Citation: 6B_581/2014 E. 2

Soweit der Beschwerdeführer die rechtsgültige Zustellung des Strafbefehls in Zweifel zieht, erweist sich sein Vorbringen als unbegründet. Gemäss Art. 85 Abs. 3 Satz 1 StPO ist die Zustellung erfolgt, wenn die Sendung von der Adressatin oder dem Adressaten oder von einer angestellten oder im gleichen Haushalt lebenden, mindestens 16 Jahre alten Person entgegengenommen wurde. Nach den unangefochten gebliebenen Feststellungen der Vorinstanz wurde der Strafbefehl an die gültige Postadresse des Beschwerdeführers zugestellt und von einer mit ihm im gleichen Haushalt lebenden, mindestens 16 Jahre alten Person - seiner Mutter - in Empfang genommen (Entscheid, S. 3). Die Entgegennahme durch eine solche Person ist dem eigentlichen Adressaten der Sendung vorbehaltlos zuzurechnen. Der Strafbefehl vom 18. April 2011 wurde mithin ordnungsgemäss zugestellt.