Citation: 4C.363/1999 08.12.2000 E. 3

3.- Der Beklagte beruft sich auch wegen angeblicher Mängel des Kaufobjektes auf eine Vertragsunverbindlichkeit wegen Grundlagenirrtums bzw. absichtlicher Täuschung. Die Vorinstanz hat unter Verweis auf die erstinstanzlichen Urteilserwägungen angenommen, der Beklagte habe ungeachtet allfälliger Mängel mehrfach, namentlich mit Schreiben vom 20. März 1996, in eindeutiger Weise den Willen bekundet, sich das Kaufobjekt übertragen zu lassen. Der Beklagte bestreitet, dass seine Schreiben vom 20. März 1996 und vom 26. April 1996 als Vertragsgenehmigungen zu verstehen seien. Er beruft sich wiederum darauf, dass die Parteien noch im Mai 1996 über die Abwicklung eines anderen Bauprojektes als des ursprünglich geplanten korrespondiert hätten. Dem ist entgegenzuhalten, dass nach dem in E. 2b/bb Gesagten der Beklagte noch mit Schreiben vom 28. Mai 1996 bekundete, dass er sich an den Kaufvertrag vom 24. Januar 1995 gebunden erachtete. Damit genehmigte er das Kaufobjekt trotz allfälliger Mängel jedenfalls insofern, als er auf eine Wandelung verzichtete. Wiederum ist daher unerheblich, ob vorgängige Handlungen des Beklagten allenfalls als Geltendmachung der Vertragsunverbindlichkeit zu verstehen gewesen wären (vgl. E. 2b/bb). Soweit der Beklagte eine Verletzung von Art. 8 ZGB geltend macht, ist auf E. 2b/cc zu verweisen. Nicht einzutreten ist wiederum auf die zahlreichen unzulässigen Rügen (vgl. E. 2a/aa).