Citation: 6B_963/2020 E. 1.2.2

1.2.2. Betreffend Anordnung einer ambulanten Massnahme anerkenne die Beschwerdeführerin in der Berufungsbegründung zu Recht, dass die entsprechenden Voraussetzungen gegeben seien. Aus den überzeugenden Ausführungen der Sachverständigen Dr. med. H.________ ergebe sich, dass die Beschwerdeführerin nach wie vor an einer schweren psychischen Störung leide und in unbehandeltem Zustand stark rückfallgefährdet sei. Bei der Durchführung einer ambulanten Massnahme durch einen forensischen Psychiater bestehe die Chance auf eine Reduktion der Rückfallgefahr. Die Beschwerdeführerin zeige sich auch massnahmenbereit. Nach alledem seien die Voraussetzungen für die Anordnung einer ambulanten Behandlung gegeben. Im Übrigen habe die Beschwerdeführerin die von der ersten Instanz angeordnete Massnahme nicht ausdrücklich angefochten (angefochtenes Urteil, E. IV. B. 2.2 S. 123).