Citation: 6B_547/2022 E. 4

Selbst ohne Legitimation in der Sache kann der Beschwerdeführer aber seine Verfahrensrechte als Partei geltend machen, die eine formelle Rechtsverweigerung bewirken, solange sie nicht auf eine materielle Überprüfung des angefochtenen Entscheides hinauslaufen (sog. "Star-Praxis"; BGE 146 IV 76 E. 2; 141 IV 1 E. 1.1; 138 IV 78 E. 1.3; je mit Hinweisen). Soweit der Beschwerdeführer sinngemäss eine Parteilichkeit des vorsitzenden Richter der Vorinstanz, welcher alles nur immer zugunsten der Behörden "durchwinken" würde, geltend machen will, fehlt es der Beschwerde auch insoweit an einer genügenden Beschwerdebegründung (Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG). Dass er den Befangenheitsvorwurf bereits im kantonalen Verfahren erhoben hätte, zeigt er vor Bundesgericht nicht auf. Ebenso wenig legt er dar, dass er vom angeblichen Ausstandsgrund erst nach Eröffnung des angefochtenen Entscheids Kenntnis erhalten hätte. Schliesslich begründet er nicht hinlänglich, weshalb der fragliche Richter befangen sein könnte. Aus dem Umstand, dass er mit dessen Entscheiden oder Verfahrensführung nicht einverstanden ist, lässt sich noch kein Ausstandsgrund ableiten. Zudem verkennt der Beschwerdeführer, dass verbale Anfeindungen, Unterstellungen oder auch das Erheben einer Strafanzeige gegen einen Richter den Anschein von Befangenheit für sich nicht zu begründen vermögen.