Citation: 5A_411/2018 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin wirft dem Obergericht eine Verletzung der Begründungspflicht im Zusammenhang mit ihrem Einwand vor, der Betrag sei erst geschuldet, wenn die Pläne von den Behörden genehmigt worden seien. Das Obergericht habe sich mit der lapidaren Feststellung begnügt, dass Anhaltspunkte dafür fehlen würden. Diese Rüge trifft nicht zu. Das Obergericht hat sich vielmehr ausführlich mit dem Einwand der Beschwerdeführerin befasst (vgl. oben E. 2). Dass die Beschwerdeführerin das obergerichtliche Auslegungsergebnis nicht teilt, beschlägt nicht die Begründungspflicht als Teilgehalt des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV; vgl. dazu BGE 136 I 229 E. 5.2 S. 236; 138 I 232 E. 5.1 S. 237; 141 III 28 E. 3.2.4 S. 41; je mit Hinweisen).