Citation: 2C_366/2019 E. 1

Die offenbar aus Russland stammende Familie A.________ (Vater A.A.________, Muttter B.A.________ [beide geb. 1954] und Sohn C.A.________ [geb. 2011]) reiste eigenen Angaben zufolge am 28. Januar 2019 illegal in die Schweiz ein und ersuchte gleichentags um Asyl. Ein Abgleich durch das Staatssekretariat für Migration (SEM) ergab, dass die französischen Behörden beiden Elternteilen ein bis April 2019/Januar 2020 gültiges Visum ausgestellt hatten. Nachdem das SEM der Familie A.________ zur Frage der Zuständigkeit Frankreichs für die Durchführung des Asyl- bzw. Wegweisungsverfahrens bzw. zur Wegweisung dorthin das rechtliche Gehör gewährt und die französischen Behörden um Übernahme der Beschwerdeführer im Sinne der Dublin-III-Verordnung ersucht hatte, trat es mit Verfügung vom 19. März 2019 auf die Asylgesuche der Familie A.________ nicht ein und wies diese aus der Schweiz weg. Eine hiegegen gerichtete Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 10. April 2019 (unter gleichzeitiger Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege zufolge Aussichtslosigkeit) ab.