Citation: 8C_318/2023 E. 5.1

5.1. Was zunächst die vorinstanzliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit betrifft, wird beschwerdeweise geltend gemacht, der RAD-Arzt habe trotz gleichbleibender Aktenlage in seiner ersten Stellungnahme vom 12. Juli 2021 noch von einer abschliessenden Beurteilung absehen wollen und eine Begutachtung empfohlen, am 14. Februar 2022 hingegen dennoch eine eigene Beurteilung vorgenommen und eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit bei angepasstem Belastungsprofil bescheinigt. Die Vorinstanz erwog, dass die von den behandelnden Ärzten Dr. med. B.________, Allgemeine Medizin FMH, und Dr. med. C.________, Facharzt für Neurologie FMH, erhobenen Befunde einer Nackenverspannung bei freier Beweglichkeit der Halswirbelsäule im September 2020 beziehungsweise einer Beweglichkeitseinschränkung um 20 % im November 2020 der gemäss RAD noch zumutbaren leichten oder mittelschweren, einfachen, klar strukturierten Tätigkeit in Wechselbelastung und ohne höhere kognitive Anforderungen nicht entgegenstünden. Daran könnten die Einwände der Beschwerdeführerin nichts ändern. Inwiefern das kantonale Gericht damit offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellungen getroffen oder die zu beachtenden Beweiswürdigungsregeln verletzt haben sollte, ist nicht erkennbar. Dies gilt auch hinsichtlich der geltend gemachten kognitiven Defizite, zumal die Untersuchungsergebnisse der Abklärung durch Dr. phil D.________, Fachpsycholgin Neuropsychologie FSP, gemäss deren Bericht vom 27. März 2020 weitgehend im Durchschnitt gelegen hätten. In der jüngsten Stellungnahme des Hausarztes vom 19. Januar 2021 werden zudem nebst den von der Vorinstanz berücksichtigten, gemäss Hausarzt nicht objektivierbaren Nackenschmerzen und Konzentrationsstörungen keine weiteren Beschwerden erwähnt. Soweit darüber hinaus vegetative Symptome wie Enge im Halsbereich, Nausea und Schwindel geltend gemacht werden, lassen sich damit keine hinreichenden Zweifel an der letzten Einschätzung des RAD begründen, zumal die neurologische Abklärung durch Dr. med. C.________ nebst den genannten Befunden an der Halswirbelsäule keine Auffälligkeiten ergab. Angesichts der bereits erfolgten spezialärztlichen neurologischen und neuropsychologischen Untersuchungen lässt sich nicht ersehen, von welchen weitergehenden Abklärungen noch neue Erkenntnisse zu erwarten gewesen wären. Insbesondere bestanden auch keine Hinweise auf einen entsprechenden Bedarf in psychiatrischer Hinsicht beziehungsweise nach einer zusätzlichen Abklärung entsprechender Beschwerden in einem strukturierten Beweisverfahren. Die Beschwerdeführerin vermag damit insgesamt keine auch nur geringen Zweifel am jüngsten RAD-Bericht aufzuzeigen. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz darauf abgestellt hat.