Citation: 2C_831/2021 E. 4.3

4.3. Wenn die Ehefrau des Beschwerdeführers beschliesst, mit den Kindern in der Schweiz zu verbleiben, so bedeutet dies zwar die Trennung der Familie, nicht aber den Abbruch des Kontakts. Gegenseitige Besuche, um die persönliche Beziehung auch unmittelbar zu pflegen, sind zudem weiterhin möglich, wie die bisher regelmässig erfolgten Ferienbesuche im Kosovo beweisen. Zudem ist zu berücksichtigen, dass die nicht unbeachtliche Einschränkung des Rechts auf Familienleben des Beschwerdeführers schliesslich die Konsequenz seines eigenen Handelns war, vor welcher er durch ausländerrechtliche Verwarnung mehrfach gewarnt worden war. Auch aus den polizeilichen Einvernahmen im Jahr 2013 ergibt sich, dass er sich dieser möglichen Konsequenz bewusst gewesen sein musste (Art. 105 Abs. 2 BGG; act. 11). Trotzdem hat er weiter delinquiert und damit eine Trennung von seiner Familie in Kauf genommen.