Citation: 2C_779/2021 E. 4.3.3

4.3.3. Schliesslich weise die Vorinstanz auch die Vorbingen betreffend die depressive Störung des Beschwerdeführers zu Unrecht ab. Dass eine depressive Erkrankung geeignet sei, zu einer bereits aus anderen Gründen bestehenden Pflege- und Behandlungsbedürftigkeit beizutragen, ergebe sich nicht nur aus der allgemeinen Lebenserfahrung, sondern auch aus der bundesgerichtlichen Rechtsprechung. Zudem weiche die Vorinstanz auch in diesem Punkt ohne nachvollziehbare Begründung und mithin in willkürlicher Weise vom Tatsachenfundament ab: Zahlreiche in den Akten liegende Arztberichte von verschiedenen Ärzten würden eine Abhängigkeit des Beschwerdeführers von seiner Mutter (auch) aus psychiatrischen Gründen belegen.