Citation: 1C_220/2021 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerin wiederholt im Wesentlichen bloss, es gebe keine gesetzliche Grundlage für die Herausgabe ihrer Steuerdaten an die KESB und keinen Grund, weshalb diese darin Einsicht nehmen sollte. Es bestehe ein begründeter Verdacht, dass die KESB an liebsten Menschen mit Vermögen belästigen würde, weil diese Personen schlussendlich selber für die Kosten aufkommen müssten. Die Beschwerdegegnerin habe ihre Steuerdaten daher wohl an die KESB weitergeleitet, um die Stadt U.________ zu bereichern. Mit diesen und ähnlichen Vorbringen setzt sich die Beschwerdeführerin mit dem angefochtenen Entscheid nicht sachgerecht auseinander und bringt nichts vor, was die offensichtlich zutreffende Einschätzung des Obergerichts, die in der Strafanzeige erhobenen Vorwürfe seien von vornherein nicht geeignet, einen Anfangsverdacht für ein strafbares Verhalten der Beschwerdegegnerin zu begründen, in Frage zu stellen.