Citation: 7B.47/2006 08.05.2006 E. 1

1.1 X.________ erhob mit Schreiben vom 20. Juni 2005 Beschwerde an das Obergericht von Appenzell A.Rh. als Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs gegen zwei Pfändungsankündigungen in den Betreibungen Nrn. xxxx und yyyy des Betreibungsamtes Herisau, welche bei ihm angeblich am 18. Juni 2005 eingegangen seien. Er beantragte die Aufhebung der Betreibungen und die Zusprache einer gehörigen Parteientschädigung von Fr. 200.--. Die Pfändungsankündigungen wurden nicht beigelegt. Mit Schreiben vom 22. Juni 2005 machte die Aufsichtsbehörde X.________ darauf aufmerksam, dass eine Beschwerde u.a. einen Antrag und eine kurze, sich auf das Wesentliche beschränkende Begründung zu enthalten habe. Demgemäss wurde X.________ aufgefordert, innert Frist bis zum 1. Juli 2005 eine verbesserte Beschwerdeschrift in genügender Anzahl sowie die angefochtenen Verfügungen einzureichen. Für den Säumnisfall wurde angedroht, dass auf die Beschwerde nicht eingetreten werde. 1.2 Innert der angesetzten Frist bis zum 1. Juli 2005 ging keine verbesserte Beschwerdeschrift ein. Erst mit Schreiben vom 5. Juli 2005 (Postaufgabe 6. Juli 2005) reichte X.________ die angefochtenen Verfügungen ein und erklärte, dass er die Frist in eigenem Ermessen erstreckt habe. Mit Entscheid vom 12. Juli 2005 trat die Aufsichtsbehörde auf die Beschwerde nicht ein. Sie befand - zusammengefasst -, nachdem das Bundesrecht wie auch das kantonale Verwaltungsverfahrensrecht die nachträgliche Frist zur Einreichung des angefochtenen Entscheids als Verwirkungsfrist ansähen, sei es gerechtfertigt, dies auch im Beschwerdeverfahren vor der Aufsichtsbehörde so zu halten. Demnach könne auf eine Beschwerde nicht eingetreten werden, wenn eine nachträgliche Frist zur Einreichung der angefochtenen Verfügung nicht eingehalten werde. 1.3 Der Entscheid der Aufsichtsbehörde vom 12. Juli 2005 konnte dem Beschwerdeführer mittels Gerichtsurkunde nicht zugestellt werden, da dieser ohne Adressangabe weggezogen war. In der Folge wurde der Beschwerdeführer im Amtsblatt von Appenzell A.Rh. vom 17. August 2005 aufgefordert, innert sieben Tagen seit Erscheinen dieser Bekanntmachung den Entscheid der Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs am 12. Juli 2005 bei der Obergerichtskanzlei in Trogen abzuholen oder schriftlich anzufordern. Nach unbenutztem Ablauf der vorgenannten Frist beginne die Frist für das Rechtsmittel an das Bundesgericht zu laufen. 1.4 Auf Begehren von X.________ wurde ihm von der Aufsichtsbehörde am 8. März 2006 eine Kopie des Entscheids vom 12. Juli 2005 zugestellt. Mit Eingaben vom 14. und 15. März 2006 beantragt X.________ der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts, die Betreibungen bzw. die Verlustscheine seien aufzuheben. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.