Citation: 2C_618/2024 E. 2.5

2.5. Die Feststellung von Indizien, die für das Vorliegen einer Scheinehe sprechen, ist eine Tatfrage, die das Bundesgericht nur auf offensichtliche Unrichtigkeit und auf Rechtsverletzungen im Sinne von Art. 95 BGG hin überprüft (vgl. E. 2.3; vgl. u.a. Urteile 2C_150/2021 vom 27. Dezember 2021 E. 3.4; 2C_860/2020 vom 23. Februar 2021 E. 4.5). In ihrer zweiseitigen Eingabe an das Bundesgericht beschränkt sich die Beschwerdeführerin insbesondere darauf, zu bestreiten, dass ihr Ehemann derzeit eine Parallelbeziehung mit der Mutter seiner Kinder führe. Weiter bringt sie vor, sie pflege eine tiefe und ernsthafte Beziehung zu ihrem Ehemann, obwohl die Ehegatten aufgrund der bisherigen Umstände keine Möglichkeit gehabt hätten, eine eheähnliche Gemeinschaft in klassischem Sinne zu führen. Schliesslich stelle die Trennung von ihrem Ehemann eine erhebliche emotionale Belastung dar. Mit diesen Ausführungen vermag die Beschwerdeführerin indessen nicht substanziiert darzutun (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass die Vorinstanz die vorhandenen Indizien betreffend das Vorliegen einer Scheinehe willkürlich gewürdigt hätte. Insbesondere legt sie nicht dar, dass das Verwaltungsgericht entscheidende Beweismittel ausser Acht gelassen oder aus den vorhandenen Beweismitteln unhaltbare Schlüsse gezogen hätte. Anders als die Beschwerdeführerin behauptet, geht aus dem angefochtenen Urteil nicht hervor, dass die Vorinstanz den Altersunterschied als Indiz für das Vorliegen einer Scheinehe berücksichtigt hätte. Es ist somit auf die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen abzustellen (Art. 105 Abs. 1 BGG). Vor diesem Hintergrund gelingt es der Beschwerdeführerin auch nicht, rechtsgenüglich darzutun (Art. 42 Abs. 2 BGG), dass das Verwaltungsgericht Bundesrecht verletzt hätte, indem es erwogen hat, dass der Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung in rechtsmissbräuchlicher Weise geltend gemacht worden sei. Soweit sie schliesslich sinngemäss um eine persönliche Anhörung ersucht, legt sie nicht dar, aus welcher Rechtsnorm sich ein solcher Anspruch ergeben soll.