Citation: 9C_69/2023 E. A

Der 1965 geborene A.________ war als Informatiker in einem 100 % Pensum an der Universität U.________ angestellt, als er sich am 6. Mai 2010 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete. Die IV-Stelle des Kantons Zürich lehnte dieses Leistungsgesuch mit Verfügung vom 8. Oktober 2010 ab, da der Versicherte seit dem 10. Mai 2010 wieder voll in seiner bisherigen Tätigkeit arbeitete. Ab dem 1. März 2016 reduzierte der Versicherte sein Pensum auf 90 %. In der Folge meldete er sich am 18. März 2019 wiederum bei der Invalidenversicherung an. Für die Zeit ab dem 15. April 2019 sprach die IV-Stelle ihm berufliche Massnahmen mit dem Ziel der Wiedereingliederung in die bisherige Tätigkeit zu; diese wurden am 7. Januar 2020 mit der Begründung abgeschlossen, der Versicherte könne seiner bisherige Tätigkeit zu ca. 50 % nachgehen. Allerdings wurde das Arbeitsverhältnis des Versicherten in der Folge auf den 28. Februar 2021 aufgelöst, und die BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich (nachstehend: BVK) sprach ihm ab dem 29. Januar 2021 ein Berufsinvalidenrente zu. Die IV-Stelle lehnte ihrerseits nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens einen Rentenanspruch mit Verfügung vom 4. Oktober 2021 ab.