Citation: 6B_901/2014 E. 2.4

2.4. Die Vorinstanz erachtet als erstellt, dass der Beschwerdeführer das Opfer schlug, ohne vorgängig von diesem tätlich angegriffen worden zu sein. Zu diesem Beweisergebnis gelangt sie nach ausführlicher Würdigung aller Aussagen und unter Berücksichtigung des Umstands, dass der Beschwerdeführer bei seiner Verhaftung eine Verletzung an der rechten Schläfe aufwies. Hierzu erwägt sie, aus den ärztlichen Berichten gehe nicht hervor, wann die Verletzung entstanden und wie sie verursacht worden sei. Es sei durchaus denkbar, dass sich der Beschwerdeführer die Verletzung vor oder nach der Tat zugezogen habe (Urteil S. 14 Ziff. II.3.2.2). Seine diesbezüglichen Aussagen seien nicht konstant und widersprüchlich. Von den befragten Zeugen habe nur C.________ angegeben, einen Schlag des Opfers gegen den Beschwerdeführer gesehen zu haben. Daran sei aus verschiedenen Gründen zu zweifeln. Demgegenüber stimmten die Aussagen von fünf Zeugen darin überein, dass das Opfer keinen Schlag gegen den Beschwerdeführer ausgeführt, angetäuscht oder zu einem solchen ausgeholt habe (Urteil S. 19 ff. Ziff. II.3.2.5). Soweit seine Vorbringen überhaupt den Begründungsanforderungen genügen, vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen, dass die vorinstanzliche Beweiswürdigung schlechterdings unhaltbar ist. Insbesondere ist keine Willkür im vorinstanzlichen Schluss ersichtlich, die Prellung am Kopf des Beschwerdeführers sei nicht geeignet, erhebliche Zweifel an den Schilderungen der Zeugen zu begründen. Wie dieser selbst festhält, ist nicht erstellt, dass das Opfer die Prellung verursachte. Zwar wäre dies naheliegend, jedoch durfte die Vorinstanz, ohne in Willkür zu verfallen, gestützt auf die glaubhaften Zeugenaussagen als erstellt erachten, dass das Opfer keinen Faustschlag gegen den Beschwerdeführer ausführte oder zu einem solchen ausholte.