Citation: 5A_17/2025 E. 1

Das angefochtene Urteil vom 15. November 2024 wurde dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin am 20. November 2024 zugestellt. Dies ist aus dem Auszug "Track and Trace" ersichtlich und er nennt in der Beschwerde für die Inempfangnahme ebenfalls dieses Datum. Indes hält er zur Fristwahrung einzig fest: "Die gesetzliche Frist des Art. 100 BGG wurde durch die Einreichung der Beschwerde am heutigen Tage gewahrt." Dies trifft jedoch augenfällig nicht zu: Die 30-tägige Beschwerdefrist (Art. 100 Abs. 1 BGG) begann am Folgetag der Zustellung zu laufen (Art. 44 Abs. 1 BGG) und endete am Freitag 20. Dezember 2024. Die erst am 6. Januar 2025 der Post übergebene Beschwerde ist damit offenkundig verspätet. Soweit die Beschwerdeführerin bzw. ihr Rechtsvertreter stillschweigend davon ausgegangen sein sollte, dass der Fristenstillstand von Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG zum Tragen gekommen sei, so ist dies nicht der Fall. Bei Eheschutzsachen handelt es sich nach mehrfach publizierter bundesgerichtlicher Rechtsprechung um vorsorgliche Massnahmen im Sinn von Art. 98 BGG (BGE 133 III 393 E. 5.1; 149 III 81 E. 1.3), für welche kein Fristenstillstand gilt (Art. 46 Abs. 2 BGG).