Citation: 1C_444/2015 E. 3.6.7

3.6.7. Soweit die Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang formelle Mängel geltend machen, ist ihnen zwar insoweit zuzustimmen, als die Vorinstanz sich nicht ausdrücklich zur Überbauung auf den südlich der Baugrundstücke liegenden Parzellen geäussert hat. Indes führte sie im angefochtenen Entscheid aus, es lasse sich nicht feststellen, dass die Grundstücke entlang des Schorenbaches beidseitig und weitgehend überbaut seien (vgl. E. 4.4). Demnach hat sie die Bebauungssituation südlich des streitbetroffenen Areals jedenfalls implizit im Rahmen einer Gesamtwürdigung berücksichtigt. Ausserdem hat die Vorinstanz - wie sich aus dem soeben Ausgeführten ergibt - Art. 41a Abs. 5 GSchV nicht anwenden müssen. Ihr kann mithin keine Rechtsverweigerung oder eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts vorgeworfen werden.