Citation: 6S.168/2005 21.06.2005 E. 6

Obwohl sich die Beschwerde wie schon das kantonale Appella-tionsverfahren nur gegen die Strafzumessung und den Widerruf richtet, macht der Beschwerdeführer am Rande geltend, er habe beim Sachverhalt 2 nicht grob fahrlässig gehandelt, weil er das Befahren des Pannenstreifens nicht bemerkt habe (Beschwerde S. 4). Es muss nicht geprüft werden, ob dieses Vorbringen vor Bundesgericht überhaupt noch gehört werden kann. Nach den Feststellungen der kantonalen Richter telefonierte der Beschwerdeführer am Steuer mit seinem Natel, aus welchem Grund er sehr schwankend und unkon-stant fuhr und dabei zweimal über den rechten Fahrbahnrand auf den Pannenstreifen gelangte (angefochtener Entscheid S. 5). Dass dieses Verhalten als grob fahrlässig einzustufen ist, kann ernstlich nicht bestritten werden.