Citation: 6P.36/2006 03.08.2006 E. 1

Die Beschwerdeführerin rügt in verschiedener Hinsicht eine willkürliche Beweiswürdigung. Sie legt jedoch nicht dar, inwiefern die Feststellungen des Obergerichts auch im Ergebnis unhaltbar sein sollen. Mit der Auswirkung der beanstandeten Ausführungen im angefochtenen Urteil auf das Ergebnis setzt sie sich mit keinem Wort auseinander. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin erschöpfen sich in einer unzulässigen appellatorischen Kritik und genügen folglich den Begründungsanforderungen gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht. So macht sie beispielsweise geltend, es sei willkürlich anzunehmen, dass die Signalisation bei der Einmündung der Kreuzstrasse aus ihrer Sicht eindeutig gewesen sei und sie somit habe wissen müssen, dass A.________ geradeaus fahren durfte. Sie legt jedoch nicht dar, dass die Situation sich strafrechtlich anders darstellen würde, wenn A.________ nach rechts in die Bahnhofstrasse eingebogen wäre.