Citation: 9C_195/2017 E. 4.1

4.1. Der - mit Urteil 9C_689/2007 vom 4. Dezember 2007 in Rechtskraft erwachsene - Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 3. März 2006, mit welchem dem Beschwerdeführer auf der Grundlage eines Invaliditätsgrads von 58 % rückwirkend ab 1. Februar 2004 eine halbe Invalidenrente zugesprochen wurde, gründete in erster Linie auf den Schlussfolgerungen gemäss Gutachten des Dr. med. C.________ vom 11. August 2005. Der Arzt hielt dabei zusammenfassend fest, aus den zur Verfügung stehenden Röntgenbildern gehe eine mittelgradige Osteochondrose L5/S1 hervor. Medizinisch-diagnostisch liege beim Beschwerdeführer ein lumbospondylogenes Syndrom basierend auf einer Bandscheibendegeneration im Bereich des untersten Segments der Lendenwirbelsäule (LWS) vor. Im Verlaufe der Jahre sei es sodann zu einer Chronifizierung mit typischer Schmerzausbreitung gekommen. Versicherungsmedizinisch sei von einer nachzuweisenden Chondrose L5/S1 auszugehen. Diese beruhe, wie bereits erwähnt, auf einer Schädigung der Bandscheibe, wobei es hier zu einem spondylogenen Reflexsyndrom gekommen sei. Eine entsprechende Diagnose wirke sich in der Regel leistungsvermindernd aus, insbesondere für wirbelsäulenbelastende Tätigkeiten oder Haltungen. Es handle sich um einen degenerativen Prozess, der im Verlaufe der zunehmenden Alterung mutmasslich fortschreiten werde. Die Prognose sei grundsätzlich ungünstig und es sei mit einer Zunahme der körperlichen, möglicherweise auch der psychischen und sozialen Probleme zu rechnen. Als im Rahmen von zwei mal drei Stunden täglich zumutbar erachtete der Gutachter Verrichtungen mit der Möglichkeit sich zu bewegen (beispielsweise Aufsichtsarbeiten wie Sicherheitsdienst oder Botengänge).