Citation: U 323/06 01.03.2007 E. 5.3

5.3.1 Dass die SUVA im Anschluss an die kreisärztliche Beurteilung vom 16. März 2005 die angestammte leichte, einfache Tätigkeit der Versicherten als vollumfänglich zumutbar erachtete und aus diesem Grund die Taggelder per 11. April 2005 einstellte, ist nach dem Gesagten (Erw. 5.2 hievor) weder aufgrund der Aktenlage zum Zeitpunkt der Verfügung bzw. des Einspracheentscheides zu beanstanden, noch unter Berücksichtigung der später durchgeführten Untersuchungen, welche die Richtigkeit dieser Einschätzung bestätigten. Aus dem letztinstanzlich eingereichten Schreiben des Dr. med. A.________ vom 8. Juni 2006 lässt sich nichts anderes ableiten. Da die SUVA nur über den Taggeldanspruch, nicht aber bezüglich der übrigen Leistungen verfügte, kann von einem Fallabschluss zur Unzeit keine Rede sein. Nicht zu beanstanden ist weiter, dass der Unfallversicherer (vorerst) nur über den Taggeldanspruch, nicht aber über eine allfällige Invalidenrente oder eine Integritätstenschädigung verfügte, zumal im Verfügungszeitpunkt nach Lage der medizinischen Akten zwar eine vollständige Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit überwiegend wahrscheinlich, die ärztliche Behandlung aber noch nicht abgeschlossen war (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG). Eine Rechtsverweigerung liegt nicht vor; die SUVA weigerte sich nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz nicht, trotz entsprechendem Begehren der Versicherten eine Verfügung zu erlassen (Art. 56 Abs. 2 ATSG). Schliesslich hat sich die Vorinstanz sehr ausführlich mit sämtlichen medizinischen Einschätzungen und insbesondere auch mit denjenigen der Ärzte an der Uniklinik B.________ auseinandergesetzt. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör ist nicht auszumachen. Von der Einholung weiterer medizinischer Berichte ist in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 122 V 157 E. 1d S. 162) abzusehen, da hievon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind.