Citation: 8C_210/2020 E. 7.1

7.1. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass in seinem individuellen Konto (IK) Lücken bestehen. Er macht aber geltend, dass er ab 2012 dauerhaft und vollzeitlich einer Arbeit habe nachgehen wollen. Einige Tage nach Abschluss der Rahmenvereinbarung mit dem Temporärbüro X.________ AG habe er einen ersten Einsatzvertrag erhalten (Y.________ AG, maximal drei Monate) und dann einen zweiten mit der Z.________ AG, für die er bereits früher über mehrere Jahre gearbeitet habe. Wäre es nicht zu dem folgenschweren Unfall gekommen, so hätte er weiter über die X.________ AG oder andere Personalvermittler temporäre Arbeit angenommen, bis sich eine Festanstellung ergeben hätte. Gemäss Schreiben der X.________ AG vom 19. September 2013 hätte er ohne den Unfall lückenlos weitergearbeitet. Auch im IV-Fragebogen habe das Personalvermittlungsunternehmen angegeben, dass es wegen des schweren Unfalls zu keinem weiteren Einsatz gekommen und das Arbeitsverhältnis deswegen gekündigt worden sei. Es sei somit erstellt, dass er nur wegen des Unfalls seine (bereits mit schriftlichem Vertrag vereinbarte weitere) Arbeitstätigkeit nicht habe fortsetzen können. Die Rahmenvereinbarung mit der X.________ AG sei denn auch nicht befristet gewesen. Hinzu komme, dass seine Kinder im Jahr 2012 in einem Alter gewesen seien, in dem die Ausbildung und die Ansprüche teuer würden. Das Einkommen aus dem Kosovo sei weggefallen und dasjenige der Ehefrau habe nicht ausgereicht. Es sei ihm somit fast nichts anderes übrig geblieben, als sich dauerhaft einer seriösen Arbeit in der Schweiz zuzuwenden.