Citation: 8C_85/2015 E. 3

Es war schon im vorinstanzlichen Verfahren unbestritten, dass der Beschwerdeführer an bleibenden Unfallfolgen leidet und deshalb in seiner angestammten Tätigkeit als Anästhesist in einem Akutspital nicht mehr uneingeschränkt einsetzbar ist. Nicht mehr angefochten ist letztinstanzlich auch das Invalideneinkommen, welches von Verwaltung und Vorinstanz, ausgehend von einem zumutbaren Ganztagespensum in einer Verweistätigkeit (z.B. als Versicherungsmediziner), gestützt auf die Zahlen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) 2008, Tabelle TA11, männliche Angestellte mit universitärem Hochschulabschluss, Anforderungsprofil 1-2, auf Fr. 187'499.- festgesetzt wurde. Streitig ist hingegen das Valideneinkommen, welches gemäss Ansicht des Beschwerdeführers auf Fr. 360'687.- zu beziffern ist, entsprechend dem (auf das Jahr 2011 aufindexierten) Einkommen im Unfalljahr 2002. Uneinigkeit besteht schliesslich auch bezüglich der Höhe der Integritätseinbusse.