Citation: 5A_968/2021 E. 4.4.2

4.4.2. Die Beschwerdeführerin erachtet diese (entscheidrelevante) Feststellung als aktenwidrig und damit offensichtlich unrichtig. Sie habe die einzelnen Dokumente gerade in der Absicht, keine bestimmte Reihenfolge zu suggerieren, je einzeln bezeichnet. Die Parteien hätten nie eine bestimmte Reihenfolge der einzelnen Dokumente behauptet oder bewiesen. Eine solche sei von ihr, der Beschwerdeführerin, ebenso bestritten worden wie das Vorliegen einer "gebundenen Fassung" des Vertrags. Die Beschwerdeführerin verweist im Zusammenhang mit der geltend gemachten Bestreitung einzig auf die Berufungsschrift (Akten Obergericht, act. 28). Damit vermag sie von vornherein weder nachzuweisen, dass sie im erstinstanzlichen Verfahren bestimmte Vorbringen erhoben hat, noch die sich auf dieses Verfahren beziehenden Ausführungen des Obergerichts in Frage zu stellen. Mit ihren Vorbringen vor Bundesgericht spricht sie ohnehin bloss die (angeblich) mit ihren Eingaben im erstinstanzlichen Verfahren verfolgte (subjektive) Absicht an. Dergestalt hinterfragt sie weder die Feststellungen des Obergerichts zum (objektiven) Inhalt ihrer Ausführungen noch jene zu den Klagebeilagen und deren Inhalt mit Erfolg. Entsprechend gelingt es ihr nicht, die zum Prozesssachverhalt zählenden Feststellungen der Vorinstanz betreffend die Vorbringen der Parteien im erstinstanzlichen Verfahren als offensichtlich unrichtig erscheinen zu lassen.