Citation: 4A_176/2023 E. 5.2.1

5.2.1. Die Beschwerdeführerin steht auf dem Standpunkt, das TAS habe zu Unrecht die Frist von 21 Tagen nach Art. 57 der FIFA-Statuten angewendet, obwohl sie vor dem TAS aufgezeigt habe, dass die Frist zur Einreichung eines Appeals während der Weihnachts-/Neujahrszeit stillstand, wie sich dies aus Art. 34 des FIFA-Disziplinarreglements ergebe. Sie trägt dem Bundesgericht vor, wie die FIFA-Statuten im Verhältnis zum FIFA-Disziplinarreglement aus ihrer Sicht richtig auszulegen seien und meint, es sei für sie in guten Treuen nicht vorhersehbar gewesen, dass der Fristenstillstand gemäss Art. 34 Abs. 2 des FIFA-Disziplinarreglements für eine "Beschwerde" an das TAS nicht gelten soll. Mit der blossen Darlegung ihrer eigenen Auslegungsversion zeigt sie keinen Verstoss des TAS gegen Treu und Glauben auf. Sie verkennt, dass der materielle Ordre public die Auslegung statutarischer Bestimmungen eines privaten Verbands durch ein Schiedsgericht nicht erfasst (BGE 144 III 120 E. 5.1).