Citation: 1C_304/2023 E. 2.2

2.2. Gemäss § 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG/ZH tragen mehrere am Verfahren Beteiligte die Kosten in der Regel entsprechend ihrem Unterliegen (Satz 1). Kosten, die ein Beteiligter durch Verletzung von Verfahrensvorschriften oder durch nachträgliches Vorbringen solcher Tatsachen oder Beweismittel verursacht, die er schon früher hätte geltend machen können, sind ihm ohne Rücksicht auf den Ausgang des Verfahrens zu überbinden (Satz 2). Das Verursacherprinzip ist als allgemeiner Rechtsgrundsatz auch bei der Auferlegung einer Parteientschädigung heranzuziehen, auch wenn es in § 17 Abs. 2 VRG/ZH nicht explizit erwähnt wird (vgl. KASPAR PLÜSS, in: Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG/ZH], Alain Griffel [Hrsg.], 3. Aufl. 2014, N. 25 zu § 17 VRG/ZH). Die Vorinstanz begnügt sich zur Begründung der beschwerdegegenständlichen Kostenliquidation mit dem folgenden Hinweis: "Die Gerichtskosten sind entsprechend dem Verfahrensausgang dem unterliegenden Beschwerdegegner aufzuerlegen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG/ZH). Dieser hat auch die Kosten des Rekursverfahrens zu tragen. Zudem ist der Beschwerdegegner zu verpflichten, den Beschwerdeführenden eine Parteientschädigung für das Rekurs- und das Beschwerdeverfahren auszurichten (§ 17 Abs. 2 VRG/ZH)." Beim vorinstanzlichen Beschwerdegegner handelt es sich im vorliegenden Verfahren um den Beschwerdeführer, bei den damaligen Beschwerdeführenden um die heutige Beschwerdegegnerschaft.