Citation: 2D_50/2021 E. 2.3

2.3. Der Steuerpflichtige hat zwei Eingaben eingereicht. Sollte überhaupt ein inhaltlicher Unterschied zwischen den beiden Schreiben bestehen, so wäre auf die Eingabe vom 6. Dezember 2021 von vornherein nicht einzutreten. Fristwahrende Wirkung kommt elektronisch eingereichten Eingaben nur zu, sofern diese von der Partei oder deren Vertretung mit einer qualifizierten elektronischen Signatur gemäss dem Bundesgesetz vom 18. März 2016 über Zertifizierungsdienste im Bereich der elektronischen Signatur und anderer Anwendungen digitaler Zertifikate (ZertES; SR 943.03) versehen worden sind (Art. 42 Abs. 4 BGG). Als qualifizierte elektronische Signatur gilt die "im Bereich der elektronischen Signatur geregelte elektronische Signatur, die auf einem von einer anerkannten Anbieterin von Zertifizierungsdiensten ausgestellten qualifizierten Zertifikat beruht" (Art. 2 lit. c des Reglements des Bundesgerichts vom 20. Februar 2017 über den elektronischen Rechtsverkehr mit Parteien und Vorinstanzen (ReRBGer; SR 173.110.29). An diesen technischen Voraussetzungen fehlt es hier, nachdem der Steuerpflichtige sich eines unzertifizierten E-Mails bedient hat. Darauf wurde er im Übrigen schon einmal hingewiesen (Urteil 2D_48/2020 vom 23. November 2020 E. 2.5).