Citation: 5C.40/2001 23.05.2001 E. 1

1.- Die Feststellung in Dispositiv-Ziffer 1 des obergerichtlichen Urteils entspricht der Dispositiv-Ziffer 2 des obergerichtlichen Urteils vom 2. Mai 1991, die mit Berufung vor Bundesgericht nicht angefochten worden und deshalb in Rechtskraft erwachsen ist (Art. 54 Abs. 2 OG; vgl. E. 4d S. 16 und E. 6 S. 17 des Berufungsurteils, 5C.194/1991). Das Rubrum kann durch Streichung der Erbengemeinschaft der Beklagten 1 berichtigt werden. In rechtlicher Hinsicht ist daran zu erinnern, dass ein Erbenvertreter insbesondere dann zu bestellen ist, wenn in einem Erbteilungsprozess eine Partei stirbt und deren Rechtsnachfolger aus beteiligten Klägern und Beklagten besteht; der Erbenvertreter (Art. 602 Abs. 3 ZGB) hätte den Prozess für die Erbengemeinschaft der Beklagten 1, bestehend aus den Klägern und den Beklagten 2 und 3, in eigenem Namen und als Partei führen können (Schaufelberger, Basler Kommentar, N. 28 und N. 47 zu Art. 602 ZGB mit Nachweisen). Ein solches Vorgehen hätte Irrungen vermieden.