Citation: 2C_494/2024 E. 1.1

1.1. Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide betreffend ausländerrechtliche Bewilligungen nur zulässig, wenn das Bundesrecht oder das Völkerrecht einen Anspruch auf die Bewilligung einräumt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario). Sowohl auf die Weitergeltung der Niederlassungsbewilligung (BGE 135 II 1 E. 1.2.1; Urteile 2C_171/2024 vom 20. November 2024 E. 1; 2C_5/2024 vom 6. September 2024 E. 1.1) als auch auf den Familiennachzug (vgl. Art. 43 Abs. 1 AIG [SR 142.20]; Urteile 2C_501/2024 vom 3. Dezember 2024 E. 2; 2C_648/2023 vom 8. Oktober 2024 E. 1; 2C_5/2024 vom 6. September 2024 E. 1.1) besteht grundsätzlich ein Anspruch. Ob die Voraussetzungen dafür tatsächlich vorliegen, ist indes nicht Gegenstand der Eintretensfrage, sondern der materiellen Beurteilung (vgl. BGE 147 I 268 E. 1.2.7; 139 I 330 E. 1.1; 136 II 177 E. 1.1). Da auch die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen (Art. 42, Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2, Art. 89 Abs. 1, Art. 90 und Art. 100 Abs. 1 BGG) erfüllt sind, ist auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einzutreten.