Citation: 6B_1201/2019 E. A

A.a. A.________ war seit den 1980iger Jahren als EDV-Berater tätig. Von 1990 bis 1996 sowie seit anfangs November 2007 war er als einziger Angestellter geschäftsführender Berater und gleichzeitig Hauptaktionär mit einem Aktienanteil von 98% der C.________ AG, U.________/TG. Einzelunterschriftsberechtigt waren A.________ und der einzige Verwaltungsrat D.________ (Parallelverfahren 6B_1214/2019), Treuhänder und Inhaber der E.________ AG, V.________/SG. Letzterer war zudem einziger Verwaltungsrat der von ihm gegründeten F.________ AG, W.________/AR, einer IT-Beratungs- und Handelsfirma, der G.________ AG (nachfolgend: G.________ AG) sowie der H.________ AG (nachfolgend: H.________ AG). Mehrheitsaktionärin der F.________ AG war die C.________ AG. A.________ und D.________ waren seit mehreren Jahrzehnten freundschaftlich verbunden. I.________ (Parallel verfahren 6B_1209/2019), ausgebildeter Wirtschaftsinformatiker, war vom 15. Dezember 2008 bis am 29. August 2011 bei der B.________ AG, X.________/GR, einem international tätigen Schweizer Energieunternehmen (Parallelverfahren 6B_1202/2019; nachfolgend: Privatklägerin), als Leiter des J.________ angestellt. Als solcher war er u.a. für den Betrieb und die Weiterentwicklung der K.________-Software zur Abwicklung von Geschäftsprozessen verantwortlich. Die geschäftliche Datenverarbeitung der Privatklägerin wurde basierend auf einer betriebswirtschaftlichen Standardsoftware der Firma L.________ AG sichergestellt. Zu diesem Zweck hatte die Privatklägerin mit der M.________ AG im Jahr 2006 erstmals einen Rahmenvertrag abgeschlossen, welcher periodisch neu vereinbart wurde. Neben Lizenzgebühren hatte die Privatklägerin als Nutzerin der K.________-Software Wartungsgebühren zu entrichten. Die Wartung war ursprünglich von dem von der K.________ zertifizierten Partner N.________ AG, Y.________/BE, später von der C.________ AG übernommen worden. Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen der Privatklägerin und der C.________ AG war A.________ auf Seiten der C.________ AG Projektleiter und Hauptverantwortlicher für die Geschäftsabwicklung. A.b. A.________ wird vorgeworfen, er habe im Zeitraum vom 23. Oktober 2009 bis zum 2. August 2011 zusammen mit I.________ sowie unter Mithilfe von D.________ der Privatklägerin nicht erbrachte Wartungs- und Beratungsleistungen sowie fiktive Lizenzgebühren für IT-Module der K.________-Standardsoftware in Rechnung gestellt und sich auf diese Weise unrechtmässig bereichert. Er habe zu diesem Zweck I.________ Original-Briefpapier der C.________ AG sowie eine elektronische Briefvorlage der F.________ AG (Template) zur Verfügung gestellt. I.________ habe in der Folge unter Verwendung dieser Vorlagen in den Verwaltungsgebäuden der Privatklägerin in Z.________ grösstenteils fiktive Rechnungen der C.________ AG, der F.________ AG oder der fiktiven Firma "O.________" über nicht erbrachte Arbeitsleistungen und nicht verliehene Lizenzen angefertigt und diese der Privatklägerin zugestellt bzw. sie in deren interne Administration eingeschleust. Im Weiteren habe dieser mittels Eingangsstempel deren interne Erfassung veranlasst, habe sie selber visiert und sie zur Verbuchung und Zahlung in der Kreditorenabteilung der Privatklägerin freigegeben. In der Zeit zwischen dem 25. November 2009 und dem 22. August 2011 seien seitens der Privatklägerin Überweisungen in der Höhe von insgesamt CHF 6'798'815.35 auf Konten der C.________ AG und der F.________ AG erfolgt. Diesem Betrag hätten effektiv erbrachte Beratungsleistungen im Wert von lediglich CHF 1'047'196.25 gegenüber gestanden, so dass die Privatklägerin in der Höhe von CHF 5'751'619.10 geschädigt worden sei. Die Gelder seien anschliessend auf Veranlassung von A.________ entweder an ihn selber oder an die H.________ AG bzw. die G.________ AG weitergeleitet worden. Schliesslich habe D.________ als Verwaltungsrat dieser beiden Gesellschaften im Zeitraum zwischen dem 28. Dezember 2009 und dem 25. August 2011 Zahlungen zu Gunsten von I.________ auf dessen Konten bei der Bank P.________ und der Bank Q.________ im Umfang von CHF 3'807'853.05 ausgelöst. Die Aufteilung der von der Privatklägerin ertrogenen Beträge zwischen I.________ und A.________ sei anfänglich hälftig, später gemäss immer wieder neu vorgenommener, telefonischer oder E-Mail-Absprache erfolgt. In der Folge hätten die Beteiligten die ertrogenen Gelder zur Verschleierung ihrer Herkunft, Auffindung und Sicherstellung über verschiedene Stationen auf ihre Konten überwiesen.