Citation: 6B_491/2023 E. 3.4

3.4. Soweit der Beschwerdeführer seine Kritik an der vorinstanzlichen Kostenauflage einzig mit dem Ausgang des Verfahrens begründet, was auch die erstinstanzliche Kostenverteilung (Dispositiv-Ziffer 8) betrifft, ist darauf nicht einzutreten, nachdem sich seine diesbezüglichen Rügen als unbegründet erwiesen haben. Inwiefern die Vorinstanz bei der Verlegung der Kosten des Berufungsverfahrens ihr Ermessen verletzt haben soll, legt der Beschwerdeführer nicht bzw. nicht hinreichend begründet dar und ist auch nicht ersichtlich. Wenn er einwendet, die Vorinstanz habe bei ihm bezüglich der Kostenverteilung keine Unterscheidung zwischen seiner Rolle als Beschuldigter und jener als Privatkläger gemacht, scheint er zu übersehen, dass sämtliche ihm zur Last gelegten Handlungen in einem engen und direkten Zusammenhang stehen und einen einheitlichen Sachverhaltskomplex bilden. Die Strafuntersuchung bezog sich von allem Anfang an auf die tätliche Auseinandersetzung beim Bahnhof U.________, so dass sich eine Aufteilung der entstandenen Kosten auf die einzelnen Tatbestände nicht rechtfertigt. Die rechtliche Würdigung des Vorfalls als Raufhandel ändert daran nichts. Die anteilsmässige Aufteilung der Kosten auf die drei beschuldigten Personen kritisiert der Beschwerdeführer nicht substanziert, obwohl ihm das aufgrund der vorinstanzlichen Erwägungen möglich gewesen wäre. Diese fallen zwar knapp aus, jedoch ist ihnen zu entnehmen, welche Gründe zur gewählten Kostenverteilung geführt haben. Insoweit genügen die Ausführungen des Beschwerdeführers, insbesondere auch zum Beschwerdegegner 3, den Begründungsanforderungen nicht, so dass darauf nicht einzutreten ist. Indem die Vorinstanz entsprechend dem Ausgang des Berufungsverfahrens und explizit unter Berücksichtigung der Rechtskraft der erstinstanzlichen Freisprüche des Beschwerdeführers die Kosten den beiden Verurteilten zu je 2/5 und dem Staat Wallis den Anteil des Freigesprochenen zu 1/5 auferlegt, handelt sie im Rahmen ihres Ermessens bundesrechtskonform. Es trifft hingegen zu, dass die Anteile und Beträge der Kostenverteilung aus E. 7.5 der vorinstanzlichen Erwägungen nicht mit denjenigen in der entsprechenden Dispositiv-Ziffer 9 übereinstimmen. Darauf ist nachfolgend einzugehen.