Citation: 9C_374/2020 E. A

Die 1984 gebore ne A.________ meldete sich im Juli 2011 wegen chronischen Kopfschmerzen bei der Invalidenversicherung zur Früherfassung und einen Monat später zum Leistungsbezug an. Die damals zuständige IV-Stelle des Kantons St. Gallen tätigte verschiedene Abklärungen und unterstützte A.________ bei der beruflichen Eingliederung. Am 7. August 2012 verneinte sie den Anspruch auf berufliche Massnahmen und Rentenleistungen mit der Begründung, die Versicherte sei angemessen eingegliedert. Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Am 17. März 2016 meldete sich A.________ unter Hinweis auf eine Erschöpfungsdepression sowie chronische Kopfschmerzen erneut zum Leistungsbezug an. Die zwischenzeitlich zuständige IV-Stelle Luzern (nachfolgend: IV-Stelle) trat auf das Leistungsbegehren nicht ein (Verfügung vom 15. September 2016). Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Kantonsgericht Luzern mit Entscheid vom 4. September 2017 gut, hob die angefochtene Verfügung auf und wies die IV-Stelle an, auf die Neuanmeldung einzutreten. In der Folge tätigte die IV-Stelle weitere Abklärungen. Insbesondere veranlasste sie eine polydisziplinäre Begutachtung bei der Zentrum für Interdisziplinäre Medizinische Begutachtungen AG (ZIMB; Expertise vom 18. Oktober 2018). Gestützt darauf verneinte die Verwaltung nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren einen Leistungsanspruch (Verfügung vom 22. August 2019).