Citation: 5A_468/2024 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer beharrt - wie bereits im Verfahren 5A_417/2024 - auf der Unterscheidung zwischen "Zurückweisung" und "Einspruch" bzw. "Einsprache". Eine "Zurückweisung" diene dazu, einen Entscheid als unzulässig oder fehlerhaft aufgrund formeller oder inhaltlicher Mängel abzulehnen, die Annahme eines Entscheids zu verhindern und um auszudrücken, dass der Entscheid nicht anerkannt werde, weil er den rechtlichen Anforderungen nicht genüge. Eine "Einsprache" sei hingegen der formelle Rechtsbehelf, um gegen einen Entscheid oder eine Verfügung vorzugehen. Ihr Zweck sei die inhaltliche Überprüfung und Änderung eines Entscheids oder einer Verfügung. Trotz dieser Ausführungen geht der Beschwerdeführer davon aus, dass das Gericht auch den in einer "Zurückweisung" erhobenen Vorwürfen nachgehen muss. Diese Begriffe der "Zurückweisung" und der "Einsprache" bzw. des "Einspruchs" sind dem BGG (und auch der ZPO und dem SchKG) fremd. Soweit der Beschwerdeführer eine Behandlung seiner Eingaben und eine Prüfung der geltend gemachten Mängel eines anfechtbaren Entscheids wünscht, kann er dies einzig mit dem jeweils zulässigen Rechtsmittel (vorliegend der Beschwerde in Zivilsachen; Art. 72 Abs. 2 lit. a i.V.m. Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG) tun. Mit einer gegen einen anfechtbaren Entscheid gerichteten Eingabe, die nicht als Rechtsmittel aufzufassen ist (z.B. einer blossen Unmutsbekundung), braucht sich das Gericht hingegen grundsätzlich nicht zu befassen. Insbesondere gibt es kein "halbes" Rechtsmittel wie die dem Beschwerdeführer vorschwebende "Zurückweisung". Für die Qualifikation, ob die Eingabe ein Rechtsmittel darstellt oder nicht, ist dabei nicht die - allenfalls falsche oder fehlende - Bezeichnung der Eingabe massgeblich, sondern ihr durch Auslegung zu ermittelnder Gehalt. Den obergerichtlichen Entscheid im Verfahren ABS 24 235 weist der Beschwerdeführer wegen Rechtsmängeln zurück. Daraus sowie aus seinen weiteren Ausführungen (unten E. 4) ergibt sich ein hinreichender Beschwerdewille. Der Annahme eines Beschwerdewillens steht im Allgemeinen wie auch vorliegend nicht entgegen, wenn die beschwerdeführende Partei - allenfalls aus Unkenntnis - ein rechtliches Ziel anstrebt, das im jeweiligen Rechtsmittelverfahren nicht oder nicht vollständig erreicht werden kann.