Citation: B 65/04 03.12.2004 E. 4

4.1 In den Akten finden sich zwei zwischen dem Beschwerdeführer und der Firma G.________ AG abgeschlossene Vereinbarungen. Die erste (vom 15. Juli 1996) sah vor, dass das Journal "Y.________", für das der Versicherte die redaktionellen Inhalte zu liefern hatte, vier Mal jährlich erscheinen und der Beschwerdeführer pro Ausgabe mit einem Pauschalhonorar von Fr. 1'500.- sowie einem Honorar von Fr. 300.- pro veröffentlichte Heftseite (bzw. mit Fr. 150.- für jede mit Hilfe von Fremdautoren produzierte Seite) entschädigt werden sollte. Der zweite, nur vom Versicherten unterschriebene Vertrag vom 29. Januar 1997 beinhaltete ein jährlich dreimaliges Erscheinen der Zeitschrift "S.________" und eine Vergütung des Beschwerdeführers pro Ausgabe von Fr. 3000.- pauschal sowie Fr. 200.- pro veröffentlichte Seite (zuzüglich Spesen und sonstige Nebenkosten). Wie die Vorinstanz zutreffend erwog, erlangte diese zweite Vereinbarung Gültigkeit, was sich insbesondere daraus ergibt, dass der Versicherte (bereits für die Ausgabe vom Oktober 1996) sein Honorar entsprechend den Ansätzen, wie sie in der Vereinbarung vom 29. Januar 1997 vorgesehen waren, berechnete (Honorarnote für die Ausgabe von Oktober 1996 vom 31. Oktober 1996; Abrechnungen vom 3. April 1997 und 17. September 1997). 4.2 Nach den korrekten Erwägungen der Vorinstanz, auf die verwiesen wird, kann den bei den Akten liegenden lohnbezogenen Angaben für die Jahre 1996 und 1997 kein Einkommen entnommen werden, das sich in der vom Versicherten behaupteten Höhe von Fr. 55'314.- bewegt. Aus den Unterlagen ergibt sich, dass entgegen den Einwendungen des Beschwerdeführers - und auch abweichend von den ursprünglichen Absichten der Firma G.________ AG - laut der massgeblichen zweiten Vereinbarung nicht vier, sondern nur drei jährliche Ausgaben der Zeitschrift "S.________" geplant waren und in der Folge auch realisiert wurden. Das kantonale Gericht hat ausgehend von der in der Anlage zum Vertrag vom 29. Januar 1997 festgehaltenen Planung den nachzuversichernden Verdienst auf Fr. 33'700.- festgelegt (drei Ausgaben mit einem redaktionellen Teil von 39, 43 und 37 Seiten; Fr. 200.-/Seite; drei Fotos pro Ausgabe zu je Fr. 100.-). Entgegen den Vorbringen der Beschwerdegegnerin spricht die Tatsache, dass die Firma G.________ AG dem (offenbar bereits damals gesundheitlich angeschlagenen) Versicherten für die zweite Ausgabe von Juli 1997 gemäss Honorarabrechnung vom 17. September 1997 nebst dem Fixum von Fr. 3'000.- abweichend von der Planung nur 16,75 Seiten redaktionelle Seiten vergütete, nicht gegen die vorinstanzliche Berechnung. Zwar ist zur Ermittlung des vorsorgeversicherten Verdienstes in der Regel auf den im Bemessungszeitraum tatsächlich erzielten Lohn und nur ausnahmsweise auf ein vertraglich festgelegtes, effektiv jedoch nicht oder nicht in dieser Höhe ausbezahltes Einkommen abzustellen (SZS 2003 S. 53 mit Hinweis auf ARV 1995 S. 81 f. Erw. 2c). Aus den Akten ergibt sich jedoch, dass die Parteien bezüglich der Ausgabe "S.________" 1/97 die Planung genau einhielten, der Beschwerdeführer zusätzlich für die Ausgabe 1/97 der Zeitschrift "O.________" - bisher unberücksichtigt gebliebene - Leistungen (im Umfang von Fr. 900.-) erbracht hatte und sich der redaktionelle Beitrag für die "S.________"-Ausgabe von Oktober 1996 mit 50 Seiten ebenfalls deutlich von der relativ geringen Seitenzahl für die Juli-Ausgabe abhebt. Wenn die Vorinstanz den vorsorgeversicherten Verdienst im Rahmen von Art. 2 Abs. 1, Art. 5 Abs. 1, Art. 7 Abs. 1 und Art. 8 BVG, Art. 2 BVV2 sowie Art. 8 Abs. 1 Vorsorgereglement gestützt auf die von den Parteien am 29. Januar 1997 vereinbarte Planung auf Fr. 33'700.- festgesetzt hat, ist dies somit weder nach den Grundsätzen der freien Tatsachenprüfung (Art. 132 lit. b OG) noch nach den Regeln der Angemessenheitskontrolle (Art. 132 lit. a OG) zu beanstanden. Demgegenüber finden sich in den Akten entgegen den Vorbringen der Beschwerdegegnerin keine genügenden Anhaltspunkte, den versicherten Verdienst - in peius reformierend - auf Fr. 26'175.- festzusetzen.