Citation: 7B_375/2023 E. 1.3.2

1.3.2. An diesem Befund ändern auch die weitschweifig vorgetragenen Einwände der Beschwerdeführerinnen nichts: Zum einen kommt es im Rahmen der Legitimationsregel von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG entgegen der in der Beschwerdeschrift vertretenen Auffassung ausschliesslich auf die Zivilansprüche gegen die beschuldigte Person an, nicht auf mögliche Zivilansprüche gegen Dritte wie vorliegend E.________ (vgl. BGE 127 IV 185 E. 1a S. 187 letzter Abschnitt mit Hinweis; CHRISTIAN DENYS, in: Commentaire de la LTF, 3. Aufl. 2022, N. 53 zu Art. 81 BGG). Zum anderen kann den Beschwerdeführerinnen nicht gefolgt werden, wenn sie insinuieren wollen, die inkriminierte Handlung der verfahrensleitenden Staatsanwältin sei ein geradezu "atypisches Verhalten" und falle als solches nicht mehr in den Anwendungsbereich des Zuger Staatshaftungsrechts. Vielmehr handelt es sich beim Schreiben der Beschuldigten vom 3. April 2018 augenfällig um eine amtliche Handlung.