Citation: 2C_429/2017 E. B

In der Steuererklärung für die Steuerperiode 2011 erwähnten A.________ und B.C.________ die am 3. und am 10. Januar 2011 erfolgten Zahlungen an E.________ im Betrag von Fr. 550'000.-- nicht. Mit Anzeige vom 16. Juni 2016 wurden A.________ und B.C.________ mit einem Einkommen von Fr. 227'007.-- (direkte Bundessteuer) bzw. Fr. 224'547.-- (Kantonssteuer) veranlagt. Am 12. Juli 2016 erhoben A.________ und B.C.________ Einsprache gegen die Veranlagung vom 16. Juni 2016. Dabei machten sie geltend, vom Betrag von Fr. 550'000.-- würden Fr. 548'674.-- Unterhaltsbeiträge an E.________ betreffen, die ihm für die Zeit vor seiner Volljährigkeit geschuldet seien. Das steuerbare Einkommen sei daher um den im Januar 2011 geschuldeten Betrag von Fr. 400'000.-- zu reduzieren. Die Steuerverwaltung des Kantons Freiburg wies die Einsprache mit Entscheid vom 8. August 2016 ab. Gegen den Einspracheentscheid gelangten A.________ und B.C.________ an das Kantonsgericht des Kantons Freiburg, das ihr Rechtsmittel mit Urteil vom 16. März 2017 abwies.