Citation: 8C_581/2023 E. A

Die 1974 geborene A.________ war seit Dezember 1996 bei der B.________ AG als Zeitungsverträgerin angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch unfallversichert. Mit Schadenmeldung vom 8. Mai 2019 gab die Arbeitgeberin an, A.________ sei am 13. April 2019 mit dem Zustellfahrzeug (3-Rad) unterwegs gewesen, als sie von einem Bus überholt worden und dabei gestürzt sei. Sie zog sich Deckplattenimpressionsfrakturen am Brustwirbelkörper (BWK) 4 und BWK 5, eine Keilimpressionsfraktur BWK 6, ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma sowie eine Kniekontusion links zu. In der Folge erbrachte die Suva Versicherungsleistungen in Form von Heilbehandlung und Taggeld. Mit Schreiben vom 3. März 2021 teilte die Suva A.________ mit, dass sie die Heilkostenleistungen noch am selben Tag und die Taggeldleistungen auf den 31. März 2021 hin einstellen werde. Im Weiteren verneinte sie einen Anspruch auf eine Invalidenrente sowie auf die Ausrichtung einer Integritätsentschädigung (Verfügung vom 17. März 2021). Die dagegen erhobene Einsprache hiess die Suva mit Entscheid vom 8. Juni 2022 teilweise gut und änderte die angefochtene Verfügung dahingehend ab, dass sie A.________ eine Integritätsentschädigung von 20 % zusprach.