Citation: 9F_8/2023 E. 5

Die Gesuchstellerin beanstandet primär die Ungerechtigkeit, die ihr widerfahren sei. Einen Revisionsgrund nach Art. 121 ff. BGG nennt sie nicht. Damit kann auf ihr Gesuch von vornherein nicht eingetreten werden. Hinzu kommt, dass das Bundesgericht die Begründung der Eingabe vom 15. März 2023 für offensichtlich ungenügend befunden hat, insbesondere weil die Behauptung der Gesuchstellerin, stets alle Fristen (wohl einschliesslich der relevanten Frist für den Kostenvorschuss vor der Steuerrekurskommission) eingehalten zu haben, völlig unsubstanziiert geblieben war (Urteil 9C_211/2023 vom 23. Mai 2023 E. 4). Das Revisionsverfahren ist nicht dazu da, der beschwerdeführenden Partei zu ermöglichen, ihre Fehler nachträglich noch zu korrigieren (Urteile 9F_7/2023 vom 3. Mai 2023 E. 1.1; 8F_16/2015 vom 13. November 2015 E. 1). Ohnehin nennt die Gesuchstellerin aber auch in ihrer neuen Eingabe keine konkreten Anhaltspunkte dafür, dass sie den vorerwähnten Kostenvorschuss rechtzeitig bezahlt oder zumindest eine Fristverlängerung erhalten hätte und die kantonalen Instanzen das Verfahren zu Unrecht beendet hätten.