Citation: 2A.179/2005 05.04.2005 E. 2

2.1 Der Haftgrund der Untertauchensgefahr im Sinne von Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG liegt vor, wenn konkrete Anzeichen befürchten lassen, dass sich der Ausländer der Ausschaffung entziehen will, insbesondere weil sein bisheriges Verhalten darauf schliessen lässt, dass er sich behördlichen Anordnungen widersetzt. Dies ist nach der Praxis regelmässig der Fall, wenn er bereits einmal untergetaucht ist, durch erkennbar unglaubwürdige und widersprüchliche Angaben die Vollziehungsbemühungen zu erschweren versucht oder sonst klar zu erkennen gibt, dass er nicht in seinen Heimatstaat zurückzukehren bereit ist (BGE 130 II 56 E. 3.1, mit Hinweisen). 2.2 Die Vorinstanz hat dazu ausgeführt, die auf Grund des bisherigen Verhaltens des Beschwerdeführers bestehende Untertauchensgefahr sei nach wie vor gegeben. Sie verweist dazu auf ihr Urteil vom 23. Dezember 2004, in welchem sie unter Hinweis auf die beiden erfolglosen Asylgesuche des Beschwerdeführers, dessen früheres Untertauchen, seine Begehung schwerer Delikte (Verbrechen) sowie das Leugnen seiner Identität zum Schluss gekommen war, er dürfte bei einer allfälligen Haftentlassung versuchen, unterzutauchen. Die Ausschaffung des Beschwerdeführers, für welchen rasch Ausweispapiere beschafft und ein Rückflug gebucht werden konnte, sei einzig an dessen renitentem Verhalten gescheitert. 2.3 Gestützt auf diese Umstände durfte die Vorinstanz ohne Bundesrecht zu verletzen annehmen, beim Beschwerdeführer bestehe Untertauchensgefahr im Sinne von Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG. Soweit sich der Beschwerdeführer mit dem angefochtenen Entscheid überhaupt sachbezogen auseinandersetzt (vgl. Art. 108 Abs. 2 OG; BGE 118 Ib 134 E. 2), sind seine Ausführungen nicht geeignet, eine andere Beurteilung des vorliegenden Falles zu bewirken. Auch dass er mit Y.________, unter welchem (falschen) Namen er am 21. Februar 2002 von Nigeria aus einen Visumsantrag gestellt haben soll, nichts zu tun habe bzw. nicht identisch sei, ist im Hinblick auf die Frage der Untertauchensgefahr ohne jede Bedeutung. Aus den Akten ergibt sich, dass die zuständigen Behörden mit der gebotenen Dringlichkeit bemüht sind, eine erneute Ausreisemöglichkeit zu organisieren, womit auch das Beschleunigungsgebot eingehalten worden ist. Auch die Dauer der Ausschaffungshaft bis längstens 19. Juni 2005 kann unter Berücksichtigung aller Umstände als angemessen bezeichnet werden.