Citation: 2C_909/2019 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin macht verschiedentlich eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) geltend. Sie beanstandet in zweierlei Hinsicht, dass der angefochtene Entscheid nicht hinreichend begründet sei. Einerseits habe sich die Vorinstanz nicht ausreichend mit dem von ihr eingereichten Schreiben vom 10. Juni 2018 auseinandersetzt, in welchem sie ihre persönliche Situation darlege. Andererseits seien die festgestellten Sachverhaltsindizien von der Vorinstanz "schablonenartig" ausschliesslich negativ und zu ihren Ungunsten gewertet worden. Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, die Vorinstanz wäre auch dazu verpflichtet gewesen, sie nochmals mündlich anzuhören. Nur so wäre sie in der Lage gewesen, sich für die konkrete Beurteilung des Kindeswohls ein objektives Bild über ihren gegenwärtigen Gesundheitszustand zu verschaffen. Der Verzicht der Vorinstanz auf die beantragte nochmalige Anhörung der Beschwerdeführerin sei deshalb willkürlich (Art. 9 BV) erfolgt und verletze daher ebenfalls ihren Anspruch auf rechtliches Gehör.