Citation: 1B_209/2009 24.08.2009 E. 3

Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Art. 95 ff. BGG nennt die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Ist ein, wie hier, in Anwendung kantonalen Rechts ergangener Entscheid angefochten, bildet die Verletzung blossen kantonalen Rechts keinen selbständigen Beschwerdegrund. Vielmehr hat der Beschwerdeführer darzulegen, inwiefern der beanstandete Entscheid gegen verfassungsmässige Rechte, wie etwa das Willkürverbot oder den Anspruch auf persönliche Freiheit, verstossen soll. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 134 I 313 E. 2 S. 315; 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen die gerügten Grundrechte verstossen soll. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. 3.1 Das Präsidium der Beschwerdekammer äusserte sich ausführlich zum Vorliegen des besonderen Haftgrundes der Fortsetzungsgefahr. Neben der andauernden Delinquenz des Beschwerdeführers verwies es auf die in dieser Angelegenheit bereits ergangenen Entscheide des Präsidiums und des Bundesgerichts, insbesondere auf das Urteil 1B_99/2009 des Bundesgerichts vom 15. Mai 2009. In diesem Urteil bejahte das Bundesgericht das Vorliegen der Fortsetzungsgefahr nicht nur aufgrund der gewerbsmässigen Delinquenz des Beschwerdeführers, sondern auch aufgrund der Vorstrafen, die es für sich allein keineswegs als leicht beurteilte. Damit setzt sich der Beschwerdeführer in der vorliegenden Beschwerde überhaupt nicht auseinander. Den Einwand des Beschwerdeführers, aufgrund der Sozialhilfe bestehe die Gefahr erneuter Delinquenz nicht mehr, verwarf das Präsidium u.a. mit dem Argument, dass der Beschwerdeführer die Sozialhilfe zum Kauf von Drogen und nicht zur Deckung seines Unterhalts verwendet habe. Der Beschwerdeführer setzt sich auch mit diesen Ausführungen nicht hinreichend auseinander und vermag nicht darzulegen, inwiefern das Präsidium in verfassungswidriger Weise die Fortsetzungsgefahr bejaht haben sollte. 3.2 Auch hinsichtlich der Verhältnismässigkeit der Haftdauer stellen die vom Beschwerdeführer vorgebrachten Ausführungen keine hinreichende Auseinandersetzung mit den Entscheidgründen des angefochtenen Entscheids dar. Aus den Ausführungen des Beschwerdeführers ergibt sich nicht, inwiefern das Präsidium in verfassungswidriger Weise von einer verhältnismässigen Haftdauer ausgegangen sein sollte.