Citation: 7B_247/2022 E. 4.1

4.1. In Bezug auf den konkreten Fall ist ein hinreichender Tatverdacht gegen den Beschwerdeführer in Bezug auf ein Verbrechen (sexuelle Handlungen mit einem Kind nach Art. 187 Ziff. 1 StGB) zu bejahen. Dieser bewegte sich unter dem Pseudonym "xxx" in einem Chatroom und kontaktierte am 7. August 2019 um 12.12 Uhr von sich aus den als "B.________" bzw. unter dem Pseudonym "yyy" auftretenden verdeckten Fahnder der Polizei. Kurz darauf kam er auf deren sexuelle Erfahrungen zu sprechen, schlug ihr eine knappe Stunde nach dem Erstkontakt ein Treffen mit dem Inhalt erheblicher sexueller Handlungen vor und tauschte mit ihr die E-Mail-Adressen aus (Vorakten act. 3, 4, 27, 28). Am 13. August 2019 vereinbarten die Genannten auf Initiative des Beschwerdeführers erneut ein Treffen, wobei er Ort und Zeit vorschlug (Vorakten act. 4 S. 2).