Citation: 9C_605/2023 E. 7.3

7.3. Schliesslich bringt die Beschwerdeführerin vor, wenn die Vorinstanz "selbst bei adäquater Prüfung" zu einem anderen Ergebnis gelangt wäre, hätte sie der zentralen Frage nachgehen müssen, ob die psychiatrische Erkrankung das Krankheitsgeschehen massgeblich mitgeprägt hat. Sie beruft sich damit auf die Rechtsprechung, nach welcher der sachliche Zusammenhang auch gegeben sein kann, wenn die bei bestehender Versicherungsdeckung eingetretene Arbeitsunfähigkeit somatisch, die Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung begründende, allenfalls auch Leistungen der beruflichen Vorsorge auslösende Invalidität jedoch psychisch bedingt ist, wobei diesfalls vorausgesetzt wird, dass sich die psychische Störung noch während des Vorsorgeverhältnisses manifestiert und das Krankheitsgeschehen erkennbar mitgeprägt hat (SVR 2016 BVG Nr. 37 S. 150, 9C_115/2015 E. 2.2; Urteile 9C_241/2023 vom 15. Juni 2023 E. 2.1; 9C_447/2022 vom 2. Mai 2023 E. 2.1). Dass diese Praxis im angefochtenen Urteil unerwähnt blieb, gibt indessen zu keinen Beanstandungen Anlass, denn ihrer Anwendung steht entgegen, dass sich die zönästhetische Schizophrenie nicht bereits während des Vorsorgeverhältnisses manifestiert hat und damit auch das Krankheitsgeschehen nicht erkennbar mitprägen konnte.