Citation: 5A_111/2016 E. 3.3

3.3. Ausgangspunkt für die bundesgerichtliche Beurteilung bleibt zum einen die vorinstanzliche Erkenntnis, dass der Beschwerdegegner bezüglich des Preisanteils von Fr. 207'500.-- einen Schenkungswillen bestreite. Das ist eine Feststellung über den Prozesssachverhalt, die für das Bundesgericht verbindlich ist (Art. 105 Abs. 1 BGG; BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 17 f.). Zum andern kommt das Kantonsgericht zum Schluss, die Beschwerdeführerin habe nicht beweisen können, dass ihr der Beschwerdegegner seinen Gesamthandanteil an der Eigentumswohnung schenken wollte, als er mit ihr den Vertrag vom 1. September 2006 abschloss. Das ist ein negatives Beweisergebnis bezüglich der Frage des Schenkungswillens des Beschwerdegegners. Auch dieses Ergebnis der Beweiswürdigung ist für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG). Hinsichtlich beider Elemente müsste die Beschwerdeführerin nach Massgabe von Art. 97 Abs. 1 BGG den Nachweis erbringen, dass die vorinstanzlichen Erkenntnisse offensichtlich unrichtig sind (s. E. 2). Dies aber gelingt ihr nicht: