Citation: 2C_84/2024 E. 7.1

7.1. Die Anwendung der einschlägigen kantonalen Norm (hier des Unterliegerprinzips nach Art. 73 Abs. 1 VRG) prüft das Bundesgericht grundsätzlich nur auf Willkür hin. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts muss der Heilung von Verfahrensfehlern bei der Kostenregelung Rechnung getragen werden, sei es durch angemessene Reduktion der Gerichtskosten, Verzicht auf die Kostenerhebung oder indem der für die Gehörsverletzung verantwortlichen Behörde Kosten auferlegt werden (vgl. Urteil 1C_158/2019 vom 30. März 2020 E. 6 mit Hinweis). Der Rechtsmittelinstanz steht insofern ein Ermessensspielraum zu.