Citation: 5A_432/2022 E. 1

Am 9. April 2021 wurde die Beschwerdeführerin mit ärztlicher Einweisung im Psychiatriezentrum B.________ fürsorgerisch untergebracht. Nach Ablauf der gesetzlichen Frist verblieb sie dort vorerst freiwillig. Am 26. Mai 2021 kehrte sie ins Wohn- und Pflegeheim C.________ zurück. Am 28. Mai 2021 musste sie ins Psychiatriezentrum B.________ zurückgebracht werden und die dortige ärztliche Leitung ordnete am 30. Mai 2021 eine Zurückbehaltung und der Bezirksarzt am 31. Mai 2021 die fürsorgerische Unterbringung an. Gestützt auf den entsprechenden Antrag der ärztlichen Leitung vom 30. Mai 2021 ordnete die KESB des Kantons Schaffhausen am 9. Juli 2021 gestützt auf das eingeholte Gutachten die Zurückbehaltung im Psychiatriezentrum B.________ bzw. im Altersheim D.________ an. Am 26. November 2021 führte die KESB eine Verhandlung zur ersten periodischen Überprüfung der fürsorgerischen Unterbringung durch und hielt diese gestützt auf das neu eingeholte Gutachten mit Entscheid vom 30. November 2021 aufrecht. In teilweiser Gutheissung der hiergegen erhobenen Beschwerde ordnete das Obergericht des Kantons Schaffhausen mit Entscheid vom 23. März 2022 (Versand am 10. Mai 2022) an, dass die Beschwerdeführerin aus dem Alters- und Pflegeheim D.________ zu entlassen sei, sobald eine geeignete Anschlusslösung gefunden sei, dies mit der Begründung, die Selbst- oder Fremdgefährdung sei aktuell nicht mehr hinreichend konkret, um die Weiterführung der fürsorgerischen Unterbringung zu rechtfertigen, sondern dem Schwächezustand könne angesichts der Behandlungseinsicht auch mit täglicher Medikamenteneinnahme oder Depotmedikation, mit welcher sich die Beschwerdeführerin einverstanden erklärt habe, Rechnung getragen werden. Mit Eingabe vom 7. Juni 2022 wendet sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht.