Citation: 9C_332/2019 E. 4.1

4.1. Hinsichtlich der Methodenwahl hat das kantonale Gericht seinen Schluss auf einen Status als Teilerwerbstätige - entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin - nicht darauf gestützt, dass sie "als Frau ohnehin zu einem Teilbereich Hausfrau sein müsse", sondern auf eine Würdigung der konkreten Umstände. Inwiefern diese nachgerade willkürlich (vgl. zur in diesem Sinne eingeschränkten Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts E. 1.3 hiervor) sein sollte, zeigt die Beschwerdeführerin weder auf noch ist es ersichtlich. Vielmehr beschränkt sie sich darauf, der Würdigung der Vorinstanz in appellatorischer Weise ihre eigene, abweichende Sicht der Dinge gegenüberzustellen, worauf nicht weiter einzugehen ist. Unbelegte Behauptung bleibt dabei insbesondere, dass sie vor Geburt ihrer Kinder "längere Zeit" in einem Pensum von 100 % tätig gewesen wäre. Nichts für sich abzuleiten vermag die Versicherte schliesslich aus der im Scheidungsrecht grundsätzlich bejahten Zumutbarkeit einer 100%igen Arbeitstätigkeit ab vollendetem 16. Lebensjahr des jüngsten Kindes (vgl. BGE 144 III 481 E. 4.7.6 S. 497), zumal für die Beantwortung der sozialversicherungsrechtlichen Statusfrage nicht die Zumutbarkeit einer Erwerbstätigkeit massgebend ist, sondern das Erwerbspensum, in dem die Versicherte im Gesundheitsfall mit überwiegender Wahrscheinlichkeit tätig wäre (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.3 S. 30 mit Hinweisen). Mit der Vorinstanz (oben E. 3.2) ist hier bei Teilerwerbstätigkeit bereits vor Geburt der Kinder keine Konstellation zu würdigen, die der in der Sache Di Trizio beurteilten ähnlich wäre. Der Vorwurf einer Geschlechterdiskriminierung im Sinne der Art. 8 BV und 14 EMRK geht - soweit überhaupt der Begründungspflicht gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG genügend - fehl.