Citation: 6P.33/2004 03.08.2004 E. 8

Der Beschwerdeführer führt in einer Bemerkung zur Strafzumessung aus, es könne nicht die Gewerbsmässigkeit festgestellt und die Strafe zusätzlich wegen genau desselben Grundes noch einmal verschärft werden (Beschwerde Ziff. 53). Dabei geht es um die Frage des Doppelverwertungsverbots bei der Strafzumessung. Die Vorinstanz nimmt Gewerbsmässigkeit im Sinne von Art. 19 Ziff. 2 lit. c BetmG an und gewichtet straferhöhend, dass der Beschwerdeführer "aus (rein) finanziellen Motiven" gehandelt hatte (angefochtenes Urteil S. 51 oben). Sie durfte die Beweggründe (Art. 63 StGB; BGE 129 IV 6 E. 6.1) straferhöhend berücksichtigen (vgl. auch BGE 118 IV 342 E. 2b; 120 IV 67 E. 2b), weil die Beweggründe und die Gewerbsmässigkeit sich nicht decken müssen.