Citation: 8C_99/2016 E. 2.2

2.2. Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, ist - mit der im vorinstanzlichen Rückweisungsentscheid vom 4. Februar 2013 verlangten psychiatrischen Begutachtung betraut - in seiner Expertise vom 22. November 2013, welcher unbestrittenermassen voller Beweiswert beizumessen ist, zum Schluss gelangt, dass der Beschwerdeführerin ab Mitte April 2013 eine fortbestehende Arbeitsunfähigkeit von 60 % attestiert werden kann. Die offenbar eingetretene Veränderung der gesundheitlichen Beeinträchtigung resp. ihrer Auswirkungen auf das Leistungsvermögen hat das kantonale Gericht als Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gewertet, was unbeanstandet geblieben ist. Bestritten wird der unter Zuhilfenahme der in der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik für das Jahr 2012 (LSE 2012) ausgewiesenen Lohnwerte ermittelte Verdienst, den die Beschwerdeführerin mutmasslich erzielen würde, wäre sie nicht invalid geworden (Valideneinkommen). Während das kantonale Gericht das Valideneinkommen nach Massgabe von Art. 26 Abs. 2 IVV aufgrund der eingeschlagenen Berufswahl sowie auf der Basis der Tabellenlöhne gemäss LSE hypothetisch bestimmt, hält die Beschwerdeführerin dafür, dass sie als Frühinvalide gelte und deshalb Art. 26 Abs. 1 IVV zur Anwendung gelange.