Citation: 2C_1049/2017 E. 6.3

6.3. Für die Überprüfung der Verfassungsmässigkeit der gesetzlich vorgesehenen Pauschale hat die Vorinstanz zur Plausibilisierung eine fingierte Durchschnittszahl von 40 Übernachtungen herangezogen und - anknüpfend an die Nettowohnfläche und den Grundriss der betreffenden Wohnung - mit der Zahl von fünf Betten sowie einem fiktiven Taxensatz von Fr. 4.65 pro Logiernacht multipliziert. Im Lichte der Rechtsprechung und angesichts des gut ausgebauten touristischen Angebots in Laax wird der herangezogene Ansatz von Fr. 4.65 zu Recht von keiner Seite beanstandet (vgl. auch Urteil 2C_519/2016 vom 4. September 2017 E. 3.5.5 und 3.5.9); selbst wenn der Ansatz leicht erhöht würde, weil zur Berechnung der Gästetaxe nicht auf eine Nettowohnfläche von 79 Quadratmetern, sondern auf eine solche von 83 Quadratmetern abgestellt würde - die Differenz ist auf die Zusammenlegung der beiden Wohnungen zurückzuführen -, bliebe er im verfassungsrechtlich zulässigen Bereich (die Gästetaxe würde dann Fr. 967.-- betragen [Fr. 220.-- + {83 Quadratmeter x Fr. 9.--}], im Ergebnis würde so ein fiktiver Ansatz von Fr. 4.85 pro Übernachtung gewählt). Beschwerdeführer und Beschwerdegegnerin stimmen auch darin überein, dass die von der Vorinstanz für die Plausibilisierung als Mittelwert zugrunde gelegten 40 Übernachtungen pro Jahr im verfassungsrechtlich zulässigen Bereich zu situieren sind (vgl. dazu Urteil 2C_519/2016 vom 4. September 2017 E. 3.6); eine genauere Grenzziehung ist vorliegend nicht erforderlich.