Citation: 4A_238/2017 E. 2.1

2.1. Zunächst verkennt die Beschwerdeführerin die Wirkung einer Schuldanerkennung: Die Schuldanerkennung hat grundsätzlich keinen Einfluss auf den materiellen Bestand der Forderung. Dem Aussteller stehen daher gegenüber dem Gläubiger sämtliche Einreden und Einwendungen aus dem Grundgeschäft offen (BGE 131 III 268 E 3.2 S. 273; 105 II 183 E. 4a S. 187; je mit Hinweisen). In der Schuldanerkennung ist erwähnt, dass es sich beim geschuldeten Betrag um Schadenersatz handle mit Blick auf die erfolgten Veruntreuungen. Die Beschwerdeführerin hätte darlegen können, dass keine Schadenersatzforderungen im anerkannten Umfang bestehen. Die Schuldanerkennung bewirkt nicht, dass zusätzlich zum tatsächlich entstandenen Schaden "punitive dammages" verlangt werden können.