Citation: 5A_980/2018 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdeschrift hat ein Begehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Da die Beschwerde in Zivilsachen ein reformatorisches Rechtsmittel ist (vgl. Art. 107 Abs. 2 BGG), muss dieses Begehren grundsätzlich reformatorisch gestellt werden. Die rechtsuchende Partei hat daher einen Antrag in der Sache zu stellen, d.h. anzugeben, welche Punkte des kantonalen Entscheids sie anficht und inwiefern das Bundesgericht den angefochtenen Entscheid abändern soll. Rechtsbegehren, die eine Geldsumme zum Gegenstand haben, müssen beziffert werden. Dies gilt auch bei Anfechtung der Kosten- und Entschädigungsregelung des kantonalen Verfahrens. Ein blosser Aufhebungsantrag genügt diesen Anforderungen grundsätzlich nicht und macht die Beschwerde unzulässig. Ein solcher Antrag ist ausnahmsweise dann ausreichend, wenn das Bundesgericht im Falle einer Gutheissung der Beschwerde naturgemäss nicht über diese entscheiden könnte. Zur Auslegung der gestellten Begehren zieht das Bundesgericht die Beschwerdebegründung bei (vgl. zum Ganzen BGE 143 III 111 E. 1.2; 136 V 131 E. 1.2; 134 III 235 E. 2, 379 E. 1.3). Die Beschwerdeführerin beantragt die Aufhebung des angefochtenen Urteils auch insoweit, als das Kantonsgericht die Prozesskosten des erstinstanzlichen und des Berufungsverfahrens verlegte (vgl. vorne Bst. C). Hierbei beschränkt sie sich auf den Aufhebungsantrag und stellt kein Begehren in der Sache. Auch der Beschwerdebegründung lässt sich dazu nichts entnehmen. Damit ergibt sich aus der Beschwerde nicht, was die Beschwerdeführerin mit Blick auf die Prozesskosten erreichen möchte und bleibt insbesondere unklar, welche Parteientschädigung ihr zugesprochen werden soll. Auf die Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten.