Citation: 2C_742/2014 E. 2.4

2.4. Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie lebe seit 11 Jahren in der Schweiz. Nach den unbestritten gebliebenen Feststellungen der Vorinstanz hielt sie sich seit 2002 zunächst bloss für jeweilige Kurzaufenthalte und nicht ununterbrochen in der Schweiz auf. Erst ab 2006 lebt sie ununterbrochen im Land. Inwiefern ihr gestützt darauf nach der Scheidung vom zweiten Ehemann ein völkerrechtlicher Bewilligungsanspruch zustehen könnte (etwa Art. 8 EMRK), ist nicht erkennbar und wird von ihr nicht aufgezeigt bzw. in vertretbarer Weise geltend gemacht. Ebenso wenig vermag die Beschwerdeführerin mit ihren Schilderungen Gründe aufzuzeigen, die einen nachehelichen Härtefall im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG und ein entsprechendes Recht auf Bewilligungsverlängerung begründen würden. Es bleibt Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG. Nach den Feststellungen des Verwaltungsgerichts ist die Wohngemeinschaft schon mehrere Monate vor der Ausreise des schweizerischen Ehemannes und lange vor Ablauf von drei Jahren, aufgegeben worden, wobei es keine Anhaltspunkte für den Willen, die Ehegemeinschaft trotz Trennung aufrechtzuerhalten, bzw. Umstände, die als wichtige Gründe für ein Getrenntleben in Betracht fielen, erkannte. Inwiefern damit der Sachverhalt offensichtlich falsch, unvollständig oder sonst wie im Sinne von Art. 97 Abs. 1 bzw. Art. 105 Abs. 2 BGG fehlerhaft festgestellt worden wäre, zeigt die Beschwerdeführerin in keiner Weise auf. Dazu genügen namentlich nicht ihre allgemein gehaltenen Ausführungen über "multikulturelle" Ehen oder über (ohnehin nicht substanziierte) rein berufliche Engagements des Ehemannes im Ausland. Auf diese Weise lässt sich alsdann auch nicht ansatzweise aufzeigen, inwiefern das Verwaltungsgericht Art. 50 Abs. 1 lit. a bzw. Art. 49 AuG oder in anderer Weise schweizerisches Recht verletzt hätte. Im Übrigen beruft sich die Beschwerdeführerin unter dem Gesichtswinkel von Art. 50 Abs. 1 lit. a (in Verbindung mit Art. 43) AuG zu Recht nicht auf die Ehe mit ihrem ersten Ehemann, mit dem sie weniger als drei Jahre in ehelicher Gemeinschaft gelebt hat (vgl. Urteil 2C_873/2013 vom 25. März 2014 E. 3, zur Publikation vorgesehen).