Citation: 6B_836/2014 E. 1.5.5

1.5.5. Die Festlegung des Deliktsdatums durch die Vorinstanz auf den 20. August 2008 ist nicht widersprüchlich. Zwar gab Z.________ zunächst an, der Vorfall habe sich ca. im Mai 2007 zugetragen (act. 2096). Er rückte diesen aber in der gleichen Einvernahme in grosse zeitliche Nähe zu einer von Y.________ am 21. August 2008 begangenen Körperverletzung in Basel, bei welcher auch der Beschwerdeführer zugegen war, und gab an, diese sei vermutlich zwei Tage später begangen worden (act. 2099). Später im Verfahren sagte er aus, der Zwischenfall in der Bar N.________ habe sich in derselben Nacht wie die Körperverletzung ereignet (act. 2172). A.________ sagte in seiner ersten Einvernahme aus, die Auseinandersetzung in der Bar N.________ habe sich im Jahr 2008 zugetragen, an das genaue Datum könne er sich nicht erinnern. Er habe die Bar aber ein oder zwei Monate danach geschlossen (act. 2101). Auch er erwähnte die anschliessende Schlägerei (act. 2103). Entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers sagte auch E.________ aus, der Konflikt in der Bar N.________ habe sich im Mai oder August 2008 abgespielt, jedenfalls nicht später. Eventuell auch im März oder April 2008 (act. 2129). Er führte aus, dass die Bar N.________ im November 2008 von einem neuen Eigentümer übernommen worden sei (act. 2124). Dies stimmt mit den Angaben von A.________ überein, wonach er zu dieser Zeit die Arbeit in der Bar beendet habe. Nachdem keine Anzeichen für einen vergleichbaren Vorfall in der Bar N.________ bestehen, ist die vorinstanzliche Annahme des Deliktdatums vom 20. August 2008 nicht willkürlich. Die Begründungspflicht ist nicht verletzt, wenn sie sich zu den daran geäusserten Zweifeln nicht mehr äussert. Es ist nicht erforderlich, dass sich die Vorinstanz mit allen Vorbringen einlässlich auseinandersetzt und jedes explizit widerlegt (vgl. BGE 139 IV 179 E. 2.2 S. 183; 138 IV 81 E. 2.2 S. 84; 137 II 266 E. 3.2 S. 270; je mit Hinweisen). Im Übrigen konnte der Beschwerdeführer das vorinstanzliche Urteil aufgrund der darin enthaltenen Begründung sachgerecht anfechten, wie seine Ausführungen deutlich machen.