Citation: 5A_552/2008 27.01.2009 E. 4

Strittig ist zunächst die örtliche Zuständigkeit des Kreisgerichts. Diesbezüglich führte das Kantonsgericht aus, dass Art. 46 IPRG (SR 291) für Massnahmen betreffend die ehelichen Rechte und Pflichten - somit auch die Eheschutzmassnahmen - einen alternativen Gerichtsstand am Wohnsitz eines Ehegatten begründe und das schweizerische Gericht am Wohnsitz der gesuchstellenden Ehefrau somit für den Eheschutz im Allgemeinen und gemäss Art. 5 Ziff. 2 LugÜ (SR 0.275.11) auch für die Festsetzung des Ehegattenunterhalts zuständig gewesen sei. Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang einen Verstoss gegen das LugÜ rügt, verkennt er, dass die Geltendmachung der Verletzung staatsvertraglicher Bestimmungen aufgrund von Art. 98 BGG nicht zulässig ist (s. oben, E. 2). Auch genügt der Hinweis auf BGE 119 II 167 zur Begründung der Verletzung eines verfassungsmässigen Rechts nicht. Insofern stösst die allgemeine Behauptung des Beschwerdeführers ins Leere, es gehe nicht an, dass schweizerische Gerichte die Auffassung verträten, die Schweizerische Eidgenossenschaft könne die internationale Zuständigkeit ausserhalb eines Staatsvertrags mit Wirkung für andere Staaten regeln. Ebensowenig ergibt sich aus der vom Beschwerdeführer angerufenen Indikationentheorie und dem Hinweis, er habe seinen Wohnsitz längst in Österreich und habe zur Jurisdiktion dieses Staates daher einen wesentlich näheren Bezug als zu jener der Schweiz, eine genügende Rüge und Begründung der Verletzung eines verfassungsmässigen Rechts (Art. 106 Abs. 2 BGG).