Citation: 8C_389/2007 04.02.2008 E. 2

Die Vorinstanz stützt ihren Entscheid auf eine Bestätigung der Post vom 3. April 2007, gemäss welcher die am 18. Januar 2007 von der IV-Stelle aufgegebene Sendung Nummer ... von der Y.________ zusammen mit zwölf weiteren Sendungen am 19. Januar 2007 entgegen genommen wurde. Hierauf forderte das Gericht den Versicherten zu einer Stellungnahme auf. In der Eingabe vom 27. April 2007 machte dieser geltend, die ihn betreffende Verfügung sei per B-Post zugestellt worden. Wie sich aus dem Eingangsstempel der Y.________ ergebe, sei die Verfügung dort am 22. Januar 2007 eingegangen. Eine telefonische Nachfrage bei der IV-Stelle habe diesen Ablauf bestätigt. Bei zumindest teilpositiven Verfügungen wie der strittigen komme es durchaus vor, dass die Verfügungen nicht eingeschrieben, sondern mit B-Post versandt würden. Die Y.________ könne infolge der ca. 4000 hängigen Dossiers die Sendung Nummer ... nicht einem bestimmten Dossier zuordnen. Es sei fraglich, ob die genannte Sendung die Verfügung an ihn enthalten habe. Die IV-Stelle sei den entsprechenden Beweis bisher schuldig geblieben. Die IV-Stelle führte in ihrer Stellungnahme vom 31. Mai 2007 aus, die Abklärungen der Post hätten eindeutig ergeben, dass die Verfügung der Y.________ am 19. Januar 2007 ausgehändigt worden sei. Der Eingangsstempel vom 22. Januar 2007 könne so erklärt werden, dass die Verfügung zwar am Freitag, 19. Januar 2007 eingegangen, aber erst am Montag, 22. Januar 2007 abgestempelt worden sei. Dass auf der Verfügung der Vermerk "Einschreiben" fehle, habe nichts zu bedeuten. Zudem könne aus der Versandpraxis der IV-Stelle nichts abgeleitet werden, da die im gleichen Haus befindliche Ausgleichskasse die Rente berechnet und hernach auf dem Briefpapier der IV-Stelle verschickt habe. Das kantonale Gericht schloss sich den Ausführungen der IV-Stelle an und trat auf die Beschwerde vom 21. Februar 2007 nicht ein.