Citation: 6B_537/2024 E. 3

Der Beschwerdeführer kommt diesen Anforderungen nicht nach. Die Vorinstanz verurteilt ihn, weil er Vorauszahlungen, die ihm ein Kunde für Fahrstunden geleistet hat, zu einem wesentlichen Teil selbst vereinnahmt und nicht der Fahrschule, für die er arbeitete, abgegeben hat. Die Vorinstanz legt in ihrer Begründung ausführlich dar, weshalb aufgrund aller Umstände erwiesen sei, dass es sich beim Kunden um einen Fahrschüler der Fahrschule und nicht, wie der Beschwerdeführer meine, um seinen eigenen (privaten) Schüler gehandelt habe. Sie schliesst darauf aufgrund äusserer Begebenheiten, der ersten Kontaktaufnahme und Probefahrt des Kunden, Quittungen, Aussagen des Geschäftsführers der Fahrschule und eines Schreibens sowie Aussagen des Beschwerdeführers unter Einbezug des Sinns und Zwecks einer Vereinbarung betreffend Privatkunden (vgl. angefochtenes Urteil E. 2.2 S. 3 und E. 4 S. 7-13). Auf diese ausführliche Würdigung geht der Beschwerdeführer nur insoweit ein, als er einzelnen Argumenten seine Sicht der Dinge gegenüberstellt, was nicht genügt, um eine Rechtsverletzung aufzuzeigen. Weshalb die Würdigung der Vorinstanz im Gesamten geradezu haltlos wäre, ergibt sich aus seinen teilweise schwer einzuordnenden Ausführungen nicht. Seine Vorbringen gehen insgesamt über blosse appellatorische Kritik nicht hinaus. Das gilt im Besonderen auch, wenn er bemängelt, es seien von ihm als Zeugen aufgerufene (andere) Fahrschüler nicht befragt worden, die bestätigen könnten, dass es sich beim fraglichen Kunden um einen Privatkunden gehandelt habe. Der Beschwerdeführer setzt sich ebenso mit der diesbezüglichen abschlägigen Begründung der Vorinstanz mit keinem Wort auseinander, wonach vor allem relevant sei, was mit dem konkreten Kunden abgemacht gewesen sei und nicht mit Drittkunden (vgl. angefochtenes Urteil E. 3.1 S. 4 f.). Soweit sich der Beschwerdeführer des Weiteren zur rechtlichen Würdigung äussert, geht er von dem selbst für richtig befundenen, von den vorinstanzlichen Feststellungen abweichenden Sachverhalt aus, ohne darüberhinausgehende einschlägige Kritik zu üben. Dass die Vorinstanz die Strafe falsch bemessen oder ihm zu Unrecht Schadenersatz und Genugtuung verweigert hätte, rügt der Beschwerdeführer im Übrigen nicht konkret. Dass und inwiefern die Vorinstanz mit ihrer Beurteilung in Willkür verfallen oder sonstwie gegen Recht verstossen hätte, lässt sich der Beschwerde nach dem Ausgeführten nicht entnehmen. Die Beschwerde genügt damit den gesetzlichen Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Der Begründungsmangel ist offensichtlich.