Citation: 4A_200/2020 E. 5.2

5.2. Im vorinstanzlichen Sachverhalt ist nicht festgestellt, dass die Hauswartstätigkeit entlöhnt und daher von einer "eigentlichen Nebenerwerbstätigkeit" auszugehen sei. Im Gegenteil stellte die Vorinstanz fest, dass die Beschwerdeführerin "nur eine Erwerbstätigkeit von 30 % (bei der Post) behauptet" habe. Einen weiteren Nebenerwerb habe sie nicht vorgebracht. Es wäre daher an der Beschwerdeführerin gewesen, diese Sachverhaltsfeststellung rechtsgenüglich in Frage zu stellen (Erwägung 2.2). Diesen Anforderungen genügt die Beschwerdeführerin nicht, indem sie ohne weitere Begründung den Sachverhalt aus ihrer eigenen Sicht schildert. Hinzu kommt, dass die Vorinstanz in Erwägung 5.3.2 S. 38 f. des angefochtenen Entscheids darlegte, aus welchen Gründen im konkreten Fall die Kulanzleistungen für die "Hauswartunterstützung" als sachlich kongruent angerechnet werden konnte. Entgegen dem, was die Beschwerdeführerin vorbringt, ging die Vorinstanz diesbezüglich davon aus, dass die Frage der sachlichen Kongruenz eine Rechtsfrage sei und verwies explizit auf Art. 57 ZPO, der die Rechtsanwendung von Amtes wegen regelt (angefochtener Entscheid, E. 5.3.2 S. 38). Inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt hätte, indem sie von der Beschwerdeführerin tatsächliche Vorbringen verlangte, ob die Hauswartstätigkeit einen Teil ihrer früheren Haushaltstätigkeit ausmachte, ist weder dargetan, noch ersichtlich. Im Übrigen fehlt es auch hier an einer rechtsgenüglichen Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid (Erwägung 2.1).