Citation: 5P.335/2000 20.11.2000 E. 2

2.-a) Der Beschwerdeführer hat "eventuell zivilrechtliche Nichtigkeitsbeschwerde" erhoben. Im vorliegenden Fall geht es um die Entschädigung des gestützt auf Art. 386 Abs. 1 ZGB ernannten gesetzlichen Vertreters, die im Gesetz nicht eigens geregelt ist. In Bezug auf die Entschädigung des Vormunds (Art. 416 ZGB) hat das Bundesgericht indes erkannt, dass es sich dabei um keine Zivilsache, sondern um einen Verwaltungsakt handle (BGE 41 II 296/297). Es besteht kein Anlass, die mit dem Fall von Art. 416 ZGB vergleichbare Entschädigung des gesetzlichen Vertreters in rechtlicher Hinsicht anders denn als Verwaltungshandlung zu qualifizieren, wird doch diese Entschädigung von der Vormundschaftsbehörde genehmigt und damit letztlich wie die Entschädigung des Vormunds durch diese Behörde festgesetzt. Liegt somit keine Zivilsache vor, so ist die zivilrechtliche Nichtigkeitsbeschwerde (Art. 68 ff. OG) ausgeschlossen. Da überdies auch die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht offen steht (Art. 100 Abs. 1 lit. g OG), erweist sich die staatsrechtliche Beschwerde gegen den letztinstanzlichen kantonalen Endentscheid als ausschliesslich zulässiger Rechtsbehelf (Art. 86 Abs. 1 OG). b) Zulässig, aber überflüssig ist der Antrag auf Rückweisung der Sache zu neuer Entscheidung, zumal die kantonale Instanz auch ohne ihn den Weisungen des bundesgerichtlichen Entscheids gemäss neu über die Sache zu befinden hätte (BGE 112 Ia 353 E. 3c/bb; Messmer/Imboden, Die eidgenössischen Rechtsmittel in Zivilsachen, Zürich 1992, S. 226 Fn. 10). c) Nicht einzutreten ist auf die staatsrechtliche Beschwerde hingegen insoweit, als darin auf die Rechtsschriften des kantonalen Verfahrens verwiesen wird, hat doch die Begründung in der Beschwerde selbst enthalten zu sein (BGE 115 Ia 27 E. 4a S. 30).