Citation: 6B_425/2023 E. A

A.a. Am 9. Oktober 2020 meldete B.________ auf dem Polizeiposten, er sei am 7. Oktober 2020 mit dem Lieferwagen an einer Gruppe mit Kindern vorbeigefahren. Vor der nächsten Linkskurve sei er ausgestiegen, um zu prüfen, ob er mit dem Lieferwagen an der dortigen Baustelle vorbeikomme. In diesem Moment habe ihn ein Mann an der Jacke gepackt, geohrfeigt und gesagt, es passiere etwas, wenn er nochmals so durch diese Strasse fahre. Dann habe er ihm eine zweite Ohrfeige verpasst. Am 13. Oktober 2020 nahm die Polizei mit B.________ einen Augenschein vor Ort. Dabei begegneten sie dem dort wohnhaften A.________. Nachdem die Polizei den Vorfall erwähnte, erklärte dieser, er sei wohl die gesuchte Person. A.b. B.________ und A.________ stellten gegenseitig Strafantrag. Am 21. Dezember 2020 wurde gegen beide eine Strafuntersuchung eröffnet. Mit Strafbefehl vom 25. Januar 2021 verurteilte die Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn B.________ wegen Verletzung der Verkehrsregeln durch Nichtanpassen der Geschwindigkeit und Belästigung durch vermeidbaren Lärm zu einer Busse von Fr. 150.--. Gleichentags wurde A.________ mit Strafbefehl wegen Tätlichkeiten und Drohung zu einer bedingten Geldstrafe von 15 Tagessätzen zu Fr. 150.-- und zu einer Busse von Fr. 150.-- verurteilt. A.c. B.________ und A.________ erhoben Einsprache. Am 15. April 2021 reduzierte die Staatsanwaltschaft bei A.________ den Tagessatz von Fr. 150.-- auf Fr. 130.-- und verzichtete auf eine erneute Eröffnung des Strafbefehls. Noch gleichentags überwies sie beide Strafbefehle an das Richteramt Thal-Gäu.