Citation: 8C_322/2021 E. 6.3.3

6.3.3. Am 17. Oktober 2019 hielt Dr. med. G.________ fest, eine Läsion der Supraspinatussehne habe sicherlich bereits vorher bestanden. Dies lasse sich auch aufgrund der verkürzten Sehnenlänge nachvollziehen. Durch das Trauma sei es jedoch zu einer "acute on chronic rupture" mit Komplettruptur der Infraspinatussehne sowie auch des vorderen Anteils inklusive des Pulley-Systems am Subscapularis-Oberrand gekommen. Dies entspreche sowohl dem intraoperativen Befund mit problemloser Reposition der Infraspinatussehne an den "foot print" als auch der MR-tomographisch fehlenden fettigen Infiltration von Infraspinatus und Subscapularis, was klar auf eine frische Läsion hindeute.