Citation: 6P.29/2004 03.07.2004 E. A

A.a Das Wirtschaftsstrafgericht des Kantons Bern verurteilte X.________ am 21. Juni 2002 wegen qualifizierter Veruntreuung, mehrfach begangen in der Zeit vom 18. April 1997 bis und mit März 1998 zum Nachteil verschiedener Kunden der F.________AG im Deliktsbetrag von Fr. 738'018.85, zu 2 ½ Jahren Zuchthaus, unter Anrechnung der ausgestandenen Untersuchungshaft von 107 Tagen. Es sprach ihn hingegen frei von der Anschuldigung des gewerbsmässigen Betrugs, eventuell der qualifizierten Veruntreuung, angeblich teilweise versucht, teilweise vollendet begangen zum Nachteil von Kunden der F.________AG, soweit den Zeitraum von November 1996 bis 17. April 1997 betreffend und den Deliktsbetrag von Fr. 738'018.85 übersteigend. A.b Gegen dieses Urteil reichten X.________ Appellation und der Kantonale Prokurator 1 Anschlussappellation ein. X.________ beantragte im Wesentlichen, er sei der qualifizierten Veruntreuung zum Nachteil von Kunden der F.________AG im Deliktsbetrag von Fr. 336'170.85 schuldig zu sprechen und zu einer angemessenen, bedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe zu verurteilen. Der Kantonale Prokurator 1 beantragte im Wesentlichen, X.________ sei des gewerbsmässigen Betrugs, teilweise vollendet, teilweise versucht begangen zum Nachteil von Kunden der F.________AG, schuldig zu sprechen und zu 3 ½ Jahren Zuchthaus zu verurteilen.