Citation: 1C_121/2020 E. B

Im Gebiet des Quartierplans Nr. 458 "Rütihof" liegt unter anderem das noch nicht überbaute Grundstück Kat.-Nr. HG7471, welches sich im Eigentum der Stadt Zürich befindet und zwei Genossenschaften sowie einer Stiftung im Baurecht übertragen worden ist. Gemäss Stadtratsbeschluss vom 11. Juni 1975 dürfte bei der Überbauung dieses Grundstücks die Ausnützung die Bruttogeschossfläche von 22'738 m² nicht überschreiten. Am 8. Januar 2013 erteilte die Bausektion der Stadt Zürich die Bewilligung für eine Überbauung des Grundstücks Kat.-Nr. HG7471. Gegen das als "Ringling" bezeichnete Projekt gelangten verschiedene Personen an das Baurekursgericht des Kantons Zürich und gegen dessen abschlägigen Entscheid an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich. Die Rechtssuchenden machten im kantonalen Rechtsmittelverfahren unter anderem erfolglos geltend, das Bauvorhaben dürfe nicht bewilligt werden, weil es die gemäss Quartierplanbeschluss vom 11. Juni 1975 maximal zulässige Ausnützung überschreite. Das Bundesgericht hiess mit Urteil 1C_313/2015 und 1C_317/2015 vom 10. August 2016 zwei gegen das entsprechende Urteil des Verwaltungsgerichts erhobene Beschwerden gut. Es hob das angefochtene Urteil sowie die Baubewilligung vom 8. Januar 2013 auf, wobei es sich mit dem Einwand der Überschreitung der Ausnützung nicht auseinandersetzte, zumal es die Baubewilligung aus anderen Gründen aufhob.