Citation: 5D_71/2008 14.08.2008 E. B

Mit Eingabe vom 20. April 2007 wiesen die Stockwerkeigentümergemeinschaft A.________, die einzelnen Stockwerkeigentümer sowie H.________ und I.________ darauf hin, dass X.________ die ihnen durch ihre Säumnis verursachten amtlichen und ausseramtlichen Kosten für die Sühneverhandlung zu tragen habe, und machten eine Parteientschädigung von Fr. 500.-- geltend. X.________ erklärte in ihrer Stellungnahme vom 14. Juni 2006 (recte: 2007), die der Gegenpartei erwachsenen Kosten seien nicht von ihr, sondern vom Kreisamt zu tragen. Gleichzeitig machte sie ihrerseits gegenüber dem Kreisamt eine Parteientschädigung von Fr. 310.-- geltend. Mit Kostendekret vom 20. Juni 2007 verpflichtete das Kreisamt S.________ X.________, der Gegenpartei die verlangte Parteientschädigung von Fr. 500.-- und ausserdem die amtlichen Kosten von Fr. 250.-- für die Vermittlungsverhandlung vom 19. April 2007 und von Fr. 200.-- für das Kostendekret zu zahlen. Das von X.________ gestellte Gesuch um Zusprechung einer Parteientschädigung wurde abgewiesen. X.________ gelangte an den Kantonsgerichtsausschuss von Graubünden. Dieser wies am 30. Januar 2008 sowohl das Kantonsgerichtspräsident U.________ betreffende Ausstandsbegehren als auch die Beschwerde ab. Gleichzeitig erteilte er X.________ einen Verweis.