Citation: 2C_718/2019 E. 4.8

4.8. Im Ergebnis hat die Vorinstanz deshalb kein Bundesrecht verletzt, indem sie bei der Berechnung der massgeblichen Ehedauer gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG nicht auf das Datum des offiziellen Auszugs des Beschwerdeführers abgestellt hat, sondern aufgrund einer umfassenden Beweiswürdigung aller festgestellten Indizien angenommen hat, dass die eheliche Gemeinschaft des Beschwerdeführers und seiner Ex-Ehefrau bereits vor dem für die Berechnung der Dreijahresfrist gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG massgebenden 21. November 2017 aufgegeben wurde. Da die in der Schweiz gelebte Ehedauer im Ergebnis somit weniger als drei Jahre betrug, fällt ein nachehelicher Bewilligungsanspruch nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG ausser Betracht. Ein Anspruch nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG wird nicht geltend gemacht.