Citation: 4A_495/2024 E. 4.1.7

4.1.7. Der Beschwerdeführer behauptet, er habe eine Saldoanerkennung durch die D.________ AG geltend gemacht, was von der Klägerschaft nicht bestritten worden sei. Dies widerlegt die Vorinstanz schlüssig. Sie hält fest, der Beschwerdeführer habe erst im Berufungsverfahren eine Saldoanerkennung behauptet, was als unzulässiges Novum unbeachtlich sei. Vor Erstinstanz habe er nur behauptet, dass er stets korrekt abgerechnet und die D.________ AG ihn ausdrücklich ermächtigt habe, den Betrag vom Klientenkonto zu verwenden. Anschliessend habe er Rechnungen aufgelistet, wobei die einzelnen Beträge nicht begründet worden seien. Die Klägerschaft habe in der Replik ausgeführt, die Behauptungen des Beschwerdeführers seien nicht substanziiert. Denn es fehlten Angaben zum Zeitpunkt der Rechnungen, zu Zahlungen, zum Rechnungsempfänger und zu den fakturierten Leistungen. Damit habe die Klägerschaft die Gegenforderung des Beschwerdeführers hinreichend klar bestritten. Eine Saldoanerkennung sei von der Klägerschaft nie bestätigt worden. Somit bleibe es bezüglich der Gegenforderung bei der dargelegten Behauptungs- und Beweislastverteilung.