Citation: I 99/02 14.04.2003 E. 2

Das kantonale Gericht hat gestützt auf eine ausführliche und sorgfältige Analyse der medizinischen Unterlagen mit Recht erkannt, dass dem Gutachten des ärztlichen Begutachtungsinstitut M.________ vom 12. September 2000 nach den von der Rechtsprechung entwickelten Kriterien (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 353 Erw. 3b/bb) voller Beweiswert beizumessen ist, und dass die übrigen medizinischen Stellungnahmen die Zuverlässigkeit des Gutachtens nicht in Frage zu stellen vermögen. Es kann diesbezüglich vollumfänglich auf die vorinstanzlichen Erwägungen verwiesen werden. Der Bericht der Klinik L.________ vom 15. April 2002 ist nicht geeignet, diese Beurteilung zu ändern; darin wird wohl erklärt, es bestehe ein Gesundheitsschaden somatischer Genese mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit, ohne dass jedoch eine spezifische Diagnose gestellt würde. Gestützt auf das Gutachten des ärztlichen Begutachtungsinstitut M.________ ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin einerseits an einer beginnenden anhaltenden somatoformen Schmerzstörung leidet, aus welcher sich jedoch keine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ableiten lässt; andererseits besteht aus rheumatologischer Sicht seit dem Unfall vom 24. November 1998 in den angestammten, mittelschweren Tätigkeiten eine Arbeitsunfähigkeit von ungefähr 50 %, während in Bezug auf eine leichte bis mittelschwere, adaptierte, wechselbelastende Tätigkeit ohne längere Einhaltung einer fixierten Körperposition, ohne repetitive Bewegungsmuster und ohne Heben und Tragen schwerer Lasten keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit besteht.