Citation: 8C_529/2024 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin wendet ein, die Vorinstanz sei zum Schluss gelangt, dass im Verwaltungsverfahren der Sachverhalt unzureichend abgeklärt worden und die Abklärungslücke im Gerichtsverfahren zu schliessen gewesen sei. Deswegen seien die Gutachtenskosten von Fr. 14'200.- durch die Beschwerdeführerin zu tragen. Die Vorinstanz habe es zum einen unterlassen, sich mit dem Honorar von Dr. med. B.________ (Psychiatrie) und Dr. phil. C.________ (Neuropsychologie) auseinanderzusetzen und zum andern habe sie in Verletzung ihrer Begründungspflicht nach Art. 61 Abs. 1 lit. h ATSG nicht dargelegt, welche Weisungen des BSV bei diesen Abklärungen als Richtschnur im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung dienen könnten. Mittlerweile gebe es eine Vereinbarung mit dem BSV betreffend die Erstellung von bidisziplinären Gutachten, die als Orientierung herangezogen werden könnte. Diese äussere sich auch zur finanziellen Abgeltung und enthalte im Anhang Zusatztarife und Erläuterungen zur Vergütung bidisziplinärer Gutachten, wobei eine neuropsychologische Abklärung lediglich als Zusatzuntersuchung gelte. Somit liege ein monodisziplinäres psychiatrisches Gutachten mit neuropsychologischer Zusatzuntersuchung vor.