Citation: 2C_218/2016 E. 3

Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Familiengemeinschaft sei aufgelöst. Die Vorinstanz habe ihr zudem zu Unrecht eine gute Integration abgesprochen. Sie habe sechs Kinder grossgezogen. Als alleinerziehende Mutter sei ihr früher keine Gelegenheit geblieben, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die gute Integration sei aber zu bejahen, da die Kinder seriös eingeschult worden seien und sie die Bereitschaft zur Teilnahme am Wirtschaftsleben zeige. Ausserdem weise sie ein tadelloses Legalverhalten auf. Da sie somit als gut integriert im Sinne von Art. 50 AuG gelte, könne kein Widerrufsgrund gemäss Art. 62 lit. e AuG erfüllt sein. Hinzu käme, dass der Sozialhilfebezug durch die Inhaftierung ihres Ehemannes ausgelöst worden sei, weshalb sie ihn nicht verschuldet habe.