Citation: 8C_429/2020 E. 4.1

4.1. In pflichtgemässer Würdigung der Aktenlage hat das kantonale Gericht mit einlässlicher und nachvollziehbarer Begründung, auf die verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), erkannt, dass die erforderliche Beitragszeit von mindestens zwölf Monaten in der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 7. August 2017 bis 6. August 2019 nicht erfüllt ist, weil der Beschwerdeführer nur während 10.46 Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung als Vikar ausgeübt hat. Zum Argument des Beschwerdeführers, es seien die für die jeweiligen Arbeitseinsätze erforderlichen Vor- und Nachbereitungszeiten ebenfalls als Beitragszeit anzurechnen, führte das Versicherungsgericht im Wesentlichen aus, dieser Aufwand gehöre - auch nach dem Verständnis des Beschwerdeführers - zum Lehrerberuf und werde mit dem während des Arbeitsverhältnisses bezahlten Lohn abgegolten. Zudem leiste die Lehrperson während diesen Zeiträumen keine zusätzlichen Beiträge an die Arbeitslosenversicherung. Folglich könne keine Ausdehnung der Beitragszeit vorgenommen werden. Nach der Vorinstanz finden sodann die erleichterten Anforderungen an die Beitragszeit im Sinn von Art. 13 Abs. 4 AVIG in Verbindung mit Art. 12a und 8 AVIV keine Anwendung, weil der Lehrerberuf - im Gegensatz zu den in Art. 8 AVIV genannten Berufsgruppen aus dem Bereich der Kunst- und Kulturschaffenden (vgl. BGE 137 V 126) - grundsätzlich nicht auf häufig wechselnde, kurzfristige Anstellungen ausgerichtet sei. Auch der Beschwerdeführer habe nicht bloss eine vorübergehende Anstellung als Stellvertreter sondern eine Festanstellung gesucht, jedoch lediglich kurze Vikariate von wenigen Monaten Dauer gefunden.