Citation: 5A_3/2020 E. 1.2

1.2. Die Stiftung führt zunächst aus, gemäss Dispositiv Ziff. 2 und 3 der Verfügung vom 30. September 2019 werde ihr das Sammeln von Spenden in der Schweiz und die Zuweisung von Mitteln an Empfänger in der Ukraine untersagt. Damit werde die zweckkonforme Mittelverwendung über die Partnerorganisation in der Ukraine an Bedürftige in der Ukraine unterbunden. Wenn die Stiftung mit ihrer Beschwerde im Endentscheid obsiege, könnten Spendensammlung und Mittelverwendung nicht rückwirkend nachgeholt werden. Damit drohe ein nicht wieder gutzumachender Nachteil. Mit dieser Argumentationslinie macht die Stiftung aus ihrer Sicht (ge-) wichtige, aber dennoch bloss tatsächliche Nachteile geltend. Das Sammeln von Spenden und die Ausschüttung von Geldern an Destinatäre betrifft die Erfüllung des Stiftungszwecks. Dies ist indes nicht Streitgegenstand. In der Hauptsache geht es vielmehr letztlich um vorsorgliche Massnahmen, welche der Stiftungsaufsicht ermöglichen sollen, ihrer Aufgabe - hier: abzuklären, ob die Spendengelder gesetzes- und stiftungskonform verwendet werden - nachzukommen. Inwiefern sich die Verweigerung der aufschiebenden Wirkung präjudizierend auf die Hauptsache auswirken könnte, ist nicht ersichtlich.