Citation: 1C_179/2022 E. A

A.________ bewarb sich im Herbst 2017 beim Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) als Expertin für die Schweiz im beratenden Ausschuss für das Rahmenabkommen des Europarats zum Schutz nationaler Minderheiten vom 1. Februar 1995 (SR 0.441.1). Der Vorsteher des EDA unterbreitete am 22. Januar 2018 dem Generalsekretär des Europarats einen Wahlvorschlag mit zwei Personen; die Kandidatur von A.________ wurde dabei nicht berücksichtigt. Am 6. April 2018 reichte A.________ beim EDA ein Gesuch um Erlass einer Verfügung nach Art. 25a VwVG (SR 172.021) ein und beantragte, es sei festzustellen, die Nichtberücksichtigung ihrer Kandidatur verletze unter anderem die Rechtsgleichheit und das Diskriminierungsverbot. Das EDA trat auf das Gesuch nicht ein. Auf die dagegen durch A.________ am 22. Oktober 2018 erhobene Beschwerde trat das Bundesverwaltungsgericht mit Entscheid vom 25. Juni 2019 (B-6019/2018) nicht ein. Es verneinte seine Zuständigkeit, weil der Wahlvorschlag des EDA vom 22. Januar 2018 eine auswärtige Angelegenheit im Sinne von Art. 32 Abs. 1 lit. a VGG betreffe.