Citation: 6B_896/2020 E. 4

Der Beschwerdeführer beanstandet auch den Schuldspruch wegen grober Verkehrsregelverletzung, begangen in Lützelflüh-Goldbach. Er erörtert dabei den ihm vorgeworfenen Sachverhalt (Überholen des Lastwagens), die Beweiswürdigung der Vorinstanz sowie namentlich seine Version der Angelegenheit und fordert die Anerkennung der von ihm dargelegten "Fakten", weil seine Aussagen stimmen würden und stichhaltig seien. Seine Ausführungen gehen indessen nicht über eine bloss appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil hinaus. Dass die Vorinstanz bei ihren tatsächlichen Feststellungen in Willkür verfallen wäre und/oder beim von ihr festgestellten Sachverhalt gegen das Recht verstossen hätte, vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen und ist im Übrigen auch nicht ersichtlich. Soweit er moniert, es sei keine Ortsbesichtigung durchgeführt worden, befasst er sich nicht im Geringsten mit der Begründung, mit welcher die Vorinstanz seinen Beweisantrag auf Augenschein durch Befahren des fraglichen Streckenabschnitts abgewiesen hat (vgl. kantonale Akten, act. 317). Soweit er weiter beanstandet, die Fahrtenschreiber seien nicht in die Beweiswürdigung einbezogen worden, zeigt er nicht auf, inwiefern deren Beizug im Hinblick auf den ihm vorgeworfenen Sachverhalt und den Verfahrensausgang von Relevanz gewesen sein soll. Es ist daher auch nicht zu beanstanden, dass sich die Vorinstanz dazu im angefochtenen Urteil nicht äusserte, zumal der Beschwerdeführer diesen Antrag im Verfahren vor ihr auch nicht (mehr) stellte. Inwiefern der angefochtene Schuldspruch wegen grober Verkehrsregelverletzung, begangen in Lützelflüh-Goldbach, auf einer willkürlichen Sachverhaltsfeststellung beruhen oder sonstwie Bundesrecht verletzen könnte, ist nach dem Gesagten weder dargetan noch ersichtlich.