Citation: 2C_792/2022 E. 1.3

1.3. Zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist gemäss Art. 89 Abs. 1 BGG berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a), durch den angefochtenen Entscheid oder Erlass besonders berührt ist (lit. b) und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat (lit. c). Das schutzwürdige Interesse im Sinn von Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG besteht im praktischen Nutzen, der sich ergibt, wenn die beschwerdeführende Person mit ihrem Anliegen obsiegt und dadurch ihre tatsächliche oder rechtliche Situation unmittelbar beeinflusst werden kann. Es muss daher grundsätzlich aktuell sein (BGE 147 I 478 E. 2.2). Eine Teilnahme an den Prüfungen von Januar/April 2021 bzw. Oktober 2021/Januar 2022 war bereits bei Einreichung der Beschwerde nicht mehr möglich. Für die Beschwerdeführerin ergibt sich im Hinblick auf künftige Prüfungen jedoch nach wie vor ein praktischer Nutzen, falls im vorliegenden Verfahren bejaht wird, dass sie die Voraussetzungen für die Zulassung zur Berufsprüfung erfüllt. Ein schutzwürdiges Interesse im Sinn von Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG liegt daher vor. Da die Beschwerdeführerin auch die Voraussetzungen von Art. 89 Abs. 1 lit. a und lit. b BGG erfüllt, ist ihre Beschwerdeberechtigung zu bejahen.