Citation: 2C_412/2023 E. B

Am 22. November 2022 verfügte das Migrationsamt des Kantons Thurgau den Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers und wies diesen an, die Schweiz innert 90 Tagen nach Rechtskraft des Entscheids zu verlassen. Einen gegen diese Verfügung erhobenen Rekurs wies das Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 6. März 2023 ab. Hiergegen gelangte A.________ mit Beschwerde vom 13. April 2023 an das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau, wo er durch seine Rechtsvertretung am 22. Mai 2023 mit dem entsprechenden Formular um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und um Bewilligung eines unentgeltlichen Anwalts ersuchen und dazugehörige Unterlagen einreichen liess. Mit Schreiben vom 24. Mai 2023 wies die Verfahrensleitung der Vorinstanz den Beschwerdeführer darauf hin, dass die Bedürftigkeit aufgrund des mangelhaft ausgefüllten Formulars und der damit eingereichten Belege nicht erstellt sei; sie forderte ihn ferner auf, zu verschiedenen Fragen zu seiner finanziellen Situation - namentlich betreffend die Lohnbezüge von seiner Firma (der "B.________ GmbH"), Schulden bzw. Amortisationszahlungen, Bedarfsberechnung sowie einer Liegenschaft in Portugal - Stellung zu nehmen sowie dem Gericht entsprechende Belege einzureichen. Dies tat A.________ mit Eingabe vom 13. Juni 2023. Mit Entscheid vom 18. Juli 2023 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und um Bewilligung von Rechtsanwalt Christian Schroff als unentgeltlicher Anwalt ab, und forderte den Beschwerdeführer auf, innert 20-tägiger Frist ab Rechtskraft des Entscheids einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- zu bezahlen, andernfalls auf die Beschwerde nicht eingetreten werde.