Citation: 8C_87/2024 E. A

A.a. Dem 1993 geborenen A.________ wurden in den Jahren 2001 bis 2010 auf entsprechende Gesuche hin wiederholt medizinische Massnahmen der Invalidenversicherung zugesprochen. Am 11. Juni 2012 meldete er sich unter Hinweis auf soziale Phobien, eine seit 2009 bestehende depressive Erkrankung, eine Anpassungsstörung und eine psychische Verhaltensstörung durch Cannabinoide erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (berufliche Integration/Rente) an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau lehnte nach medizinischen Abklärungen und Rücksprache mit ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) das Leistungsbegehren betreffend berufliche Massnahmen ab (Verfügung vom 29. Mai 2013). Die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 25. April 2014 in dem Sinne teilweise gut, als es die Sache in Aufhebung der Beschwerde zu weiteren Abklärungen und neuer Verfügung über seinen Anspruch auf berufliche Massnahmen an die IV-Stelle zurückwies. A.b. Nach Durchführung von beruflichen Eingliederungsmassnahmen liess die IV-Stelle A.________ durch Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, psychiatrisch begutachten (Expertise vom 23. Dezember 2022), nachdem sie ein zuvor eingeholtes Gutachten von Dr. med. C.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 13. März 2020 als beweisuntauglich erachtet hatte. Nach erfolgtem Vorbescheidverfahren sprach sie A.________ mit Wirkung ab 1. Februar 2019 eine ganze Invalidenrente zu (Verfügungen vom 5. April und 1. Juni 2023).