Citation: 4A_615/2015 E. 5.7

5.7. Damit ihrer Beschwerde Erfolg beschieden werden könnte, müsste die Beschwerde diesen von der Vorinstanz in tatsächlicher Hinsicht gezogenen Schluss als offensichtlich unrichtig und damit als willkürlich ausweisen (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG). Den diesbezüglich geltenden strengen Begründungsanforderungen (vgl. E. 2.1 hiervor) genügt die Beschwerde jedoch nicht. Die Beschwerdeführerin beanstandet zwar die Auslegung der Vorinstanz wiederholt als willkürlich, setzt sich aber mit keinem Wort mit den Feststellungen der Vorinstanz zum nachträglichen Parteiverhalten auseinander. Sie begnügt sich vielmehr damit vorzutragen, was die Vorinstanz bei ihrer Auslegung nach dem Vertrauensprinzip ignoriert haben soll, weshalb sie zu einem falschen Auslegungsergebnis gekommen sei. Soweit sie daher rügt, eine Verkürzung der Öffnungszeiten der übrigen Mieter sei in Anwendung von Satz 3 von Ziffer 7.3 Abs. 3 des Mietvertrages bzw. Ziffer 17.1 des Mietvertrages nur mit schriftlicher Zustimmung der übrigen Mieter bzw. beider Vertragsparteien möglich, kann auf ihre Rüge nicht eingetreten werden, da sich diese Vorbringen ausschliesslich auf die objektivierte Auslegung beziehen.