Citation: 8C_380/2020 E. 3.3.3

3.3.3. Insgesamt hätte sich der Beschwerdeführer, wie das kantonale Gericht zutreffend erwogen hat, vermehrt in der Schweiz für eine Arbeitsstelle bewerben müssen, worauf der Sachbearbeiter des RAV bereits anlässlich des Beratungsgesprächs vom 21. Juni 2018 hingewiesen hatte. Den nicht zu beanstandenden vorinstanzlichen Erwägungen ist beizufügen, dass Sinn und Zweck des Leistungsexportverbotes weder in der Erfüllung der Kontrollvorschriften, noch im Kriterium des zivilrechtlichen Wohnsitzes oder der Vermittlungsfähigkeit besteht, sondern allein im Umstand des Missbrauchspotentials in Form der fehlenden Kontrolle einer effektiv vorhandenen Arbeitslosigkeit (THOMAS NUSSBAUMER, a.a.O., S. 2318 Rz. 180 mit Hinweis auf JOACHIM BREINING, Arbeitslosenversicherung und Ausländerrecht, Diss., Zürcher Studien zum öffentlichen Recht Bd. 94, Zürich 1990, S. 167). Auch unter diesem Aspekt ist der Einwand des Beschwerdeführers, seine Arbeitsbemühungen seien gesamthaft vom RAV nicht beanstandet worden, weshalb er auch ab 7. November 2018 Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung habe, entkräftet. Die Beschwerde ist abzuweisen.