Citation: 1B_529/2022 E. 2.2

2.2. Das Kantonsgericht erwägt im Wesentlichen, die vorliegend von der Ex-Ehefrau des Beschwerdeführers angezeigten Ehrverletzungsdelikte seien gemäss ihrer Strafklage vom 24. September 2019 frühstens am 26. März 2019, spätestens am 29. April 2019 begangen worden. Nach Art. 178 Abs. 1 StGB drohe damit insoweit spätestens am 29. April 2023 der Eintritt der Verfolgungsverjährung, was bereits einen hinreichenden sachlichen Grund für eine Abtrennung dieser Strafvorwürfe von den übrigen gegen den Beschwerdeführer geführten Verfahren darstelle. Da die von der Staatsanwaltschaft getrennten Teilverfahren voneinander unabhängige Sachverhalts- und Tatkomplexe mit jeweils unterschiedlichen Verfahrensbeteiligten betreffen, bestehe aufgrund der Verfahrenstrennung zudem keine Gefahr von sich widersprechenden Strafurteilen und seien auch sonst keine Gründe ersichtlich, die einer Verfahrenstrennung entgegenstünden.