Citation: 7B.276/2001 11.01.2002 E. 6

6. Rang seien weder im Umfang von insgesamt (nominell) Fr. 495'000.-- noch in der Höhe der Zinssätze (8 bzw. 10 %) begründet. Die Beschwerdeführerin wendet sich mit diesen Vorbringen und ihren Hinweisen auf tiefere vertraglich vereinbarte Darlehenszinsen vergeblich gegen die auf dem Grundstück haftenden dinglichen (Pfand-) Rechte für Kapital- und Zinsforderungen. Das Betreibungsamt hat die im Grundbuch eingetragenen sowie die aufgrund der öffentlichen Aufforderung angemeldeten Lasten in das Lastenverzeichnis aufzunehmen (Art. 34 Abs. 1 lit. b der Verordnung über die Zwangsverwertung von Grundstücken; VZG, SR 281. 42). Die untere Aufsichtsbehörde - auf deren Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen wird - hat festgehalten, die im Auszug gemäss Grundbuch vom 22. Mai 2001 sowie die von der Grundpfandgläubigerin mit Schreiben vom 29. Juni 2001 angemeldeten Lasten seien in das Lastenverzeichnis übernommen worden. Die Beschwerdeführerin behauptet nicht, diese Feststellungen würden auf Versehen beruhen (vgl. Art. 63 Abs. 2 i.V.m. Art. 81 OG), und sie legt nicht dar, inwiefern die obere Aufsichtsbehörde die massgebende Bestimmung der VZG oder andere Bundesrechtssätze unrichtig angewendet habe. Insoweit kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden (Art. 79 Abs. 1 OG). c) Weiter macht die Beschwerdeführerin geltend, die Beträge von Fr. 126'481. 25 und Fr. 201'857. 90 seien betreffend Höhe und Zinsen nicht ausgewiesen, nachdem die Bank C.________ dem Nachlassvertrag mit dem Schuldner B.________ zugestimmt habe. Die Beschwerdeführerin bezieht sich mit ihren Vorbringen offenbar auf die entsprechenden im Lastenverzeichnis als Forderungen der Bank C.________ aufgeführten Beträge unter der Position "Geschäftskonto xxx" sowie "Darlehen yyy", jeweils lautend auf B.________. Die Beschwerdeführerin kritisiert mit ihren Vorbringen die Begründetheit von Forderungen der Bank C.________ gegenüber B.________. Sie verkennt, dass mit Beschwerde gemäss Art. 17 ff. SchKG gegen das Lastenverzeichnis - sowenig wie gegen die darin aufgenommenen Lasten als solche - die materielle Begründetheit von Forderungen nicht in Frage gestellt werden kann (Jaeger/Walder/Kull/Kottmann, Bundesgesetz über SchK, 4. A., N. 5 zu Art. 17). In ihren weiteren Ausführungen legt die Beschwerdeführerin nicht dar, inwiefern durch den angefochtenen Entscheid Bundesrechtssätze, insbesondere Vorschriften betreffend Grundlegung, Ergänzung oder Bereinigung des Lastenverzeichnisses (vgl. E. 2a) verletzt worden seien. Soweit sie sich auf eine wortwörtliche Wiedergabe der im kantonalen Verfahren eingelegten Beschwerde beschränkt, kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden (Art. 79 Abs. 1 OG).