Citation: 5A_656/2023 E. A

Im Zentrum des vorliegenden Verfahrens steht die Regelung der Erbschaft des bereits im Jahr 1939 verstorbenen L.________ (nachfolgend: der Erblasser). A.a. In der Erbmasse befanden sich im Jahr 1953 das Grundstück Nr. pp, Grundbuch U.________, mit Wohnhaus, Scheune, Ökonomiegebäude, Hofraum, Garten, Wiese und die Waldparzelle Nr. qq, Grundbuch U.________ (der "V.________wald"). Der Erblasser hinterliess seine mittlerweile ebenfalls verstorbene Frau, M.________ (gestorben 1989) und die drei gemeinsamen Kinder N.________ (geb. 1931), O.________ (geb. 1933) und F.________ (geb. 1936). Alle drei Kinder sind in der Zwischenzeit verstorben, so dass nun deren Rechtsnachfolger die Erbengemeinschaft von L.________ bilden: A.a.a. Der älteste Bruder, N.________, verstarb im Jahr 2011. Als Erben hinterliess er seine Ehefrau, A.________, und die vier gemeinsamen Kinder B.________, C.________, D.________ und E.________. A.a.b. O.________ war bereits im Jahr 1971 verstorben. Seine Erben waren seine Ehefrau P.________ und die zwei gemeinsamen Töchter J.________ und K.________. P.________ ist im Jahr 2011 verstorben; ihr Anteil an der Erbschaft des L.________ ist auf die beiden Töchter übergegangen. A.a.c. Erst vor kurzem, nämlich vor Anhängigmachung des Berufungsverfahrens (dazu Sachverhalt, Bst. C) im Jahr 2022, ist auch die Tochter F.________ des Erblassers verstorben. Ihre drei Söhne G.________, H.________ und I.________ beerbten sie. A.b. Nach dem Tod des ältesten Bruders im Jahr 2011 entstand zwischen seinen Erben einerseits und seiner Schwester und den Erben des anderen Bruders andererseits Streit über die Teilung der Erbschaft. Im Zentrum der Auseinandersetzung stehen zwei Vereinbarungen zwischen den (damaligen) Erben aus den Jahren 1972 und 1991. A.b.a. Am 7. April 1972 unterzeichneten die (damaligen) Erben des Erblassers ein als "Teilungsvertrag gemäss Art. 602 ff. ZGB" betiteltes Dokument. Darin wird unter anderem und soweit vorliegend von Relevanz festgehalten: "4. Die obgenannten gesetzlichen Erben verzichten auf die Umwandlung ihrer Gesamteigentumsansprüche in Miteigentum. Sie beschliessen den Verkauf der Liegenschaft und zwar unter folgenden Bedingungen: 1.a) Für die langjährige Erhaltung und Bewirtschaftung der Liegenschaft erhält Sohn N.________ vom Verkaufserlös im Voraus einen Mehrbetrag von Fr. 250'000.-- [...] 1.b) [...] 1.c) In Bezug auf den Verkaufspreis der Liegenschaft, im ganzen oder parzellenweise, ist die Zustimmung aller gesetzlichen Erben erforderlich. 1.d) Herr N.________ hat das Vorrecht, Haus und Scheune inkl. Nebengebäuden und insgesamt 7000 m2 Land, ebenso die Waldparzelle, zu einem von den Erben gemeinsam festgelegten Übernahmepreis als Alleineigentum zu beanspruchen. Sofern sich die Erben auf den Übernahmepreis nicht einigen können, gilt der amtlich festzusetzende Verkehrswert. 1.e) Bis Übernahme von Haus und Hof mit Umgelände hat Herr N.________ ein unentgeltliches Wohnrecht, ist aber verpflichtet, die auf der Liegenschaft noch bestehenden Grundpfandschulden zu verzinsen und seiner Mutter ein ebenfalls unentgeltliches Wohnrecht zu gewähren. Für die Bewirtschaftung der Liegenschaft bis zum Verkauf hat Herr E.________ keinen Pachtzins zu bezahlen. 1.f) [...]" A.b.b. Am 7. März 1991 unterzeichneten die (damaligen) Erben ein weiteres Dokument, das den Titel "Partial-Teilungsvertrag" trug. Dieses Dokument hat soweit interessierend den folgenden Inhalt: "Die gesetzlichen Erben [...] beschliessen, folgendes Grundeigentum der Erbengemeinschaft durch Erbteilung zu Alleineigentum zu übernehmen.