Citation: 9C_544/2018 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog, es bestehe kein Anlass, von dem im Strafverfahren ermittelten Sachverhalt abzuweichen, denn die Rentenerhöhung ab 1. April 2003 aufgrund einer vollen Arbeitsunfähigkeit sei auf das betrügerische Verhalten des Beschwerdeführers zurückzuführen. Die Rentenerhöhung sei daher zweifellos unrichtig gewesen und die Verfügung vom 15. Februar 2007 sei in Wiedererwägung zu ziehen. Demgegenüber sei die ursprüngliche Zusprache einer halben Rente mit Verfügung vom 6. Juni 2001 nicht zweifellos unrichtig gewesen. Angesichts der als beweiskräftig qualifizierten Expertisen des MZR vom 23. Juni 2011 und der ABI vom 21. April 2015 bejahte das kantonale Gericht jedoch eine gesundheitliche Verbesserung ab Juli 2007 und ging von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus. Weiter führte es aus, die Rente sei rückwirkend ab 1. April 2003 anzupassen, nachdem der Beschwerdeführer die Rentenerhöhung ab 1. April 2003 mit bewusst falschen, sinnentstellenden und unvollständigen Angaben erwirkt habe. Dieser habe bis 31. Oktober 2007 Anspruch auf eine halbe Rente, im Übrigen seien die Rentenauszahlungen jedoch zu Unrecht erfolgt und zurückzuerstatten.