Citation: 2C_791/2022 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe den Sachverhalt unvollständig festgestellt, indem sie ausgeblendet habe, dass der Brand durch fahrlässige Brandstiftung eines Mieters verursacht worden sei, weshalb der Beschwerdegegnerin ein Regressrecht zustehe. Diese habe die Akten hierzu trotz Editionsbegehren nicht offengelegt. Die Beschwerdeführerin setzt sich nicht mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinander, wonach der Regress gegen den Brandstifter nicht Gegenstand dieses Verfahrens bilde und nach Art. 33 des Gesetzes über die Gebäude- und Grundstückversicherung (AG/AR, Assekuranzgesetz, bGS 862.1) keine gesetzliche Offenlegungspflicht bestehe (vgl. angefochtenes Urteil, E. 1). Im Übrigen zeigt sie nicht auf, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz willkürlich sein soll.