Citation: 2C_275/2024 E. 5.2.1

5.2.1. Die Vorinstanz erwog zusammengefasst, im Jahr 2015 sei das Regierungsstatthalteramt davon ausgegangen, der Barbetrieb sei für den Erhalt des Landwirtschaftsbetriebs notwendig und bilde mit diesem eine Einheit. Das Grundstück trage wesentlich zur Überlebensfähigkeit des landwirtschaftlichen Gewerbes bei. Sodann verwies die Vorinstanz auf die Erwägungen der WEU. Diesen zufolge zeichneten die Erfolgsrechnungen der Jahre 2014 bis 2018 das Bild eines defizitären Landwirtschaftsbetriebs, der dank den Einnahmen aus dem saisonalen Gastwirtschaftsgewerbe überleben könne. Die schwierige Ertragslage sei notorisch; Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter seien häufig auf nichtlandwirtschaftliche Einkommen angewiesen, die sie regelmässig in der Wintersaison erzielten. Die Vorinstanz schloss sich diesen Erwägungen an und ging davon aus, der Beschwerdeführer habe nicht dargelegt, inwiefern sich die massgebenden Verhältnisse seit 2015 verändert hätten. Nach wie vor generiere die Skibar in der Betriebszeit von November bis April ein viel höheres Einkommen als die Landwirtschaft; sie stelle einen wichtigen Zusatzverdienst dar. Mit Blick auf die Erfolgsrechnungen 2014 bis 2018 leuchte ohne weiteres ein, dass der landwirtschaftliche Betrieb auf das Zusatzeinkommen angewiesen sei. Daran ändere die Kritik des Beschwerdeführers an den Erfolgsrechnungen nichts. Es bestünde kein Anlass, diese Dokumente mit den Steuererklärungen abzugleichen oder weitere Beweismassnahmen zu treffen (vgl. angefochtenes Urteil, E. 5.3).