Citation: 7B_891/2024 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer machte vor Vorinstanz geltend, es bestünden konkrete Hinweise für ein strafbares Verhalten. Für die Buchung eines 5-Sterne-Hotels, für eine Bargeldzahlung von Fr. 10'000.-- und für den Erwerb von Verlobungsringen existierten Belege, welche seine Aussagen stützten. Das Verhalten der Beschwerdegegnerin 2 lasse sich unter einen Liebesbetrug oder "Romance Scam" subsumieren. Sie habe sich als liebende, sinnliche Freundin ausgegeben und falsche Angaben zu ihrem Namen und Alter gemacht. Nachdem das Geld geflossen sei, habe sie ein Abkühlen der eigenen Gefühle simuliert, um ihn zur Beendigung der Beziehung zu animieren. Daher hätte die Staatsanwaltschaft Beweise erheben müssen. Der Beschwerdeführer habe seine Aussagen mit Belegen gestützt. Demgegenüber habe die Beschwerdegegnerin 2 zum Heiratswunsch und zu ihrem Alter keine genauen Angaben machen wollen. Was die Zahlung von Fr. 10'000.-- betrifft, habe sie eine angebliche Hüftoperation erwähnt und sich mehrfach widersprochen. Die Beschwerdegegnerin 2 habe arglistig gehandelt, denn sie habe gewusst, dass der Beschwerdeführer ein verliebter IV-Bezüger mit eingeschränkten informationstechnologischen Kenntnissen und Mitteln gewesen sei.