Citation: 1C_98/2022 E. 6.3.6

6.3.6. Hinsichtlich des Vorwurfs, die Vorinstanz hätte das ISOS nicht hinreichend berücksichtigt, ist darauf hinzuweisen, dass sowohl die Vorinstanz als auch das Baurekursgericht explizit auf das ISOS Bezug genommen haben. Insbesondere das Baurekursgericht hat dabei nachvollziehbar dargelegt, weshalb dem Gebäude Hochstrasse 3 trotz des ISOS-Eintrags keine besondere situationsbezogene Bedeutung zukommt und sich namentlich die gartenstadtähnliche Überbauungsform, welche gemäss ISOS von besonderer Bedeutung ist, auch bei einer Überbauung der Parzelle aufrechterhalten lässt. Dass das Gebäude als Einzelobjekt im ISOS eingetragen wäre und sich eine Unterschutzstellung deswegen aufdrängen würde, machen auch die Beschwerdeführenden zu Recht nicht geltend (vgl. Urteil 1C_340/2017 vom 25. Juni 2018 E. 6.3). Demnach wurde das ISOS im Rahmen der Prüfung des Situationswerts sachgerecht berücksichtigt (vgl. BGE 135 II 209 E. 2.1; zur Berücksichtung des ISOS ausserhalb einer Bundesaufgabe insb. Urteil 1C_753/2021 vom 24. Januar 2023 E. 8.2; je mit Hinweisen). Insgesamt vermögen die Beschwerdeführenden daher nicht darzulegen, dass die Vorinstanz das Willkürverbot (Art. 9 BV) verletzt hätte, indem sie darauf verzichtete, das Gebäude Hochstrasse 3 unter Schutz zu stellen.