Citation: 2C_450/2024 E. 2.4

2.4. Die Vorinstanz hat in Anwendung des massgebenden Verfahrensrechts und unter Berücksichtigung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung erwogen, dass ein Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege nur unter den kumulativ zu erfüllenden Voraussetzungen der Bedürftigkeit des Gesuchstellers und der fehlenden Aussichtslosigkeit des Rechtsmittels besteht (Art. 65 VwVG [SR 172.021]; vgl. auch Art. 29 Abs. 3 BV; vgl. u.a. BGE 142 III 138 E. 5.1; 140 V 521 E. 9.1; 139 III 475 E. 2.2). Sie ist im Rahmen einer summarischen Prüfung zum Schluss gelangt, dass das bei ihr eingereichte Rechtsmittel aussichtslos sei. Zur Begründung hat sie ausgeführt, dass die Umstände, welche die Beschwerdeführerin von der Fristenwahrung im Verfahren vor der ETH-Beschwerdekommission abgehalten haben, von ihr selbst zu verantworten sein dürften, sodass kein unverschuldetes, zur Wiederherstellung der Frist führendes Hindernis im Sinne von Art. 24 Abs. 1 VwVG vorliegen dürfte. Vor diesem Hintergrund sei das Gesuch, unabhängig von der Frage der Bedürftigkeit, abzuweisen.