Citation: 5A_458/2023 E. A

A.a. B.________ (geb. 1996, marokkanische Staatsangehörige; Beschwerdegegnerin) und A.________ (geb. 1982, deutscher und marokkanischer Staatsangehöriger; Beschwerdeführer) heirateten im April 2019 in Casablanca (Marokko). Die Ehe blieb kinderlos. Ab Dezember 2020 lebten die Eheleute in der Schweiz. Im September 2021 hoben sie den gemeinsamen Haushalt auf. A.b. Am 9. November 2021 ersuchte B.________ beim Bezirksgericht Dietikon um Regelung des Getrenntlebens und beantragte dabei namentlich die Herausgabe persönlicher Gegenstände, die Zusprechung von Ehegattenunterhalt sowie die Edition bestimmter Unterlagen durch den Ehemann. Bereits am 2. August 2021 hatte A.________ in Casablanca das Scheidungsverfahren anhängig gemacht. Das Scheidungsurteil erging am 9. Mai 2022. Im Juni 2022 fand vor dem Eheschutzgericht die Hauptverhandlung statt, an der A.________ das Scheidungsurteil vorlegte. Die französische Übersetzung des Urteils reichte er am 1. August 2022 nach. Mit Urteil vom 2. August 2022 hielt das Bezirksgericht fest, dass die Eheleute zum Getrenntleben berechtigt sind und seit September 2021 getrennt leben und ordnete die von B.________ beantragten Massnahmen an. Weiter verfügte es, dass dem Ehemann die aktuelle Wohnadresse von B.________ nicht bekannt gegeben werde.