Citation: U 252/05 28.03.2006 E. 3

Die SUVA rügt die vorinstanzliche Erhöhung des Invaliditätsgrades von 21 % auf 29 %, welche darauf beruht, dass das kantonale Gericht das von der SUVA ermittelte Invalideneinkommen von Fr 65'000.- um einen leidensbedingten Abzug von 10 % gekürzt hat. Dieser Einwand ist begründet. Die Frage, ob der nach der VSAM-Gehaltserhebung ermittelte Lohn überhaupt einer Kürzung im Sinne der Rechtsprechung von BGE 126 V 78 ff. Erw. 5 betreffend die Tabellenlöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung zugänglich ist, kann dabei offen gelassen werden. Die SUVA hat der Einschränkung zufolge des Rückenleidens insofern Rechnung getragen, als sie von einer 35 Stunden-Woche ausging, entsprechend der Einschätzung im Gutachten der Klinik Y.________, wonach der Versicherte zu 100 % arbeitsfähig sei, jedoch vermehrt - das heisst über den Tag verteilt etwa eine Stunde zusätzlich - Pausen einlegen müsse. Das Invalideneinkommen zusätzlich prozentual zu kürzen, geht daher nicht an.