Citation: 5A_989/2016 E. A

Gemäss öffentlicher Bekanntmachung des Betreibungsamts Andelfingen sollten am 13. September 2016 in einer Betreibung gegen A.________ auf Verlangen eines Pfändungsgläubigers zwei in der Gemeinde U.________ gelegene Grundstücke versteigert werden. Am 24. Juni 2016 wies das Betreibungsamt eine Forderungseingabe des Betreibungsschuldners für die aus der Verwertung entstehende Grundstückgewinnsteuer ab, da für die Forderung weder ein gesetzliches noch ein vertragliches Pfandrecht bestehe. Die Steigerungsbedingungen regelten, wie mit der Grundstückgewinnsteuer zu verfahren sei. In den Steigerungsbedingungen vom 23. Juni 2016 hielt das Betreibungsamt fest, dass die Grundstückgewinnsteuer als Verwertungskosten betrachtet würden. Letztere seien vom Bruttosteigerungserlös abzuziehen und zu bezahlen, bevor der Nettosteigerungserlös an die Gläubiger verteilt werde. Es regelte sodann das Verfahren zur Ablieferung der Grundstückgewinnsteuer nach durchgeführter Verwertung.