Citation: H 266/00 10.11.2000 E. 2

2.- Das kantonale Gericht hat die streitige Beitragsnachzahlung für 1998/99 in Anwendung der Rechtsprechung zur (relativen) Verbindlichkeit in masslicher Hinsicht der Angaben der Steuerbehörden für die Ausgleichskassen (vgl. AHI 1993 S. 222 Erw. 4b und dortige Hinweise) bestätigt. Dabei ist es davon ausgegangen, dass die im konkreten Fall gemeldeten Einkommen von Fr. 93'700.- (1995) und Fr. 90'370.- (1996) Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit im Sinne von Art. 9 Abs. 1 AHVG darstellen, mit Bezug auf welche Frage keine Bindung an die steuerrechtliche Qualifikation besteht (AHI 1999 S. 204 Erw. 4b, 1993 S. 223 Erw. 4b, je mit Hinweisen; Käser, Die Auswirkungen des DBG, in: Aktuelle Fragen aus dem Beitragsrecht der AHV, Veröffentlichungen des Schweizerischen Instituts für Verwaltungskurse an der Universität St. Gallen [Schaffhauser/Kieser (Hrsg.)] Bd. 44, S. 49 ff., S. 52 f. und 57 f.). Der Beschwerdeführer bringt vor, das mit der Nachzahlungsverfügung vom 10. November 1999 der Beitragspflicht unterworfene Einkommen generiere sich zu 90 % aus den Mietzinsen, die ihm u.a. als Mitglied der einfachen Gesellschaft B.________ von den Mietern (der Liegenschaft X.________) überwiesen worden seien. Das betreffende Objekt sei ihm in der fraglichen Periode (1995/96) übergeben worden. Die Mietzinseinnahmen habe er direkt an die Bank Y.________ zur Bezahlung der Hypothekarzinsen überweisen müssen, sodass im Ergebnis keine Einkünfte entstanden seien.