Citation: 6B_295/2024 E. 2.7

2.7. Zudem bemängelt der Beschwerdeführer die vorinstanzlichen Erwägungen bezüglich seiner Bekleidung als willkürlich. So sei auf der Messfotografie ersichtlich, dass der Täter einen dunklen Helm mit einem dicken weissen Balken vom Stirn- bis zum Nackenbereich sowie im Bereich des Kinns getragen habe. Seine zu Protokoll gegebene Aussage, er habe einen gänzlich schwarzen Helm getragen und sich deshalb als Täter ausschliessen können, sei alles andere als verdächtig oder fragwürdig. Die Vorinstanz erwägt, das Aussageverhalten des Beschwerdeführers zu seiner Bekleidung sei auffallend gewesen. Wäre er tatsächlich nicht der Fahrer auf dem Radarfoto gewesen, so schiene es unlogisch, dass er keine detaillierten Angaben zu seinem Outfit, dessen Herkunft und dessen Verbleib habe machen wollen. Diese Details hätten ihn nämlich entlasten können. Hingegen sei er äusserst wage und ausweichend geblieben. Überdies habe er zu seinem Helm widersprüchliche Aussagen gemacht. Einerseits habe er sich als Täter ausschliessen können, weil er einen gänzlich schwarzen Helm getragen habe. Andererseits habe er jedoch nicht mehr gewusst, ob der Helm eine Aufschrift gehabt habe. Ferner sei auch unglaubhaft, dass er sich angesichts der drohenden Konsequenzen nicht mehr habe erinnern können, wo er den Helm gemietet habe. Er habe immerhin seit November 2020 vom Strafverfahren Kenntnis gehabt. Gerade in einer solch ungewissen Situation würden Betroffene normalerweise ihre Fahrt nochmals durchgehen und sich über allfällige Radarfallen und damit zusammenhängende Fotoaufnahmen Gedanken machen. Auch würde man sich mit einem in Frage kommenden Fremdlenker besprechen und ihn mit Details der Fahrt konfrontieren. Vor diesem Hintergrund sei es zumindest verdächtig, dass der Beschwerdeführer zu seiner Bekleidung nur karge und ausweichende Angaben habe machen können bzw. wollen (vgl. Urteil S. 11). Mit diesen ausführlichen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer grösstenteils nicht auseinander, weshalb bereits fraglich erscheint, ob seine Kritik den qualifizierten Begründungsanforderungen genügt (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG). Jedenfalls zeigt er nicht auf, dass die Vorinstanz bei der Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung in Willkür verfällt.