Citation: 5A_122/2015 E. 2.3

2.3. Daran ändert der Vorwurf des Beschwerdeführers nichts, die Vorinstanz berufe sich auf einen "uralten, absolut nicht mehr relevanten" Entscheid des Bundesgerichts. Inwiefern die darin festgehaltene Praxis heute nicht mehr von Bedeutung sein soll, führt er indes nicht aus. Auch sein Hinweis auf den Ersatz von Art. 17 GebT SchKG durch Art. 3 GebV SchKG geht an der Sache vorbei. Die jeweiligen Bestimmungen haben lediglich eine redaktionelle Anpassung erfahren. An den Voraussetzungen, unter welchen vom Betreibungsamt eine entgeltliche detaillierte Kostenrechnung verlangt werden kann und einzelne Gebührenpositionen angefochten werden können, hat sich nichts geändert. Ebenso wenig kann dem Beschwerdeführer gefolgt werden, wenn er sich auf das Einsichtsrecht beruft (Art. 8a SchKG). Zwar steht dem Schuldner gegen Entgelt grundsätzlich jederzeit und vollumfänglich Einsicht und Auskunft in laufende und abgeschlossene Verfahren zu (Urteil 5A_201/2013 vom 29. April 2013 E. 3; MÖCKLI, in: Kurzkommentar SchKG, 2. Aufl. 2014, N. 8 zu Art. 8a; Art. 12 und Art. 12a GebV SchKG). Dieses Auskunftsrecht ist mit Bezug auf Gebühren und Auslagen in Art. 3 GebV SchKG geregelt und wird gegen die Gebühr von Art. 9 GebV SchKG gewährt ( JOOS, a.a.O.). Weder die eine noch die andere Regelung bedeutet indes, dass ein entsprechendes Gesuch als allgemeine Gebührenbeschwerde (zur Überprüfung sämtlicher Gebühren durch die Aufsichtsbehörde) zu behandeln ist oder die Möglichkeit gibt, einen bestimmten Gebührenbezug zu jedem beliebigen Zeitpunkt anzufechten.