Citation: 8C_68/2021 E. 1.3

1.3. Die vorinstanzliche Adäquanzbeurteilung beanstandet die Suva explizit nicht. In Bezug auf den Rentenanspruch macht sie aber geltend, die Vorinstanz habe die Überwindbarkeit der psychischen Beschwerden im Sinne von Art. 7 Abs. 2 ATSG zu Unrecht verneint. Derartiges lässt sich dem angefochtenen Entscheid indessen nicht entnehmen. Das kantonale Gericht hat auf eine Plausibilisierung der gutachterlich festgelegten Arbeitsunfähigkeit im Sinne einer eigenen Prüfung der Standardindikatoren (BGE 143 V 409 E. 4.5.2; BGE 141 V 574 E. 5.2 zur sinngemässen Anwendung des strukturierten Beweisverfahrens im Bereich des UVG) verzichtet und stattdessen die Sache an die Suva zurückgewiesen, damit diese eine solche Prüfung vornehme (vgl. E. 1.2 hiervor). Insoweit ist für die Suva hinsichtlich des Rentenanspruchs kein nicht wieder gutzumachender Nachteil erkennbar. Daran ändert nichts, dass die Vorinstanz in ihrem Rückweisungsentscheid der Suva aufgetragen hat, beim neu zu fällenden Entscheid über den Rentenanspruch die psychischen Unfallfolgen miteinzubeziehen, wird damit doch lediglich der Bejahung der Unfalladäquanz der psychischen Beschwerden Rechnung getragen. Im Übrigen weist die Beschwerdegegnerin zu Recht darauf hin, dass vorliegend auch kein schutzwürdiges Interesse im Sinne von Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG erkennbar ist. Denn ein praktischer Nutzen, der sich bei Gutheissung des Antrags auf Rückweisung der Sache zur "Abklärung der Überwindbarkeit der psychischen Beschwerden" für die Suva ergeben könnte, ist jedenfalls nicht ohne Weiteres erkennbar, zumal die Rückweisung durch die Vorinstanz gerade zur Prüfung der gutachterlich festgelegten Arbeitsunfähigkeit im Lichte der Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 281 erfolgte. Auf die Beschwerde der Suva ist demnach insoweit nicht einzutreten, als sie sich auf den Rentenanspruch bezieht.