Citation: 5C.136/2004 09.12.2004 E. 1

Mit Berufung kann geltend gemacht werden, der angefochtene Entscheid beruhe auf Verletzung des Bundesrechts mit Einschluss der durch den Bund abgeschlossenen völkerrechtlichen Verträge (Art. 43 Abs. 1 OG). Unzulässig ist die Berufung deshalb insofern, als der Beklagte sinngemäss geltend macht, die erste Instanz hätte einen zweiten Schriftenwechsel anordnen müssen, ist dies doch eine Frage des kantonalen Zivilprozessrechts. Gleiches gilt für die Kritik an der Verfahrensergänzung betreffend die Suspension der beiden Zweigstellen; im Übrigen geht sie auch insofern fehl, als dem ersten bundesgerichtlichen Urteil der enge Zusammenhang zwischen Ausschliessung der Mitglieder und Suspension der Zweigstellen zugrunde lag. Im Berufungsverfahren sind die Tatsachenfeststellungen der Vorinstanz für das Bundesgericht verbindlich (Art. 63 Abs. 2 OG). Soweit der Beklagte diese kritisiert, ist er nicht zu hören (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG), zumal er weder offensichtliche Versehen behauptet noch geltend macht, die Tatsachenfeststellungen seien unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen (vgl. Art. 55 Abs. 1 lit. d und Art. 63 Abs. 2 OG), sondern im Wesentlichen die relevanten Fakten anders bewertet als die Vorinstanz. Hingegen kann der kantonal festgestellte Sachverhalt gestützt auf Art. 64 Abs. 1 OG insofern ergänzt werden, als der angefochtene Entscheid die ausschlaggebenden Dokumente (Statuten des Beklagten; Protokoll der Sitzung des Hauptausschusses vom 25. April 1999, Protokoll der Vorstandssitzung vom 20. Mai 1999 und Mitteilung des Ausschlusses vom 21. Mai 1999) nur erwähnt, aber deren Inhalt nicht wiedergibt; im Einzelnen wird darauf im Kontext eingegangen. Nicht statthaft ist die Berufung schliesslich insoweit, als der Beklagte die Abweisung der vor Obergericht gestellten Anträge der Klägerschaft verlangt, kann doch seiner Natur nach nur der kantonal letztinstanzliche Entscheid Gegenstand des bundesgerichtlichen Berufungsverfahrens sein (Art. 43 Abs. 1 i.V.m. Art. 48 Abs. 1 OG).