Citation: 6A.64/2002 17.12.2002 E. 1

Der Beschwerdeführer macht zunächst geltend, dass für den Entzug des schweizerischen Führerausweises bei einer Auslandtat die gesetzliche Grundlage fehle; Art. 16 SVG, welcher den Ausweisentzug regle, fusse auf dem Territorialprinzip. Ferner bestehe in dieser Frage kein Abkommen mit Österreich. Art. 30 Abs. 4 VZV sieht vor, dass bei Aberkennungen schweizerischer Führerausweise durch ausländische Behörden der für den Ausweisentzug zuständige Kanton zu prüfen hat, ob eine Massnahme gegenüber dem Fehlbaren zu ergreifen ist. Gemäss ständiger und erst kürzlich bestätigter Rechtsprechung kann demzufolge die kantonale Behörde den Entzug des Führerausweises anordnen, wenn die Fahrberechtigung vom ausländischen Tatortstaat entzogen worden ist (BGE 128 II 133 E. 4a). Darauf ist nicht zurückzukommen. Die Rüge ist unbegründet.