Citation: 5A_251/2023 E. 4.3.2

4.3.2. Die unerwähnt gelassenen Auslandliegenschaften waren bereits Thema des oberinstanzlichen Verfahrens. Die Beschwerdeführerin behauptet nicht, dass sie in diesem Kontext ihren Gesundheitszustand geltend gemacht hat. Mangels materieller Ausschöpfung des Instanzenzuges kann daher auf diese Argumentationslinie nicht eingetreten werden (Art. 75 Abs. 1 und Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 146 III 203 E. 3.3.4; 143 III 290 E. 1.1; je mit Hinweisen). Daran ändert der von der Beschwerdeführerin mit der Beschwerde eingereichte Behandlungsbericht vom 23. März 2023 nichts. Er ist erst nach dem angefochtenen Entscheid vom 23. Februar 2023 entstanden und stellt mithin ein echtes Novum dar, das vom Bundesgericht nicht berücksichtigt wird (BGE 148 V 174 E. 2.2; 144 V 35 E. 5.2.4 mit Hinweisen; 143 V 19 E. 1.2 mit Hinweisen). Damit hat es mit der Erkenntnis des Obergerichts, die Beschwerdeführerin habe in ihrem Gesuch die Auslandliegenschaften absichtlich verschwiegen, sein Bewenden.