Citation: I 450/02 07.11.2002 E. 3

Es fragt sich, ob der Beschwerdegegner wegen seines Rückenleidens (lumbosakrale Diskushernie L5/S1 ohne sensomotorische Ausfälle) Schwierigkeiten bei der Stellensuche hat. Nach den Feststellungen des Hausarztes Dr. H.________ vom 27. November und 14. Dezember 2001, auf welche abzustellen ist, kann der Versicherte eine rückenschonende Arbeit (kein Heben von Lasten über 10 kg) ganztags ausüben. Damit liegt eine vollständige Arbeitsfähigkeit für körperlich leichte Tätigkeiten vor, ohne dass weitere Einschränkungen ersichtlich wären. Dem Versicherten stehen deshalb auf dem - für alle erwerblich orientierten Leistungen der Invalidenversicherung massgebenden (Meyer-Blaser, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, Zürich 1997, S. 8 unten) - ausgeglichenen Arbeitsmarkt genügend zumutbare Stellen offen (zu denken ist insbesondere an leichtere Kontroll- und Überwachungstätigkeiten), weshalb er nach dem Gesagten keinen Anspruch auf Arbeitsvermittlung durch die Invalidenversicherung hat.