Citation: 6B_452/2007 05.10.2007 E. 2

Der Beschwerdeführer wirft dem Obergericht Willkür bei der Beweiswürdigung bzw. Sachverhaltsfeststellung vor. Die Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz kann jedoch nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Verletzung von schweizerischem Recht im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 97 Abs. 1 BGG). Der Begriff "offensichtlich unrichtig" ist gleichzusetzen mit "willkürlich" im Sinne von Art. 9 BV (Botschaft des Bundesrates vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4338). Für die Rüge der offensichtlich unrichtigen, d.h. willkürlichen Feststellung des Sachverhalts gilt Art. 106 Abs. 2 BGG. Danach prüft das Bundesgericht die Verletzung von Grundrechten nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist. Was der Beschwerdeführer gegen den angefochtenen Entscheid vorbringt, überzeugt nicht. Soweit seine Ausführungen überhaupt zur Sache gehören, stellt er der vorinstanzlichen Beweiswürdigung bzw. Sachverhaltsfeststellung lediglich seine eigene, abweichende Sicht der Dinge gegenüber. Zum Beispiel bestreitet er hinsichtlich der Verurteilung wegen Gefährdung des Lebens, mit seinem Auto auf den Polizisten A.________ zugefahren zu sein und diesen touchiert zu haben (angefochtenes Urteil, S. 18; Beschwerde, S. 3) und behauptet einfach, die Aussagen des Polizisten und des Zeugen B.________ seien erfunden (angefochtenes Urteil, S. 19; Beschwerde. S. 3 Rückseite). Die blosse Darlegung der eigenen Sichtweise des Geschehens ist jedoch nicht geeignet, Willkür darzutun. Denn für die Begründung von Willkür genügt es praxisgemäss nicht, dass das angefochtene Urteil mit der Darstellung des Beschwerdeführers nicht übereinstimmt oder eine andere Lösung oder Würdigung vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre (BGE 127 I 54 E. 2b mit Hinweisen). Da der Beschwerdeführer mithin nicht aufzeigt, dass und inwiefern die Sachverhaltsfeststellungen durch die Vorinstanz offensichtlich unrichtig sein könnten, und solches in Anbetracht ihrer ausgewogenen und umfassenden Beweiswürdigung auch nicht ersichtlich ist, muss die Beschwerde abgewiesen werden, soweit darauf überhaupt einzutreten ist.