Citation: 2C_545/2020 E. 1.1

1.1. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten wurde unter Einhaltung der gesetzlichen Frist (Art. 100 Abs. 1 BGG) und Form (Art. 42 BGG) eingereicht und richtet sich gegen einen verfahrensabschliessenden Endentscheid (zweiter Rechtsgang) einer letzten oberen kantonalen Instanz (Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 BGG; Art. 90 BGG) in einer Angelegenheit des öffentlichen Rechts (Art. 82 lit. a BGG). Nach Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide über ausländerrechtliche Bewilligungen ausgeschlossen, auf deren Erteilung weder das Bundes- noch das Völkerrecht einen Rechtsanspruch einräumen. Im ersten Rechtsgang (Verfahren 2C_922/2019) hatte die Beschwerdeführerin in vertretbarer Weise geltend gemacht, es stehe ihr gestützt auf Art. 50 AIG (SR 142.20) ein Rechtsanspruch auf Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung zu, weshalb insoweit auf ihre Beschwerde eingetreten wurde (Urteil 2C_922/2019 vom 26. Februar 2020 E. 1.1). Die Beschwerde gegen das auf Rückweisung hin erlassene angefochtene Urteil erweist sich ebenfalls als zulässig (vgl. Urteil 2C_671/2018 vom 6. Februar 2019 E. 1.2). Keine Rolle spielt dabei, dass es nur noch um Kosten- und Entschädigungsfolgen (bzw. die unentgeltliche Rechtspflege und unentgeltliche Verbeiständung) geht. Denn der Rechtsweg folgt jenem der Hauptsache (BGE 137 III 380 E. 1.1 S. 382).