Citation: 8C_8/2007 15.01.2008 E. A

Der 1964 geborene S.________ war als Isoleur im Lüftungsbereich in der Firma A.________ AG tätig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert. Am 14. Dezember 1999 prallte der von ihm gelenkte VW-Bus auf der Autobahn mit einer Geschwindigkeit von ca. 90 km/h frontal in ein Lastwagenrad, welches sich von einem Anhängerzug gelöst hatte. Der wegen sofortigen Kopf- und Nackenschmerzen gleichentags aufgesuchte Dr. med. B.________, Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte mit Bericht vom 27. Dezember 1999 ein rechtsbetontes posttraumatisches Cervicalsyndrom und bestätigte eine volle Arbeitsunfähigkeit. Im Laufe der folgenden Abklärungen wurde auf eine beim Unfall erlittene Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) bei vorbestehender Protrusion der Disci intervertebrales C4/5, C5/6 und C6/7 befunden (u.a. kreisärztlicher Untersuchungsbericht vom 14. Februar 2000). Trotz verschiedener Therapiemassnahmen und zweier Rehabilitationsaufenthalte (vom 19. Juli bis 16. August 2000 und vom 30. April bis 8. Juni 2001) in der Rehaklinik E.________ persistierten gesundheitliche Beschwerden. Mehrere Arbeitsversuche scheiterten. Nach weiteren Abklärungen zum medizinischen Sachverhalt und zum Unfallhergang eröffnete die SUVA dem Versicherten mit Verfügung vom 14. Januar 2005, es würden die gesetzlichen Leistungen auf den 31. Januar 2005 hin eingestellt und über diesen Zeitpunkt hinaus keine Versicherungsleistungen mehr erbracht. Zur Begründung wurde ausgeführt, es lägen keine behandlungsbedürftigen organischen Unfallfolgen mehr vor; die noch bestehenden Beschwerden seien psychogener Natur und stünden nicht in einem rechtserheblichen Zusammenhang zum Unfall vom 14. Dezember 1999. Daran hielt die SUVA auf die von S.________ und seinem Krankenversicherer erhobenen Einsprachen hin fest (Einspracheentscheid vom 1. Juni 2005).