Citation: 8C_178/2021 E. A

A.a. Die 1978 geborene A.________ ist seit November 1999 bei verschiedenen Arbeitgebern als Pflegefachfrau tätig. Im Jahr 2008 senkte A.________ ihr Arbeitspensum zu Gunsten einer Weiterbildung auf 80 %, wobei sie von Oktober 2009 bis Dezember 2012 berufsbegleitend die Ausbildung zur Kinesiologin absolvierte. Während dieser Zeit, im Februar 2012, meldete sie sich nach zeitweiliger Arbeitslosigkeit unter Hinweis auf eine Depression erstmals bei der IV-Stelle des Kantons Bern zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle gewährte in der Folge berufliche Massnahmen, wodurch A.________ ab dem 1. April 2013 eine 80 %-Stelle als Pflegefachfrau im Spital B.________ antreten konnte. Mit unangefochtener Verfügung vom 11. Juni 2013 stellte die IV-Stelle eine Arbeitsfähigkeit von 100 % fest und verneinte einen Rentenanspruch. Das Diplom zur Kinesiologie-Ausbildung erhielt sie nach Bestehen der Prüfungen und der Abschlussarbeit am 1. Dezember 2016, worauf sie Dienstleistungen als Kinesiologin anbot, ohne indessen damit jemals ein abgaberechtlich relevantes Einkommen zu erzielen. A.b. Im Februar 2019 meldete sich A.________ erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 16. März 2020 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf eine Invalidenrente. Dies mit der Begründung, auch als Gesunde würde A.________ heute in einem 80%-Pensum als Pflegefachfrau tätig sein und darüber hinaus die Kinesiologie lediglich als Hobby betreiben, weshalb bei der Invaliditätsbemessung allein der Verdienstausfall im 80%-Pensum massgeblich sei.