Citation: 2P.113/2006 29.08.2006 E. 4

4.1 Das Verwaltungsgericht hat - mit Blick auf die Regelung der Rekurslegitimation in § 21 lit. a des Zürcher Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG/ZH) - verneint, dass die Beschwerdeführerin 2 als Arbeitgeberin ein eigenes schutzwürdiges Interesse an der Eintragung des Beschwerdeführers 1 ins Anwaltsverzeichnis habe; dementsprechend fehle ihr auch die Beschwerdebefugnis (§ 70 in Verbindung mit § 21 lit. a VRG/ZH). 4.2 Es ist nicht ersichtlich, inwiefern diese Auslegung des kantonalen Verfahrensrechts willkürlich sein sollte: Das Verwaltungsgericht durfte ohne weiteres davon ausgehen, es sei allein Sache des Rechtsanwalts, um dessen Eintragung es geht, als Gesuchsteller aufzutreten. Selbst wenn für die Beschwerdeführerin 2 tatsächlich, wie behauptet, gewisse Nachteile aus dem Umstand resultieren sollten, dass der Beschwerdeführer 1 nicht ins Anwaltsverzeichnis eingetragen wird, so wären diese bloss mittelbarer Natur; sie würden nicht - jedenfalls nicht zwingend - ein schutzwürdiges Interesse an der Änderung oder Aufhebung des abschlägigen Entscheids (vgl. § 21 lit. a und § 70 VRG/ZH) begründen. Von der Abweisung des Eintragungsgesuchs war einzig der Beschwerdeführer direkt betroffen, weshalb allein ihm als interessierter Partei die Verfügungsbefugnis über den Streitgegenstand und damit die Befugnis zustand, ein Rechtsmittel zu ergreifen.