Citation: 8C_116/2018 E. 2.2.1

2.2.1. Die Vorinstanz hat nach umfassender Darstellung der medizinischen Akten erkannt, dass zur Beurteilung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit auf den in allen Teilen beweiskräftigen kreisärztlichen Bericht des Dr. med. E.________ vom 19. August 2015 abzustellen sei. Soweit der Versicherte dessen Zumutbarkeitsprofil in Frage ziehe, sei darauf hinzuweisen, dass auch die Einschätzung des Dr. med. F.________, Leitender Arzt Orthopädie Obere Extremitäten, Klinik G.________, gemäss Bericht vom 7. September 2016 davon nicht wesentlich abweiche. Zwar betrachte er den rechten Arm lediglich nur noch als Hilfsarm, indessen begründe er die maximal zumutbare Belastbarkeit von aktuell 50 % in einer administrativen Tätigkeit einzig damit, dass die bisher von der Invalidenversicherung extensiv durchgeführten Eingliederungsmassnahmen nicht erfolgreich gewesen seien, ohne darzulegen, ob er auch die unfallfremden Beschwerden im Bereich der Ellbogen beidseits sowie im Bereich des rechten Daumens berücksichtige. Daher könne seine vom Kreisarzt abweichende Einschätzung des Pensums einer zumutbaren Arbeitstätigkeit nicht nachvollzogen werden. Sodann sei aus dem Umstand, dass der Versicherte die von der Invalidenversicherung gewährten Eingliederungsmassnahmen erfolglos habe beenden müssen, nicht zu schliessen, er vermöge die vom Kreisarzt formulierte Arbeitsfähigkeit auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt nicht oder nicht mehr zu verwerten. So sei die Präsenzzeit gemäss Auskünften der beruflichen Abklärungspersonen vor allem auch wegen der Beeinträchtigungen des nunmehr auch linksseitig aufgetretenen, unfallfremden Tennisellbogens reduziert worden. Weiter hätten die Tätigkeiten, die der Versicherte während den beruflichen Massnahmen zu verrichten hatte, nicht vollends dem kreisärztlichen Belastungsprofil entsprochen. So seien beispielsweise die Bohrarbeiten und das Heckenschneiden nicht optimal gewesen. Demgegenüber hätten die Abkärungspersonen erwähnt, dass der Versicherte Arbeiten im Veloatelier, die unterhalb des Brustbereiches und ohne grösseren Kraftaufwand machbar gewesen seien, engagiert ausgeführt habe, was denn auch dem kreisärztlichen Zumutbarkeitsprofil eher entsprochen habe. Sodann habe der Versicherte die Tätigkeit beim Mittagslieferdienst ohne Probleme - mit Ausnahme vom Wischen des Bodens - ausführen können. Insgesamt lasse sich nicht erkennen, dass die Versuche der Invalidenversicherung, den Versicherten in den Arbeitsmarkt zu integrieren, einzig aufgrund der unfallbedingten Beeinträchtigungen im Bereich der rechten Schulter gescheitert seien Das kantonale Gericht ist zum Schluss gelangt, dass der Versicherte aufgrund der unfallbedingten Beschwerden im Bereich der rechten Schulter in der angestammten Tätigkeit als Bauarbeiter nicht mehr, indessen in einer besser angepassten Erwerbstätigkeit vollschichtich einsatzfähig war.