Citation: 8C_109/2014 E. 3

Nach den vorinstanzlichen Feststellungen ist das Gutachten des Zentrums Z.________ vom 7. Januar 2013 voll beweiskräftig und ist gestützt darauf eine 80%ige Arbeitsfähigkeit ausgewiesen. Beschwerdeweise wird geltend gemacht, dass darauf mit Blick auf die Stellungnahmen der behandelnden Ärzte nicht abgestellt werden könne. Die bundesgerichtliche Überprüfung der vorinstanzlichen Beweiswürdigung hat sich darauf zu beschränken, ob mit Blick auf die vorgebrachten Rügen die Sachverhaltsfeststellung im angefochtenen Entscheid offensichtlich unrichtig ist oder eine Rechtsverletzung, namentlich hinsichtlich der Regeln über den Beweiswert von ärztlichen Berichten, vorliegt (vgl. E. 1). Zu beachten ist hier der Grundsatz, dass das Gericht Gutachten externer Spezialärzte, welche von Versicherungsträgern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholt wurden und den Anforderungen der Rechtsprechung entsprechen, vollen Beweiswert zuerkennen darf, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 137 V 210 E. 1.3.4 S. 227; 135 V 465 E. 4.4 S. 470; 125 V 351 E. 3b/bb S. 353). Zu den Berichten der behandelnden Ärzte, die im Nachgang zur Begutachtung im Zentrum Z.________ dazu Stellung genommen haben, hat sich bereits das kantonale Gericht geäussert. Was letztinstanzlich vorgebracht wird, vermag an seiner Beurteilung nichts zu ändern. Eine offensichtliche Unrichtigkeit der vorinstanzlichen Feststellungen lässt sich insbesondere deshalb nicht begründen, weil den Gutachtern eingehende Stellungnahmen der behandelnden Ärzte zur Verfügung standen, die von ihnen erhobenen Befunde anlässlich der Abklärung im Zentrum Z.________ indessen nicht bestätigt werden konnten, sondern im Wesentlichen die gleichen die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigenden Diagnosen gestellt wurden wie schon durch die MEDAS, deren Gutachten zur ersten Rentenablehnung am 19. Mai 2010 führte. Inwiefern sich durch die späteren Berichte des Hausarztes Dr. med. H.________ vom 11. März 2013 und des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Kantons Y.________ vom 12. März 2013 neue Gesichtspunkte ergäben, die eine andere Betrachtungsweise rechtfertigten, wird beschwerdeweise nicht erörtert. Die behandelnden Ärzte wiederholen ihre eigenen Einschätzungen, ohne sich jedoch mit dem Gutachten auseinanderzusetzen.