Citation: 8C_88/2017 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat erwogen, unbestritten sei, dass die Beschwerden am rechten OSG natürlich kausale Folge des Unfalles vom 11. Mai 2012 seien. Hiegegen sei zu prüfen, ob dies auch für die vorhandenen Rückenschmerzen gelte. Gemäss Bericht des Spitals M.________ vom 21. Januar 2014 habe das MRI (magnetic resonance imaging) auf Höhe des Lendenwirbelkörpers LWK 4/5 eine nach kranial, insbesondere auch nach kaudal sequestrierte subligamentäre Bandscheibenextrusion links mediolateral mit Kontakt zur Nervenwurzel L5 links, auf Höhe des LWK 5/S1 links eine mediolaterale/ foraminelle Bandscheibenextrusion mit Kontakt zur Nervenwurzel S1 links und auf der Etage LWK 4/5 eine aktivierte Osteochondrose gezeigt. Nach Ansicht des Dr. med. K.________ (Bericht vom 28. Januar 2014), die von den übrigen Ärzten nicht geteilt werde, bestehe aufgrund der monatelangen starken Entlastung des rechten Beines ein Zusammenhang mit dem Unfallereignis. Entgegen den Vorbringen des Versicherten spreche der klare Wortlaut des von ihm eingeholten Gutachtens des Dr. med. G.________ ( unfallfremdes lumboradikuläres Reizsyndrom auf zwei Etagen) gegen eine Unfallkausalität. Auch die Suva-Ärzte Dr. med. univ. E.________ (Bericht vom 3. Dezember 2013) und Dr. med. I.________ (Bericht vom 16. November 2015) hätten mit einlässlichen und schlüssigen Begründungen einen indirekten Kausalzusammenhang der Beschwerden im Bereich der Lendenwirbelsäule mit dem Unfall vom 11. Mai 2012 verneint.