Citation: 5A_324/2018 E. 4

Dazu kommt ein Weiteres: Im Rahmen einer Eventualerwägung hat das Kantonsgericht die Beschwerde materiell geprüft und befunden, im Verfügungszeitpunkt habe eine eindeutige und ernsthafte Gefährdung des Kindeswohls bestanden, welche bis heute fortbestehe: C.________ sei lebensbedrohlich erkrankt (gewesen); sie habe gelitten und leide an schwerer Magersucht und einer schweren depressiven Entwicklung im Kontext mit einer komplexen sozio-familiären Situation; im Mai 2017 habe sie durch den Sprung aus dem Fenster des 6. Stocks bei ihrer Mutter vermutlich einen Suizidversuch begangen; ohne Behandlung würde C.________ Folgeschäden in lebensbedrohlichem Ausmass, namentlich einen Herz-Kreislauf-Stillstand riskieren; die Eltern seien nicht in der Lage, C.________ angemessen zu versorgen; die vorübergehende Unterbringung beim Vater in den USA habe zu keiner Verbesserung der Situation geführt; der Vater könne nicht einmal ansatzweise aufzeigen, in welcher Form und Institution er die nötige Betreuung konkret gewährleisten könnte; eine (ausser) familiäre oder nur ambulante Behandlung von C.________ wäre angesichts ihrer schweren psychischen Erkrankung und der dringend notwendigen medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Betreuung nicht möglich, sondern eine stationäre Behandlung sei unabdingbar. Vor diesem Hintergrund kam das Kantonsgericht zum Schluss, dass die Beschwerde ohnehin abzuweisen gewesen wäre. Mit diesen materiellen Ausführungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht einmal ansatzweise auseinander, obwohl die entsprechende Pflicht auch in Bezug auf Alternativ- und Subsidiärbegründungen gilt (BGE 138 I 97 E. 4.1.4 S. 100; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).