Citation: 2C_173/2020 E. 5.2.1

5.2.1. Hinsichtlich der beruflichen Integration des Beschwerdeführers wertete die Vorinstanz zwar positiv, dass er eine Vielzahl von Arbeiten ausgeübt und sich gelegentlich weitergebildet habe. Ebenso sei ihm zugute zu halten, dass die verschiedenen Arbeitgeber mit seinen Leistungen gesamtheitlich zufrieden gewesen seien. Sein Lebenslauf weise jedoch immer wieder Abschnitte ohne Anstellungen auf, weshalb nicht von einer durchgehenden Arbeitstätigkeit seit seiner Ankunft in der Schweiz auszugehen sei. Zudem falle auf, dass der Beschwerdeführer es nie geschafft habe, über eine längere Zeitspanne im gleichen Anstellungsverhältnis zu bleiben. Im Weiteren sei der Beschwerdeführer - ungeachtet der weitgehenden Rückzahlung - wiederholt auf Sozialhilfe angewiesen gewesen. Darüber hinaus habe er Schulden von mehreren zehntausend Franken nicht beglichen. Insgesamt sei die berufliche Integration deshalb nicht erfolgreich verlaufen.