Citation: 1F_15/2013 E. 3

Die Beschwerdeführerin rügt, das Bundesgericht habe versehentlich die Tatsache übersehen, dass sich die strafrechtlichen Vorwürfe gegen Y.________ auf dessen Tätigkeit als Geschäftsstellenleiter der privatrechtlichen Vereinigung der St. Galler Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten (VSGP) bezögen, weshalb es zu Unrecht zum Schluss gekommen sei, dessen Strafverfolgung bedürfe einer Ermächtigung durch die Anklagekammer. Der Einwand ist unbegründet, das Bundesgericht hat im Urteil 1C_599/2012 keineswegs übersehen, dass die VSGP privatrechtlich organisiert und keine Behörde ist (E. 2.2, 1. Absatz). Es ist allerdings zum Schluss gekommen, dass die Tätigkeit von Y.________ für die VSGP keine Privatsache war, sondern im Sinn von Art. 17 Abs. 2 lit. b des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Straf- und Jugendstrafprozessordnung des Kantons St. Gallen vom 3. August 2010 mit seiner Amtsführung als Gemeindepräsident in engem Zusammenhang stand. Die Beschwerdeführerin bringt wie bereits im Verfahren 1C_599/2012 vor, die Tätigkeit von Y.________ für die privatrechtliche VSGP sei rein privater Natur gewesen, weshalb gegen ihn ohne Ermächtigung eine Strafverfolgung hätte eröffnet werden können und müssen. Damit übt sie Kritik an der rechtlichen Würdigung des Bundesgerichts, was im Revisionsverfahren unzulässig ist.