Citation: 1B_146/2008 23.06.2008 E. 5

Die Haftanordnung steht zu Beginn des Strafverfahrens und die Ermittlungen stehen noch am Anfang. Der Verdacht gegen den Beschwerdeführer ergibt sich aus der Angabe der Staatsanwaltschaft, er sei auf frischer Tat, d.h. beim Verkauf von Kokain, ertappt worden und es sei bei der Hausdurchsuchung eine ungewöhnlich hohe Geldsumme sichergestellt worden. Für die Begründung eines Anfangsverdachts reichen diese Angaben aus. Das Vorbringen, wonach der Tatverdacht aktenmässig nicht belegt sei, geht fehl. Die Gehörsrüge erweist sich auch in dieser Hinsicht als unbegründet.