Citation: 6B_948/2019 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz begründet ausführlich und überzeugend, weshalb sie den Anklagesachverhalt und die Täterschaft des Beschwerdeführers als erstellt erachtet. Eine Verletzung von Bundesrecht ist nicht ersichtlich oder dargetan. Zunächst berücksichtigt die Vorinstanz das nur als Ausdruck vorliegende strittige E-Mail lediglich als Indiz für die Urheberschaft des Beschwerdeführers. Sie trägt damit dessen Einwand, resp. dem Umstand Rechnung, dass die Staatsanwaltschaft auf das Einholen des Original-E-Mails in elektronischer Form verzichtete, und der Absender auf dem Ausdruck gefälscht sein könnte, wie der Beschwerdeführer rügt. In diesem Zusammenhang kann zudem offen bleiben, ob die Behörden von sich aus entsprechende Abklärungen hätten tätigen müssen oder ob es eines Antrags des Beschwerdeführers bedurft hätte. So oder anders ist der Anklagesachverhalt hinreichend erstellt. Der Beschwerdeführer bestreitet weder, dass die im inkriminierten E-Mail aufgeführte Absender-Adresse von ihm registriert und verwendet wurde, noch stellt er in Abrede, die im E-Mail gegen B.________ erhobenen Vorwürfe, namentlich des Mobbings während seiner Zeit als Doktorand, des Antisemitismus sowie des Betrugs in einer Doktorarbeit, bereits ab 2013 mehrmals schriftlich erhoben zu haben. Er hält diese zudem weiterhin für zutreffend. Hintergrund der Vorwürfe war augenscheinlich ein Zerwürfnis zwischen dem Beschwerdeführer und dem ihn betreuenden Professor, was zur Nichtverlängerung des Arbeitsvertrags und Exmatrikulation des ersteren sowie zu verschiedenen, für den Beschwerdeführer erfolglosen Beschwerdeverfahren führte. Er gab in den Befragungen ferner an, es sei für ihn ein Schock gewesen, Ende 2013 zu erfahren, dass seine Anstellung nicht verlängert werde. Als Ende Juli 2015 letztinstanzlich nicht auf seine Beschwerde eingetreten worden sei, habe ihn dies noch wütender gemacht; er habe sich noch lange verletzt gefühlt und die Verhältnisse am Institut resp. die Anstellungsverhältnisse als Doktorand als provozierend und opferverhöhnend empfunden. Unter den genannten Umständen erwägt die Vorinstanz zu Recht, dass eine Dritttäterschaft und Fälschung des E-Mail-Absenders nahezu ausgeschlossen werden können und Zweifel an der Täterschaft des Beschwerdeführers lediglich theoretischer Natur sind. Von einer unzulässigen Vorverurteilung kann keine Rede sein. Er begründet zudem nicht, wer ausser ihm als Täter in Frage käme und weshalb diese Person nicht nur B.________, sondern ebenso dem fälschlicherweise als Urheber des E-Mails "benutzten" Beschwerdeführer hätte schaden wollen. Darauf weist die Vorinstanz ebenfalls zutreffend hin. Dass B.________ am Strafantrag einen Nutzen hätte, weil ihm eine Genugtuung zugesprochen wurde, ist abwegig. Der Beschwerdeführer beschränkt sich zudem im Wesentlichen darauf, seine Täterschaft zu bestreiten und den bereits vorinstanzlich eingenommen Standpunkt zu wiederholen. Hingegen setzt er sich mit der sämtliche seiner Einwände aufgreifenden Argumentation der Vorinstanz nicht auseinander und zeigt nicht auf, dass die Vorinstanz seine Beweisanträge zu Unrecht abgewiesen hätte. Die Beschwerde genügt daher auch den gesetzlichen Begründungsanforderungen (Art. 42 Abs. 1 und 2, Art. 106 Abs. 2 BGG) nicht. Im Übrigen scheint der Beschwerdeführer grundsätzlich zu verkennen, dass die Verurteilung gerade nicht ausschliesslich oder auch nur hauptsächlich auf der umstrittenen Absenderangabe im E-Mail oder auf Aussagen von B.________, sondern auf einer umfangreich und nachvollziehbar dargelegten Chronologie der Ereignisse basiert.