Citation: 6B_222/2016 E. 4

Der Beschwerdeführer macht geltend, in seinem Verhalten gegenüber dem Beschwerdegegner 2 sei keine schwere Drohung im Sinne von Art. 180 Abs. 1 StGB zu erblicken. Dem kann nicht gefolgt werden. Wie die Vorinstanz unter Hinweis auf die Ausführungen des erstinstanzlichen Gerichts zu Recht festhält, kam den Äusserungen des Beschwerdeführers angesichts der gesamten Umstände (vgl. BGE 99 IV 212 E. 1a S. 215 f.; Urteil 6B_1079/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.1 mit Hinweis) nach einem objektiven Massstab ein in schwerer Weise drohender Charakter gegenüber dem Beschwerdegegner 2 zu. Letzterer musste aufgrund des aggressiven Verhaltens des Beschwerdeführers befürchten, dass dieser ihm ein Übel (vgl. dazu Urteil 6B_192/2012 vom 10. September 2012 E. 1.1 mit Hinweisen) zufügt. Gemäss den willkürfreien Feststellungen der Vorinstanz wurde der Beschwerdegegner 2 durch die Äusserungen des Beschwerdeführers in Angst und Schrecken versetzt (vgl. oben E. 2.3.2). Der vorinstanzliche Schuldspruch wegen Drohung ist nicht zu beanstanden.