Citation: 1C_257/2022 E. 8.2

8.2. Die Vorinstanz führte dazu aus, eine teilweise Einsicht sei nicht gerechtfertigt. Die zahlreichen Schwärzungen von namentlich genannter Privatpersonen sowie von Stellen, deren Bekanntgabe öffentliche Interessen tangieren würden, würden zu einer Verfälschung der Akten führen und es bestehe die Gefahr, dass die Akten nicht mehr in einer sinnvollen Weise nachvollziehbar wären. Das von der Beschwerdeführerin angestrebte Ziel der Transparenz würde damit unterlaufen. Eine gesonderte Verhältnismässigkeitsprüfung für jedes einzelne Aktenstück sei im Übrigen nicht vorzunehmen.