Citation: 6B_1078/2022 E. 3.5.1

3.5.1. Im Anklagepunkt 1.2.2 wird dem Beschwerdeführer vorgeworfen, er habe im Oktober 2015 in Albanien bei einem Unbekannten 50 Kilogramm Marihuana zum Weiterverkauf bestellt, das aber in Italien sichergestellt worden sei. Die Vorinstanz erachtet den Tatvorwurf als erstellt. Sie stützt sich auf Aussagen von B.B.________, welche Gespräche zwischen ihrem Ehemann und einer weiteren Person (F.________) zu diesem Thema übersetzt habe. Demnach habe F.________ ihren Ehemann mehrmals nach dem vom Beschwerdeführer bestellten Marihuana gefragt. Gestützt auf das Urteil betreffend die Ehegatten B.________ stehe zudem fest, dass F.________ mit dem Handel mit Marihuana zu tun gehabt habe. Schliesslich liessen sich gewisse Parallelen zu einem weiteren, unbestrittenen Sachverhalt mit ebenfalls aus Albanien stammenden 50 Kilogramm Marihuana erkennen. Es stehe daher ausser Zweifel, dass der Beschwerdeführer die inkriminierte, erfolglose Bestellung über 50 Kilogramm Marihuana initiiert habe. Dies genüge für den Tatbestand des Anstaltentreffens zum Erwerb, zumal ein deliktischer Hintergrund klar erkennbar sei.