Citation: 2A.738/2004 23.02.2005 E. 2

Gemäss Art. 1 und Art. 5 ASFG gewährt der Bund Auslandschweizern, die ihren Lebensunterhalt nicht hinreichend aus eigenen Kräften und Mitteln, Beiträgen von privater Seite oder Hilfeleistungen des Aufenthaltsstaates bestreiten können, in Notlagen Fürsorgeleistungen. Die Fürsorge kann unter anderem dann abgelehnt oder entzogen werden, wenn der Gesuchsteller wissentlich durch unwahre oder unvollständige Angaben Unterstützungen erwirkt oder zu erwirken versucht (Art. 7 lit. b ASFG), sich weigert, den Fürsorgeorganen über seine persönlichen Verhältnisse Auskunft zu erteilen oder sie zur Einholung von Auskünften zu ermächtigen (Art. 7 lit. c ASFG), die ihm gestellten Bedingungen oder Auflagen nicht erfüllt oder wesentliche Änderungen seiner Verhältnisse nicht meldet (Art. 7 lit. d ASFG), das ihm Zumutbare, um seine Lage zu verbessern, offensichtlich unterlässt (Art. 7 lit. e ASFG) sowie Unterstützungen missbräuchlich verwendet (Art. 7 lit. f ASFG). Der Gesuchsteller oder sein Vertreter ist bei der Einreichung von Unterstützungsgesuchen auf die gesetzliche Pflicht aufmerksam zu machen, wahrheitsgetreue und vollständige Auskunft über seine Verhältnisse zu erteilen (Art. 21 der Verordnung vom 26. November 1973 über Fürsorgeleistungen an Auslandschweizer [ASFV; SR 852.11]).