Citation: 9C_121/2014 E. 3.3.1

3.3.1. Aus dem zuhanden des Unfallversicherers erstatteten neurologischen Gutachten des Prof. D.________ vom 23. August 2001 ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin damals in der Lage war, "zumindest leichte und mittelschwere Tätigkeiten im Haushalt durchzuführen"; schwere Arbeiten seien ihr allerdings nicht zuzumuten. Auch hinsichtlich erwerblicher Tätigkeiten kontrastiert diese Einschätzung mit der Beurteilung des Hausarztes Dr. C.________, die Arbeitsunfähigkeit betrage (generell) 70 Prozent. Für die Frage nach der zweifellosen Unrichtigkeit ist das neurologische Gutachten indes nicht relevant, da es der IV-Stelle erst nach der Leistungsverfügung vom 12. März 2002 im Rahmen eines Revisionsverfahrens zugekommen war (vgl. Verlaufsbericht des Dr. C.________ vom 7. September 2003). Entgegen der Auffassung des kantonalen Gerichts kann die Wiedererwägung auch nicht unmittelbar damit begründet werden, es habe nur eine Beurteilung der Leistungsfähigkeit in den angestammten Tätigkeiten einer Fabrikarbeiterin und Hausfrau vorgelegen. Den Umständen nach galt die bescheinigte Einschränkung auch für leidensangepasste Arbeiten.