Citation: 1C_68/2022 E. 1.1

1.1. Gegen den kantonal letztinstanzlichen Endentscheid der Vorinstanz im Bereich des Baurechts steht die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten grundsätzlich offen (Art. 82 ff. BGG; BGE 133 II 353 E. 2). Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und ist als Nutzniesserin eines Nachbargrundstücks der Bauparzelle vom strittigen Bauvorhaben besonders betroffen. Damit ist sie zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Den von der Beschwerdeführerin gestellten Feststellungsanträgen (Ziff. 2) kommt neben ihrem Antrag auf Rückweisung der Sache zur (materiellen) Prüfung der Bewilligungsfähigkeit der Spa-Terrasse und des Zwischengeschosses keine selbstständige Bedeutung zu. Dieser Rückweisungsantrag ist zulässig, weil das Bundesgericht in der Sache nicht entscheiden könnte, wenn gemäss der Annahme der Beschwerdeführerin die Bewilligungen des ursprünglichen Baugesuchs und der 1. Projektänderung ihr gegenüber nicht in Rechtskraft erwachsen wären und sie deshalb berechtigt wäre, diese Bewilligungen nachträglich anzufechten. Da auch die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde grundsätzlich einzutreten.