Citation: 2A.48/2007 25.09.2007 E. C

Am 22. Oktober 2003 kündigte die Railion Deutschland AG sowohl in eigenem Namen als auch für die DB Netz AG den Gleisanschlussvertrag mit der X.________ AG. Letztere gelangte an das Bundesamt für Verkehr, welches ein Verfahren gemäss Art. 21 des Bundesgesetzes vom 5. Oktober 1990 über die Anschlussgleise (AnGG; SR 742.141.5) eröffnete. Als sich die Beteiligten entschlossen, Verhandlungen aufzunehmen, sistierte das Bundesamt das Verfahren. Am 2. August 2004 wurde der Gleisanschlussvertrag erneut, diesmal seitens des Bundeseisenbahnvermögens, gekündigt; die Kündigung wurde fristlos bzw. "hilfsweise" mit einer Frist von sechs Monaten ausgesprochen. In der Folge führte das Bundesamt für Verkehr das Verfahren gemäss Art. 21 AnGG betreffend beider Kündigungen weiter und kam zum Schluss, die erste Kündigung seitens der Railion Deutschland AG sei "zurückgezogen" bzw. "gegenstandslos" geworden, aber die zweite Kündigung seitens des Bundeseisenbahnvermögens sei gültig (Verfügung vom 13. Dezember 2005). Hiergegen gelangte die X.________ AG erfolglos an die Eidgenössische Rekurskommission für Infrastruktur und Umwelt (Entscheid vom 6. Dezember 2006).