Citation: 4A_196/2021 E. 2

Die Beschwerdeführerin beruft sich auf die faktische Bindungswirkung der Gerichte, die sich mit dem Teilanspruch bereits befasst hätten, und zählt die inhaltlichen Mängel der neu eingereichten Karnkengeschichte auf, an denen auch schon das im ersten Verfahren eingereichte Schwangerschaftskontrollblatt gelitten habe. Mit Blick darauf seien beide Klagebeilagen gleich zu behandeln, und ein Abweichen vom Entscheid über die erste Teilklage sei nicht gerechtfertigt. Auch in Bezug auf die hypothetische Kausalität besteht nach ihrer Ansicht kein Grund, vom Entscheid betreffend die Teilklage abzuweichen.