Citation: U 87/01 24.07.2002 E. 2.1

In Bezug auf die dem Beschwerdeführer unter Beachtung der Nichteignungsverfügung noch zumutbaren Tätigkeiten ergibt sich aus den vom kantonalen Gericht im vorinstanzlichen Entscheid wiedergegebenen medizinischen Unterlagen, dass eine leichte bis mittelschwere Arbeit unter Einlegung kurzer Pausen von insgesamt einer Stunde pro Tag vollzeitlich ausgeübt werden kann. Laut Austrittsbericht der Klinik B.________ vom 24. März 1999, welcher sich auf die Erkenntnisse einer vierwöchigen, umfassenden beruflichen Abklärung und entsprechender Überprüfung der Hautreaktionen stützt, ist eine Wiederaufnahme der bisherigen Tätigkeit aus medizinischen Gründen nicht mehr möglich, doch könnte der Versicherte bei einer leichten bis mittelschweren industriellen Tätigkeit einer ganztägigen Beschäftigung nachgehen. Dabei kämen trotz erheblicher Einschränkungen mehrere Tätigkeitsfelder in Frage. Von der Krankheit unabhängige Hindernisse wie die unrealistische Erwartungshaltung und die negative Einstellung hinsichtlich der Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit stünden der Wiedereingliederung in die Arbeitswelt indessen negativ gegenüber. Dr. med. M.________ von der anstaltsinternen Abteilung Arbeitsmedizin führte in seiner Stellungnahme vom 8. April 1999 unter Bezugnahme auf die Feststellungen der Klinik B.________ aus, die Notwendigkeit kurzer Pausen sei dahingehend zu verstehen, dass dem Versicherten während der Arbeit Zeit für die Vornahme optimaler Hautschutzmassnahmen eingeräumt werden müsse. Laut ärztlichem Zwischenbericht der Klinik Z.________ vom 13. November 2000 besteht theoretisch unter Meidung des Kontakts zu Epoxidharzen eine volle Arbeitsfähigkeit, während in der Praxis alle bisherigen Arbeits- und Wiedereingliederungsversuche seit 1997 fehlschlugen. Bemerkenswert sei die Diskrepanz zwischen der Anspruchshaltung des Patienten auf Vermittlung einer geeigneten Tätigkeit durch die SUVA und dem Scheitern der Wiedereingliederungsversuche. Hinzu komme eine bedrohliche Haltung, wenn die volle Arbeitsfähigkeit zur Sprache komme. Im Zeugnis des Spitals Z.________ vom 24. Februar 2000 wurde für die Zeit vom 21. bis 28. Februar 2000 eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert.