Citation: 5A_907/2019 E. 5.8.3

5.8.3. Für den Fall, dass das Bundesgericht wider Erwarten zum Schluss gelange, dass der Schiedsspruch vom 5. März 2010 genehmigt und damit anerkannt und für vollstreckbar erklärt werden könne, beantragt der Beschwerdeführer, der Verzugszins von 5 % sei erst ab formeller Rechtskraft der Genehmigung und/oder Anerkennung im vorliegenden Scheidungsverfahren zuzusprechen (Rechtsbegehren Ziff. 4). Zur Begründung führt er an, eine Vereinbarung werde gemäss Art. 279 Abs. 2 ZPO erst rechtsgültig, wenn sie das Gericht genehmigt habe, weshalb allfällige Verzugszinsen auch erst ab dem Zeitpunkt der formell rechtskräftigen Genehmigung geschuldet seien. Der Beschwerdeführer begründet aber nicht, weshalb der schuldrechtliche Teil der Vereinbarung vom 12. Januar 2009 einer Genehmigung nach Art. 279 ZPO bedürfen soll. Derartiges ist auch nicht einsichtig, können doch die Ehegatten während der Ehe - abgesehen von hier nicht relevanten Ausnahmen - frei über ihr Vermögen verfügen.