Citation: 8C_673/2018 E. 3.2

3.2. Das kantonale Gericht erwog, beim Beschwerdeführer habe vor dem Unfallereignis vom 8. Juni 2016 ein deutlicher degenerativer Vorzustand mit einem geschädigten vorderen Kreuzband vorgelegen. In der Folge sei am 3. April 2017 ein Ersatz des vorderen Kreuzbandes vorgenommen worden, um die Stabilität des rechten Kniegelenks wieder herzustellen, und eine valgisierende Tibiakopfumstellungsosteotomie, um den medialen Knorpel zu schützen. Gestützt auf die Beurteilung des Dr. med. E.________ sei vom Erreichen des Status quo sine vel ante sechs Monate nach dem Unfallereignis auszugehen. Die Berichte des behandelnden Spezialisten, Dr. med. F.________, würden nicht vermögen, auch nur geringe Zweifel an der versicherungsinternen Beurteilung des Dr. med. E.________ zu erwecken. Somit habe die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen ohne Weiteres Ende Februar 2017 einstellen dürfen.