Citation: 1B_547/2019 E. 1.2.1

1.2.1. Im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids lag das bundesgerichtliche Urteil 6B_745/2019 vom 27. April 2020 noch nicht vor. Der Beschwerdeführer war somit noch nicht rechtskräftig verurteilt, sondern Straftaten erst beschuldigt. Gemäss Art. 81 Abs. 1 BGG ist zur Beschwerde in Strafsachen berechtigt, wer (a) vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat (...) und (b) ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat, insbesondere die beschuldigte Person. Auch Letztere ist nur zur Beschwerde befugt, soweit sie ein rechtlich geschütztes Interesse hat (BGE 133 IV 121 E. 1.1 S. 123). Dabei muss es sich um ein aktuelles und praktisches Interesse handeln (BGE 140 IV 74 E. 1.3.1 S. 77 mit Hinweis). Der Beschwerdeführer wurde am 5. November 2019, also vor der Erhebung der vorliegenden Beschwerde in Strafsachen, in den Normalvollzug zurückverlegt. Damit hat er kein aktuelles praktisches Interesse an der Behandlung der Beschwerde. Das Bundesgericht verzichtet jedoch ausnahmsweise auf das Erfordernis des aktuellen praktischen Interesses, wenn sich die mit der Beschwerde aufgeworfene Frage jederzeit und unter gleichen oder ähnlichen Umständen wieder stellen könnte, eine rechtzeitige Überprüfung im Einzelfall kaum möglich wäre und die Beantwortung der Frage wegen deren grundsätzlicher Bedeutung im öffentlichen Interesse liegt (BGE 142 I 135 E. 1.3.1 S. 143 mit Hinweisen).