Citation: 1C_205/2020 E. 1

A.________ erstattete am 4. Juni 2019 bei der Kantonspolizei Zürich Strafanzeige gegen seinen ehemaligen Beistand B.________ wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung. Er soll bei der Räumung von A.________s Liegenschaft X.________gasse "..." in Y.________ vom 13. - 17. Juli 2015 die Anweisung erteilt haben, sämtliches Material direkt zu entsorgen, wodurch ihm ein Schaden von Fr. 2,6 Mio. erwachsen sei. Weiter sei er seinen Pflichten im Zusammenhang mit der Bezahlung von Billag-Rechnungen und der Einlösung eines Anhängers bzw. Vorführung von Fahrzeugen beim Strassenverkehrsamt nicht nachgekommen, wodurch zusätzliche Kosten angefallen seien. Am 12. Dezember 2019 überwies die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis die Sache als Gesuch um Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung gegen den (ehemaligen) Berufsbeistand B.________ ans Obergericht des Kantons Zürich mit dem Antrag, keine Ermächtigung zu erteilen. Am 20. April 2020 erteilte das Obergericht die Ermächtigung zur Strafverfolgung von B.________ nicht. Zur Begründung führt das Obergericht an, zu den Aufgaben des Gesuchsgegners habe gehört, die Kosten der von der Gemeinde Y.________ in Form einer Ersatzvornahme durchgeführten Räumungsaktion möglichst tief zu halten und alles Material - Maschinen, Ziegel, etc. - das nicht gewinnbringend zu verkaufen war, entsorgen zu lassen. Der Wert der Fahrhabe des Gesuchstellers sei im von der KESB Bezirk Affoltern rechtskräftig genehmigten Inventar vom 3. Juli 2014 auf Fr. 0.- festgelegt worden. Er habe denn auch nicht substantiiert dargelegt, welche werthaltigen Gegenstände entsorgt worden seien und habe zum Einwand des Gesuchsgegners, bei der Räumung sei eine Triage durchgeführt, die verkäufliche Ware verkauft und der Erlös an die Räumungskosten angerechnet worden, keine Stellung genommen. Insgesamt bestünden keine Hinweise auf ein strafbares Verhalten des Beistands. In Bezug auf die nicht bezahlten Billag-Rechnungen führt das Obergericht aus, der zwar verbeiständete, aber stets handlungsfähig gebliebene Gesuchsteller hätte diese aus dem ihm zur Verfügung stehenden Grundbetrag selber bezahlen müssen. Ähnlich verhalte es sich mit dem Vorwurf, er habe beim Strassenverkehrsamt Kosten von rund Fr. 1'600.- verursacht. Zwar habe das Strassenverkehrsamt Rechnungen, Vorladungen zur Fahrzeugprüfung etc. dem Gesuchsgegner zugestellt, doch dieser habe sie dem Gesuchsteller zeitnah weitergeleitet, ihn zur Bezahlung der Rechnugen und Wahrnehmung der Termine aufgefordert und ihn auf die Gefahr der Einziehung der Nummernschilder aufmerksam gemacht. Auch in diesem Punkt fehlten jegliche Hinweise auf eine ungetreue Geschäftsbesorgung. Mit Beschwerde vom 24. April 2020 beantragt A.________ sinngemäss, diesen Beschluss des Obergerichts aufzuheben. Er verlangt einen "Freispruch in allen Sachen* und von der Gemeinde Y.________ eine Entschädigung von Fr. 2,6 Mio. und vom Kanton Zürich bzw. der KESB eine solche von Fr. 2 Mio. Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.