Citation: U 465/06 21.03.2007 E. 4

4.1 Der Beschwerdeführer macht mit dem nachgereichten Schreiben vom 9. November 2006 geltend, die SUVA behandle den als Selbstständigerwerbenden tätigen S.________ bezüglich Arbeiten, die er im Auftrag von M.________ verrichte, also nicht in eigenem Namen, auf eigene Rechnung und unter Tragung eines wirtschaftlichen Unternehmerrisikos ausübe, als unselbstständigerwerbend. Die Situation sei mit derjenigen des Beschwerdeführers identisch, weshalb dieser für Arbeiten, die er im Auftrag von N.________ erledigt habe, als unselbstständig Erwerbender gelten müsse. 4.2 Die Suva bringt in ihrer Stellungnahme vor, im Lichte von Art. 108 Abs. 2 OG sei es grundsätzlich unzulässig, nach Ablauf der Beschwerdefrist neue Beweismittel beizubringen. Der neu eingereichte Beleg enthalte auch keine neuen erheblichen Tatsachen oder schlüssigen Beweismittel, welche eine Revision im Sinne von Art. 137 lit. b OG zu rechtfertigen vermöchten. Die neu aufgelegten Unterlagen seien deshalb unbeachtlich. Für den Fall der Berücksichtigung der neuen Belege wendet die Suva ein, man habe es mit zwei Sachverhaltskonstellationen zu tun, welche nicht vergleichbar seien. Selbst wenn jedoch die berufliche Situation von S.________ mit derjenigen des Beschwerdeführers identisch wäre, könne letzterer daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Denn diesfalls habe die Suva S.________ zu Unrecht eine Unfallversicherungsdeckung in Aussicht gestellt, und ein Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht bestehe nicht. 4.3 Nach Ablauf der Beschwerdefrist von 30 Tagen seit schriftlicher Eröffnung des kantonalen Entscheides sind neue Beweismittel in der Regel nicht mehr zugelassen, es sei denn, sie bildeten die Basis für einen Revisionsgrund (Art. 137 lit. b OG) oder das Bundesgericht ordne einen zweiten Schriftenwechsel an (BGE 127 V 353). Letzteres ist hier der Fall, weshalb das Schreiben der SUVA an Herrn S.________ vom 2. Oktober 2006 zu berücksichtigen ist. 4.4 Gemäss der Darstellung im Schreiben vom 9. November 2006 arbeitet S.________, der als Selbstständigerwerbender Dienstleistungen aller Art anbietet, gelegentlich im Auftrag des Beschwerdeführers in dessen Werkstatt und erledigt dabei selbstständig unter anderem Reparaturarbeiten. Diese Konstellation lässt sich mit derjenigen des Beschwerdeführers bereits deshalb nicht ohne weiteres vergleichen, weil es sich offenbar um genau definierte Arbeiten handelt, welche im Betrieb des Beschwerdeführers ausgeübt werden, während dies für dessen Tätigkeit mit N.________ nicht in gleicher Weise zutrifft. Ausserdem fehlen Angaben über die Häufigkeit der Einsätze von S.________ sowie die Vergütung und deren Abrechnung, welche Rückschlüsse auf die Qualifikation zuliessen. Die zwei Sachverhalte lassen somit nicht in einer Weise gleichsetzen, welche sich auf die Beurteilung der vorliegenden Angelegenheit auswirken müsste. Immerhin bleibt anzumerken, dass die SUVA grundsätzlich gehalten ist, sich bei der Handhabung der Versicherungsunterstellung an einheitlichen Kriterien zu orientieren.