Citation: U 391/05 10.03.2006 E. A

B.________, geboren 1959, begann eine Lehre als Autolackierer, bevor er sich teils autodidaktisch, teils durch Teilnahme an verschiedenen Kursen im EDV-Bereich weiterbildete. Ab August 1994 war er als Kurier bei der Firma A.________ tätig, verlor diese Stelle aber Ende August 1996 und war in der Folge arbeitslos. Von Februar bis November 1997 bezog er wegen eines Morbus Sudeck eine Rente der Invalidenversicherung. Am 1. Februar 1998 verunfallte er beim Schlitteln und zog sich eine Fraktur des LWK (Lendenwirbelkörpers) I zu, die konservativ (mittels Gipskorsett) behandelt wurde. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), bei der B.________ obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert war, kam für die Kosten der Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Eine anfangs Dezember 1998 angetretene Temporärstelle als Informatiker musste B.________ nach kurzer Zeit wieder aufgeben, da ihm die damit verbundenen Hebetätigkeiten (Tragen von Computern) nicht möglich waren. Kreisarzt Dr. med. G.________ bescheinigte anlässlich der Abschlussuntersuchung vom 11. Februar 1999 eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit für überwiegend sitzende Tätigkeiten mit kurzen Stehpausen; eine Gewichtsbelastung könne temporär beidseits bis 20 kg erfolgen. Repetitives Heben von Gewichten sowie eine monotone Sitzhaltung seien zu vermeiden. Ab April 1999 war B.________ im Umfang von 80 % als Disponent bei der Firma N.________ tätig, wobei die Teilzeitanstellung aus betrieblichen und nicht aus gesundheitlichen Gründen erfolgte. Unfallfremde Probleme am Arbeitsplatz führten zur Auflösung dieses Arbeitsverhältnisses per Ende März 2000. Die SUVA errechnete ausgehend von einem Invalideneinkommen in Höhe von Fr. 3'600.- x 12 (basierend auf dem bei der Firma N.________ im Jahre 1999 verdienten Lohn, wobei B.________ "einen Verdienst in dieser Grössenordnung" auch bei einer anderen Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erzielen könne) und einem Valideneinkommen von Fr. 4'200.- x 13 (entsprechend dem bei der Firma A.________ im Jahre 1999 ohne Gesundheitsschaden erzielbaren Lohn) eine Einkommenseinbusse von 20 % und sprach B.________ mit Verfügung vom 26. April 2000 eine entsprechende Rente ab 1. April 1999 sowie eine Integritätsentschädigung zu. Im Rahmen der periodischen Überprüfung teilte die SUVA B.________ am 13. Juni 2001 mit, an der Rente werde nichts geändert. Nachdem die Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit gescheitert war, arbeitete B.________ ab 26. Februar 2002 als Chauffeur für die Firma T.________. Am 17. Februar 2004 ersuchte er die SUVA um Revision der Invalidenrente, da die Invalidität "von Anfang an zu gering eingestuft" worden sei. Die SUVA veranlasste eine kreisärztliche Untersuchung vom 2. April 2004 und wies das Revisionsgesuch mit Verfügung vom 13. Juli 2004 ab. Eine dagegen erhobene Einsprache des B.________ wies sie am 8. November 2004 ebenfalls ab.