Citation: 8C_737/2014 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat in umfassender Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere unter Einbezug des Gerichtsgutachtens des Dr. med. B.________ vom 4. September 2013 (mit Ergänzungen vom 14. März 2014) für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich festgestellt, dass sich der Gesundheitszustand des Versicherten in der Zeit zwischen dem 18. September 2003 und dem 7. Dezember 2011 nicht wesentlich verbessert hat. Was die Beschwerdeführerin gegen diese Feststellung vorbringt, vermag sie nicht als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Bei Vorliegen eines Gerichtsgutachtens darf das Gericht rechtsprechungsgemäss "nicht ohne zwingende Gründe" von den Einschätzungen des medizinischen Experten abweichen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 469). Dies gilt auch dann, wenn das Gericht in antizipierter Beweiswürdigung auf das Einholen dieses Gutachtens hätte verzichten können (vgl. Urteil 8C_595/2012 vom 18. Februar 2013 E. 3.3). Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin ist daher nicht weiter zu prüfen, ob das Einholen des Gerichtsgutachtens für die Erledigung des Streites notwendig war. Dass im Weiteren die IV-Stelle die Richtigkeit der Diagnosen des Gerichtsgutachters anzweifelt, stellt ebenfalls keinen zwingenden Grund dar, von der Einschätzung des Experten abzuweichen.