Citation: 8C_61/2018 E. 5.2

5.2. Hinsichtlich des Valideneinkommens rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe zu Unrecht auf den Statistikwert des Totals im Kompetenzniveau 1 abgestellt. Es treffe zwar zu, dass er über keinen Lehrabschluss im Beruf als Galvaniker verfüge. Jedoch habe er unter Beweis gestellt, dass er mit dem während acht Jahren als Galvaniker erworbenen Geschick ein Einkommen von Fr. 79'100.- habe erzielen können, was den Lohn für eine einfache Hilfstätigkeit weit übersteige. Mit seinem qualifizierten fachlichen Können hätte er ohne die unfallbedingte Gesundheitsschädigung im Falle des Verlustes der langjährigen Anstellung in der Maschinenbaubranche überwiegend wahrscheinlich eine zumindest gleich gut entlöhnte neue Stelle gefunden. Deshalb sei das Valideneinkommen auf der Grundlage der LSE 2012, Wirtschaftszweig Maschinenbau (Zeile 28), Kompetenzniveau 2, festzulegen, was einen Betrag von Fr. 77'111.- ergebe. In Bezug auf das Invalideneinkommen macht der Beschwerdeführer geltend, es sei nunmehr von der konkreten beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, weil er sein im Jahr 2013 aufgenommenes selbstständiges Gewerbe als Garagist bereits seit bald fünf Jahren betreibe, mithin stabile Verhältnisse vorlägen. Gemäss den zum massgeblichen Zeitpunkt des Einspracheentscheides vorliegenden Geschäftsabschlüssen der Jahre 2014 und 2015 betrage das durchschnittliche Einkommen Fr. 45'623.-, sodass bei der Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen ein Invaliditätsgrad von 41 % resultiere. Sollte die Stabilität der konkreten erwerblichen Situation verneint werden, so wäre das Invalideneinkommen gemäss den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz auf der Grundlage der Tabelle TA1 der LSE 2012, Total für Männer, Kompetenzniveau 1, zu berechnen. Schliesslich verlangt der Versicherte einen Leidensabzug von mindestens 10 %, da ihm selbst leichte Verweistätigkeiten nur noch eingeschränkt zugänglich seien.