Citation: 1C_170/2022 E. 5.4

5.4. Für die Beurteilung, ob es sich beim Zwischenbau um ein Besonderes Gebäude bzw. einen Besonderen Gebäudeteil im Sinne von a§ 49 Abs. 3 PBG/ZH handelt, stellten die Vorinstanzen auf die tatsächlichen Verhältnisse im Zeitpunkt der Abrückungserklärung, datiert vom 28. Mai 1962, ab und berücksichtigten später bewilligte bauliche Veränderungen nicht. Sie gingen davon aus, die Abrückungserklärung beziehe sich ausdrücklich auf das damals auf der Nachbarliegenschaft geplante Bauprojekt und die "Pläne Nrn. 38/1-5"; sie könne nach Treu und Glauben nicht dahingehend verstanden werden, dass sie auch Änderungen der massgeblichen tatsächlichen Verhältnisse, die ins Belieben des jeweils am Nachbargrundstück Berechtigten gestellt wären, mitumfassen würde. Die Beschwerdeführerin rügt dies als willkürlich und erachtet den heutigen und letztbewilligten Zustand als massgebend. Sie begnügt sich jedoch mit dem Hinweis, dass die Privilegierung von § 274 Abs. 1 PBG/ZH ausschliesslich gelte, wenn keine Abrückungserklärung abgegeben worden sei; soweit jedoch eine solche vorliege, gelte uneingeschränkt § 271 PBG/ZH. Sie stellt damit lediglich ihre eigene Auffassung derjenigen des Verwaltungsgerichts gegenüber, ohne aufzuzeigen, inwiefern der Entscheid des Verwaltungsgerichts offensichtlich unhaltbar und damit geradezu willkürlich ist. Dies ist auch nicht ersichtlich.