Citation: 8C_241/2024 E. 4.2

4.2. Die Suva bringt dagegen vor, sie stelle in keiner Weise in Frage, dass der Beschwerdegegner aufgrund der Unfallfolgen der Hilfe und Pflege zu Hause bedürfe. Sie vergüte denn auch die entsprechenden Massnahmen. Der Beschwerdegegner habe die Wahlfreiheit, sich durch die B.________ AG oder durch seine Ehefrau pflegen zu lassen. Die Suva komme für beides auf. Ein schützenswertes Interesse am Erlass einer Feststellungsverfügung könne nicht erkannt werden, da die Suva so oder anders die Pflege durch die Ehefrau vergüte, unabhängig davon, ob diese bei der C.________ AG angestellt sei oder nicht. Daher sei ein Rechtsschutzinteresse des Beschwerdegegners betreffend die Frage, ob die Suva die von der Ehefrau durchgeführte Pflege über die C.________ AG vergüten solle, zu verneinen. Gemäss Suva handle es sich hier um eine Frage des Medizinalrechts und Tarifwesens, die zu beurteilen die Vorinstanz nicht zuständig gewesen wäre, weshalb dieser auch die sachliche Kompetenz zur Beurteilung der Rechtsverweigerungsbeschwerde fehle.