Citation: 5P.129/2001 23.05.2001 E. 3

3.- Das Obergericht weist darauf hin, dass der Beschwerdeführer Schulden von über Fr. 300'000.-- glaubhaft gemacht habe. Nach der Aktenlage könne nicht abschliessend beurteilt werden, ob diesen Passiven nicht auch Aktiven gegenüberstünden. Eine allfällige Überschuldung würde nach Ansicht der kantonalen Instanz jedoch nichts daran ändern, dass der Beschwerdeführer auf Grund seines Einkommens nach wie vor als zur Leistung der im Scheidungsurteil festgelegten Unterhaltsbeiträge fähig erscheine. Mit der staatsrechtlichen Beschwerde wird nur die Beweiswürdigung bezüglich der Vermögenslage angefochten. Die zweite Begründung des Obergerichts, wonach der Beschwerdeführer als zur Leistung der strittigen Unterhaltsbeiträge auch dann fähig erschiene, wenn sich die Vermögenslage tatsächlich so darstellen sollte, wie von ihm behauptet, ist unangefochten geblieben. Da das Urteil des Obergerichts mithin auch dann bestehen bliebe, wenn die erhobene Rüge berechtigt sein sollte, ist in diesem Punkt auf die Beschwerde nicht einzutreten (dazu BGE 119 Ia 13 E. 2 S. 16; 113 Ia 94 E. 1a/bb S. 95 f.; 105 Ib 221 E. 2c S. 224, mit Hinweisen).