Citation: 7B_203/2023 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs. Er macht geltend, die Vorinstanz habe ihn im Entsiegelungsverfahren weder zu einer Stellungnahme eingeladen, noch habe sie ihm die Eingabe der Staatsanwaltschaft förmlich zugestellt. Die Vorinstanz habe, nachdem die Staatsanwaltschaft am 20. Dezember 2022 um Entsiegelung ersucht habe, mit Verfügung vom 5. Januar 2023 einen Nichteintretensentscheid erlassen, ohne ihn vorher anzuhören. Damit habe er vorinstanzlich keine Gelegenheit gehabt, den Entsiegelungsrichter auf seine Sachdarstellung betreffend die Rechtzeitigkeit des Siegelungsbegehrens hinzuweisen und diesbezüglich Beweismittel einzureichen oder zu nennen. Der angefochtene Entscheid verletze Art. 29 Abs. 2 BV sowie Art. 107 Abs. 1 StPO.