Citation: 1C_474/2015 E. 4.2

4.2. Der Bezirksrat verlangte mit dem Erlass des Gestaltungsplans "Hintere Seematt", dass im Baubewilligungsverfahren für die Parzellen, welche Ausnützungsreserven abtreten, ein vollständiger BGF-Nachweis zu erbringen sei und dass vor Baubeginn ein Dienstbarkeitsvertrag über die Ausnützungstransfers im Grundbuch anzumelden sei. Mit Kaufvertrag vom 9. Dezember 2010 erwarben die Beschwerdegegner von der am Baugrundstück KTN 4056 der Beschwerdeführerin wirtschaftlich berechtigten Person und seiner Ehefrau das benachbarte Grundstück KTN 3399. Die Vertragsparteien vereinbarten im Kaufvertrag unter anderem Folgendes: "Die Eigentümer von GS Nr. 3399 stellen den jeweiligen Eigentümern von GS Nr. 4056 insgesamt 170 m2 Bruttogeschossfläche (425 m2 anrechenbares Land) zur baulichen Ausnützung zur Verfügung, wovon 128 m2eigene Bruttogeschossfläche und 42 m2 Bruttogeschossfläche ab GS Nr. 513...". Die entsprechenden Dienstbarkeiten wurden im Grundbuch eingetragen.