Citation: 8C_391/2023 E. 3.2.2

3.2.2. Im Verwaltungsverfahren besteht ein Anspruch auf anwaltliche Verbeiständung nur in Ausnahmefällen, in denen schwierige rechtliche oder tatsächliche Fragen dies als notwendig erscheinen lassen und eine Verbeiständung durch Verbandsvertreter, Fürsorgestellen oder andere Fach- oder Vertrauensleute sozialer Institutionen nicht in Betracht fällt. Zu gewichten ist auch die Fähigkeit der versicherten Person, sich im Verfahren zurechtzufinden (vgl. Urteil 9C_688/2019 vom 30. Juni 2020 E. 3.2 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 146 V 306, aber in: SVR 2020 EL Nr. 10 S. 37). Die Frage nach der sachlichen Erforderlichkeit der anwaltlichen Verbeiständung ist eine vom Bundesgericht frei überprüfbare Rechtsfrage (Urteil 8C_202/2023 vom 30. August 2023 E. 2.2 mit Hinweis).