Citation: 1P.622/2004 09.02.2005 E. 9

Der Beschwerdeführer wirft der Justizdirektion sodann willkürliche Tatsachenfeststellung bezüglich der Erwartungen an die Therapie vor. 9.1 Nach seiner Ansicht lassen die Ausführungen der Justizdirektion jede Auseinandersetzung mit den Akten vermissen. Der Gutachter habe die Möglichkeit, seine Persönlichkeit in einer Therapie nachhaltig anzugehen, verneint und eine auf ein Therapieziel ausgerichtete Behandlung als nicht möglich beurteilt. Es sei nicht ersichtlich, weshalb diese Beurteilung - Therapieunfähigkeit - mittlerweile nicht mehr zutreffen solle. 9.2 Ob die Einschätzungen der Justizdirektion bezüglich des Therapieerfolges zutreffend sind, kann letztlich offen bleiben. Die Justizdirektion hat zulässigerweise festgestellt, dass der Beschwerdeführer gemeingefährlich ist. Die Verknüpfung zwischen einer Therapie und der Urlaubsgewährung war verfassungsrechtlich ebenfalls nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer verweigert hingegen die Teilnahme an einer Therapie zur Bewältigung seiner Gemeingefährlichkeit. Wenn er nun ausführt, er sei gar nicht therapiefähig, sagt er gleichzeitig, seine Gemeingefährlichkeit könne nicht geheilt werden. Diese bleibt damit bestehen, was folglich die beantragte Gewährung eines längeren Beziehungsurlaubes ausschliesst (vgl. § 55 Abs. 2 JVV). 9.3 Auf die weiteren Ausführungen des Beschwerdeführers in diesem Zusammenhang ist nicht einzutreten, da er keine konkreten und genügend begründeten Verfassungsrügen erhebt (vgl. Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).