Citation: 8C_627/2020 E. 4.2.2

4.2.2. Nach dem Gesagten ist die Aktenlage bezüglich des linken Daumens weder unvollständig noch widersprüchlich. Eine diesbezügliche Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 ATSG, Art. 61 lit. c ATSG) ist der Vorinstanz nicht vorzuwerfen. Soweit rechtserheblich, ist diese ihrer Verpflichtung zu umfassender Sachverhaltsermittlung in jeder Hinsicht nachgekommen und durfte in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 141 I 60 E. 3.3 S. 64; 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f. mit Hinweisen) von der eventualiter beantragten Rückweisung zu weiterer medizinischen Abklärung absehen, weshalb der Beschwerdeführer auch letztinstanzlich im Eventualstandpunkt nicht durchdringt. Damit steht fest, dass sich die gesundheitlichen Verhältnisse, soweit sie unfallbedingt sind, nicht in revisionsrechtlich relevantem Mass verschlechtert haben. Die vorinstanzliche Würdigung der medizinischen Unterlagen in Bezug auf die Frage einer unfallbedingten Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit Ende Dezember 2015 ist demnach weder in tatsächlicher noch in rechtlicher Hinsicht zu beanstanden. Beim angefochtenen Entscheid hat es mithin sein Bewenden.