Citation: 4A_611/2016 E. C

Der Beklagte erhob gegen dieses Urteil Berufung beim Obergericht des Kantons Zürich. Dieses wies die Klage mit Urteil vom 13. September 2016 ab. Es erwog, der Wortlaut der strittigen Fristenbestimmung von Ziffer 13.6.4 Abs. 3 ABV sei unklar und die Parteien seien sich auch nicht über deren Bedeutung einig gewesen. Die Bestimmung bedürfe einer objektivierten Auslegung. Die vertragssystematische und die teleologische Auslegung ergäben, dass die 20-tägige Frist im Anschluss an die Ankündigung, das Kaufrecht ausüben zu wollen, nicht nur eine Frist für eine Einigung über den Kaufpreis, sondern auch eine solche zur Einleitung der Expertenbestellung sei. Diese Frist sei von der Klägerin klar verpasst worden, weshalb kein Kaufrecht mehr bestehe und die Klage abzuweisen sei.