Citation: 1C_199/2016 E. 2.1

2.1. Das Obergericht legt in seiner Vernehmlassung dar, die Fotos seien im Beisein der Parteien am Augenschein gemacht und der Beschwerdeführerin nach Eröffnung des Urteils - aber noch vor Beschwerdeerhebung bei Bundesgericht - ausgehändigt worden; diese habe sich somit in ihrer Beschwerdeschrift vor Bundesgericht dazu äussern können. Im Übrigen habe die Beschwerdeführerin vor Obergericht mit ihrem Begehren vom 27. November 2014 um Fristerstreckung stillschweigend auf eine mündliche Verhandlung verzichtet. Das Obergericht habe sich deshalb - entsprechend seiner langjährigen Praxis - als berechtigt angesehen, die Sache unmittelbar im Anschluss an den Augenschein zu entscheiden.