Citation: 6B_127/2022 E. 2.4

2.4. Aus der Begründung der Vorinstanz geht (implizit) hervor, dass sie - wie die Erstinstanz, deren Beurteilung sie sich anschliesst - annimmt, der Beschwerdeführer habe aufgrund seiner Mitwirkung an den deliktischen Tätigkeiten von B.________ und C.________ nicht nur vom illegalen Zweck ihrer Einreise gewusst, wie sie ausdrücklich festhält, sondern auch von ihrem illegalen Aufenthalt (vgl. auch erstinstanzliches Urteil E. 31.3 S. 68). Dieser Schluss auf ein entsprechendes Wissen des Beschwerdeführers ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu kritisieren. Soweit der Beschwerdeführer an dieser Stelle ebenfalls einwendet, er sei nicht Teil der Diebesbande gewesen, ohne dies weitergehend zu begründen, entfernt er sich in unzulässiger Weise vom willkürfrei festgestellten Sachverhalt (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG und E. 1.3 ff. oben), weshalb darauf nicht erneut einzugehen ist. Dass B.________ und C.________ während eineinhalb Monaten beim Beschwerdeführer gewohnt hätten, stellt die Vorinstanz sodann nicht fest, sondern sie spricht von einer Beherbergungsdauer von wenigen Tagen bis mehreren Wochen. Mit dieser offenen Feststellung der Beherbergungsdauer trägt sie der Rechtsprechung, wonach ein bloss gelegentliches oder nur wenige Tage dauerndes Beherbergen für eine Tatbestandserfüllung nicht genügt, nur unzureichend Rechnung. Der Beschwerdeführer gibt in seiner Beschwerde indes selber an, B.________ habe gemäss eigenen Aussagen "vielleicht 2 bis 2 Wochen" (recte: ein bis zwei Wochen) bei ihm gewohnt. Dass die Beherbergung von C.________ kürzer gewesen wäre, sagt der Beschwerdeführer nicht, sondern er führt aus, (auch) betreffend ihn ergebe sich nichts, was auf einen längeren Aufenthalt in seiner Wohnung hindeute. Nachdem sich somit selbst gemäss der Darstellung des Beschwerdeführers eine Beherbergungsdauer von jedenfalls mindestens einer Woche ergibt und diese Dauer für eine Tatbestandsverwirklichung als ausreichend zu erachten ist, insbesondere in Anbetracht, dass die Unterkunft unmittelbar im Hinblick auf die Verübung von Straftaten gewährt wurde, vermag der Beschwerdeführer mit seiner Kritik auch unter dem Gesichtspunkt der Beherbergungsdauer nicht durchzudringen. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie den Beschwerdeführer der Förderung des rechtswidrigen Aufenthalts im Sinne von Art. 116 Abs. 1 lit. a AIG (recte: AuG; vgl. Art. 126 Abs. 4 AIG) schuldig spricht. Seine Rügen sind ebenfalls unbegründet, soweit auf sie einzutreten ist.