Citation: 8C_652/2023 E. 4.3

4.3. Zusammenfassend beruht das angefochtene Urteil auf einem in medizinischer Hinsicht offensichtlich unrichtig (unvollständig) festgestellten Sachverhalt. Der vom kantonalen Gericht bestätigte Verzicht auf weitere Abklärungen stellt eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes dar (vgl. Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG). Es rechtfertigt sich daher, die Sache zur Einholung ergänzender medizinischer Auskünfte an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie im Verfahren nach Art. 44 ATSG ein medizinisches (ophthalmologisches, allenfalls unter neurologischer Beteiligung erstelltes) Gutachten einhole und anschliessend über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge.