Citation: I 951/05 08.06.2007 E. 5

5.1 Schliesslich beanstandet die Beschwerdeführerin sowohl die von der Verwaltung als auch die von der Vorinstanz - mit abweichendem Resultat - vorgenommene Bemessung des Invaliditätsgrades. Zu Recht nicht bestritten wird, dass diese nach der Einkommensvergleichsmethode (vgl. E. 2 Abs. 1 hievor) zu erfolgen hat. Wie das kantonale Gericht richtig festgehalten hat, ist dabei auf die Verhältnisse im Zeitpunkt des Beginns des Rentenanspruchs abzustellen (BGE 129 V 222, 128 V 174), welcher unbestrittenermassen auf den 1. März 2001 anzusetzen ist. Nachdem die Voraussetzungen für eine zum 1. März 2003 vorzunehmende Rentenrevision auf Grund der gesundheitlichen Entwicklung nicht gegeben sind (E. 4 hievor), besteht von vornherein kein Anlass für einen auf diesen Zeitpunkt bezogenen neuen Einkommensvergleich, zumal die Beschwerdeführerin zu Recht keine erhebliche Veränderung der erwerblichen Auswirkungen ihrer Gesundheitsschädigung geltend macht, welche allenfalls einen Revisionsgrund darstellen würde. An einer Überprüfung des Invaliditätsgrades ab Beginn des Rentenanspruches aber hat die Beschwerdeführerin kein schutzwürdiges Interesse im Sinne von Art. 103 lit. a OG, dient doch der Invaliditätsgrad lediglich der Begründung eines Rentenanspruchs und erlangt als solcher keine Rechtskraft. Dementsprechend wird er im Dispositiv des vorinstanzlichen Entscheids denn auch nicht erwähnt. Ein rechtlich schutzwürdiges Interesse lässt sich auch nicht damit begründen, dass der von der Verwaltung ermittelte Invaliditätsgrad von 60 % auf Grund des im Rahmen der 4. IV-Revision geänderten Art. 28 Abs. 1 IVG der Beschwerdeführerin ab 1. Januar 2004 einen Anspruch auf eine Dreiviertelsrente vermittelt hätte, wozu der von der Vorinstanz mit 58 % tiefer festgesetzte Invaliditätsgrad nicht genügt. Wie das kantonale Gericht zutreffend erkannt hat, ist ein Anspruch auf eine Dreiviertelsrente ab 1. Januar 2004 von der IV-Stelle nie in rechtsverbindlicher Form zugesichert worden, woran nichts zu ändern vermag, dass sie im Einspracheentscheid vom 22. April 2005 noch den Erlass einer neuen Rentenverfügung für die Zeit ab 1. Januar 2004 in Aussicht stellte. 5.2 Soweit die Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde auf eine Änderung des Invaliditätsgrades abzielen, kann somit darauf nicht weiter eingegangen werden.