Citation: 2C_620/2021 E. 2

In formeller Hinsicht rügt der Beschwerdeführer, sein Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) sei verletzt worden: Die Haftprüfung sei nicht innerhalb von 96 Stunden erfolgt. Es sei ihm bzw. seiner Anwältin keine Gelegenheit gegeben worden, um sich vor Erlass der entsprechenden Verfügung zur geplanten Dublin-Haft äussern zu können. Das Migrationsamt habe die Haft nicht hinreichend begründet und nicht geprüft bzw. dargelegt, inwiefern ein Haftgrund bestehe und keine milderen Massnahmen zielführend wären. Seine Muttersprache sei "Farsi", weshalb ein entsprechender Übersetzer hätte beigezogen werden müssen.