Citation: U 314/99 09.08.2000 E. 3

3.- a) Das kantonale Gericht hat, wie die SUVA in Verfügung und Einspracheentscheid, den Grad der unfallbedingten Erwerbsunfähigkeit auf Grund eines Einkommensvergleichs auf 20 % festgesetzt. Das Valideneinkommen von Fr. 57'551.- für 1995 ist unbestritten und nach Lage der Akten nicht zu beanstanden. In Bezug auf das Invalideneinkommen sodann kann nach den schlüssigen Ausführungen im angefochtenen Entscheid (Erw. 1c und d), auf welche verwiesen wird, für die Frage der körperlichen Unfallfolgen und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit aus (unfall-)medizinischer Sicht auf die kreisärztliche Beurteilung im Abschlussbericht vom 4. September 1995 abgestellt werden. Danach ist der Beschwerdeführer im angestammten Beruf als Maurer zu 50 % und für jede nicht rückenbelastende, abwechselnd gehend, stehend und sitzend ausübbare Tätigkeit ohne Tragen von Lasten über 15 kg voll arbeitsfähig. Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vermögen daran nichts zu ändern. b) Die Vorinstanz hat unter Hinweis auf die IV-Akten das Vorliegen einer psychischen Störung und eines Alkoholproblems, «die massgeblichen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (...) haben», bejaht. Diese Beeinträchtigungen könnten indessen nicht als adäquate Folge des als mittelschwer einzustufenden Unfallereignisses vom 19. Oktober 1991 betrachtet werden, da von den (weiteren) Kriterien für die Adäquanzbeurteilung lediglich dasjenige des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit gegeben sei. Auch dieser Beurteilung ist unter Verweisung auf die entsprechenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid (Erw. 1e-g) beizupflichten. Soweit in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde sinngemäss vorgebracht wird, der Beschwerdeführer sei als weitere Folge der unfallbedingten körperlichen Schmerzen «in den Alkoholkonsum gestossen» worden, findet diese Sachverhaltsdarstellung in den Akten keine Stütze. Im Gegenteil wird im Bericht der Rehabilitationsklinik Bellikon vom 3. November 1992 auf pathologische Leberwerte hingewiesen, was darauf hindeutet, dass schon vor dem Unfallereignis vom 19. Oktober 1991 ein übermässiger Alkoholkonsum bestanden hatte. Unbehelflich ist schliesslich der schon im kantonalen Verfahren vorgebrachte Einwand, die Invalidenversicherung sei von einer 80%igen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen, zumal gemäss IV-Akten bei dieser Einschätzung (unfallfremde) psychische Beeinträchtigungen und ein die berufliche (Wieder-)Eingliederung stark erschwerender Alkoholismus massgebend zu Buche schlagen. c) Nicht bestritten ist schliesslich das im Einspracheentscheid vom 31. Dezember 1996 auf Fr. 45'500.- bezifferte und durch die Vorinstanz im Rahmen einer Vergleichsrechnung auf der Grundlage der Lohnstrukturerhebungen des Bundesamtes für Statistik für 1994 bestätigte Invalideneinkommen (vgl. dazu allgemein BGE 124 V 322 Erw. 3b/aa sowie ZAK 1991 S. 321 Erw. 3c, 1989 S. 458 Erw. 3b; Omlin, Die Invalidität in der obligatorischen Unfallversicherung, Diss. Freiburg 1995, S. 215). Darauf ist abzustellen. Die Gegenüberstellung von Validen- und Invalideneinkommen ergibt einen Invaliditätsgrad von nicht ganz 21 %. Die vorinstanzlich bestätigte Zusprechung einer Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 20 % ist somit nicht zu beanstanden.