Citation: 6B_743/2019 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz hält verfahrensrechtlich fest, gemäss Art. 406 Abs. 1 StPO könne das Berufungsgericht die Berufung im schriftlichen Verfahren behandeln, wenn unter anderm ausschliesslich Rechtsfragen zu entscheiden (lit. a) oder Massnahmen im Sinne der Art. 66-73 StGB angefochten seien (lit. e). Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sei einzig die Frage, ob und gegebenenfalls für wie lange der Beschwerdeführer in Anwendung von Art. 66a StGB des Landes zu verweisen sei. Die Staatsanwaltschaft wie auch der Beschwerdeführer hielten zu Recht dafür, dass die Voraussetzung von Art. 406 Abs. 1 lit. a StPO erfüllt sei. Das Urteil könne in Anwendung von Art. 406 Abs. 4 i.V.m. Art. 390 Abs. 2-4 StPO auf dem Zirkulationsweg ergehen. Der Beschwerdeführer war vor der Vorinstanz und der Erstinstanz durch den heutigen Rechtsvertreter amtlich verteidigt. Er bestreitet die vorinstanzliche Erwägung nicht.