Citation: 9C_617/2020 E. 2.2

2.2. Was der Beschwerdeführer hiergegen vorbringt, verfängt nicht. Soweit er den Beweiswert des RAD-Untersuchungsberichts vom 21. Juni 2018 mit Verweis auf die abweichenden Einschätzungen der behandelnden Ärzte in Frage zieht, erschöpfen sich seine Vorbringen im Wesentlichen in appellatorischer Kritik an der Beweiswürdigung der Vorinstanz, worauf nicht einzugehen ist (statt vieler: BGE 145 I 26 E. 1.3 S. 30 mit Hinweisen). Inwiefern das kantonale Gericht an die Beweiseignung der Berichte des behandelnden Arztes unerfüllbare Anforderungen gestellt und damit die Waffengleichheit verletzt haben sollte (Art. 6 Ziff. 1 EMRK), legt er weder konkret dar, noch ist es ersichtlich. Das Gericht hat dessen Stellungnahmen vielmehr beachtet und gewürdigt, darin aber keinen Anlass zu auch nur geringen Zweifeln an der Einschätzung des RAD erblickt. Sodann hat es nicht den Untersuchungsgrundsatz verletzt, indem es auf eine neurologische Beurteilung verzichtet hat, zumal Hinweise auf neurologische Probleme fehlten und auch der seit Jahren behandelnde Neurologe aktenkundig keine weitere Abklärung der geltend gemachten "neuropathischen Schmerzen" in die Wege leitete, sondern sich auf die Abgabe von Medikamenten beschränkte.