Citation: 2C_624/2020 E. A

A.a. A.A.________ (geboren 1971) ist kosovarischer Staatsangehöriger. Aus einer ausserehelichen Beziehung mit einer Landsfrau hat er zwei Töchter, B.A.________ (geboren 2002) und C.A.________ (geboren 2004). Am 23. April 2008 heiratete er in der Republik Kosovo eine damals in der Schweiz aufenthaltsberechtigte Nordmazedonierin. A.A.________ reiste daraufhin am 8. Februar 2009 im Rahmen des Familiennachzugs zu seiner Ehegattin in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung. Seit dem Jahr 2013 hält sich seine damals niederlassungsberechtigte Ehegattin zur Pflege ihrer Mutter in Nordmazedonien auf. Obschon die Ehegatten seither keinen gemeinsamen Haushalt mehr führen, wurde A.A.________ am 28. August 2017 die Aufenthaltsbewilligung aufgrund der dreijährigen Ehedauer und einer guten Integration verlängert. A.b. Am 3. November 2017 beantragte A.A.________ den Familiennachzug für seine beiden Töchter. Diese ersuchten am 15. März 2018 bei der Schweizer Botschaft in Pristina um Erteilung eines Visums für den langfristigen Aufenthalt zwecks Verbleibs bei ihrem Vater in der Schweiz. Die Einwohnergemeinde U.________, Abteilung Sicherheit (Migrationsdienst), wies die Gesuche am 13. Juli 2018 formlos und am 6. September 2018 mit Verfügung ab.