Citation: 2C_486/2007 20.11.2007 E. 5

5.1 Die Vorinstanz hat im Einklang mit der einschlägigen bundesgerichtlichen Rechtsprechung und unter Berücksichtigung der massgebenden Gesichtspunkte ausführlich begründet, inwiefern die Ausweisung des Beschwerdeführers verhältnismässig ist (angefochtenes Urteil E. 2.4). Es kann auf diese zutreffenden Ausführungen verwiesen werden. Angesichts des krassen andauernden Fehlverhaltens und der augenscheinlichen Unverbesserlichkeit des Beschwerdeführers, welcher nach den psychiatrischen Gutachten wegen seiner Aggressivität als für Dritte gefährlich erachtet wird, ist insbesondere nicht zu beanstanden, dass nunmehr direkt seine Ausweisung verfügt wurde. Auch von seiner Integration in der Schweiz kann nach der Aktenlage offensichtlich keine Rede sein. Weder die vom Beschwerdeführer angeführten "gesundheitlichen Leiden" der in der Schweiz niedergelassenen Mutter noch seine psychischen Störungen vermögen die von den Vorinstanzen bejahte Verhältnismässigkeit in Frage zu stellen. Die Vorinstanzen durften ohne Verletzung von Bundesrecht das öffentliche Interesse an der Ausweisung des Beschwerdeführers als überwiegend und diese als verhältnismässig bezeichnen. 5.2 Der Beschwerdeführer kann auch aus Art. 8 Ziff. 1 EMRK nichts zu seinen Gunsten ableiten. Er ist heute 21 Jahre alt, nicht verheiratet und ohne familiäre Verpflichtungen; auch ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis liegt nicht vor. Er kann sich daher nicht mehr auf die Bindung zur elterlichen Familie berufen (BGE 125 II 521 E. 5).