Citation: 6B_1330/2018 E. 2.4

2.4. Was die Beschwerdeführerin vorbringt, ist nicht dazu geeignet, Willkür bei der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung aufzuzeigen. Sie beschränkt sich vielmehr darauf, zum vorinstanzlichen Beweisergebnis wie in einem appellatorischen Verfahren frei zu plädieren. Dies setzt eine freie Prüfung in tatsächlicher Hinsicht voraus, welche das Bundesgericht nicht vornimmt. Die Vorinstanz berücksichtigt sodann beinahe sämtliche vor Bundesgericht erneut vorgebrachten beschwerdeführerischen Argumente ausdrücklich und setzt sich eingehend damit auseinander. Etwa die Modalitäten der Einreise von A.________ am 8. Juni 2014 erachtet auch sie explizit als Indiz für illegale Aktivitäten des Beschwerdegegners. So sei die Reiseroute sehr ungewöhnlich gewesen und zur Vermeidung einer Polizeikontrolle gewählt worden. Auch die Mobiltelefone samt SIM-Karten seien ausschliesslich für die Fahrt in die Schweiz angeschafft worden, hätten die Beteiligten doch bereits vorher eigene Mobiltelefone besessen. Der Verdacht auf illegale Tätigkeiten sei auch aufgrund der SMS-Nachrichten und der in sich sowie gegenseitig widersprüchlichen Aussagen des Beschwerdegegners und von A.________ immanent (angefochtenes Urteil, E. 3.2.6 S. 12 f.). Die Vorinstanz erachtet den vorgefundenen Geldbetrag von Fr. 90'400.-- aufgrund der Heroinrückstände und der Stückelung sodann als Erlös aus einem Betäubungsmittelhandel (vgl. E. 2.2 hiervor). Ein andere Frage ist, ob anhand der Indizien klarerweise auf den konkreten, angeklagten Heroinimport und eine Organisation durch den Beschwerdegegner geschlossen werden muss. Schon mit Blick darauf, dass Letzterer auch nach Darstellung der Beschwerdeführerin nicht im Fahrzeug, mittels welchem 2 kg Heroin importiert worden sein soll, in die Schweiz reiste und dessen Beteiligung in der Beschwerdeschrift über das Treffen in der Schweiz, die SMS-Kommunikation und die versuchte gemeinsame Ausreise hinaus weder belegt noch näher beschrieben wird, drängt sich eine entsprechende Schlussfolgerung indessen nicht zwingend auf. Wie die Vorinstanz weiter nachvollziehbar erwägt (vgl. E. 2.2 hiervor), könnten die Heroinspuren im Versteck des Fahrzeugs irgendwann in der näheren Vergangenheit durch eine unbekannte Person entstanden sein. Mangels ermitteltem Heroin als Tatobjekt oder anderer erheblicher Beweise kann diese Ansicht nicht als geradezu unhaltbar bezeichnet werden. Auch die vorinstanzliche Erwägung, es könnten andere Schmugglerwaren oder Betäubungsmittel in geringerer Menge in die Schweiz transportiert worden sein, ist, unabhängig von den Eigenschaften der durch die Beschwerdeführerin ohne weitere Hinweise als zu klein bezeichneten Verstecke im Fahrzeug, noch vertretbar. Entgegen des Standpunkts der Beschwerdeführerin widerspricht sich die Vorinstanz denn auch nicht, wenn sie zwar erwägt, das bei der Ausreise aus der Schweiz vorgefundene Bargeld stamme aus einem Betäubungsmittelhandel, aber eben nicht zweifelsohne aus jenem dem Beschwerdegegner konkret vorgeworfenen. Darüber hinaus konnte in dessen Urin entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin anlässlich der Spurensicherung auch kein Monoacetylmorphin nachgewiesen werden (vgl. kant. Akten, Reg. 4, act. 57 f.). Soweit die Beschwerdeführerin über die von der Vorinstanz bereits ausdrücklich berücksichtigten Argumente vorbringt, Heroinimporte erfolgten zumeist über Albanien und der Beschwerdegegner habe keine schlüssige Erklärung für die zahlreichen Spuren von Heroin oder die Herkunft und den Zweck des Bargeldes geliefert, belegt sie auch damit keine Willkür. Im Ergebnis ist die beschwerdeführerische Darstellung des Sachverhalts zwar äusserst naheliegend, drängt sich aber nicht im Sinne einer für die Belegung von Willkür erforderlichen Weise geradezu zwingend auf und es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz den Vorwurf der qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz als nicht erstellt erachtet und den Beschwerdegegner diesbezüglich im Zweifel frei spricht.