Citation: 8C_369/2021 E. 3

Die Vorinstanz erwog in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen, das polydisziplinäre (internistische, psychiatrische, neurologische und pneumologische) asim-Gutachten vom 12. Dezember 2016 sei voll beweiswertig, weshalb darauf abgestellt werden könne. Gestützt hierauf sei die Beschwerdeführerin in den bisherigen Tätigkeiten als Reinigungskraft und Fleischverpackerin aus pneumologischer Sicht seit November 2010 nicht mehr arbeitsfähig. In einer dem formulierten Zumutbarkeitsprofil angepassten beruflichen Tätigkeit sei sie seit ca. Anfang 2015 zu 80 % arbeitsfähig. Zumutbar seien ihr laut dem asim-Gutachten Tätigkeiten mit geregelten Arbeitszeiten sowie ohne Schichtbetrieb, Überstunden und Wochenendarbeit. Diese Einschränkung ergebe sich aus der geringen Stresstoleranz. Weiter sollten die Arbeitsaufgaben klar geregelt und ohne grosse Verantwortung sein. Der Beschwerdeführerin sollte zudem die Möglichkeit gegeben werden, Pausen flexibel einzuteilen. Die Arbeitsstätte sollte von zu Hause aus gut erreichbar sein, da sie wegen der Angststörung öffentliche Verkehrsmittel nicht benutzen könne. Aufgrund des Asthma bronchiale sollten Arbeiten mit Kälte- und Staubexposition sowie der Kontakt mit Reinigungs-, Desinfektions- und Lösungsmitteln vermieden werden. Schwere körperliche Belastungen seien der Beschwerdeführerin nicht mehr zumutbar. Leichte körperliche Arbeiten könne sie jedoch ohne Einschränkungen ausführen. Aufgrund der möglicherweise bestehenden Epilepsie seien gemäss dem asim-Gutachten Tätigkeiten mit möglicher Absturzgefahr, an gefährlichen Maschinen und der berufsmässige Personentransport nicht mehr zumutbar. Weiter erwog die Vorinstanz, im Bericht des Neurozentrums des Spitals F.________ vom 9. Oktober 2017 sei die Diagnose einer Epilepsie ausgeschlossen worden. Somit sei das von der asim erstellte Zumutbarkeitsprofil dahingehend zu korrigieren, dass die diesbezüglichen Einschränkungen wegfielen. Im Übrigen vermöchten die bei den Akten liegenden Arztberichte das asim-Gutachten nicht zu entkräften. Im Vergleich zur rentenablehnenden Verfügung vom 30. September 2013 habe sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin somit verschlechtert, da sie damals in einer leidensangepassten Tätigkeit voll arbeitsfähig gewesen sei.