Citation: 6B_308/2024 E. 1.2.4

1.2.4. Die Vorinstanz hält abschliessend fest, ein Motiv zur Falschbezichtigung sei nicht ersichtlich. Dass die Beschwerdegegnerin 2 die Sache bereut und sich vom Beschwerdeführer ausgenützt gefühlt habe, sei nicht plausibel. Sie habe sich vielmehr bereits nach ihrer Rückkehr einer Freundin und einer Betreuungsperson anvertraut. Gegen die von ihm vorgebrachte "Ghosting"-These, wonach er die Kommunikation zur Beschwerdegegnerin 2 abgebrochen habe, spreche zudem die Erstaussage des Beschwerdeführers selbst. Er habe ausgesagt nicht zu wissen, wie lange er noch mit der Beschwerdegegnerin 2 Kontakt gehabt habe. Auch zum Kontaktabbruch sei er vage geblieben. Er habe ausgesagt, es müsse irgendetwas passiert sein. Schliesslich wären bei einer Falschanzeige drastischere Schilderungen des Vorgefallenen zu erwarten gewesen.