Citation: I 269/06 29.11.2006 E. A

Die 1977 geborene M.________ meldete sich im März 2001 unter Hinweis auf ein bei einem Verkehrsunfall vom 30. September 2000 erlittenes Schleudertrauma der Halswirbelsäule bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Luzern klärte die medizinischen und erwerblichen Verhältnisse ab und holte einen Bericht über die Behinderung im Haushalt ein. Mit Verfügung vom 2. September 2004 wies sie das Leistungsbegehren ab. Aufgrund der dagegen erhobenen Einsprache teilte sie der Versicherten am 22. Dezember 2005 mit, es würden ergänzende medizinische Abklärungen durchgeführt, mit welchen das Institut X.________ beauftragt werde. Triftige Einwendungen gegen die begutachtende Person oder die begutachtende Stelle und allfällige Gegenvorschläge seien ihr innert einer Frist von 10 Tagen einzureichen. Daraufhin verlangte M.________ eine Liste der als Gutachter tätigen Ärztinnen und Ärzte unter Angabe der konkret mit der Beurteilung befassten medizinischen Experten. Die IV-Stelle lehnte dies am 25. Januar 2006 ab mit der Begründung, wenn wie vorliegend eine Institution mit einem pluridisziplinären Gutachten beauftragt werde, stünden der versicherten Person im Rahmen dieser Anordnung keine Mitwirkungsrechte offen.