Citation: 5A_1023/2017 E. 5

Die Beschwerdeführerin beantragt auch hinsichtlich des Kindes- und nachehelichen Unterhalts die Rückkehr zur Regelung gemäss Scheidungsurteil. Die Beschwerdeschrift enthält zu den Unterhaltsbeiträgen überhaupt und insbesondere für den Fall, dass die alternierende Obhut bestätigt wird, kaum Ausführungen. An einer Stelle moniert die Beschwerdeführerin mit Bezug auf den Kindesbedarf die beim Beschwerdegegner anfallenden Fremdbetreuungskosten, wobei sich ihre Kritik jedoch auf eine Wiederholung der Berufungsbegründung beschränkt. Sie bemängelt weiterhin Kosten in der Höhe von Fr. 1'525.-- (gemäss erstinstanzlichem Urteil), obwohl die Vorinstanz die Fremdbetreuungskosten auf Fr. 1'163.-- gesenkt hat. Darauf ist von vornherein nicht einzugehen. Auch soweit sie pauschal ausführt, die jeweiligen Phasenberechnungen der Vorinstanz seien illusorisch und belasteten das Kindeswohl, hat sie lediglich die gleichlautende Textpassage aus ihrer Berufungsschrift übernommen und die Formulierung mit Bezug auf die Vorinstanz angepasst. Es ist unklar, ob sie damit die von der Vorinstanz gewählten Zeitabschnitte, die den einzelnen Phasen zugrunde gelegten Bemessungsfaktoren oder die angewandte Berechnungsmethode kritisieren möchte. Sodann bezeichnet sie das von der Vorinstanz angenommene hypothetische Einkommen ohne weitere Erläuterungen als absurd. Hier ist ebenfalls nicht ersichtlich, ob sie den Grundsatz beanstandet, dass ihr überhaupt eine hypothetische Erwerbstätigkeit zugemutet wird, oder ob sie sich an den konkret ermittelten Beschäftigungsgraden oder der Höhe des ihr angerechneten Einkommens stösst. Sie begründet nicht, inwiefern die Vorinstanz hinsichtlich der Phasenberechnungen oder des hypothetischen Einkommens falsch vorgegangen sein soll. Auf eine solche den Begründungsanforderungen nicht genügende Kritik ist nicht einzutreten (vorne E. 3.1).