Citation: 2C_246/2019 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer hatte bereits in seiner Beschwerde vom 30. Mai 2018 an das Verwaltungsgericht darauf hingewiesen, dass sein Vater zwischenzeitlich die kroatische Staatsbürgerschaft erworben habe, für ihn als Nachkomme ebenfalls ein Anspruch darauf bestehe und er ein entsprechendes Gesuch bereits gestellt habe, weshalb er die Sistierung des Verfahrens bis 30. November 2018 (um sechs Monate) beantragte, ohne dass er bis dahin weitere Informationen lieferte. Heute beantragt er nun auch dem Bundesgericht, das vorliegende Verfahren bis zum 30. September 2019 zu sistieren; er erklärt, es würde noch sechs Monate dauern, bis ihm der kroatische Reisepass ausgestellt werde. Der Beschwerdeführer verkennt, dass dies nichts daran ändert, dass ihm aktuell ein den Weg zur Beschwerde an das Bundesgericht öffnender Bewilligungsanpruch fehlt. Ob und wann er mit der Erteilung der kroatischen Staatsbürgerschaft rechnen kann, ist ungewiss. Die bedingte Aussicht darauf, dass sich die Verhältnisse ändern könnten, gibt keinen Anlass, ein bundesgerichtliches Verfahren, das auf einer unzulässigen Beschwerde beruht, sistiert zu halten. Dagegen spricht schon grundsätzlich Art. 99 BGG, der es dem Bundesgericht verwehrte, die Sache später unter Berücksichtigung eines echten Novums zu prüfen. Im Übrigen fällt ausser Betracht, dem Beschwerdeführer, der sich seit 2011 gestützt auf eine (mit zu einer nicht mehr geringfügigen Bestrafung führenden Mitteln) erschlichene Bewilligung (und ab 2016 nur noch rein prozessrechtlich bedingt) in der Schweiz aufhält, zu ermöglichen, seine Anwesenheit weiter aufrechtzuerhalten.