Citation: 9C_682/2023 E. 1.2.4

1.2.4. Mit Eingabe vom 18. Mai 2020 erhoben die Steuerpflichtigen beim Bundesgericht Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten, das diese abwies (Urteil 2C_390/2020 vom 5. August 2021). Das Bundesgericht erwog, im Zweifelsfall sei vom Verbleiben des Vermögenswertes im Geschäftsvermögen auszugehen (E. 2.3.5), so auch im vorliegenden Fall. Den Ausschlag gebe hier nicht etwa die kurze Haltedauer als solche, sondern der Umstand, dass alle Indizien auf den vorbestehenden Willen schliessen lassen, das Objekt nach der Ausbuchung umgehend zu veräussern. Der Überführungswille (subjektives Element) sei damit nicht nachgewiesen, was es trotz unstreitiger Verbuchung (objektives Element) ausschliesse, von einer Privatentnahme auszugehen (E. 2.3.6). Die in der Steuerperiode 2010aufgedeckten stillen Reserven von Fr. 7'439.90 unterlägen folglich keiner privilegierten Besteuerung, nachdem die Liquidation erst in der Steuerperiode 2012 abgeschlossen worden sei (E. 2.4). Das dagegen gerichtete Revisionsgesuch der Steuerpflichtigen blieb erfolglos (Urteil 2F_29/2021 vom 11. November 2021).