Citation: 6B_1015/2024 E. 1

Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm bestrafte den Beschwerdeführer mit Strafbefehl vom 15. Dezember 2023 wegen Führens eines Motorfahrzeugs ohne erforderlichen Führerausweis und weiterer Delikte mit einer bedingten Geldstrafe und einer Busse. Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 6. März 2024 Einsprache und stellte gleichzeitig ein Gesuch um Fristwiederherstellung. Die Staatsanwaltschaft teilte dem Beschwerdeführer am 7. März 2024 mit, die Einsprache sei aus ihrer Sicht verspätet, und sie wies auf die Möglichkeit eines Rückzugs der Einsprache hin. Zudem erklärte sie, das Gesuch um Fristwiederherstellung könne erst behandelt werden, wenn das Bezirksgericht festgestellt habe, dass die Einsprache wegen Verspätung ungültig sei. Der Beschwerdeführer stellte am 25. Juni 2024 erneut ein Wiederherstellungsgesuch. Die Staatsanwaltschaft überwies die Akten dem Bezirksgericht Zofingen am 2. Juli 2024 und 8. Juli 2024. Das Bezirksgericht trat am 12. August 2024 auf die Einsprache wegen Fristversäumnisses nicht ein. In der Folge wies die Staatsanwaltschaft die Gesuche um Wiederherstellung am 14. Oktober 2024 ab, mit der Begründung, der Beschwerdeführer habe insgesamt nicht glaubhaft machen können, dass ihn an der Säumnis kein Verschulden treffe. Dagegen gelangte der Beschwerdeführer am 14. November 2024 an das Obergericht des Kantons Aargau, welches auf die Beschwerde am 22. November 2024 wegen Verspätung nicht eingetreten ist. Das Obergericht hat die bei ihm eingereichte sinngemässe Beschwerde in Strafsachen vom 19. Dezember 2024 zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weitergeleitet.