Citation: 6B_900/2020 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Grundsatzes der "reformatio in peius". Das Verschlechterungsverbot dürfe nur durchbrochen werden, und neue Tatsachen dürften nur dann berücksichtigt werden, wenn sie sich nach dem Urteil der ersten Instanz ereignet hätten. Die einzige neue Tatsache in diesem Sinne sei vorliegend die Corona-Pandemie, weswegen der Beschwerdeführer ein niedrigeres Einkommen erziele. Die vom Beschwerdeführer für die Jahre 2019 und 2020 geltend gemachten Einkommensbeträge seien neue Tatsachen. Gestützt darauf hätte der Tagessatz sogar gesenkt werden müssen. Dass sich die Steuerveranlagung 2018 nicht bei den erstinstanzlichen Akten befunden habe, sei unerheblich, denn diese betreffe das Jahr 2018 und das erstinstanzliche Urteil sei im Jahr 2019 ergangen.