Citation: 6B_466/2021 E. 1.5

1.5. Mit diesen ausführlichen Darstellungen sind das dem Beschwerdeführer vorgeworfene Verhalten und der diesbezügliche Lebenssachverhalt in sachlicher, örtlicher und zeitlicher Hinsicht hinreichend konkretisiert. Bei gehäuften und regelmässigen Delikten und/oder wenn sich die zeitlichen Verhältnisse nicht exakt rekonstruieren lassen, genügt nach der Rechtsprechung die Angabe eines bestimmten Zeitraums, solange für die beschuldigte Person kein Zweifel darüber besteht, welches Verhalten ihr vorgeworfen wird (vgl. Urteile 6B_726/2020 vom 28. Juni 2021 E. 1.3; 6B_1003/2020 vom 21. April 2021 E. 1.2.1; je mit Hinweisen). Für den Beschwerdeführer war offensichtlich klar, was ihm vorgeworfen wird. So hat er den Sachverhalt im Wesentlichen sogar selbst eingestanden. Dass die Transaktionen in der Anklageschrift nicht einzeln aufgeführt wurden, stellt unter den gegebenen Umständen keine Verletzung des Anklageprinzips dar, zumal der Beschwerdeführer in den staatsanwaltschaftlichen Einvernahmen mit diversen Quittungen und gefälschten Urkunden konfrontiert worden ist. Darüber hinaus vermag eine Differenz zwischen einem Deliktsbetrag von Fr. 300'000.-- (den der Beschwerdeführer vor Anklageerhebung selbst ausdrücklich anerkannt hat) und einem solchen von rund Fr. 500'000.-- (den die Vorinstanz annimmt) nichts am Schuldspruch wegen gewerbsmässigen Betrugs zu ändern. Eine solche Differenz bleibt bei den gegebenen Verhältnissen auch unter dem Gesichtspunkt der durch die Anklageschrift garantierten Umgrenzungs- und Informationsfunktion ohne ausschlaggebende Bedeutung. Im Übrigen könnte selbst eine fehlerhafte und unpräzise Anklage nicht dazu führen, dass es zu keinem Schuldspruch kommt, solange sich die angelasteten Delikte hinreichend abgrenzen lassen und für die beschuldigte Person klar ist, welcher Sachverhalt ihr vorgeworfen wird. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet.