Citation: 7B_35/2024 E. 4.1

4.1. Wie das Bundesgericht bereits im Urteil 7B_554/2023 vom 23. April 2024 festgestellt hat, fehlt es dem Beschwerdeführer in der vorliegenden Konstellation, auch in seiner Eigenschaft als Berufsgeheimnisträger, an der Siegelungsberechtigung, zumal er als Beschuldigter nicht legitimiert ist, in derselben Strafsache das Arztgeheimnis als Entsiegelungshindernis anzurufen (Art. 264 Abs. 1 lit. c StPO; BGE 141 IV 77 E. 5.2; 140 IV 108 E. 6.5; 138 IV 225 E. 6.1-6.2; zit. Urteil 7B_554/2023 E. 4.5 und 5.5). Der Beschwerdeführer ist im Übrigen auch nicht Inhaber der bei bei den Revisionsstellen der mutmasslich geschädigten Gesellschaft und bei einer Treuhandfirma erhobenen Geschäftsunterlagen. Ebenso wenig hat er diesbezüglich eigene schutzwürdige Geheimnisinteressen substanziiert. Da hier nach den willkürfreien Feststellungen der Vorinstanz auch keine höchstpersönlichen Krankengeschichten bzw. Arztberichte zu edieren waren oder ediert wurden, sind auch keine Patientinnen oder Patienten als allfällige Drittbetroffene beizuziehen (vgl. BGE 141 IV 77 E. 5.2; zit. Urteil 7B_554/2023 E. 4.5 und 5.5). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers lässt sich aus dem Umstand, dass im Verfahren 7B_554/2023 (betreffend am 24. März 2023 erhobene Bankunterlagen) teilweise auch materielle Entsiegelungsvoraussetzungen mitgeprüft wurden, nicht automatisch ableiten, dass im vorliegenden Fall eine Siegelungsberechtigung bestünde. Ein Siegelungsbegehren seitens einer siegelungsberechtigten Person lag der Vorinstanz nicht vor, weshalb diese die edierten Asservate schon deshalb ohne Prüfung von materiellen Entsiegelungsvoraussetzungen an die Staatsanwaltschaft zur weiteren Verwendung im Untersuchungsverfahren freigeben durfte (Art. 246-a248 StPO).