Citation: 7B_203/2024 E. 6.2

6.2. Der Beschwerdeführer bestreitet die Fluchtgefahr nicht ausdrücklich, sondern bringt dazu lediglich vor, er habe bereits zu Protokoll gegeben, dass er sich den Strafverfolgungsbehörden jederzeit zur Verfügung halten würde, seine angeblichen Reiserouten in Europa seien "nicht erstellt" und die internationale Zusammenarbeit habe bisher nachweislich gut funktioniert. Damit setzt er sich nur unzureichend mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinander. Insbesondere bestreitet er nicht, widersprüchliche Angaben zu seinen persönlichen Verhältnissen gemacht zu haben und keinerlei Beziehungen zur Schweiz zu haben. Mangels hinreichender Begründung ist deshalb nicht weiter auf seine Kritik einzugehen (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Auch sonst ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz mit der Bejahung der Fluchtgefahr Bundesrecht verletzt haben soll. Unter diesem Umständen braucht im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren nicht geprüft zu werden, ob auch Kollusionsgefahr besteht.