Citation: 4C.434/2006 25.02.2008 E. A

Die A.________ AG betraute die X.________ AG, (Klägerin) mit der Generalplanung der Sanierung/des Umbaus und der Aufstockung ihres Hochhauses in B.________. Die Klägerin vergab die Ausführungsplanung und die Fachbauleitung der Tragwerksverstärkung sowie die Baukontrolle der Aufstockung Ende 1999 an die darauf spezialisierte Y.________ AG (Beklagte). Mitte August 2000 führte ein stürmisches Unwetter dazu, dass die Windverbände knickten. Die Beklagte übernahm die Verantwortung für diesen Vorfall und bestätigte anfangs September 2000, es seien diverse Fehler bei der Ausführung der Ingenieurarbeiten durch sie gemacht worden. Zwischen den Parteien, deren Haftpflichtversicherungen sowie der A.________ AG fanden verschiedene Besprechungen zur Schadensregelung statt. Ab Juni 2001 zog sich die Haftplichtversicherung der Beklagten, die C.________ Versicherung, aus den Verhandlungen zurück und vertrat den Standpunkt, die A.________ AG könne die Beklagte nicht direkt belangen, weshalb der Schaden durch die D.________ Versicherung als Haftpflichtversicherung der Klägerin gedeckt werden müsse. Die C.________ Versicherung leistete der A.________ AG eine Zahlung von Fr. 300'000.--. Im Schreiben vom 15. Juni 2001 bezeichnete sie diese als Gefälligkeitszahlung und führte aus, daraus dürfe weder eine stillschweigende Anerkennung einer zivilrechtlichen Haftung der Beklagten abgeleitet werden, noch sei damit eine Anerkennung einer Schadenersatzforderung verbunden. In der Folge regelte die Klägerin mit Vereinbarung vom 20. September 2002 den Schadensfall einvernehmlich mit der A.________ AG und entschädigte diese mit Fr. 1'083'799.65.