Citation: 8C_737/2023 E. 4.3

4.3. Mangels medizinisch begründeter Einschätzungen, welche die schlüssigen Ausführungen gemäss Suva-Aktenbeurteilung in Zweifel zu ziehen vermögen, bleibt es beim vorinstanzlichen Urteil. Demnach stand der 2018 erhobene typische Befund einer ausgedehnten bursaseitigen Partialruptur der Supraspinatussehne mit beginnender Intervallläsion gemäss Suva-Aktenbeurteilung nicht in einem anspruchsbegründenden natürlichen Kausalzusammenhang zum Ereignis vom 2. März 2018, sondern war vielmehr als Folge des vorbestehenden degenerativen Impingements zu interpretieren. Im natürlichen Verlauf des Fortschreitens dieses unfallfremden Befundes kam es schliesslich 2022 zur operativ sanierungsbedürftigen Totalruptur der Supraspinatussehne und Partialruptur der Infraspinatussehne. Die vorinstanzliche Bestätigung der Verneinung einer Leistungspflicht für diese rückfallweise zum Unfall vom 2. März 2018 angemeldeten linksseitigen Schulterbeschwerden erfolgte daher zu Recht.