Citation: 1C_248/2019 E. 3.4

3.4. Die beschwerdeführende Gemeinde bestreitet nicht ihre Pflicht, das überdimensionierte Baugebiet gemäss dem kantonalen Richtplan verkleinern zu müssen. Es liege aber nicht im Ermessen des Verwaltungsgerichts, eine Aussage über dafür geeignete Flächen in der Gemeinde zu treffen. Auch der Erlass einer Planungszone sei Sache der Gemeinde. Die Nutzungsplanung dürfe nicht im gesamten Gemeindegebiet für Jahre angehalten werden. Die Gemeinde hält daran fest, dass sie trotz der allgemeinen Pflicht zur Bauzonenredimensionierung die künftige Nutzung des Grundstücks Nr. 61A mit einer Wohnbaute ermöglichen wolle, nachdem es faktisch verkehrsmässig voll erschlossen sei. Im Übrigen betonen die Beschwerdeführer, dass ein alternativer Anschluss der Grundstücke 60A bis 63A an die weitergehende Erschliessung nicht möglich sei. Bei der Öffentlicherklärung der fraglichen Stichstrasse würden weder unnötige Anlagen errichtet noch neue Sachzwänge geschaffen.