Citation: 1B_339/2015 E. A

Das Strafgericht des Kantons Basel-Stadt erklärte A.________ mit Urteil vom 1. September 2014 der mehrfachen ungetreuen Geschäftsbesorgung (Bereicherungsabsicht), der mehrfachen Urkundenfälschung, des mehrfachen Vergehens gegen das Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer und des mehrfachen Vergehens gegen das Gesetz über die direkten Steuern des Kantons Basel-Stadt für schuldig und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 240 Tagessätzen zu Fr. 660.--, mit bedingtem Strafvollzug und unter Auferlegung einer Probezeit von zwei Jahren. Vom Vorwurf der mehrfachen Erschleichung einer falschen Beurkundung sprach es ihn frei. Weiter erkannte das Strafgericht, dass diverse beschlagnahmte Urkunden an die Berechtigten zurückzugeben seien. A.________ focht seine Verurteilung mit Berufung beim Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt an. Das Berufungsverfahren ist hängig. Am 15. September 2015 verfügte der Präsident des Appellationsgerichts als Instruktionsrichter des Berufungsverfahrens unter anderem die Abweisung der Gesuche von A.________ um Sistierung des Berufungsverfahrens und um vorzeitige Herausgabe von im Strafverfahren beschlagnahmten Unterlagen (Teilvollzug des erstinstanzlichen Urteils vom 1. September 2014). Zur Begründung führte der Präsident insbesondere aus, eine Sistierung würde dem Beschleunigungsgebot von Art. 5 StPO widersprechen. Des Weiteren vermöge A.________ kein überwiegendes Interesse der vom Beschlagnahmebefehl betroffenen Parteien an einer vorzeitigen Herausgabe der Akten während des laufenden Berufungsverfahrens darzulegen. Vielmehr sei es zur Sicherung eines ordnungsgemässen Berufungsverfahrens angezeigt, für das Berufungsgericht denselben Aktenbestand zu sichern, wie er beim erstinstanzlichen Gericht vorgelegen habe. Zugleich werde hierdurch gewährleistet, dass die Durchsicht der Akten für alle Parteien möglich bleibe.