Citation: C 255/06 22.10.2007 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grundsätze über die Voraussetzungen des Anspruchs auf Kurzarbeitsentschädigung (Art. 31 Abs. 1 AVIG; BGE 121 V 371 E. 2a S. 373) sowie die grundsätzliche Anrechenbarkeit eines Arbeitsausfalls, der auf wirtschaftliche Gründe zurückgeht und ein bestimmtes Ausmass erreicht (Art. 32 Abs. 1 AVIG), zutreffend dargelegt. 2.2 Gemäss Art. 32 Abs. 3 AVIG regelt der Bundesrat für Härtefälle die Anrechenbarkeit von Arbeitsausfällen, die auf behördliche Massnahmen, auf wetterbedingte Kundenausfälle oder auf andere vom Arbeitgeber nicht zu vertretende Umstände zurückzuführen sind. Der gestützt darauf erlassene Art. 51 Abs. 1 AVIV macht die Anrechenbarkeit von Arbeitsausfällen, die auf andere nicht vom Arbeitgeber zu vertretende Umstände zurückzuführen sind, davon abhängig, dass der Arbeitgeber sie nicht durch geeignete, wirtschaftlich tragbare Massnahmen vermeiden oder keinen Dritten für den Schaden haftbar machen kann. Nicht anrechenbar ist laut Art. 33 Abs. 1 lit. a AVIG ein Arbeitsausfall, wenn er durch Umstände verursacht wird, die zum normalen Betriebsrisiko des Arbeitgebers gehören. Dieser Vorbehalt gilt nicht nur bei Arbeitsausfällen aus wirtschaftlichen Gründen im Sinne von Art. 32 Abs. 1 AVIG, sondern auch bei Härtefällen im Sinne von Art. 32 Abs. 3 AVIG und Art. 51 AVIV (BGE 128 V 305 E. 4b S. 309 mit Hinweisen).