Citation: 8C_506/2024 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz stellte gestützt auf das Gutachten der estimed AG vom 15. Juni 2022 fest, der Beschwerdeführer sei im Verfügungszeitpunkt in der angestammten Tätigkeit zu 30 % und in einer angepassten Tätigkeit zu 10 % eingeschränkt gewesen. Nach einlässlicher Würdigung der weiteren medizinischen Akten hielt sie zudem fest, der Beschwerdeführer sei nach Ablauf des Wartejahres ab April 2017 bis zur Begutachtung im Juni 2022, abgesehen von einer vorübergehenden vollständigen Arbeitsunfähigkeit im Anschluss an die Knieoperation vom 12. April 2017 sowie nach den Karpaltunnelspaltungen vom 2. März 2018 und 12. Februar 2019, nie über einen längeren Zeitraum zu mehr als 30 % in der angestammten und zu 10 % in behinderungsangepasster Tätigkeit arbeitsunfähig gewesen. Ebenso wenig habe sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der Begutachtung im Juni 2022 relevant verändert. Die Invaliditätsbemessung per 2017 ergab ausgehend von einem Einkommen ohne Gesundheitsschaden (Valideneinkommen) von Fr. 64'799.- und einem hypothetischen Einkommen mit Gesundheitsschaden (Invalideneinkommen) von Fr. 60'392.- einen Invaliditätsgrad von gerundet 7 %. Das kantonale Gericht erkannte, selbst unter Berücksichtigung eines maximalen Abzugs vom Tabellenlohn von 25 % würde kein rentenbegründender Invaliditätsgrad von 40 % bestehen, weshalb die IV-Stelle zu Recht einen Rentenanspruch verneint habe.