Citation: 8C_194/2022 E. 6.2

6.2. Die Beschwerdeführerin rügt, dass sich die Vorinstanz mit hypothetischen Annahmen hinsichtlich der Statusfrage begnügt habe, statt den Umfang der Erwerbstätigkeit als Gesunde exakt festzustellen. Bezüglich ihrer Arbeitsfähigkeit beruft sie sich auf ihre behandelnden Ärzte, welche im Gegensatz zu den Gutachtern von einer erheblichen somatisch bedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausgingen. Zumindest hätte berücksichtigt werden müssen, dass die Arthrose progredient sei. Bemängelt wird auch das psychiatrische Gutachten. In erwerblicher Hinsicht wird die Ermittlung des Invalideneinkommens beanstandet, dabei insbesondere auch, dass die Vorinstanz auf einen leidensbedingten Abzug verzichtete.