Citation: 1P.211/2000 23.06.2000 E. A

A.- Der Kassationshof des Kantons Bern verurteilte V.________ am 16. November 1999 wegen Betruges, Irreführung der Rechtspflege, Erschleichung einer falschen Beurkundung und Veruntreuung zu einer Gefängnisstrafe von 18 Monaten, wobei er ihm den bedingten Strafvollzug gewährte. Damit bestätigte er ein Urteil des Wirtschaftsstrafgerichts des Kantons Bern vom 2. Oktober 1998. Dieses hatte V.________ im Übrigen wegen anderer Vorwürfe rechtskräftig freigesprochen. Der Verurteilung lagen unter anderem folgende Sachverhalte zu Grunde. Einerseits soll V.________ am 26. Juni 1992 als einzeln zeichnungsberechtigter Verwaltungsratspräsident und alleiniger Geschäftsführer der T.________ AG einen durch diese von der L.________ AG geleasten Kran an einen Dritten verkauft haben. Andererseits soll er im Jahre 1992 einen Versicherungsbetrug begangen haben, indem er einen Einbruch in seine Villa vortäuschte, das angebliche Deliktsgut jedoch durch einen Dritten verkaufen liess. Schliesslich soll er am 9. Februar 1994 seine Villa zu einem falsch beurkundeten Kaufpreis verkauft haben und einen Aufpreis von Fr. 100'000.-- in bar erhalten haben. Vor dem Kassationshof hatte V.________ beantragt, verschiedene Zeugen anzuhören. Zum Kranverkauf sollten A.________, sein ehemaliger Buchhalter, sowie Herr B.________, ein ehemaliger Mitarbeiter der L.________ AG, befragt werden. Zum Villenverkauf und zum Versicherungsbetrug sollte D.V.________, seine geschiedene Ehefrau, nochmals aussagen, die inzwischen rechtskräftig wegen Gehilfenschaft zum Versicherungsbetrug verurteilt worden war. Diese Beweisanträge wurden vom Kassationshof vorgängig mit Entscheid vom 15. Oktober 1999 und wiederum anlässlich der Hauptverhandlung vom 16. November 1999 abgelehnt.