Citation: 5D_149/2023 E. 6

Das Kantonsgericht hat weiter erwogen, es bestünden keine begründeten Zweifel daran, dass die vom Beschwerdegegner eingereichte Kopie des als Rechtsöffnungstitel eingereichten Dokuments "Debt Note" mit dem Original übereinstimme. Dafür, dass in der vom Beschwerdeführer abgegebenen Schuldanerkennung ein zusätzlicher Satz ("The debt amount secures the transfer of an investment from Ukraine to Switzerland.") enthalten gewesen wäre, gebe es keine Anhaltspunkte. Im Übrigen setze sich der Beschwerdeführer mit der zutreffenden Erwägung des Erstrichters, wonach der Wortlaut der "Debt Note" klar sei und der erwähnte Satz am Vorliegen einer Schuldanerkennung ohnehin nichts zu ändern vermöchte, nicht auseinander. Weil der angeblich fehlende Satz in der Kopie damit keinen Einfluss auf das Vorliegen einer Schuldanerkennung habe, erscheine das Gesuch des Beschwerdegegners um Einreichung des Originals vor dem Hintergrund, dass er keine weiteren Abweichungen geltend mache, als obsolet und es sei dem Gesuch auch aus diesem Grund nicht zu entsprechen. Dem Begehren auf Einholung eines Gutachtens hat das Kantonsgericht gleich mit dreifacher Begründung nicht stattgegeben. Erstens habe der Beschwerdeführer in seiner Stellungnahme vom 21. April 2022 die Einholung eines Gutachtens nicht beantragt und in den späteren Eingaben seine Novenberechtigung nicht dargelegt, zweitens sei der Beweis im Rechtsöffnungsverfahren grundsätzlich durch Urkunden zu erbringen und drittens habe der Beschwerdeführer nicht benannt, welche konkrete Frage mittels Gutachten hätte geklärt werden sollen, sondern sich auf das Vorbringen von pauschalen Themen beschränkt. Was der Beschwerdeführer gegen diese Erwägungen vorbringt, genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. vorne E. 2). Soweit er sich auf Art. 180 Abs. 1 Satz 2 ZPO beruft, zeigt er nicht auf, inwiefern die Vorinstanz bei der Anwendung dieser Bestimmung in Willkür verfallen sein soll. Sodann geht der Beschwerdeführer nicht in nachvollziehbarer Weise auf die entscheidenden, je einzeln anzufechtenden (BGE 133 IV 119 E. 6) kantonsgerichtlichen Erwägungen zum Verzicht auf Einholung eines Gutachtens ein, indem er bloss geltend macht, der Rechtsöffnungsrichter habe nicht über das notwendige Fachwissen verfügt.