Citation: 8C_530/2017 E. 3

Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grundsätze über das anwendbare Recht (Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur Änderung des UVG vom 25. September 2015, AS 2016 4375, 4387), den Unfallbegriff (Art. 4 ATSG) und die Leistungsvoraussetzung des natürlichen Kausalzusammenhangs (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen), namentlich bei Dahinfallen der kausalen Bedeutung einer unfallbedingten Ursache (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b), zutreffend dargelegt. Dasselbe gilt für die allgemeinen beweisrechtlichen Anforderungen an einen ärztlichen Bericht (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352), speziell bei versicherungsinternen Ärzten (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 469). Darauf wird verwiesen. Anzufügen bleibt, dass nach der Rechtsprechung bei Berichten von Hausärzten und behandelnden Fachärzten zu berücksichtigen ist, dass diese sich in erster Linie auf die Behandlung konzentrieren, in einem auftragsrechtlichen Verhältnis zum Patienten stehen und im Zweifelsfall deshalb eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5 S. 470). Dennoch kann nicht auf eine Beurteilung einer versicherungsinternen Fachperson abgestellt werden, wenn diese durch einen begründeten und nachvollziehbaren Bericht eines behandelnden Arztes in Zweifel gezogen wird (BGE 135 V 465 E. 4.6 S. 471).