Citation: 1A.49/2001 16.07.2001 E. 2

2.-Zunächst rügt der Beschwerdeführer die Auffassung des Obergerichtes als bundesrechtswidrig, wonach der kantonale Rekurs nicht fristgerecht erfolgt sei. Zwar wurde im Dispositiv des angefochtenen Entscheides (formal) beschlossen, es werde "auf den Rekurs (...) nicht eingetreten". Wie sich aus den Erwägungen des angefochtenen Entscheides jedoch deutlich ergibt, hat das Obergericht für seinen abschlägigen Entscheid zwei separate Begründungen vorgelegt. Zum einen wird in Erwägung II/2b (Seite 4) erwogen, auf den kantonalen Rekurs sei "zufolge Fristablaufs nicht einzutreten". Zum anderen wird gleich anschliessend Folgendes ausgeführt: "Selbst wenn auf den Rekurs einzutreten wäre, wäre er aus den nachfolgend aufgezeigten Gründen abzuweisen". In der folgenden Erwägung III (Seiten 5 - 11) wird der Rekurs mit ausführlicher Begründung materiell behandelt. Bei dieser Sachlage kann offen bleiben, ob die Erwägung, wonach der kantonale Rekurs als verspätet anzusehen sei, bundesrechtskonform erschiene (vgl. dazu BGE 124 II 124 E. 2 S. 126 ff.). Selbst für den Fall, dass die betreffende Begründung unzutreffend wäre, läge keine formelle Rechtsverweigerung vor. Das Obergericht hat den Rekurs in einer ausführlichen Eventualbegründung auch materiell behandelt. Im Erlass eines formalen Nichteintretensdispositives ist somit kein Rechtsnachteil ersichtlich. Eine formelle Rechtsverweigerung wird vom Beschwerdeführer denn auch (mit Recht) nicht gerügt. Im Übrigen nimmt er zu den materiellen Erwägungen des angefochtenen Entscheides ausdrücklich Stellung und erhebt Rechtsbegehren zur Frage der Zulässigkeit der Rechtshilfe. Im Folgenden ist zu prüfen, ob die Rechtshilfe (im Sinne der Eventualbegründung des angefochtenen Entscheides) materiell zulässig erscheint.