Citation: 4P.129/2002 26.11.2002 E. B

Mit Fax vom 6. Oktober 2001 leitete die Verkäuferin ein Schiedsverfahren ein, indem sie der Käuferin als Schiedsrichter Markus Bortolini, Sagenbachstrasse 1, 8833 Samstagern, vorschlug und sie aufforderte, wenn sie nicht einverstanden sei, bis zum 15. Oktober 2001 selbst einen Schiedsrichter zu benennen. Mit Fax vom 15. Oktober 2001 bat die Käuferin die Verkäuferin darum, die Frist bis zum 29. Oktober 2001 zu verlängern und ihr die Vereinbarung vom 1. Februar 2001 per Fax zukommen zu lassen. Mit Fax vom 15. Oktober 2001 erklärte sich die Verkäuferin mit einer Verlängerung der First bis zum 29. Oktober 2001 einverstanden. Die Käuferin hat innert dieser Frist keine Schiedsrichter vorgeschlagen. Mit Schreiben vom 2. November 2001 teilte Markus Bortonili der Käuferin mit, er nehme das Amt des Schiedsrichters an, das Schiedsgericht habe seinen Sitz bei seiner Privatadresse und das Verfahren werde in deutscher Sprache geführt. Die undatierte Klageschrift der Verkäuferin gegenüber der Käuferin als Beklagte enthält insbesondere folgende Anträge: "1. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin den Betrag von Fr. 210'000.-- nebst Zins zu 9.5 % seit 10. 02.2001 zu bezahlen.