Citation: 5D_116/2007 22.01.2008 E. 1

In der gegen die X.________ GmbH laufenden Betreibung Nr. 1 des Betreibungs- und Konkursamtes A.________ erteilten der ao. Gerichtspräsident des Gerichtskreises IV Aarwangen-Wangen sowie das Obergericht des Kantons Bern, 1. Zivilkammer, der Y.________ GmbH mit Entscheiden vom 11. Juli bzw. 7. September 2007 für den Betrag von Fr. 8'130.90 nebst Zins die provisorische Rechtsöffnung. Beide Instanzen erwogen, zwischen den Parteien bestehe ein Vertragsverhältnis für die Lieferung von Hard- und Software sowie Ausbildung zum Gesamtpreis von Fr. 23'343.65. Mit der "Bestätigung Nr. ..." vom 31. August 2006 verfüge die Gläubigerin hierfür über einen provisorischen Rechtsöffnungstitel, wobei es vorliegend um den Teilbetrag von Fr. 8'130.90 gehe. Die Schuldnerin behaupte zwar, man habe das Vertragsverhältnis gegenseitig aufgelöst, und sie verweise hierfür auf ein von ihr verfasstes Schreiben vom 26. Januar 2007. Aus den eingereichten Beilagen ergebe sich indes weder etwas für den Standpunkt der Schuldnerin (die Gläubigerin habe ihr vorgängig am Telefon die Vertragsbeendigung angeboten) noch für denjenigen der Gläubigerin (von einer Vertragsbeendigung sei erstmals im Schreiben der Schuldnerin die Rede gewesen, wobei sie am Vertrag festhalten wolle). Das Vorbringen der Schuldnerin, dass die Gläubigerin vorgängig die Vertragsauflösung angeboten habe, erscheine nicht glaubhaft; vielmehr sei aufgrund der vorhandenen Unterlagen davon auszugehen, dass erstmals im Schreiben der Schuldnerin davon die Rede gewesen sei und es sich dabei folglich um eine (nicht angenommene) Offerte zur Vertragsauflösung gehandelt habe, welche den Rechtsöffnungstitel nicht zu entkräften vermöge.