Citation: 5A_920/2023 E. 2.2.1

2.2.1. Was die tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid betreffend die Lebenshaltung der Familie vor der Trennung der Eltern anbelangt, rügen die Beschwerdeführer es als willkürlich, dass die Vorinstanz sie hinsichtlich der Lebenshaltung der Familie vor dem Getrenntleben darauf behafte, dass sie das erstinstanzliche Urteil nicht angefochten hätten. Im erstinstanzlichen Urteil seien ab Januar 2017 Unterhaltsbeiträge pro Kind von durchschnittlich rund Fr. 2'500.-- zugesprochen worden, sodass eine Anfechtung der ersten Phase ökonomisch betrachtet keinen Sinn ergeben habe. Die Vorinstanz habe den Sachverhalt nur oberflächlich und rudimentär ermittelt, womit sie die Offizialmaxime [ recte : Untersuchungsmaxime] verletzt habe.