Citation: 4C.217/2006 15.08.2007 E. C

Das Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, bestätigte den angefochtenen Entscheid und verpflichtete mit Urteil vom 5. Mai 2006 die Beklagten B.________ und A.________ solidarisch, der Klägerin X.________ AG Fr. 830'800.-- zuzüglich 6,25 % Zins seit 1. August 1997 zu bezahlen. In seiner Begründung verweist das Obergericht auf die Erwägungen des Bezirksgerichts, wonach die Genehmigung der Schlussabrechnung von den Kompetenzen der Baukommission mitumfasst sein müsse. Gestützt auf das Beweisergebnis kann gemäss Obergericht nicht als erstellt gelten, dass es sich bei der Baukommission nur um eine "informative Sache" gehandelt hat. Ein innerer Parteiwille, der Baukommission die vertraglich vereinbarte Zuständigkeit zur Genehmigung der Schlussabrechnung zu entziehen, ist nach Auffassung des Obergerichts nicht gegeben. Die Beklagten würden zum Beleg der Behauptung von A.________, alle an der Besprechung vom 10. Juni 1997 hätten gewusst, dass er der Abrechnung nicht zustimme bzw. gegen deren vergleichsweise Anerkennung opponiere, nichts Stichhaltiges vorbringen, das eine andere Beurteilung als diejenige des Bezirksgerichts nahe lege. Dies gilt gemäss Obergericht auch insofern, als sich die Beklagten auf Irrtum beim Vertragsschluss berufen.