Citation: 1P.707/2005 17.01.2006 E. C

Mit Eingabe vom 31. Oktober 2005 erhebt AX.________ staatsrechtliche Beschwerde gegen das Urteil vom 31. Mai 2005. Er beantragt, von der sexuellen Nötigung gemäss Art. 189 Abs. 1 und 2 StGB freigesprochen zu werden. Ebenfalls ersucht er um Aufhebung der ihm auferlegten Strafe und der Entschädigungspflichten (Schadenersatz, Genugtuung und ausseramtliche Parteientschädigung) seiner Ehefrau gegenüber. Gleichzeitig stellt er Antrag auf Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung. Mit einem als "Neue Aussage" bezeichneten Schreiben vom 2. November 2005 lässt sich der Sohn des Ehepaars X.________ unaufgefordert zur Angelegenheit vernehmen. Er macht sinngemäss geltend, von seiner Mutter zur Falschaussage veranlasst worden zu sein. Das Kantonsgericht von Graubünden schliesst - unter Hinweis auf den angefochtenen Entscheid - auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden könne. Der Staatsanwalt des Kantons Graubünden beantragt die Abweisung der Beschwerde und nimmt Stellung zur schriftlichen Erklärung des Sohnes der Parteien. BX.________, die Ehefrau des Beschwerdeführers und Beschwerdegegnerin, stellt Antrag auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden könne. Sie ersucht ebenfalls um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung.