Citation: 8C_713/2020 E. 6.2

6.2. Weiter beanstandet die Beschwerdeführerin den Einkommensvergleich. Da bei Revisionen keine Bindung an die ursprüngliche Rentenverfügung bestehe, müsse auch das Valideneinkommen neu ermittelt werden. Es könne nicht nur die Entwicklung beim Invalideneinkommen berücksichtigt werden, sondern es müsse auch die berufliche Weiterentwicklung beim Valideneinkommen miteinbezogen werden. Das Bundesgericht hat bereits in E. 5.1 seines Urteils 8C_575/2018 betreffend die Beschwerdeführerin dargelegt, nach der Rechtsprechung werde beim Valideneinkommen die berufliche Weiterentwicklung im Gesundheitsfall nur berücksichtigt, wenn konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ein beruflicher Aufstieg realisiert worden wäre; blosse Absichtserklärungen oder auch eine erfolgreiche Invalidenkarriere in einer neuen Tätigkeit genügen nicht. In der Folge hat es hinsichtlich der Beschwerdeführerin mit der Vorinstanz die Annahme eines Masterabschlusses mit einem entsprechenden Valideneinkommen von Fr. 200'000.- verworfen, aber konkrete Anhaltspunkte für einen Bachelorabschluss bejaht und das Valideneinkommen entsprechend festgesetzt. Die Vorinstanz hat auch im Rahmen des Revisionsverfahrens darauf abgestellt und die seither eingetretene statistische Nominallohnentwicklung berücksichtigt. Die Beschwerdeführerin bringt nichts vor, das dieses Vorgehen und die Annahme eines Bachelorabschlusses als bundesrechtswidrig erscheinen lassen würde. Sämtliche von ihr erwähnten Umstände, welche als Grundlage für einen höheren Validenlohn dienen sollen, datieren aus der Zeit vor 2015 und sind folglich bereits berücksichtigt oder nicht massgebend. Somit hat es beim vorinstanzlich festgestellten Valideneinkommen sein Bewenden.