Citation: 2C_145/2007 16.10.2007 E. 4

4.1 Der Beschwerdeführer wirft dem Verwaltungsgericht vor, in den beiden angefochtenen Entscheiden die Umstände bei der Zustellung der erwähnten Verfügung betreffend Kostenvorschuss einseitig gewürdigt zu haben. Ausserdem habe es seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, weil es seine frühere Rechtsvertreterin zum Ablauf der Zustellung nicht befragt habe. 4.2 Das Verwaltungsgericht stellt fest, dass die Verfügung betreffend Kostenvorschusspflicht von der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers bei der Post nicht abgeholt und daher an die Steuerrekurskommission zurückgesandt wurde. Die Rechtsvertreterin habe aber aufgrund eines Telefongesprächs, das ihr Geschäftsführer mit der Steuerrekurskommission noch vor Fristablauf geführt habe, von der Pflicht zur Leistung eines Kostenvorschusses bis zum 4. September 2006 Kenntnis genommen. Schliesslich sei Ersterer vor Fristablauf auf ihren Wunsch die fragliche Verfügung nochmals mit gewöhnlicher Post zugestellt worden. 4.3 Nach Art. 95 Abs. 1 BGG kann die Feststellung des Sachverhalts nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann. Der Beschwerdeführer weist zwar auf verschiedene ungeklärte Punkte bei der Zustellung der fraglichen Verfügung und angebliche Unstimmigkeiten hin, doch kommt diesen keine rechtserhebliche Bedeutung zu. Er scheint namentlich zu übersehen, dass die Behörden ihre Verfügungen an die in den Rechtsschriften angegebenen Adressen schicken dürfen und Rechtsuchende, die mit einer Zustellung zu rechnen haben, ihre Sendungen rechtzeitig bei der Post abholen müssen (vgl. BGE 127 I 31 E. 2a/aa S. 34). Soweit bei der Zustellung Schwierigkeiten auftreten, hat sich der Rechtsuchende bzw. sein Rechtsvertreter nach Treu und Glauben zu verhalten. Wer die Zustellung vereitelt, um Zeit zu gewinnen, verdient keinen Schutz. Der Beschwerdeführer vermag nicht darzutun, dass der Sachverhalt, der im Lichte dieser Grundsätze massgeblich ist, in den angefochtenen Entscheiden offensichtlich unzutreffend festgestellt worden wäre. So ist zwar nicht näher abgeklärt worden, warum die Rechtsvertreterin die Verfügung betreffend Kostenvorschuss bei der Post nicht abgeholt hat. Doch zeigt der Beschwerdeführer in keiner Weise auf, dass diese nicht zumindest aufgrund des unbestrittenen Telefongesprächs mit der Steuerrekurskommission noch rechtzeitig von der Pflicht zur Leistung eines Kostenvorschusses Kenntnis erlangte, wie dies die Vorinstanzen annehmen. Ebenso wenig belegt er näher, warum die auf Wunsch der Rechtsvertreterin nach dem Telefongespräch nochmals mit normaler Post versandte Verfügung diese nicht rechtzeitig erreicht haben sollte. Die kritisierten Sachverhaltsfeststellungen sind jedenfalls nicht offensichtlich unzutreffend. Bei dieser Sachlage war das Verwaltungsgericht auch nicht verpflichtet, den Geschäftsführer der Rechtsvertreterin mündlich zu befragen.