Citation: 2C_502/2019 E. 4.3.3

4.3.3. Es ergibt sich, dass mit § 10 Abs. 3 lit. c FaHG/ZH eine formell-gesetzliche Grundlage für die Delegation der Prüfungsordnung an den Fachhochschulrat besteht, die auf eine bestimmte Materie beschränkt ist. Es ist nicht ersichtlich und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht dargetan, inwiefern eine Delegation an den Fachhochschulrat nicht zulässig sein soll bzw. Art. 38 KV/ZH eine solche Delegation verbieten würde. Wie die Vorinstanz zu Recht ausführt, handelt es sich bei der Prüfungsordnung einer Fachhochschule nicht um wichtige, dem Gesetzgeber vorbehaltene Bestimmungen. Soweit die Beschwerdeführerin behauptet, der Ausschluss vom Studium greife in ihr Recht auf Bildung nach Art. 14 KV/ZH ein, genügen ihre Ausführungen den Anforderungen an eine Verfassungsrüge nicht (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG und E. 2.1 hiervor), so dass darauf nicht weiter einzugehen ist. Im Übrigen hat das Bundesgericht im Zusammenhang mit Art. 19 BV festgehalten, dass diese Bestimmung lediglich den Grundschulunterricht garantiert und keinen Anspruch auf Zulassung zu einem spezifischen Studiengang verleiht (vgl. Urteil 2C_728/2018 vom 30. Januar 2019 E. 2.4.1 mit Hinweisen). Es wäre an der Beschwerdeführerin gelegen, substantiiert aufzuzeigen, inwiefern Art. 14 KV/ZH über Art. 19 BV hinausgehende Ansprüche einräumt. Das Argument der Beschwerdeführerin, wonach das formelle Gesetz die Grundzüge der Regelung hätte enthalten müssen, greift nicht: Wie bereits dargelegt, ist der Aufbau des Studiums namentlich in § 9 PHG/ZH und somit in einem formellen Gesetz festgelegt (vgl. E. 4.3.2 hiervor). Im Übrigen hat die formell-gesetzliche Regelung in Fällen, in welchen die Adressaten in einer besonders engen Beziehung zum Staat stehen (sogenanntes Sonderstatuts- oder besonderes Rechtsverhältnis), nicht bis in alle Details zu gehen, sondern darf der Natur des Rechtsverhältnisses entsprechend weiter gefasst sein; namentlich darf die Regelung der Einzelheiten an Exekutivorgane delegiert werden (vgl. BGE 135 I 79 E. 6.2 S. 85). Das Argument der Beschwerdeführerin, wonach sich der Studienausschluss nicht auf der in der strittigen Verfügung der Pädagogischen Hochschule angegebenen Richtlinie des Prorektorats zu den Leistungsnachweisen an der Pädagogischen Hochschule Zürich vom 17. November 2009 stützen liesse, hat die Vorinstanz im Übrigen als begründet erachtet. Allerdings hielt sie zu Recht fest, dass mit § 7 Abs. 2 Prüfungsreglement PHZH ohnehin eine genügende gesetzliche Grundlage für den Studienausschluss bestehe. Soweit die Beschwerdeführerin schliesslich behauptet, das PHG/ZH sehe keinen Ausschluss vom Studium aufgrund einer "Eignungsbeurteilung", was dem Gewaltenteilungsprinzip sowie übergeordnetem Recht widerspreche, sind ihre Ausführungen nicht genügend substantiiert. Insbesondere vermag sie nicht darzulegen, worin die behauptete Verletzung des Gewaltenteilungsprinzips bestehen soll.