Citation: I 624/06 06.06.2007 E. A

A.a Der 1955 geborene N.________ erlernte den Beruf eines Kellners und übte diesen aus. Am 10. September 2001 meldete er sich wegen Rückenbeschwerden nach mehrfachen Diskushernienoperationen zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung in Form von Berufsberatung, einer Umschulung oder einer Rente an. Die IV-Stelle des Kantons Bern holte verschiedene Arztberichte ein und liess durch Dr. med. M.________, Spezialärztin für Neurochirurgie FMH, ein Gutachten erstellen. Gestützt darauf eröffnete sie dem Versicherten mit Verfügung vom 1. Juli 2002, er habe bei einem Invaliditätsgrad von 41 % ab 1. August 2001 Anspruch auf eine Viertelsrente. Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern wies eine dagegen erhobene Beschwerde ab (Entscheid vom 2. Dezember 2002), während das damals zuständige Eidgenössische Versicherungsgericht mit Urteil vom 23. September 2003 in Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde den vorinstanzlichen Entscheid und die Verfügung vom 1. Juli 2002 aufhob und die Sache an die Verwaltung zurückwies, damit diese vor einem Entscheid über einen Rentenanspruch berufliche Massnahmen in Form von Berufsberatung, eventuell einer Umschulung oder Arbeitsvermittlung an die Hand nehme. A.b In der Folge leitete die IV-Stelle eine Berufsberatung ein, wobei sich diese gemäss Schlussbericht vom 16. Juli 2004 auf die Beratung zur Stellensuche in einer leidensangepassten Tätigkeit beschränkte. Umschulungsmöglichkeiten wurden danach nicht geprüft. Mit Verfügung vom 28. Juli 2004 schloss die IV-Stelle ihre Arbeitsvermittlungsbemühungen ab. Diese wurde rechtskräftig. Über den Anspruch auf Umschulung wurde nicht verfügt. Der Versicherte gelangte am 5. April 2004 an die IV-Stelle und machte eine Rentenrevision infolge Verschlechterung seines Gesundheitszustandes geltend. Die IV-Stelle holte wiederum verschiedene Arztberichte ein und liess N.________ erneut durch Dr. med. M.________ begutachten. Gemäss deren Bericht vom 14. Juni 2005 haben sich die neurologischen und radiologisch/neuroradiologischen Befunde seit ihrer ersten Begutachtung nicht verändert, weshalb auch ihre Einschätzung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit identisch blieb. Mit Verfügung vom 20. Juli 2005 sprach die IV-Stelle dem Versicherten bei einem nunmehr ermittelten Invaliditätsgrad von 46% erneut eine Viertelsrente nebst Zusatzrenten ab 1. August 2001 zu. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Entscheid vom 27. Oktober 2005).