Citation: 1A.19/2001 22.08.2001 E. A

A.- P.________ ist Eigentümer des Landwirtschaftsbetriebs "Weidhof" im Weiler Berchtwil in der Gemeinde Risch. Er erwarb den Hof Ende 1993 von seinem Bruder W.________ und bewirtschaftet heute rund 42 ha Land nach den Methoden der integrierten Produktion. Zur Zeit hält P.________ 52 Milchkühe. Noch vor der Handänderung des Betriebs erteilten der Gemeinderat Risch und die Baudirektion des Kantons Zug W.________ die Bewilligung zum Bau eines neuen Bauernhauses mit zwei Wohnungen und einer Einliegerwohnung. In der Bewilligung wurde gleichzeitig angeordnet, dass das alte Bauernhaus innert sechs Monaten nach Fertigstellung des Neubaus abzubrechen sei. Nachdem in der Folge W.________ wohl das neue Wohnhaus erstellt, das alte aber nicht abgebrochen hatte, verfügte der Gemeinderat Risch am 16. Dezember 1994 den Abbruch des alten Hauses und setzte dafür eine Frist bis zum 31. März 1995 an. P.________ erhob gegen diesen Abbruchbefehl eine Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Zug. Ferner ersuchte er den Gemeinderat Risch und die Baudirektion am 4. Januar 1995 um Wiedererwägung der in der Baubewilligung enthaltenen Verpflichtung zum Abbruch des alten Bauernhauses. Die Baudirektion wies das Wiedererwägungsgesuch am 1. Februar 1995 ab. Diesen Entscheid focht P.________ ebenfalls mit Beschwerde beim Regierungsrat an. Dieser wies die bei ihm erhobenen Rechtsmittel am 4. Juni 1996 bzw. 18. November 1997 ab. Gegen beide Entscheide ergriff P.________ eine Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Dieses vereinigte die Verfahren und hiess am 5. Dezember 2000 beide Rechtsmittel gut. Es hob die Verpflichtung zum Abbruch des alten Wohnhauses in der 1992 erteilten Baubewilligung sowie die Abbruchverfügung des Gemeinderats Risch vom 16. Dezember 1994 auf.