Citation: 8C_157/2020 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 und Art. 61 lit. c ATSG) infolge ungenügender Abklärung des medizinischen Sachverhalts. Sie macht geltend, Dr. med. J.________ habe in seinem Bericht über die kreisärztliche Untersuchung vom 27. Februar 2018 lediglich die medizinisch relevanten Akten bis zum 6. Dezember 2016 berücksichtigt. Die im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren eingereichten Berichte des Dr. med. L.________, Leitender Arzt in der Orthopädischen Klinik des Spitals E.________, seien von der Suva nicht berücksichtigt worden. Demgegenüber habe die Vorinstanz die genannten Berichte zwar gewürdigt, mit Bezug auf die unfallbedingten Einschränkungen jedoch in willkürlicher Weise befunden, dass sich daraus keine relevante Veränderung des medizinischen Sachverhaltes seit der Untersuchung vom 27. Februar 2018 ergebe.