Citation: 1B_363/2019 E. 3.2

3.2. Das Obergericht legt dar, der Beschwerdeführer sei am 23. Februar 2019 polizeilich befragt worden. Am 24. Februar 2019 habe die Staatsanwaltschaft eine Hafteinvernahme und am 16. Mai 2019 und 19. Juni 2019 zwei weitere Einvernahmen durchgeführt, wobei sie ihm die Sicherstellungen und die Fotodokumentation vorgehalten habe. Zutreffend sei, dass noch keine Konfrontationseinvernahme durchgeführt worden sei. Dies verletze das Beschleunigungsgebot jedoch nicht. Die Staatsanwaltschaft habe das Verfahren bisher ordentlich vorangetrieben. Sie habe seit der Verhaftung des Beschwerdeführers B.________ und C.________ sowie Auskunftspersonen befragt. Zudem habe sie die rückwirkende Überwachung des Mobiltelefons des Beschwerdeführers beantragt und sei mit deren Auswertung beschäftigt. Hinzu komme, dass auch die Daten der Mobiltelefone der Mitbeschuldigten auszuwerten seien. Schliesslich habe sie ein Entsiegelungsverfahren durchlaufen müssen, da der Beschwerdeführer sich gegen die Durchsuchung seiner elektronischen Geräte gewehrt habe. In Anbetracht all dieser Untersuchungshandlungen sei eine Verletzung des Beschleunigungsgebots zu verneinen.