Citation: 5A_565/2017 E. 1

Die C.________ AG leitete am 24. August 2015 gegen B.________ die Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes U.________ über Fr. 421'185.-- ein. Die D.________ AG leitete am 27. Januar 2016 gegen A.________ aus Bürgschaftsverpflichtung die Betreibung Nr. yyy des Betreibungsamtes U.________ über Fr. 421'088.-- ein. Am 13. Dezember 2016 zeigte das Betreibungsamt Münchwilen den Schuldnern die am 6. Dezember 2016 von der C.________ AG mitgeteilte Abtretung der von der D.________ in Betreibung gesetzten Forderung an und machte sie auf ihre Rechte gemäss Art. 77 Abs. 1 und 2 SchKG hin. Am 21. Dezember 2016 erhoben B.________ und A.________ nachträglich Rechtsvorschlag mit der (nicht weiter belegten) Begründung, sie hätten mit der C.________ AG bereits eine bilaterale Sondervereinbarung getroffen. Diese bestritt in ihrer Stellungnahme vom 22. Februar 2017, mit den Schuldnern eine Vereinbarung, Stundung oder Ähnliches getroffen zu haben. Mit Entscheid vom 9. März 2017 verweigerte das Bezirksgericht Münchwilen in den genannten Betreibungen die nachträglichen Rechtsvorschläge mit der Begründung, die Sondervereinbarung sei bestritten und von den Schuldnern nicht belegt. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid von 20. Juni 2017 ab mit der Begründung, die erst im Beschwerdeverfahren eingereichte Sondervereinbarung sei ein unzulässiges Novum (Art. 326 Abs. 1 ZPO), weshalb nicht weiter zu prüfen sei, ob sie die betriebene oder (wie von der Gläubigerin geltend gemacht) eine andere Forderung betreffe. Gegen den obergerichtlichen Entscheid haben B.________ und A.________ am 28. Juli 2017 eine Beschwerde erhoben mit den Begehren, diesen zu revidieren, dem Rechtsvorschlag stattzugeben und die provisorische Rechtsöffnung rückwirkend zu beseitigen bzw. das Verwertungsverfahren einzustellen.