Citation: 8C_213/2013 E. 3.3

3.3. Angesichts dieser Verhältnisse ist die eine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes verneinende Betrachtungsweise des kantonalen Gerichts, welche auf einer eingehenden Auseinandersetzung, namentlich auch mit den Angaben des behandelnden Dr. med. H.________, der überdies nach einer angeblichen Remission der diagnostizierten depressiven Erkrankung weiterhin von einer 30%igen Arbeitsfähigkeit ausging, fusst, nicht offensichtlich unrichtig oder gar willkürlich. Vielmehr wird die entsprechende Würdigung des medizinischen Sachverhalts ebenfalls durch die Darlegungen des RAD-Arztes Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 13. Oktober 2011 gestützt, wonach sich die gesundheitliche Situation der Versicherten - insbesondere in Berücksichtigung der Ergebnisse der polysomnographischen Untersuchung des Zentrums für Schlafmedizin, Klinik Y.________, vom 3. Oktober 2011 - nicht verbessert, aber auch nicht wesentlich verschlechtert habe; die Gutachterin Frau Dr. med. I.________ habe bei ihrer Arbeitsfähigkeitsschätzung von "3 bis 4 Stunden täglich¨ ebenfalls berücksichtigt, dass die Tagesmüdigkeit nicht allein durch die Schlafstörung zu erklären und die Verminderung der Arbeitsfähigkeit unter dem Vorbehalt der Ergebnisse des Schlaflabors angegeben worden sei, wobei die Versicherte nun die Abstinenz der problematischen Substanzen nachgewiesen habe und im Zentrum für Schlafmedizin keine weiteren Ursachen festgestellt worden seien. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin durfte die Vorinstanz daher, ohne Bundesrecht zu verletzen, von einer lediglich anderen und damit revisionsrechtlich nicht relevanten Neubeurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts (nicht publ. E. 3.2 des Urteils BGE 136 V 216, veröffentlicht in SVR 2011 IV Nr. 1 S. 1 E. 3.2 [8C_972/2009]) ausgehen, da eine substanzbedingte, somatische oder andere psychische Erkrankung nicht vorliegt. Von weiteren medizinischen Abklärungen ist kein entscheidrelevanter neuer Aufschluss zu erwarten, weshalb das kantonale Gericht zu Recht davon absehen konnte und auch den Untersuchungsgrundsatz durch den Verzicht, die Ergebnisse des Zentrums für Schlafmedizin der Gutachterin Frau Dr. med. I.________ zur Stellungnahme vorzulegen, nicht verletzte, zumal eine schlüssige Beurteilung der medizinischen Situation durch den psychiatrischen Facharzt des RAD vorlag.