Citation: 8C_310/2015 E. 5.2

5.2. Für die richterliche Beurteilung sind grundsätzlich die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Erlasses des strittigen Einspracheentscheides massgebend (BGE 131 V 242 E. 2.1 S. 243; 121 V 362 E. 1b S. 366). Soweit sich die Versicherte abweichend von den neuesten Beurteilungen gemäss Zentrum I.________- und Gutachten des Centers J.________ auf die um mindestens drei bis sechs Jahre älteren MEDAS- und Gutachten des Spitals L.________ beruft (vgl. E. 4.2 hievor), ist festzuhalten, dass nach den letztgenannten beiden Gutachten zu den jeweiligen Begutachtungszeitpunkten der definitive Zustand noch nicht erreicht worden war und laut MEDAS-Gutachten sogar explizit von einer weiteren symptomatischen Besserung und Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten auszugehen war. Allein basierend auf dieser medizinischen Ausgangslage ist - entgegen der Beschwerdeführerin - nachvollziehbar, dass die neueren des Zentrums I.________- und Gutachten des Centers J.________, welche die zwischenzeitliche Entwicklung der gesundheitlichen Verhältnisse und die Adaptation an die gesundheitlichen Beeinträchtigen mitberücksichtigten, zu einer von den früheren Einschätzungen abweichenden Beurteilung der Leistungsfähigkeit gelangen konnten.