Citation: 8C_640/2022 E. 6.2.1

6.2.1. Das kantonale Gericht hat weiter erkannt, gemäss Ermittlungen der Polizei sei der Beschwerdeführer auf die Rampe gelaufen, habe mit dem rechten Fuss einen Fehltritt gemacht und sei rechtsseitig aus einer Höhe von circa 120 cm auf das Bahngeleise gestürzt. Er habe sich eine Rissquetschwunde am Kopf, Fissuren der Rippen und eine Claviculafraktur an der rechten Schulter zugezogen. Aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufs und der erlittenen Verletzungen sei auf ein leichtes oder banales Unfallereignis zu schliessen, womit der adäquate Kausalzusammenhang ohne Weiteres zu verneinen sei. Selbst wenn von einem mittelschweren Unfall ausgegangen werde, sei die Adäquanz zu verneinen. Die unfallbezogenen Kriterien lägen weder gehäuft vor, noch sei eines in besonders ausgeprägter Weise erfüllt. Daher sei eine psychische Fehlentwicklung nach Unfall zu verneinen.