Citation: I 483/06 03.05.2007 E. 3.2

3.2.1 Es liegen keine abklärungsbedürftigen Anhaltspunkte vor, dass sich der Gesundheitszustand seit der Begutachtung bei dem Institut X.________ bis zu dem für die gerichtliche Überprüfung des Sachverhalts massgebenden Zeitpunkt bei Erlass des Einspracheentscheids (BGE 121 V 362 E. 1b S. 366 mit Hinweisen) verschlechtert hätte. Namentlich ist die letztinstanzlich geltend gemachte Schmerzentwicklung oder vergleichbare Symptomatik im Sinne der Rechtsprechung (BGE 132 V 65, 131 V 49, 130 V 352 und 396) in Anbetracht der vom psychiatrischen Experten des Instituts X.________ erhobenen Befunde, welche keine behinderungsrelevante psychiatrische Diagnose rechtfertigten, klar auszuschliessen. Die vorinstanzlich aufgelegten Berichte des Spitals Y.________ vom 18. Oktober und 9. Dezember 2005, wo der Versicherte vom 19. September bis 8. Oktober 2005 und vom 29. November bis 10. Dezember 2005 stationär behandelt wurde, sowie der Frau Dr. med. H.________, Ärztin für Allgemeine Medizin FMH vom 14. Dezember 2005 beziehen sich auf einen Zeitraum nach Erlass des Einspracheentscheids, weshalb sie hier unbeachtlich sind. Die Voraussetzungen für eine Ausdehnung des Prozessthema bildenden Streitgegenstandes in zeitlicher Hinsicht sind entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung nicht gegeben (vgl. BGE 130 V 138 E. 2.1 S. 140 mit Hinweisen). 3.2.2 Zu prüfen ist schliesslich das Vorbringen des Beschwerdeführers, die Arbeitsunfähigkeit sei gestützt auf die Einschätzung der Hausärztin vom 16. April 2003 zu beurteilen, wonach bei übereinstimmendem Anforderungsprofil mit dem Institut X.________ eine Erwerbstätigkeit im Umfang von ungefähr vier Stunden pro Tag zumutbar ist. Frau Dr. med. H.________ habe den gesamten Krankheitsverlauf aus eigener Anschauung beobachten können, wogegen die Gutachter des Instituts X.________ den Versicherten lediglich in einem bestimmten Zeitpunkt explorierten. Die Hausärztin empfehle zudem eine Arbeitsabklärung. Der Beschwerdeführer übersieht, dass den Experten des Instituts X.________ sämtliche medizinischen Unterlagen zur Verfügung standen, weshalb der Einwand, das Gutachten stelle bloss eine Momentaufnahme dar, fehl geht. Die medizinischen Sachverständigen erklären die Abweichungen im Quantitativ dadurch, dass die Hausärztin die Arbeitsunfähigkeit aufgrund einer monodisziplinären Betrachtungsweise einschätzte und somit fachfremde medizinische Beurteilungen über- oder unterbewertete. Zu beachten ist weiter, dass nach der Rechtsprechung Auskünfte der behandelnden Ärzte aufgrund deren auftragsrechtlichen Vertrauensstellung zum Patienten mit Vorbehalt zu würdigen sind (BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353). Nachdem sich der Versicherte im Verwaltungsverfahren ausserstande erklärte, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, waren von einer Arbeitsabklärung keine weiterführenden Erkenntnisse zu erwarten. 3.3 Zum geltend gemachten Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen wird vollumfänglich auf die Erwägungen des kantonalen Gerichts verwiesen. Nach dem Gesagten ist der angefochtene Entscheid nicht zu beanstanden.