Citation: I 746/05 06.11.2006 E. 1

In formeller Hinsicht beantragt der Beschwerdeführer die Durchführung einer mündlichen Verhandlung und die Einvernahme des Hausarztes Dr. med. U.________. Das Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist indessen grundsätzlich schriftlich (Art. 110 in Verbindung mit Art. 132 OG). Wohl kann der Präsident gemäss Art. 112 OG eine mündliche Parteiverhandlung anordnen. Dies geschieht jedoch nur ausnahmsweise, wenn der zu beurteilende Fall tatsächliche oder rechtliche Fragen aufwirft, die nicht allein aufgrund der Akten entschieden werden können (RKUV 2003 Nr. KV 250 S. 222 Erw. 4.2.3 [K 9/00]; Urteil X. vom 7. Dezember 2005 [K 68/05], Erw. 1 mit Hinweisen). Ein derartiger Ausnahmefall ist hier nicht gegeben. Eine Verhandlung - vor- und auch letztinstanzlich - ist entbehrlich, weil die Streitsache keine Tat- oder Rechtsfragen aufwirft, die nicht adäquat aufgrund der Akten und der schriftlichen Parteivorbringen beantwortbar wären, ohne dass eine mündliche Verhandlung dem Gericht für die Falllösung relevante Informationen liefern könnte. Soweit letztinstanzlich mit dem Hausarzt des Beschwerdeführers Dr. med. U.________ ein neuer Zeuge angerufen wird, ist auf dessen Einvernahme in antizipierter Beweiswürdigung zu verzichten, nachdem nicht ersichtlich ist, inwiefern diese als geeignet erschiene, zur Klärung des Falles beizutragen (vgl. zum Ganzen: SVR 2006 IV Nr. 1 S. 3 Erw. 3.5 mit Hinweisen [Urteil X. vom 8. April 2004, I 573/03]). Dies umso mehr, als die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid überzeugend dargelegt hat, die Berichte des Hausarztes Dr. med. U.________ würden weder klare Diagnosen noch eine nachvollziehbare Begründung der angegebenen bleibenden Erwerbsunfähigkeit enthalten.