Citation: 8C_473/2019 E. 5.2

5.2. Der Berücksichtigung des Kriteriums der besonders dramatischen Begleitumstände oder besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls liegt der Gedanke zugrunde, dass solche Umstände geeignet sind, bei der betroffenen Person während des Unfallgeschehens oder nachher psychische Abläufe in Bewegung zu setzen, die an den nachfolgenden psychischen Fehlentwicklungen mitbeteiligt sein können. Dabei sind objektive Massstäbe anzuwenden. Nicht was im einzelnen Betroffenen beim Unfall psychisch vorgeht - sofern sich dies überhaupt zuverlässig feststellen liesse - soll entscheidend sein, sondern die objektive Eignung solcher Begleitumstände, bei Betroffenen psychische Vorgänge der genannten Art auszulösen. Zu beachten ist zudem, dass jedem mindestens mittelschweren Unfall eine gewisse Eindrücklichkeit eigen ist (Urteil 8C_584/2010 vom 11. März 2011 E. 4.3.2 mit weiteren Hinweisen). Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, sind vorliegend keine Umstände ersichtlich, welche dem Geschehen vom 14. März 2011 eine solch besondere Dramatik oder eine solch besondere Eindrücklichkeit verliehen hätte. Das Kriterium ist zudem umso mehr zu verneinen, als sich der Versicherte an das Unfallgeschehen selber nicht mehr erinnern kann (vgl. auch Urteil 8C_137/2014 vom 5. Juni 2014 E. 7.1).