Citation: 1C_455/2022 E. 5.3

5.3. Die Beschwerdeführenden machen geltend, das der Nutzungsübertragung zugrunde liegende privatrechtliche Rechtsgeschäft leide an verschiedenen Mängeln. Dabei ist vorab zu beachten, dass für die Baubewilligungsbehörde keine Pflicht besteht, zivilrechtliche Vorfragen zu entscheiden. Die Auslegung eines zivilrechtlichen Vertrags durch eine Verwaltungsbehörde ist nur angezeigt, wenn der Vertragsinhalt leicht feststellbar ist und sich ein unzweifelhaftes Resultat ergibt (vgl. Urteile 1C_432/2021 vom 27. Juli 2022 E. 3.1.3; 1C_393/2021 vom 20. Mai 2022 E. 2.5; 1C_246/2015 vom 4. März 2016 E. 2.4; je mit Hinweisen). Diese Rechtsprechung wird von der Vorinstanz zutreffend wiedergegeben und auch von den Beschwerdeführenden nicht in Frage gestellt. Letztere stellen sich jedoch auf den Standpunkt, dass die sich hier stellenden zivilrechtlichen Vorfragen hinsichtlich der Wirksamkeit bzw. Unwirksamkeit der Nutzungsübertragung entgegen dem angefochtenen Entscheid leicht beantwortbar seien.