Citation: 5A_556/2023 E. 6

Nach Dafürhalten der Beschwerdeführerin ist das Obergericht auch bei der Rechtsanwendung in Willkür verfallen (Art. 9 BV; vgl. etwa BGE 144 I 113 E. 7.1; 142 II 369 E. 4.3). Das angefochtene Urteil sei offensichtlich unhaltbar. Nichts deute darauf hin, dass die Fremdplatzierung gerechtfertigt sei. Weder sei der Sachverhalt sorgfältig erhoben worden noch die Fremdplatzierung eine geeignete und erforderliche oder angemessene Massnahme. Die Behörden hätten verschiedene wichtige Aspekte nicht berücksichtigt, namentlich den Umstand, dass frühere Hilferufe der Beschwerdeführerin, die sich zudem ohne Kontakte oder ausreichende Sprachkenntnisse in einem fremden Land befinde, von den Behörden ungehört geblieben seien. Das Verhalten der früheren Beiständin sei nicht vertrauensbildend gewesen, die Kinder sähen in der Mutter die Hauptbezugsperson und in der Familie sei Gewalt stets vom Kindsvater ausgegangen. Es gehe nicht an, dass die Defizite eines Elternteils dem anderen angerechnet würden. Mit diesen Ausführungen weicht die Beschwerdeführerin vielfach von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz ab, ohne die hierfür nötigen Rügen zu erheben oder die Beschwerde insoweit ausreichend zu begründen (vgl. auch vorne E. 5). Weitergehend beschränkt sie sich darauf, gestützt auf diese für das Bundesgericht nicht massgebende tatsächliche Grundlage (vgl. vorne E. 2) ihre eigene Einschätzung der Rechtslage wiederzugeben und den Behörden verschiedentliches Fehlverhalten vorzuwerfen. Dies reicht nicht aus, um eine offensichtlich unhaltbare Rechtsanwendung darzutun.