Citation: 2C_293/2020 E. 2.1

2.1. Nach Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG kann die Aufenthaltsbewilligung widerrufen oder nicht verlängert (vgl. Art. 33 Abs. 3 AIG) werden, wenn die Ausländerin oder der Ausländer zu einer längerfristigen Strafe verurteilt worden ist. Eine solche liegt vor, wenn sie die Dauer von einem Jahr überschreitet; dabei spielt es keine Rolle, ob die Sanktion bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (BGE 139 I 16 E. 2.1 S. 18). Der Beschwerdeführer wurde zu einer teilweise bedingt ausgesprochenen Freiheitsstrafe von 32 Monaten verurteilt, womit ein Widerrufsgrund für seine Aufenthaltsbewilligung vorliegt, obschon der Beschwerdeführer dies pauschal bestreitet. Seine geltend gemachte unrichtige Anwendung von Art. 62 AIG bezieht sich jedoch mehr auf die aus seiner Sicht unverhältnismässige Nichtverlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung.