Citation: I 289/03 08.10.2003 E. 3.2

3.2.1 Streitig und zu prüfen bleibt die Bestimmung des Einkommens, das der Versicherte trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung zumutbarerweise noch realisieren könnte (Invalideneinkommen). Hiefür hat die Vorinstanz den in Tabelle A1 der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2000 (LSE 2000) für einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) von Männern im privaten Sektor aufgeführten standardisierten monatlichen Bruttolohn von Fr. 4437.- herangezogen und der Nominallohnentwicklung bis 2001 sowie der betriebsüblichen durchschnittlichen Arbeitszeit angepasst. Den sich aufs Jahr ergebenden Lohnbetrag von Fr. 56'894.- hat sie nach Massgabe der Arbeitsunfähigkeit um 50 % herabgesetzt und sodann einen behinderungsbedingten Abzug von 15 % vorgenommen. Daraus resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 24'180.- und im Vergleich mit dem Valideneinkommen von Fr. 52'721.- (Erw. 3.1 hievor) ein Invaliditätsgrad von 54,1 %, was den Anspruch auf eine halbe Rente begründet (Art. 28 Abs. 1 IVG). 3.2.2 Das Vorgehen des kantonalen Gerichts entspricht in allen Teilen Gesetz und Praxis (vgl. BGE 126 V 75). An dieser Betrachtungsweise vermögen die Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern. Mit dem Vorbringen, das (hypothetische) Invalideneinkommen dürfe nicht höher angesetzt werden als das (effektive) Valideneinkommen, wird fälschlicherweise davon ausgegangen, ein Versicherter erziele ohne Invalidität den ihm höchstmöglichen Lohn. Dies trifft indes nicht zu (Urteil P. vom 14. Januar 2002 Erw. 2b, I 460/00, auch zum Folgenden). Es ist durchaus möglich, dass ein Versicherter vor Eintritt des Gesundheitsschadens einer weniger gut entlöhnten Tätigkeit nachging und damit weniger verdiente, als ihm eigentlich möglich und zumutbar gewesen wäre. Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist dieser Umstand nur dann beachtlich, wenn nicht aus freien Stücken eine weniger gut entlöhnte Tätigkeit ausgeübt wird, sondern wenn besondere invaliditätsfremde Gründe vorliegen, welche der Einkommenserzielung entgegenstehen oder diese vermindern, wie beispielsweise der ausländerrechtliche Status eines Versicherten als Asylbewerber (Urteil A. vom 7. März 2001 Erw. 2b, U 132/00), und dadurch bereits ohne Invalidität nur ein unterdurchschnittliches Einkommen erzielt wird (vgl. ZAK 1989 S. 457 f. Erw. 3b, RKUV 1993 Nr. U 168 S. 103 f. Erw. 5a und b). Anhaltspunkte für derartige Umstände werden vom Beschwerdeführer nicht geltend gemacht und sind auch anderweitig nicht ersichtlich. Soweit der Versicherte weiter geltend macht, der behinderungsbedingte Abzug vom Tabellenlohn sei auf 25 %, den nach der Rechtsprechung höchstmöglichen Ansatz (BGE 126 V 75), anzusetzen, hat es, ohne dass die Richtigkeit dieses Vorbringen zu prüfen ist, mit dem Hinweis sein Bewenden, dass auch diesfalls der für eine ganze Rente minimal vorausgesetzte Invaliditätsgrad (66 2/3 % [Art. 28 Abs. 1 IVG]) nicht erreicht würde.