Citation: 1B_246/2013 E. 1

Zwischen Y.________ und X.________ kam es am Morgen des 28. Mai 2012 in einem Männerwohnheim in Basel zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung, anlässlich welcher X.________ multiple Stichverletzungen am rechten Oberarm, an der linken Hand sowie im Bereich des Halses resp. Schlüsselbeins links erlitt. In der Folge wurde gegen Y.________ ein Strafverfahren wegen Körperverletzung mit einem gefährlichen Gegenstand und gegen X.________ ein Verfahren wegen Tätlichkeit und Körperverletzung eröffnet. Am 9. August 2012 teilte die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt den Parteien mit, dass sie gedenke, im Rahmen des Strafverfahrens gegen Y.________ eine Konfrontationseinvernahme mit X.________ durchzuführen. Dieser liess mit Stellungnahme vom 20. August 2012 beantragen, die betreffende Einvernahme sei zu verschieben und Y.________ sei psychiatrisch zu begutachten; evtl. sei dieser im Falle einer Einvernahme von X.________ von der Teilnahme an dieser Einvernahme auszuschliessen. Mit Verfügung vom 21. August 2012 wies die Staatsanwaltschaft diese Anträge ab. In der Folge gelangte X.________ mit einer Beschwerde ans Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt. Dessen Präsident ist mit Entscheid vom 29. Mai 2013 mangels aktuellen Rechtsschutzinteresses auf die Beschwerde nicht eingetreten und hat die auf Fr. 500.-- bestimmten Verfahrenskosten dem Beschwerdeführer auferlegt.