Citation: 7B_878/2023 E. 5.2.1

5.2.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Gewichtung von gewissen Vorkommnissen während des Massnahmevollzugs. Seinem Verhalten während des Massnahmevollzugs in der Klinik X.________, werde grosse Bedeutung zugemessen. Er verweist hierbei auf die Erklärung gegenüber einem Mitpatienten, wonach der Beschwerdeführer mit diesem auch gerne aufs WC gehen würde, das Berühren am Gesäss und an der Innenseite der Oberschenkel eines Mitpatienten, das Suchen des Gesprächs mit einem zufällig vorbeigehenden ca. neunjährigen Jungen im Rahmen eines Spaziergangs, das Auflegen der Hand auf diejenige eines Pflegers in Ausbildung, das Berühren und Abtasten am Oberkörper eines jungen Mitpatienten sowie das zweimalige fixierende Beobachten von Kindern während eines Spaziergangs. Objektiv gravierende Geschehnisse, beispielsweise unter Ausübung von Druck, Zwang oder Gewalt (was sogar im geschlossenen Setting möglich gewesen sei), seien also in knapp zweieinhalb [recte: dreieinhalb; vgl. angefochtener Entscheid E. 3.5.2] Jahren nicht vorgefallen. Es sei nicht nachvollziehbar und ginge nicht an, ihm zu unterstellen, er suche weiterhin aktiv Kontakt zu Kindern und sei selbst in einem eng kontrollierten Setting nicht bereit, sich von diesen zu distanzieren.