Citation: I 113/03 12.05.2003 E. 2

2.1 Die Vorinstanz hat die Bestimmungen über den Begriff der Invalidität (Art. 4 Abs. 1 IVG), den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG), die Bemessung des Invaliditätsgrades bei Erwerbstätigen nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG), die Rentenrevision (Art. 41 IVG und 88a IVV) sowie die Rechtsprechung zur rückwirkenden Zusprechung einer abgestuften und/oder befristeten Invalidenrente (BGE 125 V 417 f. Erw. 2d mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. 2.2 Ist bei der rückwirkenden Zusprechung einer abgestuften und/oder befristeten Invalidenrente durch zwei gleichentags erlassene Verfügungen nach den Vorbringen der Parteien einzig die Aufhebung der Rente strittig, ist derjenige Verwaltungsakt der Disposition entzogen, welcher ausschliesslich den (nach den Parteivorbringen) nicht im Streite liegenden Teil des Rentenanspruchs betrifft. Mangels Anfechtung ist die separat ergangene Rentenzusprechungsverfügung in Rechtskraft erwachsen. Die in BGE 125 V 413 präzisierten Grundsätze über den Anfechtungs- und Streitgegenstand setzen voraus, dass die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung - Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Daran mangelt es, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist oder eine solche erlassen und unangefochten in Rechtskraft erwachsen ist (AHI 2001 S. 279 Erw. 1b). Dagegen liesse sich, wie das Eidgenössische Versicherungsgericht im nämlichen Urteil dargelegt hat, einwenden, dass die Verwaltung am gleichen Tag rückwirkend über die Rentenberechtigung für den gesamten Zeitraum verfügt hat. Ungeachtet der äusseren Form - allenfalls technisch bedingt oder administrativ darin begründet, dass die einzelnen Betreffnisse für Invaliden-, Kinder- und Zusatzrente (bei ganzer und halber Rente) separat zu ermitteln waren - ist bei materieller Betrachtungsweise von einem Rechtsverhältnis auszugehen, wofür weiter spricht, dass nur ein Vorbescheid in der Sache ergangen ist. Da der mit separater, unangefochten gebliebener Verfügung festgelegte Rentenanspruch materiell rechtlich nicht zu beanstanden war, liess das Gericht die Frage offen, ob der entsprechende Zeitraum im Sinne dieser Überlegungen trotz formeller Rechtskraft der separat erlassenen Rentenverfügung einer Überprüfung zugänglich sei (AHI 2001 S. 279 Erw. 1b).