Citation: 5A_591/2015 E. A

A.a. Am 31. März 2015 ordnete die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Kantons Uri (KESB) die fürsorgerische Unterbringung von A.________, deutscher Staatsangehöriger mit damaligem Wohnsitz in U.________, in der Pflegewohngruppe B.________ an. Diese Verfügung wurde mit Beschwerde beim Obergericht des Kantons Uri angefochten (OG V 2015 12). Das Beschwerdeverfahren ist immer noch hängig. A.b. Mit Verfügung vom 8. Juni 2015 teilte die Pflegewohngruppe B.________ der KESB mit, der Bruder und ein Neffe hätten den Betroffenen nach Deutschland mitgenommen. Die KESB liess ihn in der Folge zur polizeilichen Rückführung ausschreiben. Der Beschwerdeführer wohnt nunmehr in Deutschland. A.c. Mit Verfügung vom 9. Juli 2015 ordnete die KESB gestützt auf Art. 426 Abs. 1 ZGB eine fürsorgerische Unterbringung des Betroffenen in der Psychiatrischen Klinik C.________ an. Damit entfiel die am 31. März 2015 angeordnete Massnahme mit sofortiger Wirkung. Einer allfälligen Beschwerde gegen die neue Massnahme wurde die aufschiebende Wirkung entzogen.