Citation: 6B_745/2008 14.04.2009 E. 2.4

2.4.1 Der Beschwerdeführer beanstandet sodann den Schuldspruch wegen Misswirtschaft. Er sei für die Geschäftsführung der B.________ AG nicht zuständig gewesen. Das Anmieten von repräsentativen Geschäftsräumlichkeiten und die Anstellung von Personal habe nicht in seinem Aufgabenbereich als Verwaltungsratspräsident der B.________ AG gelegen. Über die Entscheidungen der Geschäftsleitung in diesem Bereich sei er jeweils erst nachträglich informiert worden. Zudem gehe die Vorinstanz zu Unrecht davon aus, es habe lediglich die A.________ AG als potentielle und aus seiner Sicht gar erfundene Kundin gegeben. In den Businessplänen der B.________ AG hätten zahlreiche Kunden figuriert. In der Übersicht der offenen Aufträge vom 7. September 2001 sei die A.________ AG nicht einmal aufgeführt (Beschwerde S. 5). 2.4.2 Die Vorinstanz führt aus, der Beschwerdeführer sei zugleich Verwaltungsratspräsident der B.________ AG wie auch Verwaltungsratsvizepräsident der A.________ AG gewesen und habe gewusst, dass die A.________ AG keinerlei Interesse an der von der B.________ AG entwickelten Software gehabt habe. Trotzdem habe er die B.________ AG mitgegründet und mit einem absolut unverhältnismässigen Aufwand die Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft herbeigeführt. Das Strafgericht habe ihn daher zu Recht der Misswirtschaft im Sinne von Art. 164 StGB schuldig gesprochen (angefochtenes Urteil S. 20). 2.4.3 Der Beschwerdeführer setzt sich auch in diesem Punkt nicht mit der Begründung des angefochtenen Urteils auseinander. Dass die A.________ AG nicht die einzige Kundin der B.________ AG gewesen sein soll, ändert an den Ausführungen der Vorinstanz nichts. Im Übrigen beschränkt sich der Beschwerdeführer in diesem Punkt darauf, pauschal auf die Akten zu verweisen. Es ist indes nicht Sache des Bundesgerichts, selbst in den Akten nach den entsprechenden Belegen zu forschen. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet, soweit auf sie eingetreten werde kann.