Citation: I 154/02 07.11.2002 E. 2

2.1 Im angefochtenen Entscheid hat die Vorinstanz erwogen, auf Grund der verschiedenen Arztberichte und der eingeholten Gutachten, die sowohl den zur Zeit des ursprünglichen Verfügungserlasses vom 11. Juni 1996 als auch den im Rahmen des Revisionsverfahrens (Verfügung vom 9. Januar 2001) gegebenen Sachverhalt zum Gegenstand haben, sei davon auszugehen, dass der Versicherte nach der vorgenommenen Zumutbarkeitsbeurteilung bezüglich einer wechselbelastenden und wechselpositionierenden Arbeit nunmehr eine 100 %ige und nicht mehr bloss eine 50 bis 70 %ige Arbeitsfähigkeit aufweise. Dabei sei belegt, dass allfällige neue Gesundheitsstörungen die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten leichten Tätigkeit seit der Rentenzusprechung nicht zusätzlich beeinträchtigten, zumal nach wie vor die segmentale Dysfunktion L5/S1 mit der intermittierenden lumboradikulären Symptomatik S1 rechts als Hauptproblematik zu betrachten sei. Bei Gegenüberstellung eines Valideneinkommens von Fr. 86'095.65 und eines Invalideneinkommens von Fr. 40'784.35 errechnete das kantonale Gericht einen Invaliditätsgrad von rund 52 %. Somit bestand kein Grund für eine Rentenerhöhung. 2.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde bringt der Beschwerdeführer lediglich vor, zu den Schmerzen im Rücken und in den Schultern hätten die Gutacher ihn nicht spezifisch befragt. Damit hätte ihnen die Grundlage für den zentralen Teil ihrer Beurteilung gefehlt, wonach seine subjektiv geäusserten Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule und des rechten Beines mit den klinischen und radiologischen Befunden vereinbar seien. In diesem Zusammenhang sei auch auf die kulturellen Verständigungsschwierigkeiten zwischen Versichertem und Gutachter hinzuweisen. Bei Exploranden fremder Kulturen sei insbesondere bei psychiatrischen Abklärungen die Anwesenheit eines geeigneten Übersetzers notwendig. 2.3 Aus den verschiedenen Arztberichten und Gutachten ist ersichtlich, dass die entsprechenden Ärzte den Beschwerdeführer über seine Leiden spezifisch und ausführlich befragt haben. Aus welchen Gründen vorliegend der Beizug eines Übersetzers zu den medizinischen Untersuchungen erforderlich gewesen wäre, ist nicht einzusehen, geht doch aus den Akten hervor, dass der Beschwerdeführer die deutsche Sprache durchaus beherrscht. Dies ist auch damit erstellt, dass er am 27. März 1996 der IV-Stelle eine handschriftlich verfasste Mitteilung in deutscher Sprache zukommen liess. Was die psychiatrischen Abklärungen anbelangt, geht aus einem am 18. Februar 2000 erstellten Gutachten hervor, dass die untersuchenden Ärzte weder die Frage nach dem Vorhandensein einer Schmerzverarbeitungsstörung aufgeworfen haben noch davon ausgegangen sind, ein für die Schmerzbehandlung eingesetztes Antidepressivum hätte auf das Vorhandensein einer zusätzlichen psychischen Störung in invalidisierendem Ausmass hingedeutet. Im Gegenteil hat die Vorinstanz sowohl die Gewichtung der einzelnen Beschwerden als auch die dadurch verursachten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit des Versicherten überzeugend festgelegt. Somit bringt der Beschwerdeführer in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts vor, was auf die Untauglichkeit der Abklärungsberichte schliessen liesse, noch macht er glaubhaft geltend, im genannten Gutachten vom 18. Februar 2000 hätte man sich nicht in zuverlässiger Weise mit seinen Leiden auseinandergesetzt. Unter diesen Umständen besteht kein Anlass zu weiteren Abklärungen.