Citation: 2C_408/2017 E. 4.2

4.2. Aufgrund der rechtskräftigen Verurteilung des Beschwerdeführers zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten ist vorliegend der Widerrufsgrund von Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG erfüllt. Die Vorinstanz erachtete zudem auch den Widerrufsgrund gemäss Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG (schwerwiegender Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung) als gegeben. Der Beschwerdeführer bestreitet zwar nicht, dass mit seiner Verurteilung zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe das Kriterium von Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 Abs. 1 lit. b AuG "formal erfüllt" ist. Er verneint aber das Vorliegen von Widerrufsgründen mit dem Argument, die dem Urteil zugrunde liegende Delinquenz liege mehr als sechs Jahre zurück. Zudem habe das Migrationsamt erst zweieinhalb Jahre nach seiner strafrechtlichen Verurteilung den Widerruf verfügt. Schliesslich sei auch die Höhe der Schulden nicht ausgewiesen. Die Kritik des Beschwerdeführers stellt im Grunde genommen die Verhältnismässigkeit der Massnahme in Frage. Darauf wird in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.