Citation: 5C.236/2006 30.11.2006 E. 5

5.1 Die erste Instanz mutete der Klägerin eine Steigerung des 60%-Pensums (Fr. 2'338.--) auf 80% (Fr. 3'117.--) per April 2005 zu und eine weitere Steigerung auf 100% (Fr. 3'896.--) per Juli 2006. Die Vorinstanz erhöhte das letztgenannte Einkommen auf Fr. 4'000.-- (E. 3, 6.2.1, S. 18). Diesem stehen für die Zeit ab Juli 2006 bzw. Februar 2008 das Einkommen übersteigende Aufwendungen von Fr. 5'119.-- bzw. Fr. 4'301.-- (S. 22) gegenüber, womit auf jeden Fall eine Unterdeckung besteht. 5.2 Der Beklagte wendet sich gegen die vom Obergericht festgesetzte Rentendauer und macht sinngemäss geltend, da die Klägerin ab 2006 voll erwerbstätig sei, müsse sie auch den Bedarf decken können; nach seinen Mutmassungen ist sie ab 2008 in der Lage, ein höheres Einkommen zu erzielen und somit ihren Unterhalt zu decken. Nach den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 63 Abs. 2 OG), beträgt das (allenfalls hypothetische) Einkommen der Klägerin Fr. 4'000.--. Der Beklagte beschränkt sich auf Spekulationen, mit denen er eine Bundesrechtsverletzung nicht begründen kann; darauf ist nicht einzutreten (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Im Übrigen hat die Vorinstanz den Unterhaltsbeitrag der Klägerin bis zum Erreichen des AHV-Alters festgesetzt, um ihr den ehelichen Standard zu garantieren, und hat dabei insbesondere auch berücksichtigt, dass die Ehe der Parteien bis zur Trennung etwa 10 ½ Jahre gedauert hat und die Klägerin wegen der Kinderbetreuung während insgesamt 19 Jahren in ihrer Erwerbstätigkeit eingeschränkt war. Unter den gegebenen Umständen verletzt die vorgesehene Rentendauer kein Bundesrecht.