Citation: 8C_207/2021 E. A

Der 1963 geborene, seit Februar 2014 in einem Vollzeitpensum als "Bereichsleiter Büroservice" bei der Stiftung B.________ tätig gewesene A.________ war seit 16. Mai 2016 vollständig arbeitsunfähig. Er meldete sich am 19. August 2016 bei der Invalidenversicherung wegen einer koronaren Herzkrankheit und einer myeloischen Leukämie zur Früherfassung und am 10. November 2016 zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Solothurn gewährte ihm nach Abklärungen in gesundheitlicher und erwerblicher Hinsicht berufliche Eingliederungsmassnahmen in Form eines Coachings und eines Belastbarkeitstrainings bei der Institution C.________. Zudem wurde A.________ bei der MEDAS Zentralschweiz polydisziplinär abgeklärt (Expertise vom 25. Juni 2018). Dr. med. D.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), erachtete in seiner Stellungnahme vom 31. Juli 2018 die Schlussfolgerungen im psychiatrischen MEDAS-Teilgutachten nicht als schlüssig, weshalb die IV-Stelle eine erneute Begutachtung in den Disziplinen Psychiatrie und Neuropsychologie durch die Begutachtungsstelle E.________ GmbH, Zentrum für interdisziplinäre Begutachtungen, vorsah. Die berufliche Eingliederung wurde überdies am 26. September 2018 beendet, da A.________ vom ersten Arbeitsmarkt zu weit weg sei. Der anwaltlich vertretene A.________ forderte die IV-Stelle auf, die bidisziplinäre Begutachtung abzusagen und aufgrund der bestehenden Akten zu entscheiden (Schreiben vom 23. November 2018). Die IV-Stelle hielt schriftlich am 3. und 12. Dezember 2018 an der Begutachtung fest. A.________ erklärte sich daraufhin am 18. Dezember 2018 bereit, bei einer weiteren Untersuchung durch einen RAD-Arzt, die MEDAS Zentralschweiz oder bei einer polydisziplinären, nicht aber bei einer bidisziplinären Begutachtung mitzuwirken. Mit Verfügung vom 5. November 2019 verneinte die IV-Stelle bei gegebener Aktenlage einen Anspruch auf weitere berufliche Massnahmen und eine Invalidenrente.