Citation: 2C_533/2015 E. 2.2

2.2. Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten; in der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze. Die Begründung hat sachbezogen zu sein; die Beschwerde führende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen plausibel aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen). Hinsichtlich der Kostenvorschuss-Festsetzung macht der Beschwerdeführer sinngemäss geltend, er habe in seinen Eingaben an das Bundesverwaltungsgericht um kostenfreies Prozessieren ersucht; dieses sei darauf nicht eingegangen. Im Informationsschreiben vom 18. Mai 2015 stellte der Instruktionsrichter als Reaktion auf die Vorbringen in der Beschwerdeschrift vom 9. Mai 2015 unter Hinweis auf die gesetzliche Regelung klar, dass die Kosten eines Beschwerdeverfahrens vor dem Bundesverwaltungsgericht grundsätzlich von der unterliegenden Partei zu tragen sind und deshalb von der beschwerdeführenden Partei ein Kostenvorschuss erhoben werde. In der Zwischenverfügung vom 2. Juni 2015 wurde denn auch folgerichtig Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses festgesetzt. Worin in diesem Vorgehen eine Rechtsverletzung liegen könnte, lässt sich den Darlegungen des Beschwerdeführers nicht entnehmen. Er behauptet allerdings zusätzlich (und insofern in Bezug auf die Zwischenverfügung insgesamt), er habe in seiner Antwort vom 26. Mai 2015 " (s) eine Eingabe 09.05.2015 storniert und zurückgenommen, unten auf Seite 2 unterstrichen. Mit dem Verzicht auf weitere Inkassoschritte." Der Beschwerdeführer scheint damit - heute - geltend machen zu wollen, er habe am 26. Mai 2015 seine Beschwerde vom 9. Mai 2015 zurückgezogen. In jenem Schreiben war - entgegen der heutigen Darstellung - von "Stornierung" oder "Rücknahme" nicht die Rede. Möglicherweise liesse sich zwar der Satz "Wir verzichten auf weitere Inkassoschritte" als Verzicht auf jegliche Schadenersatzforderung und damit sinngemäss als Beschwerderückzug verstehen. Dies liegt aber im gesamten Kontext der Eingabe vom 26. Mai 2015 und auch sonst keineswegs auf der Hand: Auch nach Erhalt der Zwischenverfügung vom 2. Juni 2015 hat der Beschwerdeführer dem Bundesverwaltungsgericht keineswegs eine Rückzugserklärung abgegeben; vielmehr hat er dort am 12. Juni 2015 in Beachtung von Ziff. 2 der Zwischenverfügung ein Ausstandsbegehren gegen sämtliche in Ziff. 1 dieser Verfügung erwähnten Gerichtspersonen eingereicht, was nur bei Festhalten an der Beschwerde Sinn machte.