Citation: 8C_202/2016 E. 2

Streitig ist, ob nach der vorgängigen rechtskräftigen Verneinung eines Rentenanspruchs ein solcher auf die erfolgte Neuanmeldung hin zu bejahen ist. Das setzt, analog zur Rentenrevision (Art. 17 Abs. 1 ATSG), eine anspruchsrelevante Änderung der tatsächlichen Verhältnisse voraus (BGE 117 V 198 E. 3a; vgl. auch BGE 141 V 585 E. 5.3 S. 588). Dabei stellt das Sozialversicherungsgericht grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (hier: 29. Oktober 2013) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 131 V 242 E. 2.1 S. 243). Im vorinstanzlichen Entscheid sind sodann die Bestimmungen und Grundsätze zu den Begriffen Invalidität und Erwerbsunfähigkeit, zum nach dem Invaliditätsgrad abgestuften Rentenanspruch (mit den vorausgesetzten Mindestinvaliditätsgraden von 40 % für eine Viertelsrente, 50 % für eine halbe Rente, 60 % für eine Dreiviertelsrente und 70 % für eine ganze Rente), zur Invaliditätsbemessung mittels Einkommensvergleichs, zur Schadenminderungspflicht der versicherten Person, zur Aufgabe von Arzt oder Ärztin bei der Invaliditätsbemessung, zur Beweiswürdigung sowie zu den Anforderungen an beweiswertige ärztliche Berichte oder Gutachten zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.