Citation: 8C_429/2021 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz geht gestützt auf die als beweiskräftig erachteten Berichte der Dr. med. C.________ vom 17. Oktober 2019 und 24. März 2020 davon aus, dass dem Beschwerdeführer ganztags körperlich leichte Tätigkeiten vorwiegend im Sitzen, mit einer leichten bis mässigen Belastung der Hände, ohne Traglasten über 2 kg beidseitig, zumutbar seien. Zu vermeiden seien repetitive monotone Arbeitsschritte mit Pro-/Supination, Handgelenksbewegung und Greiffunktion (Fliessband), ebenso Beschäftigungen, verbunden mit einer hohen Belastung der Hände und mit Krafteinsatz, mit Vibrationen und sakkadierten (ruckartigen) Bewegungen sowie Arbeiten auf Leitern oder Gerüsten und an Maschinen, letzteres infolge der Verletzungsgefahr wegen der Medikamenteneinnahme. Am Vormittag und am Nachmittag seien zusätzliche Pausen von je ungefähr 30 Minuten Dauer einzuhalten. Dieses Zumutbarkeitsprofil werde von der Kreisärztin auch mit Blick auf die übrigen medizinischen Akten, namentlich auf das von der Invalidenversicherung eingeholte polydisziplinäre Gutachten der Academy of Swiss Insurance, Universität Basel (asim), vom 25. August 2011, schlüssig begründet. Die Auswirkungen früher erlittener Unfälle seien in die Beurteilung eingeflossen. Die Einschränkungen hätten keineswegs eine vollständige Arbeitsunfähigkeit zur Folge, sondern würden einzig die noch zumutbaren Tätigkeitsbereiche eingrenzen. Bei der Berechnung des Invalideneinkommens, basierend auf der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE), sei dementsprechend ein Abzug von 15 % für erhöhten Pausenbedarf und ein solcher von 25 % aufgrund der leidensbedingten Einschränkungen vorzunehmen.