Citation: 5A_228/2024 E. 3

Das Obergericht hat die Abweisung des Antrages auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung damit begründet, dass die Parteien am 26. Januar 2024 im österreichischen Rückführungsverfahren einen Vergleich unterzeichnet hätten, in welchem sich die Mutter zur Rückkehr mit dem Kind in die Schweiz verpflichtet habe. Das Kindeswohl bedinge vorliegend eingehendere Abklärungen, bevor definitiv über die Obhuts- und Wegzugsfrage entschieden werden könne. Genau diese Abklärungen beabsichtige die KESB zu tätigen und es wäre wünschenswert, dass beide Parteien ihren diesbezüglichen Mitwirkungspflichten nachkommen würden, was insbesondere auch im Kontext mit dem bislang nicht zustande gekommenen Kontakt zwischen Vater und Kind gelte.