Citation: 9C_452/2022 E. 3

Dr. med. C.________ diagnostizierte im Gerichtsgutachten vom 4. November 2021 (mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit) eine im Verlauf schwankende leichte bis mittelgradige depressive Störung (ICD-10 F32.0/1) und akzentuierte dependente und narzisstische Züge (ICD-10 Z73.1). Differenzialdiagnostisch zog er zudem eine kombinierte Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F61) in Betracht. Die Vorinstanz mass dieser Expertise Beweiskraft zu und stellte gestützt darauf fest, der Beschwerdeführer sei in seiner angestammten Tätigkeit als Küchenmonteur durchgehend seit Juli 2016 zu 100 % arbeitsunfähig. In Bezug auf eine angepasste Tätigkeit bestehe bis zum Zeitpunkt der Exploration bei Dr. med. B.________ anfangs Oktober 2018 ebenfalls eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, danach eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Im Lichte dessen sprach das kantonale Gericht (unter Berücksichtigung des Wartejahrs von Art. 28 Abs. 1 IVG sowie der Dreimonatsregel gemäss Art. 88a Abs. 1 IVV) ab Januar 2018 eine ganze Rente (Invaliditätsgrad 100 %) und ab 1. Februar 2019 eine Dreiviertelsrente (Invaliditätsgrad 61 %) zu. Dabei bestimmte die Vorinstanz den Invaliditätsgrad durch Einkommensvergleich, wobei sie das Invalideneinkommen anhand von Tabellenlöhnen gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) festsetzte und einen leidensbedingten Abzug von 10 % gewährte.