Citation: 2C_238/2015 E. 4.2

4.2. Den Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz lässt sich entnehmen, dass die elterliche Sorge über den gemeinsamen Sohn beiden Eltern belassen wurde. Gemäss Eheschutzurteil des Bezirksgerichts Dielsdorf vom 12. August 2013 wurde der gemeinsame Sohn unter die Obhut der Mutter gestellt und eine Beistandschaft für das Kind angeordnet. Dem Beschwerdeführer wurde zunächst ein eingeschränktes Besuchsrecht eingeräumt, welches progressiv ausgedehnt werden sollte. So wurde der Beschwerdeführer berechtigt erklärt, ab Wegfall des Kontakt- und Rayonverbots (27. Dezember 2013) während sechs Monaten seinen Sohn unter Aufsicht zwei Mal pro Monat an einem Sonntag vier Stunden zu sehen. Für die darauffolgenden sechs Monate wurde ein unbeaufsichtigtes Besuchsrecht von zwei Mal pro Monat an einem Sonntag für jeweils sechs Stunden vorgesehen. Für die Zeit nach Ablauf des ersten Jahres wurde der Beschwerdeführer berechtigt erklärt, den Sohn jedes zweite Wochenende von Samstag 10 Uhr bis Sonntag 18 Uhr, am 2. Weihnachtsfeiertag und alternierend über Ostern bzw. Pfingsten zu besuchen oder zu sich auf Besuch zu nehmen. Ferner wurde ihm auf den Zeitpunkt der Einschulung des Sohnes hin ein gerichtsübliches Ferienbesuchsrecht eingeräumt.