Citation: 8C_172/2023 E. 5.3.3

5.3.3. Soweit die Vorinstanz erkannt hat, der RAD habe den Beschwerdeführer persönlich untersucht, einschlägige Tests durchgeführt und dessen Eltern befragt, ist ihr grundsätzlich beizupflichten. Allerdings trifft dies nur bedingt auf das im vorliegenden Verfahren zu diskutierende Geburtsgebrechen gemäss Ziffer 404 aGgV Anhang bzw. Ziffer 404 GgV-EDI Anhang zu. Denn wie bereits erwähnt, geht aus der Stellungnahme des RAD lediglich hervor, dass er den Beschwerdeführer auf eine tiefgreifende Entwicklungsstörung hin untersuchte (Autismus-Spektrum-Störung). Die entsprechenden Abklärungen scheinen folglich - soweit ersichtlich - nicht in einem direkten Zusammenhang mit dem Geburtsgebrechen Ziffer 404 zu stehen.