Citation: 5A_587/2014 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung von Art. 29 Abs. 3 BV und Art. 117 ZPO. Sie begründet diese mit der Bedürftigkeit der Beschwerdeführerin und dem verfrühten Entscheid des Zivilgerichts. Die Beschwerdeführerin ist der Auffassung, dass die Bedürftigkeit ersichtlich gewesen wäre, hätte die erste Instanz mit ihrer Entscheidung - wie beantragt - bis April 2014 zugewartet. Indem die Vorinstanz diesen Entscheid des Zivilgerichts "stütze", habe sie das Recht der Beschwerdeführerin auf unentgeltliche Rechtspflege und damit verfassungsmässige Rechte der Beschwerdeführerin sowie Bundesrecht verletzt.