Citation: 2C_344/2015 E. 2.3

2.3. Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass das Begehren der Beschwerdeführer um vorläufige Aufnahme bei der gegebenen Konstellation im Ergebnis ohnehin nicht übergangen wurde: Gemäss Art. 44 AsylG verfügt das SEM, wenn es das Asylgesuch ablehnt, in der Regel die Wegweisung und ordnet deren Vollzug an; dabei finden für die Anordnung des Vollzugs die Art. 83 und 84 AuG Anwendung. Gemäss Art. 83 Abs. 1 AuG verfügt das SEM die vorläufige Aufnahme, wenn der Vollzug der Weg- oder Ausweisung nicht möglich, nicht zulässig oder nicht zumutbar ist. Die Frage der vorläufigen Aufnahme ist unmittelbar mit dem asylrechtlichen Wegweisungsentscheid verknüpft (vgl. BGE 138 II 513 E. 8 S. 521 ff.). Die Zulässigkeit und Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs wurde in der Ausgangsverfügung des SEM vom 3. Juni 2013 ausdrücklich bejaht; im Wiedererwägungsstadium hat das Bundesverwaltungsgericht geprüft und bestätigt, dass keine Gründe für eine neue diesbezügliche Beurteilung vorliegen würden; bei diesem nicht überprüfbaren Ergebnis fällt die vorläufige Aufnahme "ausser Betracht" (vgl. BGE 138 II 513 E. 8.4 S. 523 am Ende).