Citation: K 98/02 10.11.2004 E. C

Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde liess L.________ durch seinen Vater die Rückerstattung der Zahnbehandlungskosten durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung beantragen. Zur Begründung verwies er auf die Angaben des behandelnden Arztes Dr. med. Dr. med. dent. S.________. In ihrer Vernehmlassung führte die KPT aus, nach Rücksprache mit dem Vertrauenszahnarzt Dr. med. dent. Z.________, sei die Verlagerung der vier Weisheitszähne nach den geltenden Beurteilungskriterien sowie nach geltender Rechtsprechung zu bejahen. Nicht nachgewiesen sei die Diagnose der follikulären Zyste. Da die Entfernung der Weisheitszähne mit keinen besonderen Schwierigkeiten verbunden gewesen sei, hätte der Eingriff in der Zahnarztpraxis ohne ärztliche Assistenz in Lokalanästhesie durchgeführt werden können. Die KPT erklärte sich daher bereit, die Rechnung des Dr. med. Dr. med. dent. S.________ vom 21. Dezember 1996 im Betrag von Fr. 457.30 vollständig zu Lasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung zu übernehmen und an die Rechnung vom 12. September 1996 im Betrag von Fr. 1527.60 Fr. 1391.20 zu erbringen. Keine Rückerstattung aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung könne hingegen an die Rechnung des Dr. med. Dr. med. dent. S.________ vom 12. September 1996 im Betrag von Fr. 456.75 sowie an die beiden Rechnungen des Spitals X.________ vom 6. und 29. September 1996 im Betrag von Fr. 950.60 und Fr. 158.40 erbracht werden. In diesem Sinne beantragte die KPT teilweise Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels liess L.________ wiederum unter Hinweis auf eine Stellungnahme des behandelnden Arztes die Anerkennung der gesamten Zahnbehandlungskosten als Pflichtleistung der obligatorischen Krankenpflegeversicherung beantragen. Die KPT hielt nach erneutem Beizug ihres Vertrauenszahnarztes an ihrem Antrag auf teilweise Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde fest. Das Bundesamt für Sozialversicherung, Abteilung Krankenversicherung (seit 1. Januar 2004 im Bundesamt für Gesundheit) verzichtet auf eine Vernehmlassung.