Citation: 8C_476/2024 E. 4.4.2

4.4.2. Die Vorinstanz erachtete einen Abzug von 10 % in Anbetracht des medizinischen Belastungsprofils aufgrund der unfallbedingten Einschränkungen als angemessen. Die Beschwerdeführerin hält dem entgegen, die in Frage kommenden beruflichen Tätigkeiten seien in doppelter Hinsicht limitiert: Zum einen könne sie ihren dominanten rechten Arm nur noch eingeschränkt und unter Schmerzen einsetzen. Zum anderen sei ihre Mobilität stark vermindert. Sie könne nur noch für leichte, im Wesentlichen im Sitzen zu verrichtende Arbeiten eingesetzt werden, ohne dass sie ihren Arm für repetitive Vorhaltetätigkeiten oder Tätigkeiten über Schulterhöhe einsetzen könne. Dem kreisärztlich formulierten Zumutbarkeitsprofil sei deshalb mit einem leidensbedingten Abzug von mindestens 20 % Rechnung zu tragen.