Citation: 1B_560/2020 E. 4.4

4.4. Der Beschwerdeführer macht geltend, es treffe nicht zu, dass er sich während der Probezeit nach seiner bedingten Entlassung in der Schweiz aufgehalten habe. Die Einreisesperre sei zudem abgelaufen gewesen. Weiter weist er darauf hin, dass er seinen Namen in Serbien legal geändert habe und kritisiert, dass er mehrere Monate mit einem "nicht existierenden" Namen in Untersuchungshaft gewesen sei. Sein Pass sei echt, nur ein Stempel sei gefälscht, wofür er aber nicht verantwortlich sei. Er sei früher schon einmal aus dem Gefängnis entlassen worden und habe sich danach bei seiner Schwester aufgehalten. Dies könne er auch jetzt wieder tun. Er könne jederzeit mit seiner Schwester und seinen drei erwachsenen Söhnen in Kontakt kommen und eine feste Wohnadresse angeben. Dass er dies bis jetzt nicht getan habe, sei seine private Angelegenheit.