Citation: 4A_409/2017 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwog, zu den Essentialia eines Darlehensvertrags gehöre die Verpflichtung des Darleiehers zur Übertragung des Eigentums an einer Summe Geld und des Borgers zur Rückerstattung der erhaltenen Summe. Werde zusätzlich ein Zins vereinbart, erweitere sich die vertragliche Leistungspflicht aufseiten des Borgers. Über diese Punkte seien am 6. und 13. Mai 2011 mündlich Einigungen erzielt worden, sodass die Verträge zu diesen Zeitpunkten zustandegekommen seien. Konkret hätte ein Konsens bestanden über die Art und Gesamthöhe der Hypotheken, die Stückelung in drei Hypotheken, deren ungefähre Laufzeit und Betrag, die Amortisation, die Grundpfandsicherung, die Verpfändung des Pensionskassenguthabens und die laufzeitbezogene Zinshöhe. Diese mündlich abgeschlossenen Verträge seien auch nicht durch die nachträgliche Bekanntgabe von Nebenabreden und Vollzugdetails dahingefallen. Sicherheitsleistungen gehörten nicht zu den Essentialia eines Darlehensvertrags. Würden solche vereinbart, liege diesbezüglich eine separate Vertragsabrede vor, die zum Darlehensvertrag hinzutrete.