Citation: I 243/04 01.09.2004 E. 1

dass das Eidgenössische Versicherungsgericht die von der IV-Stelle Bern gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 6. November 2003 erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit Urteil vom 10. Mai 2004 abwies, dass sich das Eidgenössische Versicherungsgericht im erwähnten Urteil bezüglich vom vertretenen Beschwerdegegner in der Beschwerdeantwort vom 19. Januar 2004 beantragten Parteientschädigung nicht äusserte, dass der Rechtsvertreter des Beschwerdegegners mit Schreiben vom 1. Juni 2004 an das Eidgenössische Versicherungsgericht gelangte und die Zusprechung einer angemessenen Parteientschädigung beantragte, dass die Eingabe vom 1. Juni 2004 als Revisionsgesuch im Sinne von Art. 136 lit. c OG zu behandeln ist mit dem sinngemässen Rechtsbegehren, das Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 10. Mai 2004 sei dahingehend zu ergänzen, dass dem Beschwerdegegner eine Parteientschädigung zugesprochen werde, dass die IV-Stelle Bern sich mit Vernehmlassung vom 18. August 2004 dahingehend äussert, das Begehren um Ausrichtung einer Parteientschädigung sei zu prüfen, hinsichtlich der Frage des Rechtsanspruchs auf eine Entschädigung und deren Höhe dagegen auf eine Stellungnahme verzichtet, dass nach Art. 159 Abs. 2 OG in Verbindung mit Art. 135 OG die unterliegende Partei in der Regel verpflichtet wird, der obsiegenden alle durch den Rechtsstreit verursachten notwendigen Kosten zu ersetzen, dass der Beschwerdegegner im Beschwerdeverfahren, welches zum Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 10. Mai 2004 führte, vernehmlassungsweise ausdrücklich die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde "unter Entschädigungsfolgen" bzw. die Zusprechung einer "angemessenen Parteientschädigung" hatte beantragen lassen, dass er nach Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde als obsiegende Partei grundsätzlich Anspruch auf Parteientschädigung hat, sein Entschädigungsbegehren im Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts jedoch unbeurteilt blieb (vgl. BGE 114 Ia 332), dass sich die beantragte Urteilsergänzung angesichts dieses Mangels als begründet erweist und dem Revisionsgesuch daher zu entsprechen ist, dass für das Revisionsverfahren keine Kosten zu erheben sind, dass es sich rechtfertigt, dem Gesuchsteller für das Revisionsverfahren eine Parteientschädigung aus der Gerichtskasse zu bezahlen (Art. 159 Abs. 5 OG in Verbindung mit Art. 156 Abs. 6 und Art. 135 OG),