Citation: 8C_545/2020 E. 4

Das kantonale Gericht hielt zunächst fest, die Parteien seien sich hinsichtlich des Zumutbarkeitsprofils einig. Demnach seien dem Beschwerdeführer Arbeiten mit Hebe- und Tragbelastung von mehr als 10 bis 15 kg und solche mit chronisch repetitiv-monotonen Bewegungen sowie mit einer erheblichen Vibrations-/Schlag- oder Druckbelastung der Handgelenke nicht mehr zumutbar. Zudem sollten Zwangshaltungen, kräftiges Zupacken oder eine besondere Geschicklichkeit vermieden werden. Ansonsten sei der Beschwerdeführer ganztägig einsetzbar. Zum Zeitpunkt des möglichen Rentenbeginns nach Abschluss der Umschulung im Juli 2019 hätte er bei seiner ehemaligen Arbeitgeberin Fr. 74'735.- verdienen können. Unter Berücksichtigung der Tabelle TA1, Kompetenzniveau 2, Total Männer des Jahres 2016 und Aufrechnung der Nominallohnerhöhung bis ins Jahr 2019 sowie einem Abzug von 5 % ermittelte das kantonale Gericht ein Invalideneinkommen von Fr. 68'324.55. Das entspricht einem Invaliditätsgrad von 9 %, weshalb der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung habe.