Citation: U 209/00 31.05.2001 E. 1

1.- Das kantonale Gericht hat die Bestimmung (Art. 11 UVV) und die Rechtsprechung über den Leistungsanspruch bei Rückfällen und Spätfolgen, insbesondere über die Voraussetzung des natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem ursprünglichen Unfall und den erneut geltend gemachten Beschwerden für die Leistungspflicht der Unfallversicherung (BGE 118 V 296 f. Erw. 2c; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 327 f. Erw. 2 und S. 328 Erw. 3b) sowie zu dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 Erw. 3b), zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. Zu ergänzen ist, dass es sich bei einem Rückfall um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit handelt, sodass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt. Um Spätfolgen handelt es sich, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem oft völlig anders gearteten Krankheitsbild führen können. Rückfälle und Spätfolgen schliessen somit begrifflich an ein bestehendes Unfallereignis an (BGE 118 V 296 Erw. 2c; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 327 Erw. 2).