Citation: 5A_1059/2020 E. 3

Ausserdem genügt die Beschwerde den Rügeanforderungen offensichtlich nicht. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin handelt es sich beim Arrest um eine vorsorgliche Massnahme gemäss Art. 98 BGG (jüngst Urteil 5A_1045/2019 vom 10. November 2020 E. 1 mit Hinweisen). Folglich kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden, wobei das strenge Rügeprinzip von Art. 106 Abs. 2 BGG gilt (BGE 133 III 589 E. 2 S. 591 f.; 135 III 232 E. 1.2 S. 234; 142 III 364 E. 2.4 S. 368). Die Begründung muss in der Beschwerde an das Bundesgericht selber enthalten sein und es genügt nicht, auf andere Rechtsschriften oder die Akten zu verweisen (BGE 143 II 283 E. 1.2.3 S. 286; 138 III 252 E. 3.2 S. 258; 133 II 396 E. 3.1 S. 400). Die Beschwerdeführerin nennt zwar eine Vielzahl verfassungsmässiger Rechte, die verletzt worden sein sollen (Art. 5 Abs. 1, Art. 8, Art. 9, Art. 29 Abs. 1 und 2 BV). Die blosse Behauptung, verfassungsmässige Rechte seien verletzt worden, stellt jedoch keine genügende Rüge dar. Keine genügende Rüge besteht insbesondere darin, wenn die Beschwerdeführerin hinsichtlich der zentralen Erwägung der Vorinstanz, wonach der Sachverhalt völlig gleich sei wie in den bisher beurteilten Arrestgesuchen, Willkür behauptet, ohne präzise und detailliert aufzuzeigen, worin diese bestehen soll. Inwiefern die von der Beschwerdeführerin genannten Elemente (erhoffte künftige Aussagen der Beschwerdegegnerin zu früheren Wohnsitzen, zu ihrem Namensgebrauch etc.) im vorliegenden Zusammenhang überhaupt relevant sein sollten, erschliesst sich nicht. Die Beschwerdeführerin wirft sodann die Frage auf, ob die Gerichte die Anwälte der Beschwerdegegnerin oder unabhängige Instanzen seien. Soweit es sich dabei nicht um blosse Polemik handelt, fehlt jedenfalls eine hinreichend begründete Verfassungsrüge. Ebenso wenig lässt sich eine Verletzung von Art. 29 BV und weiterer Verfassungsnormen mit der Behauptung dartun, dass in zahlreichen Fällen alle Gesuche der Beschwerdeführerin abgewiesen worden seien, oder mit dem Vorwurf, dass das Obergericht die Prosequierungsreihenfolge nicht verstanden habe. Worauf die Beschwerdeführerin schliesslich mit ihrer Kritik abzielt, die Vorinstanz hätte die aufschiebende Wirkung gewähren müssen (statt das Gesuch wie vorliegend geschehen mit dem Endentscheid abzuschreiben), ist nicht ersichtlich, da das Kantonsgericht hinsichtlich des Arrests nichts angeordnet hatte, das hätte aufgeschoben werden können und die Beschwerdeführerin vor Obergericht bloss "gegebenenfalls" um aufschiebende Wirkung ersucht hat.