Citation: H 190/04 16.12.2004 E. A

Die Ausgleichskasse des Kantons Zürich setzte die AHV-Beiträge des R.________ für das Jahr 1994 mit Verfügung vom 23. Dezember 1999 auf Fr. 146'373.- fest. Gleichentags forderte sie auf diesen Beiträgen einen Verzugszins von Fr. 43'180.05. Dagegen erhob R.________ Beschwerde. Das angerufene Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich sistierte das Verfahren bis zum Vorliegen des bundesgerichtlichen Urteils über die Steuerveranlagung 1995/96. Im Nachgang zum bundesgerichtlichen Urteil vom 15. Februar 2002 (2A.234/2001), mit welchem der Entscheid der Bundessteuer-Rekurskommission des Kantons Zürich vom 9. März 2001 bestätigt wurde, wonach sich der Gewinn aus Liegenschaftshandel auf Fr. 1'870'076.- belaufe, verfügte die Ausgleichskasse gestützt auf die Steuermeldung vom 23. April 2002 pendente lite am 13. Mai 2002 Beiträge für das Jahr 1994 von Fr. 180'315.-. Dagegen erhob R.________ erneut Beschwerde. Mit Verfügung vom 30. September 2002 vereinigte das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die beiden Verfahren, hob die Sistierung auf und gab R.________ mit dem Hinweis auf eine mögliche Schlechterstellung die Gelegenheit zum Rückzug seiner Beschwerden. Mit Entscheid vom 29. August 2003 wies das kantonale Gericht schliesslich die Beschwerden ab, hiess Beiträge von Fr. 180'315.- gut und erhöhte die Verzugszinsen auf Fr. 53'192.90. Die dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiess das Eidgenössische Versicherungsgericht mit Urteil vom 10. Mai 2004, H 298/03, teilweise gut und hob den Entscheid vom 29. August 2003 auf, soweit er die Zahlung von Verzugszinsen umfasste. Gleichzeitig wies es das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich an, hinsichtlich der Verzugszinsen die Schlechterstellung (reformatio in peius) anzudrohen und gleichzeitig die Möglichkeit zum Beschwerderückzug anzubieten, ehe über die Pflicht zur Zahlung von Verzugszinsen neu zu entscheiden sei. Im Übrigen wies es die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ab.