Citation: 5P.301/2000 17.11.2000 E. 1

1.- Die Y.________ AG ersuchte das Bezirksgericht M.________, das dortige Grundbuchamt anzuweisen, auf den der X.________ SA gehörenden Grundstücken LB-Nrn. 834. 1, 834. 2, 834. 10 und 834. 12 Z.________ vorläufig Bauhandwerkerpfandrechte im Gesamtbetrag von Fr. 4'017.-- nebst Zins zu 5 % seit dem 15. April 1999 vorzumerken. Die Beklagte beantragte die Abweisung der Klage und teilte dem Gericht am 16. Dezember 1999 mit, dass sich die Parteien mit Vereinbarung vom 29. November 1999 gütlich hätten einigen können. Die Verfahrenskosten seien der Klägerin aufzuerlegen, da das Verfahren einzig deren Sicherheit gedient habe. Die Klägerin begründete ihren gegenteiligen Standpunkt, die Beklagte sei kostenpflichtig, damit, sie habe diese zu Recht eingeklagt und nur geringfügig überklagt. Weil ihr gemäss Vergleich der Gesamtbetrag von Fr. 213'841. 15 bezahlt worden sei, seien die mit Verfügung vom 14. April 1999 vorläufig sofort eingetragenen Bauhandwerkerpfandrechte nicht nur auf den vorgenannten, sondern auch auf Grundbuchblättern anderer Liegenschaften gelöscht worden. Mit Verfügung vom 19. Januar 2000 schrieb der Gerichtspräsident des Bezirksgerichts M.________ das Verfahren zufolge Gegenstandslosigkeit ab, auferlegte die Gerichtskosten von insgesamt Fr. 615.-- der Beklagten und verpflichtete diese, der Klägerin eine Parteientschädigung von Fr. 1'038. 80 zu entrichten. Die Beschwerde der Beklagten hiess das Obergericht des Kantons Aargau teilweise gut und änderte den erstinstanzlichen Kostenentscheid insofern ab, als es die der Beklagten auferlegte Gerichtsgebühr auf Fr. 415.-- reduzierte und sie zur Bezahlung einer auf Fr. 529. 80 gesenkten Parteientschädigung an die Klägerin verpflichtete. Die X.________ SA beantragt mit staatsrechtlicher Beschwerde, die sich ausschliesslich gegen den kantonal letztinstanzlichen Kostenentscheid richtet, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben. Vernehmlassungen sind nicht eingeholt worden.