Citation: 5P.27/2006 22.05.2006 E. 2

Die Beschwerdeführerin macht geltend, das Obergericht habe willkürlich die Erklärungen der beiden Privatdetektive als glaubwürdig erachtet. 2.1 Die Beschwerdeführerin bringt im Einzelnen vor, die Bank müsse die Voraussetzungen des Durchgriffs glaubhaft machen. In diesem Zusammenhang habe sich das Obergericht auf die Aussagen der Privatdetektive E.________ und F.________ abgestützt und diesen eine erhebliche Glaubwürdigkeit beigemessen, obwohl die betreffenden eidesstattlichen Erklärungen nur die Bedeutung einer Parteiaussage bzw. einer Drittauskunft haben könnten. Dazu komme, dass insbesondere die Erklärung des englischsprachigen E.________ in Frage zu stellen sei, weil die Verhandlungen auf Deutsch geführt worden seien und F.________ als Dolmetscher agiert habe. Ausserdem werde in den Erklärungen der Detektive lediglich auf zwei von vier Begegnungen eingegangen; offenbar wagten sie keine Aussagen zu den beiden Treffen, an denen andere Zeugen anwesend gewesen seien. 2.2 Was die letzteren Ausführungen anbelangt, legt die Beschwerdeführerin entgegen ihrer Rüge- bzw. Substanziierungspflicht nicht dar, dass und inwiefern sie diese Sachverhaltselemente bereits im kantonalen Verfahren eingeführt hätte, weshalb diesbezüglich von neuen Tatsachenbehauptungen (Noven) auszugehen ist, die im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde - von hier nicht interessierenden Ausnahmen abgesehen - unzulässig sind (BGE 114 Ia 204 E. 1a S. 205; 118 Ia 20 E. 5a S. 26). Es bleibt somit das Vorbringen, die Erklärungen der Privatdetektive gingen nicht über blosse Parteiaussagen hinaus. Mit dieser (nicht weiter substanziierten) Aussage ist indes keine Willkür darzutun, da sämtliche Beweismittel der freien Beweiswürdigung durch den Sachrichter unterliegen (§ 204 ZPO/AG); die Beschwerdeführerin müsste in substanziierter Form darlegen, inwiefern die Erklärungen der Privatdetektive unglaubwürdig erscheinen und deshalb das Obergerichts bei deren Würdigung in Willkür verfallen sein soll (vgl. BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9).