Citation: 2A.515/2005 10.01.2006 E. 4

Die Vorinstanz hat den Beschwerdeführern eine Parteientschädigung von Fr. 1'000.-- zugesprochen, weil sie in einer Verfahrensfrage obsiegt hätten; danach sei eine umfassende Akteneinsicht bezüglich der Vereinbarung mit der Steuerverwaltung zu Unrecht verweigert worden. In der Sache selbst waren die Beschwerdeführer aber unterlegen. Weshalb ihnen dennoch eine höhere Parteientschädigung hätte zugesprochen werden sollen, vermögen sie nicht darzutun. Soweit es dabei um die Anwendung von kantonalem Recht geht (Art. 121 StG/ZG i.V.m. Art. 28 Abs. 2 Ziff. 2 des Zuger Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 1. April 1976), kann diese nur unter dem Blickwinkel der Willkür überprüft werden (E. 1.3; vgl. zum Willkürbegriff etwa BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9, mit Hinweisen). Von Willkür kann hier indes keine Rede sein, zumal der genaue Wortlaut der Vereinbarung für den Ausgang des Verfahrens nicht wesentlich war und die Beschwerdeführer an ihrem Standpunkt auch festhielten, nachdem ihnen die Akteneinsicht gewährt worden war. Im Übrigen ist weder ersichtlich noch wird hinreichend dargetan, dass die Vorinstanz ihr Ermessen fehlerhaft ausgeübt und insofern Bundesrecht verletzt hätte (vgl. E. 1.2; Art. 144 Abs. 4 DBG i.V.m. Art. 64 Abs. 1 bis 3 VwVG).