Citation: 2A.76/2000 05.05.2000 E. A

A.-Die kroatische Staatsangehörige A.________ reiste am 22. August 1991, im Alter von 17 3/4 Jahren, zu ihren Eltern in die Schweiz ein und erhielt im Rahmen des Familiennachzugs eine Aufenthaltsbewilligung, die in der Folge mehrmals, zuletzt mit Wirkung bis 29. August 1998, verlängert wurde. Sie blieb allerdings nicht dauernd in der Schweiz, sondern kehrte nach Kroatien zurück, beendete die Mittelschule und nahm dort auch ein Studium auf, so dass sie insgesamt weitaus häufiger in ihrer Heimat weilte als bei den Eltern in der Schweiz. 1998 heiratete sie in ihrer Heimat einen Landsmann; sie wohnt mit diesem zusammen in Kroatien in einer Wohnung, die ihrem Vater gehört. Sie hält sich weiterhin nur wochenweise bei ihren Eltern in X.________ auf. Mit Verfügung vom 12. Januar 1999 wies das Amt für Ausländerfragen des Kantons Appenzell A.Rh. das Gesuch von A.________ um eine weitere Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung mit der Begründung ab, dass sie sich seit längerer Zeit nur noch sporadisch in der Schweiz aufhalte und zudem nun im Ausland geheiratet und dort einen eigenen Familienstand gegründet habe, so dass sich der Mittelpunkt ihrer Lebensverhältnisse nicht mehr in der Schweiz befinde. Die Sicherheitsdirektion des Kantons Appenzell A.Rh. wies den gegen diese Verfügung erhobenen Rekurs am 9. April 1999 ab. Das Verwaltungsgericht des Kantons Appenzell A.Rh. wies die gegen den Rekursentscheid der Sicherheitsdirektion erhobene Beschwerde am 24. November 1999 ab.