Citation: 2A.472/1999 28.01.2000 E. A

A.- S.________ vertreibt über seine in A.________ ansässige, mechanische Werkstätte die in drei Ausführungen hergestellte, für den Einmannbetrieb konzipierte Holzspaltmaschine "X.________". Anlässlich einer Betriebsbesichtigung am 29. September 1995 beanstandete die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) die Zweihandsteuerung der Maschine, da sie durch das Bedienungspersonal überbrückt werden könne, sowie das Fehlen einer Betriebs- und Wartungsanleitung. Sie setzte S.________ zur Behebung dieser Sicherheitsmängel bzw. zur Stellungnahme mehrmals eine Frist an, welche dieser jeweils unbenützt verstreichen liess. Am 28. November 1996 verfügte die SUVA schliesslich androhungsgemäss eine Frist zur Behebung der Mängel sowie zur Vollzugsmeldung bis zum 31. Januar 1997 und drohte für den Unterlassungsfall Sanktionen an. Einem Fristverlängerungsgesuch bis zum 1. August 1997 wurde am 7. April bzw. am 21. Mai 1997 insofern entsprochen, als S.________ innert zwanzig Tagen (schriftlich) bestätigen sollte, die geforderten sicherheitstechnischen Massnahmen innert der verlängerten Frist zu erfüllen, andernfalls werde ein Sicherheitsnachweis verlangt sowie ein Verkaufsverbot verfügt. Mangels fristgerechter Bestätigung bzw. aufgrund deren telefonischer Verweigerung verfügte die SUVA am 3. Juli 1997 ein sofortiges Verkaufsverbot bis die Mängel behoben und der Vollzug gemeldet seien. Die Eidgenössische Rekurskommission für die Unfallversicherung schützte diesen Entscheid am 12. August 1999.