Citation: 1C_429/2015 E. 6.3

6.3. Der Mindestanteil des Kantons Zürich gemäss Sachplan Fruchtfolgeflächen vom 8. April 1992 (BBl 1992 II 1649) beträgt 44'400 ha. Im kantonalen Entscheid finden sich keine Feststellungen zum aktuellen Stand der Fruchtfolgeflächen. In seinem Prüfbericht zum kantonalen Richtplan vom 15. April 2015 ging das ARE davon aus, dass derzeit 44'500 ha Fruchtfolgefläche in Kanton sichergestellt seien (S. 22 oben; publiziert auf www.are.admin.ch/Raumentwicklung/Strategie und Planung/Kantonale Richtpläne/Richtplanung Kanton Zürich). Damit wäre der kantonale Mindestanteil (wenn auch knapp) eingehalten, selbst unter Berücksichtigung des Verlusts durch das vorliegende Projekt. In dieser Situation liegt es grundsätzlich im Ermessen des Kantons, ob, wie und in welchem Verfahren er eine Kompensationspflicht vorsieht. Es wird Aufgabe der kantonalen Instanzen sein, nach der gebotenen Überprüfung der Dimensionen und allenfalls auch des Standorts der Remise den endgültigen Verlust an Fruchtfolgefläche zu berechnen und sich zu vergewissern, dass der kantonale Mindestanteil an Fruchtfolgeflächen nicht gefährdet wird.