Citation: 2C_118/2021 E. 3.1.2

3.1.2. Dementsprechend geht die Vorinstanz davon aus, dass die im vorliegenden Verfahren eingereichte schriftliche Vereinbarung zwischen der Beschwerdeführerin und C.________ nachträglich erstellt worden sei. Nachvollziehbare Gründe, weshalb die Vereinbarung nicht bereits im damaligen Rechtsmittelverfahren eingereicht wurde, obschon sie angeblich bereits am 13. Januar 2011 vom Geschäftsführer und C.________ unterzeichnet worden sein soll, seien nicht ersichtlich. Diese Feststellung der Vorinstanz ist entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin nicht offensichtlich falsch. Sie kann nicht stichhaltig darlegen, aus welchen Gründen die schriftliche Vereinbarung im vorliegenden Verfahren im Gegensatz zu demjenigen betreffend die Steuerperiode 2014 plötzlich greifbar ist. Der Geschäftsführer der Beschwerdeführerin ist Treuhänder und sie war anwaltlich vertreten, es hätte ihr bewusst sein müssen, welcher Beweiswert einer schriftlichen Vereinbarung zukommt. Trotzdem hat sie es nicht geschafft, den fraglichen Vertrag datierend aus dem Jahre 2011 beizubringen, obschon das vorherige Verfahren bis ins Jahr 2018 dauerte und erst vor Bundesgericht endete.