Citation: H 24/98 04.07.2000 E. 3

3.- Inwieweit die Vorinstanz den rechtserheblichen Sachverhalt mangelhaft im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG festgestellt haben sollte, wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht wird, ist nicht erkennbar. Es steht ihr im Rahmen der freien Beweiswürdigung durchaus zu, Beweisofferten auszuschlagen, die rechtlich nicht erhebliche Tatsachen betreffen oder von vornherein untauglich sind, ohne dies ausdrücklich im Entscheid zu erwähnen (BGE 117 Ia 268 Erw. 4b mit Hinweis). Ebenso kann das Gericht trotz des das Verfahren beherrschenden Untersuchungsgrundsatzes von Beweiserhebungen absehen, welche am feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern könnten (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweisen; so z.B. den Notar U. Schmid als Zeugen über den behaupteten Umstand, der Beschwerdeführer habe im Februar 1993 noch einen Teilverkauf einer Liegenschaft zur Rettung der Unternehmung ins Auge gefasst, einzuvernehmen; Erw. 5 hienach). Sodann hatten die Parteien anlässlich der am 21. Oktober 1997 durchgeführten mündlichen Schlussverhandlung Gelegenheit, sich zu den beigezogenen Handelsgerichtsakten zu äussern, womit es auch nicht gegen den Anspruch auf rechtliches Gehör verstösst, wenn die Vorinstanz zur Sachverhaltsklärung darauf abgestellt hat (Näheres zum Anspruch auf rechtliches Gehör: BGE 124 I 51 Erw. 3a, 242 Erw. 2, 124 II 137 Erw. 2b, 124 V 181 Erw. 1a, 375 Erw. 3b, je mit Hinweisen).