Citation: C 305/05 23.01.2006 E. 4

Die Beschwerdeführerin bringt nicht vor, die Anrechnung eines Arbeitsweges von je einer Stunde täglich widerspreche dem Gesetz oder sei unangemessen (vgl. Art. 132 lit. a OG und BGE 126 V 81 Erw. 6). Im Einspracheentscheid vom 14. Juni 2005 wird zwar festgehalten, da die Versicherte in Zürich wohnhaft sei, könne davon ausgegangen werden, dass das Finden einer Stelle im näheren Umkreis möglich sei. Zu beachten ist indessen, dass die Versicherte laut dem bei den Akten liegenden Situationsplan («Kartenausschnitt X.________» des Bundesamtes für Landestopographie) am Stadtrand wohnt. Es kommt dazu, dass insbesondere zwischen 17.00 und 19.00 Uhr Feierabendverkehr herrscht, was die für den Weg an in anderen Stadtteilen gelegene mögliche Arbeitsplätze benötigte Zeit entsprechend verlängert. Insgesamt zwei Stunden für Hin- und Rückweg lassen sich somit nicht beanstanden. Bei einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von rund 41,5 Stunden (vgl. Die Volkswirtschaft 12/2005, Aktuelle Wirtschaftsdaten, S. 94 Tabelle B9.2) ergibt sich somit ein anrechenbarer Arbeitsausfall von gerundet 42 % ([17,5 Stunden/41,5 Stunden] x 100 %).