Citation: 4A_307/2020 E. 3

Gemäss Art. 75 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde zulässig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen und des Bundesverwaltungsgerichts. Der Begriff der Letztinstanzlichkeit bedeutet, dass der kantonale Instanzenzug nicht nur formell durchlaufen werden soll, sondern dass die Rügen, die dem Bundesgericht unterbreitet werden sollen, soweit wie möglich schon vor der Vorinstanz vorgebracht werden müssen (BGE 143 III 290 E. 1.1 S. 293 mit Hinweisen). Der Grundsatz der materiellen Erschöpfung des kantonalen Instanzenzugs gilt auch im Falle einer einzigen kantonalen Instanz und zwar insofern, als die Partei den vor Bundesgericht vertretenen Standpunkt - soweit als möglich - bereits vor dieser einzigen kantonalen Instanz geltend gemacht haben muss (vgl. Urteil 4A_446/2018, 4A_448/2018 vom 21. Mai 2019 E. 3.4, nicht publ. in: BGE 145 III 303; Urteil 4A_260/2014 vom 8. September 2014 E. 1 und 2.3).