Citation: 6B_1047/2015 E. 6.3

6.3. Gemäss Art. 244 Abs. 1 und 2 StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft, wer u.a. falsche oder verfälschte Banknoten in grosser Menge einführt, erwirbt oder lagert, um sie als echt oder unverfälscht in Umlauf zu bringen. Die Tathandlung des Lagerns ist erfüllt, wenn der Täter das Falschgeld in einem seiner Verfügungsgewalt unterliegenden Raum in der Absicht vorrätig hält, es bei Gelegenheit als echt in Verkehr zu bringen (BGE 103 IV 249). In subjektiver Hinsicht setzt der Tatbestand Vorsatz sowie die Absicht, das Geld als echt oder unverfälscht in Umlauf zu setzen, voraus. Der Täter muss mithin um die fehlende Echtheit des Geldes wissen. Tatbestandsmässig handelt auch, wer das Falschgeld behält, nachdem er von dessen Falschheit Kenntnis erlangt hat (Urteil 6B_139/2007 vom 13. Juli 2007 E. 4).