Citation: 1C_460/2012 E. 4.1

4.1. Das Verwaltungsgericht stützte sich auf den Technischen Bericht der A.________ AG zur Auswertung von neun Luftaufnahmen aus den Jahren 1979, 1980, 1981, 1982, 1987, 1988, 1990, 1997 und 2007. Diesen erachtete sie als nachvollziehbar begründet und schlüssig. Dem Gutachten sei klar zu entnehmen, dass im Jahr 1979 noch eine flächendeckende, geschlossene Waldvegetation vorhanden war und zum damaligen Zeitpunkt nicht von einer Weidenutzung ausgegangen werden könne. Erst mit der massiven Geländeveränderung und Verringerung der Gehölzfläche im Zusammenhang mit dem Bau des Weidestalls 1980 sei die heute umstrittene Fläche eindeutig abgeholzt und die vormalige Stockgrenze aufgelöst worden. Sodann dokumentiere auch eine Luftbildaufnahme aus dem Jahre 1966, dass der 1979 festgestellte Wald seit Jahren vorbestehend gewesen sei. Die Abholzungen im Zusammenhang mit dem Bau des Weidestalls 1980 und danach legten auch nicht den Schluss nahe, dass diese Flächen schon früher ausgeholzt worden seien. Vielmehr habe es erst der Stallbau geboten, unterhalb der Strasse einen Durchgang durch die geschlossene Wald-/Gebüschvegetation zur südlich gelegenen Weide freizulegen. Dass die Abholzung hierfür nicht linear und noch grossflächiger ausgeführt worden sei, sei in den topografischen Gegebenheiten zwischen den Gesteinshügeln im Wald hinreichend begründet.