Citation: 8C_157/2015 E. 4

Gemäss dem angefochtenen Entscheid richtet sich der streitige Anspruch auf Prämienverbilligung noch nach dem urnerischen Reglement für die Prämienverbilligung für die Krankenpflege-Grundversicherung vom 26. September 2006 (nachfolgend: aPVR) und nicht nach dessen am 1. Januar 2014 in Kraft getretenen, gleich betitelten Folgeerlass vom 3. Dezember 2013 (RB 20.2213). Das ist nicht umstritten. Die Grundlage für die Beurteilung des Anspruchs auf Prämienverbilligung bilden gemäss Art. 8 Abs. 1 aPVR die anrechenbaren Prämien und das Prämienverbilligungs-Einkommen (PV-Einkommen) der Antrag stellenden Person. Art. 11 aPVR regelt die Bestimmung des PV-Einkommens. Die Grundlage hiefür bildet gemäss dem hier interessierenden Art. 11 Abs. 3 aPVR die vorletzte Steuerperiode im Sinne der kantonalen Steuergesetzgebung, resp. ausnahmsweise die letzte Steuerperiode, wenn die versicherte Person dies innerhalb des Anspruch begründenden Jahres beantragt und sich die massgebenden Nettoeinkünfte um mindestens 25 % verändert haben. Art. 12 aPVR regelt zwei Sonderfälle. Von Belang ist hier folgende Regelung gemäss Art. 12 Abs. 2 aPVR (in der ab 1. Januar 2010 in Kraft gestandenen Fassung) : Entsprechen die Steuerwerte offensichtlich nicht der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Antrag stellenden Person, ist auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit abzustellen.