Citation: 1B_464/2020 E. 2

Die Verfügung der Staatsanwaltschaft ist nicht kantonal letztinstanzlich und damit nicht anfechtbar. Die Verfügung des Obergerichts ist hingegen ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer strafrechtlichen Angelegenheit, gegen den die Beschwerde nach Art. 78 ff. BGG offensteht. Es ist allerdings Sache der Beschwerdeführerin, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt (BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin legt im Wesentlichen bloss dar, dass und weshalb die Staatsanwaltschaft das von ihr angestrengte Strafverfahren hätte an die Hand nehmen müssen. Das geht an der Sache vorbei. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens kann nur sein, ob das Obergericht Bundesrecht verletzt hat, indem es ihr eine Prozesskaution auferlegte. Dazu bringt die Beschwerdeführerin unter Verletzung ihrer gesetzlichen Begründungspflicht nichts vor, weshalb auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten ist. In diesem Zusammenhang macht sie bloss geltend, sie könne momentan die obergerichtliche Prozesskaution nicht bezahlen, weshalb sie eine Ratenzahlung vorschlage. Für die Behandlung dieses Gesuchs ist indessen nicht das Bundesgericht, sondern das Obergericht zuständig, weshalb diesem die Beschwerdeschrift in Kopie zur Behandlung zugestellt wird. Auf die Erhebung von Kosten kann ausnahmsweise verzichtet werden.