Citation: 2C_717/2018 E. 6.2.3

6.2.3. Am hier gezogenen Schluss kann auch der von der Beschwerdeführerin erhobene Vorwurf, es seien verschiedene, von ihr offerierte Beweismittel zu Unrecht nicht abgenommen worden, nichts ändern. Die Beschwerdeführerin hat nämlich nicht substantiiert dargetan, dass sie im Verfahren vor den kantonalen Behörden (namentlich im vorinstanzlichen Verfahren) die in der Beschwerde im Zusammenhang mit der bestrittenen Aufrechnung eines kalkulatorischen Mietzinses genannten Beweise angeboten hätte. Ohnehin behauptet die Beschwerdeführerin lediglich, mit diesen Beweisen lasse sich erkennen, dass das Dach der Liegenschaft an der Strasse D.________ in C.________ im Jahr 2010 in einem katastrophalen Zustand gewesen sei. Selbst wenn Letzteres der Fall gewesen wäre, würde daraus nicht folgen, dass die Beschwerdeführerin als Gegenleistung für die Einräumung des Nutzungsrechts an der Wohnung Aufsichtstätigkeiten erhalten hat. Was die Behauptung der Beschwerdeführerin betrifft, sie habe infolge einer Aktenbeschlagnahme durch die ASU vom 30. April 2014 keine Unterlagen mehr beibringen können, fand der entsprechende Sachumstand keine Erwähnung im angefochtenen Entscheid und macht die Beschwerdeführerin keine unrichtige Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG geltend. Anlass für eine Berichtigung oder Ergänzung des Sachverhalts gemäss Art. 105 Abs. 2 BGG besteht nicht. Deshalb sind die Aktenbeschlagnahme durch die ASU und die damit für die Beschwerdeführerin angeblich verbundenen Einschränkungen des Aktenzuganges als neue Tatsachen im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG zu qualifizieren (vgl. BGE 136 V 362 E. 3.3.1 und E. 3.3.2 S. 364 f.). Die Beschwerdeführerin legt nicht näher dar, weshalb diese Noven ausnahmsweise zulässig sein sollten. Mit dem blossen Hinweis darauf, dass die Vorinstanz der Beschwerdeführerin vorgeworfen hat, keine genügenden Angaben zu den Mietverträgen gemacht zu haben (Beschwerde, S. 17), ist nämlich nicht aufgezeigt, dass die angebliche Beschlagnahme und die damit verbundenen, behaupteten Einschränkungen der Mitwirkungsmöglichkeiten der Beschwerdeführerin erst durch den angefochtenen Entscheid - etwa aufgrund einer neuen überraschenden rechtlichen Argumentation der Vorinstanz (vgl. BGE 136 III 123 E. 4.4.3 S. 129; Urteil 4A_36/2008 vom 18. Februar 2008 E. 4.1) - rechtserheblich wurden (vgl. E. 1.4).