Citation: 5A_624/2017 E. 4.7

4.7. Schliesslich erblickt der Beschwerdeführer Willkür darin, dass er rückwirkend per 1. September 2015 zu Unterhaltszahlungen verpflichtet wurde. Hierzu hat die Vorinstanz unter Verweis auf Art. 173 Abs. 2 ZGB (recte: Art. 173 Abs. 3 ZGB) erwogen, rückwirkende Zahlungen seien ohne weiteres zuzusprechen, zumal diese ab Getrenntleben verlangt worden seien. Der Beschwerdeführer tut nicht dar, inwiefern diese Erkenntnis willkürlich sein soll. Die Vorinstanz hat entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers auch keine über die Ehedauer hinausgehenden Leistungen ausgesprochen, sondern über Eheschutzmassnahmen befunden. Über den nachehelichen Unterhalt kann erst im Scheidungsverfahren entschieden werden.