Citation: 4A_557/2018 E. 4.1.2

4.1.2. Mit dieser Argumentation widerspricht der Beschwerdeführer in appellatorischer Weise der vorinstanzlichen Würdigung. Sofern dies überhaupt als genügende Rüge zu erachten sein sollte (siehe Erwägung 2.3), gelingt es dem Beschwerdeführer damit jedenfalls nicht, die nachvollziehbare Beweiswürdigung der Vorinstanz als willkürlich auszuweisen. Aufgrund der erwähnten Feststellungen ging die Vorinstanz auch für die Zeit nach Einstufung der Leberzirrhose in das Stadium "Child A", das heisst ab 15. Januar 2016, von einer mehrmonatigen Rekonvaleszenzphase aus und attestierte dem Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit von 50 %. Sie hielt aber auch fest, dass sich sein Allgemeinzustand ab Mitte Januar 2016 langsam zu verbessern begonnen habe, und verwies auf das Wiedererreichen eines stabilen Gewichtszustands, eine Intensivierung der Physiotherapiebesuche und die Verlaufseinträge des Hausarzts. Sodann sei am 2. Mai 2016 von PD Dr. med. E.________ eine normalisierte Leberfunktion festgestellt worden. Auch in den medizinischen Akten (Berichte und Einträge des Hausarzts, von PD Dr. med. E.________, der Physiotherapeuten und der RAD-Ärztin) finde sich keine Grundlage für die Annahme einer auch nach dem 30. April 2016 bestehenden Arbeitsunfähigkeit. Diese Feststellungen zum Gesundheitsverlauf kritisiert der Beschwerdeführer nicht als willkürlich. Er bringt im Gegenteil einzig und ohne hinreichende Sachverhaltsrüge vor, er habe bis im Oktober beziehungsweise November 2016 nicht allein Auto fahren können, was vorinstanzlich nicht festgestellt wurde. Vor diesem Hintergrund ist der vorinstanzliche Schluss auf eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % für die Zeit vom 15. Januar 2016 bis 30. April 2016 und eine anschliessende vollständige Arbeitsfähigkeit jedenfalls nicht willkürlich. Dem Beschwerdeführer hilft auch sein Vorbringen nicht, Dr. med. F.________ habe noch im September 2016 auf eine ausgeprägte Dekonditionierung mit allgemeiner Muskelatrophie und eine weiterhin deutlich eingeschränkte Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit hingewiesen, wobei unerheblich sei, dass Dr. med. F.________ die Dekonditionierung mit der psychischen Situation in Verbindung gebracht habe. Die Vorinstanz begründete ausführlich, weshalb sie auf den damit angesprochenen Bericht nicht abstellte (und legte etwa dar, dass Dr. med. F.________ keine Arbeitsunfähigkeit bestätigte, sondern diesbezüglich auf den Psychiater verwies). Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander, sondern hält seine eigene Interpretation des ärztlichen Berichts entgegen. Darauf ist nicht abzustellen.