Citation: 5A_142/2015 E. 3.6

3.6. Der Beschwerdeführer hält für willkürlich, dass ihm ein Erwerbseinkommen von Fr. 500.-- zugemutet worden ist. Soweit er im Zusammenhang mit dem Umrechnungskurs nach Aufgabe des Mindestkurses Willkür daraus ableitet, dass die Fr. 500.-- mehr seien als der Betrag von EUR 450.--, ab welchem ihm die deutsche Rente gekürzt werde, ist auf die Ausführungen in E. 3.4 zu verweisen. Wenn der Beschwerdeführer festhält, es werde ihm entgegnet, er sei zu alt, zu behindert und zu verwirrt für Erwerbsarbeit, so handelt es sich nicht um eine substanziierte Rüge, mit welcher Willkür darzutun wäre. Das Obergericht hat festgehalten, dass keine Bemühungen, eine Arbeitsstelle zu erhalten, belegt seien (Bewerbungsschreiben etc.) bzw. sich der Beschwerdeführer auf untaugliche Massnahmen, wie Leute im Zug anzusprechen, beschränke, er aber durchaus seine Restarbeitskapazität ausschöpfen könnte. Zu dieser Begründung, mit welcher sich der Beschwerdeführer im Rahmen seiner Rügepflicht auseinandersetzen müsste, äussert er sich gar nicht. Sodann hat das Obergericht insbesondere die Behinderung, das Alter und die durchzogene Berufskarriere in den Erwägungen ausdrücklich berücksichtigt und dem Beschwerdeführer nur einen minimalen Eigenerwerb zugemutet, unter Aufzählung, wie dieser aussehen könnte. Auch hierzu äussert sich der Beschwerdeführer nicht in einer substanziierten Weise.