Citation: 2C_1044/2019 E. 5.1

5.1. Sie macht dabei geltend, indem die Vorinstanzen ihr den Einbau eines Kontaktfensters als kompensatorische Massnahme vorgeschrieben und aus Sicht des Gesundheitsschutzes als hinreichend akzeptiert hätten, seien auch diese davon ausgegangen, dass die Voraussetzungen für eine Ausnahmebewilligung erfüllt seien. Nach Auffassung der Beschwerdeführerin kommen kompensatorische Massnahmen nur zur Anwendung, wenn die ordentlichen Arbeitsbedingungen nicht erfüllt werden könnten und die Voraussetzungen für eine Ausnahme gegeben seien. In diesem Sinne komme ein Kontaktfenster nur in Betracht, wenn ein ständiger Arbeitsplatz mit Sicht ins Freie nicht möglich sei, da ein Kontaktfenster definitionsgemäss von den betroffenen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen gelegentlich für einen Blick in die Aussenwelt aufgesucht würde.