Citation: 5P.220/2004 15.10.2004 E. B

B.a Mit Entscheid des Appellationshofs vom 18. Juli 2003 wurden die Beklagten unter Bezugnahme auf den Entscheid vom 18. Juni 2002 verurteilt, von den Parteikosten des Klägers im Betrag von Fr. 8'690.-- je die Hälfte zu bezahlen (Fr. 4'345.--). B.b Mit Verfügung vom 19. November 2003 teilte der Gerichtspräsident 2 des Gerichtskreises IV Aarwangen-Wangen den Parteien mit, es werde davon Kenntnis genommen, dass der Kläger mit Datum vom 11. November 2003 den Abstand unter Vorbehalt der Kostenliquidation erklärt habe. Den Parteien wurde Gelegenheit gegeben, sich bis spätestens 30. November 2003 zur Kostenliquidation zu äussern und ihr Kostenverzeichnis einzureichen. Am 16. Dezember 2003 verfügte der Gerichtspräsident, die Gerichtskosten, bestimmt auf Fr. 6'500.--, würden dem Kläger zur Bezahlung auferlegt. Sie würden den geleisteten Vorschüssen des Klägers (im Umfang von Fr. 5'750.--) und der Erstbeklagten (im Umfang von Fr. 750.--) entnommen, wobei der Kläger der Erstbeklagten den Betrag von Fr. 750.-- zu ersetzen habe. Sodann wurde der Kläger verurteilt, der Erstbeklagten die Parteikosten von Fr. 12'130.30 (Fr. 7'382.30 für Fürsprecherin Sybille Käslin, und Fr. 4'748.-- für Fürsprecherin Christine Schibig), und die Parteikosten der Zweitbeklagten von Fr. 12'804.40 zu bezahlen. Als Begründung führte der Gerichtspräsident an, auf Grund des bisherigen Prozessverlaufs sei die Annahme nahe liegend, dass der Kläger den Abstand in realistischer Einschätzung der Sach- und Rechtslage letztlich auf Grund der Aussichtslosigkeit seiner Klage erklärt habe. Es seien keine Gründe ersichtlich, denen zufolge der erklärte Abstand hier nicht zur vollen Kostenpflicht führe. Der erstinstanzliche Richter sei nicht kompetent, über die Kosten des appellatorischen Verfahrens zu befinden. B.c Mit Schreiben vom 27. Januar 2004 gelangte Fürsprecherin Sybille Käslin als Vertreterin der Erstbeklagten an den Appellationshof mit dem Ersuchen, die oberinstanzlichen Gerichts- und Parteikosten zu bestimmen. Die Vertreterin der Zweitbeklagten stellte am 13. Februar 2004 das gleiche Begehren. Mit Entscheid vom 28. April 2004 fällte der Appellationshof folgendes Urteil: