Citation: 5A.12/2004 22.07.2004 E. A

A.a B.________, E.________, D.________, C.________ sowie F.________ sind Mitglieder der Erbengemeinschaft des G._______ und als solche unter anderem Gesamteigentümer der Parzellen Nrn. 1, 2 und 3 sowie des Grundstücks Nr. 4, alle Grundbuch X.________. Der Sohn von B.________, A.________, welcher nicht Mitglied der Erbengemeinschaft ist, absolvierte an der Fachhochschule eine Ausbildung als Agraringenieur und besitzt den Fähigkeitsausweis als Landwirt. Am 27. Oktober 2000 stellte A.________ bei der Bodenrechtskommission des Kantons Luzern das Gesuch, es sei festzustellen, dass es sich bei den genannten Grundstücken um ein landwirtschaftliches Gewerbe im Sinne von Art. 7 des Bundesgesetzes über das bäuerliche Bodenrecht (BGBB; SR 211.412.11) handle. Er führte dazu aus, die Liegenschaft umfasse etwas über fünf Hektaren Land sowie über eine halbe Hektare Wald. Seit fünf Jahren sei das Gelände einem Nachbarn verpachtet. Die Erbschaft befinde sich in der Erbteilung. Mit Eingabe vom 2. November 2000 stellte B.________ ein Begehren, das in die gleiche Richtung geht. A.b Nach Durchführung eines Augenscheins stellte die Bodenrechtskommission mit Entscheid vom 21. Februar 2001 fest, dass es sich beim Betrieb R.________, bestehend aus den Grundstücken Nrn. 1, 4, 2 und 3, GB X.________, nicht um ein landwirtschaftliches Gewerbe im Sinne von Art. 7 BGBB handle. Der Entscheid wurde am 20. Juli 2001 B.________, C.________, D.________, E.________ und F.________ eröffnet. A.c Gegen diesen Entscheid erhob A.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde, sinngemäss mit dem Antrag, die angefochtene (negative) Feststellungsverfügung sei aufzuheben. In der Begründung machte er im Wesentlichen geltend, die Grundstücke seien im Sinne des erwähnten Gesetzes Bestandteil eines landwirtschaftlichen Gewerbes. Mit Urteil vom 12. Februar 2002 trat das Verwaltungsgericht auf die Beschwerde von A.________ nicht ein, weil dieser nicht Erbe und damit zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht legitimiert sei. Das Verwaltungsgericht nahm diese Verfügung in der Folge wieder zurück und setzte das Beschwerdeverfahren fort, weil A.________ hinsichtlich der Legitimation ein Kaufsrecht ansprach (Entscheid vom 22. Februar 2002).