Citation: 6B_645/2023 E. 1.4.2

1.4.2. Die Vorinstanz setzt sich eingehend mit der Motivlage des Beschwerdeführers auseinander. Dabei befasst sie sich auch mit einer mündlichen Auseinandersetzung, die dem Angriff vorausgegangen sein soll, sowie der Rolle des Beschwerdeführers als Hausmann. Die Vorinstanz berücksichtigt insbesondere die Aussagen des Privatklägers wie auch jene des Beschwerdeführers. Ebenso bezieht sie jene von D.________, dem Schwiegervater des Beschwerdeführers, wie auch des Privatklägers und E.________, welcher den Beschwerdeführer und den Privatkläger auf dem Weg zur Kirche kreuzte, in ihre Würdigung mit ein. Die Vorinstanz gelangt unter Berücksichtigung der gesamten Umstände willkürfrei zum Schluss, es sei kein Motiv (für den Angriff des Beschwerdeführers; dazu sogleich) auszumachen. Der Beschwerdeführer stellt dem lediglich seine Würdigung des Sachverhalts gegenüber, ohne aufzuzeigen, inwiefern die Aussagen des Privatklägers als willkürlich auszuweisen sind. Nicht ausreichend ist, diese angesichts des langjährigen Näheverhältnisses zwischen dem Beschwerdeführer und dem Privatkläger als lebensfremd zu bezeichnen. Inwiefern dies durch die Aussagen von D.________ gestützt werden soll, geht aus den Ausführungen des Beschwerdeführers nicht hervor. Die Vorinstanz hält zwar fest, D.________ habe sich an seiner Einvernahme herabwürdigend über die Rolle des Beschwerdeführers als Hausmann geäussert. Jedoch leitet sie daraus in Bezug auf den Privatkläger nachvollziehbar nichts ab. Dass die Vorinstanz (unter anderem) auf die Aussagen des Privatklägers abstellt, ist nicht zu beanstanden.