Citation: 5A_453/2010 11.08.2010 E. 1

1.1 Das Bundesgericht überprüft die Zulässigkeit der ihm unterbreiteten Beschwerden von Amtes wegen und mit freier Kognition (BGE 134 III 115 E. 1 S. 117 mit Hinweisen). 1.2 Die rechtzeitig eingereichte (Art. 100 BGG) Beschwerde richtet sich gegen den Entscheid einer letzten kantonalen Instanz (Art. 75 Abs. 1 BGG), mit dem das Gesuch der Beschwerdeführerin um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege für das kantonale Rekursverfahren abgewiesen wurde. Der vorinstanzliche Entscheid ist im Rahmen des Rekursverfahrens betreffend das Gesuch der Beschwerdeführerin um Erlass vorsorglicher Massnahmen vom 4. September 2009 ergangen. Der angefochtene Entscheid ist demnach ein Zwischenentscheid, der einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 Bst. a BGG; BGE 129 I 129 E. 1.1 S. 131), und zwar unabhängig davon, ob er während des Hauptverfahrens, zusammen mit dessen Endentscheid oder - wie vorliegend - nach diesem ergangen ist (Urteil 5A_108/2007 vom 11. Mai 2007 E. 1.2). 1.3 Bei Zwischenentscheiden folgt der Rechtsweg demjenigen der Hauptsache (Urteil 5A_108/2007 vom 11. Mai 2007 E. 1.2). Im vorliegenden Fall hat das Verfahren, das die Beschwerdeführerin ursprünglich mit Eingabe vom 29. Mai 2009 eingeleitet hat, in der eigentlichen Hauptsache den Entzug der elterlichen Obhut, die Regelung des persönlichen Verkehrs, den Wechsel des Beistandes sowie die Anhörung und Begutachtung der Beschwerdeführerin - mithin eine Zivilsache im Sinne von Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6 und 7 BGG - zum Gegenstand. Deshalb unterliegt auch das hier streitige Verfahren betreffend die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege der Beschwerde in Zivilsachen.