Citation: I 91/01 15.11.2001 E. 4

4.- Entgegen der Auffassung der Vorinstanz lassen die vorstehend wiedergegebenen ärztlichen Aussagen im Rahmen einer rechtskonformen Beweiswürdigung (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis) keine abschliessende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit während des relevanten Zeitraums zu. Insbesondere kann der rechtserhebliche Sachverhalt auf Grund des Berichts der Psychiatrischen Dienste X.________ vom 31. März 2000 nicht als hinreichend geklärt angesehen werden. So geht aus dem Bericht nicht hervor, ob, in welchem Ausmass und in Bezug auf welche Tätigkeiten die Versicherte vor Januar 2000 arbeitsunfähig war. Wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu Recht geltend gemacht wird, könnte ein Rentenanspruch grundsätzlich bereits im November oder Dezember 1999 entstanden sein, falls ab Ende November oder Anfang Dezember 1998, als die Beschwerdeführerin nicht mehr arbeitete, die erforderliche erhebliche Arbeitsunfähigkeit vorlag, diese im Durchschnitt eines Jahres das erforderliche Ausmass erreichte und anschliessend eine Erwerbsunfähigkeit von mindestens 40 % gegeben war (vgl. Erw. 1b hievor). Zu dieser Frage ist dem Bericht der Psychiatrischen Dienste X.________ jedoch keine Aussage zu entnehmen, während die Beschwerdeführerin laut den eingereichten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ab 30. November 1998 vollständig arbeitsunfähig war. Zudem ist nicht ersichtlich, warum die Ärzte der Psychiatrischen Dienste X.________ trotz der durch sie ab Januar 2000 festgestellten massiven Verbesserung des depressiven Zustandsbildes (mit 100 %iger Arbeitsfähigkeit ab März 2000) eine im Februar oder März 2000 anzutretende stationäre psychiatrische Behandlung befürwortet hatten. Unter diesen Umständen kann den abweichenden ärztlichen Stellungnahmen nicht jede Relevanz abgesprochen werden, auch wenn die darin enthaltenen Aussagen zum Teil nicht begründet sind oder nicht von Fachärzten des betroffenen Spezialgebietes stammen. Allerdings ist keine dieser Stellungnahmen geeignet, ihrerseits den notwendigen Beweis für den medizinischen Sachverhalt zu erbringen. Die Sache ist deshalb zur Vornahme ergänzender Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen.