Citation: 7B_467/2023 E. 4.5

4.5. Insgesamt stützt sich die Einschätzung des Gutachters Dr. med. B.________ nicht bloss auf die Akten, sondern auch auf den persönlichen Eindruck, den er vom Beschwerdeführer anlässlich der erstinstanzlichen und der Berufungsverhandlung gewonnen hat, sowie auf die Fremdauskünfte der Mutter und der Ex-Frau des Beschwerdeführers. Dabei legte der Gutachter vor Vorinstanz ausführlich dar, weshalb er zu einer anderen Einschätzung gelangt als Dr. med. C.________ und Dr. med. F.________. Diesen Ausführungen ist beizupflichten und es kann darauf kann verwiesen werden. Es verletzt auch kein Bundesrecht, wenn der Gutachter keine weiteren Fremdauskünfte einholte bzw. nach dem vergeblichen Versuch, Dr. med. E.________ zu erreichen, keine weiteren Abklärungen vornahm. Die Vorinstanz durfte in Einklang mit Bundesrecht davon ausgehen, das Aktengutachten und die darauf folgende mündliche Präzisierung anlässlich der erstinstanzlichen und der Berufungsverhandlung, nach mehrfacher persönlicher Wahrnehmung des Beschwerdeführers durch den Gutachter, seien fachgerecht erfolgt.