Citation: 7B_31/2022 E. B

B.a. Das Regionalgericht Surselva verurteilte H.________ am 16. Oktober 2019 wegen mehrfachen Diebstahls, mehrfachen versuchten Diebstahls, gewerbsmässigen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage, versuchten betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage und mehrfachen Hausfriedensbruchs zu einer bedingten Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- bei einer Probezeit von 2 Jahren und zu einer Busse von Fr. 700.--. Es verpflichtete H.________, der Erbengemeinschaft von A.________ Schadenersatz in Höhe von Fr. 5'500.-- zu bezahlen. B.b. Das Kantonsgericht Graubünden hob mit Urteil vom 13. Januar 2022 das Urteil des Regionalgerichts Surselva vom 16. Oktober 2019 auf und stellte fest, dass der Strafbefehl vom 19. Juli 2018 in Rechtskraft erwachsen und das Strafverfahren hinsichtlich der angeblichen Bargelddiebstähle vor dem Tod von A.________, der Entwendung von Schmuck und Volg-Gutscheinen sowie der ungerechtfertigten Bankomat-Bezüge rechtskräftig eingestellt worden sei. Sodann stellte es das mit Anklageschrift vom 24. Juni 2019 gegen H.________ gerichtete Strafverfahren ein. Die Zivilklage verwies es auf den Zivilweg und regelte die Kosten- und Entschädigungsfolgen. Das Kantonsgericht ging in Bezug auf die Delikte vor dem Tod von A.________ von einer impliziten Teileinstellung der Staatsanwaltschaft aus.