Citation: 6B_1209/2019 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz geht für die Bildung der Einsatzstrafe vom gewerbsmässigen Betrug als schwerstem Delikt aus. Bei den Tatkomponenten verweist sie auf den ausserordentlich hohen Deliktsbetrag von CHF 4'541'240.20, der stark erschwerend in Betracht falle. Von der strafmindernden Anrechnung eines allfälligen Mitverschuldens der Privatklägerin sieht sie ab. Als belastend wertet die Vorinstanz weiter, dass der Beschwerdeführer die treibende Kraft hinter dem kriminellen Geschäftsmodell gewesen sei. Er sei es denn auch gewesen, welcher - als Angestellter der Privatklägerin - den Vertrauensbruch seiner Arbeitgeberin direkt bewirkt habe. Nur er habe den Betrug in dieser Form begehen können. Dementsprechend habe er auch mehr Profit aus dem gewerbsmässigen Betrug geschlagen als der Mitbeschuldigte A.________. Insgesamt erachtet die Vorinstanz das Verschulden bezüglich des gewerbsmässigen Betruges als (knapp) schwer und setzt die Einsatzstrafe auf eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren fest. Strafschärfend wertet sie die mehrfache Urkundenfälschung und die Geldwäscherei, bezüglich deren sie das Verschulden als mittelschwer bzw. als eher leicht bis erheblich gewichtet, und erhöht die Einsatzstrafe auf sieben Jahre. Im Rahmen der Täterkomponenten berücksichtigt die Vorinstanz in erster Linie das Geständnis des Beschwerdeführers strafmindernd. Dieses sei bereits zu Beginn des Strafverfahrens erfolgt und sei umfassend gewesen. Es zeuge von aufrichtiger Reue, was sich auch dadurch zeige, dass der Beschwerdeführer bereits mit der Schuldentilgung begonnen habe. Hinzu sei eine weitreichende Kooperation mit den Strafbehörden gekommen, welche erlaubt habe, auch die Mitbeschuldigten A.________ und D.________ zu überführen. Desgleichen berücksichtigt die Vorinstanz (leicht) strafmindernd die lange Verfahrensdauer. Der vom Beschwerdeführer geltend gemachten psychischen Prädisposition misst sie demgegenüber keine die Schuldfähigkeit vermindernde Bedeutung zu. Straferhöhend gewichtet sie schliesslich die erneute Straffälligkeit während des laufenden Strafverfahrens, was die Anwendung von Art. 48 lit. e StGB ausschliesse, sowie die zum Teil einschlägigen Vorstrafen des Beschwerdeführers. In Anbetracht dieser Umstände setzt die Vorinstanz die Freiheitsstrafe auf vier Jahre und drei Monate herab. Unter Berücksichtigung der mit Urteil des Strafgerichts Zug vom 12. Juli 2018 beurteilten Straftaten, zu welchem eine Zusatzstrafe auszusprechen war, erachtet sie eine hypothetische Gesamtstrafe von vier Jahren und sieben Monaten als angemessen. Unter Abzug der vom rechtskräftigen Urteil des Strafgerichts Zug ausgesprochenen Freiheitsstrafe von 13 Monaten ergebe sich eine Zusatzstrafe von dreieinhalb Jahren (angefochtenes Urteil S. 100 ff.).