Citation: 6B_1167/2020 E. 4.4.1

4.4.1. Der Beschwerdeführer beanstandet die rechtliche Würdigung der Vorinstanz in mehrfacher Hinsicht. Er macht geltend, bei der Beurteilung, ob eine berufsmässige Vertretung vorliege, sei das Kriterium der Entgeltlichkeit ausschlaggebend. Der von der Vorinstanz erwähnte bundesgerichtliche Leitentscheid BGE 140 III 555 sei vorliegend nicht einschlägig, da dieser kein Strafverfahren betroffen habe. Ausserdem rügt der Beschwerdeführer das Legalitätsprinzip als verletzt, weil der Begriff der beruflichen Vertretung im Gesetz nicht hinreichend definiert sei. Der Beschwerdeführer bestreitet schliesslich, seine Dienstleistungen in einer unbeschränkten Vielzahl von Fällen angeboten zu haben.