Citation: 2C_698/2023 E. 4.6

4.6. Vor dem Hintergrund des Gesagten erscheint die Aufenthaltsbeendigung des Beschwerdeführers denn auch insgesamt verhältnismässig (Art. 8 Abs. 2 EMRK; Art. 96 AIG) : Angesichts des hohen Sozialhilfebezugs, der anhaltenden und unbelehrbaren Delinquenz sowie der Verschuldung des Beschwerdeführers und seiner insgesamt in keiner Weise gelungenen Integration in der Schweiz bestehen gewichtige öffentliche Interessen daran, dass der Beschwerdeführer die Schweiz verlässt. Seine persönlichen Umstände respektive privaten Interessen begründen keinen anderen Schluss. So ist der Beschwerdeführer im Alter von 34 Jahren zum zweiten Mal in die Schweiz eingereist und hat er die prägenden Kindheits- Jugend und Erwachsenenjahre in seinem Heimatland verbracht. Zudem hat er sich auch in den vergangenen Jahren immer wieder (auch monatelang) in Nigeria aufgehalten, weshalb von einem intakten sozialen Netz auszugehen ist, welches ihn bei der Wiedereingliederung unterstützen kann. Zwar hielt er sich zum Zeitpunkt der erstinstanzlichen Verfügung betreffend Nichtverlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung bereits rund neuneinhalb Jahre in der Schweiz auf; allerdings korreliert die Aufenthaltsdauer in keiner Weise mit seiner Integration (vgl. vorne E. 3; BGE 144 I 266 E. 3.9 e contrario). Auch macht der Beschwerdeführer - abgesehen vom erschwerten Kontakt zu seinen Töchtern (vgl. dazu vorne E. 4.4 f.) - keinerlei anderweitigen Gründe geltend, welche eine Rückkehr nach Nigeria als unzumutbar (respektive die Aufenthaltsbeendigung als unverhältnismässig) erscheinen liessen. Nach dem Gesagten erweist sich das angefochtene Urteil auch als verhältnismässig, und ist auch diesbezüglich keine Verletzung von Konventions- oder Bundesrecht ersichtlich.