Citation: I 788/02 09.04.2003 E. 3

3.1 Dr. med. K.________ diagnostizierte in seinem Arztbericht vom 29. September 1999 persistierende Schmerzen nach einer Hüfttotalprothese links, intertrochantäre Osteotomie rechts bei Femurkopfnekrose, beidseitige Diskusprotrusion L3/4 und L4/5 ohne Nervenwurzelkompression sowie Adipositas. Bezüglich der bisherigen Tätigkeit (Montagearbeiterin) bestehe volle Arbeitsunfähigkeit. Körperlich leichte Tätigkeiten, welche abwechslungsweise sitzend und stehend durchgeführt werden könnten, seien der Versicherten zu 50% zumutbar. Bei den Akten befindet sich aber auch ein Zeugnis desselben Arztes vom 15. September 1999, in welchem bei persistierenden Hüftschmerzen links nach Totalprothese, bei Femurkopfnekrose rechts und lumboradikulärem Syndrom die Arbeitsfähigkeit (momentan) als nicht gegeben attestiert wird. Dr. med. G.________ führte am 3. Mai 1999 an, die Versicherte könne nur noch körperlich leichte Arbeiten vorwiegend sitzend ausüben. Dies bestätigte er am 7. August 1999. Im für die Lebensversicherung bestimmten Zeugnis vom 3. August 2000 führte er dann allerdings unter Bezugnahme auf die Invaliditätsschätzung der IV-Stelle aus, die Versicherte leide an chronischen Beschwerden am gesamten Bewegungsapparat, welche eine erneute Arbeitsaufnahme verunmöglichten; längerfristig sei mit einer vollständigen Arbeitsun fähigkeit zu rechnen. 3.2 Dem kantonalen Gericht ist beizupflichten, dass die bei den Akten liegenden medizinischen Unterlagen kein einheitliches und widerspruchsfreies Bild vermitteln. Angesichts der unterschiedlichen Aussagen des Hausarztes Dr. med. G.________ wie auch des Orthopäden Dr. med. K.________ zur Arbeitsfähigkeit ist die Beweiswürdigung, den Sachverhalt als ungenügend abgeklärt zu betrachten, nicht zu beanstanden.