Citation: 6B_419/2024 E. 3.3.1

3.3.1. Was der Beschwerdeführer gegen die Anordnung der Rückversetzung durch die Vorinstanz vorbringt, verfängt nicht. Dabei trifft es explizit nicht zu, dass die Vorinstanz das Fehlen einer ungünstigen Prognose mit dem Vorliegen einer günstigen Prognose gleichsetzt. Vielmehr kommt sie nach einer umfassenden Prüfung sämtlicher für die Prognose relevanter Umstände zum Schluss, dass dem Beschwerdeführer insbesondere aufgrund seiner schwerwiegenden und einschlägigen Vorstrafen, seiner Delinquenz während der Probezeit sowie seinen derzeitigen persönlichen Verhältnissen eine schlechte [keine Hervorhebung im Originaltext] Prognose gestellt werden muss (vgl. angefochtenes Urteil S. 25). Damit einhergehend trifft ebenso wenig zu, dass die Vorinstanz keine Gesamtbetrachtung vornimmt, sie namentlich die in der jüngeren Vergangenheit erfolgten, positiven Veränderungen und Verfestigung der Lebensumstände des Beschwerdeführers unberücksichtigt liesse. Mit Blick auf diese Veränderungen und ihre (unbestritten gebliebenen; Art. 105 Abs. 1 BGG) Feststellungen, wonach der Beschwerdeführer schon zuvor - trotz geringeren Betreuungszeiten - eine enge Bindung zu seinen Söhnen hatte, berücksichtigt sie zu Recht, dass ihn dies nicht von der Begehung weiterer Delikte abgehalten hat. Deren Fazit, dass damit "- damals wie heute -" nicht davon auszugehen sei, dass die Kontakte zu seinen Kindern die Basis für ein deliktfreies Leben bildeten, ist schlüssig und stellt keinen Ermessensmissbrauch dar; ebenso, wonach an dieser Einschätzung auch der Umstand nichts zu ändern vermöge, dass ab Sommer 2024 der Sohn B.A.________ beim Beschwerdeführer wohnen werde und sich die Vorinstanz nicht explizit zu den "deutlich intensiveren Betreuungsfunktionen" äussert.