Citation: 6B_287/2016 E. 3.2.1

3.2.1. Mit Blick auf den Banküberfall auf die Geschäftsstelle der Beschwerdegegnerin 2 vom 25. März 2013 stellt die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer sei der zweite, vermummte Täter. Sie zieht diesen Schluss aus einer Reihe von Indizien. So habe sich der Beschwerdeführer am 11. und 12. März 2013 sowie vom 16. bis 18. März 2013 in der Schweiz aufgehalten, ohne dafür eine plausible Erklärung abzugeben. Eine Woche vor dem Banküberfall hätten mehrere Personen beobachtet, wie er in unmittelbarer Nähe der Geschäftsstelle umhergefahren sei. Er habe sich vom 21. bis 27. März 2013 in der Zentralschweiz aufgehalten, wo er vom 22. auf den 23. März 2013 knapp 25 km vom Tatort entfernt in der Jugendherberge Luzern übernachtet habe. Die Täterbeschreibung der Bankmitarbeiterinnen treffe im Wesentlichen auf ihn zu. Gemäss 3D-Vermessung stimme die Körpergrösse des zweiten, vermummten Täters exakt mit jener des Beschwerdeführers überein. Bei dessen Festnahme sei in dem von ihm bewohnten Zimmer in der Jugendherberge Zürich eine Laptoptasche sichergestellt worden, welche ihm zuzuordnen sei. Darin seien diverse Gegenstände enthalten gewesen, die auf einen Banküberfall hindeuteten und Parallelen zum Vorgehen der Täter von C.________ erkennen liessen. In der Agenda des Beschwerdeführers fehlten die Seiten von zwei Tagen vor bis zwei Tage nach dem Banküberfall. Der Beschwerdeführer sei in Italien bereits mehrfach wegen Banküberfällen verurteilt worden. Schliesslich ergäben sich aus einem Telefonat des Beschwerdeführers mit seiner Mutter verklausulierte Anspielungen auf einen Banküberfall (Urteil S. 13-32, erstinstanzliches Urteil S. 10-20).