Citation: 6B_1088/2022 E. 4.3.1

4.3.1. Insofern die Beschwerdeführerin rügt, es sei offensichtlich unrichtig, dass sie B.A.________ in die Wohnung gelockt und dass dieser nicht geplant habe, dort zu übernachten (Beschwerde S. 9-11), kann ihr nicht zugestimmt werden. Die Vorinstanz verweist diesbezüglich auf die erstinstanzlichen Ausführungen und setzt sich mit den Anrufen der Beschwerdeführerin an B.A.________ vom 5. April 2018 auseinander (angefochtenes Urteil S. 21 f.). Wenn sie gestützt darauf zum Schluss kommt, B.A.________ sei durch die Beschwerdeführerin in die Wohnung gelockt worden und habe nicht geplant, dort zu übernachten, ist dies nicht schlechterdings unhaltbar. Sofern die Beschwerdeführerin ausführt, das Anrufverhalten deute darauf hin, dass die Parteien in einem regelmässigen telefonischen Austausch gestanden hätten, weil B.A.________ "noch gar nicht richtig aus der Familienwohnung" ausgezogen gewesen sei (Beschwerde S. 10), beschränkt sie sich im Wesentlichen darauf, ihre Sicht der Dinge zu schildern und der Vorinstanz vorzuwerfen, die Beweise nicht in diesem Sinne richtig gewürdigt zu haben. Die Beschwerde genügt in diesem Punkt den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht (vgl. oben E. 2.2). Darauf ist nicht weiter einzugehen.