Citation: 5A_624/2017 E. 4.4.4

4.4.4. Der Beschwerdeführer stellt sich zudem auf den Standpunkt, es sei willkürlich, ihn als Nicht-Vater auf das betreibungsrechtliche Existenzminimum zu setzen, wenn die nach PAVO verpflichtete Person vorübergehend nicht zahlungsfähig sei und die Hilfe des Gemeinwesens in Anspruch nehmen müsste. Worauf der Beschwerdeführer die Zahlungspflicht des Gemeinwesens stützt, vermag er nicht nachvollziehbar darzulegen. Auch zeigt er nicht auf, warum eine allfällige Zahlungspflicht des Gemeinwesens der Beistandspflicht unter den Ehegatten vorgehen soll. So ist etwa der Anspruch auf Sozialhilfe subsidiär zum Anspruch auf Ehegattenunterhalt (vgl. Urteil 5A_158/2010 vom 25. März 2010 E. 3.2). Auch macht der Beschwerdeführer nicht geltend, die leiblichen Eltern, deren Unterhaltspflicht seiner Beistandspflicht vorgeht (vgl. BGE 120 II 285 E. 2b S. 288), könnten für den Unterhalt des Pflegekindes aufkommen. Seine Rüge ist daher auch unter diesem Gesichtspunkt unbegründet.