Citation: B 26/05 03.08.2005 E. 2

2.1 Es steht fest und ist unbestritten, dass die dem Beschwerdeführer ab 1. Dezember 2003 ausgerichtete (obligatorische) Altersrente mit Fr. 13'924.- (7,2 % des Altersguthabens; Art. 14 BVG in der bis 31. Dezember 2004 geltenden Fassung; Art. 13 Ziff. 2 des Reglements) pro Jahr höher ist als der obligatorische Teil der bis zur Pensionierung gewährten Invalidenrente, der sich zuletzt auf Fr. 12'184.50 belief. Damit sind die an die Höhe der eine Invalidenrente ablösenden Altersrente gestellten Anforderungen (Erw. 1 hievor) erfüllt, wovon auch die Vorinstanz zutreffend ausgegangen ist. 2.2 Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiegegen eingewendet wird, vermag nicht zu überzeugen. Zu Unrecht macht der Beschwerdeführer geltend, er sei noch während der "Gültigkeitsdauer des Bundesgerichtsentscheides vom 23. März 2001" (gemeint wohl: BGE 127 V 259, d.h. Urteil P. vom 24. Juli 2001, B 48/98) pensioniert worden, so dass die geänderte Rechtsprechung gemäss BGE 130 V 369 vorliegend keine Anwendung finde. Denn eine neue Rechtspraxis ist grundsätzlich sofort und überall, insbesondere auch auf hängige Fälle anzuwenden (BGE 111 V 170 Erw. 5b mit Hinweisen; AHI 1995 S. 151 Erw. 4b), ohne dass es darauf ankäme, ob der massgebende Sachverhalt vor oder nach der Änderung eingetreten oder ob eine vor diesem Zeitpunkt in Frage stehende Anspruchsberechtigung betroffen ist (ZAK 1990 S. 255). Dies steht weder mit dem Grundsatz der Rechtssicherheit noch der Rechtsgleichheit im Widerspruch, obschon jede Änderung der bisherigen Rechtsanwendung zwangsläufig mit einer Ungleichbehandlung der früheren und der neuen Fälle verbunden ist (vgl. BGE 125 II 163 oben und dortige Hinweise auf die Lehre). Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdeführer schliesslich auch insoweit, als er geltend macht, allein schon der Umstand, dass seine ehemalige Arbeitgeberin, die Firma S.________ für ihn im Februar 1992, obwohl das Vorsorgeverhältnis erst per Ende Monat aufgelöst worden sei, keine Pensionskassenbeiträge abgeliefert habe, rechtfertige es, die Beschwerdegegnerin zur Ausrichtung einer Altersrente mindestens in der Höhe der bis zur Pensionierung gewährten Invalidenrente zu verpflichten. Denn Gesetz (Art. 14 Abs. 1 BVG in der bis 31. Dezember 2004 geltenden Fassung) und Reglement (Art. 13 Ziff. 2 Abs. 1 des Reglements) sehen vor, dass sich die Höhe der Altersrente nach dem für die versicherte Person zu Beginn ihres Anspruchs vorhandenen Altersguthaben richtet, und bieten keine Handhabe, die behauptete unterlassene Beitragsablieferung (welcher bereits aus diesem Grunde im vorliegenden Verfahren nicht näher nachzugehen ist) mit einer Anhebung der Rente zu kompensieren.