Citation: 8C_301/2013 E. 4.1

4.1. Hat die Beschwerdeführerin gegen ihre Mitwirkungspflicht bei der Sachverhaltsabklärung verstossen, so war die Unfallversicherung befugt und gehalten, einen Entscheid aufgrund der Akten zu fällen. Vorinstanz und Verwaltung gingen dabei davon aus, dass die von der Versicherten über den 6. August 2011 hinaus geklagten Beschwerden nicht mehr natürlich kausal auf das Unfallereignis vom 9. Januar 2001 zurückzuführen seien. Wie die Beschwerdeführerin indessen zutreffend geltend macht, lassen die Akten einen entsprechenden Schluss nicht zu: Aufgrund des Urteils 8C_674/2008 vom 30. April 2009 steht fest, dass jedenfalls die am 30. April 2004 noch bestehenden Beschwerden natürlich kausal auf den Unfall zurückzuführen waren. Auch in dem von der Versicherung angerufenen Gutachten der medizinischen Akademie Y.________ vom 25. Juni 2007 wird nicht nachvollziehbar aufgezeigt, wie der Kausalzusammenhang in der Zwischenzeit weggefallen wäre. Zudem gehen auch die Gutachter der medizinischen Akademie Y.________ davon aus, dass die Versicherte in ihrer körperlichen Integrität wahrscheinlich nicht signifikant eingeschränkt wäre, wenn sie nicht verunfallt wäre. Der Unfall stellt somit eine conditio sine qua non für die bestehenden Beschwerden dar; dies genügt rechtsprechungsgemäss für eine Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhanges (vgl. BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181).