Citation: I 548/06 11.05.2007 E. 5

5.1 IV-Stelle und Kantonales Gericht haben den Anspruch des Beschwerdeführers auf berufliche Eingliederungsmassnahmen unter dem Titel erstmalige berufliche Ausbildung geprüft und verneint. Die Vorinstanz hat in sorgfältiger Würdigung der Aktenlage einlässlich und überzeugend dargelegt, dass nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden könne, der Versicherte habe die Lehre aus invaliditätsbedingten Gründen abbrechen müssen. Diesen Ausführungen hat das Gericht nichts beizufügen, weshalb vollumfänglich darauf verwiesen werden kann. Daran vermögen die grossmehrheitlich bereits im kantonalen Verfahren vorgebrachten Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern. Wenn der Beschwerdeführer rügt, was für den Lehrmeister gelte, sollte bezüglich medizinischer Würdigung des Sachverhalts auch für die Vorinstanz gelten, verkennt er offensichtlich die Aufgabe eines Gerichts, welche u.a. gerade darin besteht, sämtliche Akten zu würdigen und gestützt darauf einen Entscheid zu erlassen. 5.2 Nicht geprüft wurde bisher indessen - wie dies der Beschwerdeführer geltend macht und was er u.a. bereits in der Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen beantragt hatte - ob ein Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen in Form von Umschulung besteht. Die IV-Stelle, an welche die Sache zu diesem Zweck zurückzuweisen ist, wird die erforderlichen Abklärungen treffen und anschliessend über den Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen neu verfügen.