Citation: 8C_194/2024 E. 5.3

5.3. Diese Einwände sind nicht stichhaltig. Die Beschwerdeführerin zeigt nicht auf, dass die Abklärungsperson wesentliche Tatsachen übersehen hätte oder wie sich die gutachterlich festgestellten Einschränkungen bei der Selbstpflege im Aufgabenbereich konkret auswirken sollen. Soweit sie die Gewichtung der einzelnen Tätigkeiten im Haushalt beanstandet, ist ihr entgegenzuhalten, dass damit in wesentlichem Ausmass Ermessen verbunden ist, dessen Ausübung bundesgerichtlicher Überprüfung nur bei rechtsfehlerhafter Handhabung (Überschreitung, Missbrauch oder Unterschreitung) zugänglich ist (BGE 132 V 393 E. 3.3; Urteil 9C_398/2017 vom 14. November 2017 E. 4.1). Davon kann hier nicht gesprochen werden. Die Entwicklungsdefizite des Sohnes mögen sodann zwar herausfordernd sein. Daraus kann aber nicht ohne Weiteres geschlossen werden, die Beschwerdeführerin sei bei der Pflege und Betreuung des Sohnes eingeschränkt. Gemäss Feststellungen im Abklärungsbericht bestätigte sie vielmehr, dass die Betreuung ihres sechsjährigen Sohnes im altersüblichen Ausmass möglich und zumutbar sei. Wesentliche Diskrepanzen zur gutachterlichen Einschätzung sind weder dargetan noch ersichtlich. Der Umstand, dass die Beschwerdeführerin einzelne Punkte der Haushaltsabklärung anders als die Vorinstanz würdigt und die Gewichtung im Abklärungsbericht für verfehlt hält, begründet zusammenfassend keine Willkür des kantonalen Gerichts. Die Vorinstanz hat somit kein Bundesrecht verletzt, wenn sie auf die Angaben im Bericht vom 1. Juni 2022 abgestellt und eine Einschränkung im Aufgabenbereich verneint hat.