Citation: 2C_2/2007 04.06.2007 E. A

Am 19. Juli 2006 lehnte die Sicherheitspolizei des Kantons Thurgau ein Gesuch von X.________ (geb. 1940) um Erteilung einer Waffentragbewilligung ab, da sie den Bedürfnisnachweis als nicht erbracht erachtete. Dagegen rekurrierte der Gesuchsteller erfolglos an das Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau; wegen fehlender Bedürftigkeit wurde auch sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen. Gegen diesen Entscheid vom 25. August 2006 erhob X.________ am 7. September 2006 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau. Dieses wies mit Zwischenentscheid vom 27. September 2006 sein Gesuch um unentgeltliche Prozessführung ab. Das Gericht setzte dem Beschwerdeführer eine Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses und wies darauf hin, dass bei nicht fristgerechter Leistung des Vorschusses auf die Beschwerde nicht eingetreten werde. X.________ liess zwar diese Frist unbenutzt verstreichen, stellte jedoch am 10. November 2006 ein Wiedererwägungsgesuch, auf welches das Gericht am 22. November 2006 nicht eintrat. Dennoch wurde dem Beschwerdeführer erneut eine "nicht erstreckbare" Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses gesetzt; dies wiederum mit der Androhung des Nichteintretens auf die Beschwerde bei nicht fristgerechter Leistung. Nachdem auch diese Frist abgelaufen war, reichte X.________ am 22. Dezember 2006 ein weiteres Wiedererwägungsgesuch ein. Das Verwaltungsgericht trat mit Entscheid vom 10. Januar 2007 (Mitteilung am 19. Januar 2007) sowohl auf die Beschwerde vom 7. September 2006 als auch das zweite Wiedererwägungsgesuch nicht ein.