Citation: 8C_533/2016 E. 3

Das kantonale Gericht hat den Invaliditätsgrad durch Einkommensvergleich bestimmt. Da der Beschwerdeführer seit seinem Unfall vom 7. April 2009 keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgeht, rechtfertige es sich, das trotz der unfallbedingten Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch erzielbare Einkommen (Invalideneinkommen) auf Grund von Tabellenlöhnen gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) zu ermitteln. Die Vorinstanz nahm an, es sei dem Versicherten im Sinne der Schadenminderungspflicht zumutbar, seine vor dem Unfall ausgeübte Tätigkeit als Koch/Pizzaiolo aufzugeben und eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen, bei der er nicht auf seinen Geruchssinn angewiesen ist. Der Versicherte könne eine praktische Tätigkeit in der Produktion oder im Dienstleistungssektor gemäss Kompetenzniveau 2 der Tabelle TA1 der LSE 2012 ausüben und dabei Fr. 70'469.- im Jahr verdienen. Hinsichtlich des ohne unfallbedingte gesundheitliche Beeinträchtigung mutmasslich erzielten Einkommens (Valideneinkommen) hielt das kantonale Gericht nach Prüfung verschiedenster Berechnungsvarianten fest, der von der SUVA berücksichtigte Betrag von Fr. 72'000.- sei offensichtlich nicht zu beanstanden. Damit resultiere ein Invaliditätsgrad von 2 %, weshalb dem Beschwerdeführer keine Rente zustehe. Schliesslich verzichtete die Vorinstanz in antizipierter Beweiswürdigung auf die beantragte Einvernahme von Zeugen, da der massgebliche Sachverhalt hinreichend geklärt sei.