Citation: 2A.523/2004 22.09.2004 E. 2

Die Beschwerdeführerin ist vorerst vom Migrationsamt fremdenpolizeirechtlich, anschliessend auch im Asylverfahren aus der Schweiz weggewiesen worden, und die gegen sie angeordnete Ausschaffungshaft dient der Sicherstellung des Wegweisungsvollzugs. Wie sich aus den zwei Haftrichterverfügungen vom 10. September und 23. Juni 2004 sowie aus dem Haftverlängerungsantrag des Migrationsamtes vom 10. September 2004 ergibt, zu deren Inhalt die Beschwerdeführerin sich nicht gezielt äussert und auf welche gemäss Art. 36a Abs. 3 OG verwiesen werden kann, genügt sie den gesetzlichen Anforderungen: Der von den kantonalen Behörden genannte Haftgrund (Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG, Haftgrund der Untertauchensgefahr) ist erfüllt, nachdem die Beschwerdeführerin dem Haftrichter am 23. Juni 2004 erklärt hatte, ihre wahre Identität nicht bekannt geben zu wollen, weil sie in diesem Falle mit einer sofortigen Rückschaffung in ihr Heimatland rechnen müsse, und da sie sodann auch nach Abweisung des Asylgesuchs die Rückkehr in ihr Heimatland und jegliche Mithilfe bei der Papierbeschaffung ablehnt. Hinzu kommt, dass das Bundesamt für Flüchtlinge auf das Asylgesuch der Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 33 AsylG nicht eingetreten ist, was nicht nur gemäss Art. 13b Abs. 1 lit. d ANAG für sich einen eigenständigen Haftgrund darstellt, sondern auch als Indiz für das Bestehen der Untertauchensgefahr gelten kann (vgl. zu den Haftgründen von Art. 13b Abs. 1 lit. c und d ANAG neuestens BGE 2A.342/2004 vom 15. Juli 2004 E. 3.2 und 3.3). Zutreffend hat der Haftrichter sodann dargelegt, dass das Beschleunigungsgebot eingehalten ist und dass es keine Anzeichen für das Bestehen rechtlicher oder tatsächlicher Gründe gibt, die im Sinne von Art. 13c Abs. 5 lit. a ANAG gegen die Durchführbarkeit des Wegweisungsvollzugs sprechen würden. Die der Beschwerdeführerin im kantonalen Verfahren beigegebene Rechtsanwältin hat denn auch ausdrücklich der Verlängerung der Ausschaffungshaft zugestimmt. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet und ist, ohne Schriftenwechsel oder weitere Instruktionsmassnahmen, im vereinfachten Verfahren (Art. 36a OG) abzuweisen. Diesem Verfahrensausgang entsprechend wird die Beschwerdeführerin grundsätzlich kostenpflichtig (Art. 156 OG). In Fällen der vorliegenden Art rechtfertigt es sich jedoch, von der Erhebung einer Gerichtsgebühr abzusehen (Art. 154 und 153a Abs. 1 OG).