Citation: 1B_427/2021 E. 6.5

6.5. Soweit sich der Beschwerdeführer auf seine privaten Geheimnisrechte beruft, ist er seiner Mitwirkungs- und Substanziierungspflicht im vorgenannten Sinne ebenfalls nicht hinreichend nachgekommen. Wie die Vorinstanz insoweit zutreffend ausgeführt hat, genügt es nicht, pauschal zu behaupten, auf den sichergestellten Datenträgern befänden sich (irgendwo) Nachrichten, Fotos oder Videos, welche die Privat- und Intimsphäre berührten (vgl. Urteil 1B_78/2021 vom 11. November 2021 E. 3.2). Es ist wie gesagt nicht die Aufgabe des Entsiegelungsgerichts, insoweit von Amtes wegen selber aufwändige Nachforschungen anzustellen (vgl. vorne E. 6.2). Hinzu kommt, dass dem Beschwerdeführer u.a. vorgeworfen wird, mehrfache sexuelle Handlungen mit einem Kind begangen zu haben. Da Kinder besonders schützenswert sind und dem Rechtsgut der Gefährdung der sexuellen Entwicklung von unter 16-jährigen Minderjährigen ein hoher Stellenwert zukommt, gewichtete die Vorinstanz deshalb das Strafverfolgungsinteresse zu Recht als hoch (vgl. BGE 143 IV 9 E. 3.2). Das nicht näher substanziierte, bloss allgemeine Interesse des Beschwerdeführers am Persönlichkeitsschutz vermöchte das gewichtige öffentliche Interesse an der strafrechtlichen Klärung des Sachverhalts damit nicht zu überwiegen (vgl. Art. 264 Abs. 1 lit. b StPO).