Citation: 6B_283/2013 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz führt aus, es könne dahingestellt bleiben, wie ortskundig oder ortsunkundig der Bescherdeführer gewesen sei (Urteil S. 7). Des Weiteren erläutert sie, weshalb sie zum Ergebnis kommt, der Beschwerdeführer habe den defekten Katalysator für das starke Beschleunigen als Schutzbehauptung vorgebracht (Urteil S. 6 ff.). Er habe im Rahmen der Lenkerermittlung am 7. Februar 2012 einzig die Probleme mit der Batterie des Fahrzeugs und den Leistungsunterschied seiner beiden Fahrzeuge erwähnt. Ähnliche Gründe für die Geschwindigkeitsüberschreitung habe er im Brief vom selben Tag an das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt (SVSA) geltend gemacht. Selbst in der Einsprache vom 23. April 2012 gegen den Strafbefehl seien keine technischen Probleme mit dem Fahrzeug thematisiert worden (Urteil S. 7 f.). An der Hauptverhandlung habe er vorgebracht, sein Katalysator sei verstopft gewesen. Er habe beschleunigt, um einen schädlichen Druck zu verhindern. Diese späte Erklärung wirke nachgeschoben. Dazu passe, dass die Geschwindigkeitsüberschreitung für den Beschwerdeführer auch an der Hauptverhandlung "völlig unerklärlich" gewesen sei. Ein solches Verhalten sei nicht glaubwürdig (Urteil S. 8).