Citation: 6B_128/2013 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Vorinstanz werte das Vorgehen des Beschwerdegegners zum Nachteil von F.________ zu Unrecht nicht als Menschenhandel. Jene habe ihr Einverständnis zu der Reise in die Schweiz und ihrer Tätigkeit als Prostituierte für den Beschwerdegegner aus Geldnot und mit der Aussicht auf eine hälftige Teilung ihrer Einnahmen gegeben. Dies sei nie die Absicht des Beschwerdegegners gewesen, welcher die Geschädigte vielmehr über ihren Verdienst getäuscht habe. Diese habe zwar gewusst, dass sie als Prostituierte arbeiten und die Hälfte ihrer Einnahmen dem Beschwerdegegner abliefern müsse. Sie sei auch damit einverstanden gewesen, dass er den gesamten Erlös behalte, bis die Reisekosten abgearbeitet waren. Dies ändere jedoch nichts an der Tatsache, dass sie über einen für die Abgabe ihres Einverständnisses wesentlichen Punkt getäuscht worden sei. Ihre Zustimmung entspreche daher nicht ihrem freien Willen (Beschwerde S. 5 f. Ziff. 3.2).