Citation: 4A_180/2023 E. 3.2

3.2. Nachdem sich ergeben hat, dass es sich um ein Verfahren der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit handelt, auf das die Bestimmungen von Art. 176 ff. IPRG anwendbar sind, hat das Schiedsgericht den von der Beschwerdeführerin erhobenen Einwand der fehlenden Schiedsfähigkeit zutreffend unter dem Blickwinkel von Art. 177 IPRG geprüft. Dabei erwog es, bei den geltend gemachten Forderungen des Beschwerdegegners handle es sich um vermögensrechtliche Ansprüche, die nach dieser Bestimmung schiedsfähig seien. Die Beschwerdeführerin stellt sich vor Bundesgericht unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zur Schiedsfähigkeit in der nationalen Schiedsgerichtsbarkeit (BGE 144 III 235; 136 III 467) einzig auf den Standpunkt, die vom Beschwerdegegner eingeklagten arbeitsrechtlichen Ansprüche seien nach Art. 354 ZPO nicht schiedsfähig. Diese Bestimmung ist jedoch - wie sich erwiesen hat - im zu beurteilenden Fall nicht anwendbar, weshalb die darauf gestützte Rüge der fehlenden Zuständigkeit des Schiedsgerichts ins Leere geht. Dass die vorliegende Streitsache nach der Bestimmung von Art. 177 IPRG schiedsfähig ist (vgl. BGE 144 III 235 E. 2.3.3; 136 III 467 E. 4.2), stellt auch die Beschwerdeführerin zu Recht nicht in Frage.