Citation: 8C_725/2019 E. 6.1

6.1. Gemäss Vorinstanz sind in gesundheitlicher Hinsicht die seit Geburt bestehende, medikamentös behandelte Carnitin-Aufnahmestörung, eine stabilisierte psychische Symptomatik mit verbleibenden Einschränkungen im Arbeitstempo und in der Umstellungsfähigkeit und ein allergisches Asthma, bestehend seit der Kindheit, sowie eine saisonale Rhinokonjunktivitis bei allergischer Veranlagung zu berücksichtigen. Sämtliche gesundheitlichen Beeinträchtigungen hätten bereits vor Antritt der Lehre bestanden. Weshalb insbesondere die asthmatischen Beschwerden erst kurz vor dem Lehrabschluss derart in Erscheinung getreten sein sollten, dass die Tätigkeit plötzlich nicht mehr zumutbar wäre, sei nicht einzusehen. Das kantonale Gericht erachtete eine Arbeitsfähigkeit in dem vom Beschwerdeführer ursprünglich gewünschten Beruf eines Pferdewarts als gegeben. Es stützte sich dabei auf die Stellungnahme des RAD, die zu den Berichten der behandelnden Fachpersonen des Spitals C.________, des KJPD und der Spezialärzte des Spitals F.________ (Pneumologe, EFL-Fachärzte für Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie sowie Physikalische Medizin und Rehabilitation) erstattet worden war (Bericht vom 7. Dezember 2017).