Citation: 8C_595/2019 E. 7.3

7.3. Ausgehend von einer Neuanmeldung am 5. Juni 2012 entsteht der Rentenanspruch somit frühestens per 1. Dezember 2012 und nicht wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht per 1. November 2012 (Art. 29 Abs. 1 IVG; vgl. BGE 142 V 547 E. 2.2 S. 549 und E. 3.3 S. 551; 138 V 475 E. 3.4 S. 480). Gemäss Feststellung des kantonalen Gerichts besteht seit mindestens Juni 2012 eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Der Beschwerdeführer bringt nicht vor, dass bereits vor diesem Zeitpunkt eine ärztlich attestierte Arbeitsunfähigkeit bestanden hätte. Auch aus der nicht näher unterlegten Stellungnahme des RAD vom 18. September 2013 folgt, namentlich mit Blick auf den Bericht der Klinik für Neurologie des Spitals C.________ vom 13. Dezember 2012, nicht zwingend etwas Anderes. Es ist demnach davon auszugehen, dass das Wartejahr nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG im Juni 2012 zu laufen begann und im Juni 2013 erfüllt war. Der Rentenanspruch ist somit per 1. Juni 2013 entstanden. In diesem Sinne ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen.