Citation: 9C_85/2024 E. 2.2

2.2. Wie das Bundesgericht in BGE 149 V 57 erkannt hat, ist die Uber B.V. als Arbeitgeberin der Fahrer im Sinne von Art. 12 Abs. 1 AHVG zu betrachten (damalige E. 9.2) und stehen die Uber-Fahrer in keiner rechtlichen Beziehung zur Uber Switzerland GmbH (damalige E. 10.7). Ebenso wurde bereits entschieden, dass die Uber Switzerland GmbH keine Betriebsstätte der Uber B.V. in der Schweiz im Sinne von Art. 12 Abs. 2 AHVG ist und die Uber B.V. vielmehr - was einen davon zu unterscheidenden Sachverhalt darstellt - lediglich in den Räumlichkeiten der Uber Switzerland GmbH eine Betriebsstätte hat (damalige E. 10.3, 10.7-10.9). Bei dieser Rechts- und Sachlage sind Verfügungen und Einspracheentscheide, welche die Erwerbstätigkeit der Uber-Fahrer betreffen, nur an die Uber B.V. zu richten und nicht auch an die Uber Switzerland GmbH, dies entgegen der bisherigen Praxis der Ausgleichskasse. Anders verhalten würde es sich lediglich, wenn die inzwischen revidierten Bestimmungen auch betreffend die Arbeitgebereigenschaft eine Änderung mit sich gebracht hätten, wofür indessen keine Anhaltspunkte bestehen. Aus diesem Grund ist der Einspracheentscheid vom 24. Juli 2023 aufzuheben, soweit er die Uber Switzerland GmbH (Beschwerdegegnerin 2) betrifft. Im selben Umfang ist auch das vorinstanzliche Urteil aufzuheben, denn auch es vermag gegenüber der Uber Switzerland GmbH keine Rechtswirkung zu entfalten.