Citation: 9C_602/2016 E. 1

Der Beschwerdeführer beantragt, Wohnsitzgemeinde und Wohnsitzkanton seien zum Verfahren beizuladen; allenfalls sei ihnen die Möglichkeit einzuräumen, sich zur Sache vernehmen zu lassen. Das Begehren ist unbegründet, soweit darauf eingetreten werden kann. Dabei kann offenbleiben, ob die erwähnten Gemeinwesen ein schutzwürdiges Interesse im Sinne von Art. 59 ATSG und Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG an der Anfechtung der die ganze Rente aufhebenden Verfügung vom 21. April 2015 und des diesen Verwaltungsakt bestätigenden Entscheids der Vorinstanz haben, wozu nicht genügte, nur mittelbar durch die finanziellen Auswirkungen einer angeblich unrichtigen Rechtsanwendung berührt zu sein (BGE 135 V 2 E. 1.1 S. 4 mit Hinweisen). Es ist davon auszugehen, dass die Sozialbehörde der Wohnsitzgemeinde, welche dem Beschwerdeführer seit Einstellung der Rente zum 1. Mai 2015 wirtschaftliche Hilfe im Rahmen der kantonalen Sozialhilfegesetzgebung gewährt, von der Rentenaufhebung Kenntnis hatte. Sie oder der Versicherte für sie hätten somit die Eröffnung der Verfügung oder die Beiladung zum Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Sozialversicherungsgericht beantragen können. Das haben sie jedoch nicht getan, was nach Treu und Glauben als rechtsgültiger Verzicht auf eine Teilnahme am Verfahren, sei es als Partei, sei es als Mitinteressierte, zu betrachten ist (vgl. EVGE 1965 S. 238). Dies gilt auch, soweit vorgebracht wird, der Gemeinde stehe ein Beschwerderecht nach Art. 89 Abs. 2 lit. c BGG zu, weil die finanzielle Belastung bei Unterstützung des Beschwerdeführers im Rahmen der wirtschaftlichen Hilfe faktisch einen Eingriff in die Gemeindeautonomie gemäss Art. 50 BV darstelle.