Citation: 4A_180/2014 E. A

Die C.Y.________ GmbH (Beklagte 2; Beschwerdegegnerin 2) unterbreitete am 1. Oktober 2008 ein öffentliches Kaufangebot für alle sich im Publikum befindenden Namenaktien der D.________ AG. Am 15. Mai 2009 schlossen die D.________ AG und die C.Z.________ GmbH (heute C.X.________ AG, Beklagte 1, Beschwerdegegnerin 1) einen Fusionsvertrag ab, der am 23. Juni 2009 von der Generalversammlung der D.________ AG genehmigt wurde. Mit Überprüfungsklage vom 12. August 2009 gegen die Beklagten ersuchten A.________ und B.________ (Kläger; Beschwerdeführer), beide mit Wohnsitz in Deutschland, das Zivilgericht des Kantons Basel-Stadt um Festsetzung einer angemessenen Abfindung von ehemaligen Aktionären. Sie waren der Auffassung, nach Art. 105 Abs. 3 FusG sei das Verfahren grundsätzlich kostenlos. Sie fochten den vor Zivilgericht verlangten Kostenvorschuss von Fr. 35'000.-- (Mehrforderung vorbehalten) bis vor Bundesgericht erfolglos an. Das Bundesgericht erkannte, Art. 105 Abs. 3 FusG über die Kostentragung komme nicht zur Anwendung, soweit die Kläger in Kenntnis der vorgesehenen Übernahme frei darüber entscheiden konnten, ob sie Aktien erwerben wollten (Urteil des Bundesgerichts 4A_547/2011 vom 16. Februar 2012).