Citation: 6B_315/2020 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz stellt fest, in Nachachtung des bundesgerichtlichen Rückweisungsentscheids sei das Protokoll der Zeugeneinvernahme des Beschwerdeführers vom 11. Juni 2014 aus den Akten entfernt worden. An der (zweiten) Berufungsverhandlung vom 18. Oktober 2019 seien I.________, J.________ und K.________ als Zeugen, L.________ als sachverständiger Zeuge sowie der Beschwerdeführer befragt worden (Urteil S. 4 E. 1). Anlässlich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung vom 2. November 2016 habe eine Konfrontationseinvernahme mit C.________ stattgefunden, an welcher der Beschwerdeführer mit seinem Verteidiger teilgenommen habe, wobei er die ihm zustehenden Teilnahmerechte habe ausüben können (Urteil S. 8 E. 3.3.2). Zusammengefasst hält die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer habe bei den Einvernahmen von M.________ N.________ und O.________ Gelegenheit gehabt, seine Teilnahmerechte wahrzunehmen. Diese Aussagen seien somit im Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer verwertbar. Bei den Einvernahmen von C.________ im Vorverfahren seien dem Beschwerdeführer keine Teilnahme- und Fragerechte eingeräumt worden. Nachdem die erste Instanz jedoch eine ordnungsgemässe Konfrontationseinvernahme durchgeführt und damit den Mangel des Vorverfahrens behoben habe, seien die Aussagen von C.________ ebenfalls verwertbar. Zudem sei nicht ersichtlich, dass Erkenntnisse aus der unverwertbaren Einvernahme des Beschwerdeführers für die Vorbereitung oder die Durchführung der vorgenannten Befragungen verwendet worden wären. Insbesondere seien den Befragten keine Aussagen des Beschwerdeführers aus der unverwertbaren Befragung vorgehalten worden (Urteil S. 11 E. 3.4.1).