Citation: 8C_726/2014 E. 4

Das kantonale Gericht hat die medizinischen Akten einlässlich gewürdigt und sich zum Beweiswert des beanstandeten kreisärztlichen Berichtes eingehend und zutreffend geäussert (BGE 139 V 225 E. 5.2 S. 229). Die Beschwerdeführerin räumt ein, dass Dr. med. D.________, Orthopädische Chirurgie FMH, in seinem Gutachten vom 21. Januar 2013 zur Frage eines allfälligen ärztlichen Kunstfehlers keine Stellung genommen hat zur Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätigkeit. Es liegen damit keine medizinischen Einschätzungen vor, die Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen zu begründen vermöchten. Aber auch anhand der erwähnten Notiz des Berufsberaters der Invalidenversicherung ergeben sich keine Widersprüche. Der SUVA-Kreisarzt bescheinigte ausdrücklich, dass die Beschwerdeführerin ihre rechte Hand nur noch als Zudienhand einsetzen könne. Das Bundesgericht hat wiederholt bestätigt, dass die faktische Einhändigkeit oder die Beschränkung der dominanten Hand als Zudienhand Tatbestände einer erheblich erschwerten Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt darstellen, dass jedoch genügend realistische Betätigungsmöglichkeiten zu finden sind (Urteil 8C_1050/2009 vom 28. April 2010 E. 3.4). Eine dem Handleiden angepasste leichte Tätigkeit ist ihr deshalb zuzumuten, ohne dass die beantragten weiteren Abklärungen angezeigt wären. Dass die Beschwerdeführerin ihre rechte Hand nur noch beschränkt einsetzen kann, hat die SUVA beim Invalideneinkommen mit einem leidensbedingten Abzug vom Tabellenlohn in der Höhe von 20 Prozent berücksichtigt, was nicht beanstandet wird.