Citation: 5A_28/2021 E. A

A.a. Die A.________ GmbH und die B.________ AG sind Eigentümerinnen der benachbarten Grundstücke GB xxx bzw. GB yyy in der Gemeinde U.________ (SZ). Die A.________ GmbH hat ihr Grundstück am 16. März 2018 erworben, die B.________ AG das Ihrige am 26. August 2015. A.b. Zulasten des Grundstücks GB xxx der A.________ GmbH und zugunsten des Grundstücks GB yyy der B.________ AG wurde im Grundbuch per 12. Juli 1973 ein "Näherbaurecht" eingetragen. Laut dem Dienstbarkeitsvertrag (Beleg Nr. 103L) gestattet dieses dem Eigentümer von GB yyy, "näher als gesetzlich erlaubt an die Grenze zum erstgenannten Grundstück zu bauen, gemäss Einzeichnung im beiliegenden Situationsplan 1 : 500, dat. 14. April 1971, der einen integrierenden Bestandteil dieses Vertrages bildet." Weiter ist im Beleg Nr. 103L vermerkt: "Die Ueberbauung ist bereits erfolgt." A.c. Zugunsten des Grundstücks GB xxx der A.________ GmbH und zulasten des Grundstücks GB yyy der B.________ AG ist im Grundbuch eine "Bauhöhenbeschränkung" eingetragen. Gemäss demselben Dienstbarkeitsvertrag (Bst. A.b) ist der Eigentümer des belasteten Grundstücks verpflichtet, "die auf seinem Grundstück erstellten Gebäude nicht höher zu bauen als in den Plänen Nr. 161/9, 161/14, 161/15 des Architekturbüros C.________ festgehalten". A.d. Die B.________ AG beabsichtigt, die auf ihrem Grundstück GB yyy bestehenden Bauten (ein Einfamilienhaus mit einem Zahnarztpraxis-Anbau) abzubrechen und einen Neubau (Mehrfamilienhaus) zu erstellen.