Citation: 9C_370/2024 E. 6.2

6.2. Der Beschwerdeführer bestreitet weiterhin, dass die streitbetroffenen Transaktionen geschäftlich begründet gewesen seien; jedenfalls habe er aber nicht arglistig gehandelt. Entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen darf der Umstand, dass der Beschwerdeführer während des ganzen Verfahrens den geschäftlichen Charakter der Transaktionen bestritten hat und er an dieser Position auch letztinstanzlich festhält, nicht als Argument für eine arglistige Vorgehensweise gebraucht werden. Betrügerische Machenschaften, durch welche er der Steuerverwaltung aktiv das Aufdecken dieser Transaktionen erschwert hätte, sind vorliegend durch das Bundesverwaltungsgericht nicht festgestellt worden und auch nicht ersichtlich. Insbesondere ist festzuhalten, dass die streitbetroffenen Einnahmen nicht etwa auf ein Geheimkonto geflossen sind, sondern auf das private Konto des Beschwerdeführers. Über dieses hat der Beschwerdeführer auch verschiedene korrekt verbuchte Zahlungen zwischen ihm und den mit ihm verbundenen Unternehmen abgewickelt. Somit war es unter verwaltungsstrafrechtlichen Gesichtspunkten zumutbar, bei einer Kontrolle nachzuprüfen, ob auf diesem Konto auch nicht verbuchte, geschäftsmässig begründete Zahlungen eingegangen waren. Es ist nicht ersichtlich, dass der Beschwerdeführer das Aufdecken der Transaktionen durch die Steuerverwaltung aktiv verhindert oder auch nur erschwert hätte. Damit hat das Bundesverwaltungsgericht Bundesrecht verletzt, als es das Verhalten des Beschwerdeführers als arglistig qualifiziert und damit den objektiven Tatbestand von Art. 14 Abs. 2 VStrR als erfüllt erachtet hat.