Citation: 2C_718/2019 E. 4.5

4.5. Aufgrund der gewichtigen Indizien wäre es zudem am Beschwerdeführer gelegen, dass er von sich aus Umstände vorbringt, welche dazu geeignet sind, die Dauer der eheliche Gemeinschaft von mindestens drei Jahren zumindest glaubhaft zu machen (vorne E. 3.4). Entgegen seiner Auffassung hat die Vorinstanz in diesem Zusammenhang von ihm keinen eigentlichen Negativbeweis verlangt. Vielmehr hätte er, wie dies die Vorinstanz zu Recht vorbringt, lediglich konkrete Elemente vorbringen müssen, welche geeignet gewesen wären, die Indizien, die die Annahme der Aufgabe der ehelichen Gemeinschaft vor dem 21. November 2017 stützen, zu entkräften. Dies hätten beispielsweise SMS-Nachrichten sein können, die die Eheleute im Herbst 2017 gegenseitig ausgetauscht haben. Denkbar wären in diesem Zusammenhang auch Fotos von gemeinsamen Ausflügen gewesen oder aber die Nennung von gemeinsamen Freunden, die die nach wie vor gelebte eheliche Beziehung hätten bezeugen können. Solche Beweismittel konnte der Beschwerdeführer, der gemäss der für das Bundesgericht verbindlichen Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG; vorne E. 1.3) schon im kantonalen Verfahren bereits frühzeitig rechtskundig vertreten war, nicht vorbringen.