Citation: 6B_676/2022 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, der bundesgerichtliche Aufhebungsentscheid habe sich auf den Schuldspruch wegen Verbrechen gegen das BetmG im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. a, b, c und teilweise in Verbindung mit Art. 19 Abs. 2 lit. b und c BetmG bezogen, allerdings nur insoweit wie dieser die in Ziff. 1.1.1.1 lit. a der Anklageschrift vorgeworfene Einfuhr und den anschliessenden Verkauf von 1'444 kg Cannabis in der Zeitperiode von Januar 2010 bis Ende Dezember 2012 umfasst habe. Aufgrund der Bindungswirkung des bundesgerichtlichen Entscheids hätten die übrigen Schuldsprüche Bestand und seien nicht neu zu beurteilen. Eine Anpassung habe allerdings bei der Strafzumessung zu erfolgen und es sei zu prüfen, inwieweit sich die Aufhebung des Schuldspruchs hinsichtlich Ziff. 1.1.1.1 lit. a der Anklageschrift auf die Geldwäscherei als Nachtat der Betäubungsmitteldelikte auswirke. In tatsächlicher Hinsicht sei nach der Einstellung des in Anklageziffer 1.1.1.1 lit. a erhobenen Vorwurfs anstatt von einer Drogeneinfuhr von ca. 7 Tonnen Cannabis und einem erzielten Umsatz von ca. Fr. 36 Mio. neu von 5,5 Tonnen Cannabis und einem erzielten Umsatz von Fr. 28,5 Mio. auszugehen. Die mit der ersten Beschwerde an das Bundesgericht unangefochten gebliebenen Schuldsprüche wegen Geldwäscherei hätten in Anbetracht der Bindungswirkung des bundesgerichtlichen Rückweisungsentscheides unangetastet zu bleiben. Ein zulässiges Novum im Sinne von Art. 410 Abs. 1 lit. a StPO liege nicht vor.