Citation: 2C_200/2017 E. 3.5.4

3.5.4. Vor diesem Hintergrund ist es bundesrechtlich nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz zum Schluss kam, dass es dem Beschwerdeführer am Willen zur Führung einer tatsächlichen ehelichen Lebensgemeinschaft mangelte und die Verbindung mit E.________ als Umgehungsehe zu qualifizieren ist. Dabei handelt es sich um einen Widerrufsgrund im Sinne von Art. 63 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 i.V.m. Art. 62 Abs. 1 lit. a AuG. Grundsätzlich wird der Beschwerdeführer dadurch in den ausländerrechtlichen Stand versetzt, den er vor Erteilung der Niederlassungsbewilligung hatte (vgl. Urteile 2C_562/ 2015 vom 15. Januar 2016 E. 4.2.1; 2C_748/2014 vom 12. Januar 2015 E. 3.1). Die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung fällt allerdings ausser Betracht, da der vorliegende Widerrufsgrund dem ursprünglich geltend gemachten Anspruch auf Familiennachzug von vornherein entgegen stand (vgl. Art. 51 Abs. 1 lit. a AuG) und auch den Widerruf einer Aufenthaltsbewilligung rechtfertigen würde (vgl. Urteile 2C_562/ 2015 vom 15. Januar 2016 E. 4; 2C_748/2014 vom 12. Januar 2015 E. 3.1).