Citation: 1B_656/2021 E. 8.1.1

8.1.1. Der Beschwerdeführer macht zunächst geltend, sein Teilnahmerecht sowie sein Recht, Beweisanträge zu stellen (Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK, Art. 3 Abs. 2 lit. c sowie Art. 107 Abs. 1 lit. b und e StPO) seien durch die Verweigerung einer "parteiöffentlichen" Triage-Verhandlung verletzt worden. Das Recht auf eine mündliche Triage-Verhandlung werde insbesondere durch Art. 6 Ziff. 1 EMRK garantiert. Nach dem Beschwerdeführer sei diese Bestimmung entgegen der Auffassung der Vorinstanz hier anwendbar, da es um seine zivilrechtlichen Ansprüche und Verpflichtungen gehe und zudem auch eine strafrechtliche Anklage im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EMRK vorläge. Seine persönliche Teilnahme an einer solchen mündlichen Triage-Verhandlung wäre auch sachlich notwendig gewesen, da er während der verschiedenen Hausdurchsuchungen bei der Vortriage nicht habe mithelfen dürfen, bzw. können und deshalb die Gefahr bestehe, dass die Strafbehörden verfahrensirrelevante oder geheimnisgeschützte Unterlagen nicht vollständig ausgesondert hätten. Die Vorinstanz hätte nach dem Beschwerdeführer zudem in Form einer prozessleitenden Verfügung über die Anordnung einer Triageverhandlung entscheiden müssen.