Citation: 6B_1440/2019 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, es sei von der obligatorischen Landesverweisung nach Art. 66a StGB abzusehen. Infolge seiner Drogenabhängigkeit liege ein zwingender Strafmilderungsgrund nach Art. 19 Abs. 3 lit. b BetmG vor. Der ermessensweise Verzicht auf eine obligatorische Landesverweisung nach Art. 66a Abs. 3 StGB müsse neben dem Notwehrexzess oder dem entschuldbaren Notstand auch bei obligatorischen Strafmilderungsgründen möglich sein. Die Vorinstanz verletze bei der Prüfung des Härtefalls nach Art. 66 Abs. 2 StGB seinen Anspruch auf das Privat- und Familienleben nach Art. 13 BV und Art. 8 EMRK.