Citation: 2C_411/2023 E. 1.1

1.1. Der kubanische Staatsangehörige A.________ (geb. 1986) heiratete am 11. März 2011 in Sargans die Schweizerin B.________, woraufhin er eine Aufenthaltsbewilligung für den Kanton St. Gallen erhielt. Aus der Ehe ging ein Sohn (geb. 2011) hervor, der wie seine Mutter über das Schweizer Bürgerrecht verfügt. Nachdem die Ehegemeinschaft Anfang 2014 aufgegeben worden war, wies das Migrationsamt des Kantons St. Gallen ein Gesuch von A.________ um Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung ab und wies ihn aus der Schweiz weg. Die dagegen erhobenen Rechtsmittel blieben erfolglos. Die Ehe wurde schliesslich am 21. September 2016 geschieden. Am 8. September 2016 reiste A.________ erneut in die Schweiz ein. Am 14. September 2016 wurde er anlässlich einer Verkehrskontrolle verhaftet und aus der Schweiz weggewiesen. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) erliess gegen ihn am 1. Dezember 2016 ein bis am 21. September 2019 gültiges Einreiseverbot. Am 7. April 2017 wurde er vom Migrationsamt des Kantons St. Gallen in Ausschaffungshaft versetzt. Nachdem er sich am 10. Juli 2017 in die Psychiatrie St. Gallen Nord hatte einweisen lassen, entwich er tags darauf aus der Haft. Am 30. September 2017 wurde er von der Polizei Basel-Landschaft in den Strafvollzug versetzt. Daraus wurde er am 8. April 2018 entlassen. Zwischen dem 6. Februar und dem 3. Mai 2019 befand sich A.________ erneut im Strafvollzug.