Citation: 2C_1008/2021 E. 4.4

4.4. Es mag im Übrigen wohl zutreffen, dass der Beschwerdeführer vor dem Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung nicht verwarnt worden war. Das ist aber insbesondere unter Umständen wie den vorliegenden nicht dazu geeignet, gegen den ausgesprochenen Widerruf der Bewilligung oder die Wegweisung zu sprechen; eine vorgängige Verwarnung ist - gerade bei wie vorliegend schwerer Delinquenz - nicht zwingend (Urteil 2C_1024/2020 vom 19. Mai 2021 E. 7.2; vgl. E. 5.2 a.U). Kein Raum besteht aus demselben Grund auch für die mit Eventualbegehren beantragte Rückstufung auf eine Aufenthaltsbewilligung (BGE 148 II 1 E. 2.5; vgl. E. 5.3 a.U.) oder den im Subeventualbegehren gestellten Antrag.