Citation: 8C_787/2020 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hat sodann für die Beurteilung der natürlichen Kausalität zu Recht auf die Expertise von Dr. med. D.________ abgestellt, welche alle von der Rechtsprechung aufgestellten Kriterien zur Beweiswertigkeit von Aktengutachten vollumfänglich (vgl. E. 2.2 hievor) erfüllt. Die Kritik, wonach die Ausführungen von Dr. med. D.________ unvollständig, unzureichend und voreingenommen seien, ist nicht stichhaltig. Dr. med. D.________ legt schlüssig dar, dass kein Zusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 11. Juli 1991 und der heutigen Lungenproblematik erstellt ist. Es ist aus dem Aktengutachten weiter ersichtlich, dass sich der Beschwerdeführer die Schädigung der Lunge in erster Linie durch jahrzehntelangen Tabakkonsum selbst zugefügt hat. Ausserdem ist entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers bei der Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts gerade nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz der fachärztlichen Aktenbeurteilung des Dr. med. D.________ gefolgt ist, da in diesen Fällen die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (SVR 2010 UV Nr. 17 S. 63, [Urteil 8C_239/2008 vom 17. Dezember 2009] E. 7.2).