Citation: I 809/06 23.11.2007 E. 6

6.1 Der Beschwerdeführer bringt erneut vor, am Wohn- und Arbeitsort herrschten über Monate winterliche Verhältnisse, bei denen es ihm nicht zugemutet werden könne, den Arbeitsweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen. Von November bis mindestens Ende Februar seien die Strassen und Trottoirs überwiegend mit Schnee bedeckt und die Gehsteige oft vereist, rutschig oder matschig. Da in der Gemeinde ein Salzverbot herrsche, werde der Rutschgefahr mit Kies abgeholfen. Der auf den Trottoirs belassene Schnee bleibe zum Teil wochenlang liegen. Dessen Oberfläche werde in gewissen Abständen aufgeraut und damit weich gemacht, es werde aber bewusst nie schwarz geräumt. Die Aussage von Vorinstanz und Verwaltung, dass in einer grossen Tourismusgemeinde wie X.________ die Gehsteige und Strassen nach Schneefällen dank der Schneeräumung auch für Rollstuhlfahrende wieder begehbar seien, sei nicht richtig. Er verweist dazu auf die eingereichten Beweismittel, die gestellten Beweisanträge und die allgemeine Lebenserfahrung. 6.2 Zwar ist der Vorinstanz beizupflichten, dass in den Wintermonaten in X.________ nicht dauerhaft schlechtes Wetter herrscht. Im Argumentationszusammenhang spricht der Beschwerdeführer aber auch nicht davon, sondern von durch Winterwetter bedingten schlechten Wegverhältnissen für Rollstuhlfahrende. Im Bericht der Hilfsmittelberatung Y.________ für Behinderte vom 10. Februar 2006 und gestützt darauf in der Verfügung vom 21. Februar 2006 war denn auch nicht von "dauerhaft schlechtem Wetter in X.________" die Rede, sondern von "sehr schlechten Witterungsbedingungen für den Arbeitsweg", bei denen der Beschwerdeführer dafür den Personenwagen benutze. Wenn die Vorinstanz dazu feststellt, in X.________ setzten die Schneefälle von Jahr zu Jahr später ein, mag sie damit auch meinen, die Winter würden immer kürzer. Beides ist jedoch nicht richtig. Nach der unter www.gemeinde- ... .ch abrufbaren Statistik der Gemeinde X.________ betrug die Periode zwischen der ersten und der letzten Schneeabfuhr in dem von der Vorinstanz einzig erwähnten Winter 2003/04 76 Tage (1. Abfuhr: 28. November), 2004/05 aber 86 Tage bei früherem Wintereinbruch (20. November), im Winterhalbjahr 2005/06 sogar 99 Tage (4. Dezember 2005 - 12. März 2006).