Citation: 8C_210/2020 E. 5.1

5.1. Das kantonale Gericht hat in seinem Rückweisungsentscheid vom 23. November 2017, auf den es im Entscheid vom 17. Februar 2020 verweist, erwogen, der versicherte Verdienst sei beim Beschwerdeführer aufgrund von aArt. 22 Abs. 4 Satz 3 UVV festzulegen. Es begründete dies damit, dass der Beschwerdeführer vor dem Unfall vom 18. Juli 2012 nicht ein ganzes Jahr gearbeitet habe, sondern allein - im Rahmen eines Arbeitsvermittlungsvertrages - zwei von vornherein befristete Arbeitseinsätze geleistet habe. Vom 24. Mai bis zum 8. Juli 2012 sei er für die Y.________ AG zu einem Stundenlohn von Fr. 40.- (inkl. aller Zuschläge) sowie Verpflegungsspesen von Fr. 14.- pro Tag tätig gewesen. Weiter habe er am 17. und 18. Juli 2012 für die Z.________ AG zu den gleichen Konditionen gearbeitet. Dieser Einsatz sei wegen des am Abend des 18. Juli 2012 erlittenen Unfalls beendet worden. Ohne den Unfall hätte der Beschwerdeführer höchstens bis zum 20. Juli 2012 bei der Z.________ AG gearbeitet, da der Einsatz aufgrund der unbefriedigenden Leistung des Versicherten beendet worden wäre. Das kantonale Gericht ging nach Würdigung der Akten und nach eigenen Abklärungen davon aus, dass eine durchgehende Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers, insbesondere zwischen 1998 und 2012 nicht erstellt sei. Es sei demnach auch nicht erwiesen, dass er in Zukunft lückenlos als Temporärarbeitnehmer tätig gewesen wäre. Folglich habe die Bemessung des versicherten Verdienstes gestützt auf den bei der Y.________ AG vom 24. Mai bis zum 8. Juli 2012 sowie auf den bei der Z.________ AG vom 17. bis voraussichtlich 20. Juli 2012 geleisteten Einsatz, jeweils mit einem Stundenlohn von Fr. 40.- (inkl. 13. Monatslohn), zu erfolgen.