Citation: 7B_799/2023 E. A

Das Obergericht des Kantons Aargau stellte mit Urteil vom 9. November 2022 die Rechtskraft einer teilweisen Einstellung des Strafverfahrens und verschiedener Freisprüche fest. Weiter sprach es A.________ vom Vorwurf des Raufhandels (Anklage-Ziffer I.4., Straftatendossier 5) frei. Es stellte die Rechtskraft folgender Schuldsprüche fest: des Fahrens in fahrunfähigem Zustand (Anklage-Ziffer I.1.; Straftatendossier 2), des mehrfachen Fahrens ohne Berechtigung (Anklage-Ziffer I.1., Straftatendossier 2; Anklage-Ziffer I.2.1., Straftatendossier 3; Anklage-Ziffer I.3.2., Straftatendossier 4), der mehrfachen Entwendung eines Motorfahrzeugs zum Gebrauch (Anklage-Ziffer I.2.1., Straftatendossier 3; Anklage-Ziffer I.3.2, Straftatendossier 4), der mehrfachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes (Anklage-Ziffer I.1., Straftatendossier 2; Anklage-Ziffer I.3.1., Straftatendossier 4; Anklage-Ziffer I.7., Straftatendossier 9) und der Beschimpfung (Anklage-Ziffer I.5., Straftatendossier 6). Weiter sprach es A.________ schuldig der mehrfachen Beschimpfung (Anklage-Ziffer I.2.2., Strafatendossier 3; Anklage-Ziffer I.4., Straftatendossier 5; Anklage-Ziffer I.6.2., Straftatendossiers 7 und 8) sowie der einfachen Körperverletzung (Anklage-Ziffer I.4., Straftatendossier 5). Hinsichtlich der Schuldsprüche der mehrfachen Beschimpfung gemäss Anklage-Ziffer I.2.2., Straftatendossier 3, sowie Anklage-Ziffer I.4., Straftatendossier 5, nahm es von einer Strafe Umgang. Für die übrigen Schuldsprüche bestrafte es A.________, teilweise als Zusatzstrafe zum Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm vom 20. Mai 2020, mit einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 28 Monaten. Davon schob es einen Strafteil von 16 Monaten bei einer Probezeit von vier Jahren auf. Die Untersuchungshaft rechnete es auf den unbedingten Strafteil an. Weiter verhängte es als Zusatzstrafe zum Urteil des Gerichtspräsidiums Zofingen vom 17. Mai 2021 eine bedingte Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je Fr. 100.--, bei einer Probezeit von vier Jahren. Schliesslich verurteilte es A.________ zur Bezahlung einer Busse von Fr. 500.--, bzw. zu 5 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe bei schuldhafter Nichtbezahlung. Das Obergericht verwies A.________ gestützt auf Art. 66a bis StGB für die Dauer von vier Jahren des Landes, unter Ausschreibung im Schengener Informationssystem (SIS). Schliesslich befand es über die weiteren Nebenfolgen, die Schadenersatz- und Genugtuungsforderungen sowie die Kosten- und Entschädigungsfolgen.