Citation: 2C_599/2017 E. 4.2

4.2. Die Rüge der Beschwerdeführer erweist sich als begründet: Zwar hat sich das Bundesgericht vereinzelt zu ähnlichen Konstellationen geäussert; von einer gefestigten bundesgerichtlichen Praxis in Zusammenhang mit dem Familiennachzug von sozialhilfeabhängigen niederlassungsbewilligten Ausländern mit Asylstatus kann indessen nicht gesprochen werden. Der vorliegende Fall ist sowohl in tatsächlicher als auch rechtlicher Hinsicht nicht in allen Punkten eindeutig; die Verlustgefahren überwiegen die Gewinnaussichten nicht derart klar, dass die Eingabe des Beschwerdeführers als zum Vornherein aussichtslos zu betrachten wäre. Auch eine Partei mit genügenden finanziellen Mitteln würde sich mit Blick auf das betroffene Rechtsgut (eheliches Familienleben) dafür entscheiden, die entsprechende Verwaltungsverfügung richterlich überprüfen zu lassen, zumal diese nur summarisch begründet ist (vgl. BGE 129 I 129 E. 2.3.1 S. 135 f. mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat die Mittellosigkeit der Beschwerdeführer nicht in Frage gestellt und diese scheint aufgrund der eingereichten Unterlagen als erstellt. Die Notwendigkeit der anwaltlichen Verbeiständung liegt auf der Hand. Der Anspruch auf unentgeltliche Prozessführung und unentgeltlichen Rechtsbeistand im kantonalen Verfahren ist damit ausgewiesen; der angefochtene Entscheid ist insoweit aufzuheben, als darin das entsprechende Gesuch abgewiesen wurde, und die Sache zur Neuregelung der Kosten und zur Bemessung des Honorars der unentgeltlichen Rechtsvertretung an die Vorinstanz zurückzuweisen.