Citation: 5A_612/2023 E. 3.2.3

3.2.3. Schliesslich erwog die Vorinstanz, eine Einkommensverbesserung bei der Beschwerdegegnerin könne ohnehin nur dann einen Abänderungsgrund darstellen, wenn und soweit ihr neues Nettoeinkommen ihren gebührenden Unterhalt übersteigen würde. Dieser betrage gemäss dem Scheidungsurteil Fr. 5'500.-- pro Monat (einschliesslich des Grundbedarfs von D.________), womit sie aus eigener finanzieller Kraft ein Nettoeinkommen von Fr. 4'500.-- erwirtschaften müsste, um (unter Berücksichtigung eines Unterhaltsbeitrags für D.________ von Fr. 1'000.--) den gebührenden Bedarf zu decken. Dem Beschwerdeführer sei es nicht gelungen aufzuzeigen und darzulegen, dass die Beschwerdegegnerin eine solche Einkommensverbesserung erfahren habe.