Citation: 6B_1164/2023 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer rügt zunächst die von der Vorinstanz festgestellte Fahrgeschwindigkeit als willkürlich. Die Vorinstanz berücksichtigte diesbezüglich die Aussagen von E.________ sowie des Beschwerdeführers und wies insbesondere auf die Aussage des Beschwerdeführers hin, der auf Vorhalt der Schleuderspur von rund 170 Metern ausgesagt habe, er schätze seine gefahrene Geschwindigkeit zwischen 110 km/h und 120 km/h ein. Die vorinstanzliche Würdigung berücksichtigte die unterschiedlichen Geschwindigkeitsangaben des Beschwerdeführers sowie der von E.________ geschätzten Geschwindigkeit des Beschwerdeführers von 100 km/h. Indem der Beschwerdeführer sich selektiv auf einzelne seiner Aussagen beruft, in denen er eine geringere Geschwindigkeit angab, vermag er die vorinstanzliche Würdigung nicht in Frage zu stellen. Ferner erweist sich sein Vorbringen, es habe sich bei dem Überholmanöver nicht um einen Wettstreit gehandelt, wer auf der rechten Spur voraus fahren dürfe, als appellatorisch. Die Vorinstanz hat unter Berücksichtigung der gefahrenen Geschwindigkeiten überzeugend dargelegt, dass die naheliegendste und ungefährlichste Option gewesen wäre, die Geschwindigkeit zu reduzieren, in Ruhe zu blinken und auf eine ausreichende Lücke zum Einspuren zu warten, wobei im schlimmsten Fall bis zum Stillstand hätte abgebremst werden müssen. Hinsichtlich der vorgebrachten Willkürrüge plädiert der Beschwerdeführer frei wie in einem Berufungsverfahren, ohne darzutun, dass die vorinstanzlichen Erwägungen geradezu unhaltbar wären und übergeht die auf Willkür beschränkte Kognition des Bundesgerichts. Insofern ist auf seine Vorbringen nicht einzugehen. Die vorgebrachten Sachverhaltsrügen erweisen sich als unbegründet, soweit sie den Begründungsanforderungen zu genügen vermögen.