Citation: 6B_569/2018 E. 1.4.1

1.4.1. Ihre Rügen betreffend die Würdigung der Zeugenaussage erschöpfen sich weitgehend in einer blossen appellatorischen Kritik, auf welche das Bundesgericht praxisgemäss nicht eintritt (vgl. E. 1.3). Die Beschwerdeführerin beschränkt sich im Wesentlichen darauf, darzulegen, wie die Aussagen des Zeugen D.________ aus ihrer Sicht richtigerweise zu würdigen gewesen wären und wie in einem Berufungsverfahren frei zur Beweiswürdigung zu plädieren. Dies ist etwa der Fall, wenn sie geltend macht, die Aussagen des Zeugen D.________ seien beeinflussbar, unzuverlässig und unglaubhaft oder ausführt, dieser sei vor seiner Befragung vom Privatkläger 3 beeinflusst worden. Im Ergebnis stellt sie damit ihre Beweiswürdigung jener der Vorinstanz gegenüber, was keine Willkür aufzuzeigen vermag (BGE 144 V 50 E. 4.2 S. 53; 141 I 49 E. 3.4 und 70 E. 2.2; je mit Hinweisen). Sodann ist es nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz eine Instrumentalisierung des Zeugen D.________ durch die Privatkläger 1 und 2 verneint. Zwar erscheint es mit der Beschwerdeführerin als befremdlich, dass dieser das als "Zeugenaussage gegen X.________" betitelte Dokument neben dem Privatkläger 3 unterschrieben hat, ohne dieses vorgängig durchgelesen zu haben. Angesichts dessen, dass der Zeuge D.________ gemäss den unbestritten gebliebenen Feststellungen der Vorinstanz dem Privatkläger 1 ausser am Tag der hier zu beurteilenden Vorkommnisse nie begegnet ist, sich bei seiner Befragung nicht mal mehr an dessen Namen erinnert hat und die Äusserungen der Beschwerdeführerin und des Privatklägers 1 später auch unter Wahrheitspflicht und Strafdrohung frei wiedergegeben oder als korrekt bestätigt hat (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 4.4.1 S. 10 f.), ist es nicht geradezu unhaltbar, wenn die Vorinstanz eine Instrumentalisierung des Zeugen D.________ ausschliesst. Desgleichen gilt, wenn die Vorinstanz in der Diskrepanz zwischen der freien Schilderung des Zeugen D.________, wonach die Beschwerdeführerin unter anderem gefragt habe, ob der Privatkläger 1 vorhabe einen Kinderporno zu machen und dem anschliessend als richtig bezeichneten, in den Strafklagen aufgeführten Wortlaut der Anschuldigungen, kein Lügensignal erblickt. Wie die Vorinstanz zu Recht festhält, impliziert auch ein Kinderpornofilm einen sexuellen Missbrauch von Kindern. Damit hat der Zeuge D.________ die der Beschwerdeführerin zur Last gelegten Anschuldigungen zwar nicht wortwörtlich, jedoch sinngemäss identisch zu Protokoll gegeben. Dass der Zeuge D.________ diese beiden Begriffe zusammen in Verbindung brachte, ist plausibel. Eine willkürliche Beweiswürdigung ist nicht ersichtlich. Den Einwand, dass die an den Zeugen D.________ gerichteten Fragen teilweise als suggestiv zu werten seien, brachte die Beschwerdeführerin sodann bereits im vorinstanzlichen Verfahren vor. Die Vorinstanz hat sich mit dieser Rüge befasst und dargelegt, weshalb eine suggestive Fragestellung zu verneinen ist. Auf ihre zutreffenden Erwägungen, mit welchen sich die Beschwerdeführerin nicht auseinandersetzt, kann verwiesen werden (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 4.4.2 S. 13 f.). Dass die Vorinstanz in ihrer Würdigung auch Aussagen zu Vorgängen mit einbezieht, die ausserhalb des Kernvorwurfs liegen, ist schliesslich nicht zu beanstanden. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin durfte sie den Umstand, dass der Zeuge D.________ auch Nebensächlichkeiten übereinstimmend mit dem Privatkläger 1 schildern konnte, als Realkennzeichen werten.