Citation: 6B_213/2019 E. A

X.________ wird vorgeworfen, am Sonntag, 20. Dezember 2015, 04.58 Uhr, auf dem Bahnsteig beim Gleis 43 des Hauptbahnhofs Zürich im Verlaufe einer kurzen verbalen Auseinandersetzung die auf ihn zukommende A.________ wissentlich und willentlich in Richtung des auf Gleis 43 mit unbekannter Geschwindigkeit fahrenden Zuges gestossen zu haben, wodurch sie beim Perronrand gestürzt und zwischen Zug und Perron gefallen, hernach vom fahrenden Zug erfasst, kurz mitgeschleift und dann zwischen dem 2. und 3. Doppelstockwagen unter den fahrenden Zug gefallen sei. Dabei sei A.________ vom Zug teilweise überfahren und ihr der linke Unterarm auf Höhe des Ellenbogengelenks abgetrennt worden. Weiter habe sie eine 10 cm lange Rissquetschwunde am rechten Oberschenkel, eine solche von 2 cm Länge an der Stirn links, eine Hautläsion und Hämatome am Kopf sowie am rechten Oberarm erlitten. Die Abtrennung des linken Unterarms habe zu einer unmittelbaren Lebensgefahr durch Verbluten geführt, welche durch ärztliche Intervention habe abgewendet werden können. X.________ habe vor dem Stoss wahrgenommen, dass sich ein anfahrender Zug auf dem Gleis befunden habe. Um die möglicherweise tödlichen Folgen seiner Tat habe er gewusst und diese gewollt oder zumindest in Kauf genommen.