Citation: 8C_245/2020 E. 3.1.3

3.1.3. Gestützt auf diese Rechtsprechung hat die Vorinstanz erkannt, die Versicherte habe verglichen mit den standardisierten Bruttolöhnen gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik für das Jahr 2016, Tabelle TA1, Frauen, Ziffern 10-11, Herstellung von Nahrungsmitteln, Kompetenzniveau 1, vor Eintritt des Gesundheitsschadens ein deutlich unter der Branche liegendes Einkommen erzielt. Zu berücksichtigen sei allerdings, dass die Versicherte laut Angaben der letzten Arbeitgeberin lediglich zu einem Pensum von durchschnittlich 93 % gearbeitet habe. Daher sei im Rahmen der vorzunehmenden Parallelisierung das gemäss LSE mutmasslich erzielbar gewesene Jahreseinkommen (Fr. 54'236.28) um den Faktor 0.93 zu reduzieren (Fr. 50'439.74). Mithin liege diese Differenz von Fr. 6'796.09 um 13.47 % höher verglichen mit dem von der Versicherten vor Eintritt des Gesundheitsschadens tatsächlich erwirtschafteten Durchschnittseinkommen von Fr. 43'643.65. In Berücksichtigung der Erheblichkeitsschwelle von 5 % gemäss BGE 135 V 297 E. 6.1.2 und E. 6.1.3 S. 302 f. sei der Lohn, den die Versicherte mutmasslich ohne Invalidität hätte erzielen können, um 8.47 % zu erhöhen. Daher sei das zu parallelisierende Valideneinkommen auf Fr. 47'682.34 für das Jahr 2018 zu beziffern, was verglichen mit dem hypothetischen Invalidenlohn von Fr. 27'522.27 zu einem Invaliditätsgrad von gerundet 42 % führe.