Citation: I 2/04 06.07.2004 E. 2

2.1 Aufgrund der Akten ist erstellt, dass der Beschwerdeführer seiner bisherigen Tätigkeit als Bauschreiner und im Gartenbau aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr nachgehen kann. Gemäss Gutachten von Dr. med. L.________ vom 6. Februar 2002 ist ihm wegen der festgestellten degenerativen Veränderungen im gesamten LWS-Bereich und einer Spondylolisthesis LWK 5 eine körperlich belastende Tätigkeit nicht mehr zumutbar. Auch den erlernten Beruf als Landwirt kann er aus diesem Grund nicht ausüben (Bericht des Dr. med. K.________ vom 12. April 2001). Der Versicherte ist somit invalid und bedarf wegen seines Gesundheitsschadens beruflicher Eingliederung, um die verbleibende Arbeitsfähigkeit erwerblich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (BGE 110 V 276 Erw. 4b; ZAK 1991 S. 320 Erw. 3b) wieder verwerten zu können. Unbestritten ist weiter, dass er in einer ohne zusätzliche berufliche Ausbildung noch zumutbaren Erwerbstätigkeit eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von mindestens 20% erreicht (BGE 124 V 110 Erw. 2b). Nach den vorinstanzlichen Erwägungen fehlt es indessen am Erfordernis der im Rahmen von Art. 17 Abs. 1 IVG von der Rechtsprechung geforderten annähernden Gleichwertigkeit der ursprünglichen und der angestrebten Erwerbstätigkeit. Bei einem von der Verwaltung ermittelten Valideneinkommen von Fr. 37'740.- gewähre die gewünschte Umschulung dem Beschwerdeführer angesichts des Anfangslohnes eines Sozialarbeiters gemäss Besoldungsordnung des Kantons Bern von Fr. 64'310.- eine höherwertige Erwerbsmöglichkeit. Zudem bestünden gewisse Zweifel darüber, ob der angestrebte Beruf wegen der psychischen Beeinträchtigungen für den Versicherten überhaupt geeignet sei, was vorgängig durch einen Facharzt bestätigt werden müsste. 2.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird dagegen eingewendet, gemäss den im Individuellen Konto (IK) seit 1981 ausgewiesenen Zahlen habe der Beschwerdeführer stets ein auffallend niedriges Einkommen erzielt. Das entspreche nicht dem, was er bei guter Gesundheit hätte verdienen können. Wie sich den medizinischen Unterlagen entnehmen lasse, hätten sich aufgrund der seit der Jugendzeit bestehenden psychischen Probleme Minderwertigkeitsgefühle entwickelt, welche sich auf die Erwerbsfähigkeit und die Berufswahl ausgewirkt hätten mit der Folge, dass er sich während Jahren mit einem bescheidenen Einkommen begnügt habe. An seinen Selbstzweifeln sei auch der Wunsch gescheitert, den elterlichen Bauernhof zu übernehmen. Als hypothetisches Valideneinkommen sei daher der Verdienst heranzuziehen, den sein Bruder auf dem Hof erwirtschafte. Dieser erziele aus Landwirtschaft und Gartenbau ein Jahreseinkommen von insgesamt rund Fr. 83'000.-.