Citation: 6B_618/2021 E. 1.5.1

1.5.1. Im nunmehr angefochtenen Urteil fasst die Vorinstanz das Rahmengeschehen zusammen. Sie hält fest, anfänglich hätten die polizeilichen Ermittlungen zum Brand des Restaurants vom 11. auf den 12. Februar 2006 keine Ergebnisse gebracht. Erst 2013 sei das Verfahren wieder ins Rollen gekommen. H.G.________, ein Bewohner des Campingplatzes neben dem abgebrannten Restaurant, habe am 21. Juni 2013 der Polizei offenbart, dass C.C.________ seinem Vater erzählt habe, das Restaurant im Auftrag von E.E.________ angezündet zu haben. H.G.________ sei zur Polizei gegangen, weil E.E.________ ihm den Campingplatz gekündigt hatte. H.G.________ habe zu Protokoll gegeben, er habe im Nachgang zur Kündigung E.E.________ angerufen und ihm mitgeteilt über den Brand Bescheid zu wissen. Unmittelbar danach habe ihn C.C.________ angerufen und gebeten, ihn aus dem Spiel zu lassen. Gestützt auf diese Aussagen stehe fest, dass E.E.________ unmittelbar nach dem Anruf von H.G.________ C.C.________ informiert habe. Aus diesem Ablauf könne zudem geschlossen werden, dass C.C.________ nicht im Sinn gehabt hätte, von sich aus reinen Tisch zu machen. Die spätere Konfrontation mit den Vorwürfen durch die Polizei sei für ihn jedoch nicht überraschend erfolgt. Nach dem Telefonat zwischen H.G.________ und E.E.________ sei C.C.________ darauf vorbereitet gewesen.