Citation: U 419/05 24.03.2006 E. 3

3.1 Die Vorinstanz hat in einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der umfangreichen medizinischen Unterlagen festgestellt, dass keine organischen Unfallfolgen mehr vorlägen und keine Unfallfolgen im Sinne struktureller Veränderungen objektivierbar seien. Dieser Beurteilung ist beizupflichten. Auch dem Privatgutachten des Professor E.________ lässt sich kein klarer somatischer Befund entnehmen, der ursächlich dem Unfall zugeschrieben werden müsste. Der Arzt stellt in seiner Beurteilung fest, dass neurologische Symptome fehlten und hält dafür, dass der Hauptbefund in einer für die Kopfschmerzen verantwortlichen funktionellen Segmentbewegungsstörung des cervikothorakalen Überganges bestehe, die zu einer neurologischen Engpass- Symptomatik der oberen Thoraxapertur links geführt habe und sich in verschiedenen Beschwerden äussere, aber zu keinen eigentlichen neurologischen Ausfällen geführt habe. Diese vom Privatgutachter als organisch und unfallkausal bezeichnete Störung konnte indessen nicht mittels bildgebender Untersuchungsmethoden objektiviert, sondern bloss "manualdiagnostisch" erfasst werden. Wie das kantonale Gericht in seiner Vernehmlassung richtig festhält, erscheint die Beurteilung des Professor E.________ widersprüchlich, indem einerseits auf das Fehlen neurologischer Symptome hingewiesen, andererseits aber eine "neurologische Engpass-Symptomatik" beschrieben wird. Das Privatgutachten ist aber auch aus anderen Gründen nicht beweistauglich: So wird unter dem Titel "Diagnose und Probleme" ohne jegliche Gewichtung und ohne Bezugnahme auf einen allfälligen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine sehr lange, eindrückliche Reihe von Befunden aufgelistet, welche für die hier interessierende Frage nach (adäquat) kausalen Folgen des versicherten Unfalls ohne Aussagekraft sind. 3.2 Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde sind, soweit erheblich, nicht geeignet, zu einer abweichenden Beurteilung zu führen. Die Einwendungen des Beschwerdeführers erschöpfen sich in weiten Teilen in einer unbegründeten Kritik am Vorgehen und an der Berichterstattung der behandelnden Ärzte und der SUVA-Kreisärzte sowie am neurologischen Gutachten des Spitals Q.________ vom 25. Juni 2003. Soweit er sich in diesem Zusammenhang zum Stellenwert neuropsychologischer Untersuchungen äussert, wird auf BGE 119 V 340 f. Erw. 2b bb verwiesen, wonach die Neuropsychologie es nicht vermag, die Genese von Beschwerden abschliessend zu beurteilen. Angesichts der umfangreichen fachärztlichen Untersuchungen ist auf zusätzliche medizinische Abklärungen zu verzichten, da hievon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, die am bestehenden Ergebnis etwas ändern könnten. Die Tatsache, dass die von der SUVA getätigten Abklärungen in medizinischer Hinsicht nicht das vom Beschwerdeführer erwartete oder gar erhoffte Resultat brachten, ist kein Grund für die Anordnung eines polydisziplinären Gutachtens.