Citation: 1C_315/2020 E. 11

Das AfU erwog, D.________ könne sich nicht von der Kostentragung befreien (gemäss Art. 32d Abs. 2 USG), weil er bei Anwendung der gebotenen Sorgfalt mit einer Belastung des Standorts habe rechnen müssen. Es berücksichtigte weiter, dass das Grundstück nach der Sanierung einen Mehrwert aufweisen werde. Davon werde der heutige Eigentümer D.________ erheblich profitieren und einen wirtschaftlichen Vorteil erlangen. Er werde auch von der verbesserten Handelbarkeit des Grundstücks und der Rechtssicherheit profitieren können. Deswegen und entsprechend der bisherigen Praxis des BJD erscheine eine Quote von 20 % als angemessen.