Citation: 5A_948/2022 E. 3

Der Beschwerdeführer ist in verschiedener Hinsicht nicht damit einverstanden, wie das Kantonsgericht den von ihm unbestritten zu bezahlenden ehelichen Unterhalt festgelegt hat. Im Einzelnen beanstandet er, dass die Vorinstanz den von den Eheleuten erwirtschafteten Überschuss allein unter diesen und ohne Berücksichtigung der Kinder verlegt und wie sie die Wohnkosten sowie die Steuerbelastung der Ehefrau festgelegt hat. Entsprechend des von ihm in Aussicht genommenen Ergebnisses des Verfahrens möchte der Beschwerdeführer sodann die Kosten des kantonalen Verfahrens neu verteilt haben. Dabei rügt der Beschwerdeführer vorab, das Kantonsgericht habe Art. 176 ZGB und damit Bundesrecht nach Art. 95 Bst. a BGG verletzt. Dies ist wie ausgeführt im vorliegenden Verfahren kein zulässiger Rügegrund (vorne E. 2), weshalb hierauf nicht weiter einzugehen ist. Weiter macht der Beschwerdeführer verschiedene Verletzungen des Willkürverbots (Art. 9 BV) geltend. Zwar kann er sich vorliegend im Prinzip auf die Verletzung dieses verfassungsmässigen Rechts berufen. Indes geht die Beschwerdeschrift in keiner Weise auf den Gehalt des Willkürverbots ein. Vielmehr bezeichnet der Beschwerdeführer dieses gleichsam im Anhang zu seinen Ausführungen zur angeblichen Verletzung von Bundesrecht ohne weitere Auseinandersetzung mit der grundrechtlichen Materie als verletzt. Soweit sich in der Beschwerde dennoch eigenständige Ausführungen zur angeblichen Verfassungsverletzung finden, beschränken sich diese darauf, die Sichtweise des Beschwerdeführers wiederzugeben und anzufügen, "es gehe nicht an", dass das Kantonsgericht anders entschieden und der Ehemann nunmehr bestimmte Folgen zu gewärtigen habe. Dies genügt den geltenden Rüge- und Begründungserfordernissen nicht. Die entsprechenden Ausführungen sind vielmehr geradezu idealtypisch eine rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid, auf welche nicht eingetreten werden kann (vorne E. 2; vgl. etwa Urteil 5A_302/2021 vom 29. März 2022 E. 3.3). Unter diesen Umständen besteht kein Anlass, auf die Ausführungen des Beschwerdeführers zur Neuberechnung des Unterhalts und der Kostenverlegung einzugehen.