Citation: 5F_38/2022 E. 2

Was die schriftlichen Eingaben anbelangt, macht die Gesuchstellerin geltend, im Verfahren 5A_662/2016 hätte der sie vertretende Rechtsanwalt die Beschwerde nicht zurückziehen dürfen, weil dies nicht im Interesse ihrer Tochter gelegen habe und diese als einzige Tochter des verstorbenen Vaters zur Beschwerde legitimiert gewesen und durch sie (Gesuchstellerin) als Mutter gesetzlich vertreten gewesen sei. Sie habe diesbezüglich wiederholt Strafanzeigen eingereicht, aber die Staatsanwaltschaft habe ohne Prüfung der Beweismittel jeweils Nichteintretensverfügungen getroffen. Es seien ihr durch die Fremdplatzierung ihrer Tochter - zu der am 19. Oktober 2020 superprovisorisch und am 6. Mai 2021 definitiv erfolgten Fremdplatzierung und zur zwischenzeitlichen Rückkehr des Kindes zur Gesuchstellerin siehe Urteil 5A_11/2022 vom 27. Januar 2022 - nicht wieder gutzumachende Nachteile entstanden, weil die Gerichte und Behörden ihre Wahrnehmungsfähigkeit in Zweifel ziehen und behaupten würden, sie leide an einer paranoiden Persönlichkeitsstörung.