Citation: 9C_170/2022 E. A

Der 1982 geborene A.________ meldete sich im Mai 2009 unter Hinweis auf eine chronifizierte manischdepressive Störung im Erwachsenenalter erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern gewährte Frühinterventionsmassnahmen und Arbeitsvermittlung. Mit Verfügung vom 19. Juli 2010 verneinte sie einen Anspruch auf eine Invalidenrente. A.________ war vom 1. April 2017 bis zum 30. April 2018 bei der C.________ AG angestellt und deswegen bei der AXA Stiftung Berufliche Vorsorge, Winterthur (nachfolgend: Axa) für die berufliche Vorsorge versichert. Der letzte tatsächliche Arbeitstag war der 15. Januar 2018; ab dem Folgetag wurde eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Im Juli 2018 ersuchte A.________ unter Hinweis auf "Persönlichkeitsstörung Burnout?" erneut um Leistungen der Invalidenversicherung. Die zwischenzeitlich zuständig gewordene IV-Stelle Solothurn sprach ihm mit Verfügung vom 24. Juli 2020 eine ganze Invalidenrente ab dem 1. Januar 2019 zu (Invaliditätsgrad 80 %). Die Axa verneinte ihre Leistungspflicht im Zusammenhang mit der Invalidität.