Citation: 8C_73/2020 E. 7.2.2

7.2.2. Aus der orthopädischen Teilexpertise geht hervor, dass PD Dr. med. D.________ den Beschwerdeführer umfassend untersucht hatte. Gestützt auf die erhobenen Befunde und die vorhandenen Akten diagnostizierte er diverse Gesichts- und Schädelfrakturen. Diese seien knöchern konsolidiert. Zurück blieben als überwiegend wahrscheinliche Unfallfolgen klinisch nachzuweisende Hautnarben an der Schläfe links und Knochennarben nach nicht dislozierter Fraktur des Os temporale pars squamosa bis Ala major ossis sphenoidalis und eine leichte Kiefergelenksarthropathie. Ausserdem bestehe eine aktivierte Arthrose des linken Kiefergelenkes, mit eingeschränkter Kieferöffnung sowie Bruxismus und infolgedessen ein myofaszialer Schmerz des linken Musculus masseter. Das Ausmass dieses Schmerzes sei bei negativem Medikamentenspiegel trotz angegebenem hohem subjektiven Leidensdruck aber fraglich. PD Dr. med. D.________ kam zum Schluss, dass aus orthopädischer Sicht keine unfallkausale Arbeitsunfähigkeit mehr ausweisbar sei. Aufgrund der Kiefergelenksmyarthropathie anerkannte er einen Integritätsschaden von maximal 5 %. In seiner ergänzenden Beurteilung vom 18. April 2016 nahm er auf Verlangen der Suva hin Stellung zu den Auswirkungen des Unfalls vom 25. Februar 2009 mit Kniebeteiligung. Unter Berücksichtigung dieses Ereignisses nahm er eine Anpassung des Zumutbarkeitsprofils vor. Eine zusätzliche Einschränkung in zeitlicher Hinsicht bestehe deshalb aber nicht. Aufgrund der zu berücksichtigenden Einschränkungen sei der angestammte Beruf als Elektroinstallateur und Maschinenschlosser nicht mehr oder nur deutlich eingeschränkt möglich. Den Integritätsschaden bezifferte er nunmehr mit insgesamt 10 %.