Citation: 8C_720/2015 E. 3.3.2

3.3.2. Was die Beschwerdeführerin hiegegen vorbringt, ist unbegründet. Insbesondere vermag sie aus BGE 139 V 42 nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. Für die verfahrensrechtliche Qualifizierung eines angefochtenen Erkenntnisses unter dem Gesichtspunkt der Art. 90 ff. BGG ist nicht dessen formelle Bezeichnung entscheidend, sondern sein materieller Inhalt (BGE 139 V 42 E. 2.3 S. 45 f.). Ausschlaggebend ist, ob der Entscheid eine Rechtsfrage endgültig, aufgrund einer vollständigen tatsächlichen und rechtlichen Beurteilung mit materieller Rechtskraftwirkung regelt, ohne den Entscheid in einem Hauptverfahren vorzubehalten (BGE 136 V 131 E. 1.3.1 S. 136 mit Hinweisen). Dies ist mit Blick auf den kantonalen Entscheid vom 9. Juli 2010 jedenfalls hinsichtlich der Folgen des Unfalles vom 11. Juni 2003 mit der Vorinstanz klar zu bejahen. Auch aus dem Dispositiv und der Begründung der Rückweisung, auf deren Erwägungen Dispositiv-Ziffer 1 des Entscheides vom 9. Juli 2010 ausdrücklich verweist, geht unmissverständlich hervor, dass das kantonale Gericht mit jenem Entscheid in Bezug auf alle übrigen geklagten Beschwerden die Unfallkausalität und damit eine anspruchsbegründende Wirkung hinsichtlich der geltend gemachten weitergehenden Leistungspflicht der Allianz verneint hat.