Citation: 2C_1050/2016 E. 6.3

6.3. Der Beschwerdeführer verfügt weder über ein mit der Mutter geteiltes Sorgerecht, noch nimmt er hauptsächlich oder zu einem wesentlichen Teil die Betreuung seines Sohns C.________ wahr; er hat mit diesem nur gerade rund 6 Monate im gleichen Haushalt gelebt. Zwar unterhält er mit ihm im Rahmen seines Rechts auf persönlichen Umgang gewisse affektive Beziehungen, doch sind diese eher beschränkt: Nach dem Scheidungsurteil ist er, falls sich die Eltern nicht einigen, berechtigt, seinen Sohn jedes zweite Wochenende sowie zusätzlich in den Jahren mit geraden Jahreszahlen von Karfreitag bis Ostermontag und in den Jahren mit ungerader Jahreszahl von Pfingstsamstag bis Pfingstmontag und jährlich am 26. Dezember zu sich auf Besuch sowie während dreier Wochen zu sich oder mit sich in die Ferien zu nehmen. Nachdem seine ehemalige Gattin ursprünglich ausgesagt hatte, dass sich der Beschwerdeführer kaum um seinen Sohn kümmere und der Beschwerdeführer selber einräumte, dass dies während der Pubertät und wegen des angeblich "instrumentalisierenden Verhaltens" der Kindsmutter schwierig gewesen sei, ist heute - wie die Vorinstanz festgestellt hat - davon auszugehen, dass er sein Besuchsrecht mehr oder weniger kontinuierlich wahrnimmt. Der Beschwerdeführer macht nicht geltend und belegt nicht, dass er über das ihm gerichtlich zugesprochene Recht hinaus tatsächlich eine viel engere Bindung zu seinem Sohn leben würde.