Citation: 5A_1033/2017 E. 9

Zusammenfassend ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Entsprechend diesem Ausgang des Verfahrens hätte die Beschwerdeführerin die gesamten Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Allerdings hat unnötige Kosten zu bezahlen, wer sie verursacht (Art. 66 Abs. 3 BGG). Aufgrund dieser Bestimmung können die Kosten ausnahmsweise dem Rechtsvertreter der unterliegenden Partei auferlegt werden, falls die praktizierte Prozessführung geradezu mutwillig erscheint (Urteil 5A_321/2017 vom 25. Oktober 2017 E. 5 mit Hinweisen). Vorliegend ist ein solcher Fall gegeben: Soweit auf die Beschwerde aufgrund der ungenügenden Begründung überhaupt einzutreten war, war sie offensichtlich unbegründet. Die einschlägigen Vorschriften und die entsprechende Rechtsprechung mussten dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, der im Anwaltsregister des Kantons Luzern eingetragen ist, bekannt sein. Es rechtfertigt sich daher, diesem die Kosten zur Hälfte aufzuerlegen. Die restlichen Kosten gehen zu Lasten der Beschwerdeführerin. Dem Beschwerdegegner sind keine entschädigungspflichtigen Parteikosten entstanden, weshalb keine Parteientschädigung zu sprechen ist (Art. 68 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist abzuweisen, soweit es mangels Kostenpflicht der Beschwerdeführerin nicht gegenstandslos geworden ist, da die Beschwerde von Anfang an als aussichtslos beurteilt werden muss (Art. 64 Abs. 1 BGG).