Citation: 1C_541/2015 E. A

Am 12. April 2013 stellte die B.________ AG ein Baugesuch betreffend "Renovation Häuser Rigigasse 21 bis 25, Ersatzbau Rigigasse 27" auf den Parzellen KTN 1311 und 1312 in der Kernzone I in Küssnacht. Das Bauvorhaben umfasst den Umbau und die Sanierung der bestehenden Gebäude (Häuser B, C und D) an der Rigigasse 21 bis 25, den Abbruch des Gebäudes "Farb" samt Ersatzbau (Haus A) an der Rigigasse 27 sowie den Bau einer Tiefgarage mit zehn Autoabstellplätzen (Zufahrt neben dem Haus C). Gegen das Baugesuch erhob unter anderem A.________, Eigentümer der an die Baugrundstücke angrenzenden Liegenschaft KTN 1310 an der Rigigasse 19, Einsprache. Am 7. Juni 2013 reichte die B.________ AG eine Projektänderung mit Anpassungen der Tiefgarageneinfahrt ein. Mit Gesamtentscheid vom 14. Oktober 2013 erteilte das Amt für Raumentwicklung des Kantons Schwyz die kantonale Baubewilligung unter Auflagen und Nebenbestimmungen. Mit Beschluss vom 18. Dezember 2013 wies der Bezirksrat Küssnacht die Einsprache von A.________ ab, soweit er darauf eintrat, und erteilte der B.________ AG die Abbruch- und Baubewilligung (Umbau und Renovation der Häuser B, C und D; Abbruch des Hauses "Farb" und Neubau des Hauses A; Neubau der Tiefgarage) unter Bedingungen und Auflagen. Mit Eingabe vom 20. Januar 2014 erhob A.________ Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Schwyz mit dem Antrag, es seien der kantonale Gesamtentscheid des Amts für Raumentwicklung vom 14. Oktober 2013 und der Beschluss des Bezirksrats Küssnacht vom 18. Dezember 2013 aufzuheben. Mit Beschluss vom 10. März 2015 hiess der Regierungsrat die Beschwerde von A.________ insoweit gut, als die Sache zur Prüfung und Neubeurteilung der Frage, ob anstelle des vollständigen Abbruchs des Hauses "Farb" mildere Massnahmen möglich seien, an den Bezirksrat Küssnacht zurückgewiesen wurde. Im Übrigen wies der Regierungsrat die Beschwerde ab. Diesen Beschluss focht A.________ mit Beschwerde vom 7. April 2015 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz an und beantragte, der Beschluss des Regierungsrats vom 10. März 2015 sei vollumfänglich aufzuheben und das Abbruch- und Baugesuch der B.________ AG abzuweisen. Mit Entscheid vom 26. August 2015 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde von A.________ ab. Es erwog unter anderem, der Regierungsrat habe ein totales Abbruchverbot des Hauses "Farb" zu Recht abgelehnt und die Sache deshalb zur Prüfung milderer Massnahmen (wie bspw. den Teilerhalt des Hauses) an den Bezirksrat Küssnacht zurückgewiesen; mit der Rückweisung sei der Verfahrensausgang insoweit noch offen (Entscheid, S. 21 f.). Betreffend die Tiefgarageneinfahrt führte das Verwaltungsgericht aus, die zulässige Neigung von 15 % sei leicht überschritten, weshalb die B.________ AG die Ausführungspläne entsprechend anzupassen habe (Entscheid, S. 33). Zudem seien die Sichtweiten bei der Einfahrt gemäss der einschlägigen VSS-Norm deutlich unterschritten; dies führe jedoch nicht zu einer übermässigen Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit (Entscheid, S. 35).