Citation: K 76/98 23.10.2001 E. A

A.- Die 1944 geborene L.________ ist bei der Visana krankenversichert. Wegen eines mediastinalen Tumors musste sie sich in der Zeit von Dezember 1990 bis Februar 1991 einer Chemotherapie und im April 1991 einer Strahlentherapie unterziehen. Im Mai 1995 wurde L.________ von ihrem Privatzahnarzt an die Dentalhygieneschule X.________ überwiesen, wo eine mässig bis stark fortgeschrittene generalisierte Parodontitis festgestellt wurde. Dr. med. dent. W.________ extrahierte 1996 vier Zähne und führte eine prothetische Behandlung durch. Die Rechnung über den Gesamtbetrag von Fr. 6504. 40 reichte L.________ der Visana am 11. Oktober 1996 zur Rückerstattung ein. Mit Schreiben vom 14. Oktober 1996 lehnte die Krankenkasse eine Kostenübernahme ab. L.________ machte daraufhin geltend, die Zahnbehandlung stehe in einem Zusammenhang mit der fünf Jahre zuvor durchgeführten Chemotherapie, und ersuchte um erneute Überprüfung des Leistungsbegehrens. Nachdem die Visana die Röntgenbilder eingefordert und das Dossier ihrem Vertrauenszahnarzt Dr. med. dent. C.________ unterbreitet hatte, erliess sie auf Verlangen der Versicherten am 25. März 1997 eine anfechtbare Verfügung und verneinte die Ausrichtung von Leistungen an die Zahnbehandlung sowohl aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung wie auch aus der Zusatzversicherung. Nach Einholung des Austrittsberichts des Spitals Y.________, Klinik für Radio-Onkologie der Universität Y.________ vom 17. Mai 1991, eines Berichts der Klinik für Radio-Onkologie vom 5. Mai 1997, des Instituts für Medizinische Onkologie der Universität Y.________ vom 18. Juli 1997 sowie des behandelnden Zahnarztes Dr. med. dent. W.________ vom 18. Juli 1997 und nach Beizug des Schreibens der Dentalhygieneschule X.________ vom 20. August 1997 sowie einer weiteren Beurteilung des Dr. med. dent. W.________ vom 3. September 1997 hielt die Visana auf Einsprache hin gestützt auf eine vertrauensärztliche Beurteilung durch Dr. med. A.________ vom 10. September 1997 mit Entscheid vom 30. September 1997 an ihrem Standpunkt fest.