Citation: 5A_1004/2021 E. 2.4

2.4. Obschon die als Immobilienmaklerin tätige Beschwerdeführerin Inhaberin einer Einzelunternehmung mit Sitz in U.________, Deutschland, ist, der Verkäufer des sich in Deutschland befindlichen Grundstücks seinen Wohnsitz ebenfalls in Deutschland hat und der Forderungsbetrag gemäss der vorgelegten Schuldanerkennung auf Euro lautet, haben weder das Obergericht noch das Bezirksgericht die Frage thematisiert, nach welchem Recht sich die im vorliegenden Verfahren geltend gemachte Forderung bzw. die hiergegen geltend gemachten Einwände beurteilen. Der vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt ist dahingehend zu ergänzen (Art. 105 Abs. 2 BGG), dass der von der Beschwerdeführerin als Rechtsöffnungstitel eingereichte Kaufvertrag mit der eingangs wiedergegebenen Klausel zu Gunsten der Beschwerdeführerin (s. Sachverhalt Bst. A) gemäss ausdrücklicher Rechtswahl in § 13 Abs. 3 des Vertrages dem deutschen Recht untersteht.