Citation: 8C_423/2018 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat erwogen, gemäss Gutachten der MEDAS vom 20. Oktober 2016 sei der Versicherte im angestammten Beruf als Bauarbeiter nicht mehr, hingegen in einer den körperlichen Beeinträchtigungen angepassten, leicht- bis mittelschwer belastenden Tätigkeit vollständig arbeitsfähig, wobei Belastungen der Hände über 3 kg, Vibrationen sowie repetitive Arbeitsabläufe zu vermeiden seien. Dem Bericht der C.________ AG vom 13. Juli 2017 sei zwar zu entnehmen, dass gesundheitliche Einschränkungen vorlägen, welche die Vermittelbarkeit des Versicherten erschwerten. Jedoch begründe die Eingliederungsfachperson ihre Auffassung, aktuell könne der Versicherte in einer dem Belastungsprofil angepassten Beschäftigung nicht eingegliedert werden, im Wesentlichen mit invaliditätsfremden Gründen (mangelnde Sprachkenntnisse und Schulbildung; keine Computerkenntnisse; nie erlangter Führerausweis). Diese und der invaliditätsbedingte neuropathische Schmerz im rechten Arm seien für die im Bericht der C.________ AG genannten Tätigkeiten (Sicherheits-, Museums- oder Mitarbeiter in einer Bibliothek) hinsichtlich der Vermittelbarkeit nicht relevant. Daher bestehe kein Kausalzusammenhang zwischen dem Gesundheitsschaden und der Notwendigkeit von Arbeitsvermittlung aus gesundheitlichen Gründen. In diesem Kontext sei festzuhalten, dass keine Hinweise vorlägen, der Versicherte vermöge sich wegen kognitiver Beeinträchtigungen keine Deutsch- und Computerkenntnisse anzueignen. Aufgrund der Akten sei zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Versicherte im Zeitpunkt der Verfügung vom 28. September 2017 objektiv betrachtet aus invaliditätsfremden Gründen nicht eingliederungsfähig gewesen sei.