Citation: 8C_128/2017 E. 4.3

4.3. Ein Kopfsprung in ca. 50 cm tiefes, seichtes Gewässer, von welchem die Suva und die Vorinstanz ausgehen, basiert auf der Annahme, der Versicherte sei vom Ufer oder vom Betonsteg in unmittelbarer Ufernähe aus in den See gesprungen. Die angenommene Wassertiefe entspricht den Angaben in den Berichten des Kantonsspitals C.________ vom 14., 18., 23. und 24. September 2015. Gemäss Aussage des Beschwerdeführers vom 10. März 2016 ist er aber nicht in Ufernähe, sondern vom vorderen Teil des Betonstegs nach vorne mit dem Kopf voran in den See gesprungen. Der Arbeitskollege sah den Versicherten auf dem Betonsteg Anlauf nehmen und Richtung See springen und dessen Freundin sah ihn Richtung des Betonstegs laufen. Zudem war der Beschwerdeführer gemäss diesen Aussagen vor dem Kopfsprung im See baden, wurde bis zum Bauchnabel nass und wusste somit um die Wassertiefe in diesem Bereich. Schliesslich konnten weder der Arbeitskollege des Versicherten noch dessen Freundin zur Wassertiefe etwas sagen und sich nicht erklären, wie die Angabe von 50 cm Wassertiefe in den Austrittsbericht des Kantonsspitals C.________ vom 24. September 2015 gekommen sei.