Citation: 8C_408/2024 E. 3.3.3

3.3.3. Das kantonale Gericht bestätigte mit angefochtenem Urteil im Ergebnis den Entscheid des Regierungsstatthalteramtes vom 14. November 2023, wonach das Sozialhilfebudget aller drei Beschwerdeführenden ab 1. Januar 2023 gestützt auf die zum gleichen Zeitpunkt in Kraft gesetzten neuen Bestimmungen gemäss Art. 8 Abs. 4a und 4c SHV/BE basierend auf dem um knapp 15% gekürzten regulären Ansatz des GBL von Art. 8 Abs. 2 SHV/BE festzusetzen sei. Für den Zeitraum vom 1. Juli 2021 bis 31. Dezember 2022 gelange für die Beschwerdeführenden 1 und 2 mit einem vorläufigen Aufenthalt in der Schweiz von mehr als zehn Jahren nach der richterlichen Ersatzregel (E. 3.3.2 hiervor) ebenfalls der um 15% gekürzte reguläre Ansatz des GBL zur Anwendung. Hinsichtlich des erst am 13. Januar 2019 geborenen und vorläufig aufgenommenen Beschwerdeführers 3 (vgl. E. 3.1 i.f.) sei der Anspruch auf Sozialhilfe für die Dauer vom 1. Juli 2021 bis 31. Dezember 2022 nach Art. 8 Abs. 4 SHV/BE auf der Basis von 70% des regulären Ansatzes des GBL zu bemessen.