Citation: 6B_446/2017 E. 2.2.2

2.2.2. Die Vorinstanz fasst im angefochtenen Entscheid zusammen, welche Verfahren die Staatsanwaltschaft aufgrund von Anzeigen der Beschwerdeführer oder deren Nachbarn B.A.________ und A.A.________ führte. Sie geht davon aus, dass eine Rückweisung der Sache an die Staatsanwaltschaft, damit diese die Beschwerdeführer diesbezüglich informiere, sich somit erübrige. Sie hält fest, dass die Anzeige von B.A.________ und A.A.________ gegen die Beschwerdeführer bzw. Unbekannt vom 25. März 2015 wegen Hausfriedensbruchs, Sachbeschädigung und Drohung von der Staatsanwaltschaft mit den Nummern MU1 15 1074 und MU1 15 4659 gekennzeichnet worden seien. Die Anzeige der Beschwerdeführer gegen Unbekannt bzw. B.A.________ und A.A.________ vom 21. Februar 2015 wegen Überwachung und Beobachtung ihres Grundstückes durch Kameras sei unter den Nummern MU1 15 630 und M1 15 905 behandelt worden. Die Anzeigen von B.A.________ und A.A.________ wegen mehrfacher Verletzung des Geheim- oder Privatbereichs durch Aufnahmegeräte, versuchtem Diebstahl, Sachbeschädigung, mehrfachem Hausfriedensbruchs sowie Abhören und Aufnehmen fremder Gespräche gegen Unbekannt bzw. die Beschwerdeführer trügen schliesslich die Nummern MU1 15 2829 (recte: MU1 14 2829), MU1 14 3027, MU1 14 3352, MU1 14 3436, M1 15 3144 sowie M1 15 4660. Die Staatsanwaltschaft reichte auf Anforderung des Bundesgerichts eine Liste der verschiedenen Verfahren ein, die bei ihr pendent sind oder waren (Beilage 3 zur Vernehmlassung vom 11. September 2017). Die in dieser Aufstellung enthaltenen Angaben werden von den Beschwerdeführern in ihrer Replik vom 16. September 2017 nicht in Frage gestellt und stimmen mit den Erwägungen der Vorinstanz überein. Dies betrifft auch diejenigen Verfahren, die in der den Beschwerdeführern zugestellten Liste von der Staatsanwaltschaft geschwärzt worden sind. Dabei handelt es sich um Fälle, in welchen die Beschwerdeführer weder Beschuldigte noch Anzeigeerstatter sind. Davon, dass die Vorinstanz sich nicht mit den Rügen der Beschwerdeführer zu den verschiedenen Verfahrensnummern auseinandersetze und sich auf unzuverlässige Akten stütze, kann keine Rede sein. Mit den Erwägungen der Vorinstanz zu den Verfahrensnummern ist auch eine allfällige in diesem Bereich liegende Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch die Staatsanwaltschaft geheilt.