Citation: 7B_982/2023 E. A

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug führte eine Strafuntersuchung gegen E.________ und F.________ sowie weitere sechs Beschuldigte unter anderem wegen des Verdachts auf Anlagebetrug zum Nachteil der Anleger der G.________ AG. Am 22. November 2017 erstatteten die H.________-Stiftung, C.________, die C.________ AG, die C.________ Stiftung und D.________ bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige gegen die B.________ Switzerland AG, die B.________ AG und unbekannt wegen des Verdachts der qualifizierten Geldwäscherei, der mangelnden Sorgfalt bei Finanzgeschäften sowie der Verletzung der Meldepflicht. Zur Begründung führten sie zusammengefasst aus, sie seien Opfer des G.________ -Anlagebetrugs. Die Beschuldigten hätten im Zeitraum von 2012 bis 2015 diejenigen Konten von E.________ und F.________ geführt, über welche die Deliktserlöse in zweistelliger Millionenhöhe transferiert worden seien. Die Beschuldigten hätten ausreichend Anhaltspunkte gehabt, dass die genannten Transaktionen deliktisch seien. Die Staatsanwaltschaft sistierte dieses Verfahren (2A 2017 184) mit Verfügung vom 5. Februar 2018. Am 29. August 2019 schloss die Staatsanwaltschaft das Strafverfahren gegen die Beschuldigten E.________, F.________, I.________ und J.________ ab und erhob Anklage beim Strafgericht des Kantons Zug. Mit Urteil vom 30. August 2022 sprach das Strafgericht die Beschuldigten des gewerbsmässigen Betrugs und der Urkundenfälschung (E.________) bzw. der Gehilfenschaft zu gewerbsmässigem Betrug (F.________, I.________ und J.________) schuldig. Dagegen erhoben drei der vier Beschuldigten (E.________, I.________ und J.________) Berufung beim Obergericht des Kantons Zug und beantragten Freisprüche. Auch drei der Privatkläger (C.________, die C.________ AG und die C.________ Stiftung) erklärten Berufung gegen das Urteil des Strafgerichts. Mit Eingabe vom 15. September 2022 beantragten die H.________-Stiftung, C.________, die C.________ AG, die C.________ Stiftung und D.________ bei der Staatsanwaltschaft, die Sistierung des Verfahrens 2A 2017 184 sei aufzuheben und die Strafuntersuchung weiterzuführen. Zudem sei die Strafuntersuchung auf K.________ (Compliance B.________ Switzerland AG) und auf A.________ (Legal B.________ Switzerland AG) auszuweiten.