Citation: 2C_777/2017 E. 3.3.1

3.3.1. Der Beschwerdeführer ist in der Schweiz wiederholt straffällig geworden, wobei die schwerste Sanktion eine teilbedingte Verurteilung von zweieinhalb Jahren (davon sechs Monate vollziehbar) wegen gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls bildete. Der Beschwerdeführer hatte gemäss dem Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 14. August 2014 innert weniger Monate aus rein egoistischen Beweggründen mit Landsleuten diverse Diebstähle mit einer Deliktssumme von gut einer halben Million Franken begangen; dabei habe er "dreist" gehandelt. In der Strafuntersuchung habe er sich wenig kooperativ gezeigt; im Gegenteil sei er in dieser Zeit erneut dreimal straffällig geworden. Das Obergericht kam zum Schluss, dass sein Verhalten auf eine "Unbelehrbarkeit" hindeute und den Einwand entkräfte, das Strafverfahren habe eine abschreckende Wirkung gehabt. Insgesamt sei das Verschulden des Beschwerdeführers als schwer zu qualifizieren. Da der Entscheid der Vorinstanz von der Staatsanwaltschaft nicht angefochten worden sei, könne nicht auf eine höhere Strafe erkannt werden, obwohl die ausgesprochene Freiheitsstrafe von 30 Monaten "dem schweren Verschulden des Beschuldigten nicht angemessen" sei. Für seine weiteren rund 20 Straftaten wurde der Beschwerdeführer zu Gefängnisstrafen von insgesamt 158 Tagen, Geldstrafen von insgesamt 130 Tagessätzen sowie Bussen in der Höhe von über Fr. 6'000.-- sowie gemeinnütziger Arbeit von 480 Stunden verurteilt. Entgegen seinen Einwänden handelte es sich dabei im Hinblick auf den von ihm betriebenen Drogenhandel, auf die Bedrohung mit einer Waffe und auf die einfache Körperverletzung nicht mehr nur um untergeordnete Delinquenz.