Citation: 8C_298/2023 E. 3.2

3.2. Der Lohn des kantonalen Personals setzt sich aus einem Positionsanteil (§ 5 Dekret über die Löhne des kantonalen Personals vom 30. November 1999; Lohndekret; Systematische Sammlung des Aargauischen Rechts [SAR] 165.130) und einem Leistungsanteil (§ 6 Lohndekret) und allfälligen Lohnzulagen (§§ 12 Lohndekret) zusammen. Die Jahresbruttolohnhöhen (Minimum und Maximum) sind im Lohnstufenplan für jede Lohnstufe festgelegt (vgl. Anhang I Lohndekret). Der Regierungsrat beziehungsweise die Justizleitung oder die von diesen bezeichneten Stellen ermitteln jährlich aufgrund der Beurteilung und der bisherigen Lohnentwicklung der Mitarbeitenden den Leistungsanteil von höchstens 40 % des Positionsanteils (§ 6 Abs. 1 Lohndekret). Gestützt auf § 9 Abs. 1 Lohndekret erlässt der Regierungsrat die notwendigen Verfahrensvorschriften sowie die inhaltlichen Richtlinien für die Festlegung und Anpassung der Löhne, was er mit den Richtlinien zur Festlegung des Leistungsanteils des Lohnes vom 26. September 2007 getan hat. Ziff. 3 dieser Richtlinien hält fest, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer A- beziehungsweise B-Beurteilung im Leistungsband schrittweise bis zum Maximum von 140 % steigen, wobei der Anstieg bei einer A-Beurteilung rascher erfolgt als bei einer B-Beurteilung.