Citation: 2C_624/2020 E. 2.4

2.4. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt ("unechte" Noven gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG). Echte Noven, d.h. Tatsachen, die erst nach dem angefochtenen Urteil eingetreten sind, bleiben im bundesgerichtlichen Verfahren in jedem Fall unberücksichtigt (BGE 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123; 135 I 221 E. 5.2.4 S. 229; 133 IV 342 E. 2.1 S. 343 f.). Im Rahmen ihrer Beschwerde reichen die Beschwerdeführenden ergänzend eine Kopie der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers 1 (ausgestellt am 22. Juli 2020), eine Erklärung inkl. Übersetzung des Bruders des Beschwerdeführers 1 betreffend seine vollumfängliche Fürsorgepflicht (vom 22. Juli 2020), Wohnsitzbestätigungen der Mutter der Beschwerdeführerinnen 2 und 3 (ausgestellt am 4. August 2020), der Mutter des Beschwerdeführers 1 (ausgestellt am 22. Juli 2020), des Bruders des Beschwerdeführers 1 (ausgestellt am 22. Juli 2020), der Beschwerdeführerinnen 2 und 3 (je ausgestellt am 22. Juli 2020) sowie einen Geburtsschein der Mutter des Beschwerdeführers 1 (ausgestellt am 23. Juli 2020) ein. Sämtliche Dokumente sind erst nach dem angefochtenen Entscheid entstanden und müssen als echte Noven im vorliegenden Verfahren unberücksichtigt bleiben.