Citation: 8C_64/2014 E. 3.1

3.1. In tatbeständlicher Hinsicht stellte die Vorinstanz fest, es sei unbestritten, dass die Beschwerdeführerin gestützt auf ihr Arbeitsverhältnis ab 19. Februar 2009 einen Anspruch auf monatliche Ausbildungs- bzw. Kinderzulagen in der Höhe von Fr. 1'000.- habe und ihr Arbeitgeber dementsprechend mit der Lohnabrechnung vom 15. Dezember 2009 Ausbildungs- und Kinderzulagen für den Zeitraum vom 19. Februar bis 31. November 2009 für ihre fünf Kinder in der Höhe von Fr. 9'333.25 leistete. Da die Beschwerdeführer zwischen dem 19. Dezember 2009 und 1. Januar 2010 abwesend gewesen seien, sei - bei einer geltend gemachten Benachrichtigung der Sozialhilfebehörde über die erhaltenen Zulagen im März 2010 - zumindest ab Januar 2010 von einer Meldepflichtverletzung auszugehen. Da jedoch die Sozialhilfe für den Monat Januar 2010 bereits am 18. Dezember 2009 ausgerichtet worden sei, sei die Meldepflichtverletzung nicht kausal für die im Umfang von Fr. 1000.- unrechtmässig erlangte Leistung gewesen. Die Rückforderung der Sozialhilfe im Umfang der Ausbildungs- und Kinderzulagen für den Monat Januar 2010 könne daher - ebenso wie diejenige für den Zeitraum zwischen April und Dezember 2009 - einzig gestützt auf § 16 und nicht auf § 19 SHG zurückgefordert werden, was sich auf deren Verzinsung auswirke. Mit Blick auf die geltend gemachte Verjährung der Rückerstattungsforderung der in den Monaten Februar, März und April 2010 zu Unrecht erhaltenen Sozialhilfe sei gestützt auf einen entsprechenden Eintrag im Protokoll der Sozialhilfe davon auszugehen, dass die Sozialhilfebehörde erst am 18. Mai 2010, und nicht wie behauptet bereits im März 2010, Kenntnis von der Lohnabrechnung vom Dezember 2009 erhalten habe, weshalb gestützt auf § 21 SHG die Rückforderung in Zusammenhang mit den erhaltenen Ausbildungs- und Kinderzulagen nicht verjährt, jedoch erst ab deren verfügungsweisen Geltendmachung am 16. Mai 2011 zu verzinsen sei.