Citation: 2C_288/2014 E. 3

Die Erklärung der Beschwerdeführerin über das Erlöschen des Interesses an der Behandlung des Rechtsbegehrens Ziff. 1 und das ausdrückliche Festhalten bloss an den Begehren Ziff. 3 und 4 gilt als Teilrückzug. Bezüglich Rechtsbegehren Ziff. 1 ist das bundesgerichtliche Verfahren durch Verfügung des Abteilungspräsidenten abzuschreiben. Dabei ist mit summarischer Begründung auch über die Gerichtskosten und eine allfällige Parteientschädigung zu befinden (Art. 66 und 68 BGG). Da der Beschwerderückzug allein wegen nachträglichen Dahinfallens des rechtlichen Interesses erfolgte, gilt die Beschwerdeführerin im Hinblick auf die Kostenregelung nicht schon wegen des Rückzugs der Beschwerde als unterliegende Partei; über diese ist mit summarischer Begründung aufgrund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes zu entscheiden (Art. 71 BGG in Verbindung mit Art. 72 BZP). Einziges Thema der Beschwerde war das Nichteintreten auf die kantonale Beschwerde wegen fehlender Vorlage einer Beschwerdebegründung innert einer (Nach-) Frist bei gleichzeitiger Erklärung der Unerheblichkeit des Sistierungsgesuchs in der gegebenen Konstellation. Massgeblich dafür sind allein kantonalrechtliche Verfahrensnormen, nebst den vorstehend in E. 1 schon erwähnten zusätzlich auch § 7 VPO. Deren Anwendung kann durch das Bundesgericht nicht frei geprüft werden; die Beschwerdeführerin hätte aufzuzeigen gehabt, inwiefern das Kantonsgericht bei der Verfahrensgestaltung verfassungsmässige Rechte verletzt habe (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 141 I 36 E. 1.3 S. 41; 138 I 225 E. 3.1 und 3.2 S. 227 f.). Solches lässt sich der Beschwerdeschrift nicht entnehmen: Zwar wird die Verletzung des rechtlichen Gehörs gerügt. Es fehlt aber eine nähere Auseinandersetzung mit den einschlägigen Vorschriften über die Begründungsanforderungen kantonaler Rechtsmittel und dem Verhältnis dieser Eintretensvoraussetzung zu einem Sistierungsbegehren. Den diesbezüglich rein appellatorischen Ausführungen der Beschwerdeführerin über die aus ihrer Sicht als geboten erscheinende Verfahrensgestaltung lässt sich nicht entnehmen, inwiefern eine Sistierung bei Fehlen einer Beschwerdebegründung unter dem Gesichtswinkel verfassungsmässiger Rechte geboten gewesen wäre und gestützt worauf das Gericht vor Abweisung eines solchen Gesuchs eine Stellungnahme der übrigen Verfahrensbeteiligten hätte einholen müssen. Nicht nachvollziehbar ist sodann, inwiefern § 1 lit. e VPO über den Anwendungsbereich von Präsidialentscheiden unrichtig oder gar in einer gegen verfassungsmässige Rechte verstossenden Weise gehandhabt worden wäre. Auf die Beschwerde hätte nicht eingetreten werden können, weil sie offensichtlich keine hinreichende Begründung enthielt (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Damit kann die Beschwerdeführerin im Hinblick auf die Kostenregelung nicht als obsiegende Partei gelten. Sodann erschien ihre Beschwerde aussichtslos, sodass auch die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung nicht in Betracht fällt (Art. 64 BGG); ob dem nicht zusätzlich der Umstand entgegengestanden hätte, dass ab ihrer Heirat am 30. April 2015 ihre Bedürftigkeit dahingefallen ist, kann damit offen bleiben. Der Abteilungspräsident ist bei der gegebenen Konstellation auch befugt, als Einzelrichter über die Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege zu entscheiden (vgl. Art. 64 Abs. 3 zweiter Satz BGG). Die Gerichtskosten sind mithin der Beschwerdeführerin nach Massgabe von Art. 65 und 66 Abs. 1 und 2 BGG aufzuerlegen. Anspruch auf eine Parteientschädigung hat sie nicht.