Citation: 4A_235/2018 E. 4.3.1

4.3.1. Dieser Begründung hält der Beschwerdeführer entgegen, die Vorinstanz verletze damit die Verhandlungsmaxime (Art. 55 Abs. 1 ZPO) - wonach die Parteien die relevanten Tatsachen vortragen müssen - und die Dispositionsmaxime (Art. 58 Abs. 1 ZPO) - gemäss welcher das Gericht einer Partei nicht mehr und nichts anderes zusprechen darf, als diese verlangt. Nachdem das Bezirksgericht auf das Klagebegehren des Beschwerdegegners auf Rückzahlung des streitgegenständlichen Kaufpreises nicht eingetreten sei, habe die Vorinstanz den Anspruch im Rahmen einer Einrede gemäss Art. 82 OR berücksichtigt, ohne dass eine solche Einrede vom Beschwerdegegner erhoben worden sei. Dieser habe nämlich in der Klageantwort vom 17. Juni 2014 einzig ausgeführt, die Parteien hätten einen Kaufvertrag abgeschlossen, woraufhin er einen Kaufpreis von Fr. 220'000.-- bezahlt habe. Mithin habe der Beschwerdegegner nicht verlangt, der Kaufpreis sei ihm zurückzuerstatten. Damit habe er keine rechtsgültige Einrede erhoben. Auch im schriftlichen Schlussvortrag vom 9. November 2015 habe er einzig Begehren auf Nichtigerklärung der Kündigung und auf Abweisung der Forderungsklage und des Ausweisungsbegehrens gestellt, wobei er sich weitere Forderungen vorbehalten habe.