Citation: 4C.15/2005 20.06.2005 E. 1

Das Obergericht geht - wie bereits das Amtsgericht - davon aus, dass dem Beklagten eine anwaltliche Sorgfaltspflichtverletzung vorzuwerfen sei, weil er es unterlassen habe, eine Einsprache gegen die UVG-Verfügung der D.________vom 16. November 2003 zu erheben. Diese Frage ist nicht mehr umstritten. Gegenstand des Berufungsverfahrens ist einerseits die Frage, ob die psychischen Beschwerden des Klägers adäquat kausal auf das Unfallereignis vom 7. November 1997 zurückzuführen sind (nachfolgend E. 2). Andrerseits ist umstritten, ob der Kläger im Zusammenhang mit den physischen Unfallfolgen überhaupt einen Schaden erlitten hat (nachfolgend E. 3).