Citation: 1C_94/2018 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerinnen sind der Ansicht, das Flüssiggas-Verkaufslager der Beschwerdeführerin 2 entspreche den kantonalen Brandschutzvorschriften. Sie rügen, die Vorinstanz habe gegen das Willkürverbot (Art. 9 BV), das Verbot widersprüchlichen Verhaltens, die Eigentums- und Wirtschaftsgarantie (Art. 26 und Art. 27 BV) sowie das Verhältnismässigkeitsprinzip verstossen, indem sie eine Verlegung der Verkaufsbox verfügt habe. Für den angefochtenen Entscheid bestehe keine gesetzliche Grundlage. Die von der Beschwerdegegnerin und der Vorinstanz angewandte Brandschutznorm sei nicht direkt anwendbar, weil sie der Systematik der Brandschutzvorschriften widerspreche. Die angeordnete Massnahme könne sich nicht auf Art. 51 Brandschutznorm stützen, denn die dort erwähnten Schutzmassnahmen seien gemäss der Brandschutzrichtline 26-15 erst ab einer Lagermenge von 100 kg zu beachten. Die Anordnung liege überdies auch nicht im öffentlichen Interesse. Im Übrigen stelle die verfügte Massnahme einen unverhältnismässigen Eingriff in die Eigentumsgarantie und Wirtschaftsfreiheit der Beschwerdeführerin 2 dar.