Citation: H 21/01 10.08.2001 E. 4

4.- Im vorliegenden Fall hat das kantonale Gericht in für das Eidgenössische Versicherungsgericht im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG verbindlicher Weise festgestellt, dass es sich bei den von der Steuerveranlagungsbehörde im August 1997 an die Kasse gemeldeten Einkommen von Fr. 30'180.- für das Jahr 1993 und von Fr. 30'405.- für das Jahr 1994 um Einkünfte aus selbständiger Erwerbstätigkeit handelt, nachdem die Versicherte selbst gegenüber der IV-Stelle Bern unterschriftlich bestätigt habe, von 1986 bis 1994 eine selbständige Tätigkeit als Therapeutin mit einem Monatseinkommen von Fr. 4'500.- ausgeübt zu haben, und nachdem sie folgerichtig auch die entsprechende Steuertaxation unangefochten in Rechtskraft habe erwachsen lassen. Bei dieser Sachlage war die Beschwerdeführerin zur Auskunftserteilung gegenüber der Kasse verpflichtet. Die Kasse versuchte nach Massgabe des Rückweisungsentscheides des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 12. Mai 1999 mit eingeschriebenen Postsendungen vom 17. November und 1. Dezember 1999 sowie vom 26. Januar und 11. Februar 2000 den Sachverhalt genauer abzuklären, um aktenkundige Widersprüche zwischen den Angaben der Versicherten gegenüber der IV-Stelle Bern und den Steuerbehörden des Kantons Bern auszuräumen. Die Beschwerdeführerin beantwortete die eingeschriebenen Postsendungen überhaupt nicht oder nur mit ausweichenden und unklaren Äusserungen. Damit hat sie die ihr obliegende Mitwirkungspflicht verletzt. Unter Berücksichtigung dieser Tatsache ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz den Sachverhalt gemäss angefochtenem Entscheid neu anhand der vorliegenden Akten gewürdigt hat.