Citation: 2C_364/2023 E. 4.2.4

4.2.4. Entgegen den Beschwerdevorbringen ist schliesslich auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz keine Verletzung von Art. 29 BV darin sieht, dass die untere kantonale Beschwerdeinstanz den Beschwerdeführer nicht auf die unentgeltliche Rechtspflege hinwies. Der Beschwerdeführer war offenkundig selber in der Lage, sich rechtliche Unterstützung zu holen. So wurde er bereits vor der unteren kantonalen Instanz von einer Fachstelle für Migrationsfragen unterstützt, und beauftragte er für das Verfahren vor der Vorinstanz einen Rechtsanwalt. Zudem macht er selber geltend, in der Schweiz über ein Verwandtschaftsnetz zu verfügen, welches ihn in gewissen Belangen (gerade betreffend Administration) unterstützt.