Citation: U 5/01 15.10.2001 E. 5

5.- In den zahlreichen Arztberichten wird auf die psychische Fehlverarbeitung des erlittenen Unfalles durch den Versicherten hingewiesen. Geht man davon aus, dass eine psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit gegeben ist, so steht diese nur dann mit dem Unfall in einem adäquaten Kausalzusammenhang, wenn es sich um einen schweren Unfall oder einen Unfall im mittleren Bereich gehandelt hat, wobei Unfälle im mittleren Bereich noch zusätzliche Kriterien erfüllen müssen (vgl. BGE 115 V 140). Diese Kriterien sind indessen nicht weiter zu prüfen; denn in Übereinstimmung mit den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz ist der Unfall als leicht zu qualifizieren. Der Versicherte war bei seinen Betonfräsarbeiten zwar von einem zirka 600 kg schweren Betonblock am rechten Oberarm getroffen worden, war aber gemäss seinen eigenen Angaben nach dem Unfall noch in der Lage, selber mit dem Auto von Horgen nach Luzern zu fahren, bevor er sich in ärztliche Behandlung begab. Die psychische Fehlverarbeitung des Unfalls muss bei dieser Konstellation unfallfremden Faktoren zugeordnet werden, wofür die SUVA nicht einzustehen hat.