Citation: 5P.449/2000 26.01.2001 E. 1

1.-Am 3. Februar 1993 unterzeichneten Y.________ und Z.________ im Rahmen des Eheschutzverfahrens eine Trennungsvereinbarung, in der sich der Ehemann verpflichtete, der Ehefrau monatlich und im Voraus Unterhaltsbeiträge von Fr. 1'100.-- zu bezahlen. Seit Mai 1994 ist zwischen den Parteien ein Scheidungsverfahren hängig. Mit Eingabe vom 3. Februar 2000 ersuchte der Ehemann gestützt auf Art. 137 ZGB darum, die Unterhaltsbeiträge, die die Parteien einander schulden, für die Dauer des Scheidungsverfahrens neu festzusetzen, was der Gerichtspräsident 4 des Gerichtskreises V A.________ mit Entscheid vom 23. Mai 2000 ablehnte. Der Appellationshof des Kantons Bern hiess am 16. Oktober 2000 die Appellation des Ehemannes gut und setzte dessen monatlich im Voraus zahlbaren Unterhaltsbeitrag auf Fr. 750.-- herab. Die Ehefrau führt staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung von Art. 8 Abs. 1 und Art. 9 BV mit dem Antrag, den Entscheid des Appellationshofs aufzuheben. Der Ehemann verweist in seiner Vernehmlassung einzig auf seine Eingabe an das Obergericht vom 13. November 2000 zur Frage der Berichtigung des angefochtenen Entscheids, stellt aber keinen Antrag zur Sache. Der Appellationshof hat sich nicht vernehmen lassen. Die gegen den Entscheid des Appellationshofs eingereichte staatsrechtliche Beschwerde des Ehemannes ist am 22. Dezember 2000 abgewiesen worden (5P. 447/2000).