Citation: 8C_27/2023 E. 5.1

5.1. Soweit der Beschwerdeführer einen der Gründe für die Zuweisung zum Einsatzprogramm B.________ ("Abklärungen Kinderbetreuung") als diskriminierend erachtete, hielt die Vorinstanz fest, eine versicherte Person mit betreuungspflichtigen Kindern müsse hinsichtlich der Vermittlungsfähigkeit, namentlich in Bezug auf die Verfügbarkeit, die gleichen Bedingungen wie alle anderen Personen erfüllen. Es liege somit an ihr, das Privat- und Familienleben so zu gestalten, dass sie nicht daran gehindert sei, im Umfang des geltend gemachten Beschäftigungsgrads bzw. Arbeitsausfalls einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit nachzugehen. Aus den Angaben des Beschwerdeführers in verschiedenen Formularen, den Zwischenverdienstbescheinigungen für die Monate Februar und März 2021 sowie der E-Mail der Kinderkrippe C.________ vom 12. November 2020 sei zu schliessen, dass er die Kinderbetreuung im Zeitraum der Zuweisung nicht vollständig geregelt gehabt habe. Dass das KIGA ihn dem Einsatzprogramm B.________ zugewiesen habe, um - neben der Förderung seiner beruflichen Qualifikation und persönlichen Entwicklung - im Rahmen des streitigen Kaderprogramms auch die Kinderbetreuung und damit die 80%ige Vermittlungsfähigkeit näher zu klären, sei deshalb nachvollziehbar. Die Zuweisung habe somit auf sachlichen Gründen beruht, weshalb auch keine Diskriminierung vorliege.