Citation: 9C_180/2017 E. 3

Die Vorinstanz würdigte die medizinischen Akten und erwog, das psychiatrisch-rheumatologische Gutachten der Dres. med. B.________ und C.________ vom 3. März 2016, wonach für keinen Zeitraum eine anhaltende Einschränkung der Arbeits- oder Erwerbsfähigkeit attestiert werden könne, sei beweiskräftig. Zu den beschwerdeweise ins Recht gelegten Berichte der behandelnden Ärzte legte die Vorinstanz dar, in sachverhaltlicher Hinsicht markiere die Verfügung vom 4. August 2016 den Endzeitpunkt. Daher sei insbesondere der Bericht der Radiologin Dr. med. L.________, Radiologie Zentrum M.________, vom 12. September 2016 über die MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule und der Iliosakralgelenke vom 12. September 2016 nicht massgebend. Die in den Berichten der radiologischen Fachärzte Dres. med. L.________ und N.________, vom 12. und 13. September 2016 erhobenen degenerativen Befunde bzw. Arthrosen hätten überwiegend wahrscheinlich schon vor dem 4. August 2016 bestanden, doch seien diese dem Gutachter hinreichend bekannt gewesen und von ihm gewürdigt worden. Zu den Berichten der Dres. med. D.________ und F.________ vom 20. April und 6. Mai 2016 habe der Experte Dr. med. C.________ schlüssig Stellung genommen. Er habe zusammengefasst ausgeführt, mittels der 2-Phasen-Skelettszintigraphie hätten keine entzündlichen Aktivitäten nachgewiesen werden können, und auch der Radiologe Dr. med. D.________ habe keine entzündlichen Befunde beschrieben, was im Übrigen dem Röntgenbefund der Hände und der Wirbelsäule vom Februar 2016 entspreche. Aspekte, so die Vorinstanz weiter, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben wären und ein Abweichen von der Expertise rechtfertigten, lägen somit nicht vor. Dies gelte auch für den Bericht des Dr. med. F.________ vom 19. August 2016. Die von der Beschwerdeführerin anbegehrte 3-Phasen-Skelettszintigraphie sei entbehrlich, gingen doch sowohl der Gutachter Dr. med. C.________ als auch der behandelnde Rheumatologe Dr. med. F.________ ausweislich davon aus, die durchgeführte 2-Phasen-Skelettszintigraphie sei zur abschliessenden Beurteilung ausreichend. Folglich bestünden keine Zweifel am bidisziplinären Gutachten vom 3. März 2016.