Citation: 9C_443/2014 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht erwog, der Beschwerdeführer sei an vier einfachen Gesellschaften beteiligt gewesen, welche 2008 und 2009 erhebliche Gewinne erzielt hätten. Gemäss Art. 20 Abs. 3 AHVV handle es sich bei solchen Einkünften um Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit, wenn die einfachen Gesellschaften einen Erwerbszweck verfolgten. Einen solchen bejahte das Gericht zunächst betreffend die Gesellschaft B.________, bestehend aus dem Beschwerdeführer, C.________ und D.________. Die Gesellschaft habe die Bebauung der in E.________ gelegenen Parzelle Nr. ........ sowie den Verkauf oder die feste Vermietung der Wohnungen bezweckt, was über eine schlichte Vermögensverwaltung hinausgehe bzw. auf Gewinn ausgerichtet sei wie die Tätigkeit eines Liegenschaftshändlers. Ferner seien die anfallenden Baumanagementarbeiten der F.________ AG übertragen worden. Gemäss Handelsregistereintrag sei C.________ Verwaltungsratspräsident dieser Unternehmung und D.________ Mitglied des Verwaltungsrats. Die Geschäftsführung der einfachen Gesellschaft habe C.________ oblegen, wobei seine Aufwendungen gemäss Gesellschaftsvertrag im Baumanagementhonorar enthalten seien. Diese gesellschaftsvertraglichen Abreden liessen den Schluss zu, dass sich C.________ und D.________ im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit an der einfachen Gesellschaft B.________ beteiligt hätten, was eine erwerbliche Ausrichtung der Gesellschaft bestätige. Auch beim Beschwerdeführer bestehe ein Zusammenhang zur seiner vormaligen Tätigkeit, weil die Elektroingenieur- und Elektroinstallationsarbeiten an die A.________ AG, die vormals ihm gehört habe, vergeben worden seien. Die einfachen Gesellschaften G.________, H.________ und I.________, bestehend aus dem Beschwerdeführer und J.________, hätten den Grundstückskauf und -Verkauf, die Überbauung sowie die Vermietung und den Verkauf der Neu- bzw. Umbauten bezweckt. Damit verfolgten diese Gesellschaften ebenfalls einen Erwerbszweck. J.________, welche ein Architekturbüro betreibe, habe sich in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit an den einfachen Gesellschaften beteiligt und deren Geschäftsführung besorgt. Ihre Tätigkeit habe sich der Beschwerdeführer wie eine eigene Erwerbstätigkeit anrechnen zu lassen. Zusammenfassend habe sich der Beschwerdeführer in relativ rascher Abfolge an Baugesellschaften beteiligt, was als planmässiges Vorgehen zu werten sei. Zudem habe er sich jeweils mit Personen zusammengeschlossen, die sich in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit an den Gesellschaften beteiligt und in seinem Einverständnis die Geschäftsführung übernommen hätten. Aufgrund des Erwerbszwecks der Gesellschaften seien die aus seinem Privatvermögen stammenden Finanzmittel, die in die Gesellschaften eingebracht wurden, zu Geschäftsvermögen geworden und der daraus fliessende Gewinnanteil stelle Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit dar.