Citation: 5A_830/2014 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hat im Wesentlichen erwogen, die Beschwerdeführerin bemängle sinngemäss, dass ihr Sohn nicht angehört worden sei. Die Verwaltungsrekurskommission habe indes in ihren Erwägungen dargelegt, weshalb auf die Anhörung des Sohnes zu verzichten sei. Die Beiständin habe erklärt, B.________ sei aufgrund seiner Behinderung dazu kognitiv nicht in der Lage und die Schulleiterin der Stiftung D.________ habe bestätigt, dass B.________ mit der Anhörung überfordert wäre. Mit dieser Begründung setze sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. Im Weiteren bemängle die Beschwerdeführerin, dass keine Vertreter HPS der Stiftung D.________ und der vormals zuständigen Vormundschaftsbehörde anwesend gewesen seien. Im vorliegenden Fall sei fraglich, ob die Begründung hier den Anforderungen genüge. Für die Frage der Aufhebung der Beistandschaft interessiere indes die aktuelle Sachlage, weshalb schon aus diesem Grund auf die Befragung dieser Personen zu verzichten gewesen sei. Die Vorinstanz habe sich überdies auf die Akten und verschiedene Berichte stützen können. Zudem habe die HPS der Stiftung D.________ B.________ nach wie vor als gefährdet betrachtet. Im Weiteren hält die Vorinstanz zusammengefasst dafür, die erste Instanz erwähne zwar die vielen Wohnsitzwechsel als ungünstigen Faktor, da sie sich negativ auf die Entwicklung von B.________ auswirkten, weil es ihm dadurch und aufgrund der damit verbundenen Schul- und Betreuungswechsel verunmöglicht werde, sich an einem Ort richtig einzuleben und Beziehungen aufzubauen. Im vorliegenden Fall gehe es indes nicht darum, eine Schuld an den Wohnsitzwechseln zuzuweisen. Vielmehr gelte es zu prüfen, ob die Voraussetzungen für die Aufhebung der Beistandschaft gegeben seien. Aus den Akten und den Ausführungen der Beiständin gehe hervor, dass sich die Lage zugespitzt habe. Die Betreuungspersonen seien an ihre Grenzen gestossen und die Kindesschutzgruppe sei zum Schluss gelangt, es liege eine erhebliche Gefährdung des Kindeswohls vor. Daraufhin sei die Gefährdungsmeldung der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienste E.________ ergangen. Es seien noch keine Lösungen für die weitere Beschulung von B.________ und keine angemessene Förderungsmöglichkeiten für ihn gefunden worden. Der Beschwerdeführerin liege zwar das Wohl ihres Sohnes am Herzen, doch sei sie einer behördlichen Unterstützung nicht zugänglich. Vielmehr halte sie dafür, die Behörden wollten sie schikanieren. Ihre Anstrengungen genügten nicht, das Wohl von B.________ optimal zu fördern. Vielmehr hindere sie ihn durch ihre vehemente Ablehnung der Beiständin sowie der Förderungsmassnahmen an seiner gedeihlichen Entwicklung. Das Kindeswohl sei dementsprechend massiv gefährdet und die Begleitung durch eine Beiständin daher erforderlich. Mit dieser Argumentation setze sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. Sie empfinde die Gefährdungsmeldungen zwar als "Anschwärzen", spreche sich gegen eine Abgabe von Ritalin aus, gehe indes nicht auf die Voraussetzungen der Beistandschaft ein. Aus der Beschwerde ergebe sich nicht, weshalb die Beschwerdeführerin das Wohl des Sohnes nicht als gefährdet erachte. Insgesamt fehle es an der Auseinandersetzung mit der Einschätzung der Vorinstanz.