Citation: 7B_266/2022 E. 2.2.1

2.2.1. Der Beschwerdeführer und der Mitbeschuldigte D.________ sollen im Rahmen des Kaufs der C.________ AG E.________ mittels Kaufvertrag vom 10. März 2006 getäuscht haben. Die Vorinstanz geht unter Verweis auf ihr Urteil vom 9. Juli 2019 und die verbindlichen Feststellungen des Bundesgerichts im dagegen geführten Beschwerdeverfahren (Urteil 6B_511/2020) von folgendem Anklagesachverhalt aus, welcher seitens des Beschwerdeführers nicht bestritten ist: E.________ beabsichtigte im Verlauf des Jahres 2005, die C.________ AG, deren Verwaltungsratspräsident und Mehrheitsaktionär er seit über 30 Jahren war, durch Veräusserung seiner Mehrheitsbeteiligung an die von den Beschuldigten gehaltene F.________ AG zu verkaufen. Er beauftragte G.________ mit der Suche nach einem Käufer und der Bewertung möglicher Angebote. Das Interessentenfeld schrumpfte indes rasch. Die Vorinstanz nahm an, dass die Beschuldigten im Rahmen der vom Beschwerdeführer geführten und vom Mitbeschuldigten gebilligten Sondierungsgespräche und Verkaufsverhandlungen den Eindruck vermittelten, dass sowohl die F.________ AG als Käuferin als auch sie selber über genügend Finanzkraft verfügen würden, um den von E.________ auf Fr. 3,5 Mio. festgesetzten Kaufpreis bezahlen zu können. So hätten sie namentlich just zu Beginn der Vertragsverhandlungen das Aktienkapital der F.________ AG von Fr. 100'000.-- auf Fr. 3 Mio. erhöht, wobei dies mittels einer Verrechnungsliberierung erfolgt sei, durch welche der Gesellschaft in Wirklichkeit keinerlei Liquidität zugeflossen sei. Der Eindruck der bestehenden Leistungsfähigkeit sei falsch gewesen. Bei der F.________ AG habe es sich auch nach der Kapitalerhöhung um eine substanzlose Mantelgesellschaft gehandelt und deren Tochtergesellschaften seien ihrerseits wertlos, weitgehend überschuldet, illiquid und inaktiv gewesen. Auch die Beschuldigten selbst seien weder solvent noch kreditwürdig gewesen. Zudem hätten sie sich weiterer Täuschungen bedient, namentlich ein Organigramm der F.________ AG vorgezeigt, eine neu erworbene Türenfabrik in Slowenien erwähnt und vorgegeben, dass für die Finanzierung des Kaufpreises seitens der F.________ AG keine Bankkredite notwendig gewesen seien (vgl. Urteil 6B_511/2020 vom 10. März 2021 E. 3.1.1 f.). Auf Anordnung des Bundesgerichts im Verfahren 6B_511/2020 hielt die Vorinstanz mit Bezug auf das Verhalten der Beschuldigten weiter fest, sie hätten den von E.________ mit dem Verkauf der C.________ AG beauftragten G.________ bewusst frühzeitig - mitten in der Evaluierungsphase und nur wenige Tage nach der ersten Kontaktnahme - durch Abreden mit Blick auf die Zeit nach dem Verkauf der C.________ AG auf ihre Seite gezogen, damit dieser auf eine Prüfung ihrer nicht vorhandenen finanziellen Leistungsfähigkeit verzichten würde, was er denn auch getan habe. So hätten die Beschuldigten mit G.________ vereinbart, dass er 25% des Nettogewinns der nach dem Kauf beabsichtigten Verkäufe von C.________-eigenen Liegenschaften für sich behalten könne, und ihm die Weiterbeschäftigung als Berater und Verwaltungsrat der F.________ AG in Aussicht gestellt. Damit hätten es die Beschuldigten geschafft, in die engere Wahl zu kommen und den Mitinteressenten auszustechen. Hinter der Vereinbarung habe indes reines Kalkül gesteckt, da die Beschuldigten trotz des späteren Zuschlags, die C.________ AG kaufen zu können, auf die Dienste von G.________ verzichtet und ihn auch am Grundstückverkauf nicht beteiligt hätten.