Citation: 1C_449/2021 E. 3.3

3.3. Das Obergericht hat festgehalten, dass die Blutstillung nach der Blutentnahme nur wenige Sekunden gedauert habe und es keine Anzeichen auf Komplikationen oder Beschwerden gebe. Der Beschwerdeführer bestreitet dies nicht. Er macht weder geltend, dass der Einstich Spuren zurückgelassen oder auch nur ein geringes Unwohlbefinden verursacht hätte. Das Obergericht durfte deshalb ohne Bundesrecht zu verletzen davon ausgehen, dass die Blutentnahme nicht den Schweregrad einer Körperverletzung erreichte (s. zum Vergleich auch Urteil 1B_77/2014 vom 17. März 2014 E. 2.1, wo es um zwei Kratzer und eine oberflächliche Schnittwunde von 6 mm Länge ging, wobei die Haut auf 3 mm ganz durchtrennt war).