Citation: 6B_90/2007 30.05.2007 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer rügt eine Gehörsverletzung. Indem die Vorinstanz mit Bezug auf den Hergang des Verkehrsunfalls vom 23. Januar 2001 vollumfänglich auf das Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Zürich vom 4. November 2005 abgestellt und seine Beweisanträge auf Einvernahme weiterer Experten und auf Erstellung eines Obergutachtens abgewiesen habe, habe sie gegen Art. 29 Abs. 2 BV verstossen (Beschwerde S. 13 ff.). 3.2 Die Vorinstanz hat demgegenüber erwogen, aufgrund der Ausführungen im verkehrsdynamischen Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Zürich vom 4. November 2005 sei es rechtsgenügend erstellt, dass es sich beim Unfallgeschehen vom 23. Januar 2001 um einen gestellten Unfall gehandelt habe. Eine Einholung eines Obergutachtens sei deshalb obsolet (angefochtenes Urteil S. 50). 3.3 Der Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV umfasst unter anderem das Recht des Betroffenen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 126 I 15 E. 2a/aa; 124 I 49 E. 3a und 241 E. 2, je mit Hinweisen). Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör folgt, dass das Gericht rechtzeitig und formrichtig angebotene erhebliche Beweismittel abzunehmen hat (BGE 122 I 53 E. 4a mit Hinweisen). Dies verwehrt es ihm indes nicht, einen Beweisantrag abzulehnen, wenn es in willkürfreier Würdigung der bereits abgenommenen Beweise zur Überzeugung gelangt, der rechtlich erhebliche Sachverhalt sei genügend abgeklärt, und es überdies in willkürfreier antizipierter Würdigung der zusätzlich beantragten Beweise zur Auffassung gelangen durfte, weitere Beweisvorkehren würden an der Würdigung der bereits abgenommenen Beweise voraussichtlich nichts mehr ändern (BGE 130 IV 58 nicht publ. E. 4.2; 124 I 208 E. 4a; 122 II 464 E. 4a; 122 III 219 E. 3c; 122 V 157 E. 1d, je mit Hinweisen). 3.4 Gemäss den auf umfangreichen Untersuchungen basierenden Feststellungen im verkehrsdynamischen Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Zürich vom 4. November 2005 ist einzig ein gestellter Unfall plausibel (vorinstanzliche Akten act. 4/6 S. 11). Dem Beschwerdeführer ist ausdrücklich die Möglichkeit eingeräumt worden, den Gutachtern Ergänzungsfragen zu stellen (vgl. angefochtenes Urteil S. 47). Die einzige Frage der Verteidigung war, ob die Gutachter unter Ausklammerung der Antworten des Beschwerdeführers zum gleichen Resultat gekommen wären (vgl. angefochtenes Urteil S. 50). Diese Frage aber wird - wie die Vorinstanz zutreffend folgert - durch das Gutachten selbst unmissverständlich dahin gehend beantwortet, dass keine physikalisch sinnvollen Lösungen existierten, welche den vom Beschwerdeführer behaupteten Unfallhergang zu stützen vermöchten (vorinstanzliche Akten act. 4/6 S. 11). Inwiefern die Gutachter insoweit unhaltbare Hypothesen oder Annahmen getroffen hätten, substantiiert der Beschwerdeführer nicht. Vielmehr hat die Vorinstanz das eingeholte verkehrsdynamische Gutachten zu Recht als schlüssig erachtet. Aufgrund der überzeugenden Ausführungen der Gutachter sowie der erstellten Fotodokumentation (vorinstanzliche Akten act. 4/4) ergibt sich in klarer Weise, dass der Unfall vom 23. Januar 2001 inszeniert war. 3.5 Zusammenfassend ist deshalb festzuhalten, dass die Vorinstanz, ohne den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör zu verletzen, in antizipierter Beweiswürdigung die Anträge auf Befragung weiterer Experten und auf Einholung eines Obergutachtens abweisen konnte. Die Beschwerde ist somit auch in diesem Punkt abzuweisen.