Citation: 8C_614/2019 E. 7.4

7.4. Dem ist beizupflichten, insbesondere was die vorinstanzliche Umschreibung des Streitgegenstandes des Einspracheverfahrens angeht. Namentlich trifft es zu, dass die Suva aufgrund der damaligen einspracheweisen Vorbringen und der gegebenen Aktenlage zu einem materiellen Einspracheentscheid bezüglich des Fallabschlusses gehalten gewesen wäre. Dass das kantonale Gericht in diesem Zusammenhang Bundesrecht verletzt hätte, weil sich der Versicherte in seiner Beschwerde nicht eigens mit dem ergangenen Nichteintreten befasste, verfängt entgegen der Beschwerdeführerin nicht. Zwar wäre ihm mangels sachbezüglicher Vorbringen namentlich zur Eintretensfrage wohl kaum ein Vorwurf zu machen, wenn es sich dieser Frage nicht angenommen hätte (vgl. dazu BGE 123 V 335 und seitherige). Das bedeutet aber nicht, dass ihm die Prüfung dieser Frage bundesrechtlich verwehrt gewesen wäre, umso weniger, als sich die Vorinstanz in Zusammenhang mit demselben Unfall aufgrund der Ringbandthematik ohnehin mit dem Fallabschluss zu befassen hatte. Und da sie diesbezüglich zum Schluss kam und auch kommen durfte, dass die Voraussetzungen für einen Fallabschluss aus rechtlicher Sicht nicht gegeben waren, ist der Vorinstanz auch insoweit keine Bundesrechtsverletzung vorzuwerfen, als sie die Sache nicht explizit zur weiteren materiellen Prüfung des Fallabschlusses an die Suva zurückgewiesen hat. In dieser Hinsicht erübrigt sich eine weitere Befassung insbesondere mit der inhaltlichen Kritik der Beschwerdeführerin. Angesichts des Umstands, dass sie in Bezug auf die Ringbandstenose ohnehin weitere medizinische Abklärungen zu treffen und eine neue Verfügung zu erlassen haben wird (vgl. E. 6.7), erscheint es angezeigt, dass sie gleichzeitig über ihre Leistungspflicht hinsichtlich der übrigen Beschwerden neu befindet.