Citation: 5P.120/2005 19.08.2005 E. 2

2.1 Der angefochtene Entscheid der Justizaufsichtskommission des Obergerichts über die unentgeltliche Rechtspflege stellt einen letztinstanzlichen kantonalen Zwischenentscheid dar; gegen diesen ist die staatsrechtliche Beschwerde zulässig (Art. 86 Abs. 1, Art. 87 Abs. 2 OG; BGE 119 Ia 337 E. 1 S. 338). 2.2 Von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen, bei denen die verfassungsmässige Ordnung nicht schon durch Aufhebung des angefochtenen Entscheids oder Erlasses wiederhergestellt werden kann, ist die staatsrechtliche Beschwerde rein kassatorischer Natur (BGE 124 I 327 E. 4a S. 332; 118 Ia 64 E. 1e, je mit Hinweisen). Der Antrag, für das Verfahren vor der Justizaufsichtskommission und vor dem Kantonsgerichtspräsidium eine Parteientschädigung zuzusprechen, ist unzulässig. Das Gleiche gilt auch für die Mitanfechtung des Entscheids der Kantonsgerichtspräsidentin, da die Beschwerdeführerin hier keinen Ausnahmegrund anführt (dazu: BGE 128 I 51 E. 1c).