Citation: 5A_982/2016 E. 1

Die vorliegende Beschwerde erreicht den Streitwert für eine Beschwerde in Zivilsachen nicht (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Der Beschwerdeführer macht geltend, es stelle sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG). Das Obergericht sei von der Bundesgerichtspraxis (BGE 135 III 315) abgewichen. Auf diese Weise kann jedoch das Vorliegen einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Allgemeinen nicht begründet werden. Die Voraussetzung von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG ist erfüllt, wenn ein allgemeines und dringendes Interesse besteht, dass eine umstrittene Frage höchstrichterlich geklärt wird, um eine einheitliche Anwendung und Auslegung des Bundesrechts herbeizuführen und damit eine erhebliche Rechtsunsicherheit auszuräumen (BGE 141 III 159 E. 1.2 S. 161; 140 III 501 E. 1.3 S. 503; je mit Hinweisen). Besteht eine Bundesgerichtspraxis, so liegt jedoch grundsätzlich keine Rechtsunsicherheit vor, die dringend ausgeräumt werden müsste. Vielmehr geht es diesfalls um die Anwendung von Grundsätzen der Rechtsprechung auf den Einzelfall, was aber gerade keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung begründet (BGE 140 III 501 E. 1.3 S. 503 mit Hinweisen). Eine Ausnahme in dem Sinne, dass sich eine erneute Überprüfung der Bundesgerichtspraxis aufdrängen würde (BGE 134 III 354 E. 1.3 S. 357; 135 III 1 E. 1.3 S. 4 f.), macht der Beschwerdeführer zu Recht nicht geltend. Die Beschwerde ist demnach als subsidiäre Verfassungsbeschwerde zu behandeln (Art. 113 BGG). Mit der Verfassungsbeschwerde kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 116 BGG). Diesen Vorwurf prüft das Bundesgericht nicht von Amtes wegen, sondern nur insoweit, als eine entsprechende Rüge in der Beschwerde vorgebracht und anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert begründet worden ist (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 135 III 232 E. 1.2 S. 234; 134 I 83 E. 3.2 S. 88).