Citation: 8C_34/2024 E. 4.1

4.1. In psychischer Hinsicht beruft sich der Beschwerdeführer auf die Berichte der Dr. med. E.________ vom 31. Mai 2021 und 31. Januar 2022, zu der er sich am 5. März 2021 in Behandlung begab und die u.a. eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostizierte. Er macht zusammengefasst geltend, diese Berichte hätten den Verfügungen vom 2. Februar 2021 nicht zu Grunde gelegen, weshalb sie im Rechtssinne "neu" seien. Dr. med. E.________, die u.a. am 7. März 2021 eine Befunderhebung nach den Richtlinien der AMDP (Arbeitsgemeinschaft für Methodik und Dokumentation in der Psychiatrie) vorgenommen habe, habe seinen psychischen Gesundheitsschaden nachvollziehbar aufgezeigt und sei im Bericht vom 31. Mai 2021 von einer 20%igen und in demjenigen vom 31. Januar 2022 von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ab September 2021 ausgegangen. Somit sei die vorinstanzliche Verneinung einer Verschlechterung seines Gesundheitszustands offensichtlich unrichtig und willkürlich bzw. basiere auf einer falschen Rechtsauffassung. Vielmehr wären die echtzeitlichen Befunde der Dr. med. E.________ von der Vorinstanz zu prüfen gewesen. Wäre nämlich die vorinstanzliche Argumentation korrekt, würde dies regelmässig dazu führen, dass tatsächlich vorhandene Gesundheitsschäden weder bei der Erstanmeldung noch bei einer Neuanmeldung Berücksichtigung fänden.