Citation: 4A_542/2017 E. 3.1.2

3.1.2. Der Beschwerdegegner weist in seiner Beschwerdeantwort unter Hinweis auf die exakte Aktenstelle nach, dass er für den Fall der Echtheit der Dokumente die Gültigkeit der Abtretung gemäss Erklärung vom Juni 2006 ausdrücklich anerkannt hat. Die Gültigkeit der Rückzession vom 8. August 2006 hat er hingegen bestritten. Die Bestreitungslage war demnach eine gänzlich andere. Infolgedessen waren die zwei Erklärungen separat zu würdigen - es ist nicht in sich widersprüchlich, wenn bei dieser Ausgangslage die Beurteilung unterschiedlich ausfiel. Von einer widersprüchlichen Beurteilung kann nicht die Rede sein. Die Vorinstanz stellte in ihrem Urteil nicht fest, dass in Erfüllung des Vertrags Zahlungen an den Beschwerdeführer geflossen seien. Bei der entsprechenden Behauptung des Beschwerdeführers handelt es sich demnach um eine Sachverhaltsergänzung. Zum Nachweis, dass dieser Sachverhalt bereits erstinstanzlich ins Verfahren eingeführt worden ist, verweist er auf eine Stelle in der Klageantwort. Dort hielt der Beschwerdegegner fest, der Beschwerdeführer habe eigenmächtig Bezüge bei der GmbH vorgenommen. Um ein Verhalten von ihm selbst, dem Beschwerdegegner, ging es dort nicht. Bei der entsprechenden Behauptung des Beschwerdeführers handelt es sich daher um eine neue Tatsache, die nicht zu hören ist (Art. 99 Abs. 1 BGG), womit diesem Vorbringen die Grundlage entzogen ist. Kaum nachvollziehbar ist die Argumentation des Beschwerdeführers bezüglich Mantelgesellschaft. Entgegen ihm lässt sich aus der angegebenen Aussage des Beschwerdegegners anlässlich dessen Einvernahme durch die Erstinstanz nicht ableiten, der Beschwerdegegner sei davon ausgegangen, eine Übertragung der Rechte an die GmbH sei gar nicht möglich gewesen; im Übrigen hat er die Gültigkeit dieser Übertragung für den Fall der Echtheit des Dokuments ja sogar ausdrücklich anerkannt.