Citation: 8C_154/2024 E. 5.2.1

5.2.1. Dieser Einwand ist offensichtlich unbegründet. Denn das kantonale Gericht hat eingehend dargelegt, weshalb die Untersuchungsergebnisse des Dr. phil. E.________ für das vorliegende Verfahren unbeachtlich zu bleiben haben. Ein Grund unter mehreren wird darin gesehen, dass Dr. phil. E.________ das neuropsychologische Gutachten nicht vorgelegen habe, weshalb er sich damit auch nicht habe auseinandersetzen können. Aus seinem Bericht könne jedenfalls nicht geschlossen werden, dass Dipl.-Psych. B.________ gravierende und unvertretbare Schlussfolgerungen gezogen hätte. Solches lasse sich auch nicht aus dem Umstand ableiten, dass die Beschwerdenvalidierung gemäss Bericht des Dr. phil. E.________ vom 21. November 2023 - im Gegensatz zu derjenigen im neuropsychologischen Gutachten vom 2. Mai 2021 - unauffällige Werte gezeitigt habe. Deshalb bleibe das kantonale Gericht bei fehlendem Revisionsgrund im Sinne von Art. 61 lit. i ATSG und mit Blick auf die Rechtsprechung (BGE 144 V 245 E. 5.1 ff.) daran gebunden, dass es in seinem Urteil vom 11. Mai 2022 das Gutachten der Dipl.-Psych. B.________ vom 2. Mai 2021 als beweiskräftig qualifiziert habe.