Citation: 2C_969/2016 E. A

A.a. A.________ (geb. 1986) ist Staatsangehöriger der Republik Serbien. Nach einem ersten Aufenthalt 1995 reiste er anfangs 1998 definitiv im Familiennachzug in die Schweiz ein und erhielt hier eine Aufenthaltsbewilligung. Weil er regelmässig mit dem Gesetz in Konflikt geriet (Entreissdiebstähle, grobe Verletzung von Verkehrsregeln usw.), verwarnte das Amt für Migration des Kantons Luzern ihn am 17. Mai 2002 sowie am 12. Februar 2004; es hielt A.________ jeweils an, sein Verhalten zu ändern, und forderte seine Eltern auf, ihren erzieherischen Pflichten nachzukommen. Da keine Besserung eintrat, verwarnte das Amt für Migration des Kantons Luzern A.________ am 26. Mai 2008 ein weiteres Mal und drohte ihm und seinen Eltern weitergehende ausländerrechtliche Massnahmen an, sollte er sich nicht an die hiesige Rechtsordnung halten. A.b. Am 15. Dezember 2010 lehnte das Amt für Migration des Kantons Luzern es ab, die Aufenthaltsbewilligung von A.________ zu verlängern. Das Verwaltungsgericht (heute: Kantonsgericht) des Kantons Luzern hiess die von A.________ hiergegen eingereichte Beschwerde am 23. April 2012 gut. Zwar habe er erheblich und wiederholt gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz verstossen bzw. diese gefährdet und damit einen Widerrufsgrund gesetzt, doch rechtfertige es sich, ihm "im Sinn der Einräumung einer letzten Chance" die Aufenthaltsbewilligung noch einmal zu verlängern. Das Gericht verwarnte A.________ ein letztes Mal und unterstrich, dass von ihm nunmehr ein "absolut klagloses" Verhalten erwartet werde. Am 4. Juni 2013 sprach die Staatsanwaltschaft Abteilung 1 Luzern A.________ der einfachen Körperverletzung, der Nötigung, der geringfügigen Sachbeschädigung sowie des Kaufs, Besitzes und Konsums von Marihuana und Kokain schuldig (begangen am 24. November 2012) und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- und zusätzlich einer Busse von Fr. 2'100.--. Ein weiteres Strafverfahren ist noch hängig. Am 16. April 2013 wurde A.________ Vater eines Sohnes mit Schweizer Staatsbürgerschaft. Die Eltern sind unverheiratet und leben getrennt. Die Mutter verfügt über das Sorgerecht und betreut das gemeinsame Kind. A.________ wurde bisher ein beschränktes (begleitetes) Besuchsrecht zuerkannt.