Citation: 8C_131/2021 E. 6.2.2

6.2.2. Was der Beschwerdeführer dagegen einwendet, lässt die vorinstanzliche Qualifikation des Unfalls vom 29. April 2014 als mittelschwer nicht als bundesrechtswidrig erscheinen. Soweit er vorbringt, eine höhere Geschwindigkeit des entgegenkommenden Fahrzeugs könne nicht ausgeschlossen werden, vermag dies nicht zu überzeugen, zumal sich seine eigene Sichtweise in einer nicht weiter spezifizierten Mutmassung erschöpft. Sodann zeigt die vom kantonalen Gericht zitierte Kasuistik, dass das Bundesgericht Kollisionen mit vergleichbaren und auch höheren Geschwindigkeiten als mittelschwere Unfälle im engeren Sinn einstufte (vgl. die Praxisübersicht in der nicht publ. E. 3.4.1 des Urteils BGE 137 V 199; Urteil 8C_996/2010 vom 14. März 2011 E. 7.1 und 7.3). Der Umstand, dass der Beschwerdeführer im Fahrzeug eingeklemmt wurde, vermag eine Einstufung in der von ihm postulierten Schwere nicht zu rechtfertigen (vgl. Urteile 8C_268/2014 vom 9. September 2014 E. 3.6; 8C_359/2008 vom 18. Dezember 2008 E. 5.2). Für eine Bejahung der Unfalladäquanz der gesundheitlichen Beschwerden des Beschwerdeführers müssen somit mindestens drei der sieben Adäquanzkriterien erfüllt sein oder eines besonders ausgeprägt vorliegen (BGE 115 V 133 E. 6c/aa; SVR 2019 UV Nr. 41 S. 155, 8C_632/2018 E. 8.3; Urteil 8C_66/2021 vom 6. Juli 2021 E. 7.3).