Citation: 6P.12/2005 30.05.2005 E. 1

Mit staatsrechtlicher Beschwerde wird eine Verletzung des Grundsatzes der Rechtsgleichheit (Art. 8 BV) und des Willkürverbots (Art. 9 BV) geltend gemacht. In der Rechtsschrift finden sich freilich keine näheren Darlegungen dazu, inwiefern der angefochtene Entscheid eine gegen Art. 8 BV verstossende Ungleichbehandlung bewirken sollte. Auf diese Rüge ist daher mangels genügender Begründung (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG) nicht einzutreten. Soweit der Beschwerdeführer die Würdigung des vom Untersuchungsrichteramt eingeholten psychiatrischen Gutachtens vom 26. April 2004 als willkürlich kritisiert, begnügt er sich weitgehend damit, seine Sicht jener des Kantonsgerichts gegenüberzustellen. Dies reicht nicht aus, um Willkür darzutun (BGE 125 I 492 E. 1b S. 495). Auf die an der Beweiswürdigung geübte Kritik kann aus diesem Grund zu grossen Teilen ebenfalls nicht eingetreten werden. Schliesslich betrifft die Frage, in welchem Mass die Zurechnungsfähigkeit des Beschwerdeführers herabgesetzt war, die Anwendung von eidgenössischem Recht im Sinne von Art. 269 Abs. 1 BStP. Sie ist daher im Rahmen der ebenfalls erhobenen Nichtigkeitsbeschwerde zu prüfen (vgl. E. 3.3). Nach Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP sind im Rahmen der Nichtigkeitsbeschwerde Ausführungen, die sich gegen die tatsächlichen Feststellungen des angefochtenen Entscheids richten oder neue Tatsachen vorbringen, nicht statthaft. In verschiedenen Punkten weicht der Beschwerdeführer bei der Begründung der behaupteten Bundesrechtsverletzungen unzulässigerweise vom festgestellten Sachverhalt ab. In diesem - nachstehend näher bezeichneten - Umfang ist auf die Nichtigkeitsbeschwerde nicht einzutreten.