Citation: 8C_749/2021 E. 4.4

4.4. Zwar wurde dem Beschwerdeführer im Sideletter vom 24. September 2020 das Recht eingeräumt, dass er bei einem Vertragsangebot eines Fussballclubs aus der Super League oder dem Ausland ablösefrei zu diesem wechseln könne. Wie die Vorinstanz aber zutreffend feststellte, ist die Anzahl der in Frage kommenden Stellen sehr limitiert (vgl. auch SVR 2007 ALV Nr. 6 S. 19, C 244/05 E. 2.3). Hinzu kommen die Einschränkungen aufgrund der im professionellen Fussball geltenden Transferfristen. Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass eine Verpflichtung durch einen anderen Club ausserhalb der Transferperioden, welche in der Schweiz gemäss vorinstanzlicher Feststellung in der Regel vom 10. Juni bis zum 31. August und vom 15. Januar bis zum 15. Februar dauern, unwahrscheinlich ist. Schliesslich räumte der Beschwerdeführer selber ein, dass es für ihn wegen der Covid-19-Pandemie schwer sei, einen neuen Fussballclub zu finden, da die Clubs nicht wüssten, wie es weiter gehe. Damit ändert die "Ausstiegsklausel" im Sideletter nichts an der fehlenden objektiven Vermittelbarkeit des Beschwerdeführers (vgl. ARV 2004 275, C 174/03 E. 3.1).