Citation: 4A_200/2022 E. 4.2

4.2. Sodann erwog die Vorinstanz, die Beschwerdeführerin habe zum Nachweis ihrer Erschöpfungsdepression und Arbeitsunfähigkeit diverse ärztliche Stellungnahmen, Berichte und Zeugnisse von Dr. med. C.________ eingereicht. Diese sei im Medizinalberuferegister als Allgemeinärztin mit Weiterbildungen in psychosomatischer und psychosozialer Medizin sowie als Delegierte in Psychotherapie registriert. Eine anerkannte Ausbildung als Psychologin oder Psychotherapeutin habe Dr. med. C.________ aber nicht. Die Beschwerdegegnerin bestritt die Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin im fraglichen Zeitraum und reichte einen Arztbericht von Prof. Dr. med. D.________ vom 30. Mai 2018 ein. Daraus geht hervor, dass keine Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin festgestellt werden konnte. Gemäss Vorinstanz ist Prof. Dr. med. D.________ im Medizinalberuferegister ohne anerkannte psychotherapeutische oder psychologische Weiterbildung registriert. Neben dem Bericht von Prof. Dr. med. D.________ habe die Beschwerdegegnerin ein Aktengutachten von Dr. med. E.________ vom 20. November 2019 eingereicht, welches im Wesentlichen auf den Aussagen von Prof. Dr. med. D.________ aufbaue.