Citation: 2C_482/2022 E. 4.6.3

4.6.3. Die Beschwerdeführer machen geltend, bis zum Herbst 2018, als der Beschwerdeführer 1 die Beschwerdeführerin 2 in Spanien besucht habe, bestünden keine konkreten Anhaltspunkte für eine Schein-ehe. Im Herbst 2016 sei es zwischen dem Beschwerdeführer 1 und der Beschwerdeführerin 2 auf Kuba zu einem einmaligen, intimen Kontakt ("One-Night-Stand") gekommen, habe der Beschwerdeführer 1 doch dannzumal unbestrittenermassen Ferien mit seiner damaligen Ehefrau E.________ auf Kuba verbracht. Auch gebe es keine konkreten Hinweise dafür, dass der Beschwerdeführer 1 nach diesem einmaligen Kontakt eine Parallelbeziehung mit der Beschwerdeführerin 2 aufgenommen habe. Vielmehr sei gemäss Aussagen von E.________ die Ehe bis kurz vor der Trennung im Mai 2019 tatsächlich gelebt worden. Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung bezüglich Scheinehe bzw. Erlöschen des Ehewillens beim Beschwerdeführer 1 sei ungenügend und willkürlich.