Citation: 2C_560/2015 E. 1

Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens bildet die Frage, ob das Urteil des Kantonsgerichts, wonach die Beschwerdeführerin ihre Organisation an die Vorgaben des Bundesgesetzes vom 23. Juni 2000 über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte (Anwaltsgesetz, BGFA [SR 935.612]) anzupassen habe, andernfalls sie keine eingetragenen Anwälte anstellen dürfe bzw. ihr Geschäftsführer gegebenenfalls aus dem Register zu streichen wäre, Bundesrecht verletzt. Hiergegen kann die dadurch direkt betroffenen Gesellschaft (vgl. Art. 89 Abs. 1 BGG) mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht gelangen (vgl. BGE 130 II 87 E. 1; Art. 82 ff. i.V.m. Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG). Nicht einzutreten ist auf ihre Eingabe indessen, soweit sie darin auch beantragt, den Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde über die Anwältinnen und Anwälte vom 22. Dezember 2014 aufzuheben: Dieser ist durch das Urteil des Kantonsgerichts vom 20. Mai 2015 ersetzt worden (Devolutiveffekt) und gilt lediglich inhaltlich als mitangefochten (vgl. Art. 86 Abs. 1 lit. b BGG; BGE 134 II 142 E. 1.4 S. 144).