Citation: 6B_517/2010 15.09.2010 E. 1.4

1.4.1 Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz gehe grundsätzlich von seiner Schuld aus. Indem sie ausführe, dass er gestützt auf die Aussagen von E.________ als Täter nicht ausgeschlossen werden könne, verkehre sie den Grundsatz "in dubio pro reo" ins Gegenteil (Beschwerde S. 6 f.). Soweit er damit sinngemäss die Verletzung der aus dem Grundsatz "in dubio pro reo" abgeleiteten Beweislastregel geltend macht, ist sein Vorbringen unbegründet. Die Vorinstanz gelangt gestützt auf verschiedene Beweismittel zur Überzeugung, dass er dem Beschwerdegegner 2 zwei Faustschläge ins Gesicht verpasst und anschliessend am Angriff gegen vier Mitglieder des Motorradklubs "B.________" teilgenommen habe. Die anlässlich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung deponierten Aussagen von E.________ würden eine Täterschaft des Beschwerdeführers nicht ausschliessen. Damit würdigt die Vorinstanz die verschiedenen Beweismittel und sieht sie in den Schilderungen von E.________ keine entlastenden Umstände. Sie stützt den Schuldspruch somit nicht auf den Vorwurf, der Beschwerdeführer habe seine Unschuld nicht nachgewiesen. Auch geht sie nicht davon aus, der Beschwerdeführer habe seine Unschuld zu beweisen. Mithin überbindet sie ihm offenkundig nicht die Beweislast. 1.4.2 Soweit der Beschwerdeführer seine Identifizierung durch den Beschwerdegegner 2 und E.________ beanstandet, legt er einzig dar, wie deren Aussagen seiner Auffassung nach richtigerweise zu würdigen gewesen wären. Er bringt wie bereits vor Vorinstanz vor, der Umstand, wonach beide Personen ihn kurz vor den Einvernahmen auf Grund einer Foto in einer Zeitschrift wiedererkannt hätten, wirke konstruiert. Damit unterstellt er ihnen implizit, ihre Aussagen zumindest teilweise abgesprochen zu haben. Dieser Vorwurf erschöpft sich in appellatorischer Kritik, welche keine Willkür respektive keine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" als Beweiswürdigungsregel darzutun vermag. Dass die Vorinstanz eine Absprache ausschliesst, ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden. Auch klammert die Vorinstanz entgegen dem Dafürhalten des Beschwerdeführers die im Laufe des Verfahrens modifizierten Schilderungen von E.________ im Rahmen der Beweiswürdigung nicht gänzlich aus. Vielmehr hält sie fest, dem Beschwerdeführer könne nicht nachgewiesen werden, dass er nach den Faustschlägen gegen den Beschwerdegegner 2 auch gegen weitere Geschädigten tätlich vorgegangen sei. Solches hatte E.________ in seiner ersten polizeilichen Einvernahme noch behauptet. In der Folge distanzierte er sich jedoch davon (vgl. angefochtenen Entscheid S. 15 und erstinstanzliches Urteil S. 19 f.). Die Vorinstanz berücksichtigt mithin dessen Aussagen zu Gunsten des Beschwerdeführers. Die Vorinstanz zieht die Schilderungen des Beschwerdegegners 2 heran, wonach er dem Beschwerdeführer im Festzelt unmittelbar gegenüber gestanden und von ihm zweimal einen Faustschlag erhalten habe. Auch habe F.________ bestätigt, zusammen mit dem Beschwerdeführer das Gelände betreten zu haben. Der Beschwerdeführer unterlässt es, sich mit der vorinstanzlichen Würdigung dieser Aussagen auseinanderzusetzen. Er behauptet bloss, niemand könne bestätigen, dass er sich tatsächlich auf dem Festgelände aufgehalten habe, respektive es könne nur belegt werden, dass er irgendwo auf dem Gelände erkannt worden sei. Dadurch legt er einzig seine eigene Sicht der Dinge dar und stellt er diese der Würdigung der Vorinstanz gegenüber, ohne zu erörtern, inwiefern der Entscheid im Ergebnis verfassungswidrig sein sollte. Ebenso wenig vermag der Beschwerdeführer aufzuzeigen, dass und inwiefern das vorinstanzliche Beweisergebnis schlechterdings nicht mehr vertretbar sein sollte, indem er sinngemäss mutmasst, die Vorinstanz schätze ihn wegen seiner Mitgliedschaft bei den "D.________" als unglaubwürdig ein (Beschwerde S. 9). Sein Vorbringen überzeugt nicht. Der Beschwerdeführer vermag keine Willkür respektive keine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" darzutun (vgl. dazu BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f.; 127 I 38 E. 2a S. 40 f.; je mit Hinweisen). Die Beschwerde erweist sich daher als unbegründet, soweit sie den Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG überhaupt zu genügen vermag.