Citation: 6B_300/2016 E. 10.4

10.4. Die Vorinstanz setzt sich in ihren Erwägungen zur Strafzumessung mit den wesentlichen schuldrelevanten Komponenten auseinander und würdigt sämtliche Zumessungsgründe zutreffend. Dass sie sich dabei von rechtlich nicht massgeblichen Gesichtspunkten hätte leiten lassen oder wesentliche Gesichtspunkte nicht berücksichtigt hätte, ist nicht ersichtlich. Dies gilt zunächst ohne Weiteres, soweit die Vorinstanz den Deliktsbetrag als nicht unbedeutend wertet. Das ist schon angesichts des in Frage stehenden Betrages von CHF 450'000.-- nicht zu beanstanden. Dass der Beschwerdeführer das Darlehen im Juli 2011 überwiegend zurückbezahlt hat, ist ohne Bedeutung, da es auf den im Zeitpunkt der Pflichtverletzung bewirkten Schaden ankommt. Eine spätere Rückzahlung ist als blosse Schadenswiedergutmachung nicht zu berücksichtigen. Von daher kann offen bleiben, ob die im Umfang von CHF 100'000.-- verrechneten Forderungen berechtigt waren oder nicht. Die Vorinstanz berücksichtigt auch zu Recht, dass der Beschwerdeführer die G.________ AG in seinen Einflussbereich gebracht und davon zunächst profitiert hat. Dass die Firma später wegen ihrer Verwicklung in einen xxx________skandal in die Schlagzeilen geriet und der Beschwerdeführer letztlich Geld verlor, spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle. Schliesslich ist die Vorinstanz auch entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers zu Recht nicht davon ausgegangen, dieser habe in der berechtigten Annahme gehandelt, B.________ sei mit seinem Vorgehen einverstanden. Insgesamt sind die Erwägungen der Vorinstanz ohne weiteres nachvollziehbar und die daraus gezogenen Schlüsse einleuchtend. Im Übrigen könnte das Bundesgericht das angefochtene Urteil, wo sich die Strafe unter Beachtung aller relevanten Faktoren wie hier offensichtlich im Rahmen des dem Sachrichter zustehenden Ermessens hält, auch bestätigen, wenn dieses in Bezug auf die Erwägungen zum Strafmass einzelne Unklarheiten und Unvollkommenheiten enthielte. Die Vorinstanz hat somit jedenfalls ihr Ermessen in der Strafzumessung nicht überschritten.