Citation: 1C_441/2022 E. 3.3

3.3. Die Sachurteilsvoraussetzungen von Artikel 84 BGG sind in der Beschwerdeschrift selber darzulegen. Ein Verweis auf die vorinstanzliche Korrespondenz genügt den gesetzlichen Anforderungen nicht (vgl. Art. 42 Abs. 2 Satz 2 BGG; BGE 133 IV 132 E. 1.3; 140 III 115 E. 2). Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer vor Bundesgericht unzulässige Noven vorbringt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Nach den Feststellungen der Vorinstanz hat er im Verfahren vor dem Bundesstrafgericht die fraglichen Einwendungen gegen das portugiesische Urteil nicht thematisiert. Er bestreitet diese prozessualen Feststellungen der Vorinstanz nicht als willkürlich (Art. 105 Abs. 1 i.V.m. Art. 97 Abs. 1 BGG). Darüber hinaus wäre es grundsätzlich auch nicht die Aufgabe des schweizerischen Rechtshilfegerichts, die Rechtsanwendung und insbesondere die Strafzumessung im rechtskräftigen ausländischen Strafurteil, zu dessen Vollstreckung das Auslieferungsersuchen erfolgt ist, materiell zu überprüfen. Konkrete Anhaltspunkte für schwere Mängel des ausländischen Verfahrens sind in diesem Zusammenhang nicht dargetan. Die Vorinstanz stützt sich im Übrigen auf die massgeblichen Rechtsquellen und die einschlägige Praxis des Bundesgerichtes, auf die zurückzukommen hier kein Anlass besteht. Auch sonst ist kein besonders bedeutender Auslieferungsfall ersichtlich, der im Sinne der oben (E. 3.1) dargelegten Rechtsprechung materiell zu prüfen wäre.