Citation: 6B_306/2018 E. 3.5

3.5. Der Beschwerdeführer macht nunmehr zwar geltend, er sei grundsätzlich bereit, seine beiden Söhne in die Schweiz zurückzubringen (vgl. auch Beschwerde S. 9). Dennoch hat er gemäss den unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz bisher nichts unternommen, das zur Rückführung seiner Kinder hätte beitragen können. Vielmehr betont er auch in seiner Beschwerde vor Bundesgericht, dass er und seine Familie nach nigerianischem Recht alleine über den Wohnort seiner Söhne bestimmen können und schweizerische Sorgerechtsverhältnisse und -entscheide in Nigeria nicht anerkannt würden (Beschwerde S. 8). Er argumentiert zudem, bevor ihm die Nicht-Rückführung seiner Söhne zum Vorwurf gemacht werden könne, müsse mit der zuständigen Behörde vorgängig erarbeitet und abgeklärt werden, ob die Rückführung im Sinne des Kindeswohls sei (Beschwerde S. 10). Konkrete Gründe, weshalb der Verbleib seiner Söhne bei deren Mutter in der Schweiz mit dem Kindeswohl nicht vereinbar sein könnte, zeigt er jedoch nicht ansatzweise auf. Seine Argumentation beleuchtet daher im Gegenteil, dass dieser nach wie vor nicht gewillt ist, die Rückführung seiner Kinder zu ermöglichen, dies nunmehr unter dem Vorwand, die Rückführung könnte dem Kindeswohl widersprechen. Unter diesen Umständen ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz dem Beschwerdeführer in der Präsidialverfügung vom 21. Dezember 2017 vorwirft, er habe zu Unrecht keinerlei Bemühungen zur Rückführung seiner Kinder unternommen, und dessen Rechtsmittel angesichts des am 19. Juli 2017 ergangenen Bundesgerichtsurteils 6B_215/2017 für aussichtslos deklariert.