Citation: 7B_532/2023 E. B

B.a. Am 31. Oktober 2022 informierte die neue Verfahrensleitung die Parteien, sie habe die Anklageschrift geprüft und setze das gerichtliche Verfahren fort. Gleichzeitig setzte sie ihnen Frist für Beweisanträge und stellte die Befragung von A.________ als gerichtliche Beweiserhebung in Aussicht. Mit Eingabe vom 28. November 2022 beantragte A.________, das Strafverfahren sei samt Akten an die Staatsanwaltschaft zur ordnungsgemässen Ergänzung der Strafuntersuchung, insbesondere zur Durchführung einer Schlusseinvernahme, zurückzuweisen. Zudem beantragte er die Feststellung der Nichtigkeit des prozessleitenden Entscheids der vormaligen Verfahrensleitung vom 14. Dezember 2021 und die Rückweisung der Rechtshängigkeit an die Staatsanwaltschaft. B.b. Mit verfahrensleitender Verfügung vom 27. Januar 2023 informierte die Verfahrensleitung die Parteien, das Gesamtgericht werde demnächst über die Sistierung des Verfahrens und den Verbleib der Rechtshängigkeit während der Zeit der erfolgten Rückweisung der Anklageschrift an die Staatsanwaltschaft entscheiden. Unter Verweis auf die verfahrensleitende Verfügung vom 1. März 2022 verzichtete sie zudem darauf, die Staatsanwaltschaft mit der Durchführung einer Schlusseinvernahme zu beauftragen. Mit Beschluss vom 21. März 2023 bestätigte das Bezirksgericht Münchwilen rückwirkend die von der früheren Verfahrensleitung am 9. September 2021 verfügte Rückweisung der Anklageschrift an die Staatsanwaltschaft. Zugleich bestätigte das Bezirksgericht rückwirkend die Sistierung des Verfahrens während der Zeit der Rückweisung, d.h. vom 14. Dezember 2021 bis zum 30. Mai 2022, sowie den Verbleib der Rechtshängigkeit des Verfahrens beim Sachgericht. B.c. Am 22. März 2023 eröffnete die Verfahrensleitung A.________ eine Frist von 20 Tagen für die Einreichung von Beweisanträgen. Dieser ersuchte am 12. April 2023 um Abnahme der Frist, da das Bezirksgericht seinen Antrag vom 28. November 2022 um Rückweisung der Sache samt Rechtshängigkeit an die Staatsanwaltschaft zur ordnungsgemässen Ergänzung der Strafuntersuchung noch nicht behandelt habe. Die Verfahrensleitung wies das Gesuch am 13. April 2023 ab mit der Begründung, sie habe mit verfahrensleitender Verfügung vom 27. Januar 2023 auf eine Rückweisung der Anklage verzichtet, da ihres Erachtens kein Rückweisungsgrund vorliege. Gegen die verfahrensleitende Verfügung vom 13. April 2023 erhob A.________ Beschwerde beim Obergericht des Kantons Thurgau. Dieses wies die Beschwerde mit Entscheid vom 15. Juni 2023 ab.