Citation: 4A_572/2021 E. 8.2

8.2. Auch diese Rügen gehen fehl: Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass beim Darlehen an die D.________ Ltd. nicht davon ausgegangen werden könne, dass es sich um eine gewöhnliche Finanzanlage gehandelt habe, welche allein schon aufgrund der erzielten Rendite im Interesse der Gesellschaft gelegen hätte. Die Rechtmässigkeit des Darlehens hänge deshalb davon ab, ob es anderweitige Gesellschaftsinteressen gegeben habe, welche das Geschäft hätten rechtfertigen können. In diesem Kontext prüfte die Vorinstanz das Vorbringen der Beschwerdeführerin, das Darlehen habe dazu gedient, H.________ als Aktionär zu gewinnen, was für die Beschwerdeführerin "sehr vorteilhaft" gewesen wäre. Es trifft also nicht zu, dass die Vorinstanz davon ausgegangen wäre, dass es generell nicht im Gesellschaftsinteresse liege könne, bestimmte Personen als Aktionäre zu gewinnen. Vielmehr prüfte dies die Vorinstanz gerade. Sie kam aber zum Ergebnis, dass es der Beschwerdeführerin im konkreten Fall nicht gelungen sei, glaubhaft zu machen, dass es unter den konkret vorliegenden Umständen im Gesellschaftsinteresse gelegen hätte, H.________ als Aktionär zu gewinnen. Mit diesen Erwägungen setzt sich die Beschwerdeführerin nicht hinreichend auseinander (Erwägung 2.1), noch zeigt sie rechtsgenüglich auf, inwiefern die diesbezügliche Beweiswürdigung der Vorinstanz offensichtlich unrichtig wäre.