Citation: 6B_104/2023 E. 3.4.2

3.4.2. Die Beschwerde ist demnach begründet. Demzufolge wird die Vorinstanz die Strafart neu bestimmen und diese dabei ausführlicher sowie nachvollziehbarer begründen müssen. Diesbezüglich hat sie sich auch mit den Auswirkungen der Strafe auf die Täterschaft und auf ihr soziales Umfeld sowie mit der Wirksamkeit der Strafe unter dem Gesichtspunkt der Prävention zu befassen. In diesem Rahmen wird sie sich angesichts ihrer Feststellung, wonach der Beschwerdegegner im Zeitraum zwischen August 2017 bis zur Hausdurchsuchung am 25. August 2020 regelmässig stets auf dieselbe Art und Weise delinquiert hat, ebenfalls mit der Frage auseinandersetzen müssen, dass auch nach der neuesten Rechtsprechung eine Gesamtfreiheitsstrafe ausgesprochen werden darf, wenn viele Einzeltaten zeitlich sowie sachlich eng miteinander verknüpft sind und eine blosse Geldstrafe bei keinem der in einem engen Zusammenhang stehenden Delikte geeignet ist, in genügendem Masse präventiv auf den Täter einzuwirken (Urteile 6B_141/2021 vom 23. Juni 2021 E. 1.3.2 mit Hinweisen; 6B_496/2020 vom 11. Januar 2021 E. 3.4.2; 6B_112/2020 vom 7. Oktober 2020 E. 3.2; 6B_1186/2019 vom 9. April 2020 E. 2.2 und 2.4). Auf dieser Grundlage wird sie schliesslich die Strafzumessung neu vorzunehmen haben. In diesem Zusammenhang wird sie das Tatverschulden auch mit Blick auf ihre Wahl der Strafart nachvollziehbar zu beschreiben und zu würdigen haben. Bei diesem Verfahrensausgang erübrigt es sich, auf die weiteren Vorbingen der Beschwerdeführerin einzugehen.