Citation: 1C_200/2017 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Dauer des angeordneten Ausweisentzugs könnte sich in gewisser Weise auf seine Situation auswirken, sofern künftig im Sinne von Art. 16d SVG zu prüfen sein sollte, ob ihm der Führerausweis wegen fehlender Fahreignung entzogen werden müsse. Art. 16d SVG regelt den Führerausweisentzug wegen fehlender Fahreignung. Unter anderem wird der Lernfahr- oder Führerausweis einer Person auf unbestimmte Zeit entzogen, wenn sie auf Grund ihres bisherigen Verhaltens nicht Gewähr bietet, dass sie künftig beim Führen eines Motorfahrzeuges die Vorschriften beachten und auf die Mitmenschen Rücksicht nehmen wird (Abs. 1 lit. c). Auch insoweit erscheint nicht gänzlich ausgeschlossen, dass sich der Umstand, ob dem Beschwerdeführer der Führerausweis wegen des Vorfalls vom 6. Juli 2012 nur wegen Fahrens in fahrunfähigem Zustand oder zusätzlich wegen weiterer Verkehrsdelikte bzw. für drei oder für fünf Monate entzogen wurde, in Zukunft einmal auf die Situation des Beschwerdeführers auswirken könnte. Allerdings würde - selbst falls dereinst im Sinne von Art. 16d SVG die Fahreignung des Beschwerdeführers in Frage stehen sollte - ein entsprechender Entscheid eine sorgfältige Abklärung aller wesentlichen Gesichtspunkte bedingen (vgl. BGE 133 II 384 E. 3.1 S. 387 f.). Art und Schwere von in der Vergangenheit begangenen Verkehrsregelverletzungen wären auch für einen solchen Entscheid nur eines von mehreren zu berücksichtigenden Kriterien. Die Frage, ob dem Beschwerdeführer der Ausweis nach dem Vorfall vom 6. Juli 2012 für drei oder fünf Monate entzogen worden ist, wäre insoweit ebenfalls höchstens von untergeordneter Bedeutung.