Citation: 9C_436/2016 E. 7.2.1

7.2.1. Die tatsächlichen Gegebenheiten stellen sich in Bezug auf die Bezahlung der Beiträge durch die B.________ AG nach Lage der Akten - unbestrittenermassen - wie folgt dar: Das Unternehmen wurde per 1. August 2006 als beitragspflichtige Arbeitgeberin bei der Beschwerdegegnerin erfasst. Die vierteljährlichen Pauschalrechnungen wurden in der Folge bis Ende 2007 jeweils termingerecht bezahlt. Erstmals war im Januar 2008 ein Zahlungsaufschub gewährt worden (Lohnbeiträge des vierten Quartals 2007), zahlbar bis Ende Februar 2008. Dieser Termin wurde eingehalten. Nach (verspäteter) Einreichung der Jahresabrechnung 2007 im März 2008 passte die Beschwerdegegnerin die jährlichen Pauschalrechnungen betraglich nach oben an und löste ab April 2008 monatliche Pauschalen aus. Anfangs April 2008 wurde für die Pauschalrechnungen Januar bis März 2008 abermals um einen Ratenplan ersucht, zahlbar bis Ende Mai 2008. Vor Ablauf dieses Ratenplans fragte das Unternehmen am 16. Mai 2008 um einen weiteren Aufschub nach. Dieser wurde betreffend einer Gesamtsumme von Fr. 208'827.30 (Lohnbeiträge 2007 sowie Januar bis Mai 2008) am 5. Juni 2008 bewilligt. Zwei erste Raten zu je Fr. 20'000.- wurden per 30. Juni und 31. Juli 2008 beglichen. Auf den Vorschlag des Unternehmens anfangs September 2008, monatlich jeweils Fr. 20'000.- bis zur Bezahlung der Gesamtsumme zu entrichten, ging die Beschwerdegegnerin mit einer nochmaligen Zahlungsvereinbarung vom 8. September 2008 über Fr. 288'454.50 (Lohnbeiträge Januar bis August 2008) ein. Weitere Leistungen blieben in der Folge aus.