Citation: 5D_181/2023 E. 4

Die Beschwerdeführerin begründet die fehlende Aussichtslosigkeit ihrer Klage damit, dass die Frage umstritten sei, ob eine laufende Betreibung nötig sei, damit auf eine Klage nach Art. 85a SchKG eingetreten werden kann (vgl. dazu bereits oben E. 2). Für das Obergericht war dies jedoch - wie erwähnt - nicht massgebend. Auf die entscheiderhebliche Erwägung (oben E. 3) geht die Beschwerdeführerin nicht ein und sie zeigt nicht auf, inwieweit in diesem Zusammenhang verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen. Sie wirft sodann dem Regionalgericht eine Verletzung des Replikrechts bzw. von Art. 29 Abs. 1 und 2 BV sowie von Art. 6 EMRK vor. Entsprechende Rügen wären vor Obergericht vorzubringen gewesen. Entsprechendes gilt, soweit sie dem Regionalgericht Willkür, Rechtsverzögerung und fehlende Neutralität vorwirft. Soweit die Beschwerdeführerin dem Obergericht überspitzten Formalismus im Zusammenhang mit den Begründungsanforderungen an eine Beschwerde vorwirft, übergeht sie, dass das Obergericht offen gelassen hat, ob sie sich genügend mit dem regionalgerichtlichen Entscheid auseinandergesetzt hat.