Citation: 2C_105/2025 E. 3.3

3.3. Vorliegend ist zunächst festzuhalten, dass sich die Beschwerdeführerin zum Vorliegen eines allfälligen nicht wieder gutzumachenden Nachteils nicht konkret äussert und folglich auch nicht dartut, inwiefern ein solcher in ihrem Fall vorliegen soll, wozu sie aber gestützt auf ihre Begründungspflicht gehalten wäre (vgl. E. 3.2 hiervor). Daran ändert auch der Umstand nichts, dass die Vorinstanz das Vorliegen eines nicht gutzumachenden Nachteils bejaht hat. Denn die Befugnis zur Anfechtung von Zwischenentscheiden im kantonalen Verfahren darf zwar nicht enger, jedoch weiter gefasst sein als vor Bundesgericht (vgl. Urteil 2C_71/2024 vom 5. Juni 2024 E. 1.3). Ohnehin hat die Vorinstanz in der vorliegenden Konstellation die Gefahr eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils einzig mit der Begründung bejaht, dass der Beschwerdeführerin in der Verpflichtungsverfügung für den Säumnisfall die Vollstreckung durch amtliche Beschlagnahme angedroht wurde. Diese Anordnung hat sie im angefochtenen Urteil indes aufgehoben (vgl. Dispositiv-Ziff. 1), sodass dem Beschwerdeführer unter diesem Gesichtspunkt kein nicht wieder gutzumachender Nachteil mehr entstehen kann.