Citation: 8C_59/2020 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer bestreitet im Wesentlichen die vorinstanzliche Beweiswürdigung. Aus formaler Sicht macht er geltend, PD Dr. med. F.________ verfüge im Gegensatz zu Dr. med. E.________ über einen Facharzttitel FMH Radiologie - Muskuloskelettale Radiologie und sei dadurch besser in der Lage, die MRI-Bilder zu beurteilen. Inwiefern ein Radiologe durch seinen Facharzttitel zur Beurteilung der hier strittigen Kausalitätsfrage per se kompetenter sein soll, lässt sich nicht erkennen. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass die Kreisärzte wie auch die Fachärzte des Kompetenzzentrums Versicherungsmedizin Suva nach ihrer Funktion und beruflichen Stellung Fachärzte im Bereich der Unfallmedizin sind. Da sie ausschliesslich Unfallpatienten, Körperschädigungen im Sinne des Art. 6 Abs. 2 UVG (früher: unfallähnliche Körperschädigungen gemäss Art. 9 Abs. 2 aUVV) und Berufskrankheiten diagnostisch beurteilen und therapeutisch begleiten, verfügen sie über besonders ausgeprägte traumatologische Kenntnisse und Erfahrungen (vgl. Urteile 8C_316/2019 vom 24. Oktober 2019 E. 5.4 mit Hinweis auf SVR 2009 UV Nr. 9 S. 35; 8C_510/2007 vom 3. Oktober 2008 E. 7.5.4).