Citation: 6B_1375/2019 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, das Foto befinde sich in den Akten und könne unabhängig davon beurteilt werden, ob es in der Datenbank des Bundes verzeichnet sei. Darauf sei unzweifelhaft die Vagina eines Kindes abgebildet. Der Schambereich sei unbehaart; der Farbton der Haut, die Proportionen und Körperzüge würden auf das kindliche Alter hinweisen und seien mit Hautton und Proportionen einer erwachsenen Frau nicht zu verwechseln. Wenn der Beschwerdeführer geltend mache, er habe dies für den Schambereich einer Erwachsenen gehalten, handle es sich um eine Schutzbehauptung. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers sei auf dem Foto auch keine Gummipuppe abgebildet. Der Kontrast zwischen künstlichem Material und menschlichem Gewebe ergebe sich schon aus dem Vergleich des abgebildeten Kunststoff-Dildos mit der Kinderhaut, die natürliche Verfärbungen in leichten Rot- und Blautönen aufweise. Der tatsächliche Charakter des Abgebildeten reihe sich ein in die Serie der übrigen (straflos gebliebenen) Bilder, die auf dem Mobiltelefon des Beschwerdeführers gespeichert gewesen seien. Diese würden ebenfalls echte Menschen und keine Puppen zeigen.