Citation: 7B_250/2022 E. 2.2.3

2.2.3. Unbegründet ist sodann die Rüge, die Vorinstanz verletze die gehörsrechtliche Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 3 Abs. 2 lit. c und Art. 107 StPO). Zum einen betreffen die Argumente, mit welchen sich die Vorinstanz laut Vorbringen des Beschwerdeführers zu Unrecht nicht auseinandersetze, grösstenteils jenen Anklagesachverhalt, in dem es zu einem Freispruch gekommen ist ("Eindringen mit Finger in Vagina und Anfassen des Penis"). Zum anderen genügt für eine Urteilsbegründung, wenn sich das Gericht auf die massgebenden Gesichtspunkte beschränkt, ohne dass es sich ausdrücklich mit jeder tatsächlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss (vgl. BGE 147 IV 409 E. 5.3.4; 146 IV 297 E. 2.2.7; je mit Hinweisen). Aus dem angefochtenen Entscheid geht mit hinreichender Deutlichkeit hervor, weshalb die Vorinstanz auf die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 abstellt. Die gehörsrechtlichen Vorgaben wurden somit eingehalten.