Citation: 5F_30/2022 E. 2.2.3

2.2.3. Das Bundesgericht stellte im Urteil 5A_1053/2021 vom 14. Juni 2022 in E. 2.2. fest, das Betreibungsamt habe vom Eigentum an einer Ferienwohnung in V.________/GR zum Zeitpunkt der Pfändung der Familienwohnung am 7. September 2017 keine Kenntnis gehabt. Dass die Ferienwohnung angeblich in einer Pfändungsurkunde vom 21. Oktober 2020 aufgeführt ist, die dem Bundesgericht vorlag, ist für die genannte Feststellung bereits zeitlich unerheblich. Es vermag auch nichts an der Erwägung zu ändern, dass sich der Gesuchsteller grundsätzlich unter Beachtung der Beschwerdefrist (gemäss Art. 17 SchKG) hätte über die Gesetzwidrigkeit oder Unangemessenheit betreffend Reihenfolge der Pfändung beschweren müssen (Urteil 5A_1053/2021 vom 14. Juni 2022 E. 2.2.1). Hinsichtlich des behaupteten Aktenstücks liegt somit kein Revisionsgrund vor.