Citation: 5A_586/2024 E. 7.1

7.1. Der Beschwerdeführer erachtet die Art. 5 Abs. 3 BV sowie Art. 388 Abs. 2, Art. 389 Abs. 2, Art. 390 Abs. 1 Ziff. 1, Art. 394 und 395 ZGB als verletzt, weil der (unbestrittene) Schwächezustand nicht dazu führe, dass er nicht mehr in der Lage sei, seine Geschäfte selbst zu besorgen. Allfällige Einschränkungen könnten durch das bestehende Netzwerk von Familie, Freunden und Bekannten aufgefangen werden. Eine Beistandschaft sei nicht notwendig und daher unverhältnismässig. Gerade im Zusammenhang mit der Wohnsituation sei diese Massnahme - sie ist nicht mit einer Beschränkung der Handlungsfähigkeit verbunden - sodann nicht geeignet, um den von der Vorinstanz genannten Gefahren (insbesondere dem Abschluss von Untermietverträgen zu eigenen Ungunsten) entgegenzutreten, was sich daran zeige, dass die genannten Nachteile während der Begleitung durch die Anlaufstelle eingetreten seien. Jedenfalls hätte die Beistandschaft aber eine an die konkreten Verhältnisse angepasste Ausgestaltung erfahren müssen. Insbesondere die Verwaltung von sämtlichem Vermögen und Einkommen des Beschwerdeführers durch den Beistand sei nicht verhältnismässig.