Citation: 1C_444/2022 E. 5.3

5.3. Das Verwaltungsgericht schloss sich der Begründung des Regierungsrats an, wonach es sich bei der Festsetzung von Niveaulinien um ein Planverfahren handle, das gegenüber einem ordentlichen Bebauungsplan einen geringeren Regelungsgehalt aufweise und daher ein vereinfachtes Verfahrens durchlaufe. Es habe im Planungsermessen der Gemeinde gelegen, einen Niveaulinienplan in Ergänzung zum Bebauungsplan zu erlassen, anstatt den Bebauungsplan abzuändern. Das Verwaltungsgericht wies ergänzend darauf hin, dass der streitige Niveaulinienplan selbst nicht zu einer Erhöhung der Ausnützungsmöglichkeiten führe und daher nicht geeignet sei, die Nutzungsdichte des bestehenden Bebauungsplans massgeblich zu beeinträchtigen. Damit hat das Verwaltungsgericht begründet, weshalb auf eine förmliche Anpassung des Bebauungsplans verzichtet werden durfte; entgegen dem Vorwurf der Beschwerdeführerin äusserte es sich auch zum Einfluss der neuen Niveaulinie auf die Ausnützungsmöglichkeiten gemäss Bebauungsplan. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ist daher zu verneinen.