Citation: 6B_1016/2013 E. 3.4.4

3.4.4. Die Vorinstanz hält fest, die Beschwerdeführerin habe erst an der erstinstanzlichen Verhandlung vorgebracht, es sei zu einem Streit zwischen dem Maler und B.________ gekommen. Sie sei nicht angegriffen worden. Davor hätte sie ausgeführt, sie habe in Notwehr und Selbstverteidigung gehandelt, um sich gegen die Belästigung und Ruhestörung zu wehren, nachdem der Maler seine Arbeit auf entsprechende Aufforderung hin nicht eingestellt habe. Dieser bestätige diese Angaben. B.________ stütze die Aussage der Beschwerdeführerin nicht, wonach sie mit dem Wasserwurf eine Eskalation des Streits habe verhindern wollen. Er habe keine massive verbale Auseinandersetzung erwähnt, sondern nur ausgeführt, er habe verärgert, mit ungewohnt lauter Stimme den sich in der Pause befindlichen Handwerkern in den Hof hinunter zugerufen, sie sollen sich mässigen, die Arbeit wieder aufnehmen oder verschwinden. Eine Notwehr- oder Notwehrhilfesituation sei nicht erstellt. Die Lärmbelästigung stelle keinen Angriff im Sinne von Art. 15 StGB dar (Urteil S. 7 E. 5.3). Mit dieser schlüssigen Würdigung setzt sich die Beschwerdeführerin nicht substanziiert auseinander, wenn sie rügt, bezüglich der Notwehrsituation sei der Sachverhalt willkürlich ermittelt worden (Beschwerde S. 22 lit. j). Insbesondere vermag sie die vorinstanzliche Feststellung, sie habe die Notwehrsituation im Verlauf des Verfahrens immer dramatischer beschrieben, nicht zu widerlegen, sondern bestätigt diese vielmehr, indem sie ihre diesbezügliche Schilderung von der Anzeige ("Belästigung und Ruhestörung") bis zur erstinstanzlichen Verhandlung ("es käme bald zu einer Messerstecherei") zitiert (Beschwerde S. 9 lit. b).