Citation: U 370/04 31.01.2005 E. 2

Die Vorinstanz ist in einlässlicher, in allen Teilen zutreffender Würdigung der medizinischen Unterlagen zum Schluss gelangt, dass die am 4. Februar 2003 gemeldeten Ellenbogenbeschwerden mit Ausstrahlungen in die Hand sowie die Schulter nicht mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfall vom 29. Juli 1995 stehen. Sie stützte sich dabei im Wesentlichen auf den Bericht des Dr. med. H.________, dem voller Beweiswert zuzuerkennen ist (BGE 125 V 352 Erw. 3) und worin diffuse, neuropathische Schmerzen im linken Ellenbogen diagnostiziert wurden, für die radiologisch kein somatisches Korrelat bestehe. Die im Jahre 1995 erlittene Fraktur ist demnach - bei korrekter Stellung der Fragmente - vollständig konsolidiert; bei der klinischen Untersuchung sind laut Angaben des untersuchenden Facharztes nebst mässig ausgeprägten, seitengleichen Arbeitsspuren an beiden Händen sowie praktisch identischen Umfängen im Bereich der linken und der rechten oberen Extremitäten (gemessen an Handgelenk, Vorder- und Oberarm) die sehr inkonsistenten Leistungen bei der Kraftmessung (Rapid exchange Griptest) aufgefallen. Weil anspruchsbegründende somatische Beschwerden gestützt auf den gut dokumentierten massgeblichen medizinischen Sachverhalt klarerweise zu verneinen sind, besteht kein Anlass zu ergänzenden Beweisvorkehren (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b). Ob eine psychische Gesundheitsstörung mit Krankheitswert vorliegt und diese als natürliche Folge des versicherten Unfalles zu qualifizieren ist, kann schliesslich offen bleiben, da nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz, worauf verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 OG), mit Blick auf die medizinischen Akten jedenfalls die Adäquanz des Kausalzusammenhangs nicht gegeben ist.