Citation: 8C_376/2017 E. 3

Strittig und zu prüfen ist, ob die von der IV-Stelle mit Wirkung ab 1. Januar 2017 verfügte und vom kantonalen Gericht bestätigte Rentenaufhebung vor Bundesrecht standhält. Das kantonale Gericht erwog im Wesentlichen, die Rentenzusprache vom 7. August 2003 sei wegen einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers aufgrund eines lumbospondylogenen Syndroms und psychischer Leiden erfolgt. Das polydisziplinäre (internistische, nephrologische, orthopädische und psychiatrische) ABI-Gutachten vom 14. Oktober 2013 erfülle die Anforderungen an eine medizinische Beurteilungsgrundlage. Psychiatrischerseits sei hierin keine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit mehr gestellt worden. Aus internistischer und orthopädischer Sicht sei dem Beschwerdeführer eine wechselbelastende leichte bis mittelschwere Tätigkeit vollumfänglich zumutbar. Aus nephrologischer Sicht bestehe für diese Arbeiten laut dem ABI-Gutachten wegen des erhöhten Pausenbedarfs eine Einschränkung von 20 %. Nach der ABI-Begutachtung habe sich das Nierenleiden vom Stadium 3 zum Stadium 4 verschlechtert (Stellungnahmen der Frau dipl. med. B.________, Fachärztin für Orthopädie, Regionaler Ärztlicher Dienst [RAD] der IV-Stelle, vom 30. Juni und 19. August 2016; Bericht des Dr. med. C.________, Leitender Arzt, Nephrologie, Spital D.________, vom 12. Juli 2016). Entscheidend sei jedoch nicht das geänderte Stadium des Nierenleidens, sondern seine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Diesbezüglich habe Dr. med. C.________ aus rein nephrologischer Sicht eine 50-100%ige Arbeitsfähigkeit, je nach körperlicher Belastung bei der Tätigkeit, festgehalten. Die IV-Stelle sei von einer 20%igen Leistungsminderung in einer körperlich leichten bis mittelschweren Verweisungstätigkeit ausgegangen. Dies stimme mit der Einschätzung des Dr. med. C.________ überein, wonach für eine leichte körperliche Tätigkeit sogar eine volle Arbeitsfähigkeit bestehe.