Citation: 5A_194/2022 E. 3

Der Gesuchsteller bringt vor, die Kostenvorschussverfügungen seien an seine ehemalige Kanzleiadresse in C.________ und nicht an seine in der Beschwerde aufgeführte private Adresse in D.________ (Kanton Graubünden) zugestellt worden. Trotz Auftrags an die Post zur Weiterleitung an die neue Kanzleiadresse in E.________ (Kanton Schwyz) seien die Verfügungen nicht weitergeleitet worden. Er habe somit keine Kenntnis von den Verfügungen erhalten. Er habe davon ausgehen dürfen, dass das Bundesgericht spätestens nach dem ersten erfolglosen Zustellversuch die Kostenvorschussverfügung sowie die Nachfristverfügung auch an die Privatadresse zuzustellen versuchen würde. Diese Unterlassung stelle einen Verstoss gegen Art. 9 und Art. 29 Abs. 2 BV dar.