Citation: 6B_1054/2023 E. 5.2.1

5.2.1. Die Vorinstanz betrachtet die mehrfache qualifizierte Freiheitsberaubung zum Nachteil der Beschwerdegegner 3 und 5 als schwerste Tat und setzt die hypothetische Einsatzstrafe hierfür, ausgehend von einem ganz beträchtlichen Verschulden, in der Grössenordnung von 10 Jahren fest. Für die mehrfache schwere Körperverletzung zum Nachteil der Beschwerdegegner 3 und 5 erachtet die Vorinstanz eine hypothetische Einsatzstrafe von 71 /2 Jahren als angemessen, wobei sie das Verschulden objektiv und subjektiv als recht schwer beurteilt. Das Martyrium der Kinder habe rund sieben Jahre gedauert. Das Verhalten des Beschwerdeführers sei brutal und zuweilen sadistisch gewesen. Mit Bezug auf den Vorwurf der mehrfachen sexuellen Handlungen mit Kindern zum Nachteil der Beschwerdegegnerin 2 setzt die Vorinstanz die hypothetische Einsatzstrafe auf 11 /2 Jahre fest. Der Beschwerdeführer habe seine Tochter über einen Zeitraum von fast fünf Jahren wiederholt missbraucht und dabei direktvorsätzlich sowie aus egoistischen Motiven gehandelt. Das Verschulden liege im unteren mittleren Bereich. Die mehrfache sexuelle Nötigung zum Nachteil der Beschwerdegegnerin 2 habe der Beschwerdeführer ebenfalls rücksichtslos begangen und sich über den Willen der Geschädigten hinweggesetzt. Er habe sich deren Unerfahrenheit, körperliche Unterlegenheit, Vertrauen und Abhängigkeit zunutze gemacht, wobei er sein eigenes, unbedarftes und hilfloses Kind ausgenutzt habe. Eine hypothetische Einsatzstrafe von 11 /2 Jahren sei angemessen. Zum Vorwurf der Gefährdung des Lebens zum Nachteil der Beschwerdegegnerin 4 erwägt die Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe direktvorsätzlich und aus nichtigem Anlass gehandelt. Er habe die ihm körperlich unterlegene Geschädigte stark und lange gewürgt und sie anschliessend reglos liegen gelassen und unbekümmert und gleichgültig das gemeinsame Zuhause verlassen. Mit der Tat habe er ein Exempel statuieren und seine damalige Ehefrau durch eine brachiale Machtdemonstration bestrafen wollen. Das Verhalten zeuge von absoluter Geringschätzung der körperlichen Integrität der Geschädigten und lasse auf eine skrupellose Einstellung schliessen. Das Verschulden verortet die Vorinstanz im mittleren Bereich, sodass eine hypothetische Einsatzstrafe in der Grössenordnung von 2 Jahren angemessen sei.