Citation: 1P.424/2001 05.10.2001 E. A

A.- Am 19. Mai 2000 unterbreitete H.________ dem Friedensrichteramt des Kreises Windisch ein Begehren um Ansetzung einer Sühneverhandlung. Sie machte geltend, M.________ habe sie am 25. April 2000 um ca. 9.30 Uhr vor der Migros in Windisch angespuckt. Sie beantragte, M.________ sei wegen Beschimpfung gemäss Art. 177 StGB zu bestrafen und zu verpflichten, ihr eine Genugtuung von Fr. 1'000.-- zu bezahlen. Nachdem M.________ den Vorwurf bestritten hatte, erteilte der Friedensrichter-Statthalter H.________ den Weisungsschein in Privatstrafsachen.