Citation: 5P.381/2005 31.01.2006 E. 2

Das Obergericht des Kantons Bern, Plenum Zivilabteilung, ist auf die Nichtigkeitsklage nicht eingetreten (Dispositiv-Ziff. 1 ihres Entscheides). Da es in den Erwägungen den Tatbestand und die Rechtslage materiell behandelt habe, hat der Beschwerdeführer "vorsorglich und aus anwaltlicher Vorsicht" auch die vorliegende staatsrechtliche Beschwerde erhoben. 2.1 Entscheidend ist indessen einzig, dass das Obergericht in seiner Erwägung 11 festgehalten hat, eine Beweiswürdigung könne mit den Rügen des Nichtigkeitsklägers nicht mehr zur Diskussion gestellt werden; die Vorbringen des Nichtigkeitsklägers erschöpften sich in appellatorischer Kritik und könnten daher nicht gehört werden. 2.2 Der Beschwerdeführer rügt das nicht substantiiert, sondern lediglich mit einer Verneinung, während im Übrigen seine Beschwerdebegründung im Wesentlichen aus einer Wiederholung der Begründung der staatsrechtlichen Beschwerde im Fall 5P.243/2005 besteht. Unter diesen Umständen kann auf die vorliegende Beschwerde bezüglich des ersten Punktes mangels Substantiierung nicht eingetreten werden (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 119 Ia 197 E. d S. 201; 120 Ia 369 E. 3a; 123 I 1 E. 4a; 127 III 279 E. 1c S. 282, mit Hinweisen; 128 I 295 E. 7a S. 312; 130 I 258 E. 1.3).