Citation: U 371/04 02.03.2005 E. 3.2

3.2.1 Dr. med. M.________ hat in seinem audiologischen Untersuchungsbericht vom 8. Januar 2004 schlüssig dargelegt, dass die diskrete Hochton-Innenohrschwerhörigkeit links mit einem Hörverlust von 5 % auf die über zehn Jahre dauernde berufliche Lärmbelastung im Grenzbereich der Gehörgefährdung (85 - 87 dB) zurückzuführen - und damit als arbeitsbedingt im Sinne von Art. 9 Abs. 1 UVG zu qualifizieren - ist. Da die im Oktober 2000 erfolgte Versetzung des Beschwerdeführers vom Rangier- in den Hausdienst der Firma S.________ nach Lage der Akten jedoch nicht zufolge der als leichtgradig einzustufenden Hörschädigung links sondern vielmehr auf Grund des viel schwerwiegenderen, nach Aussage des Arztes an praktische Taubheit grenzenden Hörverlusts rechts vorgenommen worden sein dürfte, fehlt es diesbezüglich indes am Element der Arbeits- und damit der Erwerbsunfähigkeit. Ferner wird, weil hinsichtlich der Hörschädigung rechts - jedenfalls für den 5 % übersteigenden Hörverlust - der erforderliche Kausalitätsnachweis zur beruflichen Tätigkeit zu verneinen (vgl. Erw. 3.2.2) und demnach von einem im vorliegenden Zusammenhang massgebenden Schaden je Ohr von höchstens 5 % auszugehen ist, auch die relevante Erheblichkeitsgrenze für eine Integritätsentschädigung nicht erreicht. 3.2.2 In Bezug auf den Hörschaden rechts hat das kantonale Gericht gestützt auf die übereinstimmenden Angaben der Dres. med. B.________ und M.________ in deren Berichten vom 17. Juni und 30. Juli 2003 sowie 8. Januar 2004, welche im angefochtenen Entscheid detailliert wiedergegeben werden, mit überzeugender Begründung erwogen - auf die entsprechenden Ausführungen wird vollumfänglich verwiesen -, dass der Hörverlust im Bereich des rechten Mittelohres, jedenfalls soweit 5 % übersteigend, nicht mit dem nach der Rechtsprechung (BGE 119 V 200 f. Erw. 2a mit Hinweis) zur Bejahung von Art. 9 Abs. 1 UVG erforderlichen Ursachenanteil von 50 % auf die Rangiertätigkeit zurückzuführen ist. Vielmehr handelt es sich dabei um eine Mittelohrpathologie in Form einer Schallleitungsschwerhörigkeit, welche ihren Ursprung in Otitiden oder in einer Otosklerose hat, die wiederum in keinem Zusammenhang mit der am ehemaligen Arbeitsplatz bestehenden Lärmbelastung stehen. Der Umstand allein, dass sich das Hörvermögen rechts während der Dauer der Rangiertätigkeit stetig verschlechtert hat, lässt entgegen der Betrachtungsweise des Beschwerdeführers nicht - gleichsam in Anwendung der im unfallversicherungsrechtlichen Bereich untauglichen Formel "post hoc ergo propter hoc" (vgl. BGE 119 V 341 f.) - auf einen rechtsgenüglichen ursächlichen Kontext schliessen.