Citation: 1C_600/2019 E. 4.6

4.6. Die Gemeinde hatte ihre Feststellungen zum Vorfall mit einem Bericht der Feuerwehr über ihren Einsatz am 2. Februar 2017 vor Ort belegt. Darin wird ein namentlich nicht bezeichneter Arbeiter erwähnt, der den Auftrag erhalten habe, das Wasser ins Freie zu pumpen. Die Gemeinde hatte auch dargelegt, dass B.________ jener Drittperson den Auftrag erteilt habe, die Pumpe in Gang zu setzen. Die Beschwerdeführerin beschränkte sich im kantonalen Verfahren darauf, den Tathergang in allgemeiner Weise mit Nichtwissen zu bestreiten. Einzig zur angeblichen Auftragserteilung durch B.________ erhob sie konkrete Einwände. Der Feststellung der Vorinstanz, dass sich die Beschwerdeführerin zu der fraglichen Drittperson nicht geäussert habe, wird in der Beschwerde an das Bundesgericht nicht widersprochen. Bei dieser Sachlage durfte die Vorinstanz von einer nicht substanziierten Bestreitung der Beschwerdeführerin im Hinblick auf das Handeln jener Drittperson und deren Anstellungsverhältnis ausgehen. Somit ist es nachvollziehbar, wenn die Vorinstanz den Sachverhalt in dieser Hinsicht als erstellt erachtet hat. Es hält vor Bundesrecht stand, wenn die Vorinstanz davon ausgegangen ist, die Gemeinde habe die Ursache für die betroffene Umweltverschmutzung genügend nachgewiesen. Nach dem kantonalen Recht war es auch nicht zwingend, dass die Vorinstanz von Amtes wegen weitere Abklärungen zum Verschmutzungsvorgang oder insbesondere zum Anstellungsverhältnis der fraglichen Drittperson hätte durchführen müssen. Ein willkürlicher Verstoss gegen den Untersuchungsgrundsatz nach dem kantonalen Recht liegt insoweit nicht vor. Unter diesen Umständen bestanden für die Vorinstanz hinreichende Anhaltspunkte für die Schlussfolgerung, dass die Drittperson, die das Öl-Wasser-Gemisch auf die Wiese gepumpt hatte, bei der Beschwerdeführerin angestellt war. Diese Schlussfolgerung der Vorinstanz erweist sich nicht als eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung.