Citation: 1C_238/2019 E. 3.3

3.3. Die telefonische Aufforderung an eine Partei, eine Kostennote einzureichen, begründet keinen Anschein der Befangenheit. Dasselbe gilt für das Vorbringen, im Urteil würden die Ausführungen der Gegenseite fast wörtlich übernommen. Soweit der Beschwerdeführer weiter geltend macht, die Gemeinde habe ihre Stellungnahme verspätet eingereicht, übersieht er offenbar, dass die vom Verwaltungsgericht dafür angesetzte Frist erst ab Erhalt der Verfügung zu laufen begann und nicht bereits am Tag deren Erlasses. Nicht nachvollziehbar ist schliesslich die Behauptung, der Bauherr sei vom Richter zu Besprechungen vorgeladen worden. Der Beschwerdeführer bezieht sich dabei auf Erwägung 1.1 des angefochtenen Entscheids. Dort werden die Eintretensvoraussetzungen geprüft und wird unter anderem festgehalten, dass der Beschwerdeführer (des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens) am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen habe. Möglicherweise handelt es sich insoweit um ein Missverständnis. Die Rüge ist jedenfalls unbegründet, soweit sie hinreichend substanziiert wurde.