Citation: 1C_546/2023 E. 4.1

4.1. Es ist unbestritten, dass nach dem anwendbaren kantonalen Verfahrensrecht das Einzelgericht grundsätzlich nur für die Beurteilung der Rechtmässigkeit des Freiheitsentzugs zuständig ist. Das Verwaltungsgericht erachtet dessen Zuständigkeit hier ausnahmsweise auch für die Beurteilung der weiteren polizeilichen Massnahmen für gegeben, weil so widersprüchliche Urteile vermieden werden könnten. Die Beschwerdeführerin hält diese Kompetenzattraktion für willkürlich. Sie macht geltend, die Vernichtung der sichergestellten Gegenstände und die erkennungsdienstliche Behandlung hätten keinerlei Überschneidungspunkte mit dem Freiheitsentzug. Dasselbe gelte für die Verletzung des von ihr als verletzt gerügten Rechts auf Akteneinsicht.