Citation: 6B_103/2022 E. 5.2.3

5.2.3. Die Vorinstanz erwägt zu Recht, dass der bedingte Strafvollzug bei einem Strafmass von drei Jahren Freiheitsstrafe ausgeschlossen sei (vgl. angefochtenes Urteil S. 26; Art. 43 StGB und Art. 42 Abs. 1 StGB e contrario). Sie kommt zum Schluss, dass von einer ungünstigen Legalprognose auszugehen sei, der Beschwerdeführer sich mithin durch einen bloss teilweisen Vollzug der Freiheitsstrafe nicht nachhaltig beeinflussen lassen werde (vgl. angefochtenes Urteil S. 26). Damit scheidet nach ihren Erwägungen auch der teilbedingte Vollzug aus. Dass sie dabei von rechtlich nicht massgeblichen Gesichtspunkten ausgegangen wäre oder wesentliche Faktoren nicht beachtet hätte, ist nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer vermag nicht darzulegen, inwiefern die Vorinstanz bei der Prüfung des künftigen Legalverhaltens das ihr zustehende Ermessen verletzt hat. Dass die Vorinstanz die erneute Delinquenz des Beschwerdeführers während des Strafverfahrens (Weiterbetreiben der Hanf-Indooranlage in P.________ und Mitwirkung an den neuen Hanf-Indooranlagen in Q.________ und in W.________) bei der Beurteilung der Legalprognose mitberücksichtigt (vgl. angefochtenes Urteil S. 26), ist nicht zu beanstanden. Bei der Prüfung, ob der Verurteilte für ein dauerndes Wohlverhalten Gewähr bietet, ist eine Gesamtwürdigung aller wesentlichen Umstände vorzunehmen. Neben den Tatumständen sind auch das Vorleben und der Leumund sowie alle weiteren Tatsachen, die gültige Schlüsse auf den Charakter des Beschwerdeführers und die Aussichten seiner Bewährung, einzubeziehen (vgl. oben E. 5.2.2). Die Vorinstanz durfte namentlich aufgrund der erneuten Delinquenz während eines bereits laufenden Strafverfahrens und der vom Beschwerdeführer gezeigten Uneinsichtigkeit hinsichtlich seiner Straftaten schwere Bedenken an einer guten Legalprognose äussern (vgl. Urteil 6B_480/2015 vom 9. November 2015 E. 2.1). Der blosse Hinweis des Beschwerdeführers darauf, dass er keine Vorstrafen habe (Beschwerde S. 18), genügt für die Annahme einer positiven Legalprognose bei den gegebenen Umständen nicht. Die Beschwerde erweist sich auch in diesem Punkt als unbegründet.