Citation: 2C_64/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Der in der Schweiz über keine Familienangehörigen verfügende Beschwerdeführer beruft sich für eine Behandlung seiner Beschwerde insbesondere auf Art. 8 EMRK bzw. das Recht auf Achtung des Privatlebens (vgl. Beschwerde, S. 8). Liegt nach einer längeren bewilligten Aufenthaltsdauer, die zwar zehn Jahre noch nicht erreicht hat, eine besonders ausgeprägte Integration vor (nebst engen sozialen Beziehungen namentlich auch in sprachlicher, beruflicher und wirtschaftlicher Hinsicht), kann es nach der Rechtsprechung unter gewissen Umständen den Anspruch auf Achtung des Privatlebens von Art. 8 EMRK (bzw. Art. 13 Abs. 1 BV) verletzen, wenn eine Bewilligung nicht erneuert wird (BGE 144 I 266 E. 3.9). Aus dem Recht auf Achtung des Privatlebens lässt sich aber schon deshalb kein Aufenthaltsanspruch des Beschwerdeführers ableiten, weil er sich hierzulande ohne Bewilligung aufgehalten hat. Im Übrigen ist er bereits im Alter von neun Jahren ausgereist. Deshalb kann von vornherein nicht von einer nach der Rechtsprechung zu Art. 8 EMRK (bzw. Art. 13 Abs. 1 BV) anspruchsbegründenden gefestigten Beziehung zur Schweiz die Rede sein, auch wenn der Beschwerdeführer in der Schweiz geboren wurde und er zum Zeitpunkt der Ausreise aufgrund der Einschulung sowie Fremdplatzierung schon in einem gewissen Mass sozialisiert gewesen sein mag (vgl. auch Urteil 2C_709/2019 vom 17. Januar 2020 E. 6.2.2). Dies hat die Vorinstanz zutreffend erkannt (E. 3.3 des angefochtenen Urteils). Der Beschwerdeführer setzt dem einzig entgegen, seine Integration sei "angesichts seines Heimaufenthalts und der Ambivalenz der Beziehung zur Mutter" hinreichend, um ein Aufenthaltsrecht nach Art. 8 EMRK zu begründen. Weder legt er in hinreichender Weise dar, dass die für die Verneinung eines Aufenthaltsanspruches nach Art. 8 EMRK ausschlaggebenden Sachverhaltselemente von der Vorinstanz offensichtlich unrichtig bzw. willkürlich (vgl. Art. 9 BV) festgestellt wurden, noch setzt er sich sonstwie sachbezogen mit den als zutreffend erscheinenden Ausführungen der Vorinstanz zu Art. 8 EMRK auseinander. Es kann unter diesen Umständen nicht die Rede davon sein, dass er in vertretbarer Weise einen Aufenthaltsanspruch gestützt auf das Recht auf Achtung des Privatlebens geltend macht.