Citation: 5A_27/2024 E. 2

Die Ausführungen des Beschwerdeführers betreffen zum grössten Teil den Sachverhalt. Es wird indes keine willkürliche Sachverhaltsfeststellung behauptet oder gar dargelegt, sondern der Beschwerdeführer schildert einfach seine eigene Sicht der Dinge. Dies ist ungenügend (vgl. E. 1). Soweit es um geltend gemachte Kosten für die Ausübung des Besuchsrechts geht, handelt es sich überdies um ein neues und damit ohnehin unzulässiges Vorbringen (Art. 99 Abs. 1 BGG). Als rechtlich könnte - unabhängig von den konkreten Zahlen, welche den Sachverhalt beschlagen - einzig das Vorbringen angesehen werden, die Grundlagen zur Berechnung des Existenzminimums seien falsch angewandt worden, indem der Gebäudeaufwand (inkl. Reparaturaufwand etc.) insgesamt höher sei als der ihm angerechnete Eigenmietwert. Diesbezüglich hat das Obergericht erwogen, bei selbständig Erwerbenden werde das Einkommen anhand der Bilanz und Erfolgsrechnung ermittelt; aufgrund der Bilanz ergebe sich das Einkommen aus der Veränderung des Eigenkapitals korrigiert um die effektiven Nettoprivatbezüge und eventuellen Kapitaleinlagen und in der Erfolgsrechnung werde das massgebliche Einkommen als Gewinn ausgewiesen, d.h. als Überschuss des Geschäftsertrages über den korrekt ermittelten Aufwand. Die Privatbezüge zeigten die von der Unternehmung effektiv bezogenen geldwerten Leistungen und könnten quasi als Gewinnvorbezug während des Geschäftsjahres aufgefasst werden. Vorliegend seien beim eingereichten Steuerabschluss 2022 der Unterhalt für die Privatwohnung sowie die Abgaben, Gebühren, Steuern und die Versicherungsprämien vom Geschäftsertrag in Abzug gebracht worden und diese Aufwände hätten somit den massgeblichen Jahresgewinn reduziert. Mit diesen Ausführungen - und insbesondere mit der Aussage, der gleiche Aufwand könne nicht zweimal berücksichtigt werden - setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander, weshalb sein rechtliches Vorbringen letztlich unbegründet bleibt. Nur ergänzend sei bemerkt, dass das Obergericht in der Bilanz und Erfolgsrechnung auf weitere Privatentnahmen gestossen ist, welche erstinstanzlich nicht berücksichtigt worden waren, es aber mangels einer Anschlussappellation von einer Korrektur zu Ungunsten des Beschwerdeführers abgesehen hat.