Citation: 1C_348/2023 E. 5.3.2

5.3.2. Soweit die Beschwerdeführerin bemängelt, die Vorinstanzen hätten in willkürlicher Weise lediglich eine Ermessensüberprüfung vorgenommen, kann ihr nicht gefolgt werden. Sie stützt sich dabei auf eine Erwägung des Baurekursgerichts, wonach der Gemeinde nicht vorzuwerfen sei, diese habe ihr Ermessen in Bezug auf die Erheblichkeit der polizeilichen Missstände unsachgemäss gehandhabt, und darauf, dass die Vorinstanz diese Einschätzung geschützt habe. Abgesehen davon geht aus den obigen Erwägungen hervor, dass sich die Vorinstanzen mit dem Vorliegen von erheblichen polizeilichen Missständen (§ 358 PBG/ZH) bzw. von polizeilichen Übelständen (§ 243 PBG/ZH) auseinandergesetzt haben. Zudem entspräche die Überprüfung (auch) der Ermessensausübung einer vollen Kognition und bildete jedenfalls keine unzulässige Beschränkung der Überprüfungsbefugnis, wie sie die Beschwerdeführerin geltend macht. Eine willkürliche Anwendung kantonalen Rechts durch die Vorinstanz ist mithin auch insofern nicht dargetan.