Citation: 2C_204/2019 E. 3.2.2

3.2.2. Indem die Vorinstanz hinsichtlich der tatsächlichen Grundlagen für das Bestehen einer engen Beziehung zum noch minderjährigen Sohn sowie der Ehe des Beschwerdeführers auf einen vor Rechtshängigkeit des ausländerrechtlichen Verfahrens erstellten Bericht vom 25. April 2017 der Psychiatrischen Klinik Wil abstellte, ist sie nicht in Willkür verfallen. Willkür liegt erst vor, wenn die vorinstanzliche Beweiswürdigung schlechterdings unhaltbar ist, d.h. wenn die Behörde in ihrem Entscheid von Tatsachen ausgeht, die mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen, aktenwidrig sind oder auf einem offenkundigen Fehler beruhen; dass eine andere Lösung ebenfalls möglich erscheint, genügt nicht (BGE 143 IV 241 E. 2.3.1 S. 244; 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62; je mit Hinweisen; Urteil 1C_268/2018 vom 12. Juli 2019 E. 2.2). Massgeblich für die Interessenabwägung bleibt somit, dass die Ehe zwischen dem Beschwerdeführer und seiner Ehefrau nicht intakt ist, jedoch auch die Ehefrau daran festhält (angefochtenes Urteil, E. 4.3).