Citation: 9C_348/2015 E. 2.3

2.3. Grundsätzlich nicht näher einzugehen ist auf die in der Beschwerde erneut vorgebrachten Vorbehalte gegenüber der SMAB-Begutachtung vom 11. März 2010. So haben eben diese Vorbehalte die Vorinstanz dazu bewogen, das Obergutachten beim ABI zu veranlassen. Nicht gefolgt werden kann dem - auch in Bezug auf das ABI-Gutachten geäusserten - Einwand, das Schlafapnoesyndrom sei nicht in die gutachterliche Einschätzung miteinbezogen worden. So haben die Experten des ABI ein obstruktives Schlafapnoesyndrom (ICD-10 Ziff. G47.3) bei relativer Beschwerdefreiheit unter adäquater Behandlung diagnostiziert und im Rahmen der Beantwortung der Zusatzfragen darauf hingewiesen, dass die Beschwerdeführerin die erforderlichen Therapiemassnahmen zuverlässig durchführe und sich durch das Schlafapnoesyndrom keine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ergebe. Die gute Einstellung des obstruktiven Schlafapnoesyndroms wurde schliesslich auch im Rahmen der Untersuchung in der Klinik J.________ bestätigt (Bericht vom 5. Dezember 2014). Das ABI-Gutachten vom 10. November 2014 überzeugt daher auch in diesem Punkt.