Citation: 6B_608/2023 E. 1.5.3

1.5.3. Die Vorinstanz berücksichtigt überzeugend, dass die Beschwerdeführerin sich im Untersuchungsverfahren kooperativ und geständig zeigte; ihr Verhalten habe zur Aufdeckung der Straftaten beigetragen und die Dauer des vorliegenden Strafverfahrens verkürzt. Gerade für die Ermittlung der gehandelten Menge Kokain sei hauptsächlich auf die Aussagen der Beschwerdeführerin abgestellt worden. Jedoch erwägt die Vorinstanz in diesem Zusammenhang ebenso zu Recht, dass die Beschwerdeführerin die Taten anfänglich bestritt und das Geständnis nicht bereits bei der ersten Gelegenheit, sondern erst in der staatsanwaltlichen Einvernahme vom 4. Juni 2019 ablegte. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, verfängt nicht, zumal sie grösstenteils bloss ihre eigene Sicht der Dinge präsentiert, ohne sich mit den ausführlichen Erwägungen der Vorinstanz begründet auseinanderzusetzen. So stellt sie sich lediglich auf den Standpunkt, entgegen der Auffassung der Vorinstanz habe die Beschwerdeführerin schon zu Beginn der Einvernahme zugegeben, mit Drogen gehandelt zu haben; das Geständnis sei schon vor dem Vorhalt von B.________ erfolgt. Mit ihren Ausführungen vermag die Beschwerdeführerin keine Willkür aufzuzeigen und genügt den Begründungsanforderungen nicht (Art. 42 Abs. 2 BGG). Gleiches gilt für das Vorbringen der Beschwerdeführerin, wonach ihr ohne ihr Geständnis lediglich ein Bruchteil der Delikte hätte nachgewiesen werden können. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz das Gewicht, das dem Geständnis zukommt, relativiert, da die Beschwerdeführerin nicht von Anfang an geständig war und erst nach Vorhalt der bisherigen Ermittlungsergebnisse ein umfassendes Geständnis ablegte. Soweit die Beschwerdeführerin zudem geltend macht, die untersuchende Staatsanwaltschaft könne wohl am besten beurteilen, welche Arbeitserleichterung ein Geständnis ihr bringe und welche Inputs notwendig seien, um ein Geständnis zu erhalten, so übersieht die Beschwerdeführerin, dass das Gericht und nicht die Staatsanwaltschaft die Strafzumessung vorzunehmen hat. Ebenso wenig ist ihr zu folgen, wenn sie sich auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung bezieht und geltend macht, es sei eine Strafreduktion im Bereich von einem Fünftel bis zu einem Drittel angezeigt. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, sieht das Bundesgericht keine fixe Regeln für die Strafminderung im Falle eines Geständnisses vor (vgl. dazu Urteile 6B_1059/2019 vom 10. November 2020 E. 5.6; 6B_687/2016 vom 12. Juli 2017 E. 1.5.2; je mit Hinweisen). Unter Berücksichtigung des weiten Ermessensspielraums der Vorinstanz bei der Festsetzung der Strafe ist nicht zu beanstanden, wenn sie die Einsatzstrafe von vier Jahren aufgrund der Geständnisbereitschaft der Beschwerdeführerin um sechs Monate und damit um ein Achtel reduziert. Inwieweit es sich dabei, wie die Beschwerdeführerin rügt, um ein "Minimum" handeln soll, ist nicht ersichtlich. Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, dass die Vorinstanz bei der Würdigung des Geständnisses willkürliche Feststellungen getroffen hätte oder dass sie ihren erheblichen Ermessensspielraum missbraucht oder überschritten hätte.