Citation: 1P.788/1999 19.01.2000 E. 2

2.- Das Bundesgericht prüft die Zulässigkeit der bei ihm eingereichten staatsrechtlichen Beschwerden von Amtes wegen und mit freier Kognition (BGE 125 I 14 E. 2a S. 16, 253 E. 1a S. 254; 125 II 293 E. 1a S. 299, mit Hinweisen). Die staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung von Art. 4 aBV ist gegen letztinstanzliche Endentscheide zulässig, gegen letztinstanzliche Zwischenentscheide nur, wenn sie für den Betroffenen einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil zur Folge haben (Art. 87 OG). Ob diese Vorschrift aufgrund der Revision der am 1. Januar 2000 in Kraft getretenen neuen Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV; SR 101; siehe AS 1999 S. 2556 ff.) einer Anpassung bedarf, kann offen bleiben. Denn die hier umstrittene Verfügung stellt schon nach der bisherigen Praxis ein zulässiges Anfechtungsobjekt dar: Nach der Rechtsprechung sind Verfügungen über die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege, die mit der Aufforderung zur Leistung eines Kostenvorschusses verbunden sind, als Zwischenentscheide zu betrachten, die für den Gesuchsteller einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil haben (BGE 125 I 161 E. 1 S. 162; 121 I 321 E. 1 S. 322; 111 Ia 276 E. 2b S. 279).