Citation: 9C_247/2019 E. 4.3.2

4.3.2. Ist von einer Arbeitsunfähigkeit von lediglich 50 % auszugehen, rechtfertigt sich aus den im angefochtenen Entscheid angeführten Gründen (faktische Einhändigkeit [mittels nichtdominanter Hand], zusätzliche Erschwernisse im Arbeitsalltag durch die Narkolepsie) ein Abzug von mindestens 20 %. Die diesbezüglichen Feststellungen der Vorinstanz erweisen sich jedenfalls nicht als fehlerhaft (BGE 132 V 393 E. 3.3 am Ende S. 399; Urteil 8C_803/2018 vom 6. Juni 2019 E. 3.2), weshalb darauf abzustellen ist. Das massgebliche Invalideneinkommen beläuft sich diesfalls somit auf höchstens Fr. 21'156.45 (Fr. 52'891.10 : 2 : 5 x 4) und der Invaliditätsgrad - im Vergleich zum Validenlohn - auf rund 70 %. Auch unter diesen Vorzeichen kann die Versicherte folglich eine ganze Rente beanspruchen.