Citation: 1C_227/2015 E. 5.3.1

5.3.1. Die Vorinstanz hat festgehalten, die Denkmalpflege erachte somit die projektierten Gebäude grundsätzlich als dazu geeignet, eine gewisse harmonische Verbindung zum Siedlungsbereich herzustellen und dadurch den Übergang vom fremdkörperartigen Mehrfamilienhaus auf der Parzelle Gbbl. Nr. 842 (3-stöckig) im Süden zur ortsüblichen Bautiefenbebauung (2-stöckig) möglichst schonungsvoll bzw. orts- und landschaftsbildverträglich sicherzustellen. Der Bauberater der Denkmalpflege habe im Nachgang zum Schreiben vom 2. Juli 2013 an neun von zehn Sitzungen der Baukommission teilgenommen, was die Erarbeitung einer ortsbildgestalterisch optimierten Projektlösung ermöglicht habe (insb. Giebeldachgestaltung; gemischte Materialwahl [Fassadenmauerwerk weiss kombiniert mit Holzverkleidung braun und Innenbalkone mit braunen Holzgeländern]; ortstypische Staffelung von Haupt- und Nebengebäude mit Erhalt der charakteristischen Gassenwirkung). Die Denkmalpflege als zuständige Fachstelle habe somit nicht bloss den Abbruch, sondern auch den projektierten Neubau als möglich erachtet.