Citation: 7B_1227/2024 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz legt ausführlich dar, dass und inwiefern die Voraussetzungen der Verlängerung der stationären therapeutischen Massnahme erfüllt seien. So komme der Gutachter zum Schluss, dass beim Beschwerdeführer neben Abhängigkeiten eine undifferenzierte Schizophrenie mit kontinuierlicher Symptomatik (ICD-10 F.20.30) und eine dissoziale Persönlichkeitsstörung (ICS-10 F60.2) vorliege. Dass er abweichend von seiner bisherigen Begutachtung beim Beschwerdeführer eine undifferenzierte Schizophrenie mit kontinuierlicher Symptomatik diagnostiziert habe, stehe seinem Gutachten nicht entgegen. Der Gutachter erläutere schlüssig und nachvollziehbar, dass für die Anlasstaten die undifferenzierte Schizophrenie mit kontinuierlicher Symptomatik ausschlaggebend gewesen sei, wobei früher dissoziale Verhaltensweisen eine erhebliche Rolle gespielt hätten, welche aber mit einiger Wahrscheinlichkeit auf die schizophrene Störung zurückzuführen seien. Was der Beschwerdeführer - vor dem Hintergrund der beantragten ambulanten Massnahme - mit seiner Kritik am Gutachten hinsichtlich der Diagnosen zu seinen Gunsten ableiten wolle, sei nicht ersichtlich. Insgesamt erscheine mit Blick auf das öffentliche Interesse am Schutz der physischen und psychischen Integrität und angesichts des Umstands, dass der Verlauf chronifiziert und langjährig sei, die bisher erzielten Fortschritte unstetig seien und dass Lockerungsschritte in Betracht kämen, eine Verlängerung der Massnahme um weitere fünf Jahre angemessen und verhältnismässig.