Citation: 5A_644/2013 E. 2.5

2.5. Aus den dargelegten Gründen verletzt es kein Bundesrecht, dass das Obergericht das Gesuch der Beschwerdeführerin, den Tod ihres Vaters im Zivilstandsregister einzutragen, abgelehnt hat. Die Weigerung, das im Ausland eingetretene und eine im Ausland wohnhafte ausländische Person betreffende Zivilstandsereignis im Zivilstandsregister einzutragen, bedeutet nicht, dass es keine zivilrechtlichen Wirkungen hätte. Der Tod ihres Vaters hat gleichwohl Folgen auf dessen Pflichtteilsrecht gegenüber der Beschwerdeführerin und kann in einem allfälligen Erbteilungsprozess beurteilt werden (z.B. BGE 113 II 106 E. 4 S. 112, betreffend eine nicht eingetragene ausländische Adoption). Was die Beschwerdeführerin vorkehren kann, um diesbezüglich Rechtssicherheit zu schaffen, haben das Obergericht und das Bundesamt für Justiz aufgezeigt. Es steht der Beschwerdeführerin dabei selbstredend frei, ob sie die Ratschläge befolgen will, ohne dass darauf näher einzutreten ist.