Citation: 4C.4/2007 15.11.2007 E. A

A.________ (Beklagter) wurde im Testament des 1975 verstorbenen C.B.________ zum Willensvollstrecker bestimmt und war mit der Verwaltung des zunächst ungeteilten Nachlassvermögens betraut. Ende 1989 vereinbarten die drei Töchter von C.B.________, D.B.________, E.B.________ und F.B.________ eine partielle Teilung des Nachlasses. E.B.________ und F.B.________ überliessen die ihnen in der Teilung zugekommenen Werte, namentlich Wertschriften im Wert von je rund Fr. 2.26 Mio., weiterhin dem Beklagten zur Verwaltung. Im Jahr 1990 brachte E.B.________ ihr Vermögen in die Stiftung X.________ ein, was an der Verwaltung durch den Beklagten aber nichts änderte. Ende 1997 entzogen F.B.________ sowie die Stiftung X.________ (Klägerinnen) dem Beklagten die Verwaltung ihrer Vermögen.