Citation: 5A_625/2023 E. 2.3

2.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was in der Beschwerde näher darzulegen ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 143 V 19 E. 1.2; 133 III 393 E. 3). Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass im Sinn von Art. 99 Abs. 1 BGG für die Zulässigkeit von unechten Noven, die bereits im kantonalen Verfahren ohne Weiteres hätten vorgebracht werden können. Das Vorbringen von Tatsachen und Beweismitteln, die erst entstanden sind, nachdem vor der Vorinstanz keine solchen mehr vorgetragen werden konnten (echte Noven), ist vor Bundesgericht unzulässig (BGE 143 V 19 E. 1.2; 139 III 120 E. 3.1.2; Urteil 5A_563/2020 vom 29. April 2021 E. 1.4). Das Novenverbot gilt für alle Parteien, also sowohl für den Beschwerdeführer als auch für die Beschwerdegegnerin (Urteil 2C_863/2021 vom 17. Mai 2023 E. 2.3). Die Beschwerdegegnerin bringt vor, dass sich den als Beilage zum Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege eingereichten Lohnabrechnungen entnehmen lasse, wie sich der Lohn des Beschwerdeführers im Jahr 2023 erhöht habe. Soweit es sich bei den fraglichen Belegen um echte Noven handelt, bleiben sie nach den Ausgeführten von vornherein unbeachtlich. Selbst wenn es aber (teilweise) unechte Noven wären, legt die Beschwerdegegnerin nicht dar, inwiefern erst der angefochtene Entscheid Anlass dazu gegeben haben soll, sie vorzubringen. Diese können daher nicht berücksichtigt werden. Als echtes Novum unberücksichtigt zu bleiben hat auch das Vorbringen der Beschwerdegegnerin, seit Januar 2024 habe der Beschwerdeführer eine neue Arbeitsstelle bei der Gemeinde U.________, die mit einem höheren Nettoeinkommen verbunden sei. Soweit der Beschwerdeführer argumentiert, die von der Beschwerdegegnerin mit der Beschwerdeantwort eingereichte Steuerveranlagung 2022 vom 18. Januar 2024 zeige, dass die Vorinstanz von einem zu tiefen tatsächlichen Einkommen der Beschwerdegegnerin ausgegangen sei, stützt er sich auf ein unzulässiges echtes Novum. Das entsprechende Vorbringen ist deshalb ebenfalls nicht zu berücksichtigen.