Citation: 4A_665/2016 E. 3.4.1

3.4.1. Die Vorinstanz verwies in ihrer Begründung zunächst auf die ihrer Ansicht nach überzeugenden Erwägungen des erstinstanzlichen Gerichts, wonach es einen Zusammenhang zwischen dem Darlehensvertrag vom 28. März 2001 und demjenigen vom 10. August 2005 gebe und F.________ wegen des gegen ihn laufenden Strafverfahrens versucht habe, die Spuren des Darlehens aus dem Jahr 2001 zu verwischen. Alle wesentlichen Punkte seien in den beiden Darlehensverträgen identisch geregelt; einzig der Darlehensgeber sei im Jahr 2001 ein anderer gewesen, nämlich F.________. Für einen Zusammenhang zwischen den Verträgen spreche auch, dass F.________, welcher keine im Handelsregister vermerkte Funktion bei der Beschwerdeführerin inne gehabt habe, am 18. August 2005 eine "Zusatzvereinbarung zwischen F.________ und G.________ bezüglich Sicherstellung des Fr. 400'000.-- Darlehens" abgeschlossen habe. Diese Zusatzvereinbarung habe unbestrittenermassen das Darlehen vom 10. August 2005 betroffen. Ob F.________ befugt gewesen sei, eine Haftungsbeschränkung zugunsten des Solidarschuldners G.________ abzuschliessen, spiele keine Rolle. Denn alleine die Tatsache, dass F.________ diese Vereinbarung aufgesetzt und unterzeichnet habe, lasse keinen anderen Schluss zu, als dass er entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin sehr wohl in den Darlehensvertrag vom 10. August 2005 involviert gewesen sei. Weiter sei es äusserst ungewöhnlich, dass F.________ seine Forderung aus dem Darlehen von 2001 am 23. November 2003 an seine acht Tage zuvor geborene und in Ungarn lebende Tochter abgetreten habe. Dieser Umstand sei derart sonderbar, dass die Ausführungen der Beschwerdegegner, wonach F.________ die Forderung vor den Strafverfolgungsbehörden habe verheimlichen wollen, nicht von der Hand zu weisen seien. Die Ausführungen der Beschwerdeführerin, wonach F.________ mit der Abtretung Unterhaltspflichten erfüllt habe, überzeugten schon deshalb nicht, weil die Darlehenszinsen weiterhin auf ein auf F.________ lautendes Konto überwiesen worden seien. Ins Gewicht falle auch der Umstand, dass das Geld für das Darlehen aus dem Jahr 2001 von jenem Konto stamme, welches Gegenstand der Strafuntersuchung gegen F.________ gewesen sei. Davon sei die Beschwerdeführerin im erstinstanzlichen Verfahren selbst ausgegangen. Soweit sie nun etwas anderes behaupte, sei sie mit ihren unzulässigen Noven nicht zu hören.