Citation: 9C_566/2018 E. 4.2

4.2. Weiter bemängelt der Beschwerdeführer die Dauer der psychiatrischen Untersuchung. Rechtsprechungsgemäss kommt es für den Aussagegehalt eines medizinischen Gutachtens nicht in erster Linie auf die Dauer der Untersuchung an. Massgebend ist vielmehr, ob eine Beurteilung inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist (Urteile 9C_86/2018 vom 20. August 2018 E. 5.2.3 und 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2, in: SVR 2016 IV Nr. 35 S. 109). Die Vorinstanz hat nach einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Aktenlage - insbesondere auch unter Berücksichtigung der abweichenden Einschätzung der behandelnden Ärzte des Medizinischen Zentrums B.________ - erkannt, dass das ABI-Gutachten (auch) hinsichtlich der Einschätzung des psychischen Gesundheitszustandes die Anforderungen der Rechtsprechung (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E 3a S. 352) an beweiskräftige medizinische Expertisen erfülle (vorinstanzliche Erwägungen 3.4.1-3.4.6). Es kann daher dahingestellt bleiben, wie lange die Begutachtung dauerte. Damit ist auch dem Einwand des Versicherten der Boden entzogen, die Gutachter hätten "die Beschwerden bloss unsorgfältig und oberflächlich aufgenommen", was die Fachärzte des Medizinischen Zentrums B.________ aufgezeigt hätten. Mit seinem blossen Verweis auf die psychiatrische Beurteilung der behandelnden Ärzte kommt er seiner Begründungspflicht nicht nach (E. 1), weshalb sich diesbezügliche Weiterungen erübrigen.