Citation: 5A_340/2020 E. 2

Mit der subsidiären Verfassungsbescherde kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 116 BGG), wofür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG). Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheides klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen, während auf appellatorische Ausführungen nicht eingetreten werden kann (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 142 III 364 E. 2.4 S. 368). In der Begründung zur subsidiären Verfassungsbeschwerde (Ziff. 40 und 41) machten die Beschwerdeführer zwar geltend, dass eine Verletzung des Willkürverbotes sowie des Grundsatzes von Treu und Glauben gerügt werden könne. Indes halten sie anschliessend einzig fest, die angefochtenen Beschlüsse würden in krasser Weise gegen das Gebot des Handelns nach Treu und Glauben verstossen, indem mit der nachträglichen Genehmigung eine Vereinbarung zwischen ihnen als direkt Betroffenen und D.________ gefunden worden sei, aber diese gerade das Gegenteil getan habe. Die Beschlüsse vom 23. Oktober 2017 liessen sich deshalb nicht mit dem Grundsatz von Treu und Glauben vereinbaren und sachlich rechtfertigen, sondern sie seien willkürlich und verdienten keinen Schutz; sie seien einzig gefasst worden, um ihre Klage zu bodigen. Es geht nicht darum, ob die gefassten Beschlüssen willkürlich sind; vielmehr wäre mit der subsidiären Verfassungsbeschwerde aufzuzeigen, inwiefern das angefochtene Urteil gegen Verfassungsbestimmungen verstossen soll, denn allein das Urteil der letzten kantonalen Instanz bildet das Anfechtungsobjekt der subsidiären Verfassungsbeschwerde (vgl. Art. 75 Abs. 1, Art. 106 Abs. 2 und Art. 117 BGG). Dies würde eine substanziierte Auseinandersetzung mit den Erwägungen des immerhin über 20-seitigen obergerichtlichen Urteils bedingen, welche in der Beschwerdebegründung Ziff. 40 und 41 nicht ansatzweise erfolgt.