Citation: 5A_41/2024 E. 3.2.3

3.2.3. 3.2.3.1. So entfielen von den Debitoren von rund Fr. 11,5 Mio. allein rund Fr. 10,44 Mio. auf die zwei Schuldner "D.________" (Dr. E.________) und Dr. C.________. Mit Schreiben vom 9. Oktober 2023 habe die "D.________" der Beschwerdeführerin bestätigt, aus der Zeit der Kooperation der beiden Unternehmen im Zusammenhang mit Covid-Testungen seien nach Freigabe seitens des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) und der Krankenkassen noch Leistungen in der Höhe von rund Fr. 4 Mio. abzurechnen. Davon stünden rund Fr. 3,2 Mio. der Beschwerdeführerin zu. Die Forderungen sollten innerhalb der nächsten 30-45 Tage abgerechnet und ausbezahlt werden. Eine entsprechende Bestätigung des BAG zu diesem Sachverhalt habe die Beschwerdeführerin jedoch nicht eingereicht. 3.2.3.2. Gemäss eigener Darstellung habe die Beschwerdeführerin Forderungen gegenüber der Erbengemeinschaft Dr. C.________, welche diese aber bestreite. In der Liste der offenen Posten würden die Forderungen auf rund Fr. 6,3 Mio. beziffert. Auf welche Weise die Beschwerdeführerin diesen Betrag kurzfristig erhältlich machen wolle, führe sie nicht aus. Sie mache lediglich geltend, die Erbin F.________ habe gegenüber dem BAG eine Forderung von Fr. 1,25 Mio. anerkannt, was im Zusammenhang mit weiteren Schriftstücken einem provisorischen Rechtsöffnungstitel entspreche. In der genannten E-Mail von unbekanntem Datum erkundigte sich F.________ beim BAG, ob die Erbengemeinschaft die Forderung der Beschwerdeführerin von Fr. 1,25 Mio., welche gemäss dem Vertrag zwischen der Beschwerdeführerin und dem Erblasser C.________ legitim sei, begleichen dürfe. Weshalb aber F.________ diese Frage überhaupt an das BAG gerichtet habe und wie die Antwort gelautet habe, bleibe offen. Zudem handle es sich - schon mangels Unterschrift - offensichtlich nicht um eine Schuldanerkennung im Sinn von Art. 82 SchKG. 3.2.3.3. Auch bei weiteren grösseren Debitoren (G.________; H.________AG; I.________ AG) erscheine die Einbringlichkeit der Guthaben der Beschwerdeführerin fraglich, datierten doch die entsprechenden Rechnungen mehrheitlich von Ende 2022 und früher.