Citation: 2C_459/2023 E. 2.3

2.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG; unechte Noven), was in der Beschwerde näher darzulegen ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 148 V 174 E. 2.2). Echte Noven sind dagegen in jedem Fall unzulässig. Folglich bleiben Tatsachen und Beweismittel unberücksichtigt, die erst nach dem angefochtenen Urteil entstanden sind und somit nicht durch dieses veranlasst worden sein können (vgl. BGE 148 V 174 E. 2.2). Um seine direkte Betroffenheit darzulegen, reicht der Beschwerdeführer mit seiner Beschwerde ein Schreiben des Migrationsamts vom 27. Juni 2023 ein, worin ihm eine Ausreisefrist angesetzt wurde. Dieses Beweismittel entstand nach dem vorinstanzlichen Urteil vom 14. Juni 2023 und ist folglich als echtes Novum nicht zu berücksichtigen. Ohnehin ist das Schreiben aber nicht von Belang, wurde doch die Legitimation des Beschwerdeführers dessen ungeachtet bejaht (vgl. vorstehend E. 1.4).