Citation: C 209/02 22.12.2003 E. 2

In einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der Akten hat das kantonale Gericht festgestellt, der Beschwerdeführer sei ab Oktober 1995 als Mitglied der Verwaltung und Geschäftsleiter der Genossenschaft G.________ arbeitstätig gewesen. Nachdem er dieses Arbeitsverhältnis aufgelöst hatte, habe er bei der S.________ AG, deren Verwaltungsratspräsident er war und die wirtschaftlich zu 60 % zur Genossenschaft gehörte, eine Anstellung als stellvertretender Geschäftsführer zu einem Vollzeitpensum aufgenommen, das ab Dezember 1998 auf 20 % reduziert wurde. Am 8. Dezember 1998 habe er der Arbeitslosenversicherung, bei welcher er sich zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung angemeldet hatte, angegeben, ab 1. Januar 1999 eine Beschäftigung als Geschäftsführer bei der B.________ AG zu beginnen, bei welcher er über eine Aktienbeteiligung im Betrage von Fr. 30'000.- verfügte. Diese Anstellung habe er in der Folge nicht angetreten, sondern Anfang April 1999 bei der im Frühjahr 1999 gegründeten A.________ AG, bei welcher er ein Aktienkapital von Fr. 10'000.- gezeichnet hatte, die Arbeit als Geschäftsleiter aufgenommen. In dieser Funktion habe der Beschwerdeführer die im Juni 2000 gegründete D.________ AG aufgebaut, der er ein persönliches Darlehen von Fr. 31'968.- gewährte und in deren Verwaltungsrat er bis am 6. Februar 2001 Einsitz hatte. Ab Januar 2001 habe er einen bei der C.________ AG als Controller erzielten Zwischenverdienst gemeldet, einem Unternehmen, das vollständig der Genossenschaft G.________ gehörte und in welchem der Beschwerdeführer ebenfalls Verwaltungsrat war. Sodann sei er vom 2. Juli 1999 bis 15. Juni 2001 Geschäftsführer der Q.________ GmbH, die sich seither in Liquidation befindet, gewesen und vom 24. Oktober 1997 bis 16. März 2001 Mitglied der Verwaltung der Genossenschaft "M.________". Die Verwaltungsratsmandate der C.________ AG und S.________ AG habe er mit Schreiben vom 29. Januar 2002 an die Genossenschaft G.________ niedergelegt (Handelsregistereintrag vom 16. April 2002). Die Vorinstanz hat weiter erwogen, gemäss einer Verfügung der Bezirksanwaltschaft Y.________ vom 12. Oktober 2000 sei dem Beschwerdeführer die Weisung erteilt worden, künftig jegliche Mitwirkung oder Tätigkeit beim Anbau (zwecks Betäubungsmittelgewinnung) von hoch THC-haltigen Hanfpflanzen, deren Verarbeitung, Vertrieb und Verkauf im Zusammenhang mit dem Betrieb der Genossenschaft G.________ und den zugehörenden und artverwandten Betrieben zu unterlassen. Der Beschwerdeführer habe sich aber nicht davon abhalten lassen, bei verschiedenen dieser Unternehmungen als Controller oder Liquidator tätig zu werden. Zudem habe er laut Verfügung der Bezirksanwaltschaft Y.________ faktisch weiterhin eine leitende Stellung in der Genossenschaft G.________ innegehabt, woraus der Schluss zu ziehen sei, dass er als Verwaltungsrat der mit der Genossenschaft verbundenen Betriebe gezwungen gewesen sei, die Tätigkeit dieser Unternehmen umzubauen oder abzuschliessen. Zumindest im Zeitraum bis Erlass der Verwaltungsverfügung vom 30. Juli 2001 sei mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, dass der Beschwerdeführer weiterhin in leitender Stellung oder in der Administration der Unternehmen rund um die Genossenschaft G.________ arbeitstätig gewesen sei. Daher lasse sich die Verwaltungsverfügung nicht beanstanden.