Citation: 9C_74/2013 E. 2

Im angefochtenen Entscheid werden die Rechtsgrundlagen zum Rentenanspruch (Art. 28 Abs. 2 IVG), zur Ermittlung des Invaliditätsgrades nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 16 ATSG) und zum Beginn des Anspruchs (Art. 29 Abs. 1 IVG) richtig dargelegt. Korrekt sind namentlich die Ausführungen zum Valideneinkommen, worunter jenes Einkommen zu verstehen ist, das die versicherte Person als Gesunde tatsächlich erzielen würde. Versicherten, bei welchen sich auf Grund der Umstände die Annahme aufdrängt, sie hätten sich ohne gesundheitliche Beeinträchtigung voraussichtlich dauernd freiwillig mit einer bescheidenen Erwerbstätigkeit begnügt (etwa zugunsten grösserer Freizeit), ist der dieser entsprechende Lohn anzurechnen, auch wenn an sich besser entlöhnte Erwerbsmöglichkeiten bestanden hätten (BGE 131 V 51 E. 5.1.2 S. 53, 125 V 146 E. 5c/bb S. 157; Urteil I 575/01 vom 16. April 2002 E. 2d).