Citation: I 404/00 28.09.2000 E. 2

2.- Das Valideneinkommen von Fr. 105'000.- entspricht dem der Rentenzusprechung am 5. September 1995 zugrundegelegten durchschnittlichen hypothetischen Betriebsgewinn für 1995 (vgl. Abklärungsbericht für Selbstständigerwerbende vom 8. Mai 1995). Dieser Betrag ist abgesehen davon, dass er nicht an die Teuerung nach Massgabe des Landesindexes der Konsumentenpreise und der realen Einkommensentwicklung gemäss Reallohnindex für Arbeitnehmer des Bundesamtes für Statistik im Zeitraum 1995 bis 1999 (vgl. SVR 1999 IV Nr. 24 S. 73 Erw. 5 mit Hinweisen) angepasst worden ist, nicht zu beanstanden. Eine zur Neuberechnung des Valideneinkommens auf einer anderen Grundlage Anlass gebende, nicht invaliditätsbedingte Änderung der tatsächlichen Verhältnisse seit der Verfügung vom 5. September 1995 wird nicht geltend gemacht (vgl. BGE 113 V 27 Ew. 3b). Ebenfalls wird nicht vorgebracht und es bestehen keine Hinweise in den Akten, dass bei Fortführung der selbstständigen Maler/ Gipser-Tätigkeit ohne gesundheitliche Beeinträchtigung, bedingt beispielsweise durch die Konjunkturlage und -entwicklung und/oder die Konkurrenzsituation oder als Folge der Trennung von der Ehefrau, soweit diese auch ohne gesundheitliche Probleme erfolgt wäre, die Betriebsstruktur wesentlich geändert oder das Geschäft sogar hätte aufgegeben werden müssen. Soweit gemäss Verwaltungsgerichtsbeschwerde bei der ursprünglichen Rentenzusprechung "der Anteil der mitarbeitenden nicht entlöhnten Ehefrau (...) viel zu hoch angesetzt war", sodass das Valideneinkommen "in Tat und Wahrheit" mindestens Fr. 115'000.- beträgt, dringt dieser Einwand nicht durch: Zum einen ist seitens des Valideneinkommens keine revisionsrechtlich erhebliche Änderung erkennbar; zum andern lässt die Annahme eines Valideneinkommens von Fr. 105 000.- die ursprüngliche Zusprechung einer halben Invalidenrente nicht als zweifellos unrichtig erscheinen; abgesehen davon, dass bejahendenfalls die Verwaltung vom Richter nicht zur Wiedererwägung verpflichtet werden könnte (BGE 119 V 183 f. Erw. 3a mit Hinweisen).