Citation: 1C_579/2022 E. 4.6

4.6. Indem die Vorinstanz von einer nicht mehr geringen Gefahr ausgegangen ist, hat sie demnach kein Bundesrecht verletzt. Ihre Beurteilung erscheint unter den gegebenen Umständen vielmehr zutreffend. Damit durfte sie bereits aus diesem Grund und ohne weitere Prüfung des Verschuldensgrades das Verhalten des Beschwerdeführers am 23. August 2017 als mittelschwere Widerhandlung im Sinne von Art. 16b Abs. 1 lit. a SVG beurteilen. Dass die Voraussetzungen gemäss Art. 16b Abs. 2 lit. f SVG für einen Entzug des Führerausweises für immer aus einem anderen Grund nicht erfüllt wären, das angefochtene Urteil mithin deshalb bundesrechtswidrig wäre, macht der Beschwerdeführer nicht geltend und ist nicht ersichtlich.