Citation: 2C_717/2013 E. 2.3

2.3. Der Widerruf muss sich als verhältnismässig erweisen (vgl. dazu BGE 135 II 377 E. 4.3 u. 4.5 S. 381 ff.). Bei der entsprechenden Beurteilung sind namentlich die Schwere des Delikts und des Verschuldens des Betroffenen, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten des Ausländers während diesem, der Grad seiner Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die ihm und seiner Familie drohenden Nachteile zu berücksichtigen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 ff.). Die Vorinstanz hat das öffentliche Interesse an der öffentlichen Ordnung und Sicherheit und die privaten Interessen umfassend aufgelistet, gewichtet und gegeneinander abgewogen. Diesbezüglich kann auf die vorinstanzlichen Ausführungen verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG). Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag daran nichts zu ändern: Zunächst verkennt er in seinen Ausführungen das Gewicht seiner Straftat und seines Verschuldens. Aus ausländerrechtlicher Perspektive handelt es sich bei einer Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren um einen sehr schwerwiegenden Fall (vgl. BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 383; 2C_135/2012 vom 29. Oktober 2012 E. 3.1). Gerade bei Drogenhandel verfolgt das Bundesgericht eine strenge Praxis (BGE 129 II 215 E. 6 und 7 S. 220 ff.). Zudem ist mit der Vorinstanz zu Recht von einem schweren Verschulden auszugehen. Der seit der Tat vergangene Zeitraum und das soziale Verhalten sind zwar zu berücksichtigen, doch kommt diesen Elementen in casu wenig Gewicht zu, da zwischen der Straftat und dem Widerruf der Niederlassungsbewilligung wenig Zeit verstrichen ist und der Beschwerdeführer sich immer noch in der Probezeit befindet. In Bezug auf die Frage, ob der Beschwerdeführer auch in Mazedonien leben könnte, macht der Beschwerdeführer keine Hindernisse geltend.