Citation: 5A_1006/2019 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführer verlangen, die I.________ AG als Streithelferin bzw. Beigeladene in das Verfahren einzubeziehen bzw. wie eine Prozesspartei zu behandeln. Zudem hat C.________ die Beschwerde im Namen der I.________ AG unterschrieben. Er führt aus, sie sei Direktbetroffene (Grundpfandgläubigerin im 1. Rang) und er handle in gutem Glauben für die Rechte der Bank. Ähnliches haben die Beschwerdeführer bereits im kantonalen Verfahren verlangt und auch dort hat C.________ bereits für die I.________ AG gehandelt. Obschon ihm bereits das Bezirksgericht wie auch das Obergericht vorgehalten haben, dass er diesbezüglich über keine Vollmacht verfüge, bringt er auch vor Bundesgericht keine solche bei. Da er aus dem kantonalen Verfahren um seine fehlende Vertretungsbefugnis wusste, besteht kein Anlass, ihn diesbezüglich zur Verbesserung nach Art. 42 Abs. 5 BGG aufzufordern. Da C.________ demnach nicht im Namen der I.________ AG handeln kann, besteht keine Grundlage, sie auf eigenen Wunsch bzw. aufgrund eines ihr zurechenbaren prozessualen Verhaltens eines Vertreters in das vorliegende Verfahren einzubeziehen. Es bleibt die Frage, ob die I.________ AG aus anderen Gründen in das Verfahren einzubeziehen ist. Das Bundesgericht kann über den Kreis der eigentlichen Parteien hinaus weitere Beteiligte in das Verfahren einbeziehen (Art. 102 Abs. 1 BGG). Die prozessuale Beiladung bedingt, dass die Dritten zum rechtshängigen Rechtsverhältnis (zwischen Haupt- und Gegenpartei) in einer besonders engen Beziehung stehen. Die beizuladenden Dritten müssen mithin durch den Ausgang des bundesgerichtlichen Verfahrens in rechtlicher oder tatsächlicher Weise hinreichend berührt sein, ohne dass eine derart intensive Betroffenheit verlangt wird, dass sie formell als Gegenparteien auftreten könnten (BGE 135 II 384 E. 1.2.1 S. 387; Urteil 2C_64/2013 und 2C_65/2013 vom 26. September 2014 E. 1.4.1). Die Beschwerdeführer verlangen, dass die Abschlagszahlung an die I.________ AG geleistet werde, und zwar in Anrechnung an ein gekündigtes Darlehen. Von der Gutheissung eines solchen Antrags wäre die I.________ AG in besonderer Weise betroffen. Allerdings stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, ob die Beschwerdeführer überhaupt zur Beschwerdeführung in eigenem Namen berechtigt sind (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG), denn die Beschwerde dient grundsätzlich der Wahrung eigener und nicht fremder Interessen. Die Frage nach der Beschwerdeberechtigung kann angesichts des Ausgangs des Verfahrens offen bleiben. Da vorliegend kein Schriftenwechsel stattfindet (Art. 102 Abs. 1 BGG), kann auch die Frage nach der Stellung der I.________ AG offen bleiben. Es rechtfertigt sich jedenfalls, sie über den Ausgang des vorliegenden Verfahrens und damit zugleich über das wiederholte vollmachtlose Handeln C.________s zu informieren.