Citation: 4C.85/2005 02.06.2005 E. 1

1.1 Im Berufungsverfahren ist das Bundesgericht an die tatsächlichen Feststellungen der letzten kantonalen Instanz gebunden, wenn sie nicht offensichtlich auf Versehen beruhen, unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen (Art. 63 Abs. 2 OG) oder im Hinblick auf den Tatbestand einer anwendbaren Sachnorm ergänzungsbedürftig sind (Art. 64 OG). Werden solche Ausnahmen geltend gemacht, so hat die Partei, die den Sachverhalt berichtigt oder ergänzt wissen will, darüber genaue Angaben mit Aktenhinweisen zu machen (Art. 55 Abs. 1 lit. c und d OG; BGE 130 III 102 E. 2.2 mit Hinweisen). Blosse Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung ist im Berufungsverfahren unzulässig (BGE 127 III 73 E. 6a mit Hinweisen). 1.2 Für das Zustandekommen eines Vertrages ist ebenso wie für die Bestimmung seines Inhalts zunächst massgebend, was die Parteien tatsächlich gewollt haben (vgl. BGE 123 III 35 E. 2b). Die Bestimmung dessen, was die Parteien tatsächlich übereinstimmend gewollt haben, ist eine Tatsache, an deren Feststellung das Bundesgericht im Berufungsverfahren gebunden ist (126 III 375 E. 2e/aa). Kann hingegen der wirkliche Parteiwille nicht festgestellt werden, hat das Gericht das Verhalten und die Erklärungen der Parteien nach dem Vertrauensgrundsatz auszulegen (BGE 128 III 265 E. 3a). Dabei handelt es sich um eine Rechtsfrage, die vom Bundesgericht frei geprüft werden kann (BGE 129 III 664 E. 3.1), wobei das Gericht an die vorinstanzlichen Feststellungen zu den tatsächlichen Umständen des Vertragsschlusses gebunden ist. Vorliegend ist insbesondere die Feststellung bindend, dass der Kläger im Zeitpunkt des Vergleichsabschlusses mit der E.________ AG am 3. März 1995 um die 1993 erfolgte Abtretung der Teilforderungen wusste.