Citation: 1C_360/2017 E. 1.3

1.3. Neue Tatsachen und Beweismittel können nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG); auch dies ist in der Beschwerdeschrift darzulegen. Der von der Beschwerdeführerin eingereichte Technische Bericht K 14 vom 30. September 2010 betrifft das Sanierungsprojekt im Zusammenhang mit dem Ausbau der Kantonsstrasse; darauf wurde in den Projektunterlagen ausdrücklich hingewiesen, weshalb es sich nicht um ein Novum handelt. Neu ist dagegen eine Stellungnahme der Abteilung Natur, Jagd und Fischerei vom 29. März 2017 zu einem anderen Projekt (Sanierung Kleinwasserkraftwerk), das die Beschwerdeführerin erst mit ihrer Replik eingereicht hat. Ob diese (wie die Beschwerdeführerin geltend macht) nicht schon früher hätte eingereicht werden können, kann offenbleiben, weil sie ohnehin nicht entscheiderheblich ist (vgl. unten E. 10). Abzuweisen ist der Antrag auf Beizug einer Konzession vom 13. April 1918, mit welcher der Beschwerdeführerin angeblich ein umfassendes und uneingeschränktes Recht eingeräumt worden sei, Bacheindeckungen vorzunehmen. Entgegen dem Vorbringen der Beschwerdeführerin gab nicht erst der angefochtene Entscheid Anlass zu deren Beizug, war die Bachüberdeckung und deren Erneuerung doch schon vor Vorinstanz streitig (vgl. dazu unten E. 9).