Citation: 8C_48/2025 E. 2

Das kantonale Gericht hiess die gegen den Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 10. Januar 2024 gerichtete Beschwerde mit Urteil vom 15. November 2024 in dem Sinne teilweise gut, als es den Einspracheentscheid aufhob und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückwies, damit diese den Anspruch auf Zusatzleistungen im Sinne der Erwägungen unter Berücksichtigung des Vermögensverzichts per November 2022 neu berechne und über den Umfang der Rückforderung neu verfüge. Dabei gelangte die Vorinstanz in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten zur Überzeugung, es könne nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass die im Dezember 2022 erfolgte Vermögenshingabe in der Höhe EUR 80'000.- auf einer Rechtspflicht beruhe. Damit erweise sich die rückwirkende Neuberechnung des Zusatzleistungsanspruchs mit Annahme eines Vermögensverzichts und die darauf beruhende Rückerstattungsforderung als rechtens. Da die Beschwerdeführerin über die im Dezember 2022 hingegebenen, aus einer gebundenen Selbstvorsorgepolice Säule 3a stammenden Vermögenswerte in der Höhe von Fr. 74'021.20 erst am 2. November 2022 ungeschmälert verfügt habe, dürfe dieses um die belegten Steuerzahlungen von Fr. 3201.80 reduzierte Vermögen aber erst ab diesen Zeitpunkt angerechnet werden. Die Beschwerdegegnerin war im Einspracheentscheid vom 10. Januar 2024 noch davon ausgegangen, dass eine Anrechnung bereits ab Juni 2022 möglich wäre.