Citation: 5A_284/2019 E. 4

Für die Frage der aufschiebenden Wirkung beruft sich der Beschwerdeführer in erster Linie darauf, dass das eheliche Zusammenleben kurz gewesen und deshalb auf die vorehelichen Verhältnisse abzustellen sei. Dabei verkennt er, dass sich die - nicht näher bezeichnete, aber offensichtlich angesprochene - bundesgerichtliche Rechtsprechung zur Kurzehe bzw. zur lebensprägenden Ehe auf den nachehelichen Unterhalt gemäss Art. 125 ZGB bezieht (BGE 135 III 59 E. 4.1 S. 61; 141 III 465 E. 3.1 S. 468), es aber vorliegend um ein Eheschutzverfahren und damit um die Festsetzung ehelichen Unterhaltes gemäss Art. 163 ZGB geht (BGE 138 III 97 E. 2.2 S. 99; 140 III 337 E. 4.2.1 S. 338). Vor dem Hintergrund der in E. 1 erwähnten Kognition müsste der Beschwerdeführer deshalb mit substanziierten Rügen dartun, inwiefern es willkürlich sein soll, wenn das Obergericht nicht davon ausgegangen ist, dass der Beschwerdegegnerin während der bestehenden Ehe keinerlei Unterhalt zustehen kann, so dass sich die Gewährung der aufschiebenden Wirkung gegen die erstinstanzliche Unterhaltsfestsetzung aufdrängen würde. Solches wird nicht einmal angesprochen, geschweige denn mit substanziierten Rügen dargetan. Bereits daran scheitert die Beschwerde in materieller Hinsicht. Nur ergänzend ist deshalb festzuhalten, dass auch im Zusammenhang mit dem Vorhalt, die geltend gemachte Illiquidität des unbestritten hohen Vermögens des Beschwerdeführers sei nicht glaubhaft gemacht,eine blosse Wiederholung der betreffenden Behauptung und damit keine hinreichend substanziierte Willkürrüge erfolgt. Einzig wird auf ein Schreiben der C.________ AG vom 22. Januar 2019 verwiesen, wonach angeblich seit der Heirat ein enormer Mittelabfluss aus den Gesellschaften stattgefunden habe und alle Gelder langfristig gebunden seien; indes zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, dass und an welcher Stelle er dieses Schreiben im kantonalen Verfahren prozesskonform eingeführt hätte, so dass es als unzulässiges Novum im Sinn von Art. 99 Abs. 1 BGG zu gelten hat und sich Weiterungen hierzu erübrigen. Insbesondere ist auch nicht näher zu beleuchten, inwiefern Zahlungsschwierigkeiten - soweit sie, was vorliegend nach dem Gesagten nicht der Fall ist, erwiesen wären - überhaupt einen nicht leicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinn von Art. 315 Abs. 5 ZPO zu begründen vermöchten.