Citation: 2C_248/2022 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1966), Staatsangehörige der Demokratischen Republik Kongo, reiste am 25. August 1995 in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch, welches am 7. Dezember 1995 abgewiesen wurde. Eine bei der schweizerischen Asylrekurskommission dagegen erhobene Beschwerde wurde abgewiesen. Am 27. Februar 1997 trat das Staatssekretariat für Migration (SEM) auf einen von A.A.________ anlässlich einer erneuten Einreise in die Schweiz gestellten Asylantrag nicht ein und wies diese aus der Schweiz weg. Die bei der schweizerischen Asylrekurskommission dagegen erhobene Beschwerde wurde abgewiesen. Aufgrund fehlender Reisedokumente konnte die Wegweisung nicht vollzogen werden. A.b. Am 27. August 1999 heiratete A.A.________ den in der Schweiz aufenthaltsberechtigten B.A.________, welcher am 30. August 1999 ein Gesuch um Familiennachzug für seine Ehefrau und die am 10. Februar 1997 geborene gemeinsame Tochter C.________ stellte. Das Amt für Migration des Kantons Basel-Landschaft (nachfolgend: Migrationsamt) trat am 9. September 1999 auf das Gesuch nicht ein. Am 7. Dezember 1999 gebar A.A.________ ihre zweite Tochter D.________. A.c. Am 30. Juni 2011 erhielten A.A.________ und B.A.________ sowie ihre Kinder eine Aufenthaltsbewilligung aufgrund eines Härtefalls. Am 23. August 2011 unterzeichnete A.A.________ eine Integrationsvereinbarung, in welcher sie sich bereit erklärte, eine Neuverschuldung zu vermeiden bzw. langfristig die bestehenden Schulden abzubezahlen, ein regelmässiges Erwerbseinkommen zu erzielen, ihre Deutschkenntnisse in Wort und Schrift zu verbessern sowie die schweizerische Rechtsordnung zu respektieren. Am 13. Juni 2012 wurde A.A.________ ausländerrechtlich verwarnt, nachdem sie ihre Arbeitsstelle während der Probezeit wegen ungenügender Arbeitsleistungen verloren hatte. Es werde von ihr erwartet, dass sie sich nachhaltig in den schweizerischen Arbeitsmarkt integriere. Am 12. Juni 2013 verwarnte das Migrationsamt A.A.________ und B.A.________, da sie mit der Anhäufung neuer Schulden gegen die Integrationsvereinbarung verstossen hatten. Die Verlustscheinschulden von A.A.________ hatten sich im damaligen Zeitpunkt um rund Fr. 5'000.-- auf insgesamt Fr. 8'475.90 und diejenigen von B.A.,________ um rund Fr. 55'000.-- auf insgesamt Fr. 90'227.75 erhöht. Zusätzlich wurde A.A.________ aufgefordert, ihr Arbeitspensum zu erhöhen. A.d. Mit Strafbefehlen der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft vom 22. Oktober 2013 bzw. 19. Mai 2015 wurde A.A________ wegen der Nichtabgabe von Ausweisen und/oder Kontrollschildern zu einer bedingt vollziehbaren Geldstrafe von 7 Tagessätzen à Fr. 30.-- sowie einer Busse von Fr. 200.-- bzw. einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen à Fr. 30.-- verurteilt. A.e. Am 8. Dezember 2015 wurde die Ehe zwischen A.A.________ und B.A.________ geschieden. A.f. Am 8. Mai 2017 wurde A.A________ wegen ihrer Sozialhilfeabhängigkeit und Verschuldung ausländerrechtlich verwarnt. A.A.________ habe Sozialhilfeleistungen in der Höhe von Fr. 45'000.-- bezogen und sei beim Betreibungsamt des Kantons Basel-Landschaft mit Verlustscheinen in der Höhe von Fr. 16'027.55 verzeichnet. Unter Androhung weiterer ausländerrechtlicher Massnahmen wurde sie aufgefordert, alle zumutbaren Anstrengungen zu unternehmen, um so bald als möglich finanziell unabhängig zu werden.