Citation: 8C_753/2015 E. A

A.________, geboren 1958, war während sechs Stunden pro Woche als Putzfrau und Kinderbetreuerin im Haushalt von B.________ (Arbeitgeberin) tätig und daher bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA oder Beschwerdegegnerin) gegen Berufsunfälle versichert. Während der Arbeitszeit wurde die Versicherte am 16. Juli 2010 von einem Hund der Arbeitgeberin in die rechte Hand gebissen. Die AXA übernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Von der Invalidenversicherung bezog die Versicherte während der befristeten Dauer vom 1. August 2011 bis 31. Dezember 2013 eine halbe Invalidenrente. Mit Verfügung vom 24. Oktober 2011 schloss die AXA die Heilbehandlung per 30. November 2011 ab, stellte auf diesen Zeitpunkt die Taggeldleistungen ein, verneinte einen natürlichen Kausalzusammenhang zwischen den unmittelbaren Unfallfolgen an der rechten Hand und den linksseitigen Handbeschwerden, verneinte einen Rentenanspruch und sprach der Versicherten für die dauerhaft verbleibenden Beeinträchtigungen der gesundheitlichen Unversehrtheit an der rechten Hand eine Integritätsentschädigung auf der Basis eine Integritätseinbusse von 20 % zu. Daran hielt die AXA mit Einspracheentscheid vom 9. Februar 2015 fest.