Citation: 6B_961/2016 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer beanstandet im Weiteren die Schuldsprüche wegen mehrfacher Urkundenfälschung und Misswirtschaft. Er bringt vor, dem Beweisergebnis lasse sich nicht entnehmen, dass die A.________AG keine Möglichkeiten einer profitablen Ausübung des Vermögensverwaltungsgeschäfts gehabt oder diese Möglichkeiten nicht auch tatsächlich ausgeschöpft hätte. Es seien vielmehr erhebliche und damit notwendig riskante Profitchancen vorhanden gewesen, die auch wahrgenommen worden seien. Zudem habe die Gesellschaft durchaus einen Kundestamm gehabt. Er habe daher davon ausgehen dürfen, dass die A.________AG zumindest eine Chance gehabt habe, die Darlehen zurückzuzahlen. Die Vorinstanz habe daher den subjektiven Tatbestand zu Unrecht bejaht (Beschwerde S. 73 f.). Zudem "wende" die Vorinstanz auch in Bezug auf die Misswirtschaft "den Sachverhalt falsch an", indem sie davon ausgehe, dass er im fraglichen Zeitraum 2005 bis 2007 von der Überschuldung der A.________AG gewusst habe. Dies treffe nicht zu. Er habe erst im Verlauf des Strafverfahrens davon erfahren. Dies ergebe sich auch aus den Sanierungsmassnahmen, welche aufgrund der Empfehlung der Buchhaltungsstelle ergriffen worden seien. Er sei damals der festen Überzeugung gewesen, dass die A.________AG die Zinsen hätte zurückzahlen können, wenn sie nicht in die Knie gezwungen worden wäre. Er habe sich auf die Experten in seinem Umfeld verlassen. Insbesondere bezüglich der Buchung von CHF 159'000.-- habe er darauf vertrauen dürfen, dass die Buchhaltung korrekt erstellt worden sei. Im Übrigen könne auch ein Fehlverhalten der Buchhaltungsstelle nicht ausgeschlossen werden, an welche er sämtlich geschäftsrelevanten Ereignisse und Belege weitergeleitet habe. Der Sachverhalt sei insofern nicht vollständig abgeklärt. Der Schuldspruch der Vorinstanz verletze daher die Unschuldsvermutung (Beschwerde S. 74 ff.).