Citation: 9C_527/2024 E. A

A.a. Der 1991 geborene A.________ meldete sich im März 2013 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Abklärung der medizinischen Verhältnisse verneinte die IV-Stelle des Kantons Solothurn einen Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen und eine Rente (Verfügung vom 24. September 2013). A.b. Im Juni 2014 stellte A.________ ein neues Leistungsgesuch. Die IV-Stelle zog verschiedene medizinische Berichte bei und veranlasste berufliche Eingliederungsmassnahmen, wobei sie unter anderem Kostengutsprache für die Verlängerung der erstmaligen beruflichen Ausbildung zum Automobilfachmann erteilte. A.________ erreichte zwar das dritte Lehrjahr, absolvierte aber die Lehrabschlussprüfung nicht. Nach einem weiteren Aufbautraining schloss die Verwaltung die Eingliederungsmassnahmen ab. Sie stellte dem Versicherten am 18. Februar 2020 vorbescheidweise die Verneinung des Anspruchs auf berufliche Massnahmen und auf eine Invalidenrente in Aussicht. Nachdem A.________ hiegegen Einwand erhoben hatte, holte die IV-Stelle bei Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, ein Gutachten ein, welches vom 9. Mai 2022 datiert und dem Versicherten eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten attestiert. Am 7. Dezember 2022 kündigte die IV-Stelle an, sie erwäge, den Vorbescheid zu bestätigen und das Leistungsbegehren abzuweisen. Der Versicherte nahm dazu am 4. Januar 2023 Stellung. Mit der Begründung, die Feststellungen des psychiatrischen Sachverständigen im Gutachten vom 9. Mai 2022 liessen nicht auf eine IV-relevante Arbeitsunfähigkeit schliessen, verneinte die IV-Stelle den Anspruch auf berufliche Massnahmen und eine Invalidenrente (Verfügung vom 3. April 2023).