Citation: 6B_81/2021 E. 4.3

4.3. Schliesslich ist auch die Rüge des Beschwerdeführers, wonach die Vorinstanz das Doppelverwertungsverbot verletze, unbegründet. Entgegen seiner Auffassung haben bei der Strafzumessung die Tatumstände, die bereits für die Begründung des Schuldspruchs herangezogen wurden, nicht gänzlich unerwähnt zu bleiben. Dem Gericht ist es nicht verwehrt, zu berücksichtigen, in welchem Ausmass ein qualifizierender oder privilegierender Tatumstand gegeben ist (vgl. BGE 141 IV 61 E. 6.1.3; 120 IV 67 E. 2b; Urteile 6B_1302/2020 vom 3. Februar 2021 E. 3.3, zur Publikation vorgesehen; 6B_496/2020 vom 11. Januar 2021 E. 3.6.2; je mit Hinweisen). Die Strafe ist auch bei einer qualifizierten Tat mit einem unteren Strafrahmen nach dem Verschulden des Täters festzusetzen (vgl. Urteil 6B_1196/2015 vom 27. Juni 2016 E. 2.3.4 mit Hinweis).