Citation: 2C_806/2022 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz hat die kantonalen gesetzlichen Grundlagen betreffend die Ausrichtung von Ausbildungsbeiträgen dargelegt. Sie hat sodann in Anwendung des kantonalen Gesetzes vom 29. Mai 2022 über Ausbildungsbeiträge (GAB/SZ; SRSZ 661.110) und der dazugehörenden Verordnung (Vollzugsverordnung vom 30. April 2003 zum Gesetz über Ausbildungsbeiträge [VVzGAB/SZ; SRSZ 661.111]) erwogen, dass hinsichtlich Stipendien für Ausbildungen an ausländischen Ausbildungsstätten grundsätzlich eine stipendienrechtliche Anerkennung vorausgesetzt werde (vgl. § 1 VVzGAB/SZ). Eine solche stipendienrechtliche Anerkennung des (ausländischen) Ausbildungsgangs der Tochter der Beschwerdeführerin liege hier nicht vor. Dabei sei festzuhalten - so das Verwaltungsgericht weiter - dass eine Anerkennung von ausländischen Ausbildungsabschlüssen nicht tel queleinen Anspruch auf Ausbildungsbeiträge für die Absolvierung einer Ausbildung an dieser ausländischen Ausbildungsstätte verleihe. Dies bedeute, dass sich die Anerkennung von ausländischen Ausbildungsabschlüssen grundsätzlich nicht mit der stipendienrechtlichen Anerkennung von ausländischen Ausbildungsgängen decke. Eine derartige Erweiterung des Anspruchs auf Beiträge auf Ausbildungen im Ausland könne nicht auf dem Weg der Rechtsprechung erreicht werden, sondern sei Sache des Gesetzgebers. Im Ergebnis hat die Vorinstanz festgehalten, die Beschwerdeführerin habe keinen Anspruch darauf, dass der Kanton Schwyz die Ausbildung ihrer Tochter in Österreich mitfinanziere. Ein solcher Anspruch sei auch deshalb zu verneinen, weil eine andere musikalische Ausbildung in der Schweiz in Frage komme und die ratio legis der Ausbildungsbeiträge nicht darauf abziele, einer auszubildenden Person die bestmögliche Ausbildung zu ermöglichen.