Citation: 1C_267/2021 E. 1.1

1.1. Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um einen solchen aus dem Bereich des Umweltschutzrechts, gegen den grundsätzlich die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. BGG offen steht. Streitgegenstand bildet hier ein altlastenrechtlicher Kostenverteilungsentscheid. Ein solcher stellt nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung mit Blick auf die Kostenfolgen soweit einen anfechtbaren Endentscheid dar, als darin die Untersuchungskosten (aus der Vor- und Detailuntersuchung) abschliessend festgesetzt und der privaten Person auferlegt werden (Urteil des Bundesgerichts 1C_315/2020 vom 22. März 2021 E. 1.1). Im Übrigen handelt es sich dabei um einen Zwischenentscheid, für dessen Anfechtung ein irreversibler Nachteil erforderlich ist (vgl. BGE 136 II 370 E. 1). Zwingende Vorfrage des Kostenverteilungsentscheids bildet jedoch die altlastenrechtliche Feststellung der Sanierungsbedürftigkeit des betroffenen Grundstücks. Die Verneinung der Notwendigkeit einer Sanierung durch die zuständigen Instanzen stellt für die betroffene Person einen anfechtbaren Endentscheid nach Art. 90 BGG bzw. im Hinblick auf die Kostenfrage zumindest einen Zwischenentscheid mit irreversiblen Folgen nach Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG dar. Die Beschwerde erweist sich daher als zulässig (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 1C_404/2021 vom 24. Februar 2022 E. 2).