Citation: 6B_766/2019 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz verletze Bundesrecht, indem sie ihn wegen mehrfacher (teils versuchter) Ausnützung der Notlage und mehrfacher (teils versuchter) Förderung der Prostitution verurteile. Betroffen sei namentlich sein Anspruch auf rechtliches Gehör. Die Vorinstanz nehme betreffend die Tatbestände der Ausnützung der Notlage nach Art. 193 Abs. 1 StGB, die mehrfache versuchte Ausnützung der Notlage nach Art. 193 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB, die mehrfache Förderung der Prostitution nach Art. 195 Abs. 2 und Abs. 3 StGB (in der bis zum 30. Juni 2014 geltenden Fassung) sowie die mehrfache versuchte Förderung der Prostitution nach aArt. 195 Abs. 2 und Abs. 3 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB keine eigenständige Beweiswürdigung und Subsumtion vor. Sie dürfe sich nicht auf eine Plausibilitäts- und Rechtskontrolle beschränken. Die Vorinstanz hätte diesbezüglich ausserdem ein neues, den erstinstanzlichen Entscheid ersetzendes Urteil fällen müssen, was sie unterlassen habe.