Citation: 2C_392/2020 E. 2.6.2

2.6.2. Ein weiterer unlösbarer Widerspruch bestehe, so die Steuerpflichtigen, in der Gewährung des Pauschalabzugs, der als solcher von Gesetzes wegen lediglich im Bereich des Privatvermögens zulässig sei. Die Vorinstanz hat dies nicht übersehen. Sie erwog, die Steuerkommission habe klargemacht, dass der Pauschalabzug lediglich im Sinne einer Ausnahme und übergangsweise gewährt werde, weil den Steuerpflichtigen nach der Umqualifizierung der Liegenschaften keine ausreichende Umstellungszeit zur Verfügung gestanden habe (Sachverhalt, lit. E). Diese Vorgehensweise findet im harmonisierten Steuerrecht von Kantonen und Gemeinden tatsächlich keine Grundlage. Wie die Steuerpflichtigen zutreffend vorbringen, ist der Pauschalabzug den Grundstücken des Privatvermögens vorbehalten (Art. 9 Abs. 3 StHG). Im vorliegenden Zusammenhang vermag dies freilich nichts zu präjudizieren, nachdem es für die Qualifikation eines Vermögenswerts nicht darauf ankommen kann, in welcher Form die Abzüge vorgenommen werden. Entscheidend ist vielmehr, welche technisch-wirtschaftliche Funktion dem betreffenden Vermögenswert zukommt (vorne E. 2.4.3). Ob die Steuerpflichtigen mit Blick auf Art. 89 Abs. 1 BGG überhaupt zur Rüge legitimiert sind, der Pauschalabzug sei ihnen nicht zu gewähren, kann mit Blick darauf offenbleiben.