Citation: 1B_240/2017 E. 3.4

3.4. Auch wenn der Beschwerdeführer dies zu relativieren versucht, ist er nicht gewillt, sich an Auflagen halten (vgl. S. 6 der Beschwerde: "Ich habe min. 50 Prozent der Auflagen eingehalten, eine Zeit lang."). Mit Entscheid vom 26. April 2017 ordnete die Vorinstanz gegenüber dem Beschwerdeführer eine Ausweis- und Schriftensperre (zur Bannung der Fluchtgefahr ins Ausland) sowie eine persönliche Meldepflicht bei der Staatsanwaltschaft Baden (jeden Montag und Donnerstag, unter jeweiliger Angabe der aktuellen Kontaktdaten) an. Der persönlichen Meldepflicht kam er bereits am 2. Mai 2017 nicht mehr nach, sondern meldete sich bloss telefonisch bei der Staatsanwaltschaft, wobei er sich weigerte, Angabe über seinen Aufenthaltsort und über allfällige Kontaktpersonen zu machen. Am gleichen Tag beging er einen weiteren Einbruch, bei dem er in flagranti verhaftet wurde. Mit Blick auf die dem Beschwerdeführer zur Last gelegten Vorwürfe und die bei einer Verurteilung zu erwartenden Strafe hält die Einschätzung der Vorinstanz, dass die Fluchtgefahr mit blossen Ersatzmassnahmen für Haft nicht (mehr) ausreichend gebannt werden könne, vor Bundesrecht stand.