Citation: 1C_398/2022 E. 4.1.2

4.1.2. Gemäss den Vernehmlassungen des ARE und des BLW hält der Kanton Zürich den von ihm zu sichernden Mindestumfang von 44'400 ha Fruchtfolgeflächen nach heutigem Kenntnisstand ein. Die Beschwerdeführerin behauptet nichts Gegenteiliges, sondern argumentiert mit künftigen Verlusten, deren Kompensation nicht gesichert sei. Selbst wenn der Handlungsspielraum zur Gewährleistung des Mindestumfangs gering sein sollte, hätte dies nicht zur Folge, dass das Interesse an der Schaffung zusätzlicher Fruchtfolgeflächen gegenüber anderen öffentlichen Interessen - vorliegend solchen des Naturschutzes - im Einzelfall automatisch überwiegen würde, wie die Vorinstanz zutreffend bemerkt. Entsprechend drängen sich im vorliegenden Verfahren keine weitergehenden Abklärungen zu Bestand und Umfang der Fruchtfolgeflächen im Kanton Zürich auf.