Citation: 6B_272/2021 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer kommt den Begründungsanforderungen nicht nach. Die Vorbringen unter dem Titel "B. Materielles" entsprechen über mehrere Seiten hinweg Wort für Wort dem Plädoyer vom 3. Dezember 2020, welches der Beschwerdeführer vor der Vorinstanz vortragen liess (kant. Akt. 78). Die Ausführungen unter den Titeln "1.2 Zur Glaubwürdigkeit der aussagenden Personen", "1.3 Zum angeblichen Zusammenwirken zwischen dem Beschwerdeführer und dem Verurteilten", "1.4 Zur Fotoaufnahme mit der Adresse des Geschädigten", "1.5 Zur angeblichen Vermittlung des Verurteilten B.________" und "1.6 Zusammenfassung" stimmen zu nahezu 100 % mit den Ausführungen im angeführten Plädoyer vom 3. Dezember 2020 überein. Diese Argumente aus der vorinstanzlichen Hauptverhandlung können sich von vornherein nicht mit den Erwägungen im - später ergangenen - vorinstanzlichen Urteil auseinandersetzen. Die verbleibenden Ausführungen unter dem Titel "B. Materielles", also jene, die nicht (mehrheitlich wortwörtlich) den Plädoyernotizen vom 3. Dezember 2020 entsprechen, setzen sich ebenfalls nicht mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinander. Auf die Rüge der behaupteten Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo", welche vom Beschwerdeführer unter dem Titel "B. Materielles" behandelt wird, kann damit nicht eingetreten werden. Die Begründung der Rüge betreffend die Strafzumessung und den Widerruf der mit Strafmandat der Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau vom 6. Juli 2016 bedingt ausgefällten Geldstrafe, genügen den Anforderungen weitgehend ebenfalls nicht. Soweit der Beschwerdeführer sich nicht mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinandersetzt, kann auch hier von vornherein nicht darauf eingetreten werden. Dies trifft namentlich auf jene Vorbringen zu, in welchen er sich auf Allgemeinschauplätze beschränkt, ohne einen Bezug zum angefochtenen Urteil herzustellen (vgl. etwa das Vorbringen: "Es ist und bleibt nun einmal eine Tatsache, dass Männer im Rahmen des Lebens reifer werden und Verantwortung übernehmen, wobei sich der Beschwerdeführer nun gerade auf eben diesem Weg befindet."). Gleiches gilt für Vorbringen, die schon von der Vorinstanz verworfen wurden, etwa betreffend den angeblichen Einfluss der weiteren Lebensumstände auf die Legalprognose. Die (nota bene ausschliesslich behaupteten) positiven Veränderungen der persönlichen Umstände, welche nach dem 3. Dezember 2020 eingetreten sein sollen, sind schliesslich von vornherein unbeachtlich (Art. 105 Abs. 1 BGG). In der Anwendung des Grundsatzes "in dubio pro reo", bei der Strafzumessung sowie beim Widerruf der mit Strafmandat der Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau vom 6. Juli 2016 bedingt ausgefällten Geldstrafe ist im Übrigen keine Verletzung von Bundesrecht ersichtlich. Es kann auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden (vgl. Art. 109 Abs. 3 BGG).