Citation: 5A_369/2022 E. 3.1.2

3.1.2. Ohnehin wäre das Rechtsmittel abzuweisen, selbst wenn darauf eingetreten würde. Der Beschwerdeführer habe in seiner Berufungsschrift im Wesentlichen geltend gemacht, sich von seinem bisherigen schweizerischen Wohnsitz nie abgemeldet und an der Adresse in Deutschland auch nie behördlich angemeldet zu haben. Die Wohnung in Deutschland diene ihm lediglich als Aufenthaltsort für die Zeit, in welcher er sich aus beruflichen Gründen vor Ort bei seiner Arbeitgeberin aufhalten müsse. Gerichtliche Urkunden müssten indessen nicht zwingend an demjenigen Ort zugestellt werden, an welchem die Prozesspartei ihren Wohnsitz habe bzw. wo sie behördlich angemeldet sei. Die Zustellung der erstinstanzlichen Verfügung vom 31. August 2021 an die Adresse in Deutschland sei rechtsgenügend erfolgt. Demnach seien auch die nachfolgenden prozessualen Schritte, namentlich die Publikation der Vorladung im kantonalen Amtsblatt, nicht zu beanstanden.