Citation: 6B_986/2017 E. 3.2.2

3.2.2. In Bezug auf die "WTO-Ausschreibung Business Intelligence" stellt die Vorinstanz fest, auch diese IT-Dienstleistung sei im freihändigen Verfahren an die vom Beschwerdeführer beherrschte E.________ GmbH vergeben worden, obwohl ein Einladungsverfahren hätte durchgeführt werden müssen. Grundlage für den Zuschlag habe eine vom Beschwerdeführer unterschriebene Offerte der E.________ GmbH gebildet. Weitere Offerten seien nicht eingeholt worden. Der Beschwerdeführer habe als Projektleiter dem BAFU gegenüber den entsprechenden Vorschlag gemacht und der Mitangeklagte Z.________ habe die vorvertraglichen Gespräche mit der E.________ GmbH geführt. Der Vertrag sei vom BAFU erst im Februar unterzeichnet worden. Der verantwortliche Mitarbeiter der E.________ GmbH sei indes schon ab Januar 2010 für das BAFU tätig gewesen, so dass der Zuschlag schon vor Januar 2010 erfolgt sein müsse (angefochtenes Urteil S. 109 ff.). Der Beschwerdeführer habe auch diesen Vergabeentscheid massgeblich beeinflusst. Er habe als BI-Spezialisten die E.________ GmbH GmbH vorgeschlagen, wobei er gewusst habe, dass seinen Vorschlägen in der Regel gefolgt würde. Damit habe er auch hier faktisch Entscheidungskompetenz gehabt. Schaden und Vorteil lägen wiederum in der Beeinträchtigung ideeller Interessen und in der Bevorzugung der privaten gegenüber den öffentlichen Interessen an der Gleichbehandlung der Anbieter (angefochtenes Urteil S. 112 ff.).