Citation: 8C_682/2022 E. 7.2

7.2. Die aus dem verfassungsmässigen Anspruch auf rechtliches Gehör fliessende Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen, verlangt nicht, dass sich diese mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Es liegt keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör beziehungsweise der Begründungspflicht vor, wenn eine sachgerechte Anfechtung des vorinstanzlichen Entscheids möglich war (vgl. BGE 142 III 433 E. 4.3.2 mit Hinweisen; Urteil 9C_473/2021 vom 21. Februar 2022 E. 4.3.2). Das kantonale Gericht hat dargelegt, weshalb es dem Gutachten Beweiskraft zuerkannt hat. Es hat zwar nur kurz, aber immerhin erwogen, dass die Rügen betreffend den mangelnden Beweiswert ins Leere zielen würden. Anhaltspunkte dafür, dass die Beschwerdeführerin das Urteil nicht sachgerecht hätte anfechten können, sind weder ersichtlich noch vorgetragen. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt nicht vor.