Citation: 5A_677/2022 E. 6

6. Die Beklagte hat dem Kläger eine Parteientschädigung von Fr. 33'261.-- (inkl. Auslagen und MWST) zu bezahlen. B.c. Das Obergericht hiess die Berufung mit Entscheid vom 11. Juli 2022 teilweise gut. Anders als das Regionalgericht kam es zum Schluss, dass A.________ über ein Wohnrecht sowohl mit Bezug auf das Einfamilienhaus an der V.________strasse yyy als auch die Parterrewohnung an der V.________strasse zzz verfüge, welches sie aber nicht kumulativ, sondern bloss alternativ beanspruchen könne. Deshalb bestätigte das Obergericht die Dispositiv-Ziffer 1 des Regionalgerichts "im Sinne der Erwägungen" (Dispositiv-Ziff. 1), wies aber die Berufung im Übrigen ab, soweit darauf einzutreten war (Dispositiv-Ziff. 2). Die Anschlussberufung wies es ebenfalls ab (Dispositiv-Ziff. 3). Die Kostenregelung für das erstinstanzliche Verfahren liess das Obergericht unverändert (Dispositiv-Ziff. 4, 5 und 6). Die Gerichtskosten für das Berufungsverfahren setzte es auf Fr. 20'000.-- fest und auferlegte diese A.________ (Dispositiv-Ziff. 7). Die Gerichtskosten für das Anschlussberufungsverfahren von Fr. 20'000.-- auferlegte es B.________ (Dispositiv-Ziff. 8). Schliesslich verpflichtete das Obergericht B.________, A.________ für das oberinstanzliche Verfahren eine Parteientschädigung von Fr. 3'295.60 (inkl. Auslagen und MWST) zu bezahlen (Dispositiv-Ziff. 9).