Citation: 5C.163/2003 18.09.2003 E. 1

Gemäss Art. 48 Abs. 1 OG ist die Berufung in der Regel erst gegen den Endentscheid des oberen kantonalen Gerichts zulässig. Die Berufung gegen den Endentscheid bezieht sich auch auf die ihm vorausgegangenen Entscheide. Ausgenommen sind Zwischenentscheide, die gemäss Art. 50 OG weitergezogen und beurteilt worden sind (Art. 48 Abs. 3 OG). Das erste Urteil des Obergerichts vom 17. März 2000, welches ausschliesslich die Aktivlegitimation der Kläger beurteilt hat, ist ein dem Endentscheid vorausgegangener Zwischenentscheid im Sinne von Art. 48 Abs. 3 und Art. 50 OG. Dieses Urteil ist zwar beim Bundesgericht angefochten, von diesem aber nicht materiell beurteilt worden. Vielmehr ist das Bundesgericht auf die Berufung nicht eingetreten. Bei dieser Sachlage kann der Beklagte dem Bundesgericht im vorliegenden Verfahren die Frage der Aktivlegitimation der Kläger unterbreiten (vgl. dazu Poudret, Commentaire de la loi fédérale d'organisation judiciaire, Bd. II, N. 4.2.2. zu Art. 48 OG, S. 323). Im Übrigen kann auf die form- und fristgerecht eingereichte Berufung eingetreten werden.