Citation: 1B_635/2021 E. 5.2

5.2. Mit einer Eingrenzung (Stadt Winterthur) bzw. Ausgrenzung (Flughafen Zürich-Kloten), verbunden mit einem Electronic Monitoring und einer Meldepflicht, liesse sich - wie die Vorinstanz zutreffend erwägt - eine Flucht nicht verhindern, sondern lediglich frühzeitig feststellen. Die Wirksamkeit dieser Ersatzmassnahmen ist daher beschränkt (vgl. BGE 145 IV 503 E. 3.2 f.). Ob unter deren Anordnung eine Haftentlassung in Betracht kommt, hängt von den Umständen des Einzelfalles ab, insbesondere der Höhe der Fluchtgefahr, der Schwere der vorgeworfenen Straftat und der Notwendigkeit, die Anwesenheit des Beschuldigten im Verfahren sicherzustellen (BGE 145 IV 503 E. 3.3. S. 512). Wie sich aus dem Gesagten ergibt, muss die Fluchtgefahr hier als beträchtlich eingestuft werden. Da es um ein sehr schweres Delikt geht und an der Anwesenheit des Beschwerdeführers im weiteren Verfahren ein erhebliches öffentliches Interesse besteht, hält es auch vor Bundesrecht stand, wenn die Vorinstanz die Haftentlassung unter Anordnung der vorgeschlagenen Ersatzmassnahmen abgelehnt hat.