Citation: I 638/06 30.10.2007 E. 3

Streitig und aufgrund der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu prüfen ist der Invaliditätsgrad des Versicherten und dabei insbesondere die auf Beweiswürdigung beruhende (und damit Tatsächliches beschlagende) Frage der Arbeitsunfähigkeit. 3.1 Die Vorinstanz hat in pflichtgemässer Würdigung der gesamten Aktenlage - insbesondere gestützt auf das Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS), vom 5. September 2004, worin ein intermittierendes thorakovertebrales Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.5) diagnostiziert wurde - mit einlässlicher und nachvollziehbarer Begründung erkannt, dass der Versicherte in einer angepassten Tätigkeit (körperlich leichte bis mittelschwere, in wirbelsäulenadaptierten Wechselpositionen durchführbare Tätigkeiten) voll arbeitsfähig ist. 3.2 Der Beschwerdeführer hält dieser Auffassung das Parteigutachten des Dr. med. S.________, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, vom 4. Juli 2005 entgegen, der ein symmetrisches Überlastungs- und Dysfunktionssyndrom der mittleren Brustwirbelsäule, eine eher leichtgradige Fehlform der Wirbelsäule sowie eine mässiggradige Anpassungsstörung festgestellt und auf dieser Grundlage die Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit (körperlich leichte bis mittelschwere, d.h. haltungsmässig nicht zu stark belastende Arbeit) bloss auf 50 % geschätzt hat. Die Kritik in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beschränkt sich letztlich darauf, die in den verschiedenen Gutachten abweichend bemessenen Arbeits(un)fähigkeiten aufzuzeigen und dabei (entgegen den Ausführungen des kantonalen Gerichts) die Beweiskraft des Parteigutachtens des Dr. med. S.________ darzutun. 3.3 Die Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen an der vorinstanzlichen Betrachtungsweise indessen nichts zu ändern. Insbesondere kann dahingestellt bleiben, ob die Ausführungen im Parteigutachten die Schlussfolgerungen des kantonalen Gerichts in Zweifel zu ziehen und weitere Abklärungen zu rechtfertigen vermöchten; denn offensichtlich unrichtig (E. 2.1) ist die vorinstanzliche Tatsachenfeststellung einer 100%igen Leistungsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit jedenfalls nicht. Sodann kann, was die Begründung der Differenz zwischen der Arbeitsfähigkeitsbemessung der MEDAS (100 %) und des Dr. med. S.________ (50 %) anbelangt, weitgehend auf die einleuchtenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden. Darüber hinaus hat Dr. med. S.________ (zusätzlich) die Diagnose einer mässiggradigen Anpassungsstörung gestellt und diese ebenfalls in seine Bemessung der Leistungsfähigkeit einfliessen lassen. Im Lichte der Rechtsprechung hinsichtlich der grundsätzlich fehlenden invalidisierenden Wirkung aetiologisch-pathogenetisch unerklärlicher syndromaler Leidenszustände (BGE 132 V 65, 131 V 49, 130 V 352 und 396) wären die genannten psychischen Beschwerden aber grundsätzlich nicht zu berücksichtigen gewesen, wodurch sich eine Reduktion der von Dr. med. S.________ veranschlagten Arbeitsunfähigkeit sowie eine weitere Annäherung an die Beurteilung im MEDAS-Gutachten ergäbe.