Citation: 1C_400/2022 E. 6.2.3

6.2.3. Wie bereits gesehen, hat die Vorinstanz zudem auch das Argument der Beschwerdeführenden, wonach freistehende Einfamilien- und Doppeleinfamilienhäuser das Quartier dominierten, welches aufgrund der lockeren Bebauung von viel Grünfläche geprägt sei, berücksichtigt. Dennoch misst die Vorinstanz dem Quartier keine besondere Qualität im Sinne eines Villenviertels zu. Diese Einschätzung ist nicht offensichtlich falsch, schon nur weil die Stadt U.________ gemäss ihrer BZO noch über grosse Bauzonen mit geringerer Ausnützung verfügt. Entscheidend ist jedoch, dass keine Hinweise darauf bestehen, dass Objekte des Natur- und Heimatschutzes vom Bauprojekt betroffen sind, auf welche besonders Rücksicht zu nehmen wäre (§ 238 Abs. 2 PBG/ZH) und die eine gute Gesamtwirkung des Bauvorhabens gebieten würden (vgl. dazu hinten E. 6.4). Die Beschwerdeführenden vermögen in dieser Hinsicht keine Belege beizubringen, sondern begnügen sich mit der pauschalen Behauptung, beim V.________quartier handle es sich entgegen der vorinstanzlichen Feststellung trotzdem um ein Villenquartier. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Vorinstanz in ihrem ersten Urteil VB.2016.00676 den massgebenden Sachverhalt nicht in willkürlicher Weise festgestellt hat.