Citation: 1C_121/2010 09.09.2010 E. 2

Das Verwaltungsgericht hielt fest, dass die Auswirkungen des Kreiselneubaus auf die Liegenschaft des Beschwerdeführers bereits Gegenstand der ersten Klage vom 29. August 2005 gewesen seien; bereits damals hätten die von ihm angeführten Problempunkte betreffend die Hofeinfahrt, die Verkehrssicherheit, die Bollensteinmauer entlang der Lommiserstrasse, die Nutzungseinschränkungen seiner Liegenschaft und die Lärmimmissionen Grundlage seiner Forderungen gebildet. Mit seiner erneuten Klage vom 26. April 2007 habe der Beschwerdeführer keine neuen Anspruchsgrundlagen, veränderte Verhältnisse oder eine geänderte Rechtslage geltend gemacht. Die Vorinstanz habe daher zu Recht festgestellt, dass die vom Beschwerdeführer mit Klage vom 26. April 2007 geltend gemachten Ansprüche mit dem gerichtlichen Vergleich vom 25. April 2006 abgehandelt worden seien. Das Verwaltungsgericht hielt weiter fest, dass mit dem Vergleich vom 25. April 2006 eine umfassende Lösung der Auseinandersetzung bezüglich aller enteignungsrechtlichen Ansprüche erreicht werden sollte. Dies entspreche Sinn und Zweck der Formulierung "per Saldo aller Ansprüche aus den enteignungsrechtlichen Ansprüchen im Zusammenhang mit dem Strassenbauprojekt Kreisel Löwenkreuzung".