Citation: 9C_347/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Die Beschwerdeführerin bestreitet den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt betreffend die wirtschaftlichen Gegebenheiten der selbständigen Erwerbstätigkeit. Sie bringt in diesem Zusammenhang vor Bundesgericht zahlreiche neue Tatsachenbehauptungen und Belege ein, mit welchen sie den Umfang ihrer selbständigen Erwerbstätigkeit im Jahr 2015 zu beweisen versucht. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht aber nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Dies ist näher zu begründen (BGE 133 III 393 E. 3). Es ist nicht ersichtlich und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht dargelegt, weshalb ihr die Beibringung dieser neuen Vorbringen und Belege nicht bereits im vorinstanzlichen Verfahren möglich war. Die Noven haben somit unbeachtet zu bleiben. Mit Blick darauf und die Vorakten ist im Übrigen nicht erkennbar, inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen zur Teilnahme der Beschwerdeführerin am wirtschaftlichen Verkehr willkürlich sind. Die Beschwerdeführerin kann insbesondere aus ihren Ausführungen zu ihrer Tätigkeit für B.________ nichts zu ihren Gunsten ableiten, betrifft diese Betätigung doch nicht das hier streitige Beitragsjahr 2015. Aufgrund der verbindlichen Feststellungen des kantonalen Gerichts kommt hinsichtlich der Tätigkeiten der Beschwerdeführerin im Jahr 2015 somit eine Erwerbsabsicht nicht zum Ausdruck, welche mindestens der halben üblichen Arbeitszeit entspricht. Das Ergebnis wäre kein anderes, wenn für das Jahr 2015 unter Berücksichtigung der AHV-Beiträge ein Jahreseinkommen von Fr. 4805.- angenommen würde, zeigt sich doch nach wie vor kein angemessenes Verhältnis zwischen der behaupteten vollen Erwerbstätigkeit und dem erwirtschafteten Lohn. Die künstlerische Arbeit der Beschwerdeführerin erscheint deshalb zumindest vorwiegend als Liebhaberei. Entsprechend ist die Beschwerdeführerin für das Beitragsjahr 2015 als Nichterwerbstätige zu qualifizieren, nachdem die Beiträge vom Erwerbseinkommen unbestrittenermassen nicht mindestens der Hälfte des Beitrages nach Art. 28 AHVV entsprechen.