Citation: U 5/01 15.10.2001 E. A

A.- Der 1946 geborene S.________ war bei der Firma R.________ als Betonbohrer und -fräser angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufsunfällen versichert, als er sich am 27. Juli 1989 durch ein abgetrenntes Betonelement eine Schulterkontusion rechts und eine Scapulafraktur zuzog. Nachdem die Verletzungen am 31. Oktober 1990 operativ behandelt worden waren, konnte er am 12. März 1991 die Arbeit zu 50 % wieder aufnehmen (Bericht des Dr. M.________ vom 1. Juni 1991). Zur Abklärung weiterhin bestehender Beschwerden hielt sich S.________ vom 30. Juli bis 6. September 1991 in der Rehabilitationsklinik X.________ auf. Diagnostiziert wurde eine chronische, vorwiegend belastungsabhängige Cervicobrachialgie rechts, eine Bewegungseinschränkung, Tendomyosen an Halswirbelsäule (HWS) und Schultergürtel rechts sowie Zeichen für eine neurovasculäre Schultergürtelkompression. Die Arbeit als Betonfräser werde S.________ nie mehr ausüben können (Austrittsbericht vom 13. September 1991). Da die Wiedereingliederung nicht erreicht werden konnte, fanden weitere medizinische Abklärungen (vor allem am Spital Y.________) statt. Am 4. Dezember 1992 wurde S.________ erneut operiert. Nach einer ersten Abschlussuntersuchung durch Kreisarzt Dr. med. A.________ am 10. August 1993 schienen wegen einer protrahierenden Schmerzsymptomatik zusätzliche medizinische Abklärungen sowie weitere Hospitalisationen im Spital Y.________ angezeigt. Auch einer zweiten Abschlussuntersuchung vom 19. August 1994 durch Kreisarzt Dr. A.________ schlossen sich weitere stationäre Aufenthalte im Spital Y.________ an. Am 29. Mai 1995 fand die ärztliche Beurteilung durch Dr. med. B.________, Spezialarzt FMH für Chirurgie, SUVA-Abteilung Unfallmedizin, statt. Mit Verfügung vom 28. Juni 1995 gewährte die SUVA eine Invalidenrente ab 1. Dezember 1994 bei einer Erwerbsunfähigkeit von 30 %. Nachdem im Einspracheverfahren neue ärztliche Berichte zugezogen worden waren, führte Kreisarzt Dr. med. I.________ am 9. März 1998 eine dritte ärztliche Abschlussuntersuchung durch. Diese führte dazu, dass die SUVA ihre erste Verfügung vom 28. Juni 1995 mit (neuer) Verfügung vom 6. Juli 1998 aufhob und S.________ ab 1. Dezember 1994 bei einer Erwerbsunfähigkeit von 40 % eine Invalidenrente zusprach. Mit Entscheid vom 30. November 1998 wies die SUVA eine dagegen erhobene Einsprache ab.