Citation: 2C_853/2015 E. 4

Mit Bezug auf den Sachverhalt macht der Beschwerdeführer geltend, entgegen der vorinstanzlichen Feststellung keine Sozialhilfeleistungen bezogen zu haben. Seine Familie sei zwar vom Sozialdienst unterstützt worden, er habe jedoch jegliche Unterstützung für seine Person verweigert. Er verweist hierzu auf die protokollierte Zeugenaussage der Sektionsleiterin des Sozialamts anlässlich der Anhörung vor dem Verwaltungsgericht vom 16. Januar 2007. Die Vorinstanz hat gestützt auf die Abrechnungen des Sozialdienstes der Stadt Bern vom August 2014 festgestellt, der Beschwerdeführer habe zwischen 1. Juli 2003 und 30. November 2009 Sozialhilfeleistungen in erheblicher Höhe bezogen. Der protokollierten Aussage der Sektionsleiterin des Sozialamts kann entnommen werden, dass der Beschwerdeführer eine Unterstützung für sich verweigert habe, weshalb man seinem Wunsch nachgekommen sei und lediglich die Krankenkassenkosten übernommen habe. Diese Aussage ändert allerdings nichts daran, dass der ganzen Familie, für die der Beschwerdeführer in jenem Zeitraum unterstützungspflichtig war, Sozialhilfeleistungen ausbezahlt wurden. Im Übrigen ist zu berücksichtigen, dass die Erklärung der Sektionsleiterin des Sozialamts lediglich den Zeitraum bis Januar 2007 betrifft, über die folgenden knapp drei Jahre bis November 2009 dagegen nichts auszusagen vermag. Wie genau sich die Sozialhilfeleistungen bemassen und ob diese tatsächlich nur der damaligen Ehefrau des Beschwerdeführers und den beiden gemeinsamen Kindern zukamen, ist somit zwar nicht geklärt, kann vorliegend aber dahingestellt bleiben: Der Bezug von Sozialhilfegeldern ist im vorinstanzlichen Urteil lediglich eines von zahlreichen Kriterien. Im Rahmen der Gesamtabwägung der Interessen stellte die Vorinstanz nicht wesentlich hierauf ab, was sich nur schon daran zeigt, dass sie die Höhe der ausbezahlten Leistungen nicht näher bezifferte. Die Sachverhaltsrüge des Beschwerdeführers erweist sich damit für den Ausgang des Verfahrens als nicht entscheidend, weshalb von einer Aufhebung des angefochtenen Urteils und einer Rückweisung zur Sachverhaltsergänzung in diesem Punkt abzusehen ist (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 105 Abs. 2 BGG).