Citation: 2C_251/2017 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz ist zum Schluss gelangt, der Schutzbereich von Art. 8 Ziff. 1 EMRK sei nicht berührt. Sie erwog, der Beschwerdeführer lebe zwar schon lange in der Schweiz und sei - soweit ersichtlich - regelmässig einer Erwerbstätigkeit nachgegangen und habe nicht von der Sozialhilfe unterstützt werden müssen. Dies entspreche jedoch dem zu erwartenden Verhalten und indiziere noch keine über die normale Integration hinausgehende Bindung zur Schweiz. Im Gegenteil habe ihm das Migrationsamt am 15. Januar 2015 die Erteilung der Niederlassungsbewilligung verweigert mit der Begründung, es bestünden offene Forderungen und Verlustscheine im Betrag von rund Fr. 60'000.-- und der Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse sei nicht erbracht worden. Am 9. Mai 2016 - so die Vorinstanz - sei der Beschwerdeführer wegen seiner Verschuldenssituation (knapp Fr. 120'000.-- offene Verlustscheine und Forderungen) förmlich verwarnt und ihm die Nichtverlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung in Aussicht gestellt worden, falls er seinen finanziellen Verpflichtungen weiterhin nicht nachkomme. Bei dieser Sachlage könne sich der Beschwerdeführer nicht auf den Schutz des Privatlebens berufen.