Citation: 4P.294/2005 03.02.2006 E. 2

Die staatsrechtliche Beschwerde ist nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide zulässig (Art. 86 Abs. 1 OG). Auf Rügen, welche mit einem kantonalen Rechtsmittel vorgebracht werden können, ist daher nicht einzutreten. Dies gilt hier für die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs. Denn gemäss Art. 359 Ziffer 3 der bernischen ZPO kann das Urteil des Obergerichts als nichtig angefochten werden, wenn der Partei das vollständige rechtliche Gehör verweigert wurde (BGE 118 Ia 110 E. 3; vgl. auch Leuch/Marbach/Kellerhals/Sterchi, Die Zivilprozessordnung für den Kanton Bern, 2000, N. 1a, 6 zu Art. 359). Die Rüge der Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV ist mangels Erschöpfung des kantonalen Instanzenzuges unzulässig. Auf die in der Beschwerde unter III. Ziff. 2 vorgetragenen Rügen ist insgesamt nicht einzutreten, denn soweit hier (zudem) eine Verletzung des Willkürverbots geltend gemacht wird, genügen die Ausführungen den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht (BGE 130 I 258 E.1.3).