Citation: 2C_1004/2022 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer begründet den vom ihm geltend gemachten Anspruch auf Neubeurteilung damit, dass er sowohl die Beziehung zu seinen Kindern als auch zur Kindsmutter bzw. seiner Ehefrau wieder vertieft habe. Heute lebe er wieder mit seiner Ehefrau zusammen und teile mit dieser die elterliche Sorge und Obhut über ihren gemeinsamen minderjährigen Sohn. Wie bereits erwähnt, blieb die geltend gemachte Wiederaufnahme des Ehe- bzw. Familienlebens - bis auf die im Beschwerdeverfahren gemachte Angabe einer "c/o"-Adresse bei seiner Ehefrau - undokumentiert. Die Vorinstanz erwog vielmehr willkürfrei, dass der Beschwerdeführer im Wiedererwägungsverfahren keinerlei Belege eingereicht habe, welche die von ihm behauptete Intensivierung der familiären Kontakte belegen würde (vorstehende E. 3.2 f.). Dass die Eheleute noch immer verheiratet seien, ändert daran nichts. Ein Anspruch auf Neubeurteilung fällt somit bereits deshalb ausser Betracht, weil weder das vorgebrachte eheliche Zusammenleben, noch die angebliche (Intensivierung der) Beziehung zum minderjährigen Sohn in tatsächlicher Hinsicht (hinreichend) nachgewiesen sind. Schliesslich ist entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers auch nicht ersichtlich, dass sich eine Neubeurteilung in Bezug auf die Zumutbarkeit seiner Rückkehr ins Heimatland aufdrängen würde. Wie die Vorinstanz ausführt, hat sich der Beschwerdeführer erst kürzlich längere Zeit in Angola aufgehalten.