Citation: 8C_520/2024 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz erwog, das Gutachten der dipl. med. C.________ vom 8. Mai/18. Dezember 2023 sei beweiswertig, weshalb daran nicht zu zweifeln sei. Sie habe sich mit den Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 281 befasst. Sie sei davon ausgegangen, der Beschwerdeführerin sei aus psychischen Gründen die Ausübung der bisherigen Tätigkeit seit der Hospitalisation im Jahre 2017 zeitlich zu 100 % bei einer Einschränkung der Leistungsfähigkeit (je nach Belastungssituation) bis zu 50 % zumutbar. Dies entspreche in Bezug auf die bisherige Tätigkeit sowie bezüglich angepasster Tätigkeiten einer Arbeitsunfähigkeit von insgesamt 50 %. In der Folge überprüfte die Vorinstanz diese Einschätzung der dipl. med. C.________ anhand der Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 281. Sie kam zum Schluss, den von ihr festgestellten psychischen Gesundheitsstörungen im Sinne einer somatoformen autonomen Funktionsstörung und unreifer, vermeidender, histrioner Persönlichkeitszüge könne aus rechtlicher Sicht keine Einschränkung auf die Arbeitsfähigkeit zugeschrieben werden. Im Rahmen der Beweiswürdigung ergebe eine rechtliche Beurteilung der medizinischen Indikatorenprüfung unter Berücksichtigung der normativen Vorgaben, dass von der gutachterlichen Einschätzung einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit und in angepassten Tätigkeiten aus rechtlicher Sicht abzuweichen sei. Denn mit Blick auf die nur schwache Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde und das bestehende therapeutische Potential sowie vor dem Hintergrund des nicht wesentlich eingeschränkten Aktivitätsniveaus und einer guten Ressourcenlage sei der Beweis für eine Arbeitsunfähigkeit - trotz allfälliger geringer Wechselwirkungen zwischen der somatoformen Funktionsstörung und den histrionen Persönlichkeitszügen und den somatischen Befunden sowie einem gewissen Leidensdruck - nicht erbracht. Dies wirke sich zuungunsten der Beschwerdeführerin aus. Da sie aus somatischer Sicht gemäss dem nicht zu beanstandenden ABI-Gutachten vom 26. Oktober 2020 in der bisherigen Tätigkeit als Bankangestellte und in einer angepassten Tätigkeit zu 20 % arbeitsunfähig sei, sei von einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad in diesem Umfang auszugehen.