Citation: 1C_553/2019 E. 3.5.2

3.5.2. Eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz liegt auch nicht auf der Hand: Wie die Beschwerdeführer erachtet es auch die Vorinstanz als erstellt, dass über das Baugrundstück KTN 1617 Wasser abgeleitet wird. Gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen dient diese Leitung der Entwässerung des SBB-Areals und als Überlauf einer privaten Quelle (vgl. oben E. 3.2.1). Die Beschwerdeführer stützen sich demgegenüber auf den von ihnen eingeholten Bericht der G.________ AG und vertreten die Auffassung, es würde eine Leitung über das Baugrundstück verlaufen, die nur das Wasser von oberhalb der Bahnlinie entspringenden Quellbächen führe. Dem Bericht der G.________ AG zufolge verfüge das "Burgbächli" vermutlich über ein Einzugsgebiet von rund 0.4 km² und drei Quellbäche als Zuflüsse, deren gesamthafte Abflussmenge bei Trockenwetter auf rund 1 +/- 0.5 l/s geschätzt werde. Einen dieser vermuteten Quellbäche will die Gutachterin oberhalb der Bahnlinie eruiert haben, wo ein steil abfallendes und über wenige Meter offen fliessendes Gerinne vorhanden sei, bei welchem sie aufgrund der algologischen Besiedlung davon ausgehe, dass es ständig Wasser führe. Der Ursprung dieses Gerinnes bleibt jedoch unklar; insbesondere ist dem Bericht nicht zu entnehmen, ob es sich dabei um gesammeltes und durch die festgestellte Rinne abgeleitetes Grundwasser handelt. Gemäss den Fotografien im Bericht der G.________ AG soll dieses Gerinne, zusammen mit dem Überlauf eines Reservoirs, welcher im Zeitpunkt der Begehung allerdings kein Wasser geführt habe, über eine offenbar künstliche, offene Rinne abfliessen. Ein Nachweis, dass dieses Gerinne anschliessend in die vorliegend interessierende Leitung fliesst, besteht nicht. Die Gutachterin verwies lediglich auf die Untersuchungen der F.________ AG, die einen Zusammenhang zwischen dem Notüberlauf eines sich oberhalb der Bahnlinie befindenden Reservoirs und der über das Baugrundstück führenden Leitung festgestellt habe. Ob es sich dabei um dasselbe Reservoir handelt, dessen Überlauf gemäss Vermutung der Gutachterin über die von ihr festgestellte Rinne abfliessen soll, bleibt ebenfalls unklar. Damit aber vermögen die Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen, dass die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig oder willkürlich festgestellt hätte. Abgesehen davon hat sich diese, wie bereits die Behörden und Ämter vor ihr, intensiv mit der über das Baugrundstück führenden Wasserleitung und dem Bericht der G.________ AG auseinandergesetzt, ohne dass das von Letzterer erwähnte Gerinne oder die von ihr vermuteten Quellbäche als (ein) Ursprung des Wassers festgestellt worden wären. Dies gilt insbesondere auch für die vom Bezirksrat beigezogene F.________ AG, welche die Leitung mit Färbversuch und Kanalfernsehen untersucht hat.