Citation: 6B_941/2018 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz verletze den Anklagegrundsatz sowie den Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 344 StPO. Sie habe den Sachverhalt abweichend von der Anklageschrift gewürdigt, welche ihm Verleumdung nach Art. 174 StGB vorwerfe. Stattdessen habe die Vorinstanz ihn wegen übler Nachrede nach Art. 173 Ziff. 1 StGB verurteilt, ohne dass sie die abweichende Würdigung angekündigt oder ihm die Möglichkeit zur Stellungnahme geboten hätte. Weiter habe sie der Staatsanwaltschaft entgegen von Art. 333 Abs. 1 StPO keine Gelegenheit zur Anpassung der Anklageschrift gegeben.