Citation: 2C_718/2013 E. 2.2

2.2. Die landesrechtliche Rüge betreffend Art. 13 BV ist nicht zu hören. Der Beschwerdeführer unterlässt es, seine Verfassungsrüge zu begründen, was aber unerlässlich ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Mit der Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von 22 Monaten (unbedingt) ist die "Längerfristigkeit" im Sinne der Praxis und damit ein Widerrufsgrund für die Niederlassungsbewilligung gegeben (Art. 63 Abs. 1 lit. a i. V. m. Art. 62 lit. b AuG; BGE 137 II 297 E. 2 S. 299 ff.; 135 II 377 E. 4.2 S. 381). Dies gilt selbst dann, wenn die ausländische Person mehr als 15 Jahre ununterbrochen und ordnungsgemäss in der Schweiz verbracht hat (Art. 63 Abs. 2 AuG; zum Ganzen BGE 139 I 16 E. 2.1 S. 19; 139 I 31 E. 2.1 S. 32 f.). Der Beschwerdeführer weist zwar darauf hin, es liege keine "mehrjährige" Freiheitsstrafe vor. Unter Abzug der angerechneten Reststrafe von 164 Tagen sei er längstens zu 16 Monaten und 14 Tagen verurteilt worden. Selbst wenn eine derartige Betrachtung am Platz wäre, läge indes eine "längerfristige" Freiheitsstrafe vor. Der Einwand ist damit unbehelflich. War Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG erfüllt, konnte die Vorinstanz bundesrechtskonform offen lassen, ob auch der Tatbestand gemäss Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG gegeben sei (Widerruf der Niederlassungsbewilligung aufgrund des schwerwiegenden Verstosses gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung; dazu BGE 137 II 297 E. 3.3 S. 303 f.).