Citation: 5A_598/2024 E. 3.5

3.5. Bei der Frage, ob ein Kausalzusammenhang, das heisst ein Verhältnis von Ursache und Wirkung, besteht, handelt es sich um eine Frage des Sachverhalts. Soweit der Beschwerdeführer einen Kausalzusammenhang zwischen seiner Rechtsverzögerungsbeschwerde und der Anordnung des Schätzungsgutachtens geltend macht, ergänzt er den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt. Die Vorinstanz hat festgehalten, dass sich die erstinstanzliche Verfahrensleitung am 15. Mai 2023 bei der Zentralbehörde in Zagreb nach dem Verfahrensstand erkundigt hat. Das Bundesamt für Justiz habe der erstinstanzlichen Verfahrensleitung am 30. November 2023 bekannt gegeben, dass das Gesuch vom 2. November 2022 und die Mahnung vom 15. Mai 2023 in Kroatien angekommen seien und die örtlich zuständige Behörde von der Zentralbehörde gemahnt worden sei. Weiter ergibt sich aus den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen, dass die Rechtsverzögerungsbeschwerde am 12. April 2024 eingereicht wurde, die erstinstanzliche Verfahrensleitung sich am 16. April 2024 bei der Zentralbehörde in Zagreb nochmals nach dem Verfahrensstand erkundigt hat und das Amtsgericht Zadar daraufhin mit Urteil vom 16. Mai 2024 die Durchführung der Begutachtung angeordnet hat. Anders als auf die Nachfrage der erstinstanzlichen Verfahrensleitung vom 15. Mai 2023 hin hat das kroatische Gericht mithin auf die Nachfrage vom 16. April 2024 hin mit dem Erlass eines Urteils reagiert. Auch wenn zwischen der Rechtsverzögerungsbeschwerde vom 12. April 2024 und dem Urteil das Amtsgerichts Zadar vom 16. Mai 2024 ein enger zeitlicher Zusammenhang besteht, ergibt sich damit aus dem angefochtenen Entscheid jedoch nicht, dass die Rechtsverzögerungsbeschwerde des Beschwerdeführers ursächlich für die einzelnen beschriebenen Handlungen hin zum Urteil gewesen wäre. Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, einen von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichenden Sachverhalt zu behaupten, und tut nicht dar, inwiefern diese willkürlich oder durch eine andere Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG zustande gekommen sein sollen. Damit kommt der Beschwerdeführer den gesetzlichen Begründungsanforderungen (s. vorne E. 2.2) nicht nach. Insofern kann auf die den Sachverhalt ergänzenden Ausführungen des Beschwerdeführers von vornherein nicht eingetreten werden. Im Folgenden ist von dem Sachverhalt auszugehen, wie er von der Vorinstanz festgestellt worden ist.