Citation: 2C_686/2013 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdegegnerin wurde im Jahr 2006 vollumfänglich saniert, einerseits durch Herabsetzung des Aktienkapitals von 17 Mio. Fr. auf 4 Mio. Fr., wobei der Herabsetzungsbetrag vollumfänglich zur Reduktion der Unterbilanz verwendet wurde, andererseits durch einen Zuschuss à fonds perdu durch ihre Alleinaktionärin von rund 3,2 Mio. Fr. Gemäss Darstellung des Beschwerdeführers handelt es sich um unechte Sanierungsbeiträge (vgl. vorn E. 2.1). Damit wurde der Verlust in der Steuerbilanz nicht beseitigt und besteht kein Grund, Art. 67 DBG betreffend Verlustvortrag im vorliegenden Fall nicht in Betracht zu ziehen. Vorbehalten bleibt das Rechtsmissbrauchsverbot (Art. 2 Abs. 2 ZGB) und das daraus abgeleitete Steuerumgehungsverbot. Dieses ist nachfolgend zu prüfen.