Citation: 8C_38/2008 05.08.2008 E. 2

2.1 Die Vorinstanz hat die massgebliche Bestimmung über die Unterstützung zur Förderung der selbstständigen Erwerbstätigkeit durch Ausrichtung von höchstens 90 Taggeldern während der Planungsphase eines Projektes an Versicherte, die eine dauernde selbstständige Erwerbstätigkeit aufnehmen wollen (Art. 71a Abs. 1 AVIG), zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. 2.2 Wie im angefochtenen Entscheid richtig festgehalten wird, bildet Anspruchsvoraussetzung zum Bezug von Förderungsbeiträgen unter anderem, dass die versicherte Person ohne eigenes Verschulden arbeitslos ist (Art. 71b Abs. 1 lit. a AVIG). Der Begriff des Selbstverschuldens stimmt mit jenem nach Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG überein (Thomas Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Ulrich Meyer [Hrsg.], Schweizerisches Bundessozialversicherungsrecht [SBVR], Band XIV, Soziale Sicherheit, 2. Aufl., Basel/Genf/München 2007, S. 2410 Rz. 774). Gemäss Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV, welcher die Gesetzesbestimmung konkretisiert, gilt die Arbeitslosigkeit insbesondere dann als selbstverschuldet, wenn der Versicherte das Arbeitsverhältnis von sich aus aufgelöst hat, ohne dass ihm eine andere Stelle zugesichert war, es sei denn, dass ihm das Verbleiben an der Arbeitsstelle nicht zugemutet werden konnte. Der Kausalzusammenhang ist namentlich dann unterbrochen, wenn sich die versicherte Person erst nach mehrmonatigem Taggeldbezug zur Selbstständigkeit entschliesst (Thomas Nussbaumer, a.a.O., S. 2410 Rz. 774).