Citation: 6P.53/2006 14.07.2006 E. A

Das Kantonsgericht Wallis nahm im Berufungsverfahren am 1. Februar 2006 an, X.________ habe am 4. Februar 2002 zwischen 02.00 und 02.15 Uhr seine im Bett liegende Ehefrau mit einem gezielten Kopfschuss (Schläfe-Jochbein) aus seiner Pistole getötet. Seine Unfall- und Selbstmordtheorie erweise sich als Schutzbehauptung. Es verurteilte ihn wegen vorsätzlicher Tötung (Art. 111 StGB) zu 11 Jahren Zuchthaus (unter Anrechung von 218 Tagen Untersuchungshaft) und ordnete für die Dauer des Strafvollzugs eine ambulante psychiatrische Behandlung an (Art. 43 Ziff. 1 StGB). Es verpflichtete ihn zu Genugtuungszahlungen von Fr. 20'000.-- an die Mutter und von jeweils Fr. 3'000.-- an zwei Brüder des Opfers. Damit bestätigte es ein Urteil des Kreisgerichts für den Bezirk Sitten vom 18. April 2005, erhöhte allerdings die Strafe von 8 auf 11 Jahre Zuchthaus.