Citation: 6B_312/2017 E. 4.1

4.1. Die Vorbringen des Beschwerdeführers erschöpfen sich weitgehend in einer rein appellatorischen Kritik. Er setzt sich mit der vorinstanzlichen Beweiswürdigung allenfalls rudimentär auseinander und beschränkt sich im Wesentlichen darauf, zum Beweisergebnis wie in einem Berufungsverfahren frei zu plädieren und seine bereits im kantonalen Verfahren vertretenen Standpunkte darzulegen. Er verkennt, dass das Bundesgericht keine Appellationsinstanz ist, die eine freie Beweiswürdigung vornimmt. Dem Sachgericht steht im Bereich der Beweiswürdigung ein erheblicher Ermessensspielraum zu (BGE 129 IV 6 E. 6.1), in den das Bundesgericht nur eingreift, wenn das Sachgericht diesen missbraucht, insbesondere offensichtlich unhaltbare Schlüsse zieht, erhebliche Beweise übersieht oder solche willkürlich ausser Acht lässt (BGE 140 III 264 E. 2.3). Soweit auf die Rügen einzutreten ist, erweisen sie sich als unbegründet. Was der Täter wusste, wollte und in Kauf nahm, ist eine innere Tatsache und damit Tatfrage (BGE 141 IV 369 E. 6.3; mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer hätte mithin darlegen müssen, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz, er habe zumindest in Kauf genommen, dass sein Bruder, der wie er kosovarischer Staatsangehöriger ist, nicht zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit berechtigt war, offensichtlich unhaltbar sein oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen soll und andere Schlussfolgerungen sich geradezu aufdrängen. Dass die Vorinstanz seine Ausführungen, er habe mit seinem Bruder nicht über den Wechsel der Staatsangehörigkeit gesprochen und aufgrund des gefälschten Reisepasses angenommen, dieser sei slowenischer Staatsangehöriger, verwirft, ist nicht zu beanstanden. Sie verfällt nicht in Willkür, wenn sie aufgrund der nahen persönlichen Beziehung und der vom Beschwerdeführer vorgebrachten Geschichte zum Erwerb des slowenischen Reisepasses davon ausgeht, der Beschwerdeführer habe zumindest in Kauf genommen, dass sein Bruder lediglich über einen gefälschten slowenischen Reisepass verfügte und somit vom Migrationsamt Zürich die zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit erforderliche Aufenthaltsgenehmigung nicht hätte erhalten dürfen. Dem Grundsatz in dubio pro reo kommt in der vom Beschwerdeführer angerufenen Funktion als Beweiswürdigungsregel im bundesgerichtlichen Verfahren keine über das Willkürverbot hinausgehende Bedeutung zu (vgl. BGE 138 V 74 E. 7; Urteil 6B_550/2016 vom 10. August 2016 E. 1.1).