Citation: I 54/04 29.03.2005 E. A

A.a Der 1961 im ehemaligen Jugoslawien geborene M.________ schloss dort 1990 eine Hochschulausbildung als Geologe ab. Im gleichen Jahr heiratete er eine in der Schweiz wohnhafte Landsfrau und emigrierte nach der Stadt B.________, wo er zunächst als Buffetangestellter in einem Restaurant und später als Tankwart arbeitete. Am 7. Juli 1995 meldete er sich erstmals bei der Invalidenversicherung und gab an, seit dem Jahre 1993 an einem panvertebralen Syndrom, einer Fibromyalgie und einer chronischen therapieresistenten Pansinusitis zu leiden. Sein Hausarzt, Dr. med. I.________, äusserte in einem Arztbericht vom 15. Juli 1995 den Verdacht auf eine neurotische Entwicklung und empfahl eine rheumatologische sowie eine psychiatrische Begutachtung. Da die Vertrauensärztin der Krankentaggeldversicherung der Arbeitgeberin zum Schluss kam, es bestehe als Tankwart keine Arbeitsunfähigkeit, wurde das Arbeitsverhältnis zum 31. August 1995 fristlos aufgelöst. Mit Verfügung vom 6. September 1995 teilte die IV-Stelle Basel-Stadt (IV-Stelle) dem Versicherten mit, er solle sich der empfohlenen rheumatologischen und psychiatrischen Behandlung unterziehen. Würden sich die geltend gemachten Beschwerden nicht verbessern, könne er sich erneut an die Invalidenversicherung wenden. Am 25. Juni 1997 berichtete der Hausarzt der IV-Stelle von einer Chronifizierung der Beschwerden. Diese liess den Versicherten durch Dr. med. F.________ begutachten (Expertise vom 5. November 1997). Dieser stellte die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD F45.4) ohne Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht. Mit Verfügung vom 2. Februar 1998 teilte die Verwaltung M.________ mit, seine gesundheitlichen Beschwerden liessen zwar körperliche Schwerarbeit nicht mehr zu; hingegen seien leichte bis mittelschwere Tätigkeiten, wie die zuletzt ausgeübte, noch möglich, weshalb das Leistungsbegehren abgelehnt werde. Auf ein erneutes Gesuch trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 7. Januar 1999 nicht ein. A.b Durch seinen behandelnden Psychiater, Dr. med. Z.________, ersuchte der Versicherte am 26. August 1999 um eine berufliche Wiedereingliederung. Im Bericht vom 23. September 1999 schloss der Arzt auf eine hypochondrische Störung (ICD: F45.2); die "Arbeitsfähigkeit und Belastbarkeit" betrage nicht mehr als 50%. Er beantragte ein Arbeitstraining in einer geschützten Werkstätte, welches in der Folge auch durchgeführt (Verfügung vom 23. Dezember 1999), indessen vorzeitig wegen einer Mittelfussknochenfraktur abgebrochen wurde. Ab 30. August 2001 bis 28. Februar 2002 wurden M.________ erneut berufliche Massnahmen in Form einer Einarbeitungszeit als Museumsaufsicht bei einem 50%-Pensum gewährt (Verfügungen vom 20. September 2001 und 30. November 2001). Schliesslich liess die IV-Stelle ihn am Spital B.________ begutachten. In dessen Expertise vom 16. Dezember 2002 wurden - unter Berücksichtigung eines psychiatrischen Teilgutachtens des Dr. med. O.________ vom 28. März 2002 - an Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt: narzisstische Persönlichkeit (ICD 10: F60.8); anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD 10: F45.4); Panvertebralsyndrom mit/bei (an verschiedenen Abschnitten der Wirbelsäule) Osteochondrosen, diskreten Spondylosen, mehreren Discushernien und -protrusionen (ohne begleitende radikuläre Reizsyndrome zervikal oder thorakal), Lordosenabflachung und Kyphose; postnasales drip-Syndrom. Die Experten (Dr. med. G.________, Dr. med. E.________ und Dr. med. S.________) betrachteten M.________ für körperlich leichte bis mittelschwere Arbeiten zu 100% arbeitsfähig. Dabei sollten das Arbeiten in einseitiger Körperhaltung, repetitives Bücken und Überkopfarbeiten sowie repetitives Heben von Lasten über 10 kg vermieden werden. Ebenso gelte es, ununterbrochene Stehzeiten von über 30 Minuten zu vermeiden. Die zumutbare Arbeitszeit als Museumsaufseher schätzten die Ärzte, unter Berücksichtigung vermehrter Pausen, auf etwa 7 Stunden im Tag. Aufgrund der aus dem Gutachten gewonnenen Erkenntnisse (vollständige Arbeitsfähigkeit bei einer leichten, angepassten Arbeit) schloss die IV-Stelle auf einen Invaliditätsgrad von 15% (Verfügung vom 28. Januar 2003). Daran wurde im Einspracheentscheid vom 11. Juli 2003 festgehalten.