Citation: 1A.335/2005 18.08.2006 E. 1

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid, der das Gesuch der Kontoinhaberin um Freigabe ihres rechtshilfeweise gesperrten Kontos abweist. Die Kontosperre geht auf ein philippinisches Rechtshilfeersuchen zurück, das im Jahr 2000 durch die Übermittlung der Kontounterlagen abgeschlossen worden ist. Seither wurde die Kontosperre aufrechterhalten im Hinblick auf einen künftigen Einziehungs- oder Rückerstattungsentscheid gemäss Art. 74a des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSG; SR 351.1). In dieser Situation muss die Kontoinhaberin die Möglichkeit haben, die Fortgeltung der Kontosperre gerichtlich überprüfen zu lassen. Der angefochtene Entscheid ist deshalb prozessual als Schlussverfügung i.S.v. Art. 80f Abs. 1 IRSG zu qualifizieren, gegen welche die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht offen steht. Die Beschwerdeführerin ist als Kontoinhaberin zur Beschwerde legitimiert (Art. 80h lit. b IRSG; Art. 9a lit. a der Verordnung vom 24. Februar 1982 über internationale Rechtshilfe in Strafsachen [IRSV; SR 351.11]). Auf die rechtzeitig erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist einzutreten.