Citation: 6B_1260/2019 E. A

A.________ wird in der Anklageschrift vom 8. Januar 2018 vorgeworfen, er habe B.________ am 6. Mai 2017 um ca. 00.05 Uhr an der E.________-Strasse in U.________ zwischen zwei Häuser gezerrt und ihr gegen ihren Willen an die Brust und zwischen die Beine gefasst. Auch habe er sie gegen ihren Willen am Hals und auf den Mund geküsst. Die alkoholisierte B.________ habe zunächst versucht, sich mit ihrer Körperkraft zu befreien, indem sie A.________ weggestossen und ihm wiederholt gesagt habe, dass sie dies nicht wolle und ihm gedroht habe, dass sie schreien werde, wenn er nicht weggehe. A.________ habe sich dennoch über ihren erkennbaren Willen hinweggesetzt und lachend gemeint, sie wolle "es" doch auch. Nach wiederholten Abwehrhandlungen von B.________ sei A.________ zunehmend aggressiver geworden. Er habe B.________ gepackt und sie mehrmals mit seinen Händen an den Schultern und am Bauch gegen die Wand gedrückt. Danach habe er sich selbst und B.________ gegen deren Willen die Hose, die Strumpfhose und die Unterhose bis zu den Knien heruntergezogen. Er habe ihren Kopf an den Haaren nach unten zu seinem Penis gezogen und gegen seinen Penis gedrückt, so dass sie diesen in den Mund habe nehmen müssen. B.________ habe A.________ dabei leicht in seinen Penis gebissen, weshalb er sie an den Haaren wieder nach oben gezogen, sie mit der rechten Hand geohrfeigt und als "Schlampe" bezeichnet habe. Anschliessend habe A.________ versucht, vaginal mit seinem erigierten Penis in B.________ einzudringen. Dies sei ihm jedoch nicht gelungen. A.________ habe schliesslich von B.________ abgelassen, nachdem sie angedroht habe, laut zu schreien. Während des Vorfalls habe A.________ auch verschiedene Wertsachen von B.________ behändigt. Dadurch habe sich A.________ der sexuellen Nötigung, der versuchten Vergewaltigung sowie des Raubes schuldig gemacht.