Citation: 2C_434/2020 E. 3.4.4

3.4.4. Der Beschwerdeführer wurde vor der das migrationsrechtliche Verfahren auslösenden Tat bereits im Januar 2007 wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand und im September 2013 wegen Fahrens in fahrunfähigem Zustand (Blutalkoholgehalt von mindestens 1,00 Promille) verurteilt. Dabei handelt es sich nicht um Bagatellen. In diesem Zusammenhang bringt der Beschwerdeführer vor, dass die beiden Vorstrafen bereits weit zurückliegen und er sich bis zum Sommer 2015 keines Gewaltdelikts schuldig gemacht habe. Entgegen seinen Vorbringen berücksichtigt die Vorinstanz, dass der Beschwerdeführer vor der verfahrensauslösenden Tat noch keine Gewaltdelikte beging und ihm mit Blick auf die Anzahl und die zeitliche Abfolge seiner strafrechtlichen Verurteilungen keine kontinuierlich fortgesetzte Straffälligkeit vorgeworfen werden kann. Das Verwaltungsgericht erblickte in den Vortaten denn auch keine entscheidwesentliche Erhöhung des öffentlichen Interesses an der Beendigung des Aufenthaltstitels des Beschwerdeführers.