Citation: 5A_626/2022 E. 5.4.1

5.4.1. Den Beschwerdeführern zufolge ist das Kantonsgericht der Auffassung, dass die tatsächliche Wegstrecke von 5,9 km die nach der Verwaltungspraxis der DS Lawa zulässige Grenze von 6 km überschreiten würde, wenn die (aus seiner Sicht) ungenügende Befahrbarkeit berücksichtigt würde. Ausgehend von dieser Lesart des angefochtenen Entscheids beklagen sich die Beschwerdeführer darüber, dass die Vorinstanz den ortsüblichen Bewirtschaftungsbereich auf maximal 6 km festlege und den Spielraum bis 8 km nicht ausschöpfe. Angesichts der gegebenen Lage in einem Hügel- und Berggebiet mit kurvenreichen Strassen und Höhendifferenzen dränge es sich geradezu auf, "den Handlungsspielraum bis 8 km" auszunutzen. Selbst im Lichte ihrer eigenen Begründung hätte die Vorinstanz den ortsüblichen Bewirtschaftungsbereich mit 5,9 km als erfüllt ansehen müssen, da die Grenze von 8 km bei der Wegstrecke über die W.________ebene deutlich eingehalten sei.