Citation: 2C_1118/2016 E. 4.5.2

4.5.2. Zwar dürfte den hier geborenen und aufgewachsenen Kindern eine Rückkehr in die Heimat nicht leicht fallen; eine solche ist dennoch nicht schlechterdings ausgeschlossen. Im Hinblick auf die beschränkten Sprachkenntnisse der Mutter bedienten sie sich im Umgang mit ihr der Muttersprache; die Eltern haben ihnen zudem die Kultur ihrer Heimat vermittelt. Die Vorinstanz weist im Übrigen zu Recht darauf hin, dass weder die Gattin noch die Kinder das Land verlassen müssen. Der Bewilligungswiderruf und die Wegweisung betreffen ausschliesslich den Beschwerdeführer. Die Kinder können - wie die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion festgestellt hat -, gegebenenfalls bei dessen Eltern bzw. Bruder verbleiben, zu dem sie eine gute Beziehung unterhalten, sollte die Gattin ihrem Mann in die gemeinsame Heimat folgen wollen. Verbleibt sie mit den Kindern in der Schweiz, wird die Wahrnehmung der ehelichen und familiären Beziehungen zwar erschwert, indessen nicht verunmöglicht. Diese können besuchsweise und über die klassischen oder modernen Kommunikationsmittel auch grenzüberschreitend aufrecht erhalten werden. Der familiäre bzw. eheliche Umgang war bereits im Strafvollzug nur beschränkt möglich und konnte in diesem Zusammenhang ebenfalls nur besuchsweise gepflegt werden.