Citation: 2D_27/2007 29.05.2007 E. 1

Mit Schreiben vom 18. Dezember 2006 teilte der Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern X.________ mit, er habe seine Doktorprüfung mit dem Prädikat "cum laude" bestanden. Der Entscheid war verbunden mit Auflagen, die Doktorarbeit in zweierlei Hinsicht zu überarbeiten. X.________ erhob am 4. Januar 2007 gegen diesen Entscheid Beschwerde an das Bildungs- und Kulturdepartement des Kantons Luzern, mit den Anträgen, es sei das Prädikat "magna cum laude" zu vergeben und eine der Auflagen sei aufzuheben. Der Rechtsdienst des Departements teilte X.________ am 8. Januar 2007 mit, dass sich die Frage des Rechtsschutzinteresses an der Einreichung eines Rechtsmittels stelle, da er ja die Doktorprüfungen erfolgreich abgeschlossen habe. Er wurde aufgefordert, seine Beschwerde innert 20 Tagen mit Hinweisen auf die durch den angefochtenen Entscheid entstehenden rechtlichen oder faktischen Nachteile zu ergänzen. Da eine Beschwerdeergänzung ausblieb, wurde am 12. Februar 2007 hierfür eine neue Frist von zehn Tagen angesetzt, wobei darauf hingewiesen wurde, dass bei ungenütztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht eingetreten würde. Das Schreiben vom 12. Februar 2007 gelangte, versehen mit dem Vermerk "nicht abgeholt", an das Bildungs- und Kulturdepartement zurück. Dieses trat mit Entscheid vom 22. März 2007 auf die Beschwerde nicht ein. X.________ hat am 16. April 2007 beim Bundesgericht subsidiäre Verfassungsbeschwerde eingereicht. Er beantragt, den Departementsentscheid aufzuheben und die Sache zur Entscheidung an die kantonale Behörde zurückzuweisen; hilfsweise sei dahingehend zu entscheiden, dass die im Entscheid betr. Doktorprüfung enthaltenen Auflagen aufgehoben würden und die Dissertation mit "magna cum laude" benotet werde. Die Universität Luzern beantragt, die Verfassungsbeschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werde; das Bildungs- und Kulturdepartement stellt den Antrag, auf die Beschwerde nicht einzutreten, eventuell sie abzuweisen, soweit darauf eingetreten werde.