Citation: 8C_1029/2009 11.01.2010 E. 2

2.1 Die Vorinstanz hat unter zutreffender Darlegung der Rechtsgrundlagen und mit Hinweisen auf die Rechtsprechung zu vergleichbaren Fällen einlässlich begründet, dass das Ereignis vom 19. Oktober 2006 den Unfallbegriff nicht erfüllt, da es an einem ungewöhnlichen äusseren Faktor fehlt. Die schädigende Einwirkung auf den Rücken ereignete sich während eines alltäglichen Arbeitsvorgangs, als der Versicherte einen 50 kg schweren Zementsack hob. Eine von aussen beeinflusste, unkoordinierte Bewegung, die als "programmwidrig" bezeichnet werden müsste, liegt nicht vor. Ebenso wenig kann von einem ganz ausserordentlichen Kraftaufwand beim Heben des Zementsackes gesprochen werden.