Citation: U 320/01 11.04.2002 E. 1

1.- a) Der Beschwerdegegner bringt vor, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei verspätet eingereicht worden. Das kantonale Gericht hat seinen Entscheid am 29. August 2001 versandt, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist am 27. September 2001 beim Eidgenössischen Versicherungsgericht eingegangen. Damit ist die Frist von 30 Tagen nach Art. 106 Abs. 1 OG gewahrt. b) Als unbegründet erweisen sich die Ausführungen des Beschwerdegegners zur fehlenden Aktivlegitimation. Die SUVA ist durch den vorinstanzlichen Entscheid, mit welchem der Grad der Erwerbsfähigkeit erheblich herabgesetzt wurde, berührt und hat damit im Sinne von Art. 103 lit. a OG ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung. Mithin ist sie zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde legitimiert. c) Nach Art. 108 Abs. 2 OG hat die Verwaltungsgerichtsbeschwerde unter anderm die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten. Diese Bestimmung soll dem Gericht hinreichende Klarheit darüber verschaffen, worum es beim Rechtsstreit geht. Nach der Praxis genügt es, wenn dies der Verwaltungsgerichtsbeschwerde insgesamt entnommen werden kann. Insbesondere muss zumindest aus der Beschwerdebegründung ersichtlich sein, was die Beschwerde führende Person verlangt und auf welche Tatsachen sie sich beruft. Die Begründung braucht nicht zuzutreffen, aber sie muss sachbezogen sein. Der blosse Hinweis auf frühere Rechtsschriften oder auf den angefochtenen Entscheid genügt nicht. Fehlt der Antrag oder die Begründung überhaupt und lassen sie sich auch nicht der Beschwerdeschrift entnehmen, so liegt keine rechtsgenügliche Beschwerde vor, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann (BGE 123 V 336 Erw. 1a mit Hinweisen). Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde genügt entgegen der Auffassung des Beschwerdegegners den gesetzlichen Anforderungen. Die SUVA stellt einen klaren Antrag, umschreibt den Streitgegenstand und setzt sich anschliessend einlässlich mit den Beweismitteln auseinander.