Citation: 6B_303/2016 E. 1.3.5

1.3.5. Aufgrund der Akten steht fest, dass der Lastwagenfahrer D.________ respektive der Beschwerdeführer die Feuerwehr um 12.29 Uhr mittels Mobiltelefon aufboten (angefochtenes Urteil E. 4.3.1 S. 14). Zuvor wurde die Feuerwehr bereits von C.________ benachrichtigt, welche beim Vorbeifahren um 12.25 Uhr sah, wie das Fahrzeug des Beschwerdeführers im hinteren Teil brannte (angefochtenes Urteil E. 4.3.3 S. 15; kant. Akten, act. 44 f.). Gemäss der Zeugin kamen Flammen aus dem hinteren linken Fahrzeugteil (kant. Akten, act. 45). Die Feuerwehr war aufgrund der Meldung von C.________ um 12.33 Uhr vor Ort (angefochtenes Urteil E. 4.3.3 S. 15). Der Lastwagenfahrer D.________ sagte aus, er habe den Beschwerdeführer vorbeifahren sehen. Geschätzte 6 bis 7 Minuten später habe er durch die Bäume hindurch Rauch aufsteigen sehen. Er sei losgefahren, wobei ihm auf der Strasse der Beschwerdeführer entgegengekommen sei. Der Porsche habe schon stark gebrannt (angefochtenes Urteil E. 4.4 S. 15). Damit stimmen die tatnächsten Aussagen des Beschwerdeführers zum Tathergang - wie die Vorinstanz willkürfrei festhält - weder mit dem Ausmass der Brandspuren am Fahrzeug (angefochtenes Urteil E. 4.3.3 S. 15) noch mit den Aussagen von D.________ (angefochtenes Urteil E. 4.4 S. 15) und C.________ überein. Der Beschwerdeführer gab ursprünglich an, er habe Rauch gerochen und daher einen Ausfahrplatz aufgesucht. Beim Öffnen des Motorraumdeckels sei ihm eine Stichflamme entgegengekommen. Anschliessend sei er sofort zum Lastwagenfahrer gerannt, welcher 150 Meter weiter vorne parkiert habe, und habe diesen gebeten, die Feuerwehr zu alarmieren (angefochtenes Urteil E. 4.3.1 S. 14). Eine plausible Erklärung, weshalb er sich erst zum Lastwagenfahrer begab, als der Porsche schon einige Zeit brannte, blieb er auch in der Folge schuldig. Nicht willkürlich ist insbesondere, wenn die Vorinstanz dessen Schilderung, er habe nach dem Anhalten am Brandplatz aufgrund der Geruchsentwicklung zuerst im Wald stuhlen müssen, als Schutzbehauptung qualifiziert. Die Vorinstanz berücksichtigt dabei einerseits, dass der Beschwerdeführer den Stuhlgang im Wald erst in der dritten Einvernahme und auf Vorhalt des unerklärlichen Zeitfensters (Halt am Brandplatz wegen Geruchsentwicklung bis zum Anruf bei der Feuerwehr; mindestens 7 Minuten) erwähnte. Andererseits erachtet sie die Darstellung des Beschwerdeführers auch als konstruiert und lebensfremd, da dieser gemäss eigenen Angaben bereits vorher, rund 800 Meter entfernt, angehalten hatte, um im Wald zu urinieren (angefochtenes Urteil E. 4.3.2 S. 15). Der Beschwerdeführer gab bereits in der ersten Einvernahme vom 4. Juli 2011 zu Protokoll, er sei vor dem Öffnen des Verdecks und der Rauchentwicklung noch kurz in den Wald gefahren, um auszutreten, wofür er sich offensichtlich nicht schämte (angefochtenes Urteil E. 4.3.1 S. 14; kant. Akten, Urk. 54). Dessen Aussagen sind zudem auch insofern widersprüchlich, als er anfänglich aussagte, aus dem Motorraum sei Rauch ausgetreten und beim Öffnen des Motorraumdeckels sei ihm eine Stichflamme entgegengekommen. Nach seiner späteren Schilderung müsste er hingegen bei seiner Rückkehr aus dem Wald ein bereits stark brennendes Fahrzeug vorgefunden haben, wie sich aus den Aussagen von C.________ ergibt, welche das Fahrzeug während des angeblichen Stuhlgangs des Beschwerdeführers passiert haben soll (vgl. Beschwerde Ziff. 3 S. 5). Dieser beschränkte sich demnach nicht darauf, ein für ihn peinliches Vorkommnis zu verschweigen.