Citation: 2D_11/2015 E. 2.4.2

2.4.2. Die Beschwerdeführer werfen dem Appellationsgericht weiter eine Kognitionsüberschreitung vor. Sie machen geltend, es habe eine materielle Prüfung der Härtefallproblematik vorgenommen und sei damit über den Verfahrensgegenstand (Pflicht des Migrationsamts, auf das Härtefallgesuch einzutreten) hinausgegangen; namentlich sei der Fall nicht der kantonalen Härtefallkommission unterbreitet worden. Diese Rüge ist nicht nachvollziehbar: Das Appellationsgericht hatte auch nach Auffassung der Beschwerdeführer zu prüfen, ob sich der Sachverhalt in einer Art geändert habe, dass ein anderes Ergebnis in Betracht falle und daher ein Eintreten auf das Härtefallgesuch geboten gewesen wäre. Genau dies und nicht mehr hat das Appellationsgericht in E. 4.2 seines Urteils getan. Es bleibt unerfindlich, worin eine Gehörsverweigerung liegen sollte; eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV wird nicht nachvollziehbar dargetan.