Citation: 5A_293/2024 E. A

A.a. A.________ (geb. 1991; Beschwerdeführerin) und B.________ (geb. 1980; Beschwerdegegner) sind die unverheirateten und getrennt lebenden Eltern von C.________ (geb. 2014). Die Tochter steht unter der alleinigen Obhut der Mutter. Das Familiengericht Zurzach räumte B.________ mit Entscheid vom 8. August 2019 das Recht ein, die Tochter jedes erste und dritte Wochenende im Monat am Sonntag vom 13.00 bis 17.00 Uhr zu besuchen. Das Besuchsrecht sollte für die Dauer von zumindest sechs Monaten im Rahmen der begleiteten Besuchstage Aargau (BBT) wahrgenommen werden. Das Gericht errichtete für C.________ ausserdem eine Beistandschaft nach Art. 308 ZGB. Am 27. Oktober 2021 entzog das Familiengericht Baden dem Vater einstweilen das Recht auf persönlichen Verkehr mit der Tochter und erteilte ihm die Weisung zum Besuch einer Therapie mit dem Ziel, die Empathiefähigkeit gegenüber der Tochter zu stärken und mit dieser in altersgerechten Kontakt zu treten. Ausserdem verpflichtete das Gericht B.________, eine Bestätigung des Therapeuten betreffend Anmeldung und Ersttermin einzureichen. A.b. Auf Empfehlung der damaligen Beiständin von C.________ und nach Anhörung der Eltern, des Kindes und der Beiständin erklärte das Familiengericht Baden den Vater am 2. Mai 2023 für berechtigt, die Tochter in Begleitung der Beiständin oder einer von dieser bezeichneten Fachperson zweimal im Monat für zwei Stunden zu besuchen. Die Dauer der Besuche sollte sich auf vier Stunden verlängern, sofern innerhalb von vier Monaten mindestens sechs begleitete Besuche stattfinden. Neben einem Verlaufsbericht am Ende des Jahres sollte die Beiständin nach zwei weiteren Monaten zudem einen Bericht zu den Besuchen einreichen und Anträge zur Weiterführung des Besuchsrechts stellen. Ausserdem passte das Familiengericht Baden die Aufgaben der Beiständin an das neue Besuchsrecht an und hob die Weisungen gegenüber dem Vater auf.