Citation: 5P.432/2001 23.01.2002 E. 3

3.- Umstritten ist in erster Linie der vom Beschwerdeführer seiner Tochter Z.________ geschuldete Unterhaltsbeitrag. Nach den Feststellungen des Obergerichts beträgt der Lohn des Beschwerdeführers gemäss Vertrag vom 3. Juli 2001 Fr. 53'950.--, was einem monatlichen Nettoeinkommen inklusive Anteil des 13. Monatslohns von Fr. 3'863.-- entspreche. Im Jahre 2000 habe er dagegen monatlich Fr. 4'060.-- bezogen. Die Differenz sei auf die stets geleisteten Überstunden zurückzuführen, die mit einem Zuschlag von 25 % vergütet würden. Bisher habe der Beschwerdeführer immer Überstunden geleistet und sie sich auszahlen lassen und sei an deren Kompensation nicht interessiert gewesen. Er leiste immer noch Überstunden, habe aber den Arbeitgeber wissen lassen, dass er vorläufig keine Überzeitauszahlung mehr möchte, sondern die Überzeit (ab August 2001) kompensieren werde. Weshalb der Beschwerdeführer die Kompensation der Überzeit deren Auszahlung vorziehe, sage er nicht. Offenbar gehe es ihm einzig darum, ein tieferes Einkommen zu erzielen. Er habe sich das Zusatzeinkommen anrechnen zu lassen, das zu fordern er aufgrund der geleisteten Überstunden berechtigt sei. Selbst wenn der behauptete aktuelle Lohn mit dem früheren verglichen werde, ergebe sich eine Differenz von nur 5% bzw. Fr. 200.--, was mangels Erheblichkeit keine Änderung rechtfertige, zumal die Veränderung nicht als dauerhaft gelten könne. Das Existenzminimum des Beschwerdeführers betrage unter Berücksichtigung des umstrittenen Unterhaltsbeitrages Fr. 3'850.--. In dieses werde nicht eingegriffen. Die monatliche Rückzahlung zuviel bezogener Kinderzulagen könne nicht berücksichtigt werden.