Citation: 8C_727/2018 E. 6

Die Vorinstanz hielt nach einer Instruktionsverhandlung am 9. April 2018 und nach eingehender Befassung mit den vorliegenden medizinischen Berichten fest, dass die Beschwerdeführerin nach ihrem Unfall vom 25. Dezember 2015 wegen eines Morbus Sudeck am rechten Fuss eingeschränkt gewesen sei. Spätestens ab dem 5. Dezember 2016 sei sie in der bisherigen Tätigkeit als Reinkarnationstherapeutin wieder zu 50 %, in jeder anderen, körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit ohne besonderen Zeitdruck und mit vermehrten Pausen mit einem Pensum von 100 % arbeitsfähig gewesen. Eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Erkrankung liege nicht vor. Bezüglich der erwerblichen Auswirkungen erhob die Vorinstanz, ausgehend von den im IK-Auszug erfassten Einkommenszahlen, dass die Beschwerdeführerin im Jahr 2016 ein Valideneinkommen von 13'222 Franken erzielt hätte. Beim Invalideneinkommen zog sie den Durchschnittslohn in sämtlichen Zweigen des privaten Sektors gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) heran und ermittelte für das Jahr 2016 einen Verdienst von 54'517 Franken. Selbst wenn auch in einer behinderungsangepassten Tätigkeit von einer lediglich 50%igen Restarbeitsfähigkeit auszugehen wäre und darüber hinaus der maximale leidensbedingte Abzug von 25 % gewährt würde, wäre ihr ein rentenausschliessendes Invalideneinkommen von 20'444 Franken anzurechnen. Das kantonale Gericht verneinte daher eine anspruchsbegründende Invalidität im Rechtssinne.