Citation: 6B_888/2021 E. 8.2

8.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer 1 mache in Bezug auf die B.________ AG und die C.________ AG einen reinen Vermögensschaden geltend. Dieser sei im Grundsatz nicht ersatzfähig. Ob eine Schutznorm für das Vermögen jener Unternehmungen existiere, könne offengelassen werden, weil selbst bei Vorliegen einer die Widerrechtlichkeit begründeten Rechtsnorm der Beschwerdeführer 1 nicht aktivlegitimiert wäre. Nach den Grundsätzen des Haftpflichtrechts könne der Beschwerdeführer 1 die wirtschaftlichen Einbussen der B.________ AG und der C.________ AG nicht in eigener Person geltend machen, weil in seinem Vermögen nur ein mittelbarer Schaden eingetreten sei. Sowohl der Umsatzrückgang als auch die Wertverminderung von Aktien sei direkter Schaden der juristischen Person, nicht aber des Aktionärs. Dem Beschwerdeführer 1 sei damit kein eigener Schaden entstanden (angefochtenes Urteil S. 77).