Citation: 9C_769/2015 E. 2.2.4

2.2.4. Nichts zu seinen Gunsten abzuleiten vermag der Beschwerdeführer aus der Rüge, die Behandelbarkeit des Pilonidalsinus - welche er grundsätzlich nicht in Abrede stellte - garantiere keine Heilung. Die Vorinstanz erwog explizit, der Beschwerdeführer leide rezidivierend unter Pilonidalsinussen, welche regelmässig operativ entfernt werden müssten. Dr. med. B.________ habe diesbezüglich jedoch klar festgehalten, dass diese Entzündungen und Abszesse behandelbar seien und jeweils zu keiner längerdauernden Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeiten führten. Das kantonale Gericht hat sich somit nicht zu der Heilbarkeit des Pilonidalsinus geäussert. Vielmehr hat es unter Bezugnahme auf die neurologische Expertise des Dr. med. B.________ vom 16. November 2013 die Notwendigkeit regelmässiger operativer Versorgung eingeräumt. Verneint wurde einzig - ebenfalls in Übereinstimmung mit dem Neurologen B.________ - ein daraus resultierender Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit.