Citation: 5A_451/2022 E. A

A.a. Das an der V.________strasse in U.________ (ZH) gelegene Grundstück Kat.-Nr. xxx steht im Eigentum von E.E.________ (Beschwerdegegner 1). Auf dem Grundstück befindet sich eine im Jahr 1934 erbaute und seither nur geringfügig veränderte Einfamilienvilla. E.E.________ hat die Liegenschaft am 22. September 1971 käuflich erworben. Zusammen mit seiner Ehefrau, F.E.________ (Beschwerdegegnerin 2), beabsichtigt er, das bestehende Gebäude abzubrechen und durch einen Neubau zu ersetzen, der dereinst von den beiden Söhnen bewohnt werden soll. Das Projekt sieht zwei Vollgeschosse, ein als Attikageschoss ausgestaltetes Dachgeschoss sowie zwei Untergeschosse vor, wobei das zweite Untergeschoss auf dem Niveau der V.________strasse eine Tiefgarage umfasst. Die für die Verwirklichung des Projektes nötigen (Bau) Bewilligungen liegen vor. A.b. Auf dem Grundstück Kat.-Nr. xxx lastet eine im Grundbuch als "Baubeschränkung" eingetragene Dienstbarkeit zugunsten von insgesamt zehn Grundstücken in der näheren und weiteren Nachbarschaft. Als Eigentümer der Grundstücke Kat.-Nr. yyy (W.________strasse), Kat.-Nr. zzz (W.________strasse), Kat.-Nr. www (W.________strasse) und Kat.-Nr. uuu (X.________strasse) sind A.________, B.________, C.C.________ und D.C.________ (Beschwerdeführer 1-4) an der Dienstbarkeit berechtigt. Dem im Grundbuch zur Dienstbarkeit vermerkten Servitutenprotokoll vvv ist der folgende Wortlaut zu entnehmen: "Auf dem belasteten Grundstück darf im Rahmen der jeweiligen Bauordnung der Gemeinde U.________ nur eine freistehende Ein- oder Zweifamilienvilla mit Garage erstellt werden, bestehend aus höchstens Erdgeschoss, 1. Stock und ausgebautem Dachgeschoss. Der Neubau, der kein spitzwinkliges Giebeldach (maximale Dachneigung 45 Grad) erhalten darf, hat sich vom architektonisch-ästhetischen Gesichtspunkt aus der landschaftlichen Umgebung vorteilhaft anzupassen. Gilt als Recht gegenüber den berechtigten Grundstücken." Begründet worden war die Dienstbarkeit mit Kaufvertrag vom 23. September 1933 zwischen der Immobilien-Genossenschaft G.________ als Verkäuferin und Dr. H.________ als Käufer. Sowohl das belastete als auch die berechtigten Grundstücke waren zu diesem Zeitpunkt Teil eines noch unbebauten Areals. A.c. Am 18. April 2019 klagten E.E.________ und F.E.________ beim Bezirksgericht Horgen auf Feststellung, dass ihr Bauprojekt nicht im Widerspruch zu der auf dem Grundstück Kat. Nr. xxx lastenden Dienstbarkeit steht. Eventuell und Subeventuell beantragten sie die Feststellung, dass das Bauprojekt mit gewissen Anpassungen der Dienstbarkeit nicht widerspricht. Mit Urteil vom 1. September 2020 hiess das Bezirksgericht die Klage gut und traf die in der Hauptsache anbegehrte Feststellung.