Citation: 2A.69/2003 31.08.2004 E. 1

1.1 Die Eidgenössische Steuerverwaltung stellt den Antrag, es sei festzustellen, dass der Einspracheentscheid im Umfang von Fr. -.- (unberechtigte Vorsteuerabzüge für Gründungskosten, Ergänzungsabrechnung Nr. 26'018, Ziff. 3b) in Rechtskraft erwachsen sei. Die Vorinstanz trat im angefochtenen Entscheid auf die Beschwerde hinsichtlich dieser Nachforderung nicht ein, weil die Beschwerde zu diesem Punkt keine Begründung enthielt und die Beschwerdeführerin innert der Nachfrist auch keine verbesserte Beschwerdeschrift eingereicht hatte. In diesem Punkt ist der Entscheid der Vorinstanz vor Bundesgericht nicht angefochten worden und der Einspracheentscheid rechtskräftig und vollstreckbar. Einer ausdrücklichen Feststellung des Bundesgerichts hierüber bedarf es indessen - entgegen dem Antrag der Eidgenössischen Steuerverwaltung - nicht. Das Bundesgericht kann nicht Rechtskraftbescheinigungen für Entscheide anderer Behörden ausstellen. Die Rechtskraftbescheinigung ist die Bestätigung der Behörde, von welcher der Entscheid stammt, dass ihr Entscheid in Rechtskraft erwachsen ist. Wird der Entscheid der Verwaltung (wie hier) auf dem Rechtsmittelweg angefochten, so bildet der angefochtene Entscheid zusammen mit dem rechtskräftigen Rechtsmittelentscheid die Grundlage, damit die Rechtskraftbescheinigung durch die Behörde ausgestellt werden kann. Dabei hat es sein Bewenden. 1.2 Nicht einzutreten ist auch auf den Antrag der Beschwerdeführerin, es sei die Eidgenössische Steuerverwaltung anzuweisen, die zu Unrecht vorsorglich geleisteten Zahlungen der Beschwerdeführerin zurückzuerstatten. Es wird Sache der Eidgenössischen Steuerverwaltung sein, die aufgrund des vorliegenden Urteils sich allenfalls ergebenden Rückerstattungsansprüche zu beziffern und der Beschwerdeführerin mit Gutschriftanzeige zur Kenntnis zu bringen. 1.3 Im Übrigen ist auf die Beschwerde einzutreten. Die Steuerrekurskommission hiess die Beschwerde in einem Nebenpunkt, hinsichtlich der Vorsteuerabzüge auf Bezügen der A.________ SA im Betrag von Fr. -.- (Ergänzungsabrechnung Ziff. 3a), welche die Beschwerdeführerin nach Ansicht der Steuerrekurskommission zu Recht vorgenommen hat, gut. Das wird von der Eidgenössischen Steuerverwaltung ausdrücklich als richtig anerkannt, wie dem entsprechenden Antrag entnommen werden kann. Es besteht kein Anlass für das Bundesgericht, die Rechtmässigkeit des Entscheides in diesem Punkt in Frage zu stellen. 1.4 Umstritten und zu prüfen ist somit einzig noch, ob die Umsätze, welche die Beschwerdeführerin aufgrund ihres Minibar-Service in Eisenbahnzügen erzielt, als gastgewerbliche Leistungen zu qualifizieren und dem Normalsatz zu unterstellen sind.