Citation: 5C.190/2005 14.10.2005 E. 3

Der Berufungskläger macht geltend, er sei anlässlich der Anhörung durch die Vormundschaftsbehörde massiv unter Druck gesetzt worden; man habe ihm insbesondere damit gedroht, die Bank werde den Kredit auflösen. In diesem Zusammenhang legt er ein Schreiben seiner Tochter vom 28. Juli 2005 ins Recht. Im Berufungsverfahren ist das Bundesgericht an die tatsächlichen Feststellungen der letzten kantonalen Instanz gebunden, wenn sie nicht offensichtlich auf Versehen beruhen, unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zu Stande gekommen (Art. 63 Abs. 2 OG) oder zu ergänzen sind (Art. 64 OG). Werden Ausnahmen von Art. 63 Abs. 2 OG geltend gemacht, so hat eine Partei, die den Sachverhalt berichtigt oder ergänzt wissen will, darüber genaue Angaben mit Aktenhinweisen zu machen. Eine Ergänzung setzt zudem voraus, dass entsprechende Sachbehauptungen bereits im kantonalen Verfahren prozesskonform aufgestellt, von der Vorinstanz aber zu Unrecht für unerheblich gehalten oder übersehen worden sind, was wiederum näher anzugeben ist; andernfalls gelten die Vorbringen als neu und unzulässig (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; 115 II 484 E. 2a; 127 III 248 E. 2c S. 252; 130 III 102 E. 2.2 S. 106). Dem angefochtenen Entscheid lässt sich keine entsprechende Tatsachenfeststellung entnehmen, wonach der Berufungskläger vor der Abgabe seines Begehrens um Errichtung einer kombinierten Beiratschaft unter Druck gesetzt worden ist. Der Berufungskläger legt nicht substanziiert dar, dass er das strittige Sachverhaltselement bereits im kantonalen Verfahren prozesskonform vorgetragen hat und dieses Vorbringen vom Verwaltungsgericht zu Unrecht für unerheblich gehalten oder übersehen worden ist. Der bundesgerichtlichen Rechtsprechung gemäss erweist es sich daher als neu und unzulässig.