Citation: 1P.122/2006 31.05.2006 E. 4

Schliesslich beanstandet der Beschwerdeführer, dass ihm durch den Entscheid des Staatsanwaltes Kosten auferlegt worden sind. Die Anklagekammer hat dazu im angefochtenen Entscheid auf den Gerichtskostentarif verwiesen. Der Beschwerdeführer erhebt in dieser Hinsicht keine rechtsgenügliche Rüge und setzt sich weder mit dem angefochtenen Entscheid noch mit dem Gerichtskostentarif auseinander. Dieser gilt für die amtlichen Kosten des Verfahrens u.a. vor der Staatsanwaltschaft und der Anklagekammer (Ziff. 01). Eine Gebühr wird erhoben für schriftliche Verfügungen und Entscheide (Ziff. 401 lit. a). Bei dieser Sachlage ist nicht ersichtlich, inwiefern die Anklagekammer dadurch gegen die Verfassung verstossen haben sollte, dass sie die Kostenauflage im Entscheid des Staatsanwaltes schützte. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkte unbegründet und abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.