Citation: 6B_835/2010 16.11.2010 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer rügt sinngemäss, die Vorinstanz habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem sie B.________ nicht (weiter) einvernommen habe. Dieser Augenzeuge könne sowohl zum Kollisionspunkt als auch zum Verhalten der Fussgängerin vor dem Betreten des Fussgängerstreifens vermutlich nähere Angaben machen. Auch habe er dem Beschwerdeführer am Unfallort gesagt, dass er keine Chance gehabt habe (Beschwerde S. 6 ff.). 3.2 Der in Art. 29 Abs. 2 BV gewährleistete Anspruch auf rechtliches Gehör verlangt, dass die Behörden die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tatsächlich hören, prüfen und in der Entscheidfindung berücksichtigen (BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88 mit Hinweisen). Keine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt vor, wenn eine Behörde auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil sie sich aufgrund der bereits abgenommenen Beweise ihre Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener Beweiswürdigung annehmen kann, dass ihre Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148 mit Hinweisen). 3.3 Die Vorinstanz legt einlässlich dar, weshalb sie keine erheblichen und vernünftigen Zweifel daran hat, dass sich die Fussgängerin zeitlich vor dem Fahrzeug des Beschwerdeführers auf dem Fussgängerstreifen befand. Ausserdem habe B.________ als Auskunftsperson erklärt, er könne nicht beurteilen, ob sie vor dem Betreten des Fussgängerstreifens gewartet oder geschaut habe. Es sei dunkel gewesen, und er habe sie nicht speziell beobachtet. Er habe indessen weiter ausgesagt, dass sie etwa 0.5 bis 1 Meter [vom Strassenrand entfernt] auf der Strasse gestanden habe, als sie vom Fahrzeug erfasst worden sei. Die Vorinstanz hält fest, diese Angaben würden mit den Aussagen der Fussgängerin übereinstimmen und seien durch die auf der Bildaufnahme eingezeichnete Endlage des Fahrzeugs und der Fussgängerin belegt (erstinstanzliche Akten act. 18). Dass die Auskunftsperson dem Beschwerdeführer gesagt haben solle, dieser habe keine Chance gehabt, sei eine Parteibehauptung, welche in den Akten keine Stütze finde. Angesichts des Umstandes, dass B.________ das Verhalten der Fussgängerin vor dem Überqueren des Fussgängerstreifens vor der Kollision nicht beurteilen könne, sei seine Einvernahme mehr als eineinhalb Jahre später ohnehin obsolet (angefochtenes Urteil S. 7). 3.4 Was der Beschwerdeführer hierzu vorbringt, vermag die vorinstanzliche antizipierte Beweiswürdigung nicht zu erschüttern (Beschwerde S. 6 ff.). Ob B.________ dem Beschwerdeführer, wie dieser behauptet, am Unfallort tatsächlich sagte, dass er keine Chance hatte, kann deshalb offenbleiben.