Citation: 2C_364/2014 E. 2.3

2.3. Das Bundesverwaltungsgericht hat im angefochtenen Urteil sehr ausführlich und umfassend dargelegt, das Bakkalaureat-Diplom des Beschwerdeführers erfülle die Voraussetzungen für einen natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Hochschulabschluss im Sinne von Art. 5 Abs. 1 PAG nicht, weshalb das SBFI zu Recht das Gesuch um Anerkennung des Abschlusses abgelehnt habe. Die Vorinstanz hat dabei - unter Anwendung der einschlägigen völkerrechtlichen Verträge - festgestellt, dass eine Anerkennung des rumänischen Bakkalaureat-Diploms gestützt auf das FZA (SR 0.142.112.681) nicht in Frage komme, da nicht bescheinigt sei, dass dieses Diplom mindestens dem Qualifikationsniveau im Sinne von Art. 11 der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen entspreche (vgl. angefochtener Entscheid E. 6.3.1). Weiter hat die Vorinstanz festgestellt, dass eine Anerkennung des Bakkalaureat-Diploms gestützt auf das Übereinkommen über die Anerkennung von Qualifikationen im Hochschulbereich in der europäischen Region vom 11. April 1997 (Lissabonner Konvention; SR 0.414.8) schon daran scheitere, dass kein Hochschulabschluss im Sinne der Konvention vorliege (vgl. angefochtener Entscheid E. 6.3.2, 6.4 und 7). Die Vorinstanz hat weiter die Zuständigkeit des SBFI bejaht, über die Anerkennung des Bakkalaureat-Diploms als ausländisches Diplom im Sinne von Art. 5 Abs. 1 PAG zu befinden. Die Vorinstanz hat dabei erwogen, auch unter Berücksichtigung der eidgenössischen Fachhochschulgesetzgebung und mit Blick auf die International Standard Classification of Education (ISCED) ergebe sich, dass das in Frage stehende Bakkalaureat-Diplom nicht mindestens dem Niveau eines Bachelordiploms im Sinne von Art. 7 Abs. 1 FHSG (SR 414.71) oder eines HTL-Abschlusses entspreche (vgl. angefochtener Entscheid E. 7). Schliesslich hat die Vorinstanz erwogen, das in Art. 19 Abs. 1 lit. a PAG statuierte Erfordernis eines natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Hochschulabschlusses sei rechtskonform; da der Beschwerdeführer diese Voraussetzung nicht erfülle, könne er nicht in das Patentanwaltsregister eingetragen werden (vgl. angefochtener Entscheid E. 10-13).