Citation: 7B_296/2025 E. 4.3.2

4.3.2. Die Vorinstanz legt in E. 4.5.2 des angefochtenen Beschlusses nachvollziehbar dar, weshalb sie aufgrund der bisher sichergestellten Dokumente und E-Mail-Korrespondenzen davon ausgeht, dass es sich bei der Überweisung der USD 1'740'000.-- nicht um eine Schenkung, sondern allenfalls um ein Darlehen gehandelt habe. Als Vermerk sollte bei der Banküberweisung durch den Verstorbenen "Loan to B.________" angegeben werden. Auch in den Dokumenten "Agreement after the sale" und "What to say to C.________ regarding of the buying of the property" sowie in einer E-Mail vom 19. Dezember 2022 des Ehemanns an die Beschwerdeführerin wird der Darlehensbegriff verwendet. Der Ehemann sagte der Polizei gegenüber aus, dass es beim Termin vom 8. November 2024 um einen Darlehensvertrag gegangen sei (angefochtener Beschluss vom 28. Februar 2025 E. 4.5.2). Für diese Annahme sprechen auch die Ausführungen der Beschwerdeführerin vor dem Bundesgericht (Beschwerde vom 2. April 2025 Ziff. 14.1), wonach das Tatobjekt - gemeint ist hier wohl die Liegenschaft, da die Beschwerdeführerin sogleich Ausführungen zur "Einordnung von Liegenschaften als Vermögenswerte" macht - wirtschaftlich fremd sei. Ausserdem verweist sie auf ihre Aussage an der Einvernahme vom 8. Januar 2025, wonach sie darauf gewartet habe, dass ihr später verstorbener Freund das Geld habe zurückhaben wollen (Beschwerde vom 2. April 2025 Ziff. 14.5). Schliesslich weist die Beschwerdeführerin noch darauf hin, dass ihr Ehemann ein Darlehen als Möglichkeit zur "Verzögerung der Erbsteuer" erachtete (Beschwerde vom 2. April 2025 Ziff. 14.7). In der Sache belässt es die Beschwerdeführerin im Wesentlichen dabei, den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt abweichend zu würdigen bzw. einzelne Tatsachenelemente im Lichte der ihr vorgeworfenen Straftaten anders zu gewichten. Sie legt jedoch nicht hinreichend dar, dass die Tatsachenfeststellungen der Vorinstanz offensichtlich unrichtig wären. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie gestützt auf die bisherigen Untersuchungsergebnisse den allgemeinen Haftgrund des dringenden Tatverdachtes eines Vergehens und Verbrechens - als gesetzliche Voraussetzung von Ersatzmassnahmen für strafprozessuale Haft (Art. 221 Abs. 1 Ingress in Verbindung mit Art. 237 Abs. 4 StPO) - bejaht.