Citation: 8C_166/2020 E. 2.2

2.2. Die vom Beschwerdeführer gegen die Verneinung der Verpflichtung der PG X.________ zur Abgabe einer Finanzierungszusage erhobenen Einwendungen, die sich weitgehend auf eine Wiederholung der bereits im kantonalen Verfahren vorgebrachten Argumente beschränken, vermögen daran nichts zu ändern. Die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen zum aktuellen Wohnsitz/Aufenthalt des Beschwerdeführers (und seiner Eltern) in Deutschland bzw. zum fehlenden Wohnsitz/Aufenthalt in der Schweiz sind nicht bestritten. Dass das kantonale Gericht gestützt darauf die Zuständigkeit der verfahrensbeteiligten Gemeinde für die beantragte Leistung von Sozialhilfe verneinte, verletzt kein Bundesrecht, knüpft doch die Unterstützungszuständigkeit an Wohnsitz oder Aufenthalt in der betreffenden Gemeinde an. Aus dem vom Beschwerdeführer angerufenen BGE 137 III 593 kann er nichts anderes ableiten. Diesem Urteil lag der Sachverhalt zugrunde, dass eine in Y.________, Kanton St. Gallen, wohnhafte Person in ein Alters- und Pflegeheim in Z.________, Kanton Thurgau, eintrat. Im Hinblick auf die Bestimmung der interkantonal zuständigen Vormundschaftsbehörde stellte sich die Frage, ob am Ort der Anstalt Wohnsitz begründet wurde. Im Unterschied dazu hat der Beschwerdeführer, wie erwähnt, aktuell weder Wohnsitz noch Aufenthalt in der Schweiz bzw. in der verfahrensbeteiligten Gemeinde. Die Weigerung der Gemeinde, im Voraus ein Sozialhilfebudget zu erstellen, verletzt entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers sodann weder die Niederlassungsfreiheit noch das Diskriminierungsverbot, wird ihm doch dadurch weder verunmöglicht noch verboten, in die Schweiz einzureisen oder umzuziehen. Insofern ist der Vorinstanz auch keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vorzuwerfen, wenn sie nicht näher auf diese Rügen eingegangen ist.