Citation: 1C_428/2020 E. 2.4

2.4. Auch im Zusammenhang mit der Protokollierung der Aussonderung (bzw. mit den zur Prüfung der Untersuchungsrelevanz angewendeten Kriterien) ist keine Verletzung des rechtlichen Gehörs oder anderer elementarer Verfahrensrechte dargetan. Wie die Vorinstanz erwägt, besteht eine Aktennotiz der Staatsanwaltschaft vom 16. Oktober 2019, in der das prozessuale Vorgehen bei der Triage festgehalten wurde. Was die Kriterien der Aussonderung (nach Massgabe der Untersuchungsrelevanz) betrifft, hat die ersuchende Behörde der Staatsanwaltschaft eine Liste vom 13. Juli 2019 (als Anhang zu ihrem ergänzendem Ersuchen vom 22. August 2019) mit entsprechenden Stichworten ("Keywords") zur Verfügung gestellt. Diese Liste befindet sich ebenfalls bei den Verfahrensakten. Folglich hätte die Beschwerdeführerin vor Erlass der Schlussverfügung vom 29. November 2019, insbesondere nach der schriftlichen Einladung der Staatsanwaltschaft vom 22. Oktober 2019, ausreichend Gelegenheit gehabt, in die Akten Einsicht zu nehmen und sich nötigenfalls zu den Kriterien der Aussonderung zu äussern (Art. 80b Abs. 1 IRSG, Art. 26-31 VwVG).