Citation: 2C_324/2018 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung von Art. 29 Abs. 3 BV bzw. des Anspruchs auf unentgeltliche Rechtspflege im kantonalen Verfahren. Angesichts ihrer langjährigen Anwesenheit in der Schweiz, ihrer fünf minderjährigen, in der Schweiz anwesenheitsberechtigten Kinder, der (behaupteten) erlittenen ehelichen Gewalt und der (behaupteten) unverschuldeten Sozialhilfeabhängigkeit sei ihre Beschwerde nicht aussichtslos. Zudem sei sie mittellos und eine Rechtsverbeiständung erforderlich. Die Vorinstanz hat die Beschwerde dagegen aufgrund der langen Dauer der Sozialhilfeabhängigkeit, der geringen Bindung zur Schweiz und des nur eingeschränkten Besuchsrechts als offensichtlich aussichtlos qualifiziert und deshalb die unentgeltliche Rechtspflege verweigert. Aus denselben Gründen wie vor der Vorinstanz beantragt die Beschwerdeführerin auch für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege.