Citation: 6B_924/2024 E. 2.4.4

2.4.4. Weiter verweist der Beschwerdeführer auf den Strafbefehl gegen seine Ehefrau. Dieser belege, dass sie gefahren sei. Die Schlussfolgerung, dass er den Personenwagen gelenkt habe, sei daher unhaltbar. Auch diese Rüge ist unbegründet. Es trifft zu, dass die Ehefrau mit Strafbefehl vom 27. Juli 2022 zu einer Busse von Fr. 150.-- verurteilt wurde. Ihr wurde vorgeworfen, dass sie "n'a pas fait les formalités afin d'obtenir un permis de conduire suisse alors qu'elle est établie régulièrement sur notre territoire depuis plus de 1 an". Daraus ist nicht abzuleiten, dass die Ehefrau in dem Moment am Steuer sass, als der Personenwagen am 20. Juli 2022 um 00:20 Uhr angehalten wurde. Vielmehr wird im Strafbefehl betont, dass die Ehefrau seit mehr als einem Jahr in der Schweiz angesiedelt ist, ohne einen schweizerischen Führerausweis beantragt zu haben. Bereits die Erstinstanz erklärte schlüssig, weshalb der Beschwerdeführer aus dem Strafbefehl gegen seine Ehefrau nichts ableiten kann. So ergebe sich aus der Anzeige der Grenzbeamten und den Einvernahmen des Zeugen, dass die Ehefrau den Personenwagen nach der Anhaltung beim Restaurant U.________ zuerst zum Zollamt und dann weiter nach Hause gelenkt habe. Nur schon gestützt darauf habe der Strafbefehl gegen sie ausgestellt werden können.