Citation: 6B_332/2023 E. 4.2

4.2. Die Rüge der Verletzung der Begründungspflicht erweist sich als unbegründet. Die Vorinstanz verweist keineswegs ausschliesslich auf die Erwägungen der Erstinstanz, sondern nimmt selbst eine umfassende Beweiswürdigung vor. Sie legt zudem dar, in welchem Punkt (so bei der Wertung der Telefongespräche zwischen dem Beschwerdeführer und M.________) sie eine von der Erstinstanz etwas abweichende Würdigung vornimmt und begründet dies. Auch geht die Vorinstanz hinreichend auf die im Berufungsverfahren vom Beschwerdeführer vorgebrachte Kritik am erstinstanzlichen Urteil ein. Sie nennt die wesentlichen Überlegungen, von denen sie sich hat leiten lassen und auf die sie ihren Entscheid stützt - damit kommt sie der ihr obliegenden Begründungspflicht nach. Es ist nicht auszumachen, inwiefern die Vorinstanz in ihrer Sachverhaltsfeststellung in Willkür verfallen sein soll. Sie begnügt sich nicht mit einem blossen Verweis auf die erstinstanzlichen Erwägungen, sondern stellt vielmehr eigene Überlegungen an und legt nachvollziehbar dar, weshalb sie bei einer Gesamtbetrachtung aller Indizien im Einklang mit der Erstinstanz den Sachverhalt als zweifelsfrei erstellt erachtet. Ohne in Willkür zu verfallen stellt die Vorinstanz dabei fest, dass der Beschwerdeführer Zugang sowohl zum Gebäude der B.________ AG als auch zum betreffenden Büro und zum Ersatzschlüssel hatte. Diese Feststellung beruht nicht einzig auf der Aussage des Zeugen J.________, sondern hat dies der Beschwerdeführer selbst eingeräumt. Entgegen seiner Ansicht ist die allen Mitarbeitern zustehende Zugriffsmöglichkeit zu den Autoschlüsseln nicht ohne jeden Beweiswert. Im Gegensatz zu anderen Mitarbeitern der B.________ AG V.________ hat der Beschwerdeführer kurz zuvor, am 12./13. März 2018, zum Nachteil seiner damaligen Arbeitgeberin, der B.________ AG, mittels Kupferdrahtdiebstählen delinquiert, und hat der Beschwerdeführer am 22. März 2018 an einer versuchten Erpressung unter Gewaltanwendung zum Nachteil seiner ehemaligen Arbeitgeberin, der Firma E.________, mitgewirkt (vgl. oben E.3). Zudem wurde das bei der B.________ AG V.________ zwischen dem 6. und 9. April 2018 entwendete Fahrzeug von seinen engen Kollegen, O.________ und N.________ am 7. April 2018 bei einem Überfall auf den G.________ Shop gefahren (vgl. dazu nachfolgend E. 5). Ebenso willkürfrei würdigt die Vorinstanz die zwischen dem Beschwerdeführer und M.________ geführten Telefongespräche. Entgegen der Rüge des Beschwerdeführers wertet die Vorinstanz die fehlende DNA-Spur des Beschwerdeführers im entwendeten Fahrzeug nicht als ein belastendes Indiz, hält sie doch ausdrücklich fest, die Tatsache, dass im entwendeten Fahrzeug keine DNA des Beschwerdeführers gefunden wurde, stelle keinen Entlastungsbeweis dar, der Beschwerdeführer werde dadurch lediglich nicht zusätzlich belastet. Die Willkürrügen erweisen sich als unbegründet. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt abzuweisen.