Citation: I 389/99 15.12.2000 E. 5

5.- In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird ferner beantragt, es sei auf dem Kostenvergütungsanspruch für den eingebauten Vertikal-Aussenlift Verzugszins von 6 % ab 26. November 1990, eventuell ab 16. Januar 1995 zuzusprechen. Das Vorbringen gründet im Wesentlichen auf dem Argument, die schleppende Behandlung des am 16. August (recte: 9. Mai) 1990 eingereichten Kostenvergütungsanspruchs, welche erst am 2. März 1995 durch Erlass einer Verfügung beendet wurde, sei auf ein widerrechtliches und schuldhaftes Verhalten von IV-Stelle und Bundesamt für Sozialversicherung zurückzuführen. Da indes bereits im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren lediglich die Wiedererwägungsverfügung vom 11. Dezember 1995 sowie die Verfügung betreffend Reparaturkosten vom 31. Januar 1996 Anfechtungsobjekte bildeten, fehlt es bezüglich der Länge des ursprünglichen Verwaltungsverfahrens und damit mit Blick auf die Verzugszinspflicht sowohl im kantonalen wie auch im letztinstanzlichen Verfahren an einem Anfechtungsgegenstand, zumal auch eine Tatbestandsgesamtheit im Sinne eines Sachzusammenhanges zu verneinen ist. Auf das Begehren ist demgemäss nicht einzutreten, wobei bereits durch die Vorinstanz dergestalt zu verfahren gewesen wäre.