Citation: 8C_517/2019 E. 5.3

5.3. Hinsichtlich der Beschwerden an der linken, bereits beim ersten Unfall am 11. November 2013 verletzten Schulter stellte die Suva-Kreisärztin eine Verschlechterung der aktiven Beweglichkeit im Sinne einer schmerzbedingten Einschränkung fest, während sich jedoch bei passiver Bewegung keine Veränderung eingestellt habe gegenüber der Untersuchung durch Dr. med. E.________ im Dezember 2015. Hinsichtlich der Zumutbarkeitsbeurteilung durch Dr. med. E.________ vom 25. März 2015, welche der Rentenzusprechung vom 13. Januar 2016 zugrundelag, ergab sich dadurch insoweit eine zusätzlich Einschränkung, als die linke adominante Hand nur noch als Hilfshand einzusetzen sei. Gemäss Vorinstanz waren dem Beschwerdeführer die damals zur Ermittlung des Invalideneinkommens beigezogenen DAP-Tätigkeiten - Justierung und Prüfung auf Funktionstüchtigkeit von Präzisionswaagen, Lötarbeiten an Kleinteilen mit einem Lötautomaten, optische Qualitätsprüfung von Kleinteilen, Entladen von Lastwagen mit einem Elektrohandstapler, Tätigkeiten am Empfang eines Werkhofs - jedoch weiterhin zumutbar. Inwiefern die diesbezüglichen vorinstanzlichen Feststellungen unrichtig wären, ist nicht erkennbar. Dies gilt insbesondere auch insoweit, als die klinische Untersuchung keine neuen objektiven Befunde ergab. Daran kann der vom Beschwerdeführer geltend gemachte Bericht seines Hausarztes vom 24. Juni 2016, wonach sich der Allgemeinzustand nach dem zweiten Unfall weiter verschlechtert habe, nichts ändern. Insbesondere wird dort nicht begründet, weshalb dem Beschwerdeführer auch leichte Tätigkeiten nicht mehr zumutbar sein sollten. Es sind keine auch nur geringen Zweifel an der versicherungsinternen Stellungnahme erkennbar, die weitere Abklärungen wie insbesondere eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit erforderten.