Citation: 6B_1165/2019 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz hält nach Würdigung der bei den Akten liegenden Einschätzungen der Fachpersonen zunächst fest, unabhängig von der exakten Diagnose, welche allenfalls einen gewissen Einfluss auf das Rückfallrisiko haben könne, liege bei einer Gesamtbetrachtung ein schwerwiegender, krankhafter psychischer Zustand vor. Der psychische Zustand des Beschwerdeführers sei klinisch relevant, mitursächlich für die Anlasstat und berge ein überwiegendes Risiko für Gewaltstraftaten im bisherigen Spektrum, mithin auch für Tötungsdelikte. Beim Beschwerdeführer träfen mehrere Risikofaktoren aufeinander, welche in ihrer Gesamtheit bereits unabhängig von der konkreten Diagnose zu einer negativen Legalprognose führten. In der Folge prüft die Vorinstanz, ob durch die Fortführung der Massnahme der Gefahr weiterer mit der psychischen Störung in Zusammenhang stehender Verbrechen und Vergehen begegnet werden kann, was sie bejaht. Da sie die stationäre therapeutische Massnahme auch weiterhin als verhältnismässig erachtet, verlängert sie diese um fünf Jahre (Beschluss S. 22 ff.).