Citation: 5P.36/2007 03.05.2007 E. 3

3.1 Als Nächstes trägt die Beschwerdeführerin vor, das Kantonsgericht habe Art. 18 UVG willkürlich angewendet, denn die 10%-ige Invalidität durch den Verlust des linken Ellbogens werde keine Rente auslösen, da eine solche nur entrichtet werde, wenn der Unfall kausal für die Erwerbseinbusse sei. Das der Beschwerdeführerin zugemutete hypothetische Einkommen von Fr. 3'500.-- sei deshalb willkürlich festgelegt worden. Das Kantonsgericht hat diesbezüglich ausgeführt, soweit sich die Folgen des Unfalls vom Dezember 2004 negativ auf die Arbeitsfähigkeit auswirken sollten, bestehe grundsätzlich ein Anspruch auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung, die Renten bereits ab 10% Arbeitsunfähigkeit gewähre (Art. 18 Abs. 1 UVG). Dieser Satz ist für die Begründung nicht tragend und daher nicht entscheiderheblich, weil die Beschwerdeführerin mit dem Kantonsgericht der Meinung ist, dass sich der Unfall nicht negativ auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt hat. Darauf ist nicht einzutreten. 3.2 Weiter bringt die Beschwerdeführerin vor, das Kantonsgericht habe aufgrund der 70%igen Präsenz an der Arbeitsstelle angesichts der Entlöhnung zu 50% ein mögliches hypothetisches Pensum von ca. 62,5% bzw. ein damit auf Fr. 3'500.-- erhöhtes Einkommen angenommen, was eine Präsenz von 91% an dieser Arbeitsstelle bedeuten würde. Damit werde aber die eigene Feststellung des Kantonsgerichts betreffend eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin schlechthin unhaltbar bzw. willkürlich übergangen. Das Kantonsgericht ist davon ausgegangen, dass die Beschwerdeführerin ihre Aufsichtstätigkeit als Portier von 50% auf 62,5% aufzustocken könne. Es ist nicht festgestellt, dass die Beschwerdeführerin für ihre gegenwärtige Aufgabe bei einem Beschäftigungsgrad von 50% eine Präsenz von 70% aufweisen muss, sondern bloss, dass sie selbst davon ausgeht, dass ihr Arbeitseinsatz faktisch (unter Berücksichtigung der Arbeitszeit und Präsenzzeit) rund 70% betrage, sie aber nur eine Entlöhnung für ein Pensum von 50% erhalte. Ebenso wenig ist festgestellt, dass sie bei einem Beschäftigungsgrad von 70% eine Präsenzzeit von 91% leisten müsse. Die Beschwerdeführerin macht nicht geltend, es sei tatsächlich nicht möglich, ihren Beschäftigungsgrad beim bisherigen Arbeitgeber von 50% auf 62,5% zu erhöhen. Die Vorbringen sind damit unbegründet, soweit auf sie eingetreten werden kann.