Citation: 4C.208/2005 23.09.2005 E. 3

3. Sollte bis zum Ende der erstreckten Mietzeit eine rechtskräftige Baube- willigung für die beabsichtigten Umbauarbeiten am Mietobjekt weder vorliegen noch in Aussicht stehen und die Vermieterin deshalb an der Fortsetzung des Mietverhältnisses interessiert sein, wird diese frühzeitig genug mit der Mieterin Kontakt aufnehmen. Die Parteien sind sich jedoch darüber im klaren, dass die erneute Verhandlungsbereitschaft der Vermieterin keinen zweiten Erstreckungsanspruch der Mieterin be- inhaltet." Nach dem 30. September 1992 blieb die Z.________ AG in den gemieteten Räumlichkeiten. Mit Schreiben und amtlichem Formular vom 5. August 1994 kündigte die Erbengemeinschaft D.________ den Mietvertrag auf den 30. Juni 1995. Die Kündigung war an die Klägerin gerichtet ("z.Hd. Herrn C.________"). Im Begleitschreiben vom 5. August 1994 wurde ausgeführt, nach langen und umfangreichen Planungsarbeiten sei das Projekt für die Neuüberbauung der Liegenschaften Strasse L.________, Strasse X.________ sowie Strasse M.________ in Zürich bei den zuständigen Baubehörden eingereicht worden. Gestützt darauf kündigte die Klägerin der Z.________ AG ihrerseits mit amtlichem Formular vom 9. August 1994 den Untermietvertrag ebenfalls auf den 30. Juni 1995. Am 5. September 1994 gelangten die Klägerin (Mieterin) und die Z.________ AG (Untermieterin) wiederum an die Schlichtungsbehörde des Bezirks Zürich mit dem Begehren auf Ungültigerklärung der Kündigung; eventuell beantragten sie die Erstreckung des Mietverhältnisses. Am 7. Februar 1995 wurde folgender Vergleich geschlossen: "1. Es wird die Gültigkeit der Kündigung auf den 30. September 1995 festgestellt.