Citation: 5P.269/2004 03.11.2004 E. A

Mit Urteil vom 25. Januar 1994 schied das Zivilamtsgericht A.________ die Ehe, die X.________, Jahrgang 1938, und Y.________, Jahrgang 1937, am 3. Juni 1960 geschlossen hatten und aus der eine Tochter, Jahrgang 1962, hervorgegangen war. Es verpflichtete X.________, seiner Ehefrau eine Rente von monatlich Fr. 3'300.-- bis zu seiner AHV-Berechtigung und ab diesem Zeitpunkt eine im Verhältnis des bisherigen Einkommens zum Ersatzeinkommen (je inkl. allfälliger Vermögenserträge) herabgesetzte Rente zu bezahlen. Im Scheidungsurteil wurde berücksichtigt, dass X.________ seit November 1983 mit einer anderen Frau zusammengelebt und einen ausserehelichen Sohn, namens Z.________ mit Jahrgang 1986, hatte. Wenige Monate nach der Ehescheidung heiratete X.________ die Mutter seines Sohnes. Anfangs Januar 2002 trennten sich die Ehegatten. Im Rahmen von Eheschutzmassnahmen wurde der Sohn unter die Obhut der Mutter gestellt und X.________ verpflichtet, an den Unterhalt seines Sohnes Fr. 1'050.-- (zuzüglich AHV-Kinderrente) und an denjenigen seiner (zweiten) Ehefrau Fr. 700.-- pro Monat zu bezahlen.