Citation: U 338/98 21.02.2000 E. 3

3.- a) Das kantonale Gericht geht mit der SUVA davon aus, dass der Beschwerdeführer seinen früheren Beruf als Giesser nicht mehr ausüben, leichtere Arbeiten aber ohne zeitliche Einschränkungen ausführen könne. Diese Beurteilung beruht auf je einem Bericht von Kreisarzt Dr. med. B.________ vom 2. August 1996 und von Dr. med. W.________ vom 24. März 1998 (samt Zusatzbericht vom 15. Juni 1998). Der Kreisarzt hielt fest, die Klagen des Beschwerdeführers über Beschwerden in der linken Hüfte deckten sich mit den objektiven Befunden. Zumutbar sei dem Beschwerdeführer lediglich eine Arbeit im Sitzen mit der Möglichkeit, stündlich etwas aufzustehen und Arbeiten im Stehen auszuführen. Bei einer solchen Tätigkeit sei eine zeitliche Schonung wahrscheinlich nicht notwendig. Auch Dr. med. W.________ hält einen ganztägigen Arbeitseinsatz für zumutbar, wobei nur eine Arbeit als geeignet erscheine, welche sitzend verrichtet werden kann. Der Beschwerdeführer verneint die Zumutbarkeit einer ganztägigen Tätigkeit in einem Verweisungsberuf namentlich unter Hinweis auf den Bericht von PD Dr. med. A.________ vom 17. Juli 1996. In diesem Bericht ist festgehalten, der Beschwerdeführer klage über Anlaufschmerzen beim Gehen, verspüre aber keine Schmerzen im Liegen und/oder Sitzen. Für eine körperlich wenig belastende und wechselnd belastete Tätigkeit sei eine "theoretische Arbeitsfähigkeit von rund 50 % realistisch". b) Die Vorinstanz hat zu Recht die Beurteilungen des Kreisarztes sowie von Dr. med. W.________ als überzeugend qualifiziert. Zwar ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer unter Schmerzen im linken Hüftgelenk leidet, weshalb er nach einhelliger Auffassung nicht mehr als Giesser arbeiten kann. Auf der andern Seite erscheint der Schluss gerechtfertigt, dem Beschwerdeführer, der abgesehen vom Hüftleiden gesund ist, sei eine sitzende Tätigkeit, bei gelegentlichem Aufstehen, ganztägig zumutbar. Die Schätzung einer "theoretischen Arbeitsfähigkeit" von 50 % durch Dr. med. K.________ ist angesichts der gesundheitlichen Gesamtsituation des Beschwerdeführers nicht nachvollziehbar. c) Dem Eventualbegehren des Beschwerdeführers, zunächst Arbeitsversuche oder eine eigentliche berufliche Abklärung anzuordnen, ist unter den gegebenen Voraussetzungen nicht stattzugeben. Der Sachverhalt ist hinreichend abgeklärt, von weiteren Beweismassnahmen sind keine zusätzlichen Erkenntnisse zur Frage der Zumutbarkeit einer vollzeitigen Tätigkeit in einem geeigneten Verweisungsberuf im rechtlich massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheides (22. April 1997; BGE 121 V 366 Erw. 1b, 116 V 251 Erw. 2c) zu erwarten (BGE 122 V 162 Erw. 1d).