Citation: 2C_122/2024 E. 2.4

2.4. Mit Bezug auf die erste vorinstanzliche Begründung ist folgendes festzuhalten: Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass er die angeblichen Prüfungsmängel erst nach Erhalt des negativen Prüfungsergebnisses geltend gemacht habe. Sodann legt er in keiner Weise dar, dass und inwiefern das Verwaltungsgericht Recht verletzt haben soll, indem es erwogen hat, dass allfällige Prüfungsmängel - soweit zumutbar - grundsätzlich unverzüglich geltend zu machen seien bzw. weshalb die erwähnte bundesgerichtliche Rechtsprechung in seinem Fall nicht anwendbar sein soll. Gründe, weshalb es ihm nicht zumutbar gewesen sein soll, die behaupteten Mängel unverzüglich bzw. während der Prüfung geltend zu machen, bringt er nicht konkret vor. Vielmehr gibt er selbst zu, er habe zunächst das Prüfungsergebnis abwarten wollen und weist im Übrigen in allgemeiner Weise auf den Umstand hin, dass jede Prüfung mit Stress verbunden sei bzw. eine "mentale Ausnahmesituation" darstelle, sodass (grundsätzlich) nicht zumutbar sei, allfällige Mängel sofort zu rügen. Damit gelingt es ihm indessen nicht, rechtsgenüglich darzutun, dass und inwiefern die Vorinstanz Recht verletzt habe (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. E. 2.2 hiervor), indem sie zum Schluss gelangt ist, dass sein Anspruch auf Geltendmachung der behaupteten Verfahrensmängel verwirkt sei.