Citation: 1C_569/2014 E. 3.2.3

3.2.3. Mit Stellungnahme vom 30. Juli 2010 erklärte die ehemalige Ehefrau als Auskunftsperson unter anderem, Eheprobleme habe es wegen der Eifersucht des Beschwerdeführers, seiner Untreue, seinem Misstrauen und seinen Aggressionen gegeben, auch wegen der Schulden und der unterschiedlichen Vorstellungen über die Unterbringung der Kinder und deren Betreuung. In der ergänzenden Stellungnahme vom 15. Juni 2011 führte sie zudem aus, der Beschwerdeführer sei schon immer überzeugt gewesen, dass sich mit der Einbürgerung die Situation in jeder Hinsicht verbessern werde. Auch habe sie gehofft, dass ihre Kinder dann endlich in die Schweiz zurückkehren würden. Der Glaube daran habe sie veranlasst, die Erklärung zu unterschreiben. In der Scheidungsklage vom 25. Oktober 2010 legte sie dar, sie habe Angst gehabt, ihre Kinder endgültig zu verlieren, weshalb sie die Trennung lange hinausgezögert habe. Erst als der Leidensdruck Ende 2007 zu gross geworden sei, habe sie sich zu diesem Schritt - trotz grosser Ängste - entschlossen.