Citation: 2C_1072/2014 E. 2

Die Beschwerdeführerin rügt die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung, insbesondere deren Beweiswürdigung. Auf Grund der Akten hätte festgehalten werden müssen, dass ihr Ehemann C.________ kurz nach der Eheschliessung damit begonnen habe, sie systematisch zu bedrohen, zu schlagen und einzuschüchtern, weswegen sie sich seit Dezember 2012 in psychiatrischer Behandlung befinde. Im Februar 2013 sei sie, was sich ebenfalls den Akten entnehmen lasse, wegen Vernachlässigung von "Ehepflichten" durch ihren Ehemann in einem Ausmass verprügelt worden, dass die Nachbarn die Polizei gerufen hätten. Sie habe Prellungen, Blutergüsse, Bisswunden, multiple Schmerzen, Prellungen an der Halswirbelsäule, an der Bauchwand und an der vorderen Rippe erlitten. Infolge dieser häuslichen Gewalt sei der Ehemann aus der Wohnung weggewiesen und Gewaltschutzmassnahmen ergriffen worden. Nach seiner Rückkehr habe sie der Ehemann aktenkundig unter Druck gesetzt, die Bewilligung zu "stoppen", wenn sie sich nicht seinen Vorstellungen gemäss verhalte. Sie sei nicht sofort in der Lage gewesen, sich umgehend von ihrem Ehemann zu distanzieren, weil sie von den Behörden betreffend ihre schwierige Situation und ihres weiteren Aufenthalts keine Hilfe erwarten konnte. Die Beschwerdeführerin macht zusammenfassend geltend, bei willkürfreier vorinstanzlicher Sachverhaltsfeststellung hätte die Vorinstanz zum Ergebnis gelangen müssen, dass die Voraussetzungen für eine Bewilligungserteilung gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG erfüllt seien.