Citation: 1F_41/2016 E. 3.3

3.3. Schliesslich ist auch dem Vorbringen des Gesuchstellers, das Bundesgericht habe sich mit der geltend gemachten Verletzung des Anspruchs auf einen doppelten kantonalen Instanzenzug nicht auseinandergesetzt, kein Erfolg beschieden. Abgesehen davon, dass die Nichtbehandlung einer Rüge keine revisionsrelevante Tatsache im Sinne von Art. 121 lit. d BGG darstellt (Urteile 4G_1/2016 vom 11. März 2016 E. 2.2.2.1; 2F_20/2012 vom 25. September 2012 E. 2.1), muss ein Gerichtsentscheid sich nicht mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen (BGE 141 III 28 E. 3.2.4 S. 41; 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188). Dies gilt insbesondere auch für die vom Gesuchsteller in diesem Zusammenhang angerufene Rechtsmittelgarantie gemäss Art. 32 Abs. 3 BV, verleiht diese doch nur jeder strafrechtlich verurteilten Person das Recht, das Urteil von einem höheren Gericht überprüfen zu lassen (vgl. BGE 133 I 12 E. 5 S. 14; 129 I 281 E. 4.3 S. 287) und gewährleistet insoweit in allgemeiner Weise einen Anspruch auf eine zweistufige Gerichtsbarkeit. Mit Blick auf die ebenfalls geltend gemachte Rechtsweggarantie (Art. 29a BV; Zugang zu einem Gericht) ist - wie bereits ausgeführt - zu berücksichtigen, dass das Obergericht als Beschwerdeinstanz über eine volle Überprüfungsbefugnis verfügt (Art. 393 Abs. 2 StPO).