Citation: 1C_160/2019 E. 3

Der Beschwerdeführer beanstandet, dass die Vorinstanz die anwendbaren Bestimmungen der Verordnung zum Planungs- und Baugesetz des Kantons Zug vom 20. November 2018 (V PBG, BGS 721.111) mit dem seit 1. Januar 2019 massgebenden Wortlaut zitiert habe. Nachdem der Beschwerdeführer aber selber ausführt, dass inhaltlich § 16 Abs. 2 lit. e der V PBG in dem bis 31. Dezember 2018 massgebenden Wortlaut (aV PBG) mit § 35 Abs. 2 lit. i V PBG inhaltlich übereinstimmt, kann die Frage, welche Bestimmung intertemporalrechtlich zur Anwendung gelangt, offen gelassen werden. Im Folgenden wird jedoch die bis 31. Dezember 2018 massgebende Bestimmung zitiert. § 16 Abs. 2 lit. e aV PBG steht im Zusammenhang mit der Berechnung der Ausnützungsziffer und hat nachstehenden Wortlaut: "Nicht anzurechnen sind (..) e) Flächen von Gemeinschaftsräumen in Wohnhäusern mit mehr als drei Wohnungen; von nicht gewerblichen Einstellräumen für Fahrzeuge; von offenen Erdgeschosshallen und offenen überdeckten Dachterrassen; von ein- und vorspringenden Balkonen; von verglasten Veranden, Vorbauten, Balkonen und Terrassen, sofern sie weniger als 15% der Summe aller anrechenbaren Geschossflächen ausmachen und heiztechnische Installationen fehlen." Umstritten ist zwischen den Parteien, ob diese Bestimmung auf den im Attikageschoss geplanten und als "Wintergarten" bezeichneten Bauteil zur Anwendung gelangt.