Citation: 9C_347/2017 E. 6.1

6.1. Das kantonale Gericht bejahte eine massgebliche Verbesserung des Gesundheitszustands mit erheblicher Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit - und damit das Vorliegen eines Revisionsgrunds nach Art. 17 Abs. 1 ATSG - im entscheidwesentlichen Zeitraum zwischen der Rentenverfügung vom 27. Februar 2003 und der rentenaufhebenden Verfügung vom 28. August 2015. Es stützte sich dabei in erster Linie auf die interdisziplinäre Expertise vom 24. März 2014, wonach die Beschwerdeführerin (mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit) an einer leichtgradigen Gonarthrose rechts (ICD-10 Ziff. M17.0), einer generalisierten Angststörung (ICD-10 Ziff. F41.1) sowie an einer rezidivierenden depressiven Störung mit chronischem Verlauf und gegenwärtig knapp leichtgradiger Episode ohne somatischem Syndrom (ICD-10 Ziff. F33.00) leide. Die Vorinstanz erkannte der Expertise volle Beweiskraft zu, folgte indessen der gutachterlichen Einschätzung nicht, wonach in einer leidensangepassten Tätigkeit (Arbeiten auf ebenem Gelände ohne dauerndes Stehen, ohne häufigem in die Hocke gehen) eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % bestehe. Das kantonale Gericht ging stattdessen von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit aus und verneinte einen invalidisierenden Gesundheitsschaden. Zur Begründung führte es aus, in Anbetracht der Diagnosen (knapp leichtgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom, höchstens leichtgradige generalisierte Angststörung) sowie der uneingeschränkten Leistungsfähigkeit sei die gutachterlich attestierte Arbeitsunfähigkeit von 20 % nicht ohne Weiteres nachvollziehbar. Namentlich die leichte depressive Episode ohne somatisches Syndrom sei praxisgemäss nicht geeignet, eine leistungsspezifische Invalidität zu begründen.