Citation: 6B_405/2014 E. 6

Als Beschimpfung wird dem Beschwerdeführer vorgeworfen, er habe auf seinem Facebookprofil zusammen mit einem unbekannten Mittäter einen Videofilm veröffentlicht, worin in verächtlicher Weise aus dem Bewerbungsdossier der Geschädigten vorgelesen, ihre Schul- und Arbeitszeugnisse kommentiert und verspottet wurden. Sie sollte verhöhnt, in ihren Fähigkeiten herabgesetzt und gedemütigt werden, und sie wurde als Versagerin und als Mensch ohne Fähigkeiten, dafür aber mit vielen Schwächen und Mängeln hingestellt (Urteil S. 40-43). Der Beschwerdeführer macht geltend, es sei der Mittäter gewesen, der den Text gesprochen habe, während er selber nur als Kameramann und Uploader fungierte (Beschwerde lit. J). Er stellt indessen selber nicht in Abrede, dass er bei der Entschliessung, Planung und Ausführung des Deliktes vorsätzlich mit dem anderen Täter zusammenwirkte, so dass er als Kameramann und Uploader ein Hauptbeteiligter war. Der Schuldspruch ist nicht zu beanstanden.