Citation: 8C_123/2023 E. 5.3

5.3. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich die Berücksichtigung des nach BGE 126 V 75 maximal zulässigen Tabellenlohnabzuges von 25% fordert, legt er nicht dar und ist nicht ersichtlich, inwiefern das kantonale Gericht Bundesrecht verletzt haben soll, indem es sämtliche, praxisgemäss bei der gesamthaften Schätzung mitzuberücksichtigenden Merkmale (E. 5.1.1) prüfte und insgesamt die Voraussetzungen für einen Tabellenlohnabzug verneinte. Insbesondere ist der Verweis auf das Urteil 8C_74/2022 vom 22. September 2022 nicht stichhaltig. Zum einen waren im eben genannten Fall im Vergleich zum Beschwerdeführer viel umfassendere Einschränkungen des Belastbarkeitsprofils zu berücksichtigen (Urteil 8C_74/2022 vom 22. September 2022 E. 4.4.1 f.). Zum anderen wirkte sich in jenem Fall gemäss Urteil 8C_74/2022 vom 22. September 2022 E. 4.4.2 allein die doppelt so hohe zeitliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 40% statistisch betrachtet im Umfang einer Lohnreduktion von 4% aus. Weiter hat das kantonale Gericht ausführlich begründet, weshalb das Alter des Beschwerdeführers mit Blick auf die einschlägige Praxis keinen Tabellenlohnabzug rechtfertigt. Soweit sich der Beschwerdeführer diesbezüglich überhaupt mit der einschlägigen Begründung des angefochtenen Urteils auseinander setzt, begnügt er sich mit appellatorischer Kritik, worauf nicht weiter einzugehen ist (vgl. BGE 145 I 26 E. 1.3 i.f. mit Hinweisen).