Citation: 5D_126/2009 27.10.2009 E. 1

1.1 Angefochten ist ein kantonaler Entscheid (Art. 75 Abs. 1 BGG) über Eheschutzmassnahmen und damit eine Zivilsache im Sinn von Art. 72 Abs. 1 BGG. Die Kriterien für die Zuteilung der Wohnung, um die es hier ausschliesslich geht, sind nicht primär wirtschaftlicher Natur (dazu ausführlich Urteil 5A_766/2008 vom 4. Februar 2009 E. 3.2 und 3.3, mit weiteren Hinweisen). Ob der Benutzung der Wohnung als solcher ein Streitwert beizumessen ist, kann letztlich offenbleiben: Soweit überhaupt eine vermögensrechtliche Zivilsache vorläge, wäre das Streitwerterfordernis von Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG (Fr. 30'000.--) angesichts der unbestimmten Dauer der Zuweisung der Wohnung und des zu berücksichtigenden Mietzinses ohne Weiteres erfüllt. Die Beschwerde in Zivilsachen ist damit grundsätzlich zulässig und die Eingabe wird ungeachtet ihrer Bezeichnung als solche entgegengenommen. 1.2 Mit der Beschwerde in Zivilsachen kann eine Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (Art. 95 lit. a BGG), zu dem laut der Begriffsbestimmung des BGG auch die verfassungsmässigen Rechte zu zählen sind (BGE 134 III 379 E. 1.2; 133 III 446 E. 4.1; 462 E. 2.3).