Citation: 4A_92/2022 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz ging bezüglich der Behauptung, dass die beiden Maschinen nicht den Sicherheitsvorschriften genügten, auf die verschiedenen Beweismittel ein und kam in einer Beweiswürdigung zum Ergebnis, es bestünden keine Zweifel daran, dass die grüne und gelbe Schneidpresse den sicherheitstechnischen Anforderungen nicht einmal in Ansätzen genügten und eine Verletzung der Schutzpflicht durch die Beschwerdeführerin nachgewiesen sei. Soweit die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, die Ausführungen des Beschwerdegegners seien nicht genügend substanziiert vorgebracht worden, zeigt sie nicht rechtsgenüglich auf (Erwägung 2.1), inwiefern die Vorinstanz unter den vorliegenden Umständen Bundesrecht verletzt haben soll, als sie von einer hinreichenden Behauptung der Sicherheitsmängel ausging und die Beweise in der Folge würdigte. Die Beschwerdeführerin rügt sodann, die Vorinstanz habe nicht auf die vom Beschwerdegegner eingereichten Stellungnahmen der SUVA abstellen dürfen. Sie setzt sich aber auch hier nicht hinreichend mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinander, die bereits auf diesen Einwand einging und darlegte, warum auf diese Stellungnahmen sehr wohl abgestellt werden könne, geschweige denn zeigt die Beschwerdeführerin rechtsgenüglich auf, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt hätte, als sie sich in der Beweiswürdigung auf die Stellungnahmen der SUVA abstützte. Im Weiteren beanstandet die Beschwerdeführerin die Beweiswürdigung der Vorinstanz. Sie führt dafür zwar einzelne Beweismittel an und offeriert dem Bundesgericht ihre eigene Würdigung, wonach insbesondere die Maschinen den sicherheitstechnischen Anforderungen genügt hätten, von ihnen eine sehr geringe Gefahr ausgegangen sei, vom Beschwerdegegner ein Mindestmass an Vorsicht habe erwartet werden können und die konkreten Mängel im Unfallzeitpunkt sowieso nicht bewiesen seien, und bezeichnet die gegenteilige Beweiswürdigung der Vorinstanz als nicht haltbar und willkürlich. Sie legt damit aber nicht rechtsgenüglich dar, inwiefern die Beweiswürdigung der Vorinstanz, die sich ausführlich mit der konkreten Situation und dem Zustand der Maschinen auseinandersetzte, geradezu offensichtlich unrichtig wäre (dazu: BGE 140 III 264 E. 2.3; 137 III 226 E. 4.2; je mit Hinweisen).