Citation: 9C_521/2015 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin rügt, es sei willkürlich, nur bezüglich der Statusfrage, nicht aber hinsichtlich des Invalideneinkommens auf invaliditätsfremde Faktoren abzustellen. Die Statusbestimmung habe sich nach einem hypothetischen Arbeitsmarkt zu richten, auf welchem sie zu 80 % erwerbstätig gewesen wäre, wie dies auch bis zum Stellenverlust im Jahr 2009 der Realität entsprochen habe. Eine Arbeitstätigkeit wäre ihr gemäss dem Resultat der EFL noch im Umfang von 20 - 30 % zumutbar. Die Resterwerbsfähigkeit sei aber mit Blick auf ihr fortgeschrittenes Alter, die gesundheitlichen Limitierungen und fehlende Bildung nicht mehr verwertbar. Gestützt auf die Ergebnisse der EFL sei die Einschränkung im Haushalt auf mindestens 70 % zu veranschlagen. Bei einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit im Erwerbsbereich (zu gewichten mit 0,8) und einer mindestens 70%igen Einschränkung im Haushalt (zu gewichten mit 0,2) resultiere ein IV-Grad von 94 %.