Citation: 6B_510/2019 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer wehrt sich im Grundsatz nicht gegen die Verurteilung wegen einer groben Verkehrsregelverletzung. Er stellt sich aber auf den Standpunkt, den subjektiven Tatbestand von Art. 90 Abs. 2 SVG nicht eventualvorsätzlich, sondern grobfahrlässig verwirklicht zu haben, und rügt eine Verletzung von Art. 12 StGB. Er sei davon ausgegangen, sich auf einer Autostrasse mit Höchstgeschwindigkeit 100 km/h zu befinden. Er gesteht mit anderen Worten die vorsätzliche Geschwindigkeitsüberschreitung um 20 km/h ein, will aber in Bezug auf die volle Geschwindigkeitsüberschreitung nur grobfahrlässig und nicht (eventual-) vorsätzlich gehandelt haben.