Citation: 2A.109/2000 16.03.2000 E. 1

1.- Nach Art. 13c Abs. 4 ANAG kann der inhaftierte Ausländer frühestens einen Monat nach der Haftüberprüfung ein Haftentlassungsgesuch einreichen. Nachdem das Hafturteil der basel-städtischen Einzelrichterin für Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht am 28. Februar 2000 ergangen ist und die als Haftentlassungsgesuch bezeichnete Eingabe bereits vom 1. März 2000 stammt, ist die einmonatige Frist gemäss Art. 13c Abs. 4 ANAG offensichtlich nicht eingehalten. Die Eingabe kann hingegen vom Bundesgericht, an welches sie weitergeleitet worden ist, als Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen das Hafturteil entgegengenommen werden. Gegen einen kantonal letztinstanzlichen Haftrichterentscheid steht nämlich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht offen (BGE 125 II 369 E. 2b S. 371 f., mit Hinweisen). Die fragliche Eingabe ist innert der dafür erforderlichen Frist von 30 Tagen (Art. 106 Abs. 1 OG) ergangen und enthält sinngemäss den Antrag auf Haftentlassung sowie eine, wenn auch rudimentäre, so doch knapp genügende Begründung, womit sie die gesetzlichen Anforderungen an die Form der Verwaltungsgerichtsbeschwerde (vgl. Art. 108 OG) gerade noch erfüllt.