Citation: 4A_371/2023 E. 8.2

8.2. Die Rüge geht fehl. Die Beschwerdeführerin vermag nicht darzutun, dass die Vorinstanz davon hätte ausgehen müssen, die einfache Gesellschaft zwischen den Parteien sei aufgelöst worden. Die Vorinstanz erwog zutreffend, der Beschwerdegegner habe die Grundstücke "U.________" nicht an einen beliebigen Dritten, sondern an die Beschwerdeführerin verkauft, womit die Grundstücke innerhalb der Gesellschaft verblieben seien, weshalb sich hinsichtlich der Möglichkeiten der Zielerreichung nichts geändert habe. Ebenfalls weist sie zutreffend darauf hin, dass die Möglichkeit eines Verkaufs der Grundstücke an die Beschwerdeführerin in der Vereinbarung 2005 ausdrücklich als Möglichkeit vorgesehen worden sei. Auch aus der Rückzahlung des Darlehens gemäss dem Vertrag 2 lässt sich keine Auflösung der einfachen Gesellschaft ableiten. Der Vertrag 2 hält explizit fest, dass die Rückzahlung des Darlehens die Erfolgskomponente in keiner Weise tangiert (vgl. auch hiernach E. 9). Die Beschwerdeführerin vermag - wie die Vorinstanz zutreffend erwog - insgesamt keine Nachweise für die von ihr behauptete konkludente Beendigung der einfachen Gesellschaft durch gegenseitige Übereinkunft zu erbringen.