Citation: 8C_491/2016 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz hat in Würdigung der gesamten medizinischen Aktenlage aufgezeigt, dass bei der erstmaligen Rentenzusprechung in neuropsychologischer Hinsicht vor dem Hintergrund eines bildungsbezogenen durchschnittlichen Gesamtleistungsniveaus insbesondere bei eher monotonen Belastungen von aussen ein relativ tiefes Abklärungsniveau festgehalten worden sei. 14 Monate nach dem Unfallereignis wurde noch von geringen Funktionsschwächen gesprochen, die zu den früher festgestellten sowie zur Unfallart passten. Allerdings ist auch bemerkt worden, dass die subjektiv geäusserten Schwierigkeiten durch die erhobenen neuropsychologischen Befunde nicht bzw. nicht gänzlich erklärt werden könnten (Bericht des Prof. Dr. phil. C.________, Neuropsychologisches Institut D.________, vom 4. Juni 1995). Am 8. Januar 1997 hat die Neuropsychologin Dr. phil. E.________, Neuropsychologisches Ambulatorium F.________, beurteilend festgehalten, die Befunde deuteten auf eine leichte neuropsychologische Funktionsstörung im Bereich tieferer Strukturen hin, im Bereich der kortikalen Leistungen zeigten sich keine Auffälligkeiten. Obschon sich die kognitiven Defizite im Vergleich mit dem sonst unauffälligen Leistungsbild als gering präsentierten, würden sie das berufliche Arbeiten erschweren. In einer stressfreien Umgebung ohne Zeit- und Leistungsdruck erscheine eine Arbeitsfähigkeit von 80 % als realistisch.