Citation: 6B_416/2024 E. 2

Der Beschwerdeführer wendet sich eventualiter gegen die Strafzumessung. Er wirft der Vorinstanz vor, die Strafzumessung rechtsfehlerhaft vorgenommen und ihr Ermessen verletzt zu haben. Er macht geltend, unter Berücksichtigung, dass die Vorinstanz von einer nicht geplanten Tat ausgegangen, es zu keinem Samenerguss gekommen sei und er nicht zum schlechten Zustand von B.________ beigetragen habe, erweise sich die Einsatzstrafe von 42 Monaten für die Schändung als zu hoch, mithin unverhältnismässig. In tatsächlicher Hinsicht würden in den Erwägungen der Vorinstanz jegliche Feststellungen hinsichtlich Art und Dauer des Geschlechtsverkehrs fehlen. Hinsichtlich der bei B.________ festgestellten Verletzungen sei es unhaltbar, diese als durch den Beschwerdeführer verursacht einzustufen. Es würden im angefochtenen Entscheid auch Hinweise darüber fehlen, wie stark, wie häufig und wie lange der Beschwerdeführer in die Vagina von B.________ eingedrungen sei. Damit verletze die Vorinstanz die Begründungspflicht. Stelle man auf die anfänglichen Aussagen des Beschwerdeführers ab, habe es nur ein einmaliges kurzes Eindringen gegeben. Eine Einsatzstrafe von 42 Monaten für ein einmaliges kurzes Eindringen/Berühren mit dem nicht erigierten Penis sei offenkundig zu hoch. Dies gelte auch im Vergleich zur Gerichtspraxis. Diesbezüglich erwähnt der Beschwerdeführer zahlreiche Fälle aus der bundesgerichtlichen Rechtsprechung.