Citation: U 336/99 15.12.2000 E. 2

2.- Der Einspracheentscheid der SUVA stützt sich vorab auf zwei versicherungsinterne Arztberichte, nämlich auf die Ergebnisse einer kreisärztlichen Untersuchung durch Dr. med. J.________ vom 15. März 1995 und eine aufgrund der Akten erfolgte Beurteilung durch Dr. med. T.________ vom 20. Mai 1997. Der Beschwerdeführer erhebt formelle Einwendungen gegen diese Berichte und macht geltend, auf die kreisärztliche Beurteilung dürfe nicht abgestellt werden, weil sie auf Voreingenommenheit beruhe. Die behauptete Voreingenommenheit erblickt er in der Feststellung des Kreisarztes, wonach es am 1. November 1994 "angeblich" zu einem Distorsionstrauma des rechten Knies gekommen sei und wonach der Versicherte am 11. März 1995 von einem Auto umgestossen und "angeblich" auf die rechte Seite gefallen sei. Damit wird indessen lediglich zum Ausdruck gebracht, dass bezüglich der Angaben zum Unfallhergang Zweifel bestehen, was aufgrund der Akten objektiv als begründet erscheint. Eine zur Annahme von Befangenheit Anlass gebende Parteilichkeit lässt sich daraus nicht ableiten. Unbegründet ist auch der Einwand, der Stellungnahme von Dr. med. T.________ dürfe kein Beweiswert beigemessen werden, weil sie nicht auf eigenen Untersuchungen beruhe. Praxisgemäss kann auch Aktengutachten voller Beweiswert zukommen, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht (RKUV 1993 Nr. U 167 S. 95, 1988 Nr. U 56 S. 370 Erw. 5b).