Citation: 1A.186/2005 09.12.2005 E. 1.6.3

1.6.3. Der Beschwerdeführer beantragt, das bundesgerichtliche Urteil sei Dritten ausschliesslich in anonymisierter Form zugänglich zu machen, insbesondere auch, was die Aufnahme in die Datenbank der Entscheide betreffe. Im Interesse der Transparenz der Rechtsprechung macht das Bundesgericht in der Regel seine Entscheide im Internet zugänglich; dies in anonymisierter Form. Von der Anonymisierung abzusehen, besteht insoweit im vorliegenden Fall kein Anlass. Bei den Angeschuldigten handelt es sich um in Australien bekannte Personen. Die Presse hat über den Fall bereits unter Nennung von Namen eingehend berichtet. Mit Mitteilung vom 21. Oktober 2005 hat sich deshalb der Präsident der I. öffentlichrechtlichen Abteilung auf Gesuch hin damit einverstanden erklärt, das vorliegende Verfahren bezüglich Dispositiv und Urteil als medienwirksamen Fall zu behandeln ("cause célèbre"). Dabei hat er nur die Namen, welche der Presse bereits bekannt sind, für die Berichterstattung freigegeben. Damit wird sowohl dem berechtigten Informationsanspruch der Öffentlichkeit als auch dem Geheimhaltungsinteresse der Beteiligten, soweit deren Namen der Presse nicht ohnehin bereits bekannt sind, Rechnung getragen. Dem Antrag des Beschwerdeführers kann nur in diesem Umfang stattgegeben werden.