Citation: 7B_288/2022 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz stellt fest, der Beschwerdeführer habe eine Krankheit vorgespiegelt und seine behandelnden Ärzte veranlasst, ihm eine vollständige Arbeitsunfähigkeit vom 19. April 2017 bis 31. Oktober 2017 zu attestieren. Damit habe er echte Urkunden mit unwahrem Inhalt erwirkt. Insgesamt habe er dem Kantonsspital C.________ acht ärztliche Zeugnisse eingereicht und damit Lohnfortzahlungen von total Fr. 49'356.17 erwirkt. In Wahrheit sei er arbeitsfähig gewesen und habe von Mai bis Juni 2017 zu 50 % und ab 1. Juli 2017 zu 100 % als Assistenzarzt für das Psychiatriezentrum D.________ gearbeitet. Der Beschwerdeführer habe neben ärztlichen Zeugnissen auch die Schreiben eines anonymen "Freundeskreises A.________" aus Deutschland in die Schweiz geschickt. Damit habe er beim Kantonsspital C.________ den Eindruck erweckt, er halte sich wohl zwecks Genesung in Deutschland auf. Er habe jeden Bezug zu seinem wahren Aufenthalts- und Arbeitsort in U.________ vermieden (angefochtenes Urteil E. 3.8).