Citation: 5A_366/2022 E. B

A.A.________ und B.A.________ gelangten hierauf mit Beschwerde an das Kantonsgericht Luzern. Dieses entzog der Beschwerde die aufschiebende Wirkung, hob den Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts und die Platzierung des Kindes aber mit Entscheid vom 14. April 2022 per 10. Mai 2022 auf. Zur Abklärung und Anordnung der notwendigen ambulanten Massnahmen wies das Kantonsgericht die Sache an die KESB zurück. Die Gerichtskosten gingen zu Lasten der Staatskasse. A.A.________ und B.A.________ verpflichtete das Kantonsgericht jedoch, die Entschädigung ihres Rechtsvertreters zu tragen, dies im Sinne der ihnen gleichzeitig erteilten unentgeltlichen Rechtspflege. Die Entschädigung legte es auf Fr. 1'410.-- fest, wobei das Kantonsgericht im Sinne der unentgeltlichen Rechtspflege den Betrag von Fr. 1'203.-- zu bezahlen habe.