Citation: 2C_574/2019 E. 4.3

4.3. Im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils hatte der Beschwerdeführer seit zehn Jahren und acht Monaten in der Schweiz gelebt. Für die Frage einer möglichen Verletzung des Anspruchs auf Achtung des Privatlebens durch den Widerruf bzw. die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung ist zunächst abzuklären, ob dieser Aufenthalt rechtmässig war. Die Vorinstanz gelangte zum Schluss, dass der Beschwerdeführer sein Aufenthaltsrecht durch Vortäuschen einer ehelichen Beziehung erschlichen habe. Dies ist im Folgenden zu prüfen.