Citation: 8C_133/2021 E. 8.2.1

8.2.1. Die Beschwerdeführerin wendet ein, entgegen dem orthopädischen SMAB-Gutachter Dr. med. F.________ seien alle übrigen Fachärzte - PD. Dr. med. G.________, Oberarzt Orthopädie, Klinik D.________, Prof. Dr. med. H.________, Facharzt FMH Orthopädische Chirurgie wie auch Dr. med. E.________, beratender Arzt der Allianz, und die früheren Radiologen des gleichen Instituts - zum Schluss gekommen, bei ihr liege eine traumatische Zusammenhangstrennung des vorderen Kreuzbandes vor. Dem stehe einzig die Neubeurteilung der MRI-Bilder des linken Knies vom 21. September 2004 und 7. Juni 2005 im Rahmen der SMAB-Begutachtung durch den Radiologen Dr. med. I.________, Institut J.________ vom 5. September 2018 entgegen. Mehr als nur zweifelhaft sei zudem, ob Dr. med. F.________ die Erkenntnisse aus der von Dr. med. K.________ am 16. November 2005 durchgeführten Arthroskopie berücksichtigt habe. Dieser habe damals nämlich einen "proximalen Abriss des vorderen Kreuzbandes" nachgewiesen. Dies habe Dr. med. F.________ unterschlagen und sogar ausgeführt, über traumatische Veränderungen, die auf die Ereignisse vom 6. oder 17. September 2004 zurückgeführt werden könnten, werde nicht berichtet. Es lägen somit diverse Meinungen von Fachärzten vor. Die Vorinstanz habe die Beweise willkürlich gewürdigt. Selbst Dr. med. E.________ habe für den Unfallzeitpunkt keine degenerativen Veränderungen erkennen können. Zudem genüge eine Teilursache für die Bejahung der natürlichen Kausalität. Der Nachweis des Wegfalls der initial anerkannten Unfallkausalität der Kniebeschwerden links sei somit gescheitert.