Citation: 6B_732/2008 14.04.2009 E. 1

1.1 Nach den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz lernten der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte Z.________ im Jahre 1999/2000 an einer privaten Veranstaltung den Mitangeklagten Y.________ kennen. Dieser war kollektiv zeichnungsberechtigter Vizepräsident des Verwaltungsrats der A.________ Group AG mit Sitz in Emmeten/NW (im Folgenden A.________ AG), der Tochterfirma einer finanzstarken türkischen Holding Gesellschaft. In der Hoffnung auf lohnende Geschäfte mit der A.________ AG, welche nach den Erklärungen von Y.________ angeblich als Investor mit 5 Millionen Franken in eine Firma einsteigen wollte, gründeten der Beschwerdeführer und Z.________ zusammen mit Y.________ am 21. Mai 2001 die B.________ AG, wobei sie die bisher vom Beschwerdeführer geführte C.________ AG umbenannten und mit einem neuen Zweck ausstatteten. Verwaltungsratspräsident der B.________ AG wurde Y.________; Z.________ amtete als Verwaltungsrat. Alle drei Beteiligten zeichneten kollektiv zu zweien. Der Zweck und das Ziel der Gründung der B.________ AG war die ausschliessliche Geschäftstätigkeit für die A.________ AG, wofür ein Softwareprogramm entwickelt werden sollte. Der Beschwerdeführer und Z.________ gaben dafür ihre bisherigen, erfolgreichen beruflichen Tätigkeiten auf. Sie mieteten Büroräumlichkeiten an der F.________-Strasse 50/52 in Basel und stellten Personal ein. Y.________ leistete in der Folge zwar kleinere Zahlungen über insgesamt Fr. 130'000.-- an die B.________ AG, wofür er unrechtmässig Mittel der D.________ AG, deren Verwaltungsrat und Geschäftsführer er war, verwendete. Der von ihm in Aussicht gestellte Betrag über mehrere Millionen Franken blieb jedoch aus. Um die laufenden Kosten decken zu können, schossen Z.________ und der Beschwerdeführer eigene Mittel in die Firma ein. Zur Überbrückung der Engpässe gewährte zudem die Lebenspartnerin von Y.________ der B.________ AG einen Kredit über Fr. 200'000.--. Von der A.________ AG konnte Y.________ lediglich einen Kredit über Fr. 100'000.-- erhältlich machen. Laut einem Krediteröffnungsvertrag vom 20. August 2001 verpflichtete sich die A.________ AG, der B.________ AG einen Kredit bis zur Höhe von 3 Millionen Franken zu gewähren, der halbjährlich mit 9% p.a. zu verzinsen gewesen wäre. Der Vertrag trug die Unterschriften von Y.________ und des Verwaltungsratspräsidenten der Gesellschaft, W.________, welche indes von Y.________ gefälscht worden war (Anklageschrift Ziff. I.2.1.1). Auch nach diesem Vertragsschluss flossen keine Gelder der A.________, weshalb die B.________ AG in arge finanzielle Bedrängnis geriet und die Verantwortlichen der B.________ AG Y.________ baten, finanzielle Mittel oder zumindest weitere Dokumente zu beschaffen. Mit der Auftragserteilung/Bestellung vom 3. Dezember 2001 bestätigte die A.________ daraufhin, von der B.________ Leistungen im Wert von über Fr. 8'285'000.-- beziehen zu wollen, wobei der Mitangeklagte Y.________ wiederum die Unterschrift von W.________ gefälscht hatte. Mit Schreiben vom 4. Dezember 2001 bestätigte die B.________ AG den Auftrag, die Zahlungstermine und die zu leistenden Sicherheiten. Diese Bestätigung, die sich in den Akten in zwei Versionen findet, war u.a. unterzeichnet von Z.________ und Y.________ und war versehen mit einem - wiederum gefälschten - Akzept von W.________. Als Sicherheit für den pränumerando zu erfüllenden Auftrag sollte ein notariell beglaubigtes Grundpfand auf der Beteiligung der A.________ AG an zwei Schlachthöfen ihrer Tochtergesellschaften E.________ Belgien und E.________ Frankreich dienen. Der Beschwerdeführer und Z.________ reisten zur Prüfung dieser Sicherheiten nach Belgien, wo sich im Januar 2002 allerdings herausstellte, dass sich das geplante Vorgehen nicht verwirklichen liess (Anklageschrift Ziff. I.2.1.2). 1.2 Der Beschwerdeführer rügt im Wesentlichen eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts. Er macht geltend, er habe von den kriminellen Machenschaften von Y.________ nichts gewusst, sondern habe an die Geschäftsidee, für die angeblich finanzstarke A.________ AG Software zu entwickeln, geglaubt. Dies ergebe sich allein schon aus dem von ihm geleisteten enormen Arbeitseinsatz für die Entwicklung der Software, welche als Produkt der A.________ AG hätte verkauft werden sollen (Beschwerde S. 6 f.).