Citation: 5A_199/2022 E. A

A.a. Die C.________ AG war eine Werbevermarkterin mit Sitz in U.________/ZH. Am 11. Mai 2018 eröffnete das Bezirksgericht Bülach den Konkurs über die Gesellschaft. A.b. Mit Schreiben vom 17. Mai 2018 ersuchten die A.________ SA und die B.________ SA das für den Konkurs zuständige Konkursamt Wallisellen um Aussonderung des Guthabens, das sich auf dem Konto Nr. www bei der Bank D.________ AG befindet. A.c. Am 26. Juni 2019 setzte die erste Gläubigerversammlung Brigitte Umbach-Spahn und Dr. Stephan Kesselbach als ausseramtliche (a.a.) Konkursverwaltung ein. A.d. Die A.________ SA und B.________ SA forderten (bereits) am 6. Juni 2019 und in der Folge die a.a. Konkursverwaltung auf, ihnen das fragliche Kontoguthaben zu überlassen. Nach weiterer Korrespondenz teilte die a.a. Konkursverwaltung der A.________ SA und B.________ SA am 23. August 2019 mit, dass sie ihre Rechtsposition bezüglich des Bankkontos nicht rechtsgenügend nachgewiesen hätten. Abgesehen davon wäre ein Prätendentenstreit ohnehin nicht im Aussonderungsverfahren zu entscheiden. Entsprechend dürfe sie als Konkursverwaltung keine Verfügung im Sinne von Art. 242 Abs. 1 SchKG erlassen. A.e. Die a.a. Konkursverwaltung erstellte am 14. Juni 2021 den Kollokationsplan und am 16. Juni 2021 das Konkursinventar der C.________ AG in Liquidation (SHAB-Publikation und Amtsblattpublikation am 17. Juni 2021). Unter der Inventarposition "Guthaben gegenüber Bank D.________ AG" (Nr. xxx) wurde zur Position Nr. yyy "Firmenkonto Nr. zzz, Nr. www, Fr. 487'413.61" vermerkt: "Das von der E.________ SA beantragte Aussonderungsverfahren ist vorliegend nicht anwendbar." A.f. Mit Eingabe vom 28. Juni 2021 erhoben die A.________ SA und B.________ SA (Gesellschaften der E.________ SA) Beschwerde beim Bezirksgericht Meilen als untere kantonale Aufsichtsbehörde über die Betreibungs- und Konkursämter. Sie beantragten im Wesentlichen die Aufhebung des Konkursinventars, die Aussonderung sämtlicher Vermögenswerte des erwähnten Kontos bei der Bank D.________ AG sowie eine Neuauflage des Konkursinventars. A.g. Im Zuge des Beschwerdeverfahrens überwies das Obergericht, als obere kantonale Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs, die Beschwerde (vom 28. Juni 2021) mit Urteil vom 10. November 2021 zur Behandlung an das örtlich zuständige Bezirksgericht Bülach als untere Aufsichtsbehörde. Das Bezirksgericht Bülach (als untere Aufsichtsbehörde) trat mit Beschluss vom 17. Dezember 2021 auf die Beschwerde nicht ein.