Citation: 1A.188/2002 29.01.2003 E. 4

Auch die Beschwerde im Verfahren 1A.212/2002 genügt den Anforderungen von Art. 108 Abs. 2 OG nicht, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann, ohne dass eine Nachfrist zur Verbesserung der Beschwerde angesetzt werden müsste (vgl. E. 3.1 hiervor). Die meisten Beschwerdeanträge gehen zudem über den Streitgegenstand hinaus, weshalb darauf auch aus diesem Grund nicht eingetreten werden kann. Das Verwaltungsgericht ist auf den Rekurs der FIC gegen den Entscheid der Schätzungskommission vom 28. Mai 2000 nicht eingetreten, weil die Rekursanmeldung gemäss § 46 Abs. 1 des kantonalen Gesetzes vom 30. November 1879 betreffend die Abtretung von Privatrechten (AbtrG) offensichtlich verspätet erfolgte. Die Beschwerdeführerin bestreitet dies nicht. Die Behauptung, es habe wegen mangelhafter Eröffnung des Schätzungsentscheides keine Rechtsmittelfrist zu laufen begonnen, ist nicht belegt und erscheint völlig unbegründet, so dass sich weitere Ausführungen dazu erübrigen. Es ergibt sich, dass auch die Beschwerde der FIC abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des bundesgerichtlichen Verfahrens sind die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Obsiegenden Gemeinden ist im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 159 Abs. 2 OG).