Citation: 6B_1412/2021 E. B

Das Obergericht des Kantons Zürich stellte mit Urteil vom 4. Oktober 2021 die teilweise Rechtskraft des erstinstanzlichen Urteils - unter anderem der Schuldsprüche - fest. Es bestrafte A.________ mit einer unbedingten Freiheitsstrafe von 31 Monaten und 15 Tagen, als Zusatzstrafe zu der mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 1. Februar 2021 ausgesprochenen Freiheitsstrafe von 30 Tagen. Zudem ordnete es deren Landesverweisung im Sinne von Art. 66a Abs. 1 lit. c StGB für die Dauer von sieben Jahren sowie die Ausschreibung der Landesverweisung im Schengener Informationssystem an. Dem Urteil liegt zusammengefasst folgender Sachverhalt zugrunde: A.________ beging im Zeitraum zwischen dem 9. Januar 2018 und dem 9. Mai 2019 insgesamt rund 40 Diebstähle. Dabei erlangte sie einen Deliktsbetrag von rund Fr. 17'900.--. Bei den Taten handelte es sich entweder um Ladendiebstähle oder um Diebstähle zum Nachteil von Privatpersonen in B.________- oder C.________-Filialen. In letzteren Fällen entwendete sie jeweils die Portemonnaies oder Taschen. Sie beabsichtigte, möglichst viel Bargeld sowie Wertsachen zu erlangen und für sich zu behalten bzw. darüber zu verfügen, wobei sie wusste, dass sie darauf kein Anrecht hatte. Die deliktische Tätigkeit übte sie nach der Art eines Berufes aus. Sie finanzierte sich damit zumindest teilweise ihren Lebensunterhalt. Zudem betrat A.________ in 21 Fällen B.________- oder Filialen der Genossenschaft C.________, obwohl sie wusste, dass ihr gegenüber am 17. Mai 2018 ein für fünf Jahre geltendes Hausverbot für sämtliche C.________-Verkaufsstellen der Genossenschaft C.________ und am 1. November 2017, am 16. November 2018 sowie am 9. März 2019 jeweils ein für zwei Jahre geltende Hausverbot für sämtliche B.________-Verkaufsstellen erteilt wurde.