Citation: 2C_108/2025 E. 5.3.1

5.3.1. Aus den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) ergibt sich zwar, dass das für die Ausreise des Beschwerdeführers notwendige Ersatzreisepapier (Laissez-passer) durch die tunesischen Behörden noch nicht ausgestellt worden war, weshalb der gebuchte Flug vom 3. Dezember 2024 abgesagt werden musste. Das Amt für Migration des Kantons Zug und das SEM stehen jedoch in Verhandlungen mit den tunesischen Behörden. Nach Auskunft des SEM an das kantonale Gericht vom 20. Januar 2025 ist es unzutreffend, dass die tunesischen Behörden grundsätzlich keine Reisedokumente mehr ausstellen würden. Diese verweigern die Ausstellung der nötigen Dokumente weder generell noch im konkreten Fall.