Citation: 8C_385/2021 E. A

A.a. Die 1981 geborene A.________ war bei der B.________ S.A. tätig und bei der Allianz Suisse Versicherungsgesellschaft AG (Allianz) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert, als sie im Oktober 2002 mit dem Fahrrad stürzte und sich u.a. ein Schädelhirntrauma mit multiplen intracerebralen Blutungen zuzog. Die Versicherte konnte in der Folge in Zusammenarbeit mit dem Case Management der Allianz sowie der Invalidenversicherung die Handelsschule mit Berufsmatur noch abschliessen und absolvierte ferner während drei Jahren eine Umschulung zur Informations-/Dokumentationsassistentin. Mit Verfügung vom 19. Juli 2011 schloss die Allianz den Fall gestützt auf das neurologische Gutachten des Schweizerischen Instituts für Versicherungsmedizin (SIVM) vom 5. Mai 2011 ab und sprach der Versicherten ab 1. Januar 2011 eine Invalidenrente entsprechend einem Invaliditätsgrad von 46 % sowie eine Integritätsentschädigung von 50 % zu. A.b. Im Januar 2015 erkundigte sich A.________ bei der Allianz, ob die Rente der Unfallversicherung erhöht werde, nachdem die Invalidenversicherung die ab 1. Januar 2011 zugesprochene Viertelsrente per 1. Oktober 2013 auf eine halbe Rente heraufgesetzt habe. Im Rahmen des daraufhin eröffneten Revisionsverfahrens holte die Allianz beim Zentrum für Medizinische Begutachtungen (ZMB), Basel, ein Verlaufsgutachten (Expertise vom 27. Oktober 2015) ein und sprach der Versicherten mit Verfügung vom 11. April 2016 eine Rente nach Massgabe eines Invaliditätsgrades von 58 % zu. Hiergegen erhob A.________ Einsprache. Nachdem die Allianz der Versicherten daraufhin eine Schlechterstellung (reformatio in peius) in Aussicht gestellt hatte, verfügte sie mit Einspracheentscheid vom 15. November 2019 die Weiterausrichtung der Rente gemäss Rentenzusprache vom 19. Juli 2011.