Citation: 8C_352/2019 E. A

A.________, geboren 1977, war als Fugenmonteur mit eigenem Betrieb (B.________ GmbH) bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 1. Oktober 2015 zog er sich bei der Arbeit eine Schnittverletzung an der rechten Hand zu, als die Klinge seines Messers abbrach (Unfallmeldung vom 6. Oktober 2015). Nach einer Erstversorgung im Spital C.________ am gleichen Tag musste am 18. November 2015 eine durchtrennte Sehne rekonstruiert werden (Bericht des Dr. med. D.________, Chirurgie sowie plastische Rekonstruktion und ästhetische Chirurgie FMH). In der Folge verblieben eine deutliche Funktionseinschränkung der rechten Hand bei Beugekontrakturen des Zeigefingermittelgelenks und belastungsabhängige Schmerzen (Bericht des Suva-Kreisarztes Dr. med. E.________, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie FMH, vom 26. Oktober 2016). Die Ärzte der Klinik F.________, wo eine Zweitmeinung eingeholt wurde, rieten jedoch von einer weiteren Operation ab (Bericht vom 7. Juni 2016). Gemäss kreisärztlicher Einschätzung war die angestammte Tätigkeit noch zu 50 %, eine leidensangepasste Tätigkeit im Vollzeitpensum zumutbar. Mit Verfügung vom 14. August 2017 und Einspracheentscheid vom 27. Februar 2018 sprach die Suva A.________ eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 11 % sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 5 % zu.