Citation: 2C_1155/2014 E. 3.4.2

3.4.2. Der laufende Wertverzehr eines Wirtschaftsguts begründet die Pflicht zur Vornahme ordentlicher Abschreibungen. Demgegenüber finden ausserordentliche Abschreibungen ihre Begründung in einem einmaligen, ausserordentlichen Ereignis (Urteile 2C_199/2011 vom 14. November 2011 E. 4.1, in: ASA 81 S. 479; 2C_50/2011 vom 16. Mai 2011 E. 2.1; vgl. auch BGE 132 I 175 E. 2 S. 177 ff.). Die in kantonalen Steuergesetzen anzutreffenden Sofortabschreibungen beziehen sich zumeist auf bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die unter den jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen noch im Anschaffungsjahr ganz oder bis auf einen Restwert abgeschrieben werden dürfen (so etwa § 20 Abs. 1 der Verordnung vom 11. September 2000 des Kantons Aargau zum Steuergesetz [StGV/AG; SAR 651.111]; dazu PHILIP FUNK, in: Klöti-Weber/ Siegrist/ Weber, a. a. O., N. 20 zu § 36 StG/AG und PETER EISENRING, ebenda, N. 67 zu § 68 StG/AG; ferner etwa Art. 13 Abs. 1 der Abschreibungsverordnung des Kantons Bern vom 18. Oktober 2000 [AbV/BE; BSG 661.312.59]; MARKUS REICH/MARINA ZÜGER, in: Zweifel/Athanas, DBG, N. 33 ff. zu Art. 28 DBG;).