Citation: 6S.603/1999 27.01.2000 E. B

B.- Mit Urteil vom 14. Oktober 1998 sprach das Amtsgericht Sursee F.Z.________ der Beschimpfung zum Nachteil von J.P.________, S.P.________ und P.P.________, der Tätlichkeit zum Nachteil von S.P.________ sowie der üblen Nachrede zum Nachteil von J.P.________, A.P.________ und G.P.________ schuldig und verurteilte ihn zu einer Busse von 600 Franken, bedingt löschbar bei einer Probezeit von einem Jahr. Bezüglich der Bemerkung "Wenn du ned fähig besch, zu de Chend z'luege, so mach ech das a dinere Stell" sprach das Gericht F.Z.________ vom Vorwurf der üblen Nachrede frei. In teilweiser Gutheissung einer Appellation des Verurteilten stellte das Obergericht des Kantons Luzern am 23. März 1999 das Verfahren wegen übler Nachrede zum Nachteil von J.P.________, Beschimpfung zum Nachteil von J.P.________, P.P.________ und S.P.________ sowie Tätlichkeit zum Nachteil des Letzteren mangels gültigem Strafantrag ein. Mit selbem Urteil sprach das Gericht F.Z.________ der üblen Nachrede i.S. von Art. 173 Ziff. 1 StGB zum Nachteil von A.P.________ und G.P.________ schuldig und verurteilte ihn zu einer Busse von Fr. 500. --, vorzeitig löschbar nach einer Probezeit von einem Jahr.