Citation: 1B_468/2016 E. 3.4.2

3.4.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, es sei zu berücksichtigen, dass er am 22. Februar 2013 lediglich wegen eines untauglichen Versuchs verurteilt worden sei und es sich auch im vorliegenden Verfahren nur um einen solchen Versuch handle. Die Rückfallprognose gemäss der psychiatrischen Vorabstellungnahme müsse aus zwei Gründen nach unten korrigiert werden. Zum einen sei er nie wegen seinen sexuellen Neigungen in psychiatrischer Behandlung gewesen, sondern ausschliesslich aufgrund einer Aufmerksamkeitsstörung. Es sei deshalb falsch, wenn die Gutachterin festhalte, er befinde sich in psychiatrisch-therapeutischer Behandlung und habe trotzdem delinquiert. Zum andern betreffe die Risikoeinschätzung den unbehandelten Zustand. Er habe sich jedoch bereits freiwillig mit zwei Institutionen zur Vereinbarung einer Therapie in Verbindung gesetzt. Das Kantonsgericht habe diese Umstände zu Unrecht als unmassgeblich abgetan.