Citation: 9C_253/2017 E. 3.2

3.2. Im angefochtenen Entscheid wurde in diesem Zusammenhang im Wesentlichen erwogen, für den Zeitpunkt, in welchem die Frage nach einer Verwertbarkeit der (Rest-) Arbeitsfähigkeit bei vorgerücktem Alter beantwortet werde, sei auf das Feststehen der medizinischen Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbstätigkeit - und damit im vorliegenden Fall auf die orthopädische Expertise des Dr. med. C.________ vom 30. September 2016 - abzustellen. Da die Versicherte am 11. April 1955 geboren sei, belaufe sich die ihr noch verbleibende Aktivitätsdauer auf 2,5 Jahre. Sie verfüge über keine berufliche Ausbildung und arbeite seit 2000 als Pflegeassistentin. Von 1991 bis 1999 sei sie bereits (teilzeitlich) im Pflegebereich tätig gewesen. Auch wenn ihr Dr. med. C.________ eine hohe, 90%ige Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätigkeit attestiere, erscheine diese in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung im Hinblick auf die kurze verbleibende Aktivitätsdauer und den im fortgeschrittenen Alter nötigen Branchenwechsel als nicht verwertbar. Der Einkommensvergleich gemäss Art. 16 ATSG sei deshalb in Berücksichtigung ihrer angestammten, nach der gutachtlichen Einschätzung des Dr. med. C.________ noch im Umfang von 60 % ausübbaren Beschäftigung als Pflegerin vorzunehmen.