Citation: 6S.427/2005 06.04.2006 E. 3

Bei dieser Sachlage hat der Kassationshof keinen Anlass, sich im vorliegenden Verfahren mit den weiteren Einwänden des Beschwerdeführers auseinander zu setzen. Sollte die Vorinstanz im neuen Verfahren nach Ergänzung der tatsächlichen Feststellungen eine geistige Abnormität des Beschwerdeführers im rechtlichen Sinne von Art. 43 Ziff. 1 Abs. 1 StGB bejahen und den Kausalzusammenhang zwischen dieser geistigen Abnormität und einzelnen Taten als erstellt erachten, wird sie darlegen müssen, ob und inwiefern im Zeitpunkt ihres neuen Entscheids die Gefahr von weiteren Straftaten besteht und aus welchen Gründen anzunehmen ist, dass sich diese Gefahr nur durch eine stationäre Massnahme und nicht durch eine ambulante Behandlung, welche auch über den Strafvollzug hinaus andauern kann, vermindern lässt.