Citation: 5A_850/2020 E. 3.1

3.1. Soweit der Beschwerdeführer Willkür im Zusammenhang mit dem Wert der Liegenschaften rügt, ist festzuhalten, dass das Obergericht einzig dessen eigene Ausführungen wiedergegeben und befunden hat, damit werde keine sparsame Lebensweise belegt. Die erneuten Ausführungen rund um den Erwerb von Liegenschaften, die Investitionen in diese und deren Steuerwerte bleiben dozierend und abstrakt; damit lässt sich nicht dartun, dass das Obergericht in willkürlicher Weise die angeblich äusserst sparsame Lebensweise der Eheleute verkannt und übersehen hätte, dass der Ehemann gewissermassen jeden Franken in Liegenschaften investiert hätte. Bereits im kantonalen Verfahren hatte er seine Ankaufs- und Investitionstätigkeit nie zahlenmässig dargelegt, sondern sich auf die Aussage beschränkt, laufend Liegenschaften gekauft zu haben. Mit diesen nicht zahlenmässig spezifizierten Hinweisen ist zwar - vor dem Hintergrund, dass der Erwerb mehrerer Liegenschaften nicht bestritten ist - eine Sparquote als solche dargetan, aber nicht deren Umfang; entsprechend bleibt die Willkürrüge wie gesagt unsubstanziiert, zumal die Ehefrau nach den vorstehend zusammengefasst wiedergegebenen Erwägungen des Obergerichtes einen gehobenen Lebensstandard darzutun vermochte und dieser bei einem monatlichen Gesamteinkommen von Fr. 40'000.-- einer zusätzlichen Sparquote von erheblichem Umfang Raum lässt. Willkür in allgemeiner Hinsicht ist weder dargetan noch ersichtlich; zu prüfen bleiben die Willkürrügen betreffend die einzelnen Positionen des gebührenden Unterhalts.