Citation: 2C_296/2019 E. 4.2.3

4.2.3. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern die Vorinstanz in offensichtlich unzulässiger Weise (vgl. vorstehende E. 2.2) auf den Bericht der Botschaft als schriftliche Auskunft abgestellt hat. Er bezweifelt einzig die Qualifikation der am Bericht beteiligten Personen; dies indessen zu Unrecht: Das Botschaftspersonal bzw. der Vertrauensanwalt der Vertretung sind mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut, unterstehen straf- und disziplinarrechtlich einer Wahrheitspflicht bezüglich ihrer Wahrnehmungen und den Aussagen der befragten Personen; sie haben Erfahrung in der Einvernahme von Personen und dem Erstellen von schriftlichen Auskünften zuhanden der Migrationsbehörden. Der umstrittene Bericht war detailliert und widerspruchsfrei abgefasst, weshalb er ohne Weiteres berücksichtigt werden durfte. Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, dass und inwiefern er inhaltlich unzutreffend wäre.