Citation: 8C_603/2016 E. A

A.________, geboren 1956, erlitt am 15. Dezember 2004 und 7. März 2013 je einen Unfall, für deren Folgen die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) die gesetzlichen Leistungen nach UVG erbrachte. Für die dauerhaft verbleibende Einschränkung der Erwerbsfähigkeit richtet sie ihm eine Invalidenrente basierend auf einer unfallbedingten Erwerbsunfähigkeit von 35 % seit 1. April 2008 bzw. von 37 % seit 1. Dezember 2013 aus. Am 2. Februar 2006 meldete sich A.________ bei der Invalidenversicherung unter Hinweis auf rechtsseitige, seit 15. Dezember 2004 anhaltende Schulterbeschwerden zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich sprach ihm daraufhin bei einem Invaliditätsgrad von 65 % basierend auf einem Invalideneinkommen von Fr. 26'024.- mit Wirkung ab 1. Dezember 2005 eine Dreiviertelsrente zu (Verfügung vom 4. Dezember 2007). Von Amtes wegen ermittelte die IV-Stelle 2010 revisionsweise neu einen Invaliditätsgrad von 42 %. Dabei berücksichtigte sie eine erhebliche Verbesserung des Gesundheitszustandes und eine effektive Arbeitsleistung als Schaler von 65 %. Laut Angaben der angestammten Arbeitgeberfirma B.________ AG habe er 2009 ein deutlich höheres Invalideneinkommen von Fr. 46'623.- erzielt. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens im November 2010 setzte die IV-Stelle die bisherige Dreiviertelsrente mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 24. Januar 2011 ab 1. März 2011 auf eine Viertelsrente herab. Nach dem zweiten Unfall vom 7. März 2013 ersuchte der Versicherte infolge der seither anhaltenden Arbeitsunfähigkeit am 6. November 2013 um revisionsweise Erhöhung der Invalidenrente. Die IV-Stelle zog insbesondere einen aktualisierten Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug) vom 14. November 2013 bei. Gestützt darauf stellte sie in Bezug auf ein ab 2010 erheblich höheres Invalideneinkommen von Fr. 54'194.- (und mehr in den Folgejahren) eine Meldepflichtverletzung fest. Sie ermittelte folglich rückwirkend ab 2010 einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens hob die IV-Stelle die Invalidenrente per Ende Februar 2015 auf (Verfügung vom 9. Januar 2015). Mit separater Verfügung vom gleichen Tag forderte sie die aufgrund einer Meldepflichtverletzung von Januar 2010 bis 6. November 2013 zu Unrecht bezogenen Leistungen zurück.