Citation: 9C_194/2018 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, das kantonale Versicherungsgericht habe in Bezug auf die nur teilweise durchgeführte medikamentöse Behandlung auf das Fehlen eines Leidensdrucks geschlossen. Unberücksichtigt gelassen habe es dabei jedoch die Einschätzung von med. pract. C.________, wonach es sich bei akzentuierten Persönlichkeitszügen um dysfunktionale Persönlichkeitsanteile handle, welche sich auf die Behandlung negativ auswirken könnten, wie im vorliegenden Fall durch eine rigide Ablehnung psychopharmakologischer Therapieoptionen. Ebenso wenig habe die Vorinstanz berücksichtigt, dass die Beschwerdeführerin seit der stationären Behandlung konsequent in (ambulanter) psychotherapeutischer Behandlung stehe.