Citation: 4A_11/2020 E. 8

Der Beschwerdeführerin gelingt es nicht aufzuzeigen, dass der Schluss der Vorinstanz, die Bezeichnung VALS sei für das Publikum erkennbar nicht als Hinweis auf die Herkunft der Keramikplatten verwendet worden, Recht verletzt. Zwar könnte die Verwendung des Prospektes dennoch problematisch sein, soweit das Publikum durch die Bezeichnung VALS zwar nicht über die Herkunft des angebotenen Produktes, aber über dessen Eigenschaften irregeführt würde oder sonst eine unzulässige Anlehnung an die Produkte der Beschwerdeführerin erfolgt. Aufgrund der Feststellungen im angefochtenen Entscheid ist davon aber nicht auszugehen, und eine entsprechende Gefahr wird in der Beschwerde nicht rechtsgenüglich dargelegt. Nicht nur fehlt es an einer hinreichenden Sachverhaltsrüge, die es dem Bundesgericht erlauben würde, gestützt auf den in der Beschwerde behaupteten Sachverhalt zu prüfen, ob die Verwendung des Prospekt unlauter ist. Auch davon abgesehen konzentriert sich die Beschwerde zu sehr auf aus dem Zusammenhang gerissene Einzelaspekte des Prospekts sowie auf den Produktionsort der Keramikplatten, anstatt die gebotene Gesamtbetrachtung vorzunehmen und auf die entscheidenden Punkte der aufgeworfenen Probleme einzugehen, soweit sich diese unabhängig vom Produktionsort stellen. Darauf ist nicht weiter einzugehen. Die Beschwerde erweist sich insgesamt als unbegründet. Sie ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird die Beschwerdeführerin kosten- und entschädigungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG).