Citation: 2C_750/2019 E. A

A.a. Das Ehepaar B.A.________ und C.A.________ wohnte in U.________/SG. B.A.________ war alleiniger Gesellschafter sowie Geschäftsführer der D.________ GmbH mit Sitz an der Wohnadresse des Ehepaares. Die Gesellschaft bezweckte Beratungen aller Art und den Betrieb von Schulflugzeugen. Am 10. Dezember 2013 verstarb C.A.________. B.A.________ verstarb am 19. März 2014. Einziger Erbe ist der gemeinsame Sohn A.A.________ (geboren 1960). Das Ehepaar A.________ sel. ist für die direkte Bundessteuer und die Kantons- und Gemeindesteuern 2011 rechtskräftig veranlagt worden. Die Steuererklärung 2012 ging am 10. Januar 2014 bei der Veranlagungsbehörde ein. A.b. Mit Nachsteuerverfügungen vom 27. Januar 2017 wurde A.A.________ für die direkte Bundessteuer 2011 seiner verstorbenen Eltern mit einer Nachsteuer samt Zins von Fr. 16'166.-- und für die Kantons- und Gemeindesteuern 2011 seiner Eltern mit einer Nachsteuer samt Zins von Fr. 33'115.-- veranlagt. Dabei erhöhte das Kantonale Steueramt St. Gallen das steuerbare Einkommen von Fr. 49'988.-- auf Fr. 314'354.--. A.c. Am 31. Januar 2017 wurde A.A.________ sodann für die direkte Bundessteuer und die Kantons- und Gemeindesteuern 2012 seiner Eltern mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 92'400.-- (direkte Bundessteuer) bzw. Fr. 112'100.-- (Kantons- und Gemeindesteuern) veranlagt.