Citation: 6B_714/2008 06.11.2008 E. 2

Der Beschwerdeführer ficht seine Verurteilungen wegen Vergewaltigung und Hausfriedensbruch an. Er rügt eine willkürliche Beweiswürdigung und als Folge daraus eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung. Im Ergebnis verletze das angefochtene Urteil den aus der Unschuldsvermutung abgeleiteten Grundsatz "in dubio pro reo", denn er sei schuldig gesprochen worden, obwohl bei objektiver Würdigung des Beweisergebnisses erhebliche bzw. schlechterdings nicht zu unterdrückende Zweifel an seiner Schuld bestünden. 2.1 Den Verurteilungen liegt folgender, von der Vorinstanz als erwiesen erachteter Sachverhalt zugrunde: Der Beschwerdeführer stieg am 17. August 2003 zwischen 04.15 und 05.10 Uhr über den Balkon in die im Hochparterre liegende Wohnung von A.________ ein und begab sich ins Schlafzimmer. Dort drückte er der schlafenden A.________ die Decke auf das Gesicht. Als diese darob erwachte und sich mit den Händen zur Wehr setzte, hielt sie der Beschwerdeführer fest. Anschliessend zog er ein Messer und hielt dessen Klinge an den Hals von A.________. Diese unterliess in der Folge jegliche Gegenwehr. Während er A.________ mit seiner linken Hand fixierte, entfernte er die Decke und zog A.________ die Unterhose und sich seine Hose hinunter. Alsdann drang er mit seinem Penis in ihre Scheide ein und vollzog gegen deren Willen den Geschlechtsverkehr bis zum Samenerguss. Nach einem kurzen Gespräch, während welchem er A.________ nach wie vor mit dem Messer in der Hand an ihrer Hand festhielt, vollzog er ein zweites Mal gewaltsam den Geschlechtsverkehr.