Citation: 1B_627/2022 E. 1

Gegenstand des angefochtenen Entscheides ist eine teilweise Entsiegelung (betreffend spezifisch genannte elektronische Dateien auf dem Asservat Nr. 3.E04 und der mit Editionsverfügung erhobenen Harddisk mit E-Mails). Die Beschwerde richtet sich primär gegen die (in Dispositiv-Ziffer 1) erfolgte Teil-Entsiegelung. Es handelt sich um einen beim Bundesgericht anfechtbaren, kantonal letztinstanzlichen Entscheid (Art. 80 Abs. 2 Satz 3 BGG i.V.m. Art. 248 Abs. 3 StPO). Soweit die Beschwerdeführerin substanziiert darlegt, dass aufgrund der Entsiegelung eine Verletzung eigener gesetzlich geschützter Geheimnisinteressen (Anwaltsgeheimnis, Geschäftsgeheimnisse) zu befürchten sei, ist sie auch grundsätzlich beschwerdelegitimiert (Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG i.V.m. Art. 248 Abs. 1 StPO). Die Beschwerdeführerin erhebt auch prozessuale Rügen gegen das vorinstanzliche Verfahren. Die betreffenden prozessleitenden Verfügungen der Vorinstanz (insbesondere diejenigen vom 14. Juni 2021 sowie 11. und 19. Mai 2022) können hier mitangefochten werden, soweit sie sich auf den Inhalt des materiellen Entsiegelungsentscheides auswirken (vgl. Art. 93 Abs. 3 BGG; Urteil 1B_299/2022 vom 20. Januar 2023 E. 1.2).