Citation: 8C_131/2010 08.04.2010 E. A

G.________, geboren 1957, war seit Mai 1984 als Finanzberater für die Firma X.________ tätig und in dieser Eigenschaft bei der "Zürich" Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: "Zürich" oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen nach einer ersten Heckauffahrkollision vom Januar 1998 klangen innert kurzer Zeit vollständig ab, so dass der Versicherte seither beschwerdefrei und voll arbeitsfähig war. Am 27. September 2000 zog er sich anlässlich einer zweiten Heckauffahrkollision eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) zu, als ein nachfolgender Mitsubishi Space Wagon nicht mehr rechtzeitig hinter dem vom Versicherten gelenkten und vor einem Fussgängerstreifen angehaltenen Audi A8 Quattro abzubremsen vermochte. Der am 3. Oktober 2000 erstmals konsultierte Dr. med. A.________ schloss nach einer röntgenologischen und einer Magnetresonanz-Untersuchung der HWS einen pathologischen Befund aus. Ein interdisziplinäres Gutachten des Büros X.________ sowie des Orthopädischen Forschungsinstitutes vom 2. Februar 2005 (nachfolgend: interdisziplinäres technisch-orthopädisches Gutachten) ergab bezogen auf die Sitzposition des Versicherten eine kollisionsbedingte Geschwindigkeitsänderung von 5,6 bis 7,9 km/h. Gestützt auf die Ergebnisse der medizinischen Abklärungen stellte die "Zürich" die bis dahin erbrachten gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld) laut Schreiben vom 10. September 2003 per 1. August 2003 ein und hielt am entsprechenden folgenlosen Fallabschluss mit Verfügung vom 13. März 2007, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 12. Dezember 2007, fest.