Citation: 8C_785/2018 E. 4.2.3

4.2.3. Auch unter Berücksichtigung der neueren Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte besteht im Verfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Sozialversicherungsleistungen kein förmlicher Anspruch auf versicherungsexterne Begutachtung (BGE 135 V 465 E. 4 S. 467 ff.). Der Beschwerdeführer legt auch nicht ansatzweise dar, inwiefern das kantonale Gericht Bundesrecht verletzt haben könnte, indem es dem kreisärztlichen Untersuchungsbericht vom 15. August 2016 nach umfassender Würdigung der Beweislage volle Beweiskraft zuerkannt hat. Demnach gingen Verwaltung und Vorinstanz zu Recht davon aus, dass dem Versicherten eine leidensangepasste, leichte bis mittelschwere Tätigkeit ohne Erfordernis des kraftvollen Zupackens mit der rechten Hand sowie unter Vermeidung von Nässe- und Kälteexposition uneingeschränkt zumutbar ist.