Citation: 6S.431/2002 11.03.2003 E. 2

Der Beschwerdeführer beruft sich auf Art. 277 BStP und macht geltend, der Sachverhalt sei ungenügend erstellt, so dass die Frage, ob er arglistig gehandelt habe, nicht überprüft werden könne. Die Vorinstanz habe angenommen, auf Grund des besonderen Vertrauensverhältnisses zwischen ihm und dem Geschädigten werde dieser eine Überprüfung seiner Angaben unterlassen. Das Obergericht stelle jedoch nicht fest, ob der Beschwerdeführer damit gerechnet habe, der Geschädigte werde seine Bonität nicht überprüfen. Art. 277 BStP umschreibt als prozessuale Regelung keinen selbständigen Beschwerdegrund. Er kann nur zum Tragen kommen, wenn und soweit wegen Verletzung materieller Normen Beschwerde geführt wird. Er dient nicht dazu, tatsächliche Feststellungen, die im Verfahren der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde nicht angefochten werden können (vgl. E. 1), zu hinterfragen. Soweit der Beschwerdeführer mit der Rüge des ungenügend festgestellten Sachverhalts eine Verletzung von Art. 277 BStP geltend macht, kann daher auf die Beschwerde nicht eingetreten werden (BGE 117 Ia 1 E. 1b S.2 mit Hinweisen).