Citation: 2C_138/2020 E. 3.6.3

3.6.3. Mit Bezug auf die geltend gemachte Überweisung der E.________ AG an Q.________ liegt zwar ein sog. Escrow-Vertrag vor. Dieser sowie die übrigen vom Beschwerdeführer erwähnten Ermächtigungen und Verträge datieren allerdings erst vom 1. Mai 2005, obwohl die Mittel-Überweisungen von der E.________ AG (Fr. 188.3 Mio.) und der K.________ SA (Fr. 10 Mio.) aufgrund des vom Beschwerdeführer behaupteten Ablaufs der Transaktionen bereits am 28. April 2005 stattgefunden haben sollen, zuerst diejenige auf das angeblich auf Rechnung von Q.________ geführte Konto der C.________ AG bei der N.________ AG (Nr. 341.249.013 mit der Rubrik "E.________ AG"). Gleichentags habe Q.________ diese Mittel der C.________ AG auf deren zweites Konto bei der N.________ AG (zwecks Ausgleichs der am 25. April 2005 auf seine Rechnung veranlassten Vergütung an B.________) zu Gunsten der beiden Anstalten überwiesen (womit er seine Schuld gegenüber der C.________ AG mit Valuta 28. April 2005 getilgt habe; vgl. zum Ganzen stattdessen oben E. 3.3.2; siehe auch E. 8.1.3.1 a.U.). Auch diesbezüglich widersprach es jedoch jeglicher Geschäftsusanz, Verträge über Fr. 196 Mio. (zunächst nur) mündlich abzuschliessen, selbst wenn das Gesetz für die Gültigkeit eines solchen Vertrags keine besondere Form vorschreibt. Dazu kommt Folgendes: Laut Ziff. 2.1 des Escrow-Vertrags verpflichtete sich Q.________ als Escrow-Agent, Fr. 196 Mio. Rückstellungen auf der Bilanz der E.________ AG treuhänderisch zu verwahren und bereit zu halten für einen Transfer zu einem Risikoträger gemäss Instruktionen der E.________ AG. Daraus hat das Verwaltungsgericht unter Berufung auf die kantonale Steuerverwaltung geschlossen, dass in diesem (vermeintlichen) Escrow-Vertrag somit (wohl bewusst) ein unmöglicher Vertragsinhalt festgelegt wurde: nicht etwa eine Übertragung von Aktiven (Geldmittel, Forderungen von E.________ AG/K.________ SA auf Q.________), sondern die Verwahrung einer Rückstellung (bzw. einer Fremdkapitalposition in der Bilanz) - und somit einer Position der Rechnungslegung, die einem Transfer zwischen Rechtssubjekten (von E.________ AG an Q.________) gar nicht zugänglich war (vgl. E. 8.2.4.1 u. 8.2.4.3 a.U.).