Citation: 6B_279/2024 E. 3.1

3.1. Sie macht zusammengefasst geltend, die Vorinstanz habe bei der Bemessung der Genugtuung ihr hohes Suizidrisiko sowie die Selbstverstümmelungen an Armen und Beinen als Folgen des sexuellen Missbrauchs nicht berücksichtigt. Die Vorinstanz verweise lediglich auf die Erwägungen der Erstinstanz, worin diese Umstände keine Beachtung fänden. Sie habe damit Umstände ausser Acht gelassen, die sie hätten berücksichtigen müssen, und ihr Ermessen nicht richtig ausgeübt. In Berücksichtigung sämtlicher Krankheitsaspekte sei eine Genugtuung von Fr. 90'000.-- angezeigt.