Citation: 2C_529/2019 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz begründet die Anwendbarkeit des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (Freizügigkeitsabkommen, FZA; SR 0.142.112.681) damit, dass die Ehefrau des Beschwerdeführers als Staatsangehörige Tschechiens in den Geltungsbereich des Freizügigkeitsabkommen falle. Solange die Ehe formell bestehe, komme dem Beschwerdeführer daher - ungeachtet seiner eigenen Staatsangehörigkeit - in Anwendung von Art. 7 lit. d FZA und Art. 3 Anhang I FZA ein Aufenthaltsrecht in der Schweiz zu (vgl. E. 2.2 des angefochtenen Urteils). Die vorinstanzliche Auffassung ist nicht zu beanstanden (vgl. BGE 144 II 1 E. 3.1 S. 4 f.; 130 II 113 E. 8 S. 127 ff.; 139 II 393 E. 2.1 S. 395), weshalb die Vorinstanz zu Recht das Freizügigkeitsabkommen angewendet hat.