Citation: 1C_642/2013 E. 4.4

4.4. Mit diesen Ausführungen macht die Beschwerdeführerin dem Sinne nach eine willkürliche Anwendung der Grundsätze bezüglich der Zonenkonformität einer Mobilfunkanlage in der Bauzone geltend. Ob diese Rüge den Begründungsanforderungen genügt, ist fraglich, kann jedoch offen bleiben, weil sie unbegründet ist. Das Bundesgericht hat entschieden, eine Mobilfunkanlage mit drei UMTS-Antennen mit einer Leistung von insgesamt 4500 WERP (2100, 1800 und 600 WERP) sei durchschnittlich und gehe nicht über das hinaus, was zur üblichen Ausstattung einer Wohnzone mit Infrastrukturanlagen gehöre, weshalb eine funktionelle Beziehung zu ihrem Standort bejaht werden könne (Urteil 1C_245/2013 vom 10. Dezember 2013 lit. A und E. 2.4). Dies muss auch für die vorliegend umstrittene Anlage in der Gewerbezone gelten, weil sie keine grössere Gesamtleistung aufweist. Zudem sendet diese Anlage auf zwei Frequenzbereichen, deren Versorgungsgebiete unterschiedlich sind, weshalb insoweit die Leistungen auf jeder Frequenz separat zu berücksichtigen sind (vgl. Urteil 1C_245/2013 vom 10. Dezember 2013 E. 2.2). Demnach kann aus der Gesamtleistung der strittigen Anlage nicht geschlossen werden, sie diene nicht in erster Linie der Versorgung der verschiedenen teilweise auseinandergelegenen Baugebiete und Verbindungsachsen der Gemeinde Aesch. Ob gemäss den Angaben der Beschwerdeführer der von den Mobilfunkkonzessionen geforderte Abdeckungsgrad überschritten wird, ist unerheblich, weil nach der Rechtsprechung bei der Errichtung von Mobilfunkantennen innerhalb der Bauzone kein Bedürfnisnachweis erforderlich ist. Da in der ländlichen Gemeinde Aesch die verschiedenen Baugebiete von Nichtbauland umgeben sind und die Strahlung an den Zonengrenzen nicht haltmacht, ist die Miterfassung von Nichtbaugebieten und angrenzender Gemeinden praktisch unvermeidlich. Unter diesen Umständen ist das Verwaltungsgericht unabhängig von der exakten Reichweite der umstrittenen Mobilfunkanlage nicht in Willkür verfallen, wenn es ihre funktionelle Beziehung zu ihrem Standort und damit ihre Zonenkonformität bejahte, und es die Auflage, wonach in der Gemeinde Aesch nur eine Antenne mit der Frequenz von 900 MHz betrieben werden darf, aufhob.