Citation: 2D_10/2019 E. 4.1

4.1. Gemäss Art. 29 Abs. 1 BV hat jede Person in Verfahren vor Gerichts- und Verwaltungsinstanzen Anspruch auf gleiche und gerechte Behandlung sowie auf Beurteilung innert angemessener Frist. Die Beschwerdeführerin bringt nicht substantiiert vor, inwiefern ihr Recht auf ein faires Verfahren verletzt worden sei (vgl. E. 2.1 hiervor). Der subjektive Eindruck, die Vorinstanz habe die Beschwerde einseitig zu ihren Lasten geprüft, namentlich aufgrund der Publikation des sie betreffenden Urteils 2C_1004/2017 vom 29. Mai 2018 (vgl. Sachverhalt B hiervor) in der Zeitschrift für Gesetzgebung und Rechtsprechung des Kantons Graubünden (ZGRG) und ihrer politischen Tätigkeiten, lässt sich vorliegend nicht weiter belegen. Ferner anerkennt auch die Beschwerdeführerin, dass das Wissen der Behördenmitglieder gemäss Art. 12 Abs. 1 des Gesetzes vom 31. August 2006 über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons Graubünden (VRG/GR; BR 370.100) zu den möglichen Beweismitteln gehört. Als "gerichtsnotorisch" gelten Erkenntnisse des Richters aus früheren Verfahren zwischen den gleichen Parteien oder aus bewusst geführten Pilotprozessen, berufliches Wissen von Fachrichtern oder gutachterliche Befunde aus anderen Verfahren über abstrakte wissenschaftliche Fragen, nicht aber Wissen des Richters über den konkreten Beweisgegenstand (vgl. Urteil 5A_774/2017 vom 12. Februar 2018 E. 4.1.1). Gerichtsnotorische Tatsachen zeichnen sich gerade dadurch aus, dass sie nicht beweisbedürftig sind (vgl. Art. 151 ZPO; Urteile 5A_109/2018 vom 20. April 2018 E. 8.2; 4D_24/2016 vom 28. Juli 2016 E. 4.7). Die Beschwerdeführerin legt nicht substantiiert dar, dass bzw. welche Tatsachen von der Vorinstanz fälschlicherweise als "gerichtsnotorisch" bezeichnet worden seien.