Citation: 6B_196/2021 E. B

Das Bezirksgericht Weinfelden sprach A.________ mit Urteil vom 16./24. September 2019 u.a. der versuchten eventualvorsätzlichen Tötung, der mehrfachen Gefährdung des Lebens, der Nötigung, der einfachen Körperverletzung, des Raufhandels, der Pornografie, der mehrfachen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz (Vergehen, Übertretung) sowie der Widerhandlung gegen das Waffengesetz (Vergehen, Übertretung) schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren, einer Geldstrafe von fünf Tagessätzen zu Fr. 60.-- und zu einer Busse von Fr. 400.--. D.________ wurde ebenfalls der versuchten eventualvorsätzlichen Tötung, der mehrfachen Gefährdung des Lebens, der Nötigung, der einfachen Körperverletzung und des Raufhandels schuldig gesprochen; zudem der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Übertretung), des Fahrens in fahrunfähigem Zustand sowie der Übertretung der Verkehrszulassungsverordnung und hierfür mit einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und zwei Monaten, einer (nach Widerruf der mit Strafbefehl vom 18. März 2014 bedingt ausgesprochenen Geldstrafe von 130 Tagessätzen zu Fr. 100.--) (Gesamt) Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu Fr. 30.-- und mit einer Busse von Fr. 150.-- bestraft. F.________ wurde der Gehilfenschaft zur versuchten eventualvorsätzlichen Tötung, der Gehilfenschaft zur mehrfachen Gefährdung des Lebens, der versuchten Erpressung, der Gehilfenschaft zur einfachen Körperverletzung, der mehrfachen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz (Vergehen, Übertretungen) sowie der mehrfachen Widerhandlungen gegen das Waffengesetz (Vergehen, Übertretung) schuldig gesprochen. Er wurde hierfür mit einer Freiheitsstrafe von 20 Monaten und einer Busse von Fr. 400.-- bestraft. Eine mit Strafbefehl vom 16. Januar 2017 bedingt ausgesprochene Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu Fr. 30.-- wurde widerrufen und für vollziehbar erklärt. Das Bezirksgericht Weinfelden verpflichtete A.________, D.________ und F.________ in solidarischer Haftung, C.________ eine Genugtuung von Fr. 4'000.-- (zzgl. Zins) und G.________ eine Genugtuung von Fr. 1'500.-- (zzgl. Zins) und Schadenersatz von Fr. 2'820.40 zu bezahlen. In solidarischer Haftung wurden A.________ und D.________ verpflichtet, B.________ eine Genugtuung von Fr. 1'500.-- (zzgl. Zins) und Schadenersatz von Fr.1'262.20 (zzgl. Zins) zu bezahlen. Die Schadenersatzklage von C.________ hiess das Bezirksgericht dem Grundsatz nach gut; im Übrigen verwies es diese auf den Zivilweg. Gegen diesen Entscheid erhoben sowohl die Staatsanwaltschaft, A.________, D.________ und F.________ Berufung.