Citation: 4P.160/2003 15.09.2003 E. 3

Die Rüge ist unbegründet. Nach dem angefochtenen Urteil bildete Beweisthema die Frage, ob der Beschwerdeführer bei Abschluss des Vertrages gegenüber dem Beschwerdegegner hinreichend deutlich zum Ausdruck brachte, dass er ihm lediglich eine Teilzeitstelle anbieten wolle. Inwiefern dies der angeführten Aussage des Beschwerdegegners zu entnehmen sein soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Mehr als das allgemeine Wissen des Beschwerdegegners um die saisonale Schwankung des Arbeitsanfalls im Malergewerbe lässt sich daraus nicht ableiten. Namentlich zwingen die unbestimmten Ideen des Beschwerdegegners über eine allfällige Kompensation möglicher Fehlzeiten, wie er sie anlässlich seiner Beweisaussage geäussert hat, keineswegs zum Schluss, er habe gewusst, dass ihm unter Umständen während drei Monaten des Jahres überhaupt kein Lohn zustehen würde. Indem das Obergericht den dem Beschwerdeführer obliegenden Beweis der Teilzeitabrede für gescheitert erachtete, verfiel es daher nicht in Willkür. An diesem Ergebnis vermögen auch die weiteren Vorbringen in der staatsrechtlichen Beschwerde nichts zu ändern. Wie der Beschwerdeführer zutreffend erkennt, setzte das Obergericht unter Hinweis auf Art. 324 Abs. 1 OR sowie auf Art. 8.7 Abs. 3 des Rahmenvertrages für das Maler- und Gipsergewerbe, mithin aufgrund seiner rechtlichen Erwägungen das Beweisthema fest. Inwiefern es bei der Beweiswürdigung tatsächliche und rechtliche Aspekte auf unzulässige Weise vermengt und dadurch Verfassungsrecht verletzt haben soll, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf und ist nicht ersichtlich. Soweit der Beschwerdeführer dem Obergericht vorwirft, ein falsches Beweismass angewandt zu haben, kritisiert er die Anwendung von Bundesrecht, wofür in der vorliegenden berufungsfähigen Streitsache die staatsrechtliche Beschwerde nicht offen steht (Art. 84 Abs. 2 OG; BGE 128 III 271 E. 2b/aa S. 275f.).