Citation: 2C_318/2018 E. 3.2.2

3.2.2. Was die Steuerpflichtige gegen die tatsächlichen Feststellungen vorbringt, vermag den gesetzlichen Anforderungen offensichtlich nicht zu genügen. Sie scheint das Fehlen eines ordnungsmässigen Inventars im Grunde auch gar nicht bestreiten zu wollen, gesteht sie doch ein, die Aufzeichnungen seien "nicht so detailliert, wie es die Steuerverwaltung wünscht" und verweist sie auf "das aktuelle, detaillierte Inventar per 31. Dezember 2017". Dieses erweist sich als wesentlich gehaltvoller, findet sich doch zu jedem Artikel die Artikelnummer, Stückzahl und Beschreibung. Im Gegenzug fehlt der Bewertungsansatz. So oder anders bleibt es dabei, dass zu den Jahren vor der Fusion, zur Fusion und zu den Jahren nach der Fusion kein Nachweis vorliegt, der als Inventar dienen könnte.