Citation: 1C_565/2014 E. 6.4

6.4. Im vorliegenden Fall hat die Gemeinde nicht ausdrücklich die Auskunft erteilt, die umstrittene Leitung stehe in ihrem Eigentum. Möglicherweise hat die Gemeinde jedoch durch das Bezahlen von Reparaturarbeiten an diesen Leitungen bei den Beschwerdeführern den Eindruck erweckt, die Gemeinde betrachte diese Leitungen als ihr Eigentum. Die Beschwerdeführer machen indessen nicht geltend, dass sie im Vertrauen auf diesen Eindruck Dispositionen getroffen haben, die sie nicht ohne Nachteil rückgängig machen konnten. Demnach können die Beschwerdeführer aus dem angerufenen Verhalten der Gemeinde keinen Vertrauensschutz ableiten (vgl. Urteil 1C_342/2014 vom 23. März 2015 E. 2.5).