Citation: 2C_154/2021 E. 5.4

5.4. Vor diesem Hintergrund ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die gegenseitigen Leistungen und Verpflichtungen aus den beiden Vereinbarungen jeweils gesamthaft gewürdigt hat. Wie die Vorinstanz zutreffend erkannt hat, erscheinen die als Optionsprämien bezeichneten Summen von Fr. 12.5 Mio. bzw. von Fr. 11'137'000.-- bei einer solchen Betrachtungsweise nicht als Preis für die Verpflichtung des Beschwerdeführers, im Ausübungszeitpunkt Aktien zu einem festgelegten Ausübungspreis kaufen oder eine Ausgleichszahlung für die Kursdifferenz (Cash Settlement) leisten zu müssen. Diese Verpflichtung würde nämlich durch die Zahlungen neutralisiert, welche die E.________ dem Beschwerdeführer im Falle von Wertverlusten leisten müsste. Mit den Zahlungen von Fr. 12.5 Mio. bzw. von Fr. 11'137'000.-- entschädigte E.________ den Beschwerdeführer vielmehr dafür, dass er die Aktien bis zum Ende der Veräusserungssperrfrist nicht verkaufen konnte. Diesen Zusammenhang zwischen den "Optionsprämien" und den Veräusserungssperrfristen scheint denn auch der Beschwerdeführer anzuerkennen, wenn er ausführt dass er "seine dauerhafte Entschädigung für die Lock-up-Verpflichtung (Kursminderungsrisiko) gegen eine sofortige Entschädigung aus der Put-Option eingetauscht" habe (Beschwerde, Rz. 40). Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers spielt die theoretische Möglichkeit einer physischen Lieferung der Aktien bei Ausübung der Put-Optionen keine Rolle. Erstens steht diese Hypothese unter dem Vorbehalt, dass E.________ nicht ihrerseits das Cash Settlement verlangt, und zweitens ist auch für den Beschwerdeführer kein wirtschaftlicher Anreiz erkennbar, bei Ausübung der Put-Optionen durch E.________ die Titellieferung dem Cash Settlement vorzuziehen.