Citation: 9C_741/2018 E. 3.2.3

3.2.3. Im Bereich "Körperpflege, Kosmetik" (FAKT2 Ziff. 1.4.5) macht der Versicherte geltend, er verfüge in Händen und Fingern über kein Gefühl oder Tastsinn. Daraus ergibt sich jedoch - mit der Vorinstanz - nicht, dass ihm entgegen dem Abklärungsbericht selbst eine oberflächliche Rasur unmöglich wäre. Soweit er darauf verweist, diese sei ihm nur möglich, wenn zuvor jemand den Rasierapparat behändige, einstelle und ihm in die Hand lege, legt er damit nicht dar, inwiefern es sich bei der Einschätzung der Abklärungsperson, wonach der Hilfsbedarf in dieser Unterkategorie pro Tag zwei Minuten betrage und in Stufe zwei einzuordnen sei ("versicherte Person kann einen Teil der Verrichtung/Tätigkeit selbstständig übernehmen, andernfalls ist direkte Hilfe oder stets Anleitung und Kontrolle nötig") um eine von der Vorinstanz verkannte Fehleinschätzung handeln sollte. Deren unpräzise Wiedergabe des Abklärungsberichts (die Angabe "verliert sich in Zwängen und Ritualen" trifft, wie der Versicherte zu Recht moniert, auf ihn nicht zu) vermag die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht in Frage zu stellen, die demnach auch hier für das Bundesgericht verbindlich bleibt.