Citation: 4A_3/2024 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführerin rügt mehrfach, die Vorinstanz sei "nicht zureichend", sondern nur oberflächlich und vereinzelt auf ihre Argumente eingegangen und habe damit ihren Anspruch auf rechtliches Gehör beschnitten. Diese Rügen sind unbegründet. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin folgt aus dem Anspruch auf rechtliches Gehörs nicht, dass sich die Vorinstanz mit allen Standpunkten der Beschwerdeführerin einlässlich auseinandersetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen müsste. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die sich sein Entscheid stützt (BGE 148 III 30 E. 3.1 mit weiteren Hinweisen). Diesen Anforderungen genügt der ausführliche und sorgfältig begründete Entscheid der Vorinstanz, der auf alle relevanten Argumentationslinien der Beschwerdeführerin eingeht, ohne Weiteres. Eine Gehörsverletzung liegt nicht vor.