Citation: 1B_335/2022 E. 2.1

2.1. Nach der Vorinstanz handelt es sich beim Entscheid des Bezirksgerichts, den USB-Stick aus den Akten auszusondern, um einen vor der Hauptverhandlung ergangenen verfahrensleitenden Entscheid. Die Vorinstanz hat erwogen, ein solcher sei nur selbstständig anfechtbar, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur für den Beschwerdeführer als Privatkläger bewirken könne. Dies sei vorliegend jedoch nicht der Fall, da das Berufungsgericht das erstinstanzliche Strafurteil umfassend - und damit auch die Aussonderung des USB-Sticks - überprüfen könne. Der USB-Stick werde im Übrigen nicht etwa vernichtet, sondern bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens separat aufbewahrt; dem Beschwerdeführer drohe daher auch kein Beweisverlust.