Citation: I 810/06 23.04.2007 E. 5

In erwerblicher Hinsicht ist lediglich das hypothetische Invalideneinkommen streitig; das von der Vorinstanz angenommene hypothetische Valideneinkommen von Fr. 76'180.- wird nicht beanstandet. So macht die Versicherte in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend, im Rahmen der Ermittlung des hypothetischen Invalideneinkommens aufgrund der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) für das Jahr 2004 sei trotz der von der Beschwerdeführerin seinerzeit ausgeübten leitenden Tätigkeit im hauswirtschaftlichen Bereich nicht der statistische Lohn gemäss Anforderungsniveau 3 ("Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt"), sondern bloss derjenige gemäss Anforderungsniveau 4 ("einfache und repetitive Tätigkeiten") heranzuziehen und davon mindestens ein Abzug von 20 % (statt den vom kantonalen Gericht gewährten 5 %) vorzunehmen. Entgegen dieser Auffassung ist die Berechnung des Invalideneinkommens auf der Grundlage des Anforderungsniveaus 3 mit Blick auf die bindende sachverhaltliche Feststellung der Vorinstanz, wonach die Versicherte über eine abgeschlossene Ausbildung im Bereich Hauswirtschaft verfügt und darüber hinaus längere Zeit eine leitende Stellung inne hatte, nicht zu beanstanden. Die Festlegung der Höhe des Leidensabzugs beschlägt eine typische Ermessensfrage und ist letztinstanzlicher Korrektur damit nur dort zugänglich, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat (E. 2.1). In der Festlegung des Abzugs von 5 % ist keine solche Fehlerhaftigkeit zu erblicken, weshalb der angefochtene Entscheid auch in diesem Punkt bundesrechtskonform ist.