Citation: 1C_25/2019 E. 5.4

5.4. Zum anderen bemängeln die Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe im angefochtenen Urteil festgestellt, der Zufahrtsweg erstrecke sich unmittelbar vor dem Baugrundstück auf eine Fläche von 160 m2, womit genügend Platz für eine Kehrmöglichkeit vorhanden sei. Zwar könnten die Baugesuchsteller den Vorplatz für Kehrmanöver nutzen. Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung sei jedoch unvollständig, weil die angesprochene Kehrmöglichkeit Dritten nicht zur Verfügung stehe, zumal diese weder privat- noch öffentlich-rechtlich gesichert sei. Es bestehe eben gerade keine Kehrmöglichkeit auf der angesprochenen Stichstrasse, die allen Anstössern und den öffentlichen Diensten in rechtlich gesicherter Weise zur Verfügung stehe. Die Vorinstanz hielt im angefochtenen Urteil fest, es könne aus wichtigen Gründen vom Erfordernis des Kehrplatzes abgewichen werden. Sie stellte in tatsächlicher Hinsicht fest, das Grundstück der Baugesuchsteller besitze eine ausreichende Kehrmöglichkeit und auch die sich im hinteren Bereich der Stichstrasse befindlichen vier Grundstücke verfügten je über eine eigene Kehrmöglichkeit. Dass die Kehrmöglichkeit auf dem Grundstück der Beschwerdegegner auch für Dritte gesichert sei, kann den vorinstanzlichen Ausführungen nicht entnommen werden. Damit dringen die Beschwerdeführer auch in diesem Punkt mit ihrer Rüge, die Vorinstanz habe den entscheidwesentlichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt, nicht durch.