Citation: 5A_3/2024 E. 4.1

4.1. Dieses Begehren steht vor folgendem Hintergrund: Im erstinstanzlichen Verfahren hatte die KESB Seeland den Parteien mit verfahrensleitender Verfügung vom 12. Januar 2023 u.a. folgende Ergänzung der Besuchsrechtsregelung an Weihnachten vorgeschlagen und zur Stellungnahme unterbreitet: In Konstellationen in ungeraden Kalenderjahren, in denen aufgrund der vierzehntäglichen Vaterwochenenden und der Feiertagsansprüche gemäss Einhaltung der geltenden Regelung der Vater die Kinder an dem Wochenende zu Besuch hat, auf das ein Weihnachtstag fällt, erfolgt eine Umkehr des Anspruchs der Weihnachtstage, zu Gunsten einer Übergabe, die dadurch weniger stattzufinden hat. Dies bedeutet, dass in Abweichung zur normalerweise geltenden Regelung für ungerade Kalenderjahre der Vater in dieser Konstellation die Kinder am 24. Dezember von 9.10 Uhr bis 21.50 Uhr bei sich hat und die Mutter danach die Kinder bei sich hat für den 25. Dezember. Diese Abweichung gilt nur, wenn ein Weihnachtstag auf das Besuchswochenende des Vaters fällt. Dazu nahm die Beschwerdeführerin am 11. April 2023 Stellung und beantragte in Ziffer 31 ihrer Eingabe, die vorgeschlagene Besuchsrechtsregelung sei durch eine weitergehende Formulierung zu ersetzen: In ungeraden Kalenderjahren, in denen der 24. Dezember auf einen Montag fällt und das vierzehntägliche Vaterwochenende unmittelbar davor stattfindet, hat der Vater die Kinder bis am Montagabend, 24. Dezember, 21.50 Uhr bei sich. In geraden Kalenderjahren, in denen das vierzehntägliche Vaterwochenende unmittelbar nach einem Freitag, 25. Dezember folgt, übernimmt der Vater die Kinder am Freitagmorgen, 25. Dezember, 9.10 Uhr und behält sie für das darauffolgende Vaterwochenende bei sich. Die KESB entschied sich für die im Sachverhalt lit. A.f wiedergegebene Formulierung der Dispositiv-Ziffer 7b.