Citation: 6B_642/2015 E. 2.1.1

2.1.1. Betreffend die Kostenfolgen erwog die Vorinstanz, dass der Beschwerdeführer im Hauptpunkt, nämlich mit dem Antrag auf Verurteilung des Beschwerdegegners wegen versuchter vorsätzlicher Tötung, eventualiter versuchter schwerer Körperverletzung statt wegen Gefährdung des Lebens, unterlegen und mit seiner Berufung nur im Zivilpunkt (teilweise) durchgedrungen ist. Da die Beurteilung des Hauptpunktes anspruchsvoller und zeitaufwändiger als die Behandlung des Zivilpunktes gewesen sei, rechtfertige es sich, die Gerichtsgebühr von Fr. 20'000.-- und die Auslagen von Fr. 200.--, total Fr. 20'200.--, im Umfang von drei Vierteln dem Beschwerdeführer aufzuerlegen und im Umfang von einem Viertel auf die Staatskasse zu nehmen.