Citation: 1C_493/2020 E. A

Der in Spanien wohnhafte A.________ wandte sich Mitte Mai 2019 per E-Mail an die in der Stadt St. Gallen betriebene gemeinsame Opferhilfe-Beratungsstelle der Kantone St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden. Er ersuchte um einen Beratungstermin und übermittelte Kopien gewisser Gerichtsdokumente. Die Beratungsstelle teilte ihm in der Folge mit, er habe keine Ansprüche gemäss dem Opferhilfegesetz vom 23. März 2007 (OHG; SR 312.5). Mit Schreiben vom 4. Juni 2019 stellte A.________ bei der Beratungsstelle ein Begehren auf Gewährung von Beratung und Soforthilfe bzw. psychologische, soziale, materielle und juristische Hilfe (Antrag Ziff. 1) sowie auf "Bestimmung" einer Genugtuung, der entstandenen Kosten und des weiteren Vorgehens (Antrag Ziff. 2). Mit Verfügung vom 21. Juni 2019 wies die Beratungsstelle das Begehren ab.