Citation: 1C_450/2021 E. 5.7.5

5.7.5. Dass die Beschwerdeführerin durch die regelmässigen Museumsfahrten Immissionen ausgesetzt ist, wird - wie diese zu Recht ausführt - auch von der Vorinstanz nicht in Frage gestellt. Diese Immissionen und die geltend gemachten Sicherheitsrisiken sind allerdings nicht Gegenstand der Personenbeförderungskonzession, sondern müssen in einem anderen Verfahren geltend gemacht werden. Auch wenn die Beschwerdeführerin infolge des verdichteten Fahrplans allenfalls einen persönlichen und spürbaren Nachteil erleidet, führt dies nicht automatisch zur Parteistellung im vorliegenden Verfahren betreffend Erteilung der Personenbeförderungskonzession. Vielmehr wird ein Kausalzusammenhang des Konzessionsgegenstands zum Nachteil vorausgesetzt, welcher vorliegend gerade nicht vorliegt. Unter Berücksichtigung der anderen eisenbahnrechtlichen Verfahren sind die von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Rügen vielmehr der Eisenbahnanlage bzw. der Infrastruktur als solcher zuzurechnen; diese betreffen nicht den Bahnbetrieb im Sinne der Personenbeförderungsleistung. Daran vermag auch Dispositiv-Ziffer 4 der Verfügung des BAV vom 17. Januar 2019 (recte: 2020) nichts zu ändern, gemäss welcher vorgesehene Fahrplanverdichtungen zur Prüfung einer Konzessionsänderung zu unterbreiten sind.