Citation: 8C_573/2022 E. 5.4.1

5.4.1. Mit Bezug auf den zeitlichen Einsatz des Beschwerdeführers hielt die Vorinstanz in E. 4.1.2.1 ihres Urteils vom 16. März 2020 fest, dieser sei gemäss Angaben des Beschwerdegegners nicht verpflichtet gewesen, zu spezifischen Zeiten zur Verfügung zu stehen, seine Erreichbarkeit zu gewährleisten oder andere Beschäftigungen zu unterbrechen. Er habe auch jederzeit Dienstleistungseinsätze einseitig abweisen können. Diese Möglichkeit habe er auch in Anspruch genommen. Wie die Vorinstanz im Urteil vom 16. März 2020 in E. 4.1.2.2 weiter feststellte, teilte der Beschwerdegegner dem Beschwerdeführer jeweils im Januar mittels "Avis des Service" seine Einsätze für das ganze Jahr mit. Es sei damit erwartet worden, dass der Beschwerdeführer diesen vorgeschriebenen Diensten grundsätzlich Folge leiste. Der Beschwerdeführer räumt jedoch im letztinstanzlichen Verfahren ein, er habe zwar formal keine Möglichkeit gehabt, einer Aufforderung zu widersprechen, de facto sei aber auf besondere Wünsche seinerseits teilweise Rücksicht genommen worden. Im aktenkundigen (vom Beschwerdeführer allerdings nicht unterzeichneten) Vertrag für Honorarbeziehende vom 28. November 2018 wurde überdies festgehalten, dass der Arbeitseinsatz grundsätzlich im Voraus besprochen und geplant werde, aber auch kurzfristig auf Abruf erfolgen könne. Termin und Ort für die Leistungserbringung bestimmten sich nach dem Bedarf der Auftraggeberin und den Möglichkeiten des Auftragnehmers. Dass dies zu Beginn des Arbeitsverhältnisses anders gehandhabt worden wäre, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht geltend gemacht.