Citation: I 45/05 21.09.2005 E. A

Der 1962 geborene A.________, türkischer Staatsangehöriger mit Niederlassungsbewilligung C, kam 1993 als Asylbewerber in die Schweiz. Nachdem er in den ersten Jahren seines Aufenthaltes in der Schweiz nicht erwerbstätig gewesen war, nahm er vom 1. Februar bis zum 31. März 2000 an einem Arbeitsprojekt der Gesellschaft X.________ teil und arbeitete zwischen Oktober 2000 bis Ende Februar 2001 (Freistellung per Ende Januar) als Hilfsarbeiter bei der Firma Q.________ AG. Am 11. April 2001 meldete er sich zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Zug klärte in der Folge die gesundheitlichen und beruflich-erwerblichen Verhältnisse ab, wobei sie einen Arbeitgeberbericht der Firma Q.________ AG, einen Bericht der Hausärztin Dr. med. R.________ (vom 23. Juni 2001), sowie verschiedene weitere Spital- und Arztberichte, insbesondere auch einen Bericht des Therapiezentrums für Folteropfer des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK vom 4. März 2002) einholte. Am 26. und 29. November 2002 wurde der Versicherte durch die Medizinische Abklärungsstelle (MEDAS) untersucht (Gutachten vom 27. Februar 2003). Die Berufsberatung der IV-Stelle nahm eine Abklärung vor, welche allerdings kein Ergebnis im Sinne eines Arbeitsversuches oder einer sonstigen Form von Eingliederung zeitigte. Mit Verfügung vom 11. Dezember 2003 sprach die IV-Stelle dem Versicherten ab 1. März 2002 eine halbe Rente zu. Einspracheweise verlangte der Versicherte die Ausrichtung einer ganzen Rente. Nach Einholung eines ergänzenden Berichtes des Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie/Psychotherapie (vom 11. März 2004), welcher bereits das psychiatrische Teilgutachten der MEDAS-Expertise vom 27. Februar 2003 verfasst hatte, bestätigte die IV-Stelle ihre Auffassung mit Einspracheentscheid vom 23. Juni 2004.