Citation: 6B_782/2018 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz erwägt, die Eventualanklage entspreche in Bezug auf den äusseren Tathergang den Schilderungen des Beschwerdeführers. An der Hauptverhandlung vor Bezirksgericht habe der Beschwerdeführer seine Version wiederum bestätigt. In der Eventualanklage werde erwähnt, aufgrund welcher Anzeichen der Beschwerdeführer gemäss seinen eigenen Angaben einen Angriff befürchtet habe (vgl. Sachverhalt A). Dass ihm dabei friedliche Anzeichen wie ein Wedeln mit dem Schwanz gefehlt hätten, habe der Beschwerdeführer erstmals anlässlich der Berufungsverhandlung vorgebracht, was den Anschein einer Schutzbehauptung erwecke, zumal er während der Untersuchung ausführlich zu den Anzeichen eines drohenden Angriffs durch die Hunde befragt worden sei. Es sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer sämtliche Anzeichen eines bevorstehenden Angriffs bereits früher im Verfahren erwähnt hätte. Der Beschwerdeführer als erfahrener Hundehalter habe gewusst, welche Anzeichen auf einen möglichen bevorstehenden Angriff hindeuten, jedoch habe er keine konkreten Anzeichen genannt. Vielmehr habe er einzig gestützt auf das schnelle Herannahen der Hunde und in der Vergangenheit gemachte negative Erfahrungen mit anderen Hunden gehandelt und den Pfefferspray rein vorsorglich zum Einsatz gebracht.