Citation: 2C_882/2020 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer war zwar mit einer in der Schweiz niederlassungsberechtigten Landsfrau verheiratet, liess sich aber im Jahre 1991 scheiden, weshalb Art. 43 AIG (SR 142.20; bis 31. Dezember 2019: AuG [AS 2007 5437]) nicht anwendbar ist; eine analoge Anwendung auf Konkubinatspaare ist ausgeschlossen (vgl. BGE 144 I 266 E. 2.5 S. 270). Der Beschwerdeführer lebte und lebt nach der Scheidung aber weiterhin mit seiner Exfrau und den Kindern zusammen. Er beruft sich auf Art. 8 EMRK - er tut allerdings höchstens ganz knapp dar, dass potenziell ein Anspruch auf die beantragte Bewilligung nach Art. 8 EMRK besteht. Da auch die übrigen Zulässigkeitsvoraussetzungen gegeben sind, ist auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einzutreten (Art. 42, Art. 82 lit. a i.V.m. Art. 86 Abs. 1 lit. d, Art. 89 Abs. 1, Art. 90 und Art. 100 Abs. 1 BGG). Die Verfassungsbeschwerde ist diesbezüglich demzufolge unzulässig (Art. 113 BGG; siehe aber noch E. 3.6).