Citation: 2C_356/2017 E. 4.2.3

4.2.3. Die Beschwerdeführer wenden hiergegen ein, die Feststellungen des Verwaltungsgerichts stimmten nicht mit den für den nachträglichen Bewilligungserhalt eingereichten Korrekturplänen für den Stall überein. Aus den Plänen werde "sofort ersichtlich" dass sie, die Beschwerdeführer, den Stall keineswegs faktisch neu gebaut bzw. wiederaufgebaut hätten; weder seien grosse Teile der Fassade noch grosse Teile des Balkengerüsts ersetzt worden. Auch sei der Stall nicht um einen vorspringenden Unterstand erweitert worden, sondern es sei viel mehr darum gegangen, einen vormaligen grösseren Unterstand abzubrechen. Die Fassade sei "so gut wie unberührt" geblieben, das Balkengerüst sei nicht verändert worden, "mit Ausnahme der schadhaften (unten durch Feuchtigkeit angefaulten) Balken, die ausgewechselt wurden". Der Boden im Pferdestallteil sei wohl erneuert worden, was eine Folge der vormals fehlenden Drainage und der deswegen eingetretenen Fäulnis am vormaligen hölzernen Stallboden sowie an der Stützpfeilerunterseite des bestehenden Unterstandes darstelle; den Nutzwert des Stalles habe dies jedoch ebenso wenig verbessert wie die übrigen Arbeiten.