Citation: 1C_16/2017 E. 4.5

4.5. Die Beschwerdegegnerin ist der Auffassung, auf die noch im Urteil 1C_590/2013 vom 26. November 2014 als legitimationsbegründend erachteten Befürchtungen des Beschwerdeführers wegen Immissionen der neuen Werkstrasse auf den Jungwald auf Parzelle Nr. 1404 sei im vorliegenden Verfahren nicht unbesehen abzustellen. Die Werkstrasse werde seit November 2015 genutzt und trotzdem habe der Beschwerdeführer keinerlei negative Auswirkungen aufzeigen können. Die Forst-Fachfirma F.________ GmbH und der Revierförster bestätigten eine sehr gute Wuchsleistung und eine beispielhafte Wiederherstellung der Waldfläche durch die Beschwerdegegnerin. Insbesondere werde explizit bestätigt, dass keine auf den Betrieb der Kiesgrube zurückzuführenden Schäden zu erkennen seien. Soweit sich der Beschwerdeführer auf das "Zerschneiden von Wald" berufe, mache er kein eigenes, sondern ein allgemeines öffentliches Interesse geltend. Durch die Vergrösserung des Retentionsbeckens auf der in Dritteigentum stehenden Parzelle Nr. 1400 werde er ebenfalls entlastet. Auch in Bezug auf die Bewirtschaftung der ihm zur temporären Nutzung zur Verfügung gestellten Grundstücke habe er keine Nachteile aufzeigen können. Dass die E.________ AG die Prozesse des Beschwerdeführers finanziere, zeigten einerseits die in den Akten befindlichen Schreiben von 2004, mit welchen sie angekündigt habe, mit allen Mitteln gegen die wirtschaftliche Tätigkeit der Beschwerdegegnerin vorzugehen, andererseits eine Zahlungsaufforderung und ein Zahlungsbeleg, wonach die Konzerntochter der E.________ AG die Parteientschädigung von Fr. 40'200.-- im Verfahren vor dem Bezirksgericht Willisau übernommen habe. Sodann habe das Bundesgericht bereits im früheren Verfahren festgehalten, dass die D.________ AG, eine weitere Konzerntochter der E.________ AG, dem Beschwerdeführer vertraglich eine vollständige finanzielle Entschädigung für den Fall garantiere, dass eine Strassenverlegung erfolge und er aus diesem Grund von der Beschwerdegegnerin keine Durchfahrtsentschädigung mehr erhalte. Die Behauptung der mangelhaften Rekultivierung betreffe nicht das vorliegende Verfahren, sondern stehe im Zusammenhang mit früheren Kiesabbaubewilligungen. Zudem wisse der Beschwerdeführer genau, dass diese Arbeiten noch nicht abgeschlossen seien. Gerade aus diesem Grund sei ihm ja auch temporärer Realersatz gewährt worden. Die im vorinstanzlichen Verfahren eingereichte Bestätigung der Dienststelle Umwelt und Energie widerlege zudem die Behauptung, es sei kein sauberer Aushub verwendet worden.