Citation: 8C_899/2008 20.03.2009 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob dem Beschwerdeführer auf Grund seiner Hörschädigung (Tinnitus, Hochtoninnenohrschwerhörigkeit) ein Anspruch auf Integritätsentschädigung zusteht. 3.1 Das kantonale Gericht ist in eingehender Würdigung der Aktenlage, insbesondere gestützt auf die Berichte des Dr. med. B.________, Facharzt FMH für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, vom 16. Februar 2007 und 22. Dezember 2004, des Dr. med. D.________, Innere Medizin und Angiologie FMH, vom 16. Februar 2007 und des Dr. med. E.________, Nasen- und Halskrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie und Arbeitsmedizin, SUVA Abteilung Arbeitsmedizin, vom 31. Mai und 26. November 2007 sowie 18. März 2008, die "Technische Beurteilung der beruflichen Lärmbelastung" vom 16. November 2007 sowie die im Fragebogen vom 19. März 2007 enthaltenen Angaben des Versicherten, zum Schluss gelangt, dass der Beschwerdeführer sich anlässlich des im Jahre 1971 oder 1972 erlittenen Traumas (Explosion von Sprengsätzen in einem Tunnel) einen Tinnitus rechts zugezogen hat. Dieser habe jedoch bis mindestens 2004 keine grösseren Probleme verursacht, weshalb für diesen Zeitraum eine erhebliche Schädigung der körperlichen Integrität im Sinne des Art. 24 Abs. 1 UVG nicht ausgewiesen sei. Eine danach eingetretene Verstärkung des Leidens könne alsdann nicht mehr mit dem über dreissig Jahre zurückliegenden Unfall in Verbindung gebracht werden. Ferner sei der Beschwerdeführer im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeiten erwiesenermassen zu keinem Zeitpunkt gehörsgefährdend lärmexponiert gewesen, sodass zwischen den aktuell bestehenden Ohrenbeschwerden (beidseitige Hochtoninnenohrschwerhörigkeit, beidseitiger Tinnitus) und der Arbeit kein qualifizierter, auf eine Berufskrankheit nach Art. 9 UVG schliessen lassender Zusammenhang vorliege. Schliesslich könne, da die festgestellte Gehörsabnahme auf unfallversicherungsrechtlich irrelevante Ursachen zurückzuführen sei, auch eine allfällige, mit der Gehörsverminderung einhergehende Verstärkung des Tinnitus nicht Folge einer Berufskrankheit sein. 3.2 Den überzeugenden und einlässlichen Erwägungen der Vorinstanz, welche sich insbesondere auch mit den vom Beschwerdeführer eingebrachten Stellungnahmen des Dr. med. A._________ vom 29. Juni 2007 und 6. März 2008 befasst hat, ist seitens des Bundesgerichts nichts beizufügen. Die dagegen letztinstanzlich vorgebrachten Einwendungen vermögen, soweit nicht bereits durch das kantonale Gericht entkräftet, kein abweichendes Ergebnis herbeizuführen. Der zur Untermauerung des beschwerdeführerischen Standpunktes aufgelegte Bericht des Dr. med. A._________ vom 30. Oktober 2008 stellt ein neues Beweismittel im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG dar und hat somit unbeachtlich zu bleiben (BGE 8C_934/2008 vom 17. März 2009). Daraus gehen, wie die Beschwerdegegnerin in ihrer Vernehmlassung vom 16. Februar 2009 zutreffend ausführt, ohnehin keine nicht bereits berücksichtigten Erkenntnisse hervor. Weitere medizinische Abklärungen erübrigen sich sodann mangels dadurch zu bewirkender neuer wesentlicher Tatsachen (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. etwa Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 362/99 vom 8. Februar 2000 E. 4b mit Hinweisen, in: SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28; ferner auch BGE 131 I 153 E. 3 S. 157; 124 V 90 E. 4b S. 94; Urteil [des Bundesgerichts] I 9/07 vom 9. Februar 2007 E. 4, in: SVR 2007 IV Nr. 45 S. 149).