Citation: 2C_1062/2019 E. 3.2

3.2. Entgegen den Behauptungen der Beschwerdeführerin hat die Vorinstanz die finanziellen Verhältnisse ihres Ehemannes berücksichtigt. Sie führte aus, die Beschwerdeführerin habe sich zwar offenbar vollständig vom Prostituiertenmilieu gelöst und werde derzeit von ihrem Ehemann finanziell unterstützt. Dieser sei jedoch nach eigenen Angaben finanziell "nicht auf Rosen gebettet". Zudem habe er - so die Vorinstanz weiter - zu erkennen gegeben, dass es sicher ein paar Jahre dauern werde, bis sämtliche Schulden der Eheleute getilgt seien. Daraus schloss das Verwaltungsgericht, dass eine Verbesserung der finanziellen Situation der Beschwerdeführerin in absehbarer Zeit nicht zu erwarten und eine erneute Delinquenz aus finanziellen Gründen nicht ausgeschlossen sei (vgl. E. 3.3.3 des angefochtenen Urteils). Im Übrigen ging die Vorinstanz nicht von einer rein finanziell motivierten Delinquenz der Beschwerdeführerin aus, sondern erwog, sie habe nicht darlegen können, dass sie sich im Zeitpunkt der Begehung der Drogendelikte in einer Zwangslage befunden habe (vgl. E. 3.1.3 und 3.2.2 des angefochtenen Urteils). Es ist nicht ersichtlich und wird auch nicht substanziiert dargetan, inwiefern die vorinstanzlichen Schlussfolgerungen unhaltbar bzw. willkürlich sein sollen (vgl. E. 3.1 hiervor). Im Übrigen ist die Beurteilung der Rückfallgefahr keine Sachverhalts-, sondern eine Rechtsfrage. Es ist somit im Folgenden auf den Sachverhalt abzustellen, wie er dem vorinstanzlichen Urteil zugrunde liegt.