Citation: 1P.564/2003 08.03.2004 E. 4

Der Beschwerdeführer macht zunächst geltend, aus der entnommenen Blutprobe und dem psychiatrischen Gutachten vom 25. März 2003 lasse sich der Vorwurf, er habe am 10. Oktober 2000, um ca. 06.00 Uhr, mit mindestens 0,8 Gewichtspromille Alkohol im Blut ein Motorfahrzeug gelenkt, nicht ableiten. Zum einen gehe das psychiatrische Gutachten "offensichtlich" von einer zu hohen konsumierten Alkoholmenge aus. Zum andern ergebe sich sogar bei dieser (seiner Ansicht nach zu hohen) Mengenannahme eine "Blutalkoholkonzentration zum Tatzeitpunkt von lediglich 0,74 Promille". Sogar bei der um ca. 14.30 Uhr (nach einem angeblichen Nachtrunk) erfolgten Blutentnahme, bei der eine Alkoholkonzentration von 1,28 Promille (zum Entnahmezeitpunkt) gemessen worden sei, habe der zuständige Arzt im übrigen festgestellt, dass der Beschwerdeführer "nicht merkbar oder höchstens leicht alkoholisiert" gewesen sei. Es kann offen bleiben, ob mit diesen Vorbringen überhaupt Verfassungsrügen ausreichend substanziiert würden (vgl. Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). In diesem Zusammenhang sind jedenfalls keine willkürlichen Tatsachenfeststellungen des Kantonsgerichtes ersichtlich. Das Kantonsgericht hat für die Frage der Alkoholisierung ausdrücklich nicht auf den serologischen Analysebericht und noch viel weniger auf psychiatrische Gutachten abgestellt. Es hat vielmehr konstatiert, dass sich (mangels relevanter und verlässlicher Zeitangaben zum Trinkbeginn und Trinkende) eine Rückberechnung der Blutalkoholkonzentration zum mutmasslichen Tatzeitpunkt als "nicht möglich" erwiesen habe. Diese Feststellung ist willkürfrei. Sie stützt sich auf die entsprechende Stellungnahme des Institutes für Rechtsmedizin am Kantonsspital St. Gallen vom 13. Oktober 2000. Angesichts der übrigen Beweisergebnisse erachtete es das Kantonsgericht als "unerheblich, wie hoch die exakte Blutalkoholkonzentration im Tatzeitpunkt war" (angefochtener Entscheid, S. 6 f., E. II/1/c). Wie sich aus dem angefochtenen Entscheid ergibt, war mit psychiatrischem Gutachten vom 11. Dezember 2001 die Fahreignung des Beschwerdeführers (zu Handen der kantonalen SVG-Administrativbehörde) untersucht worden. Auf Anordnung des Kantonsgerichtes wurde sodann am 25. März 2003 ein psychiatrisches Zusatzgutachten erstellt zur Frage der Zurechnungsfähigkeit des Beschwerdeführers im Tatzeitpunkt (vgl. angefochtener Entscheid, S. 2 f., E. I). Im angefochtenen Entscheid wurde gestützt auf dieses psychiatrische Zusatzgutachten eine "verminderte Zurechnungsfähigkeit" des Beschwerdeführers angenommen (angefochtener Entscheid, S. 7, E. II/1/d).