Citation: 9C_636/2017 E. 4

Die Beschwerdeführerin wiederholt unter Hinweis auf die ins Recht gelegten "Bestimmungen der Vererbungen" auf Arabisch und in deutscher Übersetzung ihr Vorbringen im vorinstanzlichen Verfahren, wonach ihre Mutter 1987 einen Achtel (16/128), ihre vier Brüder je 2/16 (richtig: 14/128) und sie und ihre sieben Schwestern je 1/16 (richtig: 7/128) der 36'250 Dinar (bzw. 35'000 Dinar nach Abzug der Kosten für den Grundbucheintrag) geerbt hätten. Diese Erbfolge sei streng scharia-konform gestaltet und für alle Tunesier zwingend gesetzlich festgelegt. Die elf Geschwister hätten ihren Anteil am unteren Stock der Liegenschaft nie an sie verkauft. Die Aufteilung der beiden Stockwerke in insgesamt 128 Anteile, 76 für das untere, 52 für das obere, und ihre diesbezüglichen 8 bzw. 26 Anteile ergäben sich aus der Miteigentumsurkunde vom 5. Februar 2008 des Grundbuchamtes der Bezirksverwaltung des Grundbesitzes, Ministerium des Besitzes der öffentlichen Hand und Immobilien-Angelegenheiten, Republik Tunesien, somit aus einem offiziellen Dokument. Die Feststellung der Vorinstanz, ihre Anteile seien nicht im Grundbuch eingetragen worden, sei offensichtlich unhaltbar.