Citation: I 457/06 14.02.2007 E. 5

5.1 Was das Invalideneinkommen und dabei zunächst die Frage anbelangt, ob und bejahendenfalls wie sich die Arbeitsfähigkeit des Versicherten seit Erlass der ursprünglichen Verfügung verändert hat, hat die Vorinstanz mit einlässlicher und überzeugender Begründung dargelegt, dass im Zeitraum zwischen der Begutachtung durch die MEDAS im Oktober 2003 und dem Erlass des Einspracheentscheides im März 2005 diverse vom MEDAS-Gutachten abweichende Arztberichte erstellt worden sind, welche eine Verbesserung der Verhältnisse nicht als mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt erscheinen lassen. Auf die entsprechenden Erwägungen wird verwiesen. Von weiteren medizinischen Abklärungen kann abgesehen werden, da wie das kantonale Gericht aufgezeigt hat, auch bei einer Arbeitsfähigkeit von 50 % per 1. Januar 2005 noch ein Anspruch auf eine ganze Rente besteht. 5.2 Die Ermittlung des Invalideneinkommens anhand der LSE ist grundsätzlich weder bestritten noch zu beanstanden. Zieht man mit der Vorinstanz den Zentralwert für Männer im Anforderungsniveau 4 gemäss Tabelle A1 der LSE 2004 von Fr. 4'588.- bei, passt ihn der Nominallohnentwicklung per 2005 an und rechnet ihn auf die in diesem Jahr betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,6 Stunden um, ergibt dies für ein volles Arbeitspensum ein Einkommen von Fr. 57'831.-, für ein 50%-Pensum ein solches von Fr. 28'915.50. Unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 20 %, welchen IV-Stelle und kantonales Gericht gewährt und plausibel begründet haben, ergibt sich, wie dies der Beschwerdegegner geltend macht, ein Invalideneinkommen von Fr. 23'132.- und - in Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen von Fr. 77'276.- - ein Invaliditätsgrad von gerundet 70 %. Es ist damit nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz eine revisionserhebliche Veränderung der Verhältnisse verneint und auch ab 1. Januar 2005 den Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung bejaht hat.