Citation: 1P.52/2002 04.04.2002 E. 2

2.1 Gemäss § 340 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Zürich vom 7. September 1975 (PBG) wird mit Haft oder Busse bis zu 50'000 Franken bestraft, wer vorsätzlich gegen dieses Gesetz oder ausführende Verfügungen verstösst. Handelt der Täter fahrlässig, wird er mit Busse bis zu 5'000 Franken bestraft § 340 Abs. 2 PBG). Der Beschwerdeführer wurde in 4 Punkten wegen vorsätzlicher Verstösse und in einem Punkt wegen eines fahrlässigen Verstosses gegen die Baugesetzgebung bzw. die Baubewilligung verurteilt. Umstritten ist einzig noch dieser letzte Punkt, zu welchem der Beschwerdeführer vorbringt, es sei willkürlich, dass das Obergericht davon ausgegangen sei, die ihm vorgeworfene Überschreitung der zulässigen Ausnützung von 1,91 m2 stelle eine Gesetzesverletzung dar und erfülle damit den Tatbestand von § 340 PBG. 2.2 Willkürlich ist ein Entscheid, der mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Dabei genügt es nicht, dass die Begründung unhaltbar ist, der Entscheid muss sich vielmehr im Ergebnis als willkürlich erweisen (BGE 125 I 166 E. 2a; 125 II 10 E. 3a; 129 E. 5b; 122 I 61 E. 3a, je mit Hinweisen).