Citation: 5A_616/2017 E. 4.2

4.2. Gemäss Art. 20a Abs. 3 SchKG regeln - unter Vorbehalt der bundesrechtlichen Vorgaben gemäss Art. 20a Abs. 2 SchKG und der verfassungsrechtlichen Minimalanforderungen - die Kantone das Verfahren vor den kantonalen Aufsichtsbehörden. Sie können dabei ein eigenes Gesetz erlassen, eine Regelung im EG SchKG aufstellen, auf das kantonale Verwaltungsverfahrensgesetz verweisen oder die ZPO als anwendbar erklären. Letzterenfalls gelten die darin enthaltenen Normen aber nicht etwa als bundesrechtliche, sondern kraft kantonalen Verweises als kantonales Recht (Urteile 5A_239/2012 vom 21. Juni 2012 E. 3; 5A_283/2014 vom 3. September 2014 E. 2). Im Kanton Zürich wird im Beschwerdeverfahren vor den kantonalen Aufsichtsbehörden die ZPO angewandt. Weil sie aber als kantonales Recht gilt, müsste diesbezüglich eine Verletzung des Willkürverbots angerufen und mit substanziierten Ausführungen eine willkürliche Rechtsanwendung dargelegt werden (BGE 134 II 244 E. 2.2). Der Beschwerdeführer macht zwar eine Verletzung von Art. 118 f. ZPO geltend, mit dem Argument, dass die Vorinstanz entgegen dem klaren Wortlaut von Art. 119 Abs. 2 ZPO zu Unrecht davon ausgegangen sei, dass die Person des zu bestellenden unentgeltlichen Rechtsbeistands im Gesuch zwingend zu benennen sei. Er rügt indes keine willkürliche Anwendung der als kantonales Recht geltenden Bestimmungen über die unentgeltliche Verbeiständung und macht im Übrigen auch nicht geltend, dass sich daraus ein Anspruch ergebe, der über die in Art. 29 Abs. 3 BV verankerte Minimalgarantie hinausgeht. Dieser Mindeststandard ist deshalb massgebend.