Citation: 9C_859/2016 E. 3.1

3.1. Für den streitbetroffenen Zeitraum stellte die Vorinstanz auf das seinerzeit von der Suva veranlasste Gutachten der MEDAS Oberaargau vom 16. Juli 2012 ab, wonach dem Beschwerdeführer angepasste Tätigkeiten mit einer Leistungseinschränkung von 20 % vollschichtig zumutbar seien. Gestützt darauf sowie unter Beizug der Durchschnittslöhne der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) ermittelte das kantonale Gericht einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad. Im Rahmen seiner Beweiswürdigung legte es insbesondere dar, weshalb nicht auf die anders lautende retrospektive Einschätzung im Gutachten des ABI vom 23. November 2015 ("pragmatisch zusammengefasst" 60 % arbeitsfähig für angepasste Tätigkeiten) abzustellen sei.