Citation: 7B_269/2022 E. B

B.a. Mit Urteil vom 3. Dezember 2020 erklärte das Bezirksgericht Gersau B.________ der mehrfachen üblen Nachrede (Art. 173 Ziff. 1 StGB), der Beschimpfung (Art. 177 Abs. 1 StGB), der mehrfachen Verletzung des Schriftgeheimnisses (Art. 179 StGB) und der versuchten Nötigung (Art. 181 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB) schuldig. Vom Vorwurf des Hausfriedensbruchs (Art. 186 StGB) sprach es ihn frei. Es verurteilte ihn zu einer bedingt vollziehbaren Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu je Fr. 50.-- bei einer Probezeit von drei Jahren, einer Verbindungsbusse von Fr. 1'000.-- sowie einer Übertretungsbusse von Fr. 300.-- (Ersatzfreiheitsstrafe insgesamt 23 Tage). Die Genugtuungsforderung von A.________ sprach es im Betrag von Fr. 1'000.-- zzgl. 5 % Zins seit 27. Dezember 2017 zu. Die weiteren Zivilforderungen verwies es auf den Zivilweg. B.b. B.________ und A.________ erhoben Berufung. Mit Urteil vom 8. März 2022 sprach das Kantonsgericht Schwyz B.________ vom Vorwurf der mehrfachen üblen Nachrede frei. Dagegen befand es ihn der mehrfachen Verletzung des Schriftgeheimnisses, der Beschimpfung, der versuchten Nötigung und des mehrfachen Hausfriedensbruchs für schuldig. Es auferlegte ihm eine bedingte Geldstrafe von 110 Tagessätzen zu je Fr. 50.-- bei einer Probezeit von zwei Jahren sowie eine Busse von Fr. 300.-- (Ersatzfreiheitsstrafe drei Tage). Weiter verpflichtete es ihn, A.________ eine Genugtuung von Fr. 500.-- zzgl. 5 % Zins seit 27. Dezember 2017 zu bezahlen. Die Schadenersatzforderung verwies das Kantonsgericht auf den Zivilweg. Schliesslich regelte es die Kosten- und Entschädigungsfolgen. Demnach hiess es das Gesuch von A.________ um unentgeltliche Rechtspflege gut, nicht aber jenes um unentgeltliche Verbeiständung. Es verpflichtete sie, B.________ für das bisherige Verfahren Fr. 1'026.75 und für das Berufungsverfahren Fr. 2'993.35 zu bezahlen. Eine Parteientschädigung sprach es ihr nicht zu.