Citation: 4A_112/2023 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer setzt sich nicht hinreichend mit der Begründung der Vorinstanz auseinander. Er beanstandet zwar, dass die Lohnblätter die Anforderungen an Lohnabrechnungen erfüllen würden, da die Ferienentschädigung erst Ende Jahr ausbezahlt worden sei und daher kein Bedarf für eine separate Ausweisung der Ferienentschädigung in den jeweiligen Lohnabrechnungen bestanden habe. Ausserdem fehle es der Beschwerdegegnerin auch an einem Rechtsschutzinteresse an der Ausstellung der fraglichen Lohnabrechnungen. Er übergeht allerdings die Alternativbegründung der Vorinstanz. Diese erwog nicht nur, dass die Lohnblätter die Anforderungen an Lohnabrechnungen nicht erfüllen würden. Vielmehr erwog sie darüber hinaus, dass die Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach die Beschwerdegegnerin jeden Monat eine Lohnabrechnung erhalten und diese unterzeichnet an ihn retourniert habe, unzulässige Noven und daher unbeachtlich seien. Mit dieser Begründung setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Damit hat er betreffend die Frage, ob er der Beschwerdegegnerin Lohnabrechnungen für den Zeitraum des Arbeitsverhältnisses vom 16. März 2016 bis am 30. November 2020 auszustellen habe, nicht sämtliche vorinstanzlichen Begründungen angefochten, womit auf die diesbezüglichen Rügen mangels Rechtsschutzinteresse nicht einzutreten ist (vgl. E. 2.4 hiervor).