Citation: 5D_267/2017 E. 3

Das Obergericht ist auf das Revisionsgesuch mangels funktioneller Zuständigkeit nicht eingetreten. Nach der klaren, auch für Laien verständlichen Regelung sei für die Revision jenes Gericht zuständig, das zuletzt in der Sache entschieden habe (Art. 328 Abs. 1 ZPO), vorliegend also das Regionalgericht. Der Beschwerdeführer habe sich jedoch ausdrücklich an das Obergericht gewandt und das Regionalgericht als Vorinstanz bezeichnet. Eine Pflicht zur Weiterleitung der Eingabe an die zuständige Behörde bestehe nicht. Da auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten sei und demnach der rechtskräftige Entscheid des Regionalgerichts bestehen bleibe, seien die Anträge des Beschwerdeführers in der Sache nicht zu behandeln. Vor Bundesgericht behauptet der Beschwerdeführer, er habe sich gleichzeitig an Ober- und Regionalgericht gewandt. Er belegt jedoch nicht, dass er auch beim Regionalgericht ein Revisionsgesuch eingereicht hätte. Selbst falls er dies getan hätte, wäre dieses Gesuch vorliegend nicht zu beurteilen, denn Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist einzig das beim Obergericht eingereichte Revisionsgesuch. Mit den Erwägungen des Obergerichts, wonach er sich ausdrücklich an das Obergericht gewandt und das Regionalgericht als Vorinstanz bezeichnet habe, befasst er sich nicht. Ebenso wenig legt er dar, weshalb das Obergericht sein Revisionsgesuch an das Regionalgericht hätte weiterleiten müssen. Sodann behauptet er, sein Gesuch um Parteiverhandlung sei übergangen worden. Er belegt aber nicht, dass er im Revisionsverfahren ein solches Gesuch gestellt hat. Im Übrigen wendet sich der Beschwerdeführer im Wesentlichen gegen den Rechtsöffnungsentscheid bzw. die betriebene Steuerforderung, statt sich mit dem angefochtenen Entscheid des Obergerichts auseinanderzusetzen. Er übergeht, dass sich das Obergericht mit der Sache (und mit den entsprechenden Anträgen) aufgrund der Unzulässigkeit der Revision nicht zu befassen hatte. Der Beschwerdeführer zeigt demnach nicht ansatzweise auf, inwiefern das Obergericht verfassungsmässige Rechte verletzt haben soll. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 117 i.V.m. Art. 108Abs. 1 lit. b BGG durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten.