Citation: 7B_255/2022 E. 4.3.1

4.3.1. Es erhellt nicht, was der Beschwerdeführer aus den angeführten Urteilen zu seinen Gunsten abzuleiten sucht. Versteht man die Vorbringen des Beschwerdeführers als Rüge einer rechtsungleichen Strafzumessung, ist er damit nicht zu hören. Es liegt im Wesen der individualisierten Strafzumessung nach dem Verschulden des Täters (Art. 47 Abs. 1 Satz 1 StGB) und dem weiten Ermessen, das dem Sachgericht dabei eingeräumt wird, dass die schuldangemessene Strafe je nach Täter und Straftat anders ausfällt. Selbst gleich oder ähnlich gelagerte Fälle können sich durchwegs massgeblich in zumessungsrelevanten Punkten unterscheiden. Die aus diesen Umständen resultierende Ungleichheit in der Zumessung der Strafe reicht für sich allein nicht aus, um auf einen Missbrauch des Ermessens zu schliessen (BGE 141 IV 61 E. 6.3.2; 135 IV 191 E. 3.1; Urteile 6B_858/2022 vom 2. Juni 2023 E. 1.4; 6B_1149/2020 vom 17. April 2023; 6B_812/2015 vom 16. Juni 2016 E. 3.1; je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, von der Vorinstanz gefällte Entscheide zu zitieren, ohne sich dazu zu äussern, inwiefern sich die abgeurteilten Straftaten mit der vorliegenden Konstellation vergleichen lassen würden - abgesehen davon, dass (unter anderen) derselbe Straftatbestand angewandt wurde. Eine Überschreitung des Ermessens ist so von vornherein nicht dargetan.