Citation: 9C_620/2020 E. 3.2

3.2. Der anspruchserhebliche Zugewinn an Leistungsfähigkeit zieht kaum zusätzlichen Eingliederungsbedarf nach sich, wenn bisher schon eine erhebliche Restarbeitsfähigkeit bestand (Urteil 9C_396/2019 vom 2. März 2020 E. 5.1 mit Hinweisen) resp. die langjährige Absenz vom Arbeitsmarkt auf invaliditätsfremde Gründe zurückzuführen ist (BGE 145 V 209 E. 5.1 S. 211). Zwar moniert der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang, er sei - entgegen der vorinstanzlichen Feststellung - nicht "stets" zumindest teilweise arbeitsfähig gewesen. Indessen ist gemäss Art. 88a Abs. 2 IVV eine vorübergehend verschlechterte Arbeitsfähigkeit für den Rentenanspruch nicht relevant, wenn sie, wie hier (vgl. E. 3.1), nicht mindestens drei Monate dauert. Hinzu kommt, dass der Versicherte bei der Begutachtung selber angab, schon "seit ca. 2014", mithin lange vor Eintritt der psychisch begründeten (teilweisen) Arbeitsunfähigkeit, nicht mehr (erwerbs-) tätig gewesen zu sein. In Übereinstimmung damit hat die Vorinstanz (verbindlich; E. 1.2) festgestellt, dass er seine "letzte Tätigkeit" nicht aus gesundheitlichen Gründen verloren habe. Die Vorinstanz hat somit kein Recht verletzt, wenn sie die mehrjährige vollständige Absenz vom Arbeitsmarkt nicht auf die Invalidität zurückgeführt und deshalb einen Eingliederungsbedarf verneint hat. Folglich war die Befristung der Rente bundesrechtskonform. Bei qualitativ und quantitativ voller Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit besteht insbesondere kein Anspruch auf Arbeitsvermittlung (Art. 18 Abs. 1 IVG; Urteil 9C_329/2020 vom 6. August 2020 E. 3.2.3).