Citation: 8C_652/2019 E. 5.2.1

5.2.1. Zudem steht folgende ergänzende Begründung der Vorinstanz im Raum: Die Versicherte sei bei Erlass der rentenaufhebenden Verfügung vom 9. November 2017 älter als 55 Jahre gewesen. Die IV-Stelle sei davon ausgegangen, sie sei nunmehr in der angestammten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig. Es sei aber nicht ersichtlich, dass sie die Zumutbarkeit der Selbsteingliederung der Versicherten geprüft, diese verlangt oder ihr diesbezüglich Hilfe angeboten habe. Auch unter diesem Gesichtspunkt sei die Rentenaufhebung nicht rechtens (vgl. Urteil 8C_235/2019 vom 20. Januar 2020 E. 3.2.1 zur Prüfung (vorgängiger) befähigender beruflicher Massnahmen, wenn die (revisions- oder wiedererwägungsweise) Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente eine versicherte Person betrifft, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen hat).