Citation: 2C_377/2020 E. 3.4.3

3.4.3. Nach dem Dargelegten und im Lichte der - vom Beschwerdeführer unbestrittenen - ab Juni 2017 über ein Jahr dauernden mit starken Gefühlen verbundenen ausserehelichen Beziehung hat die Vorinstanz in haltbarer Weise davon ausgehen dürfen, dass seine Ehefrau weiterhin die mit Stellungnahme vom 5. November 2018 erwähnte Scheidung beabsichtigt. Es erweist sich daher nicht als offensichtlich unrichtig, wenn die Vorinstanz in tatsächlicher Hinsicht zum Schluss gelangt, dass der gegenseitige Ehewille im Zeitraum zwischen Juni 2017 und der Stellungnahme der Ehefrau am 5. November 2018 erloschen und inzwischen nicht wieder aufgelebt ist. Daran vermag auch der Umstand nichts zu ändern, dass bis anhin kein Scheidungsverfahren eingeleitet worden ist. Die Vorinstanz weist in diesem Zusammenhang zutreffend darauf hin, dass eine Scheidungsklage gegen den Willen des Beschwerdeführers ohnehin erst nach zweijähriger Trennung erfolgversprechend wäre (vgl. Art. 114 ZGB).