Citation: 6B_257/2015 E. 1.1

1.1. Zum Vorwurf des Fahrens in fahrunfähigem Zustand hält die Vorinstanz im Wesentlichen fest, dass der Beschwerdeführer vor dem Unfall einen strengen Tag hatte und auf der Raststätte in Würenlos schlief, bevor er seine Fahrt fortsetzte. Ob dieser drei- bis vierstündige Schlaf in unbequemer Lage nach einem strengen Tag genüge, um mitten in der Nacht - zu einer Zeit, in der normalerweise geschlafen wird - wieder ein Fahrzeug lenken zu können, sei zweifelhaft. Die Kollision habe sich bei sehr kleinem Verkehrsaufkommen und auf einer geraden Strassenstrecke ereignet. Als Ursache habe der Beschwerdeführer anlässlich der polizeilichen Befragung einen Sekundenschlaf in Betracht gezogen. Dafür spreche auch der Umstand, dass er bei der Kollision erheblich erschrocken sei. Dass er im weiteren Verlauf des Verfahrens angab, er habe sicher nicht geschlafen, sondern auf die Seite zum Schild einer Konditorei geschaut, stehe im klaren Widerspruch zur Erstaussage und sei als Schutzbehauptung zu betrachten. Im Übrigen sei die polizeiliche Einvernahme des Beschwerdeführers verwertbar. Dass er auf den Beizug eines Anwaltes nur verzichtet habe, weil ihm der Polizist davon abgeraten habe, sei nicht glaubhaft und stehe im Widerspruch zu dem von ihm unterzeichneten Protokoll, wonach er "zur Zeit keinen Anwalt" brauche (Urteil, S. 8 ff.).