Citation: 1P.330/2004 03.02.2005 E. 1

1.1 Der angefochtene Entscheid der Staatsanwaltschaft schliesst das Strafverfahren nicht ab und ist insoweit ein Zwischenentscheid. Die Staatsanwaltschaft ging davon aus, dass der Beschwerdeführer lediglich als Auskunftsperson polizeilich befragt worden war, ohne dass ihm die Stellung einer Partei - als Beschuldigter, Geschädigter oder Strafantragsteller - zukommen würde. Daraus ergibt sich, dass der angefochtene Entscheid für den Beschwerdeführer die Bedeutung eines Endentscheides hat. Die Beschwerde ist daher unter dem Gesichtswinkel von Art. 87 OG zulässig. 1.2 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die Beschwerdeschrift die wesentlichen Tatsachen enthalten und dartun, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze durch den angefochtenen Entscheid verletzt seien und inwiefern dies der Fall sein solle. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (vgl. BGE 130 I 258 E. 1.3). Es wird im entsprechenden Sachzusammenhang zu prüfen sein, ob die Beschwerde diesen Anforderungen genügt. 1.3 Eine Beschwerdeergänzung im zweiten Schriftenwechsel nach Art. 93 Abs. 2 OG ist nur insoweit statthaft, als die Erwägungen der kantonalen Behörden in der Vernehmlassung dazu Anlass geben; neue Anträge und Rügen, die bereits mit der Beschwerde hätten erhoben werden können, sind indes unzulässig (vgl. BGE 119 Ia 119 Ia 123 E. 3d S. 131, 118 Ia 305 E. 1c S. 308, 108 Ia 140 E. 1 S. 142). Diesen Anforderungen vermag die Replik in verschiedenster Hinsicht nicht zu genügen. Nicht einzugehen ist insbesondere auf die Rügen, die Verweigerung der anbegehrten Akteneinsicht verletze das Rechtsgleichheitsgebot, die Bezirksanwaltschaft habe gegen verschiedene Untersuchungsgrundsätze verstossen und es stellten sich, u.a. im Zusammenhang mit der Person von Z.________, dringende Fragen zur Untersuchungsführung. 1.4 Für das staatsrechtliche Beschwerdeverfahren ist die Sach- und Rechtslage massgebend, wie sie im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheides bestanden hat. Die Verfassungsmässigkeit eines kantonalen Entscheides beurteilt sich aufgrund der damaligen Verhältnisse; später eingetretene Tatsachen sind nicht mitzuberücksichtigen (vgl. BGE 121 I 367 E. 1b S. 370, 120 Ia 286 E. 2c/bb S. 291, 119 Ia 460 E. 4c/dd S. 473). Soweit sich der Beschwerdeführer auf nachträgliche Umstände bezieht, bleiben diese unberücksichtigt. Es betrifft dies etwa die Verzeigung des Rechtsvertreters K.________ bei der Aufsichtskommission (10. Mai 2004), die Behandlung einer Aufsichtsbeschwerde des Rechtsvertreters K.________, eine weitere Befragung des Beschwerdeführers sowie dessen Verhaftung und Anschuldigung (2. September 2004).