Citation: 1P.120/2001 29.03.2001 E. 4

4.- a) Der Beschwerdeführer wirft dem Obergericht willkürliche Beweiswürdigung vor. Das Obergericht hält die Beweislage indessen zu Recht für erdrückend, die Willkürrüge grenzt an Trölerei: Die Aussage von M.________ belastet den Beschwerdeführer schwer, und dieser bringt in der staatsrechtlichen Beschwerde nicht einen stichhaltigen Grund dafür vor, weshalb das Abstellen auf diese Aussage unhaltbar sein sollte. Das Video der Überwachungskamera zeigt eindrücklich, wie intensiv M.________, S.________ und der Beschwerdeführer zunächst beim Tischfussball-Kasten diskutierten und in der Folge immer wieder miteinander gesprochen und den Blickkontakt zueinander gesucht haben. Es kann keine Rede davon sein, dass das Obergericht in Willkür verfiel, indem es das Geschehen als gemeinsame Vorbereitung des Überfalls interpretierte und dem Beschwerdeführer nicht abnahm, dass er nur zum Spielen in den Salon gekommen sei und nicht bemerkt hätte, wie sich der in unmittelbarer Nähe von ihm stehende M.________ eine Maske überzog. Die Aufsichtsperson hatte denn auch nie einen Zweifel daran, dass die drei "Spieler" zusammengehörten. Der Beschwerdeführer überzieht die obergerichtliche Beweiswürdigung in weitschweifiger Weise mit appellatorischer Kritik, indem er einzelne Schlüsse des Obergerichts anzweifelt oder die Beweise anders würdigt, als dieses tat, ohne konkret darzutun, weshalb ein bestimmter Schluss oder eine bestimmte Feststellung offensichtlich unhaltbar oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen soll und weshalb dies die Beweiswürdigung im Ergebnis als unhaltbar erscheinen lässt. Dass der Beschwerdeführer die obergerichtliche Beweiswürdigung mit (über-)harten, den gebotenen Anstand teilweise missachtenden Worten abqualifiziert, ändert nichts daran, dass seine Kritik in der Substanz rein appellatorisch ist. Das genügt Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht, weshalb darauf nicht einzutreten ist. b) Durfte das Obergericht die Berufung in haltbarer Weise aufgrund der bereits erhobenen Beweise abweisen, konnte es ohne Verletzung des rechtlichen Gehörs auf die Erhebung weiterer Beweise verzichten. Insbesondere ist nicht ersichtlich, weshalb eine erneute Befragung von M.________ verfassungsrechtlich geboten gewesen wäre, wurde dieser doch im Laufe der Untersuchung wiederholt befragt und an der erstinstanzlichen Verhandlung mit dem Beschwerdeführer konfrontiert. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers ist das Obergericht auch seiner Begründungspflicht nachgekommen, lässt sich doch dem angefochtenen Urteil ohne weiteres und nachvollziehbar entnehmen, aus welchen Gründen es von der Schuld des Beschwerdeführers überzeugt ist. Die Gehörsverweigerungsrügen sind unbegründet.