Citation: 5A_97/2009 24.03.2009 E. 5

5.1 Im Umstand, dass die Vorinstanz von ihm beantragte Abklärungen bei der IV und damit die Abnahme von erheblichen Beweisen unterlassen habe, sieht der Beschwerdeführer eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV). 5.2 Dass sich die Beschwerdegegnerin ein Ersatzeinkommen anrechnen lassen müsste, wenn sie eine IV-Rente ausgerichtet erhielte, ist eine Rechtsfrage und zu bejahen (vgl. BGE 107 II 292 E. 5 S. 295 ff.; Urteil 5C.278/2002 vom 28. Januar 2003, E. 3.1, zusammengefasst in FamPra.ch 2003 S. 433; Urteil 5A_288/2008 vom 27. August 2008, E. 4.2). Die Beantwortung der Rechtsfrage, ob die Beschwerdegegnerin eine IV-Rente auch wirklich zugesprochen erhielte, setzt hingegen entsprechende Tatsachenfeststellungen voraus (vgl. BGE 126 III 10 E. 2b S. 12; 128 III 4 E. 4c/bb S. 7). Dazu fehlen konkrete Anhaltspunkte. Aus der Feststellung, sie leide seit 2006 an chronischen Angstzuständen, halte sich seit Juni 2008 an fünf Tagen pro Woche in der Tagesklinik auf, werde frühestens im April 2009 entlassen und sich voraussichtlich nicht vor Ende 2009 gesundheitlich ganz erholen können, lässt sich weder ein Invaliditätsgrad bestimmter Höhe noch ein Anspruch auf eine Invalidenrente als solche, geschweige denn die Höhe derselben ableiten (vgl. zum Begrifflichen: BGE 130 V 343 E. 3 S. 345 ff.). Der Beschwerdeführer zeigt auch nicht auf, inwiefern die von ihm monierten Unterlassungen geeignet gewesen wären, einen Anspruch auf eine Invalidenrente sowie die Höhe derselben nachzuweisen. Mithin kommt er seiner Begründungspflicht nicht nach, sodass diesbezüglich ebenfalls nicht auf die Beschwerde einzutreten ist.