Citation: 5P.507/2006 05.04.2007 E. B

Gegen diesen Entscheid gelangte Y.________ mit Rekurs an das Kantonsgericht St. Gallen. Sie verlangte die Zuteilung der Obhut über die drei Kinder, die Einräumung des üblichen Besuchsrechts für den Vater, die Zusprechung eines Kinderunterhalts in der Höhe der IV-Renten von je Fr. 1'531.--, den Einbezug ihrer Tochter R.________ in die Bedarfsberechnung sowie die Festlegung ihres persönlichen Unterhaltsbeitrags auf monatlich Fr. 3'017.-- für den Zeitraum vom 1. Februar 2005 bis 30. September 2005 und auf monatlich Fr. 3'977.-- ab 1. Oktober 2005. Der Einzelrichter beauftragte die Kinder- und Jugendhilfe St. Gallen, einen Sozialbericht zu erstellen. Zudem wies er das Gesuch von X.________ ab, die Kinder während der Dauer des Verfahrens in seine Obhut zu geben. Ebenso wies er das Begehren von Y.________ ab, den persönlichen Kontakt des Vaters mit den Kindern einzuschränken. Mit Entscheid vom 9. November 2006 stellte der Einzelrichter den Sohn S.________ unter die Obhut des Vaters sowie die Söhne T.________ und U.________ unter die Obhut der Mutter und regelte das gegenseitige Besuchs- und Ferienrecht der Eltern. Er verpflichtete X.________ zu einem Unterhaltsbeitrag für S.________, T.________ und U.________ von monatlich je Fr. 1'230.-- für die Zeit vom 1. Februar 2005 bis Ende Oktober 2006. Ab 1. November 2006 verpflichtete er ihn, die für T.________ und U.________ bestimmten Kinderrenten von monatlich je Fr. 1'530.-- an Y.________ weiterzuleiten. Den Unterhaltsbeitrag für Y.________ legte er ab 1. Februar 2005 auf Fr. 3'000.-- fest. Die Beistandschaft für die Kinder wurde bestätigt.