Citation: 4A_683/2016 E. 3.4

3.4. Wie bereits im Zusammenhang mit der Frage der Verwässerung dargelegt (vgl. vorn E. 2.4), vermag die Beschwerdeführerin hinsichtlich der von der Vorinstanz festgestellten Wertentwicklung der verpfändeten Aktien keine Willkür aufzuzeigen. Mit ihrem Vorbringen, die missbräuchliche Festlegung eines offensichtlich viel zu tiefen Ausgabepreises werde durch "diverse Tatsachen" belegt, mit denen sich die Vorinstanz nur sehr oberflächlich auseinandergesetzt habe, erhebt sie keine hinreichende Sachverhaltsrüge, sondern kritisiert lediglich in unzulässiger Weise die vorinstanzliche Beweiswürdigung. Unbehelflich sind zudem ihre Ausführungen, wonach insbesondere in der "Stutz-Transaktion" ein starkes Indiz dafür zu erblicken sei, dass der Ausgabepreis der neu ausgegebenen Aktien weit unter dem wirklichen Wert gelegen habe. Die Vorinstanz hat nachvollziehbar ausgeführt, der Umstand, dass der damalige Mitarbeiter der C.________ Holding AG, G.________, mit der D.________Ltd. einen Aktienkaufvertrag abschloss und später wieder auflöste, habe ebenso wenig eine Entwertung der Aktien der C.________ Holding AG zur Folge gehabt wie die Tatsache, dass der Beschwerdegegner später Aktien der C.________ Holding AG an G.________ verkaufte. Zudem hat sie darauf hingewiesen, dass der Kaufpreis für diese Transaktion schon viel früher festgelegt worden sei. Entsprechend hat die Vorinstanz für die Beurteilung des Werts der verpfändeten Aktien im Zeitpunkt der Kapitalerhöhung nachvollziehbar darauf verzichtet, auf die von der Beschwerdeführerin ins Feld geführten Transaktionspreise abzustellen, sondern hat die Bewertung willkürfrei gestützt auf das in Auftrag gegebene Gerichtsgutachten vorgenommen. Soweit die Beschwerdeführerin auch in diesem Zusammenhang behauptet, der Ausgabepreis sei deutlich unter dem wirklichen Wert der alten Aktien festgesetzt worden, kritisiert sie einmal mehr die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung, ohne jedoch eine willkürliche Beweiswürdigung aufzuzeigen.