Citation: 2C_699/2019 E. 5.3.3

5.3.3. Unter umfassender Würdigung sämtlicher Beweismittel und Sachverhaltselemente gelangt die Vorinstanz deshalb zum Schluss, dass es dem Beschwerdeführer trotz der behaupteten psychischen Beeinträchtigung zumutbar gewesen wäre, zumindest einen Stellvertreter mit der Leerung seines Briefkastens zu beauftragen oder aber das Migrationsamt über seine krankheitsbedingte Abwesenheit zu informieren. Dies insbesondere deshalb, weil er mit der Zustellung von Verfahrensakten seitens des kantonalen Migrationsamts habe rechnen müssen. Indem er dies unterlassen habe, habe er sich grob nachlässig im Sinne von § 12 Abs. 2 VRG/ZH verhalten. Eine Wiederherstellung der Rekursfrist falle deshalb ausser Betracht.