Citation: 6B_1327/2017 E. 1.5.3

1.5.3. Der Beschwerdeführer bringt vor, er habe sich einige Male dazu hinreissen lassen, zweifellos unpassende Sprüche zu machen und B.________ sowie seinem Kollegen Oralverkehr anzubieten. Die Jugendlichen hätten dies jedoch als Spass verstanden. Es sei nicht möglich, zu wissen, ob er die Aufforderung zum Oralverkehr ernst gemeint habe und es gebe auch keine Anhaltspunkte dafür, dass er vorhatte, die sexuellen Handlungen gegen den Willen von B.________ vorzunehmen. Die Annahme, dass es zu einer sexuellen Handlung gekommen wäre, wenn B.________ eingewilligt hätte, entbehre jeder Grundlage. Bei der scherzhaft erfolgten Äusserung, ob er B.________ oral befriedigen solle, habe er keinen Tatentschluss gefasst. Er bestreitet ferner, dass unter Berücksichtigung seiner mehrfach vollendeten sexuellen Handlungen mit Kindern eine Vorgehensweise zu erkennen sei, welche darauf hinweisen könnte, dass er das Angebot ernst gemeint habe (Beschwerde, S. 18-20). Der Beschwerdeführer bringt ferner vor, dass es in einem Zeitraum von eineinhalb Jahren, in dem er verschiedene Jugendliche zu sich nach Hause eingeladen habe, zu nur drei Anklagen wegen Sexualdelikten gekommen sei und er nie eine Gegenleistung für den zur Verfügung gestellten Alkohol und Tabak verlangt habe (Beschwerde, S. 20).