Citation: 4A_290/2018 E. B

Mit Eingabe vom 30. Juni 2014 begehrten die Kläger im Wesentlichen im Rahmen einer Teilklage beim Handelsgericht des Kantons Zürich, (1.) es sei die Beklagte zu verpflichten, der Klägerin 1 für Todesfall- und Bestattungskosten Fr. 28'696.80, für den Sachschaden Fr. 1'300.-- sowie eine angemessene Genugtuung, mindestens jedoch Fr. 65'000.--, jeweils zuzüglich Zins von 5 % seit 9. Juni 2010, zu bezahlen. (2.) Es sei die Beklagte zu verpflichten, den Klägern 2-5 je eine angemessene Genugtuung, mindestens jedoch je Fr. 35'000.-- zuzüglich Zins von 5 % seit 9. Juni 2010, zu bezahlen. Nach Durchführung des ersten Schriftenwechsels und nachdem sich die Parteien anlässlich einer Einigungsverhandlung nicht vergleichen konnten, liess das Handelsgericht des Kantons Zürich im Einverständnis mit den Parteien ein Obergutachten von Prof. Dr.-Ing. H.________ einholen. Sodann führte das Handelsgericht des Kantons Zürich einen zweiten Schriftenwechsel und eine weitere erfolglose Vergleichsverhandlung sowie die mündliche Hauptverhandlung durch. Hiernach erachtete des Handelsgericht des Kantons Zürich das Verfahren als spruchreif und hiess mit Urteil vom 5. April 2015 die (Teil-) Klage grösstenteils gut, indem sie im Wesentlichen die Beklagte verpflichtete, der Klägerin 1 sowohl für Todesfall- und Bestattungskosten als auch für Sachschaden Fr. 27'242.82 nebst Zins sowie eine Genugtuung von Fr. 45'000.-- nebst Zins und den Klägern 2-5 jeweils eine Genugtuung von Fr. 22'500.-- nebst Zins zu bezahlen. Im Mehrbetrag wies es die Klage ab. Es ging davon aus, den Verunfallten treffe ein Selbstverschulden, welches jedoch leicht sei und die Beklagte nicht von ihrer Haftung befreie, sondern lediglich eine Haftungsreduktion von 10 % zur Folge habe.