Citation: 5A_479/2022 E. D

Mit Beschwerde vom 20. Juni 2022 wendet sich A.A.________ (Beschwerdeführerin) an das Bundesgericht. Sie beantragt, in entsprechender Aufhebung und Abänderung des obergerichtlichen Urteils beiden Eltern ein Ferienrecht von je vier Wochen pro Jahr zuzusprechen und festzustellen, dass C.________ im Umfang von 30 % von B.A.________ (Beschwerdegegner) und im Umfang von 70 % von ihr betreut wird. Weiter sei die Pauschalgerichtsgebühr für das Berufungsverfahren von Fr. 3'000.-- zu zwei Dritteln (Fr. 2'000.--) dem Beschwerdegegner und zu einem Drittel (Fr. 1'000.--) ihr aufzuerlegen und ihr für das Berufungsverfahren eine reduzierte Parteientschädigung von Fr. 1'200.-- zuzusprechen. Eventualiter verlangt die Beschwerdeführerin, die Sache zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht stellt die Beschwerdeführerin das Begehren, den Beschwerdegegner zur Leistung eines Prozesskostenvorschusses von Fr. 3'000.-- zu verpflichten; eventualiter ersucht sie für das bundesgerichtliche Verfahren um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege. Das Bundesgericht hat einen Schriftenwechsel angeordnet und diesen auf den Streit um die Verteilung der Prozesskosten des Berufungsverfahrens beschränkt. In seiner Beschwerdeantwort vom 28. Oktober 2022 beantragt der Beschwerdegegner, die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen. Dabei äussert er sich zum gesamten Inhalt der Beschwerde. Das Obergericht hat sich nicht vernehmen lassen. Die Beschwerdeantwort wurde der Beschwerdeführerin zur Wahrung des rechtlichen Gehörs zur Kenntnis gebracht.