Citation: 1C_373/2024 E. 10.2

10.2. Die Vorinstanz führte dazu zusammengefasst aus, die Beschwerdeführerin sei bezüglich Ortsplanungsrevision nicht zur Beschwerde legitimiert, da gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts die Nutzungsplanung innerhalb der Bauzone keine Bundesaufgabe darstelle und eine akzessorische Überprüfung des Nutzungsplans im Rahmen eines Baubewilligungsverfahrens ausgeschlossen sei. Zudem sei nicht nachvollziehbar, inwiefern die Ortsplanung der Gemeinde Celerina respektive ihr bestehender Zonenplan aufgrund der geplanten Revision dieses Plans ungültig sein sollten. Die noch bestehende Planungszone bezüglich dieser Revision stehe dem Bauprojekt nicht entgegen, weil sich das Baugrundstück in der Wohnzone A befinde, in welcher gemäss den Aussagen der Gemeinde Celerina keine Veränderungen des Zonenplans vorgesehen seien, welche dem Umbauvorhaben im Wege stehen könnten. Demnach entspreche das Bauvorhaben nicht nur dem geltenden Zonenplan, sondern auch den potenziell neuen Bestimmungen.