Citation: 1C_741/2021 E. C

Mit Eingabe vom 29. November 2021 erhebt A.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht. Sie beantragt, das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 7. September 2021 und die Verfügung des Strassenverkehrsamtes Graubünden vom 23. Oktober 2020 aufzuheben. Es sei darauf zu erkennen, dass es sich beim Vorfall vom 1. April 2020 um eine leichte Widerhandlung i.S.v. Art. 16a Abs. 1 lit. a SVG handle und die Voraussetzungen für den Führerausweisentzug nach Art. 16b Abs. 2 lit. f SVG nicht gegeben seien. Die Entzugsdauer sei im Sinne von Art. 16a Abs. 2 SVG zu beschränken. Allenfalls sei festzustellen, dass das rechtliche Gehör verletzt wurde und das Strassenverkehrsamt unangemessen entschieden hat. Die Sache sei mit verbindlichen Anordnungen an die Vorinstanz, allenfalls an das Strassenverkehrsamt, zur Neuentscheidung zurückzuweisen. Das Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit Graubünden, das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden sowie das Bundesamt für Strassen ASTRA beantragen die Abweisung der Beschwerde.