Citation: K 8/99 18.04.2000 E. A

A.- P.________, geboren 1995, reiste im September 1997 mit seinen Eltern aus Bosnien in die Schweiz ein, wo sie ein Asylgesuch stellten. Der wegen eines Infektes um die Jahreswende 1997/98 konsultierte Kinderarzt erkannte bei I.________ eine Blaufärbung, weshalb er ihn an den Kinderkardiologen überwies. Die spezialärztliche Abklärung ergab, dass das Kind an einem angeborenen Herzfehler leidet, der sobald als möglich operiert werden sollte (Bericht des Dr. med. P.________, Oberarzt Kinderkardiologie am Spital Y________, vom 10. Januar 1998). Die durch das Schweizerische Rote Kreuz, Zentrum für Asylbewerber in X________, verlangte Kostengutsprache wies die Concordia Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung (nachfolgend: Concordia), welcher die Mitglieder der Familie I.________ im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung zugewiesen worden waren, mangels gesetzlicher Leistungspflicht ab (Schreiben vom 20. Februar 1998). Auf Ersuchen des Sozialdienstes des Spitals Y________ vom 17. März 1998 erliess die Konkordia am 30. März 1998 eine ablehnende Verfügung, woran sie auf Einsprache hin mit Entscheid vom 29. April 1998 festhielt.