Citation: I 498/01 10.03.2003 E. 3

Die Vorinstanz gelangte in Würdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere gestützt auf das interdisziplinäre Gutachten der Dres. med. X.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, und R.________, Spezialarzt FMH für Rheumatologie und physikalische Medizin, vom Februar/März 2000 sowie das ergänzende Schreiben des Dr. med. X.________ vom 11. Dezember 2000 zum Schluss, dem Versicherten sei eine geeignete Tätigkeit (nicht im Baugewerbe oder in anderen vergleichbaren Bereichen) im Umfang von 80 % einer Vollzeitbeschäftigung zumutbar. Im anschliessend vorgenommenen Einkommensvergleich hat das kantonale Gericht, ausgehend vom letzten im Jahr 1998 erzielten Verdienst und aufgerechnet auf ein Jahr ein Valideneinkommen von Fr. 55'000.- angenommen. Der Berechnung des Invalideneinkommens legte es den standardisierten monatlichen Bruttolohn (Zentralwert) für die im privaten Sektor mit einfachen und repetitiven Aufgaben (Anforderungsniveau 4) beschäftigten Männer gemäss Tabelle A1 der vom Bundesamt für Statistik für das Jahr 1998 durchgeführten Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) von Fr. 4'268.- zu Grunde. Umgerechnet auf eine Wochenarbeitszeit von 41,9 Stunden und unter Berücksichtigung eines Abzuges von 20 % infolge der gesundheitlichen Einschränkung ermittelte es ein Einkommen von Fr. 42'919.- im Jahr. Auf Grund weiterer einkommensmindernder Faktoren hielt die Vorinstanz einen Abzug von 10 bis maximal 20 % für angemessen. Bei Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 10 % ergab sich ein Invalideneinkommen von Fr. 38'627.-, bei einem Abzug von 20 % resultierte ein Invalideneinkommen von 34'335.-, was verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 55'000.- zu einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 30 bzw. 37 % führte.