Citation: I 600/06 22.05.2007 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob mit den im Verwaltungsverfahren eingeholten Arztberichten (des Dr. med. S.________, Facharzt FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 16. Juni 2005 sowie des Dr. med. M.________, Facharzt FMH Allgemeine Medizin, vom 20. Juni 2005) im Sinne von Art. 87 Abs. 4 in Verbindung mit Abs. 3 IVV glaubhaft dargetan ist, dass sich der Invaliditätsgrad seit der letzten rechtskräftigen Ablehnung eines Anspruchs auf Invalidenrente (Einspracheentscheid vom 8. April 2004, bestätigt mit Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 17. August 2004 und Urteil I 622/04 des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 15. März 2005) bis zum Erlass des die Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildenden Einspracheentscheids vom 30. August 2005 in revisionsrechtlich erheblicher Weise verändert hat. Nach den Erwägungen im angefochtenen Entscheid, worauf sowohl in tatsächlicher als auch in rechtlicher Hinsicht verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 Satz 2 OG), handelt es sich bei den Angaben der Dres. med. S.________ und M.________ um bloss unterschiedliche medizinische Beurteilungen eines im wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts, welche nicht geeignet sind, eine revisionsbegründende Tatsachenänderung glaubhaft zu machen. Ein chronischer Verlauf hinsichtlich der von Dr. med. S.________ diagnostizierten, als Reaktion auf die körperlichen Schmerzen und die Arbeitslosigkeit gedeuteten mittelschweren depressiven Episode ist angesichts des kurzen Vergleichszeitraums nicht wahrscheinlich (vgl. Stellungnahme des Ärztlichen Dienstes der IV-Stelle vom 6. Juli 2005). Für die Annahme einer Persönlichkeitsstörung, wie sie Dr. med. S.________ vermutet, liegen keine Anhaltspunkte vor (vgl. die erwähnte Stellungnahme des Ärztlichen Dienstes der IV-Stelle). Eine Änderung der erwerblichen Verhältnisse fällt schon insoweit ausser Betracht, als der Versicherte seit dem Jahre 1999 nicht mehr arbeitstätig ist. Unter diesen Umständen ist der vorinstanzliche Entscheid nicht zu beanstanden. Von den beantragten Weiterungen ist abzusehen, da das Verwaltungsverfahren die in BGE 130 V 64 genannten Anforderungen vollumfänglich erfüllte und die Vorinstanz ihrer beschwerdeweisen Überprüfung den Sachverhalt zu Grunde zu legen hatte, wie er sich der IV-Stelle bot. Daher ist auch der letztinstanzlich eingereichte Bericht des Dr. med. S.________ vom 6. Juli 2006 unbeachtlich.