Citation: 1C_58/2023 E. 4.3

4.3. Folglich ist nicht erkennbar, inwiefern dem Beschwerdeführer aus den behaupteten Planmängeln Nachteile erwachsen sein sollen. Die Vorinstanz ist in Übereinstimmung mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. Urteile 1C_413/2020 vom 3. November 2021 E. 5.3; 1C_663/2015 vom 5. April 2016 E. 2.3; je mit Hinweisen) somit zu Recht davon ausgegangen, dass es unverhältnismässig wäre, die Baubewilligung aufzuheben, wenn die Prüfung der Übereinstimmung des Bauvorhabens mit dem massgebenden Recht - trotz allfälliger Mängel in den Baugesuchsunterlagen - möglich ist. Sie weist zutreffend darauf hin, dass eine erneute öffentliche Auflage von fehlerbereinigten Fassadenplänen einen prozessualen Leerlauf darstellen würde (vgl. Urteil 1C_340/2017 vom 25. Juni 2018 E. 5.2). Vor diesem Hintergrund liegt weder eine Verletzung des Anspruchs des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) noch ein Verstoss gegen das Willkürverbot (Art. 9 BV) vor. Eine willkürliche Anwendung von kantonalem bzw. kommunalem Recht wird nicht gerügt.