Citation: I 435/01 10.02.2003 E. 4

Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Einschränkung der Leistungsfähigkeit. Dabei ist in Ergänzung zum vorinstanzlichen Vorgehen nicht nur der Invaliditätsgrad für die Zeit der vollen Arbeitsfähigkeit für leichte bis mittelschwere Arbeiten (ab März 1998), sondern auch jener für den davor liegenden Zeitraum der 50%igen Arbeitsfähigkeit jedenfalls für leichte wechselbelastende Tätigkeiten zu ermitteln; denn der Beschwerdeführer ficht nicht nur die Befristung der Rente an, sondern beantragt von Anfang an eine höhere Rente. Das vom kantonalen Gericht für die Zeit der vollen Arbeitsfähigkeit für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten unter Rückgriff auf die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung 1998 (vgl. BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb) bestimmte Invalideneinkommen von Fr. 48'276.- ist nicht zu beanstanden, wobei der von der Vorinstanz vorgenommene Abzug vom Tabellenlohn (vgl. BGE 126 V 78 Erw. 5) von 10 % in Anbetracht dessen, dass der Beschwerdeführer nur keine schwere Arbeit mehr verrichten kann, nicht unangemessen ist. Vergleicht man dieses Invalideneinkommen mit dem auf das Jahr 1998 umgerechneten Valideneinkommen von Fr. 52'730.- [= Fr. 52'520.- x 100,4 %; Nominallohnentwicklung im Baugewerbe im Jahr 1998 von 0,4 % gemäss Die Volkswirtschaft 1/2003 S. 95 Tabelle B 10.2 Zeile F), resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 4'454.-, was - wie von der Vorinstanz zutreffend festgehalten - einem Invaliditätsgrad von rund 8 % entspricht. Halbiert man das erwähnte Invalideneinkommen für die Zeit der 50%igen Arbeitsfähigkeit jedenfalls in einer leichten wechselbelastenden Tätigkeit - ein Abzug von 10 % ist hier angemessen -, was Fr. 24'138.- ausmacht, ergibt sich eine Erwerbseinbusse von Fr. 28'592.- und ein Invaliditätsgrad von rund 54 %. Ein für eine ganze Rente vorausgesetzter Invaliditätsgrad von 66 2/3 % wurde demnach nie erreicht; vielmehr wurde dem Beschwerdeführer zu Recht eine bis 31. Mai 1998 (vgl. Art. 88a Abs. 1 IVV) befristete halbe Rente zugesprochen, weil bis Ende Februar 1998 ein einen Anspruch auf eine halbe Rente begründender Invaliditätsgrad von mindestens 50 % gegeben war, wohingegen es seit März 1998 an einem rentenbegründenden Erwerbsunfähigkeitsgrad von mindestens 40 % fehlt (vgl. Art. 28 Abs. 1 IVG). Da der Versicherte im Zeitpunkt des Erlasses der entsprechenden Verwaltungsverfügung (3. Januar 2000) einen weit unter dem für eine Umschulung erforderlichen Mindestinvaliditätsgrad von etwa 20 % (Erw. 2 hievor) liegenden Erwerbsunfähigkeitsgrad von rund 8 % aufwies, ist auch die Verneinung eines Anspruchs auf diese berufliche Massnahme rechtens.