Citation: 8C_455/2021 E. 6.3

6.3. Auch die Einwände gegen die im angefochtenen Urteil vorgenommene Einstufung im Kompetenzniveau 2, was das Bundesgericht als Rechtsfrage frei überprüft (vgl. BGE 143 V 295 E. 2.4), verfangen nicht. Die vorinstanzliche Begründung, wonach der Beschwerdeführer über keinen Lehrabschluss verfüge, ist ebenso wenig zu beanstanden wie der Umstand, dass das kantonale Gericht die langjährige Tätigkeit als selbstständiger Grafiker, Layouter und Webpublisher als einzige ins Gewicht fallende Berufserfahrung qualifiziert hat. Die berufsspezifische Ausbildung des Beschwerdeführers beschränkt sich unbestritten auf einen zehnmonatigen Webpublisher-Lehrgang an der Schule F.________ im Jahr 2005. Nachdem er ausweislich der Akten keine nennenswerten Weiterbildungen absolvierte, scheidet das in der Beschwerde verlangte Kompetenzniveau 4, welches insbesondere ein grosses Fakten- und theoretisches Wissen in einem Spezialgebiet voraussetzt, offenkundig aus. Die Auffassung der Vorinstanz beruht (implizit) auf der nachvollziehbaren Annahme, dass der Beschwerdeführer seine selbstständige Erwerbstätigkeit im hypothetischen Gesundheitsfall trotz des praktisch neu aufzubauenden Kundenstamms überwiegend wahrscheinlich fortführen und das verlorene Auftragsvolumen zwar nicht vollständig, aber doch immerhin teilweise kompensieren würde. Hält der Beschwerdeführer dem in erster Linie entgegen, es gehe nicht an, dass ihm ein verglichen mit dem durchschnittlichen Verdienst gemäss IK-Auszug (in den Jahren 1997 bis 2007) deutlich tieferes Valideneinkommen angerechnet werde, so lässt er ausser Acht, dass für die Ermittlung des Valideneinkommens entscheidend ist, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdienen würde, und nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte (BGE 135 V 58 E. 3.1; 131 V 51 E. 5.1.2). Mithin liegt der tiefste im IK-Auszug für die Zeit der selbstständigen Erwerbstätigkeit verbuchte Verdienst im Jahr 2005 (auch indexiert; vgl. E. 6.2 hievor) deutlich unter dem angerechneten Valideneinkommen von Fr. 71'547.25. Hingegen sind konkrete Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer als Gesunder wieder an die - ohnehin nur während drei bis vier Jahren erzielten - höchsten Einkommen vor dem Wegfall seines Hauptauftraggebers anknüpfen würde (vgl. E. 6.2 hievor), weder ersichtlich noch (substanziiert) dargelegt. Ein Rechtsfehler fällt vor diesem Hintergrund ausser Betracht.