Citation: 5A_1035/2015 E. 3.2.5

3.2.5. Auf die Anzeige der Pfändung hat das Konkursamt gegenüber dem Betreibungsamt im konkreten Fall seinen - bereits früher geäusserten - Standpunkt bekräftigt, das Geld nicht einem Gläubiger der Spezialexekution gegen den Konkursiten herausgeben zu wollen, sondern die Forderung als Bestandteil der Konkursmasse zugunsten der Konkursgläubiger verwerten zu wollen. Das Konkursamt hat sich bereits aus Anlass des Herausgabebegehrens des Beschwerdeführers mit dem Konkursbeschlag befasst, auch wenn es darauf mit Verfügung am 17. September 2012 nicht eingetreten ist. Der Grund liegt darin, dass der Stellungnahme über einen Aussonderungsanspruch zwingend der (positive) Entscheid über das Konkursbeschlagsrecht vorausgeht (JAEGER, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, II. Bd., 1911, N. 3 zu Art. 197). In der Mitteilung des Konkursamtes vom 16. Oktober 2014 liegt daher eine blosse Bestätigung einer bereits getroffenen Entscheidung über den Bestand des Konkursbeschlags vor. Die Betreibung bzw. die Verwertung der gepfändeten Forderung ist an dieser Stelle nicht zu beurteilen.