Citation: 5A_217/2025 E. 2

Von vornherein nicht einzutreten ist auf die zahlreichen Feststellungsbegehren, zum einen weil sie an der Ausstandsfrage vorbeigehen, zum anderen weil sie subsidiär zu Leistungsbegehren sind (BGE 141 II 113 E. 1.7; 148 I 160 E. 1.6) und vorliegend direkt der Ausstand des Beschwerdegegners verlangt werden kann. Indes mangelt es diesbezüglich an einem konkreten Rechtsbegehren in Bezug auf den Beschwerdegegner. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich darauf, in abstrakter Weise die Verlegung des Scheidungsverfahrens an ein Gericht eines anderen Kantons zu verlangen, obwohl ihr bereits im angefochtenen Entscheid beschieden wurde, dass Ausstandsbegehren nicht institutionell gestellt werden können (vgl. BGE 105 Ib 301 E. 1a; zuletzt Urteil 5F_36/2024 vom 3. März 2025 E. 2.2).