Citation: 5A_303/2021 E. 6.3

6.3. Die der Errungenschaft der Ehefrau zugewiesene Lebensversicherung ist nach Darstellung des Kantonsgerichts zumindest teilweise aus deren Eigengut finanziert worden, weshalb diesem ein Ersatzanspruch zustehe. In tatsächlicher Hinsicht sei dabei erstellt, dass der Vater der Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer für die Bezahlung der Lebensversicherung Fr. 25'000.-- habe zukommen lassen. Diese Zahlung sei als Erbvorbezug der Beschwerdegegnerin zu werten, über den diese jedoch nicht aufgeklärt worden sei. Erneut verweist der Beschwerdeführer auf die anwaltliche Vertretung der Beschwerdegegnerin während des Scheidungsverfahrens und deren Möglichkeit, die nunmehr geltend gemachten Tatsachen bereits in diesem Verfahren vorzubringen. Auch hier könne die Revision nicht dazu dienen, eine unsorgfältige Prozessführung zu beseitigen. Echte Noven, die erst nach Abschluss des Scheidungsverfahrens vorgebracht würden, würden keinen Revisionsgrund nach Art. 328 Abs. 1 Bst. a ZPO bilden und seien durch eine neue Klage oder einen Abänderungsprozess geltend zu machen. Damit stellt der Beschwerdeführer den Überlegungen der Vorinstanz weitgehend appellatorische Ausführungen gegenüber, womit er der ihn treffenden Begründungspflicht von vornherein nicht genügt (vorne E. 2.1). Ohnehin geht er dabei wiederum von tatsächlichen Grundlagen aus, die das Kantonsgericht nicht festgestellt hat und die das Bundesgericht nicht berücksichtigen kann, da auch hier die nötigen Sachverhaltsrügen fehlen (vorne E. 2.2). Die Hinweise zum Revisionsgrund von Art. 328 Abs. 1 Bst. a ZPO, der nicht Thema des vorinstanzlichen Verfahrens war, gehen sodann auch in diesem Zusammenhang an der Sache vorbei. Ebenfalls nicht Gegenstand des bisherigen Verfahrens war eine Anpassung des Scheidungsurteils vom 6. Oktober 2015 oder der Scheidungskonvention. Ins Leere gehen damit auch die weiteren Ausführungen des Beschwerdeführers zur (angeblichen) Unabänderlichkeit der Konvention (vgl. dazu BGE 142 III 518 E. 2.6.1).