Citation: 5A_147/2007 06.06.2007 E. 1

Beim vorliegenden Klageverfahren um einen Verantwortlichkeitsanspruch gegen den Beirat handelt es sich um ein öffentlich-rechtliches Verfahren auf dem Gebiet der Aufsicht über die Vormundschaftsbehörden, das in unmittelbarem Zusammenhang mit Zivilrecht steht. Der angefochtene Entscheid unterliegt daher der Beschwerde in Zivilsachen gemäss Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 5 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005. Es steht eine vermögensrechtliche Angelegenheit mit einem Streitwert von weit mehr als 30'000 Franken zur Beurteilung (Art. 74 BGG), das kantonale Obergericht ist die letzte kantonale Instanz (Art. 75 BGG) und der Kläger ist zur Beschwerde befugt (Art. 76 BGG), so dass die Beschwerde zulässig ist. Mit der Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (Art. 95 lit. a BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur beanstandet werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Das Bundesgericht legt seinem Beschwerdeentscheid deshalb den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zu Grunde (Art. 105 Abs. 1 BGG), es sei denn, die Feststellungen seien offensichtlich unrichtig, d.h. unhaltbar und damit willkürlich nach Art. 9 BV (Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207ff., S. 4338). Die bundesgerichtliche Überprüfung eines Sachverhalts setzt voraus, dass in der Beschwerdeschrift die Verfassungsverletzung gerügt (Art. 106 Abs. 2 BGG), d.h. (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des Art. 90 Abs. 1 lit. b OG: Botschaft, BBl 2001 S. 4294) neben der Erheblichkeit der gerügten Tatsachenfeststellungen (Botschaft, BBl 2001 S. 4338) dargelegt wird (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261f.), inwiefern diese verfassungswidrig, namentlich unhaltbar sind, weil sie den Tatsachen klar widersprechen, auf einem offenkundigen Versehen beruhen oder sich sachlich nicht vertreten lassen (BGE 120 Ia 31 E. 4b S. 40).