Citation: 2C_424/2020 E. 1.2.4

1.2.4. Die Argumentation des Beschwerdeführers vermischt verschiedene Aspekte. Vorab hat das kantonale Gericht nicht materielles Recht derart angewendet, dass bestimmte Sachumstände neu und erstmals durch den angefochtenen Entscheid rechtserheblich geworden wären. Bereits die Vorinstanz des Verwaltungsgerichts hat ausdrücklich festgehalten, dass die vorgebrachte familiäre Notlage nichts daran ändert, dass sich der Lebensmittelpunkt des Beschwerdeführers während der fraglichen Zeit in der Türkei befunden hat. Nur weil das Verwaltungsgericht nicht der rechtlichen Beurteilung des Beschwerdeführers gefolgt ist, gibt sein Entscheid nicht bereits dazu Anlass, im bundesgerichtlichen Verfahren die Beweismittel zu ergänzen. Dazu müsste das kantonale Gericht materielles Recht derart angewendet haben, dass bestimmte Sachumstände neu und erstmals - durch den angefochtenen Entscheid - Rechtserheblichkeit erhielten. Dies ist hier nicht der Fall, wurde das Erlöschen der Niederlassungsbewilligung doch bereits von den Vorinstanzen mit der gleichen Begründung gestützt auf Art. 61 Abs. 2 AIG (SR 142.20) festgestellt (vgl. Urteile 2C_323/2018 vom 21. September 2018 E. 1.4; 2C_50/2017 vom 22. August 2018 E. 3 und 2C_1071/2014 vom 28. Mai 2015 E. 1.4 mit Hinweisen), wobei auch der fragliche Lebensmittelpunkt des Beschwerdeführers eine angemessene Berücksichtigung fand. Die neuen Beweismittel sind somit unbeachtlich.