Citation: 2C_681/2020 E. 6.1

6.1. Soweit die Beschwerdeführer rügen, die Auslegung und Anwendung von Art. 6 lit. a GGS/SG sei willkürlich, ist ihnen entgegen zu halten, dass das Bundesgericht Entscheide nur dann wegen Willkür aufhebt, wenn sie nicht nur in der Begründung, sondern auch im Ergebnis mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzen oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderlaufen (vgl. BGE 146 II 111 E. 5.1.1; 145 II 32 E. 5.1; 144 IV 136 E. 5.8). Wenn schon das Bundesrecht verlangt, dass der Vermögenssteuerwert und damit die Schätzung des streitbetroffenen Grundstücks neu beurteilt wird (vgl. oben E. 4.3), lässt sich offenkundig nicht sagen, der angefochtene Entscheid sei im Ergebnis willkürlich. Es kann deshalb an dieser Stelle offenbleiben, ob der St. Galler Gesetzgeber mit der Wendung "in der Regel" in Art. 6 Abs. 1 lit. a GGS/SG tatsächlich Raum für weitere, gesetzlich nicht ausdrücklich vorgesehene Ausnahmen vom zehnjährigen Schätzungsturnus schaffen wollte, wie dies die Vorinstanz annimmt.