Citation: 1B_475/2016 E. 4.6

4.6. Bereits im Jahr 2011 wurde der Beschwerdeführer (unter anderem) wegen Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz verurteilt. Eine weitere Verurteilung wegen Betäubungsmitteldelikten (wiederum nebst einer Reihe weiterer Straftatbestände) erfolgte im Jahr 2013. Der jüngste Vorwurf bezieht sich auf den Erwerb eines Kilogramms Cannabis, zudem wirft ihm die Staatsanwaltschaft im laufenden Verfahren zusätzlich den Anbau von und Handel mit mehreren Kilogramm Cannabis vor. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass er suchttherapiebedürftig ist. Offenbar liess er sich weder von den erfolgten Verurteilungen noch den Freiheitsentzügen beeindrucken. Hinzu kommt, dass aufgrund des Ausgeführten anzunehmen ist, dass er neuerdings auch nicht vor der Anwendung von Gewalt zurückschreckt, um seine Drogenhandelsinteressen durchzusetzen. Schliesslich ist für die Beurteilung der Wiederholungsgefahr zu berücksichtigen, dass die Staatsanwaltschaft dem Beschwerdeführer vorwirft, auch gegenüber seiner ehemaligen Partnerin gewalttätig geworden zu sein und ihr 2014 einen Faustschlag ins Gesicht versetzt zu haben.