Citation: 9C_870/2007 26.03.2008 E. 2

Die Vorinstanz hat den Anspruch des Beschwerdeführers auf Übernahme der Kosten der beantragten psychodiagnostischen Untersuchung mit der Begründung verneint, es sei nicht gesagt worden, um welche Abklärungen es sich dabei handle. In der Replik werde zudem darauf hingewiesen, dass der Knabe inzwischen den Kindergarten besuche. Somit sei aber davon auszugehen, dass die beantragte Untersuchung für den Besuch des Kindergartens nicht erforderlich gewesen sei. Die geforderte Untersuchung sei denn bisher auch nicht durchgeführt worden. Es müsse daher davon ausgegangen werden, dass zur Zeit keine entwicklungspsychologische Abklärung notwendig sei. Sollten im Kindergarten Probleme auftauchen, welche für die spätere Einschulung relevant sein könnten, könne immer noch eine solche Untersuchung angeordnet werden. Ebenso könne eine solche Untersuchung kurz vor der Einschulung zur Diskussion stehen, sofern der Knabe einer Sonderschulung bedürfe. In diesem Sinne müsse sich eine Abklärungsmassnahme als für die Entscheidfindung unerlässlich erweisen. Vorliegend seien aber ohnehin noch keine Abklärungsmassnahmen vorgenommen worden. Die IV-Stelle habe im jetzigen Zeitpunkt die beantragte Untersuchung nicht zu übernehmen, weil nicht belegt sei, dass zur Zeit eine andere Schulung oder irgendwelche Therapien erforderlich seien.