Citation: 2C_701/2020 E. 4.5.1

4.5.1. Das Verwaltungsgericht hat sich zunächst auf zwei Abklärungsberichte gestützt, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten von zwei verschiedenen Ärzten des Militärärztlichen Dienstes verfasst wurden. Der erste Abklärungsbericht, datiert vom 18. Juli 2018, wurde von Dr. med. B.________ verfasst; der zweite wurde von Dr. med. C.________ unterzeichnet und trägt das Datum vom 20. März 2019. Beide Sachverständige kommen übereinstimmend zum Schluss, dass der Beschwerdeführer ein vorbestehendes (dienstfremdes) Leiden gehabt habe, welches durch den Militärdienst verschlimmert worden sei, wobei die Verschlimmerung per Ende Dezember 2017 wieder behoben worden sei. Wie dem angefochtenen Entscheid zu entnehmen ist, erfolgte die Beurteilung durch Dr. med. C.________ nachdem der Beschwerdeführer - nach mehrmaligem Auffordern - ein vom 16. Januar 2019 datiertes "Ärztliches Zeugnis" seines Hausarztes eingereicht hatte. Darin wird ausgeführt, dass der Beschwerdeführer vor dem Militäreinsatz psychisch nicht auffällig gewesen sei, sodass mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Zusammenhang mit der Militärdienstsituation bestehe (vgl. E. 5.1 des angefochtenen Entscheids und E. 4.7.3 hiernach).