Citation: 8C_770/2023 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, die IV-Stelle habe in der strittigen Verfügung vom 9. Juni 2022 beim Invalideneinkommen für das Jahr 2017 - wie beim Valideneinkommen - auf den branchenspezifischen LSE-Tabellenlohn im Bereich Detailhandel abgestellt und diesen an das ab Juli 2017 medizinisch-theoretisch zumutbare Pensum von 50 % angepasst. Da in diesem Berechnungszeitpunkt beide Vergleichseinkommen auf demselben LSE-Tabellenlohn basierten, könne deren genaue Berechnung unterbleiben. Für die Einkommensvergleiche im Jahr 2021 ging die Vorinstanz vom branchenspezifischen LSE-Tabellenlohn für Bürokräfte und verwandte Berufe aus. Es resultierte im Rahmen des vorerst zumutbaren 50%igen Pensums ein Invalideneinkommen von Fr. 36'293.15 bzw. in dem seit November 2021 zumutbaren 60%igen Pensum ein Invalideneinkommen von Fr. 43'551.80. Weiter begründete die Vorinstanz, weshalb ein Tabellenlohnabzug nicht gerechtfertigt sei (hierzu vgl. E. 7.2 hiernach).