Citation: 1C_400/2022 E. 5.3

5.3. Auch im dritten Verfahren (VB.2021.00609) habe die Vorinstanz von einem Augenschein abgesehen. Zudem hätten die Beschwerdeführenden vor der Vorinstanz gerügt, dass beim Bauprojekt quartierfremd im süd-/südöstlichen Grundstücksbereich Abgrabungen in der Höhe von 1.8 - 2 m sowie in der Südecke in der Höhe von 1.3 m erfolgen sollen, womit sich die Vorinstanz nicht ausreichend auseinandergesetzt habe, womit eine weitere Gehörsverletzung erfolgt sei. Zusätzlich hätten sie auch eine ungenügende Einordnung und Gestaltung des gesamten Projekts bzw. eine Verletzung der Begründungspflicht gerügt, weil die Baukommission keine umfassende Beurteilung der Einordnungs- und Gestaltungsfrage vorgenommen habe. Die Vorinstanz habe dann selber ausgeführt, dass eine eingehendere Begründung denk- bzw. wünschbar gewesen wäre, habe dann selber keine solche Begründung festgehalten. Es fehle somit an einer Prüfung und Begründung, ob sich das Bauprojekt samt Umgebung genügend einordne und die erforderliche gute Gesamtwirkung erziele (S. 74 ff. der Beschwerde).