Citation: 1C_260/2024 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz stützt den angefochtenen Entscheid im Wesentlichen auf das vom Beschwerdeführer selbst eingereichte psychiatrische Gutachten von Dr. med. B.________ vom 16. Februar 2024. Rechtserheblich sei mit Blick auf die Frage, ob Zweifel an der Fahreignung des Beschwerdeführers bestünden, dass Dr. med. B.________ bei ihm eine Autismus-Spektrumsstörung mit deutlichem Krankheitswert mit Bezug auf soziale Schwierigkeiten diagnostiziert habe; der Beschwerdeführer bekunde zurzeit grosse Mühe, seinen Alltag adäquat zu organisieren bzw. zu bewältigen. Ferner habe Dr. med. B.________ beim Beschwerdeführer eine wahnhafte Störung festgestellt und differentialdiagnostisch festgehalten, dass das Vorstadium einer paranoiden Schizophrenie unwahrscheinlich, aber nicht völlig auszuschliessen sei. Der depressiven Symptomatik, die beim Beschwerdeführer im Februar 2023 bestanden habe, habe das Gutachten keine eigenständige Bedeutung beigemessen, da sich diese sowohl in die Diagnose der Autismus-Spektrumsstörung als auch in die Diagnose der wahnhaften Störung gut einfüge. Eine Korrektur der Wahnvorstellungen erachte der Gutachter allenfalls mit psychotherapeutischen und -pharmakologischen Mitteln für möglich. Der Beschwerdeführer befinde sich zurzeit jedoch, soweit aktenkundig, weder in psychotherapeutischer Behandlung, noch stehe er unter medikamentöser Behandlung.