Citation: 1C_630/2023 E. 3.3.2

3.3.2. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid festgehalten, die Kirchgemeinde sei weder gehalten, ein Traktandum "Anträge" in die Einladung zur Kirchgemeindeversammlung einzufügen und die Einladung neu zu publizieren, noch habe sie die Akten mehr als zwei Wochen vor der Versammlung zur Einsichtnahme aufzulegen. Zur Begründung hat sie im Wesentlichen ausgeführt, das vom Beschwerdeführer beanstandete Vorgehen im Zusammenhang mit der Einladung zur Kirchgemeindeversammlung vom 28. November 2023 entspreche den einschlägigen Vorgaben des Reglements der Römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich über die Kirchgemeinden vom 29. Juni 2017 (Kirchgemeindereglement [KGR]; LS 182.60). Was der Beschwerdeführer bezüglich der Frage der Antragstellung aus Art. 5 (Grundsätze rechtsstaatlichen Handelns), Art. 7 (Menschenwürde), Art. 8 (Rechtsgleichheit) und Art. 9 BV (Schutz vor Willkür und Wahrung von Treu und Glauben) ableiten wolle, führe er sodann nicht aus. Doch selbst wenn die in diesen Bestimmungen verankerten Grundrechte tangiert wären, würden sie dem Beschwerdeführer kein über § 32 Abs. 1 KGR hinausgehendes Antragsrecht im Vorfeld bzw. anlässlich einer Kirchgemeindeversammlung einräumen. Ebensolches gelte mit Blick auf die von ihm angerufenen Bestimmungen des ZGB (Art. 67) bzw. des OR (Art. 699).