Citation: 6P.130/2004 03.02.2005 E. 7

Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, die Vorinstanz habe Art. 18 StGB und Art. 19 Ziff. 1 BetmG verletzt, indem sie annahm, er habe durch Unterlassungen eine Verwendung der verkauften Hanfblüten zu Betäubungsmittelzwecken in Kauf genommen. Die Vorinstanz bejahe somit den Eventualvorsatz gestützt auf unterlassene Vorkehrungen beim Verkauf des Hanfs. Dies würde aber das Vorliegen einer Garantenstellung voraussetzen, worüber die Vorinstanz jedoch keine Ausführungen getroffen habe. Mit seinem Vorbringen verkennt der Beschwerdeführer, dass die Vorinstanz kein Unterlassungsdelikt angenommen hat, welches eine Garantenstellung voraussetzen würde. Die Vorinstanz hat lediglich das Verhalten des Beschwerdeführers beim Verkauf der Hanfblüten zur Feststellung des subjektiven Tatbestands gewürdigt. Ansonsten ging sie zutreffend davon aus, dass der Beschwerdeführer den Tatbestand durch aktives Verhalten erfüllt hat. Die Beschwerde ist in diesem Punkt unbegründet.