Citation: 5A_315/2022 E. 4

Wenn die Beschwerdeführerin (wie schon vor Verwaltungsgericht) in erster Linie befürchtet, dass sie bei einem Liegenschaftsverkauf nicht mehr oder jedenfalls nicht mehr zu den heutigen Bedingungen in ihrer Wohnung bleiben könnte, macht sie nicht Interessen ihrer Eltern, sondern eigene Interessen geltend. Ihre Beschwerdelegitimation im kantonalen Verfahren ergibt sich mithin nicht aus Art. 450 Abs. 2 Ziff. 2 ZGB als den betroffenen Personen nahestehende Person, sondern vielmehr aus Art. 450 Abs. 2 Ziff. 3 ZGB als Drittperson (vgl. ROSCH, in: Basler Kommentar, 6. Aufl. 2018, N. 6 zu Art. 419 ZGB); diesfalls ist freilich ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung des angefochtenen KESB-Entscheides erforderlich. Ein solches ist vorliegend kaum greifbar; vielmehr dürfte das Interesse bloss tatsächlicher Natur sein. Vor diesem Hintergrund erstaunt es, dass das Verwaltungsgericht die Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht bereits mit fehlender Beschwerdelegitimation begründet hat. Indes tut die Beschwerdeführerin auch im Zusammenhang mit der effektiv erfolgten Begründung weder eine verfassungsverletzende, namentlich eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung noch eine Rechtsverletzung dar. Ihre Behauptungen zum Sachverhalt erfolgen rein appellatiorisch und damit in unzureichender Weise (vgl. E. 1); abgesehen davon gehen sie ohnehin an der Sache vorbei, weil die fehlenden Alternativen zum Verkauf mit den klar geäusserten Standpunkten der hypothezierenden Bank begründet worden sind, worauf kein Bezug genommen wird. Im Übrigen legte die Beschwerdeführerin dem Verwaltungsgericht keine Alternativen dar und stellt das im Nachgang zu dessen Entscheid erstellte Schreiben einer bei Begründung von Stockwerkeigentum an der Attika-Wohnung interessierten Person ein echtes Novum dar, welches im bundesgerichtlichen Verfahren von vornherein unzulässig ist (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 139 III 120 E. 3.1.2; 143 V 19 E. 1.2; 144 V 35 E. 5.2.4). Was sodann die früheren Verfehlungen der Beiständin sein sollen, bleibt das Geheimnis der Beschwerdeführerin. Mithin bleibt es bei den Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Entscheid. Davon ausgehend legt die Beschwerdeführerin nicht ansatzweise dar, inwiefern die Erfolgschancen ihrer kantonalen Beschwerde grösser sein sollen als diejenigen für eine Beschwerdeabweisung (soweit vor dem Hintergrund der Legitimationsfrage überhaupt darauf einzutreten sein wird). In rechtlicher Hinsicht bleibt die Beschwerde somit unbegründet.