Citation: 6B_265/2022 E. 1.3.4

1.3.4. Der Beschwerdeführer macht geltend, vor dem fraglichen Zimmer würden regelmässig Jugendliche rauchen. Es sei möglich, dass ein weggeschnippter Zigarettenstummel den Weg durch das Fenster auf das Bett gefunden und dort den Brand entfacht habe. Diese These warf der Beschwerdeführer erstmals im Berufungsverfahren auf. Die Vorinstanz erwägt, es sei nur theoretisch möglich, dass ein achtlos weggeworfener Zigarettenstummel durch das Fenster auf das Bett gefallen sei und den Brand entfacht habe. Zudem wäre dies ausgerechnet zum Zeitpunkt geschehen, als sich der Beschwerdeführer mit der Kerze in das Wohnzimmer aufgemacht habe. Überdies sei das Fenster nach Angabe des Vaters des Beschwerdeführers kurz vor dem Brand bloss gekippt gewesen. Diese spekulative Möglichkeit lasse keine erheblichen Zweifel an der versehentlichen Brandlegung durch den Beschwerdeführer aufkommen. Der Beschwerdeführer bringt vor Bundesgericht nichts vor, was diese schlüssige Erwägung als willkürlich erscheinen liesse.