Citation: I 226/02 03.02.2004 E. 4

4.1 Vorinstanz und Verwaltung haben im Zusammenhang mit der Invaliditätsbemessung zur Ermittlung des Invalideneinkommens die Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) berücksichtigt. Da die von der Rechtsprechung (BGE 129 V 472) formulierten verfahrensmässigen Voraussetzungen vorliegend nicht erfüllt sind, ist darauf nicht abzustellen. An deren Stelle ist von den Tabellenlöhnen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik auszugehen. 4.2 Hinsichtlich der Bemessung des hypothetischen Valideneinkommens bringt die Beschwerdeführerin vor, es könne nicht auf den letztmals vor Eintritt des Gesundheitsschadens erzielten Verdienst als Hilfsschwester (ca. Fr. 34'000.-) abgestellt werden, da dieser deutlich unter den statistischen Löhnen liege. 4.3 Nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz ist auch in Berücksichtigung der Rechtsprechung gemäss ZAK 1989 S. 456 (vgl. auch Urteil S. vom 29. August 2002, I 97/00), wonach im Rahmen des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG) die invaliditätsfremden Gesichtspunkte (wie Alter, Ausbildung, Sprachkenntnisse, Flexibilität, Durchsetzungsfähigkeit, Sozialkompetenz etc.) überhaupt nicht oder bei beiden Vergleichsgrössen gleichmässig zu berücksichtigen sind, kein Invaliditätsgrad zu ermitteln, der einen Anspruch auf Invalidenrente begründet. Im Wirtschaftszweig, in welchem die Versicherte vor Eintritt des Gesundheitsschadens erwerbstätig gewesen war, betrug gemäss den statistischen Werten der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2000 des Bundesamtes für Statistik (LSE 2000) der durchschnittliche Jahreslohn einer im Anforderungsniveau 4 im Gesundheits- und Sozialwesen beschäftigten Frau Fr. 49'320.- (LSE 2000, TA1, Randnummer 85). Wird das Invalideneinkommen ebenfalls auf die statistischen Löhne der LSE 2000 abgestützt, vermag die Versicherte ein Jahreseinkommen von Fr. 43'896.- (TA1, Total, Anforderungsniveau 4, Frauen) zu erzielen, welches unter dem Titel leidensbedingte Einschränkung (BGE 126 V 75) um 10 % herabzusetzen ist. Ist der Beschwerdeführerin die Erzielung eines Einkommens in Höhe von Fr. 39'506.40 zumutbar, lässt sich verglichen mit dem Valideneinkommen ein Invaliditätsgrad von 20 % ermitteln, was einen Anspruch auf Invalidenrente ausschliesst.