Citation: 8C_890/2017 E. 3.3

3.3. Weiter rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung der richterlichen Unabhängigkeit. Das kantonale Gericht habe sich bei der Frage, ob sich die aus otorhinolaryngologischer Sicht erhobene leichtgradige Funktionsstörung im Sinne einer commotio labyrinthi auf die Arbeitsfähigkeit auswirke, auf die entsprechende Feststellung des Bundesgerichts im Urteil 8C_779/2013 vom 30. Dezember 2013 gestützt und sich daran gebunden erklärt. Damit habe es nicht unabhängig geurteilt. Selbst wenn eine entsprechende Bindungswirkung zu verneinen wäre und das kantonale Gericht im Verfahren gegen die Invalidenversicherung eine eigenständige Feststellung bezüglich der Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hätte treffen müssen, vermag der Beschwerdeführer daraus nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Der Beschwerdeführer begründet letztinstanzlich nicht, inwiefern nicht näher bezeichnete Beschwerden aufgrund der geltend gemachten commotio labyrinthi erheblich seien und sich auf seine Arbeitsfähigkeit auswirkten. Solche sind aus den Akten denn auch nicht ersichtlich.