Citation: 5A_740/2009 02.02.2010 E. 1

Der angefochtene Beschluss betrifft die Anordnung von vorsorglichen Massnahmen während eines hängigen Scheidungsverfahrens (Art. 137 Abs. 2 ZGB) und somit eine Zivilsache im Sinne von Art. 72 Abs. 1 BGG. Der Abänderungsentscheid ist, wie Entscheide nach Art. 137 Abs. 2 ZGB generell (dazu BGE 134 III 426 E. 2.2 S. 431 mit Hinweisen), ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Strittig ist die Unterhaltspflicht des Beschwerdeführers, mithin eine Frage vermögensrechtlicher Natur (vgl. BGE 133 III 393 E. 2 S. 395 zu Art. 172 ff. ZGB), wobei der Streitwert mindestens Fr. 30'000.-- betragen muss (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Die Vorinstanz äussert sich entgegen Art. 112 Abs. 1 lit. d BGG nicht zum Streitwert. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Erhöhung des Unterhaltsbeitrags um Fr. 410.-- pro Monat. Die Dauer der Unterhaltspflicht im Scheidungsverfahren ist ungewiss. Wird gestützt darauf der Streitwert nach Art. 51 Abs. 4 BGG berechnet, so ist die Eingabe des Beschwerdeführers nicht als Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG zu behandeln, sondern als Zivilbeschwerde gemäss Art. 72 BGG. Der angefochtene Beschluss ist letztinstanzlich (Art. 75 Abs. 1 BGG; § 284 Ziff. 7 der Zürcher Zivilprozessordnung [LS 271]) und die Beschwerde ist rechtzeitig erfolgt (Art. 100 Abs. 1 BGG). Auf Art. 137 Abs. 2 ZGB gestützte Anordnungen stellen vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG dar (vgl. BGE 133 III 393 E. 5.1 S. 397). Es kann somit nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden. In der Beschwerde ist folglich klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 III 393 E. 6 S. 397; 134 I 83 E. 3.2. S. 88 mit Hinweisen). Wird eine Verletzung des Willkürverbots - einschliesslich der Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255) - geltend gemacht, muss im Einzelnen aufgezeigt werden, in welcher Hinsicht der Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246 mit Hinweis).