Citation: 7B.176/2001 19.09.2001 E. 3

3.- a) Der Beschwerdeführer stellt nicht in Abrede, die fraglichen Betreibungsurkunden auch persönlich zugestellt erhalten zu haben. Indessen weist er darauf hin, dass ihm aus gesundheitlichen Gründen für die Zeit vom 27. September bis zum 31. Oktober 2000 Rechtsstillstand gewährt worden sei. In der Folge habe er dem Betreibungsamt fortlaufend Zeugnisse seiner Hausärztin zugestellt, die belegt hätten, dass er nicht in der Lage gewesen sei, seine administrativen Angelegenheiten zu besorgen. Es sei unter diesen Umständen von einer Verlängerung des Rechtsstillstandes auszugehen. b) Art. 61 SchKG legt ausdrücklich fest, dass der schwer kranke Schuldner das Begehren um Gewährung eines (zeitlich befristeten) Rechtsstillstandes beim Betreibungsamt zu stellen hat. Wie der Beschwerdeführer selbst anerkennt und auch aus den Feststellungen des Gerichtspräsidenten von Lenzburg im Entscheid vom 28. Februar 2001 (Verfahren BE.2001. 50004), auf die das Obergericht verweist, hervorgeht, ist nach dem Gesuch, das zur Gewährung der Rechtswohltat bis Ende Oktober 2000 geführt hat, kein neues Begehren mehr gestellt worden. Der Beschwerdeführer rügt denn auch nicht, dass das Betreibungsamt ihm nicht einen weiteren Rechtsstillstand gewährt hat. Dass Zustellungen in die Zeit des vom Betreibungsamt angeordneten Rechtsstillstandes gefallen wären, ist nicht dargetan. Was in der vorliegenden Beschwerde zu diesem Punkt vorgebracht wird, stösst unter den angeführten Umständen ins Leere. Soweit der Beschwerdeführer eine Verletzung des (in Art. 29 Abs. 2 BV verankerten) Anspruchs auf rechtliches Gehör geltend macht, ist auf die Beschwerde auch deshalb nicht einzutreten, weil der Verstoss gegen eine Bestimmung der Bundesverfassung einzig mit staatsrechtlicher Beschwerde gerügt werden kann (Art. 43 Abs. 1 zweiter Satz in Verbindung mit Art. 81 OG).