Citation: C 299/01 20.03.2002 E. 1

1.- a) Die Vorinstanz hat die massgeblichen Bestimmungen und Grundsätze über die Erfüllung der Beitragszeit (Art. 13 Abs. 1 AVIG), die Anrechnung von Erziehungsperioden als Beitragszeiten bei Vorliegen einer wirtschaftlichen Zwangslage (Art. 13 Abs. 2bis und Abs. 2ter AVIG) sowie den für die Anrechnung der Erziehungszeit erforderlichen Kausalzusammenhang zwischen den Erziehungspflichten und dem Verzicht auf die Aufnahme einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit (BGE 125 V 134) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. b) Es steht fest und wird von der Beschwerdeführerin im letztinstanzlichen Verfahren erneut bestätigt, dass sie bereits während der zwei ihrer Anmeldung bei der Arbeitslosenversicherung vorangegangenen Jahre - wenn auch erfolglos - Arbeit suchte und über eine Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder verfügte. Wie das kantonale Gericht richtig festgestellt hat, ist der Verzicht, in dieser Zeit eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen und auszuüben, nicht auf die Erziehungspflichten zurückzuführen, sondern darauf, dass sie keine Anstellung finden konnte. Die Voraussetzungen für die Anrechnung der Erziehungsperiode als Beitragszeit sind damit nicht erfüllt, weshalb Arbeitslosenkasse und Vorinstanz den Anspruch auf Taggelder der Arbeitslosenversicherung zu Recht verneint haben.