Citation: 8C_1/2016 E. 3.1

3.1. Gestützt auf das Gutachten des medizinischen Instituts C.________ vom 24. Januar 2011 ging die Vorinstanz davon aus, der Beschwerdeführer leide aus neurologischer Sicht an chronischen Nacken- und Kopfschmerzen (chronisches zervikospondylogenes und zerikozephales Syndrom) ohne radikuläre Zeichen, mit kognitiven (Konzentration, Aufmerksamkeit, Gedächtnis) und psychophysischen (Tinnitus rechts) Begleiterscheinungen. In einer adaptierten und flexiblen Tätigkeit sei er nach Einschätzung des Facharztes bei einem vollen Pensum zu 80 Prozent arbeitsfähig. Eine 100-prozentige Leistung sei laut dem Experten wahrscheinlich nicht möglich, da ein disproportionaler Leistungsabfall in der zweiten Hälfte des Arbeitstages zu erwarten sei. Bei der dreistündigen neuropsychologischen Untersuchung hätten laut Gutachten gegen Ende der Exploration leichte Ermüdungserscheinungen beobachtet werden können, ohne dass jedoch die Arbeitsqualität abgenommen habe. Weiter hält die Vorinstanz unter Hinweis auf das Gutachten des medizinischen Instituts C.________ fest, die chirurgisch-traumatologische Beurteilung habe eine eingeschränkte Beweglichkeit der HWS bezüglich Rotation und Seitneigung gezeigt. Die bildgebend sichtbaren degenerativen Veränderungen der HWS seien mit periodischen leichten bis mässigen Schulter-, Nacken- und Kopfschmerzen vereinbar. Die Einschränkung betreffe vor allem Tätigkeiten, die mit langer Zwangshaltung des Schultergürtels und Nackens verbunden seien, wie beispielsweise Arbeiten am Computer. Solche Arbeiten würden vor allem am Nachmittag das Einschalten von Pausen erforderlich machen. Ansonsten bestehe aufgrund der muskulo-skelettalen Problematik keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Das kantonale Gericht mass dem somatischen Teil des Gutachtens des medizinischen Instituts C.________ uneingeschränkte Beweiskraft bei. Demzufolge seien körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten in kurzen Zwangshaltungen (z.B. sitzend am Computer) und unter Vermeidung wiederholter rascher Kopfbewegungen zumutbar, mit einer Leistungseinschränkung von 20 Prozent bei einem Vollpensum.