Citation: 5A_126/2023 E. 6.2.4

6.2.4. Wie den Akten ohne Weiteres zu entnehmen ist (Art. 105 Abs. 2 BGG), beurteilte das Bezirksgericht die Glaubwürdigkeit des Skype-Gesprächsprotokolls im Arrestbewilligungsentscheid vom 4. Mai 2020 (s. Sachverhalt Bst. C) gestützt auf die Schutzschriften der Beschwerdegegnerin vom 13. September 2019 und vom 18. März 2020. Es befand, daraus und aus den dazugehörigen Beilagen ergebe sich nicht im Detail, wer das Gesprächsprotokoll auf welcher Grundlage und zu welchem Zweck angefertigt und wie die Beschwerdegegnerin davon Kenntnis erlangt hatte. Im Arresteinspracheentscheid vom 28. September 2020 (s. Sachverhalt Bst. D) stellte das Bezirksgericht dann fest, die Skype-Korrespondenz entstamme dem von ukrainischen Strafuntersuchungsbehörden Ende Dezember 2016 beschlagnahmten Laptop von D.________. Für die behauptete Fälschung des Gesprächsprotokolls habe die Beschwerdeführerin keine genügenden Anhaltspunkte dargetan, um ernsthafte Zweifel an dessen Echtheit zu wecken. Weshalb das Bezirksgericht im Arresteinspracheentscheid nicht zu einer vom Arrestbewilligungsentscheid abweichenden Beurteilung kommen durfte, will die Beschwerdeführerin nicht näher erläutern. Einfach zu behaupten, die Glaubwürdigkeit des umstrittenen Skype-Gesprächsprotokolls sei ohne sachlichen Grund anders beurteilt worden, genügt nicht, um der Vorinstanz Willkür in der Rechtsanwendung nachzuweisen. Damit erübrigen sich auch Erörterungen zur mit der Willkürrüge verknüpften Gehörsrüge.