Citation: 2C_421/2019 E. 4.2

4.2. Der angefochtene Entscheid erging weder in einem Verfahren nach Art. 439 ZGB noch in einem solchen nach Art. 454 ZGB, sondern in einem kantonalen Verfahren nach dem kantonalen Polizeiorganisationsgesetz. Dabei konnte das kantonale Gericht frei überprüfen, ob der Sachverhalt den Tatbestand des § 25 Abs. 3 lit. f dieses Gesetzes erfüllte. Eine Verletzung der Rechtsweggarantie ist liegt damit nicht vor. Dieser Garantie widerspricht weder die Beschränkung der Prüfung des kantonalen Gerichts auf die für die Subsumtion wesentlichen Aspekte des Sachverhalts (vgl. BGE 135 V 465 E. 5.1 S. 472), noch der Umstand, dass das materielle kantonale Recht für den Beschwerdeführer nicht günstiger ausgestaltet ist, wenn es gemäss willkürfreier (vgl. vorne E. 1.2) Auslegung durch die Vorinstanz die Kostenauflage unabhängig von der Rechtmässigkeit der Unterbringung vorsieht. Es ist somit nicht ersichtlich, dass das kantonale Gericht Bundesrecht verletzt hätte, als es von einer Überprüfung der Rechtmässigkeit der fürsorgerischen Unterbringung abgesehen hat. Damit brauchte es sich im vorliegenden Verfahren auch nicht zur Frage äussern, ob im Rahmen der Anordnung der fürsorgerischen Unterbringung allenfalls der Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör verletzt wurde. Die Beschwerde ist somit abzuweisen.