Citation: B 83/03 01.06.2004 E. 3

Die Vorinstanz hat die Leistungspflicht der Beschwerdeführerin auch aus der weitergehenden beruflichen Vorsorge bejaht, wogegen sich die Vorsorgestiftung mit ihrem Eventualantrag wendet, indem sie im Wesentlichen geltend macht, der Versicherte habe auf dem ihm unterbreiteten Fragebogen unrichtige Angaben zu seinem Gesundheitszustand gemacht. Insbesondere habe er verschwiegen, dass er an psychischen Beschwerden leide, weswegen er in fachärztlicher Behandlung gestanden habe. Daher sei sie berechtigt gewesen, mit Schreiben vom 21. Juni 1996 vom Vorsorgevertrag zurückzutreten, soweit er die weitergehende Vorsorge zum Gegenstand hat. Diese Einwendungen sind unbegründet. Es trifft zwar zu, dass der Beschwerdegegner in der Gesundheitsdeklaration vom 3. April 1996 die Frage, ob er jemals seelische Störungen gehabt habe oder solche habe, verneint hat. Die medizinischen Akten enthalten indessen bis zu diesem Zeitpunkt keine Diagnose eines psychischen Leidens, wie das BSV zutreffend feststellt. Der in der Anmeldung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug vom 22. Oktober 1996 enthaltene Hinweis des Versicherten auf das Vorliegen einer Depression kann sodann keinem bestimmten Zeitpunkt zugeordnet werden, da sich das angegebene Datum (27. Januar 1995) auf die Frage, seit wann die Behinderung bestehe, bezieht; und zur Art der Behinderung führte der Beschwerdegegner im Anmeldeformular an: "Herzrhythmusstörungen, Asthma, Stupor, Depression". Der Umstand, dass er auf dem nämlichen Formular angab, seit April 1995 bei Dr. B.________ wegen eines psychischen Leidens in Behandlung gestanden zu haben, lässt keine Rückschlüsse auf eine psychische Erkrankung zu, die er in der Gesundheitsdeklaration gegenüber der Beschwerdeführerin am 3. April 1996 als seelische Gesundheitsstörung hätte angeben müssen. Eine Anzeigepflichtverletzung ist demzufolge nicht ausgewiesen, weshalb die Vorsorgestiftung der Elvia nicht befugt war, vom Vorsorgevertrag, der entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ab Beginn des Arbeitsvertrags galt, zurückzutreten. Ob die Beschwerdeführerin den Rücktritt vom Vertrag rechtzeitig - innert vier Wochen seit Kenntnis einer allfälligen Anzeigepflichtverletzung (Art. 6 VVG; BGE 130 V 11 Erw. 2.1, 119 V 286 ff. Erw. 4 und 5) - erklärt hat, kann damit offen bleiben.