Citation: 5A_357/2023 E. A

In der Gemeinde U.________ ist B.________ Eigentümerin des Grundstücks Nr. uu; A.________ ist Eigentümer der Grundstücke Nrn. vv und ww. A.a. Das Grundstück Nr. uu von B.________ geniesst eine Ecklage: es grenzt sowohl gegen Westen als auch gegen Süden direkt an den X.________. Im Südosten ist ein "kleines" (circa 260 m2 umfassendes) Rechteck aus dem Grundstück "ausgeschnitten"; das ist das Grundstück Nr. vv von A.________ ("Badeplatz"). Das (grosse) Grundstück von A.________ mit Wohnhaus (Grundstück Nr. ww) liegt östlich des Grundstücks von B.________. Zwischen den beiden Grundstücken liegt das der Gemeinde U.________ gehörende Grundstück Nr. xx, auf dem sich der C.________weg (Seeweg) befindet. Der C.________weg begrenzt das Grundstück von A.________ auch im Süden gegen den See hin. A.b. Zulasten des Grundstücks Nr. uu und zugunsten des Grundstücks Nr. ww sind, soweit vorliegend relevant, folgende Dienstbarkeiten im Grundbuch eingetragen: eine "Baubeschränkung (Höherbauverbot) " datierend vom 10. August 1973 und eine "Baubeschränkung" vom 25. Juli 1980. A.c. Bereits seit geraumer Zeit bestehen zwischen den beiden Nachbarn Differenzen aufgrund der Bepflanzung des Grundstücks Nr. uu durch B.________, denn diese beeinträchtigt die Sicht vom Grundstück Nr. ww bzw. von der Terrasse und dem Wohngeschoss des auf diesem Grundstück errichteten Wohnhauses gegen Westen auf den See und das Gebirge W.________. Ein von A.________ gegen B.________ angestrengtes Gerichtsverfahren endete im Dezember 2002 mit einem Vergleich. Dieser lautet wie folgt: "In obgenannter Angelegenheit haben die Parteien auf Vorschlag des Gerichts sowie ohne Anerkennung einer Rechtspflicht und ohne Präjudiz für die Auslegung der heute auf GB uu zu Gunsten von GB ww und vv der Gemeinde U.________ lastenden Dienstbarkeiten folgenden Vergleich geschlossen: