Citation: 6B_90/2018 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen allenfalls oberflächlich auseinander. Er zeigt insbesondere nicht auf, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sein oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen und die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen sollen. Warum die Vorinstanz aufgrund der übereinstimmenden Aussagen der Geschädigten nicht annehmen durfte, dass die dem Beschwerdeführer anvertrauten Gelder einer Zweckbindung unterlagen, ergibt sich aus der Beschwerde nicht und ist auch nicht ersichtlich. Dass der Beschwerdeführer eine solche bestreitet, genügt zur Begründung einer Sachverhaltsrüge nicht (vgl. BGE 137 II 353 E. 5.1; 6B_95/2018 vom 20. November 2018 E. 1.1; je mit Hinweisen). Das Bundesgericht ist keine Appellationsinstanz, die eine freie Prüfung in tatsächlicher Hinsicht vornimmt oder die vorinstanzliche Beweiswürdigung mit freier Kognition überprüft, sondern legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG). Warum angesichts der den Beschwerdeführer treffenden Vermögensbetreuungspflicht und der zweckwidrigen Verwendung der ihm überlassenen Vermögenswerte für den Verfahrensausgang erheblich sein soll, in welchem Umfang diese an der Börse zu investieren oder sicher anzulegen waren, ist nicht ersichtlich. Die Vorinstanz ist jedoch bezüglich der Anforderungen an die Sachverhaltsfeststellungen erneut auf Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG und die hierzu ergangene bundesgerichtliche Rechtsprechung hinzuweisen (BGE 141 IV 244 E. 1.2 f.). Die Entscheidgründe müssen sich sowohl in tatsächlicher als auch in rechtlicher Hinsicht aus dem angefochtenen Entscheid ergeben. Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, diese durch einen Abgleich der erst- und zweitinstanzlichen Erwägungen zu eruieren.