Citation: 1C_22/2020 E. 3.2

3.2. Der Anspruch auf rechtliches Gehör verlangt, dass die Behörde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Dabei ist es nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (Art. 29 Abs. 2 BV; BGE 143 III 65 E. 5.2 S. 70 f. mit Hinweisen). Diesen Anforderungen genügt der angefochtene Entscheid. Das Verwaltungsgericht hat sich ausführlich mit der Vorgehensweise der Gestaltungskommission befasst und eingehend begründet, weshalb deren Beurteilung den gesetzlichen Anforderungen genüge. Ob dieser Schluss zutrifft, ist nicht eine Frage des rechtlichen Gehörs. Wenn sich das Verwaltungsgericht nicht mit den Anforderungen, die ein Richtprojekt nach Ansicht der Beschwerdeführerin erfüllen muss, auseinandergesetzt hat, ist das nicht zu beanstanden. Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, dass diese Anforderungen aus den anwendbaren Rechtsnormen hervorgehen. Insgesamt wurde die Beschwerdeführerin durch die Begründung des Verwaltungsgerichts ohne Weiteres in die Lage versetzt, sich über die Tragweite dessen Entscheids Rechenschaft zu geben und ihn in voller Kenntnis der Sache ans Bundesgericht weiterzuziehen. Die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs ist deshalb unbegründet.