Citation: 5A_201/2024 E. 3

Das Kantonsgericht hat erwogen, die Beschwerdeführerin halte selbst fest, dass die Beschwerde verspätet sei. Sie bringe vor, aufgrund eines Klinikaufenthaltes nicht in der Lage gewesen zu sein, ihren Angelegenheiten nachzukommen. Indes sei gemäss § 36 Abs. 1 VRG/LU für die Fristwiederherstellung ein unverschuldetes Hindernis erforderlich. Bei Krankheiten müsse die betreffende Person davon abgehalten worden sein, selbst innert Frist zu handeln oder eine Drittperson mit der Vornahme der Prozesshandlung zu betrauen. Einen derartigen Krankheitszustand lege die Beschwerdeführerin nicht dar; im Übrigen sei ihr der erstinstanzliche Entscheid in die Klinik, nicht etwa an ihre Wohnadresse gesendet worden. Im Sinn einer Zweitbegründung hat das Kantonsgericht erwogen, auf die Beschwerde könnte auch deshalb nicht eingetreten werden, weil sie nicht hinreichend begründet sei, wenn die Beschwerdeführerin lediglich anführe, die Errichtung einer Vertretungsbeistandschaft sei unnötig und falsch.