Citation: 2C_383/2022 E. 1.3.2

1.3.2. Mit Entscheid VG.2021.12/E vom 2. März 2022 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde und das Gesuch um Erteilung des Rechts zur unentgeltlichen Rechtspflege für das verwaltungsgerichtliche Verfahren ab. Die Begründung ging dahin, dass aus den Akten tatsächlich Hinweise auf zusätzliches Einkommen hervorgingen. So sei namentlich erstellt, dass der Steuerpflichtige das von ihm an die B.________ GmbH gewährte Darlehen in der streitbetroffenen Steuerperiode um rund Fr. 10'000.-- aufgestockt habe. Nachdem der Steuerpflichtige - trotz Aufforderung und Mahnung seitens der Veranlagungsbehörde - keine näheren Angaben zur Höhe seiner nicht deklarierten Einkünfte gemacht habe, sei der Veranlagungsbehörde nichts Anderes übrig geblieben, als einen Ermessenszuschlag vorzunehmen. Es müsse angenommen werden, dass der Steuerpflichtige in der Steuerperiode 2017 nicht deklarierte Einkünfte von Fr. 15'000.-- erzielt habe. Von diesen sei weiter anzunehmen, dass sie steuerbar seien, da der Steuerpflichtige bis zuletzt nichts vorgebracht habe, was auf Gewinne aus "Poker Cash Games" schliessen lasse, die in Spielbanken erzielt und daher steuerfrei wären. Bei einem Betrag von Fr. 15'000.-- liege ohnehin ein "semiprofessioneller Rahmen" vor. Werde die Spieltätigkeit auf diese Weise betrieben, dürfte dies, so das Verwaltungsgericht, zu steuerbaren Einkünften aus selbständiger Erwerbstätigkeit führen. Die Vorinstanz sei daher einwandfrei davon ausgegangen, dass der in der Hauptsache gestellte Antrag aussichtslos sei. Entsprechend habe das Gesuch um Erteilung des Rechts zur unentgeltlichen Rechtspflege in Anwendung von § 81 Abs. 1 des Gesetzes [des Kantons Thurgau] vom 23. Februar 1981 über die Verwaltungsrechtspflege (VRG/TG; RB 170.1) abgewiesen werden müssen.