Citation: P 77/02 03.12.2003 E. 4

4.1 Das kantonale Gericht erwog, zwar dürften die im Eigentum der Firma X.________ stehenden Liegenschaften den Eltern der Beschwerdeführerin nicht als Vermögen angerechnet werden. Von Bedeutung für die Berechnung der EL-Beiträge seien aber die Eigentumsverhältnisse an den Aktien der Firma X.________, weshalb die Beschwerdeführerin der Ausgleichskasse die notwendigen Angaben (Übertragungszeitpunkt, damaliger Aktienwert, allfälliger Verkaufswert) bekanntzugeben habe. Im Weigerungsfall würde die Kasse auf das Gesuch um Ausrichtung von Ergänzungsleistungen nicht eintreten können. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird im Wesentlichen vorgebracht, der Ausgleichskasse sei aufgrund der Auskünfte der Steuerbehörden bekannt gewesen, dass die Aktien der Firma X.________ wertlos gewesen seien; im Übrigen sei die Aktienübertragung entgeltlich erfolgt, weshalb kein Verzicht auf Vermögenswerte vorliege. Die Beschwerdeführerin stellt sich damit sinngemäss auf den Standpunkt, zum einen sei die Angelegenheit spruchreif, zum andern werde sie von der Vorinstanz zu Unrecht verhalten, weitere Informationen bekannt zu geben. 4.2 Versicherte, die Ergänzungsleistungen verlangen, sind auf Grund der ihnen auch im Anwendungsbereich des Untersuchungsgrundsatzes obliegenden Mitwirkungspflicht (BGE 125 V 195 Erw. 2, 122 V 158 Erw. 1a, je mit Hinweisen) gehalten, ihrerseits zur Abklärung des Sachverhalts beizutragen. Wer nicht darzutun vermag, dass seine Geldhingabe im Austausch gegen eine adäquate Gegenleistung erfolgt ist, muss sich Fragen nach den Gründen für den Vermögensrückgang gefallen und mangels entsprechenden Beweisen hypothetisches Vermögen entgegenhalten lassen (AHI 1994 S. 217 f. Erw. 4a und b). 4.3 Aus dem sich bei den Akten befindlichen Revisionsbericht der Firma X.________ über die Geschäftsjahre 1975-76 geht hervor, dass damals vom gesamten Aktienkapital in der Höhe von Fr. 150'000.- Fr. 50'000.- im Besitz des Versicherten, Fr. 10'000.- in demjenigen seines Sohnes und Fr. 90'000.- im Besitz der Beschwerdeführerin standen. Gemäss Wertschriftenverzeichnis 1997/98 befanden sich am 1. Januar 1997 75 Aktien der Firma X.________ im Besitz der Beschwerdeführerin; nach ihren eigenen Angaben gehörten die restlichen Aktien zu jenem Zeitpunkt ihrem Bruder, während ihr Vater gemäss amtlicher Veranlagung der Steuerbehörden für die Jahre 1997/98 über keinerlei Wertschriften mehr verfügte. Wann und unter welchen Umständen die Aktienübertragung erfolgte, ist aus den vorhandenen Unterlagen nicht ersichtlich; namentlich findet die vor Verwaltung und Vorinstanz geltend gemachte Aktienübertragung durch Kauf darin keine Stütze. Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin kann sodann einzig daraus, dass sie sich zusammen mit ihrem Bruder seit einiger Zeit um die Liquidation der X.________ bemüht, nicht geschlossen werden, dass die Aktien im Übertragungszeitpunkt - über den uneinheitliche Angaben vorliegen - mit überwiegender Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 Erw. 5b, 125 V 195 Erw. 2, je mit Hinweisen) wertlos waren, umso weniger, als dies bedeuten würde, dass wertlose Aktien entgeltlich (durch Kauf) übertragen worden wären. Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, der Ausgleichskasse wäre die Beurteilung des streitigen Sachverhalts auf Grund der vorliegenden Akten möglich gewesen und der daraus abgeleitete sinngemässe Vorwurf, die Vorinstanz habe sie zu Unrecht zur weiteren Mitwirkung bei der Klärung des Sachverhalts angehalten, erweist sich damit als unbegründet. Das kantonale Gericht hat angesichts der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin vergeblich aufgefordert worden war, die den Zeitpunkt der Aktienübertragung, den damaligen Wert der Aktien sowie die Entgeltlichkeit der Übertragung belegenden Dokumente vorzulegen, zu Recht darauf hingewiesen, die Verwaltung werde im Zuge der nochmaligen Prüfung auf das Leistungsgesuch nicht eintreten können, wenn sich die Beschwerdeführerin weiterhin weigern würde, die erforderlichen Belege einzureichen.