Citation: 6B_75/2024 E. 5.3

5.3. Soweit die Vorbringen des Beschwerdeführers den qualifizierten Begründungsanforderungen knapp genügen, sind sie nicht geeignet, Willkür in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung darzulegen. Die Vorinstanz würdigt die vorhandenen objektiven Beweise und gelangt zum Schluss, dass diese die sich stellenden Beweisfragen für sich alleine nicht zu beantworten vermögen, jedoch auch nicht von unwesentlicher Bedeutung seien (Urteil S. 10 f.). Entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers misst die Vorinstanz damit der polizeilichen Untersuchung nicht wenig Wert bei. Zwar ist nachvollziehbar, wenn sich der Beschwerdeführer daran stört, dass die auf dem Balkon aufgefundenen Blutanhaftungen nicht ausgewertet wurden; dies führt jedoch nicht dazu, dass die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung schlechterdings unhaltbar ist. In der Folge würdigt die Vorinstanz die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 ausführlich und gelangt nachvollziehbar zum Schluss, dass diese Aussagen als erlebnisbasiert, zahlreiche Realkennzeichen enthaltend, frei von Lügensignalen, konstant und in Einklang stehend mit den objektiven Beweismitteln, mithin als sehr glaubhaft erscheinen. Die Vorinstanz erwägt weiter, die konstanten Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 würden überdies durch die Aussagen der Zeugin abgerundet (Urteil S. 11 ff.). Mit seinem Vorbringen, es gebe sehr viele Unstimmigkeiten und Ungereimtheiten, die nicht beachtet worden seien, vermag der Beschwerdeführer keine Willkür in der vorinstanzlichen Würdigung der Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 aufzuzeigen. Die Vorinstanz setzt sich insbesondere auch mit dem Umstand auseinander, dass die Beschwerdegegnerin 2 anlässlich der polizeilichen Intervention am Tatabend nichts über einen Vorfall auf dem Balkon erzählte, und erst am Folgetag erklärte, sie wolle nun Anzeige erstatten. Die Vorinstanz gelangt willkürfrei zum Schluss, der Beschwerdeführer könne daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten bzw. das Verhalten der Beschwerdegegnerin 2 sei nachvollziehbar (Urteil S. 11 f.). Bezüglich der vom Beschwerdeführer aufgeworfenen Frage, wie ein Druckfleck entstehen könne, wenn er die Beschwerdegegnerin 2 angeblich hochgehoben habe, ist festzuhalten, dass sich aus den von ihm angegebenen Passagen des vorinstanzlichen Urteils nicht ergibt, dass die Beschwerdegegnerin 2 je angegeben habe, er habe sie hochgehoben. Vielmehr soll er sie gemäss ihren Aussagen (rücklings) geschoben und an das Balkongeländer gedrückt haben, was gemäss Ausführungen im rechtsmedizinischen Gutachten zur körperlichen Untersuchung der Beschwerdegegnerin 2 zu einem Druckfleck im unteren Rückenbereich führen kann (vgl. Urteil S. 10). Schliesslich würdigt die Vorinstanz die Aussagen der Zeugin und des Beschwerdeführers, wozu sich dieser nicht äussert, und gelangt zum Schluss, dass auf die stimmigen und glaubhaften Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 abzustellen ist, die zwanglos mit den objektiven Beweismitteln in Einklang stehen und durch die Aussagen der Zeugin abgerundet werden, während die Aussagen des Beschwerdeführers als unglaubhaft zu werten sind und als Schutzbehauptung abgetan werden müssen (Urteil S. 16 ff.). Diese vorinstanzliche Würdigung, mit der sich der Beschwerdeführer lediglich rudimentär auseinandersetzt, ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden. Auch erweist sich die Kritik des Beschwerdeführers, wonach sich die Vorinstanz im Rahmen der rechtlichen Würdigung selbst widerspreche, als unbegründet. Während es beim ersten (unvollständigen) Zitat um die Frage geht, ob der Beschwerdeführer sich bzw. die Situation noch unter Kontrolle hatte (was die Vorinstanz verneint), erwägt die Vorinstanz bei der zweitgenannten Passage, dass der Körperschwerpunkt der Beschwerdegegnerin 2 noch auf dem Balkon war, und diese auf dem Balkon gelandet wäre, wenn der Beschwerdeführer sie losgelassen hätte (vgl. Urteil S. 22 f.).