Citation: 9C_564/2020 E. 4.2.3

4.2.3. Vor diesem Hintergrund vermögen die in der Beschwerde erhobenen Rügen keine willkürliche Beweiswürdigung zu begründen. Daran ändert die einzige abweichende Angabe bei der Anmeldung zum Leistungsbezug, wonach die Beschwerdeführerin bis Ende 2008 bloss zu 60 % als selbstständige Coiffeuse erwerbstätig gewesen sei, für sich allein nichts (vgl. E. 1.2.). Denn es ist nicht ansatzweise belegt, dass sie als Gesunde dauerhaft eine besser bezahlte unselbstständige Erwerbstätigkeit ausgeübt hätte. Hinsichtlich der Übernahme eines eigenen Coiffeursalons (vgl. Schreiben vom 26. Mai 2015), worauf in der Beschwerde erneut Bezug genommen wird, kann mithin auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Dies gilt umso mehr, als blosse Absichtserklärungen zur Begründung einer allfälligen beruflichen Weiterentwicklung nicht genügen (vgl. Urteil 9C_368/2017 vom 3. August 2017 E. 4.1 mit Hinweisen). Auch die übrige Invaliditätsbemessung hält ohne Weiteres vor Bundesrecht stand.