Citation: 8C_641/2020 E. 5.2.1

5.2.1. Der Beschwerdeführer rügt die Ermittlung des Invalideneinkommens. Nach der dringenden Empfehlung einer beruflichen Umorientierung des Suva-Kreisarztes vom 3. Dezember 2015 (Urteil 8C_477/2018 vom 4. Dezember 2018 E. 4.3.1) war der Beschwerdeführer spätestens nach dem Verlust der damaligen Arbeitsstelle per Ende April 2016 gehalten, sich eine leidensangepasste Arbeitsstelle zu suchen (vgl. Urteil 8C_477/2018 vom 4. Dezember 2018 E. 4.3.2 i.f.). Nimmt die versicherte Person - wie hier - nach Eintritt des Gesundheitsschadens jedoch keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit auf, so können nach der Rechtsprechung die LSE-Tabellenlöhne herangezogen werden (vgl. BGE 143 V 295 E. 2.2 S. 296 f. mit Hinweisen). Dass das von der Beschwerdegegnerin für das Jahr 2016 basierend auf den Tabellenlöhnen gemäss LSE 2016 auf Fr. 66'803.- festgesetzte Invalideneinkommen rechtsfehlerhaft ermittelt worden wäre, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist nicht ersichtlich. Unbestritten blieb sodann das Valideneinkommen von Fr. 72'150.-. Soweit er geltend macht, die Beschwerdegegnerin und die Vorinstanz hätten Bundesrecht verletzt, indem sie keinen Tabellenlohnabzug berücksichtigten, begründet er nicht, weshalb von der Rechtsprechung zum maximal zulässigen Tabellenlohnabzug von 25% (BGE 126 V 75) abzuweichen wäre. Folglich bleibt es auch diesbezüglich beim angefochtenen Entscheid, wonach aus dem Einkommensvergleich selbst unter Berücksichtigung des praxisgemäss maximalen Tabellenlohnabzuges kein anspruchsbegründender Invaliditätsgrad von mindestens 40% resultiert.