Citation: 2C_76/2020 E. 4

Der Beschwerdeführer kritisiert die Beweiswürdigung bzw. die Sachverhaltsfeststellung als unzutreffend bzw. einseitig, er unterlässt es indessen darzulegen, inwiefern die Vorinstanz diesbezüglich Art. 9 BV (Willkürverbot) verletzt hätte. Er macht geltend, dass über die Natur seiner affektiven und wirtschaftlichen Beziehungen erst entschieden werden könne, "wenn sich die Parteien auf die neue Situation eingestellt" hätten. Dem ist nicht so: Das Obergericht durfte willkürfrei auf die Erklärungen der Eltern hinsichtlich der Beziehung zu den Kindern abstellen; massgeblich für das bundesgerichtliche Verfahren ist grundsätzlich das tatsächlich ausgeübte Besuchsrecht im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids (vgl. die Urteile 2C_402/2018 vom 19. September 2018 E. 2.1 und 2C_123/2015 vom 30. September 2015 E. 2.7). Anders verhielte es sich allenfalls, wenn nicht vom Betroffenen zu verantwortende Umstände die Wahrnehmung des Besuchsrechts massgeblich erschweren oder verunmöglichen sollten (vgl. das Urteil 2C_547/2014 vom 5. Januar 2015). Es erübrigte sich für die Vorinstanz deshalb auch vorliegend, den Entscheid im Eheschutz- bzw. Scheidungsverfahren abzuwarten (vgl. Urteil 2C_402/2018 vom 19. September 2018 E. 2.2 und 2C_123/2015 vom 30. September 2015 E. 2.7 mit weiteren Hinweisen). Dem bundesgerichtlichen Urteil ist somit bezüglich der Beziehungen zu den Kindern der Sachverhalt zugrunde zu legen, wie ihn die Vorinstanz willkürfrei festgestellt hat (Art. 105 Abs. 2 BGG; vgl. vorstehende E. 2.2).