Citation: U 256/02 16.04.2003 E. A

Die 1954 geborene X.________ ist seit 1979 als Direktionssekretärin bei der Firma Y.________ tätig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 30. Oktober 1990 geriet sie als Lenkerin des zweithintersten Personenwagens in einen Auffahrunfall mit fünf Fahrzeugen. Im gleichentags aufgesuchten Spital A.________ wurden ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS) sowie eine Kniekontusion links diagnostiziert (Bericht vom 30. Oktober 1990; Arztzeugnis UVG des Hausarztes Dr. med. B.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 9. November 1990). Ab 5. November 1990 ging sie ihrer Arbeit zu 50 % und ab 12. November 1990 wiederum im angestammten Umfang von 70 % nach. Am 21. November 1991 meldete die Arbeitgeberin der SUVA mit der Begründung, X.________ habe erneut Schmerzen im Nackenbereich verspürt, einen ersten Rückfall. Der Unfallversicherer übernahm hierauf, namentlich nach Einholung von Berichten des Dr. med. C.________, Facharzt FMH für Innere Medizin, spez. Rheumaerkrankungen, vom 7. August und 9. November 1992, die Kosten für zwölf Physiotherapiesitzungen sowie eines Spezialkissens. Am 28.Dezember 1992 bestätigte X.________ gegenüber der SUVA die Beendigung der ärztlichen Behandlung. Auf eine zweite Rückfallmeldung vom 2. Februar 1996 hin wurden Röntgenbefunde der HWS sowie des linken Knies erhoben (Berichte des Zentrums D.________ vom 22. Februar, 13.März und 20. Juni 1996). Gestützt darauf lehnte die SUVA eine Leistungserbringung hinsichtlich der geltend gemachten Kniebeschwerden am 17. Juli 1996 ab. Mit Meldung vom 27. Oktober 1997 orientierte die Arbeitgeberin über einen dritten Rückfall. Die SUVA zog einen Zwischenbericht des Dr.med. B.________ vom 26. November 1997 sowie kreisärztliche Untersuchungsberichte des Dr. med. E.________ vom 25. Februar 1998 und des Dr. med. J.________ vom 9. April 1998 bei. Mangels Kausalität zwischen den aktuell bestehenden Beschwerden und dem versicherten Unfall verneinte sie einen Anspruch auf Versicherungsleistungen (Verfügung vom 21. Oktober 1998). Daran hielt sie nach Einsprache, in Berücksichtigung der Schlussfolgerungen einer Stellungnahme des Dr. med. F.________, Spezialarzt FMH für Neurologie FMH, vom 29. Januar 1999 zuhanden des Hausarztes, eines Untersuchungsberichts des Instituts für medizinische Radiologie und Nuklearmedizin, Klinik G.________, vom 4. Oktober 1999 sowie eines Gutachtens des lic. phil. H.________, Fachpsychologe für Neuropsychologie FSP, Neuropsychologisches Institut (NPI), vom 30. Dezember 1999, mit Entscheid vom 19. April 2000 fest.