Citation: 5A_34/2021 E. D

In der Folge erhob der Beistand bzw. der von diesem beigezogene Anwalt im Namen von B.A.________ beim Bezirksgericht Dielsdorf gegen B.________ eine Forderungsklage im Zusammenhang mit der vom Erblasser und ihr gemeinsam erworbenen Eigentumswohnung in V.________ sowie eine Herabsetzungsklage im Zusammenhang mit dem ihr testamentarisch eingeräumten Wohnrecht. Am 5. Dezember 2016 schlossen die Prozessparteien (B.________ sowie der Beistand im Namen von B.A.________) im Verfahren betreffend die Eigentumswohnung in V.________ einen Vergleich, mit welchem beide Verfahren beigelegt und die Parteien per Saldo aller Ansprüche auseinandergesetzt werden sollten. Gemäss Vergleich sollte B.________ für eine Ablösesumme von Fr. 260'000.-- auf sämtliche ihr aus der letztwilligen Verfügung des Erblassers zustehenden Rechte, insbesondere auf die Verwaltung des landwirtschaftlichen Betriebs sowie ihr Wohnrecht, verzichten und die Wohnung bis spätestens Ende Juni 2017 verlassen, wobei der Mietzins bis dahin als abgegolten gelte. Der Vergleich stand unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die KESB.