Citation: 1C_516/2016 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, das Vorgehen der Behörden widerspreche dem Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 9 BV). Als sich während der Bauarbeiten die schlechte Qualität der Bausubstanz gezeigt und die Bauarbeiter begonnen hätten, vor der Nord- und der Ostfassade nach aussen versetzt neue Mauern zu errichten, habe er sofort René Küenzi von der Baudirektion kontaktiert. Dieser habe ihm rund einen Monat später mit E-Mail vom 3. April 2013 mitgeteilt, er habe die Baustelle am Vortag besichtigt und die Arbeiten könnten ohne Projektänderung so ausgeführt werden. Mit dieser Bewilligung seien implizit auch Teile des Dachaufbaus genehmigt worden, der ebenfalls habe erneuert werden müssen. Ob der Zusicherung eine Absprache mit der Bewilligungsbehörde vorangegangen sei, habe er nicht wissen können. Er sei ohnehin nie direkt von der Dienststelle rawi kontaktiert worden. Im Übrigen habe ihn René Küenzi nicht über den Augenschein in Kenntnis gesetzt, obwohl er froh gewesen wäre, wenn er dazu eingeladen worden wäre. Damit sei sein Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt worden. Zudem habe er vor der Vorinstanz auch beantragt, den Gerüstbauer und den Holzbauer zu befragen, da diese die Notwendigkeit des Ersatzes des Dachstuhls hätten bestätigen können. Indem die Vorinstanz davon abgesehen habe, sei sein Anspruch auf rechtliches Gehör ein weiteres Mal verletzt worden.