Citation: 8C_754/2013 E. 3.1.2

3.1.2. Mit Blick auf den von der IV-Stelle geltend gemachten Revisionstatbestand hat die Vorinstanz erwogen, aus somatischer Sicht habe klinisch und radiologisch weiterhin kein Korrelat gefunden werden können, mit dem die geltend gemachten Beschwerden hinreichend zu erklären seien. Dr. med. G.________ (Gutachten vom 23. März 2010) habe - wie schon andere Ärzte vor ihm - vermutet, die Versicherte aggraviere. Das Observierungsmaterial bestätige u.a., dass sie - entgegen ihren Angaben anlässlich der Untersuchung bei Dr. med. G.________ - den rechten Arm kraftvoll einsetze und sich im Alltag auch sonst ohne erkennbare Behinderung bewege, worauf der RAD in der Stellungnahme vom 22. Juli 2011 explizit hingewiesen habe. Gemäss beweiskräftigem Gutachten des Dr. med. I.________ vom 30. März 2010 liege seit Ende 2003 zwar eine psychiatrisch relevante anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) mit Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen (ICD-10: F68.0) vor, aufgrund der aktuellen Befunde habe er indessen keine depressive Störung mehr diagnostizieren können. Die vermutlich seit der Adoleszenz bestehenden akzentuierten, emotional unreifen narzisstischen und histrionen Persönlichkeitszüge liessen die Annahme einer relevanten Persönlichkeitsstörung nicht zu. Laut der interdisziplinären Beurteilung der Dres. med. G.________ und I.________ vom 31. März 2010 sei der Versicherten zuzumuten, vollzeitlich jede ihrem Alter und Ausbildungsstand entsprechende Arbeitstätigkeit aufzunehmen. Gestützt darauf sei davon auszugehen, dass sich die psychischen Beschwerden - objektiv betrachtet - im zu beurteilenden Vergleichszeitraum in revisionsrechtlich erheblicher Weise verbessert hätten.