Citation: 6B_127/2022 E. 1.3.1

1.3.1. Die Vorinstanz erachtet die Mitwirkung des Beschwerdeführers als Chauffeur an den Einbruchdiebstählen im Rahmen einer Gesamtwürdigung diverser Indizien als erstellt. Sie erwähnt zunächst, es sei unzweifelhaft, dass die zwei Mitbeschuldigten B.________ und C.________ die fraglichen Einbruchdiebstähle begangen hätten; das ergebe sich aus dem vollumfänglichen Geständnis des Erstgenannten, dem teilweisen Geständnis des Zweitgenannten, dem sichergestellten Deliktsgut in deren Wohnung und aus den DNA-Treffern des Erstgenannten an einigen Tatorten. Weiter betont die Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe die zwei Mitbeschuldigten gekannt. Dass es sich um lose Bekanntschaften gehandelt habe, werde nur schon dadurch widerlegt, dass die zwei Mitbeschuldigten abwechselnd über seinen Wohnungsschlüssel verfügt hätten, seine Wohnung hätten benutzen dürfen und der Beschwerdeführer ihnen seinen VW Golf zur Verfügung gestellt habe (angefochtener Entscheid E. 2.2.1 S. 4 f.). Im Weiteren beachtet die Vorinstanz, dass B.________ den Beschwerdeführer explizit belaste, jeweils als Chauffeur fungiert zu haben, mit Ausnahme der letzten beiden Fahrten, an denen der Cousin von B.________, D.________, gefahren sei. B.________ habe das Kerngeschehen stringent und detailreich geschildert, das konkrete Vorgehen der Bande gleichbleibend wiedergegeben und die Rolle der einzelnen Bandenmitglieder beschreiben können. Sein Geständnis sei zu einem frühen Zeitpunkt erfolgt; dass er nicht von Beginn an vollumfänglich geständig gewesen sei, ändere daran nichts und entspreche einer gängigen Verteidigungsstrategie. Der Vorwurf des Beschwerdeführers, B.________ habe ihn zu Unrecht beschuldigt, um seine "Haut zu retten" und eine mildere Strafe zu erhalten, sei nicht nachvollziehbar, habe sich dieser doch mit seinem Hinweis, nicht alleine, sondern als Bande gehandelt zu haben, gerade dem Risiko einer Strafschärfung in Form des qualifizierten Tatbestands des bandenmässigen Diebstahls ausgesetzt. B.________ habe nicht nur den Beschwerdeführer, sondern auch den Mitbeschuldigten C.________ und den Cousin D.________ belastet. Auch C.________ habe im Übrigen bestätigt, dass D.________ lediglich bei den letzten beiden Fahrten das Fahrzeug gelenkt habe. B.________ sei ausserdem ebenso anlässlich der Konfrontation mit den (gegenteiligen) Zeugenaussagen von E.________ und anlässlich der Berufungsverhandlung, an der er (B.________) als Zeuge befragt worden sei, bei seiner Darstellung geblieben. Die Vorinstanz bewertet die Aussagen von B.________, wonach der Beschwerdeführer ausser in den letzten beiden Fällen der Chauffeur gewesen sei, daher insgesamt als glaubhaft und stellt auf sie ab (angefochtener Entscheid E. 2.2.1 S. 5).