Citation: 5A_391/2018 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht vorab eine Verletzung der Dispositionsmaxime geltend. Die Beschwerdegegnerin habe diese Forderungen nicht aufrecht erhalten, sondern in der Eingabe vom 15. Dezember 2014 nur noch den Betrag von Fr. 95'000.-- geltend gemacht, ohne den Betrag von Fr. 19'002.-- zu erwähnen. Diesen Verzicht habe sie auch nicht mit Protokollerklärung vom 19. August 2015 rückgängig machen können. Die Forderungen seien bereits aus diesem Grund abzuweisen. Die Beschwerdegegnerin bestreitet in ihrer Vernehmlassung einen Verzicht. In der Eingabe vom Dezember 2014 sei es um die Forderung aus dem Hausverkauf gegangen. Dem Beschwerdeführer kann nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz hielt fest, dass die Beschwerdegegnerin ihr Rechtsbegehren in ihrer Replik vom 7. November 2012 dahingehend modifiziert habe, dass ihr zulasten des Beschwerdeführers [damals Beklagter] eine Forderung von mindestens Fr. 93'000.-- für den Verkauf der Wohnung und eine solche in Höhe von Fr. 19'002.-- für die Übernahme der Schulden zuzusprechen sei", wobei sie ihre Ersatzforderung betreffend die in Konkurs gefallene C.________ GmbH mit Eingabe vom 15. Dezember 2014 mit Fr. 95'000.-- beziffert habe. Wenn die Beschwerdegegnerin in der genannten Eingabe, in der es um den Hausverkauf ging, die Forderung von Fr. 19'002.-- nicht explizit erwähnte, stellt dies keinen Verzicht dar.