Citation: 8C_717/2014 E. 6.3

6.3. Der Beschwerdeführer 2 rügt vorab eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Er habe beim kantonalen Gericht den Antrag gestellt, die eingereichte Honorarnote zu begründen und zu detaillieren. Ohne auf diesen Antrag einzugehen, habe das Gericht die Kürzung vorgenommen. Wenn ein Gericht aber von einer eingereichten Honorarnote abweichen wolle, müsse es dem betroffenen Rechtsbeistand Gelegenheit zur Stellungnahme einräumen, ansonsten eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vorliege. Wäre ihm diese Gelegenheit geboten worden, hätte er aufzeigen können, dass das zugesprochene Honorar bei Weitem nicht kostendeckend sei. Mit ihrem Vorgehen verunmögliche die Vorinstanz eine wirksame Verbeiständung, womit das Gebot der Waffengleichheit missachtet werde.