Citation: 1A.128/2001 18.01.2002 E. 4

4.1 Nach dem Gesagten hat das Sozialversicherungsgericht die Anspruchsberechtigung des Beschwerdeführers für Hilfen nach Art. 3 OHG zu Unrecht verneint. Diese Ansprüche sind auch nicht nach Art. 16 Abs. 3 OHG verwirkt, da sich diese Bestimmung nur auf Entschädigungs- und Genugtuungsansprüche bezieht. Die Beschwerde ist daher teilweise gutzuheissen. Sie ist dagegen abzuweisen, soweit sie den Anspruch auf Genugtuung und Entschädigung betrifft (vgl. oben, E. 2). 4.2 Soweit der Beschwerdeführer unterliegt, d.h. bezüglich des Entschädigungs- und Genugtuungsanspruchs, ist das bundesgerichtliche Verfahren kostenlos (Art. 17 OHG; vgl. BGE 122 II 211 E. 4b S. 219). Dem teilweise unterliegenden Kanton sind ebenfalls keine Kosten aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 2 OG). Da der Beschwerdeführer nicht anwaltlich vertreten war, ist ihm keine Parteientschädigung zuzusprechen.