Citation: 4C.309/2003 26.02.2004 E. 3

Weiter macht die Klägerin geltend, dass das Zahlungsversprechen vom 22. Mai 2001 auch wegen Drohung einseitig unverbindlich sei. Dazu ist einerseits zu bemerken, dass die Vorinstanz im Zusammenhang mit den im kantonalen Verfahren geltend gemachten Willensmängeln auf die Berufung unter Hinweis auf § 201 Abs. 1 ZPO/ZG nicht eingetreten ist, weil die Klägerin in ihrer Eingabe der Begründungspflicht nicht entsprochen habe. Im vorliegenden Berufungsverfahren kann nur die falsche Anwendung von Bundesrecht gerügt werden (Art. 43 Abs. 1 OG), so dass auf die Berufung insoweit nicht einzutreten ist, als damit die falsche Anwendung von kantonalem Verfahrensrecht beanstandet wird. Andrerseits wäre auf die Berufung aber auch insoweit nicht einzutreten, als der Berufungsschrift nicht einmal ansatzweise entnommen werden kann, inwieweit bei der Klägerin "gegründete Furcht" erregt worden sein sollte (Art. 29 Abs. 1 OR), d.h. inwiefern die Klägerin durch das Verhalten der Beklagten "an Leib und Leben, Ehre oder Vermögen mit einer nahen und erheblichen Gefahr bedroht" worden sein sollte (Art. 30 Abs. 1 OR). Insofern würde die Berufungsschrift den Begründungsanforderungen nicht genügen (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG).