Citation: 5A_176/2016 E. 2

Das Obergericht hat festgestellt, die Beschwerdeführerin habe dem Betreibungsamt die Konkursforderung bezahlt und die Beschwerdegegner hätten deshalb ihr Desinteresse an der Fortführung des Konkursverfahrens bekundet. Hingegen sei es der Beschwerdeführerin nicht gelungen, ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen (Art. 174 Abs. 2 SchKG). In ihrer Beschwerde habe sie behauptet, ihre Aktiven überstiegen ihre Verbindlichkeiten, Verbindlichkeiten seien ausschliesslich im Zusammenhang mit dem verlorenen Rechtsstreit gegen die Beschwerdegegner vorhanden und teilweise bestünden auch noch Gegenansprüche und weiterhin laufende Lizenzeinnahmen durch die Suisa. Das Obergericht hat erwogen, diese Behauptungen seien pauschal und die Beschwerdeführerin habe dazu keinerlei Belege eingereicht. Aufgrund des Hinweises der Beschwerdeführerin vom 22. Dezember 2015, es müssten inzwischen dem Betreibungsamt Fr. 10'613.90 überwiesen worden sein, habe das Obergericht nochmals von Amtes wegen einen Betreibungsregisterauszug eingeholt. Aus diesem Betreibungsregisterauszug vom 5. Januar 2016 sei ersichtlich, dass die fünf offenen Verlustscheine aus Pfändungen im Betrag von Fr. 10'603.80 (alle aus dem Jahr 2015) nicht bezahlt seien. Einer der Verlustscheine betreffe dabei eine Forderung der Steuerverwaltung des Kantons Thurgau über nur gerade Fr. 180.--. Aus dem Betreibungsregisterauszug sei sodann ersichtlich, dass bereits wieder drei Betreibungen der Steuerbehörden erfolgt seien (am 5. August 2015 über Fr. 507.75 und Fr. 4'093.85 sowie am 30. Oktober 2015 über Fr. 4'936.20). Damit könne von der Glaubhaftigkeit der Zahlungsfähigkeit nicht die Rede sein. Vielmehr hätte der Beschwerdeführerin binnen absehbarer Zeit die Konkurseröffnung ohne vorherige Betreibung wegen Zahlungseinstellung (Art. 190 Abs. 1 Ziff. 2 SchKG) gedroht, da sie offenbar systematisch Steuerschulden nicht begleiche.