Citation: 9C_780/2009 26.11.2009 E. 3

Streitig und aufgrund der Bindung an die Parteibegehren (Art. 107 Abs.1 BGG) einzig zu prüfen ist der vorinstanzlich bestätigte Beginn des Anspruchs auf eine ganze Rente am 1. Mai 2004. 3.1 Vorinstanz und Verwaltung haben den Beginn des für die Entstehung des Rentenanspruchs massgebenden Wartejahres gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG gestützt auf die Einschätzungen im Gutachten des Zentrums X.________ vom 6. Juli 2006 sowie die Stellungnahmen des RAD vom 10. Dezember 2007 und 7. März 2008 auf Mai 2003 datiert. Zum Einwand des Beschwerdeführers, er sei bereits seit 18. September 2001 (letzter effektiver Arbeitstag) vollständig und dauernd in seiner Arbeitsunfähigkeit eingeschränkt, hat das kantonale Gericht in Würdigung der medizinischen Akten - einschliesslich der vom Beschwerdeführer ins Feld geführten Berichte der Frau Dr. med. H.________, Fachärztin für Rheumatologie und Innere Medizin FMH, vom 24. Februar 2003 und 15. November 2007 - festgestellt, bis zum Jahre 2003 habe der Versicherte an unspezifischen Schmerzzuständen ohne objektivierbare organische Ursachen und rein syndromaler Natur gelitten, welche keine andauernde Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in leidensangepassten Tätigkeiten bewirkt hätten; erst ab 2003 habe sich nach Lage der Akten zusätzlich zur somatoformen Schmerzstörung allmählich eine psychische (Gesamt-) Symptomatik mit ängstlich-depressiven Anteilen (so Gutachten der Klinik B.________) respektive akzentuierten Pesönlichkeitszügen (so Gutachten des Zentrums X.________) und einer schweren, chronifizierten und therapieresistenten Depression (ICD-10: F32.2; Bericht des Dr. med. S.________, Ärztlicher Psychotherapeut, Ambulatorium Klinik Z.________, vom 10. Oktober 2007; "plausibel" gemäss RAD-Stellungnahme vom 7. März 2008) entwickelt, was zusammen mit dem im Gutachten des Zentrums X.________ festgestellten mehrjährigen Krankheitsverlauf mit fehlgeschlagenen Rehabilitationen, dem sozialen Rückzug in allen Belangen des Lebens und ferner der missglückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewältigung (primärer Krankheitsgewinn) zu einer willentlich bis auf Weiteres nicht überwindbaren, mithin invalidisierenden Schmerzkrankheit geführt habe. 3.2 Der Beschwerdeführer rügt weder explizit noch sinngemäss eine offensichtlich unrichtige oder willkürliche Sachverhaltsfeststellung durch das kantonale Gericht. Sein Einwand, "sicherlich" habe die psychische Krankheit nicht erst Mitte Mai 2003 begonnen, nachdem in der ergänzenden Stellungnahme der Gutachter des Zentrums X.________ vom 24. Oktober 2006 von einem mehrjährigen Krankheitsverlauf mit fehlgeschlagener Rehabilitation die Rede gewesen sei, ist als eine im Rahmen von Art. 105 Abs. 2 BGG unzulässige appellatorischen Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung zu werten; dasselbe gilt für sein - klar tatsachenwidriges - Vorbringen, die Vorinstanz habe die invalidisierende Wirkung der schweren Depression "nicht gesehen und nicht berücksichtigt". In keiner Weise näher substantiiert und mit Blick auf die mehrfach erfolgten (multidisziplinären) fachärztlichen Begutachtungen auch offensichtlich unbegründet ist die Rüge einer unvollständigen Sachverhaltsabklärung (Art. 61 lit. c ATSG). Unbeachtlich, weil prozessual unzulässig (Art. 99 Abs. 1 BGG; SVR 2009 IV Nr. 10 S. 21, 9C_40/ 2007 E. 3.1; BGE 127 V 353), und überdies für die Frage des Eintritts der rechtserheblichen Arbeitsunfähigkeit ohnehin nicht beweistauglich sind die erst nach Ablauf der Beschwerdefrist eingereichten, allesamt am 25. September 2009 verfassten Erklärungen des Physiotherapeuten M.________ sowie der benachbarten Privatpersonen O.________ und C.________.