Citation: K 126/00 13.11.2000 E. 3

3.- Was die Leistungspflicht der Helsana für die stationäre Behandlung in der Klinik X.________ betrifft, bestreitet die Gesuchstellerin die Bedeutung, welche das Eidgenössische Versicherungsgericht der ärztlichen Kurverordnung vom 9. März 1994 und der von der Helvetia am 11. März 1994 erteilten Kostengutsprache beigemessen hat. Sie reicht ein Schreiben des Dr. med. D.________ vom 8. März 1994 ein, mit welchem sie zur stationären Behandlung in der Klinik X.________ angemeldet worden war, und macht geltend, daraus gehe klar hervor, dass es sich bei der ärztlichen Anordnung um eine Spitaleinweisung und nicht um eine Kurverordnung gehandelt habe. Aus dem Überweisungsschreiben des behandelnden Arztes vom 8. März 1994 geht indessen hervor, dass die Versicherte auf eigenen Wunsch eine alternative Behandlung durchführen wollte und die Frage einer "Kostenmitübernahme" durch die Krankenkasse noch offen war. Von einer Spitalbehandlung oder Spitalbedürftigkeit ist nicht die Rede. Zudem hat Dr. med. D.________ am 9. März 1994 ausdrücklich eine Erholungskur von vier Wochen angeordnet. Es fehlt damit an einer neuen erheblichen Tatsache oder einem neuen Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit. b OG. Auch in Zusammenhang mit den übrigen Vorbringen, insbesondere was das Schreiben der Krankenkasse vom 11. März 1994, das Gutachten von Prof. Dr. med. E.________ und den Grundsatz von Treu und Glauben, betrifft, werden weder neue erhebliche Tatsachen oder Beweismittel noch andere Revisionsgründe im Sinne von Art. 136 oder 137 OG dargelegt. Die Einwendungen beschränken sich auf die rechtliche Würdigung des Sachverhalts, was für sich allein nicht Gegenstand eines Revisionsverfahrens bilden kann.