Citation: U 174/00 08.11.2001 E. 2

2.- a) Das kantonale Gericht gelangte im Wesentlichen gestützt auf die von Dr. med. J.________ am 4. Juni 1998 und Dr. med. B.________ am 13. Oktober 1999 gewonnenen Erkenntnisse zutreffend zum Schluss, dass ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 29. Januar 1996 und den der SUVA im Mai 1998 als Rückfall gemeldeten Gesundheitsbeschwerden nicht mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit erstellt sei. Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen vermögen daran nichts zu ändern. Soweit der Versicherte die bereits im vorinstanzlichen Verfahren entkräfteten Rügen wiederholt, kann auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Gerichtsentscheid verwiesen werden. Seiner Behauptung, es ergäben sich aus den medizinischen Akten Hinweise auf durch den Sturz vom 29. Januar 1996 verursachte ossäre Verletzungen, ist entgegenzuhalten, dass die Rheumapoliklinik, Spital Y.________, solche Schädigungen auf Grund der Röntgenaufnahmen vom 22. Juni 1996 klar ausschliessen konnte (Bericht vom 10. Juni 1998). Das Unfallereignis vom 29. Januar 1996 war nicht von besonderer Schwere und als solches ungeeignet, eine Schädigung der Bandscheibe herbeizuführen. Selbst wenn des Weiteren mit dem Beschwerdeführer von einer durch den Unfall ausgelösten Diskushernie auszugehen wäre, würde die Übernahme der nunmehr erhobenen Leiden bedingen, dass eindeutige Brückensymptome gegeben sind. Solche fehlen jedoch auf Grund der Akten und können weder aus der Behauptung des Versicherten, seit Abschluss der ärztlichen Behandlung am 15. April 1996 immer an Schmerzen gelitten zu haben, die von der linken Gesässseite ausstrahlten, noch daraus geschlossen werden, dass Dr. med. M.________ in seinem Bericht vom 25. Mai 1998 als aktuelles Leiden ein lumbospondylogenes Syndrom mit Ausstrahlungen in beide Oberschenkel nennt und anlässlich einer CT-Untersuchung vom 16. September 1998 osteophytäre Veränderungen am Lendenwirbelkörper 4 sowie auf Grund einer Spiral-CT der Lendenwirbelsäule vom 27. November 1998 Kompressionserscheinungen an der linksseitigen Nervenwurzel L5 festgestellt wurden. b) Von einer Sistierung des letztinstanzlichen Prozesses bis zur Beibringung eines neuen medizinischen Gutachtens ist abzusehen, weil davon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 27). Die vom Beschwerdeführer nach Abschluss des Schriftenwechsels eingereichten Arztberichte vom 12. Mai und 4. Juli 2000 enthalten keine neuen erheblichen Tatsachen, weshalb sie im vorliegenden Verfahren nicht mehr berücksichtigt werden können (zur Publikation in der Amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil L. vom 15. Oktober 2001, U 147/99).