Citation: 2C_182/2009 13.05.2009 E. 1

Vorab stellt sich die Frage der Rechtzeitigkeit der Beschwerde. Das hier angefochtene Urteil des Kantonsgerichts Freiburg (Steuergerichtshof) vom 12. Dezember 2008 wurde dem Beschwerdeführer mit eingeschriebener Post am 7. Januar 2009 an seine schweizerische Zustelladresse zugestellt. Die Sendung wurde am 8. Januar 2009 avisiert, aber innert Frist nicht abgeholt (oder refüsiert) und am 16. Januar 2009 an den Absender retourniert (Suchergebnisse gemäss Track & Trace für die Postsendung Nr. 98.00.170151.00232373). Am 30. Januar 2009 wurde das Urteilsdispositiv samt Rechtsmittelbelehrung im Amtsblatt des Kantons Freiburg publiziert. Am 17. Februar 2009 wurde es dem Beschwerdeführer zudem per Fax ins Ausland übermittelt (8 Seiten mit Deckblatt). Der Beschwerdeführer anerkennt, am 17. Februar 2009 vom Urteil mindestens teilweise Kenntnis erhalten zu haben. Am 8. März 2009 telefonierte er mit dem Präsidenten des Steuergerichtshofes. Dieser bestätigte ihm, dass mit dem Urteil vom 12. Dezember 2008 für den Steuergerichtshof die Sache erledigt sei. Mit Ablauf der Frist zur Abholung am schweizerischen Zustelldomizil, am 16. Januar 2009, gilt das Urteil des Steuergerichtshofes als eröffnet (Art. 44 Abs. 2 BGG; BGE 134 V 49 E. 4 S. 51; 130 III 396 E. 1.2.3 S. 399). Die Beschwerdefrist lief somit am Montag, 16. Februar 2009, ab. Selbst wenn die Zustelladresse in der Schweiz nicht richtig gewesen sein sollte, hätte das Urteil im Zeitpunkt der Publikation im Amtsblatt (30. Januar 2009) als eröffnet zu gelten und wäre die Beschwerdefrist am Montag, 2. März 2009, abgelaufen. Die Fax-Mitteilung vom 17. Februar 2009 vermochte demgegenüber keine neue Beschwerdefrist in Gang zu setzen. Am 11. März 2009 gab der Beschwerdeführer die vorliegende Beschwerde in Zagreb zur Post. Diese Sendung traf am 16. März 2009 im Briefzentrum International in Zürich ein. Die Beschwerde erweist sich daher auf jeden Fall als verspätet.