Citation: 5A_288/2008 27.08.2008 E. 2

Das Obergericht hat den Bedarf der Ehegatten deren Einkommen gegenübergestellt. Für den Beschwerdeführer hat die Rechnung einen monatlichen Überschuss von Fr. 6'430.-- bzw. von Fr. 6'930.-- nach Wegfall des Unterhaltsbeitrags an die Tochter ab August 2010 und von Fr. 3'352.-- ab der ordentlichen Pensionierung im März 2013 ergeben (E. 3.4 S. 7 f.), für die Beschwerdegegnerin hingegen monatliche Fehlbeträge von Fr. 2'103.--, von Fr. 1'103.-- ab Erhöhung des Arbeitspensums auf 50 % im Oktober 2008 und von Fr. 1'703.-- nach Wegfall des Wohnkostenbeitrags des Sohnes im Februar 2009 (E. 3.5 S. 9 ff.). Das Obergericht ist davon ausgegangen, auf Grund der Ehedauer von zwanzig Jahren, der Geburt zweier Kinder und der traditionellen Aufgabenteilung in der Familie sei der nacheheliche Unterhalt am letzten ehelichen Lebensstandard zu bemessen, den die Beschwerdegegnerin indessen nicht bewiesen habe. Eine Überschussteilung falle ausser Betracht (mit Hinweis auf BGE 134 III 145), und ihren Anspruch auf Vorsorgeunterhalt habe die Beschwerdegegnerin nicht substantiiert. Mit Unterhaltsbeiträgen von Fr. 3'500.-- bis Ende September 2008 und danach von Fr. 2'700.-- bis Ende Februar 2013 komme die Beschwerdegegnerin auf Fr. 1'500.-- und ab März 2009 auf Fr. 1'000.-- über ihren Notbedarf zu liegen. Nach der Pensionierung des Beschwerdeführers sei der Unterhaltsbeitrag, dem Antrag der Beschwerdegegnerin gemäss, auf Fr. 1'500.-- festzusetzen (E. 3.6 S. 12 ff. des angefochtenen Urteils).