Citation: 5P.171/2001 31.07.2001 E. 1

1.- Das Kantonsgericht von Appenzell A.Rh. stellte einen zwischen A.________ und B.________ hängigen Zivilprozess ein, nachdem über B.________ der Konkurs eröffnet worden war. Die im Dispositiv mitgeteilte Einstellungsverfügung focht A.________ mit Rechtsverweigerungsbeschwerde beim kantonalen Obergericht (Justizaufsichtskommission) an. Nach Eingang der kantonsgerichtlichen Begründung für die Einstellung räumte das Obergericht A.________ die Gelegenheit ein, "innert der gesetzlichen, nicht erstreckbaren Frist von 14 Tagen eine Ergänzung/Begründung" zur Beschwerde nachzureichen. Mit einer auf den 15. Januar 2001 datierten Eingabe ergänzte A.________ ihre Rechtsverweigerungsbeschwerde. Das Obergericht wies die Beschwerde ab, soweit darauf eingetreten werden konnte; auf die Beschwerdeergänzung trat es dabei wegen Fristversäumnis nicht ein. Das Obergericht wies ferner das Gesuch von A.________ um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ab und auferlegte ihr die Kosten des Verfahrens (Entscheid vom 15. März 2001). Mit staatsrechtlicher Beschwerde wegen Verletzung von Art. 9 (Schutz vor Willkür) und Art. 29 BV (formelle Rechtsverweigerung) beantragt A.________ dem Bundesgericht, den obergerichtlichen Entscheid aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung unter Berücksichtigung ihrer Eingabe vom 15. Januar 2001 an das Obergericht zurückzuweisen. Die Kosten des kantonalen Beschwerdeverfahrens seien dem Kanton aufzuerlegen. A.________ erneuert ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. In seiner Vernehmlassung schliesst das Obergericht auf Abweisung. B.________ hat sich zwar vernehmen lassen, aber ausdrücklich keinen Antrag gestellt.