Citation: 5P.56/2007 11.05.2007 E. 2

Nach Ansicht des Obergerichts war die Klage vom 2. Juni 2003 von den daselbst namentlich angeführten Miteigentümern erhoben worden. Eine Parteiberichtigung, wie sie die erste Instanz vorgenommen hatte, wäre seiner Ansicht nach nicht erforderlich gewesen. Auf jeden Fall liege in diesem Zusammenhang keine Verletzung der in § 75 Abs. 1 ZPO/AG statuierten Dispositionsmaxime vor, da die Trennung oder Vereinigung von Verfahren ausschliesslich Sache des prozessleitenden Instruktionsrichters sei und daher von Amtes wegen ergehe. Der Beschwerdeführer besteht demgegenüber auf einer Verletzung der Dispositionsmaxime (§ 75 Abs. 1 ZPO/AG) sowie der Vorschriften über die Parteifähigkeit (§§ 47 ff. ZPO/AG). Das Obergericht habe nicht berücksichtigt, dass die Klägerpartei verpflichtet gewesen wäre, dem Gericht die ihren Begehren zugrunde liegenden Tatsachen darzulegen, wozu auch solche über die Eigenschaften der Kläger gehörten. Demzufolge habe es übersehen, dass "ein Forderungszuspruch an eine nicht parteifähige Person" verlangt worden und das Bezirksgericht zu Unrecht auf die Klage eingetreten sei. Diesen Ausführungen des Beschwerdeführers lässt sich indes nicht entnehmen, inwiefern die angeführten Regeln des kantonalen Zivilprozessrechts vom Obergericht im vorliegenden Fall willkürlich angewendet worden wären und damit zu einem unhaltbaren Ergebnis geführt hätten. Mangels rechtsgenüglicher Begründung ist auf diese Rügen nicht einzutreten. Soweit der Beschwerdeführer zudem auf das Forderungsbegehren der Klägerpartei Bezug nimmt, steht ihm kein aktuelles Rechtsschutzinteresse zu, da er diesbezüglich im kantonalen Verfahren obsiegt hat.