Citation: 1P.571/2005 17.11.2005 E. A

Mit Urteil vom 18. Mai 2004 erkannte die Einzelrichterin in Strafsachen des Bezirkes Meilen X.________ der fahrlässigen Körperverletzung schuldig und sprach ihn vom Vorwurf der groben Verletzung von Verkehrsregeln frei. Die Anklage hatte dem Angeschuldigten vorgeworfen, am 25. Mai 2002 in seinem Personenwagen durch die Seestrasse in Meilen gefahren zu sein, ohne den nötigen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug, dem VW Golf von Y.________, eingehalten zu haben. Als Y.________ vor einem Fussgängerstreifen abgebremst habe, um eine Fussgängerin passieren zu lassen, sei der Angeschuldigte aufgrund des ungenügenden Abstandes ungebremst in das Heck des VW Golf gefahren. Die Lenkerin und ihr Beifahrer hätten durch die heftige Auffahrkollision eine Verstauchung der Halswirbelsäule respektive ein Schleudertrauma erlitten. Die Einzelrichterin bestrafte den Angeschuldigten mit einer Busse von Fr. 2'500.--. Gleichzeitig stellte sie fest, dass er gegenüber den Geschädigten schadenersatzpflichtig sei. Für die Schadenersatzbemessung verwies sie die Parteien auf den Weg des Zivilprozesses.