Citation: C 214/99 03.01.2000 E. 2

2.- a) Im vorliegenden Fall ist allein streitig, von welcher verbleibenden Erwerbsfähigkeit bei der Bestimmung des versicherten Verdienstes auszugehen ist. b) Nach Lage der Akten hat die Arbeitslosenkasse bei der ursprünglichen Festlegung des versicherten Verdienstes (von Fr. 3548.-) ungeachtet der bereits bezogenen Invalidenrente (von 25 %) der SUVA volle Erwerbsfähigkeit angenommen. Dies lässt sich in Übereinstimmung mit der Vorinstanz nicht beanstanden (vgl. Erw. 1c). Anlässlich der lite pendente Überprüfung des versicherten Verdienstes erhöhte die Arbeitslosenkasse diesen auf Fr. 3775.-, welcher Betrag vom Beschwerdeführer nicht bestritten wird; dies bei einem Beschäftigungsgrad von - ebenfalls unbestritten gebliebenen - 93,77 %. Infolge der rückwirkenden Zusprechung einer Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 75 %, was nach dem vorne Gesagten eine neue Tatsache darstellt (vgl. Erw. 1b in fine), war somit der versicherte Verdienst entsprechend der verbleibenden Erwerbsfähigkeit neu zu bestimmen. Wenn die Arbeitslosenkasse dabei den ermittelten Beschäftigungsgrad von 93,77 % der ursprünglichen Erwerbsfähigkeit gleichsetzte und davon ausgehend den versicherten Verdienst von Fr. 3775.- bei einer rückwirkend nur noch 25 %-igen Erwerbsfähigkeit auf Fr. 1006.- verminderte (Fr. 3775.- : 93,77 x 25), so ist dieses Vorgehen rechtmässig. Die Arbeitslosenkasse ist daher im Rahmen einer prozessualen Revision zu Recht auf die ausbezahlten Taggelder zurückgekommen. Die Rückforderung von Fr. 26'319.80 ist in masslicher Hinsicht nicht zu bemängeln. Hievon wird der mit der Rentennachzahlung der Invalidenversicherung verrechnete Betrag von Fr. 18'382.65 abzuziehen sein.