Citation: 1C_72/2021 E. 5

Die Beschwerdeführerin macht schliesslich ungenügende Lärmschutzmassnahmen geltend. Sie ist der Auffassung, es hätten weitere Lärmschutzabklärungen vorgenommen werden müssen. Von ihrer Schreinerei gingen zwar "selbstverständlich keine gesundheitsschädigenden Immissionen" aus und sie habe zudem bereits sämtliche zumutbaren Massnahmen ergriffen, um die Lärmentwicklung gegenüber den Nachbarn zu reduzieren. Dennoch sei es in der Vergangenheit zu Reklamationen der Nachbarn gekommen. Durch den Neubau mit einem geringeren Abstand zur Schreinerei sei zu befürchten, dass sich die Situation nochmals verschärfe. Damit bestehe Grund zur Annahme, dass die massgebenden Belastungsgrenzwerte überschritten sein könnten. Mit diesen Ausführungen zeigt die Beschwerdeführerin indes nicht rechtsgenüglich auf, inwiefern der gegenteilige Schluss der Vorinstanz, es sei nicht zu beanstanden, dass die Baubewilligungsbehörde das Baugesuch ohne weitere Lärmschutzabklärungen bewilligt habe, rechtswidrig sein soll. Wie die Vorinstanz zu Recht erwog, stellt die Beschwerdeführerin nicht substanziiert dar, inwiefern die Belastungsgrenzwerte tatsächlich überschritten sind bzw. inwiefern solche Überschreitungen drohen sollen. Einzig ihre unsubstanziierte Behauptung, wonach es in der Vergangenheit bereits zu Auseinandersetzungen und Spannungen gekommen sei, hilft ihr nicht weiter. Ihre Rüge ist unbegründet.