Citation: 6B_1437/2017 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, es lägen keinerlei Beweise für die angebliche Tat vor. Es stehe Aussage gegen Aussage. In einem solchen Fall sei es willkürlich und verstosse gegen den Grundsatz "in dubio pro reo", wenn einzig auf die Aussagen des vermeintlichen Opfers abgestellt werde. Zudem habe die Vorinstanz das Aussageverhalten des Opfers nicht analysiert. G.________ habe ihn anfangs belastet. Kurze Zeit später sei er zusammen mit seinem Onkel auf dem Polizeiposten erschienen und habe erklärt, er wolle den Strafantrag zurückziehen, denn die Sache sei gütlich erledigt worden. Dabei habe er sich bezüglich der Darlehensschuld sowie der Tat mehrfach widersprochen. Er habe sich auch nach dem Strafmass erkundigt, falls er die Aussage als unwahr zurückziehe. Aufgrund der drohenden Strafe für die Falschbelastung habe er dann seine Strafanzeige zurückziehen wollen, ohne die Aussage als unwahr zu deklarieren. Als G.________ später mitgeteilt worden sei, dass gegen ihn ein Strafverfahren wegen falscher Anschuldigung und Irreführung der Rechtspflege eröffnet werde, habe er an seinen früheren falschen Anschuldigungen wiederum festhalten wollen. Im kantonalen Gerichtsverfahren habe G.________ dann angegeben, nicht bedroht worden zu sein. Unterschiedliche Angaben habe G.________ auch bezüglich der Frage gemacht, ob er freiwillig in das Fahrzeug des Beschwerdeführers gestiegen und ob er mit einer Waffe bedroht worden sei. Weiter sei nicht nachvollziehbar, weshalb G.________ zunächst angegeben habe, die Täter nicht zu kennen. Die Aussagen von G.________ seien in zahlreichen weiteren Punkten widersprüchlich und insgesamt nicht glaubhaft. Selbst sein Onkel bezeichne G.________ als Lügner.