Citation: I 428/02 22.01.2003 E. 1

In verfahrensrechtlicher Hinsicht macht die Beschwerdeführerin vorab geltend, im Vorbescheidverfahren sei ihr das rechtliche Gehör verweigert worden, indem ihr nicht sämtliche Akten, namentlich nicht das nach dem Rückweisungsentscheid des kantonalen Gerichts eingeholte psychiatrische Gutachten des Dr. S.________ vom 14. März 2001, zur Einsichtnahme überlassen worden seien. Nachdem diese Rüge bereits im kantonalen Beschwerdeverfahren vorgebracht worden war, führte die IV-Stelle in der Vernehmlassung zuhanden der Vorinstanz wörtlich Folgendes aus: "(...) Das bei Dr. med. M. S.________ angeordnete psychiatrische Gutachten hat er uns am 14. März 2001 abgeliefert. Gestützt darauf erliessen wir am 19. April 2001 einen Vorbescheid, der dem Rechtsvertreter der Versicherten zugestellt wurde, und in dem ausdrücklich erwähnt wird, dass im psychiatrischen Gutachten keine Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Sicht bestätigt werde. Gegen den Vorbescheid vom 19. April 2001 ist keine Einsprache erhoben worden, und eine Akteneinsicht wurde ebenfalls nicht verlangt. Aufgrund dieser Sachlage ist die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs nicht am Platze." Die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs im Vorbescheidverfahren wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde in keiner Weise substantiiert und ist daher nicht zu hören. Immerhin kann festgestellt werden, dass sich aus den Akten ohne Weiteres ergibt, dass die Verwaltung der Beschwerdeführerin im Vorfeld des Erlasses der strittigen Verfügung Gelegenheit gegeben hatte, Akteneinsicht zu verlangen. Die Anforderungen, wie sie sich aus der Garantie des rechtlichen Gehörs ergeben (Art. 73bis Abs. 1 IVV; vgl. allgemein Ueli Kieser, Das Verwaltungsverfahren in der Sozialversicherung, Zürich 1999, Rz. 131 ff.), sind damit offensichtlich erfüllt.