Citation: 5A.15/2005 24.05.2005 E. 2

Die Gesuchsteller rufen den Revisionsgrund von Art. 136 lit. d OG an, nach welchem die Revision zulässig ist, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat. Was sie zur Begründung anführen, ist im Wesentlichen eine erneute Darlegung ihres Rechtsstandpunktes. In dieser Hinsicht und soweit sie dem Bundesgericht vorwerfen, die vorinstanzlichen Erwägungen sowie die einschlägige Literatur falsch interpretiert zu haben, verkennen sie, dass die Revision nicht zur Korrektur einer angeblich unrichtigen rechtlichen Würdigung oder einer angeblich unrichtigen Rechtsauffassung des Bundesgerichts dient (BGE 96 I 279 E. 3). Darauf ist nicht einzutreten. Ohnehin gehen die diesbezüglichen Ausführungen - dem Bundesgericht sei entgangen, dass nicht ein definitiv, sondern ein bloss provisorisch eingetragenes Bauhandwerkerpfandrecht gelöscht worden sei, und die von ihm zitierte Literatur beziehe sich auf Haupteinträge - an der Sache vorbei: In E. 1 und insbesondere in E. 3.2 des bundesgerichtlichen Urteils wird explizit erwähnt, dass es sich um ein provisorisch vorgemerktes Bauhandwerkerpfandrecht handelte, und in Erwägung 3.1 hat das Bundesgericht mit Verweis auf die entsprechende Lehre und Rechtsprechung ausgeführt, dass sich die Grundbuchberichtigungsklage nicht nur auf die Haupteinträge, sondern auch auf die Vormerkungen beziehe. Ebenso wenig hat das Bundesgericht übersehen, dass die Grundbuchverwalterin in der Rechtsmittelbelehrung ihrer Verfügung vom 21. Januar 2005 auf die Beschwerde an die Justizkommission des Obergerichts hingewiesen hat. Indes war diese Verfügung nicht Gegenstand des Verfahrens 5A.6/2005, weshalb sie im Urteil des Bundesgerichts vom 17. März 2005 auch nicht erwähnt worden ist. Gegenstand jedes Verfahrens war vielmehr der Entscheid vom 18. Januar 2005, mit welchem die Justizkommission auf die Beschwerde gegen die "Anzeige über die Löschung von Vormerkungen" des Grundbuchamtes A.________ vom 29. Dezember 2004 nicht eingetreten war. Diese Anzeige enthielt keine Rechtsmittelbelehrung. Dass die Grundbuchverwalterin bezüglich dieser Anzeige angeblich eine mündliche Rechtsmittelbelehrung abgegeben hat, aus der die Gesuchsteller nunmehr Rechte im Kostenpunkt für sich ableiten, wird im Revisionsgesuch erstmals geltend gemacht (auf S. 13 der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 28. Januar 2005 wird entgegen der Behauptung im Revisionsgesuch keine angebliche mündliche Rechtsmittelbelehrung behauptet).