Citation: 2C_751/2017 E. 1.3.3

1.3.3. Das angefochtene Urteil genügt diesen Vorgaben: Wenn die Vorinstanz davon ausgegangen ist, gestützt auf die von ihr aufgezählten Elemente (Sprache, Ferienaufenthalte, usw.,) sei dem Beschwerdeführer die Rückkehr in seine Heimat zumutbar, hat sie sinngemäss die anderslautende Einschätzung und die entsprechenden Einwände des Beschwerdeführers hiergegen verworfen. Dabei musste sie nicht auf alle Details eingehen, zumal bereits die Verfügung des Migrationsamts und der Entscheid der Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion diesbezüglich detailliert begründet waren. Das Verwaltungsgericht hat nicht verkannt, dass der Beschwerdeführer in der Schweiz geboren ist und deshalb für die aufenthaltsbeendende Massnahme die strengeren Regeln für hier sozialisierte Ausländer der "Zweiten Generation" zur Anwendung kamen. Dabei durfte es in seinem Entscheid - in willkürfrei erfolgter antizipierter Beweiswürdigung (vgl. BGE 141 I 60 E. 3.3 S. 64 mit Hinweisen) - den von den Vorinstanzen erstellten Sachverhalt übernehmen. Das Verwaltungsgericht hat auch dem Umstand Rechnung getragen, dass es sich beim Raub "lediglich" um einen Versuch gehandelt hat; aus der Tatbeschreibung ergab sich die Art der Verletzungen des Opfers (E. 3.3 des angefochtenen Entscheids), welche der Beschwerdeführer zu Unrecht zu verharmlosen versucht. Die Behauptung, dass "er in Bosnien und Herzegowina über keinerlei Bezugspersonen verfügt", ist insofern aktenwidrig, als er selber darauf hingewiesen hat, dass in der Heimat noch Cousins seines Vaters lebten.