Citation: 5A_44/2022 E. 2.3.4

2.3.4. Die Vorinstanz hat diese Grundsätze respektiert. Was die Beschwerdeführer dagegen vortragen, erschöpft sich in der appellatorischen Schilderung der Dinge aus ihrer Sicht und zeigt nicht auf, inwiefern die Vorinstanz von dem ihr zustehenden Ermessen (Art. 4 ZGB) falschen Gebrauch gemacht haben soll. Den Schluss der Vorinstanz, das Kindeswohl sei gefährdet, greifen die Beschwerdeführer nicht substanziiert an. Stattdessen unterlegen sie ihren Ausführungen (teilweise) einen nicht festgestellten Sachverhalt, ohne jedoch entsprechende Rügen zu erheben, und führen aus, ein begleitetes Besuchsrecht würde sich negativ auf ihre (eigene!) psychische Gesundheit auswirken. Die Beschwerde scheint daher auch in diesem Punkt bei summarischer Prüfung unbegründet.