Citation: 6B_702/2009 08.01.2010 E. 2

Der Beschwerdeführer beanstandet zunächst den Schuldspruch der mehrfachen sexuellen Handlungen mit Kindern zum Nachteil von A.________. 2.1 Dem Beschwerdeführer wird vorgeworfen, er habe dem Geschädigten A.________ im Zeitraum Sommer 2003 bis Frühjahr 2004 an mindestens drei Tagen in seiner Wohnung alkoholische Getränke und Mariuhana verabreicht. Zudem habe er im Beisein des Geschädigten A.________ pornografische Filme abgespielt und jenem Geld oder Marihuana dafür angeboten, wenn er ihn manuell befriedigen dürfe, worauf sich der Geschädigte jeweils eingelassen habe. Dabei habe der Beschwerdeführer im Wissen um das Schutzalter des Geschädigten gehandelt (Anklageschrift D, ND 3, S. 4; angefochtenes Urteil S. 31 mit Hinweis auf das erstinstanzliche Urteil S. 25). 2.2 Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts sowie eine Verletzung der Unschuldsvermutung. Aus den Zeugenaussagen des Geschädigten A.________ gehe nicht mit der notwendigen Klarheit hervor, dass die sexuellen Handlungen tatsächlich noch im Schutzalter erfolgt seien. Ausserdem setze sich die Vorinstanz über das vom Bezirksgericht Horgen festgestellte Beweisverwertungsverbot hinweg. Zu Unrecht stelle sie diesem Zusammenhang zudem auf die Aussagen des Geschädigten B.________ ab, welche sie in ihrem Zirkulationsbeschluss vom 9. Juli 2008 noch als unverwertbar qualifiziert habe, und der von der Staatsanwaltschaft nicht als Zeuge einvernommen worden sei (Beschwerde S. 6 ff.).