Citation: 8C_217/2023 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht mass sowohl den Beurteilungen des Dr. med. E.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), vom 10. Mai und 27. Oktober 2021 als auch den kreisärztlichen Einschätzungen der Dres. med. F.________ und G.________, beides Fachärzte für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 9. November 2018 und 27. September 2019 Beweiskraft bei. Der RAD-Arzt hielt fest, bei der Beschwerdeführerin bestünden Restbeschwerden der rechten Hand mit/bei leichter radioulnarer Arthrose, Gefühlsstörungen Digitus I-V und Kraftminderung. Das Impingementsyndrom der rechten Schulter sei im Alltag weniger bedeutend. Die angestammte Tätigkeit als Filialleiterin sei seit November 2015 nicht mehr zumutbar. Auch eine angepasste Tätigkeit sei ab November 2015 bis längstens Mai 2018 (Zeitpunkt der Untersuchungen im Universitätsspital Zürich resp. in der Klinik für Rheumatologie) nicht möglich gewesen. Seit Juni 2018 bestehe gemäss nachvollziehbarer kreisärztlicher Beurteilung in einem näher umschriebenen Belastungsprofil aber eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Gestützt auf diese Einschätzung ermittelte die Vorinstanz im Rahmen eines Einkommensvergleichs ab Juni 2018 einen Invaliditätsgrad von gerundet 27 %. Sie liess offen, ob ein Abzug vom Tabellenlohn angezeigt sei, da auch bei einem grosszügig bemessenen Abzug von 15 % ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von rund 38 % resultierte. Das Valideneinkommen bezifferte sie dabei ausgehend von der Tätigkeit der Beschwerdeführerin als Filialleiterin mit Fr. 74'806.-. Für das Invalideneinkommen zog sie die Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2018 des Bundesamtes für Statistik bei (Tabelle TA1_tirage_skill_level, Total Frauen, Kompetenzniveau 1), was ein Invalideneinkommen von Fr. 54'681.- (mit Abzug: Fr. 46'478.85) ergab. Das kantonale Gericht fügte an, dass selbst ausgehend vom effektiv erzielten Verdienst bei der D.________ die Schwelle für die Zusprechung einer Invalidenrente nicht erreicht sei, da das dort erzeielte Einkommen auf ein 100 %-Pensum hochzurechnen wäre (Fr. 56'058.-). Sie bestätigte damit - unter Bejahung eines Revisionsgrundes - die Befristung der ganzen Invalidenrente per Ende August 2018 (vgl. Art. 17 Abs. 1 ATSG i.V.m. Art. 88a Abs. 1 IVV; vgl. BGE 148 V 321 E. 7.3.1, wonach sich die rückwirkende Zusprache einer zeitlich befristeten Invalidenrente grundsätzlich nach denselben Regeln wie die Revision eines bestehenden Rentenanspruchs nach Art. 17 Abs. 1 ATSG richtet).