Citation: U 28/05 08.07.2005 E. 1

Der Beschwerdeführer rügt letztinstanzlich erneut eine Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die SUVA, indem sie sich am 21. November 2002 mit ihrer Anfrage direkt an die Klinik X.________ wandte, ohne ihm Gelegenheit eingeräumt zu haben, zu der Anfrage Stellung zu nehmen oder ergänzende Fragen formulieren zu können. Diese Auffassung ist nicht stichhaltig, weil sie die Tragweite des Anspruchs auf rechtliches Gehör verkennt. Diese lässt sich nicht allgemein-abstrakt festlegen, sondern immer nur vor dem Hintergrund der konkreten verfahrensmässigen Situation. Wie das Eidgenössische Versicherungsgericht im ersten Urteil vom 16. September 2002 erwogen hat, ging es um einen sehr punktuellen Abklärungsbedarf, nämlich um die Ausräumung eines möglichen Widerspruches zwischen verschiedenen Stellen im Gutachten der Klinik X.________ vom 30. März 2000. In dieser Verfahrenslage brauchte die SUVA den Versicherten nicht vorgängig anzuhören, insbesondere nicht die nach Art. 19 VwVG in Verbindung mit Art. 57 ff. BZP bei Einholung einer Administrativexpertise (vgl. dazu BGE 120 V 357; RKUV 1993 Nr. U 167 S. 96 Erw. 5b; vgl. auch ab 1. Januar 2003 Art. 44 ATSG) zustehenden Mitwirkungsrechte einzuräumen. Die gewährte Möglichkeit, zum Ergebnis der Rückfrage Stellung zu nehmen, genügt.