Citation: 4A_616/2017 E. A

A.________ (Beklagter, Beschwerdeführer) erwarb 2009 die C________ AG (nachfolgend: Kundin), die insbesondere den Betrieb von Gaststätten und Hotels bezweckte. In der Folge amtete er als deren einziges Mitglied des Verwaltungsrates. Im Dezember 2009 unterzeichnete er in deren Namen und zudem in seinem eigenen einen Getränkelieferungsvertrag inklusive dreier Anhänge mit der D.________ AG (nachfolgend: Lieferantin). Darin war u.a. vorgesehen, dass die Lieferantin der Kundin ein Darlehen gemäss Anhang 3 gewährt im Gegenzug zu deren Bereitschaft, die in Anhang 2 aufgeführten Getränke während fünf Jahren zu führen. Gemäss Anhang 3 belief sich das Darlehen auf Fr. 50'000.--, wobei es durch quartalsweise Raten von mindestens Fr. 2'500.-- innert maximal fünf Jahren zurückzuzahlen war. Der Zins belief sich auf 5 %. Der Lieferantin wurde ein Kündigungsrecht eingeräumt, falls die Kundin den Vertrag nicht (fristgerecht) erfüllen oder anderweitig nicht einhalten sollte. Seitens der Lieferantin wurden der Getränkelieferungsvertrag und seine Anhänge von E.________ und - mit Ausnahme des Anhangs 3 - von F.________ unterzeichnet. Die G.________ AG, nunmehr firmierend als B.________ AG (Klägerin, Beschwerdegegnerin), zeigte dem Beklagten im März 2012 an, dass sie mit der Wahrung der Interessen der Lieferantin beauftragt worden sei und kündigte den Darlehensvertrag wegen Zahlungsverzugs. Sie forderte den Beklagten zudem auf, bis 17. April 2012 insgesamt Fr. 55'834.60 zu zahlen. Am 12. Mai 2012 wurde der Beklagte als Verwaltungsrat der Kundin im Handelsregister gelöscht und eine andere Person als einziger Verwaltungsrat eingetragen. Am 4. September 2012 wurde der Konkurs über die Kundin eröffnet. Nach erfolgloser Mahnung betrieb die Klägerin den Beklagten. Dieser erhob Rechtsvorschlag.