Citation: 4D_21/2021 E. 4

Die Vorinstanz führte zur Begründung des angefochtenen Entscheids aus, die Erstinstanz habe den Klägerinnen Frist bis zum 20. April 2020 zur Einreichung einer Klagebewilligung im Original angesetzt. Die Klägerinnen brächten zwar vor, die Klagebewilligung Mitte des Monats April per A-Post aufgegeben zu haben, reichten dafür aber keinen Beweis ein. Aus dem Umstand, dass sie am 11. Mai 2020 beim Vermittlungsamt um Wiederherstellung der angeblich verloren gegangenen Klagebewilligung ersuchten, lasse sich eine rechtzeitige Aufgabe des Originals der Klagebewilligung zu Handen des Gerichts von vornherein nicht ableiten. Somit blieben die Klägerinnen mit der Einreichung der Klagebewilligung im Original säumig, weshalb das Bezirksgericht zu Recht auf die Klage nicht eingetreten sei. Die Beschwerdeführerin setzt sich offensichtlich nicht hinreichend mit diesen Erwägungen der Vorinstanz auseinander und legt nicht rechtsgenügend dar, welche Rechte die Vorinstanz inwiefern verletzt haben soll, indem sie gestützt darauf die Berufung abwies. Sie beharrt vielmehr bloss auf ihrer Sachdarstellung, wonach sie die geforderten Dokumente dem Bezirksgericht fristgerecht per A-Post gesandt habe, und macht geltend, es habe (für sie) "kein Motiv" (d.h. keinen Grund) gegeben, die Dokumente nicht zuzustellen und diese seien infolge der Pandemie nicht beim Bezirksgericht angekommen. Damit zeigt sie indessen offensichtlich nicht rechtsgenügend auf, weshalb die Vorinstanz den Sachverhalt willkürlich festgestellt haben soll, indem sie mangels Beweises der fristgerechten Zustellung der Klagebewilligung von der Säumnis der Klägerinnen ausging.