Citation: 1B_437/2013 E. 2

Am 23. September 2013 beantragte das Bezirksgericht Zofingen beim Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau die Verlängerung der Sicherheitshaft um sechs Monate. Dieses verlängerte mit Verfügung vom 30. September 2013 die Sicherheitshaft bis zum 30. März 2014, längstens jedoch bis zum Abschluss der Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht Zofingen. Gleichzeitig verfügte es, dass der Beschuldigte bis am 30. Oktober 2013 kein Haftentlassungsgesuch stellen könne. X.________ erhob gegen diese Verfügung am 1. Oktober 2013 Beschwerde. Die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau strich mit Entscheid vom 30. Oktober 20913 von Amtes wegen die verfügte Sperrfrist und wies die Beschwerde ab, soweit sie darauf eintrat. Sie führte zusammenfassend aus, dass sowohl hinsichtlich der Voraussetzungen des dringenden Tatverdachts wie auch der Fluchtgefahr auf die zahlreichen einschlägigen Ausführungen in den rechtskräftigen früheren Entscheiden verwiesen werden könne. Inwiefern die Vorbringen vom 26. September 2013 eine andere Beurteilung der Sicherheitshaft bewirken sollten, sei nicht ersichtlich. Soweit der Beschwerdeführer Anträge betreffend Akteneinsicht und Zuordnung eines neuen amtlichen Verteidigers stelle, sei darauf nicht einzutreten. Diese Vorbringen seien nicht Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens. Eine Sperrfrist könne nur bei einem Entscheid über ein bereits gestelltes Haftentlassungsgesuch verfügt werden. Die vorinstanzliche Verfügung sei daher von Amtes wegen entsprechend abzuändern.