Citation: 2C_29/2024 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem sie gegen das Verwertungsverbot von Art. 6 Ziff. 1 EMRK und von Art. 29 Abs. 1 BV verstosse: Das Protokoll der Einvernahme von B.________ in der Schweizer Botschaft in Skopje sei undatiert, weshalb nicht davon ausgegangen werden könne, dass die Befragung am 24. April 2013 stattgefunden habe. Zudem sei es unverwertbar aufgrund fundamentaler Mängel; so sei konkret eine formelle Rechtsmittelbelehrung und Ermahnung zur wahrheitsgemässen Aussage unter Hinweis auf ihre Rechte unterblieben und sei suggestiv und unprofessionell befragt worden. Das Interesse an einem fairen Verfahren überwiege klar, zumal dem gegenüberstehenden öffentlichen Interesse an der Wahrheitsfindung aufgrund der mangelhaften Qualität des Protokolls (inkohärente Niederschrift und Suggestivfragen) damit ohnehin nicht Genüge getan werden könne. Dieses Protokoll wäre deshalb als unverwertbar aus den Akten zu weisen gewesen und würde allgemein wenn überhaupt nur einen äusserst geringen Beweiswert aufweisen.