Citation: 4P.240/2003 12.02.2004 E. A

Mit Vertrag vom 2. März 1994 beauftragte A.________ (Beschwerdeführer) den im Immobiliengeschäft tätigen Architekten B.________ (Beschwerdegegner) "im Sinne von Art. 412 ff. OR", sich um den Nachweis von Gelegenheiten zum Verkauf des Einfamilienhauses des Beschwerdeführers zu bemühen oder den Verkauf des Objektes zu vermitteln. Die Parteien vereinbarten, dass der Beschwerdegegner ein Honorar von 3 % des Verkaufspreises einschliesslich Spesen mit Ausnahme der Insertionskosten vom Beschwerdeführer erhalte, wenn infolge Nachweis oder Vermittlung durch den Beschwerdegegner ein Verkauf des Objekts zustande kam (Ziff. 2 und 3 des Vertrags). Der Reiseaufwand sollte nur im Erfolgsfall inbegriffen, andernfalls separat, maximal jedoch bis Fr. 1'500.-- geschuldet sein (Ziff. 3 des Vertrags). In Ziff. 4 des Verkaufsauftrags wurde dem Beschwerdegegner ein Alleinverkaufsrecht eingeräumt, indem der Beschwerdeführer ausdrücklich auf eigene Verkaufsbemühungen oder auf solche Dritter verzichtete. Verletzte der Beschwerdeführer die in Ziff. 4 gegebene Zusage, so schuldete er dem Beschwerdegegner gemäss Ziff. 5 des Vertrags die vereinbarte Provision, basierend auf dem Richtpreis, der gemäss Ziff. 9 des Vertrags ca. Fr. 1'750'000.-- betrug. Kündigte der Beschwerdeführer vor Vertragsablauf, so schuldete er dem Beschwerdegegner Ersatz für seine Aufwendungen. Der Vertrag wurde für ein Jahr abgeschlossen und verlängerte sich jeweils, sofern er dreissig Tage vor Ablauf nicht schriftlich gekündigt wurde (Ziff. 8 des Vertrags). Ein Verkauf der Liegenschaft kam in der Folge nicht zustande.