Citation: 1C_188/2020 E. 2.2.2

2.2.2. Dem vorinstanzlichen Entscheid ist in diesem Zusammenhang zu entnehmen, den Schwyzer Gemeinden komme für die nähere Bestimmung und Auslegung der Zonenkonformität und der zulässigen Immissionen innerhalb der einzelnen Zonen eine gewisse Autonomie zu, die im Rahmen des Verwaltungsrechtspflegeverfahrens gesetzlichen Schutz geniesse. Erweise sich die Auslegung einer Zonenvorschrift durch den Gemeinderat als sachlich vertretbar, auferlege sich der Regierungsrat Zurückhaltung, auch wenn sich eine andere Anwendungspraxis ebenso rechtfertigen würde. Auch das Verwaltungsgericht, das im Gegensatz zum Regierungsrat nur einschreiten dürfe, wenn das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt worden sei, habe die Gemeindeautonomie zu respektieren. Rechtsfehlerhaft sei ein nicht pflichtgemäss ausgeübtes Ermessen, mithin ein in Missachtung des Gleichbehandlungsgebots, des Willkürverbots und des Verhältnismässigkeitsprinzips zustande gekommenes Ermessen. Die Vorinstanz bejaht damit die Autonomie der Gemeinde bei der Beurteilung der Zonenkonformität, was nach den obigen Ausführungen nicht zu beanstanden ist.