Citation: 9C_673/2024 E. 3

Das kantonale Gericht hat den Schaden für entgangene, von der Gesellschaft geschuldete Sozialversicherungsbeiträge (samt Verwaltungskosten, Verzugszinsen sowie Mahn- und Betreibungskosten) auf insgesamt Fr. 191'019.- und betreffend den dem Beschwerdeführer angerechneten Zeitraum (Januar 2017 bis März 2018) auf Fr. 91'820.20 festgelegt. Weiter hat es eine Verletzung der Beitragszahlungs- und Lohndeklarationspflicht (Art. 14 Abs. 1 AHVG; Art. 34 ff. AHVV [SR 831.101]) durch die Arbeitgeberin und damit eine Widerrechtlichkeit bejaht. Das Verhalten des Beschwerdeführers als formelles Organ der Arbeitgeberin hat es ebenfalls als widerrechtlich erachtet. Sodann hat es ein Verschulden des Beschwerdeführers bejaht; dieser habe angesichts der konkreten Umstände - insbesondere auch unter Berücksichtigung der Rolle seines Bruders B.________ - den Schaden zumindest grobfahrlässig herbeigeführt. Schliesslich hat es einen (natürlichen und adäquaten) Kausalzusammenhang zwischen dem Schaden und der Widerrechtlichkeit angenommen und dessen Unterbrechung durch das Verhalten des B.________ verneint. Folglich bestätigte es die Schadenersatzpflicht des Beschwerdeführers im Betrag von Fr. 91'820.20 (in solidarischer Haftung).