Citation: I 782/02 20.08.2003 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht ist in sorgfältiger Würdigung der medizinischen Unterlagen, worauf ebenfalls verwiesen wird, zum Ergebnis gelangt, dass keine die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers im angestammten Beruf oder in vergleichbaren Verweisungstätigkeiten beeinträchtigende Gesundheitsschädigung besteht. Diese Einschätzung, welche sich vornehmlich auf die auf umfassender Exploration des Versicherten beruhende, die medizinische Vorgeschichte berücksichtigende, eingehend und schlüssig begründete MEDAS-Expertise vom 18. Januar 2001 (mit Ergänzung vom 11. Juni 2001) stützt, ist ebenso wenig zu beanstanden wie die Verneinung eines weiteren medizinischen Abklärungsbedarfs durch Verwaltung und Vorinstanz. Hieran vermögen die, im Wesentlichen bereits im kantonalen Verfahren vorgebrachten und im angefochtenen Entscheid überzeugend entkräfteten, Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern. Insbesondere vermag der Umstand, dass die MEDAS häufig Gutachteraufträge der IV-Stelle ausführt, keine Vorbehalte hinsichtlich des Beweiswertes der Expertise vom 18. Januar 2001 zu begründen. Nicht gefolgt werden kann dem Versicherten auch, wenn er von den geklagten Beschwerden und den ärztlichen Diagnosen ohne weiteres - und entgegen der überzeugenden Beurteilung der MEDAS-Experten - auf eine die Erwerbsfähigkeit einschränkende Arbeitsunfähigkeit schliesst. Fehl geht sodann das Vorbringen, wonach die vom Beschwerdeführer aufgelegten Arztberichte aktueller seien als die Einschätzung der MEDAS-Fachärzte. Denn massgebend für die Beurteilung ist die Entwicklung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit bis zum Erlass der Verfügung vom 3. August 2001 (Erw. 1 hievor). Hiefür lässt sich dem MEDAS-Gutachten vom 18. Januar 2001, nicht aber den besagten weiteren Arztberichten eine zuverlässige Aussage entnehmen. 2.2 Das am 29. Januar 2003 eingereichte Gutachten des Dr. med. D.________, Neurologie FMH, vom 27. Januar 2003 führt zu keiner anderen Betrachtungsweise. Ausserhalb der Rechtsmittelfrist und nicht im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels - welcher hier nicht angeordnet worden war - aufgelegte Aktenstücke werden, ungeachtetet dessen, ob ihre spätere Einreichung in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde angekündigt wurde, nur berücksichtigt, wenn sie neue erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit. b OG darstellen und als solche eine Revision des Gerichtsurteils rechtfertigen könnten (BGE 127 V 353 ff. insbes. 356 Erw. 3b in fine und 357 Erw. 4). Das ist hier nicht der Fall, zumal der Arztbericht vom 29. Januar 2003 zur Frage der Arbeitsfähigkeit im vorliegend massgebenden Zeitpunkt (Erw. 1 und 2.1 je in fine hievor) nicht Stellung nimmt.