Citation: 5A_110/2022 E. 4

Die Vollmachten wurden offenkundig ausschliesslich und persönlich an B.________ ausgestellt; etwas anderes wird auch nicht behauptet. Sodann hat dieser den Nachweis nicht erbracht, in einem kantonalen Anwaltsregister eingetragen zu sein. Mithin ist er nicht zur Vertretung der Beschwerdeführer vor Bundesgericht legitimiert. Fehlt es ihm an eigener Vertretungsbefugnis, vermag er diese auch nicht durch Substitutionsvollmacht an eine in einem kantonalen Register eingetragene Rechtsanwältin zu schaffen. Daran ändert nichts, dass er sich die Substitutionsmöglichkeit hat einräumen lassen, denn die Vollmachtgeber vermögen mit ihrer Vollmachtserteilung die von Art. 40 Abs. 1 BGG gestellten Vertretungsanforderungen nicht abzuändern. Wenn B.________ schliesslich geltend macht, jeder Prozessfähige vermöge Vollmachten und somit auch Substitutionsvollmachten an eingetragene Anwälte auszustellen, verkennt er, dass er nicht in eigener Sache, sondern als angeblicher Prozessvertreter eine Substitutionsvollmacht ausgestellt hat. Dies ist wie gesagt nur insoweit möglich, als er selbst vertretungsbefugt wäre.