Citation: 2C_332/2020 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer hielt 100 % bzw. 50 % der Aktien an den beiden Gesellschaften, die ihm Verwaltungsratshonorare ausrichteten und darüber im vereinfachten Abrechnungsverfahren abrechneten. Er war bei beiden Gesellschaften alleiniges Mitglied des Verwaltungsrats mit Einzelzeichnungsbefugnis. Aus der jeweiligen Beteiligungsquote und der Stellung als einziges Mitglied des Verwaltungsrats schloss die Vorinstanz gestützt auf die allgemeine Lebenserfahrung, dass der Beschwerdeführer über beide Gesellschaften die Kontrolle ausgeübt habe. Er habe die Höhe der bezahlten Beträge frei anpassen und derart auf die Gesellschaften bzw. Tätigkeiten aufteilen und betragsmässig begrenzen können, dass jeweils eine Abrechnung über Sozialversicherungsbeiträge und Steuern im vereinfachten Abrechnungsverfahren möglich war.