Citation: 6P.160/2002 07.04.2003 E. 4

Der Beschwerdeführer 1 macht geltend, es sei willkürlich angenommen worden, er habe sich vorsätzlich an einem Raufhandel beteiligt. Die Sicherheitsleute hätten die Schlägerei vom Zaun gerissen. D.________ sei zudem betrunken gewesen. Der Beschwerdeführer 1 habe sich - wenn auch vielleicht exzessiv - nur gewehrt. Das Obergericht hält fest, der Beschwerdeführer 1 habe zugegeben, D.________ mit der Faust, in der er das offene Messer hielt, ins Gesicht geschlagen zu haben. Der Beschwerdeführer 1 bestreitet dies in seiner Beschwerde nicht. Indem der Beschwerdeführer 1 insbesondere D.________ und C.________ schlug und in beiden Fällen den Schlag mit der Hand ausführte, in der er ein offenes Messer hielt, hat er sich weder passiv verhalten noch den Angriff bloss abgewehrt. Das Obergericht verfiel daher nicht in Willkür, als es annahm, der Beschwerdeführer habe sich aktiv am Raufhandel beteiligt. Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, diesen Schlag nicht willentlich und wissentlich gegeben zu haben. Ob die Annahme des Vorsatzes und die Verweigerung eines Rechtfertigungsgrunds zu Recht erfolgten, ist im Verfahren der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde vorzubringen. Willkür betreffend die tatsächlichen Feststellungen, die diesen Rechtsfragen zu Grunde liegen, liegt nicht vor. Rügen des Beschwerdeführers 2 (BX.________):