Citation: 1C_573/2019 E. 4.3.4

4.3.4. Die bundesrechtliche Pflicht zur Ausscheidung von Grundwasserschutzzonen besteht bereits seit dem Inkrafttreten des aGSchG am 1. Juli 1971, samt dem damals einschlägigen Art. 30, der materiell im Wesentlichen dem heutigen Art. 20 GSchG entspricht (Urteil des Bundesgerichts 1A.18/1994 vom 28. Oktober 1994 E. 3a, in: ZBl 96/1995 S. 369). Seit diesem Zeitpunkt musste von der Notwendigkeit ausgegangen werden, dass in der Nähe einer Quelle Schutzmassnahmen vorzunehmen sind. Die X.________-Quelle wird seit 1991 und damit seit bald 30 Jahren für die Trinkwassergewinnung benutzt. Dass zwischen der Fassung und den Quellschutzmassnahmen eine beachtliche Zeitspanne steht, kann angesichts der dargelegten Rechtslage ihrem inneren Zusammenhang (vorne E. 4.3.3) keinen Abbruch tun.