Citation: 5A_343/2021 E. 4.1.4

4.1.4. Die Beschwerdeführerin rügt sodann, beim Beschwerdegegner lägen klare Einschränkungen in der Erziehungsfähigkeit vor, wozu die Vorinstanz willkürlich Fakten ignoriere. Sie spricht von Grenzüberschreitungen, einer "WC-Thematik" und häuslicher Gewalt gegenüber der Tochter durch den Beschwerdegegner. Dass es zu solchen Vorfällen gekommen sei, sei durch die Einbringung durch sie selbst und durch Ausführungen der Kindesvertreterin erwiesen. Die Vorinstanz habe diese Vorfälle willkürlich nicht in ihre Würdigung miteinbezogen. Aus dem angefochtenen Urteil geht nicht hervor, was konkret geschehen sein soll. Auch die Beschwerdeführerin zeigt dies nicht auf, sie schildert in der Beschwerde an das Bundesgericht keine einzige konkrete Situation. Sie kommt damit ihrer Rügepflicht nicht nach, weshalb auf die Kritik nicht eingetreten werden kann.