Citation: 1P.67/2002 10.06.2002 E. 2

2.1 Die Verurteilung des Beschwerdeführers beruht massgeblich auf den Aussagen von A.________. Diese enthalten nach dem Gutachten Kling/Dittmann vom 8. Januar 1999 zahlreiche Elemente, "wie sie typischerweise bei jungen Frauen beobachtet werden, die in Kindheit und Jugend sexuell missbraucht worden sind". Es seien anderseits keine sicheren Hinweise darauf zu finden, dass die Darstellung über den sexuellen Missbrauch durch den Vater nicht realitätsbegründet sei. Als Motivation für die Strafanzeige sei der Schutz der Halbgeschwister, vor allem der Halbschwestern, überzeugend, ebenso wie der Wunsch nach Bestrafung des Täters und Ruhe (S. 55). Diese vorsichtig formulierten Schlussfolgerungen präzisierte Prof. Dittmann an der erstinstanzlichen Hauptverhandlung dahingehend, dass aus seiner Sicht keine Zweifel vorlägen, dass die sexuellen Missbräuche stattgefunden hätten (Urteil Strafgericht S. 27). 2.2 Der Beschwerdeführer will mit zwei von ihm in Auftrag gegebenen Gutachten von Prof. Undeutsch und einem von Prof. Schade nachweisen, dass das Gutachten Kling/Dittmann grob fehlerhaft und damit nicht geeignet sei, den Wahrheitsgehalt der Aussagen von A.________ nachzuweisen. Damit macht der Beschwerdeführer sinngemäss geltend, das Appellationsgericht habe die Beweise willkürlich gewürdigt. Eine Gehörsverweigerungsrüge liegt im Vorwurf, es habe die Einholung eines Obergutachtens und die Einvernahme von Umfeldzeugen nicht zugelassen und es abgelehnt, A.________, B.________ und D.________ an der Hauptverhandlung nochmals einzuvernehmen.