Citation: I 677/06 29.05.2007 E. 2

2.1 Streitig und zu prüfen ist, ob das kantonale Gericht die Sache zu Recht zur Ergänzung der Abklärungen und neuen Verfügung über den Rentenanspruch an die IV-Stelle zurückgewiesen hat. 2.2 Die Vorinstanz stellt in für das Bundesgericht verbindlicher Weise (Art. 105 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 132 Abs. 2 OG; E. 1.2 hievor) fest, dass die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit des Versicherten unvollständig abgeklärt worden sei. Die Beschwerdeführerin habe es unterlassen, beim Rheumatologen Dr. med. F.________ eine ergänzende fachärztliche Beurteilung einzuholen, obwohl unklar bzw. fachärztlich nicht ausgewiesen sei, wie sich der Gesundheitszustand des Versicherten seit der rheumatologischen Einschätzung vom 5. November 2003 entwickelt habe. Inwiefern diese Feststellung offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen zustande gekommen sein soll, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Das kantonale Gericht hat - unter Hinweis darauf, dass der Hausarzt am 29. März 2005 eine Verschlechterung der gesundheitlichen Verhältnisse angegeben hatte und aus den Akten nicht hervorgeht, ob und allenfalls in welchem Masse eine Verschlimmerung zwischen der Beurteilung vom 5. November 2003 und dem Erlass des Einspracheentscheides vom 5. Januar 2005 eingetreten war - nachvollziehbar dargelegt, weshalb es die medizinischen Akten als unvollständig erachtet. 2.3 Daran ändert insbesondere auch der letztinstanzlich erstmals geltend gemachte Einwand der Beschwerdeführerin nichts, der Hausarzt habe am 6. September 2004 eine vollständige Arbeitsfähigkeit von mehr als 30 Tagen (4. Mai bis 24. Juni 2004) bescheinigt, weshalb der Rentenanspruch bis zum Erlass des Einspracheentscheides vom 5. Januar 2005 (gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG in Verbindung mit 29ter IVV) noch gar nicht habe entstehen können. Der Bericht des Dr. med. E.________ vom 6. September 2004 befand sich zwar bereits im kantonalen Verfahren bei den Akten (die Vorinstanz nimmt in ihrem Entscheid [E. 2.3 und 2.6] auch darauf Bezug) und es ist diesem (e contrario) in der Tat eine Arbeitsfähigkeit vom 4. Mai bis 24. Juni 2004 zu entnehmen. Die neue tatsächliche Behauptung verstösst damit nicht gegen das Novenverbot (vgl. BGE 125 II 217 E. 3a S. 221). Indessen sind die hausärztlich attestierten Arbeitsunfähigkeiten zumindest teilweise widersprüchlich: So erklärte der Hausarzt mit Schreiben an den Ärztlichen Dienst vom 7. Mai 2004, die Arbeitstätigkeit habe (erst) am 1. März 2004 (lediglich) im Umfang von 50 % wieder aufgenommen werden können während er im Arztbericht vom 6. September 2004 für die Zeit vom 1. Januar bis 28. Februar 2004 keine Arbeitsunfähigkeit attestiert, aber schon im Arztzeugnis für die Winterthur Versicherung vom 4. Januar 2004 die Arbeitsaufnahme als Bote als unwahrscheinlich bezeichnet hatte. In Würdigung der Abwesenheitskontrolle der Arbeitgeberin (Beilage zum "Fragebogen Arbeitgeber" vom 7. September 2004), wonach der Beschwerdegegner vom 6. Oktober 2003 bis 29. Februar 2004 vollständig arbeitsunfähig, vom 1. März bis 25. Juni 2004 zu 50 % arbeitsfähig, ab 26. Juni bis 20. August 2004 wiederum vollständig arbeitsunfähig und ab 21. August 2004 zu 50 % arbeitsfähig gewesen war, ist ein wesentlicher Unterbruch der Arbeitsunfähigkeit ohnehin nicht überwiegend wahrscheinlich.