Citation: 5A_78/2021 E. 3

Unter "IV. Materielles" erfolgt eine Schilderung des Sachverhaltes aus eigener Sicht, indem kritisiert wird, dass die familiären Verhältnisse auf Seiten des Vaters als stabil bezeichnet würden, während dies vielmehr auf ihren eigenen Haushalt zutreffe. Unrichtig sei, dass sie beruflich stärker gebunden sei als der Vater, zumal die persönliche Betreuung des Kindes auch während der Arbeitszeit gewährleistet wäre. Das Kantonsgericht habe den einfachsten Weg beschritten, indem es einfach die bestehende Situation weiterführe. Den Hinweisen der Lehrerin, wonach Anlass zur Sorge bestehe, sei man nicht nachgegangen und ebenso wenig den von ihr (Mutter) gegenüber der Beiständin der Sozialen Dienste Zürich geäusserten Vorbehalten. All dies betrifft die Sachverhaltsfeststellung. Diesbezüglich sind, wie in E. 1 dargestellt, nur Verfassungsrügen möglich, namentlich die Rüge der willkürlichen Beweiswürdigung. Indes werden keine verfassungsmässigen Rechte als verletzt angerufen. Vielmehr beschränkt sich die Beschwerdeführerin auf appellatorische Aussagen, welche inhaltlich den an Verfassungsrügen zu stellenden Begründungsanforderungen nicht zu genügen vermögen. In rechtlicher Hinsicht erfolgen schliesslich gar keine Ausführungen.