Citation: 9C_87/2007 25.07.2007 E. A

B.________ (geboren 1955), von Beruf Mechaniker und Elektroingenieur HTL, war nach Absolvierung der Luftverkehrsschule seit Oktober 1983 als Linienpilot bei der Firma S.________ angestellt. Am 16. Mai 2001 erlitt er bei einem Sturz mit den Rollerblades einen Bruch des linken Handgelenks. Seit Februar 2002 leidet er an einem unklaren glutealen Schmerzsyndrom bei degenerativen lumbalen Wirbelsäulenveränderungen. Nach einer am 17. Juni 2002 erfolgten Untersuchung wurde er hinsichtlich der Unfallfolgen am Handgelenk ab sofort als 100 % arbeitsfähig und flugtauglich erklärt. Wegen der glutäalen Schmerzsymptomatik mit der Unfähigkeit, länger zu sitzen, war er weiterhin krankheitsbedingt fluguntauglich (Bericht der Firma S.________ vom 19. Juni 2002). Auf Ende September 2003 löste die Firma S.________ das Arbeitsverhältnis mit dem Versicherten auf. Im Mai 2003 meldete sich B.________ bei der IV zum Leistungsbezug an. Mit Verfügungen vom 19. Juni und 9. Juli 2003 gewährte die IV-Stelle Luzern B.________ Leistungen für Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche, Berufsberatung und Abklärung der beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten. Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen wies sie mit Verfügung vom 4. Mai 2005 die Ausrichtung einer Invalidenrente ab, weil bei einem Invaliditätsgrad von 0 % keine Erwerbsunfähigkeit vorliege. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 13. Dezember 2005 fest, wobei sie das Validen- und das Invalideneinkommen je auf Fr. 165'050.40 festsetzte.