Citation: 2C_695/2022 E. A

A.a. Der kosovarische Staatsangehörige A.________ (geb. 1982) reiste im Jahr 1999 im Rahmen des Familiennachzugs zu seinen Eltern in die Schweiz ein und erhielt eine Niederlassungsbewilligung. A.b. In der Folge trat A.________ in der Schweiz mehrfach strafrechtlich in Erscheinung (Urteil Obergericht des Kantons Zürich vom 4. März 2003 wegen Raubs, Diebstahls, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruchs, 18 Monate Freiheitsstrafe bedingt, Landesverweisung für fünf Jahre bedingt; Strafbefehl Bezirksanwaltschaft Dielsdorf vom 7. August 2003 wegen versuchten Diebstahls und Sachbeschädigung, wobei aufgrund des obergerichtlichen Urteils keine Zusatzstrafe ausgesprochen wurde). Nach einer erneuten Verurteilung durch das Obergericht des Kantons Aargau am 21. September 2005 (wegen Raubs, Diebstahls, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruchs, Fahrens ohne Führerausweis; Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neuen Monaten, Widerruf der bedingten Landesverweisung) wurde A.________ nach seiner Entlassung aus dem Strafvollzug am 16. Dezember 2005 in sein Heimatland zurückgeführt. Das Bundesamt für Migration (BFM; heute Staatssekretariat für Migration SEM) verfügte zudem eine Einreisesperre von unbestimmter Dauer. A.c. Am 23. Dezember 2013 reiste A.________ trotz Einreisesperre wieder in die Schweiz ein, wurde wegen Vergehens gegen das AIG (rechtswidrige Einreise und Aufenthalt) und Fälschung von Ausweisen sanktioniert und am 21. Januar 2014 erneut in sein Heimatland zurückgeführt. A.d. Per 1. Januar 2017 hob das SEM das gegen A.________ verfügte Einreiseverbot auf. Am 10. März 2017 heiratete A.________ im Kosovo die rumänische Staatsangehörige B.________ (geb. 1980), welche in der Schweiz über eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA verfügte.