Citation: 5P.93/2005 20.05.2005 E. 4

Strittig ist weiter sowohl das Einkommen wie auch der Notbedarf der Beschwerdegegnerin. 4.1 Der Beschwerdeführer verlangt, der Beschwerdegegnerin sei ein Vermögensertrag aus der von ihr selbst bewohnten Liegenschaft anzurechnen. Er macht geltend, die Liegenschaft liesse sich für Fr. 6'000.-- im Monat an einen Dritten vermieten. Das Obergericht hat in diesem Punkt erwogen, die Ehegatten hätten sich darauf geeinigt, dass die Beschwerdeführerin die Liegenschaft übernehme, um darin zu wohnen. Es sei daher fraglich, inwiefern im Rahmen der Trennung eine Pflicht zur Vermietung der Liegenschaft angenommen werden könnte. Der Beschwerdeführer bestreitet das Vorliegen einer solchen Einigung. Indes legt er nicht substanziiert dar, warum die Auffassung des Obergerichts geradezu unhaltbar sein soll. Mit der blossen Behauptung des Gegenteils lässt sich jedenfalls keine Willkür dartun. Auch soweit er sich gegen die vom Obergericht angenommene Renovationsbedürftigkeit der Liegenschaft wendet, gehen seine Vorbringen über appellatorische Kritik nicht hinaus. Damit kann auf diese Rüge nicht eingetreten werden (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). 4.2 Weiter erblickt der Beschwerdeführer Willkür in der Berücksichtigung eines Betrages für besondere Auslagen für die Kinder im Notbedarf der Beschwerdegegnerin. Das Obergericht hat die Auslagen der Beschwerdegegnerin angerechnet, weil es auch dem Beschwerdeführer einen analogen Betrag zugestanden hat. Dieses Vorgehen ist angesichts der vom Obergericht angestrebten Gleichbehandlung der Parteien nicht zu beanstanden. Gemäss dem angefochtenen Entscheid wirkt sich zudem die Anrechnung dieser Auslagen auf das Ergebnis nicht aus. Damit kann ohnehin keine Willkür vorliegen, da diese nur gegeben ist, wenn nicht bloss die Begründung eines Entscheids, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56; 129 I 8 E. 2.1 S. 9).