Citation: 4C.75/2005 13.06.2005 E. A

Der im Jahre 1970 geborene X.________ ist gelernter Käser. Wegen gesundheitlicher Probleme konnte er seit 1993 nicht mehr in diesem Beruf tätig sein. Er wurde während dreier Jahre mit Hilfe von Leistungen der IV-Stelle Luzern zum Detailhandelsangestellten umgeschult. Im August 1998 meldete er sich erneut bei der IV-Stelle Luzern zum Bezug von Leistungen an. Mit Schreiben vom 24. November 1999 ersuchte er um Ausrichtung eines Wartetaggeldes. Nach Einholung verschiedener Arztberichte verfügte die IV-Stelle am 4. August 2000 die Durchführung einer Umschulung zum Office-Anwender ISS in Form eines Tageskurses vom 30. August 2000 bis 17. Januar 2001. Mit Verfügung vom 22. August 2000 sprach sie X.________ zudem die Ausrichtung eines Wartetaggeldes vom 1. März bis 29. August 2000 zu. X.________ focht diese Verfügung beim Verwaltungsgericht des Kantons Luzern an, das die Verfügung mit Urteil vom 1. Juni 2001 aufhob und die IV-Stelle Luzern zur Ausrichtung des Wartetaggeldes ab 18. Dezember 1998 verpflichtete. Dieses Urteil ist in Rechtskraft erwachsen. Im Urteil wird namentlich festgehalten, dass X.________ an Neurodermitis sowie einem restless leg Syndrom und einer neurotischen Persönlichkeitsstörung leide. Dem medizinischen Dossier sei zu entnehmen, dass er aus dermatologischer Sicht seit Sommer 1998 zumindest zu 50 % arbeitsunfähig sei. Damit sei davon auszugehen, dass X.________ seit diesem Zeitpunkt "zumindest zu 50 % gesundheitsbedingt in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt" sei.