Citation: 1C_83/2017 E. 5

Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen die gerügten Grundrechte verstossen soll. Die Beschwerdeführerin beanstandet die von der III. Strafkammer vorgenommene Würdigung der Aussagen von C.________. Seine Aussagen seien nicht glaubwürdig und es handle sich (mit grosser Wahrscheinlichkeit) um blosse Schutzbehauptungen. Damit vermag sie indessen nicht aufzuzeigen, dass die III. Strafkammer, wie etwa mit der verweigerten Abnahme eines liquiden Alibibeweises, in verfassungs- bzw. rechtswidriger Weise nicht von einer offensichtlich und klarerweise unbegründeten Strafanzeige ausging beziehungsweise ein strafrechtlich relevantes Verhalten nicht von vornherein ausschloss. Die von der Beschwerdeführerin vorgebrachten Kritikpunkte an den Aussagen von C.________ sind vielmehr von der Staatsanwaltschaft beim Entscheid über die Eröffnung oder Nichteröffnung der Strafuntersuchung zu prüfen. Die III. Strafkammer schloss ein strafrechtlich relevantes Verhalten bereits aufgrund der Aussagen von C.________ nicht von vornherein aus. Wie ausgeführt, vermag die Beschwerdeführerin nicht aufzuzeigen, inwiefern dies rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Somit ist es für die Erteilung der Ermächtigung unerheblich, ob die von der III. Strafkammer als zusätzliches Element gewürdigte Aussage der Beschwerdeführerin vor der Polizei tatsächlich einem Verwertungsverbot unterliegen sollte, wie die Beschwerdeführerin vorliegend geltend macht. Zusammenfassend vermag die Beschwerdeführerin nicht aufzuzeigen, inwiefern die Erteilung der Ermächtigung rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann.