Citation: 1C_393/2019 E. A

Am 17. Januar 2019 erstattete Bezirksrichter B.________ beim Statthalteramt Bezirk Bülach Anzeige gegen A.________ wegen einer möglichen Verletzung des Anwaltsmonopols. Bei einer Einvernahme am 7. März 2019 erhob umgekehrt A.________ gegen B.________ Strafanzeige wegen falscher Anschuldigung. Am 7. Mai 2019 leitete die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland ein Verfahren über die Ermächtigung zur Strafverfolgung von B.________ ein und ersuchte das Obergericht des Kantons Zürich über die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, über die Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung zu entscheiden. Selbst beantragte die Staatsanwaltschaft, von einer solchen Ermächtigung abzusehen. Am 2. Juli 2019 beschloss die III. Strafkammer des Obergerichts, die Ermächtigung zur Strafverfolgung nicht zu erteilen, und auferlegte A.________ eine Gerichtsgebühr von Fr. 900.--. Im Wesentlichen hielt es dazu fest, es liege kein strafrechtlich relevantes Verhalten und damit auch kein entsprechender Anfangsverdacht auf Seiten des von A.________ angezeigten B.________ vor.