Citation: U 69/00 19.06.2001 E. 3

3.- Das kantonale Gericht hat eine Leistungspflicht des Unfallversicherers für die neuropsychologischen Defizite (u.a. starke Vergesslichkeit, Störungen bestimmter Frontalhirnfunktionen) mangels Kausalzusammenhang mit den Unfällen vom 3. Mai 1982 und 7. Februar 1984 verneint. Soweit sich, so die Vorinstanz, die Berichte von lic. phil. H.________ vom 26. Juni und 21. Juli 1992, des Spitals X.________ (Neuropsychologische Abteilung der Neurologischen Klinik) vom 13. Februar 1994 sowie des Spitals Y.________ (Institut für Nuklearmedizin) vom 18. Juli 1995 für die Unfallkausalität der erhobenen neuropsychologischen Befunde aussprächen, vermöchten diese nicht zu überzeugen. So sei lic. phil. H.________ hinsichtlich der Kausalitätsbeurteilung keineswegs sicher und die von ihm vorgeschlagenen neurologischen Abklärungen durch Dr. med. T.________ hätten keinerlei Befunde ergeben. Im Gegenteil habe dieser Arzt in seinem Bericht vom 17. November 1992 im Hinblick auf eine allfällige Kausalitätsbeurteilung auf die lange Latenzzeit ("Umstand einer erst in den letzten Jahren langsam aufgetretenen Verminderung des Gedächtnisses") und die (bei der Untersuchung beobachtete) Aggravationstendenz hingewiesen. Auf die Berichte von lic. phil. H.________ und des Spitals X.________ könne auch deshalb nicht abgestellt werden, weil sie auf der Annahme beruhten, die Beschwerdeführerin habe bei beiden Unfällen eine Commotio cerebri erlitten. In den Akten zum Unfall vom 3. Mai 1982 fänden sich jedoch keinerlei Hinweise auf ein "Gehirntrauma". Schliesslich gebe es auch keine Anhaltspunkte dafür, dass es am 7. Februar 1984 zu einer frontalen Schädelkontusion gekommen sei. Dass gemäss dem Institut für Nuklearmedizin der massive SPECT-Befund mit dem typischen Bild einer frontalen Schädelkontusion vereinbar sei, vermöge daher den Nachweis eines natürlichen Kausalzusammenhanges zwischen diesem Unfall und der Hirnleistungsschwäche ebenfalls nicht zu erbringen. Selbst wenn im Übrigen die nunmehr vorhandenen Gedächtnisstörungen, Kopfschmerzen und rasche Ermüdbarkeit natürliche Unfallfolgen darstellten, müsste die Adäquanz des Kausalzusammenhanges verneint werden.