Citation: 5A_229/2015 E. 4

Vorgängig zum Thema der Beschwerde ist der Einwand des Vaters abzuhandeln, wonach es an der Ausübung des Sorgerechts durch die Mutter in Mexiko gefehlt habe, welche gemäss Art. 3 Abs. 1 lit. b HKÜ Voraussetzung für das widerrechtliche Verbringen oder Zurückhalten sei. Dies kann im Rahmen der Vernehmlassung vorgebracht werden, weil der Vater zufolge Abweisung des Rückführungsgesuchs weder eine Veranlassung noch die Möglichkeit hatte, den obergerichtlichen Entscheid selbst anzufechten. Das Vorbringen ist nicht neu im Sinn von Art. 99 Abs. 1 BGG; der Vater hat bereits im kantonalen Verfahren vorgebracht, die zwischen den Eltern getroffene Vereinbarung, wonach C.________ bei der Mutter leben solle, habe "durch sofortige Nichtlebung" jegliche Gültigkeit verloren, denn nur er sei die betreuende, erziehende, schützende und finanzierende Bezugsperson gewesen (Stellungnahme vom 3. Februar 2015 S. 8). Allerdings ist es unzulässig, den anders lautenden obergerichtlichen Sachverhaltsfeststellungen nur appellatorische Ausführungen entgegensetzen, mit welchen die eigene Sicht der Dinge geschildert wird; vielmehr müsste mit expliziten und substanziierten Willkürrügen aufgezeigt werden, inwiefern die Vorinstanz willkürliche Sachverhaltsfeststellungen getroffen oder in willkürlicher Weise relevante Feststellungen unterlassen haben soll (vgl. E. 1). Dies erfolgt nicht ansatzweise und entsprechend ist durch den angefochtenen Entscheid für das bundesgerichtliche Verfahren verbindlich festgestellt (Art. 105 Abs. 1 BGG), dass C.________ bei beiden Elternteilen gewohnt und ihre Kleider deponiert hatte und kein Zweifel an der tatsächlichen Ausübung des Sorgerechts durch die Mutter in Mexiko besteht.