Citation: 4P.296/2005 22.03.2006 E. 2

Die staatsrechtliche Beschwerde ist nur zulässig, wenn die behauptete Rechtsverletzung nicht sonstwie durch Rechtsmittel beim Bundesgericht gerügt werden kann (Art. 84 Abs. 2 OG). Mit Berufung kann die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (Art. 43 OG), was die Rüge willkürlicher Auslegung von Bundesrechtsnormen ausschliesst. Der Beschwerdeführer rügt unter anderem als innerlich widersprüchlich, dass das Obergericht einerseits festhalte, dem Beschwerdegegner habe bewusst sein müssen, dass nicht ein normales Zimmer versprochen war; das Gericht jedoch anderseits das Kinderspielzimmer im Estrich als Mangel des Mietobjekts qualifizierte. Ob ein Mangel der Mietsache vorliegt oder nicht ist eine Frage des Bundesrechts. Die Rüge ist im vorliegenden Verfahren unzulässig. Dasselbe gilt für die Rüge in Ziffer 13 der Beschwerde, wo der Beschwerdeführer als Verstoss gegen das Willkürverbot beanstandet, dass die Nebenkosten falsch berechnet worden seien. Er rügt in diesem Zusammenhang, der Vertrag sei vom Obergericht entgegen seinem Wortlaut und damit willkürlich ausgelegt worden. Nachdem das Obergericht den Vertragswortlaut (implizit) nach dem Vertrauensprinzip interpretiert hat, wogegen die Berufung zulässig ist (BGE 118 II 365 E. 1), und die Nebenkostenberechnung ohnehin eine Frage des Bundesrechts ist, ist die Rüge im vorliegenden Verfahren unzulässig. Es ist darauf nicht einzutreten.