Citation: 6B_661/2022 E. 2

Wie aus den Ausführungen des Beschwerdeführers selbst hervorgeht, beschlägt vorliegende Angelegenheit, wenn überhaupt, öffentlich-rechtliche Ansprüche aus Staatshaftungsrecht. Damit ist er in der Sache a priori nicht beschwerdelegitimiert. Soweit er darüber hinaus eine Verletzung seiner Verfahrensrechte geltend macht, ist er nicht zu hören, zumal er keine formellen Rügen erhebt, zu deren Vorbringen er unbesehen der fehlenden Legitimation in der Sache befugt wäre: Bei der vom Beschwerdeführer beanstandeten Verletzung des Beschleunigungsgebots und des rechtlichen Gehörs geht es nicht um eine formelle Rechtsverweigerung von ihm zustehenden Verfahrensrechten. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, die Staatsanwaltschaft habe das Beschleunigungsgebot verletzt, indem sie das Strafverfahren unzulässigerweise sistiert habe, macht er im bundesgerichtlichen Verfahren (zu Recht) nicht geltend, dass die Vorinstanz sich mit diesem Argument nicht auseinandergesetzt habe. Dasselbe gilt im Ergebnis hinsichtlich der angeblichen Gehörsverletzung. Wenn der Beschwerdeführer zudem davon ausgeht, dass sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Vorinstanz fälschlicherweise von einer ausschlaggebenden Relevanz des sozialversicherungsrechtlichen Verfahrens und dem in diesem Zusammenhang erstellten Gutachten für die strafrechtliche Beurteilung ausgingen, leitet er daraus lediglich eine unvollständige Sachverhaltsfeststellung ab. Damit zielt er auf eine materielle Überprüfung der Verfahrenseinstellung durch die kantonalen Strafbehörden ab, wozu ihm jedoch die Beschwerdelegitimation fehlt. Nichts anderes gilt in Bezug auf seine Kritik am von der Vorinstanz vertretenen und einlässlich begründeten Standpunkt, der fragliche Tatbestand der fahrlässigen Körperverletzung (Art. 125 StGB) sei bereits verjährt, weshalb das Verfahren diesbezüglich einzustellen gewesen sei. Was schliesslich den fraglichen Tatbestand der Aussetzung (Art. 127 StGB) betrifft, beschränkt sich der Beschwerdeführer explizit - erneut - darauf, eine unvollständige Sachverhaltsfeststellung geltend zu machen. Die insoweit erhobenen, ohnehin nicht substanziierten Rügen der Befangenheit und Voreingenommenheit stossen damit ins Leere.