Citation: 2C_705/2022 E. 11.2

11.2. Die Vorinstanz hat die Tätigkeit des Beschwerdeführers für die B.________ Bank als unselbständige Erwerbstätigkeit qualifiziert, weil nach ihrer Ansicht die festgestellte Eingliederung des Beschwerdeführers in die Arbeitsorganisation der B.________ Bank (vgl. oben E. 4.1) und die weiteren Anhaltspunkte für eine unselbständige Erwerbstätigkeit (u.a. sozialversicherungsrechtliche Behandlung des Beschwerdeführers) schwer wogen und sie keine konkreten Anhaltspunkte für eine selbständige Erwerbstätigkeit feststellen konnte. In Bezug auf die rechtliche Qualifikation (vgl. zu den Sachverhaltsrügen des Beschwerdeführers oben E. 4.2) beruft sich der Beschwerdeführer im Wesentlichen darauf, nie einen schriftlichen Arbeitsvertrag mit der B.________ Bank unterzeichnet zu haben und deshalb zivilrechtlich nicht Arbeitnehmer der B.________ Bank gewesen zu sein. Ob die Ausführungen des Beschwerdeführers zu seiner zivilrechtlichen Situation zutreffen, kann hier allerdings offenbleiben, da die zivilrechtliche Qualifikation für die Beurteilung der steuerrechtlichen Frage, ob eine unselbständige oder eine selbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, wie soeben dargelegt (vgl. oben E. 11.1), ohnehin nur ein Indiz und für sich genommen nicht ausschlaggebend ist. Andere Anhaltspunkte für eine selbständige Erwerbstätigkeit hat die Vorinstanz nicht festgestellt. Unter der für das Bundesgericht verbindlichen Prämisse, dass der Beschwerdeführer in die Arbeitsorganisation der B.________ Bank eingegliedert war (vgl. oben E. 4.3), ist demnach bundesrechtlich nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Tätigkeit des Beschwerdeführers für die B.________ Bank als unselbständige Erwerbstätigkeit qualifiziert hat.