Citation: 8C_680/2020 E. A

Der 1973 geborene A.________ meldete sich im August 1998 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Gemäss Bericht der Psychiatrischen Klinik B.________ vom 25. November 1998, wo er im Frühjahr 1996 sowie von Dezember 1997 bis Februar 1998 hospitalisiert war, litt er unter einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung bei Verdacht auf hirnorganischen Hintergrund. Mit Verfügung vom 6. Juni 2000 sprach die IV-Stelle Bern A.________ bei einem Invaliditätsgrad von 100 % ab August 1997 eine ganze Rente zu. In der Folge dekompensierte A.________ mehrfach psychotisch. Im Juli 2002 stürzte er sich in suizidaler Absicht aus einem Fenster und zog sich dabei diverse Frakturen (unter anderem eine Schenkelhalsfraktur rechts sowie Brüche am rechten Arm) zu. Es wurde eine schwere, schubweise verlaufende chronische paranoide Schizophrenie diagnostiziert. A.________ sei nicht mehr in der Lage, selbstständig zu leben. Die IV-Stelle richtete ihm daher mit Verfügung vom 29. Juli 2010 zusätzlich rückwirkend ab November 2004 eine Hilflosenentschädigung für eine Hilflosigkeit leichten Grades aus. Sie bestätigte den Renten- sowie den Anspruch auf Hilflosenentschädigung mehrfach als unverändert (Verfügungen vom 28. Dezember 2005, 11. September 2009 und 12. Dezember 2013 beziehungsweise 29. Juli 2010, 21. Januar 2014 und 20. November 2018). Im August 2019 ersuchte A.________ um Erhöhung der Hilflosenentschädigung. Nach durchgeführten Abklärungen sprach ihm die IV-Stelle mit Verfügung vom 14. Februar 2020 ab August 2019 eine Hilflosenentschädigung für eine Hilflosigkeit mittleren Grades zu.