Citation: 6B_1439/2021 E. 2.4.4

2.4.4. Der Beschwerdeführer bestreitet einen Vorsatz einzig mit Argumenten, die das Bundesgericht als Tatfragen nur unter Willkürgesichtspunkten prüft (dazu Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 141 IV 369 E. 6.3 mit Hinweisen). Soweit er bloss seine Vorbringen vor der Vorinstanz wiederholt und beispielsweise geltend macht, es sei von einem Versehen bzw. einer Fehlmanipulation auszugehen, so ist er mit dieser rein appellatorischen Kritik nicht zu hören, hat die Vorinstanz dies doch als Schutzbehauptung ausgewiesen und vermag der Beschwerdeführer nicht darzulegen, inwieweit diese Feststellung offensichtlich unrichtig sei. Wenn er ausführt, WhatsApp gehöre zu Facebook und ein Statusbericht könne gleichzeitig sowohl auf WhatsApp als auch auf dem eigenen Facebook-Profil veröffentlicht werden, legt er weder dar, inwieweit die dazu notwendigen Einstellungen bei ihm überhaupt vorgenommen worden seien, noch zeigt er Willkür in der vorinstanzlichen Beweiswürdigung auf. Die Vorinstanz setzt sich zudem auch mit dem Besitz des Videos auseinander und hält fest, dem Beschwerdeführer sei bewusst gewesen, dass das Video noch auf seinem Mobiltelefon verblieben sei. Dabei stützt sie sich auf die Aussagen des Beschwerdeführers anlässlich einer polizeilichen Einvernahme. Der Beschwerdeführer kann in dieser Hinsicht nichts für sich ableiten, wenn er vorbringt, ein Löschen sei nicht mehr möglich gewesen und er habe mehrfach glaubhaft ausgesagt, sein Mobiltelefon sei abgestürzt. Insgesamt begründet die Vorinstanz nachvollziehbar, weshalb sie den Argumenten des Beschwerdeführers nicht folgt und annimmt, er habe mit Wissen und Willen gehandelt. Der Schuldspruch wegen mehrfacher Pornografie i.S.v. Art. 197 Abs. 4 zweiter Satz bzw. Abs. 5 zweiter Satz StGB verletzt kein Bundesrecht.