Citation: 7B_842/2023 E. 4.5.2

4.5.2. Der Beschwerdeführer lebt gemäss den vorinstanzlichen Erwägungen erst seit ungefähr 5 Jahren in der Schweiz und wohnte zuvor in Madrid, Ibiza und Teneriffa. Er hat nicht nur auf Teneriffa, sondern auch in Deutschland nahe Angehörige. In der Schweiz können Landesgrenzen in sehr kurzer Zeit erreicht und mithin unkontrolliert überquert werden (JO PITTELOUD, Code de procédure pénale suisse [CPP], 2012, Nr. 526 zu Art. 237-240 CPP; vgl. BGE 145 IV 503 E. 3.2). Den vorinstanzlichen Erwägungen ist ausserdem zu entnehmen, dass die Staatsanwaltschaft bereits Konfrontationseinvernahmen durchgeführt hat und solche noch anstehen. Die Verlängerung der Haft dient entsprechend der Sicherung des Fortgangs der Strafuntersuchung u nd ist mit der derzeit festgelegten Dauer von 10 Monaten angesichts der dem Beschwerdeführer vorgeworfenen Delikte noch angemessen. Die Ansicht der Vorinstanz, dass die vom Beschwerdeführer beantragten Ersatzmassnahmen für Haft nicht ausreichten, um die oben (E. 3) Fluchtgefahr ausreichend zu bannen, halten demnach vor dem Bundesrecht stand.