Citation: U 175/03 11.03.2004 E. 3

Zu prüfen ist im Weiteren, ob die psychischen Beschwerden des Versicherten auf den erlittenen Unfall zurückgeführt werden können. Diese äussern sich als Bewusstseinsstörungen, die mit starken Kopfschmerzen und Zittern eingeleitet werden. Seit Mitte Mai 2002 treten die Anfälle nach Angaben des Beschwerdeführers täglich während mindestens 20 bis 30 Minuten auf. Am 11. Juni 2003 habe er sogar in die Psychiatrische Klinik Z.________ eingewiesen werden müssen. Unbestritten ist, dass der Unfall des Beschwerdeführers dem mittleren Bereich zuzuordnen ist (BGE 115 V 138 ff. Erw. 6). Ein adäquater Kausalzusammenhang könnte daher nur bejaht werden, wenn ein einzelnes der in diesen Fällen erforderlichen einschlägigen Beurteilungskriterien in besonders ausgeprägter Form vorläge oder diese in gehäufter oder auffallender Weise gegeben wären (BGE 115 V 140 f. Erw. 6c/bb/cc). Das kantonale Gericht hat erwogen, dass keines der nach der Rechtsprechung massgebenden Kriterien vorliege. Demgegenüber macht der Beschwerdeführer geltend, dass der Unfall besonders eindrücklich gewesen sei. Mit Flash-backs werde er mehrmals täglich mit seiner Ohnmacht gegenüber der mit Strom geladenen, Stichflammen auslösenden Schleifmaschine konfrontiert und erlebe nochmals, wie er damals gegen die Wand und auf den Boden geschleudert wurde. Die Beschwerdegegnerin wendet dagegen zu Recht ein, dass nicht das subjektive Unfallerlebnis massgebend ist (RKUV 2000 Nr. U 394 S. 313 ff.). Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass keine besondere Eindrücklichkeit und keine besonders dramatischen Begleitumstände vorliegen. Die geltend gemachte Arbeitsunfähigkeit ist wirtschaftlich bedingt, nachdem der Versicherte seine Erwerbstätigkeit bei der vormaligen Arbeitgeberin so lange ausüben konnte, bis diese Ende November 2001 die Produktion eingestellt hat. Da die Schmerzen im Halsbereich nicht somatisch bedingt sind und die Ohrenschmerzen diesen gegenüber in den Hintergrund treten, ist auch das Kriterium der körperlichen Dauerschmerzen nicht erfüllt. Demnach fehlt der adäquat-kausale Zusammenhang zwischen dem Vorfall vom 21. Februar 2001 und den noch geklagten Beschwerden, weshalb die Verwaltungsgerichtsbeschwerde unbegründet ist.