Citation: I 441/03 15.12.2003 E. A

Der 1957 geborene A.________ arbeitete seit August 1996 als Hilfsgipser bei der Firma B.________ GmbH. Am 25. November 1996 erlitt er bei Gipsarbeiten einen Unfall und brach sich dabei beide Handgelenke (distale intraarticuläre Radiusfraktur links und Scaphoidfraktur rechts). Er meldete sich am 9. Juni 1997 bei der IV-Stelle des Kantons Solothurn zum Bezug von Leistungen an. Eine vom 25. Mai bis 24. Juni 1998 in der Klinik Z.________ durchgeführte Grundabklärung ergab, dass der Versicherte zwar nicht mehr als Hilfsgipser arbeiten, jedoch nach wie vor eine leichte bis mässig schwere handwerkliche Tätigkeit ausüben könne. In Ausführung der dabei empfohlenen Eingliederungsmassnahmen (Arbeitstraining und Besuch eines Deutschkurses) absolvierte A.________ vom 7. Juni 1999 bis 6. April 2001 eine Umschulung zum CNC-Bediener/Einrichter bei der Eindgliederungsstätte C.________. Diese attestierte mit Berichten vom 5. und 6. April 2001 eine durchschnittliche Leistungsfähigkeit von 80 % einer Normalleistung bei taktgebundenen Arbeiten und ein erzielbares Erwerbseinkommen von monatlich Fr. 3'500.- bis 4'000.-. Ferner wurde festgestellt, der Versicherte sei als fähig anzusehen, CNC-Maschinen mit Werkzeughalter von ca. 2 kg zu bedienen und einzurichten. Eingeschränkt sei er auch in Arbeiten, in welchen er mit den Handgelenken Druck auszuüben oder diese in gleichbleibender Stellung zu halten habe. Trotz Besuch dreier Sprachkurse vermöge er sich nur beschränkt in der deutschen Sprache auszudrücken, was sich bei der Stellensuche nachteilig auswirke. Mit Verfügung vom 23. Mai 2001 hielt die IV-Stelle des Kantons Solothurn nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren fest, A.________ habe die Umschulung erfolgreich abgeschlossen, sodass sich weitere Massnahmen beruflicher Art nicht aufdrängten, während eine erschwerte Stellensuche auf invaliditätsfremde Gründe zurückzuführen sei. Die Arbeit des CNC-Einrichters/Bedieners könne er mit vollem Pensum, jedoch mit einer Leistungsfähigkeit von 80 % ausüben. Die Ausrichtung einer Invalidenrente wurde angesichts des erzielbaren Einkommens verneint.