Citation: 2C_494/2024 E. A

A.a. Der serbische Staatsangehörige A.A.________ (geb. 1979) reiste erstmals am 18. Mai 2008 in die Schweiz ein und stellte am nachfolgenden Tag ein Asylgesuch. Dieses wurde mit Entscheid des damaligen Bundesamts für Migration (heute: Staatssekretariat für Migration) vom 5. Januar 2009 abgewiesen. Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte diesen Entscheid mit Urteil vom 26. Januar 2010. Am 26. November 2010 wurde A.A.________ in sein Heimatland ausgeschafft. A.b. Am 20. August 2015 reiste A.A.________ erneut in die Schweiz ein, wo er gleichentags die in der Schweiz niedergelassene Landsfrau B.________ (geb. 1974) heiratete. B.________ ist Mutter von zwei Töchtern (geb. 1998 und 2001). Im Rahmen der Familiennachzugsbestimmungen wurde A.A.________ am 15. September 2015 eine Aufenthaltsbewilligung erteilt. Am 21. August 2020 erhielt er die Niederlassungsbewilligung. Die Ehe von A.A.________ und B.________ wurde am 25. Januar 2021 geschieden. A.c. Gemäss einem anonymen Schreiben, das am 11. Januar 2022 beim Migrationsamt des Kantons Zürich (nachfolgend: Migrationsamt) einging, sei A.A.________ eine Scheinehe eingegangen, um in den Besitz der Niederlassungsbewilligung zu kommen. Mit seiner "richtigen Frau" habe er in Serbien ein gemeinsames Kind. Im Dezember 2021 habe er diese beiden in die Schweiz geholt, jedoch nicht bei der Einwohnerkontrolle angemeldet. Für die Scheinehe habe er B.________ während fünf Jahren jeden Monat Geld bezahlt. Aufgrund des mit diesem Schreiben geweckten Scheineheverdachts beauftragte das Migrationsamt die Kantonspolizei Zürich mit diesbezüglichen Ermittlungen. Am 18. und 25. Januar 2022 führte diese bei A.A.________ eine Wohnortkontrolle durch. Nachdem A.A.________ dort beide Male nicht angetroffen worden war, wurden er und B.________ per 1. Februar 2022 polizeilich vorgeladen und zu ihrer Ehe befragt. Vor der Einvernahme von A.A.________ fand an seiner Adresse erneut eine Wohnortkontrolle statt. Bei dieser wurden seine damalige Partnerin und heutige Ehefrau C.A.________ (geb. 1983) und der gemeinsame Sohn D.A.________ (geb. 2016) angetroffen. Am 29. März 2022 ging beim Migrationsamt ein zweites anonymes Schreiben einer weiteren Person ein, worin A.A.________ erneut des Eingehens einer Scheinehe bezichtigt wurde. A.d. A.A.________ und C.A.________heirateten am 27. Mai 2022 in Serbien. Am 5. Oktober 2022 ersuchte er um Bewilligung der Einreise seiner Ehefrau und seines Sohnes.