Citation: 2C_503/2019 E. 3.2.4

3.2.4. Wie die Vorinstanz zu Recht ausgeführt hat und auch unbestritten ist, ist auch das weitere Verhalten des Beschwerdeführers zu berücksichtigen (dazu Urteil 2C_844/2013 vom 6. März 2014 E. 4.2). Nach der Verurteilung vom 14. September 2015 wurde der Beschwerdeführer im November 2015 ein weiteres Mal verwarnt. Trotzdem ist er danach noch zweimal strafrechtlich in Erscheinung getreten: Es handelt sich erstens um eine Verletzung des Strassenverkehrsrechts (ungenügender Abstand und Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit) sowie zweitens um eine Verletzung des Ausländer- und Integrationsgesetzes und wiederum des Strassenverkehrsrechts. Bei beiden Verurteilungen handelt es sich um weniger gravierende Verurteilungen. Obwohl es sich bei den beiden Verurteilungen um geringere Strafen und zwar "nur" um Geldstrafen handelt, zeigt sich doch, dass strafrechtliche Verurteilungen und migrationsrechtliche Verwarnungen den Beschwerdeführer wenig beeindrucken. Auch zuvor ist er - wie die Vorinstanz einlässlich dargelegt hat - bereits mehrfach - allerdings weitgehend wegen Delikten mit Bagatellcharakter - mit dem Gesetz in Konflikt geraten, was das Bild des Beschwerdeführers, der wenig Einsicht und Respekt gegenüber der Rechtsordnung zeigt, abrundet. Insofern erhöht sich damit das Gewicht des öffentlichen Interesses.