Citation: 5P.341/1999 24.01.2000 E. A

A.- a) Die in Zürich praktizierende Rechtsanwältin lic. iur. Y.________ wurde im Hinblick auf einen Kollokationsprozess gegen die T.________ Holding AG in Nachlassliquidation am 22. Januar 1997 durch den Appellationshof des Kantons Bern zur amtlichen Anwältin von H.________ bestimmt. Mit Klage vom 2. Juni 1997 stellte sie im Namen von H._______ beim Präsidium des Gerichtskreises VIII Bern-Laupen das Rechtsbegehren, es seien unbedingte Forderungen im Gesamtbetrag von rund 1,58 Mio. Franken nebst Zins und bedingte Forderungen in der Höhe von insgesamt rund 22,3 Mio. Franken nebst Zins in der ersten, eventuell in der dritten Klasse zu kollozieren. Die Beklagte schloss auf Abweisung der Klage und stellte im Eventualstandpunkt Schadenersatzforderungen im Betrag von mindestens 1,4 Mia. Franken zur Verrechnung. An der Hauptverhandlung vom 20. März 1998 verfügte der Gerichtspräsident 4 des Gerichtskreises VIII Bern-Laupen eine Verfahrensbeschränkung, und mit Urteil vom 25. Januar 1999 wies er die Klage ab. Mit Eingabe vom 5. Februar 1999 appellierte Y.________ im Auftrag des Klägers an den Appellationshof des Kantons Bern. b) Y.________ ersuchte am 9. Juni 1999 um sofortige Entlassung aus dem amtlichen Mandatsverhältnis. Mit Verfügung vom 11. August 1999 gab der Instruktionsrichter der 1. Zivilkammer des Appellationshofes dem Begehren statt (Ziffer 1) und sprach Y.________ gleichzeitig das Honorar zu, wobei er den vom Kanton zu bezahlenden Anteil (zwei Drittel der Gebühr nebst Auslagen, Entschädigung für Reisetage und Mehrwertsteuer) auf insgesamt Fr. 44'184. 80 festsetzte (Ziffer 2).