Citation: 8C_806/2007 07.08.2008 E. 11.6

11.6.1 Unverändert beibehalten wird das Kriterium des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen Komplikationen (BGE 134 V 109 E. 10.2.6 S. 129). Diese beiden Teilaspekte müssen nicht kumulativ erfüllt sein (BGE 117 V 359 E. 7b S. 369). Aus der ärztlichen Behandlung, anhaltenden Beschwerden sowie der Arbeitsunfähigkeit - Umstände, die im Rahmen der spezifischen Adäquanzkriterien (E. 11.3 f. hievor und 11.7 hienach) zu berücksichtigen sind - darf nicht auf einen schwierigen Heilungsverlauf und/oder erhebliche Komplikationen geschlossen werden. Es bedarf hiezu besonderer Gründe, welche die Heilung beeinträchtigt haben. Die Einnahme vieler Medikamente und die Durchführung verschiedener Therapien genügen nicht zur Bejahung dieses Kriteriums. Gleiches gilt für den Umstand, dass trotz regelmässiger Therapien weder eine Beschwerdefreiheit noch eine (vollständige) Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit erreicht werden konnten (erwähntes Urteil 8C_415/2007, E. 7.6 mit Hinweisen). 11.6.2 Vorliegend ist das Kriterium nicht erfüllt. Nicht stichhaltig ist der Einwand des Versicherten, auch mehr als fünf Jahre nach dem Unfall leide er an Rückenbeschwerden und daneben insbesondere an erheblichen Kopfschmerzen mit Gleichgewichtsstörungen, wofür er auf den Bericht des Prof. Dr. med. S.________ vom 20. Juni 2005 verweise.