Citation: 4A_230/2022 E. 4.2.2

4.2.2. Die Beschwerdeführerin zeigt nicht hinreichend auf, zu welchen konkreten, von ihr im erstinstanzlichen Verfahren vorgetragenen Tatsachenbehauptungen die Edition der Berichte der FINMA bzw. der K.________ gedient hätte. Die Vorinstanz hielt zu Recht fest, es obliege der Beschwerdeführerin, ihre Version des rechtserheblichen Sachverhalts vorzutragen. Dies gilt auch, soweit sie die unterbliebene Edition der Akten des handelsgerichtlichen Verfahrens HG120169 beanstandet. Entsprechend vermag sie nicht durchzudringen, wenn sie geltend macht, es hätten diese Verfahrensakten hinzugezogen werden müssen, um Widersprüche aufzudecken und Erkenntnisse sinnvoll abzugleichen. Fehl geht diesbezüglich auch ihr Hinweis, die Aktivlegitimation der Beschwerdegegnerin sei von Amtes wegen zu prüfen. Es oblag ihr, die dargelegten für die Aktivlegitimation der Beschwerdegegnerin sprechenden Tatsachen hinreichend zu bestreiten. Die Vorinstanz war jedenfalls nicht dazu verpflichtet, umfangreiche Verfahrensakten danach zu durchforsten, ob sich daraus Hinweise auf eine allfällig fehlende Aktivlegitimation der Beschwerdegegnerin ergeben (vgl. zur Aktivlegitimation auch hiernach E. 5).