Citation: 2C_1117/2013 E. 2.4

2.4. Die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG fällt ausser Betracht. Ob der Beschwerdeführer mit seiner schweizerischen Ehegattin tatsächlich je in ehelicher Gemeinschaft gelebt hat, ist im Nachhinein zweifelhaft, bestehen doch zahlreiche Hinweise auf ein durchwegs planmässiges Vorgehen des Beschwerdeführers, um in der Schweiz die Erteilung einer Anwesenheitsbewilligung zu erwirken und seine Familie im Heimatland nachzuziehen. Die Frage kann jedoch dahingestellt bleiben, da die behauptete Ehegemeinschaft keine drei Jahre gedauert haben konnte und damit das zeitliche Erfordernis ohnehin nicht erfüllt ist.