Citation: 2C_104/2023 E. 2.6

2.6. Ein anderweitiger potenzieller Bewilligungsanspruch wird nicht in vertretbarer Weise geltend gemacht (vgl. BGE 139 I 330 E. 1.1; 136 II 177 E. 1.1; zur Begründungspflicht hinsichtlich der Eintretensvoraussetzungen vgl. BGE 134 II 45 E. 2.2.3; 133 II 249 E. 1.1; Urteil 2C_682/2021 vom 3. November 2021 E. 1.1). Insbesondere kann der Beschwerdeführer aus seiner Anwesenheitsdauer in der Schweiz keinen Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK (Schutz des Privatlebens) ableiten, da er sich noch keine zehn Jahre hier aufhält und nicht konkret dartut, dass seine Integration besonders ausgeprägt sei (vgl. hierzu BGE 144 I 266 E. 3.5 und 3.9). Blosse Behauptungen, wonach er ein "Fachspezialist" sei, genügen nicht, ebensowenig pauschale Hinweise auf die Verfahrensakten, zumal sich die Begründung aus der Rechtsschrift selbst ergeben muss (vgl. Urteil 2C_205/2022 vom 8. März 2022 E. 2.2 mit Hinweisen).