Citation: 2C_808/2022 E. 2.3

2.3. Vorliegend ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin die strittige praktische Arbeit während der Rechtshängigkeit des vorinstanzlichen Beschwerdeverfahrens wiederholt und bestanden hat. Sie begründet ihr Interesse mit dem Umstand, dass sie aufgrund der angeblichen Ermessensmissbräuche bei der Punktebewertung (infolge "völliger Inkompetenz der Beteiligten oder aufgrund eines Komplotts") ein Ausbildungsjahr verloren, mit Motivationsproblemen zu kämpfen gehabt und unter einer grossen psychischen Belastung gestanden habe. Daher habe sie nun Anspruch auf Entschädigungs- und Genugtuungszahlungen. Zudem gehe es ihr darum, weitere Kandidaten zu schützen. Diese Vorbringen reichen indessen nicht aus, um rechtsgenüglich darzutun, inwiefern sie noch ein aktuelles Interesse an der Prüfung der Frage habe, ob die Vorinstanz ihre Beschwerde zu Recht zufolge Gegenstandslosigkeit abschrieb, soweit sie darauf eintrat. Insbesondere ist nicht ersichtlich und wird auch nicht hinreichend dargelegt, dass die Situation der Beschwerdeführerin durch eine allfällige Gutheissung der vorliegenden Beschwerde in rechtlicher oder tatsächlicher Hinsicht beeinflusst werden könnte (vgl. auch BGE 118 Ia 488 E. 1b). Das Bundesgericht ist namentlich nicht dazu da, Fragen zu beantworten, die keinen Einfluss auf das Ergebnis in Bezug auf den Streitgegenstand haben. Gegenstand des Verfahrens bildet vorliegend jedoch einzig das Nichtbestehen einer praktischen Arbeit und nicht eine allfällige Haftungsklage. Soweit die Beschwerdeführerin behauptet, die Klärung des Falles liege im öffentlichen Interesse, verkennt sie, dass Pupularbeschwerden, mit welchen einzig allgemeine öffentliche Interessen an der richtigen Anwendung des Rechts verfolgt werden, unzulässig sind (vgl. BGE 144 I 43 E. 2.1). Vor diesem Hintergrund ist nicht ersichtlich und wird auch nicht dargetan, inwiefern das Interesse der Beschwerdeführerin an der Behandlung ihrer Beschwerde durch das Bundesgericht noch aktuell ist. Es besteht auch kein Anlass, ausnahmsweise von diesem Erfordernis abzusehen (vgl. dazu BGE 142 I 135 E. 1.3.1; 139 I 206 E. 1.1).