Citation: 2C_69/2019 E. 2.2

2.2. Das dem Rechtsstreit zu Grunde liegende Rechtsverhältnis, welches mit Verfügung vom 13. Dezember 2016 geregelt wurde, war das Aufenthaltsrecht des Beschwerdeführers. Die Frage, gestützt auf welche Rechtsgrundlage ein Aufenthaltsrecht des Beschwerdeführers zu bejahen oder zu verneinen war, betrifft nicht den Streitgegenstand, sondern dessen rechtliche Begründung (Urteil 2C_471/2017 vom 22. Dezember 2017 E. 2.3, mit weiteren Hinweisen). Der im Lichte der anwendbaren Rechtsnormen rechtserhebliche Sachverhalt konnte durch die unteren Instanzen nach dem anwendbaren Verfahrensrecht und unter Beachtung der Vorgaben von Art. 110 BGG zulässigerweise ergänzt werden (Urteile 2C_1034/2016 vom 13. November 2017 E. 4.2; 2C_728/2014 vom 3. Juni 2015 E. 2.2.3; 2C_1140/2015 vom 7. Juni 2016 E. 2.2.1; vgl. oben, E. 2.1); andernfalls der Beschwerdeführer aus seiner zweiten Ehe keine Ansprüche für sich hätte ableiten können. Mit der pauschal vorgetragenen Rüge, die unteren Instanzen hätten keine nach dem 13. Dezember 2016 eingetretenen Umstände berücksichtigen dürfen, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, welche Bestimmungen des anwendbaren (bundesrechtlichen oder kantonalen) Verfahrensrechts oder inwiefern die Vorgaben von Art. 110 BGG von der Vorinstanz verletzt worden wären. In diesem Umfang fehlt der Beschwerde eine den Anforderungen von Art. 42 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG genügende Begründung, weshalb auf die in diesem Zusammenhang erhobenen Rügen der Verletzung von Art. 29 BV nicht weiter einzugehen ist. Art. 6 EMRK findet keine Anwendung auf ausländer-rechtliche Verfahren der vorliegenden Art, wie das Bundesgericht dies den Beschwerdeführern bereits im Urteil vom 24. September 2015 dargelegt hat (dort E. 2.1 mit Hinweisen auf die einschlägige Recht-sprechung des EGMR; Urteil 2C_870/2016 vom 21. Dezember 2016 E. 3.3).