Citation: 2C_698/2020 E. 4.5.1

4.5.1. Der bloss allgemeine Hinweis auf das erhebliche Ermessen der Behörden bei der Festsetzung der Parteientschädigung reicht als Begründung nicht aus. Das Bundesgericht hat betreffend § 17 VRG/ZH bereits anerkannt, dass der entscheidenden Behörde bei der Zusprechung einer Parteientschädigung zwar ein weiter Ermessensspielraum zusteht; dies bedeutet jedoch nicht, dass sie in dieser Frage völlig frei wäre. Sie hat vielmehr nach pflichtgemässem Ermessen zu entscheiden. Bei der Begründung ihres Ermessens ist sie insbesondere an die sich aus Sinn und Zweck der gesetzlichen Ordnung ergebenden Kriterien gebunden (vgl. BGE 107 Ia 202 E. 3 S. 204; vgl. ferner Urteile 2P.31/1999 vom 20. April 1999 E. 6; 2D_35/2016 vom 21. April 2017 E. 6.2).