Citation: 1C_95/2016 E. 3.3

3.3. Im Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung stellen die Beschwerdeführer zunächst die Erforderlichkeit der Weganlage in Abrede: Sie hätten bereits in der Einspracheverhandlung eine Alternativvariante für eine Wegverbindung weiter westlich aufgezeigt, die das anvisierte Ziel genauso gut erreiche, aber für die betroffenen Grundeigentümer einen geringeren Eingriff in ihre Eigentumsrechte zur Folge hätte. Dabei verkennen sie aber, dass die beteiligten Behörden und Experten sich bereits ausführlich dazu geäussert haben. Was die Beschwerdeführer dagegen in ihrer Rechtsschrift an das Bundesgericht vorbringen, erschöpft sich in rein appellatorischer Kritik, ohne dass dargelegt würde, inwiefern die behördlichen Erwägungen bzw. tatsächlichen Feststellungen gegen Bundesrecht verstossen könnten. Insoweit vermögen sie den Begründungsanforderungen nicht zu genügen. Hinzu kommt, dass sich das Bundesgericht vorliegend Zurückhaltung aufzuerlegen hat, da der Gemeinde bei diesem Entscheid ein erheblicher Ermessensspielraum zukommt und die konkrete Beurteilung von einer Würdigung der örtlichen Verhältnisse abhängt, welche die lokalen Behörden besser kennen als das Bundesgericht (vgl. E. 3.1 hiervor).