Citation: 8C_788/2013 E. 4.2

4.2. Mit der IV-Stelle und der Vorinstanz ist gestützt auf die medizinische Aktenlage davon auszugehen, dass beim Beschwerdegegner keine psychische Komorbidität von erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer vorliegt, die ausnahmsweise einen Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess und die Ausübung einer angepassten Erwerbsarbeit als unzumutbar erscheinen lässt. Für die Frage der Überwindbarkeit der Schmerzstörung ist praxisgemäss nicht entscheidend, ob die depressive Episode als leicht oder mittelgradig eingestuft wird, weil beide Diagnosen in der Regel nicht als psychische Komorbidität von erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer gelten, welche die ausnahmsweise Unüberwindbarkeit einer Schmerzstörung bewirken kann (vgl. Urteil 8C_705/2013 vom 23. Dezember 2013 E. 4.3 mit Hinweis). Dies wird vom Beschwerdegegner denn auch nicht bestritten.