Citation: 7B_454/2023 E. 2.4

2.4. Zur rechtlichen Würdigung des gewerbsmässigen Betrugs durch die Vorinstanz äussert sich der Beschwerdeführer nicht. Darauf ist nicht einzugehen. Soweit er die rechtliche Würdigung hinsichtlich des einfachen Betrugs zum Nachteil der Sozialen Dienste der Stadt St. Gallen beanstandet, ist eine Verletzung von Bundesrecht nicht dargetan. Es trifft zu, dass der Beschwerdeführer in St. Gallen keinen Anspruch auf Bevorschussung der Krankenkassenprämien hatte, zumal er seinen Wohnsitz gemäss willkürfreier Feststellung der Vorinstanz nur zum Schein dorthin verlegt hatte. Wie die Vorinstanz ebenfalls zu Recht erwägt, steht die Möglichkeit des Geschädigten, den Schaden von einem Dritten (hier der Heimatgemeinde) zurückzufordern, dem Betrugstatbestand nicht entgegen. Sie verletzt kein Bundesrecht, wenn sie den Tatbestand bejaht. Daran ändert nichts, dass der Beschwerdeführer grundsätzlich Anspruch auf Bevorschussung der Prämien hatte, zumal unbestritten ist, dass dies nicht gegenüber der Stadt St. Gallen der Fall war. Entgegen seiner Auffassung ist daher auch eine Bereicherungsabsicht zum Nachteil der Geschädigten zu bejahen. Dass eine Situation des rechtfertigenden Notstands nach Art. 17 StGB vorgelegen hätte, begründet der Beschwerdeführer nicht hinreichend. Er macht lediglich geltend, er habe das Geld für einen stationären Klinikaufenthalt benötigt.