Citation: 5A_121/2022 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1927) ist die Mutter von vier erwachsenen Kindern. A.b. Aufgrund von Gefährdungsmeldungen von drei dieser vier Kindern errichtete die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Meilen (KESB) in Einzelkompetenz mit Entscheid vom 19. November 2018 für A.A.________ superprovisorisch eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung und ernannte Rechtsanwältin B.________ zur Verfahrensbeiständin für das laufende Erwachsenenschutzverfahren. Am 13. Dezember 2018 bestätigte die KESB als Kollegialbehörde den superprovisorischen Entscheid vorsorglich und entzog A.A.________ superprovisorisch den Zugriff auf ihr Vermögen. Den Entzug des Vermögenszugriffs bestätigte die KESB vorsorglich mit Entscheid vom 11. Februar 2019. Am 21. März 2019 ordnete die KESB ein fachärztliches Gutachten über die Urteilsfähigkeit von A.A.________ in Bezug auf die Vermögensverwaltung sowie die Erledigung administrativer Angelegenheiten an und beauftragte Dr. C.________ mit dessen Erstellung. Gegen die vorsorgliche Errichtung der Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung erhob A.A.________ selbst Beschwerde beim Bezirksrat Meilen. Gegen den vorsorglichen Entzug des Vermögenszugriffs und gegen die Anordnung des Gutachtens reichte die Verfahrensbeiständin Beschwerden ein. Mit Urteilen vom 12. April 2019 hob der Bezirksrat die vorsorgliche Vertretungsbeistandschaft und den vorsorglichen Entzug des Vermögenszugriffs auf. Die Beschwerde gegen die Anordnung des Gutachtens wies er am 22. Oktober 2019 ab. Hiergegen reichte A.A.________ eine von D.________, einer Vertrauensperson der jüngsten Tochter E.A.________, ausgearbeitete Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich ein. Dieses wies die Beschwerde mit Urteil vom 11. Dezember 2019 ab, soweit es darauf eintrat. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. A.c. Am 10. Juni 2020 mandatierte A.A.________ Rechtsanwältin Katja Ammann als Rechtsvertreterin im hängigen Erwachsenenschutzverfahren und am 25. August 2020 erstattete Dr. C.________ das Gutachten zur Urteilsfähigkeit von A.A.________. Diese ersuchte die KESB mit Eingabe vom 18. September 2020 um Entlassung der Verfahrensbeiständin aus dem Amt. Dabei wurde sie von Katja Ammann vertreten. Die KESB wies dieses Gesuch am 29. Oktober 2020 zunächst in Einzelkompetenz und am 26. November 2020 wiedererwägungsweise als Kollegialbehörde ab. Dagegen erhob A.A.________, nach wie vor vertreten durch Katja Ammann, Beschwerde beim Bezirksrat. Dieser trat auf die Beschwerde am 27. Oktober 2021 nicht ein. A.d. Mit Entscheid vom 22. Oktober 2021 ordnete die KESB im Hauptverfahren eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung für A.A.________ an. Gegen diesen Entscheid hat A.A.________ am 10. November 2021 Beschwerde beim Bezirksrat erhoben.