Citation: 8C_282/2023 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat erwogen, es sei einzig strittig, ob die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer die vereinnahmten Löhne im Gesamtbetrag von Fr. 4'759.50 nebst 5 % Verzugszins seit 15. April 2019 zurückzuerstatten habe. Nach Eingang des Beschlusses der Sozialhilfekommission vom 30. März 2022 sei nunmehr unbestritten, dass der Beschwerdeführer für zu Unrecht bezogene Sozialhilfeleistungen nicht rückerstattungspflichtig sei. Weiter sei nach Art. 325 Abs. 2 OR die Abtretung künftiger Lohnforderungen zur Sicherung anderer Verbindlichkeiten als familienrechtlicher Unterhalts- und Unterstützungspflichten nichtig. Die von der Beschwerdegegnerin erwirkte Lohnzession vom 19. Februar 2019 sei daher nicht zulässig.