Citation: 5A_193/2022 E. 5.3

5.3. Gemäss Art. 14 Abs. 1 VRG/NW kann die Behörde einen Dritten durch Beiladung in das Verfahren einbeziehen, wenn der Entscheid voraussichtlich seine Rechtsstellung beeinflusst. Der Beigeladene nimmt nach Art. 14 Abs. 2 VRG/NW Parteistellung ein, soweit seine Rechtsverhältnisse durch das Verfahren betroffen werden (vgl. auch RUF, Staat- und Verwaltungsrechtspflege im Kanton Nidwalden, 1990, S. 41 f.). Entsprechend kann er wie jede Partei kostenpflichtig werden (Art. 122 f. VRG/NW; allgemein diesbezüglich etwa BERTSCHI, in: Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsverfahren des Kantons Zürich [VRG], 3. Aufl. 2014, N. 34 der Vorbemerkungen zu den §§ 21-21b VRG/ZH; DAUM, in: Herzog/Daum [Hrsg.]: Kommentar zum Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, 2. Aufl. 2020, N. 11 zu Art. 14 VRPG/BE; HÄNER, in: Auer et al. [Hrsg.]: Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, 2. Aufl. 2019, N. 13 zu Art. 6 VwVG).