Citation: 1C_604/2016 E. 2.2

2.2. Dem Beschwerdeführer musste der Führerausweis bereits zweimal wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand entzogen werden. Die Vorfälle fanden 2001 und 2003 statt und liegen somit lange zurück. Das Gutachten geht denn auch nicht davon aus, dass der Beschwerdeführer in einem verkehrsrelevanten Übermass Alkohol konsumiert. Es hält aber fest, dass bei einem vorgeschädigten Hirn im Sinne der beim Beschwerdeführer vorliegenden organischen Persönlickeitsauffälligkeit (oder möglicherweise sogar -störung) die Wirkung von Alkohol "auf Emotionalität, Falscheinschätzungen der Realität oder aggressive Enthemmung erheblich verstärkt sein kann". Aus diesem Grund befürwortet das Gutachten die Auflage, dass der Beschwerdeführer an den Tagen, an denen er Auto fahre, auf den Konsum von Alkohol zu verzichten habe (S. 26).