Citation: 1C_71/2007 11.09.2007 E. 4

4.1 Gemäss Art. 105 BGG legt das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Abs. 1). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Abs. 2). 4.2 Nach der Rechtsprechung muss derjenige, der weiss oder annehmen muss, dass gegen ihn ein Führerausweisentzugsverfahren durchgeführt wird, seine Verteidigungsrechte schon im (summarischen) Strafverfahren geltend machen, und die für den Führerausweisentzug zuständige Behörde darf in der Regel nicht von den Tatsachenfeststellungen des rechtskräftigen Strafentscheids abweichen. Dies gilt auch bei Entscheiden, die im Strafbefehlsverfahren gefällt wurden (BGE 123 II 97 E. 3c/aa; 121 II 214 E. 3a; Urteil 1C_29/2007 vom 27. August 2007 E. 3). 4.3 Die Ansicht des Verwaltungsgerichts ist - im Umfang der Darlegungen und Rügen des Beschwerdeführers (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) - nicht rechts- und verfassungswidrig. Mit dem Verwaltungsgericht ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer wusste oder wissen musste, dass er als Lenker (und nicht bloss als Fahrzeughalter) verurteilt wurde und dass gegen ihn nicht nur eine Busse verhängt, sondern auch ein Führerausweisentzugsverfahren durchgeführt wird. Zudem wäre ihm die Einsprache gegen das Strafmandat noch möglich gewesen, als er die Verfügung betreffend den Führerausweisentzug erhielt. Der Beschwerdeführer wendet zwar ein, er könne sich nicht erinnern, wer gefahren sei. Dies reicht aber nicht aus, um von der beschriebenen Praxis abzuweichen. Nach der Rechtsprechung ist es im Rahmen der freien Beweiswürdigung im Strafverfahren erlaubt, die Haltereigenschaft als Indiz für die Täterschaft einer Geschwindigkeitsüberschreitung zu werten (nicht publiziertes Urteil 1P.596/1993 vom 12. November 1993). Die sinngemässen Erwägungen im Verwaltungsverfahren betreffend den Führerausweisentzug sind auch aus diesem Grund nicht zu beanstanden. 4.4 Hinsichtlich der Rüge der willkürlichen Sachverhaltsfeststellung (Art. 9 BV) kann auf das soeben Gesagte verwiesen werden. Inwieweit die gerügte Verletzung von Art. 16b Abs. 2 i.V.m. mit Art. 22 SVG über das bereits Behandelte hinausgeht, ist nicht ersichtlich. Insoweit ist auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 BGG).