Citation: 1F_1/2024 E. 5.4

5.4. Erst nach Abschluss des Verfahrens entdeckt haben wollen die Gesuchstellerinnen, dass ihnen in den Verfahren 1C_42/2021 und 1F_3/2021 angeblich das Replikrecht nicht gewährt worden sein soll. Wie es sich damit verhält, kann offenbleiben. Selbst wenn eine Gehörsverletzung gegeben wäre, läge kein besonders krasser Verfahrensfehler vor, der den Anschein der Befangenheit begründete (vgl. BGE 141 IV 178 E. 3.2.3 mit Hinweisen). Der Umstand, dass die Vernehmlassungseinladungen sowie die Vernehmlassungsverzichtserklärungen des Bundesverwaltungsgerichts und des SEM den Gesuchstellerinnen nicht zur Information zugestellt worden seien, ist weder ein Indiz für ein persönliches Interesse des Instruktionsrichters in der Sache noch deutet es auf einen anderen Befangenheitsgrund, etwa persönliche Feindschaft, hin. Die von den Gesuchstellerinnen angerufenen Ausstandsgründe des Art. 34 Abs. 1 lit. a und e BGG sind nicht erfüllt, womit kein Revisionsgrund nach Art. 121 lit. a BGG vorliegt.