Citation: 4A_616/2017 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer übergeht diese Anforderungen an Sachverhaltsvorbringen in seiner Beschwerde über weite Strecken. Er schildert das Geschehene aus seiner Sicht, ohne dabei, soweit er den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt erweitert, mit Aktenhinweisen darzulegen, wo er entsprechende Behauptungen bereits im kantonalen Verfahren prozesskonform eingebracht haben will. Sämtliche Sachverhaltsausführungen und -ergänzungen, die der Beschwerdeführer unter dem Titel "Sachverhalt" macht, sind daher nicht zu beachten. Namentlich nicht zu hören sind etwa die Ausführungen, wonach die Kopie einer gültigen ID sowie ein auf mindestens fünf Jahre abgeschlossener Mietvertrag hätten vorgewiesen werden müssen, damit das Darlehen ausbezahlt worden wäre. Ebenso wenig zur Kenntnis zu nehmen ist die damit zusammenhängende, zumindest implizite Behauptung, dass der Beschwerdeführer diese Dokumente nicht vorgelegt habe. Unbeachtlich ist auch die behauptete Bestreitung der Darlehensamortisation und Zinszahlung. Die Vorinstanz hielt fest, dass die Kundin gemäss Feststellung der Erstinstanz Darlehensamortisationen und -zinsen geleistet habe, sei in der Berufung unbestritten geblieben. Der Beschwerdeführer behauptet nun in seiner Beschwerde, im "Protokoll der Verhandlung vor dem Bezirksgericht" habe er bestritten, dass Darlehensamortisationen oder Zinszahlungen erfolgt seien. Der pauschale Verweis auf eine Eingabe oder ein Protokoll genügt den Anforderungen an genaue Aktenhinweise nicht. Anzugeben ist die einschlägige Stelle innerhalb des Protokolls, also etwa die exakte Seite oder Randziffer (Urteil 4A_85/2017 vom 4. September 2017 E. 3.3). Es ist nicht Sache des Bundesgerichts, das Protokoll danach zu durchforsten. Im Übrigen müsste der Beschwerdeführer in Anbetracht der vorinstanzlichen Ausführungen ohnehin aufzeigen, an welcher Stelle in seiner Berufung er die erstinstanzliche Feststellung bestritten haben will; der Verweis auf ein erstinstanzliches Protokoll ist dafür von vornherein ungeeignet. Die weiteren Ausführungen des Beschwerdeführers zu den Amortisationen und Zinszahlungen sind ebenfalls unbeachtlich. Anstatt mit (genauen) Aktenhinweisen aufzuzeigen, wo er entsprechende Behauptungen bereits im kantonalen Verfahren aufgestellt haben will, reicht er diesbezügliche Beweismittel ein. Damit verkennt er in grundsätzlicher Hinsicht die Aufgabe des Bundesgerichts, die nicht in der Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung liegt, sondern in der Rechtsanwendung. Auch im Zusammenhang mit dem behaupteten Grundlagenirrtum stellt der Beschwerdeführer zahlreiche tatsächliche Behauptungen auf (etwa über den Inhalt der Gespräche bei Vertragsunterzeichnung, sein damaliges Wissen, seine Vermögenssituation oder das Angebot einer anderen Getränkelieferantin). Wiederum fehlt es an jeglichen Aktenhinweisen; diese Vorbringen sind ebenfalls unbeachtlich.