Citation: 8C_50/2014 E. A

A.________ war nebenberuflich mit einem Teilpensum als Lehrbeauftragter im Berufsbildungszentrum B.________ tätig. Als am 3. September 2008 sein Lehrerstuhl während des Unterrichts im Klassenzimmer brach, stiess er seinen Angaben zufolge mit dem linken Knie gegen eine Schublade und verletzte sich überdies am rechten Handgelenk. In der Folge kam zunächst die Sanitas Krankenversicherung für die Heilbehandlung auf, während die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG (nachstehend: Zürich) Taggelder aus einer privaten Kollektiv-Krankentaggeldversicherung erbrachte. Am 30. September 2009 wurde eine Arthroskopie am linken Knie durchgeführt und am 5. Mai 2010 erhielt A.________ linksseitig eine Knieprothese. Die Bildungsdirektion des Kantons X.________ meldete der AXA Winterthur (heute: AXA-Versicherungen AG; nachstehend: AXA) als zuständigem Unfallversicherer - nachdem dieser schon am 29. Oktober 2010 eine Unfallmeldung zugegangen war - am 2. November 2010 einen Rückfall zum Unfall vom 3. September 2008, worauf sich diese rückwirkend zur Leistungserbringung bis zur Knieprothesenversorgung am 5. Mai 2010 bereit erklärte. Mit der Begründung, zwölf Wochen nach der Arthroskopie, spätestens jedoch im Zeitpunkt des Knieprotheseneinsatzes am 5. Mai 2010 sei der status quo sine wieder erreicht gewesen, schloss sie den Fall wie mit Schreiben vom 18. März 2011 angekündigt am 20. Mai 2011 verfügungsweise per 4. Mai 2010 unter Einstellung ihrer Leistungen (Heilbehandlung und Taggelder) ab. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 16. Mai 2012 fest, wobei sie zur Begründung neu vorbrachte, mangels natürlicher Unfallkausalität wäre sie gar nie leistungspflichtig gewesen.