Citation: 8C_295/2023 E. 7.3.2

7.3.2. Der Beschwerdeführerin ist als Erstes entgegenzuhalten, dass das Bundesgericht mit BGE 148 V 177 u.a. mit Bezugnahme auf das von ihr angeführte Rechtsgutachten entschieden hat, es bestehe kein Grund für die Änderung der Rechtsprechung, wonach Ausgangspunkt für die Bemessung des Invalideneinkommens anhand statistischer Werte grundsätzlich die Zentral- bzw. Medianwerte der LSE darstellten. Es wies darauf hin, dass einerseits der Medianlohn teilweise auch von Personen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung erzielt werde und andererseits mit den heutigen Korrekturinstrumenten, namentlich mit der Möglichkeit eines Abzugs vom Medianwert von bis zu 25 %, ein Invalideneinkommen unterhalb des untersten Quartils Q1 ermittelt werden könne (BGE 148 V 177 E. 9.2.3; Urteil 8C_747/2022 vom 18. April 2023 E. 5.3.2 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin zeigt keine Gründe für eine Praxisänderung auf und solche sind auch nicht ersichtlich (hierzu vgl. BGE 145 V 304 E. 4.4).