Citation: 6S.603/1999 27.01.2000 E. A

A.- Mit Strafklage vom 11. Juni 1997 stellten A.P.________ (seit dem 14.8.1999 verheiratete A.P.P.________) und G.P.________ Strafantrag gegen F.Z.________ wegen übler Nachrede, eventuell Verleumdung, und Tätlichkeit. Am 12. August reichten sie eine ausführliche Begründung nach. Darin warfen sie F.Z.________ vor, die Erziehungsfähigkeit von G.P.________ mit der Bemerkung "Wenn du ned fähig besch, zu de Chend z'luege, so mach ech das a dinere Stell" in Frage gestellt zu haben. Ferner solle F.Z.________ die Kinder J.P.________ (geb. 1983), S.P.________ und P.P.________ (beide geb. 1985) anfangs Mai 1997 mit der Bemerkung "ehr send doch zu 100 % verhaltensgstört" beschimpft und sich Mitte Mai 1997 gegenüber J.P.________ wie folgt geäussert haben: "Gang doch besser deni zwe Müettere go sueche, ah nei, du hesch jo zwe Vättere". Schliesslich warfen sie F.Z.________ vor, S.P.________ am 8. Juni 1997 grundlos eine Ohrfeige verpasst zu haben.