Citation: 6B_676/2013 E. 3.2.2

3.2.2. Die Vorinstanz erwägt, die Staatsanwaltschaft habe in der Einvernahme vom 10. Oktober 2011 auf die aufgezeichneten Telefongespräche verwiesen. Insoweit sei der Beschwerdeführer hinreichend auf die wesentlichen Beweismittel, auf welche sich die Anklage stützte, hingewiesen worden. Zudem seien ihm sämtliche ihm vorgeworfenen Delikte zusammengefasst vorgehalten worden. Der Beschwerdeführer verkenne, dass eine Schlusseinvernahme vor Abschluss der Untersuchung im Sinne von Art. 317 StPO nur in umfangreichen und komplizierten Vorverfahren vorgesehen sei. Das gegen ihn geführte Strafverfahren stelle kein solches Vorverfahren dar. Entsprechend habe kein Anlass bestanden, eine Schlusseinvernahme durchzuführen. Im Übrigen sei Art. 317 StGB eine blosse Ordnungsvorschrift (angefochtenes Urteil S. 13).