Citation: 1P.487/2002 18.11.2002 E. 1

Beim angefochtenen Beschluss des Kriminalgerichtes handelt es sich um einen kantonal letztinstanzlichen Zwischenentscheid über die Zuständigkeit, gegen den die staatsrechtliche Beschwerde zulässig ist (Art. 86 Abs. 1, Art. 87 Abs. 1 OG). Der Beschwerdeführer ist durch den angefochtenen Beschluss, in welchem das Kriminalgericht seine Zuständigkeit bejaht, was zu einer Aburteilung des Beschwerdeführers nach den für Erwachsene geltenden Bestimmungen führt, in seinen rechtlich geschützten Interessen berührt (Art. 88 OG), weshalb er befugt ist, die Verletzung verfassungsmässiger Rechte zu rügen. Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass, weshalb auf die Beschwerde unter dem Vorbehalt gehörig begründeter Rügen einzutreten ist (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 127 I 38 E. 3c; 125 I 492 E. 1b; 122 I 70 E. 1c).