Citation: 5A_291/2016 E. B

Im Scheidungsverfahren, welches vor dem Bezirksgericht Zurzach hängig ist, hatte die Ehefrau am 20. April 2015 ein Gesuch um Prozesskostenvorschuss, eventualiter unentgeltliche Rechtspflege gestellt. Mit Entscheid vom 5. Mai 2015 verpflichtete das Amtsgericht Zurzach den Ehemann zu einem Prozesskostenvorschuss von Fr. 3'920.--. In ihrer Stellungnahme vom 3. Dezember 2015 (nach durchgeführtem doppeltem Schriftenwechsel) ersuchte die Ehefrau um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege. Als Begründung führte sie lediglich aus, dass der Aufwand nicht mehr gedeckt und es dem Ehemann nicht möglich sei, einen weiteren Prozesskostenvorschuss zu leisten, weil sein Einkommen zur Deckung des Notbedarfs der Familie nicht mehr ausreiche. Mit Verfügung vom 4. Februar 2016 wies das Bezirksgericht Zurzach das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mangels Darstellung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse sowie Einreichung von Belegen ab. Im Sinn einer Alternativbegründung verwies es auf den Entscheid des Obergerichts vom 25. Januar 2016 (vgl. dazu das Verfahren 5A_174/2016), wonach zur Prozessfinanzierung die Hypothek auf der Liegenschaft aufgestockt werden könnte. Die hiergegen erhobene Beschwerde der Ehefrau wies das Obergericht mit Entscheid vom 21. März 2016 ab.