Citation: 6P.179/2001 11.01.2002 E. 1

1.- a) Der Beschwerdeführer rügt die Verletzung des Rechts auf ein faires Verfahren gemäss Art. 6 EMRK sowie des Gleichheitsgebots gemäss Art. 29 BV und der daraus abgeleiteten allgemeinen Rechtsgrundsätze sowie des Willkürverbotes gemäss Art. 9 BV; darüber hinaus rügt er einen Verstoss gegen Art. 1 des Übereinkommens gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe sowie gegen das Recht auf Wirtschaftsfreiheit (Beschwerde S. 2/3). Er bezieht sich dabei auf den zweiten Teil der Zusatzanklage 2 (Beschwerde S. 4 - 21), den Fall Cosco (Beschwerde S. 21 - 47) sowie auf die Strafzumessung (Beschwerde S. 47/48). Willkür im Sinne von Art. 9 BV liegt nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nur vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft; demgegenüber liegt noch keine Willkür vor, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint (BGE 123 I 1 E. 4a, 121 I 113 E. 3a). Soweit der Beschwerdeführer dem Obergericht keine Willkür nachzuweisen vermag, sondern nur appellatorische Kritik vorbringt, ist darauf nicht einzutreten. Ebenfalls unzulässig ist die Beschwerde, soweit darin Fragen des eidgenössischen Rechts im Sinne von Art. 269 Abs. 1 BStP aufgeworfen werden. Dafür steht die Nichtigkeitsbeschwerde zur Verfügung. b) In Bezug auf die angebliche Verletzung des Folterverbotes sowie des Rechts auf Wirtschaftsfreiheit ist auf die Beschwerde nicht einzutreten, weil sie dazu keine Begründung enthält. Im Übrigen sind die Rügen ohnehin abwegig.