Citation: 4A_329/2022 E. 4.4

4.4. Die Vorinstanz hat - entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung - keine "überspannten Anforderungen an die Erfolgsaussichten des Begehrens" gestellt. Sie gelangte vielmehr zur Erkenntnis, dass der Beschwerdeführer den geltend gemachten Schaden nicht substantiiert und ausserdem eine relevante anwaltliche Pflichtverletzung nicht aufgezeigt habe. Dementsprechend hat sie die Aussichtslosigkeit des gegen die (damalige) anwaltliche Vertretung geführten Haftpflichtprozesses zu Recht bejaht, und war das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen. Dies ist nicht zu beanstanden (Art. 117 lit. b ZPO).