Citation: 5A_633/2024 E. 7.1

7.1. Zum Eventualantrag auf Beschränkung der Aufgaben des Beistands - einen solchen hat der Beschwerdeführer auch im vorliegenden Verfahren gestellt (vgl. vorne Bst. C) - hält das Obergericht fest, der Beschwerdeführer sei in seiner Einsichts-, Erkenntnis-, Wertungs- und Steuerungsfähigkeit hochgradig beeinträchtigt. Die Krankheitseinsicht sei schwankend bzw. gering bis nicht vorhanden. Aufgrund der seit Jahren bestehenden Situation und der hohen Belastung der Angehörigen sei zudem ein Verfahren betreffend Einweisung in eine geeignete Institution hängig. Die vom Beschwerdeführer gewünschte Beschränkung der Vermögensverwaltung liege daher nicht in seinem wohlverstandenen Interesse. Eine Beistandschaft im vorgesehenen Umfang sei mit Blick auf den künftigen finanziellen Bedarf des Beschwerdeführers, einschliesslich der voraussichtlich nicht unerheblichen Wohnkosten, vielmehr notwendig. Um der finanziellen Eigenverantwortung des Beschwerdeführers Rechnung zu tragen, könne der Beistand diesem ein Konto zur freien Verfügung einrichten.