Citation: 6B_556/2024 E. 8.1

8.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Strafzumessung. Er macht geltend, die Vorinstanz habe willkürlich Zumessungsfaktoren herangezogen, die sich weder in den Akten befänden, noch von der Beschwerdegegnerin 2 selbst behauptet worden seien (die Beschwerdegegnerin 2 habe Angst gehabt, der Beschwerdeführer würde sie im Falle einer Flucht verfolgen; der Beschwerdeführer wäre brutal vorgegangen oder hätte entsprechend reagiert, wenn sie zu fliehen versucht hätte; es habe die Gefahr von sexuell übertragbaren Krankheiten bestanden). Zudem begründe die Vorinstanz nicht ausreichend und im Ergebnis willkürlich, weshalb sie den unbedingt vollziehbaren Teil der Strafe auf zehn Monate festsetze. Die Willkür zeige sich deutlich, soweit die Vorinstanz diesbezüglich auf die Resozialisierung des Beschwerdeführers verweise. Dieser sei bestens sozialisiert, weshalb kein Resozialisierungsbedarf bestehe. Er würde durch den unbedingten Strafvollzug vielmehr aus dem Leben gerissen und gerade entsozialisiert.