Citation: 8C_763/2020 E. A

A.a. Die 1966 geborene A.________ arbeitete im Rechtsdienst des Personalamtes der Stadt B.________ und war dadurch obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen bei den damaligen Winterthur Versicherungen (nachfolgend: Winterthur) versichert. Gemäss Unfallmeldung kippte am 7. Dezember 1995 ein als Trennwand aufgestellter Holztisch um und traf A.________ mit dem Tischbein am Kopf. Mit Verfügung vom 7. Februar 2002 sprach ihr die Winterthur für die in der Folge geklagten Kopf- und Nackenbeschwerden sowie Schlafstörungen ab 1. Januar 1999 eine auf einem Invaliditätsgrad von 20 % basierende Invalidenrente zu. A.b. Ab 1. Mai 1999 arbeitete A.________ bei der Einwohnergemeinde C.________ im Rechtsdienst und war dadurch bei der Basler Versicherung AG (nachfolgend: Basler) gegen die Folgen von Unfällen versichert, als sie sich am 7. Februar 2002 als Mitfahrerin in einem Auto bei einer seitlichen Kollision eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) zuzog. Die Basler klärte den Sachverhalt in erwerblicher und medizinischer Hinsicht ab und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Im weiteren Verlauf veranlasste sie eine Begutachtung durch Dr. med. D.________, Facharzt für Neurologie, (Expertise vom 18. März 2006). Mit Verfügung vom 10. August 2006 sprach sie A.________ unter Berücksichtigung der Folgen beider Unfälle ab 1. Juli 2006 eine Invalidenrente der Unfallversicherung aufgrund eines Invaliditätsgrades von 29 % sowie eine Integritätsentschädigung nach Massgabe einer Integritätseinbusse von 20 % (wovon 13 % den ersten und 7 % den zweiten Unfall betreffend) zu und vergütete ihr die Kosten für weitere Heilbehandlungen. A.c. Seit Juli 2006 ist A.________ beim Personalamt der Stadt B.________ als juristische Mitarbeiterin im Umfang eines Beschäftigungsgrades von 80 % resp. seit Juli 2012 von 70 % angestellt. Mit Verfügung vom 29. Juni 2018 sprach ihr die IV-Stelle Bern ab Juni 2010 eine Dreiviertelsrente, ab Dezember 2010 eine ganze Rente, ab April 2011 eine halbe Rente und ab September 2011 bis März 2012 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zu. Für die Zeit ab April 2012 verneinte sie einen Rentenanspruch. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 12. April 2019 insoweit teilweise gut, als es die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit sie - nach Vornahme der Abklärungen im Sinne der Erwägungen - über den Rentenanspruch aufgrund der seit März 2014 eingetretenen Verhältnisse neu verfüge. A.d. Mit Verfügung vom 28. Januar 2019 stellte die Basler ihre Leistungen per 1. Juli 2012 ein, wobei sie auf eine Rückforderung der seither erbrachten Leistungen verzichtete. Zur Begründung führte sie aus, dass die Adäquanz zwischen den Ereignissen vom 7. Dezember 1995 resp. 7. Februar 2002 und den am 1. Juli 2012 geklagten Beschwerden zu verneinen sei. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie ab (Einspracheentscheid vom 20. August 2019). Sie hielt aber fest, die Aufhebung der Rente erfolge "richtigerweise" ab März 2019.