Citation: 4A_143/2017 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin argumentiert, die Vorinstanz habe ausgeführt, dass es sich bei der Rechnungsstellung durch den Beschwerdegegner nicht um eine vertragstypische Handlung handle, welche in die ausschliessliche Zuständigkeit der Grundpartei falle. Warum dies so sei, werde nicht erklärt, sondern nur auf zwei Bundesgerichtsurteile verwiesen aus denen sich für den vorliegenden Fall nichts ableiten liesse. Insbesondere erwäge die Vorinstanz auch nicht, wer denn sonst die Rechnung hätte stellen oder das Baugesuch verfassen sollen, wenn nicht der Beschwerdegegner. Auf ihre konkreten Ausführungen und diesbezüglichen Rügen sei damit nicht eingegangen worden. Damit verletze die Vorinstanz ihre Begründungspflicht und somit ihren Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV. Auch diese Rüge geht fehl: Die Vorinstanz ist entgegen dem Vorbringen der Beschwerdeführerin sehr wohl auf diese bereits gegen den Entscheid der Erstinstanz erhobene Rüge eingegangen. Sie erwog, dass diese Beanstandung "zu einem unbehelflich und zum anderen falsch" sei, wobei die Vorinstanz hiernach auf die entsprechenden Ausführungen im Entscheid der Erstinstanz verwies. Dem angefochtenen Entscheid sind damit ohne Weiteres die Überlegungen zu entnehmen, von denen sich die Vorinstanz leiten liess und auf die sich ihr Entscheid stützt. Damit erfüllte die Vorinstanz die aus dem verfassungsmässigen Anspruch auf rechtliches Gehör folgende Verpflichtung, ihren Entscheid zu begründen (vgl. BGE 141 III 28 E. 3.2.4 S. 41 mit Hinweisen). Die Rüge eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV ist damit unbegründet.