Citation: 6B_1079/2020 E. 2.5.2

2.5.2. Der Beschwerdeführer vermag trotz seiner ausführlichen Argumentation keine Willkür in der vorinstanzlichen Feststellung aufzuzeigen, es sei auszuschliessen, dass er erst beim Besuch auf dem Amt für Raumentwicklung das Wissen um illegales Bauen der Beschwerdegegner 2 angenommen habe, sondern bereits seit Anbeginn der Auseinandersetzungen überzeugt gewesen sei, die Beschwerdegegner 2 hätten wider besseres Wissen illegal gebaut. Soweit der Beschwerdeführer argumentiert, die Vorinstanz habe mehrfach die gestützt auf seine Anzeigen gegen die Beschwerdegegner 2 und weitere Personen ergangenen Nichtanhandnahme- und Einstellungsverfügungen geschützt und ihm damit zur Kenntnis gebracht, dass seine Vorwürfe ungerechtfertigt seien, trifft dies zwar teilweise zu, lässt jedoch die zeitlichen Gegebenheiten unberücksichtigt. Die Vorinstanz hat sich erstmals im Beschluss vom 6. August 2019 (BEK 2019 48-50) mit seinen Strafanzeigen vom 11. März 2013 und 5. November 2014, in denen er den Beschwerdegegnern 2 und weiteren Personen unter anderem Widerhandlungen gegen das Planungs- und Baugesetz vorwirft, teilweise materiell auseinandergesetzt. Jedoch hat sie die Vorwürfe gegen die Beschwerdegegner 2 nicht inhaltlich beurteilt, sondern festgehalten, dass die Verfolgungsverjährung eingetreten sei, da die fraglichen Bauten und Anlagen im Jahr 2010 ausgeführt worden seien (a.a.O., S. 8). Unzutreffend ist das Vorbringen des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe bereits in ihrem Beschluss vom 21. Juli 2017 (BEK 2017 88) festgestellt, dass die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft vom 16. Februar 2016 in Bezug auf seinen Vorwurf, die Beschwerdegegner 2 hätten auf einem gemeindeeigenen Grundstück illegal Bauten erstellen lassen, rechtskräftig erledigt sei. Die Vorinstanz hielt in ihrem damaligen Beschluss in diesem Zusammenhang einzig fest, es sei nicht auf die Frage einzugehen, ob der Beschwerdeführer durch Gemeindeeigentum beeinträchtigendes Bauen überhaupt tangiert und geschädigt sein könnte (Akten Staatsanwaltschaft, act. 50.1.01 S. 4). Abschliessend, jedoch nicht materiell beurteilt hat sie den Vorwurf erst mit Beschluss vom 6. August 2019 (BEK 2019 48-50). Auf die hiergegen vom Beschwerdeführer erhobene Beschwerde in Strafsachen ist das Bundesgericht am 4. Februar 2021 nicht eingetreten (Verfahren 6B_1062/2019). Auch ist aus der Beschwerde des Beschwerdeführers im Verfahren BEK 2019 49 gegen die Beschwerdegegner 2 zu schliessen, dass er stets die Meinung vertrat, diese hätten wissentlich und willentlich illegal gebaut (vgl. Akten Vorinstanz, BEK 2019 49, act. 1).