Citation: 2C_181/2021 E. 2.3.6

2.3.6. Im vorliegenden Fall verhält es sich aber anders: Die Frage ist nicht, ob überhaupt ein Haushalt geführt werde. Gegenteils ist unbestritten, dass die Familie des Sohnes einen Haushalt begründet. Fraglich ist nur, ob die Mutter dem Haushalt der zweiten und dritten Generation angehöre oder ob auch sie einen eigenständigen Haushalt führe. Die Vorinstanz hat hierzu lediglich erwogen, dass im grossen Haus zwei Wohnungen bestünden und zwei Haushalte unterkommen. Seit dem Umbau im Jahr 2013 hätten durchwegs zwei Haushalte bestanden. Da jener der Mutter nicht aufgelöst worden sei, müsse er weiterhin bestehen. In ihrer Vernehmlassung an das Bundesgericht ergänzt die Vorinstanz, dass "man auf das Register des Bundesamtes für Statistik werde abstellen dürfen", wonach im Haus zwei Wohnungen registriert seien.