Citation: 5A_745/2009 19.03.2010 E. 8

Ferner macht der Beschwerdeführer geltend, sein Einkommen habe sich auf die Hälfte reduziert, sodass dem Unterhalt nicht mehr der Lebensstandard während der Trennungszeit zugrunde gelegt werden könne. Dabei verkennt er, dass eine Reduktion des Einkommens nicht zu einer Minderung der massgebenden Lebenshaltung führt, sondern für die Bemessung der Höhe eines Einkommensüberschusses bzw. -mankos massgeblich ist. Das Kantonsgericht hat diesem Umstand im Rahmen dieser Frage durchaus Rechnung getragen, indem es auf der Einkommensseite auf das Arbeitslosengeld des Beschwerdeführers von Fr. 6'750.-- abgestellt hat (s. oben, E. 3).