Citation: 1C_548/2023 E. 3.3.5

3.3.5. Die Vorinstanz hielt ausdrücklich fest, dass der Terrassenbau und dessen Nutzung nur mit einem ordentlichen Grenzabstand von 4.00 m zulässig sei. Dies sei im Rahmen der Baubewilligung berücksichtigt worden, indem bereits im Baugesuch die Sicherung der entsprechenden Zugangstür vorgesehen gewesen sei. Darauf habe die Gemeinde Glarus Süd denn auch abgestellt. Dies bestreiten die Beschwerdeführenden nicht. Mit ihren Vorbringen, es bestehe auch für den nicht vom geplanten Geländer umgebenen Bereich des Dachs ein stufenloser Zugang vom Hauptbau aus, das gesamte Flachdach sei gefliest und würde schon jetzt als Terrasse genutzt, vermögen sie nicht darzutun, dass die vorliegend umstrittene Baubewilligung gegen das Willkürverbot (Art. 9 BV) verstösst.