Citation: 8C_686/2021 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz sei zu Unrecht von einer unentschuldbaren Verletzung ihrer Mitwirkungspflicht und dementsprechend auch zu ihren Ungunsten von einer Beweislosigkeit ausgegangen. Sie habe sich, so die Beschwerdeführerin weiter, entgegen der Vorinstanz nicht grundsätzlich jeglicher medizinischer Abklärung verweigert. Vielmehr habe sie ausdrücklich darum gebeten, das von ihr im Zivilverfahren beantragte Gutachten abzuwarten, dem die Vorinstanz im Übrigen zu Unrecht von vornherein den Beweiswert absprechen wolle. Sich erneuten neurologischen und neuropsychologischen Untersuchungen mit der damit verbundenen psychischen Belastung zu unterziehen, sei ihr nicht zuzumuten. Zudem liefe die erneute Abklärung durch den Unfallversicherer auf die unzulässige Einholung einer "second opinion" hinaus.