Citation: 9C_208/2021 E. A

A.a. Die 1959 geborene A.________ war seit August 1983 mit B.________ verheiratet. Im Dezember 1983 wurde der gemeinsame Sohn C.________ geboren. Im November 1987 wurde die Ehe geschieden. B.________ starb im September 1998. In der Folge sprach die Ausgleichskasse des Kantons Zürich A.________ eine ordentliche Witwenrente und ihrem Sohn eine ordentliche einfache Waisenrente ab dem 1. Oktober 1998 zu (Verfügungen vom 19. Januar 1999). Im November 2001 erkundigte sich die Ausgleichskasse bei A.________ über die Ausbildungssituation des C.________, wobei sie auf dessen bevorstehende Vollendung des 18. Altersjahres verwies. Mit Schreiben vom 7. November 2001 bestätigte der Ausbildungsbetrieb, dass das Lehrverhältnis bis zum 15. August 2003 dauere. Im Juli 2003 teilte die Verwaltung A.________ mit, dass der Rentenanspruch des C.________ infolge Beendigung seiner Ausbildung auf Ende August 2003 erlösche. Die Rente für A.________ wurde ununterbrochen weiterhin ausgerichtet. A.b. Im Februar 2019 ersuchte A.________ um Voraus berechnung ihrer Altersrente. Im Verlauf der Abklärungen erkannte die Ausgleichskasse, dass bereits seit Dezember 2001 kein Anspruch mehr auf Witwenrente bestanden hatte. Mit "Rückforderungsverfügung" vom 7. Mai 2019 verpflichtete sie A.________, ihr Fr. 104'714.- (Rentenbetreffnisse vom 1. Juni 2014 bis zum 31. Mai 2019) zurückzuerstatten. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 10. Juni 2020 fest.