Citation: 1C_346/2024 E. 1

A.A.________ ersuchte das Staatssekretariat für Migration (SEM), den Familiennamen ihrer während des hängigen Asylverfahrens geborenen Tochter B.A.________, welcher im Zentralen Migrationsinformationssystem (ZEMIS) mit "A.________" verzeichnet ist, in allen Verfahren konsequent mit "C.________" anzugeben. Mit Verfügung vom 23. Februar 2024 wies das SEM das Gesuch um entsprechende Änderung der Personendaten im ZEMIS ab. Gegen die Verfügung des SEM gelangten A.A.________ und ihre Tochter B.A.________ an das Bundesverwaltungsgericht. Mit Verfügung vom 12. April 2024 wies der zuständige Instruktionsrichter ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab. Zugleich setzte er Frist zur Zahlung eines Kostenvorschusses, verbunden mit der Androhung des Nichteintretens im Säumnisfall. Innert der angesetzten Frist wurde der Kostenvorschuss nicht geleistet. Ebenso wenig wurde die Beschwerde zurückgezogen. Mit Urteil vom 24. Mai 2024 trat das Bundesverwaltungsgericht deshalb wegen offensichtlicher Unzulässigkeit auf die Beschwerde nicht ein.