Citation: 6B_1034/2016 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdeführer stellen ins Zentrum ihrer Argumentation, dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid neu feststelle, eine allfällige Verantwortlichkeit der Beschwerdeführer sei im Vorfeld der Vereinbarung vom 24. September 2008 nur vor dem Hintergrund des negativen Geschäftsverlaufs der C.________ und nicht vor jenem einer abredewidrigen Verwendung des Darlehens diskutiert worden. Was sie daraus ableiten wollen, vermag nicht zu überzeugen. Ihre Ausführungen beschränken sich auf Mutmassungen darüber, weshalb im Rahmen der Diskussionen vor Unterzeichnung der Vereinbarung vom 24. September 2008 nie zur Sprache gekommen sei, dass es sich nach dem Verständnis der Beschwerdegegnerin 2 um ein Projektdarlehen gehandelt haben soll. Dabei übersehen sie, dass die Vorinstanz in sachverhaltlicher Hinsicht feststellt, die Beschwerdegegnerin 2 habe vor Unterzeichnung der Vereinbarung vom 24. September 2008 keinerlei Anlass zur Annahme gehabt, die Beschwerdeführer hätten ihr Darlehen abredewidrig verwendet. Da die Beschwerdeführer diesbezüglich Willkür zwar geltend machen, jedoch nirgends ausreichend begründen (vgl. vorne E. 3), ist diese Sachverhaltsfeststellung für das Bundesgericht verbindlich. Dass die Beschwerdegegnerin 2 vor Unterzeichnung der Vergleichsvereinbarung die Thematik des Projektdarlehens nicht zur Sprache brachte, ist vor diesem Hintergrund folgerichtig, da sie keinen Grund hatte zu bezweifeln, dass das Darlehen in ihrem Sinne verwendet worden war und es ihr zu diesem Zeitpunkt allein darum ging, ihren finanziellen Verlust angesichts des bevorstehenden Konkurses der C.________ möglichst gering zu halten. Aus dem Umstand, dass die Beschwerdegegnerin 2 bei der Ausarbeitung der Vereinbarung vom 24. September 2008 das Thema Projektdarlehen nie erwähnte, lässt sich für die Beschwerdeführer auch nichts anderes zu ihren Gunsten ableiten. Insbesondere bietet er keinen genügenden Anlass für ein Rückkommen auf die frühere Sachverhaltsfeststellung, wonach die Ausgestaltung ihres Darlehens als Projektdarlehen für die Beschwerdegegnerin 2 Bedingung für dessen Gewährung war (vgl. Urteil 6B_493+494/2014 vom 17. November 2015 E. 2.3 f.). Auf die entsprechenden Ausführungen der Beschwerdeführer ist nicht einzugehen.