Citation: 2C_218/2019 E. 7.3

7.3. Angesichts der von der Vorinstanz genannten gewichtigen Indizien für das Vorliegen einer Scheinehe wäre es Sache des Beschwerdeführers gewesen, substantiiert Umstände darzulegen, welche die begründete Vermutung einer Scheinehe entkräften oder zumindest ernsthaft in Frage stellen (vgl. E. 4.2 hiervor). Letzteres ist dem Beschwerdeführer nicht gelungen. Da die Vorinstanz somit in bundesrechtskonformer Weise auf eine Ausländerrechtsehe zwischen dem Beschwerdeführer und seiner Ehefrau geschlossen hat, besteht kein Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG in der bis zum 31. Dezember 2018 gültig gewesenen Fassung (vgl. E. 4.1 f. hiervor).