Citation: 1B_208/2022 E. B

Mit Antrag vom 9. Dezember 2021 ersuchte die Staatsanwaltschaft um Entsiegelung der sichergestellten Daten. Das Zwangsmassnahmengericht des Bezirks Zürich erliess am 22. März 2022 ein Teilurteil und eine Verfügung. Mit Dispositiv-Ziffer 1 des Teilurteils entschied es, das Siegel betreffend die sichergestellten Daten (Asservate-Nr. A015'601'340, A015'602'605 und A015'602'627) zu brechen. In Dispositiv-Ziffer 2 gab es die auf dem Computer von Rechtsanwalt A.________ sichergestellten Daten (Asservat-Nr. A015'601'340) nach dem Siegelbruch der Staatsanwaltschaft zur Durchsuchung und Verwendung im Strafverfahren frei. In Dispositiv-Ziffer 3 ordnete es betreffend der auf dem Mobiltelefon gespiegelten Daten (Asservate-Nr. A015'602'605 und A015'602'627) die Durchführung einer Triage in Bezug auf allfällige dem Anwaltsgeheimnis unterstehende Daten an. Über die Ernennung der sachverständigen Person und die Modalitäten der Triage werde mit separater Verfügung entschieden. Weiter entschied das Zwangsmassnahmengericht mit verfahrensleitender Verfügung, für die Aufbereitung und Triage der fraglichen Daten eine sachverständige Person beizuziehen, die mit separater Verfügung ernannt und beauftragt werde (Dispositiv-Ziffer 1). Rechtsanwalt A.________ werde eine Frist gesetzt, "um die vom Anwaltsgeheimnis umfassten Mandatsverhältnisse anzugeben und zu belegen, wobei insbesondere die Stichworte (Namen/Bezeichnungen) ", nach welchen die fraglichen Ordner des Datenträgers zu durchsuchen seien, anzugeben seien (Dispositiv-Ziffer 2). Der Staatsanwaltschaft werde eine Frist gesetzt, um dem Zwangsmassnahmengericht mitzuteilen, ob und weshalb sie für die Untersuchung bzw. polizeiliche Ermittlungsarbeit auf eine bestimmte Aufbereitungs- und Auswertungssoftware, z.B."Nuix" oder "Cellebrite", angewiesen sei (Dispositiv-Ziffer 3).