Citation: 2C_27/2015 E. 3.3

3.3. Was das Projekt W.________strasse betrifft, gelangte der Gemeinderat - gemäss Darstellung der Beschwerdegegner - im Jahr 2005 an die Erbengemeinschaft in der Absicht, das in deren Eigentum stehende Land an der W.________strasse möglichst schnell in Bauland umzuzonen. Die Erbengemeinschaft willigte ein. Der Überbauungs- und Gestaltungsplan sowie die gesamte Erschliessung wurden vollumfänglich durch die Gemeinde U.________/TG ausgeführt. Die Erbengemeinschaft hatte lediglich die Kosten, welche ihr von der Gemeinde in Rechnung gestellt wurden, zu bezahlen und das Land für die Erschliessungsstrasse unentgeltlich an die Gemeinde abzutreten. Zudem musste sich die Erbengemeinschaft gegenüber der Gemeinde schriftlich verpflichten, das eingezonte Land zu parzellieren und die entsprechenden Parzellen zum Verkauf anzubieten (Beschwerde vom 10. Mai 2013, a.a.O., S. 5 f.). In den Jahren 2008 bis 2010 veräusserte die Erbengemeinschaft zehn Parzellen zum Gesamtpreis von rund 4,5 Mio. Fr.