Citation: U 90/05 24.10.2005 E. 3

Bei der Beschwerdeführerin wurden keine somatischen Befunde nachgewiesen. Schon der erstbehandelnde Arzt stellte lediglich eine verspannte Nackenmuskulatur und keine körperliche Verletzung fest. Sowohl radiologisch wie auch neurologisch zeigten sich von Beginn weg normale Befunde. Die Beschwerdeführerin wurde denn auch der psychiatrischen Poliklinik des Spitals X.________ zur weiteren Behandlung überwiesen. Das wird auch durch den letztinstanzlich neu aufgelegten Bericht des Dr. med. O._________, Facharzt FMH für Rheumatologie, vom 26. Januar 2004 nicht widerlegt. Dieser stellte weder einen entzündlichen Rheumatismus fest noch einen auffälligen Neurostatus und erklärte die Beschwerden seiner Patientin mit einer ausgeprägten Angstreaktion. Dazu passe auch die Konzentrationsstörung und die neuropsychologisch zu vermutenden Defizite. Bei der Beschwerdeführerin liegen somit einzig noch psychische Beeinträchtigungen vor. Von einer Rückweisung zur beantragten Vornahme weiterer Sachverhaltsabklärungen in somatischer Hinsicht ist bei dieser widerspruchsfreien Aktenlage mit keinen weiteren Erkenntnissen zu rechnen, sodass davon abgesehen werden kann (antizipierte Beweiswürdigung; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b).