Citation: 5C.203/2004 22.04.2005 E. A

X.________ und Y.________ heirateten am xxxx 1970. Ihre Ehe stand unter dem gesetzlichen Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung. Im Jahre 1988 wurde auf Begehren von Y.________ die Gütertrennung angeordnet, welche jedoch erst während des Scheidungsverfahrens nach Erstellung des güterrechtlichen Inventars des Notars N.________ vom 13. September 1991/6. April 1992 mit Rückwirkung auf den 21. Juli 1988 abgewickelt werden konnte. X.________ hatte von seinem Vater im Jahre 1979 das landwirtschaftliche Heimwesen "H.________" zum Anrechnungswert von Fr. 190'000.-- übernommen, wovon der Vater dem Sohn Fr. 23'000.-- geschenkt hatte. Die im Verlauf des Scheidungsverfahrens vorgenommene amtliche Schätzung des Heimwesens ergab einen Ertragswert von Fr. 306'390.--, der Nutzwert des Inventars wurde mit Fr. 207'520.-- ermittelt. Am 31. Oktober 1995 wurde die Ehe der Parteien geschieden und das Gericht stellte unter Hinweis auf das güterrechtliche Inventar fest, dass die Parteien güterrechtlich auseinander gesetzt seien. Dabei wurde gestützt auf das Inventar von Notar N.________ ein Eigengut von Y.________ von Fr. 2'500.--, ein solches von X.________ von Fr. 23'000.-- und bei der Berechnung der Vorschläge beidseitig ein Rückschlag festgestellt. Schliesslich wurde das Heimwesen zum oben erwähnten Anrechnungswert der Errungenschaft von X.________ zugewiesen.