Citation: 6B_653/2022 E. 1.1

1.1. Am 12. Juli 2017 erliess das Landesgericht Korneuburg (Republik Österreich) eine Festnahmeanordnung gegen den Beschwerdeführer. Mit Schreiben vom 7. August 2017 teilte das österreichische Bundesministerium für Justiz dem eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement mit, dass gegen den Beschwerdeführer beim Landesgericht Korneuburg ein Verfahren wegen des Verdachts des schweren und gewerbsmässigen Betrugs sowie der Urkundenfälschung und Veruntreuung hängig sei und übermittelte die Festnahmeanordnung. Am 23. August 2017 erliess das Bundesamt für Justiz einen Auslieferungshaftbefehl gegen den Beschwerdeführer, woraufhin dieser am 25. Oktober 2017 im Anschluss an eine staatsanwaltschaftliche Einvernahme in Uster festgenommen, in Auslieferungshaft versetzt und am 3. November 2017 nach Österreich ausgeliefert wurde. Dort befand er sich bis am 7. Dezember 2017 in Untersuchungshaft. In der Folge erstattete der Beschwerdeführer in Zusammenhang mit seiner Festnahme und Auslieferungshaft am 10. Juni 2018 und 3. November 2018 Strafanzeige gegen (unbekannte) Mitarbeitende der Kantonspolizei Zürich sowie gegen Unbekannt wegen Drohung, Nötigung, Freiheitsberaubung, "Verschwindenlassens", Verleitung und Beihilfe zum Selbstmord, einfacher fahrlässiger Körperverletzung und Amtsmissbrauchs bzw. "allen anderen infrage kommenden Straftatbeständen". Mit Beschlüssen vom 16. August 2018 und 31. Januar 2019 erteilte die Beschwerdekammer des Obergericht des Kantons Zürich jeweils keine Ermächtigung zur Strafverfolgung. Am 24. und 28. Januar 2019 sowie 4. Februar 2019 erstattete der Beschwerdeführer Strafanzeigen gegen den Staatsanwalt B.________. Wiederum wurde keine Ermächtigung zur Strafverfolgung erteilt. Am 12. März 2021 erstattete der Beschwerdeführer Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Freiheitsberaubung, wiederum im Zusammenhang mit seiner im Jahr 2017 gestützt auf einen österreichischen Haftbefehl in Uster erfolgten Verhaftung und anschliessenden Auslieferung nach Österreich. Am 21. April 2021 verfügte die Staatsanwaltschaft See/Oberland die Nichtanhandnahme.