Citation: 5A_728/2018 E. 3

Der Beschwerdeführer ersucht um Aufhebung des angefochtenen Entscheids und darum, den Willen der Kinder zu respektieren. Diesem Antrag kann nicht zweifelsfrei entnommen werden, inwiefern der Beschwerdeführer eine Abänderung des angefochtenen Entscheids hinsichtlich der Obhut und des persönlichen Verkehrs wünscht. Der Antrag ist damit zu wenig bestimmt und genügt den Anforderungen von Art. 42 Abs. 1 BGG nicht. Zur Begründung verweist der Beschwerdeführer sodann einzig auf das Gutachten vom 27. Januar 2018. Das Obergericht hat dargelegt, weshalb auf dieses Parteigutachten nicht abgestellt werden könne. Es hat erwogen, das Regionalgericht habe zu Recht auf das gerichtliche Gutachten abgestellt, das vollständig und schlüssig sei. Diesem sei unter anderem zu entnehmen, dass die Erziehungsfähigkeit des Beschwerdeführers massiv eingeschränkt sei und keine auf einer freien Willensbildung basierenden Kinderwünsche vorlägen, die für eine alternierende Obhut sprechen würden. Ausserdem sei bald mit dem Scheidungsurteil zu rechnen, so dass abwegig erscheine, die bestehende Regelung abzuändern, nur um sie nach Erlass des Scheidungsurteils gegebenenfalls wieder zu ändern. Auf all dies geht der Beschwerdeführer mit keinem Wort ein und er nennt keine verfassungsmässigen Rechte, die verletzt worden sein sollen. Die Beschwerde ist damit offensichtlich unzulässig bzw. sie enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG).