Citation: I 138/03 15.12.2003 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht ging gestützt auf die Berichte der Klinik für Viszerale und Transplantationschirurgie des Spitals X.________, der Medizinischen Abteilung O.________ des Spitals X.________ und des Hausarztes davon aus, dass beim Versicherten chronifizierte Leistenschmerzen mit deutlicher depressiver Entwicklung im Vordergrund stünden. Während die Ärzte gemäss Bericht des Spitals X.________ vom 18. Januar 1999 einen somatischen Ursprung der Beschwerden angenommen hätten, seien im Februar 2000 eine Depression diagnostiziert und eine nichtorganische Komponente postuliert worden. Im April 2000 sei eine Zunahme des nichtorganischen Schmerzanteils und im September 2000 eine deutliche depressive Entwicklung mit latenter Suizidalität vermerkt worden. Aus dem Abklärungsbericht der BEFAS vom 24. Januar 2002 ergebe sich sodann, dass invaliditätsfremde Faktoren wie Dekonditionierung, schlechte Integration, soziale Belastungen, Überempfindlichkeit und Zukunftsängste das Beschwerdebild entscheidend mitbestimmten. Seitens der Medizinischen Klinik O.________ werde auf eine psychosoziale Belastungssituation hingewiesen und auch der Hausarzt erwähne eine massive Dekonditionierung. Für eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand ergäben sich aus den Akten keine Anhaltspunkte. Zur Beurteilung des dem Beschwerdeführer noch verbleibenden Leistungsvermögens stellte die Vorinstanz daher lediglich auf die somatischen Beschwerden, unter Ausklammerung der invaliditätsfremden Anteile, ab. Daraus folgerte sie, dass der Versicherte zwar in der Arbeit als Gärtner stark behindert sei, eine leichte Tätigkeit indessen ganztags ausüben könne. 3.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird eine unrichtige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt. Zur Begründung wird vorgebracht, zum einen sei unberücksichtigt geblieben, dass Mitte Dezember 2002 erneut eine Leistenoperation habe durchgeführt werden müssen. Zum andern habe die Vorinstanz zu einseitig auf die Feststellungen der BEFAS gemäss Bericht vom 24. Januar 2002 abgestellt, ohne die medizinische Vorgeschichte miteinzubeziehen. Aus dieser ergebe sich eine somatische Ursache des Beschwerdebildes, welches sich in der Folge psychisch verstärkt und chronifiziert habe. Im Zweifelsfalle sei ein psychosomatisches Gutachten einzuholen.