Citation: 1C_325/2018 E. 4.3

4.3. Das Bundesgericht kam in seinem Rückweisungsentscheid zum Schluss, die Vorinstanz habe das nachträgliche Baugesuch zum Wohnhaus nach dem damals geltenden Recht zutreffend als nicht bewilligungsfähig beurteilt. Wegen des absehbaren Inkrafttretens der geänderten Regelung von Art. 24c Abs. 2-5 RPG (Änderung vom 23. Dezember 2011 [AS 2012 5535]; in Kraft seit 1. November 2012) sei das Gesuch jedoch noch anhand dieser neuen Bestimmungen zu prüfen. Dispositivziffer 1 des Entscheids des Verwaltungsgerichts sei deshalb aufzuheben, soweit sie das Wohnhaus betreffe, und die Sache zu entsprechender Prüfung an das Verwaltungsgericht zurückzuweisen, das sie an die zuständigen Verwaltungsbehörden weiterverweisen könne. Um eine gesamthafte Neubeurteilung zu erlauben, rechtfertige es sich ausserdem, auch Dispositivziffer 2 dieses Entscheids aufzuheben, mit der das Verwaltungsgericht bezüglich des Stalls ein Verbot zonenwidriger Nutzung angeordnet habe. Aufzuheben seien zudem Dispositivziffern 3 und 4 (Kosten und Entschädigung). Aus diesen Erwägungen wird deutlich, dass es dem Bundesgericht bei seinem Rückweisungsentscheid um eine gesamthafte Neubeurteilung der beiden nachträglichen Baugesuche zum Wohnhaus und zum Stall unter dem Gewichtswinkel der erwähnten neuen RPG-Regelung ging. Dem steht nicht entgegen, dass es in Bezug auf den Stall dem Wortlaut des Urteilsdispositivs nach bloss das Verbot zonenwidriger Nutzung aufhob und Dispositivziffer 1 des Entscheids des Verwaltungsgerichts lediglich bezüglich des Wohnhauses kassierte. Diese Einschränkung erfolgte, weil das Verwaltungsgericht mit dieser Dispositivziffer die von seinen Vorinstanzen verfügte bzw. bestätigte Anordnung zum Abbruch des Stalls aufgehoben und der Beschwerdeführer dies beim Bundesgericht nicht angefochten hatte. Sie zielte mithin nicht darauf ab, den Entscheid des Verwaltungsgerichts bezüglich der Frage der Bewilligungsfähigkeit des Baugesuchs zum Stall zu bestätigen. Dies ergibt sich auch daraus, dass das Verwaltungsgericht mit Dispositivziffer 1 seines Entscheids dem Rechtsmittel des Beschwerdeführers in Bezug auf den Stall lediglich hinsichtlich der Abbruchanordnung, nicht aber bezüglich der Bewilligung des nachträglichen Baugesuchs stattgeben hatte. Eine Bestätigung dieses Entscheids durch das Bundesgericht hätte die rechtskräftige Abweisung dieses Gesuchs bedeutet, was mit der Forderung einer gesamthaften Neubeurteilung im Rückweisungsentscheid nicht zu vereinbaren gewesen wäre.