Citation: 4A_338/2022 E. 5.2.1

5.2.1. Bereits die Erst- und die Vorinstanz prüften diese Unterlagen ausführlich und verneinten ein Wissen oder Wissenmüssen der Mutter der Beschwerdegegnerin. Wie die Erst- und die Vorinstanz diesbezüglich bereits darlegten, geht es entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin nicht darum, ob verschiedene Fachpersonen im Nachhinein die gesundheitlichen Beschwerden bzw. Störungen der Beschwerdegegnerin bestätigten oder die Beschwerdegegnerin im Jahre 2019 in einem Leistungsantrag angab, "seit dem Jahr 2000" an verschiedenen gesundheitlichen Problemen zu leiden (ADHS, bipolare Störung, Borderline, Traumafolgestörung). Vielmehr ist einzig relevant, ob die Beschwerdegegnerin oder ihre Mutter solches im Zeitpunkt des Versicherungsantrages am 22. Mai 2001 gewusst haben oder hätte wissen müssen.