Citation: 4A_221/2020 E. B

Mit Aberkennungsklage vom 18. September 2017 beantragte die Klägerin beim Kantonsgericht Zug, es sei festzustellen, dass die von der Beklagten gegen sie in Betreibung gesetzte Forderung in der Höhe von Fr. 5'009'076.35 nebst Zins nicht bestehe. Mit Entscheid vom 1. April 2019 wies das Kantonsgericht die Aberkennungsklage ab. Eine dagegen gerichtete Berufung wies das Obergericht des Kantons Zug mit Urteil vom 10. März 2020 ab. Es trat in Bezug auf den Einwand, das Loan Agreement 2006 sei simuliert, nicht auf die Berufung ein. Weiter erwog es, die (angebliche) Darlehensrückzahlungsforderung aus dem Loan Agreement 2005, welche die Klägerin zur Verrechnung stellen wolle, sei - mangels Kündigung durch die Klägerin - nach wie vor nicht fällig. Die von ihr beantragte Zeugenbefragung von L.________ betreffend erfolgte Hingabe der Darlehenssumme an die Beklagte könne somit unterbleiben.