Citation: 7B_859/2024 E. 3.6

3.6. Aufgrund der konkreten Umstände ist der Beschwerdeführer dringend verdächtigt, sich wegen Gefährdung des Lebens nach Art. 129 StGB strafbar gemacht zu haben. Bei dieser untersuchten Anlasstat handelt es sich um ein Verbrechen, welches den dringenden Tatverdacht nach Art. 221 Abs. 1bis lit. a StPO zu begründen vermag. Eine einschlägige Vortat ist im Falle der qualifizierten Wiederholungsgefahr nicht erforderlich (BBl 2019 6743 Ziff. 4.1; Urteile 7B_671/2024 vom 10. Juli 2024 E. 2.2.2; 7B_155/2024 vom 5. März 2024 E. 3.6.2 mit Hinweisen, zur Publikation vorgesehen). Die Rügen des Beschwerdeführers zum fehlenden Tatverdacht und zur fehlenden Vortat erweisen sich insofern als unbegründet.