Citation: 1C_429/2008 17.04.2009 E. 5

5.1 Schliesslich beanstandet der Beschwerdeführer, dass die drei Anlaufstufen in seinem Fall, anders als bei jungen Mitarbeitern, nicht durch einen ausserordentlichen Gehaltsanstieg kompensiert worden seien. Er rügt eine aufgrund seines Alters erfolgte Verletzung des Diskriminierungsverbots. 5.2 Nach Art. 8 Abs. 2 BV darf niemand diskriminiert werden, namentlich nicht wegen des Alters. Eine Diskriminierung ist gegeben, wenn eine Person ungleich behandelt wird allein aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe, welche historisch oder in der gegenwärtigen sozialen Wirklichkeit tendenziell ausgegrenzt oder als minderwertig behandelt wird. Verboten ist auch eine indirekte Diskriminierung wegen des Alters. Eine solche liegt vor, wenn eine Regelung, die keine offensichtliche Benachteiligung aufgrund des Alters enthält, in ihren tatsächlichen Auswirkungen ältere Menschen besonders benachteiligt, ohne dass dies sachlich gerechtfertigt wäre (zur Publikation bestimmtes Urteil des Bundesgerichts 1D_19/2007 vom 16. Dezember 2008 E. 4.1 mit Hinweisen). 5.3 Das Verwaltungsgericht führte in diesem Zusammenhang aus, der Umstand, dass ein Mitarbeiter bei der Einstellung unter dem Grundgehalt lag und demzufolge in den Genuss eines beschleunigten Gehaltsaufstiegs gelangte, sei ein sachlicher Grund zur Differenzierung. Diese Rechtsauffassung ist nicht zu beanstanden. Es ist nicht ersichtlich und der Beschwerdeführer legt nicht rechtsgenüglich dar, inwiefern diesbezüglich eine Diskriminierung wegen des Alters vorliegen würde.