Citation: 1C_682/2020 E. 5.1

5.1. In BGE 141 II 50 erkannte das Bundesgericht, dass das bezüglich Bauzonen geltende Konzentrationsprinzip sinngemäss auch auf Intensivlandwirtschaftszonen anzuwenden sei (E. 2.5 des Urteils). Weiter führte das Gericht aus, der Beschwerdeführer werde durch die Zuweisung des südlich an seine Liegenschaft angrenzenden Gebiets zur Intensivlandwirtschaftszone in räumlicher Hinsicht belastet und sei daher befugt, die Verletzung des Konzentrationsprinzips hinsichtlich der Anordnung der auf dem Gemeindegebiet vorgesehenen Intensivlandwirtschaftszonen geltend zu machen, da eine Zusammenfassung dieser über weite Teile des Gebiets verstreuten Zonen an einem oder wenigen Standorten dazu führen könne, dass auf die an seine Parzelle angrenzende Intensivlandwirtschaftszone verzichtet oder diese verkleinert werde. Aufgrund des Konzentrationsprinzips sei eine Gesamtbeurteilung der kommunalen Nutzungsplanung erforderlich, bei welcher alle im Planungsgebiet festgesetzten Intensivlandwirtschaftszonen in die Betrachtung miteinzubeziehen seien. Der Beschwerdeführer sei deshalb dazu legitimiert, eine Gesamtbeurteilung der Intensivlandwirtschaftszonen auf dem Gemeindegebiet zu verlangen. Weil dies von der Vorinstanz verkannt worden sei, sei die Angelegenheit unter Aufhebung des angefochtenen Urteils an diese Instanz zurückzuweisen, damit sie umfassend prüfe, ob die Beachtung des Konzentrationsprinzips bezüglich der Anordnung aller Intensivlandwirtschaftszonen in der Gemeinde einen Verzicht auf die südlich des Dorfes vorgesehene Intensivlandwirtschaftszone oder deren Verkleinerung erfordere. Sollte die Vorinstanz diese Frage beim neuen Entscheid bejahen, müsse die Gemeinde die Intensivlandwirtschaftszonen unter Berücksichtigung des Konzentrationsprinzips neu planen und auflegen (E. 2.6 des Urteils).