Citation: 2P.342/2006 17.04.2007 E. 2

2.1 Das Verwaltungsgericht geht im angefochtenen Entscheid von einem je hälftigen Obsiegen bzw. Unterliegen der beiden Parteien aus. Dementsprechend auferlegt es die Kosten des Beschwerde- und des vorangegangenen Rekursverfahrens den Parteien je zur Hälfte. Es stützt sich dabei auf Art. 95 Abs. 1 des Gesetzes vom 16. Mai 1965 über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons St. Gallen (VRP/SG), wonach in Streitigkeiten jener Beteiligte die Kosten zu tragen hat, dessen Begehren ganz oder teilweise abgewiesen werden. Ebenfalls entsprechend dem je hälftigen Obsiegen bzw. Unterliegen spricht das Verwaltungsgericht den Parteien in Anwendung von Art. 98, 98bis und 98ter VRP/SG keine ausseramtlichen Entschädigungen zu. Die Beschwerdeführerin wendet sich einzig gegen die Bestimmung der Quote ihres Obsiegens bzw. Unterliegens. Nach ihrer Auffassung hätte das Verwaltungsgericht anerkennen müssen, dass sie in den kantonalen Rechtsmittelverfahren vollständig obsiegt hat und ihr keine Kosten auferlegen sowie eine ausseramtliche Entschädigung zusprechen müssen. Sie wirft dem Verwaltungsgericht in erster Linie eine willkürliche Anwendung des Unterliegerprinzips gemäss Art. 95 Abs. 1 bzw. Art. 98 Abs. 1 VRP/SG sowie eine willkürliche Nichtanwendung des Verursacherprinzips gemäss Art. 95 Abs. 2 VRP/SG vor. Ausserdem beruft sie sich auf den Anspruch auf ein faires Gerichtsverfahren gemäss Art. 29 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK. Sie macht indessen nicht geltend, die erwähnten kantonalen Bestimmungen über die amtlichen und ausseramtlichen Kosten stünden im Widerspruch zu dieser Garantie. Es ist daher einzig zu prüfen, ob das Verwaltungsgericht das kantonale Recht willkürlich angewendet hat. 2.2 Beim Verwaltungsgericht hat die Beschwerdeführerin in der Sache die folgenden zwei Anträge gestellt: