Citation: I 182/00 19.03.2001 E. 2

2.- a) Die Vorinstanz ist in einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Akten - insbesondere des Gutachtens des Universitätsspitals Zürich vom 3. April 1997, welches alle rechtsprechungsgemässen (BGE 125 V 352 Erw. 3 mit Hinweisen) Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen erfüllt und dem somit voller Beweiswert zukommt - zum überzeugenden Schluss gelangt, dass der Beschwerdeführer gesundheitsbedingt keine Schwerarbeit mehr verrichten kann. Hinsichtlich einer körperlich leichten, rückenschonenden und wechselbelastenden Tätigkeit ist er indes zu 100 % arbeitsfähig. b) Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag zu keiner anderen Beurteilung zu führen. aa) Der Gutachterauftrag an die Rheumaklinik des Spitals L.________ erfolgte auf Antrag des IV-Arztes hin, wobei ein allfällig notwendiges psychiatrisches Teilgutachten direkt von den Medizinern der Rheumaklinik veranlasst werden sollte. Diese stellten anlässlich der Untersuchung vom 11. Dezember 1996 indes keine ausgeprägte depressive Stimmungslage fest und sprachen sich ausdrücklich für einen Verzicht auf ein psychiatrisches Teilgutachten aus (Bericht vom 3. April 1997). Im Vorbescheidverfahren rügte der damals anwaltlich vertretene Beschwerdeführer wohl die fehlende Schlüssigkeit des Gutachtens des Universitätsspitals in zwei Punkten, der Verzicht auf ein psychiatrisches Teilgutachten wurde indes nicht kritisiert; ebenso wenig wurden psychische Probleme, namentlich eine ausgeprägte depressive Stimmungslage, geltend gemacht. Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass im massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der strittigen Verwaltungsverfügungen (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen), d.h. 1./2. September 1997, kein invalidisierender geistiger Gesundheitsschaden mit Krankheitswert vorlag. Es besteht insoweit ebenfalls kein Anlass zu weiteren Abklärungen. Laut Bericht des Dr. med. S.________, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 1. September 1999 ist der Beschwerdeführer seit 28. September 1997 bei ihm in psychiatrischer Behandlung und seit 18. September 1997 bis auf weiteres voll arbeitsunfähig. Anamnestisch bestehe bereits seit 1995 volle Arbeitsunfähigkeit. Soweit sich Dr. med. S.________ hinsichtlich der vorliegend massgebenden Zeit bis zum Erlass der strittigen Verwaltungsverfügungen (1./2. September 1997) äussert, stellt er für seine Stellungnahme zur Arbeitsfähigkeit explizit auf die Anamnese ab. Diese ist indes nach dem Gesagten dadurch gekennzeichnet, dass die Frage einer (erstmaligen) psychiatrischen Abklärung den Ärzten des Universitätsspitals unterbreitet und von diesen als nicht angezeigt verneint wurde, weshalb sich Dr. med. S.________ letztlich einzig auf rheumatologische und orthopädische Beurteilungen der Gesundheit und Stellungnahmen zur Arbeitsfähigkeit beziehen konnte. Gestützt auf diese ist nun aber von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit hinsichtlich einer körperlich leichten, rückenschonenden und wechselbelastenden Tätigkeit auszugehen. bb) Der nach Ablauf der Beschwerdefrist für die Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereichte Bericht des Dr. med. K.________ vom 23. Januar 2001 ist nicht geeignet, die Beurteilung im Zeitpunkt des Verfügungserlasses (1./2. September 1997) zu beeinflussen (BGE 99 V 102 mit Hinweisen) und damit vorliegend irrelevant. Es kann daher offen bleiben, ob dieses neue Beweismittel überhaupt berücksichtigt werden könnte, nachdem es nach Ablauf der Beschwerdefrist, und ohne dass ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet worden ist (BGE 109 Ib 249 Erw. 3c; ferner nicht veröffentlichtes Urteil des Bundesgerichts vom 10. Oktober 1997, 2A.616/1996), aufgelegt worden ist.