Citation: 5A_403/2018 E. 4.3.1

4.3.1. Schliesslich wirft die Beschwerdeführerin der Vorinstanz vor, nicht hinreichend abgeklärt zu haben, inwiefern ihr die Erziehungsfähigkeit abzusprechen sei, wovon im Ergebnis der zugrunde liegende Kindesschutzentscheid bzw. der vorinstanzliche Entscheid ausgehe. Sie sei zur Erziehung ihrer Kinder durchaus in der Lage. Ihre grundsätzliche Abneigung gegenüber der Beschulung ihres Sohns in einem Wohnexternat, womit der Sohn faktisch nicht mehr mit ihr zusammen leben würde, dürfe nicht dazu führen, dass ihr vorgeworfen werde, sie anerkenne keinen Sonderschulbedarf bzw. es fehle an Kooperation und Einsicht, was die schulischen Bedürfnisse des Sohnes anbelange. Mit einer Beschulung in einer geeigneten Sondertagesschule sei sie durchaus einverstanden und einverstanden gewesen.