Citation: I 624/06 06.06.2007 E. 4

Da mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde eine ganze Rente ab April 2005 gefordert wird, sind sich die Parteien darüber einig, dass dem Beschwerdeführer zu Recht eine Viertelsrente ab 1. August 2001 gewährt worden ist. Streitig und zu prüfen ist aufgrund der Vorbringen einzig, ob er ab Beginn des Jahres 2005 in einer den somatischen Befunden angepassten wechselbelastenden leichten Tätigkeit nur zu 60 % oder - aufgrund verschlechterter Gesundheit, insbesondere wegen hinzugekommenen psychischen Beschwerden - überhaupt nicht mehr arbeitsfähig ist. 4.1 In kognitionsrechtlicher Hinsicht handelt es sich bei der Bemessung der Arbeits(un)fähigkeit um eine Frage tatsächlicher Natur - zumindest soweit auf konkreter Beweiswürdigung und nicht auf allgemeiner Lebenserfahrung beruhend -, deren Beantwortung durch die Vorinstanz das Bundesgericht grundsätzlich bindet (Erwägung 2.1). 4.2 Die Vorinstanz geht aufgrund der Berichte der behandelnden Ärzte, Dr. med. X.________ und Dr. med T.________, und insbesondere der Dr. med. M.________ davon aus, dass sich der somatische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit dem Jahre 2002 nicht wesentlich verschlechtert hat. Dieser Würdigung wird auch in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts entgegengehalten. Sie ist für das Bundesgericht daher verbindlich. Das kantonale Gericht hat weiter festgestellt, eine psychisch bedingte zusätzliche Arbeitsunfähigkeit sei gemäss den Berichten des Dr. med. A.________ erst seit dem 6. Oktober 2005 ausgewiesen, weshalb sie bis zu dem hier relevanten Zeitpunkt des Einspracheentscheides am 27. Oktober 2005 (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweis; vgl. auch BGE 129 V 4 Erw. 1.2, 169 Erw. 1, 356 Erw. 1, je mit Hinweisen) nicht als revisionsrechtlich relevante Tatsache habe berücksichtigt werden können. Damit hat es weder Bundesrecht verletzt, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, noch den rechtserheblichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt (E. 2.1). Solches wird vom Beschwerdeführer denn auch nicht geltend gemacht. Vielmehr lässt er vorbringen, sein Hausarzt, Dr. T.________, habe ihn zu Beginn des Jahres 2005 an Dr. med. Y.________, Spezialarzt für innere Medizin FMH, psychosomatische und psychosoziale Medizin APPM, gewiesen, weil sich schon damals Zeichen psychopathologischer Beschwerden gezeigt hätten. Von dort sei er an Dr. med. A.________ weitergewiesen worden, was belege, dass ab Januar 2005 psychiatrische Aspekte eine Rolle gespielt hätten. Einen blossen Verdacht auf einen psychischen Gesundheitsschaden vermag eine ärztliche Diagnose und die daraus gezogenen Schlussfolgerungen hinsichtlich der zumutbaren Arbeitsfähigkeit nicht zu ersetzen. Es kann indessen dahingestellt bleiben, ob die vom Beschwerdeführer erhobenen Einwände die vorinstanzliche Schlussfolgerung in Zweifel zu ziehen vermögen, da die einlässlich und nachvollziehbar begründete Tatsachenfeststellung eines Beginns der psychiatrisch begründeten Arbeitsunfähigkeit ab 6. Oktober 2005 durch das kantonale Gericht jedenfalls nicht offensichtlich unrichtig ist und daher im Rahmen der Kognition nach Art. 105 Abs. 2 OG Stand hält. 4.3 Nach dem Gesagten hält die Betrachtungsweise der Vorinstanz, wonach die versicherungsrechtlichen Auswirkungen der ab 6. Oktober 2005 attestierten und neu geltend gemachten gesundheitlichen Verschlechterung als Revisionsgesuch zu interpretieren und von der Verwaltung in einem neuen Verfahren zu prüfen sein wird, vor Bundesrecht stand.