Citation: 4A_507/2023 E. A

A.________ (Kläger, Beschwerdeführer) schloss mit der B.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin), einer in U.________ domizilierten Vermögensverwaltungsgesellschaft, im Rahmen ihrer langjährigen und ununterbrochenen Geschäftsbeziehung, die ab März 2001 bestand, drei Vermögensverwaltungsverträge ab. Diese betrafen drei getrennte Vermögensmassen des Klägers. Der erste Vermögensverwaltungsvertrag mit der vom Kläger gewählten Strategie "Ausgewogen" datiert vom 15. Februar 2001. Ein weiterer Vermögensverwaltungsvertrag, ebenfalls mit der Strategie "Ausgewogen", wurde am 2. März 2001 abgeschlossen. Im Februar 2004 gelangte der Kläger erneut an die Beklagte betreffend eine Vermögensmasse, die bei der Bank C.________ hinterlegt war, mit dem Wunsch, dass die Beklagte auch diese Vermögensmasse verwalte. Die Parteien unterzeichneten diesen dritten und streitgegenständlichen Vermögensverwaltungsvertrag am 6. Juli 2004. Er hält in Ziffer 3 Folgendes fest: "Die Anlagezielsetzung ist der mittelfristige Kapitalerhalt (Zeitraum 4-5 Jahre) in Schweizer Franken. Hierzu sollen vorwiegend handelbare Anlagefonds und Absicherungsprodukte eingesetzt werden. Die B.________ AG richtet sich bei der Wahl der Produkte auf die formulierte Anlagezielsetzung aus, kann aber keine Garantie für einen Kapitalerhalt abgeben." Im Zeitraum Mitte 2007 bis Mitte 2010 erlitt das streitgegenständliche Depot Nr. xxx, das von der Beklagten im Rahmen des Verwaltungsauftrags vom 6. Juli 2004 verwaltet wurde, insbesondere im Zuge der Finanzkrise 2008, massive Verluste. Mit Schreiben vom 30. August 2010 kündigte der Kläger den Verwaltungsauftrag vom 6. Juli 2004 fristlos und widerrief die damit verbundene Vollmacht der Beklagten hinsichtlich des Depots Nr. xxx bei der Bank C.________ mit sofortiger Wirkung.