Citation: 1A.65/2002 30.07.2002 E. 9

Zusammenfassend ist auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht einzutreten, und die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich als unbegründet, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 153 und Art. 153a OG). In der Regel darf obsiegenden Behörden keine Parteientschädigung zugesprochen werden (Art. 159 Abs. 2 OG, für die staatsrechtliche Beschwerde analog), auch wenn sie im bundesgerichtlichen Verfahren durch einen Anwalt vertreten sind. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts rechtfertigt sich eine Abweichung von dieser Regel bei kleineren und mittleren Gemeinwesen, die über keinen Rechtsdienst verfügen und daher auf einen Anwalt angewiesen sind (BGE 125 I 182 E. 7 S. 202). Die Munizipalgemeinde Ernen fällt unter diesen Begriff der kleinen Gemeinde, weshalb ihr der Beschwerdeführer eine angemessene Parteientschädigung auszurichten hat.