Citation: 4A_471/2020 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer behauptet eine konkludente Vereinbarung "obligationenrechtlicher und/oder gesellschaftsrechtlicher Natur (stille Gesellschaft) ". Die Vorinstanz führte - wie erwähnt - aus, der Beschwerdeführer habe im kantonalen Verfahren nicht substanziiert, woraus sich ein gesellschaftsrechtliches Verhältnis ergebe (E. 3.1 hiervor). Für eine rechtsgenügliche Rüge müsste der Beschwerdeführer nun darlegen, welche konkreten Umstände er im kantonalen Verfahren rechtzeitig vorgebracht hat, aus denen sich der Wille ergeben hätte, auch nach Auflösung der Kollektivgesellschaft weiterhin mit dem Beschwerdegegner als Gesellschafter zusammenzuarbeiten. Der Beschwerdeführer leitet diesen "animus societatis" aber wie bereits vor Vorinstanz lediglich daraus ab, dass der Beschwerdegegner weiterhin Kontobelastungen gebilligt habe. Bereits die Vorinstanz hat ihm zu Recht entgegengehalten, dass damit der Wille, als Gesellschafter zusammenzuarbeiten, nicht genügend substanziiert sei. Von einer willkürlichen Beweiswürdigung, wie der Beschwerdeführer sie geltend macht, kann mithin nicht die Rede sein. Mit der Vorinstanz ist somit - mangels Nachweises eines Gesellschaftsverhältnisses - von einem Auftrag (Art. 394 Abs. 2 OR) auszugehen. Der Beschwerdeführer müsste eine konkrete Honorarvereinbarung nachweisen oder Tatsachen vorbringen, aufgrund derer sich ein übliches bzw. angemessenes Honorar bestimmen liesse.