Citation: C 261/03 15.01.2004 E. A

A.a K.________, geb. 1950, die vom 16. April 1997 bis 31. März 2001 im Kloster X.________ als Raumpflegerin und Aushilfe im Garten erwerbstätig gewesen war, bezog ab 1. April 2001 Taggelder der Arbeitslosenversicherung. Ihrem Gesuch (vom 8. August 2002) um Zustimmung zum Besuch eines ab 24. August 2002 jeweils samstags durchgeführten einjährigen Diplomkurses als Näherin wurde grundsätzlich entsprochen (Verfügung des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums [RAV] Rapperswil vom 20. August 2002). Wegen ungenügender Deutschkenntnisse war die Versicherte laut Angaben der Schulleiterin indes in der Folge nicht in der Lage, dem theoretischen Kursteil zu folgen, weshalb ein Erfolg bei den abschliessenden Diplomprüfungen ausser Betracht fiel. Dies bewog die Verwaltung dazu, auf ihren die arbeitsmarktliche Massnahme bejahenden Standpunkt zurückzukommen. Am 14. Oktober 2002 stellte das RAV die Versicherte für die Dauer von 5 Tagen ab 24. September 2002 wegen unentschuldigten Nichterscheinens am Kontrolltermin vom 23. September 2002 in der Anspruchsberechtigung auf Arbeitslosenentschädigung ein. A.b Am 8. Oktober 2002 wurde K.________ angewiesen, den vom 11. November 2002 bis 15. Februar 2003 dauernden Orientierungskurs I zu besuchen. Auf Erkundigungen hin, weshalb die Versicherte bei Kursbeginn unentschuldigt gefehlt hatte, teilte der Sohn der Versicherten am 12. November 2002 der Verwaltung telefonisch mit, seine Mutter befinde sich noch immer im Kosovo, um einen Reisepass zu beschaffen. Dieses Vorhaben habe sich unerwartet kompliziert und sei mit Verzögerungen verbunden. Ebenfalls am 12. November 2002 wurde dem RAV via Telefax ein Arztzeugnis erstattet, worin eine Arbeitsunfähigkeit für die Zeit vom 7. bis 31. November 2002 bescheinigt wurde. Am 5. Dezember 2002 gab die Verwaltung K.________ Gelegenheit, sich zum Sachverhalt zu äussern, was diese mit Eingabe vom 6. Dezember 2002 tat. Mit Verfügung vom 19. Dezember 2002 stellte das RAV die Versicherte daraufhin für 16 Tage ab 12. November 2002 "wegen unentschuldigten Nichtantritts vom Kurs in Verbindung mit Meldepflichtverletzung" in der Anspruchsberechtigung auf Arbeitslosenentschädigung ein.