Citation: 5A_283/2024 E. 3

Die Beschwerde ist nach Art. 114 i.V.m. Art. 75 Abs. 1 BGG zulässig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen. Entscheiden diese als Rechtsmittelinstanzen, ist die Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzuges unerlässliche Voraussetzung für die Zulässigkeit der Beschwerde an das Bundesgericht. Der Begriff der Letztinstanzlichkeit bedeutet, dass der kantonale Instanzenzug nicht nur formell durchlaufen werden soll, sondern dass die Rügen, die dem Bundesgericht unterbreitet werden, soweit möglich schon vor der Vorinstanz vorgebracht werden müssen (BGE 146 III 203 E. 3.3.4; 145 III 42 E. 2.2.2; 143 III 290 E. 1.1). Soweit die Beschwerdeführerin eine Verletzung des Diskriminierungsverbots (Art. 8 BV) rügt, behauptet sie nicht und legt nicht dar, diesen Einwand bereits vor Obergericht vorgetragen zu haben. Mangels Ausschöpfung des Instanzenzuges kann auf diese Rüge nicht eingetreten werden.