Citation: 2C_173/2020 E. 5.4

5.4. Hinsichtlich seiner familiären Verhältnisse unterstreicht der Beschwerdeführer, dass der Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung und die damit verbundene Wegweisung seine Söhne schwer treffen würde, was dem Kindesinteresse widerspreche. Der Beschwerdeführer ist Vater von zwei in der Schweiz wohnhaften Söhnen mit Schweizer Bürgerrecht. Sein älterer Sohn ist inzwischen volljährig und der jüngere steht seinerseits kurz vor der Volljährigkeit. Den unbestrittenen vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen kann entnommen werden, dass der Beschwerdeführer weder sorge- noch obhutsberechtigt ist und dass er nicht mit seinen Söhnen zusammenlebt. Das Verwaltungsgericht hat zudem erwogen, dass die Beziehung zu den Kindern intakt sei und durch gelegentliche Besuche gelebt werde. Weitere Betreuungsaufgaben würden vom Beschwerdeführer nicht wahrgenommen. Das Vorliegen einer engen wirtschaftlichen Bindung verneinte die Vorinstanz mit der Begründung, der Beschwerdeführer habe nach der Scheidung von seiner ersten Ehegattin zwar regelmässig Unterhaltszahlungen erbracht. In den letzten Jahren seien diese Zahlungen jedoch ausgeblieben. Die Beziehung zu seinen Kindern vermag die öffentlichen Interessen an der Wegweisung nicht zu überwiegen. Seine Vaterfunktion kann der Beschwerdeführer - wenn auch in modifizierter Weise - auch vom Ausland her wahrnehmen.