Citation: 1C_417/2023 E. 2.2.1

2.2.1. Das Verwaltungsgericht legte dar, die Auffassung, wonach mangels besonderer Vorschriften in den APB zu den traufseitigen Fassadenhöhen die Bestimmungen des Baugesetzes Anwendung fänden, sei unzutreffend. Die traufseitigen Fassadenhöhen der projektierten Häuser ergäben sich vielmehr bereits aus den Vorgaben des Arealplans zur Firsthöhe Koten, der gemäss Arealplan vorgeschriebenen Neigung der Giebeldächer von minimal 30 % und maximal 80 % und aus den höchstzulässigen Fassadenbreiten. Aus diesem Grund sei zudem die Angabe der traufseitigen Fassadenhöhen in den Baugesuchsunterlagen nicht erforderlich gewesen.