Citation: 9C_407/2013 E. A

Die 1982 geborene T.________ ist bei der SWICA Krankenversicherung AG (nachfolgend: SWICA) obligatorisch krankenpflegeversichert. Mit Schreiben vom 7. Januar 2010 gelangte der behandelnde Zahnarzt Prof. Dr. med. dent. S.________ vom Zentrum Z.________ an die SWICA mit dem Antrag auf Kostengutsprache für eine Zahnbehandlung (Parodontalbehandlung). Im Verlauf der Korrespondenz machte er zur Begründung des Antrags geltend, die Zahnbehandlung müsse gleichzeitig mit der Behandlung des inzwischen diagnostizierten Morbus Crohn erfolgen, da eine Wechselwirkung zwischen den beiden Erkrankungen bestehe. Nach Rücksprache mit ihrer Vertrauensärztin verneinte die SWICA einen Leistungsanspruch (Schreiben vom 2. Juli 2010). Ebenfalls abschlägig beantwortete die SWICA ein Schreiben des Dr. med. R.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie FMH, welcher sich im Sinne des behandelnden Zahnarztes geäussert hatte (Schreiben vom 30. Juni und 8. Juli 2010). Am 4. Oktober 2011 ersuchte T.________ um Kostenübernahme der Zahnbehandlung, was die SWICA mit Verfügung vom 26. Oktober 2011 und Einspracheentscheid vom 4. Januar 2012 ablehnte.