Citation: 5C.8/2007 10.09.2007 E. A

Um das Jahr 1970 eröffnete der schwedische Staatsbürger E.________ (nachfolgend: Erblasser) beim damaligen T.________ (nunmehr die eingeklagte Bank S.________) unter der Stamm-Nr. ... ein Konto und ein Wertschriftendepot, über welche er in der Folge verschiedene Transaktionen abwickelte. Im Jahr 1993 verfügte er die Auflösung der Bankverbindung und die Übertragung aller Vermögenswerte auf ein Konto bzw. Depot, das auf die Foundation F.________ mit Sitz in Z.________ lautete. Am 6. März 2000 verstarb er in Stockholm und hinterliess die vier Kinder A.________, B.________, C.________ und D.________ (die heutigen Kläger) aus erster Ehe mit G.________ sowie die Nachkommen H.________ und I.________ aus der zweiten Ehe mit K.________. Im Zuge der Nachlassabwicklung gelangten die Kläger an die Bank S.________ mit der Bitte um Auskunftserteilung über allfällige Vermögenswerte, welche mit dem Nachlass in Zusammenhang stehen könnten. Auf entsprechendes Ersuchen übergab die Bank S.________ den Klägern die noch vorhandenen Unterlagen zu den im Jahr 1993 aufgelösten Konten. Auskünfte über allfällige Guthaben, an denen der Erblasser wirtschaftlich berechtigt gewesen sein könnte, verweigerte sie unter Hinweis auf Art. 47 BankG.