Citation: 5A_458/2023 E. 7.1

7.1. Der Beschwerdeführer erachtet weiter die Schlussfolgerung des Obergerichts als unhaltbar und willkürlich (Art. 9 BV), er habe nicht nachgewiesen, dass die Beschwerdegegnerin im Scheidungsverfahren persönlich begrüsst worden sei und sie sich auf dieses eingelassen habe. Er habe ein zwischenzeitlich rechtskräftiges Urteil des zuständigen Gerichts vorgelegt, aus dem sich ergebe, dass die Beschwerdegegnerin im Scheidungsverfahren von einem Rechtsanwalt vertreten worden sei und weder eine Unzuständigkeitseinrede erhoben noch die Verschiebung der Scheidungsverhandlung beantragt habe. Sie habe sich lediglich darüber beklagt, erst einige Tage vor der Scheidungsverhandlung von dieser Kenntnis erhalten zu haben. Sodann habe der Beschwerdeführer das Schreiben ins Recht gelegt, mit dem die Beschwerdegegnerin an die Verhandlung im Scheidungsverfahren vorgeladen worden sei. Damit habe die Vorinstanz willkürlich angenommen, dass der Beschwerdeführer keine vorbehaltslose Einlassung der Beschwerdegegnerin zu belegen vermocht habe und dass das Scheidungsurteil deshalb nicht anerkannt werden könne.