Citation: 1C_450/2022 E. 2.3

2.3. Wenn die Schweizer Behörden erwogen, die ausführliche Sachverhaltsdarstellung im Rechtshilfeersuchen genüge den gesetzlichen sowie den Anforderungen gemäss der bundesgerichtlichen Praxis und die im Rechtshilfeersuchen erwähnten Beilagen, welche von den brasilianischen Behörden nicht übermittelt worden seien, seien zur Ermittlung des Sachverhalts nicht erforderlich, ist dies nicht zu beanstanden. Das Rechtshilfegericht hat weder Tat- noch Schuldfragen zu prüfen und grundsätzlich auch keine Beweiswürdigung vorzunehmen, sondern ist vielmehr an die Sachverhaltsdarstellung im Ersuchen gebunden, soweit sie nicht durch offensichtliche Fehler, Lücken oder Widersprüche sofort entkräftet wird (BGE 146 IV 338 E. 4.3; 142 IV 175 E. 5.5; Urteil 1C_644/2015 vom 23. Februar 2016 E. 3.1, nicht publ. in BGE 142 IV 175; je mit Hinweisen). Es kann auf die vorinstanzlichen Erwägungen verwiesen werden (vgl. E. 6 f. des angefochtenen Entscheids).