Citation: 6B_751/2018 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin bringt dagegen vor, dass die Annahme, wonach der Beschwerdegegner zum Zeitpunkt der Täuschung von der Nichtigkeit der besagten Lohnakontozahlungen ausgegangen sei, einzig auf den nachträglich, dem ermittelten Sachverhalt angepassten Aussagen des Beschwerdegegners fusse und ansonsten keine Stütze in den Akten finde. Hätte die Vorinstanz die vorhandenen Beweismittel, insbesondere den zeitlichen Ablauf sowie die Buchhaltung der A.________ AG, in welcher die fraglichen Bezüge als Betriebserträge vom Beschwerdegegner mit Buchungsvermerken wie "Honorar" oder "B.________ Group" verbucht worden seien, korrekt gewertet, hätte sie nicht zu diesem Schluss kommen dürfen. Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz sei grob aktenwidrig und damit willkürlich (vgl. Beschwerde Ziff. 7 - 7.8 S. 7 ff.). Selbst wenn man aber ihren Sachverhaltsfeststellungen folgen wollte, habe der Beschwerdegegner zumindest in eventualvorsätzlicher Schädigungs- und Bereicherungsabsicht gehandelt. Die Vorinstanz habe die eventualvorsätzliche Tatbegehung nicht geprüft und den festgestellten Sachverhalt auch nicht unter den Begriff der Schädigungs- und der Bereicherungsabsicht subsumiert. Dies stelle eine Nichtanwendung von Bundesrecht und damit eine Verletzung von Art. 146 StGB und Art. 12 Abs. 2 StGB dar (vgl. Beschwerde Ziff. 8.1 - 8.4 S. 11 f.).