Citation: 2C_574/2021 E. 4.4.2

4.4.2. Umstände, welche es als geboten erscheinen lassen, das Verhältnis zwischen der Beschwerdeführerin und der Bank als Ganzes ins Auge zu fassen (vgl. BGE 143 II 382 E. 5.3.1), liegen im vorliegenden Fall, wie die Vorinstanz überzeugend dargelegt hat, jedenfalls nicht vor. Daran vermag auch nichts zu ändern, dass gewisse Indizien für eine enge Verbindung zwischen der ursprünglich abgeschlossenen LIBOR-Hypothek und dem späteren Zinsswap bestehen (Übereinstimmung zwischen Höhe des Hypothekardarlehens und dem Basiswert des Zinsswaps; Haftung der Sicherheiten für die Verpflichtungen aus der LIBOR-Hypothek und dem Zinsswap; Identität der Vertragsparteien der LIBOR-Hypothek und des Zinsswaps). Im Lichte des Gesagten ist es daher unzutreffend, wenn die Beschwerdeführerin die Kombination von LIBOR-Hypothek und Zinsswap als in ihren wirtschaftlichen Auswirkungen im Wesentlichen identische Alternative zu einer Festhypothek bezeichnet. Es handelt sich, wie die Vorinstanz zu Recht erkannt hat, um rechtlich voneinander unabhängige Vereinbarungen. Auch wenn der Zinsswap durchaus zur Absicherung des Zinsrisikos aus der bereits bestehenden LIBOR-Hypothek vereinbart wurde, macht dies allein - wie ausgeführt - die beiden Geschäfte nicht zu einem einheitlichen wirtschaftlichen Ganzen.