Citation: 1P.307/1999 30.08.2001 E. 2.-

Von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen, ist die staatsrechtliche Beschwerde nur gegen letztin- stanzliche kantonale Entscheide zulässig (Art. 86 OG). a) Die Beschwerdeführerin legt dar, dass "grund- sätzlich gegen den angefochtenen Entscheid" die "Appella- tion" möglich gewesen wäre. Da sie jedoch "nicht als Partei am Verfahren beteiligt" gewesen sei, habe sie "keine Mög- lichkeit" gehabt, "eine Begründung" des angefochtenen Ent- scheides "zu erhalten", was prozessuale Voraussetzung ge- wesen wäre, um ein "ordentliches kantonales Rechtsmittel gegen das Urteil einzulegen". Ausserdem habe ihr "mangels Parteistellung die Legitimation" zur Ergreifung kantonaler Rechtsmittel gefehlt. b) Nach der Praxis des Bundesgerichtes steht Art. 86 Abs. 1 OG dem Eintreten auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht entgegen, wenn die Ergreifung des frag- lichen kantonalen Rechtsmittels eine blosse aussichtslose Formalität dargestellt hätte bzw. die Zulässigkeit des Rechtsmittels fraglich erscheint (vgl. BGE 120 Ia 61 E. 1a S. 62; 118 Ia 341 E. 2e S. 346 f.). Wie es sich damit im vorliegenden Fall verhält, kann offen bleiben, da sich die Beschwerde, wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt, ohnehin als materiell unbe- gründet erweist.