Citation: 1C_240/2008 27.08.2008 E. 4

Zu den Vorbringen in der Beschwerde gegen die Bewilligung des Ausbaus der Kantonsstrasse, Abschnitt Galgenen Ost, erwägt das Bundesgericht, was folgt. 4.1 Die Beschwerdeführer sind in ihrer Eigenschaft als Erben teils Eigentümer des Grundstücks KTN 97 (Erbengemeinschaft Y.________), teils des Grundstücks KTN 558 (Erbengemeinschaft X.________). Auf die Beschwerde ist jedenfalls insoweit einzutreten, als die Eigentümer des Grundstücks KTN 97 dem Kanton für den Bau des Kreisels Land abtreten müssen. 4.2 Soweit die Beschwerdeführer beanstanden, das Verwaltungsgericht habe die Frage des Mehrverkehrs nicht hinreichend geprüft, kann ihnen nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz hat sich im angefochtenen Entscheid betreffend den Baumarkt mit dem Mehrverkehr auseinandergesetzt. Die dagegen erhobenen Einwände sind nach den Erwägungen in E. 6.4 hiernach nicht stichhaltig. Die Rüge der mangelhaften Auseinandersetzung mit dem Mehrverkehr erscheint als unbegründet. 4.3 Zur Rüge des fehlenden öffentlichen Interesses am Strassenausbau lässt sich dem angefochtenen Entscheid entnehmen, dass der Strassenabschnitt verkehrsbelastet ist und den heutigen verkehrs- und sicherheitstechnischen Anforderungen nicht mehr oder nur unzulänglich zu genügen vermag (Langsamverkehr, Verkehrsberuhigung). Zudem muss die angrenzende Bauzone über den Kreisel und teilweise die Linksabbiegespur sachgerecht angebunden werden. Diese Gründe reichen für die Bejahung des öffentlichen Interesses am Ausbau dieses Strassenabschnitts aus. 4.4 Zur Frage eines Alternativstandorts für den Kreisel führt das Verwaltungsgericht aus, dass der gewählte Standort der bestehenden Strassenlage entspreche und an der Ortseinfahrt auf der Grenze von Landwirtschafts- und Bauzone liege. Der Umstand, dass der Kreisel sich geringfügig zulasten der Beschwerdeführer auswirke, sei angesichts der Erschliessungssituation südlich der Kantonsstrasse gerechtfertigt. Damit hat das Verwaltungsgericht den Standort des Kreisels in nachvollziehbarer Weise begründet. Der Kreisel wird nicht an irgendeinem beliebigen Ort errichtet, sondern an der bestehenden Abzweigung des Baumgartenwegs, über welchen die Zufahrt zum Baumarkt geführt werden soll. Bei diesem objektiven Umstand war das Verwaltungsgericht nicht verpflichtet, sich weiter zu allfälligen Alternativstandorten zu äussern. Baubewilligung für den Bau- und Gartenmarkt Baubewilligung für den Bau- und Gartenmarkt