Citation: 6B_576/2024 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt im Zusammenhang mit der Schuldfähigkeit und der Anordnung der stationären therapeutischen Massnahme durch die Vorinstanz eine Verletzung von Bundesrecht sowie einen Verstoss gegen das Willkürverbot. Die Vorinstanz stelle auf das nicht schlüssige Gutachten von Dr. F.________ vom 4. Juli 2022 ab, das eine teilweise Schuldfähigkeit bejahe, obwohl kurz zuvor das Gutachten von Dr. G.________ vom 5. Juli 2021 im Zusammenhang mit der Begehung früherer Delikte von einer vollständigen Schuldunfähigkeit ausgegangen sei. In Verletzung von Art. 20 StGB habe es die Vorinstanz unterlassen, eine Oberexpertise einzuholen. Dies führe im Ergebnis zu einer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung. Das Gutachten sei auch deswegen nicht schlüssig, weil Dr. F.________ es lediglich aufgrund der Akten, d.h. ohne persönliche Befragung und Untersuchung des Beschwerdeführers, erstellt habe. Dem Sachverständigen hätten deshalb massgebliche Informationen (insb. zu den innerpsychischen Abläufe im Vorfeld der Taten) zur Beurteilung der Schuldfähigkeit gefehlt. Hinzu komme, dass der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt der Erstellung des Gutachtens erst ein einziges Mal einvernommen worden sei und die Taten bestritten habe. Darüber hinaus verfalle die Vorinstanz in Willkür, wenn sie auch hinsichtlich der Sachbeschädigung und des Hausfriedensbruchs, begangen am 26. April 2022, von einer bloss verminderten Schuldfähigkeit ausgehe, da sich der Sachverständige zu diesen Delikten gar nicht geäussert habe.