Citation: 9C_122/2014 E. 3.2

3.2. Die Versicherte lässt geltend machen, die Vorinstanz habe sich nicht auseinandergesetzt mit der Kritik von Gutachter der Gutachtenstelle C.________, Dr. med. D.________, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie FMH, an der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch den Gutachter des Zentrums B.________, Dr. med. E.________, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie. Ihre Beanstandung, Dr. med. E.________ gebe keine Erklärung, weshalb die beschriebenen Veränderungen nicht im Zusammenhang mit den "HWS-Unfällen" stehen sollten, geht indessen ins Leere, weil angesichts der finalen Natur der Invalidenversicherung (BGE 120 V 95 E. 4c S. 102 unten f.; Ulrich Meyer, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 2. Aufl. 2010, S. 27 ff.) nicht entscheidend ist, ob die gesundheitlichen Beschwerden Unfallfolgen darstellen. Massgebend ist, dass Dr. med. E.________ den Diagnosen, welche anlässlich der MRI-Abklärungen vom 21. März 2011 (mehrsegmentale Diskushernien C4/5, C5/6 und C6/7 und assoziierte degenerative Aufbrauchbefunde im Sinne von Osteochondrosen, hyperostotischen Unkovertebralgelenkarthrosen und Spondylosen) sowie vom 26. Juni 2012 (insgesamt leichte, wahrscheinlich aber klinisch signifikante Progredienz der degenerativen Veränderungen C4/5, C5/6 und C6/7) gestellt worden waren, Rechnung trug und feststellte, dass die damals neurologisch formulierte Vermutung einer Beeinträchtigung neuraler Strukturen anlässlich seiner Untersuchung klinisch funktionell nicht gesehen werden konnte. Dass er die in den Jahren 2011 und 2012 wegen radikulärer Beschwerden erfolgte Behandlung nicht zusätzlich erwähnte, wie die Versicherte gestützt auf die Ausführungen des Dr. med. D.________ beanstandet, vermag nicht zu schaden. Im Übrigen stellte auch der Gutachter der Gutachtenstelle C.________, Dr. med. D.________, keine Zeichen eines neurologischen Kompressionssyndroms mehr fest. Zu Unrecht rügt die Beschwerdeführerin sodann, dass die Gutachter des Zentrums B.________ die cervikogenen Befunde nicht in die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung miteinbezogen hätten: So ist unter den Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt: "cervicovertebrales Syndrom mit/bei Mehretagendiskushernien C4/5, C5/6 und C6/7 mit assoziierten und dem Lebensalter vorauseilenden degenerativen Aufbrauchbefunden von mehrsegmentalen Osteochondrosen, Spondylosen und Unkovertebralarthrosen". Weiter hielten die Gutachter des Zentrums B.________ fest, dass der "relativ frühe und ausgeprägte mehrsegmentale HWS-Verschleissbefund" die statische Belastbarkeit der HWS und des Nackens beeinträchtige. Im Rahmen des Zumutbarkeitsprofils trugen die Gutachter des Zentrums B.________ diesen Befunden Rechnung, indem sie nur leichte und mittelschwere Tätigkeiten für möglich hielten (Heben, Tragen und Bewegen von Lasten limitiert auf 15 kg) und ausführten, dass Tätigkeiten in Zwangshaltungen für die HWS wie z.B. Bildschirmarbeiten und Tätigkeiten, welche mit repetitiven Bewegungsanforderungen an die HWS einhergehen, zu meiden seien. Demgegenüber seien gelegentliche/seltene Bildschirmarbeiten zumutbar, sofern sie nicht zu einem regelmässigen Bestandteil arbeitstäglicher Abläufe zählten. Ansonsten bestehen nach ausdrücklicher Feststellung der Gutachter des Zentrums B.________ keine Einschränkungen von Seiten des aktiven-passiven Bewegungsapparates. Angesichts dieser einlässlichen, präzisen und nachvollziehbaren gutachterlichen Würdigung ist der Vorwurf der Versicherten, im Gutachten des Zentrums B.________ vom 31. Januar 2013 seien die cervikogenen Befunde nicht einbezogen worden, unbegründet.