Citation: 4A_27/2018 E. 3.2.2

3.2.2. In Bezug auf die Höhe der Kundschaftsentschädigung verweist die Vorinstanz auf die Erstinstanz, die annahm, die Beschwerdeführerin habe keine hinreichenden Angaben zur Festsetzung der Kundschaftsentschädigung gemacht. Auf diese Erwägungen geht die Vorinstanz nicht weiter ein. Im Zusammenhang mit der Schadensschätzung hält sie aber bei den Beweissätzen fest, der Beschwerdeführerin sei der Beweis auferlegt worden, wonach in den Jahren 1997 bis und mit 1999 ein durchschnittlicher Nettojahresverdienst von PLZ 1'957'705 erzielt worden sei. Die Beschwerdeführerin sei in ihrer Stellungnahme zum Beweisergebnis davon ausgegangen, der durchschnittliche Nettojahresverdienst habe lediglich PLZ 880'285.-- betragen. Damit sei der erforderliche Beweis offensichtlich nicht erbracht worden. In ihrer Berufungsschrift sei die Beschwerdeführerin auf diesen Beweissatz denn auch nicht mehr eingegangen.