Citation: C 16/05 23.01.2006 E. 5

5.1 Da es um Versicherungsleistungen geht, sind gemäss Art. 134 OG keine Gerichtskosten zu erheben. 5.2 Nach Gesetz (Art. 152 OG) und Praxis sind in der Regel die Voraussetzungen für die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos erscheint, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeiständung notwendig oder doch geboten ist (BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen). Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 129 I 135 Erw. 2.3.1, 128 I 236 Erw. 2.5.3 mit Hinweis). Der Beschwerdeführer stützt seine Argumentation allein auf die von der Arbeitgeberfirma an ihn veranlasste Überweisung des Betrages von Fr. 100'000.--, die er als Bestandteil seines Lohnes und damit als versicherten Verdienst auffasst. Jedoch handelt es sich dabei klarerweise um eine Gewinnausschüttung an den Versicherten in dessen Funktion als Gesellschafter (was auch der Beschwerdeführer so sah, bezahlte er darauf doch keine Sozialversicherungsbeiträge; vgl. Erw. 3.2 hievor). Weiter war ebenfalls offensichtlich, dass die im Jahr 1996 erfolgte Überweisung keine neue Tatsache im Sinne einer prozessualen Revision darstellen kann und deshalb in dieser Hinsicht nicht auf den versicherten Verdienst zurückgekommen werden konnte (Erw. 2.2.1 hievor). Eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, hätte sich bei vernünftiger Überlegung deshalb nicht zu einem Prozess entschlossen. Wegen Aussichtslosigkeit des Prozesses sind die Voraussetzungen für die Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung daher nicht erfüllt. Die Frage der Bedürftigkeit kann offen bleiben.