Citation: U 125/03 29.04.2004 E. 2

Zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente, wohingegen die Festsetzung der Integritätsentschädigung letztinstanzlich nicht mehr bestritten wird (zum Streitgegenstand: BGE 125 V 417 oben). 2.1 Es entspricht unbestrittenermassen der medizinischen Aktenlage, dass die Beschwerdeführerin auf Grund der beim Unfall vom 28. Mai 1997 erlittenen Fussverletzung ihre frühere Tätigkeit als Raumpflegerin nicht mehr ausüben kann. Gleichermassen steht fest und wird von der Versicherten anerkannt, dass ihr leichte, überwiegend sitzende Tätigkeiten ganztags zumutbar sind, wobei Kontroll- und Überwachungsfunktionen, leichte industrielle Produktions- und Montagetätigkeiten, Portierdienste, Fliessbandarbeiten und einfache administrative Tätigkeiten in Frage kommen (vgl. den Bericht des SUVA-Kreisarztes Dr. med. S.________ vom 25. September 2003). 2.2 Streitig und zu prüfen ist demgegenüber, ob und auf welche Weise sich die Nichteignung der Beschwerdeführerin für Arbeiten mit Kontakt zu Kühlschmiermitteln und Mineralöladditiven (Nichteignungsverfügung der SUVA vom 30. Juni 1994) auf die Erwerbsfähigkeit auswirkt. Die Versicherte macht diesbezüglich eine ungenügende Abklärung der konkret zumutbaren Tätigkeiten geltend. Namentlich habe die SUVA im Rahmen der Ermittlung des Invaliditätsgrades anhand des Einkommensvergleichs zur Bestimmung des Einkommens, welches die Beschwerdeführerin zumutbarerweise mit ihren gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage (noch) zu erzielen vermöchte (Invalideneinkommen), Erhebungen ihrer internen Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) herangezogen, ohne indessen zu prüfen, ob bei den entsprechenden Beschäftigungen ein Kontakt mit unverträglichen Stoffen ausgeschlossen sei. Zudem sei ein ersatzweises Abstellen auf die Tabellenlöhne unzulässig, solange die zumutbare Tätigkeit nicht feststehe.