Citation: U 372/05 25.11.2005 E. A

Die 1970 geborene D.________ war seit 4. August 2000 arbeitslos und über die Kantonale Arbeitslosenkasse St. Gallen bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unfälle versichert. Am 30. September 2001 wurde sie in einen Verkehrsunfall verwickelt, als ein entgegenkommendes Auto auf ihre Fahrbahn geriet und mit der linken Frontecke gegen die linke Seite des von ihr gelenkten Personenwagens stiess, worauf sich dieser um die eigene Achse drehte. Gemäss Zeugnis des Spitals X.________ vom 6. Juni 2002, wo die Versicherte am Unfalltag behandelt wurde, erlitt sie ein Distorsionstrauma der Halswirbelsäule (HWS). In der Folge klagte sie über Nacken- und Schulterschmerzen. Der Allgemeinpraktiker Dr. med. C.________ diagnostizierte im Zwischenbericht vom 11. Juni 2002 persistierende Nacken-, Kopf-, Schulter- und Wirbelsäulenschmerzen nach Kopf- und Schleudertrauma HWS am 30. September 2001. Gestützt auf eine Untersuchung durch ihren Kreisarzt Dr. med. U.________ vom 27. Juni 2002 stellte die SUVA die bisher gewährten Taggeldleistungen auf den 1. Juli 2002 ein (Verfügung vom 23. Juli 2002), kam jedoch auf Einsprache hin auf ihren Entscheid zurück und traf zusätzliche Abklärungen. U.a. zog sie eine biomechanische Kurzbeurteilung der Arbeitsgruppe für Unfallmechanik vom 3. Oktober 2002 sowie weitere Arztberichte bei. Am 4. März 2003 erliess die SUVA eine neue Verfügung, mit welcher sie den Taggeldanspruch von D.________ rückwirkend ab 1. Juli 2002 auf der Grundlage einer hälftigen Arbeitsunfähigkeit festlegte, woran sie mit Einspracheentscheid vom 19. Mai 2003 festhielt. Mit Schreiben vom 22. September 2003 beauftragte die SUVA die Klinik für Neurologie am Spital Y.________ mit der Begutachtung der Versicherten. Aufgrund der Expertise des PD Dr. med. W.________, leitender Arzt dieser Klinik, vom 5. März 2004 stellte die SUVA mit Verfügung vom 13. April 2004 die Heilbehandlung und die Taggelder mit sofortiger Wirkung ein. Die unter Beilage eines Berichts des Dr. med. G.________ vom 14. Mai 2004 erhobene Einsprache wies die Anstalt nach Beizug einer Beurteilung des Dr. med. S.________, SUVA-Versicherungsmedizin, vom 8. September 2004 mit Entscheid vom 21. September 2004 ab, weil keine wahrscheinlichen Unfallfolgen nachweisbar seien und damit eine unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit nicht mehr attestiert werden könne.