Citation: 5A_680/2024 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer meint, indem das Kantonsgericht ihm vorwerfe, die angeblich glaubwürdigen Aussagen nicht konkret genug bestritten zu haben, nehme es eine Beweislastumkehr und eine willkürliche Beweiswürdigung vor. Nicht er müsse beweisen, welche Beträge er aus seiner Errungenschaft oder seinem Eigengut für Hypothekaramortisationen verwendet habe, sondern die Beschwerdegegnerin habe ihr Eigengut zu beweisen und aufzuzeigen, welche genauen Beträge sie angeblich zur Amortisation der Hypotheken verwendet habe. Selbst wenn man die Handnotiz als glaubhaft erachte, so reiche dies nicht aus, die pauschal gerundeten Beträge als Eigengut zu qualifizieren. Diese seien nicht belegt und er habe sie stets bestritten. Zudem habe er dargelegt, dass er die Hypothek mit Einkommen und ausbezahlten Lebensversicherungen amortisiert habe. Es sei auch nicht bewiesen, wie die Beschwerdegegnerin ihr Eigengut verwendet habe, ob sie es verbraucht oder an der Börse verloren habe. Plausible Ausführungen würden nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht ausreichen, Eigengutsforderungen zu beweisen. Die Handnotiz sei zudem dem Ehevertrag nicht als Anhang beigefügt worden. Sie sei dem Notar auch erst nach Abschluss des Ehevertrags übergeben worden, was durch die Aussagen der Beschwerdegegnerin belegt sei, wonach die Zahlen nicht in den Ehevertrag integriert worden seien, damit man nicht noch ein zweites Mal zum Notar habe gehen müssen. Es gebe keine Belege, dass die Parteien vor dem Notar von ziffernmässig bestimmten Zahlen gesprochen hätten, sondern nur von "erheblichen Eigengütern" beider Parteien. Er habe die Handnotiz nie unterzeichnet und von ihr erst während des hängigen Prozesses erfahren. Im Ergebnis handle es sich bei der Handnotiz um eine durch nichts belegte, bestrittene Parteibehauptung.