Citation: 1A.166/2002 16.12.2002 E.

Gegen den Genugtuungsentscheid führte G.________ Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit den Begehren, ihr sei eine Genugtuung von Fr. 70'000.-- zuzüglich 5% Zins ab dem 19. Januar 1994 zuzusprechen, unter Anrechnung der ihr bereits ausgerichteten Fr. 10'000.--. Überdies beantragte sie, Advokat Lukas Denger sei ihr als amtlicher Anwalt beizuordnen. Am 5. August 2002 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde sowie das Gesuch um unentgeltlichen Verbeiständung ab. Es hielt eine Genugtuung von ca. 7'000.-- Franken, die nach Abzug der im Gesamtbetrag von Fr. 10'000.-- enthaltenen Zinsen verbleibe, angesichts der unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit von 0-20% nicht für zu niedrig.