Citation: 1C_135/2023 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführenden machen selbst nicht geltend, z.B. durch einen Publikationsmangel, von der Erhebung der Einsprache abgehalten worden zu sein. Es ist auch nicht ersichtlich, dass sie erst durch die im Lauf des Verfahrens erfolgten Änderungen der Teilrevision beschwert worden wären: Für den DBP "Ochsenried" ist keine Änderung gegenüber den Auflageakten erfolgt (dieser soll weitergelten und in einem separaten Verfahren an die neuen Baubegriffe angepasst werden). Auf die ursprünglich in den Auflageakten vorgesehene leichte Verdichtung der Zonenordnung im Bereich der Parzelle Art. 18 (GFZ 1.10 + 0.40 für die Autoeinstellhalle) wurde verzichtet und stattdessen eine GFZ von insgesamt 1.4 festgelegt. Das Kantonsgericht hielt fest, dies entspreche der bisher geltenden Regelung (1.10 mit einem Bonus von 0.30 für die Einstellhalle) und ändere nichts für die mögliche Überbauung der Parzelle. Die Beschwerdeführenden bestreiten dies, ohne indessen konkret aufzuzeigen, inwiefern die Überbauungsmöglichkeiten gegenüber dem Status Quo bzw. den Auflageakten erhöht werden.