Citation: 4P.259/2000 17.05.2001 E. 3

3.- Das Obergericht hat in Übereinstimmung mit dem Bezirksgericht und unter Hinweis auf dessen Erwägungen von der vereinbarten Entschädigung für die Baustelleninstallation den Betrag von Fr. 447. 80 für Abfallentsorgung abgezogen. Das im Appellationsverfahren vorgebrachte Argument, dass der Beschwerdeführer die Abfallentsorgung selbst übernommen hätte, wenn er dazu aufgefordert worden wäre, hat das Obergericht mit der Begründung verworfen, er müsse als Folge der vorzeitigen Vertragsauflösung gemäss Art. 366 Abs. 1 OR nur für tatsächlich erbrachte Leistungen entschädigt werden. Mit der Beschwerde wird nun vorgebracht, es fehle an jeglichem Beweis, dass der Beschwerdeführer Abfälle zurückgelassen habe, welche hätten entsorgt werden müssen; die Beweiswürdigung des Obergerichts sei deshalb willkürlich. Es trifft zwar zu, dass das Obergericht - gleich wie das Bezirksgericht - nicht begründet hat, wie es zur Feststellung gelangt ist, dass eine Abfallentsorgung stattgefunden hat. Wie indessen die Beschwerdegegner in ihrer Vernehmlassung zutreffend vorbringen, lässt sich diese Feststellung auf eine bei den Akten liegende Rechnung der G.________ AG vom 24. August 1995 sowie die Aussage des vom Bezirksgericht einvernommenen Zeugen F.________ stützen, dass diese Rechnungsposition auf Mängel zurückzuführen sei, welche der Beschwerdeführer zu vertreten habe. Der angefochtene Entscheid erweist sich damit als im Ergebnis nicht willkürlich und ist deshalb nach ständiger Rechtsprechung trotzt des Mangels in der Begründung nicht aufzuheben (BGE 122 III 130 E. 2a mit Hinweisen).