Citation: I 385/06 26.09.2006 E. 7.2.1

7.2.1.1 Hinsichtlich des Einkommens, das die Beschwerdeführerin 1 ohne gesundheitliche Einschränkung zu erzielen vermöchte (Valideneinkommen), hat die Vorinstanz auf die effektiven, als Pfarreisekretärin der RKK gemäss Arbeitgeberbericht vom 22. Dezember 2003 erzielten Lohnverhältnisse abgestellt und diese auf einen Beschäftigungsgrad von 58 % hochgerechnet. Die Versicherte lässt hiegegen vorbringen, dass sie ohne Gesundheitsschaden eine qualifiziertere, besser entlöhnte Tätigkeit ausüben würde und dem Valideneinkommen daher ein höherer Verdienst zu Grunde zu legen sei. 7.2.1.2 Nach der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2002 belief sich der monatliche Bruttolohn (Zentralwert) im privaten Sektor in den Wirtschaftszweigen 70-74 (Informatik; Forschung und Entwicklung.; Dienstl. für Unternehmen; Tabelle TA1, S. 43) für Arbeitnehmerinnen, welche über Berufs- und Fachkenntnisse verfügen (Anforderungsniveau 3), auf monatlich durchschnittlich Fr. 5'417.- (40-Stundenwoche, einschliesslich 13. Monatsgehalt) bzw. - in Berücksichtigung einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit in diesem Bereich von 41,8 Stunden (Die Volkswirtschaft, 7/8-2006, S. 90, Tabelle B9.2, Sektor 3, 2002) - Fr. 5'660.75. Arbeitnehmerinnen, die in diesen Tätigkeitsgebieten selbstständige und qualifiziertere Arbeiten verrichteten (Anforderungsniveau 2), verdienten dagegen Fr. 6'479.- bzw. - arbeitszeitlich bereinigt - Fr. 6'770.55. Auf Grund der Ausbildung der Versicherten sowie ihrer beruflichen Erfahrung ist von einem im Gesundheitsfall realisierbaren Mittelwert dieser beiden Ansätze, d.h. von Fr. 6'215.65, auszugehen. Obgleich dieser Betrag doch beträchtlich über dem als Pfarreisekretärin im Rahmen eines Vollzeitpensums im Jahr 2002 zu erwirtschaftenden Einkommen von monatlich Fr. 5'551.60 (Fr. 1'793.60 x 13 : 12 : 35 x 100 [gemäss Arbeitgeberbericht vom 22. Dezember 2003]) liegt, kann nicht gesagt werden, dass die Versicherte sich mit der Aufnahme ihrer aktuellen Tätigkeit deutlich "unter Wert" verkauft hat bzw. bei guter Gesundheit verkaufen würde (vgl. dazu auch die Stellungnahme der IV-Abklärungsperson vom 18. Mai 2005), zumal sich das bei der Kirchgemeinde erzielte monatliche Einkommen bereits im Jahre 2003 ebenfalls auf Fr. 1'950.10 erhöht hatte, woraus sich ein Vollzeitgehalt von Fr. 6'036.- ergibt (Fr. 1'950.10 x 13 : 12 : 35 x 100) . Auf Grund der Akten, namentlich der im Abklärungsbericht Haushalt vom 28. Mai 1999 enthaltenen Angaben, ist indessen als erstellt anzusehen, dass die Beschwerdeführerin 1 ohne Eintritt des Gesundheitsschadens als qualifizierte Sachbearbeiterin tätig wäre und damit einen Verdienst erzielen würde, der in etwa dem aufgeführten tabellarischen Lohn entspräche. Das Valideneinkommen ist daher - bei einem Beschäftigungsgrad von 58 % - auf Fr. 3'605.10 monatlich bzw. auf Fr. 43'261.20 jährlich festzusetzen.