Citation: 6B_645/2023 E. B

Am 6. März 2023 stellte das Kantonsgericht des Kantons Luzern die teilweise Rechtskraft des erstinstanzlichen Urteils betreffend die Einziehung und Vernichtung des sichergestellten Taschenmessers, die Verweisung des Privatklägers mit seiner Schadenersatzforderung auf den Zivilweg sowie die ihm zugesprochene Genugtuung fest (Ziff. 1). Es verurteilte A.________ wegen versuchter (eventual-) vorsätzlicher Tötung im Sinne von Art. 111 in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB (Ziff. 2) und bestrafte ihn mit einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren (Ziff. 3). Weiter ordnete es die Landesverweisung von A.________ für die Dauer von acht Jahren sowie deren Ausschreibung im Schengener Informationssystem an (Ziff. 4). Im Übrigen regelte es die Kosten- und Entschädigungsfolgen (Ziff. 5.1-5.5).