Citation: 5A_329/2024 E. 2

Die Beschwerde scheitert bereits an den fehlenden Rechtsbegehren. Einzig wird im Sinn eines Rechtsbegehrens (integriert in der Beschwerdebegründung) Schadenersatz von Fr. 1'000'000.-- wegen langjähriger Fehlbehandlung in diversen Kliniken gefordert; dies steht aber ausserhalb des möglichen Anfechtungsgegenstandes. Die Sachverhaltsfeststellungen des Kantonsgerichts werden direkt im beigelegten angefochtenen Entscheid mit "falsch", "total falsch" und weiteren Hinweisen kommentiert und die Beschwerde wird mit dem Ausfruf "falsch vom Anfang bis zum Ende" eingeleitet. Darin ist keine Willkürrüge zu erblicken. In rechtlicher Hinsicht wird nicht klar, ob die Beschwerdeführerin mit der Abschreibung des Verfahrens als solcher nicht einverstanden ist, hält sie doch fest, die Verhandlung sei abgesagt worden, obwohl sie unbedingt hätte teilnehmen wollen. Eine irgendwie geartete Begründung, inwiefern eine Rechtsverletzung vorliegen könnte, wenn zufolge Entlassung aus der fürsorgerischen Unterbringung die mündliche Verhandlung abgesagt und das Beschwerdeverfahren als gegenstandslos abgeschrieben worden ist, lässt sich jedoch nicht ausmachen. Einzig wird sinngemäss das Vorliegen eines (vom Kantonsgericht für den Zeitpunkt der Einweisung bejahten) Schwächezustandes in Abrede gestellt; dies betrifft aber nicht die Frage der Gegenstandslosigkeit. Ferner ist auch nicht ersichtlich, inwiefern ausnahmsweise ein virtuelles Interesse an einem Entscheid unbekümmert um die Gegenstandslosigkeit hätte bestehen können (zu den betreffenden Voraussetzungen im Zusammenhang mit KESB-Angelegenheiten vgl. BGE 140 III 92 E. 1.1). Der Hauptfokus der Beschwerde dürfte auf dem Umstand zu liegen, dass die Beschwerdeführerin die zufolge deutlichen Übersteigens des Notgroschens erfolgte Abweisung des Gesuches um unentgeltliche Rechtspflege zu beanstanden scheint. Die Ausführungen, welche sich sinngemäss hierauf beziehen (gemäss Steuerverwaltung betrage das gesetzliche Vermögen einer Familie mindestens Fr. 150'000.-- und bei ihr würden grosse medizinische Kosten anfallen, so dass ihr Vermögen bald aufgebraucht sein werde), gehen jedoch an der Sache vorbei: Das Kantonsgericht ist für die Frage der Prozessarmut vom aktuellen Vermögensstand ausgegangen und es wäre darzulegen, inwiefern darin eine Rechtsverletzung begründet sein soll. Die weiteren Ausführungen der Beschwerdeführerin (sie sei auch offizielles Opfer eines Mordversuchs in der Psychiatrischen Klinik B.________; ihre Behinderungen seien Folge des wiederholten Einsperrens zufolge fürsorgerischer Unterbringung und der Verabreichung von Medikamenten; die Kliniken hätten alle versagt; ihre Lebensqualität habe stark abgenommen; medizinische Versorgung sei ein universelles Recht; die Gerichtspräsidentin sei unmenschlich und mache sich der Korruption verdächtig; u.ä.m.) gehen am möglichen Anfechtungsgegenstand vorbei.