Citation: 5A_906/2019 E. 1

Angefochten ist im doppelten Sinn eine vorsorgliche Massnahme: Im Berufungsverfahren geht es insgesamt um vorsorgliche Massnahmen; zudem stellt der Entscheid über die aufschiebende Wirkung unabhängig vom zugrunde liegenden Verfahren eine vorsorgliche Massnahme dar (vgl. BGE 134 II 192 E. 1.5 S. 197; Urteile 5A_665/2018 vom 18. September 2018; 5A_513/2019 9. Juli 2019). Somit gelten im bundesgerichtlichen Verfahren nicht nur die Anfechtungsvoraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG, sondern überdies auch die Kognitionsbeschränkungen von Art. 98 BGG: Es können nur verfassungsmässige Rechte als verletzt gerügt werden, wofür das strikte Rügeprinzip gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG gilt. Das bedeutet, dass das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und soweit möglich belegte Rügen prüft, während es auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid nicht eintritt (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 142 II 369 E. 2.1 S. 372; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).