Citation: 2C_1030/2022 E. 5.6

5.6. Die Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz mit Blick auf das Willkürverbot nicht in Frage zu stellen. Mit der Wiedergabe von Aussagen der Ehefrau zur Parallelbeziehung zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, inwiefern die Beweiswürdigung der Vorinstanz willkürlich sein soll. So legt er beispielsweise keine Willkür dar, soweit er Aussagen der Ehefrau zitiert, wonach es "eher gegen Ende des Zusammenlebens" mit dem Beschwerdeführer gewesen sei, als sie und der andere Mann ein Paar geworden seien. Der Beschwerdeführer setzt sich nicht mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinander, wonach die Angaben der Ex-Ehefrau zum Beginn der Parallelbeziehung inkonsistent geblieben seien und dass über den genauen Zeitpunkt der Auflösung der ehelichen Wohngemeinschaft keine Klarheit bestehe. Die Vorinstanz hat angesichts dieser Unklarheiten massgeblich darauf abgestellt, dass die Ex-Ehefrau mit ihrer Vorsprache am 10. April 2018 am Schalter der Einwohnergemeinde Bern, Einwohnerdienste, Migration und Fremdenpolizei, die Trennung gegen aussen kommuniziert hatte. Vor diesem Hintergrund schloss die Vorinstanz, dass die Ex-Ehefrau spätestens in diesem Zeitpunkt den Willen aufgegeben hatte, die Ehe mit dem Beschwerdeführer weiterzuführen. Der Beschwerdeführer vermag nicht aufzuzeigen, dass dieser Schluss der Vorinstanz geradezu willkürlich wäre. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, die Ex-Ehefrau habe im April und Mai 2018 zusammen mit dem Beschwerdeführer dessen in Frankreich wohnhaften Bruder am Hauptbahnhof abgeholt, ergänzt er den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt ohne darzulegen, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung willkürlich wäre. Das Vorbringen vermöchte im Übrigen ohnehin keinen fortbestehenden Ehewillen zu belegen.