Citation: 2C_253/2015 E. 3.3.1

3.3.1. Dem Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach die Familie bei seiner Wegweisung von der Fürsorge abhängig würde, ist entgegenzuhalten, dass es dem Beschwerdeführer angesichts der Schuldensituation bereits zuvor faktisch nicht möglich war, seine Familie finanziell zu unterstützen. Den vorinstanzlichen Erwägungen steht das vom Beschwerdeführer herangezogene Urteil des EGMR Hasanbasic gegen die Schweiz vom 11. Juni 2013 [Nr. 52166/09] nicht entgegen: Auch beim dortigen Beschwerdeführer mit einer erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigung wird festgehalten, dass eine signifikante Verschuldung einen Eingriff in das geschützte Familienleben gegebenenfalls zu rechtfertigen vermag (Urteil Hasanbasic gegen die Schweiz, a.a.O., mit zahlreichen Hinweisen). Bereits das Verwaltungsgericht hatte sodann die berufliche Situation und zuletzt ein Zwischenzeugnis vom 18. September 2014 berücksichtigt, das dem Beschwerdeführer sehr positive Arbeitsleistungen und eine hohe Eigeninitiative attestiert. Gestützt auf die seit dem 27. Juni 2010 stabilen beruflichen Verhältnisse hat es die Vorinstanz indessen in zulässiger Weise umso mehr als vorwerfbar erachtet, dass sich seine Schulden auch nach den Verwarnungen weiter anhäuften. Vor dem Hintergrund, dass stabile berufliche Verhältnisse in der Vergangenheit nicht dazu führten, dass der Beschwerdeführer seine Schulden reduzierte, kann von einer Einholung eines weiteren Zwischenzeugnisses abgesehen werden.