Citation: 5A_724/2019 E. 4.2.1

4.2.1. Im vorliegenden Fall finden sich auf dem Zahlungsbefehl der gegen den Beschwerdeführer gerichteten Betreibung Nr. yyy unter der Rubrik "Forderungsurkunde mit Datum oder Angabe des Forderungsgrundes" folgende Angaben: "Nachsteuern und Bussen inkl. Zins bis 29. Februar 2016 pro 2005 bis 2009 CHF 80'310'032.85 Zins 4,5 % seit 01.03.2016 Prosequierung des Arrestes Nr. xxx/2016 des Betreibungsamtes U.________" Die Vorinstanz erläuterte dem Beschwerdeführer, dass es sich im vorliegenden Fall bereits aus dem Zahlungsbefehl und auch ohne Kenntnis der gesamten Umstände ergebe, dass er vom Beschwerdegegner für Nachsteuern der Jahre 2005 bis 2009 betrieben wird, wofür bereits der Arrest Nr. xxx/2016 des Betreibungsamtes U.________ gelegt worden war. Gemäss den gesetzlichen Anforderungen an einen Zahlungsbefehl müsse dem Beschwerdeführer bereits hinreichend klar werden, wofür er betrieben werde, um sich für oder gegen die Anerkennung der Forderung zu entscheiden. Dies gelte erst Recht mit Blick auf die jahrelangen vom Beschwerdeführer veranlassten Verfahren. Wenn er nunmehr vorbringe, nicht zu wissen, wofür er betrieben werde, erweise sich diese Haltung geradezu als offensichtlich treuwidrig. Da dem Beschwerdeführer aufgrund der gesamten ihm bekannten Umstände klar sein müsse, wofür er betrieben werde, erwachse ihm aus der Nichterwähnung der Nachsteuerverfügung vom 27. Januar 2016 keinerlei Nachteil.