Citation: 2C_1024/2019 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz hat auf der Grundlage der Rapporte der Polizei Basel-Landschaft, der Akte des Strafverfahrens, dem Austrittsbericht des Kantonsspitals Liestal vom 16. November 2017 und dem Abklärungsbericht der Psychiatrie Baselland vom 1. Dezember 2017 festgehalten, dass die Beschwerdeführerin der von ihrer Schwester via Notruf in der Nacht vom 15. auf den 16. November 2017 gerufenen Polizei mitgeteilt habe, von ihrem Ehemann diverse Mal geschlagen und bedroht worden zu sein. Am betreffenden Abend habe er ihr nach einem Streit den Unterarm zusammengedrückt, weshalb sie sich losgerissen, im Badezimmer eingeschlossen und von dort aus ihre Schwester angerufen habe. Im anschliessend gegen ihren Ehemann eingeleiteten Strafverfahren habe sie ihre Vorwürfe dahingehend präzisiert, dass er ihr einmal Wasser über den Kopf gegossen, sie mit einem Messer bedroht, am Verlassen der Wohnung gehindert und ihr mehrfach gedroht habe, sie müsse die Schweiz verlassen, wenn sie etwas über die erlittene Gewalt weitererzähle. Grund von Streitereien sei ferner gewesen, dass ihr Ehemann über das von ihr verdiente Geld habe verfügen wollen. Dem psychiatrischen Bericht könne ferner entnommen werden, dass sie sich über entwertendes und respektloses Verhalten seitens ihres Ehemannes beklagt habe, welcher ihre Sorge, nach Bosnien zurückkehren zu müssen, ausgenützt habe, um Macht über sie auszuüben und sie einzuschüchtern. Der dadurch entstandene Stress habe zu gesundheitlichen Problemen, insbesondere zu Schlafstörungen und einer bedeutenden Gewichtsabnahme geführt. Sämtliche Vorwürfe seien von ihrem damaligen Ehemann bestritten worden, weshalb das gegen ihn eingeleitete Strafverfahren mangels Beweisen eingestellt worden sei.