Citation: 8C_720/2016 E. 3.2.1

3.2.1. Der vorinstanzlichen Beweiswürdigung kann, wie der Beschwerdeführer zu Recht vorbringt, nicht beigepflichtet werden. Dr. med. E.________ diagnostizierte in der kreisärztlichen Untersuchung vom 1. Dezember 2014 ein chronisches Schmerzsyndrom nach vernarbter Läsion am muskulotendinösen Übergang zwischen der Wade und der Achillessehne links). Nach einer am 6. Januar 2015 an der Universitätsklinik F.________ durchgeführten MRI-Untersuchung) folgerte der Arzt, die vom Versicherten angegebenen Beschwerden, das andauernde Schmerzsyndrom, könne organisch nicht mit dieser Narbe erklärt werden. Es bestehe keine Arbeitsunfähigkeit mehr. Diese medizinische Beurteilung steht im Widerspruch zu allen anderen Arztberichten. Die Ärzte der Rehaklinik C.________ kamen im Austrittsbericht vom 25. Juni 2014 zum Schluss, die Beschwerden und Funktionseinschränkungen seien mit den klinischen und radiologischen Befunden weitgehend zu erklären. Damit sei dem Versicherten die berufliche Tätigkeit als Spezialbaufacharbeiter/Schaler nicht zumutbar. Dr. med. G.________, Facharzt für Chirurgie/Unfallchirurgie am Institut für medizinische Begutachtung, fand anlässlich seiner gutachterlichen Untersuchung vom 25. August 2014 eine eingeschränkte Beweglichkeit des linken Fusses im oberen und unteren Sprunggelenk. In der klinischen Untersuchung sei eine Narbenbildung am Muskelsehnenübergang tastbar. Zusätzlich sei die Wadenmuskulatur verschmächtigt. Die Unfallfolgen begründeten insgesamt eine dauernde Funktionsminderung des linken Fusses um 40 %. Eine wesentliche Änderung des Unfallfolgezustandes sei nicht mehr zu erwarten. Der von der SUVA mit einer konsiliarischen Untersuchung beauftragte Dr. med. D.________ kam im Gutachten vom 25. November 2014 zum Schluss, die vom Patienten geschilderten Beschwerden seien mit dem klinischen Befund und den bildgebenden Diagnostiken vereinbar. In seinem Beruf als Bauarbeiter sei er nach wie vor arbeitsunfähig. Schliesslich hielt auch der Arzt der Bundesagentur für Arbeit, H.________, fest, es bestehe für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit in überwiegend sitzender Körperposition eine vollschichtige Leistungsfähigkeit. Gegen die zuletzt ausgeführte Tätigkeit beständen aus gutachterlicher Sicht dauerhafte gesundheitliche Bedenken.