Citation: 8C_727/2018 E. 7.2

7.2. Die Beschwerdeführerin beruft sich hinsichtlich ihrer Einschränkung durch den Morbus Sudeck auf den Bericht des Dr. med. C.________ vom 9. Oktober 2017. Damit nahm der behandelnde Arzt seine frühere Einschätzung gemäss Bericht vom 5. Dezember 2016, in dem er eine volle Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit bescheinigt hatte, zurück. Inwiefern die dazu ergangenen vorinstanzlichen Feststellungen offensichtlich unrichtig wären, ist wiederum nicht erkennbar. Dies gilt insbesondere insoweit, als das kantonale Gericht in der späteren Stellungnahme des Dr. med. C.________ keine Hinweise auf eine neuerliche Untersuchung fand, sondern darin lediglich eine Neubeurteilung der bereits früher bestehenden Befunde sah. Dabei berücksichtigte die Vorinstanz auch, dass Dr. med. C.________ selber am 28. Oktober 2016 eine deutlich verbesserte Situation mit einem Quantensprung an Fortschritt geschildert habe. Ende Januar 2017 habe die Beschwerdeführerin die schmerztherapeutische Behandlung bei Dr. med. E.________, Klinik F.________, beendet (Bericht vom 14. März 2017). Auch die Schmerztherpeutin Dr. med. G.________, Spital H.________, habe im Bericht vom 29. Juni 2017 einen erfreulichen Verlauf mit hauptsächlich noch belastungsabhängigen Schmerzen beschrieben. Es sei deshalb, entsprechend dem Bericht des Dr. med. C.________ vom 5. Dezember 2016 und übereinstimmend mit dem RAD, ab diesem Zeitpunkt von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit auszugehen. Der Hausarzt Dr. med. B.________ erwähnte am 19. Juli 2017 zwar zusätzlich eine Polyneuropathie. Es finden sich nach Lage der Akten indessen keine Anhaltspunkte dafür, die diese nicht weiter begründete oder mit entsprechenden Befunden untermauerte Diagnose bestätigten. Eine Verletzung der Regeln über die Beweiswürdigung durch die Vorinstanz ist nicht erkennbar und der angefochtene Entscheid insoweit daher bundesrechtskonform.