Citation: 2A.307/2002 25.06.2002 E. 2.2

2.2.1 Da die Beschwerde an das Verwaltungsgericht nicht gegeben war, hätte bereits der Beschluss des Regierungsrats vor Bundesgericht angefochten werden können, und zwar, wegen Unzulässigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, allein mit dem subsidiären Rechtsmittel der staatsrechtlichen Beschwerde. Die Beschwerdeführerin ist innert einer Frist von 30 Tagen seit Eröffnung des Entscheids des Verwaltungsgerichts an das Bundesgericht gelangt. Damit ist die Frist gemäss Art. 89 Abs. 1 OG zur Anfechtung des regierungsrätlichen Beschlusses gewahrt (vgl. BGE 127 II 161 E. 3b S. 167), und es ist zu prüfen, ob die Beschwerde als staatsrechtliche Beschwerde entgegengenommen werden könnte. 2.2.2 Da die Beschwerdeführerin keinen Rechtsanspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung hat, ist sie zur staatsrechtlichen Beschwerde insofern nicht legitimiert, als sie die materielle Bewilligungsfrage zum Gegenstand ihrer Rügen macht. Durch die Verweigerung einer Bewilligung, auf deren Erteilung oder Erneuerung kein Anspruch besteht, erleidet der Ausländer nämlich keine Rechtsverletzung (Art. 88 OG; vgl. BGE 126 I 81 E. 3b S. 85 ff. mit Hinweisen). Zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert ist er hingegen, soweit er die Verletzung von ihm im kantonalen Verfahren zustehenden Parteirechten rügt, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt (BGE 114 Ia 307 E. 3c S. 312 f.; 127 II 161 E. 3b S. 167; 126 I 81 E. 3b S. 86 sowie E. 7b S. 94). Nicht zu hören sind dabei aber Rügen, die im Ergebnis auf eine materielle Überprüfung des Bewilligungsentscheids abzielen (BGE 114 Ia 307 E. 3c S. 313; 126 I 81 E. 7b S. 94). Die Beschwerdeführerin erhebt keine im beschriebenen Sinne zulässigen Rügen. Eine solche lässt sich insbesondere nicht im Vorwurf erblicken, der Regierungsrat habe sein Ermessen missbraucht, wird doch damit letztlich - wie gesehen, in unzulässiger Weise - bloss geltend gemacht, der Entscheid sei willkürlich. Auf die Beschwerde kann daher auch nicht eingetreten werden, soweit sie sinngemäss als staatsrechtliche Beschwerde verstanden wird.