Citation: 5A_175/2024 E. 6.3.1

6.3.1. Zunächst macht die Beschwerdeführerin geltend, zum Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Entscheids habe kein Grund mehr für den Erlass einer erwachsenenschutzrechtlichen Massnahme bestanden. Wie mehrfach dargelegt worden sei, hätten die Beteiligten sich umgehend entschlossen, vom geplanten Rechtsgeschäft abzusehen. Dieses sei technisch auch gar nicht mehr umsetzbar gewesen, weil die Zusagen bis zum 30. November 2022 hätten umgesetzt werden müssen. Die Dringlichkeit sei ausserdem aufgrund der dreimonatigen Kündigungsfrist des Sparkontos bei der B.________ zu verneinen.