Citation: 2C_213/2020 E. 3.1

3.1. Gemäss der Vorinstanz sind die Ausführungen der Beschwerdeführerin betreffend häuslicher Gewalt zu allgemein gehalten und weder substantiiert noch konkretisiert. Sie habe nicht ausgeführt, in welcher Form sie Opfer von Misshandlung geworden sein soll, wo sich die Vorfälle ereignet haben sollen oder welche Verletzungen sie davon getragen habe. Hinzu kämen widersprüchliche Aussagen betreffend mehreren Vorkommnissen. So war ihr Ehemann zum angegebenen Zeitpunkt gar nicht in der Schweiz. Auch die Angaben zum Verbot sozialer Kontakte, welches der Ehemann ausgesprochen habe, sind nicht stimmig. Trotz angeblichem Verbot konnte die Beschwerdeführerin mehrere Deutschkurse absolvieren und wurde sie durch den Ehemann auch beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum angemeldet (E. 4.5.3 Urteil der Vorinstanz). Insgesamt vermöge die Beschwerdeführerin den nachehelichen Härtefall infolge ehelicher Gewalt weder zu beweisen noch glaubhaft zu machen.