Citation: 6B_708/2019 E. 3.1

3.1. Die Strafanzeige des Beschwerdeführers umfasst im Wesentlichen drei Sachverhaltskomplexe: Einerseits Urkundenfälschung, Betrug und ungetreue Geschäftsbesorgung durch das Vorlegen falscher Quartalsberichte bzw. unzureichende Information über den negativen Verlauf der Vermögensverwaltung, andererseits ungetreue Geschäftsbesorgung durch den Abschluss weisungswidriger Anlagegeschäfte (Unterlassen der Stop-Loss-Order) und weisungswidriger Kauf von sog. Junk-Titeln sowie ferner Veruntreuung, eventuell ungetreue Geschäftsbesorgung durch das Einbehalten von Retrozessionen (Beschluss des Obergerichts vom 26. Januar 2016 S. 2, Untersuchungsakten, Ordner 11, act. 19000301 verso). In Bezug auf den ersten Punkt wirft der Beschwerdeführer dem Beschwerdegegner in der Strafanzeige vom 5. August 2008 vor, dieser habe sich des Betruges, der Urkundenfälschung und der ungetreuen Geschäftsbesorgung schuldig gemacht, indem er ihn durch die Vorlage falscher Quartalsberichte über den wahren Vermögensstand der verwalteten Depots getäuscht habe. Der aufgrund der falschen Quartalsberichte bewirkte Irrtum über die tatsächliche Höhe der auf den verwalteten Depots liegenden Vermögenswerte habe ihn (sc. den Beschwerdeführer) davon abgehalten, jenem das Vermögensverwaltungsmandat zu entziehen und Massnahmen zur Schadensbegrenzung zu treffen (Strafanzeige vom 5. August 2008, Untersuchungsakten, Ordner 1, act. 02000001, S. 16 ff. und 21 ff.; ferner Ergänzungen vom 8. Juli 2009, Untersuchungsakten, Ordner 1, act. 02000138 ff., und vom 20. Dezember 2010, Untersuchungsakten, Ordner 2, act. 02000512 ff.; vgl. auch Einstellungsverfügungen vom 5. September 2012, Untersuchungsakten, Ordner 9, act.12000001 f., und vom 2. März 2015, Ordner 10, act. 18000001 f.).