Citation: 5A_992/2019 E. 3

Das Kantonsgericht hat erwogen, es gehe nicht um die Frage, ob dem Beschwerdeführer bzw. seinem Rechtsvertreter Einsicht in die Akten der fraglichen Verfahren zu gewähren sei, sondern lediglich darum, wie die Einsicht vonstatten gehen solle. Weder aus der Bundesverfassung, noch aus Art. 8a Abs. 1 SchKG noch aus der - vorliegend gar nicht anwendbaren - ZPO lasse sich ein absoluter Anspruch der Rechtsanwälte ableiten, dass ihnen die Behörden die Verfahrensakten zustellen müssten. Das Auskunftsrecht nach Art. 8a Abs. 1 SchKG sei auf die persönliche Einsichtnahme und die Aushändigung von Auszügen beschränkt. Die postalische Zustellung der Originalakten in den fraglichen Verfahren stelle für das Konkursamt einen unverhältnismässigen Aufwand dar. Alleine beim Konkursfall C.________ SA handle es sich um über zwanzig Ordner Aktenmaterial (E. 2 des kantonsgerichtlichen Entscheids).