Citation: 1C_520/2014 E. 2.3

2.3. Gestützt auf Art. 14 ff. RPG und §§ 5 sowie 18 des Raumplanungs- und Baugesetzes des Kantons Basel-Landschaft vom 8. Januar 1998 (RBG; SGS 400) ist die Einwohnergemeinde Binningen zum Erlass von Nutzungsplänen verpflichtet (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 1P.733/2003 vom 29. Januar 2004 E. 3.1). Nach Art. 26 RPG genehmigt eine kantonale Behörde, im Kanton Basel-Landschaft der Regierungsrat (vgl. § 2 RBG), die Nutzungspläne und ihre Anpassungen (Abs. 1), wobei er sie, nebst der Kontrolle auf Vereinbarkeit mit dem Bundesrecht, insbesondere auf ihre Übereinstimmung mit den vom Bundesrat genehmigten kantonalen Richtplänen prüft (vgl. Abs. 2). Gemäss § 2 RBG sind die Gemeinden befugt, im Rahmen des Gesetzes eigene Vorschriften zu erlassen, die der Genehmigung des Regierungsrates bedürfen. Die kantonalen Vorinstanzen sprechen der Beschwerdeführerin die Planungsautonomie an sich denn auch gar nicht ab. Der Regierungsrat hat die Ausscheidung der Zentrumszone vielmehr grundsätzlich genehmigt, jedoch ausdrücklich die Zeile Z in der Nutzungstabelle in Ziff. 3 des Zonenreglements Siedlung und Landschaft von der Genehmigung ausgenommen und der Gemeinde zur Auflage gemacht, raschmöglichst das Nutzungsmass für die Zentrumszone festzulegen. Das Kantonsgericht hat dies geschützt. Die kantonalen Vorinstanzen sind der Ansicht, das Recht des Bundes und des Kantons schränke insoweit den Handlungsspielraum der Gemeinde massgeblich ein.