Citation: 2C_466/2021 E. 4.1

4.1. Streitgegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens war die Beseitigungs- und Duldungsverfügung des Veterinäramtes vom 14. August 2017, mit welcher der Beschwerdeführer unter anderem zur sofortigen Duldung von Handlungen verpflichtet wurde, die sich zur Umsetzung des gegenüber A.B.________ rechtskräftig verfügten Tierhalteverbots notwendig erweisen (vgl. vorne Sachverhalt A.e). Unbestritten ist, dass die Ersatzvornahme, welche sich auf diese Vollstreckungsverfügung stützte, bereits am 1. September 2017 durchgeführt wurde. Dem angefochtenen Urteil kann zudem entnommen werden, dass am 1. September 2017 alle Tiere, die vom Tierhalteverbot betroffen waren, in Sicherheit gebracht worden waren (vgl. vorne Sachverhalt A.g), womit die angefochtene Duldungs- und Beseitigungsverfügung gegenstandslos wurde. Zu prüfen ist deshalb, ob die Vorinstanz das Vorliegen eines aktuellen und praktischen Rechtsschutzinteresses zu Recht verneint hat. Dabei ist zu beachten, dass eine Beschwerde auch hinsichtlich der Legitimationsvoraussetzungen hinreichend begründet (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) sein muss. Der Beschwerdeführer hat deshalb darzutun, inwiefern er ein aktuelles und praktisches Interesse an der Anfechtung eines Entscheids hat, soweit dieses nicht ohne Weiteres ersichtlich ist (BGE 133 II 249 E. 1.1; 133 II 400 E. 2; Urteile 2C_265/2020 vom 3. August 2020 E. 1.2; 1C_453/2014 und 1C_454/2014 vom 23. Februar 2015 E. 4.2, mit Hinweisen; 2C_433/2008 vom 24. November 2009 E. 3).