Citation: I 542/05 17.11.2006 E. 6

In erwerblicher Hinsicht ist festzuhalten, dass die Vorinstanz mit Recht das Valideneinkommen als Automechaniker angenommen hat. Der Beschwerdeführer hat sich bereits im Jahr 1994 zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung angemeldet und bezog seither Taggelder. Unter diesen Umständen kann es nicht angehen, dass die Invalidenversicherung für die Kosten einer letztlich erfolglosen Zusatzausbildung aufkommt und das Einkommen, welches die versicherte Person dank dieser an sich zu Unrecht bezahlten Ausbildung hätte verdienen können, als Valideneinkommen berücksichtigt wird. Richtig hat das kantonale Gericht ferner entschieden, der leidensbedingte Abzug (vgl. BGE 126 V 78 ff. Erw. 5) könne im vorliegenden Fall höchstens 10 % betragen. Zu beachten ist in dieser Hinsicht, dass ein höherer Abzug jedenfalls nicht gerechtfertigt wäre, da davon auszugehen ist, dass selbst wenn sie objektiv erstellt wäre, eine reduzierte Leistungsfähigkeit bereits in die Annahme einer bloss 35,7 %igen Arbeitsfähigkeit eingeflossen ist.