Citation: 8C_388/2013 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat erwogen, dass der Versicherte im zuletzt ausgeübten Beruf als Bauarbeiter nicht mehr eingesetzt werden könne. Laut Gutachten der MEDAS und den Stellungnahmen des Ärztlichen Dienstes Y.________ sei er aber aus somatischer Sicht für körperlich leicht bis mittelschwer belastende Tätigkeiten vollschichtig leistungsfähig. Einschränkungen ergäben sich aus der psychiatrischen Expertise des Dr. med. B.________, der eine chronisch anhaltende Schmerzstörung und eine durchgemachte Anpassungsstörung mit Angst und Depression gemischt diagnostiziere und von einer Arbeitsfähigkeit von zunächst 50 % ausgehe, die mit geeigneten Massnahmen vor allem beruflicher Art auf 80 % gesteigert werden könne. Der auf Empfehlung dieses Arztes von der IV-Stelle gewährte Arbeitsversuch beim Unternehmen Z.________ AG habe in erster Linie darauf abgezielt, nach ungefähr drei Monaten das anfängliche Arbeitspensum von 50 % auf 80 % zu erhöhen; nur so habe der Zweck dieser Massnahme, die tatsächliche Leistungsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt zu testen, erreicht werden können. Indem sich der Versicherte trotz mehrmaliger Aufforderung geweigert habe, die Arbeitszeit entsprechend der von ihm unterzeichneten Vereinbarung vom 22. Juni 2012 zu steigern, habe er die ihm obliegende Schadenminderungs- und Mitwirkungspflicht verletzt. Die Verwaltung habe daher zu Recht mangels Leistungsbereitschaft des Versicherten den Arbeitsversuch per 5. Dezember 2012 abgebrochen.