Citation: 2C_272/2024 E. 5.8

5.8. Mit Blick auf die Verhältnismässigkeit im engeren Sinn weist die Beschwerdeführerin auf produktionstechnische Probleme und Mehrkosten hin, die bei einer Umstellung des Arbeitszeitmodells resultieren würden. Sie stellt sich ausserdem auf den Standpunkt, das Bundesverwaltungsgericht hätte die ihr seitens des SECO eingeräumte Übergangsfrist verlängern müssen. Es könne nicht sein, dass die notorisch komplett unvorhersehbare Verfahrensdauer vor Bundesverwaltungsgericht die ihr eingeräumte Übergangsfrist - trotz aufschiebender Wirkung der Beschwerde - faktisch verkürze und sie dazu zwinge, vor Eintritt der formellen Rechtskraft der angefochtenen Verfügung Vollzugsvorbereitungen zu treffen.