Citation: U 416/06 30.10.2007 E. 3

Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer weder an den Folgen eines versicherten Unfalles (Art. 6 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 1 UVV) noch an einer unfallähnlichen Körperschädigung (Art. 6 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 UVV) leidet. Ebenso wird von keiner Seite in Frage gestellt, dass die chronische Rhinosinusitis mit assoziierter Polyposis nasi weder ausschliesslich noch stark überwiegend durch die berufliche Tätigkeit im Sinne von Art. 9 Abs. 2 UVG verursacht worden ist. Zudem steht fest, dass der Versicherte während seiner Malerlehre von August 2000 bis Juni 2003 sowie bei Ausübung der anschliessenden Malertätigkeit beruflichen Staub- und Dampfbelastungen ausgesetzt war, welche bei ihm gesundheitliche Beeinträchtigungen zur Folge hatten, weshalb die SUVA den Beschwerdeführer am 19. Januar 2004 für ungeeignet erklärte in Bezug auf Arbeiten mit Exposition zu den Listenstoffen (Anhang 1 UVV) Acetate, Benzine, Glykole, Toluol und Xylol sowie zu Holz- und Schleifstäuben.