Citation: 5A_955/2018 E. 5.4

5.4. In der Regel ist ein Interesse an der Erläuterung eines Urteils gegeben und schutzwürdig (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO), wenn - wie hier - dessen Vollstreckung ganz oder teilweise gescheitert ist (BGE 143 III 564 E. 4.3.2 S. 569). Soweit die Beschwerdeführer dagegen einwenden, sie seien lediglich Administratoren einer Facebook-Gruppe gewesen und hätten keine Beiträge gepostet oder verlinkt, bestreiten sie nicht das Erläuterungsinteresse der Beschwerdegegner, sondern ihre Passivlegitimation im Persönlichkeitsschutzprozess (E. II/2b S. 18 f.), insbesondere für das rechtskräftig gutgeheissene Begehren um Urteilsveröffentlichung (E. II/11 S. 42 ff. des bezirksgerichtlichen Entscheids). Darauf ist im Erläuterungsverfahren indessen nicht mehr zurückzukommen, dient doch die Erläuterung lediglich der Klärung des gerichtlichen Entscheidwillens, nicht hingegen der materiellen Abänderung des Entscheids (E. 4.1 oben).