Citation: 1C_317/2016 E. 2.6

2.6. Zutreffend ist, dass die BVE in Bezug auf das west- und ostseitige Gefälle des Baugrundstücks ausführte, dass technische Zeichnungen oft nur dem Fachmann verständlich und weniger anschaulich seien als Modelle. Aus dieser allgemeinen Aussage kann jedoch nicht abgeleitet werden, die kantonalen Rechtsmittelinstanzen seien nicht in der Lage gewesen, die Beweistauglichkeit der als Beilagen 10a und 10b eingereichten Pläne zu beurteilen, zumal sie diese Tauglichkeit mit einlässlicher Begründung verneinten. Inwiefern ihre entsprechenden Erwägungen namentlich bezüglich der fehlenden Angabe des Massstabs und des nicht bestehenden Bezugs zu den Messungen des AGI unhaltbar sein sollen, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich, zumal diese Pläne auch nach den Angaben des Beschwerdeführers nicht im Zusammenhang mit dem Bauprojekt des Beschwerdegegners erstellt wurden. Zudem begründet der Beschwerdeführer nicht, inwiefern das AGI die Messpunkte unzutreffend gewählt haben soll. Unter diesen Umständen ist die Vorinstanz nicht in Willkür verfallen, wenn sie davon ausging, ihre gestützt auf die Messungen des AGI gebildete Überzeugung könne durch die Einvernahme von E.________ oder durch zusätzliche Messungen eines Gutachters nicht mehr geändert werden. Damit ist insoweit eine Verletzung des rechtlichen Gehörs zu verneinen. Auch liegt entgegen der Meinung des Beschwerdeführers kein willkürlicher Verstoss gegen den Untersuchungsgrundsatz vor, weil aus diesem Grundsatz kein Recht auf Abnahme von nicht erforderlichen Beweisen abgeleitet werden kann.