Citation: 4P.50/2005 13.05.2005 E. 2

Die staatsrechtliche Beschwerde ist den formellen Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG entsprechend zu begründen. Es ist darzulegen, welche verfassungsmässigen Rechte oder unbestrittenen Rechtsgrundsätze inwiefern verletzt worden sein sollen (BGE 130 I 26 E. 2.1). Denn das Bundesgericht prüft im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren nur klar und detailliert erhobene Rügen (BGE 130 I 258 E. 1.3; 129 II 297 E. 2.2.2). Auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 125 I 71 E. 1c; 125 I 492 E. 1b, je mit Hinweisen). Die Rechtsschrift der Beschwerdeführerin genügt diesen Anforderungen nicht, beschränkt sie sich doch überwiegend auf eine appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil. Daran, dass sie nicht rechtsgenügend darlegt, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen, ändert auch der Umstand nichts, dass sie mehrmals den Ausdruck der Willkür verwendet und eine Verweigerung des rechtlichen Gehörs behauptet. 2.1 Die Beschwerdeführerin bringt im Rahmen der Willkürrüge vor, sie habe wegen des Fehlens buchhalterischer Belege Schwierigkeiten gehabt, den rechtsgenüglichen Nachweis für die Überschuldung und den allfällig bei der D.________ AG eingetretenen Schaden zu erbringen. Sofern sie damit geltend macht, das Obergericht habe diese Schwierigkeiten nicht berücksichtigt, ist das Vorbringen unbegründet. Denn wie die Beschwerdegegner 1 und 2 zutreffend bemerken, wurde der Beschwerdeführerin vom Obergericht vorgehalten, sie habe keine Behauptungen zum Schaden der D.________ AG aufgestellt. Beweis ist aber nur über rechtsgenüglich aufgestellte Behauptungen abzunehmen. Soweit eine willkürliche Würdigung der Beweise darin bestehen könnte, dass den durch Beweisvereitelung entstandenen Schwierigkeiten einer beweisbelasteten Partei bei der Beweiswürdigung nicht Rechnung getragen wird, greift die Rüge ins Leere. 2.2 Die Beschwerdeführerin rügt, das Obergericht habe in willkürlicher Weise (entgegen Art. 29 BV) Beweislosigkeit angenommen, ohne sich mit ihrer rechtzeitig und substanziiert geltend gemachten Beweislastumkehr und der von ihr angerufenen Zugabe des Beschwerdegegners 1 betreffend eine mögliche Schädigung der D.________ AG durch den N.________-Vertrag zu äussern. Der Rüge lässt sich nicht entnehmen, was die Beschwerdeführerin konkret vorgebracht und zum Beweis verstellt haben will. Sie hätte - mit Aktenhinweisen - nachzuweisen, welche Behauptungen sie (nach dem massgebenden Prozessrecht rechtzeitig und formrichtig) aufgestellt hat und sie hätte zu begründen, inwiefern das Obergericht diese Behauptungen willkürlich nicht berücksichtigt oder falsch gewürdigt hat. Die Rüge genügt den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht. 2.3 Die Beschwerdeführerin rügt sinngemäss eine Verweigerung des rechtlichen Gehörs mit dem Vorbringen, das Obergericht habe über gewisse ihrer Behauptungen zur faktischen Organstellung des Beschwerdegegners 2 keine Silbe verloren. Die Pflicht der Behörden zur Begründung eines Entscheides ist zwar Teil des rechtlichen Gehörsanspruchs (BGE 129 I 232 E. 3.2). Dies bedeutet jedoch nicht, dass sich die entscheidende Behörde zu jedem einzelnen Vorbringen einer Partei äussern muss; vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 126 I 97 E. 2b mit Verweisen). Das Obergericht hätte Bundesrechtsnormen verletzt, wenn es allenfalls behauptete Umstände als unerheblich erachtet hätte, die eine faktische Organschaft zu konstituieren vermöchten. Darauf ist im vorliegenden Verfahren aber nicht einzugehen (Art. 84 Abs. 2 OG). Im Übrigen legt die Beschwerdeführerin nicht in einer den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügenden Weise dar, inwiefern die einzelnen beanstandeten Feststellungen des Obergerichts dem Willkürverbot widersprechen sollten (BGE 129 I 8 E. 2.1 mit Verweisen). Die Begründung erschöpft sich in einer appellatorischen Kritik am angefochtenen Entscheid, was im vorliegenden Verfahren unzulässig ist.