Citation: 2C_405/2014 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe bei der Prüfung seiner beruflichen bzw. wirtschaftlichen Integration nur einen "Bruchteil" der nachgewiesenen und entsprechend aktenkundigen Arbeitstätigkeiten berücksichtigt. Insbesondere habe die Vorinstanz im Wesentlichen folgende Arbeitstätigkeiten unberücksichtigt gelassen: Anstellung als Trommellehrer bei der H.________ von Februar 2008 bis Mai 2012 (flexibles Teilzeitarbeitsverhältnis), freiberufliche Tätigkeit als Trommellehrer seit 2005, Anstellung bei der F.________ AG von Juni 2008 bis März 2009, Anstellung bei Papierfabrik C.________ über ein Vermittlungsbüro, Beschäftigung beim Verein J.________ als Perkussionist und als Trommler beim Verein I.________ sowie Mitgliedschaft und Tätigkeit bei der Musikgruppe K.________. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers, vermögen diese Tätigkeiten, die im vorinstanzlichen Entscheid zwar nicht namentlich erwähnt, aber doch in die Gesamtbeurteilung eingeflossen sind, an der mangelnden beruflichen Integration des Beschwerdeführers nichts zu ändern. Es handelt sich bei all diesen Tätigkeiten um temporäre bzw. befristete (Teilzeit-) Einsätze, die teilweise auch im familiären oder befreundeten Umfeld (diverse Musikgruppen) anzusiedeln sind und damit Freizeitcharakter aufweisen. Zwar ist nicht zu übersehen, dass der Beschwerdeführer gewisse Arbeitsbemühungen belegen kann. Insgesamt hat aber die Vorinstanz zu Recht festgestellt, dass der Beschwerdeführer seit 2010 bis April 2013 und wieder ab 20. Februar 2014 über keine feste Anstellung verfügte und damit nicht als beruflich integriert gelten kann. Damit erweist sich auch die Rüge der unvollständigen Sachverhaltsermittlung bzw. der Verletzung des rechtlichen Gehörs als unzutreffend. Der Beschwerdeführer übersieht hier insbesondere, dass ein Gericht nicht auf jedes einzelne Argument eingehen muss, sondern sich bei der Begründung auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken kann (BGE 136 I 229 E. 5.2 S. 236; 138 I 232 E. 5.1 S. 237; je mit Hinweisen).