Citation: 6B_645/2022 E. 3.4.6

3.4.6. Der Beschwerdeführer beruft sich auf BGE 129 IV 124, wonach der Tatbestand der ungetreuen Geschäftsführung nur erfüllt ist, wenn der Empfänger durch die Zahlung von Provisionen oder Schmiergeldern (als Gegenleistung für eine Bevorzugung) zu einem Verhalten verleitet wird, das sich gegen die Vermögensinteressen des Geschäftsherrn richtet und sich somit schädigend auswirkt (E. 4.1 S. 128). Dieses Präjudiz hilft dem Beschwerdeführer nicht. Denn die Vorinstanz legt überzeugend dar, dass sich das Verhalten des Beschwerdeführers gegen die Vermögensinteressen der Beschwerdegegnerin 2 richtete und schädigend für sie auswirkte.