Citation: 8C_722/2023 E. A

A.________, geboren 1974, ist (noch) verheiratet mit A.B.________, Inhaberin der Einzelfirma B.________ (fortan: Arbeitgeberin). Ab 1. August 2005 arbeitete er als Geschäftsführer und Marketing Manager bei der B.________. Mit Gesuch vom 8. März 2022 liess A.________ gegen A.B.________ das Eheschutzverfahren um Bewilligung und Regelung der Folgen des Getrenntlebens beim Bezirksgericht C.________ einreichen. Am 25. April 2022 löste die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis ordentlich per 31. Juli 2022 auf. Am 3. Mai 2022 meldete sich A.________ beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) zur Arbeitsvermittlung an und beantragte ab 1. August 2022 Arbeitslosenentschädigung. Nach Empfang der Abrechnungen zu den in den Kontrollperioden August bis Oktober 2022 ausgerichteten Taggeldern liess A.________ die Höhe des zugrunde gelegten versicherten Verdienstes beanstanden. Mit Verfügungen vom 30. November 2022 hielt die Unia Arbeitslosenkassen (fortan: ALK oder Beschwerdegegnerin) - unter Anpassung des Taggeldanspruchs für die Kontrollperioden August und September 2022 - am versicherten Verdienst fest. Auf Einsprache des A.________ vom 22. Dezember 2022 hin bot ihm die ALK - nach Androhung einer möglichen Schlechterstellung - die Gelegenheit zum Rückzug der Einsprache an. Nach unbenutztem Fristablauf wies die ALK die Einsprache ab, hob die Verfügungen vom 30. November 2022 auf, verneinte einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. August 2022 und forderte die zu Unrecht erbrachten Taggelder im Betrag von Fr. 16'061.- von A.________ zurück (Einspracheentscheid vom 28. Februar 2023).