Citation: 4A_299/2022 E. B

Am 16. Dezember 2020 reichte der Kläger beim Bezirksgericht Zürich eine Klage ein, mit der er begehrte, der Beklagte sei zu verurteilen, ihm Fr. 3.7 Mio. nebst Zins zu bezahlen, als Schadenersatz aufgrund pflichtwidriger Prozessführung. Ausserdem beantragte er die Beseitigung des Rechtsvorschlags in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamts X.________. Zur Begründung der Zuständigkeit des Bezirksgerichts Zürich berief sich der Kläger auf die in der Anwaltsvollmacht vom 28. Juni 2000 enthaltene Gerichtsstandsklausel. Der Beklagte erhob die Einrede der örtlichen Unzuständigkeit. Mit Beschluss vom 15. Juli 2021 trat das Bezirksgericht nicht auf die Klage ein, weil es sich als örtlich unzuständig erachtete. Der Kläger focht diesen Beschluss mit Berufung beim Obergericht des Kantons Zürich an. Dieses legte die Gerichtsstandsklausel aus, hiess die Berufung mit Urteil vom 1. Juni 2022 gut, hob den Nichteintretensentscheid auf und wies die Sache zur Durchführung des Verfahrens an die Vorinstanz zurück.