Citation: I 165/02 12.11.2002 E. 2

Nach der neuesten Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (BGE 127 V 353) ist es - ausser im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels, für dessen ausnahmsweise Anordnung (Art. 110 Abs. 4 OG) vorliegend kein Anlass besteht - grundsätzlich nicht mehr zulässig, nach Ablauf der Rechtsmittelfrist neue Unterlagen einzureichen. Anderes gilt einzig, wenn diese Aktenstücke neue erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit. b OG darstellen und als solche eine Revision des Gerichtsurteils rechtfertigen könnten. Dies trifft vorliegend auf die nachträglich eingereichten Belege nicht zu, weshalb sie unbeachtlich bleiben, soweit sie nicht bereits in einem früheren Verfahrensstadium zu den Akten gekommen sind.