Citation: 8C_660/2023 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz stellte fest, der Beschwerdeführer habe am 22. Mai 2020 die C.________ AG gegründet und gemäss Auszug aus dem Handelsregister bis zum 22. März 2022 als Vizepräsident des Verwaltungsrates geamtet. Bis zu seinem Ausscheiden aus dem Verwaltungsrat sei es nie seine Absicht gewesen, seine arbeitgeberähnliche Stellung komplett aufzugeben. Vielmehr habe er weiterhin auf den Durchbruch seines Start-ups gehofft. Dementsprechend sei er lediglich bereit gewesen, in einem 60-80 %-Pensum eine Arbeitnehmertätigkeit auszuüben. Sie erwog, dies genüge für die Bejahung der Vermittlungsfähigkeit nicht. Der Beschwerdeführer hätte vielmehr seine arbeitgeberähnliche Tätigkeit komplett aufgeben und sich dem Arbeitsmarkt zu 100 % zur Verfügung stellen müssen, um als vermittlungsfähig zu gelten. Es sei nicht Aufgabe der Arbeitslosenversicherung, die anfänglich fehlenden Einnahmen einer selbstständigen Tätigkeit zu ersetzen. Demnach sei die Vermittlungsfähigkeit mindestens bis zum tatsächlichen Rücktritt aus dem Verwaltungsrat am 9. März 2022 zu verneinen.