Citation: 2C_214/2023 E. 9.4.1

9.4.1. Anders als im ersten Lockdown im Frühjahr 2020 wurden im Januar 2021 keine bundesweiten Schulschliessungen verordnet, um im Interesse der Kinder den Präsenzunterricht so weit wie möglich aufrechtzuerhalten (vgl. vorstehend E. 9.3.2). Es wurde zur Gewährleistung des Rechts auf ausreichenden Grundschulunterricht (vgl. Urteil 2C_852/2022 vom 2. Mai 2023 E. 7.4.4) mithin auf Kollektivmassnahmen für Kinder verzichtet und Massnahmen gegen sie nur im Einzelfall angeordnet. Die Quarantäne erweist sich insofern als weniger einschneidend als die Schulschliessung (vgl. BGE 148 I 89 E. 7.3).