Citation: 7B_300/2023 E. A

Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich führt ein Strafverfahren gegen A.________ wegen gewerbsmässigen Betrugs und weiterer Delikte. Am 13. April 2023 stellten die Strafbehörden bei Hausdurchsuchungen an seinem Wohn- und Arbeitsort ein Mobiltelefon, eine Micro-SD-Karte, eine SIM-Karte, eine externe Harddisk, einen Computer und Papierwaren sicher. Am 14. April 2023 verlangte A.________ die Siegelung der Datenträger und Gegenstände mit der Begründung, auf dem Mobiltelefon befänden sich "private Sachen" seiner Ehefrau und seines Kindes. Gleichzeitig stellte er in Aussicht, dass er den Siegelungsantrag präzisieren und ergänzen werde. In der Folge hielt er am Siegelungsantrag fest und erklärte, auf den sichergestellten Datenträgern befänden sich Daten und Informationen von Drittfirmen, welche die Geräte mitbenutzt hätten und auszusondern seien. Sodann befinde sich auf dem Mobiltelefon private und persönliche Kommunikation mit seiner Ehefrau, die zeugnisverweigerungsberechtigt sei. Es könne auch nicht ausgeschlossen werden, dass sich unter den sichergestellten Aufzeichnungen und Gegenständen Anwaltskorrespondenz befinde.