Citation: C 42/05 16.05.2006 E. 3

3.1 Gegenstand der Rückforderung bilden Arbeitslosenentschädigungen, welche die Arbeitslosenkasse dem Beschwerdeführer für die Zeit vom 1. April bis 22. November 1997, 1. bis 31. Januar 2001 und 14. August 2001 bis 31. Oktober 2002 ausbezahlt hat. Dabei ging sie von einem entschädigungsberechtigten Taggeld von Fr. 142.35 für die Zeit von April bis November 1997 und von Fr. 103.25 für die Zeit ab Januar 2001 aus. Unter Berücksichtigung des von der Invalidenversicherung mit Verfügung vom 20. Januar 2003 neu auf 62 % festgesetzten Invaliditätsgrades resultierte ein Taggeld von Fr. 63.10 für die Zeit von April bis November 1997 und von Fr. 78.45 ab Januar 2001, wie in der Vernehmlassung der Kasse im vorinstanzlichen Verfahren näher dargelegt wird. Daraus ergab sich eine Rückforderung von Fr. 19'828.70, welche die Arbeitslosenkasse verrechnungsweise geltend gemacht hat. Gemäss Verfügung der IV-Stelle vom 20. Januar 2003 wurde dem Verrechnungsantrag im Umfang von Fr. 15'356.- entsprochen bei einem Nachzahlungsbetrag für die Zeit vom 1. Juli 1996 bis 31. Dezember 2002 von insgesamt Fr. 15'600.-. 3.2 Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, die Verrechnung dürfe nicht auf dem gesamten Nachzahlungsbetrag, sondern nur auf dem gemäss Verfügung der IV-Stelle vom 20. Januar 2003 für die Bezugsdauer der Arbeitslosenentschädigung resultierenden Mehrbetrag der Invalidenrente erfolgen. Wie dem Beiblatt zur Rentenverfügung zu entnehmen ist, resultierte für die Periode vom 1. April bis 22. November 1997 ein monatlicher Mehrbetrag von Fr. 91.- für die Hauptrente und von Fr. 27.- für die Zusatzrente der Ehefrau, was eine Nachzahlung von Fr. 118.- ergibt. Für Januar 2001 beträgt der Nachzahlungsbetrag Fr. 94.- für die Hauptrente und Fr. 28.- für die Zusatzrente, insgesamt somit Fr. 122.-. Die gleichen monatlichen Nachzahlungen erfolgten für die Zeit vom 13. August 2001 bis 31. Oktober 2002. Nach den Berechnungen des Beschwerdeführers resultiert daraus ein verrechenbarer Nachzahlungsbetrag von insgesamt Fr. 2817.-. Der Beschwerdeführer übersieht damit, dass die ursprüngliche Verfügung der IV-Stelle vom 18. Januar 2002 nicht in Rechtskraft erwachsen ist und es sich bei der Verfügung vom 20. Januar 2003 nicht um eine eigentliche Nachzahlungsverfügung, sondern um eine erstmalige (rückwirkende) Rentenzusprechung handelte. Daran ändert nichts, dass dem Beschwerdeführer die mit Verfügung vom 18. Januar 2002 zugesprochenen Renten ausbezahlt worden sind und sich aufgrund des Beschwerdeentscheids vom 28. Juni 2002 effektiv eine Nachzahlung ergeben hat. Im Übrigen trifft zwar zu, dass die IV-Stelle unrichtigerweise Verrechnung im Rahmen der für die gesamte Dauer des Rentenanspruchs vom 1. Juli 1996 bis 31. Dezember 2002 resultierenden Nachzahlung von Fr. 15'600.- erklärt hat. Die von der Invalidenversicherung für die Perioden des Bezugs von Arbeitslosenentschädigung zugesprochenen Renten haben sich jedoch - selbst wenn nur ganze Monate berücksichtigt werden - auf insgesamt Fr. 18'754.- ([7 x Fr. 832.-] + [15 x Fr. 862.-]) belaufen. Es lässt sich im Ergebnis daher nicht beanstanden, wenn dem Verrechnungsantrag der Arbeitslosenkasse im Umfang von Fr. 15'356.- entsprochen wurde.