Citation: 2C_39/2023 E. 2.2

2.2. Vorliegend hat die Vorinstanz die Frage, ob die Gesundheitsdirektion zu Recht auf den bei ihr erhobenen Rekurs nicht eingetreten ist, offengelassen, und die Rechtmässigkeit der Schliessungsanordnung des Restaurants materiell geprüft und bejaht. Sie hat insbesondere erwogen, dass im Zeitpunkt der angeordneten Schliessung die Betreiber von Restaurantsbetrieben verpflichtet gewesen seien, den Zugang zu Innenbereichen auf Personen mit einem Impf- oder Genesungszertifikat zu beschränken (vgl. Art. 12 Abs. 1 lit. a der damals geltenden Fassung der inzwischen aufgehobenen Verordnung vom 23. Juni 2021 über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie [Covid-19-Verordnung besondere Lage; AS 2021 542]) und ein entsprechendes Schutzkonzept zu erarbeiten und umzusetzen (Art. 10 der Covid-19-Verordnung besondere Lage). Die zuständigen kantonalen Behörden seien befugt gewesen, in Restaurantsbetrieben regelmässig die Einhaltung der Schutzkonzepte zu überprüfen und Massnahmen zu treffen, falls kein ausreichendes Schutzkonzept vorgelegen habe oder dieses nicht oder nicht vollständig umgesetzt worden sei (Art. 24 Abs. 2 und 3 Covid-19-Verordnung besondere Lage). Mit Bezug auf die Beschwerdeführerin hat das Verwaltungsgericht festgehalten, dass diese - trotz Mahnung am 24. November 2021 - sich geweigert habe, Zertifikatskontrollen durchzuführen. Vor diesem Hintergrund sei die angeordnete Schliessung des Restaurants die einzig denkbare, notwendige und verhältnismässige Massnahme zur Durchsetzung der bundesrechtlich vorgegebenen Regelungen für Gastronomiebetriebe gewesen.