Citation: 9C_452/2022 E. 5.2

5.2. Gemäss unbestritten gebliebenen vorinstanzlichen Feststellungen war der Beschwerdeführer im massgebenden Zeitpunkt, in welchem die Frage nach der Verwertbarkeit der (Rest-) Arbeitsfähigkeit bei vorgerücktem Alter beantwortet wird, erst 50 Jahre alt. Mit Blick darauf macht er zu Recht nicht geltend, das fortgeschrittene Alter führe dazu, dass er seine verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt werde (vgl. dazu BGE 145 V 2 E. 5.3.1; 138 V 457 E. 3.1 f.). Er macht indessen solcherlei geltend mit der Begründung, es seien ihm lediglich noch unselbständige, körperlich sehr leichte Tätigkeiten mit klar vorgegebenen, einfach strukturierten Arbeiten und einem bezogen auf Arbeitsplatz, Mitarbeiter und Ansprechsperson konstant bleibenden Arbeitsumfeld zumutbar. Zudem müsse er aufgrund seiner erhöhten Ermüdbarkeit immer wieder Pausen einlegen können. Beachte man, dass selbst in einer solchen Tätigkeit nur eine Restarbeitsfähigkeit von 50 % bestehe, müsse davon ausgegangen werden, dass diese nicht mehr Gegenstand von Angebot und Nachfrage auf dem ausgeglichen Arbeitsmarkt darstelle.