Citation: 6B_1107/2021 E. B

Nachdem die damalige Abteilung Straf- und Massnahmenvollzug der Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern die vollzugsbegleitende ambulante Massnahme und psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung am 14. Januar 2003 "wegen Unzweckmässigkeit und weil ungenügend" abgebrochen hatte, ordnete das Kreisgericht III Aarberg-Büren-Erlach mit Urteil vom 1. November 2006 die Verwahrung von A.________ gemäss Art. 43 Ziff. 1 Abs. 2 aStGB an, unter Aufschub des verbleibenden Strafrests. Das Obergericht des Kantons Bern hob am 30. November 2008 die (altrechtliche) Verwahrung auf und ordnete eine stationäre therapeutische Massnahme gemäss dem per 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Art. 59 StGB an, ebenfalls unter Aufschub des verbleibenden Strafrests. Die Massnahme wurde am 24. März 2014 rückwirkend ab dem 30. November 2013 um fünf Jahre verlängert. Mit Verfügung vom 26. Mai 2016 hob die Abteilung Straf- und Massnahmenvollzug die stationäre therapeutische Massnahme infolge Aussichtslosigkeit auf. Die damalige Polizei- und Militärdirektion trat auf eine von A.________ dagegen erhobene Beschwerde am 20. Februar 2018 nicht ein. Am 22. März 2018 beantragten die Bewährungs- und Vollzugsdienste des Amts für Justizvollzug des Kantons Bern beim Regionalgericht Berner Jura-Seeland die Verwahrung von A.________ gemäss Art. 62c Abs. 4 i.V.m. Art. 64 Abs. 1 StGB.