Citation: 9C_170/2014 E. 4.1

4.1. Ob mit Blick auf die ärztlicherseits bestätigte rapide Verschlechterung (vorangehende E. 3.1, 3.2 und 3.4) die Hilflosigkeit bereits vor Verfügungserlass zugenommen hat, ist jedenfalls für die Anspruchsberechtigung im Verfügungszeitpunkt nicht relevant. Eine anspruchsbeeinflussende Änderung ist erst zu berücksichtigen, wenn sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat (Art. 88a Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit Art. 35 Abs. 3 Satz 1 IVV). Dies gilt auch dann, wenn bei der erstmaligen Zusprechung einer Hilflosenentschädigung für verschiedene Zeitabschnitte Anspruch auf unterschiedliche Entschädigungen zufolge unterschiedlicher Grade der Hilflosigkeit besteht (BGE 125 V 256 E. 3a S. 259). Selbst eine bereits im Mai 2013 eingetretene Verschlechterung, welche indes nach den vorinstanzlichen, nicht offensichtlich unrichtigen Feststellungen hier ohnehin ausser Betracht fällt (und sich im Übrigen auch nicht mit den Feststellungen anlässlich der Hilfsmittelabklärungen deckt, wonach die Versicherte beispielsweise - wenn auch mit grossem Zeitaufwand - in der Lage war, die acht Treppenläufe bis zu ihrer Wohnung zu überwinden; vgl. E. 3.3 hievor), hätte sich frühestens ab August 2013 auswirken können (vgl. Urteil 8C_233/2010 vom 7. Januar 2011 E. 6.2). Damit bleibt es dabei, dass die Versicherte ab 1. Januar 2013 Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung leichten Grades hat.