Citation: 1C_93/2024 E. 2.3

2.3. In diesem Zusammenhang rügen die Beschwerdeführenden eine fehlerhafte Sachverhaltsfeststellung (Art. 97 Abs. 1 BGG), da die Vorinstanz unzutreffend und aktenwidrig davon ausgehe, der Lift diene nur dem Attikageschoss. Es ist jedoch nicht offensichtlich unrichtig, wenn die Vorinstanz annimmt, der Liftanbau diene nur mit Blick auf das zusätzliche neue Attikageschoss der behindertengerechten Erschliessung, weil die Maisonettewohnung bereits ebenerdig und damit behindertengerecht erschlossen sei und eine interne Erschliessung aufgrund der grosszügigen Raumverhältnisse ohne Weiteres auch mit einer den Bauvorschriften entsprechenden Lösung (Treppenlift) realisiert werden könnte. Sodann haben die Beschwerdeführenden selbst eingeräumt, der Lift diene primär der behindertengerechten Erschliessung des Attikageschosses, das von der mobilitätsbehinderten Mutter der Bauherrschaft bewohnt werden soll. Dass der Liftanbau zusätzlich auch das Obergeschoss ebenerdig erschliesst, macht die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung bzw. Beweiswürdigung nicht offensichtlich unhaltbar.