Citation: 9C_683/2016 E. 4.3

4.3. Soweit der Beschwerdeführer eventuell beantragt, die IV-Stelle habe weitere Angaben von ihm (z.B. zum Therapiesetting) nachzufordern, kann ihm nicht gefolgt werden. Das kantonale Gericht wies in diesem Punkt zu Recht darauf hin, dass es in erster Linie Sache der versicherten Person ist, substanzielle Ansatzpunkte aufzuzeigen, die eine neue Prüfung des Leistungsanspruchs allenfalls rechtfertigen (BGE 130 V 64 E. 5.2.5 S. 68 f.). Eine Verpflichtung der Beschwerdegegnerin zur Nachforderung weiterer Angaben besteht nur, wenn den - für sich allein genommen nicht Glaubhaftigkeit begründenden - Arztberichten konkrete Hinweise auf eine möglicherweise mittels weiterer Erhebungen erstellbare rechtserhebliche Änderung vorliegt (Urteil 8C_531/2013 vom 10. Juni 2014 E. 4.1.4 mit Hinweis auf das bereits zitierte Urteil 9C_286/2009 E. 2.2.3), was im vorliegenden Fall nicht zutrifft.