Citation: 2C_375/2022 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz kommt zum Schluss, dass die Kindsmutter weiterhin die Betreuung der Beschwerdeführer übernehmen kann. Eine Ausreise nach Ghana wirke nachgeschoben und sei unglaubhaft. Im Verlauf des Verfahrens würden sich die entsprechenden Aussagen der Beschwerdeführer und ihrer Mutter mehr und mehr zuspitzen, weshalb diese als verfahrenstechnisch motiviert zu gelten hätten. So habe die Kindesmutter die elterliche Sorge gerade im Hinblick auf den geplanten Familiennachzug an den Kindsvater übertragen. Auch die im Verfahren vor Bundesgericht von den Beschwerdeführern vorgebrachten Argumente und tatsächlichen Vorbringen haben den Anschein, dass sie bewusst für das Verfahren so zusammengestellt und geschaffen wurden, damit sie den Entscheid begünstigend beeinflussen und reichen insbesondere nicht aus, um aufzuzeigen inwiefern die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt hat. Folglich ist vom vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt auszugehen und damit daran festzuhalten, dass die Beschwerdeführer weiterhin durch die Kindsmutter betreut werden können.