Citation: 8C_345/2021 E. 4

Die Vorinstanz stellte fest, gestützt auf das voll beweiskräftige ABI-Gutachten sei der Beschwerdeführer in körperlich leichten, wechselbelastenden, vorwiegend sitzenden Tätigkeiten (mit weiteren Anforderungsmerkmalen) voll arbeitsfähig. Auch hinsichtlich der psychischen Beeinträchtigung folgte das kantonale Gericht der Einschätzung des Gutachters, der den Beschwerdeführer als uneingeschränkt arbeitsfähig erachtete. In erwerblicher Hinsicht setzte die Vorinstanz das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung hypothetisch erzielbare Valideneinkommen entsprechend den Angaben der vormaligen Arbeitgeberin auf Fr. 72'800.- fest. Das Invalideneinkommen ermittelte sie anhand der statistischen Durchschnittslöhne und unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 5 % mit Fr. 62'371.-. Aus dem Einkommensvergleich resultierte ein Invaliditätsgrad von 14 %. Lediglich für den erwähnten Zeitraum - nach Knieoperation und Rekonvaleszenzphase - bestand gemäss Vorinstanz gestützt auf das ABI-Gutachten Anspruch auf eine ganze IV-Rente.