Citation: 1C_286/2019 E. 4.2

4.2. Gemäss dem angefochtenen Entscheid sind im vorliegenden Fall noch die älteren Bestimmungen nach dem Anhang 1 des luzernischen Planungs- und Baugesetzes anwendbar. Das Kantonsgericht nahm an, dass es sich beim fraglichen dritten Haus um einen gestaffelten Baukörper nach § A1-138 Abs. 5 und § A1-139 Abs. 7 PBG handelt. Gemäss der letzten Bestimmung ist die zulässige Gebäude-, Trauf- und Firsthöhe für jeden der versetzten Gebäudeteile separat zu berechnen. Da auch das kommunale Baurecht keine davon abweichenden Regelungen enthält, ging die Vorinstanz gestützt darauf davon aus, dass die Einhaltung der maximalen talseitigen Fassadenhöhe beim dritten Haus separat zu bestimmen ist. Das Kantonsgericht stellte dafür auf Art. 7 des Bau- und Zonenreglements der Gemeinde Kriens vom 26. September 2013 (BZR) ab, worin für die fragliche Wohnzone A eine maximal zulässige Fassadenhöhe von sieben Metern vorgesehen ist. Das alles wird von der Beschwerdeführerin grundsätzlich nicht bestritten. Sie bezeichnet den angefochtenen Entscheid jedoch insoweit als willkürlich, als das Kantonsgericht darin die im vorliegenden Fall massgebliche Fassadenhöhe bestimmt bzw. entschieden hat, ab welchem Ausgangspunkt die zulässigen sieben Meter anzusetzen sind. Dazu stellte die Vorinstanz auf § A1-122 Abs. 4 PBG ab.