Citation: 4D_8/2015 E. B

Am 30. April 2013 beantragte B.________ dem Arbeitsgericht Bremgarten, die A.________ GmbH sei zur Zahlung von Fr. 13'293.-- nebst Zins zu 5 % seit dem 3. November 2012 zu verpflichten. Am 18. November 2013 hiess das Arbeitsgericht die Klage gut. Die A.________ GmbH erhob Berufung an das Obergericht des Kantons Aargau und verlangte die vollumfängliche Abweisung der Klage. Mit Entscheid vom 18. November 2014 hiess das Obergericht die Berufung teilweise gut und reduzierte den B.________ zugesprochenen Betrag von Fr. 13'293.-- um Fr. 700.-- sowie um Fr. 4'000.-- auf Fr. 8'593.-- nebst Zins zu 5 % seit dem 3. November 2012. Bezüglich dieser beiden Beträge wies es die Klage ab, soweit es darauf eintrat (Ziff. 1). Im Übrigen wies es die Berufung ab (Ziff. 2). Der erste Betrag von Fr. 700.-- betraf einen Abzug, den die A.________ GmbH wegen eines von B.________ verursachten Schadens vorgenommen hatte. Anders als das Arbeitsgericht erachtete das Obergericht diesen Abzug für berechtigt und liess ihn zu. Der zweite Betrag von Fr. 4'000.-- betraf die Beurteilung des geltend gemachten (öffentlich-rechtlichen) Anspruchs auf Kinderzulagen, wofür dem Arbeitsgericht gemäss Obergericht die Zuständigkeit fehlte.