Citation: 4A_17/2023 E. 2.2.2

2.2.2. Die Beschwerdeführerin beruft sich zur Begründung der Zuständigkeit des Handelsgerichts auf Art. 5 Nr. 3 LugÜ (SR 0.275.12). Gemäss dieser Bestimmung kann eine Person, die ihren Wohnsitz im Hoheitsgebiet eines durch das LugÜ gebundenen Staats hat, in einem anderen durch das LugÜ gebundenen Staat verklagt werden, wenn eine unerlaubte Handlung oder Ansprüche aus einer solchen Handlung den Gegenstand des Verfahrens bilden, vor dem Gericht des Orts, an dem das schädigende Ereignis eingetreten ist oder einzutreten droht. Art. 5 Nr. 3 LugÜ eröffnet der Klägerin bei Distanzdelikten die Wahl zwischen dem Handlungs- und dem Erfolgsort (BGE 145 III 303 E. 4).