Citation: 1P.416/2002 19.11.2002 E. 1

1.1 Der Entscheid des Verwaltungsgerichts stellt einen letztinstanzlichen kantonalen Entscheid dar, der Anfechtungsgegenstand der staatsrechtlichen Beschwerde sein kann, auch wenn er vertragliche und somit nicht hoheitlich begründete Ansprüche zum Gegenstand hat (BGE 122 I 328 E. 1c/aa S. 333). Die Beschwerdeführer sind als Eigentümer der Parzelle Nr. 441, als Parteien des Erschliessungsvertrags und als Parteien im kantonalen Verfahren legitimiert, sich auf die Verletzung der Eigentumsgarantie, des Willkürverbots, des Gleichbehandlungsgebots und der Garantie eines fairen Verfahrens zu berufen (Art. 88 OG). Die rechtzeitig erhobene Beschwerde (Art. 89 OG) ist daher als staatsrechtliche Beschwerde entgegenzunehmen. 1.2 Die staatsrechtliche Beschwerde muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurzgefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Das Bundesgericht untersucht nicht von Amtes wegen, ob ein kantonaler Hoheitsakt verfassungswidrig ist, sondern prüft nur rechtsgenügend vorgebrachte, klar erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (BGE 110 Ia 1 E. 2a S. 3/4; 117 Ia 393 E. 1c S. 395). Besonders strenge Anforderungen an die Begründungspflicht gelten, wenn eine Verletzung des Willkürverbots behauptet wird: Die Beschwerdeführer können sich in diesem Fall nicht damit begnügen, den angefochtenen Entscheid einfach als willkürlich zu bezeichnen; sie haben vielmehr anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen darzulegen, inwiefern der Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 117 Ia 10 E. 4b S. 12). Soweit die Beschwerdebegründung diesen Anforderungen nicht genügt, ist darauf nicht einzutreten ist. Dies gilt insbesondere für die Rügen, die Rechtsvorgänger der Beschwerdeführer seien nicht Partei des Erschliessungsvertrags gewesen, die Aktivlegitimation der Gemeinde stehe nicht fest, die Abweisung der Widerklageanträge bzw. das Nicheintreten darauf sei willkürlich und das Verwaltungsgericht sei nicht befugt gewesen, eine Bestrafung gemäss Art. 292 StGB im Widerhandlungsfall anzudrohen. 1.3 Im Übrigen ist auf die rechtzeitig erhobene staatsrechtliche Beschwerde einzutreten.