Citation: 6B_741/2021 E. 4.4.2

4.4.2. Die Vorinstanz stellt diesbezüglich fest, am 28. August 2018 habe der Beschwerdeführer drei Mal die Beschwerdegegnerin 2 angerufen; diese habe zwei der Anrufe entgegengenommen. Dabei habe er sie als "Hure" und "Schlampe" bezeichnet. Die Beschwerdegegnerin 2 habe sich am 7. September 2018, bei ihrer ersten polizeilichen Einvernahme dazu, gut an diese Bezeichnungen erinnern können. Sie habe auch ausgesagt, es sei ständig zu solchen Beleidigungen gekommen; es sei daher nachvollziehbar und plausibel, dass sie sich später nicht mehr an sämtliche Details der einzelnen Vorkommnisse habe erinnern können. Aufgrund der Aussagen des Beschwerdeführers könne nicht von einer Provokation oder Retorsion durch die Beschwerdegegnerin 2 ausgegangen werden, und in einem Ehestreit seien die hier interessierenden Äusserungen nicht gängig.