Citation: 6B_848/2024 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz kommt gestützt auf den vom Beschwerdeführer nachgereichten ambulanten Bericht des Spitals B.________ vom 20. August 2024 zum Schluss, es sei nicht nachvollziehbar, inwiefern es dem Beschwerdeführer aus medizinischen Gründen nicht möglich gewesen sei, am 21. August 2024 nachmittags, wie vorgeladen, an der Berufungsverhandlung teilzunehmen. Die behandelnden Ärzte des Spitals B.________ hätten ihm weder eine Arbeits- oder Verhandlungsunfähigkeit attestiert, noch Ruhe verordnet. Somit sei es dem Beschwerdeführer nicht gelungen, eine Verhandlungsunfähigkeit glaubhaft darzutun, was ihm oblegen hätte. Laut Vorinstanz ist die im Arztzeugnis durch den Kardiologen Dr. med. C.________ gleichentags zuhanden des Arbeitgebers attestierte Arbeits- und Verhandlungsfähigkeit mit dem Bericht des Spitals B.________ nicht vereinbar. Gemäss dem letzteren Bericht habe der Beschwerdeführer am Vortag ein intensives Training absolviert und dann einen krampfartigen Schmerz über dem Sternum verspürt, der ca. zehn Minuten angedauert habe, aber spontan verschwunden sei. Die Beschwerden seien am ehesten muskuloskelettal bedingt nach intensivem Training am Vortag zu interpretieren. Er sei nach unauffälliger Überwachung und Mitbeurteilung durch die diensthabende Kardiologin gleichentags in "regelrechtem Allgemeinzustand" nach Hause entlassen worden (vgl. angefochtener Beschluss E. 6 S. 3; E. 8.2-8.3 S. 5 f.).