Citation: 9C_669/2018 E. 4.2

4.2. Gemäss der in der Beschwerde vertretenen Auffassung bestehen Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit des RAD-Berichts vom 3. März 2017. Aus diesem Grund sei es bundesrechtswidrig, darauf abzustellen; es müssten weitere Sachverhaltsabklärungen getroffen werden. Vorab verfüge Dr. med. B.________ nur über einen Weiterbildungstitel "Arbeitsmedizin", aber keinen "weiteren" Facharzttitel, insbesondere keinen FMH-Facharzttitel. Er sei weder Psychiater noch Orthopäde oder Neurologe. Sodann stehe seine Einschätzung in Widerspruch zu den fachärztlichen Berichten aus den Bereichen Psychiatrie, Radiologie und orthopädische Chirurgie. Die Vorinstanz habe sich darauf abgestützt und die abweichenden ärztlichen Beurteilungen ausser acht gelassen. Weiter sei der RAD-Bericht vom 3. März 2017 in sich widersprüchlich, indem Dr. med. B.________ die Arbeitsfähigkeit aufgrund der chronifizierten Zervikozephalgie lediglich im angestammten Beruf für (um 40 %) eingeschränkt halte und in einer angepassten Tätigkeit von einer vollen Leistungsfähigkeit ausgehe. Ohnehin aber sei ein Anwendungsfall von BGE 141 V 281 zu beurteilen und damit zwingend ein den höchstrichterlichen Anforderungen genügendes Gutachten einzuholen; ein solches liege bis heute nicht vor.