Citation: 9C_625/2023 E. 1.4

1.4. Die Beschwerdeführerin hat mit ihren beiden Eventualanträgen verlangt, das Bundesgericht solle "festhalten", dass die neu gebildete Schwankungsreserve im Umfang der massgebenden Wertschwankungen (nachgewiesene Volatilität einzelner Titel per 31. Dezember 2019) bzw. im Umfang der massgebenden Wertschwankungen anhand einer Pauschale unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Volatilität zu akzeptieren - und die Angelegenheit zur Ermittlung der auf diese Weise festzulegenden Schwankungsreserve ans kantonale Steueramt zurückzuweisen sei. Obwohl mit diesen beiden Anträgen dem Wortlaut nach ein Feststellungsbegehren (vgl. zur grundsätzlichen Subsidiarität von Feststellungsbegehren gegenüber Leistungsbegehren im bundesgerichtlichen Verfahren BGE 141 II 113 E. 1.7; 137 II 199 E. 6.5; 126 II 300 E. 2c; Urteil 9C_454/2023 vom 11. Dezember 2024 E. 1.3.1) formuliert wird, erweisen sie sich als zulässig. Verlangt wird nämlich nicht ein Feststellungsurteil, sondern dass das Bundesgericht aufgrund rechtlicher Überlegungen dazu, ob und ggf. in welchem Umfang eine Wertschwankungsreserve auf Wertschriften des Umlaufvermögens zulässig ist, die Angelegenheit zur Ermittlung der Höhe der zulässigen Wertschwankungsreserve an die Vorinstanz zurückweist.