Citation: 7B_151/2025 E. 2.4.3

2.4.3. Nicht zielführend sind die Rügen, mit denen der Beschwerdeführer Kritik an der psychiatrischen Vorabstellungnahme vom 6. Januar 2025 übt. Er macht insoweit geltend, das kataton-negativistische Krankheitsbild des Beschwerdeführers schliesse aus, dass er im Zeitpunkt seiner polizeilichen Anhaltung vom 12. November 2024 tatsächlich nach der Schreckschusspistole habe greifen wollen. Soweit der Beschwerdeführer damit den dringenden Tatverdacht in Bezug auf den Vorwurf der Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte in Frage stellen will, ist ihm zu entgegnen, dass der Haftgrund der Ausführungsgefahr nicht an das Bestehen eines dringenden Tatverdachts geknüpft ist (vgl. E. 2.1 hiervor). Sodann ist nicht ersichtlich und wird auch nicht dargetan, inwiefern dieser Umstand einen konkreten Einfluss auf die weiteren Schlussfolgerungen des Gutachters haben soll, wonach die Krankheit des Beschwerdeführers unmittelbar deliktsrelevant sei und insbesondere aufgrund der krankheitsbedingt erfolgten Bewaffnung des Beschwerdeführers im Zusammenspiel mit seiner fehlenden Krankheitseinsicht ein hohes Risiko für weitere wahnhaft motivierte Delikte bestehe. Eine willkürliche Würdigung der Vorabstellungnahme durch die Vorinstanz ist somit nicht auszumachen.