Citation: 8C_239/2024 E. 2

Das kantonale Gericht legte im angefochten Urteil vom 11. März 2024 in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen dar, weshalb die Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 29 SHG/FR die bis zum Lehrabschluss als Gipserin EFZ ausgerichteten Unterstützungsgelder in der Höhe von Fr. 24'212.05 in monatlichen Raten zu Fr. 200.- zurückzuerstatten hat. Dabei erwog es auch, Art. 29 SHG/FR regle die Rückerstattungspflicht für rechtmässig bezogene Sozialhilfegelder abschliessend. Daher bestehe (auch gestützt auf Art. 17 Sozialhilfebemessungsverordnung/FR) kein Raum, um auf die Richtlinien der Schweizerischen Konferenz der Sozialhilfe (SKOS) für die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe zurückzugreifen, wonach ein Verzicht auf die Rückerstattung bei Personen vorgesehen sei, welche als junge Erwachsene während der Erstausbildung rechtmässig unterstützt würden. Auch legte es dar, weshalb bei der Berechnung der Rückerstattung aus Erwerbseinkommen kein Vermögensfreibetrag zu berücksichtigen ist.