Citation: 1C_87/2023 E. 2.2

2.2. Vorliegend beschränkt sich der Streitgegenstand somit auf die vom AfU verfügte Verlängerung der Kiesabbaubewilligung mit Wiederauffüllung und Rekultivierung auf der Liegenschaft Nr. 66 und die diesbezügliche Baubewilligung der Gemeinde. Das Verwaltungsgericht trat somit zu Recht auf die Beschwerde nicht ein, soweit darin eine Überprüfung der rechtskräftigen Bewilligung für die Bauschuttaufbereitungsanlage verlangt wurde. Es hielt auch zutreffend fest, dass die Ersatzvornahme auf Parzelle Nr. 65 nicht Verfahrensgegenstand sei, weshalb das DBU zu Recht auf die diesbezüglichen Vorbringen des Beschwerdeführers nicht eingetreten sei. Gleiches gilt, soweit der Beschwerdeführer beanstandet, dass die Bedingungen und Auflagen der angefochtenen Kiesabbaubewilligung, insbesondere hinsichtlich des Schwerverkehrs und der Lagerung von Geräten und Maschinen, nicht durchgesetzt und Verstösse nicht sanktioniert worden seien. Das Verwaltungsgericht hielt fest, dies sei in separaten Verfahren geltend zu machen. Zu Recht: Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens sind nur die angefochtenen Bewilligungen selbst, nicht aber ihr Vollzug.