Citation: 1C_546/2017 E. A

Die C.________ AG und die D.________ AG planen auf der Parzelle Nr. 22 in Freidorf (Gemeinde Roggwil) den Bau von vier Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 20 Wohnungen, zwei Gewerbeeinheiten und einer Tiefgarage. Die Liegenschaft steht im Eigentum der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB) und weist eine Fläche von 24'000 m2 auf, wobei für das Bauprojekt eine Teilfläche von 5'221 m2 vorgesehen ist. Während der öffentlichen Auflage vom 23. Februar bis zum 15. März 2015 ging eine Reihe von Einsprachen ein, darunter jene von B.________ und A.________. Die Baugesuchstellerinnen modifizierten ihr Projekt in der Folge zweimal. Nach der Durchführung mehrerer Augenscheine wies die Gemeinde Roggwil mit Verfügungen vom 16. und 31. Dezember 2015 die Einsprachen ab und erteilte die Baubewilligung. Die dagegen erhobenen Rekurse wies das Departement für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau (DBU) mit Entscheid vom 7. November 2016 ab. Gegen den Entscheid des DBU reichten B.________, A.________ und weitere Personen Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau ein. Dieses wies das Rechtsmittel mit Entscheid vom 9. August 2017 ab, nahm jedoch eine vom DBU nur in den Erwägungen erwähnte, die Aussenparkplätze betreffende Auflage ins Dispositiv seines Entscheids auf.