Citation: 8C_185/2024 E. 4.1

4.1. Gemäss Vorinstanz konnte der Beschwerdeführer sein rechtes Knie nicht mehr ausstrecken, nachdem er in die Hocke gegangen war, um einem Kind beim Schliessen der Jacke zu helfen. Dass er zuvor gestürzt sei, wie später vorgebracht, könne mit Blick auf seine eigenen Angaben vom 1. Mai 2022 im Fragebogen sowie anlässlich eines Telefonats mit der zuständigen Sachbearbeiterin am 11. Mai 2022 nicht als erstellt gelten. In der Folge sei er zudem in seiner Tätigkeit als Skilehrer nicht eingeschränkt gewesen. Das kantonale Gericht gelangte weiter zum Schluss, dass die nach dem Vorfall diagnostizierte Meniskusverletzung überwiegend durch einen degenerativen Vorzustand bedingt und die Beschwerdegegnerin deshalb von der Haftung für die Listenverletzung befreit sei. Dabei stützte sich die Vorinstanz auf die Einschätzungen der Vertrauensärzte der Beschwerdegegnerin. Daraus geht im Wesentlichen hervor, dass zum einen das Aufstehen aus der Hocke nicht geeignet gewesen sei, den Meniskusriss zu verursachen. Zum andern habe der Beschwerdeführer, passend zu den bildgebend gezeigten Befunden, berichtet, dass er schon zuvor immer wieder ein Knacken beziehungsweise Schnappen des Knies bemerkt und zudem bereits im Alter von 13 Jahren eine Meniskusverletzung erlitten habe. An dieser Beurteilung könnten, so das kantonale Gericht, die abweichenden Privatgutachten von Dr. med. C.________, Fachärztin für Chirurgie FMH, vom 30. September 2022 und PD Dr. med. E.________, Radiologie FMH, vom 22. Januar 2023 nichts ändern, zumal beide bei ihren Beurteilungen davon ausgegangen seien, der Beschwerdeführer habe einen Skiunfall erlitten.