Citation: 5A_310/2010 19.11.2010 E. 12

12.1 Die Beschwerdeführerin beanstandet schliesslich und unabhängig vom Ausgang des bundesgerichtlichen Verfahrens die kantonale Kostenverlegung. 12.2 Die obergerichtliche Kostenverlegung beruht auf kantonalem Recht (Art. 57 ff. ZPO/BE). Von den in Art. 95 lit. c - e BGG genannten Ausnahmen abgesehen, kann die Verletzung kantonalen Rechts als solches vor Bundesgericht nicht gerügt werden. Hingegen ist es immer möglich, die unrichtige Anwendung kantonalen Rechts als Verletzung von Bundesrecht nach Art. 95 lit. a BGG - insbesondere des Willkürverbots gemäss Art. 9 BV oder anderer verfassungsmässiger Rechte - zu rügen (BGE 135 V 124 E. 3.1 S. 127; 133 III 462 E. 2.3 S. 466). 12.3 Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, inwiefern das Obergericht durch die behauptete unrichtige Anwendung des kantonalen Rechts verfassungsmässige Rechte verletzen haben soll. Auf diese Rüge ist deshalb nicht einzutreten (vgl. E. 1.5 oben).