Citation: 6B_653/2009 13.08.2009 E. 2

Der Beschwerdeführer reichte gegen eine andere Person am 22. April 2009 eine Strafanzeige ein, weil sie sich in Bezug auf seine Tochter der Freiheitsberaubung und Entführung schuldig gemacht habe. Das Untersuchungsrichteramt St. Gallen trat mit Verfügung vom 19. Juni 2009 auf die Strafanzeige nicht ein, weil keine konkreten Anhaltspunkte für eine strafbare Handlung vorlägen (angefochtener Entscheid Ziff. I/2). Die Vorinstanz wies im angefochtenen Entscheid eine dagegen gerichtete Beschwerde ab, soweit darauf einzutreten war (angefochtener Entscheid S. 6 Ziff. 2). Es kann offen bleiben, ob der Beschwerdeführer in Bezug auf die angebliche Freiheitsberaubung und Entführung seiner Tochter als Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG angesehen werden könnte. Die Vorinstanz stellt in tatsächlicher Hinsicht fest, die volljährige Tochter des Beschwerdeführers habe vor dem Verlassen ihres Wohnortes einen Abschiedsbrief hinterlassen, worin sie mitgeteilt habe, sie wolle mit ihrem Vater nichts mehr zu tun haben. Abklärungen hätten ergeben, dass sie aus freiem Willen ihr Elternhaus verlassen habe und untergetaucht sei (angefochtener Entscheid S. 5 Ziff. 3.3.). Der Beschwerdeführer, dessen Ausführungen sich auf unzulässige appellatorische Kritik beschränken, vermag nicht darzulegen, dass und inwieweit die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG sein könnten. Dass eine Freiheitsberaubung oder Entführung vorliegen könnte, wenn eine volljährige Frau freiwillig untertaucht, behauptet der Beschwerdeführer im Übrigen selber nicht. Auch in diesem Punkt ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.