Citation: 2C_1033/2014 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer rügt des Weiteren, das Obergericht habe das strafrechtliche Verfahren wegen Täuschung der Behörden im Sinne von Art. 118 AuG eingestellt. Es habe keinen Verstoss gegen die Rechtsordnung, namentlich kein missbräuchliches Verhalten im Sinne von Art. 51 AuG (Umgehungsehe), durch den Beschwerdeführer und seine Gattin festgestellt. Die Verwaltungsbehörden seien an den Entscheid des Strafgerichts in materieller Hinsicht gebunden; in diesem Zusammenhang wird eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV, von diversen Bestimmungen des AuG, von Art. 320 Abs. 4 StPO sowie von Art. 8 EMRK geltend gemacht. Eventualiter hätte es als willkürlich zu gelten, wenn dasselbe Verhalten für das Strafgericht keine Verletzung von Normen des AuG darstelle, eine solche demgegenüber im Verwaltungsverfahren bejaht würde (Art. 9 BV).