Citation: 4A_303/2013 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, dass beide Vertragsparteien des Kaufvertrags vom 7. November 2006 - er selber und Z.________ - ihren Wohnsitz in Hamburg gehabt haben, womit ein internationaler Sachverhalt vorliege. Sie hätten sich mit Vertrag vom 7. November 2006 zusammengeschlossen, um je einen Teil der Aktien der B.________ Holding AG Winterthur zu erwerben. Dieser Zusammenschluss von Personen sei als Gesellschaft bürgerlichen Rechts nach deutschem Gesellschaftsrecht anzusehen, bei welcher alle Gesellschafter persönlich und gesamtschuldnerisch haften. Demnach sei die Feststellung der Vorinstanz falsch, wonach sich der Beschwerdeführer "aus freien Stücken" auf die solidarische Mithaftung im Vertrag vom 7. November 2006 eingelassen habe. Bei richtiger Anwendung des deutschen Rechts hätte die Vorinstanz denn auch feststellen sollen, dass die beiden Kaufverträge nicht als zwei selbstständige Verträge anzusehen seien, sondern einen einheitlichen Vertrag darstellten. Mit dem zweiten Vertrag seien lediglich die Erfüllungsmodalitäten des ersten Vertrags konkretisiert worden. Damit sei der 7. November 2006 als zeitlicher Anknüpfungspunkt für die primären Leistungspflichten bzw. den Wissensstand des Beschwerdeführers massgebend.