Citation: 6B_654/2015 E. 1

Der Beschwerdeführer wurde 2012 und 2013 in zwei Urteilen des Bezirksgerichts Muri wegen mehrfacher Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz zu Geldstrafen von insgesamt 60 Tagessätzen à Fr. 60.-- sowie Bussen von insgesamt Fr. 300.-- bzw. Ersatzfreiheitsstrafen von insgesamt fünf Tagen verurteilt. In der Folge bezahlte er die Geldstrafen und Bussen nicht. Am 30. September 2014 stellte der Beschwerdeführer ein Gesuch um einen Nachentscheid in dem Sinne, dass er die beiden Strafen von 2012 und 2013 in gemeinnütziger Arbeit abarbeiten könne. Das Bezirksgericht wies den Antrag auf Umwandlung der Geldstrafen in gemeinnützige Arbeit am 21. Januar 2015 ab. Eine dagegen gerichtete Berufung wies das Obergericht des Kantons Aargau am 5. Mai 2015 ab. Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, die 65 Tage seien in gemeinnützige Arbeit umzuwandeln.