Citation: 8C_635/2013 E. 4.4.2

4.4.2. Mit Bezug auf das Kriterium der schweren oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen hielt die Vorinstanz fest, es könne nicht von einer besonderen Schwere der für das Schleudertrauma typischen Beschwerden ausgegangen werden. Sodann hätten weder von den beiden Vorereignissen somatisch-strukturelle Schädigungen noch eine eingeschränkte Arbeits- und Erwerbsfähigkeit vorgelegen, sodass grundsätzlich nicht von einer Verletzung besonderer Art ausgegangen werden könne. Dennoch bejahte sie die besondere Art der Verletzung - im Sinne einer wiederholten Betroffenheit desselben Körperteils - in geringem Umfang, insoweit als im Zeitpunkt des Ereignisses vom 30. August 2010 noch Restbeschwerden des Ereignisses von 2007 vorgelegen haben (was aufgrund der Akten nicht ganz eindeutig sei). Diese mit Blick auf die Vorschädigung (vgl. Urteil 8C_629/2012 vom 20. Februar 2013 E. 3.5) eher zu Gunsten des Versicherten ergangene Beurteilung ist nicht zu beanstanden. Entgegen dem Beschwerdeführer lässt sich aus dem Urteil 8C_150/2011 vom 14. Februar 2012 E. 9.2.3 nichts Zusätzliches ableiten; so wurde darin das Kriterium ebenfalls lediglich als in einfacher Weise erfüllt bewertet.