Citation: I 324/01 05.11.2002 E. 3

Mit der verfügungsweisen Zusprechung einer unbefristeten Invalidenrente wird ein im Wesentlichen durch die Anspruchsberechtigung an sich sowie die Höhe und den Beginn der Leistung bestimmtes Rechtsverhältnis geordnet. Werden, was die Regel ist, lediglich einzelne Elemente der Rentenfestsetzung (Invaliditätsgrad, Rentenbeginn etc.) beanstandet, bedeutet dies nicht, dass die unbestrittenen Teilaspekte in Rechtskraft erwachsen und demzufolge der richterlichen Überprüfung entzogen sind (BGE 125 V 417 Erw. 2d). Vor- wie letztinstanzlich Streitgegenstand bildet demnach der Anspruch auf Rente als solcher. Daran ändert nichts, dass der Beschwerdeführer im kantonalen Gerichtsverfahren explizit einzig die Rentenberechnung als rechts fehlerhaft rügte und insbesondere der Beginn der Rente nach den Parteivorbringen damals nicht strittig war. Unter Geltung der vollen Kognition ist es sodann zulässig, wenn der Beschwerdeführer im letztinstanzlichen Verfahren zum Beginn der Rente (als ein Element des Rentenanspruchs) neue Tatsachen und Beweismittel in den Prozess einbringt (vgl. Erw. 1 hievor).