Citation: 8C_425/2018 E. 4.2

4.2. Die Ausführungen von Dr. med. C.________ zum fehlenden Kausalzusammenhang zwischen den Unfällen und den LWS-Beschwerden lassen sich auch nicht beanstanden. Insbesondere stehen sie nicht in einem ungelösten Widerspruch zur Aussage von Prof. Dr. med. D.________ vom 19. Dezember 2014, anamnestisch, klinisch und radiologisch fänden sich keine Hinweise auf einen pathologischen Vorzustand. Denn der Versicherte stand nachweislich bereits 2007 wegen Rückenbeschwerden im Zentrum J.________ in Behandlung, wobei dessen Ärzte degenerative Veränderungen am Skelett als Ursache für die Rückenbeschwerden bezeichneten. Wenn gestützt darauf und angesichts fehlender unfallbedingter struktureller Veränderungen die Schlussfolgerung gezogen wird, die Ende 2016 (noch) vorhanden gewesenen Rückenbeschwerden seien nicht (mehr) mit den Unfallereignissen in einem Kausalzusammenhang stehend, so überzeugt auch dies widerspruchsfrei.