Citation: 8C_693/2021 E. 4.4

4.4. Nicht zu verkennen sei andererseits, so die Vorinstanz weiter, dass nicht alle in der Kündigung erwähnten Vorwürfe gerechtfertigt seien. Die Arbeitsleistung des Beschwerdeführers sei - trotz offenbar seit längerem bestehenden administrativen und organisatorischen sowie kommunikativen Kritikpunkten - zumindest bis 2017 und grundsätzlich auch 2018 noch als sehr gut bewertet worden. Insofern stelle sich die Frage, wieso die als gravierend empfundenen Mängel nicht bereits früher entdeckt bzw. angesprochen worden seien. Weiter hätten zwar gewisse Mängel bei der Arbeitsleistung vorgelegen. Allerdings sei fraglich, ob dabei von einer schweren Pflichtverletzung nach § 21 (richtig: 21a) Abs. 1 lit. c PG gesprochen werden könne. Schwere Pflichtverletzungen würden dem Beschwerdeführer nicht vorgeworfen und seien auch nicht erkennbar.