Citation: I 527/04 29.11.2004 E. 2

2.1 Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Versicherten. Welche konkreten Abklärungsmassnahmen in gesundheitlicher und beruflich-erwerblicher Hinsicht im Hinblick auf eine rechtsgenügliche Sachverhaltsermittlung geboten sind, lässt sich mit Blick auf die Besonderheiten des Einzelfalles nicht allgemein sagen. Im vorliegenden Fall hat die Beschwerdegegnerin namentlich einen Bericht der BEFAS (vom 25. April 2003) eingeholt, welcher hinsichtlich der Frage der zumutbaren Arbeitsfähigkeit die Grundlage für die anspruchsverneinende Verwaltungsverfügung gebildet hat. Aus medizinischer Sicht ist der Versicherte gemäss BEFAS-Bericht im bisherigen Tätigkeitsbereich der Gastronomie voll arbeitsfähig, einzig körperliche Schwerarbeit wird auf Grund des Status nach lumbaler Diskushernienoperation als unzumutbar erachtet. 2.2 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde enthält im Vergleich zu den gegen den BEFAS-Bericht schon im kantonalen Verfahren erhobenen Einwänden keine wesentlichen neuen Beanstandungen. Mit der vorgetragenen Kritik, dieser sei beweisuntauglich, hat sich die Vorinstanz - womit der diesbezügliche Einwand des Beschwerdeführers, die verwaltungsgerichtliche Würdigung der Beweismittel entspreche nicht den rechtsprechungsgemässen Kriterien (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 Erw. 1c mit Hinweisen sowie AHI 2001 S. 113 Erw. 3a) fehl geht - bereits eingehend auseinandergesetzt und ist dabei mit überzeugender Begründung zum Schluss gelangt, dass kein Anlass bestehe, die Zuverlässigkeit der Expertise in Frage zu stellen. Den diesbezüglichen Erwägungen pflichtet das Eidgenössische Versicherungsgericht auch unter Berücksichtigung der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbe-schwerde vollumfänglich bei. Insbesondere hat die Vorinstanz stichhaltig ausgeführt, weshalb auch nicht die Stellungnahme des Hausarztes Dr. med. R.________ (vom 21. August 2003) zum BEFAS-Bericht dessen Beweiskraft zu erschüttern vermag und weshalb ein möglicher Zusammenhang zwischen einer herpes simplex-Erkrankung und der Fazialisparese keiner weiteren Abklärung mehr bedarf. Es bleibt lediglich zu betonen, dass Dr. med. F.________, welcher den Versicherten im Rahmen der BEFAS-Abklärung medizinisch untersuchte, hinsichtlich des rechts auf der Zunge beeinträchtigten Geschmackssinns feststellte, dass sich dieser erholt hat, sodass auch der diesbezügliche Einwand ins Leere stösst. Zwar nimmt Dr. med. F.________ keine Stellung zur raschen Ermüdbarkeit des Beschwerdeführers, wie weiter moniert wird. Im Bericht der Abklärungsstelle wird aber unter der Rubrik "Arbeitsfähigkeiten und Grenzen" auf diese Problematik hingewiesen und erwähnt, dass der Versicherte nicht mehr in der Lage sei, zwölf und mehr Stunden zu arbeiten, wie es im Führungsbereich in der Gastronomie oft üblich sei. 2.3 Abschliessend ist festzuhalten, dass es gemäss konstanter Rechtsprechung invalidenversicherungsrechtlich darum geht, die Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit unter dem Gesichtspunkt eines ausgeglichenen Arbeitsmarktes und unter Ausschluss invaliditätsfremder Aspekte zu beurteilen. Dabei ist der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarktes ein theoretischer und abstrakter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. Er umschreibt einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen dem Angebot und der Nachfrage nach Stellen; andererseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offen hält, und zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes (BGE 110 V 276 Erw. 4b mit Hinweisen; ZAK 1991 S. 320 f. Erw. 3b; vgl. auch BGE 127 V 298 Erw. 4c; AHI 2001 S. 22 Erw. 2b). Auf einem solchen Arbeitsmarkt stehen dem Beschwerdeführer durchaus Erwerbsmöglichkeiten im angestammten Tätigkeitsbereich offen, weshalb es mit der vorinstanzlichen Bestätigung des von der IV-Stelle ermittelten Invaliditätsgrades sein Bewenden hat.