Citation: 8C_335/2022 E. 3.2

3.2. Die Erwägungen der Vorinstanz zur Adäquanzprüfung wie auch die von ihr verneinte zweifellose Unrichtigkeit in Bezug auf die Bemessung des Invalideneinkommens bestreitet die Allianz letztinstanzlich nicht mehr, weshalb sich Weiterungen dazu erübrigen. Sie bringt jedoch vor, das kantonale Gericht sei zu Unrecht davon ausgegangen, dass das Gutachten des Prof. Dr. med. C.________ vom 8. Februar 2000 beweiswertig und gestützt darauf erwiesen sei, die von der Beschwerdegegnerin geklagten Einschränkungen stünden auch über die Leistungseinstellung hinaus in natürlichem Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis vom 28. September 1995. Die am 31. Juli 2019 wiedererwägungsweise Aufhebung der Verfügung vom 14. November 2001 wegen zweifelloser Unrichtigkeit und die Einstellung der Leistungen ex nunc et pro futuro seien rechtens.