Citation: 2C_297/2020 E. 3.3.4

3.3.4. Vor diesem Hintergrund ist die hier angefochtene Zwischenverfügung nicht zu beanstanden: Der Beschwerdeführer ist anwaltlich vertreten, seinem Rechtsbeistand waren die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung bestens bekannt. Es wäre an ihm gewesen, den Nachweis der Bedürftigkeit zu erbringen. Er wusste, was er einzureichen hatte, und tat es dennoch nicht. Im bundesgerichtlichen Verfahren reicht er zahlreiche Kontoauszüge ein; er verkennt, dass es weder am Bundesgericht noch an der Vorinstanz ist, aus einer (unstrukturierten) Anhäufung von Unterlagen und Papieren nach allfällig relevanten Elementen für eine potentielle Bedürftigkeit zu suchen. Hinzu kommt im vorliegenden Fall, dass bereits die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich den Beschwerdeführer bzw. seinen Anwalt darauf hingewiesen hatte, dass das bei ihr eingereichte Gesuch nicht hinreichend begründet sei. Es musste für den Beschwerdeführer und seinen Rechtsvertreter somit umso klarer sein, was von ihnen erwartet wurde. Kamen sie ihrer Obliegenheit, die Bedürftigkeit geltend zu machen und korrekt zu belegen, nicht rechtsgenügend nach, so liegt hierin keine Verletzung von Art. 29 BV. Indem die Vorinstanz das Gesuch des Beschwerdeführers ohne Rückfrage abgewiesen hat, verstösst ihr Entscheid nicht gegen Art. 29 Abs. 1 BV, auch der Vertrauensgrundsatz ist nicht berührt, nachdem der Beschwerdeführer bereits durch die Darlegung der Sicherheitsdirektion auf die mangelhafte Begründung des Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung hingewiesen worden war.