Citation: 5A_994/2023 E. 9.4

9.4. Widersprüchlich und willkürlich (Art. 9 BV) soll die Vorinstanz auch bei der Anrechnung eines Betrags für die Ferien entschieden haben. Das Kantonsgericht habe in diesem Zusammenhang die COVID-19-Pandemie unberücksichtigt gelassen. Während dieser sei es nicht möglich gewesen, Ferien im Wert von Fr. 120'000.-- im Jahr zu verbringen. Für Frau und Kinder habe in diesen Jahren ein jährlicher Betrag von Fr. 4'000.-- bei weitem genügt. Das Vorgehen der Vorinstanz sei umso stossender, als diese der Beschwerdegegnerin aufgrund der COVID-19-Pandemie bei der Berechnung des Einkommens eine grosszügige Übergangsfrist eingeräumt habe. Wie sich dem angefochtenen Entscheid entnehmen lässt, waren die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in diesem Zusammenhang im Berufungsverfahren kein Thema. Dem Beschwerdeführer ist es daher versagt, sich vor Bundesgericht erstmals hierauf zu berufen (Art. 75 BGG; vgl. vorne E. 3.2).