Citation: 2C_103/2016 E. 4.2

4.2. Das Verwaltungsgericht ist der Auffassung, der Beschwerdeführer habe die Schwelle zur Sanktionswürdigkeit überschritten. Es handle sich um nicht erforderliche und unnötig verletzende Formulierungen und Unterstellungen. Namentlich würden sie auf die Ehre der betroffenen Person abzielen. Sie seien in der gewählten Schärfe auch nicht erforderlich, um die Glaubwürdigkeit einer Partei und/oder eines Zeugen zu erschüttern, zumal die entsprechenden Rechtsschriften keine konkreten Hinweise auf die gemachten Vorhaltungen enthalten würden. Der Zentralstrafregisterauszug betreffend C.________ vom 12. November 2014 erweise sich als blank. Es sei folglich davon auszugehen, dass sich C.________ innert der letzten zehn Jahre keines der ihm vom Beschwerdeführer angelasteten Verbrechen oder Vergehen schuldig gemacht habe. Mit Bezug auf das Adjektiv "dümmlich" (zitierte Passage 1.5) geht das Verwaltungsgericht davon aus, dass trotz dessen Verwendung als Attribut von "Unterstellung" und "Behauptung" auf die dahinter stehende Person, d.h. den Verfasser abgezielt werde. Mithin werde der Verfasser in unnötiger Weise in seiner Persönlichkeit betroffen und in seinen Fähigkeiten herabgewürdigt. Hinzu komme, dass der Beschwerdeführer diese Formulierungen mit Blick auf einen behaupteten, jedoch unzutreffenden Sachverhalt verwendet habe.