Citation: U 204/06 19.12.2006 E. 3

Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente, insbesondere die für die Bestimmung des Invaliditätsgrades massgebenden hypothetischen Vergleichseinkommen. 3.1 Die Vorinstanz ging bei der Ermittlung des trotz Gesundheitsschadens zumutbarerweise erzielbaren Einkommens (Invalideneinkommen) gestützt auf die Einschätzungen des Kreisarztes Dr. med. M.________ vom 9. März (Untersuchungsbericht) und 27. Mai 2004 (Abschliessende Ergänzung) von einer aus körperlicher Sicht 100 %igen Arbeitsfähigkeit in leichten Tätigkeiten bis Schulterhöhe (unter Ausnützung günstiger Hebelarmwirkung, ohne Heben von Lasten über 5 kg über Schulterhöhe mit dem rechten dominanten Arm und ohne vibrierende, hämmernde und schlagende Einflüsse) aus; als nicht unfallkausal und daher unbeachtlich eingestuft wurden psychisch bedingte Einschränkungen der Leistungsfähigkeit. Weiter erwog das kantonale Gericht, das Invalideneinkommen sei ausgehend von den statistischen Tabellenlöhnen der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) zu bestimmen (vgl. BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1, 126 V 76 Erw. 3b, mit Hinweisen); dasselbe gelte für das ohne Gesundheitsschaden hypothetisch erzielbare Einkommen (Valideneinkommen), zumal die Versicherte nach Lage der Akten im Jahre 2004 (Rentenbeginn) auch ohne Unfall nicht mehr in der Firma D.________ AG angestellt wäre. Da bei beiden Vergleichseinkommen derselbe statistische Durchschnittslohn massgebend sei (konkret: LSE 2004: TA 1/TOTAL/Frauen/Anforderungsniveau 4), erübrige sich deren genaue Bezifferung und entspreche der Invaliditätsgrad dem auf Seiten des Invalideneinkommens zu gewährenden sog. leidensbedingten Abzug (vgl. BGE 129 V 481 Erw. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 67 ff. Erw. 4 [Urteil D. vom 27. November 2001, I 82/01]) von 15 %.