Citation: 1P.879/2005 26.01.2006 E. A

Das Strafgericht des Kantons Basel-Landschaft verurteilte X.________ am 3. November 2005 wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz unter Anrechnung von 69 Tagen erstandener Untersuchungshaft zu 4 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Landesverweisung unbedingt. Im Anschluss an die Hauptverhandlung wurde X.________ mit bis zum 1. Dezember 2005 befristetem Haftbefehl wegen Fluchtgefahr in Sicherheitshaft genommen. X.________ hat gegen seine Verurteilung appelliert. Mit Eingabe vom 21. November 2005 ans Kantonsgericht Basel-Landschaft beantragte die Staatsanwaltschaft, die Sicherheitshaft gegen X.________ bis zur zweitinstanzlichen Hauptverhandlung bzw. um maximal sechs Monate zu verlängern. X.________ beantragte, er sei unter Anordnung von Ersatzmassnahmen aus der Haft zu entlassen. Mit Verfügung vom 30. November 2005 verlängerte der Präsident der Abteilung Zivil- und Strafrecht des Kantonsgerichts u.a. die Sicherheitshaft gegen X.________ am 30. November 2005 bis zur zweitinstanzlichen Hauptverhandlung, längstens jedoch um 6 Monate bis zum 1. Juni 2006 (Dispositiv-Ziff. 2).