Citation: 2C_352/2018 E. A

A.a. A.________ war zu Beginn des Jahres 2015 als Wochenaufenthalter im Kanton Basel-Stadt angemeldet. Da die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt (Steuerverwaltung BS) diesen Status in Zweifel zog, forderte sie A.________ mehrmals auf, einen Fragebogen zur Abklärung des Steuerdomizils auszufüllen und stellte ihm, sollte diese Aufforderung weiterhin unbeantwortet bleiben, die Verfügung der ordentlichen Steuerpflicht im Kanton Basel-Stadt in Aussicht. Mangels Antwort erliess die Steuerverwaltung BS am 28. April 2015 eine Domizilverfügung, welche die Steuerpflicht von A.________ im Kanton Basel-Stadt ab 1. Januar 2015 feststellte und unangefochten in Rechtskraft erwuchs. A.b. Am 27. Oktober 2015 zog A.________ nach U.________ (Kanton Solothurn) und meldete sich dort an. Nachdem er trotz Mahnung, Mahngebührenverfügung vom 26. Mai 2016 und Ordnungsbussenverfügung vom 1. August 2016 keine Steuererklärung eingereicht hatte, wurde er mit zwei Verfügungen der Veranlagungsbehörde Olten-Gösgen (Veranlagungsbehörde SO) vom jeweils 5. September 2016 für die Steuerperiode 2015 nach pflichtgemässem Ermessen als Steuerpflichtiger im Kanton Solothurn für einerseits die Staatssteuer und andererseits die direkte Bundessteuer veranlagt. Auch im Kanton Basel-Stadt liess A.________ Mahnungen zur Einreichung der Steuererklärung unbeantwortet und wurde daraufhin von der Steuerverwaltung BS mit zwei Verfügungen vom je 15. September 2016 bezüglich der Steuerperiode 2015 nach pflichtgemässem Ermessen für einerseits die Kantonssteuern und andererseits die direkte Bundessteuer veranlagt. Die Veranlagungsverfügungen der Steuerverwaltung BS erwuchsen unangefochten in Rechtskraft.