Citation: 1C_629/2017 E. 1

Die B.________ AG ersuchte am 14. Juli 2014 um Bewilligung für den Teilabbruch und Umbau eines Hauses sowie den Neubau einer Tankstelle mit Shop und Aussenreklame in der Gemeinde Herisau. Die Baubewilligungskommission Herisau erteilte mit Bau- und Einspracheentscheid vom 26. Januar 2015 die Baubewilligung und wies die Einsprache von A.________ ab. Dagegen erhob A.________ am 12. Februar 2015 Rekurs. Am 26. Februar 2015 eröffnete die Baubewilligungskommission Herisau nachträglich die Teilverfügungen des Arbeitsinspektorats, der Assekuranz, der Wasserbaupolizei, des Amtes für Umwelt, des Planungsamtes sowie der Strassenbaupolizei. A.________ erhob auch dagegen mit Eingabe vom 10. März 2015 Rekurs. Das Departement Bau und Umwelt des Kantons Appenzell Ausserrhoden (heute Departement Bau und Volkswirtschaft) vereinigte die beiden Rekurse und wies sie mit Entscheid vom 2. November 2015 im Wesentlichen ab. Gegen den Rekursentscheid erhob A.________ mit Eingabe vom 4. Dezember 2015 Beschwerde. Das Obergericht des Kantons Appenzell Ausserrhoden hiess mit Urteil vom 26. Januar 2017 die Beschwerde teilweise gut, hob den Rekursentscheid vom 2. November 2015, den Baugesuchs- und Einspracheentscheid der Baubewilligungskommission Herisau vom 26. Januar 2015 sowie den Bauentscheid der Wasserbaupolizei insoweit auf, als die Sache einerseits zur verbindlichen Festlegung des Objektschutzes im Bereich der festgestellten Überflutungsgefahren an die Wasserbaupolizei zurückgewiesen werde; andererseits habe die Wasserbaupolizei das Vorhaben in Bezug auf den auf 2,5m reduzierten Gewässerabstand neu zu beurteilen, da festgestellt werden müsse, dass insbesondere die Anbaute für Gebinde selbst diesen Abstand nicht einhalte. Nach Ergänzung bzw. Neubeurteilung des wasserbaupolizeilichen Teilentscheides habe die Baubewilligungskommission Herisau diesen zusammen mit ihrem darauf abzustimmenden Einsprache- und Bauentscheid sowie zusammen mit den übrigen, bereits eröffneten Teilentscheiden neu und mit einheitlicher Rechtsmittelbelehrung zu eröffnen. Im Übrigen wies das Obergericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.