Citation: 2C_1188/2013 E. A

Der afghanische Staatsangehörige A.D.________ (geb. 1967, war in seiner Heimat mit einer Landsfrau verheiratet. Aus der Ehe gingen zwei Söhne, B.D.________ (geb. 1996) und C.D.________ (geb. 1998), hervor. Die Ehefrau starb im Jahre 2001. Danach kümmerten sich die Grosseltern väterlicherseits um die beiden Kinder. Die Grosseltern starben bei einem Anschlag, offenbar kurz bevor A.D.________ ausreiste. A.D.________ verliess eigenen Angaben zufolge Afghanistan im November 2003 auf dem Landweg Richtung Pakistan und reiste im Januar 2004 in die Schweiz ein, wo er erfolglos um Asyl ersuchte (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 4. Februar 2009). A.D.________ stellte beim Bundesamt für Migration (ab 1.1.2015: Staatssekretariat für Migration) erfolglos ein Wiedererwägungsgesuch. Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 28. Mai 2010 nicht ein. Das von der Freiplatzaktion Zürich eingereichte Härtefallgesuch blieb ebenfalls ohne Erfolg. Die Härtefallkommission erachtete die Voraussetzungen aufgrund der Straffälligkeit als klar nicht erfüllt und die Rückkehr ins Heimatland als zumutbar. Am 14. Januar 2011 heiratete A.D.________ eine Schweizer Bürgerin (geb. 1966), worauf ihm eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der Ehefrau erteilt wurde. Da A.D.________ mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 10. Dezember 2008 des Verbrechens im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes (BetmG) sowie der mehrfachen Übertretung des BetmG schuldig gesprochen und mit einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten bedingt, unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren, sowie einer Busse von Fr. 500.-- bestraft worden war, verwarnte ihn das Migrationsamt mit Verfügung vom 19. Dezember 2012 und drohte ihm den Widerruf bzw. die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung an.