Citation: 9C_245/2019 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat mit Blick auf das erwähnte orthopädische Gutachten erkannt, die Versicherte sei aufgrund des Beschwerdebildes in beiden Hüftgelenken und der Lendenwirbelsäule körperlich eingeschränkt. Sie könne keine schweren Arbeiten verrichten, keine schweren Lasten heben oder tragen, weder dauerhaft in Zwangspositionen arbeiten noch lange gehen. Hingegen sei nicht ersichtlich, inwiefern die Beschwerdeführerin als Musiklehrerin eingeschränkt sein soll, entspreche doch dieser angestammte Beruf nicht nur gemäss Gutachten, sondern auch laut Berichten der behandelnden Ärzte und der Abklärung an Ort und Stelle (optimal) dem Belastungsprofil einer leidensangepassten Erwerbstätigkeit. Die Versicherte habe die Möglichkeit, die Körperposition immer wieder zu verändern und ihre Lektionen sowohl im Sitzen als auch stehend zu erteilen. Insofern sei die orthopädische Gutachterin Dr. B.________, die auch die Vorakten einer hinreichenden Würdigung unterzogen habe, zum nachvollziehbaren und einleuchtenden Schluss gelangt, dass im erwerblichen Bereich keine Einschränkung der funktionellen Leistungsfähigkeit bestehe. Nach vorinstanzlicher Überzeugung vermöchten auch ergänzende medizinische Abklärungen das schlüssige und voll beweiskräftige Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen.