Citation: 6B_219/2023 E. 3.1

3.1. Gemäss den Erwägungen der Vorinstanz erachtete es die erste Instanz als erstellt, dass der Beschwerdeführer am 3. Dezember 2020 mit einem Fahrrad das Trottoir der Manessestrasse durch die Unterführung befahren hat. Die Sachverhaltsfeststellung basiere auf den Aussagen des Polizeibeamten, der die Kontrolle und Verzeigung vor Ort vorgenommen habe. Dieser habe sich reflektiert gezeigt und überzeugend angegeben, dass er nur Bussen ausstelle, wenn er sich absolut sicher sei. Letzteres wiederum erscheine deswegen überzeugend, weil der Zeuge gemäss seinen Angaben bewusst darauf verzichtet habe, den Beschwerdeführer für das Telefonieren auf dem Fahrrad zu büssen, weil er sich diesbezüglich nicht sicher gewesen sei. Die erste Instanz habe diese Aussagen insgesamt als glaubhaft qualifiziert und keine Gründe erkannt, weswegen der Zeuge falsche Angaben machen sollte. Die Aussagen des Beschwerdeführers, wonach dieser das Fahrrad nicht gefahren sei, erachtete sie als unglaubhaft und nicht geeignet, die Aussagen des als Zeugen befragten Polizeibeamten in Zweifel zu ziehen. Vielmehr seien die Aussagen des Beschwerdeführers als Schutzbehauptungen zu qualifizieren.