Citation: 1A.228/2004 03.08.2005 E. 12

12.1 Schliesslich rügt der Beschwerdeführer, das Verwaltungsgericht habe ausser Acht gelassen, dass die anstelle einer opferhilferechtlichen Genugtuung zugesprochene Integritätsentschädigung, welche erst am 13. Februar 2001 zugesprochen wurde, ab dem Tag des Schadensereignisses am 9. Mai 1994 zu verzinsen sei. 12.2 Das Verwaltungsgericht ist zum Ergebnis gelangt, dem Beschwerdeführer sei mit der zugesprochenen Integritätsentschädigung eine hinreichende Genugtuung widerfahren; es bestehe daher "kein Raum für eine weitergehende Leistung der Opferhilfe". Diese Würdigung ist in keiner Weise bundesrechtswidrig; sie wird in E. 11 geschützt. Besteht somit kein Raum für die Zusprechung einer weitergehenden Genugtuung nach OHG, entfällt auch die Frage, ob eine allfällige opferhilferechtliche Genugtuung zu verzinsen wäre. Das Verwaltungsgericht hat folgerichtig zur Verzinsungsproblematik nicht Stellung genommen.