Citation: 6B_888/2024 E. 2.2.5

2.2.5. Die Vorinstanz hält fest, dass die Aussagen von A.B.________ und A.C.________ zum Nachweis der Taten herangezogenen werden können. Zudem berücksichtigt sie die Aussagen der weiteren Tatbeteiligten, insbesondere jene von E.________, der an der Berufungsverhandlung mit dem Beschwerdeführer konfrontiert worden sei. Zudem stützt sie auf die medizinischen Unterlagen und die rechtsmedizinischen Gutachten ab. Die Vorinstanz stellt fest, D.________ habe zu Beginn der Eskalation sein Messer ergriffen und A.B.________, welcher den Beschwerdeführer angegriffen habe, von hinten das Klappmesser in den Rücken gestochen. Gleich darauf habe D.________ in den Unterbauch von A.C.________ gestochen. Etwa zur gleichen Zeit habe der Beschwerdeführer A.C.________ in den linken Oberbauch gestochen. Zum weiteren Tatgeschehen ergänzt die Vorinstanz, A.B.________ habe überzeugend geschildert, dass er sich nach dem ersten Messerstich in seinen Rücken auf dem Rückzug zu seinem Auto befunden habe. Dies sei von E.________ bestätigt worden. Das Tatgeschehen habe sich in der Folge nur um wenige Meter verschoben, gemäss D.________ um 2 bis 3 Meter, gemäss dem Beschwerdeführer höchstens um 4 Meter. Der Zeuge F.________ habe angegeben, die Auseinandersetzung habe sich "im Umkreis von 6 bis 8 Metern" abgespielt. Daher sei es dem Beschwerdeführer trotz seiner aktenkundigen Bewegungseinschränkung möglich gewesen, A.B.________ bis zu dessen Auto zu folgen. Entgegen der Erstinstanz habe es sich dabei aufgrund der kurzen Distanzen nicht um eine eigentliche Verfolgungsjagd gehandelt.