Citation: 8C_319/2010 15.12.2010 E. A

Die 1946 geborene, seit 1999 geschiedene und seit Januar 2001 unter Beiratschaft stehende F.________ meldete sich am 16. Januar 2007 unter Hinweis auf diverse gesundheitliche Beschwerden, insbesondere eine bestehende psychische Problematik, bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen klärte die Verhältnisse in medizinischer (Berichte des Dr. med. H.________, vom 26. Februar 2007, des Dr. med. L.________, Facharzt FMH für Innere Medizin vom 22. April 2008, des Dr. med. S.________, Arzt für Allgemeinmedizin FMH, Psychiatrie und Psychotherapie FMH vom 17. Mai 2008 und des Dr. med. A.________, FMH Allgemeinmedizin vom 3. September 2008 sowie Stellungnahmen des Regionalen Ärztlichen Dienstes [RAD] vom 23. Juni 2008 und 23. Januar 2009), beruflich-erwerblicher (Auszug aus dem Individuellen Konto [IK]) und haushaltlicher Hinsicht (Abklärungsbericht vom 20. Januar 2009) ab. Gestützt darauf qualifizierte die Verwaltung die Leistungsansprecherin als im Gesundheitsfall vollumfänglich im häuslichen Aufgabenbereich Tätige und schloss für die dadurch bedingten Verrichtungen eine leidensverursachte Einschränkung aus (Vorbescheid vom 2. März 2009, Verfügung vom 6. Mai 2009).