Citation: 5A_527/2020 E. 2

In der Sache wird der Vorinstanz dahingehend eine Gehörsverweigerung vorgeworfen, als sie zu Unrecht wegen Verspätung nicht auf die Beschwerde eingetreten sei, indem sie die rechtzeitige Fax-Eingabe unberücksichtigt gelassen habe. Diese Begründung geht fehl: Fax-Eingaben sind mangels Unterschrift ungenügend und deshalb in sämtlichen Rechtsbereichen auch nicht fristwahrend (BGE 121 II 252; 142 IV 299 E. 1.1 S. 301 f.; Urteil 5A_249/2020 vom 3. April 2020 E. 1).