Citation: 8C_21/2020 E. 4.2.4

4.2.4. Sodann beanstandet der Beschwerdeführer verschiedene Angaben im internistisch-rheumatologischen Gutachten im Zusammenhang mit seinen Alltagsaktivitäten. Er legt aber nicht näher dar, inwieweit die Vorinstanz Bundesrecht verletzt haben soll, indem sie auf die Expertise abgestellt hat. Seine Klarstellungen sind jedenfalls nicht geeignet, die Beweiskraft des Gutachtens zu erschüttern. Anders als der Beschwerdeführer glauben machen will, hat die Vorinstanz denn auch nicht von den beschriebenen Aktivitäten direkt auf eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit geschlossen. Aus den - unbestrittenen - Tätigkeiten wie den "Bastelarbeiten" mit Wasserstoffgeräten, dem Reparieren von platten Reifen eines Kindervelos oder der Autoreise nach Istanbul - wenngleich diese über mehrere Tage verteilt und mit Fahrerwechseln erfolgte - kann aber durchaus abgeleitet werden, dass der Beschwerdeführer über erhebliche Ressourcen verfügt. Das kantonale Gericht stellte in diesem Zusammenhang weiter verbindlich fest, der Beschwerdeführer kümmere sich um seine Kinder (draussen spielen und helfen bei den Hausaufgaben) und seine erkrankte Frau und er berichte über einen unauffälligen Appetit. Er erledige Einkäufe im (nahegelegenen) Ausland, besuche regelmässig die Moschee, höre Musik, lese deutschsprachige und türkischsprachige Nachrichten und treffe Freunde. Wenn die Vorinstanz insoweit keine wesentlichen Einschränkungen bei den Aktivitäten des Beschwerdeführers erkannte, so ist sie damit weder in Willkür verfallen noch hat sie sonstwie Bundesrecht verletzt.