Citation: 4P.262/1999 11.02.2000 E. A

A.- Der Beschwerdeführer beabsichtigte, auf ihm gehö- renden Bauland in Reinach (AG) ein Mehrfamilienhaus nach der Art einer vom Beschwerdegegner in Neudorf realisierten Über- bauung zu erstellen. Für das vom Beschwerdegegner ausgear- beitete Projekt wurde am 16. November 1992 die Baubewilli- gung erteilt. Daraufhin zeichnete der Beschwerdegegner die Ausführungspläne und bereitete die Devisierung vor. In der Folge scheiterten die Finanzierungsbemühungen für das Bau- projekt, weshalb der Beschwerdeführer Bauland und Baubewil- ligung am 4. Oktober 1993 an einen Dritten verkaufte. Bis auf eine Akontozahlung von Fr. 40'000.-- blieb das vom Beschwerdegegner in Rechnung gestellte Architektenhonorar unbezahlt. Nach Auffassung des Beschwerdeführers erfasste der Architekturvertrag lediglich die nach SIA-Ordnung 102 bis und mit Baubewilligungsverfahren erbrachten Leistungen. Darüber hinaus sei das in Streit gesetzte Architektenhonorar zufolge sorgfaltswidriger Auftragserfüllung nicht geschul- det.