Citation: I 53/01 24.12.2002 E. 2

Die Vorinstanz gelangte in Würdigung der medizinischen Unterlagen, namentlich des Gutachtens der Medizinischen Abklärungsstelle der Invalidenversicherung am Spital X.________ (MEDAS) vom 10. Februar 1997, welchem ein psychiatrisches Konsilium des als Chefarzt für die MEDAS tätigen Dr. med. O.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 23. Januar 1997 beiliegt, der Stellungnahme der Frau Dr. med. R.________, Oberärztin im Psychiatrie-Zentrum Y.________, Psychiatrische Klinik und Sozialpsychiatrischer Dienst, vom 13. Oktober 1997 und des Berichtes des Beruflichen Trainingszentrums A.________ (BTA) über berufliche Massnahmen vom 21. September 1998, zum Schluss, der Versicherten sei eine körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit im Umfang von 50 % einer Vollzeitbeschäftigung zumutbar. Im anschliessend vorgenommenen Einkommensvergleich hat das kantonale Gericht, ausgehend vom letzten von der Beschwerdeführerin im Jahr 1993 erzielten Verdienst und angepasst an die zwischenzeitlich eingetretene Nominallohnerhöhung, ein Valideneinkommen von Fr. 48'125.- angenommen. Der Berechnung des Invalideneinkommens legte es den standardisierten monatlichen Bruttolohn (Zentralwert) für die im privaten Sektor mit einfachen und repetitiven Aufgaben (Anforderungsniveau 4) beschäftigten Frauen gemäss Tabelle A1 der vom Bundesamt für Statistik für das Jahr 1996 durchgeführten Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) von Fr. 3'455.- zu Grunde. Umgerechnet auf eine Wochenarbeitszeit von 41,9 Stunden, angepasst an die bis 1998 eingetretene Nominallohnerhöhung und unter Berücksichtigung eines zusätzlichen Abzuges von 15 % resultierte ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 18'666.- im Jahr. Verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 48'125.- ergab sich somit ein Invaliditätsgrad von 61 %.