Citation: U 214/06 10.04.2007 E. 4

4.1 Die Beschwerdeführerin hat mit Eingabe vom 19. Oktober 2006 beantragen lassen, es seien die neu eingereichten medizinischen Gutachten zu berücksichtigen, eventuell sei ein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen und subeventuell sei die Sache im Ramen eines Revisionsbegehrens an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. 4.2 Nach Ablauf der Rechtsmittelfrist können - ausser im Ramen eines zweiten Schriftenwechsels - keine neuen Akten mehr eingebracht werden. Vorbehalten ist der Fall, dass solche Aktenstücke neue erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit. b OG darstellen und als solche eine Revision des Gerichtsurteils rechtfertigen könnten (BGE 127 V 353 E. 4 S. 357). 4.3 Bei den am 19. Oktober 2006 gestellten Anträgen und den in diesem Zusammenhang eingereichten Gutachten handelt es sich um neue Vorbringen nach Abschluss des Schriftenwechsels im Sinne der genannten Rechtsprechung. Revisionsrechtlich erhebliche Gesichtspunkte (Art. 137 lit. b OG), aufgrund derer eine ausserhalb der Rechtsmittelfrist und nicht im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels nach Art. 110 Abs. 4 OG unaufgefordert eingerichte Eingabe vom Gericht rechtsprechungsgemäss zu beachten wäre, sind nicht ersichtlich. Zudem geht es im vorliegenden Fall nicht um die Prüfung erheblicher Tatsachen oder entscheidender Beweismittel, sondern um die Beurteilung der Rechtsfrage des erforderlichen adäquaten Kausalzusammenhanges (vgl. E. 2 und 3). Die eingereichten Gutachten können daher auch in dieser Hinsicht nicht revionsbegründend sein, sodass sie ausser Acht zu lassen sind.