Citation: 5A_556/2023 E. 4.2.2

4.2.2. Bereits nach der Darstellung der Beschwerdeführerin selbst hat das Obergericht aufgezeigt, weshalb es die streitbetroffenen Kindesschutzmassnahmen anordnete. Auch die Durchsicht des Urteils vom 27. Juni 2023 ergibt kein anderes Bild. Dabei fällt indes auf, dass der Bezirksrat nach Feststellung des Obergerichts - diese zählt zum Prozesssachverhalt (BGE 140 III 16 E. 1.3) und bleibt unbestritten (vgl. vorne E. 2) - nicht allein auf die von der Beschwerdeführerin angesprochenen Umstände abgestellt hat. Das angefochtene Urteil versetzte die Beschwerdeführerin denn auch in die Lage, es nachzuvollziehen und dagegen Beschwerde zu erheben. Vor Bundesgericht geht die Beschwerdeführerin jedenfalls detailliert auf die umstrittene Sachlage ein. Wenn sie es dabei verpasst, eine hinreichende Kritik zu formulieren (vgl. die E. 3-9 des vorliegenden Urteils), betrifft dies nicht den Gehörsanspruch. Mit ihrem gegenteiligen Standpunkt verkennt die Beschwerdeführerin, dass das Obergericht nicht gehalten war, auf jeden der von ihr als bedeutend erachteten Punkte einzugehen. Auch beschlägt die materielle Begründetheit des Entscheids nicht den Anspruch auf rechtliches Gehör (vgl. BGE 145 III 324 E. 6.1). Folglich hilft es der Beschwerdeführen nicht weiter, wenn sie darlegt, wie richtigerweise hätten entschieden werden sollen, um der Vorinstanz anschliessend vorzuwerfen, auf diesen oder jenen Aspekt des Falles zu wenig eingegangen zu sein. Es geht nicht an, unter dem Deckmantel der Gehörsverletzung eine inhaltliche Kritik des angefochtenen Entscheids vorzutragen, um den Rechtsfolgen von Art. 98 BGG zu entgehen. Die Beschwerde erweist sich insoweit als unbegründet.