Citation: 8C_585/2023 E. A

A.________, geboren 1974, arbeitete in der B.________ AG und war in dieser Eigenschaft bei der Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG (fortan: Helvetia oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 5. Juli 2015 zog er sich im Freibad C.________ bei einem Kopfsprung aus dem Schwimmerbecken über ein Absperrgeländer ins Nichtschwimmerbecken als Verletzungsfolge gemäss "Schadenmeldung UVG" vom 9. Juli 2015 eine Stauchung beider Handgelenke zu. Anlässlich der Erstbehandlung diagnostizierte sein Hausarzt Dr. med. D.________ am 6. Juli 2015 basierend auf röntgenologisch unauffälligen Verhältnissen eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) und attestierte bis zum Ferienbeginn am 9. Juli 2015 eine volle Arbeitsunfähigkeit. Infolge anhaltender Nackenschmerzen veranlasste der Hausarzt nach der Ferienheimkehr eine notfallmässige chirurgische und neurologische Abklärung in der chirurgischen Klinik des Spital E.________. Laut des entsprechenden Berichts vom 17. Juli 2015 diagnostizierten die Notfallmediziner abschliessend eine Arm Plexus Zerrung rechts, eine Raumforderung bei den Brustwirbelkörpern (BWK) 2-3 mit Erstdiagnose im Jahre 2007 sowie eine "eher degenerativbedingte" Diskushernie bei den Halswirbelkörpern (HWK) 4-5 mit Spinalkanalstenose. Sie empfahlen eine konservative Behandlung durch Schonung und Analgesie mit Physiotherapie zur Lockerung der Muskulatur. Ab 8. September 2015 liess sich A.________ im Zentrum F.________ AG behandeln, wo Dr. med. G.________ am 24. September 2015 eine ventrale Diskektomie HWK 4/5 mit Spondylodese durchführte. Mit Verfügung vom 3. August 2016 verneinte die Helvetia ab 1. September 2015 einen Anspruch auf Leistungen nach UVG. Die hiergegen erhobene Einsprache des A.________ hiess die Helvetia in dem Sinne teilweise gut, als sie am folgenlosen Fallabschluss mit Leistungseinstellung ab 24. September 2015 (Operationstag) festhielt (Einspracheentscheid vom 20. Mai 2022).