Citation: 1C_304/2007 29.02.2008 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer ist sodann der Auffassung, es verletze das Rechtsgleichheitsgebot (Art. 8 BV), dass Lehrkräfte der HWS Bern, anders als Lehrkräfte kantonaler Bildungsinstitutionen, nicht in den Genuss der Besitzstandsgarantie kommen. 3.2 Das Gebot der Gleichbehandlung gemäss Art. 8 Abs. 1 BV verlangt, dass Gleiches nach Massgabe seiner Gleichheit gleich oder Ungleiches nach Massgabe seiner Ungleichheit ungleich behandelt wird. Dieser Grundsatz ist verletzt, wenn ein Erlass rechtliche Unterscheidungen trifft, für die ein vernünftiger Grund in den zu regelnden Verhältnissen nicht ersichtlich ist, oder wenn er Unterscheidungen unterlässt, die sich aufgrund der Verhältnisse aufdrängen (BGE 132 I 157 E. 4.1 S. 162 f.). 3.3 Gemäss dem angefochtenen Urteil fand, anders als bei den Gehältern der kantonalen Dozierenden, keine Genehmigung oder Kontrolle der gehaltsmässigen Einstufungen bzw. der Einreihungspraxis der HSW Bern statt. Deshalb sei nicht zu beanstanden, dass den ehemaligen Dozenten der HSW Bern kein Anspruch auf Überführung mit Besitzstand zukomme. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers stellt die fehlende Kontrolle über das Gehaltssystem der HWS Bern einen sachlichen Grund dafür dar, dass der Kanton für die ehemaligen Lehrkräfte dieser Institution keine Besitzstandsgarantie übernehmen muss. Gemäss Ziffer 6.8 des Angliederungsvertrages, auf welche sich der Beschwerdeführer beruft, übte die Erziehungsdirektion lediglich auf die Umsetzung der gesetzlichen Aufgaben des FaG/BE Aufsicht über die HWS Bern aus. Nach Ziffer 3.6 des Vertrages war die Entlöhnung der Lehrkräfte allein Sache der HWS Bern. Eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots ist somit ebenfalls nicht auszumachen.