Citation: U 426/04 30.03.2005 E. A

Der 1974 geborene E.________ begann 1991 eine Lehre als Bauspengler, die er jedoch nicht abschloss. Nach der Rekrutenschule im Jahre 1995 arbeitete er einige Monate als Bauspengler. Seit Ende 1996 war er arbeitslos und übte durch Vermittlung des Arbeitsamtes bis Dezember 1997 wechselnde Tätigkeiten (z.B. als Fischputzer, Gärtner, Chauffeur oder Mechaniker) aus. Zuletzt arbeitete er im Rahmen eines Beschäftigungsprogramms der Stiftung C.________ zu 70 % als Chauffeur und Lagerist bei der Brockenstube X.________ und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unfallversichert. Am 9. Dezember 1997 wurde er Opfer einer Auffahrkollision, als er seinen Wagen zum Linksabbiegen auf der Strasse angehalten hatte und das nachfolgende Auto mit einer Geschwindigkeit von ca. 50 km/h in das Heck seines Autos prallte. Am 10. Dezember 1997 suchte er Dr. med. H.________, Allgemeine Medizin FMH, auf, der folgende Diagnose stellte: Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) proximal und distal, distal mit Blockierungen C0 beidseits, C1 rechts und C7 rechts; Kontusionen des linken Knies medial, des M. quadriceps femoris medialer Anteil und der 10. Rippe rechts durch Gurt; Distorsion der mittleren Brust- und Lendenwirbelsäule; leichtes Supinationstrauma des linken oberen Sprunggelenks mit Zerrung fibulo-talare anterior. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Vom 17. Juni bis 29. Juli 1998 weilte der Versicherte in der Klinik B.________. Zur Abklärung der Verhältnisse holte die SUVA verschiedene Arztberichte ein. Mit Verfügung vom 2. März 1999 stellte sie ihre Leistungen ab 5. Januar 1999 ein. Hiegegen erhob der Versicherte Einsprache. Am 29. November 1999 erlitt der Versicherte einen weiteren Auffahrunfall, bei dem drei hinter ihm fahrende Fahrzeuge vor einem Lichtsignal in dessen Wagen bzw. ineinander prallten. Mit Entscheid vom 10. Dezember 1999 wies die SUVA die Einsprache gegen die Verfügung vom 2. März 1999 ab. Zur Begründung führte sie aus, der Versicherte habe beim Unfall vom 9. Dezember 1997 eine HWS-Distorsion erlitten. Der Unfall habe keine relevanten organischen Folgen hinterlassen. Eine psychische Überlagerung mit eindeutiger Dominanz liege nicht vor. Ein adäquater Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den nicht-organischen Beschwerden sei zu verneinen.