Citation: 1B_246/2007 20.11.2007 E. 5

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Der Beschwerdeführer stellt gestützt auf Art. 64 BGG ein Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und Rechtsverbeiständung. Es ist Sache des Gesuchstellers, seine finanzielle Bedürftigkeit (im Sinne von Art. 64 Abs. 1-2 BGG bzw. Art. 29 Abs. 3 BV) rechtzeitig nachzuweisen bzw. zumindest glaubhaft zu machen (vgl. BGE 125 IV 161 E. 4a S. 164 f.; 120 Ia 179 E. 3a S. 181 f.; nicht amtlich publizierte E. 5 von BGE 132 I 21). Nach eigenen Angaben (anlässlich der haftrichterlichen Befragung vom 20. September 2007) ist der Gesuchsteller vor seiner Verhaftung im Rotlichtmilieu tätig gewesen. Zuvor habe er ein Weingeschäft betrieben, das aber Konkurs gegangen sei. Anlässlich der polizeilichen Befragung vom 24. September 2007 gab er als Beruf "Bereiter", "Selbstständigerwerbender" bzw. "Schriftsteller" an. Zur Höhe seines Einkommens machte er keine Angaben. Zwar macht der Gesuchsteller geltend, er sei seit knapp zwei Monaten in Haft und ausser Stande, die finanziellen Mittel zur Beschwerdeführung aufzubringen. Er reicht jedoch keinerlei Dokumente ein (aktuelle Steuerunterlagen, Bescheinigungen der Sozialfürsorgebehörden bzw. des Betreibungs- und Konkursamtes etc.), denen verlässliche Anhaltspunkte zu seinen Einkommens- und Vermögensverhältnissen entnommen werden könnten. Damit erscheint seine angebliche Mittellosigkeit nicht ausreichend glaubhaft gemacht. Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und Rechtsverbeiständung ist daher abzuweisen. Auf eine Gerichtsgebühr kann indessen verzichtet werden (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG). Eine Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen.