Citation: 8C_302/2024 E. A

A.a. Die 1961 geborene A.________ arbeitete seit März 1991 bis zu einem Velounfall vom 15. Juni 2007 als Näherin bei der B.________ AG. Im Januar 2009, Mai 2012, Oktober 2014 und November 2017 meldete sie sich bei der IV-Stelle des Kantons St. Gallen zum Rentenbezug an. Die ersten drei Gesuche wies diese jeweils mit Verfügungen vom 3. Januar 2011, 21. August 2013 und 14. Dezember 2016 mangels eines rentenbegründenden Invaliditätsgrads ab. Auf das vierte Gesuch trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 14. Februar 2018 nicht ein, da eine Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse seit der letzten Verfügung nicht glaubhaft gemacht worden sei. A.b. Am 26. April 2019 meldete sich die Versicherte bei der IV-Stelle erneut zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 20. Januar 2022 verneinte diese den Rentenanspruch, da der Invaliditätsgrad bloss 20 % betrage. Hiergegen erhob die Versicherte beim Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen Beschwerde. Am 3. Mai 2022 widerrief die |V-Stelle diese Verfügung. Am 10. Mai 2022 schrieb das kantonale Gericht das Beschwerdeverfahren ab. Die IV-Stelle holte ein interdisziplinäres Gutachten der ABI Ärztliches Begutachtungsinstitut GmbH, Basel, vom 17. Oktober 2022 mit Ergänzung vom 9. November 2022 ein. Mit Verfügung vom 7. März 2023 verneinte sie den Rentenanspruch, da der Invaliditätsgrad nur 30 % betrage.