Citation: 6B_560/2017 E. 4.2

4.2. Die erste Instanz hat dem Beschwerdeführer die Prozesskosten vollumfänglich auferlegt, weil er durch sein Verhalten die Einleitung des Verfahrens verursacht hat (erstinstanzliches Urteil S. 77; vgl. auch angefochtenes Urteil S. 31). Inwiefern die Kostenauflage in diesem Punkt Bundesrecht verletzen soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Er macht insbesondere nicht geltend, die Auferlegung der Kosten verletze die Unschuldsvermutung (vgl. Art. 426 Abs. 2 StPO; Urteil 6B_792/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2). Dass dem so wäre, ist auch gar nicht ersichtlich. Im Übrigen wurde der Beschwerdeführer vor erster Instanz lediglich in 4 von 17 Anklagepunkten freigesprochen und sind die Kosten des Verfahrens in den eingestellten Verfahren auf die Staatskasse genommen worden (vgl. Untersuchungsakten act. 25/17, 25/19, 25/21, 25/23, 25/25, 25/27 f. und 25/30 f.). Nicht zu beanstanden ist sodann die Auferlegung der zweitinstanzlichen Verfahrenskosten. Da das angefochtene Urteil im Schuldpunkt nicht zu beanstanden ist, hat die Vorinstanz dem Beschwerdeführer die Kosten des Berufungsverfahrens zu Recht vollumfänglich auferlegt, zumal seiner Berufung nur in einem, in einer Gesamtbetrachtung unbedeutenden Punkt Erfolg beschieden war und die Anschlussberufungsklägerin mit ihren Anträgen durchdrang. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet.