Citation: 5A_1053/2021 E. 2.2

2.2. Im vorliegenden Fall wurde am 7. September 2017 unter anderem der hälftige Miteigentumsanteil des Beschwerdeführers an der Familienwohnung von ihm und seiner Ehegattin in U.________ gepfändet. Vom Eigentum an einer Ferienwohnung in V.________/GR hatte das Betreibungsamt zu diesem Zeitpunkt keine Kenntnis. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob die Reihenfolge der Pfändung nicht bereits nach Erhalt der Pfändungsurkunde mit Beschwerde nach Art. 17 SchKG bei der Aufsichtsbehörde hätte gerügt werden müssen. Die Erstinstanz hatte dies bejaht und die entsprechenden Einwendungen des Beschwerdeführers als offensichtlich verspätet erachtet. Die Vorinstanz hat sich darauf beschränkt, auf die veränderten Verhältnisse seit der Pfändung einzugehen und solche zu verneinen.