Citation: 5A_214/2021 E. 2.6.2

2.6.2. Das Obergericht hat diese Grundsätze auf das (nach Art. 251 lit. a ZPO) massgebende summarische Verfahren angewendet. Es hat - mit Hinweis auf die (zitierte) Rechtsprechung und das vorsorgliche Massnahmeverfahren (Art. 265 Abs. 2 ZPO) - festgehalten, dass der Beschwerdeführer als Arrestgläubiger (Gesuchsteller) sich nicht darauf verlassen könne, dass ein zweiter Schriftenwechsel durchgeführt werde. Der Beschwerdeführer bestätigt selber die erwähnte Rechtsprechung (BGE 146 III 237). Er legt nicht dar, inwiefern es geradezu unhaltbar sei, wenn das Obergericht bestätigt hat, dass vor dem Arrestgericht - entsprechend dem Grundsatz - mit der Zustellung der begründeten Arresteinsprache kein zweiter Schriftenwechsel durchgeführt wurde. Entgegen seiner Darstellung besteht durchaus ein Ermessen bei der Frage, ob im Summarverfahren nach den Umständen ein zweiter Schriftenwechsel durchzuführen sei (vgl. BGE 138 III 252 E. 2.1). Schliesslich hat das Obergericht festgehalten, dass der Beschwerdeführer (Arrestgläubiger) nicht dargelegt habe, welche überraschenden Einwände der Gegenseite seinerseits das Vorbringen von Noven und damit die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels angezeigt hätten, weshalb sich Weiterungen ohnehin erübrigen würden. Inwiefern diese Auffassung des Obergerichts unhaltbar sei, wird in der Beschwerde nicht auseinandergesetzt. Eine willkürliche Anwendung der Regeln über den (hier einfachen) Schriftenwechsel im summarischen Verfahren nach ZPO wird nicht hinreichend gerügt. Das verfassungsmässige Replikrecht, das einer Partei ungeachtet von einer Beschränkung auf einen einfachen Schriftenwechsel zusteht, ist im konkreten Fall - wie dargelegt - nicht verletzt worden (E. 2.4). Erörterungen über das Vorbringen von Noven erübrigen sich, weil eine Eingabe vonseiten des Beschwerdeführers nicht erfolgt ist.