Citation: 8C_197/2021 E. 7.4

7.4. Als willkürlich tief gilt die zugesprochene Entschädigung von Fr. 5000.- nach unter E. 7.1 Gesagtem erst, wenn von einem zur gehörigen Vertretung notwendigen zeitlichen Aufwand von 26 Stunden und mehr auszugehen ist. Wird davon der vom kantonalen Gericht willkürfrei ausserhalb des Verfassens von Beschwerde und Replik anerkannte Aufwand von 11,5 Stunden abgezogen (E. 7.2 hievor), verbleiben gut 14 Stunden. Diese 14 Stunden erweisen sich als nicht unrealistisch, um die notwendigen Rechte des Klienten mit den zwei Rechtsschriften zu wahren. Denn anders als von der Beschwerdeführerin geltend gemacht, kann die Angelegenheit insgesamt weder von der tatsächlichen noch - wie bereits erwähnt - der rechtlichen Seite her als aussergewöhnlich komplex, d.h. anspruchsvoll bezeichnet werden. Auch fällt auf, dass die Beschwerdeführerin in der eingereichten Kostennote für die ursprüngliche Fassung der Beschwerde drei Stunden Aufwand einsetze, worauf diese mit dem Klienten besprochen und hernach überarbeitet wurde. Dieser Vorgang wiederholte sich. Ein solches Vorgehen sprengt den Rahmen des Notwendigen. Daran vermag die besondere Wesensart des Klienten nichts zu ändern. Sodann rechtfertigte die umfangreiche Stellungnahme der IV-Stelle zur Beschwerde zwar durchaus einen gewissen Mehraufwand. Das in der Replik Vorgetragene geht jedoch weit über das für die Wahrung der Rechte des Klienten Notwendige hinaus, ist doch das Verfahren vor dem kantonalen Gericht vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 61 lit. c ATSG; vgl. auch BGE 114 V 83 E. 4b). Auch wendet das kantonale Gericht das Recht von Amtes wegen an (BGE 133 V 196 E. 1.4 in fine). Abgesehen davon ist beim geltend gemachten effektiven Aufwand von 20,69 Stunden für die Replik ein gewisser Vorbehalt angebracht, will die Beschwerdeführerin diesen doch gemäss der Kostennote vom 13. November 2020 an einem einzigen Arbeitstag geleistet haben. Dies ist aber letztlich für den Ausgang dieses Verfahrens ohne Belang. Damit hält das vorinstanzliche Urteil vom 25. Januar 2021 im Ergebnis vor Bundesgericht stand.