Citation: 4A_530/2016 E. 8.3

8.3. Zutreffend stellte die Vorinstanz daher darauf ab, dass die Rücküberführung in das Eigentum der Beschwerdeführer von der Bedingung abhing, dass die Schulden der Beschwerdeführer gegenüber der E.________ GmbH vollständig getilgt seien und somit Teil des Kreditvertrages und der Zusatzvereinbarung war. Zu dieser Abhängigkeit von der Schuldentilgung äussern sich die Beschwerdeführer nicht; sie wiederholen lediglich das auch von der Vorinstanz erwähnte Vorbringen, die Liegenschaft hätte rückübertragen werden sollen, wenn ihre finanzielle Lage das zugelassen hätte und verweisen auf die Rechtsprechung zu zusammengesetzten Verträgen. Es ist daher fraglich, ob überhaupt eine genügende Rüge gegeben und darauf einzutreten ist (E. 1.1 hiervor). Aber auch wenn auf die Rüge eingetreten werden könnte, wäre der Vorinstanz beizupflichten. Insbesondere ist gemäss den Ausführungen unter E. 8.2 hiervor entgegen den Beschwerdeführern für den Umfang des Formzwangs betreffend den Grundstückkaufvertrag nicht entscheidend, ob dieser Teil eines zusammengesetzten Vertrages gewesen ist und ohne die Abrede des Rückkaufsrechts nicht geschlossen worden wäre. Die Beschwerdeführer äussern sich schliesslich zu den Ausführungen der Vorinstanz betreffend das Vorbringen einer unzulässigen neuen Tatsachenbehauptung (Novum) in der Berufung. Dass das Rückkaufsrecht wesentlicher Teil des Gesamtgeschäfts gewesen sei, sei ein Vorbringen rechtlicher Natur und daher ohne weiteres zu hören. An der von der Vorinstanz angegeben Stelle in der Berufung führten die Beschwerdeführer aus, die Beschwerdegegnerin habe in ihrer Replik zugestanden, "dass der Verkauf der Liegenschaft und die Einräumung des Rückkaufsrechts 'zusammengehören' (...) bzw. von den Parteien nicht einzeln abgeschlossen und beurkundet worden wären". In der Tat wird in der Replik der Kaufvertrag, der Kreditvertrag und die von den Parteien geschlossene Vereinbarung als zusammenhängendes Konstrukt geschildert. Es handelt sich mithin nicht um eine neue Tatsachenbehauptung; jedoch erschöpft sich das Vorbringen in der (soeben abgehandelten) Auffassung einer Abhängigkeit zwischen dem Kaufvertrag und der Vereinbarung. Die Vorinstanz ging daher auch unter dem Aspekt der Nicht-Beurkundung des Rückkaufsrechts zu Recht von einem formgültig abgeschlossenen Kaufvertrag aus.