Citation: 2C_311/2021 E. 4.4.3

4.4.3. Die Trennung der Beschwerdeführerin von ihren schulpflichtigen Kindern trifft diese sicher hart. Die Ausreise nach Nordmazedonien kann ihr indessen zugemutet werden. Sie ist dort aufgewachsen, besuchte die obligatorische Schule und heiratete ihren Ehemann. Auch nach ihrer Einreise unterhielt sie enge Kontakte in die Heimat und zu den dort lebenden Verwandten, die sie regelmässig besucht. Die Familie ihres Ehemannes besitzt zudem ein Haus in ihrem Heimatort. Die Beschwerdeführerin verfügt somit über ein Obdach und ein Beziehungsnetz, welches ihr bei der Integration behilflich sein kann. Die geltend gemachten gesundheitlichen Beeinträchtigungen sind nicht so gravierend, dass sie einer Wiedereingliederung im Wege stehen würden oder gar eine Ausreise als unzumutbar erscheinen liessen.