Citation: 5D_191/2021 E. 5.1

5.1. Sodann wirft die Beschwerdeführerin dem Obergericht vor, die falschen gesetzlichen Grundlagen angewendet zu haben. Namentlich sei die PKV für die Bemessung des amtlichen Honorars vor der KESB nicht anwendbar. Sie führt aber nicht aus, welches die ihrer Ansicht nach zutreffenden gesetzlichen Grundlagen für die Bemessung der Entschädigung als amtliche Anwältin sind und inwiefern die Anwendung der aus Sicht der Beschwerdeführerin massgeblichen Gesetzesbestimmungen zwingend zum geforderten Honorar geführt hätte, und kommt insofern ihrer Begründungspflicht nicht nach. Auf die nicht rechtsgenüglich begründete Rüge ist nicht einzutreten (E. 2).