Citation: 6B_1502/2021 E. 4

Die Vorinstanz erachtete die Rechtslage nicht als klar, weshalb sie nach Art. 267 Abs. 5 StPO vorging. Dabei erwog sie, dass C.A.________ und D.A.________ Inhaber der von der Kontosperre betroffenen Bankbeziehung seien und deshalb zu ihren Gunsten die Vermutung des besseren Rechts bestehe. "Klare Hinweise", wie sie für eine Zusprechung der streitigen Vermögenswerte an den Beschwerdeführer (entgegen dieser Vermutung) erforderlich wären, liessen sich den Akten nicht entnehmen. Prima facie seien C.A.________ und D.A.________ daher als besser legitimiert zu erachten. Als Folge verwies die Vorinstanz den Beschwerdeführer darauf, seine Ansprüche auf dem Zivilweg durchzusetzen. Sie entschied damit inhaltlich nicht darüber, wem die streitigen Vermögenswerte zustehen, sondern sie verlegte diesen Entscheid einzig vom Straf- auf den Zivilweg, wobei sie die Parteirollen für einen allfälligen Zivilprozess bereits verteilte (vgl. Urteil 1B_573/2021 vom 18. Januar 2022 E. 3.1 mit Hinweisen). In einen solch vorläufigen, rein prozessualen Beschluss greift das Bundesgericht nur mit Zurückhaltung ein. Der Beschwerdeführer legt einzig dar, weshalb die beschlagnahmten Gelder, die ihm angeblich gestohlen worden seien, ihm zustehen würden und an ihn zu überweisen seien. Nebst dem bezeichnet er den angefochtenen Beschluss pauschal als "völlig ungerecht, unbegründet, rechtlich und sachlich unlogisch" und "absurd". Damit begnügt er sich damit, der Vorinstanz seine eigene Einschätzung gegenüberzustellen, ohne sich vertieft mit deren Erwägungen auseinanderzusetzen. Seine Vorbringen sind nicht geeignet, bei der vorliegend vorzunehmenden prima facie-Beurteilung das von der Vorinstanz ermittelte Ergebnis zu erschüttern. Die Beschwerdebegründung erweist sich nach dem Gesagten als ungenügend, weshalb auf die Beschwerde nicht eingetreten wird.