Citation: 6B_1028/2021 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer machte für das vorinstanzliche Beschwerdeverfahren einen Aufwand von 6.5 Stunden zu einem Stundenansatz von Fr. 220.--, zuzüglich Auslagen von Fr. 100.30 und 7.7% MWST, insgesamt ausmachend Fr. 1'648.15, geltend. Die Vorinstanz führt hierzu aus, der geltend gemachte Zeitaufwand von 6.5 Stunden für das Beschwerdeverfahren erweise sich als überhöht. Die Beschwerde umfasse 9 Seiten, wovon sich der Prosatext auf 6.5 Seiten beschränke. Der Umfang der Beschwerde sei der Bedeutung der Rechtsfrage nicht angemessen. So handle es sich bei der Frage nach der Entschädigung nicht um eine komplexe rechtliche Fragestellung, welche überdurchschnittlicher Abklärung und ausschweifender Argumentation bedürfe, sondern um eine Rechtsfrage, mit welcher sich der Verteidiger als Rechtsanwalt regelmässig auseinanderzusetzen habe. Angemessen sei daher ein Aufwand von 4.5 Stunden. Des Weiteren lasse sich die hohe Anzahl der geltend gemachten 147 Kopien mit Blick auf den Umfang des Verfahrens sowie die Eingabe des Beschwerdeführers nicht rechtfertigen. Die Auslagen seien demnach gestützt auf § 13 Abs. 1 des Dekrets des Kantons Aargau vom 10. November 1987 über die Entschädigung der Anwälte (Anwaltstarif; SAR 291.150) pauschal auf 3 % festzulegen.