Citation: U 259/06 19.12.2006 E. 4.1

4.1.1 Die Zürich ging davon aus, dass der Versicherte auch schwere Tätigkeiten zu verrichten vermag. Demgegenüber stellte die Vorinstanz fest, dass der Versicherte im ausgeübten Beruf als Gärtner im Landschaftsbau nicht mehr arbeitsfähig sei, weshalb gestützt auf einen Vergleich der hypothetisch erzielbaren Einkommen zu bestimmen sei, ob und in welchem Umfang eine Erwerbseinbusse bestehe. Sie ermittelte aufgrund der statistischen Durchschnittswerte der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Jahres 2004 (Total, Anforderungsniveau 4, Männer) einen mutmasslich erzielbaren Invalidenverdienst von Fr. 57'258.-, welchen sie um 15 % kürzte, weil der auf eine knieschonende Tätigkeit angewiesene Versicherte auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gegenüber gesundheitlich nicht beeinträchtigten Mitbewerbern benachteiligt sei. Dasselbe gelte angesichts des Umstands, dass er in einem neuen Beruf (wieder) im ersten Dienstjahr beginnen müsse. Bei der Firma B.________ hätte der Versicherte, wäre er gesund geblieben, im Jahre 2004 ein Salär von Fr. 55'333.55 erreicht. Aus der Gegenüberstellung der hypothetischen Vergleichseinkommen ergebe sich eine Lohneinbusse von Fr. 6664.25, mithin ein Invaliditätsgrad von 12 %. 4.1.2 Die Zürich macht in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde im Wesentlichen geltend, aus den der vorinstanzlichen Beurteilung zugrunde liegenden Berichte der Rehabilitationsklinik X.________ vom 1. Oktober 2003 (wo sich der Versicherte vom 13. August bis 10. September 2003 aufgehalten hatte) sowie des Universitätsspitals Y.________ vom 26. Juli 2002 sei keine Beeinträchtigung als Gärtner im Landschaftsbau zu entnehmen. Es erübrige sich daher, einen Einkommensvergleich vorzunehmen. Sollte dem vorinstanzlichen Vorgehen zugestimmt werden, sei der Invalidenlohn um einen deutlich unter 15 % liegenden Ansatz zu kürzen.