Citation: 1C_185/2022 E. 3.3.2

3.3.2. Weiter geht aus den Vorbringen des Beschwerdeführers nicht schlüssig hervor, inwiefern die Zulässigkeit von Neubauten in der Stadt- und Dorfbild-Schutzzone und in der Stadt- und Dorfbild-Schonzone mit der vorinstanzlichen Erwägung, wonach das Mass der baulichen Nutzung und die Proportionen der Gebäude nicht durch Vorschriften oder Pläne festgelegt, sondern durch die bestehende Bebauung bestimmt würden, nicht vereinbar sein soll. Daran ändert auch der Hinweis des Beschwerdeführers auf das Urteil des Appellationsgerichts als Verwaltungsgericht VD.2014.106 vom 31. Mai 2016 nichts. In jenem Fall ging es um ein Neubauprojekt auf einer unbebauten Parzelle in der Schutzzone, mit dem gemäss Verwaltungsgericht nicht in nach aussen sichtbare historische oder künstlerisch wertvolle Substanz eingegriffen werde (E. 5.2.3). In E. 5.2.4 des genannten Urteils befand das Verwaltungsgericht weiter, dass die Schutzzone, zu der die betroffene Parzelle gehöre, ein bestimmtes Geviert umfasse und die Parzelle daher nicht isoliert betrachtet werden könne. Richtig sei, dass sich das Projekt in verschiedener Hinsicht von den meisten Gebäuden in diesem Schutzzonengebiet deutlich unterscheide und sich nicht an die historischen Baufluchten, Brandmauern, Geschosszahlen und Dachformen halte. Es könne daher nur bewilligt werden, wenn ein Ausnahmetatbestand gemäss § 37 Abs. 4 BPG/BS erfüllt sei, was schliesslich bejaht wurde (vgl. auch das jenen Fall betreffende Urteil des Bundesgerichts 1C_474/2016 vom 1. Juni 2017).