Citation: 8C_812/2021 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz stellte gestützt auf die medizinischen Berichte zutreffend fest, dass der Beschwerdeführer beim Unfall vom 17. Mai 2019 ein Schädel-Hirntrauma in Form einer Commotio cerebri erlitten hat. Dies wird vom Beschwerdeführer nicht substanziiert bestritten. Gemäss der Rechtsprechung genügt ein Schädel-Hirntrauma, das höchstens den Schweregrad einer Commotio cerebri - nicht im Grenzbereich zu einer Contusio cerebri - erreicht, grundsätzlich nicht für die Anwendung der Adäquanzbeurteilung gemäss der Schleudertrauma-Praxis (SVR 2019 UV Nr. 41 S. 155, 8C_632/2018 E. 7.2.2; Urteil 8C_66/2021 vom 6. Juli 2021 E. 5.3.1). Der Vorinstanz ist beizupflichten, dass die Frage der adäquaten Unfallkausalität der hier streitigen Beschwerden nach der Praxis zu den psychischen Unfallfolgen zu beurteilen ist, mithin unter Ausschluss psychischer Aspekte des Gesundheitsschadens (BGE 140 V 356 E. 3.2, 115 V 133 E. 6c/aa; Urteil 8C_66/2021 vom 6. Juli 2021 E. 5.4).