Citation: 9C_29/2008 14.04.2008 E. 3

Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig und unvollständig festgestellt und damit Bundesrecht verletzt. Zur Begründung führt sie u.a. an, das Gutachten des Dr. med. S.________ sei nicht umfassend. Der Experte habe wesentliche von den Ärzten der Universitätsklinik X.________ im Gutachten vom 29. Dezember 2003 festgestellte Wirbelerkrankungen nicht gesehen. Der Gesundheitszustand habe sich seither verschlechtert. Im Weitern seien zu Unrecht weder der psychische Gesundheitszustand noch die Übergewichtigkeit und deren mögliche Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit abgeklärt worden. 3.1 Einem ärztlichen Bericht ist (voller) Beweiswert zuzuerkennen, wenn er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt und in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, wenn die Beschreibung der medizinischen Situation und Zusammenhänge einleuchtet und die Schlussfolgerungen des Arztes begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; Urteil 9C_178/2007 vom 25. Oktober 2007 E. 3.1). Liegen eineinander widersprechende medizinische Berichte vor, darf das kantonale Versicherungsgericht im Rahmen der Rechtsanwendung (unter Einschluss der Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhalts) von Amtes wegen (Art. 61 lit. c und d ATSG) den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, weshalb es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; RKUV 2003 Nr. U 487 S. 345 E. 5.1 [U 38/01]; Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts I 90/07 vom 28. August 2007 E. 2.2).