Citation: 8C_517/2020 E. 4.3

4.3. Die Feststellung des kantonalen Gerichts, es sei lediglich ein Hörverlust von 30 % pro Ohr auf den Berufslärm zurückzuführen, ist entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht aus der Luft gegriffen, sondern basiert auf der Beurteilung der Dr. med. E.________ vom 7. September 2018. Die Fachärztin führte dort aus, gestützt auf das für die Frage des Anspruchs auf eine Integritätsentschädigung massgebende Audiogramm vom 24. März 2010 sei von einem rein innenohrbedingten Abfall der Hörleistung links von 27,2 % auszugehen, der analog auf das rechte Ohr übertragen werden müsse. Wenn die Vorinstanz dies zugunsten des Beschwerdeführers auf 30 % aufrundet, ist das nicht zu beanstanden.