Citation: 1P.398/2003 05.11.2003 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt sinngemäss, das Kantonsgericht habe mit seiner Beweiswürdigung gegen das Willkürverbot und die Unschuldsvermutung verstossen. Die Beschwerde richtet sich ausdrücklich gegen die Verurteilung wegen verschiedener Drogentransporte (Transporte vom 19. Februar 1998 von ca. 100 bis 150 g Kokain von Basel nach Frick, 500 g Kokain von Basel nach Spreitenbach und Rücktransport von ca. 2 kg Heroin nach Basel sowie Transport vom 21. Februar 1998 von ca. 4,5 kg Heroin nach Mailand): Der Beschwerdeführer bestreitet, den Transporteur C.________ an D.________ und B.________ vermittelt zu haben. 2.1 Gemäss dem in Art. 32 Abs. 1 BV und in Art. 6 Ziff. 2 EMRK verankerten Grundsatz "in dubio pro reo" ist bis zum gesetzlichen Nachweis der Schuld zu vermuten, dass der wegen einer strafbaren Handlung Angeklagte unschuldig ist. Als Beweiswürdigungsregel besagt der Grundsatz, dass sich der Strafrichter nicht von der Existenz eines für den Angeklagten ungünstigen Sachverhalts überzeugt erklären darf, wenn bei objektiver Betrachtung Zweifel bestehen, ob sich der Sachverhalt so verwirklicht hat. Die Maxime ist verletzt, wenn der Strafrichter an der Schuld des Angeklagten hätte zweifeln müssen. Dabei sind bloss abstrakte und theoretische Zweifel nicht massgebend, weil solche immer möglich sind und absolute Gewissheit nicht verlangt werden kann. Das Bundesgericht legt sich bei der Überprüfung von Beweiswürdigungen im Strafprozess Zurückhaltung auf. Es greift mit anderen Worten nur ein, wenn der Sachrichter den Angeklagten verurteilte, obgleich bei objektiver Würdigung des ganzen Beweisergebnisses offensichtlich erhebliche und schlechterdings nicht zu unterdrückende Zweifel an dessen Schuld fortbestanden (BGE 127 I 38 E. 2a S. 41; 124 IV 86 E. 2a S. 88; 120 Ia 31 E. 2c und d S. 36 f.). Die Überprüfung des Sachverhalts auf dessen Richtigkeit erfolgt unter dem Gesichtswinkel der Willkür.