Citation: U 16/03 22.02.2006 E. 3

Wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren rügt der Beschwerdeführer hinsichtlich seiner Begutachtung durch Dr. med. Z.________ eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, indem ihm nicht offen gelegt worden sei, dass dieser Vertrauensarzt der Versicherung sei. Nach der Rechtsprechung lässt die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen, wobei an die Unparteilichkeit des Gutachters allerdings ein strenger Massstab anzulegen ist (BGE 123 V 176 Erw. 3d, 122 V 161 Erw. 1c). Dr. med. Z.________ ist nicht Angestellter der Basler, sondern als selbstständiger Chirurg tätig. Die Tatsache allein, dass er von dieser wiederholt beigezogen wird und für sie Expertisen erstellt, lässt im Lichte der dargelegten Rechtsprechung nicht auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Andere Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen, sind nicht ersichtlich, weshalb nicht aus diesem Grund auf das Aktengutachten nicht abzustellen ist.