Citation: 6B_1395/2021 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe erstmals anlässlich der Hauptverhandlung vor dem Strafgericht (Erstinstanz) die örtliche Zuständigkeit der Strafbehörden des Kantons Basel-Landschaft bestritten. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung sei es nicht zulässig, formelle Rügen, die in einem früheren Prozessstadium hätten geltend gemacht werden können, bei ungünstigem Ausgang erst später vorzubringen. Die vom Beschwerdeführer erst im gerichtlichen Verfahren vorgebrachte Rüge sei verspätet. Abgesehen davon würden in den Akten keinerlei Hinweise existieren, dass im Kanton Freiburg betreffend den Beschwerdeführer der identische Sachverhalt wie der angeklagte untersucht worden wäre. Insbesondere erhelle der aktuelle Strafregisterauszug, dass der Kanton Freiburg gar kein Verfahren gegen den Beschwerdeführer eröffnet habe. Dies sei nicht verwunderlich, werde ihm doch vorgeworfen, sich als Bandenchef namens "C.________" strafbar gemacht zu haben. Er habe die Bande von U.________ aus geführt, wobei diese im Raum Basel, Freiburg und Genf operiert habe (angefochtenes Urteil S. 54).