Citation: 2C_65/2023 E. 7.3.3

7.3.3. Es ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin die vorinstanzlichen Feststellungen zu den Inhalten der "Informationsrunden", der Protokolle der "L1.________"-Treffen und den vorinstanzlich gewürdigten E-Mails nicht hinreichend bestreitet. Sie stellt auch den Umstand nicht substanziiert infrage, dass sich die Mitglieder des "L1.________" über die Nicht-Kommissionierung von Zuschlägen ausgetauscht haben. Ferner bleibt unbestritten, dass die Beschwerdeführerin im Verteiler der E-Mails betreffend die Nicht-Kommissionierung von Zuschlägen aufgeführt gewesen ist. Ausserdem ist erstellt, dass die Beschwerdeführerin Kund getan hat, dass sie auch in Zukunft die Zuschläge nicht kommissionieren werde. Ebenso streitet die Beschwerdeführerin nicht ab, dass sich alle Mitglieder des "L1.________" effektiv gleich verhalten und die Kommissionierung von Zuschlägen verweigert hätten. Vor diesem Hintergrund vermögen die von der Beschwerdeführerin vorgetragenen Sachverhaltsrügen im Ergebnis keine unhaltbare Beweiswürdigung durch die Vorinstanz aufzuzeigen. Vor diesem Hintergrund ist der Umstand, dass ein anderes (ausländisches) Gericht zu einem anderen Beweisergebnis gelangt ist, nicht von Belang. Daraus ergibt sich nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung - jedenfalls für sich allein - kein hinreichend begründeter Anhaltspunkt, dass die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt hat (vgl. auch Urteil 2C_64/2023 vom 26. November 2024 E. 7.4.1).