Citation: 8C_337/2017 E. 3.2

3.2. Die Begründung des angefochtenen Entscheids ist zwar sehr knapp ausgefallen, erweist sich aber noch als genügend. Denn zum einen liegt noch keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor, wenn die Vorinstanz einzelne Elemente weniger stark gewichtet als die Beschwerdeführerin und sich dementsprechend nicht oder nur kurz dazu äussert. Zum andern soll die behördliche Begründungspflicht den Anspruch der Parteien auf eine sachbezogene Begründung gewährleisten und ist erfüllt, wenn die Betroffenen die entsprechende Erwägung sachgerecht anfechten können (vgl. BGE 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188). Dies ist hier zweifellos der Fall. Aus diesem Grund schadet es vorliegend auch nicht, dass das kantonale Gericht im Zusammenhang mit dem Vorwurf, die Gutachter hätten die von der Versicherten geklagten Beschwerden kaum gewürdigt oder ganz ignoriert, auf die entsprechenden, seiner Ansicht nach zutreffenden Ausführungen der Beschwerdegegnerin in der Vernehmlassung im kantonalen Verfahren verweist. Denn die Beschwerdeführerin war auch hier zu einer fundierten Rüge in der Lage, zumal ihr das Schriftstück vorlag.