Citation: 8C_335/2019 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erachtete die Beurteilung der die Beschwerdegegnerin beratenden Dres. med. E.________, Facharzt FMH Innere Medizin, Physikalische Medizin und Rehabilitation, und F.________, Facharzt Neurologie FMH, für beweiskräftig. Danach bestehe zwischen dem Sturz vom 29. Februar 2016 und der aufgetretenen Gesundheitsschädigung kein Kausalzusammenhang. Die Halswirbelsäule (HWS) weise keine traumatischen strukturellen Läsionen auf, vielmehr sei ihre Schädigung krankheitsbedingt. Der Umstand, dass vor dem 29. Februar 2016 keine Symptome wie Schmerzen an der HWS, Kribbelparästhesien oder eine Gangunsicherheit dokumentiert seien, genüge nicht, um eine Unfallkausalität zu beweisen. Der am 4. März 2016 konsultierte Hausarzt habe weitgehend unauffällige Befunde erhoben. Das eine Woche später durchgeführte MRI habe keine Hinweise auf eine traumatische Läsion im Bereich der HWS geliefert, sondern einen engen Spinalkanal und degenerative Veränderungen aufgezeigt. Symptome einer inkompletten Tetraplegie, aber auch Knieschmerzen seien erstmals am 21. März 2016 ärztlich dokumentiert worden. Weder die Stellungnahme des Hausarztes noch jene des Dr. med. G.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin FMH, die dem kantonalen Gericht nur auszugsweise vorgelegt worden sei, weshalb der Beweiswert derselben nicht abschliessend beurteilt werden könne, weckten Zweifel an den Darlegungen der Dres. med. E.________ und F.________. Diese gelangten, so das kantonale Gericht weiter, zum überzeugenden Schluss, dass die sturzbedingte Hyperextension der HWS zu keiner relevanten Verletzung des Rückenmarks geführt habe, da sonst früher und in erheblicherem Ausmass neurologische Symptome aufgetreten wären, als dies in den ersten Tagen nach dem Sturz tatsächlich der Fall gewesen sei. Darauf gehe Dr. med. G.________ nicht ein.