Citation: 2C_716/2021 E. 3.2.3

3.2.3. Was der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzlichen Feststellungen hinsichtlich seines (psychischen) Gesundheitszustandes einwendet, kann an der Verbindlichkeit dieser Feststellungen für das Bundesgericht nichts ändern. Er müsste dartun, dass die Beweiswürdigung des Verwaltungsgerichts als geradezu offensichtlich unzutreffend einzustufen wäre. Das gelingt ihm nicht, vielmehr beschränkt er sich darauf, der Sachverhaltsermittlung im angefochtenen Urteil seine eigene Sichtweise in Bezug auf seine gesundheitliche Situation entgegenzuhalten. Dasselbe hat für die durch ihn ins Recht gelegten Privatgutachten und Arztberichte zu gelten. Auch aus all diesen Dokumenten ergibt sich nichts, aufgrund dessen das Bundesgericht nicht an die vorinstanzlichen Feststellungen gebunden wäre (vgl. zum Ganzen oben E. 1.2 u. 1.3). Das Verwaltungsgericht hat sich bei seiner Beurteilung auch mit den durch den Beschwerdeführer eingereichten Gutachten und Arztberichten sorgfältig auseinandergesetzt. Es hat ihm hinsichtlich der durch ihn unterlassenen Arbeitsbemühungen weiter grundsätzlich zugute gehalten, dass sein Sozialarbeiter zumindest ab 2015 von seiner Arbeitsunfähigkeit ausging und ihm offenbar keine nennenswerten sozialen oder beruflichen Integrationsbemühungen mehr abverlangte. Jedoch wusste der Beschwerdeführer zu diesem Zeitpunkt schon seit drei Jahren um die zweimalige Ablehnung seines IV-Rentenbegehrens und um den der Ablehnung zugrunde liegenden gutachterlichen Befund, dass die Diagnose einer paranoiden Schizophrenie nicht bestätigt werden kann.