Citation: 9C_425/2019 E. 3.2

3.2. Was die Beschwerdeführerin gegen den Beweiswert der MZR-Expertise vorbringt, beschränkt sich in weiten Teilen auf appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid, worauf nicht einzugehen ist. Inwiefern das Gutachten indessen den rechtsprechungsgemässen Anforderungen (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis) nicht genügen soll, ist weder ersichtlich noch dargetan. Was die Notwendigkeit eines strukturierten Beweisverfahrens anbelangt, kann auf ein solches, wie die Vorinstanz richtig erwogen hat, verzichtet werden, wenn eine Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen - wie in casu - nachvollziehbar und schlüssig verneint wird. Auch die geltend gemachten mangelhaften Sprachkenntnisse tangieren den Beweiswert der Expertise nicht: Sämtliche Teilgutachten der MZR-Expertise - namentlich die neurologische Exploration und Untersuchung vom 6. und 18. Januar 2016 - wurden im Beisein einer professionellen Dolmetscherin erstellt.