Citation: 5A_984/2023 E. 3.3.3

3.3.3. Zu unrecht erachtet der Beschwerdeführer zuletzt den Entscheid, die Betreuung der Tochter derzeit der Beschwerdegegnerin zu überlassen, als ungenügend begründet. Dem angefochtenen Entscheid lässt sich vielmehr entnehmen, dass das Obergericht es ausgehend vom Zwischenbericht des Spitals D.________ aufgrund des Willens der Tochter als mit dem Kindeswohl am besten vereinbar erachtet hat, wenn diese derzeit durch die Mutter betreut wird und die Kontakte zum Vater nur schrittweise aufgebaut werden (angefochtener Entscheid, E. 4.4 und 4.5 S. 19 ff.; vgl. auch hinten E. 4.4.1). Damit hat es die für seinen Entscheid wesentlichen Überlegungen dargelegt, was mit Blick auf den Gehörsanspurch ausreicht (vgl. E. 3.2 hiervor). Ob dies auch inhaltlich überzeugt, ist dagegen keine Frage des Anspruchs auf rechtliches Gehör (vgl. BGE 145 III 324 E. 6.1).