Citation: 2C_738/2019 E. A

Der montenegrische Staatsangehörige A.________ (geb. 1990) reiste am 13. April 2001 im Familiennachzug in die Schweiz ein. Seit dem Jahr 2004 ist er im Besitz einer Niederlassungsbewilligung. Mit Strafmandat des Untersuchungsrichteramtes II Emmental-Oberaargau vom 15. Juni 2009 wurde A.________ wegen Diebstahls unter anderem zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen à Fr. 30.--, bedingt vollziehbar, bei einer Probezeit von 2 Jahren verurteilt (Art. 105 Abs. 2 BGG). Als Zusatzstrafe zu diesem Strafmandat wurde er wegen versuchter Begünstigung zu einer bedingt vollziehbaren Geldstrafe von 20 Tagessätzen à Fr. 40.--, bei einer Probezeit von 2 Jahren, sowie zu einer Busse von Fr. 300.-- verurteilt (Strafmandat des Untersuchungsrichteramtes II Emmental-Oberaargau vom 29. September 2009; Art. 105 Abs. 2 BGG). Mit Urteil vom 11. August 2015 verurteilte ihn das Obergericht des Kantons Bern wegen Raubes, Nötigung (und Versuchs dazu), versuchten Diebstahls, Hausfriedensbruchs, Sachbeschädigung unter Verursachung eines grossen Schadens, teilweise mengenmässig qualifiziert begangener Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz (BetmG; SR 812.121) sowie wegen Widerhandlungen gegen das Waffengesetz und gegen das Strassenverkehrsgesetz (viele Straftaten mehrfach begangen) zu einer Freiheitsstrafe von 42 Monaten und einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen à Fr. 100.--. Es schob den Vollzug der Strafe auf und setzte die Probezeit auf drei Jahre fest. Den bedingt gewährten Vollzug für die beiden Geldstrafen aus dem Jahr 2009 widerrief das Obergericht nicht, verlängerte aber die jeweilige Probezeit um ein Jahr. Am 1. März 2016 trat A.________ den Strafvollzug an.