Citation: 1C_187/2023 E. 3

Der Beschwerdeführer macht dagegen zum einen geltend, die Vorinstanz sei in Willkür (Art. 9 BV) verfallen, indem sie nicht abschliessend geklärt habe, ob das Datenschutzgesetz des Bundes oder jenes des Kantons Aargau anwendbar sei. Zum anderen führt er sinngemäss aus, die Abweisung seines Gesuchs um Berichtigung von Personendaten verletze sein Recht auf informationelle Selbstbestimmung (Art. 13 Abs. 2 BV). Die Vorinstanz hat in ihrem Entscheid ausgeführt, die Frage des anwendbaren Datenschutzrechts müsse nicht abschliessend geklärt werden, da Art. 2 Abs. 2 lit. c aDSG und § 2 Abs. 2bis IDAG bezüglich der vorliegend strittigen Rechtsfrage deckungsgleich seien. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist eine solche Argumentation nicht willkürlich, weil - wenn sie zutrifft - sichergestellt wäre, dass der Rechtsstreit materiell richtig gelöst wurde. Das Willkürverbot ist nämlich nur dann verletzt, wenn nicht bloss die Begründung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (vgl. BGE 144 I 170 E. 7.3 mit Hinweisen). Hingegen wäre das Recht auf informationelle Selbstbestimmung (Art. 13 Abs. 2 BV) des Beschwerdeführers verletzt, wenn sein Gesuch um Berichtigung von Personendaten mit dieser Begründung zu Unrecht abgewiesen worden wäre. Es gilt somit abzuklären, ob Art. 2 Abs. 2 lit. c aDSG und § 2 Abs. 2bis IDAG beide ausschliessen, dass Personendaten, die im Rahmen eines hängigen Verfahrens generiert werden, nach dessen Abschluss berichtigt werden können.