Citation: 1P.547/2006 16.10.2006 E. 5

Der Beschwerdeführer rügt, die II. Zivilkammer des Obergerichts habe seine Eingabe vom 24. Juni 2006, die er im Sinne einer "Petition" eingereicht haben will, fälschlicherweise als Rekurs behandelt. Der Beschwerdeführer adressierte seine Eingabe vom 24. Juni 2006 an das Obergericht des Kantons Zürich. In der Adresse waren ausserdem die Namen der am Beschluss vom 2. Juni 2006 mitwirkenden Vorsitzenden und der juristischen Sekretärin aufgeführt. Mit seiner Eingabe beanstandete der Beschwerdeführer den Beschluss vom 2. Juni 2006, reichte ein "neues Beweismittel" ein und ersuchte das Obergericht, "in Wiedererwägung und von Amtes wegen (mutmassliche Offizialdelikte) sinngemäss der Strafanzeige vom 11. Februar 2006" zu entsprechen. Dieser Antrag kann nur dahingehend verstanden werden, dass der Beschwerdeführer mit seiner Eingabe die Aufhebung des Beschlusses der Anklagekammer vom 2. Juni 2006 erreichen wollte. Daher ist es verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, dass die II. Zivilkammer des Obergerichts die Eingabe als Rekurs gegen den Beschluss der Anklagekammer entgegennahm. Die Beschwerde ist insoweit als offensichtlich unbegründet abzuweisen.