Citation: 8C_812/2021 E. 5.2

5.2. Nicht auf eigenen Untersuchungen der versicherten Person beruhende kreisärztliche Stellungnahmen können beweiskräftig sein, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte fachärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (vgl. SVR 2010 UV Nr. 17 S. 63, 8C_239/2008 E. 7.2; RKUV 1993 Nr. U 167 S. 95 E. 5d; Urteil 8C_582/2021 vom 11. Januar 2022 E. 8.2). Die Aktenbeurteilungen der Dres. med. D.________, E.________ und F.________ (vgl. E. 3.1 hiervor) erfüllen diese Anforderungen an aktenbasierte medizinische Stellungnahmen. Davon abgesehen kam die Vorinstanz nicht nur gestützt hierauf, sondern auch in Würdigung weiterer medizinischer Berichte zum Schluss, dass beim Beschwerdeführer bei Fallabschluss per 31. März 2020 keine organisch objektiv nachweisbaren Folgen des Unfalls vom 17. Mai 2019 vorgelegen hätten. Hiermit setzt sich der Beschwerdeführer nicht substanziiert auseinander. Er benennt auch keine konkreten Arztberichte, die einen gegenteiligen Schluss zuliessen oder Grund für weitere Abklärungen gäben. Vielmehr hält er selber fest, seine gesundheitlichen Beschwerden seien nicht genügend erklärbar.