Citation: 8C_806/2007 07.08.2008 E. 10

Umstritten und zu prüfen ist weiter die adäquate Kausalität zwischen dem Unfall vom 23. August 2002 und den auch nach dem 7. März 2005 anhaltenden Beschwerden des Versicherten. 10.1 Die Unfallschwere ist ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf zu beurteilen (BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126; SVR 2008 UV Nr. 8. S. 26 E. 5.3.1 mit Hinweisen, U 2/07; Urteil U 503/05 vom 17. August 2006, zusammengefasst wiedergegeben in SZS 2008 S. 183). Eine unfallanalytische oder biomechanische Analyse vermag allenfalls gewichtige Anhaltspunkte zur - einzig mit Blick auf die Adäquanzprüfung relevanten - Schwere des Unfallereignisses zu liefern; sie bildet jedoch für sich allein in keinem Fall eine hinreichende Grundlage für die Kausalitätsbeurteilung (RKUV 2003 Nr. U 489 S. 357 E. 3.2, U 193/01; erwähntes Urteil 8C_415/2007, E. 6.1 mit Hinweis). 10.2 Beim Unfall vom 23. August 2002 lag eine Geschwindigkeitsänderung (Delta-v) des Autos des Beschwerdeführers von 3,9 bis 8,4 km pro Stunde vor (vgl. unfallanalytisches Kurzgutachten des Dipl. Ing. T.________ vom 14. Mai 2004). Demnach ist höchstens von einem mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den leichten Unfällen auszugehen (vgl. auch RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236 E. 5.1.2, U 380/04; Urteil U 408/05 vom 26. Januar 2007, E. 9.2.2). Für das Vorliegen des adäquaten Kausalzusammenhanges ist demnach erforderlich, dass ein einzelnes der durch die Rechtsprechung entwickelten Kriterien (BGE 134 V 109 E. 10.2 S. 127 ff.) besonders ausgeprägt vorliegt oder die Kriterien insgesamt in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sind (Urteil 8C_252/2007 vom 16. Mai 2008, E. 6.2 f.).