Citation: 8C_292/2009 10.06.2009 E. 5.2

5.2.1 Hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Arbeitsunfähigkeit wird letztinstanzlich nurmehr die Nichtgewährung eines leidensbedingten Abzugs vom anhand statistischer Durchschnittswerte ermittelten Invalideneinkommen (Einkommen, welches die versicherte Person trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch zu erzielen vermöchte) gerügt. Entgegen der Betrachtungsweise der Beschwerdeführerin ist indessen nicht erkennbar, inwiefern die in diesem Zusammenhang ins Gewicht fallenden persönlichen und beruflichen Umstände im Lichte der erforderlichen Gesamtbetrachtung vorliegend zu erheblichen Lohneinbussen führen sollten. So ergibt sich etwa aus Tabelle 6* der vom Bundesamt für Statistik herausgebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE 2004, S. 25), dass der Zentralwert einer zu 40 % ausgeübten Tätigkeit im hier relevanten Arbeitssegment (Anforderungsniveau 4, Frauen) proportional nur geringfügig unter dem einer entsprechenden 50%-Beschäftigung liegt. Ein ähnliches Bild zeigt das Merkmal Lebensalter (die Versicherte wurde 2008 54-jährig): Gemäss Tabelle TA9 (LSE 2004, S. 65) wirkt sich dieses im hier relevanten Anforderungsniveau 4 sogar lohnerhöhend aus (vgl. auch Urteile 8C_223/2007 vom 2. November 2007 E. 6.2.2 und [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 377/98 vom 28. Juli 1999 E. 4c, in: AHI 1999 S. 237). Das Kriterium der Dienstjahre nimmt sodann im privaten Sektor an Bedeutung ab, je niedriger das Anforderungsprofil ist (BGE 126 V 75 E. 5a/cc S. 79; Urteile U 11/07 vom 27. Februar 2008 E. 8.4 und 8C_223/2007 vom 2. November 2007 E. 6.2.2), und in Bezug auf die Nationalität kann die Versicherte als Schweizerin mit einem deutlich über dem Totalwert liegenden Einkommen rechnen (LSE 2004, Tabelle TA12, S. 69, Anforderungsniveau 4). Eine allenfalls gesundheitlich bedingte Lohnminderung würde schliesslich bereits mit der Berücksichtigung der dem Anforderungsniveau 4 inhärenten tieferen Ansätze abgegolten. Die vorinstanzliche Verneinung eines leidensbedingten Abzugs ist somit nicht zu beanstanden. 5.2.2 Aus der Gegenüberstellung der derart ermittelten Vergleichseinkommen (Valideneinkommen [Einkommen, das die Versicherte ohne Gesundheitsschädigung in einem 50%-Pensum hätte erzielen können]: Fr. 25'974.96; Invalideneinkommen [40%-Pensum]: Fr. 20'780.-) resultiert eine Erwerbsunfähigkeit von 20 %. Der Invaliditätsgrad beläuft sich somit gewichtet auf rentenausschliessende 35 % ([0,5 x 20 %] + [0,5 x 50,5 %]; zu den Rundungsregeln: BGE 130 V 121). Die bisher ausgerichtete halbe Rente wurde nach Massgabe des Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV folglich zu Recht auf das Ende des der Zustellung der Verfügung vom 8. September 2008 folgenden Monats eingestellt.