Citation: 9C_62/2024 E. 5.3

5.3. Ferner argumentiert die Beschwerdeführerin, das kantonale Gericht habe Art. 23 lit. a BVG verletzt, indem es implizit angenommen habe, eine Arbeitsfähigkeit von 80 % reiche aus, um einen Unterbruch des zeitlichen Konnexes zu bejahen. Es müsse jedoch eine Arbeitsfähigkeit von über 80 % vorliegen. Bei einer gesamtheitlichen Betrachtung des Falles sei eine solche zu verneinen. Die Beschwerdegegnerin habe über acht Jahre hinweg nicht in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden können und sei bei der ersten nicht durch die Invalidenversicherung begleiteten Anstellung innert weniger Tage vollständig arbeitsunfähig geworden. Beim RAV-Beschäftigungsprogramm handle es sich klarerweise nicht um eine Anstellung im ersten Arbeitsmarkt. Selbst wenn von einer Arbeitsfähigkeit von über 80 % ausgegangen werden sollte, könne das Beschäftigungsprogramm den zeitlichen Konnex nicht unterbrechen, da kein rentenausschliessendes Einkommen generiert worden sei. Insgesamt sei von einer langandauernden vorbestehenden Arbeitsunfähigkeit von mindestens 20 % auszugehen, womit der zeitliche Konnex nicht unterbrochen werde.