Citation: 9C_433/2017 E. 4.7

4.7. Der Einwand des Beschwerdeführers, er habe sich mit dem Unterlassen einer tagesklinischen Behandlung keiner "unentschuldbaren Verletzung der Mitwirkungspflicht im Sinne von Art. 43 ATSG schuldig gemacht", geht ins Leere. Die Vorinstanz beschränkte sich darauf, die (unbestritten) feststehende Tatsache, dass der Beschwerdeführer die empfohlene Behandlung nicht aufnahm, im Zusammenhang mit dem Schweregrad der depressiven Störung zu würdigen (vgl. auch E. 4.9 nachfolgend) und festzustellen, dass die ihm von der IV-Stelle auferlegte Schadenminderungspflicht in Form weiterer fachpsychiatrischer Behandlung dazu beitragen solle, allfällige Exacerbationen rechtzeitig aufzufangen. Auch diese Erwägungen im angefochtenen Entscheid sind nicht zu beanstanden.