Citation: 5D_149/2021 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführerin führt aus, dass im Schlichtungsverfahren ein tieferer Massstab anzusetzen sei. Zwar sei nicht einzig die Möglichkeit auf Versöhnung entscheidend, die Vorinstanz habe jedoch fälschlicherweise vorweggenommen, dass der ganze Betrag beanstandet und nicht beispielsweise die Angemessenheit überprüft werde, sobald die Kostennote vorliege. Für die Beschwerdeführerin sei die Erfolgschance in diesem Sinne bereits gewesen, wenn sie nur einen Teil des eingeklagten Betrags hätte bezahlen müssen. Die Vorinstanz habe jedoch vorweggenommen, dass die Beschwerdeführerin von der Anwaltskanzlei B.________ richtig instruiert worden sei und der Beweis der Zusage der Kostenlosigkeit nicht gelingen würde. Diese Mutmassungen würden jeglicher Grundlage entbehren. Für eine beklagte Partei könne ein Verfahren mindestens im Schlichtungsstadium zudem nicht per se als aussichtslos bezeichnet werden. Dies zeigten auch die im Beschwerdeverfahren eingereichten zusätzlichen Akten sowie der Vergleich. Zur Nichtbeachtung der im Beschwerdeverfahren zusätzlich eingereichten Unterlagen sowie den Ausführungen betreffend die Angemessenheit der Kostennote und damit verbunden die Anfechtung auch bloss eines Teilbetrags sei hier auf bereits Vorgetragenes hingewiesen (E. 2.2 ff.).