Citation: 1B_218/2022 E. 4

In Bezug auf die Verhältnismässigkeit der Haft erwog die Vorinstanz unter Verweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung, aufgrund der vorliegend ausgeprägten Fluchtgefahr falle die Anordnung von Ersatzmassnahmen ausser Betracht. Angesichts der von der ersten Instanz ausgefällten Freiheitsstrafe sei die Fortdauer der Sicherheitshaft bis einstweilen am 29. Juni 2022 auch in zeitlicher Hinsicht verhältnismässig; insbesondere drohe noch keine Überhaft. Mit diesen Erwägungen der Vorinstanz setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Sie sind nicht zu beanstanden.