Citation: K 135/06 27.04.2007 E. A

Die 1978 geborene D.________ ist erwerbstätig und wohnt bei ihren Eltern. Vom 5. bis 9. Februar 2002 wurde sie stationär im Spital X.________ behandelt. Mit Rechnung vom 7. März 2002 forderte die Visana als zuständiger Krankenversicherer von D.________ die Rückerstattung der von ihr übernommenen Kosten für die ärztliche Behandlung und den Spitalaufenthalt (Franchise, Selbstbehalt und Spitalkostenbeitrag) in der Höhe von Fr. 288.85 (wovon insgesamt Fr. 40.- auf die täglichen Spitalkosten entfallen). Am 22. März 2002 teilte D.________ der Visana mit, dass sie mit der Anrechnung des Spitalkostenbeitrages von Fr. 10.- pro Tag (total Fr. 40.-) nicht einverstanden sei, da sie mit ihren Eltern im gleichen Haushalt lebe und damit von der Beteiligung an den Kosten befreit sei. Auf Begehren der Versicherten erliess die Visana am 29. Mai 2002 eine Verfügung, mit welcher sie D.________ zur Bezahlung des täglichen Spitalkostenbeitrages von Fr. 40.- verpflichtete. Daran hielt sie auf Einsprache der Versicherten fest (Entscheid vom 11. Juli 2002).