Citation: 5D_198/2023 E. 1

Die Parteien heirateten im Jahr 2009 und haben einen gemeinsamen Sohn (geb. 2017). Im Rahmen der Trennung leitete die Ehefrau am 2. November 2021 beim Regionalgericht Bern-Mittelland ein Eheschutzverfahren ein (CIV 21 5845). Zudem stellte sie ein erstes Gesuch um vorsorgliche Massnahmen, welches am 11. Februar 2022 abgewiesen wurde, ebenso am 14. April 2022 die dagegen erhobene Berufung. Sodann stellte sie am 11. August 2022 ein zweites Gesuch um vorsorgliche Massnahmen, welches mit Entscheid vom 30. Mai 2023 wiederum abgewiesen wurde, ebenfalls am 8. August 2023 die dagegen erhobene Berufung, soweit darauf einzutreten war. Mit Entscheid vom 1. November 2022 hatte das Regionalgericht den Ehemann zu einem Gerichtskostenvorschuss von Fr. 32'814.90 an die Ehefrau verpflichtet für das Eheschutzverfahren, das Berufungsverfahren sowie das Gesuchsverfahren um Prozesskostenvorschuss. Einem zweiten Prozesskostenvorschussgesuch für Fr. 800.-- unterzog sich der Ehemann am 11. April 2023. Am 26. Juni 2023 stellte die Ehefrau ein drittes Prozesskostenvorschussgesuch für Fr. 27'626.--, welches das Regionalgericht am 25. August 2023 abwies, soweit es darauf eintrat. Auf die hiergegen erhobene Berufung trat das Obergericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 20. September 2023 mangels hinreichender Begründung nicht ein. Gegen diesen Entscheid wendet sich die Beschwerdeführerin mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde an das Bundesgericht mit dem Begehren, der Nichteintretensentscheid sei aufzuheben, auf die Berufung sei einzutreten und der Beschwerdegegner sei zu verpflichten, ihr einen Prozesskostenvorschuss von Fr. 32'754.-- zu zahlen. Ferner stellt sie für das bundesgerichtliche Verfahren ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege.