Citation: 1C_519/2018 E. 1.2

1.2. Zwar geht es hier um die Übermittlung von Informationen aus dem Geheimbereich und damit um ein Sachgebiet, bei dem die Beschwerde nach Art. 84 Abs. 1 BGG insoweit möglich ist. Es handelt sich jedoch um keinen besonders bedeutenden Fall. Die Beschwerdeführer machen geltend, die Darstellung des Sachverhalts im Rechtshilfeersuchen reiche zur Prüfung der beidseitigen Strafbarkeit nicht aus. Nach ihrer Ansicht verkennt das Bundesstrafgericht, dass ohne eine zumindest ansatzweise behauptete Vortat keine Geldwäscherei vorliege. Es sei ihnen grundsätzlich unbenommen, ihre Vermögenswerte in beliebiger Weise durch verschlungene Kanäle zu transferieren, solange die Herkunft unverdächtig sei. Sie übersehen jedoch, dass für die Prüfung der Voraussetzung der beidseitigen Strafbarkeit nach der Rechtsprechung nicht erforderlich ist, dass das Ersuchen die verbrecherische Vortat der Geldwäscherei bezeichnet. Es genügt grundsätzlich, wenn geldwäschereiverdächtige Finanztransaktionen dargelegt werden; Ort, Zeitpunkt und Umstände der verbrecherischen Vortat brauchen dagegen noch nicht näher bekannt zu sein (BGE 130 II 329 E. 5.1 S. 335; 129 II 97 E. 3.2 S. 99; Urteile 1C_126/2014 vom 16. Mai 2014 E. 4.4; 1A.189/2006 vom 7. Februar 2007 E. 2.5; je mit Hinweisen). Die Verletzung eines wesentlichen Verfahrensgrundsatzes ist somit nicht ersichtlich. Auch sonst erscheint der Fall nicht als besonders bedeutsam.