Citation: 2C_148/2022 E. 4.4.2

4.4.2. Zudem leidet der Beschwerdeführer gemäss dem wissenschaftlich forensisch-psychiatrischen Gutachten der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel vom 5. Februar 2021 an einer paranoiden Schizophrenie in schwerem Ausmass. Auch das Amt für Justiz, das den Widerruf der Niederlassungsbewilligung verfügt hatte, hielt im Schreiben vom 21. Mai 2021 fest, dass eine deliktsrelevante paranoide Schizophrenie in schwerem Ausmass vorliege und diese wohl weit über die ursprüngliche Diagnose einer schweren Persönlichkeitsentwicklungsstörung hinausgehe (vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG). Die Vorinstanz berücksichtigt zwar seine gesundheitliche Verfassung (vgl. E. 4.2.3 des angefochtenen Entscheids). Indessen relativiert die Vorinstanz die psychische Erkrankung und den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers (als Element seines privaten Interesses) mit dem Hinweis auf die Behandlungsmöglichkeiten in Sri Lanka. Gemäss den Abklärungen der kantonalen Migrationsbehörden, so die Vorinstanz, gäbe es in Sri Lanka 23 Spitäler mit psychiatrischen Abteilungen für die stationäre Behandlung sowie mehr als 300 Kliniken zur ambulanten Behandlung psychisch kranker Personen. Das private Interesse des Beschwerdeführers, so die Vorinstanz folgernd, würde durch die in seinem Heimatland sichergestellte, angemessene Versorgung seines Gesundheitsleidens geschmälert (vgl. E. 4.2.4 des angefochtenen Entscheids).