Citation: 4A_271/2013 E. 7.1

7.1. Das Kantonsgericht erwog, entgegen der Meinung der Beschwerdeführer sei für die Bemessung der Vergütung nicht auf Werkvertragsrecht bzw. Art. 374 OR, sondern auf Auftragsrecht abzustellen. Mangels einer Vereinbarung über das Honorar sei gemäss Art. 394 Abs. 3 OR die übliche Vergütung zu leisten. Da das Gesetz die Kriterien für diese Vergütung nicht festlege, habe im Streitfall der Richter das Honorar zu bestimmen. Der Beschwerdegegner habe in der Klage den Stundenaufwand für sich, den Zeichner, den Lehrling, das Sekretariat und den Bauleiter aufgeführt und die jeweiligen Stundenansätze angegeben. Diese habe er als üblich bezeichnet, wobei er, falls diesbezüglich Zweifel bestünden, eine Expertise beantragt habe. Da keine gesetzliche Regelung der Stundenansätze existiere, sei dieses Vorgehen nicht zu beanstanden. Er habe damit seine Substanziierungspflicht nicht verletzt.