Citation: 9C_595/2015 E. 2.2

2.2. Dem Beschwerdeführer wurden zusammen mit der an ihn gerichteten Schadenersatzverfügung der Beschwerdegegnerin vom 4. Dezember 2009 auch die Verfügungen betreffend B.________ und C.________ zugestellt. In der daraufhin erhobenen Einsprache hat er einerseits bestritten, grobfahrlässig seine Sorgfaltspflichten als Geschäftsführer der D.________ AG missachtet zu haben. Anderseits führte er aus, dass die Belange der Buchhaltung der D.________ AG durch B.________ als Verwaltungsratspräsidenten bestimmt worden seien. Am 30. April 2010 gab der Beschwerdeführer zuhanden der Beschwerdegegnerin ferner an, dass die beiden Verwaltungsräte sich von ihrer primären Verantwortung für das Nichtbezahlen von Sozialversicherungsbeiträgen mit dem Verweis auf eine angeblich durch ihn begangene strafbare Täuschung zu entlasten versuchten. Das Strafverfahren werde den Nachweis erbringen, dass die gegen ihn erhobenen Vorwürfe haltlos seien. Auch seien aus dem strafrechtlichen Prozess nähere Aufschlüsse über die Rolle der beiden Verwaltungsräte innerhalb der D.________ AG, insbesondere hinsichtlich der Führung der Buchhaltung, zu erwarten. Am 20. Dezember 2013 eröffnete die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer die Eingabe von B.________ und C.________ vom 1. Juli 2013 betreffend die gegen ihn am 31. Mai 2013 erhobene Anklage der Staatsanwaltschaft und räumte ihm die Möglichkeit ein, sich hierzu bis 13. Januar 2014 zu äussern. Diese Frist lief in der Folge unbenützt ab.