Citation: 8C_81/2024 E. 7

Das Kriterium der ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung setzt eine länger dauernde, kontinuierliche und zielgerichtete Behandlung somatisch begründbarer Beschwerden bis zum Fallabschluss voraus (BGE 140 V 356 E. 5.6.2). Die Beurteilung hat nicht allein nach einem zeitlichen Massstab zu erfolgen. Von Bedeutung sind vielmehr auch Art und Intensität der Behandlung sowie der Umstand, inwieweit noch eine Besserung des Gesundheitszustands zu erwarten war. Es muss, gesamthaft betrachtet, eine kontinuierliche, mit einer gewissen Planmässigkeit auf die Verbesserung des Gesundheitszustands gerichtete ärztliche Behandlung von ungewöhnlich langer Dauer gegeben sein. Manualtherapeutische Massnahmen in Form von Physio- und Ergotherapie, (haus-) ärztliche Abklärungen und Verlaufskontrollen sowie medikamentöse Schmerzbekämpfung genügen diesen Anforderungen nicht (SVR 2019 UV Nr. 41 S. 155, 8C_632/2018 E. 10.1, 2018 UV Nr. 29 S. 100, 8C_860/2015 E. 4.4; Urteil 8C_807/2023 vom 11. Juni 2024 E. 6.1 mit Hinweisen). Die Vorinstanz begründete eingehend und schlüssig, weshalb dieses Kriterium nicht erfüllt sei. Mit diesen vorinstanzlichen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht hinreichend substanziiert auseinander. Soweit er sich auf die Behandlungen nach dem Fallabschluss per 28. Februar 2022 beruft, u.a. auf die Gelenkembolisation am Ellbogen rechts vom 4. April 2022, ist dies unbeachtlich. Denn der Fallabschluss erfolgte aus somatischen Gründen zu Recht (vgl. E. 3.2 hiervor). Deshalb hat es diesbezüglich beim vorinstanzlichen Ergebnis sein Bewenden.