Citation: 5P.10/2001 26.03.2001 E. 3

3.- Nach Auffassung des Beschwerdeführers haben die kantonalen Behörden die Beweise willkürlich gewürdigt, weil sie das Zugeständnis der Beschwerdegegnerin in der Verhandlung vom 9. November 1999 übergangen hätten, sie habe die Einnahmen nicht korrekt erfasst und jeweils etwa einen Drittel des erzielten Umsatzes nicht in die Buchhaltung aufgenommen. Der Willkürvorwurf geht jedoch bereits deshalb fehl, weil die Behauptung des Beschwerdeführers aktenwidrig ist. Im Verhandlungsprotokoll vom 9. November 1999 findet sich kein derartiges Zugeständnis der Beschwerdegegnerin, sondern nur eine entsprechende Behauptung des Beschwerdeführers (S. 14 des Protokolls). Die Beschwerdegegnerin hat auf dahin zielende Fragen des Gerichtspräsidenten bloss geantwortet, es "wäre schön", wenn sie einen Drittel mehr Umsatz hätte als angegeben, und es sei "heute gar nicht mehr möglich", dass ein Drittel der Einnahmen unter dem Ladentisch durchgehe (S. 9 des Protokolls), sowie bestätigt, dass die Einnahmen auf das Konto und über das Kassenbuch fliessen würden und sie bereit sei, diese zur Einsicht vorzulegen (S. 16 des Protokolls), was sie in der Folge auch getan hat (vgl. E. 4b des bezirksgerichtlichen und E. 2h des obergerichtlichen Entscheids). Was der Beschwerdeführer vorbringt, kommt daher bloss einer unzulässigen appellatorischen Kritik am Beweisergebnis vor den kantonalen Behörden gleich und ist nicht geeignet, eine willkürliche Beweiswürdigung zu belegen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 125 I 492 E. 1b S. 495).