Citation: 1G_3/2017 E. 2.2

2.2. Die damalige Beschwerde des Gesuchstellers an das Bundesgericht vom 3. Mai 2016 enthielt das folgende Rechtsbegehren: "2. alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. 8 % MwSt.) zu Lasten der Beschwerdegegnerin." Das Rechtsbegehren bezieht sich nicht ausdrücklich auf das bundesverwaltungsgerichtliche Verfahren. Insofern ist unklar, ob ein entsprechender Antrag gestellt worden ist. Der Antrag kann jedoch so verstanden werden, dass sich die Entschädigung auf beide Verfahren vor dem Bundesgericht und dem Bundesverwaltungsgericht beziehen soll. Das gilt umso mehr, als das Bundesgericht nach Art. 68 Abs. 5 BGG grundsätzlich von Amtes wegen gemäss dem Ausgang des bundesgerichtlichen Verfahrens den Entscheid der Vorinstanz über die Parteientschädigung überprüft und darüber neu befindet. Ein entsprechender Antrag ist nicht zwingend nötig, solange das Rechtsbegehren in der Sache auf Aufhebung des ganzen angefochtenen Entscheids lautet bzw. die Aufhebung des Entschädigungspunkts miteinschliesst (vgl. HANSJÖRG SEILER, in: Seiler et al., Bundesgerichtsgsetz [BGG], 2. Aufl., 2015, Art. 68 Rz. 43 i.V.m. Art. 67 Rz. 7; THOMAS GEISER, in: Niggli et al. [Hrsg.], Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl., 2011, Art. 68 N. 24 i.V.m. Art. 67 N. 6). Dies trifft hier zu, nachdem der Gesuchsteller im Rechtsbegehren 1 seiner damaligen Beschwerde vom 3. Mai 2016 im bundesgerichtlichen Verfahren 1C_214/2016 die Aufhebung des gesamten Entscheids des Bundesverwaltungsgerichts beantragt hatte. Er hätte also nicht zwingend auch einen Antrag auf Anpassung der Entschädigungsfolgen stellen müssen. Das rechtfertigt zumindest, das damalige Rechtsbegehren 2 zu den Kosten- und Entschädigungsfolgen grosszügig auszulegen und dieses auch als Antrag auf Neuregelung der Entschädigung vor dem Bundesverwaltungsgericht zu verstehen.