Citation: I 849/02 13.07.2004 E. 3

Streitig ist der Anspruch auf Umschulung zur Sport- und Reitpferdetherapeutin. 3.1 Aus den insoweit übereinstimmenden medizinischen Akten geht hervor, dass die Beschwerdeführerin im Wesentlichen an einem cervico-cephalen Syndrom sowie an einem Thorakovertebralsyndrom mit Myotendinosen im Schultergürtelbereich bei Wirbelsäulenfehlform und -fehlhaltung, Fingerpolyarthrose und einem Karpaltunnelsyndrom beidseits leidet. In psychischer Hinsicht wurde zudem eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung diagnostiziert. Unbestrittenerweise ist die Versicherte wegen ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen in ihrem bisherigen Tätigkeitsbereich um 1/3 eingeschränkt. Während die Vorinstanz erwägt, in einer leidensangepassten Tätigkeit bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit, welche die Erzielung eines leistungsausschliessenden Einkommens erlauben würde, vertritt die Beschwerdeführerin die Ansicht, eine den multiplen Beschwerden angepasste Tätigkeit sei kaum vorstellbar. Sämtliche von der IV-Stelle vorgeschlagenen Tätigkeiten seien ungeeignet; einzig die selbst gewählte Arbeit als Pferdetherapeutin sei behinderungsangepasst und entspreche ihrem Naturell. In der nun schon mehrere Monate dauernden Ausbildung habe sich bestätigt, dass diese Tätigkeit den ärztlich vorgegebenen Einschränkungen optimal angepasst sei.