Citation: 1C_383/2022 E. 9.2.1

9.2.1. Zum einen macht sie geltend, das Departement habe die von ihm konstatierte und im Rekursverfahren geheilte Gehörsverletzung im Kostenentscheid ungenügend berücksichtigt: Die Verfahrensgebühr sei lediglich um Fr. 300.-- reduziert worden (von Fr. 2'500.-- auf Fr. 2'200.--), und ihr sei eine Parteientschädigung von nur Fr. 500.-- zugesprochen worden. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist dem Umstand, dass ein Beschwerdeführer nur deshalb vollständig unterliegt, weil ein Verfahrensfehler von der Rechtsmittelinstanz geheilt wurde, bei der Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen angemessen Rechnung zu tragen (vgl. z.B. Urteile 1C_254/2017 vom 5. Januar 2018 E. 3.2; 1C_255/2017 vom 24. Oktober 2017 E. 7.3; je mit Hinweisen). Bei der Frage, wie dies zu geschehen hat, insbesondere wie stark die Gerichtsgebühr zu reduzieren und in welcher Höhe eine Parteientschädigung zuzusprechen ist, steht den kantonalen Behörden jedoch ein grosser Ermessensspielraum zu (Urteil 1C_143/2019 vom 12. Dezember 2019 E. 2.7 mit Hinweisen). Vorliegend erachtete das Verwaltungsgericht eine weitere Reduktion bzw. eine höhere Parteientschädigung als nicht gerechtfertigt, weil die Beschwerdeführerin nicht durch die Gehörsverletzung ins Rekursverfahren gezwungen worden sei, sondern die wesentlichen Bedingungen/Auflagen der Betriebsbewilligung auch noch im Beschwerdeverfahren strittig geblieben seien. Die Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern diese Erwägung willkürlich sein soll. Dies liegt auch nicht auf der Hand.