Citation: 1C_514/2020 E. 5.4

5.4. Auf diese Rüge ist nicht einzutreten, zumal sich ihre Begründung in appellatorischer Kritik an der Anwendung von § 211 Abs. 1 PBG erschöpft. Im Übrigen ist die Angabe der Beschwerdeführer, ihr Wohnhaus sei höchstens insoweit "einmalig", als es für sein junges Alter eine erstaunlich schlechte Energiebilanz aufweise, unzutreffend, zumal die Beschwerdeführer die architektonische Pionierstellung ihres Hauses zu Recht nicht in Frage stellen. Zudem ist beim streitbetroffenen Wohnhaus ein relativ hoher Energieverbrauch deshalb nicht erstaunlich, weil es nur einstöckig ist und damit im Verhältnis zur bewohnbaren Fläche eine grosse Gebäudehüllenfläche aufweist. Sodann lässt die Angabe der Architektin Burkhalter, ihr Architekturbüro würde schon lange nicht mehr so bauen, nicht darauf schliessen, dass das Gebäude die damaligen energetischen Vorgaben nicht einhalten konnte, zumal diese seither erheblich verschärft wurden.