Citation: 1C_590/2017 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz führte im Wesentlichen aus, die Baubehörde prüfe bei der Beurteilung eines Baugesuchs ihre Übereinstimmung mit den Vorschriften des öffentlichen Rechts. Sie entscheide grundsätzlich nicht über zivilrechtliche Verhältnisse. Jedoch könnten Verwaltungsbehörden ausnahmsweise über zivilrechtliche Vorfragen entscheiden, wenn sie leicht zu beantworten seien und ihre Beurteilung ein unzweifelhaftes Resultat ergebe. Bezüglich des Gegenstands, der Errichtung und des Inhalts der strittigen Bauverbotsdienstbarkeit könne namentlich auf das Urteil des Bundesgerichts 5A_599/2013 vom 14. April 2014 hingewiesen werden. Darin sei das Bundesgericht zum Ergebnis gekommen, das in der strittigen Dienstbarkeit vorgesehene Bauverbot lasse die Errichtung einer 20 cm breiten und 1,2 bis 1,5 m hohen Stützmauer und die dahinter vorgesehene Auffüllung und Asphaltierung des Terrains nicht zu. Da gemäss diesem Urteil das Bauverbot Terrainanpassungen verbiete, sei die vorliegend geplante Abtragung des Terrains von teilweise über 80 cm nicht gestattet und das Bauvorhaben daher unzulässig. Ob die Errichtung von Parkplätzen ohne Terrainanpassungen mit dem Bauverbot vereinbar sein könnte, sei unerheblich.