Citation: 2C_246/2018 E. A

Der nigerianische Staatsangehörige A.G.________ (geboren 1971) reiste am 26. Dezember 2003 illegal in die Schweiz ein und stellte unter Angabe von falschen Personalien ein Asylgesuch. Dieses wurde mit Verfügung vom 27. Februar 2004 erstinstanzlich abgewiesen. Die dagegen erhobene Beschwerde wies die damals zuständige Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) mit Urteil vom 13. Juli 2006 ab. Am 2. Mai 2006 heiratete A.G.________ die in der Schweiz niedergelassene thailändische Staatsangehörige B.G.________ (geboren 1951; unterdessen eingebürgerte Schweizerin). In der Folge erhielt er am 12. Juli 2006 eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Ehefrau, und am 24. Juni 2011 wurde ihm die Niederlassungsbewilligung erteilt. Mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 6. September 2013 (Rechtskraft: 23. September 2013) wurde die Ehe geschieden. Am 27. März 2015 heiratete A.G.________ seine Landsfrau C.G.________ (geboren 1980), mit welcher er bereits während seiner ersten Ehe die beiden Kinder D.G.________ (geboren 2009) und E.G.________ (geboren 2013) gezeugt hatte. Das dritte gemeinsame Kind F.G.________ kam im Juli 2016 zur Welt. Für seine nigerianische Ehefrau und die gemeinsamen Kinder ersuchte A.G.________ am 3. August 2015 bzw. 10. Juli 2016 um Familiennachzug.