Citation: 5D_4/2017 E. 5

Mit diesen - den an die Begründung einer Verfassungsbeschwerde gestellten Anforderungen nicht genügenden - Ausführungen lässt die Beschwerdeführerin ausser Acht, dass sie sich im erstinstanzlichen Verfahren durch D.________ und im zweitinstanzlichen Verfahren durch E.________, beide Mitarbeiter des Treuhand- und Beratungsunternehmens F.________ AG (heute firmierend als G.________ AG), hat vertreten lassen (Vollmachten betreffend Vertretung ausserhalb des Monopolbereichs für Rechtsanwälte vom 24. November 2014 bzw. 25. August 2016). Wann die Beschwerdeführerin das Urteil erstmals zu Gesicht bekommen hat, ist angesichts der im kantonalen Rechtsöffnungsverfahren erfolgten Delegation der Prozessführung an externe Berater nicht relevant. Ist eine Partei vertreten, so erfolgt die Zustellung an die Vertretung (Art. 137 ZPO). Es ist vorliegend erstellt, dass das erstinstanzliche Urteil vom 29. August 2016 nicht von D.________, sondern von C.________ - angestellte Rechtsanwältin in der an der gleichen Adresse wie die F.________ AG domizilierten Anwaltskanzlei H.________ AG - entgegengenommen wurde. Die Beschwerdeführerin behauptet zwar pauschal das Fehlen einer Vollmacht von Rechtsanwältin C.________ zur Entgegennahme des an D.________ nebst der Domiziladresse der F.________ AG adressierten erstinstanzlichen Urteils. S ie legt damit jedoch in keiner Weise dar, dass und inwiefern die Vorinstanz in Willkür verfallen sein soll, wenn sie gestützt auf die Zustellbescheinigung der Post vom gegenteiligen Sachverhalt ausgegangen ist. Dass es ausgehend von dem vorinstanzlich zugrundegelegten Sachverhalt in rechtlicher Hinsicht willkürlich gewesen wäre, von der Gültigkeit der Zustellung des erstinstanzlichen Urteils an eine im gleichen Lokal für eine andere Arbeitgeberin tätige Dritte auszugehen, die vom Vertreter der Prozesspartei bzw. dessen Arbeitgeberin zur Entgegennahme und Weiterleitung von Schriftstücken bevollmächtigt wurde, bringt die Beschwerdeführerin ebenfalls nicht vor. Die Beschwerdeführerin erachtet zwar Art. 138 Abs. 2 ZPO als verletzt, erhebt und begründet in diesem Zusammenhang aber keine Verfassungsrügen, sodass auch insoweit auf ihre Beschwerde nicht einzutreten ist. Die Verletzung der angerufenen Verfassungsbestimmungen von Art. 29, Art. 29a und Art. 30 BV begründet die Beschwerdeführerin sodann einzig damit, dass die Frist nicht verpasst worden sei und die Beschwerde von der Vorinstanz deshalb zu Unrecht nicht materiell behandelt worden sei. In dieser unsubstanziierten Form kommt dieser Rüge keine eigenständige Bedeutung zu. Mangels rechtsgenüglich begründeter Verfassungsrügen (vgl. vorne E. 2) erweist sich die Beschwerde insgesamt als unzulässig.