Citation: 8C_929/2009 24.02.2010 E. 3

Der Beschwerdeführer beantragt einzig, die SUVA sei unter Aufhebung des angefochtenen Gerichtsentscheides "zu verpflichten, von einer Rückforderung abzusehen." 3.1 Ende April 2008 erhielt die SUVA Kenntnis von der Verfügung der Invalidenversicherung vom 28. April 2008, wonach die IV dem Versicherten rückwirkend ab 1. Februar 2006 eine ganze Invalidenrente ausrichtet. Mit Blick auf ihre eigenen, unbestritten gebliebenen bzw. rechtskräftig bestätigten Geldleistungen (Taggeld und Invalidenrente) ermittelte die SUVA gestützt auf Art. 69 ATSG hinsichtlich der Dauer des Taggeldbezuges vom 6. Oktober 2005 bis 30. April 2007 eine Überentschädigung von Fr. 508.45. Gleichzeitig setzte sie - im richtigen Zeitpunkt beim erstmaligen Zusammentreffen der zu koordinierenden Rentenleistungen (vgl. Art. 20 Abs. 2 UVG sowie BGE 130 V 39 E. 2 S. 40 f. und 122 V 338 E. 4b S. 340 ff.) - die Komplementärrente im Sinne von Art. 20 Abs. 2 UVG ab 1. Mai 2007 auf monatlich Fr. 2'328.10 fest und berechnete in Bezug auf die bisher entrichteten, zu hohen UV-Rentenleistungen für den Zeitraum vom 1. Mai 2007 bis 31. Mai 2008 eine zu Unrecht ausbezahlte Summe von Fr. 15'599.35. Vom Gesamtbetrag von Fr. 16'107.80 (= Fr. 508.45 + Fr. 15'599.35) forderte die SUVA mit Verfügung vom 8. Mai 2008 nach Art. 25 ATSG Fr. 16'102.80 zurück und verrechnete diese Rückforderung mit den Nachzahlungen der Invalidenversicherung.