Citation: 2A.92/2002 04.10.2002 E. D

Gegen den Entscheid der Rekurskommission vom 22. Januar 2002 haben sowohl das Kantonale Steueramt Zürich als auch X.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht erhoben: Das Kantonale Steueramt beantragt, den angefochtenen Entscheid aufzuheben und die im Steuerjahr 1998 gemäss Art. 218 Abs. 2 und 3 DBG steuerbaren ausserordentlichen Einkünfte auf Fr. 8'224'700.-- festzulegen. (Verfahren 2A.92/2002) X.________ beantragt, neben der Aufhebung des angefochtenen Entscheids, die ausserordentlichen Einkünfte 1998 auf Fr. 0.--, eventualiter auf Fr. 3'231'900.-- festzusetzen. Den Hauptantrag begründet er damit, dass die ihm im Jahr 1998 aus der Gesellschaft zugeflossenen Dividendenerträge nicht ausserordentlicher Natur seien. Werde dem nicht gefolgt, so dürfe für die Abgrenzung der ordentlichen von den ausserordentlichen Einkünfte nicht einfach eine ex aequo et bono-Schätzung vorgenommen werden. Vielmehr erweise sich die umstrittene Dividendenzahlung im Umfang der durchschnittlichen Ausschüttungsquote vom Gewinn 1997/98 als ordentlich; deshalb dürfe nur der überschiessende Anteil als ausserordentlich qualifiziert und im Jahr 1998 mit einer Jahressteuer belegt werden (Verfahren 2A.103/2002).