Citation: 8C_332/2009 10.09.2009 E. 4

4.1 Die Vorinstanz gelangte nach umfassender Würdigung der gesamten Aktenlagen zur Auffassung, auch das MEDAS-Gutachten und insbesondere die Beurteilung des neurologischen Fachgutachters der MEDAS Dr. med. N.________ liessen auf ein CRPS (complex regional pain syndrome) schliessen. Diese Einschätzung steht laut angefochtenem Entscheid in Übereinstimmung mit den übrigen medizinischen Akten, in welchen praktisch lückenlos ein Morbus Sudeck diskutiert worden sei. Eine Beeinträchtigung des Heilungsverlaufes durch den Morbus Sudeck könne jedenfalls für den Zeitpunkt der Leistungseinstellung (28. Februar 2007) nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit verneint werden, weshalb die Allianz weiterhin verpflichtet sei, der Versicherten für die Folgen des Unfalles vom 12. Februar 2005 die gesetzlichen Leistungen zu erbringen. 4.2 Demgegenüber argumentiert die Beschwerdeführerin, sowohl aus dem vertrauensärztlichen als auch aus dem MEDAS-Gutachten lasse sich übereinstimmend die Schlussfolgerung ziehen, dass (spätestens) am 1. März 2007 keine objektivierbaren Unfallfolgen mehr feststellbar waren und von einer Fortsetzung der Heilbehandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten gewesen sei. Soweit darüber hinaus organisch nicht objektiv ausgewiesene Beschwerden geklagt würden, seien diese nicht adäquat kausal durch den Unfall vom 12. Februar 2005 verursacht worden.