Citation: I 417/06 23.08.2006 E. 3.1

3.1.1 Seit August 2003 leidet der Versicherte gemäss dem Bericht des Dr. H.________, Augenarzt FMH, vom 3. Dezember 2004 auf beiden Augen an einer Retinitis centralis serosa. Diese Netzhauterkrankung kann mit mässigem Sehschärfeverlust, einem Gesichtsfeldausfall und veränderter Wahrnehmung von Gegenständen verbunden sein (Pschyrembel, 259. Auflage, S. 292, Stichwort "Chorioretinopathia centralis serosa"). Der Facharzt geht allerdings davon aus, dass das Gesichtsfeld tatsächlich nicht eingeschränkt und die Sehkraft als normentsprechend zu bezeichnen sei. Aus ophthalmologischer Sicht sei daher eine volle Arbeitsfähigkeit gegeben. Mit Blick auf die Sehfähigkeit des Beschwerdeführers besteht somit zwar ein veränderter Gesundheitszustand, ohne dass dieser sich aber auf die Arbeits- bzw. Erwerbsfähigkeit auswirken würde, sodass es an der Erheblichkeit der Änderung fehlt. Sämtliche in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den fachärztlichen Bericht vorgebrachten Einwände vermögen, soweit sie nicht bereits im angefochtenen Entscheid mit zutreffender Begründung widerlegt worden sind, an dieser Betrachtungsweise nichts zu ändern. Insbesondere ist nicht an der fachärztlichen Beurteilung zu zweifeln, wonach das Gesichtsfeld des Versicherten nicht eingeschränkt ist. Dies ergibt sich im Übrigen auch daraus, dass ihm das Lenken eines Autos erlaubt ist. 3.1.2 Neben den Handgelenk- und Augenbeschwerden besteht seit 2001 ein Lungenleiden. Eine Untersuchung im Lungenzentrum der Klinik Y.________ vom 10. September 2002 ergab eine leichte obstruktive Ventilationsstörung. Der Pneumologe führt indessen aus, dass die Atmung des Versicherten "unter der regelmässigen inhalativen Therapie (...) deutlich freier geworden" sei. Dementsprechend wurde die Weiterführung der inhalativen sowie medikamentösen Therapie verordnet. Daraus ergibt sich - wie bereits vorinstanzlich zutreffend dargelegt -, dass das Lungenleiden therapeutisch erfolgreich behandelt werden kann. Der Bericht des Hausarztes vom 9. Juni 2004 geht zwar ausdrücklich von einem stationären Gesundheitszustand des Beschwerdeführers aus, bescheinigt im gleichen Bericht aber dennoch eine Zunahme der Lungenbeschwerden (chronisch obstruktive Lungenerkrankung [COPD] mit Sinusitiden und Asthma bronchiale), die eine regelmässige medikamentöse Therapie erforderlich machen. Da das Lungenleiden offenbar selbst im Fall einer Zunahme erfolgreich therapierbar ist, kann die Frage einer Änderung des Gesundheitszustands offen bleiben. Denn es ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass die therapeutisch angegangenen Lungenbeschwerden des Versicherten keine zusätzlichen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zur Folge haben. Damit fehlt es auch mit Blick auf das Lungenleiden (zumindest) an der Erheblichkeit der Veränderung des Invaliditätsgrades. Von den in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragten ergänzenden medizinischen Abklärungen wären keine relevanten neuen Erkenntnisse zu erwarten, sodass auf weitere Beweismassnahmen verzichtet werden kann (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d). 3.2 Schliesslich kann die Frage offen bleiben, ob der von der Vorinstanz und der Verwaltung herangezogene statistische Lohn wegen den hinzugetretenen Gesundheitsschädigungen im Sinne von BGE 126 V 79 f. Erw. 5b/aa-cc weitergehend herabzusetzen wäre. Denn der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers würde selbst bei einem maximalen Abzug von 25 % nicht die für eine halbe Invalidenrente erforderlichen 50 % erreichen. 3.3 Nach dem Gesagten bleibt es dabei, dass die seit den Rentenverfügungen vom 15. Oktober 2002 entstandenen Gesundheitsschädigungen keinen leistungswirksamen Anstieg des Invaliditätsgrades begründen.