Citation: 1A.31/2006 29.06.2006 E. 1

Die Beschwerdeführerin hat in ihrer Beschwerdeschrift vom 9. Februar 2006 den prozessualen Antrag gestellt, das Verfahren sei "bis zum Vorliegen einer Ausfertigung des Einstellungsentscheides betreffend das diesem Verfahren zugrunde liegende moldawische Strafverfahren auszusetzen, längstens jedoch bis 31. März 2006". Mit prozessleitender Verfügung vom 8. März 2006 setzte das Bundesgericht das Verfahren antragsgemäss bis längstens Ende März 2006 aus. Am 3. April 2006 teilte die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht mit, dass "bis zum heutigen Tag keine Ausfertigung des moldawischen Einstellungsentscheides" eingegangen sei. Es bleibe ihr, der Beschwerdeführerin, daher "nichts anderes übrig", als das Bundesgericht "darum zu ersuchen, das Verfahren fortzusetzen und im Falle, dass eine Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde in Betracht gezogen werden sollte", mit dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin "Kontakt aufzunehmen, damit dieser die Situation in Moldawien nochmals überprüfen kann". Nachdem die Beschwerdeführerin während der (längstens bis 31. März 2006 befristeten) Sistierung des Beschwerdeverfahrens die in Aussicht gestellten Dokumente nicht eingereicht hat, ist das Verfahren (antragsgemäss) fortzusetzen. Gesetzliche Aussetzungsgründe sind nicht gegeben (vgl. Art. 6 BZP i.V.m. Art. 40 OG); die Beschwerdesache ist spruchreif. Es besteht für das Bundesgericht auch keine Veranlassung, nochmals mit dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin "Kontakt aufzunehmen". Dies umso weniger, als die Beschwerdeführerin (seit Eingang des angefochtenen Entscheides am 10. Januar 2006) während mehr als fünf Monaten Gelegenheit hatte, sich um die von ihr in Aussicht gestellten Dokumente zu bemühen bzw. "die Situation zu überprüfen". Anders zu entscheiden hiesse, die gesetzlichen Fristbestimmungen (Art. 80k IRSG) sowie das Beschleunigungsgebot in Rechtshilfesachen (Art. 17a IRSG) zu missachten.