Citation: 5A_573/2009 09.10.2009 E. 1

1.1 Angefochten ist ein letztinstanzlicher Endentscheid (Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG), mit welchem eine Beschwerde gegen einen Vollstreckungsentscheid betreffend Nebenfolgen einer Ehescheidung abgewiesen wurde. Mithin handelt es sich um einen öffentlich-rechtlichen Entscheid, der in unmittelbarem Zusammenhang mit Zivilrecht steht (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 1 BGG), gegen den unter Vorbehalt des Streitwerterfordernisses (s. nachfolgend E. 1.2) die Beschwerde in Zivilsachen gegeben ist; die falsche Bezeichnung der Eingabe schadet nicht (BGE 134 III 379 E. 1.2 S. 382). 1.2 Mit dem Vollzug des Urteils, in welchem der Beschwerdeführerin gestattet wurde, die sich im Alleineigentum des Beschwerdegegners befindende Liegenschaft bis Ende Juli 2009 zu benützen, wird letztlich und überwiegend ein wirtschaftlicher Zweck verfolgt. Damit ist von einer vermögensrechtlichen Angelegenheit auszugehen, und die Beschwerde in Zivilsachen ist - unter dem vorliegend nicht zutreffenden Vorbehalt des Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG) - nur gegeben, wenn ein Streitwert von Fr. 30'000.-- erreicht wird (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG); Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG und damit der reduzierte Betrag von Fr. 15'000.-- kommt hier nicht zur Anwendung, weil es sich nicht um einen mietrechtlichen Fall handelt. Im Rahmen ihrer Begründungspflicht (Art. 42 Abs. 1 BGG) hat die Beschwerdeführerin darzulegen, inwiefern das Streitwerterfordernis erfüllt ist. Das tut sie nicht. Entgegen Art. 112 Abs. 1 lit. d BGG enthält auch der angefochtene Entscheid keine Angabe über den Streitwert. Lautet ein Begehren - wie hier - nicht auf Bezahlung einer bestimmten Geldsumme, legt das Bundesgericht selbst den Streitwert nach Ermessen fest (Art. 51 Abs. 2 BGG). Dabei stützt es sich auf Tatsachen, die sich aus der Beschwerdeschrift, dem angefochtenen Entscheid oder gegebenenfalls den sonstigen Akten ergeben (BGE 109 II 491 E. 1c/ee S. 495). Vorliegend schweigt sich die Beschwerdeführerin über den Streitwert aus und weder der angefochtene Entscheid selbst noch die dem Bundesgericht vorliegenden Akten enthalten zweckdienliche Angaben, anhand derer dieses "ermessensweise" einen Fr. 30'000.-- übersteigenden Streitwert annehmen kann; der erforderliche Betrag wird nicht erreicht, weshalb auf die Beschwerde in Zivilsachen nicht eingetreten werden kann. 1.3 Erweist sich die eingereichte Beschwerde mangels Erfüllung des Streitwerterfordernisses als unzulässig, konvertiert das Bundesgericht diese von Amtes wegen in eine subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG), sofern sämtliche formellen Voraussetzungen dafür erfüllt sind (BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399), ansonsten es nicht auf die Beschwerde eintritt. Mit der Verfassungsbeschwerde kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 116 BGG). Dies wirkt sich auf die Anforderungen aus, denen die Beschwerdeschrift genügen muss. Es gilt das so genannte Rügeprinzip. Dieses verlangt, dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe dartut, welche verfassungsmässigen Rechte inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Eine Überprüfung von Amtes wegen, wie sie dem Bundesgericht hinsichtlich des Gesetzes- und Verordnungsrechts des Bundes zusteht (vgl. Art. 106 Abs. 1 BGG), findet nicht statt. Das Bundesgericht untersucht deshalb nicht von sich aus, ob der angefochtene kantonale Entscheid verfassungsmässig ist, sondern prüft nur rechtsgenügend vorgebrachte, klar erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen; auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (zum Ganzen: BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399).