Citation: 1P.104/2004 10.05.2004 E. A

B.________ wurde kurz nach Mitternacht des 29. April 2000 in Zürich, wo er als Motorradkurier eines Hanfladens unterwegs war, von zwei Männern überfallen, (mit einer Waffe) bedroht und (mit einem Baseballschläger) geschlagen. Auf seine Anzeige hin und gestützt auf einen Hinweis im Rahmen eines andern Strafverfahrens hielt die Polizei A.________ für einen der beiden möglichen Täter. Anlässlich einer Fotokonfrontation erkannte B.________ A.________ als einen der beiden Täter. Gestützt auf eine Anklageschrift der Bezirksanwaltschaft vom 9. April 2001 wurde A.________ vom Bezirksgericht Zürich am 11. Januar 2002 des Raubes für schuldig befunden und als Zusatzstrafe zu einer früheren Verurteilung zu einer bedingt vollziehbaren Strafe von 15 Monaten verurteilt; eine weitere bedingt ausgesprochene Freiheitsstrafe wurde vollziehbar erklärt. Auf Berufung von A.________ bestätigte das Obergericht (II. Strafkammer) des Kantons Zürich - nach der Vornahme von weitern Beweiserhebungen - den Schuldspruch am 22. Januar 2003. Mit Beschluss vom 18. Dezember 2003 wies das Kassationsgericht des Kantons Zürich die gegen das Obergerichtsurteil gerichtete Nichtigkeitsbeschwerde von A.________ ab, soweit darauf einzutreten war. Es hielt im Wesentlichen dafür, dass die Durchführung der Fotokonfrontation im vorliegenden Fall nicht zu beanstanden sei, dass für die Würdigung der Aussagen des Opfers kein Sachverständiger zugezogen und eine Auskunftsperson nicht formell als Zeugin einvernommen werden musste und dass die Beweiswürdigung durch das Obergericht nicht zu beanstanden sei; in verschiedener Hinsicht ist das Kassationsgericht auf die Beschwerde mangels hinreichender Auseinandersetzung mit den Motiven des Obergerichts nicht eingetreten.