Citation: 5P.230/2004 30.09.2004 E. 4

Eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 und Art. 9 BV machen die Beschwerdeführer auch im Zusammenhang mit der Frage nach der Eindeutigkeit des Besitzes der Beschwerdegegnerin geltend; sie werfen dem Appellationshof diesbezüglich vor, ihre Vorbringen mit Schweigen übergangen zu haben, so namentlich den Umstand, dass die Skulptur als bei der U.________ AG eingelagert inventarisiert gewesen sei, dass die Beschwerdegegnerin bei der Inventarisierung nicht kooperiert habe und deswegen verurteilt worden sei, was dann zum Auffinden von Manquants geführt habe, dass die Beschwerdeführer auf die Auskünfte von V.________ hätten abstellen müssen, dass die Werkkarte für die Skulptur im Nachhinein angefertigt worden sei, dass die Beschwerdegegnerin die Skulptur erst im Jahr 1997 und zudem mit widersprüchlichen Herkunftsangaben zuhanden des offiziellen Werkverzeichnisses gemeldet habe und dass der Kläger 1 die Skulptur in den Räumlichkeiten der Galerie in A.________ nie gesehen habe. Auch diesbezüglich verweisen die Beschwerdeführer ausschliesslich auf ihre erstinstanzlichen Eingaben, freilich ohne darzutun, inwiefern sie an diesen Tatsachenbehauptungen vor Appellationsgericht in prozesskonformer Weise festgehalten haben. Einzig im Zusammenhang mit dem Vorbringen, bei der Übertragung von Kunstgegenständen an die Tochtergesellschaften seien Papiere ausgestellt worden (Rz. 67 der staatsrechtlichen Beschwerde), verweisen die Beschwerdeführer auf ihre Eingabe an die Vorinstanz (Appellationsantwort, Rz. 51). Allerdings zeigen sie in Verletzung ihrer Rügeobliegenheit nicht auf, inwiefern das Appellationsgericht diesbezüglich eine Gehörsverletzung begangen haben oder in Willkür verfallen sein soll. Mangels genügender Substanziierung kann auf die Rüge nicht eingetreten werden (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).