorinstanz gestützt auf die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Lohnstrukturerhebung (LSE; Tabelle TA1, Total Frauen) auf Fr. 55'722.- fest. Die Höhe des zu gewährenden leidensbedingten Abzuges vom Invalideneinkommen beurteilte das kantonale Gericht nicht abschliessend, erachtete aber jedenfalls eine 20 % übersteigende Reduktion als nicht gerechtfertigt. Der Vergleich des entsprechenden Invalideneinkommens von Fr. 44'578.- mit dem Valideneinkommen von Fr. 70'200.- ergab einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 36 %. Das kantonale Gericht stellte weiter fest, dass der Beschwerdeführerin auf dem massgeblichen ausgeglichenen Arbeitsmarkt trotz der zu beachtenden Schonkriterien, insbesondere der starken Einschränkung an beiden Händen bezüglich Kraft wie auch Feinmotorik, genügend Arbeitsmöglichkeiten mit Kontroll- und Überwachungsfunktion zur Verfügung stünden. Der Beschwerdeführerin sei daher die Verwertung der ihr bescheinigten Restarbeitsfähigkeit zuzumuten.