Citation: 4A_579/2022 E. 1.2.1

1.2.1. Angefochten ist ein Entscheid im Massnahmeverfahren. Dieser schliesst das Verfahren nicht im Sinne von Art. 90 BGG ab. Selbständig eröffnete Massnahmenentscheide stellen Zwischenentscheide im Sinne von Art. 93 BGG dar. Gegen solche selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide ist die Beschwerde nur zulässig, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG). Nach konstanter Rechtsprechung des Bundesgerichts muss der nicht wieder gutzumachende Nachteil im Sinne der genannten Bestimmung rechtlicher Natur sein. Dies setzt voraus, dass er sich auch mit einem späteren günstigen Endentscheid nicht oder nicht gänzlich beseitigen lässt. Die blosse Möglichkeit eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils rechtlicher Natur genügt. Dagegen reichen rein tatsächliche Nachteile wie die Verfahrensverlängerung oder -verteuerung nicht aus (BGE 144 III 475 E. 1.2; 143 III 416 E. 1.3; 142 III 798 E. 2.2; 138 III 190 E. 6; je mit Hinweisen). Ob ein nicht wieder gutzumachender Nachteil vorliegt, bemisst sich an den Auswirkungen des Zwischenentscheids auf die Hauptsache bzw. das Hauptverfahren (BGE 141 III 80 E. 1.2). Ein nicht wieder gutzumachender Nachteil kann darin liegen, dass die beschwerdeführende Partei von der Konkurseröffnung bedroht ist (Urteile 4A_652/2016 vom 30. Januar 2017 E. 5; 4A_505/2020 vom 18. November 2020 E. 7). Es obliegt der beschwerdeführenden Partei darzutun, dass ein nicht wieder gutzumachender Nachteil droht (BGE 144 III 475 E. 1.2; 142 III 798 E. 2.2 mit Hinweisen).