Citation: 2C_618/2023 E. 6.3

6.3. Die Vorinstanz ist auf die Eingabe des Beschwerdeführers nicht eingetreten, weil sie zum Schluss gelangt ist, dass das Rechtsmittel - selbst unter Berücksichtigung des für Laieneingaben geltenden grosszügigeren Massstabs - die Anforderungen an die Berufungsbegründung (Art. 311 Abs. 1 ZPO; vgl. auch BGE 141 III 569 E. 2.3.3; 138 III 374 E. 4.3.1) nicht erfülle. In einer Eventualbegründung hat sie sodann erwogen, dass selbst wenn auf die Berufung eingetreten werden könnte, diese abzuweisen wäre, da der Beschwerdeführer die für die eingeklagte Schadenersatzforderung erforderliche widerrechtliche Handlung des Strassenverkehrsamts und den dadurch angeblich erlittenen Schaden nicht habe aufzeigen und nachweisen können. Dass diese Voraussetzungen erfüllt seien, sei im Übrigen in keiner Weise ersichtlich. Der angefochtene Entscheid des Kantonsgerichts beruht somit auf zwei selbständigen alternativen Begründungen, die je für sich den Ausgang des Verfahrens besiegeln. In diesem Fall muss der Beschwerdeführer sich mit beiden Begründungen auseinandersetzen und darlegen, dass jede von ihnen Recht verletzt (BGE 142 III 364 E. 2.4; 133 IV 119 E. 6.3). Ob dies der Fall sei, lässt sich der teilweise schwer nachvollziehbaren Beschwerdeschrift nicht eindeutig entnehmen. Angesichts des Verfahrensausgangs kann diese Frage jedoch offenbleiben.