Citation: 8C_65/2022 E. A

Die 1983 geborene A.________ war vom 7. Januar bis 14. März 2015 in einem Pensum von (zuletzt) 80 % als Hilfsköchin bei der B.________ GmbH angestellt und in dieser Eigenschaft bei der SWICA Versicherungen AG (nachfolgend SWICA) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 5. März 2015 rutschte sie in der Badewanne aus und zog sich dabei eine Luxationsfraktur am oberen linken Sprunggelenk (OSG) zu, die gleichentags im Spital C.________ operativ versorgt wurde. Die SWICA erbrachte hierfür die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Am 21. April und 28. August 2015 folgten zwei weitere operative Eingriffe mit anschliessend radiologisch ausgewiesenem regelrechtem Verlauf, wobei A.________ über persistierende Schmerzen klagte. Im Untersuchungsbericht vom 16. September 2016 wurde eine posttraumatische Valgusarthrose diagnostiziert. Am 3. Februar 2017 erlitt A.________ bei einem epileptischen Anfall eine linksseitige Tibiaschaftfraktur, die schlussendlich vollständig verheilte. Am 13. Juli 2017 erlitt sie, wiederum epilepsiebedingt, eine mehrfragmentäre nach dorsal und kaudal dislozierte Tuberculum-majus-Fraktur. Das vorgängig eingesetzte Ostheosynthesematerial wurde am 18. September 2017 aufgrund von Komplikationen entfernt und eine Reosteosynthese mittels Ankerfixation und transossären Nähten nötig. Am 25. April 2018 wurde A.________ bei chronischer Schmerzproblematik am linken Fuss erneut operiert, zwei weitere Eingriffe am OSG folgten. Im Verlauf wie auch bereits zuvor zeigte sich zudem eine psychische Problematik, worauf die SWICA bei der medexperts AG eine polydisziplinäre (orthopädische, neurologische, psychiatrische) Begutachtung veranlasste. Mit Verfügung vom 15. Juni 2020 stellte die SWICA die Taggeldleistungen rückwirkend auf den 1. März 2020 ein und gewährte weitere Behandlungsmassnahmen nach Fallabschluss hinsichtlich des linken Fusses. Zudem sprach sie A.________ unter Einstellung der Taggeldleistungen ab 1. März 2020 eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 40 % und einem versicherten Verdienst von Fr. 35'880.- zu sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 30 % für den Gesundheitsschaden am linken Fuss/Unterschenkel. Zuvor hatte sie bereits am 2. Februar 2019 eine Integritätsentschädigung für die mit dem Unfall vom 13. Juli 2017 zusammenhängende erlittene Schädigung an der rechten Schulter zugesprochen. Die gegen die Verfügung vom 15. Juni 2020 gerichtete Einsprache wies die SWICA mit Einspracheentscheid vom 22. Dezember 2020 ab.