Citation: 2C_102/2024 E. 6.5.2

6.5.2. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin gegen die vorinstanzliche Verhältnismässigkeitsprüfung belegen keine Willkür. Sie macht zwar pauschal geltend, die Massnahmen seien weder geeignet noch erforderlich, setzt sich aber nicht in genügender Weise mit der Interessenabwägung der Vorinstanz auseinander. Soweit sie ohne weitere Begründung vorbringt, die Verwaltung werde durch ihr Verhalten nicht über Gebühr belastet, und als milderes Mittel hätte die Vorinstanz eine schriftliche Verwarnung mit konkreten Vorgaben erlassen müssen, vermag sie keine Willkür darzutun, zumal die Gemeindeverwaltung bereits in ihrem Email vom 5. Mai 2021 und damit rund ein Jahr vor der Anordnung der Massnahmen das Verhalten der Beschwerdeführerin beanstandete und sie mit folgender Mitteilung verwarnte: "Sollten solche Situationen zukünftig wieder vorkommen, sind wir angehalten Sie nur noch auf schriftlichem Weg zu kontaktieren respektive Fragen zu beantworten" (vgl. Sachverhaltsabschnitt A.b hiervor). Soweit die Beschwerdeführerin schliesslich die fehlende Befristung der Massnahmen kritisiert, ist darauf hinzuweisen, dass die Vorinstanz den Gemeinderat der Gemeinde Schenkon dazu verpflichtete, die angeordneten Massnahmen aufzuheben, sobald sich diese als nicht mehr erforderlich erweisen. Damit erscheinen die Massnahmen unter Willkürgesichtspunkten auch in zeitlicher Hinsicht nicht als unverhältnismässig. Die Rüge ist unbegründet.