Citation: U 468/05 21.11.2006 E. 3

Die Beschwerdeführerin wehrt sich gegen beweismässige Weiterungen, da auf Grund der Akten die Leistungseinstellung begründet sei, weil sich daraus insgesamt ergebe, dass bei der Beschwerdegegnerin im Bereich der HWS kein unfallkausales organisches Substrat vorliege, und bei dieser Sachlage das nach der Rechtsprechung für eine Bejahung der natürlichen Kausalität innert einer Latenzzeit erforderliche gehäufte Auftreten typischer Beschwerden nie feststellbar gewesen sei. Spätestens ab dem Zeitpunkt der Leistungseinstellung hätten keine unfallkausalen organischen Beschwerden mehr vorgelegen. Für die vorinstanzliche Rückweisung bestehe auch deshalb kein Anlass, weil keine Widersprüche in den Beurteilungen durch den Kreisarzt bestünden. Dieser habe in den ersten beiden Berichten Unfallfolgen im Bereich der HWS bestätigt, sich aber nicht dazu geäussert, ob diese auf ein organisches Substrat zurückzuführen seien oder nicht. Auf entsprechende Anfrage habe er dann in seiner Beurteilung vom 6. Juli 2004 erklärt, dass die organischen Befunde nur möglicherweise auf den Unfall vom 26. Dezember 2001 zurückzuführen seien, und nicht als somatische Ursache des posttraumatischen zerviko-zephalen Syndroms betrachtet werden könnten. Nach seiner Auffassung liessen sich also die von ihm in den ersten beiden Berichten als unfallkausal bezeichneten HWS-Beschwerden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit dem vorhandenen organischen Substrat zuordnen. Die Ausführungen seien also keineswegs widersprüchlich.