Citation: 2C_337/2020 E. 4.2.2

4.2.2. Im Ergebnis erachtete die Vorinstanz die übereinstimmenden Angaben der Ex-Eheleute vom 13. bzw. 20. März 2017, wonach der wechselseitige Ehewille bereits anfangs 2016 bzw. spätestens anfangs Juni 2016 erloschen sei, als glaubhaft, die nachträglichen Aussagen der Betroffenen, wonach die eheliche Gemeinschaft erst mit dem Auszug der Ehefrau oder noch später aufgehoben worden sei, demgegenüber als unglaubhaft. Gemäss den vorinstanzlichen Ausführungen habe der Beschwerdeführer weder den Fortbestand des Ehewillens nach diesem Zeitpunkt noch allfällige Wiederannäherungsversuche substanziiert belegen können. Zudem sei es nach dem Auszug der Ex-Ehefrau nachweislich nicht mehr zu einem ehelichen Zusammenleben gekommen, sodass die eheliche Gemeinschaft unabhängig von der im Scheidungsverfahren getroffenen Vereinbarung spätestens anfangs Juni 2016 aufgehoben worden sei (vgl. E. 3.2.4 und 3.2.5 des angefochtenen Urteils).