Citation: 6B_1208/2020 E. 6.7.4

6.7.4. Das angefochtene Urteil verletzt den Grundsatz "nemo tenetur" nicht. Es bestehen keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür, dass die kantonalen Instanzen die im Rahmen des Nach- und Strafsteuerverfahrens gemachten Aussagen oder erstellten Urkunden des Beschwerdeführers im Strafverfahren zu dessen Lasten verwendet hätten. Der Beschwerdeführer setzt sich auch insofern nicht mit den Erwägungen im angefochtenen Urteil auseinander. Er beschränkt sich vielmehr auf die Wiederholung der Rüge, wonach die Steuerakten nicht ausgesondert worden seien und die Staatsanwaltschaft der Steuerverwaltung bei der Beschaffung der Akten Hilfe geboten habe, während diese im Gegenzug der Staatsanwaltschaft Informationen, welche sie aufgrund der Mitwirkungspflicht der Beteiligten erhalten habe, habe zukommen lassen, die jene auf ordnungsgemässem Weg nicht hätte erlangen können und welche im Strafverfahren nicht hätten verwendet werden dürfen (Beschwerde S. 71 ff.). Dies genügt für den Nachweis von Willkür nicht. Im Übrigen kann in diesem Punkt ohne Weiteres auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Urteil verwiesen werden (angefochtenes Urteil S. 42 - 48).