Citation: 1B_95/2015 E. 2.1

2.1. In Bezug auf den dringenden Tatverdacht bestreitet der Beschwerdeführer einzig, beim Vorfall vom 28. Oktober 2014 B.________ mit einem Messer bedroht zu haben. Da indessen sowohl der Geschädigte als auch die Zeugin C.________ übereinstimmend ausgesagt haben, dass der Beschwerdeführer ein Messer in der Hand hatte, ist der dringende Tatverdacht in diesem Punkt erstellt, auch wenn auf dem Video der Überwachungskamera, die den Vorfall filmte, offenbar wegen mangelnder Schärfe der Aufnahmen, kein Messer erkennbar ist. Da Drohung im Sinn von Art. 180 StGB ebenso wie Sachbeschädigung im Sinn von Art. 144 Abs. 1 StGB Vergehen im Sinn von Art. 10 StGB darstellen, ist damit ein Tatverdacht erstellt, der die Anordnung von Untersuchungshaft zu rechtfertigen vermag.