Citation: 5A_179/2018 E. 6.1

6.1. Auch die Verweigerung der Ausdehnung des Ferienrechts um je eine Woche in den Frühlings- und Herbstferien begründete die Vorinstanz mit der nicht dargelegten Finanzierung. Während sich die Kinder mit dem Vater in den Sommerferien 2016 offenbar beim Grossvater väterlicherseits aufgehalten hätten, sei dies im Sommer 2017 nicht mehr gegangen, da es dem Grossvater zu viel gewesen wäre. Im Sommer 2017 hätten sie an der V.________ gezeltet. Der Beschwerdeführer gebe nicht an, wo er sich während der beantragten Frühlings- und Herbstferien aufhalten würde. Ein Aufenthalt beim Grossvater könne offenbar nicht mehr als garantiert gelten und Zelten sei im April und Oktober auch keine feste Option. Zwar wünschten sich die Kinder, den Vater häufiger zu sehen. Ihnen sei aber nur mit einer zuverlässigen Regelung gedient. Angesichts der verschiedenen Schwierigkeiten, mit denen sie zu kämpfen hätten (ADHS, Rückstände in Sprache und intellektueller Entwicklung, Verhaltensauffälligkeiten), seien sie noch mehr als andere Kinder auf Verlässlichkeit angewiesen. Es läge nicht in ihrem Interesse, eine ausgedehntere Regelung zu verfügen, deren Umsetzung stets fraglich wäre.