Citation: 8C_194/2024 E. 4.3.2

4.3.2. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung von Art. 61 lit. c ATSG, weil das kantonale Gericht keine rechtsgenügliche Angemessenheitskontrolle vorgenommen habe. Soweit sie dabei die Budgetberechnung der IV-Stelle beanstandet, scheint sie zu übersehen, dass die Vorinstanz gar nicht darauf abstellte. Ohnehin lässt sich aus einem Haushaltsfehlbetrag nicht ohne Weiteres ableiten, die Beschwerdeführerin wäre im Gesundheitsfall in einem Pensum tätig gewesen, das es ihr erlaubt hätte, den Ausfall zu decken. Die Beschwerdeführerin legt im Übrigen nicht dar, inwiefern die unter Berücksichtigung des Alters des Kindes und der vorhandenen externen Betreuungsmöglichkeiten ergangene Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten Erwerbstätigkeit im 50 %-Pensum im Ergebnis willkürlich sein soll. Ebenso wenig vermag sie eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) oder des Gehörsanspruchs darzutun. Das Bundesgericht bleibt demnach an die vorinstanzliche Feststellung einer im Gesundheitsfall hypothetisch ausgeübten Erwerbstätigkeit im genannten Pensum gebunden (vgl. E. 1.1 hiervor).