Citation: 9C_636/2019 E. 4.1

4.1. Was die Beschwerdeführerin bezüglich ihres gynäkologischen Gesundheitszustands vorbringt, erschöpft sich weitgehend in unzulässiger appellatorischer Kritik am angefochtenen Entscheid (BGE 141 IV 249 E. 1.3.1 S. 253; 140 III 264 E. 2.3 S. 266 mit Hinweisen). So rügt sie, die Gynäkologin Dr. med. B.________ habe am 26. Januar 2017 neu den Verdacht auf eine Adenomyose mit starken Schmerzen im Rippenbogen bis zur Leiste rechts (7-8 mit Spitzen bis 10/10 auf der NRS-Skala) geäussert. Eine Auseinandersetzung mit den diesbezüglich massgebenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid bleibt die Beschwerde aber schuldig (zur Begründungspflicht vgl. E. 1.1 hievor). Es betrifft dies insbesondere die vorinstanzlichen Feststellungen, wonach es sich bei der - im Übrigen nur als Verdachtsdiagnose gestellten - Adenomyose um eine bestimmte Ausprägung der bereits 2014 von den MEDAS-Gutachtern diagnostizierten Endometriose handle, sich Dr. med. B.________ diesbezüglich einzig auf allgemeine Ausführungen beschränke (ohne Bezugnahme auf die konkrete Situation und ohne Erläuterung allfälliger Auswirkungen auf das funktionelle Leistungsvermögen oder die Arbeitsfähigkeit) und Rippenschmerzen von stechendem Charakter mit einer Intensität von 7 bis 10/10 auf der VAS-Skala schon 2014 bei der MEDAS beklagt worden seien. Das kantonale Gericht hat unter Berücksichtigung des Berichts der Dr. med. B.________ vom 26. Januar 2017 auch begründet, weshalb es auf weitere, insbesondere zusätzliche gynäkologische Abklärungen verzichte. Eine solche antizipierte Beweiswürdigung (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f. mit Hinweis) verstösst nicht gegen den Untersuchungsgrundsatz.