Citation: 9F_13/2023 E. 1.3

1.3. Erachtet das Bundesgericht ein Revisionsgesuch als zulässig, tritt es darauf ein und prüft, ob der geltend gemachte Revisionsgrund vorliegt (BGE 144 I 214 E. 1.2). Ob ein Grund zur Revision gegeben ist, ist keine Frage des Eintretens, sondern der materiellen Beurteilung (Urteile 2F_35/2022 vom 8. Dezember 2022 E. 1.3; 2F_4/2022 vom 28. Januar 2022 E. 3.1). Wird die Revision eines Urteils verlangt, ist einer der im Gesetz aufgeführten Revisionsgründe (Art. 121-123 BGG) unter Beachtung der Fristen von Art. 124 BGG dem Gericht in oben beschriebener Form vorzutragen (vgl. Urteil 2F_3/2018 vom 28. Februar 2018 E. 2.1). Vorliegend zeigte das Bundesgericht dem Gesuchsteller mit Schreiben vom 24. Juli 2023 an, dass bei seinem (ersten) Schreiben vom 17. Juli 2023 nicht restlos klar werde, ob ein Revisions- oder ein Berichtigungsgesuch eingereicht worden sei. Daraufhin reichte der Gesuchsteller am 14. September 2023 ein weiteres (zweites) Schreiben ein und beantragte ausdrücklich eine Revision des bundesgerichtlichen Urteils vom 30. Mai 2023. Auch verfasste er ein weiteres (drittes) Schreiben mit Datum vom 4. Oktober 2023. Das Urteil 9C_738/2022 vom 30. Mai 2023 wurde am 14. Juni 2023 am Schalter zugestellt; die Frist von 90 Tagen, um ein Revisionsgesuch gestützt auf andere Gründe zu stellen (Art. 124 Abs. 1 lit. d BGG), endete damit (unter Berücksichtigung des Fristenstillstands gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG) nach Einreichung des letzten Schreibens vom 4. Oktober 2023. Die Frist ist demnach gewahrt. Der Gesuchsteller macht das Vorliegen der Revisionsgründe (Art. 121 ff. BGG) in vertretbarer, für das Eintreten ausreichender Weise geltend. Auf das Revisionsgesuch ist folglich einzutreten.