Citation: 5A_344/2023 E. 2

Das Obergericht hat festgehalten, der Beschwerdeführerin gelinge es nicht, überzeugend darzulegen, inwiefern ein schützenswertes Interesse vorliege und deshalb der Nichteintretensentscheid des Bezirksgerichts falsch sei. Sie lege zwar ihre Gründe dar, weshalb ihr Name durchgehend mit Grossbuchstaben zu schreiben sei (fehlende gesetzliche Grundlage für eine Grossschreibung Anwendung des Registerharmonisierungsgesetzes, Praxis der Ausgleichskasse). Sie lege aber nicht dar, dass der aktuelle Eintrag im Grundbuch ein Risiko darstellen würde, indem ihr Eigentum am Grundstück bestritten werden könnte; insbesondere behaupte sie nicht, dass dieses in der Vergangenheit schon einmal in Frage gestellt worden wäre. Ebenso wenig führe sie aus, inwiefern ein potentielles Risiko mit der durchgängigen Verwendung von Grossbuchstaben vermindert würde, zumal sie nach den zutreffenden bezirksgerichtlichen Erwägungen mit ihrem derzeitigen Eintrag eindeutig als Eigentümerin der Liegenschaft zu identifizieren sei.