Citation: 4A_73/2020 E. 3.3.4

3.3.4. Gleiches gilt für das bundesgerichtliche Verfahren: Der Beschwerdegegner gab dem Bundesgericht die gleiche Postfachadresse bekannt, wie bereits im kantonalen Verfahren. Dass er an dieser Adresse nicht erreicht werden könnte, macht die Beschwerdeführerin auch vor Bundesgericht nicht rechtsgenüglich geltend, indem sie lediglich ihre bereits vor der Vorinstanz vorgebrachten Argumente wiederholt (dazu oben Erwägung 3.3.3). Im Übrigen dient die Vorschrift, dass die Parteien dem Bundesgericht ihren Wohnsitz anzugeben haben (Art. 39 Abs. 1 BGG), hauptsächlich dazu, dass das Bundesgericht über eine Adresse für die Zustellung verfügt (vgl. BGE 139 IV 228 E. 1.1 S. 230; Urteile 5A_900/2014 vom 29. Mai 2015 E. 1; 2C_649/2012 vom 23. Oktober 2012 E. 2). Ist die Partei aber - wie hier - durch einen Rechtsanwalt vertreten, erfolgt die Zustellung nicht an die Partei persönlich, sondern an den Rechtsvertreter (Art. 71 BGG i.V.m. Art. 10 Abs. 1 BZP). Auch vor diesem Hintergrund ist weder dargetan noch ersichtlich, was das schützenswerte Interesse der Beschwerdeführerin an einer Wohnsitzbestätigung des Beschwerdegegners wäre. Es erübrigt sich daher, eine Wohnsitzbestätigung einzuholen. Der entsprechende prozessuale Antrag ist abzuweisen.