Citation: 8C_55/2022 E. 3.1

3.1. Was die medizinische Seite betrifft, erwog die Vorinstanz im Wesentlichen, gemäss der Beurteilung des med. pract. C.________, Facharzt für Chirurgie FMH, Suva Versicherungsmedizin, vom 10. Juli 2020 sei der Leidensdruck des Beschwerdeführers erheblich. Er sei verzweifelt und schmerzgeplagt, was nachvollziehbar und unfallbedingt sei. Er könne mit der rechten dominanten Hand nur noch sehr leichte Lasten tragen. Das Hantieren mit Werkzeugen auf der rechten Seite könne nur leicht bzw. feinmotorisch sein. Arbeiten über Kopfhöhe könne er nicht durchführen. Auf der linken Seite sei das Heben und Tragen von Lasten frei, ebenso das Hantieren mit Werkzeugen. Sitzen und Stehen könnten normal durchgeführt werden. Die Fortbewegung sei in keiner Weise eingeschränkt. Treppensteigen könne erfolgen. Leiternsteigen dürfe der Beschwerdeführer nur manchmal und nur dann, wenn er nichts in der linken Hand trage, da er sich "mit rechts" nicht abfangen könne. Beidhändige Arbeiten und solche, die ein Gleichgewicht und/oder Balancieren erforderten, dürften nicht durchgeführt werden. Ebenso seien alle gefährlichen Arbeiten nicht statthaft. Unter Einhaltung dieses Zumutbarkeitsprofils könne eine ganztägige Arbeit erfolgen. Diese Beurteilung des med. pract. C.________ sei - so die Vorinstanz weiter - nachvollziehbar, weshalb darauf abgestellt werden könne.