Citation: 1C_185/2010 27.10.2010 E. 5

5.1 Die Beschwerdeführer rügen einen willkürlichen Kostenentscheid des Verwaltungsgerichts. Dieses habe die Kosten neu verlegt und den Umstand, dass die Beschwerdegegner mit ihrem vor dem Baudepartement eingereichten Rekurs vollumfänglich unterlegen seien und Ziff. 2 des Entscheides des Baudepartements nicht angefochten hätten, nicht berücksichtigt. Es gehe nicht an und sei willkürlich, wenn das Verwaltungsgericht in seinem Entscheid den von den Beschwerdegegnern anerkannten Kostenspruch zu Lasten der Beschwerdeführer aufhebe und sämtliche Kosten des Verfahrens vor dem Baudepartement den Beschwerdeführern auferlege. 5.2 Das Verwaltungsgericht hat erwogen, dass dem Ausgang des Verfahrens entsprechend die amtlichen Kosten des Rekurs- und Beschwerdeverfahrens den damaligen Beschwerdegegnern bzw. jetzigen Beschwerdeführern aufzuerlegen seien (Art. 95 Abs. 1 VRP/SG), da die damaligen Beschwerdeführer und jetzigen Beschwerdegegner im Rekursverfahren nur in einem untergeordneten Punkt unterlegen seien, der in Bezug auf die Kostenverlegung nicht ausschlaggebend sei. Zudem hätten die damaligen Beschwerdegegner und jetzigen Beschwerdeführer die damaligen Beschwerdeführer und jetzigen Beschwerdegegner für das Rekurs- und Beschwerdeverfahren ausseramtlich zu entschädigen (Art. 98 Abs. 1 und 2 und Art. 98bis VRP). 5.3 Hinsichtlich kantonaler Kostenentscheide, die in Anwendung kantonalen Rechts ergehen, ist die Kognition des Bundesgerichts auf Willkür (Art. 9 BV), d.h. auf schlechthin unhaltbare Fehler beschränkt (Urteil des Bundesgerichts 1C_404/2009 vom 12. Mai 2010 E. 5; BGE 119 Ia 1 E. 6 S. 2). Gemäss Art. 95 Abs. 1 VRP/SG hat in Streitigkeiten jener Beteiligte die Kosten zu tragen, dessen Begehren ganz oder teilweise abgewiesen wird. Praxisgemäss ist dem kantonalen Gericht bezüglich des Kostenentscheids ein weiter Ermessensspielraum einzuräumen (BGE 114 V 83 E. 4b; Urteil des Bundesgerichts I 308/98 vom 28. Juli 1999 E. 2b, in: Pra 2000 109 S. 635). 5.4 Der Gemeinderat Uznach wies mit Entscheid vom 25. Februar 2009 das Gesuch der Beschwerdeführer um Erteilung der Baubewilligung ab und hiess die Einsprachen im Sinne der Erwägungen, insbesondere soweit die Zonenkonformität des Mehrfamilienhauses bestritten wurde, gut. Gegen diesen Entscheid erhoben die Beschwerdeführer Rekurs beim Baudepartement. Die Beschwerdegegner E.________ und F.________ rekurrierten ebenfalls und beantragten, Ziff. 3 des Entscheids des Gemeinderats Uznach vom 25. Februar 2009 sei insoweit aufzuheben, als mit Bezug auf die Ausnützung entschieden worden sei, die Abstellräume der Wohnungen seien nicht zu den anrechenbaren Geschossflächen zu zählen. Das Baudepartement hiess den Rekurs der Beschwerdeführer gut. Den Rekurs von E.________ und F.________ wies das Baudepartement ab. A.________ und B.________, C.________ und D.________ sowie E.________ und F.________ erhoben Beschwerde beim Verwaltungsgericht und beantragten, der Entscheid des Baudepartements vom 4. Juni 2009 sei aufzuheben, soweit das umstrittene Mehrfamilienhaus als zonenkonform bezeichnet werde, und der Beschluss des Gemeinderats Uznach vom 25. Februar 2009 sei zu bestätigen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge für alle Verfahren. Wie die privaten Beschwerdegegner zu Recht in ihrer Stellungnahme geltend machten, war vor Verwaltungsgericht nur noch die Frage der Zonenkonformität des geplanten Mehrfamilienhauses streitig. Es ist daher ohne Weiteres haltbar und keineswegs willkürlich, wenn das Verwaltungsgericht in diesem Verfahrensausgang ein mehrheitliches Obsiegen aller Beschwerdegegner erblickt hat und das Unterliegen der Beschwerdegegner E.________ und F.________ im Verfahren vor dem Baudepartement bezüglich der Ausnützung als untergeordnet und in Bezug auf die Kostenverlegung als nicht ausschlaggebend eingestuft hat. Diese Auffassung ist unter dem Blickwinkel des Willkürverbots nicht zu beanstanden. Soweit die Beschwerdeführer dem Verwaltungsgericht Willkür vorwerfen, weil es in seinem Entscheid den von den Beschwerdegegnern anerkannten Kostenspruch zu Lasten der Beschwerdeführer aufgehoben und sämtliche Kosten des Verfahrens vor dem Baudepartement den Beschwerdeführern auferlegt habe, ist ihnen entgegenzuhalten, dass sie mit ihrer Argumentation übersehen, dass alle Beschwerdegegner, auch E.________ und F.________, im Verfahren vor Verwaltungsgericht explizit Kosten- und Entschädigungsfolge für alle Verfahren beantragt haben. Es gelingt den Beschwerdeführern daher auch in dieser Hinsicht nicht, dem Verwaltungsgericht erfolgreich eine willkürliche Rechtsanwendung vorzuwerfen.