Citation: 5P.238/2004 09.08.2004 E. A

Mit Entscheid vom 5. Januar 2004 erteilte das Gerichtspräsidium 4 des Bezirksgerichts Baden der Y.________ AG in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Spreitenbach gegen Z.________ für Fr. 35'311.-- nebst Zins provisorische Rechtsöffnung. Nachdem Z.________ hiergegen Beschwerde erhoben hatte, setzte ihm die Instruktionsrichterin der 3. Zivilkammer des Obergerichts des Kantons Aargau mit Verfügung vom 2. März 2004 eine Frist von 10 Tagen zur Leistung des Kostenvorschusses von Fr. 600.--. Diese Verfügung wurde dem Rechtsvertreter von Z.________ am 5. März 2004 zugestellt. Am 24. März 2004 teilte dieser dem Obergericht mit, dass er den Zahlungsauftrag am 14. März 2004 abgeschickt habe, aber der Bank X.________ die Empfängerin unklar gewesen sei und deshalb der Kostenvorschuss dem Gericht spät zugeleitet werde. Hierauf erliess die Instruktionsrichterin am 5. April 2004 eine Verfügung, wonach Z.________ innert 10 Tagen den Nachweis zu erbringen habe, dass es sich beim Auftrag zur Überweisung des Kostenvorschusses um ein Giromandat der Schweizerischen Post gehandelt hat und der Überweisungsauftrag spätestens am letzten Tag der Zahlungsfrist der Post übergeben worden ist. Mit Schreiben vom 13. April 2004 teilte der Rechtsvertreter von Z.________ dem Obergericht mit, er habe den Zahlungsauftrag am Sonntag, 14. März 2004, vor der Abendleerung (um 18.00 Uhr) eingeworfen und dieser sei von der Post am 16. März 2004 verbucht worden. Eine Verbuchung am 16. März 2004 sei jedoch nur möglich, wenn der Zahlungsauftrag spätestens am Montag, 15. März 2004, aufgegeben worden sei. Da die Bank X.________ den Giro-Zettel nicht habe entziffern können, habe sie diesen an ihn zurückgesandt. Trotz der vorgenommenen Ergänzung des Giro-Zettels habe er am 25. März 2004 den Betrag zurückerhalten, worauf er am 26. März 2004 einen neuen Zahlungsauftrag abgesandt habe. Mit Urteil vom 3. Mai 2004 trat das Obergericht des Kantons Aargau, 3. Zivilkammer, auf die Beschwerde wegen verspäteter Leistung des Kostenvorschusses nicht ein.