Citation: I 551/05 29.01.2007 E. 6

6.1 Wie die Vorinstanz richtig befunden hat, erfüllt die interdisziplinäre Begutachtung der Dres. med. L.________ und H.________ von März 2004 die von der Rechtsprechung (vgl. oben Erw. 4.1) an ein ärztliches Gutachten gestellten Anforderungen, weshalb für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin darauf abgestellt werden kann. 6.2 Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen vorgebracht wird, dringt nicht durch. So ist bereits im kantonalen Entscheid dargelegt worden, dass die behandelnde Psychiaterin Dr. med. A.________, in ihrem Bericht vom 15. November 2004 den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin nicht wesentlich anders beschrieben hat als Dr. med. H.________ in seinem Gutachten vom März 2004, sondern nur das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit abweichend beurteilte, wobei sie aber gar nicht begründete, warum die Beschwerdeführerin für jegliche ausserhäusliche Arbeit zu 50 % arbeitsunfähig sei. Auch in den beiden Zeugnissen der Hausärztin Dr. med. R.________ vom 15. November 2004 und 3. August 2005, in denen der Beschwerdeführerin eine 100-prozentige Arbeitsunfähigkeit "seit 2002 bis auf weiteres" attestiert wird, fehlt jegliche Begründung. 6.3 Somit ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass bei der Beschwerdeführerin für eine leidensangepasste Tätigkeit von einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 45 % im Zeitpunkt des Einspracheentscheides auszugehen ist. Körperlich belastende Tätigkeiten sind ihr nicht mehr zumutbar. Anlass für weitere medizinische Abklärungen besteht nicht.