Citation: 1A.127/2002 06.08.2002 E. A

Das Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn hat am 1. Februar 2002 festgestellt, dass der Wiederaufbau des Schuppens, der Abstellplatz und der Zaun auf dem Grundstück GB Seewen Nrn. 1001 und 1102 das maximal zulässige Mass einer Erweiterung nach Art. 24c des Bundesgesetzes über die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (Raumplanungsgesetz, RPG, SR 700) überschreite. Eine Ausnahmebewilligung könne nicht erteilt werden. Die Vergrösserung des Schuppens dürfe nicht mehr als 30%, mithin 50 m2, betragen. Eine gegen diese Verfügung von X.________ erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn mit Urteil vom 17. Mai 2002 ab, soweit es darauf eintreten konnte. Aus diesem Entscheid ergibt sich, dass zwischen X.________ und dem kantonalen Bau- und Justizdepartement Uneinigkeit darüber herrscht, welches Ausmass die Erweiterung des Schuppens aufweisen dürfe. Dies gründe im Umstand, dass die Dimension der alten Remise nicht ganz genau aus den Akten hervorgehe. Es sei Sache des Beschwerdeführers und der Baubehörde zu klären, ob mit geeigneten Mitteln (z.B. Orthofotographie) genauere Masse erhältlich gemacht werden könnten. Die nachgesuchte Baubewilligung könne insbesondere nicht erteilt werden, weil die eingereichten Pläne offensichtlich unzureichend, ja falsch seien. Nach § 6 der kantonalen Bauverordnung vom 3. Juli 1978 (KBV, BGS 711.61) seien korrekte Pläne Voraussetzung jeder Baubewilligung. Es werde eine neue Baueingabe einzureichen sein.