Citation: 8C_718/2010 20.10.2010 E. 2

2.1 Streitig und zu prüfen ist unter dem Blickwinkel der in Art. 6 Abs. 1 UVG (in Verbindung mit Art. 4 ATSG) angelegten Anspruchsvoraussetzung der Kausalität, ob der (allenfalls zu Arbeits-, Erwerbsunfähigkeit, Integritätseinbusse etc. führende) Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nach dem 30. November 2008 in einem rechtserheblichen adäquaten Kausalzusammenhang zum versicherten Unfall vom 27. Dezember 2006 steht. 2.2 Vom kantonalen Gericht richtig erkannt wurde in diesem Zusammenhang insbesondere, dass die Adäquanzbeurteilung in Fällen, in welchen die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule (HWS) oder einer äquivalenten Verletzung gehörenden Beeinträchtigungen mit der Zeit zwar abgenommen haben, jedoch im Vergleich zur psychischen Problematik nicht ganz in den Hintergrund getreten sind, rechtsprechungsgemäss unter dem Gesichtspunkt der sogenannten Schleudertrauma-Praxis, also nach BGE 134 V 109, vorzunehmen ist. Im angefochtenen Entscheid wurden die dabei zur Anwendung gelangenden Grundsätze zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.