Citation: 6B_969/2020 E. 1.2.1

1.2.1. Die Vorinstanz erachtet es als erstellt, dass E.________ am 3. Juli 2014 EUR 3'200'000.-- auf ein Konto bei der F.________ Bank AG in Liechtenstein überwiesen und B.________ damit beauftragt habe, für ihn ein Auslands-Devisengeschäft durchzuführen. G.________ habe für diese Transaktion eine Sicherheit zur Verfügung gestellt. Am 7. November 2014 seien von den EUR 3'200'000.-- zwei Überweisungen auf ein Konto der D.________ AG in der Höhe von insgesamt EUR 746'200.-- eingegangen. Beide Zahlungen seien mit dem Buchungstext "Teilzahlung G.________ gemäss Aktienkaufvertrag" erfolgt. Der Aktienkaufvertrag über 50 % der Inhaberaktien der D.________ AG zum Preis von CHF 3'000'000.-- zwischen G.________ und der H.________ AG datiere vom 1. November 2014 und sei seitens der H.________ AG am 4./5. November 2014 vom Beschwerdegegner unterzeichnet worden. Der Beschwerdegegner sei zwischen Januar 2010 und August 2016 als Geschäftsführer der Gesellschaften B.________s tätig gewesen. Gleichentags habe er auch die auf den 31. Dezember 2014 vordatierte Aufhebungsvereinbarung, mit welcher der Aktienkaufvertrag vom 1. November 2014 mit sofortiger Wirkung aufgehoben worden sei, unterzeichnet. In seiner Position als Geschäftsführer habe sich der Beschwerdegegner unter anderem zwischen dem 17. November 2014 und dem 1. Juli 2015 insgesamt Fr. 193'794.25 der EUR 746'200.--, ausmachend 10 Monatslöhne, auf sein privates Konto überwiesen.