Citation: 5A_352/2024 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Vorinstanz habe die Nichtzulassungsbeschwerde an den deutschen Bundesgerichtshof vom 19. Dezember 2023, das Schreiben des Bundesgerichtshofs betreffend Fristerstreckung vom 21. Dezember 2023 und die Begründung der Nichtzulassungsbeschwerde vom 22. Februar 2024 zu Unrecht nicht als Noven zugelassen. Anlass zur Einreichung dieser Unterlagen hätten die vom Beschwerdegegner mit der Beschwerdeantwort vom 30. Oktober 2023 ins Recht gelegten Unterlagen gegeben, die ihr erst am 17. April 2024 zugestellt worden seien. Bei den von ihr, der Beschwerdeführerin, eingereichten Unterlagen handle es sich um echte Noven, die rechtzeitig geltend gemacht worden seien. Zudem setze Art. 278 Abs. 3 SchKG keine Frist für die Geltendmachung neuer Tatsachen in der Beschwerde und verlange auch nicht, dass diese vorher nicht bekannt gewesen wären. Indem die Vorinstanz die von ihr eingereichten Unterlagen nicht beachtet hat, habe sie ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt.