Citation: 2C_740/2017 E. A

A.a. A.________ (geb. 1976) ist irakischer Staatsangehöriger. Das Bundesamt für Flüchtlinge nahm ihn am 27. Februar 2001 auf Anweisung der damaligen Schweizerischen Asylrekurskommission vorläufig in der Schweiz auf. Das Migrationsamt des Kantons Zürich wies am 10. Juli 2002 und 24. Juli 2007 zwei Gesuche ab, A.________ eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Das dritte Gesuch war am 5. Februar 2009 erfolgreich: A.________ erhielt als Härtefall eine Aufenthaltsbewilligung, welche zuletzt bis zum 2. Februar 2015 verlängert wurde. A.b. Am 3. Dezember 2010 heiratete A.________ eine slowakische Staatsangehörige (geb. 1979). Aus der Beziehung war am 7. Mai 2007 eine gemeinsame Tochter hervorgegangen. Am 14. November 2010 reisten Mutter und Tochter in die Schweiz ein, wo das Migrationsamt des Kantons Zürich ihnen Aufenthaltsbewilligungen EU/EFTA zum Verbleib beim Ehegatten bzw. bei den Eltern erteilte. Es verlängerte diese zuletzt bis zum 14. November 2020. A.c. A.________ ist in der Schweiz wiederholt straffällig geworden: - Mit Urteil vom 1. Dezember 2004 verurteilte das Bezirksgericht Winterthur ihn zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten unter Ansetzung einer Probezeit von drei Jahren wegen einer im Sommer 2003 begangenen qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (BetmG). 170 Tage der Strafe wurden durch die Untersuchungshaft als erstanden erklärt. - Mit zwei Strafbefehlen vom 8. September 2009 und 11. Juli 2012 auferlegte die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland A.________ Geldstrafen von 15 bzw. 30 Tagessätzen zu Fr. 70.-- sowie eine Busse wegen Vergehens gegen das Ausländergesetz (begangen am 26. März 2009 bzw. vom 1. Juli bis 15. September 2011). - Am 6. November 2013 verurteilte das Bezirksgericht Winterthur A.________ zu einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz bzw. Widerhandlung gegen das Waffengesetz (begangen im Februar 2013). Der Vollzug der Freiheitsstrafe wurde im Umfang von 20 Monaten bedingt aufgeschoben unter Ansetzung einer Probezeit von fünf Jahren; die restlichen zehn Monate erklärte das Gericht unter Anrechnung der Untersuchungshaft von 81 Tagen für vollziehbar. Am 27. März 2016 ist A.________ aus dem Strafvollzug (Halbgefangenschaft) entlassen worden.