Citation: 1C_118/2019 E. 4.2.1

4.2.1. Der Beschwerdeführer machte vor Obergericht in mehreren Eingaben geltend, dass es unzumutbar sei, rund zweieinhalb Jahre nach einem Augenschein zum Protokoll Stellung zu nehmen, weshalb zwingend ein neuer Augenschein durchzuführen sei. Dass dieser mehrere Jahre nach dem für die Waldfeststellung massgeblichen Zeitpunkt stattfinden würde, wusste der Beschwerdeführer schon damals. Wenn er dennoch auf der Wiederholung des Augenscheins beharrte, erscheint es widersprüchlich und verletzt den Grundsatz von Treu und Glauben im Prozess, wenn er nunmehr verlangt, auch die Ergebnisse des zweiten Augenscheins aus dem Recht zu weisen, zumal Gehörsverletzungen im Zusammenhang mit dem zweiten Augenschein weder dargetan werden noch ersichtlich sind.