Citation: 5A_377/2018 E. 3.6.1

3.6.1. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin erachtete die Vorinstanz den Schenkungswillen des Vaters des Beschwerdegegners nicht alleine mit dem vom Beschwerdegegner vorgebrachten Argument der Steueroptimierung als erwiesen. Ihre Schlussfolgerung basiert zusätzlich auf den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen, dass der effektive Wert der Aktien erheblich höher war als der vereinbarte Kaufpreis. Zudem hatten der Vater und der Sohn Kenntnis von diesem erheblichen Mehrwert und das Vorgehen der an der Übertragung der Aktien beteiligten Parteien müsste angesichts der vom Vater dem Beschwerdegegner gewährten Darlehen über namhafte Beträge als bizarr bezeichnet werden, würde ihm nicht der Gedanke der Steueroptimierung zugrunde liegen. Mit der Gesamtwürdigung der Vorinstanz setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander und begnügt sich damit, das Argument der Steueroptimierung und die fehlende Befragung des Vaters als Zeugen als bundesrechtswidrig zu rügen und der Beweiswürdigung der Vorinstanz ihre steuerrechtliche Würdigung gegenüber zu stellen. Mangels hinreichender Rügen ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Die von ihr erhobenen Rügen erweisen sich indessen auch als unbegründet.