Citation: I 406/06 19.04.2007 E. 4.3

4.3.1 Die umfangreichen medizinischen Unterlagen erlauben - entgegen den Erwägungen im angefochtenen Entscheid - eine rechtsgenügliche Beurteilung der gesundheitlichen Einschränkungen, zumal die mit dem Versicherten befassten ärztlichen Spezialisten übereinstimmend zum Schluss kamen, die persistierenden Beschwerden im Thorax- und Schulterbereich seien (zumindest) überwiegend wahrscheinlich nicht auf eine organische Ursache zurückzuführen. Dass der Versicherte grosse Angst vor einer Krebserkrankung hat und die - nach Lage der medizinischen Akten unbegründete - Befürchtung, an einem "Knochentumor" erkrankt zu sein (vgl. Bericht des Dr. med. E.________ vom 19. Februar 2004) allenfalls erklären könnte, weshalb der Versicherte im vermeintlich erkrankten Körperbereich Schmerzen empfindet, ist für die Beurteilung des Leistungsanspruches unbeachtlich, da die diesbezüglichen (hypochondrischen) Ängste unbestrittenermassen nicht auf eine invalidisierende psychische Störung zurückgehen. 4.3.2 Soweit Dr. med. W.________ (auch) im hier massgeblichen Zeitraum bis zum Einspracheentscheid vom 13. April 2005 unter Hinweis auf "Krankheit" eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestierte, vermögen seine nicht begründeten Formularzeugnisse zu keiner anderen Beurteilung zu führen. Davon abgesehen, dass Hausärzte gerichtsnotorisch im Zweifel eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichtes I 128/98 vom 24. Januar 2000 E. 3b/cc publiziert in: AHI 2001 S. 114), vermögen die hausärztlichen Bescheinigungen die auf gut dokumentierten Untersuchungsergebnissen beruhenden Beurteilungen der Dres. med. Y.________, S.________ und E.________ nicht in Frage zu stellen. In Würdigung der spezialärztlichen Abklärungen, die keine die Schmerzen erklärenden somatischen Ursachen ergaben, kann in antizipierter Beweiswürdigung (E. 2.3 hievor) auf weitere Abklärungen verzichtet werden. Dies gilt umso mehr, als selbst nach Einschätzung des Hausarztes der Gesundheitszustand stationär ist, weshalb der Umstand, dass in den Akten zwischen dem 21. Dezember 2004 und dem Einspracheentscheid vom 13. April 2005 keine medizinischen Untersuchungen dokumentiert sind, zu keinen Weiterungen Anlass gibt. Damit ist die IV-Stelle zu Recht von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen.