Citation: P 45/04 17.12.2004 E. 3

Im vorliegenden Verfahren wird nun neu sinngemäss die Höhe der Anrechnung des Mietzinses bemängelt, indem geltend gemacht wird, dass zwischen den Beschwerdeführern nach wie vor eine Wohngemeinschaft bestehe. Aufgrund der umfassenden Kognition des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (vgl. Erw. 1 hievor) ist dieser erstmals letztinstanzlich angeführte Einwand, entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin, zu prüfen. 3.1 In Bestätigung der Verwaltung ging die Vorinstanz davon aus, dass B.________ seit dem 1. März 2003 eine eigene Wohnung gemietet hat und in der Neuberechnung der Ergänzungsleistungen daher die Mietkosten der Wohnung von D.________ in Anwendung von Art. 16c Abs. 1 ELV nicht mehr auf die beiden Beschwerdeführer aufgeteilt werden, sondern jedem Versicherten die ihm persönlich anfallenden Mietbetreffnisse separat angerechnet werden. 3.2 B.________ wendet dagegen ein, seine Mutter D.________ sei Mieterin beider Wohnungen. Die Wohngemeinschaft sei keinesfalls aufgelöst. Die Anmiete eines vierten Zimmers habe sich aufgedrängt, als Arbeits- und Ruheraum für ihn selbst und als Gästezimmer für die Tochter der Versicherten, wenn diese zu Besuch aus Kanada in die Schweiz komme. Er pflege seine Mutter rund um die Uhr, vor allem schlafe er auch im gleichen Zimmer mit ihr. Er könne sie jeweils höchstens für eine Stunde alleine lassen. Aus gesundheitlichen Gründen sei ihr (sie sei schwerst pflegebedürftig) auch ein Umzug innerhalb des Hauses nicht zuzumuten (sie wohne seit September 1967 in dieser Wohnung). Sicherlich sei es ihr auch nicht mehr möglich, sich in einer neuen Umgebung einzuleben. Zudem habe eine 4-Zimmerwohnung im selben Hause nicht zur Verfügung gestanden. Die Angelegenheit sei so zu betrachten, dass sie nun an Stelle einer 3-Zimmer- eine 4-Zimmerwohnung hätten. Es könne nicht darauf ankommen, dass formell zwei Mietverträge bestünden.