Citation: 8C_444/2018 E. 5.2

5.2. Was der Beschwerdeführer hiegegen vorbringt, ist unbegründet. Schon vor kantonalem Gericht argumentierte er widersprüchlich. Erstmals in der Replik vom 4. Januar 2017 berief er sich auf die Diagnose eines CRPS gestützt auf den damals neu eingereichten Reha-Austrittsbericht. Ausdrücklich machte er geltend: "Anlässlich der stationären Hospitalisation [vom 2. bis 29. November 2016] in C.________ wurde beim Beschwerdeführer ein komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS) festgestellt. Diese Diagnose hatte bereits der behandelnde Arzt, Dr. D.________, gestellt." In welchem konkreten Bericht Dr. med. D.________ angeblich bereits früher ein CRPS zweifelsfrei diagnostiziert habe, liess der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren offen. Vor Bundesgericht behauptet er nunmehr, die Diagnose eines CRPS sei "seitens der behandelnden Ärzte ab dem 17. April 2013 gestellt" worden. Diese Behauptung ist aktenwidrig. Im Bericht zur interdisziplinären Schmerzbehandlung vom 17. April 2013, der unter anderem von Dr. med. D.________ unterzeichnet ist, findet sich bei den Diagnosen weder ein Hinweis auf ein CRPS noch auf einen Morbus Sudeck oder eine Algodystrophie. Soweit ersichtlich ergeben sich weder aus dem Bericht vom 17. April 2013 noch aus den übrigen Akten Anhaltspunkte dafür, dass ein CRPS vor dem stationären Aufenthalt in C.________ im November 2016 zweifelsfrei diagnostiziert worden wäre. Nach dem Gesagten steht fest, dass erstmals während des Reha-Aufenthalts in C.________ im November 2016 - mithin mehrere Monate nach Verfügungserlass - ein CRPS festgestellt wurde.