Citation: 8C_206/2022 E. 4.4

4.4. Insgesamt erhebt der Beschwerdeführer keine Einwände, die auch nur geringe Zweifel an der Einschätzung des Dr. med. D.________ erweckten (BGE 145 V 97 E. 8.5 mit Hinweis), weshalb die Vorinstanz zu Recht darauf abgestellt hat. Demnach ist davon auszugehen, dass es durch den Unfall vom 24. April 2020 lediglich zu einer vorübergehenden Verschlimmerung bezüglich des linken Schultergelenks kam, wobei die Unfallfolgen nach zwölf Wochen keine Rolle mehr spielten. Bei diesem Ergebnis durfte die Vorinstanz auf Weiterungen in Form einer Begutachtung verzichten. Dies verstösst weder gegen den Untersuchungsgrundsatz noch gegen die Ansprüche auf freie Beweiswürdigung sowie Beweisabnahme (Art. 61 lit. c ATSG) und rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV; antizipierte Beweiswürdigung; BGE 144 V 361 E. 6.5; Urteil 8C_219/2022 vom 2. Juni 2022 E. 7). Die Beschwerde ist unbegründet.