Citation: 2C_652/2023 E. 5.2

5.2. Soweit der Beschwerdeführer rügt, die an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern herrschende Praxis, wonach Studierenden mit einem deutschsprachigen Studienabschluss keine Prüfungszeitverlängerungen gewährt werden, verstosse gegen § 48 StuPO RF, ist darauf nicht näher einzugehen: Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern diese Praxis geradezu willkürlich sein soll (vgl. E. 3.2 und 5.1 hiervor). Seine Beschwerde genügt in diesem Punkt den Anforderungen gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG (vgl. E. 3.1 hiervor) nicht. Eine willkürliche oder sonstwie rechtswidrige Anwendung der einschlägigen Hochschulsatzung ist im Übrigen auch nicht ersichtlich: § 48 StuPO RF belässt den Prüfungsdelegierten der Fakultäten mit Blick auf die Gewährung von Prüfungszeitverlängerungen einen erheblichen Spielraum, indem er zum einen unbestimmte Rechtsbegriffe ("triftige Gründe", "angemessen") enthält und zum anderen klar zum Ausdruck bringt, dass die Studierenden selbst bei Vorliegen eines triftigen Grunds keinen (unbedingten) Anspruch auf Prüfungsdauerverlängerung haben ("kann... verlängern"). Die Annahme des Beschwerdeführers, Studierenden mit einer fremdsprachigen Maturität seien in jedem Fall Zeitzuschläge zu gewähren, widerspricht damit der Studien- und Prüfungsordnung.