Citation: 2C_406/2019 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer beanstandet weiter, dass die Ausgabe von befristeten Gutscheinen ("Bonuskartenprogramm") zum Bezug von preislich reduzierten touristischen Angeboten im Einzugsgebiet des Kurorts nicht mit der Rechtsnatur einer Kostenanlastungssteuer vereinbar sei. Er argumentiert sinngemäss, dass die Abgabepflichtigen gezwungen werden, die Gutscheine zu "kaufen", was in Ermangelung einer hierfür notwendigen gesetzlichen Grundlage (Art. 5 Abs. 1 BV) widerrechtlich sei. Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, dass die Gutscheine eine direkte Rückvergütung der eingeforderten Beherbergungsgebühr darstellen. Die Gutscheine seien ein Wertpapier und beinhalten ein Schuldversprechen der Gemeinde, dass diese beim Einlösen des Gutscheins den entsprechenden Gutscheinbetrag leisten werde. Mithin hätten die Gutscheine einen direkten monetären Gegenwert, weshalb er diese anlässlich der Gebührenveranlagung "kaufen" müsse. Er führt überdies aus, dass die Mehrheit der Gutscheine nicht eingelöst werde, was dazu führe, dass die Gemeinde einen zusätzlichen Ertrag aus der Beherbergungsgebühr erziele, mit welchem gesetzeswidrig auch Aufwände der Tourismusförderung bezahlt werden würden. Dies stelle eine Verletzung des Kostendeckungs- (vorne E. 3.4) wie auch des Äquivalenzprinzips dar, weshalb die Höhe der Beherbergungsgebühr angemessen zu reduzieren sei.