Citation: I 29/06 09.08.2007 E. 5

Vorliegend steht fest, dass der Versicherte an einem angeborenen Psychoorganischen Syndrom [POS] leidet, welches die für die Anerkennung als Geburtsgebrechen gemäss Ziff. 404 GgV-Anhang geltenden Voraussetzungen erfüllt. Streitig und zu prüfen ist die Übernahme der psychotherapeutischen Behandlung der schweren depressiven Episode durch die Invalidenversicherung als mittelbare Folge des anerkannten Geburtsgebrechens im Sinne einer medizinischen Massnahme gemäss Art. 13 IVG. Mithin ist streitig, ob der von der Rechtsprechung geforderte qualifizierte adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Geburtsgebrechen Ziff. 404 und der depressiven Episode gegeben ist.