Citation: 1C_109/2023 E. 3

Auf die Beschwerde der Beschwerdeführerin ist somit nicht einzutreten. Dagegen ist diejenige des Beschwerdeführers wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs gutzuheissen und der angefochtene Entscheid insoweit aufzuheben, als er den Beschwerdeführer belastet. Dies betrifft Dispositiv-Ziffer 1 (Abweisung der Beschwerde) und Dispositiv-Ziffer 3 Satz 2 (Rückerstattungspflicht für die gewährte unentgeltliche Rechtspflege, falls der Beschwerdeführer nachträglich zu hinreichenden Mittel gelangen sollte). Die Sache ist zur neuen Beurteilung an das SEM zurückzuweisen. Damit erübrigt es sich, auf die weiteren Rügen des Beschwerdeführers einzugehen. Hinsichtlich der Kosten- und Entschädigungsfolgen erscheint es unter den gegebenen Umständen nicht gerechtfertigt, zwischen den beiden beschwerdeführenden Personen (Vater und Tochter) zu unterscheiden. Somit sind keine Gerichtskosten zu erheben, auch nicht von der Beschwerdeführerin (Art. 66 Abs. 1 und 4 BGG). Die Schweizerische Eidgenossenschaft (das SEM) hat dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers zudem eine sämtliche Anwaltskosten umfassende Parteientschädigung zu bezahlen (Art. 68 Abs. 2 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird damit gegenstandslos.