Citation: 7B_295/2023 E. 4.7.1

4.7.1. Die Vorinstanz erwägt, med. pract. B.________ habe festgehalten, in Anbetracht der aktuellen Risikoeinschätzung und der ablehnenden Haltung des Beschwerdeführers gegenüber der stationären Massnahme seien aus forensisch-psychiatrischer Sicht die Voraussetzungen für die Anordnung einer Verwahrung gegeben. In Anbetracht der noch langen Restfreiheitsstrafe sei aber trotzdem vorerst eher eine Umwandlung in eine ambulante Massnahme nach Art. 63 StGB zu empfehlen, um zu versuchen, durch eine Weiterführung der Therapie unter weniger engen Bedingungen eine Besserung des psychischen Zustandes, eine Akzeptanz der notwendigen medikamentösen Behandlung der Multiplen Sklerose und in einem späteren Schritt eine Auseinandersetzung mit den in der Persönlichkeit verankerten Risikoeigenschaften und den begangenen Taten zu ermöglichen. Die Gutachterin Dr. med. C.________ erachte dagegen eine ambulante Massnahme aktuell als nicht aussichtsreich.