Citation: 5A_17/2013 E. 6.5.1

6.5.1. Zunächst machen die Beschwerdeführer geltend, die Verletzung des Beschleunigungsgebots sei "objektiv ein kostenwirksamer Fehler", weshalb nach § 120 Abs. 2 aZPO/LU der Kanton Luzern die Prozesskosten hätte übernehmen müssen. Mit den diesbezüglichen Ausführungen des Obergerichts setzen sie sich jedoch nicht auseinander. Stattdessen schildern sie ihre Sicht der Rechtslage. Eine taugliche Verfassungsrüge tragen sie nicht vor. Unbegründet ist insbesondere der Vorwurf der Rechtsverweigerung, zumal sich das Obergericht mit der zitierten Vorschrift auseinandersetzt und zur Erkenntnis gelangt, sie komme nicht zum Tragen (s. E. 6.4).