Citation: 9C_262/2020 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer rügt unter Hinweis auf BGE 137 V 210 E. 1.1 S. 218, die Vorinstanz habe bereits deshalb eine (indirekte) Rechtsverletzung begangen, weil sie kein Gerichtsgutachten eingeholt und stattdessen auf das Administrativgutachten vom 16. Oktober 2017 abgestellt habe. Solche erhielten im Gerichtsverfahren de facto den Stellenwert einer Gerichtsexpertise, was die prozessuale Chancengleichheit der schwächeren Partei gefährde. In Bezug auf diesen Einwand ist vorerst festzuhalten, dass der Hinweis auf die E. 1.1 des besagten Urteils bereits deshalb ins Leere zielt, weil darin einzig die im damaligen Beschwerdeverfahren vorgetragenen Rügen wiedergegeben werden. Was indessen die Verwendung von Administrativgutachten im Gerichtsverfahren anbelangt, kam das Bundesgericht zum Schluss, dies sei an sich verfassungs- und konventionskonform (BGE 137 V 210 E. 2.1-2.3 S. 229 ff.). Insoweit eine latente Gefährdung der Verfahrensgarantien erkannt wurde (E. 2.4 S. 237 ff.), leitete das Bundesgericht sowohl auf administrativer wie auch auf gerichtlicher Ebene Korrektive in die Wege (E. 3 und 4 S. 242 ff.). An der Rechtsprechung, wonach den von Versicherungsträgern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten, den Anforderungen der Rechtsprechung entsprechenden Gutachten externer Spezialärzte voller Beweiswert zuerkannt werden darf, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen, änderte sich freilich nichts (BGE 137 V 210 E. 1.3.4 S. 227; 135 V 465 E. 4.4 S. 470; Urteil 9C_367/2019 vom 5. November 2019 E. 4.1). Im vorliegenden Fall verneinte die Vorinstanz solche Indizien unter ausdrücklicher Bezugnahme auf die dargelegte Rechtsprechung. Darauf kann verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).