Citation: 2C_152/2020 E. 7.3.4

7.3.4. Die Höhe der Verfahrenskosten in Bezug auf die direkte Bundessteuer richtet sich in den kantonalen Rechtsmittelverfahren nach dem kantonalen Recht (Art. 144 Abs. 5 und Art. 145 Abs. 2 DBG). Diesbezüglich beanstandet der Beschwerdeführer die Erhöhung der Verfahrenskosten für das vorinstanzliche Verfahren. Die Kognition des Bundesgerichts ist in diesem Punkt auf die Einhaltung des Willkürverbots (Art. 9 BV) beschränkt. Den Gerichten steht bei der Festlegung der Verfahrenskosten ein grosser Ermessensspielraum zu, weshalb das Bundesgericht nur mit Zurückhaltung eingreift (Urteile 2C_788/2014 vom 17. Februar 2015 E. 2; 2C_513/2012 vom 11. Dezember 2012 E. 3.1 und 3.4). Gemäss § 153 Abs. 4 i.V.m. § 150b Abs. 1 StG ZH hat die Vorinstanz die Gerichtsgebühr nach ihrem Zeitaufwand, nach der Schwierigkeit des Falls und nach dem Streitwert oder dem tatsächlichen Streitinteresse festzusetzen, wobei die Gerichtsgebühr in der Regel Fr. 500.-- bis Fr. 50'000.-- beträgt (§ 150b Abs. 2 StG ZH). Die Grundgebühr beträgt bei einem Streitwert bis Fr. 5'000.-- und damit beim vorliegenden Streitwert (direkte Bundessteuer 2011 von Fr. 949.55) Fr. 500.-- (§ 3 Abs. 1 Gebührenverordnung des Verwaltungsgerichts vom 3. Juli 2018 [GebV VGr; LS 175.252]). In besonders aufwendigen Verfahren kann die Gerichtsgebühr bis auf das Doppelte erhöht werden (§ 4 Abs. 1 GebV VGr). Die Vorinstanz hat vorliegend die entsprechende Gerichtsgebühr auf Fr. 750.-- festgesetzt (zuzüglich Zustellkosten) und damit die lediglich auf den Streitwert abstellende Grundgebühr von Fr. 500.-- um die Hälfte erhöht. Angesichts des trotz tiefem Streitwert relativ umfangreichen, vorinstanzlichen Verfahrens erweist sich diese Erhöhung bzw. die entsprechende Anwendung des kantonalen Rechts jedenfalls nicht als offensichtlich unhaltbar bzw. willkürlich.