Citation: 1C_154/2020 E. 7.3

7.3. Die Beschwerdeführerin legt unter dem Titel "Anspruch auf rechtsgleiche Behandlung" ausführlich dar, wieso ihr angesichts der Bewilligungspraxis des Bau- und Justizdepartements und des Volkswirtschaftsdepartements die Betonierung des streitbetroffenen Strassenabschnitts zu bewilligen sei. Im Rahmen ihrer Ausführungen wirft sie der Vorinstanz dabei erneut auch eine unvollständige Sachverhaltsfeststellung vor, namentlich weil sie sich im angefochtenen Entscheid nicht mit dem Kreisschreiben 04/2019 (Grundsätze zur Subventionierung von Güterwegen) des Bundesamtes für Landwirtschaft BLW betreffend (u.a.) die Wahl der Deckschicht bei Güterwegen sowie dem eingereichten Gutachten der A.________ vom 11. September 2019 zur Wahl der Fahrbahnoberfläche auf dem unteren Teilstück der Roggenstrasse befasst habe. Weder aus diesen Dokumenten noch - bei aller Ausführlichkeit - den Vorbringen der Beschwerdeführerin geht indes hervor, dass entgegen der Darstellung der Vorinstanz eine ständige Praxis des Bau- und Justizdepartements oder des Volkswirtschaftsdepartements bestünde, in Fällen, die mit dem vorliegenden in den tatbestandserheblichen Sachverhaltselementen übereinstimmen, eine Strassenasphaltierung oder -betonierung zu genehmigen, obschon weder eine Bewilligung nach Art. 22 RPG noch eine Ausnahmebewilligung (hier nach Art. 24 und Art. 24c RPG) erteilt werden kann. Die Beschwerdeführerin hat entsprechend auch keinen auf eine solche Praxis gestützten Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht dergestalt, dass die Betonierung des unteren Teilstücks der Roggenstrasse zu bewilligen ist. Ihre Beschwerde erweist sich daher auch insofern als unbegründet. Dasselbe gilt für ihre Rüge, die Vorinstanz habe den Sachverhalt unvollständig festgestellt.