Citation: I 416/00 08.08.2001 E. 2

2.- a) Das kantonale Gericht ist in einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Akten - insbesondere des Gutachtens der MEDAS vom 15. Juli 1999 (samt Ergänzungsbericht vom 9. November 1999), welches die rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (BGE 125 V 352 ff. Erw. 3 mit Hinweisen) erfüllt und dem somit voller Beweiswert zukommt - zum überzeugenden Schluss gelangt, dass die Beschwerdeführerin auf Grund ihrer multiplen Leiden (anhaltende somatoforme Schmerzstörung, diffuse funktionelle linksbetonte Panalgie, chronisches panvertebrales Syndrom mit kleiner medianer bis rechts paramedianer Diskushernie L5/S1 ohne Nervenwurzelkompression sowie bei leichtem Flachrücken mit muskulärer Dysbalance, dyspeptische Beschwerden, Otitis media rechts, kleinknotige fibrozystische Mastopathie beidseits, Allergie auf unbekannten Farbstoff sowie Adipositas) keine Schwerarbeit mehr verrichten kann, ihr aber seit dem 2. Juli 1999 körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten wiederum zu 50 % zumutbar sind. b) In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird sinngemäss eine mangelhafte Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt und beantragt, es seien weitere medizinische Untersuchungen anzuordnen. Diesem Begehren kann nicht entsprochen werden. Die Beschwerdeführerin ist sowohl rheumatologisch wie auch psychiatrisch eingehend untersucht und beurteilt worden und es besteht auch im Lichte der letztinstanzlich vorgebrachten Einwendungen kein Anlass zu ergänzenden Abklärungen. Namentlich ist die im Rahmen der MEDAS-Begutachtung erfolgte Beurteilung durch Dr. med. R.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 19. Juni 1999, zwar kurz, aber dennoch schlüssig und nachvollziehbar begründet. Die im Bericht enthaltene Formulierung, die Beschwerdeführerin sei "mindestens zu 50 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt", ist entgegen der Auffassung der Versicherten nicht als eine aus Unsicherheit bezüglich des tatsächlichen Grades der psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeit entstandene Empfehlung zu interpretieren, weitere psychiatrische Abklärungen vorzunehmen, sondern stellt eine konkrete Einschätzung des aus psychiatrischer Sicht noch verbliebenen Leistungsvermögens dar, auf welche abzustellen ist. Ferner ist auch mit Blick auf die im Austrittsbericht der Rheuma- und Rehabilitationsklinik X.________ vom 30. Dezember 1997 erwähnte "Fibromyalgie-Tendenz" eine Notwendigkeit ergänzender rheumatologischer Untersuchungen zu verneinen, da dieses Beschwerdebild weder von den Ärzten des Spitals Y.________ (Bericht vom 24. März 1998) noch durch den Spezialisten Dr. med. M.________, Facharzt FMH für Innere Medizin, speziell Rheumaerkrankungen (Rheumatologisches Konsilium vom 14. Juni 1999), bestätigt werden konnte. Der Umstand, dass insbesondere Dr. med. M.________ keine näheren diesbezüglichen Aussagen macht, deutet nicht auf das Fehlen entsprechender Abklärungen, sondern darauf hin, dass sich der betreffende Verdacht nicht anhand von charakteristischen Symptomen und Schmerzpunkten erhärten liess. Was schliesslich die Farbstoffallergie der Beschwerdeführerin anbelangt, so wird diese seitens der MEDAS-Gutachter lediglich als Nebenbefund - und somit ohne wesentliche Beeinflussung der Arbeitsfähigkeit - eingestuft. Anhaltspunkte, dass diese Allergie zu irgendeinem Zeitpunkt zu einer Einschränkung des beruflichen Leistungsvermögens der Versicherten geführt hat, sind auch den übrigen medizinischen Unterlagen nicht zu entnehmen.