Citation: 1C_482/2021 E. 2

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer öffentlich-rechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 82 ff. BGG offen; ein Ausnahmegrund ist nicht gegeben (Art. 83 BGG). Es ist allerdings Sache der Beschwerdeführerin, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt (BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen). Die B.________ AG hat ihr Baugesuch, das von der Gemeinde Sevelen bewilligt und von A.________ bekämpft worden war, im Rekursverfahren zurückgezogen und damit auf die Baubewilligung verzichtet. Zwar hat die Gemeinde die von ihr der B.________ AG erteilte Baubewilligung auf deren Ersuchen hin widerrufen und dadurch formell die Gegenstandslosigkeit des Rekursverfahrens herbeigeführt. Das ändert aber nichts daran, dass materiell der Verzicht der B.________ AG auf die Baubewilligung das Rekursverfahren gegenstandslos werden liess. Das Kantonsgericht hat damit das einschlägige kantonale Verfahrensrecht - dazu die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid E. 2.2 S. 7 - nicht verletzt, indem es die B.________ AG als unterliegende und damit grundsätzlich kosten- und entschädigungspflichtige Partei bestimmte. A.________ bringt nichts vor, was geeignet wäre, dies als willkürlich und damit bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen, und das ist auch nicht ersichtlich. Sie erleidet dadurch ohnehin kaum einen ernsthaften Nachteil, hat sie doch mit dem Eintritt der Rechtskraft der Verfügung vom 11. März 2021 einen definitiven Rechtsöffnungstitel im Sinn von Art. 80 SchKG in der Hand, mit der sie Ihre Forderung gegen die B.________ AG durchsetzen kann; Anhaltspunkte, dass diese zahlungsunfähig sein könnte, bringt A.________ nicht vor.