Citation: 8C_333/2021 E. 3.2

3.2. Angesichts des bereits betriebenen, erheblichen Aufwands bezweifelte die Vorinstanz, dass der Beschwerdeführer ab Januar 2019 (noch) bereit gewesen wäre, sein weit fortgeschrittenes Vorhaben auf Eis zu legen, um eine allenfalls angebotene Festanstellung anzunehmen. Denn dadurch hätte er die in seinen Geschäftspartnern, Freunden und Familienangehörigen geweckten Erwartungen enttäuschen müssen. Bis im Mai 2019 sei der Beschwerdeführer denn auch selber davon ausgegangen, noch im gleichen Monat von der G.________ AG angestellt zu werden und die Aktivitäten der Gesellschaft mit Eröffnung eines Büros in C.________ aufzunehmen. Zudem sei er im Mai 2019 gemäss eigenen Angaben mit der Suche nach Investoren im Familien- und Freundeskreis für eine Summe zwischen 1,6 und 2 Millionen Franken derart beschäftigt gewesen, dass er um Verschiebung eines Gesprächstermins betreffend die künftigen Leistungen der Arbeitslosenversicherung habe bitten müssen. Damit habe er eine klare Verlagerung seines Fokus von der Stellensuche hin zum Aufbau der selbstständigen Erwerbstätigkeit bekundet. Aus all diesen Gründen kam die Vorinstanz zum Schluss, die Vermittlungsfähigkeit des Beschwerdeführers sei - trotz einwandfreier Arbeitsbemühungen sowie konstruktiven und offenen Verhaltens den Organen der Arbeitslosenversicherung gegenüber - ab 1. Januar 2019 zu verneinen.