Citation: 1C_205/2023 E. 3.3

3.3. Weiter rügen die Beschwerdeführenden eine Gehörsverletzung im Zusammenhang mit der Baustellenerschliessung. Zusammengefasst machen sie geltend, über die Auflage im Genehmigungsentscheid, wonach die Baustellenerschliessung über die Sonnhaldenstrasse und den Allmendweg bzw. die Sonnhalde zu erfolgen hätte, sollte die Erschliessung über die ausserhalb der Bauzone liegenden Grundstücke Nrn. 625, 627, 628 und 637 nicht bewilligt werden können, sei im Einspracheverfahren nicht verhandelt worden. Eine Alternativlösung für die geplante Führung des Baustellenverkehrs hätte aufgelegt und im Einspracheverfahren diskutiert werden müssen. Weil dies unterlassen worden sei, sei die behördliche Orientierungspflicht verletzt. Das Bundesgericht habe ausserdem zu prüfen, ob ein Verstoss gegen Treu und Glauben oder gegen andere Verfahrensgrundsätze vorliege.