Citation: 6B_1346/2023 E. 5.2.2

5.2.2. Der Beschwerdeführer wendet sich nicht gegen die vorinstanzliche Feststellung seiner verbesserten finanziellen Verhältnisse und die darauf gestützte Berechnung des Tagessatzes. Seine Rüge beschränkt sich auf eine Verletzung des Verschlechterungsverbots. Damit dringt er nicht durch. Die von der Vorinstanz festgestellten verbesserten finanziellen Verhältnisse des Beschwerdeführers sind Tatsachen im Sinne von Art. 391 Abs. 2 Satz 2 StPO, die dem erstinstanzlichen Gericht zum Zeitpunkt seines Urteils noch nicht bekannt sein konnten. Die Vorinstanz durfte angesichts dieser Tatsachen gestützt auf Art. 391 Abs. 2 Satz 2 StPO die Höhe der einzelnen Tagessätze anpassen. Hätte sie dies nicht getan, wäre sie dem Prinzip, nach welchem der wirtschaftlich Starke von einer Geldstrafe nicht minder hart getroffen werden darf als der wirtschaftlich Schwache, nicht gerecht geworden (vgl. BGE 144 IV 198 E. 5.4.3; 134 IV 82 E. 7.2.4 S. 91 mit Hinweisen). Es wäre zudem stossend, wenn Tatsachen, von denen erst nach dem Urteil des erstinstanzlichen Gerichts Kenntnis erlangt wurde, nicht - auch zum Nachteil der beschuldigten Person - verwendet werden könnten (BGE 144 IV 198 E. 5.4.3 mit Hinweisen). Indem die Vorinstanz auf die zum Urteilszeitpunkt verbesserten finanziellen Verhältnisse des Beschwerdeführers abstellt und den Tagessatz entsprechend erhöht, verstösst sie nicht gegen das Verschlechterungsverbot.