Citation: U 322/00 08.01.2002 E. A

A.- Die 1967 geborene P.________ arbeitete in der Stiftung X.________ als gelernte Kleinkinderzieherin zu einem Pensum von 80 % und war bei der Winterthur Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Winterthur) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 11. September 1994 erlitt sie einen Kollisionsunfall und klagte seither über starke Nacken- und Hinterkopfschmerzen. Med. pract. M.________, behandelnder Hausarzt der Versicherten, stellte am 13. September 1994 eine ISG-Blockierung links, Seitneigungshaltung des Kopfes nach rechts, Schmerzen im Bereich der oberen Halswirbelsäule (HWS) bei Seitneigung nach links, symmetrisch eingeschränkte Rotation, palpable Irritationszonen C2 rechts, C6 rechts sowie im Bereich der elften Rippe fest und diagnostizierte ein HWS-Beschleunigungstrauma. Nachdem P.________ ihre Tätigkeit am 18. Oktober 1994 zu 50 % wieder aufgenommen hatte, kündigte sie das Arbeitsverhältnis auf den 31. Januar 1995 und arbeitete ab dem 6. März 1995 stundenweise bei der Spitex ohne fixes Pensum. Zwischenzeitlich hatte die Versicherte im Oktober 1994 geheiratet und am 9. November 1995 einen Sohn geboren, nachdem sie ihre Tätigkeit bei der Spitex im August 1995 aufgegeben hatte. Im Auftrag der Winterthur erstellte Dr. med. W.________, Spezialarzt FMH für Neurologie, am 20. Dezember 1995 ein Gutachten. Eine weitere Expertise wurde am 19. August 1997 durch den ebenfalls durch die Winterthur beauftragten Dr. med. J.________, Spezialarzt für Neurologie, erstattet. Am 21. Januar 1998 liess sich P.________ scheiden, wobei ihr die elterliche Gewalt für den Sohn übertragen wurde und der Vater monatliche Kinderalimente von Fr. 850.- zu bezahlen hatte. Mit Schreiben vom 28. und 29. April 1998 liess P.________ die Winterthur ersuchen, die effektiv zumutbare Arbeitsfähigkeit abklären zu lassen und das Taggeld einem Arbeitspensum von 100 % anzupassen, da sie infolge der Scheidung und der damit zusammenhängenden finanziellen Notwendigkeit zwischenzeitlich eine volle Erwerbstätigkeit aufgenommen hätte. Die Winterthur wies die Begehren mit Verfügung vom 20. Mai 1998 ab und bestätigte diese mit Einspracheentscheid vom 7. August 1998.