Citation: 1C_112/2014 E. 4.3

4.3. Diese Entscheide (die vorliegend nicht zu überprüfen sind, vgl. oben E. 1.2) belegen, dass die Erschliessung der Parzelle der Beschwerdeführerin aufgrund ihrer verkehrsmässig sensiblen Lage an der stark befahrenen Wehntalerstrasse, zwischen dem Knoten Mühlackerstrasse und der Autobahnausfahrt, heikel ist. Eine verkehrsintensivere gewerbliche oder industrielle Nutzung kann nur realisiert werden, wenn es gelingt, hierfür eine überzeugende und bewilligungsfähige Erschliessungslösung zu finden. Dies ist bisher nicht geschehen. Daran ändert auch die früher der Firma D.________ AG für das Areal erteilte Baubewilligung nichts: diese wurde nicht ausgenutzt und ist damit hinfällig geworden. Unter diesen Umständen ist nicht zu beanstanden, dass das Bundesverwaltungsgericht auf die heutige Nutzung (Occasions-Autohandel) und nicht auf die angestrebte, aber aufgrund der Erschliessungssituation ungewisse künftige Nutzung (Gewerbehaus), abgestellt hat. Für die aktuelle Nutzung erscheint die im Ausführungsprojekt vorgesehene einseitige Erschliessung (nur aus Richtung Autobahn kommend bzw. in Richtung Zürich ausfahrend) zumutbar, gleich ob der Umweg unter oder knapp über einem Kilometer liegt. Jedenfalls kann keine Rede davon sein, dass die bestimmungsgemässe Nutzung des Grundstücks aufgrund der neu gezogenen Sicherheitslinie faktisch verunmöglicht werde. Im Entscheid BGE 131 I 12 E. 1.3.4 S. 16, auf den sich die Beschwerdeführerin beruft, wurden noch viel weitergehendere Zufahrtsbeschränkungen für Motorfahrzeuge als zumutbar erachtet und ein Eingriff in die Eigentumsgarantie deshalb verneint.