Citation: 4A_663/2016 E. 1.3

1.3. Der Beschwerdeführer argumentiert, dass es im vorliegenden Verfahren um die Waffengleichheit im Zivilverfahren gehe, die von der Erstinstanz in schwerer Weise missachtet worden sei. Sodann habe die Beschwerde die Auslegung eines Werkvertrags zum Gegenstand, der durch zahlreiche Änderungen zwischen den Parteien während den Vertragsverhandlungen und der Ausführung des Bauvorhabens geprägt sei. Das angefochtene Urteil würde sich fälschlicherweise darauf abstützen, dass der Leistungsbeschrieb für die vorzunehmenden Baumeisterarbeiten nicht zu den vertraglichen Vereinbarungen des Werkvertrages gehöre. Es bestehe ein allgemeines Interesse, dass diese umstrittene Frage höchstrichterlich geklärt werde, um eine einheitliche Anwendung und Auslegung des Bundesrechts herbeizuführen und damit Rechtssicherheit herzustellen. Eine Klärung dieser Frage würde sich umso mehr rechtfertigen, als der Beschwerdeführer nicht anwaltlich vertreten gewesen sei. Aus diesem Grund sei die Wahrscheinlichkeit, dass die entsprechende Frage je dem Bundesgericht unterbreitet werden könne, in derartigen Fällen äusserst gering.