Citation: 8C_151/2024 E. 6.1

6.1. Zu beleuchten ist nochmals die Situation von A.________ im Dezember 2000 und Januar 2001. Wie die Vorinstanz willkürfrei feststellte, war im Dezember 2000 und Januar 2001 nebst dem weiterhin bestehenden Therapie- und Betreuungsbedürfnis von A.________ auch seine familiäre Belastung nicht mehr zu übersehen, sodass die zunehmenden Verhaltensauffälligkeiten Mitte Dezember 2000 eskalierten, was zu einer Dispensation vom Schulunterricht an der Sprachheilschule C.________ führte. Genannt wurden Faktoren wie die Trennung der Eltern, die häusliche Gewalt, Verwahrlosungstendenzen und der familiäre Notstand, sodass sich der Schwerpunkt von den sprachlichen Defiziten zur Verhaltensauffälligkeit verschoben hatte. Dies brachte nach dem sofort wirksamen Ausschluss aus der Sprachheilschule C.________ den Bedarf an einem neuen Betreuungssetting für verhaltensauffällige Kinder mit sich. Willkürfrei sind auch die weiteren Feststellungen der Vorinstanz, wonach sich die Aufenthaltsform im Kinderheim D.________ von der Tages- hin zur Wochenbetreuung intensiviert habe, was ein Indiz für die begrenzte Betreuungsmöglichkeit durch seine Mutter darstelle. Dies ergebe sich auch aus dem Schreiben der Schulbehörden vom 26. Januar 2001 an die Gemeinde N.________/LU, worin die (weitere) Platzierung von A.________ dringend empfohlen worden sei.