Citation: 6B_1019/2019 E. A

A.________ wurde durch das Bundesstrafgericht mit Entscheid vom 10. Oktober 2013 respektive vom 29. November 2013 wegen mehrfachen Betrugs, mehrfacher ungetreuer Geschäftsbesorgung und mehrfacher Geldwäscherei zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 52 Monaten und einer bedingten Geldstrafe von 285 Tagessätzen zu Fr. 42.-- verurteilt. Das Urteil wurde mit ordentlichen sowie ausserordentlichen Rechtsmitteln angefochten und ist unterdessen in Rechtskraft erwachsen. Zur Verurteilung führte ein Sachverhalt mit engen Bezügen zur Tschechischen Republik. Derselbe Sachverhalt wird nun auch dort strafrechtlich aufgearbeitet. A.________ ist deshalb vor dem Stadtgericht von Prag ebenfalls (wieder) angeklagt. Der Kanton St. Gallen wurde am 31. August 2018 mit dem Vollzug der gegen A.________ in der Schweiz ausgesprochenen Freiheitsstrafe beauftragt. Jener wurde deshalb vom Sicherheits- und Justizdepartement am 5. September 2018 zum Strafantritt am 22. Oktober 2018 aufgefordert. A.________ beantragte daraufhin einen Strafaufschub bis am 1. Mai 2019. Das Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen hiess dieses Gesuch mit Verfügung vom 6. November 2018 gut und setzte den Strafantritt neu auf den 2. Mai 2019 fest. Mit Eingabe vom 28. März 2019 beantragte A.________ beim Sicherheits- und Justizdepartement, den Strafantritt einstweilen ganz auszusetzen, bis ein rechtskräftiges Urteil aus der Tschechischen Republik vorliege. Dieser Antrag wurde am 16. April 2019 abgewiesen.