Citation: I 37/02 20.01.2003 E. A

Der 1956 geborene D.________ war seit 1. Juli 1988 bis März 1997 als Bauar-beiter bei der Firma H.________ AG in C.________ angestellt. Am 12. Februar 1997 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Der behandelnde Arzt Dr. med. B.________, Allgemeinpraxis, diagnostizierte am 14. Juni 1997 ein lumboradikuläres Restsyndrom mit Fussheberparese links bei Status nach Operation einer Diskushernie L5/S1 links am 21. Februar 1997. Der Versicherte sei im bisherigen Beruf als Bauarbeiter ab 5. August 1996 bis 14. Juni 1997 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Mit Verfügung vom 24. August 1998 ordnete die IV-Stelle Aargau ein sechsmonatiges Arbeitstraining im Hinblick auf eine berufliche Wiedereingliederung an. Die in der V.________ vollzogene Massnahme wurde am 27. November 1998 vorzeitig abgebrochen, da der Versicherte angab, an zunehmenden Beschwerden zu leiden, sich überfordert zu fühlen und abends nicht mehr handlungsfähig zu sein. Ein von der IV-Stelle bei der Klinik Z.________ in Auftrag gegebenes Gutachten ergab am 7. April 1999, dass der Versicherte als Bauhilfsarbeiter mit schwerer körperlicher Arbeit zu 100 % arbeitsunfähig sei. Demgegenüber dürfe ihm vom Bewegungsapparat her mittelfristig eine 50 %ige Arbeitsfähigkeit für leichte bis mittelschwere Arbeiten ohne Gewichtsbelastungen, unter Vermeidung von repetitiven Bewegungen sowie mit der Möglichkeit zu Wechselbelastungen, zugemutet werden. Am 5. Juli 1999 wurde ergänzend ausgeführt, diese Arbeitsfähigkeit könne ab 7. Ap-ril 1999 mittelfristig innert weniger Monate erreicht werden. Eingeschränkt werde sie möglicherweise wegen Verdachts auf funktionelle Überlagerung und Chronifizierungstendenz. Am 10. Mai 2000 erstatteten Dr. med. K.________, Oberarzt, und Frau Dr. med. X.________, Leitende Ärztin, Klinik Y.________ des Heilstättevereins, ein zusätzliches Gutachten unter Einbezug des psychosomatischen Bereiches. Diagnostiziert wurde ein chronisches, lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit psychischer Funktionseinschränkung bei Status nach Fenestration und Exstirpation einer links-medio-lateralen Discushernie L5/S1 links am 21. Februar 1997 wegen lumboradikulärem Schmerz- und sensomotorischem Ausfallsyndrom S1 links. Der Versicherte sei aus psychosomatischer Sicht unter Berücksichtigung der somatischen Befunde zu 50 % arbeitsunfähig. Medizinisch-theoretisch sei ihm eine leichte, wechselbelastende Tätigkeit von zirka vier Stunden pro Tag zumutbar. Mit Vorbescheid vom 29. September 2000 stellte die IV-Stelle die Ausrichtung einer halben Invalidenrente ab 1. April 1997 bei einem Invaliditätsgrad von 58 % in Aussicht. Am 4. Dezember 2000 erliess sie eine gleich lautende Verfügung.