Citation: 1B_313/2019 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Beschleunigungsgebots (Art. 31 BV). Zwar liege seit 20. März 2019 ein Gutachten vor, jedoch sei dieses unverwertbar und nicht aussagekräftig. Im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids sei die Erstellung eines psychiatrischen Vollgutachtens sodann noch nicht in Auftrag gegeben gewesen. Am 6. Juni 2019 seien damit die Psychiatrischen Dienste Aargau beauftragt worden. Die Neuvergabe des Gutachterauftrags an eine andere Institution führe dazu, dass sich die Erstellung des Hauptgutachtens um mehrere Monate verzögere, was mit dem Beschleunigungsgebot nicht vereinbar sei. Die Verfahrensleitung habe es nicht geschafft, die Gefährlichkeit innert angemessener Frist auf taugliche, verwertbare und schlüssige Weise festzustellen. Aus den vom Beschwerdeführer geschilderten Umständen kann noch nicht auf eine Verletzung des Beschleunigungsgebots geschlossen werden, zumal gemäss Stellungnahme der Staatsanwaltschaft an das Bundesgericht der Beschwerdeführer Dr. med. C.________ als Gutachter für die Erstellung des Vollgutachtens abgelehnt hat und daher - in Nachachtung des Beschleunigungsgebots - die Psychiatrischen Dienste Aargau damit beauftragt worden sind. Im Übrigen bestehen auch keine Anhaltspunkte dafür, dass die kantonalen Behörden nicht gewillt oder in der Lage wären, das Verfahren mit der gebotenen Beschleunigung zum Abschluss zu bringen.