Citation: 8C_752/2023 E. 4.1

4.1. Gemäss Vorinstanz ist gestützt auf das ZMB-Gutachten unfallbedingt eine Fehlstellung des linken Beines, verbunden auch mit einer Sensibilitätsstörung, ausgewiesen und soweit unbestritten. Diese lasse, so das kantonale Gericht, die angestammte Tätigkeit als Fahrer einer Getränkehandlung mit Auslieferung von Waren nicht mehr zu, in einer mehrheitlich sitzenden (von den Gutachtern weitergehend umschriebenen) Verweistätigkeit bestehe indessen eine vollzeitliche Arbeitsfähigkeit. Der psychiatrische Teilgutachter habe eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode, sowie akzentuierte Persönlichkeitszüge vom narzisstischen Typ diagnostiziert und eine Arbeitsfähigkeit von nur noch 60 % bescheinigt. Es fehle diesbezüglich indessen, so die Vorinstanz, am adäquaten Kausalzusammenhang mit dem Unfall. Das kantonale Gericht qualifizierte das Ereignis als mittelschwer im eigentlichen mittleren Bereich und erachtete höchstens das Kriterium der Dauer der Arbeitsunfähigkeit als erfüllt, dies allerdings nicht in ausgeprägter Weise, nachdem gestützt auf das Gutachten die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit zumindest in leidensangepassten Tätigkeiten im Oktober 2014 ausgewiesen sei. Die geltend gemachten psychischen Unfallfolgen blieben somit bei der Beurteilung der Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin unberücksichtigt. Das kantonale Gericht ermittelte des Weiteren - nach Parallelisierung der Vergleichseinkommen wegen Unterdurchschnittlichkeit des Lohnes als Gesunder (Valideneinkommen) und unter Abzug des auf statistischer Basis errechneten hypothetischen Verdienstes nach Eintritt der Gesundheitsschädigung (Invalideneinkommen) um 15 % - einen rentenausschliessenden Invaliditätagrad von 5 %. Schliesslich bestätigte die Vorinstanz die von der Beschwerdegegnerin gestützt auf die Einschätzung der ZMB-Gutachter zugesprochene Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 35 % aufgrund der somatischen Unfallfolgen.