Citation: 5A_527/2007 17.12.2007 E. 4

Sodann führt der Beschwerdeführer an, dass er - wenn er überhaupt eine Schuldanerkennung abgegeben habe - diese nicht gegenüber der Beschwerdegegnerin und nicht gegenüber dem Gericht, sondern im Rahmen einer Einvernahme durch die Untersuchungsbehörde gegenüber dieser erklärt habe. Er beruft sich in diesem Zusammenhang auf eine von Staehelin vertretene Auffassung, wonach eine in einer Strafuntersuchung abgegebene Erklärung, dass der Angeschuldigte einen bestimmten Betrag schulde, sich üblicherweise nicht an den Gläubiger richte und darum weder zur definitiven noch zur provisorischen Rechtsöffnung berechtige (Staehelin, Basler Kommentar, N. 28 zu Art. 80 SchKG). Der Beschwerdeführer nimmt dabei auf einen in der Kommentierung von Staehelin zitierten kantonalen Entscheid Bezug, in welchem eine von einem Angeschuldigten in einer Strafuntersuchung abgegebene Erklärung, dass er dem Kläger einen bestimmten Betrag schulde, deshalb nicht als definitiver Rechtsöffnungstitel qualifiziert wurde, weil die Forderung im Zeitpunkt dieser Erklärung noch gar nicht Gegenstand eines selbständigen oder eines in Verbindung mit dem Strafverfahren geführten Zivilprozesses gewesen und der Kläger in diesem Verfahrensstadium noch nicht als Partei aufgetreten sei (Entscheid der Schuldbetreibungs- und Konkurskommission vom 27. Oktober 1958, in: Entscheidungen des Obergerichtes des Kantons Luzern und seiner Kommissionen, Band X, S. 466 Nr. 600, sowie in: SJZ 1961, S. 224 Nr. 88). Indes bestreitet der Beschwerdeführer die Feststellungen des Obergerichts nicht, wonach die Forderung Bestandteil des Urteils des Kriminalgerichts gebildet habe, da sie Gegenstand des Verfahrens vor dem Kriminalgericht gewesen sei, an welchem die Beschwerdegegnerin zur adhäsionsweise Geltendmachung ihrer Zivilforderung als Privatklägerin aufgetreten sei, und da er die Anerkennung der Forderung der Beschwerdegegnerin in voller Höhe bestätigt habe. So macht er denn auch nicht geltend, er habe die Schuldanerkennung in einem Zeitpunkt abgegeben, in welchem die Beschwerdegegnerin noch gar nicht Prozesspartei und die Erklärung insoweit gar nicht an sie gerichtet gewesen sei. Im Übrigen ergibt sich aus der vom Beschwerdeführer zitierten Entscheidung auch nicht etwa, dass die "Anerkennung" Teil eines rechtskräftigen Dispositivs gebildet hätte. Somit ist auch der Hinweis auf die Kommentierung sowie den kantonalen Entscheid unbehelflich.