Citation: 8C_1/2023 E. 15.2.1

15.2.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, der bundesgerichtliche Beizug des LSE-Medianwerts lasse unberücksichtigt, dass das Einkommen eines Berufseinsteigers oder von Personen im ersten Dienstjahr eines Betriebes um mehr als 18 % unter dem Durchschnittslohn derselben Arbeitsgattung liege (vgl. LSE 2018, Tabelle T15). Der Durchschnittslohn aller liege um 18.5 % und jener mit Dienstalter von 20 Jahren oder mehr gar um 44 % höher als jener der Berufseinsteiger bei gleicher Tätigkeit. Die invalide Person müsse in doppelter Hinsicht neu anfangen, zum einen in einer neuen Tätigkeit und zum anderen in einem anderen Betrieb. Es rechtfertige sich demnach, diesen Minderlohn konkret zu ermitteln oder aber einen generellen Abzug von mindestens 15 % zu gewähren, sofern die angestammte Tätigkeit nicht mehr ausgeübt werden könne. Ein Abzug sei bei einer länger dauernden Desintegration berechtigt. Es sei belegt, dass Langzeitarbeitslose nur noch geringe Chancen auf eine Anstellung hätten, solche Anstellungen dann atypisch und weit geringer entlöhnt seien.