Citation: 9C_661/2019 E. 6.1

6.1. Das kantonale Gericht ermittelte die beiden Vergleichseinkommen, Validen- und Invalideneinkommen (BGE 125 V 146 E. 2a S. 149), auf der Grundlage der selben statistischen Durchschnittslöhne und setzte den Invaliditätsgrad mit dem Grad der Arbeitsunfähigkeit gleich (vgl. Urteil 9C_675/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2.1, in: SVR 2017 IV Nr. 71 S. 219). Es ging davon aus, dass ein leidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn (BGE 126 V 75) im vorliegenden Fall nicht angezeigt sei. Überdies würde jedoch auch ein Abzug in der Höhe von bis zu 10 % nichts am Ergebnis ändern, da sich selbst unter Berücksichtigung eines solchen kein rentenbegründender Invaliditätsgrad ergeben würde (37 %).