Citation: 8C_728/2020 E. 3.3.1

3.3.1. Die Vorinstanz erkannte richtig, dass das Invalideneinkommen des Beschwerdeführers bei der Rentenzusprache vom 17. Juni 2013 aufgrund des LSE-Tabellenlohns ermittelt wurde, woraus jährlich Fr. 55'180.35 resultierten. Sie stellte in einlässlicher Würdigung der Aktenlage fest, dies sei unter der Prämisse erfolgt, dass der Beschwerdeführer in einer leidensangepassten Tätigkeit nicht bloss zu 70 %, sondern vollschichtig hätte arbeiten können. Weiter sei er damals schwankend arbeitsfähig gewesen und habe unter Ausklammerung der Taggelder im Jahr 2010 sowie im weiteren Verlauf einen wesentlich tieferen tatsächlichen Verdienst erzielt. Gegen diese vorinstanzlichen Erwägungen bringt der Beschwerdeführer keine substanziiert begründeten Einwände vor. Vielmehr macht er selber geltend, er habe die Stelle bei der B.________ GmbH am 1. März 2007, mithin vier Monate vor dem Unfall, angetreten, weshalb zu seinem dortigen Lohn keine verlässlichen Angaben bestanden hätten. Am 1. Mai 2014 nahm der Beschwerdeführer bei der C.________ GmbH die Arbeit als Filialleiter und Verkaufsberater in der Filiale X.________ auf. Der Vorinstanz ist beizupflichten, dass er hierbei mit einem seiner gesundheitlichen Beeinträchtigung entsprechenden Beschäftigungsgrad von 70 % im Jahr 2016 Fr. 63'350.- und damit ein höheres Invalideneinkommen als im Rahmen der ursprünglichen Rentenzusprache verdiente. Dieser Lohn ergibt sich aus dem IK-Auszug. Nicht stichhaltig ist deshalb der pauschale Einwand des Beschwerdeführers, er habe bei der C.________ GmbH ab Mai 2014 wie früher bei der B.________ GmbH unverändert jährlich einen Bruttolohn von Fr. 58'800.- erzielt.