Citation: 4A_736/2012 E. 1.2

1.2. Erreicht der Streitwert den massgebenden Betrag nicht, ist die Beschwerde in Zivilsachen u.a. dennoch zulässig, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG). Der Begriff der Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG ist sehr restriktiv auszulegen (BGE 133 III 493 E. 1.1). Die Voraussetzung von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG ist erfüllt, wenn ein allgemeines und dringendes Interesse besteht, dass eine umstrittene Frage höchstrichterlich geklärt wird, um eine einheitliche Anwendung und Auslegung des Bundesrechts herbeizuführen und damit eine erhebliche Rechtsunsicherheit auszuräumen (BGE 138 I 232 E. 2.3; 135 III 1 E. 1.3 S. 4, 397 E. 1.2; 133 III 645 E. 2.4 S. 648 f.). Soweit es bei der aufgeworfenen Frage lediglich um die Anwendung von Grundsätzen der Rechtsprechung auf einen konkreten Fall geht, handelt es sich nicht um eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (BGE 135 III 1 E. 1.3 S. 4; 133 III 493 E. 1.2 S. 496). Der Beschwerdeführer bringt vor, dem Beschwerdegegner werde eine Niederlegung des Mandats zur Unzeit vorgeworfen. In Bezug auf das Verschulden gelte eine Beweislastumkehr. Das Gericht sei verpflichtet gewesen, dazu ein Beweisverfahren durchzuführen. Die Frage der praktischen Umsetzung der Beweislastumkehr im Zusammenhang mit anwaltshaftpflichtrechtlichen Fällen sei nach seiner Kenntnis vom Bundesgericht bislang nicht geprüft worden. Der Beschwerdeführer verkennt, dass die Beweislastumkehr hinsichtlich des Verschuldens keineswegs eine Besonderheit bei anwaltshaftpflichtrechtlichen Fällen darstellt, sondern sich aus Art. 97 Abs. 1 OR ergibt und nicht umstritten ist (vgl. nur BGE 133 III 121 E. 3.1 S. 124). Ob ein Beweisverfahren durchzuführen ist, muss jeweils im konkreten Fall entschieden werden und stellt ebenfalls keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung dar. Auf die Beschwerde in Zivilsachen ist folglich nicht einzutreten. Damit erweist sich zugleich die subsidiäre Verfassungsbeschwerde als grundsätzlich zulässig (Art. 113 BGG).