Citation: 2C_540/2014 E. 2.2

2.2. Die vorliegende Eingabe genügt diesen Anforderungen nicht: Die Vorinstanz ist davon ausgegangen, der Beschwerdeführer sei hier wiederholt straffällig geworden. Besonders schwer wögen die mit einem Bekannten begangenen vier Raubüberfälle gegen sieben Personen; die beiden Täter hätten dabei für einen relativ geringen Deliktsbetrag "grossen psychischen Schaden" bei den Opfern in Kauf genommen; sie hätten sich aus primitiven egoistischen Gründen "in ganz massiver Weise an den Rechtsgütern anderer Personen vergriffen". Trotz des Strafverfahrens und der Verurteilung sei der Beschwerdeführer straffällig geblieben: So sei er wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln (Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h auf der Autobahn um 50 km/h) zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Zwar sei er nicht mehr in der gleichen Deliktsklasse rückfällig geworden, doch könne nicht gesagt werden, dass er sich wohlverhalten hätte. Noch während der Probezeit habe er seine Freundin per SMS beschimpft und ihr gedroht, sie "aufzuschlitzen" und ihr "die Nase zu brechen", und ihr anschliessend per Telefon angekündigt, er werde in zehn Minuten zu ihr kommen und ihr mit dem Hammer den Kopf einschlagen (vgl. das EGMR-Urteil vom 15. November 2012 Shala gegen Schweiz [Nr. 52873/09] N. 49 ff., 51)