Citation: 6B_526/2019 E. 1.3

1.3. Im Zusammenhang mit dem subjektiven Tatbestand bringt die Beschwerdeführerin vor, dass A.A.________ selbstredend seine Geschäftspartner von der baldigen Abbaubewilligung habe überzeugen müssen, ansonsten er von ihnen keine Darlehen bekommen hätte. Es sei unklar, was diese über die finanzielle Situation genau wussten; die F.________ AG habe zudem die als Darlehensrückzahlungen vereinbarten Kieslieferungen nicht zeitnah, sondern innerhalb einer fast fünfjährigen Frist verlangt. Das selbstständige und dauernde Recht für den Abbau von Kies, Sand und anderen verwertbaren Materialien sei zugunsten der F.________ AG verpfändet gewesen und stelle keinen grossen Wert dar. Weiter bringt die Beschwerdeführerin vor, dass sich die finanzielle Situation von A.A.________ trotz gegebener Abbaubewilligung nicht verbessert habe und dieser sich insolvent erklären musste. Völlig ausser Acht lasse die Vorinstanz, dass A.A.________ seit 2004 von der G.________ AG geschäftlich und finanziell unterstützt worden sei, was dazu beigetragen habe, dass eine Insolvenzerklärung erst 2006 und nicht früher unumgänglich geworden sei. Darüber hinaus würden die Streitigkeiten zwischen A.A.________ und seinem Bruder auf gegenseitigen Provokationen beruhen und A.A.________ sei nie ernsthaft verletzt worden, was die Bedrohungssituation relativiere. Zudem hätten die gerichtlich dokumentierten Vorfälle einige Zeit vor der Übertragung der Liegenschaften stattgefunden. Es sei damit wahrscheinlich, dass A.A.________ den Verlust der Liegenschaften befürchtet habe und sie deshalb auf seine Ehefrau übertragen habe. Die Beschwerdeführerin rügt weiter, dass die Vorinstanz einseitig und willkürlich auf die Aussagen von A.A.________ abstelle und das gesamte Bild völlig ausser Betracht lasse. So berücksichtige die Vorinstanz etwa die massive private Überschuldung von A.A.________ nicht und lasse auch den Umstand ausser Acht, dass dieser den Betreibungsbeamten anlässlich eines erfolglosen Pfändungsversuchs im Jahr 2002 belogen habe. Hinzuweisen sei ebenfalls darauf, dass A.A.________ im Zusammenhang mit dem Konkurs der E.________ AG vorsätzlich Handlungen zur Schädigung der Gläubiger vorgenommen und sehr wohl daran gedacht habe, seinen eigenen Vorteil zum Nachteil der Gläubiger durchzusetzen. Nachdem A.A.________ sich zur Überbrückung geschäftlicher Engpässe in erheblichem Mass auch privat verschuldet habe, habe er damit rechnen müssen, dass seine Gläubiger im Geschäftskonkurs auch auf sein Privatvermögen zugreifen würden. Weiter lasse die völlige Ahnungslosigkeit der Ehefrau nach Ansicht der Vorinstanz keine Schlüsse darauf zu, ob es die Absicht von A.A.________ gewesen sei, die Liegenschaften vor dem Zugriff der Gläubiger zu schützen oder seine Familie abzusichern. Auch in diesem Zusammenhang würdige die Vorinstanz die Indizien isoliert und einseitig. Schliesslich zeige eine Gegenüberstellung der Vermögenswerte von A.A.________ vor und nach seinen finanziellen Problemen, wie er systematisch Vermögenswerte an seine Ehefrau übertragen habe.