Citation: 6B_640/2024 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer sei seit 33 Jahren in der Schweiz, wo er mit seiner Ehefrau sowie den drei gemeinsamen (erwachsenen) Kindern lebe, weshalb die Landesverweisung eine persönliche Härte darstelle. Gegen die Annahme eines schweren persönlichen Härtefalls i.S.v. Art. 66a Abs. 2 StGB spreche jedoch, dass der Beschwerdeführer trotz seiner langen Aufenthaltsdauer in der Schweiz kaum Deutsch spreche und sozial wenig integriert sei. Auch die finanzielle Situation sei alles andere als gut und eine langfristige, nachhaltige wirtschaftliche Integration erscheine äusserst schwierig. Nicht zuletzt habe der Beschwerdeführer die schweizerische Rechtsordnung in der Vergangenheit wiederholt missachtet. Eine erfolgreiche soziale und berufliche Reintegration in Sri Lanka erscheine möglich. Zudem sei es seiner Ehefrau ohne Weiteres möglich bzw. zumutbar, ihr Ehe- bzw. Familienleben mit dem Beschwerdeführer während der Dauer der Landesverweisung in Sri Lanka zu pflegen. Mit seinen volljährigen Kindern könne der Beschwerdeführer den Kontakt aufrechterhalten. Schliesslich stehe auch der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers einer Landesverweisung nicht entgegen. Im Ergebnis verneint die Vorinstanz das Vorliegen eines schweren persönlichen Härtefalls i.S.v. Art. 66a Abs. 2 StGB. Weiter erwägt die Vorinstanz, selbst bei der Annahme eines schweren persönlichen Härtefalls würden die öffentlichen Interessen an einer Landesverweisung die privaten Interessen des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz überwiegen.