Citation: C 191/98 11.01.2000 E. 5

5.- Wie das kantonale Gericht in seinem Entscheid darlegt, geht aus den Akten das Verhalten der Versicherten im Zusammenhang mit Bewerbung und Nichtzustandekommen der Anstellung nicht klar hervor. Weder lässt sich ihnen entnehmen, wer die Absage erteilt hat, noch ob und in welchem Umfang die Beschwerdegegnerin Bereitschaft zur Annahme der Stelle bekundet hat. Nicht ersichtlich ist schliesslich auch die Höhe des Lohnangebots, weshalb die Frage, ob die Arbeitslosigkeit durch diese Stelle beendet worden wäre oder ob eine Zwischenverdiensttätigkeit vorgelegen hätte, die nur zusammen mit Kompensationsleistungen zumutbar gewesen wäre, nicht beantwortet werden kann. Letzterenfalls wäre die Firma an einer Anstellung gar nicht interessiert gewesen. Es kann somit nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass der Einstellungstatbestand der Nichtannahme einer zumutbaren Arbeit erfüllt ist, weshalb die Vorinstanz die Sache zu Recht zur Vornahme weiterer Abklärungen zurückgewiesen hat. Daran vermögen insbesonders die beweisrechtlichen Einwendungen des KIGA nichts zu ändern.