Citation: 4A_395/2013 E. A

A.________ (Arbeitnehmer, Kläger, Beschwerdeführer) bildet mit seinen beiden Brüdern B.________ und C.________ eine Erbengemeinschaft im Nachlass ihres verstorbenen Vaters. Im Nachlass befinden sich die Aktien der Y.________ AG (Arbeitgeberin, Beklagte, Beschwerdegegnerin). Die drei Brüder haben allesamt das nackte Eigentum an je einem Drittel der Aktien, während ihre Mutter die Nutzniessung daran inne hat und bis am 17. Mai 2011 Mitglied des Verwaltungsrates war. Mit Arbeitsvertrag für leitende Angestellte vom 18. September 2007 trat der Arbeitnehmer als "Manager eines Teiles der Finanzanlagen" in die Dienste der Arbeitgeberin ein. In der Verwaltungsratssitzung der Arbeitgeberin vom 23. März 2011 - an welcher die Mutter des Arbeitnehmers, dessen Bruder B.________ und der Verwaltungsratspräsident teilnahmen - wurde beschlossen, die gesamte "Finance Division" (Vermögensverwaltung) nunmehr dem Bruder C.________ alleine anzuvertrauen. Zugleich wurde beschlossen, den Arbeitnehmer als neuen Geschäftsführer des Bereiches "Real Estate Development" vorzuschlagen. Dies teilte der Verwaltungsratspräsident dem Arbeitnehmer mit Schreiben vom 12. April 2011 mit, wobei er ihn darauf hinwies, dass er den Vorschlag des Verwaltungsrates annehmen oder ablehnen könne. Im Falle einer Ablehnung erwarte die Arbeitgeberin Alternativvorschläge. Ohne solche Vorschläge müsse der Arbeitnehmer damit rechnen, dass eine Beschäftigung bei der Arbeitgeberin nicht mehr weitergeführt werden könne. Mit E-Mail vom 29. April und 3. Mai 2011 wurde der Arbeitnehmer erneut auf diesen Umstand hingewiesen. Seitens des Arbeitnehmers erfolgte jedoch keine Zusage, weshalb das Arbeitsverhältnis in der Folge androhungsgemäss mit Schreiben vom 12. Mai 2011 per 31. August 2011 gekündigt wurde.