Citation: 6B_989/2021 E. 4.2.1

4.2.1. Das Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer wurde laut der von ihm nicht beanstandeten vorinstanzlichen Darstellung des Verfahrensgangs am 4. Mai 2015 eröffnet und dauerte bis zur Zustellung des begründeten erstinstanzlichen Urteils am 2. bzw. 3. Mai 2017 zwei Jahre (angefochtenes Urteil E. 4.6 S. 34 f.). In Übereinstimmung mit der Vorinstanz ist dieser Teil des Verfahrens nicht als übermässig lang zu taxieren. Auch wenn zeitweilig Phasen zu finden sind, in denen keine Verfahrenshandlungen erfolgten, erscheinen diese nicht als stossend lang bzw. krasse Zeitlücken, die mit dem Beschleunigungsgebot nicht zu vereinbaren wären. Soweit der Beschwerdeführer die Zeiträume von rund sechs Monaten zwischen der Eröffnung der Strafuntersuchung bis zur Einvernahme von G.________ am 18. November 2015 bzw. von insgesamt rund 15 Monaten zwischen Untersuchungseröffnung und Anklageerhebung am 12. August 2016 sowie von knapp sechs Monaten zwischen Anklageerhebung und erstinstanzlicher Hauptverhandlung vom 16. Januar 2017 als unerklärbar lang erachtet, ist ihm nicht zu folgen. Nicht nur beschränkt er sich insoweit auf pauschale Kritik, auch übersieht er, dass in diesen Zeiträumen stets Verfahrenshandlungen erfolgten, im Untersuchungsverfahren etwa mehrere Einvernahmen im Mai und Juni 2015, ein Ermittlungsauftrag am 27. Juli 2015, ein Aktenbeizug im November 2015 und nach Mitteilung des Verfahrensabschlusses am 27. Mai 2016 Fristerstreckungen für Beweisergänzungen durch den Beschwerdeführer, sowie im erstinstanzlichen Gerichtsverfahren die Gutheissung eines Beweisantrags am 2. November 2016. Dass Verfahrenshandlungen auch rascher hätten vorgenommen werden können, begründet entgegen dem Beschwerdeführer noch keine relevante Verfahrensverzögerung. Inwiefern ihn eine besondere, beurteilungsrelevante Sensibilität wegen seiner beruflichen Ausrichtung treffen würde, wie er meint, ist ausserdem weder dargelegt noch offensichtlich.