Citation: 4F_5/2020 E. 2.3.3

2.3.3. Das Handelsgericht hat sich nicht auf einen einzelnen Darlehensvertrag gestützt, sondern auf mehrere vom Beschwerdeführer unterzeichnete Dokumente. Aus dem Eingeständnis: "To hide the loss, I took out a loan from your bank account" kann nicht ohne Weiteres auf ein Eingeständnis einer Vielzahl von Fälschungen geschlossen werden. Von einer Unterschriftenfälschung ist an sich nicht die Rede. Versteckt werden sollten nach dem Wortlaut wie dargelegt die Verluste, nicht der Kredit. Berücksichtigt man den Gesamtzusammenhang des Briefes, fällt auf, dass darin die Rede von einem "initial loan of 15 million dollars" ist, das auf "10 million dollars" reduziert worden sei. Diese Vorgänge hätte der Gesuchsteller den einzelnen Geschäften, die er als gefälscht ausweisen wollte, zuordnen müssen, wenn er etwas zu seinen Gunsten daraus hätte ableiten wollen. Dass es dem Bundesgericht auch um die mangelnde Zuordnung des Eingeständnisses in Bezug auf die vom Gesuchsteller behaupteten Fälschungen ging, ergibt sich aus den weiteren Ausführungen, wonach der Beschwerdeführer nicht weiter substanziiere, um welchen Kredit es sich gehandelt haben solle. Diese mangelnde Substanziierung kann der Beschwerdeführer nicht im Rahmen einer Revision nachholen.