Citation: 2C_1027/2020 E. 12

Weiter rügen die Beschwerdeführer mit Verweis auf zahlreiche bundesrechtliche Normen (Art. 2 Bundesgesetz vom 7. Oktober 1983 über den Umweltschutz [Umweltschutzgesetz, USG; SR 814.01], Art. 74 Abs. 2 BV; Art. 49 Abs. 1 und 2 BV) eine Verletzung des Verursacherprinzips und der derogativen Kraft des Bundesrechts. Es ist unklar, inwiefern die genannten Normen für die Frage der Berechnung einer Wasseranschlussgebühr von Belang sein sollten. Art. 74 Abs. 2 BV statuiert zwar das Verursacherprinzip, bezieht sich jedoch auf die Kostentragung für die Vermeidung und Beseitigung von schädlichen oder lästigen Einwirkungen unter dem Titel des Umweltschutzes. Auch Art. 2 USG bezieht sich klarerweise nur auf die Kostentragung für Massnahmen nach dem USG. Das Bundesgericht hat sich in seiner Rechtsprechung denn bis anhin auch klar dazu geäussert, dass das Verursacherprinzip wohl bei der Abfallentsorgung und der Finanzierung der Abwasseranlagen von Belang sei, nicht jedoch bei der Frischwasserversorgung (vgl. Urteil 2C_356/2013 vom 17. März 2014 E. 5.2.1). Die entsprechenden Rügen gehen ins Leere.