Citation: 2C_848/2022 E. 6.5.1

6.5.1. Im angefochtenen Urteil erwog das Verwaltungsgericht, die Ausschreibung verstosse gegen das Transparenzgebot, weil mit dem Begriff der "erfolgreichen Auslieferung" unklar bleibe, welche Art von Know-how oder Erfahrung respektive anbieterspezifischen Eigenschaften (Verkauf resp. Produktion entsprechender Fahrzeuge; deren Transport zur Käuferschaft; die Kundenbetreuung nach dem Verkauf; oder die Fähigkeit, ein bewährtes Produkt zu liefern) die Beschwerdeführerin genau nachsuche. Zudem habe sich die Beschwerdeführerin auch bezüglich des EK 2 widersprüchlich verhalten. So sei sie im freihändigen Verfahren noch bereit gewesen, eine Neuentwicklung zu erwerben, forderte im offenen Verfahren aber zwei Referenzen betreffend erfolgreiche Auslieferungen. Zudem deute der explizite Hinweis auf die Zulässigkeit des Nachweises separater Auslieferungen von Fahrgestellen und Kehraufbauten auf eine gezielte Bevorzugung der ursprünglichen Anbieterin hin, zumal die Beschwerdeführerin gewusst habe, dass diese (und ihre Kooperationspartnerin) die separaten Nachweise hätten erbringen können, die ursprüngliche Anbieterin gleichzeitig aber alleine wohl keine Auslieferung eines Gesamtsystems hätte nachweisen können.