Citation: I 292/05 19.10.2005 E. 1

Vorab ist der vom Beschwedegegner sinngemäss eingebrachte formelle Einwand zu prüfen, wonach es der von der IV-Stelle am 26. April 2005 ins Recht gelegten Verwaltungsgerichtsbeschwerde an einer hinreichenden Begründung der gestellten Rechtsbegehren im Sinne von Art. 108 Abs. 2 OG ermangle. Eine eigentliche Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen findet sich in diesem Schriftstück tatsächlich nicht. Stattdessen begnügt sich die IV-Stelle im Wesentlichen mit einem Pauschalhinweis auf in den (vorinstanzlichen) Akten liegende Schriftstücke wie auch die mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereichte Stellungnahme des regionalärztlichen Dienstes vom 20. April 2005. Während ersteres eine fehlende Begründung nicht zu ersetzen vermag, ist durch den Verweis auf den, der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beigefügten, sich mit dem vorinstanzlichen Entscheid (auch juristisch) auseinander setzenden Bericht des regionalärztlichen Dienstes, dieser als integrierter Bestandteil der Eingabe vom 26. April 2005 zu betrachten. Damit erweist sich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gesamthaft gesehen als rechtsgenüglich begründet (vgl. ARV 1997 Nr. 28 S. 156 Erw. 1c mit Hinweisen). Daran ändert nichts, dass es an und für sich nicht Sache des Arztes ist, juristische Schlussfolgerungen aus einem medizinischen Sachverhalt zu ziehen (BGE 125 V 261 Erw. 4, 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1), was auch und in besonderem Masse für die Ärzte der regionalen Dienste im Sinne von Art. 59 Abs. 2 IVG gilt.