Citation: 6B_1149/2020 E. 2.4.3

2.4.3. Der Beschwerdeführer wendet sich mit zwei Argumenten gegen die rechtliche Würdigung des Tatbestands der Erpressung. 2.4.3.1. Er bringt einerseits vor, es fehle am Erfordernis des Schadens, da jedenfalls betreffend die von C.________ vom Bankkonto abgehobene Summe von Fr. 70'000.-- unbelegt bleibe, ob er zu seinem Nachteil darüber verfügt habe. Mit diesem Einwand geht der Beschwerdeführer indes von einem von der verbindlichen Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz abweichenden Sachverhalt aus, ohne weitergehend zu begründen, weshalb jene Sachverhaltsfeststellung willkürlich wäre. Denn nach dem willkürfrei festgestellten Sachverhalt ist erstellt, dass C.________ den Teilbetrag von Fr. 70'000.--, gleich wie jenen von Fr. 20'000.--, an F.________ übergeben hat zwecks Weiterleitung bzw. Überbringung in die Bar J.________. Auf die wiederholte Sachverhaltsrüge ist nicht mehr einzugehen. Ein zum Nachteil von C.________ eingetretener finanzieller Schaden bejaht die Vorinstanz bei dem von ihr zugrundegelegten Sachverhalt des Weiteren zu Recht, hatte C.________ nach der Übergabe des Geldes an F.________ darüber doch keine Verfügungsmacht mehr. Wohin das Geld letztlich gelangte, bleibt für die Tatbestandsverwirklichung ohne Belang, ist die Erpressung doch bereits mit dem Eintritt des Schadens und nicht erst der Bereicherung vollendet (vgl. BGE 129 IV 61 E. 2.1 mit Hinweisen). 2.4.3.2. Soweit der Beschwerdeführer andererseits beanstandet, der nötige Kausalzusammenhang zwischen der Gewaltandrohung und dem Schaden liege nicht vor, ist sein Vorbringen nicht nachvollziehbar. Er führt zur Begründung aus, aufgrund der Aussagen von C.________ und der Telefongespräche zwischen demselben und F.________ ergebe sich spätestens ab dem 1. Februar 2015 kein Nachweis für eine nach wie vor bestandene Bedrohungslage. Weshalb der Drohung vom 17. Januar 2015 ab dem 1. Februar 2015 keine Wirkung mehr beizumessen wäre und der Beschwerdeführer die Geldbeträge von total Fr. 90'000.-- nicht aufgrund der drohungsbedingten Angst, sondern aus anderen Gründen F.________ übergeben hätte, begründet der Beschwerdeführer nicht und lässt sich auch den Erwägungen der Vorinstanz nicht entnehmen. Hinzu kommt, dass jedenfalls die Übergabe des Teilbetrags von Fr. 20'000.-- laut den vorinstanzlichen Feststellungen am 30. Januar 2015 und somit vor dem 1. Februar 2015 erfolgte (vgl. angefochtener Entscheid E. 3.3.6.2 S. 22). Auf die betreffende Rüge ist mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 BGG; vgl. E. 1.1 oben).