Citation: 6B_923/2022 E. 5.4.3

5.4.3. Die Vorinstanz berücksichtigt, dass sich der Beschwerdeführer verlobt habe, keine Drogen mehr nehme und sich freiwillig therapieren lasse. Seine Verlobte habe an der Berufungsverhandlung ausgesagt, er habe sich weiterentwickelt und vom deliktischen Umfeld distanziert. Dies zweifelt die Vorinstanz zu Recht an. Sie weist darauf hin, dass der Beschwerdeführer zur Feier der Haftentlassung eines Kollegen Kokain konsumiert habe. Das Gutachten diagnostiziert eine dissoziale Persönlichkeitsstörung und Kokainmissbrauch. Die Persönlichkeitsstörung habe sich über die Jahre verfestigt und bedürfe jedenfalls einer intensiven mehrjährigen Behandlung. Aktuell besuche der Beschwerdeführer alle zwei Wochen eine Gesprächstherapie.