Citation: 7B.163/2006 30.11.2006 E. 3

Gemäss Art. 79 Abs. 1 OG ist in der Beschwerdeschrift kurz darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern diese durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (BGE 119 III 49 E. 1). 3.1 Die obere Aufsichtsbehörde hat - unter Hinweis auf die ausführlichen Erwägungen der Erstinstanz - im Wesentlichen festgehalten, dass es dem Beschwerdeführer offensichtlich darum gehe, wie bereits in früheren Beschwerdeverfahren den materiellen Bestand der Betreibungsforderung in Frage zu stellen. Diese sowie die übrigen Vorbringen, welche sich u.a. gegen die Ausdehnung der Pfandhaft, frühere Abrechnungen des Betreibungsamtes, die Höhe der betreibungsamtlichen Schätzung der Liegenschaft sowie die Verwertung des Pfandobjektes richteten, könnten nicht Gegenstand des angehobenen Beschwerdeverfahrens sein. Da der Beschwerdeführer nichts gegen das Verwertungsbegehren vorbringe, sei die Beschwerde abzuweisen. 3.2 Was der Beschwerdeführer gegen die Erwägungen im angefochtenen Beschluss vorbringt, genügt den Begründungsanforderungen nicht. Der Beschwerdeführer legt insgesamt nicht dar, inwiefern die obere Aufsichtsbehörde zu Unrecht seine Vorbringen als unzulässig oder verspätet erachtet und die Gültigkeit des Verwertungsbegehrens bestätigt habe. Insbesondere geht sein Vorwurf, die Verwertung sei unzulässig, weil die Forderung der Gläubigerin nicht begründet sei, ins Leere, weil - wie bereits die obere Aufsichtsbehörde festgehalten hat - auf dem Beschwerdeweg der Bestand der in Betreibung gesetzten Forderung nicht in Frage gestellt werden kann (vgl. Art. 17 Abs. 1 SchKG; BGE 113 III 2 E. 2b S. 3). Die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach die obere Aufsichtsbehörde "ungeprüft Bezüge aus Mietzinseinnahmen zugelassen" bzw. ihm die beim Betreibungsamt "abhanden gekommenen Mietzinseinnahmen angelastet" habe, sind unbehelflich. Er setzt nicht auseinander, inwiefern die Vorinstanz zu Unrecht angenommen habe, die früheren Abrechnungen des Betreibungsamtes betreffend Mietzinseinnahmen bzw. die Beträge, welche ihm vom Betreibungsamt zu seinem Unterhalt ausgerichtet wurden, seien nicht Gegenstand des gegen das Verwertungsbegehren angehobenen Beschwerdeverfahrens. 3.3 Sodann können Schadenersatzansprüche gegenüber Zwangsvollstreckungsorganen nicht beurteilt werden (vgl. Art. 19 Abs. 1 SchKG), weshalb das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege zur Einleitung von Schadenersatzklagen unzulässig ist. Schliesslich ist der sinngemässe Antrag des Beschwerdeführers auf Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen die Betreibungs- und Aufsichtsbehörden unzulässig, weil dem Bundesgericht keine Disziplinarbefugnisse zustehen (BGE 128 III 156 E. 1c S. 158). 3.4 Nach dem Dargelegten kann auf die nicht substantiierte und unzulässige Beschwerde nicht eingetreten werden.