Citation: 7B.148/2005 11.11.2005 E. 3.2

3.2.1 Die Beschwerdeführerin führt unter dem Titel "Tatsächliches" aus, sie habe neues Beweismaterial aus den USA erhalten und könne belegen, dass der angebliche Y.________, der den Konkurs gegen sie eingeleitet gehabt habe, eine andere Person sei bzw. nicht ihr Geschäftspartner, der sich 1995 an der Überbauung in A.________ mit Fr. 300'000.-- beteiligt habe. Der echte Y.________ sei kurz nach dem Baubeginn 1996 verschollen. Um dies zu beweisen, hat die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht 15 Beilagen eingereicht. Diese Beweismittel können nicht entgegengenommen werden, denn das Bundesgericht ist an die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz gebunden und neue Tatsachen können nicht vorgebracht werden (E. 2.1 hiervor). Das gilt auch für die unter dem Titel "Begründung" beigelegten Fotos zur Identität des "echten" Gläubigers. Auch unter dem Titel "Rechtliches" werden in der Hauptsache tatsächliche und somit unzulässige Einwände vorgebracht. 3.2.2 Im Weiteren wirft die Beschwerdeführerin der Vorinstanz eine Verletzung von Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG vor, weil sie es unterlassen habe, weitere Abklärungen mit Bezug auf die Identität von Y.________ zu treffen. Der Vorwurf ist unbegründet, und es kann offen gelassen werden, ob er rechtsgenüglich im Sinne von Art. 79 Abs. 1 OG begründet wird (E. 2.2 hiervor). Wo zur Feststellung des Sachverhalts eine Beweiserhebung unumgänglich ist, sollen zwar auch die Aufsichtsbehörden zu den prozessüblichen Beweismitteln - Urkunden, Zeugen und Sachverständige - greifen; aber ihre Erhebungen sollen sich im vernünftigen Rahmen bewegen und nicht ausser Acht lassen, dass sich das Zwangsvollstreckungsverfahren (in welchem materiellrechtliche Fragen nicht mehr zur Diskussion stehen) speditiv abzuwickeln hat (BGE 123 III 428 E. 3). Inwiefern der Untersuchungsgrundsatz von der Aufsichtsbehörde verletzt worden sein soll, ist nicht ersichtlich. Denn wie die Vorinstanz festgestellt hat, hat die Beschwerdeführerin ein Gesuch um neues Recht eingereicht zum Zweck der Klärung der Identität des betreibenden Gläubigers, so dass die Aufsichtsbehörde von eigenen Erhebungen absehen konnte. 3.2.3 In diesem Zusammenhang hat die Aufsichtsbehörde erwogen, der Ausgang des Verfahrens um neues Recht habe keinen Einfluss auf das Konkursverfahren an sich, und sie hat dies auch begründet. Dagegen wendet die Beschwerdeführerin lediglich ein, diese Erwägung sei willkürlich. Auf diesen Einwand, der im Weiteren mit Hinweisen auf das Rechtsöffnungs- und das Konkursverfahren begründet wird, kann mangels rechtsgenügender Begründung nicht eingetreten werden (E. 2.2 hiervor). 3.2.4 Schliesslich rügt die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe ihr zu Unrecht eine Busse auferlegt, denn sie habe nur ihre verfassungsmässigen Rechte geltend machen wollen und die Identität von Y.________ feststellen lassen wollen. Die Aufsichtsbehörde hat eine Busse deshalb ausgesprochen, weil die Beschwerdeführerin das Vollstreckungsverfahren mit Rechtsmitteln zu verzögern versuche. Sie hat auf die zahlreichen Geschäfte beim Gerichtskreis VIII Bern-Laupen, beim Appellationshof sowie bei der Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen verwiesen. Sodann habe sie ihr Gesuch um neues Recht gerade vier Tage vor der Durchführung der Verwertungen beim Gerichtskreis VIII Bern-Laupen eingereicht. Inwiefern die Vorinstanz mit der Auferlegung einer Busse ihr Ermessen missbraucht haben soll, wird mit dem blossen Hinweis auf ihre verfassungsmässigen Rechte nicht rechtsgenüglich begründet (E. 2.2 hiervor).