Citation: 6B_614/2023 E. 1.2.3

1.2.3. Auch der subjektive Tatbestand sei zu bejahen. Die Beschwerdeführerin habe wissentlich und willentlich gehandelt. Sie habe gewusst, dass sie nicht über die angebotenen Mobiltelefone verfügt habe und auch nicht zu deren Beschaffung in der Lage gewesen sei. Sie habe die Geschädigten durch arglistige Täuschung in einen Irrtum versetzen wollen, sodass diese eine Vermögensdisposition zu ihrem Nachteil tätigen, und sich die Beschwerdeführerin unrechtmässig bereichern würde. Sie sei davon ausgegangen, dass die Geschädigten ihren vorgetäuschten Leistungswillen nicht überprüfen könnten. Nicht zuletzt würden auch die zahlreichen Vertröstungs- und Hinhalte-E-Mails der Beschwerdeführerin deren von Anfang an fehlenden Leistungswillen und ihre Bereicherungsabsicht belegen.