Citation: 1C_439/2018 E. B

Die in der Folge realisierte Umgebungsgestaltung weicht vom bewilligten Umgebungsplan ab. Die drei Sitzplätze wurden grösser ausgeführt, südöstlich des Mehrfamilienhauses wurde ein zusätzlicher Sitzplatz mit Pergola errichtet und zwischen den Sitzplätzen wurden Sichtschutzwände aus Steinkörben erstellt. Anstelle des vorgesehenen und bestehenden Ziergartens wurden ein Nutz- sowie Steingarten, eine Blocksteinmauer und ein Zugangsweg zum Sitzplatz mit Pergola angelegt. A.________ reichte bei der Gemeinde nachträglich einen Umgebungsplan ein, der vom 3. November 2014 datiert und aus dem die bereits realisierte Umgebungsgestaltung teilweise ersichtlich war. Am 15. Oktober 2015 verweigerte die Baudirektion die bereits erfolgte, nicht mit der Bewilligung vom 12. Februar 2013 im Einklang stehende Umgebungsgestaltung. Sie lud die örtliche Baubehörde ein, die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands zu prüfen. Gestützt darauf verweigerte die Planungs- und Baukommission der Gemeinde Richterswil am 28. Oktober 2015 die Bewilligung für die abgeänderte Umgebungsgestaltung. Gleichzeitig verlangte sie unter anderem den Rückbau der Umgebungsgestaltung südwestlich des Wohnhauses (Pergola, Sitzplatz, Blocksteinmauern, Stützmauer und Steingarten, Aussenzugang südlich der Garagenrampe, Rasengestaltung bis maximal über die erstellte Unterniveaugarage) innert sechs Monaten. Mit Wiedererwägungsbeschluss vom 13. Januar 2016 verzichtete die Planungs- und Baukommission auf die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands in Bezug auf den Aussenzugang südlich der Garagenrampe. Im Übrigen hielt sie an der Verpflichtung zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands gemäss Beschluss vom 28. Oktober 2015 fest.