Citation: 9C_442/2023 E. 2.1

2.1. Die beschwerdeführende Vorsorgeeinrichtung rügt, die Vorinstanz habe einen am 16. Juni 2023 per Einschreiben versendeten aussergerichtlichen Vergleich nicht mehr berücksichtigt, obwohl das angefochtene Urteil erst am 21. Juni 2023 versendet worden sei. Dieser Einwand zielt ins Leere. So fehlt es bereits am Nachweis, dass die Parteien tatsächlich am "12. beziehungsweise 14. Juni 2023" einen entsprechenden aussergerichtlichen Vergleich geschlossen haben. Wohl lässt ein bei den Akten liegendes Einschreiben an die Vorinstanz vermuten, dass eine nicht näher umschriebene Vereinbarung getroffen wurde. Die im vorliegenden Verfahren von der Vorsorgeeinrichtung als Beweis offerierte Abzahlungsvereinbarung ist indessen weder datiert noch unterzeichnet. Selbst wenn aber diesbezüglich auf die Darstellung in der Beschwerde abgestellt würde, hätte das kantonale Gericht erst am 19. Juni 2023 Kenntnis über die Vereinbarung erlangt. Damit war eine Berücksichtigung im Urteil vom 14. Juni 2023 ohnehin ausgeschlossen. Entsprechend erübrigen sich aber auch zum vornherein Weiterungen zum Einwand, die Vorinstanz hätte in analoger Anwendung von Art. 58 Abs. 1 VwVG (SR 172.021) den aussergerichtlichen Vergleich als Gesuch um eine Wiedererwägung lite pendente entgegennehmen müssen. Dass das bereits am 14. Juni 2023 gefällte Urteil erst einige Tage später am 21. Juni 2023 versandt wurde, ändert an all dem nichts.