Citation: 1P.442/2005 12.10.2005 E. 1

Mit der Beschlagnahme durch die Staatsanwaltschaft und der Abweisung des dagegen gerichteten Rekurses wird nicht definitiv über das Schicksal der beschlagnahmten Gegenstände befunden. Der angefochtene Entscheid des Einzelrichters stellt daher einen Zwischenentscheid gemäss Art. 87 OG dar. Als solcher kann er mit staatsrechtlicher Beschwerde nur angefochten werden, wenn er im Sinne von Art. 87 Abs. 2 OG einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann. Dies trifft auf Beschlagnahmungen zu, weil der Betroffene daran gehindert wird, frei über das beschlagnahmte Gut zu verfügen (vgl. BGE 128 I 129 E. 1 S.131, Urteil 1P.149/2003 vom 16. Mai 2003, mit Hinweisen). Auf die gegen einen letztinstanzlichen kantonalen Entscheid (Art. 86 Abs. 1 OG) gerichtete Beschwerde kann eingetreten werden.