Citation: 1C_279/2020 E. 4.3

4.3. Durch die Anrufung des Grundsatzes der Verhältnismässigkeit (Art. 5 Abs. 2 BV) ausserhalb eines Grundrechtseingriffs vermag der Beschwerdeführer nicht zu erreichen, dass das Bundesgericht die Rechtsanwendung frei prüft; es bleibt bei einer Willkürprüfung (vgl. BGE 141 I 1 E. 5.3.2; 138 I 378 E. 8.2). Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil ihr Verständnis zum Verhältnis von § 8 Abs. 1 lit. a und lit. b RBV # unter Angabe eines kantonsgerichtlichen Urteils vom 9. Juni 2010 begründet. Mit diesem Präjudiz setzt sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht auseinander. Er verweist zwar auf die von ihm behauptete Aussage eines Mitarbeiters des kantonalen Bauinspektorats, wonach zu vermeiden sei, dass das Terrain alle 30 Jahre aufgeschüttet werde und Maulwurfshügel entständen. Selbst wenn dieses Zitat zutreffen sollte, ändert dies aber unter Willkürgesichtspunkten nichts an der Zulässigkeit einer Einzelfallbetrachtung bei der Anwendung von § 8 Abs. 1 RBV #. Dass das Terrain auf Parzelle Nr. 1994 seit mehr als 30 Jahren unverändert besteht, bestreitet der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht substanziiert. Im Übrigen ist es auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die erwähnten Grundsätze unter Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts 1C_157/2016 vom 6. September 2016 herangezogen hat, obwohl jenes Urteil zur Rechtslage im Kanton Schwyz erging. Die vorliegend zur Diskussion stehenden kantonalen Normen lassen genügend Raum für eine Beurteilung anhand dieser Grundsätze.