Citation: 5A_724/2016 E. 3.4

3.4. Ausgehend von den geschilderten Grundsätzen ist der angefochtene Entscheid nicht zu beanstanden. Das angefochtene Urteil lässt klar erkennen, weshalb die Vorinstanz der Beschwerdeführerin ein Arbeitspensum von 25 % und ausgehend davon ein hypothetisches Einkommen von Fr. 900.-- angerechnet hat. Auch die Würdigung der erhobenen Beweise seitens der Vorinstanz gibt zu keiner Kritik Anlass. Das Gericht entscheidet nach freier Würdigung der Beweise (Art. 157 ZPO). Dazu zählt auch das Zeugnis, das vom behandelnden Arzt stammt, dessen primäre Aufgabe allerdings nicht darin besteht, in einem Streitfall zum Grad der Arbeitsunfähigkeit Stellung zu nehmen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 58/06 vom 2. August 2006 E. 2.2; Urteil 9C_203/2015 vom 14. April 2015 E. 3.2). Vor diesem Hintergrund ist es nicht zu beanstanden und schon gar nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz das Zeugnis des Hausarztes abgewogen hat namentlich gegen den persönlichen Eindruck, den die Beschwerdeführerin vor dem Regionalgericht hinterlassen hatte. Daran ändert auch nichts, dass die Beschwerdeführerin ihre Arbeitsunfähigkeit nicht nachweisen, sondern bloss glaubhaft machen musste.