Citation: 6B_603/2024 E. 1.3.2

1.3.2. Die Vorinstanz erwägt ebenfalls zu Recht, dass, zumal angesichts der wiederholten Delinquenz, höchstens von einer durchschnittlichen persönlichen Integration in der Schweiz auszugehen ist. Dabei verkennt sie keineswegs, dass der Beschwerdeführer seit 29 Jahren in der Schweiz lebt, hier alle Schulen besuchte und einwandfrei Schweizerdeutsch spricht. Wie sie zu Recht erwägt, kann dies angesichts der Aufenthaltsdauer erwartet werden. Eine besonders Intensive Integration, welche das erhebliche öffentliche Fernhalteinteresse auf-, geschweige denn überwiegen würde, ergibt sich daraus nicht. Dies würde selbst dann gelten, wenn der Beschwerdeführer ausserhalb der Familie soziale Kontakte pflegen würde, was er indes nur behauptet. An der fehlenden überdurchschnittlichen Integration ändert nichts, dass der Beschwerdeführer nie Sozialhilfe bezog, stets arbeitstätig war und seit seiner Entlassung aus der Haft wieder ist. Dies hat ihn augenscheinlich ebenso wenig von wiederholter schwerer Delinquenz abgehalten wie das geltend gemachte intakte Familienleben. Dass der Beschwerdeführer in gewissem Mass Schulden und Betreibungen ausweist, mag nicht erschwerend sein, begründet aber jedenfalls keine besondere wirtschaftliche Integration. Ob diese nun als ganz oder nur teilweise gelungen zu bezeichnen ist, ist nicht entscheidend. Soweit der Beschwerdeführer einwendet, die Vorinstanz berücksichtige die Zeitspanne seit der Tat sowie sein Nachtatverhalten zu wenig, ist nicht ersichtlich, inwiefern ihn dies entlasten könnte. Er scheint zu verkennen, dass er nach den hier beurteilten Taten neuerlich wegen schweren Delikten verurteilt wurde (vgl. oben 1.2.2).