Citation: 5A_487/2017 E. 3

Diese Ausführungen betreffen weitgehend die für das Bundesgericht verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen des angefochtenen Entscheides (Art. 105 Abs. 1 BGG). Aus diesen ergibt sich zusammengefasst, dass sich die Beschwerdeführerin aufgrund von Problemen im Rahmen der Sexualorientierung, wegen eines drohenden Schulausschlusses sowie wegen einer erfolglosen Therapie ab Herbst 2015 schwer belastet bzw. überfordert fühlte (Zuweisungsbericht vom 17. März 2016) und bei ihr Autismus sowie eine schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen, intermittierender Suizidalität und selbstverletzendem Verhalten diagnostiziert wurde (Einweisungsverfügung vom 17. März 2016 sowie Zwischenbericht vom 17. Januar 2017). Ferner wurde im Abklärungsbericht vom 1. Dezember 2016 eine belastende und konfliktgeprägte Beziehung zur Mutter festgestellt. Während der medikamentösen und psychotherapeutischen Behandlung erlitt die Beschwerdeführerin mehrere Rückfälle. Seit Februar 2017 wohnt sie wieder bei ihrer Mutter, wobei noch keine Anschlusslösung betreffend Schul- und Berufsausbildung organisiert war und die Beschwerdeführerin keine Ziele für die nächste Zeit nennen konnte. Ausgehend von diesen Feststellungen ist nicht zu sehen, inwiefern die Errichtung einer Beistandschaft gegen Art. 308 ZGB verstossen soll. Vielmehr scheint sie im Rahmen der Stufenfolge der kindesschutzrechtlichen Massnahmen als geboten und erforderlich, wobei zur Begründung im Einzelnen auf den ausführlichen angefochtenen Entscheid zu verweisen ist (Art. 109 Abs. 3 BGG).