Citation: 5A_409/2020 E. 3.1

3.1. Die Schuldanerkennung vom 9. Juli 2019 hat folgenden Wortlaut (Gesuchsbeilage 6; Hervorhebungen und Zeilenumbrüche weggelassen) : "Mit diesem Schuldanerkenntnis erkennt (sic!) de m Verein B.________, mit Sitz in V.________, den Betrag von EUR 2'005'460.- zuzüglich Zins von 5% p.a. seit dem 15. Mai 2019, fällig seit demselben Datum, an die Gesellschaft A.________ Ltd., mit Sitz in W.________, Grossbritannien, ohne Vorbehalt zu schulden. Dieses Schuldanerkenntnis untersteht dem schweizerischen Recht und der ausschliesslichen Gerichtsbarkeit der Schweizer Gerichte." Bei diesem Dokument handelt es sich um ein Schuldbekenntnis im Sinne von Art. 17 OR, d.h. um ein sog. abstraktes Schuldbekenntnis, bei dem der Verpflichtungsgrund nicht genannt wird. Es ist unbestritten und wurde vom Obergericht implizit angenommen, dass dieses Dokument grundsätzlich eine Schuldanerkennung im Sinne von Art. 82 Abs. 1 SchKG darstellt.