Citation: 8C_533/2022 E. 5.1.2

5.1.2. Die vorinstanzliche Beschwerdeschrift datiert vom 7. März 2022, wurde am 8. März 2022 per Post versandt und traf am 9. März 2022 (vgl. Eingangsstempel) beim kantonalen Gericht ein. Der ebenfalls vom 7. März 2022 datierende radiologische Bericht ist gemäss Anschrift und Anrede an die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers als Auftraggeberin gerichtet und wurde ihr laut Anschrift per Mail zugestellt. Der Beschwerdeführer begründet mit keinem Wort, weshalb er den von ihm veranlassten radiologischen Bericht vom 7. März 2022 der Vorinstanz nicht ohne Weiteres umgehend - noch vor Erlass des angefochtenen Urteils - hätte nachreichen können (vgl. Urteil 8C_698/2021 vom 3. August 2022 E. 5.3.1 i.f.). Entgegen dem Beschwerdeführer gab offensichtlich nicht das angefochtene Urteil, sondern die aus seiner Sicht schon zuvor mangelhafte Beweislage im kantonalen Beschwerdeverfahren Anlass zur Bestellung des radiologischen Berichts. Dieser ohne erkennbaren Rechtfertigungsgrund verspätet eingereichte Bericht hat im bundesgerichtlichen Verfahren nach Art. 99 Abs. 1 BGG unberücksichtigt zu bleiben, zumal die Erhebung der notwendigen Beweise grundsätzlich Sache des Versicherungsträgers (vgl. Art. 43 ATSG) und des kantonalen Versicherungsgerichts (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) ist.