Citation: 6B_999/2022 E. 3.3.2

3.3.2. Unter dem Gesichtspunkt der antizipierten Beweiswürdigung ist gleichfalls nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auf die neuerliche Einvernahme der beantragten Zeugen im Berufungsverfahren verzichtet. Sie begründet dies schlüssig. Dies gilt umso mehr, als sie den Sachverhalt bereits aufgrund der objektiven Beweismittel als hinreichend geklärt betrachtet. Das Bundesgericht prüft diese Frage ohnehin nur unter dem Aspekt der Willkür, was der Beschwerdeführer nicht dartut (oben E. 1.3). Hinzu genügt nicht, wenn er geltend macht, die Befragungen von G.________ und H.________ könnten durchaus neue Erkenntnisse hinsichtlich der behaupteten Bareinlagen bringen. Gleichfalls nicht willkürlich sind die Annahmen der Vorinstanz, wonach keine Hinweise für das Vorhandensein physischer Kassen bei der F.________ GmbH und der E.________ GmbH bestünden sowie, dass sich die Zeugen nach über 10 Jahren kaum mehr an einzelne Transaktionen erinnern könnten. Im Übrigen lässt der Beschwerdeführer mit seiner Argumentation neuerlich ausser Acht, dass die Vorinstanz den Sachverhalt primär auf objektive Beweise stützt, was eine neuerliche Befragung von Zeugen, zumal angesichts der verstrichenen Zeitdauer, umso mehr entbehrlich macht. Jedenfalls ist der Verzicht darauf nicht willkürlich. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich rügt, die Vorinstanz habe in der Berufungsverhandlung zu Unrecht keine Beweise abgenommen und damit das Gebot der Öffentlichkeit von Strafprozessen verletzt, kann ihm nicht gefolgt werden. Er verkennt, dass das Rechtsmittelverfahren grundsätzlich auf den vor- und erstinstanzlich erhobenen Beweisen beruht (Art. 389 Abs. 1 StPO; BGE 143 IV 288 E. 1.4.1, 408 E. 6.2.1). Nach dem Gesagten war die Vorinstanz nicht gehalten, selbst weitere Beweise abzunehmen. Ob dies auch für das erstinstanzliche Gericht zutrifft, wobei der Beschwerdeführer diese Rüge nicht substanziiert, ist nicht Gegenstand des Beschwerdeverfahrens.