Citation: 2C_629/2023 E. 4.5

4.5. Nach dem Ausgeführten durfte die Vorinstanz eine aktuelle, hinreichend schwere Gefährdung der öffentlichen Ordnung, Sicherheit und Gesundheit bejahen. Die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung ist mit Art. 5 Abs. 1 Anhang I FZA vereinbar. Dieser Schluss erscheint entgegen den - nicht weiter substanziierten (vgl. vorne E. 2.1) - Beschwerdevorbringen auch weder als willkürlich noch unverhältnismässig. Dies insbesondere, nachdem der Beschwerdeführer in der Schweiz noch nie über eine Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung verfügt und sich vor allem im Rahmen prozessualer Aufenthalte hierzulande aufgehalten hat. Ebenfalls nicht zu beanstanden ist, dass die Vorinstanz schliesst, der Beschwerdeführer könne die seinen Sohn betreffenden Besuchsrechte (jedes zweite Wochenende von Freitagabend bis Sonntag) auch über die Grenze hinweg von Deutschland aus wahrnehmen. Selber hat der Beschwerdeführer über 22 Jahre in Deutschland gelebt, spricht die Sprache, und ist mit dem dortigen Leben vertraut. Zudem lebt dort seine Lebenspartnerin, mit welcher er seit vier Jahren eine Beziehung führt. Mit den kantonalen Instanzen ist davon auszugehen, dass es dem Beschwerdeführer problemlos möglich sein wird, in Deutschland zu leben und sich dort beruflich zu integrieren, zumal ihm diesbezüglich auch die in den vergangenen Jahren in der Schweiz gesammelte Arbeitserfahrung behilflich sein dürfte. Unter diesen Umständen überwiegen die in der schweren und wiederholten Straffälligkeit und der damit verbundenen Rückfallgefahr liegenden öffentlichen Interessen die privaten Interessen des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz. Auf ein anderes als das freizügigkeitsrechtliche Aufenthaltsrecht als Arbeitnehmer beruft sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht.