Citation: 5A_796/2013 E. 6.4

6.4. Für das mit einem Wohnhaus überbaute Grundstück Nr. 570 hat sich die Wegrechtsfläche dem Gerichtsgutachten nicht genau entnehmen lassen. Mit Einschreibebrief vom 21. August 2013 hat der verfahrensleitende Richter den Parteien mitgeteilt, ohne ihren Gegenbericht werde er davon ausgehen, dass die Fläche etwa 46 m² betrage (inklusive an den Fahrweg angrenzendes Wiesenbord) und dass auf die Einholung eines weiteren Gutachtens zur exakten Bestimmung dieser Fläche verzichtet werden könne (act. B 13). In ihrem Gegenbericht haben die Beschwerdeführer lediglich darauf hingewiesen, dass kein Fahrweg mit Randabschlüssen bestehe (act. B 18). Aufgrund dieses Gegenberichts durfte das Kantonsgericht willkürfrei davon ausgehen, dass die Beschwerdeführer mit der angenommenen Wegrechtsfläche und mit dem Verzicht auf die Einholung eines Gutachtens zur exakten Bestimmung der Fläche einverstanden seien. Die Annahme einer Fläche von rund 46 m² lässt sich unter Willkürgesichtspunkten auch auf die "Perimeterstrasse" (act. 56/1) stützen, die eine Länge des Wegs auf dem Grundstück Nr. 570 von etwas mehr als 15 m belegt, was bei einer Breite des Weges von rund 3 m eine Fläche von rund 46 m² ergibt.