Citation: 1P.456/2003 04.03.2004 E. D

Mit Verfügung vom 25. Februar 2003 wurde die E.________ AG aufgefordert, unter anderem diverse Unterlagen, welche im Zusammenhang mit den Arrestverfahren in Luxemburg stehen, einzureichen. Die E.________ AG reagierte auf diese Instruktionsverfügung am 5. März 2003 mit einem Protest. Als Beilage reichte sie eine Offerte der O.________ GmbH für die Erstellung der Jahresabschlüsse für die Jahre 2000, 2001 und 2002 ein. Eine zweite Instruktionsverfügung vom 7. März 2003 beantwortete die E.________ AG ebenfalls mit einem Protest; die E.________ AG werde vor Freigabe des beschlagnahmten Kontos keine weiteren Belege einreichen (Eingabe an das Verfahrensgericht in Strafsachen vom 12. März 2003). Am 17. Juli 2003 wies der Vizepräsident des Verfahrensgerichts in Strafsachen das Gesuch um Freigabe des Guthabens bei der Bank K.________ erneut ab. Zur Begründung führte er aus, die Aufrechterhaltung der Beschlagnahme erweise sich nach wie vor als verhältnismässig. Der Umstand, dass die Beschwerdeführerin möglicherweise nicht in der Lage sei, ihren gesetzlichen Pflichten nachzukommen, genüge für sich allein nicht, um bei einer scheinbar inaktiven Firma die angeordnete Beschlagnahme aufzuheben.