Citation: 2C_580/2008 24.11.2008 E. 5

Soweit sich die Beschwerdeführerin schliesslich darauf beruft, dass ihr Ehemann in der Schweiz eine siebenjährige Tochter habe, ist darauf nicht einzutreten. Sie selber kann insoweit keine Rechte aus dem Verhältnis zwischen ihrem Ehemann und seiner Tochter ableiten (vgl. Art. 89 Abs. 1 BGG). Nicht nur handelt es sich hierbei nicht um die Tochter der Beschwerdeführerin; Letztere hat auch nicht das Sorgerecht über sie; die Tochter lebt bei ihrer leiblichen Mutter, welche mit dem Ehemann der Beschwerdeführerin im Jahre 1999 eine sog. Imam-Ehe geschlossen hatte. Im Übrigen verfügt die Tochter nicht über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht in der Schweiz (vgl. BGE 126 II 377 E. 2b/aa S. 382).