Citation: 8C_322/2024 E. A

A.________, geboren 1977, arbeitete seit Juni 2018 mit einem 100%-Pensum in der B.________. Ein Bandscheibenvorfall hatte bei ihr erstmals im Januar 2019 eine mehrtägige Spitalbehandlung zur Folge. Seit einem neuen Beschwerdeschub mit Ausstrahlungen ins rechte Bein blieb sie ab April 2020 arbeitsunfähig. Am 23. Juni 2020 musste sie sich im Spital C.________ einer Rückenoperation und am folgenden Tag wegen einer Zunahme der neurologischen Beschwerden einer notfallmässigen Reoperation unterziehen. Am 1. September 2020 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die Rückkehr an ihren angestammten Arbeitsplatz (überwiegend stehende Tätigkeit am Fliessband) mit stufenweiser Erhöhung des Arbeitspensums scheiterte, weshalb sie die Stelle per Ende April 2021 verlor. Der im Auftrag des zuständigen Krankentaggeldversicherers begutachtende Orthopäde Dr. med. D.________ berichtete in seinem Gutachten vom 5. Mai 2021 von einem "absolut unschönen Verlauf bei einer Diskushernien-Operation, die eigentlich banal sein sollte". Er ging mangels ausreichender Belastbarkeit der Wirbelsäule auch im Sitzen von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit in Bezug auf eine angepasste Tätigkeit aus. Am 7. September 2021 wurde sie in der Klinik E.________ erneut am Rücken operiert. Nach weiteren medizinischen und erwerblichen Abklärungen sprach ihr die IV-Stelle des Kantons Aargau (fortan: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) bei einem Invaliditätsgrad von 100% ab 4. Januar 2020 und einem solchen von 36% ab 15. Februar 2022 für die befristete Dauer vom 1. März 2021 bis 31. März 2022 eine ganze Invalidenrente zu (Verfügung vom 21. Juni 2023).