Citation: 5A_408/2019 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin rügt eine willkürliche Anwendung von Art. 82 SchKG. Sie habe eine schriftliche Abtretungserklärung ins Recht gelegt, die sämtliche formellen Anforderungen an eine Abtretung im Sinne von Art. 165 OR erfülle. Aus der Forderungsabtretung gehe klar hervor, welche Forderung gegen welche Schuldnerin zu welchem Zeitpunkt von welcher Gläubigerin auf welche Gläubigerin übergehe. Die Zession trage zudem den Firmenstempel der C.________ AG und eine entsprechende Unterschrift der die Zedentin vertretenden Person. Die Vorinstanz übersehe, dass die Abtretung von Forderungen (zumal in geringer Höhe) beispielhaft zu jenen Befugnissen gehöre, die einem nicht im Handelsregister eingetragenen Handlungsbevollmächtigten eingeräumt würden. Die Zweifel des Obergerichts an ihrer Gläubigerstellung seien aus der Luft gegriffen und unter den gegebenen Umständen absolut ungerechtfertigt. Ausserdem habe sich die Beschwerdegegnerin im vorliegenden Verfahren erst gar nicht vernehmen lassen, womit allfällige Vertretungsverhältnisse ohnehin unangefochten geblieben seien. Es könne nicht sein, dass das Rechtsöffnungsgericht die Rechtsbeziehung zwischen Zedent und Zessionar von Amtes wegen überprüfe und völlig unabhängig von dem durch die Parteien dargelegten Sachverhalt irgendwelche unbegründeten Verdachtsmomente feststelle, welche dann die einzige Grundlage für die Abweisung eines Rechtsöffnungsgesuches bilden.