Citation: 6B_96/2022 E. 4

Ungeachtet der fehlenden Legitimation in der Sache selbst kann die Privatklägerschaft mit Beschwerde in Strafsachen eine Verletzung ihrer Parteirechte rügen, die ihr nach dem Verfahrensrecht, der Bundesverfassung oder der EMRK zustehen und deren Missachtung auf eine formelle Rechtsverweigerung hinausläuft. Zulässig sind nur Rügen formeller Natur, die von der Prüfung der Sache getrennt werden können. Das geforderte rechtlich geschützte Interesse ergibt sich diesfalls aus der Berechtigung, am Verfahren teilzunehmen. Nicht zu hören sind Rügen, die im Ergebnis auf eine materielle Überprüfung des angefochtenen Entscheids abzielen (sog. "Star-Praxis"; BGE 141 IV 1 E. 1.1 S. 5 mit Hinweisen). Soweit eine Rüge zulässig ist, ist klar und detailliert darzulegen, inwieweit das angerufene Recht verletzt worden sein soll (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdeführer geht von einer unvollständigen Sachverhaltsfeststellung aus und beantragt Einvernahmen des Beschuldigten und seiner selbst. Seine Kritik beschlägt nicht eine formelle Rechtsverweigerung, sondern zielt im Ergebnis auf eine materielle Überprüfung, ob die Nichtanhandnahme gerechtfertigt war, was indessen unzulässig ist. Sollte er sich mit seinen Beweisanträgen direkt an das Bundesgericht richten wollen, verkennt er zudem, dass das Bundesgericht als oberste Recht sprechende Behörde die angefochtenen Entscheidungen einzig auf ihre richtige Rechtsanwendung hin zu überprüfen hat und kein Raum für eine eigene Tatsachen- und Beweiserhebung besteht (vgl. BGE 133 IV 293 E. 3.4.2). Der Beschwerdeführer ruft Art. 29 Abs. 2 BV und damit den Anspruch auf rechtliches Gehör an. Sein Vorbringen bezieht sich auf die durch die Vorinstanz festgestellten Gehörsverletzungen der Staatsanwaltschaft und deren Heilung im Rechtsmittelverfahren. Indessen legt er mit der blossen Bemerkung, "eine Heilung sei fraglich", nicht substanziiert und in einer den Formerfordernissen genügenden Weise dar, dass und inwiefern die Vorinstanz die Voraussetzungen für eine Heilung der Gehörsmängel zu Unrecht bejaht und dadurch ein Parteirecht verletzt haben könnte. Auf sein Vorbringen ist folglich nicht einzutreten. Entsprechendes gilt, soweit er unspezifisch ("es scheint") eine unvollständige Aktenübermittlung an die Vorinstanz beanstandet. Soweit der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit Art. 309 Abs. 4 StPO geltend macht, "von der Anzeige bis zum Abschluss habe es auffallend lange gedauert", bleibt unklar, was er rügen will. Sollte er sinngemäss eine Verletzung des Beschleunigungsgebots beanstanden, bleibt er substantielle Ausführungen zum Verfahrensablauf schuldig, welche die allfällig gerügte Verletzung belegen könnten. Die Beschwerde genügt mithin auch in diesem Punkt den Begründungsanforderungen nicht. Abgesehen davon ergibt sich aus dem angefochtenen Entscheid nicht, dass der Beschwerdeführer diese Rüge bereits im kantonalen Verfahren vorgebracht hätte. Auf die erstmals vor Bundesgericht erhobene Rüge kann daher auch mangels Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs nicht eingetreten werden. Dass und weshalb der vorinstanzliche Kostenspruch Bundesrecht verletzen könnte bzw. zu Unrecht ein Kostenvorschuss verlangt worden sein soll, ergibt sich aus der Beschwerde ebenfalls nicht (Art. 42 Abs. 2 BGG).