Citation: 2C_520/2024 E. 4.3

4.3. Weiter kritisieren die Beschwerdeführer den Hergang des kantonalen Verfahrens und machen u.a. geltend, die Aufsichtskommission hätte ihre Rekursbegründung vom 23. August 2023 berücksichtigen müssen. Da das Gesetz des Kantons Basel-Stadt vom 22. April 1976 betreffend die Organisation des Regierungsrates und der Verwaltung (OG/BS; SG 153.100) keinen Fristenstillstand kenne, komme das VwVG zur Anwendung, worauf selbst die "angerufene Appellationsgerichtsperson" verwiesen habe. Zudem habe in der Rechtsmittelbelehrung des Kommissionspräsidenten der Hinweis auf das "lokal geltende OG" sowie auf die Möglichkeiten zur Fristerstreckung gefehlt. Die Beschwerdeführer verkennen mit ihren Ausführungen, dass das Bundesgericht die Anwendung kantonalen Rechts im Prinzip nur auf Willkür hin prüft (vgl. E. 2.1 hiervor). Selbst wenn mit Blick auf den Fristenstillstand das VwVG als kantonales Recht subsidiär anwendbar wäre, bliebe es bei der Willkürkognition des Bundesgerichts (vgl. BGE 148 I 145 E. 4.1; Urteil 2C_900/2022 vom 12. Juli 2024 E. 2.2). Inwiefern die kantonalen Behörden das massgebende Verfahrensrecht nachgerade willkürlich ausgelegt und angewendet haben sollen, wird aber seitens der Beschwerdeführer nicht dargelegt und ist auch nicht ersichtlich.