Citation: U 11/07 27.02.2008 E. 4.2

4.2.1 Gemäss der Unfallmeldung vom 31. Mai 1997 rutschte der Versicherte bei Montagearbeiten an der Baustelle B.________ vom Dach. Gemäss Berichten des Spitals W.________ vom 22. Mai 1997 und des Spitals M.________ vom 13. Juni 1997 stürzte er von einem Garagendach aus 3 Metern Höhe und fiel auf die Füsse. Letztinstanzlich macht der Versicherte geltend, die Sturzhöhe habe 5 m betragen. Gemäss Bauplänen befinde sich das Tankstellendach 3,75 m über der Strasse. Da im Unfallzeitpunkt Tiefbauarbeiten im Gang gewesen seien, habe der heute bestehende Bodenbelag von rund 70 cm gefehlt. Es sei demnach von einer Sturzhöhe von mindestens 4,5 m auszugehen. Bereits vorinstanzlich habe er um Beweiserhebung bei der Firma A.________ ersucht; diese lasse sich auch durch das Bundesgericht einfach bewerkstelligen. 4.2.2 Aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufs ist auf einen mittelschweren Unfall zu schliessen. Dieser ist aber nicht im Grenzbereich zu den schweren Unfällen anzusiedeln, zumal der Versicherte glücklicherweise auf den Füssen landete. Das gilt unabhängig davon, ob die Sturzhöhe drei oder rund fünf Meter betrug (vgl. auch Urteile U 417/06 vom 19. Juni 2007, E. 4.2.1, U 41/06 vom 2. Februar 2007, E. 9, U 21/06 vom 30. August 2006, E. 4.4, und U 40/05 vom 24. Mai 2006, E. 3.5.1, und U 308/98 vom 27. Januar 2000, E. 2). Unter diesen Umständen kann auf eine Beweiserhebung zur Sturzhöhe verzichtet werden. 4.3 Damit die adäquate Kausalität bejaht werden kann, muss demnach ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden Kriterien in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sein oder die zu berücksichtigenden Kriterien müssen in gehäufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 115 V 140 f. Erw. 6c/bb; erwähntes Urteil U 417/06, E. 4.2.2). Bei der Prüfung der einzelnen Kriterien sind nur die organisch bedingten Beschwerden zu berücksichtigen, während die psychisch begründeten Anteile ausgeklammert bleiben (Urteil U 503/06 vom 7. November 2007, E. 6).