Citation: 2P.239/2006 29.01.2007 E. 3

Diese Auslegung ist nicht zu beanstanden. 3.1 Die Integrationszulage beruht auf den SKOS-Richtlinien (vgl. deren einschlägige Kapitel C.2 "Integrationszulage [IZU] für Nicht-Erwerbstätige" und C.3 "Minimale Integrationszulage [MIZ]"), auf die in Art. 1 ABzUG/GR verwiesen wird. Danach soll über diese Zulage die berufliche Qualifizierung, Schulung und Ausbildung, die gemeinnützige oder nachbarschaftliche Tätigkeit sowie die Pflege von Angehörigen finanziell honoriert und gefördert werden. Die hier streitige minimale Integrationszulage betrifft Menschen, die sich um die Verbesserung ihrer Situation bemühen, aus gesundheitlichen Gründen aber nicht im Stande bzw. infolge mangelnder Angebote nicht in der Lage sind, eine besondere Integrationsleistung zu erbringen. Bei ihnen soll über diese finanzielle Anerkennung jene Ungerechtigkeit gemildert oder kompensiert werden, welche dadurch entstehen würde, dass die Betroffenen ohne Zulage materiell gleich behandelt würden wie passive Hilfesuchende, die sich nicht besonders um die Verbesserung ihrer Situation bemühen.