Citation: 5A_344/2015 E. 6.3

6.3. Was seine eigenen Lebenshaltungskosten angeht, ersucht der Beschwerdeführer das Bundesgericht darum, für verschiedene Positionen aktuellere "Ausgaben-Belege" zu berücksichtigen, die "vorher nicht aufgelegt werden konnten". Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gab (Art. 117 i.V.m. Art. 99 Abs. 1 BGG). Tatsachen oder Beweismittel, die nach dem angefochtenen Entscheid zutage treten oder entstanden sind, können nicht durch das weitergezogene Urteil veranlasst worden sein. Solch echte Noven sind im bundesgerichtlichen Verfahren unzulässig (BGE 133 IV 342 E. 2.1 S. 343 f.). Die Bankdokumente vom 6. März 2015 und die Elektrizitätsrechnung vom 15. April 2015 sind deshalb von vornherein unbeachtlich. Im Übrigen wäre es am Beschwerdeführer darzutun, inwiefern die Voraussetzung gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG erfüllt sein soll (BGE 133 III 393 E. 3 S. 395). Mit Bezug auf die weiteren Urkunden (Unterlagen zu Krankenversicherungen sowie zu Beiträgen für die REGA und das Paraplegiker-Zentrum) äussert sich der Beschwerdeführer nicht dazu, inwieweit diese Beweismittel durch das vorinstanzliche Urteil veranlasst sind. Er begründet auch nicht, weshalb er diese Unterlagen nicht bereits im kantonalen Verfahren einreichen konnte. Schliesslich hält der Beschwerdeführer daran fest, für seine neue Partnerin inklusive deren Kindern eine "Gutschrift" in Anspruch zu nehmen, weil auch der Beschwerdegegnerin zum Beispiel bei den Wohnkosten erwachsene Kinder im Bedarf angerechnet würden. Abgesehen davon, dass der Beschwerdeführer gar nicht näher darlegt, in welcher Höhe er einen Zuschlag verlangt, stellt er auch die vorinstanzliche Erkenntnis nicht in Abrede, wonach ihn gegenüber seiner Partnerin und deren Kindern keine Beistandspflicht trifft und die Wohnkosten für einen Einpersonenhaushalt von Fr. 1'300.-- angemessen sind.