Citation: 7B_687/2024 E. 3.3

3.3. Gemäss den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) kontaktierte am 15. Mai 2024 eine unbekannte Täterschaft B.________ und gaben sich die Personen am Telefon als Polizisten aus. Unter dem Vorwand, ihr Bankkonto werde missbräuchlich verwendet, wies die Täterschaft B.________ an, von ihrem Bankkonto Fr. 18'000.-- abzuheben, da dieses dort nicht mehr sicher sei. B.________ kam dieser Aufforderung nach, meldete sich danach aber bei der Stadtpolizei Zürich. Der gleichentags am Wohnort von B.________ erschienene Abholer des Geldes wurde von der Polizei vor Ort festgenommen. Im Anschluss haben verdeckte Fahnder der Polizei den Weitertransport des Geldes übernommen. Über ein Mobiltelefon sind diese angewiesen worden, das Geld von Zürich nach Gränichen/AG zu transportieren. Am vereinbarten Übergabeort konnten die Fahnder den Ehemann der Beschwerdeführerin festnehmen und verhaften. Bei der anschliessenden Hausdurchsuchung an der Wohnadresse des Ehemanns konnte die Polizei EUR 715'000.-- und Fr. 305'640.-- in bar in einer Schlafzimmerschublade und diverse elektronische Geräte sicherstellen. Als die Beschwerdeführerin von der Verhaftung ihres Ehemannes erfahren hatte, begab sie sich umgehend nach Hause, wo auch sie von der Polizei verhaftet wurde. Anlässlich ihrer Festnahme trug sie Fr. 2'461.85 in bar auf sich. Diese tatsächlichen Feststellungen werden von der Beschwerdeführerin nicht bestritten.