Citation: 4C.139/2006 15.08.2006 E. 1

Mit Berufung kann geltend gemacht werden, der angefochtene Entscheid beruhe auf einer Verletzung des Bundesrechts. Wegen Ver-letzung verfassungsmässiger Rechte der Bürger ist die staatsrechtliche Beschwerde vorbehalten (Art. 43 Abs. 1 OG). Erörterungen über die Verletzung kantonalen Rechts sind in der Berufung unzulässig (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Auf die Antwort und die Anschlussberufung sind die Formvorschriften, die für die Berufungsschrift gelten, sinngemäss anwendbar (Art. 59 Abs. 3 OG). 1.1 Der Kläger rügt in der Anschlussberufung, die Vorinstanz habe Art. 58 Abs. 2 und Art. 64 der Zivilprozessordnung des Kantons Bern verletzt, indem sie ihm wegen unnötiger Weitläufigkeit einen Teil der Prozesskosten und eine reduzierte Parteientschädigung auferlegt und keine Parteientschädigung zugesprochen habe. Er rügt damit eine Verletzung kantonalen Rechts, was im vorliegenden Verfahren unzulässig ist. Auf die Anschlussberufung ist nicht einzutreten. 1.2 Die Beklagte bringt unter anderem vor, die Vorinstanz habe die Bedeutung des Verfahrens um Neues Recht unzutreffend interpretiert und insbesondere die Tragweite von Art. 373 der Zivilprozessordnung des Kantons Bern verkannt. Sie rügt damit eine Verletzung kantonalen Rechts. Ihre Vorbringen sind nicht zu hören, soweit sie aus ihrer vom angefochtenen Entscheid abweichenden Auslegung des kantonalen Rechts eine Folge für die bundesrechtliche Frage der Verjährung ableiten will. Es ist insofern von der verbindlichen Darstellung im angefochtenen Entscheid auszugehen.