Citation: 7B_689/2023 E. 6.3.3

6.3.3. Die vorinstanzlichen Ausführungen stehen im Einklang mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung. Dieser zufolge gelangt Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG auch zur Anwendung, wenn die Drogen noch nicht an Dritte abgegeben wurden, aber zur Abgabe an Dritte bestimmt waren. Bereits der Besitz einer qualifizierten Drogenmenge kann daher eine (ausreichende) Gefährdung im Sinne von Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG begründen. Solches kann etwa dann der Fall sein, wenn der Täter bereits Anstalten getroffen hat, um die bei der Hausdurchsuchung sichergestellten Betäubungsmittel zu veräussern, oder wenn anderweitig feststeht, dass die Drogen für die Abgabe an Dritte bestimmt waren (Urteil 6B_134/2021 vom 20. Juni 2022 E. 1.3.5 mit Hinweisen). Aufgrund der von der Vorinstanz angeführten und vom Beschwerdeführer nicht - bzw. nicht in einer den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG genügenden Weise - bestrittenen Umstände bestehen hinreichende Anhaltspunkte dafür, dass die Drogen zum Weiterverkauf an Dritte bestimmt waren. Dass keine konkreten Abnehmer ausfindig gemacht werden konnten, tut dem, angesichts des Gesamtbildes der Indizien, keinen Abbruch (vgl. Urteil 6B_134/2021 vom 20. Juni 2022 E. 1.5 mit Hinweisen).