Citation: 1C_421/2023 E. 3.5

3.5. Die Beschwerdeführenden bringen vor, die Annahme, wonach mit dem Bau der Erschliessungsstrasse das Terrain im Bereich der Fassaden des Untersuchungsperimeters nicht verändert wurde, sei unzutreffend. Dass mit der Erstellung der Strasse auch in den relevanten Baubereichen Terrainveränderungen vorgenommen worden seien, ergebe sich sich aus dem in den Akten liegenden Luftbild aus dem Jahr 1965. Im vorinstanzlichen Verfahren führten die Beschwerdeführenden aus, die eigentlich massgebliche Terrainlinie liege zwischen 55 und 90 cm unterhalb der in den Baugesuchsplänen ausgewiesenen Terrainlinie. Die umfassende, detaillierte Beweiswürdigung im vorinstanzlichen Entscheid ist nicht zu beanstanden. Beim von der Baubewilligungsbehörde empfohlenen Gutachter I.________ handelt es sich unbestrittenermassen um einen erfahrenen Experten für die Bau- und Ingenieurvermessung bzw. betreffend amtliche Vermessungsfragen. Weder seine Fachkompetenz noch seine Unabhängigkeit im engeren Sinn werden in Frage gestellt. Dem Gutachter lagen alle relevanten Unterlagen vor. Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass der Gutachter anhand der vorhandenen Unterlagen nachvollziehbar aufgezeigt hat, dass das gewachsene Terrain im Bereich der projektierten Neubauten mit dem Bau der Erschliessungsstrasse Salzfasshöhe nicht verändert wurde. Dass der Verlauf des gewachsenen Terrains nicht zentimetergenau ermittelt werden kann, erscheint plausibel; mit der gutachterlichen Angabe von +/-25 cm ist von einer genügenden Genauigkeit auszugehen. Die Beschwerdeführenden legen nicht konkret dar, inwiefern mit dem Gutachten I.________ der Verlauf des gewachsenen Terrains unzutreffend ermittelt worden sei. Sie führen nicht näher aus und es ist nicht ersichtlich, inwiefern sich das Gutachten wie moniert auf zahlreiche unbelegte Annahmen, Vermutungen und Hypothesen stützen sollte. Auf dem bereits erwähnten Luftbild aus dem Jahr 1965 ist als helle Fläche im Kontrast zur Umgebung die sich offenbar im Bau befindliche Erschliessungsstrasse Salzfasshöhe zu erkennen. Während die Oberfläche des Grundstücks GB Luzern Nr. 2950 ungefähr die gleiche Farbe hat wie die umliegende Wiese, ist die Oberfläche des in einer Haarnadelkurve der Erschliessungsstrasse gelegenen Grundstücks GB Luzern Nr. 3326 ebenfalls heller. Offenbar wurde im Zuge des Baus der Erschliessungsstrasse die Grasnarbe in diesem Bereich entfernt. Daraus kann jedoch nicht geschlossen werden, dass im Bereich der bestehenden Gebäude Abtragungen oder Aufschüttungen vorgenommen wurden. Die Vorinstanz hat gestützt auf das Gutachten I.________ und das Gutachten des GIS überzeugend dargelegt, weshalb davon auszugehen sei, dass das gewachsene Terrain im Bereich der projektierten Neubauten mit dem Bau der Erschliessungsstrasse nicht verändert worden sei. Die Beschwerdeführenden vermögen nicht aufzuzeigen, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung in diesem Punkt oder sonst offensichtlich unrichtig sein sollte. Das von den Beschwerdeführenden eingereichte Privatgutachten ändert daran nichts, zumal die Vorinstanz willkürfrei erwogen hat, dieses setzte sich nicht detailliert mit dem Gutachten I.________ auseinander, sei nicht näher begründet, unvollständig und in gewissen Punkten nicht nachvollziehbar.