Citation: 1P.464/2006 10.11.2006 E. 1

1.1 Da das Obergericht auf Gegenbemerkungen verzichtet hat, ist der Verfahrensantrag des Beschwerdeführers, es sei ihm gegebenenfalls Frist zur Ergänzung der Beschwerde anzusetzen, hinfällig. 1.2 Das angefochtene Urteil stellt einen Endentscheid dar. Da das Obergericht als zweite Instanz entschieden hat, steht die kantonale Nichtigkeitsbeschwerde nicht zur Verfügung (§ 428 Abs. 1 StPO/ZH). Das angefochtene Urteil ist kantonal letztinstanzlich. Die Beschwerde ist demnach gemäss Art. 86 in Verbindung mit Art. 87 OG zulässig. Der Beschwerdeführer, der die Verletzung verfassungsmässiger Rechte geltend macht, hat ein rechtlich geschütztes Interesse an der Beschwerdeführung und ist nach Art. 88 OG zur Beschwerde befugt. 1.3 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die Beschwerdeschrift die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. Auf appellatorische Kritik tritt es nicht ein (BGE 130 I 258 E. 1.3; 125 I 492 E. 1b, mit Hinweisen).