Citation: 9C_1009/2012 E. 4.2

4.2. Nach dem Gutachten des Dr. med. J.________, Facharzt FMH für Rheumatologie und Innere Medizin, vom 16. August 2011 ist dem Beschwerdegegner seit 6. Februar 2009 eine leidensangepasste Tätigkeit (nicht über 10 kg heben, stossen oder ziehen, nicht dauernd sitzen, oder in Zwangshaltungen vornübergebeugt oder nur repetitiv bückend arbeiten) zumutbar bei voller Arbeitszeit mit einer Leistungseinschränkung von 20 %. Ausgehend von dieser Arbeitsfähigkeit ist der Einkommensvergleich der IV-Stelle in ihrer Verfügung vom 8. Mai 2012 nicht zu beanstanden. Er ist denn auch vom Beschwerdegegner weder vor der Vorinstanz noch im bundesgerichtlichen Verfahren beanstandet worden. Die IV-Stelle ging von einem Valideneinkommen von Fr. 71'214.- im Jahr 2009 aus gestützt auf das Jahreseinkommen 2008 des Beschwerdegegners bei seiner letzten Arbeitgeberin. Das Invalideneinkommen bestimmte sie anhand der Tabellen der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) in Berücksichtigung einer Leistungseinschränkung von 20 % mit Fr. 46'541.- (LSE 2008, TA1 Männer, Anforderungsniveau 4, Umrechnung von 40 auf 41,6 Wochenstunden und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung zwischen den Jahren 2008/2009). Auch der von der IV-Stelle vorgenommene Abzug vom Tabellenlohn von 5 % liegt im Rahmen des pflichtgemässen Ermessens. Es resultiert ein Invaliditätsgrad, der unter der rentenerheblichen Grenze von 40 % liegt. Die Invaliditätsbemessung der IV-Stelle mit Verfügung vom 8. Mai 2012 ist mithin bundesrechtskonform. Soweit die Vorinstanz die Befristung der ganzen Rente auf Ende Mai 2009 festsetzte, ist ihr zuzustimmen. Die Beschwerde ist in diesem Punkt unbegründet. Ab 1. Juni 2009 hat der Beschwerdegegner somit keinen Rentenanspruch mehr.