Citation: 4A_588/2021 E. 3.1

3.1. Diese erblickt sie darin, dass die Vorinstanz eine Motivsubstitution vorgenommen und die Klage aus einem anderen Grund abgewiesen habe, ohne ihre erstinstanzlich dazu vorgetragenen Ausführungen und Beweisanträge berücksichtigt zu haben. Sie meint, sie habe sich im Berufungsverfahren einzig mit der vom Regionalgericht angenommenen fehlenden Aktivlegitimation auseinanderzusetzen gehabt, ohne im Einzelnen auf die weiteren Anspruchsvoraussetzungen und die dagegen vom Beschwerdegegner erhobenen Einwände nochmals eingehen zu müssen. Die Vorinstanz habe mit ihrem Vorgehen, dass sie diverse erstinstanzliche, entscheidrelevante Vorbringen und Beweise der Beschwerdeführerin unberücksichtigt gelassen habe, ihren Gehörsanspruch verletzt und darüber hinaus den diesbezüglichen Sachverhalt nur ungenügend bzw. nicht ermittelt.