Citation: 9C_3/2023 E. 4.3.1

4.3.1. Ob für den Zeitraum zwischen dem 17. März und dem 16. September 2020 aufgrund der im Dezember 2020 eingereichten Veranlagungsverfügung der Steuerbehörde für 2019 eine Neuberechnung des Einkommens hätte vorgenommen werden müssen, ist mit Blick auf BGE 149 V 2 (E. 2.2.3 hiervor) zu verneinen. Diesbezüglich zielen die Rügen eines Verstosses gegen den verfassungsmässigen Grundsatz der Rechtsgleichheit sowie der Willkür ins Leere. Dass die Beschwerdegegnerin sich bis zum 16. September 2020 auf aktuellere Grundlagen im Sinne der Rechtsprechung (dazu E. 2.2.2 hiervor) zwecks Neuberechnung des Corona-Erwerbsersatzes hätte abstützen können, ist - auch mit dem Hinweis auf die Meldung des Beschwerdeführers vom 13. Juli 2020 - nicht ersichtlich. Die Vorinstanz hat daher kein Recht verletzt, indem sie eine Anpassung der Berechnung für den Zeitraum vom 17. März bis 16. September 2020 verneint hat.