Citation: 5P.195/2000 27.06.2000 E. 1

1.- Über den Nachlass der am 21. April 1997 mit letztem Wohnsitz in X.________ verstorbenen C.________ wurde ein Inventar im Sinne der Art. 580 ff. ZGB aufgenommen. Mit Verfügung vom 28. April 1999 legte das Gerichtspräsidium Zurzach das öffentliche Inventar bis und mit 4. Juni 1999 zur Einsicht auf, stellte ein Doppel davon den gesetzlichen Erben A.________ und B.________ zu und forderte diese gleichzeitig auf, sich binnen Monatsfrist über den Erwerb der Erbschaft zu erklären (vgl. Art. 584 und Art. 587 ZGB). Gestützt auf ein Schreiben vom 27. Mai 1999, mit dem die Bank Y.________ die Ergänzung und Berichtigung des öffentlichen Inventars für zwei fristgerecht angemeldete Forderungen verlangt hatte, korrigierte das mit der Errichtung betraute Steueramt des Kantons Aargau das öffentliche Inventar am 2. Dezember 1999. Der zuständige Gerichtspräsident verlängerte den Erben - erneut, aber letztmals - die Frist zur Erklärung über Annahme oder Ausschlagung der Erbschaft bis zum 31. März 2000 und teilte ihnen das korrigierte öffentliche Inventar zur Stellungnahme binnen zehn Tagen mit (Verfügung vom 13. Dezember 1999). Entgegen dem Antrag von A.________ und B.________ in ihrer Vernehmlassung stellte er formell fest, dass die Berichtigung des öffentlichen Inventars der Gemeinde X.________ zu Recht erfolgt und das korrigierte öffentliche Inventar vom 2. Dezember 1999 gültig sei (Verfügung vom 5. Januar 2000). Die dagegen eingelegte Beschwerde von A.________ und B.________ wies das Obergericht (3. Zivilkammer) des Kantons Aargau ab, soweit darauf einzutreten war (Urteil vom 27. März 2000). Mit staatsrechtlicher Beschwerde wegen Verletzung von Art. 9 und Art. 29 BV beantragen A.________ und B.________ dem Bundesgericht die Aufhebung des obergerichtlichen Urteils vom 27. März 2000. Es ist keine Vernehmlassung eingeholt worden.