Citation: 4A_470/2024 E. 4.2

4.2. Gemäss der Vorinstanz seien es reine Schutzbehauptungen, wenn die Beschwerdeführerin vorbringe, sie habe nach Kenntnisnahme der Klausel sämtliche Auslandaufenthalte vollumfänglich offengelegt. Dies gelte auch für die Behauptung, sie sei nicht vorgängig auf die AVB-Klausel hingewiesen worden und habe keine Kenntnis der Klausel gehabt, zumal sie spätestens seit dem Gespräch vom 17. November 2021 über entsprechende Kenntnisse verfügt habe und die Auslandaufenthalte hätte offenlegen können. Gemäss der Vorinstanz sei es zum anderen auch unwahrscheinlich, dass der Beschwerdeführerin vor der Orientierung durch die Beschwerdegegnerin die entsprechende Klausel vollkommen unbekannt gewesen sei. Sie verweist dabei auf die Anstellung der Beschwerdeführerin als Versicherungsberaterin bei einer Arbeitgeberin, die auch kollektive Krankentaggeldversicherungen anbiete, und solche Klauseln auch andere Anbieter kennen würden. Hinzu komme, dass gemäss Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin die Beschwerdeführerin hinsichtlich des Taggeldanspruchs aufgeklärt worden sei und die AVB in der Ausgabe 10.2018 erhalten habe.