Citation: 6B_407/2015 E. 1

Der Beschwerdeführer wendet sich im Wesentlichen gegen die vorinstanzliche Erkenntnis, die Unzuverlässigkeit des Drogenschnelltests sei keine neue Tatsache. Er rügt, die Sachverhaltsfeststellung, wonach der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau im Zeitpunkt des Erlasses des Strafbefehls klar gewesen sei, dass der bei ihm durchgeführte Drogenschnelltest eine gewisse Unzuverlässigkeit mit sich bringe, sei offensichtlich unrichtig, da aktenwidrig. Seine E-Mail vom 13. Januar 2011 an die Kantonspolizei, auf welche die Vorinstanz ihre Feststellung hauptsächlich stütze, habe sich nicht in den Strafbefehlsakten befunden, sondern sei erst durch ihn als Revisionsbeilage in die vorinstanzlichen Akten gelangt. Jedenfalls könne dies mangels Beizug der Strafbefehlsakten nicht überprüft werden. Indem die Vorinstanz davon ausgehe, die Staatsanwaltschaft habe Kenntnis seiner E-Mail gehabt, ohne über die Strafbefehlsakten zu verfügen, verfalle sie in Willkür.