Citation: 5A_464/2017 E. 3

In der Sache hat das Verwaltungsgericht festgehalten, dass der Beschwerdeführer noch nie gegenüber anderen Personen Gewalt angewendet habe, er aber mehrfach vorbestraft sei wegen Missbrauchs einer Fernmeldeanlage, versuchter Schreckung der Bevölkerung und Irreführung der Rechtspflege. Er spreche Drohungen aus, mache Selbst- und Fremdbezichtigungen und äussere Suizidabsichten bzw. habe bereits Suizidversuche hinter sich; wenn er Zugang zu Telefonen habe oder unkontrolliert Briefe verschicken könne, drohe dies auch weiterhin. Der Beschwerdeführer wende sich nicht gegen die fürsorgerische Unterbringung oder die Begutachtung, sondern nur gegen den Ort der Unterbringung, indem er ein Gefängnis für geeigneter halte. Indes solle mit dem von der KESB angeordneten Gutachten u.a. gerade der geeignete Unterbringungsort abgeklärt werden; der Aufenthalt in der psychiatrischen Klinik sei nur für die Dauer der Erstellung des Gutachtens angeordnet worden. Die Klinik scheine hierfür der geeignete Unterbringungsort zu sein. Der Beschwerdeführer sei auf einer geschlossenen Abteilung untergebracht und erhalte nach einem gescheiterten Versuch keinen unbegleiteten Ausgang mehr. Die überwachte und geschlossene Station sei geeignet, den Beschwerdeführer von selbst- und fremdgefährdenden Handlungen abzuhalten bzw. schnellstmöglich einzugreifen, falls es zu solchen kommen sollte.