Citation: 1B_307/2010 22.09.2010 E. 5

Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Das Kantonsgericht erachtete das Ausstandsgesuch gegen die beisitzenden Kantonsrichter als verspätet eingereicht. Es ging dabei davon aus, dass der Beschwerdeführer bereits aufgrund der ursprünglichen Vorladung vom 2. Juli 2009 gewusst habe, dass die beisitzenden Kantonsrichter für die Verhandlung vorgesehen sind. Mit dieser Begründung setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander und vermag daher auch nicht darzulegen, inwiefern das Kantonsgericht Recht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG verletzt haben sollte, als es auf das Ausstandsbegehren wegen verspäteter Einreichung nicht eintrat. Da die vom Beschwerdeführer vorgebrachten Ausführungen keine hinreichende Auseinandersetzung mit den Entscheidgründen der angefochtenen Verfügung darstellen, ist mangels einer genügenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.