Citation: I 433/00 06.08.2001 E. 2

2.- Streitig ist, ob die Invalidenversicherung für die wegen des Augenleidens (Strabismus concomitans convergens alternans) erforderliche Sehschulung und die Brille aufzukommen hat bzw. ob hiefür ergänzende Abklärungen notwendig sind. Dabei ist unbestritten, dass die Sehstörung die für die Anerkennung als Geburtsgebrechen gemäss Ziffer 427 GgV-Anhang geltenden Voraussetzungen nicht erfüllt, weshalb eine Kostenübernahme gestützt auf Art. 13 IVG sowie Art. 21 Abs. 1 Satz 2 IVG (und Ziffer 7.01* HVI-Anhang) entfällt. Zu prüfen ist lediglich, ob eine Leistungspflicht der Invalidenversicherung gemäss Art. 12 IVG in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 IVG in Betracht fallen kann.