Citation: 7B.53/2004 06.04.2004 E. 2

2.1 Die Vorinstanz führt aus, im vorliegenden Fall sei der Beschwerdeführer bis am 18. Februar 2004 (Publikation SHAB 18.2.04) im Handelsregister als Inhaber einer Einzelfirma eingetragen gewesen. Das Fortsetzungsbegehren sei durch die Gläubigerin am 29. Januar 2004 gestellt worden, also sogar noch vor der Löschung des Handelsregistereintrages. Der Beschwerdeführer unterliege dementsprechend noch während sechs Monaten der Konkursbetreibung (Art. 39 Abs. 1 Ziff. 1 und Art. 40 Abs. 1 SchKG). Die Dienststelle habe somit zu Recht von Amtes wegen die irrtümlich vollzogene Pfändung aufgehoben und die Konkursandrohung ausgestellt. 2.2 Die Fortsetzung der Betreibung auf dem Wege der Pfändung statt des Konkurses (oder umgekehrt) stellt einen jederzeit geltend zu machenden Nichtigkeitsgrund dar (BGE 120 III 105 E. 1). 2.3 Der Beschwerdeführer trägt gegen den Entscheid der Aufsichtsbehörde Folgendes vor: 2.3.1 Er rügt vorerst, Art. 38 Abs. 2 SchKG sei verletzt worden, weil nach Einleitung der Betreibung auf Pfändung zusätzlich der Konkurs angedroht worden sei. Der Einwand geht fehl. Wie der Vernehmlassung des Betreibungsamtes vom 5. März 2004 entnommen werden kann, wurde die vollzogene Pfändung in der Gruppe Nr. yyy vom 13. Februar 2004 von Amtes wegen aufgehoben und durch die Konkursandrohung in Betreibung Nr. xxx, welche dem Beschwerdeführer am 19. Februar 2004 persönlich zugestellt worden war, ersetzt. Und der Beschwerdeführer führt zudem selbst aus, die gesetzlichen Bestimmungen (Art. 17 Abs. 4 und Art. 22 Abs. 2 SchKG) hätten es dem Betreibungsamt erlaubt, bis zur Vernehmlassung eine Verfügung durch Erlass einer neuen Verfügung zu ersetzen. 2.3.2 Unbegründet und haltlos ist auch der konnexe Vorwurf, das Betreibungsamt hätte gemäss Art. 8 ZGB beweisen müssen, dass der Pfändungsvollzug vom 13. Februar 2004 von Amtes wegen aufgehoben und durch eine neue Verfügung der Konkursandrohung ersetzt worden sei. Die Konkursandrohung vom 19. Februar 2004 liegt bei den Akten und trägt die Unterschrift des zustellenden Beamten. 2.3.3 Der Beschwerdeführer hat entgegen seiner Behauptung mit der Vernehmlassung des Betreibungsamtes vom 5. März 2004 Kenntnis erhalten, dass der Weibel "irrtümlicherweise" die Pfändung trotz des Handelsregistereintrages fortgesetzt und vollzogen hat. Insoweit der Beschwerdeführer rügt, diese Feststellung des Sachverhalts und die daraus gezogene Entscheidung müsse als Überschreitung und als ein Missbrauch des Ermessens betrachtet werden, kann darauf nicht eingetreten werden. Denn das Bundesgericht ist an die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz gebunden (Art. 63 Abs. 2 i.V.m. Art. 81).