Citation: 2C_405/2014 E. 2.4.2

2.4.2. Auch wenn die Aussagen in den Protokollen nicht alle eindeutig und widerspruchsfrei sind, durfte die Vorinstanz insgesamt doch den Schluss ziehen, dass aufgrund der zahlreichen Auslandaufenthalte und Abwesenheiten des Beschwerdeführers bzw. seiner Ehefrau hier nicht von einem ununterbrochenen Aufenthalt von fünf Jahren im Sinne von Art. 42 Abs. 3 AuG ausgegangen werden kann. Insbesondere hat die Vorinstanz zu Recht auch den - vom Beschwerdeführer nicht bestrittenen - Umstand gewürdigt, dass die Ehefrau bereits im Dezember 2010 beim zuständigen Amt nachfragte, ob dem Beschwerdeführer auch eine Niederlassungsbewilligung erteilt werden könne, obschon sie von ihm getrennt lebe.