Citation: 5A_723/2017 E. 6

Die Beschwerdeführerinnen machen geltend, dass - entgegen der Auffassung der Vorinstanz - ein gerichtliches Gutachten zur Berechnung des Loss nicht notwendig sei, da sie mit der am Markt eingeholten Offerte ("Quote" von Bank D.________) jedenfalls genügend Beweise zur Beurteilung des Anspruchs eingebracht hätten. Sie rügen Willkür und die Verletzung des Rechts auf Beweis (Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 152 Abs. 1 ZPO). Damit wehren sich die Beschwerdeführerinnen gegen den Schluss des Obergerichts, dass die Loss-Berechnung (als prozessrelevante Tatsache) nicht feststehe und Beweislosigkeit vorliege, welche sich zu ihren Ungunsten auswirkt.