Citation: 2C_350/2023 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz hat zur Pflicht der hotelmässigen Bewirtschaftung bzw. zur Pflicht der Beschwerdeführenden, ihre Wohneinheiten zu diesem Zweck der Beschwerdegegnerin zu überlassen, im Wesentlichen erwogen, dass die Beschwerdeführenden keine substanzielle Verluste erleiden und daher die Aufrechterhaltung der hotelmässigen Bewirtschaftung zumutbar sei. Als laufende Kosten berücksichtigte die Vorinstanz in diesem Zusammenhang die Kapital- und die Betriebskosten. Zu Letzteren zählte die Vorinstanz auch Unterhaltskosten, aber keine Sanierungs- bzw. Investitionskosten, weshalb sie namentlich die Aufwendungen für den Erneuerungsfonds und die Amortisation des Hallenbads nicht einbezog; ebenso erachtete die Vorinstanz die Prozessführung betreffend Vermietungspflicht nicht als laufende Kosten. Für die Beurteilung der Zumutbarkeit berücksichtigte die Vorinstanz sodann auch, dass der Vermietungsertrag teilweise durch die Eigenbelegung in gut vermietbaren Zeiten, die fehlende Vermietbarkeit während der Ausführung von Renovationen, die schlechtere Vermietbarkeit von Wohneinheiten, die nicht renoviert worden sind, sowie Ausfälle während der Covid-19-Pandemie beeinflusst worden seien.