Citation: 8C_772/2013 E. A

K.________, geboren 1970, war als Buchhalter, zuletzt als Leiter Finanz/Rechnungswesen bei der Z.________ AG tätig, als er am 23. Februar 1999 einen Autounfall erlitt (seitlich-frontale Kollision wegen Glatteis), bei dem er sich ein Distorsionstrauma der Halswirbelsäule zuzog. Am 5. Januar 2001 meldete er sich bei der Invalidenversicherung an und ersuchte um berufliche Massnahmen, zog seinen Antrag indessen am 4. November 2002 wieder zurück. Am 22. September 2006 liess er sein Gesuch erneuern. Gestützt auf das von der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) eingeholte Gutachten des versicherungsmedizinischen Instituts X.________ vom 20. Februar 2009 lehnte die IV-Stelle des Kantons Thurgau den Anspruch auf eine Invalidenrente am 22. Februar 2010 ab. Mit Entscheid vom 19. Januar 2011 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau die Sache zurück zur Einholung eines psychiatrischen Gutachtens. Nachdem die Medizinische Abklärungsstelle (MEDAS) versicherungsmedizinisches Zentrum Y.________ am 20. August 2012 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in der aktuellen Tätigkeit als Finanzdienstleister attestiert hatte, lehnte die IV-Stelle einen Leistungsanspruch mit Verfügung vom 10. Januar 2013 erneut ab.