Citation: I 385/06 26.09.2006 E. 5

5.1 Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen (BGE 125 V 369 Erw. 2 mit Hinweis, 112 V 372 Erw. 2b und 390 Erw. 1b). Rechtsprechungsgemäss ist die Invalidenrente nicht nur bei einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 349 f. Erw. 3.5, 117 V 199 Erw. 3b, 113 V 275 Erw. 1a mit Hinweisen). Ein Revisionsgrund ist ferner unter Umständen auch dann gegeben, wenn eine andere Art der Bemessung der Invalidität zur Anwendung gelangt (BGE 117 V 199 Erw. 3b mit Hinweis) oder eine Wandlung des Aufgabenbereichs eingetreten ist (BGE 130 V 349 f. Erw. 3.5 mit Hinweisen). 5.2 Den medizinischen Akten, namentlichen den Gutachten des Dr. med. D.________ vom 10. Mai 1998 und der Frau Dr. med. G.________ vom 19. Oktober 1999, den Berichten des Dr. med. K.________ vom 11. März 1999, 22. Februar 2001, 22. November und 8. Dezember 2004 sowie des Dr. med. L.________ vom 12. Juli 1999 und der Stellungnahme des RAD vom 4. Mai 2005, ist zu entnehmen, dass sich die gesundheitlichen Verhältnisse im massgeblichen Vergleichszeitraum nicht nachhaltig verändert haben. Soweit die Versicherte auf zusätzliche Erschwernisse durch eine erstmals im Jahr 2002 aufgetretene Trigeminusneuralgie hinweist, ist ihr entgegenzuhalten, dass dieses Beschwerdebild bereits im Bericht des Dr. med. K.________ vom 8. Dezember 1997 erwähnt und dort als seit Januar 1995 bestehend angegeben wurde (vgl. auch Bericht des Dr. med. L.________ vom 27. April 1997 [wiedergegeben im Gutachten des Dr. med. D.________ vom 10. Mai 1998, S. 8] sowie Gutachten des Dr. med. D.________ vom 10. Mai 1998, S. 18). Es ist somit davon auszugehen, dass die besagte Krankheit - und damit die darauf zurückzuführende Einschränkung des Leistungsvermögens - sowohl im Rahmen der ursprünglichen Rentenzusprechung wie auch im Mitte September 2000 eingeleiteten Revisionsverfahren berücksichtigt worden ist. Anhaltspunkte dafür, dass sich die Beschwerden zwischenzeitlich verstärkt hätten und die Einsatzfähigkeit der Versicherten dadurch zusätzlich geschmälert worden wäre, bestehen sodann nicht. Auch wenn im Bericht der Neurochirurgischen Klinik des Universitätsspitals Zürich vom 7. August 2003 von diesbezüglich zunehmenden Schmerzen die Rede ist, kann in Anbetracht des Umstandes, dass der Versicherten noch im Gutachten der Frau Dr. med. G.________ vom 19. Oktober 1999 eine Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit von lediglich ca. zehn Wochenstunden bescheinigt worden ist, welche Einschätzung denn auch Grundlage der Rentenverfügung vom 25. Mai 2000 bildete, die Beschwerdeführerin 1 aber auf anfangs Dezember 2001 eine erwerbliche Beschäftigung als Sekretärin im Umfang von 35 % angenommen hat und diese - ohne nennenswerte krankheitsbedingte Ausfälle - bis zum aktuellen Zeitpunkt ausübt, jedenfalls nicht von einer erheblichen, revisionsrechtlich bedeutsamen Verschlechterung des Gesundheitszustandes ausgegangen werden (vgl. zudem Berichte des Dr. med. K.________ vom 22. November und 8. Dezember 2004 sowie Stellungnahme des RAD vom 4. Mai 2005). Auch wenn die Versicherte dieses Arbeitspensum, wie letztinstanzlich vorgebracht, nur unter "grössten privaten Opfern" (Verzicht auf Ferientage, Freizeit usw.) und "dank stärkster Medikamente" zu erbringen in der Lage wäre, kann als erstellt gelten, dass mindestens eine zehnstündige wöchentliche Arbeitsleistung noch ohne weiteres zumutbar (vgl. auch Stellungnahme des RAD vom 4. Mai 2005) und eine inzwischen eingetretene Leistungsverminderung somit nicht ausgewiesen ist. Nach Lage der Akten ferner zu Recht unbestritten ist, dass die durch die Beschwerden verursachte Einschränkung im Aufgabenbereich Haushalt über die Jahre praktisch keine Veränderung erfahren hat (Abklärungsberichte vom 28. Mai und 16. November 1999 [33 %], Abklärungsbericht vom 28. Oktober 2004 [30 %]). Zu prüfen ist jedoch der hypothetische Anteil der Erwerbstätigkeit ohne Eintritt des Gesundheitsschadens ab Mai 2002 (Zeitpunkt der rückwirkenden Aufhebung der Rente). Während Vorinstanz und IV-Stelle diesen auf (weiterhin; vgl. Verfügung vom 25. Mai 2000, Mitteilung der IV-Stelle vom 7. Mai 2001) 58 % veranschlagen, Erstere bis Februar 2005, hält die Versicherte dafür, dass bereits ab Mai 2002 - und nicht erst, wie vom kantonalen Gericht angenommen, ab März 2005 - eine Erwerbstätigkeit von mindestens 80 % vorgelegen hätte.