Citation: 9C_616/2021 E. 5.4

5.4. Nichts zu ihren Gunsten abzuleiten vermag die Beschwerdeführerin aus dem Hinweis auf die Funktion des Art. 23 BVG, die Haftung mehrerer Vorsorgeeinrichtungen gegeneinander abzugrenzen (vgl. BGE 130 V 270 E. 4.1). Sie vermengt damit die Frage nach der Verbindlichkeit der Feststellungen der IV-Organe für die Vorsorgeeinrichtung mit derjenigen nach dem Vorliegen eines engen sachlichen und zeitlichen Zusammenhangs zwischen der während der Dauer des Vorsorgeverhältnisses bestandenen Arbeitsunfähigkeit und der allenfalls erst später eingetretenen Invalidität (vgl. BGE 134 V 20 E. 3.2). Darauf, dass der Anspruch auf Invalidenleistungen aus beruflicher Vorsorge einen solchen Konnex voraussetzt (unabhängig davon, ob die Frage nach dem Eintritt der relevanten Arbeitsunfähigkeit frei zu prüfen ist), haben sowohl die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid als auch das Bundesgericht in E. 4.1 des BGE 130 V 270 explizit hingewiesen (vgl. dazu nachfolgend E. 7).