Citation: 2A.674/2004 26.11.2004 E. 4

Die - zulässige (vgl. BGE 114 Ib 1 E. 1a S. 2) - Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet und ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG (Verzicht auf Einholung von Akten und Vernehmlassungen, summarische Begründung) zu erledigen: 4.1 Das Verwaltungsgericht hat gestützt auf die von ihm herangezogenen Bestimmungen des Bundesrechts wie auch gestützt auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung die Zulässigkeit der verfügten Ausweisung zu Recht bejaht. Das im hohen Strafmass von acht Jahren Zuchthaus zum Ausdruck kommende Verschulden sowie die - gemäss den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz, an die das Bundesgericht nach Massgabe von Art. 105 Abs. 2 OG gebunden ist - nicht völlig auszuschliessende Rückfallgefahr begründen ein gewichtiges öffentliches Interesse an der Fernhaltung des Beschwerdeführers, welches durch die geltend gemachten gegenläufigen privaten Interessen klarerweise nicht aufgewogen wird. Zu vertieften Abklärungen des Sachverhalts, wie dies seitens des Beschwerdeführers im vorinstanzlichen Verfahren verlangt worden ist (Erstellung eines medizinischen Gutachtens), war das Verwaltungsgericht bei der gravierenden, schon aufgrund der Akten eindeutigen Sachlage nicht verpflichtet. Es liegt weder eine offensichtlich unvollständige Sachverhaltsermittlung noch eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör vor. Sodann hat das Verwaltungsgericht die für den Verbleib des Beschwerdeführers in der Schweiz sprechenden Umstände in die vorgenommene Abwägung einbezogen. Es hat nicht übersehen, dass er sich bereits seit 1981 in der Schweiz befindet, in der Arbeitswelt gut integriert ist und in stabilen Familienverhältnissen lebt (E. 4.2 des angefochtenen Entscheides). Die vom Verwaltungsgericht vorgenommene Abwägung der berührten Interessen trägt allen wesentlichen Aspekten hinreichend Rechnung und lässt sich weder in Bezug auf die Sachverhaltsfeststellung (Art. 105 OG) noch in Bezug auf die daraus gezogenen Schlussfolgerungen beanstanden. Namentlich erweist sich die verfügte Ausweisung auch nicht als unverhältnismässig: Der Beschwerdeführer hat mehr als dreissig Jahre in der Türkei gelebt, wo er heute noch regelmässig Kontakte pflegt und auch Ferien verbringt. Seit den Neunziger Jahren besitzt er überdies in Izmir ein eigenes Haus (angefochtener Entscheid E. 5.1). Dies wird ihn aber nicht daran hindern, sich sonstwo in der Türkei niederzulassen. Die Feststellung des Verwaltungsgerichts, die vom Beschwerdeführer befürchtete Gefahr der Blutrache (ausgeübt durch Familienangehörige des getöteten Schwiegersohnes) sei auch in der Schweiz nicht wesentlich kleiner, lässt sich unter diesen Umständen ebenfalls nicht beanstanden (vgl. BGE 125 II 105 E. 3 S. 111 f.). Die Ausweisung des Beschwerdeführers verletzt auch nicht Art. 8 EMRK (Schutz des Familien- und Privatlebens): Die in der Schweiz lebenden Kinder des Beschwerdeführers sind erwachsen und seine Ehefrau stammt ebenfalls aus der Türkei, wohin ihr eine Rückkehr zuzumuten ist. Soweit sie in der Schweiz zu bleiben gedenkt, obwohl der Beschwerdeführer das Land verlassen muss, wird die Kontaktpflege unter den Eheleuten nicht verunmöglicht. Zwar lässt die Ausweisung des Beschwerdeführers keine Besuchsaufenthalte in der Schweiz mehr zu (Art. 11 Abs. 4 ANAG), doch ist dies von der Ehefrau, will sie ihrem Gatten nicht zurück in die Türkei folgen, in Kauf zu nehmen. Soweit ein Eingriff in das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens vorliegt, erscheint er nach Massgabe von Art. 8 Ziff. 2 EMRK gerechtfertigt. Für alles Weitere wird auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen (Art. 36a Abs. 3 OG). 4.2 Bei diesem Verfahrensausgang sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 156 in Verbindung mit Art. 153 und 153a OG). Das Gesuch um aufschiebende Wirkung wird mit dem vorliegenden Entscheid in der Sache hinfällig.