Citation: 8C_154/2020 E. A

A.a. Die 1970 geborene A.________ meldete sich am 27. November 2018 bei der Arbeitslosenversicherung zum Leistungsbezug an, nachdem sie ihr Arbeitsverhältnis mit der B.________ GmbH am 9. November 2018 fristlos gekündigt hatte. Mit Schreiben vom 24. Dezember 2018 und 14. Januar 2019 setzte die Unia Arbeitslosenkasse, Bern, den Beginn der Rahmenfrist für den Leistungsbezug auf den 27. November 2018 fest. Zudem stellte sie A.________ ab 10. Januar 2019 für die Dauer von 30 Tagen wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit in der Anspruchsberechtigung ein (Verfügung vom 11. Januar 2019), wobei sie in Gutheissung der dagegen geführten Einsprache die Sanktion wieder aufhob (Einspracheentscheid vom 10. Juli 2019). A.b. Mit Verfügung vom 6. Februar 2019 ermittelte die Arbeitslosenkasse sodann einen versicherten Verdienst von Fr. 770.-, wogegen die Versicherte erneut Einsprache erhob. Am 15. August 2019 verschob die Verwaltung verfügungsweise den Beginn der Leistungsrahmenfrist auf den 1. Januar 2019, nachdem sie Kenntnis davon erhalten hatte, dass sich die B.________ GmbH anlässlich eines arbeitsrechtlichen Schlichtungsverfahrens vom 3. Mai 2019 dazu verpflichtet hatte, A.________ für die Monate November und Dezember 2018 einen "Lohnbetrag" von insgesamt Fr. 2103.35 zu bezahlen. Ebenfalls am 15. August 2019 sistierte die Verwaltung das laufende Einspracheverfahren bezüglich der Verfügung vom 6. Februar 2019 bis zur rechtskräftigen Erledigung des Verfahrens über die Neufestsetzung des Beginns der Leistungsrahmenfrist. Der Rechtsvertreter der Versicherten erhob am 16. September 2019 Beschwerde gegen die Verfügung vom 15. August 2019 betreffend den Beginn der Leistungsrahmenfrist beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern). Mit Nichteintretensentscheid vom 18. September 2018 überwies dieses die als Einsprache zu behandelnde Eingabe an die zuständige Arbeitslosenkasse, die mit Einspracheentscheid vom 15. Oktober 2018 an ihrer Verfügung vom 15. August 2019 festhielt.