Citation: 5A.17/2004 16.08.2004 E. A.b

Am 18. Mai 2001 teilte das Bundesamt für Zuwanderung, Integration und Auswanderung (IMES) Z.________ die Eröffnung eines Verfahrens zur Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung mit und forderte sie auf, die Ermächtigung zur Einholung der Scheidungsakten zu unterzeichnen. Der damalige Parteivertreter kam dieser Aufforderung am 1. Juni 2001 nach. Ergänzend führte er aus, Z.________ habe ihn zirka Mitte August 1998 aufgesucht und die Scheidungsklage sei am 24. August 1998 eingereicht worden. Am 17. Juli 2002 stellte das IMES fest, aufgrund der Scheidungsakten ergebe sich ohne weiteres, dass im Zeitpunkt der Unterzeichnung der Erklärung über die eheliche Gemeinschaft keine stabile und tatsächlich gelebte eheliche Beziehung mehr bestanden habe. In seiner Eingabe vom 8. Oktober 2002 bestritt der Parteivertreter diese Schlussfolgerungen. Die im Scheidungsverfahren gemachten Angaben seien zum Teil übertrieben gewesen. Der Schweizer Ex-Ehegatte bestätigte in seinem Schreiben vom 16. August 2002, dass die Ehegatten eine ganz normale Ehe geführt hätten.