Citation: 8C_291/2009 01.10.2009 E. 5

5.1 Die Vorinstanz hat das für die Invaliditätsbemessung massgebende Einkommen, welches der Beschwerdeführer ohne den Gesundheitsschaden zu erzielen vermöchte (Valideneinkommen) aufgrund des in der O.________ AG ab 14. Mai 2001 als Chauffeur/Auslieferer erzielten Einkommens und der Angaben der Arbeitgeberin über das ohne Gesundheitsschaden erzielbare Einkommen für den Zeitpunkt des mutmasslichen Rentenbeginns (1. Mai 2001) auf Fr. 55'500.- festgesetzt. Dies wird grundsätzlich nicht beanstandet. 5.2 Beim trotz des Gesundheitsschadens in einer leidensangepassten Tätigkeit zumutbarerweise noch erzielbaren Verdienst (Invalideneinkommen) stellte die Vorinstanz auf statistische Tabellenwerte ab. Ausgehend vom monatlichen Bruttolohn (Zentralwert, einschliesslich 13. Monatslohn bei einer standardisierten Arbeitszeit von 40 Stunden in der Woche) für die im privaten Sektor mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) beschäftigten Männer von Fr. 4437.- (LSE 2000 TA1) ermittelte sie umgerechnet auf die betriebsübliche durchschnittliche Arbeitszeit von 41.8 Stunden (Die Volkswirtschaft 4/2004, S. 86 Tabelle B 9.2) und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung bis 2001 von 2.5 Prozent einen Jahresverdienst von Fr. 57'030.-, den sie wegen gesundheitlich bedingter Einschränkungen um 10 Prozent kürzte (Fr. 51'300.-). Dem Valideneinkommen von Fr. 55'500.- gegenübergestellt ergab sich ein Invaliditätsgrad von gerundet 8 Prozent. Da dieser unter der für die Zusprechung einer Rente massgeblichen Erheblichkeitsgrenze von 10 Prozent liegt (Art. 18 Abs. 1 UVG), verneinte sie einen Anspruch auf Invalidenrente der Unfallversicherung. 5.3 Der Beschwerdeführer hält dem entgegen, es sei unter Berücksichtigung der gesamten Umstände ein Abzug vom statistischen Invalideneinkommen von 20 bis 25 Prozent vorzunehmen. Auch in diesem Punkt kann ihm nicht beigepflichtet werden. Nach der Rechtsprechung ist beim Einkommensvergleich unter Verwendung statistischer Tabellenlöhne zu berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Sodann ist dem Umstand Rechnung zu tragen, dass weitere persönliche und berufliche Merkmale einer versicherten Person, wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können. Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das Invalideneinkommen ist nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen, wobei der Abzug auf höchstens 25 Prozent zu begrenzen ist (BGE 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481). Mit Bezug auf den Beschwerdeführer ist davon auszugehen, dass dieser wegen des Knieleidens und der allenfalls damit verbundenen Notwendigkeit, bei der Arbeit vermehrt Pausen einzuschalten, auch im Rahmen einer geeigneten leichteren Tätigkeit in der Leistungsfähigkeit beeinträchtigt ist und daher mit einer Einkommenseinbusse zu rechnen hat. Dagegen dürften sich die weiteren persönlichen und beruflichen Merkmale (Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität und Aufenthaltskategorie) nicht erheblich auf den Verdienst auswirken.