Citation: 1C_180/2021 E. 8.3

8.3. Im Zusammenhang mit den erwähnten Berichten der KDP zeigt die Beschwerdeführerin nicht ansatzweise auf, inwiefern die Behebung der geltend gemachten Mängel der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann. Da ihre Ausführungen zu diesem Punkt damit den qualifizierten Begründungsanforderungen nicht genügen, ist der folgenden Beurteilung der erwähnte, vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt zugrunde zu legen (vgl. vorne E. 2.2). Insbesondere ist somit davon auszugehen, dass die KDP und der Berner Heimatschutz übereinstimmend eine Gestaltung des Mehrfamilienhauses A forderten, welche dieses optisch nicht als einen grossen Baukörper erscheinen lässt. Auch lässt sich unter diesen Umständen nicht sagen, einzig der Berner Heimatschutz, nicht aber die KDP habe die Fassadengestaltung negativ beurteilt. Die Ausführungen der Beschwerdeführerin, wonach mangels Beurteilung durch die KDP die OLK hätte beigezogen und/oder ein Augenschein hätte durchgeführt werden müssen, sind damit von vornherein nicht stichhaltig.