Citation: 8C_403/2016 E. A

A.________ (Jg. 1953), Bezügerin einer ganzen Invalidenrente und einer Entschädigung für Hilflosigkeit leichten Grades, leidet an primär schubartig und sekundär progredient verlaufender Multipler Sklerose sowie dadurch verursachter Paraplegie mit Spastik. Seit November 2007 ist die als Apothekerin ausgebildete Versicherte vollständig arbeitsunfähig. Für den Einbau zweier Sitztreppenlifte vom Untergeschoss (UG) zum Erdgeschoss (EG) einerseits sowie vom Erdgeschoss zum Obergeschoss (OG) ihres Eigenheimes andererseits erteilte ihr die IV-Stelle des Kantons Zürich mit Verfügung vom 24. November 2009 teilweise Kostengutsprache über den Betrag von Fr. 24'500.- (leihweise Abgabe des Treppenliftes) zuzüglich Prüfungsgebühren (Fr. 692.60) und elektrischer Anschluss (Fr. 559.40). Zudem wurde Kostengutsprache für ein Service-Abonnement über höchstens Fr. 485.- pro Jahr zugesprochen. Ein am 28. September 2012 gestelltes Gesuch um Kostenübernahme für den Ersatz der Sitztreppenlift-Anlage durch zwei Plattformtreppenlifte lehnte die IV-Stelle - nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren - mit Verfügung vom 31. März 2014 wegen Verletzung der Schadenminderungspflicht bei der früheren Beschaffung ihrer Sitztreppenlifte ab. Zuvor hatte die IV-Stelle mit Mitteilung vom 28. März 2014 Kostengutsprache erteilt für Reparatur- und Unterhaltskosten der neuen Plattformtreppenlift-Anlage bis 2. Oktober 2018 sowie ein Service-Abonnement von jährlich höchstens Fr. 485.- zugesprochen. In der Verfügung vom 31. März 2014 sicherte sie zu, künftig anfallende Wartungs- und Reparaturkosten der neuen Anlage zu übernehmen, da weiterhin grundsätzlich Anspruch auf eine Treppenliftanlage bestehe.