Citation: 1P.629/2002 03.04.2003 E. 1

Ist die Ausstandspflicht der stellvertretenden Jugendanwältin streitig, entscheidet der Präsident des Obergerichtes endgültig (Art. 8 und 9 des Gesetzes des Kantons Schaffhausen über die Jugendstrafrechtspflege vom 22. April 1974 [JStPG/SH; SHR 320.300] in Verbindung mit Art. 31 Abs. 1 lit. d der Strafprozessordnung für den Kanton Schaffhausen vom 15. Dezember 1986 [StPO/SH; SHR 320.100]). Gegen den angefochtenen Entscheid ist somit kein kantonales Rechtsmittel gegeben. Die Beschwerde ist nach Art. 86 OG zulässig. Der angefochtene Entscheid stellt einen Zwischenentscheid über ein Ausstandsbegehren dar. Er ist nach Art. 87 Abs. 1 OG anfechtbar. Die staatsrechtliche Beschwerde ist, von hier nicht gegebenen Ausnahmen abgesehen, rein kassatorischer Natur (BGE 124 I 327 E. 4 mit Hinweisen). Soweit der Beschwerdeführer mehr als die Aufhebung des angefochtenen Entscheids verlangt, kann auf die Beschwerde deshalb nicht eingetreten werden. Im Übrigen ist die Beschwerde - unter Vorbehalt der hinreichenden Begründung der Rügen nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG - zulässig. Die weiteren Eintretensvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass.