Citation: 5A_980/2019 E. 1

Auf die Beschwerde kann aus mehreren Gründen nicht eingetreten werden: Die Beschwerdeführerin verlangt die Aufhebung der Beistandschaft für ihre Tochter und deren Rückplatzierung in ihren Haushalt. Anfechtungsobjekt bildet aber ein Entscheid betreffend die unentgeltliche Rechtspflege im Obhutsverfahren und betreffend ambulante Massnahmen. Anderes kann von vornherein nicht Anfechtungsgegenstand bilden (BGE 136 II 457 E. 4.2 S. 462 f.; 136 V 362 E. 3.4.2 S. 365; 142 I 155 E. 4.4.2 S. 156) und das Obhutsverfahren als solches war nicht Gegenstand des angefochtenen Entscheides, wie es in diesem denn auch explizit festgehalten wurde. Sodann handelt es sich beim angefochtenen Entscheid um einen Nichteintretensentscheid. Mithin wäre darzulegen, inwiefern Recht verletzt wurde, wenn das Obergericht die kantonale Beschwerde nicht materiell behandelt hat (BGE 135 II 38 E. 1.2 S. 41). Dabei ist schliesslich zu beachten, dass im Zusammenhang mit der erteilten unentgeltlichen Rechtspflege keine Beschwer vorliegt (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG) und dass die angeordneten ambulanten Massnahmen auf kantonalem Recht beruhen (Art. 33 KESG/BE), dessen Verletzung nur im Zusammenhang mit Verfassungsrügen geprüft werden kann, wobei die Rüge im Vordergrund steht, dass das kantonale Recht willkürlich angewandt worden sei (BGE 139 III 225 E. 2.3 S. 231; 139 III 252 E. 1.4 S. 254; 142 II 369 E. 2.1 S. 372). Im Übrigen waren die am 16. Oktober 2019 angeordneten Massnahmen bereits Gegenstand des obergerichtlichen Entscheides KES 19 784, welcher zum bundesgerichtlichen Urteil 5A_909/2019 führte.