Citation: 9C_71/2015 E. 9.1

9.1. Die Ärzte bekundeten nach den Gesagten (vorangehende E. 7) erhebliche Mühe in der Beurteilung, ob sich seit der Rentenzusprache im Jahr 2006 eine gesundheitliche Verbesserung eingestellt hatte. Namentlich hielt der Psychiater K.________ im Teilgutachten der medizinischen Gutachterstelle H.________ vom 21. Februar 2011 fest, er könne nicht beurteilen, "ob und wenn ja wie stark eine Veränderung seit 2007 stattgefunden haben könnte". Zum einen sei der von Dr. med. F.________ im Jahr 2004 erhobene Psychostatus für einen Vergleich auf der Symptomebene zu knapp. Zum andern habe sich Dr. med. F.________ im Jahr 2007 nicht auf einen Schweregrad festgelegt. Hausarzt Dr. med. B.________ konnte bis April 2007 "überhaupt keine Veränderung" feststellen (Bericht vom 17. April 2007). Ob die Antwort des Dr. med. I.________ vom 28. Juni 2011, eine Besserung des psychischen Leidens sei "wahrscheinlicher", mangels fachlicher Spezialisierung dieses Arztes im psychiatrischen Bereich unbeachtlich ist, kann offen bleiben. Immerhin darf aus der vom Befund des Dr. med. C.________ (mittelgradige depressive Epiosde [ICD-10 F32.1], nebst einer Somatisierungsstörung [ICD-10 F45.0]) abweichenden diagnostischen Einordnung des Psychiaters K.________ (leichte depressive Episode ohne somatisches Syndrom; ICD-0 F32.0) allein nicht auf eine erhebliche gesundheitliche Veränderung geschlossen werden (z.B. Urteil 8C_29/2014 vom 25. Juni 2014 E. 3.3). Im Übrigen ging Dr. med. I.________ abschliessend von einem im Vergleich zu September 2008 "in etwa" identischen Gesundheitszustand aus. Die RAD-Ärztin teilte am 7. Juli 2011 diese Einschätzung.