Citation: 4A_206/2022 E. A

A.a. G.A.________ hat zehn Kinder, darunter A.A.________, B.A.________, C.A.________, D.A.________ und E.A.________ (zusammen: Beklagte 1-5, Beschwerdeführer 1-5) sowie F.A.________ (Kläger, Beschwerdegegner). A.b. Mit zwei öffentlich beurkundeten, jeweils als "Abtretungsvertrag" bezeichneten Vereinbarungen vom 29. Dezember 2011 und vom 17. Dezember 2012 übereignete G.A.________ den fünf Beklagten die Liegenschaft KTN xxx U.________ als "Erbvorbezug" zu einem "Anrechnungswert" von Fr. 1'475'600.--. Mit öffentlich beurkundetem Erbvertrag vom 17. Dezember 2012 vereinbarten die Parteien, dass die fünf Beklagten den anderen fünf Geschwistern (darunter dem Kläger) "für die Liegenschaft Nr. xxx" insgesamt Fr. 1'475'600.--, somit je Fr. 295'120.--, zu bezahlen hätten. A.c. Mit "Schuldscheinen" vom 11. Dezember 2013 anerkannten die fünf Beklagten unterschriftlich, dem Kläger je Fr. 59'024.-- (insgesamt somit Fr. 295'120.--) zu schulden. Sie verpflichteten sich je einzeln, jeweils den Betrag von Fr. 59'024.-- "bis spätestens 31. Dezember 2014 in voller Höhe zurückzuzahlen". Am 17. August 2017 forderte der Kläger die fünf Beklagten auf, die in den Schuldscheinen anerkannten Beträge (insgesamt Fr. 295'120.--) bis spätestens am 30. August 2017 zu überweisen. Die Beklagten überwiesen am 13. September 2017 (insgesamt) Fr. 139'746.50.