Citation: 7B_292/2024 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer beschränkt sich über weite Teile seiner Rechtsschrift darauf, ohne Bezugnahme zum angefochtenen Beschluss die Sach- und Rechtslage aus seiner Sicht zu schildern. Solche appellatorische Kritik genügt den dargelegten Begründungsanforderungen von vornherein nicht. Auch sonst vermag er nicht im Ansatz aufzuzeigen, inwiefern die Begründung des Obergerichts rechtswidrig sein soll. So moniert er zwar die Ausführungen des Obergerichts zu den Weisungen der Oberstaatsanwaltschaft seien nicht nachvollziehbar, zeigt aber in Verletzung der vorgenannten gesetzlichen Begründungspflichten (siehe vorne E. 4) mit keinem Wort auf, inwieweit die Vorinstanz die von ihr genannten kantonalrechtlichen Grundlage willkürlich angewandt haben soll. Dies ist auch nicht ersichtlich. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz sodann detailliert aufgezeigt, weshalb sie ihn im kantonalen Strafverfahren 1/2023/1002008 lediglich als Anzeigeerstatter betrachtet und weshalb er mangels Glaubhaftmachung eines schützenswerten Interesses bzw. eines persönlichen Nutzens auch gestützt auf den Grundsatz der Justizöffentlichkeit keine Ansprüche auf Akteneinsicht hat. Dass der Beschwerdeführer diese Begründung als nicht nachvollziehbar und unklar erachtet, stellt entgegen seiner Auffassung offensichtlich keine Verletzung der aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessenden gerichtlichen Begründungspflicht dar und er liefert damit auch insoweit offenkundig keine taugliche Begründung für eine Verfassungsverletzung. Schliesslich vermag der Beschwerdeführer auch nicht nachvollziehbar darzulegen, inwiefern die Rechtsmittelbelehrung der Vorinstanz rechtswidrig sein soll, nennt die Vorinstanz doch das Bundesgericht ausdrücklich als die korrekte Rechtsmittelinstanz und war es ihm ohne Weiteres möglich, den angefochtenen Beschluss innert der Rechtmittelfrist von 30 Tagen (Art. 100 Abs. 1 BGG) anzufechten. Der Vollständigkeit halber wird der Beschwerdeführer darauf hingewiesen, dass das Bundesgericht keine vorausgehenden Fallbeurteilungen oder Rechtsauskünfte abgibt und auch keine Strafanzeigen entgegen nimmt. Für Letzteres sind die kantonalen Strafverfolgungsbehörden zuständig.