Citation: 6B_265/2024 E. 1.3.2

1.3.2. Die Vorinstanz zeigt schlüssig auf, dass die Legalprognose des Beschwerdeführers in mehrfacher Hinsicht belastet ist, indem sie namentlich auf seine Vorstrafen, sein Bewährungsversagen (mehrfache Delinquenz während laufender Probezeiten), seine prekäre finanzielle Situation, seinen regelmässigen Betäubungsmittelkonsum und seine fehlende (echte) Einsicht und Reue hinweist (vgl. E. 1.2.1). Ohne ihr Ermessen zu überschreiten oder zu missbrauchen, gelangt sie nachvollziehbar zur Einschätzung, dass die drohende Rückfallneigung keinen vollumfänglichen Strafaufschub zulässt. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers vermag daran auch das Fehlen einer einschlägigen Vorstrafe im Bereich der Gewaltdelinquenz nichts zu ändern. Die Verweigerung des vollbedingten Strafvollzuges erweist sich als rechtskonform.