Citation: 9C_368/2020 E. 5.3.2

5.3.2. Soweit der Beschwerdeführer eine Ungleichbehandlung gegenüber Personen erblickt, welche ausschliesslich in der Schweiz erwerbstätig waren und daher regelmässig längere Versicherungszeiten aufweisen und häufiger Anspruch auf eine Vollrente haben, liegt diese in der Konzeption der VO Nr. 883/2004 selbst begründet. Dieser geht es nicht um die inhaltliche Angleichung nationaler Systeme sozialer Sicherheit im Sinne einer Harmonisierung (vgl. Urteil 9C_9/2018 vom 19. Juni 2018 E. 3.2.2 mit Hinweis auf BGE 142 V 538 E. 6.3.2.3). Die in der Beschwerde vertretene Auffassung der Zusammenrechnung von Beitragszeiten hätte demgegenüber zur Folge, dass der Beschwerdeführer erheblich besser gestellt würde, als ein Versicherter, der einzig Beitragszeiten in der Schweiz aufweist, würde er doch nicht nur eine schweizerische Vollrente erhalten, sondern gleichzeitig auch eine liechtensteinische Rente.