Citation: 2C_396/2023 E. 8.4.2

8.4.2. Die Nichtverlängerung einer Aufenthaltsbewilligung setzt gemäss Art. 33 Abs. 3 AuG (e contrario) nicht voraus, dass ein Widerrufsgrund nach Art. 62 Abs. 1 AuG vorliegt. Von einer Aufenthaltsverlängerung kann folglich erst recht abgesehen werden, wenn ein solcher Grund besteht, was überdies ein öffentliches Interesse an der Aufenthaltsbeendigung bedeutet (vgl. Urteil 2C_118/2023 vom 20. Februar 2024 E. 5.3). Die Vorinstanz erwog, der Beschwerdeführer habe trotz wiederholter behördlicher Ermahnungen und trotz des wiederholten Nichterteilens der Niederlassungsbewilligung regelmässig Straftaten begangen und über Jahre hinweg mutwillig Schulden angehäuft, womit er erheblich und wiederholt gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung verstossen habe (vgl. Art. 77a Abs. 1 lit. a und b VZAE). Der Beschwerdeführer hielt zudem die mit der letzten Aufenthaltsverlängerung im Jahr 2016 verknüpfte Bedingung, eine Schuldenberatungsstelle aufzusuchen, nicht ein (E. 6.5.3 hiervor).