Citation: 6B_364/2009 19.08.2009 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe zu Unrecht seine Therapierbarkeit verneint und die Verwahrung angeordnet. Dadurch habe sie Art. 64 StGB verletzt. Die Massnahmefähigkeit und der Massnahmewille würden vorliegen. Die Überzeugungskraft der Gutachten von Dr. G.________ vom 29. Dezember 2006 und vom 27. Januar 2009 sei gering, weshalb erhebliche Zweifel an der Richtigkeit der darin gezogenen Schlussfolgerungen bestünden. Er sei seit 23 Jahren nicht mehr medikamentös behandelt worden. In dieser Zeitspanne habe er sich in verschiedener Hinsicht verändert, was die Gutachterin nicht bedacht habe und eine Expertise neueren Datums nötig mache. Das Alter sei bei der medikamentösen Behandlung zu berücksichtigen. Es sei unklar, weshalb eine solche Behandlung aktuell keinen Erfolg versprechen sollte. Auch sei er, entgegen der Feststellung der Gutachterin, therapiewillig. Im Übrigen rechtfertige die Schwere der Taten keine Verwahrung, da er gegenüber den Opfern nie Gewalt angewendet habe. Neben der Verletzung von Bundesrecht (Art. 64 StGB) rügt der Beschwerdeführer zumindest sinngemäss eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz.