Citation: 8C_863/2013 E. 4.2

4.2. Die Einwendungen des Beschwerdeführers vermögen zu keinem andern Ergebnis zu führen. Sie sind nicht geeignet, die für das Bundesgericht grundsätzlich verbindliche vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung als offensichtlich unrichtig, als Ergebnis willkürlicher Beweiswürdigung oder als rechtsfehlerhaft nach Art. 95 BGG erscheinen zu lassen, oder sonstwie eine Bundesrechtswidrigkeit zu begründen. Insbesondere kann entgegen dem Beschwerdeführer die vom Kreisarzt im Untersuchungsbericht vom 3. November 2009 verwendete Formulierung, auf dem "allgemeinen Arbeitsmarkt" könne von einer Arbeitsfähigkeit von 60 % ausgegangen werden, nicht ohne weiteres mit dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt gemäss Art. 7 Abs. 1 ATSG gleichgesetzt werden, womit dessen damalige Aussage nicht klarer bzw. verständlicher wird. Wie die Vorinstanz richtig feststellte, lagen zum Zeitpunkt der ursprünglichen Verfügung keine nachvollziehbaren fachärztlichen Einschätzungen vor, welche die von der IV-Stelle getroffene Annahme einer 60%igen massgeblichen Arbeitsfähigkeit schützen würden. Wenn der Beschwerdeführer schliesslich einen Widerspruch darin sieht, dass die Vorinstanz die späteren Berichte des Dr. med. B.________, insbesondere denjenigen vom 9. (recte 11.) August 2011, als rechtsgenügliche medizinische Grundlage für den Entscheid wertete - was im Übrigen nicht bestritten wird -, nicht aber den ersten Bericht vom 3. November 2009, obwohl sie im Wesentlichen inhaltlich demjenigen entsprechen würden, kann ihm nicht gefolgt werden. Im massgebenden Bericht vom 11. August 2011, der entgegen einem Verschrieb der Vorinstanz von Kreisarzt Dr. med. C.________, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH verfasst wurde, ist nicht vom "allgemeinen Arbeitsmarkt" die Rede und in den Berichten des Dr. med. B.________, insbesondere der Beweisauskunft vom 22. Februar 2012 wird erläutert, was darunter zu verstehen ist. In beiden Berichten wird sodann eine volle Arbeitsfähigkeit für angepasste leichte bis mittelschwere Arbeiten attestiert. Mithin steht fest, dass die ursprüngliche Verfügung mit Blick auf die Aktenlage auf einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes beruhte und damit zu Recht in Wiedererwägung gezogen wurde.