Citation: 6P.64/2001 24.08.2001 E. 3

3.- Der Beschwerdeführer wirft dem Appellationsgericht vor, im angefochtenen Urteil keine neuen beweiskräftigen Feststellungen getroffen zu haben, aufgrund derer ihm eine Vorteils- bzw. Bereicherungsabsicht im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 StGB vorgeworfen werden könnte. Es begnüge sich in diesem Zusammenhang erneut mit apodiktischen Behauptungen und verletze so den Grundsatz der Unschuldsvermutung nach Art. 32 Abs. 1 BV. Soweit der Beschwerdeführer mit diesen Vorbringen dartun will, das Appellationsgericht hätte im Anschluss an den Entscheid des Bundesgerichts vom 10. Oktober 2000 zusätzliche Beweise erheben müssen, kann ihm nicht zugestimmt werden. Im genannten Urteil hielt das Bundesgericht lediglich fest, dass jede Beweisgrundlage fehle, um dem Angeschuldigten vorzuwerfen, er habe D.________ oder der T.________ Holding Ltd. zumindest eventualvorsätzlich einen unrechtmässigen Vorteil verschaffen wollen. Die Verurteilung wegen Urkundenfälschung verletze damit den Grundsatz "in dubio pro reo". Es versteht sich von selbst, dass die Annahme einer Vorteils- oder Bereicherungsabsicht und damit eine erneute Verurteilung des Beschwerdeführers nur gestützt auf die notwendigen Sachverhaltsfeststellungen vor Art. 32 Abs. 1 BV standhält.