Citation: 1C_256/2019 E. 3

Die Beschwerdeführerin macht geltend, es liege ein besonders bedeutender Rechtshilfefall vor, da das ausländische Strafverfahren elementare Verfahrensgrundsätze verletze oder andere schwere Mängel aufweise. Insbesondere werde ihr gegenüber der (von Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK gewährleistete) Grundsatz der Unschuldsvermutung verletzt. In diesem Zusammenhang wird kein besonders bedeutender Fall im Sinne der oben erörterten Rechtsprechung zu Artikel 84 BGG dargetan: Weder ist die Beschwerdeführerin im ukrainischen Strafverfahren eine der beschuldigten Personen, noch wird ihr im Ersuchen eine Straftat vorgeworfen. Es bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass ihr gegenüber im ausländischen Verfahren die strafprozessuale Unschuldsvermutung (Art. 32 Abs. 1 BV, Art. 6 Ziff. 2 EMRK) verletzt würde. Auch im angefochtenen Entscheid wird der Beschwerdeführerin keine Teilnahme an einer Straftat zur Last gelegt. Vielmehr hat die Vorinstanz geprüft, ob ein ausreichender Sachzusammenhang besteht zwischen dem von den Rechtshilfemassnahmen betroffenen Konto der Beschwerdeführerin und dem von den ukrainischen Strafbehörden untersuchten Sachverhalt (vgl. angefochtener Entscheid, S. 6-8, E. 4.3-4.4). Die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin erschöpfen sich in der Wiederholung ihres - bereits von der Vorinstanz widerlegten - materiellen Standpunktes, wonach es sich beim Ersuchen um eine unzulässige "fishing expedition" handle bzw. keine ausreichende Sachkonnexität bestehe zwischen dem untersuchten Sachverhalt und den von der Beweiserhebung betroffenen Kontenunterlagen. Auch in diesem Zusammenhang ist kein besonders bedeutender Fall im Sinne von Artikel 84 BGG dargetan. Die betreffenden Erwägungen der Vorinstanz stützen sich auf die massgeblichen Rechtsquellen und die einschlägige publizierte Praxis (namentlich BGE 122 II 367 E. 2c S. 371), auf die zurückzukommen hier kein Anlass besteht.