Citation: 8C_534/2015 E. A

Die 1962 geborene A.________ meldete sich am 22. August 2012 bei der Arbeitslosenversicherung zum Leistungsbezug an, nachdem sie sich am 16. Dezember 2011 von ihrem Ehemann getrennt hatte. Seit dem 24. September 2012 bezog sie Leistungen der Arbeitslosenkasse. Mit Verfügung vom 19. März 2013 forderte die Arbeitslosenkasse St. Gallen zu viel bezogene Taggeldleistungen für die Monate Oktober bis Dezember 2012 in der Höhe von Fr. 2'240.90 zurück, da in dieser Zeit von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit ausgegangen worden war, nachträglich aber nur eine 50 %ige Arbeitsfähigkeit bestätigt wurde. Mit Eingabe vom 9. April 2013 erhob die Versicherte - wie sie auf Nachfrage hin mit Schreiben vom 6. Mai 2013 bestätigte - einerseits Einsprache gegen die Rückforderungsverfügung vom 19. März 2013, welche mit Entscheid der Arbeitslosenkasse vom 14. Mai 2013 abgewiesen wurde, und anderseits ersuchte sie um Erlass der Rückforderung. Mit Verfügung vom 13. November 2013 wies das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) Rapperswil-Jona das Erlassgesuch mangels guten Glaubens ab. Daran hielt es mit Einspracheentscheid vom 6. Mai 2014 fest.