Citation: 6B_405/2019 E. 1.5

1.5. Nicht zu beanstanden ist, dass die Vorinstanz auf weitere nicht entscheiderhebliche Argumente der Verteidigung nicht eingegangen ist, so etwa auf eine angeblich widersprüchliche Terminologie des Gutachters (Beschwerde S. 7 f.). Inwieweit durch die heutige Verwendung der Begriffe "Störung" und "Krankheit" als Synonyme ein Widerspruch im Gerichts- und Ergänzungsgutachten auszumachen wäre, ist nicht ersichtlich und legt der Beschwerdeführer auch nicht dar. Ebenso wenig ist ersichtlich, weshalb die Vorinstanz auf die Unterscheidung zwischen Intelligenz und erschwertem Erkennen bzw. Nichterkennen sozialer Zusammenhänge hätte eingehen müssen, nachdem der Gutachter eine Autismus-Spektrum-Störung nicht aufgrund der genannten Kriterien, sondern aufgrund des Zeitpunkts des Auftretens (im Kindesalter: wo der Beschwerdeführer keine Störung aufwies) verneinte. Schliesslich legt der Beschwerdeführer nicht dar, weshalb die Vorinstanz aufgrund seiner geltend gemachten Kommunikationsschwierigkeiten (anfängliche Gesprächsverweigerung mit dem Gutachter, anschliessend Logorrhoe) zu einem anderen Beweisergebnis hätte gelangen bzw. die Gesamtsituation anders hätte erfassen sollen, nachdem die Gutachten und Ergänzungsgutachten von Dr. med. C.________ überzeugen. Diese Rügen sind unbegründet, soweit darauf einzutreten ist.