Citation: 5A_31/2024 E. 4.4.3

4.4.3. Wie die vorigen Erwägungen zeigen, gelingt es der Beschwerdeführerin nicht, der Vorinstanz bezüglich der Beurteilung der beiden fernmündlichen Gespräche der Beschwerdegegnerin eine Verletzung ihrer verfassungsmässigen Rechte nachzuweisen (E. 4.2 und 4.3). Ihrer (einzigen) Begründung, weshalb ihr Ausstandsgesuch (auch) hinsichtlich der Vorfälle zwischen dem 2. Mai und dem 20. Juni 2023 als rechtzeitig gestellt gelten müsse, ist damit der Boden entzogen. Im Übrigen wehrt sich die Beschwerdeführerin nicht gegen die vorinstanzliche Erkenntnis, dass ihr Ausstandsbegehren, soweit es sich allein auf die erwähnten früheren Ereignisse stützt, verspätet und ihr verfassungsmässiges Recht, den Ausstand zu verlangen, verwirkt ist. In der Folge braucht sich das Bundesgericht auch nicht zu den Reklamationen zu äussern, mit denen die Beschwerdeführerin die ausstandsrechtliche Beurteilung angreift, die der angefochtene Entscheid im Sinne einer Eventualbegründung zu den besagten Vorfällen nachliefert. Erweist sich nämlich auch nur eine von mehreren vorinstanzlichen Begründungen, die den Rechtsstreit vor der Vorinstanz unabhängig voneinander beenden konnten, als bundesrechtskonform, so ist es der angefochtene Entscheid selbst (BGE 142 III 364 E. 2.4; 138 III 728 E. 3.4; 133 III 221 E. 7). Das Gesagte gilt auch für die Gehörsrüge, mit der sich die Beschwerdeführerin zuletzt noch darüber beklagt, dass sich der angefochtene Entscheid nicht zu weiteren von ihr vorgebrachten Ausstandsgründen äussere, die "das Bild der Bevorzugung von B.________" abrunden würden. Denn dass diese Ausstandsgründe einen anderen Zeitraum als die Zeit zwischen dem 2. Mai und dem 20. Juni 2023 betreffen, macht die Beschwerdeführerin nicht geltend. Die formelle Natur des Gehörsanspruchs (BGE 135 I 187 E. 2.2 mit Hinweisen) ist nicht Selbstzweck (Urteil 5A_560/2023 vom 22. März 2024 E. 3.3 a.E.).