Citation: 5A_63/2009 20.08.2009 E. 1

1.1 Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid über den Bestand und Umfang des Anspruchs auf eine angemessene Entschädigung für die berufliche Vorsorge nach Art. 124 Abs. 1 ZGB sowie über die Gewährung eines nachehelichen Unterhaltsbeitrags. Hierbei handelt es sich um eine Zivilsache mit Vermögenswert (Art. 72 Abs. 1 BGG). Die gesetzliche Streitwertgrenze ist klar überschritten (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Die Beschwerde in Zivilsachen ist daher gegeben. 1.2 Es können alle Rügen gemäss Art. 95 f. BGG vorgebracht werden und das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Rechtsanwendung von Amtes wegen heisst, dass es behauptete Rechtsverletzungen (Art. 42 Abs. 2 BGG) mit voller Kognition prüft und die einschlägigen Rechtssätze im Rahmen des Streitgegenstandes selber ermittelt und ihnen unabhängig von den Rechtsauffassungen der Parteien oder der Vorinstanz denjenigen Rechtssinn beimisst, den es von sich aus als den Richtigen betrachtet (BGE 122 V 34 E. 2b S. 36; 116 V 23 E. 3c S. 26 f.; ULRICH MEYER, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2008, N. 1 f. zu Art. 106 BGG). Das Bundesgericht kann somit eine Beschwerde gutheissen oder abweisen aus anderen Gründen als vom Beschwerdeführer vorgetragen oder von der Vorinstanz erwogen. Hingegen ist es an den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt gebunden (Art. 105 Abs. 1 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur soweit vorgebracht werden, als der angefochtene Entscheid dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). In der Beschwerde ist darzutun, inwiefern die erwähnte Voraussetzung gegeben sein soll, andernfalls die neuen Vorbringen unbeachtlich bleiben (BGE 133 III 393 E. 3 S. 395).