Citation: 9C_306/2024 E. 2.4.2

2.4.2. Weiter hat das kantonale Gericht erwogen, sowohl die RKK als auch das kantonale Steueramt hätten "für das Steuerjahr 2020" Kirchensteuer erhoben. Dies beruhe darauf, dass neu der Kanton die Kirchensteuer einfordere und gleichzeitig eine Umstellung von der Vergangenheits- zur Gegenwartsbesteuerung erfolgt sei. Die jeweilige Kirchensteuer betreffe unterschiedliche Bemessungsjahre (d.h. unterschiedliches Steuersubstrat) und werde in unterschiedlichen Jahren fällig. Die "zweimalige" Erhebung der Kirchensteuer "für das Steuerjahr 2020" verletze weder das Legalitätsprinzip noch das Willkürverbot oder den Verhältnismässigkeitsgrundsatz. Die Beschwerdeführer erblicken in der "zweimaligen" Erhebung der Kirchensteuer "für das Steuerjahr 2020" und in der entsprechenden gesetzlichen Regelung "annähernd (ein) Sakrileg" resp. ein "Unding" und Willkür. Sie beschränken sich dabei auf eine appellatorische Kritik, ohne auf die entscheidenden vorinstanzlichen Erwägungen einzugehen und substanziiert eine willkürliche Rechtsanwendung (vgl. dazu BGE 142 V 513 E. 4.2) darzutun.