Citation: 6B_1158/2016 E. 2.3

2.3. Des Weitern verlangt die Beschwerdeführerin eine erneute Befragung von bereits polizeilich einvernommenen Auskunftspersonen. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz sei durchaus wesentlich, ob jene das Unfallfahrzeug gesehen hätten. Falls keine der Personen das Unfallfahrzeug habe erkennen können, sei dieses vermutlich entweder mit sehr hoher Geschwindigkeit oder ohne Licht gefahren. Die Vorinstanz führt aus, die Aussagen der Auskunftspersonen seien weder in sich stimmig noch stimmten sie miteinander überein. Wenn die Augenzeugen das Fahrzeug des Beschuldigten offenkundig erst im letzten Moment wahrgenommen hätten, so müsse dies nicht zwangsläufig auf eine überhöhte Geschwindigkeit des Beschuldigten zurückzuführen sein; ebensogut sei es möglich, dass die Auskunftspersonen - angesichts starken Regens - dem Geschehen auf der Strasse wenig Beachtung schenkten. Die Beschwerdeführerin setzt sich auch unter diesem Aspekt nicht rechtsgenüglich mit den vorinstanzlichen Überlegungen auseinander: Sie begründet nicht, weshalb die Schlussfolgerung, eine erneute Befragung werde am Beweisergebnis nichts ändern, nicht standhalten sollte (zu den Voraussetzungen der antizipierten Beweiswürdigung: BGE 141 I 60 E. 3.3 S. 64), und weshalb die Vorinstanz den potentiellen Erkenntnisgewinn aus dem nicht abgenommenen Beweisantrag (vgl. Art. 318 Abs. 2 StPO) verkannt haben sollte. Die Beschwerde kann auch insoweit nicht an die Hand genommen werden.