Citation: 5A_192/2023 E. 2

Die Rechtsmittel nach dem Bundesgerichtsgesetz sind reformatorisch (vgl. Art. 107 Abs. 2 BGG). Daher darf sich die beschwerdeführende Partei nicht darauf beschränken, die Aufhebung oder Kassation des angefochtenen Entscheides zu beantragen; vielmehr ist ein Antrag in der Sache zu stellen. Es ist demnach anzugeben, welche Punkte des Entscheides angefochten und welche Abänderungen beantragt werden (BGE 133 III 489 E. 3.1; 134 III 379 E. 1.3; 137 II 313 E. 1.3; 147 I 89 E. 1.2.5). Der Hauptantrag ist kassatorisch und damit ungenügend, zumal nicht klar wird, ob es dem Beschwerdeführer nur um die alternierende Obhut oder auch um die im Dispositiv des angefochtenen Entscheides zum Ausdruck gebrachte Behaftung der Eltern bei der Bereitschaft für zusätzliche Kontakte zum Vater geht; das Eventualbegehren spricht für Ersteres, die Beschwerdebegründung bezieht sich aber in erster Linie auf die Erwägung 2.6.5 des angefochtenen Entscheides und damit auf die Besuchskontakte. Mithin fehlt es im Zusammenhang mit dem Kontaktrecht an einem Begehren und sind die Rechtsbegehren in Bezug auf die Obhutsfrage ungenügend. Bereits aus diesem Grund ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.