Citation: I 662/04 15.04.2005 E. 5

Im Weiteren ist zu prüfen, wie hoch der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin als Erwerbstätige und als Hausfrau ist. 5.1 In Bezug auf den Gesundheitszustand und der ihr noch zumutbaren Arbeitsfähigkeit ist unbestritten, dass sie seit Kindheit an einer ausgeprägten, thorakolumbalen idiopathischen, rechtskonvexen Skoliose von 65° leidet. Dr. med. M.________, Oberarzt und Leiter der Wirbelsäulenchirurgie an der orthopädischen Klinik X.________, stellte am 12. Juni 2001 zudem sekundäre degenerative Veränderungen an der Brust- und Lendenwirbelsäule fest, wobei die geschilderten Beschwerden bei Belastung und bei schwerer körperlicher Arbeit glaubhaft seien. Die Versicherte sei daher für schwere körperliche Arbeit dauernd zu 100 % arbeitsunfähig, während für leichte körperliche Arbeit eine medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit im Umfang von 50 % bestehe. Diese Einschätzung der Arbeitsfähigkeit deckt sich mit den übrigen medizinischen Unterlagen, wenn auch einzig Dr. med. B.________, Spezialarzt FMH für Nerochirurgie, am 26. November 2002 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Wie das kantonale Gericht in seinem Entscheid vom 17. April 2003 hiezu richtigerweise bemerkte, äusserte sich der Arzt aber nicht bezüglich einer leidensangepassten Tätigkeit und verwies hinsichtlich der Frage der dauerhaften Arbeitsfähigkeit ausdrücklich auf notwendige arbeitsmedizinische Abklärungen. Bei der Ermittlung des Invaliditätsgrades ist somit von einer zumutbaren, dem Leiden angepassten, leichten körperlichen Tätigkeit von 50 % (gemäss medizinischer Beurteilung der Klinik X.________ vom 30. April und 8. Mai 2002) auszugehen. Nichts anderes ergibt sich, entgegen dem beschwerdeführerischen Einwand, aus der für die "Zürich-Versicherung" durch die Dres. med. A.________ und U.________, geführten Krankenkarte, welche ebenfalls eine 50%igen Arbeitsfähigkeit für leichte körperliche Arbeit attestierten.