Citation: 6B_601/2019 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz erwägt, die Kosten des Berufungsverfahrens seien gemäss Art. 428 Abs. 1 StPO nach Obsiegen und Unterliegen aufzuerlegen. B.________ habe mit seiner Berufung vollumfänglich obsiegt. Der Beschwerdeführer sei einerseits mit seiner selbstständigen Berufung, mit welcher er einen Schuldspruch hinsichtlich der E-Mail vom 1. Dezember 2015 angestrebt habe, und zusammen mit der Staatsanwaltschaft mit dem Antrag, die Berufung von B.________ sei abzuweisen und der Teilschuldspruch sei zu bestätigen, unterlegen. Die Kosten des Berufungsverfahrens seien deshalb zu 3/4 dem Beschwerdeführer und zu 1/4 auf die Gerichtskasse zu nehmen.