Citation: 6B_922/2024 E. 2.2

2.2. Vorliegend gilt der Strafbefehl als Anklageschrift (Art. 356 Abs. 1 Satz 2 StPO). Der Beschwerdeführer trägt vor, die Vorinstanz habe den Anklagegrundsatz verletzt. Es sei "ein rechtlicher Tatbestand und nicht ein Sachverhalt angeklagt" worden. Der Strafbefehl enthalte Angaben zur Tatzeit und zur betroffenen Fahrstrecke. Zudem werde auf einen stark ungenügenden Abstand zum vorausfahrenden Personenwagen Suzuki SO yyy des Lenkers B.________ bei einer Geschwindigkeit von ca. 50 km/h bzw. ca. 30 km/h im Baustellenbereich verwiesen. Doch der Strafbefehl definiere den ungenügenden Abstand nicht mit konkreten Distanzangaben.