Citation: 1C_150/2021 E. 5.4

5.4. Diese Ausführungen sind nicht zu beanstanden. Bereits das Überschreiten einer Höchstgeschwindigkeit von über 80 km/h um mindestens 80 km/h gilt als besonders krasse Missachtung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit i.S.v. Art. 16c Abs. 2 lit. a bis SVG, womit von einer Mindestentzugsdauer von 24 Monaten auszugehen ist (vgl. BERNHARD RÜTSCHE/DENISE WEBER, in: Basler Kommentar, Strassenverkehrsgesetz, 2014, N. 54 zu Art. 16c). Der Beschwerdeführer befindet sich mit dem Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h um mindestens 104 km/h weit oberhalb dieser Grenze. Das Verschulden sowie die Gefährdung der Verkehrssicherheit sind von der Vorinstanz daher zu Recht als hoch eingestuft worden. Wie aktenkundig ist, ist der Beschwerdeführer bereits vor diesem Vorfall mehrfach wegen Verletzung von Strassenverkehrsvorschriften auffällig geworden. Dies fällt ebenfalls erschwerend ins Gewicht. Der Beschwerdeführer behauptet sodann zwar, er sei als Geräte-Servicemitarbeiter auf das Führen eines Motorfahrzeugs dringend angewiesen, belegt diese Behauptungen aber nicht. Bei einer Gesamtwürdigung aller Umstände und trotz Berücksichtigung des Wohlverhaltens des Beschwerdeführers seit der Widerhandlung erweist sich die Entzugsdauer von 27 Monaten dementsprechend als verhältnismässig.