Citation: 5A_677/2022 E. 3.2.2

3.2.2. Die Beschwerdeführerin wendet ein, der Beschwerdegegner habe seinen behaupteten Anspruch stets auf die angebliche Verletzung seiner Eigentumsrechte gestützt, was offensichtlich auch sachverhaltsmässig keine vertragliche Anspruchsgrundlage darstelle. Mit diesem Vorhalt widerspricht sie der vorinstanzlichen Darlegung des Prozesssachverhalts. Hierfür bedürfte es einer tauglichen Sachverhaltsrüge. Die Beschwerdeführerin belässt es bei einer blossen Behauptung, legt aber nicht in einer den Anforderungen an eine Sachverhaltsrüge genügenden Weise dar, weshalb die Feststellung des Obergerichts, der Beschwerdegegner habe angegeben, dass es sich um vertragliche Schadenersatzansprüche aus der Verletzung der Vereinbarung vom 10. Januar/30. April 2014 durch die Beschwerdegegnerin handle, offensichtlich unrichtig sein soll. Damit bleibt es bei der für das Bundesgericht verbindlichen Feststellung (vgl. E. 2.2).