Citation: 8C_125/2024 E. 5.3.2

5.3.2. Inwiefern dem Beschwerdeführer bei der Aufnahme einer angepassten Tätigkeit aus Altersgründen ein erwerblicher Nachteil entsteht, erläutert er nicht. Vorliegend fehlen jedenfalls Anhaltspunkte dafür, dass er auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt aufgrund seines Alters verglichen mit anderen Beschäftigten seiner Alterskategorie mit einem geringeren Lohn rechnen müsste. Ein Abzug aufgrund des fortgeschrittenen Alters fällt im Anwendungsbereich von Art. 28 Abs. 4 UVV aber ohnehin ausser Betracht, da auf die Erwerbseinkommen einer versicherten Person im mittleren Alter abgestellt wird (vgl. E. 3.2.2 hiervor; BGE 148 V 419 E. 8.5). Nicht abzugsrelevant sind sodann die vom Beschwerdeführer geltend gemachten sprachlichen Schwierigkeiten, da diesem Aspekt bereits bei der Wahl des Kompetenzniveaus Rechnung getragen wurde (vgl. Urteile 8C_549/2019 vom 26. November 2019 E. 7.7; 8C_879/2011 vom 26. Januar 2012 E. 3.4.3).