Citation: H 409/99 28.02.2000 E. 2

2.- Im angefochtenen Entscheid werden die für das vor- instanzliche Verfahren massgebenden Bestimmungen über die Rechtsmittelfrist (Art. 84 Abs. 1 AHVG sowie Art. 50 VwVG), deren Berechnung (Art. 96 AHVG in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 VwVG) sowie die für die Wiederherstellung einer ver- säumten Frist erforderlichen Voraussetzungen (Art. 96 AHVG in Verbindung mit Art. 24 VwVG; BGE 119 II 87 Erw. 2a, 112 V 255, je mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Ebenso ver- hält es sich mit der Bestimmung von Art. 33 des Abkommens zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Bun- desrepublik Deutschland über Soziale Sicherheit vom 25. Februar 1964, wonach die bei einer Behörde, einem Ge- richt, einem Träger oder einer anderen Stelle der einen Vertragspartei einzureichenden Anträge, Erklärungen und Rechtsbehelfe mit fristwahrender Wirkung bei einer entspre- chenden Stelle der anderen Vertragspartei eingereicht wer- den können. Darauf wird verwiesen. Zu präzisieren ist, dass unter den "entsprechenden Stellen" gemäss Art. 33 Abs. 1 des deutsch-schweizerischen Sozialversicherungsabkommens entgegen den Ausführungen im angefochtenen Entscheid nicht die in Art. 35 Abs. 2 des Abkommens genannten Verbindungsstellen zu verstehen sind, sondern die Stellen, die in einem parallelen innerstaat- lichen Verfahren der anderen Vertragspartei zuständig wären, wobei auch der Einreichung bei einer unzuständigen innerstaatlichen Behörde fristwahrende Wirkung zukommt (zur Publikation in BGE 125 V bestimmtes Urteil H. vom 18. Okto- ber 1999, I 258/99).