Citation: 2C_592/2017 E. 2.2

2.2. Streitig ist allein, ob der Beschwerdeführer eine Bewilligungsverlängerung nach Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG (nachehelicher Härtefall) beanspruchen kann. Das Verwaltungsgericht legt dar, unter welchen Voraussetzungen ein nachehelicher Härtefall angenommen werden kann, und kommt nach umfassender Prüfung der konkreten Verhältnisse des Beschwerdeführers zur Auffassung, dass dieser die Voraussetzungen nicht erfülle. Dabei begründet es, warum der Beschwerdeführer nicht Opfer ehelicher Gewalt geworden ist, dass seine Gesundheit nicht in einer die Annahme eines Härtefalles rechtfertigenden Weise beeinträchtigt sei und dass eine Wiedereingliederung in der Heimat Tunesien gelingen könne. Die Ausführungen in der Beschwerdeschrift sind auch nicht im Ansatz geeignet aufzuzeigen, inwiefern das Verwaltungsgericht diesbezüglich von einem unzureichend ermittelten Sachverhalt ausgegangen wäre (vgl. Art. 97 Abs. 1 bzw. Art. 105 Abs. 2 BGG) oder bei dessen rechtlichen Würdigung für den Fall massgebliches schweizerisches Recht verletzt hätte. Namentlich wird nicht aufgezeigt, gestützt auf welche Norm oder welchen Rechtsgrundsatz im kantonalen Verfahren eine mündliche Verhandlung erforderlich gewesen wäre; mit der entsprechenden Erwägung des angefochtenen Urteils (E. 5.1) setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander.