Citation: 5A_85/2022 E. 2.1

2.1. Er macht geltend, der gemeinsame Sohn habe sowohl im Zeitpunkt des erstinstanzlichen als auch im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Entscheids gewöhnlichen Aufenthalt in Frankreich bzw. V.________ gehabt. Insbesondere zum Zeitpunkt des erstinstanzlichen Entscheids habe der Sohn gewöhnlichen Aufenthalt in V.________ gehabt. Diesen habe er bis zum Entscheid der Vorinstanz beibehalten. Die Vorinstanzen seien in Willkür verfallen, indem sie die einschlägigen Bestimmungen zur internationalen und örtlichen Zuständigkeit falsch bzw. überhaupt nicht angewendet hätten. Bei der fehlenden Zuständigkeit des erstinstanzlichen Eheschutzurteils handle es sich um einen derart schwerwiegenden Mangel, dass dieses aufzuheben sei, soweit nicht ohnehin Nichtigkeit vorliege. Damit müsse auch der bestätigende Entscheid der Vorinstanz aufgehoben werden bzw. sei er gegenstandslos geworden, soweit es sich um Kindesschutz im Sinne des Haager Kindesschutzübereinkommens handle.