Citation: 1A.218/2006 09.02.2007 E. 3.1

3.1.1 Sie bringen vor, die Anklagekammer habe die Zuständigkeit der österreichischen Gerichte in willkürlicher Weise bejaht. 3.1.2 Nach der Rechtsprechung darf im Anwendungsbereich des EUeR Rechtshilfe nur verweigert werden, wenn der ersuchende Staat offensichtlich unzuständig ist, d.h. die Justizbehörden des ersuchenden Staates ihre Zuständigkeit in willkürlicher Weise bejaht haben (BGE 126 II 212 E. 6c/bb S. S. 215 f., mit Hinweisen). 3.1.3 Wie sich dem Rechtshilfeersuchen entnehmen lässt, stützt sich der Verdacht der Verheimlichung und Beiseiteschaffung von Vermögen gegen den Beschwerdeführer 1 auf die Erhebungsergebnisse des Landesgendarmeriekommandos Bregenz und insbesondere auf die "niederschriftlichen Aussagen" von H.X.________. Wie die Anklagekammer zutreffend erwägt, stellt dies ein Indiz dafür dar, dass - zumindest teilweise - Geschädigte in Österreich betroffen sind und insoweit der deliktische Erfolg dort eingetreten ist. Mit Blick darauf sind die österreichischen Behörden zur Verfolgung der in Frage stehenden Delikte nicht offensichtlich unzuständig. Die Ablehnung der Rechtshilfe kommt insoweit nicht in Betracht.