Citation: 9C_644/2021 E. 6.2.2

6.2.2. Aus dem Umstand, dass bei B.________ eine weitere Indikation (Erkrankungen, die eine E.________ erfordern) verzeichnet ist, vermag die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. Nach der Rechtsprechung sind für die Vergleichbarkeit nicht absolut identische Indikationen erforderlich bzw. stellt eine Bildung der TQV-Vergleichsgruppe anhand von Arzneimitteln mit weitgehend identischen bzw. hinsichtlich ihrer Hauptindikation vergleichbaren Indikationen jedenfalls keine rechtsfehlerhafte Ausübung des dem BAG zustehenden (weiten) Ermessens dar (BGE 147 V 194 E. 5.4 mit Hinweisen; Urteil 9C_8/2021 vom 8. Februar 2022 E. 6.2.2).