Citation: 6B_1106/2018 E. 1.5.2

1.5.2. Betreffend die Aussagen seiner Ehefrau gegenüber der Staatsanwaltschaft, wonach der Beschwerdeführer ihr gedroht habe, sie mit Säure zu überschütten, hält letzterer fest, es sei dabei von einer die Glaubhaftigkeit der Aussagen in Frage stellenden Aggravation auszugehen. Entgegen den vorinstanzlichen Ausführungen könne ausgeschlossen werden, dass eine derart schwere Drohung von der Polizei nicht aufgenommen worden wäre. Die Vorinstanz hat indes dargelegt, dass es verschiedene Gründe gibt, weswegen diese Aussage bei der polizeilichen Einvernahme noch nicht festgehalten wurde. Vor dem Hintergrund des weiteren Aussageverhaltens konnte die Vorinstanz ohne in Willkür zu verfallen, von der Glaubhaftigkeit der Aussagen der Ehefrau ausgehen. Dasselbe gilt für die Kritik des Beschwerdeführers an der vorinstanzlichen Würdigung der Glaubwürdigkeit seiner Töchter. Die Vorinstanz hat das angespannte Verhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und seinen Töchtern berücksichtigt und ist willkürfrei von einer etwas herabgesetzten Glaubwürdigkeit ausgegangen. Die ca. zwei Wochen vor der Auseinandersetzung von B.A.________ an ihn versendete SMS, in welcher sie ihm angedroht habe, er müsse mit dem Tod rechnen, verdeutlicht das schlechte Verhältnis zwischen Vater und Tochter. Inwiefern diese SMS ein Komplott belegen soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar.