Citation: 8C_933/2008 27.04.2009 E. 4.2

4.2.1 Die Vorinstanz hat an sich zu Recht festgehalten, dass die vom Beschwerdeführer geäusserte Bereitschaft allein nicht für die Annahme genügte, er hätte die Weiterbildung und Tätigkeit als Agent bei der Q.________ AG jederzeit zu Gunsten einer anderen Anstellung aufgegeben. Allerdings reichte dieser im kantonalen Verfahren Unterlagen ein, die eigene Bewerbungen als auch von namentlich genannten Arbeitsvermittlern getätigte Bemühungen auf der Suche nach einer in Frage kommenden neuen beruflichen Beschäftigung belegen. Die Vorinstanz hat diese Beweismittel in Verletzung des bundesverfassungsrechtlich geschützten Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) nicht gewürdigt, weshalb das Bundesgericht den Sachverhalt insoweit frei überprüfen kann (vgl. E. 1 hievor). 4.2.2 Gemäss vorinstanzlich eingereichtem Schreiben vom 26. November 2007 war die H._________ GmbH ab September 2006 bis Juni 2007 für ein "Outplacement" mit dem Ziel, den Versicherten auf Direktionsstufe beruflich wieder einzugliedern, zu einem Entgelt von insgesamt Fr. 26'450.- tätig. Nach den weiteren Angaben des Beschwerdeführers nahm im Jahre 2007 zudem die Personalberatung L.________ mit den Banken X.________ und Y.________ sowie der Bank Z._________ Verhandlungen hinsichtlich einer allfälligen Anstellung auf. Sodann beanspruchte der Versicherte die Dienste des Unternehmensberaters U.________, der diverse Anfragen bei ihm bekannten Unternehmen (Finanzgesellschaften und Immobilienfirmen) tätigte. Schliesslich bewarb sich der Versicherte auch selber direkt bei mehreren Unternehmen, versuchte mittels Aufkauf von Beteiligungen bei einigen Betrieben ein Engagement zu erhalten und kontaktierte regelmässig Leute innerhalb des im Laufe der beruflichen Karriere aufgebauten Beziehungsnetzes. 4.2.3 Diesen glaubhaften Darlegungen zufolge suchte der Beschwerdeführer seit dem Zeitpunkt der Kündigung Ende September 2006 eine Erwerbstätigkeit im Anstellungsverhältnis. Er schloss den Agenturvertrag mit der Q.________ AG unstreitig in erster Linie mit dem Ziel ab, den Fähigkeitsausweis als Allfinanzberater zu erwerben, um damit seine Erfolgsaussichten auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Wohl diente die praktische Tätigkeit bei der Q.________ AG auch dem Zweck, einen Kundenstamm aufzubauen und ein Einkommen zu erzielen, mit welchem der Lebensunterhalt bestritten werden konnte. In der Hauptsache ging es aber darum, Erfahrungen zu sammeln und die Ausbildungskosten zu finanzieren. Daher kann entgegen der vorinstanzlichen Auffassung nicht davon ausgegangen werden, der Versicherte sei konsequent mit der Vorbereitung zur Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit beschäftigt gewesen, so dass ihm daneben die Ausübung einer normalen Tätigkeit im Angestelltenverhältnis zu den üblichen Zeiten nicht mehr möglich war (vgl. BGE 112 V 326 E. 1a S. 327 und ARV 1997 Nr. 36 S. 203, C 160/94 E. 3). Vielmehr stellt sich angesichts der Umstände in rechtlicher Hinsicht die Frage, ob die Vermittlungsfähigkeit des Versicherten, der ohne Bewilligung der Arbeitslosenversicherung einen (im Übrigen mehr als ein halbes Jahr vor der Anmeldung zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung begonnenen) Kurs besuchte, zu verneinen ist, weil er nicht bereit und in der Lage war, die Weiterbildung jederzeit abzubrechen, um eine Stelle anzutreten (vgl. BGE 122 V 265). Insoweit macht der Beschwerdeführer zu Recht geltend, dass das kantonale Gericht von einem unzutreffenden Begriff der Vermittlungsfähigkeit ausgegangen ist.