Citation: 5C.163/2004 12.08.2004 E. 1

1.1 Gemäss Art. 44 lit. f OG ist bei fürsorgerischer Freiheitsentziehung die Berufung zulässig. Das Verfahren der fürsorgerischen Freiheitsentziehung wird zwar grundsätzlich durch das kantonale Recht geordnet; doch enthalten Art. 397e und 397f ZGB bundesrechtliche Verfahrensvorschriften, deren Verletzung mit Berufung gerügt werden kann (BGE 118 II 249 E. 2 S. 251; 113 II 392 E. 1 S. 393; 107 II 314 E. 1 S. 315). Die Rüge, die Vorinstanz habe mit ihrem Entscheid in zweifacher Hinsicht die im Bundeszivilrecht minimal garantierten Verfahrensrechte des Berufungsklägers verletzt (Art. 397f Abs. 2 ZGB betreffend Rechtsbeistand und Art. 397e Ziff. 5 ZGB bezüglich Beizug von Sachverständigen), ist daher zulässig. 1.2 Die Berufung ist gegen letztinstanzliche Entscheide von oberen kantonalen Gerichten zulässig (Art. 48 Abs. 1 OG). Soweit der Berufungskläger die erstinstanzliche Verfügung anficht, kann darauf nicht eingetreten werden.