Citation: 4A_696/2015 E. 7.1

7.1. Die Vorinstanz stellte fest, die Parteien hätten im Gesellschaftsvertrag nicht geregelt, welche Leistungen honorarberechtigt seien. Sie liess offen, ob - wie die Beschwerdegegner behaupteten - Baunebenkosten (BKP 5) praxisgemäss generell nicht honorarberechtigt seien. Nachdem bereits das Bezirksgericht die Baunebenkosten nicht als honorarberechtigt erachtete, wies die Vorinstanz die dagegen gerichtete Berufung aus prozessualen Gründen ab. Der Beschwerdeführer habe erstinstanzlich die Baunebenkosten nur pauschal mit einbezogen und nicht näher dargetan, inwiefern diese Positionen auf seinen Aufwand "durchschlagen" würden. Nachdem die Beschwerdegegner bestritten hätten, dass diese Kosten zur honorarberechtigten Bausumme zu rechnen seien, wäre das aber notwendig gewesen. Erst in der Berufungsbegründung habe er dann dargelegt, dass die weiterhin geltend gemachten Baunebenkosten Leistungen beträfen, welche seine Aktiengesellschaft gegenüber dem Kanton in eigenverantwortlicher Weise unter Beizug von Subunternehmern erbracht habe. Diese weiterführenden Ausführungen könnten jedoch nicht beachtet werden, da weder ersichtlich noch dargetan sei, dass die Voraussetzungen für neue Tatsachenvorbringen gemäss Art. 317 Abs. 1 lit. b ZPO erfüllt seien. Im Übrigen würde auch die SIA-Ordnung 102 (Ausgabe 1984) die strittigen Nebenkosten nicht zu den honorarberechtigten Baukosten zählen.