Citation: 1C_740/2021 E. 3.6.4

3.6.4. Die Vorinstanz hatte weiter zu beurteilen, ob der Staatsanwaltschaft die Ermächtigung zur Strafverfolgung des Beschwerdegegners 9 wegen Amtsgeheimnisverletzung zu erteilen ist. Die Frage stellte sich einerseits im Zusammenhang mit einer Notiz auf dem Einsatzauftrag der Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich, die den Namen der behandelnden Ärztin sowie jenen des Beschwerdeführers aufwies. Die Vorinstanz erwog, dass diese Personalien durch Schutz & Rettung Zürich höchstwahrscheinlich noch während des Einsatzes aufgenommen worden seien, währenddem der Beschwerdegegner 9 nicht zugegen war. Mit Blick auf die Regelung des Kostenersatzes erscheine es aber ohnehin unproblematisch, wenn der Feuerwehr Horgen und/oder Schutz & Rettung Zürich die Personalien weitergegeben würden, soweit diese Organisationen vom Spital zur Rettung und damit im Interesse des Beschwerdeführers beigezogen worden seien. Andererseits stellte sich die Frage einer Amtsgeheimnisverletzung im Hinblick auf einen E-Mail-Verkehr zwischen dem Beschwerdeführer sowie dem Beschwerdegegner 4 und der Beschwerdegegnerin 5. Dem Betreff einer E-Mail wurde im Verlauf des Mailwechsels der Zusatz "[HIN secured]" hinzugefügt, was die Vorinstanz nicht als konkreten Hinweis auf eine mögliche Strafbarkeit der zu beurteilenden Beamten wertete. Der Beschwerdeführer wendet sich zwar gegen die Überlegungen der Vorinstanz, wonach seine Personalien bereits während des Einsatzes im See-Spital in Horgen aufgenommen worden seien. Mit seinen Ausführungen vermag er aber nicht darzulegen, dass sich der Beschwerdegegner 9 im Zusammenhang mit dem Einsatzauftrag der Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich strafbar gemacht haben könnte. Gleich verhält es sich mit dem E-Mail-Verkehr. Zutreffend mag sein, dass der E-Mail-Provider des See-Spitals Horgen den E-Mail-Betreff teilweise mit dem Zusatz "[HIN secured]" versieht. Wie die Vorinstanz richtig darlegt, kann dieser Zusatz jedoch auch bei der Weiterleitung der E-Mail durch den Beschwerdegegner 4 generiert worden sein, was der Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren ebenfalls noch für möglich hielt. Jedenfalls ergeben sich auch in diesem Zusammenhang keine Anhaltspunkte für eine Strafbarkeit des Beschwerdegegners 9, die eine Ermächtigung zur Strafverfolgung rechtfertigen würden.