Citation: 4A_130/2023 E. 2.5

2.5. Im gleichen Zusammenhang führt die Beschwerdeführerin aus, es sei unbestritten, dass D.________ seit seiner Wiederwahl am 15. Dezember 2020 Mitglied des Verwaltungsrats der Beschwerdeführerin sei. Er könne daher das Geschäft nachträglich genehmigen. Spätestens mit der Ablehnung des Antrags auf Traktandierung des Sale and Contribution Agreement habe er das Geschäft (implizit) genehmigt, weshalb die Generalversammlung zweifellos unzuständig sei. Die Tatsache, dass D.________ das strittige Sale and Contribution Agreement nachträglich genehmigt hätte, ist im vorinstanzlichen Entscheid so nicht festgestellt (vgl. angefochtener Entscheid E. 8.2). Es ist daher an der Beschwerdeführerin, mit präzisen Aktenhinweisen aufzuzeigen, dass sie die entsprechenden Tatsachen und Beweismittel bereits vor der Vorinstanz eingebracht hat. Diesen Anforderungen wird die Beschwerdeführerin nicht gerecht. Sie verweist nur auf Beilagen zum Gesuch der Beschwerdegegner (erstinstanzliche act. 1/15-16), ohne aber mit präzisen Aktenhinweisen aufzuzeigen, dass sie eine solche Genehmigung des Geschäfts durch D.________ bereits im vorinstanzlichen Verfahren prozesskonform behauptet hätte. Da es bereits an der Sachverhaltsgrundlage fehlt, braucht auf die Rechtsrüge der Beschwerdeführerin nicht weiter eingegangen zu werden. Selbst wenn aus der blossen Tatsache der Ablehnung des Traktandierungsantrags durch den Verwaltungsrat in rechtlicher Hinsicht auf eine Genehmigung des Geschäfts durch D.________ geschlossen werden könnte, ist im vorinstanzlichen Entscheid nicht festgestellt und wird von der Beschwerdeführerin nicht aufgezeigt, dass sie sich bereits im vorinstanzlichen Verfahren darauf berufen hätte. Es fehlte in diesem Fall an der materiellen Ausschöpfung des Instanzenzuges (BGE 143 III 290 E. 1.1).