Citation: 1C_75/2018 E. B

Mit Baugesuch vom 4. Mai 2012 unterbreitete die B.________ AG (nachstehend: Bauherrin) der Gemeinde Wetzikon das Projekt Metropol, das vorsah, auf den Baugrundstücken ein dreistöckiges Sockelgeschoss und darüber Wohnbauten mit ca. 81 Wohnungen zu errichten. Die Wohnbauten sollen sich in vier Zeilenbauten und einen U-förmigen Baukörper aufgliedern. In ihrer Stellungnahme vom 29. August 2012 kam die Stadtbildkommission der Stadt Wetzikon zum Ergebnis, das Projekt Metropol erfülle die Anforderungen an eine befriedigende Gesamtwirkung gemäss § 238 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Zürich vom 7. September 1975 (PBG) nicht. Entgegen dieser Stellungnahme erteilte der Gemeinderat Wetzikon der Bauherrin am 28. November 2012 für das Projekt Metropol die Baubewilligung. Dagegen rekurrierte die Nachbarin an das Baurekursgericht des Kantons Zürich, welches das Rekursverfahren bis heute sistierte. Der Gemeinderat Wetzikon hat mit der Bau- und Zonenordnung vom 18. Dezember 2014 für die Baugrundstücke sowie die kleineren Grundstücke an der Bahnhofstrasse 105 - 115 eine Gestaltungsplanpflicht eingeführt, die von der Baudirektion genehmigt wurde. In der Folge liess die Bauherrin für das Gebiet Trompete einen privaten Gestaltungsplan Metropol ausarbeiten, dessen Richtprojekt weitgehend dem am 28. November 2012 bewilligten Bauprojekt Metropol entsprach, jedoch namentlich eine abweichende Anordnung der Wohnbauten über dem Sockelgeschoss vorsah. Der private Gestaltungsplan Metropol wurde am 29. Juni 2016 vom Stadtrat Wetzikon und am 29. August 2016 von der Baudirektion des Kantons Zürich genehmigt. Einen dagegen erhobenen Rekurs der Nachbarin wies das Baurekursgericht des Kantons Zürich nach der Durchführung eines Augenscheins mit Entscheid vom 3. Mai 2017 ab. Die Nachbarin focht diesen Entscheid mit Beschwerde an, die das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 21. Dezember 2017 abwies.