Citation: 1C_784/2013 E. 7.1

7.1. Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, bezüglich der Umnutzung des Stalles käme die 30-jährige Verwirkungsfrist nicht zur Anwendung, weil die Behörden bereits im Jahr 1992, d.h. vor mehr als 20 Jahren, rechtskräftig eine Wiederherstellungsverfügung erlassen hätten, die der Vater des Beschwerdeführers nicht umgesetzt habe. Dies hätten die Behörden während nunmehr 21 Jahren geduldet. Damit käme die Vollstreckungsverjährung zur Anwendung. Eine solche Verjährung sei im Bereich des Baurechts weder im kantonalen noch im Bundesrecht vorgesehen. Die Anwendung einer 30-jährigen Frist sei aber im Vergleich zur Vollstreckungsverjährung im Strafrecht zu lange.