Citation: 8C_788/2013 E. 3.1

3.1. Während im Gutachten vom 8. Februar 2008 in psychischer Hinsicht mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung sowie eine leicht- bis zwischendurch allenfalls mittelgradige depressive Episode bei andauernder Schmerzproblematik diagnostiziert worden war, finden sich im psychiatrischen Verlaufsgutachten vom 30. Juli 2010 die Diagnosen einer mittelgradigen depressiven Episode, chronifiziert, einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung sowie Verdacht auf eine Persönlichkeitsänderung nach langjähriger Schmerzproblematik. Aus rein psychiatrischer Sicht betrug die Einschränkung in einer angepassten Tätigkeit zur Zeit der polydisziplinären Begutachtung 20% und erhöhte sich bis zur Verlaufsbegutachtung auf 50%. In der ergänzenden Auskunft der Gutachterstelle D.________ vom 8. April 2013 wurde dargelegt, beim Exploranden sei in Anbetracht der 40%igen organischen und der 50%igen psychiatrischen Arbeitsunfähigkeit aus gesamtmedizinischer Sicht von einer 70%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen.