Citation: 2C_26/2021 E. A

Der im Jahr 1963 geborene A.________ ist Staatsangehöriger der Demokratischen Republik Kongo. Er reiste am 17. September 1987 in die Schweiz ein und stellte gleichentags ein Asylgesuch. Nachdem dieses am 11. März 1988 abgewiesen worden war, erhob er gegen den Entscheid Beschwerde. Während des hängigen Beschwerdeverfahrens heiratete A.________ am 4. November 1989 eine Schweizer Bürgerin. In der Folge erhielt er eine Aufenthaltsbewilligung und zog die Beschwerde gegen den Asylentscheid zurück. Am 15. September 1993 wurde die Ehe geschieden. Die Aufenthaltsbewilligung wurde A.________ zuletzt bis am 3. November 2018 verlängert. A.________ ist Vater von Zwillingen mit Jahrgang 1976 und drei weiteren Kindern mit den Jahrgängen 1983, 1993 und 1996. Seit dem 1. April 2000 wird A.________ von der öffentlichen Fürsorge unterstützt. Die insgesamt bezogenen Unterstützungsleistungen beliefen sich per 11. Februar 2020 auf Fr. 619'122.20. Am 16. April 2015 verwarnte ihn das Migrationsamt des Kantons Zürich wegen des Sozialhilfebezugs und stellte ihm die Nichtverlängerung oder den Widerruf seiner Aufenthaltsbewilligung in Aussicht, falls er weiterhin von der Sozialhilfe unterstützt werden müsse. Am 2. Februar 2016 und 9. Januar 2018 wies das Migrationsamt A.________ erneut auf die möglichen Folgen des Sozialhilfebezugs hin.