Citation: 6B_1228/2021 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz führt aus, der Beschwerdeführer habe bei der Erstbefragung nichts zur Entwendung des Fahrzeugs zu sagen vermocht und angegeben, nicht zu wissen, wie er in dieser Nacht nach Hause gekommen sei. Er könne sich "an nichts mehr erinnern an diesem Abend" (Entscheid S. 5). Das Fahrzeug sei ca. 50 m von seinem Wohnort quer in der Strasse stehend, unverschlossen und mit steckendem Zündschlüssel aufgefunden worden. Er sei erheblich alkoholisiert gewesen. B.________ habe ausgesagt, dass der Beschwerdeführer zuerst bei ihm ins Fahrzeug eingestiegen sei. Er habe ihm gesagt, dass er ihn nicht nach Hause fahren könne. Er habe C.________ ins Dorf gefahren und bei der Rückkehr den Beschwerdeführer ca. 300 m entfernt von seinem (B.________s) Wohnsitz zu Fuss unterwegs gesehen. Die Aussage des Beschwerdeführers, er sei "abgeholt" worden, habe widerlegt werden können. Für den Anklagesachverhalt spreche, dass am Zündschloss ein DNA-Mischprofil mit eindeutiger Zuordnung des einen Profils an den Beschwerdeführer habe festgestellt werden können. Es erscheine trotz der starken Angetrunkenheit nicht glaubhaft, dass er nicht gewusst habe, wie er nach Hause gekommen sei ("so ab 24.00 Uhr weiss ich eigentlich nichts mehr"; Entscheid S. 8). Er habe sich nach glaubhafter Aussage von B.________ bei diesem nach Schäden erkundigt. Jedenfalls das Gespräch als solches habe der Beschwerdeführer bestätigt. Der Anklagesachverhalt sei rechtsgenüglich erstellt.