Citation: I 98/06 21.04.2006 E. 4

4.1 Der Beschwerdeführer hat seine letzte Arbeitsstelle infolge einer Umstrukturierung, mithin aus invaliditätsfremden Gründen, verloren. Das mutmassliche Einkommen ohne Behinderung (Valideneinkommen) lässt sich daher nicht auf der Basis des zuletzt erzielten Verdienstes bestimmen, sondern muss gestützt auf die Tabellenwerte der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) ermittelt werden. Angesichts seiner Ausbildung und seines beruflichen Werdegangs ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall eine Arbeit im Bereich der einfachen und repetitiven Tätigkeiten ausüben würde, wobei sich die Branche nicht näher umschreiben lässt. Das Valideneinkommen ist daher auf der Basis des Zentralwerts des standardisierten Monatslohns der im privaten Sektor im Anforderungsniveau 4 beschäftigten Männer gemäss der LSE-Tabelle A1 festzusetzen. 4.2 Weil das aus den medizinischen Akten abzuleitende Zumutbarkeitsprofil keine Einschränkungen auf bestimmte Branchen zur Folge hat, rechtfertigt es sich, für die Bestimmung des Invalideneinkommens ebenfalls vom erwähnten Wert der LSE-Tabelle A1 auszugehen. Da somit derselbe Tabellenlohn sowohl für die Ermittlung des Validen- als auch des Invalideneinkommens massgebend ist, erübrigt sich deren genaue Ermittlung. Der Invaliditätsgrad kann - unter Berücksichtigung eines allfälligen Prozentabzugs - direkt aus der Einschränkung der Arbeitsfähigkeit abgeleitet werden (Urteil M. vom 15. April 2003, I 1/03, Erw. 5.2). Bei einer leistungsmässigen Einschränkung um 25 %, einer gesundheitsbedingt erforderlichen Pensenreduktion um 16 % (35 Wochenstunden gegenüber einer durchschnittlichen betriebsüblichen Arbeitszeit im Jahr 2004 von 41,6 Stunden [Die Volkswirtschaft 3/2006 S. 90 Tabelle B9.2]) sowie einem im Rahmen der Ermessensprüfung (BGE 126 V 81 Erw. 6) nicht zu beanstandenden Prozentabzug von 10 % resultiert ein Invaliditätsgrad von 43 %.