Citation: 5A_444/2023 E. 2.4.2

2.4.2. Demgegenüber hält die Beschwerdeführerin einzig fest, dass sie gegen die Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung eine Aberkennungsklage und im Laufe der Jahre weitere Klagen eingereicht habe. Infolge willkürlicher Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege habe sie ihre Rechte nicht wirksam wahrnehmen können. Damit verkennt die Beschwerdeführerin, dass es hier nicht um das Vorliegen eines gültigen Rechtsöffnungstitels geht, sondern um die korrekte Zustellung des Zahlungsbefehls. Zudem geht sie auf den Vorwurf, sich auf einen selber verursachten Formmangel zu berufen, nicht ein. Die Vorinstanz hat daher das Verhalten der Beschwerdeführerin mit eingehender Begründung zu Recht als missbräuchlich eingestuft. Allein der Umstand, dass es um die Verwertung einer als Familienwohnung beanspruchten Liegenschaft geht, ändert an diesem Ergebnis nichts.