Citation: 8C_737/2013 E. 3.2

3.2. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin vermögen keine offensichtliche Unrichtigkeit der versicherungsgerichtlichen Schlussfolgerungen aufzuzeigen, zumal sie sich im Wesentlichen in einer Wiederholung der bereits im kantonalen Beschwerdeverfahren erhobenen und entkräfteten Rügen erschöpfen. Namentlich der Einwand, aus den Akten gehe nicht mit der vom Gericht deklarierten Eindeutigkeit hervor, dass im Gesundheitsfall ebenfalls eine Tätigkeit im Bereich Tanz ausgeübt worden wäre, verfängt nicht. Zwar existieren tatsächlich, wie in der Beschwerde beschrieben, gewisse Hinweise dafür, dass der Entschluss zur Ausbildung im Tanzbereich (auch) Ausfluss des Krankheitsbildes in dem Sinne darstellt, als ein in Bezug auf die seit Jugend bestehende psychische Problematik günstiges Arbeitsumfeld gesucht worden ist. Der Umstand, dass die Versicherte nach eigener Darstellung seit 1989 - und damit bereits nach erst kurzzeitiger Ausübung ihres angestammten Berufs -, abgesehen von kurzen Unterbrechungen, stets als Tanzlehrerin gearbeitet bzw. entsprechende Ausbildungen absolviert hat (vgl. Expertise der Frau Dr. med. H.________ vom 28. Oktober 2009, S. 8 oben), belegt neben anderen, im angefochtenen Entscheid einlässlich dargelegten Anhaltspunkten die Bedeutung, welche sie dem Tanz in ihrem Leben beimisst. So sind im erwähnten Gutachten etwa die folgenden Aussagen vermerkt: "Sie sei gerade im Aufbau der Tanzstile", "ihre Kurse seien gut besucht", "das gebe sie niemals auf", "ihre Zukunft sehe sie im Tanzen", "das Tanzen bedeute ihr alles", "Frau F.________ ist auf die Verwirklichung ihres Traumes, der Eröffnung eines eigenen Tanzateliers, sehr fixiert und für alternative Tätigkeiten nicht wirklich motiviert" sowie "die grosse Begeisterung der Versicherten für den Tanz sei spürbar" (S. 3, 4, 6, 7 und 13). Hinweise dafür, dass der für den Tanz vorhandene, anhaltende Enthusiasmus seinen Ursprung einzig in der Krankheitsbiografie der Beschwerdeführerin haben soll bzw. sie ohne diese vollzeitig einer kaufmännischen Tätigkeit nachgehen würde, liegen nicht vor. Vielmehr war die Versicherte trotz ihrer psychiatrischen Diagnose in der Lage, 1985 eine zweijährige Ausbildung in einer Bank zu absolvieren und im Anschluss daran kurzzeitig in diesem Sektor zu arbeiten. Der Entschluss, sich daraufhin dem Tanzbereich zuzuwenden, ist vom kantonalen Gericht vor diesem Hintergrund zu Recht als nicht überwiegend wahrscheinlich allein durch ihre Kindheits- und Jungenderlebnisse geprägt beurteilt worden. Dass die Vorinstanz zum Ergebnis gelangt ist, die 2010 gestützt auf von im kaufmännischen Bereich zu erzielenden Einkommen vorgenommene Bemessung der Invalidität erweise sich nach Lage der Dinge als zweifellos unrichtig im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG, kann nicht als eindeutig und augenfällig unzutreffend gewertet werden. Daran ändert die Tatsache nichts, dass die Beschwerdeführerin während ihrer Banklehre durch eine Sozialarbeiterin unterstützt worden ist (Gutachten, S. 8 oben). Ebenso wenig lässt sich nach dem Dargelegten etwas Gegenteiliges aus dem Umstand ableiten, dass die bei der Versicherten festgestellte Persönlichkeitsstörung seit Adoleszenz besteht.