Citation: 1C_135/2016 E. 3.2

3.2. Wie der Beschwerdeführer selbst und zu Recht ausführt, ist nach Art 46 BauG bei Bauten, die ohne oder in Überschreitung der Baubewilligung ausgeführt wurden, ein Benutzungsverbot zu erlassen und es ist die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes anzuordnen. Die gesetzliche Grundlage für die strittige Wiederherstellungsverfügung ist somit nicht bestritten. Der Beschwerdeführer ist allerdings der Auffassung, das vorliegend ausgesprochene Benutzungsverbot sei unverhältnismässig, denn er habe entgegen den Feststellungen der Vorinstanzen nicht bösgläubig falsche Gründe angegeben, um die Baubewilligung zu erlangen. Zurzeit bewohne er die Betriebsleiterwohnung nicht, weil seine damalige Partnerin und er sich getrennt hätten. Mittelfristig plane er aber immer noch, eine Familie zu gründen und in die Betriebsleiterwohnung einzuziehen. Er habe nach wie vor die Absicht, nach dem Ausscheiden seines Vaters einen Angestellten in der Nähe des Betriebes unterbringen zu können. Das erhebliche öffentliche Interesse an der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet werde durch eine Übergangslösung zur Nutzung eines bestehenden Gebäudes in der Landwirtschaftszone nicht beeinträchtigt. Zwar könne gemäss der Rechtsprechung gestützt auf ungewisse Prognosen kein Bedarf nach landwirtschaftlichem Wohnraum abgeleitet werden. Vorliegend sei jedoch klar, dass sich sein Vater alters- und gesundheitsbedingt bald aus dem Betrieb zurückziehen und ab diesem Zeitpunkt die Anstellung einer Hilfskraft notwendig werde.