Citation: 7B_804/2024 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz hält zusammengefasst fest, wie bereits im Beschluss vom 27. März 2024 dargelegt, mangle es beim Beschwerdeführer an einer hinreichenden Krankheitseinsicht, woran sich in der Zwischenzeit auch nichts Grundlegendes geändert habe. Er leide gemäss Gutachten an paranoider Schizophrenie und damit an einer schweren psychischen Krankheit. Wohl sei es sein gutes Recht, diese Diagnose in Zweifel zu ziehen. Dies ändere aber nichts daran, dass die gutachterlichen Feststellungen, jedenfalls nach der im vorliegenden Haftprüfungsverfahren gebotenen nur summarischen Beurteilung, schlüssig und nachvollziehbar begründet seien und kein Grund bestehe, sie in Zweifel zu ziehen. Daher sei der Ansicht der Gutachterin zu folgen, wonach die Voraussetzungen für das Gelingen einer ambulanten Therapie in Freiheit vorliegend nicht gegeben seien, da es an der erforderlichen guten Krankheitseinsicht und Therapiemotivation mangle. Erfolgsversprechend sei nur ein zumindest zu Beginn stationäres Behandlungssetting. Zum heutigen Zeitpunkt sei die Anordnung von Ersatzmassnahmen daher nicht möglich und weiterhin die Aufrechterhaltung der Haft erforderlich.