Citation: I 23/03 05.05.2003 E. 2

Die Vorinstanz hat in ihrem einlässlich und sorgfältig begründeten Entscheid zutreffend dargelegt, dass auf Grund der gesamten medizinischen Aktenlage nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ein vor Ende Januar 2001 liegender Ablauf der einjährigen Wartezeit im Sinne von Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG angenommen werden kann. Auf diese Erwägungen wird ebenfalls verwiesen. Wenn in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde namentlich unter Hinweis auf den Arztbericht des Therapiezentrums X.________ vom 12. März 2001 geltend gemacht wird, die vollständige Arbeitsunfähigkeit auf Grund der Alkoholproblematik habe spätestens im Juli 2000 eingesetzt, kann der Beschwerdeführerin nicht gefolgt werden. Der Versicherte hielt sich vom 4. bis 29. September 2000 in der beruflichen Abklärungsstelle (BEFAS) Y.________ auf. In deren Bericht vom 9. November 2000 findet sich kein Hinweis auf eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Gestützt auf den Austrittsbericht der Medizinischen Klinik des Spitals Z.________ vom 17. Januar 2001 ist erst ab November 2000 von einer vollständigen Leistungseinbusse im angestammten Beruf als Aussendienstmitarbeiter auszugehen, als es dem Versicherten immer schlechter ging und er (zufolge der dekompensierten Leberzirrhose) eine zunehmende Gelbfärbung der Gesichtshaut feststellte. Eine vor November 2000 eingetretene Arbeitsunfähigkeit zufolge eines depressiven Geschehens lässt sich im Hinblick auf den unmissverständlichen Bericht des Psychiaters und Psychotherapeuten Dr. S.________ vom 10. April 1999 ebenfalls nicht belegen. Der Umstand, dass Dr. S.________ die Alkoholsucht des Versicherten nicht bemerkt hat, lässt entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin nicht darauf schliessen, dass er auch eine Depression mit Krankheitswert übersehen hätte. Die Tatsache, dass der Versicherte in der Lage war, anfangs Januar 1999 eine Vollzeitstelle als Aussendienstmitarbeiter anzutreten und diese während immerhin rund eineinhalb Jahren halten konnte, spricht ebenfalls klar gegen eine solche Erkrankung im damaligen Zeitraum. Dass die Arbeitgeberfirma einen Soziallohn entrichtet hätte, ist nicht anzunehmen, dauerte doch das Arbeitsverhältnis unter diesem Blickwinkel zu wenig lang.