Citation: 8C_534/2021 E. A

A.a. Mit Verfügung vom 9. März 2011 sprach die IV-Stelle des Kantons Zürich der 1979 geborenen A.________, die über eine Ausbildung als Pflegeassistentin verfügt, gestützt auf die Expertise der Dr. med. B.________ Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 27. Juli 2010 rückwirkend ab Juli 2008 eine ganze Rente zu. A.b. Im Rahmen eines ersten Revisionsverfahrens bestätigte die IV-Stelle den Anspruch auf eine ganze Rente aufgrund des Verlaufsgutachtens der Klinik C.________ vom 13. Juni 2013 (Mitteilung der IV-Stelle vom 19. Juli 2013). Eine Veränderung zeigte sich auch bei der im September 2016 eingeleiteten Revision anhand des Berichts des Zentrums D.________ vom 7. November 2016 nicht (Mitteilung der IV-Stelle vom 16. Januar 2017). A.c. Im Dezember 2017 veranlasste die IV-Stelle erneut eine revisionsweise Rentenüberprüfung. Sie holte insbesondere vom Zentrum D.________ einen Verlaufsbericht vom 26. Mai 2018 und alsdann eine Leistungszusammenstellung bei der Krankenkasse ein. In der Folge liess die Verwaltung A.________ durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) in psychiatrischer und orthopädisch/rheumatologischer Hinsicht untersuchen (Untersuchungsberichte vom 10. April 2019). Anschliessend stellte die IV-Stelle der Versicherten am 20. Mai 2019 vorbescheidsweise die Herabsetzung der Leistungen auf eine halbe Rente in Aussicht. Gleichentags forderte die IV-Stelle die Versicherte unter Androhung einer möglichen Leistungskürzung zur Durchführung einer Behandlung zur Verbesserung des Gesundheitszustandes auf. Daraufhin teilte A.________ mit, sie werde die geforderte Behandlung in der Klinik C.________ durchführen lassen. Zudem liess sie gegen die angezeigte Rentenherabsetzung Einwände erheben. Mit Vorbescheid vom 5. November 2019 stellte die IV-Stelle die Renteneinstellung in Aussicht, da nach ihren telefonischen Abklärungen die Versicherte die verlangte Therapie nicht angefangen habe. Dagegen liess A.________ Einwände einreichen und machte geltend, sie sei seit einigen Wochen in stationärer psychiatrischer Behandlung. Auf Aufforderung der IV-Stelle hin liess A.________ am 20. Januar 2020 einen Bericht der Klinik C.________ vom 18. Dezember 2019 betreffend den Aufenthalt vom 17. Oktober bis 10. Dezember 2019 einreichen. Nachdem der RAD dazu am 20. März 2020 Stellung genommen hatte, hob die IV-Stelle die Rente mit Verfügung vom 6. April 2020 auf.