Citation: 7B_304/2024 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer bestreitet die von der Vorinstanz bejahte Wiederholungsgefahr. Er macht geltend, die Vorinstanz habe ihre behördliche Begründungspflicht verletzt, indem sie sich nicht hinreichend zu den gesetzlichen Voraussetzungen der Wiederholungsgefahr, wie etwa dem Vortatenerfordernis, geäussert habe. Zudem stütze sie sich für die Beurteilung der Rückfallgefahr auf ein psychiatrisches Gutachten ab, lege aber nicht dar, was der Sachverständige in diesem Gutachten festgehalten habe. Ferner habe die Vorinstanz im Verfahren 7B_116/2024 mit Vernehmlassung vom 5. Februar 2024 erklärt, dass sich die Verfahrensakten nicht mehr bei ihr befänden. Ohne diese Akten habe sie aber sein Haftentlassungsgesuch gar nicht richtig prüfen können. Ihre Feststellung der Wiederholungsgefahr beruhe damit auf Willkür.