Citation: C 452/99 22.03.2000 E. 3

3.- Während das kantonale Gericht der Beschwerdeführe- rin den guten Glauben zuerkannt hat, hat es die zweite Vor- aussetzung der grossen Härte mit überzeugender Begründung, der das Eidgenössische Versicherungsgericht nichts beizufü- gen hat, verneint. Daran ändert der Hinweis der Beschwerde- führerin auf Art. 79 Abs. 1quater AHVV nichts, wonach bei Vorliegen der Gutgläubigkeit die Rückerstattung unabhängig davon, ob eine grosse Härte vorliegt, zu erlassen ist, wenn die Rückerstattungsschuld den Betrag der halben jährlichen Minimalrente (im Zeitpunkt der Verfügung Fr. 5970.-) nicht übersteigt. In dem noch nicht veröffentlichten Urteil H. vom 21. Januar 2000, C 301/98, hat das Eidgenössische Versicherungsgericht nämlich erkannt, dass Art. 79 Abs. 1quater AHVV gesetz- und verfassungswidrig und daher nicht anwendbar ist (Erw. 3c und d).