Citation: 4A_329/2024 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz bejahte die Passivlegitimation der Beschwerdeführerin und hielt fest, der Beklagte 2 habe mit Schreiben vom 5. Dezember 2014 erklärt, er sei mit der Klage der Beschwerdeführerin grundsätzlich einverstanden. Die Beklagte 3 habe mit Schreiben vom 15. Dezember 2014 erklärt, sie habe den Anspruch auf Beendigung der einfachen Gesellschaft nie bestritten. Sie wolle sich ausserhalb des bevorstehenden Prozesses halten und sei bereit, sich einem Zuweisungs- und Versteigerungsentscheid des Gerichts gemäss den gesetzlichen Bestimmungen zu unterziehen. Sie verzichte auf eine formelle Teilnahme als Partei am Verfahren. Die Erstinstanz habe mit Entscheid vom 8. Juli 2016 auch zur Kenntnis genommen, dass sich der Beklagte 2 und die Beklagte 3 der Klage unterziehen. Dieser Entscheid sei in Rechtskraft erwachsen, womit nicht darauf zurückzukommen sei. Im Erläuterungsverfahren habe die Beklagte 3 am 14. April 2023 erneut mitgeteilt, dass sie mit der von der Beschwerdeführerin vorgeschlagenen Erläuterung einverstanden sei. Der Beklagte 2 habe sich nicht vernehmen lassen. Von einer fehlenden Klageantwort könne zwar nicht auf die Anerkennung der Rechtsbegehren geschlossen werden, jedoch sei bereits rechtskräftig festgestellt worden, dass sich der Beklagte 2 und die Beklagte 3 der Klage der Beschwerdeführerin unterziehen wollten. Aufgrund dessen könne davon ausgegangen werden, dass sich der Beklagte 2 auch dem Erläuterungsentscheid unterziehen wollte. Ohnehin sei nicht ersichtlich, weshalb die im Ausgangsverfahren abgegebene Erklärung nicht auch für das Erläuterungsverfahren gelten solle, bei dem es sich lediglich um einen Rechtsbehelf handle, der keine Änderung, sondern bloss die Klarstellung des ursprünglichen Entscheids bezwecke, zumal eine entsprechende Erklärung auch im Rechtsmittelverfahren zu beachten sei und auch kein Rückzug der Abstandserklärung vorliege.