Citation: 8C_190/2022 E. 5.3

5.3. Ob es sich in diesem Lichte tatsächlich bei den Einschätzungen des ZVMB und der Dr. med. C.________ in psychischer Hinsicht um eine unterschiedliche Einschätzung der aus den festgestellten Beschwerden resultierenden Arbeitsfähigkeit und somit um eine nicht revisionsbegründende andere Würdigung des Sachverhalts handelt (vgl. E. 2.3.1 hiervor), kann offengelassen werden. Denn die Vorinstanz hat richtig erkannt, dass im ZVMB-Gutachten vom 11. Dezember 2017 - das als beweiswertig anzusehen ist (vgl. E. 6 hiernach) - u.a. festgehalten wurde, die ursprüngliche Anpassungsreaktion nach Arbeitsplatzverlust und familiärer Konfliktsituation sei inzwischen remittiert. Die Vorinstanz hat zudem schlüssig aufgezeigt, dass sich auch die entsprechenden Befunde sowie das Funktions- und Ressourcenniveau geändert haben. Damit ist in dieser Hinsicht eine relevante Änderung eingetreten, womit ein Revisionsgrund nach Art. 17 Abs. 1 ATSG zu bejahen ist. Folglich hat die Vorinstanz den Rentenanspruch zu Recht umfassend und ohne Bindung an frühere Beurteilungen geprüft (vgl. E. 2.3.1 hiervor). Unbehelflich ist somit der Einwand des Beschwerdeführers, Dr. med. E.________ habe ihn im Gutachten vom 13. Februar 2008 als schwer und anhaltend beeinträchtigt sowie zu 100 % arbeitsunfähig angesehen.