Citation: 2C_11/2025 E. 3.5

3.5. Diesbezüglich lässt sich der angefochtenen Verfügung entnehmen, dass das Obergericht den Beschwerdeführern am 8. Oktober 2024 die Frist zur Beschwerdebegründung bis zum 29. Oktober 2024 verlängert und sie darauf hingewiesen hat, dass im Säumnisfall auf die Beschwerde nicht eingetreten werde. Zudem wurden die Beschwerdeführer darüber informiert, dass die Akten am Obergericht nach telefonischer Vereinbarung eingesehen werden könnten. Gemäss der angefochtenen Verfügung wurde das Schreiben vom 8. Oktober 2024 dem Zustellungsbevollmächtigten der Beschwerdeführer am 17. Oktober 2024 zugestellt. Die Beschwerdeführer machen nicht substanziiert geltend, dass diese Sachverhaltsfeststellungen offensichtlich unzutreffend bzw. willkürlich seien (Art. 105 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; zu den Begründungsanforderungen an Sachverhaltsrügen vgl. BGE 147 I 73 E. 2.2; 140 III 16 E. 1.3.1; 140 III 264 E. 2.3), so dass darauf abzustellen ist (Art. 105 Abs. 1 BGG). Vor diesem Hintergrund genügen blosse Behauptungen, wonach über das Akteneinsichtsgesuch nicht entschieden worden sei bzw. die Beschwerdeführer keine Akteneinsicht erhalten hätten, nicht, um eine Verletzung verfassungsmässiger Rechte substanziiert (Art. 106 Abs. 2 BGG) darzutun. Insbesondere hätten die Beschwerdeführer die Möglichkeit gehabt, vor Ablauf der Frist zur Beschwerdebegründung am 29. Oktober 2024 die Akten beim Obergericht einzusehen, wenn sie dies gewünscht hätten. Ebensowenig legen die Beschwerdeführer substanziiert dar, dass und inwiefern sich aus den von ihnen genannten Grundrechten bzw. Verfahrensgarantien weitergehende Ansprüche auf Anhörung, so namentlich vor dem Ergehen des Nichteintretensentscheids, oder auf Ansetzen einer weiteren Nachfrist für die Beschwerdebegründung ergeben sollen. Auch zeigen sie in keiner Weise auf, inwiefern der von ihnen erwähnte Art. 21 Abs. 2 VRG/SH, welcher von der Vorinstanz nicht angewendet wurde, in ihrem Fall massgebend sein soll. Die behaupteten Grundrechtsverletzungen genügen somit den qualifizierten Anforderungen an die Begründung von Verfassungsrügen (Art. 106 Abs. 2 BGG und E. 3.1 hiervor) nicht. Im Übrigen zeigen die Beschwerdeführer nicht substanziiert auf, dass die Vorinstanz das massgebende kantonale Recht willkürlich angewendet hätte, indem sie auf ihre Beschwerde nicht eingetreten ist. Im Ergebnis entbehrt die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offensichtlich einer genügenden Begründung (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG).