Citation: 4A_591/2015 E. 2.7

2.7. Es ist dieser Punkt, der das Verständnis des Zwischenentscheides erschwert. Die Beschwerdegegner selbst führen aus, die Vorinstanz habe den Beweispunkt a), die - medizinisch fassbare - Gesundheitsstörung, als mit dem Zwischenentscheid erledigt angesehen. Dennoch - und dazu im Widerspruch - machen sie geltend, es sei dem Bezirksgericht und den Parteien klar gewesen, dass für den Endentscheid eine weitere Begutachtung der Beschwerdeführerin notwendig sein werde. Dass diese Begutachtung die gesundheitliche Beeinträchtigung der Beschwerdeführerin umfassen müsse, und nicht pauschal eine Arbeitsunfähigkeit aus der Luft greifen könne, liege auf der Hand. Richtig ist, dass die Frage der gesundheitlichen Beeinträchtigung im Zeitpunkt der Begutachtung E.________ erledigt ist, nicht aber für die Zeit davor und danach. Insoweit hat bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auch eine Einschätzung des Verlaufs der gesundheitlichen Beeinträchtigung vor und nach der Begutachtung E.________ zu erfolgen. Im Begutachtungszeitpunkt E.________ darf diese Einschätzung aber nicht von der im Gutachten E.________ festgestellten gesundheitlichen Beeinträchtigung abweichen. Gestützt auf diese Einschätzung ist die Arbeitsfähigkeit zu beurteilen. Nicht im Zwischenentscheid beurteilt wurde sodann die Frage der Berücksichtigung einer allfälligen konstitutionellen Prädisposition oder eine allenfalls kontraindizierte Behandlung (Stützkragen). Insoweit wurde nur festgehalten, diese Aspekte vermöchten den Kausalzusammenhang nicht zu unterbrechen. Allfällige Auswirkungen dieser Aspekte auf den Anspruch der Beschwerdeführerin wurden damit der Beurteilung im Endentscheid vorbehalten. Schliesslich bleibt allenfalls auch die Frage zu behandeln, zu welcher Vermögenseinbusse die Arbeitsunfähigkeit geführt hat.