Citation: 8C_429/2022 E. 4.3.3

4.3.3. Die Vorinstanz hat sich mit den Vorbringen des Beschwerdeführers zum neuropsychologischen Teilgutachten in rechtsgenüglicher Weise auseinander gesetzt und ist in ihrer Erwägung 5.2.3 zum Schluss gelangt, dass die von der Fachpsychologin lic. phil. F.________ am 9. Oktober 2020 geäusserte Kritik am Teilgutachten von Dr. phil. E.________ mit der detaillierten Stellungnahme hierzu von Dr. phil. E.________ und dem psychiatrischen Gutachter Dr. med. G.________ vom 1. November 2020 (richtig wohl: 1. Dezember 2020) entkräftet worden sei. Der Umstand, dass die Vorinstanz bei ihrer Würdigung nicht im Detail jede vorgebrachte Rüge (namentlich hinsichtlich der durchgeführten oder unterlassenen Testverfahren) einzeln widerlegte, ist nicht als Verletzung des rechtlichen Gehörs zu qualifizieren, da sich aus der vorinstanzlichen Begründung insgesamt ergibt, weshalb sie der neuropsychologischen Beurteilung im I.________ GmbH-Gutachten (samt ergänzender Stellungnahme) den Beweiswert nicht absprach. Das Urteil genügt den Anforderungen an die Begründungspflicht.