Citation: 5A_681/2022 E. 3

Die Beschwerdeführer sind nicht damit einverstanden, die von ihnen geschuldeten Ausgleichszahlungen an bestimmte Miterben bezahlen zu müssen; vielmehr seien die Ausgleichungsbeträge verhältnismässig auf alle Ausgleichungsempfänger zu verteilen. Sie führen an, es könne namentlich aus der Sicht der Gläubiger darauf ankommen, wer ihr Schuldner sei. Dieser Standpunkt hat zweifellos etwas für sich. Indes ist nicht ersichtlich, inwiefern die Beschwerdeführer, die - im Lichte der gestellten Begehren unbestrittenermassen - Schuldner von Ausgleichszahlungen sind, ein schützenswertes Interesse an der diesbezüglichen Abänderung des angefochtenen Entscheids haben sollen; sie erklären auch nicht, welche Vorteile sie von einer verhältnismässigen Aufteilung der Ausgleichszahlungen auf ihre Geschwister ziehen könnten. Mangels schutzwürdigen Interesses (Art. 76 Abs. 1 Bst. b BGG) ist auf diese Rüge nicht einzutreten.