Citation: 5A_838/2019 E. 7

Nach dem Ausgeführten ist die Beschwerde teilweise begründet. Der angefochtene Entscheid ist aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an das Obergericht zurückzuweisen; ob dieses die Sache an das Bezirksgericht zurückweist, ist seinem Ermessen überlassen. Obwohl die Beschwerdeführerin mit ihrem Hauptbegehren durchdringt, kann nur von einem teilweisen Obsiegen ausgegangen werden. Bei diesem Ausgang sind die Gerichtskosten je hälftig den Parteien aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Eine Kostenbefreiung der Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 66 Abs. 4 BGG kommt nicht in Frage, zumal diese zur Wahrung ihrer eigenen Vermögensinteressen gehandelt hat. Hinsichtlich der Parteientschädigung drängt sich eine Wettschlagung auf (Art. 68 Abs. 1 BGG). Die Vorinstanz wird über die in beiden kantonalen Instanzen entstandenen Prozesskosten neu zu befinden haben (vgl. Art. 67 und Art. 68 Abs. 5 BGG).