Citation: I 317/01 16.01.2002 E. 3

3.- Hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit kann auf das Gutachten der MEDAS vom 4. Dezember 1997 abgestellt werden. Wie bereits die Vorinstanz festgestellt hat, erklärt sich die fehlende Übereinstimmung mit der Beurteilung der Rehaklinik X.________ vom 21. Juni 1996 unter anderem durch den Zeitablauf. Dass Dr. phil. G.________ die Einschränkungen bezüglich der Konzentrationsfunktionen als weitgehend unverändert bezeichnete, die Arbeitsfähigkeit dann aber trotzdem - entgegen der Rehaklinik, welche von 25 % ausging - auf 75 % festsetzte, ist kein Widerspruch: Wie sich aus seinem Konsilium ergibt, stellt die "Konzentration" nur einen Teilbereich der ermittelten Testbefunde dar - nebst "Lernen und Gedächtnis", "Wortgeläufigkeit/ Zeichenproduktion" und "anderen geprüften Funktionen", in welchen die Beschwerdeführerin nunmehr durchschnittliche und zum Teil sogar überdurchschnittliche Resultate erzielte. Demgegenüber war die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin bei der neuropsychologischen Abklärung in der Rehaklinik X.________ am 2. Mai 1996 "in allen getesteten Aufmerksamkeitsbereichen" reduziert. Dr. phil. G.________ hielt denn auch fest, dass in Teilbereichen gegenüber der Untersuchung vom 2. Mai 1996 weitere Fortschritte (insbesondere in den mnestischen Funktionen) zu verzeichnen seien. Damit lässt sich der von ihm angegebene höhere Grad der Arbeitsfähigkeit von 75 % vereinbaren.