Citation: 8C_706/2020 E. A

A.a. A.________, geboren 1994, reiste 2000 mit seinen Eltern in die Schweiz ein. Er ist seit April 2006 wegen einer rechtsseitigen Schulterinstabilität mit wiederholten Luxationen in der Klinik B.________ in Behandlung. Der im Januar 2011 abgeschlossene Lehrvertrag zum Automobilfachmann EFZ mit Stellenantritt am 2. August 2011 musste aus gesundheitlichen Gründen per 31. Januar 2012 aufgelöst werden. Am 21. November 2018 meldete sich A.________ unter Hinweis auf eine seit dem 24. Dezember 2008 bestehende Omarthrose in der rechten Schulter bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach erwerblichen und medizinischen Abklärungen sowie nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens lehnte die IV-Stelle des Kantons Zürich (nachfolgend: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) einen Leistungsanspruch ab, weil keine gesundheitlichen Gründe dafür ersichtlich seien, dass er in den vergangenen sieben Jahren keine angepasste, erstmalige berufliche Ausbildung absolviert habe (Verfügung vom 11. Juni 2019). Auf Beschwerde des Versicherten hin hob das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die Verfügung vom 11. Juni 2019 auf und wies die Sache zur Neuverfügung im Sinne der Erwägungen an die IV-Stelle zurück (Entscheid vom 29. November 2019). A.b. Nach Überprüfung der Sachlage lehnte die IV-Stelle das Leistungsbegehren erneut ab (Verfügung vom 6. April 2020).