Citation: 6B_660/2017 E. B

Das Obergericht des Kantons Zürich setzte am 11. November 2016 die Berufungsverhandlung auf den 23. Januar 2017 fest. Am 15. Dezember 2016 beantragte X.________, die Berufungsverhandlung sei zu verschieben. Zur Begründung brachte er vor, er sei am 13. Dezember 2016 in einem anderen Verfahren vom Bezirksgericht Zürich erneut verurteilt worden. Gegen das entsprechende Urteil habe er bereits Berufung angemeldet. Sämtliche am 13. Dezember 2016 beurteilten Delikte seien vor dem Urteil vom 11. Februar 2016 verübt worden. Die Taten gemäss den Urteilen des Bezirksgerichts Zürich vom 11. Februar 2016 und vom 13. Dezember 2016 seien durch das Obergericht gemeinsam zu beurteilen. Das Obergericht lehnte es am 3. Januar 2017 ab, die Berufungsverhandlung zu vertagen. Am 16. Januar 2017 reichte X.________ das mittlerweile begründete Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 13. Dezember 2016 ein und beantragte erneut, die Berufungsverhandlung sei zu verschieben. Das Obergericht wies auch diesen Antrag am 18. Januar 2017 ab. Die Berufungsverhandlung fand am 23. Januar 2017 statt; gleichentags stellte das Obergericht fest, dass das erstinstanzliche Urteil vom 11. Februar 2016 in Bezug auf die Schuldsprüche und die Zivilansprüche in Rechtskraft erwachsen war. Es bestrafte X.________ mit einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 6 Monaten.