Citation: U 127/06 18.04.2007 E. 5

Die Vorinstanz erwog, weil sowohl Prof. Dr. med. K.________, Spezialarzt FMH für HNO, als auch SUVA-Arzt Dr. med. G.________ den Tinnitus des Versicherten als "sehr schwer" bezeichneten, sei die von der SUVA auf 20 % festgesetzte Leistungseinschränkung zu tief. Es erscheine angemessen, die grundsätzliche Erwerbsunfähigkeit von 15 % (basierend auf der halbierten Selbsteinschätzung des Versicherten) durch einen Leidensabzug für Knieschaden und Tinnitus zu erhöhen, so dass insgesamt eine Erwerbsunfähigkeit von 25 % resultiere. Der Versicherte bringt vor, den Einschätzungen des Prof. Dr. med. E.________ sei eindeutig zu entnehmen, dass die durch den Tinnitus verursachten Schlafstörungen die Arbeitsfähigkeit unabhängig von den qualitativen Anforderungen der Arbeit um 50 % reduzierten. Es gehe nicht an, auf seine eigene vage Aussage, er sei in etwa 30 % teilarbeitsunfähig, abzustellen und diesen Wert zu halbieren, um alsdann den Invaliditätsgrad auf insgesamt 25 % zu veranschlagen.