Citation: 5C.45/2003 04.03.2003 E. 1

dass das Kantonsgericht (u.a. nach Anhörung von Mutter und Tochter und gestützt auf ein kinderpsychiatrisches Gutachten) erwog, der Tochter sei die Wiederaufnahme der persönlichen Beziehungen zur Mutter nicht zuzumuten, weil die Tochter eine starke emotionale Bindung zu den als psychologische Eltern betrachteten Pflegeeltern habe und nichts mehr mit der Mutter zu tun haben wolle, welcher Wille in Anbetracht des Alters der Tochter und des gespannten Verhältnisses zwischen den Pflegeeltern und der Mutter zu respektieren sei, zumal die 1993 erfolgte Entführung der Tochter durch die Berufungsklägerin nach Brasilien und ihre Rückverbringung zu den Pflegeeltern in die Schweiz für die Tochter ein einschneidendes, traumatisierendes Erlebnis gewesen sei, welches sie jahrelang habe Angst gegenüber ihrer Mutter empfinden lassen, dass die Zulässigkeit der eidgenössischen Berufung eine Darlegung darüber voraussetzt, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt sein sollen (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG), dass mit anderen Worten in der Berufung auf die Begründung des kantonalen Urteils einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 116 II 745 E. 3), dass die vorliegende Berufung keine Begründung enthält, dass sich die Berufungsklägerin vielmehr darauf beschränkt, auf eine (bei einer kantonalen Instanz eingereichte) Eingabe vom 2. Oktober 2001 zu verweisen, dass indessen die Berufungsschrift selbst die von Art. 55 Abs. 1 lit. c OG vorausgesetzte Begründung zu enthalten hat, weshalb es nicht genügt, auf kantonale Eingaben zu verweisen (BGE 116 II 92 E. 2), dass sich im Übrigen die Vorbringen in der erwähnten Eingabe vom 2. Oktober 2001 in Tatsachenbehauptungen erschöpfen, die in den Feststellungen des Kantonsgerichts keine Stütze finden und daher im Berufungsverfahren ohnehin unzulässig wären (Art. 55 Abs. 1 lit. c, 63 Abs. 2 OG), dass somit auf die Berufung nicht einzutreten ist, dass die Berufungsklägerin kostenpflichtig wird (Art. 156 Abs. 1 OG), dass abschliessend festgehalten werden kann, dass es durchaus bundesrechtskonform ist, dem Willen einer 14-jährigen Tochter beim Entscheid über den persönlichen Verkehr mit der Mutter entscheidende Bedeutung beizumessen (BGE 126 III 219 E. 2b), im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt: