Citation: 5P.251/2006 16.08.2006 E. 1

1.1 Wird ein kantonales Urteil gleichzeitig mit staatsrechtlicher Beschwerde und mit Beschwerde gemäss Art. 19 SchKG angefochten, wird in der Regel der Entscheid über Letztere bis zur Erledigung der staatsrechtlichen Beschwerde ausgesetzt (Art. 57 Abs. 5 OG in Verbindung mit Art. 81 OG). Vorliegend bestehen keine Gründe, von dieser Praxis abzuweichen. 1.2 Die staatsrechtliche Beschwerde richtet sich gegen einen letztinstanzlichen kantonalen Nichteintretensentscheid über eine Kollokationsbeschwerde, mithin einen nicht zivilrechtlichen Endentscheid im Sinne von Art. 86 Abs. 1 OG. Unter diesem Gesichtpunkt ist die staatsrechtliche Beschwerde gegeben. 1.3 Beide Parteien richten sich gegen das gleiche Urteil, stellen die gleichen Anträge und tragen die gleiche Begründung vor, weshalb ihre Beschwerden zu verbinden und in einem Urteil zu behandeln sind. 1.4 Die Vorbringen der Beschwerdeführer sind nur zu prüfen, soweit sie den Begründungsanforderungen des Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügen. Demnach ist klar darzulegen, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern diese durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde prüft das Bundesgericht nur klar und einlässlich erhobene Rügen. Auf bloss appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 130 I 258 E. 1.3). Ebenso wenig setzt sich das Bundesgericht mit Sachverhaltsvorbringen auseinander, die nicht an eine konkrete Willkürrüge geknüpft sind.