Citation: I 172/00 28.08.2001 E. 2

2.- Es steht fest und ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer in somatischer Hinsicht spätestens seit dem 1. November 1996 arbeitsfähig ist. Streitig ist dagegen, ob der Versicherte an einem psychischen Gesundheitsschaden leidet, der die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit beeinträchtigt. a) Die Vorinstanz ging davon aus, dass seit Februar 1996, spätestens aber nach dem Ausheilen der Reoperation des linkes Armes, aus psychiatrischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr festgestellt werden konnte. Der Beschwerdeführer ist demgegenüber der Ansicht, dass er durch erhebliche psychische Beschwerden in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei. b) Gemäss dem Gutachten des Dr. med. H.________ vom 22. Juni 1998 war der Versicherte bis zur (am 27. Februar 1996 stattgefundenen) Operation der Pseudarthrose (inkl. einer angemessenen Erholungszeit) aus psychischen Gründen nicht oder allenfalls temporär 25 % arbeitsfähig. Für die seither und bis zu einer geplanten Operation im August 1998 geltende Arbeitsfähigkeit könne diejenige während der temporären Beschäftigung vom September 1997 bis März 1998 als Massstab gelten, jedoch sei nicht klar, was an diesem Arbeitsplatz für eine Leistung erbracht worden sei. Damit ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer während mindestens zwei Jahren (Abschluss Rekonvaleszenz der Operation vom Februar 1996 bis zur geplanten Operation im August 1998) ohne psychisch bedingte Einschränkung arbeitsfähig gewesen ist; wenn die IV-Stelle ab dem 14. Oktober 1996 - d.h. knapp acht Monate nach der Operation - eine bloss noch 25 % betragende Einschränkung in der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit angenommen hat, hat sie eine genügend lange Rekonvaleszenzzeit berücksichtigt. Weiter steht fest und ist unbestritten, dass spätestens seit dem 1. November 1996 keine somatischen Beschwerden mehr bestehen, welche die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit beeinträchtigen. Die von Dr. med. H.________ offen gelassenen Leistungen am Arbeitsplatz sind deshalb nicht massgeblich, da sie die somatische Seite betreffen, welche jedoch ab November 1996 nicht mehr ins Gewicht fällt. Wegen der fehlenden psychischen und somatischen Einschränkungen folgt, dass der Versicherte ab November 1996 vollumfänglich arbeitsfähig gewesen sein musste. Der Beschwerdeführer legt denn auch keine Arztzeugnisse vor, dass er - aus physischen oder psychischen Gründen - während der temporären Anstellung arbeitsunfähig gewesen wäre. Eine Abklärung beim (temporären) Arbeitgeber über die vollzeitlich erbrachten Leistungen für die Zeit von September 1997 bis März 1998 erübrigt sich deshalb und wäre im Übrigen auch nicht sinnvoll, da sich nach fast vier Jahren der temporäre Arbeitgeber und der Einsatzbetrieb an den Versicherten und dessen Einsatz kaum noch erinnern dürften. Da der Sachverhalt genügend abgeklärt worden ist, erübrigen sich Weiterungen in somatischer und psychiatrischer Hinsicht.