Citation: 1C_263/2023 E. 4.7.3

4.7.3. 2332schaftlichkeit ausgerichteten und organisierten Einsatz von Kapital und Arbeitskraft in einem wirtschaftlich bedeutsamen Umfang. Diese Voraussetzungen liegen mit dem landwirtschaftlichen Einkommen der Beschwerdeführerin nicht vor. Die vage Möglichkeit oder der blosse subjektive Wille zu einer längerfristigen Existenz reichen indes nicht aus, um die Anforderungen von Art. 34 Abs. 4 lit. c RPV zu erfüllen (Urteile 1C_335/2022 vom 9. Mai 2023 E. 4.2.2; Urteile 1C_516/2016 vom 5. Dezember 2017 E. 5.8; 1C_8/2010 vom 29. September 2010 E. 2.3.3 je mit Hinweisen). Dass die Beschwerdeführerin den Betrieb nach eigenen Angaben bereits seit dem Jahr 2004 selber führt und das Bauvorhaben aus ihrer Sicht notwendig ist, ändert daran nichts. Die vorinstanzliche Auffassung, wonach die längerfristige Existenzsicherung des streitgegenständlichen Betriebs im vorliegenden Fall nur bejaht werden kann, wenn ein relevanter Beitrag, das heisst mindestens ein Drittel des Privatverbrauchs einer durchschnittlichen bäuerlichen Familie von Fr. 60'000.-- bis Fr. 80'000.--, aus der landwirtschaftlichen Tätigkeit erwirtschaftet werden kann, erweist sich vor diesem Hintergrund als bundesrechtskonform. Eine Verletzung von Art. 16a RPG und Art. 34 Abs. 4 lit. c RPV liegt nicht vor.