Citation: 4C.425/2005 02.02.2007 E. A

C.X.________ und D.X.________ (Kläger 1 und 2) sowie Y.________ (Kläger 3) waren Inhaber von Aktien der börsenkotierten amerikanischen Gesellschaft A.________. Diese Aktien waren mit gewissen Verkaufsrestriktionen belegt, insbesondere einer einjährigen Verkaufs-Sperrfrist bis im Juli 2000. Der Kurs der Aktien lag Mitte 1999 bei US$ 45.25. Zu jenem Zeitpunkt nahm B.________, damals Kundenbetreuer bei der Bank Z.________ (Beklagte), mit den Klägern Kontakt auf, um sie als Neukunden zu gewinnen. Im September 1999 fassten die Kläger den Entschluss, ihre Aktien der Firma A.________ der Beklagten anzuvertrauen und übermittelten ihr anfangs Oktober 1999 die unterzeichneten Kontoeröffnungsdokumente. Am 13. Oktober 1999 wurden die A.________-Aktien der Kläger in die Depots bei der Beklagten eingebucht. Der Kurs bewegte sich an jenem Tag zwischen US$ 55.-- und US$ 56.50. In der Folge schwankte der Kurs der Aktien erheblich und erreichte in den Monaten Dezember 1999 bis März 2000 auch Werte von deutlich über US$ 60.--. Die Kläger 1 und 2 verkauften ihre Aktien am 2. März 2001 zu einem durchschnittlichen Kurs von US$ 11.--. Der Kläger 3 verkaufte seine Aktien am 10. Mai 2001 zu einem durchschnittlichen Kurs von US$ 12.646. Die Kläger verlangen von der Beklagten Schadenersatz wegen Vertragsverletzung, weil die Aktien schliesslich einen massiven Wertverlust erlitten. Sie behaupten, sie hätten ihre Aktien bei vertragsgemässem Verhalten der Beklagten im Januar bzw. März 2000 zu einem Kurs von US$ 60.-- verkaufen oder zumindest zum genannten Kurs absichern und dann zu einem späteren Zeitpunkt verkaufen können. Die Beklagte bestreitet jegliche Pflichtverletzung.