Citation: H 43/99 11.04.2000 E. 3

3.- Die Neuberechnung der Rente in der Vernehmlassung entspricht den Vorschriften gemäss Gesetz und Verordnung sowie den einschlägigen bundesamtlichen Rententabellen. Insbesondere sind bei der Ermittlung des durchschnittlichen Jahreseinkommens die den zusätzlichen vor dem 20. Alters- jahr zurückgelegten Beitragszeiten (5 Monate für 1960, 12 Monate für 1961; alt Art. 52ter AHVV) entsprechenden Erwerbseinkommen gemäss den IK-Auszügen für 1953 und 1954 (Fr. 1156.- und Fr. 2384.-; alt Art. 51 Abs. 2 AHVV) ange- rechnet worden. Soweit die Beschwerdeführerin in der Ver- waltungsgerichtsbeschwerde angibt, sie sei 1962, für wel- ches Jahr kein IK-Eintrag besteht, im Sportgeschäft ihres Ehemannes selbstständig erwerbstätig gewesen, sind die Vor- aussetzungen für eine Berichtigung nach Art. 141 Abs. 3 AHVV (Unrichtigkeit der Eintragung im individuellen Konto offensichtlich oder Erbringung des vollen Beweises dafür) klar nicht erfüllt. Im Weitern hat die Ausgleichskasse zu Recht bis zum Beginn der Rente des Ehemannes am 1. November 1997 keine Erziehungsgutschriften angerechnet (vgl. unver- öffentlichtes Urteil K. vom 23. März 1999 [H 92/97]). Die streitige Höhe der Altersrente ist daher für die Zeit vom 1. August 1996 bis 31. Oktober 1997 in diesem Verfahren festzusetzen. Das massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen, welches sich für 1996 auf Fr. 28'052.- (= Fr. 633'685.- x 1,815/41) und für 1997 auf Fr. 28'776.- (= Fr. 28'052.- x 1,0258 [Art. 1 Abs. 2 der Verordnung über Anpassungen an die Lohn- und Preisentwicklung bei der AHV/IV vom 16. Sep- tember 1996]) beläuft und in der Vernehmlassung auf den entsprechenden nächsthöheren Grenzwert von Fr. 29'100.- (1996) resp. Fr. 29'850.- (1997) aufgerundet wird, führt zu den von der Ausgleichskasse ermittelten Beträgen, nämlich Fr. 1348.- im Monat für die Zeit vom 1. August bis 31. De- zember 1996 und Fr. 1383.- ab 1. Januar bis 31. Oktober 1997 (Rententabellen 1995/Band 2 S. 44 und 1997 S. 22).