Citation: 4C.58/2000 22.05.2000 E. 3

3.- Der Kläger macht weiter geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht über die von ihm geltend gemachte Lohnnachforderung in Höhe von Fr. 663.-- nicht befunden. Er bestreitet sinngemäss, dass die Auszahlung des fraglichen Betrages durch die von der Beklagten ins Recht gelegte Quittung belegt sei, und macht geltend, es hätten die von ihm in der Ergänzung zum Zivilrekurs vom 10. November 1998 zu diesem Thema beantragten Zeugenbefragungen durchgeführt werden müssen, zu denen sich aber die Vorinstanz nicht geäussert habe. Aus den Ausführungen wird nicht ersichtlich, welche Bundesrechtsverletzung der Kläger damit rügen will. In der Überschrift zum entsprechenden Abschnitt nennt er Art. 322 ZGB und Art. 8 OR, was keinen Sinn ergibt. Vermutlich sind Art. 322 OR und Art. 8 ZGB gemeint. Art. 322 OR statuiert den Lohnanspruch des Arbeitnehmers; inwiefern diese Bestimmung aber verletzt sein soll, ist hier nicht ersichtlich, stellt doch die Vorinstanz den Anspruch eines Arbeitnehmers auf Lohn nicht in Frage. Hinsichtlich der fraglichen Lohnnachforderung verwies sie auf ihr erstes Urteil, in dem sie die Auszahlung des Betrages durch die Quittung als erwiesen betrachtete. Damit stösst auch der Vorwurf, die Vorinstanz habe über die Forderung nicht befunden, ins Leere. In Bezug auf die Tragweite von Art. 8 ZGB kann auf das in E. 2a Gesagte verwiesen werden. Mit seinen verwirrenden Ausführungen vermag der Kläger nicht darzulegen, dass eine Verletzung von Art. 8 ZGB vorliegt. In der Sache will er wohl geltend machen, der Verzicht auf die beantragten Zeugenaussagen beruhe auf willkürlicher antizipierter Beweiswürdigung. Auf die Rüge kann daher nicht eingetreten werden.