Citation: 2C_815/2018 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer ist ledig und hat keine Kinder. Zwar erklärt er, ein Ausländer der "Zweiten Generation" zu sein, weshalb für den Widerruf seiner Bewilligung strengere Regeln gälten; das stimmt indessen nur beschränkt: Seine Eltern haben ihn als Siebenjährigen von 1976 bis Mitte 1981 in die Heimat geschickt, damit er den Grundschulunterricht dort absolvieren und die türkische Kultur vertiefen konnte. Der Beschwerdeführer hat keinen Berufsabschluss gemacht und ist im Wesentlichen als Lieferant und Chauffeur tätig. Er ist, was nicht bestritten wird und für das Bundesgericht somit verbindlich gilt (Art. 105 Abs. 1 BGG), erheblich verschuldet; zudem lebt er am Existenzminimum, ohne aber bisher auf Sozialhilfeleistungen angewiesen gewesen zu sein. Soweit die Vorinstanz gestützt hierauf angenommen hat, der Beschwerdeführer sei hier wirtschaftlich und sozial nur beschränkt integriert, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, inwiefern die entsprechende Beweiswürdigung offensichtlich unhaltbar wäre.