Citation: 5A_376/2009 24.09.2009 E. C

C.a Am 11. September 2008 verlangte X.________ beim Bezirksgericht A.________ eine Abänderung der vorsorglichen Massnahmen. Er verlangte sinngemäss die Umteilung der elterlichen Obhut und die Verpflichtung von Y.________ zur Bezahlung von Kinderunterhaltsbeiträgen sowie persönlichen Beiträgen. Zudem ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Mit superprovisorischer Verfügung vom 3. Oktober 2008 wurde X.________ verpflichtet, den Sohn B.________ nach Ende der Herbstferien 2008 wieder in die Obhut der Mutter zu bringen. Mit Verfügung vom 14. November 2008 wies das Bezirksgericht den Antrag auf Umteilung der elterlichen Obhut ab, reduzierte jedoch den persönlichen Unterhaltsbeitrag von Y.________ ab Oktober 2008 auf Fr. 275.--. Weiter wurde X.________ die unentgeltliche Prozessführung bewilligt, sein Antrag auf Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters jedoch abgewiesen. Y.________ wurden die Verfahrenskosten auferlegt. C.b Am 4. Dezember 2008 reichte Y.________ gegen diese Verfügung Rekurs ein und beantragte die Beibehaltung der mit Entscheid des Obergerichts vom 1. Oktober 2007 verfügten vorsorglichen Massnahmen. Die Verfahrenskosten seien X.________ aufzuerlegen und dieser sei zur Bezahlung einer Parteientschädigung für das gesamte Verfahren zu verpflichten. X.________ beantragte sinngemäss die Abweisung des Rekurses. Mit Entscheid vom 6. März 2009 schützte das Obergericht den Rekurs, soweit es darauf eintrat, und wies das Gesuch um Abänderung der vorsorglichen Massnahmen ab. X.________ wurde zur Bezahlung einer Parteientschädigung für das gesamte Verfahren verpflichtet.