Citation: 8C_542/2022 E. 8.1

8.1. In Bezug auf die Invaliditätsbemessung im konkreten Fall hat die Vorinstanz - wie erwähnt - vorab die im IK-Auszug verbuchten Löhne gewürdigt. Sie hat willkürfrei (vgl. E. 2 hievor) festgestellt, das selbstständige Erwerbseinkommen des Beschwerdeführers sei bereits vor Beginn seiner Erkrankung im Jahr 2013 erheblichen Schwankungen unterworfen gewesen. Nach einem vierjährigen Durchschnitt von Fr. 82'950.- (in den Jahren 1998 bis 2001) sei es um 30 % auf Fr. 58'600.- im Jahr 2002 gesunken. Erhebliche Ungleichmässigkeiten ergäben sich auch für die Folgejahre 2004 bis 2009: Fr. 71'000.- (2004) bzw. Fr. 70'700.- (2009) gegenüber einem zwischenzeitlichen Rückgang von über 30 % in den Jahren 2005 bis 2008.