Citation: 1A.236/2005 18.04.2006 E. 8

8.1 Zusammengefasst verstösst der angefochtene Entscheid, soweit er sich gegen den Beschwerdeführer 1 richtet, gegen Art. 5 Abs. 2 RPG; die Beschwerde ist insofern gutzuheissen. Hingegen liegt gegenüber den Beschwerdeführern 2 keine materielle Enteignung vor. Deren Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen. 8.2 Das Bundesgericht kann über die Höhe der Entschädigung für den Beschwerdeführer 1 selbst entscheiden (Art. 114 Abs. 2 OG). Die Parteien sind sich über die Entschädigungshöhe einig; die Beschwerdegegnerin hat insoweit den Betrag anerkannt, den die kantonale Schätzungskommission zugesprochen hatte. Die Summe beträgt folglich Fr. 2'582'100.-- für Kat.Nr. 7982 und Fr. 4'531'534.-- für Kat.Nr. 7987. Das genaue Nachmass der Bauverbotsflächen bleibt vorbehalten. Wie die Schätzungskommission zu Recht erkannte, ist die Entschädigung seit 11. Oktober 1997 zu verzinsen. 8.3 Bei diesem Verfahrensausgang ist die Gerichtsgebühr im Verfahren vor dem Bundesgericht zur einen Hälfte den (solidarisch haftenden) Beschwerdeführern 2 und zur andern Hälfte der in ihrem Vermögensinteresse handelnden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1, 2 und 7 OG). Die Kostenauflage im angefochtenen Entscheid ist insoweit zu ändern, als der Kostenanteil des Beschwerdeführers 1 der Beschwerdegegnerin überbunden werden muss. Sie hat den Beschwerdeführer 1 für das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht und für das bundesgerichtliche Verfahren angemessen zu entschädigen.