Citation: 2C_372/2023 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin reichte ein ärztliches Zeugnis von Dr. med. C.________ vom 20. Juni 2023, einen Bericht der Heilpädagogischen Früherziehung vom 27. Juni 2023 und einen Bericht der D.________ AG vom 30. Juni 2023 ein. Diese nach dem vorinstanzlichen Urteil (31. Mai 2023) ausgestellten Urkunden haben als echte Noven von vornherein unberücksichtigt zu bleiben. Zudem brachte die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht erstmals ein Schreiben von Dr. med. E.________ vom 16. Dezember 2022 und einen Operationsbericht von Dr. med. F.________ vom 8. Mai 2023 ein. Zur Begründung verweist sie auf die Erwägung der Vorinstanz, es sei nicht nachgewiesen, dass ihre Tochter an schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen ihrer Frühgeburt leide und auf besondere Massnahmen angewiesen sei. Damit legt sie nicht dar, inwiefern die Einreichung dieser unechten Noven erst durch den Entscheid der Vorinstanz veranlasst worden und nicht schon vorher möglich und angezeigt gewesen sein soll. Gleich verhält es sich in Bezug auf die vor Bundesgericht erstmals vorgebrachten Tatsachen, dass die Tochter an einer - Ende 2022 festgestellten - Vulvasynechie sowie an immer wieder auftretenden Mittelohrentzündungen leide und dass ihr in Nigeria eine Beschneidung drohe. Auch diese unechten Noven sind deshalb nicht zu berücksichtigen.