Citation: 8F_13/2019 E. 2

Im Verfahren 8C_286/2018 war die Leistungspflicht der Suva ab dem 1. Februar 2017 streitig (Invalidenrente und Integritätsentschädigung, eventualiter, bis zum Abschluss weiterer medizinischer Abklärungen, Taggelder und Heilbehandlungskosten). Das Bundesgericht erachtete die danach noch geltend gemachten Unfallfolgen mit Verwaltung und Vorinstanz als organisch objektiv nicht ausgewiesen. Dabei stützte es sich auf das von der Suva eingeholte versicherungsexterne Gutachten des Prof. Dr. med. B.________, Spital C.________, Institut für Radiologie und Nuklermedizin, vom 25. August 2016. Nach seiner Einschätzung, die er mit entsprechender Fachliteratur belegte, handelte es sich bei den bildgebend gezeigten Auffälligkeiten an der Halswirbelsäule um eine seltene und oft fälschlicherweise als traumatische Verletzung diagnostizierte angeborene Fehlbildung. Der Unfall habe keine (zusätzlichen) strukturellen Veränderungen bewirkt (E. 5 und 6).