Citation: 2C_1023/2022 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz hat geprüft, ob der Beschwerdeführer aufgrund seiner inzwischen geschiedenen Ehe mit einer in der Schweiz niederlassungsberechtigten Landsfrau einen Anspruch auf Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung habe (Art. 50 Abs. 1 lit. a und b AIG). Sie hat zunächst festgehalten, dass der Beschwerdeführer die Voraussetzung der dreijährigen Ehegemeinschaft nicht erfülle, weshalb er aus Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG keinen solchen Anspruch ableiten könne. Ferner hat das Kantonsgericht - unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung (vgl. etwa BGE 139 II 393 E. 6; 138 II 229 E. 3.1; Urteile 2C_376/2021 vom 9. Dezember 2021 E. 3.1; 2C_276/2020 vom 21. April 2020 E. 3.1) - die Voraussetzungen dargelegt, unter welchen eine ausländische Person aufgrund eines nachehelichen ausländerrechtlichen Härtefalls i.S.v. Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung hat. In diesem Zusammenhang hat es insbesondere festgehalten, dass weder der Umstand, dass die Sicherheits- und Wirtschaftslage in der Schweiz besser ist als im Heimatland, noch eine erfolgreiche Integration für sich allein einen Aufenthaltsanspruch nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG zu begründen vermöge. Das Kantonsgericht ist sodann zum Schluss gelangt, dass im Falle des Beschwerdeführers keine wichtigen persönlichen Gründe vorliegen, die einen Verbleib in der Schweiz erforderlich machen würden.