Citation: 2A.205/2003 19.05.2003 E. 1

1.1 X.________, geboren am ... 1969, hat offenbar in Polen eine Ehefrau und zwei Kinder; seine Staatsangehörigkeit steht nicht fest. Er reiste am 22. Januar 2001 illegal in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch. Das Bundesamt für Flüchtlinge wies das Gesuch am 19. April 2002 wegen unglaubwürdiger Behauptungen bezüglich einer Verfolgung ab und wies X.________ unter Ansetzung einer Ausreisefrist und unter Androhung von Zwangsmassnahmen im Unterlassungsfall aus der Schweiz weg. Diese Verfügung wurde mit Urteil der Schweizerischen Asylrekurskommission vom 15. August 2002 rechtskräftig. Der Kanton Basel-Stadt ordnete am 27. Juli 2001 gestützt auf Art. 13e ANAG die Ausgrenzung von X.________ aus seinem Kantonsgebiet an. Ebenfalls gestützt auf Art. 13e ANAG verfügte das Amt für Migration Basel-Landschaft am 15. April 2002 die Eingrenzung von X.________ auf sein Kantonsgebiet; am 6. August 2002 sodann verfügte es die Eingrenzung auf das Gebiet des Bezirks Arlesheim. An die Ausgrenzungs- und Eingrenzungsverfügungen hielt sich X.________ nicht. Im Übrigen wurde er mehrmals strafrechtlich verurteilt (wegen Zechprellerei, Diebstahls und Missachtung der Ausgrenzung aus dem Gebiet des Kantons Basel-Stadt). Am 9. Januar 2003 wurde X.________ festgenommen. Das Amt für Migration ordnete gleichentags gegen ihn Ausschaffungshaft gestützt auf Art. 13b Abs. 1 lit. c sowie Art. 13b Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 13a lit. b ANAG an. Der Einzelrichter für Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht des Kantonsgerichts Basel-Landschaft bestätigte mit Urteil vom 10. Januar 2003 die Rechtmässigkeit und Angemessenheit der Ausschaffungshaft. Das Bundesgericht wies die gegen das Haftbestätigungsurteil erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde am 3. Februar 2003 ab (Verfahren 2A.31/2003). 1.2 Da X.________ noch Freiheitsstrafen zu verbüssen hatte, wurde die Ausschaffungshaft in der Folge gestützt auf Art. 13c Abs. 5 lit. c ANAG unterbrochen, und er weilte bis 28. April 2003 im Kanton Basel-Stadt im Strafvollzug. Am 28. April 2003 wurde er, zwecks neuer Anordnung von Ausschaffungshaft, wieder den Behörden des Kantons Basel-Landschaft zugeführt. Am 30. April 2003 erliess das Amt für Migration Basel-Landschaft gegen ihn einen Ausschaffungshaftbefehl. Nach mündlicher Verhandlung stellte der Einzelrichter für Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht des Kantonsgerichts Basel-Landschaft (Haftrichter) mit Urteil vom 30. April 2003 fest, dass die Anordnung der Haft zur Sicherstellung des Wegweisungsvollzugs längstens bis zum 27. Juli 2003 rechtmässig und angemessen sei. 1.3 Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 8. Mai 2003 beantragt X.________, die Anordnung der Haft zur Sicherstellung des Wegweisungsvollzugs sei aufzuheben. Er ersucht darum, es sei ihm die kostenlose Verbeiständung durch einen Rechtsanwalt zu bewilligen. Das Amt für Migration beantragt die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Der Haftrichter hat auf Vernehmlassung verzichtet. Innert der hiefür angesetzten Frist sind keine (ergänzenden) Stellungnahmen des Beschwerdeführers und des Bundesamtes für Flüchtlinge eingegangen.