Citation: 8C_672/2014 E. 7

Der Versicherte beruft sich auf den Bericht des Prof. Dr. med. G.________ vom 23. Februar 2010 und macht geltend, der Gutachter Dr. med. H.________ sei zu Unrecht davon ausgegangen, Ersterer habe ihn nicht untersucht. Zudem habe die Vorinstanz den Bericht des Prof. Dr. med. G.________ nicht entsprechend gewürdigt, weil dieser nach seiner mehrfachen Untersuchung festgestellt habe, die unsägliche Operation vom 25. Februar (recte Juni) 2007 habe zu seiner Beinlängendifferenz geführt, was die Statik seines Körpers ungünstig beeinflusst habe. Aus den Akten geht hervor, dass Prof. Dr. med. G.________ den Versicherten seit dem Jahr 2009 betreut und damit auch untersucht hatte. Indessen kann dieser hieraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Denn wesentlich ist, dass sich Dr. med. H.________ im Gutachten vom 29. April 2011 mit der abweichenden Meinung des Prof. Dr. med. G.________ vom 23. Februar 2010überzeugend auseinandergesetzt hat. Es trifft zwar zu, dass Dr. med. H.________ diverse Berichte, in die Prof. Dr. med. G.________ Einsicht hatte, nicht vorlagen; indessen nahm er Kenntnis von deren Inhalt, wie ihn Prof. Dr. med. G.________ wiedergegeben hatte. Insgesamt überzeugt das Gutachten des Dr. med. H.________, weil es auf umfassenden Angaben beruht und er sich mit den offenen Fragen konkret befasst hat: Er wies nach, dass die Unfallkausalität betreffend das Knieleiden zwar gegeben, bezüglich linker Hüfte und Rücken indessen nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen ist. Im Übrigen hat die Vorinstanz zu Recht erkannt, dass gemäss dem FMH-Gutachten vom 20. August 2012 die Knieoperation vom 25. Juni 2007 ihre beschwerdenverstärkende Wirkung bezüglich linker Hüfte und Rücken jedenfalls nach einem Jahr verloren habe, sodass die Leistungseinstellung per 31. Dezember 2008 nicht zu beanstanden sei.