Citation: 9C_626/2013 E. 4.3

4.3. In welchen Punkten der Sachverhalt von den Gutachtern mangelhaft erhoben worden sein soll, führt die Beschwerdeführerin nicht konkret aus, sondern weist nur generell auf fehlende anamnestische Angaben hin, ohne darzulegen, welche entscheidrelevanten Fakten den Gutachtern verborgen geblieben wären. Auf eine mangelhafte Anamnese lässt sich insbesondere nicht daraus schliessen, dass der RAD am 21. September 2010 die Arbeitsfähigkeit auf 50 % veranschlagt hatte. Gemäss plausibel begründeter Stellungnahme des RAD vom 24. Januar 2012 ist die abweichende spätere Beurteilung im Gutachten der medizinischen Akademie Y.________ auf eine zwischenzeitlich eingetretene gesundheitliche Verbesserung zurückzuführen. Die von den behandelnden Psychiatern des Therapiezentrums Z.________ (Berichte vom 12. Dezember 2010 und 20. Mai 2012) gestellte Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F33.1) schliesslich gilt - abgesehen davon, dass die Versicherte in dem von den behandelnden Ärzten erhobenen BDI am 14. Mai 2012 einen vergleichbaren Wert erreichte (24 Punkte) wie anlässlich der Exploration der medizinischen Akademie Y.________ (24-27 Punkte) - grundsätzlich als therapeutisch angehbar (z.B. Urteil 9C_696/2012 vom 19. Juni 2013 E. 4.3.2.1 mit Hinweisen).