Citation: 5A_43/2022 E. 2.4.1

2.4.1. Soweit der Beschwerdeführer an dieser Stelle erneut auf das Erfordernis eines Schriftenwechsels zurückkommt, kann auf bereits Gesagtes verwiesen werden (E. 2.3.3). Beizufügen bleibt, dass das Kriterium der offensichtlichen Unbegründetheit eine materielle und eine prozessuale Seite hat. Vorliegend geht es um die Begründungsanforderungen, denen der Beschwerdeführer nach Auffassung der Vorinstanz nicht nachgekommen ist. Der Vorwurf, die Vorinstanz habe inhaltlich kein Prozess-, sondern ein Sachurteil gefällt, ändert nichts daran, dass sich der Beschwerdeführer mit der materiellen Begründung befassen muss, welche die Vorinstanz für den Fall der zulässigen Beschwerdeführung gegeben hat (BGE 139 II 233 E. 3.2). Der Vorinstanz steht bei zulässiger Beschwerdeführung zudem ohne weiteres zu, die Nichtigkeit der Sicherstellungsverfügung von Amtes wegen zu prüfen: Das Rechtsöffnungsgericht hat von Amtes wegen zu prüfen, ob die vorgelegte Verfügung nicht nichtig ist (Urteil 5A_567/2019 vom 23. Januar 2020 E. 7.2.1; STAEHELIN, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 3. Aufl. 2021, N. 128 zu Art. 80); ebenso kann Nichtigkeit auch im Rechtsmittelweg von Amtes wegen festgestellt werden (BGE 137 III 217 E. 2.4.3).