Citation: I 662/03 19.03.2004 E. 2

Der Obergutachter Dr. med. X.________ kam am 17. Dezember 2002 zum Schluss, gesamthaft hätten die Beschwerden des Versicherten aus psychiatrischer Sicht sicher einen gewissen Krankheitswert. Das Ausmass der psychischen Störungen könne aber höchstens als leicht bezeichnet werden. Es sei eine leichte depressive Symptomatik im Rahmen einer Anpassungsstörung vorhanden. Diese bewirke, dass der Versicherte emotional weniger stark belastbar sei. Auf Grund der somatoformen Schmerzstörung könne ihm nicht mehr zugemutet werden, einer körperlichen Schwerarbeit nachzugehen, da er sonst die Körperschmerzen unverhältnismässig stark provoziere, was die Leistungsfähigkeit zusätzlich einschränke. Es sei ihm aber jede leichte bis mittelschwere Tätigkeit zumutbar. Bedingt durch die Anpassungsstörung und die dadurch verminderte Belastbarkeit dürfte er bei einer ganztägigen Arbeit etwas verlangsamt sein, was gesamthaft sicher nicht mehr als eine 30-prozentige Leistungseinschränkung rechtfertige. Diese Herabsetzung der Arbeitsfähigkeit bestehe seit Juni 1998.