Citation: 1P.661/2004 24.11.2004 E. 3

Bei der angefochtenen Verfügung handelt es sich um einen verfahrensrechtlichen Zwischenentscheid, der das Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer nicht abschliesst. Gemäss Art. 87 Abs. 1 OG ist die staatsrechtliche Beschwerde gegen selbstständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und den Ausstand zulässig. Gegen andere selbstständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide ist die staatsrechtliche Beschwerde gemäss Art. 87 Abs. 2 OG zulässig, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können. 3.1 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts bedarf es eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils rechtlicher Natur, damit ein Zwischenentscheid gemäss Art. 87 Abs. 2 OG mit staatsrechtlicher Beschwerde angefochten werden kann; eine bloss tatsächliche Beeinträchtigung wie beispielsweise eine Verlängerung oder Verteuerung des Verfahrens genügt nicht. Der Nachteil ist nur dann rechtlicher Art, wenn er auch durch einen für den Beschwerdeführer günstigen Endentscheid nicht mehr behoben werden könnte. Dabei ist es nicht nötig, dass sich der Nachteil schon im kantonalen Verfahren durch einen günstigen Endentscheid beheben lässt. Es genügt, wenn er in einem anschliessenden bundesgerichtlichen Verfahren beseitigt werden kann (BGE 126 I 97 E. 1b und 207 E. 2 mit Hinweisen). 3.2 Dem Beschwerdeführer droht durch den abgelehnten Beweisantrag kein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 87 Abs. 2 OG. Er kann nach einer allfälligen Anklageerhebung beim Präsidenten des zuständigen Gerichts bzw. beim Gericht selbst seinen Beweisantrag erneut stellen (vgl. § 80 und 81 StPO). Zudem kann er im Falle einer strafrechtlichen Verurteilung die ihm zur Verfügung stehenden kantonalen Rechtsmittel ergreifen und nach Erschöpfung des kantonalen Instanzenzuges das Bundesgericht anrufen. Damit fehlt es vorliegend am Erfordernis des nicht wieder gutzumachenden Nachteils. Auf die staatsrechtliche Beschwerde kann deshalb nicht eingetreten werden.