Citation: 2C_878/2022 E. 5.3

5.3. Nach § 19 Abs. 1 Hundegesetz des Kantons Zürich vom 14. April 2008 (Hundegesetz/ZH [LS 554.5] in seiner vom 1. Januar 2010 bis am 1. Januar 2023 geltenden Fassung, wobei die vorliegend relevante Bestimmung mit der jetzigen Fassung übereinstimmt) schreitet die Direktion unverzüglich ein, wenn feststeht, dass ein Hund unter den aktuellen Haltungsumständen ein erhebliches Sicherheitsrisiko für Mensch und Tier darstellt. Nach § 19 Abs. 2 Hundegesetz/ZH kann die Direktion einen Hund vorsorglich beschlagnahmen und geeignet unterbringen; wenn notwendig lässt sie den Hund einschläfern. Die Hundehalterin oder der Hundehalter trägt die Kosten für die Unterbringung (§ 19 Abs. 3 Hundegesetz/ZH). Das Veterinäramt vollzieht die Aufgaben, die das Hundegesetz der für das Veterinärwesen zuständigen Direktion überträgt (vgl. § 1 Abs. 1 Hundeverordnung vom 25. November 2009 des Kantons Zürich [LS 554.51]).