Citation: 2D_62/2019 E. 2.4

2.4. Die Steuerpflichtigen erheben im bundesgerichtlichen Verfahren keine derartigen, von der materiellen Überprüfung losgelösten Gehörsrügen. Aus ihrer Eingabe geht zwar hervor, dass sie AHV-Rentner sind und Ergänzungsleistungen beziehen, was im Übrigen auch die Vorinstanz festgestellt hatte. Entsprechend ist es nachvollziehbar, dass die Steuerpflichtigen nur über einen engen finanziellen Spielraum verfügen, der nicht alle Wünsche zulässt. Dies alles hat das Bundesgericht aber nicht zu hören, weil im Kanton Thurgau kein Rechtsanspruch auf Steuererlass besteht (vorne E. 2.2). Zulässige Rügen, die auf eine formelle Rechtsverweigerung hinauslaufen könnten (vorne E. 2.3), lassen sich der Eingabe nicht entnehmen, selbst wenn berücksichtigt wird, dass es sich um eine Laienbeschwerde handelt, weshalb die formellen Anforderungen nicht allzu hoch anzusetzen sind (Urteil 2C_925/2019 vom 11. November 2019 E. 3.3).