Citation: 2C_980/2018 E. 5.3.2

5.3.2. Die Vorinstanz musste bei der Beurteilung der Rückfallgefahr des Beschwerdeführers sämtliche Straftaten berücksichtigen. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ergibt sich gerade aus der Häufigkeit der Straffälligkeit und aus der Länge des Zeitraums, in welchen die Straftaten fallen, wesentliche Hinweise für den Wahrscheinlichkeitsgradeiner künftigen Gefährdung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit. Der Beschwerdeführer kann daher nichts zu seinen Gunsten ableiten, wenn er beanstandet, dass die berücksichtigten Straftaten weit zurückliegen und geringfügig waren. Aus den vorinstanzlichen Akten lässt sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer im Zeitraum von 1998 bis 2016 mindestens 15 mal gebüsst oder schuldig gesprochen wurde. Der Beschwerdeführer liess sich auch von der ausländerrechtlichen Verwarnung vom 19. April 2004 nicht davon überzeugen, nicht mehr straffällig zu werden. Dass er gemäss seinen Ausführungen seit der Geburt seines Sohns im Jahr 2007 seine Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz eingestellt habe, zeigt keineswegs seine Einsichtigkeit, sondern vielmehr ein fragwürdiges Rechtsverständnis. Zudem verurteilte ihn das Kantonsgericht St. Gallen mit Urteil vom 14. Oktober 2016 ebenso wegen schwerer Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Vorinstanz kommt daher zutreffend zum Schluss, dass ihm offensichtlich die Einsicht für sein fehlbares Verhalten fehle und er unbelehrbar sei. Sie stützt ihre Auffassung unter anderem auf den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen vom 8. Dezember 2014 und den Vollzugsbericht des Amts für Justizvollzug des Kantons Zürich vom 21. Oktober 2015. Darin werden ihm aufgrund seiner Einbindung in ein prokriminelles Umfeld sowie eines gewissen Dominanzanspruchs ungünstige Faktoren in Bezug auf seine Legalprognose bescheinigt. In einer Gesamtbetrachtung durfte die Vorinstanz daher von einer hinreichenden Wahrscheinlichkeit für eine künftige Straffälligkeit des Beschwerdeführers ausgehen.