Citation: 8C_510/2007 03.10.2008 E. 5

5.1 Die Haftung der mit öffentlich-rechtlichen Aufgaben des Bundes betrauten und ausserhalb der ordentlichen Bundesverwaltung stehenden Organisationen gemäss Art. 19 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 3 Abs. 1 VG für den von einem ihrer Organe oder ihrer Angestellten einem Dritten zugefügten Schaden ist eine Kausalhaftung, die kein Verschulden auf Seiten des betreffenden Organs oder eines Angestellten voraussetzt. Für den Anspruch auf Schadenersatz genügt es demgemäss, dass die drei Haftungsvoraussetzungen eines Schadens, eines widerrechtlichen Verhaltens und des natürlichen sowie adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Schaden und dem widerrechtlichen Verhalten erfüllt sind. 5.2 Die Vorinstanz hat von diesen drei Haftungsvoraussetzungen diejenige des Vorliegens eines Schadens in Form einer Körperverletzung und eines natürlichen sowie adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dieser und dem Verhalten von Kreisarzt Dr. med. W.________ anlässlich der Untersuchung der Beschwerdeführerin vom 3. Oktober 1997 bejaht, hingegen die Widerrechtlichkeit der fraglichen Untersuchungshandlungen verneint. Die Beschwerdeführerin ficht das vorinstanzliche Urteil im letzteren Punkt an, währenddem die SUVA bestreitet, dass die beiden ersteren Haftungsvoraussetzungen erfüllt seien. Es sind somit alle drei Haftungserfordernisse zu prüfen.