Citation: 8C_520/2007 18.04.2008 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt weiter, die Vorinstanz habe bei der Festsetzung der Integritätsentschädigung ihre Prüfungs- und Begründungspflicht verletzt, indem sie lediglich darauf verwiesen habe, ein Eingreifen in das Ermessen des Kreisarztes rechtfertige sich nicht. Mit der Vorinstanz ist der kreisärztlichen Schätzung des Integritätsschadens vom 20. Juni 2005 voller Beweiswert zuzuerkennen. Denn dieser Bericht fasst die wichtigsten ärztlichen Aussagen zusammen und begründet die analoge Festsetzung der Integritätseinbusse zwischen einer leichten (0 %) und einer mittlerschweren (10 %) Periarthrosis humeroscapularis damit, dass die festgestellte Funktionseinschränkung mit den strukturellen Läsionen nicht vereinbar sei. Dies ist nicht zu beanstanden, hat doch bereits das interdisziplinäre Gutachten der Rehabilitationsklinik vom 15. März 2005 konstatiert, dass eine Diskrepanz zwischen den rein orthopädisch-anatomisch erhobenen Befunden einerseits und den angegebenen Beschwerden sowie der klinischen Untersuchung andererseits bestehe. Was eine allfällige zukünftige Verschlechterung betrifft, hat der Kreisarzt ein Rückfallmelderecht bei objektivierbarer Verschlechterung im Sinne einer progredienten Arthrosebildung explizit erwähnt. Demnach hat er sein Ermessen nicht rechtsfehlerhaft ausgeübt und ist bei seiner Schätzung im Rahmen der massgeblichen Tabellen (BGE 124 V 29 E. 1c S. 32 mit Hinweisen) geblieben, so dass mit der Vorinstanz kein Anlass besteht, in sein Ermessen einzugreifen.