Citation: 6B_1062/2021 E. A

A.a. A.________ wurde am 30. Mai 2020 wegen Verdachts auf Hinderung einer Amtshandlung sowie Gewalt und Drohung gegen Beamte auf dem Bahnhofplatz Luzern vorläufig festgenommen und über die Nacht auf den 31. Mai 2020 inhaftiert. Mit einer als "Beschwerde" bezeichneten Eingabe vom 8. Juni 2020 erhob A.________ bei der Staatsanwaltschaft Vorwürfe gegen die Luzerner Polizei u.a. wegen Amtsmissbrauchs und Freiheitsberaubung im Zusammenhang mit dem Vorfall vom 30./31. Mai 2020. Sie beantragte, es seien verschiedene, anlässlich dieses Vorfalles zu ihrem Nachteil begangene Verletzungen der EMRK (insbesondere in Form eines widerrechtlichen Freiheitsentzuges) durch die Luzerner Polizei festzustellen. Weiter sei die Luzerner Polizei zur Bezahlung einer angemessenen Entschädigung für diese Verletzungen zu verpflichten. Ferner stellte sie einen Strafantrag gegen die am Vorfall beteiligten Polizeibeamten und ersuchte um unentgeltliche Rechtspflege. A.b. Aufgrund der von A.________ erhobenen Vorwürfe (Gefährdung des Lebens, Freiheitsberaubung, Amtsmissbrauch, falsche Anschuldigung, Tätlichkeiten und Beschimpfung) wurden gegen sechs Beamte der Luzerner Polizei Strafverfahren durchgeführt. Die Luzerner Polizei hatte der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern zuvor mitgeteilt, dass am fraglichen Einsatz u.a. B.________, C.________ und D.________ beteiligt gewesen seien. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern stellte die Verfahren gegen die erwähnten Polizeibeamten mangels Tatverdachts bzw. wegen fehlender Tatbestandsmässigkeit mit Verfügungen vom 18. Dezember 2020 ein. Gegen drei der Einstellungsverfügungen erhob A.________ Beschwerde beim Kantonsgericht Luzern. Die Staatsanwaltschaft nahm das Schreiben von A.________ vom 8. Juni 2020 auch als Beschwerde im Sinne von Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO entgegen und leitete es insoweit an das Kantonsgericht Luzern weiter. A.c. Das Kantonsgericht Luzern rubrizierte das Verfahren als Beschwerdeverfahren 2N 20 108. Mit Verfügung vom 18. Mai 2021 wies es in diesem Verfahren das Gesuch von A.________ um unentgeltliche Rechtspflege ab. Gegen die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege erhob A.________ Beschwerde in Strafsachen, welche das Bundesgericht mit Urteil vom 27. Oktober 2021 guthiess. Es hob die Verfügung des Kantonsgerichts Luzern vom 18. Mai 2021 auf und wies die Sache an dieses zurück zu neuem Entscheid (Verfahren 1B_360/2021).