Citation: 2P.9/2002 18.02.2002 E. 1

1.- Das Obergericht geht vom Zwischenveranlagungsgrund des Berufswechsels im Sinne von Art. 41c Abs. 2 lit a aStG aus. Das wird vom Beschwerdeführer nicht als willkürlich gerügt und entspricht auch der Praxis zur direkten Bundessteuer, wenn der Steuerpflichtige von einer selbständigen zu einer unselbständigen Erwerbstätigkeit wechselt. Zwischen den Parteien besteht auch Einvernehmen darüber, dass nach der hier noch anwendbaren gesetzlichen Ordnung im Kanton Schaffhausen das Erwerbseinkommen infolge der Zwischenveranlagung für die Steuerjahre der "laufenden und der vorangegangenen Steuerperiode" neu zu veranlagen ist, wobei für die Neuveranlagung auf das Erwerbseinkommen dieser beiden Perioden bis zum Eintritt des Zwischenveranlagungsgrundes abzustellen ist (Art. 41d Abs. 1 und 2 aStG). Streitig ist einzig, ob die Zwischenveranlagung auf den 31. Dezember 1998 oder auf den 1. Januar 1999 vorzunehmen sei. Je nach Zeitpunkt käme für die Neuveranlagung im Rahmen der Zwischenveranlagung ein anderer Berechnungszeitraum in Betracht. Der Beschwerdeführer rügt in diesem Zusammenhang eine willkürliche Auslegung von Art. 41c Abs. 3 aStG. Diese Vorschrift lautet: "Die Zwischenveranlagung wird auf den Zeitpunkt der Änderung (...) vorgenommen".