Citation: 5A_506/2022 E. 4

Der Beschwerdeführer macht geltend, die mangelnde Kooperationsbereitschaft werde nicht von ihm, sondern von der KESB verschuldet. Aus den Akten sei ersichtlich, dass er nur solche Massnahmen erfolgreich unterlaufen habe, deren Anordnung nach Art. 388 und 389 ZGB nicht erforderlich gewesen seien. Aus den Akten sei ersichtlich, dass die bisher angeordneten Massnahmen weder erfolgreich noch geeignet gewesen seien und dass er seine Ehefrau fehlerlos unterstützt habe. Es gebe keine Grundlage für die Behauptung, dass sein ungebührliches Verhalten gegenüber der KESB derart ins Gewicht falle, dass eine Vertretung durch ihn nicht in Frage käme. Gemäss Art. 377 Ziff. 2 ZGB (recte: Art. 376 Abs. 2 ZGB) dürfe ihm die Vertretungsbefugnis nur dann entzogen werden, wenn die Interessen seiner Ehefrau gefährdet oder nicht gewahrt seien. Mit alldem schildert der Beschwerdeführer in erster Linie den Sachverhalt aus eigener Sicht. Eine genügende Willkürrüge (Art. 106 Abs. 2 BGG) fehlt. Eine solche liegt insbesondere nicht im pauschalen Verweis auf die Akten. Seine beleidigenden und vom Obergericht wiedergegebenen Aussagen gegenüber der KESB ("Du dumme Kuh", "ein überfordertes und verblödetes Quotenweib" etc.) bestreitet er nicht. Bleibt es demnach bei den obergerichtlichen Feststellungen über das ungebührliche und unkooperative Verhalten des Beschwerdeführers, fehlt auch eine genügende Begründung, weshalb Art. 376 Abs. 2 ZGB verletzt worden sein soll. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Mit dem vorliegenden Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.