Citation: 1C_7/2015 E. 3.3

3.3. Im von den Beschwerdeführern angerufenen Entscheid leitete das Bundesgericht aus dem Grundsatz der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet ab, dass Mobilfunkanlagen innerhalb der Bauzonen nur als zonenkonform betrachtet werden könnten, wenn sie im Wesentlichen Bauzonenland abdeckten (BGE 133 II 321 E. 4.3.1. und 4.3.2 S. 324 f.; vgl. auch: BGE 138 II 173 E. 5.3 S. 178). Das Bundesgericht relativierte diese Rechtsprechung in seiner späteren Praxis und führte in einem jüngeren publizierten Entscheid präzisierend aus, im ländlichen Bereich erfassten die Versorgungsgebiete von Mobilfunkanlagen oft neben Baugebieten auch verhältnismässig grosse Nichtbaugebiete. Befänden sich diese Anlagen im Baugebiet, beanspruchten sie kein Nichtbaugebiet und stünden im Einklang mit dem Grundsatz der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet. Aus diesem Grundsatz könne daher nicht abgeleitet werden, dass Mobilfunkanlagen in der Bauzone nur der lokalen Versorgung des Baugebiets dienen dürfen. Eine solche Beschränkung liesse für die Versorgung der Nichtbauzonen mit Mobilfunkdiensten grundsätzlich nur Mobilfunkanlagen ausserhalb der Bauzonen zu, was dem Grundsatz der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet widersprechen würde. Eine Mobilfunkanlage (in der Bauzone) verstosse daher nicht gegen Bundesumweltrecht, weil ihr Versorgungsgebiet flächenmässig erheblich mehr Land in der Nichtbauzone als in der Bauzone umfasse (BGE 141 II 245 E. 2.4 S. 250 mit Hinweisen).