Citation: 8C_290/2019 E. 4.5

4.5. Wie der Beschwerdeführer selber einräumt, haben die Gutachter deutlich zum Ausdruck gebracht, dass sich die Arbeitsunfähigkeiten der einzelnen Fachgebiete ihres Erachtens nur geringfügig kumulieren und dass von einer Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 70 % (bei vollzeitlicher Anwesenheit am Arbeitsplatz und erhöhtem Pausenbedarf) auszugehen ist. Nicht nachvollziehbar ist demgemäss, wenn der Beschwerdeführer geltend macht, die gesamte Arbeitsfähigkeit würde auch aus Sicht der ABI-Gutachter erheblich weniger als 70 % ausmachen. Das Abstellen der Vorinstanz auf die von den Gutachtern festgestellte Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 70 % erweist sich demnach als nicht bundesrechtswidrig. Damit ist die Beschwerde des Versicherten bei ansonsten unbestritten gebliebener Invaliditätsbemessung abzuweisen.