Citation: U 167/01 22.02.2002 E. 3

3.- a) Wie das kantonale Gericht mit Blick auf die medizinischen Akten festgestellt hat und letztinstanzlich zu Recht nicht mehr bestritten wird, ist der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 25. Februar 1994 und den im für die Beurteilung massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheides (vom 12. Mai 1997; BGE 116 V 248 Erw. 1a mit Hinweisen) noch vorhandenen Gesundheitsstörungen der Versicherten zu bejahen, zumal es rechtsprechungsgemäss genügt, wenn das Unfallereignis eine Teilursache für die Beschwerden darstellt (BGE 121 V 329 Erw. 2a mit Hinweisen; RKUV 2001 Nr. U 412 S. 79). b) PD Dr. med. R.________ stellte im Gutachten vom 7. Mai 1996 einen Status nach Verkehrsunfall vom 25. Februar 1994 mit geschlossener, stark dislozierter Zweietagenfraktur des linken Unterschenkels, Ober- und Unterkieferfraktur links, Schädel-Hirntrauma (gemessen an der angegebenen posttraumatischen Amnesie von signifikanter Schwere), Diabetes mellitus Typ II sowie rezidivierende depressive Episoden und eine selbstunsichere Persönlichkeit fest; nicht ganz auszuschliessen sei eine kognitive Beeinträchtigung als Folge der Hirntraumatisierung, welche am ehesten die linke Hemisphäre betreffe. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz kann aus dieser Diagnose, welche sich auf die neuropsychologischen Abklärungsergebnisse stützt, nicht auf eine organische Hirnschädigung geschlossen werden. Auch anhand der Angaben der Frau Dr. med. H.________ vom 12. Oktober 1996 und der übrigen medizinischen Akten lässt sich eine organische Grundlage der festgestellten Störungen und der geklagten Beschwerden nicht nachweisen. Die Sache geht deshalb zur Durchführung der Adäquanzprüfung - weil sich die Leiden der Versicherten nicht auf organisch nachweisbare Funktionsausfälle zurückführen lassen und mit Blick darauf, dass PD Dr. med. R.________ schlüssig von einem erlittenen Schädel-Hirntrauma ausgeht, ist dabei nach den in BGE 117 V 369 ff. festgelegten Grundsätzen vorzugehen (vgl. Erw. 2b hiervor) - und anschliessenden neuen Entscheidung über die Versicherungsleistungen an das kantonale Gericht zurück.