Citation: 4P.12/2007 10.05.2007 E. 5

Nach Art. 84 Abs. 2 OG ist die staatsrechtliche Beschwerde nur zulässig, wenn die behauptete Rechtsverletzung nicht mit einem anderen Rechtsmittel gerügt werden kann. Diese Subsidiarität der staatsrechtlichen Beschwerde gilt insbesondere auch im Verhältnis zur Berufung (BGE 129 I 173 E. 1.1 S. 174; 120 II 384 E. 4a S. 385). Die Rüge falscher Anwendung von Bundesrecht ist in berufungsfähigen Streitsachen mit Berufung vorzubringen (Art. 43 OG), so dass die staatsrechtliche Beschwerde in dieser Hinsicht verschlossen bleibt. Soweit dem Obergericht in der staatsrechtlichen Beschwerde sinngemäss vorgeworfen wird, es habe sich mit Bezug auf die Frage des Beweismasses von einem falschen Massstab leiten lassen und Art. 42 OR verletzt, geht es um eine Verletzung von Bundesrecht, die mit Berufung zu rügen ist (BGE 130 III 321 E. 3.2 S. 324), was der Beschwerdeführer im Übrigen auch tut. Es ist darauf nicht einzutreten.