Citation: 8C_200/2023 E. A

A.a Die 1965 geborene A.________ meldete sich am 19. Dezember 2011 zur Früherfassung und am 23. Januar 2012 zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons Freiburg klärte den Erwerbs- sowie Aufgabenbereich (Haushalt) ab und zog verschiedene medizinische Unterlagen bei. Unter anderem holte sie die Gutachten der Dres. med. B.________, Psychiatrie/Psychotherapie FMH, vom 30. Januar 2013 und C.________, Spezialarzt für orthopädische Chirurgie FMH, vom 15. April 2013 ein. Mangels beweiskräftiger Auskünfte des Dr. med. B.________ ordnete sie eine weitere psychiatrische Exploration an (Gutachten des Dr. med. D.________, Spezialarzt für Neurologie FMH sowie Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 14. Oktober 2013). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren verneinte sie mit Verfügung vom 5. Januar 2015 einen Anspruch auf Invalidenrente mangels eines leistungsbegründenden Invaliditätsgrades. Die hiegegen eingereichte Beschwerde hiess das Kantonsgericht Freiburg mit Urteil vom 6. März 2017 gut und wies die Angelegenheit im Sinne der Erwägungen an die IV-Stelle zurück. A.b In Nachachtung dieses Urteils holte die Verwaltung das auf orthopädischen und psychiatrischen Untersuchungen beruhende Gutachten der ABI, Aerztliches Begutachtungsinstitut GmbH, vom 22. Juni 2018 ein. Die Sachverständigen diagnostizierten chronische Schmerzen am Becken und am lateralen Oberschenkel links (bestehend seit Hüft-Totalprothese am 23.03.2011 und Status nach Operation der Hüftluxation am 12.08.2008 [ICD-10 M79.65]) sowie ein chronisches, aktuell rechtsbetontes zervikobrachiales Schmerzsyndrom beidseits (Status nach Diskektomie auf Höhe der Halswirbelkörper HWK4/5 am 10.02.2017 und HWK5/6 am 20.08.2005 [ICD-10 M53.1]). Die Versicherte sei in leicht- und wechselbelastenden Tätigkeiten, ohne Zwangshaltungen einnehmen und ohne Lasten über 5 kg heben zu müssen, uneingeschränkt arbeitsfähig. Jeweils nach den chirurgischen Eingriffen sei sie während vier bis sechs Monaten vollständig arbeitsunfähig gewesen. Aufgrund der Empfehlung der Sachverständigen der ABI ordnete die IV-Stelle zusätzlich eine neurologische Exploration an (Gutachten des Dr. med. E.________, Neurologie FMH, vom 2. September 2019). Dr. med. E.________ schloss sich dem im ABI-Gutachten angegebenen Anforderungs- und Belastungsprofil mit der zusätzlichen Einschränkung an, dass Verrichtungen mit den Armen über Schulter- respektive über Kopfhöhe nicht möglich seien. Die Verwaltung holte in der Folge das Verlaufsgutachten der ABI vom 16. April 2020 ein, wonach aus orthopädischer Sicht für körperlich sehr leicht belastende Verrichtungen auf Ebene des Bewegungsapparates von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden könne und aus psychiatrischer Sicht weiterhin keine Beeinträchtigungen bestünden. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren sprach die IV-Stelle A.________ mit Verfügung vom 21. Februar 2022 ab 1. November 2015 bis 30. April 2016, ab 1. Mai bis 31. Oktober 2017 und ab 1. Februar bis 31. Juli 2019 gestützt auf einen nach der gemischten Methode (Erwerbsbereich: 40%; Aufgabenbereich: 60%) ermittelten Invaliditätsgrad von 63% je eine Dreiviertelsrente zu.