Citation: I 587/03 26.07.2004 E. A

Der 1950 geborene B.________ arbeitete als Maurer in der Bauunternehmung L.________. Am 24. Februar 1995 erlitt er einen Arbeitsunfall und verletzte sich dabei am rechten Handgelenk (distale Radiustrümmerfraktur). Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), welche den Fall übernommen hatte, sprach ihm dafür mit Verfügung vom 1. Juli 1997 eine 10%ige Integritätsentschädigung zu. In der Folge beklagte B.________ eine Zunahme seiner gesundheitlichen Beschwerden (weichteilrheumatische Beschwerden im Ellbogen und am rechten Schultergelenk sowie ein depressives Zustandsbild). Am 29. Juni 1998 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau gab daraufhin eine kombinierte, rheumatologische und psychosomatische Begutachtung in Auftrag. Im Bericht der Rheumaklinik des Spitals Y.________ vom 7. Mai 1999 wurde eine beginnende posttraumatische Arthrose und eine deutliche Bewegungseinschränkung des rechten Handgelenkes sowie eine reaktive Depression neben den Beschwerden an Ellbogen (Epikondylopathie radialis rechts) und Schulter (Periarthropathie rechts) diagnostiziert. Dabei wurde eine Arbeitsunfähigkeit als Maurer von 50 % attestiert. Aus dem von der psychosomatischen Abteilung der Klinik X.________ erstellten Gutachten vom 29. September 1999 ging hauptsächlich hervor, der Versicherte leide an einem chronischen Schmerzsyndrom mit Symptomausweitung bei degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule sowie der rechten oberen Extremitäten im Sinne einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F 45.4) und weise eine Panikstörung auf. Längerfristig sei er deswegen zu 50 % arbeitsunfähig, wobei medizinisch-theoretisch eine leichte wechselbelastende Tätigkeit halbtags zumutbar sei. Mit Verfügung vom 7. Juli 2000 wurde B.________ ab dem 1. August 1999 eine halbe Rente, beruhend auf einem Invaliditätsgrad von 59 % zugesprochen. Am 29. Januar 2002 beantragte der Hausarzt des Versicherten, Dr. med. M.________, eine Rentenrevision. Der IV-Stelle meldete er, infolge Progression der Erkrankung sei sein Patient, welcher bis dahin seiner 50%igen Tätigkeit als Maurer nachgegangen war und dessen Arbeitsverhältnis per 31. August 2001 aufgelöst wurde, seit dem 1. September 2001 zu 100 % arbeitsunfähig. Am 25. Februar 2002 gab der Hausarzt ab gleichem Datum einen Arbeitsunfähigkeitsgrad von 90 % bekannt. Dabei attestierte er eine somatoforme Schmerzstörung mit multiplen Weichteilschmerzen und depressivem Syndrom. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren lehnte die IV-Stelle das Revisionsbegehren mit Verfügung vom 11. November 2002 ab. Gestützt auf einen Abklärungsbericht der Rheumaklinik des Spitals Y.________ vom 4. Juni 2002 und einen Kurzbericht des Dr. med. M.________ vom 22. November 2002 liess der Versicherte am 13. November 2002 bei der IV-Stelle ein Wiedererwägungsgesuch einreichen, welches von dieser mit Schreiben vom 28. November 2002 mit der Begründung abgelehnt wurde, die Arbeitsfähigkeit werde wesentlich durch invaliditätsfremde Faktoren ungünstig beeinflusst.