Citation: 6B_1251/2015 E. 1.4.4

1.4.4. Nicht zu beanstanden ist schliesslich, dass die Vorinstanz auf die frühen Aussagen des Beschwerdeführer im Verfahren abgestellt und lediglich gelegentlichen Konsum angenommen hat. Wenn er die im Verlauf des Verfahrens steigende Menge angeblich selbst konsumierten Kokains damit zu erklären versucht, dass er auch den Drogenhandel erst nach und nach eingeräumt habe, so ist dies nicht schlüssig. Im Gegenteil wäre zu erwarten, dass er, mit dem Vorwurf des Kokainhandels im Kilogrammbereich konfrontiert, primär den Handel bestritten und von Beginn an eine möglichst hohe Menge eigenen Konsums behauptet hätte. Auch die Aussage von A.________, wonach sie gesehen habe, dass der Beschwerdeführer oftmals Kokain konsumiert habe, ist nicht geeignet, die primär auf objektiven Beweisen beruhende Annahme der Vorinstanz hinsichtlich des Ausmasses seines Kokainkonsums als willkürlich erscheinen zu lassen.