Citation: 1B_366/2021 E. 4

Demzufolge ist die Beschwerde gutzuheissen und der angefochtene Entscheid aufzuheben. Es ist festzustellen, dass im Verfahren betreffend die Bewilligung von Ausgängen des Beschwerdeführers aus dem Untersuchungsgefängnis Solothurn eine Rechtsverzögerung stattgefunden hat. Das Amt für Justizvollzug ist aufzufordern, in diesem Verfahren unverzüglich eine Verfügung zu erlassen. Das Bundesgericht verzichtet darauf, dem Amt für Justizvollzug hierzu eine verbindliche Frist anzusetzen (vgl. Art. 107 Abs. 1 BGG; Urteil 5A_768/2020 vom 23. November 2020 E. 4). Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Gerichtskosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 und 4 BGG). Das vom Beschwerdeführer für das bundesgerichtliche Verfahren gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird damit gegenstandslos. Der nicht anwaltlich vertretene Beschwerdeführer, der keinen ausserordentlichen Aufwand darzutun vermag, hat praxisgemäss keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (vgl. Art. 68 BGG; BGE 133 III 439 E. 4).