Citation: 5A_482/2024 E. A

A.a. Am 11. Januar 2012 errichtete der Stadtrat von Luzern als Vormundschaftsbehörde für A.________ (geb. 1979; Beschwerdeführerin) auf eigenes Begehren eine altrechtliche Beistandschaft. Mit Entscheid vom 13. Oktober 2014 ersetzte die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Stadt Luzern (KESB) diese Massnahme durch eine Begleit- und Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung. A.________ ist die Mutter von B.________ und C.________ (geb. 2010 und 2011), für die je eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB besteht. A.b. Am 15. Juni 2021 ersuchte A.________ bei der KESB um Aufhebung der für sie bestehenden Beistandschaft. Mit Entscheid vom 24. August 2021 hob die KESB die Begleitbeistandschaft sowie die Vertretungsbeistandschaft für den Bereich Wohnen auf. In den Bereichen Administration und Finanzen erhielt sie die Vertretungsbeistandschaft dagegen aufrecht bzw. wies sie das Aufhebungsgesuch ab. Mit der Führung der Beistandschaft ist seit Mai 2023 D.________, betraut. Auf Beschwerde von A.________ hin wies das Kantonsgericht Luzern die KESB an, den Sachverhalt zu ergänzen und neu über das Gesuch vom 15. Juni 2021 zu entscheiden (Urteil vom 10. Juni 2022). Nach Einholung eines Gutachtens und Anhörung von A.________ wies die KESB das Gesuch um Aufhebung der Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung mit Entscheid vom 3. Oktober 2023 ab.