Citation: 6P.46/2007 05.07.2007 E. 5

Die Nichtigkeitsbeschwerde richtet sich gegen die Qualifikation der Tat als grobe Verkehrsregelverletzung im Sinne von Art. 90 Ziff. 2 SVG. Der Beschwerdeführer bestreitet zwar nicht, dass ein zeitlicher Nachfahrabstand von weniger als 0.5 Sekunden qualifizierend nach Art. 90 Ziff. 2 SVG sein kann. Er macht jedoch geltend, dass er den Nachfahrabstand von 0.3 bis 0.43 Sekunden lediglich über eine Strecke von 213 Metern unterschritten habe, was nicht als grobe Verkehrsregelverletzung zu werten sei. Zudem habe er weder rücksichtslos noch grobfahrlässig gehandelt. 5.1 Das Bundesgericht hat sich in BGE 131 IV 133 ausführlich mit der Frage der groben Verkehrsregelverletzung durch zu geringen Nachfahrabstand befasst. Auf die Erwägungen in jenem Entscheid kann hier verwiesen werden.