Citation: 6S.529/2001 18.02.2002 E. 3

3.- Die Beschwerdeführerin macht sinngemäss eine Verletzung von Art. 48 Ziff. 2 StGB geltend. Sie bringt vor, eine Busse von Fr. 800.-- sei angesichts des Umstandes, dass sie auf Grund ihres gesundheitlichen Zustandes über kein eigenes Erwerbseinkommen verfüge und von einer IV-Rente und Sozialhilfeleistungen lebe, "eine schwere Strafe". Entgegen den Erwägungen im angefochtenen Urteil wiege ihr Verschulden sehr leicht, was sich in einer entsprechend tieferen Busse niederschlagen müsse (Beschwerde, S. 14 f.). a) Die Vorinstanz hat das Verschulden der Beschwerdeführerin aus zutreffenden Gründen als nicht mehr leicht gewertet. Auf die bundesrechtlich nicht zu beanstandenden Erwägungen im angefochtenen Urteil, denen nichts beizufügen ist, kann vollumfänglich verwiesen werden (angefochtenes Urteil, S. 21 f.). b) Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz, welche auf die Erwägungen des Bezirksgerichts verweist, bestreitet die Beschwerdeführerin ihren Lebensunterhalt und denjenigen ihrer beiden Söhne durch Unterstützungsbeiträge des Sozialamtes von monatlich Fr. 3'150.--. Sie ist auf Grund von Bein- und Rückenproblemen teilinvalid und bezieht eine halbe IV-Rente, die direkt dem Sozialamt überwiesen wird. Die monatliche Wohnungsmiete beläuft sich auf Fr. 850.-- (Urteil Bezirksgericht, S. 12; kt. act. 13/5; Prot. Bezirksgericht, S. 4). Gemäss Art. 273 Abs. 1 lit. b sowie Art. 269 Abs. 1 BStP hat der Beschwerdeführer kurz darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt sind. Diesen Begründungsanforderungen kommt die Beschwerdeführerin nicht nach. Sie beschränkt sich darauf vorzubringen, eine Busse von Fr. 800.-- sei angesichts ihrer persönlichen und finanziellen Verhältnisse eine "schwere Strafe", ohne jedoch darzulegen, dass und weshalb sie nicht in der Lage wäre, die Busse zu bezahlen. Darauf ist nicht einzutreten. Im Übrigen steht der Beschwerdeführerin die Möglichkeit offen, um eine ratenweise Bezahlung der Busse im Rahmen ihrer beschränkten finanziellen Möglichkeiten zu ersuchen. Bei zwölf Raten zum Beispiel müsste die Beschwerdeführerin monatlich lediglich rund 67 Franken abbezahlen. Die ausgesprochene Strafe erscheint angesichts der von der Vorinstanz zutreffend angeführten Zumessungsgründe (angefochtenes Urteil, S. 21 f.) ausgesprochen milde.