Citation: 4A_419/2023 E. 6.3

6.3. Auch hinsichtlich der vorinstanzlichen Feststellungen zur Beantwortung der Zusatzfrage durch den Gerichtsgutachter vom 5. Juni 2021 vermag der Beschwerdeführer keine Aktenwidrigkeit oder Willkür aufzuzeigen. Zwar trifft zu, dass PD Dr. med. vet. F.________ am 5. Juni 2021 zusammenfassend antwortete, die Indikation für eine Röntgenuntersuchung habe "auch nach 7-14 Tagen" bestanden. In seinen Ausführungen zur entsprechenden Zusatzfrage bezieht sich der Gutachter jedoch einzig auf den "Zeitpunkt der tierärztlichen Untersuchung". Abgesehen davon, dass keine wissenschaftlichen Quellen aufgeführt werden, hat die Vorinstanz daher willkürfrei dafürgehalten, es bleibe auch nach Beantwortung der Zusatzfrage durch den Gutachter unklar, welche anerkannten Regeln der tiermedizinischen Wissenschaft hinsichtlich der Durchführung von Röntgenuntersuchungen (rund) zehn Tage nach dem Unfallereignis bestanden hätten. Inwiefern die Vorinstanz von sich aus weitere Abklärungen hätte treffen müssen, zeigt der Beschwerdeführer zudem nicht hinreichend auf, weshalb auch der nicht weiter begründete Hinweis auf Art. 187 bzw. Art. 188 Abs. 2 ZPO ins Leere geht.