Citation: 2P.89/2001 10.07.2001 E. A

A.- Mit einer "1. Mahnung" vom 15. Mai 2000 wurde Z.________ vom Steuerregisterführer der Einwohnergemeinde A.________ aufgefordert, innert acht Tagen die "Steuererklärung mit Beilagen per 2000" einzureichen. Gleichzeitig teilte der Registerführer mit, für diese Mahnung sei eine Gebühr von Fr. 50.-- geschuldet, welche separat in Rechnung gestellt werde. Eine zweite Mahnung, wofür die Gemeinde wiederum die Erhebung einer Gebühr von Fr. 50.-- in Aussicht stellte, wurde am 13. Juni 2000 versandt. Nachdem die Steuererklärung inzwischen eingegangen war, stellte die Einwohnergemeindeverwaltung A.________ am 27. Juli 2000 Rechnung (betreffend die beiden Mahnungen) im Gesamtbetrag von Fr. 100.--. Eine Einsprache gegen die beschwerdefähige Verfügung, die Z.________ in der Folge verlangt hatte, wies die Gemeinderatskommission der Einwohnergemeinde A.________ am 6. November 2000 ab. Gegen den Einsprache-Entscheid erhob Z.________ Beschwerde an den Regierungsrat des Kantons Solothurn. Er machte geltend, bei den Mahngebühren handle es sich eigentlich um Bussen, für deren Erhebung eine gesetzliche Grundlage fehle. Selbst wenn man diese Bussen als Kanzleigebühren bezeichnen wolle, wäre das Kostendeckungs- und das Äquivalenzprinzip verletzt. Am 19. Februar 2001 wies der Regierungsrat des Kantons Solothurn die Beschwerde ab und auferlegte Z.________ Verfahrenskosten von Fr. 600.--. Auf eine gegen diesen Entscheid gerichtete Beschwerde trat das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn am 15. März 2001 nicht ein.