Citation: 8C_425/2018 E. 5.1

5.1. Denn anders als vom Beschwerdeführer behauptet, handelt es sich bei den Einschätzungen der Restarbeitsfähigkeit durch die von ihm angerufenen Ärzte nämlich keineswegs um eine abschliessende, rein auf die Fussbeschwerden bezogene Wertung. So führte Dr. med. E.________ bereits in seiner Stellungnahme von 29. März 2016 neben den Fussbeschwerden auch solche im Bereich der LWS an, die bei längerem Sitzen auftreten sollen, und empfahl die Aufnahme der von der Arbeitgeberin offerierten Tätigkeit im Innendienst zunächst im Umfang von 50 % mit anschliessender Steigerung. Der Beschwerdeführer nahm dann allerdings die Arbeit zunächst nicht wieder auf, was Dr. med. E.________ in seiner nächsten Stellungnahme vom 11. April 2016 dazu bewog, dies glaubhaften Schmerzangaben zuzuschreiben. Später erklärte er in einer an Dr. med. F.________ gerichteten E-Mail vom 2. Mai 2016 allerdings sein Unverständnis über die fehlende Bereitschaft des Beschwerdeführers, Arbeiten im Büro wieder aufzunehmen. Die von Dr. med. F.________ etwas früher, Ende März 2016, abgefasste Einschätzung ist ebenfalls eindeutig als Momentaufnahme zu verstehen und bezieht sich nicht klar allein auf die Fussbeschwerden. Kurze Zeit danach wurde bereits über ISG-Blockaden berichtet, welche die Schmerzsymptomatik auslösen würden: Dr. med. K.________ vom Spital H.________ berichtete am 15. Juli 2016 von weiterhin bestehenden hauptsächlich tieflumbal auftretende Schmerzen mit Ausstrahlung ins linke ISG und die linke Extremität mit diffusen Sensibilitätsstörungen auch im Genitalbereich/Beckenboden. Die Dres. med. L.________ und M.________ vom Spital N.________ äusserten am 2. August 2016 den Verdacht auf eine pseudoradikuläre Symptomatik des linken Beins infolge rezidivierender ISG-Blockaden.