Citation: 4C.229/2004 09.08.2004 E. A

Im Jahre 1988 wurde die A.________ AG mit einem Aktienkapital von Fr. 50'000.-- gegründet. Dieses war in 500 Inhaberaktien à Fr. 100.-- aufgeteilt, welche vollumfänglich liberiert wurden. Im Juni 1997 erhöhte die A.________ AG den Nennwert ihres Aktienkapitals auf Fr. 100'000.--. Da gleichzeitig die Liberierungsqote auf 50 % herabgesetzt wurde, waren zur Kapitalerhöhung keine neuen Einlagen erforderlich. Im Rahmen dieser Kapitalerhöhung zeichnete die bisherige Aktionärin X.________ am 29. Juni 1997 498 Inhaberaktien der A.________ AG à nominell Fr. 200.--, wovon Fr. 100.-- pro Aktie bereits liberiert waren. Gemäss dem von X.________ unterschriebenen Zeichnungsschein verpflichtete sie sich, auf erstes Verlangen des Verwaltungsrates, die restlichen und vollständigen Einlagen im Sinne von Art. 634a OR sofort zu erbringen. Aufgrund der eingegangenen Zeichnungsscheine stellte der Verwaltungsrat der A.________ AG am 30. Juni 1997 fest, dass die ordentliche Erhöhung des Aktienkapitals um Fr. 50'000.-- auf Fr. 100'000.-- ausgeführt wurde. Mit Eintrag im Handelsregister des Kantons Zug vom 20. März 2001 änderte die A.________ AG ihre Firma in Y.________ AG ab. Über sie wurde am 15. Januar 2002 der Konkurs eröffnet. Mit Schreiben vom 13. Mai 2002 forderte die Konkursverwaltung der Y.________ AG (nachstehend: Konkursverwaltung) X.________ auf, das von ihr gezeichnete und zur Hälfte einbezahlte Aktienkapital durch die Nachzahlung von Fr. 49'800.-- vollumfänglich zu liberieren. Die Konkursverwaltung mahnte X.________ mit Schreiben vom 25. Juni 2002 und liess sie mit Zahlungsbefehl Nr. 1212121 des Betreibungsamts Arth vom 3. Juli 2002 im Umfang von Fr. 49'800.-- nebst Zins und Kosten betreiben. Nachdem X.________ Rechtsvorschlag erhoben hatte, verlangte die Konkursverwaltung beim Einzelrichter des Bezirks Schwyz provisorische Rechtsöffnung, welche ihr mit Verfügung vom 29. Oktober 2002 erteilt wurde.