Citation: 6B_736/2024 E. 2.4.4

2.4.4. Hinsichtlich der Trainerjacke hält die Vorinstanz zusammenfassend fest, diese müsse ihres Erachtens in einem Zusammenhang mit der Tat stehen, ansonsten keine Erklärung für die in das Tatgeschehen passenden Bluttropfen des Opfers auf der linken Schulter der Jacke und deren Entsorgung im Container ersichtlich sei. Das bezeichnende Aussageverhalten der Beschwerdeführerin, die trotz ihren DNA-Spuren an der Innenseite der Ärmel erklärte, die Jacke noch nie getragen zu haben, werte sie (die Vorinstanz) als Indiz für die Täterschaft der Beschwerdeführerin. Insbesondere aufgrund der mangelhaften Dokumentation der Sicherstellungssituation der Trainerjacke sowie den übrigen erwähnten Punkten komme diesem Indiz jedoch bloss eine marginale Bedeutung zu (Urteil S. 38). Die Blutspuren des Opfers auf der Jacke, die DNA-Spuren der Beschwerdeführerin an der Innenseite der Ärmel der Jacke, der Fundort im Container und das Bestreiten der Beschwerdeführerin, die Jacke jemals getragen zu haben, sind bewiesene Tatsachen, wovon auch die Beschwerdeführerin ausgeht (vgl. Beschwerde S. 12). Mit ihren appellatorischen Einwänden vermag sie nicht darzulegen, dass die Vorinstanz in Willkür verfällt und den Grundsatz "in dubio pro reo" verletzt, indem sie diese Tatsachen insgesamt als Indiz mit marginaler Bedeutung für die Täterschaft der Beschwerdeführerin wertet. Insbesondere führt die Beschwerdeführerin nicht aus, weshalb die Vorinstanz hinsichtlich der Trainerjacke zum gleichen Ergebnis gelangen müsste wie beim Handschuhfragment (vgl. sogleich E. 2.4.5). Die Vorinstanz begründet ihren Schluss ausführlich und schlüssig, dabei berücksichtigt sie auch, dass das ab der Innenseite des Kragens der Trainerjacke erstellte DNA-Mischprofil, dessen Abgleich keine Übereinstimmung in der DNA-Datenbank ergab, die Aussagekraft der Spuren auf der Trainerjacke abschwächt (Urteil S. 34 ff.).