Citation: 2C_1217/2013 E. B

Gegen diese Beitragsverfügung führte A.________ Beschwerde beim Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT (heute: Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI). Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, er betreibe eine Carrosseriesattlerei und sei deshalb dem Berufsbildungsfonds "IN" nicht unterstellt; lediglich im Ausnahmefall und maximal im Umfang von fünf Prozent würden zwecks Kundenbindung Reparaturen und einfache Polsterarbeiten ausgeführt, welche dem Berufsbildungsfonds "IN" unterstellt seien. Praktisch alle diese Arbeiten seien jedoch mit dem Know-how eines ausgebildeten Carrosseriesattlers zu bewältigen, andernfalls die Aufträge an Unterakkordanten weitervergeben würden. Im Übrigen beziehe er sämtliche Bildungsleistungen vom eigenen Berufsverband, dem VSCS, über welchen er sich bereits finanziell an der Berufsbildung beteilige. Es gehe nicht an, dass eine Tätigkeit zweimal mit Beiträgen belastet werde, nur weil zwei Berufsbilder diese Tätigkeit abdeckten. Mit Entscheid vom 13. August 2012 wies das BBT die Beschwerde ab. Es begründete dies damit, dass A.________ in untergeordnetem Umfang auch Tätigkeiten ausserhalb der eigentlichen Autosattlerei erbringe, etwa betreffend Polstermöbel im Wohnbereich, wobei dieser Bereich nicht durch die Beiträge an den Berufsverband der Carrosseriesattler abgedeckt sei. Für die Branchenzugehörigkeit sei einzig die Art der ausgeführten Tätigkeiten entscheidend. Somit sei A.________ (auch) der Inneneinrichtungs- und Sattlerbranche zugehörig, womit er dem allgemeinverbindlichen Berufsbildungsfonds "IN" unterstehe und an diesen die entsprechenden Beiträge zu leisten habe.