Citation: 5A_17/2023 E. 3.1

3.1. Im Einzelnen macht der Beschwerdeführer geltend, er habe in der Beschwerde an das Bezirksgericht geschrieben, dass ihm die zweite Sperrung des B.________-Kontos nicht mitgeteilt worden sei und ihm auch keine Verwertungsbegehren mitgeteilt worden seien sowie dass eine Verfügung, die nicht eröffnet worden sei, nichtig sei. Die Beschwerde sei als gegenstandslos angesehen worden, obwohl offenbar Gelder für beide Sperren eingezogen worden seien und auch sein C________-Konto ein zweites Mal blockiert worden sei. Die Sperre sei auch nicht aufgehoben worden, sondern das Konto aufgrund der Weisung des Betreibungskreises saldiert worden. Sein Konto bestehe nicht mehr. Bei alldem fehlt eine Auseinandersetzung mit den kantonsgerichtlichen Erwägungen, dass der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde vom 19. Februar 2021 einzig die Aufhebung der Sperre beantragt hat. Er behauptet zwar, beim Bezirksgericht auch die Aufhebung der Sperre des C________-Kontos verlangt zu haben, bei der in sein Existenzminimum eingegriffen worden sei und bis heute werde. Er verweist dazu allerdings nicht auf die Beschwerde vom 19. Februar 2021, sondern pauschal auf seine Eingaben vom 12. und 19. Juli 2021. Dies genügt den Anforderungen an eine Sachverhaltsrüge nicht. Er legt zudem nicht dar, inwiefern diese Eingaben Gegenstand des mit der Beschwerde vom 19. Februar 2021 ausgelösten, und nun als gegenstandslos abgeschriebenen Verfahrens gewesen sein sollen bzw. weshalb nachträgliche Erweiterungen des Verfahrensthemas vor Bezirksgericht hätten zulässig sein sollen. Soweit er geltend macht, er habe sich in der Beschwerde an das Bezirksgericht auch zum Verwertungsbegehren geäussert, gilt Entsprechendes: Der in diesem Zusammenhang erhobene pauschale Verweis auf die Beschwerde vom 19. Februar 2021 genügt den Rügeanforderungen nicht. In Bezug auf das Verwertungsbegehren übersieht der Beschwerdeführer im Übrigen, dass das Betreibungsamt von sich aus fällige Forderungen einziehen kann (Art. 100 SchKG) und ein Verwertungsbegehren in der Folge nicht erforderlich ist (SUTER/REINAU, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs I, 3. Aufl. 2021, N. 15 i.V.m. N. 10 zu Art. 122 SchKG). Unbelegt bleibt sodann die Behauptung, das Konto sei saldiert und aufgehoben worden. Es ist auch nicht ersichtlich, was der Beschwerdeführer daraus im Hinblick auf die Gegenstandslosigkeit des bezirksgerichtlichen Beschwerdeverfahrens ableiten will.