Citation: 5A_520/2024 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin beanstandet die Höhe der pauschalen Honorarentschädigung. Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin (s. vorne E. 4.1) kann nicht als gesichert gelten, dass die Vorinstanz nur den einfachen Schriftenwechsel berücksichtigt hat. Aus dem angefochtenen Entscheid geht nicht hervor, welcher Aufwand im Einzelnen berücksichtigt wurde. Angesichts der pauschalisierten Entschädigung wäre dies von der Vorinstanz auch nicht zu erwarten gewesen. Inwiefern sich den vorinstanzlichen Akten abgesehen vom erfolgten Schriftenwechsel Hinweise auf weitere prozessuale Bemühungen entnehmen lassen würden, welche von der Vorinstanz hätten berücksichtigt werden müssen, zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf. Allein mit dem Vorwurf, dass die Vorinstanz ihr Ermessen missbrauche, wenn sie nur auf den einfachen Schriftenwechsel abstelle, ist keine Willkür dargetan. Die Beschwerdeführerin stellt dem Aufwand von 6.5 Stunden, den die Vorinstanz der pauschalen Entschädigung zugrundelegt, ihren behaupteten tatsächlichen Aufwand von 12.83 Stunden gegenüber. Sie verweist dabei auf die vor Bundesgericht eingereichte Kostennote betreffend das vorinstanzliche Verfahren, welche vorliegend nicht zu beachten ist (s. vorne E. 2.3). Indem sie weiteren Aufwand geltend macht, der ihr im Zusammenhang mit dem Schriftenwechsel tatsächlich angefallen sein soll, ergänzt sie den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt, ohne diesbezüglich eine Verfassungsrüge zu erheben. Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, die pauschal festgesetzte Entschädigung decke ihren effektiven Aufwand nicht, findet ihre Rüge im angefochtenen Entscheid daher keine Grundlage.