Citation: 2C_1107/2018 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, es handle sich bei den von ihr (bzw. der C.________ AG) abgeschlossenen Zinsswaps um klassische Termingeschäfte, deren Anschaffungskosten Null betrügen. Eine Wertveränderung sei jedoch gemäss dem Schweizer Handbuch der Wirtschaftsprüfung entweder zu bilanzieren oder im Anhang auszuweisen. Die von ihr gewählte Verbuchungsweise sei einem Ausweis im Anhang vorgezogen worden, weil die Zinsswap-Verträge mit den Hypothekarschulden und den Liegenschaften verknüpft seien. So könne sichergestellt werden, dass die Buchwerte der Liegenschaften inklusive der damit zusammenhängenden Finanzierung handelsrechtlich nicht überbewertet seien. Bei einem Verkauf der Liegenschaften müssten die entsprechenden Kontrakte aufgelöst oder an einen Käufer übertragen werden. Im Fall einer Übertragung der Verträge an einen Käufer würde dieser im Umfang des bestehenden Negativ-Werts der Zinsswap-Verträge eine Kaufpreisreduktion verlangen. Umgekehrt müssten, sollte der Käufer die Verträge nicht weiterführen wollen, diese vorgängig gekündigt werden, wodurch eine Einmalzahlung ausgelöst würde. Entgegen der Sachdarstellung der Vorinstanz habe sie denn auch nicht den Barwert der gesamten Zinsverpflichtung aus den Zinsswaps zurückgestellt, sondern nur den Barwert der Differenz, um welche die erwarteten Nettozinszahlungen gemäss den bestehenden Swap-Verträgen höher seien, als wenn im Zeitpunkt der Bilanzerstellung neue Verträge abgeschlossen worden wären.