Citation: 8C_335/2020 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin stellt sich schliesslich auf den Standpunkt, die Gutachter der PMEDA AG seien grundsätzlich als in der Sache befangen zu betrachten, weshalb auch aus formellen Gründen nicht auf die Expertise vom 28. November 2018 abgestellt werden könne. Soweit diesbezüglich auf das Urteil 9C_19/2017 vom 30. März 2017 verwiesen wird, ist dies unbehelflich. Entgegen der Darstellung in der Beschwerde ist das Bundesgericht der damaligen Vorinstanz, welche einen Anschein der Befangenheit der bei der PMEDA AG tätigen Gutachter in ihrer Gesamtheit attestiert hatte, nicht gefolgt. Auch ist nicht ersichtlich, inwiefern das Urteil 1C_506/2019 vom 28. Februar 2020 - bei welchem es um reine Fragen der Zuständigkeit bezüglich einer Ermächtigung zur Eröffnung eines Strafverfahrens geht - etwas für die Belange der Versicherten beitragen könnte. Schliesslich stützt sich die erst letztinstanzlich angeführte Argumentation bezüglich Befangenheit der bei der PMEDA tätigen Experten in tatsächlicher Hinsicht auf unzulässige Noven im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG, weshalb nicht weiter darauf einzugehen ist.