Citation: 8C_926/2015 E. 3.1

3.1. Die Verwaltung ermittelte in den Verfügungen vom 18. Juni/ 20. Juli 2015 den Invaliditätsgrad mittels eines Einkommensvergleichs nach Massgabe der Verhältnisse im Jahr 2013. Sie setzte das ohne invalidisierende Gesundheitsschädigung mutmasslich erzielte Einkommen (Valideneinkommen) gestützt auf die Angaben des ehemaligen Arbeitgebers auf Fr. 92'950.- fest. Sodann ging sie davon aus, der Versicherten sei aus medizinischer Sicht in einer abwechslungsreichen, lebhaften Tätigkeit ein zeitliches Arbeitspensum von ca. 45 % möglich. Gestützt darauf setzte die IV-Stelle das trotz invalidisierender Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch erzielbare Einkommen (Invalideneinkommen) unter Verwendung des in der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2012, Tabelle T17, für die Berufsuntergruppe Ziff. 41 "Allgemeine Büro- und Sekretariatskräfte" ausgewiesenen statistischen Durchschnittseinkommens der Frauen im Alterssegment von 30-49 Jahren von Fr. 5'983.-, welches sie auf eine betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden umrechnete und der Nominallohnentwicklung bis 2013 anpasste, auf Fr. 33'912.- fest. Die Gegenüberstellung der Vergleichseinkommen ergab eine behinderungsbedingte Erwerbseinbusse von Fr. 59'038.-, entsprechend einem Invaliditätsgrad von 64 %.