Citation: 6B_90/2015 E. A

X.________ plante im Mai 2010, zusammen mit weiteren Personen einen Geldkurier in Zürich zu überfallen. Zu diesem Zweck wandte er sich an seinen Bekannten Y.________, der sich zu jenem Zeitpunkt in Italien aufhielt, und bat diesen, mit ihm den Raub zu verüben. Y.________, der bereits zahlreiche Raubüberfälle begangen hatte, erklärte sich bereit, bei der weiteren Planung und Durchführung des Raubes mitzuwirken. X.________, Y.________ und ein weiterer Mittäter konkretisierten in der Folge das Vorhaben. X.________ und Y.________, die den Raub ausführen sollten, planten, für den Raub zwei Waffen bzw. echt aussehende Attrappen zu verwenden, um den Geldkurier damit zu bedrohen bzw. in Schach zu halten. Weiter planten sie, einen Pfefferspray mitzuführen, um damit nötigenfalls den Geldkurier zu bedrohen bzw. diesen gegen den Geldkurier einzusetzen. Zudem beabsichtigten die beiden, sich beim Raubüberfall mit Sturmhauben zu maskieren. Sie rechneten mit einer Beute von Fr. 100'000.-- bis Fr. 150'000.--. Am 18. Mai 2010 waren sämtliche Vorbereitungen für den geplanten Raubüberfall getroffen. Dieser wurde aber letztlich nicht durchgeführt.