Citation: 4A_94/2016 E. B

B.a. Mit Klage vom 27. März 2012 beantragte Dr. A.________ dem Bezirksgericht Zürich, Dr. B.________ sei zu einer Zahlung von Fr 100'000.-- nebst Zins zu 5 % seit dem 10. November 2011 zu verurteilen. Mit Urteil vom 10. August 2015 hiess das Bezirksgericht die Klage vollumfänglich gut. Das Bezirksgericht legte den Begriff der "die E.________ AG konkurrenzierenden Tätigkeit " gemäss Ziff. 6.3 des Aktionärsbindungsvertrags zunächst subjektiv aus und hielt dabei fest, dass sich kein übereinstimmender tatsächlicher Parteiwille feststellen lasse, wonach damit jede ärztliche oder gutachterliche Tätigkeit der Partner hätte verboten werden sollen. Nach einer objektivierten Auslegung der Klausel gelangte das Bezirksgericht schliesslich zur Auffassung, dass das Konkurrenzverbot nach Treu und Glauben "das Kerngeschäft der Zusammenarbeit der Parteien, nämlich das Erstellen von medizinischen Gutachten " erfasse. Folglich habe der Beklagte mit seiner Gutachtertätigkeit im Kanton Schwyz gegen das Konkurrenzverbot verstossen, womit die Konventionalstrafe geschuldet sei. B.b. Dagegen legte der Beklagte Berufung beim Obergericht des Kantons Zürich ein. Mit Urteil vom 5. Januar 2016 hiess das Obergericht die Berufung gut, hob den bezirksgerichtlichen Entscheid auf und wies die Klage ab.