Citation: 6B_305/2022 E. 4.4.4

4.4.4. Entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers geht die Vorinstanz beim Raufhandel nicht von einem falschen gesetzlichen Strafrahmen aus (Beschwerde S. 45; Urteil S. 30 E. III. 3.4.3). Nach Art. 133 Abs. 1 StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft, wer sich an einem Raufhandel beteiligt, der den Tod oder die Körperverletzung eines Menschen zur Folge hat. Überdies können die Darlegungen des Beschwerdeführers nicht gehört werden, soweit sie sich sinngemäss darauf beziehen, dass der Tatbestand des Raufhandels nicht vorliegt (Beschwerde S. 44 f.), denn der Schuldspruch wegen Raufhandels ist bereits in Rechtskraft erwachsen. Dass die Vorinstanz darüber hinaus bei der Festsetzung der Einsatzstrafe beim Raufhandel ihr Ermessen überschritten oder missbraucht und damit Bundesrecht verletzt hätte, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf und ist auch nicht erkennbar. Gleich verhält es sich in Bezug auf die vorinstanzliche Gewichtung der einzelnen Schritte bei der Anwendung des Asperationsprinzips (Beschwerde S. 46 f.; Urteil S. 30 f. E. III. 3.5). Das Bundesgericht greift nur mit Zurückhaltung in die Strafzumessung ein. Entgegen der Meinung des Beschwerdeführers bedeutet schliesslich die vorinstanzliche Erwägung, er habe im Wesentlichen mit der gleichen Intention gehandelt ein Mitglied der gegnerischen Gruppe zu verletzen (Urteil S. 31 E. III. 3.5.2), nicht, dass sie ihm hinsichtlich der (versuchten) schweren Körperverletzung ein direkt- und nicht ein eventualvorsätzliches Handeln vorwirft (Beschwerde S. 47).