Citation: U 274/02 21.01.2004 E. A

K.________ (geboren 1964) arbeitete ab dem 20. März 1990 bei der Firma A.________ AG als Hilfsarbeiter und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: SUVA) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 19. Mai 1990 war er Opfer eines Autounfalles, bei welchem sein Vater getötet wurde. Er selbst erlitt dabei unter anderem eine Fraktur des vorderen und hinteren Atlasbogens und klagt seither über Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule. In der Folge erbrachte die SUVA die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 6. Mai 1994 (bestätigt mit Entscheid des Verwaltungsgericht des Kantons Luzern vom 8. Januar 1996) sprach die IV-Stelle Luzern K.________ für die Zeit vom 1. Mai 1991 bis 30. November 1991 eine ganze und ab 1. Dezember 1991 eine halbe Invalidenrente zu. Nachdem die SUVA am 8. September 1994 eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 33.33 % sowie eine Integritätsentschädigung bei einem Integritätsschaden von 10 % verfügt hatte (bestätigt mit Einspracheentscheid vom 19. März 1997), wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern die Sache mit Entscheid vom 10. März 1998 an die SUVA zur weiteren Abklärung zurück. Die SUVA holte beim Zentrum für Medizinische Begutachtung, Y.________ (ZMB), ein polydisziplinäres Gutachten ein, in welchem die Experten ein chronisches Zervikalsyndrom, eine leichte depressive Episode sowie die Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen diagnostizierten (Gutachten vom 21. Dezember 2000). Gestützt darauf verfügte die SUVA am 11. April 2001 ab 1. Mai 1994 eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 40 % und beliess die Integritätsentschädigung bei einem Integritätsschaden von 10 %. Im Einspracheentscheid vom 25. September 2001 erhöhte sie den Invaliditätsgrad auf 57 % und hielt an der Integritätsentschädigung im verfügten Umfang fest.