Citation: 8C_295/2017 E. A

A.________, geboren 1972, ist Vater von vier Kindern (geboren 2002, 2003, 2004 und 2009) und arbeitete vom 1. Januar 2000 bis 31. Juli 2006 als Börsenhändler bei der B.________ AG. Von 2006 bis 2008 war er arbeitslos. Anschliessend versuchte er im Jahre 2008, sich selbständig-erwerbend als Börsenmakler zu betätigen. Seither geht A.________ keiner Erwerbstätigkeit mehr nach. Seit Januar 2013 bezieht er von der Stadt Y.________ wirtschaftliche Sozialhilfe. Der Sozialdienst meldete den Versicherten in Absprache mit seiner behandelnden Ärztin Dr. med. C.________, Fachärztin für psychotherapeutische Medizin, beim Integrationsprojekt der Gemeinnützigen Gesellschaft X.________ (nachfolgend: Sozialfirma) zur beruflichen Wiedereingliederung in geschütztem Rahmen bis zu einem Pensum von 50 % an. Weil sich der Versicherte nach Auffassung des Sozialdienstes nicht hinreichend an der eingeleiteten Massnahme beteiligte, bestätigte die Stadt Y.________ mit Entscheid vom 17. Februar 2014 eine Kürzung der Sozialhilfe ab 1. Dezember 2013 um 15 %. Am 20. November 2012 meldete sich A.________ unter Hinweis auf ein psychisches und psychosomatisches Leiden, Blindheit auf dem linken Auge, Überanstrengung und stetigem Nachlassen des Sehvermögens auf dem rechten Auge, chronischen Kopfschmerzen und chronischem Rückenleiden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Einholung diverser Arztberichte empfahl der Regionale Ärztliche Dienst der Zentralschweiz (nachfolgend: RAD) eine bidisziplinäre, rheumatologisch-psychiatrische Begutachtung. Die Dres. med. D.________ und E.________ erstatteten das Gutachten am 7. Oktober 2013(nachfolgend: Gutachten D.________/E.________). Unabhängig davon und ohne Kenntnis vom Gutachten D.________/E.________ veranlasste der Sozialdienst im November 2013 bei dessen Vertrauensarzt Dr. med. F.________ ein psychiatrisches Gutachten, welches vom 30. Dezember 2013 datiert (nachfolgend: Gutachten F.________). Aufgrund diagnostischer Abweichungen zwischen den beiden psychiatrischen Gutachten holte der RAD bei Dr. med. E.________ eine Stellungnahme zum Gutachten F.________ ein. Gestützt auf diese Unterlagen sowie unter Berücksichtigung eines gescheiterten Wiedereingliederungsversuchs in der Sozialfirma sprach die IV-Stelle des Kantons Zug (nachfolgend: Beschwerdegegnerin oder IV-Stelle) dem Versicherten mit Verfügungen vom 23. März 2015 rückwirkend ab 1. Mai 2013 eine halbe Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 57 % und ab 1. März 2014 eine Viertelsrente bei einem Invaliditätsgrad von 40 %, nebst den jeweils entsprechenden Kinderrenten, zu.