Citation: C 236/99 12.05.2000 E. 2

2.- In materieller Hinsicht streitig und zu prüfen ist im vorliegenden Fall auf Grund des Rechtsbegehrens der Arbeitslosenkasse, ob die Vorinstanz zu Recht festgestellt hat, dass der Versicherte in den Kontrollperioden Mai bis Juli 1995 einen anrechenbaren Arbeitsausfall erlitten und für diese Zeit Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung hat, sofern die übrigen Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Soweit der Beschwerdegegner in der Vernehmlassung zur Ver- waltungsgerichtsbeschwerde der Arbeitslosenkasse beantragt, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides und der Verfügung vom 25. September 1995 seien ihm ab 28. April 1995 Taggelder der Arbeitslosenversicherung zuzusprechen, kann dieser über den Streitgegenstand hinausgehende Antrag nicht als selbstständiges Begehren behandelt werden, da der Versicherte selbst den Entscheid des kantonalen Gerichts in der Sache selbst nicht angefochten hat und das verwaltungs- gerichtliche Beschwerdeverfahren das Institut der An- schlussbeschwerde, unter Vorbehalt von in Spezialgesetzen vorgesehenen Ausnahmen, nicht kennt (BGE 124 V 155 Erw. 1, 114 V 244 Erw. 4).