Citation: 1C_810/2013 E. 4.3.3

4.3.3. In der Sache beurteilte das Verwaltungsgericht die von den Beschwerdeführern vorgebrachte Rüge, wegen der nicht beachteten Gestaltungsplanpflicht fehle es dem strittigen Projekt an der Baureife, nicht als grundsätzlich unzulässig. Die Vorinstanz wies das Vorbringen einzig wegen des prozessualen Versäumnisses der Beschwerdeführer aus dem Recht, weil diese sich erst vor dem Verwaltungsgericht erstmals auf die behauptete Gestaltungsplanpflicht beriefen. Die Beschwerdeführer hatten vor dem Baurekursgericht, wenn auch eher beiläufig, einzig fehlende Zonenkonformität beanstandet. Dass die fragliche Parzelle mit einer Gestaltungsplanpflicht (gemäss § 48 Abs. 3 PBG) belegt sei, brachten sie damals nicht vor. Aktenkundig erscheint diese Rüge zum ersten Mal in der Beschwerdeschrift vom 26. November 2012 an das Verwaltungsgericht. Zwar wäre es nicht ausgeschlossen, das Rügeprinzip in einem weiteren Sinne so zu verstehen, dass die Anrufung der mangelnden Zonenkonformität genügen würde. Es ist aber nicht unhaltbar, wenn das Verwaltungsgericht für eine ausreichende Rüge verlangt, dass auch der konkrete Bauhinderungsgrund genannt wird. Nicht nur stützt sich die Vorinstanz dafür auf eine langjährige Praxis ab, sondern dafür spricht auch, dass dem Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen bei der Umsetzung von kommunalen Plänen nicht dieselbe Tragweite zukommen kann wie bei derjenigen von Bundesrecht oder von kantonalem und eigentlichem Gemeinderecht. Selbst für die Beschwerdeführer scheint die nunmehr behauptete Gestaltungsplanpflicht nicht ohne Weiteres erkennbar gewesen zu sein. Es ist daher nicht willkürlich und verstösst nicht gegen die Verfahrensrechte der Beschwerdeführer, wenn die Vorinstanz deren entsprechende Rüge als verspätet beurteilte.