Citation: 2C_451/2017 E. 4.4

4.4. Was der Beschwerdeführer hiergegen einwendet, überzeugt nicht: Soweit er im Wesentlichen die Ansicht vertritt, er sei nicht für das Fehlverhalten von anderen Beteiligten haftbar, ist ihm entgegenzuhalten, dass es nicht darauf ankommt, ob er als Mitbeteiligter straf- oder zivilrechtlich zur Verantwortung gezogen werden kann. Als Bewilligungsinhaber obliegt es ihm stets, durch geeignete Kontroll- und Überwachungsmechanismen einen geordneten Betrieb und die Erhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit sicherzustellen. Angesichts des Umstandes, dass in seinem Etablissement beschäftigte Personen dort Handel mit Kokain betrieben, in der Bar auch eine Schusswaffe deponiert war und eine leitende Angestellte gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen rechtskräftig u.a. wegen Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz und wegen des versuchten Verkaufs einer Aufenthaltsbewilligung verurteilt wurde, ist er dieser Obliegenheit offenkundig nicht nachgekommen, was von der Vorinstanz willkürfrei berücksichtigt werden durfte.