Citation: 6B_1121/2022 E. 5

Der Beschwerdeführer erachtet sich aus verschiedenen Gründen legitimiert, die Kostenauflage in Frage zu stellen. Er sei als eine von 25 Personen mit gravierenden, rechtswidrigen und persönlichkeits- bzw. ehrverletzenden Vorwürfen "eingedeckt" worden. Selbst wenn die Strafverfahren nicht an die die Hand genommen worden seien, "bleibe immer etwas hängen". Bereits aus diesen Gründen seien alle 25 ver-zeigten Personen zur Beschwerde legitimiert. Auch die Kostenregelung betreffe ihn konkret und materiell und habe er ein rechtserhebliches Interesse an deren korrekten und adäquaten Erledigung. Wer grundlos und mutwillig Strafanzeigen einreiche, habe die finanziellen Folgen zu verantworten bzw. seien die aus einem mutwilligen Verhalten resultierenden Kosten nicht der Allgemeinheit zu "überbürden". Nicht nur als von der Verfügung vom 27. Juni 2022 direkt Betroffener, sondern auch direkt als Steuerzahler und Staatsbürger habe er ein Recht darauf, dass die durch unsinnige und krass persönlichkeitsverletzende Anzeigen verursachten Kosten vom Verursacher und nicht vom Staat getragen würden. Es gelte, solches Tun nicht durch Kostenbefreiung zu belohnen und müsse er es sich nicht gefallen lassen, dass der Staat durch eine solche Verfahrenserledigung Persönlichkeitsverletzungen Vorschub leiste. Schliesslich ergebe sich seine Legitimation auch aus seinem steuerrechtlichen "Bern-Bezug". Zusammenfassend verletze die Vorinstanz Verfassungs- und Bundesrecht. Die Nichtbehandlung seiner Beschwerde stelle eine Rechtsverweigerung dar. Durch die gesetzesverletzende Inaktivität und den in Bezug auf seinen Steuerwohnsitz nicht verifizierten Sachverhalt verfalle die Vorinstanz in Willkür. Das Ignorieren des Verursacherprinzips verletze die Strafprozessordnung.