Citation: 2C_581/2013 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin will eine Bewilligungsverlängerung zudem gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG beanspruchen (s. zu den Voraussetzungen für die Anerkennung eines Härtefalls nach dieser Bestimmung zuletzt BGE 138 II 393 E. 3 S. 394 ff. mit Hinweisen). Was sie unter dem Titel "eheliche Gewalt" anführt, erreicht die Schwelle von Art. 50 Abs. 2 AuG offensichtlich nicht. Sodann lässt das offenbar gelungene Einleben in die schweizerischen Verhältnisse ihre soziale Wiedereingliederung in ihrem Herkunftsland, das sie erst vor gut zwei Jahren als 28-Jährige verlassen hat, offensichtlich nicht als "stark gefährdet" erscheinen. Inwiefern der Umstand, dass kroatische Staatsangehörige in Zukunft möglicherweise einen Bewilligungsanspruch geltend machen können, für die Beurteilung eines Härtefalls im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG von Bedeutung sein soll, ist nicht ersichtlich.