Citation: 6B_383/2013 E. 3.4

3.4. Das angefochtene Urteil verletzt auch in diesem Punkt kein Bundesrecht. Die Beschwerdeführerin hat zwischen dem 19. Mai 2011 und dem 25. Mai 2011 zwei strafbare Betrugshandlungen zum Nachteil der Geschädigten begangen. Wie die Vorinstanz zu Recht annimmt, wird der Umstand, dass sie lediglich zwei Delikte begangen hat, durch die kurze Zeitspanne und die angestrebte beträchtliche Deliktssumme aufgewogen. Zudem ist die Beschwerdeführerin mehrfach einschlägig vorbestraft, wobei sie in allen Fällen auf die selbe Art und Weise vorgegangen ist. Wäre sie beim zweiten Vorfall erfolgreich gewesen, hätte sie innert einer Woche Fr. 31'050.- bis Fr. 41'050.- erlangt. Damit hätte sie unzweifelhaft einen namhaften Beitrag an die eigenen Lebenskosten geleistet, zumal sie als IV-Rentnerin nach eigenen Angaben lediglich zwischen 500 bis 600 Euro monatlich zur Verfügung gehabt hat. Es kann hiefür ohne weiteres auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden. Ein Anlass für eine Rückweisung der Sache zu weiterer Abklärung ist nicht ersichtlich. Die Beschwerde ist unbegründet.