Citation: 1C_606/2024 E. A

A.________ war seit dem Jahr 1996 als diplomierte Pflegefachfrau auf Stundenlohnbasis für das Kantonsspital Winterthur tätig, zuletzt mit einem Beschäftigungsgrad von 70 %. Nachdem sie ab November 2017 krankheitshalber vollständig arbeitsunfähig war, löste das Kantonsspital Winterthur das Arbeitsverhältnis mit Verfügung vom 8. Januar 2019 per Ende Juli 2019 auf. Der Spitalrat des Kantonsspitals wies einen dagegen erhobenen Rekurs mit Beschluss vom 18. Juni 2020 in der Hauptsache ab, sprach A.________ wegen Verfahrensfehlern aber eine Entschädigung von einem Monatslohn zu. Eine hiergegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 18. März 2021 gut, stellte die Rechtswidrigkeit der Kündigung fest und verpflichtete das Kantonsspital, A.________ eine Entschädigung von insgesamt sechs Monatslöhnen zu bezahlen (Verfahren VB.2020.00562). In den Erwägungen hielt es fest, massgebend sei der zuletzt bezogene Bruttomonatslohn, zu dem anteilsmässig auch die regelmässig ausgerichteten Zulagen hinzuzurechnen seien. Am 29. Januar 2022 gelangte A.________ erneut an das Verwaltungsgericht und ersuchte um Erläuterung des Urteils vom 18. März 2021. Sie machte geltend, das Kantonsspital habe ihr mittlerweile zwar eine Entschädigung bezahlt, diese beruhe ihrer Ansicht nach aber auf einer falschen Berechnung des Monatslohns. Zudem habe das Kantonsspital unzulässigerweise einen angeblichen Rückforderungsanspruch zur Verrechnung gebracht. Dieses Gesuch wies das Verwaltungsgericht mit Beschluss vom 3. Februar 2022 ab und überwies die Angelegenheit an die Spitaldirektion, damit diese über die strittige Berechnung und Rückforderung eine Verfügung erlasse (Verfahren EG.2022.00001).