Citation: 4A_629/2023 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz knüpfte an diese bundesgerichtliche Rechtsprechung an und erwog, die Erstinstanz habe den Beschwerdegegnern mit Schreiben vom 7. März 2023 die Gesuchsantwort des Beschwerdeführers vom 6. März 2023 "zur Einreichung einer Stellungnahme bis zum 20. März 2023" zugestellt. Dass dadurch ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet werde, stelle das Schreiben nicht explizit klar. Allerdings sei die Aufforderung mit Fristansetzung nach Treu und Glauben als Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels zu verstehen. Die Erstinstanz habe keinen Vorbehalt angebracht, wonach die Frist nur der Wahrung des Replikrechts diene. Zudem habe sie den Inhalt der Gesuchsantwort gekannt und gewusst, dass die Beschwerdegegner voraussichtlich gezwungen sein würden, mit Noven darauf zu reagieren. Die darauf folgende Aufforderung an den Beschwerdeführer vom 15. März 2023 zur Einreichung einer Stellungnahme sei mit identischem Wortlaut und ebenfalls unter Fristansetzung erfolgt. Danach habe die Erstinstanz die Stellungnahme des Beschwerdeführers den Beschwerdegegnern am 28. März 2023 nur noch "zur Kenntnisnahme" zugestellt, mit dem Hinweis, eine "allfällige Stellungnahme" sei innert zehn Tagen einzureichen. Dieser geänderte Wortlaut bestätige, dass die Erstinstanz mit den Schreiben vom 7. März 2023 und 15. März 2023 einen formellen zweiten Schriftenwechsel durchgeführt habe, bevor sie mit Schreiben vom 28. März 2023 nur noch das Replikrecht gewährt habe. Auch der Beschwerdeführer sei davon ausgegangen, dass der erstinstanzliche Aktenschluss erst nach dem zweiten Schriftenwechsel eingetreten sei.