Citation: 7B_229/2022 E. 2.4.2

2.4.2. In Bezug auf die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen zum Tatbestand der mehrfachen sexuellen Handlungen mit einem Kind ist sodann keine Willkür auszumachen. Die Vorinstanz führt eine allfällige Beeinträchtigung in der ungestörten sexuellen Entwicklung nicht auf diese Vorfälle zurück. Sie stellt damit nicht in Abrede, dass eine entsprechende Störung bei B.________ vorliegt, sondern verneint den Kausalzusammenhang zwischen den Handlungen des Beschwerdegegners und der Störung der sexuellen Entwicklung des Opfers. Dies ist angesichts des Umstandes, dass B.________ während der Taten geschlafen hat, und der geringen Schwere der in zwei Fällen begangenen Handlung nicht schlechterdings unhaltbar. Weiter betrifft der Vorhalt der mehrfachen sexuellen Handlungen mit einem Kind die selben beiden Sachverhalte wie der Vorwurf der mehrfachen Schändung. Da das vorinstanzliche Urteil als Ganzes zu lesen ist, trifft die Behauptung der Beschwerdeführerin, wonach das Abhängigkeitsverhältnis zwischen dem Opfer als Stieftochter und dem Beschwerdegegner als Stiefvater unberücksichtigt geblieben sei, nicht zu. Insgesamt ist die vorinstanzliche Strafzumessung auch in Bezug auf die Vorwürfe der mehrfachen sexuellen Handlung mit einem Kind bzw. die Erhöhung der Strafe um 3 Monate bundesrechtskonform.