Citation: 5A_36/2022 E. 3.2.1

3.2.1. Zur Begründung bringt sie im Wesentlichen vor, es handle sich um eine unbestrittene Tatsache, dass sie erst beim Studium der Duplik im Verfahren vor dem Handelsgericht des Kantons Bern Kenntnis über alle wesentlichen anspruchsbegründenden Elemente des Verantwortlichkeitsanspruchs Kenntnis erhielt. Ihre entsprechende Tatsachenbehauptung sei von den Beschwerdegegnern in den bisherigen Verfahren nie bestritten worden. Da im vorinstanzlichen Verfahren beide Parteien anwaltlich vertreten gewesen seien, hätte sich die Vorinstanz in der Anwendung der Untersuchungsmaxime zurückhalten müssen und hätte die unbestrittenen Tatsachenbehauptungen ohne objektive Gründe nicht in Zweifel ziehen dürfen. Über diese unbestrittene Tatsache hätte kein Beweis abgenommen werden dürfen - sie habe als erwiesen zu gelten.