Citation: 8C_230/2022 E. 5.2.1

5.2.1. Die Vorinstanz legte hierzu dar, dass die Beurteilung des Suva-Psychiaters Dr. med. B.________ vom 9. Dezember 2020 den Beweiswert des SMAB-Gutachtens vom 26. Juni 2019 nicht zu erschüttern vermöge. Dr. med. B.________ habe angegeben, im Lichte des fixierten Selbstbildes im Sinne einer ohnmächtig hilflosen Patientin und eines damit gekoppelten dysfunktionalen Umgangs mit verschiedensten psychischen und körperlichen Belastungssituationen sei die Gesamtbelastungsfähigkeit aus versicherungspsychiatrischer Sicht "weit über die 40 % reduziert, die rein somatisch schon vom Gesamtpensum abgezogen werden müssten", und sei von einem verwertbaren Arbeitspensum von 20 bis 30 % ausgegangen. Bei seiner Einschätzung der beruflichen Leistungsfähigkeit habe Dr. med. B.________ allein auf das von der Beschwerdeführerin gezeigte und berichtete Verhalten abgestellt, ohne sich damit auseinanderzusetzen. Eine eigene medizinische Einschätzung habe er nicht vorgenommen.