Citation: 8C_522/2013 E. A

Die 1979 geborene E.________ war seit 21. März 2002 als Hairstylistin für den Coiffeursalon X.________ tätig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft (nachfolgend: Mobiliar) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Im Juni 2006 rutschte sie auf einer Treppe aus und verletzte sich am linken Arm. Die Mobiliar kam für die Heilbehandlungskosten auf. Die Arbeitsfähigkeit war nicht eingeschränkt. Nachdem sich E.________ am 9. April 2010 erneut in ärztliche Behandlung begeben hatte, meldete der Arbeitgeber am 27. April 2010 eine voraussichtlich längere Arbeitsunfähigkeit aufgrund der Arm-/Schulterverletzung links infolge des Treppensturzes im Jahr 2006. Mit Verfügung vom 16. Juli 2010 lehnte die Mobiliar ihre Leistungspflicht unter Hinweis darauf, dass die aktuellen Beschwerden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in einem Zusammenhang mit dem Unfall vom Juni 2006 stehen würden, ab. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 1. September 2011).