Citation: 1B_191/2019 E. 2.2

2.2. Sowohl die mit Dispositivziffer 1 des Berufungsurteils bestätigte als auch die mit Dispositivziffer 4.2 verfügte Herausgabeanordnung setzen gemäss ihrem Wortlaut für die Aushändigung der fraglichen Datenträger die Rechtskraft des Urteils voraus, nicht (bloss) ihre eigene. Dasselbe gilt für die Dispositivziffern 4.1, 4.3 und 4.4, die in erster Linie die Einziehung und Vernichtung gewisser Datenträger sowie die Vernichtung bestimmter polizeilich gesicherter Daten zum Gegenstand haben. Dispositivziffer 7 hält im Einklang damit fest, die Dispositivziffern 1 und 4 würden der Luzerner Polizei erst nach Rechtskraft des Urteils zum Vollzug mitgeteilt. Wortlaut und Systematik des Dispositivs des Berufungsurteils legen somit nahe, dass - wie die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid ausgeführt hat - gemäss den beiden Herausgabeanordnungen die betreffenden Datenträger erst nach Rechtskraft des gesamten Berufungsurteils ausgehändigt werden sollen. Dieser Auslegung steht nicht entgegen, dass diese Anordnungen unangefochten geblieben und in formelle Rechtskraft erwachsen sind, sagt dies doch nichts darüber aus, welchen Herausgabezeitpunkt sie vorsehen. Auch sonst ist bei summarischer Prüfung nicht ersichtlich, dass die Auslegung der Vorinstanz unzutreffend wäre. Deren subsidiäre materielle Beurteilung, dem Begehren des Beschwerdeführers könne nicht stattgegeben bzw. die fraglichen Datenträger könnten während des am Bundesgericht gegen das Berufungsurteil hängigen Beschwerdeverfahrens nicht herausgegeben werden, trägt demnach den unangefochten gebliebenen Herausgabeanordnungen Rechnung. Sie erscheint deshalb bei summarischer Prüfung nicht als bundesrechtswidrig, insbesondere nicht als willkürlich. Auch wenn davon ausgegangen würde, die Vorinstanz hätte auf das Begehren des Beschwerdeführers eintreten müssen, wäre das vorliegende Verfahren daher mutmasslich zu dessen Ungunsten ausgegangen. Damit hat der Beschwerdeführer die Kosten des vorliegenden Beschwerdeverfahrens zu tragen (Art. 65 Abs. 1 BGG). Bei deren Festsetzung ist zu berücksichtigen, dass das Verfahren ohne eingehende materielle Prüfung als gegenstandslos abzuschreiben ist (Art. 65 Abs. 2 BGG). Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen (Art. 68 BGG).