Citation: 8C_217/2017 E. 4

Die Beschwerdeführerin lässt vorbringen, Dr. med. B.________ habe in ihrem Bericht vom 9. September 2015 eine schwere depressive Episode diagnostiziert. Eine solche gehöre definitionsgemäss nicht zu den vorübergehenden Leiden, die nicht invalidisierend seien. Demnach habe sich die vom Gutachter Dr. med. C.________ am 1. Juli 2014 gestellte gute Prognose nicht verwirklicht. Die depressive Erkrankung habe sich chronifiziert. Es liege eine schwere Depression vor. Die Vorinstanz habe demnach zu Unrecht die Rechtsprechung gemäss BGE 140 V 193 E. 3.3 S. 197 angewendet. Zudem habe die Versicherte sich den Empfehlungen des Dr. med. C.________ unterzogen, indem sie sich weiterhin regelmässig psychotherapeutisch behandeln liess. Es könne daher nicht argumentiert werden, sie habe die indizierten zumutbaren Behandlungsmöglichkeiten nicht optimal ausgeschöpft. Sie habe daher über den 1. Oktober 2014 hinaus Anspruch auf mindestens eine halbe Invalidenrente. Dies entsprechend der von Dr. med C.________ attestierten Arbeitsfähigkeit von 40 - 50 %. Aufgrund der von Dr. med. B.________ im Bericht vom 11. September 2015 bescheinigten Verschlechterung des Gesundheitszustandes sei ihr ab dem 1. November 2015 wiederum eine ganze Rente auszurichten.