Citation: 5D_102/2020 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe in der Berufung erläutert, was er mit dem nicht abgenommenen Beweis hätte beweisen wollen und inwiefern dies erheblich gewesen wäre. Der Beschwerdeführer verweist dazu auf Randziffer 31 seiner Berufungsschrift. Aus dieser ergibt sich zwar die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs. Entgegen seinen Ausführungen in der Beschwerde lässt sich der von ihm angegebenen Stelle der Berufungsschrift jedoch keine konkrete Darlegung entnehmen, was sich der Beschwerdeführer von einer Einvernahme des Zeugen erhofft. Es findet sich darin einzig der Hinweis, dass es sich beim beantragten Zeugen um den Nachlassrichter handelt. Soweit der Beschwerdeführer eine solche Begründung vor Bundesgericht nunmehr nachholt und ausführt, weshalb der Zeuge einzuvernehmen sei und wozu er Auskunft geben könne, erfolgt dies verspätet. Entsprechendes wäre nach dem Grundsatz der materiellen Erschöpfung des Instanzenzuges (BGE 143 III 290 E. 1.1 S. 293 mit Hinweisen; Urteil 4A_609/2019 vom 16. Juli 2020 E. 9.3.3, nicht publ. in: BGE 146 III 403) vor Obergericht vorzubringen gewesen. Eine Verletzung verfassungsmässiger Rechte durch das Obergericht in Bezug auf die Beurteilung, ob das Bezirksgericht das rechtliche Gehör verletzt hat, liegt nicht vor.