Citation: C 101/01 06.05.2003 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat erkannt, dass es nicht genüge, wenn ein Kurs für das weitere berufliche Fortkommen allgemein vorteilhaft sei, wobei es die Nützlichkeit guter Fremdsprachenkenntnisse im kaufmännischen Bereich nicht in Abrede stelle. Diesen Erwägungen ist beizupflichten. Die Versicherte verfügt als kaufmännische Angestellte über eine gute Grundausbildung sowie eine langjährige Berufserfahrung. Auch konnte sie sich in einem Fachkurs Kenntnisse im medizinischen Bereich aneignen. Wie die Vergangenheit zeigte, vermag die Beschwerdeführerin, trotz der angespannten Arbeitsmarktlage, aufgrund ihrer Ausbildung und der mehrjährigen Berufserfahrung auch ohne diese Weiterbildung in ihrer angestammten Tätigkeit oder in einem verwandten Tätigkeitsgebiet eine Stelle zu finden, so dass der Kursbesuch nicht unmittelbar geboten war. Dieser Kurs ist somit (mit einer wöchentlichen Lektion à 60 Min. und einer Dauer von 13 Wochen) unter arbeitslosenversicherungsrechtlichen Gesichtspunkten nicht geeignet, die Vermittlungsfähigkeit im Sinne von Art. 59 Abs. 3 AVIG tatsächlich und in erheblichem Masse zu verbessern. 2.2 Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen zu keinem anderen Ergebnis. Insoweit die Versicherte betont, dass sie wegen ihrer Behinderung, welche einen rollstuhlgängigen Arbeitsplatz bedinge, und ihrer auf eine Teilzeitstelle im Umfang von 30 % begrenzten Arbeitssuche schwerer vermittlungsfähig sei, ist ihr entgegenzuhalten, dass verbesserte Französischkenntnisse daran nichts zu ändern vermöchten. Dass der Sprachkurs ihre Chancen innerhalb des angestammten Tätigkeitsgebiets erhöht und das Bewerbungsfeld erweitert, ist nicht entscheidend, da praktisch jede berufliche Massnahme wegen der dadurch vermittelten zusätzlichen Kenntnisse Vorteile auf dem Arbeitsmarkt bringt (vgl. ARV 1999 Nr. 12 S. 66 Erw. 2).