Citation: 4C.92/2007 31.07.2007 E. 3

3.1 Vorliegend geht es um den Regress einer Brandversicherung auf den Vertragspartner des Geschädigten, der wegen eines Fehlverhaltens seiner Hilfspersonen haftet (Art. 101 OR). Ist der aus Vertrag haftbaren Partei bzw. dessen Hilfsperson ein schweres Verschulden vorzuwerfen, ist ein Regressrecht der in Anspruch genommenen Versicherung zu bejahen (BGE 93 II 345 E. 6 S. 353; 80 II 247 E. 5; Urteil 4C.148/2001 vom 6. Juni 2002, E. 5.2). Die Vorinstanz hat demnach zu Recht geprüft, ob den Hilfspersonen der Beklagten ein schweres Verschulden vorzuwerfen ist, mithin ob diese grobfahrlässig gehandelt haben. Dieses Vorgehen wird von den Parteien auch nicht in Frage gestellt. 3.2 Ein Fehlverhalten ist als grobe Fahrlässigkeit zu würdigen, wenn die verletzten Sorgfaltspflichten elementarer Natur waren, sich jedem vernünftigen Menschen in der gleichen Lage aufdrängen mussten (BGE 119 II 443 E. 2a S. 448; 93 II 345 E. 5 S. 352, je mit Hinweisen).