Citation: 1C_247/2020 E. A

A.a. Die D.________ AG ist Eigentümerin mehrerer Grundstücke in der Gemeinde Sevelen (Kat.-Nrn. 2231, 2235, 2236, 2216, 2213 und 2171), die alle in der Landwirtschaftszone liegen. Auf dem Grundstück Nr. 2171 befindet sich eine Weidescheune (Vers.-Nr. 1058) mit Baujahr 1919. Die übrigen Grundstücke sind nicht bebaut. Am 28. Juni 2016 stellten Mitarbeitende der Gemeinde Sevelen umfangreiche Bautätigkeiten an der Weidescheune fest. Die Gemeinde erliess deshalb am Folgetag einen Baustopp. Gleichzeitig forderte sie die D.________ AG zur Einreichung eines nachträglichen Baugesuchs oder zur Beseitigung der nicht bewilligten Bauteile auf. A.b. Mit Baugesuch vom 31. August 2016 ersuchte die D.________ AG nachträglich um eine Bewilligung für den Umbau bzw. die Erweiterung der Weidescheune samt Terrainveränderungen im Aussenbereich. Das Baugesuch beinhaltete den Ersatz bzw. die Erweiterung der inneren Bodenplatte im Sinne eines Vorplatzes, westseitig die Erstellung eines Betonsockels, den Ersatz der inneren Tragekonstruktion sowie der nördlichen Stützmauer, den Ersatz und die Verbreiterung des Tors und die Erstellung eines Schlammsammlers im neuen Vorplatz. Nach dem Umbau sollte das Gebäude der D.________ AG weiterhin als Geräteschuppen für ein nahe gelegenes Ferienhaus dienen. Das Amt für Raumentwicklung und Geoinformation des Kantons St. Gallen (AREG) erachtete das Bauvorhaben als zonenwidrig. Gestützt auf diese negative raumplanungsrechtliche Beurteilung des AREG verweigerte die Gemeinde Sevelen der D.________ AG mit Entscheid vom 25. April 2017 die nachträgliche Baubewilligung und verpflichtete sie zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands innert vier Monaten. Den hiergegen erhobenen Rekurs zog die D.________ AG zurück, nachdem das Baudepartement des Kantons St. Gallen am 29. August 2017 einen Augenschein durchgeführt und das Rechtsmittel als aussichtslos qualifiziert hatte. Der Bauabschlag und die Wiederherstellungsverfügung der Gemeinde Sevelen vom 25. April 2017 erwuchsen damit unangefochten in Rechtskraft.