Citation: 4A_197/2020 E. 3.4

3.4. Mit ihrer ersten Beschwerde an das Bundesgericht beantragte die Beschwerdeführerin, sie sei in Abänderung von Dispositiv-Ziffer 1 des Ersturteils zu verpflichten, der Beschwerdegegnerin maximal Fr. 1'318'294.-- zuzüglich Zins zu 5 % seit dem 20. November 2018 sowie Fr. 141'656.60 für aufgelaufene Zinsen zu bezahlen. Es seien die Dispositiv-Ziffern 2, 3 und 4 des Ersturteils aufzuheben und es sei festzustellen, dass der Beschwerdegegnerin kein Ersatz für künftigen Pflege- und Betreuungsschaden zustehe. Im Einzelnen machte die Beschwerdeführerin geltend, das Ersturteil sei so abzuändern, dass die Entschädigung für den Erwerbsausfall auf Fr. 222'513.-- und für aufgelaufene Zinsen auf Fr. 171'712.-- zu reduzieren sei, dass für den Rentenschaden keine Entschädigung geschuldet sei und dass die Genugtuung auf Fr. 52'520.-- samt Zins von Fr. 66'117.60 herabzusetzen sei. Demgegenüber verlangte sie, dass der bisherige Pflege- und Betreuungsschaden unverändert bei Fr. 45'132.-- samt aufgelaufenem Zins von Fr. 53'055.-- belassen wird, ebenso der Mobilitätsschaden unvermindert bei Fr. 61'554.-- samt aufgelaufenem Zins von Fr. 47'771.-- und der Haushaltschaden unverkürzt bei Fr. 1'235'734.-- nebst aufgelaufenem Zins von Fr. 212'719.--. Auch die Höhe der Akontozahlungen von Fr. 299'159.-- für die Kapitalsumme und Fr. 238'006.-- für aufgelaufenen Zins focht sie nicht an.