Citation: 2C_961/2020 E. C

Vor Bundesgericht beantragt A.________ am 23. November 2020, Ziff. 1 des Urteils des Verwaltungsgerichts Solothurn vom 18. November 2020 aufzuheben, ihn unverzüglich aus der Haft zu entlassen, festzustellen, dass die Vorbereitungshaft vom 23. Oktober 2020 bis 26. Oktober 2020 unrechtmässig gewesen sei, eventuell den Fall zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, subeventuell festzustellen, dass die Durchsetzungshaft rechtswidrig und unverhältnismässig sei. Für das bundesgerichtliche Verfahren beantragt er unentgeltliche Rechtspflege. Das Migrationsamt, das Haftgericht und das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn beantragen vernehmlassungsweise die Abweisung der Beschwerde. Das SEM führt in seinem Amtsbericht zu den Ausreisemöglichkeiten aus, dass eine zwangsweise Rückführung aufgrund der Rückkehrvereinbarung zwischen Äthiopien und der Schweiz zulässig, aber im konkreten Fall wegen der COVID-19-Pandemie gescheitert sei. Zur Zeit lägen keine Anzeichen vor, dass die COVID-19-Pandemie oder der Konflikt in der äthiopischen Tigray-Region im Norden Auswirkungen auf die Rückkehrvereinbarung bzw. -zusammenarbeit habe. Zudem lägen keine technischen oder juristischen Hindernisse für eine Rückkehr vor.