Citation: 6B_157/2016 E. 4.2.1

4.2.1. Die Vorinstanz nimmt im Bezug auf die Anklageziffer 1 an, die dem Beschwerdeführer vorgeworfene Tat sei in der Anklageschrift genügend präzise umschrieben. Im ersten Abschnitt werde das Vorgehen des Beschwerdeführers gegen den Privatkläger D.________ klar umschrieben (Packen und Niederreissen des Privatklägers, Festhalten und Versetzen von drei bis vier Faustschlägen gegen den rechten Kopfbereich). Für den tatbestandlichen Vorwurf sei dabei unerheblich, wie er ihn gehalten und mit welcher Faust er die Schläge ausgeteilt habe. Indes treffe zu, dass die täterbezogene Verursachung der Verletzungen in der Anklageschrift nicht ausdrücklich erwähnt werde, so dass ein Schuldspruch wegen einfacher Körperverletzung entfalle (angefochtenes Urteil S. 17). Die Vorinstanz erachtet den Sachverhalt gestützt auf die Aussagen des Privatklägers als erstellt. In Bezug auf die Glaubhaftigkeit seiner Aussagen führt sie aus, dieser habe die Darstellung des Beschwerdeführers nicht völlig in Abrede gestellt und auch Aussagen zu dessen Gunsten bestätigt. Abweichungen in der Darstellung des Kerngeschehens hielten sich in engen Grenzen. Darin lägen keine "unheilbaren Lügensignale". Diese machten vielmehr deutlich, dass der Privatkläger den Beschwerdeführer nicht übermässig habe belasten wollen. Unter Berücksichtigung der Dynamik der Auseinandersetzung mit wechselnden Positionen werde die Glaubhaftigkeit seiner Aussagen auch nicht dadurch wesentlich entkräftet, dass er unterschiedlich geschildert habe, wie er vom Beschwerdeführer am Boden festgehalten worden sei. Dass er unter den genannten Umständen nicht habe sagen können, ob der Beschwerdeführer mit einer oder beiden Händen zugeschlagen habe, und ob und wann genau er am Hals oder am Kopf getroffen worden sei, habe ebenfalls keine Auswirkungen auf die Glaubhaftigkeit seiner Aussagen (angefochtenes Urteil S. 22 ff.).