Citation: 8C_217/2021 E. A

A.________, geboren 1979, war über seinen Arbeitgeber bei der Helsana Unfall AG (nachfolgend: Helsana) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen obligatorisch versichert, als er sich am 25. Mai 2016 bei einem Velounfall eine Berstungsfraktur des Brustwirbelkörpers (BWK) 7 zuzog. Die Helsana erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 27. März 2020 stellte sie die Taggeld- und Heilkostenleistungen ein und sprach A.________ eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 10 % zu. Dagegen liess dieser durch seinen damaligen Rechtsvertreter mit Schreiben vom 19. Mai 2020 vorsorglich Einsprache erheben, mit dem Ersuchen um Aktenzustellung sowie Fristerstreckung zur Einreichung der Begründung. Die Helsana setzte am 22. Mai 2020 eine Frist bis 22. Juni 2020, um die Einsprache zu begründen; dies unter der Androhung, dass andernfalls nicht darauf eingetreten werde. Mit Schreiben vom 29. Mai 2020 teilte der Rechtsvertreter von A.________ der Helsana mit, dass das Mandat von Rechtsanwalt Meier Rhein weitergeführt werde. Der neue Rechtsvertreter reichte am 20. Juni 2020 eine vom 5. Juni 2020 datierte Vollmacht ein und ersuchte nebst Zustellung eines neuen Passworts, um die Akten herunterzuladen, um eine angemessene Nachfrist zur Begründung der Einsprache. Mit Eingabe vom 30. August 2020 (Postaufgabe: 31. August 2020) reichte er innert der wiederholt und zuletzt bis 31. August 2020 erstreckten Frist eine begründete Einsprache ein, auf welche die Helsana mit Einspracheentscheid vom 23. Oktober 2020 nicht eintrat.