Citation: 9C_89/2017 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin wendet im Wesentlichen ein, bei den fraglichen Zuwendungen handle es sich nicht um Vergütungen, die ihren hinreichenden Grund im Arbeitsverhältnis von B.B.________ hätten. Vielmehr seien diese als nicht durch das Anstellungsverhältnis gerechtfertigte verdeckte Gewinnausschüttungen einzustufen, welche in der Regel nicht als massgebender Lohn gälten. Nach der Rechtsprechung sei die ausnahmsweise Umqualifikation einer Dividende - bzw. von verdeckten Gewinnausschüttungen - in massgebenden Lohn nur zulässig, wenn kumulativ sowohl ein unangemessen tiefer Lohn mit einer im Vergleich zum eingesetzten Kapital unangemessen hohen Dividende einhergehe. Bei einem Lohn in angemessener Höhe bleibe kein Raum, um von der steuerrechtlichen Qualifikation abzuweichen und statt von einer Dividende von massgebendem Lohn auszugehen. Die von B.A.________ und B.B.________ im Rahmen ihrer 50 %-Pensen von der Beschwerdeführerin bezogenen Löhne von je Fr. 60'000.- für die Jahre 2011 bis 2013 seien angemessen, jedenfalls aber nicht unangemessen tief.