Citation: 4A_110/2017 E. 6

Des Weiteren kritisiert der Beschwerdeführer in verschiedener Hinsicht die Beweiswürdigung durch die Vorinstanz, ohne diese jedoch als willkürlich auszuweisen (Erwägung 2) : Das gilt zunächst, wenn er ausführt, die Vorinstanz habe aus dem Observationsbericht vom 2. Juni 2015 die falschen respektive unhaltbare Schlüsse gezogen. Denn er stützt sich in diesem Zusammenhang auf zahlreiche nicht festgestellte Umstände, ohne mit Aktenhinweisen darzutun, dass er diese bereits im kantonalen Verfahren prozesskonform behauptet hätte. Dass die Vorinstanz unkritisch auf den Observationsbericht abgestellt und Einwände des Beschwerdeführers ausser Betracht gelassen hätte, ist nicht erkennbar. Sodann wird in der Beschwerde unter Berufung auf die sozialversicherungsrechtliche Rechtsprechung des Bundesgerichts ausgeführt, ein Observationsbericht bilde für sich alleine keine sichere Basis für Sachverhaltsfeststellungen betreffend den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit des Versicherten, und bemängelt, es habe keine Begutachtung des Beschwerdeführers unter Berücksichtigung des Observationsergebnisses stattgefunden. Indessen macht der Beschwerdeführer nicht (mit Aktenhinweisen) geltend, er habe im erstinstanzlichen Zivilprozess beantragt, es sei ein gerichtliches Gutachten einzuholen. Ebensowenig nennt er seine Argumente, mit denen sich die Vorinstanz angeblich in Verletzung seines Gehörsanspruchs nicht auseinandergesetzt haben soll. Ferner meint der Beschwerdeführer, er habe keine wahrheitswidrigen Angaben gemacht. Er sei von der Beschwerdegegnerin und von seinen behandelnden Ärzten wiederholt ermuntert worden, sich wieder in das gesellschaftliche Leben zu integrieren. Insbesondere sei darüber gesprochen worden, "sich wieder vermehrt am Marktstand aufzuhalten und einen Arbeitsversuch zu starten." Am 29. Mai 2015 habe er sogar der Beschwerdegegnerin gegenüber erwähnt, dass er sich mit seiner Lebenspartnerin beim Marktstand aufgehalten habe. Ein Arbeitsversuch könne "nicht mit einer eigentlichen Arbeitsverrichtung gleichgestellt werden". Die Beschwerdegegnerin habe versucht, "ihn in eine Falle zu locken", und sie habe sich geradezu rechtsmissbräuchlich verhalten. Die entsprechenden Ausführungen des Beschwerdeführers basieren jedoch nicht auf dem vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt und ergänzen diesen auch nicht in zulässiger Weise. Die Vorinstanz führte aus, im Arztbericht von Dr. med. D.________ vom 8. Juni 2015, gemäss dem dieser Arzt die Aufnahme einer Teilarbeitsfähigkeit als sinnvoll erachtet habe, deute nichts "auf ein diesbezügliches Anraten vor diesem Zeitpunkt" hin. Der Beschwerdeführer hält den Schluss der Vorinstanz, es handle sich um eine Schutzbehauptung, für unzutreffend, begründet aber nicht, weshalb er geradezu willkürlich sein soll. Schliesslich kritisiert der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Würdigung der Arztberichte oder -gutachten. Er moniert, das Verwaltungsgericht habe das Gutachten von Dr. med. F________ vom 9. März 2016 zu Unrecht als unvollständig beurteilt. In Wahrheit sei dieses "schlüssig, umfassend und nachvollziehbar". Auch in diesem Zusammenhang zeigt er jedoch keine Willkür auf, und ebensowenig eine Gehörsverletzung. Auch ist nicht erkennbar, dass die Vorinstanz die Berichte von Dr. med. G.________ und Dr.med. H.________ nicht hätte berücksichtigen dürfen, weil es sich dabei um "Aktengutachten" von Ärzten handle, die Teil der Versicherungsgesellschaft seien, weshalb "die Vermutung einer Befangenheit" bestehe. Dass das Verwaltungsgericht den fraglichen Berichten eine zivilprozessual unrichtige beweisrechtliche Bedeutung zugemessen hätte, wenn sie erwog, diese setzten sich mit dem bidisziplinären Gutachten "zu Recht kritisch auseinander", ist jedenfalls nicht ersichtlich.