Citation: 6B_926/2016 E. 2

Die Privatklägerschaft ist zur Beschwerde in Strafsachen nur legitimiert, wenn der angefochtene Entscheid sich auf die Beurteilung ihrer Zivilansprüche auswirken kann (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG). Richtet sich die Beschwerde gegen die Einstellung oder Nichtanhandnahme eines Verfahrens, hat die Privatklägerschaft nicht notwendigerweise bereits vor den kantonalen Behörden Zivilansprüche geltend gemacht. In jedem Fall muss sie indes im Verfahren vor Bundesgericht darlegen, aus welchen Gründen sich der angefochtene Entscheid inwiefern auf welche Zivilforderung auswirken kann. Das Bundesgericht stellt an die Begründung der Legitimation strenge Anforderungen. Genügt die Beschwerde diesen nicht, kann darauf nur eingetreten werden, wenn aufgrund der Natur der untersuchten Straftat ohne Weiteres ersichtlich ist, um welche Zivilforderung es geht (BGE 141 IV 1 E. 1.1 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin äussert sich zur Frage der Legitimation nicht. Sie macht nur geltend, dass sie sich als Privatklägerin im Straf- und Zivilpunkt konstituiert habe und ihr eine angemessene Entschädigung für die Widerhandlung gegen das Urheberrechtsgesetz und die Verletzung des Geschäftsgeheimnisses zuzusprechen sei. Indessen führt sie nicht im Ansatz aus, auf welche konkrete zivilrechtliche Forderung sich der angefochtene Entscheid inwiefern auswirken könnte. Auch aus der Natur der behaupteten Straftaten ergibt sich solches nicht ohne Weiteres. Dem angefochtenen Entscheid lässt sich überdies entnehmen, dass sich die Beschwerdeführerin und die Beschuldigten gütlich geeinigt haben. Zwar sei nicht ersichtlich, dass im Schlichtungsverfahren auch Ansprüche aus Urheberrecht Gegenstand des Verfahrens gewesen seien. Entscheidend sei, dass damit ausschliesslich die zivilrechtlichen Ansprüche der Beschwerdeführerin beschlagen gewesen seien (vgl. angefochtenen Entscheid, S. 4 Erw. 3 und 4). Vor diesem Hintergrund hätte die Beschwerdeführerin erst recht nicht auf Ausführungen zu ihrer Legitimation im Verfahren vor Bundesgericht verzichten dürfen. Auf die Beschwerde ist mangels hinreichend begründeter Legitimation im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.