Citation: 8C_350/2022 E. 5.2.4

5.2.4. Was die fehlenden Unterschriften angeht, äusserten sich jene Medizinalpersonen, die den Beschwerdeführer persönlich untersucht haben, in der von ihnen unterzeichneten, gutachterlichen Stellungnahme vom 22. Juli 2019 zu ihren Darlegungen im Verlaufsgutachten und bestätigten insofern nachträglich, das Gutachten eigenhändig verfasst zu haben. Damit ist erstellt, dass das Gutachten der PMEDA vom 27. Januar 2019 die Beurteilungen der zwei beteiligten Experten korrekt wiedergibt. Dass ihre Unterschriften auf der Ausfertigung des Verlaufsgutachtens fehlen, stellt demnach keinen erheblichen Mangel am Gutachten dar (vgl. zur Zulässigkeit der nachträglichen Bestätigung Urteil 8C_252/2014 vom 5. August 2014 E. 3.3). Soweit sich die Vorinstanz zur diesbezüglichen Rüge des Beschwerdeführers nicht äusserte, ist der Einwand der Gehörsverletzung zwar an sich begründet, der Mangel ist aber nach dem Gesagten im Verfahren vor Bundesgericht geheilt worden (vgl. BGE 137 I 195 E. 2.3.2; 136 V 117 E. 4.2.2.2; 132 V 387 E. 5.1; je mit Hinweisen; Urteil 8C_736/2021 vom 22. März 2022 E. 4.2).