Citation: 2P.158/2006 01.09.2006 E. 2

Die Beschwerdeführerin rügt zunächst eine Verletzung von Art. 12 BV (Recht auf Hilfe in Notlagen); sie sei bereits im September 2005 auf Sozialhilfe angewiesen gewesen, seien ihr doch die Arbeitslosentaggelder rückwirkend für August 2005 ausbezahlt worden. Sie habe nach Treu und Glauben gehandelt, als sie die Gemeinde A.________ um materielle Hilfe gebeten habe. Damit genügt die Beschwerde den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG zum Vornherein nicht. Die Beschwerdeführerin macht Rechtsverstösse in der Sache geltend, ohne auf die entsprechende Begründung des Verwaltungsgerichts einzugehen. Dieses hat zwar eine materielle (Eventual-)Begründung angefügt, ist aber auf den Antrag der Beschwerdeführerin, dass ihr die Hilfe bereits ab 1. September 2005 zuzusprechen sei, nicht eingetreten, weil damit die Beschwerde nach einem angeblichen Rückzug unzulässig erweitert worden sei. Die vorliegende Beschwerde setzt sich mit dieser Frage überhaupt nicht auseinander, so dass insofern darauf nicht eingetreten werden kann (vgl. BGE 121 I 1 E. 5a/bb S. 11 mit Hinweis). Im Übrigen kann offen bleiben, ob die Beschwerdeführerin ihre Eingabe in Bezug auf den Beginn der Hilfe zurückgezogen hat, als sie in der Verhandlung vor dem Bezirksamt eine Auszahlung ab 1. Oktober 2005 akzeptierte. So oder anders könnte ihrem Antrag nicht entsprochen werden, da ein bereits vor dem 28. September 2005 gestelltes schriftliches Gesuch um materielle Hilfe (vgl. § 9 Abs. 1 SPG/AG i.V.m. § 8 Abs. 1 SPV/AG) nicht aktenkundig ist; eine anderslautende Auskunft einer Beraterin der Arbeitsvermittlung wäre mangels Zuständigkeit ohnehin keine genügende Vertrauensgrundlage (vgl. BGE 129 II 361 E. 7.2 S. 382); ein solches Gesuch ergibt sich auch nicht aus dem Schreiben des Sozialdienstes vom 18. September 2005, welcher der Beschwerdeführerin lediglich eine diesbezügliche Checkliste geschickt hatte.