Citation: 2C_444/2014 E. 3.1

3.1. In der Sache selber hat die Vorinstanz die bundesgerichtliche Praxis zutreffend wiedergegeben und den Fall korrekt subsumiert: Mit der Scheidung von seiner EU-Gattin ist das von deren Anwesenheit abgeleitete Aufenthaltsrecht des Beschwerdeführers dahin gefallen; die Voraussetzungen eines freizügigkeitsrechtlichen Verbleiberechts waren nicht gegeben (vgl. THOMAS HUGI YAR, "Bis dass der Tod Euch scheidet", Übersicht über die migrationsrechtlichen Folgen in Krisensituationen, in: Jusletter 17. März 2014, Rz. 4 f.; derselbe, Von Trennungen, Härtefällen und Delikten - Ausländerrechtliches rund um die Ehe- und Familiengemeinschaft, in: Achermann et al. [Hrsg.], Jahrbuch für Migrationsrecht 2012/2013, Bern 2013 S. 31 ff., dort 40 ff. und 57 ff.). Das Verlängerungsgesuch war damit im Rahmen von Art. 50 AuG zu beurteilen (vgl. Art. 2 Abs. 2 AuG). Danach besteht der Bewilligungsanspruch trotz Auflösens bzw. definitiven Scheiterns der Ehegemeinschaft fort, wenn diese mindestens drei Jahre gedauert und die betroffene ausländische Person sich hier erfolgreich integriert hat (Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG; "Integrationsklausel") oder wichtige persönliche Gründe den weiteren Aufenthalt in der Schweiz gebieten (Art. 50 Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 50 Abs. 2 AuG 1; nacheheliche "Härtefallklausel").