Citation: 6B_823/2024 E. 1.2.1

1.2.1. Der Verurteilung wegen Vergewaltigung liegt folgender Anklagesachverhalt zugrunde: Der Beschwerdeführer verbrachte den Abend des 8. November 2020 bei der Beschwerdegegnerin 2 zuhause. Nach ihren Angaben habe er sie im Verlauf des Abends unvermittelt auf den Mund geküsst, auf das Sofa gedrückt und sich auf sie gelegt. Die Beschwerdegegnerin 2 habe zu erkennen gegeben, dass sie das nicht wolle, woraufhin der Beschwerdeführer zunächst aufgehört habe. Wenig später hätten sie sich erneut geküsst und der Beschwerdeführer habe sie wieder auf das Sofa gelegt, sodass die Beschwerdegegnerin 2 mit dem Rücken auf dem Sofa gelegen habe. Obwohl sie zu ihm gesagt habe, sie wolle keinen Sex, habe der Beschwerdeführer weitergemacht, indem er ihre Handgelenke festgehalten und die Hände oberhalb ihres Kopfes auf das Sofa gedrückt habe. Dann habe er die Handgelenke mit einer Hand gehalten, während er mit der anderen Hand ihre sowie seine Hose heruntergezogen habe. Die Beschwerdegegnerin 2 habe erfolglos versucht, sich zu wehren und zu befreien. Sie habe zum Beschwerdeführer gesagt, er soll das nicht machen und sie wolle das nicht. Er habe aber nicht auf sie gehört und begonnen seinen Penis zuerst am Oberschenkel und dann an der Vagina der Beschwerdegegnerin 2 zu reiben. Sie habe ihm abermals gesagt, dass sie das nicht wolle, worauf der Beschwerdeführer geantwortet habe, "entspann di, imach scho nüt". Anschliessend sei er unvermittelt mit seinem Penis in ihre Vagina eingedrungen. Schliesslich sei es der Beschwerdegegnerin 2 gelungen, den Beschwerdeführer ein wenig von sich wegzustossen, sodass sein Penis wieder aus der Vagina herausgetreten sei. Sie habe mit ihm geschimpft, worauf er aufgehört und das Haus verlassen habe.