Citation: 4A_507/2023 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz hat diese Regel nicht verletzt. Vielmehr ist sie zutreffend davon ausgegangen, dass die Beschwerdegegnerin die ihr obliegenden Beweise für die Sachkunde des Beschwerdeführers und die tatsächlichen Grundlagen einer Genehmigung der von der Vertragsstrategie abweichenden Anlagen mit dem vollen Beweis zu erbringen hat. Auf dieser Grundlage hat sie die Beweiswürdigung vorgenommen und ist zum Schluss gelangt, dass die Beschwerdegegnerin diese Beweise erfolgreich geführt hat, mithin das Gericht überzeugen konnte. Die vom Beschwerdeführer zitierten Passagen sind aus dem Zusammenhang gerissen und ändern nichts am Ergebnis der Beweiswürdigung der Vorinstanz, die den vollen Beweis als erbracht erachtete und sich nicht etwa mit einer blossen überwiegenden Wahrscheinlichkeit begnügte. Dass der Beschwerdeführer nicht einverstanden ist mit diesem Beweisergebnis, bedeutet keine Verletzung von Art. 8 ZGB durch Zugrundelegung eines falschen Beweismasses. Mit seinen Ausführungen wendet er sich richtig gesehen gegen die inhaltliche Beweiswürdigung, zeigt aber keine Anwendung des unzutreffenden Beweismasses auf. Darauf ist nicht weiter einzugehen. Die Rüge der Verletzung von Art. 8 ZGB erweist sich als nicht stichhaltig.