Citation: 4A_595/2021 E. 7.6.4

7.6.4. Zudem hat die Vorinstanz die Ausführungen des Beschwerdeführers nicht bloss als zu vage, sondern überdies auch als widersprüchlich qualifiziert. Sie erwog, erneut würden Unzulänglichkeiten in der Sachdarstellung hinzutreten. Zunächst mache der Beschwerdeführer geltend, F.________ habe sich "Mitte 1995" aus eigenem Antrieb von seiner Aktionärsrolle zurückziehen wollen und habe ihm "in der Folge" angeboten, ihm seine 34 Inhaberaktien ohne Gegenleistung zu übertragen, womit er jedoch nicht einverstanden gewesen sei. Auf einen Kaufpreis von Fr. 900'000.-- wolle er sich aber bereits anfangs 1995 mit F.________ geeinigt haben. Auch was den gemäss dem Beschwerdeführer anfangs 1995 anlässlich einer Sitzung auf Fr. 900'000.-- festgesetzten Verkaufspreis anbelange, ergebe sich eine offensichtliche Diskrepanz zu den eingereichten Urkunden. Es wäre zu erwarten gewesen, dass der (angeblich längst vereinbarte) Preis von Fr. 900'000.-- Eingang in den Kaufvertrag gefunden hätte. Im Kaufvertrag vom 6. Oktober 1995 sei demgegenüber abgemacht worden, dass der Preis anhand eines "interim financial statement", das per 31. September 1995 eingeholt werden sollte, festzusetzen sei. Gleichzeitig sei eine Akontozahlung von Fr. 775'200.-- vereinbart und eine höhere Bewertung der Steuerbehörden vorbehalten worden. Schliesslich bringe der Beschwerdeführer vor, der Kaufvertrag sei am 6. Oktober 1995 unterzeichnet und der Kaufpreis in einer zusätzlichen Vereinbarung am 7. Dezember 1995 angepasst worden. Er habe den Beschwerdegegner angewiesen, "den Kaufpreis von Fr. 900'000.-- für ihn aus der Substanz der E.________ AG zu bezahlen". Der Beschwerdeführer lasse die näheren Details wiederum offen. Auch dieser Vorgang sei nicht rechtsgenügend substanziiert, zumal die erste Tranche des Kaufpreises bereits am 10. Oktober 1995 bezahlt worden sei.