Citation: 9C_107/2015 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hat hinsichtlich Art. 12 IVG die Auffassung vertreten, dass die beantragte Psychotherapie nach wie vor auf Dauer angelegt und somit zeitlich unbeschränkt ist, was eine Leistungspflicht ausschliesst (vgl. E. 3.2). Eine Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse seit der Verfügung vom 4. März 2011 hat sie verneint. Im Unterschied zur Beurteilung des Leistungsanspruchs gemäss Art. 13 IVG (E. 4.1) ist das kantonale Verwaltungsgericht in Bezug auf Art. 12 IVG (implizit) vom Vorliegen einer Neuanmeldung (Art. 87 Abs. 2 und 3 IVV) ausgegangen. Es hat sich folglich nicht mit der Frage befasst, ob die Verfügung vom 4. März 2011 in diesem Punkt zweifellos unrichtig ist, sondern eine (revisionsrechtlich analoge) relevante Veränderung geprüft. Soweit die Versicherte vorbringt, der geltend gemachte Leistungsanspruch dürfe nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Wiedererwägung behandelt werden, erübrigen sich somit weitere Ausführungen.