Citation: 8C_671/2019 E. 4.2

4.2. Den geschilderten Geschehensablauf zweifelte die Suva zu keinem Zeitpunkt an. Die Versicherte gab anlässlich der Bagatellunfall-Meldung am 26. September 2017 an, dass ihr eine Kollegin die Hand bei der Verabschiedung extrem fest zugedrückt habe. Auf dem zur Ergänzung zugeschickten Fragebogen führte sie am 17. Dezember 2017 aus, es sei ein kräftiger und ruckartiger Händedruck sowie ein starkes Abknicken kleinfingerwärts passiert; sie sei aus Schmerz in die Knie gegangen. Der behandelnde Handchirurg Dr. med. D.________ ging dementsprechend in seinem Bericht vom 5. März 2018 - ebenso wie der hinzugezogene Handchirurg Dr. med. E.________ im Bericht vom 18. April 2018 - von einer unerwarteten, forcierten Ulnarduktionsbewegung aus und diagnostizierte am 20. Dezember 2017 Restbeschwerden nach Distorsion der rechten Handwurzel. Die Schmerzen manifestierten sich im Handgelenk (carpometakarpale Schmerzen nach Trauma durch festen Händedruck rechts ulnar; vgl. Bericht des erstbehandelnden Dr. med. F.________ vom 13. Dezember 2017). Der Radiologe Dr. med. G.________, Klinik H.________, erwähnte ebenfalls einen massiven Händedruck mit ulnarer Abknickung (Bericht der Radiologie, Klinik H.________, vom 14. Dezember 2017; vgl. auch die Beurteilung der Suva-Kreisärztin Dr. med. C.________ vom 27. März 2018).