Citation: 2C_939/2017 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer vertritt die Auffassung, die Vorinstanz habe diesbezüglich ohne jede Begründung einzig auf den Strafbefehl vom 31. März 2015 abgestellt, und andere im Recht liegende Akten, z.B. den Führungsbericht der Sicherheitsdirektion Basel-Landschaft vom 20. Januar 2015, das Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 1. Juli 2013 und den Strafbefehl vom 16. Dezember 2013 ausser Acht gelassen. Dieser Einwand verfängt schon deshalb nicht, weil die Vorinstanz in ihrem Urteil die vom Beschwerdeführer angerufenen Akten berücksichtigte und eingehend würdigte (vgl. angefochtener Entscheid, E. 2.3). Es erscheint durchaus sachgerecht, für die ausländerrechtliche Beurteilung der Rückfallgefahr auf die aktuellste strafrechtliche Einschätzung abzustellen, im vorliegenden Fall also den Strafbefehl vom 31. März 2015. Jedenfalls nicht als willkürlich erscheint auch die Erwägung der Vorinstanz, dass aus den positiven Berichten der Vollzugsanstalten zum Verhalten des Beschwerdeführers im Strafvollzug nicht auf ein Wohlverhalten in Freiheit geschlossen werden könne.