Citation: 6P.99/2004 13.09.2004 E. 4

Welcher der im Gesetz genannten Revisionsgründe gegeben sein soll, muss im Revisionsgesuch ausdrücklich genannt werden (Art. 140 OG). Es genügt daher nicht, das Vorliegen eines Revisionsgrundes einfach zu behaupten. Vielmehr ist auch darzutun, weshalb er gegeben sein soll (Elisabeth Escher, Revision und Erläuterung, in: Geiser/Münch [Hrsg.], Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Aufl., Basel 1998, Rz. 8.1). Die Gesuchstellerin beruft sich pauschal auf die Revisionsgründe "nach Art. 136 ff." OG, ohne genau anzugeben, auf welchen sie sich beruft und weshalb einer davon gegeben sei. Das Gesuch genügt damit den Begründungsanforderungen von Art. 140 OG nicht, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann.