Citation: 9C_66/2019 E. A

A.________ ist Mutter von zwei Kindern (geboren 2006 und 2008) und war in Teilzeit erwerbstätig als sie im April 2015 eine Hirnblutung erlitt. Unter Hinweis auf eine anhaltende Erschöpfung meldete sie sich im September 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Solothurn klärte die Verhältnisse in medizinischer, beruflich-erwerblicher Hinsicht und im Haushalt ab. Sie veranlasste namentlich eine Haushaltsabklärung (Bericht vom 18. Oktober 2016 sowie Stellungnahme vom 18. April 2018), eine Begutachtung bei der Ärztlichen Begutachtungsinstitut (ABI) GmbH, Basel, (Expertise vom 8. Mai 2017) und nahm mehrfach Rücksprache mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD; Stellungnahmen vom 6. Juli 2017, 14. November 2017 sowie 26. März 2018). Gestützt darauf verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch (Vorbescheid vom 4. Januar 2018, Verfügung vom 7. Mai 2018).