Citation: 1A.108/2002 02.10.2002 E. 3

3.1 Das Verwaltungsgericht soll den Sachverhalt krass unrichtig und falsch festgestellt haben (Art. 104 lit. b OG i. V. m. Art. 105 Abs. 2 OG). So habe es völlig unberücksichtigt gelassen, dass die Y.________-Senken nicht zur Bewirtschaftung geeignet seien. Der Schadstoffgehalt des Wassers sei aufgrund der intensiv betriebenen Milchwirtschaft zu hoch. Das Gelände lasse auch kein günstiges Verhältnis zwischen Tief- und Flachwasser zu. Zudem sei die Wasserfläche heute kleiner als diejenige der ursprünglich bewilligten Teiche zusammen. Der Y.________-Teich werde nur noch als Schilf- und Feuchtpflanzenfläche wahrgenommen. Das Füllen des Teiches sei ohne bauliche Veränderungen nicht möglich. Der in Frankreich lebende Beschwerdeführer könne sich eine Bewirtschaftung des Teiches gar nicht vorstellen, weshalb eine zweckwidrige Verwendung nicht in Frage komme. Zudem sei eine Verstopfung der bestehenden Abflussleitungen vollkommen unmöglich. Bei den Teichen X.________ sei eine Verstopfung ebenfalls ausgeschlossen, da die drei voneinander unabhängigen Abläufe ummantelt seien und sich innerhalb des Ablaufschachtes befänden. 3.2 Gemäss Art. 105 Abs. 2 OG ist das Bundesgericht an die Feststellung des Sachverhalts gebunden, wenn die Vorinstanz eine richterliche Behörde war und diese den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt hat. Das Verwaltungsgericht hielt fest, der Y.________-Teich sei praktisch leer und verwachsen sowie das Gelände teilweise sumpfig. Der Teich X.________ habe sich unansehnlich und fast leer präsentiert, währenddem er beim Augenschein der Baudirektion des Kantons Zug noch teilweise gefüllt gewesen sei. Das Verwaltungsgericht bezweifelte auch nicht, dass die bestehenden Röhrensysteme bei gutem Unterhalt im Normalfall genügten, führte aber auch aus, die grossen Weiher könnten ohne weiteres wieder aufgestaut werden. Aufgrund der Umstände ist es nicht offensichtlich falsch anzunehmen, der Beschwerdeführer könne die Teiche wieder aufstauen. So könnte er ohne grossen Aufwand die Ablaufschächte in den Teichen (teilweise) schliessen, wodurch das Wasser anstiege. Inwiefern die Sachverhaltsfeststellungen des Verwaltungsgerichts daher offensichtlich unrichtig bzw. falsch sein sollen, ist nicht ersichtlich.