Citation: 2C_860/2022 E. 6.3

6.3. In Bezug auf die "Facebook"-Einträge, welche das Migrationsamt beizog und seiner Verfügung (mit) zugrunde legte, ohne dem Beschwerdeführer vorgängig Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben, hat die Vorinstanz die von ihm gerügte Gehörsverletzung festgestellt und diese bei der Kosten- und Entschädigungsfrage berücksichtigt. Sie hat den Mangel durch ihr Verfahren indessen als geheilt erachtet; dass und allenfalls inwiefern dies unzulässig gewesen wäre, legt der Beschwerdeführer - entgegen seiner Begründungspflicht (vgl. vorstehende E. 3) - nicht dar. Die Vorinstanz durfte in antizipierter Beweiswürdigung willkürfrei auch auf das Einholen eines vollständigen "Facebook"-Auszugs verzichten, zumal sie für die Beurteilung der Frage der Verbundenheit des Beschwerdeführers mit seinem Herkunftsland nicht entscheidwesentlich hierauf, sondern auf die in den Akten liegenden Visaquittungen abgestellt hat.