Citation: 4P.218/2005 28.09.2005 E. 1

Das Urteil des Kantonsgerichtsausschusses vom 30. Juni 2005, mit dem eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen die von der ersten Instanz verweigerte unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen wurde, ist ein letztinstanzlicher kantonaler Zwischenentscheid, der den Hauptprozess nicht abschliesst. Gegen diesen Zwischenentscheid ist nach Art. 87 Abs. 2 OG die staatsrechtliche Beschwerde zulässig, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann. Zwischenentscheide, mit denen die unentgeltliche Rechtspflege verweigert wird, haben in der Regel einen solchen Nachteil zur Folge (BGE 129 I 129 E. 1.1; 126 I 207 E. 2a). Dies trifft auch im vorliegenden Fall zu. Der Umstand, dass es der Beschwerdeführerin verwehrt wäre, den Forderungsprozess zu führen, wenn sie den geforderten Kostenvorschuss nicht zu leisten vermöchte, bzw. dass sie ihre Interessen ohne den Beistand eines Rechtsvertreters wahrnehmen müsste, kann einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 87 Abs. 2 OG bewirken. Das Urteil des Kantonsgerichtsausschusses vom 30. Juni 2005 ist daher mit staatsrechtlicher Beschwerde anfechtbar.