Citation: 5A_723/2017 E. 8.4

8.4. Das Obergericht hat schliesslich die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr unter Hinweis auf § 12 Abs. 1 GebV OG/ZH, wonach grundsätzlich die gleichen Kriterien wie im erstinstanzlichen Verfahren (§ 4 GebV OG/ZH) massgebend sind, zufolge des geringeren Aufwandes im Rechtsmittelverfahren (um die Hälfte) reduziert und auf Fr. 1 Mio. festgesetzt. Dass die konkrete Festsetzung der Gerichtsgebühr nach § 4 GebV OG/ZH vor den verfassungsmässigen Prinzipien standhält, steht - wie soeben dargelegt - bereits fest, und dass die hälftige Ermässigung der Gerichtsgebühr im Rechtsmittelverfahren unvernünftig wäre, ist nicht ersichtlich. Die Rüge der Beschwerdeführerinnen, dass der angefochtene Kostenentscheid den Rechtsweg im Sinne von Art. 29a BV, Art. 26 und Art. 13 EMRK übermässig erschwere, wird nicht hinreichend begründet (Art. 106 Abs. 2 BGG).