Citation: 5A_936/2023 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat in der Errungenschaft des Beschwerdeführers eine Lebensversicherung F.________ mit einem Wert von Fr. 30'135.-- und drei weitere Policen der G.________ AG im Wert von insgesamt Fr. 645'855.-- berücksichtigt. Sie hat dazu erwogen, die erste Instanz habe sich ausführlich mit der Lebensversicherung F.________ auseinandergesetzt und zusammenfassend festgehalten, dass der Beschwerdeführer die Versicherung für sich als Versicherungsnehmer abgeschlossen habe und ihm die Versicherungsleistung am 5. Januar 2015 ausbezahlt worden sei. In seinen Ausführungen zu allen vier Policen gehe der Beschwerdeführer nicht auf das ein, was die erste Instanz zur F.________ erwogen habe. Er bezeichne die von ihm beanstandeten Erwägungen der ersten Instanz nicht genau. Auf seine Sachverhaltsvorbringen zu dieser Thematik vor erster Instanz nehme er nicht ansatzweise Bezug. Eine argumentative Auseinandersetzung mit den ausführlichen Überlegungen der ersten Instanz fehle. Es genüge nicht, pauschal zu behaupten, die Policen seien wirtschaftlich den die Policen alimentierenden Eltern zuzuschreiben. Hinsichtlich der Police F.________ vermöge die Berufung den Begründungsanforderungen nicht zu genügen. Die erste Instanz habe sich auch mit den drei weiteren Policen ausführlich befasst. Nach ihren Erwägungen gehe aus den Beweismitteln zweifellos hervor, dass der Beschwerdeführer am Stichtag Versicherungsnehmer der fraglichen Policen gewesen sei. Wie die erste Instanz weiter erwogen habe, würden die Versicherungen vermutungsweise Errungenschaft darstellen, zumal der Beschwerdeführer Eigengut nicht substanziiert behauptet habe, obwohl es seine Aufgabe gewesen wäre, im Hauptverfahren seine Vermögenswerte vollständig darzustellen und diese in Errungenschaft und Eigengut zu trennen. Die Vorinstanz hielt fest, mit seinen Einwänden gehe der Beschwerdeführer nicht rechtsgenügend auf die Begründung und Beweiswürdigung der ersten Instanz ein. Diese habe erwogen, entgegen der in der Stellungnahme zum Beweisergebnis geäusserten Ansicht des Beschwerdeführers sei in der vorliegenden Konstellation nicht relevant, wer die Prämien der Versicherungen bezahlt habe. Hierzu äussere sich der Beschwerdeführer nicht. Dass er zur Prämienzahlung nicht in der Lage gewesen sein solle, scheine überdies fraglich, zumal er an mehreren auf seine Eltern lautenden Liegenschaften wirtschaftlich berechtigt sei. Hinzu komme, dass er mit keinem Wort darlege, wann und wo er die nunmehr mit der Berufung vorgetragenen Sachverhaltsschilderungen vor erster Instanz in das Verfahren einbrachte. Auf seine Vorbringen vor erster Instanz nehme er nicht ansatzweise Bezug. Insbesondere zeige er nicht auf, wo er - entgegen der Darstellung der ersten Instanz - substanziiert behauptete, die drei Policen stellten Eigengut dar. Im Wesentlichen gehe der Beschwerdeführer nicht darauf ein, was die erste Instanz erwogen habe und wie sie die Beweise gewürdigt habe, sondern er stelle ihr einfach seine Auffassung und Interpretation von Geschehnissen gegenüber. Damit vermöge die Berufung auch hinsichtlich der drei weiteren Policen der G.________ AG den Begründungsanforderungen nicht zu genügen. Der Beschwerdeführer wendet ein, das Vorbringen der Beschwerdegegnerin, er halte diverse Lebensversicherungspolicen, sei unzutreffend. Seine Eltern, die bis am 20. Dezember 2011 Eigentümer verschiedener Liegenschaften gewesen seien, hätten Lebensversicherungspolicen gehabt, die sie als indirekte Sicherheiten für die Hypothekardarlehen eingesetzt hätten. Er habe nicht über die für das Äufnen solcher Policen erforderlichen Mittel verfügt. Die Vorinstanz halte seine Sphäre und die Sphäre seiner Eltern nicht auseinander. Er habe sich dazu bereits in "act. 590, Ziff. 32 bis 34" geäussert. Die erste Instanz sei nicht darauf eingegangen, mit welchen Mitteln er in der Lage gewesen sein solle, Lebensversicherungspolicen zu äufnen. Das habe er mit der Berufung gerügt. Insbesondere habe er festgehalten, aus den Policen ergebe sich ohne Weiteres, dass pro Jahr Fr. 105'850.-- hierfür aufzuwenden seien. Schon in der Stellungnahme vom 5. Dezember 2017 habe er ausgeführt, dass seine Mutter Versicherungsnehmerin sei. Weiter beanstandet er die Erwägung der ersten Instanz, wonach fraglich erscheine, dass er zur Prämienzahlung nicht in der Lage gewesen sein solle, zumal er an mehreren auf seine Eltern lautenden Liegenschaften wirtschaftlich berechtigt sei. Wenn das Geld für das Äufnen der Policen - wie die erste Instanz ausführe - beispielsweise auch aus Erbvorbezug oder Schenkungen hätte stammen können, dann wäre es sein Eigengut. Die Vorinstanz hat festgehalten, die Berufung des Beschwerdeführers genüge den Begründungsanforderungen nicht. Soweit der Beschwerdeführer sich zum Sachverhalt und zu seinen Vorbringen vor erster Instanz äussert, geht er nicht auf diese vorinstanzliche Erwägung ein und zeigt auch nicht auf, inwiefern die Vorinstanz die Anforderungen an die Begründung bundesrechtswidrig überspannt hätte (vgl. E. 2.1). Zudem würden blosse Verweise auf Aktenstellen, die bestimmte Äusserungen wiedergeben sollen, ohnehin nicht ausreichen um aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz zu Unrecht angenommen hat, dass seine Berufung den Begründungsanforderungen nicht genüge. Die Vorinstanz hat sodann festgehalten, es sei in der vorliegenden Konstellation irrelevant, wer die Prämien der Versicherung bezahlt habe. Eine hinreichende Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen (vgl. E. 2.1) fehlt daher auch, soweit der Beschwerdeführer vorbringt, er habe bereits mit der Berufung gerügt, dass die erste Instanz nicht auf die Mittel eingegangen sei, mit denen er die Lebensversicherungspolicen hätte bezahlen können. Im Ergebnis ist daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Versicherungspolicen in der Errungenschaft des Beschwerdeführers berücksichtigt hat.