Citation: I 203/01 15.01.2002 E. 2

2.- Im angefochtenen Entscheid wird dargelegt, dass der in X.________ aufgewachsene, ehemals drogenabhängige Versicherte im Laufe der vergangenen zehn Jahre für sich und seine Familie (eine ebenfalls früher drogenabhängige Ehefrau und den gemeinsamen Sohn) durch die - ungeachtet der medizinisch ausgewiesenen, erheblichen gesundheitlichen Beschwerden ausgeübte - selbstständige Erwerbstätigkeit als Sanitärinstallateur in der Abgeschiedenheit seines Wohnortes in einer eigenen Liegenschaft eine Existenz aufgebaut habe, sodass er in diesen Verhältnissen als bestmöglich eingegliedert erscheine und von einer Umschulung keine wesentliche Verbesserung der Erwerbsfähigkeit erwartet werden könne. Dieser Auffassung der Vorinstanz ist beizupflichten. Die IV-Stelle macht mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde somit zu Recht nicht mehr (wie mit Verwaltungsverfügung vom 21. Juli 2000 geschehen) geltend, im Rahmen der konkreten Vornahme des Einkommensvergleichs sei hinsichtlich des trotz gesundheitlicher Beeinträchtigungen zumutbarerweise erzielbaren Erwerbseinkommens (Valideneinkommen) auf einen Jahresverdienst als technischer Kaufmann von Fr. 58'500.- abzustellen, weil der Versicherte eine Umschulung zu dieser angeblich zumutbaren Tätigkeit verweigert habe. Strittig bleibt demnach einzig die konkret anzuwendende Methode zur Ermittlung des Invaliditätsgrades.