Citation: 6B_1363/2019 E. 1.8.1

1.8.1. Vorliegend sind insofern besondere Umstände gegeben, als von einem "komplizierten" Rauschverlauf mit Wahrnehmungsstörungen auszugehen ist (Stellungnahme Prof. Dr. H.________ vom 11. September 2018, S. 9). Gemäss den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz vermag jedoch nicht jede alkoholbedingte Wahrnehmungsstörung mit Angstzuständen - auch wenn damit unstreitig eine Veränderung der Affektivität einhergeht - Schuldunfähigkeit zu begründen, sondern nur ein die Tat weitgehend dominierendes, hochgradig psychotisches Ereignis.