Citation: I 501/99 19.04.2000 E. 2

2.- a) Das kantonale Gericht hat in Würdigung der medizinischen Akten ausführlich dargelegt, weshalb kein Anlass besteht, vom Gutachten der MEDAS vom 22. Mai 1997, welches auf allseitigen Untersuchungen - unter anderem fan- den ein psychiatrisches und ein neurologisches Konsilium statt - beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten einschliesslich der von der Be- schwerdeführerin erwähnten Berichte von Dr. med. B.________, Dr. med. D.________ und Dr. med. L.________ abgegeben worden ist und in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge einleuchtet, abzuweichen. Weil nach Ansicht der Gutachter beim Krankheitsbild der Beschwerdeführerin deren Arbeitsunfähigkeit weitgehend durch die psychischen Symptome bestimmt ist und demnach ein genauer Beginn der Arbeitsunfähigkeit schwer festzulegen ist, kann nicht bean- standet werden, dass die Vorinstanz eine Verschlechterung der gesundheitlichen Situation und den Beginn der Arbeits- unfähigkeit ab 1. Januar 1995 angenommen hat. Es besteht kein Anlass, ergänzende medizinische Abklärungen anzuord- nen. b) In Anbetracht der physischen und psychischen Ver- fassung der Beschwerdeführerin ist demnach von einer Ar- beitsunfähigkeit von 60 % für körperlich leichte Arbeit auszugehen.