Citation: 6B_162/2023 E. 1.7.2

1.7.2. Die berufliche bzw. wirtschaftliche Integration des Beschwerdeführers begründet ebenfalls keinen schweren persönlichen Härtefall. Zwar hat er sich gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen stets um eine Erwerbstätigkeit bemüht und geht auch zum Urteilszeitpunkt einer Erwerbstätigkeit nach. Jedoch berücksichtigt die Vorinstanz zu Recht, er und seine Familie könnten davon nicht leben bzw. reiche das Einkommen nicht aus, um nicht von der Sozialhilfe abhängig zu sein. In diesem Zusammenhang prüft die Vorinstanz zutreffend auch die Wiedereingliederungsmöglichkeiten des Beschwerdeführers in seinem Heimatland. Es ist entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers nicht ersichtlich, weshalb ihm eine berufliche Reintegration in seinem Heimatland nicht möglich sein sollte. Selbst wenn, wie der Beschwerdeführer geltend macht, der Irak keine vergleichbaren wirtschaftlichen Möglichkeiten bietet und die berufliche Zukunft sich dort sicher schwieriger gestaltet als hier in der Schweiz, so ist zu berücksichtigen, dass ein allenfalls günstigeres wirtschaftliches Fortkommen in der Schweiz einen Verbleib in der Schweiz nicht zu begründen vermag (vgl. oben E. 1.6.5 mit Hinweisen). Seine Einwände gehen fehl, wobei zudem weder ersichtlich noch dargetan ist, inwieweit die Vorinstanz in Willkür verfalle. In sozialer Hinsicht ist in die Härtefallprüfung miteinzubeziehen, dass die Familie des Beschwerdeführers im Irak lebt, was die Wiedereingliederung aufgrund des sozialen Empfangsraums vereinfachen dürfte. Was der Beschwerdeführer mit Blick auf die Wiedereingliederung seiner Partnerin und seiner Tochter dartut, beschränkt sich grösstenteils auf Wiederholungen des bereits Vorgebrachten, weshalb auf die obigen Ausführungen verwiesen werden kann (vgl. oben E. 1.6). Gemäss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz stehen der Landesverweisung überdies keine gesundheitlichen Hindernisse entgegen.