Citation: 8C_617/2023 E. 3.2.3

3.2.3. Dazu ist festzuhalten, dass die Vorinstanz mit prozessleitender Verfügung vom 16. Mai 2023 dem Beschwerdeführer die Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin zustellte und mitteilte, über allenfalls als notwendig erachtete weitere Verfahrensschritte werde zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Ordne das Gericht keine weiteren Verfahrensschritte an, werde der Endentscheid den Verfahrensbeteiligten zu gegebener Zeit schriftlich mitgeteilt. Die Anwältin des Beschwerdeführers sandte mit der Eingabe vom 25. Mai 2023 ihre Honorarnote zu, ohne sich im Übrigen zur Verfügung vom 16. Mai 2023 zu äussern. Gemäss Art. 61 lit. c ATSG stellt das Versicherungsgericht unter Mitwirkung der Parteien die für den Entscheid erheblichen Tatsachen fest. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, weshalb er die Vorinstanz nicht bereits mit der Eingabe vom 16. Mai 2023 oder auch einige Zeit danach darum ersuchte, die in Aussicht gestellten ärztlichen Berichte abzuwarten. In einer allgemeinen Formulierung hielt das Bundesgericht in diesem Kontext fest, dass jedenfalls nach zwanzig Tagen von einem Verzicht auf das Replikrecht ausgegangen werden dürfe (vgl. das in E. 3.2.1 erwähnte Urteil 8C_288/2023 E. 4.1 mit Hinweisen). Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör ist nicht ersichtlich. Das Vorbringen, die Vorinstanz sei auf die - eine neue Begutachtung betreffenden - Eventualanträge überhaupt nicht eingegangen, betrifft allein die Frage, ob das Gutachten der medexperts ag beweiskräftig sei. Diese Frage ist materiell-rechtlich zu prüfen und sie kann nur ausnahmsweise Gegenstand der Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV bilden (vgl. dazu BGE 148 III 30 E. 3.1 mit Hinweisen).