Citation: 6B_1006/2014 E. 2

Im vorliegenden Verfahren kann es nur darum gehen, ob der Beschwerdeführer seine Einsprache gegen den Strafbefehl frist- und formgerecht eingereicht hat. Soweit sich die Beschwerde mit anderen Fragen befasst, so z.B. mit der materiellen Seite der Angelegenheit, sind die Ausführungen unzulässig. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass er es unterlassen hat, die Einsprache trotz entsprechender Aufforderung rechtzeitig unterschrieben einzureichen. Statt dessen macht er geltend, er sei nicht verpflichtet, eine Einsprache auf Deutsch zu verfassen. Der Umstand, dass er seine Einsprache auf Französisch schrieb, war indessen für den Ausgang nicht entscheidend. Ausschlaggebend war, dass er es unterliess, fristgerecht eine unterschriebene Einsprache einzureichen, obwohl er die entsprechenden Hinweise der Staatsanwaltschaft und in der Rechtsmittelbelehrung verstehen konnte. Woraus sich ergeben könnte, dass er die Belehrungen nicht verstand, ist angesichts seiner unbestrittenen Kenntnisse des Deutschen nicht ersichtlich. Dass er diese Sprache nicht beherrscht, ist unerheblich. Von einer Manipulation des Verfahrens mit dem Ziel, ihn verurteilen zu können, kann nicht die Rede sein. Die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.