Citation: 5A_85/2021 E. 7.4.2

7.4.2. Der Beschwerdeführer macht vor Bundesgericht zwar geltend, er habe dargelegt, weshalb ihm die Erzielung eines höheren Einkommens nicht möglich sei. Indes bestreitet er nicht, im kantonalen Verfahren keine Nachweise für ernsthafte Suchbemühungen vorgelegt zu haben. Zwar wirft er den kantonalen Instanzen vor, ihn nicht zur Vorlage entsprechender Nachweise aufgefordert zu haben. Mit diesem pauschalen Hinweis geht er indes nicht mit hinreichender Genauigkeit auf die sich stellende Problematik ein. Ohnehin ist der Beschwerdeführer auch unter Geltung des uneingeschränkten Untersuchungsgrundsatzes nach Art. 296 Abs. 1 ZPO nicht von seiner Pflicht zur Mitwirkung bei der Abklärung des Sachverhalts entbunden (Urteil 5A_994/2018 vom 29. Oktober 2019 E. 6.3.4 mit Hinweisen). Soweit der Beschwerdeführer sodann darlegt, weshalb es ihm ansonsten nicht möglich sein soll, das ihm angerechnete Einkommen zu erzielen (mangelnde bzw. anderweitige Berufserfahrung, Mitwirkung bei Untersuchungen), beschränkt er sich auf eine rein appellatorische Darstellung seines Standpunktes. Damit vermag er nicht aufzuzeigen, dass das Kantonsgericht bei der Bestimmung des ihm anrechenbaren (hypothetischen) Einkommens in Willkür verfallen wäre oder ansonsten die Verfassung verletzt hätte (vgl. zum Ganzen vorne E. 2.1 und E. 4.2). Auch der Vorwurf der Gehörsverletzung ist ungenügend begründet: Der Beschwerdeführer beschränkt sich auf die Nennung der (angeblich) verletzten Verfassungsbestimmung und die Darlegung seiner von der Vorinstanz abweichenden Ansicht hinsichtlich der bei der Arbeitssuche bestehenden Probleme. Eine Auseinandersetzung sowohl mit der angerufenen Verfassungsbestimmung als auch mit dem angefochtenen Urteil fehlt zur Gänze. Der Beschwerdeführer legt in keiner Weise dar, weshalb das Kantonsgericht die getroffene Aussage (Hindernisse bei der Erwerbsaufnahme nur in der Region Y.________) vor dem Hintergrund der angerufenen Verfassungsbestimmung umfassender hätte begründen müssen (vgl. zum Umfang der Begründungspflicht BGE 145 III 324 E. 6.1). Auf die Beschwerde ist insoweit daher nicht einzutreten.