Citation: 6P.249/2006 17.03.2007 E. A

X.________ (geb. yy.yy.1952) begab sich an seinem Wohnort in der Zeit zwischen April 2002 und ca. 15. März 2004 fast jeden Samstagmorgen, gelegentlich auch Sonntagmorgen, in das Schlafzimmer seiner Stieftochter A.________ (geb. zz.zz.1986). Im Morgenrock bekleidet kniete er sich neben ihr Bett und kontrollierte, ob sie eine Binde trug. Falls A.________ keine Periode hatte, fasste er sie unter der Kleidung an den Brüsten, am Oberkörper und an der Vagina an. Gleichzeitig masturbierte er mit einem Nastuch bis zum Samenerguss, wobei er A.________ zuweilen auch zwang, mit ihrer Hand sein Glied zu reiben. Dies alles geschah gegen den Willen seiner Stieftochter. Er drohte ihr damit, dass etwas passiere, falls sie jemandem von den sexuellen Übergriffen erzähle. Seine Ehefrau, die Mutter von A.________, verliess jeden Samstagmorgen zwischen halb acht und neun Uhr das Haus, um in der Molkerei zu arbeiten.