Citation: 4A_260/2014 E. 4

Die Vorinstanz stellte auf den aktuellen Medianlohn für Frauen aller Anforderungsniveaus ab, den sie um 40 % der Differenz zu dem in der Statistik für Männer ausgewiesenen Wert erhöhte (entsprechend den rund 37 % der Differenz zwischen Frauen und Männern im Jahr 2010, die nicht auf erklärbare Gründe zurückzuführen seien). Die Vorinstanz erkannte, die jeweiligen Reallohnsteigerungen hätten in die Statistiken schon durch die Berücksichtigung der Löhne nach Altersklassen Eingang gefunden. Eine mittlere Reallohnerhöhung durch die zunehmende Berufserfahrung sei somit eingerechnet. Vom hypothetischen Bruttoeinkommen zog sie sodann die Arbeitnehmerbeiträge an die Sozialversicherungen und die Altersvorsorge ab.