Citation: 8C_26/2020 E. 7.4

7.4. Dass sich die Gutachter erst nachträglich zum Bericht des PD Dr. med. E.________ vom 1. Juni 2011 und zu den dort ausführlicher dokumentierten Befunden äusserten, vermag insbesondere auch angesichts ihrer schlüssigen Angaben zum weiteren Verlauf der Krankengeschichte bereits im Gutachten keine konkreten Indizien zu begründen, die gegen dessen Zuverlässigkeit sprächen. Gleiches gilt aber auch hinsichtlich der übrigen von der Beschwerdeführerin vorgebrachten Einwände. Inwiefern sich die Gutachter bei ihrer Beurteilung durch die Angaben des Dr. phil. N.________ über das Erstgespräch hätten beeinflussen lassen oder aus anderen Gründen befangen gewesen wären beziehungsweise sich sonstwie unkorrekt verhalten hätten, ist nicht zu ersehen. Auch bestehen angesichts seiner Ausführungen unter Bezug auf die einschlägige medizinische Fachliteratur keine Hinweise dafür, dass es Dr. med. O.________ als Facharzt für Chirurgie an den erforderlichen Kenntnissen zur Beurteilung des CRPS aus handchirurgischer Sicht gefehlt hätte. Schliesslich sind keine Anhaltspunkte dafür erkennbar, dass die den Gutachtern gestellten Fragen nicht aus interdisziplinärer Sicht beantwortet worden wären, zumal die Expertise von allen beteiligten Fachpersonen unterzeichnet wurde.