Citation: 6B_520/2020 E. 2.3

2.3. Das angefochtene Urteil ist vor dem Hintergrund dieser Rechtsprechung nicht zu beanstanden. Die kantonalen Instanzen nehmen nicht an, die Verrechnungsliberierung sei grundsätzlich unzulässig gewesen (vgl. erstinstanzliches Urteil S. 58). Sie kommen aufgrund ihrer Beweiswürdigung lediglich zum Schluss, diese sei in Bezug auf die konkreten Marken wegen deren mangelnder Werthaltigkeit unzulässig gewesen. Ob den Marken ein realer Wert zugekommen ist und ob die Voraussetzung für deren Bilanzierung erfüllt waren, oblag offensichtlich nicht der Prüfung des Registerführers. Dass die Vorinstanz sich mit dem vom Beschwerdeführer erhobenen Einwand nicht explizit auseinandergesetzt hat, ist daher nicht zu beanstanden, zumal sich aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör nicht ergibt, dass das Gericht zu jedem einzelnen Vorbringen des Beschuldigten ausdrücklich Stellung nehmen muss (BGE 143 III 65 E. 5.2; 139 IV 179 E. 2.2).