Citation: 6B_204/2009 31.07.2009 E. 6

Die Beschwerde ist somit abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Der Beschwerdeführer macht sinngemäss (einen formellen Antrag stellt er nicht) geltend, aus dem Zwecke der notwendigen Verteidigung ergebe sich, dass sein Verteidiger, welcher im kantonalen Verfahren als amtlicher Anwalt eingesetzt worden sei, diese Funktion bis zum Abschluss des Rechtsmittelverfahrens vor Bundesgericht behalten müsse. Nach Art. 64 Abs. 2 BGG hat ein Beschwerdeführer im Verfahren vor Bundesgericht auf Gesuch hin Anspruch auf Beigabe eines unentgeltlichen Rechtsvertreters, sofern seine Begehren nicht aussichtslos sind und er nicht über die erforderlichen Mittel für die Bezahlung eines Verteidigers verfügt. Ausnahmsweise, im Falle einer sogenannt notwendigen Verteidigung (dazu BGE 131 I 350), ist dem Beschwerdeführer unter Umständen von Amtes wegen und unabhängig von seinem Willen und seinen finanziellen Verhältnissen ein Anwalt beizugeben. Ein solcher Fall liegt entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers offensichtlich nicht vor (vgl. BGE a.a.O.). Die Frage, ob dem Beschwerdeführer ein Verteidiger zur effektiven Wahrnehmung seiner Verfahrensrechte beigegeben werden müsse, stellte sich dem Bundesgericht ohnehin nicht, da die Beschwerde von einem Anwalt erhoben wurde. Die Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung setzt somit u.a. voraus, dass der Beschwerdeführer nicht in der Lage ist, seinen Anwalt zu bezahlen. Dies behauptet er nicht einmal, geschweige denn, dass er seine Prozessarmut belegen würde. Der Beschwerdeführer trägt somit, dem Ausgang des Verfahrens entsprechend, die Kosten (Art. 66 BGG).