Citation: 2C_574/2021 E. 4.4

4.4. Dagegen bringt die Beschwerdeführerin vor, die Vorinstanz verkenne die wirtschaftliche Realität, da sie den Zinsswap allein deshalb eingegangen sei, um auf diese Weise das Zinsrisiko aus der LIBOR-Hypothek zu begrenzen. Jedenfalls wirtschaftlich betrachtet bestehe ein klarer Zusammenhang zwischen dem Darlehensverhältnis gegenüber der Bank und dem Zinsswap. Die Vorinstanz suche dagegen die feinsten Unterschiede zu einer gewöhnlichen Festzinshypothek und verliere dadurch den Gesamtkontext und die wirtschaftlichen Zusammenhänge der beiden Verträge aus dem Auge. Fälschlicherweise verneine die Vorinstanz den hinreichenden Zusammenhang und gebe stattdessen einer formaljuristischen Betrachtungsweise den Vorzug.