Citation: 4A_65/2024 E. 4.2.1

4.2.1. Das Argument, es sei nicht nachvollziehbar, weshalb er auf Ansprüche in der Höhe von potentiell weit über Fr. 1.5 Mio. hätte verzichten sollen, verfängt nicht. Dass das Feststellungsbegehren mit Blick auf die Möglichkeit einer Leistungsklage (fehlendes Feststellungsinteresse) aussichtslos erschien, sagt nichts über deren Prozesschancen aus. Sie sind mit denjenigen der bereits erhobenen Leistungsklage nicht unbedingt identisch, zumal das Feststellungsbegehren auch zukünftige Geschäfte betrifft. Wie nachvollziehbar ein Verzicht auf diese Ansprüche ist, hängt weniger von deren potentiellen als von deren wahrscheinlichen Höhe ab sowie ganz entscheidend von der Wahrscheinlichkeit, dass sie erfolgreich durchgesetzt werden könnten. Darauf geht die Beschwerde nicht rechtsgenüglich ein.