Citation: 2C_652/2020 E. 3.2.1

3.2.1. Der Beschwerdeführer rügt sodann willkürliche Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz im Zusammenhang mit der Frage nach seiner beruflichen Integration. In diesem Kontext macht er sinngemäss namentlich geltend, die Vorinstanz habe ohne sachlichen Grund nicht berücksichtigt, dass er gemäss den Ausführungen im Einspracheentscheid vom 28. Oktober 2019 nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung zum Detailhandelsassistenten und vor seiner Tätigkeit als Kurier während vier Jahren bei den Verkehrskadetten gearbeitet habe. Weiter bringt er vor, die Vorinstanz habe aus act. 342 der Akten des Amtes für Migration und Integration in unhaltbarer Weise den Schluss gezogen, er sei arbeitslos gewesen. Aus dem entsprechenden Dokument gehe nur hervor, dass er ein paar Wochen vor seiner Festnahme am 7. April 2016 das seinerzeit von ihm geführte Restaurant geschlossen und von seinen Ersparnissen gelebt habe.