Citation: 5A_734/2022 E. 4

Zunächst ist festzuhalten, dass keine Gehörsverletzung vorliegt; das Obergericht hat sich zu allen Vorbringen des Ehemannes ausführlich geäussert (zu den Anforderungen an die Entscheidbegründung als Teilgehalt des rechtlichen Gehörs vgl. BGE 141 III 28 E. 3.2.4; 142 III 433 E. 4.3.2; 143 III 65 E. 5.2), soweit es um die Glaubhaftmachung von Abänderungsgründen und nicht um eine von vornherein unzulässige direkte Kritik am seinerzeitigen Eheschutzentscheid ging. Zu prüfen bleibt somit, ob der angefochtene Entscheid in Bezug auf die Abänderungsgründe vor dem Willkürverbot standhält.