Citation: 1P.542/2002 13.01.2003 E. 4

Aus dem Gesagten ergibt sich, dass die angefochtene Entschädigung der unentgeltlichen Rechtsvertreterinnen gegen Art. 9 BV verstösst. Die Beschwerde ist demnach gutzuheissen und Ziff. 5 des Urteils vom 20. August 2002 aufzuheben. Im Sinne von Art. 156 Abs. 2 OG werden dem Kanton St. Gallen trotz seines Unterliegens keine Kosten auferlegt. Hingegen hat der Kanton St. Gallen den Beschwerdeführerinnen für das bundesgerichtliche Verfahren eine angemessene Parteientschädigung zu zahlen (Art. 159 Abs. 2 OG).