Citation: 9C_62/2024 E. 5.2

5.2. Weiter macht die Beschwerdeführerin geltend, das Versicherungsgericht habe die Arbeitsfähigkeit in Verletzung von Art. 6 ATSG unrichtig festgestellt. Arbeitsunfähigkeit sei auch dann anzunehmen, wenn die versicherte Person die Tätigkeit nur unter der Gefahr, ihren Gesundheitszustand zu verschlimmern, ausüben könnte. Dies sei bei der Beschwerdegegnerin während ihrer Arbeit für die C.________ AG der Fall gewesen, weshalb sie offensichtlich arbeitsunfähig gewesen sei. Dass sie innerhalb von drei Monaten über 70 Überstunden angehäuft habe, beweise ebenfalls, dass sie mit der Tätigkeit überfordert gewesen sei, ebenso die Angabe von Dr. med. E.________, die Arbeitsstelle habe sich als ungeeignet erwiesen. Zudem hätte ein Arbeitsversuch und nicht eine reguläre Arbeitstätigkeit angenommen werden müssen.