Citation: 8C_176/2014 E. 6.3

6.3. Im versicherungspsychiatrischen Teilgutachten wird eingehend dargelegt, dass und weshalb der psychische Befundstatus unauffällig und daher keine psychiatrische Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu stellen sei. Die Darstellung der entgegenstehenden eigenen Sicht des Beschwerdeführers - mit Klagen namentlich etwa über Einschränkungen bei der Konzentration, bei den Schlafgewohnheiten sowie im psychischen Befinden mit Erschöpfung, Nervosität, Zukunftsängsten, Insuffizienzgefühlen und Belastung für ihn selber und auch seine Familie durch die schlechte Gesundheit - genügt nicht, um hinreichende Indizien gegen die Schlüssigkeit der gutachtlichen Einschätzung zu begründen. Die Gutachterin hat insbesondere auch zusätzlich berücksichtigt, dass trotz der geltend gemachten schweren Beeinträchtigung eine stationäre psychiatrische Behandlung nie erforderlich gewesen sei, auch keine ambulante Betreuung durchgeführt und eine medikamentöse Therapie ebenfalls nicht erfolgt sei.