Citation: 8C_738/2010 05.01.2011 E. 5

Dem Beschwerdeführer ist insofern zuzustimmen, als es bei freier Beweiswürdigung im Sozialversicherungsprozess (vgl. E. 2) nicht angeht, einem Bericht über die funktionelle Leistungsfähigkeit einen Beweiswert nur deshalb abzusprechen, weil er nicht von einem Arzt verfasst wurde. Vielmehr ist auch der Bericht der Stiftung Z.________ vom 26. Oktober 2009 frei zu würdigen. 5.1 Aus dem vom Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren eingereichten Aktenstück lässt sich nicht entnehmen, wer die Abklärung in Auftrag gegeben hat und welche Fragen dabei gestellt wurden. Ebenso wenig ist aus dem Dokument vom 26. Oktober 2009 ersichtlich, ob die mit der Erstellung des "Programmberichts" betrauten Personen über die medizinischen Akten, insbesondere über die Zumutbarkeitsbeurteilung des Dr. med. K.________ vom 3. Februar 2009 und die Beurteilungen der Rehaklinik Y.________ und der Klinik X.________ verfügten. Aus dem Bericht ergibt sich, dass der Beschwerdeführer bei der Stiftung Z.________ in einem Pensum von 50 % tätig war. Es fehlt indessen an einer Begründung, weshalb kein Versuch mit einem vollen Pensum durchgeführt wurde und wie das genannte Pensum über die Woche oder den Tag hin verteilt war. Weiter wird angeführt, der Einsatz der rechten Hand sei gemäss Auskunft des Teilnehmers und auch gemäss den gemachten Beobachtungen nur eingeschränkt möglich gewesen. Offen bleibt dabei, ob die Einschränkung auf Grund einer Selbstlimitierung erfolgte oder ob diese rein körperlicher Natur war. Zusammenfassend steht fest, dass sich der Bericht der Stiftung Z.________ vom 26. Oktober 2009 aus den genannten Gründen nicht eignet, Zweifel an der Zumutbarkeitsbeurteilung des Dr. med. K.________ zu wecken. 5.2 Zu prüfen bleibt, ob die vorliegenden Berichte und Abklärungen genügen um zu beurteilen, welche Art von Tätigkeiten in welchem zeitlichen Umfang dem Beschwerdeführer trotz der festgestellten Behinderungen noch zumutbar sind. Gemäss Austrittsbericht der Rehaklinik Y.________ vom 20. November 2008 leidet der Beschwerdeführer in körperlicher Hinsicht an Schmerzen im Ellbogen rechts mit einem Flexions- und Extensionsdefizit sowie an Schmerzen im rechten Handgelenk bei einem eingeschränkten Bewegungsumfang. Gestützt auf medizinisch-theoretische Überlegungen und unter Berücksichtigung der Beobachtungen bei den Leistungstests und im Behandlungsprogramm erachteten die Spezialisten in der Rehaklinik Y.________ eine leichte bis mittelschwere Arbeit ganztags als zumutbar. Eingeschränkt sei der Versicherte einzig bei wiederholtem Krafteinsatz des rechten Armes. Kreisarzt Dr. med. K.________ erachtete körperlich leichte Arbeiten ohne dauerndes Extendieren und Flektieren des Ellenbogens und des Handgelenks respektive ohne dauerndes Rotieren des Vorderarmes und des rechten Handgelenks sowie Tätigkeiten mit einer Hebelimite von zwei bis drei Kilogramm als ganztags zumutbar. Schliesslich äusserte sich auch Dr. med. M.________, leitender Oberarzt Orthopädie an der Klinik X.________, in seinem Bericht vom 25. August 2009 über die zumutbare Arbeitsfähigkeit. Demnach seien die vom Patienten geschilderten Restbeschwerden absolut glaubhaft. Bei den in der klinischen Untersuchung erhobenen Befunden mit einer leicht eingeschränkten Flexion, Pro- und Supination und einer Verminderung der rohen Kraft im Faustschluss sowie in der Pinch-Kraft zwischen Daumen und Zeigefinger, aber ohne residuelle Schwellung im Bereiche des rechten Ellbogens und ohne Instabilität im Valgus- oder im Varusstress erachtete der behandelnde Spezialarzt eine leidensangepasste Tätigkeit ohne weitere Einschränkung als zu 100 % zumutbar. Eine andere, die Arbeitsfähigkeit weitergehend einschränkende Zumutbarkeitsbeurteilung aus ärztlicher Sicht findet sich in den Akten nicht, sodass es nicht zu beanstanden ist, dass das kantonale Gericht von weiteren Sachverhaltsabklärungen abgesehen und die Erwerbsunfähigkeit auf Grund der vorhandenen, sich nicht widersprechenden Angaben geprüft hat. Von einer Rückweisung, wie sie der Beschwerdeführer in erster Linie beantragt, kann daher abgesehen werden.