Citation: 5A_36/2022 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz hat gestützt auf das Konkursinventar vom 5. März 2019 bejaht, dass sich hinreichende Hinweise auf den Bestand der nachträglich von der Beschwerdeführerin eingeführten Verantwortlichkeitsansprüchen ergeben würden. Im Konkursinventar seien namentlich die Verantwortlichkeitsansprüche gegenüber allen mit der Verwaltung und Geschäftsführung beauftragten Personen aufgenommen worden sind. Letztere Ansprüche sind als " pro memoria "-Posten aufgeführt und mit Fr. 0.- beziffert worden. Im Ergebnis gelangte die Vorinstanz zum Schluss, dass die nachträgliche Entdeckung dieser Vermögenswerte nicht glaubhaft gemacht sei.