Citation: 8C_325/2019 E. A

A.________, geboren 1961, arbeitete seit April 1992 mit Vollzeitpensum als Küchenangestellte im Restaurant B.________. Am 22. März 1994 verbrühte sie sich beim Entleeren einer Pfanne mit kochendem Wasser die rechte Gesichtshälfte, den rechten Oberarm und die rechte Thoraxseite. Dabei zog sie sich tiefe zweitgradige Verbrennungen zu. Die SWICA Versicherungen AG (nachfolgend: SWICA oder Beschwerdeführerin) erbrachte die gesetzlichen Leistungen nach UVG (Heilbehandlung und Taggeld). Die notfallmässige Hospitalisierung dauerte bis zum 18. April 1994. Ab 23. Mai 1994 war die Versicherte wieder voll arbeitsfähig. Mit Schreiben vom 21. August 2001 liess A.________ rückfallweise eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes anmelden. Nach medizinischen Abklärungen sprach die SWICA der Versicherten für ihre bleibenden Narben eine Integritätsentschädigung von 20 % zu, verneinte jedoch zunächst einen Rentenanspruch (Verfügung vom 28. August 2002). Einspracheweise hielt die Versicherte an der Geltendmachung einer unfallbedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit fest. Mit Blick auf die medizinischen Abklärungen der Invalidenversicherung (insbesondere das Gutachten der Medas Zentralschweiz vom 25. November 2004 (nachfolgend: Medas-Gutachten) liess die SWICA von der Medas Zentralschweiz verschiedene Ergänzungsfragen beantworten. Daraufhin verfügte sie am 6. Juni 2006 rückwirkend ab 1. Juli 2002 die Ausrichtung einer Invalidenrente nach UVG basierend auf einer unfallbedingten Erwerbseinbusse von 35 %. Von der Invalidenversicherung bezieht A.________ bei einem Invaliditätsgrad von 61 % seit 1. Juli 2006 eine Dreiviertelsrente. Im April 2007 zog sie in ihr Heimatland C.________. Am 4. Februar 2015 leitete die SWICA eine Rentenrevision ein. Gestützt auf das orthopädische Gutachten des Dr. med. D.________, vom 9. März 2016 (nachfolgend: orthopädisches Gutachten) und dessen Ergänzungsbericht vom 13. Juli 2016 stellte sie die Heilbehandlungsleistungen per 31. Dezember 2016 ein und hob die Invalidenrente revisionsweise auf den gleichen Zeitpunkt hin auf (Verfügung vom 22. September 2016). Auf Einsprache hin und nach weiteren medizinischen Abklärungen hielt die SWICA an der Verfügung fest (Einspracheentscheid vom 10. November 2017).