Citation: I 640/02 06.05.2003 E. A

Der 1941 geborene H.________ war ab 1970 bei der Firma S.________ AG, Hoch- und Tiefbau, als Maurer/Bauarbeiter tätig. Weil die Firma in Nachlassstundung geriet, wurde das Arbeitsverhältnis von der Arbeitgeberin per Ende Juni 1998 aufgelöst. Am 25. Februar 1999 meldete sich H.________ unter Hinweis auf ein seit März 1998 bestehendes lumboradikuläres senso-motorisches Ausfallsyndrom L5/S1 links mit/bei Spondylarthrosen und Einengung des Spinalkanals untere Lendenwirbelsäule (LWS), medio-lateraler Diskushernie L5/S1 mit Wurzelkompromittierung, strumpfförmiger Hypästhesie des gesamten linken Beins, muskulärer Dysbalance bei Streckhaltung LWS und linksbetonter Skoliose sowie wegen chronischer Kopfschmerzen, arterieller Hypertonie und chronischer Prostatitis bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug. Die IV-Stelle des Kantons Graubünden holte einen Arbeitgeberbericht vom 27. Mai 1999 sowie Arztberichte von Dr. med. B.________, Rheumatologe im Medizinischen Zentrum Z.________, vom 11. Juni 1999, 14. März 2000 und 29. Juli 2000, ein Gutachten von Dr. med. L.________, Arzt für physikalische Medizin und Rehabilitation, speziell Rheumaerkrankungen FMH, vom 29. November 2000, sowie einen Bericht von Hausarzt Dr. med. E.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 4. Juli 2001 ein. Zudem zog sie in Anbetracht der vom Versicherten früher erlittenen Unfälle die Akten der Unfallversicherung bei und traf weitere erwerbliche Abklärungen. Gestützt darauf sprach sie H.________ nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren mit Wirkung ab 1. März 1999 eine halbe Invalidenrente zu (Verfügung vom 10. Januar 2002).