Citation: 4A_544/2014 E. 3.4

3.4. Ohnehin zeigt der Beschwerdeführer mit seinen Ausführungen keine Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes oder des rechtlichen Gehörs auf. Er behauptet lediglich pauschal eine Verletzung des Grundsatzes der Gleichbehandlung der Parteien, ohne jedoch konkret aufzuzeigen, inwiefern ihn das Schiedsgericht im Verfahren ungleich behandelt haben soll (vgl. BGE 133 III 139 E. 6.1 S. 143). Damit verfehlt er die gesetzlichen Begründungsanforderungen an eine entsprechende Rüge. Mit der blossen Wiedergabe zweier Passagen der Tonbandaufzeichnung der Expertenbefragung anlässlich der mündlichen Verhandlung (File 3 der Tonbandaufzeichnung, Minute 24:10 bis Minute 25:13 und Minute 36:36 bis Minute 38:15) zeigt der Beschwerdeführer zudem keine Verletzung des Gehörsanspruchs auf. Er verkennt insbesondere, dass sich aus dem Grundsatz des rechtlichen Gehörs kein (zeitlich und inhaltlich) unbeschränktes Recht auf die Befragung eines von der Gegenseite angerufenen Experten ergibt. Auch die Einvernahme von Zeugen und Experten bedarf der Verhandlungsleitung und es ist dem Schiedsgericht grundsätzlich nicht verwehrt, zeitliche Vorgaben für die Befragung durch die Parteien zu machen oder bestimmte Fragen nicht zuzulassen, etwa weil sie nicht rechtserheblich sind, bereits gestellt wurden oder das Schiedsgericht den Sachverhalt, auf den sich die Frage bezieht, bereits als erstellt erachtet (vgl. Bernhard Berger/Franz Kellerhals, International and Domestic Arbitration in Switzerland, 3. Aufl. 2015, Rz. 1334, 1342). Aus der vom Beschwerdeführer zunächst zitierten Passage geht ausserdem hervor, dass die Glaubwürdigkeit von Professor D.________ im Rahmen der Befragung bereits thematisiert worden war ("Now then, relevant questions to Mr. D.________ on his expertise and no more questions like his credibility"), weshalb entsprechende Fragen im angeführten Abschnitt der Befragung nicht mehr zugelassen wurden. Auch in der zweiten Passage wies der Vorsitzende darauf hin, dass die bisher erhobenen Beweise hinsichtlich des Sachverstands des befragten Experten ("[...] I will stop this examination because we know enough as panel about the quality and references of Mr. D.________ [...]") bzw. die erfolgten Expertenaussagen ("No, I know enough, the panel knows enough, so I stop the examination of this expert.") für die Sachverhaltsfeststellung ausreichten. Auch vor Bundesgericht zeigt der Beschwerdeführer im Übrigen nicht auf, welche für die Urteilsfindung massgebenden Fragen er Professor D.________ noch hätte stellen wollen, sondern bestreitet einmal mehr dessen Sachverstand und Glaubwürdigkeit und kritisiert in appellatorischer Weise den angefochtenen Schiedsentscheid. Dass es ihm im Rahmen des Schiedsverfahrens verwehrt worden wäre, sich zur Glaubwürdigkeit, zum Sachverstand oder zum Inhalt der Aussagen des von der Gegenseite angerufenen Experten zu äussern, bringt der Beschwerdeführer zu Recht nicht vor. Mit seinen Ausführungen legt er nicht dar, dass es ihm in Verletzung des Gehörsanspruchs verunmöglicht worden wäre, seinen Standpunkt in das Schiedsverfahren einzubringen.