Citation: 9C_142/2023 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat - insbesondere unter Verweis auf ein E-Mailschreiben von Frau D.________ an die Beschwerdeführerin vom 10. Februar 2017 - darauf geschlossen, dass "alle notwendigen Informationen" der Beschwerdeführerin bereits seit Februar 2017 bekannt gewesen seien und das Verlaufsprotokoll vom 8. Februar 2017 diesbezüglich keine zusätzlichen Erkenntnisse liefere. Insbesondere müsse sich die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang den Kenntnisstand ihrer Case Managerin anrechnen lassen. Es fehle vor diesem Hintergrund somit bereits an einem Revisionsgrund. Selbst wenn in dem von der Beschwerdeführerin angerufenen Verlaufsprotokoll ein Revisionsgrund zu erblicken wäre, wäre dieser nicht geeignet, die tatbeständliche Grundlage des Entscheids VV.2022.15/E vom 23. Februar 2022 zu verändern und bei zutreffender rechtlicher Würdigung zu einer anderen Entscheidung zu führen. Die Beschwerdeführerin könne sich daher nicht erfolgreich auf einen Revisionsgrund berufen. Der Anrufung des Vertrauensschutzes hat das kantonale Gericht ebenfalls den Erfolg versagt.