Citation: I 778/04 21.03.2005 E. 3

3.1 Für den Einkommensvergleich gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG beziehungsweise Art. 16 ATSG sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des Beginns des - möglichen - Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Erlass des Einspracheentscheides zu berücksichtigen sind (vgl. BGE 129 V 222). Mit Bezug auf eine Rentenleistung gilt die Invalidität in dem Zeitpunkt als eingetreten, in dem der Anspruch nach Art. 29 Abs. 1 IVG entsteht, das heisst frühestens wenn die versicherte Person mindestens zu 40 % bleibend erwerbsunfähig geworden ist (lit. a) oder während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunfähig gewesen war (lit. b) und wenn sich daran eine Erwerbsunfähigkeit in mindestens gleicher Höhe anschliesst (BGE 121 V 274 Erw. 6b/cc, 119 V 115 Erw. 5a mit Hinweisen). 3.2 Der Anmeldung zum Rentenbezug und dem Arztbericht des Dr. med. R.________, Innere Medizin FMH, vom 9. November 2000 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdegegner seit dem 17. Mai 2000 in seiner bisherigen Tätigkeit vollständig arbeitsunfähig ist. In Anwendung von Art. 29 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 IVG ist der mögliche Rentenbeginn damit auf Mai 2001 anzusetzen, womit es die Verhältnisse in jenem Zeitpunkt zu prüfen gilt.