Citation: 2P.328/2006 02.07.2007 E. 1

1.1 X.________ wurde seit dem 1. Februar 2001 am Departement A.________ der medizinischen Fakultät der Universität Bern im Beschäftigungsprogramm B.________ mit unterschiedlichem Beschäftigungsgrad als stellvertretender Projektleiter und später als Co-Programmleiter angestellt. Gehalt und Sozialleistungen wurden seit Beginn der Anstellung vom Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) drittmittelfinanziert. X.________ schloss mit der Universität jeweils befristete Arbeitsverträge ab: Vertrag vom Dauer Beschäftigungsgrad 08.02.2001 01.02.2001 - 31.12.2001 20% 11.05.2001 01.05.2001 - 31.12.2001 30% 17.1.2002 01.01.2002 - 31.03.2002 30% 27.03.2002 01.04.2002 - 31.12.2002 30% 11./14.02.2003 01.01.2003 - 31.12.2003 50% 20.12.2004 01.01.2004 - 31.12.2004 60% 20.12.2004 01.01.2005 - 31.12.2005 60% Gemäss dem letzten Arbeitsvertrag vom 20. Dezember 2004 für die Anstellung von X.________ als Co-Programmleiter ab 1. Januar 2005 befristet bis 31. Dezember 2005 konnte das Arbeitsverhältnis nach Ablauf der Probezeit auf das Ende eines Monats aufgelöst werden unter Einhaltung einer Kündigungsfrist, die sich nach der Anstellungsdauer bestimmt. 1.2 Am 29. Juni 2005 teilte Prof. Y.________, Ko-Direktor des Departements A.________, X.________ mit, dass er ab sofort "freigestellt" werde und den Arbeitsplatz zu räumen habe. Nachdem sich X.________ in der gewährten Frist nicht hatte vernehmen lassen, teilte ihm der Ko-Direktor am 15. Juli 2005 schriftlich mit, das Arbeitsverhältnis werde per 31. Oktober 2005 aufgelöst. Der Verwaltungsdirektor der Universität orientierte X.________ am 23. September 2005 über das Auslaufen des Arbeitsvertrags per 31. Dezember 2005 und dessen Nicht-Verlängerung. Die Kündigung vom 15. Juli 2005 sei mit Blick auf seine Arbeitsunfähigkeit ab 12. Juli 2005 während der Sperrfrist erfolgt und damit nichtig. Die Sperrfrist von 60 Tagen sei zwischenzeitlich abgelaufen. Weil der Arbeitsvertrag mit Ablauf der festgesetzten Dauer per 31. Dezember 2005 ende, erübrige sich eine eigentliche Kündigung. Der Klarheit halber werde aber das Auslaufen des Vertrags und dessen Nicht-Verlängerung festgehalten. 1.3 Gegen dieses Schreiben erhob X.________ am 29. Dezember 2005 "Einspruch" bei der Universität. Er machte geltend, die Befristung im Arbeitsvertrag sei unbeachtlich. Er befinde sich in ungekündigter Stellung, weshalb sein Arbeitsverhältnis nach dem 31. Dezember 2005 weiter bestehe. Mit Verfügungen vom 26. und 31. Januar 2006 stellte der Verwaltungsdirektor der Universität Bern fest, der Arbeitsvertrag von X.________ sei per Ende 2005 ausgelaufen und nicht erneuert worden, weshalb das Arbeitsverhältnis ab dem 1. Januar 2006 nicht mehr bestehe. 1.4 X.________ beantragte der Erziehungsdirektion des Kantons Bern in seiner Beschwerde vom 23. Februar 2006: "Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 26.01.2006 bzw. 31.01.2006 sei aufzuheben. Es sei festzustellen, dass das Arbeitsverhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und der Beschwerdegegnerin weiterhin besteht, und sie sei anzuweisen, ihm ab 1. Januar 2006 weiterhin den vollen Lohn auszurichten". Die Erziehungsdirektion wies die Beschwerde am 9. Mai 2006 ab. Hierauf gelangte X.________ ohne Erfolg an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern. Dieses wies seine Beschwerde am 31. Oktober 2006 ab, soweit es darauf eintrat, und wies auch das Gesuch um Erteilung der unentgeltlichen Prozessführung ab. 1.5 Mit staatsrechtlicher Beschwerde vom 4. Dezember 2006 beantragt X.________ dem Bundesgericht, das "Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 31.10.2006 sei aufzuheben und das Verwaltungsgericht sei anzuweisen, das Rechtsbegehren in der Beschwerde vom 09. Juli 2006 sowie das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung vom 27. Juli 2006 gut zu heissen." Er beantragt für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege und verlangt, für den eigenen Aufwand entschädigt zu werden. Die Erziehungsdirektion verzichtet auf eine Vernehmlassung. Die Universität und das Verwaltungsgericht beantragen, die staatsrechtliche Beschwerde abzuweisen.