Citation: 6B_906/2021 E. 4.2.2

4.2.2. Das in der vorstehenden Erwägung Gesagte gilt in gleicher Weise für den Vorwurf der fahrlässigen einfachen Körperverletzung. Auch insoweit fehlt es an der erforderlichen Kausalität sowie der Vorhersehbarkeit des Taterfolges für die Beschwerdegegner 2 und 3. Es kann auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden. Die inkriminierten Handlungen waren bei objektiver Betrachtung nicht geeignet, bei einer psychisch gesunden Person eine relevante Beeinträchtigung im Sinne einer mehr als bloss vorübergehenden Störung des Wohlbefindens auszulösen (vgl. dazu ROTH/BERKEMEIER, in: Basler Kommentar, Strafrecht I., 4. Aufl. 2019 N. 5 zu Art. 123 StGB). Dies würde im Übrigen selbst dann gelten, wenn auf den Sachverhalt abgestellt würde, den die Beschwerdeführerin vorinstanzlich behauptet hatte, namentlich wenn sie während der Befragung tatsächlich mehrmals mit dem Beizug der Polizei resp. mit einer Strafanzeige konfrontiert worden wäre.