Citation: I 669/04 13.12.2005 E. A

M.________, geboren 1961, leidet seit Jahren an rezidivierenden Rückenbeschwerden, neuralgischer Schulteramyotrophie, peripherer Fazialisparese und psychischen Beschwerden (saisonal betonte Depressionen). Als Taxifahrer hatte er verschiedene Unfälle mit Schleudertrauma erlitten, zuletzt am 23. November 2000. Nachdem ihm die Arbeitsstelle gekündigt worden war, meldete er sich am 26. September 2001 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern zog die Akten der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) bei, klärte die erwerbliche Situation ab, holte Berichte des Dr. med. F.________, Innere Medizin FMH, vom 15. Oktober 2001, des Dr. med. A.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 16. November 2001, des Dr. med. G.________, Physikalische Medizin FMH, vom 4. Dezember 2001, des Dr. med. D.________, Augenarzt FMH, vom 14. Februar 2002 sowie des Dr. med. C.________, Neurologie FMH, vom 21. März 2002 ein und liess den Versicherten durch Dr. med. Z.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, untersuchen (Gutachten vom 8. September 2002). Nachdem sie eine berufliche Abklärung organisiert hatte, ergab sich die Möglichkeit für eine Teilzeitanstellung im Fundbüro der Stadt Thun. Der Versicherte konnte eine Schnupperzeit absolvieren, welche so gut verlief, dass er dort eingestellt wurde. Im Rahmen einer beruflichen Massnahme gewährte ihm die IV-Stelle am 10. April 2003 eine Einarbeitung vom 12. Mai bis zum 30. Juni 2003. Bei der Auswertungsbesprechung berichtete der Versicherte, dass ihm die Stelle sehr gefalle und er das 50 %-Pensum gut zu bewältigen vermöge. Auch der Arbeitgeber war mit dem Einsatz zufrieden und bot ihm ab 1. Juli 2003 eine Festanstellung an. Die IV-Stelle prüfte in der Folge die Rentenberechtigung. Unter Hinweis auf einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 32 % bzw. 38 % lehnte sie den Anspruch mit Verfügung vom 10. Oktober 2003 und Einspracheentscheid vom 10. März 2004 ab.