Citation: 5A_907/2019 E. 7

Wie sich aus den vorstehenden Erwägungen ergibt, sind die Ziff. 1.3 und 1.4 des Dispositivs des angefochtenen Entscheids aufzuheben und die Sache ist zu neuem Entscheid an das Kantonsgericht zurückzuweisen. Dabei wird es folgende Vorgaben zu beachten haben: Die Beschwerdegegnerin hat gegenüber dem Beschwerdeführer eine Forderung von Fr. 300'000.-- nebst Zins zu 5 % seit 5. März 2010. Es gilt, diese im Rahmen der Ehescheidung zu regeln (Art. 205 Abs. 3 ZGB). Sodann sind die Forderung der Beschwerdegegnerin und die Schuld des Beschwerdeführers güterrechtlich zu qualifizieren (Art. 209 Abs. 2 ZGB) und im Sinn von Art. 207 Abs. 1 ZGB auszuscheiden (vgl. Urteile 5A_667/2020 vom 28. April 2021 E. 4.3; 5A_625/2016 vom 22. Mai 2017 E. 5.3; 5A_26/2014 vom 2. Februar 2015 E. 7.2; 5A_803/2010 vom 3. Dezember 2010 E. 3.2.1 und E. 3.2.2, in: FamPra.ch 2011 S. 428 ff.). Gestützt darauf wird das Kantonsgericht die Parteien erneut güterrechtlich auseinanderzusetzen haben. Ebenfalls aufzuheben sind die Ziff. 1.6 und die Ziff. 2 des Dispositivs, insofern dort die Prozesskosten der beiden kantonalen Instanzen geregelt werden. Auch darüber wird das Kantonsgericht erneut zu befinden haben. Bei diesem Ergebnis braucht sich das Bundesgericht nicht mit dem eventualiter gestellten Rechtsbegehren Ziff. 5 auseinanderzusetzen. Angesichts der Rückweisung der Angelegenheit an das Kantonsgericht wird das Rechtsbegehren Ziff. 6, das der Beschwerdeführer nur für den Fall eines vollständigen Obsiegens stellt und sonst nicht näher begründet, gegenstandslos.