Citation: 1P.111/2005 12.04.2005 E. B

Am 1. Dezember 2004 beantragte die Untersuchungsrichterin 2 dem zuständigen Prokurator 1, die eröffnete Strafverfolgung gegen unbekannte Täterschaft wegen Datenbeschädigung (Art. 144bis StGB) und Versuchs dazu gestützt auf Art. 235 des Gesetzes des Kantons Bern über das Strafverfahren vom 15. März 1995 (StrV; BSG 321.1) bis zur Ermittlung der Täterschaft einzustellen. Diesem Antrag stimmte der Staatsanwalt am 2. Dezember 2004 zu. Dagegen gelangten die beiden Anzeigeerstatter an die Anklagekammer des bernischen Obergerichtes. Sie beantragten die Aufhebung des Einstellungsbeschlusses sowie eine Untersuchung, ob ihnen und ihren Rechtsnachfolgern in der Z.________ AG nicht wiedergutzumachende Nachteile wegen Rechtsverweigerung entstanden seien. Weiter stellten sie ein Ablehnungsbegehren gegen die Untersuchungsrichterin und den Prokurator und machten eine offensichtliche Rechtsverletzung, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, geltend. Das Obergericht wies sowohl die Beschwerde wie auch das Ablehnungsgesuch mit Beschluss vom 13. Januar 2005 ab, soweit es überhaupt darauf eintrat.