Citation: 6B_615/2020 E. 3

Die Vorinstanz hat das Gesuch um Beiordnung eines amtlichen Verteidigers abgewiesen. Vor Bundesgericht mutmasst der Beschwerdeführer, dass die kantonalen Urteile mit einer anwaltlichen Vertretung anders ausgefallen wären, weil er mit einem amtlichen Anwalt bereits im erstinstanzlichen Verfahren ein forensisches Gutachten eingebracht hätte, welches belegen würde, dass er weder gewalt- noch drohbereit sei. Entsprechend wäre er nicht aufgrund einer "Aussage gegen Aussage"-Situation verurteilt worden. Damit legt der Beschwerdeführer jedoch nur seine eigene, sich in Hypothesen erschöpfende subjektive Sicht der Dinge dar, ohne sich auch nur im Ansatz mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinanderzusetzen. Aus seinen Ausführungen ergibt sich mithin nicht, dass und weshalb die Abweisung seines Gesuchs um Beiordnung einer amtlichen Verteidigung gegen das geltende Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen nicht.