Citation: 5A_213/2014 E. A

A.a. Y.________ und X.________ ehelichten sich am 26. Mai 2000 in A.________/Deutschland. Sie sind die Eltern der Kinder B.________ (geb. 2000), C.________ (geb. 2001), D.________ (geb. 2003) und E.________ (geb. 2005). Die Parteien lebten gemeinsam in der ehelichen Liegenschaft in F.________, Gemeinde G.________; am 15. September 2009 trennten sie sich. Während Y.________ mit den Kindern in der ehelichen Liegenschaft verblieb, zog X.________ nach H.________/Deutschland; heute lebt er in I.________/Deutschland. A.b. Mit Beschluss des Amtsgerichts J.________, Berlin vom 19. März 2012, in Rechtskraft erwachsen am 24. März 2012 wurden die Eheleute auf Klage von X.________ geschieden. Das Urteil enthält keine Regelung der Nebenfolgen der Scheidung. Mit Eingabe vom 13. April 2012 reichte X.________ beim Kreisgericht K.________ Klage auf Regelung der Nebenfolgen der Scheidung (Zuteilung der elterlichen Sorge, Regelung des Besuchsrechts, des Kindes- und nachehelichen Unterhalts, des Vorsorgeausgleichs sowie Durchführung der güterrechtlichen Auseinandersetzung) ein. A.c. Nach der Trennung von Y.________ ging X.________ in Deutschland eine Beziehung mit L.________ ein. Daraus gingen die Kinder M.________ (geb. 2011) und N.________ (geb. 2012) hervor. In der Folge trennte sich X.________ von seiner neuen Partnerin und wurde durch Beschluss des Amtsgerichts I.________ vom 26. August 2013 verpflichtet, für seinen Sohn N.________ monatlich EUR 515.33 und für seine Tochter M.________ monatlich EUR 1'015.33 zu bezahlen. Überdies hat er der Kindsmutter für die Zeit vom 1. Juni 2013 bis 31. Oktober 2013 monatlich EUR 1'126.01 und ab dem 1. November 2013 monatlich EUR 1'276.01 zu bezahlen. A.d. Mit Eingabe vom 14. Mai und 26. Oktober 2012 gelangte Y.________ (Gesuchstellerin) mit einem Begehren um Erlass vorsorglicher Massnahmen für die Dauer des Verfahrens betreffend Ergänzung des ausländischen Scheidungsurteils an den Familienrichter des Kreisgerichts K.________. Dieser verpflichtete X.________ (Gesuchsgegner) mit Entscheid vom 14. Mai 2013, ab 1. Mai 2012, jeweils monatlich im Voraus, der Gesuchstellerin Fr. 1'400.-- zuzüglich Kinderzulagen für jedes Kind und Fr. 3'800.-- für sich persönlich zu bezahlen (2). Zudem stellte er fest, dass der Gesuchsgegner in der Zeit vom 1. Mai 2012 bis 20. April 2013 insgesamt Fr. 66'548.-- bezahlt hat und demnach für die nämliche Zeitdauer noch Fr. 55'548.-- schuldet (3). Die Entscheidgebühr von Fr. 4'500.-- wurde den Parteien je zur Hälfte auferlegt, wobei der Kostenanteil der Gesuchstellerin infolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege vom Staat übernommen und ein entsprechendes Nachforderungsrecht bestimmt wurde (4).