Citation: 6B_149/2017 E. 4.3.6

4.3.6. Die Rüge des Beschwerdeführers ist unbegründet. Der gegen ihn erhobene Vorwurf der mehrfachen Vergewaltigung geht aus der Anklageschrift genügend klar hervor. Darin sind die dem Beschwerdeführer zur Last gelegten Delikte, die Umstände sowie Beweggründe und der angestrebte Erfolg hinreichend ausführlich umschrieben. Es war ihm auch ohne weiteres möglich, sich angemessen zur Wehr zu setzen. Die Vorinstanz erwägt zu Recht, dass es sich hier um länger andauernde häusliche Gewalt handelt, weshalb es schwierig war, die dem Beschwerdeführer vorgeworfenen Taten detaillierter zu schildern. Die Vorwürfe sind trotzdem so umschrieben, dass eine hinreichende Individualisierung möglich ist.