Citation: 1C_510/2023 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz prüfte, ob dem Beschwerdeführer gestützt auf das Rechtsgleichheitsgebot eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG hätte erteilt werden müssen. Sie verneinte dies. Bei zwei vom Beschwerdeführer zum Vergleich angeführten Beispielen sei unklar, worin die Abweichung von den rechtlichen Bestimmungen bestehen solle. Bei einem dritten könne die Frage offen bleiben, weil er daraus keinen Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht ableiten könne. Es gebe keine Anzeichen für eine gesetzeswidrige Praxis. Lediglich ergänzend äusserte sich das Kantonsgericht zu einer Besprechungsnotiz der Dienststelle rawi vom 6. November 2019, in welcher der damalige Abteilungsleiter für Baubewilligungen angeführt habe, die Bewilligungspraxis, Ersatzneubauten in der Landschaftsschutzzone des Sempachersees im Sinn einer Rekonstruktion zuzulassen, habe sich in der Vergangenheit wenig zielführend erwiesen, weshalb von dieser Bewilligungspraxis abgesehen werde. Das Kantonsgericht hielt fest, diese Besprechungsnotiz stelle keine Verfügung dar.