Citation: 5A_142/2015 E. 3.5

3.5. Die Beschwerdegegnerin hatte kantonal geltend gemacht, für ihre beiden in Ausbildung befindlichen Söhne aus erster Ehe einen Dauerauftrag von monatlich Fr. 800.-- eingerichtet zu haben. Zudem habe C.________ Wohnkosten von Fr. 550.--, wovon sie gemäss Scheidungsurteil einen Drittel tragen müsse. Das Obergericht hat erwogen, dass der Ehegattenunterhalt dem Unterhalt mündiger Kinder an sich vorgehe, die Parteien aber vor der Eheschliessung vor einem deutschen Notar einen Ehevertrag unterzeichnet hätten mit der Klausel, dass die Unterhaltsansprüche der Kinder einem allfälligen Trennungsunterhalt vorgehen würden. Aus der blossen Vorlage von Daueraufträgen ergebe sich aber noch keine Unterhaltspflicht und es sei auch gänzlich unklar, ob allfällige Zahlungen dem quotenmässigen Anteil der Beschwerdegegnerin an den Unterhaltspflichten entsprechen würden. Neu aufgelegt werde allerdings der Mietvertrag für C.________ vom 23. Mai 2014 mit einem Mietzins von Fr. 550.--; weil die Beschwerdeführerin gemäss Scheidungsurteil einen Drittel des Unterhalts der beiden Söhne zu tragen habe, scheine die entsprechende Quote des Mietzinses, ausmachend Fr. 183.--, als Unterhaltspflicht gegenüber dem Sohn C.________ ausgewiesen, umso mehr als sie im Mietvertrag für die Mietzinszahlung unterschriftlich bürge. Der Beschwerdeführer bringt vor, der entsprechende Betrag von Fr. 183.-- sei im erweiterten Bedarf der Beschwerdegegnerin bereits ab dem Trennungszeitpunkt im Mai 2013 und nicht erst ab Beginn des Mietvertrages im Mai 2014 berücksichtigt worden, was willkürlich sei. Im Zusammenhang mit dem Mietzins für C.________ gilt wiederum, dass der Beschwerdeführer nicht nur Willkür behaupten kann, sondern überdies zeigen muss, dass sich dies in einer Weise ausgewirkt hat, dass auch das Ergebnis des angefochtenen Entscheides als willkürlich erscheint (vgl. E. 3.4). Weil für die fragliche Zeitspanne ein Manko ausgewiesen ist (vgl. angefochtener Entscheid S. 54 unten), müsste der Beschwerdeführer mithin aufzeigen, dass eine Berücksichtigung des Mietzinses für C.________ erst ab Mai 2014 für die Festsetzung des Ehegattenunterhaltes einen konkreten Einfluss gehabt hätte und der angefochtene Entscheid wegen der zu frühen Berücksichtigung des Mietzinses im Ergebnis unhaltbar ist.