Citation: 6P.83/2006 29.06.2006 E. 4

Das Nichtigkeitsbeschwerdeverfahren ist von hier nicht gegebenen Ausnahmen abgesehen kassatorischer Natur. Hält der Kassationshof die Beschwerde im Strafpunkt für begründet, so hebt er den angefochtenen Entscheid auf und weist die Sache zu neuer Entscheidung an die kantonale Behörde zurück (Art. 277ter Abs. 1 BStP). Soweit der Beschwerdeführer mehr als eine Aufhebung und Rückweisung beantragt, ist auf die Beschwerde daher nicht einzutreten. Die Nichtigkeitsbeschwerde kann nur damit begründet werden, dass die angefochtene Entscheidung eidgenössisches Recht verletze (Art. 269 Abs. 1 BStP). Ausführungen, die sich gegen die tatsächlichen Feststellungen des Entscheides richten, sind unzulässig (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP). Der Kassationshof ist an die tatsächlichen Feststellungen der kantonalen Behörde gebunden (Art. 277bis Abs. 1 BStP). Soweit sich der Beschwerdeführer gegen die Beweiswürdigung richtet (wie beispielsweise, dass eine willensbrechende Gewalt nicht bewiesen sei) und eine Verletzung des Grundsatzes in dubio pro reo geltend macht, ist auf die Beschwerde demnach nicht einzuteten.