Citation: 8C_108/2016 E. 5.2.1

5.2.1. Bei der ursprünglichen Prüfung des Rentenanspruchs stellte die Verwaltung zunächst hinsichtlich des Einkommens, welches der Beschwerdeführer ohne Gesundheitsschaden 2009 erzielt hätte (Valideneinkommen), auf die Angaben der B.________ AG vom 23. März 2009 ab. Demnach habe der Versicherte sein Vollzeitpensum als Hauswart seit Februar 2009 ohne gesundheitsbedingte Einschränkungen bei einem Jahreslohn von Fr. 48'000.- (= 12 x Fr. 4'000.-) erwerblich verwerten können, weshalb er keine Erwerbseinbusse hinzunehmen und folglich keinen Rentenanspruch habe (Verfügung vom 24. November 2010). Demgegenüber liess der Beschwerdeführer schon damals geltend machen, bei der Festsetzung des Valideneinkommens sei der im IK-Auszug verzeichnete, konstant erzielte, versicherte Verdienst der Jahre 2002 bis 2005 von jeweils Fr. 78'000.- zu berücksichtigen. In Bezug auf diese Tätigkeit als Verkaufsleiter der Garage C.________ AG habe ihm sein Hausarzt Dr. med. D.________, ab 1. April 2006 dauerhaft eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % attestiert. Das kantonale Gericht folgte dieser Argumentation nicht. Statt dessen stellte es mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Entscheid vom 26. September 2012 auf das Gutachten des ABI Ärztliches Begutachtungsinstitut GmbH in Basel vom 9. August 2010 (nachfolgend: ABI-Gutachten) ab, wonach der Versicherte in der aktuell ausgeübten Hauswartstätigkeit und jeder anderen leidensangepassten Verweisungstätigkeit erst seit März 2009 und nur zu 30 % dauerhaft arbeitsunfähig sei. Zudem wich es von den Angaben der B.________ AG vom 23. März 2009 ab und stellte fest, das Arbeitspensum des Beschwerdeführers als Hauswart betrage ab 1. Februar 2009 70 %. Bei voller Erfüllung dieses Pensums vermöge er einen Leistungslohn von Fr. 48'000.- pro Jahr (= 12 x Fr. 4'000.-) zu erzielen. Indem die Vorinstanz diesen Verdienst auf ein 100%-Pensum hochrechnete, setzte es das Valideneinkommen auf Fr. 68'571.- (= Fr. 48'000.- : 0,7) fest.