Citation: 6B_266/2021 E. 2.3.3

2.3.3. Schliesslich hat die Beschwerdeführerin einen Prozessbetrug der Beschuldigten angezeigt (vgl. BGE 122 IV 197 E. 2). Nachdem diese das Verwaltungsmandat niedergelegt (aber ihre Tätigkeit faktisch weitergeführt) hätten, seien ihre Zivilklagen unter Kostenfolge als gegenstandslos abgeschrieben worden. Die Kündigung des Verwaltungsmandats habe nur dem Ziel gedient, im Abberufungsverfahren nicht unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu unterliegen. Die Vorinstanz tritt in diesem Punkt nicht auf die Beschwerde ein; die Beschwerdeführerin setze sich nicht mit der Begründung der Staatsanwaltschaft auseinander, wonach das Ziel, das sie den Beschuldigten vorhalte, strafrechtlich irrelevant sei (angefochtener Beschluss S. 8 f.). Die Beschwerdeführerin erwidert, entgegen der Ansicht der Vorinstanzen bestehe zweifelsfrei ein begründeter Verdacht, dass die Verantwortlichen der Verwaltungsfirma mit der Wahl des Zeitpunkts der Mandatsniederlegung arglistig getäuscht und eine unrechtmässige Bereicherungsabsicht verfolgt hätten. Die Feststellung, sie habe sich nicht mit der Argumentation der Staatsanwaltschaft auseinandergesetzt, sei aktenwidrig. Die Beschwerdeführerin stützt sich auf vorhandene Akten und rechtliche Überlegungen. Auch hier ist sie in der Verfolgung ihres Rechtsstandpunktes nicht auf weitere Erkenntnisse angewiesen, die in einer Strafuntersuchung voraussichtlich besser zu erlangen wären als in einem privatrechtlichen Forderungsprozess.