Citation: 4A_185/2018 E. B

B.a. C.________ gelangte am 21. Juni 2013 an das Bezirksgericht Pfäffikon. Unter Beilage der Klagebewilligung beantragte er, die Beklagte sei zu verpflichten, ihm Fr. 307'300.60 nebst Zins von 5 % mit diversen Fälligkeiten zu bezahlen. Er forderte damit die Mietzinse für das vierte Quartal 2012 sowie für das erste und das zweite Quartal 2013. Ausserdem verlangte er eine Entschädigung für den Bezug von Öl für die Einspritzkabine und die Autowaschanlage durch die Beklagte. Nachdem er verstarb, wurde das Verfahren sistiert und im August 2014 wieder aufgenommen. Das Bezirksgericht holte ein Gutachten zum Ölverbrauch der Autowaschanlage ein. Mit Beschluss vom 26. Juli 2017 schrieb das Bezirksgericht Pfäffikon das Verfahren im Umfang von Fr. 14'400.-- infolge Klagerückzugs als erledigt ab. Mit Urteil vom gleichen Datum verpflichtete es sodann die Beklagte, dem Kläger Fr. 36'456.80 nebst Zins zu 5 % seit 31. Dezember 2010 sowie Fr. 9'086.-- aufgelaufener Zins zu bezahlen (Dispositiv-Ziffer 1). Im Mehrbetrag wies es die Klage ab (Dispositiv-Ziffer 2). Das Bezirksgericht hielt die von der Beklagten behauptete Kontokorrent-Abrede für bewiesen und kam zum Schluss, die Beklagte habe die eingeklagten Mietzinse in das Kontokorrent eingesetzt und sie seien durch Verrechnung getilgt. Das Gericht kam weiter zum Schluss, es sei auch der von der Beklagten anerkannte Betrag für den Ölbezug für die Einspritzkabine in Höhe von Fr. 72'000.-- in den Kontokorrent eingesetzt worden. Da die Beklagte den Saldo dieses Kontokorrent ihrer Tochtergesellschaft abgetreten hätte, hielt das Bezirksgericht die Beklagte nicht mehr für passivlegitimiert. Soweit jedoch die Forderung des Klägers für die Ölentnahme betreffend die Autowaschanlage nicht in den Kontokorrent eingesetzt worden sei, sprach das Bezirksgericht die Forderung zu. B.b. Mit Beschluss und Urteil vom 16. Februar 2018 merkte das Obergericht des Kantons Zürich vor, dass Dispositiv-Ziffer 1 des Urteils des Bezirksgerichts Pfäffikon vom 26. Juli 2017 rechtskräftig sei. In teilweiser Gutheissung der Berufung des Klägers hob das Obergericht den erstinstanzlichen Entscheid im Übrigen auf und verpflichtete die Beklagte, dem Kläger insgesamt Fr. 225'655.20 nebst Zins mit verschiedenen Fälligkeiten zu bezahlen (Dispositiv-Ziffer 1). Das Obergericht bestätigte zwar, dass zwischen den Parteien eine Kontokorrentbeziehung bestanden habe, kam indes zum Schluss, dass die Beklagte zur Belastung dieses Kontos mit den Umbaukosten für die Mietliegenschaft nicht berechtigt gewesen sei und die Verbuchung der entsprechenden Beträge keine Tilgungswirkung gehabt hätte. Ausserdem sprach das Obergericht die von der Beklagten anerkannte Forderung von Fr. 72'000.-- für den Ölbezug der Spritzanlage sowie von Fr. 5'775.20 für den Ölverbrauch der Autowaschanlage zu.