Citation: 6B_468/2017 E. 2.3

2.3. Das rechtliche Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) schützt den Anspruch, sich zur Sache zu äussern, rechtserhebliche Beweise abzunehmen, an der Beweiserhebung mitzuwirken oder zumindest zum Beweisergebnis Stellung zu nehmen (BGE 143 III 65 E. 3.2; 143 V 71 E. 4.1; 140 I 99 E. 3.4) sowie den Entscheid zu begründen (BGE 143 III 65 E. 5.2). Dem Grundsatz in dubio pro reo als Beweiswürdigungsmaxime kommt keine über das Willkürverbot hinausgehende Bedeutung zu (BGE 138 V 74 E. 7; 127 I 38 E. 2a; 120 Ia 31 E. 2d). Die Beweiswürdigung ist Aufgabe des Sachgerichts (Art. 10 Abs. 2 StPO). Das Bundesgericht greift nur bei Willkür ein (Art. 9 BV; Art. 97 Abs. 1 BGG), namentlich wenn ein Beweismittel offensichtlich verkannt wurde (BGE 140 III 264 E. 2.3) oder der Entscheid schlechterdings unhaltbar erscheint, nicht aber bereits, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar wäre (BGE 141 I 49 E. 3.4, 70 E. 2.2).