Citation: 5A_799/2024 E. 3.2

3.2. Das Obergericht hat ausserdem erwogen, der Vorwurf des Beschwerdeführers, der Gerichtspräsident habe im Strafverfahren einen Kontrollbesuch gemacht und die zuständige Einzelrichterin zu einem Schuldspruch gedrängt, sei im Beschwerdeverfahren neu und damit unzulässig (Art. 326 Abs. 1 ZPO). Der Beschwerdeführer macht geltend, das Obergericht verweigere damit das rechtliche Gehör. Aus den Akten ergebe sich, dass die Rüge rechtzeitig erhoben worden sei. Sie hätte aber auch wegen des Untersuchungsgrundsatzes berücksichtigt werden müssen. Der Beschwerdeführer legt jedoch nicht dar, aus welchem Aktenstück sich ergeben soll, dass er die entsprechenden Tatsachenbehauptungen rechtzeitig vorgebracht hätte. Er legt auch nicht dar, weshalb im obergerichtlichen Verfahren der Untersuchungsgrundsatz anzuwenden bzw. das Novenverbot von Art. 326 Abs. 1 ZPO nicht anzuwenden gewesen wäre.