Citation: 2A.617/2002 07.01.2003 E. 3

Gemäss Art. 147 Abs. 1 DBG kann eine rechtskräftige Verfügung oder ein rechtskräftiger Entscheid zugunsten des Steuerpflichtigen revidiert werden, wenn erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel entdeckt werden (lit. a), wenn die erkennende Behörde erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel, die ihr bekannt waren oder bekannt sein mussten, ausser acht gelassen oder in anderer Weise wesentliche Verfahrensgrundsätze verletzt hat (lit. b), oder wenn ein Verbrechen oder ein Vergehen die Verfügung oder den Entscheid beeinflusst hat (lit. c). Die Revision ist ausgeschlossen, wenn der Antragsteller als Revisionsgrund vorbringt, was er bei der ihm zumutbaren Sorgfalt schon im ordentlichen Verfahren hätte geltend machen können (Art. 147 Abs. 2 DBG). Dies ist vorliegend der Fall, weshalb die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist und im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG abgewiesen werden kann: Die Beschwerdeführer bringen einzig vor, die streitige Liegenschaft habe zu weniger als der Hälfte dem Schreinereibetrieb der Gebrüder B.________ gedient. Diese Gegebenheiten - sollten sie zutreffend sein - waren ihnen bereits im Einschätzungsverfahren bekannt und hätten zu diesem Zeitpunkt ohne weiteres angeführt werden können. Aus welchen Gründen sie es damals unterlassen haben, sich auf die angeblich überwiegend private Nutzung zu berufen, ist unter dem Blickwinkel des vorliegenden Revisionsverfahrens unerheblich; allfällige Fehleinschätzungen ihrer damaligen Vertreterin haben sich die Beschwerdeführer anrechnen zu lassen. Am Gesagten ändert nichts, dass der im Einschätzungsverfahren betreffend den (verstorbenen) Bruder des Beschwerdeführers 1 ergangene Einspracheentscheid davon ausgeht, die ehemalige Geschäftsliegenschaft sei mehrheitlich privat genutzt gewesen. Diesbezüglich kann auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG). Unter den gegebenen Umständen kann über die vorliegende Beschwerde entschieden werden, ohne dass weitere Akten oder Vernehmlassungen eingeholt werden müssten. Bei diesem Verfahrensausgang werden die Beschwerdeführer kostenpflichtig (vgl. Art. 156 OG). Eine Parteientschädigung ist nicht auszurichten (vgl. Art. 159 OG).