Citation: 9C_132/2016 E. 3.3

3.3. Nichts zu seien Gunsten abzuleiten vermag der Beschwerdeführer schliesslich aus dem Einwand, angesichts des Vorwurfs der Simulation dränge sich eine EFL auf. Es ist nicht zu beanstanden, dass Verwaltung und kantonales Gericht im Rahmen der antizipierten Beweiswürdigung auf Weiterungen - insbesondere auf die Durchführung der letztinstanzlich beantragten EFL - verzichtet haben. Eine solche ist nach der Gerichtspraxis allenfalls in Betracht zu ziehen, wenn sich die beteiligten Fachärzte ausser Stande sehen, eine zuverlässige Einschätzung des leistungsmässig Machbaren vorzunehmen und deshalb eine konkrete leistungsorientierte berufliche Abklärung als zweckmässigste Massnahme ausdrücklich empfehlen (vgl. Urteil 9C_730/2014 vom 1. Dezember 2014 E. 2.3). Davon kann im vorliegenden Fall keine Rede sein: Die Gutachter des ZMB konnten die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers hinreichend genau einschätzen. Darauf, dass diese Einschätzung keineswegs auf dem Vorwurf einer Simulation gründete, sondern eine solche lediglich nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde bereits hingewiesen (vgl. zuvor E. 3.2).