Citation: 1A.205/2000 25.04.2001 E. 2

2.- Der Beschwerdeführer macht in verfahrensmässiger Hinsicht geltend, das Kantonsgericht habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt, weil es auf die Rüge, auf das Sanierungsprojekt sei zu Unrecht Art. 18a aEBG und damit das kantonale Recht angewendet worden, nicht eingetreten sei. Zudem habe es ihm die Einsicht in die Genehmigungsverfügung des BAV verweigert. Es trifft zu, dass das Kantonsgericht auf die Rüge der unrichtigen Rechtsgrundlage des durchgeführten Projektbewilligungsverfahrens formell nicht eingetreten ist, weil dieser Punkt nicht Gegenstand des Entscheids der Standeskommission gebildet habe. Hingegen untersuchte das Kantonsgericht die aufgeworfene Frage sehr wohl im Zusammenhang mit der Prüfung, ob die Enteignung nach eidgenössischem oder kantonalem Recht durchzuführen sei. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ist unter diesen Umständen nicht zu erkennen. Dasselbe gilt mit Bezug auf die Verweigerung der Einsicht in die eisenbahnrechtliche Genehmigung gemäss Art. 18a aEBG. In der Stellungnahme, die das Bundesamt für Verkehr im kantonalen Beschwerdeverfahren abgab, werden die Gründe für die am 14. September 1999 erteilte Genehmigung nach Art. 18a aEBG im Einzelnen genannt. Da der Beschwerdeführer von dieser Stellungnahme Kenntnis erhielt, war er über die eisenbahnrechtliche Genehmigung jedenfalls so weit im Bilde, als sie für die vor dem Kantonsgericht streitigen Fragen von Belang war.