Citation: 6P.101/2003 17.10.2003 E. 5

Nach Ansicht des Beschwerdeführers hätte das Kantonsgericht an der Glaubwürdigkeit des Anzeigestellers zweifeln müssen, weil dieser das Fahrzeug als "anthrazit"-farbig bezeichnete, während es in Wirklichkeit zweifarbig, nämlich unten grau und oben schwarz gewesen sei. Das Kantonsgericht weist darauf hin, dass der Beschwerdeführer vor Schranken selbst eingeräumt hat, dass man den unteren Teil seines Autos, bevor er denselben nach dem fraglichen Vorfall umspritzen liess, anthrazit nennen konnte. Entgegen der Darstellung in der Beschwerdebegründung hat der Anzeigeerstatter das Fahrzeug nie ausdrücklich als einfarbig beschrieben, sondern anlässlich der Anzeige einfach "anthrazit" angegeben. Da unter "anthrazit" gemeinhin ein Richtung schwarz gehendes, sehr dunkles Grau verstanden wird, ist die Feststellung des Kantonsgerichts, die Beschreibung des Fahrzeugs durch die Anzeigeerstatter sei mit dem Mercedes des Beschwerdeführers vereinbar, keineswegs willkürlich.