Citation: 6B_935/2017 E. B

Das Obergericht des Kantons Zürich erklärte X.________ am 11. Mai 2017 der versuchten vorsätzlichen Tötung, der Drohung sowie der Hinderung einer Amtshandlung schuldig und sprach ihn von den übrigen Anklagevorwürfen frei. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu Fr. 10.--, ordnete eine ambulante Behandlung an und widerrief den bedingten Strafvollzug der Geldstrafe. Ferner erhöhte es die an A.________ zu bezahlende Genugtuung auf Fr. 3'000.--. Dem Schuldspruch wegen versuchter vorsätzlicher Tötung liegt folgender Sachverhalt zugrunde: X.________ stach mit einem Messer mit einer Klingenlänge von ca. 19 cm von links gegen die rechte Halsseite von A.________ ein. Die Messerklinge verfehlte dessen Hals nur, weil A.________ auswich und X.________ einen Ellenbogenschlag versetzte. X.________ traf A.________ mit der Hand, in welcher er das Messer hielt, am Hals, wo eine Hautrötung zurückblieb.