Citation: I 560/99 25.01.2000 E. 2

2.- Der Beschwerdeführer beantragt die Übernahme der Umschulung vom Elektromonteur zum Schwachstromtechniker. a) Der Beschwerdeführer lässt sinngemäss vorbringen, die Verfügung vom 28. November 1997 stelle soweit sie be- rufliche Massnahmen betreffe, eine Wiedererwägungs- bzw. eine Revisionsverfügung dar, für welche die Wiedererwä- gungs- bzw. Revisionsvoraussetzungen nicht gegeben seien, weshalb er nach wie vor Anspruch auf berufliche Massnahmen habe. Dieser Auffassung kann nicht zugestimmt werden. Der Beschwerdeführer kann aus der Verfügung vom 19. Dezember 1996 keine weiteren Ansprüche ableiten, weil die Intensiv- ausbildung im Elektronikbereich eine in sich abgeschlossene und zeitlich limitierte berufliche Massnahme darstellte. b) Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführer aus medizinischer Sicht eine ganztägige leichtere Arbeit im angestammten oder in einem verwandten Beruf möglich wäre. Dem Schlussbericht der Genossenschaft Y.________ vom 12. August 1997 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer dank seiner Polyvalenz nebst der Beschäf- tigung mit Lehrganggeräten auch in der Produktion von Elek- tro- und Elektronikapparaten verantwortungsvolle Arbeiten ausführen konnte. Diese Art von Arbeiten würden sich im Hinblick auf seine körperlichen Einschränkungen als auch bezüglich seiner Fähigkeiten optimal eignen. Aufgrund der grösseren Erfahrung auf dem Starkstromgebiet bevorzuge der Beschwerdeführer verständlicherweise Verdrahtungsarbeiten sowie Steuerungs- und Schalttafelbau mit wenig Elektronik. Die IV-Stelle konnte dem Beschwerdeführer ab 5. Mai 1997 bei der J.________ AG einen dreiwöchigen Schnupperversuch vermitteln. In dieser Firma konnte er Steuerungen ver- drahten, löten, Printplatten bestücken, Kabelkontrolle durchführen usw. Dabei wurden der Bereich Schalttafelbau und eine 100 %ige Tätigkeit bei Verdrahtungs- und Montage- arbeiten als Einsatzmöglichkeiten gesehen (Schlussbericht der IV-Stelle vom 28. August 1997). Der Beschwerdeführer ist folglich vielseitig einsetz- bar, wobei er einen ansehnlichen Teil seiner Kenntnisse als Elektromonteur anwenden kann. Die Genossenschaft Y.________ hält in ihrem Schlussbericht abschliessend fest, weitere berufliche Massnahmen wie z.B. eine dreijährige Volllehre als Elektronikmonteur erachte sie als wenig sinnvoll, weil sich die Verdienstaussichten kaum verbessern würden. Den medizinischen und beruflichen Schlussfolgerungen entspricht der von der Vorinstanz zutreffend vorgenommene Einkommensvergleich, der eine Erwerbseinbusse und somit eine Invalidität von höchstens 10 % ergibt. Zusammenfassend ist daher festzuhalten, dass der Be- schwerdeführer keinen Umschulungsanspruch besitzt. Daran vermögen auch die weiteren Einwände nichts zu ändern.