Citation: 2C_698/2020 E. 4.5.3

4.5.3. Vorliegend ist nicht nachvollziehbar, gestützt auf welche Kriterien die Vorinstanz, nachdem sie ausführlich begründet, dass und weshalb dem Beschwerdeführer ein besonderer Aufwand für die Rekursverfahren vor der Bildungsdirektion entstanden ist (vgl. E. 4.4 hiervor), die Parteientschädigung auf Fr. 100.-- festsetzt. Dieser Betrag erscheint mit Blick auf die Ausführungen des Verwaltungsgerichts, namentlich zur Komplexität der sich stellenden prozessualen Fragen für einen juristischen Laien, als offensichtlich unhaltbar und somit als willkürlich (vgl. auch Urteile 2C_772/2019 vom 4. Februar 2020 E. 4.3; 2D_35/2016 vom 21. April 2017 E. 6.2). Das angefochtene Urteil verletzt in diesem Punkt das Willkürverbot (Art. 9 BV) und ist aufzuheben. Angesichts des Umstandes, dass sich die Festsetzung der Parteientschädigung nach kantonalem Recht richtet und vor dem Hintergrund des weiten Ermessensspielraums der zuständigen Behörde, rechtfertigt es sich, die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Diese wird die Höhe der dem Beschwerdeführer zuzusprechenden angemessenen Parteientschädigung in pflichtgemässer Ausübung ihres Ermessens neu festzusetzen haben.