Citation: H 185/02 05.06.2003 E. A

H.________, geboren 1936, erlitt im Juni 1991 einen Militärunfall, der zu bleibender Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit führte. Die Militärversicherung erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Taggelder und Renten). Ab 1. Januar 1992 war H.________ der Ausgleichskasse des Kantons Bern als Nichterwerbstätiger angeschlossen und bezog ab dem 1. März 1994 eine halbe, ab dem 1. Oktober 1994 eine volle Invalidenrente sowie eine Zusatzrente für seine nichterwerbstätige Ehefrau T.________. Ab Inkrafttreten des neuen Militärversicherungsgesetzes (MVG) am 1. Januar 1994 wurden die AHV/IV/EO-Beiträge direkt von den Taggeldern der Militärversicherung abgezogen, weshalb eine weitere AHV-Beitragspflicht der Eheleute bis Ende 1997 entfiel. Die Militärversicherung richtete ab 1999 keine weiteren Taggelder mehr aus. Anlässlich der Rentenberechnung bei Eintritt von H.________ ins Rentenalter am 1. Mai 2001 stellte die Ausgleichskasse des Kantons Bern Beitragslücken in den Jahren 1998 bis 2001 fest. Mit Verfügungen vom 22. Mai 2001 forderte sie von den Eheleuten H.________und T.________ persönliche Beiträge für diese Zeit, wobei sie die von der Militärversicherung im Jahre 1998 erbrachten Leistungen als massgebliches Renteneinkommen allen vier Jahren zu Grunde legte.