Citation: 1C_467/2018 E. 4.4

4.4. Die Vorinstanz hat erwogen, das zu beurteilende Vorhaben weise zwar einen funktionellen Zusammenhang mit dem Gesamtprojekt Westtangente Wetzikon auf. Die Realisierung der Westtangente sei indes ungewiss, weil die geplante Strassenführung das Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler sowie eine Moorlandschaft von nationaler Bedeutung tangiere. Dass die Linienführung der Westtangente überprüft werde und verschiedene alternative Verkehrskonzepte für eine Westumfahrung geprüft würden, stelle das Projekt Weststrasse nicht in Frage. Ziel sei, die Sanierung und den Ausbau der Weststrasse unabhängig vom Projekt Westtangente Wetzikon zu realisieren. Der motorisierte Verkehr führe zurzeit von der Zürcherstrasse mit Fahrtrichtung Osten zum Grossteil über die Usterstrasse. Gemäss dem räumlichen Entwicklungskonzept der Stadt Wetzikon sei vorgesehen, dass die Usterstrasse künftig die Funktion einer Sammelstrasse übernehme, was Massnahmen zur Verkehrslenkung und Verkehrsberuhigung erfordere. Bezweckt werde, einen Teil des Durchgangsverkehrs und insbesondere den gesamten Schwerverkehr von der Usterstrasse auf die Weststrasse zu verlagern. Mit dem vorliegenden Projekt solle in erster Linie die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer verbessert werden. Eine UVP über die gesamte Strecke der durchgehenden Westtangente sei demgegenüber erst durchzuführen, falls dieses Projekt realisiert werden sollte. Die Aufteilung des Bauvorhabens führe somit nicht dazu, dass die Gesamtwirkungen ungeprüft blieben.