Citation: 5A_485/2007 19.12.2007 E. 6

6.1 Das Obergericht hält fest, der Beschwerdeführer habe gewisse E-Mails der Beschwerdegegnerinnen und ihrer Rechtsvertreterin, die berechtigte Anliegen enthalten hätten und keinesfalls schikanös oder missbräuchlich gewesen seien, ignoriert und wochenlang nicht beantwortet oder sei in seiner Antwort auf die gestellten Fragen nicht eingegangen. In Würdigung einer Reihe von Beispielen gelangte es zum Schluss, die Einzelrichterin habe zu Recht die Weisung erteilt, E-Mails der Beschwerdegegnerinnen oder ihrer Rechtsvertreterin innert zwei bis drei Werktagen zu beantworten, und sei es auch nur im Sinne einer Eingangsbestätigung mit einer Erklärung, weshalb die gewünschten Auskünfte nicht sofort erteilt werden könnten. Die Vorinstanz hielt zusätzlich fest, dass aus den Reaktionen des Beschwerdeführers auf jeden Fall der Zeitrahmen für die abschliessende Behandlung des jeweiligen Anliegens ersichtlich sein müsse. Unter Hinweis auf den Informationsanspruch der Beschwerdegegnerinnen hat das Obergericht alsdann in Bestätigung der einzelrichterlichen Verfügung den Beschwerdeführer angewiesen, den Beschwerdegegnerinnen verschiedene Steuerbescheinigungen zuzustellen oder jenen zu gestatten, davon Kopien zu erstellen. Bezüglich der herausverlangten Grundbuchauszüge und übrigen Unterlagen zu den Parzellen in Norditalien hob es den erstinstanzlichen Entscheid auf, weil nicht davon auszugehen sei, dass der Beschwerdeführer über solche Unterlagen verfüge. Das Unterlagen zur Liegenschaft in A.________ betreffende Herausgabebegehren wurde von der Vorinstanz als gegenstandslos geworden abgeschrieben. 6.2 Der Beschwerdeführer erklärt, er habe die in Frage stehenden Steuerbescheinigungen längst zugestellt und auch die Kopien aller Steuererklärungen mehrfach ausgehändigt. Dass er dies bereits im kantonalen Verfahren dargelegt habe, macht er indessen nicht geltend, so dass das Vorbringen als neu erscheint (Art. 99 Abs. 1 BGG) und deshalb unbeachtlich ist. Im Übrigen setzt sich der Beschwerdeführer nicht in einer Art. 42 Abs. 2 BGG genügenden Form mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinander. Mit der Rüge des überspitzten Formalismus scheint er sich an den detaillierten Anweisungen zur Beantwortung von E-Mails zu stossen. Indessen sind seine Vorbringen nicht darzutun geeignet, dass die Vorinstanz mit ihrer ausführlichen Regelung von dem ihr zustehenden Ermessen einen bundesrechtswidrigen Gebrauch gemacht oder sonst wie gegen Bundesrecht, namentlich gegen die von ihm angerufenen Art. 517, 518 und 595 ZGB, verstossen hätte.