Citation: 4A_338/2018 E. 6

Die Beschwerdeführerin rügt die Kostenverteilung durch das Schiedsgericht. Da diese den Grundsatz der Kostenverteilung nach Obsiegen und Unterliegen krass missachte, sei sie willkürlich im Sinne von Art. 393 lit. e ZPO. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin und der in der Beschwerde zitierten vor dem Inkrafttreten der ZPO ergangenen bundesgerichtlichen Rechtsprechung, handelt es sich bei der Verteilung der Partei- und Gerichtskosten um eine Frage des Verfahrensrechts und nicht des materiellen Rechts (BGE 142 III 284 E. 3.2; Urteile 4A_511/2013 vom 27. Februar 2014 E. 2.3.3; 4A_60/2018 vom 27. Juni 2018 E. 5). Mit Ausnahme von Verletzungen des verfahrensrechtlichen Ordre public kann mit Art. 393 lit. e ZPO keine Verletzung des Prozessrechts geltend gemacht werden. Da die Rüge der Beschwerdeführerin ausschliesslich die Verteilung der Prozesskosten und nicht die Höhe der Entschädigungen und Auslagen der Mitglieder des Schiedsgerichts (Art. 393 lit. f ZPO) betrifft, und keine Verletzung des prozessualen Ordre public gerügt wird, ist darauf nicht einzutreten.