Citation: 6B_459/2007 18.01.2008 E. 5

5.1 In materieller Hinsicht wendet sich der Beschwerdeführer vorab gegen seine Verurteilung wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung nach Art. 158 StGB. Dem Beschwerdeführer wird, wie dargelegt, insoweit vorgeworfen, als einziger Verwaltungsrat der F.________ Unternehmung veranlasst zu haben, dass diese Gesellschaft an seiner Stelle in eine Schuldverpflichtung über Fr. 466'563.55 gegenüber der E.________ AG, bei welcher er ebenfalls als einziger Verwaltungsrat amtete, eingetreten sei (vgl. E. 3.1.1 hiervor). Der Beschwerdeführer argumentiert, als einziger Verwaltungsrat der F.________ Unternehmung habe er mit sich selbst gar nicht gültig eine Schuldübernahme vereinbaren können. Dieses Selbstkontrahieren habe die Ungültigkeit des betreffenden Rechtsgeschäfts zur Folge. Ein gemäss Art. 20 OR nichtiges Geschäft sei per se nicht geeignet, eine Schädigung fremden Vermögens zu bewirken. Die F.________ Unternehmung sei mithin nicht geschädigt worden, und er habe auch nicht mit Schädigungsabsicht gehandelt (Beschwerde S. 30 - 32). 5.2 Die Vorinstanz hat demgegenüber ausgeführt, mit der buchhalterisch vollzogenen Übernahme einer persönlichen Schuldverpflichtung des Beschwerdeführers gegenüber der E.________ AG hätten sich die Passiven der F.________ Unternehmung vermehrt, und die F.________ Unternehmung sei demnach in diesem Umfang geschädigt worden. Der Umstand, dass diese Schuldübernahme infolge unsittlichen Selbstkontrahierens zivilrechtlich nichtig sei (Art. 20 OR), vermöge hieran nichts zu ändern, denn strafrechtlich sei allein der schuldhafte Wille des Beschwerdeführers massgebend, welcher darauf gerichtet gewesen sei, sich persönlich einer Schuld zu Lasten der F.________ Unternehmung zu entledigen (angefochtenes Urteil S. 11). Das Handeln des Beschwerdeführers lasse keinen anderen Schluss zu, als dass dieser durch sein Vorgehen bezweckt habe, sich unrechtmässig zu bereichern (angefochtenes Urteil S. 12).