Citation: 6B_1151/2022 E. B

Mit Strafbefehl vom 21. Oktober 2019 verurteilte die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten B.________ wegen Drohung zum Nachteil von A.________ und versuchter Nötigung zum Nachteil der Staatsanwaltschaft. Sie bestrafte ihn mit einer bedingten Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu Fr. 90.-- unter Ansetzung einer Probezeit von 3 Jahren sowie einer Busse von Fr. 800.--. Die Zivilforderungen von A.________ verwies sie auf den Zivilweg. B.________ erhob Einsprache gegen den Strafbefehl. Mit Urteil vom 7. Oktober 2021 sprach ihn das Bezirksgericht Bremgarten vom Vorwurf der Drohung sowie der versuchten Nötigung frei und verwies die Zivilforderungen von A.________ auf den Zivilweg. Letzterer meldete dagegen Berufung an und beantragte eine Verurteilung von B.________ wegen Drohung sowie eine angemessene Bestrafung. Zudem ersuchte er um Entschädigung für seine Prozessauslagen sowie um Zusprechung einer Genugtuung. Mit Urteil vom 23. August 2022 bestätigte das Obergericht des Kantons Aargau die erstinstanzlichen Freisprüche und verwies die Zivilforderung von A.________ auf den Zivilweg. Zudem legte es diesem die obergerichtlichen Verfahrenskosten auf und verpflichtete ihn zur Leistung einer Entschädigung für das Berufungsverfahren an B.________.