Citation: 6B_516/2021 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt die Verletzung von Bundesrecht durch falsche Anwendung von Art. 319 Abs. 1 lit. a StPO. Er bestreitet, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren aufgrund eines fehlenden Tatverdachts einstellen durfte. Die Ermittlungen hätten deutliche Mängel bei der Organisation des Rennens "C.________" aufgedeckt, sodass nicht von einem alleinigen Verschulden von B.________ ausgegangen werden könne. Vielmehr sei Anklage gegen die Organisatoren des Rennens zu erheben. Der folgenschwere Unfall sei entscheidend darauf zurückzuführen, dass die Rennstrecke "auch und insbesondere nach Ansicht der zuständigen und verfügenden Sicherheitsbehörden" mangelhaft gesichert war und sich die Organisatoren nicht an die Auflagen der Verfügung der Sicherheits- und Verkehrspolizei der Stadt U.________ vom 6. April 2018 gehalten hätten. Wenn Passanten "ungehindert" eine Rennstrecke, die an einem Freitagabend mitten durch eine Stadt führe, passieren könnten, sei ein Unfall "schon fast zwingende Folge". Dass am unteren Teil der gepflasterten W.________gasse eine 4,40 m breite Passage vorgesehen werde, diese nicht gesichert und nur ein Streckenposten eingesetzt werde, der sich auf den oberen Teil der W.________gasse konzentrieren müsse, sei völlig unverständlich und müsse als schwerer Mangel taxiert werden. Die Staatsanwaltschaft hätte klären müssen, ob für diesen Mangel Einzelpersonen oder die involvierten Unternehmen verantwortlich zu machen seien.