Citation: 1D_7/2014 E. 4.2

4.2. Die entsprechenden tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz beruhen auf verschiedenen amtlichen Dokumenten und sind nicht willkürlich. Sodann ist nicht ersichtlich, dass die Verfahrensrechte des Beschwerdeführers verletzt worden sein sollten. Es ist auch in der Sache nicht unhaltbar, für die Beurteilung des Leumundes auf Vorfälle abzustellen, die nicht zwingend zu einem Strafverfahren oder -urteil geführt haben (vgl. VAN DER MEER, a.a.O., S. 74). Drohungen und Tätlichkeiten im familiären Kreis sowie renitentes, die Amtsvornahme behinderndes oder die Amtsträger beleidigendes Verhalten gegenüber Behörden ist geeignet, den Leumund zu trüben. Es ist nicht unhaltbar, bei einer gewissen Schwere bzw. bei wiederholtem Auftreten solcher Vorfälle davon auszugehen, dass der für eine Einbürgerung nötige gute Leumund nicht vorliegt. Angesichts der Anzahl und der Schwere der dem Beschwerdeführer vorgehaltenen und genügend belegten Vorwürfe ist es nicht willkürlich, den erforderlichen guten Leumund bei ihm zu verneinen.