Citation: 5A_325/2021 E. 3.4

3.4. An alledem ändert schliesslich nichts, dass die Vorinstanz den Vorwurf der Beschwerdeführerin, die prozessleitende Verfügung vom 23. Februar 2021 lasse eine Begründung vermissen, unter dem Titel der Rechtsverzögerung bzw. der Rechtsverweigerung und deshalb losgelöst von der Voraussetzung des nicht leicht wiedergutzumachenden Nachteils (Art. 319 Bst. b Ziff. 2 ZPO) gestützt auf Art. 319 Bst. c ZPO beurteilt. Ob ein behördlicher Entscheid zu begründen ist und welchen Anforderungen die Begründung allenfalls zu genügen hat, ist eine Frage des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV; BGE 134 I 83 E. 4.1 mit Hinweisen). Das gilt auch für prozessleitende Verfügungen, welche die Gefahr einer Beschwer der Partei mit sich bringen (Urteil 5A_81/2014 vom 20. März 2014 E. 2.1 mit Hinweisen). Soweit die Beschwerdeführerin im hiesigen Verfahren am erwähnten Vorwurf der fehlenden Begründung festhält, lässt sich allein aus diesbezüglichen Gehörsrügen kein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 Bst. a BGG ableiten. Denn massgebend zur Anfechtbarkeit eines Zwischenentscheids ist grundsätzlich nicht die Rüge, die dagegen erhoben wird, sondern die Frage, ob selbst im Falle eines für die Beschwerdeführerin günstigen Endentscheids ein rechtlicher Nachteil resultieren kann (Urteil 5A_866/2020 vom 9. Februar 2021 mit Hinweis). Dass diese Voraussetzung hier weder dargetan noch offensichtlich erfüllt ist, wurde bereits ausgeführt (E. 3.2 und 3.3).