Citation: 8C_811/2021 E. 5.5

5.5. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass insbesondere hinsichtlich der somatischen Beschwerden eine beweiskräftige Expertise vorliegt und hier anders als im von der Beschwerdeführerin zitierten Urteil 8C_458/2016 vom 11. August 2016 kein zusätzliches psychisches Leiden besteht, dessen Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit im Rahmen eines strukturierten Beweisverfahrens hätte validiert werden müssen. Die Vorinstanz verletzte somit entgegen dem Vorbringen in der Beschwerde kein Bundesrecht, indem sie keine Indikatorenprüfung durchführte (vgl. SVR 2018 IV Nr. 31 Nr. 99, 8C_350/2017 E. 5.4). Inwiefern darin eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung im Vergleich zu Personen mit einer psychisch bedingten Schmerzstörung zu erblicken wäre, legt die Beschwerdeführerin nicht hinreichend substanziiert dar (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG). Auch in ihrem Fall wurde im Rahmen der Begutachtung geprüft, inwiefern aufgrund des Gesundheitsschadens eine Arbeitsunfähigkeit plausibel ausgewiesen ist.