Citation: 4A_325/2021 E. A

A.a. A.________ (Gesuchstellerin, Klägerin, Beschwerdeführerin) schloss mit B.________ (Beklagter) am 11. Februar 2017 einen Kaufrechtsvertrag. Die Gesuchstellerin räumte damit dem Beklagten am landwirtschaftlichen Betrieb U.________, umfassend die Grundstücke Nrn. uuu, vvv, www, xxx, yyy und zzz, alle Grundbuch V.________, ein befristetes, übertragbares und vererbliches Kaufrecht ein. A.b. Mit Klage vom 20. März 2018 focht die Gesuchstellerin diesen Vertrag beim Bezirksgericht Willisau an und beantragte namentlich, es sei festzustellen, dass der Kaufrechtsvertrag wegen Übervorteilung und wegen Irrtums unverbindlich sei. Das Bezirksgericht wies diese Klage mit Urteil vom 16. August 2019 ab. Eine dagegen gerichtete Berufung der Gesuchstellerin wies das Kantonsgericht mit Urteil vom 26. März 2020 ab. Eine dagegen gerichtete Beschwerde in Zivilsachen wies das Bundesgericht ab, soweit es darauf eintrat (Urteil 4A_254/2020 vom 22. Juli 2020). A.c. Mit Ausübungserklärung vom 21. Juli 2020 erklärte der Beklagte, das Kaufrecht gemäss Kaufrechtsvertrag ausüben zu wollen. Daraufhin widerrief die Gesuchstellerin mit Schreiben vom 3. August 2020 ihr Schenkungsversprechen bezüglich der Liegenschaft U.________ sowie die Schenkung über das lebende und tote Inventar.