Citation: 8C_73/2024 E. 5

Gemäss Vorinstanz sei unbestritten, dass die 30-tägige Beschwerdefrist am Montag, 4. Dezember 2023 geendet habe. Die Rechtsschrift sei erst am 6. Dezember 2023 und damit verspätet der Post übergeben worden. Im Zeugnis vom 7. Dezember 2023 habe Dr. med. B.________ der Rechtsvertreterin vom 4. bis und mit 6. Dezember 2023 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert, so das kantonale Gericht weiter. Dass eine derart gravierende Erkrankung vorgelegen habe, die der Anwältin jegliches auf die Fristwahrung gerichtetes Handeln verunmöglicht habe, werde jedoch nicht dargetan und ergebe sich auch nicht aus den Akten. So habe die Rechtsvertreterin denn auch gemäss eigenen Angaben die Beschwerdeschrift noch während der ihr attestierten Arbeitsunfähigkeit am 6. Dezember 2023 verfasst und diese gleichentags eingereicht. Weiter hat die Vorinstanz erwogen, dass die Anwältin nicht darlege, weshalb es ihr nicht möglich gewesen sein sollte, eine Vertretung oder eine andere geeignete Drittperson beizuziehen. Die Anwaltschaft habe sich so zu organisieren, dass die Fristen im Falle einer Verhinderung trotzdem gewahrt blieben. Es bestehe hier kein entschuldbarer Grund dafür, dass die Beschwerdeschrift nicht innert Frist aufgegeben worden sei.