Citation: 6B_460/2020 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht ferner geltend, er habe bezüglich der angeblich nicht bilanzierbaren bzw. zu hoch veranschlagten Marken nicht mit Vorsatz gehandelt. Er verfüge weder über Kenntnisse im Markenrecht noch über die Bewertung oder Bewertbarkeit immaterieller Werte. Er habe sich daher in Bezug auf die Zulässigkeit des Vorgehens auf den Mitangeklagten B.________ verlassen. Da zudem auch die Revisionsstellen, die involvierten Markenanwälte, das Handelsregister, die kreditgebende Bank und die Steuerbehörden des Kantons Luzern jeweils nicht opponiert hätten, habe er in guten Treuen davon ausgehen dürfen, dass das gewählte Vorgehen korrekt gewesen sei. Die Vorinstanz äussere sich zu diesem Punkt nicht hinreichend. Das angefochtene Urteil sei in Bezug auf den subjektiven Tatbestand mithin ungenügend begründet und verletze insofern seinen Gehörsanspruch (Beschwerde S. 21 ff.).