Citation: 2D_124/2008 15.12.2008 E. 5

Der Beschwerdeführer wendet sich ferner gegen die Kostenauferlegung durch das Verwaltungsgericht. In diesem Zusammenhang bringt er vor, es sei als überspitzter Formalismus zu bezeichnen, dass ihm die Vorinstanz für das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht die unentgeltliche Prozessführung mangels entsprechendem Antrag nicht gewährt habe; vielmehr wäre vom Verwaltungsgericht zu erwarten gewesen, dass es diesen Antrag entweder aufgrund des Prozessgegenstandes als implizit gestellt erachten oder ihn, den Beschwerdeführer, wenigstens dazu auffordern würde, den Antrag nachzureichen. Im weitern beanstandet der Beschwerdeführer die Anwendung der kantonalen Verordnung über Gebühren, Kosten und Entschädigungen im Verfahren vor Verwaltungsgericht (Gebührenverordnung des Verwaltungsgerichts). Inwieweit die vom Beschwerdeführer erhobene Rüge überhaupt die Thematik des überspitzten Formalismus berührt, kann offen bleiben: Der Beschwerdeführer wusste offensichtlich, dass die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege einen entsprechenden Antrag voraussetzt, hatte er doch zuvor einen solchen für das Verfahren vor der Rekurskommission gestellt. Weshalb er davon ausging, dass dieser Antrag auch automatisch für die darauffolgenden Rechtsmittelverfahren gelte, ist unerfindlich. Jedenfalls kann von überspitztem Formalismus bei fehlenden Begehren nicht die Rede sein. Soweit der Beschwerdeführer eine falsche Anwendung der Gebührenverordnung des Verwaltungsgerichts rügt, ist er seiner Begründungspflicht erneut nicht nachgekommen: Er zeigt nicht auf, inwiefern das Verwaltungsgericht seine Gebührenverordnung willkürlich angewendet haben soll. Auch diese Rüge des Beschwerdeführers ist demzufolge nicht zu hören. Die Beschwerde 2D_124/2008 erweist sich als unbegründet, soweit auf sie einzutreten ist.