Citation: 4A_594/2020 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer wendet sich mit seinen nicht leicht verständlichen Ausführungen rechtsgenüglich (Erwägung 2.1) einzig gegen die Qualifikation der von ihm unterzeichneten Urkunden als Schuldanerkennung im Sinne eines provisorischen Rechtsöffnungstitels. Darauf kommt es in der vorliegenden Aberkennungsklage nicht an: Die Aberkennungsklage ist eine materiellrechtliche Klage, in der über Bestand und Fälligkeit der in Betreibung gesetzten Forderung gestritten wird (dazu: BGE 134 III 656 E. 5.3.1; 124 III 207 E. 3a S. 208), und kein Rechtsmittel gegen den Rechtsöffnungsentscheid. Die Aberkennungsklage bezweckt mithin nicht, den Rechtsöffnungsentscheid überprüfen zu lassen (BGE 128 III 44 E. 4a S. 46; 95 II 617 E. 1 S. 620). Rügen, die sich auf das (gerichtliche) Rechtsöffnungsverfahren beziehen, sind vielmehr mit Rechtsmitteln gegen den Rechtsöffnungsentscheid geltend zu machen (vgl. BGE 64 III 10 S. 12; Urteil 7B.122/2006 vom 15. Dezember 2006 E. 8.2). Es wäre damit am Beschwerdeführer gewesen, gegen den Entscheid vom 5. Oktober 2016, mit welchem das Bezirksgericht Horgen die provisorische Rechtsöffnung erteilte, ein Rechtsmittel einzulegen und darin geltend zu machen, dass die provisorische Rechtsöffnung mangels gültiger Rechtsöffnungstitel nicht hätte gewährt werden dürfen. Im vorliegenden Verfahren ist hingegen die Frage, ob die Urkunden nach dem tschechischen Recht Schuldanerkennungen im Sinne von Rechtsöffnungstiteln darstellen, nicht Streitgegenstand. Die Rüge des Beschwerdeführers geht damit an der Sache vorbei.