Citation: 9C_786/2019 E. 2

Der Entscheid, mit dem ein kantonales Versicherungsgericht einzig über den Anspruch der versicherten Person auf einen unentgeltlichen Rechtsbeistand im Verwaltungsverfahren eines Sozialversicherungsträgers gemäss Art. 37 Abs. 4 ATSG befindet, ist kein Endentscheid sondern ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG (BGE 139 V 600 E. 2 S. 602 f.; 133 V 645 E. 1 S. 646). Praxisgemäss bewirkt ein kantonaler Zwischenentscheid, worin dem Versicherten die unentgeltliche Verbeiständung für das Verwaltungsverfahren bewilligt wird, für die IV-Stelle keinen nicht wiedergutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG (vgl. Urteile 8C_353/2019 vom 2. September 2019 E. 2 und 8C_931/2015 vom 23. Februar 2016 E. 1). Vorliegend wurde indes über den materiellen Rentenanspruch mit Verfügung vom 5. Juli 2019 und damit noch während des Beschwerdeverfahrens betreffend unentgeltliche Verbeiständung rechtskräftig entschieden. Mit Blick auf den Ausgang des Verfahrens braucht über diese Konstellation jedoch nicht abschliessend befunden zu werden.