Citation: 1B_567/2020 E. 1

Angefochten ist der kantonal letztinstanzliche Haftentscheid des Obergerichts. Dagegen ist die Beschwerde in Strafsachen nach den Art. 78 ff. BGG gegeben. Der Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Entscheids und Haftentlassung ist zulässig (BGE 132 I 21 E. 1). Der Beschwerdeführer ist durch die Verweigerung der Haftentlassung in seinen rechtlich geschützten Interessen betroffen und damit zur Beschwerde befugt (Art. 81 Abs. 1 BGG). Er macht die Verletzung von Bundesrecht geltend, was zulässig ist (Art. 95 lit. a BGG). Es ist allerdings seine Sache, darzulegen, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt (BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen). Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde von vornherein, soweit die Verlegung in eine andere Anstalt verlangt wird: diese Frage war nicht Gegenstand des angefochtenen Entscheids und kann dementsprechend vom Bundesgericht nicht beurteilt werden. Der amtliche Verteidiger des Beschwerdeführers hat die angefochtene Präsidialverfügung erhalten. Es stand in seinem pflichtgemässen Ermessen, sie anzufechten oder darauf zu verzichten. Es ist jedenfalls entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht Sache des Bundesgerichts, ihn zur Einreichung einer Beschwerdeergänzung aufzufordern.