Citation: K 11/07 03.12.2007 E. 5

5.1 Soweit der Beschwerdeführer die Ansicht vertritt, mit der Einzahlung von Fr. 1'089.- am 29. April 2005 seinen Zahlungsverpflichtungen vollständig nachgekommen zu sein, indem er die von der Beschwerdegegnerin aufgelisteten Forderungen (gemäss Abrechnung vom 26. April 2005) mit Ausnahme der Mahn- und Betreibungsspesen (Fr. 118.-) beglichen habe, kann ihm nicht gefolgt werden. Zunächst unterlief ihm offensichtlich ein Versehen, indem er den offenen Forderungsbetrag auf Fr. 1'207.05, statt Fr. 1'279.05, bezifferte. Seine Überweisung vermochte bereits aus diesem Grund die Forderungen der Versicherung nicht vollständig zu decken. Nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz enthielt die Abrechnung vom 26. April 2005 auch keinen "Gesamtsaldo", dessen Begleichung sämtliche offenen Forderungen der Beschwerdegegnerin gedeckt hätte. Insbesondere war die Anteilsrechnung in Höhe von Fr. 317.60 - mangels Fälligkeit - darin nicht enthalten. Bestand und Höhe der Anteilsrechnung Nr. 049127015 sind unbestritten geblieben. Dass die Beschwerdegegnerin mit der am 29. April 2005 veranlassten Zahlung des Versicherten zunächst die bereits am 31. März 2005 fällig gewordene Anteilsrechnung Nr. 051073901 deckte, ist nicht zu beanstanden. Sowohl die Restanz der April-Prämie (Fr. 180.05) wie auch der Selbstbehalt von Fr. 317.60 wurden somit zu Recht gemahnt und betrieben. 5.2 Die Vorbringen des Versicherten, er habe die Mahnungen der Beschwerdegegnerin nie erhalten, zudem sei die Betreibung der am 21. Februar 2005 fakturierten Kostenbeteiligung (Fr. 317.60) und April-Prämie 2005 (Restbetrag von Fr. 180.05) - wie bereits diejenige der Prämie Mai 2004 - nichtig, weil sie nicht an seinem Wohnsitz eingeleitet worden wäre, sind ebenfalls unbegründet. In Würdigung, dass der Beschwerdeführer unmittelbar nach Zustellung der Mahnung vom 20. April 2005 - mit Faxschreiben vom 25. und 26. April 2005 - die Beschwerdegegnerin um weitere Erläuterungen zu den offenen Forderungen gebeten hatte und er, obwohl ihm als Rechtsanwalt die Bedeutung der fehlenden Zustellung ohne Weiteres bewusst sein musste, diese erstmals im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren geltend gemacht hatte, ist das kantonale Gericht zu Recht von einer blossen Schutzbehauptung ausgegangen. Folglich hat es auch kein Bundesrecht verletzt, indem es erwog, die Mahnungen seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zugestellt worden (Urteile des Eidg. Versicherungsgerichtes H 219/82 vom 28. September 1983 E. 1b, publiziert in: ZAK 1984 S. 123 und H 45/04 vom 13. September 2004 E. 2). Schliesslich hat die Vorinstanz (in tatsächlicher Hinsicht) zu Recht festgehalten, dass der Versicherte seinen Wohnsitz von L.________ nach O.________ verlegte, ohne dies der Beschwerdegegnerin (fristgerecht) mitzuteilen (zur Zuständigkeit und zur Prüfungspflicht der Betreibungsbehörde bei der Bestimmung des Betreibungsortes vgl. BGE 120 III 110 E. 1a S. 111 f.). Für einen von den Angaben der Beschwerdegegnerin abweichenden Wohnsitz wäre der Beschwerdeführer im Übrigen selbst beweispflichtig gewesen (Schmid, in: Staehlin/Bauer/ Staehlin, Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, SchKG I [Art. 1-87], Basel/Genf/München 1998, N 51 zu Art. 46; Urteil des Bundesgerichtes 7B.241/2005 vom 6. März 2006 E. 3.2). Damit sind auch die Kosten für die Mahnungen vom 21. Juni 2006 (2 x Fr. 15.-) sowie die Dossiereröffnungskosten (Fr. 35.-) und Zustellkosten (für die Betreibung in L.________; Fr. 50.-) gerechtfertigt, weshalb der in Betreibung gesetzte Betrag von Total Fr. 612.65 (welcher sich nebst den eben erwähnten Kosten aus dem Restbetrag der Prämie April 2005 [Fr. 180.05] sowie dem Selbstbehalt [Fr. 317.60] zusammensetzt) nicht zu beanstanden ist. 5.3 Das Argument der fehlenden Vertretungsmacht der die Eingaben der Beschwerdegegnerin unterzeichnenden Personen hat die Vorinstanz mit zutreffender Begründung, der das Bundesgericht nichts anzufügen hat, entkräftet. Darauf wird verwiesen (Art. 36a Abs. 3 2. Satz OG).