Citation: 4D_5/2008 11.03.2008 E. A

A.________ (Beklagter und Beschwerdeführer) und die Erbengemeinschaft der C.________, bestehend aus dem Beschwerdeführer und D.________, verkauften B.________ (Kläger und Beschwerdegegner) mit öffentlich beurkundetem Kaufvertrag vom 4. Juli 2002 ein 6,62 Aren grosses Grundstück in E.________ zum Preis von Fr. 290'000.--, das dieser mit öffentlich beurkundetem Kaufvertrag vom 9. Juli 2002 zum Kaufpreis von Fr. 297'900.-- an F.________ und G.________ weiterverkaufte. Am 7. Dezember 2004 forderte der Beschwerdegegner den Beschwerdeführer auf, ihm die Rechnung von Fr. 13'262.80 für die "Randerschliessungskosten" der verkauften Parzelle zu bezahlen. Er berief sich dafür auf den Kaufvertrag vom 4. Juli 2002, der in Ziffer 3 der besonderen Vertragsbestimmungen unter dem Titel "Gewährleistungspflicht" folgenden Absatz 1 enthält, der im Übrigen auch im Kaufvertrag vom 9. Juli 2002 zwischen dem Beschwerdegegner als Verkäufer und F.________ und G.________ als Käufer gleichlautend enthalten ist: "Die Verkäuferschaft verkauft der Käuferschaft das vorbeschriebene Kaufsobjekt als randerschlossenes Baulandgrundstück, welches im Rahmen der geltenden Bau- und Zonenordnung der Gemeinde E.________ mit einer Wohnbaute überbaut werden kann. Sämtliche bis und mit der fertigen Randerschliessung des Kaufsobjektes angefallenen und noch anfallenden Erschliessungskosten, Perimeterbeiträge, Honorare und Kosten privat- und öffentlich-rechtlicher Natur trägt die Verkäuferschaft." Der Beschwerdeführer lehnte in der Folge die Bezahlung der Rechnung ab und erhob auf die Betreibung vom 19. April 2006 hin rechtzeitig Rechtsvorschlag.