Citation: 8C_359/2014 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz prüfte zunächst, ob die gesetzlichen und von der Rechtsprechung aufgestellten Bedingungen erfüllt waren, welche für das Verwerten der vorgenommenen Beweismassnahmen vor Ort erfüllt sein müssen. Sie erwog, der aktenmässig erstellte anonyme Hinweis vom 16. November 2009, wonach der Versicherte ganztägig einer Arbeit nachgehe, habe berechtigte Zweifel an der Richtigkeit der wenig später am 18. Dezember 2009 vom Versicherten getätigten Angaben zum Gesundheitszustand ("unverändert") und seiner Arbeitstätigkeit ("30% Pensum") geweckt, zumal sich bereits in den älteren Akten gewisse Hinweise in diese Richtung befunden hätten; wenn angesichts dessen eine Observation angeordnet worden sei, könne nicht mit deren fehlender Gebotenheit argumentiert werden; vielmehr erweise sich diese als verhältnis- und insgesamt als rechtmässig, weshalb deren Ergebnisse auch im vorliegenden Verfahren verwertet werden dürften.