Citation: 2C_127/2024 E. 4.3.1

4.3.1. In Bezug auf das Recht auf Beweisabnahme verkennen die Beschwerdeführer, dass die Frage, wann erstmals um eine Zweitzustellung des Rekursentscheids ersucht wurde, für die Beurteilung, ob die Vorinstanz auf die Beschwerde hätte eintreten müssen, nicht relevant ist. Massgeblich dafür ist, ob die Erstzustellung fristauslösend erfolgt ist und ob die Beschwerde tatsächlich vor oder nach Ablauf der - ursprünglichen oder allenfalls wiederhergestellten - Beschwerdefrist eingereicht wurde. Die Beschwerdeführer widerlegen nicht, dass die Erstzustellung fristauslösend erfolgt ist, und sie machen auch nicht geltend, sie hätten um Wiederherstellung der Frist ersucht (zu beidem hinten E. 5). Wie die Vorinstanz zutreffend ausführte, hatte die Zweitzustellung lediglich informative Bedeutung. Sie war nicht geeignet, den Lauf der durch die Erstzustellung bereits ausgelösten Frist zu beeinflussen. Das ergibt sich aus dem anwendbaren kantonalen Verfahrensrecht, wonach die gesetzlich vorgeschriebene Frist für die Beschwerde an das Verwaltungsgericht - ausser in den hier nicht betroffenen Ausnahmefällen von Tod und Handlungsunfähigkeit - nicht erstreckt werden kann (§ 12 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. § 70 VRG). Dementsprechend kann eine Zweitzustellung des Rekursentscheids auch nicht als Erstreckung der Beschwerdefrist gedeutet werden. Da die Zweitzustellung keinen Einfluss auf den Fristenlauf haben konnte, ist auch nicht relevant, wann sie erstmals beantragt wurde. Ebensowenig ist relevant, ob es den Beschwerdeführern bei einer früher erfolgten Zustellung der Kopie des Rekursentscheids allenfalls gelungen wäre, die Beschwerde fristgerecht einzureichen. Eine solche Hypothese liegt ausserhalb des für die Beurteilung massgebenden Sachverhalts (Art. 105 BGG). Die Vorinstanz musste die angebotenen Beweise (Anruflisten, Befragung der Tochter) somit mangels Relevanz des Beweisthemas nicht abnehmen. Das Recht auf Beweis wurde folglich nicht verletzt.