Citation: 6B_300/2016 E. 9.3

9.3. Der Tatbestand von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 StGB erfordert in subjektiver Hinsicht Vorsatz. Dieser muss sich auf die Pflichtwidrigkeit des Handelns oder Unterlassens, die Vermögensschädigung und den Kausalzusammenhang zwischen dem pflichtwidrigen Verhalten und dem Schaden beziehen. Eventualvorsatz genügt. An dessen Nachweis sind hohe Anforderungen zu stellen, da der objektive Tatbestand, namentlich das Merkmal der Pflichtverletzung, relativ unbestimmt ist (BGE 120 IV 190 E. 2b mit Hinweisen; Urteil 6B_1203/2015 vom 21. September 2016 E. 3.2, zur Publikation bestimmt).