Citation: 6B_1264/2021 E. 1.7.2

1.7.2. Überzeugend setzt sich die Vorinstanz auch mit den Vorstrafen des Beschwerdeführers auseinander und bringt vor, er sei in den Jahren 2009, 2010, 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016 immer wieder wegen Diebstahls, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs verurteilt worden. Zudem habe er sich aber auch und teilweise wiederholt der Urkundenfälschung, der falschen Anschuldigung und wegen Betäubungsmitteldelikten schuldig gemacht. Der Strafregisterauszug weist insgesamt 12 Vorstrafen aus. Die Vorinstanz zieht daraus zu Recht den Schluss, die auffallend zahlreichen Vorstrafen sowie die neu begangenen Delikte würden von einer langjährigen und hartnäckigen Delinquenz und einer bedenklichen Entwicklung zeugen. Die Vorinstanz begründet die Unbelehrbarkeit des Beschwerdeführers mitunter überzeugend damit, trotz Androhung eines Widerrufs seiner Niederlassungsbewilligung durch das Migrationsamt im Jahr 2013 sei er erneut straffällig geworden. Zu Recht berücksichtigt die Vorinstanz überdies, mit der qualifizierten Brandstiftung sei eine neue Form der Straffälligkeit zu derjenigen der Beschaffungskriminalität hinzugekommen. Der Beschwerdeführer sei erstmals über Vermögensdelikte hinausgegangen und habe direktvorsätzlich Leib und Leben von Menschen tatsächlich konkret gefährdet. Soweit der Beschwerdeführer dem entgegenhält, es habe sich um eine Eskalation in einer für ihn verfahrenen Situation und einen einmaligen Vorfall gehandelt, wobei er sich hilflos und ungerechtfertigt behandelt geführt habe und unter dem starken Einfluss von Drogen und Benzodiazepinen gestanden sei, und soweit er überdies vorbringt, die angebliche Unbelehrbarkeit habe somatische Ursachen, ist zu berücksichtigen, dass ihn die erste Instanz trotz seiner Drogenabhängigkeit als schuldfähig erachtet und ihn der qualifizierten Brandstiftung schuldig gesprochen hat. Dieser Schuldspruch blieb vom Beschwerdeführer unangefochten und ist in Rechtskraft erwachsen. Die Rüge des Beschwerdeführers erweist sich überdies auch insoweit als unbegründet, als er vorbringt, bei der Brandstiftung sei es bloss bei einem Versuch geblieben. Einerseits verkennt der Beschwerdeführer, dass er rechtskräftig wegen qualifizierter Brandstiftung und nicht wegen versuchter Tatbegehung verurteilt wurde, und andererseits lässt er ausser Acht, dass eine Landesverweisung bei Vorliegen einer Katalogtat ohnehin unabhängig davon auszusprechen ist, ob es beim Versuch geblieben ist oder die Tat vollendet wurde (vgl. BGE 146 IV 105 E. 3.4.1; vgl. oben E. 1.3.1).