Citation: 1P.654/2005 16.03.2006 E. A

Vom 6. Dezember 2002 bis 6. Januar 2003 legte der Gemeinderat Wettingen ein Baugesuch der X.________ AG für eine Arealüberbauung auf, welche aus fünf Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 55 Wohnungen (Häuser "A"-"E"), einem Gewerbegebäude (Haus "G") und einer Tiefgarage auf den Parzellen Nrn. 900, 901, 902, 910, 916, 917, 6182 und 6299 besteht. Gegen dieses Bauvorhaben erhoben Y.________ und ein weiterer Einsprecher am 6. Januar 2003 Einsprache. Sie beantragten, die Auflagefrist sei auf 20 Arbeitstage zu verlängern (Antrag 3.1), das Baugesuch sei wegen der massiven optischen Beeinträchtigung der Kreuzkapelle vor dem Entscheid von Baukommission und Gemeinderat der Ortsbildkommission sowie dem kantonalen Denkmalpfleger zu unterbreiten (Antrag 3.2), das Baugesuch sei in der vorliegenden Form nicht zu bewilligen und an die Bauherrschaft zurückzuweisen (Antrag 3.3). Weiter forderten sie, die Ausnutzung von 0.9 sei im Sinne von Artikel 1.1 des Gemeinde-Leitbildes vom 26. April 2001 um mindestens 20 % zu reduzieren (Antrag 3.4), der Gewerbebau längs der Landstrasse sei in zwei Baukörper mit mindestens 5 m Abstand zu unterteilen (Antrag 3.5) und sämtliche Dächer seien zu begrünen (Antrag 3.6). Nach durchgeführter architektonischer und baurechtlicher Prüfung des Bauvorhabens sei ihnen die Möglichkeit einzuräumen, weitere Einspracheargumente nachzureichen (Antrag 3.7).