Citation: 6B_652/2022 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Anwendung der Rückzugsfiktion gemäss Art. 356 Abs. 4 StPO und rügt in diesem Zusammenhang eine Verletzung des Rechts auf ein faires Verfahren, des Anspruchs auf Zugang zu einem Gericht gemäss Art. 6 Ziff. 1 EMRK sowie des Verbots des überspitzen Formalismus nach Art. 29 BV. Er beruft sich ferner auf die Rechtsweggarantie und stützt sich dabei auf Art. 29a BV sowie Art. 30 BV. Ausserdem moniert er in diesem Zusammenhang eine Verletzung von Art. 9 BV durch willkürliche Sachverhaltsfeststellung. Schliesslich sieht er die folgenden, in Art. 3 StPO verankerten Gehalte verletzt: der Grundsatz von Treu und Glauben, das Verbot der Rechtsverweigerung durch überspitzten Formalismus, das Rechtsmissbrauchsverbot sowie das rechtliche Gehör.