Citation: 9C_132/2016 E. 2

Streitig ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das interdisziplinäre Gutachten des ZMB vom 11. April 2014 abgestellt und gestützt darauf festgestellt hat, der Versicherte sei in angestammter Tätigkeit als Gipser sowie in sämtlichen Verweistätigkeiten zu 100 % arbeitsfähig. Der Beschwerdeführer rügt eine falsche Rechtsanwendung, weil die Vorinstanz eine Verletzung von Art. 28 ZGB verneint habe. Zudem habe das kantonale Gericht ihre Abklärungspflicht nach Art. 43 ATSG verletzt, weil es die neue Rechtsprechung gemäss Art. 141 V 281 nicht berücksichtigt und keine EFL durchgeführt habe.