Citation: 8C_460/2018 E. A

A.________, geboren 1997, bezog von der Gemeinde Strengelbach (nachfolgend: Gemeinde) ab 6. September 2009 materielle Sozialhilfe. Seinen Lehrvertrag hatte er per 31. März 2016 aufgelöst. Das begleitete Wohnen wurde wegen wiederholter Pflichtverletzungen durch A.________ per 30. Juni 2017 beendet. Nachdem er vorübergehend privat untergekommen war, ersuchte er die Gemeinde am 5. Juli 2017 um Unterstützung. Die Gemeinde gewährte ihm mit Beschluss vom 14. August 2017 für die Zeit vom 1. bis 14. Juli 2017 Nothilfe in der Höhe von Fr. 10.--/Tag sowie ab 15. Juli 2017 materielle Hilfe von Fr. 14.50/Tag, welche wöchentlich am Montag zwischen 9 und 10 Uhr ausbezahlt werde, an die Ortsanwesenheit resp. das Nichtvorhandensein eines Unterstützungswohnsitzes gebunden sei und bei Nichterscheinen verfalle. Zudem machte sie ihm Auflagen und Weisungen in Zusammenhang mit der Stellen- und Wohnungssuche sowie weiteren Mitwirkungspflichten (Einhaltung von Terminen, Auskunftspflicht, Einreichung von Kontoauszügen, etc.). Weiter gewährte sie Kostengutsprache für die Unterbringung in der Zivilschutzanlage B.________ (nachfolgend: ZSA) vom 7. Juli bis maximal 30. November 2017. Gestützt auf das Zeugnis von Frau Dr. med. C.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 9. August 2017, wonach die Unterbringung in der ZSA aus medizinischen Gründen nicht zumutbar sei, ordnete die Beschwerdestelle SPG (nachfolgend: Beschwerdestelle) mit Zwischenentscheid vom 14. August 2017 an, die Gemeinde habe A.________ umgehend eine andere Notunterkunft zur Verfügung zu stellen. Die Gemeinde focht diesen Zwischenentscheid an, wies aber A.________ mit Entscheid vom 25. August 2017 darauf hin, dass im Restaurant D.________ ab 1. September 2017 ein Zimmer frei sei, auf welches er sich bewerben könne, und er mit dem Vermieter bis spätestens 4. September 2017 Kontakt aufzunehmen habe. Nachdem A.________ sich bis zum 4. September 2017 nicht im Restaurant D.________ gemeldet hatte, wies ihn die Gemeinde an, dies noch gleichentags zu tun. Der Vermieter teilte der Gemeinde auf Nachfrage mit, man habe eine Besichtigung des Zimmers bis spätestens 5. September 2017 um 12 Uhr vereinbart, A.________ sei aber an diesem Tag erst um 14 resp. kurz vor 15 Uhr erschienen, als das Zimmer bereits an einen anderen Interessenten vergeben gewesen sei. Am 25. September 2017 zog A.________ in ein Zimmer im Restaurant E.________ um. Das gegen den Beschluss vom 14. August 2017 erhobene Rechtsmittel wies die Beschwerdestelle am 15. Dezember 2017 ab. Per 1. Januar 2018 verlegte A.________ seinen Wohnsitz nach Pieterlen.