Citation: 6B_947/2022 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hält fest, der Vorwurf des Steinwurfs beruhe vor allem auf den Aussagen des Beschwerdegegners 2. D.________ erkläre, er habe diesen Steinwurf gesehen und beschreibe die vom Beschwerdegegner 1 verwendete Wurfart. Allerdings weiche die von D.________ genannte Distanz, die zwischen dem Beschwerdegegner 1 und dem Beschwerdegegner 2 zum Zeitpunkt des Steinwurfs auf Letzteren bestanden haben soll, stark von der diesbezüglichen Angabe des Beschwerdegegners 2 ab. Dieser führe aus, er habe von diesem Steinwurf eine Verletzung in der Form eines Hämatoms bei gleichzeitiger Schwellung davongetragen. Der Beschwerdegegner 3 und D.________ wollten diese Verletzung gesehen haben. Allerdings existiert zu dieser Verletzung kein ärztliches Zeugnis, welche diese hätte bescheinigen können. Auch seien weder von der Polizei noch vom Beschwerdegegner 2 selber Aufnahmen von dieser Verletzung gemacht worden. Der Beschwerdegegner 1 seinerseits bestreite durchwegs, den Beschwerdegegner 2 oder überhaupt einem in dieser Nacht diensthabenden Sicherheitsmann einen Stein angeworfen zu haben. Vielmehr habe er einen Stein gegen die Wand gerollt und nicht geworfen, als er und der Beschwerdegegner 2 sich gegenübergestanden seien. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, ob der Beschwerdegegner 1 dem Beschwerdegegner 2 einen Stein angeworfen habe, bleibe damit umstritten. Weitergehende Beweise seien den Akten nicht zu entnehmen, weshalb unüberwindliche Zweifel an diesem Teilsachverhalt gemäss Anklage bestünden.