Citation: 2C_271/2014 E. 3.1

3.1. Der angefochtene Entscheid gibt die bundesgerichtliche Praxis zum Widerruf der Niederlassungsbewilligung zutreffend wieder und die Vorinstanz, auf deren Ausführungen ergänzend verwiesen werden kann, hat die auf dem Spiel stehenden Interessen in vertretbarer Weise gegeneinander abgewogen: Ausgangspunkt und Massstab sowohl für die Schwere des Verschuldens als auch für die fremdenpolizeiliche Interessenabwägung ist hier die vom Strafrichter verhängte Strafe. Der Beschwerdeführer ist zu einer Freiheitsstrafe von 22 Monaten (davon 13 Monate bedingt vollziehbar) verurteilt worden. Das Obergericht des Kantons Solothurn hat im Urteil vom 28. November 2011 das Verschulden des Beschwerdeführers als mittelschwer bis schwer bezeichnet. Dieser hat im Rahmen der beurteilten Körperverletzung mit einem gefährlichen Gegenstand (begangen am 22. Mai 2007) ein rücksichtsloses Vorgehen sowie eine latente Gewaltbereitschaft offenbart. Gemäss dem Obergericht bestand zweifellos die Gefahr, dass das Opfer noch schwerere Verletzungen hätte erleiden müssen. Sodann führte das Obergericht aus, die beurteilten Widerhandlungen gegen das Waffengesetz seien in beträchtlichem Mass kriminogen. Das Verhalten des Beschwerdeführers im Strassenverkehr habe andere Verkehrsteilnehmer erheblich gefährdet und sei als rücksichtslos zu bezeichnen. Zudem sei der Beschwerdeführer bereits zuvor mehrfach verurteilt worden (zwischen Februar 2002 und November 2011 insgesamt zehn Verurteilungen u.a. wegen Angriff, Raub, Diebstahl, Vergehen gegen das Waffengesetz sowie diversen Betäubungsmittel- sowie SVG-Delikten). Die Vorinstanz hat darum insgesamt das Verschulden des Beschwerdeführers aus fremdenpolizeirechtlicher Sicht zutreffend als gravierend erachtet. Da weder das Ansetzen von Probezeiten noch laufende Verfahren den Beschwerdeführer von weiterer Delinquenz abhalten konnten, besteht in Übereinstimmung mit der Vorinstanz ein grosses öffentliches Interesse an der Fernhaltung des Beschwerdeführers (vgl. angefochtener Entscheid E. 4.2.1).