Citation: I 79/00 18.04.2000 E. 2

2.- Dem kantonalen Nichteintretensentscheid vom 20. November 1998, dessen Revision der heutige Beschwerde- führer im vorliegend zu beurteilenden vorinstanzlichen Verfahren beantragt hatte, liegt die Annahme zu Grunde, über die am 7. August 1998 beschwerdeweise gegen die Wie- dererwägungsverfügung vom 2. Juli 1998 erhobenen Einwände sei bereits mit Entscheid vom 30. Juli 1998 befunden wor- den. Diese Feststellung der Vorinstanz war zumindest inso- fern unvollständig, als deren Entscheid vom 30. Juli 1998, nachdem er beim Eidgenössischen Versicherungsgericht ange- fochten worden war, keine Rechtskraft hatte erlangen kön- nen. Inwiefern die Beurteilung der Beschwerde vom 7. August 1998 durch das kantonale Gericht trotz Kenntnis des vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht hängigen, ebenfalls die Wiedererwägungsverfügung vom 2. Juli 1998 betreffenden Rechtsmittelverfahrens überhaupt zulässig war, kann ebenso dahingestellt bleiben wie die Frage, ob es für die Ausfüh- rung einer Anordnung der letztinstanzlichen Gerichtsbarkeit vorgängig der Aufhebung eines damit nicht zu vereinbarenden früheren Entscheids der unteren Instanz auf dem Revisions- weg bedarf. Auch braucht nicht weiter geprüft zu werden, ob die Eingaben des heutigen Beschwerdeführers an die Vorin- stanz vom 8. und 17. Juli 1999 allenfalls als Gesuch um Wiederherstellung der zur Anfechtung des Entscheids vom 20. November 1998 gegebenen Rechtsmittelfrist hätten be- handelt werden können, welche im Hinblick auf das damals vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht noch hängige Verfahren ungenutzt verstrichen ist. Für den Ausgang des vorliegenden Verfahrens ausschlag- gebend ist, dass sich der Nichteintretensentscheid vom 20. November 1998 auf das Vorliegen einer bereits erfolgten Beurteilung des noch streitigen Rentenbeginns stützt. Das kantonale Gericht ist dabei davon ausgegangen, dass es sei- nerzeit befugt war, in seinem Entscheid vom 30. Juli 1998 auch über den in der Wiedererwägungsverfügung vom 2. Juli 1998 festgelegten Rentenbeginn zu befinden. Gerade diese Sachverhaltsgrundlage jedoch ist dem Entscheid vom 20. No- vember 1998 entzogen worden, indem das Eidgenössische Ver- sicherungsgericht in seinem Urteil vom 14. Juni 1999 fest- gestellt hat, dass der Beginn der Rentenauszahlung im kan- tonalen Verfahren, das zum Entscheid vom 30. Juli 1998 führte, gar nicht zur Beurteilung anstand und deshalb von der Vorinstanz nicht hätte geprüft werden dürfen. Diese Er- kenntnis, verbunden mit der daraus resultierenden Teilauf- hebung des diesbezüglichen kantonalen Entscheids, stellt eine neue Tatsache dar, welche, wäre sie schon früher be- kannt gewesen, zwingend zu einer vom Nichteintretensent- scheid vom 20. November 1998 abweichenden Beurteilung durch die Vorinstanz hätte führen müssen. Insofern bildet die im Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 14. Juni 1999 festgehaltene Rechtslage, in Gestalt einer schon am 20. November 1998 bestehenden Rechtstatsache, einen Revisionsgrund im Sinne von Art. 85 Abs. 2 lit. h AHVG.