Citation: 6B_194/2023 E. 5.4.2

5.4.2. Nach dem in Erwägung 5.1 f. Gesagten bejaht die Vorinstanz die mehrfache Urkundenfälschung zu Recht. Es steht fest, dass das in der Jahresrechnung und Buchhaltung 2011 der Stiftung D.________ verbuchte Darlehen der Beschwerdeführerin nicht existierte. Buchhaltung und Jahresrechnung erweisen sich damit als wahrheitswidrig, womit der Tatbestand der Falschbeurkundung erfüllt ist (oben E. 5.4.1). Da die Beschwerdeführerin um die Nichtexistenz des Darlehens und damit um die Unrichtigkeit der Verbuchung wusste, handelte sie vorsätzlich, indem sie das Darlehen durch die Treuhandgesellschaft der Stiftung D.________ verbuchen liess. Was die Beschwerdeführerin im Rahmen dieses Vorwurfs vorbringen lässt, geht an der Sache vorbei. So ist ohne Belang, ob sie mit den unwahren Urkunden die Stiftungsräte dahingehend täuschte, dass diese dem "Verkauf" des Grundstücks zustimmten. Eine Täuschung ist nicht erforderlich. Entgegen dem Ansinnen der Beschwerdeführerin stützt die Vorinstanz die Verurteilung auch nicht darauf, sondern - zu Recht - auf die Verbuchung wahrheitswidriger Tatsachen.