Citation: 9C_29/2020 E. A

Die IV-Stelle ordnete mit Verfügung vom 5. November 2015 eine interdisziplinäre Begutachtung von A.________ an, nachdem zuvor in die Wege geleitete gutachterliche Abklärungen in der Ärztlichen Begutachtungsinstitut (ABI) GmbH, Basel, und durch Dr. med. B.________, Klinik C.________, nicht durchgeführt wurden. An der Begutachtung durch die Dres. med. D.________, E.________, F.________, med. G.________ und den Neuropsychologen H.________ der PMEDA AG, Zürich, hielt die Verwaltung nach Rücksprache mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD), der das vom Versicherten eingereichte Gutachten der Unabhängigen medizinischen Gutachtenstelle (UMEG), Zürich, vom 14. April 2016 gewürdigt hatte, fest (Verfügung vom 26. Juli 2016). Die hiergegen eingereichte Beschwerde wies das kantonale Gericht ab, soweit es auf diese eintrat (Entscheid vom 22. Dezember 2016), und das Bundesgericht trat auf die dagegen erhobene Beschwerde nicht ein (Urteil 9C_159/2017 vom 21. März 2017). In der Folge erschien A.________ zur ersten (Teil-) Begutachtung am 2. Mai 2017 nicht. Daraufhin forderte die IV-Stelle vom Versicherten eine Bereitschaftserklärung bis zum 9. Mai 2017 für die weiteren Begutachtungstermine vom 11. und 16. Mai 2017 sowie zum Vereinbaren eines neuen Termins für die verpasste Untersuchung. Als Säumnisfolge stellte sie in Aussicht, dass aufgrund der Akten entschieden werde. Der Versicherte nahm auch die weiteren Termine nicht wahr, woraufhin die Vewaltung nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren das im Mai 2010 gestellte Leistungsbegehren abwies (Verfügung vom 21. 2017).