Citation: 1C_435/2022 E. 3.1

3.1. Ausgangspunkt des vorliegenden Verfahrens ist der Erlass des Sondernutzungsplans, zu dessen Anfechtung die Vorinstanz der Beschwerdeführerin die Legitimation abgesprochen hat. Neben der Bestätigung des Nichteintretensentscheids des Baudepartements (E. 5 des angefochtenen Entscheids) hat die Vorinstanz ebenfalls geprüft, ob die Voraussetzungen für eine akzessorische Überprüfung des Zonenplans gegeben seien. Diesbezüglich führte die Vorinstanz aus, dass die Legitimation der Beschwerdeführerin zu dessen vorfrageweise Überprüfung fragwürdig sei. Sie liess in der Folge diese Frage bewusst unbeantwortet, weil sie die von der Beschwerdeführerin gerügte Nichtigkeit des Zonenplans und die Notwendigkeit einer Anpassung des geltenden Zonenplans im betreffenden Gebiet verneinte (E. 6 des angefochtenen Entscheids). Daraus ergibt sich ohne Weiteres, dass die Vorinstanz der Beschwerdeführerin - entgegen deren Behauptungen - keinesfalls für einen Teil der Beschwerdebegründung die Beschwerdelegitimation zuerkannt hat. Soweit die Beschwerdeführerin im Vorgehen der Vorinstanz eine unzulässige Festlegung des Streitgegenstands erblickt, kann ihr ebenfalls nicht gefolgt werden. Der Streitgegenstand bestimmt sich aufgrund des Anfechtungsobjekts (d.h. des Dispositivs des vorinstanzlichen Entscheids) und der gestellten Anträge (BGE 136 V 362 E. 3.4.3 S. 365; 125 V 413 E. 2 S. 415 ff.; je mit Hinweisen; Urteil 1C_666/2013 vom 25. November 2013 E. 2.2). Vorliegend wurde der Nichteintretensentscheid des Baudepartements durch das Verwaltungsgericht bestätigt, womit sich der Verfahrensgegenstand grundsätzlich auf die Eintretensfrage beschränkt (vorne E. 1.2). Die Eventualbegründung des Verwaltungsgerichts zeitigt nur insofern Wirkung, als sich das Bundesgericht in einer solchen Situation das Recht vorbehält, nicht nur die Eintretensfrage zu beurteilen, sondern auch die materielle Rechtslage (BGE 142 III 364 E. 2.4 in fine; 138 I 97 E. 4.1.4; Urteil 1C_555/2020 vom 16. August 2020 E. 1.2). Solches ist aber nur möglich, wenn sich die Eventualbegründung in ausreichender Weise mit den materiell-rechtlichen Aspekten auseinandergesetzt hat. Andernfalls wäre die Sache zur Neubeurteilung zurückzuweisen (vgl. Urteil 2D_53/2020 E. 1.2 und 4.7, nicht publ. in: BGE 149 I 146). Das Vorgehen des Verwaltungsgerichts stellt unter diesen Umständen weder eine unzulässige Erweiterung noch eine willkürliche Festlegung des Streitgegenstands dar, sondern steht in Einklang mit der bundesgerichtlichen Praxis.