Citation: 9C_48/2018 E. 7

Der Beschwerdeführer wendet schliesslich ein, es sei bei der Festlegung das Invalideneinkommens ein leidensbedingter Abzug von 10 % zu berücksichtigen. Diesbezüglich hat bereits die Vorinstanz zutreffend auf die Rechtsprechung hingewiesen, wonach praxisgemäss bei grundsätzlich vollzeitlich arbeitsfähigen versicherten Personen, welche krankheitsbedingt lediglich reduziert leistungsfähig sind, einzig aufgrund der eingeschränkten Leistungsfähigkeit kein über die Berücksichtigung des Rendements hinausgehender Abzug gerechtfertigt ist (vgl. Urteil 8C_602/2017 vom 1. März 2018 E. 5.3 mit Hinweisen). Es sind keine Gründe ersichtlich, welche ein Abweichen von dieser Rechtsprechung rechtfertigten. Zwar kann es durchaus nachteilig sein, wenn ein Arbeitgeber einen Arbeitsplatz zu 100 % zur Verfügung stellen muss, indessen aber nur 80 % Leistung erhält. Umgekehrt können aus einer vollschichtigen Präsenz trotz eingeschränktem Lohn aber auch Vorteile erwachsen. Wenn die Vorinstanz die zitierte Rechtsprechung zur Anwendung brachte, kann ihr keine Bundesrechtsverletzung vorgeworfen werden. Daran ändert der Hinweis in der Beschwerde auf das Urteil 9C_422/2011 vom 19. September 2011 nichts. Im Gegensatz zum damals zu beurteilenden Sachverhalt ist hier weder einem verlangsamten Arbeitstempo noch einem vermehrten Pausenbedarf Rechnung zu tragen.