Citation: 5A_598/2023 E. 1

Vor dem Obergericht des Kantons Zürich ist berufungsweise das Scheidungsverfahren zwischen den Eltern (rubrizierte Parteien) hängig. Ihre Kinder C.________ und D.________ stehen unter der alternierenden Obhut und wurden bislang in der Schule E.________ in U.________ beschult. Die Mutter hat sie dort abgemeldet und plante einen Wegzug nach V.________. Das Obergericht hat mit Massnahmeentscheid vom 10. August 2023 der Mutter für die Dauer des Berufungsverfahrens verboten, den Aufenthaltsort von C.________ und D.________ an einen Wohnort zu verlegen, der den weiteren Schulbesuch an der Schule E.________ in U.________ bzw. der öffentlichen Schule am Wohnort des Vaters oder die Weiterführung der alternierenden Obhut verunmöglicht. Mit Beschwerde vom 17. August 2023 hat die Mutter verlangt, dass ihr für die Dauer des Berufungsverfahrens verboten werde, den Aufenthaltsort der Kinder an einen Wohnort zu verlegen, der den weiteren Schulbesuch an der Schule E.________ in U.________ bzw. der öffentlichen Schule am Wohnort der Mutter oder die Weiterführung der alternierenden Obhut verunmöglicht. Zudem hat sie eine entsprechende superprovisorische Anordnung verlangt. Mit Präsidialverfügung vom 18. August 2023 wurde der Antrag auf entsprechende superprovisorische Anordnung abgewiesen. In der Folge erklärte die Mutter mit Eingabe vom 1. September 2023, dass der Lebensmittelpunkt der Kinder sich immer in U.________ befunden habe und sie dort zwischenzeitlich in der öffentlichen Schule angemeldet worden seien, was auch der Vater akzeptiere; vor diesem Hintergrund sei das Beschwerdeverfahren gegenstandslos bzw. werde die Beschwerde zurückgezogen, soweit das Bundesgericht nicht von einer Gegenstandslosigkeit ausgehen sollte. Die Kosten seien der Gegenseite aufzuerlegen bzw. es sei von einer Kostenerhebung und vom Zuspruch von Parteientschädigungen abzusehen. Mit Stellungnahme vom 5. September 2023 äussert sich der Vater dahingehend, dass er damit einverstanden sei, wenn die Kinder die öffentliche Schule in U.________ besuchen würden; das Verfahren sei zufolge Rückzuges abzuschreiben, die Verfahrenskosten seien der Mutter aufzuerlegen und sie sei zu einer Parteientschädigung von Fr. 1'453.95 zu verpflichten.