Citation: 4A_35/2021 E. 6.7

6.7. In Bezug auf die Dacharbeiten bemängelt die Beschwerdeführerin einerseits bezüglich der Kosten der XY30________ AG für die Lieferung und den Einbau von Metalleinsätzen im Zuge der Erneuerung bestehender Blumenkisten den Schluss der Vorinstanz, "rund" Fr. 670.-- pro Blumenkiste seien nicht überteuert. Sie geht aber nicht rechtsgenüglich auf die Argumentation der Vorinstanz ein (die Blumenkisten wiesen unterschiedliche Masse auf, so dass jede einzeln vermessen werden musste, es sei ein qualitativ hochwertiges Material verwendet worden und die Rechnung umfasse nicht nur die Kosten für die Herstellung der Metalleinsatze, sondern auch für weitere Arbeiten). Bei der Rüge, die Vorinstanz gehe in willkürlicher Weise vom Bestand von Zusatzaufträgen aus, listet sie einfach deren Argumentation auf und beschliesst ihre Rüge mit dem Hinweis, aus den von der Vorinstanz zitierten Zeugenaussagen sei kein konkreter Zusatzauftrag für Metalleinsätze für Blumenkisten und dessen Umfang ausgewiesen. Dies gehe auch nicht aus den Aussagen von F.________ hervor, wonach Blumenkisten ein Thema gewesen seien, etwas bemängelt worden sei und etwas gemacht werden sollte. Dabei handelt es sich um blosse Behauptungen und unzulässige appellatorische Kritik. Andererseits geht es um ein Sonnensegel, das wesentlich teurer abgerechnet wurde, als veranschlagt. Die Vorinstanz kam in Würdigung von Zeugenaussagen zum Schluss, zunächst sei ein einfacheres Projekt vorgesehen gewesen, mit dessen Umsetzung bereits begonnen worden war, als die Information gekommen sei, die Mechanik beziehungsweise das ganze Sonnensegel dürfe im eingezogenen Zustand nicht sichtbar sein. Diese Vorgabe habe offensichtlich ein erheblich komplizierteres und aufwändigeres System erfordert. Die Beschwerdeführerin rügt zwar, die Vorinstanz urteile einseitig und setze sich nicht mit ihrer Argumentation auseinander, wonach der Kostenanstieg für sie nicht nachvollziehbar und sie nicht über die Kosten informiert worden sei. Der Einwand ist aber offensichtlich nicht stichhaltig. Mit Bezug auf das Argument, die Klägerin sei über die Kosten nicht informiert worden, hielt die Vorinstanz fest, es sei nicht klar, was sie konkret geltend machen wolle. Sie überlasse es dem Gericht zu mutmassen, was für eine Rüge sie erheben möchte. Das genüge nicht. Mit dieser Begründung müsste sich die Beschwerdeführerin auseinandersetzen. Sie nennt aber keinen plausiblen Grund, weshalb es zu dem in mehreren Zeugenaussagen bestätigten Projektwechsel hätte gekommen sein sollen, wenn sie diese Änderung nicht gewünscht hätte. Von Willkür kann keine Rede sein.