Citation: 1C_214/2022 E. 2.1

2.1. Die Abteilung Bau und Umwelt bewilligte der Beschwerdeführerin am 9. September 2019 eine Umgestaltung des zu ihrem Grundstück Nr. 656 gehörenden Teils des C.________wegs. Unter anderem genehmigte sie im Bereich der Kurve zwischen den Grundstücken Nr. 656 und Nr. 769 den Ersatz des asphaltierten Strassenbelags durch Rasengittersteine und einen Streifen Humus zwischen den Rasengittersteinen und dem bestehenden Rasen. Während die zwischen den Rasengittersteinen und dem bestehenden Rasen liegende Fläche auf den eingereichten Plänen mit "Humus/Blumenbeet" bezeichnet worden war, strich die Bewilligungsbehörde den Ausdruck "Blumenbeet" mit roter Farbe durch. Die Baueingabe wurde mit dem Vermerk versehen, wonach der bestehende Strassenraum nicht verändert werden dürfe und die Erstellung eines Blumenbeets im Strassenraum nicht gestattet sei. Auf einem handschriftlichen Grundrissplan wurden von der Baubewilligungsbehörde mit roter Farbe zwei ovale Steine auf der erwähnten Humusfläche durchgestrichen und der Hinweis angebracht, dass keine Steine auf oder im C.________weg platziert werden dürfen. In der Baubewilligung wurde unter anderem festgehalten, die Ausführung der Umgestaltung könne gemäss den eingereichten, durch die Abteilung Bau und Umwelt abgeänderten Unterlagen erfolgen. Die in den Plänen rot eingetragenen Korrekturen seien verbindlich und einzuhalten. Der C.________weg müsse jederzeit befahrbar sein (z.B. für Blaulichtorganisationen). Die bestehende Strassenbreite dürfe durch die baulichen Massnahmen nicht verringert werden.