Citation: 6B_1198/2019 E. 3

Der Beschwerdeführer beantragt mit Beschwerde in Strafsachen, der vorinstanzliche Entscheid sei aufzuheben, das Revisionsbegehren gutzuheissen und die Berufung an die Hand zu nehmen. Entgegen der Vorinstanz könne aufgrund des mehrmaligen telefonischen Kontakts mit Mitarbeitern des Gerichts nicht geschlossen werden, dass er in dieser Zeit handlungs- und prozessfähig gewesen sei. Für eine rechtskonforme Ausarbeitung einer verständlichen und rechtskonformen Rechtsschrift sei für einen Laien erforderlich, dass er im Vollbesitz seiner körperlichen und geistigen Kräfte sei. Zudem hätten die telefonischen Kontakte zu anderen Zeitpunkten stattgefunden, als von der Vorinstanz behauptet. Es sei unverständlich, dass die Vorinstanz eine ärztlich attestierte Prozessunfähigkeit eines palliativ behandelten Krebspatienten nicht anerkenne. Erst nach vorläufiger Absetzung der Chemotherapie Anfang Juli 2019 sei eine Besserung eingetreten, die es ihm erlaubt habe, am 24. Juli 2019 "einen Revisionsantrag und eine Berufungsbegründung" zu verfassen.