Citation: 1B_224/2014 E. 1

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer strafrechtlichen Angelegenheit; dagegen steht die Beschwerde in Strafsachen offen (Art. 78 Abs. 1, Art. 80 Abs. 1, Art. 90 BGG). Er schliesst das Strafverfahren gegen die Beschwerdeführerin allerdings nicht ab; es handelt sich um einen Zwischenentscheid im Sinn von Art. 93 Abs. 1 BGG. Gegen einen solchen ist die Beschwerde zulässig, wenn er einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur (BGE 133 IV 139 E. 4) bewirken kann (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und dadurch einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b). In der vorliegenden Konstellation fällt die Voraussetzung von lit. b von vornherein ausser Betracht. Nach konstanter Praxis des Bundesgerichts obliegt es der Beschwerdeführerin darzutun, dass die Sachurteilsvoraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG erfüllt sind, jedenfalls wenn dies nicht in die Augen springt (BGE 137 III 324 E. 1.1 S. 329 mit Hinweisen; 133 III 629 E. 2.3.1). Dies ist zwar bei strafprozessualen Vermögensbeschlagnahmen grundsätzlich der Fall: wem die freie Verfügung über Vermögenswerte entzogen wird, erleidet in aller Regel offenkundig einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinn von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG (BGE 128 I 129 E. 1, 126 I 97 E. 1b). Vorliegend ist es indessen fraglich, ob die Beschwerdeführerin je Verfügungsgewalt über diese Vermögenswerte hatte, wurden sie doch bei B.________ und C.________ sichergestellt. Nach deren Darstellung (und dem in diesem Verfahrensstadium massgebenden Tatverdacht der Staatsanwaltschaft) handelt es sich um (mutmasslich deliktisch erworbene) Kundengelder, die von C.________ physisch in die Schweiz eingeführt wurden und die möglicherweise über ein Konto der Beschwerdeführerin in einen Drittstaat hätten transferiert werden sollen, was durch das polizeiliche Eingreifen verhindert wurde. Ob bereits die Entgegennahme dieser Gelder und deren Einfuhr in die Schweiz namens und im Auftrag der Beschwerdeführerin erfolgte, oder ob C.________ dabei in eigenem Namen oder für einen Dritten - immerhin hatte er offenbar wenigstens zeitweise auch für die E.________ Ltd. gearbeitet - handelte, steht nicht fest. Es ist damit jedenfalls zweifelhaft, ob die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Beschlagnahme (oder sonst je) Besitzerin der Gelder war, und nach allem Anschein ist sie weder Eigentümerin noch wirtschaftlich Berechtigte. In dieser Konstellation liegt es nicht nahe und ist schon gar nicht offenkundig, dass sie durch die angefochtene Beschlagnahme einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil erleidet. Sie wäre daher jedenfalls verpflichtet gewesen, das in der Beschwerde aufzuzeigen. Auf die Beschwerde ist somit nicht einzutreten, weil es die Beschwerdeführerin unter Verletzung ihrer gesetzlichen Begründungspflicht von Art. 42 Abs. 2 BGG unterlassen hat nachzuweisen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen - konkret der nicht wieder gutzumachende Nachteil im Sinn von Art. 93 Abs. 1 lit. a - erfüllt sind.