Citation: I 60/02 05.07.2002 E. A

A.- Die 1942 geborene S.________ arbeitete seit dem Jahre 1990 als Reinigungsangestellte im zeitlichen Umfang von 66 % im Restaurant der Genossenschaft X.________. Zusätzlich führte sie den Haushalt ihrer aus vier Mitgliedern bestehenden Familie. Am 19. Dezember 1997 rutschte sie auf nassem Boden aus und zog sich eine Distorsion des rechten Knies zu, die zwei arthroskopische Eingriffe notwendig machte. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt sprach S.________ mit Verfügung vom 29. März 2000 eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 20 % zu. Seit diesem Unfall arbeitete die Versicherte nicht mehr. Am 9. März 1999 meldete sie sich zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Bern zog die Akten der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) bei, holte die Berichte des Dr. med. R.________, Spezialarzt für Chirurgie FMH, vom 9. Juni 1999, des Dr. med. C.________, Innere Medizin FMH, vom 24. Juli 2000, sowie den Arbeitgeberbericht vom 24. Juni 1999 ein, liess den Haushalt abklären (Abklärungsbericht Haushalt vom 27. Januar 2000) und beauftragte die Herren Dres. med. R.________, Spezialarzt FMH für Rheumatologie, und H.________, FMH Psychiatrie, mit der Erstellung eines interdisziplinären Gutachtens (Gutachten vom 31. Januar 2001). Die beiden Ärzte diagnostizierten eine Adipositas permagna, eine Valgusgonarthrose rechts, eine Panalgie, ein thorako-lumbales Schmerzsyndrom, beginnende Fingerarthrosen, eine medikamentös substituierte Hypothyreose und eine Hypertonie sowie eine kurze depressive Reaktion (ICD-10: F43. 20). Mit Verfügung vom 8. Mai 2001 lehnte die IV-Stelle nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren einen Anspruch auf eine Invalidenrente bei einem nach der gemischten Methode ermittelten Invaliditätsgrad von 12 % ab.