Citation: 1C_562/2014 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführer machen geltend, die Vorinstanz habe Art. 6 Abs. 2 BZO willkürlich ausgelegt. Ihres Erachtens enthält Art. 6 Abs. 2 BZO eine Beschränkung der Nutzung von Untergeschossen zu Wohnzwecken. Dies ergebe sich aus dem klaren Wortlaut der Bestimmung. Weiter stützen sie sich auf die Entstehungsgeschichte: Der Verweis auf das kantonale Recht sei erst im Jahr 2000 in die Vorschrift aufgenommen worden und beziehe sich auf die Grösse des über dem Untergeschoss liegenden Vollgeschosses. In der BZO-Revision vom 18. März 2014 beabsichtige die Gemeinde, den Verweis wieder zu streichen, weil er den wahren Sinn der Norm nicht wiedergebe und die Streichung deshalb bloss eine redaktionelle Korrektur darstelle. Auch die Marginalie sei erst im Jahr 2000 in die Vorschrift aufgenommen worden und könne deshalb nicht als Auslegungshilfe dienen. Ebenso verfehlt seien die Präjudizien zur Praxis der örtlichen Behörden, da sie sich alle auf die Zeit nach der Revision von 2000 bezögen. Ferner vermenge die Vorinstanz die Frage der anrechenbaren Fläche gemäss § 255 Abs. 2 PBG mit der Anrechenbarkeit von Geschossen im Sinne von § 276 PBG.