Citation: 8C_632/2019 E. A

Mit rechtskräftig gewordener Verfügung vom 18. August 2016 sprach die IV-Stelle Glarus dem 1975 geborenen A.________ eine vom 1. Mai bis 31. August 2014 befristete ganze Rente der Invalidenversicherung zu. Am 23. April 2018 meldete sich der Versicherte erneut zum Leistungsbezug an. Nach Prüfung der eingereichten Dokumente forderte ihn die IV-Stelle am 23. Mai 2018 schriftlich auf, innert 30 Tagen aktuelle medizinische Unterlagen einzureichen, die eine Verschlechterung des Gesundheitszustands glaubhaft zu begründen vermöchten. Mit Vorbescheid vom 3. August 2018 teilte die Verwaltung dem Versicherten mit, bis zu diesem Zeitpunkt seien keine neuen zeitnahen Beweismittel (z.B. Arztzeugnisse, Arzberichte) eingereicht worden; sie habe vor, auf sein Leistungsbegehren nicht einzutreten. Der Versicherte wendete am 7. September 2018 ein, es bestünden neu zu den unfall- zusätzlich auch krankheitsbedingte gesundheitliche Beeinträchtigungen. Dazu äusserte sich die Verwaltung am 20. Februar 2019. Mit Verfügung vom 22. Februar 2019 trat sie auf das neue Leistungsbegehren des Versicherten nicht ein.