Citation: 6B_915/2017 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung sowie eine bundesrechtswidrige Anwendung von Art. 15 StGB und Art. 218 StPO. Er habe den Tatbestand des Hausfriedensbruchs nicht erfüllt. Die Inhaberin des Hausrechts habe keinen Strafantrag gestellt und die Vorinstanz verstosse gegen die Unschuldsvermutung, wenn sie ausführe, er habe einen Hausfriedensbruch begangen. Es sei nicht erstellt, dass es bereits 18 Uhr gewesen sei, als er das Gelände C.________ erneut betreten habe. Er habe den kürzesten Heimweg benutzen wollen und es hätten sich auch noch zahlreiche andere Personen auf dem Gelände befunden. Er habe deshalb nicht mit Wissen und Wollen einen Hausfriedensbruch begangen. Der Beschwerdegegner 1 habe ihn mit grosser Kraft festgehalten und zuvor nicht angesprochen. Der Verstoss gegen das Hausrecht sei ohnehin nur gering gewesen, weshalb weder ein Rechtfertigungsgrund im Sinne von Art. 15 StGB noch ein Festnahmerecht nach Art. 218 StPO bestanden habe. Die Gewalt sei nicht gerechtfertigt gewesen. Spätestens nach seiner Mitteilung über die vorbelastete Schulter sei es angebracht gewesen, den Fixationsgriff etwas zu lockern. Die Vorinstanz habe den unterschiedlichen Vorzustand seiner beiden Schultern nicht gewürdigt. Seine rechte Schulter sei geschwächt gewesen. E.________ habe seinen rechten Arm fixiert, womit dieser gezeigt habe, wie jemand selbst bei vorbelasteter Schulter ohne Verursachung einer Verletzung festgehalten werden könne. Der Beschwerdegegner 1 aber habe seinen linken Arm derart stark fixiert, dass er deswegen zweieinhalb Monate arbeitsunfähig gewesen sei.