Citation: 8C_722/2016 E. 4.2.3

4.2.3. Den Vorbringen des Beschwerdeführers kann nicht beigepflichtet werden. Die Vorinstanz hat zutreffend unter Hinweis auf KSAB Rz. 4037 ff. dargelegt, was aus rechtlicher Sicht unter einer gemeinnützigen oder ehrenamtlichen Tätigkeit im Sinne von Art. 39c lit. e IVV zu verstehen ist. Unter anderem muss zumindest nachgewiesen sein, dass sie auch der Öffentlichkeit dient. Diese Voraussetzung liegt hier unstreitig nicht vor. Was die Beschäftigung im Betrieb des Vaters anbelangt, erzielt der Beschwerdeführer zwar einen Lohn. Indessen ist nicht nachvollziehbar, weshalb die Verwaltung die Rentenverfügung hätte revidieren sollen. Gemäss Art. 25 Abs. 1 lit. b IVV gelten Lohnbestandteile, für die der Arbeitnehmer nachgewiesenermassen wegen beschränkter Arbeitsfähigkeit keine Gegenleistung erbringen kann, nicht als mutmassliches Erwerbseinkommen im Sinne von Art. 16 ATSG (vgl. auch die Zusammenstellung der Praxis zum Soziallohn in: MEYER/REICHMUTH, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, Zürich/Basel/Genf 2014, Art. 28a N 20 ff.). Unter diesen Umständen hat das kantonale Gericht zu Recht festgehalten, dass, nachdem in den Bereichen von Art. 39c lit. e und g IVV kein Hilfebedarf anzuerkennen sei, der vom Versicherten geltend gemachte höhere Stundenansatz gemäss Art. 39f Abs. 2 IVV der Berechnung des Assistenzbeitrags nicht zugrunde gelegt werden könne.