Citation: 9C_312/2019 E. 2.2

2.2. Der Versicherte vermag weiter nicht aufzuzeigen, inwiefern das Sozialversicherungsgericht die Beweise in willkürlicher Weise gewürdigt, das falsche Beweismass angewandt oder durch Verzicht auf die Einholung eines Gerichtsgutachtens den Untersuchungsgrundsatz (Art. 61 lit. c ATSG) verletzt haben sollte. Insbesondere lässt die psychiatrische Expertise des PD Dr. med. C.________ nicht offen, zu welchem Schluss der Gutachter mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit gelangte. Der Experte legt vielmehr dar, unter Berücksichtigung des Observationsmaterials bestehe eine lediglich leichtgradige Depression und die blosse Möglichkeit einer wahnhaften Störung, die sich gerade nicht mit überwiegender Sicherheit diagnostizieren lasse. Darauf wies der RAD hin. Soweit der Beschwerdeführer rügt, diese Stellungnahme des RAD vom 12. Mai 2017 genüge nicht den Anforderungen an eine beweiswertige medizinische Expertise, verkennt er, dass der RAD vorliegend der IV-Stelle bei der Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs anhand der erstatteten Gutachten lediglich beratend zur Seite stand (Art. 59 Abs. 2bis IVG, Art. 49 Abs. 3 IVV), ohne selber gutachterlich tätig zu werden. Ebenfalls nicht stichhaltig ist der Einwand, die Expertise des PD Dr. med. C.________ vom 28. April 2017 erlaube wohl bessere Rückschlüsse auf den damals aktuellen Gesundheitszustand, nicht aber auf denjenigen im Januar 2012 oder im November 2013. PD Dr. med. C.________ erläuterte insbesondere, eine wahnhafte Störung könne per se nicht relevant beeinflusst werden, sondern es könnten lediglich - mit einer antipsychotischen Medikation, die hier nicht erfolge (vgl. E. 2.3 sogleich) - "Symptomspitzen" gedämpft werden. Angesichts dessen ist das kantonale Gericht nicht in Willkür verfallen, wenn es der Einschätzung des Gutachters implizit auch für die Vergangenheit Relevanz beimass. Schliesslich zeigt der Versicherte weder auf noch ist ersichtlich, inwiefern von weiteren Abklärungen ein zusätzlicher Erkenntnisgewinn zu erwarten gewesen wäre und die Vorinstanz demnach durch Verzicht auf die Einholung eines Gerichtsgutachtens den Untersuchungsgrundsatz verletzt hätte (Art. 61 lit. c ATSG).