Citation: 8C_23/2013 E. 5.2.1

5.2.1. Der Beschwerdeführer bemängelt die Beweiskraft des Gutachtens des Dr. med. K.________ vom 23. November 2011 und wirft der Vorinstanz vor, bezüglich seiner somatisch bedingten gesundheitlichen Einschränkung den Untersuchungsgrundsatz verletzt zu haben. Insbesondere macht er geltend, für die somatischen Belange hätte nicht auf das Gutachten des Dr. med. K.________ und dessen gutachterliche Stellungnahme vom 29. Oktober 2012 abgestellt werden dürfen. Es sei nicht an Dr. med. K.________ als forensischer Psychiater, über die physischen Befindlichkeiten des Versicherten abschliessend zu urteilen. Im ZMB-Gutachten würden ausdrücklich beide Bereiche (Soma und Psyche) als in relevanter Weise beeinträchtigt diagnostiziert. Die somatischen Belange seien für das Revisionsverfahren nicht hinreichend abgeklärt worden. Dem kann mit der Vorinstanz nicht beigepflichtet werden. Es trifft zwar zu, dass es sich bei Dr. med. K.________ um eine psychiatrische Fachperson handelt. Allerdings gilt zu berücksichtigen, dass gemäss ZMB-Gutachten vom 19. April 2005 die Arbeitsfähigkeit aufgrund des somatischen Leidens allein in einer körperlich mittelschweren oder schweren Tätigkeit eingeschränkt war. Die 100%ige Arbeitsunfähigkeit war von den ZMB-Gutachtern vollumfänglich mit dem psychischen Leiden begründet worden, was vom Beschwerdeführer im kantonalen Gerichtsverfahren im Übrigen explizit bestätigt wurde. Auch letztinstanzlich hält er fest, dass die eigentlichen Einschränkungen im psychischen Bereich zu verorten seien. Aufgrund der eigenen Befunderhebung vermochte Dr. med. K.________ in somatischer Hinsicht keine Veränderung der gesundheitlichen Situation im Vergleich zum Zeitpunkt des ZMB-Gutachtens festzustellen. Sodann wurde vom Hausarzt des Beschwerdeführers, Dr. med. B.________, auf Rückfrage hin in somatischer Hinsicht keine Veränderung der gesundheitlichen Situation erwähnt. Dies ergibt sich mit der Vorinstanz sinngemäss auch aus dessen Bericht vom 17. August 2010. Damit durfte Dr. med. K.________ - ohne sein Fachgebiet zu verlassen - gestützt auf die Einschätzung der ZMB-Gutachter und des Dr. med. B.________ die somatische Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in sein Gutachten aufnehmen. Nachdem sich weder aus den Akten, noch aus den Vorbringen des Beschwerdeführers im vorinstanzlichen Verfahren Hinweise ergaben, die auf eine Veränderung der somatischen Einschränkungen seit dem ZMB-Gutachten schliessen liessen, hätten anderweitige Abklärungen im somatischen Bereich nicht zu entscheidrelevanten Erkenntnissen geführt, weshalb die Vorinstanz ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes darauf verzichten durfte. Mithin besteht auch im vorliegenden Verfahren keine Veranlassung für die beantragte Rückweisung zu ergänzenden Abklärungen.