Citation: 7B_322/2024 E. 5.2

5.2. Das Obergericht legt willkürfrei und gestützt auf entsprechende medizinische Berichte dar, dass die Nierentransplantation beim Beschwerdeführer am 3. Dezember 2022 erfolgreich durchgeführt werden konnte und seither keine Dialyse-Notwendigkeit mehr besteht. Aus diversen Sprechstundenberichten seit 19. Dezember 2022 gehe hervor, dass der Beschwerdeführer zwar weiterhin unter gewissen gesundheitlichen Beeinträchtigungen leide. Sein Gesundheitszustand sei nun jedoch seit ca. anderthalb Jahren stabil. Der Beschwerdeführer macht vor Bundesgericht neu geltend, wegen seiner bereits vorinstanzlich festgestellten "Vorwölbung in der Bauchdecke" habe er sich am 21. Dezember 2023 einer Bauchdeckenoperation unterzogen. Eine weitere Bauchdeckenoperation sei Mitte März 2024 geplant gewesen. Es kann offenbleiben, inwieweit es sich bei diesen Vorbringen um unzulässige Noven handelt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Selbst wenn sie zugelassen würden, ergäbe sich daraus keine wesentliche neue Sachlage: Wie schon die Vorinstanz aufgrund der vom Beschwerdeführer eingereichten Unterlagen feststellte, hatten seine Ärzte am 28. August 2023 eine innerhalb eines halben Jahres entstandene "ausgeprägte Vorwölbung der Bauchwand" konstatiert und ihm deshalb einen "Aufbau der Bauch- und Rumpfmuskulatur mit 5x wöchentlichen Trainingsübungen, regelmässige Physiotherapie sowie eine dezente Gewichtsabnahme" empfohlen. Dass unterdessen, offenbar auf neues ärztliches Anraten hin, auch noch ein operativer Eingriff an der Bauchdecke vorgenommen wurde, begründet entgegen seiner Ansicht keine dauerhafte Straferstehungsunfähigkeit.