Citation: 5A_399/2007 04.03.2008 E. 3

3.1 Gemäss Art. 7a Abs. 3 SchlT ZGB gelangt vorliegend Art. 153 aZGB zur Anwendung, der unter bestimmten Voraussetzungen die Aufhebung oder Herabsetzung einer Bedürftigkeitsrente vorsieht. Nach gefestigter Rechtsprechung unterliegen indessen alle Unterhaltsrenten, ob sie auf Art. 151 oder auf 152 aZGB beruhen, der Herabsetzung gemäss Abs. 2 von Art. 153 aZGB (vgl. dazu BGE 117 II 359 E. 4 S. 363 ff.). 3.2 Ein Begehren um Abänderung der Unterhaltsregelung kann nur Erfolg haben, wenn dem Unterhaltspflichtigen der Nachweis gelingt, dass sich sein Einkommen und Vermögen seit der Scheidung in erheblichem, dauerndem und im Scheidungszeitpunkt nicht voraussehbarem Mass geändert hat (BGE 118 II 229 E. 2; 117 II 211 E. 5a S. 217, je mit Hinweisen). Ob diese Voraussetzungen im konkreten Fall gegeben sind, muss anhand eines Vergleiches zwischen der Situation zur Zeit der Abänderungsklage und der Sachlage im Zeitpunkt der Scheidung, d.h. mit den damals bestehenden und den mit erheblicher Wahrscheinlichkeit voraussehbaren Verhältnissen ermittelt werden. 3.3 Vorliegend hat bereits die Beschwerdegegnerin eingesehen, dass sich die Verhältnisse auf Seiten des Beschwerdeführers erheblich und dauernd verändert haben, und entsprechende Zugeständnisse gemacht. Gestützt darauf hat der erste Richter eine empfindliche Herabsetzung der Unterhaltsbeiträge angeordnet. Die Grundsatzfrage, ob eine Veränderung stattgefunden hat, stellt sich mithin nicht mehr. Strittig ist hingegen weiterhin, wie weit die eingetretene Veränderung in den Verhältnissen des Beschwerdeführers zu einer Herabsetzung der von ihm geschuldeten Unterhaltsbeiträge führen muss: Nach Auffassung der kantonalen Gerichte ist dies nur soweit der Fall, als die Unterhaltsgläubigerin dazu eingewilligt hat. Der Beschwerdeführer hat aber eine vollumfängliche Aufhebung seiner Verpflichtung bzw. vor Bundesgericht neu deren Herabsetzung auf monatlich Fr. 500.-- (bis Februar 2012) verlangt.