Citation: 8C_793/2018 E. 3.1.2

3.1.2. Weiter hat sich die Vorinstanz eingehend mit dem ebenfalls von der Krankentaggeldversicherung eingeholten Bericht des Prof. Dr. med. I.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, vom 7. November 2016 auseinandergesetzt, der trotz Tragens eines Schutzhelmes durch den Beschwerdeführer eine commotio cerebri postuliert habe. Nach den Erwägungen des kantonalen Gerichts ist aufgrund der echtzeitlichen medizinischen Auskünfte sowie der Schilderungen zum Unfallhergang nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass ein Ereignis von besonderer, ausserordentlicher Schwere vorliege, das gemäss Rechtsprechung Voraussetzung für die unfallbedingte Verursachung einer Diskushernie bilde. Dies gelte unabhängig davon, ob der Aufprall der etwa 2 kg schweren Schraube oder Schraubenmutter im Bereich des Helms erfolgt sei, wovon Dr. med. I.________ ausgehe und wofür tendenziell die echtzeitlichen medizinischen Akten sprächen, oder ob der Nacken unterhalb des Helms getroffen worden sei, wie der Versicherte geltend mache. So halte auch die neurologische Sachverständige in dem von der Invalidenversicherung eingeholten inderdisziplinären Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle Bern, ZVMB GmbH, vom 11. Oktober 2017 fest, die Vermutung einer traumatischen Hernie C4/5 links sei bei dem beschriebenen Unfallmechanismus schwer nachvollziehbar. Im gleichen Sinn habe sich auch der Kreisarzt Dr. med. D.________ geäussert.