Citation: 1A.302/2005 29.03.2006 E. F

In ihrer Replik stellt die Flughafen Zürich AG den Eventualantrag, die aufschiebende Wirkung sei während der Dauer des Verfahrens bzw. bis zum Vorliegen neuer Erkenntnisse lediglich soweit zu entziehen, als dies die Inbetriebnahme des ILS 28 mit den heute beim CANPA-Anflug auf Piste 28 gültigen Sichtminima ermögliche. Die Stadt Kloten bestätigt in der Duplik ihre Haupt- und Nebenanträge. Die Gemeinde Bassersdorf und die mitbeteiligten Gemeinden stellen neu den Subeventualantrag, der Entzug der aufschiebenden Wirkung sei unter der Bedingung zu gewähren, dass die Sichtminima für das ILS-Anflugverfahren gegenüber den heute geltenden Sichtminima nicht herabgesetzt würden und die Anzahl der Anflüge auf Piste 28 auf die durchschnittliche stündliche Anzahl der Anflüge während der deutschen Sperrzeiten im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung beschränkt werde. Zudem sei sicherzustellen, dass das Anflugverfahren erst nach erfolgreichem Abschluss der notwendigen Sicherheitsabklärungen freigegeben werde. Die Fluglärmsolidarität und die Mitbeteiligten bestätigen ihre Anträge. Das BAZL erneuert sein Begehren um Gutheissung der Beschwerde. Der Präsident der Rekurskommission INUM hält an seinem Antrag auf vollumfänglich Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, mithin auch des Eventualantrages, fest.