Citation: 1C_75/2018 E. 7.2

7.2. Die Beschwerdeführerin macht auch vor Bundesgericht geltend, die von der SBK vorgenommene Beurteilung des Bauprojekts Metropol aus dem Jahr 2012 habe den Stellenwert eines Gutachtens. Der Stadtrat hätte daher davon nicht ohne triftigen Grund abweichen dürfen, da zwischen diesem Bauprojekt und dem strittigen Richtprojekt keine wesentlichen Unterschiede bestünden. Gemäss dem Entscheid der Vorinstanz VB.2008.00404 vom 10. Dezember 2008 dürfe sich die Baubehörde nicht ohne triftige Gründe über die Feststellungen der Denkmalpflegekommission des Kantons Zürich (KDK) als Fachbehörde hinwegsetzen. Dies müsse auch für die SBK gelten, die über besonderes architektonisches Fachwissen verfüge, das für die Beurteilung eines Gestaltungsplans erforderlich sei. Würde die Einordnung reine Rechtsfragen betreffen, würden zu ihrer Beurteilung nicht regelmässig Architekten beigezogen. Der Stadtrat hätte daher die Gestaltung nicht als Rechtsfrage eigenständig und neu beurteilen können, sondern hätte der Beurteilung der SBK aufgrund ihrer Fachkompetenz den Vorrang lassen müssen.