Citation: 8C_112/2017 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern sich sein Gesundheitszustand seit der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 3. Juni 2009 verschlechtert haben sollte. Insbesondere legt er auch keine Arztzeugnisse vor, die eine Verschlechterung belegen würden. Entgegen seiner Darstellung hat die Suva im Rahmen des Einspracheverfahrens abgeklärt, ob sich die Verhältnisse in physischer Hinsicht verändert haben. Dr. med. D.________ führte im Rahmen des Einspracheverfahrens am 25. Februar 2015 eine kreisärztliche Untersuchung durch (Bericht vom 27. Februar 2015). Demnach gab der Versicherte selbst an, insgesamt seien die Beschwerden vergleichbar mit der Situation im Jahre 2009. Der Kreisarzt fand keine neuen medizinischen Tatsachen, die zu einer Änderung der Beurteilung aus dem Jahre 2009 Anlass geben würden. Er kam zum Schluss, sowohl die damals formulierte Bemessung des Integritätsschadens, als auch die Zumutbarkeitsbeurteilung blieben bestehen. Angesichts der dokumentierten medizinischen Verhältnisse erübrigen sich zusätzliche Abklärungen respektive die Einholung eines Obergutachtens, wie sie der Beschwerdeführer beantragt. Davon sind - in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236) - keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, welche sich auf den Ausgang des Verfahrens auswirken könnten. Der Vorinstanz kann insoweit weder eine Missachtung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 42 ATSG) noch eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG) vorgehalten werden.