Citation: 5A_710/2022 E. 2.5

2.5. Die Beschwerdeführerin rügt weiter eine willkürliche Beweiswürdigung der Vorinstanz bezüglich des Nachweises der Zustellung des Aktienübertragungsangebots von 2009. Dass es dem damaligen Rechtsvertreter der Gläubigerin zum Versand zugestellt worden sei und dass eine Sendung des damaligen Rechtsvertreters der Gläubigerin vom 9. April 2009 nach St. Moritz erstellt sei, lasse keinen anderen Schluss zu, als dass der Schuldner das Aktienübertragungsangebot der Gläubigerin erhalten habe. Diese Ausführungen sind indes rein appellatorischer Natur, begnügt sich die Beschwerdeführerin doch damit, den vorinstanzlichen Feststellungen ihre eigene Sicht der Dinge gegenüberzustellen. Zumal die Beschwerdeführerin selbst einräumen muss, dass der (angebliche) Zustellungsbeleg nicht (mehr) in allen Teilen leserlich ist, vermag sie die Würdigung der Vorinstanz, dass sich ein eigentlicher Zustellnachweis hinsichtlich des Aktienübertragungsangebots nicht bei den Akten befinde, damit nicht als willkürlich ausweisen (Art. 9 BV; vgl. zum Willkürbegriff: BGE 140 III 264 E. 2.3).