Citation: 7B_1055/2023 E. 2.2.5

2.2.5. Die Vorinstanz hält weiter fest, der Beschwerdeführer weise keine Einträge im Schweizerischen Strafregister auf. Der Auskunft des Amts für Migration (AFM) vom 6. Oktober 2020 sei zu entnehmen, dass gegen den Beschwerdeführer seit 1999 sieben Strafbefehle erlassen worden seien, dies wegen Strassenverkehrsdelikten, Diebstahls sowie Konsums von Betäubungsmitteln. Mit Schreiben vom 30. August 2011 habe das AFM den Beschwerdeführer verwarnt. Hinzu trete die aktuelle, infolge teilweisen Rückzugs der Berufung in Rechtskraft erwachsene Verurteilung wegen mehrfachen Verbrechens, Vergehens und Übertretung des BetmG. Angesichts dieser sich seit dem Jahr 1999 fortsetzenden und in der Schwere tendenziell zunehmenden Delinquenz und dem Umstand, dass der Beschwerdeführer seitens des AFM verwarnt worden sei, ohne dass ihn dies vor weiteren Straftaten abgehalten habe, könnten im Zusammenhang mit der Härtefallprüfung Befürchtungen betreffend die künftige Delinquenz des Beschwerdeführers nicht vollständig ausgeräumt werden, selbst wenn der teilweise Vollzug der ausgesprochenen Freiheitsstrafe als nicht erforderlich erachtet worden sei.