Citation: 1C_364/2017 E. 3

Die Beschwerdeführer rügen, wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren, eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör. Die Enteignungskommission habe sich bezüglich des Grundstückwerts auf Abklärungen beim kantonalen Schätzbezirk gestützt, ohne dass sie hierzu hätten Stellung nehmen können. Im zu beurteilenden Fall handelt es sich beim Grundstückswert nicht um einen relevanten Gesichtspunkt, da die Enteignungskommission und die Vorinstanz einen Anspruch der Beschwerdeführer auf materielle Enteignung als Folge der Annahme der Zweitwohnungsinitiative verneint haben. Wird Beweis erhoben zu einem nicht relevanten Gesichtspunkt, so stellt es keine Gehörsverletzung dar, wenn die Parteien hierzu nicht angehört werden.