Citation: 1B_205/2018 E. 3.4

3.4. Die vage Kritik des Beschwerdeführers ist nicht geeignet, die überzeugenden Erwägungen der Vorinstanz in Frage zu stellen. Insofern kann auf den angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG). Insbesondere ist zutreffend, dass trotz abgeschlossenem Vorverfahren ein Interesse daran besteht, Kollusionshandlungen zu unterbinden, da bei der vom Obergericht beschriebenen Ausgangslage davon auszugehen ist, dass das erstinstanzliche Gericht den Geschädigten in der Hauptverhandlung anhören will (vgl. Art. 343 Abs. 3 StPO). Zudem ist angesichts der Art der Vorstrafen sowie des Umstands, dass es konkrete Hinweise auf Beeinflussungsversuche im laufenden Verfahren gibt, nicht davon auszugehen, dass der Kollusionsgefahr mit Ersatzmassnahmen hinreichend begegnet werden könnte.