Citation: 8C_509/2014 E. 4.2

4.2. Wird anstelle eines polydisziplinären (MEDAS-) Gutachtens eine mono- oder bidisziplinäre Expertise eingeholt, so sind dieselben Partizipationsrechte beachtlich. Bei Uneinigkeit ist eine Begutachtung demnach mit anfechtbarer Zwischenverfügung anzuordnen. Die auf Verbesserung und Vereinheitlichung der Qualitätsanforderungen und -kontrolle zielenden Vorkehren (BGE 137 V 210 E. 3.3 S. 245) sind - soweit nicht spezifisch auf die MEDAS angelegt - sinngemäss auf die mono- oder bidisziplinären Expertisen zu übertragen (BGE 139 V 349 E. 5.1 S. 354 und E. 5.4 S. 357). Zudem ist die dargestellte Eintretenspraxis auf die Vereinbarkeit der verfügten Anordnung einer bidisziplinären Expertise mit dem Bundesrecht sinngemäss anwendbar (SVR 2013 IV Nr. 31 S. 91, 9C_207/2012 E. 1.2.2, nicht publ. in: BGE 139 V 349).