Citation: 2P.273/2003 19.01.2004 E. 1.2

1.2.1 Nach Art. 88 OG steht das Recht zur Beschwerdeführung Bürgern (Privaten) und Korporationen bezüglich Rechtsverletzungen zu, die sie durch allgemein verbindliche oder sie persönlich treffende Erlasse oder Verfügungen erlitten haben. Das allgemeine Willkürverbot gemäss Art. 9 BV verschafft dem Betroffenen dabei für sich allein keine geschützte Rechtsstellung; eine solche besteht nur, wenn das Gesetzesrecht, dessen willkürliche Anwendung gerügt wird, dem Beschwerdeführer seinerseits einen entsprechenden Anspruch einräumt oder gerade den Schutz seiner beeinträchtigten Interessen bezweckt (BGE 126 II 377 E. 4 S. 388; 126 I 81 E. 4 - 6 S. 87 ff.). 1.2.2 Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet ausschliesslich die Verfassungsmässigkeit der von der Gemeinde A.________ verweigerten Konzessionsverlängerung zur gewerbsmässigen Sand- und Kiesausbeutung aus der C.________, nicht auch die bau- und umweltschutzrechtlich begründete Wiederherstellungsanordnung; in Bezug auf diese ist der Beschwerdeführer durch den angefochtenen Entscheid nicht belastet. Auf die Konzessionserteilung besteht unbestrittenermassen kein gesetzlicher Anspruch (vgl. Art. 2 und 10 GWL), doch macht der Beschwerdeführer geltend, gestützt auf die besondere Zusicherung der Gemeinde vom 10. Januar 1995 über einen Verlängerungsanspruch bis zum Jahr 2008 zu verfügen. Hinsichtlich des von ihm in diesem Zusammenhang angerufenen Anspruchs auf Schutz des berechtigten Vertrauens ist er in eigenen, durch Art. 9 BV unmittelbar verfassungsrechtlich geschützten Interessen betroffen und deshalb zur vorliegenden Beschwerde legitimiert (vgl. BGE 126 II 377 E. 3a S. 387; Walter Kälin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, 2. Aufl., Bern 1994, S. 245). 1.3 Auf die fristgerecht erhobene Eingabe ist somit einzutreten, soweit sie den Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügt. Danach muss die Beschwerdeschrift die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze inwiefern durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht prüft auf staatsrechtliche Beschwerde hin nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (BGE 110 Ia 1 E. 2 S. 3 f.); auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 107 Ia 186 E. b).