Citation: 4A_248/2016 E. 3.2

3.2. Sofern sich die Beschwerdeführerin damit überhaupt mit dem angefochtenen Entscheid auseinandersetzt, vermag sie die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht als willkürlich auszuweisen. Ihre Vorbringen erschöpfen sich vielmehr in unzulässiger appellatorischer Kritik am angefochtenen Entscheid. Entgegen ihren Behauptungen kann dem angefochtenen Entscheid in keiner Weise entnommen werden, dass die Vorinstanz davon ausgegangen wäre, der Darlehensvertrag vom 8. Dezember 2005 sei durch den (behaupteten) Darlehensvertrag vom 9. Dezember 2005 ersetzt worden. Die Vorinstanz hielt fest, die Beschwerdegegnerin habe stets - sowohl im vorliegenden Verfahren als auch im Rahmen der Inkassobemühungen durch die F.________ GmbH - den unzweideutigen Standpunkt eingenommen, nur ein Darlehen durch die Beschwerdeführerin bzw. die D.________ SA in der Höhe von Fr. 50'000.-- erhalten zu haben. Aus diesem Grund trage die Beschwerdeführerin die Beweislast für die Hingabe der (zweiten) Valuta; diesen Beweis habe sie aber nicht erbringen können. Erstellt sei lediglich der Darlehensvertrag vom 8. Dezember 2005, mit welchem die Beschwerdeführerin der Beschwerdegegnerin ein Darlehen in der Höhe von Fr. 50'000.-- in Form eines WIR-Checks gewährt habe. Mit der Rückzahlung im Dezember 2010 hat die Beschwerdegegnerin jedoch unbestrittenermassen der D.________ SA (von welcher kein Darlehen gewährt bzw. ein solches nicht bewiesen wurde) das Darlehen in der Höhe von Fr. 50'000.-- zurückbezahlt. Die Vorinstanz hielt aber fest, dass trotz Zahlung an einen Dritten, die Klage nicht gutzuheissen sei: Denn aufgrund der von der Familie E.________ geschaffenen Unklarheiten hinsichtlich ihrer Gesellschaften bzw. der unklaren Zuordnung, welche Gesellschaft (ob die Beschwerdeführerin oder die D.________ SA) der Beschwerdegegnerin das WIR-Darlehen gewährt habe, habe die Beschwerdegegnerin nach Treu und Glauben davon ausgehen dürfen, dass sie mit ihrer an die D.________ SA geleisteten Darlehensrückzahlung das für den Erwerb der Liegenschaft mittels WIR-Check erhaltene Darlehen von Fr. 50'000.-- getilgt habe. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin wurde folglich keineswegs festgehalten, dass die Beschwerdegegnerin das zweite Darlehen anerkannt bzw. dass sie dieses zur ückbezahlt hätte. Einen solchen Schluss lässt sich entgegen ihren Behauptungen aufgrund der klaren Haltung der Beschwerdegegnerin - nur ein Darlehen in der Höhe von Fr. 50'000.-- erhalten zu haben - nicht ziehen, wovon die Vorinstanz willkürfrei ausgehen durfte. Hinzu kommt, wie bereits die Vorinstanz festgehalten hat, dass sich die Beschwerdeführerin mit ihren Behauptungen widersprüchlich verhält: Obwohl sie mit der hier zu beurteilenden Klage geltend macht, das Darlehen vom 8. Dezember 2005 sei nicht getilgt worden, hat sie bzw. die D.________ SA im Juli 2011 die Beschwerdegegnerin für den Betrag von Fr. 91'108.05 (obwohl bereits Fr. 157'509.40 bezahlt wurden) betrieben. Dieser Betrag wäre aber nur geschuldet gewesen, wenn das Darlehen, dessen Rückerstattung im vorliegenden Prozess verlangt wird, bereits getilgt gewesen wäre. Es erhellt, dass sich die Beschwerdeführerin selber nicht im Klaren ist, welche Gesellschaft das Darlehen gewährt hat, weshalb nicht zu beanstanden ist, dass die Vorinstanz nach dem Vertrauensprinzip eine Tilgung des der Klage zugrundeliegenden Darlehens angenommen hat. Eine willkürliche Beweiswürdigung ist nicht ausgewiesen.