Citation: 4A_493/2020 E. 3.3.1

3.3.1. Letzteres ist der Fall, soweit die Beschwerdeführer die Nichtanwendung ausländischen Rechts rügen. Die Vorinstanz erwog, das Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11. April 1980 (CISG; SR 0.221.211.1, für die Schweiz in Kraft getreten am 1. März 1991) sei anwendbar. Dabei handelt es sich indes, entgegen der von den Beschwerdeführern anscheinend vertretenen Auffassung, um Staatsvertrags- und damit um schweizerisches Bundesrecht (vgl. Urteil 2A_618/1998 vom 7. Februar 2000 E. 1.b) aa). Demgegenüber verwarf die Vorinstanz die Einwendungen der Beschwerdeführer, wonach die Anwendung des CISG stillschweigend ausgeschlossen oder das CISG unvorhersehbar angewendet worden sei. Die Rüge der Nichtanwendung ausländischen Rechts ist daher in diesem Zusammenhang verfehlt. Dies gilt ebenso für den unter Hinweis auf BGE 126 III 492 erhobenen Einwand der Beschwerdeführer, wonach die Vorinstanz zwar ausländisches Recht angewendet, sich dabei aber fälschlicherweise auf die schweizerische Doktrin gestützt hätte. Vielmehr wendete die Vorinstanz zutreffend das (schweizerische) Recht an, wie es das schweizerische internationale Privatrecht vorschreibt. Die Rüge gemäss Art. 96 lit. a BGG ist daher insoweit unbegründet.