Citation: 2C_909/2019 E. B

Am 24. März 2017 reichte die Mutter bei der Schweizer Vertretung in Pristina, Kosovo, für A.________ einen Antrag auf Erteilung eines Visums für einen längerfristigen Aufenthalt ein (Visum D). Am 20. November 2017 wurde der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin von den Einwohnerdiensten, Migration und Fremdenpolizei der Stadt Bern (EMF) aufgefordert, ein "Familiennachzugsgesuch Angehörige Drittstaat" einzureichen. Dieser Aufforderung kam die Beschwerdeführerin am 15. Dezember 2017 nach. Am 22. Dezember 2017 beantragten die EMF beim Staatssekretariat für Migration (SEM) die Zustimmung zur Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des Familiennachzugs zugunsten von A.________. In der Folge stellte das SEM A.________ am 9. Januar 2018 unter Gewährung des rechtlichen Gehörs in Aussicht, dass es beabsichtige, die Zustimmung zur Erteilungeiner Aufenthaltsbewilligung zu verweigern. Am 13. Februar 2018 liess das SEM durch die schweizerische Botschaft in Pristina, Kosovo, Abklärungen vor Ort vornehmen. Nach erneuter Gewährung des rechtlichen Gehörs wies das SEM mit Verfügung vom 9. Mai 2018 das Gesuch um Familiennachzug von A.________ ab und verweigerte ihr die Einreise in die Schweiz. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 19. September 2019 ab.