Citation: 9C_207/2021 E. 4

Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz vor, die Beweise rechtsfehlerhaft gewürdigt zu haben, indem sie trotz unklarer Aktenlage ausschliesslich auf das kardiologische Gutachten von Dr. med. B.________ abgestellt habe. Soweit er dabei geltend macht, das kantonale Gericht habe eine eigene Würdigung der medizinischen Akten gänzlich unterlassen, dringt er damit mit Blick auf Erwägung 4 des angefochtenen Urteils nicht durch. Auf diese wird verwiesen. Ebensowenig vermag der Versicherte mit Verweis auf die vom Gutachter abweichende Arbeitsfähigkeitsschätzung seiner Hausärztin Zweifel an der Zuverlässigkeit der Expertise und mithin weiteren Abklärungsbedarf im Sinne der von ihm verlangten Einholung eines Gerichtsgutachtens darzutun. Mit der Vorinstanz hat der kardiologische Gutachter die von ihm attestierten, qualitativen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit (soeben E. 3) grundsätzlich nachvollziehbar mit der kardialen Problematik, insbesondere Hypertonie, begründet, wobei sich die verminderte körperliche Belastbarkeit ohne Weiteres aus den vom Gutachter erhobenen, objektiven Befunden ergibt. Dass dieser sich mit der - nicht weiter begründeten - abweichenden Einschätzung der Hausärztin (Arbeitsfähigkeit von maximal einer Stunde pro Tag) nicht befasst hat, bzw. mangels Diskussionsgrundlage auch gar nicht befassen konnte, tut dem Beweiswert seiner Expertise keinen Abbruch. Der Beschwerdeführer rügt des weiteren, im kardiologischen Gutachten sei das Fehlen von Einschränkungen ebensowenig begründet worden wie deren Vorliegen im Bericht seiner Hausärztin. Diesbezüglich ist darauf hinzuweisen, dass die entsprechenden Schlussfolgerungen im kardiologischen Gutachten aus der vom Gutachter vorgenommenen klinischen Untersuchung und den durchgeführten Tests resultieren. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich geltend macht, er leide an Einschränkungen nicht nur aus kardiologischer, sondern auch aus gastroenterologischer Sicht, was von der Vorinstanz zu Unrecht nicht näher abgeklärt worden sei, vermag er mit dieser völlig unsubstanziiert gebliebenen Behauptung keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes durch das kantonale Gericht (Art. 61 lit. c ATSG) darzutun, welche die von ihm verlangte Rückweisung zur Einholung eines Gerichtsgutachtens rechtfertigen würde.