Citation: 9F_9/2018 E. 2.2

2.2. Das Bundesgericht legte in E. 7.1.2 des Urteils 9C_877/2017 vom 28. Mai 2018 dar, dass die Berücksichtigung von Fr. 3'405.- als Vermögensertrag bei der Anspruchsberechnung ab 1. Juli 2015 kein Bundesrecht verletzt. Dabei stellte es unter Hinweis auf den nicht vollständigen Vermögensauszug per 30. Juni 2015 u.a. fest, die Akten liessen den Schluss nicht zu, "sie hätte 'per 30. Juni 2015 über keine strukturierten Produkte mehr verfügt', diese seien 'inzwischen zurückbezahlt' worden". Wie die Gesuchstellerin vorbringt, hätten die dem kantonalen Sozialversicherungsgericht vorgelegenen Akten auch ohne die fehlenden Dokumente (mehrere Seiten des Vermögensauszugs per 30. Juni 2015) Anlass zu diesbezüglichen Abklärungen geben sollen, wenn Zweifel an ihrer Darstellung bestand. Daraus erhellt, dass die Revisionsbegründung, welche sich gegen die letztinstanzlich bestätigte Anrechnung von Fr. 3'405.10 als Einkünfte aus beweglichem Vermögen nach Art. 11 Abs. 1 lit. b ELG ab 1. Juli 2015 richtet, nicht auf damals nicht bekannten Tatsachen oder Beweismitteln basiert, sondern einen (vermeintlichen) Rechtsfehler (unvollständige Feststellung rechtserheblicher Tatsachen sowie Missachtung des Untersuchungsgrundsatzes [Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG; BGE 136 V 376 E. 4.1.1 S. 377; 135 V 23 E. 2 S. 25]) zum Inhalt hat. Damit fällt die Revision des Urteil 9C_877/2017 vom 28. Mai 2018 gestützt auf Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG ausser Betracht (E. 1).