Citation: 9C_281/2016 E. 3.2.2

3.2.2. Dr. med. C.________, Facharzt für Rheumatologie FMH, diagnostizierte eine Polyarthrose der Finger und ordnete eine medikamentöse Therapie mit dem Schmerzmittel Mefenacid an. Weitere Kontrollen bei ihm seien nicht vorgesehen (Bericht vom 1. Juni 2012). Hausarzt Dr. med. D.________, Facharzt für Innere Medizin FMH, übernahm in seiner Beurteilung vom 26. April 2015 die fachärztlich gestellte Diagnose des Rheumatologen. Er erachtete die Beschwerdeführerin in einer geeigneten Tätigkeit ohne Heben von Lasten und in sitzender Arbeitsposition als voll arbeitsfähig. Die Einschätzung der RAD-Ärztin med. pract. B.________ vom 13. Mai 2015 erfolgte gestützt auf die Beurteilungen der Dres. med. D.________ und C.________. Unter Berücksichtigung, dass die Versicherte seit drei Jahren nicht mehr beim Rheumatologen in Behandlung gewesen sei und dieser bei guter medikamentöser Einstellung am 1. Juni 2012 keine Einschränkung attestiert habe, seien der Beschwerdeführerin leichte Tätigkeiten schon seit Jahren ganztags ohne Leistungsminderung zumutbar, wie dies auch der Hausarzt am 26. April 2015 bestätigt habe.