Citation: 5P.267/2004 01.09.2004 E. 13

Endlich wendet sich der Beschwerdeführer gegen die hälftige Aufteilung der Bonuszahlung für das Jahr 2003. Er macht geltend, da die Parteien sich erst per Mitte Jahr getrennt hätten, würde der Beschwerdegegnerin davon nur die Hälfte der Hälfte (25 %) zustehen. Zudem sei der Bonus bisher von den Parteien immer zur Bezahlung der Steuern und anderer Schulden verwendet worden. Unbehelflich ist der Verweis auf die frühere Verwendungsweise der Bonuszahlung, zumal das Obergericht die Steuern bereits bei der Überschussverteilung berücksichtigt hat. Warum die hälftige Aufteilung des - offenbar jährlich ausbezahlten - Bonus geradezu willkürlich sein soll, legt der Beschwerdeführer nicht substantiiert dar (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Allein der Umstand, dass die Parteien bis zur Mitte des Jahres 2003 zusammen gelebt haben, macht diese Verteilung noch nicht unhaltbar.