Citation: 1P.526/2006 16.10.2006 E. 2

Der Beschwerdeführer wirft der Direktion der Justiz und des Innern eine willkürliche Anwendung des kantonalen Verfahrensrechts vor, indem sie an Stelle des dafür zuständigen Amtes für Justizvollzug entschieden habe, dass ihm die Vollzugsform der gemeinnützigen Arbeit verweigert werden müsse. Das Amt für Justizvollzug ist nach § 5 JVV unbestreitbar zuständig für den Vollzug der von zürcherischen Gerichten ausgesprochenen Freiheitsstrafen und befindet damit auch darüber, welche Vollzugsform zur Anwendung kommt. Vorliegend hat es dies mit Verfügung vom 1. Juni 2006 getan und den Beschwerdeführer zum Vollzug seiner dreimonatigen Gefängnisstrafe aufgeboten; damit hat es implizit die Verbüssung der Strafe in gemeinnütziger Arbeit ausgeschlossen. Auf Rekurs des Beschwerdeführers hin hat die Direktion der Justiz und des Innern diesen Entscheid geschützt und erkannt, dass die Voraussetzungen nicht erfüllt seien, diesen seine Strafe in Form der gemeinnützigen Arbeit verbüssen zu lassen. Es ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht in nachvollziehbarer Weise dargetan (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG), inwiefern die Rekursinstanz mit diesem Entscheid ihre Befugnis überschritten haben sollte. Die Rüge ist offensichtlich unbegründet.