Citation: 7B_533/2023 E. 1.4

1.4. Ein Rückweisungsbeschluss wie der Vorliegende ist für sich allein somit nicht geeignet, einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil zu bewirken. Er kann in Bezug auf die Kosten- und Entschädigungsfolgen gemäss Art. 93 Abs. 3 BGG mit dem neuen Entscheid in der Sache angefochten werden, der gestützt auf die Rückweisung erlassen wird. Wenn der als Folge des Rückweisungsbeschlusses erlassene neue Entscheid der unteren kantonalen Behörde in der Sache nicht angefochten wird, kann die Partei direkt beim Bundesgericht Beschwerde gegen die Kosten- und Entschädigungsfolgen des Rückweisungsbeschlusses erheben (BGE 142 V 551 E. 3.2 mit Hinweisen). Aus der Beschwerde ergibt sich, dass die Oberstaatsanwaltschaft als Folge des Rückweisungsbeschlusses die ersuchte amtliche Verteidigung am 7. Juli 2023 gewährte. Es ist davon auszugehen, dass diese Verfügung unangefochten geblieben ist, zumal die Oberstaatsanwaltschaft (und Beschwerdegegnerin im kantonalen Beschwerdeverfahren) dem Antrag der Beschwerdeführerin entsprach. Die Beschwerdeführerin ist somit legitimiert, direkt gegen die im obergerichtlichen Beschluss vom 19. Juni 2023 festgesetzte Parteientschädigung an das Bundesgericht zu gelangen (BGE 142 V 551 E. 3.2 mit Hinweisen). Auf die Beschwerde ist folglich einzutreten.