Citation: 9C_764/2012 E. 2.2

2.2. Im Lichte der eingangs erwähnten Beweisregeln und Grundsätze zur Beweiswürdigung ist die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung und die entsprechende Beweiswürdigung nicht mangelhaft im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG. Das kantonale Gericht hat sich mit allen relevanten medizinischen Unterlagen auseinandergesetzt und eingehend begründet, weshalb es auf das Gutachten des Universitätsspitals X.________ vom 24. März 2010 und dessen Beurteilung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 60 % in einer leidensangepassten Tätigkeit abstellt. Die in der Beschwerde erhobenen Einwendungen - soweit es nicht um appellatorische Kritik am vorinstanzlichen Entscheid handelt - ändern nichts, da die Berufung auf die behandelnden Arztpersonen den Unterschied von Therapie- und Begutachtungsauftrag verkennt (vgl. statt vieler Urteil 9C_799/2012 vom 16. Mai 2013 E. 2.3). Die beiden Gutachter des Universitätsspitals X.________ haben in Kenntnis der medizinischen Vorakten bei gleichen Diagnosen, was in der Beschwerde nicht bestritten wird, auf eine Arbeitsfähigkeit von 60 % geschlossen. Das kantonale Gericht hat sich mit den unterschiedlichen Schätzungen der Arbeitsfähigkeit durch verschiedene Ärzte befasst und dazu festgestellt, entweder werde explizit nur die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit ohne Prüfung einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit bescheinigt, oder andere Angaben seien allgemein zu undifferenziert oder würden sich überhaupt nicht zur Arbeitsfähigkeit äussern. Die auf dieser - nicht mangelhaften - Tatsachenfeststellung beruhende Beweiswürdigung ist nicht willkürlich. Insbesondere ist auch der Einwand, im Gutachten des Universitätsspitals X.________ würden keinerlei konkrete zumutbaren Tätigkeiten genannt, nicht geeignet, die vorinstanzliche Beweiswürdigung als willkürlich zu betrachten. Im Gutachten des Universitätsspitals X.________ wird ausführlich begründet, weshalb die Beschwerdeführerin in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit zwar voll arbeitsunfähig ist, dass ihr aber sehr leichte körperliche Tätigkeiten, welche vorwiegend im Sitzen mit Wechselbelastung - wie leichte administrative Tätigkeiten - ausgeübt werden, zumutbar seien. Bei ihrer Einschätzung der Leistungsfähigkeit haben die Gutachter des Universitätsspitals X.________ auch die wiederkehrenden Arbeitsausfälle von einigen bis wenigen Wochen aufgrund wiederkehrender Frakturen berücksichtigt. Der von der Vorinstanz überprüfte Einkommensvergleich der IV-Stelle wird von der Beschwerdeführerin nicht beanstandet.