Citation: 9C_514/2019 E. 6.2.3

6.2.3. An der fehlenden Beachtlichkeit des Umfangs im vorliegenden Fall ändert auch das Vorbringen der Beschwerdeführerin nichts, die Anforderungen für die Annahme einer Erwerbstätigkeit im Hilfsmittelbereich seien mit Fr. 4667.- pro Jahr (Rz. 1019 und Ziff. 6.1 Anhang des Kreisschreibens über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung [KHMI], in der vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2017 gültigen Fassung) gering (vgl. BGE 130 V 360 E. 3.3.3 S. 366). Inwiefern das Verbot der Ungleichbehandlung von im Aufgabenbereich tätigen gegenüber erwerbstätigen Versicherten verletzt sein soll, ist nicht ersichtlich. Auch eine Auslegung der massgebenden Gesetzes- und Verordnungsbestimmungen (vgl. E. 3.2) im Lichte des von der Schweiz am 15. April 2014 ratifizierten Übereinkommens vom 13. Dezember 2006 zum Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderungen (AS 2014 1119 ff.) führt zu keinem anderen Ergebnis.