Citation: 4A_205/2018 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz stellte in Würdigung der Parteiaussagen und der Zeugenaussagen D.________ und E.________ fest, dass C.________ für die Beschwerdeführerin dem Beschwerdegegner den Auftrag erteilt habe, ihr die beiden Liegenschaften gegen eine Provision zu vermitteln. Sie stellte fest, nach Aussage des Zeugen D.________ habe sich C.________ anlässlich des vom Beschwerdegegner organisierten Geschäftsessens zwar nicht für Liegenschaften im Kanton X.________, aber für die beiden Liegenschaften in U.________ interessiert, welche dem Zeugen exklusiv angeboten worden seien. Der Zeuge D.________ habe daher beim Verkäufer die Bereitschaft abgeklärt, an Dritte zu verkaufen und dann den Beschwerdegegner weiter vermitteln lassen im Wissen darum, dass dieser mit C.________ Geschäfte habe machen wollen. Anlässlich des Geschäftsessens habe der Zeuge den Beschwerdegegner und C.________ gefragt, ob sie eine Provision vereinbart hätten, was beide bejaht hätten. Zur Provisionshöhe habe der Zeuge D.________ nichts aussagen können. Die Vorinstanz würdigte das Schreiben des Zeugen D.________, in dem dieser der Beschwerdeführerin in eigenem Namen Rechnung gestellt habe und hielt dessen Aussage mit der ersten Instanz für glaubwürdig, wonach er damit zu Gunsten des Beschwerdegegners habe Druck aufsetzen wollen. Der Zeuge E.________ bestätigte nach der Würdigung der Vorinstanz, dass C.________ dem Beschwerdegegner eine Provision zugesagt hätte.