Citation: 1C_393/2021 E. 4

Nach dem Gesagten werden in Gutheissung der Beschwerde das angefochtene Urteil und die damit bestätigten Auflagen gemäss Ziff. 2 Satz 2 und Ziff. 5 des Dispositivs der Baubewilligung aufgehoben. Die Sache ist zur Neuregelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen der kantonalen Verfahren an die Vorinstanz zurückzuweisen (Art. 67 und Art. 68 Abs. 5 BGG). Nach Art. 66 Abs. 1 BGG sind die Gerichtskosten in der Regel der unterliegenden Partei aufzuerlegen. Hat eine Partei im kantonalen Verfahren ein Bau- oder Plangenehmigungsgesuch eingereicht, dessen Bewilligung von Dritten angefochten wurde, gilt diese Partei als unterliegend, wenn das Bundesgericht zu ihren Lasten eine Änderung des vorinstanzlichen Entscheids bewirkte. Daran vermag nichts zu ändern, dass diese notwendige Partei auf eine Vernehmlassung verzichtete (vgl. BGE 128 II 90 E. 2b zur inhaltlich übereinstimmenden Regelung in Art. 63 Abs. 1 VwVG [SR 172.021]; 123 V 156 E. 3c; Urteil 2C_658/2016 vom 25. August 2016 E. 4.2; HANSJÖRG SEILER, in: Stämpflis Handkommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2015, N. 18 zu Art. 66 BGG). Gleiches gilt für die Partei, die in einem Submissionsverfahren den Zuschlag erhielt, der im Rechtsmittelverfahren nachträglich angefochten und aufgehoben wurde (BGE 143 II 425 E. 7 S. 442 mit Hinweisen). Die Beschwerdegegner, die im Haus auf dem Grundstück Nr. 307 wohnen, stellten gestützt auf eine zu dessen Gunsten eingetragenen Wegrechts im Baubewilligungsverfahren den Antrag auf Erlass der in Ziff. 2 Satz 2 der und Ziff. 5 der Baubewilligung vorgesehenen Auflagen. Sie werden durch die Aufhebung dieser Auflagen, die ihnen die Zufahrt zur Dorfstrasse im Bereich des streitbetroffenen Gartentors gesichert hätten, beschwert. Dass sie auf diese Zufahrt nicht verzichten wollten, wird dadurch bestätigt, dass sie beantragten, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung nicht zu erteilen. Demnach sind die Gerichtskosten den Beschwerdegegnern aufzuerlegen, weil sie als unterliegend gelten, obwohl sie in der Sache keinen ausdrücklichen Antrag stellten (Art. 66 Abs. 1 BGG). Sie haben zudem dem anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer eine angemessene Parteientschädigung zu bezahlen, die im Verfahren vor Bundesgericht von Amtes wegen festgelegt wird (BGE 139 III 334 E. 4.3 S. 344 mit Hinweisen). Für die Gerichtskosten und die Parteientschädigung haften die Beschwerdegegner solidarisch (Art. 66 Abs. 5 i.V.m Art. 68 Abs. 4 BGG).