Citation: 8C_666/2013 E. 4.1

4.1. Nach den Feststellungen des kantonalen Gerichts wurden zwar sowohl bei der Begutachtung durch die medizinische Abklärungsstelle X.________ wie auch derjenigen durch die medizinische Abklärungsstelle Y.________ noch Schmerzzustände in Form von Zervikobrachialgien und Zervikozephalea festgehalten, jedoch hat die Schmerzintensität deutlich nachgelassen. Der Versicherte hat nicht mehr kontinuierliche Schmerzen erwähnt, sondern von längeren Episoden völliger Schmerzlosigkeit, insbesondere während des sechsmonatigen Aufenthalts in Südeuropa gesprochen. Dieser hat den Schmerzmittelkonsum deutlich reduzieren und zuletzt gänzlich einstellen können. Auch klinisch hat sich das Beschwerdebild verbessert. Gemäss dem Neurologen der medizinischen Abklärungsstelle X.________ hat eine freie (aktive) Beweglichkeit von HWS und Schultern bestanden, mit lediglich palpatorischer Drucküberempfindlichkeit. Auch der Rheumatologe der medizinischen Abklärungsstelle Y.________ ging - in Übereinstimmung mit dem weitgehend normalen radiologischen Befund - von einer altersentsprechend normalen Beweglichkeit der Schultern und der Halswirbelsäule aus. Die im Jahre 1999 in der Rehaklinik Z.________ festgestellten ausgeprägten weichteilrheumatischen Befunde waren signifikant zurückgegangen, und der muskuläre Hartspann der paravertebralen Nacken- und Schultermuskulatur sowie die Manifestation eines Thoracic-outlet Syndroms waren nicht mehr vorhanden. Die ausgewiesenen Zeichen eines Karpaltunnelsyndroms rechts wurden als unfallfremd bezeichnet. Insgesamt konnten die Gutachter aus neurologischer und rheumatologischer Sicht für körperlich leicht bis mittelschwere Tätigkeiten keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr feststellen.