Citation: 6B_594/2024 E. 3.4.2

3.4.2. Die Beschwerdeführerin trägt vor, sie habe nur ihre allgemeine Meinung zu Ausländern generell geäussert und nicht auf B.________ und C.________ gezielt. Nach Art. 177 Abs. 1 StGB werde nur bestraft, wer "jemanden", also eine bestimmte Person, in seiner Ehre angreife. Indem die Vorinstanz ihre allgemeine Meinungsäusserung bestrafe, verletze sie die in Art. 10 EMRK verankerte Meinungsäusserungsfreiheit und den Grundsatz "nulla poena sine lege" nach Art. 7 Abs. 1 EMRK.