Citation: 2A.478/1999 25.02.2000 E. 1

1.- a) Auf dem Gebiet der Fremdenpolizei ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde unzulässig gegen die Erteilung oder Verweigerung von Bewilligungen, auf die das Bundesrecht keinen Anspruch einräumt (Art. 100 lit. b Ziff. 3 OG). Sie ist nach der Rechtsprechung aber zulässig gegen Entscheide über die von der Bewilligungserteilung zu trennende Frage, ob für die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, auch wenn darauf kein Anspruch besteht, die Höchstzahlen der Begrenzungsverordnung anwendbar sind (BGE 123 II 125 E. 2 S. 127; 122 II 113 E. 1 S. 116, 403 E. 1 S. 404/405). Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist somit zulässig. b) Gegenstand des angefochtenen Entscheids und damit des vorliegenden Rechtsmittelverfahrens bildet ausschliesslich die Frage der Unterstellung der Beschwerdeführer unter die Begrenzungsvorschriften und nicht die Gewährung eines Anwesenheitsrechts. Das auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung abzielende Beschwerdebegehren ist daher unzulässig, und es kann darauf nicht eingetreten werden (vgl. BGE 119 Ib 33 E. 1b S. 36). c) Die Berücksichtigung neuer Tatsachen bzw. neuer tatsächlicher Vorbringen der Beschwerdeführer ist vorliegend zwar zulässig (vgl. BGE 121 II 97 E. 1c S. 99 e contrario; 113 Ib 327 E. 2b S. 331). Was die Beschwerdeführer aber neu vorbringen, erweist sich indessen als nicht stichhaltig. Die Invalidität der Mutter des Beschwerdeführers 1 ist für die Unterstellungsfrage nicht von Belang, da der Härtefall bei den Beschwerdeführern vorliegen muss. Dass der Mutter die Niederlassungsbewilligung erteilt wurde, ist hier ebenfalls nicht relevant. Der Umstand, dass ein naher Angehöriger über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht in der Schweiz verfügt, kann allenfalls für die Erteilung einer ordentlichen Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 8 EMRK, was nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet, eine Rolle spielen (vgl. BGE 124 II 361 E. 3a S. 366; 120 Ib 257 E. 1e S. 261).