Citation: 1B_483/2016 E. 2

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug sprach A.________ mit Strafbefehl vom 4. März 2016 der ordnungswidrigen Führung der Geschäftsbücher schuldig, bestrafte ihn mit einer Busse von Fr. 200.-- und setzte die Ersatzfreiheitsstrafe bei Nichtbezahlen der Busse auf zwei Tage fest. Dagegen erhob A.________ Einsprache, worauf die Staatsanwaltschaft am 29. September 2016 einen neuen Strafbefehl erliess, welcher den Strafbefehl vom 4. März 2016 ersetzte und mit welchem A.________ erneut der ordnungswidrigen Führung der Geschäftsbücher schuldig gesprochen und mit einer Busse von Fr. 150.-- bestraft wurde. Dagegen erhob A.________ Einsprache und ersuchte um Bestellung eines amtlichen Verteidigers. Die Staatsanwaltschaft wies das Gesuch mit Verfügung vom 19. Oktober 2016 ab. Auf eine von A.________ dagegen erhobene Beschwerde trat die I. Beschwerdeabteilung des Obergerichts des Kantons Zug mit Präsidialverfügung vom 23. November 2016 nicht ein. Zur Begründung führte sie zusammenfassend aus, dass der im Strafbefehl vom 29. September 2016 erhobene Tatvorwurf identisch sei mit demjenigen im Strafbefehl vom 4. März 2016. Dem Beschwerdeführer sei eine reduzierte Busse von Fr. 150.-- auferlegt worden, weil sich der relevante Tatzeitraum zufolge teilweiser Verjährung verkürzt habe. Das Obergericht habe im Entscheid vom 4. Mai 2016 ausführlich begründet, weshalb die Voraussetzungen einer amtlichen Verteidigung nicht erfüllt seien. Auf eine erneute Beschwerde sei nur einzutreten, wenn neue Umstände vorliegen oder geltend gemacht würden, welche eine Verteidigung zur Wahrung der Interessen des Beschwerdeführers als geboten erscheinen liessen. Solche Umstände seien indessen weder ersichtlich noch würden sie vom Beschwerdeführer geltend gemacht. Die Beschwerde erweise sich als missbräuchlich, weshalb darauf nicht einzutreten sei.