Citation: U 317/02 21.03.2003 E. 2

Nach Art. 3 Abs. 1 UVG beginnt die Versicherung an dem Tag, an dem der Arbeitnehmer aufgrund der Anstellung die Arbeit antritt oder hätte antreten sollen, in jedem Falle aber im Zeitpunkt, da er sich auf den Weg zur Arbeit begibt. Wie der Begriff "Antritt der Arbeit" auszulegen ist, hat das Eidgenössische Versicherungsgericht in BGE 118 V 178 f. (Erw. 1) entschieden und daran seither in konstanter Rechtsprechung (RKUV 2001 Nr. U 431 S. 318 Erw. 3b; nicht veröffentlichtes Urteil K. vom 4. August 1993, U 18/93) festgehalten. Für den Eintritt in die Versicherteneigenschaft ist demnach allein der Zeitpunkt des effektiven Arbeitsbeginns massgebend, und zwar unabhängig vom Anfang der Entlöhnung oder dem vertraglich bestimmten Zeitpunkt des Beginns des Arbeitsverhältnisses. Der Arbeitsantritt beurteilt sich nach dem konkreten Arbeitsvertrag, so dass jeweils auf Grund der konkreten Anstellungsbedingungen geprüft werden muss, wann die Arbeit angetreten wurde (RKUV 2001 Nr. U 431 S. 318 Erw. 3b i.f. mit Verweis auf BGE 118 V 179 Erw. 1b).