Citation: 1C_606/2021 E. 2

Der Beschwerdeführer hatte gegen die Beschwerdegegnerin bereits am 15. Juni 2019 Strafanzeige wegen Amtsgeheimnisverletzung, Urkundenfälschung im Amt und Amtsmissbrauchs eingereicht. Das Strafverfahren wurde von der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat nicht an die Hand genommen; die entsprechende Verfügung wurde vom Bundesgericht am 23. September 2020 mit Urteil 6B_970/2020 geschützt. Knapp einen Monat nach der Zustellung dieses Urteils reichte der Beschwerdeführer am 3. November 2020 erneut eine Strafanzeige gegen die Beschwerdegegnerin ein mit im Wesentlichen gleichartigen Vorwürfen. Der Beschwerdeführer hat bereits gegen den als Liquidator eingesetzten D.________ immer wieder ähnlich gelagerte Strafanzeigen eingereicht, welche die Anklagekammer des Kantons St. Gallen jeweils als haltlos beurteilte und dementsprechend die Ermächtigung zur Strafverfolgung von D.________ nicht erteilte. Das Bundesgericht hat diese Entscheide stets geschützt bzw. ist auf die Beschwerden dagegen wegen Verletzung der Begründungspflicht nicht eingetreten (Urteile 1 C_356/2017, 1C_606/2018, 1C_328/2019, 1C_382/2019, 1C_386/2021). Das Obergericht hat im angefochtenen Entscheid (nochmals) plausibel dargelegt, dass und weshalb keine Anhaltspunkte für eine strafbare Handlung der Beschwerdegegnerin ersichtlich sind, welche die Erteilung der Ermächtigung zu ihrer strafrechtlichen Verfolgung rechtfertigen würden. Der Beschwerdeführer legt im Wesentlichen wiederum bloss seine Sicht der bereits mehrfach - vom Zürcher Obergericht, von der Anklagekammer des Kantons St. Gallen sowie von der strafrechtlichen als auch der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts - auf eine allfällige strafrechtliche Relevanz geprüften Vorgänge bei der Liquidation der zuvor von ihm geführten BVG-Sammelstiftung dar und führt aus, er habe die "Falschanschuldigungen" des Liquidators D.________, sich zu deren Lasten unrechtmässig bereichert zu haben, nur anerkannt, um aus der Untersuchungshaft entlassen zu werden. Solche Ausführungen sind, was dem Beschwerdeführer schon wiederholt erläutert wurde (z.B. im Urteil 1C_328/2019 vom 22. Juli 2019) weder geeignet, den angefochtenen Entscheid bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen noch seine eigene Verurteilung in Frage zu stellen. Auf die Beschwerde ist somit wegen Verletzung der Begründungspflicht nicht einzutreten. Auf die Erhebung von Kosten kann noch einmal verzichtet werden, womit das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege hinfällig wird. Der Beschwerdeführer wird indessen darauf aufmerksam gemacht, dass sich bei allfälligen weiteren aussichtslosen Beschwerden ein Verzicht auf die Erhebung von Gerichtskosten nicht mehr rechtfertigen würde.