Citation: 1B_264/2019 E. A

Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat führt gegen A.________ eine Strafuntersuchung wegen Zechprellerei und eventuell mehrfachen Betrugs. A.________ wird verdächtigt, im Zeitraum zwischen dem 7. Januar und dem 2. April 2019 in neun verschiedenen Hotels der Stadt Zürich übernachtet und Rechnungen (teilweise auch für Verpflegungen) im Gesamtbetrag von Fr. 9'824.70 nicht bezahlt zu haben. Dabei habe sie in der Regel die Reservationen sehr kurzfristig, d.h. am gleichen Tag oder gleich vor Ort an der Rezeption vorgenommen und angegeben, die Rechnung werde durch die Firma "B.________" bzw. "C.________" beglichen. Hierzu habe sie teilweise eine schriftliche Bestätigung der Firma eingereicht, die sie selber bzw. eine D.________ oder eine E.________ unterzeichnet habe. Dadurch und durch ihre adrette Kleidung, ihre Sprachgewandtheit und ihr gutes Erscheinungsbild habe sie die jeweiligen Hotelangestellten über ihre tatsächlichen finanziellen Verhältnisse und ihren nicht vorhandenen Zahlungswillen getäuscht. A.________ wurde am 2. April 2019 im Hotel "F.________" verhaftet und mit Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts des Bezirks Zürichs vom 5. April 2019 in Untersuchungshaft versetzt. Mit Schreiben vom 6. April 2019 ersuchte A.________ um Haftentlassung, welche das Zwangsmassnahmengericht am 16. April 2019 abwies. Dagegen erhob A.________ am 23. April 2019 Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürichs. Dieses wies die Beschwerde am 13. Mai 2019 ab, soweit es darauf eintrat.