Citation: I 865/05 15.12.2006 E. 5

Der Versicherte war wegen des Unfalls vom 12. Juli 2001 unbestrittenermassen bis Januar 2003 infolge somatisch begründeter Beschwerden in einem Masse arbeits- und erwerbsunfähig, welches im Juli 2002 einen Anspruch auf eine ganze Rente entstehen liess. Als dauernde Restfolge des erwähnten Vorfalls leidet er an einer Verkürzung des rechten Beins um 18 Millimeter. Deren funktionelle Auswirkungen liessen sich jedoch gemäss den medizinischen Akten mit Hilfe eines Sohlenausgleichs in einer Weise beheben, welche die Ausübung einer geeigneten Arbeit ermöglicht. Eine erhebliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten, leichten oder mittelschweren Tätigkeit lässt sich deshalb für die Zeit ab ungefähr Mitte Januar 2003 auf Grund des somatischen Beschwerdebildes nicht mehr begründen. Umstritten ist dagegen, inwieweit die Arbeitsfähigkeit durch eine krankheitswertige psychische Störung zusätzlich beeinträchtigt wird.