Citation: 8C_75/2024 E. 1.4

1.4. Es ist deshalb nicht ersichtlich, inwiefern das vorinstanzliche Urteil durch die unterlassene Beiladung an einem Rechtsmangel leiden soll. Eine Pflicht zur Beiladung oder, als Korrelat dazu, ein Anspruch auf Beiladung besteht jedoch, abgesehen von hier nicht interessierenden Sonderkonstellationen (vgl. Urteil 2C_373/2016 E. 2.2), ohnehin nicht (BGE 131 V 133 E. 13; nicht anders zu verstehen: BGE 144 V 138 E. 5.1). Dies gilt ungeachtet der Frage, ob vorliegend hinsichtlich einer allfälligen Zivilklage eine rechtlich relevante Rückwirkung des Prozessausgangs auf die Rechtsbeziehung zwischen dem Beschwerdeführer und seiner ehemaligen Arbeitgeberin besteht. Es liegt damit im richterlichen Ermessen, ob ein Dritter zur Teilnahme am Verfahren aufgefordert wird oder nicht (CHRISTIAN ZÜND, Die Beiladung im Sozialversicherungsprozess, in: Sozialversicherungsrechtstagung 2004, S. 40 f.).