Citation: 8C_67/2015 E. A

Der 1965 geborene A.________ war seit April 2008 bei der B.________ AG als Anlagen- und Apparatebauer (Blech- und Rohrschlosserei) angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) für die Folgen von Unfällen obligatorisch versichert. Am 30. August 2010 überstieg er, sich mit der linken Hand an einem Apparat festhaltend, ein Podest, das umkippte, wodurch der linke Arm abrupt hochgerissen wurde. Laut Bericht des Radiologischen Instituts C.________ vom 2. September 2010 war ein Status nach antero-inferiorer Schulterluxation mit frischer Hill-Sachs-Läsion und Verdacht auf inferiore ossäre Bankart-Läsion festzustellen. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld) und klärte den Sachverhalt in beruflicher und medizinischer Hinsicht ab. Die Invalidenversicherung gewährte eine im Zeitraum vom 13. Februar 2012 bis 10. Oktober 2013 durchgeführte Umschulung zum technischen Kaufmann. Anlässlich der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 8. Januar 2014 diagnostizierte Dr. med. D.________, Facharzt für Chirurgie FMH, SUVA, eine Distorsion des linken Schultergelenks mit Status nach Schulterluxation, posttraumatischer frozen shoulder sowie arthroskopischer Arthrolyse mit partieller Rotatorenintervallresektion, Kapselrelease und subakromialer Bursektomie. Er stellte fest, die geltend gemachten Beweglichkeitseinschränkungen und Beschwerden im linken Schultergelenk seien klinisch nicht im angegebenen Ausmass nachvollziehbar und daher nicht unfallbedingt; der Endzustand sei aus medizinischer Sicht erreicht. Als technischer Kaufmann sei der Versicherte vollständig arbeitsfähig; zum Zumutbarkeitsprofil sei festzuhalten, dass er für mittelschwere Tätigkeiten, die Verrichtungen mit dem linken Arm über Brusthöhe, Arbeiten an schlagenden, stossenden und vibrierenden Maschinen, das Steigen auf Leitern oder Gerüsten (erhöhte Absturzgefahr) sowie das Heben und Tragen von Lasten über 20 kg (körpernah bis auf Höhe der Hüfte) bzw. über 8 kg (körpernah bis Brusthöhe) nicht erforderten, uneingeschränkt einsetzbar sei. Am 13. Januar 2014 teilte die SUVA dem Versicherten mit, von einer weiteren Behandlung könne keine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustands mehr erwartet werden. Mit Verfügung vom 11. Februar 2014 verneinte sie einen Anspruch auf Invalidenrente mangels leistungsbegründenden Invaliditätsgrades bzw. auf Integritätsentschädigung mangels erheblichen Gesundheitsschadens. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 26. März 2014).