Citation: 8C_644/2015 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat nach eingehender Würdigung der medizinischen Aktenlage in tatsächlicher Hinsicht erkannt, dass der Unfall keine richtunggebende Verschlimmerung des degenerativen Vorzustandes, sondern nur eine vorübergehende Verschlechterung zur Folge gehabt habe, welche mehr als ein Jahr nach dem Unfall wieder auf den Vorzustand abgeheilt sei. Im Zeitpunkt des Fallabschlusses seien jedenfalls keine organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolgen mehr feststellbar gewesen. In Bezug auf die über den 30. Mai 2013 hinaus geklagten, organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beeinträchtigungen prüfte und verneinte das kantonale Gericht die Unfalladäquanz nach der sogenannten Psycho-Praxis (BGE 115 V 133).