Citation: 2C_504/2018 E. 4.1

4.1. Grundsätzlich müssen die Behörden gemäss Untersuchungsgrundsatz den Sachverhalt im Ausländerrecht möglichst zuverlässig abklären (Urteile 2C_782/2018 vom 21. Januar 2019 E. 3.2.4; 2C_169/2018 vom 17. August 2018 E. 2.4). Allerdings wird der Untersuchungsgrundsatz durch die Mitwirkungspflicht der Parteien relativiert. Diese kommt naturgemäss bei Tatsachen zum Tragen, die eine Partei besser kennt als die Behörden und die ohne ihre Mitwirkung gar nicht oder nicht mit vertretbarem Aufwand erhoben werden können (Urteile 2C_782/2018 vom 21. Januar 2019 E. 3.2.4; 2C_169/2018 vom 17. August 2018 E. 2.4; vgl. auch BGE 141 I 60 E. 5.2 S. 68 und Urteil 2C/171/2016 vom 25. August 2016 E. 3.2.2). Auch ist es zulässig, wenn das Sachgericht vor der Durchführung von Untersuchungsmassnahmen relativ einfach beizubringende, minimale Sachbeweise verlangt und voraussetzt, dass der Standpunkt der betroffenen Person einigermassen glaubhaft erscheint (Urteil 2C_866/2017 vom 7. März 2018 E. 3.1.2).