Citation: C 305/05 23.01.2006 E. 3

Nach Auffassung des kantonalen Gerichts können bei der Festsetzung des anrechenbaren Arbeitsausfalls resp. des Umfangs der Vermittlungsfähigkeit nicht die gesamten 5,5 Stunden von 17.00 Uhr bis 22.30 Uhr berücksichtigt werden. Die Versicherte habe in dieser Zeit auch den Arbeitsweg zu bewältigen. Die von der Amtsstelle angenommenen je eine Stunde für den Hin- und Rückweg seien nicht zu beanstanden. Somit verblieben als reine Arbeitszeit höchstens 3,5 Stunden. Dies entspreche einem Arbeitspensum von lediglich rund 40 %.