Citation: 1P.87/2003 04.06.2003 E. C

Gegen diese Entscheide der Staatsanwaltschaft haben A.________ und B.________ beim Bundesgericht gleichlautende staatsrechtliche Beschwerden erhoben. Sie stellen den Antrag, die Entscheide der Staatsanwaltschaft seien aufzuheben und die Verfahren zur Beurteilung an ein Gericht mit voller Kognition zurückzuweisen. Sie machen geltend, die Staatsanwaltschaft habe ihre Absicht, die Hanfpflanzen in zulässiger Weise zur Produktion von Sirup und Kosmetika zu verwenden, in offensichtlich unhaltbarer Beweiswürdigung verneint und damit gegen das Willkürverbot von Art. 9 BV verstossen. Ferner würden die Hanfpflanzen durch die Trocknung in ihrer Substanz beeinträchtigt; der Trocknungsvorgang betreffe die Beschwerdeführer daher in zivilrechtlichen Ansprüchen; die Bezirks- und Staatsanwaltschaft als nicht gerichtliche Behörden seien daher nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK nicht zuständig; sie berufen sich hierfür ausdrücklich auf BGE 129 I 103. Schliesslich machen die Beschwerdeführer geltend, sie würden durch die angefochtenen Entscheide in ihrer Eigentums- und Wirtschaftsfreiheit verletzt. Die Staatsanwaltschaft schliesst sinngemäss auf Abweisung der Beschwerden und führt aus, die Beschwerdeführer hätten die Hanfpflanzen vorerst selber weiter besorgt, hätten die erste Beschlagnahmeverfügung der Bezirksanwaltschaft nicht angefochten und hätten sich gegen das Trocknen der Pflanzen (vorerst) nicht zur Wehr gesetzt. Die Bezirksanwaltschaft hat nicht Stellung genommen.