Citation: H 164/00 12.10.2000 E. 1

1.- Wenn auch Beiträge für kantonale Familienzulagen streitig wären, könnte diesbezüglich auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht eingetreten werden, weil die Zulässigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gemäss Art. 128 OG in Verbindung mit Art. 97 OG und Art. 5 VwVG eine bundesrechtliche Verfügungsgrundlage voraussetzt (BGE 124 V 146 Erw. 1). Die angefochtenen Verfügungen betreffen indessen entgegen dem vorinstanzlichen Entscheid lediglich AHV-, IV- und EO-, nicht auch AlV- und FAK-Beiträge. Dies erhellt nicht nur aus dem Wortlaut der angefochtenen Verfügungen und aus einem an den Beschwerdeführer gerichteten Schreiben der Ausgleichskasse vom 14. April 1989 über dessen Beitragspflicht aus selbstständiger Erwerbstätigkeit, sondern steht auch in Übereinstimmung mit der objektiven Rechtslage. Als selbstständig Erwerbstätiger muss der Beschwerdeführer keine Beiträge an die Arbeitslosenversicherung (vgl. Art. 2 AVIG) und an die Familienausgleichskasse (vgl. Kinderzulagengesetz des Kantons Basel-Landschaft) bezahlen. Die streitigen Verfügungen beruhen denn auch auf einem Beitragssatz von insgesamt 9,5 %, der 7,8 % für die AHV-, 1,2 % für die IV- und 0,5 % für die EO-Beiträge entspricht (vgl. Art. 8 Abs. 1 AHVG, Art. 1bis Abs. 1 IVV und Art. 23a EOV in der 1990/91 geltenden Fassung), können sich mithin auf keine anderen Sozialversicherungszweige beziehen. Da die angefochtenen Verfügungen demnach keine kantonalen Familienzulagen betreffen und somit ausschliesslich auf Bundesrecht beruhen, kann auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde vollumfänglich eingetreten werden.