Citation: 8C_560/2022 E. 4.2.1

4.2.1. Die Beschwerdeführerin bringt zunächst vor, es bestehe ein offensichtlicher Widerspruch zwischen ihren Angaben in der Selbstdeklaration vom 11. Februar 2021 und den Feststellungen im Abklärungsbericht Hilflosigkeit vom 8. April 2021. Die Fachperson habe weder nachgefragt noch überprüft, inwieweit sie Dritthilfe bei den Transfers benötige. Das kantonale Gericht hat dazu festgehalten, die Beschwerdeführerin habe deklariert, sie benötige kaum Hilfe beim An- und Auskleiden und könne beim Aufstehen/Absitzen/Abliegen fast alles selber erledigen. Wenn sie nun geltend mache, sie könne die entsprechenden Transfers kaum selbstständig durchführen, sei ihr entgegenzuhalten, dass praxisgemäss den vor Ort getätigten Angaben, die frei von Überlegungen versicherungsrechtlicher Natur abgegeben worden seien, im Rahmen der Beweiswürdigung grösseres Gewicht zukomme als späteren Ausführungen. Selbst wenn die vorgebrachten Einschränkungen bei den Transfers aufs Sofa und ins Auto bestünden, so habe sich die Abklärungsperson in ihrer ergänzenden Stellungnahme eingehend damit befasst und dargetan, weshalb diese nicht die Annahme einer erheblichen und regelmässigen Dritthilfe rechtfertigten. Dem hat das Bundesgericht insoweit nichts beizufügen.