Citation: I 47/04 06.12.2004 E. 3.2

3.2.1 Letztinstanzlich wird zu Recht nicht mehr bestritten, dass der Beschwerdeführer zum massgebenden Zeitpunkt des Verfügungserlasses am 20. September 2002 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit die Stellung eines Teamleiters im Range eines Vizedirektors (mit Prokura) innegehabt hätte, für eine über diese Funktion hinausgehenden beruflichen Aufstieg nach Lage der Akten - namentlich auch unter Berücksichtigung der Zeugenaussage des Herrn S.________ vom 1. September 2003 sowie der Stellungnahmen des Arbeitgebers vom 19. August 1994, 8. März 1995 und 19. April 2000 - jedoch keine hinreichend konkreten Anhaltspunkte bestehen. Vielmehr ist bereits die Annahme einer Beförderung zum Teamleiter im Range eines Vizedirektors angesichts der bankintern erfolgten strukturellen und organisatorischen Veränderungen im Laufe der neunziger Jahre - aber auch der Feststellungen des Arbeitgebers und des Zeugen Herrn S.________, die zum jetzigen Zeitpunkt hypothetisch wahrgenommenen Funktionen seien nur sehr schwierig abschätzbar - tendenziell als eher optimistisch zu werten. 3.2.2 Soweit der Beschwerdeführer gestützt auf die Zeugenaussage des Personalleiters S.________ vom 1. September 2003 für die erwähnten Funktionen ein Valideneinkommen zwischen Fr. 120'000.- (zuzüglich Spesen und Funktionszulagen) und Fr. 150'000.- (im Rang eines Vizedirektoren) angerechnet wissen will, überzeugt seine Argumentation nicht. Gemäss Angaben des Herrn S.________ verdiente ein Mitarbeiter auf Kaderniveau im Jahre 2003 zwischen Fr. 90'000.- und Fr. 110'000.- (= Grundgehalt; im Alter von 38 Jahren eher im oberen Bereich), wobei die Bandbreite "riesig gross" sei. Zusätzliche Geldleistungen seien die Möglichkeit eines grösseren Bonus, was bei einem Lohn von Fr. 110'000.- eine Erhöhung auf ca. Fr. 120'000.- ergebe; einige tausend Franken ausmachen könne ferner die sog. Mitarbeiteraktie (Erwerb zum halben Börsenkurs), deren Anzahl von der Funktionsstufe abhängig sei. Schliesslich würden Berufsunkosten im Betrag von Fr. 300.- entschädigt, auf die man erst in der Funktionsstufe 5 (Beschwerdeführer als heute teilzeitlich beschäftigter Sachbearbeiter der Bank aktuell auf Funktionsstufe 3A) einen Anspruch habe, sowie eine (funktionsunabhängige) Essensentschädigung von Fr. 120.- ausgerichtet. An anderer Stelle des Protokolls gibt Herr S.________ an, das Salär eines Teamleiters belaufe sich auf Fr. 120'000.- inkl. Bonus; indessen gebe es Teamleiter, welche bis zu Fr. 150'000.- verdienten, andere jedoch 'nur' Fr. 80'000.-. Der Durchschnitt der vom Zeugen angegebenen Spannbreite liegt mithin bei Fr. 115'000.- (2003), was zurückindexiert auf das massgebende Verfügungsjahr 2002 einen Betrag von Fr. 113'160.- (- 1,6 %; Tabelle B 10.2 Kat. J/K, in: Die Volkswirtschaft 11/2004, S. 87) und für das vorinstanzlich dem Einkommensvergleich zugrunde gelegte Jahr 2000 einen solchen von rund Fr. 107'788.- ergibt (Fr. 113'160 - [1,7 %] - [3,1 %]; Tabelle B 10.2 Kat. J/K, in: Die Volkswirtschaft 11/2004, S. 87). Dieser Mittelwert liegt nahe bei den Aussagen des Arbeitgebers, welcher in seinem Schreiben vom 19. April 2000 - unter Berücksichtigung maximaler Bonuszahlungen - einen aktuellen Verdienst von Fr. 110'000.- (+ Fr. 2000.- Aktienzuteilung) als realistisch bezeichnete. Es besteht kein Anlass, das Valideneinkommen des Beschwerdeführers über dem sich aus den Angaben des Herrn S.________ resultierenden Mittelwert anzusiedeln, zumal auch davon ausgegangen werden muss, dass das darüber liegende Einkommenssegment (Fr. 120'000.- bis Fr. 150'000.-) einen besonders guten Leistungsausweis sowie mehrjährige Erfahrung im betreffenden Funktionsbereich erfordert und vor allem von Teamleitern/Vizedirektoren in vorgerückterem Alter erreicht wird. Der Arbeitgeber hielt in diesem Sinne denn auch fest, für eine Teamleiterfunktion sei unter Berücksichtigung der Alterskomponente ein "Plafond bei rund Fr. 120'000.-" (brutto, Jahresgesamtbezug) gegeben gewesen, was indes eine Grenze darstelle, die von den besten Mitarbeitern in solchen Funktionen erreicht werde und (nur) in wenigen Fällen überschritten werden könne (Schreiben vom 19. April 2000). Dem im Jahre 2002 (Verfügungszeitpunkt) 38-jährigen Beschwerdeführer ein Valideneinkommen in der beantragten Höhe von Fr. 120'000.- oder mehr zuzubilligen, käme der Unterstellung einer optimalen Bank-Karriere mit maximalen Bonuszahlungen gleich, für welche nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz keine hinreichend konkreten Anhaltspunkte bestehen. Auch die nach Eintritt des Gesundheitsschadens beim bisherigen Arbeitgeber fortgesetzte berufliche Laufbahn lässt - ausser einem im Herbst 1993 absolvierten Sprachaufenthalt in England - keine besonderen beruflichen Entwicklungsschritte erkennen, welche als Indiz für eine überdurchschnittlich gut verlaufende, zwecks Wahrung der Parallelität der Bemessungsfaktoren auch auf Seiten des Valideneinkommens zu berücksichtigende Lohnentwicklung (vgl. Erw. 1.2.2 hievor) zu gelten hätten. 3.3 Nach dem Gesagten - namentlich mit Blick darauf, dass bei der Bestimmung des Valideneinkommens grundsätzlich darauf abzustellen ist, was der Versicherte im massgebenden Zeitpunkt als Gesunder tatsächlich verdienen würde, nicht was er als voll Erwerbstätiger bestenfalls verdienen könnte (vgl. Erw. 1.2.1 hievor) - ist die vorinstanzliche Festsetzung des Valideneinkommens auf Fr. 107'000.- für das Jahr 2000 im Rahmen der Angemessenheitskontrolle (Art. 132 lit. a und 104 lit. a OG; BGE 123 V 152 Erw. 2) nicht zu beanstanden und der für dieses Jahr aus dem Vergleich mit dem damals tatsächlich erzielten Invalideneinkommen von Fr. 40'793.70 (Erw. 2 hievor) ermittelte Invaliditätsgrad von rund 62 % zu bestätigen. Für das Jahr 2002 (Verfügungserlass) ist auf Seiten des Valideneinkommens die zwischenzeitliche Nominallohnentwicklung zu berücksichtigen, was zum Verfügungszeitpunkt einen hypothetischen Verdienst von Fr. 112'192.38 ergibt (Fr. 107'000 + [3,1 %] + [1,7 %]; Tabelle B 10.2 Kat. J/K, in: Die Volkswirtschaft 11/2004, S. 87). Auf Seiten des Invalideneinkommens fällt der Umstand ins Gewicht, dass das monatliche Grundgehalt des Beschwerdeführers nach Angaben des Arbeitgebers ab 1. März 2002 neu Fr. 3250.- (bisher: Fr. 3166.65) betrug, sodass er einschliesslich Aktien-/Bonuszahlungen auf ein Jahresgehalt von (mindestens) Fr. 42'735.25 kam (Angaben im Fragebogen Arbeitgeber zuhanden der IV-Stelle vom 10. September 2002). Damit resultiert für das Verfügungsjahr 2002 ein Invaliditätsgrad von gerundet 63 %, sodass mit der Vorinstanz eine revisionsrechtlich erhebliche Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse in der Zeit vom 9. April 1998 bis 20. September 2002 zu verneinen ist.