Citation: 8C_395/2023 E. A

Der 1998 geborene A.________ wurde am 17. Mai 2006 wegen eines frühkindlichen psychoorganischen Syndroms (POS) gemäss Ziff. 404 des Anhangs zur Verordnung über Geburtsgebrechen (GgV-Anhang) bei der Invalidenversicherung angemeldet). Die IV-Stelle des Kantons Zürich erteilte am 2. und 3. November 2006 Kostengutsprachen für medizinische Massnahmen zur Behandlung des Geburtsgebrechens und eine ambulante Psychotherapie. Am 27. April 2015 meldete sich A.________ erneut bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle übernahm am 16. Juli 2015 die Kosten für die weitere Behandlung des Geburtsgebrechens und eine ambulante Psychotherapie. Am 10. September 2015 erteilte sie Kostengutsprache für eine erstmalige berufliche Ausbildung zum Schreinerpraktiker EBA. Am 8. Januar 2016 erfolgte eine weitere Anmeldung bei der Invalidenversicherung, worauf die IV-Stelle am 12. Mai 2016 Kostengutsprache für die Mehrkosten des zweiten Jahres der beruflichen Ausbildung leistete. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung zum Schreinerpraktiker EBA beendete die IV-Stelle am 31. Juli 2017 die berufliche Massnahme. Die IV-Stelle holte medizinische Berichte und ein neuropsychologisches Gutachten vom 6. Januar 2020 bei Dr. phil. B.________ ein. Im Vorbescheidverfahren ergänzte die IV-Stelle dieses durch ein psychiatrisches Gutachten des Dr. med. C.________ vom 15. August 2021. Mit Mitteilung vom 3. Mai 2022 schloss die IV-Stelle die Unterstützung bei der Suche einer geeigneten Arbeitsstelle ab, nachdem eine Beschäftigungsmassnahme der Sozialhilfebehörde vorzeitig abgebrochen worden war. Mit Verfügung vom 5. Oktober 2022 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch.