Citation: 5C.245/2005 24.01.2006 E. B

Am 18. Mai 2004 reichte X.________ bei der Bezirksgerichtlichen Kommission Weinfelden (Wohnsitzgerichtsstand von X.________) die Ehescheidungsklage ein. Daraufhin verlangte Y.________, die Klage sei an das Bezirksgericht Plessur zu überweisen. Nachdem der Präsident des Bezirksgerichts Plessur am 20. Oktober 2004 die Erklärung abgegeben hatte, das Gericht sei gemäss Art. 36 Abs. 2 GestG bereit, das Scheidungsverfahren zu übernehmen, überwies die Bezirksgerichtliche Kommission Weinfelden die bei ihr hängige Scheidungsklage mit Beschluss vom 4./23. März 2005 an das Bezirksgericht Plessur. Gegen diesen Überweisungsbeschluss gelangte X.________ an das Obergericht des Kantons Thurgau. Dieses wies den Rekurs mit Entscheid vom 30. Mai 2005 ab.