Citation: 1C_686/2021 E. 4.2

4.2. In der Tat kann die Frage, ob Immissionen die Grenze zur Übermässigkeit gerade noch einhalten oder bereits überschreiten, mit der Folge, dass verschärfte Emissionsbegrenzungen (2. Stufe) anzuordnen sind, offen bleiben, wenn die Immissionen schon durch vorsorgliche Massnahmen auf der ersten Stufe begrenzt werden können. Dies setzt voraus, dass es geeignete Massnahmen zur Reduktion der Reflexion gibt, die technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar, d.h. verhältnismässig, sind, und der nachträglichen Anpassung der Anlage keine überwiegenden Interessen, namentlich des Vertrauensschutzes, entgegenstehen (vgl. oben E. 3.3). Auf die Rügen des Beschwerdeführers zur Frage der Übermässigkeit der Immissionen im Sinne von Art. 11 Abs. 3 und Art. 14 lit. b USG ist daher nur einzugehen, wenn sich die Anordnung vorsorglicher Massnahmen als bundesrechtswidrig erweisen sollte.