Citation: 1C_414/2016 E. 6.3

6.3. Mit diesen Erwägungen hat das Verwaltungsgericht hinreichend begründet, weshalb es einen Unfreiwilligkeitszuschlag nicht als angezeigt erachtet. Die Rüge der Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV ist deshalb unbegründet. Auch inhaltlich ist der angefochtene Entscheid in diesem Punkt nicht zu beanstanden. § 13 Abs. 1 Satz 2 AbtrG ist als Kann-Bestimmung formuliert. Es ist nicht willkürlich, wenn das Verwaltungsgericht die Ausrichtung eines Unfreiwilligkeitszuschlags auf Härtefälle beschränkt, dafür eine besondere Beeinträchtigung in den persönlichen Verhältnissen voraussetzt und eine solche im Fall des Beschwerdeführers verneint. Die Knappheit des Bodens stellt angesichts des verhältnismässig geringen Landverlusts für den Beschwerdeführer keinen Grund dar, um von einem Härtefall auszugehen.