Citation: 6B_237/2018 E. 1.4.4

1.4.4. Der Beschwerdeführer wendet schliesslich ein, die Freiheitsstrafe von neun Jahren sei angesichts ihrer drastischen Folgen auf seine Persönlichkeits- und Freiheitsrechte nicht mehr verhältnismässig. Was der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang vorbringt, berücksichtigt die Vorinstanz grösstenteils im Rahmen der "speziellen Täterkomponenten" strafmindernd. So reduziert sie die Einsatzstrafe für die qualifizierten Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz angesichts seines weitgehenden Geständnisses, seiner nachfolgenden Kooperation mit den Untersuchungsbehörden und seiner Einsicht sowie Reue um 30 Monate (Urteil S. 26). Bei der Diskussion der "allgemeinen Täterkomponenten" führt sie aus, beim Beschwerdeführer seien keine aussergewöhnlichen Umstände auszumachen, die eine erhöhte Strafempfindlichkeit begründen würden. Auch sein anständiges und korrektes Verhalten im Strafverfahren und im Strafvollzug gehe nicht über das hinaus, was allgemein erwartet werden dürfe (Urteil S. 31). Diese Einschätzung ist nicht zu beanstanden. Soweit der Beschwerdeführer ausführt, die Auswirkungen, die eine neunjährige Freiheitsstrafe auf das soziale Umfeld und seine Ehe habe, dürften nicht ausser Acht gelassen werden, macht er eine erhöhte Strafempfindlichkeit geltend. Nach der Rechtsprechung bedeutet der Vollzug einer Freiheitsstrafe grundsätzlich für jedermann eine Härte, zumal er regelmässig dazu führt, dass der Betroffene aus seinem beruflichen und sozialen Umfeld herausgerissen wird. Als unmittelbare gesetzmässige Folge einer unbedingten Freiheitsstrafe muss dies nach der Rechtsprechung nur bei aussergewöhnlichen Umständen strafmindernd berücksichtigt werden (Urteile 6B_988/2017 vom 26. Februar 2018 E. 2.4; 6B_698/2017 13. Oktober 2017 E. 7.1.2). Solche vermag der Beschwerdeführer nicht darzutun und sind auch nicht ersichtlich. Die Vorinstanz bezieht die vom Beschwerdeführer aufgezählten Punkte in ihre Strafzumessung ein und gewichtet sie ermessenskonform.