Citation: 9C_396/2017 E. 4

Die Vorinstanz würdigte die medizinischen Akten und erwog, die angefochtene Verfügung werde vorwiegend auf das (zuhanden der SUVA erstellte) Gutachten des Prof. Dr. med. C.________ vom 3. Oktober 2014 und dessen (von der IV-Stelle in Auftrag gegebene) Verlaufsbegutachtung vom 2. November 2015 abgestützt. Diesen Expertisen komme Beweiswert zu. Der Gutachter habe sich sowohl zur pulmonalen als auch zur kardialen Problematik geäussert und die chronische arterielle Verschlusskrankheit an beiden Beinen berücksichtigt, die indes bloss zu einer kurzen Arbeitsunfähigkeit vom 4. bis 17. April 2016 geführt habe. Eine widersprechende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit lasse sich im Bericht des Dr. med. D.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Kardiologie, nicht finden. Seine Einschätzung, wonach eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit als "Mitarbeiter" bestehe, beziehe sich auf die angestammte Tätigkeit; eine Arbeitsunfähigkeit zu 100% in jeglicher Verweistätigkeit lasse sich daraus nicht ableiten. Schliesslich liege auch darin kein Widerspruch, dass Prof. Dr. med. C.________ in seinem Verlaufsgutachten vom 2. November 2015 von einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit der Erstbegutachtung (Expertise vom 3. Oktober 2014) ausgehe, die Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätigkeit aber immer noch gleich hoch einschätze. Im Rahmen der Erstbegutachtung habe der Pneumologe noch eine körperlich leichte Tätigkeit zu 100% für zumutbar gehalten; nun attestiere er eine volle Arbeitsfähigkeit nur noch in einer sehr leichten Tätigkeit. Nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG i.V.m. Art. 28a Abs. 1 IVG) ermittelte die Vorinstanz - wie bereits die Verwaltung - einen nicht anspruchsbegründenden Invaliditätsgrad von 32%.