Citation: 5A_466/2016 E. 1

Vor Obergericht waren das testamentarische Gewinnanteilsrecht, die Herabsetzung der letztwilligen Verfügung und die Parteientschädigung im erstinstanzlichen Verfahren streitig. Das angefochtene Urteil betrifft eine Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG) in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit, deren Streitwert Fr. 261'000.-- beträgt und die gesetzliche Mindestsumme von Fr. 30'000.-- überschreitet (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Es ist kantonal letzt- und oberinstanzlich (Art. 75 BGG), lautet zum Nachteil des Beschwerdeführers (Art. 76 Abs. 1 BGG) und schliesst das kantonale Verfahren ab (Art. 90 BGG). Das Obergericht ist auf die Begehren betreffend Gewinnbeteiligung wegen ungenügender Berufungsbegründung (E. 2 unten) und betreffend Parteientschädigung mangels Bezifferung des Berufungsbegehrens (E. 4 unten) nicht eingetreten und hat das Begehren um Herabsetzung letztwilliger Verfügungen infolge Fristversäumnis abgewiesen (E. 3 unten). Über keines der Begehren könnte das Bundesgericht folglich ein Sachurteil fällen, sollte sich die Beschwerde als begründet erweisen. In Anbetracht dessen genügt der blosse Aufhebungs- und Rückweisungsantrag des Beschwerdeführers ausnahmsweise den formellen Anforderungen (BGE 138 III 46 E. 1.2 S. 48). Auf die fristgerecht (Art. 100 Abs. 1 BGG) erhobene Beschwerde kann eingetreten werden.