Citation: 1C_124/2020 E. 2.3.3

2.3.3. Die Beschwerdeführer machen nicht geltend, dass die Gemeindeversammlung aufgrund der beiden angeblich mangelhaften Berichte, dem Verkehrsgutachten und dem Planungsmitbericht, fehlerhaft informiert und ihr Anspruch auf eine unverfälschte Willensbildung dadurch verletzt worden sei. Eine solche Stimmrechtsbeschwerde wäre, wie die Vorinstanz zu Recht festhielt, ohnehin verspätet gewesen. Abgesehen davon kamen mehrere Einwände der Beschwerdeführer gegen die Berichte an der Gemeindeversammlung Trimmis vom 2. Oktober 2017 zur Sprache. Die Beschwerdeführer kritisieren vielmehr, dass "die Planungsgrundlagen" für die Gemeindebehörden mit "massiven Mängeln und Fehlern behaftet" seien, "weshalb als logische Konsequenz auch das Planungsergebnis falsch" sei. Da, wie die Vorinstanz zu Recht ausgeführt hat, einzig die Pläne und nicht die beiden Berichte Gegenstand des Rechtsmittelverfahrens sind, müssten die Beschwerdeführer darlegen, inwiefern die Pläne im Ergebnis falsch und nicht inwiefern das Verkehrsgutachten und der Planungsmitbericht mangelhaft seien. Die Fehlerhaftigkeit der Berichte kann in diesem Verfahrensstadium nicht mehr geprüft werden. Die Beschwerdeführer setzen die beiden Berichte mit "den Planungsgrundlagen" gleich, was angesichts der umfassenden Interessenabwägung, die mit der Beschlussfassung über die Pläne einhergegangen ist, eine unzulässige Verkürzung bedeutet. Den mit der Planung beauftragten Behörden wie den für die Beschlussfassung über die Ortsplanung zuständigen Teilnehmern der Gemeindeversammlung kann zugetraut werden, dass sie auch Dank ihrer Ortskenntnisse die Angaben in diesen Berichten auf ihre Plausibilität überprüfen und kritisch würdigen. Dass und wie das Planungsergebnis falsch sei, ergibt sich daher entgegen der Ansicht der Beschwerdeführer nicht unmittelbar aus einer angeblichen Fehlerhaftigkeit von Berichten und Gutachten, die bei der Interessenabwägung mitberücksichtigt wurden. Selbst wenn die Gemeinde ihre Argumente auch auf das Verkehrsgutachten und den Planungsmitbericht stützt, werden diese dadurch nicht zu anfechtbaren Gegenständen des Rechtsmittelverfahrens. Indem die Vorinstanz auf diesbezügliche Rügen nicht eintrat, hat sie den Anspruch der Beschwerdeführer auf rechtliches Gehör nicht verletzt.