Citation: 8C_241/2024 E. A

Der 1967 geborene A.________ war über seine Arbeitgeberin bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch unfallversichert, als er am 12. Dezember 2010 als Beifahrer einen Autounfall und dabei eine Tetraplegie erlitt. Die Suva erbrachte und erbringt weiterhin die gesetzlichen Leistungen in Form von Heilbehandlung, Taggeldern, Invalidenrente und Integritätsentschädigung. Ab März 2019 kam sie auch für die durch die Spitex B.________ AG erbrachten Spitexleistungen auf. Am 15. November 2022 reichte die C.________ AG das Bedarfsformular für Spitexleistungen betreffend den Zeitraum vom 31. Oktober 2022 bis 29. April 2023 ein. Mit E-Mail vom 20. Dezember 2022 lehnte die Suva das Gesuch der C.________ AG ab, da diese keinen UVG-Tarifvertrag besitze. Im Nachgang zu dem von der C.________ AG am 22. Dezember 2022 gestellten Wiedererwägungsgesuch und deren Schreiben vom 17. März 2023 lehnte die Suva eine Kostengutsprache und den Erlass einer anfechtbaren Verfügung weiterhin ab. Auch auf das von der C.________ AG am 8. Mai 2023 eingereichte Bedarfsformular für Spitexleistungen betreffend den Zeitraum vom 30. April bis 29. Oktober 2023 und auf deren weiteres Wiedererwägungsgesuch vom 1. Juni 2023 hin lehnte die Suva eine Kostengutsprache sowie den Erlass einer Verfügung formlos ab.