Citation: 5A_996/2017 E. 3.4.1

3.4.1. Zu Recht behauptet die Beschwerdeführerin nicht, dass gegen die vom Betreibungsamt berichtigten Lastenverzeichnisse eine Beschwerde wegen formeller Mängel erhoben worden ist. Ausgangspunkt ist daher die für die Versteigerung vom 5. September 2017 aufgelegte Fassung. Demnach finden sich bei den grundpfandversicherten Forderungen in der Position Nr. 03 die Inhaberschuldbriefe der Beschwerdeführerin. Dieser Eintrag beruht auf der Bestätigung des Grundbuchamtes U.________ vom 12. Dezember 2016, wonach A.________ als neue Grundpfandgläubigerin der Inhaberschuldbriefe eingetragen worden ist (Beleg uuu vom 6. Dezember 2016). Gestrichen wurden hingegen die in der Fassung vom 2. Dezember 2013 in der Position Nr. 03 aufgenommenen Inhaberschuldbriefe von E.________. Das aktuelle Lastenverzeichnis gibt somit einzig die grundbuchrechtliche Situation wieder. Damit ist aber noch nichts über den materiellen Bestand dieser Lasten gesagt. Wie vom Betreibungsamt in den Lastenverzeichnissen der Grundstücke Nr. vvv und Nr. www vermerkt, ist gegen die Position Nr. 03 ein Verfahren auf Aberkennung des Anspruchs hängig. Die Klage wurde am 8. Januar 2014 von der C.________ AG gegen E.________ beim Bezirksgericht Kreuzlingen eingereicht (Verfahren K.2014.1). Es ist Sache des Richters über den in den Lastenverzeichnissen aufgenommenen Anspruch (Position Nr. 03) im Rahmen der Rechtsbegehren nach Bestand, Umfang, Rang und Fälligkeit zu entscheiden. Wem ein solcher Anspruch zusteht, kann nicht im Beschwerdeverfahren (Art. 17 SchKG) beurteilt werden.