Citation: 4A_227/2013 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführer vermögen zunächst nicht darzutun, dass sich der angefochtene Entscheid der Vorinstanz über den Amtsbericht der Staatsanwaltschaft vom 27. Juli 2012 hinaus, der ihnen zur Stellungnahme zugestellt wurde, auch auf die betreffenden Akten stützen würde und die Vorinstanz auf diese abgestellt hätte oder dass die betreffenden Akten entgegen den vorinstanzlichen Ausführungen im vorliegenden Zusammenhang bedeutsam wären (vgl. dazu BGE 132 II 485 E. 3.2; 129 I 85 E. 4.1; 121 I 225 E. 2a mit Hinweisen). Indem sie bloss geltend machen, die Vorinstanz habe die "L.________-bankgarantien" offensichtlich als entscheidrelevant erachtet, vermögen sie die Relevanz der von der Staatsanwaltschaft dem Kantonsgericht zur Verfügung gestellten Akten im vorliegenden Verfahren von vornherein nicht darzutun. Immerhin schliesst dies allein ein Recht der Beschwerdeführer auf Einsicht in die betreffenden Akten nicht aus. Nach ständiger Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR), der das Bundesgericht bei der Auslegung von Art. 29 BV Rechnung trägt, haben die Parteien das Recht, von jedem Aktenstück und jeder dem Gericht eingereichten Stellungnahme Kenntnis zu nehmen und sich dazu äussern zu können, sofern sie dies für erforderlich halten. Unerheblich ist, ob eine Eingabe neue Tatsachen oder Argumente enthält und ob sie das Gericht tatsächlich zu beeinflussen vermag: Es sei Sache der Parteien zu beurteilen, ob ein Dokument einen Kommentar erfordere (BGE 133 I 100 E. 4.3 und E. 4.5 S. 103 mit Hinweisen).