Citation: 5A_625/2023 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe den Sachverhalt willkürlich festgestellt, indem sie davon ausgegangen sei, bei der angeordneten Betreuungsregelung betrügen die Betreuungsanteile 45% bzw. 55%. Richtigerweise habe der Beschwerdeführer einen Betreuungsanteil von 41.7% und die Beschwerdegegnerin einen Betreuungsanteil von 58.3%. Er legt jedoch nicht dar, inwiefern die Behebung des angeblichen Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann. Die Beschwerde ist damit nicht hinreichend begründet, weshalb insoweit nicht auf sie einzutreten ist (vgl. vorne E. 2.2). In der Sache unbegründet ist die Rüge, die Vorinstanz habe willkürlich festgehalten, dass die Erziehungsbeiständin keine Betreuungsanteile von je 50% empfohlen habe: Die Vorinstanz ist aufgrund einer Gesamtbetrachtung der Berichte vom 5. September 2022 und vom 2. Dezember 2022 davon ausgegangen, dass die Erziehungsbeiständin ungefähr gleiche Betreuungsanteile und nicht Betreuungsanteile von exakt je 50% vorgeschlagen hat. Indem der Beschwerdeführer eine einzelne Stelle im Bericht der Beiständin vom 23. April 2022 zitiert, an welcher eine "50:50 Regelung" empfohlen wird, und diese Empfehlung als klar und nicht auslegungsbedürftig bezeichnet, vermag er keine Willkür der auf einer Gesamtbetrachtung beruhenden vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung aufzuzeigen. Damit stösst auch die Rüge ins Leere, die Vorinstanz habe gegen den Untersuchungsgrundsatz (Art. 296 Abs. 1 ZPO) verstossen, indem sie nicht abgeklärt habe, wie die Empfehlung zu verstehen sei.