Citation: 2C_860/2017 E. 6.2.3

6.2.3. Der Untersuchungsbeauftragte hatte gegenüber dem Beschwerdeführer 1 versucht, das noch ausstehende Aktienkapital der B.________ AG einzufordern, doch wies dieser die entsprechende Nachliberierung zurück, womit die entsprechenden Fr. 800'000.-- als Ausfallposition behandelt werden durften. Soweit die Beschwerdeführer einwenden, dass gestützt auf einen erfolgten (Rück-) Kauf von einem Wert der 72 "BW Master-Zertifikate" von EUR 1'414'800.-- auszugehen sei, vermögen sie ihren Einwand wiederum nicht rechtsgenügend zu belegen und den für das Bundesgericht diesbezüglich durch das Bundesverwaltungsgericht verbindlich festgestellten Sachverhalt (Art. 105 Abs. 1 BGG) als offensichtlich fehlerhaft erscheinen zu lassen. Zu Recht weist die Vorinstanz in diesem Zusammenhang darauf hin, dass ein einzelnes (Rückkauf-) Geschäft über sechs Zertifikate noch keinen aussagekräftigen Rückschluss auf den Gesamtwert der Papiere zulasse, zumal der Name des betroffenen Anlegers nicht offen gelegt worden ist. Die Beschwerdeführer vermögen der Feststellung der FINMA und der Vorinstanz nichts entgegenzusetzen, dass es nicht nachvollziehbar sei, wie sie die Bewertung der (nicht börslich gehandelten) Zertifikate vorgenommen haben, nachdem sie keinerlei überprüfbaren bzw. glaubhaften Angaben über die finanzielle Situation bzw. die Bonität der die Zertifikate ausstellenden Gesellschaften mit Sitz auf den Bahamas machten. Die angeblich bestehende Retrozessionsforderung gegen die B.________-D in der Höhe von Fr. 63'525.14, für welche diese eine entsprechende Liquiditätsgarantie abgegeben haben soll, ist nicht erstellt; im Übrigen änderte diese an der Überschuldung nichts, wenn den Einlagen der Investoren Rechnung getragen wird. Die Garantie findet sich nach dem verbindlich festgestellten Sachverhalt im Übrigen nicht "in der Bilanz zum 31. Dezember 2014" der B.________-D; gegen eine volle Werthaltigkeit spricht schliesslich der Umstand, dass es sich dabei um ein "Insichgeschäft" gehandelt hätte, da beide Gesellschaften dem Beschwerdeführer 1 als Mehrheitsaktionär gehören.