Citation: 1C_490/2021 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer behauptet im Wesentlichen bloss, das Dokument sei für das betreibungsrechtliche Verfahren irrelevant und enthalte eine Vielzahl von vertraulichen finanzspezifischen Informationen, weshalb es der Beschwerdegegner 1 nicht dem Beschwerdegegner 2 hätte überweisen und dieser es nicht den Parteien hätte zur Kenntnis bringen dürfen. Es liegt indessen in der Natur der Sache, dass sich in den Akten eines betreibungsrechtlichen Beschwerdeverfahrens Dokumente über die finanziellen Verhältnisse und Finanzbeziehungen des Betriebenen sowie allenfalls von Personen aus seinem privaten (Ehefrau) und geschäftlichen Umfeld (Bank X.________) befinden, und es ist offenkundig, dass ein Hypothekarvertrag betreffend eine Liegenschaft, bei der Zustellungsversuche unternommen wurden, im Beschwerdeverfahren relevant sein könnte. Die Vorbringen sind damit nicht geeignet, die Auffassung des Obergerichts in Frage zu stellen, die beanstandeten Handlungen der Beschwerdegegner seien durch ihre Amtspflicht gedeckt, weshalb kein Anfangsverdacht auf eine strafbare Handlung bestehe, der die Eröffnung einer Strafuntersuchung rechtfertigen könnte. Die Beschwerde erweist sich insoweit als unbegründet.