Citation: U 139/00 08.07.2002 E. 2

2.- Die Diagnose eines Schleudertraumas der HWS ist aufgrund der Akten erstellt und unbestritten. Hingegen ist die von Dr. med. W.________ in den Zeugnissen vom 27. Januar 1995 und 3. März 1995 zunächst diagnostizierte leichte commotio cerebri mit postcommotionellen Beschwerden nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 125 V 195 Erw. 2 mit Hinweisen) erstellt. Denn im Bericht vom 10. März 1995 sprach Dr. med. W.________ nunmehr von einer "möglichen" leichten commotio. Und der Kreisarzt Dr. med. Z.________ hegte im Bericht vom 17. Mai 1995 Zweifel an der Diagnose einer commotio cerebri. Im Weiteren konnte Dr. med. A.________, Neurologe FMH, keine neurologischen Ausfälle objektivieren (Bericht vom 1. Dezember 1995). Schliesslich legte der Neuropsychologe Prof. Dr. phil. P.________ am 13. Januar 1996 dar, eine commotio cerebri lasse sich auf neuropsychologischer Ebene nicht nachweisen. Es ist daher davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin keine commotio cerebri erlitten hat.