Citation: 5A_918/2018 E. 4

Eingangs wird sodann unter dem Titel "Beschwerdegründe" abstrakt eine "offensichtlich falsche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes" genannt. Die unter dem anschliessenden Titel "Begründung" erfolgenden (nicht von der Begründung für die angeblich verletzten Prozessmaximen getrennten) Ausführungen sind jedoch rein appellatorisch. Weder wird das Wort "Willkür" oder "willkürlich" je verwendet noch genügen die Ausführungen inhaltlich den an Willkürrügen zu stellenden Substanziierungsanforderungen (dazu E. 1) : In erster Linie geht der Beschwerdeführer von einem deutlich höheren tatsächlichen Lohneinkommen bei G.________ aus (behauptet wird ein Bruttolohn von Fr. 4'330.--, Beschwerde S. 7, bzw. von Fr. 4'700.--, Beschwerde S. 10, und ein Nettolohn von mehr als Fr. 4'000.--, Beschwerde S. 9), als es von den kantonalen Instanzen (hypothetisch) angenommen wurde, und er unterstellt wiederholt, dass die Ehefrau bei G.________ eine Vollzeitstelle habe, wobei er im Widerspruch dazu gleichzeitig auch festhält, dass der Anstellungsgrad unbekannt sei (vgl. Beschwerde S. 4). Diese Ausführungen werden nicht nur appellatorisch und damit prozessual ungenügend vorgebracht, sondern sie sind auch neu und damit unzulässig (Art. 99 Abs. 1 BGG), weil der Beschwerdeführer die Behauptungen im Berufungsverfahren wie in E. 3 erwähnt noch nicht erhoben hatte (vgl. dazu BGE 143 III 290 E. 1.1 S. 293). In zweiter Linie versucht der Beschwerdeführer zu rechtfertigen, weshalb im Zusammenhang mit dem Lohnrechner "Salarium" seine Prämissen und nicht diejenigen im angefochtenen Entscheid die Ausgangsbasis für die Berechnung bilden müssten. Allerdings bleiben auch diese Ausführungen rein appellatorisch und genügen den in E. 1 für die Sachverhaltsfeststellung geltenden Rügeanforderungen nicht, denn der Beschwerdeführer stellt bloss seine eigene Betrachtungsweise jener des Gerichts gegenüber. Gleiches gilt auch für die rein appellatorisch bleibenden Ausführungen im Zusammenhang mit dem Bedarf der Ehefrau, namentlich mit dem eingesetzten Betrag für die Steuern. Abgesehen davon müsste der Beschwerdeführer auch explizit aufzeigen, dass er diese Vorbringen bereits im Berufungsverfahren gemacht hat.