Citation: 1C_123/2023 E. 7

Die Beschwerdeführenden machen geltend, die Projektänderung hätte nicht im Verfahren nach Art. 42 Abs. 3 des kantonalen Strassengesetzes vom 3. September 1965 (StrG/VS; SGS 725.1) genehmigt werden dürfen, sondern öffentlich aufgelegt werden müssen. Indem der Staatsrat die Projektänderung genehmigt habe, ohne sie öffentlich aufzulegen, habe er den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) von ihnen und von allen Personen, die die Strasse künftig befahren werden, verletzt. Im Widerspruch zu diesem Vorbringen haben die Beschwerdeführenden im vorinstanzlichen Verfahren noch die Auffassung vertreten, dass nicht nur die vorgelegte Projektänderung, sondern auch die von ihnen favorisierte, noch weiter vom 2012 bewilligten Projekt abweichende Variante ohne erneute öffentliche Auflage im Verfahren nach Art. 42 Abs. 3 StrG/VS genehmigt werden könne.