Citation: 6B_1277/2023 E. 1.4.1

1.4.1. Der Beschwerdeführer vermag keine Willkür aufzuzeigen. Entgegen seiner Behauptung fusst die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht ohne "jeden sachlichen Beweis" allein auf den Aussagen von Drittpersonen. Einleitend hält die Vorinstanz fest, dass E.________ im zwischen der B.________ AG und ihr geführten Zivilprozess das Fehlen einer Abtretungserklärung der C.________ AG an die B.________ AG bemängelt habe. Gestützt auf die Aussagen des Beschwerdeführers gelangt die Vorinstanz willkürfrei zum Schluss, dass sich diese Zession nicht in den Akten der B.________ AG befunden habe und gemäss der im Fall-Dossier befindlichen Notiz vom 26. Februar 2018 bei der C.________ AG nachgefragt worden sei, ob noch Unterlagen vorhanden seien (was nicht der Fall gewesen sei). Nachvollziehbar würdigt die Vorinstanz die Aussagen von C.C.________, der einerseits das im Fall-Dossier notierte Telefongespräch vom 5. April 2018 mit einem Mann von der B.________ AG bestätigte und andererseits einräumte, seiner Mutter (D.C.________), etwas zur Unterschrift vorgelegt zu haben. Dass dieses Telefongespräch vom Beschwerdeführer geführt und die Notiz im Fall-Dossier von ihm erstellt wurde, folgert die Vorinstanz einerseits daraus, dass die Notiz das Kürzel "A" trage, was unbestrittenermassen das Kürzel des Beschwerdeführers sei, und andererseits aus der Formulierung "C.C.________ wollte mich....", woraus hervorgehe, dass der Beschwerdeführer die Notiz über ein von ihm mit C.C.________ geführtes Gespräch verfasst habe. Beides ist einleuchtend und nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer hat zudem selbst eingeräumt, dass er das betreffende Telefonat wohl geführt habe. Somit verfällt die Vorinstanz nicht in Willkür, wenn sie gestützt auf den Inhalt der Notiz vom 5. April 2018 folgert, der Beschwerdeführer habe der C.________ AG die Abtretungserklärung zukommen lassen und gegenüber C.C.________ telefonisch erklärt, man benötige "nur eine Unterschrift von Frau D.C.________ auf der Abtretungserklärung". Ob die Abtretungserklärung - wie von der Vorinstanz gestützt auf die Notiz angenommen - per E-Mail an die C.________ AG geschickt oder (wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht) mit Begleitbrief versandt wurde, ist ohne Belang. Für einen Versand per E-Mail spricht jedenfalls deren Inhalt (wo von "mailen" die Rede ist), sowie der Umstand, dass bereits am Folgetag - am 6. April 2018 - im Fall-Dossier notiert wurde: "E-Mail von Kunde + Abtretung". Der von F.________ namens C.C.________s an die B.________ AG versandten E-Mail ist zu entnehmen, dass sie in seinem Namen "die unterschriebene Abtretungserklärung" im Anhang schicke. Der Einwand des Beschwerdeführers, wonach nicht feststehe, ob die Abtretungserklärung tatsächlich als Anhang gesandt worden sei, ist derweil unbegründet. Nicht nur geht dessen Versand aus dem Text der E-Mail unmissverständlich hervor, der Beschwerdeführer selbst räumte ein, die Abtretungserklärung sei seitens der B.________ AG verschickt und unterschrieben an diese zurückgesandt worden. Willkürfrei hält die Vorinstanz fest, dass es sich aufgrund des Zeitablaufs (nur einen Tag nach dem Verschicken der von der B.________ AG vorformulierten Abtretungserklärung wurde im Fall-Dossier der Eingang einer solchen notiert) sowie der Aussagen von C.C.________ und des Schreibens der B.________ AG vom 12. Februar 2020, um die an C.C.________ als Standardformular von der B.________ AG geschickte und von D.C.________ nachträglich unterschriebene - auf den 29. Oktober 2007 rückdatierte - Abtretungserklärung handelt. Obwohl Rechtsanwalt H.________ (der die B.________ AG vertritt, den Beschwerdeführer im Berufungsverfahren als Co-Verteidiger vertrat und die bundesgerichtliche Beschwerde mitunterzeichnet hat) das Datum auf der von F.________ versandten E-Mail geschwärzt hat, steht gemäss der nachvollziehbaren Feststellung der Vorinstanz fest, dass diese nicht im Jahr 2007 versandt werden konnte, da die Verfasserin ihrer Zeugenaussage zufolge erst seit dem Jahr 2014 bei der C.________ AG angestellt ist. Die B.________ AG führte im Schreiben vom 12. Februar 2020 denn auch aus, die betreffende Zessionserklärung sei ihr mit der E-Mail von F.________ übermittelt worden. Der Beschwerdeführer räumte ein, dass die Abtretungserklärung von der B.________ AG verschickt und anschliessend von den C.________s unterschrieben retourniert worden sei. Der Eingang einer E-Mail mit dem Anhang "Abtretungserklärung" wurde im Fall-Dossier per 6. April 2018 vermerkt, also einen Tag nachdem der Beschwerdeführer gemäss seiner Notiz von C.C.________ eine solche Unterschrift auf der Abtretungserklärung von C.C.________ gefordert hatte. Die Vorinstanz verfällt nicht in Willkür, wenn sie erstellt, dass die von der B.________ AG im Zivilverfahren eingereichte Abtretungserklärung im April 2018 auf den 29. Oktober 2007 rückdatiert worden war. Die auf den 29. Oktober 2007 datierte Abtretungserklärung wurde (inklusive der Orts- sowie der Datumsangabe) digital ausgefüllt. Einzig die Unterschrift erfolgte handschriftlich. Die Vorinstanz durfte es im Lichte obiger Ausführungen als erstellt erachten, dass der Beschwerdeführer die Abtretungserklärung elektronisch aufsetzte und nebst den Parteien, dem Betrag sowie dem Forderungsgrund auch die Ortschaft ("Niderlenz") und das Datum ("29.10.2007") ausfüllte. Ebenso wenig ist es unhaltbar, wenn sie Vorinstanz feststellt, der Beschwerdeführer habe die so vorbereitete Abtretungserklärung C.C.________ zukommen lassen und ihm telefonisch mitgeteilt, dass nur noch die Unterschrift von D.C.________ benötigt werde, worauf Ersterer versprochen habe, sich um deren Erhalt zu bemühen. C.C.________ gab zu Protokoll, es könne gut sein, dass er am Telefon gesagt habe, dass sie es an ihn schicken sollen und er es mache. Die Vorinstanz stützt sich auch auf die Fall-Dossier Notiz vom 5. April 2018, die unbestrittenermassen vom Beschwerdeführer stammt. Ebenso ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer Verantwortlicher des Fall-Dossiers war. Sodann würdigt die Vorinstanz das generell ausweichende Aussageverhalten des Beschwerdeführers einleuchtend. So vermochte er keine plausible Erklärung dafür anzugeben, wie D.C.________ oder C.C.________ die Ortsangabe und das vordatierte Datum elektronisch hätten einfügen können. Weiter erachtet es die Vorinstanz nachvollziehbarerweise als auffällig, dass die Abtretungserklärung auf den 29. Oktober 2007, somit auf den Tag vor der Eröffnung des Fall-Dossiers bei der B.________ AG (30. Oktober 2007), datiert wurde. Dieses Eröffnungsdatum war dem Beschwerdeführer als Fall-Verantwortlichem bekannt. Ohne Weiteres einsichtig ist es entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers auch, wenn die Vorinstanz aus der falschen Schreibweise der Ortschaft ("Niderlenz") auf die Urheberschaft des Beschwerdeführers schliesst. So scheint es naheliegend, dass die ortsansässigen C.________s den Ortsnamen kaum falsch geschrieben hätten. Gemäss Aussage des Beschwerdeführers schicke die B.________ AG bei Fehlen einer Zession jeweils ein Standardformular, in dem die Parteien, der Forderungsbetrag sowie der Forderungsgrund aufgeführt seien. Dieses Formular sei nicht abänderbar. Ein derartiges Standardformular sei auch an die C.________ AG verschickt worden. Dafür, dass in der im April 2018 an die C.________ AG versandten Abtretungserklärung nicht die B.________ AG, sondern die "G.________ AG" als Zessionar aufgeführt war, vermochte der Beschwerdeführer keine plausible Erklärung zu liefern. Auch dies spricht - wie es die Vorinstanz nachvollziehbar festhält - für ein Verfassen durch den Beschwerdeführer. Letzterer wusste um die inzwischen erfolgte Umfirmierung seiner Arbeitgeberin. Dieses Vorgehen ergibt zudem nur dann Sinn, wenn eine Rückdatierung der Abtretungserklärung erfolgt. Hinzu kommt, dass, gemäss Aussage des Beschwerdeführers, das Standardformular mit den darin aufgeführten Parteien, dem Forderungsgrund sowie dem Forderungsbetrag nicht abgeändert werden könne. Eine (nachträglich) durch C.C.________ oder D.C.________ vorgenommene Einfügung des vormaligen Namens der B.________ AG erscheint mithin ausgeschlossen. Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung erweist sich damit als nachvollziehbar und frei von Willkür. Eine Verletzung von Bundesrecht ist nicht ersichtlich.