Citation: 6B_145/2019 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz legt dar, weshalb sie die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 als glaubhaft einstuft. Sie erwägt insbesondere, diese habe einen glaubwürdigen Eindruck hinterlassen, da sie den Beschwerdeführer nicht über Gebühr belaste. Sie dramatisiere nicht, sondern räume durchgehend ein, dass der Beschwerdeführer sie im Zusammenhang mit sexuellen Handlungen nie geschlagen habe (angefochtenes Urteil E. 2.2.1 S. 9). Das Strafgericht, auf dessen Erwägungen die Vorinstanz verweist, führte zudem aus, die Beschwerdegegnerin 2 habe vor Schranken einen sehr guten und insbesondere authentischen Eindruck hinterlassen. Sie habe die Vorfälle im Kerngeschehen erneut frei und detailliert geschildert. Ihre Aussagen seien sehr differenziert. Sie sage deutlich, wenn sie sich nicht mehr richtig erinnern könne, und gebe auch an, wenn sie etwas lediglich vom Hörensagen wisse. Ihre Aussagen würden eine Fülle von Realitätskriterien enthalten. Ihre Darstellung weise einen enormen Detailreichtum auf, wobei insbesondere auffalle, dass sie sich nicht nur auf die strafrechtlich relevanten Verhaltensweisen versteife, sondern vielmehr darauf bedacht sei, ein ausgewogenes Bild zu zeichnen (erstinstanzliches Urteil S. 46).