Citation: 8C_322/2021 E. 7.1

7.1. Umstritten ist sodann die Parteientschädigung für das vorinstanzliche Verfahren. Die Vorinstanz erwog, im Umkehrschluss zu Art. 61 lit. g ATSG habe der unterliegende Beschwerdeführer zwar grundsätzlich keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung. Weil die AXA die Aktenbeurteilung des Dr. med. F.________ in Missachtung des Devolutiveffekts erst im Verlauf des Beschwerdeverfahrens eingeholt und ins Recht gelegt hatte, seien die Parteikosten des Beschwerdeführers jedoch von der AXA zu erstatten. Das von der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers mit Kostennote vom 4. Dezember 2020 geltend gemachte Honorar von Fr. 6731.11 hielt das kantonale Gericht für zu hoch, weshalb es dem Beschwerdeführer eine pauschale Parteientschädigung von Fr. 3500.- zusprach. Betreffend den vom Beschwerdeführer geltend gemachten Anspruch auf Kostenerstattung hinsichtlich der Stellungnahme des Dr. med. G.________ vom 17. September 2020 im Betrag von Fr. 384.10 hielt die Vorinstanz fest, Barauslagen seien von vornherein nicht erstattungsfähig.