Citation: 1A.221/1999 13.01.2000 E. 4

4.-Eher beiläufig rügt der Beschwerdeführer auch noch eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, da das Obergericht "seinen Beschluss in der wesentlichen Frage, ob ein Abgabebetrug oder aber eine nicht rechtshilfefähige Steuerhinterziehung vorliege, auf einen dem Beschwerdeführer nicht bekannten Bundesgerichtsentscheid in einem Parallelverfahren" abgestützt habe. Die Rüge erweist sich als offensichtlich unbegründet, soweit sie überhaupt ausreichend substanziert erscheint. Unter dem Gesichtspunkt des rechtlichen Gehörs enthält der angefochtene Entscheid hinreichende Erwägungen zur Frage der Abgrenzung zwischen Abgabebetrug und Steuerhinterziehung. Dass das Obergericht dabei auf publizierte und unveröffentlichte Bundesgerichtsentscheide zu ähnlichen bzw. konnexen Fällen hingewiesen hat, verletzt die Gehörsrechte des Beschwerdeführers nicht. Er legt denn auch nicht dar, inwiefern die Begründung des angefochtenen Entscheides es ihm verunmöglicht hätte, sachgerecht Rechtsmittel dagegen zu ergreifen (vgl. BGE 124 II 146 E. 2a S. 149). Im Übrigen wäre es dem Beschwerdeführer frei gestanden, beim Bundesgericht ein Gesuch um Einsicht in unveröffentlichte Entscheide zu stellen, soweit diese für die Prozessführung von Interesse gewesen wären.