Citation: 2C_695/2023 E. 3.1

3.1. Zunächst bringt sie vor, sie könnte im Rahmen eines nachträglichen ordnungsgemässen Vernehmlassungsverfahrens keine adäquate Konfliktlösungsstrategie zum besseren Umgang mit dem Wolf präsentieren. Zur Begründung führt sie im Wesentlichen aus, bis zu jenem Zeitpunkt würden keine Wölfe mehr da sein bzw. die genetische Vielfalt würde unwiederbringlich zerstört. Ihre Vorbringen stellen indessen blosse Behauptungen bzw. Vermutungen über mögliche künftige Entwicklungen dar. Damit vermag sie nicht rechtsgenüglich darzutun, dass und inwiefern der angefochtene Zwischenentscheid geeignet sei, einen - auch durch eine spätere Gutheissung ihrer Beschwerde - nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur zu bewirken. In diesem Zusammenhang ist auch auf die Stellungnahme der Vorinstanz im vorliegenden Verfahren hinzuweisen, wonach das Bundesverwaltungsgericht die aufschiebende Wirkung der bei ihm hängigen Beschwerden betreffend die proaktive Regulierung von Wolfsrudeln in den Kantonen Wallis und Graubünden bestätigt habe und die entsprechenden Entscheide von den Kantonen nicht angefochten worden seien. Folglich ist davon auszugehen, dass derzeit (zumindest) in diesen beiden Kantonen keine präventiven Abschüsse von Wölfen erfolgen werden.