Citation: 5A_2/2024 E. 3

Vorab beklagt sich die Beschwerdeführerin über eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV), weil sich das Obergericht nicht mit ihren begründeten Anträgen auseinandergesetzt habe. So habe das Obergericht ihren Antrag auf Feststellung der Nichtigkeit der Pfändungsankündigung vom 20. September 2023 ignoriert bzw. fälschlicherweise behauptet, aufgrund der Rechtshängigkeit beim Bezirksgericht könne darauf nicht eingetreten werden. Die Beschwerdeführerin stellt den Prozesssachverhalt falsch dar. In ihren an das Obergericht gerichteten Eingaben vom 9. und 11. November 2023 hat sie ausschliesslich Rechtsverweigerung bzw. Rechtsverzögerung geltend gemacht. Einen Antrag, es sei die Nichtigkeit der Pfändungsankündigung vom 20. September 2023 festzustellen, hat sie in den vorgenannten Rechtsschriften nicht gestellt. Damit trifft der Vorwurf, das Obergericht habe diesen Antrag ignoriert, offensichtlich nicht zu. Darüber hilft nicht hinweg, dass sich die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht auf eine andere Eingabe an das Obergericht, nämlich diejenige vom 28. November 2023, bezieht und diese über Seiten hinweg zitiert. Diese Eingabe war nicht Gegenstand des angefochtenen Entscheids. Vielmehr dürfte es sich dabei um eine der Eingaben handeln, die im obergerichtlichen Verfahren PS230226 behandelt werden (vgl. oben Sachverhalt Bst. B.c). Ebenso falsch ist die Behauptung, das Obergericht habe sich dahin geäussert, auf das Begehren könne zufolge anderweitiger Rechtshängigkeit nicht eingetreten werden. Dem angefochtenen Entscheid lässt sich nichts Derartiges entnehmen. Damit braucht sich das Bundesgericht nicht mit den Erläuterungen der Beschwerdeführerin, weshalb das Obergericht zur Beurteilung der Nichtigkeit der Pfändungsankündigung vom 20. September 2023 zuständig ist, zu befassen. Die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs ist offensichtlich unbegründet.