Citation: 1P.73/2003 24.02.2003 E. B

Am 7. Dezember 1999 reichte X.________ Strafklage gegen Unbekannt ein wegen unbefugten Beschaffens von Personendaten nach Art. 179novies StGB. Im Weiteren beantragte er eine Genugtuung von Fr. 1'000.--. Am 29. November 2000 erklärte X.________, die Vorwürfe würden sich gegen seinen Vorgesetzten und den Betreuer der Telefonzentrale richten. Nach durchgeführter Untersuchung stellte der Amtsstatthalter von Luzern mit Entscheid vom 8. Januar 2001 die Strafuntersuchung gegen die beiden Personen ein, trat auf die Zivilforderung nicht ein und überband die Verfahrenskosten X.________. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern hiess am 31. Mai 2001 einen von X.________ gegen den Entscheid des Amtsstatthalters erhobenen Rekurs gut und überwies den Fall dem Amtsgericht Luzern-Stadt zur Beurteilung. Dieses sprach mit Urteil vom 29. Januar 2002 die beiden Angeklagten vom Vorwurf der unbefugten Beschaffung von Personendaten nach Art. 179novies StGB, der Verletzung des Amtsgeheimnisses nach Art. 320 StGB, der Verletzung des Post- und Fernmeldegeheimnisses nach Art. 321ter StGB sowie der unbefugten Verwertung von Informationen nach Art. 50 FMG frei und auferlegte X.________ sämtliche Kosten des Strafverfahrens. Eine dagegen von X.________ erhobene Kassationsbeschwerde wies das Obergericht des Kantons Luzern mit Entscheid vom 24. Oktober 2002 ab, soweit es darauf eintrat.