Citation: 6B_943/2020 E. 1

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheids beim Bundesgericht einzureichen (Art. 100 Abs. 1 BGG). Eingaben müsse (u.a.) spätestens am letzten Tag der Frist zu Handen des Bundesgerichts der Schweizerischen Post übergeben werden (Art. 48 Abs. 1 BGG). Das angefochtene Urteil wurde dem Rechtsvertreter am 18. Juni 2020 am Postschalter zugestellt. Die Beschwerdefrist begann am 19. Juni 2020 zu laufen (Art. 44 Abs. 1 BGG). Diese Frist stand vom 15. Juli 2020 bis und mit dem 15. August 2020 still (Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG). Die Frist lief am 19. August 2020 ab. Die Rechtsanwältin einer anderen Anwaltskanzlei bestätigte unterschriftlich auf dem Couvert der Postsendung den Einwurf des "Schreibens" in den Postbriefkasten am 19. August 2020. Die Beschwerde ging am 21. August 2020 beim Bundesgericht ein. Der Nachweis, dass die Eingabe bis um 24 Uhr des letzten Tages der laufenden Frist der Post übergeben wurde, obliegt dem Absender. Der Nachweis kann mit allen tauglichen Beweismitteln geführt werden (Urteil 6B_154/2020 vom 16. November 2020 E. 3.1.1 mit Hinweisen). Der Rechtsvertreter stellte die Beschwerdeschrift vorab per E-Mail als PDF der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts am 19. August 2020 zu, damit festgestellt werden könne, dass die Beschwerdeschrift gleichen Datums versandbereit sei und die Frist gewahrt werden könne. Er werfe die Originaleingabe im Beisein einer Zeugin (der namentlich erwähnten Rechtsanwältin) und fotografisch dokumentiert noch heute in einen Postbriefkasten. Ihm sei entgangen, dass die Sihlpost Zürich ihre Öffnungszeiten wegen Corona einschränke und die Schalter um 20.00 Uhr statt wie früher um 22.30 Uhr schliesse. Der Nachweis der fristgemässen Übergabe der Beschwerde an die Schweizerische Post (Art. 48 Abs. 1 BGG) kann als erbracht gelten.