Citation: 9C_364/2018 E. 2.1

2.1. In der Beschwerde wird geltend gemacht, die Vorinstanz habe die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) verletzt, indem sie - bei unverändertem Gesundheitszustand - "die Veränderung in den familiären Verhältnissen der Beschwerdeführerin als Anlass für die Rentenaufhebung" genommen habe. Wie es sich damit verhält, kann offen bleiben. Das kantonale Gericht stellte im Sinne einer Eventualbegründung fest (vorinstanzliche Erwägung 6.9), dass selbst wenn keine Änderung der sozialversicherungsrechtlichen Qualifikation vorliegen würde und die Beschwerdeführerin weiterhin als zu 100 % im Haushalt Tätige zu qualifizieren wäre, kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultieren würde. Während die Versicherte bei der Rentenzusprache im Juli 2007 im Haushalt noch zu 61.1 % eingeschränkt gewesen sei, habe zum Verfügungszeitpunkt im Februar 2017 nur noch eine Einschränkung von 19.2 % bestanden, weshalb im Haushaltsbereich eine wesentliche Verbesserung ausgewiesen sei. Diese Feststellung wird von der Beschwerdeführerin mit keinem Wort bestritten, weshalb sie für das Bundesgericht verbindlich ist (E. 1). Haben sich die Auswirkungen in Bezug auf die Betätigung im üblichen Aufgabenbereich - trotz im Wesentlichen unverändert gebliebenem Gesundheitszustand - erheblich verändert, liegt ein Revisionsgrund nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vor (BGE 117 V 198 E. 3b; 105 V 29 E. 1b S. 30; Urteil 9C_666/2017 vom 6. September 2018 E. 4.2) und der Rentenanspruch der Versicherten ist in rechtlicher und tatsächlicher Sicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 10 f. mit Hinweisen).