Citation: 2C_330/2017 E. 2.4

2.4. Anlass für eine Abschreibung geben hauptsächlich die Abnutzung des Vermögenswerts und die Verringerung der Substanz. Dem definitiven Wertverzehr auf Aktiven wird steuerlich mittels Abschreibungen Rechnungen getragen, wogegen vorübergehende Wertveränderungen durch Wertberichtigungen im Sinn von Art. 29 bzw. 63 DBG, d.h. durch Rückstellungen, berücksichtigt werden (Urteil 2C_1155/2014 vom 1. Februar 2016 E. 4.3.5; BGE 137 II 353 E. 6.4.1 S. 361). Abschreibungen dürfen erst vorgenommen werden, wenn der Wertverlust sicher oder endgültig oder zumindest von Dauer erscheint (REICH/ ZÜGER/BETSCHART, a.a.O., N. 44 zu Art. 28 DBG; KUHN / DUBACH, a.a.O., N. 8 zu Art. 62 DBG), wogegen für Wertberichtigungen im Sinn von Rückstellungen das Risiko eines Verlusts genügt (vgl. REICH/ZÜGER/ BETSCHART, a.a.O., N. 10 zu Art. 29 DBG).