Citation: 4A_581/2015 E. 2

Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Mit Blick auf die allgemeinen Begründungsanforderungen an eine Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) behandelt es aber grundsätzlich nur die geltend gemachten Rügen, sofern die rechtlichen Mängel nicht geradezu offensichtlich sind; es ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Behörde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen). Die Begründung hat in der Beschwerdeschrift selbst zu erfolgen. Die beschwerdeführende Partei darf eine allfällige Replik nicht dazu verwenden, ihre Beschwerde zu ergänzen oder zu verbessern. Zulässig sind nur Vorbringen, zu denen erst die Ausführungen in der Vernehmlassung eines anderen Verfahrensbeteiligten Anlass geben (vgl. BGE 135 I 19 E. 2.2 S. 21; 132 I 42 E. 3.3.4 S. 47; Urteile 4A_279/2013 vom 12. November 2013 E. 2; 4A_146/2012 vom 10. Januar 2013 E. 2.7). Ohne dies zu begründen, berücksichtigt die Beschwerdeführerin bei ihren Berechnungen in der Beschwerdeschrift den von der Vorinstanz vorgenommenen Abzug für die von der Beschwerdegegnerin bereits geleisteten Fr. 165'000.-- nicht. Erst in ihren Bemerkungen zur Beschwerdeantwort führt sie aus, weshalb dieser Abzug nicht vorzunehmen sei. Anlass zu diesbezüglichen Äusserungen hatte jedoch bereits das angefochtene Urteil gegeben. Damit fehlt es insofern an einer fristgerechten Begründung der Beschwerde, weshalb auf diesen Punkt nicht einzutreten ist.