Citation: 7B_611/2024 E. 3.3

3.3. Verfahrensgegenstand im vorliegenden Verfahren bildet ausschliesslich die Frage, ob die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid vom 15. April 2024 das Ausstandsbegehren des Beschwerdeführers gegen die Beschwerdegegnerin vom 2. November 2023 samt der eingereichten Ergänzungen (vgl. Sachverhalt lit. B) aufgrund der damaligen Aktenlage ohne Verletzung von Bundesrecht abweisen durfte (vgl. oben E. 1.2.1). Der Umstand, dass der Beschwerdeführer am 13. März 2024 (Verfahren DGS.2024.10) und am 27. Juni 2024 (Verfahren DGS.2024.34) zwei weitere Ausstandsgesuche gegen die Beschwerdegegnerin gestellt hat, die (soweit ersichtlich) derzeit beim Appellationsgericht Basel-Stadt noch hängig sind, führt entgegen dem Dafürhalten des Beschwerdeführers nicht dazu, dass das vorliegende Verfahren zu sistieren wäre. Denn nach der Praxis des Bundesgerichts ist es grundsätzlich nicht ausgeschlossen, im Rahmen eines (neuen) Ausstandsgesuchs zusammen mit erst später hinzugetretenen Umständen auch auf bereits früher erfolgtes (angeblich) problematisches Verhalten der Verfahrensleitung zurückzukommen (vgl. Urteile 1B_213/2023 vom 14. Juni 2023 E. 3; 1B_42/2022 vom 14. Juni 2022 E. 2.1; 1B_246/2020 vom 22. Dezember 2020 E. 5.2.2). Es wird Sache des Appellationsgerichts Basel-Stadt sein, im Rahmen der bei ihm noch hängigen Ausstandsverfahren aufgrund einer gesamthaften Würdigung sämtlicher Umstände die Frage der Befangenheit bzw. Voreingenommenheit der Beschwerdegegnerin (erneut) zu beurteilen. Das Gesuch um Sistierung des vorliegenden Verfahrens ist abzuweisen.