Citation: 8C_552/2022 E. 4.4.2

4.4.2. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit der vorinstanzlichen Prüfung der Adäquanz nicht auseinander. Sie behauptet lediglich, die Bejahung der Adäquanz nach damaligen Grundsätzen wäre vertretbar gewesen. Sie begründet dies aber nicht weiter anhand der damals geltenden Sach- und Rechtslage. Dies genügt den Begründungsanforderungen nicht (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Da auch kein offensichtlicher Rechtsfehler vorliegt, ist auf die vorinstanzliche Adäquanzprüfung nicht weiter einzugehen. Nur am Rande sei erwähnt, dass die Beschwerdeführerin nach dem Unfall vom 4. Oktober 1986 offenbar ihre Ausbildung zur Coiffeuse abschliessen konnte und danach während mehrerer Jahre für verschiedene Arbeitgeber tätig war, ehe sie im September 1994 einen Rückfall geltend machte. Vor diesem Hintergrund wäre die Beschwerdeführerin erst recht gehalten gewesen, sich mit der vorinstanzlichen Adäquanzprüfung zu befassen und aufzuzeigen, welche Kriterien ihrer Ansicht nach erfüllt sein sollen.