Citation: 7B.211/2006 02.02.2007 E. 3

Die Aufsichtsbehörde hat im Wesentlichen festgehalten, dass das Begehren um Ausstand des Präsidenten des Bezirksgerichts mit der Begründung, dieser habe bereits die Forderungssache behandelt, wegen Zuwartens bis nach Erlass des Beschwerdeentscheides unzulässig sei. In der Sache hat die obere Aufsichtsbehörde erwogen, dass sieben erfolglose Versuche zur Zustellung der Konkursandrohung am Geschäftssitz der Beschwerdeführerin bzw. Wohnort des einzigen Verwaltungsrates vorgenommen worden seien. Die Beschwerdeführerin versuche sich offensichtlich im Sinne von Art. 66 Abs. 4 Ziff. 2 SchKG der Zustellung zu entziehen, weshalb die mit der Abholungseinladung verbundene Androhung der Zustellung durch öffentliche Bekanntmachung nicht zu beanstanden sei.