Citation: 6B_1288/2017 E. 5.2

5.2. Soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann, ist die Beschwerde unbegründet. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz die Äusserung des Beschwerdeführers vom 14. März 2013 dahingehend interpretiert, dass er A.________ persönlich einen querulatorischen Charakter zuschrieb. Anders kann seine Formulierung nicht verstanden werden. Dass er in seiner Eingabe vom 4. Dezember 2012 noch vom "querulatorischen Charakter seiner Beschwerde" schrieb, ändert daran nichts. Ebenso wenig verletzt die Vorinstanz Bundesrecht, indem sie bei der Würdigung der Aussage auf das Verständnis eines unbefangenen Adressaten abstellt. Bei der Beurteilung, ob eine Äusserung ehrverletzend ist, ist auf eine objektive Auslegung gemäss der Bedeutung, die ihr der unbefangene durchschnittliche Dritte unter den gesamten konkreten Umständen beilegt, abzustellen (vgl. BGE 140 IV 67 E. 2.1.2 S. 69). Dabei gelangt die Vorinstanz zutreffend zum Schluss, dass der Beschwerdeführer A.________ eine bewusste sowie massive Verletzung von Standesregeln aus Geldgier unterstelle und damit auch dessen sittlich-menschlichen Charakter stark abwertete, was ehrverletzend ist. Im Übrigen vermag der Beschwerdeführer mit seinen Ausführungen nicht aufzuzeigen, dass ein Sachverhaltsirrtum oder ein Rechtfertigungsgrund vorliegt. Auch bleibt er den Wahrheits- oder Gutglaubensbeweis schuldig. Der Schuldspruch wegen mehrfacher übler Nachrede verletzt kein Bundesrecht. Zur Begründung kann auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz beziehungsweise der ersten Instanz verwiesen werden.