Citation: 8C_909/2017 E. 8

Der von der Versicherten angerufene Dr. med. D.________ legte im Gutachten vom 14. August 2017 unter anderem dar, aufgrund der Aktenlage und in Anbetracht des gegenwärtigen Befundes könne er keine abschliessende Diagnose benennen. Die Alltagsführung der Versicherten sei erheblich beeinträchtigt und allein schon deshalb könne völlig losgelöst von der Diagnose von Arbeitsfähigkeit im Moment keine Rede sein. Das Gutachten des Dr. med. C.________ vom 28. November 2016 könne er nicht abschliessend widerlegen. Anderseits überzeuge es ihn aber nicht. Die Annahme eines Gesundheitsschadens im Sinne von IVG und ATSG setzt grundsätzlich voraus, dass im psychiatrischen Gutachten eine Diagnose gestellt werden kann. Diese muss zudem lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützt sein (BGE 130 V 396; Urteil 9C_393/2017 vom 20. September 2017 E. 5.3.1). Bereits in diesem Lichte vermag das Gutachten des Dr. med. D.________ vom 14. August 2017 dasjenige des Dr. med. C.________ vom 28. November 2016 sowie die vorinstanzliche Beurteilung nicht in Frage zu stellen. Zudem hat die Vorinstanz einlässlich und überzeugend weitere Gründe aufgezeigt, die gegen das erstgenannte Gutachten sprechen.