Citation: 1C_507/2023 E. 3

Die Beschwerdeführerin beruft sich sodann auf den verfassungsrechtlichen Vertrauensschutz. Wie auch die Vorinstanz in ihrem Urteil vom Mai 2019 anerkannt habe, verfüge sie über alle notwendigen Bewilligungen, und es seien nie lärmrechtliche Auflagen angeordnet worden. Die Nutzung der Seeterrasse in den umsatzstarken Sommermonaten sei für sie essentiell, und sie habe hierfür viel Geld investiert. Die Berufung der Beschwerdeführerin auf den Vertrauensschutz nach Art. 9 BV scheitert bereits an der fehlenden Vertrauensgrundlage. Dass der Gestaltungsplan aus dem Jahr 1984 angesichts der seitherigen Erweiterungen der Anlage keine solche darstellen kann, versteht sich von selbst. Das Urteil der Vorinstanz vom Mai 2019, das die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang erwähnt, stellt ebenso wenig eine Vertrauensgrundlage dar, weil es vom Bundesgericht aufgehoben wurde. Es ist auch nicht erkennbar, dass die Beschwerdeführerin gestützt auf konkrete behördliche Erklärungen bestimmte Investitionen getätigt hätte, die sonst unterblieben wären. Was sie unter dem Titel des Vertrauensschutzes vorbringt, sind im Kern Einwände gegen die von der Gemeinde angeordneten betrieblichen Einschränkungen, die sie als unverhältnismässig erachtet. Zu diesem Aspekt des Rechtsstreits hat sich die Vorinstanz in E. 4 ihres Entscheids eingehend geäussert. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit diesen Argumenten nicht auseinander, weshalb es sich erübrigt, vertieft darauf einzugehen.