Citation: 6B_695/2024 E. 4.2

4.2. Was den Schuldspruch wegen versuchter schwerer Körperverletzung betrifft, trägt der Beschwerdeführer vor, es habe ihm am Vorsatz gefehlt. Die Vorinstanz räume selber ein, dass die konkrete Verletzung nicht nur vom benutzten Gegenstand abhänge, sondern auch von der Heftigkeit des Schlags, der vorliegend vom Beschwerdegegner 2 bloss als mittel eingestuft worden sei. Anderseits mutmasse sie, der Schlag sei geeignet gewesen, schwere Verletzungen wie beispielsweise Brüche der Schädelknochen mit lebensgefährlichen Hirnblutungen zu verursachen. Wenn er nicht heftig zugeschlagen habe, könne er "unmöglich trotzdem alles unternommen haben", um den Beschwerdegegner 2 schwer zu verletzen. Der nicht heftige Einsatz eines Hammers allein genüge nicht, um die Inkaufnahme einer schweren Körperverletzung anzunehmen.