Citation: 2C_376/2009 08.07.2009 E. 1

1.1 Der vermutlich aus Russland oder Weissrussland stammende X.________ (geb. 1972) stellte in der Schweiz insgesamt drei Asylgesuche. Auf das erste Gesuch trat das Bundesamt für Migration wegen Täuschung über die Identität gemäss Art. 32 Abs. 2 lit. b AsylG (SR 142.31) nicht ein, das zweite Gesuch schrieb es ab und auf das dritte Gesuch trat es mit Entscheid vom 6. November 2008 gestützt auf Art. 32 Abs. 2 lit. e AsylG auch nicht ein und wies X.________ aus der Schweiz weg. Den letztgenannten Entscheid bestätigte das Bundesverwaltungsgericht auf Beschwerde hin am 18. November 2008. Von April 2008 bis zum 20. Februar 2009 verbüsste X.________ mehrere Gefängnisstrafen wegen diverser Delikte. 1.2 Am 26. Februar 2009 ordnete das Migrationsamt des Kantons Thurgau gegen X.________ die Ausschaffungshaft für zunächst drei Monate an, welche das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau am 27. Februar 2009 bewilligte. Dieses hat die Haft am 15. Mai 2009 auf Antrag des kantonalen Migrationsamts um sechs Monate bis zum 26. November 2009 verlängert. Hiegegen gelangt X.________ mit Beschwerde vom 9. Juni 2009 an das Bundesgericht. Das kantonale Migrationsamt, das Verwaltungsgericht sowie sinngemäss auch das Bundesamt für Migration stellen den Antrag, die Beschwerde abzuweisen. Die vom kantonalen Migrationsamt und vom Bundesamt erstmals vor Bundesgericht vorgebrachten Noven - zum Erhalt von Ersatz-Reisepapieren durch die Behörden von Weissrussland - können im bundesgerichtlichen Verfahren nicht berücksichtigt werden (vgl. Art. 105 BGG; BGE 134 IV 97 E. 5.1.3 S. 103; 133 IV 342 E. 2.1 S. 344). X.________ hat sich innert der angesetzten Frist und bis zum Ergehen des vorliegenden Urteils nicht mehr vernehmen lassen.