Citation: U 406/05 03.04.2006 E. 4

Somit bleibt zu prüfen, ob das im Gutachten vom 2. April 2004 diagnostizierte multiple psychische Beschwerdebild mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit in einem rechtsgenüglich ursächlichen Kontext zum Unfall vom 6. Oktober 2000 steht. 4.1 Die Vorinstanz hat die Frage, ob ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 6. Oktober 2000 und dem psychischen Gesundheitsschaden besteht, offen gelassen, und den adäquaten Kausalzusammenhang nach den von der Rechtsprechung mit Bezug auf psychogene Unfallfolgen entwickelten Kriterien (BGE 115 V 138 Erw. 6) geprüft und verneint. Diese Vorgehensweise ist mit der Rechtsprechung vereinbar (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 68 Erw. 3c). Der Autounfall vom 6. Oktober 2000 ist nach der richtigerweise von keiner Seite in Frage gestellten Einschätzung der Vorinstanz als mittelschwer zu qualifizieren. Demnach müssten von den weiteren, objektiv fassbaren und unmittelbar mit dem Unfall in Zusammenhang stehenden oder als Folge davon erscheinenden Umständen, welche als massgebende Kriterien in die Gesamtwürdigung einzubeziehen sind (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa), für eine Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges entweder ein einzelner in besonders ausgeprägter Weise oder aber mehrere in gehäufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 115 V 140 Erw. 6c/bb). Dies trifft, wie das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt hat, nicht zu, und wird vom Beschwerdeführer in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde auch nicht geltend gemacht. 4.2 Gesamthaft gesehen ist nicht nur das Vorliegen organischer Unfallrestbeschwerden, sondern auch die Adäquanz des Kausalzusammenhangs zwischen dem versicherten Ereignis und der psychogenen Störung zu verneinen.