Citation: 1C_262/2022 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass im Rahmen des ersten Baubewilligungsverfahrens die Grösse der Auslaufplätze nicht beanstandet worden sei. Die mit dem Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 28. September 2016 erfolgte Rückweisung an den Gemeinderat habe andere Fragen betroffen, nämlich die Bodenbeschaffenheit des Allwetterplatzes und die Zulässigkeit von dessen Verwendung als Reit- und Springplatz. Es verletze den allgemeinen Rechtsgrundsatz der Bindungswirkung von Rückweisungsentscheiden und sei willkürlich, wenn das Verwaltungsgericht nun die Baubewilligung wegen der Grösse der Auslaufplätze teilweise nicht erteile. Dass sie das Baugesuch zurückgezogen habe, sei unerheblich, denn der Entscheid vom 28. September 2016 sei in Rechtskraft erwachsen und Gegenstand des neuen Baugesuchs sei dasselbe (bereits ausgeführte) Bauvorhaben. Zudem sei unter dem Gesichtspunkt von Treu und Glauben zu berücksichtigen, dass das ARE/SZ von ihr verlangt habe, ein neues Baugesuch einzureichen, damit das alte Verfahren abgeschrieben werden könne. Weder der Sachverhalt noch die Rechtsgrundlagen hätten seit dem Entscheid vom 28. September 2016 in Bezug auf die Auslauffläche geändert.