Citation: 9D_3/2024 E. 2.2

2.2. Bei der Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung muss es sich um eine solche aus dem Bereich des Steuererlasses handeln (Urteil 9D_1/2023 vom 12. Januar 2023 E. 2.1). Dies trifft hier nicht zu: Die Steuerpflichtige strebt in erster Linie das Eintreten auf die Sache an, indem sie Gründe für das Wiedereinsetzen in den früheren Stand vorträgt. Eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung aus dem Bereich des Steuererlasses fehlt daher von vornherein. Was die nicht näher substanziierte Auffassung angeht, es liege aus anderen Gründen ein besonders bedeutender Fall vor, überzeugt auch dies nicht: Im Bereich von Art. 83 lit. m BGG ist von einem besonders bedeutenden Fall (nur) auszugehen, wenn sich eine Frage stellt, die zwingend höchstrichterlich beurteilt werden muss. Ein besonders bedeutender Fall ist (nur) mit Zurückhaltung anzunehmen, wobei dem Bundesgericht bei der Beantwortung der Frage, ob diese Voraussetzung gegeben ist, ein weiter Ermessensspielraum zusteht (Botschaft vom 23. Oktober 2013 zum Steuererlassgesetz, BBl 2013 8435, insb. 8444 zu Art. 83 lit. m; BGE 143 II 459 E. 1.2.1). Weiter ist zu berücksichtigen, dass das Institut des "besonders bedeutenden Falls" die wirksame Begrenzung des Zugangs zum Bundesgericht bezweckt (allgemein dazu: BGE 145 IV 99 E. 1.2 mit Hinweisen). Vor diesem Hintergrund zeigt sich, dass der vorliegende Fall - der im Wesentlichen die Voraussetzungen der Wiederherstellung einer versäumten Frist betrifft - nicht als besonders bedeutend gelten kann, wenngleich die persönlichen Umstände zweifellos von grosser Tragik gezeichnet sind. Die Eingabe ist damit als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegenzunehmen.