Citation: 9C_679/2020 E. 5.2.1

5.2.1. Die C.________ AG stellte den Beschwerdegegner nach einem bei ihr absolvierten Arbeitsversuch vom 16. Juli 2012 bis 11. Januar 2013 ab 14. Januar 2013 in einem Pensum von 100 % an. Das kantonale Gericht kam in Anlehnung an den Abschlussbericht Integration vom 23. April 2013 zum Ergebnis, dass es sich bei der C.________ AG um eine dem Beschwerdegegner wohlgesonnene und geduldige Arbeitgeberin handle. So war ihr laut ihrem Schreiben an die IV-Stelle vom 2. Mai 2014 bereits bei der Einstellung des Beschwerdegegners bekannt, dass dieser lediglich eine Arbeitsleistung von ca. 80 % erbringen konnte. Die Arbeitgeberin berichtete, sie sei davon ausgegangen, dass sich die Arbeitsfähigkeit bei der Festanstellung noch verbessern werde. Nach über einem Jahr habe sie jedoch bemerken müssen, dass die Arbeitsleistung gar markant gesunken sei. Diese liege heute bei ca. 50 %. Das kantonale Gericht erachtete die Meldung des weiteren Leistungsabfalls des Beschwerdegegners durch die Arbeitgeberin erst knapp 16 Monate nach dem Stellenantritt insofern als schlüssig, als diese den Beschwerdegegner nach einer beruflichen Massnahme in ihrem Betrieb angestellt hatte und so über seine bisherigen Leistungseinschränkungen schon vor dem Leistungsabfall im Bilde war. Die Vorinstanz stellte fest, angesichts der sozialen Bestrebungen der C.________ AG sei die Anstellung des Beschwerdegegners ab Januar 2013 in einem 100 %-Pensum in Bezug auf seine tatsächliche Leistungsfähigkeit wenig aussagekräftig.