Citation: 1C_168/2020 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer rügt, die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands im Bereich des Teichs sei unverhältnismässig, da die Interessen an dessen Weiterbestand überwiegen würden. Im Vordergrund stünden zwar hauptsächlich seine finanziellen Interessen. Wesentlich sei jedoch auch, dass der Teich entgegen der Meinung der Vorinstanz in der Landwirtschaftszone keinen Fremdkörper bilde, da er in der Landschaft als natürliches oder jedenfalls naturnahes Element erlebt werde. Der Teich diene zudem der Biodiversität, indem er das Grundstück der Zerstörung durch landwirtschaftliche Bewirtschaftung (Bodenverdichtung und -vergiftung) entziehe. Den Interessen an der Durchsetzung des Trennungsgrundsatzes bzw. der Erhaltung von Kulturflächen für die Landwirtschaft käme daher keine praktische Bedeutung zu, weil sie durch die Beseitigung des Teichs nicht gefördert würden.