Citation: 2C_1014/2017 E. 2.1

2.1. Gemäss § 20 Abs. 5 des Gesetzes des Kantons Basel-Landschaft vom 16. Dezember 1993 über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) verfügt die präsidierende Person (der zuständigen Abteilung) des Kantonsgerichts, ob und in welchem Umfange die beschwerdeführende oder klagende Partei Kostenvorschüsse zu leisten hat. Werden diese Vorschüsse nicht binnen der ursprünglichen Frist geleistet, wird eine kurze Nachfrist angesetzt, verbunden mit der Androhung, nach unbenütztem Fristablauf das Verfahren als gegenstandslos abzuschreiben. Der Beschwerdeführerin war am 11. November 2016, bei gleichzeitiger Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege, erstmals Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses von Fr. 1'400.-- angesetzt worden. Nachdem sie sich erfolglos gegen die Kostenvorschusspflicht gewehrt hatte, wurden ihr am 28. Juni 2017 drei Fristen für die Leistung des Vorschusses in drei Raten angesetzt. Sie führt aus, "bei wohlwollender Betrachtung" könnte man argumentieren, dass erst nach (erfolgloser) Ausschöpfung des Instanzenzugs definitiv feststehe, dass ein Kostenvorschuss effektiv bezahlt werden müsse, und dass es sich beim Schreiben (Verfügung) vom 28. Juni 2017 um eine präsidiale Verfügung im Sinne von § 20 Abs. 5 (gemeint ist: erster Satz) VPO handle, bei der nach ergebnislosem Verstreichen eine kurze Nachfrist anzusetzen sei. Dass das Kantonsgericht diesbezüglich nicht von einer weiteren ordentlichen Frist-, sondern von einer Nachfristansetzung im Sinne von § 20 Abs. 5 zweiter Satz VPO ausgeht, wird nicht als willkürlich oder sonst wie verfassungswidrig gerügt (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG); ein derartiger Mangel wäre auch nicht ersichtlich. Die Beschwerdeführerin hat den Kostenvorschuss, trotz gehöriger Belehrung über die Säumnisfolgen, erst zwei Tage nach Ablauf der Nachfrist für die letzte Rate bezahlt und damit den gesetzlichen Nichteintretensgrund gesetzt. Es kann auf E. 2 - 5 der angefochtenen Verfügung verwiesen werden.