Citation: 1B_42/2021 E. 5.2

5.2. Die Standortidentifikation der beiden Personenwagen stützt sich auf Art. 280 lit. c StPO. Auch insoweit müssen aufgrund des Verweises in Art. 281 Abs. 4 StPO die Voraussetzungen nach Art. 269 StPO erfüllt sein (BGE 144 IV 370 E. 2.1 ff.). Die Schwere der dem Beschwerdeführer vorgeworfenen Straftaten rechtfertigte die Überwachung der Personenwagen mit technischen Überwachungsgeräten. Dazu kann auf das oben (E. 4.4.5) Gesagte verwiesen werden. Die Standortidentifikation war somit gemäss Art. 281 Abs. 4 i.V.m. Art. 269 Abs. 1 lit. b StPO zulässig. Aufgrund der Ermittlungen ergaben sich konkrete Hinweise, dass der Beschwerdeführer ausserhalb seiner Wohnung über Lager verfügte, in denen er grosse Mengen Drogen aufbewahrte, und sich mit Lieferanten traf. Nicht geklärt werden konnte, wo sich die Lager befanden und die Treffen stattfanden. Bei einer Observation, bei der die Polizei den beiden Personenwagen gefolgt wäre, wäre - insbesondere bei längeren Strecken - die Gefahr der Enttarnung gross gewesen. Wenn die Standortidentifikation der beiden Personenwagen, die nach den Erkenntnissen der Behörden für Drogengeschäfte benutzt wurden, verfügt worden ist, hält das daher vor Bundesrecht stand. Ohne die Standortidentifikation wären die Ermittlungen zumindest unverhältnismässig erschwert worden. Die Standortidentifikation war daher auch nach Art. 281 Abs. 4 i.V.m. Art. 269 Abs. 1 lit. c StPO zulässig. Die Beschwerde erweist sich im vorliegenden Punkt demnach ebenfalls als unbegründet.