Citation: 6B_1078/2022 E. 3.5.2

3.5.2. Zwar ist es schlüssig anzunehmen, dass die Zeugin den von F.________ geäusserten Vorwurf gegenüber dem Beschwerdeführer gehört hat und dass sie diese Wahrnehmungen zutreffend wiedergegeben hat. Wie jedoch auch die Vorinstanz einräumt, ist ein derartiges Zeugnis vom Hörensagen nicht geeignet, das Gehörte als wahr auszuweisen (Urteil 6B_1265/2019 vom 9. April 2020 E. 2.3, nicht publ. in: BGE 146 IV 153). Der Sachverhalt kann auch nicht deshalb als erstellt gelten, weil F.________ mit dem Handel von Marihuana zu tun hat. Dies lässt keine Rückschlüsse auf den Wahrheitsgehalt seiner Aussage mit Bezug auf das Verhalten des Beschwerdeführers zu. Gleiches gilt für die von der Vorinstanz erwähnten Parallelen zu einer weiteren - erstellten - Bestellung von 50 Kilogramm Marihuana. Der entsprechende Tatvorwurf ist daher nicht rechtsgenüglich erwiesen. Da die Vorinstanz indes keinen separaten Schuldspruch ausspricht, sondern die Tathandlung unter das gewerbsmässige Handeln des Beschwerdeführers subsumiert, hat die Begründetheit seiner diesbezüglichen Rüge formell keine Teilgutheissung der Beschwerde zur Folge.