Citation: 5A_349/2020 E. 1

Der mit einer Aufmerksamkeitsdefizitstörung und mit dem Asperger-Syndrom diagnostizierte B.________ (geb. xx.xx.2002) ist das Kind von C.________, der in Norwegen wohnt, und A.________. Er wohnte mit ihr und deren Ehemann D.________ sowie den beiden Halbgeschwistern E.________ und F.________ (beide geb. yy.yy.2015) in U.________. Aufgrund von chronischen Gewaltvorfällen, meistens von D.________ ausgehend, kam es in den letzten Jahren immer wieder zu polizeilichen Interventionen im Haushalt, oft aufgrund von telefonischen Notrufen von B.________. Die KESB prüfte mehrmals Kindesschutzmassnahmen für diesen und seine Halbgeschwister. Am 4. November 2019 wandte sich B.________ schliesslich über seine Schulsozialarbeiterin hilfesuchend an die KESB Laufental, da er sehr unter der Gewalt des Stiefvaters leide. Am 15. November 2019 wandte er sich erneut an die Polizei, worauf der Stiefvater für 12 Tage der Wohnung verwiesen wurde. In der Nacht vom 26. auf den 27. November 2019 rief B.________ aus Verzweiflung das Sorgentelefon 147 an und versuchte erfolglos, sich in die Kriseninterventionsstation der UPK Basel einzuliefern; als Grund nannte er einen Streit mit der Mutter. An einem weiteren Gespräch erläuterte die KESB am 27. November 2019, dass B.________ aufgrund der häuslichen Gewalt nicht mehr zuhause wohnen könne; gleichentags stimmte die Mutter einer notfallmässigen Unterbringung im Kinder- und Jugendheim V.________ zu. Im Eintrittsgespräch vom 4. Dezember 2019 gab B.________ zu Protokoll, er wolle langfristig im Heim bleiben und könne sich eine Rückkehr nach Hause momentan nicht vorstellen. Wiederholt äusserte er jedoch Sorgen um seine beiden Halbgeschwister; er wolle nicht, dass diese weiterhin misshandelt und vernachlässigt würden. Bei der Anhörung am 18. Dezember 2019 mit Blick auf potentielle Kindesschutzmassnahmen zeigte sich die Mutter mit der Errichtung einer Erziehungsbeistandschaft mit besonderen Befugnissen einverstanden; auch der Vater erklärte sich mit Mail vom 19. Dezember 2019 einverstanden. Mit Entscheid vom 20. Dezember 2019 ordnete die KESB Laufental für B.________ die Errichtung einer Erziehungsbeistandschaft mit besonderen Befugnissen sowie eine Einkommens- und Vermögensverwaltung an, unter Ernennung einer Beiständin; sodann entzog sie der Mutter mit sofortiger Wirkung das Aufenthaltsbestimmungsrecht und bestätigte die Platzierung im Kinder- und Jugendheim V.________. Am 22. Dezember 2019 informierte die Mutter per Mail (und am Folgetag brieflich), dass sie per sofort nicht mehr mit der Fremdplatzierung einverstanden sei, und am 19. Januar 2020 erhob sie gegen den Entscheid der KESB Beschwerde, welche das Kantonsgericht Basel-Landschaft mit Urteil vom 25. März 2020 abwies. Dagegen hat die Mutter am 4. Mai 2020 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht. Ferner ersucht sie um Erteilung bzw. Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung.