Citation: 2C_393/2021 E. 5.3.3

5.3.3. Der Beschwerdeführer beging seine schwersten Taten als junger Erwachsener und er hat sich in jüngerer Vergangenheit - soweit ersichtlich - nichts mehr zu Schulden kommen lassen. (Weitere) Hinweise, die trotz wiederholter Rückfälligkeit ausländerrechtlich eine positive Legalprognose rechtfertigen würden, werden nicht dargetan und sind nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer hat es - trotz entsprechender Aufforderung und entgegen seiner Mitwirkungspflicht (vgl. BGE 138 II 465 E. 8.6.4 S. 496 f. mit Hinweisen; Urteil 2C_269/2018 vom 23. April 2019 E. 3.4) - weitgehend unterlassen, die gegen ihn ergangenen Strafurteile oder sonstige Unterlagen - etwa bezüglich des Strafvollzugs - einzureichen. Es wäre jedoch an ihm gewesen, seine geltend gemachte positive persönliche Entwicklung im vorinstanzlichen Verfahren zu belegen. Dass er in der Schweiz beruflich und sozial teilweise Fuss fassen konnte, spricht zwar für ihn, vermag aber eine massgebliche Verhaltensänderung oder Einsicht nicht hinreichend nachzuweisen.