Citation: 8C_373/2010 03.08.2010 E. 7.2

7.2.1 Die Vorinstanz ist zum Ergebnis gelangt, der Beschwerdeführer habe, indem er der Weisung, sich einer vertrauensärztlichen psychiatrischen Untersuchung zu unterziehen, nicht nachgekommen sei, eine derart schwere Pflichtverletzung begangen, dass der Anstellungsbehörde die Weiterführung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr zuzumuten sei. Mit der angeordneten Untersuchung hätte in für den Beschwerdeführer erkennbarer Weise dessen Arbeitsfähigkeit abgeklärt werden sollen. Es sollte also geprüft werden, ob der Beschwerdeführer in der Lage sei, seine zentrale Pflicht als Arbeitnehmer des Kantons zu erfüllen. Wenn er sich dieser Abklärung verweigere, sei dies von der Schwere her gleichbedeutend mit der Arbeitsverweigerung. Denn durch die Weigerung zerstöre er das Vertrauen des Arbeitgebers in seine Loyalität und Kooperationsbereitschaft. Der Beschwerdeführer habe im Übrigen, u.a. über Blogs, offenbart, dass er seinerseits kein Vertrauen mehr in die vorgesetzten Stellen und den Staat habe. Es sei schleierhaft, wie er sich dennoch wieder in diesem System zurechtfinden wolle. 7.2.2 Der Beschwerdeführer wendet ein, die Weisung sei unrechtmässig gewesen, weshalb er ihr keine Folge habe leisten müssen. Dieser Einwand ist nicht begründet. Die Anordnung der psychiatrischen Untersuchung ist nach dem zuvor Gesagten als rechtmässig zu betrachten. Geltend gemacht wird weiter, die Vorinstanz habe zu Unrecht erwogen, die Weiterführung des Anstellungsverhältnisses sei dem Arbeitgeber aufgrund kritischer Äusserungen der Blogs und des verlorenen Vertrauens des Beschwerdeführers nicht zumutbar gewesen. Das hat das kantonale Gericht aber auch nicht so entschieden. Es hat die Kündigung vielmehr mit der Weigerung des Beschwerdeführers, sich der angeordneten Abklärung zu unterziehen, begründet. Nicht stichhaltig ist auch der Einwand, durch die erfolgte Freistellung sei der Beschwerdeführer nicht mehr verpflichtet gewesen, Weisungen des Arbeitgebers zu befolgen. Das kantonale Gericht hat zutreffend erwogen, die Freistellung sei mit dem Zweck erfolgt, den Beschwerdeführer nicht mehr im Schuldienst zu beschäftigen, bevor nicht klar gewesen sei, ob er dessen Herausforderungen und Anforderungen standhalte. Er wäre daher gehalten gewesen, bei den diesbezüglichen Abklärungen mitzuwirken, zumal er weiterhin angestellt gewesen sei und Lohn bezogen habe. Die erwähnten Einwände sind mithin nicht geeignet, den vorinstanzlichen Entscheid als willkürlich erscheinen zu lassen. Gleiches gilt für die Vorbringen betreffend ein auf eine CD aufgenommenes und in einer Abschrift davon festgehaltenes Gespräch des Beschwerdeführers mit einem Notfallpsychiater. Dieses Gespräch wurde im Übrigen, entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung, vom kantonalen Gericht nicht als massgeblich betrachtet. Der Beschwerdeführer beanstandet sodann, die Vorinstanz habe sich mit den von ihm erhobenen Mobbingvorwürfen nicht auseinandergesetzt und damit seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Das kantonale Gericht hat indessen die Mobbingthematik berücksichtigt und in nicht willkürlicher Weise gewürdigt. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist somit in allen Teilen unbegründet.