Citation: 6B_355/2021 E. 4.2

4.2. Für die Einfuhr und den Besitz von 10 kg Marihuana setzt die Vorinstanz eine Einsatzstrafe von 10 Monaten fest. Betreffend den Besitz der 83 Ecstasy-Tabletten führt sie aus, der Beschwerdeführer habe diese zwecks Weitergabe zu Hause aufbewahrt. Angesichts dessen, dass es sich bei Ecstasy um eine vergleichsweise harmlose Droge handle und weder erstellt sei, dass die Tat im Rahmen eines grösseren Drogenrings begangen wurde noch dass der Beschwerdeführer davon finanziell profitiert hätte, sei das objektive Tatverschulden noch als leicht zu würdigen. Da der Beschwerdeführer zwar vorsätzlich, jedoch nicht aus finanziellen Motiven gehandelt habe, werde das objektive Tatverschulden nicht relativiert. Angesichts der Drogenmenge und des Tatvorgehens erscheine innerhalb des Strafrahmens eine Einzelstrafe von 3 Monaten Freiheitsstrafe als angemessen. Hinsichtlich der Entgegennahme von 8 g Haschisch sei mit Blick auf die kleine Menge sodann von einem sehr leichten Verschulden auszugehen. Hierfür sei die Einzelstrafe auf 1 Monat anzusetzen. Für die mehrfache Pornografie und Gewaltdarstellungen veranschlagt sie schliesslich eine Einzelfreiheitsstrafe von 3 Monaten (vgl. angefochtenes Urteil S. 15 ff.). Unter Berücksichtigung der Einzelstrafen asperiert die Vorinstanz die auf 10 Monate angesetzte Freiheitsstrafe für die Einfuhr und den Besitz von 10 kg Marihuana anschliessend auf 13 Monate (vgl. angefochtenes Urteil S. 18). Zu den Täterkomponenten führt sie aus, aus den persönlichen Verhältnissen des Beschwerdeführers liessen sich kein Umstände ersehen, welche sich auf die Strafzumessung auswirken würden. Die einschlägige Vorstrafe wie auch die Delinquenz während der Probezeit seien jedoch im Umfang von je 3 Monaten straferhöhend zu berücksichtigen. Demgegenüber sei sein Geständnis strafmindernd zu honorieren und die Strafe insofern um 3 Monate zu reduzieren. Der leichten Verletzung des Beschleunigungsgebots sei weiter mit einer Strafreduktion von 4 Monaten Rechnung zu tragen. Insgesamt erscheine für die neuen, vom Beschwerdeführer während laufender Probezeit begangenen Delikte damit eine Gesamtfreiheitsstrafe von 12 Monaten als angemessen (vgl. angefochtenes Urteil S. 19 f.). Aus dieser Freiheitsstrafe und der widerrufenen Vorstrafe von 18 Monaten Freiheitsstrafe bildet die Vorinstanz schliesslich asperierend eine Gesamtfreiheitsstrafe von 26 Monaten (vgl. angefochtenes Urteil S. 20 f.).