Citation: 2P.111/2002 13.12.2002 E. 6

6.1 Der Beschwerdeführer rügt, das Verwaltungsgericht sei bei der Festlegung der Gerichtsgebühr auf Fr. 1'000.-- in Willkür verfallen. Eine Gebühr von Fr. 1'000.-- bei einem Streitwert von Fr. 80.-- verletze zudem klarerweise das Aequivalenzprinzip. Sodann verstosse der Kostenentscheid gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung bei der Rechtsanwendung, zumal den Rekurrenten in Vergleichsverfahren Gerichtsgebühren von höchstens Fr. 300.-- auferlegt worden seien. 6.2 Gemäss Art. 1 lit. a der Gebührenordnung für das Verwaltungsgericht vom 25. August 1980 wird bei verwaltungsrechtlichen Streitigkeiten eine Staatsgebühr von Fr. 100.-- bis Fr. 15'000.-- erhoben. In Rechtsfällen mit besonders hohem Interessenwert oder in Verfahren, die dem Gericht einen unverhältnismässig grossen Arbeitsaufwand verursachen, erhöht sich der Gebührenrahmen auf Fr. 50'000.--. Die Erhebung einer Spruchgebühr bedarf dort keiner näheren Begründung, wo sich dies nach dem Ausgang des Verfahrens und den anwendbaren Bestimmungen ohne weiteres versteht, und auch die Höhe der Gebühr braucht in der Regel, bzw. so lange sie sich im Rahmen des Üblichen hält, nicht speziell begründet zu werden (Urteil 2P.89/2001 vom 10. Juli 2001, E. 4a). Vorliegend kann die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.--, die sich an den unteren Rahmen des anwendbaren Tarifs für Justizgeschäfte hält, nicht als willkürlich bezeichnet werden. Dass sie ein Vielfaches der streitigen Jahrespauschale beträgt, steht dem nicht entgegen, zumal es sich um eine periodische Abgabe handelt und die Behandlung der dagegen erhobenen Beschwerde einen gewissen Aufwand verursachte. Auch aus dem Umstand, dass in Vergleichsfällen geringere Gerichtsgebühren verlegt worden sind, kann der Beschwerdeführer, der selber für einen erhöhten Verfahrensaufwand gesorgt hat (vgl. vorne lit. D), nichts für sich ableiten.