Citation: 6B_1083/2022 E. 2.2.2

2.2.2. Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, seine bereits vor den kantonalen Instanzen erhobenen Einwände zu wiederholen, namentlich, indem er die Glaubhaftigkeit der Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 in Frage stellt und sie als lügenhaft qualifiziert. Damit vermag er die Beweiswürdigung der Vorinstanz bzw. deren Abstellen auf die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2, insbesondere mit Bezug auf das Kerngeschehen, nicht als willkürlich auszuweisen. Wenn der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang vorbringt, die Beschwerdegegnerin 2 habe die Umstände einer ersten Anzeige bei der Kriminalpolizei St. Gallen in einer späteren Befragung falsch wiedergegeben, so ist unerfindlich, was er daraus mit Bezug auf die Tatvorwürfe für sich ableiten will. Er bestreitet namentlich nicht, dass sie die Vorwürfe bereits damals im Wesentlichen gleich schilderte, wie im späteren Verfahren. Offenbar war der Beschwerdegegnerin 2 bei der ersten Anzeige mitgeteilt worden, das von ihr geschilderte Verhalten des Beschwerdeführers erscheine nicht strafbar, zudem habe sie sich mit heimlichen Videoaufnahmen möglicherweise selbst strafbar gemacht. Vor diesem Hintergrund ist auch nachvollziehbar, dass die Beschwerdegegnerin 2 im hiesigen Verfahren zunächst verschwieg, wie die Aufnahmen entstanden waren. Wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, ändert dies freilich an der Schlüssigkeit ihrer Angaben zu den Tatvorwürfen nichts und es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz darauf abstellt. Auch ist nicht erkennbar und begründet der Beschwerdeführer nicht, weshalb ihn die Beschwerdegegnerin 2 zu Unrecht hätte bezichtigen sollen. Der Schlüssigkeit ihrer Kernaussagen stünde daher selbst dann nichts entgegen, wenn die Beschwerdegegnerin 2 mit den heimlichen Aufnahmen versucht hätte, ein Beweismittel für die Vorwürfe zu kreieren, wie der Beschwerdeführer zu insinuieren scheint. Dies gilt ebenso für den Wahrheitsgehalt ihrer Angaben hinsichtlich eines vom Beschwerdeführer erbetenen Darlehens.