Citation: 4A_251/2023 E. 9.1

9.1. Die Vorinstanz erwog, der Beschwerdeführer bringe vor, mit der Unterschrift von D.C.________ sel. im Feld "Unterschrift der Gesellschaft" sei die Übertragung der Namenaktien akzeptiert worden. Der falsche Firmenstempel schade nicht. Es sei naheliegender, dass D.C.________ sel. versehentlich einen falschen Firmenstempel verwendet habe, als dass er im Namen der Bb.________ AG unterzeichnet habe. Dieser geschilderte Sachverhalt wäre denkbar - so die Vorinstanz weiter - wenn auch die übrigen Beweismittel und Indizien in diese Richtung deuten würden. Vorliegend verhalte es sich jedoch so, dass einzig die Unterschrift von D.C.________ sel. für eine Übertragung spreche. Es sei kein obligatorisches Grundgeschäft, kein Nachweis über einen Anerkennungsantrag (Gesuch um Genehmigung) des Beschwerdeführers, kein zustimmender Verwaltungsratsbeschluss der Beschwerdegegnerin und kein Eintrag im Aktienbuch erstellt. Auch sei nicht nachvollziehbar, wie die Transaktion ausgestaltet gewesen sein solle. Warum D.C.________ sel. auf den Aktientiteln unterzeichnet habe, entziehe sich ihrer Kenntnis, doch sei die Unterschrift letztlich mit dem falschen Firmenstempel angebracht worden, sodass nicht von einer Genehmigung der Beschwerdegegnerin ausgegangen werden könne. Selbst wenn D.C.________ sel. bestätigen würde, dass er den falschen Firmenstempel verwendet habe, würde dies den Makel des fehlenden obligatorischen Grundgeschäfts bzw. des fehlenden Verwaltungsratsbeschlusses der Beschwerdegegnerin nicht beheben. Inwiefern eine Beweisaussage des Beschwerdeführers die Übertragung der Namenaktien Nrn. 0311-0319 hätte nachvollziehbar machen können, werde nicht konkret aufgezeigt, sondern lediglich pauschal behauptet. Das Absehen von einer Parteibefragung oder einer Beweisaussage in antizipierter Beweiswürdigung sei zulässig. Anzufügen bleibe, dass eine Parteibefragung von D.C.________ sel. ohnehin nicht mehr möglich sei.