Citation: 4A_462/2020 E. A

A.________ (Klägerin, Beschwerdeführerin) und ihr Ehemann C.________ schlossen mit der Bank B.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) am 9. Dezember 2014 einen Konto/Depotvertrag ab und liessen ein Gemeinschaftskonto eröffnen. Am 22. Dezember 2014 fand ein Treffen zwischen C.________, der in Begleitung von D.________ erschien, und dessen Kundenbetreuerin E.________ bei der Beklagten statt. In dessen Verlauf übergab die Kundenbetreuerin den beiden Herren zwei Fact-Sheets zu zwei Anlageprodukten im Rohölgeschäft, mit denen mittels rollenden Futures in F.________, eine texanische Rohölsorte, investiert werden konnte. Anlässlich dieser in Englisch geführten Besprechung erteilte C.________ der Beklagten den Auftrag, für rund USD 1 Mio. Anteile des Fonds ETF Commodity F.________ zu erwerben. Mitte Januar 2015 liess er dieses Öl-Investment aufstocken. Am 8. Dezember 2016 wurde das Gemeinschaftskonto bei der Beklagten saldiert und die Zertifikate an ein Konto der Klägerin bei einer Drittbank transferiert. Mit schriftlicher Erklärung vom 26. Juni 2017 trat C.________ seine gesamte Forderung gegenüber der Beklagten aus der Investition in den Fonds ETF Commodity F.________ an die Klägerin ab.