Citation: 9C_53/2024 E. 3.2.2

3.2.2. In Art. 16 Abs. 4 IBG/GR (E. 2.2 hiervor) wird sodann entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin nicht ein von Beginn weg degressiver Gebührenverlauf vorgeschrieben. Vielmehr wird die Regierung ermächtigt, über die Ansätze und die Degression zu entscheiden. Dass mit der Konkretisierung in Art. 37 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 VAIB/GR gemäss vorinstanzlicher Feststellung bis hin zu einer Investitionshöhe von ca. Fr. 3.5 Mio. die Gebühren linear verlaufen (vorinstanzliche Erwägung 5.2. S. 13), liegt damit im Rahmen des gesetzlich Vorgeschriebenen. Dass sich Art. 37 VAIB/GR abgesehen davon - insbesondere hinsichtlich der Einhaltung des Kostendeckungsprinzips - ausserhalb des gesetzlichen Rahmens bewegen soll, wird schliesslich nicht rechtsgenüglich substanziiert (BGE 149 I 305 E. 3.5 f. und E. 3.9 mit Hinweisen). Darauf braucht nicht weiter eingegangen zu werden. Dass die Vorinstanz die Verordnungsbestimmung in materiell-rechtlicher Hinsicht als gesetzeskonform qualifiziert hat (vorinstanzliche Erwägung 5.2. S. 14), ist mit Blick auf das Dargelegte nicht zu beanstanden. Weiterungen erübrigen sich.