Citation: 1A.56/2002 18.04.2002 E. 3

Aus dem Gesagten folgt, dass die Beschwerde unbegründet und daher abzuweisen ist. Da somit kein Auslieferungshindernis besteht, kann auch dem Begehren um sofortige Entlassung aus der Auslieferungshaft nicht stattgegeben werden. Vielmehr ist der Beschwerdeführer umgehend auszuliefern. Dabei hat das Bundesamt dafür besorgt zu sein, dass dem Gesundheitszustand des Beschwerdeführers beim Vollzug wie auch hernach, im Verlaufe des weiteren Verfahrens in Österreich, angemessen Beachtung geschenkt wird. Die Beschwerde erweist sich als von vornherein aussichtslos im Sinne von Art. 152 OG, weshalb das vom Beschwerdeführer der Sache nach gestellte Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege abzuweisen ist. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind somit die Gerichtskosten vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 156 Abs. 1 OG). Den von ihm geltend gemachten schwierigen finanziellen Verhältnissen kann bei der Bemessung der Gebühr Rechnung getragen werden.