Citation: 8C_532/2017 E. 5.2

5.2. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, sein Arbeitsausfall bestehe im Vergleich zu seiner (Vollzeit-) Anstellung vor dem Jahre 2008 kann er nichts zu seinen Gunsten ableiten. Er beantragt nun die Eröffnung der wiederholten Rahmenfrist zum Leistungsbezug aufgrund desselben Arbeitsverhältnisses beim Zentrum B.________, welches er weiterhin als Zwischenverdiensttätigkeit abgerechnet haben will. Nachdem er nun ununterbrochen seit über sechs Jahren dieselbe Tätigkeit inne hat, kann nicht mehr von einer notgedrungenen Überbrückungstätigkeit gesprochen werden (vgl. BGE 139 V 259 E. 5.1 S. 260 f.). Die Reduktion der Lektionenzahl seit dem Jahre 2008 wurde mit den Jahren Normalität und begründet demnach keine Arbeitslosigkeit per 1. Juli 2014. Beim Aufeinanderfolgen von Rahmenfristen hat jedes Mal eine Neuprüfung aller Anspruchsvoraussetzungen zu erfolgen. Der durch Zeitablauf veränderte Sachverhalt rechtfertigt eine andere rechtliche Beurteilung als die Situation, wie sie bei der Eröffnung der vorangegangenen Rahmenfrist vorlag (BGE 139 V 259 E. 5.2 S. 261).