Citation: 8C_519/2024 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer bringt vor, er verfüge über keine Berufserfahrung in den von der Vorinstanz genannten Tätigkeiten. Zudem sei eine Umstellungsleistung aufgrund seiner starren Persönlichkeitsstruktur nicht möglich. Damit dringt er indessen nicht durch. So hat das kantonale Gericht bundesrechtskonform erkannt, dass einfache Überwachungs-, Prüf- und Kontrolltätigkeiten in der Regel keine lange Umstellungs- oder Einarbeitungszeit erfordern (vgl. Urteile 8C_222/2024 vom 23. Januar 2025 E. 5.3; 8C_95/2020 vom 14. Mai 2020 E. 5.2.3). Dass der Beschwerdeführer krankheitsbedingt in seiner Umstellungsfähigkeit eingeschränkt wäre, macht er zu Recht nicht geltend. Ebenso wenig ist davon auszugehen, dass fehlende Sprachkenntnisse eine berufliche Eingliederung verunmöglichen. Jedenfalls ist nicht einzusehen, weshalb er nicht in der Lage sein sollte, leichte körperliche Tätigkeiten auszuüben, die keine besonderen sprachlichen oder schulischen Kenntnisse erfordern (vgl. Urteil 9C_574/2019 vom 16. Oktober 2019 E. 2.3), zumal er seit 1983 in der Schweiz lebt, während vieler Jahre in der Schweiz erwerbstätig war und - worauf die IV-Stelle im kantonalen Beschwerdeverfahren hinwies - seit 2001 das Schweizer Bürgerrecht hat.