Citation: 2C_115/2021 E. 7.1

7.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, das Kantonsgericht habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt (Art. 29 Abs. 2 BV), indem es auf ihre Ausführungen und Belege nicht weiter eingegangen sei und lediglich die behördlichen Stellungnahmen bzw. Argumentationsreihen zum Einfluss der Betreuung durch maskiertes Personal auf die Kindsentwicklung übernommen habe, ohne diese zu hinterfragen (vgl. vorstehende E. 3.2.1). Es habe den "klaren und von zahlreichen Studien und empirischen Erhebungen übereinstimmend vorgetragenen Erkenntnissen keine eigenen wissenschaftlichen Studien" gegenübergestellt. Kinder und ganz besonders Kleinkinder würden durch die Maskentragpflicht der betreuenden Personen in ihrer kindlichen und altersgerechten täglichen Kommunikation gestört; sie erlitten in ihrem individuellen Erleben, in ihrem kindlich natürlichen Empfinden und Lernen Einbussen, wenn sie auf Dauer von maskiertem Personal den ganzen Tag betreut würden. Aufgrund der zeitlichen Dauer der epidemologischen Massnahmen sei ernsthaft zu befürchten, dass die (früh-) kindliche Entwicklung und Psychologie langfristig beeinträchtigt werde.