Citation: U 156/06 27.06.2006 E. 3

3.1 Anders als in Erwägung 5.4 des vorinstanzlichen Entscheides ist auf Grund der medizinischen Akten nicht in Abrede zu stellen, dass zwischen dem Unfall vom 12. November 2002 und den von Beginn an im Mittelpunkt stehenden Kopfschmerzen des Beschwerdeführers ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, auch wenn diese nach den Angaben in späteren ärztlichen Berichten durch den Gebrauch von Schmerzmitteln induziert sein sollen. 3.2 Das kantonale Gericht hat zu Recht dargelegt, dass die zum typischen Beschwerdebild nach erlittenem Schleudertrauma der HWS gehörenden Beeinträchtigungen beim Beschwerdeführer nicht vorgelegen haben, sodass die Adäquanz nicht nach BGE 117 V 360, sondern gemäss BGE 115 V 140 zu erfolgen hat. 3.3 Auch wenn eine psychische Fehlentwicklung als gegeben angenommen würde, müsste bei der Beurteilung die Adäquanz des Kausalzusammenhangs verneint werden, wie dies die Vorinstanz in Erwägung 6.2 ihres Entscheides richtig ausgeführt hat und worauf hier verwiesen wird. Was der Beschwerdeführer dazu vorbringt dringt nicht durch. In Berücksichtigung der polizeilich protokollierten Aussagen der Unfallbeteiligten und Zeugen sowie der biomechanischen Kurzbeurteilung der Arbeitsgruppe für Unfallmechanik vom 24. Juni 2003 handelte es sich zwar um einen Unfall im mittleren Bereich, jedoch eindeutig nicht um einen solchen im Grenzbereich zu den schweren Unfällen. In dieser Hinsicht ist die Darstellung in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zum Teil aktenwidrig (bspw. bezüglich der Aufprallgeschwindigkeit des hinteren Fahrzeuges, zur Strecke, um die das Auto des Beschwerdeführers nach vorne gestossen wurde sowie hinsichtlich des Abbrechens der Rückenlehne). Im Übrigen kann vollumfänglich auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden.