Citation: 1C_544/2013 E. 4

Der Regierungsrat und das Verwaltungsgericht haben dargelegt, dass die Erfüllung des verfassungsmässigen Auftrags, einen Auenschutzpark zu schaffen (§ 42 Abs. 5 KV), zwangsläufig einen Verlust von Fruchtfolgeflächen (FFF) nach sich ziehe. Für das vorliegende Projekt würden 3.8 ha beansprucht; dieser Verlust finde seine Grundlage in der kantonalen Richtplanung und sei zulässig. Der Beschwerdeführer macht in erster Linie geltend, die Zerstörung von Fruchtfolgeflächen erfolge für ein gesetzwidriges, nicht im Interesse von Natur und Landschaft liegendes Renaturierungsprojekt. Hierfür kann auf das oben (E. 3) Gesagte verwiesen werden. Der von ihm genannte Verlust von 40 ha FFF entspricht der im Richtplan vorgesehenen gesamten Reduktion für den Auenschutzpark Aargau und nicht für das vorliegend zu beurteilende Projekt. Überdies macht er geltend, dass 6.5 ha Intensivackerfläche nach sechs Jahren in eine extensive Weide umgewandelt werden sollen; diesbezüglich fehle es an einer Richtplanfestsetzung. Allerdings ist weder belegt, dass diese Flächen (die im Gewässerraum des Rheins liegen; vgl. Art. 41a der Gewässerschutzverordnung vom 28. Oktober 1998 [GSchV; SR 814.201] und Abs. 2 der Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 4. Mai 2011) überhaupt als Fruchtfolgeflächen ausgewiesen sind, noch wird dargelegt, inwiefern ihre vorgesehene extensive Nutzung zu einem effektiven Verlust an FFF-Bodenqualität führen würde, der kompensiert werden müsste.