Citation: 8C_597/2019 E. 7.2.2

7.2.2. Nach Auffassung des Beschwerdeführers sei die psychiatrische Untersuchung auch deswegen zu kurz gekommen, weil die IV-Stelle beziehungsweise der RAD im Vorfeld verfängliche Fragen gestellt und die Gutachter damit beeinflusst hätten. Zu Unrecht seien die Gutachter deshalb hauptsächlich der Frage nachgegangen, ob er sich eine Hirnverletzung zugezogen habe. Der MEDAS wurde ein Standard-Fragenkatalog für die polydisziplinäre Begutachtung vorgelegt. Im Rahmen der von der IV-Stelle eingeleiteten Revision nahm der RAD nur Stellung zum Gutachten des lic. phil. M.________, das letztlich für sich allein als ungenügend erachtet wurde. Inwiefern der RAD sich weitergehend und der anstehenden Abklärung vorgreifend geäussert haben sollte, wird beschwerdeweise nicht näher dargetan und lässt sich nicht ersehen. Dies gilt insbesondere insoweit, als gerügt wird, dass der neurologische Gutachter in der Folge (erneut) prüfte, ob die geklagten neuropsychologischen Beschwerden mit einem beim Unfall erlittenen Schädelhirntrauma zu erklären seien. Dass seine Schlussfolgerung, es fehlten Hinweise für eine solche Hirnverletzung, den psychiatrischen Gutachter irregeführt hätte, ist nicht zu erkennen. Insbesondere schloss dieser eine Arbeitsunfähigkeit nicht aus wegen Inkonsistenzen beziehungsweise Aggravation, wie der Beschwerdeführer anzunehmen scheint. Vielmehr fanden sich, wie von der Vorinstanz festgestellt, keinerlei Auffälligkeiten, die aus psychiatrischer Sicht die Arbeitsfähigkeit zu beeinträchtigen vermöchten.