Citation: 7B_878/2023 E. 5.2.4

5.2.4. Die individuellen Risikoeinschätzungen bzw. Einschätzungen der Sachverständigen betreffend die Rückfallgefahr des Beschwerdeführers hinsichtlich sexueller Handlungen mit Kindern sind nachvollziehbar, schlüssig und im Ergebnis miteinander vergleichbar. Die Vorkommnisse im Massnahmevollzug waren nicht allein ausschlaggebend bei der medizinischen Begutachtung und waren Bestandteil der integrativen Gesamtbeurteilung, bei welcher die Sachverständigen verschiedene Faktoren (vgl. E. 6.2) im zu beurteilenden Einzelfall zu berücksichtigen hatten. Es ist kein Grund erkennbar, weshalb die ähnlichen Einschätzungen durch verschiedene Sachverständige hinsichtlich der hohen Rückfallgefahr für erneute Hands-off-Übergriffe und sehr hohen Rückfallgefahr für Hands-on-Übergriffe auf Kinder (Gutachten vom 14. Februar 2022 S. 77) bzw. des massiv erhöhten Risikos für erneute Hands-off- und Hands-on-Übergriffe auf Minderjährige (Ergänzungsgutachten vom 10. November 2022 S. 71) infrage zu stellen wären. Indem der Beschwerdeführer appellatorische Kritik an den Gutachten übt, genügen seine Vorbringen den Begründungsanforderungen an eine Willkürrüge nicht.