Citation: 9C_755/2020 E. 4.3.2

4.3.2. Die als Teilgutachten zur bidisziplinären Begutachtung ergangene Expertise von Dr. med. C.________ vom 30. Juli 2018 stellt die Diagnosen einer rezidivierenden depressiven Störung (gegenwärtig leichte Episode, ICD-10: F33.0) und einer Persönlichkeitsakzentuierung mit emotional instabilen Anteilen (ICD-10: Z73.1). Der Gutachter setzt die Hamilton-Depressionsskala sowie das Mini-ICF ein und schliesst auf eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Umfang von 30 %. Die durch die Psychiatrischen Dienste E.________ AG ab November 2014 attestierte Arbeitsunfähigkeit erscheine "in der Gesamtschau" als nachvollziehbar. Hinsichtlich des zeitlichen Verlaufs des psychopathologischen Befundes schliesst sich der Gutachter ebenfalls der Psychiatrischen Dienste E.________ AG an; spätestens ab Oktober 2014 sei von einer manifesten depressiven Störung auszugehen. Konkret eingegrenzt wird der zeitliche Verlauf im bidisziplinären Gutachten vom 26. November 2018, das gestützt auf ein Konsensgespräch erstellt wurde. Der zeitliche Verlauf der Arbeitsunfähigkeit wird dort präzise angegeben: Aus psychiatrischer Sicht sei die aktuelle Beurteilung der Arbeitsfähigkeit mit maximal 70 % spätestens ab Oktober 2014 gültig; zum selben Ergebnis kommen die Gutachter aus bidisziplinärer Warte.