Citation: 2C_391/2020 E. 4.4

4.4. Die Tatsache, dass Kandidierende mit Erfahrungsnote einen höheren Gesamtdurchschnitt erreichen müssten, als solche ohne Erfahrungsnote, führt gemäss der Vorinstanz dazu, dass Letzteren, wenn man sie mit Kandidieren-den mit Erfahrungsnote vergleicht, eine fiktive Erfahrungsnote angerechnet werde. Diese liege bei 5.0, wenn die zu erreichenden Gesamtnoten 4.75 (Kandidierende mit Erfahrungsnote) und 4.5 (Kandidierende ohne Erfahrungsnote) betragen (§§ 12 f. AufnahmeR; § 34 VAM). Zufolge der Vorinstanz diene die Absenkung der Aufnahmehürde für Kandidierende ohne Erfahrungsnote dazu, zwischen Kandidierenden mit und ohne Erfahrungsnote vergleichbare Verhältnisse herzustellen, und sei deshalb sachlich begründet. Es liege eine Schematisierung vor, welche im Sinn der Praktikabilität und der Rechtssicherheit des Aufnahmeverfahrens so lange zulässig sei, als sie sich auch zuungunsten der Kandidierenden mit Erfahrungsnote, das heisst der Schüler/innen aus der Volksschule, auswirken könne.