Citation: 1P.543/2002 20.02.2003 E. 3

3.1 Der Appellationsgerichts-Ausschuss hält, im Wesentlichen gestützt auf die Zeugenaussagen von B.________ und C.________, folgende zwei Vorfälle für erwiesen: - Der Beschwerdeführer traf an einem Abend zwischen dem 21. und dem 28. August 2000 seine von ihm seit Mitte 2000 getrennt lebende Ehefrau im Restaurant Sam's Pizzaland in Basel und bedrohte sie mit folgenden Worten: "Ich habe mir eine Pistole gekauft und wenn ich dich mit einem Mann auf der Strasse sehe, dann erschiesse ich euch beide." - Am 7. Dezember 2000 ging der Beschwerdeführer auf dem Parkplatz des Postamtes Pratteln auf seine Ehefrau und deren Freund C.________ zu, sagte ihnen, er wolle sie erschiessen und erwische sie schon noch. Gleichzeitig ging er mit den Fäusten auf C.________ los, welcher Kratzspuren an der Nase und eine leichte Prellung am rechten Wangenknochen erlitt. Als seine Ehefrau dazwischen gehen wollte, verdrehte ihr der Beschwerdeführer den Arm. Als Passanten auf das Geschehen aufmerksam wurden, entfernte sich der Beschwerdeführer unter Ausstossung weiterer Drohungen in dem Sinne, dass er sie schon noch erwischen werde. 3.2 Der Beschwerdeführer wirft dem Appellationsgerichtsausschuss Willkür und eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" vor, da es in der vorliegenden Pattsituation - es stehe seine Aussage gegen diejenige der Ehefrau und ihres Freundes - auf die Aussagen der letzteren abstelle. Diese seien unglaubhaft. Es liege auf der Hand, dass es seiner Ehefrau, welche in der Zwischenzeit von ihrem Freund ein Kind geboren habe, im Scheidungsverfahren darauf ankomme, die vierjährige Trennungsfrist zu umgehen und wegen Unzumutbarkeit nach Art. 115 ZGB möglichst bald zu scheiden. Es sei bei dieser Interessenlage klar willkürlich, auf die Aussagen seiner Frau und ihres Freundes abzustellen. Seine Darstellung des Vorfalls vom 7. Dezember 2000 sei keineswegs unglaubhaft. Es sei durchaus vorstellbar und nahe liegend, dass er sich an seine Frau gewandt habe, worauf sich deren Freund eingemischt und ihn beschimpft habe, bis der Streit eskaliert sei und es "dätscht" habe. Seine Tätlichkeiten gegen C.________ seien bei dieser gegenseitigen Schlägerei erfolgt und müssten daher als Retorsion straffrei bleiben. 3.3 Diese Kritik an der Beweiswürdigung ist rein appellatorisch und damit in einer staatsrechtlichen Beschwerde unzulässig, indem sich der Beschwerdeführer darauf beschränkt, seine Sicht der Dinge darzutun und Gründe vorzubringen, weshalb die Aussagen seiner Frau und ihres Freundes weniger glaubhaft seien als seine eigenen. Inwiefern die appellationsgerichtliche Beweiswürdigung indessen willkürlich - d.h. offensichtlich unhaltbar oder aktenwidrig - sein soll, legt er nicht dar. Auf die Rüge ist daher mangels Substanziierung (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG) nicht einzutreten. Von Willkür kann denn auch keine Rede sein. Der Appellationsgerichts-Ausschuss (angefochtener Entscheid S. 5 ff. E. 4) wie zuvor schon der Strafgerichtspräsident im erstinstanzlichen Urteil (S. 4 ff.) begründen in nachvollziehbarer und damit ohne weiteres haltbarer Weise, weshalb sie der Ehefrau und ihrem Freund, nicht aber dem Beschwerdeführer Glauben schenken; darauf wird verwiesen. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht im Einzelnen auseinander.