Citation: B 21/06 09.05.2006 E. 3

Im BVG findet sich keine ausdrückliche Regelung über den Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege im kantonalen Verfahren (vgl. Art. 73 BVG). Es ist daher grundsätzlich kantonales Prozessrecht anwendbar, das jedoch den durch die Rechtsprechung konkretisierten Mindestanforderungen von Art. 29 Abs. 3 BV zu genügen hat (BGE 129 I 133 Erw. 2.1; BGE 124 I 2 Erw. 2 zu alt Art. 4 BV). Die Bedürftigkeit als eine der Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung ist dabei gleich zu verstehen wie der Begriff der Bedürftigkeit im Sinne von Art. 152 Abs. 1 OG (nicht publizierte Erw. 3 und 4 des in SZS 2003 S. 522 zusammengefassten Urteils B. vom 20. Dezember 2002, B 52/02). Das kantonale Gericht hat im Übrigen die Rechtsprechung zur Beurteilung der Bedürftigkeit zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.