Citation: 2A.484/2002 14.11.2003 E. 6

6.1 Bei der X.C.________ AG hat die Eidgenössische Steuerverwaltung Nachbelastungen vorgenommen für steuerfreie Vermietungen, die in der Abrechnung als baugewerbliche Arbeiten betrachtet wurden, für verbuchte, aber nicht deklarierte Saugumsätze sowie für Treibstoffe und Schmiermittel, die steuerbelastet bezogen und als Werkstoffe verwendet wurden. Die X.C.________ AG verweist "mutatis mutandis" auf die Ausführungen, die für die X.B.________ AG gemacht wurden. Im Weiteren macht sie geltend, dass es überspitzt formalistisch sei, den in den Rechnungen enthaltenen Hinweis auf die Mieterklärungen wegen einer Datumsdifferenz von nur einer Woche als unwirksam zu qualifizieren. 6.2 Was die Voraussetzungen für die Besteuerung der Vermietung von Maschinen mit Bedienung als Werkleistung oder steuerfreie Vermietung betrifft, kann auf die vorstehenden Ausführungen verwiesen werden (oben E. 2 und 3). Demnach ist auch bei der X.C.________ AG für den Nachweis der Vermietung von Maschinen mit Bedienung eine Erklärung erforderlich, die den Anforderungen der Praxis und der Rechtsprechung entspricht. Dies bedingt, dass neben einer schriftlichen Erklärung auch eine schriftliche Bestellung und eine Rechnung vorgewiesen werden müssten, weil nur so im Nachhinein zweifelsfrei geklärt werden kann, ob von Anfang an eine Vermietung ins Auge gefasst wurde oder nicht. Diese Voraussetzungen sind insbesondere auch bei der fraglichen Mietererklärung der Gemeinde H.________ (vom 8. oder 15. Januar 1980) nicht erfüllt. Ist aber die Beschwerde schon aus diesem Grund abzuweisen, brauchen die weiteren Rügen (überspitzter Formalismus) nicht geprüft zu werden.