Citation: 8C_295/2017 E. 6.4.2

6.4.2. Soweit sich die Vorbringen des Beschwerdeführers nicht ohnehin auf appellatorische Kritik beschränken, ist ihm entgegenzuhalten, dass keine Gründe ersichtlich sind, weshalb das kantonale Gericht von der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung gemäss Gutachten D.________/E.________ (E. 6.3 hievor) hätte abweichen sollen. Bei der Abschätzung der Folgen aus den diagnostizierten gesundheitlichen Beeinträchtigungen nimmt zuerst der Arzt Stellung zur Arbeitsfähigkeit (BGE 141 V 281 E. 5.2.1 S. 306 mit Hinweis). Eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit kann immer nur dann anspruchserheblich sein, wenn sie Folge einer Gesundheitsbeeinträchtigung ist, die fachärztlich einwandfrei diagnostiziert worden ist (BGE 141 V 281 E. 2.1 S. 285 mit Hinweis). Soweit der Versicherte ausführt, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit vermöge einzig die behandelnde Ärztin Dr. med. C.________ zu überzeugen, ist der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, wonach behandelnde Ärztinnen und Ärzte nicht nur in der Funktion als Hausärzte (BGE 135 V 465 E. 4.5. S. 470; 125 V 351 E. 3a/cc S. 353), sondern auch als spezialärztlich behandelnde Medizinalpersonen (vgl. SVR 2015 IV Nr. 26 S. 78 [8C_616/2014 E. 5.3.3.3], 2013 IV Nr. 40 S. 119 [8C_231/2013 E. 5.3], je mit Hinweisen; vgl. statt vieler auch: Urteile 8C_80/2017 E. 3.2 vom 20. April 2017; 8C_610/2016 vom 17. November 2016 E. 3.2, je mit Hinweisen) im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen mitunter eher zugunsten ihrer Patienten aussagen. Ausserdem ist bei der Frage der Zumutbarkeit einer Tätigkeit insofern eine objektive Betrachtungsweise massgebend, als es nicht auf das subjektive Empfinden der versicherten Person ankommen kann (BGE 141 V 281 E. 3.7.1 S. 295; Urteil 8C_303/2016 vom 18. Juli 2016 E. 6.1). Inwiefern die Vorinstanz den Untersuchungsgrundsatz gemäss Art. 43 Abs. 1 ATSG verletzt haben soll, ist nach dem Gesagten nicht ersichtlich.