Citation: 8C_252/2019 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat nach ausführlicher und überzeugender Würdigung der medizinischen Aktenlage für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich festgestellt, basierend auf dem im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten, beweiskräftigen Gutachten der E.________ AG sei der Versicherte in der angestammten Tätigkeit zu 50 % und in angepassten Tätigkeiten zu 75 % arbeitsfähig. Der neue Verlaufsbericht, womit die behandelnde Neurologin ohne Bezugnahme auf das Gutachten der E.________ AG die Arbeitsfähigkeit abweichend eingeschätzt habe, ändere nichts an der Beweiskraft des Gutachtens. Zum einen hätten die Gutachter der E.________ AG die - bereits seit Oktober 2013 diagnostizierte - Polyneuropathie ausdrücklich berücksichtigt und dieser "so gut wie nicht symptomatischen" Gesundheitsstörung keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit beigemessen. Die vorhergesehene leichte Progredienz der Polyneuropathie lasse keine andere Schlussfolgerung zu. Insbesondere gehe aus dem neuen Verlaufsbericht nicht hervor, welche abweichenden zusätzlichen Funktionseinbussen im Vergleich zur Arbeitsfähigkeitsbeurteilung gemäss Gutachten der E.________ AG die behandelnde Neurologin berücksichtigt habe. Die zweifellos vorhandenen Beschwerden, welche die Leistungsfähigkeit einschränkten, seien orthopädischer Natur. Prognostisch ungewisse Verbesserungen oder Verschlimmerungen des Gesundheitszustandes seien nicht in die Prüfung des Rentenanspruchs einzubeziehen. Die Vorinstanz erkannte nach umfassender Würdigung der Aktenlage keine Veranlassung zu weiteren medizinischen Abklärungen.