Citation: 1P.275/2006 26.06.2006 E. 2

Der Beschwerdeführer hält das Strassenprojekt für "nicht notwendig, unzweckmässig und unverhältnismässig, zu kostenverschwenderisch und zu gefährlich". Damit macht er sinngemäss geltend, die angefochtene Einschränkung seiner Eigentumsrechte werde nicht durch ein öffentliches Interesse gerechtfertigt und sei unverhältnismässig (Art. 36 Abs. 2 und 3 BV), weshalb sie die Eigentumsgarantie (Art. 26 BV) verletze. Dies ist im Folgenden zu prüfen, und zwar grundsätzlich mit freier Kognition. Doch auferlegt sich das Bundesgericht Zurückhaltung, soweit die Beurteilung von einer Würdigung der örtlichen Verhältnisse abhängt, welche die kantonalen Behörden besser kennen und überblicken als das Bundesgericht, und soweit sich ausgesprochene Ermessensfragen stellen, deren Beantwortung den primär für die Ortsplanung verantwortlichen Behörden überlassen bleiben muss (BGE 117 Ia 430 E. 4a S. 431 f. mit Hinweis).