Citation: 7B_533/2023 E. 2.4.2

2.4.2. Die Vorinstanz entschädigt die Beschwerdeführerin für das kantonale Beschwerdeverfahren mit Fr. 753.90 (inkl. 7.7% Mehrwertsteuer). Weder die Pauschalisierung noch die betragsmässige Höhe der Entschädigung sind für sich genommen willkürlich (vgl. E. 2.3.3 hiervor). Selbst wenn die Entschädigung im vorliegenden Fall bescheiden ausfällt, ist sie im Ergebnis noch nicht unhaltbar. Das Beschwerdeverfahren vor Vorinstanz betraf die Frage, ob der Beschwerdeführerin die Oberstaatsanwaltschaft die amtliche Verteidigung in einem Strafverfahren wegen Widerhandlungen gegen das AIG (in welchem mittels Strafbefehl zwei Schuldsprüche, beschränkt auf zwei einzelne Sachverhalte erfolgten) zu recht verweigert hat. Diese eng begrenzte Thematik erlaubte es der Vorinstanz, im Beschwerdeverfahren eine pauschale Parteientschädigung im Umfang von zwei Anwaltsstunden zuzüglich Mehrwertsteuer für die anwaltlichen Bemühungen zu gewähren. Angesichts der klaren bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur amtlichen Verteidigung (BGE 143 I 164 E. 3.4 und 3.5 mit Hinweisen) handelte es sich um einen Fall, welcher keines grossen Aufwandes bedurfte. Nicht zu beanstanden ist angesichts der Pauschalisierung des für den Fall angemessenen Aufwandes, dass weder zusätzliche Rechtsschriften noch zusätzliche Auslagen vergütet wurden. Insbesondere macht die Beschwerdeführerin auch nicht geltend, dass sie der Vorinstanz eine Honorarnote mit entsprechenden Positionen eingereicht hätte. Soweit die Beschwerdeführerin bemängelt, dass ihr für Replik und Triplik faktisch kein Honorar gewährt wurde, kann sie daraus nichts ableiten. Die Pauschalisierung des angemessenen Aufwandes hält sich angesichts der geringen Schwierigkeit des Falles im Rahmen des Ermessensspielraums.