Citation: I 504/06 25.07.2007 E. 4

Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch ab 1. April 2004. 4.1 In formeller Hinsicht rügt die Beschwerdeführerin die Verletzung des rechtlichen Gehörs im Einspracheverfahren und der Entscheidsbegründung, da sich die Verwaltung nicht (resp. nicht ausreichend) mit ihren Vorbringen bezüglich des sich verschlechternden Gesundheitszustandes auseinandergesetzt habe. Dazu hat die Vorinstanz bereits zu Recht befunden, dass, selbst wenn im Vorgehen der Verwaltung eine Gehörsverletzung zu sehen wäre, diese geheilt werden konnte, da im kantonalen Verfahren der Sachverhalt und die Rechtslage frei überprüfbar war. Auch der Vorwurf einer Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die Vorinstanz (vgl. Ziff. 9 - 11 der Verwaltungsgerichtsbeschwerde), die gewisse gerügte Mängel des Verwaltungsverfahrens nicht beachtet habe, dringt nicht durch. Die Begründungspflicht ist zwar wesentlicher Bestandteil des verfassungsrechtlichen Gehörsanspruchs (Art. 29 Abs. 2 BV). Diese soll verhindern, dass sich die Behörde von unsachlichen Motiven leiten lässt, und es dem Betroffenen ermöglichen, die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies bedeutet indessen nicht, dass sie sich ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 124 V 180 E. 1a S. 181 mit Hinweisen; Georg Müller, in Kommentar aBV, Art. 4 Rz 112 ff. mit Hinweisen). Die beanstandeten Sachverhalte (einzelne Schreiben an den Rechtsvertreter waren falsch adressiert; ein Gespräch in der Eingliederungs- und Abklärungsstelle IGA Werkräume über den Fortgang der Abklärung soll dem Rechtsvertreter nicht angekündigt worden sein; einzelne Kontaktnahmen der Verwaltung mit der Beschwerdeführerin sollen in den Akten nicht ausreichend dokumentiert sein) haben jedoch ganz offensichtlich keine entscheidwesentliche Bedeutung, weshalb der Vorinstanz nicht zum Vorwurf gemacht werden kann, dass sie sich in den Erwägungen ihres Entscheides damit nicht ausdrücklich auseinandergesetzt hat.