Citation: 6P.89/2004 01.10.2004 E. 1

Gemäss Art. 84 Abs. 2 OG ist die staatsrechtliche Beschwerde nur zulässig, wenn die behauptete Rechtsverletzung nicht sonst wie durch Klage oder Rechtsmittel beim Bundesgericht oder einer anderen Bundesbehörde gerügt werden kann. Soweit der Beschwerdeführer einwendet, das Top-Rope-Klettern stelle eine risikobehaftete Tätigkeit dar, weshalb ihm mangels besonderer Klettererfahrung keine Sorgfaltspflichtverletzung angelastet werden könne, rügt er die richtige Anwendung von Bundesstrafrecht. Ebenfalls Rechts- und nicht Tatfrage ist, ob der Beschwerdeführer damit rechnen musste, dass die Beschwerdegegnerin ihren Karabinerhaken in den von ihm geknüpften Knoten einhängen würde und ob der Kausalzusammenhang zwischen seinem Verhalten und dem verpönten Erfolg aufgrund eines Selbst- oder Drittverschuldens unterbrochen wurde (vgl. 122 IV 17 E. 2c/bb). Die entsprechenden Einwände können mit eidgenössischer Nichtigkeitsbeschwerde vorgebracht werden (vgl. Art. 269 Abs. 1 BStP) und sind im Rahmen der staatsrechtlichen Beschwerde daher nicht zu hören. In der staatsrechtlichen Beschwerde muss dargetan werden, welche verfassungsmässigen Rechte inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt werden (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene Rügen (BGE 129 I 113 E. 2.1 mit Hinweisen). Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, der verwendete Karabiner sei von der Beschwerdegegnerin an einer ungeeigneten Stelle in das Seil eingehängt worden und habe einen Materialfehler aufgewiesen, ist seine Kritik rein appellatorisch, weshalb auch in diesem Umfang nicht auf sein Rechtsmittel eingetreten werden kann.