Citation: U 94/06 10.11.2006 E. A

W.________, geboren 1966, arbeitete seit dem 6. Juli 1998 als Dachdecker bei der Firma L.________ SA und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 23. August 1998 stiess er mit seinem Motorroller (Vespa 125) gegen einen aus einem Parkplatz kommenden Personenwagen. Dabei zog er sich eine Verletzung des linken Fusses sowie eine Kniedistorsion rechts zu. Nach einer arthroskopischen Meniskus-Resektion bestand ab 21. Dezember 1998 wieder volle Arbeitsfähigkeit, worauf die SUVA den Fall abschloss. Am 25. September 1999 verunfallte W.________ erneut mit dem Motorroller, indem er in einen entgegenkommenden, nach links abbiegenden und das Vortrittsrecht missachtenden Personenwagen stiess. Nebst verschiedenen Kontusionen und Schürfungen erlitt er wiederum eine Distorsion des rechten Knies. Einige Tage nach dem Unfall traten zudem Schwindelbeschwerden auf, welche die bisherige Tätigkeit verunmöglichten. Auf den 30. Juni 2001 wurde das Arbeitsverhältnis aufgelöst. Die SUVA kam für die Heilbehandlung auf und richtete ein Taggeld aus. Dabei ging sie von dem in der Unfallmeldung des Arbeitgebers vom 5. Oktober 1999 angegebenen Monatslohn von Fr. 5200.- aus. Im Dezember 1999 erhielt die SUVA Kenntnis davon, dass der Versicherte seit dem 1. Februar 1999 lediglich noch während drei Tagen in der Woche zu einem Monatslohn von Fr. 3120.- gearbeitet hatte. Laut Bestätigung des Arbeitgebers vom 19. Dezember 2001 war die Arbeitszeitverkürzung im Hinblick auf eine vom Arbeitnehmer beabsichtigte Berufsausbildung mündlich vereinbart worden mit der Klausel, dass bei Arbeitsausfall wegen Krankheit, Unfall oder Militärdienst Anspruch auf den vollen Lohn bestand. Am 24. September 2002 teilte die SUVA dem Versicherten mit, das Taggeld hätte richtigerweise auf einem Lohn von Fr. 3120.- (x 13) berechnet werden müssen. Für die Zeit bis 30. Dezember 2001 werde auf eine Herabsetzung der Leistungen verzichtet. Für die Folgezeit werde das Taggeld im Sinne einer Kompromisslösung auf dem gesamten Verdienst im Jahr vor dem Unfall festgesetzt. Am 4. März 2004 erliess sie eine entsprechende beschwerdefähige Verfügung. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 12. Oktober 2004 ab.