Citation: 5A_472/2021 E. 1.2.3

1.2.3. Die Ausführungen der Beschwerdeführer belegen, dass es um eine blosse Rechtsanwendungsfrage in ihrem konkreten Fall und damit nicht um eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung geht. Unter welchen Voraussetzungen eine sog. natürliche Publizität angenommen werden darf, hat das Bundesgericht in seiner veröffentlichten Rechtsprechung dargelegt (BGE 137 III 145 E. 3.3.3 und 153 E. 4.1.3) und in mehreren nicht veröffentlichten Urteilen fallbezogen ausgeführt (zuletzt verneint: Urteile 5A_873/2018 vom 19. März 2020 E. 5.6; 5A_361/2017 vom 1. März 2018 E. 3.4, in: ZBGR 100/2019 S. 352), die im Schrifttum aufgearbeitet und nachzulesen sind (NICOLAS VON WERDT, Die Bedeutung der ZBGR aus der Sicht der II. zivilrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts, in: ZBGR 100/2019 S. 140, S. 143 Ziff. 3.2; CHRISTINA SCHMID-TSCHIRREN/ ROLAND PFÄFFLI, Einzelfragen zum Sachenrecht und Grundbuchrecht, in: Der Bernische Notar, BN 2019 S. 1, S. 4 ff.; PHILIPP EBERHARD, Die Rechtsfigur der "natürlichen Publizität", SJZ 117/2021 S. 128, S. 132 ff. Ziff. III/C; BÉNÉDICT FOËX, La publicité naturelle [du registre foncier], in: Succession et registre foncier, 2021, S. 223, S. 227 ff. Ziff. 3). Eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung darf aus den dargelegten Gründen nicht bejaht werden.