Citation: 2C_282/2024 E. 2.4

2.4. Vorliegend hat die Vorinstanz - unter Berücksichtigung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. u.a. Urteile 2C_626/2022 vom 5. April 2024 E. 4.1; 2C_482/2022 vom 29. September 2023 E. 4.3-4.5; jeweils mit Hinweisen) - die Voraussetzungen dargelegt, unter welchen von einer Scheinehe auszugehen ist. Sodann hat sie unter Würdigung der verschiedenen Indizien und Hinweise erwogen, dass der Beschwerdeführer während seiner Ehe eine Parallelbeziehung zur Mutter seiner Kinder geführt und in rechtsmissbräuchlicher Weise über die Qualität seiner ehelichen Beziehung getäuscht habe. Dabei hat das Verwaltungsgericht insbesondere berücksichtigt, dass die Kindsmutter weniger als zwei Monate nach der Eheschliessung einen Sohn zur Welt gebracht habe, den der Beschwerdeführer anerkannt habe, dass während der Ehe ein viertes Kind gezeugt worden sei und dass der Beschwerdeführer die Kindsmutter und die Kinder mehrmals pro Jahr im Kosovo besucht und sie finanziell unterstützt habe. Ferner hat die Vorinstanz den Umstand gewürdigt, dass der Beschwerdeführer als abgewiesener Asylbewerber ohne Heirat mit einer hier anwesenheitsberechtigten Person keine realistische Aussichten auf den Erhalt einer Aufenthaltsbewilligung gehabt hätte und dass seine Ehefrau keine Kenntnisse davon gehabt habe, dass er im Kosovo mehrere Kinder habe. Gestützt auf diese Beweislage hat die Vorinstanz in rechtlicher Hinsicht erwogen, dass der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers gestützt auf Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 Abs. 1 lit. a AIG (SR 142.20) rechtmässig sei.