Citation: 2C_283/2016 E. 4.3.3

4.3.3. Es trifft zu, dass gewisse geringe Erwerbsunterbrüche noch keine mangelhafte Integration begründen (vgl. Urteile 2C_895/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.1.1; 2C_1125/2014 vom 9. September 2015 E. 3.3.3). Im vorliegenden Fall kann jedoch nicht von geringen Erwerbsunterbrüchen gesprochen werden. Wie die Vorinstanz korrekt darlegt, ist es dem Beschwerdeführer nicht gelungen, effektiv im Schweizer Arbeitsmarkt Fuss zu fassen. Während seines über sechsjährigen Aufenthalts in der Schweiz war er weniger als zwei Jahre im primären Arbeitsmarkt erwerbstätig und wurde über einen Zeitraum von rund zweieinhalb Jahren durch die öffentliche Fürsorge unterstützt. Die Vorinstanz äusserte zudem Zweifel am Willen des Beschwerdeführers, sich nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren. In diesem Zusammenhang führt das Verwaltungsgericht aus, der Beschwerdeführer habe seine Tätigkeit bei der X.________ GmbH per Ende Januar 2014 beendet, jedoch habe er nur zehn Tage nach einem negativen Leistungsentscheid der Arbeitslosenkasse beim gleichen Arbeitgeber erneut eine Stelle angetreten, bevor er sich im Juli 2015 - nach Erreichen der Mindestbeitragsdauer während der Rahmenfrist - erneut bei der Arbeitslosenkasse gemeldet habe. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den diesbezüglichen Ausführungen des Verwaltungsgerichts nicht auseinander und vermag daher dessen Zweifeln nichts Substanziiertes entgegen zu halten. Dass er, wie er geltend macht, Anstrengungen unternommen habe, um eine feste Anstellung zu finden, lässt noch nicht auf eine erfolgreiche Integration schliessen. Im Übrigen legt er nicht dar, welche konkreten Bemühungen er unternommen hat, um seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Den vorinstanzlichen Erwägungen stehen die vom Beschwerdeführer angerufenen Bundesgerichtsentscheide (Urteile 2C_1125/2014 vom 9. September 2015; 2C_749/2011 vom 20. Januar 2012 und 2C_430/ 2011 vom 11. Oktober 2011) nicht entgegen, da sich der vorliegende Sachverhalt in wesentlichen Punkten von jenem der genannten Urteile unterscheidet. Insbesondere hatte keiner der Beschwerdeführer in den betreffenden Entscheiden jemals Sozialhilfeleistungen in Anspruch genommen. Aus der zitierten Rechtsprechung vermag der Beschwerdeführer somit nichts zu seinen Gunsten abzuleiten.