Citation: 1P.431/2005 15.03.2006 E. C

X.________ rekurrierte an das Departement Bau und Umwelt (vormals: Baudirektion) des Kantons Appenzell A.Rh.; dieses hiess den Rekurs am 16. Dezember 2002 teilweise gut. Es bestimmte, dass 50 Prozent aller Bäume und Sträucher innerhalb der Aussichtsschutzzone, welche die Kote von 790 m.ü.M. überragen, innert drei Monaten ab Rechtskraft des Entscheids zu fällen seien. Das Verwaltungsgericht von Appenzell Ausserrhoden hiess die hiergegen eingereichte Beschwerde von X.________ mit Urteil vom 24. November 2004 erneut teilweise gut. Es traf folgende neue Anordnung: Auf den beiden Parzellen seien, innerhalb der Aussichtsschutzzone, Aussichtskorridore im Bereich der Grenzabstände freizuhalten. In diesen Bereichen seien Bäume und Sträucher, welche die Höhenkote von 790 m.ü.M. überschreiten, entweder zu fällen oder auf dieser Höhe zu kappen und fortan unter der Schere zu halten. Soweit Baumkronen bzw. einzelne Äste von Bäumen und Sträuchern, die ausserhalb dieser Bereiche stehen, oberhalb der genannten Kote in diese Korridore hineinragen, seien sie zumindest zurückzuschneiden und entsprechend unter der Schere zu halten. Im Einzelnen legte es einen sogenannt horizontalen Korridor von 6 Metern Breite ab der südlichen Grenze der beiden Parzellen in der Schutzzone (d.h. parallel zum Höhenweg) fest sowie quer dazu zwei sogenannt vertikale Korridore im Grenzabstand von 4 Metern entlang der Seitengrenzen der Parzelle Nr. 1580. Die Massnahme sei innert drei Monaten ab Rechtskraft des Urteils auf Kosten der Grundeigentümerin auszuführen; für den Unterlassungsfall drohte das Gericht die Ersatzvornahme durch die zuständige Gemeindebehörde an.