Citation: 9C_254/2019 E. 3.2

3.2. Beweismaterial, das (wie hier) im Rahmen einer rechtswidrig angeordneten Observation im öffentlich frei einsehbaren Raum gewonnen wurde, ist im Invalidenversicherungsverfahren gestützt auf eine Interessenabwägung zwischen privaten und öffentlichen Interessen verwertbar (BGE 143 I 377 E. 5.1.1 S. 385 f.). Das Vorbringen des Beschwerdeführers, dass die von der IV-Stelle veranlasste Überwachung mangels eines hinreichenden Anfangsverdachts resp. Gebotenheit (vgl. BGE 137 I 327 E. 5.4.2 S. 332 ff.) rechtswidrig gewesen sein soll, ist daher nicht von entscheidender Bedeutung. Die Vorinstanz hat in E. 7.2 und 7.3 des angefochtenen Entscheids dargelegt, weshalb sie die rechtswidrig (ohne genügende gesetzliche Grundlage) erlangten Observationsergebnisse für verwertbar gehalten hat. Der Versicherte befasst sich damit nicht substanziiert (vgl. E. 1.1), und es ist auch nicht ersichtlich, dass der vorinstanzliche Entscheid diesbezüglich rechtswidrig sein soll (vgl. Urteil 9C_561/2018 vom 8. Februar 2019 E. 5.2.2).