Citation: 2C_639/2023 E. 6.4

6.4. Damit vermögen die Beschwerdeführer jedoch die zutreffenden vorinstanzlichen Erwägungen, auf welche verwiesen werden kann (Art. 109 Abs. 3 BGG), nicht zu erschüttern. Vorliegend hat der Beschwerdeführer zwar keine schwerwiegenden Delikte wie qualifizierten Drogenhandel aus finanziellen Motiven begangen, sondern überwiegend Vermögensdelikte und betreibungsrechtliche Verstösse. Er hat jedoch trotz mehrfachen Verwarnungen und einer Rückstufung bis in die jüngste Vergangenheit zahlreiche Straftaten begangen, wobei sich die ausgesprochenen Freiheitsstrafen auf 32 Monate summierten. Sein Verhalten zeigt, dass er unbelehrbar und nicht gewillt ist, sich zukünftig an die Rechtsordnung zu halten. Demnach ist von einer erheblichen Rückfallgefahr des Beschwerdeführers (vgl. E. 5.2.2 angefochtenes Urteil) und folglich zu Recht von einer hinreichend schweren und gegenwärtigen Gefährdung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit der Schweiz im Sinne von Art. 5 Abs. 1 Anhang I FZA durch den Beschwerdeführer auszugehen.