Citation: 8C_266/2019 E. 3.2.1

3.2.1. Das kantonale Gericht hat die Aktenlage pflichtgemäss gewürdigt. Soweit die Versicherte - wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren - das Abstellen auf die medizinische Beurteilung der RAD-Ärztin kritisiert, ist darauf hinzuweisen, dass es dem Sozialversicherungsgericht nach der Rechtsprechung nicht verwehrt ist, einzig oder im Wesentlichen gestützt auf den (versicherungsinternen) Bericht des RAD zu entscheiden. In solchen Fällen sind jedoch an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen in dem Sinne zu stellen, dass bei auch nur geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen ergänzende Abklärungen vorzunehmen sind (BGE 139 V 225 E. 5.2 S. 229; 135 V 465 E. 4.4 S. 469 f. und E. 4.7 S. 471; vgl. auch Urteil 8C_429/2018 vom 24. August 2018 E. 3.3). Die Frage nach den noch zumutbaren Tätigkeiten und Arbeitsleistungen nach Massgabe der objektiv feststellbaren Gesundheitsschädigung ist sodann rechtsprechungsgemäss in erster Linie durch die Ärzte und nicht durch die Eingliederungsfachleute auf der Grundlage der von ihnen erhobenen, subjektiven Arbeitsleistung zu beantworten (vgl. Urteil 8C_801/2018 vom 13. Februar 2019 E. 4.3 mit Hinweis).