Citation: 4A_181/2007 15.08.2007 E. A

Die X.________ AG (Klägerin, Beschwerdeführerin) und der Verein Y.Z.________ (Beklagter, Beschwerdegegner) schlossen am 2. Dezember 2002 einen "Vertrag für Elektroarbeit: Y.________ vom 28. - 31. März 2003" ab u.a. mit der Klausel, die Klägerin habe das Recht, "die Y.________ auf drei Jahre zu den gleichen Konditionen zu installieren, sofern die Messeleitung mit der Arbeit zufrieden ist". Der Beklagte war mit dem Verhalten der Klägerin an der Y.________ 2004 nicht einverstanden und vergab die Elektroarbeiten für die Y.________ 2005 anderweitig. Am 4. Juli 2005 gelangte die Klägerin an das Amtsgericht Luzern-Stadt und beantragte, der Verein Y.________ sei zu verpflichten, den Vorvertrag mit ihr betreffend den Werkvertrag für die Elektroarbeiten an der Y.________ 2006 vorbehaltlos einzuhalten. Bei Missachtung des Vorvertrags für die Y.________ 2005 sei der Beklagte zu verpflichten, der Klägerin Fr. 25'000.-- Schadenersatz (entgangener Bruttogewinn sowie Auslagenersatz) nebst 5 % Zins seit 31. März 2005 zu bezahlen. Da der Beklagte inzwischen auch die Elektroarbeiten für die Y.________ 2006 anderweitig vergeben hatte, erhöhte die Klägerin ihre Schadenersatzforderung auf Fr. 50'000.-- nebst 5 % Zins je auf Fr. 25'000.-- seit 31. März 2005 bzw. 2006. Mit Urteil vom 23. Mai 2006 sprach das Amtsgericht der Klägerin Fr. 12'117.-- nebst 5 % Zins seit 31. März 2005 zu aufgrund von Arbeitsrapporten bezüglich Vorbereitungsarbeiten für die Y.________ 2005. Dagegen appellierte der Beklagte an das Obergericht des Kantons Luzern. Die Klägerin reichte Anschlussappellation ein u.a. mit dem Antrag, die am 10. Januar 2006 geänderte Klage sei vollumfänglich und vorbehaltlos gutzuheissen; die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin Fr. 50'000.-- nebst 5 % Zins auf (a) Fr. 25'000.-- seit 31. März 2005 und (b) Fr. 25'000.-- seit 31. März 2006 zu bezahlen (Ziff. 4).