Citation: I 142/03 24.03.2004 E. 3

3.1 Nach umfassender Würdigung sämtlicher Unterlagen gelangte das kantonale Gericht in seinem ausführlich begründeten Entscheid zutreffend zur Auffassung, dass der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin keine wesentliche, die Arbeitsfähigkeit beeinflussende Veränderung erfahren hat. Es stützte sich dabei zu Recht auf das polydisziplinäre Gutachten des Medizinischen Zentrums X.________ vom 22. Juni 2001, welches den von der Rechtsprechung entwickelten Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Stellungnahme gerecht wird, beruht es doch auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und ist in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden; zudem sind die Ausführungen in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge einleuchtend und beinhalten begründete Schlussfolgerungen (BGE 125 V 352 Erw. 3a). Laut dieser Expertise, welche die Diagnosen des früheren Gutachtens des Medizinischen Zentrums X.________ vom 12. Oktober 1998 gänzlich bestätigt, leidet die Beschwerdeführerin an einer dilatativen Kardiomyopathie mit mittelschwer eingeschränkter linksventrikulärer Funktion, klinisch kompensiert; einer rechtskonvexen Skoliose der Wirbelsäule mit degenerativen Veränderungen; einem lumbospondilogenen Syndrom sowie einem Carpaltunnelsyndrom beidseits. Die übrigen Diagnosen, insbesondere die rezidivierenden Schwindelepisoden ohne Hinweis für eine peripher-vestibuläre Störung, tangieren die Arbeitsfähigkeit nicht. Zusammenfassend hielten die Gutachter die Beschwerdeführerin in allen körperlich belastenden Verrichtungen weiterhin für arbeitsunfähig. Leidensangepasste, leichte bis mittelschwere Tätigkeiten ohne ständiges Treppensteigen, ohne Heben von Lasten, ohne andauerndes Bücken und ohne stereotype Haltung der Wirbelsäule und der Hände bezeichneten sie fortbestehend als zu 50 % zumutbar. Diese Einschränkungen führten die Gutachter auf die Kardiomyopathie und die degenerativen Veränderungen im Bewegungsapparat zurück. Mit der Vorinstanz lässt sich bezüglich der Verminderung der Arbeitsfähigkeit auch dem Bericht des Spitals Y.________ vom 29. Oktober 2001, wo die Beschwerdeführerin wegen vermehrt auftretender Schwindelattacken vom 17. bis 24. Oktober 2001 hospitalisiert war, nichts Abweichendes entnehmen. Diese Ärzte diagnostizierten (nach Durchführung eines MRI Hirn am 11. Oktober 2001) neu eine kortiko-subkortikale Läsion rechts unklarer Dignität, am ehesten einem niedriggradigen Gliom entsprechend, einen dringenden Verdacht auf ein Fibromyalgiesyndrom sowie rezidivierende ungerichtete Schwindelattacken, ätiologisch ungeklärt. Sie bescheinigten aus neurologischer Sicht eine Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit von 50 % - ohne diese jedoch näher zu begründen - und bezeichneten eine rheumatologische Neubeurteilung der Arbeitsfähigkeit allenfalls als notwendig. Diese Einschätzung erfolgte ohne Kenntnis bzw. Berücksichtigung der nur wenige Monate zuvor anlässlich der Begutachtung im Medizinischen Zentrum X.________ durchgeführten fachärztlichen (insbesondere rheumatologischen und orthopädischen) Untersuchung des Bewegungsapparates, wo sich die Fibromyalgiepunkte nicht als dolent darstellten. Die revisionsweise geltend gemachten Schwindelattacken wurden überdies nicht in einen ursächlichen Zusammenhang mit den neuen Befunden, insbesondere dem vermuteten niedriggradigen Gliom, gebracht, sondern deren Ursache blieb unbekannt. Mit der Vorinstanz ist somit festzustellen, dass der Bericht des Spitals Y.________ bei der gegebenen Aktenlage gesamthaft keine höhere Bewertung der Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit zulässt. 3.2 Die Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Insbesondere besteht kein Grund für eine Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur Durchführung weiterer, insbesondere psychologischer, Abklärungen. Nachdem weder in den beiden Gutachten des Medizinischen Zentrums X.________ (anlässlich des Gutachtens vom 12. Oktober 1998 war eine psychiatrische Untersuchung erfolgt) noch im Bericht des Spitals Y.________, wo eine neuropsychologische Zusatzuntersuchung stattfand, Anhaltspunkte für eine psychische Beeinträchtigung von Krankheitswert vorzufinden sind, lassen sich von den beantragten ergänzenden Abklärungen keine neuen Erkenntnisse erwarten, weshalb sich diese erübrigen (antizipierte Beweiswürdigung; 124 V 94 Erw. 4b; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b). Schliesslich vermag auch der letztinstanzlich eingereichte ärztliche Bericht betreffend die Behandlung der Versicherten im Sanatorium S.________ in Italien in der Zeit vom 8. bis 12. April 2002 nichts zu ändern, ist doch für die gerichtliche Beurteilung der Sachverhalt bis zum Zeitpunkt des Verfügungserlasses massgebend (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen). Im Übrigen lässt sich daraus nichts hinsichtlich der Arbeitsunfähigkeit entnehmen.