Citation: I 91/06 23.05.2007 E. 4

Die Vorinstanz hat in sorgfältiger und in allen Teilen überzeugender Würdigung der Akten, insbesondere der Berichte der Chirurgischen Klinik des Spitals X.________, des behandelnden Arztes Dr. med. H.________, FMH Innere Medizin, sowie der Unfallversicherung festgestellt, dass kein die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden ausgewiesen ist und sich das Beschwerdebild mit der Chronifizierung eines Schmerzsyndroms erklärt. Auf die Begründung im angefochtenen Entscheid wird wiederum verwiesen. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringen lässt, dringt nicht durch: 4.1 Der Beschwerdeführer stützt seine Auffassung, er sei in seiner Arbeitsfähigkeit gesundheitsbedingt eingeschränkt, im Wesentlichen auf verschiedene Berichte seines Hausarztes. Inwiefern der Versicherte aufgrund der diagnostizierten Beschwerden in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sein soll, wird indessen von diesem in keinem der Atteste begründet und ist aufgrund der Aktenlage nicht nachvollziehbar. Zu Recht hat das kantonale Gericht auch darauf hingewiesen, dass Berichte der behandelnden Ärzte nach der Rechtsprechung aufgrund deren auftragsrechtlichen Vertrauensstellung zum Patienten mit Vorbehalt zu würdigen sind (BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353). Abgesehen davon erachtet der behandelnde Arzt den Beschwerdeführer gemäss letztinstanzlich aufgelegtem Zeugnis vom 29. Dezember 2005 nur für schwere Arbeiten als (teilweise) arbeitsunfähig (allerdings wiederum ohne Begründung); für wechselhafte Arbeiten mit Schonung des rechten Armes/Handgelenkes verneint er ausdrücklich eine Arbeitsunfähigkeit. 4.2 Der vom kantonalen Gericht gezogene Schluss, das Beschwerdebild sei mit der Chronifizierung eines Schmerzsyndroms erklärbar, drängt sich auf, nachdem trotz umfangreichen Abklärungen keine Ursache für das Ausmass der geklagten Beschwerden gefunden werden konnte und selbst der behandelnde Arzt im Bericht vom 17. Januar 2005 festhielt, dass sich zusätzlich eine Schmerzverarbeitungsstörung ausgebildet habe. Nach der Rechtsprechung vermag eine somatoforme Schmerzstörung als solche grundsätzlich keine invalidisierende Arbeitsunfähigkeit zu bewirken (siehe dazu BGE 130 V 352 E. 2.2.3 S. 354). Davon abzuweichen besteht umso weniger Anlass, als der Hausarzt im Bericht vom 16. August 2004 bemerkte, dass der von der Schmerzsprechstunde der Anästhesie des Spitals X.________ vorgenommene suprascapulare Block zwar zu einer Schmerzfreiheit geführt habe, jedoch auch zu einer gewissen psychogenen Aggravation, sodass auf weitere therapeutische Interventionen verzichtet worden sei. Beruht die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstellation, liegt regelmässig keine versicherte Gesundheitsschädigung vor (BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 51). 4.3 Angesichts der schlüssigen medizinischen Aktenlage, welche die Vorinstanz überzeugend gewürdigt hat, bedarf es keiner zusätzlichen Begutachtung, weshalb von der eventualiter beantragten Einholung eines Gutachtens abzusehen ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b S. 94).