Citation: 2C_960/2014 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführer gehen davon aus, dass die Beteiligung an der Z.________ AG im Rahmen der Umwandlung der Kollektivgesellschaft "Y.________ & Partner" in eine Aktiengesellschaft an die Y.________ & Partner AG übertragen wurde und dass dieser Vorgang entsprechend keine Steuerfolgen für sie haben dürfe. Die Vorinstanz erachtet es demgegenüber - wie bereits ausgeführt - als erstellt, dass der Beschwerdeführer 1 von Anfang an eine Überführung dieser Beteiligung vom Geschäfts- ins Privatvermögen beabsichtigte und die Einbringung in die Aktiengesellschaft einzig mit dem Zweck erfolgte, die mit einer Privatentnahme verbundene Einkommenssteuer zu umgehen. Wie sowohl die Beschwerdeführer als auch das Verwaltungsgericht zutreffend erkannt haben, liegt eine Steuer- bzw. Abgabeumgehung nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung vor, wenn (1) eine von den Beteiligten gewählte Rechtsgestaltung als ungewöhnlich ("insolite"), sachwidrig oder absonderlich, jedenfalls den wirtschaftlichen Gegebenheiten völlig unangemessen erscheint, (2) anzunehmen ist, dass die gewählte Rechtsgestaltung missbräuchlich lediglich deshalb getroffen wurde, um Steuern einzusparen, die bei sachgemässer Ordnung der Verhältnisse geschuldet wären, und (3) das gewählte Vorgehen tatsächlich zu einer erheblichen Steuerersparnis führen würde, sofern es von den Steuerbehörden hingenommen würde (vgl. BGE 138 II 239 E. 4.1 S. 243 f.; 131 II 627 E. 5.2 S. 635 f.; Urteile 2C_135/2014 vom 10. Juni 2014 E. 2.7.1, in: StE 2014 A 12 Nr. 20 m.w.H.; 2C_1145/2014 vom 1. Oktober 2015 E. 3.1).