Citation: 1P.48/2006 16.03.2006 E. 1

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid, mit dem eine Einstellungsverfügung aufgehoben und die Fortsetzung des Strafverfahrens angeordnet wird. Dieser Entscheid schliesst das Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer nicht ab, sondern stellt einen Zwischenentscheid dar. Gegen selbstständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbegehren ist die staatsrechtliche Beschwerde zulässig (Art. 87 Abs. 1 OG). Gegen andere selbstständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide ist die staatsrechtliche Beschwerde dagegen nur zulässig, wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 87 Abs. 2 OG). Dabei muss es sich um einen Nachteil rechtlicher Natur handeln, der auch mit einem späteren, dem Beschwerdeführer günstigen Entscheid nicht gänzlich behoben werden kann (BGE 126 I 207 E. 2 S. 210 mit Hinweisen). Eine bloss tatsächliche Beeinträchtigung wie beispielsweise die Verlängerung oder Verteuerung des Verfahrens genügt nicht. Im vorliegenden Fall legt der Beschwerdeführer nicht dar, inwiefern ihm ein nicht wiedergutzumachender Nachteil rechtlicher Natur droht. Dies ist auch nicht ersichtlich: Er wird im weiteren Verlauf des Strafverfahrens die Möglichkeit haben, zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen Stellung zu nehmen und wird allfällige Verletzungen seiner Verteidigungsrechte im kantonalen Strafverfahren oder allenfalls mit staatsrechtlicher Beschwerde gegen den Endentscheid geltend machen können.