Citation: 4A_664/2015 E. 4.2.6

4.2.6. Zusammenfassend ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die unentgeltliche Rechtspflege lediglich teilweise, im Fr. 60'000.-- übersteigenden Betrag, gewährt hat. Der Beschwerdeführer hat so auch Anspruch auf Verbeiständung durch einen Anwalt. Es ist daher nicht ersichtlich, dass das Prinzip der Waffengleichheit verletzt sein soll, wie der Beschwerdeführer geltend macht. Seine Argumentation würde bedeuten, dass einer Partei, hinter deren Gegenpartei - nach seinen Worten - ein "milliardenschwerer Versicherungskonzern" steht, die vollumfängliche unentgeltliche Rechtspflege gewährt werden müsste trotz teilweise fehlender Bedürftigkeit. Das würde im Ergebnis auf eine Bevorzugung gegenüber jener teilweise bedürftigen Partei hinauslaufen, die einer "gewöhnlichen" Gegenpartei gegenübersteht.