Citation: 8C_385/2017 E. 4.2

4.2. Vorab ist festzuhalten, dass es für die Bestimmung des Rentenanspruchs - grundsätzlich unabhängig von der Diagnose und unbesehen der Ätiologie - massgebend ist, ob und in welchem Ausmass eine Beeinträchtigung der Arbeits- bzw. Erwerbsfähigkeit vorliegt (BGE 136 V 279 E. 3.2.1 S. 281; nicht publ. E. 4.2.3 des Urteils BGE 141 V 585, veröffentlicht in SVR 2016 IV Nr. 102). Eine Dekonditionierung stellt keinen invalidisierenden Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG dar (Urteil 9C_848/2016 vom12. Mai 2017 E. 4.2). Entgegen dem Beschwerdeführer haben die Gutachter des Universitätsspitals C.________ im Rahmen ihrer Beurteilung die degenerativen Veränderungen am Rücken berücksichtigt. Zudem gingen sie nicht nur von einer Dekonditionierung aus, sondern führten seine Rückenschmerzen auf leichte degenerative Veränderungen und seine Müdigkeit auf eine Medikamentennebenwirkung der Immunsuppressiva zurück. Beiden Be-schwerdebildern haben sie auch einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zuerkannt (E. 3 hiervor; betreffend medizinische und berufliche Massnahmen vgl. E. 5 und 7 hiernach) Weiter ist zu beachten, dass eine Gesamtwürdigung im Rahmen eines Gutachtens nicht zwingend bedeutet, dass sämtliche einzelnen Gesundheitsbeeinträchtigungen spezifiziert Eingang in die Schätzung der Arbeitsunfähigkeit finden müssen. Vielmehr liegt es im fachärztlichen Beurteilungsspielraum, die vorhandenen gesundheitlichen Einschränkungen in Anbetracht der erhobenen Befunde insgesamt zu würdigen und zu ihren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit Stellung zu beziehen (vgl. Urteil 9C_754/2012 vom 9. November 2012 E.2.3.2). Dies hat das Universitätsspital C.________ im Gutachten vom 9. Februar 2015 umfassend und nachvollziehbar getan. Wenn die Vorinstanz hierauf abstellte, ist dies weder bundesrechtswidrig noch beruht es auf einer qualifiziert falschen Sachverhaltsfeststellung (vgl. E. 1 hiervor).