Citation: 2C_278/2022 E. 1.1

1.1. Mit Verfügung vom 19. Juli 2019 ordnete der Veterinärdienst des Kantons Bern (VeD; heute: Amt für Veterinärwesen [AVET]; nachfolgend: Veterinärdienst) gegenüber A.________ein Hundehalte- und Zuchtverbot, mit Ausnahme von drei chirurgisch kastrierten Hunden, an. Dagegen erhob A.________ am 22. August 2019 Beschwerde bei der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Bern (VOL; heute: Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion [WEU]; nachfolgend: Direktion). Nachdem die Direktion mit Zwischenverfügung vom 19. September 2019 die beantragte Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen hatte, setzte der Veterinärdienst A.________eine letzte Frist bis 30. Oktober 2019, um den Anordnungen in der Verfügung vom 19. Juli 2019 nachzukommen, und drohte ihr im Fall des Unterlassens die Ersatzvornahme an. Am 10. Dezember 2019 führte das Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen des Kantons Freiburg im Rahmen der Amts- und Vollzugshilfe am neuen Aufenthaltsort von A.________ im Kanton Freiburg eine Kontrolle durch und behändigte dabei 24 der insgesamt 27 angetroffenen Hunde. In der Folge erliess der Veterinärdienst gegenüber A.________ am 13. Dezember 2019 eine Verfügung, in welcher dieser namentlich festhielt, dass die Reduktion des Hundebestands gemäss Verfügung vom 19. Juli 2019 am 10. Dezember 2019 vollstreckt worden sei. Hiergegen erhob A.________ am 15. Januar 2020 Beschwerde bei der Direktion. Diese vereinigte die Verfahren betreffend Reduktion des Hundebestands und Zuchtverbot und das Vollstreckungsverfahren und wies die Beschwerden am 31. März 2021 ab, soweit sie darauf eintrat und diese nicht gegenstandslos geworden waren. Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, mit Urteil vom 28. Februar 2022 ab, soweit es darauf eintrat.