Citation: 9C_494/2008 21.10.2008 E. 3

Der Beschwerdeführer stützt sich für die Neuanmeldung auf den Arztbericht des Dr. med. S.________ vom 30. November 2006 und die ergänzende Stellungnahme dieses Arztes vom 8. März 2007. Ausserdem macht er geltend, allein schon die Dauer der fortbestehenden psychischen Störung sei als "neue Tatsache" zu werten. Das kantonale Gericht traf indes die nach der gesamten Aktenlage keinesfalls offensichtlich unrichtige Feststellung, Dr. med. S.________ beurteile den Gesundheitszustand als stationär, und die depressive Störung bestehe seit mindestens fünf Jahren. Dem angefochtenen Entscheid ist weiter zu entnehmen, die Diagnosen unterschieden sich kaum von denjenigen, welche Dr. med. S.________ bereits im Bericht vom 19. November 2001 angeführt habe. Die Vorinstanz wies auf den von ihr am 28. April 2004 gefällten Entscheid hin, wonach der genannte Arztbericht nicht nachvollziehbar und dem Gutachten des Dr. med. R.________ vom 5. November 2002 ausschlaggebendes Gewicht beigemessen worden sei. Mit Blick auf alle diese, im Rahmen einer rechtskonformen Beweiswürdigung getroffenen und das Bundesgericht bindenden Feststellungen (Art. 105 Abs. 1 BGG), verletzt der vom kantonalen Gericht gezogene Schluss, es sei eine Änderung des Grades der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen Weise nicht glaubhaft gemacht, Bundesrecht nicht. Daran vermögen sämtliche Vorbringen in der Beschwerde nichts zu ändern. Die vor Bundesgericht erneuerte Argumentationsweise, wonach angesichts eingetretener Verbesserungen im familiären Umfeld nunmehr von einer invalidisierenden psychischen Krankheit auszugehen sei, hat das kantonale Gericht entkräftet. Im Andauern der psychischen Symptomatik allein, welche vorinstanzlich bereits als nicht leistungsbegründend beurteilt worden ist (Entscheid vom 28. April 2004), kann keine massgebliche Änderung im Sinne von Art. 87 Abs. 3 IVV erblickt werden.