Citation: 5D_174/2018 E. 2

Der Beschwerdeführer widerspricht der Auffassung der Vorinstanz, dass er mit dem Antritt der fünftägigen Ersatzfreiheitsstrafe zwar die Busse getilgt habe, nicht aber die Verfahrenskosten und macht die Verletzung einer Reihe verfassungsmässiger Rechte geltend. So beruft er sich insbesondere auf das Verbot des überspitzten Formalismus (Art. 29 Abs. 1 BV), das Willkürverbot (Art. 9 BV) und das Gebot von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 BV). Zur Begründung führt er zusammengefasst aus, dass ihm weiterhin Rechnungen auf Grundlage des Strafbefehls vom 5. Mai 2017 gestellt worden seien, obschon er die Ersatzfreiheitsstrafe abgesessen habe. Dadurch werde er in unzulässiger Weise für die gleiche Sache zweimal bestraft. Ausserdem sei es weder notorisch noch selbsterklärend, dass sich die Ersatzfreiheitsstrafe nur auf die Sanktion beziehe und nicht auch auf die Verfahrenskosten. Zuletzt stellt er sich auf den Standpunkt, er habe aufgrund einer Zusicherung der Staatsanwaltschaft darauf vertrauen dürfen, dass der Totalbetrag von Fr. 888.-- in eine Haftstrafe umgewandelt werde. Einzig vor diesem Hintergrund sei er fünf Tage ins Gefängnis gegangen.