Citation: 6B_199/2016 E. 2.3.1

2.3.1. Der Beschwerdeführer beanstandet die Verurteilung wegen Misswirtschaft zum Nachteil der I.________ SA. Er macht geltend, selbst wenn er als deren Verwaltungsrat hätte wissen müssen, dass sich der Geschäftsführer im Jahr 2004 einen Lohn von insgesamt Fr. 140'000.-- ausbezahlt habe, hätte er keine begründete Besorgnis für eine Überschuldung gehabt. Aufgrund seiner Kenntnis der Zahlungen der B.________ AG an die I.________ SA von rund Fr. 200'000.-- habe er keine Verschlimmerung der Überschuldung in Kauf genommen, indem er die Bilanz nicht deponiert habe. Ihm könne auch keine grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen werden. Er sei schlicht sorglos gewesen und habe auf die Erfahrung seiner älteren Kollegen vertraut. Sofern er überhaupt an eine Überschuldung gedacht habe, habe er auf deren Ausbleiben vertraut. Im Übrigen habe er nicht mit den kriminellen Aktivitäten des Geschäftsführers, namentlich dem Bezug von Spesen im grossen Stil, rechnen müssen. Ohnehin sei fraglich, ob dessen Bezüge aus der Buchhaltung ersichtlich gewesen wären, wenn sich der Beschwerdeführer diese beschafft hätte.