Citation: 4A_436/2023 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz legt nicht dar, inwiefern ein begründeter Fall vorliegen würde, welcher der Beschwerdegegnerin Anspruch auf eine Umtriebsentschädigung verschaffen würde. Ihre diesbezüglichen Erwägungen erschöpfen sich in der Bemerkung, dass "der nicht berufsmässig vertretenen" Beschwerdegegnerin "eine angemessene Umtriebsentschädigung" auszurichten sei, welche "angesichts der eingereichten Rechtsschriften und Beweismittel" auf Fr. 2'500.-- festzusetzen sei. Damit verletzt die Vorinstanz Bundesrecht. Sie scheint zu übersehen, dass es einer besonderen Begründung bedarf, wenn einer nicht anwaltlich vertretenen Partei eine Umtriebsentschädigung zugesprochen wird. Weshalb im vorliegenden Fall eine solche Ausnahme vorliegen sollte, begründet die Vorinstanz mit keinem Wort. Da die Beschwerde bereits aus diesem Grund gutzuheissen ist, braucht nicht weiter auf das Vorbringen der Beschwerdeführerin eingegangen zu werden, wonach die Beschwerdegegnerin keine Umtriebsentschädigung beantragt hat.