Citation: 2C_533/2021 E. A

Im Rahmen eines Eheschutzverfahrens gemäss Art. 172 ff. ZGB stellte der Einzelrichter am Kantonsgericht Zug am 19. Februar 2019 fest, dass die Eheleute B.A.________ und A.A.________ seit dem 4. Oktober 2018 getrennt leben. Die Tochter (geb. 2016) und der Sohn (geb. 2017) der Ehegatten wurden unter die gemeinsame elterliche Sorge und die alternierende Obhut beider Eltern gestellt. In seiner Steuererklärung 2018 machte A.A.________ Unterhaltsbeiträge an die von ihm getrennt lebende Ehegattin von Fr. 20'000.-- für den Zeitraum nach der Trennung (Oktober bis Dezember 2018) geltend. Bei der Kantonssteuer machte er zwei Kinderabzüge von je Fr. 12'000.--, zwei Kindereigenbetreuungsabzüge von je Fr. 6'000.-- sowie den (grossen) persönlichen Abzug für Eheleute von Fr. 14'200.-- geltend. Bei der direkten Bundessteuer zog er zwei halbe Kinderabzüge von je Fr. 3'250.-- ab. Weiter beantragte er Abzüge für Versicherungsprämien von Fr. 1'100.-- je Kind bei der Kantonssteuer und von Fr. 350.-- je Kind bei der direkten Bundessteuer. Nach einer Rückfrage der Steuerverwaltung des Kantons Zug machte A.A.________ mit E-Mail vom 7. Juni 2019 - in Ergänzung zu den in der Steuererklärung angegebenen Abzügen - geltend, er habe Anspruch auf Abzug der gesamten Unterhaltsbeiträge im Jahr 2018 an seine Ehegattin und seine zwei Kinder, insbesondere auch der von ihm im Zeitraum von Januar bis September 2018 getragenen Kosten im Betrag von mindestens Fr. 40'000.--.