Citation: 5A_947/2019 E. 1

Zwischen A.________ und weiteren Erben ist vor dem Zivilgericht Basel-Stadt der Prozess hängig. Streitgegenstand bildet, ob die Klausel "dichiaro che la mia metà, di casa B.________, la dona a A.________, perchè ci ha sempre aiuto nei lavori pesante è piu brutti, è mio marito ed io non habbiamo mai dato niente, è vissuto sempre male, in tutte le cose che ha vissuto, è perciò lo voglio dare un pò di gioia. Una cosa più importante, finchè vivo il C.________, pacherà lui laffito, quando lui non c'e più, pacherà A.________ di una appartamente" eine blosse Teilungsvorschrift oder ein Vorausvermächtnis sei. Das Zivilgericht ging gestützt auf Art. 608 ZGB von einer gesetzlichen Vermutung zugunsten einer Teilungsvorschrift aus und hielt A.________ vor, sich damit nicht auseinanderzusetzen, sondern einfach eine Begünstigung zu behaupten, und sich insbesondere auch nicht zum von den Miterben mehrfach erwähnten Widerspruch zu äussern, wonach er nach dem Tod des Vaters Miete zahlen müsse. Entsprechend ging das Zivilgericht in seinem Urteil davon aus, dass A.________ und seine drei Miterben gemäss den gesetzlichen Erbquoten je zu gleichen Teilen am Nachlass berechtigt sind. Berufungsweise beantragte A.________ die Feststellung, dass das Testament ein Vorausvermächtnis enthalte, in welchem ihm die Hälfte des Hauses vermacht werde. Erstens habe er der Erblasserin in schweren und unangenehmen Arbeiten immer geholfen und diese habe sich offensichtlich eine Abgeltung dieser Leistungen gewünscht. Zweitens stehe die Mietzinspflicht offensichtlich damit in Zusammenhang, dass die Erblasserin trennungsbedingt habe Miete zahlen müssen. Das Appellationsgericht hielt diese Begründungen für ungeeignet, um den Entscheid des Zivilgerichts umzustossen und wies deshalb mit Entscheid vom 18. Oktober 2019 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das Berufungsverfahren ab. Gleichzeitig setzte es A.________ Frist zur Leistung des Kostenvorschusses und stellte die Berufung den Gegenparteien zur Kenntnis zu. Gegen diesen Entscheid reichte A.________ am 21. November 2019 beim Bundesgericht eine Beschwerde ein mit den Begehren um Feststellung der Verletzung verfassungsmässiger Rechte im Zusammenhang mit der Abweisung des Gesuches um unentgeltliche Rechtspflege und um Feststellung, dass das Berufungsbegehren sehr wohl Aussicht auf Erfolg habe. Ferner verlangt er für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege.