Citation: 9C_568/2019 E. 3.2.3

3.2.3. Weiter erwog das kantonale Gericht, es sei kein Grund ersichtlich, die präzisen Angaben des Rheumatologen zum Umfang der Zumutbarkeit der angestammten Tätigkeit gemäss Bericht vom 17. August 2016 in Frage zu stellen. Danach sei die bisherige Tätigkeit ihm Rahmen von vier Stunden pro Tag, mit einer Leistungsminderung von 10 % infolge vermehrten Pausenbedarfs, zumutbar. Besagtem Bericht sind weiter auch präzise Angaben zum Belastbarkeitsprofil zu entnehmen. Der Facharzt führte aus, aus rheumatologischer Sicht sei das Hantieren mit den Händen eingeschränkt, sodass manuelle Arbeiten nur zeitlich eingeschränkt durchführbar seien. Zudem könnten keine mittelschweren und schweren Gewichte getragen werden. Auch der Gebrauch des linken Armes sei eingeschränkt, sodass Tätigkeiten auf Schulterhöhe und darüber nur selten durchgeführt werden könnten. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin gibt die (nach der rentenablehnenden Verfügung erfolgte) Stellungnahme von Dr. med. B.________ vom 13. Juni 2018 keinen Anlass, den Bericht vom 17. August 2016in Zweifel zu ziehen. Denn der Facharzt führt in seiner Stellungnahme keine Auseinandersetzung mit seiner Beurteilung vom August 2016, was zu erwarten gewesen wäre, hätte er seine Einschätzung gegenüber der Verwaltung in dieser Hinsicht relativieren wollen. Er macht vielmehr in pauschaler Weise Ausführungen dazu, dass "im weiteren Verlauf eine unerwartete Verschlechterung" eingetreten sei, sodass die Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit - welche er indes bereits ab März 2016 stets auf 100 % beziffert hatte (vgl. E. 3.2.2) - habe angepasst werden müssen.