Citation: 9C_621/2023 E. 3.3.1

3.3.1. Weiter rügt der Beschwerdeführer, er sei weder ehrenamtlich noch aus anderen persönlichen Gründen für die B.________ AG tätig gewesen, sondern ausschliesslich aus erwerblichen Gründen. Eine Tätigkeit dürfe nicht alleine wegen des fehlenden Gewinns als Liebhaberei qualifiziert werden. Das Unternehmen habe zudem in den Jahren 2013 bis 2018 und 2020 stets Gewinn erzielt. Die hohen Kosten für Personal, der übrige Betriebsaufwand und die Abschreibungen sprächen klar gegen die Annahme einer blossen Liebhaberei. Konkret habe er viel Zeit, Geld und persönlichen Effort in die Erwirtschaftung von Umsatz und namhaftem Gewinn investiert. Einen Vergleich zwischen Leistung und Entgelt zu ziehen sei nur dann angebracht, wenn eine teilweise ehrenamtliche, teilweise erwerbliche Tätigkeit zu prüfen sei; dies sei hier jedoch nicht der Fall. Wer Beiträge in der Höhe des Mindestbeitrags oder mehr entrichte, sei immer als Erwerbstätiger zu erfassen, unabhängig davon, ob er für Vermögen und Renteneinkommen höhere Beiträge zu bezahlen hätte.