Citation: 8C_574/2009 09.12.2009 E. 3

Im angefochtenen Entscheid wird dargelegt, die noch vorhandenen klinischen Befunde im Nackenbereich seien gemäss Gutachten des medizinischen Zentrums Z.________ vom 7. November 2006 nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom Januar 2000 zurückzuführen. Die Vorinstanz verneinte demnach den natürlichen Kausalzusammenhang hinsichtlich der organischen Beschwerden. Sie liess sodann offen, ob die geltend gemachten psychischen Beschwerden natürlich kausal zum Unfall vom Januar 2000 seien. In diesem Punkt erachtete das kantonale Gericht das Gutachten des medizinischen Zentrums Z.________, auf welches es sich im Übrigen ausdrücklich stützte, als nicht restlos überzeugend. Es beurteilte die Aussage, wonach die konversionsneurotische Störung an und für sich als unfallfremder Faktor betrachtet werden könne, ohne den Unfall - oder ein ähnliches Ereignis - die aktuell beklagten Schmerzen jedoch nicht aufgetreten wären, als in gewisser Weise widersprüchlich. Trotzdem seien keine weiteren Abklärungen hinsichtlich der Frage nach der natürlichen Kausalität dieser Störung zum Unfall vom Januar 2000 nötig, da die Adäquanz ohnehin zu verneinen sei. Ein Schleudertrauma sei nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen und überdies sei mit den Gutachtern des medizinischen Zentrums Z.________ davon auszugehen, dass die psychische Problematik relativ rasch im Vordergrund gestanden habe, weshalb die Adäquanz anhand der Rechtsprechung bei psychischen Beschwerden nach Unfällen zu prüfen sei. Die Vorinstanz liess daher die allenfalls psychisch begründete lange Arbeitsunfähigkeit und die lange Dauer der ärztlichen Behandlung ausser Acht und sah einzig das Kriterium der körperlichen Dauerschmerzen als erfüllt. Bei einem mittelschweren, im Grenzbereich zu den leichten Unfällen zu qualifizierenden Ereignis, genüge dies nicht zur Bejahung der Adäquanz.