Citation: 9C_741/2023 E. 3.3

3.3. Der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verlangt, dass die Justizbehörde die Vorbringen der Parteien auch tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt; daraus folgt insbesondere die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid ausreichend und nachvollziehbar zu begründen. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (BGE 148 III 30 E. 3.1 mit Hinweisen). Das Verwaltungsgericht setzt sich im angefochtenen Urteil über mehrere Seiten hinweg mit der beschwerdeführerischen Kritik am Gutachten der SMAB auseinander und begründet ausführlich, weshalb es auf das Gutachten abgestellt hat. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ist nicht zu erkennen. Ob die Vorinstanz im Rahmen ihrer Entscheidfindung auf das Gutachten abstützen durfte, betrifft die (materielle) Frage der Beweiswürdigung und nicht den Gehörsanspruch.