Citation: I 290/06 22.01.2007 E. 3

Zu prüfen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente, wobei diesbezüglich streitig ist, ob und bejahendenfalls in welchem Ausmass krankheitsbedingt eine verminderte Arbeitsfähigkeit besteht. Nicht mehr streitig ist die Einstufung der Beschwerdeführerin als ganztägig Erwerbstätige und demzufolge die Anwendbarkeit der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs für die Invaliditätsbemessung. 3.1 Das kantonale Gericht gelangte im Wesentlichen gestützt auf die Berichte der Frau Dr. med. K.________, Assistenzärztin an der Medizinischen Poliklinik des Universitätsspitals X.________, vom 6. Oktober 2004, und des Dr. med. Y.________, Innere Medizin FMH, vom 13. Juli 2004, zum Schluss, dass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in der bisherigen Tätigkeit als Bürogehilfin 50 % und in einer behinderungsangepassten Tätigkeit 100 % betrage. 3.2 Die Beschwerdeführerin stellt sich auf den Standpunkt, die beiden Berichte von Spezialärzten für Innere Medizin trügen der psychischen Beeinträchtigung nicht genügend Rechnung. Der einzigen fachärztlich gestellten Diagnose der Frau Dr. med. L.________, Fachärztin Psychiatrie/Psychotherapie FMH, Medizinisches Zentrum Z.________, vom 13. Dezember 2004 sei eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit aufgrund der psychischen Beschwerden zu entnehmen. Aus dem Schreiben der Psychiaterin vom 16. März 2006 gehe zudem hervor, dass die Depression als selbstständige psychische Störung zu qualifizieren sei. Sollte das Gericht die psychiatrischerseits attestierte 50%ige Arbeitsunfähigkeit nicht als hinreichend erwiesen betrachten, sei eine psychiatrische Begutachtung anzuordnen.