Citation: 5A_323/2013 E. 6.3

6.3. Die vorinstanzliche Erkenntnis, dass die Beschwerdeführerin jedenfalls mit dem (Wahrscheinlichkeits-) Nachweis der Kausalität scheitere, hält nach dem Gesagten vor Bundesrecht stand. Damit erübrigen sich grundsätzlich weitere Erörterungen zur Frage, ob das Obergericht den Nachweis eines Irrtums zu Recht für nicht erbracht erachtet hat. Immerhin ist auf die vorinstanzliche Erwägung hinzuweisen, wonach auch "denkbar" sei, dass die Erblasserin am 7. Januar 2007 "still für sich erkannt" habe, dass die von der Stiftung G.________ zu bezahlende Rente von Fr. 10'000.-- zwar für den laufenden Betrieb, nicht aber für diesen und für Renovationen ausreichte. Die vorinstanzliche Feststellung, dass die Beschwerdegegnerin 1 mit der - obendrein noch als Einkommen zu versteuernden - Rente nicht einmal die laufenden Betriebskosten aus der Stiftung zu decken vermocht hätte, vermag die Beschwerdeführerin nicht als verfassungswidrig auszuweisen. Ebenso wenig setzt sie sich damit auseinander, dass das Barlegat "aus Gründen der Gleichbehandlung" nicht zum Verbrauch für den Reitstall bestimmt gewesen sein konnte (E. 6.2). Unter diesen Umständen kann in der Tat nicht ausgeschlossen werden, dass die Erblasserin das Schriftstück vom 7. Januar 2007 eingedenk der Renten-Regelung verfasste.