Citation: 8C_177/2022 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer wendet ein, die Vorinstanz sei willkürlich vom Bericht vom 4. Dezember 2017 abgewichen, wonach der Beginn seiner gesundheitlichen Einschränkungen auf das Jahr 2012 festgelegt worden sei. Tatsache sei, dass alle seine Hospitalisationen und Operationen durch eine Beeinträchtigung der Barrierefunktion der Haut verursacht worden seien und die MV sie zuerst nicht habe anerkennen wollen. Deshalb seien diese Behandlungen zuerst durch seinen Krankenversicherer bezahlt worden. Zudem habe er damals keine Taggeldversicherung gehabt, weshalb er als damals Selbstständigerwerbender keine Arbeitsunfähigkeitsatteste eingeholt habe. Allerdings habe er wiederholt bei der MV interveniert, weil er nach der Spaltung des linken Unterschenkels am 4. Februar 2012 an extremen Spasmen gelitten habe, die ihn bei der Arbeit und beim Tagesablauf wesentlich behindert hätten (vgl. Bericht der MV vom 11. September 2014). Der Kreisarzt der MV habe im Bericht vom 7. November 2014 das Erysipel und die Entzündungen des linken Unterschenkels als Unfallfolge anerkannt. Damit sei aufgezeigt, weshalb er die Arbeitsunfähigkeitsatteste im Nachhinein habe einholen müssen und sie unvollständig seien. Vor der kreisärztlichen Anerkennung des Erysipels als Unfallfolge habe er keine Veranlassung gehabt, Arbeitsunfähigkeitsatteste zu beschaffen. Damit erwiesen sich die Einwände der Vorinstanz gegen die Annahme des Zentrums B.________ vom 4. Dezember 2017, die Einschränkungen seien bereits seit dem Jahr 2012 medizinisch plausibel, als haltlos. Zudem habe die IV-Stelle festgestellt, dass ab 2. (recte 4.) Februar 2012 (Spaltung des Unterschenkels) eine Invalidität von mindestens 44 % bestanden habe und sich die Beeinträchtigung seiner Leistungsfähigkeit auch klar in seinen Jahresrechnungen widerspiegle.