Citation: 1A.187/2005 09.12.2005 E. 1.8

1.8. Die Beschwerdeführer beantragen, auf eine öffentliche Urteilsverkündung, Abgabe des Urteils an die Medien, Publikation des Entscheids, insbesondere in der amtlichen Sammlung und im Internet, wie auch auf die öffentliche Auflage zur Einsicht zu verzichten. Eventualiter verlangen sie die Anonymisierung des Urteils. Bei den Angeschuldigten handelt es sich um in Australien bekannte Personen. Die Presse hat über den Fall unter Nennung von Namen bereits eingehend berichtet. Mit Mitteilung vom 21. Oktober 2005 hat sich deshalb der Präsident der I. öffentlichrechtlichen Abteilung auf Gesuch hin damit einverstanden erklärt, das vorliegende Verfahren bezüglich Dispositiv und Urteil als medienwirksamen Fall zu behandeln ("cause célèbre"). Dabei hat er ausschliesslich die Namen, welche der Presse bereits bekannt sind, für die Berichterstattung freigegeben. Damit wird sowohl dem berechtigten Informationsanspruch der Öffentlichkeit als auch dem Geheimhaltungsinteresse der Beteiligten, soweit deren Namen der Presse nicht ohnehin bereits bekannt sind, Rechnung getragen. Um dem Verkündungsgebot (Art. 30 Abs. 3 BV) Genüge zu tun, sind Rubrum und Dispositiv des vorliegenden Urteils am Bundesgericht aufzulegen. Insoweit rechtfertigt sich eine Anonymisierung ebenfalls nur, soweit die Namen in der Presse nicht bereits genannt worden sind. Das Bundesgericht macht seine Urteile im Interesse der Transparenz der Rechtsprechung regelmässig in anonymisierter Form im Internet zugänglich. Davon abzuweichen besteht hier kein Anlass. Dem Eventualantrag kann in diesem Umfang stattgegeben werden. Der Hauptantrag ist abzuweisen.