Citation: 2C_599/2018 E. 1.1

1.1. Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ausgeschlossen gegen Entscheide, welche Bewilligungen betreffen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Das Bezirksgericht Winterthur hat die Ehe des Beschwerdeführers am 11. Juli 2016 geschieden, womit er sich heute weder auf den Bewilligungsanspruch nach Art. 42 AuG ([ab 1.1.2019 AIG]; Familiennachzug zu Schweizer Staatsbürger) noch auf den Schutz des Familienlebens nach Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV berufen kann. Hingegen stützt der Beschwerdeführer sich in vertretbarer Weise auf Art. 50 AIG (Bewilligung nach Auflösung der Familiengemeinschaft). Ob ein entsprechender Anspruch besteht oder ein solcher wegen Rechtsmissbrauchs erloschen bzw. nie entstanden ist (vgl. Art. 51 Abs. 2 AIG), bildet keine Frage des Eintretens, sondern eine solche der materiellen Beurteilung der Eingabe (BGE 139 I 330 E. 1.1 S. 332 mit Hinweisen).