Citation: 8C_620/2019 E. 4

Gemäss Vorinstanz lagen zum Zeitpunkt des Fallabschlusses durch die Suva gestützt auf das voll beweiskräftige versicherungsexterne Gutachten ausschliesslich organisch objektiv nicht ausgewiesene Unfallfolgen vor in Form eines Tinnitus sowie einer Hörstörung (qualitativer Abfall der Hörschwelle im Hochtonbereich), einer (nur teilweise unfallkausalen) Hyperakusis (gesteigertes Hörempfinden) sowie Verspannungen der Kau- und Nackenmuskulatur, die Ohrenschmerzen auslösen. Das kantonale Gericht stellte fest, dass die Suva den Fall zu Recht per 2. März 2017 abgeschlossen habe. Ein adäquat-kausaler Zusammenhang der Beschwerden mit dem Unfall habe zu diesem Zeitpunkt nicht bestanden. Die Vorinstanz ging dabei von einem leichten Ereignis aus, was eine weitergehende Leistungspflicht der Suva ausschliesse. Selbst wenn der Unfall jedoch als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Fällen qualifiziert würde, könnte die Beurteilung nicht anders ausfallen. Die dafür massgeblichen Kriterien seien nicht in hinreichender Zahl gegeben. Bei diesem Ergebnis liess die Vorinstanz die Frage offen, ob die organisch objektiv nicht ausgewiesenen Beschwerden in einem natürlich-kausalen Zusammenhang mit dem Unfall stünden.