Citation: 5A_115/2021 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hielt fest, die Beschwerdegegnerin habe an der Eheschutzverhandlung vom 1. März 2019 vorgebracht, die erwachsene Tochter C.________ werde in den nächsten Wochen, spätestens bis Ende Juni 2019, bei ihr aus- und in eine eigene Wohnung einziehen. Im Lichte dieser Äusserungen sowie der vom Beschwerdeführer plausibel dargelegten Berechnungsgrundlagen erscheine es als glaubhaft, dass im vergleichsweise festgelegten Unterhalt bei der Beschwerdegegnerin keine Zahlungen/Kostenbeteiligungen von C.________ berücksichtigt worden seien. C.________ wohne nun aber unstrittig nach wie vor bei der Beschwerdegegnerin und gebe ihr eine Wohnkostenbeteiligung von Fr. 500.-- ab (act. 40; 49), d.h. ihre Wohnsituation habe sich anders entwickelt als bei der Festlegung des Ehegattenunterhalts angenommen. Damit sei ein Abänderungsgrund gegeben, der bei massgeblicher Veränderung des neu zu bestimmenden Unterhaltsbeitrages zu einer Abänderung des Eheschutzurteils Anlass geben könne, was vorliegend zu bejahen sei.