Citation: 1C_660/2015 E. 2.2

2.2. In sachverhaltlicher Hinsicht beruht der angefochtene Entscheid einzig auf dem Polizeirapport vom 8. Januar 2015, der schwergewichtig die beim Vorfall vom 25. Oktober 2015 sichergestellte Indoor-Hanfanlage zum Gegenstand hat. In Bezug auf die Fahreignung ergibt sich daraus - gestützt auf die sachverhaltlichen Feststellungen der Vorinstanz sowie auf die eigenen Aussagen des Beschwerdeführers - Folgendes: Im Oktober 2014 hatte er sich entschlossen, einen Alkoholentzug durchzuführen. Am 25. Oktober 2014 verlor er nach einem Streit mit seiner Mutter die Fassung, randalierte und wurde fürsorgerisch untergebracht. Daraufhin unterzog sich der Beschwerdeführer im Sanatorium Kilchberg einer Entzugskur. Die von ihm gezogenen Hanfpflanzen hätten gemäss seinen eigenen Angaben nicht der Produktion von Betäubungsmitteln gedient, er konsumiere keine solchen. Hingegen nehme er seit Jahren Pantozol gegen eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung ein. Im Sanatorium Kilchberg sei ihm nun Seroquel in hoher Dosierung (4 x 100 mg tagsüber und 2 x 300 mg nachts) verschrieben worden. Eine Entbindung der ihn behandelnden Ärzte von der Schweigepflicht gegenüber den Untersuchungsbehörden lehnte er ausdrücklich ab.