Citation: 6B_1168/2020 E. 1.2

1.2. Im Einzelnen rügt der Beschwerdeführer zunächst, die Polizeiobermeister B.________ und C.________ hätten ihn als Täter ausgeschlossen. Es sei qualifiziert falsch, wenn die Vorinstanz lediglich davon ausgehe, diese beiden Polizisten hätten ihn nicht erkannt. Statt auf deren Aussagen abzustellen, stütze sich die Vorinstanz massgeblich auf die Aussage von Polizeikommissarin D.________. Deren Angaben seien jedoch unspezifisch. Sie habe auf die Nasenform und die Wangenpartie des Lenkers Bezug genommen, ohne diese weiter auszuführen. Überdies habe sie ihre Aussage selbst erheblich relativiert, wenn sie angegeben habe, sie sei sich "mehr als 50 % in der Wiedererkennung sicher", wobei sie es aber natürlich nicht eindeutig sagen könne. Ein Wiedererkennungsgrad von "mehr als 50 %" habe statistisch ungefähr die Aussagekraft eines Münzwurfs und kriminalistisch gar keinen Wert. Es sei willkürlich, wenn die Vorinstanz gestützt auf die Aussage der Zeugin D.________ dennoch von einer Identifikation "mit einer gewissen Sicherheit" ausgehe. Mit diesen Vorbringen vermag der Beschwerdeführer nicht durchzudringen. Aus dem vorinstanzlichen Urteil erschliesst sich, dass er die Rüge betreffend die Prozentangabe bereits gegen das erstinstanzliche Urteil vorbrachte (angefochtenes Urteil S. 14). Die Vorinstanz hielt hierzu fest, dem Umstand, dass die Polizeibeamtin D.________ von einer Sicherheit von mehr als 50 % gesprochen habe, komme durchaus Relevanz zu. Es möge zutreffen, dass gemäss kriminalistischer Forschung solche Prozentangaben lediglich die Selbsteinschätzung wiedergeben würden. Dies ändere aber nichts daran, dass D.________ den Beschwerdeführer mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit als Fahrzeuglenker identifiziert habe. Die Vorinstanz erachtet ihre Aussage jedoch nicht bloss aufgrund der erwähnten Prozentangabe als glaubhaft. Vielmehr weist sie darauf hin, dass D.________ mit der Nasenform und der Wangenpartie wesentliche Erkennungsmerkmale erwähnt und gleichzeitig die anderen Personen als Täter habe ausschliessen können, da deren Gesicht zu rundlich sei. Die übrigen Polizeibeamten hätten nicht derart spezifische Angaben machen können; deren Aussagen würden sich, wenn überhaupt, auf die Haarfarbe und die Sonnenbrille beschränken (Urteil S. 17). Mit Blick auf diese Erwägungen ist es nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz die Aussagen von D.________ als Indiz für die Täterschaft des Beschwerdeführers wertet. Soweit der Beschwerdeführer beanstandet, die Vorinstanz sei bei den Polizeibeamten B.________ und C.________ zu Unrecht bloss von einem Nichterkennen ausgegangen, wohingegen diese beiden Polizisten ihn als Täter ausgeschlossen hätten, vermag er (auch) im Ergebnis keine Willkür aufzuzeigen. Die Vorinstanz fasst die Aussagen der Polizisten zusammen, wobei sie explizit erwähnt, dass B.________ ihn als Täter ausgeschlossen und C.________ ihn nicht identifiziert habe (vgl. Urteil S. 16). Wie den Akten zu entnehmen ist, hat C.________ den Beschwerdeführer "eher" ausgeschlossen (kant. Untersuchungsakten pag. D 107). Der Vorinstanz waren diese Aussagen offenkundig bekannt. Sie erachtete sie jedoch - aus den vorstehend erwähnten (nachvollziehbaren) Gründen - weniger überzeugend als jene von D.________. Eine willkürliche Beweiswürdigung ist mithin nicht dargetan.