Citation: 8C_12/2025 E. 2

Das kantonale Gericht legte im Urteil vom 29. Oktober 2024 in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten dar, weshalb die vom Beschwerdeführer gegenüber der Beschwerdegegnerin geltend gemachten diversen Schadenersatzansprüche allesamt unbegründet sind. Hinsichtlich der aus Handlungen des Sanatoriums B.________ abgeleiteten Schadenersatzansprüche führte die Vorinstanz unter Verweis auf Art. 78 Abs. 1 ATSG aus, die Beschwerdegegnerin könne lediglich für Schäden haftbar gemacht werden, die von ihren Durchführungsorgane oder einzelnen Funktionären zugefügt worden seien. Beim genannten Sanatorium sei lediglich eine Einschätzung des medizinischen Sachverhalts eingeholt worden, ohne dass diese in die Versicherungsdurchführung einbezogen worden sei, was eine Haftung der Beschwerdegegnerin für Handlungen des Sanatoriums von vornherein ausschliesse. Soweit der Beschwerdeführer hingegen Schadenersatz für im Rahmen von der Beschwerdegegnerin gewährten berufliche Massnahmen bei der C.________ GmbH (heute: C.________ AG), der Stiftung D.________, sowie beim Verein E.________ geltend machte, prüfte das kantonale Gericht näher, ob diesen Institutionen ein widerrechtliches Handeln im Sinne von Art. 78 Abs. 1 ATSG vorgeworfen werden könnte und verneinte dies.