Citation: 9C_870/2013 E. A

W.________ meldete sich am 28. September 2004 unter Hinweis auf starke Kopfschmerzen, plötzliche Schwindelanfälle mit Brechreiz, Gefühllosigkeit im Genick und stechende Schmerzen beim Drehen des Kopfes - bestehend seit einem (Reit-) Unfall vom 12. September 2002 - bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Schwyz führte erwerbliche und medizinische Abklärungen durch und sprach mit Verfügung vom 7. Dezember 2006 eine ganze Invalidenrente mit Wirkung ab 1. September 2003 zu. W.________ informierte die IV-Stelle am 23. Januar 2008 über die Aufnahme einer 20 %igen Tätigkeit bei der B.________ AG per 1. Januar 2008 und am 28. Mai 2010 über die Steigerung auf ein Pensum von 40 % per 1. März 2010. Daraufhin setzte die IV-Stelle die Rente per 1. Oktober 2010 auf eine Dreiviertelsrente (zuzüglich einer Kinderrente für die am ........ geborene Tochter) herab (Verfügung vom 30. August 2010). Aufgrund eines anonymen Hinweises unterbreitete die IV-Stelle W.________ verschiedene Fragen (Schreiben vom 17. Oktober 2011), veranlasste eine Beweissicherung vor Ort mittels Observierung und Videoaufzeichnung an mehreren, teils aufeinanderfolgenden Tagen und reichte am 27. April 2012 bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz Strafanzeige gegen W.________ u.a. wegen des Verdachts auf Betrug ein. Mit Verfügung vom 17. September 2012 sistierte die IV-Stelle die Invalidenrente. Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz ab (Entscheid vom 6. Februar 2013). Die IV-Stelle unterbreitete die Akten dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD; Stellungnahme des Dr. med. R.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 8. März 2013) und zog nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens mit Verfügung vom 26. April 2013 die rentenzusprechenden Verfügungen vom 7. Dezember 2006 und 30. August 2010 gemäss Art. 53 Abs. 1 ATSG in Revision, ordnete die Rückerstattung der ab 1. September 2003 ausgerichteten (noch zu beziffernden) Leistungen an und entzog einer Beschwerde die aufschiebende Wirkung. Mit Verfügung vom 25. Juli 2013 setzte sie den Rückforderungsbetrag auf Fr. 231'245.- fest und wies auf die Möglichkeit eines Erlassgesuches hin.