Citation: 5P.266/2000 18.08.2000 E. 3

3.- Die Beschwerdeführerin rügt, die summarische Begründung des angefochtenen Entscheids verletze ihren Anspruch auf rechtliches Gehör. Das Obergericht habe sich mit den vorgebrachten Beschwerdegründen nicht auseinandergesetzt. So sei unberücksichtigt geblieben, dass die am 30. November 1981 geborene Tochter des Beschwerdegegners aus erster Ehe, T.________, bereits das Mündigkeitsalter erreicht habe und ihr daher gestützt auf das Scheidungsurteil vom 3. April 1991 kein Unterhaltsanspruch mehr zustehe. Dem angefochtenen Entscheid sei nicht zu entnehmen, weshalb diesem Umstand keine Rechnung getragen worden sei. Im Scheidungsurteil vom 3. April 1991 wird die Konvention der damaligen Parteien genehmigt. Danach hat der Beschwerdegegner für seine beiden Kinder aus erster Ehe bis zur Mündigkeit Unterhaltsbeiträge von zuletzt Fr. 700.-- zu bezahlen. Unter damals geltendem Recht trat die Mündigkeit mit 20 Jahren ein. Mit der Revision vom 7. Oktober 1994, in Kraft seit 1. Januar 1996, wurde das Mündigkeitsalter auf 18 Jahre herabgesetzt; Art. 13c SchlT ZGB sieht aber vor, dass Unterhaltsbeiträge, die vor dem Inkrafttreten des neuen Rechts als bis zur Mündigkeit geschuldet festgelegt sind, bis zur Vollendung des 20. Altersjahres geschuldet werden. Die Erreichung des 18. Altersjahres durch T.________ war mithin für den angefochtenen Entscheid nicht relevant; da sich der aus dem Gehörsanspruch fliessende Begründungsanspruch auf die entscheidwesentlichen Gesichtspunkte beschränkt (BGE 99 V 188), ist damit die Rüge unbegründet. In sonstiger Hinsicht legt die Beschwerdeführerin nicht dar, inwiefern das Obergericht von ihr vorgebrachte Argumente nicht gewürdigt oder seine Begründungspflicht verletzt hätte. Damit wird die Rüge den Anforderungen an die Begründung einer staatsrechtlichen Beschwerde (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG) nicht gerecht, so dass nicht weiter auf sie einzutreten ist.