Citation: B 95/04 10.01.2005 E. A

Der 1949 geborene B.________ war vom 1. Juli 1990 bis 31. Dezember 1992 bei der Firma I.________ AG als Geschäftsführer angestellt und damit bei der ASPIDA Sammelstiftung für die Durchführung der BVG-konformen Vorsorgemassnahmen (im Folgenden: Sammelstiftung) für die berufliche Vorsorge versichert. Nach der Auflösung des Arbeitsverhältnisses bezog B.________ Arbeitslosenentschädigung. Im Juli 1994 nahm er eine selbstständige Erwerbstätigkeit auf, vermochte damit aber kein ausreichendes Einkommen zu erzielen, weshalb er ab April 1995 Sozialhilfeunterstützung in Anspruch nehmen musste. Im November 1997 meldete er sich unter Hinweis auf ein psychoorganisches Syndrom, Legasthenie, Seh- und Hörschwäche bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Gestützt auf ein Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle am Spital X.________ (MEDAS) vom 30. Oktober 2002 und weitere Abklärungen in medizinischer und erwerblicher Hinsicht gelangte die IV-Stelle des Kantons Solothurn zum Schluss, dass B.________ seit mindestens Anfang 1993 in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt sei. Mit Verfügungen vom 15. Mai 2003 sprach sie dem Versicherten mit Blick auf die im November 1997 eingereichte Anmeldung rückwirkend ab 1. November 1996 bei einem Invaliditätsgrad von 78 % eine ganze Invalidenrente zu. Mit Schreiben vom 31. Juli 2003 lehnte es die Sammelstiftung ab, dem Versicherten Invalidenleistungen zu gewähren, weil die Arbeitsunfähigkeit erst bei Aufnahme der selbstständigen Erwerbstätigkeit im Jahre 1994 eingetreten sei.