Citation: 5A_597/2019 E. 1

A.________ wurde in einer nachbarrechtlichen Streitigkeit mit längst rechtskräftigem Entscheid des Bezirksgerichts Zurzach zur Bezahlung der Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- und einer Parteientschädigung von Fr. 4'850.-- verurteilt. Die damaligen Gegenparteien traten ihre Forderung an die B.________ AG ab, welche diese in der Folge in Betreibung setzte und am 9. November 2018 hierfür definitive Rechtsöffnung erhielt. Mit Schreiben vom 23. März 2019 wandte sich A.________ an die Schlichtungsbehörde Bern-Mittelland mit dem sinngemässen Begehren, die B.________ habe auf die abgetretene Forderung zu verzichten, weil das damalige Verfahren nicht verhältnismässig gewesen sei. Mit Entscheid vom 23. April 2019 trat die Schlichtungsbehörde auf das Schlichtungsgesuch nicht ein. Mit Entscheid vom 2. Juli 2019 trat das Obergericht des Kantons Bern auf die hiergegen erhobene Beschwerde nicht ein. Es erwog, dass der alleinige Satz, die eingereichten Unterlagen seien von der Schlichtungsbehörde nicht genügend berücksichtigt worden, keine genügende Beschwerdebegründung darstelle. In einer kurzen materiellen Eventualbegründung hielt das Obergericht fest, dass die Schlichtungsbehörde zu Recht auf das Schlichtungsgesuch nicht eingetreten sei, weil es sich bei den durch das Bezirksgericht Zurzach rechtskräftig festgesetzten Gerichts- und Parteikosten um eine abgeurteilte Sache handle. Gegen den obergerichtlichen Entscheid hat A.________ am 29. Juli 2019 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht mit dem Begehren, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, auf die geltend gemachte Forderung zu verzichten. Ferner stellt sie ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege.