Citation: 7B_8/2021 E. 6.4.3

6.4.3. Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdeführer schliesslich, wenn er der Vorinstanz vorwirft, sich missbräuchlich auf das Rechtsmissbrauchsverbot zu berufen (vgl. Beschwerde Ziff. 3.4.1-3.4.1.3 S. 27-38). Dass auf die Rüge, wonach die Vorinstanz sich aufgrund einer angeblichen Vertrauensgrundlage nicht auf das Rechtsmissbrauchsverbot berufen dürfe, nicht einzutreten ist, wurde bereits ausgeführt (vgl. E. 2.4.2 hiervor). Im Übrigen ist ohnehin nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz das vom Beschwerdeführer umschriebene Verhalten der Polizeirichterin und Staatsanwaltschaft als falsche Auskunft eingestuft haben sollte, zumal sie das Vorliegen einer Auskunft hinsichtlich der Frage des Rechtsmissbrauchs gerade verneint hat (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 3.2.2 S. 9). Der Vorwurf, die Vorinstanz habe in Bezug auf den dem Beschwerdeführer vorgehaltenen Rechtsmissbrauch immer wieder neue Argumentationslinien im Geheimen konstruiert, wurde vorliegend sodann als unbegründet abgewiesen (vgl. E. 4 hiervor). Im Weiteren wurde unter E. 6.4.2 hiervor dargelegt, dass, selbst wenn die Strafbehörden die zeitliche Nähe zur Verjährung des Vorwurfs der üblen Nachrede zu vertreten hätte, ein missbräuchliches Verhalten seitens des Beschwerdeführers nicht ausgeschlossen erscheine. Die vom Beschwerdeführer für das missbräuchliche Berufen auf Rechtsmissbrauch vorgetragenen Argumente wurden folglich verworfen, soweit auf sie überhaupt einzutreten war. Inwiefern die Vorinstanz mit ihrer rechtlichen Beurteilung gegen das prozessuale Fairnessgebot verstossen haben sollte, ist damit nicht erkennbar.