Citation: 2A.276/2000 28.06.2000 E. 1

1.-a) Die Einwohnerdienste des Kantons Basel-Stadt, Abteilung Internationale Kundschaft als kantonale Fremdenpolizei, nahmen S.________, dessen Staatsangehörigkeit nicht feststeht, in Ausschaffungshaft. Der Einzelrichter für Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht des Verwaltungsgerichts des Kantons Basel-Stadt (im Folgenden: Haftrichter) stellte am 23. Dezember 1999 fest, dass die Anordnung von Ausschaffungshaft zur Sicherstellung der Wegweisung für drei Monate, d.h. bis 21. März 2000, rechtmässig und angemessen sei. Das Bundesgericht trat am 27. Januar 2000 auf eine dagegen erhobene Beschwerde nicht ein, welche es als förmliches Asylgesuch betrachtete und an das Bundesamt für Flüchtlinge weiterleitete. Dieses trat am 25. Februar 2000 auf das Asylgesuch, und die Schweizerische Asylrekurskommission am 10. April 2000 auf die gegen diese Nichteintretensverfügung erhobene Beschwerde nicht ein. Mit Entscheid vom 17. März 2000 genehmigte der Haftrichter die Verlängerung der Ausschaffungshaft für die Dauer von drei Monaten, d.h. bis 21. Juni 2000. Das Bundesgericht wies die am 17./18. April 2000 gegen den Haftverlängerungsentscheid erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde am 8. Mai 2000 ab. b) Am 21. Mai 2000 stellte S.________ ein Haftentlassungsgesuch. Der Haftrichter genehmigte am 31. Mai 2000 nach mündlicher Verhandlung die von der Fremdenpolizei zwischenzeitlich verfügte Verlängerung der Ausschaffungshaft bis 31. August 2000 und wies das Haftentlassungsgesuch ab. Mit handschriftlicher Eingabe vom 13. Juni 2000 in russischer Sprache, die von Amtes wegen ins Deutsche übersetzt wurde (Eingang der Übersetzung beim Bundesgericht am 19. Juni 2000), ersuchte S.________ das Bundesgericht um Klärung seines "verfahrenen" Falls. Gestützt auf diese Eingabe ist ein Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eröffnet worden. Der Haftrichter und die Fremdenpolizei beantragen, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abzuweisen, soweit überhaupt darauf einzutreten sei. Das Bundesamt für Ausländerfragen hat sich nicht vernehmen lassen. Mit ergänzender Eingabe vom 22. Juni 2000 ersucht der Beschwerdeführer um "Herablassung und Begnadigung"; eine weitere kurze Stellungnahme datiert vom 25. Juni 2000.