Citation: 5A_835/2022 E. 3

Die Beschwerdeführerin macht geltend, gemäss Art. 63a GebV SchKG finde bei Handlungen, die vor Inkrafttreten der per 1. Januar 2022 revidierten GebV SchKG vorgenommen, jedoch erst nach diesem Zeitpunkt abgerechnet worden seien, das bisherige Recht Anwendung, mithin die GebV SchKG in der Fassung vom 1. Januar 2019, denn die Gegenpartei habe das Rechtsöffnungsgesuch noch im November 2021 und somit vor Inkrafttreten der Revision gestellt. Bei einem Streitwert von Fr. 317'932.92 betrage somit die Spruchgebühr gemäss Art. 48 GebV SchKG im erstinstanzlichen Verfahren noch Fr. 1'000.-- und gemäss Art. 48 und 61 Abs. 1 GebV SchKG im oberinstanzlichen Verfahren noch Fr. 1'500.--. Weil die Gegenpartei zur Hälfte unterlegen sei, seien die Spruchgebühren den Parteien je hälftig aufzuerlegen.