Citation: U 160/05 11.08.2005 E. A

Die 1982 geborene R.________ ist seit 15. August 2001 im Hotel Q.________ als Gastrofachfrau tätig und in dieser Eigenschaft bei der Kranken- und Unfallkasse des Schweizer Hotelier-Vereins (nachfolgend: HOTELA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Gleichzeitig ist sie bei der Krankenkasse VISANA obligatorisch krankenpflegeversichert. Am 20. März 2004 fiel ihr bei der Arbeit am Buffet eine Harasse mit Leergut auf die Füsse (Unfallmeldung vom 12. April 2004). Der erstbehandelnde Arzt Dr. med. T.________, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte am 26. März 2004 einen Unguis incarnatus (eingewachsener Nagel) der Grosszehe beidseits nach Trauma (Arztzeugnis UVG vom 21. April 2004). Am 27. März 2004 erfolgte im Spital X.________ die operative Sanierung; am 19. Mai 2004 zudem wegen zunehmender Entzündung und Granulationsgewebe an der rechten Zehe eine Nachexzision (Bericht der Dres. med. J.________ und N.________, Spital X.________, vom 27. Mai 2005). Gestützt auf zwei Stellungnahmen ihres Vertrauensarztes Dr. med. V.________ vom 17. Juni und 2. September 2004 lehnte die HOTELA mit Verfügung vom 28. Juli 2004 ihre Leistungspflicht mangels natürlicher Kausalität zwischen den ab 26. März 2004 behandelten Beschwerden und dem Ereignis vom 20. März 2004 ab. Auf Einsprachen von R.________, ihrem Arbeitgeber sowie der VISANA hin hielt die HOTELA nach Erhalt eines Schreibens des Dr. med. T.________ vom 7. August 2004 an der Ablehnung ihrer Leistungspflicht fest (Einspracheentscheid vom 5. November 2004).