Citation: 1C_79/2022 E. 5.3

5.3. In Bezug auf den Sandkasten bestreitet die Beschwerdeführerin zunächst verschiedene Sachverhaltsfeststellungen des Verwaltungsgerichts, ohne rechtsgenügend darzulegen, inwiefern diese offensichtlich unrichtig sind. Entsprechend sind ihre Einwände (insbesondere das Vorbringen, es bestehe keine feste Beziehung der Anlage zum Erdboden durch Einfassung des Sandkastens mit Randsteinen und es habe keine Ausgrabung einer Vertiefung für den Sandkasten stattgefunden) unbeachtlich. Vorliegend spricht die Art und Empfindlichkeit der Umgebung dafür, den Sandkasten einer Bewilligungspflicht zu unterstellen. So ist ein Sandkasten mit einer Länge von 1,9 m und einer Breite von 1,3 m in einer Landwirtschaftszone, die möglichst von Bauten freizuhalten ist, sehr wohl geeignet, den Raum erheblich zu verändern. Für eine solche künstliche Umgestaltung der natürlichen Landschaft besteht somit ein öffentliches Interesse an einer vorgängigen Kontrolle. Dies gilt umso mehr, als sich das Grundstück im Perimeter des BLN-Objekts "Hallwilersee" befindet (vgl. dazu E. 4 hiervor).