Citation: I 489/06 17.11.2006 E. 6

6.1 Hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen der reduzierten Arbeitsfähigkeit kann auf den vom kantonalen Gericht - auf der Basis der hypothetischen Lohnverhältnisse des Jahres 2002 - vorgenommenen Einkommensvergleich bezüglich des ermittelten Valideneinkommens in Höhe von Fr. 38'749.- abgestellt werden. Da die Versicherte seit 8. September 2001 keine Erwerbstätigkeit mehr ausgeübt hat und somit ihre zuvor umschriebene Restarbeitsfähigkeit nicht in dem ihr zumutbaren Rahmen erwerblich umsetzt, hat das kantonale Gericht für die Festlegung des Invalideneinkommens zulässigerweise statistische Löhne herangezogen (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb). Gemäss Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) 2002 betrug der monatliche Bruttolohn von Frauen im privaten und öffentlichen Sektor, Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) Fr. 3820.- (Tabelle TA7 S. 43), umgerechnet auf die wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft 5/2006, Tabelle B10.2 S. 87) resultiert ein hypothetisches Jahreseinkommen von Fr. 47'788.-. Unter Berücksichtigung einer Arbeitsfähigkeit von 50 % ergibt dies Fr. 23'894.10, wovon ein leidensbedingter Abzug von 10 % vorgenommen wurde (BGE 126 V 75 f. Erw. 3b/bb mit Hinweisen). 6.2 Damit resultieren ein Invalideneinkommen von Fr. 21'504.70 und eine behinderungsbedingte Einbusse im erwerblichen Bereich von 44,5 %, bzw. gewichtet (90%ige Erwerbstätigkeit) von 40 %. Die Einschränkung im Haushaltsbereich beträgt gestützt auf den Abklärungsbericht vom 23. Dezember 2002 19 %, bzw. gewichtet (10 % im Haushalt) 1,9 %. Demzufolge ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 42 % (BGE 130 V 123), der einen Anspruch auf eine Viertelsrente ab 1. September 2002 (Ablauf der Wartezeit, Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG) begründet.