Citation: 1B_551/2022 E. 3

Der Beschwerdeführer bringt, im Wesentlichen zusammengefasst, Folgendes vor: Angesichts der sehr grossen Datenmenge habe er beim ZMG eine Frist von "lediglich 12 Monaten" beantragt, um alle aufbereiteten elektronischen Dateien durchzusehen und die vom Anwaltsgeheimnis betroffenen einzeln zu bezeichnen. Anstatt ihm entsprechende "Akteneinsicht" in die gesiegelten Datenträger zu geben, habe die Vorinstanz (in ihren prozessleitenden Verfügungen vom 11. und 19. Mai 2022) einen radikalen Kurswechsel vollzogen, der "weder begriffen werden" könne, noch rechtmässig sei. Seine anderslautenden Anträge habe die Vorinstanz "abgeschmettert", und es habe ihm ungebührlich kurze Fristen angesetzt, insbesondere in den Verfügungen vom 30. und 31. Mai 2022. Die Ansicht des ZMG, dadurch werde das Verfahren beschleunigt und entlastet, sei irrig. Zudem sei er angesichts des prozessualen Vorgehens der Vorinstanz faktisch gezwungen worden, im Rahmen seiner Substanziierungsobliegenheit das Anwaltsgeheimnis zu verletzen bzw. gegenüber der Staatsanwaltsschaft preiszugeben. Die Vorinstanz missachte dabei die Praxis des Bundesgerichtes, wonach er nicht gehalten sein könne, die von ihm angerufenen Geheimnisse im Entsiegelungsverfahren bereits inhaltlich offenzulegen. Sie habe es ihm auch verunmöglicht, seinen Mitwirkungs- bzw. Substanziierungsobliegenheiten nachzukommen. Nur unter Protest habe er (am 10. Juni 2022) die von der Vorinstanz gewünschte Liste mit Mandatsnamen und (am 11. Juli 2022) die dazugehörige Liste mit Suchbegriffen eingereicht. Laut Bericht der vom ZMG beigezogenen sachverständigen Person hätten sich aufgrund der entsprechenden computergestützten Suche zwar 98'736 Treffer für geheimnisgeschützte Daten ergeben ("Suchresultate A"). Anlässlich der Triageverhandlung vom 29. August 2022 vor dem ZMG habe er jedoch nur Einsicht in die Dateien der verbliebenen "Suchmenge B" erhalten, nicht aber in die restlichen Dateien. "Nicht einmal das ZMG" habe sich "die Mühe gemacht, diese Dateien zu sichten". Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 29 Abs. 1 und 2 BV sowie Art. 3 Abs. 2 lit. a und c i.V.m. Art. 248 StPO.