Citation: 1C_87/2023 E. 6.2

6.2. Es trifft zu, dass sich in den Gesuchsunterlagen Hinweise für Auffüllungen auf Parzelle Nr. 65 finden. In Beilage 5 ("Auffüllvolumen") wird für den Grenzbereich zu Parzelle Nr. 65 ein Auffüllvolumen von 150'000 m3 angegeben, das sich nur zu 80'000 m3 auf Parzelle Nr. 66 der Beschwerdegegnerin und zu 70'000 m3 auf der Parzelle Nr. 65 des Beschwerdeführers befindet ("70'000 m2 Deponie «Keil» Parzelle 65, C.________ AG gemäss Vertrag vom 26. 1. 2011"). Die Gemeinde präzisiert in ihrer Vernehmlassung, es handle sich nicht um Aufschüttungen im Zusammenhang mit der Ersatzvornahme, sondern um (zwischen den Parteien streitige) vertragliche Verpflichtungen. Dies ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass sich die streitigen Bewilligungen ausschliesslich auf Parzelle Nr. 66 beziehen und daher keinerlei Aufschüttungen auf Parzelle Nr. 65 gestatten. Fraglich kann allenfalls sein, ob aufgrund der im bewilligten Auffüllvolumen von 234'000 m3 mitenthaltenen 70'000 m3 für Parzelle Nr. 65 ein zu hohes Auffüllvolumen für Parzelle Nr. 66 bewilligt wurde. Das Verwaltungsgericht wies jedoch darauf hin, dass für den Endzustand der Wiederauffüllung letztlich der Gestaltungsplan mit den entsprechenden Koten massgebend sei. Der Beschwerdeführer äussert sich nicht zu dieser Frage, sondern macht einzig eine "Enteignung" durch die Bewilligung von Aufschüttungen auf seiner Parzelle (Nr. 65) geltend. Diese Rüge ist, wie dargelegt, unbegründet.