Citation: 6B_18/2022 E. 1

Mit DNA-Spuren wurden dem Beschwerdeführer sieben Einbrüche nachgewiesen. Er anerkannte die entsprechenden Diebstähle, Sachbeschädigungen und Hausfriedensbrüche, worauf die Vorinstanz ihn deswegen verurteilte. Die Erstinstanz hatte den Beschwerdeführer wegen weiterer Diebstähle, Sachbeschädigungen und Hausfriedensbrüche verurteilt. Dabei stellte sie auf Aussagen des Mittäters ab, mit dem der Beschwerdeführer unbestrittenermassen die Einbrüche in den Dossiers 3, 15 und 38 begangen hatte. Allerdings waren die belastenden Aussagen im getrennten Verfahren des Mittäters ohne Teilnahme des Beschwerdeführers gemacht worden. Zwar befragte die Vorinstanz den Mittäter im vorliegenden Verfahren nochmals. Doch konnte er sich an nichts mehr erinnern, selbst als ihm seine früheren Aussagen vorgehalten wurden. Deshalb sprach die Vorinstanz den Beschwerdeführer von den betreffenden Vorwürfen frei.