Citation: 2C_1008/2015 E. C

Das Ehepaar A.________ beantragt vor Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich aufzuheben und das Migrationsamt anzuhalten, A.A.________ die beantragte Bewilligung zu erteilen. Die Ausführungen der kantonalen Behörden erschöpften sich in blossen "Vermutungen und Möglichkeiten", stützten sich indessen auf keine "sorgfältige, gewissenhafte und unvoreingenommene Beurteilung". Zwischen A. und B.A.________ bestehe eine umfassende Liebes- und Lebensbeziehung. Die erste in der Schweiz gelebte Verbindung sei auseinandergegangen, da A.A.________ Opfer häuslicher Gewalt geworden sei. Sie habe in der Folge im März 2014 innerhalb von 5 Tagen die Schweiz "Hals über Kopf" verlassen müssen, weshalb sie "emotional völlig durcheinander" gewesen sei. Die kantonalen Behörden unterstellten A.A.________ aktenwidrig, willkürlich und entgegen den aktenkundigen Beweisen, dass sie eine "kalte, gefühlslose, kalkulierende, junge Frau sei", die ihren Gatten nicht wirklich liebe und die ihn nur wegen der Aufenthaltsbewilligung geheiratet habe. Das Migrationsamt und das Staatssekretariat für Migration (SEM) beantragen ohne weitere Begründung, die Beschwerde abzuweisen; die Sicherheitsdirektion und das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich haben darauf verzichtet, sich vernehmen zu lassen. Das Ehepaar A.________ hat am 15. Februar 2016 an seinen Anträgen und Ausführungen festgehalten.