Citation: 8C_170/2024 E. 6.3.3

6.3.3. Insgesamt sind mit dem ABI-Gutachten vom 30. Oktober 2015 keine neuen Tatsachen bewiesen, bei deren Kenntnis die Gutachter der Gutachterstelle B.________ am 28. Januar 2010 und 21. Dezember 2011 zwingend zu einer Ermessensausübung im Sinne der Einschätzung des ABI-Gutachtens vom 3. Oktober 2021 hätten gelangen und den unfallkausalen thalamischen Insult hätten verneinen müssen (vgl. E. 4.2 hiervor). Dies ergibt sich auch daraus, dass der Neurologe Dr. med. D.________ im vom Beschwerdegegner veranlassten Gutachten vom 18. Dezember 2012 und der beratende Arzt der AXA in der Stellungnahme vom 4. September 2013 nach Würdigung der Akten in Bestätigung des Gutachtens der Gutachterstelle B.________ vom 21. Dezember 2011 das Vorliegen des thalamischen Insults vom 10. Februar 2008 ebenfalls bejahten.