Citation: H 340/01 07.05.2004 E. A

Der 1928 geborene Altersrentner U.________ wurde auf Grund seiner Schwerhörigkeit seit 1964 von der Invalidenversicherung mehrmals mit Hörgeräten versorgt (zunächst monaural, später binaural), zuletzt durch Mitteilung vom 12. Oktober 1988, mit welcher ihm die leihweise Abgabe zweier Hörgeräte Marke Interton zugesprochen wurde. Mit Gesuch vom 14. Dezember 1999 beantragte U.________ erneut die Abgabe von zwei Hörgeräten. Gestützt auf die Expertise 1 vom 7. Januar 2000 und die Expertise 2 vom 2. April 2001 des Dr. med. F.________, Spezialarzt FMH für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie, sprach ihm die Ausgleichskasse des Kantons Solothurn (nachfolgend: Ausgleichskasse) mit Verfügung vom 23. Mai 2001 den für die erforderliche binaurale Versorgung in der Indikationsstufe 3 gemäss Hörgerätetarif IV vorgesehenen Höchstbetrag von Fr. 4918.15 plus Fr. 301.30 für zwei Ohrpassstücke, insgesamt Fr. 5219.45, zu; den Mehrbetrag über Fr. 2124.20 für die zwei Hörgeräte Phonak Claro 21 dAZ im Gesamtbetrag von Fr. 7042.35 lehnte sie ab.