Citation: 4A_255/2009 11.08.2009 E. A

A.________ und B.________ (Beschwerdeführer) schlossen am 25. März 2000, vertreten durch ihren Vater, mit C.________ (Beschwerdegegner) einen Vertrag über Architekturleistungen für die Realisierung einer Überbauung auf einer ihnen gehörenden Parzelle. Für die Leistungen des Architekten vereinbarten die Parteien die Geltung von Ziff. 4 der SIA-Norm 102. Die anderen in der SIA-Norm 102 enthaltenen Bestimmungen, insbesondere jene bezüglich des Honorars, wurden demgegenüber nicht Vertragsbestandteil. Bei Vertragsschluss lagen das entsprechende Baugesuch und die Baugesuchspläne vor. Nach Unterzeichnung des Vertrages wurden Abänderungen am ursprünglichen Projekt vorgenommen und von der Gemeinde bewilligt. Der Beschwerdegegner sorgte dafür, dass die Unternehmer diverse Garantiearbeiten ausführten, und stellte am 30. Juli 2004 die Bauabrechnung zu. Als Honorar für die im Vertrag umschriebenen Architekturleistungen hatten die Parteien einen Saldobetrag von Fr. 190'000.-- zuzüglich Fr. 3'000.-- für Plankopien vereinbart. Je Fr. 63'000.-- waren bei Baubeginn und nach erstelltem Rohbau geschuldet. Diese Beträge und Fr. 1'500.-- für Plankopien haben die Beschwerdeführer beglichen. Fr. 45'000.-- waren nach der Schlussabrechnung und Fr. 19'000.-- nach der zu leistenden Garantiearbeit zu zahlen. Die Zahlung dieser Beträge verweigerten die Beschwerdeführer, da nicht alle Garantiearbeiten ausgeführt worden seien und eine Schlussabrechnung fehle. Am 16. Oktober 2006 kündigte der Beschwerdegegner das Vertragsverhältnis.