Citation: I 196/02 13.11.2002 E. 2

2.1 Streitig ist der Grad der Arbeitsfähigkeit und damit die Feststellung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch erzielbaren Einkommens (Invalideneinkommen). 2.2 Nach Ablauf der Rechtsmittelfrist können - ausser im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels - keine neuen Akten mehr eingebracht werden. Vorzubehalten ist immerhin der Fall, dass solche Aktenstücke neue erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit. b OG darstellen und als solche eine Revision des Gerichtsurteils rechtfertigen könnten (BGE 127 V 353). Die Versicherte reichte am 24. April 2002, somit nach Ablauf der auf Grund des Oster-Fristenstillstandes (Art. 34 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 135 OG) bis 15. April 2002 erstreckten Rechtsmittelfrist, einen Bericht des Dr. med. A.________ vom 21. April 2002 ein, wonach sie an einer depressiven Störung auf dem Boden einer anankastischen Persönlichkeit und an einem chronifizierten Schmerzsyndrom leide. Wegen andauernder Schmerzen und der Folgen der Gebärmutteroperation vom 3. Mai 2001 sei sie in psychischer Hinsicht zu 70 % arbeitsunfähig. Nach Einreichung dieses Arztberichts holte das Eidgenössische Versicherungsgericht den Operationsbericht vom 3. Mai 2001 ein und stellte diese Berichte sowie die Eingabe der Versicherten vom 24. April 2002 der IV-Stelle zur allfälligen Stellungnahme zu, welche am 9. Juli 2002 erfolgte. Der Arztbericht vom 21. April 2002 ist daher zu berücksichtigen.