Citation: 4C.297/2004 09.12.2004 E. 1

1.1 Nach Art. 55 Abs. 1 lit. c OG ist in der Berufungsschrift anzugeben, welche Bundesrechtssätze der angefochtene Entscheid verletzt und inwiefern er gegen sie verstösst. Fehl am Platz sind dagegen Rügen der Verletzung von Verfassungsrecht (Art. 43 Abs. 1 Satz 2 OG) und Ausführungen, die sich in unzulässiger Weise gegen die tatsächlichen Feststellungen und gegen die Beweiswürdigung der Vorinstanz richten, es sei denn, es werden zugleich substanziierte Rügen im Sinne von Art. 63 Abs. 2 OG (offensichtliches Versehen) oder Art. 64 OG (unvollständige Ermittlung des Sachverhalts) erhoben (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 127 III 390 E. 1f S. 393; 126 III 59 E. 2a S. 65, je mit Hinweisen). Werden solche Ausnahmen geltend gemacht, so hat die Partei, welche den Sachverhalt berichtigt oder ergänzt wissen will, darüber genaue Angaben mit Aktenhinweisen zu machen. Unbeachtlich sind dagegen blosse Verweise auf die Akten; inwiefern das angefochtene Urteil Bundesrecht verletzt, ist in der Berufungsschrift selber darzulegen (BGE 126 III 198 E. 1d). 1.2 Aus dem Entscheid über die mit der vorliegenden Berufung konnexe staatsrechtliche Beschwerde geht hervor, dass die im Appellationsverfahren vertretenen Parteistandpunkte, wie sie im angefochtenen Urteil wiedergegeben sind, nicht in offensichtlichem Widerspruch zu den Angaben der Beklagten im Parteiverhör stehen, und es wurde zwischen den von der Vorinstanz dargestellten Parteivorbringen und den Tatsachenfeststellungen des Gerichts unterschieden. In der Berufung erheben die Kläger im gleichen Zusammenhang unter dem Titel "Vorbemerkung" Rügen der Aktenwidrigkeit (Art. 63 Abs. 2 OG). Indem sie in ihrer Rechtsschrift die beanstandeten Passagen nicht einzeln aufführen, sondern lediglich auf mehrere Seiten des angefochtenen Urteils hinweisen, genügen sie den Begründungsanforderungen von Art. 55 Abs. 1 lit. c OG nicht. Auf die betreffenden Ausführungen ist deshalb nicht einzutreten. Entsprechend verhält es sich mit der in diesem Zusammenhang ebenfalls erhobenen Rüge der Verletzung von Art. 8 ZGB, denn die Kläger geben nicht an, mit welchen prozesskonform angebotenen Beweisen zu welchen Tatsachen sie abgewiesen worden sind. Soweit sie geltend machen wollen, die Vorinstanz habe trotz Bestreitung ohne gehörigen Beweis auf Behauptungen der Gegenpartei abgestellt, kritisieren sie in Wirklichkeit die Sachverhaltsermittlung der Vorinstanz, womit sie im Berufungsverfahren nicht zu hören sind.