Citation: 9C_31/2022 E. 3.3.2

3.3.2. In Art. 21 Abs. 4 des Vorsorgereglements wird, was die Höhe des auszuzahlenden Todesfallkapitals anbelangt, auf den Vorsorgeplan der Beschwerdegegnerin verwiesen. Gemäss dessen Art. 11 Satz 1 entspricht das Todesfallkapital dem am Todestag der versicherten Person vorhandenen Alterskontoguthaben (vgl. E. 2.2.3.1 f. hiervor). Dieses setzt sich zusammen aus den eingebrachten Freizügigkeitsleistungen, den individuellen Sparbeiträgen, den Einkäufen, den Leistungen aus Vorsorgeausgleich infolge Scheidung, den Rückzahlungen eines Vorbezugs, den weiteren Einlagen und den auf diesen Beträgen vergüteten Zinsen (Art. 12 Abs. 2 Vorsorgereglement). Nicht unterschieden wird dabei, ob es sich um den einem Invaliditätsfall zugeordneten Vorsorgeteil handelt oder nicht. Das Alterskontoguthaben umfasst folglich - entsprechend der nach Massgabe der in E. 2.2.2.2 hiervor aufgeführten Auslegungsgrundsätzen vorzunehmenden Lesart - sowohl den der aktiven Versicherung entsprechenden als auch den der Invalidität zugeordneten Teil. Gestützt auf das Vorsorgereglement und den Vorsorgeplan hat die Beschwerdeführerin mithin Anspruch auf sämtliches Alterskontoguthaben, das von der Beschwerdegegnerin für den verstorbenen B.________ an seinem Todestag geführt wurde. Nebst dem bereits in der Höhe von Fr. 44'743.85 an die Beschwerdeführerin ausbezahlten Betrag steht ihr demgemäss zusätzlich noch eine - in masslicher Hinsicht unbestrittene - Summe von Fr. 44'743.85 zu.