Citation: 9C_203/2017 E. 3.3.2

3.3.2. Gegen den Beweiswert des Gerichtsgutachtens trägt die Beschwerdeführerin ferner sinngemäss vor, die Gerichtsexpertise erfülle die materiellen Voraussetzungen an ein Gutachten nicht, enthalte sie doch Widersprüche und sei unvollständig. Diese Einwände dringen nicht durch. Soweit die Beschwerdeführerin sich in pauschaler Weise darauf beschränkt, "verschiedene Widersprüche im ABI-Gutachten" geltend zu machen und dabei auf eine Stellungnahme vom 18. November 2016 verweist, ist festzuhalten, dass die nach Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG erforderliche Beschwerdebegründung grundsätzlich in der Beschwerde selbst enthalten sein muss. Lediglich ein Verweis auf frühere Rechtsschriften resp. auf die Akten genügt nicht (vgl. BGE 141 V 416 E. 4 S. 421 mit Hinweisen). Überdies legt die Beschwerdeführerin nichts dar, was die für das Bundesgericht grundsätzlich verbindliche (E. 1.2 hievor) Feststellung der Vorinstanz, die gerügten Divergenzen beruhten auf den jeweils unterschiedlichen Angaben der Explorandin gegenüber den Teilgutachtern, als offensichtlich unrichtig oder bundesrechtswidrig erscheinen liesse. In diesem Punkt hat es daher bei der Feststellung der Vorinstanz sein Bewenden. Eine Unvollständigkeit des Gutachtens erblickt die Beschwerdeführerin namentlich darin, dass die Experten zwar festgehalten hätten, die Beschwerdeführerin müsse sich fast jeden Tag hinlegen, aber ohne diesem erwerbseinschränkenden Umstand weiter nachzugehen. Dem kann nicht gefolgt werden. Die Experten hielten bei der Schilderung des Tagesablaufs fest, die Versicherte lege sich regelmässig hin, wobei dies ca. 30 Minuten dauere und sie dabei nicht einschlafe. Weil sich die Notwendigkeit einer solchen Pause weder aus dem Gutachten noch aus einem anderen ärztlichen Bericht ableiten lässt, stellt es keinen Mangel des Gutachtens dar, dass diese Liegepause nicht weiter thematisiert wurde.