Citation: 4A_562/2021 E. 2.4

2.4. Die Beschwerdeführerinnen bringen schliesslich vor, ein Eintreten auf die Beschwerde bedeute nicht, dass sich das Bundesgericht zweimal mit der Sache befassen müsse. "Sache" sei die Frage, ob die in den Replikrechtsbegehren Nrn. 50 und 51 durch Einführung von EP yyy vorgenommene Klageänderung zulässig sei oder nicht. Mit dieser Frage müsse sich das Bundesgericht nur einmal befassen, sei es jetzt im Rahmen des vorliegenden Beschwerdeverfahrens oder - bei Nichteintreten - auf Beschwerde gegen das Sachurteil der Vorinstanz. Ziel der Regelung von Art. 90 ff. BGG ist es, dass sich das Bundesgericht grundsätzlich nur einmal mit jeder Angelegenheit befassen müssen soll, womit der Prozess als Ganzes gemeint ist und nicht bloss die Frage, die Gegenstand eines Zwischenentscheids ist. Vorliegend gilt es zu beachten, dass im heutigen Zeitpunkt nicht feststeht, dass sich das Bundesgericht mit der Frage der Zulässigkeit der Klageänderung in Zukunft überhaupt je befassen muss. Ob dies der Fall ist, hängt u.a. davon ab, wie der Prozess bezüglich der strittigen Rechtsbegehren 50 und 51 ausgeht und ob das Endurteil seitens der unterliegenden Partei beim Bundesgericht angefochten wird.