Citation: 8C_74/2016 E. 3

Das kantonale Gericht hat in umfassender Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere unter Berücksichtigung des Gutachtens des Ärztliche Begutachtungsinstituts (ABI), Basel, vom 27. Januar 2014 für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich festgestellt, dass der Versicherte seit April 2011 in einer Tätigkeit im kaufmännischen Bereich zu 100 % arbeits- und leistungsfähig ist. Was der Beschwerdeführer gegen diese Feststellung vorbringt, vermag sie nicht als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Auf ein im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholtes Gutachten ist rechtsprechungsgemäss abzustellen, wenn nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470). Entgegen den Ausführungen des Versicherten wird im Gutachten des ABI nachvollziehbar begründet, weshalb sich die in der Expertise der Gutachterstelle B.________ vom 21. September 2011 gestellte Diagnose eines ängstlich betonten depressiven Syndroms nicht halten lässt. Unzutreffend ist auch die Rüge, das ABI habe der Schmerzproblematik keine Beachtung geschenkt, wird doch die Diagnose einer Schmerzverarbeitungsstörung von den Gutachtern diskutiert und ausdrücklich verworfen. Weiter findet sich im Gutachten des ABI durchaus eine Auseinandersetzung mit der abweichenden Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. med. C.________, FMH Chirurgie. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich unter Verweis auf die Atteste von Dr. med. D.________, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, geltend macht, seit 24. September 2014 wieder voll arbeitsunfähig zu sein, gilt es festzuhalten, dass eine entsprechende Arbeitsunfähigkeit zum Vornherein keinen Rentenanspruch im vorliegend streitigen Zeitraum bis 2. Dezember 2014 zu begründen vermöchte. Auf weitere Abklärungen zum Gesundheitszustand des Versicherten kann daher verzichtet werden.