Citation: U 479/06 08.08.2007 E. A

Der 1953 geborene S.________ war im Rahmen seiner Anstellung als Aussendienstmitarbeiter der Firma A.________ AG bei der Winterthur Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (Winterthur) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 13. November 1999 wurde er Opfer eines Auffahr-Streifunfalles auf der Autobahn und zog sich dabei eine Distorsion der Halswirbelsäule zu. Die Winterthur anerkannte ihre Leistungspflicht und kam für Heilbehandlung und Taggeldleistungen auf. Dr. F.________, Chiropraktor, schloss seine Behandlung nach subjektiv und objektiv gutem Verlauf am 13. Juni 2000 ab, nachdem bezüglich der Halswirbelsäule Beschwerdefreiheit eingetreten war. Ab 1. Juni 2000 attestierte er wieder eine volle Arbeitsfähigkeit. Am 27. Februar 2003 liess S.________ unter Beilage eines neuropsychologischen Berichts des PD Dr. phil. H.________, Psychologe und Psychotherapeut FSP, vom 19. Juli 2002 einen Rückfall zum Unfall vom 13. November 1999 melden. In der Folge gab die Winterthur eine polydisziplinäre Begutachtung bei der MEDAS X.________ in Auftrag. Auf Grund der Expertise vom 9. März 2004 kam die Unfallversicherung zum Schluss, der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom November 1999 und den mit der Rückfallmeldung geltend gemachten Beschwerden sei nicht überwiegend wahrscheinlich. Da aber auch die adäquate Kausalität verneint werden müsse, könne dieses Sachverhaltselement offen gelassen werden. Mit Verfügung vom 3. November 2004 lehnte sie ihre Leistungspflicht ab 1. Januar 2004 ab. Daran hielt sie auch auf Einsprache hin fest (Entscheid vom 13. April 2005).