Citation: 1C_422/2024 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid im Einzelnen dargelegt, wieso sich weder aus den Vorbringen der Beschwerdeführerin - soweit sie verständlich seien - noch aufgrund der Umstände objektive Anhaltspunkte ergäben, dass sich der Beschwerdegegner bzw. dessen Angestellte im Zusammenhang mit den drei erwähnten Kontrollen oder sonst wie im Zusammenhang mit der Beschwerdeführerin in irgendeiner Weise strafbar gemacht habe bzw. hätten. Sie hat weiter festgehalten, aus den Vorbringen der Beschwerdeführerin gehe vielmehr hervor, dass diese mit dem Handeln des Beschwerdegegners (und weiterer Behörden) generell nicht einverstanden sei, ihre rechtskräftige Verurteilung wegen Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz (betreffend die anlässlich der Kontrolle vom 1. Juli 2020 tot aufgefundene Katze "Baycunta") nicht akzeptiere und sich dem mit haltlosen Vorwürfen strafbaren Verhaltens entgegenstelle. Unter diesen Umständen könne ausnahmsweise darauf verzichtet werden, die einzelnen handelnden Angestellten erst zu identifizieren, bevor über die Ermächtigung entschieden werde, und sei diese zu verweigern.