Citation: 1B_461/2018 E. 4.4

4.4. Im Übrigen ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer bisher noch keinen längeren Freiheitsentzug erlitten hat, als ihm bei Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils drohen würde. Diese Strafe hätte er erst am 12. Februar 2019 abgesessen. Da Anhaltspunkte für die Verschärfung der Strafe bestehen und die Möglichkeit der bedingten Entlassung nicht zu berücksichtigen ist, ist die Haft im gegenwärtigen Zeitpunkt mit einer Dauer von 20 Monaten noch als verhältnismässig zu bezeichnen. Nach dem Gesagten ist offen, wann der Zeitpunkt erreicht sein wird, wo die ausgestandene Haftdauer in grosse zeitliche Nähe der Dauer der zu erwartenden Strafe gelangt, weshalb auch die Rechtsbegehren abzuweisen sind, wonach dieses Datum bzw. die Haftentlassung des Beschwerdeführers auf den 31. Dezember 2018 festzulegen sei. Der zuständigen Behörde ist der diesbezügliche Entscheid nicht vorweg zu nehmen.