Citation: 1P.176/2006 10.05.2006 E. 3

Der Beschwerdeführer behauptet, er habe eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten zu erwarten; dies ergebe sich aus einem "Internet-Verbot" vom 28. Juni 2002. Aus den kantonalen Akten ergibt sich, dass das Untersuchungsrichteramt des Kantons Zug mit Verfügung vom 28. Juni 2002 als Ersatzmassnahme für die Untersuchungshaft dem Beschwerdeführer verbot, das Internet zu benützen. Das Verbot wurde mit Verfügung vom 9. Februar 2004 aufgehoben. Nach Einschätzung des Untersuchungsrichters (Verfügung vom 28. Juni 2002, Seite 3) drohte dem Beschwerdeführer schon bei damaligem Verdachtsstand eine Freiheitsstrafe von über 18 Monaten. Aus dem angefochtenen Entscheid ergibt sich zudem, dass der Beschwerdeführer verdächtigt wird, nach dem 28. Juni 2002 weitere Delikte begangen zu haben. Daher ist die Folgerung des Beschwerdeführers aus dem "Internet-Verbot", er habe eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten zu erwarten, nicht nachvollziehbar.