Citation: 8C_606/2022 E. 6.1

6.1. Bleibt es - wie soeben (E. 5) ausgeführt - bei der fehlenden Unfalladäquanz der über den 28. Dezember 2021 hinaus geklagten Beschwerden, beanstandet der Beschwerdeführer im Weiteren einzig den leidensbedingten Tabellenlohnabzug. Er macht geltend, die Vorinstanz hätte diesen Abzug auf 25 %, statt nur auf 20 % bemessen müssen. Zwar anerkennt er ausdrücklich, dass die Festlegung des leidensbedingten Tabellenlohnabzuges nach der Rechtsprechung eine typische Ermessensfrage ist, die letztinstanzlich nur bei Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung seitens der Vorinstanz korrigierbar ist (BGE 146 V 16 E. 4.2). Er zeigt jedoch nicht auf, inwiefern das kantonale Gericht das ihm zustehende Ermessen rechtsfehlerhaft ausübte. Angesichts des praxisgemäss auf 20 - 25 % zu rechtfertigenden Abzuges bei infolge faktischer Einhändigkeit und Beschränkung der dominanten Hand als Zudienhand erschwerter Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit auch auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt (SVR 2019 UV Nr. 7 S. 27, 8C_58/2018 E. 5.3 mit Hinweisen) legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzte, indem sie den Abzug auf 20 % festlegte. Insbesondere hatte der zweite Unfall vom 18. Mai 2019 keine neuen dauerhaften Gesundheitsschädigungen zur Folge. So steht vor Bundesgericht fest (E. 2.2), dass der zweite Unfall keinen Anspruch auf eine zusätzliche Erhöhung der bereits mit Verfügung vom 22. August 2008 zugesprochenen Integritätsentschädigung begründete.