Citation: 8C_272/2022 E. A

A.a. Die 2010 geborene A.________ leidet an einer Glykogenose Typ Ia, einer angeborenen Störung des Kohlehydrat-Stoffwechsels im Sinne von Ziffer 451 des Anhangs der Verordnung über Geburtsgebrechen (GgV, SR 831.232.21; GgV Anhang). Aufgrund dieser schweren Form einer Glykogenspeicherkrankheit ist sie auf eine strikt galaktose- sowie fruktosefreie Ernährung mit Glukosezufuhr via Sonde sowie auf regelmässige Blutzuckerkontrollen angewiesen und bedarf der besonderen Wachsamkeit im Hinblick auf metabolische Entgleisungen mit Hypoglykämien (Bericht des Prof. Dr. med. D.________, Abteilung für Stoffwechselkrankheiten, Kliniken E.________, März 2011). Die Invalidenversicherung gewährte A.________ verschiedene Leistungen. So übernahm sie insbesondere Behandlungskosten sowie die Kosten für Diätmittel, Ernährungsberatung und Unterstützung durch die Kinderspitex. Mit Verfügung vom 14. Oktober 2014 sprach die IV-Stelle des Kantons Zürich ausserdem ab 1. Juni 2014 eine Hilflosenentschädigung für Minderjährige aufgrund einer Hilflosigkeit leichten Grades zu (bestätigt mit Mitteilungen vom 12. Februar 2015, 21. Oktober 2015 und 12. Januar 2017). Am 9. Mai 2017 erteilte sie Kostengutsprache für eine ambulante Psychotherapie wegen Einschränkungen in der psychosozialen Entwicklung. Seit 10. April 2017 richtete sie zudem einen Assistenzbeitrag von monatlich durchschnittlich Fr. 2514.40 aus (Verfügung vom 29. Juni 2017). A.b. Im Rahmen einer Revision von Amtes wegen nahm die IV-Stelle Erhebungen zur Hilflosigkeit vor (Abklärungsbericht vom 18. November 2020). Nach Durchführung zweier Vorbescheidverfahren verneinte sie in je einer separaten Verfügung vom 22. März 2021 einen künftigen Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung und auf einen Assistenzbeitrag.