Citation: 8C_320/2018 E. 5.1

5.1. Die Kritik der Beschwerdeführerin am Gutachten des Dr. med. E.________ bezüglich dessen revisionsrechtlicher Beweiseignung verfängt nicht. Die Vorinstanz stellte gestützt auf die Ausführungen des Experten fest, dass sich aktuell gegenüber den zur Zeit der ursprünglichen Rentenzusprechung erhobenen Befunden ein wesentlich besserer Psychostatus gezeigt habe. Während bei der damals älter wirkenden Beschwerdeführerin eine gebeugte Haltung, wenig Blickkontakt, eine leise Stimme, die zeitlich unscharfe Orientierung, Konzentrationsstörungen, ein umständliches und eingeengtes Denken, ein eingeschränkter affektiver Rapport, eine verminderte affektive Schwingungsfähigkeit und die reduzierte Psychomotorik aufgefallen seien, sei die Psychomotorik nun lebendig und flexibel gewesen. Sie habe den Blickkontakt gehalten, der Antrieb sowie die Merkfähigkeit und Konzentration seien unauffällig, Mimik und Gestik angemessen gewesen und schliesslich hätten keine Hinweise bestanden auf Suizidalität, emotionale Stumpfheit, Gleichgültigkeit gegenüber anderen Menschen oder Teilnahmslosigkeit der Umgebung gegenüber. Dies wird beschwerdeweise im Einzelnen nicht bestritten, und Hinweise auf eine diesbezügliche offensichtliche Unrichtigkeit sind nicht erkennbar. Dass das kantonale Gericht der gutachtlichen Annahme der Remission des depressiven Syndroms unter diesen Umständen gefolgt und damit von einer effektiven rentenerheblichen Veränderung ausgegangen ist, ist nicht bundesrechtswidrig.