Citation: 6B_764/2013 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt im Wesentlichen eine Verletzung seiner Ansprüche auf rechtliches Gehör sowie auf ein faires Verfahren und macht eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes und eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts geltend. Er führt zunächst aus, die Beschwerdegegnerin 2 habe mit ihrer Strafanzeige einen Auszug PostFinance - yellownet in Kopie eingereicht (Beschwerdebeilage 4). Auf diesem Auszug fänden sich - nebst der offensichtlich EDV-generierten Übersicht über zwei pendente Zahlungen an die C.________ Ltd. über CHF 22'575.-- und die B.________ GmbH über CHF 35'125.50 - von ihm (dem Beschwerdeführer) stammende handschriftliche und mit dem Datum "13.5.05" versehene Notizen, Feststellungen bzw. Anweisungen an D.________. Der Beschwerdeführer bringt vor, er habe die handschriftlichen Vermerke auf dem Dokument nicht selber angebracht. Diese stammten von Schriftstücken, die in einem früheren Zeitpunkt und in anderem Zusammenhang erstellt und die vermutlich nachträglich auf den Postfinance-Auszug kopiert worden seien. Dabei sei auf der von der Beschwerdegegnerin 2 mit der Strafanzeige eingereichten Version des Dokuments das Datum des Ausdrucks vom 14. Mai 2005 - anders als auf dem ihm von der Beschwerdegegnerin 2 am 19. September 2009 zugestellten Kopie (Beschwerdebeilage 8) - nicht sichtbar. An der Echtheit des Dokuments ergäben sich in verschiedener Hinsicht Zweifel. So trage die handschriftliche Notiz das Datum vom 13. Mai 2005, während der Postfinance-Auszug erst tags darauf am 14. Mai 2005 ausgedruckt worden sei. Ausserdem stünden die beiden Textpassagen in keinem Zusammenhang, fänden sich im selben Dokument unterschiedliche Grussformeln und sei der Textteil unter dem Postskriptum nur in Grossbuchstaben, der obere Teil aber mit Gross- und Kleinbuchstaben geschrieben. Zudem habe er mit der Berufungserklärung eine Kopie des am 14. Mai 2005 ausgedruckten Auszugs eingereicht, welche D.________ ihm bzw. seiner Ehefrau Anfang August 2006 zusammen mit anderen Unterlagen zugesendet habe (Beschwerdebeilage 10). Bei diesem Ausdruck handle es sich um das Dokument im ursprünglichen Zustand aus dem Jahre 2005 ohne handschriftliche Notizen und Kommentare. Der Beschwerdeführer macht geltend, bei dieser Sachlage hätte die Vorinstanz nicht auf die mit der Strafanzeige eingereichte Kopie des Auszugs Postfinance - yellownet abstellen dürfen, sondern wäre verpflichtet gewesen, diesem entscheidenden entlastenden Beweis nachzugehen und den Originalbeleg bei der Beschwerdegegnerin 2 herauszuverlangen. Indem sie dies unterlassen habe, habe sie den Untersuchungsgrundsatz verletzt. Ausserdem habe sie sich nicht mit der von ihm im Berufungsverfahren eingereichten Version des Auszuges auseinandergesetzt und damit seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt (Beschwerde S. 8 ff.; 19 ff.). Im Weiteren bringt der Beschwerdeführer vor, er könne den materiellen und wirtschaftlichen Hintergrund der von ihm geleisteten Vorauszahlungen nicht mehr beweisen, weil er sämtliche Geschäftsunterlagen der B.________ GmbH im Jahre 2006 bei einem Umzug vernichtet habe. Deshalb habe er zum Nachweis der Rechtmässigkeit der Zahlungen beantragt, es seien die Projektkontrolllisten und Projektdossiers ab Januar 2004 bis Mai 2005 der Beschwerdegegnerin 2 beizuziehen. Die Staatsanwaltschaft habe daraufhin am 14. April 2011 die Beschwerdegegnerin 2 ersucht, sämtliche Projektdossiers von März 2004 bis Juni 2005 mit Bezug auf die Lieferanten F.________, I.________ und G.________ sowie die Projektkontrolllisten betreffend die zwischen Januar 2004 und Juni 2005 abgeschlossenen Geschäfte bzw. Projekte herauszugeben. Mit Schreiben vom 4. Mai 2011 habe die Beschwerdegegnerin 2 der Staatsanwaltschaft mitgeteilt, sie sei nicht bereit, diese Unterlagen herauszugeben. Hierauf habe die Staatsanwaltschaft nichts mehr unternommen. In der Folge hätten sowohl das Strafgericht als auch die Vorinstanz den Beweisantrag abgewiesen, wobei die erste Instanz die Abweisung überhaupt nicht und die Vorinstanz nur ungenügend begründet habe (Beschwerde S. 32 ff.).