Citation: 5A_1035/2020 E. 3.3.10

3.3.10. Anders sieht es demgegenüber für die zweite Phase (1. März 2019 bis 31. August 2021) aus. Die Vorinstanz ermittelte hier einen Überschuss von Fr. 377.--, an welchem sie die beiden Mädchen zu gesamthaft Fr. 125.-- partizipieren liess. Wird hier der Volljährigenunterhalt berücksichtigt, verbleibt kaum noch ein Überschuss (Fr. 377.-- - Fr. 324.-- = Fr. 53.--), der auf die minderjährigen Töchter verteilt werden könnte. Der angefochtene Entscheid enthält keinerlei Sachverhaltsfeststellungen zur Verpflichtung des Beschwerdeführers zur Leistung von Volljährigenunterhalt, namentlich was deren allfälligen Beginn und gegebenenfalls die Höhe der Alimente anbelangt, sodass das Bundesgericht nicht beurteilen kann, ob der Kindesunterhalt für diese Phase herabzusetzen wäre. Die Beschwerde ist deshalb in diesem Punkt gutzuheissen und die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie den Sachverhalt bezüglich der Unterhaltspflicht gegenüber der volljährigen Tochter ergänze und die Kindesunterhaltsbeiträge gestützt darauf allenfalls neu festsetze.