Citation: 6B_642/2024 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 47 StGB, seines Anspruchs auf rechtliches Gehör sowie eine Verletzung des Grundsatzes der Verfahrenseinheit. Die Vorinstanz sei zwecks Festlegung der Einsatzstrafe von der qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz gemäss Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG i.V.m. Art. 19 Abs. 1 lit. b BetmG (Import von 5'261 Gramm reinen Kokains aus Brasilien) ausgegangen. Die zweite, bei der Strafzumessung ebenfalls stark ins Gewicht fallende schwerwiegende Tat betreffe einen Drogenimport aus Albanien. Er akzeptiere die Schuldsprüche zwar, allerdings bestreite er teilweise seinen konkreten Tatbeitrag an diesen Delikten. In beiden Fällen gehe aus den Akten hervor, dass er nicht alleine, sondern unter Mitwirkung mehrerer Personen agiert habe. Das Verfahren gegen die verschiedenen Beschuldigten sei aber mit Verfügung vom 23. März 2022 durch die Staatsanwaltschaft getrennt worden, womit dem Beschwerdeführer die Möglichkeit genommen worden sei, sich gegen Falschbelastungen rechtzeitig zur Wehr zu setzen. Ebenso seien ihm die Urteile der Mitbeschuldigten unbekannt, womit auch die den Urteilen zugrunde liegenden Sachverhalte und die darauf basierenden Strafmasse unbekannt blieben.