Citation: 6B_135/2017 E. 2.1.5

2.1.5. Da nach dem Ausgeführten eine vierwöchige Arbeitsunfähigkeit, ein einwöchiger Spitalaufenthalt und mehrere Operationen an sich nicht die Annahme einer schweren Körperverletzung begründen, erweist sich das Urteil als bundesrechtswidrig. Die Vorinstanz wird prüfen müssen, ob und welche Beeinträchtigungen heute noch bestehen und ob bzw. wie sie sich auf die Arbeitsfähigkeit und das (objektive) Wohlbefinden des Geschädigten 1 auswirken. Nur falls diese Körperschädigungen in einer Gesamtwürdigung aller Umstände mit den in Art. 122 Abs. 1-2 StGB aufgezählten Beeinträchtigungen vergleichbar sind, darf die Vorinstanz auf schwere Körperverletzung erkennen.