Citation: 1A.198/2001 27.08.2002 E. A

Der Gemeinderat Jonschwil erliess am 30. Oktober 1996 den Umgrenzungsplan für die Gewässerschutzzone Geissmatt, Schwarzenbach, sowie das zugehörige Schutzzonenreglement. Der Plan weist unter anderem die Grundstücke Nrn. 1180, 1188, 1194 und 1200 der engeren Schutzzone S2 zu. Die Eigentümer dieser Grundstücke, C.Y.________ und D.Y.________, Z.________, A.X.________ und B.X.________ sowie W.________ erhoben gegen die beiden Planungsinstrumente erfolglos Einsprache an den Gemeinderat Jonschwil und Rekurs beim Baudepartement des Kantons St. Gallen. Das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen hiess die gegen den Rekursentscheid des Baudepartements gerichtete Beschwerde der erwähnten Grundeigentümer am 18. November 1999 gut und wies die Angelegenheit zur Neubeurteilung zurück. Das Baudepartement habe zu überprüfen, ob die angefochtene Planung auch mit der am 1. Januar 1999 in Kraft getretenen totalrevidierten Gewässerschutzverordnung vom 28. Oktober 1998 (GSchV, SR 814.201) vereinbar sei. Das Gericht könne diese Überprüfung wegen seiner eingeschränkten Kognition nicht in erster Instanz selbst vornehmen. Am 12. Februar 1999 erteilte das kantonale Amt für Umweltschutz die Bewilligung für eine Überbauung der ebenfalls in der Zone S2 gelegenen, bisher unbebauten Parzelle Nr. 1244 mit einem Einfamilienhaus. Am 22. März 1999 genehmigte das Baudepartement den Umgrenzungsplan und das Reglement betreffend die Grundwasserschutzzonen Geissmatt. Am 14. September 1999 erteilte das Baudepartement eine Nachtragsgenehmigung zum Zonenplan Jonschwil; genehmigt wurde damit die Zuteilung der Grundstücke Nrn. 1181 und 1244 (sowie einem Teil von Nr. 196) zur Bauzone.