Citation: 1C_620/2023 E. A

Als Eigentümerin des in der Wohnzone W1 der Gemeinde Walchwil gelegenen, im westlichen Bereich mit einem älteren Einfamilienhaus überbauten Grundstücks GS Nr. 571 stellte D.C.________ am 24. April 2018 bei der Gemeinde ein Gesuch um Bewilligung für den Bau eines neuen Terrassenhauses auf dem noch nicht überbauten östlichen Teil der Parzelle. Das ab der U.________strasse erschlossene Terrassenhaus soll über ein Garagengeschoss mit drei Autoabstellplätzen verfügen. Die darunterliegenden Wohngeschosse werden mit einem Lift über das Garagengeschoss erschlossen. Das Bauvorhaben kommt teilweise im Waldabstand zu stehen. Gegen das Baugesuch erhoben A.________ und B.________ als Miteigentümer des benachbarten Grundstücks GS Nr. 1376 Einsprache. Der Gemeinderat Walchwil wies die Einsprache am 26. November 2018 ab und erteilte gleichzeitig die Bewilligung für das Bauvorhaben. Bestandteil der Baubewilligung war eine Verfügung vom 9. Oktober 2018, mit welcher die Direktion des Innern des Kantons Zug die Zustimmung für eine Ausnahmebewilligung zur Unterschreitung des Waldabstands durch das geplante Bauvorhaben erteilt hatte. Die Baubewilligung der Gemeinde und die Verfügung der Direktion des Innern wurden durch A.________ und B.________ mittels Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Zug angefochten. Mit Urteil V 2018 116 vom 29. Oktober 2019 hiess dieses die Beschwerde teilweise gut. Es entschied, das Dachgeschoss sei abzuändern, ohne dass dafür eine öffentliche Auflage erforderlich sei. Im Übrigen wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab. Im Laufe des Verfahrens wurde der östliche Teil des Grundstücks GS Nr. 571, auf welchem das neue Terrassenhaus geplant ist, vom Grundstück abgetrennt und neu als Grundstück GS Nr. 1458 parzelliert. Mit Urteil 1C_646/2019 vom 30. November 2020 trat das Bundesgericht auf eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten von A.________ und B.________ gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts V 2018 116 vom 29. Oktober 2019 mangels Vorliegens eines End- bzw. anfechtbaren Zwischenentscheids nicht ein.