Citation: 9C_53/2024 E. 3

Das kantonale Gericht hat die im Streit liegende Abgabe in der Höhe von Fr. 7'287.50 als Kausalabgabe in Gestalt einer Verwaltungsgebühr qualifiziert. Es hat die Anforderungen an die Ausgestaltung und Bestimmtheit von Art. 16 f. IBG/GR (Erfordernis der Normstufe und Normdichte) als eingehalten beurteilt und die Delegation gestützt auf Art. 16 Abs. 4 IBG/GR als zulässig erachtet. Sodann hat es Art. 37 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 VAIB/GR als gesetzeskonform qualifiziert. Einen Verstoss gegen das Kostendeckungs- und Äquivalenzprinzip hat es verneint, ebenso eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots durch Art. 37 Abs. 1 VAIB/GR. Schliesslich hat es erwogen, dass vorliegend gestützt auf Art. 16 Abs. 2 IBG/GR sämtliche Kosten für die vorgenommene Bewertung der Beschwerdeführerin aufzuerlegen seien. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, hält - wie nachfolgend aufzuzeigen ist - nicht stand.