Citation: 1C_763/2021 E. 5.3

5.3. Ebenfalls zu Recht bringt der Beschwerdeführer vor, dass nicht der Verkehrspsychologe oder die Verkehrspsychologin entscheidet, ob die Voraussetzungen für einen Führerausweisentzug gemäss Art. 16d Abs. 1 lit. c SVG erfüllt sind (vgl. oben E. 3.3). Vorliegend liessen jedoch mehrere konkrete Anhaltspunkte Zweifel an der charakterlichen Fahreignung des Beschwerdeführers aufkommen, die anschliessend im Rahmen der behördlich angeordneten verkehrspsychologischen Abklärung der charakterlichen Fahreignung bestätigt wurden bzw. wurde seine Fahreignung darin negativ beurteilt (vgl. oben E. 4). Die Vorinstanz hat das entsprechende Gutachten nach einer detaillierten Auseinandersetzung als schlüssig erachtet, was der Beschwerdeführer nicht bestreitet. Er macht auch nicht geltend, die Gutachterin habe fälschlicherweise unberücksichtigt gelassen, dass er sich während mehr als zwei Jahren im Strassenverkehr wohl verhalten habe. Nachdem der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen vermag, inwiefern vom Gutachten hätte abgewichen werden müssen, oder eine willkürliche Beweiswürdigung (Art. 9 BV) vorliegt, ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auf das Gutachten abgestellt und den Entzug des Führerausweises gestützt auf Art. 16d Abs. 1 lit. c SVG bestätigt hat.