Citation: 6P.37/2004 19.05.2004 E. 4

Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, das Obergericht habe willkürlich angenommen, er habe die Kühe nicht genügend mit Nahrung versorgt. Es sei lediglich auf den Umstand abgestellt worden, dass die drei Kühe vor dem Schlachten ein unterdurchschnittliches Gewicht gehabt hätten. Das Fleisch der Tiere sei aber der guten Fleischigkeitsklasse "3X" zugeteilt und somit "bankwürdig" erklärt worden. Zudem seien andere massgebliche Kriterien nicht in Betracht gezogen worden. Das Obergericht hielt fest, die ausgewachsenen, reinrassigen, an keiner Krankheit leidenden, braunen Kühe mit Gewichten von 192.5 kg, 164.5 kg und 148.5 kg seien unterernährt gewesen. Eine normale Kuh dieser Gattung habe gemäss dem Fleischschauer und Veterinär Dr. C.________ ein durchschnittliches Gewicht zwischen 210 kg und 350 kg. Das Obergericht zeigte sehr ausführlich und zutreffend auf, dass die angeführte Fleischigkeitsklasse lediglich der Qualitätsbestimmung dient und nicht auf eine ausreichende Ernährung schliessen lässt. Es kann hier im Wesentlichen auf das angefochtene Urteil verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG). Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers zog das Gericht nicht nur das Gewicht der Kühe in Betracht. Es stützte sich auch auf die Aussagen von Dr. C.________, der das Gewicht der drei Kühe als teilweise massiv unter der Norm wertete. Unter diesen Umständen konnte das Obergericht ohne Willkür folgern, die Kühe hätten nicht ausreichend Futter erhalten. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet.