Citation: 5A_677/2024 E. 4.1

4.1. Ausgehend von der Zuweisung der ehelichen Liegenschaft an die Beschwerdegegnerin änderte die Vorinstanz die erstinstanzlich ermittelten Bedarfspositionen insofern ab, als sie die Kosten der Liegenschaft von Fr. 2'348.-- (Hypothekarzinsen und Nebenkosten) in den Bedarf der Beschwerdegegnerin aufnahm, während sie im Bedarf des Beschwerdegegners die Miete für die von ihm bezogene Wohnung einsetzte. Da die vom Beschwerdeführer für seinen volljährigen Sohn zu bezahlenden Unterhaltsbeiträge ab August 2024 wegfielen, bildete die Vorinstanz ab August 2024 eine zweite Phase zur Berechnung des Unterhalts. Die übrigen Bedarfspositionen sowie das von der Erstinstanz für die Parteien ermittelte Einkommen (Beschwerdeführer: Fr. 14'825.--; Beschwerdegegnerin: Fr. 0.-- bis zum 31. Juli 2024 und Fr. 6'000.-- ab 1. August 2024 [hypothetisches Einkommen]) blieben unverändert. Darauf gestützt ermittelte die Vorinstanz den vom Beschwerdeführer geschuldeten Unterhalt, wobei sie betreffend den für Phase 2 berechneten Unterhaltsbeitrag erwog, keine der Parteien bringe vor, dieser würde den ehelichen Standard überschreiten.