Citation: 5A_765/2024 E. 4

Die teils schwer verständliche Beschwerde erschöpft sich weitgehend in der Aufzählung angeblich verletzter Normen (Art. 5, 9, 10, 11, 29, 30, 35 BV; UNO-Kinderrechtskonvention) und der Schilderung des Sachverhalts aus eigener Sicht, insbesondere in Anschuldigungen gegenüber dem Beschwerdegegner und verschiedenen Behörden. Die Beschwerdeführer nehmen nur am Rande Bezug auf die kantonsgerichtlichen Erwägungen. Es genügt nicht, dem Kantonsgericht vorzuwerfen, es habe die Erwägung, wonach die kantonalen Beschwerden in weiten Teilen unverständlich seien, vorgeschoben, um sich nicht mit der Gewalttätigkeit des Beschwerdegegners befassen zu müssen. Die Beschwerdeführer machen sodann geltend, dass der Vollzug der Beistandschaft und der flankierenden Massnahmen kraft eines Urteils des Obergerichts sistiert sei, worauf das Kantonsgericht nicht eingegangen sei. Sie rügen eine Verletzung von Art. 315 Abs. 3 ZPO. Sie übergehen die kantonsgerichtliche Feststellung, wonach das Tribunale d'appello den Antrag auf aufschiebende Wirkung am 22. Januar 2024 abgewiesen hat. Dass inzwischen ein gegenteiliges Urteil ergangen wäre, belegen sie nicht. Der Verweis auf die Akten genügt den Rügeanforderungen nicht. Ungenügend ist auch die Behauptung, das die Beistandschaft anordnende Tessiner Urteil sei nichtig, weil im Dispositiv der Rechtsvertreter des Beschwerdegegners falsch angegeben sei. Inwieweit dies die Nichtigkeit des Urteils nach sich ziehen soll, legen die Beschwerdeführer nicht dar. Soweit sie sich vor Bundesgericht gegen die Errichtung der Beistandschaft als solcher wenden, setzen sie sich nicht mit der kantonsgerichtlichen Erwägung auseinander, wonach dies nicht Verfahrensthema sei. Schliesslich verlangen die Beschwerdeführer, die vom Kantonsgericht dem Beschwerdegegner zugesprochene Parteientschädigung aus der Bundesgerichtskasse zu begleichen, falls sie im Hauptpunkt unterliegen sollten. Sie begründen diesen Antrag jedoch nicht. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Der Abteilungspräsident tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).