Citation: 8C_635/2013 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hat nach Fallabschluss per 29. Februar 2012 die Adäquanzprüfung gemäss der Schleudertrauma-Praxis (BGE 134 V 109) vorgenommen. Ausgangspunkt der Adäquanzprüfung bildet das (objektiv erfassbare) Unfallereignis. Abhängig von der Unfallschwere sind je nachdem weitere Kriterien in die Beurteilung einzubeziehen (BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126). Massgebend für die Unfallschwere ist der augenfällige Geschehensablauf mit den sich dabei entwickelnden Kräften (SVR 2010 UV Nr. 3 S. 11, 8C_283/2009 E. 9.1; 2008 UV Nr. 8 S. 26, U 2/07 E. 5.3.1). Praxisgemäss wird eine einfache Auffahrkollision auf ein haltendes Fahrzeug in der Regel als mittelschwerer Unfall im Grenzbereich zu den leichten Unfällen betrachtet (RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236, U 380/04 E. 5.1.2). Die Vorinstanz hat den Unfall vom 30. August 2010 u.a. angesichts der Sachschäden am Fahrzeug des Beschwerdeführers und der gemäss der biomechanischen Kurzbeurteilung der Abklärungsstelle Z.________ vom 26. Januar 2011 kollisionsbedingten Geschwindigkeitsänderung (Delta-v) von unterhalb oder knapp innerhalb eines Bereichs von 10-15 km/h den mittelschweren Ereignissen im Grenzbereich zu den leichten zugeordnet. Dies ist nicht zu beanstanden. Wenn der Beschwerdeführer von einer Einstufung des Ereignisses als mittelschwer an der Grenze zu den schweren ausgeht, kann ihm nicht gefolgt werden. Seine Einwendungen vermögen keine Zweifel an der biomechanischen Beurteilung zu begründen. Wie es sich sodann mit der gerügten Qualifikation des Unfallereignisses vom 14. Februar 2007 verhält, das ebenfalls als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unfällen eingestuft wurde, braucht vorliegend nicht weiter geprüft zu werden, wurde darüber doch mit Einspracheentscheid vom 6. Oktober 2008 rechtskräftig entschieden.