Citation: 5A_93/2022 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin rügt zunächst eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör. Sie wirft dem Obergericht vor, sich mit ihren Argumenten nicht genügend auseinandergesetzt und daher seinen Entscheid nur ungenügend begründet zu haben. Der Entscheid der Vorinstanz lege insbesondere nicht dar, inwieweit von der Beschwerdeführerin eine Gefährdung ausgehe bzw. inwieweit ihre leichte psychische Erkrankung die Beziehung zu ihren Kindern sowie deren Erziehung beeinträchtige und ob dies in einem Ausmass der Fall sei, welches die angeordneten Kindesschutzmassnahmen rechtfertige oder ob mildere Mittel genügen würden. Ihre Bedenken in Bezug auf die Zuverlässigkeit und Aussagekraft der eingeholten Gutachten würden im Entscheid der Vorinstanz keine Beachtung finden. Das Obergericht habe ihre Sichtweise nur der Form halber einbezogen.