Citation: 4A_230/2022 E. 9.2

9.2. Die Beschwerdeführerin vermag mit ihren Ausführungen in der Beschwerde nicht darzutun, dass die Schadensberechnung der Vorinstanz Bundesrecht verletzt. Sie macht in ihrer Beschwerde weitläufige Ausführungen zu buchhalterischen Vorgängen bei der Beschwerdegegnerin bzw. des Bank D.________-Konzerns, vermag damit aber nicht darzutun, inwiefern es Bundesrecht verletzen soll, wenn die Vorinstanz den entstandenen Schaden anhand der Auszahlung der Beträge für die beiden fiktiven Geschäfte betreffend H.________ S.p.A. und I.________ S.p.A. an die E.________ AG bemisst. Sie übergeht in ihren Ausführungen weiter auch, dass eine allfällige Vorteilsanrechnung bzw. die entsprechenden Tatsachen, aus denen sich diese ableitet, von ihr als Ersatzpflichtige zu behaupten und zu beweisen wären (vgl. BGE 132 III 186 E. 8.3). Soweit sie erneut behauptet, der Schaden sei nicht bei der Beschwerdegegnerin angefallen, kann auf die Ausführungen zur angeblich fehlenden Aktivlegitimation der Beschwerdegegnerin verwiesen werden (vgl. hiervor E. 5). Wenn die Beschwerdeführerin im Sinne einer Eventualrüge schliesslich erneut geltend macht, die Vorinstanz sei (wie bereits die Erstinstanz) bei der Reduktion des Schadens aufgrund des Selbstverschuldens der Beschwerdegegnerin von der falschen Schadenssumme ausgegangen, kann auf die Ausführungen der Vorinstanz in E. 5.5.2 verwiesen werden, mit denen sich die Beschwerdeführerin nicht hinreichend auseinandersetzt. Entsprechend muss auch nicht auf die damit im Zusammenhang stehende Rüge der Beschwerdeführerin eingegangen werden, dass die Kostenverteilung im vorinstanzlichen Entscheid selbst bei Abweisung der Beschwerde korrigiert werden müsste.