Citation: 8C_197/2020 E. 4.3

4.3. Das kantonale Gericht hat im angefochtenen Entscheid nach bundesrechtskonformer Beweiswürdigung zutreffend dargelegt, dass es sich beim IK-Auszug vom 4. November 2019 nicht um eine erhebliche neue Tatsache handle. Die Ausgleichskasse habe der Beschwerdegegnerin bereits am 6. Juni 2018 mitgeteilt, dass die B.________ GmbH in den Jahren 2015 bis 2017 für die Beschwerdeführerin keine Beiträge abgerechnet habe. Der Beschwerdeführerin sei die Bedeutung dieser Tatsache schon damals bewusst gewesen (vgl. Schreiben der Beschwerdeführerin an die Beschwerdegegnerin vom 13. Juni 2018). Nach unbestrittener Tatsachenfeststellung gemäss angefochtenem Entscheid habe die Beschwerdeführerin die Ausgleichskasse am 6. September 2018 ersucht, den ehemaligen Geschäftsführer der B.________ GmbH zur Nachzahlung der Sozialversicherungsbeiträge aufzufordern. Die Beschwerdeführerin habe jedoch der ALK daraufhin im weiteren Verfahren nicht mitgeteilt, ob die Ausgleichskasse diesem Ersuchen nachgekommen sei. Weil es sich bei Eintragungen im individuellen Konto höchstens um Indizien für die tatsächliche Lohnzahlung handle (BGE 131 V 444 E. 1.2 S. 447; Urteil 8C_472/2019 vom 20. November 2019 E. 4.2), folge daraus nicht der Nachweis der Lohnhöhe. Der IK-Auszug vom 28. Mai 2018, auf welchem keine AHV-beitragspflichtige Lohnzahlungen der B.________ GmbH an die Beschwerdeführerin verzeichnet waren, sei nur eines von zahlreichen Indizien gewesen, welche die Vorinstanz mit Entscheid vom 7. März 2019 gesamthaft bundesrechtskonform gewürdigt habe. Der neue IK-Auszug ändere nichts an den Inkonsistenzen, die sich aus den übrigen Unterlagen ergäben. Die Vorinstanz hätte nicht anders entschieden, auch wenn ihr vor dem 7. März 2019 der neue IK-Auszug vorgelegen hätte. Auch bei den Erklärungen von C.________ und D.________ vom 8. Mai 2019 handle es sich nicht um neue erhebliche Tatsachen. Betreffend Lohnfluss würden sich diese Erklärungen nicht wesentlich von früheren Aussagen dieser Personen unterscheiden, welche bereits im Hauptverfahren bekannt gewesen seien. Gleiches gelte betreffend die von C.________ am 17. September 2019 zuhanden der Ausgleichskasse ausgefüllten Lohndeklarationen für die Jahre 2015 bis 2017. Die Vorinstanz hätte den überwiegend wahrscheinlichen Nachweis der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung im Sinne von Art. 13 Abs. 1 AVIG und des darauf entfallenden Lohnflusses unter den gegebenen Umständen auch unter Mitberücksichtigung der neuen Unterlagen verneint.