Citation: 5A_352/2024 E. 5.3

5.3. Die Rügen der Beschwerdeführerin stützen sich auf einen Sachverhalt - die Einreichung der Beschwerde beim deutschen Bundesgerichtshof - der im vorinstanzlichen Entscheid verfassungskonform nicht berücksichtigt wurde und damit auch vom Bundesgericht nicht berücksichtigt werden kann (vgl. E. 2). Der Beschwerde kann schon aus diesem Grund kein Erfolg beschieden sein. Im Übrigen zeigt die Beschwerdeführerin mit ihrem Vorbringen, "das Vollstreckungsverbot [sei] auch in Deutschland noch nicht definitiv", nicht auf, inwiefern die Vorinstanz Art. 37 LugÜ, der sich mit der Aussetzung des Verfahrens befasst und dem Gericht dabei ein Ermessen einräumt, willkürlich angewendet haben soll. Selbst wenn der betreffende Sachverhalt zu berücksichtigen wäre, ginge auch die Gehörsrüge fehl. Die Vorinstanz hat in einer Eventualbegründung nämlich dargelegt, warum das Urteil des deutschen Bundesgerichtshofs selbst bei Berücksichtigung dieses Sachverhalts nicht abzuwarten wäre (vgl. vorne E. 4.3).