Citation: 8C_434/2019 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hat zutreffend darauf verwiesen, dass das Bundesrecht in Bezug auf sozialversicherungsrechtliche Verfügungen keine generelle Unterschriftspflicht verlangt und sich ein entsprechendes Erfordernis nicht aus dem Grundsatz der Schriftlichkeit (Art. 49 Abs. 1 ATSG) ergibt (Urteil 8C_434/2017 vom 3. Januar 2018 E. 5.2; UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Aufl. 2015, N. 48 zu Art. 49 ATSG, mit Hinweis auf BGE 105 V 248 und BGE 112 V 87; URS MÜLLER, Das Verwaltungsverfahren in der Invalidenversicherung, Bern 2010, Rz. 2169 mit weiteren Hinweisen). Im vorliegenden Fall weist die beanstandete Verfügung die Unterschrift einer Sachbearbeiterin der IV-Stelle aus, womit es von vornherein an einem Eröffnungsmangel fehlt. Darüber hinaus hat die Vorinstanz festgehalten, dass die Verfügung aufgrund des darin verwendeten Briefkopfs und der weiteren Angaben von der Beschwerdegegnerin stammte, woraus auf eine rechtliche Aussenwirkung zu schliessen sei, selbst wenn es an der Zeichnungsbefugnis der Sachbearbeiterin fehlen würde. Dass sie damit in tatsächlicher Hinsicht offensichtlich unrichtige Feststellungen getroffen hätte, ist nicht dargetan. Im Übrigen spricht für die Richtigkeit der vorinstanzlichen Feststellung nicht zuletzt der Umstand, dass der Name der besagten Sachbearbeiterin auch an anderer Stelle in den Akten aufscheint. Damit ist jedenfalls von einer Kompetenzanmassung durch eine verwaltungsexterne Person mit Nichtigkeitsfolge nicht auszugehen. Davon abgesehen lässt sich nicht ersehen, inwiefern die Vorinstanz mit ihren Folgerungen, einschliesslich ihres ebenfalls erfolgten Hinweises auf eine Heilung eines allfälligen Mangels im Rahmen des kantonalen Beschwerdeverfahrens, Bundesrecht verletzt haben könnte. Dabei fehlt es hinsichtlich des als verletzt gerügten Art. 29 BV bereits an einer ausreichenden Begründung der Beschwerde (Art. 106 Abs. 2 BGG).