Citation: 5A_1043/2021 E. 5.5.1

5.5.1. Das Obergericht stellte zunächst fest, dieser Zweck sei unbestritten. Gegen das Ende der Beschwerdeschrift bestreiten die Beschwerdeführer diese - den Prozesssachverhalt beschlagende (vgl. E. 2.3) - Feststellung. Sie verweisen dabei "auf die bereits gemachten Ausführungen" und "auf die Angaben in der Berufungsschrift (act. 57, Rz 19 ff.) ". Im vorderen Teil der Beschwerde erklären sie wohl, welches der wirkliche Zweck des Vertrags vom 9. April 1981 gewesen sein soll; an keiner Stelle findet sich aber eine begründete Bestreitung der hier diskutierten Feststellung. An der angegebenen Stelle in der Berufung erklären die Beschwerdeführer, der Zweck der Grunddienstbarkeiten sei gewesen, "für die von der Dienstbarkeit betroffenen Grundstücke einheitliche Baubeschränkungen zu errichten" bzw. "durch klar definierte Vorschriften eine einheitliche Überbauung der Parzellen zu gewährleisten", während das Erreichen der Bebaubarkeit die (unbeachtliche) Motivation der Vertragsparteien gewesen sein möge. Ob darin eine rechtsgenügliche Bestreitung des vom Bezirksgericht festgestellten Zwecks gesehen werden kann, braucht nicht abschliessend beurteilt zu werden, denn der Standpunkt der Beschwerdeführer ist ohnehin unbegründet.