Citation: 6B_54/2008 09.05.2008 E. 5

5.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, seine Verurteilung wegen Veruntreuung verletze Bundesrecht, denn er habe weder vorsätzlich noch mit Bereicherungsabsicht gehandelt. Aus seiner Sicht sei das Klinikprojekt von Y.________, in welches das Geld investiert worden sei, als vielversprechend zu beurteilen gewesen. Er sei mithin überzeugt gewesen, dass das Geld der Mieter aus den laufenden Einnahmen der Gesellschaft wieder zurückbezahlt werden könnte. Zudem seien die Verpflichtungen aus den Mietverträgen durch die B.________-Gruppe gesichert gewesen, welche eine solidarische Haftung übernommen habe. Ihm könne im Ergebnis deshalb höchstens fahrlässiges Handeln vorgeworfen werden. Schliesslich habe er mit seinem Vorgehen nicht beabsichtigt, Y.________ zu bereichern (Beschwerde S. 15-19). 5.2 Die Vorinstanz hat erwogen, es habe sowohl bezüglich der Depots als auch betreffend den Wohnrechtsdarlehen eine Werterhaltungspflicht bestanden. Die Beträge seien dem Beschwerdeführer daher im Sinne von Art. 138 StGB anvertraut gewesen. Der Beschwerdeführer habe um diese Werterhaltungspflicht gewusst. Er habe vorsätzlich und in der Absicht, insbesondere Y.________ zu bereichern, gehandelt (angefochtenes Urteil S. 7-11).