Citation: 7B_743/2024 E. 3

Da der Beschwerdeführer das Vorschlagsrecht nicht wirksam ausüben konnte, ist die Beschwerde gutzuheissen, soweit darauf einzutreten ist (vgl. E. 1.2 hiervor), der angefochtene Entscheid ist aufzuheben und die Sache zu neuer Beurteilung zurück an die Vorinstanz zu weisen. Diese wird die Kosten des kantonalen Verfahrens neu zu verlegen und zu prüfen haben, ob die vom Beschwerdeführer vorgeschlagene Rechtsanwältin Ben-Attia dazu geeignet ist, als amtliche Verteidigung in den gegen den Beschwerdeführer geführten Strafverfahren eingesetzt zu werden, oder ob sachliche Gründe dagegen sprechen (vgl. Art. 133 Abs. 2 StPO). Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Gerichtskosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 und 4 BGG). Der Kanton Schaffhausen hat dem Beschwerdeführer die durch den Rechtsstreit verursachten notwendigen Kosten zu ersetzen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Da der Beschwerdeführer um unentgeltliche Rechtspflege ersucht, ist die Entschädigung praxisgemäss seiner Rechtsvertreterin zuzusprechen. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird damit gegenstandslos.