Citation: 5D_48/2021 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer beharrt schliesslich auf einer mündlichen Anhörung. Soweit er geltend macht, er habe eine solche gefordert, übergeht er die obergerichtliche Erwägung, dass er genau dies vor Bezirksgericht nicht getan hat. Der Beschwerdeführer scheint davon auszugehen, das Gericht hätte ihn nach den Umständen des Prozessbetrugs befragen müssen. Er geht jedoch auch im vorliegenden Zusammenhang nicht darauf ein, dass dies nicht Verfahrensthema des Rechtsöffnungsverfahrens ist. Es genügt den Rügeanforderungen nicht, wenn der Beschwerdeführer die diesbezüglichen Erwägungen des Obergerichts für einen Scherz hält und ihm vorwirft, die Natur der Beschwerde nicht verstanden zu haben. Soweit er sich ausserdem auf Art. 6 Ziff. 1 EMRK beruft, geht er fehl. Art. 6 Ziff. 1 EMRK räumt im Verfahren auf definitive Rechtsöffnung grundsätzlich keinen Anspruch auf mündliche Verhandlung ein (BGE 141 I 97 E. 5). Schliesslich begründet er seinen behaupteten Anspruch auf mündliche Anhörung (mit Übersetzung) mit seinen begrenzten Kenntnissen der deutschen Sprache. Das Vorbringen ist - soweit ersichtlich - neu und deshalb unzulässig (Art. 99 Abs. 1 BGG). Im Übrigen lässt die Beschwerdeschrift erkennen, dass er genügend Deutsch versteht, um das Verfahren schriftlich und ohne Dolmetscher zu führen.