Citation: 5A_463/2019 E. 2

Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116). Das Obergericht hat sich in seinem 26-seitigen Entscheid zu allen Voraussetzungen der fürsorgerischen Unterbringung von Minderjährigen geäussert und ausführlich dargelegt, weshalb die vorliegend verfügte Platzierung unabdingbar ist. Damit setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. Sie bittet, dass man in den nächsten eingeschriebenen Briefen nichts von ihrer früheren Krankheit erwähne, da sie eine gesunde und starke Frau sei, und wirft dem Obergericht und der KESB vor, keine Ahnung zu haben, was sie alles habe durchmachen müssen. Sie sei nicht einverstanden, dass ihr Sohn wiederum irgendwo platziert werde; viel besser wäre, wenn er bei ihr wohnen und zur Schule gehe würde, weshalb sie darum bitte, dass er "in ihr Sorgerecht komme".