Citation: 2C_265/2023 E. 1.4.4

1.4.4. Das Bundesgericht hat im Urteil 2C_214/2023 vom 7. Mai 2024 festgehalten, dass Quarantäne-Anordnungen in Form von E-Mails Verfügungscharakter haben. Auch wenn diese Quarantäne-Anordnungen allenfalls in formeller Hinsicht Eröffnungsmängel wie fehlende Unterschrift, fehlende Rechtsmittelbelehrungen oder fehlerhafte Zustellung aufwiesen, handelt es sich um Verfügungen im materiellen Sinn (Urteil 2C_214/2023 vom 7. Mai 2024 E. 4.6.6 mit Hinweisen). SMS und E-Mail unterscheiden sich - im vorliegend relevanten Kontext - denn auch einzig in der Versandart voneinander: Während Ersteres über das Mobilfunknetz versendet wird, erfolgt bei Letzterem der Versand über das Internet. Dies beschlägt indes allein die Zustellungsform. Nachdem SMS und E-Mail abgesehen von der Übermittlungsform gleich sind und mit beiden explizit eine Quarantäne angeordnet wurde (vgl. vorstehend Bst. A sowie Urteil 2C_214/2023 vom 7. Mai 2024 Bst. A.b), gilt die vorgenannte Rechtsprechung auch im vorliegenden Fall. Damit entfällt das schutzwürdige Interesse des Beschwerdeführers an der Klärung dieser Frage. Dass das SMS, mit der die Quarantäne über den Beschwerdeführer verhängt wurde, andere, insbesondere gravierende Eröffnungsmängel aufweisen würde, macht der Beschwerdeführer nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer vermag auch nicht aufzuzeigen, inwiefern die Feststellungsverfügung nichtig sein sollte, ausser dass er das SMS nicht als taugliche Quarantäne-Anordnung betrachtet. Nachdem die Quarantäne bereits vorüber ist, der Beschwerdeführer sich gemäss eigenen Angaben nicht in Quarantäne begeben hat und die gegenteilige Feststellung der Vorinstanz als willkürlich rügt (vgl. Beschwerdeschrift Rz. 35 f.) und er schliesslich nicht in vertretbarer Weise geltend machen kann, inwieweit er im Übrigen ein Interesse an der Feststellung der Nichtigkeit hat, fehlt es am Rechtsschutzinteresse in Form des besonderen Feststellungsinteresses.