Citation: 5A_344/2016 E. 3.1

3.1. Die Aufsichtsbehörde hat die Bedürftigkeit des Beschwerdeführers verneint. Das Renteneinkommen des Beschwerdeführers betrage Fr. 5'331.--. Beim Bedarf bzw. den Ausgaben hat die Aufsichtsbehörde folgende Posten angerechnet: Grundbetrag (Fr. 1'700.-- für ein Ehepaar) mit Zuschlag von 20 % (total Fr. 2'040.--); Wohnkosten (Fr. 760.-- Hypothek und Fr. 260.-- Heizung); Prämien für die Krankenkassengrundversicherung (Fr. 907.-- für das Ehepaar); Steuern (Fr. 400.--; ermessensweise, trotz fehlenden Nachweises der Bezahlung); Radio, Telefon und Internet (Fr. 150.--) und AHV-Beiträge (Fr. 100.--). Nicht berücksichtigt hat die Aufsichtsbehörde die Schulden des Beschwerdeführers, da ihre regelmässige Abbezahlung nicht ausgewiesen sei und sie nicht Kompetenzgüter beträfen. Nicht berücksichtigt hat sie ausserdem die geltend gemachten hohen Kosten für die Benützung des öffentlichen Verkehrs. Der Beschwerdeführer arbeite nicht mehr, so dass keine Arbeitswegkosten anfielen. Der behandelnde Psychiater mache zwar geltend, der Beschwerdeführer leide unter "Reisezwang" und die öV-Kosten seien als optimaler Behandlungsaufwand zu betrachten. Dass der Beschwerdeführer aus gesundheitlichen Gründen darauf angewiesen sei, häufig den öffentlichen Verkehr zu benützen, gehe aus dem Bericht jedoch nicht hervor, zumal die Kosten für die Benützung des öffentlichen Verkehrs in der Freizeit bereits im Grundbetrag enthalten seien. Somit resultiere bei Einnahmen von Fr. 5'331.-- und Ausgaben von insgesamt Fr. 4'617.-- ein Überschuss von Fr. 714.-- pro Monat bzw. Fr. 8'568.-- pro Jahr. Dieser Überschuss reiche zur Tilgung der Prozesskosten im vorliegenden Fall (Bestellung und Bezahlung eines Anwalts) aus. Auf die übrigen Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege (Nichtaussichtslosigkeit der Beschwerde und Notwendigkeit einer anwaltlichen Vertretung) sei deshalb nicht einzugehen.