Citation: 1B_66/2020 E. 2

Die Beschwerdeführerin rügt auch vor Bundesgericht eine Rechtsverweigerung bzw. -verzögerung. Betreffend das seit dem 4. Juli 2018 pendente Scheidungsverfahren vor dem Tribunal Régional du Littoral et du Val-de-Travers (Tribunal Civil) habe das Obergericht "ohne weitere Abklärungen auf den telefonisch ermittelten Verfahrensstand in Neuenburg" abgestellt. "Um die Entwicklung dieses Scheidungsverfahrens" habe es sich nicht gekümmert; damit habe es seine Untersuchungspflichten verletzt. Die Vorinstanz habe sich auch nicht mit dem Argument auseinandergesetzt, dass "im Zivilprozess andere Fragen unter andern rechtlichen Gesichtspunkten als im Strafprozess zu würdigen" seien. "Je loser der Zusammenhang zwischen dem Zivilverfahren und dem Strafverfahren, desto zurückhaltender" sei eine "Sistierung im Verhältnis zum Beschleunigungsgebot zu handhaben". Das Verhalten der kantonalen Strafbehörden dürfe es dem Beschuldigten auch nicht "ermöglichen, Beweismittel zu beseitigen". Auf die näheren Vorbringen der Beschwerdeschrift ist, soweit notwendig, in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen.