Citation: 1B_435/2016 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz legt dar, sie habe den Beschwerdeführer mit prozessleitender Verfügung vom 2. September 2016 aufgefordert, innert angesetzter Frist diverse Belege nachzuliefern und geltend gemachte Ausgabenpositionen zu substanziieren. Ebenso sei er eingeladen worden, ein Schreiben seiner Bank einzureichen, aus dem ersichtlich werde, in welchem Umfang seine Liegenschaften mit einem Verkehrswert von Fr. 1,5 Mio. noch belehnt werden könnten, und aufzuzeigen, wie er die von ihm geltend gemachten Auslagen (angeblich ohne über Einkünfte zu verfügen) zu decken vermöge. In ihrer Verfügung habe sie darauf hingewiesen, es sei gerichtsnotorisch, dass der Beschwerdeführer in den Verfahren vor der Zivilrechtlichen Abteilung des Obergerichtes ohne Weiteres in der Lage gewesen sei, die erhobenen Kostenvorschüsse zu leisten. In der genannten Verfügung sei er darauf hingewiesen worden, dass die Vorinstanz von fehlender Mittellosigkeit ausgehe, falls er die betreffenden Belege und Erklärungen nicht einreichen würde. Innert angesetzter Frist sei er dieser Aufforderung nicht nachgekommen. Schon im gerichtlichen Hauptverfahren habe das Kantonsgericht Nidwalden (mit Verfügung vom 12. Mai 2014) die Voraussetzungen der amtlichen Verteidigung verneint und den zuvor bestellten amtlichen Verteidiger aus dem Amt entlassen. Die vom Beschwerdeführer dagegen erhobenen Rechtsmittel seien sowohl vom kantonalen Obergericht (mit Beschluss vom 17. Juli 2014) als auch vom Bundesgericht (in dessen Urteil 1B_313/2014 vom 4. Februar 2015) abschlägig behandelt worden. An den massgeblichen Entscheidungskriterien habe sich seither nichts geändert. Im vorinstanzlichen Verfahren habe der Beschwerdeführer monatliche Fixkosten von Fr. 3'600.-- (für Wohnungsmiete, Hypothekarzinsen sowie Krankenkassen- und Versicherungsprämien) geltend gemacht, bei einem Einkommen von Fr. 640.-- pro Jahr. Als Vermögen habe er Immobilien mit einem Verkehrswert von Fr. 1,5 Mio. sowie ein Barvermögen von Fr. 2'070.-- deklariert; auf der Passivenseite stünden angeblich Steuerausstände und andere Schulden. Zu diesen Angaben habe er (auch innert angesetzter Nachfrist) grösstenteils keine Belege eingereicht. Auch habe er nicht dargelegt, wie er die deklarierten monatlichen Fixkosten von Fr. 3'600.-- zuzüglich Grundbedarf mit einem angeblichen Jahreseinkommen von Fr. 640.-- zu decken vermöchte. Da schon seine finanzielle Bedürftigkeit nicht glaubhaft gemacht sei, sei das Gesuch um amtliche Verteidigung für das Berufungsverfahren abzuweisen. Es könne offenbleiben, wie es sich darüber hinaus mit den Erfolgsaussichten des Rechtsmittels verhalte. Was die sachliche Notwendigkeit der amtlichen Verteidigung betrifft, sei der Vollständigkeit halber festzuhalten, dass die im psychiatrischen Gutachten diagnostizierten Störungen zwar gewisse gerichtsnotorische Verhaltensweisen des Beschwerdeführers erklärten, dessen geistige Gesundheit jedoch nicht in der Weise beeinträchtigten, dass er seine Verfahrensrechte als Partei im Berufungsverfahren nicht ausreichend wahrzunehmen vermöchte. So sei er in der Lage, gerichtliche Eingaben in Strafsachen zu verfassen, darunter auch Beschwerden an das Bundesgericht. Allein vor dem Obergericht des Kantons Nidwalden habe er seit 2013 zwölf strafrechtliche und sieben zivilrechtliche Verfahren geführt.