Citation: 1C_404/2021 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer macht, teilweise sinngemäss, geltend, es bestehe eine grundsätzliche gewässerschutzrechtliche Sorgfaltspflicht. Es sei von einer konkreten Gefahr auszugehen, wenn verunreinigende Stoffe nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und mit grosser Wahrscheinlichkeit früher oder später in ein geschütztes Gewässer gelangen könnten. Unterhalb der Deponie auf seinem Grundstück gebe es ein rund einhundert Jahre altes Drainagenetz, das die Deponie und dessen Umgebung entwässere. Das Sickerwasser fliesse durch die Drainage unbehandelt in ein kleines Oberflächenwasser, was gewässerschutzrechlich nicht gestattet sei. Gemäss seinen eigenen Wasseruntersuchungen seien die gewässerschutzrechtlichen Parameter bei Nickel und Zink überschritten. Nie untersucht worden seien Stickstoffverbindungen und weitere potentielle Schadstoffe.