Citation: 6B_591/2016 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung sowie eine Verletzung der Unschuldsvermutung. Es sei nicht erstellt, dass er am 17. März 2009 nach einem Streit gegen den Willen seiner damaligen Lebensgefährtin den Geschlechtsverkehr mit ihr vollzogen habe. Ebensowenig habe er sie in der Küche eingeschlossen oder sie mit einem Messer bedroht. Die Vorinstanz lasse ausser Acht, dass die Geschädigte ihrer Mutter gegenüber nicht von der angeblichen Vergewaltigung berichtet habe. Sie habe vielmehr bestätigt, dass sie nach den Vorfällen zusammen mit dem Beschwerdeführer zu ihrer Schwester und anschliessend mit ihm nach Hause gefahren sei. Davon ausgehend sei es realitätsfremd anzunehmen, sie sei kurz vorher eingesperrt, bedroht und vergewaltigt worden. Auch die früheren Aussagen der Geschädigten würden erhebliche Zweifel an der Glaubhaftigkeit ihrer späteren Schilderungen begründen. Trotz im Übrigen detaillierten Ausführungen habe sie den Vergewaltigungsvorwurf anfangs nicht erwähnt. Sie habe ihn - anders als die angebliche Drohung - auch weder im SMS-Verkehr mit dem Beschwerdeführer noch im Formular betreffend Entbindung von der ärztlichen Schweigepflicht erhoben. Soweit sie sich zum Vorwurf der Vergewaltigung geäussert habe, sei dies erst auf Vorhalt und nur pauschal und oberflächlich geschehen. In den streitigen Punkten habe sie keine Aussagen gemacht. Das Aussageverhalten relativiere ihre Glaubwürdigkeit zusätzlich. Die Angaben der Geschädigten enthielten weitere Widersprüche. Ihre Behauptung, wonach sie direkt nach der Auseinandersetzung zu ihrer Mutter gefahren sei, sei nachweislich falsch. Auch das Verletzungsbild, welches einzig einen gebrochenen Kiefer zeige, passe nicht zu einer mehrstündigen Misshandlung. Es bestätige vielmehr die Angaben des Beschwerdeführers, dass er sie maximal dreimal geohrfeigt habe. Dies anerkenne auch die Vorinstanz. Wenn sie dennoch global auf die Aussagen der Geschädigten abstelle, verfalle sie in Willkür. Der Beschwerdeführer habe den Sachverhalt gleichbleibend und widerspruchsfrei geschildert und die Körperverletzung stets zugestanden. Es sei unhaltbar, wenn ihm die Vorinstanz vorwerfe, er habe nur rudimentäre Angaben gemacht, sie diesen Umstand aber bei der Geschädigten nicht beanstande. Es verletze die Unschuldsvermutung, wenn sie deren Aussagen als wahrheitsgemäss betrachte, bloss weil er kein Motiv für eine Falschaussage habe nennen können. Ohnehin nehme es die Geschädigte mit der Wahrheit nicht besonders genau, wie ein Strafverfahren gegen sie zeige.