Citation: K 108/01 15.07.2003 E. A

Med. pract. F.________, Arzt für Allgemeine Medizin FMH (nachfolgend: Arzt), ist in der vom Konkordat der Schweizerischen Krankenversicherer (heute: santésuisse) für das Jahr 1993 herausgegebenen Behandlungsfallstatistik (nachfolgend: KSK-Statistik) der Arztgruppe 50 (Allgemeinpraktiker mit Röntgen) zugeordnet. Die KSK-Statistik des Jahres 1993 weist für den Arzt bei den Arztkosten 167 und bei den Medikamentenkosten 165 Indexpunkte aus. Gestützt auf die Daten der KSK-Statistik 1993 machte der Verband Solothurnischer Krankenversicherer (nachfolgend: Krankenversicherer) beim Schiedsgericht in der Kranken- und Unfallversicherung des Kantons Solothurn (nachfolgend: Schiedsgericht) in Vertretung der im Rubrum des vorliegenden Urteils aufgeführten Krankenversicherer die folgenden Rückforderungsbegehren gegen den Arzt anhängig: Fr. 195'126.30 wegen Überarztung im Jahre 1993 nebst Zins zu 5 % seit 5. Juli 1994 und Fr. 7000.- für physiotherapeutische Behandlungen ausserhalb der Arztpraxis in den Jahren 1993 und 1994. An der am 14. Dezember 1995 vor dem Obmann des Schiedsgerichtes durchgeführten Vermittlungsverhandlung waren die Krankenversicherer bereit, vergleichsweise die Rückforderung wegen Überarztung auf Fr. 67'000.- zu reduzieren und auf die zweite Forderung über Fr. 7000.- zu verzichten. Der Arzt war bereit, vergleichsweise Fr. 10'000.- zu bezahlen. Ein Vergleich kam nicht zu Stande.