Citation: 7B_226/2025 E. 1

A.________ reichte am 11. November 2024 bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis Strafanzeige ein gegen B.________. Mit Schreiben vom 21. November 2024 informierte die Staatsanwaltschaft A.________, dass aufgrund seiner Strafanzeige nicht ersichtlich sei, was für einen Sachverhalt er B.________ vorwerfe. Sie setzte ihm deshalb ein Frist von 10 Tagen an, um den Sachverhalt nochmals darzulegen. A.________ antwortete auf dieses Schreiben und führte aus, es "stinke" ihm, die Strafanzeige mit präzisen Formulierungen zu den Straftatbeständen "dem faulen Staatspersonal vorzubuchstabieren" und die Staatsanwaltschaft die Strafanzeige vom 11. November 2024 vielmehr genau zu analysieren habe. In der Folge reichte A.________ am 5. Dezember 2024 beim Kantonsgericht des Kantons Wallis eine Beschwerde wegen Rechtsverweigerung durch die Staatsanwaltschaft ein. Das Kantonsgericht wies die Beschwerde mit Verfügung vom 6. Februar 2025 ab, soweit es darauf eintrat. Zur Begründung führte es im Wesentlichen aus, aufgrund des im Rahmen der Strafanzeige vom 11. November 2024 umschriebenen, mehrere Länder betreffenden Sachverhalts habe sich die staatsanwaltschaftliche Einladung zur Ergänzung der Strafanzeige bereits zur Klärung der sachlichen und örtlichen Zuständigkeiten aufgedrängt. Eine Rechtsverweigerung sei deshalb nicht ersichtlich.