Citation: 7B_1022/2024 E. A

A.a. Das Kantonsgericht St. Gallen verurteilte den in der Schweiz geborenen türkischen Staatsangehörigen A.________ am 2. September 2019 wegen Verbrechens und Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz (BetmG; SR 812.121) sowie mehrfacher Geldwäscherei zu einer vollziehbaren Freiheitsstrafe von drei Jahren und zu einer Landesverweisung von fünf Jahren. Das Bundesgericht wies die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde am 15. Oktober 2020 ab, soweit es darauf eintrat (Urteil 6B_1306/2019). A.b. A.________ verbüsste seine Strafe seit 18. September 2019. Im Strafvollzug wurde A.________ eine paranoide Schizophrenie diagnostiziert und er wurde medikamentös behandelt. A.c. Ein Revisionsgesuch von A.________ mit dem Antrag auf Aufhebung der Landesverweisung wies das Kantonsgericht St. Gallen am 22. Dezember 2021 ab, soweit es darauf eintrat. Das Bundesgericht wies die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde am 25. April 2022 ab (Urteil 6B_193/2022). A.d. Die zuständigen Behörden entliessen A.________ am 8. November 2022 aus dem Strafvollzug. Unmittelbar danach begab sich A.________ ins Kantonsspital St. Gallen und verlangte, ihm ein neues Herz einzupflanzen. Gleichentags wurde er mit Verfügung des Amtsarztes fürsorgerisch untergebracht. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) der Region St. Gallen verlängerte diese fürsorgerische Unterbringung mit Beschluss vom 19. Dezember 2022 um sechs Monate. A.e. Mit Verfügung vom 26. Januar 2023 errichtete die KESB eine umfassende Beistandschaft für A.________. A.f. A.________ wurde am 15. Juni 2023 aus der fürsorgerischen Unterbringung bzw. der psychiatrischen Klinik entlassen und lebt seither bei seiner Mutter.