Citation: 4P.81/2004 29.06.2004 E. 2

Die Beschwerdeführerin rügt, das Obergericht sei in Willkür verfallen, indem es geschlossen habe, der C.________ Club sei ermächtigt gewesen, sie zu vertreten oder das Geschäft sei von ihr nachträglich genehmigt worden. Willkürlich sind nach Ansicht der Beschwerdeführerin die einzelnen Feststellungen in dieser Hinsicht; ausserdem widerspreche der Schluss, dass sie für einen Vertrag einstehen müsse, den sie gar nicht geschlossen habe, in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgefühl. 2.1 Das Obergericht hat als Ergebnis des Beweisverfahrens festgehalten, dass dem Beschwerdegegner bei der Beratung und Buchung im Büro des C.________ Club der damals aktuelle Reisekatalog "Indischer Ozean/Afrika" der Beschwerdeführerin samt Preisliste und allgemeinen Geschäftsbedingungen vorlag. Nach den Feststellungen im angefochtenen Urteil ist das Signet der Beschwerdeführerin auf dem Titelblatt als gedruckter Bestandteil der Gestaltung deutlich hervorgehoben und auf der Innenseite des Titelblatts wird zudem das Mitarbeiterteam der Beschwerdeführerin vorgestellt. Es wird darauf hingewiesen, dass die Reisen der Beschwerdeführerin in jedem guten Reisebüro gebucht werden können; in der Preisliste zum Katalog sind überdies auf den letzten zwei Seiten die allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen enthalten, deren sorgfältige Lektüre empfohlen wird; in Ziffer 1.2 halten diese Bedingungen fest, dass mit der Entgegennahme der schriftlichen, telefonischen oder persönlichen Anmeldung des Konsumenten durch die Buchungsstelle zwischen jenem und der Beschwerdeführerin ein Vertrag zustande komme, wobei die Information in den Broschüren der Beschwerdeführerin sowie die allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen Bestandteil dieses Vertrags bildeten. 2.2 Die Beschwerdeführerin beanstandet diese Feststellungen nicht. Sie wendet sich gegen den Schluss der Vorinstanz, dass sie den C.________ Club als Buchungsstelle anerkannt bzw. seine Vertretungsmacht bejaht habe. Diesen Schluss hat das Obergericht insbesondere aus den Umständen gezogen, dass nicht nur der Katalog der Beschwerdeführerin im Büro des C.________ Club auflag, sondern dass auch schon früher eine Zeugin (D.________) beim C.________ Club eine Reise der Beschwerdeführerin gebucht hatte und schliesslich daraus, dass die Beschwerdeführerin die Buchung für den Beschwerdegegner und seine Familie bestätigte. Der Beschwerde ist nicht zu entnehmen, inwiefern der Schluss des Obergerichts willkürlich sein sollte, dass die Beschwerdeführerin tatsächlich Buchungen über den C.________ Club entgegennahm und damit diesen als Buchungsstelle anerkannte. Soweit die Beschwerdeführerin im Übrigen kritisiert, dass das Obergericht aus diesen Umständen schloss, der Vertrag über die Pauschalreise für die Seychellen sei zwischen der Beschwerdeführerin und dem Beschwerdegegner zustandegekommen, während der C.________ Club als blosser Vermittler zu betrachten sei, kritisiert sie die Rechtsanwendung. Damit ist sie im vorliegenden Verfahren nicht zu hören (Art. 84 Abs. 2 OG). Die Willkürrüge ist unbegründet, soweit darauf einzutreten ist.