Citation: 9C_196/2010 12.05.2010 E. 1

Bei Personen, die dauernd oder längere Zeit in einem Heim oder Spital leben, kann die Tagestaxe als Ausgaben anerkannt werden, wobei die Kantone die Kosten begrenzen können, die wegen des Aufenthaltes in einem Heim oder Spital berücksichtigt werden (lit. a von Art. 10 Abs. 2 ELG). Zudem ist ein vom Kanton zu bestimmender Betrag für persönliche Auslagen anzurechnen (lit. b). Im Weiteren sieht für den Kanton St. Gallen Art. 3 Abs. 1 lit. a des Ergänzungsleistungsgesetzes vom 22. September 1991 (sGS 351.5; nachfolgend ELG/SG) vor, dass die Pauschale für Personen in einem Altersheim ein Drittel des für Alleinstehende geltenden Betrages gemäss Art. 10 Abs. 2 lit. b ELG, somit Fr. 6'240.- beträgt. In prozessrechtlicher Hinsicht kann mit der Beschwerde eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden, wobei gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG der Beschwerdeführer darzulegen hat, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten und von kantonalem Recht gilt eine qualifizierte Rügepflicht. Das Bundesgericht prüft eine solche Rüge nur insofern, als sie präzise vorgebracht und begründet worden ist (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 133 II 249 E. 1.4 S. 254). Diesen Anforderungen genügt die hier zu beurteilende Beschwerde; wenn auch nur knapp.