Citation: 5A_589/2021 E. 4.1.2

4.1.2. Zunächst rügt die Beschwerdeführerin eine Verletzung der Dispositionsmaxime. Diese Rüge erweist sich als unbegründet. Wie sich aus dem angefochtenen Entscheid ergibt, hat der Beschwerdeführer vor erster Instanz die Zuweisung der ehelichen Wohnung an sich und die Kinder zur alleinigen Nutzung und vor der Vorinstanz schlicht die Zuweisung der ehelichen Wohnung zur alleinigen Benutzung für die Dauer des Getrenntlebens beantragt. Die Vorinstanz konnte daher willkürfrei von einem genügenden Antrag zur Zuweisung der Wohnung an den Beschwerdeführer ausgehen.