Citation: 5A_489/2021 E. 2.3.3

2.3.3. Zu prüfen bleibt der Vorwurf, die Vorinstanz habe mit ihrem Urteil das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzt. Das Vorbringen ist vor dem Hintergrund der Bundesverfassung zu prüfen (Art. 29 Abs. 2 BV), nachdem die Beschwerdeführerin nicht dartut, dass das kantonale Recht ihr einen darüber hinausgehenden Anspruch verschaffen würde (vgl. Urteil 2D_31/2016 vom 2. Februar 2017 E. 1.2). Eine Gehörsverletzung kann nicht festgestellt werden: Vorab bestreitet die Beschwerdeführerin nicht, dass die Vorinstanz ihr die Gelegenheit gab, sich zur Beschwerde gegen den Entscheid der KESB zu äussern. Sie konnte in diesem Rahmen auch zur Kostenverlegung Stellung nehmen, was mit Blick auf den Verfassungsanspruch ausreicht (BGE 115 Ia 101 E. 2; Urteil 5D_201/2012 vom 22. Februar 2013 E. 2.2). Soweit im Vorbringen, zur Kostenverlegung nicht angehört worden zu sein, überhaupt eine hinreichende Verfassungsrüge liegt (vgl. E. 2.3.2 hiervor), ist diese folglich unbegründet. Auch eine Verletzung der Begründungspflicht ist nicht auszumachen: Zwar trifft es zu, dass das Verwaltungsgericht seinen Kostenentscheid äussert knapp begründet hat. Um den Vorgaben von Art. 29 Abs. 2 BV zu genügen, musste das Gericht es der Beschwerdeführerin aber einzig ermöglichen, sich über die Tragweite des angefochtenen Entscheids Rechenschaft zu geben, um ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen zu können (vgl. BGE 145 III 324 E. 6.1 mit Hinweisen). Diesen Voraussetzungen genügt das vorinstanzliche Urteil, zumal die Beschwerdeführerin in die Lage versetzt wurde, dieses unter Hinweis auf die einschlägigen Normen beim Bundesgericht anzufechten (vgl. vorne E. 2.2). Es ist nicht der Vorinstanz anzulasten und beschlägt nicht den Gehörsanspruch, wenn die Beschwerdeführerin nicht genügende Rügen erhebt (vgl. E. 2.3.1 und 2.3.2 hiervor).