Citation: 6B_109/2018 E. A

A.A. und B.A.________ erstatteten am 20. Januar 2010 Strafanzeige gegen ihren ehemaligen Rechtsvertreter X.________ wegen des Verdachts auf ungetreue Geschäftsbesorgung. Die Staatsanwaltschaft Höfe Einsiedeln stellte das Verfahren am 30. August 2017 ein. Die dagegen erhobene Beschwerde von A.A. und B.A.________ wies das Kantonsgericht Schwyz am 20. Dezember 2017 ab. Das Kantonsgericht Schwyz geht von folgendem Sachverhalt aus (vorinstanzlicher Entscheid Ziff. 1) : "Der Beschuldigte erhob als Anwalt von 30 Einsprechern, unter anderem auch der Privatkläger (...), gegen das Gesuch der C.________ (nachfolgend: Bauherrschaft) um Verlängerung der Bewilligung für den Abbau und die Auffüllung der Kiesgruben in D.________ und E.________ öffentlich-rechtliche Baueinsprache. Nachdem die erteilte Bewilligung von den zuständigen Rechtsmittelinstanzen zur neuen Beurteilung zurückgewiesen worden war, schlossen die Gemeinden D.________ und E.________ mit der Gesuchstellerin im August 2008 einen öffentlich-rechtlichen Vertrag ab, worin sich die Gemeinden unter anderem verpflichteten, die Einsprache vorbehältlich eines Nichteintretens abzuweisen, soweit die einsprecherischen Begehren der Vereinbarung widersprechen (...). Darauf zog der Beschuldigte die öffentlich-rechtliche Einsprache zurück und liess sich von der Bauherrschaft mit Fr. 12'000.00 entschädigen (...)."