Citation: P 16/04 07.06.2005 E. 3

3.1 Die Vorinstanz vertrat die Auffassung, die Verwaltung habe durch Einholung eines unabhängigen psychiatrischen Gutachtens abzuklären, ob der Gesundheitszustand des Beschwerdegegners die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit durch seine Ehefrau zulasse und dem EL-Bezüger aus gesundheitlichen Gründen eine ausserhalb des beschwerdegegnerischen Haushalts ausgeübte Beschäftigung seiner Ehegattin zumutbar sei. Zwar seien die Angaben der Beratungsstelle in der vorinstanzlichen Beschwerdeschrift, wonach sich der Gesundheitszustand des Versicherten verschlechtern würde, wenn dessen Ehefrau nicht den ganzen Tag darauf verwenden könne, die heranwachsenden Söhne bei der Integration zu unterstützen und den Haushalt zu führen, als wenig überzeugend zu qualifizieren. Dennoch seien die entsprechenden Angaben aus medizinischer Sicht durch Dr. med. W.________, welche die Beschwerdeschrift mitunterzeichnet habe, bestätigt worden, weshalb nicht ohne weitere medizinische Abklärung davon ausgegangen werden könne, dass der Ehefrau des Beschwerdegegners die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit durch seine Ehefrau zumutbar sei. 3.2 Demgegenüber wendet die Beschwerdeführerin implizit gestützt auf einen sich nicht bei den Akten befindlichen Bericht einer Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) vom Jahr 2000 ein, den IV-Akten seien keine Anhaltspunkte dafür zu entnehmen, dass der EL-Ansprecher durch die Aufnahme einer Teilerwerbstätigkeit seiner Ehegattin in der Haushaltsführung und Kinderbetreuung zusätzlich belastet würde. Deshalb sei die Zumutbarkeit der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit durch die Ehefrau ohne weitere Abklärungen des beschwerdegegnerischen Gesundheitszustandes in antizipierter Beweiswürdigung zu bejahen.