Citation: 8C_728/2008 17.04.2009 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht gelangte zur Erkenntnis, aufgrund multipler rheumatologischer Beschwerden könnten körperlich schwere Arbeiten, wie die bisherige eines Bauarbeiters und Hilfsmaurers, nicht mehr ausgeübt werden. Körperlich leichte Tätigkeiten mit wechselnd belastenden und nur gelegentlich mit mittelschweren Arbeiten seien hingegen voll zumutbar. Dabei bestehe aus psychischen Gründen eine 20 %ige Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit. 3.2 Diese Sachverhaltsfeststellung beruht auf einer sorgfältigen Würdigung der medizinischen Akten. Sie ist weder offensichtlich unrichtig noch beruht sie auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG. Was in der Beschwerde vorgebracht wird, führt zu keiner anderen Betrachtungsweise. Es wird geltend gemacht, die Arbeitsfähigkeit sei aufgrund des psychischen Gesundheitszustandes um mindestens 50 % eingeschränkt. Der Beschwerdeführer beruft sich dabei insbesondere auf die Einschätzung des Dr. med. K.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Chefarzt der Klinik T.________, vom 19. Februar 2007. Das kantonale Gericht habe zu Unrecht nicht auf diese Einschätzung abgestellt. Die Vorinstanz hat indessen eingehend dargelegt, weshalb sie - insbesondere gestützt auf das Medas-Gutachten vom 7. April 2006 - die Einschränkung auf 20 % beziffert. Dabei wird im angefochtenen Entscheid diese Expertise gleichermassen wie diejenige des Dr. med. K.________ und auch die Berichte des behandelnden Psychiaters Dr. med. S.________ sowie des Hausarztes Dr. med. V.________ in einer im Rahmen der bundesgerichtlichen Überprüfungsbefugnis nicht zu beanstandenen Weise gewürdigt. Das kantonale Gericht hat dabei ausgeführt, die psychiatrische Exploration könne von der Natur der Sache her nicht ermessensfrei erfolgen, wobei dem begutachenden Psychiater praktisch immer ein gewisser Spielraum offen liege, innerhalb dessen verschiedene medizinisch-psychiatrische Interpretationen möglich, zulässig und zu respektieren seien, solange der Experte lege artis vorgehe. Konkret seien die Verhältnisse bis zum Erlass des angefochtenen Entscheids zu prüfen. Im Gutachten vom 19. Februar 2007 werde von einer Verschlechterung des Zustandes in den letzten Monaten berichtet. Aufgrund der zeitlichen Prüfungsgrenze bis zum Erlass des Einspracheentscheides im November 2006 könnten allfällige gemäss Gutachten des Dr. med K.________ veränderte Umstände aber im vorliegenden Verfahren nicht berücksichtigt werden. Diese Würdigung ist angesichts der in jenem Gutachten gestellten Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischen Symptomen (ICD-10: F33.11), nicht zu beanstanden. Es liegt gerade in der Natur dieser Krankheit, dass kurzfristige Veränderungen festzustellen sind. Der Umstand, dass Dr. med. S.________ bereits im Februar 2006 die genau gleiche Diagnose (ICD-10: F33.11) gestellt hatte wie Dr. K.________ im Februar 2007, zeigt, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers zwischen der Medas-Begutachtung im Februar 2006 und dem Erlass des Einspracheentscheides im November 2006 nicht wesentlich verschlechterte. Die Beurteilungen der Ärzte unterscheiden sich lediglich in der Gewichtung der ihres Erachtens durch ihre Diagnose begründeten Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit. Das kantonale Gericht hat begründet, weshalb es jener im Medas-Gutachten folgt. Die entsprechende Tatsachenfeststellung des kantonalen Gerichts ist nicht rechtsfehlerhaft (E. 1.2). Schliesslich braucht auch den vorinstanzlichen Ausführungen, weshalb in der Arbeitsfähigkeitsschätzung des Dr. med. C.________ im Medas-Gutachten, worin dieser bei einer Präsenz von 90-100 % eine 20 %ige Einschränkung annimmt, keine Widersprüchlichkeit ersichtlich sei, nichts hinzugefügt zu werden.