Citation: 8C_41/2022 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer sieht eine Haftung der Suva auch darin begründet, dass eine strukturelle Läsion nach dem Unfall bildgebend nachgewiesen worden sei. Inwiefern diese entgegen der Vorinstanz durch dieses Ereignis verursacht worden sein sollte, lässt sich indessen nicht ersehen. Dass das kantonale Gericht diesbezüglich die zu beachtenden Beweiswürdigungsregeln verletzt haben könnte, indem es auf die Suva-ärztlichen Berichte abstellte, ist nicht zu erkennen. Abgesehen von der Verdachtsdiagnose eines postkommotionellen Syndroms findet sich weder in den Berichten des Spitals E.________ und des Zentrums G.________ noch im estimed-Gutachten ein Hinweis darauf, weshalb die bildgebend festgestellte, aetiologisch ungeklärte Läsion (differentialdiagnostisch ein Gliom) durch den Unfall verursacht worden sein sollte beziehungsweise wegen des Unfalls eine diesbezügliche Verschlimmerung eingetreten wäre. Auch mit seinem Einwand, dass jedenfalls nicht auf die allgemeinen Erfahrungswerte zur Ausheilung von gewöhnlichen Prellungen abgestellt werden könne, vermag der Beschwerdeführer nicht durchzudringen, findet sich dafür in den ärztlichen Berichten doch keinerlei Stütze. Nach den Angaben von Suva-Ärztin Dr. med. H.________ zur Beschwerdedauer (wenige Tage oder Wochen) fällt der Unfall vom 29. August 2017 als Ursache für die vom Hausarzt bescheinigte vollständige Arbeitsunfähigkeit ab 17. Oktober 2017 ausser Betracht.