Citation: 9C_492/2015 E. 6.3.2

6.3.2. In Anbetracht des Umstands, dass die Aufenthaltsberechtigung von C.________ einzig auf dem Umstand des noch hängigen ausländerrechtlichen Verfahrens und der Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung des Rechtsmittels gründet, lässt sich die vorinstanzliche Schlussfolgerung, wonach C.________ nicht zu den Personen zu zählen sei, für welche eine IV-Kinderrente beansprucht werden könne, nicht beanstanden. Dies gilt auch vor dem Hintergrund, dass nach der Aktenlage - im Zeitpunkt des Gesuchs um Familiennachzug am 9. November 2012 war das Schengen-Visum von C.________ offenbar bereits abgelaufen gewesen - keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Konstellation im Sinne von Abs. 2 des Art. 17 des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer vom 16. Dezember 2005 (Ausländergesetz, AuG; SR 142.20) ersichtlich sind. Gemäss dessen Abs. 1 haben Ausländerinnen und Ausländer, die für einen vorübergehenden Aufenthalt rechtmässig eingereist sind und die nachträglich eine Bewilligung für einen dauerhaften Aufenthalt beantragen, den Entscheid im Ausland abzuwarten. Die zuständige kantonale Behörde kann jedoch - ausnahmsweise - den Aufenthalt während des Verfahrens gestatten, wenn die Zulassungsvoraussetzungen offensichtlich erfüllt werden (Abs. 2). Der Entscheid der vorangehenden Instanzen, bei der Berechnung des EL-Anspruchs des Beschwerdeführers die im gleichen Haushalt wohnende C.________ rechnerisch nicht miteinzubeziehen, erweist sich damit als rechtens.