Citation: 5P.446/2002 14.02.2003 E. 3

Der Beschwerdeführer macht des Weiteren geltend, das Obergericht verfalle in Willkür bzw. mache sich rechtsungleicher Behandlung schuldig, indem es bei der Bedarfsrechnung seine (des Beschwerdeführers) Steuern mit der Begründung unberücksichtigt lasse, diese würden nicht bezahlt. Demgegenüber würden beim Bedarf der Beschwerdegegnerin deren Steuern ohne entsprechenden Zahlungsnachweis eingesetzt. Der Beschwerdeführer verfolgt eine Ausbildung und hat selbst eingeräumt, dass er keine Steuern zu zahlen hat. Angesichts dieses Umstandes erweist sich der obergerichtliche Entscheid, welcher nicht anfallende Kosten bzw. Auslagen auch nicht berücksichtigt, in dieser Hinsicht nicht als willkürlich. Nicht belegt ist sodann die Annahme des Beschwerdeführers, die Beschwerdegegnerin zahle ihre Steuern nicht. Die Vorbringen sind somit insgesamt nicht geeignet, Willkür bzw. eine rechtsungleiche Behandlung nachzuweisen.