Citation: 9C_468/2017 E. 4.3

4.3. Auch die vorinstanzliche Feststellung betreffend die Rentenzusprache (E. 3.1) wird nicht in Abrede gestellt und ist für das Bundesgericht verbindlich. Aus dem der entsprechenden Verfügung vom 2. März 2010 zugrunde liegenden Gutachten der Psychiatrie B.________ vom 27. August 2009 wie auch aus der Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes vom 4. September 2009 geht denn auch klar hervor, dass die Depressionsdiagnose - neben der Schmerzstörung - wesentlich war für die damals berücksichtigte Arbeitsunfähigkeit von 50 %. Komorbidität war und ist ein massgeblicher Faktor für die invalidenversicherungsrechtliche Bedeutung eines Gesundheitsschadens (vgl. BGE 130 V 352 E. 2.2.3 S. 354; 141 V 281 E. 4.3.1.3 S. 300 f.). Das Argument, wonach selbst mittelgradige Depressionen regelmässig nicht als invalidisierend gelten (vgl. Urteil 8C_753/2016 vom 15. Mai 2017 E. 4.3), weshalb eine Veränderung in diesem Bereich nicht anspruchsrelevant sein könne, zielt daher im konkreten Fall ins Leere. Die festgestellte Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes lässt eine Revision des Rentenanspruchs nach Art. 17 Abs. 1 ATSG (E. 2) zu.