Citation: 6B_56/2024 E. 2.5.5

2.5.5. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz lasse willkürlich unberücksichtigt, dass I.________ die ausgeführte E-Banking-Transaktion vom 8. März 2013 als Fehler der Bank G.G.________ bezeichnet habe. Auf seine Intervention hin habe die Bank am 13. Dezember 2013 den ihr unterlaufenen Fehler schliesslich korrigiert. Aus den Angaben der Bank G.G.________ müsse der Schluss gezogen werden, dass er nicht wissentlich und willentlich eine Überweisung auf sein Privatkonto getätigt habe. Ansonsten hätte er den Fehler der Bank vorausahnen und in seine Tathandlung miteinbeziehen müssen, was absurd sei. Es sei gerichtsnotorisch bzw. zähle zum Allgemeinwissen, dass die Bank in einer solchen Konstellation die Zahlung zurückweise (Beschwerde Ziff. III.6c S. 16-18). Die Vorinstanz klammert die Aussagen des Bankleiters I.________ nicht aus, sondern hält ausdrücklich fest, dass gemäss der vom Zeugen geschilderten Praxis die Bank H.G.________ das Geld am 8. März 2013 nicht hätte überweisen sollen bzw. dürfen, weil die Abweichung zwischen der Empfangsadresse einerseits (Name der Beschwerdegegnerin 2) und dem Berechtigten des Empfängerkontos andererseits (Name des Beschwerdeführers) relativ gross gewesen sei (Urteil E. 4.4.5 S. 19 f.). Sie kommt jedoch zum Schluss, dass diese Angaben der Bank keine relevanten Zweifel am angeklagten Sachverhalt hervorrufen könnten. Es lasse sich nicht belegen, dass der Beschwerdeführer hinsichtlich der Überweisung vom 8. März 2013 versehentlich gehandelt haben müsse. Insbesondere sei möglich, dass er die Praxis der Bank nicht gekannt habe und deshalb davon ausgegangen sei, diese stelle lediglich auf die IBAN-Nummer ab (Urteil E. 4.4.5 S. 21). Diese Argumentation ist schlüssig. Daran ändert auch nichts, wenn der Beschwerdeführer behauptet, jede (r) habe schon erlebt, dass die Zahlung unter solchen Umständen von der Bank zurückgewiesen werde (Beschwerde Ziff. III.6c S. 17). Die Vorinstanz hält dem überzeugend entgegen, dass auch die Bank G.G.________ gemäss ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen grundsätzlich lediglich auf die IBAN-Nummer abstelle, ohne die weiteren Daten abzugleichen, wobei es in ihrem Ermessen liege, Letzteres gleichwohl zu tun (Urteil E. 4.4.5 S. 21). Wenn der Beschwerdeführer im Weiteren selbst darauf hinweist, dass der Zeuge I.________ nicht sicher gewesen sei, wie andere Banken einen solchen Fall handhaben würden (Beschwerde III.6c S. 17), bekräftigt dies die Auffassung der Vorinstanz. Ohne in Willkür zu verfallen, durfte sie in Anbetracht der von ihr aufgeführten Indizien (vgl. vorstehend E. 2.4.3) zum Schluss gelangen, dass der Beschwerdeführer für die Transaktion vom 8. März 2013 bewusst und nicht versehentlich die IBAN-Nummer seines Privatkontos angab, damit der Betrag von Fr. 8'617.70 ihm gutgeschrieben wurde.