Citation: 5C.82/1998 29.02.2000 E. 2

2.- Gestützt auf tatsächliche Feststellungen, die vom Kläger mit staatsrechtlicher Beschwerde gegen den Entscheid des Kassationsgerichts erfolglos angefochten worden sind, hat das Obergericht erkannt, der Kläger hätte die Patientin anlässlich ihrer Einweisung persönlich begutachten können, wie dies das damals geltende kantonale Recht verlangt habe (§ 117c aEGzZGB/ZH). Weil er die Patientin ohne vorgängige, persönliche Untersuchung eingewiesen habe, müsse ihm eine Verletzung von § 117c aEGzZGB/ZH angelastet werden, die er nicht habe rechtfertigen können. Soweit der Kläger - wie schon ohne Erfolg mit staatsrechtlicher Beschwerde (vgl. im Urteil dazu E. 4) - auch mit Berufung die Feststellungen im angefochtenen Entscheid dazu, wie er der Patientin das Recht auf persönliche Konsultation vor der Einweisung hätte gewährleisten können, anzweifelt, übt er unzulässige Kritik an der Beweiswürdigung des Obergerichts, auf die nicht eingetreten werden kann (BGE 122 III 219 E. 3c S. 223, 120 II 97 E. 2b S. 99).