Citation: 4A_464/2024 E. B

Mit Klage vom 20. April 2023 beantragte der Kläger beim Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt, d ie Beklagte sei zu verpflichten, ihm die bisherig ausstehenden 89 Taggelder nebst Zins zu 5% sowie eine Genugtuung/Parteientschädigung von Fr. 500.-- zu bezahlen. Mit Urteil vom 21. März 2024 wies das Sozialversicherungsgericht die Klage ab, soweit es darauf eintrat. Die ausserordentlichen Kosten schlug es wett. Es erwog, es sei davon auszugehen, dass die linke Hüfte des Klägers ab Herbst 2022 keine Beschwerden mehr gemacht habe, sodass keine Arbeitsunfähigkeit aufgrund linksseitiger Hüftbeschwerden mehr bestanden habe. Die Beschwerden an der rechten Hüfte und die deswegen durchgeführte Operation bewirkten eine eigenständige Arbeitsunfähigkeit. Diesbezüglich sei der Kläger nicht mehr bei der Beklagten versichert gewesen. Er habe deshalb keinen Anspruch auf Krankentaggelder für die Zeit, in der eine Arbeitsunfähigkeit lediglich noch aufgrund der Problematik an der rechten Hüfte bestanden habe.