Citation: 1B_374/2014 E. 5

Der Beschwerdeführer bestreitet in seiner Laieneingabe die Verhältnismässigkeit des angefochtenen Entsiegelungsentscheides. Die versiegelten Geräte enthielten keine Aufzeichnungen, die strafrechtlich relevant sein könnten. Da unter anderem "wichtige angefangene Arbeiten" darauf gespeichert seien, wäre er anlässlich der Hausdurchsuchung am 24. September 2014 bereit gewesen, auf eine Versiegelung zu verzichten, falls er die Datenträger innert nützlicher Frist (2-3 Tage) wieder zurückerhalten hätte. Wenn er schon seine angefangenen Arbeiten nicht habe beenden können, verlange er wenigstens, dass seine "Privatsphäre und der Datenschutz gewahrt bleiben". Dass sogenannte Vandalen teilweise Photos von ihren Sachbeschädigungen machen würden, treffe bekanntlich primär auf die Sprayer-Szene zu. Diese sei eine Subkultur, und die Sprayer betrachteten ihre "Werke" meist als Kunst. Bilder davon würden als Trophäen innerhalb der Szene herumgereicht, um den Bekanntheitsgrad der Täter zu steigern. Eine "Parkautomatenbeschädiger-Szene" gebe es demgegenüber seines Wissens nicht. Ebenso wenig sei ein Grund ersichtlich, weshalb jemand einen mit Bauschaum gefüllten Parkautomaten fotografieren sollte. Der angefochtene Entscheid sei darüber hinaus unverhältnismässig. Selbst die Staatsanwaltschaft habe im Entsiegelungsgesuch darauf hingewiesen, dass auf die vollständige Entsiegelung aller Dateien verzichtet werden könne. Sie sei sich offenbar bewusst gewesen, dass sie sich "rechtlich auf sehr dünnes Eis" begeben habe. Entsprechendes hätte folglich auch das Zwangsmassnahmengericht berücksichtigen müssen.