Citation: 4P.186/2005 12.10.2005 E. 4.3

4.3.1 Welche dieser Tatsachenfeststellungen und inwiefern sie gegen das Willkürverbot verstossen sollen, ist der staatsrechtlichen Beschwerde nicht zu entnehmen. Diese erschöpft sich vielmehr in appellatorischer Kritik, indem sie teilweise von einem anderem Sachverhalt ausgeht, als das Obergericht festgestellt hat, ohne jedoch substanziierte Rügen im Sinne von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG vorzutragen, und zur Hauptsache die rechtliche Würdigung des Obergerichts beanstandet, wonach die nachgewiesenen Bewerbungen hinreichende Suchbemühungen dargestellt hätten. Insoweit ist auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht einzutreten. 4.3.2 Für die Zeit ab dem 1. Oktober 2003 gibt die Beschwerdeführerin den Schluss des Obergerichts, der Beschwerdegegner sei seiner Schadenminderungspflicht nachgekommen, als unhaltbar aus. Zwar sei die Feststellung richtig, dass der Beschwerdegegner für diese Zeit die Anforderungen des Arbeitslosenversicherungsgesetzes betreffend Arbeitssuche erfüllt habe. Indessen ergebe sich aus den Akten, dass er für zwei Kalendermonate keinerlei Ansprüche auf Arbeitslosengelder gestellt habe. Dass sich die Beschwerdeführerin vor Obergericht darauf berufen hätte, der Beschwerdegegner habe für zwei Monate keine Ansprüche gestellt, legt sie in der staatsrechtlichen Beschwerde nicht dar und lässt sich dem angefochtenen Urteil nicht entnehmen. Das Vorbringen ist deshalb neu und unzulässig (E. 3.3 hiervor).