Citation: 2C_403/2016 E. 3.3.3

3.3.3. Auch die Würdigung der familiären Verhältnisse führt nicht zu einem anderen Ergebnis. Wie schon die Vorinstanz erwogen hat, ist der Beschwerdeführer mit einer Schweizerin verheiratet und Vater eines 6-jährigen Sohns und einer 12-jährigen Tochter, die beide ebenfalls das Schweizer Bürgerrecht besitzen. Die familiären Beziehungen sind intakt und wurden auch während der Untersuchungshaft und dem Strafvollzug des Beschwerdeführers so weit wie möglich gelebt. Dem Beschwerdeführer ist zuzustimmen, dass der Widerruf der Niederlassungsbewilligung zur Folge hat, dass die Familie getrennt würde. Seiner Ehefrau, die zwar selber auch aus dem Kosovo stammt, und insbesondere den Kindern ist es nicht ohne Weiteres zuzumuten, mit ihm auszureisen. Das Bundesgericht verkennt zudem nicht, dass insbesondere die Kinder des Beschwerdeführers ein anerkennenswertes Interesse daran haben, künftig mit ihrem Vater aufzuwachsen. Je schwerer aber die begangene Rechtsgutverletzung wiegt, desto eher vermag das öffentliche Interesse an einer Ausreise des Straftäters selbst das Interesse eines Kindes zu überwiegen, mit diesem Elternteil hier aufwachsen zu können (vgl. Urteile 2C_681/2016 vom 5. Januar 2017 E. 4.3; 2C_145/2016 vom 14. November 2016 E. 4.3.2; 2C_503/2014 vom 25. November 2014 E. 4.4.3 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer muss sich entgegen halten lassen, dass ihn sein intaktes Familienleben offensichtlich nicht von der Beteiligung am Drogenhandel abgehalten hat. Durch sein - nach ausländerrechtlicher Verwarnung - erfolgtes strafbares Verhalten hat er den Fortbestand seines Familienlebens in der Schweiz selbstverschuldet und mutwillig aufs Spiel gesetzt und die Trennung von seiner Familie in Kauf genommen. Soweit er vorbringt, seine Familie sei ohne seinen Verdienst allenfalls ergänzend auf Sozialhilfe angewiesen, ist darauf hinzuweisen, dass eine allfällige Sozialhilfebedürftigkeit der Familie unter diesen Umständen keinen Grund darstellt, den Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung als unzumutbar erscheinen zu lassen. Im Übrigen ist seine Ehefrau bereits jetzt zumindest teilerwerbstätig und trägt damit zu einem gewissen Familieneinkommen bei.