Citation: 6B_23/2021 E. 2.5

2.5. Nach dem Ausgeführten ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die vom Beschwerdeführer erst an der Berufungsverhandlung geltend gemachte Rüge einer die Abhörprotokolle betreffenden unzureichenden Aktendokumentation als verspätet beurteilt und uneingeschränkt auf die Abhörprotokolle abstellt. Sie verstösst damit weder gegen Bundes- noch Konventionsrecht. Ob die Aktendokumentationspflicht verletzt ist, kann bei dieser Sachlage offen bleiben. Auf die Ausführungen des Beschwerdeführers zur Beweislage ohne Abhörprotokolle, mit welchen er seinen Eventualantrag (Schuldspruch lediglich wegen Gehilfenschaft zum Verbrechen gegen das Betäubungsmittelgesetz) begründet, braucht unter diesen Umständen nicht eingegangen zu werden.