Citation: 2C_140/2020 E. 4.2.1

4.2.1. Ausgangspunkt der Gewichtung der öffentlichen Interesse ist die Schwere des migrationsrechtlichen Verschuldens, das der betroffenen Person vorzuwerfen ist. Die Vorinstanz bezeichnete das öffentliche Interesse an der fortdauernden Fernhaltung des Ehegatten der Beschwerdeführerin mit Blick auf dieses Verschulden als nach wie vor sehr gross. Seine Verurteilung wegen Betäubungsmittelhandels mit rund 5 kg Heroin sei nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung migrationsrechtlich besonders gravierend. Bei einem solchen Delikt sei das öffentliche Interesse an der Fernhaltung erst nach einem sehr langen Wohlverhalten herabgesetzt. Vorliegend sei mit dem MIKA davon auszugehen, dass ein Wohlverhalten von rund acht Jahren im Ausland bzw. von rund zehn Jahren seit dem Ende der deliktischen Tätigkeit angemessen sei.