Citation: 1C_609/2018 E. 5.3

5.3. Schliesslich bringt die Beschwerdeführerin vor, ihr Vorschlag, die auf der Parzelle Nr. 304 geplanten Bauten anstatt über die Egglistrasse durch einen Zugang unter dem Bahngeleise in eine Tiefgarage zu erschliessen, sei im Bereich des Unterrains Nrn. 11, 13 und 15, der die Egglistrasse fortsetze, realisiert worden. Soweit die Beschwerdeführerin damit belegen möchte, dass eine unterirdische Erschliessung der Parzelle Nr. 304 realisierbar sei, zeigt sie nicht hinreichend substanziiert auf, inwieweit bei dieser Parzelle gleiche bauliche Möglichkeiten bestehen wie im Bereich des Unterrains. Zudem legt sie nicht dar, weshalb mit einer künftigen unterirdischen Erschliessung der Parzelle Nr. 304 die Erforderlichkeit der Egglistrasse zur Erschliessung der übrigen daran angrenzenden Grundstücke entfallen würde. Demnach durfte die Vorinstanz bundesrechtskonform davon ausgehen, das strittige Fuss- und Fahrwegrecht sei zur Erschliessung dieser Grundstücke erforderlich.