Citation: 7B_103/2022 E. 1

Im Rahmen eines Strafverfahrens wegen Verdachts auf Verletzung des Fabrikations- und Geschäftsgeheimnisses beschlagnahmte die Staatsanwaltschaft Nidwalden das Mobiltelefon des Beschuldigten A.________ und wies den Hosting-Anbieter des E-Mail-Kontos "X._@_.ch" an, die gesamte zugehörige E-Mail-Box herauszugeben. In beiden Fällen beantragte A.________ jeweils unverzüglich die Siegelung. Das Gesuch der Staatsanwaltschaft um vollständige Entsiegelung des beschlagnahmten Mobiltelefons sowie der edierten Daten des E-Mail-Kontos wies das Kantonsgericht Nidwalden, Einzelgericht in Strafsachen als Zwangsmassnahmengericht, mit Urteil vom 5. Oktober 2021 vollumfänglich gut. Mit Urteil 1B_611/2021 vom 12. Mai 2022 hiess das Bundesgericht die dagegen erhobene Beschwerde teilweise gut, hob das angefochtene Urteil auf und wies die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurück. Mit Urteil vom 8. August 2022 hiess das Zwangsmassnahmengericht das Entsiegelungsgesuch der Staatsanwaltschaft teilweise gut. Dagegen erhob A.________ mit Eingabe vom 12. September 2022 erneut Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht. Mit Verfügung vom 29. September 2022 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuerkannt. Die Staatsanwaltschaft nahm am 23. September 2022 zur Beschwerde Stellung, ohne einen formellen Antrag zu stellen, das Zwangsmassnahmengericht beantragte mit Eingabe vom 4. Oktober 2022 die Abweisung der Beschwerde. A.________ replizierte am 24. Oktober 2022. Mit Schreiben vom 12. April 2024 informierte die Staatsanwaltschaft das Bundesgericht über die zwischenzeitlich in Rechtskraft erwachsene Einstellung des gegen A.________ geführten Strafverfahrens und ersuchte das Bundesgericht darum, das Beschwerdeverfahren als gegenstandslos abzuschreiben sowie die Vorinstanz anzuweisen, den beschlagnahmten Gegenstand dem Beschwerdeführer auszuhändigen und die Datenkopien zu vernichten. Mit Stellungnahme vom 26. April 2024 schloss sich der Beschwerdeführer dem Gesuch der Staatsanwaltschaft an, wobei die "Abschreibung antragsgemäss unter Kosten- und Entschädigungsfolgen über sämtliche Instanzen zu Lasten der Beschwerdegegnerin, eventualiter zu Lasten der Vorinstanz oder des Staates zu erfolgen" habe.