Citation: 2C_611/2021 E. 3.1.2

3.1.2. Was der Beschwerdeführer gegen die Würdigung der Vorinstanz vorbringt, überzeugt nicht. Namentlich kann ihm nicht gefolgt werden, wenn er den schleppenden Geschäftsgang seiner Unternehmung damit begründet, dass er nach wie vor an den Folgen des 2014 erlittenen Unfalls leide. Wie die Vorinstanz für das Bundesgericht verbindlich (vgl. E. 2 hiervor) festgestellt hat (vgl. E. 3.2.4 des angefochtenen Urteils), ist der Beschwerdeführer nämlich zumindest zu 80 % adaptiert arbeitsfähig. Auch die Corona-Pandemie vermag an der vorinstanzlichen Beurteilung nichts zu ändern, denn schon vor dem Eintritt der Pandemie hat der Beschwerdeführer aus der mit seiner Einzelfirma betriebenen Brockenstube kein existenzsicherndes Einkommen generieren können. Wenn der Beschwerdeführer im Übrigen im vorliegenden Verfahren ausführt, dass er aufgrund von Betreibungen der Krankenversicherung seiner Kinder einen kürzlich bezogenen Geschäftsraum schon wieder habe aufgeben müssen (vgl. S. 13 der Beschwerde), relativiert er gleich selbst, dass er zukünftig aus der Brockenstube ein existenzsicherndes Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit erzielen kann. Im Lichte der - auch von der Vorinstanz zitierten - Rechtsprechung des Bundesgerichts (vgl. statt vieler Urteil 2C_430/2020 vom 13. Juli 2020 E. 4 und 5) ist deshalb nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz einen Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung aus Art. 12 Anhang I FZA verneint hat.