Citation: 5A_207/2024 E. 3.2.3

3.2.3. Anschliessend rügt der Beschwerdeführer auch vor Bundesgericht eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 53 ZPO). Zunächst reklamiert er, dass die Vorinstanz wesentliche Parteistandpunkte nicht berücksichtige. So gehe sie mit keinem Wort auf seine Ausführungen zu BGE 139 III 504 ein, mit denen er dargelegt habe, weshalb diese Rechtsprechung auf den streitgegenständlichen Sachverhalt keine Anwendung finde. Zweitens stelle sie selbst fest, dass sie seine Ausführungen zur Sache bloss nach summarischer Durchsicht beurteilt habe. Diese "faktische Nichtberücksichtigung" habe zur Folge gehabt, dass sich das Kantonsgericht weder zum Beschwerdegrund der Gehörsverletzung noch zu demjenigen der offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung geäussert habe. Die bloss summarische Prüfung der kantonalen Beschwerde verletze den Gehörsanspruch umso mehr, als diese Beschwerde sehr wohl im Detail und nachvollziehbar begründet gewesen sei. Unter dem Titel der Gehörsverletzung beklagt sich der Beschwerdeführer sodann über verschiedene aktenwidrige Ausführungen, die erkennen liessen, dass die Vorinstanz die erhobenen Beanstandungen offensichtlich nicht gehört, geprüft und berücksichtigt hat. Die "Aktenwidrigkeit" erblickt der Beschwerdeführer darin, dass das Kantonsgericht ihm vorhalte, unter dem Titel "Materielles" auf den ersten neunzig Seiten seiner kantonalen Beschwerde vom angefochtenen Entscheid "losgelöste Ausführungen" gemacht und auch verkannt zu haben, dass im Rahmen der Zuständigkeit zum Anerkennungsentscheid unter dem Blickwinkel der Glaubhaftmachung darüber zu befinden war, ob in der Liquidation der ausländischen Gemeinschuldnerin Ansprüche gegen ihn aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit in der Schweiz erhoben werden könnten. Auch diese Feststellung stehe im klaren Widerspruch zur Beschwerde, wo er sich auf den Standpunkt gestellt habe, dass die Beschwerdegegner eine vermeintliche Forderung hätten glaubhaft machen müssen, eine solche Glaubhaftmachung jedoch nicht erfolgt sei. Entgegen dem angefochtenen Entscheid habe er sich sehr wohl auch mit Erwägung 2.3 der bezirksgerichtlichen Verfügung auseinandergesetzt. Insbesondere habe er dazu ausgeführt, dass bereits aufgrund der unzureichenden Begründung dieser Verfügung respektive aufgrund der diesbezüglichen Gehörsverletzung eine Glaubhaftmachung der behaupteten Forderung "gar nicht hervorgehen könne". Unzutreffend sei schliesslich der vorinstanzliche Vorwurf, wonach er verkannt habe, dass das Bezirksgericht weder das Fehlen seiner faktischen Organstellung noch das Scheitern allenfalls gegen ihn erhobener Verantwortlichkeitsansprüche ausschloss. Auch dies will der Beschwerdeführer "an keiner einzigen Stelle" seiner Beschwerde behauptet haben; vielmehr habe er ausgeführt, dass der Glaubhaftmachung eines Anspruchs bereits die unzureichende Begründung der Verfügung entgegenstehe.