Citation: 2P.168/2005 23.06.2005 E. 1

Die Krankenkasse KBV, Winterthur, stellte am 24. September 2002 bei der Sozialhilfebehörde Allschwil das Gesuch um Übernahme der gegenüber X.________ ausstehenden Krankenkassenprämien und Kostenbeteiligungen aus den Jahren 1996 bis 2000; hiefür bestehen Verlustscheine in der Höhe von Fr. 6'962.85, Fr. 440.55 und Fr. 141.90. Die Sozialhilfebehörde Allschwil lehnte das Begehren am 17. Oktober 2002 ab; auch eine Einsprache der Krankenkasse KBV bei der Gemeindebehörde blieb erfolglos. Am 6. Juli 2004 wies der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft die gegen den Einspracheentscheid erhobene Beschwerde ab. Die Krankenkasse KBV focht den regierungsrätlichen Entscheid beim Kantonsgericht des Kantons Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, an. Das Kantonsgericht hiess die Beschwerde mit Urteil vom 30. März 2005 gut und stellte fest, dass die Sozialhilfebehörde nach dem massgeblichen anwendbaren Recht verpflichtet sei, dem Krankenversicherer die ausstehenden Prämien und Kostenbeteiligungen unabhängig vom Nachweis der Sozialhilfebedürftigkeit des Versicherten zu bezahlen, sofern hiefür Verlustscheine gegen diesen vorlägen. Mit staatsrechtlicher Beschwerde vom 18. Juni (Postaufgabe) bzw. 20. Juni (Datum der Rechtsschrift) 2005 beantragt die Sozialhilfebehörde Allschwil dem Bundesgericht, das Urteil des Kantonsgerichts aufzuheben.