Citation: U 336/99 15.12.2000 E. 4

4.- An diesem Ergebnis vermag auch das eingereichte Privatgutachten nichts zu ändern. Zwar wird darin eine weiter bestehende vollständige Arbeitsunfähigkeit angegeben, welche nach gutachterlicher Auffassung zu 50 % auf Krankheit und zu 50 % auf Unfall zurückzuführen ist. Eine nähere Begründung für diese Beurteilung lässt sich dem Bericht jedoch nicht entnehmen. Auch werden bezüglich der Unfallereignisse vom 1. und 25. November 1994 keine eindeutig unfallbedingten Befunde genannt, welche die weiter bestehenden Beschwerden und die Arbeitsunfähigkeit zu erklären vermöchten. Die klinischen Befunde sowohl am rechten Knie als auch an der LWS werden als weitgehend unauffällig beschrieben, und es wurden vom Beschwerdeführer bei der Untersuchung diesbezüglich auch keine starken Schmerzen geltend gemacht. Deutliche Schmerzen bestanden an der HWS, deren Beweglichkeit laut Gutachten schmerzbedingt erheblich eingeschränkt ist. Die radiologische Untersuchung zeigte in diesem Bereich jedoch ausgeprägte degenerative Veränderungen im Sinne arthrotischer Prozesse der Intervertebralgelenke (Osteochondrosis intervertebralis mit begleitender Uncarthrose und Spondylarthrosis deformans C3/4 und C4/5); eine Fraktur oder Luxation konnte nicht nachgewiesen werden. Schliesslich wird hinsichtlich der Unfallkausalität nicht differenziert zwischen den Folgen der Unfälle vom 1. und 25. November 1994 einerseits und denjenigen des Unfalls vom 11. März 1995 anderseits. Es besteht daher kein Anlass, von der Feststellung abzugehen, wonach jedenfalls seitens der Unfälle vom 1. und 25. November 1994 seit April 1995 keine wesentlichen Unfallfolgen mehr bestehen. Weiterer Abklärungen, wie sie der Beschwerdeführer mit dem Eventualbegehren um Anordnung einer interdisziplinären Begutachtung beantragt, bedarf es nicht. Dagegen wird die SUVA gemäss Einspracheentscheid vom 6. Juni 1997 noch die Folgen des Unfalls vom 11. März 1995 näher abzuklären und über die entsprechende Leistungspflicht neu zu entscheiden haben, soweit dies nicht bereits geschehen ist.