Citation: 5A.16/2000 06.10.2000 E. B

B.- Gegen diese Verfügung führte A.________ erfolglos Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft. Er gelangte alsdann an das kantonale Verwaltungsgericht, das seine Beschwerde mit Entscheid vom 5. April 2000 abwies. Es erwog, das Auskunftsbegehren sei als Serienanfrage zu qualifizieren, so dass ihm nicht im Sinne von Art. 970 Abs. 1 ZGB voraussetzungslos entsprochen werden könne; vielmehr müsse der Ansprecher ein rechtlich schutzwürdiges Interesse an der Auskunft aufzeigen, das mit der Zweckbestimmung des Grundbuchs zusammenhänge. Das Verwaltungsgericht hält dafür, dass mit der Revision der Bestimmungen über die Öffentlichkeit des Grundbuchs keine Erweiterung der Befugnisse zur Einsichtnahme beabsichtigt worden sei. Es geht deshalb davon aus, dass die unter dem alten Recht begründete bundesgerichtliche Praxis wegleitend bleiben müsse, wonach journalistische Interessen an Auskünften über das Grundeigentum bestimmter Personen nicht als berechtigte Interessen anerkannt werden könnten.