Citation: 5A_987/2022 E. 2.2.1

2.2.1. Seit dem 25. Oktober 2022 lebe er jeweils vom Montag, ca. 16:00 Uhr, bis Freitag, ca. 12:00 Uhr, in der Stiftung E.________. Dort habe er bei Bedarf Ansprechpersonen. Die restliche Zeit verbringe er unbegleitet in seiner Wohnung in V.________. Er sei nicht aggressiv und unkooperativ, sondern freundlich und sehr zuvorkommend. Andernfalls könnte er nicht die Wochenenden alleine und selbständig in seiner Wohnung verbringen. Es sei zu einzelnen Vorfällen gekommen, weil er einzelne Medikamente nicht eingenommen habe. Bereits am 3. November 2022 habe er Schritte eingeleitet, um den Vorfall in der Kirche U.________ mit den Beteiligten gütlich zu regeln. Es treffe nicht zu, dass der Übertritt des Beschwerdeführers vom Psychiatriezentrum U.________ in die Stiftung E.________ gefährdet gewesen sei. Die KESB sei durch das Psychiatriezentrum U.________ erst verspätet darüber informiert worden, dass der Übertritt in die Stiftung E.________ erfolgt sei. Der Beschwerdeführer habe den Übertritt in die Stiftung problemlos bewältigt und die nötigen administrativen Vorkehrungen selbständig getroffen, so wie er es in den letzten 16 Jahren im " C.________ " auch getan habe. Er sei zu keiner Zeit betrieben worden. Die Zahlungsausstände seien entstanden, als er bereits Kenntnis von seinem Erbanteil erhalten und daher gewusst habe, dass er die Rechnungen bezahlen werden könne. Sodann habe das Obergericht nicht dargelegt, welche Beträge der Beschwerdeführer verschenkt und welche unnötigen Käufe er getätigt haben soll. Die Vorinstanzen würden hauptsächlich Vermutungen und Interpretationen, aber keine Fakten, vorbringen. Er komme seinen finanziellen Verpflichtungen nach und erledige seine Administration ohne Nachlässigkeiten selbständig.