Citation: U 255/00 21.10.2003 E. 2

2.1 Im angefochtenen Entscheid hat die Vorinstanz erwogen, dass gemäss Operationsbericht vom 4. August 1981 unmittelbar nach dem erlittenen Unfall die von Dr. med. V.________ in einem Gutachten vom 23. Februar 1998 vertretene Diagnose grösserer Knorpelschäden sowie Knorpelfissuren nicht gegeben war und auch am 30. Januar 1998 MR-tomographisch nicht gestellt werden konnte. Durch die MRI-Untersuchung sei vielmehr ein Befund erhoben worden, welcher durch die Ausübung gewisser Sportarten wie z.B. Fussball hervorgerufen werden könne. Ebenso wenig habe von Dr. med. A.________ im Rahmen einer konsiliarischen Untersuchung (vom 28. Januar 1997) ein Zusammenhang zwischen dem Unfall und den geklagten Beschwerden festgestellt werden können. Das Ergänzungsgutachten der Klinik Y.________ vom 18. Mai 1999 habe sich mit der Argumentation der beiden Berichte von Dr. med. V.________ (vom 23. Februar 1998 und 15. Februar 1999) ausführlich und sachlich auseinandergesetzt. Bekannt sei auch die Tatsache gewesen, dass beim Patienten nach vierstündigem Stehen oder Gehen am anterolateralen OSG-Gelenkspalt Schmerzen auftreten. Die am linken Sprunggelenk eingetretene Veränderung sei aber nicht durch den Unfall von 1981 hervorgerufen worden. Daran vermöge auch das ins Recht gelegte Schreiben von Dr. med. W.________ vom 1. November 1999 nichts zu ändern, zumal es sich nicht auf die erläuternden Ausführungen im Ergänzungsbericht der Klinik Y.________ vom 18. Mai 1999 beziehe. 2.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird geltend gemacht, die Veränderungen im linken Fussgelenk könnten einzig Folgen des 1981 erlittenen Supinationstraumas sein. Der Beschwerdeführer beanstandet die vorinstanzliche Annahme, wonach die festzustellenden Veränderungen und die dadurch herbeigeführten Beschwerden auf sportliche Aktivitäten zurückzuführen seien. Wäre er von Osteoarthrosis befallen, müsste auch das rechte, genau gleich beanspruchte Fussgelenk betroffen sein, was aber offensichtlich nicht der Fall sei. Bei Bandrupturen sei es gerade typisch, dass die geschilderten Beschwerden erst nach jahrelanger Belastung und wiederholten Distorsionen auftauchten. Es könne daher nicht relevant sein, dass eine MRI-Untersuchung vom 30. Januar 1998 einen Befund ausgeschlossen habe, welcher zu den geklagten Beschwerden führe. Schliesslich hätten sich die Gutachter der Klinik Y.________ in keiner Weise fundiert mit den Berichten von Dr. med. V.________ auseinandergesetzt. Unter Berufung auf das am 15. Dezember 2000 von Dr. med. W.________ erstellte Gutachten macht der Beschwerdeführer sodann geltend, anlässlich des operativen Eingriffs vom 4. August 1981 sei die Gelenkfläche als intakt beschrieben worden, obwohl lediglich deren kleinster Teil im lateralen Abschnitt eingesehen werden konnte. Dem entsprechenden Operationsbericht könne bezüglich möglicher Knorpelschäden im oberen Sprunggelenk daher keinerlei Beweiskraft zukommen. Insbesondere seien keine Vergleichsaufnahmen beider Sprunggelenke durchgeführt worden, um die Behauptung zu untermauern, dass ventrale Osteophyten der Tibiavorderkanten und Verkalkungen der medialen Facetten des OSG für gewisse Sportarten wie das Fussballspielen charakteristisch seien.