Citation: 8C_128/2020 E. 3

Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit richtet sich die Höhe des Taggelds nach dem Grad der Arbeitsunfähigkeit (vgl. Art. 17 Abs. 1 Satz 2 UVG). Dem Versicherten wurden für die vorliegend streitige Zeit vom 19. März 2014 bis zum 30. Juni 2017 ausgehend von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit Taggelder in der Höhe Fr. 62'357.- ausgerichtet. Die Suva kam in ihrem Einspracheentscheid vom 25. April 2018 zum Schluss, der Beschwerdeführer habe in der Zeit ab 19. März 2014 als Taxifahrer wieder einen Umsatz erzielt, welcher sich nur mit einer vollständigen Arbeitsfähigkeit vereinbaren liesse. Dieser Schluss wurde vom Versicherten weder vor Vorinstanz noch vor Bundesgericht substanziiert bestritten. Auch wenn man davon ausgeht, er habe im Jahre vor dem Unfall aufgrund einer Krankheit einen geringeren Umsatz erzielt, als er theoretisch als vollständig Gesunder in der Lage gewesen wäre, erscheint dieser Schluss nicht als unrichtig. Zwar ist in der Tat nicht ganz nachvollziehbar, weshalb die Suva für das Jahr 2016 nurmehr von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit ausging, bestimmt sich doch der Grad der Arbeitsfähigkeit grundsätzlich nach dem Leistungsvermögen und nicht nach der tatsächlich erbrachten Leistung der versicherten Person; diese Frage kann jedoch aufgrund der Bindung des Bundesgerichts an die Anträge der Parteien (vgl. Art. 107 Abs. 1 BGG) vorliegend offenbleiben. Da die Taggelder damit unrechtmässig ausbezahlt wurden und grundsätzlich zurückzuerstatten sind, braucht auch nicht geprüft zu werden, ob der versicherte Verdienst, welcher der Berechnung der Taggeldhöhe zu Grunde gelegt wurde, richtig bestimmt wurde, oder ob dieser - wie der Versicherte ausführt - aufgrund von Art. 23 Abs. 1 UVV anzupassen gewesen wäre. Die Beschwerde ist somit - soweit auf sie mit Blick auf Art. 99 BGG überhaupt eingetreten werden kann - abzuweisen.