Citation: 1C_18/2023 E. 3

Die Beschwerdeführerin macht verschiedene Verletzungen von Art. 32d Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes vom 7. Oktober 1983 über den Umweltschutz (USG, SR 814.01) geltend. Sie rügt zunächst, sie sei von der Vorinstanz zu Unrecht als Verhaltensverursacherin qualifiziert worden (dazu nachfolgend E. 5). Weiter macht sie geltend, der Kanton Bern hätte die PER-Belastung (Tetrachlorethen) mitverursacht, was zu Unrecht bei der Kostenverteilung nicht berücksichtigt worden sei (dazu nachfolgend E. 6). Selbst wenn sie zu Recht als Verhaltensverursacherin bezeichnet worden wäre, habe die Vorinstanz schliesslich mit der Auferlegung einer Verursacherquote von 9 % ihr Ermessen missbraucht oder zumindest überschritten (dazu nachfolgend E. 7).