Citation: 4A_193/2023 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin beruft sich auf BGE 133 III 645 sowie auf das "Obligatorium, dass grundsätzlich für alle Streitigkeiten aus Mietverhältnissen von Wohn- und Geschäftsräumen die Schlichtungsstelle angerufen werden" müsse. Die Vorinstanz habe gegen die diesbezüglich "klare" höchstrichterliche Rechtsprechung verstossen. Dies mache es erforderlich, dass das Bundesgericht "erneut dazu Stellung" nehme. Es bestehe ein "breites öffentliches Interesse an der Verlässlichkeit des obligationenrechtlich geregelten Mietrechts" und es sei "wichtig", dass "jeder Versuch, das Mietrecht zu umgehen, verhindert" werde. Ausserdem bestehe "nach wie vor keine einheitliche Rechtsprechung [zu] Art. 259b OR" (Mängelbeseitigung).