Citation: 6B_1024/2022 E. 2.3.1

2.3.1. Es ist nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz das ihr zustehende Ermessen verletzt oder relevante Strafzumessungskriterien ausser Acht gelassen hätte. Die ausgefällte Gesamtfreiheitsstrafe von 37 Monaten erscheint im Gegenteil, gerade angesichts der langen Deliktsdauer, der grossen Betäubungsmittelmenge und der rein egoistischen, pekuniären Interessenlage des Beschwerdeführers, als milde. Entgegen seiner Auffassung ist es zudem, angesichts des engen sachlichen Zusammenhangs schlüssig, dass die Vorinstanz auch für die einfachen Widerhandlungen gegen das BetmG Freiheitsstrafen für erforderlich hält. Ohnehin fallen diese lediglich mit 30 Tagen ins Gewicht, was nicht zu beanstanden ist. Daran ändert nichts, dass die Vorinstanz das bis 31. Dezember 2017 gültig gewesene Sanktionenrecht anwendet, aber dennoch eine kurze Freiheitsstrafe anstelle einer Geldstrafe ausspricht (aArt. 41 StGB). Wie der Beschwerdeführer selbst einräumt, ist dies auch nach altem Recht zulässig, wenn, wie vorliegend, eine negative Legalprognose zu stellen und zu erwarten ist, dass die Geldstrafe angesichts der finanziellen Verhältnisse des Beschwerdeführers nicht vollzogen werden kann. Beides begründet die Vorinstanz schlüssig (vgl. oben E. 2.2.2 erster Absatz).