Citation: I 46/02 17.07.2002 E. A

Die 1943 geborene, verheiratete N.________ arbeitete seit Januar 1996 mit einem Pensum von 50 % als Sekretärin bei der K.________ AG, als sie im April 1998 an Angina pectoris erkrankte und zudem ein Mamma-Karzinom diagnostiziert wurde. Nach Entfernung der rechten Brust im Mai hielt sie sich im Juli zur stationären Kardiorehabilitation in X.________ auf und unterzog sich anschliessend von August bis Oktober 1998 einer Chemo- sowie einer Radiotherapie. Am 17. Mai 1999 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern holte einen Bericht des Hausarztes Dr. med. K.________ vom 23. Juli 1999 ein, welcher der Versicherten eine 100 %ige Arbeitsunfähigkeit vom 2. April bis zum 31. August 1998 bescheinigte, ab 1. September 1998 jedoch eine Halbtags-Tätigkeit ohne relevante körperliche Belastung oder länger dauernde Konzentration als zumutbar erachtete. In erwerblicher Hinsicht ergab sich, dass N.________ bei der K.________ AG im Jahre 1999 ein Jahreseinkommen von Fr. 45'500.- hätte erzielen können. Zufolge Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch die Arbeitgeberin per 30. April 1999 errechnete die IV-Stelle ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 32'226.- und eine behinderungsbedingte Erwerbseinbusse von 29,2 %. Schliesslich klärte sie die Einschränkungen im Haushalt ab und legte den Behinderungsgrad in diesem Bereich mit 29 % fest (Bericht vom 4. Mai 2000). Bei je hälftigen Anteilen Erwerbs- und Haushalttätigkeit resultierte ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 29 %, weshalb die IV-Stelle das Leistungsbegehren nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens mit Verfügung vom 4. April 2001 ablehnte.