Citation: 4A_180/2023 E. 2.6.1

2.6.1. Die Beschwerdeführerin stellt sich vor Bundesgericht auf den Standpunkt, es liege entgegen der schiedsgerichtlichen Auffassung ein Binnenschiedsverfahren vor, das den Bestimmungen der Schweizerischen Zivilprozessordnung (Art. 353 ff. ZPO) unterstehe. Dabei macht sie geltend, das Schiedsgericht sei zu Unrecht davon ausgegangen, der Beschwerdegegner sei im massgebenden Zeitpunkt des Vertragsabschlusses vom 2. Januar 2019 in Spanien, und damit ausserhalb der Schweiz, wohnhaft gewesen. Sie kritisiert in der Folge jedoch lediglich in appellatorischer Weise die schiedsgerichtlichen Feststellungen und unterbreitet dem Bundesgericht ihre eigene Sicht der Dinge hinsichtlich des Wohnsitzes des Beschwerdegegners im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. So behauptet sie entgegen dem angefochtenen Entscheid, die vom Beschwerdegegner im schiedsgerichtlichen Verfahren eingelegten Unterlagen vermöchten seinen ausländischen Wohnsitz nicht zu belegen, sondern zeigten (zumindest teilweise) vielmehr, dass er sich bereits im Januar 2019 in der Schweiz zur Erfüllung des Arbeitsvertrags und damit mit der Absicht dauernden Verbleibs aufgehalten habe. Zudem habe das Schiedsgericht die Beweislast falsch verteilt. Die Beschwerdeführerin beruft sich im Anschluss daran zwar in allgemeiner Weise auf den Beschwerdegrund von Art. 393 lit. e ZPO, vermag mit ihren pauschalen Vorbringen jedoch weder eine offensichtlich aktenwidrige tatsächliche Feststellung noch eine offensichtliche Rechtsverletzung aufzuzeigen (zur Einschränkung des Beschwerdegrunds nach Art. 393 lit. e ZPO: BGE 142 III 284 E. 3.2; 131 I 45 E. 3.6 und 3.7; Urteile 4A_287/2022 vom 25. November 2022 E. 3.1; 4A_30/2022 vom 3. Mai 2022 E. 3.1). Selbst wenn der Beschwerdeführerin zu folgen gewesen wäre, dass sie sich hinsichtlich der schiedsgerichtlichen Feststellung zum ausländischen Wohnsitz des Beschwerdegegners im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses vom 2. Januar 2019 auf den Beschwerdegrund von Art. 393 lit. e ZPO berufen könnte, bliebe es demnach bei der schiedsgerichtlichen Feststellung.