Citation: 5A_986/2018 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdegegner qualifiziert die Beschwerdebegründung als rein appellatorisch (Rz. 5-8). Er hält den Einbezug der Miterben als Partei in das Verfahren seiner klageweisen Absetzung nicht nur aus rechtlichen, sondern aufgrund der strittigen Verhältnisse zwischen den Erben auch aus sachlichen Gründen für unbedingt erforderlich (Rz. 9-11). In seiner Betrachtung von Lehre und Rechtsprechung (Rz. 12) legt der Beschwerdegegner dar, dass sich die gesamte Literatur - mit einer Ausnahme - bei der Absetzungsklage gegen einen Willensvollstrecker für einen Anwendungsfall der "unteilbaren Einheit" ausspreche und im Ergebnis eine prozessrechtlich notwendige Streitgenossenschaft bestehe, die zur Abweisung der Klage mangels Sachlegitimation führe (Rz. 13-24), und dass aus der Rechtsprechung nichts Gegenteiliges abgeleitet werden könne (Rz. 25-28). Das Kantonsgericht habe folglich zu Recht festgehalten, dass bei einer erbrechtlichen Ungültigkeitsklage gegen die Einsetzung eines Willensvollstreckers die Doktrin zur "unteilbaren Einheit" zur Anwendung gelange (Rz. 29). Der Beschwerdegegner kommentiert weiter die einzelnen Ausführungen des Beschwerdeführers als "bestritten" (Rz. 30-62) und zieht daraus das Fazit, der angefochtene Entscheid sei zu bestätigen (Rz. 63 der Beschwerdeantwort).