Citation: 5A_972/2020 E. 7.1.2

7.1.2. Sodann führt der Beschwerdeführer aus, die Miteigentümer der 10/17 Anteile am C.________-Gbbl. Nr. yyy-h seien überhaupt nicht an die Versammlung vom 30. Mai 2018 eingeladen worden. Dementsprechend werde denn auch keiner der Miteigentümer des entsprechenden Einstellhallengrundstücks im Protokoll der Versammlung vom 30. Mai 2018 als anwesend, entschuldigt oder abwesend aufgeführt. Das Obergericht habe die fehlende Einladung zur Versammlung gänzlich ausser Acht gelassen, was eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts darstelle. Überdies sei damit der Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör verletzt, was eine Rechtsverletzung darstelle, denn er, der Beschwerdeführer, habe einen Anspruch darauf, dass die wesentlichen Vorbringen der fehlenden Einladung sowie des Ausschlusses von der Abstimmung durch die Vorinstanz beurteilt würden. Im angefochtenen Entscheid wird nirgends thematisiert, ob die vom Stimmrecht ausgeschlossenen Miteigentümer an die Versammlung vom 30. Mai 2018 eingeladen worden seien oder nicht. Der Beschwerdeführer behauptet nicht, diese Tatsache bereits im kantonalen Verfahren vorgetragen zu haben; ebenso wenig zeigt er in seiner Beschwerde an das Bundesgericht auf, wo und wann er diese Tatsachenbehauptung im kantonalen Verfahren vorgetragen haben soll. Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, in den kantonalen Akten nach einer passenden Aktenstelle zu forschen, welche die Behauptung des Beschwerdeführers zu untermauern geeignet wäre. Damit erweist sich die hier vorgetragene Tatsache, wonach die vom Stimmrecht ausgeschlossenen Miteigentümer nicht an die Versammlung vom 30. Mai 2018 eingeladen worden seien, als neu und damit unbeachtlich (Art. 99 Abs. 1 BGG). Soweit der Beschwerdeführer meint, die Nichteinladung der vom Stimmrecht ausgeschlossenen Miteigentümer habe allein aus dem Protokoll der Versammlung vom 30. Mai 2018 abgeleitet werden müssen, wäre er im bundesgerichtlichen Verfahren mangels Ausschöpfung des Instanzenzuges (vgl. dazu BGE 143 III 290 E. 1.1 mit Hinweisen) nicht zu hören, denn nichts weist darauf hin und der Beschwerdeführer behauptet nicht, dass er diesen Einwand bereits im oberinstanzlichen Verfahren erhoben hätte. Bei diesem Ergebnis braucht sich das Bundesgericht nicht mit jenen Rügen zu befassen, die auf die hier unbeachtliche Tatsachenbehauptung abstellen.