Citation: 2C_444/2017 E. 3.1

3.1. Nach den Feststellungen des Verwaltungsgerichts wies der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils nur einen Eintrag im Strafregister aus, der eine Verurteilung vom 11. Februar 2010 wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln betraf. Bei dieser Straftat handelt es sich zwar um ein Vergehen (vgl. Art. 90 Ziff. 2 SVG [in der bis 31. Dezember 2012 gültigen Fassung, AS 1975 1264 1268; AS 2006 3459 3536] i.V.m. Art. 10 Abs. 3 StGB). Eine wiederholte Delinquenz im Sinne von Art. 8 Abs. 2 lit. d WG lag jedoch nicht vor. Ebensowenig ergeben sich aus dem angefochtenen Urteil Hinweise, wonach die konkreten Tatumstände den Schluss auf eine gewalttätige oder gemeingefährliche Gesinnung des Beschwerdeführers zulassen könnten (vgl. Urteile 2C_158/2011 vom 29. September 2011 E. 3.3; 2C_125/2009 vom 4. August 2009 E. 3.3; 2C_93/2007 vom 3. September 2007 E. 5.1). Damit hat das Verwaltungsgericht einen Hinderungsgrund im Sinne von Art. 8 Abs. 2 lit. d WG zu Recht verneint.