Citation: B 29/99 17.04.2000 E. 4

4. Abschnitts berechnete Austrittsleistung (Abs. 2). Die Austrittsleistung wird fällig mit dem Austritt aus der Vor- sorgeeinrichtung. Ab diesem Zeitpunkt ist ein Verzugszins zu zahlen (Abs. 3). Laut Art. 27 Abs. 1 FZG berechnen sich die Eintritts- und die Austrittsleistung nach dem Recht, das zum Zeitpunkt des Eintritts in eine Vorsorgeeinrichtung beziehungsweise des Austritts aus einer solchen gilt. b) Im vorliegenden Fall ist die Beschwerdeführerin auf den 30. April 1998 bei der Beschwerdegegnerin ausgetreten, weshalb die Freizügigkeitsleistung nach den zu diesem Zeit- punkt gültigen gesetzlichen und reglementarischen Bestim- mungen zu beurteilen ist. Wie das Bundesamt für Sozialver- sicherung in seiner Vernehmlassung zutreffend feststellt, ist hier somit Ziff. 4.7.1. des Vorsorgereglements der Personalvorsorgestiftung der Klinik X.________, gültig ab 1. Januar 1996 bzw. 1998, massgebend. Entgegen der Vorinstanz handelt es sich bei dem per 1. Januar 1995 erfolgten Übergang der Vorsorgeeinrichtung vom Leistungs- zum Beitragsprimat nicht um einen Austritts- tatbestand im Sinne der massgebenden Übergangsbestimmung von Art. 27 FZG. Mithin besteht kein Grund dafür, dass für die Bestimmung der Austrittsleistung das vom 1. Januar 1985 bis Ende 1994 gültig gewesene Reglement zur Anwendung ge- langt. Gleiches gilt für das ab 1. Januar 1995 gültig ge- wesene Reglement. Die in Anwendung der alten Reglementsbe- stimmungen ergangene Freizügigkeitsberechnung kann folglich nicht bestätigt werden. c) Aufgrund der bestehenden Aktenlage lässt sich die von der Vorsorgestiftung gemäss Ziff. 4.7.1. des Vorsorge- reglements geschuldete Freizügigkeitsleistung nicht beur- teilen. Die Sache ist daher an die Vorinstanz zurückzuwei- sen, damit sie bei der Lebensversicherungsgesellschaft Y.________ ergänzende Abklärungen treffe und anschliessend über die Klage neu befinde.