Citation: 2C_372/2023 E. 3.1

3.1. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Diese Bestimmung bezieht sich nur auf unechte Noven, d.h. auf Tatsachen und Beweismittel, die sich vor dem angefochtenen Entscheid ereigneten bzw. vor diesem entstanden. Nach dem angefochtenen Entscheid entstandene (echte) Noven sind vor Bundesgericht generell unzulässig (BGE 148 V 174 E. 2.2; 143 V 19 E. 1.2). Die Voraussetzungen von Art. 99 Abs. 1 BGG sind in der Beschwerde näher darzulegen. Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass für die Zulässigkeit von unechten Noven, die bereits im kantonalen Verfahren ohne Weiteres hätten vorgebracht werden können (BGE 143 V 19 E. 1.2; Urteil 9C_385/2023 vom 8. Mai 2024 E. 1.1).