Citation: 8C_754/2019 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob das kantonale Gericht Bundesrecht verletzte, indem es die Leistungseinstellung der Suva per 31. Oktober 2017 bestätigte. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, das interdisziplinäre Medas-Gutachten vom 8. September 2017 erfüllte die praxisgemässen Anforderungen an eine medizinische Beurteilungsgrundlage, weshalb die Suva darauf zu Recht abgestellt habe. Gestützt hierauf sei erstellt, dass einzig die Knieproblematik zu einer vorübergehenden Verschlimmerung des vorbestehenden arthrotischen Zustands geführt habe und der Status quo sine per 6. Juni 2012 erreicht gewesen sei. Ab diesem Datum hätten keine Unfallfolgen mehr vorgelegen. Die Leistungseinstellung der Suva per 31. Oktober 2017 mit Verzicht auf Rückerstattung der bereits ausgerichteten 10%igen Integritätsentschädigung wegen einer mässiggradig ausgeprägten Femorotibialarthrose sei somit klar eine Lösung zu Gunsten des Versicherten. Die Beschwerde sei somit abzuweisen.