Citation: 5A_283/2008 21.08.2008 E. A

Die Gemeinde A.________ ist Eigentümerin des landwirtschaftlichen Grundstücks Nr. 1 (Grundbuch A.________). Davon ist ein Teil an R.________ verpachtet. Am 30. April 1998 erklärte sich die Eigentümerin und Verpächterin damit einverstanden, dass der Pächter den Pachtgegenstand zur Bewirtschaftung der S.________ AG zur Verfügung stellt. Die S.________ AG ging aus dem Zusammenschluss der Landwirtschaftsbetriebe von R.________ und Y.________ hervor und wurde vom kantonalen Landwirtschaftsamt ab 1. Januar 1997 als Betriebsgemeinschaft anerkannt. An der S.________ AG waren ursprünglich die Eheleute R.________ und Y.________ zu je 48% beteiligt. Die restlichen Aktien wurden von zwei weiteren Aktionären im Umfang von je 2% gehalten. In den Jahren 2000 und 2001 wurde auf dem Grundstück Nr. 1 eine Entenanlage erstellt. Nach Unstimmigkeiten kündigten die Eheleute R.________ der S.________ AG am 17. Dezember 2004 "das Pachtverhältnis über die Grundstücke Nrn. 2 (Eigenland R.________) und das Unterpachtverhältnis über das Grundstück Nr. 1 (Pachtland Gemeinde A.________) auf den nächstmöglichen Termin, d.h. auf den 1. April 2006". Die S.________ AG focht die Kündigung erfolglos an. Das Kreisgericht Werdenberg-Sargans (Urteil vom 3. November 2005), das Kantonsgericht St. Gallen (Urteil BZ.2006.8 vom 17. Januar 2007) und das Bundesgericht (Urteil 4A_10/2007 vom 18. April 2007) bestätigten die Rechtmässigkeit der Kündigung per 31. März 2007. Am 16. August 2007 leiteten R.________ und die Gemeinde A.________ (nachfolgend: Beschwerdegegner) gegen die S.________ AG hinsichtlich der Entenanlage ein Pächterausweisungsverfahren ein. Dieses Verfahren ist in der Zwischenzeit beim Einzelrichter für Rekurse im Obligationenrecht des Kantonsgerichts hängig.