Citation: 8C_696/2007 04.09.2008 E. A

Die 1967 geborene B.________ war bei der Stiftung X.________ als Sekretariatsmitarbeiterin angestellt und über diese Arbeitgeberin bei der Zürich Versicherungsgesellschaft (Zürich) gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert, als sie am 22. Februar 2003 in einen Verkehrsunfall verwickelt wurde. Während sie am Steuer ihres Personenwagens darauf wartete von einer Stopp-Strasse auf eine querende Fahrbahn einzubiegen, fuhr ein nachfolgender Autolenker auf ihr Fahrzeug auf. Der fünf Tage später konsultierte Dr. med. F.________, Allgemeinmedizin FMH stellte die Diagnose eines HWS-Beschleunigungstraumas bei fortbestehendem Hemisyndrom. Dieses rührte von einem spontanen Intracerebralhämatom bei ausgedehntem arteriovenösen Aneurysma, verbunden mit angiomatösen kapillären Gefässmissbildungen, welches B.________ im Alter von acht Jahren erlitten hatte. Zudem war die Versicherte im Jahre 1986 Opfer eines Verkehrsunfalles, bei dem sie insbesondere Verletzungen im unteren Rumpfbereich (extraperitoneale Harnblasenruptur, instabile Beckenringfraktur mit leicht dislozierter ISG-Sprengung links sowie obere und untere Schambeinastfraktur links und obere Schambeinastfraktur rechts) erlitten hatte. Im Zeitpunkt des Unfalls ging B.________ aufgrund ihrer gesundheitlichen Beschwerden einer Erwerbstätigkeit im Rahmen von 80% eines Vollpensums nach. Die Zürich kam für die Heilbehandlung auf, richtete Taggelder aus und ordnete eine polydisziplinäre Begutachtung am Spital Y.________ an (Gutachten vom 26. Juli 2006). Mit Verfügung vom 19. Dezember 2006 eröffnete sie B.________, die Versicherungsleistungen würden auf Ende August 2006 eingestellt. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Entscheid vom 14. März 2007).