Citation: 6B_908/2015 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwägt zutreffend, dass der BVG-Sammelstiftung die Stellung einer berufsmässigen Vermögensverwalterin zukomme und deren führende Organe - darunter der Beschwerdeführer - sich diese Qualifikation nach Art. 29 StGB anrechnen lassen müssen (Urteil, S. 30 f.). Der Beschwerdeführer nimmt dazu mit keinem Wort Stellung. Dass für die Qualifikation als berufsmässiger Vermögensverwalter im Sinne von Art. 138 Ziff. 2 StGB eine Bewilligung der FINMA oder der Anschluss an eine Selbstregulierungsorganisation erforderlich sein soll, ist abwegig. Das Erfordernis einer behördlichen Bewilligung bezieht sich nach dem Wortlaut von Art. 138 Ziff. 2 StGB auf die Ausübung eines Berufes, Gewerbes oder Handelsgeschäftes, nicht aber auf die berufsmässige Vermögensverwaltung. Die Rüge ist unbegründet.