Citation: 8C_369/2022 E. 1.3

1.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was in der Beschwerde näher darzulegen ist (BGE 148 V 174 E. 2.2). Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG für die Zulässigkeit von unechten Noven, die bereits im kantonalen Verfahren ohne Weiteres hätten vorgebracht werden können (BGE 143 V 19 E. 1.2). Die Beschwerdeführerin reicht letztinstanzlich ihren Untermietvertrag bezüglich der Geschäftsräumlichkeiten der Liegenschaft B.________ in U.________ vom 1. Mai 2021 zu den Akten. Ob ihr hierzu, wie sie in der Beschwerde geltend macht, erst das vorinstanzliche Urteil Anlass gab und das neue Beweismittel vor Bundesgericht somit zulässig wäre, braucht mangels Entscheidrelevanz des Untermietvertrags jedoch nicht weiter erörtert zu werden (vgl. E. 5.3.3 hiernach).