Citation: 8C_754/2019 E. 4.2

4.2. Dr. med. D.________ verneinte im Gutachten vom 4. August 2015 die Unfallkausalität der Fussproblematik links. Hingegen bejahte er diejenige der Kniebeschwerden links zumindest für den Zeitraum von ca. einem Jahr nach dem Unfall vom 11. November 2011. Dr. med. G.________ kam in der Stellungnahme vom 12. September 2016 betreffend das Fussleiden zum gleichen Schluss, erachtete aber die Kniebeschwerden links als unfallkausal. Die Vorinstanz hat richtig erkannt, dass Dr. med. D.________ im Rahmen seiner Begutachtung der Operationsbericht vom 6. Dezember 2012 betreffend das linke Knie und die Bilder der diversen apparativen Abklärungen nicht vorgelegen hatten. Er war - wie er selber einräumte - nur im Besitz externer Befunde. Folglich erstellte er sein Gutachten ohne Kenntnis wichtiger Vorakten (Anamnese), weshalb darauf nicht abgestellt werden kann (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232). Die Berufung des Beschwerdeführers auf die Stellungnahme der Dr. med. G.________ vom 12. September 2016 ist ebenfalls unbehelflich, da sie keine Begründung enthält.