Citation: 9C_917/2012 E. 3

Nach den unbestritten gebliebenen Feststellungen im angefochtenen Entscheid steht fest, dass der Beschwerdegegner an einer psychischen Komorbidität in Form der von der MEDAS diagnostizierten mittelgradigen depressiven Störung mit somatischem Syndrom und als (Nebendiagnose) an einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung leidet. Streitig und zu prüfen ist einzig die frei überprüfbare Rechtsfrage, ob diese psychische Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer ist, was ausnahmsweise wegen der Schmerzen einen Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess und die Ausübung einer angepassten Erwerbsarbeit als unzumutbar erscheinen lässt.