Citation: 4A_393/2016 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe die Anforderungen an die Bestreitungslast überspannt. Er weist mit Aktenhinweis nach, dass er in der Klageantwort in Rz. 27 und 7 sowie in der Duplik Rz. 13 ff. 19, 21, 37, 40, 44 f. und 47 f. wiederholt bestritten hatte, dass eine Aushöhlung - das heisst der Entzug der Geschäftsgrundlage durch Übertragung sämtlicher Aufträge oder Entnahme von Aktiven - der Konkursitin durch den Beschwerdeführer stattgefunden hatte, und dass er ebenfalls wiederholt darauf hinwies, dass sämtliche Aktiven - d.h. auch angefangene Arbeiten, Debitoren und Warenvorräte - gemäss dem Kaufvertrag bei der Konkursitin verblieben. Es sei zwar zutreffend, dass er sich vor allem darauf berufen habe, dass er nach dem Verkauf der Aktien keine Kontrolle mehr über die Situation gehabt habe. Er habe aber auch erklärt, dass er gar keine Handlungen vorgenommen habe, welche geeignet wären, die spätere Verminderung der Aktiven zu erklären. Die Vorinstanz stellt fest, dass der Beschwerdeführer die "Aushöhlung" der Konkursitin bestritt, dass er vorbrachte, der Kauf der Aktien sei auch ohne due diligence ordnungsgemäss abgelaufen und der Kaufpreis von Fr. 10'000.-- sei selbstverständlich bezahlt worden, der Vorwurf sei durch nichts belegt, dass er die Gesellschaft einem Dritten anvertraut habe, der eine "kalte Liquidation" unterstütze, die Gesellschaft sei mit Aktiven in der Höhe von Fr. 1.7 Mio. an den Käufer übertragen worden und der Vermögensverlust sei erst nach seinem Ausscheiden aus dem Verwaltungsrat eingetreten.