Citation: 8C_212/2014 E. A

Der 1948 geborene A.________ war ab 9. Februar 2006 als Einkäufer für die B.________ AG tätig. Am 31. August 2006 kündigte die Gesellschaft das Arbeitsverhältnis per 30. September 2006. Daraufhin meldete sich A.________ am 1. Dezember 2006 bei der Invalidenversicherung zum Bezug von Leistungen an. Die IV-Stelle Solothurn sprach ihm mit Wirkung ab 1. Mai 2007 eine halbe Rente, basierend auf einem Invaliditätsgrad von 57 % bei einem Valideneinkommen von Fr. 117'000.- und einem Invalideneinkommen von Fr. 50'500.-, zu (Verfügungen vom 5. und 17. März 2009). Mit Schreiben vom 5. November 2010 liess A.________ der IV-Stelle mitteilen, dass er seit Juli 2006 bei verschiedenen Arbeitgebern tätig gewesen sei. Daraufhin kündigte diese mit Vorbescheid vom 18. April 2011 die rückwirkende Einstellung der Invalidenrente per 1. Juli 2009 an. A.________ liess Einwendungen vorbringen, worauf sie den Vorbescheid aufhob und mit einem weiteren Vorbescheid vom 15. Dezember 2011 die rückwirkende Herabsetzung auf eine Viertelsrente per 1. Mai 2007 und eine Rentenaufhebung per 1. Januar 2008 in Aussicht stellte. Nachdem A.________ dagegen wiederum Einwände erhoben hatte, informierte sie ihn mit Vorbescheid vom 16. Februar 2012, dass sie per 1. Januar 2008 eine Herabsetzung auf eine Viertelsrente und auf den 1. Januar 2009 eine Rentenaufhebung vornehmen werde; zudem werde sie - als Sanktion für die schwere Meldepflichtverletzung - die ganze Rentenzahlung rückwirkend ab 1. Mai 2007 verweigern. Die entsprechende Verfügung erging am 28. März 2012. Am 2. Mai 2012 erhob die IV-Stelle ausserdem Strafanzeige gegen A.________ wegen Vergehens gegen das Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10). Mit Verwaltungsakt vom 30. Mai 2012 verpflichtete sie A.________ schliesslich, ihr einen Betrag von Fr. 87'864.- (Invalidenrente samt Kinderrente für die Zeit vom 1. Mai 2007 bis 31. Mai 2012) zurückzuerstatten.