Citation: 6B_82/2020 E. 2.4

2.4. Was der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung vorbringt, belegt keine Willkür. Das IRM Gutachten vom 3. Dezember 2013 hält fest, dass sich bei der rechtsmedizinischen Untersuchung des Beschwerdeführers vom 7. November 2013 eine Stichwunde linksseitig in der Bauchhaut und eine chirurgisch bereits mit Einzelknopfnähten versorgte Schnittwunde an der linken Handfläche zeigten. Diese Verletzungen seien zwanglos der Einwirkung eines scharfen Gegenstandes wie eines Messers zuzuordnen. Sie seien frisch und könnten dem Ereignis zeitlich zugeordnet werden. Die Durchtrennung der zum Ereigniszeitpunkt getragenen Kleidung und das Verletzungsmuster würden nicht für eine Selbstbeibringung sprechen (kantonale Akten act. 220). In der ergänzenden Stellungnahme des IRM vom 15. Juli 2019, in welcher sich dieses mit der Möglichkeit der Selbstbeibringung der Verletzungen zur Vortäuschung eines (abgewehrten) Angriffs näher befasst (kantonale Akten act. 1230), wird sodann ausgeführt, dass anhand der rechtsmedizinischen Befunde nicht eindeutig differenziert werden könne, ob eine Fremd- oder Selbstbeibringung vorliege. Die Befunde stünden aber nicht im Widerspruch zur im ursprünglichen Gutachten festgehaltenen Annahme einer Fremdbeibringung (kantonale Akten act. 1232). Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, wird damit das Beibringen einer Selbstverletzung vom IRM nicht ausgeschlossen. Von einer eindeutigen Feststellung des IRM, wonach der Beschwerdeführer bei der Auseinandersetzung vor der Bar F.________ Schnitt- bzw. Stichverletzungen davongetragen habe, kann folglich nicht die Rede sein. Die Vorinstanz hat einlässlich ausgeführt, aus welchen Gründen sie auf eine Selbstverletzung des Beschwerdeführers schliesst und die Aussagen diverser am Vorfall vor der Bar F.________ beteiligten Personen, wonach dort niemand den Beschwerdeführer mit einem Messer verletzt habe, als glaubhaft erachtet. Inwiefern ihre Sachverhaltsfeststellungen schlechterdings unhaltbar sein sollten, wird vom Beschwerdeführer nicht hinreichend dargetan und ist auch nicht ersichtlich. Im Weiteren hat die Vorinstanz in Bezug auf alle drei Sachverhaltskomplexe (vgl. E. 2.1 hiervor) die Aussagen der Beteiligten bzw. anwesenden Personen im einzelnen sorgfältig gewürdigt, sowie einlässlich und überzeugend aufgezeigt, weshalb sie die Schilderungen von B.________, D.________ und E.________ in Bezug auf den Vorfall vor der Bar F.________, von B.________ zum zweiten Zusammentreffen im November 2013 und von B.________, H.________ und I.________ zum Vorfall im Restaurant G.________ als glaubhaft erachtet und jenen des Beschwerdeführers und C.________ demgegenüber keinen Glauben schenkt. Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Ebenso wenig äussert er sich zu den vorhandenen Videoaufzeichnungen des Restaurants G.________ (kantonale Akten act. 759A) oder den im IRM Gutachten vom 4. März 2013 aufgeführten Verletzungen von B.________ (kantonale Akten act. 551 f.), welche die den Beschwerdeführer belastenden Aussagen weiter stützen. Die Sachverhaltsrügen des Beschwerdeführers erweisen sich insgesamt als unbegründet, soweit darauf überhaupt einzutreten ist.