Citation: 2C_630/2014 E. 3.1

3.1. Die Feststellung der Vorinstanz, die angeblichen Zusicherungen der Steuerverwaltung seien nicht ursächlich für die Mandatierung eines Anwalts, betreffen den natürlichen Kausalzusammenhang und damit eine Tatfrage ( MEYER/DORMANN, Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 34c zu Art. 105 BGG; MÜNCH/LUCZAK, a.a.O., N. 2.55). Die natürliche Kausalität ist gegeben, wenn ein Handeln Ursache im Sinn einer conditio sine qua non für den Eintritt eines Schadens ist. Rechtsfragen sind hingegen die mit dem Rechtsbegriff der Adäquanz in Zusammenhang stehenden Fragen, mithin ob das als Ursache des Schadens ermittelte Ereignis nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet war, einen Schaden der eingetretenen Art herbeizuführen (BGE 132 III 715 E. 2.2 S. 718; MEYER/DORMANN, a.a.O., N. 35b zu Art. 105 BGG). Vorliegend ist weder dargetan noch ersichtlich, dass die Vorinstanz den Rechtsbegriff der Adäquanz verkannt hätte. Die Rügen des Beschwerdeführers zielen denn auch nicht auf die der Adäquanztheorie inhärente Begrenzungsfunktion auf rechtserhebliche Tatsachen ( TSCHANNEN/ZIMMERLI/MÜLLER, a.a.O., S. 602), sondern richten sich vielmehr dagegen, dass die Vorinstanz überhaupt einen natürlichen Kausalzusammenhang zwischen den angeblich erteilten Falschauskünften und der Mandatierung des Anwalts verneint hat. Die erhobenen Rügen betreffen damit eine Tatfrage und die vorinstanzliche Beweiswürdigung.