Citation: 1C_588/2013 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht stellte in tatsächlicher Hinsicht verbindlich fest, dass das Strafverfahren betreffend Ungehorsam gegen amtliche Verfügungen, Nötigung und grober Verkehrsregelverletzung am 8. Oktober 2012 eingestellt worden sei. Der Beschwerdeführer sei jedoch im Strafbefehlsverfahren wegen einfacher Verletzung der Verkehrsregeln gemäss Art. 90 Ziff. 1 SVG von der Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg wegen dem Vorfall vom 24. September 2011 verurteilt worden, wobei das entsprechende Einspracheverfahren derzeit beim Bezirksgericht Rheinfelden hängig sei. Die Rechtmässigkeit der Anordnung eines Gutachtens sei letztinstanzlich mit Urteil des Bundesgerichts 1C_308/2012 vom 3. Oktober 2012 bestätigt worden. Der vorsorgliche Entzug des Führerausweises sei mit dem automobilistischen Leumund des Beschwerdeführers (seit 2008 zwei leichte Widerhandlungen wegen Geschwindigkeit sowie eine schwere Widerhandlung wegen Rechtsüberholens auf der Autobahn) sowie dem Vorfall vom 24. September 2011 begründet worden. Dabei sei dem Bundesgericht bewusst gewesen, dass in Bezug auf den letztgenannten Vorfall das Strafverfahren noch nicht abgeschlossen gewesen sei. Das Bundesgericht habe bestätigt, dass insgesamt erhebliche Bedenken bestünden, dass der Beschwerdeführer künftig beim Führen eines Motorfahrzeuges die Vorschriften beachte und auf Mitmenschen Rücksicht nehme. Die Fragen der Rechtmässigkeit der Anordnung der Begutachtung (und des sofortigen Ausweisentzuges) seien nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens.