Citation: H 250/99 03.04.2000 E. 2

2.- a) Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grundsätze über die Abgrenzung der selbstständigen von der unselbstständigen Erwerbstätigkeit (Art. 5 und 9 AHVG sowie Art. 6 ff. AHVV; BGE 123 V 162 Erw. 1, 122 V 172 Erw. 3b, 119 V 165) zutreffend dargelegt. Gesagtes gilt auch bezüg- lich der Voraussetzungen, unter denen ein Wechsel des Bei- tragsstatuts zulässig ist, wenn über die in Frage stehenden Sozialversicherungsbeiträge bereits rechtskräftig verfügt worden ist (BGE 122 V 169, 121 V 1). Darauf kann verwiesen werden. b) Die Vorinstanz hielt unter einlässlicher Würdigung der Vorbringen und Beweismittel der Verfahrensbeteiligten in ihrem Entscheid zutreffend fest, weshalb der Beschwerde- führer als Angestellter der Firma im Sinne des AHVG gelten muss und daher auf den von dieser Unternehmung an den Ver- sicherten im fraglichen Zeitraum (1992 - 1994) bezahlten Geldern paritätische Sozialversicherungsbeiträge geschuldet sind, dies obwohl die Ausgleichskasse Basel-Stadt mit Ver- fügung vom 8. November 1996 betreffend die Beitragsjahre 1996/97 die Tätigkeit des Versicherten für die Firma in den Bemessungsjahren 1993/94 als selbstständige Erwerbstätig- keit erfasst hat. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was den Entscheid des kantonalen Gerichts als bundesrechts- widrig oder die vorinstanzliche Feststellung des Sachver- haltes als mangelhaft in Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG er- scheinen liesse (vgl. Erw. 1b). Insbesondere hat das kan- tonale Gericht dem Umstand Rechnung getragen, dass die Firma dem Beschwerdeführer die Anschaffung eines Computers, wie ihn die Kursleiter für ihre Vorbereitung benötigt haben, nicht vergütete. Ebenso berücksichtigte es, dass das Einkommen des Versicherten einzig von Art und Zahl der ihm übertragenen Einsatzverträge abhängig war und die Firma es war, welche die Arbeitszeiten genauso wie den Ausbildungs- plan einseitig festlegte (was übrigens gerade für und nicht gegen ein Angestelltenverhältnis spricht), weshalb der Ein- wand, die Vorinstanz sei auf die in der Beschwerdeschrift dargelegten Argumente (Dauer der einzelnen Einsatzverträge; eigene, nicht von Firma bezahlte Investitionen; Lohnzah- lungsmodalitäten, inkl. Pensionskasse; Arbeitszeit; Ein- fluss auf Planung) im angefochtenen Entscheid nicht einge- gangen, fehl geht. Ob schliesslich der Beschwerdeführer durch die Annahme einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit gegenüber anderen Kursleitern der Firma, die von der Kasse als selbstständig erwerbstätig erfasst sind, wettbewerbs- rechtlich benachteiligt wird, ist für die AHV-rechtliche Qualifikation ohne Belang.