Citation: 1C_35/2020 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz hielt fest, dass mit Bezug auf die von der Departementsvorsteherin am 6. März 2017 mündlich erteilte Ermächtigung für die Datenbekanntgabe an die B.________ AG in der Tat eine Gehörsverletzung bejaht werden müsse. Diese erweise sich aber einer nachträglichen Heilung zugänglich. Zum einen verfüge sie über volle Kognition, zum anderen würde eine Rückweisung unter den gegebenen Umständen offensichtlich einen formalistischen Leerlauf bedeuten. Diese Ausführungen der Vorinstanz sind nicht zu beanstanden. Es trifft zu, dass der Beschwerdeführer als vom Geheimnis betroffene Person vor der Entbindung vom Amtsgeheimnis hätte angehört werden müssen. Damit liegt eine Gehörsverletzung vor. Der Beschwerdeführer konnte sich jedoch im vorinstanzlichen Verfahren, in welchem die Vorinstanz sowohl den Sachverhalt als auch die Rechtslage frei prüfte (vgl. Art. 62 Abs. 1 und 2 des Gesetzes vom 16. Mai 1965 über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons St. Gallen [VRP/SG; sGS 951.1]), umfassend zur Sache äussern. Dass die Vorinstanz dabei keine Angemessenheitsprüfung vornehmen konnte, mithin nicht über exakt dieselbe Kognition wie das Gesundheitsdepartement verfügte, ändert entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nichts. Die Vorinstanz überprüfte im Übrigen den angefochtenen Entscheid soweit ersichtlich ohne Einschränkung und legte sich auch keine Zurückhaltung auf. Das Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach es vorliegend um eine Interessenabwägung gegangen sei und eine Ermessensüberprüfung von zentraler Bedeutung gewesen wäre, verfängt folglich nicht. Schliesslich überzeugt die Auffassung der Vorinstanz, eine Rückweisung würde nur zu einem formalistischen Leerlauf führen. Die gestützt auf die Entbindung vom Amtsgeheimnis erfolgte Auskunft ist längstens erteilt worden. Zudem hatte der Beschwerdeführer wie erwähnt die Möglichkeit sich nunmehr umfassend zur Sache zu äussern. Die Heilung der Gehörsverletzung durch die Vorinstanz erweist sich demzufolge als zulässig.