Citation: 7B_212/2022 E. 4.4.1

4.4.1. Diese Rügen sind nicht zu hören. Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz informierte sich der Beschwerdeführer bei den strittigen Hotelübernachtungen jeweils vorgängig, ob eine Anreise zu später Nacht möglich sei. Nach den willkürfreien Erwägungen der Vorinstanz suchte er sich dabei ausschliesslich kleinere Familienbetriebe aus und wählte er jeweils eine späte Anreise ausserhalb der Öffnungszeiten, um die Begegnungen mit dem Personal und die administrativen Abläufe beim Check-in zu umgehen. Er gab gegenüber dem Hotelpersonal zudem wahrheitswidrige Geschichten hinsichtlich seines Aufenthalts und seiner Wohnadresse an. In einem Fall gab er sich gemäss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz als selbstständiger Treuhänder aus, der zwei Firmen fusionieren müsse, wobei eine Firma die Hotelrechnung begleichen werde (Dossier S1). In einem weiteren Fall trat er als "Geschäftsmann" auf (Dossier S4). Im Tatvorwurf gemäss dem Dossier S6 gab sich der Beschwerdeführer als Manager aus, trug einen Anzug und vertröstete den Rezeptionisten am Tag nach der Anreise mit redegewandten Geschichten, wonach er keine Papiere auf sich trage und sofort weg müsse. Dieselbe Vorgehensweise liegt auch dem Dossier S7 zugrunde und der Beschwerdeführer erweckte auch in den Dossiers S8 und S9 durch sein Verhalten und seine Redegewandtheit den Eindruck eines Geschäftsmannes (angefochtener Entscheid E. 9.1, E. 10.3a und E. 11.1).