Citation: 5A_519/2016 E. A

Die am 6. Februar 2006 geborene B.________ ist die Tochter der im Frühjahr 2011 geschiedenen Ehegatten A.________ und C.________. Das Kind befindet sich in der Obhut der Mutter. Nachdem sich das Besuchsrecht des Kindsvaters als schwer umsetzbar erwiesen hatte, richtete das Familiengericht Bremgarten am 18. Juni 2014 eine Erziehungsbeistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB ein. Dem Beistand wurde unter anderem die Koordination, Planung und Überwachung des persönlichen Verkehrs aufgetragen. Am 21. Mai 2015 stellte A.________ (damals: A.________) beim Familiengericht den Antrag, es sei ein kinderpsychologisches Gutachten einzuholen zur Frage, weshalb sich B.________ Besuchen bei ihrem Vater widersetze. Die dazu in Aussicht genommene Anhörung des Kindes kam nicht zustande. Das Familiengericht wies den Antrag ab; eine gutachterliche Abklärung sei nicht erforderlich. Weiter ordnete es an, die Erziehungsbeistandschaft unverändert weiterzuführen. Die Mutter wurde angewiesen, mit dem Beistand zusammenzuarbeiten, der Beistand, bei Zuwiderhandlung Meldung zu erstatten. Die Nichtbefolgung der Weisung zur Zusammenarbeit unterstellte das Gericht der Strafdrohung nach Art. 292 StGB (Entscheid vom 17. November 2015).