Citation: 9C_571/2023 E. 4.1

4.1. Formelle Rügen können ungeachtet der materiellen Begründetheit des Rechtsmittels zur Gutheissung der Beschwerde und zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids führen, weshalb sie vorab zu behandeln sind (Urteil 9C_606/2022 vom 6. Juni 2023 E. 3 mit Hinweisen). Zuerst ist deshalb auf die behauptete Gehörsverletzung einzugehen. Die Beschwerdeführerin argumentiert zunächst, die Vorinstanz habe ihr rechtliches Gehör sowie die Pflicht, die gutachterlichen Ausführungen mit Bezug auf die normativen Anforderungen zu prüfen, verletzt. Sie, die Beschwerdeführerin, habe im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemacht, die Begutachtung sei nicht ordnungsgemäss in Auftrag gegeben und abgewickelt worden. Zudem entspreche das Gutachten nicht den bundesgerichtlichen Vorgaben und den versicherungspsychiatrischen Qualitätsleitlinien. Das kantonale Gericht habe diesbezüglich lediglich ausgeführt, die Beschwerdeführerin bemängle "als medizinischer Laie" die gutachterlichen Ausführungen, weshalb darauf nicht eingegangen werden müsse.