Citation: 5D_60/2024 E. 1

Die Beschwerdegegnerin betreibt den Beschwerdeführer für Krankenversicherungsprämien (Betreibungen Nrn. xxx, yyy und zzz des Betreibungsamtes Kriens). Der Beschwerdeführer erhob jeweils Rechtsvorschlag. Am 9. Dezember 2023 (Postaufgabe) klagte er am Bezirksgericht Kriens auf Feststellung des Nichtbestands der Forderungen gemäss Art. 85a SchKG. Mit Entscheid vom 23. August 2024 wies das Bezirksgericht das Begehren um vorläufige Einstellung der Betreibungen (Art. 85a Abs. 2 SchKG) ab. Es begründete dies damit, dass in der Betreibung auf Pfändung die Betreibung nicht vor der Pfändung vorläufig eingestellt werden könne und in den strittigen Betreibungen keine Pfändung erfolgt sei. Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer am 5. September 2024 Beschwerde beim Kantonsgericht Luzern. Mit Verfügung vom 11. September 2024 forderte das Kantonsgericht den Beschwerdeführer auf, die Beschwerde bis am 23. September 2024 zu unterzeichnen. Am 23. September 2024 reichte er die unterzeichnete Beschwerde vom 5. September 2024 ein sowie eine weitere Beschwerde mit zusätzlichen Anträgen und einer Begründung. Mit Entscheid vom 9. Oktober 2024 trat das Kantonsgericht auf die Beschwerde nicht ein. Die Beschwerde vom 5. September 2024 enthalte keine Begründung, die Ergänzung vom 23. September 2024 sei nach Ablauf der Beschwerdefrist erfolgt und im Übrigen enthalte auch sie keine Auseinandersetzung mit den bezirksgerichtlichen Erwägungen. Dagegen hat der Beschwerdeführer am 20. November 2024 (Postaufgabe) Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. Am 22. November 2024 hat der Beschwerdeführer eine weitere Eingabe eingereicht. Mit Verfügung vom 29. November 2024 hat das Bundesgericht das Gesuch um superprovisorische Anweisung an das Betreibungsamt, jegliche Betreibungshandlung bis zum rechtskräftigen Entscheid über die Zulässigkeit der Betreibungen einzustellen, abgewiesen. Das Bundesgericht hat die Akten beigezogen.