Citation: 9C_193/2018 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog, der Rentenzusprache mit Verfügung vom 3. April 2014 hätten die Berichte der psychiatrischen Klinik C.________ vom 7. März und 25. September 2013 sowie die Stellungnahme des RAD vom 31. Oktober 2013 zugrunde gelegen. Wenn die IV-Stelle aufgrund des im Revisionsverfahren eingeholten Gutachtens des Dr. med. D.________ vom 5. Januar 2016 zum Schluss gelange, die damals von der psychiatrischen Klinik C.________ erhobenen Diagnosen seien nicht nach einem anerkannten Klassifikationssystem gestellt und damit nicht nachvollziehbar begründet worden, möge dies zutreffen. Es könne aber noch nicht von zweifelloser Unrichtigkeit im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG gesprochen werden, wenn die Beschwerdeführerin trotzdem darauf abgestellt habe. Immerhin handle es sich bei der psychiatrischen Klinik C.________ um eine anerkannte, auf psychische Leiden spezialisierte Klinik, so dass deren Diagnosestellung nicht grundsätzlich habe angezweifelt werden müssen.