Citation: 5A_170/2022 E. A

A.a. Am 23. Juni 2020 erhoben A.________ (Beschwerdeführer 1) und B.________ (Beschwerdeführer 2) vor dem Regionalgericht Berner Jura-Seeland gegen die C.________ Ltd. (Beschwerdegegnerin 1) und D.________ (Beschwerdegegnerin 2) Klage auf Herabsetzung/Erbteilung. A.b. Von der Gerichtspräsidentin zur Einreichung einer Klageantwort aufgefordert, stellten die Beschwerdegegnerinnen mit Schreiben vom 27. Juli 2020 den Antrag, das Verfahren einstweilen auf die Frage der Wahrung der Verwirkungsfrist gemäss Art. 533 Abs. 1 ZGB zu beschränken. A.c. Nachdem sie die Beschwerdeführer zu diesem Begehren angehört hatte, beschränkte die Gerichtspräsidentin das Verfahren antragsgemäss und setzte den Beschwerdegegnerinnen eine neue Frist zur Klageantwort im Umfang des nun beschränkten Verfahrens (Verfügung vom 29. Dezember 2020). Die entsprechenden Klageantworten wurden am 11. Februar 2021 und 16. März 2021 eingereicht. A.d. Am 10. Januar 2022 fand die Hauptverhandlung statt. Im Rahmen der Vorfragen stellte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführer den Antrag, einen Tatsachenvortrag im beschränkten Verfahren halten zu können. Dieser Antrag wurde mit protokollierter Verfügung mündlich abgewiesen und die Beschwerdeführer wurden auf den ersten Parteivortrag verwiesen, "sofern die Voraussetzungen von Art. 229 Abs. 1 ZPO erfüllt sind". A.e. Hierauf gelangten die Beschwerdeführer mit Beschwerde an das Obergericht des Kantons Bern. Sie beantragten, die Verfügung des Regionalgerichts vom 10. Januar 2022 (Bst. A.d) aufzuheben und dieses anzuweisen, ihnen die Gelegenheit zu geben, vor dem ersten Parteivortrag zu den beschränkten Klageantworten der Beschwerdegegnerinnen unbeschränkt Stellung zu nehmen. Eventualiter sei das Regionalgericht anzuweisen, ihnen Gelegenheit zu geben, zu den prozessualen Anträgen der Beschwerdegegnerinnen Stellung zu nehmen. A.f. Mit Entscheid vom 2. Februar 2022 trat das Obergericht auf die Beschwerde nicht ein, weil den Beschwerdeführern durch die Verfügung der Gerichtspräsidentin, sie nicht vor dem ersten Parteivortrag zum Tatsachenvortrag zuzulassen (Bst. A.d), kein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil drohe (Art. 319 Bst. b Ziff. 2 ZPO).