Citation: 2C_893/2013 E. 3.1.2

3.1.2. Gemäss Art. 55 Abs. 1 VRP/SG wird eine mündliche Verhandlung angeordnet, wenn sie zur Wahrung der Parteirechte notwendig ist oder zweckmässig erscheint. Die Vorinstanz erwog, der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer habe im Beschwerdeverfahren seinen Standpunkt ausführlich zum Ausdruck bringen können. Zur Wahrung seiner Parteirechte sei eine mündliche Verhandlung deshalb nicht erforderlich. Auch bestehe aus Zweckmässigkeitsüberlegungen kein Anlass, eine solche durchzuführen. Der Beschwerdeführer vermag nicht darzulegen, inwiefern diese Erwägungen willkürlich sein sollen. Es ist nicht ersichtlich, warum hier eine mündliche Befragung notwendig ist, um die Verhältnismässigkeit der Massnahme zu beurteilen. Der Wortlaut von Art. 55 Abs. 1 VRP/SG zeigt, dass gerade kein Anspruch auf mündliche Verhandlung besteht, wenn das rechtliche Gehör - wie hier - auch schriftlich gewahrt werden kann. Wenn die Vorinstanz es nicht für zweckdienlich hielt, sich einen persönlichen Eindruck vom Beschwerdeführer zu verschaffen und ihn zu seiner Beziehung zu seinem Herkunftsland zu befragen, wie dieser anregt, so ist dies nicht willkürlich. Schliesslich ist die Begründung des Beschwerdeführers, er müsse die geltend gemachte langjährige Beziehung zu seiner Lebenspartnerin sowie die positive Zukunftsprognose an einer mündlichen Verhandlung darlegen, da diese Vorbringen keinem Tatsachenbeweis zugänglich seien, nicht nachvollziehbar.