Citation: 8C_42/2022 E. 5.1

5.1. Nach den vorinstanzlichen Feststellungen ist gestützt auf das voll beweiskräftige estimed-Gutachten eine allein neurologisch durch Schwindel und chronische Kopfschmerzen begründete (und angesichts des unauffälligen kognitiven Leistungsprofils wohlwollend eingeschätzte) Arbeitsunfähigkeit von 30 % ausgewiesen. Es sei diesbezüglich von einer unveränderten Situation seit Ablauf des Wartejahrs ab Oktober 2018 auszugehen. Die Arbeitsfähigkeitsbescheinigung gelte sowohl für die angestammte als auch für jede andere leidensangepasste Tätigkeit. Unter Verzicht auf eine Ermittlung der Vergleichseinkommen im Einzelnen schloss das kantonale Gericht auf einen Invaliditätsgrad von ebenfalls 30 %, zumal sich die Gewährung eines leidensbedingten Abzuges nicht rechtfertige.