Citation: 6B_829/2017 E. 2

Gemäss Art. 428 Abs. 1 StPO tragen die Parteien im Rechtsmittelverfahren die Kosten nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens, wobei als unterliegend auch die Partei gilt, die das Rechtsmittel zurückzieht (vgl. Urteil 6B_1132/2015 vom 2. Dezember 2015 E. 3; THOMAS DOMEISEN, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014 N. 13 zu Art. 428 StPO; siehe auch VICTOR LIEBER, in: Donatsch/Hansjakob/Lieber, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 5 zu Art. 386 StPO). In Bezug auf die Kostenverlegung spielt es somit entgegen der insoweit unbegründeten Auffassung des Beschwerdeführers keine Rolle, ob seine Eingabe vom 24. Juni 2017 als Beschwerderückzug aufzufassen gewesen wäre oder nicht. Er gilt im vorinstanzlichen Verfahren so oder anders als unterliegende Partei, weswegen ihm das Obergericht die Kosten angesichts der klaren Rechtslage in jedem Fall auferlegen durfte. Eine Bundesrechtsverletzung ist nicht ersichtlich. Die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 109 BGG als offensichtlich unbegründet abzuweisen.