Citation: 2C_883/2020 E. A

Die senegalesische Staatsangehörige A.________ (geb. 1975) heiratete im April 2001 in ihrer Heimat einen Schweizer. Die beiden haben zwei Töchter (B.________ [geb. 2002] und C.________ [geb. 2004]) und einen Sohn (D.________ [geb. 2009]), welche über das schweizerische Bürgerrecht verfügen. Nachdem diese Kinder zunächst bei der Mutter in Senegal aufgewachsen waren, übersiedelten sie in den Jahren 2011 und 2012 in die Schweiz. A.________ kam am 23. Dezember 2012 in die Schweiz und erhielt in der Folge im Rahmen des Familiennachzuges eine Aufenhaltsbewilligung. Nach einer ehelichen Auseinandersetzung am 15. Juli 2013 sprach die Stadtpolizei U.________ ein Rayon- und Kontaktverbot gegen A.________ aus, weshalb sie die eheliche Wohnung verliess. Damit wurde die eheliche Gemeinschaft definitiv aufgegeben. Danach war A.________ vorübergehend, bis Ende 2016, auf Sozialhilfeleistungen angewiesen. Die drei Kinder wurden mit eheschutzrichterlichem Entscheid vom 10. Oktober 2013 unter die Obhut des Vaters gestellt; zugleich erhielt A.________ ein begleitetes Besuchsrecht. Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 29. September 2015 wurde A.________ wegen Betrugs zu Lasten der Sozialen Dienste U.________ (durch unterlassene Offenlegung von Einkünften in Höhe von über Fr. 28'000.-- in unrechtmässiger Bereicherungsabsicht) zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- verurteilt. Die drei Kinder traten im September 2015 bzw. Juli 2017 in ein Internat in V.________ in Deutschland ein; der entsprechende Umzug wurde vom Bezirksgericht Zürich am 11. September 2018 in Bezug auf zwei der Kinder nachträglich genehmigt. Das dritte Kind (B.________) kehrte im September 2018 vorübergehend nach Senegal zurück und lebt heute wieder in U.________. Mit am 11. Dezember 2018 rechtskräftig gewordenem Urteil des Bezirksgerichts Zürich wurde die Ehe geschieden. Im Rahmen der genehmigten Scheidungskonvention nahmen die Ehegatten davon Kenntnis, dass die Kinderbelange aufgrund der ausländischen Aufenthaltsorte der Kinder nicht geregelt werden konnten.