Citation: 6B_195/2018 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt gestützt auf den Bericht des Kriminaltechnischen Dienstes der Kantonspolizei St. Gallen vom 21. Juli 2015 sowie den Forensischen Untersuchungsbericht zur Brandursachenermittlung der Kantonspolizei St. Gallen vom 31. Juli 2015, der Brand sei auf das glimmende Isolationsmaterial "Isofloc" infolge Erhitzung durch die Deckenhalogenleuchten zurückzuführen. Es lägen keine konkreten Indizien vor, die auf eine andere Brandursache hindeuteten. Das Brandszenario erscheine aufgrund des schlüssig beschriebenen Ablaufs und mangels widersprechender Anhaltspunkte als so wahrscheinlich, dass keine vernünftigen Zweifel daran bestünden (angefochtener Entscheid, E. III. 2c/cc S. 9 f.). Der Beschwerdeführer sei einige Tage vor den Isolationsarbeiten im Rahmen eines Augenscheins genauer instruiert worden (angefochtener Entscheid, E. III. 3c/bb/aaa S. 14). Dass er die Deckenhalogenleuchten nicht gesehen habe, sei eine Schutzbehauptung (angefochtener Entscheid, E. III. 3c/bb/ccc S. 16). Er habe aufgrund seiner qualifizierten Fachkenntnis und Erfahrung auch von der Brandgefährlichkeit des Isolationsmaterials im Zusammenhang mit Deckenhalogenleuchten sowie vom Erfordernis der Brandschutzboxen gewusst (vgl. angefochtener Entscheid, E. III. 3c/cc/ccc f. S. 17). Der Beschwerdeführer habe sodann Tatmacht gehabt. Einerseits habe er genügend Vorlaufzeit zur Durchführung einer Kontrolle gehabt und anderseits seien die Deckenhalogenleuchten lediglich mit zwei Klappfedern versehen gewesen, sodass sie selbst von einem Laien in kurzer Zeit hätten herausgezogen werden können. Der Beschwerdeführer hätte ohne grossen Aufwand überprüfen können, ob Brandschutzboxen vorhanden waren oder nicht (angefochtener Entscheid, E. III. 3. f/bb S. 19).