Citation: 4A_411/2023 E. 2

Die Vorinstanz hielt zwar weder die vom Beschwerdeführer ohne Unfall behauptete Arbeitsdauer bis zum Alter von 75 Jahren im Ausmass wie vor dem Unfall von bis zu 140 % für ausgewiesen noch die geltend gemachte Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Da sie aber nicht festhielt, wie lange und in welchem Pensum der Beschwerdeführer ohne den ersten Unfall vom 7. März 2019 weitergearbeitet hätte und nicht angab, ob und wenn ja in welchem Mass (geringer als 100 %) sie eine Arbeits unfähigkeit für ausgewiesen hielt, sind diese Begründungen für die Klageabweisung nicht selbständig tragend. Denn es wird nicht ausgeführt, inwiefern eine Klagegutheissung nur bei einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % und einer Aktivitätsdauer bis zum 75. Lebensjahr bei vollem Arbeitspensum denkbar wäre. Auf die diesbezüglichen Rügen ist daher nur einzutreten, soweit sich die Beanstandungen gegen die tragenden Begründungen als stichhaltig erweisen sollten.