Citation: 1A.130/2005 11.10.2005 E. 2

Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist zulässig gegen Verfügungen, die sich auf öffentliches Recht des Bundes stützen oder hätten stützen sollen (Art. 5 VwVG in Verbindung mit Art. 97 OG), sofern diese von einer in Art. 98 OG genannten Vorinstanz erlassen worden sind und keiner der in Art. 99 ff. OG oder in der Spezialgesetzgebung vorgesehenen Ausschlussgründe greift. Sodann unterliegen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gemischtrechtliche Verfügungen bzw. (auch) auf unselbständiges kantonales Ausführungsrecht zum Bundesrecht gestützte Anordnungen sowie auf übrigem kantonalem Recht beruhende Anordnungen, die einen hinreichend engen Sachzusammenhang mit der im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu beurteilenden Frage des Bundesverwaltungsrechts aufweisen. Soweit dem angefochtenen Entscheid selbständiges kantonales Recht ohne den genannten Sachzusammenhang zum Bundesrecht zugrunde liegt, steht die staatsrechtliche Beschwerde zur Verfügung (BGE 128 I 46 E. 1b/aa S. 49; 123 II 359 E. 1a/aa S. 361, je mit Hinweisen). Der angefochtene Entscheid betrifft eine kommunale Baubewilligung. Er erging einerseits gestützt auf das kantonale und kommunale Bau- und Planungsrecht und andererseits in Anwendung der Umweltschutzgesetzgebung des Bundes. Soweit die Beschwerdeführer die Verletzung von Art. 24 USG in Verbindung mit Art. 30 LSV sowie die Verletzung von Art. 22 USG in Verbindung mit Art. 31 LSV rügen, richtet sich ihre Beschwerde gegen einen letztinstanzlichen Teilentscheid, der sich auf Bundesumweltschutzrecht stützt und damit nach Art. 97 ff. OG und Art. 5 VwVG der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unterliegt. Die Beschwerdeführer sind Adressaten des angefochtenen Urteils und als unmittelbare Nachbarn der Baugrundstücke vom umstrittenen Vorhaben mehr als die Allgemeinheit betroffen und somit zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde legitimiert (Art. 103 lit. a OG). Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anfechtbar ist indessen nur der letztinstanzliche kantonale Entscheid (Art. 98 lit. g und Art. 102 lit. d OG); die diesem vorangegangenen Entscheide unterer kantonaler und kommunaler Instanzen können nicht mitangefochten werden (vgl. BGE 125 II 29 E. 1c S. 33 mit Verweisungen). Auf die Rechtsbegehren der Beschwerdeführer ist daher nicht einzutreten, soweit sie verlangen, die Entscheide der Gemeinde Weinfelden, des Amts für Umwelt und des Departements für Bau und Umwelt seien aufzuheben.