Citation: 5A_677/2014 E. B

Am 13. Februar 2011 beantragte A.________ bei der Vormundschaftsbehörde der Stadt Zürich erneut die Aufhebung der Beistandschaft. Nach diversen Abklärungen wies die seit 1. Januar 2013 zuständige Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) der Stadt Zürich den Antrag von A.________ mit Beschluss vom 18. Juni 2013 ab. Die von ihr gegen diesen Entscheid beim Bezirksrat Zürich erhobene Beschwerde wurde mit Urteil vom 8. Mai 2014 kostenfällig abgewiesen. Das Obergericht des Kantons Zürich hiess die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde mit Urteil vom 8. Juli 2014 teilweise gut, hob die altrechtliche Beistandschaft nach Art. 392 Ziff. 1 und Art. 393 Ziff. 2 aZGB auf und errichtete eine (neurechtliche) Beistandschaft nach Art. 394 Abs. 1 ZGB, wobei der Beistand mit der Vertretung von A.________ bei der Regelung der finanziellen und administrativen Angelegenheiten in Bezug auf Krankenversicherung, Sozialversicherung und Steuern beauftragt wurde. Die Verfahrenskosten des Urteils des Bezirksrates vom 8. Mai 2014 wurden je zur Hälfte A.________ und der Kasse des Bezirksrates, die Entscheidgebühr des obergerichtlichen Verfahrens gänzlich A.________ auferlegt.