Citation: 5A_724/2023 E. 3.2

3.2. Das Obergericht erachtete eine (weitergehende) Befragung der Parteien und damit auch der Beschwerdegegnerin nicht als notwendig, da diese bereits im erstinstanzlichen Verfahren anwaltlich vertreten gewesen und den Parteivertretern zwei Parteivorträge zugestanden worden seien. Auch im Berufungsverfahren sei eine persönliche Parteibefragung nicht notwendig gewesen, da die Parteien sich in den umfassenden Eingaben ausreichend hätten zur Sache äussern können. Eine allfällige Gehörsverletzung könnte im Berufungsverfahren auch geheilt werden. Dagegen bringt der Beschwerdeführer vor, es sei rechtswidrig, von der Befragung der Ehefrau abzusehen, weil dadurch ein wesentliches Beweismittel in einem Sachverhalt mit eher hohen Komplexität nicht abgenommen werde. Die Wahl der Beweismittel dürfe nicht derart eingeschränkt werden, dass relevante Sachverhalte nicht geeignet aktenkundig würden, zumal bei Geltung der Untersuchungsmaxime. Eine Heilung dieses Mangels im Berufungsverfahren sei nicht möglich. Mit seinen Vorbringen äussert der Beschwerdeführer sich nicht zur für das Obergericht letztlich entscheidenden Überlegung, die Befragung sei mit Blick auf die bereits vorliegenden Akten (Parteivorträge und -eingaben) nicht notwendig. Auf die Beschwerde ist insoweit mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten (vgl. vorne E. 2).