Citation: 6B_1066/2022 E. 2.2.1

2.2.1. Die Staatsanwaltschaft warf dem Beschwerdegegner 2 vor, er habe den Verstorbenen nicht über die massgebenden Sicherheitsregeln zum Kuppeln eines Anhängers an einen Lastwagen instruiert. Zu diesem Thema wurden der Beschwerdegegner 2 und zwei Mitarbeiter der E.________ GmbH befragt. Die Vorinstanz erwägt mit der Erstinstanz, die drei Befragten hätten übereinstimmend ausgesagt, jeder Neuling sei nach Stellenantritt durch erfahrene Mitarbeiter und den Beschwerdegegner 2 eingearbeitet und instruiert worden. Der Beschwerdegegner 2 habe ausgesagt, dies sei auch beim Verstorbenen der Fall gewesen. Er persönlich habe dem Verstorbenen das korrekte Kuppeln erklärt und es mit ihm geübt. Er sei ungefähr 6 Monate vor dem Unfall sogar mit dem Verstorbenen am späteren Unfallort gewesen und habe ihm das sichere Kuppeln erklärt. Gemäss Vorinstanz lassen sich diese Angaben nicht widerlegen. Vielmehr würden sie gestützt durch die Aussagen zweier Zeugen, die beide vom Beschwerdegegner 2 fachgerecht instruiert worden seien. Gemäss diesen Zeugen habe auch der Verstorbene gewusst, wie richtig gekuppelt wird. Die Vorinstanz gelangt daher zum Schluss, es lasse sich nicht erstellen, dass der Beschwerdegegner 2 es versäumt habe, den Verstorbenen über die SUVA-konforme Vorgehensweise zu instruieren.