Citation: K 54/01 15.07.2003 E. 5

Zu weiteren Kriterien der Vergleichbarkeit und zu Praxisbesonderheiten ist vorab festzustellen, dass der Beschwerdeführer die erforderliche Unterscheidung zwischen Vergleichbarkeit und Besonderheiten nicht immer trifft, so etwa dann, wenn er geltend macht, dass bei Bestehen von Praxisbesonderheiten der Durchschnittskostenvergleich allenfalls oder gar klar unzulässig sei. So wurde die von ihm als kostensteigernd vorgebrachte Praxistätigkeit im zweiten Jahr in RSKV 1982 Nr. 489 zwar als Besonderheit berücksichtigt, die Vergleichbarkeit wurde aber ohne weiteres als gegeben erachtet. Aus dem erwähnten Urteil ist somit nicht der Schluss zu ziehen, in solchen Fällen könne die statistische Methode nicht Anwendung finden. Die Rüge, dass die KSK-Statistik betreffend die Anzahl Augenärztinnen und -ärzte in Appenzell Ausserrhoden unzutreffend sei, ist neu und damit unzulässig (Art. 105 Abs. 2 OG). Die von den Beschwerdegegnerinnen für die vom Beschwerdeführer behauptete Abweichung dargelegten (plausibel erscheinenden) Gründe sind damit nicht näher zu prüfen. Im Übrigen hat der Beschwerdeführer den Nichteinbezug der KSK-Statistik in den Vergleich weder beanstandet, noch hat er dargetan, inwiefern dies für ihn von Nachteil gewesen sein könnte. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers reicht zudem eine einjährige Vergleichsdauer durchaus zur gültigen Feststellung einer Überarztung (siehe z. B. RSKV 1982 Nr. 489 Erw. 3b). Mit den übrigen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde hinsichtlich Vergleichbarkeit und Praxisbesonderheiten vorgebrachten Rügen hat sich, soweit sie substanziiert wurden, die Vorinstanz bereits befasst. Es wird hier auf die entsprechenden Erwägungen verwiesen. Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Vorinstanz die in diesem Bereich zu treffenden Abklärungen gemäss Rückweisungsurteil korrekt vorgenommen hat.