Citation: I 171/00 07.05.2001 E. 3

3.- Anhand eines Einkommensvergleichs hat die Vorinstanz sodann einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 28,5 % ermittelt. Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen erhobenen Einwände vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Soweit der Versicherte die Auffassung vertritt, falls er wieder einmal Arbeit finden sollte, so wäre es vermessen, von einem Jahreseinkommen in der Höhe von Fr. 54'625.- auszugehen, ist ihm entgegenzuhalten, dass für die Invaliditätsbemessung nach Art. 28 Abs. 2 IVG massgebend ist, inwiefern sich das der versicherten Person verbliebene Leistungsvermögen auf dem für sie in Frage kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt wirtschaftlich verwerten lässt. Der theoretische und abstrakte Begriff des Arbeitsmarktes dient dazu, den Leistungsbereich der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. Er umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offen hält (BGE 110 V 276 Erw. 4b; ZAK 1991 S. 320 Erw. 3b). Daraus folgt, dass für die Invaliditätsbemessung nicht darauf abzustellen ist, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen tatsächlich vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob und in welchem Rahmen sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI 1998 S. 291). Das restliche erwerbliche Leistungsvermögen hat sich somit in einem fiktiven Arbeitsmarkt zu bewähren, der definitionsgemäss unter anderem konjunkturell ausgeglichen ist. Der Versicherte verfügt trotz des Gesundheitsschadens noch über ein weites Feld von Beschäftigungsmöglichkeiten. Da ihm grundsätzlich alle wechselbelastenden Tätigkeiten (ohne das Tragen grösserer Gewichte) zumutbar sind, er aber nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, ist die Vorinstanz zur Bemessung des Invalideneinkommens zutreffend vom Zentralwert der Tabelle A1 der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 1996 des Bundesamtes für Statistik für die mit einfachen und repetitiven Aufgaben (Anforderungsniveau 4) beschäftigten Männer für den gesamten privaten Sektor von Fr. 4294.- ausgegangen (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb mit Hinweisen). Hochgerechnet auf die durchschnittliche Arbeitszeit von 41,9 Wochenstunden und angepasst an die Nominallohnerhöhung in den Jahren 1997 und 1998 resultiert ein tabellarisches Jahresgehalt von Fr. 54'625.-. Wenn das kantonale Gericht zudem eine Kürzung des Tabellenlohnes um 5 % vornimmt, womit sich ein Invalideneinkommen von Fr. 51'894.- ergibt, lässt sich dies, entgegen der Ansicht des Versicherten, im Rahmen der Angemessenheitskontrolle nicht beanstanden (Art. 132 lit. a OG; BGE 114 V 316 Erw. 5a mit Hinweisen). Aus dem Vergleich mit dem korrekt errechneten und im Übrigen nicht bestrittenen hypothetischen Valideneinkommen von Fr. 72'574.- resultiert eine Erwerbseinbusse von 28,5 %. Die vorinstanzlich bestätigte Abweisung des Rentenbegehrens ist demgemäss zu Recht erfolgt.