Citation: 8C_348/2014 E. 2

Das kantonale Gericht verneinte das Vorliegen eines materiellen Revisionsgrundes nach Art. 17 Abs. 1 ATSG genau so wie die Möglichkeit, die Renteneinstellung mit der substituierten Begründung der prozessualen Revision nach Art. 53 Abs. 1 ATSG oder der Wiedererwägung nach Art. 53 Abs 2 ATSG zu schützen. Die dabei festgestellte fehlende Möglichkeit einer prozessualen Revision wegen Zeitablaufs beanstandet die Beschwerdeführerin (zu Recht) ebenso wenig wie das Verneinen eines Wiedererwägungsgrundes. Hingegen vertritt sie die Auffassung, die Voraussetzungen für eine Rentenanpassung im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG seien entgegen der vorinstanzlichen Auffassung gegeben, da sich die Intensität des Leidens im massgeblichen Vergleichszeitraum verändert habe, wobei als zeitliche Vergleichsbasis zur Verfügung vom 11. Februar 2011 der Zeitpunkt der Begutachtung durch die Gutachterstelle B.________ im Jahr 2005 und nicht das Datum der darauf beruhenden Verfügung vom 27. Februar 2008 heranzuziehen sei.