Citation: 5A_994/2023 E. 5.4

5.4. Den hiergegen erhobenen Einwand des Beschwerdeführers, es sei der Firmengruppe aufgrund bestehender COVID-19-Kredite untersagt, Dividenden auszuschütten, Aktivdarlehen zu gewähren oder zu erhöhen, oder Privat- und Aktionärsdarlehen zu refinanzieren, verwarf das Kantonsgericht. Zwar hätten im Dezember 2020 für die F.________ AG derartige Kredite im Umfang von Fr. 5,5 Millionen bestanden. Es sei aufgrund der massgebenden Kreditvereinbarung indes zulässig, Aktivdarlehen gegenüber anderen Gesellschaften zu gewähren sowie Dividendenausschüttungen vorzunehmen. Auch sei lediglich die F.________ AG betroffen und erfolge keine Konzernbetrachtung. Ausserdem stehe es dem Beschwerdeführer als Alleinaktionär und alleinigem Verwaltungsrat der Gesellschaft frei, sich einen höheren Lohn auszubezahlen. Die COVID-19-Kredite würden der Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers daher nicht entgegenstehen. Eine Rahmenkreditvereinbarung mit der Q.________ AG aus dem Jahre 2009, gemäss der die Gesamtentschädigung nicht höher als Fr. 300'000.-- sein dürfe, ändere ebenfalls nichts, da sie längst durch andere Rahmenkreditverträge abgelöst sein dürfte und ohnehin nur die F.________ AG betreffe.