Citation: 2C_392/2019 E. 3.3.2

3.3.2. Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG; E. 2.2 hiervor) hat der Beschwerdeführer die eheliche Wohnung erst Ende März 2018 verlassen. Würde allein auf die Dauer der nach aussen wahrnehmbaren ehelichen Wohngemeinschaft abgestellt, wäre damit das Erfordernis der dreijährigen Ehegemeinschaft im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG zwar erfüllt. Indessen war der Beschwerdeführer nach den grundsätzlich verbindlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG; E. 2.2 hiervor) bereits im November 2017 auf Wohnungssuche. Aufgrund dieser Wohnungssuche ist im vorliegenden Fall davon auszugehen, dass der Ehewille mindestens eines der Ehegatten bereits vor dem 5. Dezember 2017 erloschen ist und die Ehegemeinschaft dementsprechend nicht im massgebenden Sinne während drei Jahren bestand (vgl. E. 3.2.2 hiervor). Am hier gezogenen Schluss können die Vorbringen des Beschwerdeführers nichts ändern. Denn was der Beschwerdeführer zur genannten Wohnungssuche vorträgt, deckt sich mit seinen Vorbringen im vorinstanzlichen Verfahren und erschöpft sich in einer rein appellatorischen Kritik an der Sachverhaltsdarstellung der Vorinstanz. Darauf ist ebenso wenig einzugehen wie auf die als blosse Wiederholung des bei der Vorinstanz Vorgetragenen erscheinende Behauptung, das Ehepaar habe bis zum 10. Februar 2018, als die Ehefrau das Eheschutzgesuch eingereicht und konkrete Trennungsabsichten geäussert habe, das Ehebett geteilt (vgl. E. 2.2 hiervor).