Citation: 2A.715/2004 23.12.2004 E. 1

Der Haftrichter 5 des Haftgerichts III Bern-Mittelland bestätigte am 12. August 2004 (schriftliche Ausfertigung des Entscheids 17. August 2004) die gegen den chinesischen Staatsangehörigen X.________, geb. 1962, angeordnete Ausschaffungshaft. Mit Urteil 2A.472/2004 vom 31. August 2004 wies das Bundesgericht die gegen diesen Haftbestätigungsentscheid erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde ab. Nach am 8. November 2004 durchgeführter mündlicher Verhandlung hiess der Haftrichter 5 des Haftgerichts III Bern-Mittelland den Antrag des Ausländer- und Bürgerrechtsdienstes der Kantonspolizei Bern um Verlängerung der Ausschaffungshaft gut und verlängerte die Haft bis zum 9. Februar 2005 (schriftliche Ausfertigung des mit Begründung versehenen Entscheids vom 9. November 2004). Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 9. Dezember 2004 beantragt X.________ dem Bundesgericht, den Entscheid des Haftgerichts aufzuheben und das Verfahren zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, eventualiter sei die Unrechtmässigkeit bzw. die Unverhältnismässigkeit der Ausschaffungshaft festzustellen und er umgehend aus der Haft zu entlassen. Das Haftgericht beantragt, gleich wie der Migrationsdienst des Kantons Bern, die Abweisung der Beschwerde. Die Abteilung Vollzugsunterstützung des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements hat sich am 16. Dezember 2004 zur Frage der Papierbeschaffung für Staatsangehörige der Volksrepublik China geäussert. Der Beschwerdeführer hat ausdrücklich (telefonisch) darauf verzichtet, ergänzend Stellung zu nehmen.