Citation: 2C_1027/2022 E. 3.2.2

3.2.2. Die Vorinstanz befasste sich eingehend mit den Einwänden des Beschwerdeführers betreffend die Berechnung der Standardarbeitskraft (SAK; hierzu nachstehende E. 4.2). Es trifft zwar zu, dass sie dabei nicht explizit auf den Hinweis des Beschwerdeführers einging, dass das Amt für Landwirtschaft in der Feststellungsverfügung - im Vergleich zu den Betriebsdaten 2020/2021 - eine Nutzfläche von lediglich 9,51 ha festgestellt habe und trotzdem auf den identischen SAK-Wert von 1,17 gekommen sei. Hierzu äusserte sich jedoch das Amt für Landwirtschaft ausführlich in seiner vorinstanzlichen Vernehmlassung vom 14. Januar 2022. Es begründete die Abweichung in Bezug auf das Betriebsdatenblatt damit, dass dieses für die SAK-Berechnung zur Beurteilung der Direktzahlungsberechtigung diene, welche sich wesentlich von der Berechnung des SAK-Werts gemäss bäuerlichem Bodenrecht unterscheide. Nachdem der Beschwerdeführer in seiner Replik vom 25. April 2022 selbst ausführte, diese Begründung des Amts für Landwirtschaft sei nachvollziehbar, drängte sich, wie die Vorinstanz zutreffend vorbringt, eine Behandlung dieser Frage im angefochtenen Entscheid nicht mehr auf. Hinzu kommt, dass die Vorinstanz die Ausführungen des Amts für Landwirtschaft im angefochtenen Entscheid jedenfalls implizit bestätigte, indem sie die einschlägigen Rechtsgrundlagen zur Berechnung der Standardarbeitskraft gemäss bäuerlichem Bodenrecht anwendete und insbesondere zutreffend darauf verwies, dass gemäss Art. 7 Abs. 1 BGBB nicht (wie bei Direktzahlungen) auf eine einzelfallbezogene, sondern auf eine objektivierte Betrachtungsweise abzustellen sei (angefochtenes Urteil E. 3.2; ferner BGE 137 II 182 E. 3.2.3; Urteil 2C_163/2012 vom 12. November 2012 E. 4.2). Eine Verletzung der Begründungspflicht liegt damit nicht vor.