Citation: 2C_336/2015 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer macht schliesslich geltend, die Vorinstanz habe Art. 29 Abs. 3 BV verletzt, indem sie die unentgeltliche Rechtspflege verweigert habe. Das Verwaltungsgericht hat sich auf den Standpunkt gestellt, die Beschwerde sei aussichtslos. Angesichts der langen Anwesenheit des Beschwerdeführers, seiner gesundheitlichen Situation sowie des Umstands, dass er keine Gewaltdelikte verübte, erscheint es sachgerecht, dass eine gerichtliche Behörde die Beendigung seines Aufenthalts überprüft. Das Verwaltungsgericht hätte dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung gewähren sollen (Art. 29 Abs. 3 BV). Das vorinstanzliche Urteil ist insofern aufzuheben und die Sache zwecks diesbezüglicher Neubeurteilung an das Verwaltungsgericht zurückzuweisen (Art. 68 Abs. 5 BGG).