Citation: 6B_1208/2020 E. 8.2

8.2. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte C.________ hätten sich bezüglich der seit dem 27. Dezember 2002 bezogenen Franchisinggebühren der ungetreuen Geschäftsbesorgung zum Nachteil der B.________ AG schuldig gemacht. Sie geht davon aus, dass die Tathandlungen beim Erwerb der Rechte am "K.________" bzw. dessen Vorbereitung wegen der inzwischen eingetretenen Verfolgungsverjährung nicht mehr zu einem Schuldspruch führen könnten. Die strafrechtliche Verjährung der Handlungen im Zusammenhang mit dem Markenerwerb und der Erarbeitung des Franchisingkonstrukts ändere indessen nichts daran, dass der Mitangeklagte C.________ nicht dazu berechtigt gewesen sei, die Rechte am "K.________" für sich selbst zu erwerben. Es könnten daher spätere Handlungen, welche auf dieser ursprünglichen Handlung basierten, nicht mit dem Erwerb der Rechte legitimiert werden. Der Unrechtsgehalt der Handlungen erschöpfe sich zudem nicht im Erwerb der Rechte und auch nicht im Vertragskonstrukt zum Bezug der Franchisingzahlungen. Vielmehr hätten der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte C.________ ihre Treuepflichten gegenüber der B.________ AG mit der Veranlassung der ungerechtfertigten Auszahlung der Franchisinggebühren an den Mitangeklagten C.________ resp. an die von ihm gehaltene L.________ Ltd. bzw. deren Duldung jedes Mal aufs Neue verletzt (angefochtenes Urteil S. 90 f.).