Citation: 1C_558/2018 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführer rügen, die Vorinstanz habe zu Unrecht eine bewilligungspflichtige Zweckänderung bejaht, da das Jagdhaus sowohl für Jagd- als auch für Freizeitzwecke als Aufenthaltsraum gedient habe und damit die Nutzung identisch geblieben sei. Eine ganz andere Nutzung, wie sie BGE 113 Ib 219 zugrunde gelegen habe, sei hier nicht gegeben. Zudem sei vorliegend die Nutzungsänderung auch deshalb nicht bewilligungspflichtig, weil die Freizeitnutzung viel weniger intensiv gewesen sei als die Jagdnutzung und sich damit die Auswirkungen auf Umwelt und Planung sogar verringert hätten.