Citation: 8C_728/2022 E. 4

Soweit der Beschwerdeführer damit sinngemäss eine Wiederherstellung der Beschwerdefrist verlangt, ist darauf hinzuweisen, dass die Voraussetzungen für eine Fristwiederherstellung erst gegeben sind, wenn eine während des Fristenlaufs erkrankte oder hospitalisierte Person den Nachweis erbringt, dadurch jeglicher Möglichkeit zur fristwahrenden Handlung, namentlich auch zum Beizug eines Vertreters oder einer Vertreterin, beraubt gewesen zu sein (vgl. BGE 119 II 86 E. 2 mit Hinweis; Urteil 8C_161/2021 vom 12. März 2021). Derartiges vermag der Beschwerdeführer nicht ansatzweise zu belegen. Aus dem eingereichten Arztzeugnis vom 7. Juli 2022 ergibt sich lediglich, dass ihm für etwas weniger als einen Monat eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde. Dies heisst aber nicht ohne Weiteres, und wird vom Beschwerdeführer denn auch gar nicht behauptet, dass er wegen psychischer Probleme daran gehindert gewesen wäre, hilfsweise eine Drittperson beizuziehen oder sie mit der Interessenwahrung zu beauftragen. Die Beschwerdefrist lief im Übrigen erst am 14. September 2022 ab (E. 2 hiervor), so dass sogar noch nach der behaupteten Hospitalisation die Möglichkeit bestanden hätte, das Rechtsmittel rechtzeitig einzureichen.