Citation: 9C_325/2024 E. 7.1

7.1. Eine derartige Konstellation hat die Vorinstanz bejaht. So stellte sie fest, die vorhandene Aktenlage sei mit Blick auf die im berufsvorsorgerechtlichen Verfahren massgebende Frage nach dem Eintritt der ophtalmologisch begründeten Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdegegners nicht spruchreif gewesen, weshalb es zusätzlicher Abklärungen in Form des gerichtlich eingeholten asim-Gutachtens vom 23. Oktober 2023 bedurft habe. Da die Beschwerdeführerin somit zur Klärung der medizinischen Situation notwendige Elemente unbeantwortet gelassen habe, seien ihr die Kosten der Gerichtsexpertise zu übertragen. Vernehmlassend führte das kantonale Gericht letztinstanzlich ergänzend aus, die Augenerkrankung des Beschwerdegegners habe sich von Beginn weg als vielschichtig erwiesen und während der Versicherungsdeckung bei der Beschwerdeführerin ihren Lauf genommen. Spätestens die in der Beschwerde erwähnten Schreiben der Dr. med. C.________, Fachärztin für Ophtalmologie und Ophtalmochirurgie FMH, vom 22. Mai und 17. Juli 2017 sowie die mit zeitlicher Nähe dokumentierte progrediente Entwicklung hätten die Beschwerdeführerin angesichts der Komplexität der medizinischen Sachlage - eingehende Ausführungen dazu fänden sich im gerichtlichen Gutachtensauftrag vom 12. Januar 2023 - veranlassen müssen, weitere Abklärungen zu treffen.