Citation: U 39/05 22.06.2005 E. 4

Zu den in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Rügen bleibt festzuhalten, dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer das rechtliche Gehör nicht verweigert hat, denn sie hat seine Darlegungen wiedergegeben und dazu dargetan, dass die Operationen der Jahre 1994, 1995 und 2002 auf Grund der bereits bestehenden Pseudarthrose notwendig wurden und nicht als Folge des Sturzes vom 17. Oktober 1994. Die Behauptung des Beschwerdeführers, dieser Sturz habe zur Operationsbedürftigkeit geführt, ist aktenwidrig. Das Argument, dass ohne den Sturz am 28. November 1994 keine Scaphoidpseudarthrosen-Operation nötig geworden wäre, ist unbehelflich, denn auf Grund der medizinischen Akten ist erstellt, dass die vorbestehende Schädigung (Pseudarthrose mit beginnender Osteolyse) eine Operation notwendig machte. Der Sturz und die dadurch veranlasste ärztliche Untersuchung brachten den operationsbedürftigen Vorzustand lediglich zu Tage und es ist auszuschliessen, dass er, wie es der Beschwerdeführer behauptet, eine conditio sine qua non für die Operationen war. Ohne ihn wäre die erste Operation allenfalls etwas später durchgeführt worden, weil der Operationsbedarf erst mit Verzögerung festgestellt worden wäre. Dies vermag aber keine natürliche Kausalität zu begründen (vgl. dazu auch Erw. 3.2 und 3.3 hiervor).