Citation: 1C_286/2020 E. B

Mit Bauentscheid Nr. 175/77 vom 4. Februar 1977 erteilte die Bausektion des Stadtrats der Stadt Zürich (nachstehend: Bausektion) dem damaligen Eigentümer des Baugrundstücks die Bewilligung, darauf im Vorgartengebiet einen Parkplatz für ein Auto zu errichten. Auf dem bewilligten Plan ist der Parkplatz trapezförmig entlang dem Sädlenweg eingetragen. In der Folge wurde dieser Parkplatz namentlich auf der nördlichen Seite erweitert. Im Jahr 2016 ersuchte der Bauherr nachträglich darum, die Erweiterung des Parkplatzes um ca. 2 m² zur Grenze des Nachbargrundstücks Kat.-Nr. AR6377 zu bewilligen. Mit Bauentscheid vom 25. Oktober 2016 (Nr. 1678/16) stellte die Bausektion fest, der Parkplatz sei lediglich zum Abstellen für ein einziges Fahrzeug zugelassen (Ziff. I/1.), und verpflichtete den Bauherrn, den Parkplatz auf die Masse des mit Bauentscheid Nr. 175/77 vom 4. Februar 1977 bewilligten Plans zurückzubauen (Ziff. 2./II.). Zur Begründung führte die Bausektion im Wesentlichen aus, gemäss ständiger Praxis dürfe das Vorgartengebiet zur Erreichung eines gestalterisch genügenden Erscheinungsbildes in der Regel nicht mehr als zu einem Drittel der Strassen- bzw. Weganstosslänge für Hauszugang, Garagenzufahrt, Parkplätze, Containerabstellplatz u.s.w. befestigt werden. Der bewilligte Parkplatz überschreite diesen Drittel deutlich. Somit könne seiner Vergrösserung nicht zugestimmt werden (E. c und d). Die Bausektion hob mit Wiedererwägungsentscheid vom 28. März 2017 die im Bauentscheid vom 25. Oktober 2016 vorgesehene Verpflichtung zum Rückbau des Parkplatzes auf, da sie zum Ergebnis kam, der Bauherr habe glaubhaft dargetan, dass die heutige Parkfläche bereits seit 30 Jahren existiere und ihr Bestandesgarantie zukomme. Auf den Rekurs der Nachbarn gegen diesen Wiedererwägungsentscheid trat das Baurekursgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 27. Oktober 2017 nicht ein, weil es ihre Rekurslegitimation verneinte. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich bejahte dagegen diese Legitimation und wies mit Urteil vom 7. Juni 2018 die Sache in Gutheissung der Beschwerde der Nachbarn zu neuer Entscheidung an das Baurekursgericht zurück. Auf eine dagegen erhobene Beschwerde des Bauherrn trat das Bundesgericht mit Urteil 1C_468/2018 vom 20. September 2018 nicht ein. Mit Entscheid vom 22. Februar 2019 hob das Baurekursgericht den Wiedererwägungsentscheid der Bausektion vom 28. März 2017 in Gutheissung des dagegen erhobenen Rekurses der Nachbarn auf, da es - anders als die Bausektion - zum Ergebnis kam, der strittigen Parkfläche komme keine Bestandesgarantie zu. Die gegen diesen Entscheid eingereichte Beschwerde des Bauherrn wies das Verwaltungsgericht mit Urteil vom 19. März 2020 ab.