Citation: 8C_542/2022 E. A

A.________, geboren 1957, arbeitete seit dem Jahr 1989 als selbstständiger Rechtsanwalt in B.________. Am 22. Juni 2017 meldete er sich unter Hinweis auf Konzentrationsstörungen, zeitweise Desorientiertheit und Amnesie sowie psychische Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Das zunächst im Kanton Neuenburg gestellte Gesuch erneuerte A.________ Anfang Juli 2017 bei der örtlich zuständigen IV-Stelle des Kantons Freiburg. Diese nahm, nach rechtskräftiger Abweisung eines gegen sämtliche ihrer Mitarbeiter gestellten Ausstandsbegehrens, medizinische und erwerbliche Abklärungen vor. Anhand eines beim BEGAZ Begutachtungszentrum (nachfolgend: BEGAZ), Binningen, in Auftrag gegebenen Gutachtens vom 14. Juli 2020 stellte sie A.________ ab 1. Oktober 2014 eine unbefristete Dreiviertelsrente in Aussicht. Auf dessen Einwand hin korrigierte die Verwaltung den vorgesehenen Entscheid und verfügte ab 1. Dezember 2017 bis 31. Dezember 2020 eine Dreiviertelsrente sowie ab 1. Januar 2021 eine ganze Invalidenrente. Die fällige Rentennachzahlung von insgesamt Fr. 65'062.- verrechnete sie mit ausstehenden AHV-Beiträgen von Fr. 34'666.70 respektive einer Rückforderung der vom 1. April 2020 bis 31. März 2021 vorbezogenen Altersrente von Fr. 21'273.- (Verfügungen vom 25. März 2021).