Citation: 5D_214/2023 E. 3

Das Kantonsgericht hat erwogen, der Beschwerdeführer sei im Detail darauf hingewiesen worden, welche Belege zur Beurteilung seiner finanziellen Situation erforderlich seien. Ihm sei die Frist für die Einreichung verbesserter Gesuche um Prozesskostenvorschuss und um unentgeltliche Rechtspflege samt den nötigen Belegen mehrfach erstreckt worden, letztmalig mit Verfügung vom 23. August 2023 bis 25. September 2023. Die mittels E-Mails vom 26. September 2023, 00.04 Uhr und 00.05 Uhr, elektronisch übermittelten Belege seien verspätet und nicht mehr zu berücksichtigen. Auch die mittels E-Mail vom 8. Oktober 2023 übermittelten Belege seien verspätet. Der Beschwerdeführer mache zwar Ausführungen zu seiner finanziellen Situation. Die von ihm eingereichten Unterlagen beträfen jedoch alle das Jahr 2020 und seien damit zur Beurteilung seiner Einkommens- und Vermögensverhältnisse zum Zeitpunkt der Gesuchseinreichung nicht geeignet. Insbesondere habe er seine aktuellen Einnahmen und Ausgaben nicht dargelegt. Seine Gesuche seien zufolge der Verletzung der Mitwirkungspflicht und fehlender Glaubhaftmachung der Mittellosigkeit abzuweisen.