Citation: 1G_2/2009 21.12.2009 E. 2

Wie sich aus der Begründung des bundesgerichtlichen Entscheids vom 8. September 2009 (E. 3.6) ergibt, bejahte das Bundesgericht eine verfassungswidrige Vorbefassung der Baukommission. Es hob daher die Baubewilligung vom 4. Juli 2005 auf und wies die Sache an den Stadtrat Baden zurück, um das Baugesuch nochmals zu prüfen, ohne Mitwirkung der Personen, die bereits mit der Voranfrage befasst waren. Gegenstand der Rückweisung an den Stadtrat war somit nur die Neubeurteilung des Baugesuchs. Es ist aufgrund der kantonalen Zuständigkeitsordnung klar, dass der Stadtrat nicht auch über die Kosten der Rechtsmittelinstanzen, d.h. des Departements für Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau und des Verwaltungsgerichts entscheiden kann. Allerdings fehlt im bundesgerichtlichen Dispositiv eine Bestimmung über die Kosten der vorinstanzlichen Rechtsmittelverfahren. Diese wurden vom Bundesgericht nicht selbst neu verlegt, weshalb im Kostenpunkt eine Rückweisung an das Verwaltungsgericht hätte erfolgen sollen. Auch wenn sich dieses Ergebnis durch Auslegung des Dispositivs im Lichte der Erwägungen gewinnen liesse, ist eine Klarstellung im Dispositiv vorzuziehen.