Citation: 2C_775/2013 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat erwogen, mit dem Projekt "Ausbau/Sanierung Biretenweg" verbessere sich die Erschliessung des Biretenwegs deutlich und für die anstossenden Parzellen ergebe sich dadurch ein Mehrwert. Sie führte aus, sie habe anlässlich eines Augenscheins feststellen können, dass sich die Strasse heute in einem schlechten Zustand befinde. Diese weise eine Vielzahl von Schlaglöchern und Rissen auf und es fehle ein einheitlicher Belag und eine durchgehende Entwässerung. Darüber hinaus sei das Fundament im Laufe der Jahre zunehmend instabil geworden und heute kaum mehr intakt. Die geplanten Kanalisationsmassnahmen würden künftig verhindern, dass sich grössere Mengen von Regenwasser ansammelten und sich bei Kälte Eis bilde. Sodann sei das Kreuzen bisher nur unter Beanspruchung von Privatareal möglich gewesen; dieser Zustand werde durch die geplanten Ausweichstellen wesentlich verbessert. Durch die klare und einheitliche Verkehrsführung erhöhe sich für alle Verkehrsteilnehmer die Sicherheit, zumal das Kreuzen von Motorfahrzeugen und Fahrrädern bzw. Fussgängern dank der einheitlichen Strassenbreite auf der ganzen Strecke gefahrlos möglich sein werde. Damit bewirke das Bauprojekt für die Beschwerdeführerin einen Sondervorteil. Die Beschwerdeführerin schätzt die Sachlage in verschiedener Hinsicht anders ein als die Vorinstanz und zieht daraus abweichende Schlüsse. Sie beschränkt sich aber über weite Strecken darauf, ihre eigene Beurteilung derjenigen des Kantonsgerichts gegenüber zu stellen, was nicht zulässig ist (oben E. 1.2). Die Behauptung einer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz konkretisiert die Beschwerdeführerin einzig im Zusammenhang mit der Fahrbahnbreite. Sie macht geltend, aus den Plänen ergebe sich, dass die Fahrbahnbreite des Biretenwegs gemäss Bauprojekt verschiedenenorts nicht 3,8 m betragen werde. Freilich hat die Vorinstanz nach durchgeführtem Augenschein und gestützt auf die Baupläne eine Strassenbreite von 3,8 m festgestellt. Die Beschwerdegegnerin vermutet in ihrer Eingabe vom 18. Oktober 2013, diese Differenz sei auf eine falsche Messung durch die Beschwerdeführerin zurückzuführen und stützt sich dabei auf Ausführungen des zuständigen Ingenieurbüros. Ob dies zutrifft, mag offenbleiben: jedenfalls erscheinen die sachverhaltlichen Feststellungen der Vorinstanz nicht offensichtlich unrichtig, weshalb sie für das Bundesgericht verbindlich und dem vorliegenden Urteil zugrunde zu legen sind (Art. 105 BGG).