Citation: 8C_555/2024 E. 7.2

7.2. Der Beschwerdeführerin ist entgegenzuhalten, dass PD Dr. med. C.________ am 7. November 2022 festhielt, weder anamnestisch noch klinisch bestünden Hinweise auf eine entzündlich-rheumatische Erkrankung. Trotz diesbezüglich nicht vollständiger Abklärung (natives LWS-MRI) ergäben sich keine zwingenden Anhaltspunkte, eine entzündlich-rheumatische Erkrankung noch ausgedehnter auszuschliessen. Entgegen der Beschwerdeführerin vermutete PD Dr. med. C.________ mithin keine entzündlich-rheumatologische Erkrankung und erachtete weitere medizinische Untersuchungen nicht als erforderlich. Dies wurde vom RAD-Arzt Dr. med. H.________ in der Stellungnahme vom 7. Dezember 2022 bestätigt (zur Aufgabe des RAD, die funktionelle Leistungsfähigkeit der versicherten Person zu beurteilen vgl. Art. 54a IVG, Art. 49 Abs. 1 bis IVV in den seit 1. Januar 2022 geltenden Fassungen; vgl. auch Urteile 8C_288/2024 vom 29. Oktober 2024 E. 9 und 8C_48/2024 vom 17. September 2024 E. 7.2.2). Es ist nicht ersichtlich und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht substanziiert aufgezeigt, inwiefern diesbezüglich am Gutachten des PD Dr. med. C.________ und an der Stellungnahme des Dr. med. H.________ geringe Zweifel bestehen sollen (vgl. auch E. 8.4.1 hiernach).