Citation: 5A_365/2017 E. A

A.a. C.________ ist Mitarbeiterin der X.________ AG und gelangte im Dezember 2010 an B.________, den Leiter des Rechtsdienstes der X.________-Gruppe. Sie bat den Rechtsdienstleiter ihres Arbeitgebers um Hilfe und schilderte ihm Probleme mit A.________, der nicht Mitarbeiter war und den B.________ nicht kannte. Mit Schreiben vom 10. Dezember 2010 wandte sich B.________ an A.________. Er machte ihn darauf aufmerksam, dass C.________ sich durch seine weitere Kontaktnahme per E-Mail oder per Telefon belästigt fühle, und sie "sein Verhalten als Stalking" empfinde. Am 4. Februar 2011 sandte B.________ eine interne E-Mail an C.________ und empfahl ihr, Anzeige bei der Polizei zu erstatten, u.a. mit folgender Passage: "Nimm sicherheitshalber ein paar einschlägige Unterlagen mit (ausgedruckte Mails, Briefpost des Stalkers etc.) [...] Ich bin mir bewusst, dass diese Anzeige für Dich wohl nochmals belastend ist, doch ich glaube, es ist notwendig, damit wir diesen kranken Typen zum Schweigen bringen". A.b. A.________ erhob am 26. August 2011 Strafklage gegen B.________ wegen übler Nachrede, eventuell Verleumdung sowie Beschimpfung. Die Strafuntersuchung gegen B.________ wurde eingestellt, was mit Beschluss (2N 12 149) des Obergerichts des Kantons Luzern vom 7. März 2013 bestätigt wurde. A.c. Am 31. Dezember 2013 erhob A.________ Zivilklage gegen B.________ beim Bezirksgericht Willisau und stellte eine Reihe von Anträgen. Anlässlich der Instruktionsverhandlung vom 1. Juni 2015 bereinigte der Kläger seine Rechtsbegehren wie folgt: "1. Es sei gerichtlich festzustellen, dass die vom Beklagten erfolgte Bezeichnung 'Stalker' eine widerrechtliche Persönlichkeitsverletzung darstellt.