Citation: I 483/03 10.12.2003 E. A

K.________, geb. 1967, Mutter von fünf Kindern (Jahrgänge 1985, 1987, 1990, 1993 und 1997) wurde im August 1998 wegen eines Mammakarzinoms an der linken Brust operiert und nachfolgend mit Chemotherapie behandelt. Am 28. Mai 2001 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Bezug einer Rente an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau holte bei Dr. med. M.________ einen Arztbericht (vom 20. Juni 2001) ein und liess eine Haushaltsabklärung (vom 9. September 2002) durchführen. Im Vorbescheid vom 22. November 2002 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, anhand der Erhebungen vor Ort sei eine Einschränkung in der Haushalttätigkeit von 33 % festgestellt worden. Weil davon auszugehen sei, dass sie auch ohne Behinderung keiner Erwerbstätigkeit nachgehen würde, betrage ihr Invaliditätsgrad 33 %. Sie habe keinen Anspruch auf eine Rente. In der Stellungnahme zum Vorbescheid wurde insbesondere geltend gemacht, K.________ leide an starken Depressionen. Es seien weitere medizinische Abklärungen nötig, insbesondere durch einen Onkologen oder einen Psychiater. Mit Verfügung vom 23. Dezember 2002 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch, ohne den beantragten Beweiserhebungen zu entsprechen.