Citation: 6B_246/2014 E. 3.4.3

3.4.3. Der Beschwerdeführer wendet ein, die Vorinstanz habe sich nicht damit auseinandergesetzt, dass der Antrag der Staatsanwaltschaft auf eine Freiheitsstrafe von 12 Jahren gelautet habe. Entscheide sich die Vorinstanz zu einer um ein Drittel höheren Strafe als von der Staatsanwaltschaft gefordert, seien zwingend Gründe anzugeben, welche zu einer derart massiven Abweichung von der Einschätzung der Staatsanwaltschaft geführt hätten. Dies umso mehr, als "im Sinne des Akkusationsprinzips eine Bindungswirkung an den Antrag der Staatsanwaltschaft nicht verneint werden" könne. Dem vorinstanzlichen Urteil mangle es insofern an der notwendigen Begründung der Strafzumessung. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers setzt sich die Vorinstanz mit dem Antrag der Staatsanwaltschaft und seinen diesbezüglichen Vorbringen auseinander. Zudem übersieht der Beschwerdeführer, dass die Staatsanwaltschaft, nachdem sie ursprünglich eine Freiheitsstrafe von 12 Jahren beantragt hatte, das erstinstanzliche Strafmass von 16 Jahren als angemessen erachtete. Die Vorinstanz begründet ausführlich, weshalb die ursprünglich von der Staatsanwaltschaft beantragte Freiheitsstrafe an der unteren Grenze des Strafrahmens als unverhältnismässig tief erscheine. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie erwägt, in Würdigung aller persönlichen und tatbezogenen Umstände sei von einem sehr schweren Verschulden auszugehen, weshalb unter Berücksichtigung vergleichbarer Fälle eine Freiheitsstrafe von 16 Jahren als schuld- und tatangemessen erscheine.