Citation: 9C_379/2018 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hat die medizinischen Unterlagen eingehend gewürdigt. Sie hat auf das Gutachten des Psychiaters Dr. med. B.________ vom 2. Mai 2017 abgestellt. Dieser vermochte keine psychiatrischen Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu stellen und verneinte das Vorliegen einer Arbeitsunfähigkeit, indem er zusammenfassend darlegte, dass sich weder in den Vorakten noch im Rahmen der aktuellen gutachterlichen Untersuchung klare Hinweise auf einen relevanten psychischen Gesundheitsschaden fänden, der die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin langfristig einschränken würde. Gestützt auf diese fachärztlichen Angaben, welche die Anforderungen an den Beweiswert eines medizinischen Gutachtens erfüllten, stellte das kantonale Gericht fest, dass die von Dr. med. B.________ diagnostizierte Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion bei psychosozialer Belastungssituation sich den Ausführungen des Psychiaters entsprechend keine Folgen für die Arbeitsfähigkeit habe. Der Versicherten sei die zuletzt ausgeübte Arbeit oder eine Verweisungstätigkeit uneingeschränkt zumutbar. Es fehle somit an einer Invalidität oder einer drohenden Invalidität im Rechtssinne, woran die Einschätzung der Ärzte der Klinik C.________ vom 28. Dezember 2017, worin nebst einer Persönlichkeitsstörung eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, diagnostiziert wurde nichts ändere; diese Stellungnahme sei nach dem für die gerichtliche Beurteilung in zeitlicher Hinsicht massgebenden Datum des Erlasses der Verwaltungsverfügung (vom 6. November 2017) abgegeben worden. 2.2 Die Beschwerdeführerin wendet ein, der Bericht der Klinik C.________ stehe in einem engen Sachzusammenhang zum Gutachten des Dr. med. B.________ und sei deshalb mit zu berücksichtigen. Weiter kritisiert sie das psychiatrische Gutachten. Dieses setze sich nicht mit früheren abweichenden psychiatrischen Berichten auseinander. Bei Vorliegen fachlicher Divergenzen hätte die Vorinstanz beim Gutachter nachfragen oder weitere Abklärungen treffen müssen. Ferner beruft sie sich auf die Qualitätsleitlinien für eine Begutachtung sowie darauf, dass die Verwaltung sich nicht an die Vorgaben des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen gehalten und es daher versäumt habe, aktuelle Arztberichte einzuholen.