Citation: 9C_358/2020 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht fasste in einem ersten Schritt die wesentlichen gutachterlichen Feststellungen zusammen. Alsdann befasste es sich damit, ob die pneumologisch-diagnostische Einordnung der Müdigkeit und die (somatische) Einschätzung der Arbeitsfähigkeit zu überzeugen vermögen. Es verwies u.a. auf die gutachterlichen Ausführungen, wonach die chronische Müdigkeit mit der Sarkoidose zwar assoziiert sei, die Pneumologen daraus bei normalen Befunden aus ihrer Kompetenz aber keine bleibende Arbeitsunfähigkeit abzuleiten in der Lage seien, da sie sich in erster Linie an messbare Grössen zu halten hätten. Dies erachtete die Vorinstanz für nachvollziehbar und hielt fest, dass darauf abgestellt werden könne. Anschliessend setzte sie sich mit der Rüge der Beschwerdeführerin auseinander, die Gutachter hätten nicht begründet, weshalb die Neurasthenie ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sei, und hielt dem entgegen, dass die Gutachter im Rahmen der Indikatorenprüfung aufgrund der erhaltenen Funktionen und Ressourcen bzw. der Handicaps zum Schluss gekommen seien, dass einzig eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % begründbar sei. Die Vorinstanz ging sodann vor den gutachterlichen Angaben auf weitere Vorbringen der Beschwerdeführerin ein, wie etwa der diagnostischen Wechselwirkung, den Inkonsistenzen der neuropsychologischen Testung, der Selbsteinschätzung und den Angaben der Leistungsfähigkeit der behandelnden Psychotherapeutin sowie dem Verlauf der Arbeitsfähigkeit. Z usammenfassend stellte sie schliesslich fest, die Gutachter der medexperts AG hätten sich mit dem Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin umfassend sowie vielschichtig befasst und die gutachterlichen Folgerungen seien schlüssig und nachvollziehbar. Folglich sei auf das Gutachten hinsichtlich Diagnosestellung und der Schätzung der Arbeitsfähigkeit abzustellen.