Citation: 8C_71/2008 17.09.2008 E. A

H.________, geboren 1951, war seit 1. Februar 1998 mit einem Pensum von 60 % für die Firma A.________ als Hauswartin erwerbstätig und in dieser Eigenschaft bei der Mobiliar obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Gleichzeitig arbeitete sie seit 1. November 2002 ebenfalls mit einem 60 % Pensum als angelernte Pflegehelferin im Alters- und Pflegewohnheim X.________. Schon seit 1995 litt sie wiederholt an vorübergehend behandlungsbedürftigen lumbalen Rückenschmerzen und unterzog sich am 24. Oktober 2002 zusätzlich einer Magnetresonanzuntersuchung der Halswirbelsäule (HWS). Anlässlich von Hauswartsarbeiten wurde sie am 9. September 2003 beim Verschieben eines schweren Abfallcontainers von diesem gegen eine Wand und eine Stahltüre gedrückt, wobei sie mit dem Hinterkopf gegen die Wand bzw. die Stahltüre stiess. Nach Angaben der Versicherten verlor sie dabei kurzzeitig das Bewusstsein. Die am 10. September 2003 erstbehandelnde Hausärztin Dr. med. P.________, diagnostizierte eine HWS-Distorsion und veranlasste ein orthopädisches Konsilium in der Klink Y.________. Gemäss Bericht dieser Klinik vom 25. November 2003 konnten - trotz geringer Diskushernien zwischen den Halswirbeln C4 und C7 - keine Anhaltspunkte für eine Nervenwurzelkompression gefunden werden. Es blieb bei der Diagnose eines Status nach HWS-Kontusion/-Distorsion mit zervikalem Schmerzsyndrom. Dr. med. R.________, welcher die Versicherte am 7. Oktober 2003 neurologisch untersuchte, diagnostizierte zusätzlich eine Thoraxprellung und eine Kopfprellung mit wahrscheinlich leichter Commotio cerebri. Die Mobiliar kam für die Heilbehandlung auf und erbrachte ein Taggeld. Nach Durchführung medizinischer Abklärungen gelangte sie zur Auffassung, hinsichtlich somatischer Unfallfolgen sei der Status quo sine erreicht worden und in Bezug auf psychogene Restbeschwerden müsse die Adäquanz des Kausalzusammenhanges dieser Beeinträchtigungen mit dem Unfall vom 9. September 2003 verneint werden. Demzufolge stellte die Mobiliar sämtliche Versicherungsleistungen per 31. Mai 2005 ein, schloss den Fall folgenlos ab (Verfügung vom 2. September 2005) und hielt mit Einspracheentscheid vom 17. Februar 2006 daran fest.