Citation: 6B_285/2019 E. 2.2.2

2.2.2. Auch den Vorwurf, die Beschwerdegegnerin 2 habe am 18. März 2013 eine Rechnung für Standbauarbeiten über Fr. 50'000.-- bezahlt, ohne deren Rechtmässigkeit zu überprüfen, beurteilt die Vorinstanz überzeugend als haltlos. Sie erwägt, aufgrund der Akten sei erstellt, dass die Beschwerdeführerin im Vorjahr, 2012, für dieselbe Messe, die ISPO in München, einen vergleichbaren Betrag, rund Fr. 40'000.-- aufgewendet und der Kundin hierfür über Fr. 140'000.-- in Rechnung gestellt habe. Die Differenz gegenüber 2012 erkläre sich zudem hälftig mit "Displayaufbauten", welche damals nicht angefallen seien. Da sich der strittige Rechnungsbetrag in den üblichen Dimensionen bewege, bestünden keine Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten der Beschwerdegegnerin 2, namentlich im Sinne einer ungetreuen Geschäftsbesorgung. Diese Schlussfolgerung, womit sich die Beschwerdeführerin nicht auseinandersetzt, ist nachvollziehbar. Daran ändert nichts, dass die strittige Rechnung lediglich zwei pauschale Positionen aufweist, zumal die Beschwerdeführerin die Richtigkeit der Vorjahresrechnung und die vergleichbare Dimension der Beträge nicht bestreitet. Ferner ist unerfindlich, weshalb die Beschwerdegegnerin 2 als damalige Geschäftsführerin nicht befugt gewesen sein soll, eine sich augenscheinlich im gewöhnlichen Rahmen bewegende Rechnung zu bezahlen.