Citation: 2C_679/2020 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführer rügen eine unrichtige Sachverhaltsfeststellung. Diese erblicken sie darin, dass die Vorinstanz Pferdezucht und Erteilung von Reitstunden als Liebhaberei qualifiziert habe, obschon die Beschwerdeführer im hier massgebenden Steuerjahr 2014 keine Pferdezucht mehr betrieben hätten und dies auch bis heute nicht mehr täten. Ob die Beschwerdeführer mit den eigenen Pferden gar keine Zucht mehr betreiben, ist für den Ausgang des bundesgerichtlichen Verfahrens nicht entscheidend, weil die Aufgabe der Zucht zu keiner anderen steuerlichen Würdigung führt. Die nach Darstellung der Beschwerdeführer eingestellten Zuchtbemühungen verstärken sogar das Gesamtbild eines blossen Hobbys ohne unternehmerische Perspektive. Aus dem Rückgang der Pferdezucht bei weiterhin bescheidenen Umsätzen aus den Reitstunden (Fr. 11'722.-- im Steuerjahr 2014, Fr. 17'430.-- im Steuerjahr 2015, Fr. 20'984.-- im Steuerjahr 2016 und Fr. 17'726.-- im Steuerjahr 2017 gemäss unbestritten gebliebener Aufstellung des kantonalen Steueramts) durfte die Vorinstanz spätestens im Jahre 2014 den Schluss ziehen, dass die Sparte "eigene Pferde" aus Liebhaberei geführt wird. Gemäss derselben Aufstellung besassen die Beschwerdeführer im Jahr 2014 elf Pferde und zwei Fohlen. Die erzielten Umsätze aus Reitstunden von Fr. 11'722.-- stehen aus betriebswirtschaftlicher Sicht dazu in keinem Verhältnis. Weil der Beschwerdeführer ein Vielfaches an Pferden hatte, als zur Erzielung der Reitstunden-Umsätze erforderlich gewesen wäre, drängt sich der Schluss auf, dass die Haltung der Pferde vorwiegend privat motiviert ist. Die Beschwerdeführer bringen weiter vor, dass die Beschwerdeführerin ab 2011 aus gesundheitlichen Gründen keinen Reitunterricht mehr habe erteilen dürfen und seit 2019 auch kein Mitarbeiter mehr beschäftigt werde. Damit untermauern die Beschwerdeführer sogar, dass die aktuelle Konstellation ohne Einsatz von Arbeitskraft keinerlei wirtschaftliches Fundament bietet, um die zahlreich gehaltenen Pferde mit Gewinn zu bewirtschaften. Dass die Beschwerdeführer auch die Kosten für ihr Hobby seit 2019 reduziert haben wollen, ändert an der steuerlichen Würdigung nichts. Das kantonale Steueramt hatte die Gewinneignung bereits im Steuerjahr 2007 wegen dauernder Verluste infrage gestellt; seither blieb der Pferdebetrieb defizitär. Dessen Aufstellung zeigt für die Sparte "eigene Pferde", die Reitstunden umfasst, im vorliegend strittigen Jahr 2014 und den anschliessenden drei Jahren deutliche Verluste (Fr. 66'557.-- im Steuerjahr 2014, Fr. 56'100.-- im Steuerjahr 2015, Fr. 72'086.-- im Steuerjahr 2016 und Fr. 39'250.-- im Steuerjahr 2017). Es ist daher folgerichtig, die Verluste aus der Sparte "eigene Pferde" aufgrund des Missverhältnisses zwischen Umsatz und Anzahl gehaltener Pferde steuerlich nicht mehr zum Abzug zuzulassen.