Citation: 2C_870/2021 E. 1.2.2

1.2.2. Das Verwaltungsgericht bezog sich in seinen Erwägungen auf § 21 Abs. 1 lit. c des Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzes (des Kantons Zürich) vom 28. September 1986 (LS 632.1; nachfolgend: ESchG/ZH). Dieser Norm zufolge kann bei der Steuerberechnung ein Betrag von Fr. 50'000.-- von den steuerbaren Vermögensübergängen abgezogen werden "für die Lebenspartnerin oder den Lebenspartner, die oder der während mindestens fünf Jahren mit dem Erblasser oder Schenker im gleichen Haushalt zusammengelebt hat, sofern kein weiterer Abzug im Sinn von lit. a-d geltend gemacht wird". Von einem "Zusammenleben im gleichen Haushalt" könne, so das Verwaltungsgericht in Auslegung dieser Bestimmung, rechtsprechungsgemäss nur gesprochen werden, wenn eine ungeteilte Wohngemeinschaft am selben Steuerdomizil bestanden habe. Wie das Bundesgericht zum insofern gleichartigen Recht des Kantons Aargau erkannt habe, sei es verfassungsrechtlich haltbar, wenn angenommen werde, dass eine alternierende Wohngemeinschaft in zwei vollständig ausgestatteten Wohnungen hierzu nur bei besonderen Umständen ausreiche (Urteil 2C_685/2017 vom 6. Februar 2018 E. 4.4.4).