Citation: 2C_193/2022 E. 1.2

1.2. Nachdem A.________ und seine Ehefrau je mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich vom 12. bzw. 6. Februar 2019 unter anderem wegen Widerhandlung gegen das Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration (Ausländer- und Integrationsgesetz, AIG, SR 142.20) durch Eingehen einer rein ausländerrechtlich motivierten Ehe (Scheinehe) verurteilt worden und die Strafbefehle in Rechtskraft erwachsen waren, verfügte das Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau (Migrationsamt) am 20. November 2020 den Widerruf der Aufenthaltsbewilligung von A.________ und seine Wegweisung aus der Schweiz. Gegen diese Verfügung erhob er am 18. Dezember 2020 Einsprache, welche der Rechtsdienst des Migrationsamtes mit Entscheid vom 18. August 2021 und folgender Präzisierung abwies: Da die Aufenthaltsbewilligung inzwischen abgelaufen sei, sei nicht mehr der Widerruf, sondern die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung zu prüfen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau wies am 19. Januar 2022 die hiergegen gerichtete Beschwerde kantonal letztinstanzlich ab.