Citation: 6B_174/2007 11.10.2007 E. A

A.a X.________ wird in der Anklageschrift der Bezirksanwaltschaft Pfäffikon/ZH vom 2. April 2003 im Wesentlichen vorgeworfen, er habe als Leiter der Abteilung Administration der Fabrikationsanlage C.________ fingierte Lieferanten-Rechnungen, die seinen Kompetenzbereich betroffen hätten und welche er allein habe kontrollieren und visieren können, selbst erstellt oder erstellen lassen und in der Folge auf die Konti der von ihm genannten Begünstigten vergüten lassen. Zudem habe er Umsatzboni von Temporärvermittlungsfirmen für sich behalten, indem er das Indossament der entsprechenden Checks nach Gegenzeichnung durch seinen Vorgesetzten abgeändert habe, so dass ein Bekannter die Checks für ihn habe einlösen können. Ausserdem habe er für seine Lebenspartnerin fiktive Arbeitszeiten erfasst, indem er für sie ein- und ausgebadget oder fiktive Stundenabrechnungen betreffend Heimarbeit erstellt habe. Dadurch habe er sich des gewerbsmässigen Betrugs und der mehrfachen Urkundenfälschung schuldig gemacht. X.________ wird in der Anklageschrift im Weiteren vorgeworfen, er habe in drei Fällen von Drittpersonen Bargeld entgegengenommen und dieses für sich behalten, anstatt es an die Arbeitgeberin weiterzuleiten. Dadurch habe er sich der mehrfachen Veruntreuung schuldig gemacht. Schliesslich wird X.________ in der Anklageschrift zur Last gelegt, er habe einen namens seiner Arbeitgeberin bestellten Möbeltresor nach dessen Lieferung behändigt und bei sich zu Hause einbauen lassen. Dadurch habe er sich des Diebstahls schuldig gemacht. A.b Das Bezirksgericht Pfäffikon/ZH sprach X.________ am 22. Oktober 2003 des Diebstahls (Art. 139 Ziff. 1 StGB), der mehrfachen Veruntreuung (Art. 138 Ziff. 1 Abs. 1 StGB), des gewerbsmässigen Betrugs (Art. 146 Abs. 1 und 2 StGB) und der mehrfachen Urkundenfälschung (Art. 251 Ziff. 1 StGB) schuldig und verurteilte ihn zu zwei Jahren und sechs Monaten Gefängnis, unter Anrechnung der ausgestandenen Untersuchungshaft von acht Tagen. Es verpflichtete ihn, der A.________ Schadenersatz im Umfang von Fr. 1'040'748.90 und der B.________ Schadenersatz im Betrag von Fr. 454'520.15 zu bezahlen. Im Übrigen wurden die Zivilansprüche der beiden Geschädigten auf den Zivilweg verwiesen. X.________ wurde verpflichtet, vom unrechtmässig erlangten Deliktsvorteil als Ersatzforderung in der Höhe des Schadens dem Kanton Zürich Fr. 1'495'269.05 zu bezahlen, zahlbar an die Bezirksgerichtskasse Pfäffikon/ZH. Diese Ersatzforderung wurde im Betrag von Fr. 1'040'748.90 der A.________ und im Betrag von Fr. 454'520.15 der B.________ zugesprochen, welche die Schadenersatzforderungen dem Kanton Zürich abgetreten hatten. A.c Gegen dieses Urteil erklärte X.________ mit Eingabe vom 29. Oktober 2003 Berufung. In der Berufungsverhandlung vom 23. Februar 2005 stellte er die Anträge, er sei vom Vorwurf des Diebstahls sowie in einem der drei angeklagten Fälle vom Vorwurf der Veruntreuung freizusprechen; er sei im Übrigen im Sinne der Anklage schuldig zu sprechen. Er sei zu einer 18 Monate nicht übersteigenden, bedingt vollziehbaren Gefängnisstrafe zu verurteilen; es sei vorzumerken, dass er die Schadenersatzforderung der Geschädigten im Umfang von Fr. 230'000.-- anerkenne; im Übrigen seien die Zivilansprüche der Geschädigten auf den Zivilweg zu verweisen. A.d Das Obergericht des Kantons Zürich sprach X.________ mit Urteil vom 24. Januar 2006 vom Vorwurf des Diebstahls frei. Es sprach ihn der mehrfachen Veruntreuung (Art. 138 Ziff. 1 Abs. 1 StGB), des gewerbsmässigen Betrugs (Art. 146 Abs. 1 und 2 StGB) sowie der mehrfachen Urkundenfälschung (Art. 251 Ziff. 1 Abs. 1 StGB) schuldig (Urteilsdispositiv Ziff. 1) und bestrafte ihn mit 2 1/2 Jahren Zuchthaus unter Anrechnung der Untersuchungshaft von 8 Tagen (Urteilsdispositiv Ziff. 2). Es verpflichtete ihn, der Geschädigten A.________ Schadenersatz im Betrag von Fr. 1'039'055.70 und der Geschädigten B.________ Schadenersatz im Betrag von Fr. 454'520.15 zu bezahlen (Urteilsdispositiv Ziff. 3). Im Übrigen wurden die Schadenersatzforderungen der beiden Geschädigten auf den Zivilweg verwiesen. X.________ wurde verpflichtet, dem Staat als Ersatz für den nicht mehr vorhandenen widerrechtlich erlangten Vermögensvorteil Fr. 1'493'575.85 zu bezahlen (Urteilsdispositiv Ziff. 4). Diese Ersatzforderung wurde im Betrag von Fr. 1'039'055.70 der A.________ und im Betrag von Fr. 454'520.15 der B.________ zugesprochen (Urteilsdispositiv Ziff. 5). Die zweitinstanzlichen Kosten wurden dem Angeklagten auferlegt (Urteilsdispositiv Ziff. 8). Der Angeklagte wurde verpflichtet, für das zweitinstanzliche Verfahren den Geschädigten A.________ und B.________ Prozessentschädigungen von Fr. 2'500.-- bzw. von Fr. 1'250.-- (je zuzüglich 7,6% MWST) zu bezahlen (Urteilsdispositiv Ziff. 9). A.e X.________ erhob gegen das Urteil des Obergerichts vom 24. Januar 2006 kantonale Nichtigkeitsbeschwerde mit dem Antrag, es sei aufzuheben und die Sache sei zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Eine eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde wurde nicht erhoben.