Citation: 2C_601/2014 E. 3.4

3.4. In der Tat lässt sich dem angefochtenen Entscheid nicht präzis entnehmen, für welchen Zeitraum die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz gelten. Zunächst wird ausgeführt, dass der Regierungsrat "auch Vorgänge bis 2007 berücksichtigt" habe, sei im Zusammenhang mit der Gesamtbetrachtung zu sehen, woraus sich Indizien ergäben, dass die Beschwerdeführerin und ihr ehemaliger Ehemann ihre einstige Beziehung in der Schweiz weiterlebten und dies von ihnen auch so beabsichtigt gewesen sei. Die in den Jahren 2009-2011 jeweils zeitlich übereinstimmenden Rückreisevisa deuteten auf gemeinsames Verbringen der Ferien in der Heimat hin (E. 4.3). Sodann werden weitere für eine Scheinehe sprechende Indizien gewürdigt, namentlich im Zusammenhang mit der Wohnsituation der Ehegatten in den Jahren 2004-2007 (E. 4.4). Zusammenfassend wird gefolgert, die Vorinstanzen hätten mit Recht angenommen, die Beschwerdeführerin sei mit C.________ eine Scheinehe eingegangen und habe sich gestützt auf diese Ehe rechtsmissbräuchlich ein Aufenthaltsrecht in der Schweiz verschafft (E. 4.6). Alsdann wird festgehalten, dass die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann "mindestens seit Ende des Jahres 2011 getrennt leben" (E. 4.7). Diese Feststellungen schliessen an sich nicht unbedingt aus, dass die Eheleute nach anfänglicher Scheinehe später zu einander gefunden und von 2007 bis 2010 (und mithin eventuell mehr als drei Jahre) zusammengelebt haben.