Citation: 9C_763/2018 E. 4.2.2

4.2.2. Die Herabsetzung der Schadenersatzpflicht setzt nach dem Gesagten (E. 4.2.1 oben) voraus, dass die Ausgleichskasse elementare Vorschriften des Beitragsbezugs verletzte (BGE 122 V 185 E. 3c S. 189), was etwa bei unbegründetem Verzicht auf Betreibungshandlungen und verordnungswidriger Gewährung eines Zahlungsaufschubs oder bei längerdauerndem Unterlassen von Inkassoschritten zutrifft (Urteil 9C_641/2013 vom 23. Oktober 2013 E. 2.2.2 mit Hinweisen). Hier indes stellte die Ausgleichskasse gemäss vorinstanzlichen Feststellungen die geschuldeten Beiträge über den gesamten interessierenden Zeitraum hinweg kontinuierlich in Rechnung und forderte diese mit betreibungsrechtlichen Mitteln ein. Dass diese Sachverhaltsfeststellungen offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig sein sollten (vgl. E. 1 oben), macht der Beschwerdeführer nicht (substanziiert) geltend. Eine grobe Pflichtverletzung der Ausgleichskasse ist nicht ersichtlich und wird auch nicht (substanziiert) geltend gemacht. Das kantonale Gericht verneinte folglich bundesrechtskonform ein Mitverschulden der Beschwerdegegnerin.