Citation: 6B_264/2016 E. 2.5

2.5. Die Vorinstanz verletzt ihre Begründungspflicht nicht. Sie begründet die Festsetzung der Entschädigung zwar ausgesprochen knapp, aber gerade noch hinreichend. Sie hält den geltend gemachten Aufwand als unverhältnismässig und nicht nachvollziehbar. Sie ist der Auffassung, die Einsprachesache sei ein aus juristischer Sicht einfacher Fall, weshalb sich der vom Anwalt betriebene Aufwand auf ein Minimum zu beschränken habe. Insofern war es für die Beschwerdeführerin ohne Weiteres möglich, die Tragweite des Entscheids zu erfassen und ihn in voller Kenntnis der Sache an eine höhere Instanz weiterzuziehen (BGE 141 III 28 E. 3.2.4 mit Hinweisen).