Citation: 5A_921/2018 E. D

In der Folge reichte A.________ am 8. Februar 2018 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz eine Rechtsverweigerungsbeschwerde ein mit den Anträgen, dem Unterzeichnenden als Vertreter der "Ombudsstelle Kindes und Erwachsenenschutz (p.o. sz) " sei per sofort und mit superprovisorischer Verfügung der Kontakt und Verkehr mit C.________ und D.________ zu gewähren und es seien ihm als Vertreter der "Ombudsstelle Kindes und Erwachsenenschutz (p.o. sz) " per sofort und mit superprovisorischer Verfügung sämtliche Akten über C.________ und D.________ auszuhändigen. Mit Entscheid vom 23. März 2018 überwies das Verwaltungsgericht den sinngemässen Antrag auf Einsetzung von A.________ als Vertreter nach Art. 314a bis ZGB zur weiteren Behandlung an die KESB Ausserschwyz, unter Abweisung der weitergehenden Begehren, soweit darauf einzutreten sei. Im Rahmen der Gehörsgewährung bestätigte die eingesetzte Kindesvertreterin, das Amt weiterhin auszuüben, und hielt die Mutter fest, dass auf Seiten von A.________ ein Interessenkonflikt bestehe, weshalb Rechtsanwältin K.________ als Kindesvertreterin vorzuziehen sei. Anlässlich der Kindesanhörung hielt C.________ fest, dass sie zu A.________ aktuell und künftig keinen Kontakt haben möchte. Sie sei damit einverstanden, dass ihre Interessen durch die eingesetzte Kinderanwältin K.________ vertreten würden. D.________ führte aus, er habe von G.________ gehört, dass es A.________ gebe und er habe ihn ein einziges Mal auf der Wohngruppe der Institution gesehen; dieser habe ihn sehen wollen. Auf Frage, ob er sich an den Brief erinnern könne, in welchem er der KESB mitgeteilt habe, dass er A.________ die Vollmacht erteile, ihn als Vertrauensperson einzusetzen, antwortete D.________ mit der Aussage, G.________ und Frau I.H.________ hätten ihm gesagt, er müsse den Brief verfassen. Sie hätten ihm vorgegeben, was er im Brief betreffend Vollmachtserteilung an A.________ schreiben müsse. Er selber hätte den Brief nicht von sich aus geschrieben. Im Übrigen erwähnte D.________, dass er die eingesetzte Kinderanwältin gut und nett finde. Mit weiterer Eingabe vom 18. Mai 2018 an die KESB hielt A.________ fest, dass er rechtmässiger Vertreter und Vertrauensperson der Kinder sei und deshalb in den nächsten Tagen den uneingeschränkten Zugang zu diesen erwarte. Mit Beschlüssen vom 23. Mai 2018 wies die KESB den Antrag von A.________ auf Einsetzung als Verfahrensbeistand nach Art. 314a bis ZGB ab und bestätigte Rechtsanwältin K.________ für beide Kinder im Amt als Verfahrensbeiständin. Gegen diese Beschlüsse erhob A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Beschwerde. Die Mutter verlangte deren Abweisung. Mit weiterer Eingabe machte A.________ geltend, dass mehrere Whistleblower aus dem Betreuungsumfeld von C.________ und D.________ "das Regime des Terrors, der Bedrohungen und der Einschüchterungen bestätigt" hätten, weshalb ihm sofortiger Zugang zu den Kindern gewährt werden müsse. Auch die eingesetzte Kindesvertreterin verlangte die Abweisung der Beschwerde. Sie hielt fest, mit beiden Kindern separate Gespräche geführt zu haben, wobei sich die Ergebnisse dahingehend zusammenfassen liessen, dass beide sehr deutlich und vehement erklärt hätten, sie wünschten A.________ nicht an den Gesprächen dabei zu haben. Sie würden diesen nicht kennen und wollten ihn auch nicht kennenlernen. Er sei ihnen von G.________ genannt worden, welcher ihnen gesagt habe, dass sie A.________ als ihren Vertreter nennen sollten. Dabei habe D.________ erklärt, dass ihn G.________ aufgesucht und ihm die Vollmachtserklärung diktiert habe; er habe gemacht, was G.________ gewollt habe. Er wolle aber A.________ nun nicht mehr. Er kenne diesen nicht, wolle ihn nicht treffen und ihn auch nicht bei den Gesprächen dabei haben; ebenso wolle er nicht, dass A.________ Einblick in die Akten erhalte. Auch C.________ habe sich unabhängig von D.________ gleich geäussert. Sie habe die Kinder beim nächsten Treffen nochmals gefragt, ob sie es sich bezüglich A.________ anders überlegt hätten. Beide Kinder hätten unabhängig voneinander in Einzelgesprächen geantwortet, sie wünschten keinerlei Kontakt zu und keine Vertretung durch A.________. Mit Entscheid vom 3. Oktober 2018 wies das Verwaltungsgericht die von A.________ erhobene Beschwerde ab, soweit es daraufeintrat.