Citation: 6B_299/2021 E. 1

A.A.________ (Jahrgang xxx) und B.A.________ (Jahrgang yyy) sind Schüler der Sekundarschule der Sekundarschulgemeinde U.________. Am 15. November 2020 erstatteten sie, handelnd durch ihren Vater als gesetzlicher Vertreter, Strafanzeige gegen den Schulpräsidenten der Sekundarschulgemeinde U.________ wegen Nötigung. Diesem wurde vorgeworfen, weiterhin "Gesichtsverhüllungszwang" auszuüben bzw. den Versuch dazu begangen zu haben. Ein Gesichtsverhüllungszwang verletze die über der Verfassung stehenden Menschenrechte der persönlichen Freiheit, der Menschenwürde, der körperlichen und geistigen Unversehrtheit und der Gewissensfreiheit. Da Menschenrechte naturgegeben und völkerrechtlich geschützt seien, könne weder der Bundesrat noch eine Kantonsregierung darüber verfügen. Sie gälten auch und gerade in Notlagen und bestünden somit auch in jeder Situation vor dem Epidemiegesetz. Sie seien unverletzlich und unveräusserlich. Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld nahm eine Strafuntersuchung am 3. Dezember 2020 nicht an die Hand. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 29. Januar 2021 ab. Der Vater wendet sich als gesetzlicher Vertreter im Namen seiner beiden Kinder mit Beschwerde an das Bundesgericht.