Citation: 8C_354/2023 E. 4.2

4.2. Das kantonale Gericht hat nach einlässlicher Beweiswürdigung mit überzeugender Begründung, worauf verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), zutreffend dargelegt, insbesondere gestützt auf das Gerichtsgutachten sei die Arbeitsfähigkeit ab Dezember 2017 - und insoweit unbestritten - anhaltend vollständig aufgehobenen geblieben. Hinsichtlich der Feststellung des im hypothetischen Gesundheitsfall tatsächlich ausgeübten ausserhäuslichen Erwerbspensums von 100% würdigte die Vorinstanz nicht nur die medizinische und erwerbliche Aktenlage, sondern auch die Aussagen der vor kantonalem Gericht befragten Zeugen. Vor diesem Hintergrund ist mit Blick auf die ausführlichen Erwägungen des kantonalen Gerichts nicht als willkürlich zu beanstanden, soweit es mit angefochtenem Urteil davon ausging, vor Dezember 2017 sei es zu einem wesentlichen Unterbruch der grundsätzlich ab 2016 einsetzenden Phasen von Arbeitsunfähigkeit gekommen (vgl. Art. 29ter IVV). Dementsprechend schloss die Vorinstanz unter Berücksichtigung des Wartejahres gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG - mit Beginn der laut Gerichtsgutachten seit Dezember 2017 andauernden vollen Arbeitsunfähigkeit - willkürfrei auf die Entstehung des Rentenanspruchs (Art. 29 IVG) ab 1. Dezember 2018.