Citation: 5C.45/2005 11.04.2005 E. 1

Mit der Präsidialverfügung vom 10. Januar 2005 sind Anträge auf Erlass superprovisorischer Verfügungen abgewiesen worden, soweit darauf eingetreten werden konnte. Ein solcher Entscheid, der die Verhältnisse für die Dauer des Verfahrens und damit nur vorläufig bis zum Erlass des Entscheids in der Sache regelt, gilt nicht als Endentscheid im Sinne von Art. 48 OG (BGE 104 II 216 E. 2 S. 217). Nicht eingetreten werden kann deshalb auf die Berufung, soweit damit die Aufhebung der Präsidialverfügung vom 10. Januar 2005 verlangt wird (S. 1 und Ziff. 9 S. 18 f. der Berufungsschrift). Mit Berufung kann hingegen der Entscheid des Obergerichts vom 12. Januar 2005 betreffend Unterbringung in einer Anstalt (Art. 314a ZGB) angefochten werden (Art. 44 lit. d und Art. 48 Abs. 1 OG; vgl. aber E. 2.1 sogleich).