Citation: 5A_945/2014 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin setzt sich nicht ansatzweise mit den Gründen auseinander, die das Obergericht zum Verzicht auf eine Regelung des Besuchs- und Ferienrechts in Bezug auf B.________ bewogen haben. Was C.________ angeht, ist nicht ersichtlich, weshalb ein Ferienrecht von zwei Wochen willkürlich sein soll. Die Beschwerdeführerin scheint eine faktische Verschiebung der Obhut während der Schulferien anzustreben, soweit der Beschwerdegegner die Betreuung in dieser Zeit nicht selber wahrnehmen kann. Soweit sie - ohne Beleg - behauptet, dem Beschwerdegegner stünden nur vier (oder - gemäss Replik - fünf) Wochen Ferien zu, so übergeht sie jedenfalls, dass die Kinder ohnehin teilweise fremdbetreut werden müssen. Auf ihren unzutreffenden Einwand, sie werde nicht arbeiten müssen, ist zurückzukommen (unten E. 6). Was die Feiertagsregelung betrifft, so hat das Obergericht ihren Antrag keineswegs übergangen, sondern ausführlich dargelegt, weshalb auf eine ausdrückliche Regelung verzichtet werden kann. Eine Rechtsverweigerung liegt somit nicht vor. Mit den Gründen, die für den Verzicht auf eine Regelung massgeblich waren, setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. Sie verkennt zudem das weite Ermessen, das den Sachgerichten in diesen Belangen zusteht.