Citation: 1P.73/2003 24.02.2003 E. 2.2

An der fehlenden Legitimation in der Sache selbst vermag auch das eidgenössische Opferhilfegesetz (OHG) nichts zu ändern. Als Opfer ist gemäss Art. 2 Abs. 1 OHG jede Person anzusehen, "die durch eine Straftat in ihrer körperlichen, sexuellen oder psychischen Integrität unmittelbar beeinträchtigt worden ist". Nach der Rechtsprechung muss die Beeinträchtigung von einem gewissen Grad sein. Entscheidend ist, ob die Beeinträchtigung des Geschädigten in seiner körperlichen, sexuellen oder psychischen Integrität das legitime Bedürfnis begründet, die Hilfsangebote und die Schutzrechte des Opferhilfegesetzes - ganz oder zumindest teilweise - in Anspruch zu nehmen (BGE 128 I 218 E. 1.2). Das trifft vorliegend nicht zu. Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, dass er durch die angebliche Straftat in seiner psychischen Integrität beeinträchtigt worden sei. Selbst wenn man insoweit eine Beeinträchtigung annehmen wollte, erreicht sie jedenfalls nicht das Mass, das für die Bejahung der Opfereigenschaft erforderlich ist.