Citation: I 426/03 05.03.2004 E. 2

2.1 Gemäss Bericht des Dr. med. Z.________ vom 11. April 2001 ist die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers eingeschränkt durch einen Status nach Cordectomie rechts und partieller hinterer Pharyngektomie bei infiltrierendem Epitheliom, eine Bewegungseinschränkung rechte obere Extremität bei Zustand nach der besagten Operation sowie ein rezidivierendes lumbovertebrales Syndrom bei radiologisch nachgewiesener Antelisthese (L5/S1) mit anamnestisch möglicher degenerativer Diskopathie. Aufgrund der eingeschränkten Funktion des rechten Arms sind Arbeiten mit Überkopfbewegungen nicht mehr zumutbar. Die Rückenproblematik lässt eine Tätigkeit mit Wechseln zwischen sitzender, gehender und stehender Position als ideal erscheinen, wobei Lasten von maximal 5-10 kg gehoben werden können. Für eine entsprechend adaptierte Tätigkeit besteht nach Dr. med. Z.________ seit ca. September 2000 eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Keine Beeinträchtigung ergibt sich gemäss dem Bericht erstattenden Arzt aus dem weiter geäusserten Verdacht auf beginnende Gonarthrose links und dem festgestellten Status nach Nikotinabusus. Der Bericht des Dr. med. Z.________ beruht auf eingehenden Beobachtungen und Untersuchungen des Versicherten und der Kenntnis der medizinischen Vorakten. Er ist für die streitigen Belange umfassend und widerspruchsfrei. Die darin enthaltenen Folgerungen sind eingehend begründet und nachvollziehbar. Verwaltung und Vorinstanz haben daher in Bezug auf die Frage der gesundheitsbedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und die aus medizinischer Sicht noch zumutbaren Tätigkeiten - als Grundlage der Invaliditätsbemessung - zu Recht darauf abgestellt. 2.2 Die Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde rechtfertigen keine andere Betrachtungsweise. Der Beschwerdeführer beruft sich im Wesentlichen auf den Bericht des behandelnden Arztes Dr. med. S.________ vom 15. Dezember 2000 (mit Ergänzungsblatt vom 21. Dezember 2000) sowie auf dessen im vorinstanzlichen Verfahren nach Konfrontation mit dem Bericht des Dr. med. Z.________ vom 11. April 2001 hin abgegebene Stellungnahmen vom 22. Oktober und 4. November 2002. Im Ergänzungsblatt vom 21. Dezember 2000 hat Dr. med. S.________ angegeben, dass dem Beschwerdeführer nur Tätigkeiten im Wechsel sitzen/stehen/gehen zumutbar sind, wobei der rechte Arm nicht voll gebrauchsfähig ist. Zu vermeiden sind Arbeiten, welche mit dauerndem Sitzen, dauerndem Stehen, längeren Gehstrecken, häufigem Bücken, Arbeit auf Gerüsten/Leitern oder mit Sturzgefahr, Wechsel- oder Nachtschicht sowie häufigem Heben, Tragen oder Bewegen von Lasten verbunden sind. Diese Beurteilung weicht aber von den Erkenntnissen des Dr. med. Z.________ nicht erheblich ab. Zwar äusserte sich Dr. med. S.________ weiter dahingehend, eine Arbeitsaufnahme sei nicht ins Auge zu fassen (Bericht vom 15. Dezember 2000) resp. "die totale und definitive Invalidität des Beschwerdeführers" erscheine gerechtfertigt und sei die einzige Lösung (Stellungnahme vom 4. November 2002). Eine nachvollziehbare Begründung für diese Einschätzung, welche auch in Widerspruch zu der eine Arbeitstätigkeit nicht völlig ausschliessenden Aussage im Ergänzungsblatt vom 21. Dezember 2000 steht, wird vom Hausarzt aber nicht abgeben und könnte auch nicht in der ihrerseits nicht weiter erläuterten Bemerkung in den Stellungnahmen vom 22. Oktober und 4. November 2002 gesehen werden, wonach der Beschwerdeführer zu einer Arbeitsaufnahme psychisch nicht bereit sei. Insgesamt vermögen die von Dr. med. S.________ abgegebenen Berichte die Feststellungen des Dr. med. Z.________ nicht in Frage zu stellen, zumal auch der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen ist, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc). 2.3 Entgegen dem letztinstanzlich erneuerten Vorbringen des Beschwerdeführers kann mit Verwaltung und Vorinstanz auch kein Anlass zur Anordnung ergänzender medizinischer Abklärungen gesehen werden, da hievon keine wesentlichen neuen Ergebnisse zu erwarten wären (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis; RKUV 2002 Nr. U 469 S. 527 Erw. 2c in fine). Die verschiedenen Arztberichte zu den somatischen Krankheitsbildern und deren noch bestehenden Auswirkungen vermitteln, zusammen mit der anschaulichen zusammenfassenden Würdigung durch Dr. med. Z.________, einen überzeugenden Gesamteindruck des relevanten medizinischen Sachverhaltes. Anzeichen für ein - gegebenenfalls invalidisierendes - psychisches Leiden, werden - abgesehen von der erwähnten, wenig aussagekräftigen und nicht näher begründeten Bemerkung des Dr. med. S.________ - in keinem der Arztberichte erwähnt, weshalb hiezu ebenfalls keine Abklärungen angezeigt sind. Entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung ist es im Übrigen keineswegs zwingend erforderlich, bei Vorliegen verschiedener, zusammenwirkender gesundheitlicher Beeinträchtigungen, wie dies einem grossen Teil der Invaliditätsfälle eigen sein dürfte, stets ein polydisziplinäres Gutachten einzuholen. Entsprechendes ergibt sich auch nicht aus dem vom Beschwerdeführer angeführten, von Meyer-Blaser (Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG], in: Murer/Stauffer [Hrsg.], Die Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Zürich 1997, S. 228) und in Plädoyer 6/1994 S. 67 zitierten Urteil B. vom 29. Dezember 1992 (I 169/92).