Citation: 6B_59/2015 E. 2.4.2

2.4.2. Der Beschwerdeführer bemängelt, sein Beweisantrag um Einvernahme von B.________ sei zu Unrecht abgewiesen worden. Dieser hätte Angaben machen können, ob und wann es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Beschwerdeführer und A.________ gekommen sei. Dem hält die Vorinstanz entgegen, A.________ habe ausgesagt, B.________ habe ihn gesehen, als er beim letzten Vorfall auf der Flucht vor dem Auto über das Schulareal gerannt sei. B.________ hätte somit allenfalls zu der angeblichen Verfolgung Angaben machen können. Diese bilde jedoch nicht Gegenstand des Verfahrens. In diesem sei einzig zu beurteilen, ob der Beschwerdeführer A.________ beschimpft habe. Die Beschimpfungen hätten aber gemäss den glaubhaften Aussagen von A.________ vor der angeblichen Verfolgung und nicht auf dem Schulareal stattgefunden. Es sei somit nicht ersichtlich, inwiefern B.________ sachdienliche Hinweise hätte machen können. Das Gericht kann in antizipierter Beweiswürdigung auf die Abnahme von Beweisen verzichten, wenn es aufgrund bereits abgenommener Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür annehmen kann, diese werde durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert (vgl. Art. 139 Abs. 2 StPO; BGE 136 I 229 E. 5.3 mit Hinweisen). Dies war vorliegend der Fall. Die Vorinstanz legt mit ihrer willkürfreien Beweiswürdigung dar, dass die für einen Entscheid notwendigen Beweise erhoben wurden und die beantragte Einvernahme von B.________ an ihrer Überzeugung nichts zu ändern vermocht hätte.