Citation: 4D_1/2023 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung und eine willkürliche Rechtsanwendung. Im Wesentlichen macht sie geltend, es liege keine Bereicherung vor, da sie für diesen Betrag vollumfänglich eine Gegenleistung erbracht habe. Es liege auch kein Irrtum vor, da der Beschwerdegegner mit seiner Äusserung, Geld spiele keine Rolle, zum Ausdruck gebracht habe, dass die Rückerstattung durch die Krankenkasse für ihn keine Bedeutung habe. Schliesslich liege keine Entreicherung vor, da der Beschwerdegegner gegenüber der Krankenkasse einen Anspruch von Fr. 27'587.50 habe.