Citation: 9C_621/2022 E. 5.6.2

5.6.2. Die Erwägung der Vorinstanz, wonach G.________ im Zusammenhang mit dem Liegenschaftsverkauf indirekt ein Vorteil zugeflossen sei, der einer aussenstehenden Drittperson nicht gewährt worden wäre, ist an sich zwar nicht zu beanstanden. Indessen beläuft sich dieser Vorteil auf der Basis der Feststellungen der Vorinstanz höchstens auf Fr. 830'000.-, entsprechend der Differenz zwischen dem Nominalbetrag der Forderung von Fr. 1'130'000.- und dem Betrag von Fr. 300'000.-, den G.________ seinerseits für den Erwerb der Forderung bezahlt hatte. Nichtsdestotrotz hat die Vorinstanz die Aufrechnung im vollen Umfang von Fr. 1'600'000.- (unter Berücksichtigung einer Minusreserve von Fr. 320'000.-) geschützt (vgl. angefochtenes Urteil E. 4.5). Damit auch die Differenz von Fr. 770'000.- (Fr. 1'600'000.- abzüglich Fr. 830'000.-) unter dem Titel einer verdeckten Gewinnausschüttung aufzurechnen wäre, müsste allerdings auch dieser Betrag direkt oder indirekt einer beteiligten Person oder einer dieser nahestehenden Person zugutegekommen sein. Ob dies der Fall ist, lässt sich anhand der Feststellungen der Vorinstanz nicht bestimmen.