Citation: 1C_299/2022 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführenden machen geltend, das Bezirksgericht habe verlangt, eine Versetzung oder Neupflanzung der Hecke im gesetzlichen Grenzabstand sei mit der Gartendenkmalpflege abzusprechen. Wenn das Verwaltungsgericht ausführe, es stehe nicht fest, ob die Hecke am interessierenden Standort aus gartendenkmalpflegerischer Sicht überhaupt notwendig sei, stelle dies eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung dar. Tatsächlich sei die ganze Gartenanlage durch einen Beschluss des Stadtrats unter Schutz gestellt worden. Die neue Hecke an der Grundstücksgrenze sei durch einen Bauentscheid aus dem Jahr 2007 genehmigt, aber rechtlich nicht zulässig. Deren Pflanzung mit einem Abstand, der den gesetzlichen Regeln des Kantons Zürich entsprechen würde, sei auch tatsächlich nicht möglich. Auf ihr Gesuch hätte daher eingetreten werden müssen. Da das Zivilgericht höchstens vorfrageweise über die öffentlich-rechtlichen Fragen habe entscheiden können, bleibe es ihnen unbenommen, den vom Bezirksgericht beanstandeten Standort bewilligen bzw. als rechtskonform genehmigen zu lassen.