Citation: U 510/06 19.09.2007 E. A

Der 1944 geborene B.________ war als Abwartsstellvertreter in der katholischen Kirchgemeinde X.________ angestellt und im Übrigen als selbstständigerwerbender Landwirt unter anderem im Futtermittel- und Getreidehandel tätig. Am 3. Mai 1993 glitt ein auf einer Böschung am Halfter geführtes Pferd aus und zog ihn über mehrere Meter hinweg am Boden nach. Der Hausarzt Dr. med. S.________ stellte nebst einer Gehirnerschütterung multiple Weichteilverletzungen, Quetschungen und Hämatome sowie Schürfwunden an Hals, Thorax, Lende und im Bereich der Lendenwirbelsäule fest; die Halswirbelsäule sei dolent und weise eine Distorsion auf. In seinem Attest vom 12. August 1993 lautet die Diagnose: "Polyblessé, Fraktur des HWK 4, Distorsion der HWS, Commotio cerebri, Schleudertrauma der HWS mit pathol. Symptomatik". Die Neuenburger Versicherungen (nachstehend: Neuenburger), bei welcher B.________ zufolge seines Arbeitsverhältnisses in der katholischen Kirchgemeinde X.________ unfallversichert war, kam für die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Während die Stelle in der Kirchgemeinde X.________ schon vor dem Unfall vom 3. Mai 1993 von Arbeitgeberseite zum 31. Juli 1993 hin gekündigt worden war, gab B.________ wegen anhaltender Beschwerden auch die landwirtschaftliche Tätigkeit auf. Aufgrund der Ergebnisse ihrer medizinischen Abklärungen stellten die Winterthur Versicherungen (nachstehend: Winterthur) als Rechtsnachfolgerin der Neuenburger mit Verfügung vom 15. Dezember 1998 sämtliche Versicherungsleistungen rückwirkend ab 30. November 1998 ein. Nachdem sie eine hiegegen erhobene Einsprache am 8. Dezember 1999 abgewiesen hatte, wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die Sache mit Entscheid vom 29. Juni 2001 zu weiteren Abklärungen und anschliessender neuer Verfügung über allfällige Leistungsansprüche ab 1. Dezember 1998 an die Winterthur zurück. Diese veranlasste eine polydisziplinäre Begutachtung im Zentrum für medizinische Begutachtung (ZMB), welches am 12. November 2002 Bericht erstattete. Mit Verfügung vom 29. April 2003 lehnte es die Winterthur ab, über den 30. November 2002 hinaus für die Heilbehandlung aufzukommen; bereits ab 30. November 1998 bestehe kein Taggeldanspruch mehr und auch die Voraussetzungen für die Gewährung einer Invalidenrente seien nicht erfüllt; hingegen werde eine Entschädigung für eine 10 %ige Integritätseinbusse bezahlt. Daran hielt die Winterthur mit Einspracheentscheid vom 30. Januar 2004 fest.