Citation: C 166/01 14.02.2002 E. 3

3.- a) Der Beschwerdeführer meldete sich, nachdem er eine Vollzeitstelle auf Ende Februar 1999 gekündigt hatte, bei der Arbeitslosenversicherung zur Arbeitsvermittlung und zum Leistungsbezug ab 9. März 1999. Vom 19. April bis zum 24. Juli 1999 absolvierte er beim Schweizerischen Turnverband ein Praktikum, welches er vom 30. April bis zum 22. Mai 1999 mit einem unbezahlten Urlaub unterbrach. Während diesen drei Wochen besuchte er bei der X.________ AG verschiedene Lehrgänge, welche das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) nicht bewilligt hatte. Erst deren Absolvieren ermöglichten dem Beschwerdeführer, nach Ablauf des befristeten Arbeitsvertrages mit dem Schweizerischen Turnverband, gemäss bereits im April 1999 abgeschlossenem Arbeitsvertrag temporär und auf Abruf als Outdoormitarbeiter für diese Firma tätig zu werden. Am 16. August 1999 trat er eine neue Dauerstelle als Turn- und Sportlehrer an der Orientierungsstufe in Y.________ an. b) Die Öffentliche Arbeitslosenkasse des Kantons Wallis überwies den Fall am 16. September 1999 der kantonalen Amtsstelle zum Entscheid, ob der Beschwerdeführer vom 30. April bis zum 22. Mai 1999 vermittlungsfähig gewesen sei. Mit Entscheid vom 6. Oktober 1999 verneinte die Dienststelle für Industrie, Gewerbe und Arbeit die Vermittlungsfähigkeit für den genannten Zeitraum mit der Begründung, der Versicherte habe auf einen bestimmten Zeitpunkt anderweitig disponiert und sei deshalb für eine neue Beschäftigung nur noch während verhältnismässig kurzer Zeit (3 Wochen) zur Verfügung gestanden.