Citation: 5A_215/2010 31.05.2010 E. B

B.a Am 24. Oktober 2006 leitete Z.________ beim Bezirksgericht Kreuzlingen ein Scheidungsverfahren ein und verlangte gleichzeitig die Anordnung vorsorglicher Massnahmen für die Dauer des Scheidungsverfahrens. Nach Anhörung beider Parteien regelte das Bezirksgericht Kreuzlingen mit "superprovisorischer Verfügung" vom 21. November 2006 vorläufig die Obhutszuteilung und das Besuchsrecht, die Unterhaltsbeiträge an die Kinder und an die Ehefrau sowie die Nutzung der ehelichen Wohnung. B.b Mit Verfügung (vorsorglicher Massnahme) vom 28. April 2008 bestätigte das Bezirksgericht Kreuzlingen seine superprovisorische Anordnung. Es stellte fest, dass die Parteien seit dem 16. Oktober 2006 getrennt leben, und teilte die Obhut über die Kinder der Mutter zu. Weiter regelte es das Besuchsrecht des Vaters und wies Z.________ die eheliche Wohnung zur Benützung zu. Es rechnete X.________ ein hypothetisches Einkommen von Fr. 6'500.-- bis Fr. 7'000.-- an und verpflichtete ihn zur Zahlung von Kinderunterhaltsbeiträgen von monatlich je Fr. 850.-- (zuzüglich allfällig erhältlicher Kinder- und ähnlicher Sozialzulagen) sowie zu einem Unterhaltsbeitrag von monatlich Fr. 2'800.-- an seine Ehefrau. Diese Beiträge waren rückwirkend auf den 16. Oktober 2006 auszurichten.