Citation: 1C_520/2009 22.04.2010 E. A

Am 14. Januar 2009 beschloss der Gemeinderat von Bühler die Einführung einer Tempo-30 Zone. Am 11. Juni 2009 hiess der Regierungsrat des Kantons Appenzell A.Rh. einen Rekurs von X.________ gegen diesen Beschluss teilweise gut. Am 13. September 2009 reichte Y.________ für seine Ehefrau X.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Appenzell A.Rh. fristgerecht eine Beschwerde gegen diesen Rekursentscheid ein. Dieses verlangte von Y.________ mit Schreiben vom 21. September 2009, binnen 10 Tagen einen Kostenvorschuss zu leisten. Weiter führte es darin aus: "Nach Art. 9 VRPG bedarf einer schriftlichen Vollmacht, wer eine Partei vertreten will. Ihrer Beschwerde liegt nur eine Vollmacht aus dem Jahr 2005 bei. Wir setzen Ihnen eine Notfrist von 10 Tagen, um eine aktuelle, auf das kostenpflichtige Beschwerdeverfahren bezogene Vollmacht beizubringen. Sollten Sie diese Frist unbenutzt ablaufen lassen, würde auf die Beschwerde nicht eingetreten." Innert Frist leistete Y.________ den Kostenvorschuss und reichte "die Vollmacht mit der gewünschten Ergänzung" ein. Mit Entscheid vom 22. Oktober 2009 erachtete das Verwaltungsgericht die nachgereichte Vollmacht als ungenügend und trat auf die Beschwerde nicht ein.