Citation: 5A_421/2024 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts (Art. 97 BGG) vor. Er bringt zusammengefasst vor, die Vorinstanz übersehe, dass der Pfändungsurkunde als öffentlicher Urkunde nach Art. 9 ZGB und Art. 8 Abs. 2 SchKG ein erhöhter Beweiswert zukomme. Die vorinstanzliche Beweiswürdigung fusse daher auf einer unrichtigen Rechtsauffassung. Die Vorinstanz lasse blosse Zweifel genügen, um die in der Pfändungsurkunde beurkundeten Tatsachen als nicht bewiesen anzusehen. Bei bundesrechtskonformer Anwendung von Art. 9 ZGB und Art. 8 Abs. 2 SchKG stehe fest, dass sein gesamtes Vermögen und sein gesamtes über dem betreibungsrechtlichen Existenzminimum liegendes Einkommen seit dem 21. September 2023 für Forderungen im Umfang von über Fr. 20 Mio. gepfändet seien. Diese Feststellung fehle im angefochtenen Entscheid und die Vorinstanz gehe widerrechtlich davon aus, dass die Vermögensverhältnisse des Beschwerdeführers unklar seien. Soweit die Vorinstanz von den in der Pfändungsurkunde festgestellten Tatsachen abweiche, stelle sie den Sachverhalt falsch fest. Der Beschwerdeführer fügt an, die Vorinstanz hätte seine prozessuale Bedürftigkeit ohne jede weitere Abklärung gestützt auf die Pfändungsurkunde bejahen müssen. Die Pfändungsurkunde als öffentliche Urkunde beweise die Einkommens- und Vermögensverhältnisse umfassend. Sodann bringt der Beschwerdeführer vor, die Vorinstanz habe infolge unrichtiger Feststellung des Sachverhalts seinen Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege nach Art. 29 Abs. 3 BV und Art. 117 ZPO verletzt. Bei korrekter Sachverhaltsfeststellung sei klar, dass er nur über das Existenzminimum von monatlich Fr. 2'785.60 verfüge, was für die Finanzierung des Prozesses nicht ausreiche. Weiter macht er eine Verletzung von Art. 29 Abs. 1 sowie Art. 9 BV geltend. Er weist darauf hin, dass die Vorinstanz die rechtliche Bedeutung der Pfändungsurkunde nicht korrekt erfasst und gestützt darauf nicht festgestellt habe, dass sein gesamtes Einkommen und Vermögen gepfändet worden und er daher mittellos sei. Dass das Kreisgericht weitere Abklärungen zu den Einkommens- und Vermögensverhältnissen vorgenommen habe, obwohl das Wesentliche mittels der Pfändungsurkunde nachgewiesen worden sei, sei überspitzt formalistisch.