Citation: 6B_272/2019 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz hat das Vorgehen der Staatsanwaltschaft, welche dem Beschwerdeführer "Kosten für das Gutachten" in der Höhe von Fr. 1'750.--, "Polizeikosten" von Fr. 10.-- sowie eine "Gebühr für das Vorfahren" von Fr. 500.-- auferlegt hat, als rechtskonform erachtet. Im angefochtenen Entscheid wird die Kostenauflage und die Verweigerung einer Entschädigung für die erbetene Verteidigung damit begründet, dass der Sachverhalt im Wesentlichen eingestanden sei. Der Beschwerdeführer habe zwei Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Aarburg der Korruption und des Diebstahls angeprangert sowie eine dieser Personen als "Schlampe" bezeichnet. Sodann sei B.________ der Lächerlichkeit preisgegeben worden, indem der Beschwerdeführer anhand eines Comics suggeriert habe, B.________ vollziehe mit einer Gitarre den Geschlechtsverkehr. Schliesslich habe der Beschwerdeführer in einer E-Mail an B.________ eine eigentliche Bluttat in Aussicht gestellt. Das vom Beschwerdeführer gezeigte, eingestandene und persönlichkeitsverletzende Verhalten sei damit unter zivilrechtlichen Gesichtspunkten vorwerfbar (angefochtener Entscheid S. 6 ff.).