Citation: 4P.106/2003 10.09.2003 E. 2

Die Beschwerdeführerin macht sodann geltend, das Handelsgericht sei bei der Beweiswürdigung in Willkür verfallen. Welche Tatsachen das Handelsgericht willkürlich festgestellt haben soll, geht indes aus der staatsrechtlichen Beschwerde nicht mit der erforderlichen Klarheit (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG) hervor. Die Ausführungen der Beschwerdeführerin laufen vielmehr darauf hinaus, dem Bundesgericht die eigene Auffassung über die richtige Auslegung und Anwendung der Valutierungsklausel zu unterbreiten. Damit kritisiert die Beschwerdeführerin die Anwendung von Bundesrecht, wofür in der vorliegenden berufungsfähigen Streitsache das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde nicht offen steht (Art. 84 Abs. 2 OG, BGE 120 II 384 E. 4a S. 385). Namentlich richtet sich die Rüge der Beschwerdeführerin, das Handelsgericht habe willkürlich ausser Acht gelassen, dass es sich bei den vier Überweisungen um irgendwelche Zahlungen ohne direkten Zusammenhang zur Anzahlung gehandelt haben könnte, in Wahrheit gegen die Bedeutung, welche das Handelsgericht dem Wortlaut der Valutierungsklausel nach Treu und Glauben beigemessen hat. Das gilt auch für ihr Vorbringen, es sei unzulässig, die einzelnen Beträge bis zum Anzahlungsbetrag zu addieren, denn ob Erkennbarkeit des Eingangs des Anzahlungsbetrages entsprechend der Valutierungsklausel erforderlich war, ist eine Rechtsfrage, welche dem Bundesgericht in der vorliegenden Streitsache mit Berufung zu unterbreiten ist. Insoweit ist auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht einzutreten. Was schliesslich die Rüge anbelangt, das Handelsgericht habe willkürlich angenommen, die Beschwerdegegnerin habe am 24. Oktober 2001 die Anzahlung geleistet, zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf, inwiefern die Feststellung mit der wahren Situation in Widerspruch stehen soll. Insoweit ist die staatsrechtliche Beschwerde ungenügend begründet, was Nichteintreten zur Folge hat (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).