Citation: I 246/06 13.04.2007 E. 4

4.1 Nach dem Abklärungsbericht SAHB vom 13. Juli 2004 lebte die Versicherte mit ihrem Ehemann in ihrem eigenen Einfamilienhaus. Der Zugang erfolgte über den Parkplatz durch den Garageneingang. Den eigentlichen Hauseingang konnte die Versicherte nicht mehr benützen, da dieser über mehrere Stufen im Aussenbereich durch den Garten führt und eine Länge von ca. 17 m aufweist. Durch die Garage erreichte sie den Kellerraum, welcher als Wasch-, Umzieh- und Dispositionsraum verwendet wurde. Von diesem Raum führt die Kellertreppe in den 1. Stock, der als Hauptwohnbereich genutzt wurde. Hier befinden sich die Küche, das WC, das Wohnzimmer, ein Arbeitszimmer und ein Gästezimmer. Durch den Umbau des WC in eine befahrbare Dusche/WC wurde es der Versicherten ermöglicht, dass ihr auf der gleichen Etage alle notwendigen Räume zur Verfügung standen. Hinsichtlich des Anspruchs auf einen Treppenlift nach Ziff. 13.05* und 14.05 HVI hielt die SHAB im angeführten Bericht fest, die Versicherte beziehe eine Invalidenrente für einen Invaliditätsgrad von 100 % und sei nicht mehr im Aufgabenbereich tätig. Daher seien die Voraussetzungen gemäss Ziff. 13.05* HVI für einen Treppenlift nicht gegeben. Es bestehe jedoch gemäss Ziff. 14.05.2 HVI Anspruch auf eine Treppensteighilfe. Die Versicherte ziehe jedoch den Einbau eines Treppenlifts vor. An diese Kosten könne gestützt auf Anhang 1 Ziff. 2.1 ein Beitrag von Fr. 8000.- gewährt werden. 4.2 Gestützt auf diesen Abklärungsbericht, den daraufhin eingeholten Abklärungsbericht Haushalt vom 22. März 2005 und die ärztlichen Berichte haben IV-Stelle und kantonales Gericht zu Recht geschlossen, dass die Versicherte als Lehrerin und im Aufgabenbereich Haushalt nicht mehr tätig sein konnte. Damit fehlt es bereits, wie das kantonale Gericht zu Recht festhält, an den Grundvoraussetzungen für die Übernahme der Kosten für einen Treppenlift durch die Invalidenversicherung. Es besteht lediglich ein Anspruch auf einen Kostenbeitrag von Fr. 8000.- an den Treppenlift. Dieser Betrag entspricht der Preislimite für einen Beitrag an den Einbau eines Treppenlifts, wenn nur Anspruch auf einen Treppenfahrstuhl besteht (Ziff. 2.1 Anhang 1 KHMI in Verbindung mit Rz 14.05.2 des Kreisschreibens KHMI). Mit der Zusprechung des Kostenbeitrages von Fr. 8000.- durch die Invalidenversicherung gemäss Verfügung vom 12. April 2005 hat die IV-Stelle sämtliche der Versicherten unter diesem Gesichtspunkt zustehenden Ansprüche abgegolten. An diesem Ergebnis ändern sämtliche Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts, auch wenn sie aus der Sicht des Beschwerdeführers verständlich sind.