Citation: 1P.391/2000 05.09.2000 E. A

A.- Y.________ reichte am 27. April 2000 beim Verwaltungsgericht des Kantons Luzern gegen zwei Entscheide des Gemeinderates Z.________ betreffend eine Baubewilligung an X.________ und die Teilaufhebung eines Baustopps eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde ein. Am 11. Mai 2000 teilte Y.________ dem Verwaltungsgericht mit, dass er die Beschwerde zurückziehe, da er sich mit seinem Bruder gütlich geeinigt habe. Er ersuchte das Verwaltungsgericht, das Verfahren von der Kontrolle abzuschreiben und von einer Kostenerhebung abzusehen. Am 12. Mai 2000 ersuchte der Präsident der verwaltungsrechtlichen Abteilung des Verwaltungsgerichts den Vertreter von X.________, Rechtsanwalt Kottmann, ihm unverzüglich mitzuteilen, "ob im Rahmen der gütlichen Einigung auch eine Vereinbarung über die Kostentragung (amtliche Kosten/Parteientschädigung) zustandegekommen ist und wie diese lautet". Am 15. Mai 2000 teilte Rechtsanwalt Kottmann dem Verwaltungsgericht mit, das im Rahmen der unter den Parteien getroffenen gütlichen Regelung über die Teilung der landwirtschaftlichen Liegenschaft keine gütliche Regelung für die Kostentragung im Verwaltungsgerichtsverfahren getroffen worden sei, weshalb er das Gericht ersuche, die Kosten zu Lasten des Beschwerdeführers zu verlegen. Diesem Schreiben legte Rechtsanwalt Kottmann eine Honorar- und Auslagenrechnung in Höhe von Fr. 5'970. 45 bei. Am 16. Mai 2000 verfügte der Präsident der verwaltungsrechtlichen Abteilung des Verwaltungsgerichts Luzern: "1. Das Beschwerdeverfahren wird als erledigt erklärt.