Citation: 8C_481/2020 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, bereits zum Zeitpunkt des Entscheids des Versicherungsgerichts vom 20. Januar 2016 sei festgestellt worden, dass nach Erlass der Verfügung vom 25. Juni 2015 eine mittelgradig depressive Episode vorgelegen habe. Da das Versicherungsgericht jedoch nur über den bis zur Verfügung verwirklichten Sachverhalt zu befinden gehabt habe (vgl. BGE 144 V 224 E. 6.1.1 S. 232; 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220 mit Hinweisen), sei dieser Umstand unbeachtet geblieben. Was die somatische Seite betreffe, habe die Klinik B.________ den verschlechterten Zustand der rechten Schulter gestützt auf ein MRI vom 15. Februar 2018 mit der je deutlich verschlimmerten Omarthrose und Chondromalazie begründet. Ferner sei eine erosive Typ-C-Corpus-Gastritis hinzugekommen. Der Beschwerdeführer befinde sich in einem kachektischen Zustand. Im Alltag sei er schwer eingeschränkt und brauche Hilfe durch seine Partnerin, eine ausserhäusliche Tätigkeit sei vollkommen unmöglich geworden. In psychischer Hinsicht sei er in einer EMDR- (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) -Behandlung. Ein weiterer Bericht der Klinik B.________ vom 19. November 2019 halte eine akute Exazerbation der rechtsseitigen Omarthrose fest. Radiologisch sei ein neuer Befund mit deutlicher Chondromalazie Grad II glenodial und Grad III-IV zentral humeral zusätzlich zu einer Tendinose der Supraspinatussehne und Bursitis subdeltoidea erhoben worden. Anhand dieser drei Berichte der Klinik B.________ sei eine Verschlechterung im Sinne der Rechtsprechung zumindest glaubhaft gemacht. Die abweichende Würdigung der Vorinstanz verletze in willkürlicher Weise Bundesrecht.