Citation: 5A_172/2024 E. 2.2

2.2. Richtig ist, dass es grundsätzlich nicht zulässig ist, die Aufsichtsbehörden wiederholt mit denselben Fragen über die Nichtigkeit von Verfügungen zu befassen (vgl. REISER, Revision, Berichtigung, Wiedererwägung etc. im Bereich von Schuldbetreibung und Konkurs, in: Res iudicata - e poi?, BERNASCONI/MORGANO [Hrsg.], 2023, S. 21; ENGLER, Aus der neueren Zürcher Rechtsprechung zum SchKG, BlSchK 2019 S. 58). Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist die Nichtigkeit vorliegend mit dem angefochtenen Entscheid jedoch erstmalig überprüft worden (vgl. vorne Sachverhalt lit. C.d am Ende). Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang eine Verletzung des Prinzips der materiellen Rechtskraft rügt, ist ihm deshalb nicht zu folgen. Es liegt bezüglich der Frage der allfälligen Rechtsmissbräuchlichkeit der Betreibung Nr. xxx keine abgeurteilte Sache vor, hat sich die Vorinstanz doch erst aufgrund der Beschwerde des Beschwerdegegners vom 23. Oktober 2023 veranlasst gesehen, die Frage der Rechtsmissbräuchlichkeit zu prüfen und hat der Beschwerdegegner, was unbestritten ist, die Nichtigkeit erstmals zu diesem Zeitpunkt geltend gemacht. Zu beurteilen bleibt damit der Eventualstandpunkt des Beschwerdeführers, wonach die hohen Anforderungen an die Bejahung der Nichtigkeit einer Betreibung wegen Rechtsmissbrauchs vorliegend nicht erfüllt seien.