Citation: 5P.69/2005 29.06.2005 E. 6

Nach dem Gesagten erweist sich die pauschale Abgeltung der anwaltlichen Leistungen des Beschwerdeführers mit Fr. 605.-- pro Instanz als willkürlich, weil sie einerseits in einem offensichtlichen Missverhältnis zur geleisteten Arbeit steht und andererseits die für die Honorarbemessung relevanten Kriterien falsch bzw. überhaupt nicht gewürdigt worden sind. Die Beschwerde ist demnach gutzuheissen, soweit auf sie eingetreten werden kann, und der angefochtene Entscheid ist mit Bezug auf die Parteikosten aufzuheben. Bei diesem Resultat erübrigt sich die Prüfung, ob allfällige weitere verfassungsmässige Rechte verletzt sind, wie dies der Beschwerdeführer behauptet.