Citation: 5A_948/2018 E. 3.2.1

3.2.1. Nach Ansicht der Beschwerdeführerin richtet sich die Verjährung der Schadenersatzforderung ausschliesslich nach Art. 52 Abs. 3 AHVG. Die letzte verjährungsunterbrechende Handlung sei mit der Mahnung vom 29. April 2015 erfolgt, womit die Verjährung bis am 28. April 2017 gelaufen sei. Im Zeitpunkt der Zustellung des Zahlungsbefehls am 30. August 2017 sei die Forderung der Beschwerdegegnerin bereits verjährt gewesen sei. Sie wirft der Vorinstanz vor, den klaren Wortlaut von Art. 52 Abs. 3 AHVG missachtet und stattdessen die analoge Anwendung von Art. 137 Abs. 2 OR vorgezogen zu haben. Mit dieser Ansicht widerspricht die Beschwerdeführerin einzig einer für sie im vorliegenden Fall unvorteilhaften Praxis. Hingegen legt sie nicht dar, weshalb die vom Bundesgericht getroffene Unterscheidung von Festsetzungs- und Vollstreckungsverjährung nicht mit Art. 52 Abs. 3 AHVG vereinbar sein sollte.