Citation: 2P.216/2005 23.02.2006 E. A

Mit Verfügung vom 11. Juli 2002 erteilte die Einwohnergemeinde Y.________ (BE) A. und B.X.________ gestützt auf die kantonale Verordnung vom 18. September 1996 über die Betreuung und Pflege von Personen in Heimen und privaten Haushalten (Heimverordnung, HEV, 862.51) provisorisch auf ein Jahr die Bewilligung zur Aufnahme von bis zu drei Personen der Pflegestufe 2 in ihrem Privathaushalt. Darin wurde als "Auflage" unter anderem festgehalten, dass die Bewilligung nur bei Zusammenarbeit mit der Ökonomischen und Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Bern (nachfolgend: OGG) gültig sei. Mit Schreiben vom 25. August 2003 wurde die Bewilligung bis 1. August 2004 verlängert und eine definitive Bewilligung in Aussicht gestellt. Nach persönlicher Anhörung von A. und B.X.________ verfügte die Einwohnergemeinde Y.________ am 11. Mai 2004 den sofortigen Entzug der provisorischen und verweigerte eine definitive Betriebsbewilligung. Sie erwog im Wesentlichen, dass die OGG die Zusammenarbeit mit den Eheleuten X.________ auf Ende Februar 2004 eingestellt habe und die entsprechende Auflage somit nicht mehr erfüllt sei.