Citation: 2A.56/2002 14.06.2002 E. A

Der aus Bangladesch stammende, 1970 geborene X.________ reiste am 18. August 1997 in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch, welches das Bundesamt für Flüchtlinge mit Verfügung vom 28. Januar 1999 ablehnte. Gegen diesen Entscheid erhob X.________ am 1. März 1999 Beschwerde bei der Schweizerischen Asylrekurskommission. Mit Schreiben vom 9. Juli 1999 teilte die Fremdenpolizei des Kantons Basel-Stadt dem Bundesamt für Flüchtlinge mit, X.________ leide an einer terminalen Leberkrankheit, welche sich im Endstadium befinde; seine einzige Chance sei eine Lebertransplantation. Es ersuchte das Bundesamt, zu prüfen, ob eine vorläufige Aufnahme aus medizinischen Gründen in Frage komme. Mit Verfügung vom 21. Oktober 1999 nahm das Bundesamt für Flüchtlinge X.________ wegen Unzumutbarkeit der Wegweisung für die Dauer von zwölf Monaten vorläufig auf. Hierauf zog X.________ seine Beschwerde, soweit sie sich gegen die Asylverweigerung richtete, zurück.