Citation: 6B_855/2023 E. 2.9

2.9. Weiter kritisiert der Beschwerdeführer die Gesamtstrafe. Die Vorinstanz habe für die "weiteren Schändungen" und die "weiteren sexuellen Handlungen mit Kindern" Einzelstrafen von je 12 Monaten als angebracht erachtet. Im Rahmen der Asperation habe sie diese Einzelstrafen um lediglich 3 Monate gesenkt und gelange so auf zusätzliche Strafen von je 9 Monaten. Die Vorinstanz spreche in diesem Zusammenhang von einem engen sachlichen Zusammenhang zur Haupttat, obwohl die Taten zeitlich voneinander abgegrenzt seien. Im vorliegenden Fall sei von praktisch identischen Rechtsgütern und einem äusserst engen situativen Zusammenhang auszugehen. Indem die Vorinstanz die Einzelstrafen von 12 lediglich auf 9 Monate reduziert und somit eine Reduktion von lediglich einem Viertel im Rahmen der Asperation vorgenommen habe, verletzte sie Art. 49 Abs. 1 StGB und Art. 50 StGB. Das Gleiche sei im Zusammenhang mit der Asperation der harten Pornografie zu beanstanden. Hier habe die Vorinstanz eine Einzelstrafe von 12 Monaten als angemessen erachtet und diese im Rahmen der Asperation auf 10 Monate gesenkt. Auch hier sei darauf hinzuweisen, dass die relevanten Handlungen in einem äusserst engen zeitlich, räumlichen und situativen Zusammenhang gestanden hätten und im Endeffekt das Gleiche oder mindestens ein sehr ähnliches Rechtsgut betroffen gewesen sei. Indem die Vorinstanz hier lediglich eine Reduktion von einem Sechstel vorgenommen habe, verletze sie die bundesgerichtlichen Vorgaben.