Citation: 8C_883/2014 E. 4.2.1

4.2.1. Der psychiatrische MEDAS-Experte gelangte im Konsilium vom 4. März 2013 zum Ergebnis, bei Status nach Verkehrsunfällen von 1997 (mit möglichem HWS-Distorsionstrauma) und 2000 (mit möglichem HWS-Distorsionstrauma und Verdacht auf Commotio cerebri) bestünden eine rezidivierende, atypische, depressive Störung, gegenwärtig leichte, depressive Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10: F33.8), und eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41). Nach Auffassung des Gutachters ist die Arbeitsfähigkeit deswegen beeinträchtigt. Aus seinen weiteren Ausführungen geht hervor, dass er hauptsächlich der Schmerzstörung einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zuschreibt, der depressiven Störung hingegen nur im Zusammenhang mit der Schmerzproblematik. Die Einschätzung des psychiatrischen Experten wurde in die Gesamtbeurteilung des MEDAS-Hauptgutachtens vom 15. Mai 2013 übernommen.