Citation: U 433/99 27.09.2000 E. 2

2.- Mangels adäquatem Kausalzusammenhang zwischen den psychischen Beschwerden und dem Unfallereignis vom 7. Juni 1993 ist es nicht zu beanstanden, wenn die SUVA mit Verfügung vom 5. Januar 1995 den Fall insoweit abschloss, als sie die Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen ausdrücklich einstellte, daran mit Einspracheentscheid vom 12. Februar 1997 festhielt und darin auch den Anspruch auf eine Invalidenrente verneinte. Mit Blick auf den im kantonalen Verfahren einzig massgeblichen Anfechtungsgegenstand - den Einspracheentscheid vom 12. Februar 1997 - fehlte es vorinstanzlich an einer Sachurteilsvoraussetzung soweit der Anspruch auf Integritätsentschädigung beurteilt wurde. Dies ist von Amtes wegen zu berücksichtigen, führt insoweit zur Aufhebung des kantonalen Entscheides (BGE 123 V 327 Erw. 1 mit Hinweisen; RKUV 1991 Nr. U 120 S. 94), bietet darüber hinaus aber keinen Grund zu Weiterungen, da nach den Akten davon auszugehen ist, dass gegen die Verfügung der SUVA vom 24. Februar 1997, mit welcher eine Integritätsentschädigung auf Grund einer Integritätseinbusse von 5 % zugesprochen wurde, jedenfalls nicht innert 30 Tagen Einsprache erhoben worden ist und die Verfügung deshalb in Rechtskraft erwuchs.