Citation: 6B_642/2023 E. 1.4.1

1.4.1. Die Beschwerdeführerin bestreitet das Bestehen eines Arbeitsverhältnisses zwischen ihr und C.________. Alle Beweismittel, gestützt auf welche die Vorinstanz ein Arbeitsverhältnis bejahe, seien einzig und allein aufgrund der Unterlagen von C.________ erstellt worden und seien deshalb als Beweismittel ungeeignet. Die Lohnaufstellungen und Lohnausweise seien bis kurz vor der erstinstanzlichen Hauptverhandlung nicht aktenkundig gewesen, seien rückwirkend erstellt worden und vermöchten das Bestehen eines Arbeitsverhältnisses nicht zu beweisen. Wenn die Vorinstanz zudem ausführe, die Beschwerdeführerin habe selbst mehrfach ausgesagt, sie habe bei C.________ gearbeitet, so verkenne die Vorinstanz, dass der Terminus "arbeiten" nicht allein im Rahmen eines rechtlichen Arbeitsverhältnisses verwendet werde, sondern dass auch nur einfache Hilfsarbeiten oder kleine Gefälligkeiten, als Arbeit bezeichnet würden. Für die Bejahung eines Arbeitsverhältnisses genüge dies nicht. Somit habe die Vorinstanz den Sachverhalt unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG festgestellt.