Citation: 8C_835/2019 E. 3.3

3.3. Diese Vorbringen sind nicht stichhaltig. Aus der kreisärztlichen Beurteilung der Dr. med. C.________ vom 6. März 2018 ergibt sich, dass die Fraktur des Os coccygis nach Abheilung der Knochenstruktur noch für eine längere Zeit eine erhebliche Schmerzsymptomatik werde hervorrufen können. Es sei allerdings damit zu rechnen, dass der Versicherte künftig seine Tätigkeit als Gipser ohne wesentliche Einschränkungen wieder werde ausüben können. Um die Wiedereingliederung des Versicherten ins Erwerbsleben zu ermöglichen, sei die Verwaltung gebeten, mit dem Arbeitgeber Kontakt aufzunehmen, um vorübergehend einen angepassten Schonarbeitsplatz zu konzipieren. Aus diesen Auskünften wird, entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers, klar ersichtlich, dass die Kreisärztin mit einer deutlichen Verbesserung des Gesundheitszustandes gerechnet hatte. Diese war denn auch aus medizinischer Sicht, wie sich aus der Skelettszintigraphie vom 6. September 2018 ergeben hatte, objektiv betrachtet eingetreten. Die Schlussfolgerung der Vorinstanz, Dr. med. C.________ habe sich mit der Aussage, es lägen unveränderte Verhältnisse vor, allein auf die vom Versicherten empfundenen Schmerzen bezogen, ist schon aus diesem Grunde nicht zu beanstanden. Sodann ist zum Bericht des Dr. med. D.________ vom 14. August 2019 zum einen festzuhalten, dass er zur Einschätzung der Arbeitsfähigkeit einzig auf die Angaben des Beschwerdeführers abstellte. Zum anderen hat das kantonale Gericht zu Recht darauf hingewiesen, dass dieser Arzt in einer früheren Auskunft vom 15. Februar 2019 gegenüber der Arbeitslosenversicherung angegeben hatte, eine körperlich leicht belastende sitzende Tätigkeit sei seinem Patienten theoretisch zumutbar. Daher vermögen seine Angaben keine auch nur geringen Zweifel an der Beurteilung der Dr. med. C.________ vom 27. November 2018 zu begründen. Weiter nahm Dr. med. E.________, FMH Orthopädische Chirurgie, Wirbelsäulenchirurgie, Spital F.________, im Bericht vom 18. Juni 2018 nicht zur Frage der Arbeitsfähigkeit Stellung. Vielmehr empfahl er zur Linderung der Schmerzen einen mit geringen Risiken verbundenen operativen Eingriff (kurzer Hautschnitt in der Rima ani über dem sacrococcygealen Übergang und Entfernung des Coccyx). In Kenntnis dieser Empfehlung wollte Dr. med. C.________ (Bericht vom 1. November 2018) das Ergebnis der chirurgischen Intervention abwarten. Erst nachdem sich der Beschwerdeführer dem von Dr. med. E.________ vorgeschlagenen Vorgehen nicht unterziehen wollte, schätzte sie die Arbeitsfähigkeit neu ein (Bericht vom 27. November 2018). Weshalb sie ihn dazu erneut klinisch hätte untersuchen müssen, wie er geltend macht, ist angesichts der dargelegten Umstände nicht nachvollziehbar. Insgesamt ergibt sich, dass das kantonale Gericht kein Bundesrecht, insbesondere nicht den ihm obliegenden Untersuchungsgrundsatz (vgl. Art. 61 lit. c ATSG), verletzt hat. Die Beschwerde ist, soweit den geltend gemachten Anspruch auf Invalidenrente betreffend, in allen Teilen abzuweisen.