Citation: 5A_431/2023 E. 3.1

3.1. Laut dem angefochtenen Entscheid erinnerte der Beschwerdeführer im kantonalen Rechtsmittelverfahren daran, dass er die Ordnungsmässigkeit der englischen Vollmacht, die dem Rechtsöffnungsgesuch beigelegen habe, vor dem Bezirksgericht "mit Nichtwissen" bestritten habe. Den vorinstanzlichen Feststellungen zufolge machte er in seiner kantonalen Beschwerde dann geltend, dass die Beschwerdegegnerin keine deutsche Übersetzung der Vollmacht beigelegt habe und zudem völlig unklar sei, wer diese Vollmacht für die Beschwerdegegnerin unterschrieben haben sollte. Er habe reklamiert, dass die Unterschriften unleserlich seien und nicht ersichtlich sei, welche Personen unterschrieben und ob sie für die Beschwerdegegnerin überhaupt zeichnungsberechtigt waren, zumal auch kein Handelsregistereintrag der Beschwerdegegnerin eingereicht worden sei. Der Beschwerdeführer habe deshalb argumentiert, dass das Bezirksgericht schon aufgrund der nicht nachgewiesenen Bevollmächtigung nicht auf das Rechtsöffnungsgesuch hätte eintreten dürfen bzw. dieses hätte abweisen müssen, soweit auch der Zahlungsbefehl auf einer unzureichenden Bevollmächtigung basierte. Das Kantonsgericht erklärt, dass all diese Vorbringen neu seien, nachdem der Beschwerdeführer die Bevollmächtigung der gegnerischen Parteivertreterin vor Bezirksgericht lediglich mit "Nichtwissen" bestritt. Deshalb könne aufgrund des gesetzlichen Novenverbots (Art. 326 Abs. 1 ZPO) auf diese Kritik nicht eingetreten werden. In der Folge erläutert die Vorinstanz, weshalb die erwähnte Kritik, selbst wenn darauf einzutreten wäre, unbegründet wäre. Auch einer Gerichtsperson, die keinen LL.M.-Titel hat, aber über das nötige Grundwissen verfügt, sei anhand der fraglichen Vollmacht klar, dass Katia Berchier Theiler damit berechtigt wird, die Beschwerdegegnerin gegen den Beschwerdeführer "in Sachen Forderungen/Vollstreckungsverfahren" zu vertreten. Da es die Beschwerdegegnerin nicht aufgefordert habe, eine in Deutsch abgefasste Vollmacht einzureichen, hätten für das Bezirksgericht diesbezüglich offensichtlich keine Unklarheiten bestanden. Auch der Beschwerdeführer habe gegen die Rechtsgültigkeit dieser Vollmacht keine konkreten Einwände vorgetragen, die das Bezirksgericht zu weiteren Abklärungen veranlasst hätten. Folglich habe das Bezirksgericht davon ausgehen dürfen, dass der Beschwerdeführer trotz seiner nichtssagenden Floskel ("mit Nichtwissen bestritten") nichts Konkretes gegen die Rechtsgültigkeit der Vollmacht eingewendet hatte. Dem Bezirksgericht könne deshalb keine Rechtsverletzung vorgeworfen werden, wenn es von einer rechtsgenüglichen Vollmacht ausging.