Citation: 2C_50/2018 E. 5.4

5.4. Der Beschwerdeführer ist zwar verschuldet (gemäss Angaben des Betreibungsamts U.________ vom 13. Juni 2017 mit rund Fr. 73'000.--), doch bemühen er und seine Frau sich konkret und glaubwürdig darum, die Gläubiger nach und nach zu befriedigen. Beim Beschwerdeführer besteht eine Lohnpfändung von durchschnittlich Fr. 513.--, die es 2016 erlaubte, Fr. 12'432.30 an die Gläubiger zu verteilen. Seine Gattin trug ihrerseits gleichzeitig im Umfang von Fr. 27'767.30 zur Reduktion der gemeinsamen Schulden bei. Müsste der Beschwerdeführer das Land verlassen, könnte mit keinen Rückzahlungen mehr gerechnet werden; es bestünde zudem die Gefahr, dass die Familie des Beschwerdeführers ihrerseits auf ergänzende Sozialhilfeleistungen angewiesen wäre. Soweit die Vorinstanz hervorhebt, dass es im Jahr 2016 wieder zu Schulden bzw. Betreibungen gekommen sei, legt sie nicht dar, inwiefern es sich dabei tatsächlich um neue Schulden und nicht nur erneut in Betreibung gesetzte Verpflichtungen handelte; sie hält auch fest, dass die Verschuldung selbstverschuldet sei, ohne dies aber weiter zu begründen.