Citation: K 72/01 08.08.2001 E. 6

6.- Die Beschwerdeführer haben den Verzicht auf eine Fortführung des Prozesses am 5. April 2001 ausdrücklich und vorbehaltlos erklärt. Bei dieser Aussage sind sie zu behaften. In den vorinstanzlichen Akten fehlen unter Einschluss des Schreibens vom 22. März 2001 Anhaltspunkte dafür, dass die Willensäusserung nicht eindeutig gewesen oder irrtümlich erfolgt wäre, was das Gericht verpflichtet hätte, den tatsächlichen Willen des Rechtsuchenden zu ermitteln (Urteil G. vom 5. Juni 2000 [H 236/99] sowie unveröffentlichtes Urteil M. vom 5. November 1985 [H 193/85]). Die Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde über eine angeblich ungenügend erfolgte Orientierung über die Auswirkungen eines Rückzuges durch Advokat S.________ sind nicht geeignet darzutun, dass die Beschwerdeführer das Rechtsmittel unter dem Einfluss eines relevanten Willensmangels zurückgezogen haben. Dem an die Beschwerdeführer gerichteten Schreiben von Advokat S.________ vom 22. März 2001 lässt sich unmissverständlich der Prozessgegenstand entnehmen: Die Weigerung der Helsana, die Aufenthaltskosten zu übernehmen. Damit musste es für die Beschwerdeführer zugleich klar sein, dass beim Rückzug diese Kosten, falls nicht bereits von der Verstorbenen bezahlt, der Erbmasse angelastet würden. Dafür, dass die Beschwerdeführer eine falsche Auskunft erhalten hätten, finden sich in den Akten keine Anhaltspunkte. Dies wird denn auch nicht behauptet. Der Abschreibungsbeschluss der Vorinstanz kann somit nicht beanstandet werden.