Citation: 2C_235/2017 E. 3.4.3

3.4.3. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, ist nicht geeignet, eine Verletzung des verfassungsmässigen Anspruchs auf unentgeltliche Rechtspflege darzutun. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich im bundesgerichtlichen Verfahren darauf, die angeblichen Verfahrensfehler zu wiederholen, die dem Hauptbegehren im vorinstanzlichen Verfahren um Anhebung der Note ohnehin nicht zum Durchbruch verholfen hätten. Zudem ist auch in Bezug auf das Eventualbegehren, die Prüfung wiederholen zu können, von beträchtlich geringeren Gewinnaussichten auszugehen. Mit Blick auf die angeblich unvollständigen Hilfsmittel bestanden erhebliche Prozessrisiken sowohl in formeller (rechtzeitige Beanstandung) als auch in materieller Hinsicht (Notwendigkeit des Bundesgerichtsgesetzes zur Falllösung). Alsdann ist nicht ersichtlich, dass die behaupteten weiteren Mängel im Bewertungsablauf (Sichtbarkeit der Benotung durch die zweite Expertin, Fehlen von Experten an der Notenkonferenz) geeignet waren, der Beschwerdeführerin eine zusätzliche Möglichkeit zur Wiederholung der Prüfung zu verschaffen. Naheliegender ist, dass ihre Prüfungsarbeit einer erneuten Beurteilung unterzogen worden wäre, ohne dass sie die Prüfung nochmals hätte absolvieren können. Angesichts dessen waren die Prozessbegehren der Beschwerdeführerin aussichtslos im Sinne von Art. 29 Abs. 3 BV. Die Vorinstanz hat das Gesuch um Erteilung der unentgeltlichen Rechtspflege zu Recht abgewiesen.