Citation: 2C_354/2023 E. 2.2

2.2. Soweit der Beschwerdeführer eventualiter beantragt, es sei festzustellen, dass die von ihm geltend gemachten verfassungsmässigen Rechte, namentlich Art. 29 Abs. 3 BV, verletzt worden sind, handelt es sich um ein Feststellungsbegehren. Solche sind im bundesgerichtlichen Verfahren zulässig, sofern an der Feststellung ein schutzwürdiges Interesse besteht und dieses nicht ebenso gut mit einem Leistungs- oder Gestaltungsbegehren gewahrt werden kann (Urteile 2C_985/2020 vom 5. November 2021 E. 1.2 und 2C_933/2018 vom 25. März 2019 E. 1.3; vgl. BGE 129 III 503 E. 3.6). Der vom Beschwerdeführer gestellte Antrag, er sei von der Pflicht zur Leistung eines Kostenvorschusses zu befreien und ihm sei das Recht zur unentgeltlichen Rechtspflege zu erteilen, würde im Falle einer Gutheissung zum Schluss führen, dass sein Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege nach Art. 29 Abs. 3 BV verletzt worden ist. Ein darüber hinausgehendes Feststellungsinteresse legt der Beschwerdeführer nicht dar. Auf das Feststellungsbegehren ist deshalb nicht einzutreten.