Citation: 4A_497/2024 E. 3.3

3.3. Die Vorbringen des Beschwerdeführers sind insofern nicht nachvollziehbar, als die Frist, bevor die Inhaberaktien am 1. Mai 2021 von Gesetzes wegen umgewandelt wurden (und damit auch die Frist, um der Meldepflicht nachzukommen, bevor nur noch die gerichtliche Eintragung nach Art. 7 ff. ÜBest OR möglich war), 18 Monate betrug. Korrekt ist, dass es dem Beschwerdeführer infolge der rückwirkenden Umwandlung nicht möglich war, zuvor seiner Meldepflicht nachzukommen. Der Handelsregistereintrag hält einerseits fest, die Gesellschaft bestehe entsprechend den früheren Eintragungen weiter, was dem Grundsatz von Art. 164 HRegV entspricht. Andererseits seien die Inhaberaktien am 1. Mai 2021 von Gesetzes wegen in Namenaktien umgewandelt worden, was nicht den bisherigen Eintragungen entspricht. Es fragt sich, ob eine derartige rückwirkende Umwandlung dem Willen des Gesetzgebers entspricht.