Citation: 5A_462/2007 11.03.2008 E. 5

5.1 Bezüglich der Einkommenssituation auf Seiten des Beschwerdeführers hat das Obergericht festgehalten, dieser habe bereits während des Eheschutz- und dann auch noch während des Scheidungsverfahrens seine Arbeitsstelle sehr oft gewechselt, wobei der Bruttolohn immer leicht gesunken sei. Heute verdiene der Beschwerdeführer als Mechaniker brutto Fr. 72'000.-- im Jahr. Auf die stetige Verschlechterung der Einkommenslage angesprochen, habe er erklärt, er habe psychische Probleme gehabt und sich in Therapie begeben müssen; bei der früheren Arbeitgeberin habe er Schwierigkeiten bekommen, er habe dann etwas anderes gefunden und dabei versucht, das Einkommen in gleicher Höhe zu halten; am Arbeitsplatz habe er aber nicht zu leisten vermocht, was abgemacht gewesen sei, so dass er das Angebot als Mechaniker angenommen habe; jetzt gehe es ihm psychisch besser, er müsse nicht für andere schauen. Die Vorinstanz hält dafür, dass mit dem definitiven Abschluss des Scheidungsverfahrens sich der angebliche psychische Druck erheblich verringern dürfte, so dass der gut ausgebildete Beschwerdeführer seinen Arbeitseinsatz werde steigern können. Es sei nicht ausgeschlossen, dass er bereits wieder eine besser bezahlte Arbeitsstelle bei seiner jetzigen Arbeitgeberin in Aussicht habe, sei es doch eher erstaunlich, dass ein "gewöhnlicher" Mechaniker, der nicht im Aussendienst tätig sei, ein Geschäftsauto zur Verfügung habe. Dem Beschwerdeführer sei unter den angeführten Umständen ein Nettoeinkommen von monatlich Fr. 8'000.-- anzurechnen. 5.2 Dass die tatsächlichen Annahmen der Vorinstanz zu seinem Einkommen willkürlich wären, macht der Beschwerdeführer selbst nicht geltend. Seine Vorbringen, es handle sich bei diesen Annahmen um reine Spekulationen und es sei nicht einzusehen, weshalb sich verschiedene Unternehmen dazu hergäben, ihm einen schlechteren Vertrag zu geben und dann einen besseren in Aussicht zu stellen, sind denn auch nicht geeignet, die vorinstanzlichen Annahmen als vollkommen unhaltbar erscheinen zu lassen. Das Gleiche gilt für das zu den obergerichtlichen Ausführungen betreffend die vom Beschwerdeführer geltend gemachten psychischen Probleme Vorgebrachte. Gegen den Gedankengang der Vorinstanz ist im Übrigen insofern nichts einzuwenden, als bei einer Belastung durch das Scheidungsverfahren davon ausgegangen werden durfte, dass nach dessen Abschluss sich die psychische Verfassung des Beschwerdeführers verbessern werde, was sodann eine Steigerung des Arbeitseinsatzes bis auf das frühere Niveau ermöglichen werde.