Citation: 9C_564/2021 E. 4.2

4.2. In den Erwägungen hat die Vorinstanz die Rückweisung im Ergebnis damit begründet, dass die Beschwerdeführerin den Anspruch des Beschwerdegegners auf eine Umschulung nicht bereits anhand eines zu tiefen Invaliditätsgrads (9 %) im Grundsatz hätte verneinen dürfen (zum Richtwert von 20 %: BGE 130 V 488 E. 4.2; 124 V 108 E. 2b). Vielmehr hätte sie abklären müssen, ob beim noch jungen Versicherten mit entsprechend langer verbleibender Aktivitätsdauer ein Ausnahmefall vorliegt, sodass ihm berufliche Massnahmen ungeachtet der Erheblichkeitsgrenze zugesprochen werden könnten (vgl. dazu: BGE 124 V 108 E. 3c; SVR 2011 IV Nr. 51 S. 152, 9C_704/2010 E. 3.1; Urteile 9C_623/2020 vom 8. März 2021 E. 2; 8C_808/2017 vom 11. Januar 2018 E. 3). Dementsprechend hat das kantonale Gericht erkannt, die Beschwerdeführerin werde im Zuge der Rückweisung zu prüfen haben, "welche Massnahmen konkret infrage kommen, und ob die jeweiligen Voraussetzungen für eine Kostenübernahme erfüllt sind (Geeignetheit, Notwendigkeit und Angemessenheit in sachlicher, zeitlicher, wirtschaftlicher sowie persönlicher Hinsicht) ". Vor diesem Hintergrund besteht nach wie vor eine offene Ausgangslage. Insbesondere wird die Beschwerdeführerin dem Umstand Rechnung tragen dürfen, dass der Beschwerdegegner vor Eintritt des Gesundheitsschadens seit Jahren nicht mehr in seinem erlernten Beruf als Industrielackierer erwerbstätig war, sondern sich - wie die Vorinstanz festgestellt hat - während längerer Zeit bewusst auf Temporäranstellungen beschränkte. Materiellrechtliche Vorgaben, welche die Beschwerdeführerin dazu zwingen würden, eine ihres Erachtens rechtswidrige Verfügung zu erlassen, welche sie nicht mehr anfechten könnte (vgl. E. 3.2 hievor), enthält das Rückweisungsurteil folglich keine. Mit anderen Worten fehlt es an einem nicht wiedergutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG. Die Beschwerde erweist sich daher als unzulässig, weshalb darauf nicht einzutreten ist.