Citation: 4A_131/2024 E. 2

Die Vorinstanz schützte das Urteil der Erstinstanz. Diese hatte erwogen, die Parteien hätten mit Datum vom 15./17. Mai 2006 einen Kreditvertrag unterzeichnet. Dieser habe die Beschwerdeführerin berechtigt, den Kreditrahmen von Fr. 750'000.-- wahlweise als Kontokorrentkredit mit einem Zinssatz von 5 % pro Jahr oder in Form von Festvorschüssen mit einer maximalen Laufzeit von zwei Monaten zu benützen, was die Beschwerdeführerin in der Folge auch getan habe. Die Beschwerdeführerin habe die Kontoauszüge und Abschlussrechnungen nie beanstandet und damit genehmigt. Nachdem die Beschwerdeführerin verschiedene Kreditklauseln verletzt habe, sei der Zinssatz angepasst worden. Als die Beschwerdeführerin der Rückzahlungsvereinbarung nicht gefolgt sei, habe die Beschwerdegegnerin am 20. Januar 2020 gestützt auf die AGB die Bezahlung des Sollsaldos per 31. Dezember 2019 von Fr. 171'274.76 verlangt. Bezahlt habe die Beschwerdeführerin lediglich Fr. 500.--. Der Restbetrag von Fr. 170'774.76 sei ausstehend, weshalb die Klage gutzuheissen sei.