Citation: 4C.130/2005 20.06.2006 E. A

Am 22. April 1993 gründete B.________ (Beklagter) zusammen mit C.________, D.________ und der später ausgeschiedenen E.________ AG die einfache Gesellschaft "F.________". Diese bezweckte, eine Überbauung mit Mehrfamilienhäusern zu realisieren. Für jeden der Gesellschafter wurde (in unterschiedlicher Höhe) die zu leistende Einlage definiert, und zwar als betragsmässig durch ein Maximum festgelegte Sach- oder Arbeitsleistung. Gewinn und Verlust sollten den Gesellschaftern im Verhältnis der vorgesehenen Einlagen zugewiesen werden. Die A.________ AG (Klägerin) ist eine Aktiengesellschaft, die sich dem Zweck der "Immobilien-Treuhandtätigkeit" verschrieben hat. Präsident ihres Verwaltungsrates mit Einzelunterschrift ist D.________, der auch Gesellschafter der einfachen Gesellschaft "F.________" ist.