Citation: 8C_496/2023 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Unfallfolgen seien im Zeitpunkt der Leistungseinstellung nicht vollends abgeklungen gewesen. Diese sei zu früh erfolgt. In diesem Zusammenhang sei ihr fortgeschrittenes Alter zu berücksichtigen, das sich erschwerend ausgewirkt habe. Dieser Umstand sei prädisponierend. Sie habe mit einem Teil der persistierenden Schwindelbeschwerden gelernt zu leben. Dies könne aber nicht mit der Heilung gleichgesetzt werden. Sie kompensiere diese Beschwerden mit Physiotherapie, die sie seit dem Unfall wöchentlich absolviere. Von einer Heilung könne keine Rede sein. Dabei dürfe entgegen der Vorinstanz nicht angenommen werden, die Therapie tue der Beschwerdeführerin einfach nur gut. Vielmehr könne eine Verbesserung erreicht werden, vor allem was die vestibuläre Situation anbelange.