Citation: 1C_286/2015 E. 3.3.3

3.3.3. Grundsätzlich ist es nicht unzulässig, bei sich wiederholenden Streitpunkten, die sich auf die gleiche Sache beziehen, auf bereits frühere Entscheide zu verweisen. Allerdings müssen die Verhältnisse immer noch vergleichbar sein, muss aus dem Verweis mit genügender Klarheit hervorgehen, welche Argumente die Behörde weiterhin als massgeblich erachtet und müssen neue Argumente der Verfahrensbeteiligten angemessen berücksichtigt werden, so dass eine aktuelle Würdigung der wesentlichen Tat- und Rechtsfragen stattfinden kann (Urteil des Bundesgerichts 1B_281/2015 vom 15. September 2015 E. 4.3).