Citation: 2A.235/2002 17.10.2002 E. A

Der türkische Staatsangehörige A.________ (geb. 1. Januar 1960) reiste am 9. März 1986 als Asylsuchender in die Schweiz ein. Im November 1991 wies das Bundesamt für Flüchtlinge sein Asylgesuch rechtskräftig ab. Am 12. März 1992 wurde die im Jahre 1978 geschlossene Ehe mit seiner in der Türkei lebenden Ehefrau B.________ (geb. 3. Februar 1957) dort geschieden. Der Ehe entstammen die Söhne C.________ (geb. 1. Oktober 1978) und D.________ (geb. 10. Januar 1984) sowie die Tochter E.________ (geb. 20. März 1981). Bei der Scheidung wurden die in der Türkei lebenden Kinder unter die elterliche Gewalt von A.________ gestellt. Nachdem am 1. April 1992 sein ausserehelicher Sohn F.________ zur Welt gekommen war, heiratete A.________ am 24. April 1992 die in der Schweiz niedergelassene Slowenin G.________, Mutter von drei Kindern aus erster Ehe. Daraufhin erteilte ihm die Fremdenpolizei die Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der Ehefrau. Im März 1995, Juni 1996 und November 1997 lehnte die Fremdenpolizei drei Gesuche von A.________ um Nachzug der Söhne C.________ und D.________ sowie der Tochter E.________ ab. Im September 1998 wurde ihm die Niederlassungsbewilligung erteilt. Danach wurde seine Ehe mit G.________ zu einem unbekannten Zeitpunkt geschieden. Am 13. Oktober 1998 ersuchte A.________ erneut um Erteilung der Einreisebewilligung im Rahmen des Familiennachzuges für C.________, E.________ und D.________. Begründet wurde das Gesuch mit der Absicht, die Familie wieder zu vereinigen. Am 2. März 1999 verweigerte die Fremdenpolizei die Bewilligungen mit der Begründung, der Nachzug der drei Kinder führe zur konkreten Gefahr einer fortgesetzten erheblichen Fürsorgeabhängigkeit, da das Einkommen von A.________ weit unter dem Existenzminimum liege. Mit Eingaben vom 12. März und 20. Mai 1999 erhob A.________ dagegen Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft. Er beantragte nun nur noch, den beiden Kindern E.________ und D.________ die Einreisebewiligung zu erteilen. Die Beschwerde wurde am 24. August 1999 abgewiesen. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Basel-Landschaft mit Urteil vom 14. Juni 2000 gut und hob den angefochtenen Entscheid auf. Dies mit der Begründung, der Familiennachzug könne nicht allein wegen der Fürsorgeabhängigkeit verweigert werden; es wies die Sache - insbesondere zur Prüfung der Frage der vorrangigen familiären Beziehung der Kinder sowie der Notwendigkeit des Nachzuges - an die Fremdenpolizei zurück. Am 13. November 2000 verweigerte die Fremdenpolizei erneut die Einreisebewilligung. Dagegen wandte sich A.________ am 24. November 2000 wiederum mit Beschwerde an den Regierungsrat .