Citation: H 244/02 17.02.2003 E. 3

3.1 Da der Beschwerdeführer die selbstständige Erwerbstätigkeit am 1. September 1995 aufnahm, sind gemäss Art. 25 Abs. 1 AHVV die Beiträge für die Zeit bis zum Beginn der nächsten ordentlichen Beitragsperiode am 1. Januar 1998 (vgl. BGE 113 V 177 Erw. 1 mit Hinweisen) im ausserordentlichen Verfahren zu ermitteln, wobei die Beiträge der Jahre 1995 und 1996 auf Grund des im jeweiligen Kalenderjahr erzielten Einkommens festzusetzen sind (Art. 25 Abs. 3 AHVV). 3.2 Mit Bezug auf die Beitragsjahre 1995 und 1996 akzeptiert der Beschwerdeführer ausdrücklich die Steuerbeträge von Fr. 44'124.- (umgerechnet auf 12 Monate) für 1995 und Fr. 39'362.- für 1996. Dagegen beanstandet er einerseits die Nichtberücksichtigung geleisteter Einlagen im Rahmen der gebundenen Selbstvorsorge (Säule 3a) und andererseits die Höhe der aufgerechneten persönlichen Beiträge. 3.2.1 Nach der Rechtsprechung (BGE 115 V 339 f. Erw. 2a und b mit Hinweisen; SVR 1994 AHV Nr. 15 S. 35 Erw. 2) beschränkt Art. 18 Abs. 3 AHVV (in der bis Ende 1996 gültig gewesenen Fassung) die Abzugsfähigkeit zulässigerweise auf die Beiträge an die berufliche Vorsorge (2. Säule), während Einlagen in die gebundene Selbstvorsorge (Säule 3a) für die Bemessung der Beiträge nicht vom massgebenden Einkommen abziehbar sind. Seit 1. Januar 1997 findet sich diese Regelung auf Gesetzesstufe (Art. 9 Abs. 2 lit. e AHVG). Der Einwand des Beschwerdeführers ist daher bezüglich sämtlicher vorliegend streitiger Beitragsjahre unbegründet. 3.2.2 Die AHV/IV/EO-Beiträge sind im Rahmen der Ermittlung des steuerbaren Einkommens für die direkte Bundessteuer von den gesamten Einkünften in Abzug zu bringen (Art. 33 Abs. 1 lit. d und f des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer), nicht jedoch zur Bestimmung des AHV-beitragspflichtigen Einkommens (Art. 9 Abs. 2 lit. d Satz 2 AHVG). Deshalb hat die Ausgleichskasse gegenüber der Meldung der Steuerbehörden eine entsprechende Aufrechnung vorzunehmen. Diese hat die tatsächlich in Rechnung gestellten Beträge zu erfassen (BGE 111 V 298 ff. Erw. 4e). Der Abrechnung vom 20. März 1998 ist zu entnehmen, dass für die Jahre 1995 und 1996 insgesamt Beiträge in Höhe von Fr. 5485.- in Rechnung gestellt wurden. Nach Abzug der Verwaltungskosten von 3 %, die nicht aufzurechnen sind (BGE 111 V 296 Erw. 4a am Ende), resultiert der in der Verfügung vom 11. September 2000 enthaltene Betrag von Fr. 5325.- (5485 : 103 x 100). Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist auch insoweit unbegründet.