Citation: 2C_186/2019 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht zur Begründung der erwähnten Rüge im Einzelnen insbesondere geltend, die Vorinstanz habe ihm am 6. Dezember 2018 eine Frist zur Stellungnahme angesetzt sowie zugleich angekündigt, dass die Sache für den 24. Januar 2019 zum Entscheid traktandiert werde. Die Frist zur Stellungnahme sei am 20. Dezember 2018 bis zum 11. Januar 2019 erstreckt worden, doch habe der Beschwerdeführer seine Stellungnahme gleichentags, also am 20. Dezember 2018 eingereicht. Am Folgetag habe die Vorinstanz diese Stellungnahme dem Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen zugestellt, was dem Beschwerdeführer am 28. Dezember 2018 zur Kenntnis gebracht worden sei. Entgegen ihrer Ankündigung habe die Vorinstanz die Angelegenheit alsdann nicht am 24. Januar 2019 beraten, sondern bereits am 16. Januar 2019 auf dem Zirkulationsweg entschieden. Das genannte Vorgehen, insbesondere auch der Umstand, dass die Stellungnahme des Beschwerdeführers vom 20. Dezember 2018 dem Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen bloss zur Kenntnis gebracht worden sei, zeige, dass die Vorinstanz ihre Meinung bereits gefasst gehabt habe, bevor der Beschwerdeführer "seine Beschwerde vollständig begründet" habe (Beschwerde, S. 5). Selbst wenn es sich in tatsächlicher Hinsicht so zugetragen haben sollte, wie der Beschwerdeführer behauptet, liesse sich daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Gegebenenfalls hätte die Vorinstanz zwar entgegen der Ankündigung vom 6. Dezember 2018 früher und auf dem Zirkulationsweg statt anlässlich einer Beratung entschieden. Dies würde aber keinen Anschein der Befangenheit begründen. Denn selbst bei Annahme des behaupteten zeitlichen Ablaufes hatte die Vorinstanz - auch im Rahmen der Entscheidfällung auf dem Zirkulationsweg - ausreichend Zeit, die Stellungnahme des Beschwerdeführers vom 20. Dezember 2018 bei der Entscheidfindung zu berücksichtigen. Es liegen keine genügenden Anhaltspunkte vor, um anzunehmen, dass das kantonale Verwaltungsgericht vorliegend bereits vor Kenntnisnahme der Stellungnahme vom 20. Dezember 2018 seine Meinung gefasst und die Eingabe damit unberücksichtigt gelassen hätte. Insbesondere kann der Umstand, dass die Stellungnahme dem Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen lediglich zur Kenntnis gebracht worden sein soll, nicht als Hinweis auf eine Befangenheit der Vorinstanz qualifiziert werden. Letzteres gilt umso mehr, als der Beschwerdeführer nicht rügt, es sei in einer gegen Grundrechte verstossenden Weise, etwa gestützt auf eine willkürliche Anwendung des einschlägigen kantonalen Verfahrensrechts, kein vollständiger Schriftenwechsel durchgeführt worden (vgl. zur beschränkten Überprüfung der Anwendung des kantonalen Rechts BGE 138 I 143 E. 2 S. 149 f. sowie E. 2.1 hiervor). Nach dem Gesagten sind die Ausführungen des Beschwerdeführers zum behördlichen Vorgehen im vorangegangenen Verfahren nicht geeignet, den Anschein der Befangenheit der Vorinstanz zu begründen. Es kann dabei dahingestellt bleiben, ob der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang neue Tatsachen geltend macht, welche vom Bundesgericht von vornherein nicht zu berücksichtigen wären (vgl. dazu hiervor E. 2.2).