Citation: 2C_378/2022 E. 1.2

1.2. Soweit das Bundesgericht reformatorisch entscheiden kann, darf sich die beschwerdeführende Partei wegen der reformatorischen Natur der Rechtsmittel grundsätzlich nicht darauf beschränken, die Aufhebung des angefochtenen Urteils zu beantragen. Sie muss vielmehr einen Antrag in der Sache stellen (Art. 107 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 133 III 489 E. 3.1; Urteil 2C_911/2019 vom 6. Februar 2020 E. 1.2). Der Beschwerdeführer beantragt, das angefochtene Urteil sei aufzuheben; er sei zu verwarnen. Da eine Verwarnung nur infrage kommt, wenn die Aufenthaltsbewilligung verlängert wird (vgl. Urteil 2C_410/2021 vom 4. November 2021 E. 4.6), ist dieser Antrag nach Treu und Glauben in dem Sinn zu verstehen, dass die Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers zu verlängern und der Beschwerdeführer zu verwarnen sei.