Citation: 4A_201/2013 E. A

A.a. Die X.________, Zürich, (Beklagte, Beschwerdeführerin) ist ein Verein schweizerischen Rechts mit dem Zweck, italienische Arbeitnehmer und ihre Familien in der Schweiz bei der Ausübung ihrer Rechte im Bereich der Sozialversicherung und der Ansprüche aus der Erwerbstätigkeit (auch vor Gericht) zu vertreten. Sie wird von Y.________ mit Sitz in J.________ gefördert. A.________ (Klägerin, Beschwerdegegnerin) ist italienische Staatsangehörige, lebt aber seit längerem in der Schweiz und war hier auch erwerbstätig. A.b. A.________ hatte schon mehrmals die Beratung durch die X.________ in Anspruch genommen. Im Herbst 2008 suchte sie, mittlerweile 63-jährig, das Büro der Beklagten erneut auf, um sich hinsichtlich des Bezugs ihres Vorsorgegelds beraten zu lassen. Der Geschäftsführer der Beklagten, B.________, liess die Klägerin am 16. September 2008 eine Vollmacht unterzeichnen; danach beauftragte sie die Beklagte, sie zu vertreten "in Sachen FZ-Stiftung ZKB". Im Betreff heisst es: "Auflösung FZ-Kto. xxxx und Überweisung per 19.9.08 Guthaben an Bank Z.________, Kto. zzzz, lautend auf X.Q.________ ...". Zudem unterzeichnete sie einen Zahlungsauftrag zulasten ihres Freizügigkeitskontos mit denselben Angaben. Damit erreichte B.________, dass das Alterskapital ihm persönlich ausbezahlt wurde. Im April und Mai 2009 erhielt die Klägerin je Fr. 545.-- ausbezahlt. Diese Zahlungen waren nicht von der Beklagten, sondern von B.________ veranlasst und entsprachen einem auch aus anderen Fällen bekannten Täuschungsmanöver von B.________. Danach blieben Überweisungen an die Klägerin aus. Die Parteien sind sich darin einig, dass B.________ das Alterskapital der Klägerin im übrigen Teil veruntreut hat.