Citation: U 384/00 12.10.2001 E. A

A.- Der 1954 geborene E.________ arbeitete von Dezember 1981 bis September 1993 als Hilfskoch im Kantonsspital X.________. Danach war er arbeitslos. Am 20. Juni 1997 war er im Rahmen eines Temporäreinsatzes als Hilfsmonteur für die Firma S.________ tätig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als er sich am Zeigefinger der rechten Hand verletzte. Gleichentags wurde im Spital Y.________, Departement Chirurgie, Klinik für Wiederherstellungschirurgie, eine Nachamputation des Zeigefingers vorgenommen. Die SUVA erbrachte zunächst Taggelder und übernahm die Heilungskosten. Zur Abklärung ihrer weiteren Leistungspflicht holte sie unter anderem den Austrittsbericht der Rehaklinik Z.________ vom 10. Dezember 1997, in welcher sich der Versicherte vom 1. Oktober bis 28. November 1997 aufgehalten hatte, den von der IV-Stelle des Kantons Thurgau veranlassten Abschlussbericht derselben Klinik über die beruflichen Abklärungen vom 18. Dezember 1997 sowie die Stellungnahmen des Kreisarztes Dr. med. J.________ vom 9. September und 19. Dezember 1997 ein. Mit Verfügung vom 9. Januar 1998 sprach sie E.________ eine Integritätsentschädigung von Fr. 5832.-, basierend auf einer Integritätseinbusse von 6 %, zu und stellte fest, dass die Voraussetzungen zur Ausrichtung einer Rente nicht erfüllt seien. Ferner informierte sie den Versicherten mit separatem Schreiben vom 9. Januar 1998, dass sie auf Grund der 75%igen Arbeitsfähigkeit seit 22. Dezember 1997 und der vollen Arbeitsfähigkeit ab 12. Januar 1998 die Taggeldleistungen auf den 22. Dezember 1997 einstelle. Nach Beizug des spezialärztlichen Untersuchungsberichts des Dr. med. V.________, SUVA-Ärzteteam Unfallmedizin, vom 30. Juli 1998 kam sie auf die Ablehnung von Rentenleistungen zurück und gewährte E.________ mit Wirkung ab 1. Dezember 1997, befristet auf 30. November 2000, eine Invalidenrente, entsprechend einer Erwerbsunfähigkeit von 15 % (Verfügung vom 3. Mai 1999). Die gegen die Verwaltungsakte vom 9. Januar 1998 und 3. Mai 1999 erhobenen Einsprachen lehnte die SUVA ab (Einspracheentscheid vom 23. August 1999).