Citation: 5A_867/2009 04.03.2010 E. B

Am 6. Januar 2009 reichte X.________ Eheschutzklage beim Gerichtspräsidium Bremgarten ein. Am 21. April 2009 stellte der Gerichtspräsident von Bremgarten die Aufhebung des gemeinsamen Haushaltes fest, wies die eheliche Liegenschaft der Klägerin zur Nutzung zu, unterstellte die unmündigen Kinder der Obhut der Klägerin, regelte das Besuchsrecht des Beklagten und verpflichtete diesen zu monatlichen Unterhaltsbeiträgen von je Fr. 1'200.-- für die unmündigen Kinder und von Fr. 2'298.-- (vom 1. März bis 30. April 2009) bzw. von Fr. 1'288.-- (ab 1. Mai 2009) für die Klägerin persönlich. Am 18. Mai 2009 erhob X.________ gegen dieses Urteil Beschwerde. Sie verlangte monatliche persönliche Unterhaltsbeiträge von Fr. 3'485.-- ab 1. März 2009. Z.________ erhob daraufhin Anschlussbeschwerde mit dem Begehren um Feststellung, dass er der Klägerin keinen Unterhaltsbeitrag schulde, eventuell sei er auf Fr. 1'288.-- ab 1. März 2009 festzusetzen. In Abweisung der Beschwerde und teilweiser Gutheissung der Anschlussbeschwerde bestimmte das Obergericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 2. November 2009, dass einzig für den Zeitraum vom 1. März 2009 bis zum 31. Dezember 2009 ein persönlicher Unterhaltsbeitrag, und zwar von monatlich Fr. 130.--, geschuldet sei.