Citation: 1B_204/2018 E. 4.1

4.1. Die Haftanordnung wird von den kantonalen Haftgerichten (zusammengefasst) wie folgt begründet: Gemäss dem psychiatrischen Gutachten vom 30. September 2013 sei beim Beschwerdeführer eine akzentuierte narzisstische, emotional instabile und dissoziale Persönlichkeitsstörung diagnostiziert worden. Aufgrund dieser kombinierten Persönlichkeitsstörung und seiner bisherigen Lebensumstände müsse beim Verurteilten von einer hohen Rückfallgefahr für weitere schwere Gewaltdelikte (Straftaten gegen Leib und Leben) ausgegangen werden. Bisher habe er sich geweigert, an einer deliktspräventiven Psychotherapie mitzuwirken. Die vom Kantonsgericht Basel-Landschaft strafvollzugsaufschiebend angeordnete stationäre therapeutische Massnahme habe daher am 12. Januar 2018 abgebrochen werden müssen. Die Vorinstanz geht von einem "deutlichen Rückfallrisiko des Beschwerdeführers für Tötungsdelikte" aus. Wirksame Ersatzmassnahmen für Sicherheitshaft seien nicht ersichtlich. Eine nachträgliche Verwahrung des Verurteilten im hängigen Nachverfahren sei ausreichend wahrscheinlich.