Citation: 8C_833/2018 E. A

A.a. Der 1969 geborene A.________ meldete sich am 8. Februar 1994 erstmals unter Hinweis auf eine "nervöse Störung" bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 30. August 1994 lehnte die damals zuständige IV-Stelle Bern das Leistungsgesuch ab. A.b. Am 27. März 1997 meldete sich A.________ erneut zum Leistungsbezug an, wobei er angab, an einer HIV-Infektion und einem geschwächten Immunsystem zu leiden. Die IV-Stelle des Kantons Aargau sprach ihm am 24. September 1998 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 76 % mit Wirkung ab 1. April 1997 eine ganze Invalidenrente zu. Diese Rente wurde aufgrund eines Berechnungsfehlers mit Verwaltungsakt vom 25. September 2001 betraglich korrigiert. Mit Mitteilungen vom 7. Mai 2002, 15. Juli 2003, 1. Februar 2005 und 5. Mai 2010 bestätigte die IV-Stelle jeweils den Anspruch auf eine ganze Rente. A.c. Im Rahmen eines im Mai 2014 eingeleiteten Revisionsverfahrens veranlasste die IV-Stelle vertiefte medizinische Abklärungen und holte namentlich ein infektiologisch-psychiatrisches Gutachten beim Universitätsspital Basel, asim Begutachtung (nachfolgend: asim), vom 24. August 2015 (samt Ergänzung vom 1. Dezember 2015) ein. Im Anschluss daran leitete sie berufliche Massnahmen ein, welche sie nach Durchführung eines Mahn- und Bedenkzeitverfahrens mit Verfügung vom 30. Mai 2017 wieder einstellte. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens setzte sie die ganze Rente per 1. Dezember 2017 auf eine Viertelsrente herab und verwies zur Begründung auf einen Invaliditätsgrad von nurmehr 47 % (Verfügung vom 19. Oktober 2017).