Citation: 5A_245/2017 E. A

A.a. Die B.________ AG Spenglerei / Bedachungen (B.________ AG) ist Eigentümerin der Parzelle Nr. 474 in Klosters, auf der ein Gebäude steht, das abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden soll. Das bedingt den Aushub einer grösseren Baugrube auf der Parzelle Nr. 474. Für das Bauvorhaben hat B.________ als Rechtsvorgänger der B.________ AG bereits eine rechtskräftige Baubewilligung erstritten (vgl. Urteile 1C_141/2010 vom 8. März 2010 und 1C_159/2012 vom 14. Dezember 2012). A.b. A.________ ist Eigentümer der hangaufwärts gelegenen Parzellen Nrn. 475 und 641. Auf Parzelle Nr. 475 steht ein Gebäude. A.c. Die erwähnten Liegenschaften der Parteien befinden sich in einer bekannten Rutschmasse, der so genannten Gotschna-Rutschung. Die B.________ AG braucht deshalb eine Baugrubensicherung für den Neubau auf ihrer Parzelle Nr. 474. Nach einem Vorschlag ihrer Ingenieure und Baugeologen (Klagebeilagen [KB] 13-16) ist vorgesehen, eine temporär verspannte Verankerung zu installieren. Hierfür sollen unter den Parzellen Nrn. 475 und 641 von A.________ Erdanker und Bodennägel angebracht werden. Nach Beendigung des Neubaus soll die Verankerung entspannt, aber im Erdreich belassen werden. Die oberste Reihe der Bodennägel soll 6-7 Meter und die erste Ankerlage 7-9 Meter unterhalb des Vorplatzes des Hauses von A.________ zu liegen kommen. A.d. Auf Grund einer Bedingung in der Baubewilligung (Dispositiv-Ziff. 4d) ist die Bauherrschaft verpflichtet, vor Baubeginn ein Gutachten vorzulegen, das aufzeigt, dass der Anschnitt des Gotschnahangs durch Baugrubenaushub unproblematisch ist (Urteil 1C_159/2012 vom 14. Dezember 2012 E. 4). A.e. A.________ erhielt die Unterlagen zur geplanten Baugrubensicherung (KB 13-16), verweigerte aber die Zustimmung zur Verankerung unter seinen Parzellen Nrn. 475 und 641, weil er meinte, diese nicht dulden zu müssen. Ausserdem befürchtete er, dass angesichts der Gotschna-Rutschung schon der Hanganschnitt für den Aushub auf der Nachbarparzelle Nr. 474 seine Liegenschaft auf der Parzelle Nr. 475 gefährde. So kam es zum Prozess.