Citation: 2C_95/2017 E. 1.4

1.4. Schliesslich kann auch kein fortbestehendes Rechtsschutzinteresse in der beiläufigen Äusserung der Vorinstanz erkannt werden, dass anstelle des unverhältnismässigen zweijährigen Berufsausübungsverbotes "weniger eingreifende mildere Massnahmen (z.B. Verwarnung und Verweis i.S. von Art. 43 Abs. 1 lit. a und b MedBG oder Auflagen/Verpflichtungen zu spezifischen Weiterbildungen) " zur Verfügung gestanden hätten (E. 7.3 des angefochtenen Entscheids). Bei dieser im Konjunktiv gehaltenen Bemerkung handelt es sich offensichtlich um eine hypothetische, retrospektive Betrachtungsweise, zumal das Verwaltungsgericht weder selbst solche Massnahmen pro futuro anordnete, noch die Angelegenheit zur entsprechenden Prüfung oder Anordnung an seine Vorinstanzen zurückwies. Schliesslich ist auch keine der Voraussetzungen gegeben, unter denen trotz Wegfalls der aktuellen Interessen auf die Beschwerde einzutreten wäre (vorne E. 1.1).