Citation: 9C_319/2014 E. 3.1

3.1. Das Gutachten der MEDAS vom 5. Oktober 2007 erachtete dem Versicherten eine leidensangepasste Tätigkeit noch zu 70 % der Norm zumutbar, wobei sich diesbezüglich vor allem die rheumatologischen, weniger auch die psychischen Störungen als limitierende Faktoren erwiesen. Ab dem 26. Februar 2004 sei von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen, ab dem 13. Juli 2007 von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit. Dagegen erachtet das Gutachten der Begutachtungsstelle D.________ vom 30. März 2011 den Beschwerdeführer in einer körperlich leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit als zu 100 % arbeits- und leistungsfähig. Für die Diskrepanz zwischen dem Ausmass der subjektiv geklagten Beschwerden und den objektivierbaren Befunden verantwortlich sei eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung. Es sei davon auszugehen, dass aus rein psychiatrischer Sicht ab der MEDAS-Begutachtung vom 5. Oktober 2007 höchstens eine 25%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden habe. Sicher ab dem Zeitpunkt des Gutachtens der Begutachtungsstelle D.________ vom 30. März 2011, wahrscheinlich aber schon seit August 2008 bestehe aus psychiatrischer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit. Medizinische Massnahmen mit Chancen auf eine Ausweitung des zumutbaren Tätigkeitsprofils könnten nicht empfohlen werden. Berufliche Massnahmen seien angesichts der fixierten Krankheits- und Invaliditätsüberzeugung des Exploranden nicht sinnvoll durchführbar.