Citation: 1B_547/2017 E. 4.4

4.4. Die Vorinstanz führt aus, dem Beschwerdeführer sei die Anwendung von Art. 44 und 45 GSOG bereits einlässlich erläutert worden. Den beiden Strafkammern würden die eingehenden Geschäfte abwechslungsweise je zur Hälfte zugeteilt. Kammerintern würden die Fälle fortlaufend nach vom Sekretariat bewirtschafteten Listen mit allen möglichen Zusammensetzungen und somit gestützt auf das Zufallsprinzip zugeteilt, wobei die Anzahl Fälle, die ein Richter als Referent bearbeite, vom Umfang der Tätigkeit für die Strafkammern abhänge. Die Mitglieder der 1. Strafkammer seien im Staatskalender ersichtlich. In ihrer Stellungnahme vom 17. Januar 2018 ergänzt die Vorinstanz, es treffe zu, dass die erwähnten acht Ausstandsgesuche nicht hälftig den beiden Strafkammern zugeteilt worden seien. Dies sei darauf zurückzuführen, dass ein koordiniertes Vorgehen erforderlich gewesen sei. Bei Oberrichter Niklaus, Geiser und Kiener handle es sich um die einzigen verbleibenden Mitglieder der Strafkammern, die von den eingereichten Ausstandsbegehren nicht betroffen seien.