Citation: 1B_74/2021 E. A

Mit Strafbefehl vom 2. März 2020 verurteilte die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm A.________ wegen versuchter und vollendeter Nötigung, Gewalt und Drohung gegen Beamte etc. zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 6 Monaten und einer Busse von Fr. 2'600.-. Dieser erhob Einsprache gegen den Strafbefehl. Am 3. Juni 2020 gab die Staatsanwaltschaft bei Dr. B.________ ein Gutachten in Auftrag zur Frage, ob A.________ zur Tatzeit an psychischen Störungen gelitten habe und ob er schuldfähig gewesen sei. Gleichentags eröffnete sie diesem die Möglichkeit, Ergänzungsfragen zu stellen oder Einwände gegen die Person des Gutachters zu erheben. A.________ reichte daraufhin eine Ergänzungsfrage ein. Am 31. Juli 2020 erstattete Dr. B.________ sein Gutachten. Am 28. August 2020 gab die Staatsanwaltschaft bei Dr. B.________ ein Ergänzungsgutachten mit Fragen zur Rückfallgefahr und Massnahmen nach Art. 59 bis 61 und 63 StGB in Auftrag. Sie gab A.________ gleichentags Gelegenheit, ebenfalls Ergänzungsfragen zu stellen und sich zum Gutachten vom 31. Juli 2020 vernehmen zu lassen. A.________ erhob gegen die Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 28. August 2020 Beschwerde mit dem Antrag, die Anordnung zur Einholung eines Ergänzungsgutachtens bei Dr. B.________ sei zu annullieren. Das Obergericht des Kantons Aargau hat die Beschwerde am 16. Dezember 2020 abgewiesen.