Citation: 2C_143/2022 E. 3.1

3.1. Vorab machen die Beschwerdeführer eine Verletzung ihres rechtlichen Gehörs (Art. 29 BV), insbesondere im Zusammenhang mit der Prüfung einer Verletzung von Art. 8 EMRK, geltend. Sie bringen vor, der vorinstanzliche Entscheid sei nicht ausreichend begründet worden, da die Vorinstanz mit keinem Wort auf ihr Vorbringen eingegangen sei, sie hätten einzig deshalb ein getrenntes Eheleben geführt, weil sie der Tochter der Beschwerdeführerin hätten ermöglichen wollen, in ihrem gewohnten Umfeld aufwachsen zu können. Zudem rügen sie, die Vorinstanz habe unberücksichtigt gelassen, dass die Beschwerdeführerin während ihrer Aufenthalte in der Schweiz begonnen habe, Deutsch zu lernen, die Kultur der Schweiz gut kenne und ihrer Integration somit nichts entgegenstehe. Schliesslich beanstanden sie, die Vorinstanz habe sich nicht mit ihrem Vorbringen auseinandergesetzt, wonach die Pflege der Mutter des Beschwerdeführers mit fortschreitendem Alter immer zeitintensiver werde, was dessen Möglichkeit, Auslandsreisen zu unternehmen, einschränke, und dass auch das Familienleben der Mutter durch den Entscheid tangiert werde.