Citation: 8C_1039/2008 25.02.2009 E. 3

3.1 Die Vorinstanz hat gestützt auf die Aktenlage mit einlässlicher Begründung, auf die verwiesen wird, zutreffend erwogen, dass dem Beschwerdeführer am 24. Januar 2007 auf sein Privatkonto das Freizügigkeitsguthaben von Fr. 272'777.35 ausbezahlt worden sei, worauf der Kontostand Fr. 279'514.59 betragen habe. Im massgebenden Zeitraum vom 24. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 hätten die Einnahmen Fr. 32'920.45 und die belegten, mit rechtlicher Verpflichtung respektive adäquater Gegenleistung getätigten Ausgaben, inklusive diejenigen für die Clubbesuche im Rotlichtmilieu, Fr. 132'454.85 betragen. Unter Berücksichtigung des Kontosaldos von Fr. 65'015.80 per 31. Dezember 2007 betrage das Verzichtsvermögen Fr. 114'964.40. Es sei von einem Vermögensverzicht auszugehen, da es dem Versicherten nicht gelungen sei, beweisrechtlich genügende Belege für die gesamte Vermögensreduktion, insbesondere für alle im Rotlichtmilieu beanspruchten Dienste, beizubringen. Zwar sei den monatlichen Auszügen seines Privatkontos zu entnehmen, dass er Leistungen in einem Erotikclub bezahlt habe. Daraus könne jedoch nicht ohne weiteres geschlossen werden, dass er auch das gesamte übrige Vermögen infolge einer Rechtspflicht oder gegen eine adäquate Gegenleistung verbraucht habe. Mangels konkreter Angaben und Nachweises über dessen Verwendungszweck und -zeitpunkt könne das von ihm in bar bezogene Vermögen nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit einer bestimmten Ausgabe zugeordnet werden. Da beim Versicherten insgesamt ein Einnahmenüberschuss von Fr. 32'924.- resultiere, sei der EL-Anspruch ab März 2008 zu Recht verneint worden.