Citation: 8C_182/2020 E. 5.3

5.3. Wie die Vorinstanz korrekt festhält, stellt sich die Lloyd's auf den Standpunkt, dass sich weder der Gesundheitszustand verändert hat noch eine Veränderung in erwerblicher Hinsicht eingetreten ist. Zu prüfen bleibt, ob allenfalls ein Revisionsgrund nach Art. 17 Abs. 1 ATSG im Sinne der nachträglich weggefallenen natürlichen Kausalität vorliegt (vgl. dazu Flückiger, a.a.O., N. 25 zu Art. 17 ATSG). Die Lloyd's stützt ihre Ansicht, dass es keinen Kausalzusammenhang zwischen den geklagten Beschwerden und dem Unfall vom 7. Dezember 1999 gebe, vornehmlich auf die technische Unfallanalyse vom 9. Oktober 2008 und das biomechanische Gutachten vom 4. November 2008. Nach konstanter Rechtsprechung vermag eine unfalltechnische oder biomechanische Analyse gegebenenfalls gewichtige Anhaltspunkte zur mit Blick auf die Adäquanzprüfung relevanten Schwere des Unfallereignisses zu liefern (RKUV 2003 Nr. U 489 S. 357, U 193/01 E. 3.2; SVR 2009 UV Nr. 13 S. 52, 8C_590/2007 E. 6.1; Urteil 8C_138/2009 vom 23. Juni 2009 E. 4.3.2). Wie die Vorinstanz diesbezüglich zutreffend folgert, kann gestützt auf diese Unterlagen jedoch keine Beurteilung des natürlichen Kausalzusammenhangs erfolgen.