Citation: 8C_223/2024 E. 5.1

5.1. Inwiefern die vom kantonalen Gericht zitierte Rechtsprechung (Urteile 9C_103/2021 vom 15. März 2021 E. 2.3; 9C_242/2018 vom 21. Februar 2019 E. 4.1; 8C_939/2008 vom 25. August 2009 E. 2.2) in den entsprechenden Zusammenhängen auf den vorliegenden Fall nicht anwendbar sein soll, vermag er nicht plausibel darzulegen. Entgegen der Behauptung in der Beschwerde hat das Verlöbnis mit der Lebenspartnerin sodann weder "analog" zur ehelichen Treue- und Beistandspflicht nach Art. 159 ZGB noch sonst eine zivilrechtliche Unterhaltspflicht bewirkt. Inwiefern die Geburt des gemeinsamen Kindes zu einer Unterhaltspflicht gegenüber der Lebenspartnerin geführt haben soll, wird in der Beschwerde ebenfalls nicht schlüssig aufgezeigt. Soweit der Beschwerdeführer - wohl mit Blick auf Art. 285 Abs. 2 ZGB - vorbringt, er hätte ihr "eventuell" Betreuungsunterhalt geschuldet, räumt er sogleich ein, dass seine Lebenspartnerin keinen erziehungsbedingten Erwerbsausfall erlitten hat, was aber Voraussetzung für einen Anspruch auf Betreuungsunterhalt wäre (BGE 148 III 353 E. 7.3.2; zum Umstand, dass der Betreuungsunterhalt ohnehin nicht der Lebenspartnerin, sondern dem Kind zustünde vgl. BGE 144 III 481 E. 4.3). Mit Blick auf die restriktive Praxis hat die Vorinstanz sodann in vertretbarer Weise auch eine Ausnahme der Mietzinsaufteilung aufgrund einer sittlich bzw. moralisch begründeten Unterstützungspflicht des Beschwerdeführers abgelehnt. Ob der grundlegende Entscheid BGE 105 V 271 überhaupt als Präjudiz für eine solche Ausnahme herangezogen werden kann (vgl. BGE 142 V 299 E. 5.3), mag hier dahingestellt bleiben. Vorliegend wurde das Kind des Beschwerdeführers von vornherein nicht in die Mietzinsaufteilung einbezogen. Der somit noch zu berücksichtigende Umstand, dass der Beschwerdeführer seine Lebenspartnerin bzw. Verlobte unentgeltlich bei sich wohnen liess, begründet keine derart aussergewöhnliche Konstellation, dass eine Ausnahme von der Mietzinsaufteilung aufgrund einer sittlichen oder moralischen Pflicht geboten wäre (vgl. Urteil 8C_939/2008 vom 25. August 2009 E. 2.2). Vielmehr ist hier dem mit Art. 16c ELV verfolgten Zweck nachzukommen, zu verhindern, dass die Ergänzungsleistungen Mietanteile von Personen übernehmen, die nicht in die EL-Berechnung eingeschlossen sind (BGE 127 V 10 E. 5d; Urteil 9C_326/2022 vom 23. November 2022 E. 3.2).