Citation: 8C_565/2016 E. A

A.________, geboren 1988, war im Rahmen eines befristeten Arbeitsverhältnisses vom 1. Oktober 2012 bis 31. März 2013 mit Vollzeitpensum für die Versicherung B.________ tätig. Am 26. März 2013 meldete sie sich bei der Arbeitslosenversicherung zur Arbeitsvermittlung an. Per 1. April 2013 stellte sie einen Antrag auf Arbeitslosenentschädigung. Das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) meldete der Öffentlichen Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau (nachfolgend: ÖAK oder Beschwerdegegnerin) am 18. Februar 2014, dass sich die Versicherte per 3. Februar 2014 von der Arbeitsvermittlung abgemeldet habe. Anlässlich einer Dossierrevision im Auftrag des Staatssekretariates für Wirtschaft (SECO) holte die ÖAK im Mai 2015 bei Arbeitgebern der Versicherten Auskünfte ein. Daraufhin stellte die ÖAK fest, dass die Versicherte in Verletzung ihrer Auskunftspflicht verschiedene erzielte Zwischenverdienste nicht deklariert hatte. In der Folge hob die ÖAK ihre Abrechnungen über die Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung für die Monate April bis September 2013 wiedererwägungsweise auf und forderte für diesen Zeitraum von der Versicherten Fr. 4'959.20 an zu viel ausgerichteter Entschädigung zurück (Verfügung vom 6. Oktober 2015). Auf Einsprache hin hielt die ÖAK an der Verfügung fest (Einspracheentscheid vom 1. Dezember 2015).