Citation: 4F_26/2024 E. 2.3

2.3. Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG sieht explizit einen Ausschluss von Tatsachen und Beweismitteln vor, die erst nach dem Entscheid entstanden sind. Beweismittel, die erst nach Ausfällung des zu revidierenden Urteils entstanden sind, stellen selbst dann unzulässige echte Noven dar, wenn sie sich auf bereits vorbestehende Tatsachen beziehen (BGE 147 III 238 E. 4.2 Ziff. 3; 143 III 272 E. 2.2). Dies ist vorliegend der Fall: Das zu revidierende Urteil des Bundesgerichts wurde am 8. Dezember 2023 gefällt. Das als neues Beweismittel eingereichte Privatgutachten zur Unterschrift bezieht sich zwar auf eine behauptete Fälschung der "Debt Note", die vom 12. November 2020 datiert. Das Gutachten als Beweismittel datiert indes vom 28. Juni 2024. Es bestand somit im Zeitpunkt, in dem es im Hauptverfahren prozessual zulässigerweise noch hätte eingebracht werden können, noch nicht. Der Gesuchsteller stützt sich zur Begründung seines Gesuchs damit ausschliesslich auf ein von Gesetzes wegen von der Revision ausgeschlossenes neues Beweismittel. Auf das Revisionsgesuch kann nicht eingetreten werden.