Citation: 1C_87/2023 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt - soweit ersichtlich erstmals vor Bundesgericht - es sei unzulässig, eine rückwirkende Kiesabbau- bzw. Baubewilligung zu erteilen. Die vorherigen Bewilligungen seien am 31. Oktober 2019 abgelaufen, weshalb das Gesuch vom 23. September 2020 verspätet gewesen sei. Zum Zeitpunkt der Gesuchstellung seien im Osten der Parzelle Nr. 66 schon 30'000 m3 (von insgesamt 35'000 m3) aufgefüllt gewesen. Diese Auffüllungen seien rechtswidrig erfolgt und könnten nicht mehr bewilligt werden. Der Beschwerdeführer nennt jedoch keine Bestimmung des kantonalen Rechts, die eine nachträgliche Bewilligung ausschliessen würde; erst recht wird keine Willkür dargetan. Das verfassungsrechtliche Rückwirkungsverbot bezieht sich einzig auf Erlasse (vgl. BGE 144 I 81 E. 4.1 mit Hinweisen) und gilt auch dort nicht ausnahmslos. Die Rüge ist daher unbegründet, soweit sie überhaupt die Begründungsanforderungen erfüllt.