Citation: 1E_1/2022 E. B

Am 31. Dezember 2009 teilte die Staatsanwaltschaft St. Gallen dem Konkursamt Nidwalden mit, dass die Verwertung des Grundstücks in W.________ zweckmässigerweise über das dortige Konkursamt (Nidwalden) erfolgen sollte, wobei vorgängig die Schuldbriefe zu löschen und der Verwertungserlös, abzüglich der Grundpfandrechte und der Verwertungskosten, der Staatskasse St. Gallen zuzuführen sei. Am 4. Mai 2011 verwertete das Konkursamt Nidwalden das Grundstück für Fr. 915'437.65. Nach Abzug von Gebühren und Auslagen sowie Abzug für Grundpfandrechten (Fr. 229'962.70 an eine Bank und Fr. 226'750.-- an die Staatsanwaltschaft St. Gallen für die Schuldbriefe) verblieb ein Netto-Erlös von Fr. 418'726.65. Am 11. Juli 2011 überwies das Konkursamt Nidwalden der Staatskasse St. Gallen den Erlös aus der Verwertung der Schuldbriefe. Der Netto-Erlös aus der Verwertung des Grundstücks wurde am 27. Oktober 2011 auf das Konkurskonto des Konkursamtes Nidwalden überwiesen.