Citation: 6B_568/2020 E. 1.3

1.3. Die Rüge des Beschwerdeführers ist unbegründet. Das Gericht darf den angeklagten Sachverhalt ohne Verletzung des Anklagegrundsatzes in eigenen Worten formulieren. In Ziffer 2.1 der Anklageschrift wird dem Beschwerdeführer unter anderem vorgeworfen, er sei aus seinem Fahrzeug gestiegen und an die Fahrerseite des Personenwagens des Beschwerdegegners getreten. Er habe ihn angesprochen, mit der Faust nach hinten ausgeholt und ihn damit durch das offene Fenster der Fahrertür ins Gesicht, gegen die linke Wange, geschlagen. Dass der Beschwerdegegner in seinem Fahrzeug sass, als ihn der Beschwerdeführer schlug, lässt sich somit ohne Weiteres der Anklageschrift entnehmen. Indem die Vorinstanz im Rahmen ihrer rechtlichen Würdigung festhält, der Beschwerdegegner sei auf dem Fahrersitz relativ ungeschützt und wehrlos gewesen, präzisiert sie lediglich den in der Anklage wiedergegebenen Sachverhalt, ohne diesen zu verlassen. Gleich verhält es sich in Bezug auf ihre Erwägungen zum Schlag des Beschwerdeführers mit dem Radmutternschlüssel gemäss Anklageziffer 2.3.