Citation: 1C_178/2015 E. 1.3

1.3. Gemäss Art. 89 Abs. 1 BGG ist zur Beschwerde legitimiert, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit dazu erhalten hat (lit. a), durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt ist (lit. b) und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat (lit. c). Verlangt ist somit neben der formellen Beschwer, dass Beschwerdeführende über eine spezifische Beziehungsnähe zur Streitsache verfügen und einen praktischen Nutzen aus der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids ziehen. Die Nähe der Beziehung zum Streitgegenstand muss bei Bauprojekten insbesondere in räumlicher Hinsicht gegeben sein. Ein schutzwürdiges Interesse liegt vor, wenn die tatsächliche oder rechtliche Situation der Beschwerdeführenden durch den Ausgang des Verfahrens beeinflusst werden kann (BGE 137 II 30 E. 2.2.2 S. 33). Nach der Rechtsprechung wird die Legitimation von Nachbarn in der Regel bejaht, deren Liegenschaften sich in einem Umkreis von bis zu rund 100 m befinden (vgl. BGE 140 II 214 E. 2.3 S. 219). Die Vorinstanz anerkannte in Anwendung der bundesgerichtlichen Praxis die Einsprache- und Beschwerdelegitimation beider Beschwerdeführenden, was von keiner Seite angefochten wird. Beide Beschwerdeführenden waren an den vorinstanzlichen Verfahren beteiligt, was im Übrigen erst durch die Rückweisung zu einem koordinierten Verfahren mit publikumswirksamer Eröffnung der Baubewilligungen an die Gemeinde durch das Bundesgericht ermöglicht wurde (gemäss dem Urteil 1C_236/2013 vom 4. Februar 2014).