Citation: 8C_208/2007 01.02.2008 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was die von Vorinstanz und Verwaltung korrekt angewandte Rechtsprechung in Frage zu stellen vermöchte. Statt dessen hält er an seiner im Widerspruch zur ständigen Praxis stehenden Auffassung fest, wonach die AXA Winterthur die Beweislast für die anspruchsaufhebende Tatsache trage, dass es sich bei den am 7. September 2005 rückfallweise angemeldeten Beschwerden nicht um Folgen des Unfalles vom 20. August 1992 handle. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen seien nach diesem Ereignis nie ganz abgeheilt. Er habe stets unter Brückensymptomen gelitten. Der Sachverhalt sei ungenügend abgeklärt und das kantonale Gericht habe zu Unrecht auf die Berichte der die AXA Winterthur beratenden Ärzte (Dres. med. S.________ und H.________) abgestellt, obwohl diese - im Gegensatz zum behandelnden Dr. med. U.________ - den Versicherten nie selber untersucht hätten. 3.2 Der Beschwerdeführer bestätigt ausdrücklich, dass er sich wegen den ihn angeblich seit dem Unfall vom 20. August 1992 "regelmässig plagenden" rechtsseitigen Schulterbeschwerden bis zur Anmeldung des Rückfalles im Sommer 2005 während rund dreizehn Jahren kein einziges Mal in ärztliche Behandlung habe begeben müssen. Der Vorinstanz ist beizupflichten, soweit sie nach umfassender Würdigung der konkreten Umstände zur Überzeugung gelangte, es sei nicht glaubhaft, dass der Versicherte nach dem Behandlungsabschluss im Grundfall vom 28. August 1992 nie beschwerdefrei geworden sei und regelmässig - sogar bei alltäglichen Verrichtungen - Einschränkungen im rechten Schultergelenk (auf der dominanten Seite) habe hinnehmen müssen. Würde dies zutreffen, hätte der Beschwerdeführer nicht fast dreizehn Jahre lang abgewartet, bevor er deswegen einen Arzt aufsuchte. Im Übrigen sind sich alle aktenkundig beteiligten Ärzte einig, dass auf Grund der Ergebnisse der eingehenden medizinischen Untersuchung des rechten Schultergelenks vom Sommer 2005 eine AC-Gelenksarthrose zu diagnostizieren ist. Mit ausführlicher Begründung hat das kantonale Gericht nach sorgfältiger Würdigung der Aktenlage im angefochtenen Entscheid - worauf verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG) - richtig erkannt, dass der mit Unfallrückfallmeldung UVG vom 7. September 2005 angemeldete Gesundheitsschaden nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Bagatell-Unfall vom 20. August 1992 steht. 3.3 Diese Auffassung ist auch mit der Einschätzung des Dr. med. U.________ zu vereinbaren, wonach eine einseitige Schultergelenksarthrose insbesondere dann Folge eines degenerativen Prozesses sein kann, wenn es sich um den dominanten Arm handelt und der Patient in der Vergangenheit mit diesem Arm viele Überkopfarbeiten oder Überkopfsportarten ausgeführt hat. Zum einen steht fest, dass der Versicherte sportlich immer ausserordentlich aktiv war, früher Tennis spielte, bei der militärischen Aushebung zu den Grenadieren eingeteilt wurde, sich im Schwimmen übte, sein langjähriges Hobby Leichtathletik pflegte, sich im Rahmen der Männerriege Y.________ im Mehrkampf-Einzelwettbewerb betätigte und dabei unter anderem die Teildisziplin Weitwurf trainierte. Zum anderen traten die im Sommer 2005 rückfallweise zum Unfall vom 20. August 1992 angemeldeten rechtsseitigen Schulterbeschwerden temporär jeweils nach dem Tennisspiel auf, welches er nach einem 20-jährigen Unterbruch im Sommer 2005 wieder aufgenommen hatte. Neben einer altersentsprechenden und belastungsbedingten degenerativen Abnützung des rechten Schultergelenkes kommt dem innert acht Tagen abgeschlossenen Bagatell-Unfall vom 20. August 1992 in Bezug auf die knapp dreizehn Jahre später aufgetretenen Schulterbeschwerden vom Sommer 2005 nach dem Gesagten mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit keine ursächliche Bedeutung zu, weshalb die mit angefochtenem Entscheid bestätigte Verneinung der Rückfallkausalität und die daraus folgende Ablehnung des Anspruchs auf Unfallversicherungsleistungen nicht zu beanstanden ist.