Citation: 2C_171/2024 E. 1

Angefochten ist das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Februar 2024, mit dem der Abschreibungsentscheid infolge Gegenstandslosigkeit der SID bestätigt wurde. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist nur zulässig, wenn auch ein Entscheid in der Sache mit diesem Rechtsmittel anfechtbar wäre, d.h. wenn kein Ausschlussgrund gemäss Art. 83 BGG vorliegt (vgl. BGE 137 I 371 E. 1.1; Urteil 2C_927/2022 vom 20. September 2023 E. 1.1). Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist ausgeschlossen gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend die Wegweisung (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG), wobei der Entscheid über die Wegweisung und die damit verbundene Ausreisefrist eine Einheit bilden. Dagegen kann eine Partei nur subsidiäre Verfassungsbeschwerde führen (Urteile 2C_598/2023 vom 2. Juli 2024 E. 1.3; 2C_267/2023 vom 13. Juni 2023 E. 1.1; 2C_882/2020 vom 6. Mai 2021 E. 3.6). Ob die Beschwerdeführerin sich nur gegen ihre Wegweisung oder auch gegen den Widerruf der Niederlassungsbewilligung zur Wehr setzte, war Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens. Das Verfahren könnte somit je nach Verfahrensausgang Auswirkungen auf den Widerruf der Niederlassungsbewilligung haben. Da auf die Weitergeltung der Niederlassungsbewilligung grundsätzlich ein Anspruch besteht, ist das Rechtsmittel als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG; BGE 135 II 1 E. 1.2.1; vgl. Urteil 2C_19/2023 vom 20. Juli 2023 E. 1). Die Beschwerdeführerin ist als Adressatin des angefochtenen Entscheids ferner zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Da auch alle weiteren Sachurteilsvoraussetzungen gegeben sind (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d, Art. 90, Art. 100 Abs. 1 und Art. 42 BGG), ist auf die Beschwerde einzutreten.