Citation: 1C_460/2012 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer wirft dem Verwaltungsgericht vor, zu Unrecht keinen Augenschein durchgeführt zu haben. Er macht geltend, es wäre unabdingbar gewesen, sich einen eigenen Eindruck der örtlichen Verhältnisse zu verschaffen, da die Luftbildaufnahmen nur einen vagen Eindruck aus der Vogelperspektive vermittelten und über Qualität und Alter der Bestockung nichts aussagten. Das Verwaltungsgericht hat jedoch dargelegt, dass ein gerichtlicher Augenschein nicht erforderlich und sogar untauglich wäre, weil für die hier streitige Waldfeststellung nicht der aktuelle Zustand des Grundstücks, sondern die Bestockung im Jahr 1997 massgeblich sei. Im Übrigen seien die örtlichen Verhältnisse durch die Fotos vom Augenschein des AWN vom 18. November 2008, die verschiedenen Luftbilder und die übrigen Akten hinreichend dokumentiert. Diese Erwägungen sind nicht zu beanstanden und lassen keine Verletzung des rechtlichen Gehörs erkennen.