Citation: 9C_228/2023 E. 5.3

5.3. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, die Vorinstanz hätte den Beginn der Arbeitsunfähigkeit auf Juli 2017 oder einen früheren Zeitpunkt terminieren müssen, zeigen ihre Rügen keine willkürliche Beweiswürdigung auf. Ein eigentlicher Leistungsabfall oder wiederholte Phasen der Arbeitsunfähigkeit sind während des Arbeitsverhältnisses bei der Firma C.________ AG nicht aktenkundig. Der Arztbericht des Dr. med. E.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 13. September 2017, auf den sich die Beschwerdeführerin beruft, enthält lediglich den Hinweis auf eine Einschränkung der funktionellen Arbeitskapazität, ohne jedoch konkret anzugeben, worin diese liegt. Ein das Arbeitsverhältnis beeinflussender Eintritt der Arbeitsunfähigkeit lässt sich allein mit dem besagten Bericht nicht belegen. Wenn die Beschwerdeführerin ergänzend auf zwischenmenschliche Konflikte am Arbeitsplatz, die vorzeitige Freistellung durch die Firma C.________ AG sowie die Hilfestellungen des Bruders des Versicherten hinweist, sind ihre Vorbringen ebenfalls nicht geeignet, eine offensichtlich unrichtige Beweiswürdigung darzutun. Allfällige zwischenmenschliche Probleme am Arbeitsplatz genügen rechtsprechungsgemäss nicht für den Nachweis einer relevanten Arbeitsunfähigkeit (Urteil 9C_51/2022 vom 2. Juni 2022 E. 3.2.3). Der Bericht des medizinischen Zentrums F.________ vom 16. Juni 2015 erwähnt in diesem Zusammenhang zwar "Provokationen/Mobbing" am Arbeitsplatz, verneint aber eine Arbeitsunfähigkeit. Die Firma C.________ AG stellte dem Versicherten am 30. Juni 2017 sodann ein - der Wahrheitspflicht unterliegendes - Arbeitszeugnis aus, das ihn als freundlichen, zuvorkommenden und korrekten Mitarbeiter charakterisiert. Demnach finden sich keine Hinweise auf die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigende zwischenmenschliche Umstände.