Citation: 4A_217/2018 E. 1.1

1.1. Die Beschwerdeschrift hat ein Rechtsbegehren zu enthalten. Angesichts der grundsätzlich reformatorischen Natur der Beschwerde (Art. 107 Abs. 2 BGG) genügt in der Regel das Begehren auf Feststellung einer Haftungsvoraussetzung sowie Aufhebung des angefochtenen Entscheides nicht; vielmehr ist ein Antrag in der Sache erforderlich und muss das Begehren bei Geldleistungen beziffert sein (BGE 143 III 111 E. 1.2 mit Hinweisen; 134 III 235 E. 2 S. 237). Die Vorinstanzen beschränkten ihre Verfahren jeweils auf die Frage einer Sorgfaltspflichtverletzung und verneinten diese, weshalb sie sich mit den weiteren Haftungsvoraussetzungen nicht befassten. Da die erforderlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz fehlen, um ein reformatorisches Urteil zu fällen, erfüllt der Antrag der Beschwerdeführerin in vorliegender Konstellation die an Rechtsbegehren gestellte Anforderungen.