Citation: U 209/02 10.09.2003 E. 5

5.1 Mit Bezug auf die Integritätsentschädigung ist unter Hinweis auf die Ausführungen des kantonalen Gerichts zu bestätigen, dass nach Lage der Akten noch keine abschliessende Einschätzung möglich ist. Die divergierenden ärztlichen Auffassungen - nach SUVA-Kreisarzt Dr. A.________ überschreite der Integritätsschaden die Erheblichkeitsgrenze von 5 % nicht (Beurteilung vom 7. Juli 1998), wogegen Prof. X.________ eine Beeinträchtigung von 15 % angibt (Gutachten vom 18. Mai 2001) - werden anhand von nachvollziehbaren Begründungen zu bereinigen sein. 5.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, das kantonale Gericht hätte die Beweisergänzung selber vornehmen müssen. Dies wäre im Sinne einer beförderlichen Erledigung der Streitsache durchaus möglich gewesen. Eine Rückweisung kommt in Frage, wenn die Verwaltung auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der entscheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist. Das Bundesgericht entscheidet in seiner Praxis zu Art. 114 Abs. 2 OG grundsätzlich in der Sache, wenn die aufgeworfenen Fragen juristischer Natur sind, und weist zurück, wenn der Sachverhalt zu ergänzen ist oder die Verwaltung über ein besonderes Fachwissen verfügt (ARV 1995 Nr. 23 S. 139 Erw. 4 mit Hinweisen). Da der Sachverhalt vorliegend ergänzungsbedürftig ist, erweist sich der angefochtene Entscheid, mit welchem die Sache zu weiteren Abklärungen an die Verwaltung zurückgewiesen wird, auch in prozessualer Hinsicht als rechtens. Aus demselben Grund ist schliesslich das Eventualbegehren abzuweisen, es sei im Rahmen des bundesgerichtlichen Verfahrens zur Frage der Integritätseinbusse eine Beweisergänzung vorzunehmen.