Citation: 6B_27/2020 E. 1.4.2

1.4.2. Mit Blick auf die für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen zum Ablauf des Raubüberfalls, verletzt es kein Bundesrecht, wenn die Vorinstanz eine Freiheitsberaubung zum Nachteil des Geschädigten E.________ im Sinne von Art. 183 Ziff. 1 Abs. 1 StGB bejaht. Aus ihren Ausführungen ergibt sich, dass der Eingriff in die Fortbewegungsfreiheit des Geschädigten E.________ von einiger Erheblichkeit zeugt und über ein bloss kurzzeitiges, nicht tatbestandsmässiges Festhalten hinaus geht. So ist erstellt, dass B.________ dem Geschädigten E.________ die Anweisung erteilte, sich auf den Boden zu legen, diesen dann mit dem Gesicht nach unten zu liegen brachte und ihn anschliessend an den Armen und Beinen fesselte. Alsdann passte der Beschuldigte B.________ auf die beiden Geschädigten auf, was sich aus den Aussagen des Beschwerdeführers ergibt. Der Eingriff in die Fortbewegungsfreiheit des Geschädigten E.________ erscheint damit - trotz kurzer Dauer - mit der Vorinstanz als erheblich und tatbestandsmässig.