Citation: 9C_730/2018 E. 5.2.2

5.2.2. Sodann ergibt sich aus den Feststellungen in E. 4.2 des angefochtenen Entscheids, dass nach der Knieoperation vom 11. Januar 2016 erstmals im Bericht des Zentrums E.________ vom 7. Juli 2016 eine Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit (100 % bei reiner Bürotätigkeit, sitzend) festgehalten wurde. Die Schlussfolgerung der Vorinstanz, es überzeuge daher nicht, dass der Kreisarzt der SUVA, Facharzt für Chirurgie, im Bericht vom 20. Juni 2016 über die Untersuchung vom 15. Juni 2016 festhielt, es könne mit Blick auf die noch erforderliche Behandlung der Schulter zum jetzigen Zeitpunkt kein provisorisches Zumutbarkeitsprofil erstellt werden, ist unhaltbar, soweit damit ohne Weiteres der Einschätzung der behandelnden Ärzte gefolgt werden wollte. Vielmehr lag eine Diskrepanz vor, und es konnte insofern nicht von einem an sich feststehenden medizinischen Sachverhalt ausgegangen werden, welcher die direkte fachärztliche Befassung mit dem Versicherten in den Hintergrund gerückt hätte (E. 5.1.3). Im Übrigen bestreitet der Beschwerdeführer, wie schon im Einwand gegen den Vorbescheid, mangels Ausbildung und Erfahrung im kaufmännischen Bereich ohne Umschulung für sitzende Büroarbeiten einsetzbar zu sein.