Citation: 1P.156/2002 03.06.2002 E. B

Gegen das Urteil des Kreisgerichts erklärte A.________, vertreten durch Fürsprecher E.________, die Appellation. Nachdem dessen Mandat erloschen war, beantragte A.________, nunmehr vertreten durch Fürsprecherin Eva Saluz, das Verfahren sei auf die Kassation zu beschränken. Mit Eingabe vom 28. November 2001 verlangte er die Aufhebung des Urteils des Kreisgerichts K.________ vom 15. Juni 2001. Ferner sei das Untersuchungsrichteramt anzuweisen, das Verfahren bei allfälliger Überweisung einem andern Kreisgericht zuzuteilen. Als Kassationsgrund machte A.________ namentlich geltend, er habe seine Verteidigungsrechte nicht wahren können, weil sein Verteidiger zwei Parteien mit sich widersprechenden Interessen vertreten habe. Mit Entscheid vom 4. Dezember 2001 hob die 3. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Bern das erstinstanzliche Urteil auf und wies den Fall zur Neubeurteilung an das Kreisgericht K.________ zurück. Auf Appellation der Erben von D.________ hin ebenfalls aufgehoben wurde der Beschluss, dem Verfahren in Sachen D.________ werde keine weitere Folge gegeben; dies jedoch nur bezüglich der Frage der Parteientschädigung.