Citation: 5A_878/2023 E. 7

Nachdem das vom Obergericht festgelegte Besuchsrecht der Beschwerdeführerin Bestand hat, das Verfahren in der Hauptsache somit abgeschlossen ist, verbleibt von vornherein kein Raum für eine "provisorische" Regelung des Kontaktrechts (vgl. BGE 139 IV 314 E. 2.3.3), wie dies die Beschwerdeführerin beantragt (Rechtsbegehren 2). Das diesbezügliche Begehren ist gegenstandslos, weshalb nicht darauf einzutreten ist. Soweit die Beschwerdeführerin in diesem Kontext gleichsam beiläufig eine Rechtsverzögerung geltend macht, ist sie daran zu erinnern, dass eine solche nur vorliegt, wenn eine Behörde eine ihr zum Entscheid vorgelegte Streitigkeit nicht innert angemessener Frist behandelt bzw. entscheidet (Art. 29 Abs. 1 BV; Art. 6 Ziff. 1 EMRK). Wie die im Sachverhalt dargestellten Verfahren aufzeigen, haben sich die kantonalen Behörden mit den (zahlreichen) Anliegen der Beschwerdeführerin befasst und die ihnen unterbreiteten Begehren beurteilt. Dass der Ausgang der Verfahren nicht den Vorstellungen der Beschwerdeführerin entspricht und sie (noch) nicht über das von ihr gewünschte Besuchsrecht verfügt, begründet keine Rechtsverzögerung.