Citation: 9C_20/2021 E. 4.2.2

4.2.2. Mit der Rüge, die vorinstanzliche Behauptung, wonach die psychische Angeschlagenheit vor Erlass der Verfügung vom 16. Dezember 2019 nie thematisiert worden sei, sei offensichtlich aktenwidrig, dringt die Beschwerdeführerin nicht durch. Die Hausärztin führte in ihren Berichten vom 23. Mai 2014 und 22. Juli 2016 lediglich aus, die Versicherte reagiere auf Stress-/Drucksituationen problemorientiert. Darüber hinaus liess das kantonale Gericht die Stellungnahme von PD Dr. med. B.________ vom 15. November 2019 keineswegs unbeachtet, hatte sich dieses doch bereits in seiner Erwägung 3.5.2 ausführlich damit auseinandergesetzt und nachvollziehbar dargelegt, weshalb es von einer psychischen Begutachtung absah. Auch mit dem Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu den psychischen Leiden (BGE 143 V 409, 418) kann die Versicherte nichts zu ihren Gunsten ableiten. Der Bericht von PD Dr. med. B.________ vom 15. November 2019, auf den sie sich beruft, ist weder von einem psychiatrischen Facharzt verfasst worden, noch äussert sich die Stellungnahme in irgend einer Form zum psychischen Gesundheitszustand. Bei dieser Ausgangslage ist eine Prüfung der Standardindikatoren, wie sie von der Beschwerdeführerin verlangt wird, nicht angezeigt.