Citation: P 14/99 28.02.2001 E. 5

5.- Was die Einnahmen anbelangt, sind der Beschwerdeführerin für das Jahr 1997 zuzurechnen: a) Einen Bruchteil des Vermögens, im Falle der Beschwerdeführerin als Altersrentnerin einen Zehntel, welchen das ELG dem Einkommen zuschlägt (Vermögensverzehr). Unter diesem Titel hat sich die Beschwerdeführerin am Stichtag (1. Januar 1997) anrechnen zu lassen: - Sparguthaben und Wertschriften von Fr. 64'815.- gemäss eigenhändig unterzeichneter Steuererklärung. - Liegenschaftenbesitz von Fr. 790'101.-. Die Rekurskom- mission hat im Einzelnen zutreffend dargetan, dass das im Eigentum der Beschwerdeführerin stehende, von ihr in A._________ selbst bewohnte Einfamilienhaus (mit- samt Garagen) zum Steuerwert (Fr. 611'000.-) und das in Y._________ befindliche leer stehende Bürogebäude zum Verkehrswert (Fr. 179'101.-, einschliesslich Gar- ten), d.h. zu dem um 25 % erhöhten Steuerwert, einzu- setzen ist. - Fr. 15'000.- für das Wohnmobil gemäss eigenhändig un- terzeichneter Steuererklärung. - Hingegen ist der Beschwerdeführerin, in Abweichung von Rekurskommission und dem vom Amt erst lite pendente eingenommenen Standpunkt, kein weiteres Vermögen anzu- rechnen, insbesondere nicht der aus dem Verkauf der Liegenschaft in Y._________ erzielte Nettoerlös von Fr. 99'650.-. Die Darstellung der Beschwerdeführerin, dass dieser Betrag zur Schuldentilgung verwendet wurde, ist in Anbetracht des Schreibens der Bank Z._________ vom 4. Dezember 1996 über die Verteilung des Kaufpreises, im Weiteren der am 15. Dezember 1996 betreibungsamtlich bescheinigten Steuerschulden und der Aufstellung der Beschwerdeführerin über die im Dezember 1996 durch die Bank ausgeführten Zahlungen von total Fr. 198'410.- glaubhaft. Diese Aufstellung stimmt in den wesentlichen Punkten mit den Akten übe- rein, z.B. was die im Schreiben der Bank Z._________ vom 4. Dezember 1996 erwähnte Reduktion der "Hypothek A._________" um Fr. 65'000.- oder die Begleichung der in den Akten liegenden Anwaltsrechnungen betrifft. Es ergibt sich somit am 1. Januar 1997 ein anrechenbares Vermögen von Fr. 869'916.-, abzüglich die steuerlich ausgewiesenen Schulden von Fr. 663'278.- (= Fr. 206'638.-), was, nach Abzug des gesetzlichen Freibetrages von Fr. 25'000.- (Fr. 181'638.-), zu einem anrechenbaren Vermögensverzehr von Fr. 18'163.- (1/10) führt. b) Anzurechnen ist weiter mit Verwaltung und Vorinstanz das Renteneinkommen von Fr. 22'920.- (AHV-Rente). c) Der steuerlich deklarierte Liegenschaftsertrag für 1996 von Fr. 56'418.- ist ebenfalls als anrechenbares Einkommen zu berücksichtigen. d) Die Zinsen auf dem Sparguthaben und den Wertschriften schlagen mit Fr. 1125.- zu Buche. e) Die zu berücksichtigenden Positionen (Erw. 5a-d) führen somit zu Einnahmen von insgesamt Fr. 98'626.-. Sie übersteigen demnach die Ausgaben von Fr. 86'556.-, was zur Abweisung des Anspruchs auf Ergänzungsleistungen für 1997 führt.