Citation: 2C_898/2014 E. 4.2.3

4.2.3. Der Beschwerdeführer lebt mit seiner schweizerischen Ehegattin und der gemeinsamen Tochter zusammen. Anhaltspunkte dafür, dass die familiäre Beziehung nicht gelebt würde, bestehen keine. Im Hinblick auf diese Beziehung kann sich der Beschwerdeführer somit auf Art. 8 EMRK berufen. Die Vorinstanz hat die Interessen der Ehegattin und namentlich des Kindes sorgfältig geprüft; es kann auf die entsprechenden Erwägungen im angefochtenen Urteil verwiesen werden. Sie kam zum Schluss, dass es namentlich das Kind hart treffen würde, wenn der Beschwerdeführer die Schweiz verlassen müsste und es deshalb, wovon auch die Vorinstanz ausgeht, zur Trennung der Familie käme. Die Vorinstanz bejahte daher zu Recht ein gewichtiges privates Interesse des Kindes am Verbleib des Beschwerdeführers in der Schweiz.