Citation: 4A_145/2025 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdeführerin behaupte, sie habe im massgeblichen Zeitraum mit einem höheren Pensum gearbeitet als das zu revidierende Urteil annehme. Damit berufe sie sich auf den Revisionsgrund der nachträglich entdeckten neuen Tatsachen (Art. 328 Abs. 1 lit. a ZPO). Die Beschwerdeführerin sei indessen bereits im ursprünglichen Verfahren im Besitze ihrer Lohnabrechnungen gewesen und habe deshalb ihr Arbeitspensum gekannt. Folglich hätte sie ihr Pensum schon damals substanziiert darlegen und beweisen müssen. Revisionsweise könne sie diese Behauptungen nicht nachholen. Da ihr Revisionsgesuch aussichtslos erscheine, habe sie gemäss Art. 117 lit. b ZPO keinen Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege. Die Beschwerdeführerin zeigt nicht auf, was an dieser vorinstanzlichen Prozesschancenbeurteilung falsch sein sollte. Stattdessen beschränkt sie sich auf nicht einschlägige Ausführungen zu materiellrechtlichen Fragen, wie zum Versicherungsvertrag, der Höhe ihres damaligen Lohnes und der Taggeldberechnung. Damit setzt sie sich mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides nicht rechtsgenügend auseinander.