Citation: 6B_576/2021 E. 2.3.2

2.3.2. Mit dem Strafbefehl vom 25. Juli 2019 wurde dem Beschwerdeführer unter anderem zum Vorwurf gemacht, "[i]m Zeitraum von ca. April 2014 bis Oktober 2017 [...] das Pferd "C.________" [...] (Pass-Nr. 103MH85) während mehrerer Trainingseinheiten im Reitsportcenter D.________ AG in U.________wissentlich und willentlich mindestens dreimal mit einer Peitsche derart heftig geschlagen [zu haben], um bessere Trainingsergebnisse zu erzielen, dass es beim Pferd im Bereich des Unterbauchs zu Hautaufplatzungen und ödematösen Schwellungen kam". Die Vorinstanz erachtet (einzig) den von E.________ geschilderten Sachverhalt als genügend konkretisiert und beweismässig erstellt (angefochtenes Urteil S. 34 f. [und dort Ziff. 3.3.5]). Gemäss dessen Angaben - die keinen Eingang in den Strafbefehl vom 25. Juli 2019 gefunden haben (dazu nachfolgend) - soll der Beschwerdeführer "C.________" ca. Ende Oktober 2015 in der Reithalle insgesamt ca. sechsmal derart heftig mit einer Peitsche geschlagen haben, dass das Pferd vier bis fünf Hautaufplatzungen am Unterbauch erlitten hat, wobei die ersten ca. zwei Schläge erfolgten, als sich das Pferd in Bewegung befand und ca. vier weitere folgten, nachdem der Beschwerdeführer "C.________" an die Wand gestellt hatte (vgl. Untersuchungsakten [UA] Reg. 2, act. 70 bis 72). Bezüglich zweier Vorfälle erwägt sie hingegen, es mangle an einer Darstellung der Anzahl Schläge, deren Heftigkeit, des Verletzungsbildes und an einer Beschreibung der Situation bzw. des Kontextes, in welchem die Schläge erfolgt seien. E.________ habe bestätigt, nur einen Vorfall mit "C.________" gesehen zu haben. Insoweit F.________ darüber hinausgehende Angaben gemacht habe (vgl. UA Reg. 2, act. 2 und 7 bis 9), seien diese zu unbestimmt. Entsprechend habe bezüglich der beiden anderen Vorfälle gestützt auf den Grundsatz in dubio pro reo ein Freispruch zu ergehen (angefochtenes Urteil S. 35).