Citation: I 239/04 05.11.2004 E. 2

Das kantonale Gericht erwog, einerseits fehle der Nachweis eines die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigenden organischen Krankheitsbildes oder einer durch die Drogensucht verursachten psychischen Störung. Anderseits lasse das psychiatrische Gutachten offen, ob die diagnostizierten psychischen Störungen (soziale Phobie und Dysthymia/rezidivierende depressive Störung) zur Drogensucht geführt hätten. Das BSV bringt vor, gestützt auf die gutachterlich erhobenen Diagnosen könne nicht von einer wesentlichen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden; auf eine weitere psychiatrische Abklärung sei zu verzichten. Selbst wenn der Versicherte an einem invalidisierenden Gesundheitsschaden leide, könnte ein Anspruch auf Umschulung zum PC−Supporter, welche mindestens im gleichen Ausmass Kundenkontakt mit sich bringe wie die angestammte Tätigkeit als Elektromonteur, nicht bejaht werden.