Citation: 4A_462/2024 E. 4.3.4

4.3.4. Nach dem Gesagten ist die Vorinstanz zu Recht zum Schluss gelangt, dass die Beschwerdegegnerin Anspruch auf Ersatz der Verluste aus dem Nicht-Schliessen der Absicherungspositionen hat. Auch, was die Beschwerdeführerin mit Bezug auf den Schadensnachweis und die Zinsberechnung vorbringt, verfängt nicht. Sie wiederholt bloss ihren bereits im kantonalen Verfahren vorgebrachten Standpunkt. Damit genügt sie den Begründungsanforderungen an die Beschwerde (oben E. 2) nicht. Mit Bezug auf den von der Vorinstanz ermittelten Verzugszins gemäss vertraglicher Vereinbarung zeigt die Beschwerdeführerin keine Verletzung von Bundesrecht, insbesondere der Grundsätze der Vertragsauslegung, auf (vgl. dazu Urteil 4A_542/2023 vom 26. August 2024 E. 3.1.2 mit Hinweisen). Hierzu genügt es nicht, wenn die Beschwerdeführerin lediglich geltend macht, die massgebenden "Terms of business" seien mehrdeutig und die Vorinstanz hätte nach der Unklarheitsregel ihrer Auffassung folgen müssen, weil diese für die Beschwerdeführerin günstiger sei. Überzeugend begründet die Vorinstanz schliesslich den Fristbeginn für den Zinsenlauf sowie das Abstellen auf den Libor-Zins per 31. März 2020. Darauf kann verwiesen werden (oben E. 4.2.4 f.).