Citation: 8C_375/2021 E. 4.2.2

4.2.2. Wohl bestätigte der RAD im Bericht vom 28. März 2019, dass mit der Diagnose des Morbus Basedow ein IV-relevanter krankheitswertiger Gesundheitsschaden besteht. Die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit erachtete der RAD-Arzt Dr. med. B.________ indessen zu keinem Zeitpunkt als eingeschränkt. Der Konsensbeurteilung gemäss SMAB-Expertise vom 21. September 2020 lässt sich nach den willkürfreien Feststellungen im angefochtenen Urteil ferner entnehmen, dass die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit aus endokrinologischen und rheumatologischen Gründen reduziert arbeitsfähig ist. Unter Einhaltung des interdisziplinären Belastungsprofils besteht jedoch gesamthaft keine Einschränkung in angepasster Tätigkeit. Nichts anderes ergibt sich aus dem endokrinologischen/diabetologischen Gutachten vom 17. Juli 2020. Der Morbus Basedow und die Schilddrüsenfunktion seien laut Dr. med. C.________ nach zweimaliger Radiojodtherapie gut eingestellt und würden keine klinischen Beschwerden mehr verursachen. Aufgrund der vorherrschenden Knochensituation mit Osteoporose bestehe in Bezug auf die angestammte Tätigkeit eine um 50 % reduzierte Arbeitsfähigkeit.