Citation: 4A_535/2019 E. C

Das Kantonsgericht Graubünden schützte mit Urteil vom 26. September 2019 die von der Beklagten 2 erhobene Berufung teilweise und hob die Dispositiv-Ziffern 1 und 3 des bezirksgerichtlichen Entscheids auf (Disp. Ziff. 1). Es stellte fest, dass A.A.________ bis zum Zeitpunkt der Einleitung eines Betreibungsverfahrens auf Pfandverwertung durch die Pfandgläubigerin (Zeitpunkt der Zustellung des Zahlungsbefehls nach Art. 152 i.V.m. Art. 69 SchKG) nicht berechtigt sei, in diejenige Darlehensschuld zu subrogieren, welche B.A.________ als Schuldner gegenüber der Bank E.________ oder einer anderen Bank habe, und die mittels Verpfändung der im Gesamteigentum von A.A.________ und C.A.________ stehenden Grundstücke gesichert werden. Im beantragten Mehrumfang, d.h. hinsichtlich der Feststellung der Unzulässigkeit der alleinigen Subrogation infolge Gesamthandprinzip nach Einleitung des Betreibungsverfahrens auf Pfandverwertung, werde auf das Rechtsbegehren Ziffer 1 nicht eingetreten (Disp. Ziff. 2). Die Kosten für beide kantonalen Instanzen auferlegte es zu vier Fünfteln A.A.________ und zu einem Fünftel B.A.________ und es verpflichtete A.A.________ zu einer entsprechenden Parteientschädigung an B.A.________ (Disp.Ziff. 3 und 4) (Verfahren ZK1 17 69).