Citation: 6B_432/2023 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer ist der Stiefvater der 23 Jahre jüngeren Beschwerdegegnerin 2. Er führte seit deren 5. Lebensjahr eine Beziehung mit deren Mutter. Aus dieser Beziehung entsprang ein weiteres Kind. Nachdem die Mutter chronisch erkrankt war, wurde sie ambulant und stationär behandelt. Dem Beschwerdeführer wird zur Last gelegt, die Beschwerdegegnerin 2 während den Abwesenheiten der Mutter in der gemeinsamen Familienwohnung sexuell missbraucht zu haben. Als die Beschwerdegegnerin 2 noch keine 12 Jahre alt gewesen sei, habe er sie am 4. Oktober 2017 und am 2. November 2017 über der Kleidung an den Brüsten und im Schritt ausgegriffen. Obwohl sie deutlich "Stopp" gesagt habe, habe er gegen ihren Willen weitergemacht und ausgenützt, dass sie emotional und sozial abhängig gewesen sei von ihm als Vaterfigur. Zusätzlich habe er mit drohenden Blicken psychischen Druck ausgeübt. Noch gravierendere Übergriffe geschahen gemäss Anklage während den ambulanten und stationären medizinischen Behandlungen der Mutter am 1. Januar 2018, 28. Januar 2018, 6. März 2018, 18. April 2018, 23. April 2018, 27. April 2018, 29. Juni 2018, vom 4. bis 6. Juli 2018, am 24. August 2018, 16. September 2018, vom 15. bis 17. November 2018, vom 3. bis 6. Dezember 2018 und am 11. Dezember 2018. Der Beschwerdeführer habe die Beschwerdegegnerin 2 jeweils nackt ausgezogen, am ganzen Körper angefasst und gestreichelt, insbesondere an den Brüsten, am Gesäss und im Schritt. Zudem habe er ihre Hand zu seinem entblössten Penis geführt, den er ihr in den Mund gesteckt habe, wo es auch zum Samenerguss gekommen sei. Er habe die Beschwerdegegnerin 2 auf dem Bett der Mutter platziert, an den Hüften gehalten und an ihr Analverkehr vollzogen, teilweise bis zum Samenerguss und obwohl er um ihre Schmerzen gewusst habe. Selten habe er sich mit Oral- oder Analverkehr begnügt. Mehrheitlich habe er an den genannten Tagen beide Praktiken vollzogen. Der letzte Übergriff sei am 18. April 2019 erfolgt, während die Mutter zum Einkaufen ausser Haus gewesen sei.