Citation: 6B_1359/2020 E. 2.5.2

2.5.2. Die Vorinstanz führt aus, die Staatsanwaltschaft habe sich mit diesem Tatvorwurf nicht auseinandergesetzt. Dabei sei jedoch zu berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin selbst ausgesagt habe, in Bezug auf die behauptete Zwangsheirat mit dem Onkel von B.________ nicht genötigt worden zu sein. Daher könne von einer Nötigung keine Rede sein. Zwar sei das rechtliche Gehör durch die Staatsanwaltschaft verletzt worden, trotzdem sei eine Rückweisung in diesem Punkt trotz des formellen Mangels nicht gerechtfertigt. Die Beschwerdeführerin habe die Möglichkeit gehabt, sich dazu im Beschwerdeverfahren vor der Vorinstanz zu äussern, und die Beschwerdeinstanz verfüge über volle Kognition. Eine Rückweisung an die Staatsanwaltschaft komme daher aufgrund der Aussagen der Beschwerdeführerin einem formalistischen Leerlauf gleich.