Citation: 7B.150/2006 30.10.2006 E. 1.2

1.2.1 Von vornherein nicht eingetreten werden kann auf den Einwand, die Erläuterungen im Mitteilungsblatt Nr. 37 des Kantons Zürich entsprächen nicht dem Willen des Bundesrates, denn die Vorinstanz hat darauf mit keinem Wort Bezug genommen. Das Vorbringen gilt somit als neu und ist unzulässig (Art. 79 Abs. 1 OG). 1.2.2 Zur Begründung, dass der Entscheid des Obergerichts gegen Bundesrecht verstossen soll, beruft sich die Beschwerdeführerin auf Art. 18 GebV SchKG, wonach die mit dem Rechtsvorschlag verbundenen Verrichtungen gebührenfrei seien. Ebenfalls unentgeltlich seien gemäss Art. 61 Abs. 2 lit. a GebV SchKG das Beschwerdeverfahren und die Weiterziehung eines Beschwerdeentscheides (Art. 17-19 SchKG). Die Beschwerdeführerin geht fehl, wenn sie meint, sie könne daraus ableiten, dass die ihr auferlegte Kostenrechnung von Fr. 10.-- bundesrechtswidrig sei. Die Rechtmässigkeit der Kostenauflage ist in BGE 130 III 387 ff. ausführlich begründet worden, und es besteht kein Anlass, darauf zurückzukommen (die Posttaxe für eine eingeschriebene Sendung beträgt immer noch CHF 10.--, "Briefe Schweiz", Ausgabe April 2006, S. 41). 1.2.3 Inwiefern die in Art. 14 Abs. 1 GebV SchKG erwähnte Kilometerentschädigung im vorliegenden Fall relevant sein soll, ist nicht ersichtlich und wird überhaupt nicht rechtsgenüglich dargetan (BGE 119 III 49 E. 1). 1.2.4 Schliesslich rügt die Beschwerdeführerin, die Ansicht der Vorinstanz sei falsch, dass der Rechtsvorschlag dem Gläubiger eingeschrieben mitgeteilt werden müsse. In Art. 34 und Art. 76 SchKG stehe unmissverständlich, dass die Zustellung auch gegen Empfangsschein vollzogen werden könne. Die Einwände sind unbegründet. In Art. 76 Abs. 2 SchKG wird nicht ausgeführt, wie die Ausfertigung dem betreibenden Gläubiger mitgeteilt werden muss. Dagegen sind gemäss Art. 34 SchKG alle Mitteilungen der Betreibungs- und der Konkursämter, sofern das Gesetz nicht etwas anderes vorschreibt, durch eingeschriebenen Brief oder durch Übergabe gegen Empfangsbescheinigung zuzustellen. Auf die letztgenannte Bestimmung hat sich die obere Aufsichtsbehörde gestützt auf BGE 130 III 387 E. 4 zu Recht berufen. 1.2.5 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit auf sie eingetreten werden kann.