Citation: 8C_563/2022 E. 6.2

6.2. Dieser übereinstimmenden Überzeugung hinsichtlich der erfolgreichen Eingliederung ohne anderweitigen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung entspricht das Verhalten des Beschwerdeführers. Weder nach dem invaliditätsfremden Stellenverlust per 31. Mai 2017 noch nach dem Ende des Bezuges von Arbeitslosenversicherungsleistungen ab Februar 2019 machte er bei der Invalidenversicherung geltend, infolge seiner ursprünglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen (narzisstische Störung mit depressiver Symptomatik) einen Anspruch auf fortgesetzte Ausrichtung seiner angeblich weiter bestehenden, seit 1. Juli 1994 bezogenen Invalidenrente zu haben. Laut Sachverhaltsfeststellung gemäss angefochtenem Urteil wandte er sich vielmehr erst am 1. Juli 2019 (Posteingang) zwecks Früherfassung an die IV-Stelle, indem er wegen Rückenschmerzen als Spätfolge einer Rückenoperation von 2009 ab 18. Juni 2019 auf eine volle Arbeitsunfähigkeit verwies. Anhaltspunkte dafür, dass er bereits vor dem 18. Juni 2019 arbeitsunfähig war, legt der Beschwerdeführer nicht dar und sind nicht ersichtlich.