Citation: 5A_471/2020 E. C

A.________ legte beim Obergericht des Kantons Obwalden Berufun g ein. Bezüglich des mütterlichen Nachlasses forderte sie, den hälftigen Miteigentumsanteil der Mutter am Grundstück Nr. xxx als Vorvermächtnis zum Steuerwert von Fr. 132'500.-- dem Vater bzw. dessen Erbengemeinschaft zu Eigentum zuzuweisen. Weiter sei festzustellen, dass der väterliche Nachlass einen Aktivenüberschuss von Fr. 812'479.39 (Fr. 1'611'140.93./. Fr. 798'625.54) aufweist und der Anteil jedes Nachkommen Fr. 162'495.87 beträgt. Die Berufungsklägerin hielt an ihrem Antrag fest, das Grundstück Nr. xxx B.________ und ihr je zur Hälfte zu einem Anrechnungswert von je Fr. 155'000.-- zu Miteigentum zuzuweisen. Im Ergebnis forderte sie für B.________ ein Restguthaben von Fr. 94'769.77 und für sich selbst ein solches von Fr. 105'239.77. Schliesslich verlangte A.________, C.________ ein Guthaben der Erbengemeinschaft von Fr. 141'774.-- in Rechnung zu stellen, woraus sich zusammen mit den weiteren Betreffnissen eine Schuld von Fr. 2'949.73 ergab. Das Obergericht wies die Berufung ab und bestätigte den Entscheid des Kantonsgerichts. Der oberi nstanzliche Entscheid datiert vom 7. Mai 2020 und wurde tags darauf versandt.