Citation: 5C.69/2006 23.05.2006 E. B

B.a Eine von A.________ im Namen der Erbengemeinschaft mit Eingabe vom 10. September 1993 beim Regierungsstatthalter des Amtes Y.________ gegen X.________ erhobene Aufsichtsbeschwerde wurde am 9. Februar 1994 als zufolge Rückzugs erledigt erklärt. B.b Eine neuerliche Beschwerde vom 3. August 1998 hiess der Regierungsstatthalter des Amtes Y.________ am 28. Januar 1999 gut, soweit er darauf eintrat. X.________ wurden namentlich bezüglich der Rechenschaftsablage- und Abrechnungspflicht verschiedene Weisungen erteilt. Die amtlichen Kosten des Verfahrens auferlegte der Regierungsstatthalter zu einem Viertel A.________ und zu drei Vierteln X.________. Parteientschädigungen wurden nicht zugesprochen. Gegen diesen Entscheid führten beide Parteien Beschwerde an den Regierungsrat des Kantons Luzern. Mit Entscheiden vom 21. Dezember 1999 wies dieser beide Beschwerden ab, soweit darauf einzutreten war. In beiden Fällen wurden weder amtliche Kosten erhoben noch Parteientschädigungen zugesprochen. B.c Mit Schreiben vom 14. April 2000 reichten A.________ sowie B.________, C.________ und D.________ bei der Aufsichtsbehörde über die Rechtsanwälte des Kantons Luzern gegen X.________ eine Anzeige ein. Sie rügten, der vom Willensvollstrecker für seine Tätigkeit geltend gemachte Aufwand sei übertrieben hoch und unangemessen. Die Aufsichtsbehörde hiess die Disziplinarbeschwerde mit Entscheid vom 12. April 2001 teilweise gut, soweit sie darauf eintrat, und auferlegte X.________ eine Busse von Fr. 500.--. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, X.________ habe gegen das Standesrecht verstossen, indem er in seinen Abrechnungen gegenüber den Erben A.________, B.________, C.________ und D.________ Positionen aufgeführt habe, die nicht honorarberechtigt seien. Eine von X.________ gegen diesen Entscheid erhobene staatsrechtliche Beschwerde wies die II. Öffentlichrechtliche Abteilung des Bundesgerichts am 3. September 2001 ab, soweit darauf einzutreten war.