Citation: 4A_485/2009 11.11.2009 E. A

Y.________ (Beschwerdegegner) ist Rechtsnachfolger der am 8. August 2007 verstorbenen Z.________ (nachfolgend: Patientin). Diese war am 16. September 1996 von ihrem Zahnarzt zur operativen Entfernung der Wurzel eines Zahns an Dr. med. dent. X.________, Bern, (Beschwerdeführer) überwiesen worden. Am 8. Oktober 1996 hatte die Patientin den ersten Termin in der Praxis des Beschwerdeführers. Nachdem die Patientin eine Anzahlung von Fr. 7'000.-- geleistet hatte, wurden ihr am 5. Dezember 1996 zwei Zähne gezogen und Implantate eingesetzt. Die Patientin erhielt eine Schlussrechnung, wonach sie nach Abzug der Akontozahlung noch Fr. 4'315.25 zu leisten hatte, womit sich die Gesamtkosten des Eingriffs auf Fr. 11'315.25 beliefen. In der Folge ergaben sich Komplikationen, weshalb der Patientin die beiden Implantate an den Zahnmedizinischen Kliniken der Universität Bern am 27. Mai 2004 wieder entfernt wurden. Die Kosten dafür beliefen sich auf Fr. 762.45. Für die Nachbetreuung wurden ihr Fr. 1'675.70 verrechnet.