Citation: 6B_141/2022 E. A

A.a. Die Anklage legt A.________ zur Last, seiner damaligen Ehefrau, ab Eröffnung ihres Scheidungswunsches im Jahr 2013 regelmässig angedroht zu haben, das Haus ihrer Schwester sowie jenes ihrer Eltern in Brand zu setzen und Suizid zu begehen. Dadurch habe er sie insbesondere zur Fortsetzung der Ehe veranlassen wollen. Des Weiteren habe er sie am 12. Januar 2018 trotz gerichtlichem Kontakt- und Annäherungsverbot an ihrem Wohnort aufgesucht, zur Flucht veranlasst, ihr ins Gesicht geschlagen und ihr Mobiltelefon beschädigt. Sodann sei A.________ in Kenntnis der Säumnisfolgen seiner staatsanwaltschaftlichen Einvernahme vom 12. Juli 2018 unentschuldigt ferngeblieben. Ferner wird A.________ vorgeworfen, an einem Freitagmorgen im Herbst 2015 in der ehelichen Wohnung von seiner damaligen Ehefrau, B.B.________, gefordert zu haben, den Geschlechtsverkehr mit ihm zu vollziehen. Nachdem sie dies abgelehnt habe, soll er sie durch Schubsen und Stossen trotz ihrer Gegenwehr ins Gästezimmer gedrängt und sie rücklings auf das Bett geworfen haben. Er habe mit einer Hand ihre Handgelenke fixiert, währenddessen er mit seinen Knien ihre Beine gespreizt habe. Mit seiner anderen Hand habe er ihre Unterhose hinuntergezogen. Anschliessend sei er mit seinem Glied vaginal in sie eingedrungen und habe entgegen dem erkennbar gegenteiligen Willen sowie trotz Widerstand von B.B.________ gewaltsam den Geschlechtsverkehr vollzogen. Diese habe dabei geweint und versucht, ihre Hände aus seinem Griff zu befreien. Aufgrund der körperlichen Dominanz von A.________ habe sie sich schliesslich gefügt und es über sich ergehen lassen. A.b. Etwa Mitte August 2017 flüchtete B.B.________ mit ihrem Sohn C.B.________ (geb. xx.xx.2005) in ein Frauenhaus. Rund eine Woche später reichte sie ein Gesuch um Erlass von Eheschutzmassnahmen beim Gericht ein. Zwei Tage vor der Eheschutzverhandlung vom 27. September 2017 erstattete eine Mitarbeiterin des Frauenhauses bei der Polizei telefonisch Anzeige und bat um einen Termin für B.B.________ mit dem Hinweis, Letztere sei von ihrem Ehemann vergewaltigt und bedroht worden. Am 26. September 2017 machte B.B.________ alsdann bei der Polizei Aussagen betreffend "häuslicher Gewalt" und erwähnte unter anderem die mutmassliche Vergewaltigung, die ca. drei Jahre zuvor im Frühling stattgefunden haben soll.