Citation: 9C_441/2023 E. 5.1.1

5.1.1. Die von der Beschwerdeführerin vorgebrachten Einwände, weshalb der Abklärungsbericht keine zuverlässige Entscheidungsgrundlage darstelle, sind unbehelflich. Entgegen der Beschwerde sind keine Widersprüche zwischen den Beobachtungen der Abklärungsperson und den medizinischen Beurteilungen zu erkennen. Es wird zu Unrecht geltend gemacht, die Abklärungsperson sei über die vorhandenen Beeinträchtigungen psychischer Art unzureichend informiert gewesen, trug sie doch den von den Ärzten geschilderten Einschränkungen Rechnung. Unzutreffend ist insbesondere die in der Beschwerde erhobene Behauptung, wonach der Bericht des Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Schlieren, vom 23. Dezember 2021 unberücksichtigt geblieben sei. Die Abklärungsperson wusste über die von Dr. med. B.________ erwähnten Alkoholprobleme und das gestörte Essverhalten Bescheid, wie sich aus ihren Ausführungen klar ergibt. Daran ändert nichts, dass sie die entsprechenden Diagnosen in ihrem Bericht vom 2. März 2022 nicht eigens auflistete. Insgesamt sind damit keine Umstände ersichtlich, die Anlass zu Rückfragen bei den behandelnden Ärzten gegeben hätten.