Citation: 1B_475/2016 E. 4.7

4.7. Vor diesem Hintergrund ist ernsthaft zu befürchten, dass der Beschwerdeführer durch gleichartige Straftaten, d.h. durch weitere Betäubungsmitteldelikte, allenfalls in Kombination mit strafbaren Handlungen gegen Leib und Leben, die Sicherheit anderer Personen erheblich gefährdet. Die Voraussetzungen von Art. 221 Abs. 1 lit. c StPO erweisen sich damit als erfüllt. Bundesrechtskonform erscheint auch die Ansicht der Vorinstanz, mit Ersatzmassnahmen für Haft könne der dargelegten Wiederholungsgefahr derzeit nicht ausreichend begegnet werden. Zu berücksichtigen sind in dieser Hinsicht insbesondere die grosse Zahl der Delikte, die Gegenstand der rechtskräftigen Verurteilungen und des hängigen Verfahrens bilden, und der Umstand, dass offenbar weder Strafen noch strafprozessuale Haft eine entscheidende Wirkung zu erzielen vermochten. Das Vorbringen des Beschwerdeführers, er habe bisher nur sporadisch über Arbeit verfügt und sei für eine Suchttherapie motiviert, vermag daran nichts zu ändern.