Citation: 6B_1273/2020 E. B

Das Bezirksgericht Baden sprach A.________ am 7. November 2018 vom Vorwurf der mehrfachen Gesundheitsgefährdung von Menschen durch Verletzung der Sorgfaltspflichten im Umgang mit Heilmitteln (Art. 86 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 3 des Bundesgesetzes vom 15. Dezember 2000 über Arzneimittel und Medizinprodukte [Heilmittelgesetz, HMG; SR 812.21]) frei. Gleichzeitig sprach es ihn der Sorgfaltspflichtverletzung beim Umgang mit Stoffen oder Zubereitungen i.S.v. Art. 50 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 15. Dezember 2000 über den Schutz vor gefährlichen Stoffen und Zubereitungen (Chemikaliengesetz, ChemG; SR 813.1) i.V.m. Art. 8 und 21 ChemG sowie der Übertretung i.S.v. Art. 22 lit. a und c des Bundesgesetzes vom 3. Oktober 1951 über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe (Betäubungsmittelgesetz, BetmG; SR 812.121) schuldig und bestrafte ihn mit einer Busse in der Höhe von Fr. 10'000.--. Gegen dieses Urteil legte A.________ Berufung ein, woraufhin sowohl B.________ als auch die Staatsanwaltschaft Baden Anschlussberufung erhoben. Mit Urteil vom 18. August 2020 sprach das Obergericht des Kantons Aargau A.________ der Sorgfaltspflichtverletzung beim Umgang mit Stoffen oder Zubereitungen i.S.v. Art. 50 Abs. 1 lit. b ChemG i.V.m. Art. 8 und 21 ChemG, der Übertretung des Heilmittelgesetzes i.S.v. Art. 87 Abs. 1 lit. f aHMG sowie der Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes i.S.v. Art. 22 lit. c BetmG schuldig. Es verurteilte ihn zu einer Busse von Fr. 16'000.--.