Citation: 5D_87/2008 09.07.2008 E. 2

Verfassungsrügen sind in der Verfassungsbeschwerde vorzubringen und zu begründen (Art. 106 Abs. 2 BGG). Dabei ist in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des Art. 90 Abs. 1 lit. b OG: Botschaft, a.a.O., Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt worden sind (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261 f.). Sodann genügt es auch nicht, einen von den tatsächlichen oder Feststellungen der Vorinstanz abweichenden Sachverhalt zu behaupten, ohne in der Beschwerdeschrift nach den erwähnten gesetzlichen Anforderungen darzulegen, inwiefern diese Feststellungen offensichtlich unrichtig, d.h. unhaltbar und damit willkürlich nach Art. 9 BV sind oder sonstwie gegen Bundesrecht verstossen (Botschaft, a.a.O. Ziff. 4.1.4.2 zu Art. 92 Entwurf, S. 4338). Das Obergericht hat erwogen, die Gewinnaussichten seien beträchtlich geringer als die Verlustgefahren, insbesondere wenn berücksichtigt werde, dass der Rechtsöffnungsrichter die Einrede der mangelnden gesetzlichen Vertretung nach Art. 81 Abs. 2 SchKG zu Recht verweigert habe. Der Beschwerdeführer geht nicht rechtsgenüglich auf diese Erwägung ein, sondern wiederholt in der Beschwerde seine Behauptung der gesetzlich unrichtigen Vertretung im Grundprozess, meint dabei aber nicht die ungesetzliche Vertretung im Sinn von Art. 81 Abs. 2 SchKG, sondern die angeblich fehlerhafte Vertretung durch seinen Anwalt. Sodann erörtert er nicht, inwiefern der angefochtene Beschluss Verfassungsrecht verletzt. Die Verfassungsbeschwerde ist somit offensichtlich unzulässig, weshalb im vereinfachten Verfahren durch den Präsidenten der Abteilung darauf nicht einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um Wiedererwägung des Entscheides über die aufschiebende Wirkung gegenstandslos