Citation: 8C_382/2016 E. 4.3

4.3. Daraus ergibt sich, dass die angestammte Tätigkeit im Gartenbau mit den Körper auch stärker belastenden schwereren Aufgaben nicht mehr vollumfänglich bewältigt werden kann. Selbst bei leichteren Aktivitäten ist wegen der zufolge der erforderlichen Pausen nötigen Arbeitsunterbrüche von einer reduzierten Leistungsfähigkeit auszugehen. Diese hat zwar kontinuierlich abgenommen, zuletzt aber immer noch 30 % ausgemacht. Die Experten des ABI haben ihre Einschätzungen hinlänglich begründet und namentlich dargetan, weshalb auch bei körperlich weniger belastenden leichteren Tätigkeiten eine lediglich 70%ige Leistungserbringung zu erwarten ist. Ihrer einleuchtenden Beurteilung hat sich denn auch die RAD-Ärztin Frau pract. med. E.________ am 12. Januar 2012 anschliessen können, indem sie die attestierte Einschränkung als "aus medizinischer Sicht recht realistisch" einstufte. Dass die Fachleute des ABI vom Observationsbericht vom 25. April 2010 allenfalls keine Kenntnis gehabt haben mögen, fällt nicht sonderlich ins Gewicht, da diesem - wie gesehen (E. 3.3 hievor) - ohnehin keine entscheidrelevante Bedeutung zukommt. Dass der Vorinstanz ausgehend von den im Gutachten des ABI vom 16. November 2011 umschriebenen gesundheitlichen Verhältnissen und den zur Arbeitsfähigkeit ausgestellten Attesten der involvierten Ärzte bei der Terminierung der einzelnen Phasen, in welchen ein Taggeld geschuldet ist, wie auch der Festlegung der jeweiligen Höhe desselben Fehler unterlaufen wären, wird nicht geltend gemacht und ist daher nicht weiter zu prüfen.