Citation: 7B_296/2023 E. A

A.a. Die Bundesanwaltschaft (BA) führte eine umfangreiche Strafuntersuchung gegen C.________ und Mitbeteiligte wegen des Verdachtes der qualifizierten Geldwäscherei und weiteren Delikten. Im Zuge dieser Strafuntersuchung liess die BA anlässlich einer Hausdurchsuchung vom 25./26. April 2013 am Sitz der A.________ AG (unterdessen in Liquidation) Vermögenswerte sicherstellen und mit Verfügung vom 1. Mai 2013 förmlich beschlagnahmen. Der Wert der beschlagnahmten Vermögenswerte wurde in der Verfügung mit "EUR 223'226.31" beziffert; darunter befand sich ein Noten-Bargeldbetrag in EUR. A.b. In einer Aktennotiz der BA vom 20. September 2013 wurde Folgendes festgehalten: Die BA habe am 19. September 2013 festgestellt, dass tatsächlich nicht EUR 223'226.31 sondern lediglich EUR 187'226.31 beschlagnahmt worden seien. Die Korrekturdifferenz von EUR 36'000.-- wurde von der BA wie folgt begründet. Der in einem Briefumschlag enthaltene Noten-Bargeldbetrag in EUR sei auf dem Umschlag mit "80 x 50, total EUR 40'000.--" (statt EUR 4'000.--) bezeichnet worden. In der Beschlagnahmeverfügung vom 1. Mai 2013 seien aufgrund dieses Dezimalfehlers auf der Beschriftung des Umschlages EUR 36'000.-- zu viel genannt worden. A.c. Am 19. November 2013 wurde die Beschlagnahmeverfügung berichtigt, indem die BA den Wert der beschlagnahmten Vermögenswerte neu mit EUR 187'226.31 bezifferte. A.d. Mit Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichtes SK.2019.12 vom 23. April 2021 wurde C.________ der qualifizierten Geldwäscherei, der Urkundenfälschung und des betrügerischen Konkurses für schuldig befunden und mit einer Freiheitsstrafe von 42 Monaten, einer Geldstrafe von 290 Tagessätzen à Fr. 350.-- sowie einer weiteren Geldstrafe von 80 Tagessätzen à Fr. 350.-- bestraft. Dagegen meldete der Beschuldigte am 3. Mai 2021 die Berufung an.