Citation: 2C_355/2020 E. A

A.a. A.________ (geb. 1987) ist irakischer Staatsangehöriger. Am 26. Februar 1997 reiste er mit seiner Familie in die Schweiz ein. Ihm und seinen Familienangehörigen wurde in der Folge auf entsprechendes Gesuch hin die Flüchtlingseigenschaft zuerkannt und Asyl gewährt. Seit 2002 verfügt A.________ über die Niederlassungsbewilligung. Im März 2014 verzichtete er auf sein Asyl; seine Flüchtlingseigenschaft und sein Asyl sind erloschen (vgl. Verfügung des Bundesamts für Migration vom 11. März 2014). A.b. Am 3. Dezember 2015 verurteilte das Regionalgericht Emmental-Oberaargau A.________ wegen Brandstiftung, Gehilfenschaft zu versuchtem Betrug, Widerhandlungen gegen das Waffengesetz (WG; SR 514.54) und das Betäubungsmittelgesetz (BetmG; SR 812.121) sowie Inumlaufsetzens falschen Geldes zu einer Freiheitsstrafe von 16 Monaten und einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen. Auf Berufung hin bestätigte das Obergericht des Kantons Bern mit Urteil vom 16. Januar 2017 die erstinstanzliche Verurteilung wegen Inumlaufsetzens falschen Geldes und stellte fest, dass die übrigen erstinstanzlichen Schuldsprüche und die Freiheitsstrafe in Rechtskraft erwachsen seien.