Citation: 1C_603/2021 E. 3.3

3.3. Für die Bestimmung der Kostenfolgen ist daher auf das Verursacherprinzip abzustellen. Zwar haben die Beschwerdeführer das Verfahren vor Bundesgericht eingeleitet. Gleichzeitig profitieren aber die Beschwerdegegnerinnen davon, wenn der Gewerbebetrieb am betroffenen Standort vor der Rechtskraft der nachträglichen Baubewilligung aufgrund vorsorglicher Massnahmen aufrechterhalten werden kann (vgl. oben E. 2.3). Im Übrigen ist den Beschwerdeführern zugutezuhalten, dass sie im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung ans Bundesgericht aufgrund der damals noch nicht abgeschlossen Abklärungen im Hauptverfahren in guten Treuen Anlass für die Ergreifung dieses Rechtsmittels hatten. Insgesamt ist es gerechtfertigt, die (ermässigten) Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen und die Parteikosten wettzuschlagen (Art. 66 und 68 BGG). Die Beschwerdeführer haften untereinander für den auf sie entfallenden Anteil der Gerichtskosten solidarisch; dasselbe gilt im Verhältnis unter den Beschwerdegegnerinnen (Art. 66 Abs. 5 BGG). Der Gemeinde steht keine Parteientschädigung zu (vgl. Art. 68 Abs. 3 BGG).