Citation: 6B_84/2022 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin beantragt für den Fall einer Verurteilung hinsichtlich ihres Tatbeitrages eventualiter eine Verurteilung als Gehilfin. Die Vorinstanz äussere sich nicht zu ihrem Tatbeitrag und begründe nicht, inwiefern sie hinsichtlich der vorliegenden Delikte über Tatherrschaft verfügt haben solle. Sie halte lediglich fest, dass sie hinsichtlich der Gewichtigkeit der Aufgaben direkt hinter D.A.________ anzusiedeln sei. Eine Begründung für diese Hierarchie liefere die Vorinstanz jedoch nicht. Es herrsche hinsichtlich des jeweils konkreten Tatbeitrages Unklarheit, weshalb von der für die Beschwerdeführerin günstigsten Version auszugehen sei. B.________ erscheine angesichts der Beweislage als Haupttäter, zumal er sämtliche Mietverträge unterzeichnet und damit auch das grösste Risiko auf sich genommen habe. Er habe zudem behauptet, dass die Beschwerdeführerin lediglich "ab und an" mitgeholfen habe. Ihr Verhalten erscheine somit, wenn überhaupt, von untergeordneter Bedeutung. Sie sei in diesem Sinne als Gehilfin und nicht als Mittäterin zu qualifizieren. Die Vorinstanz äussere sich zum Tatbeitrag der Beschwerdeführerin nicht und verletze die Begründungspflicht, das Recht auf rechtliches Gehör und verfalle damit in Willkür (Beschwerde S. 10-12).