Citation: 2C_952/2014 E. 3.3.2

3.3.2. Der Beschwerdeführer beantragte in seiner Stellungnahme vom 18. Juli 2013 an die Anwaltskommission: "...die Anzeigestellerin und die Beanzeigten seien zu einer Befragung bzw. einem Schlichtungsversuch durch die Anwaltskommission einzuladen". Die Vorinstanzen hätten in der Folge diese Verhandlungs- und Beweisofferte abgelehnt. In seiner Eingabe an das Verwaltungsgericht stellt der Beschwerdeführer jedoch keinen solchen Antrag mehr. Ein rechtsgenüglicher Antrag müsste aber im gerichtlichen Verfahren eingebracht werden, um in diesem Berücksichtigung finden zu können. Es spielt deshalb keine Rolle, ob der Antrag des Beschwerdeführers nun tatsächlich eine mündliche Verhandlung gefordert hat oder bloss als Beweismassnahme zu qualifizieren ist. Der Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör ist nicht verletzt worden.