Citation: 2P.219/2004 16.09.2004 E. 1

Dass der Beschwerdeführer nach innerstaatlichem Gesetzesrecht Anspruch auf Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung hätte, wird mit Grund nicht behauptet. Art. 8 EMRK räumt dem erwachsenen Beschwerdeführer ebenfalls kein Anwesenheitsrecht ein, da zwischen ihm und seinen in der Schweiz anwesenheitsberechtigten Familienangehörigen nicht ein Abhängigkeitsverhältnis vorliegt, wie es sich aus besonderen Betreuungs- und Pflegebedürfnissen bei körperlichen oder geistigen Behinderungen und schwerwiegenden Krankheiten ergeben kann (vgl. BGE 120 Ib 257 E. 1d und e S. 260 ff.). Besondere intensive private Beziehungen, die aus dem Recht auf Achtung des Privatlebens ein Anwesenheitsrecht ableiten liessen, sind hier nicht gegeben (BGE 120 Ib 16 E. 3b S. 21/22). Dem Beschwerdeführer steht somit weder nach Bundesrecht noch gemäss einer staatsvertraglichen Bestimmung ein Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung zu. Damit ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gemäss Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG ausgeschlossen (BGE 126 II 377 E. 2 S. 381).