Citation: 1A.22/2001 22.08.2001 E. 5

5.- a) Die mit einem Wohnhaus überbaute Liegenschaft Nr. ... hat gemäss Kaufvertrag vom 18. August 1998 eine Fläche von 3'251 m2. Sie ist dreieckförmig, wobei die kurze Seite die Südgrenze bildet und die beiden langen Seiten entlang der Gamma- bzw. Alphastrasse im Norden in einem relativ spitzen Winkel zusammenlaufen. Das Wohnhaus befindet sich ungefähr in der Mitte der Parzelle. Nach der Auswertung der Infrarot-Luftbilder war die Parzelle Nr. ... im Jahre 1984 wie folgt bestockt: - In der Nordecke auf einer Fläche von ca. 200 m2 mit etwa 11 Fichten (Fläche 1 gemäss Plan 1:500); - bei der Hauseinfahrt an der Alphastrasse mit einer einzelnen Fichte; entlang der Alphastrasse mit einem in Form geschnittenen Hagebuchen-Lebhag (Fläche 2); - weiter südlich an der Alphastrasse mit zwei roten Zierbüschen (Fläche 3); - in der Südost-Ecke der Liegenschaft mit vier Fichten und zwei nicht identifizierbaren Laubbäumen, vermutlich Gartenbäumen (Fläche 4); - im Anschluss an die Fläche 4 in der Südwest-Ecke mit einem grossen Laubbaum (vermutlich einer Esche), welcher zwei kleinere Fichten verdeckt (Fläche 5); die Flächen 4 und 5 umfassen rund 530 m2, wobei die grösste Breite unter Einbezug des Lebhages 12,6 m, ohne diesen 9,6 m beträgt; - nördlich an die Flächen 4 und 5 angrenzend mit Sträuchern, vermutlich Gartengehölzen (rund 160 m2; Fläche 6); - zwischen den Flächen 4 und 5 einerseits und der Südgrenze anderseits mit einem rund 120 m2 grossen, zur Grenze hin geschnittenen Lebhag (Fläche 7); - entlang der Gammastrasse mit einem geschnittenen, 40 - 45 Jahre alten Fichtenlebhag; auf der Höhe des Hauses mit drei Laubbäumen (vermutlich Birken), einem Nadelbaum, vermutlich einem Thuja, und einer Hagebuche (Fläche 8). Für 1996 stellte das Forstamt folgende Veränderungen fest: Bei der Fläche 5 wurden der grosse und zwei kleine Laubbäume entfernt; die Gebiete 4 und 5 sind, abgesehen von den erwähnten Bäumen, mit Sträuchern bewachsen; anhand der am Augenschein vom 25. März 1999 gefundenen Relikte handelt es sich vermutlich um Hasel. b) Die Vorbringen des Beschwerdeführers gegen die auf der Luftbildauswertung des Forstamtes beruhenden Sachverhaltsfeststellungen von Regierungsrat und Verwaltungsgericht sind nicht geeignet, sie als offensichtlich falsch nachzuweisen. So leuchtet z.B. seine Kritik an den vom Forstamt gemessenen Massen der Bestockung keineswegs ein. Für die Fichtengruppe in der Nordecke des Grundstücks (= Fläche 1) nimmt das Forstamt eine Fläche von 200 m2 an, während der Beschwerdeführer von 800 m2 ausgeht. Aus den beiden Infrarot-Luftaufnahmen ist jedoch ohne weiteres ersichtlich, dass diese Baumgruppe korrekt auf den Plan übertragen wurde und die vom Forstamt angenommenen Masse durchaus zutreffen. Auch 1996 war die Baumgruppe noch klar isoliert und wies keinen Wuchszusammenhang zu den am nächsten stehenden weiteren Waldbäumen - etwa der Fichte bei der Hauszufahrt an der Alphastrasse (= Fläche 2) oder den Bäumen zwischen dem Haus und der Gammastrasse (= Fläche 8) auf. Was die Bestockung im Südteil der Parzelle betrifft (Flächen 4-7), so umfasst sie nach der Messung des Forstamtes insgesamt gut 800 m2. Auch hier entspricht die Darstellung auf dem Plan 1:500 durchaus den Infrarot-Luftbildern, die Behauptung des Beschwerdeführers, sie umfasse 12 Aren ist danach nicht nachvollziehbar. Was die Art der Bestockung betrifft, so ist auf den Luftbildern auch für den Laien klar erkennbar, dass entlang der Südgrenze (Fläche 7) ein geschnittener Lebhag oder eine Hecke stockt, und dass die Fläche 6 nicht mit Bäumen, sondern bloss mit Sträuchern - nach der dem BUWAL einleuchtenden Aussage des stellvertretenden Kantonsforstingenieurs M.________ mit Gartensträuchern - bestockt ist.