Citation: U 117/05 16.02.2007 E. 2

Streitig und zu prüfen ist vorerst der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 30. November 1994 und den gesundheitlichen Beeinträchtigungen. 2.1 Die Vorinstanz hat die nach der Rechtsprechung für das Vorliegen des natürlichen Kausalzusammenhangs geltenden Voraussetzungen (s.a. BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 und 402 E. 4.3.1 S. 406 mit weiteren Hinweisen), insbesondere auch bei Vorliegen eines Schleudertraumas der HWS und eines für diese Verletzung typischen Beschwerdebildes (BGE 117 V 359 E. 4b S. 360), zutreffend dargelegt. Danach ist es für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; vielmehr genügt es, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat. Ist ein Distorsionstrauma der HWS, d.h. ein Schleudertrauma, diagnostiziert und liegt ein für diese Verletzung typisches Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden ("buntes" Beschwerdebild) vor, so ist der natürliche Kausalzusammenhang in der Regel anzunehmen. Dabei ist zu betonen, dass es gemäss der obigen Begriffsumschreibung für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs genügt, wenn der Unfall für eine bestimmte gesundheitliche Störung eine Teilursache darstellt (BGE 117 V 359 E. 4b S. 360). 2.2 Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass die Diagnose der HWS-Distorsion von verschiedenen Aerzten, welche die Beschwerdegegnerin behandelt oder begutachtet haben, gestellt worden ist. Namentlich wurde festgehalten, dass die Beschwerdegegnerin nach dem Unfall unter Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Schwindel und Visusstörungen litt. Diese charakterisieren das Beschwerdebild bei Schleudertraumen der HWS. Dasselbe gilt für depressive Störungen, welche ebenso diagnostiziert worden sind. Mithin ist das kantonale Gericht namentlich gestützt auf das Gutachten der Klinik Y.________ vom 15. August 2002 mit Recht zum Schluss gelangt, das Vorliegen eines Schleudertraumas der HWS und des natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und den gesundheitlichen Beeinträchtigungen sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als erstellt zu betrachten. Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen vermögen daran nichts zu ändern.