Citation: 1P.532/2003 12.02.2004 E. 3

Die Beschwerdeführer werfen dem Vizepräsidenten des Verfahrensgerichts in Strafsachen vor, den massgeblichen Sachverhalt in Bezug auf die Papierspur zwischen den angelegten Geldern und den beschlagnahmten Konten willkürlich festgestellt zu haben. 3.1 Im angefochtenen Entscheid wird festgehalten, es sei unbestritten, dass im von den Beschwerdeführern geltend gemachten Umfang Geld an die Bank Z.________ überwiesen worden sei. Diese Einlagen seien auf verschiedenen Konten der Bank Z.________ in Anguilla angelegt worden. Aufgrund der verfahrensrelevanten Akten und der Eingaben der Beschwerdeführer seien mit Ausnahme von gutgeschriebenen Zinsen keine Bewegungen auf diesen Konten ersichtlich. Die vom BUR beschlagnahmten Vermögenswerte in der Höhe von rund Fr. 45.3 Mio. befänden sich nicht in Anguilla. Vielmehr seien Bankguthaben in der Schweiz, Luxemburg, dem Fürstentum Liechtenstein, Österreich, Monaco, Frankreich und Spanien sowie Bargeld und eine Liegenschaft in Frankreich sichergestellt worden. Demnach sei nicht ersichtlich, in welchem Masse es sich bei den beschlagnahmten Vermögenswerten ausschliesslich um von der Bank Z.________ bei Drittgesellschaften parkierte Anlagegelder handle und in welchem Umfang durch die Bank Z.________ bzw. die mit ihr verbundenen Drittgesellschaften aus den Anlagegeldern Investitionen getätigt worden seien. 3.2 Die Beschwerdeführer rügen, diese Ausführungen zur "angeblich fehlenden" Papierspur seien willkürlich. Es sei vollkommen unverständlich, weshalb auf den beschlagnahmten Bankkonten nicht nur Anlagegelder, sondern auch andere, von den Anlagegeldern zu unterscheidende Gelder liegen sollten. Nach dem angefochtenen Entscheid seien dies Gelder, die aus Investitionen stammen, die mit den Anlagegeldern getätigt worden seien. Wie das gehen solle, sage das Verfahrensgericht aber nicht. Tatsächlich spreche alles dafür, dass sich auf den beschlagnahmten Bankkonten nur Anlagegelder befinden. Ohne gegenteilige Anhaltspunkte zu behaupten, dass es sich bei den rund 45.3 Millionen Franken nicht um einen Teil der Anlagegelder handle, sei geradezu absurd. 3.3 Aus dem Gesagten geht hervor, dass das Präsidium des Verfahrensgerichts mit Blick etwa auf die Liegenschaft in Frankreich die Frage aufgeworfen hat, ob die angelegten Gelder nicht teilweise in Projekte der Angeschuldigten investiert worden sind. Zudem wird im angefochtenen Entscheid festgehalten, es sei nicht sicher, ob sich nur Anlagegelder auf den beschlagnahmten Konten befänden. Diese von den Beschwerdeführern beanstandeten Ausführungen beziehen sich indessen nicht auf den entscheiderheblichen Sachverhalt. Massgebend ist nach den rechtlichen Erwägungen der Vorinstanz einzig die tatsächliche Frage, ob eine Papierspur zwischen den in Anguilla angelegten Geldern und den durch das BUR beschlagnahmten Bankguthaben nachgewiesen werden kann. Das Fehlen dieses Nachweises bestreiten die Beschwerdeführer letztlich selbst nicht, indem sie behaupten, auf den beschlagnahmten Konten befänden sich nur Anlagegelder von Geschädigten. Entsprechend haben sie auch nicht Anspruch auf ein konkretes beschlagnahmtes Guthaben erhoben. Damit dringt die Rüge der willkürlichen Feststellung des entscheiderheblichen Sachverhalts nicht durch.