Citation: 4A_469/2021 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin schildert für die von ihr geltend gemachte Nichtigkeit des Erwerbs der Aktien aufgrund eines Verstosses gegen das Bewilligungsgesetz ausführlich den Sachverhalt aus ihrer eigenen Sicht. Sie stellt sich insbesondere auf den Standpunkt, sie sei eine "klassische Immobiliengesellschaft", deren "tatsächlicher Zweck hauptsächlich im Erwerb von Grundstücken (insb. Wohnliegenschaften) " bestehe bzw. "mindestens" bestanden habe, weshalb der Aktienerwerb einer Bewilligung nach Bewilligungsgesetz bedurft habe. Wie die Beschwerdegegnerin zu Recht vorbringt, stellte die Vorinstanz bloss fest, dass die Beschwerdeführerin "den Erwerb, die Verwaltung und den Verkauf von Liegenschaften bezweckt" (angefochtener Entscheid, Sachverhalt A S. 2). Weitere Feststellungen zur Geschäftstätigkeit oder zum Gesellschaftszweck finden sich im angefochtenen Entscheid nicht. Insbesondere fehlen im Entscheid der Vorinstanz tatsächliche Elemente, gestützt auf welche geschlossen werden könnte, dass es sich bei der Beschwerdeführerin um eine Immobiliengesellschaft im engeren Sinn handeln würde, deren tatsächlicher Zweck ausschliesslich oder hauptsächlich im Kauf von Grundstücken liegen würde, die nicht als Betriebsstätten bzw. Hauptwohnungen dienen sollen, sodass nach dem Standpunkt der Beschwerdeführerin der Aktienerwerb bewilligungspflichtig wäre (vgl. dazu: Urteil 2C_1041/2016 vom 28. September 2017 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen). Die Beschwerdeführerin verlangt diesbezüglich keine Ergänzung des Sachverhalts (Erwägung 1.2), geschweige denn zeigt sie rechtsgenüglich auf, dass sie die entsprechenden rechtsrelevanten Tatsachen und Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hätte. Selbst wenn die Frage, ob der Aktienerwerb gegen das Bewilligungsgesetz verstossen habe, zu prüfen wäre, würde es auch hier an den einschlägigen Sachverhaltsfeststellungen für die Beurteilung der rechtlichen Beanstandungen der Beschwerdeführerin fehlen. Auch auf diese Vorbringen kann deshalb nicht eingetreten werden.