Citation: 8C_663/2018 E. 3.2.2

3.2.2. Das kantonale Gericht hat erwogen, aus den Berichten des den Versicherten seit dem Jahre 2006 betreuenden Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 29. April 2015 und 2. August 2016 könne entgegen der Auffassung des Versicherten nicht geschlossen werden, die psychiatrischen Befunde hätten sich in revisionsrechtlich erheblicher Weise verändert. Dieser Arzt habe bereits am 13. November 2011 eine depressive Störung, damals mittelgradige Episode (ICD-10 F33.11), diagnostiziert. Auch andere Ärzte hätten im Jahre 2011 die Diagnosen einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischen Symptomen, einer anhaltenden Schmerzstörung, eines chronifizierten Schmerzsyndroms und einer chronischen Depression mit somatischen Symptomen gestellt. Die Befunde, die Dr. med. B.________ in den erwähnten Berichten vom 29. April 2015 und 2. August 2016 festhalte (Herabsetzung der Konzentration und des Gedächtnisses; Ein- und Durchschlafstörungen; Angstsymptome; Freud-, Interesse- und Lustlosigkeit; Libidoverlust, sozialer Rückzug) seien auch schon im Jahre 2011 beschrieben worden, wobei damals, anders als aktuell, sogar noch von Panikattacken, Suizidgedanken sowie einer deutlichen Verminderung der Konzentration und des Gedächtnisses die Rede gewesen sei. Insgesamt bestünden keine konkreten Anhaltspunkte, den Schweregrad der erwähnten Befunde psychiatrisch neu einschätzen zu lassen, weshalb von weiteren Abklärungen (insbesondere einer externen Begutachtung) abzusehen sei. Da kein Revisionsgrund gegeben sei, könne auf die Prüfung der massgeblichen Indikatoren gemäss BGE 143 V 418 in Verbindung mit 141 V 281 verzichtet werden.