Citation: 6B_487/2021 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe seine Absicht, die von ihm vorgeschlagenen sexuellen Handlungen mit der 14-jährigen "Vanessa" in der Realität umzusetzen, objektiv manifestiert, indem er die Anonymität des Internets verlassen habe, zur Wohnadresse von "Vanessa" gefahren sei, dort (vereinbarungsgemäss) vor der Haustüre erschienen sei und zwecks Ausüben des Geschlechtsverkehrs gar eigens unmittelbar zuvor gekaufte Kondome mit sich geführt habe. Aufgrund des Chat- und Emailverkehrs hätten sowohl der Tatplan des Beschwerdeführers als auch der Tatort (Wohnung von "Vanessa") und die Tatzeit festgestanden. Der Beschwerdeführer habe sich bei der Verhaftung bereits am Tatort befunden. Die Tatnähe in zeitlicher und örtlicher Hinsicht sei somit zweifelsfrei gegeben. Zur Tatbestandsverwirklichung hätte es keineswegs mehr eines vorbereitenden Gesprächs bedurft, zumal "Vanessa" in der gegenseitigen schriftlichen Konversation ihre Einwilligung kundegetan und diese durch Bekanntgabe ihres Domizils bekräftigt habe (angefochtenes Urteil S. 16 f.).