Citation: 2C_719/2021 E. A

Der im Kanton Aargau wohnhafte A.________ gründete am 11. Januar 2012 als Alleinaktionär die B.________ AG (nachfolgend: Gesellschaft) mit Sitz in U.________ (Kanton Schwyz), worauf diese am 24. Januar 2012 im Handelsregister des Kantons Schwyz eingetragen wurde. Ab dem Gründungszeitpunkt bis zu seinem Ausscheiden am 6. Mai 2015 war er einziges Verwaltungsratsmitglied der Gesellschaft. Am 23. Mai 2012 erwarb die Gesellschaft von C.________, dem Vater von A.________, eine mit einem Mehrfamilienhaus und einer Doppelgarage bebaute Liegenschaft am V.________ in W.________ (Kanton Aargau) zu einem Preis von Fr. 1'100'000.--. Gleichentags veräusserte die Gesellschaft die Liegenschaft zu einem Preis von Fr. 1'980'000.-- an eine Drittperson. In der Veranlagung der Steuerperiode 2012 wurde der Gesellschaft mit Verfügung vom 8. Juli 2014 ein Gewinn aus der Veräusserung der Liegenschaft im Betrag von Fr. 800'000.-- aufgerechnet (Gewinn von Fr. 880'000.-- abzüglich der Transaktionskosten von Fr. 80'000.--). Dagegen erhob die Gesellschaft Einsprache. Im Einspracheentscheid vom 29. Juli 2015 hielt das Kantonale Steueramt Aargau, Sektion juristische Personen, an der Aufrechnung fest. Dieser Entscheid erwuchs unangefochten in Rechtskraft.