Citation: 1C_83/2018 E. 2

Aufgrund des Vorfalls vom 27. Oktober 2015 entzog das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern A.________ mit Verfügung vom 25. Januar 2017 den Führerausweis auf die Dauer von zwölf Monaten und verpflichtete ihn zum Besuch von Verkehrsunterricht. Dagegen erhob A.________ Beschwerde, welche die Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern mit Entscheid vom 17. August 2017 abwies. Die Rekurskommission führte zur Begründung zusammenfassend aus, dass die Administrativbehörden an den dem Strafbefehl vom 25. Mai 2016 zugrundeliegenden Sachverhalt gebunden seien. Beim beanstandeten Manöver handle es sich um eine schwere Widerhandlung, die zu einem Führerausweisentzug von mindestens drei Monaten führe. Da dem Beschwerdeführer in den vorangegangenen fünf Jahren der Führerausweis schon einmal wegen einer schweren Widerhandlung entzogen werden musste, betrage die gesetzliche Mindestentzugsdauer zwölf Monate. Die Voraussetzungen zur Anordnung von Verkehrsunterricht seien erfüllt. Die verfügte Massnahme sei nicht zu beanstanden.