Citation: 1C_151/2024 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid zur Begründung der Verweigerung der Ermächtigung ausgeführt, die Strafanzeige des Beschwerdeführers genüge den minimalen Begründungsanforderungen nicht. Seine Ausführungen seien weder nachvollziehbar noch substanziiert und entbehrten eines greifbaren Hintergrunds. Sie bestünden im Wesentlichen in der Nennung verschiedener Straftatbestände und der Aufzählung zusammenhangsloser Vorwürfe. Insbesondere enthalte die Strafanzeige keine hinreichend konkrete Sachverhaltsdarstellung in inhaltlicher, örtlicher und zeitlicher Hinsicht, woraus sich konkrete Verdachtsmomente für mutmasslich strafbares Verhalten der Beschwerdegegnerinnen ergeben könnten. Es bestünden keinerlei Anhaltspunkte, welche die vagen Vorwürfe des Beschwerdeführers zu stützen vermöchten. Im Übrigen sei darauf hinzuweisen, dass missliebige Verfügungen der KESB auf dem dafür vorgesehenen Rechtsmittelweg anzufechten seien und das Strafrecht nicht dazu diene, Verfahren vor der KESB nachträglich auf deren Rechtmässigkeit hin überprüfen oder rechtskräftige Verfügungen und Beschlüsse "rückabwickeln" zu lassen.