Citation: 1C_531/2015 E. 5

Die Beschwerdeführerin wirft dem Verwaltungsgericht schliesslich eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor, weil es sich mit ihren Eventualbegehren zu koordinierten Zusatzabklärungen im Grenzbereich (Antrag Ziff. 2 der Verwaltungsgerichtsbeschwerde) und zur Anerkennung der Parteistellung im weiteren Verfahren (Ziff. 1 Eventualantrag b) nicht befasst habe. Entscheide über die aufschiebende Wirkung oder deren Entzug sind dringlich und werden in einem summarischen Verfahren erlassen, in dem weder der Sachverhalt vollständig abgeklärt noch alle Rechtsbegehren (insbesondere Eventualanträge) behandelt werden. In der Regel darf sich das Gericht mit der Prüfung der speziell zur aufschiebenden Wirkung gestellten Anträge begnügen und die Prüfung der übrigen Haupt- und Eventualanträge (z.B. auf zusätzliche Auflagen) dem Hauptverfahren vorbehalten. Ohnehin erwachsen Zwischenentscheide über vorsorgliche Massnahmen nicht in Rechtskraft, sondern können noch im Laufe des Verfahrens abgeändert oder aufgehoben werden (Urteil 2C_598/2012 vom 21. November 2012 E. 2.3).