Citation: 5A_814/2018 E. 1.3

1.3. Die Beschwerdeführerin ist entgegen der Vorinstanz der Ansicht, dass die Beschwerdegegnerin erbunwürdig sei. In diesem Zusammenhang nimmt sie zwar auf Art. 93 Abs. 1 lit. a und lit. b BGG Bezug, sie legt aber nicht dar, inwiefern ihr durch das angefochtene Urteil ein Nachteil drohen könnte, der sich im weiteren Verfahren nicht mehr oder nicht mehr vollständig beheben liesse und es springt jedenfalls nicht geradezu in die Augen, weshalb ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG drohen sollte. Alleine dass das Verfahren etwas länger dauern könnte, ist kein drohender Nachteil im Sinne dieser Bestimmung. Weiter zeigt die Beschwerdeführerin auch nicht auf, welchen bedeutenden Aufwand das Bezirksgericht noch zu leisten hat, der ihr durch einen Entscheid des Bundesgerichts erspart werden könnte. Angesichts der offenen materiellen Fragen, die von den kantonalen Gerichten noch nicht behandelt worden sind und die in jedem Fall noch zu entscheiden sein werden, könnte die Gutheissung vorliegender Beschwerde vielmehr keinen Endentscheid herbeiführen. Dies gilt insbesondere, da drei resp. vier potentielle Erben involviert sind und das Verfahren in jedem Fall weiterzuführen ist, auch wenn die Beschwerdegegnerin erbunwürdig wäre. Damit fällt auch Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ausser Betracht.