Citation: 8C_67/2018 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat festgestellt, die Versicherte sei gelernte Lageristin und seit Jahren als Chauffeuse tätig gewesen. Auch ihre Arbeitsbemühungen seit der Arbeitslosigkeit würden auf Stellen im Logistik- und Distributionsbereich zielen. Der Führerausweis der Kategorie C würde es ihr ermöglichen, basierend auf den vorhandenen beruflichen Fähigkeiten das ihr vertraute Tätigkeitsfeld zu erweitern. Sie wäre alsdann berechtigt, sämtliche Lastwagen zu fahren, was mit Blick auf die gerichtsnotorische Tatsache, dass vermehrt grosse Lastwagen eingesetzt würden, nicht unwesentlich erscheine. Somit sei prognostisch mit einer deutlich erhöhten Vermittlungsfähigkeit zu rechnen. Es könne auch nicht behauptet werden, der Erwerb des Führerausweises der Kategorie C lasse nur auf ein persönliches Interesse der Versicherten schliessen. Ferner erachtete es die Vorinstanz als nicht überzeugend, eine erschwerte Vermittelbarkeit mit den Argumenten zu verneinen, im Suchbereich habe es genügend Stellen, und die verschiedenen Beschäftigungen im Zwischenverdienst sprächen dafür, dass die Versicherte auch ohne Kurs gute Voraussetzungen für den aktuellen Arbeitsmarkt mitbringe. Denn offenbar habe sie ihre Arbeitslosigkeit noch immer nicht beenden können. Zusammenfassend sei die arbeitsmarktliche Indikation für den anbegehrten Kurs gegeben.