Citation: U 215/99 18.01.2000 E. 1

1.- Das kantonale Gericht hat die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen über die Kürzung der Geldleistungen bei grobfahrlässig und bei Ausübung eines Verbrechens oder Vergehens durch den Versicherten herbeigeführtem Unfall (Art. 37 Abs. 2 und 3 UVG) sowie die Lehre und Rechtsprechung zur Koordination der beiden Normen (BGE 120 V 227 Erw. 2c; Rumo-Jungo, Die Leistungskürzung oder -verweigerung gemäss Art. 37-39 UVG, Diss. Freiburg 1993, S. 170, 191; vgl. auch RKUV 1995 Nr. U 232 S. 206 Erw. 2c) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt für die Erwägungen zur Bedeutung der tatbeständlichen Feststellungen und der Verschuldenswürdigung des Strafrichters für den Sozialversicherungsrichter (BGE 107 V 103 Erw. 2b; RKUV 1990 Nr. U 87 S. 57 Erw. 2b; vgl. auch BGE 111 V 177 Erw. 5a mit Hinweisen und RKUV 1996 Nr. U 263 S. 282 Erw. 2a) sowie die Ausführungen, dass der staatsvertragliche Ausschluss der Leistungskürzung im Bereich der Nichtberufsunfälle, worum es im vorliegenden Verfahren geht, nicht zur Anwendung gelangt (BGE 120 V 226 Erw. 1a, 118 V 309 Erw. 4b; vgl. auch BGE 121 V 40, 46 Erw. 1, 119 V 171 und RKUV 1989 Nr. U 63 S. 54 ff.). Darauf kann verwiesen werden.