Citation: 6B_1135/2022 E. 3.5

3.5. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer bzw. sein Verteidiger auch faktisch die Möglichkeit hatte, den Archivdatenträger der Aufzeichnungen der Fernmeldeüberwachung nach den Vorgaben von Art. 101 f. StPO einzusehen und sich anhand der Gesprächsaufzeichnungen ein Bild über die von der Staatsanwaltschaft vorgenommene Triage zu machen. Die Vorinstanz ist damit den Vorgaben im bundesgerichtlichen Rückweisungsentscheid nachgekommen. Indem sie die in diesem Zusammenhang erhobenen Beweisanträge abweist, verletzt sie weder Bundes- noch Verfassungs- oder Konventionsrecht. Die Rügen des Beschwerdeführers erweisen sich als unbegründet, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann.