Citation: 6B_929/2019 E. 4

Des Weiteren rügt die Beschwerdeführerin die Verurteilung wegen Tätlichkeiten (Art. 126 Abs. 1 StGB) als bundesrechtswidrig. Dem Schuldspruch liegt der - auf der Aussage des Betroffenen beruhende - Vorwurf zugrunde, die Beschwerdeführerin habe im Rahmen einer verbalen Auseinandersetzung den Nachbarn C.________ mit einem Stock auf den Kopf geschlagen, nachdem er sie bei der Zwetschgenernte aufgesucht habe, um ihr Vorhaltungen über ausgebrochene Ziegen zu machen. Die Beschwerdeführerin bestreitet dies. Einem in einem Auto sitzenden Menschen könne man nicht gut auf den Kopf schlagen. Ausserdem hätte sie es kaum auf eine handgreifliche Auseinandersetzung mit dem körperlich überlegenen C.________ angelegt, weil dies für sie - wegen der Einnahme eines Blutverdünners - schnell einmal hätte lebensgefährlich werden können. Wiederum seien ihre Aussagen als weniger glaubwürdig als diejenige des Strafklägers eingestuft worden. Es sei zu berücksichtigen, dass C.________ sie schon mehrfach bei der Polizei angeschwärzt habe. Sie müsse davon ausgehen, dass er zuweilen selbst ihre Nutztiere aus der Weide herausgelassen habe, um diese alsdann zu fotografieren und eine neue Anzeige machen zu können. Die Vorinstanz hat dem Opfer mehr Glauben geschenkt als der Beschwerdeführerin u.a. mit der Begründung, die im Verlauf des Verfahrens gemachten Aussagen der Beschwerdeführerin seien widersprüchlich, während der Strafkläger sich in der erstinstanzlichen Hauptverhandlung und in der Berufungsverhandlung gleichlautend zum Vorfall geäussert habe (angefochtenes Urteil S. 18 E. 4.2). Die Beschwerdeführerin geht darauf nicht ein. Keines ihrer Vorbringen lässt den von der Vorinstanz angenommenen Sachverhalt als offensichtlich unrichtig dastehen (vgl. die oben in E. 3 a.E. angeführten Referenzen).