Citation: 8C_535/2023 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hat weiter erkannt, aufgrund der fehlenden täglichen respektive wöchentlichen Pendelbewegung sei der Beschwerdeführer unbestrittenermassen kein echter Grenzgänger. Nach Beendigung seiner Tätigkeit in Grossbritannien sei nicht nur sein Wohn-, sondern auch sein Beschäftigungsort in Deutschland gewesen. Er sei bis zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf Ende Februar 2020 insgesamt lediglich während sieben Tagen vor Ort bei seiner Arbeitgeberin in der Schweiz tätig gewesen (3. bis 5. September 2019 und 2. bis 5. Dezember 2019). Daneben habe er sich für fünf Tage auf Dienstreise in der Türkei befunden (15. bis 19. Dezember 2019) und sei 76 Tage in Deutschland im Homeoffice beschäftigt gewesen. In der verbliebenen Zeit habe er Ferien oder Überstunden bezogen. Bei identischem Wohn- und Beschäftigungsort könne er auch nicht als unechter Grenzgänger qualifiziert werden. Ein Wahlrecht, ob er an seinem Wohnort Deutschland oder in der Schweiz Leistungen der Arbeitslosenversicherung beziehen wolle, besitze er daher nicht.