Citation: 2C_855/2017 E. 2.2

2.2. Das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Verwaltungsgericht, in welchem die Rechtsmässigkeit der vom Zwangsmassnahmengericht bestätigten Haft zu überprüfen sein wird, ist noch hängig. Mit der vorliegend angefochtenen Zwischenverfügung wurde einzig über ein Gesuch um vorsorgliche Massnahmen entschieden, welches auf einen Vollzugsstopp für die Wegweisung abzielte. Soweit der Beschwerdeführer Ausführungen zur Zulässigkeit bzw. Rechtmässigkeit der Haft macht, ist er nicht zu hören, weil dies über den beschränkten Gegenstand der angefochtenen Verfügung hinausgeht. Gründe, warum er - dennoch - in diesem Verfahrensstadium eine Haftentlassung gestützt auf Art. 80a Abs. 7 oder Abs. 8 AuG will beantragen können, nennt er nicht und sind nicht ersichtlich. Was den (abgelehnten) sofortigen Stopp des Wegweisungsvollzugs betrifft, hat das Verwaltungsgericht erläutert, dass die Rechtmässigkeit des Wegweisungsentscheids grundsätzlich nicht Gegenstand des Haftprüfungsverfahrens bildet; bloss ausnahmsweise könnten auch noch in jenem Stadium rechtliche oder tatsächliche Gründe der Ausschaffung entgegenstehen, wie das Gebot des Non-Refoulements oder die Unzumutbarkeit des Vollzugs; solche Gründe mache der Beschwerdeführer vorliegend nicht geltend; so genüge die Tatsache, dass er eine Verlobte in der Schweiz habe, mit der er sich 2016 in Frankreich religiös verheiratet haben will, und die in diesem Zusammenhang stehende Anrufung des Rechts auf Heirat sowie auf Achtung des Privat- und Familienlebens nicht; der Beschwerdeführer verkenne, dass über die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs weiterhin primär die für die Wegweisung zuständige (Asyl-) Behörde zu befinden habe und ein Einschreiten im Haftprüfungsverfahren sich nur bei augenfälliger Unzulässigkeit oder Unzumutbarkeit der Ausschaffung rechtfertige. Zu dieser verfahrensrechtlichen Argumentation lässt sich der dem Bundesgericht vorgelegten Rechtsschrift nichts entnehmen; insbesondere wird nicht dargelegt, inwiefern in dieser Hinsicht verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen. Vielmehr wird argumentiert, als liesse sich im Haftprüfungsverfahren die Wegweisung umfassend überprüfen. Dies ist umso weniger nachvollziehbar, als das Bundesverwaltungsgericht als hierfür grundsätzlich letztinstanzlich zuständige Behörde umfassend, unter Berücksichtigung namentlich der Heiratsabsichten des Beschwerdeführers und der aktuellsten tatsächlichen Umstände, über die Zulässigkeit der Wegweisung erst gerade, nämlich am 13. September 2017, entschieden hat. Noch neuer, vom 20. September 2017 datierend, ist die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts über die Ablehnung eines gleichlautenden Massnahmengesuchs. Soweit die Rechtsschrift überhaupt den eingeschränkten Verfahrensgegenstand beschlägt, enthält sie offensichtlich keine hinreichende Begründung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Angesichts der gesamten Umstände (Verfahrensstadium, zeitliche Nähe der umfassenden Beurteilung der Rechtsmässigkeit der Wegweisung durch die hierfür zuständige Behörde, bundesgerichtliches Schreiben vom 28. September 2017) grenzt die Prozessführung vorliegend zudem an Trölerei bzw. Rechtsmissbrauch (Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG). Auf die Beschwerde ist mit Entscheid des Abteilungspräsidenten im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.