Citation: I 536/03 20.09.2004 E. 6

6.1 Da es um Versicherungsleistungen geht, sind auf Grund von Art. 134 OG (Umkehrschluss) keine Gerichtskosten zu erheben. 6.2 Beide Parteien erzielen mit ihren Verwaltungsgerichtsbeschwerden einen Teilerfolg. Dem Versicherten steht demgemäss für das Verfahren I 604/03 eine zu Lasten der IV-Stelle gehende reduzierte Parteientschädigung zu, bei deren Bemessung dem Umstand Rechnung zu tragen ist, dass er mit seinen Begehren weitgehend durchgedrungen ist und das von ihm ergriffene Rechtsmittel damit zu einer beachtlichen Besserstellung im Vergleich zu der mit der Verwaltungsverfügung vom 11. Februar 2002, aber auch zu der mit dem kantonalen Entscheid vom 18. Juni 2003 geschaffenen Rechtslage geführt hat. Für den mit der Parteientschädigung nicht gedeckten Teil seiner Aufwendungen kann ihm die beantragte unentgeltliche Verbeiständung gewährt werden (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG), da die Bedürftigkeit aktenkundig ist und die Vertretung geboten war (BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen). Auch für das durch die Verwaltungsgerichtsbeschwerde der IV-Stelle ausgelöste Verfahren (I 536/03) ist dem Versicherten nebst einer - wiederum von der IV-Stelle zu bezahlenden - reduzierten Parteientschädigung die unentgeltliche Verbeiständung zu gewähren. Bei der Festsetzung sowohl der Parteientschädigung als auch der Entschädigung zufolge Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung ist zu berücksichtigen, dass die Advokatin des Versicherten im parallel geführten und ebenfalls mit Urteil vom heutigen Tag erledigten Verfahren U 216/03 betreffend unfallversicherungsrechtliche Leistungsansprüche gegenüber der SUVA eine mit seiner vorliegend beurteilten Verwaltungsgerichtsbeschwerde inhaltlich praktisch identische Rechtsschrift eingereicht hat und diese zudem weitgehend mit der Beschwerde im erstinstanzlichen Rechtsmittelverfahren übereinstimmt. Des Weitern zu beachten ist, dass die vereinigten Verfahren I 536/03 und I 604/03 auf demselben Sachverhalt beruhen, den nämlichen vorinstanzlichen Entscheid betreffen und denselben Streitgegenstand (Rentenanspruch des Versicherten) aufweisen. 6.3 Ausdrücklich wird der Versicherte auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die mit der Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege begünstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie später dazu im Stande ist.