Citation: 8C_673/2012 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer beanstandet in diesem Zusammenhang einzig den Abzug vom Tabellenlohn als zu gering und verlangt den Maximalabzug von 25 %. Er begründet dies u.a. damit, dass die Leistungsfähigkeit sowohl durch die Schmerzen als auch durch die Nebenwirkungen der Medikamente, wie auch aus psychiatrischen Gründen beeinträchtigt sei und ihm zudem nur noch eine Teilzeittätigkeit möglich sei. Die Vorinstanz hat in Würdigung der gesamten Umstände einen Abzug von 20 % als angemessen erachtet und dabei berücksichtigt, dass gemäss Zumutbarkeitsprofil generell nur leichte Tätigkeiten in Frage kommen, sowie erhebliche zusätzliche Pausen erforderlich sind. Weitere einkommensbeeinflussende Merkmale (Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad) sind nicht ausgewiesen (BGE 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481; 126 V 75 E. 5b/bb S. 80). So gehören unfallfremde psychiatrische Einschränkungen nicht dazu. Weiter anerkennt die Rechtsprechung unter dem Titel Beschäftigungsgrad nur bei Männern, welche aus gesundheitlichen Gründen nur noch teilzeitlich erwerbstätig sein können, einen Abzug vom Tabellenlohn nach BGE 126 V 75. Dagegen rechtfertigt der Umstand, dass eine grundsätzlich vollzeitlich arbeitsfähige versicherte Person krankheitsbedingt lediglich reduziert leistungsfähig ist, wie vorliegend der Fall, keinen über die Berücksichtigung der eingeschränkten Leistungsfähigkeit und damit des Rendements hinaus gehenden Abzug (Urteil 8C_20/2012 vom 4. April 2012 E. 3.2 u. 3.3 mit Hinweisen). Zudem gilt festzustellen, dass bereits in der Beurteilung des medizinischen Zumutbarkeitsprofils enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzuges einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunktes führen können (Urteil 8C_303/2012 vom 6. Dezember 2012 E. 6.2). Nachdem die Frage nach der Höhe eines angezeigten Abzuges nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung eine Ermessensfrage darstellt, deren Beantwortung einer bundesgerichtlichen Korrektur nur mehr dort zugänglich ist, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399), und weder der Beschwerdeführer noch die Beschwerdegegnerin eine solche rechtsfehlerhafte Ermessensausübung aufzuzeigen vermögen, muss es beim vorinstanzlichen Abzug sein Bewenden haben. Die Invalidenrente von 51 % ist somit zu bestätigen und die Beschwerde abzuweisen.