Citation: 1B_396/2019 E. 3

Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde infolge der Verletzung des rechtlichen Gehörs gutzuheissen und der angefochtene Entscheid aufzuheben ist. Die Sache wird zu neuer Beurteilung an das Obergericht zurückgewiesen. Es erübrigt sich damit, auf die weiteren Rügen der Beschwerdeführerin einzugehen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Gerichtskosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 und 4 BGG). Die nicht anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 68 Abs. 1 f. BGG).