Citation: 1C_61/2020 E. 10.3

10.3. Da die strittige Bewilligung nach dem Gesagten rechtmässig erteilt wurde, stellt sich die Frage der Gleichbehandlung im Unrecht nicht. Damit ist insoweit eine unerwünschte präjudizierende Wirkung auch dann zu verneinen, wenn das Grundstück Kat.-Nr. 4006 künftig überbaut würde. Dem vom Beschwerdeführer eingereichten Schreiben der Gemeinde vom 20. Januar 2020, das ohnehin ein unzulässiges echtes Novum darstellt (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 133 IV 342 E. 2.1 S. 344), kommt damit keine entscheiderhebliche Bedeutung zu. Im Übrigen müsste bezüglich der Erschliessung einer weiteren Baustelle über den Flurweg "Im Ämet" unter Berücksichtigung der dannzumaligen Umstände eine erneute Interessenabwägung vorgenommen werden. Demnach kann aus der Zulassung der strittigen Baustellenerschliessung nicht zwingend abgeleitet werden, die gleiche Erschliessung werde auch für das Nachbargrundstück bewilligt.