Citation: 2C_496/2020 E. 2.2

2.2. Das Verwaltungsgericht hält fest, dass angesichts der durch den Kanton Zürich verfügten rechtskräftigen Bewilligungsverweigerung nur dann Anspruch auf Durchführung eines neuen Bewilligungsverfahrens bestehe, wenn die Voraussetzungen für ein Zurückkommen auf einen rechtskräftigen Entscheid erfüllt seien; dazu sei eine Verwaltungsbehörde von Verfassungs wegen nur verpflichtet, wenn die Umstände sich seit dem ersten Entscheid wesentlich geändert hätten oder wenn die gesuchstellende Person erhebliche Tatsachen und Beweismittel namhaft mache, die ihr im früheren Verfahren nicht bekannt gewesen seien oder die schon damals geltend zu machen für sie rechtlich oder tatsächlich unmöglich war oder keine Veranlassung dazu bestand. Das Verwaltungsgericht hat dazu tragend erwogen, der seelische Zustand des Ehemannes, der sich angeblich seit der Operation im Jahr 2019 verschlechtert und die Anwesenheit der Beschwerdeführerin erforderlich mache, sei entgegen dieser Darstellung seit vielen Jahren chronifiziert. Dem Ehemann seien bereits 1997, 1999 und 2001 von der Psychiatrischen Klinik Rheinau depressive Episoden mit somatischen Symptomen und einer latenten Suizidität attestiert worden, weshalb ihm bereits vor Jahren eine Invalidenrente zugesprochen worden sei. Es liege in der Natur einer rezidivierenden depressiven Störung, dass diese sich zeitweise stärker oder schwächer auswirke, ohne dass darin veränderte Verhältnisse erblickt werden könnten. Auch die physischen Folgen der Darmoperation würden keine Anwesenheit der Beschwerdeführerin erfordern. Zu dieser tragenden Begründung lässt sich der Beschwerdeschrift keine hinreichende Sachverhaltsrüge (vorne E. 2.1) entnehmen; das Vortragen des eigenen Standpunktes, der Ehemann sei seit der Notoperation vom Februar 2019 auf den ehelichen Beistand und die Fürsorge der Beschwerdeführerin angewiesen, reicht dazu nicht aus. Die Beschwerde entbehrt hinsichtlich eines Anspruches auf erneute Behandlung eines Familiennachzuges offensichtlich einer hinreichenden Begründung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).