Citation: 5A_204/2016 E. 2.1

2.1. Dem Gutachten der UPD vom 15. Juni 2015 lasse sich unter anderem entnehmen, dass die Beschwerdeführerin an einer schubweise verlaufenden psychischen Erkrankung leide. Es sei mit Sicherheit davon auszugehen, dass ihre Erziehungsfähigkeit während eines Schubes ("phasenhaft") schwer beeinträchtigt sei. Zudem liege ein "überdauerndes Risiko einer durch die Beschwerdeführerin bedingten Einschränkung der Autonomieentwicklung ihrer Kinder" vor. Beide Kinder zeigten jedoch eine altersentsprechende Entwicklung ohne Anzeichen einer psychischen Beeinträchtigung.