Citation: I 46/00 08.05.2000 E. 1

1.- a) Gegenstand des vorinstanzlichen Beschwerdever- fahrens bildete die Verfügung vom 21. Juni 1996, mit wel- cher die IV-Stelle der Versicherten mit Wirkung ab 1. Ja- nuar 1995 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zu- gesprochen hatte. Nachdem die Versicherte diese Verfügung beschwerdeweise angefochten und sinngemäss die Zusprechung einer ganzen Rente sowie die Durchführung einer weiteren ärztlichen Abklärung beantragt hatte, zog die IV-Stelle diese Verfügung nach Eingang weiterer Arztberichte in Wie- dererwägung und gewährte der Beschwerdeführerin mit Ver- fügung vom 18. November 1996 rückwirkend ab 1. Januar 1995 anstelle der Viertelsrente eine halbe Invalidenrente. Das Beschwerdeverfahren wurde durch diese neue Verfügung nur insoweit gegenstandslos, als den Rechtsbegehren der Ver- sicherten entsprochen worden war (BGE 113 V 237). Da dies zumindest mit Bezug auf den sinngemässen Antrag auf Zu- sprechung einer ganzen Rente nicht zutraf, hatte die Vor- instanz das Verfahren insoweit fortzusetzen, ohne dass es einer Anfechtung der Wiedererwägungsverfügung seitens der Beschwerdeführerin bedurft hätte (BGE 113 V 237, 107 V 250). b) Anders verhält es sich hinsichtlich der Rentenauf- hebungsverfügung vom 29. Juni 1998. Bei dieser handelt es sich nicht um ein erneutes Zurückkommen auf die frühere Verfügung vom 18. November 1996 im Rahmen einer Wieder- erwägung, sondern um die revisionsweise Aufhebung der laufenden (halben) Invalidenrente zufolge anspruchserheb- licher Änderung des Invaliditätsgrades gemäss Art. 41 IVG, wie die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung zutreffend aus- führt: Die IV-Stelle nahm die Rentenrevision auf der Grund- lage einer Expertise des Zentrums für Medizinische Begut- achtung vom 24. März 1998 vor, aus welcher ersichtlich ist, dass der Gesundheitszustand der Versicherten eine wesent- liche Verbesserung erfahren hat. In der Revisionsverfügung wurde denn auch einleitend vermerkt, dass die Anspruchs- voraussetzungen für die Invalidenrente neu geprüft worden seien, und der Zeitpunkt der Rentenaufhebung wurde nicht ex tunc, sondern nach Massgabe der revisionsrechtlichen Be- stimmung des Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV festgelegt. Die Verfügung vom 29. Juni 1998 unterlag daher einer gesonder- ten Anfechtung und war jedenfalls entgegen der Auffassung der Versicherten von der Vorinstanz nicht im Zusammenhang mit dem Beschwerdeverfahren betreffend die Verfügung vom 21. Juni 1996 zu überprüfen, ungeachtet der Frage, ob das Schreiben der Versicherten vom 6. Juli 1998, worin sie der IV-Stelle mitteilte, dass sie am 2. Juli 1998 im Kantons- spital Basel gewesen sei, wo neue Röntgenaufnahmen ange- fertigt würden, auf welche nun gewartet werden müsse, als Beschwerde zu qualifizieren ist. Selbst wenn dieses Schreiben entsprechend den Vorbringen in der Verwaltungs- gerichtsbeschwerde als Beschwerde gegen die Verfügung vom 29. Juni 1998 aufgefasst werden müsste, hätte das kantonale Gericht darüber in einem separaten Verfahren zu entschei- den. Denn Anfechtungs- und Streitgegenstand des vorliegen- den Verfahrens bildete allein die ursprüngliche Renten- zusprechungsverfügung vom 21. Juni 1996. Nach dem Gesagten erweist sich der vorinstanzliche Entscheid, soweit ange- fochten, als rechtens, woran die übrigen Einwendungen der Beschwerdeführerin nichts zu ändern vermögen.