Citation: 6B_129/2022 E. 1.4.1

1.4.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz verneine zu Unrecht seinen Erfüllungswillen. Was der Täter wusste, wollte und in Kauf nahm, betrifft sogenannte innere Tatsachen und ist Tatfrage. Als solche prüft sie das Bundesgericht nur unter dem Gesichtspunkt der Willkür (Art. 9 BV; Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 141 IV 369 E. 6.3 mit Hinweisen). Soweit der Beschwerdeführer - zumindest implizit - geltend macht, der fehlende Erfüllungs- bzw. Rückzahlungswille könne nicht nachgewiesen werden, und dabei keine Willkür in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung dartut, ist ihm nicht zu folgen. Gemäss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz hat der Beschwerdeführer den Beschwerdegegner 2 dazu veranlasst, einen Kredit aufzunehmen und diesen an ihn weiterzugeben, obwohl bzw. gerade weil er selber aufgrund seines fehlenden Einkommens und Vermögens sowie der hohen Verschuldung nicht kreditwürdig war. Die Vorinstanz führt weiter aus, dem Beschwerdeführer sei zu diesem Zeitpunkt bewusst gewesen, dass er über kein Geld verfügt habe, verschuldet gewesen sei und sich gerade so seinen Lebensunterhalt habe finanzieren können. Der Schluss der Vorinstanz, wonach der Beschwerdeführer angesichts seiner prekären finanziellen Verhältnisse nicht in der Lage gewesen wäre, zusätzliche Schulden sowie den dem Beschwerdegegner 2 darüber hinaus versprochenen Zins in Höhe von 15 % über längere Zeit zu bezahlen, ist demnach nicht zu beanstanden. Ebensowenig, wenn die Vorinstanz gestützt darauf festhält, dem Beschwerdeführer habe es im Zeitpunkt der Darlehensaufnahme offensichtlich an der Erfüllungsfähigkeit und damit auch am Erfüllungswillen gefehlt (vorinstanzliches Urteil S. 7). Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, verfängt nicht. Mit seinen Ausführungen, wonach er berechtigte Hoffnung gehabt habe, mit seiner Garage genügend Einkommen zu generieren, um den Kredit samt Zinsen zu bezahlen, lässt er die vorinstanzlichen Erwägungen nicht als willkürlich erscheinen. Gleiches gilt, soweit er geltend macht, es hätten keinerlei Indizien dafür bestanden, dass er es von Anfang an gar nicht ernst mit der zu gründenden Garage gemeint und er im Zeitpunkt der Kreditaufnahme von vornherein keine ernsthafte Erwartung gehabt hätte, das vom Beschwerdegegner 2 geliehene Geld jemals zurückzahlen zu können. Daran ändert auch sein Vorbringen nichts, wonach er offen kommuniziert habe, er habe sich den Garagenbetrieb aufgrund seiner Schulden nicht selber finanzieren können. An der Sache vorbei geht in diesem Zusammenhang auch das Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach nach der Logik der Vorinstanz jeder Firmenkredit ein Betrug wäre, wenn sich die Geschäftsidee nicht verwirkliche. Die Begründung des Beschwerdeführers greift bereits deshalb zu kurz, da er vorliegend nicht selber bei einer Bank einen Firmenkredit beantragt hat - der ihm gemäss vorinstanzlicher Sachverhaltserstellung auch nicht gewährt worden wäre - sondern seinen ehemaligen Freund dazu veranlasst hat. Soweit der Beschwerdeführer in seiner Begründung überhaupt den Anforderungen genügt (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG), zeigt er keine Willkür auf.