Citation: 4A_652/2017 E. A

A.a. Die A.________ AG (Maklerin, Beklagte, Beschwerdeführerin) erbringt Dienstleistungen im Bereich der Versicherungsplanung, Risikoberatung sowie Portefeuille-Verwaltung. C.________ ist (einziges im Handelsregister eingetragenes) Mitglied des Verwaltungsrats; er ist als unabhängiger Versicherungsmakler im Vermittlerregister der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) eingetragen. A.b. Am 13. Oktober 2005 beauftragte D.________ (Kläger) die A.________ AG mit der Verwaltung und Betreuung seines Versicherungsportefeuilles. D.________ kündigte dieses Mandat am 31. März 2011 mit sofortiger Wirkung. Im Jahr 2008 wurde bei D.________ der Übertritt in die Selbständigkeit aktuell. Am 19./20. Januar 2009 schloss D.________ auf Vorschlag der Maklerin mit der Freizügigkeitsstiftung X.________ eine "Vorsorgevereinbarung für Freizügigkeitskonto " ab und entschied sich für ein "festverzinstes Freizügigkeitskonto 10 Jahre ", angeblich gedeckt durch den Sicherheitsfonds BVG. Am 28. Februar 2009 überwies die Pensionskasse Y.________ die Austritts- oder Freizügigkeitsleistung von D.________ in Höhe von Fr. 314'855.95 an die Freizügigkeitsstiftung X.________. Am 16. März 2009 überwies die Freizügigkeitsstiftung X.________ den Betrag an die "Pensionskasse X.________ ". Diese stellte D.________ am 10. September 2009 einen "Versicherungsausweis per 1. September 2009" aus, worin vermerkt war, dass D.________ am 1. Februar 2009 in die Pensionskasse eingetreten sei; als Arbeitgeberin von D.________ wurde die A.________ AG aufgeführt. Am 14. Juli 2009 untersagte die FINMA der Freizügigkeitsstiftung X.________ (und anderen Gesellschaften der X.________-Gruppe) mit superprovisorischer Verfügung jegliche Entgegennahme von Publikumseinlagen sowie jegliche Werbung für deren Entgegennahme. Am 3. Dezember 2009 wurde über die Freizügigkeitsstiftung X.________ der Konkurs eröffnet. Mit superprovisorischer Verfügung vom 11. November 2009 untersagte die FINMA auch der Pensionskasse X.________ jegliche Entgegennahme von Publikumseinlagen sowie jegliche Werbung für deren Entgegennahme. Am 26. November 2009 untersagte das Amt für berufliche Vorsorge und Stiftungen des Kantons Zürich (BVS) in seiner Funktion als Aufsichtsbehörde der Pensionskasse X.________, weitere Anschlussverträge mit Arbeitgebern abzuschliessen. Am 15. Dezember 2009 suspendierte es den Stiftungsrat und setzte Rechtsanwalt E.________ als interimistischen Stiftungsrat ein. Am 12. November 2010 hob das BVS die Pensionskasse X.________ auf und setzte sie in Liquidation. Am 25. Juni 2010 erklärte die A.________ AG im Namen von D.________ den Austritt aus der Pensionskasse X.________, wobei die "Stiftung Z.________" als neue Vorsorgeeinrichtung bezeichnet wurde. Am 5. Juli 2010 bestätigte die Pensionskasse X.________ der A.________ AG den Austritt und stellte ihr die Abrechnung zu; eine Übertragung der Vorsorgegelder an die Stiftung Z.________ unterblieb jedoch. A.c. Am 10. August 2010 orientierte Rechtsanwalt E.________, der Sicherheitsfonds BVG werde für alle Versicherten, für welche die Pensionskasse X.________ die aktive Vorsorge betrieben habe, die volle Deckung übernehmen. Dagegen würden die Freizügigkeitsguthaben, welche die Pensionskasse X.________ gesetzeswidrig bloss aufbewahrt habe, durch den Sicherheitsfonds BVG nicht gedeckt. Der Sicherheitsfonds BVG leistete am 23. Februar 2011 einen Vorschuss von Fr. 1'500'000.-- für die Sicherstellung der Leistungen derjenigen Destinatäre, die unwidersprochen bei der Pensionskasse X.________ aktiv versichert gewesen waren. Demgegenüber verfügte der Sicherheitsfonds BVG am 30. Oktober 2012, dass bei 30 Personen die Voraussetzungen für eine Sicherstellung der Leistungen nicht gegeben seien. In Bezug auf D.________ erkannte er, die Freizügigkeitsleistung sei nie an die Pensionskasse seines neuen Arbeitgebers, die F.________ GmbH, überwiesen worden. Zudem sei die F.________ GmbH bezüglich der beruflichen Vorsorge nie bei der Pensionskasse X.________ versichert gewesen. Eine von der Pensionskasse X.________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 9. Januar 2015 ab. Die gegen dieses Urteil eingereichte Beschwerde wies das Bundesgericht am 13. November 2015 ab (BGE 141 V 650).