Citation: 5A_536/2023 E. B

Am 4. Januar 2023 beantragte die Mutter, es sei ihr zu erlauben, den Wohnort mit dem Kind nach Frankreich zu verlegen. Mit Entscheid vom 6. Januar 2023 ordnete die KESB im Sinn einer vorsorglichen Massnahme die Wiederaufnahme des persönlichen Verkehrs zwischen Vater und Kind an. Nachdem die zuständige Mitarbeiterin des kindes- und jugendpsychiatrischen Dienstes auf schwerwiegende Elternkonflikte hingewiesen und die Weisung an den Vater beantragt hatte, sich auf die Vorgaben und Abläufe der involvierten Institutionen einzulassen, stimmte die KESB nach mehrfacher Gewährung des rechtlichen Gehörs mit Entscheid vom 10. Februar 2023 einem Wechsel des Aufenthaltsortes von C.________ nach Paris per 1. März 2023 zu und wies die Anträge des Vaters auf alternierende bzw. alleinige Obhut ab. Einer allfälligen Beschwerde entzog die KESB die aufschiebende Wirkung, weil die Mutter in Paris bereits einen Arbeits- und einen Mietvertrag unterschrieben hatte. Am 16. Februar 2023 verliess die Mutter mit C.________ die Schweiz und siedelte mit diesem nach Paris über. Am gleichen Tag erhob der Vater beim Verwaltungsgericht eine Beschwerde gegen den KESB-Entscheid vom 10. Februar 2023, mit welcher er die Verweigerung der Zustimmung zur Auswanderung des Kindes und die alleinige Obhut beantragte, wobei der Mutter bloss ein begleitetes Besuchsrecht zu gewähren und ihr strafbewehrt zu verbieten sei, sich mit dem Kind ausser Landes zu begeben. Ferner beantragte er die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung und die vorsorgliche Alleinzuteilung der Obhut. Mit Verfügung vom 17. Februar 2023 wurde die aufschiebende Wirkung erteilt, indes das weitergehende Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen abgewiesen. Mit Urteil vom 7. Juni 2023 wies das Appellationsgericht die Beschwerde ab.