Citation: 8C_710/2022 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt unter anderem eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, namentlich des Replikrechts (Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 EMRK). Zur Begründung macht er im Wesentlichen geltend, die Vorinstanz habe am 14. September 2022 die Zustellung der Beschwerdeantwort vom 8. September 2022 an ihn verfügt und mitgeteilt, sie erachte die Anordnung eines weiteren Schriftenwechsels nicht als erforderlich. Gleichzeitig habe sie jedoch auf die Möglichkeit der Parteien hingewiesen, sich nochmals zur Sache zu äussern und weitere sachbezogene Unterlagen einzureichen. Zur Einreichung einer Stellungnahme bestehe in der Regel eine Frist von 30 Tagen. Die Verfügung vom 14. September 2022 sei am 21. September 2022 bei seinem Rechtsvertreter eingegangen. Der Erlass des angefochtenen Urteils vom 30. September 2022 sei - in Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör - bereits nach wenigen Tagen und ohne Berücksichtigung seiner Eingabe vom 4. Oktober 2022 erfolgt.