Citation: 1P.58/2002 08.07.2002 E. 5

Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Verfahrenskosten den privaten Beschwerdegegnern, welche Antrag auf Abweisung der Beschwerde gestellt haben, aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Diese haben ausserdem die Beschwerdeführerin, welche als kleinere Gemeinde ohne eigenen Rechtsdienst auf den Beizug eines Anwalts angewiesen war, angemessen zu entschädigen (Art. 159 Abs. 2 OG). Der Umstand, dass der gerügte Fehler dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden zuzurechnen ist, rechtfertigt es indessen, da den involvierten Gemeinwesen grundsätzlich keine Gerichtskosten auferlegt werden dürfen (Art. 156 Abs. 2 OG), eine reduzierte Spruchgebühr zu erheben. Dasselbe gilt auch für die Parteientschädigung angesichts der Tatsache, dass die materiellen Fragen, die sich stellen, nach wie vor offen sind (vgl. BGE 112 Ia 275, nicht publizierte E. 7).