Citation: 6B_181/2016 E. 1.3

1.3. Mit diesen Ausführungen legt die Beschwerdeführerin nicht dar, welche Zivilforderung sie in einem Strafverfahren adhäsionsweise geltend machen würde und inwiefern sich die angefochtene Nichtanhandnahme des Verfahrens betreffend Betrug und Konkursdelikte angesichts ihrer Begründung negativ auf die Beurteilung dieser Zivilforderung auswirken kann. Die Beschwerdeführerin scheint davon auszugehen, sie sei deshalb zur Beschwerde in Strafsachen legitimiert, weil sie eine offene Forderung von CHF 15'000.-- gegen die B.________ habe. Die Forderung von CHF 15'000.-- ist indessen nicht ein Anspruch auf Ersatz eines Schadens, der durch den inkriminierten Betrug und/oder die inkriminierten Konkursdelikte verursacht worden wäre. Die Forderung stützt sich vielmehr auf die Vereinbarung zwischen der Beschwerdeführerin und der B.________ vom 3. März 2015 vor dem Handelsgericht des Kantons Bern im Verfahren wegen angeblichen unlauteren Wettbewerbs. Die Forderung ist nicht aus den inkriminierten Straftaten, sondern unabhängig davon entstanden. Sie ist kein Anspruch "aus der Straftat" (siehe Art. 122 Abs. 1 StPO) und kann deshalb nicht adhäsionsweise im Strafverfahren geltend gemacht werden. Sie kann daher nicht zur Begründung der Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführerin herangezogen werden. Die Beschwerdeführerin zeigt nicht auf, welcher Vermögensschaden ihr durch den inkriminierten Betrug entstanden ist und inwiefern sie im Adhäsionsverfahren Schadenersatz aus Betrug verlangt hätte. Dass sie in der Vereinbarung vom 3. März 2015 vor dem Handelsgericht des Kantons Bern den Strafantrag gegen den Beschwerdegegner 2 wegen Widerhandlungen gegen das UWG zurückzog und ihr vollständiges Desinteresse an der Strafverfolgung des Beschwerdegegners 2 erklärte, ist betrugsrechtlich irrelevant, da es sich dabei nicht um Vermögensverfügungen handelt. Dass die durch den Vergleich begründete Forderung von CHF 15'000.-- zufolge der allenfalls vorgetäuschten allfälligen Zahlungsunwilligkeit und Zahlungsunfähigkeit des Beschwerdegegners 2 respektive der B.________ quasi objektiv weniger wert war, als die Beschwerdeführerin sich dies täuschungsbedingt subjektiv vorstellte, begründet das Merkmal des Irrtums und stellt keinen Betrugsschaden dar, für welchen die Beschwerdeführerin in einem Strafverfahren wegen Betrugs adhäsionsweise Schadenersatz verlangen könnte. Unerheblich ist entgegen einer Bemerkung in der Beschwerde (S. 7/8), dass gemäss Ziff. 6 der Vereinbarung vom 3. März 2015 die B.________ sich unter anderem verpflichtete, der Beschwerdeführerin einen Parteikostenbeitrag von CHF 3'000.-- für die laufenden Strafverfahren gegen den Beschwerdegegner 2 zu zahlen. Die Beschwerdeführerin zeigt nicht auf, inwiefern sie durch die Einwilligung darin einen Vermögensschaden erlitten habe, dessen Ersatz sie adhäsionsweise in einem Strafverfahren wegen Betrugs hätte verlangen können. Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, dass und inwiefern sie durch den Abschluss der Vereinbarung vom 3. März 2015 auf Forderungen gegen die B.________ beziehungsweise den Beschwerdegegner 2 verzichtet und dadurch einen Vermögensschaden erlitten habe, für welchen sie in einem Strafverfahren wegen Betrugs adhäsionsweise Schadenersatz verlangt hätte. Die Beschwerdeführerin legt auch nicht dar, inwiefern sie durch die inkriminierten Konkursdelikte einen Vermögensschaden erlitten habe, für welchen sie im Adhäsionsverfahren Ersatz verlangt hätte, und inwiefern der angefochtene Entscheid sich angesichts seiner Begründung auf die Beurteilung eines solchen Zivilanspruchs negativ auswirken kann. Auf die Beschwerde ist daher mangels hinreichender Begründung der Beschwerdelegitimation nicht einzutreten.