Citation: 6B_90/2018 E. 2

Auf Berufung des Beschwerdeführers bestätigte das Obergericht am 26. September 2017 die Schuldsprüche, soweit diese angefochten waren, und sprach eine Freiheitsstrafe von 4¾ Jahren aus. Die Vorinstanz hält zusammengefasst für erwiesen, dass der Beschwerdeführer als berufsmässiger Vermögensverwalter von 2003 bis 2013 ihm anvertraute Kundengelder im Umfang von Fr. 8 Mio. veruntreut hat, indem er mit rund 30 Geschädigten partiarische Darlehensverträge abgeschlossen und die erhaltenen Vermögenswerte nicht wie mündlich vereinbart zur Gewinngenerierung an der Börse investiert, sondern diese für Rückzahlungen an andere Kunden und für sich verwendet hat, ohne ersatzfähig zu sein, wodurch er die Kunden geschädigt und sich einen unrechtmässigen Vermögensvorteil verschafft hat.