Citation: 8C_628/2023 E. 9.1

9.1. Umstritten ist im Rahmen der Adäquanzprüfung als Erstes die Schwere des Unfalls vom 6. Juni 2013, bei dem sich die Beschwerdeführerin am linken Fuss verletzte, als sie diesen beim Besteigen eines Trams zwischen Türe und Randstein einklemmte. Die Unfallschwere ist aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufs mit den sich dabei entwickelnden Kräften zu beurteilen. Irrelevant sind die Unfallfolgen oder Begleitumstände, die nicht direkt dem Unfallgeschehen zugeordnet werden können; solchen Faktoren ist gegebenenfalls bei den Adäquanzkriterien Rechnung zu tragen (BGE 148 V 301 E. 4.3.1).