Citation: 2C_138/2020 E. 4.6

4.6. Zutreffend hat das Verwaltungsgericht aufgrund seiner Feststellungen weiter erwogen, dass die ohne (gleichwertige) Gegenleistung zugeflossenen Leistungen ungewöhnlich waren und die Beteiligungsinhaber "causa societatis" bereicherten. Eine solche gegenleistungslose Leistung "causa societatis" hat die Vorinstanz für alle drei hier zu beurteilenden Beträge annehmen dürfen. Die jeweils ohne adäquate Gegenleistungen eingeräumten Verbindlichkeiten hatten ihren Rechtsgrund letztlich im Beteiligungsverhältnis und wären unter den gleichen Verhältnissen einem unbeteiligten Dritten nicht eingeräumt worden. Insoweit erschienen die Verbindlichkeiten als ungewöhnlich, was auch für die Organe der leistenden Gesellschaften erkennbar war (vgl. u.a. E. 11.2.3. u. 11.3 a.U.).