Citation: 2D_5/2021 E. 8.2.2

8.2.2. Vorliegend ist unbestritten, dass der strittige Teil der Prüfung, bei welchem die Schüler ein "Essai argumenté" verfassen mussten, von der Berufsfachschule mit 5.5 von möglichen 20 Punkten bewertet wurde. Demgegenüber vergab der von der Beschwerdeführerin beigezogene Sprachexperte für das Essai 9 Punkte. Die Vorinstanz hat sich ausführlich mit dem Privatgutachten des Sprachexperten auseinandergesetzt und auf die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen seiner Bewertung und jener der Berufsfachschule hingewiesen. Im Ergebnis ist das Verwaltungsgericht gestützt auf die Akten und unter Hinweis auf sein mangelndes Fachwissen hinsichtlich der Erwartungen im verlangten Sprachniveau sowie auf den fehlenden Quervergleich im Klassenverband zum Schluss gelangt, dass die Bewertung der prüfenden Lehrperson nicht als offensichtlich unhaltbar und sachfremd bezeichnet werden könne (vgl. E. 3.7 des angefochtenen Urteils). Ob die vorinstanzliche Beweiswürdigung vor dem Willkürverbot standhält, muss vorliegend nicht abschliessend beurteilt werden, da die Rüge der Beschwerdeführerin bereits aus einem anderen Grund fehlschlägt.