Citation: 1P.136/2000 28.04.2000 E. 3

3.- Die Beschwerde ist somit gutzuheissen, soweit darauf einzutreten ist, und der angefochtene Entscheid aufzuheben. Das Kantonsgericht wird der Beschwerdeführerin eine kurze Nachfrist zur Verbesserung ihrer Beschwerde einzuräumen und dann neu zu entscheiden haben. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Kosten zu erheben (Art. 156 Abs. 2 OG). Hingegen hat der unterliegende Kanton Graubünden der Beschwerdeführerin eine angemessene Parteientschädigung zu bezahlen (Art. 159 Abs. 1 und 2 OG), womit das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos wird.