Citation: K 57/04 24.08.2004 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen über den Abschluss einer Taggeldversicherung (Art. 67 Abs. 1, 68 Abs. 1, 72 Abs. 1 KVG) und die Rechtsprechung, wonach die Versicherer befugt sind, die Taggeldversicherung für Personen, die das 65. Altersjahr vollendet haben, statutarisch einzuschränken oder aufzuheben (BGE 124 V 201 ff.), richtig wiedergegeben. Ebenso hat die Vorinstanz zutreffend dargelegt, dass der Anspruch auf Taggeld einen krankheitsbedingten Erwerbsausfall voraussetzt (BGE 130 V 37 Erw. 3.2 mit Hinweis). Darauf kann verwiesen werden. 2.2 Der in Art. 9 BV verankerte Grundsatz von Treu und Glauben schützt den Bürger und die Bürgerin in ihrem berechtigten Vertrauen auf behördliches Verhalten und bedeutet u.a., dass falsche Auskünfte von Verwaltungsbehörden unter bestimmten Voraussetzungen eine vom materiellen Recht abweichende Behandlung der Rechtsuchenden gebieten. Gemäss Rechtsprechung und Doktrin ist eine falsche Auskunft bindend,