Citation: 8C_489/2022 E. 6.5.4

6.5.4. Nach dem Gesagten ist für die Ermittlung des Valideneinkommens (E. 6.5.1) unter den gegebenen Umständen nach dem restrukturierungsbedingten Verlust der ausserordentlich langjährig ausgeübten Tätigkeit in der B.________ entgegen der Vorinstanz nicht die berufliche Stellung innerhalb der zuletzt im oberen Kader der B.________ ausgeübten Funktion (vgl. dazu die LSE-Tabelle T1_b) ausschlaggebend. Angezeigt erscheint vielmehr, das Valideneinkommen auf derselben statistischen Grundlage zu bemessen, auf welcher das kantonale Gericht zutreffend das Invalideneinkommen (E. 6.4 hiervor) bestimmte. Denn mit der Beschwerdeführerin drängt sich bei dieser Ausgangslage, in welcher die adaptierte Tätigkeit - abgesehen von der geringfügigen Einschränkung des zeitlichen Leistungspensums infolge des erhöhten Pausenbedarfs - dem bisherigen Beruf entspricht, praxisgemäss ein Prozentvergleich auf, der eine zulässige Variante des Einkommensvergleichs darstellt (vgl. SVR 2014 UV Nr. 1 S. 1, 8C_211/2013 E. 4.1; vgl. auch Urteil 8C_852/2016 vom 12. September 2017 E. 4.4.4).