Citation: 6B_719/2024 E. 4.2

4.2. Im Einzelnen macht der Beschwerdeführer geltend, Art. 66a bis StGB sei restriktiv anzuwenden. Er sei im Alter von vier Jahren in die Schweiz gekommen, habe hier die Schulen besucht und eine Ausbildung angefangen. Mit dreien seiner vier Kinder habe er regelmässig Kontakt, namentlich mit den Kindern seiner zweiten Ex-Frau. Er spreche zwar die tamilische Sprache, doch könne er diese weder lesen noch schreiben. Eine wirtschaftliche Integration in seinem Heimatland sei damit faktisch unmöglich und stelle eine unverhältnismässige Härte dar. Somit treffe ihn die Landesverweisung mit einer Härte, die durch die öffentlichen Interessen nicht zu rechtfertigen sei. Insbesondere sei zu berücksichtigen, dass auch seine Kinder getroffen würden. Zur Ausschreibung im Schengener Informationssystem bringt er vor, dass dadurch Kontakte zu seinen Kindern im nahen Ausland verunmöglicht würden.