Citation: 1B_91/2017 E. 1

Am 11. Januar 2017 gelangte A.________ mit einem Fax-Schreiben an das Regionalgericht Emmental-Oberaargau. Mit seinem Schreiben erhob er eine "aufsichtsrechtliche Anzeige gegen alle involvierten Urheber des blödsinnigen Strafverfahrens" und beantragte "eine Entmachtung (Amtsenthebung) " der zuständigen Staatsanwältin. Das Regionalgericht leitete dieses Schreiben am 17. Januar 2017 an die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern weiter. Die Beschwerdekammer wies A.________ mit Schreiben vom 20. Januar 2017 darauf hin, dass sie weder für aufsichtsrechtliche Anzeigen noch für Amtsenthebungsverfahren zuständig sei. Falls er seine Eingabe als Ausstandsgesuch behandelt haben wolle, müsse er sie begründen. A.________ gelangte daraufhin mit Schreiben vom 30. Januar 2017 an die Beschwerdekammer. Darin nahm er weiterhin Bezug auf seine "aufsichtsrechtliche Anzeige" und verlangte die "Einstellung" des Strafverfahrens. Mit Beschluss vom 2. Februar 2017 trat die Beschwerdekammer auf die Eingaben nicht ein und auferlegte A.________ die Kosten des Verfahrens in der Höhe von Fr. 300.--. Zur Begründung führte sie zusammenfassend aus, dass sie für aufsichtsrechtliche Anzeigen nicht zuständig sei. Eine Einstellung des Verfahrens könne beim gegenwärtigen Verfahrensstand (Einsprache gegen den Strafbefehl beim Regionalgericht hängig) von der Beschwerdekammer nicht verlangt werden.