Citation: 1P.621/2006 12.03.2007 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Rechts auf persönliche Freiheit (Art. 10 Abs. 2 BV) und auf Privatsphäre (Art. 13 BV, Art. 8 EMRK), der Eigentumsgarantie (Art. 26 BV), der Unschuldsvermutung (Art. 32 BV), des Rechts auf ein faires Verfahren (Art. 6 Ziff. 1 EMRK) und eine willkürliche Anwendung des kantonalen Strafprozessrechts betreffend die Durchsuchung von Papieren (§ 90 StPO/AG). Im Wesentlichen begründet er die Rügen damit, es fehle an einem vorbestehenden, hinreichenden, objektiv begründeten und konkreten Tatverdacht für die Zwangsmassnahme. Das Strafverfahren werde formell nur wegen Ausnützung einer Notlage und sexueller Belästigung, nicht aber wegen sexueller Handlungen mit einem Kind oder Pornografie geführt. Die kantonalen Behörden hätten den Verdacht, der Beschwerdeführer besitze verbotene Pornografie, konstruiert und bezweckten, mit der Zwangsmassnahme an noch nicht vorhandene Beweise zu kommen. Es handle sich somit um eine unzulässige Beweisausforschung.