Citation: 2C_108/2018 E. 6.2

6.2. Die Bedürftigkeit des Beschwerdeführers ist unbestritten. Als aussichtslos gelten nach konstanter Praxis Rechtsbegehren, bei denen die Gewinnaussichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde (BGE 139 III 396 E. 1.2 S. 397 mit Hinweisen; Urteile 2C_515/2016 vom 22. August 2017 E. 5.3; 2C_775/2017 vom 28. März 2018 E. 5.2.2). Vorliegend galt es auch im vorinstanzlichen Verfahren, komplexe und sorgfältig zu beurteilende Abwägungsfragen zu behandeln. Die Interessenabwägung würde ex ante betrachtet, insbesondere auch wegen des Flüchtlingsstatus des Beschwerdeführers sowie seiner langjährigen Anwesenheit in der Schweiz, nicht offensichtlich zu seinen Ungunsten ausfallen. Die Beschwerde erweist sich bezüglich der Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung durch das Kantonsgericht als begründet.