Citation: I 476/99 20.07.2001 E. 2

2.- Die Versicherte und nunmehrige Beschwerdegegnerin wandte sich mit ihrer vorinstanzlichen Beschwerde gegen die Annahme der IV-Stelle, wonach sie die Wartezeit nach altArt. 29 Abs. 1 IVG bereits von anfangs Januar bis 31. Dezember 1981 hinter sich gebracht hatte und eigentlich ab 1. Januar 1982 einen Anspruch auf eine halbe Rente besass, welche indessen wegen der verspäteten Anmeldung vom Oktober 1996 erst ab 1. Oktober 1995 ausgerichtet werden kann. Lag somit im kantonalen Verfahren der Zeitpunkt des Invaliditätseintritts im Streit, ging es - entgegen der vorinstanzlichen Auffassung - keineswegs nur um eine "Aussage in der Verfügungsbegründung", die "zur Aufgabenerfüllung (der IV-Stelle) nicht notwendig" gewesen wäre (weil die Invalidenrente ohnehin erst ab 1. Oktober 1995 zur Ausrichtung gelangt). Vielmehr drehte sich und dreht sich auch das letztinstanzliche Beschwerdeverfahren um die Frage nach dem Zeitpunkt des Versicherungsfalls, d.h. nach dem Beginn des materiellrechtlichen Rentenanspruchs. Dieser nachfolgend zu prüfende Zeitpunkt ist - in Übereinstimmung mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde führenden IV-Stelle und unabhängig davon, dass die Rente zufolge der im Oktober 1996 erfolgten Anmeldung unbestrittenermassen längstens auf den 1. Oktober 1995 und damit allenfalls nicht auf den eigentlichen Anspruchsbeginn zurück nachgezahlt werden kann (Art. 48 Abs. 2 erster Satz IVG) - für verschiedene Elemente der Rentenberechnung massgebend (so insbesondere für den prozentualen Zuschlag zum durchschnittlichen Erwerbseinkommen gemäss Art. 36 Abs. 3 IVG und Art. 33 IVV; für die zu berücksichtigenden Beitragszeiten sowie die entsprechenden Erwerbseinkommen und Erziehungsgutschriften; für den Aufwertungsfaktor im Sinne von Art. 30 Abs. 1 AHVG). Kommt nach dem Gesagten dem Zeitpunkt des Invaliditätseintritts vorliegend eine entscheidwesentliche Bedeutung zu, bleiben die einlässlichen datenschutzrechtlichen Ausführungen der Vorinstanz unbeachtlich, gründen sie doch sämtliche auf der (unzutreffenden) Überlegung, dass sich "eine Äusserung" hinsichtlich "des exakten Beginns der rentenbegründenden Arbeitsunfähigkeit" (und mithin zum Zeitpunkt des Ablaufs der Wartezeit gemäss altArt. 29 Abs. 1 IVG, d.h. zum Eintritt des Versicherungsfalls) "erübrigt hätte".