Citation: 1C_429/2008 17.04.2009 E. 4

4.1 Weiter ist der Beschwerdeführer der Auffassung, es stelle einen Verstoss gegen den Grundsatz von Treu und Glauben dar, dass die Finanzdirektion die gesammelte Berufserfahrung sieben Jahre nach der Anstellung als nicht direkt dienlich eingestuft habe. Diese Frage sei bereits bei der Anstellung entschieden worden, da sie grundsätzlicher Natur sei. Dass die Praxisjahre vor der Anstellung bei der Kantonalen Steuerverwaltung direkt dienlich gewesen seien, ergebe sich auch daraus, dass der Beschwerdeführer durchwegs gute Leistungsbeurteilungen erhalten habe. 4.2 Art. 9 BV räumt jeder Person das Recht ein, von den staatlichen Behörden nach Treu und Glauben behandelt zu werden. Der Grundsatz verbietet den Behörden widersprüchliches oder missbräuchliches Verhalten und räumt den Rechtsunterworfenen einen Anspruch auf Schutz ihres berechtigten Vertrauens in behördliche Zusicherungen oder sonstiges bestimmte Erwartungen begründendes Verhalten der Behörden ein (BGE 130 I 26 E. 8.1 S. 60; Bundesgerichtsurteil 1C_242/2007 vom 11. Juni 2008 E. 3.3.1, je mit Hinweisen). 4.3 Inwiefern dieser Grundsatz hier verletzt sein soll, ist nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer akzeptierte die erstmalige Gehaltseinreihung klaglos und hegte erst sieben Jahre später Zweifel an deren Rechtmässigkeit. Erst dies veranlasste die Finanzdirektion zu klären, nach welchen Kriterien sie damals die Einreihung vorgenommen hatte. Auch in diesem Punkt erweist sich die Beschwerde als unbegründet, soweit darauf infolge der wiederum grösstenteils appellatorischen Natur der Vorbringen überhaupt eingetreten werden kann.