Citation: 5A_291/2023 E. 4.1

4.1. Was den Ausschlussgrund der schwerwiegenden Gefahr im Sinn von Art. 13 Abs. 1 lit. b HKÜ anbelangt, wird der grössere Teil der im obergerichtlichen Verfahren aufgestellten Behauptungen nicht mehr aufrechterhalten; das Obergericht hat diesbezüglich denn auch keine Anhaltspunkte gesehen (der Vater übe psychische Gewalt aus und wisse, wie er die kroatischen Behörden für seine Zwecke instrumentalisieren und die Kinder gefangenhalten könne; die Kinder seien in Kroatien unter der Obhut des Vaters mangelernährt gewesen und somit drohe bei der Rückführung die schwerwiegende Gefahr einer körperlichen Schädigung; die Gerichte und Behörden in Kroatien seien korrupt; so sei das zuständige Gericht seit 2016 in illegale Adoptionen mit Kindern aus der Republik Kongo verwickelt gewesen und man dürfe die Gesundheit von D.A.________ und C.A.________ nicht in die Hände eines solchen Gerichtes legen). Vor Bundesrecht wird noch an zwei Vorbringen festgehalten und geltend gemacht, dass C.A.________ an einer Erkrankung aus dem Autismus-Spektrum leide und in Kroatien keine kindsgerechte Behandlung erfolge, weshalb ihm bei einer Rückführung ein seelischer Schaden drohe (dazu E. 4.1.1), und dass die Kinder in Kroatien in der Schule körperlicher Gewalt ausgesetzt seien, indem sie von den Lehrerinnen geschlagen und misshandelt würden (dazu E. 4.1.2).