Citation: 2C_138/2020 E. 3.6.2

3.6.2. Gegen die so behauptete Forderungskette hat das Verwaltungsgericht jedoch festgehalten: Im Zusammenhang mit den beiden Rechtsgeschäften (Kauf der Aktien der E.________ AG durch die C.________ AG inkl. Amortisation von Darlehen einerseits sowie Kauf der Immobilien der E.________ AG durch die F.________ AG andererseits) ist unbestritten, dass die E.________ AG (Fr. 188.3 Mio. + Fr. 7.7 Mio.) und die K.________ SA (Fr. 10 Mio.) in ihren Bilanzen unter den übrigen Forderungen per 31. Dezember 2005 insgesamt Fr. 206 Mio. aktivierten. Bei der E.________ AG wurde die entsprechende Position mit "Escrow-Account Dr. Q.________" und in der Bilanz der K.________ SA mit "Tiers" (also als Forderungen gegenüber Dritten) bezeichnet. Darauf stützt sich die Vorinstanz, um zu urteilen, dass am 28. April 2005 keine Forderungskette E.________ AG/K.________ SA - Q.________ - Anstalten L.________ und M.________ begründet wurde. Vielmehr wurde bloss der Anschein erweckt, Rechtsanwalt Q.________ verwalte als Escrow-Agent für die E.________ AG und die K.________ SA Bankguthaben bei der N.________ AG im Umfang von Fr. 206 Mio. Stattdessen flossen flüssige Mittel von insgesamt Fr. 198.3 Mio. am 28. April 2005 ohne Gegenleistung aus der E.________ AG und der K.________ SA ab (vgl. oben E. 3.3.2; siehe auch E. 6.4.4 a.U.). Wie das Verwaltungsgericht weiter festgehalten hat, ist unbestritten, dass am 28. April 2005 keine Zahlungen von Konten der E.________ AG/K.________ SA auf ein Konto von Q.________ stattfanden (vgl. E. 8.1.1 a.U.; siehe auch oben E. 3.3.2). Selbst wenn die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Forderung der C.________ AG gegenüber Q.________ nicht in der Bilanz hätte erfasst werden müssen, so hätte die Zahlung unter Berücksichtigung der Grundsätze ordnungsgemässer Rechnungslegung doch in der Buchhaltung vollständig, wahrheitsgetreu und systematisch abgebildet werden müssen (vgl. Art. 957 f. OR u. E. 8.1.2.3 a.U.). Die Abwicklung bzw. Finanzierung des Verkaufs der Immobilien der E.________ AG an die F.________ AG resp. die Tilgung des Kaufpreises von Fr. 361.464 Mio. erfolgte - wie bereits dargestellt (vgl. oben E. 3.3.1 u. 3.3.2) - so: Die F.________ AG beglich die erste Kaufpreistranche aus dem Hypothekarkredit der P.________ (Fr. 188.3 Mio.), den Rest liess die E.________ AG (zunächst) als Verkäuferdarlehen stehen. Mit der Zwischenschaltung des Escrow-Agenten Q.________ wurde die zweite Kaufpreistranche von der F.________ AG gegenüber der E.________ AG (trotz Abtretung des C.________ AG-Darlehens an Zahlungs statt von der F.________ AG an die E.________ AG per 1. Januar 2006) nicht wirklich entrichtet. Vielmehr waren die Positionen "Escrow-Account Dr. Q.________" und "Tiers" in der Bilanz der E.________ AG/K.________ SA als Nonvaleurs zu qualifizieren (vgl. E. 9.3 u. 11.1 a.U.).