Citation: 5D_136/2015 E. B

B.a. In einem handschriftlichen Testament vom 16. Juni 2005 hatte die Erblasserin ihre Enkelkinder D.A.________ und E.A.________ auf den Pflichtteil gesetzt und die frei verfügbare Quote B.________ zugewiesen. Weiter hatte die Erblasserin den Enkelkindern das gesamte Inventar und den Hausrat zugewiesen, sofern ihre Mietwohnung binnen vier Wochen nach ihrem Tod ausgeräumt und die Ware abtransportiert werde; andernfalls sollten Inventar und Hausrat an B.________ fallen. Für den Grabunterhalt sollten dem Testament zufolge Fr. 6'000.-- an B.________ übergeben werden. Schliesslich hatte die Erblasserin B.________ auch als ihren Willensvollstrecker eingesetzt. B.b. Nachdem B.________ erklärt hatte, das Willensvollstreckermandat anzunehmen, stellte ihm der Einzelrichter am Bezirksgericht Surselva am 9. August 2011 die Willensvollstreckerbescheinigung aus. Die Erbenbescheinigung derselben Behörde datiert vom 7. Mai 2013. Sie nennt als gesetzliche Erbin lediglich D.A.________; der im Testament erwähnte Enkel E.A.________ war schon vor dem Tod der Erblasserin verstorben. Als eingesetzten Erben führt die Bescheinigung B.________ auf. B.c. Am 10. Januar 2014 verstarb in W.________ auch D.A.________. Sie hinterliess gemäss Erbschein des Einzelrichters am Bezirksgericht Zürich vom 30. Juli 2014 als einzigen gesetzlichen Erben ihren Sohn A.A.________. Das Kind ist seit dem 17. Juni 2014 durch Rechtsanwalt I.________ verbeiständet.