Citation: 1B_72/2017 E. 2.4.3

2.4.3. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, dass eine Verurteilung ausländerrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte, da aufgrund von Art. 121 Abs. 3 BV "Drogenhandel" automatisch zu einem Widerruf der ausländerrechtlichen Bewilligung führen könnte, ist festzuhalten, dass Art. 121 Abs. 3 BV nicht direkt anwendbar ist und eine rückwirkende Anwendung von Art. 66a Abs. 1 StGB für vor dem 1. Oktober 2016 begangene Taten nicht in Frage kommt (vgl. Urteil 2C_822/2016 vom 31. Januar 2017 E. 3.3.1 mit Hinweisen). Inwiefern ihm sonst ausländerrechtliche Konsequenzen drohen könnten, legt der Beschwerdeführer nicht dar.