Citation: 8C_139/2023 E. 6.2

6.2. Soweit sich die Beschwerdeführerin darauf beschränkt, der Vertragsauslegung im angefochtenen Urteil ihre eigene Auffassung gegenüberzustellen, erschöpfen sich ihre Ausführungen in einer appellatorischen Kritik an der Vertragsinterpretation der Vorinstanz. Sie erhebt keine rechtsgenügend begründeten Rügen, in denen sie unter hinreichender Auseinandersetzung mit den betreffenden Erwägungen der Vorinstanz darlegen würde, inwiefern diese - mit ihrer das Tatsächliche beschlagenden Feststellung des übereinstimmenden wirklichen Parteiwillens über den Vertragsinhalt - in Willkür verfallen sein soll (vgl. vorstehende E. 1). Dies gilt namentlich für die Auslegung der Vorinstanz, wonach kein garantiertes Arbeitspensum vereinbart worden sei, zumal die Beschwerdeführerin in der vorinstanzlichen Beschwerde angab, es könne für eine solche Tätigkeit kein fixes Pensum festgelegt werden, da zu viele Faktoren offen seien. Die vorinstanzliche Qualifikation des Arbeitsverhältnisses als (unechte) Arbeit auf Abruf hält vor Bundesrecht stand (vgl. SVR 2022 UV Nr. 38 S. 150, 8C_587/2021 E. 4.3.3.1; Urteile 4A_334/2017 vom 4. Oktober 2017 E. 2.2; 4A_94/2009 vom 7. Januar 2010 E. 2.3).