Citation: 2C_235/2021 E. 5.5

5.5. Die Vorinstanz hat bezüglich der Gefahr einer zukünftigen, missbräuchlichen Verwendung im Wesentlichen erwogen, der Beschwerdeführer habe sich bei den Vorfällen häuslicher Gewalt (vgl. lit. A.a oben) renitent und uneinsichtig verhalten. Anlässlich des Vorfalls vom 5. August 2016 habe er beim Kleiderpacken (unbestrittenermassen) gegen die Hand eines Polizisten geschlagen und die Polizisten zur Seite gedrückt. Anlässlich der Ausstellung einer Parkbusse in Basel am 5. Januar 2016 habe er eine Polizeiassistentin gestossen und festgehalten. Das Gutachten der B.________ AG bescheinige dem Beschwerdeführer unter anderem eine erhöhte spontane Aggressivität. Die bei ihm festgestellten, akzentuierten Persönlichkeitszüge mit insbesondere rigidem Denken führten zu kognitiven Verzerrungen, die Folgen wie deutliche Wut- und Ärgerreaktionen gegenüber Dritten hätten. Die Einsichtsfähigkeit des Beschwerdeführers sei beschränkt. Damit bestehe unter anderem eine hinreichende Wahrscheinlichkeit für eine Drittgefährdung unter Verwendung einer Waffe, weshalb die betroffenen Waffen definitiv einzuziehen seien (vgl. angefochtenes Urteil E. 4.2).