Citation: 1P.578/2005 17.02.2006 E. B

Das Baudepartement (heute Departement für Bau, Verkehr und Umwelt) des Kantons Aargau hiess die gegen die Bewilligungsverweigerungen erhobenen Beschwerden der Rebco Immobilien AG und der Furter AG ökonomischer Holz-Systembau (deren Name inzwischen in Furter Immotrade AG geändert wurde) am 22. März 2002 in einem hier nicht interessierenden Nebenpunkt gut, wies sie jedoch in der Hauptsache ab. Die hiergegen beim kantonalen Verwaltungsgericht erhobene Beschwerde der Rebco Immobilien AG und der Furter Immotrade AG blieb ohne Erfolg, worauf die Beschwerdeführerinnen ans Bundesgericht gelangten. Mit Urteil 1P.236/2004 vom 20. Dezember 2004 hiess das Bundesgericht die staatsrechtliche Beschwerde gut, weil der Entscheid des Verwaltungsgerichtes auf einer unzulässigen Vorwirkung beruhte. Das Bundesgericht führte zudem aus, dass, wenn eine Zonenplanrevision teilweise nicht genehmigt und gleichzeitig der bisherige Nutzungsplan aufgehoben wird, für die von der Nichtgenehmigung betroffenen Flächen die bisherige Ordnung weiter gilt, falls die Genehmigungsbehörde nicht ausdrücklich anders lautende Anordnungen getroffen hat. Insbesondere könne nicht angenommen werden, das fragliche Gebiet liege in der Zwischenzeit ausserhalb der Bauzone und unterstehe folglich den Regeln von Art. 24 RPG. Es werde daher Sache des Verwaltungsgerichts sein, die umstrittenen Baugesuche auf ihre Vereinbarkeit mit den bis anhin geltenden Vorschriften zu überprüfen.