Citation: I 195/99 05.05.2000 E. 4

4.- Mit Bezug auf die Arbeitsfähigkeit führte der Hausarzt Dr. med. E.________ aus, dass der Beschwerde- gegnerin auf Grund ihrer Schmerzen im Nacken-Schulter-Arm- Bereich rechts die Arbeit im Altersheim nicht mehr zumutbar sei, sie hingegen "mit der Zeit" wieder leichte industriel- le Arbeiten (wie Kontrolltätigkeiten, Kleinmontage in sit- zender Position) ausführen könne (Bericht vom 1. März 1996). Demgegenüber verneinte Dr. med. S.________ aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (Gutachten vom 21. Mai 1996; Untersuchung vom 22. März 1996) und hielt Dr. med. W.________ aus psy- chiatrischer/psychosomatischer Sicht ein 80%-Pensum in der bisherigen Tätigkeit im Reinigungsdienst für zumutbar (Gut- achten vom 14. September 1996). Angesichts dieser divergierenden Auffassungen der Ärzte ist, wie die Vorinstanz für den erwerblichen Bereich bereits zutreffend festgehalten hat, eine abschliessende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht möglich. Eine Ergän- zung des medizinischen Sachverhaltes drängt sich im Weitern deshalb auf, weil die Arbeitsfähigkeit nach dem in Erw. 3 Gesagten (Anwendung der gemischten Methode) nun ebenso für die Tätigkeit im Haushalt ermittelt werden muss. Auch aus diesem Grunde ist die Sache an die IV-Stelle zurückzuwei- sen, damit sie die Auswirkungen der Leiden der Beschwerde- gegnerin auf deren Arbeitsfähigkeit (im erwerblichen Be- reich und im Haushalt) eingehend abkläre und anschliessend den Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in den beiden Bereichen neu festsetze. Im Rahmen der Ermittlung des Invaliditätsgrades im erwerblichen Bereich wird die IV-Stelle sodann zu beachten haben, dass das der Verfügung vom 7. Mai 1997 zu Grunde liegende Vorgehen, das Invalideneinkommen nach Massgabe der ärztlich attestierten Arbeitsunfähigkeit in Prozenten des Einkommens ohne Invalidität zu bestimmen und insofern von der Arbeitsunfähigkeit auf den Invaliditätsgrad zu schlies- sen, bundesrechtswidrig ist (vgl. BGE 114 V 314 Erw. 3c, RKUV 1991 Nr. U 130 S. 272 Erw. 3b).