Citation: 8C_6/2023 E. 5.6

5.6. Ebenso wenig vermag sich der Beschwerdeführer auf einen ärztlichen Bericht zu berufen, der auch nur geringe Zweifel an der kreisärztlichen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit zu begründen vermöchte. Dr. med. G.________ begründete die Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit alleine damit, dass der Beschwerdeführer Bauarbeiter sei, was nicht schlüssig ist, wie die Vorinstanz richtig erkannte. Der Bericht des Dr. med. D.________ - sofern er denn überhaupt zu berücksichtigen ist (vgl. E. 5.4 hiervor) - enthält keine Begründung, weshalb eine leidensangepasste Tätigkeit nicht oder nur eingeschränkt zumutbar sein soll. Indem dieser Arzt angegeben hat, es bestehe keine "Ersatztätigkeit", scheint er die Verfügbarkeit entsprechender leidensangepasster Tätigkeiten auf dem Arbeitsmarkt zu verneinen, was indessen nicht Aufgabe des Mediziners ist. Die Vorinstanz hat zudem richtig erkannt, dass gemäss konstanter Rechtsprechung auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt selbst für Personen, die funktionell als Einarmige zu betrachten sind und überdies nur noch leichte Arbeit verrichten können, genügend realistische Betätigungsmöglichkeiten bestehen (vgl. Urteil 8C_55/2022 vom 19. Mai 2022 E. 4.4.1 mit Hinweisen).