Citation: U 329/04 15.03.2005 E. 1

Streitig ist die Leistungspflicht der SUVA aus dem Unfall vom 18. September 2001 über den 31. Oktober 2002 hinaus. Die hiefür massgebenden Rechtsgrundlagen sind im angefochtenen Entscheid zutreffend dargestellt. Es betrifft dies zunächst die Grundsätze über den für die Leistungspflicht des Unfallversicherers nebst dem adäquaten erforderlichen natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod; BGE 129 V 181 Erw. 3.1 mit Hinweisen), namentlich auch bei Diskushernien (RKUV 2000 Nr. U 378 S. 190, Nr. U 379 S. 192), und das Dahinfallen dieses Zusammenhangs bei Erreichen des status quo ante vel sine (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. Erw. 3b und 1992 Nr. U 142 S. 75 f. Erw. 4b). Richtig sind auch die Erwägungen über den Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 181 Erw. 3.1 mit Hinweisen), der für den leistungsbegründenden natürlichen Kausalzusammenhang ebenso gilt wie für das - vom Unfallversicherer zu beweisende - Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 46 Erw. 2 mit Hinweis), die Bedeutung ärztlicher Berichte für die Beurteilung dieser Zusammenhänge (BGE 118 V 290 Erw. 1b; RKUV 2000 Nr. U 377 S. 185 Erw. 4a) und den Grundsatz der freien Beweiswürdigung, namentlich im Hinblick auf den Beweiswert von Arztberichten (BGE 125 V 352 Erw. 3a; RKUV 2003 Nr. U 487 S. 345 f. Erw. 5.1). Darauf wird verwiesen mit der Ergänzung, dass auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte Beweiswert zukommt, soweit sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 353 f. Erw. 3b/ee). Hervorzuheben bleibt, dass der Beweis des Wegfalls des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen erbracht werden muss. Ebenso wenig geht es darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliege oder die versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei. Entscheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen des Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind (statt vieler: Urteile S. vom 28. Januar 2005, U 249/04, Erw. 3.2.2, und B. vom 30. November 2004, U 222/04, Erw. 1.3 mit Hinweisen). Das seit 1. Januar 2003 geltende Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) hat die dargelegte Rechtslage nicht modifiziert.