Citation: 9C_655/2021 E. 3.2

3.2. Mit dem hier streitigen Anspruch auf eine Ehegattenpension befasst sich Art. 44 des vorliegend anwendbaren, ab 1. Januar 2017 gültig gewesenen Vorsorgereglements der Pensionskasse SBB (nachfolgend: Reglement). Dessen Abs. 1 lautet wie folgt: Stirbt ein verheirateter Versicherter, so hat der überlebende Ehegatte Anspruch auf eine Ehegattenpension, sofern er eine der folgenden Bedingungen erfüllt: a. er muss für den Unterhalt mindestens eines Kindes aufkommen; b. er ist seit mindestens fünf Jahren verheiratet und hat das 45. Altersjahr vollendet; c. er bezieht eine ganze Rente der IV oder bekommt innert zweier Jahre seit dem Tod des Versicherten Anspruch auf eine solche Rente. Die Dauer der Lebensgemeinschaft wird an die Ehedauer angerechnet. Gemäss Abs. 2 Satz 1 derselben Bestimmung hat der überlebende Ehegatte Anspruch auf eine einmalige Abfindung in Höhe von drei Jahresehegattenpensionen, wenn er keine dieser Bedingungen erfüllt.