Citation: 2C_430/2018 E. 1

Angefochten ist ein Zwischenentscheid über die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung in einem gerichtlichen Verfahren betreffend eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA. Der Entscheid wurde von einer letzten kantonalen Gerichtsinstanz in einer Angelegenheit des öffentlichen Rechts erlassen (vgl. Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d, Art. 86 Abs. 2 BGG). Bei Zwischenentscheiden richtet sich der Rechtsweg nach jenem der Hauptsache (BGE 137 III 380 E. 1.1 S. 382). Der Beschwerdeführer beruft sich als niederländischer Staatsangehöriger, der in der Schweiz gearbeitet habe, auf einen Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 2 bzw. Art. 4 Anhang I FZA (SR 0.142.112.681). Damit steht Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG einer Zulässigkeit der Beschwerde nicht entgegen. Angefochten ist ein selbstständig eröffneter Zwischenentscheid, mit dem die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung im kantonalen gerichtlichen Verfahren verweigert wurde. Ein solcher Zwischenentscheid, der dazu führt, dass der Beschwerdeführer seine Interessen vor Gericht ohne den Beistand eines Anwalts wahrnehmen muss, kann praxisgemäss einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG; BGE 129 I 129 E. 1.1 S. 131; Urteile 2C_143/2008 vom 10. März 2008 E. 2; 8C_480/2016 vom 17. November 2016 E. 1.5, je mit Hinweisen). Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, erweist sich die Beschwerde als zulässig.