Citation: 2C_562/2022 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführer bringen vor, die Vorinstanz berücksichtige bei der Berechnung des Kindergartenwegs die Höhenmeter nicht, weshalb sie in offensichtlich unrichtiger Weise auf eine Dauer von 30 Minuten käme. Bereits für die Teilstrecke vom Elternhaus zur Bushaltestelle am Abfahrtsort benötige die beschwerdeführende Tochter mindestens 15 Minuten. Nach Auffassung der Beschwerdeführer beansprucht der Weg zum Kindergarten deshalb mindestens 50 Minuten. Überdies verkenne die Vorinstanz, so die Beschwerdeführer weiter, die vielfältigen Gefahren, die der Kindergartenweg berge. Sie lasse insbesondere unberücksichtigt, dass der Gehweg von der Bushaltestelle zum Kindergarten kein eigentliches Trottoir darstelle, weshalb die Kinder im Winter faktisch gezwungen seien, in der Dunkelheit auf der Hauptstrasse zu laufen. Ausserdem lasse die Vorinstanz ausser Acht, dass die Kinder eine Brücke ohne Trottoir überqueren müssten, sodass sie bei Verkehrsaufkommen in ungenügendem Sicherheitsabstand an das Brückengeländer gedrängt würden.