Citation: 4A_589/2019 E. 3

Der Beschwerdeführer bemängelt sodann sowohl die Prozesskostenentschädigung, welche die Vorinstanz hinsichtlich des erstinstanzlichen Verfahrens neu festlegte als auch diejenige, welche sie für das Berufungsverfahren zusprach. Er übersieht allerdings, dass er seiner Beschwerde hierzu keine entsprechend bezifferten Rechtsbegehren voranstellte. Auf die Kritik ist ausnahmsweise dennoch einzutreten, falls sich ohne Weiteres aus der Begründung ergibt, welchen Geldbetrag der Beschwerdeführer als Parteientschädigung verlangt (vgl. dazu BGE 134 III 235 E. 2 S. 236 f. mit Hinweis; vgl. auch BGE 143 III 111 E. 1.2). Der Beschwerdeführer stellt sich in seiner Begründung auf den Standpunkt, die Vorinstanz habe zwar zutreffend den erstinstanzlich festgesetzten Streitwert nach unten korrigiert, unterstellt ihr jedoch, unzulässigerweise die Entschädigung nach dem Zeitaufwand im Sinne von Art. 34 des kantonalen Prozesskostengesetzes vom 19. Oktober 2011 (PKoG) bemessen zu haben. Anstelle der vorinstanzlich zugesprochenen Fr. 43'740.-- stehe der Gegenpartei als Parteientschädigung für das erstinstanzliche Verfahren nach Art. 42 PKoG lediglich Fr. 15'000.-- zu. Welche Parteientschädigung der Beschwerdeführer für das vorinstanzliche Verfahren begehrt, kann seiner Begründung indes nicht entnommen werden, womit die diesbezüglichen Ausführungen von vornherein unbeachtlich sind. Soweit im Übrigen trotz fehlenden Rechtsbegehrens ausnahmsweise auf seine Kritik betreffend die Entschädigungsfolgen für das erstinstanzliche Verfahren einzutreten ist, ist sie unbegründet: Entgegen der Prämisse des Beschwerdeführers erwog die Vorinstanz ausdrücklich, Art. 34 PKoG sei nicht anwendbar und bemass das Honorar, das zuzüglich Auslagen sowie Mehrwertsteuer eine Parteientschädigung von Fr. 43'740.-- ergab, vielmehr sehr wohl nach dem Streitwert. Sie setzte das Honorar am oberen Ende des Tarifs von Art. 42 Abs. 1 PKoG fest, da sie die nach Art. 33 PKoG relevanten Umstände des Umfangs der Arbeit sowie der persönlichen und wirtschaftlichen Belastung der Beschwerdegegnerin durch den Fall berücksichtigte. Die Vorinstanz hat ihr Ermessen mit diesem Schluss pflichtgemäss ausgeübt (vgl. zur Zurückhaltung des Bundesgerichts im Zusammenhang mit Entscheiden nach gerichtlichem Ermessen im Sinne von Art. 4 ZGB BGE 141 III 97 E. 11.2; 138 III 443 E. 2.1.3, 669 E. 3.1 S. 671; Urteile 4A_54/2018 vom 11. Juli 2018 E. 5.1; 5A_695/2013 vom 15. Juli 2014 E. 7.3) und kantonales Recht willkürfrei angewandt (vgl. zur qualifizierten Rügepflicht für die Verletzung von kantonalem Recht vorstehend E. 1.1). Schliesslich hat die Vorinstanz dem Beschwerdeführer, der im Berufungsverfahren zu einem Fünftel obsiegte, entgegen seiner Behauptung eine anteilsmässige Parteientschädigung im Sinne Art. 106 Abs. 2 ZPO zugesprochen und diese korrekt mit derjenigen der Gegenpartei verrechnet.