Citation: C 201/99 22.02.2000 E. 1

1.- a) Soweit der Beschwerdeführer eine nachträgliche Kostengutsprache für den von ihm absolvierten Fahrlehrer- kurs beantragt, kann darauf mangels Begründung nicht einge- treten werden (Art. 108 Abs. 2 OG; BGE 123 V 336 Erw. 1a mit Hinweisen). b) Das kantonale Gericht hat die vorliegend massgebli- chen Bestimmungen über die für den Anspruch auf Arbeitslo- senentschädigung vorausgesetzte Vermittlungsfähigkeit der versicherten Person (Art. 8 Abs. 1 lit. f und Art. 15 Abs. 1 AVIG in der ab 1996 gültigen Fassung) sowie die hie- zu ergangene Rechtsprechung (BGE 122 V 266 Erw. 4, 120 V 388 Erw. 3a, 112 V 217 Erw. 1b und 2, je mit Hinweisen; ARV 1996/97 Nr. 8 S. 31 Erw. 3, 1993/94 Nr. 30 S. 216 Erw. 3b, 1990 Nr. 14 S. 84 Erw. 2a; siehe auch BGE 120 V 394 Erw. 1 mit Hinweisen; ARV 1998 Nr. 40 S. 230 Erw. 3b und 3c, 1991 Nr. 3 S. 24 Erw. 2b) zutreffend dargelegt. Darauf kann ver- wiesen werden. c) Die Vorinstanz ist unter einlässlicher Würdigung der Aktenlage, insbesondere auch der Vorbringen des Be- schwerdeführers, zum Schluss gelangt, dass dieser ab dem 1. Juli 1996 bis nach Abschluss der Umschulung zum Fahrleh- rer im Dezember 1996 weder in der Lage noch willens gewesen sei, sich der Stellenvermittlung zur Verfügung zu halten. Bezüglich der Zeit nach Abschluss der Schule bis zum Ver- fügungszeitpunkt (20. Februar 1997) ging das kantonale Ge- richt davon aus, dass der zwischenzeitig als selbständiger Fahrlehrer erwerbstätige und zugleich in einem Teilpensum angestellte Versicherte entweder die Arbeitslosigkeit als beendet gesehen habe oder dann ebenfalls nicht wirklich in der Lage und willens gewesen sei, die Teilarbeitslosigkeit zu vermindern oder zu beenden. Auf die zutreffenden Darle- gungen der Vorinstanz ist zu verweisen. An diesem Ergebnis vermögen sämtliche Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern. Unbe- helflich ist namentlich der Hinweis auf die Arbeitsbereit- schaft bis zur Beendigung der Schule, sprechen doch der Wille zur Übernahme einer Arbeit angesichts der bereits in der Anmeldung geäusserten Absicht, den Fahrlehrerkurs zu besuchen, die fehlende Kündigungsmöglichkeit der Schule, die während der Ausbildung aufgenommene Vorbereitung zur Gründung einer eigenen Fahrschule sowie das Fehlen jegli- cher Arbeitsbemühungen trotz zweimaliger Einstellung in der Anspruchsberechtigung aus diesem Grund, nicht für Vermitt- lungsfähigkeit in dieser Zeit. Ebenso wenig hilft für die Zeit nach Schulabschluss die Behauptung, der Beschwerde- führer habe mit der selbständigen Ausbildung von Fahrschü- lern erst begonnen, nachdem er kein (ausreichendes) Ar- beitspensum im Angestelltenverhältnis gefunden habe. Denn die bereits während und unmittelbar nach Abschluss der Ausbildung getätigten Investitionen und die damit einherge- henden Fixkosten für die Selbständigkeit sowie die fehlen- den (nachweisbaren) Arbeitsbemühungen sprechen gegen eine derartige Sichtweise. d) Fehlt es an der Vermittlungsfähigkeit in dem hier interessierenden Zeitraum, besteht auch kein Anspruch auf Tagelder der Arbeitslosenversicherung.