Citation: 2C_269/2021 E. 2

Wie sowohl der Staatsrat, als auch das Kantonsgericht in materiellen Eventualbegründungen erwogen haben, entspricht es im Übrigen der ständigen bundesgerichtlichen Rechtsprechung, dass es mit dem Rechtsgleichheitsgebot (Art. 8 Abs. 1 BV) zu vereinbaren ist, die in der Gemeinde wohnhaften Personen von der Bezahlung der kommunalen Kurtaxe auszunehmen (Urteil 2C_794/2015 vom 22. Februar 2016 E. 3.3.5, m.w.H.); dies gilt auch im Verhältnis zwischen ortsansässigen und auswärtigen Ferienwohnungseigentümern (selbst wenn letztere innerkantonalen Wohnsitz haben; vgl. Urteil 2C_672/2017 vom 8. Oktober 2018 E. 3.5). Massgeblich ist mit Blick auf Art. 8 Abs. 1 BV, dass nicht die ortsansässige Person als hauptsächliche Verursacherin des durch die Kurtaxen finanzierten Tourismusaufwands anzusehen ist, sondern der auswärtige Eigentümer (a.a.O.).