Citation: 6B_665/2022 E. 3.2

3.2. Im Einzelnen kritisiert der Beschwerdeführer, die Vorinstanz stütze ihre Sachverhaltsfeststellungen in weiten Teilen auf die DNA-Spuren und -analysen. Dies sei nicht zulässig, da allfällige Erkenntnisse aus seinem DNA-Profil einem absoluten Beweisverwertungsverbot unterliegen würden. Die Anordnung einer DNA-Analyse erfordere, dass diese der zwangsmassnahmenunterworfenen Person i.S.v. Art. 85 Abs. 1 und 2 StPO eröffnet werde. Nach der gängigen Praxis der Beschwerdegegnerin sei seiner Verteidigung die Verfügung betreffend Erstellung eines DNA-Profils nicht zugestellt worden. Weil die Vorinstanz seine Anwesenheit am Tatort insbesondere aufgrund der DNA-Auswertung und -abgleichung für erwiesen halte, sei die beanstandete Rechtsverletzung für den Ausgang des Verfahrens entscheidend. Die Vorinstanz hätte die Nichtigkeit der Erstellung des DNA-Profils und das daraus resultierende absolute Beweisverwertungsverbot von Amtes wegen beachten müssen (Beschwerde S. 6 f.).