Citation: U 207/05 12.12.2005 E. A

F.________, geboren 1947, war über die Firma X.________ als Arbeitgeberin obligatorisch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen Unfall versichert. Sie arbeitete 25 Stunden pro Woche und besorgte daneben den eigenen Haushalt. Am 1. September 2002 wurde sie Opfer eines Auffahrunfalls. Im Erhebungsblatt für die Abklärung von HWS-Fällen gab sie am 22. Oktober 2002 Nackenbeschwerden mit Ausstrahlungen in den Rücken und Kopfschmerzen an. Dr. med. E.________, Allgemeine Medizin FMH, den sie am Tag nach dem Unfall aufgesucht hatte, stellte im Bereich der Halswirbelsäule eine Druckdolenz der paravertebralen Muskulatur rechtsbetont fest (Bericht vom 15. Oktober 2002). F.________ wurde danach durch Dr. med. S.________, Allgemeine Medizin FMH, konsiliarisch beurteilt (Bericht vom 11. Dezember 2002) und ans Institut für Radiologie des Zentrums Y.________ überwiesen, wo am 6. September 2002 ein CT HWS nativ und ein MRI HWS nativ erstellt wurde (Bericht vom 9. Dezember 2002). Des Weiteren liess sich die Versicherte durch Dr. med. C.________, Neurologie FMH, untersuchen (Bericht vom 4. Februar 2003). Im ärztlichen Zwischenbericht vom 7. April 2003 diagnostizierte Dr. med. S.________ (u.a.) posttraumatische Schulterbeschwerden rechts, wobei nach einer subacromialen Infiltration mit Kenacort eine rasche Besserung eingetreten sei. SUVA-Kreisarzt Dr. med. D.________ stellte am 14. Mai 2003 minime Restbeschwerden rechts nuchal fest. Die Versicherte arbeite seit dem 1. Mai 2003 wieder zu 100 % in ihrer angestammten Tätigkeit als Kassiererin. Die Befunde seien bezüglich der HWS-Funktionen aus chirurgisch-traumatologischer Sicht bland, bis auf die zwar indolente, jedoch etwas asymmetrische nuchale Muskulatur mit Volumenvermehrung. Bereits am 27. Mai 2003 berichtete jedoch Dr. med. S.________, dass nach dieser Untersuchung (u.a.) erneute Schulterschmerzen rechts aufgetreten seien. Im Institut für Radiologie des Zentrums Y.________ wurde in der Folge am 2. September 2003 ein MRI des Schultergelenkes rechts nach Arthrographie erstellt, welches eine Tendinopathie der Supraspinatussehne ventral ansatznah im Sinne einer Partialruptur zeigte. Die SUVA unterbreitete das Dossier daraufhin ihrem Kreisarzt Dr. med. G.________. Er war gemäss Bericht vom 7. Oktober 2003 der Auffassung, dass nach Lage der Akten anlässlich des Unfallereignisses vom 1. September 2002 keine Traumatisierung der rechten Schulter stattgefunden habe. Auf telefonische Anfrage der SUVA vom 9. Oktober 2003 gab F.________ an, dass sie nach dem Unfall vom 1. September 2002 keinen weiteren Unfall erlitten habe und auch kein unfallähnliches Geschehen passiert sei. Sie habe die Beschwerden in der Schulter erst verspürt, als sie wieder an der Kasse gearbeitet habe. Mit Verfügung vom 31. Oktober 2003 und Einspracheentscheid vom 20. Januar 2004 stellte die SUVA die Versicherungsleistungen für die Heilbehandlung per 9. Oktober 2003 ein. Über den 22. April 2003 hinaus würden auch keine weiteren Taggelder mehr ausgerichtet.