Citation: 9C_475/2023 E. B

B.a. Dagegen gelangten die Steuerpflichtigen am 27. Juli 2020 an das Obergericht des Kantons Schaffhausen, das die Rechtsmittel mit Urteil 66/2020/10 / 66/2020/12 vom 26. Mai 2023 abwies. Das Obergericht erwog im Wesentlichen, die Einschränkung, dass der Eigenmietwert unter Vorbehalt des Bundesrechts für die Staats- und Gemeindesteuern höchstens 70 Prozent der Marktmiete betragen dürfe, beziehe sich auf die am Wohnsitz gelegene selbstbewohnte Liegenschaft (E. 4.2.1). Im Bundesrecht bestehe eine Interventionslimite von 70 Prozent (E. 4.2.2). Eine Schätzung vor Ort würde eine unzulässige hoheitliche Tätigkeit im Ausland darstellen (E. 4.4.2). Das Schätzungsverfahren gemäss der kantonalen Bewertungsverordnung finde auf ausländische Objekte keine Anwendung (E. 4.4.3). B.b. Die Steuerpflichtigen seien, fuhr das Obergericht fort, von einem "Mietwertansatz" von EUR 170.-, einem Kapitalisierungszinssatz von 5,7 Prozent und einem Verkehrswert von EUR 287'000.- ausgegangen. Sie hätten diese Faktoren "nach eigenem Gutdünken" festgesetzt und sich dabei an ihrem Objekt am inländischen Wohnsitz orientiert, um alsdann die Bewertung des ausländischen Objekts vorzunehmen (E. 4.7.2). Schliesslich soll sich dem Kaufvorvertrag vom 24. November 2017 und dem Kaufvertrag vom 20. Dezember 2017 nach Ansicht der Steuerpflichtigen entnehmen lassen, dass die Wohnung "mitsamt dem Mobiliar" verkauft worden sei. Abzüglich einer Wertminderung von 10,0 Prozent ergebe sich nach deren Meinung für den Hausrat per Kaufdatum ein Gestehungskostenwert von EUR 22'448.-. Dem sei entgegenzuhalten, erwog das Obergericht, dass im Kaufvertrag vom 20. Dezember 2017 als Kaufobjekt lediglich die Stockwerkeigentumseinheit genannt werde. Im Einzelnen führte es wörtlich aus: "Kaufpreis und Kaufgegenstand gehören auch im italienischen Kaufrecht zu den wesentlichen Vertragspunkten eines Kaufvertrags (Art. 1325 Ziff. 3 und Art. 1537 des Italienischen Zivilgesetzbuches, Königliches Dekret vom 16. März 1942, Nr. 262). Als Kaufpreis nennt der notariell beglaubigte Kaufvertrag vom 28. Dezember 2017 EUR 380'000.- und als Kaufgegenstand die Wohnung im dritten Stock mit der Wohnungsnummer 5, bestehend aus dem Wohnzimmer mit Küchenzeile, Vorraum, zwei Schlafzimmern, Bad, zwei Abstellräumen und Balkonen, sowie dem im Verkauf inbegriffenen proportionalen Anteil am ungeteilten Eigentum der Einrichtungen, Bereiche und Dienste, die gesetzlich, gemäss der Titel, der Nutzung und der Bestimmung als gemeinsames Eigentum aller Miteigentümer eines Gebäudes anzusehen sind. Dass dagegen auch Mobiliar Gegenstand des Kaufvertrags bildete, geht aus diesem nicht hervor. Zumal weder die von den Rekurrenten und Beschwerdeführern eingereichte E-Mail einer Mitarbeiterin der [Immobilienagentur] noch der von den Parteien mit Abschluss des Kaufvertrags explizit für umgesetzt erklärte Vorvertrag die sinngemäss vorgebrachte Fehlerhaftigkeit des Kaufvertrags zu belegen vermag, ist nicht zu beanstanden, dass die Kantonale Steuerkommission im angefochtenen Einspracheentscheid von einem Kaufpreis von EUR 380'000.- ausging" (E. 5.3 des Urteils vom 26. Mai 2023; Hervorhebungen, Kürzungen und redaktionelle Anpassungen durch das Bundesgericht).