Citation: 8C_181/2024 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer wendet ein, die Vorinstanz habe sich neben dem Bericht des Dr. med. C.________ vom 27. Mai 2020 auf das PMEDA-Gutachten vom 17. Januar 2023 gestützt. Es habe ihr klar sein müssen, dass dieses Gutachten nicht verwertbar sei, da sie von der IV-Stelle die Auskunft erhalten habe, sie habe die Verfügung noch nicht erlassen können, da zum Beweiswert dieses Gutachten der Beschluss des BSV zum weiteren Vorgehen betreffend PMEDA-Gutachten abgewartet werden müsse (vgl. Aktennotiz des Kantonsrichters vom 18. Oktober 2023). Somit habe die Vorinstanz davon ausgehen müssen, dass es eine neue Begutachtung geben werde. Zumindest hätte sie die definitive Information darüber abwarten müssen. Die IV-Stelle habe praktisch zeitgleich mit dem Erlass des angefochtenen Urteils ein neues Gutachten in Auftrag gegeben. Der Beschwerdeführer habe somit keine Gelegenheit gehabt, die Vorinstanz hierüber in Kenntnis zu setzen. Indem diese zuerst eine Verfahrenssistierung verfügt habe, um das weitere Gutachten der IV abzuwarten, danach aber ohne dessen Berücksichtigung entschieden habe, habe sie sich widersprüchlich verhalten sowie den Sachverhalt unkorrekt und unvollständig erstellt. Sie habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör und den Untersuchungsgrundsatz verletzt. Sie sei zu Unrecht davon ausgegangen, von weiteren Beweisabnahmen seien keine neuen Erkenntnisse zu erwarten. Ihr Hinweis, wonach es nicht zu beanstanden sei, dass die Suva aus unfallversicherungsrechtlicher Perspektive zu einem Zeitpunkt entschieden habe, als die IV-Stelle noch im Abklärungsstadium gewesen sei, verfange nicht. Denn die Vorinstanz habe zu Recht festgestellt, dass das Gutachten abzuwarten und für die Entscheidfindung relevant sei. Hieran habe sich nichts geändert, weswegen das neue Gutachten der IV abzuwarten und in die Beurteilung einzubeziehen sei. Somit sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.