Citation: 6B_822/2023 E. 1.4.1

1.4.1. Dem Beschwerdeführer ist zunächst darin zuzustimmen, dass die vorinstanzliche Erwägung, weder die Parteien noch das Bundesgericht hätten geltend gemacht bzw. festgestellt, sie habe die vorliegenden Beweismittel nicht "besonders vorsichtig und zurückhaltend" gewürdigt, zu kurz greift. Der Beschwerdeführer hat sich im ersten bundesgerichtlichen Verfahren auf den Standpunkt gestellt, dass die Vorinstanz die Beweise in ihrem ersten Urteil unzutreffend bzw. willkürlich gewürdigt habe. Da das Bundesgericht seine Beschwerde im Verfahren 6B_1087/2019 bereits aus prozessualen Gründen guthiess und die Sache zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zurückschickte, hat es die Kritik des Beschwerdeführers an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung nicht geprüft. Allerdings hat diese aktenwidrige Feststellung der Vorinstanz keinen konkreten Einfluss auf deren vorliegend kritisierte Beweiswürdigung. Auch der Umstand, dass das erste Berufungsurteil keinen Hinweis auf eine besonders sorgfältige und zurückhaltende Beweiswürdigung hat, lässt nicht per se darauf schliessen, dass die Vorinstanz die Beweise nicht sorgfältig würdigte.