Citation: 6B_1053/2018 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz prüft bei der Sachverhaltsermittlung sämtliche objektiven und subjektiven Beweismittel mit Blick darauf, ob sie eine Tatnähe des Beschwerdeführers begründen und inwiefern sich aus ihnen konkrete Indizien, die für oder gegen seine Täterschaft sprechen, herleiten lassen. Sie setzt sich zunächst mit den objektiven Beweismitteln auseinander. Diese betreffen in erster Linie das Kerngeschehen des angeklagten Sachverhalts, das heisst, die letzten Stunden vor der Tötung des Opfers, die Tat selbst und das Nachtatverhalten inklusive die angebliche Flucht des Beschwerdeführers. Danach prüft sie die subjektiven Beweismittel, die hauptsächlich das Verhältnis des Opfers zum Beschwerdeführer und die Umstände ihrer Beziehung beleuchten. In der Folge setzt sich die Vorinstanz mit den vom Beschwerdeführer vorgebrachten Einwänden gegen die erstinstanzliche Sachverhaltsfeststellung auseinander und misst diese an den objektiven und subjektiven Beweismitteln. Schliesslich legt sie den Sachverhalt fest, den sie als erstellt erachtet und ihrer rechtlichen Beurteilung zu Grunde legt (Urteil S. 14 ff.).