Citation: 9C_311/2022 E. 4.3.2

4.3.2. Als Zumutbarkeitsprofil wurde definiert, dass der Beschwerdeführer im Umfang von 80 % respektive 75 % nur noch körperlich angepasste Tätigkeiten ohne Notwendigkeit des Hebens, Tragens oder Stossens von Lasten über 5 kg und ohne Notwendigkeit, sich repetitiv nach vorne zu bücken, ausführen könne bzw. dass Überkopfarbeiten ebenfalls ungünstig und Tätigkeiten, bei denen eine mechanische Druckausübung auf den Kubitaltunnel linksseitig stattfindet, nicht möglich seien. Damit steht fest, dass der Beschwerdeführer selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in seiner Leistungsfähigkeit (quantitativ zu 20 % bzw. 25 %) eingeschränkt ist. Dem ist rechtsprechungsgemäss (vgl. vorangehende E. 4.2 sowie Urteile 9C_360/2022 vom 4. November 2022 E. 4.3.1 und 9C_395/2022 vom 4. November 2022 E. 4.5.3) grundsätzlich mit einem leidensbedingten Abzug von 10 % Rechnung zu tragen, was das kantonale Gericht verkannt hat. Bei Vornahme eines solchen ergeben sich folgende Invaliditätsgrade: für die Zeit vom 1. April bis zum 31. Mai 2018 ein Invaliditätsgrad von 29 % ([Fr. 68'476.60 - [Fr. 54'192.80 x 0.9]]/Fr. 68'476.60), für die Zeit ab 1. Mai 2019 ebenfalls ein solcher von 29 % ([Fr. 69'161.35 - [Fr. 54'734.70 x 0.9]]/Fr. 69'161.35) und für die per 1. August 2021 eingetretene leichte gesundheitliche Verschlechterung ein Invaliditätsgrad von 33 % ([Fr. 70'091.- - [Fr. 52'003.55 x 0.9]]/Fr. 70'091.-; zur Rundung vgl. BGE 130 V 121). Für diese Zeiträume resultiert somit weiterhin kein rentenbegründender Invaliditätsgrad, weshalb es im Ergebnis beim vorinstanzlichen Urteil bleibt.