Citation: 5A_966/2021 E. 3.3

3.3. Zum Sachverhalt zählt auch der sog. Prozesssachverhalt, mithin die Feststellung über den Ablauf des vor- und erstinstanzlichen Verfahrens, namentlich die Anträge der Parteien, ihre Tatsachenbehauptungen und die vorgetragenen rechtlichen Erörterungen (BGE 140 III 16 E. 1.3.1). Die Beschwerdeführer bestreiten zwar die diesen Prozesssachverhalt betreffenden Feststellungen des Obergerichts zu ihren im kantonalen Verfahren vorgetragenen Behauptungen betreffend den Umfang, in dem die streitbetroffene Liegenschaft in den Nachlass der Erblasserin fällt. Sie beschränken sich indes darauf, dem Bundesgericht ihre eigene Darstellung des (angeblich) Vorgefallenen zu unterbreiten, ohne dem Obergericht hinreichend genau eine offensichtlich unrichtige oder sonst Bundesrecht verletzende Sachverhaltsfeststellung vorzuhalten. Hierzu reicht es mit Blick auf das strenge Rügeprinzip nicht aus, dem Obergericht in appellatorischer Art und Weise die Verletzung verschiedener Bestimmungen des Zivilgesetzbuches und der Zivilprozessordnung vorzuwerfen (vgl. vorne E. 2.2). Damit vermögen die Beschwerdeführer die Überlegung des Obergerichts, sie hätten ihre Kritik zur Feststellung des Nachlasses der Erblasserin zu spät formuliert, nicht umzustossen. Folglich erweist sich bereits diese Begründung des angefochtenen Entscheids und damit auch dieser selbst als bundesrechtskonform. Auf die weiteren Ausführungen des Obergerichts ist damit nicht mehr einzugehen (BGE 133 III 221 E. 7; 130 III 321 E. 6).