Citation: 1C_446/2022 E. 1.2

1.2. Nach Art. 89 Abs. 1 BGG ist zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat, durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind Nachbarinnen und Nachbarn zur Beschwerdeführung gegen ein Bauvorhaben legitimiert, wenn sie mit Sicherheit oder zumindest grosser Wahrscheinlichkeit durch Immissionen betroffen werden, die der Bau oder Betrieb der fraglichen Anlage hervorruft. Als wichtiges Kriterium zur Beurteilung der Betroffenheit dient in der Praxis die räumliche Distanz zum Bauvorhaben bzw. zur Anlage. Die Rechtsprechung bejaht in der Regel die Legitimation von Nachbarinnen und Nachbarn, deren Liegenschaften sich in einem Umkreis von bis zu rund 100 m befinden. Bei grösseren Entfernungen muss eine Beeinträchtigung aufgrund der konkreten Gegebenheiten glaubhaft gemacht werden. Allerdings darf nicht schematisch auf einzelne Kriterien abgestellt werden: eine Gesamtwürdigung anhand der konkreten Verhältnisse ist erforderlich (BGE 140 II 214 E. 2.3 mit Hinweisen; Urteil 1C_145/2022 vom 6. April 2023 E. 1.3). Vorliegend sind die Beschwerdeführenden 2 Eigentümer des Grundstücks Nr. 437, GB Wikon, und der Beschwerdeführer 4 Eigentümer des Grundstücks Nr. 468, GB Wikon. Die Grundstücke liegen in einer Entfernung von ca. 45 m bzw. ca. 75 m des Baugrundstücks. Die Beschwerdeführenden 2 und 4 haben ausserdem am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen. Sie sind somit zur Beschwerde legitimiert. Die Frage, ob auch die übrigen Beschwerdeführenden legitimiert sind, kann somit offen bleiben.