Citation: 6B_745/2019 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer setzt sich nur punktuell mit den überzeugenden Erwägungen der Vorinstanz zur Erstellung des Sachverhalts betreffend den Schuldspruch der versuchten schweren Körperverletzung auseinander. Er zeigt nicht auf, inwiefern die entsprechenden Sachverhaltsfeststellungen offensichtlich unhaltbar sein und sich aufgrund der vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen sollen. Die vorinstanzlichen Feststellungen basieren entgegen der Ansicht nicht massgebend auf Chatnachrichten, sondern auf einer Aussagenanalyse. Willkür ergibt sich aus den Hinweisen des Beschwerdeführers auf diverse Textnachrichten jedenfalls keine. Die Vorinstanz begründet mit Bezug auf Chatnachrichten verschiedener Familienmitglieder jedoch plausibel, dass zunächst versucht worden war, den Vorfall zu vertuschen. Zu der weiteren umfangreichen Beweiswürdigung der Vorinstanz äussert sich der Beschwerdeführer nicht und weshalb diese zu beanstanden sein soll, ist nicht ersichtlich. Sodann bringt der Beschwerdeführer auch vor Bundesgericht keine konkrete eigene Darstellung des Sachverhalts und insbesondere dazu vor, wie es abweichend von der Anklage zum Schädelbruch seiner im Tatzeitpunkt zwei Monate alten Tochter gekommen sein soll. Sein pauschaler Einwand, er habe stets beteuert, seine Tochter sei ihm heruntergefallen, ist aktenwidrig. Vielmehr ist einer seiner unterschiedlichen Aussagen zu entnehmen, seine Tochter habe ihren Kopf gegen die Umrandung eines Kinderbetts geschlagen, als er sich mit ihr in der Hand umgedreht habe (vgl. kant. Akten, act. 863). Keine Willkür belegt der Beschwerdeführer ferner mit der geltend gemachten Suche von B.A.________ mit ihrem Mobiltelefon im Internet oder daraus, ob diese während des Aufenthalts mit der Tochter im Krankenhaus von der Familie des Beschwerdeführers nun überwacht worden ist. Insgesamt ist die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung zumindest nicht unhaltbar. Inwiefern den vom Beschwerdeführer beiläufig gerügten Verletzungen seines Anspruchs auf ein faires Verfahren und des In-dubio-Grundsatzes vorliegend eine über das Willkürverbot von Art. 9 BV hinausgehende Bedeutung zukommen könnte, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Dies ist auch nicht ersichtlich und die Beschwerde damit in diesem Punkt ebenso unbegründet.