Citation: 4A_356/2017 E. 3.4.1

3.4.1. Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, in der Nichtanwendung des Periodizitätsprinzips durch das Schiedsgericht sei eine offensichtliche Verletzung des Rechts zu erblicken. Nach diesem fundamentalen und allgemein anerkannten Grundsatz der Rechnungslegung müssten Aufwände und Erträge voneinander in zeitlicher Hinsicht abgegrenzt werden. Das Schiedsgericht stelle alleine darauf ab, in welcher Periode die Beschwerdegegnerin den ausserordentlichen Pensionskassenbeitrag 2013 tatsächlich in ihrer Buchführung erfasst habe, ohne jedoch zu prüfen, ob eine solche Erfassung zulässig und gerechtfertigt gewesen sei. Entgegen der Auffassung des Schiedsgerichts seien Aufwand und Ertrag nicht in der Periode zu erfassen, in der die Zahlungen erfolgten und die Mittel zuflössen, sondern in der sie wirtschaftlich verursacht würden. Es sei zu beachten, dass die erfolgten ausserordentlichen Pensionskassenbeiträge Vorperioden beträfen.