Citation: 9C_26/2022 E. A

Der im Februar 1990 geborene A.________ meldete sich im April 2008 unter Hinweis auf "Schmerzen am Fuss, Unfall beim Fussballspielen" bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich ermittelte einen Invaliditätsgrad von 100 %, erkannte den Versicherten als "Geburtsinvaliden" und sprach ihm mit Verfügung vom 14. Oktober 2010 eine ganze Invalidenrente ab dem 1. März 2008 (Vollendung des 18. Altersjahres) zu. Im Februar 2011 leitete die Verwaltung ein Revisionsverfahren ein. In dessen Verlauf veranlasste sie insbesondere das (psychiatrische und rheumatologische) Gutachten der Klinik B.________ vom 23. Januar 2012. Am 8. Februar 2012 bestätigte sie einen unveränderten Invaliditätsgrad und Rentenanspruch. Im April 2017 eröffnete die IV-Stelle ein weiteres Revisionsverfahren. Nach Einholung des bidisziplinären Gutachtens der medaffairs AG, Basel (nachfolgend: medaffairs), vom 13. März 2018 veranlasste sie eine vier Wochen dauernde Potenzialabklärung (Abschlussbericht der C.________ AG vom 14. Dezember 2018). Nach einer Stellungnahme der medaffairs-Experten vom 27. März 2019 holte die IV-Stelle das neuropsychologische Gutachten der medaffairs vom 22. Juli 2020 ein, wozu sich der psychiatrische medaffairs-Experte mit Schreiben vom 2. Oktober 2020 äusserte. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens hob die IV-Stelle die Rente mit Verfügung vom 10. März 2021 auf Ende April 2021 auf. Zur Begründung führte sie an, es liege keine gesundheitliche Einschränkung mehr vor.