Citation: 5A_763/2018 E. 1.3

1.3. Neue Begehren sind im Verfahren vor Bundesgericht unzulässig (Art. 99 Abs. 2 BGG). Als neu gilt auch ein Begehren, wenn die beschwerdeführende Partei weniger zu bezahlen bereit ist, als sie vor Vorinstanz zugestanden hat. Vor Obergericht haben die Klägerinnen beantragt, die Parteientschädigungen für das erstinstanzliche Verfahren seien - für den Fall des Unterliegens in der Hauptsache - auf Fr. 19'140.-- und Fr. 26'100.-- herabzusetzen. Vor Bundesgericht beantragen sie nunmehr, die Parteientschädigung des Beklagten 1 auf Fr. 15'600.-- und des Beklagten 2 auf Fr. 17'400.-- zzgl. je 10 % für das Massnahmeverfahren festzusetzen. Beide Beträge sind tiefer als die im vorinstanzlichen Verfahren eventualiter zugestandenen Summen. Für den Fall des Obsiegens würden die Klägerinnen mithin auf den vor Obergericht zugestandenen Parteientschädigungen behaftet.