Citation: 5A_554/2007 26.11.2007 E. 2

Was die Beschwerdeführerin vorbringt, vermag den erwähnten Begründungs- und Substanziierungsanforderungen nicht zu genügen. Das Kantonsgericht hat erwogen, gemäss Art. 278 Abs. 1 SchKG sei zur Einsprache legitimiert, wer in seinen Rechten betroffen sei, nicht aber, wer lediglich einen wirtschaftlichen oder faktischen Vorteil erlangen wolle, und unzulässig sei insbesondere auch eine Einsprache, die im Interesse eines Dritten erhoben werde. Allein wegen des Umstandes, dass die Beschwerdeführerin nach Art. 99 SchKG nicht mehr mit befreiender Wirkung an ihren Gläubiger leisten dürfe und sie bei Nichtbeachtung dieser Pflicht eine Doppelzahlung riskiere, sei sie nicht in ihren Rechten betroffen und folglich nicht zur Arresteinsprache legitimiert. Mit diesen Ausführungen setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander und sie zeigt insbesondere nicht auf, welches verfassungsmässige Recht dadurch verletzt sein soll. Vielmehr beschränkt sie sich auf das Vorbringen, es werde in das Existenzminimum des Arrestschuldners eingegriffen. Damit macht sie aber wiederum reine Drittinteressen geltend, ohne aufzuzeigen, inwiefern das Kantonsgericht in Verletzung verfassungsmässiger Rechte zum Schluss gekommen ist, eben dies sei unzulässig. Soweit sie schliesslich erneut die (unbelegte) Behauptung erhebt, zufolge Lohnpfändung könnte der bei ihr als Koch angestellte Arrestschuldner die Arbeitsstelle verlassen, was sie in Bedrängnis bringen würde, erhebt sie appellatorische Kritik, die zur Begründung von Verfassungsrügen unzureichend ist; sie müsste vielmehr aufzeigen, inwiefern dieser Umstand, so er erwiesen wäre, sie nicht bloss in ihren wirtschaftlichen Interessen, sondern unmittelbar in ihren Rechten betreffen würde bzw. inwiefern das Kantonsgericht in Verletzung verfassungsmässiger Rechte zum gegenteiligen Schluss gelangt ist.