Citation: 9C_505/2021 E. 4.3

4.3. Betreffend den Einkommensvergleich beanstandet der Beschwerdeführer zu Unrecht, es sei nicht abgeklärt worden, inwieweit ihm die Validen- und die Invalidentätigkeit zumutbar gewesen wären und ob er einen entsprechenden Lohn hätte erzielen können: Für die Festlegung des Validenlohnes wird danach gefragt, welche Tätigkeit die versicherte Person ohne Eintritt der gesundheitlichen Beeinträchtigung im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns überwiegend wahrscheinlich ausüben würde (BGE 134 V 322 E. 4.1). Ohne weitere Abklärungen durfte die Vorinstanz davon ausgehen, dass beim Beschwerdeführer aufgrund seiner Ausbildung und seines beruflichen Werdeganges eine Validentätigkeit als Recyclist naheliegend war. Ebenso zutreffend stützte sie sich hinsichtlich der Invalidentätigkeit auf das Gutachten vom 16. Juli 2018, wonach es dem Beschwerdeführer auch mit der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbar wäre, als (Papier- und Metall-) Recyclist (ohne Umgang mit Chemikalien und Lösungsmitteln) zu arbeiten. Da die beiden Vergleichseinkommen mithin aufgrund derselben Tätigkeit festzusetzen waren, durfte das kantonale Gericht (unabhängig von deren Höhe) aus der festgestellten Arbeitsunfähigkeit von 0 % direkt auf den Invaliditätsgrad schliessen.