Citation: 1C_42/2018 E. 6.1

6.1. Die Vorinstanz erwog, das Gleichbehandlungsgebot verlange nicht, dass in der Kernzone des Dorfes Maschwanden überall die gleichen Anforderungen an die Einordnung gälten, weil diese Zone unterschiedliche Siedlungsstrukturen aufweise, die bezüglich der Einordnung zu berücksichtigen seien. Die Überbauung "Sagi" sei mit dem strittigen Bauprojekt nicht vergleichbar. Für dieses könne auch aus der noch nicht rechtskräftigen Bewilligung einer Überbauung an der Ausserdorfstrasse 44/46 nichts abgeleitet werden, weil keine Vergleichbarkeit gegeben sei, die einen Verstoss gegen das Gleichbehandlungsgebot begründen könnte. Ob die entsprechende Noveneingabe noch zulässig gewesen sei, könne daher offen bleiben und die Edition der Baupläne könne unterbleiben.