Citation: 8C_312/2023 E. 5.2.1

5.2.1. Soweit in der Beschwerde pauschal auf die medizinischen Berichte aus der Zeit vor der Begutachtung verwiesen wird, ist dem kantonalen Gericht zuzustimmen, dass Prof. Dr. med. B.________ die darin gestellten Diagnosen, namentlich auch eines psychotischen Krankheitsbildes, in nachvollziehbarer Weise ausschloss. Weiter wurde im Bericht der Klinik E.________ vom 20. Juli 2022 zwar das Vorliegen einer paranoiden Schizophrenie bzw. differentialdiagnostisch einer schizoaffektiven Störung diskutiert und festgehalten, dass am ehesten von der erstgenannten Diagnose auszugehen sei. Letztlich diagnostizierten die Ärzte der Klinik E.________ jedoch gleichwohl einen blossen Verdacht auf eine paranoide Schizophrenie (ICD-10 F20.0), womit diese Diagnose - wie bereits die Vorinstanz zutreffend ausführte - nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt ist (Urteil 8C_739/2020 vom 17. Februar 2021 E. 5.2). Vor diesem Hintergrund ist auch nicht relevant, dass gemäss Bericht der Klinik E.________ eine PANSS-Testung durchgeführt wurde. Dass Prof. Dr. med. B.________ keine solche Testung durchführte, ist dem Beweiswert des Gutachtens ebenfalls nicht abträglich, steht den Gutachterinnen und Gutachtern bei der Wahl der Untersuchungsmethoden doch ein weiter Ermessensspielraum zu (Urteil 8C_613/2022 vom 6. Oktober 2023 E. 4.2 mit Hinweisen). Inwiefern die Schlussfolgerung des kantonalen Gerichts, der Bericht der Klinik E.________ vermöge das Gutachten nicht in Frage zu stellen, nach dem Gesagten Bundesrecht verletzen soll, vermag die Beschwerdeführerin nicht aufzuzeigen.