Citation: 6B_130/2022 E. 3.8

3.8. Insgesamt ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz gestützt auf die erhobenen Beweise bzw. Indizien den angeklagten Sachverhalt als erstellt erachtet und auf die Erhebung weiterer Beweise verzichtet. Soweit der Beschwerdeführer Art. 6 und Art. 139 StPO als verletzt rügt, ist fraglich, ob darauf überhaupt eingetreten werden kann, da er die Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes - soweit ersichtlich - im Berufungsverfahren nicht gerügt und - mit Ausnahme des Antrags auf Einholung eines Polizeiberichts betreffend Sichtbarkeit des Steinwurfs (vgl. E. 3.4.4) - auch keine Beweisanträge gestellt hat. Jedenfalls erweist sich die Rüge aufgrund des Ausgeführten als unbegründet. Aus dem Untersuchungsgrundsatz fliesst kein Anspruch des Beschwerdeführers, dass allen seinen Vorbringen nachgegangen wird. Ebenso wenig verletzt das vorinstanzliche Urteil die Unschuldsvermutung bzw. den Grundsatz "in dubio pro reo". Die Vorinstanz legt nach dem Gesagten mit Hinweis auf die Begründung des erstinstanzlichen Gerichts nachvollziehbar und überzeugend dar, weshalb sie zum Schluss gelangt, der Beschwerdeführer habe mindestens einen Stein gegen die Fassade des Hauses des Beschwerdegegners 2 geworfen und damit einen Sachschaden von Fr. 743.15 verursacht. Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass die vom Beschwerdeführer auch vor Bundesgericht geschilderten Alternativszenarien keine unüberwindbaren Zweifel an der Täterschaft und Tat des Beschwerdeführers aufkommen lassen (Urteil S. 10). Dass die Alternativhypothesen nach Ansicht des Beschwerdeführers nicht nur denktheoretisch, sondern realistisch seien, ändert daran nichts. Dass eine andere Lösung ebenfalls möglich erscheint, genügt für die Annahme von Willkür nicht (vgl. E. 3.3.1). Auf die diesbezüglichen Ausführungen des Beschwerdeführers ist daher nicht weiter einzugehen.