Citation: 2C_204/2023 E. 3.3

3.3. Sodann legt der Beschwerdeführer ausführlich dar, dass er "computertechnisch" unbegabt sei, in der Türkei weder über ein modernes Handy noch über einen privaten Computer verfüge und daher nicht in der Lage sei, sich bei einer anerkannten Signaturplattform anzumelden. Diese Ausführungen beziehen sich - soweit ersichtlich - auf einen allfälligen elektronischen Verkehr bzw. die Möglichkeit, eine Beschwerde elektronisch zu unterschreiben. Dabei verkennt der Beschwerdeführer, dass die Vorinstanz erwogen hat, dass im kantonalen Recht eine entsprechende Rechtsgrundlage fehle und Beschwerden eigenhändig zu unterschreiben seien, wobei gescannte oder kopierte Unterschriften nicht zulässig seien. Dass und inwiefern das Verwaltungsgericht das kantonale Recht betreffend die Anforderungen an die Unterzeichnung von Beschwerden willkürlich oder unter Verletzung von Bundesrecht angewendet habe, legt der Beschwerdeführer nicht substanziiert dar (vgl. E. 2.3 hiervor). Ebensowenig substanziiert sind seine Ausführungen betreffend Art. 15 Abs. 4 VRPG/BE, welcher vorsieht, dass zur Prozessvertretung vor Verwaltungsjustizbehörden auf dem hier interessierenden Gebiet des Ausländerrechts nur zugelassene Anwältinnen und Anwälte berechtigt sind. Zwar scheint der Beschwerdeführer der Auffassung zu sein, dass diese Regelung gegen Bundesrecht verstosse. Allerdings zeigt er nicht konkret auf, worin die Bundesrechtswidrigkeit genau bestehen soll. Die blosse Wiedergabe verschiedener Bestimmungen der ZPO (SR 272), der StPO (SR 312.0), des SchKG (SR 281.1) oder des VwVG (SR 172.021) reichen dazu nicht aus. Insbesondere tut er nicht dar, inwiefern diese Erlasse vorliegend anwendbar seien bzw. sich aus dem Bundesrecht ein Anspruch auf nichtanwaltliche Vertretung im vorliegend interessierenden Verfahren vor der Sicherheitsdirektion ergeben soll.