Citation: I 313/00 18.07.2003 E. 4

Hingegen fragt sich, ob die Arbeitslosenkasse aufgrund des öffentlich-rechtlichen Vertrauensschutzes Anspruch auf Bezahlung des streitigen Betrages durch die Invalidenversicherung hat. 4.1 Eine Berufung auf den Vertrauensschutz (RKUV 2001 Nr. KV 171 S. 281 Erw. 3b; zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene, weiterhin geltende Rechtsprechung: BGE 121 V 66 Erw. 2a mit Hinweisen) ist nicht nur bei Erteilung einer falschen Auskunft, sondern auch bei unterlassener Auskunftserteilung möglich, sofern eine bestimmte gesetzlich oder nach den besonderen Umständen des Einzelfalles gebotene Auskunft im konkreten Anwendungsfall unterblieben ist (BGE 124 V 220 Erw. 2b/aa, 113 V 70 Erw. 2, 112 V 119 Erw. 3; ARV 2002 Nr. 15 S. 115 Erw. 2c, 2000 Nr. 20 S. 98 Erw. 2b; vgl. auch - für die Drittauszahlung einer Invalidenrente an eine Fürsorgebehörde gestützt auf den öffentlich-rechtlichen Vertrauensschutz - Urteil B. vom 24. Juli 2002, I 67/00).