Citation: 4A_196/2020 E. 4.1

4.1. Die Parteien haben im ordentlichen und im vereinfachten Verfahren zweimal unbeschränkt die Möglichkeit, sich zur Sache zu äussern und namentlich neue Tatsachen in den Prozess einzuführen. Später haben die Parteien nur noch unter den eingeschränkten Voraussetzungen von Art. 229 Abs. 1 ZPO das Recht, neue Tatsachen und Beweismittel vorzubringen (BGE 144 III 67 E. 2.1 S. 69; 140 III 312 E. 6.3.2 S. 313 ff.; vgl. zum summarischen Verfahren hingegen BGE 144 III 117 E. 2.2 S. 118, wonach der Aktenschluss grundsätzlich nach einmaliger Äusserung eintritt).