Citation: 1P.167/2001 10.07.2001 E. 3

3.- Der Beschwerdeführer hat sein Revisionsgesuch auf zwei Beweismittel gestützt, die der 1. Strafkammer des Obergerichts bei ihrem Entscheid vom 4. November 1999 nicht bekannt waren. Es sind dies einerseits das Widerrufsschreiben des K.________ vom April 2000 und andererseits das Widerrufsschreiben des M.________ vom 25. September 2000. Beide Widerrufserklärungen hat der Kassationshof als unglaubhaft erachtet. K.________ hat anlässlich eines Anrufs vom 10. Mai 2000 an Untersuchungsrichter X.________ seine Widerrufserklärung wiederum widerrufen und an seinen den Beschwerdeführer belastenden Aussagen, die er im Strafverfahren gemacht hatte, festgehalten. Obwohl K.________ gemäss Eingabe des Vertreters des Beschwerdeführers an den Kassationshof des Kantons Bern vom 30. Januar 2001 diesen am 23. Januar 2000 angerufen und an seinem Widerruf festgehalten habe, hat der Beschwerdeführer hinsichtlich der Würdigung dieses Beweismittels auf Rügen verzichtet und ausdrücklich erklärt, der Kassationshof habe diesbezüglich die Schwelle zur Willkür nicht überschritten. Auf den Widerruf von K.________ ist somit nicht näher einzugehen.