Citation: 5A_783/2024 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdeführer tut nicht dar, inwiefern das Obergericht die Anforderungen an die Begründungspflicht (vgl. BGE 146 II 335 E. 5.1) verkannt oder allzu streng gehandhabt hätte. Stattdessen moniert er vor Bundesgericht, die KESB habe sich in ihrem Entscheid vom 26. Juli 2024 mit seiner Eingabe vom 24. Juli 2024 mit keinem Wort auseinandergesetzt, sondern lediglich die Erwägungen ihres superprovisorischen Entscheids vom 28. Juni 2024 quasi wörtlich abgeschrieben. Er legt jedoch nicht dar, inwiefern das Obergericht seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt haben soll, indem es auf welche seiner Vorbringen nicht eingegangen ist. Im Übrigen beschränkt er sich darauf, pauschal zu bemängeln, dass die KESB nicht begründet habe, weshalb sie in ihrem Entscheid vom 26. Juli 2024 nicht auf die Eingabe des Beschwerdeführers vom 24. Juli 2024 eingegangen sei, und dass völlig unklar sei, auf welche Gründe der KESB sich das Obergericht beziehe. Damit tut er jedoch nicht dar, inwiefern das Obergericht eine Verfassungsverletzung begangen haben soll, indem es erwogen hat, aus dem Entscheid der KESB gehe hervor, von welchen Überlegungen sie sich habe leiten lassen. Insoweit fehlt es der Beschwerde an einer hinreichenden Begründung (s. vorne. E. 2.1), weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist.