Citation: 5A_788/2021 E. 2.3.2

2.3.2. Der Beschwerdeführer begründet denn auch nicht, weshalb die Vorinstanz das Konkursamt aufgrund neuer Vermögenswerte zu einem Gesuch um Wiedereröffnung eines Konkurses verpflichten sollte. Seine Vorbringen laufen vielmehr darauf hinaus, dass der seinerzeitige Antrag auf Einstellung des Konkurses nicht gerechtfertigt gewesen war. Zwar hätte er einen solchen Antrag nicht anfechten können, da ihm kein Verfügungscharakter zukommt (E. 2.1.1). Indes wäre es ihm damals freigestanden, sich gegen den richterlichen Einstellungsentscheid mit Beschwerde nach Art. 319 ZPO zu wehren und damit dem Konkursgericht eine Kontrolle über das Konkursamt zu ermöglichen (BGE 141 III 590 E. 3.3, 3.4; LEUENBERGER/SCHENKER, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 3. Aufl. 2021, N. 7 f., 8a-c zu Art. 230). Zudem hätte der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss gemäss Art. 230 Abs. 2 SchKG fristgerecht leisten und damit die Durchführung des Konkurses über die B.________ AG bewirken und seine Rechte in diesem Verfahren wahrnehmen können. Schliesslich stellt der Beschwerdeführer nicht in Frage, dass - wie das Obergericht festgehalten hat - beim Konkursrichter unter bestimmten Voraussetzungen die Wiedereröffnung des Konkurses verlangt werden kann (Urteil 4A_467/2018 vom 9. Mai 2019 E. 5.2; LEUENBERGER/SCHENKER, a.a.O., N. 12a zu Art. 230; LORANDI, Wiedereröffnung des Konkurses, AJP 2018, S. 59).