Citation: 6B_460/2021 E. 5.2

5.2. Ebenso fehl geht der Einwand, die Vorinstanz nehme keine Gesamtwürdigung sämtlicher prognoserelevanten Faktoren vor. Die Vorinstanz setzt sich ausführlich mit dem Vorleben, dem Verhalten während dem Vollzug sowie den nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnissen auseinander. Sie anerkennt, dass der Beschwerdeführer mit der letzten Urinprobe, die negativ auf THC ausgefallen ist, einen Schritt in die richtige Richtung gemacht hat. Ausserdem berücksichtigt sie zu seinen Gunsten, dass er freiwillig eine Therapie besucht, aktiv an seinen Vollzugszielen arbeitet und monatliche Wiedergutmachungszahlungen leistet. Gleichzeitig merkt sie an, eine erfolgreiche therapeutische Aufarbeitung der Tat sei bisher nicht ersichtlich, da der Beschwerdeführer immer noch Gedächtnislücken geltend mache. Damit geht sie entgegen seiner Auffassung hinlänglich auf seine Einstellung zur Tat und die seither eingetretenen Entwicklungen ein und nimmt dabei eine differenzierte Würdigung vor.