Citation: 5P.482/2002 05.05.2003 E. C

Mit staatsrechtlicher Beschwerde vom 16. Dezember 2002 beantragt der Beschwerdeführer, die Verfügung des Kantonsgerichtspräsidiums aufzuheben. Er kritisiert zunächst die Annahme, der Eigentümer könne unerwünschten Personen jederzeit den Zutritt in die Räumlichkeiten verwehren. Darüber hinaus sei das superprovisorische Hausverbot gestützt auf Äusserungen beantragt worden, die einen Monat zuvor in U.________ gemacht worden seien, welche mithin mit einer angeblichen Besitzesstörung in T.________ in keinem Bezug gestanden seien. Es sei nicht erwiesen, dass Flugblätter in den Räumlichkeiten der Beschwerdegegnerin verteilt oder daselbst Betriebsversammlungen abgehalten worden seien. Vielmehr sei es der Beschwerdegegnerin um die Behinderung eines Arbeitskampfes gegangen; allen gegenteiligen Beteuerungen zum Trotz sei nicht die Privatperson Z.________ anvisiert, sondern der Sekretär einer der Gewerkschaften, die den Warnstreik angekündigt hatten. Wegen der grundsätzlichen Tragweite der aufgeworfenen Fragen habe die Beschwerde nichts an ihrer Aktualität eingebüsst, obwohl mittlerweile der Arbeitskonflikt in T.________ beendet und ein Sozialplan von den Sozialpartnern unterzeichnet worden sei; darüber hinaus sei der Beschwerdeführer nach wie vor mit einem Hausverbot belegt. Aus all diesen Gründen sei der angefochtene Entscheid aufzuheben, weil er das Koalitionsrecht gemäss Art. 28 Abs. 1 BV und die Streikfreiheit gemäss Art. 28 Abs. 3 BV verletze.