Citation: 6B_645/2018 E. 2.3

2.3. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, für eine Verurteilung wegen Gehilfenschaft zur ungetreuen Geschäftsbesorgung fehle es an einer entsprechenden Haupttat, ist seine Rüge unbegründet. Es kann hierzu auf das mit heutigem Datum ergangene Urteil 6B_644/2018 verwiesen werden, mit welchem der Mitangeklagte X.________ der mehrfachen, teilweise versuchten, qualifizierten ungetreuen Geschäftsbesorgung schuldig gesprochen wurde. Wie die Vorinstanz zutreffend festhält, hat der Beschwerdeführer die Haupttat der ungetreuen Geschäftsbesorgung zum Nachteil der Beschwerdegegnerin 2 durch sein Verhalten aktiv gefördert. So hat er X.________ nicht nur bei seinem Vorhaben, ausgewählte Mitarbeiter der Beschwerdegegnerin 2 zu einem Wechsel zur C.________ AG zu bewegen, unterstützt, sondern die relevanten Handlungen zu einem grossen Teil selber ausgeführt. Mit der Vorinstanz hat er X.________ insbesondere ermöglicht, im Hintergrund zu bleiben und in Bezug auf die Pläne betreffend C.________ AG keine Aufmerksamkeit zu erregen. Dadurch hat er X.________ die ungetreue Geschäftsbesorgung zumindest erleichtert und die Erfolgschancen der Haupttat erhöht. Das Verhalten des Beschwerdeführers war damit kausal im Sinne von Art. 25 StGB und entsprach im Übrigen auch dem gemeinsamen Tatplan. Ob sein Verhalten als Abwerbung im rechtlichen Sinne zu qualifizieren ist, spielt dabei keine Rolle. Der Schuldspruch wegen mehrfacher Gehilfenschaft zur teilweisen versuchten, qualifizierten ungetreuen Geschäftsbesorgung verletzt kein Bundesrecht.