Citation: 1B_15/2019 E. 4

Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Verfahrensausgang würde die Beschwerdeführerin grundsätzlich kostenpflichtig (Art. 166 Abs. 1 BGG). Sie stellt jedoch ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (vgl. Art. 164 BGG). Der Nachweis der entsprechenden Voraussetzungen, insbesondere der Bedürftigkeit, obliegt der Beschwerdeführerin. Zum Nachweis ihrer Bedürftigkeit weist sie einen Auszug aus einem auf ihren Namen lautenden Konto bei der Bank D.________ sowie eine ärztliche Bestätigung vor, beides bloss in Kopie. Aus dem Bankauszug geht hervor, dass die Stadt Wien, Soziales, der Beschwerdeführerin am 28. November 2018 einen Betrag von EUR 863,04 und die Pensionsversicherungsanstalt am 30. November 2018 einen Betrag von EUR 230 überwiesen haben. Dem Arztbericht lässt sich sodann entnehmen, dass die Beschwerdeführerin an einer geistigen Entwicklungsstörung leidet. Diese beiden Dokumente sind nicht geeignet, ihre Bedürftigkeit zu belegen; sie lassen keine zuverlässige Einschätzung ihrer Einkommensverhältnisse zu und äussern sich überhaupt nicht zur Vermögenssituation. Damit ist der Nachweis der Bedürftigkeit der Beschwerdeführerin nicht erbracht. Daher muss das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung der Beschwerdeführerin abgewiesen werden. Es rechtfertigt sich jedoch im vorliegenden Fall, ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 BGG). Eine Entschädigung für das bundesgerichtliche Verfahren ist der Beschwerdeführerin bzw. ihrem Rechtsvertreter hingegen nicht zuzusprechen.