Citation: 9C_38/2019 E. 3.3

3.3. Auf der nicht medizinischen beruflich-erwerblichen Stufe der Invaliditätsbemessung charakterisieren sich als Rechtsfragen die gesetzlichen und rechtsprechungsgemässen Regeln über die Durchführung des Einkommensvergleichs, einschliesslich derjenigen über die Anwendung der LSE. In dieser Sicht ist die Feststellung der beiden hypothetischen Vergleichseinkommen Tatfrage, soweit sie auf konkreter Beweiswürdigung beruht, hingegen Rechtsfrage, soweit sich der Entscheid nach der allgemeinen Lebenserfahrung richtet. Letzteres betrifft etwa die Fragen, ob Tabellenlöhne anwendbar sind, welches die massgebende Tabelle und der zutreffende Tabellenwert (vgl. Urteil 9C_621/2017 vom 11. Januar 2018 E. 2.3.2) ist und ob ein Leidensabzug vorzunehmen sei (BGE 143 V 295 E. 2.4 S. 297; 132 V 393 E. 3.3 S. 399).