Citation: 2C_701/2022 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hat in tatsächlicher Hinsicht festgehalten, dass der Beschwerdeführer hoch verschuldet ist. Gemäss Auszug des Betreibungsregisters U.________/ZH vom 27. April 2016 habe er offene Verlustscheine im Umfang von Fr. 170'659.60 sowie eine Vielzahl von Betreibungen. Ein seither erfolgter Schuldenabbau sei nicht ersichtlich. Einer Erwerbstätigkeit gehe der Beschwerdeführer nicht nach. In der Schweiz habe die Familie keine existenzsichernden Einkünfte, es bestehe eine Unterdeckung. Es sei weder ein Wille zum Schuldenabbau noch zur Unterstützung der Familie erkennbar. Auch während seines früheren Aufenthalts in der Schweiz sei der Beschwerdeführer, wenn überhaupt, nur sporadisch einer Erwerbstätigkeit nachgegangen und habe sich nie ernsthaft um Arbeit bemüht. In dieser Zeit habe er aber die Schulden angehäuft. Es mangele ihm sowohl an einem konkreten Arbeitswillen als auch an Sprachkenntnissen und Kontakten zu Schweizer Bürgern, obschon er jahrelang in der Schweiz gelebt habe. Auch die Beschwerdeführerin sei verschuldet und verzeichne per 9. Februar 2021 15 Verlustscheine in Höhe von Fr. 52'977.84 und sei noch vor der Geburt des jüngsten Kindes bis im Februar 2019 mit Fr. 44'000.-- Fürsorgeleistungen unterstützt worden. Das aktuelle Familienmodell werde seit mehr als vier Jahren gelebt: die Geburt der Tochter erfolgte ein Jahr nach der Wegweisung, die Hochzeit und die Geburt des Sohnes erfolgten erst nach der Ausreise aus der Schweiz.