Citation: 1C_493/2021 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanzen stützten die Zuständigkeit der Baudirektion (bzw. des Amts für Raumentwicklung) auf § 7 der Bauverfahrensverordnung vom 3. Dezember 1997 (BVV, LS 700.6) und Ziff. 1.4.1.4 Anh. BVV. Insofern hat eine Prüfung der Zuständigkeit stattgefunden. Diese ist auch nicht zu beanstanden: Gemäss § 11a der kantonalen Natur- und Heimatschutzverordnung vom 20. Juli 1977 (KNHV; LS 702.11) findet für bewilligungspflichtige Vorhaben, welche inventarisierte Ortsbildschutzobjekte von überkommunaler Bedeutung berühren, ein Bewilligungsverfahren gemäss Bauverfahrensverordnung statt. Im Geltungsbereich einer überkommunalen Schutzanordnung oder eines überkommunalen Inventars betreffend Ortsbildschutz ist die Baudirektion bzw. das Amt für Raumentwicklung zuständig (§ 7 BVV i.V.m. Ziff. 1.4.1.4 Anh. BVV). Da sich das Grundstück des Beschwerdeführers zum Zeitpunkt der Bauverweigerung im Perimeter des kantonalen Ortsbildinventars (KOBI) befand, war das Amt für Raumentwicklung für die Bewilligung zuständig.