Citation: 1P.119/2003 10.06.2003 E. 3

3.1 Unter dem Titel "Willkürliches Absehen von einer den bestehenden fachlichen Standards genügenden Abklärung des Wahrheitsgehalts der kindlichen Zeugenaussagen und Entscheid unter Verletzung der Unschuldsvermutung sowie des "in dubio pro reo"-Prinzips" (Beschwerde S. 20) rügt der Beschwerdeführer, seine im Wesentlichen auf die Aussagen der betroffenen Kinder gestützte Verurteilung sei willkürlich, weil deren Wahrheitsgehalt nicht gutachterlich geprüft worden sei. 3.2 Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang die Beweiswürdigung des Strafgerichts kritisiert, geht die Rüge an der Sache vorbei: Anfechtungsgegenstand ist allein der Entscheid des Kantonsgerichts (oben E. 1.2). Nichts zur Stützung seiner Willkürrüge abzuleiten vermag sein wiederholter Hinweis auf die angebliche Parteilichkeit der Untersuchungsrichterin (oben E. 2.2). Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, die (angeblich) willkürliche Beweiswürdigung im angefochtenen Entscheid "indiziere" eine "parteiische Befangenheit" des Kantonsgerichts bzw. der daran beteiligten Richter, ist darauf nicht einzutreten, da dies offensichtlich keine substanziierte Befangenheitsrüge darstellt (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). 3.3 In der Sache wirft der Beschwerdeführer dem Kantonsgericht Willkür vor, da es von einer Begutachtung der Kinderaussagen abgesehen habe, obwohl deren Entstehungsgeschichte zweifelhaft gewesen sei und die Kinder beeinflusst worden seien, zum einen von der befangenen Untersuchungsrichterin, aber auch von den Angehörigen; das angefochtene Urteil kranke denn auch an innerer Widersprüchlichkeit, indem es teilweise auf die Aussagen von A.________ abstelle, teilweise aber auch nicht. Das Kantonsgericht hat sich im angefochtenen Entscheid (E. 3.2 ff. S. 23 ff.) mit der Problematik der gerichtlichen Beurteilung von Kinderaussagen und dem Erfordernis gutachterlicher Unterstützung im Allgemeinen auseinandergesetzt und dargelegt, weshalb es sich unter den konkreten Umständen in der Lage sah, die Aussagen selber abschliessend zu beurteilen. Es hat weiter geprüft, ob den Kindern die Belastung des Beschwerdeführers von der Untersuchungsrichterin oder den Eltern suggeriert worden sein könnte und hat dies jedenfalls für den Kerngehalt der strafrechtlichen Vorfälle ausgeschlossen; es hat dabei auch die vom Beschwerdeführer aufgeworfene These geprüft und verworfen, die Kindseltern hätten sich gegen ihn verschworen und ihn durch die Kinder zu Unrecht belasten lassen. Es hat weiter begründet, weshalb es keinen Widerspruch darin sieht, die Aussagen der Kinder - insbesondere diejenige von A.________ - für glaubhaft und trotzdem einzelne der darauf beruhenden Anklagevorhalte für nicht rechtsgenüglich bewiesen zu halten. Damit hat das Kantonsgericht bereits alle vom Beschwerdeführer in der staatsrechtlichen Beschwerde gerügten Punkte geprüft und die Kritik des Beschwerdeführers zurückgewiesen. Indem dieser in der staatsrechtlichen Beschwerde bloss die bereits vor Kantonsgericht vorgebrachten Beanstandungen wiederholt, ohne sich mit den Ausführungen des Kantonsgerichts im angefochtenen Entscheid substanziell auseinanderzusetzen, kommt er seiner Begründungspflicht nicht nach; darauf ist nicht einzutreten (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).