Citation: 8C_686/2021 E. 5

Inwiefern die von der Vorinstanz getroffenen sachverhaltlichen Feststellungen, namentlich hinsichtlich des von der Beschwerdegegnerin erkannten und im Rahmen des Mahn- und Bedenkzeitverfahrens anvisierten neuropsychologischen Abklärungsbedarfs unrichtig wären, vermag die Beschwerdeführerin nicht darzutun. Dass entsprechende Untersuchungen bereits stattgefunden und die sich in tatsächlicher Hinsicht bezüglich des natürlichen Kausalzusammenhangs stellenden Fragen insoweit bereits geklärt worden und weitere Untersuchungen im Sinne einer "second opinion" daher unzulässig wären, ist nicht erkennbar. Gleiches gilt insoweit, als das kantonale Gericht diesbezüglich von einer unentschuldbaren Verletzung der Mitwirkungspflicht ausging, nachdem die Beschwerdeführerin am 9. November 2020 erklärte, an den entsprechenden Untersuchungen nicht teilzunehmen. Es lässt sich zudem nicht ersehen, inwiefern insbesondere ein neuropsychologischer Abklärungsbedarf für die Beurteilung des Leistungsanspruchs aus Unfallversicherung nunmehr bereits gedeckt wäre mit der von der Beschwerdeführerin im Rahmen einer vorsorglichen Beweisführung für einen allfälligen Haftpflichtprozess erstrittenen fachärztlichen neurologischen Begutachtung. Die diesbezügliche Verfahrensleitung liegt allein beim Unfallversicherer, nicht bei der Beschwerdeführerin, denn die abschliessende Beurteilung ihrer Ansprüche aus Unfallversicherung steht in seiner Verantwortung, und die Beweiskraft eines Gutachtens bemisst sich dementsprechend auch danach, ob es die sich unter diesem Aspekt stellenden sachverhaltlichen Fragen zu beantworten vermag. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, die Vorinstanz habe dem im Zivilverfahren zwischenzeitlich am 25. März 2021 erstatteten Gutachten die Beweistauglichkeit zu Unrecht von vornherein abgesprochen, vermag sie daher nicht durchzudringen. Schliesslich lässt sich gestützt auf die diesbezüglich massgebliche Rechtsprechung (oben E. 3) auch nicht beanstanden, dass das kantonale Gericht hinsichtlich des für die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhangs zufolge einer von der Beschwerdeführerin zu vertretenden Beweislosigkeit einen weitergehenden Anspruch auf Taggeld und Heilbehandlung verneinte. Inwieweit die Vorinstanz damit Bundesrecht verletzt haben sollte, ist nicht zu erkennen.