Citation: 5A.24/1999 17.02.2000 E. 1

1.-Wiederherstellung gegen die Folgen der Versäumung einer Frist kann nur dann erteilt werden, wenn der Gesuchsteller oder sein Vertreter durch ein unverschuldetes Hindernis abgehalten worden ist, innert der Frist zu handeln, und binnen zehn Tagen nach Wegfall des Hindernisses unter Angabe desselben die Wiederherstellung verlangt und die versäumte Rechtshandlung nachholt (Art. 35 Abs. 1 OG). In formeller Hinsicht kann zunächst festgehalten werden, dass das Wiederherstellungsgesuch vom 22. November 1999 rechtzeitig im Sinn von Art. 35 Abs. 1 OG gestellt wurde. Massgebend für den Beginn der 10-tägigen Wiederherstellungsfrist ist nicht die Zustellung des Urteilsdispositivs des Bundesgerichtsurteils vom 18. Oktober 1999, sondern die am 12. November 1999 erfolgte Zustellung des schriftlich begründeten Entscheides, denn erst in diesem Zeitpunkt war der Grund für den Nichteintretensentscheid ersichtlich. Ferner sind die formellen Voraussetzungen für die Wiederherstellung auch insoweit erfüllt, als die versäumte Rechtshandlung - die Verwaltungsgerichtsbeschwerde - gleichzeitig mit dem Wiederherstellungsgesuch eingereicht wurde. Im Folgenden ist daher zu prüfen, ob die Generalbevollmächtigung von S.T.________ aus dem Jahr 1981 noch gültig ist und auch die von ihr vorgenommene Bevollmächtigung von Fürsprecher D.S.________ für das Wiederherstellungsgesuch und die Erhebung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde umfasst.