Citation: 1B_225/2015 E. 2.1

2.1. Gemäss Art. 221 StPO ist Sicherheitshaft nur zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist und ein im Gesetz genannter Haftgrund vorliegt. Überdies hat die Haft wie alle strafprozessualen Zwangsmassnahmen verhältnismässig zu sein (vgl. Art. 197 StPO) und sie darf nicht länger dauern als die zu erwartende Freiheitsstrafe (Art. 212 Abs. 3 StPO). Der Beschwerdeführer stellt den dringenden Tatverdacht von Verbrechen oder Vergehen grundsätzlich nicht in Frage und beantragt keine Ersatzmassnahmen im Sinne von Art. 237 ff. StPO. Er wendet sich jedoch gegen die Annahme von Fluchtgefahr gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. a StPO.