Citation: 2C_92/2015 E. 3.3.1

3.3.1. Die Vorinstanz hat die Grundlagen des kantonalen Rechts betreffend den Entzug der aufschiebenden Wirkung zutreffend dargelegt, worauf verwiesen werden kann. Sie hat die Anliegen des Tierschutzes und die Interessen des Beschwerdeführers an der Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung sorgfältig gegeneinander abgewogen. Gestützt auf das Kontrollprotokoll des Veterinärdienstes vom 25. September 2014, den Anzeigerapport der Kantonspolizei vom 18. Oktober 2014 und den Bericht der tierärztlichen Untersuchung vom 1. Oktober 2014 erachtete es die Vorinstanz für wahrscheinlich, dass die Tiere vernachlässigt und unter ungeeigneten Bedingungen gehalten worden waren. Sie erwog, dass diesfalls die Behörde gemäss Art. 24 TSchG unverzüglich einschreiten muss. Dies sei nicht erst dann notwendig, wenn Missstände als gesichert erscheinen würden, denn Tiere könnten sich gegen schlechte Haltungsbedingungen nicht zur Wehr setzen und seien auf menschliche Mitwirkung angewiesen. An der Beschlagnahmung stark vernachlässigter Tiere bestehe somit ein öffentliches Interesse, welches den sofortigen Vollzug der Massnahme erfordere. Das Gleiche gelte für ein gestützt auf Art. 23 Abs. 1 und 2 TSchG ausgesprochenes Tierhalteverbot. Demgegenüber seien die privaten Interessen des Beschwerdeführers eher gering. Die Unterbringungskosten für die noch im Tierheim verbliebenen fünf Katzen seien überschaubar; ihnen stünden zudem Einsparungen des Beschwerdeführers gegenüber. An der Weiterführung des Projekts "Katzen ..." habe der Beschwerdeführer nur ein beschränktes Interesse, weil er daraus kein Erwerbseinkommen erziele.