Citation: 8C_17/2024 E. A

Die 1958 geborene A.________ war seit 2000 als diplomierte Pflegefachfrau HF im Spital B.________ angestellt und dadurch bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend AXA) obligatorisch unfallversichert. Am 8. November 2015 verletzte sie sich beim Spazieren am rechten Knie. Am 7. Januar 2016 erteilte die AXA Kostengutsprache für eine Kniearthroskopie, die am 3. Dezember 2015 im Spital B.________ durchgeführt wurde. Am 18. April 2016 informierte A.________ die AXA, nach dem Unfall sei es infolge Überbelastung auch zu Beschwerden im linken Knie gekommen, die am 11. Januar 2016 operativ behandelt worden seien. Die AXA holte eine Stellungnahme des beratenden Arztes PD Dr. med. C.________, Spezialarzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, vom 20. Juli 2016 ein. Am 11. August 2016 eröffnete sie der Versicherten, die Leistungen für das rechte Knie würden weiterhin übernommen, nicht jedoch diejenigen für das linke Knie. In der Folge holte die AXA ein Gutachten des Dr. med. D.________, FMH für Orthopädische Chirurgie, vom 8. November 2017 ein. Am 29. und 31. Januar 2018 informierte sie A.________, sie sei weiterhin leistungspflichtig. Im Auftrag der AXA erstattete Dr. med. E.________, FMH Orthopädie und Traumatologie, am 17. Dezember 2020 eine Aktenbeurteilung. Mit Verfügung vom 9. Dezember 2021 stellte die AXA ihre Leistungen per sofort ein, da die Kniebeschwerden nicht natürlich unfallkausal seien. Sie verzichtete auf die Rückforderung der bereits erbrachten Leistungen. Dies bestätigte sie mit Einspracheentscheid vom 22. November 2022.