Citation: 5A_61/2024 E. 3.3.1

3.3.1. Der Beschwerdeführer beklagt sich darüber, dass die Vorinstanz das rechtliche Gehör und die Rechtsweggarantie verletze, weil sie sich nicht zu seiner Replik vom 10. Oktober 2023 äussere. Die Rüge ist zum Scheitern verurteilt. Der in Art. 29 Abs. 2 BV verbürgte Gehörsanspruch verschafft einer Prozesspartei keinen Anspruch darauf, dass sich die Behörde zu allen Punkten und Vorbringen einlässlich äussert. Die Behörde darf sich auf die wesentlichen Gesichtspunkte und Leitlinien beschränken und muss sich nicht mit jedem sachverhaltlichen oder rechtlichen Einwand auseinandersetzen (BGE 135 III 670 E. 3.3.1). Dem angefochtenen Entscheid zufolge darf eine Replik nicht dazu verwendet werden, die Beschwerde zu ergänzen oder zu verbessern, sondern lediglich für Darlegungen, zu denen die Ausführungen in der Vernehmlassung eines anderen Verfahrensbeteiligten Anlass geben. Der Beschwerdeführer tut nicht dar, welche konkreten Inhalte seiner Replik die Vorinstanz entsprechend diesen Vorgaben hätte zur Kenntnis nehmen und würdigen müssen und inwiefern sich diese Inhalte auf das Ergebnis ausgewirkt hätten. Die formelle Natur des Gehörsanspruchs (BGE 135 I 187 E. 2.2 mit Hinweisen) ist nicht Selbstzweck (Urteil 5A_560/2023 vom 22. März 2024 E. 3.3). Auch von einer Verletzung von Art. 29a BV kann nicht die Rede sein. Die Rechtsweggarantie erschöpft sich im Recht auf einen effektiven Zugang zum Gericht. Diese institutionelle Garantie besteht einzig darin, dass die Rechtsstreitigkeit wenigstens einmal durch eine richterliche Behörde beurteilt wird (BGE 143 III 193 E. 5.4). Dies ist hier geschehen.