Citation: I 196/06 21.08.2006 E. 2

2.1 Streitig und zu prüfen ist, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit vorliegt. Die Vorinstanz gelangte zum Schluss, es liege keine psychische Erkrankung im invalidenversicherungsrechtlichen Sinne vor. Eine derartige Störung werde weder in den Arztberichten diskutiert, noch von der Beschwerdeführerin substantiiert geltend gemacht. Demgegenüber wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht, der Sachverhalt hätte mittels eines psychiatrischen Gutachtens geklärt werden müssen. 2.2 Im Einspracheentscheid vom 9. Dezember 2004, worauf das kantonale Gericht verwiesen hat, werden die einschlägigen Normen und Grundsätze zutreffend dargestellt. Dies gilt namentlich für den Begriff der Invalidität (Art. 4 Abs. 1 IVG und Art. 8 Abs. 1 ATSG), den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG sowohl in der bis 31. Dezember 2003 gültig gewesenen wie auch in der seit 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Fassung), die Bemessung des Invaliditätsgrades bei erwerbstätigen Versicherten nach der Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG) sowie die beweisrechtliche Würdigung von medizinischen Berichten (BGE 125 V 352 Erw. 3a). Die Vorinstanz hat BGE 127 V 299 Erw. 5 (mit Hinweisen) richtig zitiert, wonach medizinische Befunde, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, keinen invalidisierenden psychischen Gesundheitsschaden darstellen. Ist eine psychische Störung von Krankheitswert erstellt, kommt der Frage zentrale Bedeutung zu, ob und inwiefern, allenfalls bei geeigneter therapeutischer Behandlung, von der versicherten Person trotz des Leidens willensmässig erwartet werden kann zu arbeiten (vgl. auch BGE 130 V 352 und 396).