Citation: 1C_158/2019 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführer bringen weiter vor, die Schlussfolgerung, aufgrund der beiden Schreiben des Bausekretariats sei das Projektänderungsgesuch vom 20. Juni 2016 erledigt, sei willkürlich. Die Vorgaben von Art. 44 Abs. 3 der Raumplanungsverordnung für den Kanton Graubünden vom 24. Mai 2005 (KRVO; BR 801.110) seien nicht eingehalten worden. Weder das Schreiben des Bausekretariats vom 25. Juli 2016 noch jenes vom 16. Dezember 2016 könne als förmliche Verfügung i.S.v. Art. 44 Abs. 3 KRVO bezeichnet werden. Da keine Frist, wie in Art. 44 Abs. 2 KRVO vorgesehen, angesetzt worden sei, könne das Gesuch auch nicht im Sinne von Art. 44 Abs. 3 KRVO als zurückgezogen gelten, weshalb es nach wie vor hängig sei. Sie hätten Anspruch darauf, dass das von ihnen formgerecht eingereichte Gesuch von der zuständigen Behörde geprüft werde.