Citation: 6B_1005/2023 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz geht von der Gültigkeit der Geschwindigkeitsmessung aus und stützt sich dabei unter anderem auf das Eich- und Zulassungszertifikat des eingesetzten Lasermessgeräts und das Gutachten des beigezogenen Sachverständigen vom Eidgenössischen Institut für Metrologie (METAS). Die Frage, ob ein Gerätetest vorschriftsgemäss durchgeführt worden sei, sei bloss mittelbar für die Beurteilung der Verlässlichkeit einer Geschwindigkeitsmessung relevant. Vorliegend bestünden keine Zweifel daran, dass der Beschwerdeführer seinen Personenwagen anklagegemäss ausserorts mit einer Geschwindigkeit von 110 km/h gelenkt und dabei die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h um 30 km/h überschritten habe. Auf eine Einvernahme des Messbeamten könne verzichtet werden.