Citation: 2A.168/2005 06.09.2005 E. A

Mit am 22. Juli 2004 versandtem Entscheid vom 6. Oktober 2003 disziplinierte die Aufsichtsbehörde über die Anwältinnen und Anwälte des Kantons Luzern (im Folgenden: Aufsichtsbehörde) den im Anwaltsregister eingetragenen Rechtsanwalt A.________ mit einer Busse von Fr. 500.-- wegen Verletzung von Berufsregeln. Hiegegen reichte A.________ beim Obergericht des Kantons Luzern (im Folgenden: Obergericht) Beschwerde ein. Dieses reduzierte mit Urteil vom 17. Februar 2005 die Busse auf Fr. 200.--. Das Obergericht legte A.________ (weiterhin) zur Last, er habe einen Anwaltskollegen im Rahmen eines Gerichtsverfahrens in einer schriftlichen Eingabe vom 14. September 1999 als "verwöhnten und haushaltsentwöhnten Ehemann" bezeichnet; in einem anderen vor Gericht geführten Verfahren habe er ihm in einer Rechtsschrift vom 24. November 1999 Geleier mit Ausflüchten, berufliche Unfähigkeit, Überheblichkeit und Frechheit vorgeworfen.