Citation: 8C_458/2009 02.11.2009 E. 4

4.1 Der Zusprechung einer Dreiviertelsrente (Verfügung vom 4. August 2004) lag vor allem der Verlaufsbericht des Spitals X.________ vom 14. April 2004 zugrunde, worin mit Wirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein zervikoradikuläres Schmerz- und Ausfallsyndrom C6 links mit mittelgrosser mediolateraler Diskushernie links C5/6, degenerativer Spinalkanalstenose und Einengung der Foramina beidseits bei Unkovertebralarthrose diagnostiziert wurde. Für leichte, leidensadaptierte Tätigkeiten (beispielsweise Botengänge oder Arbeiten am Telefon mittels Hilfsvorrichtungen) sei von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen. 4.2 Das kantonale Gericht ist gestützt auf das im Revisionsverfahren eingeholte polydisziplinäre Gutachten des Zentrums Y.________ vom 20. Dezember 2007 von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes ausgegangen, indem nurmehr ein leichtes bis mässiges Zervikalsyndrom links überwiegend, vorlag. Klinisch konnte weder ein radikuläres Reiz- noch Ausfallsyndrom objektiviert werden, was zur Diagnose einer chronischen Zervikobrachialgie links (ICD-10 M50.8) bei Status nach Diagnose einer Diskushernie C5/6 median links überwiegend im Mai 2001 sowie Status nach zervikoradikulärem Syndrom C6 links und aktuell diffusem pseudoradikulärem Syndrom, klinisch und elekromyografisch ohne Nachweis eines relevanten radikulären Syndroms, führte. Hinsichtlich der Auswirkungen des Gesundheitszustands auf das Leistungsvermögen hat es das kantonale Gericht in Würdigung der medizinischen Aktenlage, als nachvollziehbar und "mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt" erachtet, dass sich die Arbeitsfähigkeit von ursprünglich 50 % im Jahre 2004 (Zeitpunkt der Zusprechung einer Dreiviertelsrente) infolge des Wegfalls der radikulären Symptomatik auf 80 % im Revisionszeitpunkt gesteigert hat. 4.3 Die Beschwerdeführerin rügt eine offensichtlich unrichtige Tatsachenfeststellung, indem die Vorinstanz abweichend von den Angaben des Spitals X.________ (gemäss Verlaufsgutachten vom 11. April/ 3. September 2007 und Schreiben vom 2. Mai 2008) von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen sei, obwohl das Spital X.________ mehrfach wiederholt habe, dass ein unveränderter Gesundheitszustand bestehe, womit weiterhin eine 50%ige Arbeitsfähigkeit gegeben sei. Das Gericht habe in Verletzung des Grundsatzes der freien Beweiswürdigung und des rechtlichen Gehörs die Aktenstücke des Spitals X.________ und den Bericht des Dr. med. D.________, Spezialarzt FMH für Chirurgie, vom 12. September 2006, ausser Acht gelassen und nicht dargelegt, weshalb es darauf nicht abgestellt habe.