Citation: 6B_865/2020 E. A

Am 31. Mai 2019 wurde die Geschwindigkeit des Fahrzeugs mit dem Kontrollschild SZ xxxxxx in Baar von einem halbstationären Überwachungssystem mit 66 km/h statt der erlaubten 60 km/h gemessen. Der in der Folge beanzeigte A.________, einziges Verwaltungsratsmitglied der Halterin des Fahrzeugs, wendete ein, das Messgerät sei nicht gewartet worden. Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug vom 19. August 2019 wurde A.________ wegen einfacher Verletzung der Verkehrsregeln mit Fr. 40.-- gebüsst. Auf seine Einsprache hin eröffnete die Staatsanwaltschaft eine Strafuntersuchung, welche sie am 22. November 2019 mit der Begründung einstellte, dass der Beschuldigte aufgrund der schlechten Bildqualität der Radaraufnahme nicht als verantwortlicher Lenker identifiziert werden könne. Mit Eingabe an das Obergericht des Kantons Zug beantragte A.________ sinngemäss, ihm seien für das Untersuchungsverfahren Fr. 1'500.-- als Genugtuung, Reisespesen, Aufwandentschädigung und Rechtsauskunft zuzusprechen. Das Obergericht wies die Beschwerde am 15. Juli 2020 ab.