Citation: 8C_578/2019 E. 4.3

4.3. Aus dem vorinstanzlichen Entscheid ist nicht ersichtlich, inwiefern die rechtlichen Voraussetzungen für eine rückwirkende Rentenerhöhung erfüllt sind. Der Verweis auf die Berichte des behandelnden Psychiaters vermögen nicht auszureichen, zumal die Vorinstanz auch in diesem Zusammenhang keine gesundheitliche Verschlechterung, sondern lediglich eine um 10 % erhöhte Arbeitsunfähigkeit feststellte. Wie in der Beschwerde korrekt angeführt wird, vermag eine zu einem Vorgutachten abweichend attestierte Arbeitsunfähigkeit noch keine Veränderung des Gesundheitszustands zu begründen. Eine Rentenrevision setzt eine wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen voraus. Weder aus dem Gutachten des Zentrums E.________ noch aus den Erwägungen der Vorinstanz lässt sich eine wesentliche gesundheitliche Veränderung erkennen. Indem die Vorinstanz von einem Revisionsgrund ausgegangen ist, ohne darzulegen, inwiefern eine Veränderung in den tatsächlichen Verhältnissen vorliegt, hat sie Bundesrecht verletzt.