Citation: 9C_156/2023 E. 3

Im angefochtenen Entscheid werden die gesetzlichen Grundlagen eines Anspruchs auf Corona-Erwerbsersatzentschädigung, insbesondere die jeweils anwendbaren Bestimmungen der COVID-19-Verordnung Erwerbsausfall (Fassungen Stand 19. Dezember 2020, Stand 18. Januar 2021, Stand 20. Januar 2021 und Stand 8. Februar 2021), sowie die hierzu ergangene Rechtsprechung zutreffend wiedergegeben. Darauf wird verwiesen. Zutreffend ist insbesondere, dass zur Bemessung der Entschädigung Selbstständigerwerbender grundsätzlich das Erwerbseinkommen massgebend ist, welches im Jahr 2019 erzielt wurde. Für die Festsetzung der Entschädigung können auch Akontorechnungen und Akontoverfügungen betreffend für dieses Jahr zu bezahlenden Sozialversicherungsbeiträge hinzugezogen werden, es sei denn, die Verwaltung verfüge im Verfügungszeitpunkt bereits über Unterlagen - etwa eine definitive Steuerveranlagung - aufgrund deren sich das Einkommen exakt ermitteln lasse (vgl. BGE 147 V 278 E. 5.3).