Citation: 4A_35/2021 E. 6.14.2

6.14.2. Die Beschwerdeführerin bemängelt als Verletzung des Dispositionsgrundsatzes (vgl. Art. 58 Abs. 1 ZPO), obwohl sie in Bezug auf die Leistungen von XY7________ AG die Einordnung der ersten Instanz als TV-/HiFi-Anlagen nicht angefochten habe, sei die Vorinstanz zum Schluss gelangt, sie seien nicht den TV-/HiFi-Anlagen zuzuordnen. Inwiefern dem Bedeutung zukommen könnte, nachdem es ihr nicht gelungen ist, den behaupteten Pauschalpreis nachzuweisen, ist jedoch nicht ersichtlich. Mit ihrer Behauptung, die Leistungen seien im Globalpreis enthalten, liesse sich die Annahme, es handle sich um unbestellte Leistungen, nicht vereinbaren. Dass sie entsprechende Eventualbehauptungen aufgestellt hätte, zeigt sie nicht auf. Wenn die Vorinstanz gestützt auf die Aussagen in den Akten ständige Bestellungsänderungen als glaubhaft ansah und vor diesem Hintergrund die geltend gemachten Beträge als ausgewiesen, ist dies nicht offensichtlich unhaltbar. Auch die Korrektur offensichtlicher Versehen ist, wie dargelegt, nicht zu beanstanden.