Citation: 6B_985/2017 E. 1.4.1

1.4.1. Was der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen vorbringt, erschöpft sich weitgehend in appellatorischer Kritik. Er setzt sich mit der vorinstanzlichen Beweiswürdigung in der Sache nicht auseinander, sondern beschränkt sich darauf, zum Beweisergebnis wie in einem Berufungsverfahren frei zu plädieren und die von ihm für richtig erachtete Beweiswürdigung zu erläutern. Er verkennt, dass dem Sachgericht im Bereich der Beweiswürdigung ein erheblicher Ermessensspielraum zusteht (vgl. BGE 129 IV 6 E. 6.1; Urteil 6B_800/2016 vom 25. Oktober 2017 E. 10.3.1) und das Bundesgericht keine Appellationsinstanz ist, die eine freie Beweiswürdigung vornimmt (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3). Inwieweit die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz schlechterdings unhaltbar sein sollen und warum sich die von ihm gezogenen Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen, zeigt der Beschwerdeführer nicht im Ansatz auf und ist auch nicht ersichtlich. Dass er die Aussagen der Beamten im Gegensatz zur Vorinstanz für unklar und nicht kohärent erachtet und auf seiner Version des Überholvorgangs beharrt, begründet keine Willkür in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung, sondern erschöpft sich in einer eigenen Beweiswürdigung. Diese obliegt verständlicher Weise den Gerichten und nicht der beschuldigten Person. Dem Grundsatz in dubio pro reo kommt in der vom Beschwerdeführer angerufenen Funktion als Beweiswürdigungsregel im bundesgerichtlichen Verfahren keine über das Willkürverbot hinausgehende Bedeutung zu (vgl. BGE 138 V 74 E. 7; Urteil 6B_550/2016 vom 10. August 2016 E. 1.1). Unklar ist, was der Beschwerdeführer aus dem Einwand ableiten will, die Vorinstanz habe sich ausschliesslich auf den Polizeirapport und die Zeugenaussagen abgestützt, jedoch nicht berücksichtigt, dass die Aufzeichnung der Fahrt nicht funktioniert hat. Ein nicht vorhandenes Beweismittel kann nicht berücksichtigt werden. Inwieweit der Umstand, dass die Videoaufzeichnung nicht erfolgreich war, die persönliche Wahrnehmung des Überholvorgangs durch die Beamten und die deren Niederschrift im Polizeirapport beeinträchtigt haben soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer führt selbst aus, dass die Beamten den Aufnahmefehler erst nach der Rückkehr auf den Polizeiposten bemerkt haben. Die Vorbringen erweisen sich als unbegründet, soweit sie den gesetzlichen Rügeanforderungen genügen.