Citation: 5A_208/2024 E. 9.2.4

9.2.4. 9.2.4.1. Die Würdigung der Vorinstanz, wonach die Aussage des Sohnes in Bezug auf den Vorwurf, die Mutter habe ihm mit einem iPad ins Gesicht geschlagen, nicht glaubhaft sei, rügt der Beschwerdeführer als "absolut haltlos und daher willkürlich". Die Vorinstanz setze sich nur selektiv mit den Umständen rund um den Vorwurf auseinander und blende wichtige tatsächliche Elemente aus, so dass ein tatsachen- und aktenwidriges Bild entstehe, was Willkür darstelle. Würden die vorliegenden Indizien gesamthaft betrachtet, ergebe sich ein Bild, wonach festgestellt werden könne, dass sich der Vorfall genau so abgespielt habe. 9.2.4.2. Mit derart appellatorischen Ausführungen kann es dem Beschwerdeführer jedoch nicht gelingen, seinen Willkürvorwurf zu belegen: Anstatt konkret aufzuzeigen, inwiefern die vorinstanzliche Würdigung willkürlich sein sollte, stellt der Beschwerdeführer der vorinstanzlichen Einschätzung lediglich seine eigene Interpretation der Ereignisse und der Aussagen des Sohnes gegenüber. Mindestens teilweise basiert er seine Schlussfolgerungen zudem auf Tatsachen (insbesondere Aussageverhalten des Beschwerdeführers und der Beschwerdegegnerin im Strafverfahren), die vor Bundesgericht nicht zu beachten sind, denn sie ergeben sich nicht aus dem angefochtenen Entscheid und der Beschwerdeführer erhebt keine Sachverhaltsrügen. So gelingt es dem Beschwerdeführer nicht, die vorinstanzliche Würdigung als willkürlich auszuweisen. Dies gilt auch, soweit der Beschwerdeführer zur von der Vorinstanz festgestellten Instrumentalisierung einfach behauptet, es bestünden hierfür keinerlei Anhaltspunkte und die Vorinstanz verfalle in Willkür.