Citation: 8C_627/2020 E. 4.2.1

4.2.1. Mit Blick auf die somatische Situation wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz eine unrichtige Sachverhaltswürdigung vor. Insbesondere macht er eine Zunahme, Ausweitung und Chronifizierung der Schmerzen geltend. Dies ist unbestritten. Entgegen seiner Ansicht ist diese Verschlechterung der Schmerzsituation, wie bereits mehrfach ausgeführt, ausweislich der Akten aber nicht somatisch begründet. Eine Verschlechterung aus rein handchirurgischer Sicht lässt sich dem Gutachten vom 16. Februar 2018 nicht entnehmen. In Würdigung sämtlicher Untersuchungs- und Verlaufsberichte entnahm Dr. med. C.________ der Aktenlage, dass es bezogen auf die Lokalsituation am Daumen in den letzten Jahren keine relevante Veränderung gegeben habe. Mit Blick auf die Krankheitsentwicklung hätten die therapeutischen Bemühungen zu keiner relevanten Verbesserung der gesamten Beschwerdesymptomatik und der funktionellen Einschränkungen geführt. Ausgehend hiervon habe sich ein konsekutives Schulter-Arm-Syndrom und eine bilaterale Epikondylitis manifestiert. Dass sich seine klinische Befunderhebung mit jener der Klinik E.________ vom 18. Mai und 15. Juni 2015 deckt, wie der Kreisarzt Dr. med. D.________ ausführte, bestreitet der Beschwerdeführer dabei nicht, wobei der Einspracheentscheid vom 7. Dezember 2015 als zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung gilt (BGE 134 V 131 E. 3 S. 132 f.; 133 V 108 E. 5.4 S. 114). Zu den somatischen Beschwerden hinzugesellt hat sich vielmehr, wie die psychiatrische Expertin med. pract. L.________ im Gutachten der estimed AG ausführte, eine psychische Symptomatik in Form einer nicht adäquat kausal auf den Unfall zurückzuführenden chronischen Schmerzstörung (E. 4.1 hiervor). Die Vorbringen in der Beschwerde sind insgesamt nicht geeignet, mindestens geringe Zweifel an der Beurteilung des versicherungsinternen Arztes Dr. med. D.________ zu wecken.