Citation: 1C_37/2013 E. 7.2

7.2. Die Beschwerdeführerin wendet ein, die angeordnete Behebung des rechtswidrigen Zustands sei unverhältnismässig. Das Ausgraben der Strom-, Wasser- und Abwasserleitungen bedeute die Zerstörung des Platzes und dessen Wiederaufbau. Die damit verbundenen Kosten seien unverhältnismässig und zur Verhinderung des dauernden Wohnens wirkungslos, weil die Wasserversorgung auch mit einer oberirdischen Leitung oder einer Wassertankanlage erfolgen und der Wohnwagen mit einer Chemietoilette versehen werden könne. Die Stromzufuhr könne ebenso mit oberirdischen Kabeln erreicht werden. Auch die Massnahme des Entfernens jeglicher Heizeinrichtung, insbesondere des Kachelofens, sei unverhältnismässig, da bei der Entfernung die Gefahr bestehe, die wertvolle Innenausstattung zu beschädigen. Zudem würde der Ofen das dauernde Wohnen im Wohnwagen nicht im Geringsten begünstigen, da er zur stilechten Einrichtung eines originalen Holzwohnwagens gehöre und damit in erster Linie der Ästhetik diene. Zum Heizen stünden heutzutage weitaus effizientere und bedienungsfreundlichere Heiztechniken mit Strom, Gas oder Petroleum zur Verfügung. Die Kontrolle solcher von aussen nicht sichtbarer Heizgeräte sei schwieriger als bei Beheizung mit dem Kachelofen bei dessen Benützung sichtbarer Rauch entstehe.