Citation: 1C_609/2019 E. 2.2

2.2. Diese Frage ist indessen für die Erfolgsaussichten der Beschwerde gegen die Verweigerung der aufschiebenden Wirkung von untergeordneter Bedeutung: Wie das Kantonsgericht im Urteil vom 25. Oktober 2019 (S. 3) ausgeführt hat, ist für die Gewährung oder Wiederherstellung des Suspensiveffekts eine Interessenabwägung vorzunehmen; dabei ist zu prüfen, ob die Gründe, die für die sofortige Vollstreckbarkeit einer Verfügung sprechen, gewichtiger sind als jene, die für die Gewährung der aufschiebenden Wirkung sprechen. In diesem Zusammenhang ist vor allem die Dringlichkeit der Vollstreckung einerseits und die Möglichkeit eines nicht wieder gut zu machenden Nachteils für die Beschwerdeführerinnen andererseits zu beurteilen. Der vermutliche Ausgang des Verfahrens fällt allenfalls in Betracht, soweit die Aussichten eindeutig sind (BGE 129 II 86 E. 3 S. 289 mit Hinweisen). Dies ist nur der Fall, wenn eine Verletzung des rechtlichen Gehörs eindeutig vorliegt und ihre Heilung im kantonsgerichtlichen Verfahren offensichtlich ausgeschlossen erscheint. In allen anderen Fällen ist es sinnvoll, die Prüfung dieser Frage dem Hauptverfahren vorzubehalten. Vorliegend erscheint es daher bei summarischer Betrachtung nicht willkürlich, wenn das Kantonsgericht die Beurteilung der Gehörsverletzung ins Hauptverfahren verwies.