Citation: 8C_1039/2008 25.02.2009 E. 3.2

3.2.1 Sämtliche Einwendungen des Versicherten, die sich in erster Linie in rein appellatorischer Kritik am vorinstanzlichen Entscheid erschöpfen, vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Eine vorinstanzliche Rechtsverletzung liegt nicht vor (vgl. E. 3.2.2 hienach). Der Versicherte erhebt auch keine Rügen, welche die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz als offensichtlich unrichtig oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhend erscheinen lassen. Soweit die Beihilfe und die Zuschüsse gemäss dem kantonalzürcherischen Gesetz über die Zusatzleistungen zur eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung vom 7. Februar 1971 (ZLG) streitig sind, ist festzuhalten, dass die Verletzung blossen kantonalen Rechts keinen selbstständigen Beschwerdegrund bildet; diesbezüglich wäre in der Beschwerde darzulegen, inwiefern der beanstandete Akt gegen (kantonale) verfassungsmässige Rechte verstösst (Art. 95 BGG; vgl. Urteil 8C_741/2008 vom 17. Dezember 2008). Ein solcher Verstoss ist jedoch nicht gegeben. 3.2.2 Der Versicherte macht geltend, er habe fast sein ganzes Geld aus der Freizügigkeitsleistung von Fr. 272'777.35 wegen seiner Sucht nach "Frauen im Milieu" ausgegeben. Es sei klar, dass man hiefür keine Quittungen erhalte. In Bezug auf die Rechtsgleichheit müsste auch bei Drogen- und Spielsüchtigen, die ihr gesamtes Vermögen verbraucht hätten, von einem Vermögensverzicht ausgegangen werden, was jedoch nicht getan werde. Er sei wie ein "Spielsüchtiger" gewesen und habe nicht anders gekonnt, weshalb ihm nach Treu und Glauben Recht zu geben sei. Dieser Einwand ist unbehelflich. Dem Beschwerdeführer wurde das nachweislich im Rotlichtmilieu verbrauchte Geld nicht als Verzichtsvermögen angerechnet, sondern in nicht zu beanstandender Weise nur Geld, bei dem nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt ist, wofür es verwendet bzw. ob es in Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung oder gegen adäquate Gegenleistung hingegeben wurde (vgl. E. 2 und 3.1 hievor; AHI 1995 S. 164 E. 2b und 3c). Eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots (Art. 8 Abs. 1 BV) oder des Grundsatzes von Treu und Glauben (Art. 9 BV) ist nicht ersichtlich.