Citation: 2C_444/2017 E. 4.3.4

4.3.4. Festzuhalten bleibt, dass Erkenntnisse aus einem hängigen Strafverfahren wegen Drohung und Widerhandlung gegen das Waffengesetz, aufgrund von aggressivem Verhalten gegenüber Behörden oder einem Gewaltschutzverfahren (vgl. E. 4.1 hiervor) im Rahmen von Art. 8 Abs. 2 lit. c WG durchaus die Verweigerung eines Waffenerwerbsscheins rechtfertigen können (vgl. E. 3.2.1 hiervor). Unabdingbar für eine Rechtskontrolle durch das Bundesgericht ist allerdings, dass die entsprechenden Sachumstände dem angefochtenen Entscheid klar entnommen werden können.