Citation: 5A_890/2014 E. 2.4.1

2.4.1. Das Verwaltungsgericht hat erwähnt, der Beschwerdeführer gehe fehl in der Annahme, es würden bei der KESB zwei verschiedene Verfahren geführt, eines aufgrund der Meldung des KJPD, die als Gefährdung insbesondere den Loyalitätskonflikt des Kindes im Verhältnis zum Beschwerdeführer nenne, und eines aufgrund dessen eigener Meldung, die die Gefährdung des Kindes in der Behandlung und Betreuung durch den KJPD ausmache (E. II/2.2 S. 4 des angefochtenen Urteils). Dieser Vorwurf der Fehlannahme erzürnt den Beschwerdeführer offenkundig, der sich durch die Angaben der KESB in die Irre geführt sieht. Zu Unrecht. Es gibt ein Kind, eine KESB und ein Kindesschutzverfahren, das durch die Gefährdungsmeldung des KJPD ausgelöst wurde und aufgrund der Gefährdungsmeldung des Beschwerdeführers weitergeführt wird. Das Schreiben der KESB vom 30. Juli 2014 (Bst. B.c oben) kann diesbezüglich keinerlei Zweifel aufkommen lassen. Gegenteiliges ergibt sich auch aus der Aktennotiz der KESB vom 22. Mai 2014 und der E-Mail vom 31. Juli 2014 nicht. Das Behördenmitglied C.________ sichert darin dem Beschwerdeführer pflichtgemäss zu, dass auch seine Gefährdungsmeldung vom 18. April 2014 geprüft werde. Von zwei verschiedenen Verfahren ist darin keine Rede. Die Verfahrensfürsorge, die die KESB und insbesondere das Behördenmitglied C.________ dem Beschwerdeführer angedeihen lassen, ist umfassend und vorbildlich.