Citation: 9C_306/2018 E. 5.2.3

5.2.3. Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, das kantonale Gericht lasse als Komorbiditäten nur schwere psychische Störungen gelten, womit es die rezidivierende depressive Störung und die akzentuierten Persönlichkeitszüge nicht hinreichend berücksichtigt habe. Es ist nicht rechtsfehlerhaft, dass die Vorinstanz die akzentuierten Persönlichkeitszüge als nicht leistungshindernd einstufte, erkannte doch auch der psychiatrische Gutachter der ABI diesen keinen die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin limitierenden Einfluss zu. Auf die Schwere der Somatisierungsstörung und rezidivierenden depressiven Störung ging die Vorinstanz zudem bereits ein (vgl. E. 5.2.1 hiervor), weshalb ihre Schlussfolgerung zum Thema "Komorbiditäten" nicht bundesrechtswidrig ist. Soweit die Beschwerdeführerin zudem auf die somatischen Erkrankungen verweist, ist zu beachten, dass sich diese in einer angepassten Tätigkeit nicht wesentlich leistungslimitierend auswirken.