Citation: 6B_283/2013 E. 3.3

3.3. Indem der Beschwerdeführer die signalisierte Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h innerorts um 36 km/h überschritt, missachtete er eine wichtige Verkehrsvorschrift in objektiv schwerer Weise und bewirkte dadurch eine erhöhte abstrakte Gefährdung der übrigen Verkehrsteilnehmer. Die Strecke, auf welcher er die Geschwindigkeitsüberschreitung begangen hat, verläuft durch Siedlungsgebiet. Sie weist zudem verschiedene potenzielle Gefahrenherde auf, wie zu überquerende Bahngleise, Radstreifen, Ausfahrten, die Einmündung Hühnliweg und einen unbewachten Fussgängerübergang über die Bahngleise. Die Vorinstanz weist überdies darauf hin, dass die Signalisationstafel "Höchstgeschwindigkeit 60" mit der Tafel "Ortsende auf Hauptstrasse" kombiniert und das Ende des Innerortsbereichs somit klar signalisiert war. Der Beschwerdeführer durfte nicht den Schluss ziehen, er befände sich auf einem Ausserorts-Abschnitt (Urteil S. 7). Der Streckenabschnitt hat Innerortscharakter, was auch für eine ortsunkundige Person erkennbar war. Besondere Umstände, welche die Geschwindigkeitsübertretung des Beschwerdeführers subjektiv in einem milderen Licht erscheinen liessen, sind nicht ersichtlich. Die Vorinstanz legt dar, es lägen keine Anhaltspunkte vor, dass der Beschwerdeführer auf seiner Fahrt durch Konfliktsituationen belastet gewesen wäre (Urteil S. 10). Sie zeigt zudem willkürfrei auf, dass die Erklärung betreffend den defekten Katalysator als Schutzbehauptung zu werten ist (oben E. 2.3). Der Beschwerdeführer kann aus dem Urteil 6B_109/2008 vom 13. Juni 2008 nichts für sich ableiten. Die vorinstanzliche Qualifikation des Verhaltens des Beschwerdeführers als grobfahrlässig im Sinne von Art. 90 Ziff. 2 SVG ist nicht zu beanstanden (Urteil S. 11). Auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Urteil kann verwiesen werden. Der Schuldspruch wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln im Sinne von Art. 90 Ziff. 2 SVG ist bundesrechtskonform. Die Rüge des Beschwerdeführers ist unbegründet.