Citation: 1P.123/2001 11.05.2001 E. 4

4.- Die Beschwerde ist somit abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat grundsätzlich der Beschwerdeführer die Kosten zu tragen (Art. 156 Abs. 1 OG). Er hat jedoch ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung gestellt, welches gutzuheissen ist, da seine Mittellosigkeit dargetan ist und die Beschwerde nicht von vorne herein aussichtslos war (Art. 152 Abs. 1 und 2 OG). Dementsprechend sind keine Kosten zu erheben, und Rechtsanwalt Danuser ist als unentgeltlicher Verteidiger einzusetzen und aus der Gerichtskasse angemessen zu entschädigen. Die obsiegende Beschwerdegegnerin, welche ebenfalls ein Gesuch um unentgeltliche Prozessführung gestellt hat, ist aus der Bundesgerichtskasse zu entschädigen (Art. 159 OG). Bei der Bemessung der Entschädigung ist grundsätzlich von der Kostennote ihres Verteidigers auszugehen, wobei es zu berücksichtigen gilt, dass der geltend gemachte Aufwand von 20,3 Stunden für die Ausarbeitung der Vernehmlassung nicht in seiner ganzen Höhe als notwendig anerkannt werden kann.