Citation: C 144/02 16.09.2002 E. 1

Die Vorinstanz hat die gesetzlichen Bestimmungen und die Grundsätze zum normalen Betriebsrisiko (Art. 33 Abs. 1 lit. a AVIG), zur Branchen-, Berufs- oder Betriebsüblichkeit sowie zur saisonalen Bedingtheit von Arbeitsausfällen (Art. 33 Abs. 1 lit. b AVIG; ARV 1999 Nr. 10 S. 51 Erw. 4a mit Hinweis) zutreffend wiedergegeben. Richtig sind auch die Ausführungen über die Pflicht der Verwaltung zur Rückforderung zu Unrecht erbrachter Leistungen (Art. 95 Abs. 1 AVIG) sowie über die Rechtsprechung zur Wiedererwägung und prozessualen Revision (BGE 126 V 23 Erw. 4b, 46 Erw. 2b, 399 Erw. 1, 122 V 21 Erw. 3a, je mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass der Bundesrat den Begriff der saisonalen Beschäftigungsschwankungen durch Art. 54a AVIV (in Kraft seit 1. Januar 2000) konkretisiert hat. Danach gelten Beschäftigungsschwankungen als saisonal, wenn der Arbeitsausfall nicht höher ist als der durchschnittliche Arbeitsausfall derselben Periode aus den beiden Vorjahren. Damit sollen vor allem regelmässig wiederkehrende Arbeitsausfälle von der Kurzarbeitsentschädigung ausgeschlossen werden (BGE 121 V 374 Erw. 2a; nicht veröffentlichtes Urteil V. vom 7. August 2002, C 62/02).