Citation: 1C_66/2020 E. A

A.________ arbeitete ab dem 1. Dezember 2017 mit einem 50 %-Pensum im Sekretariat der Reformierten Kirchgemeinde Opfikon. Im Juni 2019 kündigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis per Ende September 2019. Am 29. August 2019 reichte A.________ bei der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich Strafanzeige ein gegen B.________, ehemalige Sozialvorsteherin der Stadt Opfikon, C.________, Leiter der Sozialabteilung der Stadt Opfikon, F.________ und E.________, ehemalige Präsidentin bzw. Vizepräsidentin der Kirchenpflege der Reformierten Kirchgemeinde Opfikon, D.________, ehemaliges Mitglied der Kirchenpflege, sowie G.________ und H.________, Präsidentin bzw. Vizepräsident der Kirchenpflege. Er brachte vor, die Kündigung des Arbeitsverhältnisses sei auf Druck der beiden Vertreter der Stadt erfolgt, und warf diesen und/oder den bzw. gewissen Vertretern der Kirchenpflege in diesem Zusammenhang verschiedene strafbare Handlungen vor. Konkret erhob er die Tatvorwürfe der üblen Nachrede, der Beschimpfung, der falschen Anschuldigung, der Begünstigung, des Amtsmissbrauchs, der ungetreuen Amtsführung und der Amtsgeheimnisverletzung. Zudem machte er insbesondere eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör geltend. Mit Verfügung vom 11. Oktober 2019 überwies die Staatsanwaltschaft II die Strafanzeige samt dazugehörigen Akten zum Entscheid über die Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung an das kantonale Obergericht. Sie hielt fest, nach summarischer Prüfung liege kein deliktsrelevanter Verdacht vor, weshalb beantragt werde, die Ermächtigung nicht zu erteilen. Mit Beschluss vom 23. Dezember 2019 erteilte das Obergericht die Ermächtigung nicht.