Citation: 8C_42/2008 19.01.2009 E. 3

3.1 Nach einlässlicher Würdigung der umfassenden medizinischen Aktenlage gelangte die Vorinstanz zum Schluss, dass auf den Bericht des SUVA-Kreisarztes Dr. med. G.________ vom 12. August 2005 zur ärztlichen Abschlussuntersuchung (bestätigt durch den Bericht vom 27. Oktober 2006) abgestellt werden könne, da ihm voller Beweiswert zukomme. Durch die Uebereinstimmung in den wesentlichen Punkten mit dem Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle Y.________ vom 22. August 2007 werde die Richtigkeit des kreisärztlichen Berichts unterstrichen. Demnach sei aufgrund der Einschätzungen des SUVA-Kreisarztes Dr. med G.________ davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer trotz unfallbedingter Beeinträchtigungen (vgl. Zumutbarkeitsprofil: keine Ausschöpfung der gesamten Rotationsamplituden, keine vom Körper wegführenden Bewegungen, kein Heben von schweren Lasten) im angestammten Tätigkeitsbereich als Feinmechaniker/Messtechniker weiterhin zu 100 % arbeitsfähig sei, ohne Einschränkung in der Leistungsfähigkeit. Die Schlussforderung der Aerzte der Medizinischen Abklärungsstelle Y.________, wonach von einer Verminderung der Leistungsfähigkeit von maximal 20 % auszugehen sei, sei nicht zu berücksichtigen, gelte doch das von ihnen erstellte Leistungsprofil gemäss eigenen Angaben erst ab dem Zeitpunkt der Begutachtung (vgl. Gutachten S. 30), d.h. ab dem 22. August 2007. Unter Verweis auf die höchstrichterliche Rechtsprechung (BGE 130 V 138 E. 2.1 S. 140) führte sie sodann aus, auszugehen sei vom Sachverhalt vor Erlass des angefochtenen Einspracheentscheides, d.h. vor dem 4. Juni 2007, weshalb es sich rechtfertige, auch bezüglich der Frage nach einer allfälligen Verminderung der Leistungsfähigkeit vollumfänglich auf die Einschätzungen des Dr. med. G.________ abzustellen. Eine schmerzbedingte Verminderung der Leistungsfähigkeit wäre allenfalls - sofern unfallkausal - als Rückfall zu beurteilen. Hinweise auf eine aus psychischen Gründen bestehende Arbeitsunfähigkeit gingen weder aus den kreisärztlichen Berichten noch aus dem Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle Y.________ hervor und würden auch nicht geltend gemacht. 3.2 Diesen Erwägungen im angefochtenen Entscheid kann nicht ohne weiteres gefolgt werden. Entgegen der Vorinstanz ist dem Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle Y.________ nicht zu entnehmen, dass das Leistungsprofil erst ab dem Zeitpunkt der Begutachtung gilt. Vielmehr wird wörtlich festgehalten: "spätestens ab dem Zeitpunkt unserer Begutachtung gilt das von uns entwickelte Leistungsprofil". Daraus ergibt sich, dass die festgestellte Leistungseinschränkung von maximal 20 % allenfalls schon früher bestanden hat. Wie vom Beschwerdeführer zu Recht geltend gemacht wird, hätte der Sachverhalt diesbezüglich, soweit sich diese Frage nicht mittels der bestehenden Akten klären liess, ergänzend abgeklärt werden müssen. Nachdem, wie die nachfolgenden Erwägungen zeigen, diese Frage aufgrund der bestehenden medizinischen Akten, insbesondere des Gutachtens der Medizinischen Abklärungsstelle Y.________, zu dem die Parteien Stellung nehmen konnten, beantwortet werden kann, ist auf eine entsprechende Rückweisung zu verzichteten.