Citation: 6B_84/2022 E. 5.9.1

5.9.1. Die Beschwerdeführerin rügt schliesslich eine unrichtige bzw. ungenügende Berücksichtigung der Verletzung des Beschleunigungsgebots (Art. 5 StPO) und einen diesbezüglichen Verstoss gegen die vorinstanzliche Begründungspflicht (Art. 50 StGB). Nach ihrem Dafürhalten müsse die von der Vorinstanz festgestellte erhebliche Verletzung des Beschleunigungsgebots unter Berücksichtigung der einschlägigen bundesgerichtlichen Rechtsprechung sowie der konkreten belastenden Auswirkungen auf sie eine Reduktion der Strafe um 24 Monaten folgen. Zur Begründung verweist sie im Wesentlichen darauf, dass das gesamte Verfahren bislang fast sieben Jahre gedauert habe (Beschwerde S. 15 f.).