Citation: 1B_352/2014 E. 4.3

4.3. Schliesslich verletzt es auch nicht Bundesrecht, wenn die Vorinstanz allfällige Verfahrensmängel in früheren Verfahren im vorliegenden Zusammenhang nicht als massgeblich erachtete. Im Vordergrund steht hier das hängige Strafverfahren. Frühere Verfahrensmängel wären nur dann zwingend zu berücksichtigen, wenn daraus auf eine persönliche Abneigung des Beschwerdegegners gegenüber dem Beschwerdeführer geschlossen werden müsste, die für sich allein den Anschein von Befangenheit begründen könnte oder sich in eventuellen neuen prozessualen Verfehlungen widerspiegeln würde, welche dann insgesamt die Befangenheit belegten. Weder wird ein solcher Zusammenhang vom Beschwerdeführer in nachvollziehbarer Weise dargetan noch ist er ersichtlich.