Citation: 8C_717/2014 E. 4.2

4.2. Der Versicherte rügt, die Vorinstanz habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör und auf ein faires Verfahren sowie den Grundsatz der Waffengleichheit (Art. 6 Ziff. 1 EMRK) verletzt, indem es dem Beweisantrag auf gerichtliche Befragung der behandelnden Ärzte nicht entsprochen habe. In diesem Zusammenhang wird auch die Verletzung der Abklärungspflichten nach Art. 43 ATSG geltend gemacht, weil sich die Vorinstanz einzig auf die Feststellungen des Instituts C.________ abgestützt habe. Nach Auffassung des Versicherten ergibt sich insbesondere aus dem Begleitschreiben der behandelnden Ärzte Prof. Dr. med. D.________, Chefarzt, und Dr. med. E.________, Oberarzt, Neurochirurgie, Spital F.________, vom 16. Februar 2010 an die Taggeldversicherung, dass diese eine andere Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit vertreten. Indem das Institut C.________ trotz dieser Stellungnahme keine Rücksprache mit den behandelnden Ärzten genommen habe, erweise sich das Gutachten als ungenügend und die Vorinstanz hätte nicht ohne die beantragte Befragung darauf abstellen dürfen.