Citation: 1B_131/2021 E. 3.4

3.4. Diese Einwände lassen die Annahme von Kollusionsgefahr durch die kantonalen Strafbehörden nicht als bundesrechtswidrig erscheinen. Dabei durfte die Vorinstanz namentlich mitberücksichtigen, dass die Strafuntersuchung noch nicht weit fortgeschritten ist und die mutmasslichen Wirtschaftsdelikte schwerwiegend erscheinen, dass die von Verdunkelung bedrohten Beweisergebnisse von erheblicher Bedeutung sind, die zu befragenden Personen im In- und Ausland zu einem grossen Teil persönliche Beziehungen zum Beschuldigten gepflegt haben, und dass relativ komplexe und teilweise unübersichtliche verdächtige Transaktionen mit Auslandbezug zu klären sind. Es kann offen bleiben, ob neben Kollusionsgefahr noch weitere besondere Haftgründe separat erfüllt wären, insbesondere Fluchtgefahr (vgl. Art. 221 Abs. 1 lit. a StPO). Ausreichende Ersatzmassnahmen für Untersuchungshaft, welche die dargelegte Kollusionsgefahr im jetzigen Verfahrensstadium ausreichend bannen könnten (vgl. Art. 237 StPO), sind nicht ersichtlich und werden auch vom Beschwerdeführer nicht dargetan.