Citation: 1A.27/2006 18.08.2006 E. 1.1

1.1. Die Beschwerdeführer haben in ihrer Beschwerdeschrift vom 24. Januar 2006 die Aufhebung des Entscheids des Obergerichts des Kantons Zürich vom 12. Dezember 2005 beantragt. Nur dieser Entscheid wird auch auf dem Begleitschreiben zur Beschwerdeschrift erwähnt. Dementsprechend bat das Bundesgericht das Obergericht um Übersendung des Beschlusses vom 12. Dezember 2005. Dieser trägt die Geschäfts-Nr. UK050141 und betrifft den gemeinsamen Rekurs von Ehepaar Y.________ gegen die Sperrung ihrer Konten bei der Bank C.________. Die Rekurse von Z.________ (Geschäfts-Nr. UK050139) und X.________ (Geschäfts-Nr. UK050142) wurden - wie das Bundesgericht erst aus der Vernehmlassung von Rechtsanwalt Salvioni erfuhr - vom Obergericht mit zwei Entscheiden vom 14. Dezember 2005 abgewiesen. Diese Entscheide werden weder in der Beschwerdeschrift noch im Begleitschreiben genannt. Zwar wurde die Beschwerdeschrift, in der allgemein von den Konten der Familie die Rede ist, auch von X.________ und Z.________ mitunterschrieben. Aufgrund des im Antrag sowie im Begleitschreiben ausdrücklich genannten Datums vom 12. Dezember 2005 musste die Beschwerdeschrift jedoch objektiv so verstanden werden, dass nur der obergerichtlichen Entscheid vom 12. Dezember 2005 angefochten werde. Nachdem die Beschwerdeschrift keine offensichtlichen Mängel aufwies, bestand keine Veranlassung, den Beschwerdeführern entsprechend Art. 30 Abs. 2 OG eine Nachfrist zur Verbesserung der Beschwerdeschrift zu setzen. Somit wurde nur der obergerichtliche Entscheid vom 12. Dezember 2005 fristgemäss angefochten.