Citation: 2C_60/2019 E. 4.3

4.3. Dass wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt des Beschwerdeführers in der Schweiz erforderlich machen würden (vgl. Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG), macht der Beschwerdeführer nicht substanziiert geltend. Mit Blick auf die Ausführungen in der Beschwerdeschrift ist darauf hinzuweisen, dass eine erfolgreiche Integration zwar im Rahmen von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG massgeblich wäre, für eine Bewilligung nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG hingegen für sich genommen nicht ausreicht (vgl. Urteil 2C_822/2018 vom 23. August 2019 E. 3.3.4 m.w.H.). Nachdem eine Bewilligung nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG vorliegend nicht in Frage kommt (vgl. E. 3.2 hiervor), braucht auf die Ausführungen des Beschwerdeführers zu seiner sprachlichen, beruflichen und sozialen Eingliederung in der Schweiz nicht weiter eingegangen zu werden. Dass die soziale Wiedereingliederung in Algerien stark gefährdet sein könnte (Art. 50 Abs. 2 AIG), wird in der Beschwerde zwar behauptet, jedoch nicht hinreichend substanziiert. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang namentlich, dass er erst im Erwachsenenalter in die Schweiz eingereist ist. Hinzu kommt, dass der Aufenthalt des Beschwerdeführers in der Schweiz grösstenteils illegal war (vgl. BGE 130 II 39 E. 3 S. 42; Urteil 2C_411/2010 vom 9. November 2010 E. 4.3 m.w.H.).