Citation: 5A_36/2022 E. 6.2

6.2. Es ist zutreffend, dass das Bundesgericht in Urteil 4A_527/2020, a.a.O., E. 5.4.1, darauf verwies, dass mit der Wiedereintragung einer Gesellschaft mithin die Grundlage geschafften wird, um die zur Durchsetzung des mittelbaren Gläubigerschadens notwendigen Schritte einzuleiten. Gleichzeitig hat es jedoch auch darauf hingewiesen, dass sich weder aus dem Wortlaut noch der Rechtsprechung zu Art. 164 HRegV entnehmen lasse, dass der die Wiedereintragung einer gelöschten Gesellschaft rechtfertigende Anspruch neu zu sein braucht. Die Annahme der Beschwerdeführerin, der Entscheid über die Wiedereintragung der Gesellschaft präjudiziere mit dem Verweis auf deren Zweck auch den Entscheid über die Wiedereröffnung des Konkurses, ist aufgrund der unterschiedlichen Voraussetzungen dieser beiden Verfahrensschritte unzutreffend. Diese Rüge ist unbegründet.