Citation: 2C_837/2019 E. 4.3

4.3. Ebenfalls unbegründet ist die Rüge des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe seinen Gehörsanspruch verletzt, indem sie seinen Beweisanträgen nicht stattgegeben habe: Die betreffenden Beweisanträge bezogen sich zum grössten Teil auf Tatsachen, die für den Entscheid in der Sache nicht erheblich waren, weil die Vorinstanz sich zum Vorliegen einer Interessenkollision zum Zeitpunkt der Mandatsübernahme gar nicht abschliessend äussern musste (vgl. E. 3.1 hiervor). Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, er hätte durch eine mündliche Einvernahme im vorinstanzlichen Verfahren erklären können, dass eine sofortige Niederlegung des Mandats am 19. Juni 2012 zur Unzeit erfolgt wäre, ist nicht ersichtlich, inwiefern die mündliche Einvernahme die Feststellung von Tatsachen erlaubt hätte, die vom Beschwerdeführer nicht auch auf schriftlichem Weg behauptet und bewiesen werden konnten. Auch insofern genügte es unter dem Gesichtspunkt von Art. 29 Abs. 2 BV also, dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer mit Blick auf neu beigezogenen Dokumente das Recht zur schriftlichen Stellungnahme einräumte (vgl. E. 4.2 hiervor).