Citation: 8C_727/2021 E. A

A.a Die 1961 geborene A.________ war seit dem 15. November 1991 als Pflegeexpertin in einem Teilzeitpensum von 60 % beim Spital B.________ angestellt und dadurch obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 3. September 2019 teilte die Versicherte der AXA Versicherungen AG, Winterthur (im Folgenden: AXA), mit, dass sie unbemerkt von einer Zecke gebissen worden sei. Die Ärzte des Spitals C.________, wo sich die Versicherte vom 26. August bis 7. September 2019 aufgehalten hatte, diagnostizierten eine Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) mit Fieber, Schwindel sowie Gang- und Standunsicherheit mit Fallneigung (Verlegungsbericht vom 6. September 2019). Die AXA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). A.b Ab dem 7. September bis zum 18. Oktober 2019 wurde die Versicherte in der Klinik D.________ AG stationär betreut. Laut Austrittsbericht vom 11. November 2019 konnte sie in gutem Allgemeinzustand entlassen werden. Die Klinik E.________ AG teilte der AXA in ihrem Verlaufsbericht vom 9. März 2020 über die ambulante Behandlung vom 21. Oktober 2019 bis 25. Februar 2020 zum neuropsychologischen Befund mit, die Versicherte sei affektiv hinreichend gut schwingungsfähig, ihre Kritikfähigkeit und das Störungsbewusstsein seien adäquat, die kognitive Belastbarkeit sei über 60 % gegeben, das Arbeitsverhalten sei motiviert und bezüglich des Tempos regelrecht gewesen. Das Konzentrationsvermögen und die Auffassungsgabe hätten sich als unauffällig erwiesen. Der von der AXA als beratender Arzt konsultierte Dr. med. F.________, Facharzt FMH für Innere Medizin, Physikalische Medizin und Rehabilitation, hielt in seiner Aktenbeurteilung vom 27. März 2020 fest, die typischen Folgen einer FSME hätten sich innerhalb kurzer Zeit erwartungsgemäss deutlich zurückgebildet, weshalb die im Vordergrund stehenden depressiven Symptome nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit der FSME stehen könnten. A.c Am 12. Mai 2020 diagnostizierte die Klinik E.________ AG eine leichte neuropsychologische Funktionsstörung (ICD-10 F06.7). Im Vordergrund stehe eine alltagsrelevante Fatiguesymptomatik mit erhöhter Müdigkeit und einer reduzierten psychophysischen Belastbarkeit. Mit Verfügung vom 26. Mai 2020 eröffnete die AXA der Versicherten, sie habe ab 1. März 2020 keinen Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung mehr. Die hiegegen erhobene Einsprache wies die Unfallversicherung mit Einspracheentscheid vom 12. Oktober 2020 ab, soweit sie darauf eintrat.