Citation: 1C_183/2017 E. A

Die Gemeinden Baltschieder und Eggerberg publizierten im Amtsblatt vom 25. Oktober 2013 die öffentliche Planauflage des Projekts "Hochwasserschutz Baltschiederbach 2. und 3. Ausbauetappe". Geplant ist, die obere Sperre für den Geschieberückhalt zu erhöhen (um 6 m auf 19 m) und anzupassen; zudem soll der Raum zwischen oberer Sperre und unterem Damm optimiert werden (2. Etappe). Damit soll das Rückhaltevolumen für Geschiebe von heute 30'000 auf 100'000 m3 bzw. insgesamt (zusammen mit dem bestehenden unteren Damm) auf 130'000 m3 vergrössert werden. In der 3. Etappe soll der Baltschiederbach zwischen dem unteren Damm und der Kantonsstrassenbrücke aufgeweitet und der Kantonsstrassendurchlass von heute 4,5 m auf 10 m Breite vergrössert werden, um einen maximalen Abfluss von 135 m3 /s ausuferungsfrei durchleiten zu können. Die notwendige Aufweitung des Gerinneabschnitts zwischen Kantonsstrassenbrücke und Mündung des Baltschiederbachs erfolgt im Rahmen des Projekts der dritten Rhonekorrektur. Gegen das Vorhaben erhoben die A.________ AG zusammen mit der B.________ AG am 22. November 2013 Einsprache. Diese betreiben ein Kies- und Betonwerk am Baltschiederbach, auf eigenen und auf Baurechtsparzellen, die ihnen 1967 von der Munizipal- und der Burgergemeinde Baltschieder auf die Dauer von 50 Jahren eingeräumt worden waren. Die kantonale Dienststelle für Strassen, Verkehr und Flussbau (DSVF) des Departements für Verkehr, Bau und Umwelt (DVBU) des Kantons Wallis eröffnete am 31. Januar 2014 ein Vernehmlassungsverfahren bei den betroffenen kantonalen Dienststellen, die eine positive Vormeinung zum Projekt abgaben.