Citation: 8C_518/2020 E. 3.2.1

3.2.1. Dazu hat es zunächst erwogen, im Entscheid vom 28. November 2016 erkannt zu haben, dass die im Gutachten der ZIMB vom 15. März 2015 aus neurologisch/neuropsychologischer Sicht gestellte Diagnose einer dementiellen Entwicklung, die zu einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit hätte führen können, nicht gesichert gewesen sei. Der radiologische Befund sei zwar auffällig gewesen, habe jedoch das für eine frontotemporale Demenz oder für eine Alzheimer-Erkrankung typische Muster des Hypometabolismus nicht aufgewiesen. Daher sei die Ätiologie der kognitiven Störung und der Verhaltensauffälligkeiten unklar geblieben. Der neurologische Sachverständige habe dazu erwähnt, eine gewisse funktionelle Überlagerung könne nicht ausgeschlossen werden. Aus den medizinischen Vorakten ergäben sich keine Hinweise auf eine dementielle Erkrankung. Vielmehr sei der Beschwerdeführer offenbar in der Lage gewesen, den behandelnden Ärzten seine Gebresten zu schildern und einer Schlauchmagen-Operation sowie anderen chirurgischen Eingriffen zuzustimmen. So sei er laut Bericht zur Untersuchung im Spital D.________ vom 27. November 2014 "intermittierend in der Interaktion mit der Ehefrau (...) zu schnellen Antworten fähig" gewesen. Die Ergebnisse der neuropsychologischen Testungen hätten formal zwar einer schweren kognitiven Störung entsprochen, indessen sei das Ausfallmuster eigenartig gewesen und habe nicht auf eine primäre hirnorganische Störung hingewiesen. Der Beschwerdeführer habe nach dem Aufenthalt vom 21. bis 27. Oktober 2014 im Spital D.________ in gutem Allgemeinzustand und nach den Hospitalisationen in der Klinik E.________ vom 7. und 15. September 2015 mobil mit noch leicht eingeschränkter Gehstrecke nach Hause entlassen werden können. In Nachachtung des Rückweisungsentscheids vom 28. November 2016 habe die IV-Stelle, nachdem die weiteren Demenzabklärungen im Spital D.________ keine neuen Erkenntnisse ergeben hätten, das polydisziplinäre Gutachten der SMAB vom 3. Januar 2018 eingeholt. Die neurologische Sachverständige sei unter Berücksichtigung der Ergebnisse der neuropsychologischen Testungen zum Schluss gelangt, es läge keine Erkrankung aus ihrem Fachbereich vor. Die Erhebung der Anamnese sowie die Untersuchung des Exploranden sei nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich gewesen, weil er auf direktes Ansprechen nicht reagiert, keinen Blickkontakt aufgenommen, keine Antworten zu den gestellten Fragen gegeben und auch sonst keine Reaktionen gezeigt habe. Aktuell sei kein sicheres neurologisches Defizit festzustellen. Dagegen sprächen die Diskrepanzen in der Krankheitsentwicklung, das Verhalten des Exploranden und dessen Ehefrau, das klinische Bild sowie der Umstand, dass über den gesamten Zeitraum seit 2008 gesehen nie fokal-neurologische Defizite genannt worden seien. Zudem habe die gesamte neurologisch-radiologische Diagnostik nie auf eine richtunggebende Pathologie hingewiesen. Zusammengefasst hat die Vorinstanz festgehalten, zur Beurteilung der Frage, ob sich der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit aus neurologischer Sicht seit dem Erlass der Verfügung vom 13. Januar 2012 revisionsrechtlich erheblich verändert hätten, sei auf das in allen Teilen beweiskräftige Teilgutachten der neurologischen Sachverständigen der SMAB abzustellen. Dieses Zwischenergebnis beanstandet der Beschwerdeführer zu Recht nicht.