Citation: 4A_385/2013 E. 4

Die Vorinstanz liess offen, ob der Beschwerdegegner 1 als privater Pächter überhaupt der Haftung eines Werkeigentümers nach Art. 58 OR unterstellt werden könne. Sie verneinte einen Werkmangel. Beim Befahren des Kieshügels mit einem Motorrad auf einem privaten Werkgelände habe es sich offensichtlich weder um eine bestimmungsgemässe Nutzung des Werkareals noch um ein vernünftiges, dem allgemeinen Durchschnitt entsprechenden vorsichtiges Verhalten gehandelt. Der Unfall sei mithin nicht auf die Mangelhaftigkeit des Werkes zurückzuführen. Auch die Frage, ob der Beschwerdegegner 1 einer Handlungspflicht zur Sicherung des Areals nicht nachgekommen sei und daher nach Art. 41 OR haften könnte, liess die Vorinstanz offen. Sie ging davon aus, das grobe Selbstverschulden des Beschwerdeführers unterbreche den Kausalzusammenhang einer allfälligen Unterlassung zum entstandenen Schaden.