Citation: 1C_489/2017 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz hat zusammenfassend erwogen, nach den Feststellungen des Gemeinderats in der Baubewilligung vom 17. März 2016 sei die Hergishalten im Baubereich auf 3,4 m ausgebaut, wobei sie über kein Trottoir verfüge. Mit Vernehmlassung vom 21. Juni 2016 im Verfahren vor dem Regierungsrat sei der Gemeinderat in Kenntnis der Messung der Strassenbreite durch die Beschwerdeführerin bei seinem Standpunkt geblieben. Die Beschwerdegegnerin habe mit Vernehmlassung vom 31. Mai 2016 im regierungsrätlichen Verfahren zu Recht festgehalten, die Messung der Beschwerdeführerin sei irreführend, da sie nur bis zur "Naht" der Fahrbahn reiche, diese sich jedoch bis zur Mauer (auf dem Vorplatz des Grundstücks KTN 661) erstrecke. Dass die Hergishalten auf der Höhe der Bauparzelle jedenfalls eine Mindestbreite von 3,0 m aufweise, werde auch durch die Planunterlagen bestätigt (Katasterplanauszug im Massstab 1: 500 vom 16. Dezember 2014). Nichts anderes ergebe sich aus den Bauplänen. Bei dieser Sachlage habe der Regierungsrat ohne Verletzung des rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführerin von einem Augenschein absehen können.