Citation: 8C_941/2009 18.03.2010 E. 3

3.1 Die Argumentation in der Beschwerdeschrift läuft darauf hinaus, dass ein Unfallversicherer für eine in Art. 9 Abs. 2 lit. a-h UVV aufgeführte unfallähnliche Körperschädigung - worunter auch Meniskusrisse fallen (Art. 9 Abs. 2 lit. c UVV) - unabhängig von "medizinischen Kausalitätsbeurteilungen" aufzukommen habe. Diese Auffassung wird - wie schon im kantonalen Verfahren - mit zitierten Auszügen aus drei, teils in der Amtlichen Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts (BGE) publizierten Urteilen des seinerzeitigen Eidgenössischen Versicherungsgerichts (seit 1. Januar 2007: Sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts) zu untermauern versucht. 3.2 Mit dieser Begründung übersieht der Beschwerdeführer, dass mit Ausnahme der schädigenden Einwirkung eines "ungewöhnlichen äusseren Faktors" auf den menschlichen Körper sämtliche Begriffsmerkmale eines Unfalles im Sinne von Art. 4 ATSG auch bei den in Art. 9 Abs. 2 UVV aufgelisteten unfallähnlichen Körperschädigungen erfüllt sein müssen, um eine Leistungspflicht des Unfallversicherers auszulösen. Dazu gehört als Grundvoraussetzung namentlich auch ein Ereignis, das als natürlich kausale Ursache einer Schädigung qualifiziert werden kann. Ein solches kann im Vorfall, der sich im August oder September 2005 zugetragen haben soll, damals nicht als Unfall gemeldet worden ist und dem Beschwerdeführer mehr als drei Jahre lang auch keinen Anlass zur Konsultation eines Arztes geboten hat, nicht erblickt werden. SUVA und Vorinstanz konnten sich für ihre Erkenntnis, wonach ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen den Geschehnissen im Jahre 2005 und dem im November 2008 diagnostizierten Meniskusriss nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt ist, durchaus auf die in allen Teilen überzeugende Stellungnahme des SUVA-Kreisarztes Dr. med. B._________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, stützen. Zu dieser konnte sich der Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren äussern, sodass auch sein Anspruch auf rechtliches Gehör zumindest nachträglich als gewahrt gelten kann. Die Vorinstanz hat im Übrigen aufgezeigt, weshalb abweichende ärztliche Meinungsäusserungen etwa des Chirurgen Dr. med. A._________ und des Allgemeinmediziners Dr. med. P._________ nicht zu einer andern Betrachtungsweise führen können. Der insoweit stringenten Begründung ist seitens des Bundesgerichts nichts beizufügen. Etwas anderes lässt sich auch den vom Beschwerdeführer angerufenen Urteilen des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts (BGE 129 V 466 und 123 V 43 sowie das in RKUV 2001 Nr. U 435 S. 332 auszugsweise publizierte Urteil U 398/00 vom 5. Juni 2001) nicht entnehmen.