Citation: 4A_189/2015 E. B

B.a. Am 14. August 2013 reichte B.________ beim Arbeitsgericht Kulm Klage ein und beantragte, die A.________ AG sei zur Zahlung von Fr. 25'526.60 (Teilklage) nebst Zins zu verurteilen. An der Verhandlung vor dem Arbeitsgericht Kulm am 23. Januar 2014 reduzierte B.________ den eingeklagten Betrag auf Fr. 25'372.70. Mit Entscheid vom 23. Januar 2014 wies das Arbeitsgericht Kulm die Klage ab. B.b. Gegen diesen Entscheid erhob B.________ Berufung an das Obergericht des Kantons Aargau und beantragte, das Urteil des Arbeitsgerichts Kulm sei aufzuheben und die A.________ AG sei zur Zahlung von Fr. 25'372.70 (Teilklage) nebst Zins zu verpflichten. Eventualiter sei die Sache an das Arbeitsgericht Kulm zurückzuweisen. Mit Entscheid vom 27. Januar 2015 hiess das Obergericht des Kantons Aargau die Berufung teilweise gut und verurteilte die A.________ AG zur Zahlung von Fr. 14'506.65 nebst Zins. Im Übrigen wies es die Berufung ab. Das Obergericht kam zum Schluss, die A.________ AG habe es unterlassen, die von Art. 28 Abs. 1 der Verordnung vom 19. Dezember 1983 über die Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten (VUV; SR 832.30) geforderte Schutzeinrichtung anzubringen und sei daher gestützt auf Art. 328 OR schadenersatzpflichtig.