Citation: 1C_587/2022 E. 1.1

1.1. Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Endentscheid betreffend ein kommunales Reglement. Es ist zwar fraglich, ob die Vorinstanz das vorliegend streitbetroffene Reglement, welches Fahrverbote für namentlich aufgezählte Strassen mit verschiedenen Ausnahmen (mit und ohne Fahrbewilligung) vorsieht, zu Recht als Erlass bezeichnet und im Rahmen der abstrakten Normenkontrolle beurteilt hat (vgl. Urteil 1C_109/2022 vom 28. August 2023, in welchem ein solches Reglement als Allgemeinverfügung qualifiziert wurde). Diese Frage braucht für die Beurteilung des vorliegenden Falles allerdings mit Blick auf die nachfolgenden Erwägungen und mangels entsprechender Rüge nicht beantwortet zu werden. Die Vorinstanz hat sich materiell mit dem angefochtenen Reglement auseinandergesetzt und es werden vor Bundesgericht keine Rügen erhoben, die nicht bereits im vorinstanzlichen Verfahren beurteilt worden wären. Es ist weder dargetan noch ersichtlich, dass eine andere Qualifikation des Anfechtungsobjekts für den Ausgang des Verfahrens massgeblich sein könnte. Die Beschwerdeführer haben am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und sind als unterlegene Partei und Eigentümer der Parzellen Nrn. 17 und 26, auf denen die streitbetroffene Feldstrasse Spinas/Val Bever auf einer Länge von rund 2 km verläuft, besonders betroffen. Damit sind sie zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass, sodass auf die Beschwerde unter Vorbehalt der nachfolgenden Erwägung eingetreten werden kann.