Citation: 8C_572/2013 E. A

A.a. Der 1963 geborene H.________ arbeitete seit Januar 2004 als Bauarbeiter in der Firma G.________ und war dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Gemäss Unfallmeldung vom 19. Mai 2005 wurde dieser am 10. Dezember 2004 von einer schweren Leitschiene am Thorax rechts getroffen, nachdem diese wegen eines Fehltritts nach oben geschnellt war. Am 20. Dezember 2004 konnte der Versicherte seine bisherige Tätigkeit wieder aufnehmen. Ab 17. Mai 2005 machte H.________ aufgrund von zunehmenden Schulterbeschwerden einen Rückfall geltend. Das MRI der Schulter vom 16. Juni 2005 führte zur Diagnose einer ausgedehnten Rotatorenmanschetten-Ruptur der rechten Schulter. Nach der am 19. August 2005 durchgeführten Schulteroperation persistierten die Schmerzen. Eine im Spital B.________ durchgeführte Skelettszintigraphie vom 11. Mai 2006 erhärtete den Verdacht auf das Vorliegen eines Complex Regional Pain Syndrome (CRPS) der rechten Schulter. Die Ärzte des Spitals S.________ gingen im Bericht vom 7. September 2006 von einer posttraumatischen Schultersteife mit Verdacht auf somatoforme Schmerzstörung aus. Die SUVA kam für die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Mit Verfügung vom 11. April 2008 sprach sie H.________ mit Wirkung ab 1. Dezember 2007 eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 13 Prozent sowie eine Integritätsentschädigung beruhend auf einer Einbusse von 12.5 Prozent zu. Dies bestätigte die SUVA mit Einspracheentscheid vom 3. Oktober 2008. Nachdem der Versicherte dagegen Beschwerde erhoben hatte, holte die SUVA den Bericht des Dr. med. M.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie, SUVA-Versicherungsmedizin, vom 13. März 2009 ein und hob gestützt darauf den Einspracheentscheid auf. Das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen schrieb daraufhin das Verfahren mit Entscheid vom 6. April 2009 ab. A.b. Die SUVA gab in der Folge bei der Rehaklinik H.________ ein neurologisches und orthopädisches Gutachten in Auftrag, welches am 18. August und 2. September 2010 erstellt wurde. Da dieses den Anforderungen an ein medizinisches Gutachten nicht genügte, holte die SUVA das orthopädische Gutachten des Dr. med. L.________ vom 16. Februar 2012 ein. Gestützt darauf verneinte sie mit Verfügung vom 29. Mai 2012 den natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 10. Dezember 2004 und der Supraspinatusruptur. Da keine organischen Unfallfolgen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gegeben seien, verneinte sie einen Anspruch auf Rente und Integritätsentschädigung. Betreffend der psychischen Problematik verneinte sie den adäquaten Kausalzusammenhang. Die zu Unrecht ausgerichteten Leistungen (Rente und Integritätsentschädigung) für die Zeit vom 1. Dezember 2007 bis 31. Mai 2012 in Höhe von insgesamt Fr. 42'583.50 wurden zurückgefordert. Dies bestätigte die SUVA mit Einspracheentscheid vom 10. Oktober 2012.