Citation: 8C_487/2019 E. 5.3.2

5.3.2. Sodann würden die LWS-Beschwerden eine gleichzeitige Schmerzsymptomatik im Bereich des rechten OSG zufolge einer fortdauernden Fehlbelastung des rechten Fusses nicht ausschliessen. Dass im Konsultationsbericht des Spitals C.________ vom 7. Februar 2017 ausschliesslich von der Behandlung der in das rechte Bein ausstrahlenden Wirbelsäulenbeschwerden die Rede sei, sei sodann dem Umstand geschuldet, dass man sich bei der damaligen Untersuchung mit der LWS - durchgeführt durch das Team Wirbelsäule - befasst habe, die Betreuung der Fussproblematik hingegen durch das Fuss-Team des Spitals C.________ erfolgt sei. Im Übrigen habe der Beschwerdegegner nach der Durchführung eines Sakralblocks am 9. Februar 2017 eine Besserung der unfallfremden Rückenbeschwerden angegeben und eine diesbezügliche Arbeitsunfähigkeit verneint. Am 30. März 2017 hätten die Ärzte des Spitals C.________ dann die Diagnose einer Plantarfasziitis Fuss rechts mit verkürzter Gastrocnemius-Muskulatur mit/bei konservativer Therapie einer initial verspätet diagnostizierten undislozierten medialen Malleolarfraktur rechts vom 21. September 2016 gestellt. Damit könne die Beurteilung der versicherungsinternen Ärzte, wonach die Beschwerdesymtomatik im Anschluss an die Heilung der Malleolarfraktur nur noch einer LWS-Symptomatik und nicht der Situation des rechten Fusses zuzurechnen gewesen sei, nicht nachvollzogen werden.