Citation: 9C_605/2023 E. 7.2

7.2. Die Beschwerdeführerin beanstandet weiter, das kantonale Gericht habe ihr Vorbringen "ignoriert", wonach die durch den ausgewiesenen Facharzt abgegebene, nachvollziehbar und schlüssig begründete Einschätzung von Gutachter Dr. med. C.________ (Arbeitsunfähigkeit von 60 % ab 2010) höher zu gewichten sei als die Einschätzung des RAD-Arztes Dr. med. J.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom 5. September 2018 (Arbeitsunfähigkeit von 60 % seit 6. Dezember 2013). Mit der Erwähnung des vorgängigen stationären Aufenthaltes in der Klinik G.________ (27. Mai bis 29. Juni 2013) habe die Vorinstanz selber aufgezeigt, dass die RAD-Einschätzung weder schlüssig noch nachvollziehbar sei. Gestützt auf eine einlässliche Würdigung der medizinischen Aktenlage zeigte die Vorinstanz überzeugend auf, dass es sich bei der Beurteilung des Dr. med. C.________, soweit sie den zeitlichen Aspekt betrifft, um eine nachträgliche Annahme bzw. spekulative Überlegung handelt, die sich nicht auf arbeitsrechtlich in Erscheinung getretene und zeitgleich dokumentierte Arbeitsausfälle und Leistungseinbussen abzustützen vermag. Hinzu kommt, dass Dr. med. C.________ den Beginn der Arbeitsunfähigkeit auf einen Zeitraum festlegte, welchen bereits die ABI-Gutachter, darunter ebenfalls ein Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie (psychiatrische Untersuchung vom 29. November 2011), abschliessend abweichend beurteilt hatten. Im Übrigen ist für die Belange der beruflichen Vorsorge letztlich allein massgebend, dass keine Anhaltspunkte bestehen für eine vor Ende des Vorsorgeverhältnisses aufgrund der zönästhetischen Schizophrenie eingetretene, sich auf das Leistungsvermögen sinnfällig auswirkende Arbeitsunfähigkeit, ohne dass der Zeitpunkt ihres Eintritts genau bestimmt werden müsste. Inwiefern die vorinstanzliche Feststellung, wonach die rechtserhebliche Arbeitsunfähigkeit jedenfalls nach Ende des Vorsorgeverhältnisses eingetreten ist, offensichtlich unrichtig oder sonst wie bundesrechtswidrig sein soll, vermag die Beschwerdeführerin mit ihrer Kritik nicht darzutun. Im Übrigen steht es der Vorsorgeeinrichtung rechtsprechungsgemäss frei, sich auf eine IV-Verfügung, die ihr nicht eröffnet wurde, wie dies auf diejenige vom 19. Oktober 2020 zutrifft, zu stützen; diesfalls muss sich die versicherte Person die Feststellungen der IV-Stelle (unter Vorbehalt der offensichtlichen Unhaltbarkeit) für die Belange der beruflichen Vorsorge entgegenhalten lassen (SVR 2024 BVG Nr. 7 S. 21, 9C_372/2022 E. 3.2.1; 2014 BVG Nr. 3 S. 8, 9C_944/2012 E. 1.2). Da den (echtzeitlichen) Akten nichts entnommen werden kann und im Übrigen auch die Beschwerdeführerin nichts vorzubringen vermag, was der invalidenversicherungsrechtlichen Festlegung des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit auf 6. Dezember 2013, für welchen Zeitpunkt eine gesundheitliche Verschlechterung dokumentiert ist, entgegenstände, ist eine derartige qualifizierte Unrichtigkeit zu verneinen.