Citation: 1C_232/2017 E. D

Auf Beschwerde der FZAG gegen das Urteil vom 1. März 2012 (betr. Infrastrukturkosten) entschied das Bundesgericht, dass die Kosten der Grundausstattung der ESchK10, die auch von anderen Enteignern genutzt werde, nicht vollständig der FZAG auferlegt werden dürften, sondern teilweise vom Bund (d.h. vom Bundesverwaltungsgericht) zu tragen seien (Urteil 1C_224/2012 vom 6. September 2012 E. 6 und 7, in: ZBl 114/2013 S. 165 mit Anm. Christoph Auer; RDAF 2014 I S. 362). Das Bundesgericht hielt (in E. 5) fest, dass die KostenV 1968 auf die im Milizsystem organisierten Schätzungskommissionen zugeschnitten sei und den Besonderheiten der ESchK10 nicht Rechnung trage, deren Tätigkeit zur Bewältigung der massenhaften Entschädigungsverfahren rund um den Flughafen Zürich erhöht werden musste und von ihrer jetzigen Präsidentin hauptberuflich geleitet wird. Die KostenV müsse dringend revidiert werden, um eine angemessene Bezahlung und Versicherung der Personen zu gewährleisten, die hauptberuflich oder mit grossen Teilpensen für die eidgenössischen Schätzungskommissionen tätig seien (vgl. dazu auch die Entscheide 12T_3/2012 vom 24. August 2012 und 12 T_3/2015 vom 2. Mai 2016).