Citation: 6B_954/2019 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz stelle den Sachverhalt offensichtlich unrichtig fest und verletze Art. 197 Abs. 4 sowie 5 und Art. 135 Abs. 1bis StGB. Er macht geltend, hinsichtlich des ersten Films sei nicht nachgewiesen, dass tatsächlich eine sexuelle Handlung mit dem Esel stattgefunden habe, da dessen Genitalien nicht sichtbar seien. Weil keine sexuelle Handlung explizit zu sehen und der Film mit kurdischer Tanzmusik untermalt sei, müsse davon ausgegangen werden, dass sexuelle Handlungen zur Belustigung des Betrachters lediglich vorgetäuscht würden. Der Film sei nicht in objektiver Weise darauf angelegt, sexuelle Erregung zu erwecken. Gleiches gelte für den Film mit dem Huhn. Einerseits sei aufgrund der schlechten Qualität des Films gar nicht klar, ob das Huhn explizit in eine sexuelle Handlung miteinbezogen worden sei; jedenfalls wäre dies nicht sichtbar. Andererseits diene auch dieser Film ausschliesslich der Belustigung und sei nicht darauf angelegt, den Konsumenten sexuell aufzureizen. Damit seien beide Filme nicht als harte Pornographie im Sinne von Art. 197 Abs. 4 und 5 StGB zu qualifizieren. Bei den Gewaltdarstellungen handle es sich zumindest ansatzweise um eine Art dokumentarische Filmaufnahmen, die Gewalttätigkeiten darstellten, um die Folgen individueller oder kollektiver Gewalt exemplarisch zu illustrieren und das kritische Bewusstsein für deren Verwerflichkeit zu wecken oder zu schärfen. Es sei daher "im Zweifel" davon auszugehen, dass keine verbotene Gewaltdarstellung vorliege. Schliesslich verfalle die Vorinstanz in Willkür, wenn sie in subjektiver Hinsicht davon ausgehe, er habe zum Zeitpunkt des Erhalts der Filme beziehungsweise der Weiterleitung bereits über technische Kenntnisse verfügt. Vielmehr sei er ein ungeübter Computer- beziehungsweise Smartphone-Nutzer und habe nicht gewusst, dass die Daten automatisch auf seinem Gerät gespeichert werden, weshalb sich auch die Frage des Löschens für ihn nicht gestellt habe.