Citation: 5P.461/2000 12.01.2001 E. 1

1.- Gestützt auf ein Urteil des Kassationsgerichts des Kantons St. Gallen betrieb Y.________ am 4. Februar 2000 die Z.________ AG für eine Forderung von Fr. 162'279. 65 (recte: Fr. 160'279. 65) zuzüglich Zins zu 5% seit dem 3. Januar 1995. Er verlangte die definitive Rechtsöffnung für diesen Betrag, nachdem die Z.________ AG auf den Zahlungsbefehl hin Rechtsvorschlag erhoben hatte. Diese wandte ein, Y.________ habe seine Forderung am 9. September 1999 an die X.________ AG zediert, und stellte eine Forderung aus US-amerikanischen Urteilen zur Verrechnung. Das Bezirksgerichtspräsidium Unterrheintal erteilte die definitive Rechtsöffnung (Entscheid vom 24. Mai 2000). Die dagegen erhobene Rechtsverweigerungsbeschwerde der Z.________ AG wies der Präsident der III. Zivilkammer des Kantonsgerichts St. Gallen ab (Entscheid vom 31. Oktober 2000). Mit staatsrechtlicher Beschwerde wegen Verletzung von Art. 9 BV (Willkür in der Rechtsanwendung und Beweiswürdigung) und Art. 29 Abs. 2 BV (Anspruch auf rechtliches Gehör) beantragt die Z.________ AG die Aufhebung des kantonsgerichtlichen Entscheids vom 31. Oktober 2000. Sie ersucht, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen. Y.________ verlangt die Abweisung des Gesuchs und für den Fall der Gutheissung Sicherheitsleistung. Das Kantonsgericht hat auf eine Stellungnahme zum Gesuch verzichtet. Vernehmlassungen in der Sache selbst sind nicht eingeholt worden. Der Präsident der II. Zivilabteilung des Bundesgerichts hat der staatsrechtlichen Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuerkannt und das Gesuch um Sicherstellung abgewiesen (Verfügungen vom 24. November und vom 7. Dezember 2000).