Citation: 1C_434/2018 E. 6.2

6.2. Die regelkonforme Verfahrensdurchführung bedeutet auf allen Stufen nicht nur ein (einschränkbares) subjektives Recht, sondern hat darüber hinaus objektiv-institutionellen Charakter. Aus ihr schöpft sich wesentlich die Legitimität des Gerichtsurteils und damit auch die Akzeptanz des Entscheids (JOHANNA DORMANN, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, N. 13 zu Art. 107 BGG). An dieser Akzeptanz fehlt es vorliegend berechtigterweise, wenn ein angeblich sinngemäss geltend gemachter Antrag einer nicht als Beschwerdeführer auftretenden Partei gutgeheissen wird, ohne ausführlich und nachvollziehbar darzulegen, was genau als Beschwerde angesehen wird und inwiefern diesbezüglich die Frist eingehalten ist bzw. weshalb im konkreten Fall davon abgesehen werden kann. Die Behandlung des Beschwerdegegners als Beschwerdeführer 2 durch die Vorinstanz ist als offensichtlich unrichtig und willkürlich zu bezeichnen. Die Kritik des Beschwerdeführers am Vorgehen der Vorinstanz ist begründet. Nach dem Gesagten erübrigt es sich, auf die weiteren Rügen des Beschwerdeführers einzugehen.