Citation: 4A_472/2018 E. A

A.________ (Versicherter, Kläger, Beschwerdeführer) schloss mit der B.________ Versicherungs-Gesellschaft AG (Versicherung, Beklagte, Beschwerdegegnerin) und der B.________ Lebensversicherungs-Gesellschaft AG (Schwestergesellschaft) auf den 1. Januar 2012 einen Agenturvertrag für Generalagenten für die Generalagentur mit Sitz in Basel. In der Stellung als Generalagent amtete der Kläger gemäss Ziff. 4.1 des Agenturvertrags als selbständiger Kaufmann auf eigene Rechnung. Er stand zur Versicherung nicht in einem Arbeitsverhältnis, sondern trieb in seiner Funktion als Generalagent selbständig Gewerbe. Als Inhaber der B.________ Generalagentur A.________ (Generalagentur) schloss der Versicherte ebenfalls auf den 1. Januar 2012 mit der Versicherung eine kollektive Krankentaggeldversicherung nach dem VVG ab. Als versicherte Personen werden in der Police das gesamte Personal sowie namentlich der Versicherte aufgeführt, letzterer für eine Leistungsdauer von 730 Tagen bei einem versicherten Jahreslohn von Fr. 450'000.-- und einer Wartefrist von 30 Tagen. A.a. Mit Krankheitsmeldung vom 7. November 2014 meldete der Versicherte eine seit 28. Oktober 2014 bestehende Arbeitsunfähigkeit aufgrund einer Erschöpfung/Depression. Mit Schreiben vom 17. November 2014 kündigte die Versicherung den Agenturvertrag unter Einhaltung der vereinbarten Kündigungsfrist von 6 Monaten per 31. Mai 2015. Nach Ablauf der 30-tägigen Wartefrist erbrachte die Versicherung ab dem 27. November 2014 Taggelder. Am 14. Januar 2015 erfolgte sodann eine fristlose Kündigung des Agenturvertrages. Ab dem 15. Januar 2015 leistete die Versicherung keine Taggelder mehr. Mit Schreiben vom 10. März 2015 wurde der Versicherte auf die Möglichkeit zum Übertritt in die Einzelversicherung hingewiesen. A.b. Bereits am 4. März 2015 hatte Dr. C.________ im Auftrag der Versicherung den Versicherten untersucht. Im Zeitraum vom 7. Mai bis 27. Oktober 2015 liess diese den Versicherten observieren. Mit Schreiben vom 13. Oktober 2015 forderte sie ihn zur Zahlung von Fr. 2'145'486.30 aus dem Agenturvertrag auf. Gegen einen Zahlungsbefehl des Versicherten über Fr. 356'921.95 nebst Zins für Taggelder erhob sie Rechtsvorschlag. Mit Schreiben vom 25. Januar 2016 teilte sie ihm mit, sie erachte den Kollektivkrankentaggeldvertrag gestützt auf Art. 40 VVG als aufgehoben.