Citation: 9C_421/2010 01.07.2010 E. 5

Auch der zweite Einwand der Beschwerde, die zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Verfügung sei bereits darum nicht erstellt, weil weder behauptet noch nachgewiesen sei, dass eine schon damals korrekte Invaliditätsberechnung zu einem anderen Ergebnis als zur Zusprechung einer halben Rente geführt hätte, ist ebenfalls offensichtlich unbegründet. Denn er kritisiert die von der Vorinstanz umfassend dargelegten Ermittlungsvarianten, welche allesamt zu einem nicht rentenbegründenden Invaliditätsgrad führen, in keinem Punkt, und abgesehen von der behaupteten Schwindelproblematik tut er es auch nicht hinsichtlich der medizinischen Gegebenheiten. Zu dem in diesem Zusammenhang erhobenen Vorwurf, es würden ihm gefahrengeneigte Arbeit zugemutet und eine unmögliche Arbeitsorganisation aufgezwungen, hat sich die Vorinstanz zutreffend geäussert (E. 4 und 5 des Entscheides). Die dort getroffenen Feststellungen sind weder offensichtlich unrichtig, noch ist der Sachverhalt unvollständig abgeklärt (oben E. 1). Der gezogene Schluss ist zulässig, dass gerade gestützt auf den vorinstanzlich eingelegten Bericht des Dr. med. W.________, Facharzt FMH für Neurologie, vom 31. August 2009 nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, der Beschwerdeführer könne wegen flüchtiger Schwindelsensationen keine leichten manuellen Arbeiten mehr verrichten. Gegen das Letztere spricht auch, dass der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben trotz der behaupteten Verletzungsgefahr für sich und Unbeteiligte tatsächlich Transporte und Schlosserarbeiten ausführt, sich also nicht auf eine von ihm einzig noch als zumutbar bezeichnete rein administrative Tätigkeit beschränkt.