Citation: 1P.758/2001 11.12.2001 E. 4.2

Der Revisionsgrund der neuen Tatsachen bzw. Beweismittel ist gegen Entscheide über ausserordentliche Rechtsmittel, wie z.B. die staatsrechtliche Beschwerde, nur begrenzt zulässig: Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde sind neue Tatsachen und Beweismittel grundsätzlich unzulässig; hinzu kommt, dass das die staatsrechtliche Beschwerde abweisende Urteil des Bundesgerichts den angefochtenen kantonalen Entscheid nicht ersetzt. Das auf neue Tatsachen und Beweismittel gestützte Revisionsgesuch ist deshalb grundsätzlich bei der letzten kantonalen Instanz zu stellen, die in der Sache selbst entschieden hat (BGE 118 Ia 366 E. 2 S. 367 f.). Gegen den bundesgerichtlichen Entscheid ist ein solches Revisionsgesuch nur ausnahmsweise zulässig, z.B. wenn es um für die Eintretensfrage erhebliche neue Tatsachen geht, die das Bundesgericht frei prüft (BGE 121 IV 317 E. 2 S. 322) oder ein Fall vorliegt, in dem Noven zugelassen werden (Poudret/Sandoz-Monod, Art. 137 N. 2.1. S. 25 f.). Eine derartige Ausnahme liegt hier nicht vor.