Citation: 8C_555/2023 E. 4.2.2

4.2.2. Sodann hielt das kantonale Gericht fest, dem Bericht des Dr. med. C.________ vom 13. Oktober 2022, mit dem sich der Beschwerdeführer erneut zum Leistungsbezug angemeldet habe, sei einzig zu entnehmen, dass der Therapieerfolg mit dem Arzneimittel Humira fraglich sei und es weiterhin praktisch monatlich zu Notfallkonsultationen mit Abszessinzisionen komme. Dr. med. C.________ wiederhole die vor dem Vergleichszeitpunkt geäusserte Ansicht seines Vorgängers Dr. med. B.________, dass die krankheitsbedingten Absenzen zur Kündigung der Arbeitsverhältnisse mit der AMAG und dem Transportunternehmen Vitaliser geführt hätten. Daraus lasse sich keine Verschlechterung, sondern vielmehr ein unveränderter Gesundheitszustand ableiten. Das im Vorbescheidverfahren aufgelegte Zeugnis des Dr. med. C.________, wonach der Beschwerdeführer vom 7. bis 30. November 2022 vollständig arbeitsunfähig gewesen sei, reiche mangels Dauerhaftigkeit nicht aus, um eine anspruchsrelevante Veränderung zu begründen.