Citation: 5A_996/2014 E. 2

Im Kern haben die kantonalen Instanzen die Anfechtungsklage abgewiesen mit der Begründung, die am 21. Mai 2003 erfolgte Übertragung der Grundstücke und Miteigentumsanteile von E.C.________ auf seine Ehefrau F.C.________ sei nicht angefochten und jene auch nicht beklagte Partei. Der Beschwerdeführer habe einzig den "Erbvorausbezugsvertrag" zwischen der Mutter und den Töchtern vom 21. Juli 2010 angefochten. Im Verhältnis zwischen Vater und Mutter behaupte der Beschwerdeführer zwar den Tatbestand von Art. 193 ZGB, aber er habe vor erster Instanz weder eine Begründung oder einen Wechsel des Güterstandes noch eine güterrechtliche Auseinandersetzung im Zusammenhang mit dem Vertrag aus dem Jahr 2003 dargelegt und auch keine diesbezüglich relevanten Tatsachen behauptet; es sei nicht einmal bekannt, unter welchem Güterstand die Ehegatten gelebt hätten bzw. leben würden (angefochtener Entscheid, S. 13). Somit müsse von einem gewöhnlichen Rechtsgeschäft zwischen den Ehegatten ausgegangen werden, welches nicht in den Anwendungsbereich von Art. 193 ZGB falle. Folglich greife die nur gegen die Töchter angestrengte Anfechtungsklage zu kurz. Diese hätten mit E.C.________ nie anfechtbare Geschäfte geschlossen; sie seien am Vertrag im Jahr 2003 unbeteiligt gewesen und hätten im Jahr 2010 lediglich mit der nicht beklagten Mutter einen Vertrag geschlossen. Dieser habe jedoch die Exekutionsrechte der Gläubiger von E.C.________ nicht tangiert.