Citation: 9C_112/2024 E. 4.2

4.2. Dagegen bringt der Beschwerdeführer vor, die Vorinstanz verkenne, dass für jedes Leistungsverhältnis zu prüfen sei, ob die wesentlichen Voraussetzungen an Leistungsaustausch, Leistungswille (der Parteien) und insbesondere die innere wirtschaftliche Verknüpfung (hinreichender Konnex zwischen Leistung und Gegenleistung) gegeben sei. Die Aussage der Vorinstanz, es bestünde sowieso ein Leistungsverhältnis (für administrative Dienstleistungen) zwischen dem Beschwerdeführer und dem Veranstalter und demnach seien auch die Veranstaltungsgebühren ein zusätzliches Entgelt für administrative Leistungen, ohne weiter zu prüfen, ob dieses Entgelt auch wirklich dem Veranstalter zustehe, sei unhaltbar. In Bezug auf die Veranstaltungsgebühren fehle es vorliegend sowohl am Leistungswillen der Parteien als auch an der konkreten, ursächlichen Gegenleistung und damit auch an der inneren wirtschaftlichen Verknüpfung. Der Gebührenordnung sowie den Abrechnungen des Beschwerdeführers könne entnommen werden, dass er seine Geschäftsstellentätigkeit sowie bestimmte administrative und organisatorische Leistungen im Zusammenhang mit der Ausrichtung einer Pferdesportveranstaltung durch einen Veranstalter über die Veranstalterpauschale von 2.5 % auf dem Gesamtnenngeld, die 5 %-Pauschale auf dem Basisfranken sowie weitere Gebühren und Abgaben für konkrete Dienstleistungen gemäss Gebührenordnung finanziere. Somit zeige sich deutlich, dass den von der Vorinstanz bezeichneten Dienstleistungen, denen angeblich die Veranstaltungsgebühren als Entgelt gegenüberstünden, tatsächlich ein anderes Leistungsverhältnis (administrative Dienstleistungen gegenüber Veranstalterpauschale) zu Grunde liege und es am notwendigen Konnex fehle. Auch wenn die Vorinstanz dies zu Unrecht offen gelassen habe, handle es sich im Übrigen bei den Veranstaltungsgebühren auch nicht um ein Entgelt für Durchführungsrechte.