Citation: U 284/05 04.09.2006 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer verlangt, das Invalideneinkommen sei nicht aufgrund des statistischen Zentralwerts der monatlichen Bruttolöhne über alle Wirtschaftszweige des privaten Sektors hinweg zu bemessen, sondern spezifisch nach den Verhältnissen im Dienstleistungssektor. Er beruft sich auf einen Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 7. August 2001 (U 240/99). Im betreffenden Fall lag nach Auffassung des Gerichts faktische Einhändigkeit (zufolge kräftemässig und motorisch stark eingeschränkter Gebrauchsfähigkeit der dominanten Hand) vor. Dieser Zustand bewirke, dass die verbliebene Arbeitsfähigkeit nur in engen Grenzen verwertbar sei, indem praktisch alle produktionsnahen Tätigkeiten ausser Betracht fielen und zahlreiche dem Dienstleistungssektor zuzuordnende Beschäftigungen lediglich in stark eingeschränktem Umfang ausübbar seien (RKUV 2001 Nr. U 439 S. 347). Dagegen ist im hier zu beurteilenden Fall trotz Beeinträchtigung beider oberen Extremitäten nicht davon auszugehen, die wirtschaftliche Verwertbarkeit des verbliebenen Leistungsvermögens sei gleichermassen eingeschränkt. Nach dem Abklärungsbericht der Beruflichen Abklärungsstelle (BEFAS) vom 25. November 2003 sind leichte, die Arme wenig belastende Tätigkeiten ganztags (bei um einen Fünftel eingeschränkter Gesamtleistung) zumutbar; als Beispiele für leidensangepasste Arbeiten werden - neben Dienstleistungen (Fahrer, Verkauf im Bereich Do-it-yourself) - dem Produktionssektor zuzurechnende Verrichtungen wie die Bedienung von Maschinen, Verpackungs- und Montagetätigkeiten genannt. Angesichts dieser Breite von Einsatzmöglichkeiten erscheint es nicht gerechtfertigt, vom Regelfall eines umfassenden Einbezugs aller Wirtschaftssektoren abzuweichen. 2.2 Im Weiteren macht der Beschwerdeführer geltend, das Invalideneinkommen sei insofern mit dem Einkommen ohne Gesundheitsschaden (Valideneinkommen), das auf einem in Y.________ erzielten Lohn beruht, zu parallelisieren, als auch jenes auf den Zentralschweizer Arbeitsmarkt zu beziehen sei. Es ist zwar richtig, dass invaliditätsfremde lohnwirksame Faktoren entweder gar nicht oder dann bei beiden Vergleichsgrössen gleichzeitig zu berücksichtigen sind (vgl. BGE 129 V 225 Erw. 4.4 mit Hinweisen). Vorliegend indes beruht das Valideneinkommen auf einem Lohnansatz (rund Fr. 6200.-, ohne Zulagen und Entgelt für Nebentätigkeiten), der keinesfalls ein unterdurchschnittliches Lohnniveau reflektiert. Es besteht somit kein Anlass zu prüfen, ob für die Bemessung des Invalideneinkommens auf eine nach Grossregionen differenzierende Lohntabelle zurückzugreifen sei.