Citation: 9C_576/2016 E. 5

Betreffend die Invaliditätsbemessung moniert der Beschwerdeführer, Verwaltung und Vorinstanz hätten Art. 16 ATSG verletzt, indem sie für die Ermittlung des Invalideneinkommens auf den bei der letzten Tätigkeit effektiv erzielten Lohn abgestellt hätten, obschon dieses Arbeitsverhältnis aufgelöst worden sei. Weil somit von Vornherein nicht auf einen konkreten Lohn abgestellt werden könne, müsse das Invalideneinkommen anhand von Tabellenlöhnen festgesetzt werden. Dabei dränge sich die Gewährung eines leidensbedingten Abzugs auf. Diese Rüge dringt nicht durch. Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301). Wenn eine versicherte Person trotz der gesundheitlichen Einschränkungen in der Lage ist, die bisher ausgeübte Erwerbstätigkeit weiterzuführen, allenfalls mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit, besteht keine Notwendigkeit, statistische Werte beizuziehen (Urteile I 733/99 vom 31. Mai 2000 E. 4b/bb; 9C_599/2011 vom 13. Januar 2012 E. 4.1; vgl. auch MEYER/ REICHMUTH, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG], 3. Aufl., 2014, Rz. 78 zu Art. 28a IVG). Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (E. 4 hievor) ist der Beschwerdeführer in der bisherigen Tätigkeit als Mitarbeiter Schlosserei und Allrounder bei der B.________ AG noch zu 70 % arbeitsfähig. Daher durften Verwaltung und kantonales Gericht - ohne Bundesrecht zu verletzen - zur Festsetzung des Invalideneinkommens konkrete Zahlen in Form des bei der letzten Arbeitsstelle in einem 100 %-Pensum erzielten Einkommens (von Fr. 71'500.-) heranziehen. Da sowohl beim Validen- als auch beim Invalideneinkommen vom gleichen Lohn ausgegangen wird, entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit von 30 %. Damit muss es beim angefochtenen Entscheid sein Bewenden haben.