Citation: 2C_846/2017 E. 2.4

2.4. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers entspricht das angefochtene Urteil den Anforderungen an die Begründung eines Haftentscheids. Die Vorinstanz legt dar, aus welchen Gründen sie zum Schluss gelangt, dass eine Wegweisung auch ohne die Kooperation des Beschwerdeführers vollzogen werden kann. Namentlich hält sie fest, dass die Durchführung von Sonderflügen nach Sri Lanka möglich ist. Ausserdem zeigt die Vorinstanz auf, welche Schritte die zuständigen Behörden im Hinblick auf den Wegweisungsvollzug bereits getroffen haben und dass die weiteren zur Rückführung des Beschwerdeführers notwendigen organisatorischen Vorkehrungen noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen dürften, was die Anordnung von Ausschaffungshaft für eine Dauer von vorerst drei Monaten rechtfertige. Aus der Begründung des angefochtenen Entscheids geht hinreichend klar hervor, aus welchen Gründen die Vorinstanz den Vollzug der Wegweisung in absehbarer Zeit für möglich hält und dass sie einen konkret geplanten Sonderflug bei der erstmaligen Anordnung von Ausschaffungshaft nicht voraussetzt, sofern die Behörden gleichwohl zielgerichtet auf die zwangweise Wegweisung des Beschwerdeführers hinarbeiten. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) liegt damit nicht vor.