Citation: 2C_460/2021 E. 1.2

1.2. Gemäss Art. 83 lit. t BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig gegen Entscheide über das Ergebnis von Prüfungen und anderen Fähigkeitsbewertungen, namentlich auf den Gebieten der Schule, der Weiterbildung und der Berufsausübung. Allerdings fallen nicht alle Entscheide, die sich auf eine Prüfung beziehen, unter den Ausschlussgrund von Art. 82 lit. t BGG. Dieser zielt auf Prüfungsergebnisse im eigentlichen Sinn sowie auf alle Entscheide ab, die auf einer Bewertung der intellektuellen und physischen Fähigkeiten eines Kandidaten beruhen, nicht aber auf sonstige Entscheide im Zusammenhang mit Prüfungen oder Fähigkeitsbewertungen wie insbesondere solche organisatorischer Natur (vgl. BGE 147 I 73 E. 1.2.1; 136 I 229 E. 1; Urteil 2C_83/2016 vom 23. Mai 2016 E. 1.1; Urteil 2C_235/2017 vom 19. September 2017 E. 1.1.1). Die Beschwerdeführerin beanstandet neben der Benotung ihrer Abschlussarbeit auch gewisse organisatorische Aspekte, insbesondere die Bestimmung der Betreuungsperson sowie des Zweitbegutachters. Dieser sei nicht ausreichend unabhängig gewesen und die ungenügende Benotung der Abschlussarbeit resultiere daraus. Eine klare Trennung zwischen den beiden Punkten besteht jedoch nicht; die Rügen der Beschwerdeführerin betreffend die Prüfungsorganisation stehen in engem Zusammenhang mit der als ungenügend bewerteten Abschlussarbeit, welche auch Ausgangspunkt des Verfahrensund des angefochtenen Entscheids bildet. Es liegt somit ein Ausschlussgrund gemäss Art. 83 lit. t BGG vor und auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist nicht einzutreten (vgl. Urteil 2C_235/2017 vom 19. September 2017 E. 1.1.2).