Citation: 5A_1006/2020 E. A

A.a. Mit Eingabe vom 5. Dezember 2019 erhob B.________ (geb. 2019) eine Unterhaltsklage beim Richteramt Thal-Gäu gegen ihren Vater, A.________. In genannter Eingabe verlangte sie auch die Zusprechung von vorsorglichen Unterhaltsbeiträgen. Am 13. Januar 2020 beantragte A.________ die Abweisung der Unterhaltsklage bzw. des Gesuchs um vorsorgliche Massnahmen. A.b. Der Amtsgerichtspräsident Thal-Gäu wies A.________ mit Verfügung vom 16. Januar 2020 vorsorglich an, seiner Tochter per 1. Januar 2020 und für die Dauer des Verfahrens einen monatlich vorauszahlbaren Unterhaltsbeitrag von Fr. 1'000.-- zzgl. Kinderzulagen zu bezahlen. Zudem erging in der Verfügung eine Vorladung zur Verhandlung im vereinfachten Verfahren, evtl. zur Hauptverhandlung. A.c. Mit Schreiben vom 9. März 2020 wies A.________ das angerufene Gericht auf das Fehlen der Schlichtungsverhandlung hin und stellte sich auf den Standpunkt, die Klage vom 5. Dezember 2019 erfülle die formellen Eintretensvoraussetzungen nicht, weshalb auf die Klage nicht eingetreten werden könne. A.d. Die Hauptverhandlung fand am 11. März 2020 statt, wobei B.________ ihre Anträge begründete. A.________ verlangte, es sei auf die Klage nicht einzutreten, eventualiter sei sie abzuweisen. A.e. Mit Urteil vom 12. März 2020 verpflichtete der Amtsgerichtspräsident Thal-Gäu A.________ zur Bezahlung von Unterhaltsbeiträgen und regelte das väterliche Besuchsrecht für den Konfliktfall.