Citation: 9C_502/2015 E. 3.2

3.2. Der vorinstanzlich gegen die Beschwerdeführerin eingereichten Klage liegt der Umstand zugrunde, dass die Vorsorgeeinrichtung B.________ mit Wirkung auf 23. September 2011 die gesamte verbliebene Freizügigkeitsleistung von Fr. 68'281.10 ausbezahlt hat. Es steht fest - und wird auch nicht bestritten -, dass das bei der Vorinstanz im Juni 2008 angehobene berufsvorsorgerechtliche Teilungsverfahren, welches das kantonale Gericht der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 18. Juni 2008 angezeigt und mit einem weiteren Schreiben vom 18. August 2011 in Erinnerung gerufen hatte, im Zeitpunkt der Ausrichtung der Freizügigkeitsleistung an B.________ immer noch hängig gewesen war. Der Streit um die ausbezahlte Freizügigkeitsleistung bezieht sich somit auf die scheidungsrechtlich vorgesehene Regelung der Vorsorgeguthaben. Wie das kantonale Gericht überdies zutreffend ausgeführt hat, ist in sachlicher Hinsicht erforderlich, dass die Streitigkeit die berufliche Vorsorge im engeren oder weiteren Sinne beschlägt. Dies ist dann der Fall, wenn sie spezifisch den Rechtsbereich der beruflichen Vorsorge betrifft und das Vorsorgeverhältnis zwischen einer anspruchsberechtigten Person und einer Vorsorgeeinrichtung zum Gegenstand hat. Der Rechtsweg nach Art. 73 BVG steht dagegen nicht offen, wenn die Streitigkeit ihre rechtliche Grundlage nicht in der beruflichen Vorsorge hat, selbst wenn sie sich vorsorgerechtlich auswirkt (BGE 141 V 170 E. 3 S. 172 f. mit Hinweisen). Ob eine sozialversicherungs- oder eine privatrechtliche Streitigkeit vorliegt, beurteilt sich auf Grund des Streitgegenstands, wie er sich aus den klägerischen Anträgen und Sachvorbringen ergibt (BGE a.a.O.; Urteil 9C_211/2008 vom 7. Mai 2008 E. 4.1 mit Hinweisen). Die gegen die Beschwerdeführerin eingereichte (Schadenersatz-) Klage der Beschwerdegegnerin hat einen vorsorgerechtlichen Aspekt, indem mit ihr die während des hängigen Teilungsverfahrens erfolgte Auszahlung der Freizügigkeitsleistung beanstandet wird. Eine sachliche Konnexität mit dem Bereich der beruflichen Vorsorge ist vor diesem Hintergrund ohne Weiteres zu bejahen (vgl. auch Urteil 9C_324/2013 vom 3. September 2013, in: SVR 2014 BVG Nr. 11 S. 35).