Citation: 2A.543/2005 20.09.2005 E. 1

Die marokkanische Staatsangehörige X.________, geb. 1980, reiste im Februar 1982 zusammen mit ihrer Mutter Y.________ im Rahmen des Familiennachzugs zu ihrem schon in der Schweiz weilenden Vater. Sie erhielt in der Folge eine Niederlassungsbewilligung. Sie wuchs im Kanton Luzern auf und besuchte während zwei Jahren den Kindergarten sowie während sieben Jahren die Schule. Im Sommer 1994 reiste sie nach Marokko aus, wo sie auf Anweisung ihres Vaters bei Angehörigen bleiben musste, während ihre Mutter und einige Geschwister zusammen mit dem Vater in der Schweiz blieben. Während der nächsten neun Jahre lebte sie in Marokko. Daran änderte sich nichts, als ihre Mutter nach dem Tod des Vaters im Jahr 1998 im Kanton Luzern ein Familiennachzugsgesuch für sie stellte; das Verfahren wurde nicht weiter verfolgt. Am 27. Juni 2003 reichte X.________ ein Gesuch um Wiederzulassung aus humanitären Gründen ein. Das Gesuch wurde am 24. Juli 2003 abgewiesen, wobei davon abgesehen wurde, die Sache zu Prüfung eines Härtefalles im Sinne von Art. 13 lit. f der Verordnung vom 6. Oktober 1986 über die Begrenzung der Zahl der Ausländer (Begrenzungsverordnung, BVO; SR 823.21) an die zuständige Bundesbehörde weiterzuleiten. Die gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde wies der Regierungsrat des Kantons Solothurn am 15. März 2004 ab; auf ein Wiedererwägungsgesuch trat er am 15. Juni 2004 nicht ein. Am 19. November 2004 reichte X.________ ein weiteres Gesuch um Wiedererwägung der Verfügung vom 24. Juli 2003 ein; als Gesuchstellerin trat auch ihre Mutter, Y.________, auf. Das Departement des Innern des Kantons Solothurn wies das Gesuch mit Verfügung vom 17. Mai 2005 ab. Gegen diese Verfügung erhoben X.________ und Y.________ Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn. Mit Urteil vom 1. Juli 2005 trat dieses auf die Beschwerde von Y.________ nicht ein; die Beschwerde von X.________ wies es ab. Am 12. September 2005 sind X.________ und Y.________ mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde, evtl. staatsrechtlicher Beschwerde ans Bundesgericht gelangt. Sie stellen die Anträge, das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gutzuheissen und die Sache zu neuer Sachverhaltsfeststellung und neuem Entscheid an die Vorinstanz bzw. an die erste Instanz zurückzuweisen; eventuell seien das Urteil des Verwaltungsgerichts und der Entscheid des Departements des Innern vom 17. Mai 2005 zu kassieren, die staatsrechtliche Beschwerde sei gutzuheissen und die Sache sei zu neuer Sachverhaltsfeststellung und neuem Entscheid an die Vorinstanz bzw. an die erste Instanz zurückzuweisen. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. Das Urteil ergeht im vereinfachten Verfahren (Art. 36a OG).