Citation: 2C_141/2023 E. 5.4

5.4. Auch im Übrigen zeigt der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht hinreichend auf, weshalb die Vorinstanz seine Erfolgsaussichten im Ergebnis anders einschätzen und zum Schluss hätte gelangen müssen, seine Verwaltungsbeschwerde sei nicht aussichtslos. Beim Hauptverfahren, das vor dem Bildungs- und Kulturdepartement hängig ist, handelt es sich um ein Wiedererwägungsverfahren (vgl. auch E. 3.2 S. 5 f. des angefochtenen Urteils). Die Gewinnaussichten und Verlustgefahren halten sich bei einem Gesuch um Wiedererwägung vorliegend im Grundsatz ungefähr die Waage, wenn der Beschwerdeführer erhebliche Tatsachen und Beweismittel dartut, die ihm im früheren Verfahren nicht bekannt waren oder die schon damals geltend zu machen für ihn rechtlich oder tatsächlich unmöglich war oder keine Veranlassung bestand (zu den Voraussetzungen von Gesuchen um Wiedererwägung vgl. BGE 136 II 177 E. 2; Urteil 2C_885/2020 vom 1. Dezember 2020 E. 4.2). Der Beschwerdeführer zeigt weder im vorinstanzlichen Verfahren noch im vorliegenden bundesgerichtlichen Verfahren hinreichend auf, dass die neu geltend gemachten Tatsachen im früheren Verfahren nicht bekannt gewesen seien. Eine Verletzung von Art. 29 Abs. 3 BV ist auch aus diesem Grund nicht zu erkennen. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Verwaltungsbeschwerde als aussichtslos erachtet.