Citation: 5A_626/2022 E. 5.3.2

5.3.2. Die Beschwerdeführer beharren auf ihrem Standpunkt, wonach die DS Lawa im Erwerbsbewilligungsverfahren die Erwerbsbewilligung erteile, wenn die Fahrdinstanz 6 km und in Ausnahmefällen sogar 8 km betrage, und "so gut wie nie" eine detaillierte statistische Auswertung der Wegstrecken vornehme. Mit der vorinstanzlichen Feststellung, dass keine Praxis bestehe, der zufolge der ortsübliche Bewirtschaftungsbereich bei einer Distanz von 6 km in jedem Fall eingehalten sei, setzen sie sich indes nicht auseinander. Diese Feststellung ist für das Bundesgericht aber verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG; s. oben E. 2.2). Bei dieser Ausgangslage fehlt es dem von den Beschwerdeführern erhobenen Vorwurf der Ungleichbehandlung am tatsächlichen Fundament; er ist unbegründet.