Citation: 8C_210/2015 E. 3.2

3.2. Bezüglich der im Gutachten des Zentrums C.________ diagnostizierten depressiven Störung, gegenwärtig mittelschwere Episode, führte die Vorinstanz weiter richtig aus, dass der psychiatrische Gutachter des Zentrums C.________, entgegen den Ausführungen in der Beschwerde, psychosoziale Belastungsfaktoren mitberücksichtigt habe. So hielt der Psychiater fest: "Zeitlich zusammenfallend mit der schwierigen psychosozialen Belastungssituation, insbesondere auch durch die schwere Erkrankung der älteren Tochter, traten bei der Versicherten auch Depressionen auf (...) ". Bezüglich der Arbeitsfähigkeit erläuterte er, dass sich sowohl die anhaltende somatoforme Schmerzstörung als auch die depressive Phase einschränkend auswirkten. Eine fachärztliche Stellungnahme zur Bedeutung der als ausserordentlich schwer beschriebenen psychosozialen Belastungssituation fehlt gänzlich. Das kantonale Gericht stellte demnach zutreffend fest, die Verwaltung hätte weitere Abklärungen tätigen müssen, um die Bedeutung der psychosozialen Faktoren bei der Bemessung der Arbeitsfähigkeit zu eruieren. Die Vorinstanz schloss aus den fehlenden weiteren psychiatrischen Abklärungen und aus den Widersprüchen im Gutachten des Zentrums C.________ bezüglich der somatischen Befunde zu Recht auf eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes durch die IV-Stelle. Die kantonalgerichtliche Beweiswürdigung, wonach die ursprüngliche Rentenverfügung in Wiedererwägung zu ziehen sei, da sie offensichtlich unrichtig sei, ist demnach nicht bundesrechtswidrig. Die voraussetzungslose Überprüfung der laufenden Rente sowie die im Gutachten der D.________ AG festgestellte und unbestrittene Arbeitsfähigkeit von 70 % in der angestammten Tätigkeit sind korrekt.