Citation: 5A_223/2017 E. 3

Die Aufsichtsbehörde hat zur Begründung im Wesentlichen ausgeführt, die Beschwerde könne gegen fehlerhafte, unangemessene, verzögerte oder verweigerte Verfügungen im Betreibungs-, Konkurs- oder Nachlassverfahren erhoben werden. Eine Beschwerde sei indessen nur solange zulässig, als sie zur Wiederherstellung des gesetzmässigen Verfahrensablaufes beitragen könne; mit anderen Worten müsse die fragliche Anordnung noch rückgängig gemacht oder berichtigt bzw. nachgeholt werden können. Selbst die absolute Unwirksamkeit der Nichtigkeit könne nicht unter allen Umständen berücksichtigt werden. Nach Ablauf eines Jahres könne ein nichtiger Steigerungszuschlag nicht mehr aufgehoben werden. Nachdem das Regionalgericht Emmental-Oberaargau das Konkursverfahren gegen die D.________ GmbH vor über einem Jahr für geschlossen erklärt habe, fehle es an einer beschwerdefähigen Verfügung oder Verzögerung und damit an einem Anfechtungsobjekt. Ein Nichteintreten sei sodann zwingend, soweit sich die Eingabe gegen frühere Entscheide der Aufsichtsbehörde richte. Mit der Eröffnung durch Gerichtsurkunde habe die Aufsichtsbehörde die gesetzlichen Regeln für die Eröffnung von Entscheiden eingehalten, wobei für den Beschwerdeführer grundsätzlich die Zustellfiktion zum Tragen komme.