Citation: 9C_391/2020 E. 4.1.2

4.1.2. Ferner hat die Vorinstanz in sachverhaltlicher Hinsicht verbindlich ausgeführt, die Beschwerdegegnerin habe zweimal mündlich Rücksprache mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (nachfolgend: RAD) genommen. Eine eigentliche Beurteilung des medizinischen Sachverhalts habe dabei aber nicht stattgefunden. Gemäss Aktennotiz der zuständigen Sachbearbeiterin vom 16. Februar 2005 sei der RAD-Arzt Dr. med. H.________, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie Rheumatologie, von einer - allenfalls steigerungsfähigen - Arbeitsfähigkeit von mindestens 50 % in angepasster Tätigkeit ausgegangen. Einer weiteren Aktennotiz der Sachbearbeitung vom 21. Juni 2005 sei zu entnehmen, Dr. med. H.________ habe angesichts der Diskrepanzen zwischen den Angaben des Hausarztes Dr. med. G.________ vom 8. Februar 2005 und des Spital D.________ vom 20. Oktober 2004 hinsichtlich der Arbeitsfähigkeitseinschätzung für angepasste Tätigkeiten angegeben, "der Bericht des Hausarztes ist aktueller, weshalb wir uns auf diesen abstützen - 5.2 Stunden pro Tag aufgrund der Methode".