Citation: H 287/02 07.02.2003 E. 5

Nach Art. 5 VFV sind die freiwillig Versicherten gehalten, der Auslandsvertretung und der Ausgleichskasse alle zur Durchführung der freiwilligen Versicherung benötigten Angaben zu machen und auf Verlangen deren Richtigkeit zu belegen. Die Beschwerdeführerin wurde von der zuständigen schweizerischen Vertretung mit Mahnschreiben vom 29. Juni 2000 unter Ansetzung einer Frist daran erinnert, dass sie die für die Beitragsberechnung notwendigen Erklärungen über die Einkommens- und Vermögensverhältnisse in den Jahren 1998/1999 noch nicht eingereicht habe und zur Zustellung entsprechender Unterlagen aufgefordert, unterliess es jedoch, die geforderten Angaben zu machen. Das Konsularische Dienstleistungszentrum der Schweiz in Bonn hat daher die Beiträge für die Periode 2000/2001 ermessensweise festgesetzt. Vor der Vorinstanz erklärte die Beschwerdeführerin, vollständig von ihrem Vater unterhalten zu werden, unterliess es jedoch, die geforderten Belege nachzureichen. Es wird hier auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen. Auch im vorliegenden Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren hat die Beschwerdeführerin nicht dokumentiert, dass sie 1998/1999 über kein beitragsrelevantes Einkommen verfügte. Allerdings wäre es mit der weit gehenden Bindung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts an die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung gemäss Art. 105 Abs. 2 OG unvereinbar gewesen, neue Beweismittel erst im letztinstanzlichen Verfahren vorzubringen, obwohl sie schon im kantonalen Beschwerdeverfahren hätten geltend gemacht werden können und - in Beachtung der Mitwirkungspflicht - hätten geltend gemacht werden müssen (Erw. 3 hievor).