Citation: 1A.42/2007 04.09.2007 E. B

Mit Schreiben vom 18. Februar 2005 stellte das Lufthygieneamt fest, dass gemäss dem neu eingereichten Standortdatenblatt der massgebende Anlagegrenzwert im OMEN Nr. 18 rechnerisch eingehalten sei. Es erachtete jedoch eine Abnahmemessung als erforderlich, da der berechnete Immissionswert über 80% des Anlagegrenzwerts betrage. In ihrer Stellungnahme dazu machten X.________ und Y.________ erstmals geltend, in einem Spiel- und Gästezimmer in einer Dachwohnung an der Burgunderstrasse 1 sei der Anlagegrenzwert nicht eingehalten. Die Baurekurskommission sistierte darum am 23. März 2005 das Verfahren erneut und beauftragte das Bauinspektorat, unter Mitarbeit des Lufthygieneamtes zu ermitteln, ob es sich beim angegebenen Zimmer um einen OMEN handle und falls ja, ob der Anlagegrenzwert rechnerisch eingehalten werde. Weiter bat es um Angabe des massgebenden Punktes für die Berechnung der Strahlungsbelastung beim OMEN Nr. 18. Mit Antwort vom 18. April 2005 führte das Lufthygieneamt aus, beim betreffenden Raum handle es sich um eine unter dem Dach angebrachte Betonwanne, die über eine mobile Leiter erreichbar sei und über zwei gewöhnliche Estrichfenster verfüge. Seiner Beschaffenheit nach sei dieser Raum einem Estrich gleichzusetzen und damit als ein Ort für kurzfristigen Aufenthalt zu betrachten. Falls die Baurekurskommission den Raum für einen OMEN halte, sei der massgebebende Anlagegrenzwert nicht eingehalten.