Citation: 1C_183/2014 E. 3

Es ist unstreitig, dass die kommunale Richt- und Zonenplanung im Gebiet Glarus Nord generell überarbeitet werden muss. Einerseits bedingt die Gemeindestrukturreform, mit der acht bislang selbstständige Gemeinden zur neuen Gemeinde Glarus Nord zusammengeschlossen wurden, eine Überprüfung und Zusammenführung der bestehenden Zonenpläne, insbesondere im Bereich der Siedlungs- und Arbeitsgebiete. Hiefür setzt Art. 85 Abs. 2 RBG den Gemeinden eine Frist von 5 Jahren seit Inkrafttreten des revidierten RBG am 1. Juli 2011. Andererseits besteht im Kanton Glarus, wie das Verwaltungsgericht ausführlich dargelegt hat, Überprüfungsbedarf hinsichtlich der Fruchtfolgeflächen (FFF). Streitig sind dagegen der Anpassungsbedarf und die Planungsabsichten der Gemeinde im Bereich des streitigen Grundstücks.