Citation: 4A_493/2023 E. 1.1.2

1.1.2. Der rechtliche Nachteil besteht vorliegend in der geltend gemachten Verletzung des Rechts der Beschwerdeführerin 1 auf freie Wahl der Vertretung nach Art. 68 ZPO. Indem sie sich nicht mehr durch die Person ihres Vertrauens vertreten lassen kann, entsteht ihr für das restliche Verfahren ein Nachteil, der sich nicht mehr beheben lässt (Urteile 4A_635/2021 E. 5.2; 4A_313/2020 E. 3; 5A_289/2014 E. 1.1 nicht publ. in BGE 140 III 555; vgl. auch BGE 135 I 261 E. 1.4). Damit liegt ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG vor. Die ausgeschlossene Rechtsvertreterin kann ebenfalls unmittelbar Beschwerde erheben (Urteile 4A_25/2022 vom 11. Februar 2022 E. 4.2; 4A_313/2020 vom 1. Oktober 2020 E. 3). Nach dem Grundsatz der Einheit des Verfahrens sind Zwischenentscheide mit dem in der Hauptsache zulässigen Rechtsmittel anzufechten (BGE 137 III 380 E. 1.1). Im Hauptverfahren geht es um eine zivilrechtliche Streitigkeit (Art. 72 Abs. 1 BGG), deren Streitwert Fr. 30'000.-- übersteigt (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Die Beschwerde in Zivilsachen ist somit das zulässige Rechtsmittel.