Citation: 9C_366/2017 E. 4.2

4.2. Was die IV-Stelle weiter gegen den angefochtenen Entscheid einwendet, vermag zu keinem abweichenden Ergebnis zu führen. Die Beschwerde erschöpft sich in weiten Teilen in einer appellatorischen Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung, welche das Bundesgericht nicht zu prüfen hat (E. 1 hievor). Bei den Darlegungen des kantonalen Gerichts, wonach die Migräne hinreichend plausibilisiert sei, handelt es sich um eine Beweiswürdigung und damit um eine Feststellung tatsächlicher Natur, von welcher nur bei offensichtlicher Unrichtigkeit abzuweichen wäre (E. 1 hievor). Mit der blossen Behauptung, das Bestehen einer Migräne-Krankheit sei nicht bewiesen, und es lägen diesbezüglich nur subjektive Angaben des Versicherten vor, vermag die Beschwerdeführerin eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz weder hinreichend zu begründen noch gar zu belegen. Soweit sich die IV-Stelle mit einzelnen für die Beurteilung wesentlichen Beweisthemen wie den Komplexen "Persönlichkeit" und "sozialer Kontext" befasst, legt sie nicht dar, dass die Erwägungen der Vorinstanz Bundesrecht verletzen, indem anhand der Feststellungen in der polydisziplinären Expertise zu Unrecht auf eine teilweise Arbeitsunfähigkeit im Rechtssinn geschlossen worden sei. Die Feststellung des kantonalen Gerichts, dass das Migräne-Leiden als erstellt zu gelten hat und zu einer teilweisen Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit führt, vermag die IV-Stelle im Lichte der in rechtlicher Hinsicht massgebenden Standard-Indikatoren gemäss BGE 141 V 281 E. 4.1.3 S. 297 ff. nicht mit überzeugender Begründung zu entkräften.