Citation: 9C_238/2018 E. 5.2

5.2. Die Belastbarkeit des linken adominaten Arms (insbesondere Schulter) der Beschwerdeführerin ist vermindert. Die Beweglichkeit des Ellenbogens und des Handgelenks sowie die Funktionsfähigkeit der linken Hand sind jedoch erhalten. In einer angepassten Tätigkeit besteht - wie hiervor ausgeführt (vgl. E. 5.1) - eine ganztägige Arbeitsfähigkeit. Diese kann auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG) durchaus realisiert werden. Zu denken ist etwa an Kontroll- und Überwachungstätigkeiten oder auch an leichte Montagearbeiten, die auf Tischhöhe ausgeübt werden (vgl. Urteil 8C_31/2017 vom 30. März 2017 E. 6.2 mit Hinweisen). Wie die Vorinstanz zudem zutreffend darlegte, begründet das eingeschränkte Belastbarkeitsprofil, welches leichte, unterhalb der Schulterhöhe ausgeübte Arbeiten beinhaltet, keinen Abzug vom Tabellenlohn (vgl. Urteile 8C_439/2017 vom 6. Oktober 2017 E. 5.5 und 8C_307/2017 vom 26. September 2017 E. 5.2.2 i.V.m. E. 3.1). Es liegen hier entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin keine Einschränkungen vor, die mit jenen einer faktischen Einarmigkeit zu vergleichen sind. Auch mit Blick auf das der Beschwerdeführerin noch zumutbare Pensum ist kein Abzug vom tabellarisch ermittelten Invalideneinkommen gerechtfertigt: Die Beschwerdeführerin ist seit Januar 2015 in der Lage, ganztags zu arbeiten. Zuvor war - abgesehen von der Phase, in der ohnehin Anspruch auf eine ganze Rente besteht - eine Arbeitsfähigkeit von mehr als 50 % ausgewiesen. Gemäss der gestützt auf die Tabellenlöhne der vom Bundesamt für Statistik periodisch durchgeführten Lohnstrukturerhebung (LSE) 2012 und 2014 erstellten Tabelle zu den nach Beschäftigungsgrad, Geschlecht und beruflicher Stellung differenzierten monatlichen Durchschnittsbruttolöhnen bestand bei Frauen ohne Kaderfunktion zwischen dem Durchschnittslohn bei einem Teilzeitpensum von 50 bis 74 % proportional bezogen auf ein 100 % Pensum und dem Durchschnittslohn keine Lohneinbusse. Unter diesem Aspekt ist somit kein Abzug zu gewähren (SVR 2015 IV 1 S. 1, 8C_97/2014 E. 4.2). Der angefochtene Entscheid erweist sich als bundesrechtskonform und die dagegen erhobene Beschwerde ist demgemäss abzuweisen.