Citation: 2C_826/2019 E. 5.2.2

5.2.2. Vorliegend mag dem Verwaltungsgericht insofern zu folgen sein, als die massgeblichen Vermögenswerte nicht mit der erforderlichen Bestimmtheit als der Beschwerdegegnerin gehörend bezeichnet werden können. Ebenso wenig lässt sich jedoch hinreichend belegen, dass die Gelder auf den beiden Konten dem verstorbenen Ehegatten und nur ihm allein zuzuweisen gewesen wären. Im Einklang mit der Vermutung von Art. 200 ZGB ist von Miteigentum auszugehen und somit von einer gemeinsam begangenen Hinterziehung an den massgeblichen Werten. Somit sind die eigenen Steuerfaktoren der Beschwerdegegnerin betroffen und kann sie sich nicht auf die vereinfachte Nachbesteuerung von Art. 153a DBG berufen.