Citation: 1B_288/2023 E. 4.1

4.1. Betreffend die von der Vorinstanz bejahte Wiederholungsgefahr bringt der Beschwerdeführer vor, die Staatsanwaltschaft habe ihn mit einer Täuschung in der Rechtsbelehrung ("Körperverletzung" statt "versuchte schwere Körperverletzung") dazu verleitet, Aussagen zu machen, die er mit einer korrekten Rechtsbelehrung nicht gemacht hätte. Seine erste Einvernahme sei somit nicht verwertbar und daher aus den Akten zu entfernen. Aus den gemachten Aussagen sei abgeleitet worden, dass er an einer psychischen Störung leiden könnte, weshalb ein Gutachten eingeholt worden sei. Das eingeholte Gutachten sei als Folge der Unverwertbarkeit der ersten Einvernahme ebenfalls nicht verwertbar. Auf das ohnehin nicht qualitative Gutachten könne dementsprechend nicht abgestellt werden. Die von der Vorinstanz angenommene Wiederholungsgefahr sei somit nicht belegt.