Citation: 8C_97/2020 E. A

A.________, geboren 1984, war vom 1. Februar 2012 bis 30. Juni 2016 als Praktikantin/Doktorandin bei der B.________ SA angestellt und über die Arbeitgeberin bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 10. Mai 2016 erlitt sie bei einem Motorradunfall eine Fraktur des Metatarsale V-Köpfchens und der Metatarsale IV-Basis am linken Fuss, die konservativ behandelt wurden. Die erstbehandelnden Ärzte attestierten eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit von vier Wochen. Weil die Fraktur der Metatarsale IV-Basis nicht konsolidiert war, erfolgte am 26. Juni 2017 ein operativer Eingriff. Im Anschluss daran gewährte die Suva A.________ einen Taggeldanspruch ab 26. Juni 2017. Zudem sprach sie der Versicherten mit Verfügung vom 10. Januar 2018 für die Zeit vom 13. Mai 2016 bis 25. Juni 2017 nachträglich Taggelder aufgrund einer Arbeitsunfähigkeit von 60 % zu. Im Einspracheentscheid vom 8. Januar 2019 änderte die Suva die Verfügung im Sinn einer reformatio in peius dahingehend ab, dass die Versicherte Anspruch auf Taggeldleistungen vom 13. Mai bis 9. Juni 2016 aufgrund einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % sowie vom 10. Juni 2016 bis 25. Juni 2017 aufgrund einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % habe.