Citation: I 793/04 04.05.2005 E. A

Der 1945 geborene gelernte Koch M.________ arbeitete bis 1999 im Gastgewerbe, wobei er bis 1997 als Selbstständigerwerbender ein Restaurant betrieb. Am 16. März 2000 meldete sich M.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Der Versicherte leidet an einem chronischen Lumbovertebralsyndrom bei Hohl-Rund-Rücken mit tiefsitzender Brustkyphose, an Arthrosen der Grosszehengrundgelenke, Periarthropathia genu links und rezidivierenden Epikondylopathien radial an beiden Ellbogen (Bericht des Dr. med. S.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 14. April 2000). Nach Abklärung der medizinischen und erwerblichen Verhältnisse - unter anderem durch Einholung eines Gutachtens bei Dr. med. L.________, Physikalische Medizin und Rehabilitation, speziell Rheumaerkrankungen FMH, (vom 8. November 2000) - lehnte die IV-Stelle des Kantons Graubünden mit Verfügung vom 21. März 2001 das Rentenbegehren ab, weil keine Invalidität im Sinne des Gesetzes vorliege. Auf Wiedererwägungs- bzw. Rentenrevisionsgesuche trat sie mit Verfügungen vom 17. Juli und 27. August 2001 nicht ein. Ein Gesuch um prozessuale Revision der Verfügung vom 21. März 2001 lehnte die IV-Stelle verfügungsweise am 11. Oktober 2001 ab. Nachdem sich M.________ am 5. April und 20. Juni 2002 erneut zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung angemeldet hatte, sprach ihm die IV-Stelle nach Einholung eines Gutachtens bei Dr. med. H.________, Rheumatologie FMH, vom 24. Januar 2003 bei einem Invaliditätsgrad von 52 % eine halbe Invalidenrente ab 1. Mai 2003 zu (Verfügung vom 1. Oktober 2003). Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 8. März 2004).