Citation: 1C_161/2023 E. 3.6

3.6. Weshalb es zu einer erhöhten Hochwassergefahr auf den Parzellen der Beschwerdeführenden kommen soll, welche die Verhältnismässigkeit der Massnahme in Frage stellen würde, erläutern die Beschwerdeführenden nicht. Dies liegt gestützt auf das hiervor Ausgeführte auch nicht auf der Hand: Eine Verschlechterung ist wie gesehen einzig für den die Grundstücke der Beschwerdeführenden nicht tangierenden Bereich der Fadenrainstrasse ausgewiesen. Insgesamt wird sich der Hochwasserschutz im betroffenen Siedlungsgebiet markant verbessern, auch wenn der bestehende Durchlass bei der Fadenrainstrasse (zurzeit) nicht vergrössert wird (E. 3.3). Bezüglich der geltend gemachten Unklarheit bzw. Unverbindlichkeit im Zusammenhang mit den Massnahmen zum Schutz vor bodenbedingten Gefahren kann den Beschwerdeführenden ebenfalls nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz zählte die seitens des Kantons gestützt auf den geotechnischen Bericht aus dem Jahr 2016 gegenüber dem Vorprojekt vorgenommenen Anpassungen auf und hielt fest, die Realisierung des Vorhabens werde durch Fachpersonen begleitet. Diese Vorkehrungen sind mit dem BAFU und der Vorinstanz als ausreichend zu beurteilen. Ein verbleibendes Restrisiko lässt den staatlichen Eingriff ohnehin nicht von vornherein als ungeeignet erscheinen, dient er nach dem Gesagten doch nicht allein der Gefahrenabwehr, sondern zusätzlich auch der ökologischen Aufwertung. Im Übrigen hat die Vorinstanz begründet, warum das Wasserbauprojekt in seiner konkreten Ausgestaltung erforderlich und der Eingriff in die privaten Eigentumsrechte zumutbar ist. Mit diesen schlüssigen Ausführungen, auf die verwiesen werden kann, setzen sich die Beschwerdeführenden nicht bzw. nicht rechtsgenüglich auseinander (E. 2 hiervor), womit es diesbezüglich sein Bewenden hat.