Citation: 8C_725/2019 E. 6.2.2

6.2.2. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag keine auch nur geringen Zweifel an der Einschätzung des RAD zu begründen. Dies gilt insbesondere insoweit, als sich in den Berichten des mit der pneumologischen Abklärung betrauten Facharztes keine Hinweise darauf finden, dass die asthmatischen Atembeschwerden die Arbeitsfähigkeit im erlernten Beruf längerfristig beeinträchtigten. Er ging von einer Verursachung durch saisonale Allergien aus, wobei sich die Reaktion auf Gräserpollen als wenig ausgeprägt erwies. Daraus lässt sich nicht auf eine unzumutbare dauerhafte Abhängigkeit von Asthmamedikamenten wegen der beruflichen Tätigkeit schliessen. Daran kann auch nichts ändern, dass der Beschwerdeführer gemäss den Angaben des Ausbildners nur etwa zu 80 % leistungsfähig gewesen sei. Dies wird zunächst dadurch relativiert, dass dieser zwei Monate später berichtete, der Beschwerdeführer habe sich steigern können und seine Leistung falle auch im Vergleich zu anderen Lernenden nicht ab. Zudem lässt sich aus seinen Schilderungen schliessen, dass diese Problematik weniger körperlich als vielmehr psychisch bedingt gewesen sei. Die insoweit früher noch labile Belastbarkeit konnte im weiteren Verlauf der Ausbildung gesteigert werden. Zudem wurde die Evaluation der Leistungsfähigkeit von Spezialärzten unter Mitwirkung einer Ergotherapeutin durchgeführt. Sie ergab - abgesehen von gewissen Beeinträchtigungen hinsichtlich Arbeiten über Schulterhöhe, bei vorgeneigtem Stehen sowie beim Heben von schwereren Gewichten vom Boden bis zur Taillenhöhe - keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, selbst bei mittelschweren Tätigkeiten. Weitergehende Einschränkungen lassen sich auch dem ärztlichen Zeugnis des Dr. med. H.________ vom 24. April 2018 nicht entnehmen. Auch lässt sich nicht ersehen, auf welche von ihm am 22. Dezember 2016 empfohlenen Zusatzabklärungen die IV-Stelle verzichtet hätte.