Citation: 2C_868/2016 E. 3.2.2

3.2.2. In den kantonalen Verfahren hatte der Beschwerdeführer noch die Zulässigkeit des gescheiterten Versuchs kritisiert, ihn schon kurz nach der Auslieferung im Rahmen eines Dublin-Verfahrens wieder nach Frankreich zu überführen. Auf die diesbezüglichen Überlegungen der Vorinstanz zur Rechtmässigkeit des entsprechenden Vorgehens geht der Beschwerdeführer nicht weiter ein, weshalb sich zusätzliche Ausführungen dazu erübrigen (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die Problematik dürfte auf einer fehlenden Koordination zwischen den Strafverfolgungs- und den Asyl- bzw. Migrationsbehörden beruht haben, machte es doch offensichtlich keinen Sinn und erschiene es widersprüchlich und unhaltbar ("venire contra factum proprium"), sich den Beschwerdeführer für dessen Strafverfolgung von Frankreich ausliefern zu lassen, ihn losgelöst von diesem Verfahren indessen dann sofort wieder asyl- bzw. migrationsrechtlich an die französischen Behörden zurückzuüberstellen, zumal die Instruktionskammer des "Cour d'appel de Chambéry" das kosovarische Auslieferungsgesuch wegen formeller Mängel am 2. Juli 2014 zugunsten des schweizerischen abgewiesen hatte.