Citation: 8C_229/2021 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht setzte sich eingehend mit der medizinischen Aktenlage auseinander. Mit einleuchtender Begründung, auf die verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), erwog es, auf die schlüssige Aktenbeurteilung des die AXA beratenden Arztes Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 11. Juni 2020 könne abgestellt werden. Dessen Bericht zeige nachvollziehbar, dass das Ereignis vom 18. Januar 2013, bei welchem sich der Beschwerdeführer das Knie angeschlagen und dabei eine Knieverletzung erlitten habe, nicht dazu geeignet gewesen sei, eine Meniskusläsion herbeizuführen. Auch die Ausführungen des Dr. med. C.________ betreffend die Bakerzyste seien schlüssig und plausibel. 2013 sei nur eine kleine Bakerzyste objektivierbar gewesen, welche zusammen mit der horizontal im Hinterhorn verlaufenden Meniskusschädigung überwiegend wahrscheinlich degenerativ entstanden sei. Nicht überzeugend sei demgegenüber die Argumentation des behandelnden Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates. Dieser habe nach der unzulässigen Beweismaxime "post hoc ergo propter hoc" (BGE 119 V 335 E. 2b/bb; SVR 2016 UV Nr. 18 S. 55, 8C_331/2015 E. 2.2.3.1; Urteil 8C_672/2020 vom 15. April 2021 E. 4.2) von der ursprünglichen Anerkennung der Unfallkausalität 2013 auf die Bejahung der Unfallkausalität auch im Rückfall geschlossen. Zudem könne die Beschwerdegegnerin gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung die Kausalität jederzeit ex nunc et pro futuro prüfen. Ferner erwog die Vorinstanz, dass sich Dr. med. D.________ zumindest teilweise auf aktenwidrige Annahmen stütze, indem er unzutreffend von einem neuerlichen Distorsionstrauma ausgegangen sei. Gemäss Dr. med. C.________ sei davon auszugehen, dass das Unfallereignis vom 18. Januar 2013 nicht dazu geeignet gewesen sei, die seit Januar 2019 geklagten Kniebeschwerden zu verursachen. In der Folge hat das kantonale Gericht einen Anspruch auf Unfallversicherungsleistungen mangels überwiegender Wahrscheinlichkeit des natürlichen Kausalzusammenhangs der am 17. Januar 2019 angemeldeten linksseitigen Kniebeschwerden mit dem Unfall vom 18. Januar 2013 zu Recht verneint.