Citation: 8C_590/2023 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz ist im Wesentlichen zur Überzeugung gelangt, bei der seitens der Invalidenversicherung zugesprochenen "vertieften Abklärung möglicher Berufsrichtungen" (Art. 4a Abs. 1 lit. c IVV) handle es sich um keine Eingliederungsmassnahme der Invalidenversicherung im Sinn von Art. 19 Abs. 1 erster Satz UVG. Die fragliche Vorkehr bilde vielmehr Bestandteil der Berufsberatung (Art. 15 IVG). Daher stelle sie keine berufliche Massnahme dar, welche geeignet sei, den Invaliditätsgrad der im Unfallversicherungsverfahren zugesprochenen Invalidenrente und damit den Fallabschluss zu beeinflussen. In medizinischer Hinsicht hat das kantonale Gericht dem kreisärztlichen Untersuchungsbericht des med. pract. E.________ vom 18. November 2021 Beweiskraft zuerkannt, wonach dem Beschwerdeführer unter Berücksichtigung der Unfallfolgen angepasste, leichte bis mittelschwere, wechselbelastende (sitzende, gehende und stehende) Tätigkeiten ganztägig zumutbar sind. Gestützt darauf hat es den im Rahmen eines Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG) ermittelten Invaliditätsgrad von 20 % übernommen und den Einspracheentscheid vom 2. September 2022 bestätigt.