Citation: 8C_648/2020 E. A

A.a. B.A.________, geb. 1946, war seit 1. Juni 1973 als Repro-Fotograph bei der B.________ AG tätig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherung (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 11. Januar 2006 erlitt er als Velofahrer einen Unfall, wobei er von einem Lastwagen überrollt wurde. Dabei zog er sich mehrere innere und äussere Verletzungen zu. In der Folge mussten ihm der linke Oberschenkel amputiert und im Bereich des rechten Oberschenkels eine Hüfttotalendoprothese implantiert werden. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 18. August 2009 sprach sie B.A.________ mit Wirkung ab 1. Juli 2009 eine Rente bei einem Invaliditätsgrad von 100 %, eine Hilflosenentschädigung leichten Grades, eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 90 % sowie Leistungen der medizinischen Pflege zu Hause für das Anziehen von Spezialstrümpfen während 10 Minuten am Tag und für eine Massage am Bein sowie ein Eincremen der Haut am Rücken im Umfang von 40 Minuten am Tag im Betrag von insgesamt Fr. 811.30 im Monat zu. A.b. Aufgrund einer am 29. März 2018 durchgeführten Abklärung am Wohnort von B.A.________ bemass die Suva den Anspruch auf Leistungen der Pflege zu Hause neu und sprach ihm für die Zeit vom 1. November 2017 bis 28. Februar 2018 monatliche Pflegeleistungen im Betrag von Fr. 1083.- und für die Zeit ab 1. März 2018 solche in der Höhe von Fr. 978.- zu. Am 14. Juni 2018 ging bei der Suva die Spitex-Verordnung des Dr. med. C.________, Facharzt für Allgemeine Medizin, vom 12. Juni 2018 für Hauspflegeleistungen für B.A.________ ein. Mit Schreiben vom 18. Juni 2018 teilte die Suva der D.________ GmbH mit, dass sie dafür keine Leistungen erbringen könne. Die Rechnungsstellung für Spitexleistungen müsse an den Versicherten erfolgen. Mit Schreiben vom 17. Juli 2018 wies die Suva die D.________ GmbH darauf hin, dass sie in der Zeit von Mai 2017 bis Mai 2018 zu Unrecht Rechnungen für Spitexleistungen für B.A.________ bezahlt habe, weshalb eine Rückforderung geprüft werde. Mit einem Schreiben gleichen Datums teilte die Suva B.A.________ mit, dass sie eine Rückforderung im Umfang der zu Unrecht bezahlten Spitexrechnungen prüfen werde. A.c. Mit Verfügung vom 2. Oktober 2018 forderte die Suva die D.________ GmbH auf, ihr den Betrag von Fr. 31'118.95 für zu Unrecht bezahlte Rechnungen für Pflegeleistungen für B.A.________ zurückzuerstatten. Die dagegen erhobene Einsprache hiess die Suva mit Entscheid vom 7. März 2019 gut und hob die Verfügung vom 2. Oktober 2018 ersatzlos auf. B.A.________ verstarb am 13. Oktober 2018. Mit einer an A.A.________, Alleinerbin des Versicherten, gerichteten Verfügung vom 7. März 2019 forderte die Suva diese auf, zu Unrecht ausgerichtete Spitexleistungen für B.A.________ im Betrag von Fr. 31'118.95 zurückzuerstatten, was mit Einspracheentscheid vom 17. Oktober 2019 bestätigt wurde.