Citation: 1P.804/2006 29.03.2007 E. 6

Soweit er (S. 64 f.) eine Verletzung des Gleichheitsgebots (Art. 8 BV) rügt, macht er zunächst geltend, sein Anspruch auf hinreichende Begründung des angefochtenen Entscheids sei nicht gewahrt worden. Es kann dahingestellt bleiben, ob sich ein Anspruch auf hinreichende Begründung eines Entscheids allenfalls nicht nur aus Art. 29 Abs. 2 BV, sondern auch aus Art. 8 BV ergeben könnte. Die Rüge ist ohnehin unbegründet. Das Obergericht hat seinen Entscheid genügend begründet. Es kann auf das oben (E. 3.2) Gesagte verwiesen werden. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, nach dem Gleichheitsgebot müsse ihm im bundesgerichtlichen Verfahren dieselbe Legitimation zukommen wie dem Opfer im Sinne von Art. 2 Abs. 1 OHG, ist die Beschwerde unbegründet. Das Bundesgericht hat die verfahrensrechtliche Ungleichbehandlung zwischen dem Geschädigten und dem Opfer im Sinne von Art. 2 Abs. 1 OHG im Grundsatzentscheid BGE 120 Ia 101 begründet. Darauf kann verwiesen werden. Für die Ungleichbehandlung bestehen sachliche Gründe. Auf die Rechtsprechung zurückzukommen, besteht kein Anlass.