Citation: P 14/99 28.02.2001 E. 4

4.- Was die Ausgaben anbelangt, welche nach den - für die Gerichte verbindlichen - gesetzlichen Regelungen berücksichtigt werden können, ergibt sich auf Grund der Akten folgendes Bild: a) Beiträge an die obligatorische Krankenpflegeversicherung in der Höhe der massgeblichen kantonalen Richtprämie: Fr. 1848.-. b) Unter dem Titel Hypothekarzinsen und Gebäudeunterhaltskosten sind der Beschwerdeführerin, abweichend von der Auffassung von Rekurskommission und Durchführungsstelle, nicht nur Fr. 48'249.- (Fr. 36'965.- + Fr. 11'284.-) zuzubilligen; sondern es ist ihr hier der nach dem Gesetz höchstmögliche Abzug bis zur Höhe des Bruttoertrages der Liegenschaften (Art. 3 Abs. 4 lit. c ELG in der bis 31. Dezember 1997 gültig gewesenen Fassung), somit Fr. 56'418.-, zu gewähren. Denn aus der in den Akten liegenden Steuererklärung 1997/98 geht hervor, dass die Beschwerdeführerin auf den Grundpfandschulden 1995 Zinsen von Fr. 86'172.- und 1996 Zinsen von Fr. 66'192.- bezahlte. c) Unter dem Titel des Abzuges für Miete und Nebenkosten ist der Beschwerdeführerin, welche ihr Einfamilienhaus in A._________ selber bewohnt, mit Verwaltung und Vorinstanz der höchstmögliche Abzug von Fr. 11'200.- zu gewähren. d) Schliesslich ist die gesetzliche Einkommensgrenze, d.h. der Lebensbedarf, welchen das ELG der Beschwerdeführerin 1997 als Nichtheimbewohnerin garantierte, in Anschlag zu bringen. Er beläuft sich auf Fr. 17'090.-. e) Die Beschwerdeführerin vermag sich somit über Ausgaben (Erw. 4a-d) von Fr. 86'556.- auszuweisen. Weitere Abzüge fallen nicht in Betracht.