Citation: 6B_1376/2022 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin wendet sich gegen das Absehen von der Anordnung einer Landesverweisung im Sinne von Art. 66a StGB. Sie kritisiert, dass die massgebenden Umstände vorliegend nicht ausreichten, um einen unverhältnismässigen Eingriff in das Recht des Beschwerdegegners auf Familienleben gemäss Art. 8 Ziff. 2 EMRK oder einen schweren persönlichen Härtefall zu begründen. Selbst bei Annahme eines schweren persönlichen Härtefalls müssten die öffentlichen Interessen an einer Landesverweisung höher gewichtet werden als die privaten Interessen des Beschwerdegegners am Verbleib in der Schweiz, weshalb eine Landesverweisung anzuordnen sei.