Citation: 2C_670/2015 E. 3.2

3.2. Im Kern zielen die Ausführungen des Steuerpflichtigen darauf ab, den Gehalt der streitbetroffenen Norm als solchen zu rügen. Er beschwert sich darüber, dass mit dem Begriff "Patenkind" ein traditionelles, an die christlichen Konfessionen gebundenes Verständnis verbunden sei. Nach den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) steht fest, dass der vorverstorbene Ehemann der Erblasserin als Taufpate des Steuerpflichtigen wirkte, die Erblasserin aber in keinem hinreichenden höchstpersönlichen Verhältnis zum Steuerpflichtigen stand. Diesem kam damit zwar durchaus die Eigenschaft als "Patenkind" im steuerrechtlichen Sinne zu, aber nicht gegenüber der Erblasserin, wovon er auszugehen scheint. Der gegenteilige Schluss der Vorinstanz erweist sich indes nicht als geradezu unhaltbar, was der Steuerpflichtige kraft der ihm obliegenden qualifizierten Rüge- und Begründungspflicht nachzuweisen gehabt hätte (Art. 42 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG).