Citation: 8C_780/2018 E. 5.2

5.2. Soweit der Versicherte sinngemäss die Beweiskraft des MEDAS-Gutachtens vom 9. Juli 2016 in Zweifel ziehen will, sind seine Einwände unbehelflich. In seinen Vorbringen setzt sich der Versicherte nicht mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinander, sondern beschränkt seine Ausführungen darauf, aufzuzählen, wozu sich die Vorinstanz (angeblich) nicht geäussert habe. Ob dies für eine Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG ausreicht, ist fraglich. Jedenfalls sind seine Einwände auch unzutreffend. Die Vorinstanz setzt sich einlässlich mit dem MEDAS-Gutachten vom 9. Juli 2016 und den diesem zugrundeliegenden Teilgutachten auseinander und begründet unter Einbezug des SMAB-Gutachtens vom 18. März 2015 nachvollziehbar und überzeugend, weshalb den Schlussfolgerungen der MEDAS-Experten gefolgt werden kann. Insbesondere hat sie dargelegt, dass nach der Rechtsprechung ein Administrativgutachten nicht automatisch in Frage gestellt wird und sich weitere Abklärungen aufdrängen, wenn die behandelnden Ärzte eine abweichende Ansicht äussern (vgl. dazu etwa die Urteile 8C_55/2018 vom 30. Mai 2018 E. 6.2 und 8C_820/2016 vom 27. September 2017 E. 5.3). Entgegen der Ansicht des Versicherten setzt sich die Vorinstanz auch mit seinen Einwänden gegen die Beurteilung der Kopfschmerzen und der Medikamenteneinnahme durch den neurologischen MEDAS-Experten auseinander (vorinstanzliche E. 3.3), nicht hingegen der Versicherte mit diesen Erwägungen, so dass auf seine wortwörtlich erneuerte Rüge vor Bundesgericht nicht weiter einzugehen ist. Zu ergänzen bleibt, dass die Behauptung, die Laborwerte bezüglich der Medikamente würden sich nicht bei den Akten finden, falsch ist; diese werden in den Unterlagen der Suva als Beleg 397 geführt. Was den Vorwurf betrifft, die Vorinstanz habe sich nicht mit den in Voruntersuchungen festgestellten Müdigkeit, langsamen Arbeitstempo und niedrigem Handlungs-IQ auseinandergesetzt, hat das kantonale Gericht einlässlich dargelegt, weshalb der Einschätzung der MEDAS-Experten zur (fehlenden) Aussagekraft der neuropsychologischen Testergebnisse zu folgen sei, zumal diese mit jener gemäss SMAB-Gutachten vom 18. März 2015 übereinstimmen würden (vgl. E. 3.4 des vorinstanzlichen Entscheids). Zu Recht hält es in diesem Zusammenhang auch fest, der Umstand, dass der Versicherte nach wie vor in der Lage sei, Auto zu fahren, weise in Anbetracht der hohen motorischen und kognitiven Anforderungen auf nicht unerhebliche Ressourcen hin.