Citation: 1C_575/2023 E. 4.5

4.5. Soweit die Beschwerdeführerin ausführt, es sei treuwidrig, wenn die Behörde so lange mit der Anhandnahme zuwarte, bis sich das Baugesuch aufgrund des Fristablaufs von selber erledigt habe, ist darauf sogleich im Zusammenhang mit der beanstandeten Rechtsverweigerung zurückzukommen. Hingegen ist auf die Rüge, der stellvertretende Regierungsstatthalter hätte in den Ausstand treten müssen, mangels ausreichender Begründung nicht weiter einzugehen. Der blosse Hinweis auf die drohende Gegenstandslosigkeit und die anschliessende Abschreibung des Verfahrens lässt diesen nicht als befangen erscheinen. Die Erwähnung der möglichen gesetzlichen Folgen stellt keine unzulässige Vorbefassung dar und es kann nicht pauschal gesagt werden, er habe sich vorzeitig eine feste Meinung zum Verfahrensausgang gebildet.