Citation: 1B_351/2019 E. 3.3.4

3.3.4. Die Vorinstanz führt in der Verfügung vom 25. April 2019 zudem aus, Rechtsanwalt E.________ wolle für die Analyse des strafgerichtlichen Urteils 42 Stunden - eine ganze Arbeitswoche - verwendet haben. Dies sei unverhältnismässig und mindestens um 22 Stunden übersetzt, zumal Rechtsanwalt E.________ die Beschwerdeführerin bereits im strafgerichtlichen Verfahren vertreten habe und ihm das Prozessthema somit bekannt gewesen sei. Zwar geht es um einen komplexen Wirtschaftsstraffall und ist das strafgerichtliche Urteil mit 172 Seiten umfangreich. Die Beschwerdeführerin stellt jedoch nicht in Abrede, dass Rechtsanwalt E.________ sie bereits vor Strafgericht vertreten hat und er daher mit dem Fall vertraut war. Wenn die Vorinstanz den in Rechnung gestellten Stundenansatz für die Analyse des strafgerichtlichen Urteils auf 20 Stunden gekürzt hat, liegt das deshalb im Ermessensbereich.