Citation: 6B_1348/2023 E. 2.4

2.4.1 Der Beschwerdeführer belässt es grösstenteils dabei, seine bereits vor der Vorinstanz vorgebrachten Standpunkte zu wiederholen, ohne sich indes mit der konkreten Urteilsbegründung durch die Vorinstanz auseinanderzusetzen. Zudem legt er in weiten Teilen lediglich seine eigene Sicht der Dinge dar. Darauf ist nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 BGG). 2.4.2 Mit Bezug auf die Zeugenaussage von D.________ macht der Beschwerdeführer geltend, diese sei einfach und bestimmt hinsichtlich der Anwesenheit von Personen an einem bestimmten Ort. Was daran inkonsistent sein soll, sei nicht feststellbar. Mit dieser appellatorischen Kritik vermag er die vorinstanzliche Beweiswürdigung mitnichten als willkürlich auszuweisen. Ähnliches gilt bezüglich seiner Ausführungen zu den Aussagen der Zeugin E.________. Er bringt lediglich vor, ihre Aussage würde sich darauf beziehen, wie viele Personen am Vorgang anwesend hätten sein können. In keiner Weise geht er dabei auf die vorinstanzliche Würdigung ein. Sowohl mit den Aussagen von D.________ als auch mit denjenigen von E.________ setzt sich die Vorinstanz schlüssig und nachvollziehbar auseinander. Es ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich begründet dargetan, inwieweit die Beweiswürdigung diesbezüglich offensichtlich falsch und damit willkürlich sein soll. 2.4.3 Ebenso wenig vermag der Beschwerdeführer Willkür zu begründen, soweit er sich gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung mit Bezug auf seine Verletzung wendet. Die Vorinstanz geht ausführlich sowohl auf das Gutachten des IRM vom 28. Februar 2022 als auch auf den vom Beschwerdeführer eingereichten Bericht von Dr. med. F.________ und med. pract. G.________ vom 17. Mai 2022 ein. Sie erwägt, die gutachterlichen Feststellungen zu vorbestehenden degenerativen Veränderungen am Ellenbogengelenk, die in Kenntnis der medizinischen Vorakten und der Aussagen der Beteiligten zu den Einwirkungen an diesem Tag auf den Ellenbogen des Beschwerdeführers erstattet worden seien, würden überzeugen. Diesbezüglich könne auch auf die damit übereinstimmende Einschätzung der behandelnden Ärzte des Kantonsspitals Baden im Bericht vom 14. Dezember 2020 verwiesen werden, die zudem nachvollziehbar darlegen würden, bei Knorpelschäden handle es sich um eine über einen langen Zeitraum entstehende degenerative Veränderung. Vor diesem Hintergrund würden die gutachterlichen Feststellungen durch die andere Beurteilung von Dr. med. F.________ und med. pract. G.________ im Bericht vom 17. Mai 2022 nicht in Frage gestellt. Denn ihre Aussage, das Röntgenbild habe noch keine Arthrosezeichen gezeigt, erscheine mit Blick auf den Röntgenbefund und die gutachterlichen Ausführungen, dass die im Röntgen zur Darstellung gebrachten Knochenfragmente unterschiedliche Ursachen haben könnten, nicht schlüssig. Entsprechend sei auch ihre auf dieser Annahme basierende Kausalitätsbeurteilung nicht nachvollziehbar. Hinzu komme, dass in diesem Bericht auch kein einleuchtender Krankheitsverlauf in zeitlicher Hinsicht dargelegt werde, zeige doch das gerade einmal einen Monat nach dem Ereignistag gemachte MRI bereits schwere Veränderungen im Sinne einer Arthrose vierten Grades, obwohl sich ein solcher Befund gemäss den Ärzten des Kantonsspitals Baden über einen längeren Zeitraum entwickle. Als ebenso nachvollziehbar erachtet die Vorinstanz die gutachterliche Schlussfolgerung, selbst bei Annahme einer traumatischen Entstehungsgeschichte am Ereignistag hätte es zahlreiche mögliche Auslöser gegeben. Dabei sei in Erinnerung zu rufen, dass der Beschwerdeführer vor dem Eintreffen der Polizei bereits eine tätliche Auseinandersetzung mit seinem Untermieter gehabt habe, bei welcher er auf die Treppe gestürzt sei. Der Beschwerdeführer hält diesen schlüssigen Ausführungen der Vorinstanz bloss entgegen, im von ihm eingereichten Privatgutachten werde festgehalten, dass ihm ein Band abgerissen worden sei. Erneut setzt er sich nicht begründet mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinander - insbesondere mit der Frage der Kausalität. Die Vorinstanz führt diesbezüglich denn auch aus, gewisse Umstände würden in den Berichten der behandelnden Ärzte ausser Acht gelassen, weshalb ihre Kausalitätsbeurteilungen die gutachterlichen Schlussfolgerungen nicht in Zweifel zu ziehen vermöchten. Überzeugend erwägt die Vorinstanz in diesem Zusammenhang zudem, die behandelnden Ärzte würden sich ebenso wenig mit der von den Gutachtern erwogenen Möglichkeit auseinandersetzen, dass die erst einen Monat später im MRI dargestellten Befunde, namentlich das Knochenmarksödem und die partielle Sehnenruptur, Folgen des chronisch-degenerativen Prozesses sein könnten. Der Beschwerdeführer belässt es dabei, vorzubringen, die Vorinstanz bekunde das Fehlen der eigenen Kompetenz zur Beurteilung der medizinischen Streitfrage. Inwieweit sie zu Unrecht und in willkürlicher Weise auf das eingeholte Gutachten des IRM abstellt, tut er nicht ansatzweise dar. Ebenso wenig ist bei Betrachtung der schlüssigen Ausführungen der Vorinstanz ersichtlich, inwieweit sie - wie der Beschwerdeführer geltend macht - verpflichtet gewesen wäre, "die medizinische Fachfrage durch einen Obergutachter klären zu lassen". Soweit er überdies behauptet, der Beschwerdegegner habe ihn in den Polizeigriff genommen und ihm dabei ein Sehnenband am Ellbogen abgerissen, so legt er lediglich seine eigene Sicht der Dinge dar und weicht vom vorinstanzlich willkürfrei festgestellten Sachverhalt ab. 2.4.4 Schliesslich ist auch mit Bezug auf die Würdigung der Aussagen der beiden Polizeibeamten keine Willkür erkennbar. Der Beschwerdeführer rügt, der Feststellung der übereinstimmenden Aussagen der Polizeibeamten könne kein erhöhter Beweiswert zukommen. Damit vermag er indes nicht zu begründen, inwieweit die Vorinstanz offensichtlich zu Unrecht von der Glaubhaftigkeit dieser Aussagen ausgeht. Die Vorinstanz erwägt, die Aussagen des Beschwerdegegners seien in sich stimmig, detailliert und nachvollziehbar und es bestünden keine relevanten Widersprüche zwischen seinen verschiedenen Aussagen. Zudem würden seine Angaben weitgehend mit denjenigen von C.________ übereinstimmen. Hinweise darauf, dass die beiden ihre Aussagen miteinander abgesprochen hätten, würden keine vorliegen. Die Aussagen seien grundsätzlich schlüssig und glaubhaft. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht begründet auseinander (Art. 42 Abs. 2 BGG). Gleiches gilt für die vorinstanzlichen Erwägungen zur Glaubwürdigkeit des Beschwerdeführers. Die Vorinstanz sieht in den Aussagen des Beschwerdeführers diverse Unsicherheiten und Diskrepanzen. Unstimmigkeiten gäbe es auch zwischen dem von ihm geschilderten Befund am rechten Ellenbogen und dem Bericht des Kantonsspitals Baden vom 12. Mai 2020. Sie hegt - insbesondere aufgrund des von ihm gezeigten Belastungseifers - Zweifel an der Glaubhaftigkeit der Aussagen des Beschwerdeführers. 2.4.5 Insgesamt vermögen die Rügen des Beschwerdeführers weder mit Bezug auf eine willkürliche Beweiswürdigung noch auf die Verletzung seines Beweisantragsrechts oder seines rechtlichen Gehörs zu überzeugen, soweit angesichts der sehr dürftigen Begründung und der grösstenteils rein appellatorischen Kritik überhaupt darauf einzugehen ist (Art. 42 Abs. 2, 106 Abs. 2 BGG).