Citation: 2C_687/2019 E. 1.4.4

1.4.4. Die genannte Frage, ob Drittpersonen, wenn in zu übermittelnden Kontounterlagen enthaltene Informationen über sie zur Klärung der Steuersituation des betroffenen Steuerpflichtigen geeignet sind, nach Art. 14 Abs. 2 StAhiG über das Amtshilfeverfahren informiert werden müssen, könnte sich ohne Weiteres bei einer Vielzahl von vergleichbaren Fällen stellen. Eine höchstrichterliche Klärung dieser Frage erscheint auch vor dem Hintergrund als angezeigt, dass Gegenstand von Amtshilfeersuchen bildende Kontoauszüge etliche Namen von Drittpersonen enthalten können. Damit liegt zumindest eine Frage von grundsätzlicher Bedeutung vor, was für die hier interessierende Eintretensvoraussetzung genügt. Bei Vorliegen einer Frage von grundsätzlicher Bedeutung (und gleichzeitiger Erfüllung der weiteren Prozessvoraussetzungen) tritt das Bundesgericht nämlich auf die Beschwerde ein und prüft diese nach Massgabe von Art. 95 ff. und 105 ff. BGG umfassend, also nicht nur in Bezug auf diejenige Frage, welche von grundlegender Bedeutung ist (BGE 141 II 14 E. 1.2.2.4; Urteil 2C_619/2018 vom 21. Dezember 2018 E. 1.3.3)