Citation: 6B_1333/2016 E. 5.1.1

5.1.1. Die Beschwerdeführerin rügt die vorgenommene Würdigung der medizinischen Akten als willkürlich. Sie macht auch geltend, das Obergericht bagatellisiere in willkürlicher Weise die erlittenen Verletzungen. Ihre Vorbringen sind aber nicht geeignet, die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen als offensichtlich unrichtig oder in anderer Weise rechtswidrig im Sinne von Art. 95 BGG (vgl. Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG) erscheinen zu lassen. Das Obergericht legt in einlässlicher Würdigung der medizinischen Akten dar, weshalb es zu den genannten Ergebnissen gelangt und hiebei auf bestimmte ärztliche Stellungnahmen abstellt. Dabei gewichtet es unter anderem die zeitlichen Verläufe zwischen den Geschehnissen vom 3. August 2011 und den aufgetretenen Beschwerden in nicht zu beanstandender Weise. Es berücksichtigt, entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung, dass es im Rahmen des Handgemenges nicht nur zu einem Stolpern, sondern auch zu einem Sturz der Privatklägerin gekommen ist. Dass das Gericht Verletzungen bagatellisiert, wird durch die medizinischen Akten nicht gestützt. Etwas anderes ergibt sich entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin namentlich auch nicht aus den Äusserungen des von ihr am 3. und 4. August 2011 konsultierten Dr. med. C.________. Dieser Arzt bestätigt vielmehr mit Bericht vom 8. August 2011, es bestehe keine Druckdolenz der Wirbelsäule und Arme, und die Schulterprüfung sei unauffällig verlaufen. Auch der Bericht des Dr. med. C.________ vom 22. November 2011 spricht gegen schwerwiegendere Verletzungen, welche sich die Beschwerdeführerin beim Vorfall vom 3. August 2011 zugezogen hat. Sodann mögen zwar Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die Schulterverletzungen beim Polizeieinsatz entstanden sein könnten. Dass die Vorinstanz den für eine Verurteilung der Beschwerdegegner erforderlichen rechtsgenüglichen Nachweis für einen solchen Kausalzusammenhang verneint hat, ist aber nicht offensichtlich unrichtig. Die weiteren Einwände der Beschwerdeführerin beschränken sich im Wesentlichen auf Vermutungen zu möglichen Geschehensabläufen, wie etwa zur Mitbeteiligung eines Steins und zu den Zeitpunkten, in welchen die Beschwerdeführerin über Schmerzen geklagt habe, sowie zum allfälligen Fehlen anfänglicher Schmerzen nach solchen Ereignissen. Diese Vorbringen sind weder im Einzelnen noch gesamthaft geeignet, die vorinstanzlichen Feststellungen zu den mit dem Vorfall vom 3. August 2011 zu erklärenden Verletzungen als willkürlich erscheinen zu lassen.