Citation: 4A_506/2024 E. 5

Gemäss Art. 754 Abs. 1 OR sind die Mitglieder des Verwaltungsrats und alle mit der Geschäftsführung befassten Personen sowohl der Gesellschaft als auch den einzelnen Aktionären und Gesellschaftsgläubigern für den Schaden verantwortlich, den sie durch absichtliche oder fahrlässige Verletzung ihrer Pflichten verursacht haben. Die Voraussetzungen einer Haftung aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit sind demnach (i) das Vorliegen eines Schadens, (ii) einer Pflichtverletzung, (iii) des natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen Schaden und Pflichtverletzung sowie (iv) eines Verschuldens (BGE 132 III 342 E. 4.1; Urteile 4A_62/2024, 4A_76/2024 vom 17. Dezember 2024 E. 4; 4A_294/2020 vom 14. Juli 2021 E. 4.1.1; 4A_218/2020 vom 19. Januar 2021 E. 6.1.1). Entsprechend den allgemeinen Regeln des Haftpflichtrechts, zu denen die Art. 754 ff. OR gehören, obliegt es dem Verantwortlichkeitskläger, die Elemente des Verantwortlichkeitsanspruchs zu substanziieren und zu beweisen (zit. Urteile 4A_62/2024, 4A_76/2024 E. 4; 4A_218/2020 E. 6.1.1; Urteile 4A_271/2016, 4A_291/2016 vom 16. Januar 2017 E. 3; 4A_462/2009 vom 16. März 2010 E. 2, nicht publ. in: BGE 136 III 322).