Citation: 1P.143/2002 20.06.2002 E. 1

Die staatsrechtliche Beschwerde ist (von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen) grundsätzlich rein kassatorischer Natur. Ist die Beschwerde begründet, hebt das Bundesgericht den angefochtenen Entscheid auf und weist das Verfahren zurück an die kantonalen Behörden (vgl. BGE 125 I 104 E. 1b S. 107; 125 II 86 E. 5a S. 96; 124 I 327 E. 4a S. 332, je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer hat darzulegen, inwiefern seine verfassungsmässigen Rechte durch den angefochtenen Entscheid verletzt würden (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Neue Beweismittel und Tatsachenbehauptungen sind grundsätzlich nicht zulässig (vgl. BGE 119 II 6 E. 4a S. 7; 118 Ia 20 E. 5a S. 26, 369 E. 4d S. 372, je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer macht geltend, "in der Zwischenzeit" habe sich bei ihm "ein neuer Zeuge gemeldet", und er beantragt dessen Einvernahme. Dieser neue Beweisantrag ist im Rahmen der staatsrechtlichen Beschwerde unzulässig. Dem Beschwerdeführer bleibt es unbenommen, das Vorliegen neuer entscheiderheblicher Fakten und Beweismittel gegebenenfalls auf dem Wege eines kantonalen Revisions- bzw. Wiederaufnahmebegehrens geltend zu machen.