Citation: U 355/01 15.10.2002 E. A

Die 1954 geborene A.________ arbeitete als Geschäftsführerin der Firma C.________ AG und war damit bei der Lloyd's Underwriters London (im Folgenden: Lloyd's) obligatorisch gegen Unfälle versichert. Am 6. November 1993 wurde sie als Fahrzeuglenkerin in einen Verkehrsunfall verwickelt. Ein von hinten herannahendes Auto fuhr auf ihren Personenwagen auf, als sie vor einer Einmündung anhielt. Nachdem sie sich noch am gleichen Tag in ambulante spitalärztliche Behandlung begeben hatte, konsultierte sie am 8. November 1993 die Hausärztin Dr. med. V.________, welche ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS) diagnostizierte. In der Folge wurde die Versicherte vom Neurologen Dr. med. F.________ untersucht, der ein Überstreckungstrauma der HWS ohne neurologische Ausfälle diagnostizierte und A.________ eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigte. Vom 10. bis 25. Dezember 1993 weilte sie in der Klinik E.________ (Austrittsbericht vom 21. Januar 1994). Es folgten am 17. März und 8. April 1994 computertomographische Untersuchungen durch den Neurologen Dr. med. H.________. Wegen Einstellung der Geschäftstätigkeit wurde das Arbeitsverhältnis auf den 31. Juli 1994 aufgelöst. Nachdem sich die Parteien über die vorzunehmende medizinische Begutachtung und die Kostenübernahme nicht einig waren, stellte die Lloyd's ihre Leistungen per 1. Mai 1994 ein (Einspracheentscheide vom 17. Juni, 11. Juli und 26. Juli 1994). Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 23. Oktober 1995 ab, nachdem die Lloyd's ein Aktengutachten des Instituts X.________ vom 10. Oktober 1994 vorgelegt hatte. Das Eidgenössische Versicherungsgericht hiess die von A.________ eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit Urteil vom 18. Oktober 1996 in dem Sinne teilweise gut, als es die Sache an die Versicherungsgesellschaft zurückwies, damit diese nach ergänzender Abklärung des medizinischen Sachverhalts über den Leistungsanspruch nach dem 1. Mai 1994 neu befinde. Auf Veranlassung des behandelnden Arztes untersuchte die Neuropsychologin Dr. phil. O.________ die Versicherte (Bericht vom 10. März 1997). Am 17. September 1997 erstattete der Neurologe Prof. Dr. med. M.________ ein Gutachten samt ergänzendem Bericht vom 12. Dezember 1997. Die Lloyd's veranlasste zudem die biomechanische Expertise des Ingenieurbüros Y.________, welche am 25. März 1998 unter Mitwirkung des Orthopäden PD Dr. med. B.________ erstellt wurde. Gestützt auf die fachspezifischen Angaben sprach die Lloyd's mit Verfügung vom 14. Juli 1998 Heilungskosten und Taggelder bis 5. November 1995 zu; eine darüberhinausgehende Leistungspflicht verneinte sie mit dem Fehlen eines natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhangs. Mit Entscheid vom 20. Oktober 1998 wies sie die von der Versicherten und der Krankenkasse Helsana hiegegen erhobene Einsprache hinsichtlich der Weiterausrichtung von Versicherungsleistungen über den 5. November 1995 hinaus ab und setzte den nachzuzahlenden Taggeldanspruch auf Fr. 98'868.- fest.