Citation: 1P.288/2004 01.07.2004 E. 1

X.________ befindet sich in der Strafanstalt Pöschwies im Vollzug einer längeren Freiheitsstrafe. Dort wird er in der Wäscherei beschäftigt. Am 9. Dezember 2003 erschien er nicht an seinem Arbeitsplatz und berief sich darauf, er habe Schmerzen; der Arzt habe ihm bescheinigt, dass er nur zu 50% arbeitsfähig sei. Die Anstaltsdirektion bestrafte X.________ am 10. Dezember 2003 wegen Arbeitsverweigerung mit Entzug des Fernsehgerätes bis und mit 16. Dezember 2003, unter dem Vorbehalt der Wiederaufnahme der Arbeit, und ordnete seine Rückversetzung in Einzelhaft bis am 17. Dezember 2003 an. Gleichzeitig verfügte sie, dass einem allfälligen Rekurs die aufschiebende Wirkung entzogen würde. Daraufhin gelangte X.________ mit zwei Eingaben vom 14. Dezember 2003 an die Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich. Mit der einen erhob er Beschwerde gegen die Direktion der Strafanstalt, sinngemäss weil diese seine körperlichen Beschwerden nicht berücksichtige, ohne sich dabei auf eine ausreichende medizinische Abklärung zu stützen. Sodann beanstandete er den Entzug der aufschiebenden Wirkung eines Rekurses gegen die Disziplinarverfügung vom 10. Dezember 2003, gegen die er sich in seiner zweiten Eingabe beschwerte und zur Begründung einerseits auf seinen Gesundheitszustand hinwies und andererseits einen formellen Mangel bei seiner Anhörung geltend machte. Mit Verfügung vom 3. Mai 2004 vereinigte die Direktion der Justiz und des Innern die beiden Rekurse und wies sie als unbegründet ab, wie sie auch das von X.________ gestellte Begehren um Beiordnung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes abwies. Sodann auferlegte sie ihm die Verfahrenskosten von insgesamt Fr. 373.--, wobei sie diese aber umgehend als unerhältlich abschrieb. Hiergegen erhob X.________ mit Eingabe vom 8. Mai (Postaufgabe: 12. Mai) 2004 der Sache nach staatsrechtliche Beschwerde ans Bundesgericht, wobei er um unentgeltliche Rechtspflege und um einen amtlichen Rechtsbeistand ersuchte. Er beanstandet seine ärztliche Betreuung im Gefängnis und kritisiert die erfolgte disziplinarische Bestrafung. Sinngemäss beantragt er die Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 3. Mai 2004. Mit Schreiben vom 25. Mai 2004 ist X.________ von Seiten des Bundesgerichts namentlich auf die Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege (Art. 152 OG) und - wie bereits in einem früheren Verfahren - auch auf die gesetzlichen Formerfordernisse einer staatsrechtlichen Beschwerde (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG) aufmerksam gemacht worden mit dem Hinweis darauf, bei vorläufiger Prüfung sei seine Eingabe vom 8. Mai 2004 als formungenügend und aussichtslos zu erachten. Mit Eingabe vom 29. Mai (Postaufgabe: 2. Juni) 2004 hat X.________ seine Beschwerde fristgerecht ergänzt. Die Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich beantragt Abweisung der Beschwerde. Die Strafanstaltsdirektion hat sich dazu nicht geäussert.