Citation: 5A_341/2009 30.06.2009 E. A

A.a X.________ leidet an einer kombinierten Persönlichkeitsstörung mit emotional-instabilen dissozialen und narzisstischen Zügen gemäss ICD-10; F61.0 sowie an einer grenzwertig leichten Intelligenzminderung (ICD-10; F70). Er befindet sich deswegen seit 2007 aufgrund fürsorgerischer Freiheitsentziehung in der Psychiatrischen Klinik A.________. Ein erstes Entlassungsgesuch wies die Vormundschaftsbehörde A.________ am 4. Oktober 2007 bzw. das Gerichtspräsidium B.________ mit Verfügung vom 27. November 2007 ab. A.b Am 10. September 2008 ersuchte X.________ erneut um Entlassung aus der Klinik, welchem Begehren die Vormundschaftsbehörde A.________ am 29./30. September 2008 nicht entsprach. X.________ gelangte in der Folge am 2. Oktober 2008 an das Gerichtspräsidium B.________ mit den Begehren um Entlassung und um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung unter Beiordnung eines amtlichen Anwalts. A.c Am 19. Oktober 2008 beschwerte sich X.________ wegen Rechtsverzögerung beim Obergericht des Kantons Thurgau. Die angerufene Instanz stellte im Beschluss AJR.2008.13 vom 17. November 2008 (in den Erwägungen) fest, dass das Gerichtspräsidium zu Beginn des Verfahrens dem Beschleunigungsgebot ungenügend Beachtung geschenkt habe. Es wies die Beschwerde ab, soweit darauf einzutreten sei, und diese nicht gegenstandslos geworden sei. Auf die gegen diesen Beschluss eingereichte Beschwerde in Zivilsachen von X.________ trat das Bundesgericht mit Urteil vom 2. März 2009 nicht ein, da der das Begehren um Entlassung abweisende Entscheid des Gerichtspräsidiums B.________ am 14. Januar 2009 ergangen war und X.________ gegen den ihm am 18. Dezember 2008 mitgeteilten Beschluss vom 17. November 2008 erst am 2. Februar 2009 Beschwerde erhoben hatte (Urteil 5A_87/2009).