Citation: 7B_677/2024 E. 1

Die Beschwerdeführerin und B.A.________ leben getrennt, das Scheidungsverfahren ist hängig. C.A.________ ist ihr achtjähriger Sohn, der sich aufgrund einer Kindesschutzmassnahme Anfang des Jahres 2024 zusammen mit seiner Schwester in einem Kinder- und Jugendheim aufhielt. Am 27. Januar 2024 gegen 23:00 Uhr brach in seinem Zimmer im obersten Geschoss ein Feuer aus, das von der Feuerwehr gelöscht werden konnte. Die Brandursache konnte im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen nicht geklärt werden. Vermutet wurde, dass der Brand durch eine unbeaufsichtigte Kerze ausgelöst worden sein könnte. C.A.________ befand sich im Zeitpunkt des Brandausbruchs bei seinem Vater. Am 13. Februar 2024 nahm die Jugendanwaltschaft ein Strafverfahren gegen C.A.________ nicht an Hand, weil er im Zeitpunkt des Brandes noch nicht zehn Jahre alt und damit nicht strafmündig gewesen sei. Dagegen erhob die Beschwerdeführerin "Einspruch". Sie hielt dafür, aufgrund dieses Vorfalls wäre es besser, die Kinder wieder bei den Eltern wohnen zu lassen. Daran hielt sie auch fest, nachdem ihr die Jugendanwältin das Verfahren erklärt und sie auf die prozessuale Unmöglichkeit ihres Vorhabens hingewiesen hatte. In der Folge wurde die Angelegenheit am 4. März 2024 an das Kantonsgericht St. Gallen übermittelt, welches mit Verfügung vom 6. Juni 2024 nicht auf die Beschwerde eintrat. Die Beschwerdeführerin gelangt mit Beschwerde in Strafsachen vom 20. Juni 2024 (Postaufgabe) ans Bundesgericht und ersucht um "Prüfung" dieser Verfügung.