Citation: 6B_1024/2021 E. 4.1.1

4.1.1. Für einen Härtefall resp. einen Verbleib des Beschwerdeführers in der Schweiz spricht gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen vor allem seine familiäre Situation. Er heiratete im Mai 2010 und hat aus dieser Ehe drei minderjährige Kinder. Seit Mai 2019 sind die Ehegatten getrennt und inzwischen geschieden. Die Kinder leben bei der Mutter, sehen den Vater jedoch wöchentlich, manchmal täglich. Der Beschwerdeführer pflegt, wie die Vorinstanz feststellt, eine glaubhaft intakte Beziehung zu und einen regelmässigen Umgang mit seinen Kindern, gegenüber denen er auch elterliche Verantwortung wahrnimmt und Unterhaltsbeiträge ausrichtet. Zudem fällt bei den persönlichen Interessen ins Gewicht, dass der Beschwerdeführer mit 9 Jahren in die Schweiz zu seiner Mutter kam und hier die obligatorische Schulzeit absolviert hat. Neben seiner Mutter wohnen auch seine beiden Brüder, die Tante, bei der er in seinem Heimatland die ersten Lebensjahre verbracht hatte, sowie seine Cousins in der Schweiz. Sein Vater, der ununterbrochen in der Dominikanischen Republik lebte, ist vor ein paar Jahren gestorben. Der Beschwerdeführer spricht Schweizerdeutsch und verfügt neben dem familiären auch über ein soziales Umfeld in der Schweiz. Obschon er nach Abschluss der Schulzeit zunächst Mühe bekundete, in der Berufswelt Fuss zu fassen, schloss er 2008 eine Anlehre zum Metallbearbeiter/Bauschlosser ab, arbeitete in der Folge bis zur Kündigung Ende Mai 2020 als Hilfsmonteur und konnte per Ende März 2021 nach einigen Temporäranstellungen wieder eine Festanstellung antreten. Die Vorinstanz geht grundsätzlich von einer erfolgreichen sozialen und wirtschaftlichen Integration aus.