Citation: 2C_766/2022 E. A

A.a. Der srilankische Staatsangehörige A.________ (geb. 1971) reiste am 2. November 2009 in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch. Mit Entscheid vom 23. Oktober 2014 wies des damalige Bundesamt für Flüchtlinge (heute: Staatssekretariat für Migration [SEM]) das Gesuch von A.________ ab. Jedoch wurde die vorläufige Aufnahme verfügt. Die dagegen erhobene Beschwerde wurde am 19. Mai 2016 vom Bundesverwaltungsgericht gutgeheissen, worauf A.________ als Flüchtling anerkannt wurde. Daraufhin erteilte ihm das Amt für Migration und Bürgerrecht des Kantons Basel-Landschaft (nachfolgend: Migrationsamt) am 2. Juni 2016 eine Aufenthaltsbewilligung, die einmal bis zum 29. Mai 2018 verlängert wurde. A.b. Am 17. November 2015 wurde A.________ von der Staatsanwaltschaft wegen mehrfachen Exhibitionismus zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen bei einer Probezeit von zwei Jahren verurteilt. A.c. Am 8. Juli 2016 stellte A.________ beim SEM ein Familiennachzugsgesuch für seine Ehefrau B.________ (geb. 1973) und seine drei Töchter C.________ (geb. 1997), D.________ (geb. 2004) und E.________ (geb. 2006). Aufgrund verschiedener Ungereimtheiten zwischen den Angaben im Familiennachzugsgesuch und den Aussagen von A.________ im Asylverfahren liess das SEM dessen Töchter sowie Ehefrau am 5. September 2016 auf der Schweizer Vertretung in Colombo/Sri Lanka befragen. Am 4. Januar 2018 widerrief das SEM das Asyl von A.________ und aberkannte ihm die Flüchtlingseigenschaft mit der Begründung, er habe das Asyl durch falsche Angaben erschlichen. Die gegen den Entscheid des SEM erhobene Beschwerde blieb erfolglos (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 10. April 2018). A.d. Am 26. April 2019 reiste die älteste Tochter C.________ in die Schweiz ein und ersuchte erfolglos um Asyl. Zurzeit läuft der Wegweisungsvollzug. A.e. Im Betreibungsregister ist A.________ mit einer Betreibung vom 10. August 2021 in der Höhe von Fr. 1'360.-- verzeichnet.