Citation: 5A_346/2022 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer beantragte mit Eingabe vom 21. Januar 2022 die vorsorgliche Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts. Mit Entscheid vom gleichen Tag wies der Präsident des Handelsgerichts des Kantons St. Gallen das Grundbuchamt der Gemeinde U.________ ohne Anhörung der Beschwerdegegnerin an, zugunsten des Beschwerdeführers ein Bauhandwerkerpfandrecht für eine Pfandsumme von Fr. 190'000.-- nebst Zins zu 5 % seit dem 26. April 2019 zulasten des im Eigentum der Beschwerdegegnerin stehenden Grundstücks Nr. xxx, yyy-Strasse, U.________, des Grundbuchs U.________, vorläufig im Grundbuch einzutragen. Der Beschwerdeführer und die D.________ AG (Bestellerin) einigten sich am 20./22 Januar 2022 auf einen Vergleich. Am 10. März 2022 teilte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers mit, die Zahlungen gestützt auf die Vergleichsvereinbarung seien geleistet worden. In der Folge wünschte der Beschwerdeführer allerdings Vergleichsgespräche mit der Beschwerdegegnerin, weil er die Meinung vertrat, er habe aus dem Vergleich zu wenig erhalten, und sinngemäss die Erwartung äusserte, die Beschwerdegegnerin werde über den Vergleichsbetrag hinausgehende Zahlungen leisten. Die Beschwerdegegnerin lehnte Vergleichsgespräche ab und beantragte die Abschreibung des Verfahrens. Mit Entscheid vom 11. April 2022 wies der Handelsgerichtspräsident das Gesuch ab, soweit es nicht infolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben wurde. Er wies das Grundbuchamt an, nach Rechtskraft dieses Entscheides das gestützt auf die Verfügung vom 21. Januar 2022 vorläufig eingetragene Bauhandwerkerpfandrecht zu löschen.