Citation: 2C_395/2017 E. A

Die mazedonische Staatsangehörige A.A.________ (geb. am 9. Mai 1977) heiratete am 22. November 1994 den in der Schweiz niederlassungsberechtigten, aus dem Kosovo stammenden B.A.________ (geb. am 8. Juli 1976). Am 23. März 1996 reiste A.A.________ in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib beim Ehemann (zuletzt verlängert bis am 22. März 2014). Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor: C.A.________ (geb. am 20. April 1999), D.A.________ (geb. am 25. Juni 2004) und E.A.________ (geb. am 16. Mai 2007). Sie verfügen über die Niederlassungsbewilligung. Ab dem 1. März 2000 war die Familie A.________ ununterbrochen auf Sozialhilfe angewiesen. Per 31. März 2008 belief sich die Summe der Unterstützungsleistungen auf Fr. 363'760.65, worauf das Migrationsamt des Kantons Zürich A.A.________ am 24. April 2008 verwarnte und ihr schwerer wiegende ausländerrechtliche Massnahmen in Aussicht stellte, falls sie weiterhin auf Sozialhilfe angewiesen sein würde oder ihr Verhalten anderweitig zu Klagen Anlass geben sollte. Nachdem die Unterstützungsleistungen am 11. April 2013 den Betrag von Fr. 657'000.-- erreicht hatten, verwarnte das Migrationsamt A.A.________ am 13. November 2013 erneut und drohte ihr den Widerruf bzw. die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung an. Bis zum 5. Oktober 2014 erhöhte sich der Sozialhilfebezug der Familie A.________ auf insgesamt Fr. 788'641.14.