Citation: 5A_968/2020 E. A

A.a. B.________ (geb. 2004) ist der Sohn der nicht miteinander verheirateten und getrennt lebenden Eltern A.________ und C.________. B.________ steht unter der elterlichen Sorge und Obhut der Kindsmutter. A.b. Auf Gefährdungsmeldung von B.________s Kinderärztin hin eröffnete die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bern (nachfolgend: KESB) am 27. Juli 2018 ein Kindesschutzverfahren und gab weitere Aufklärungen in Auftrag. Der abklärende Sozialdienst erachtete das Kindeswohl als akut gefährdet. A.c. Die Kindsmutter wehrte sich bereits zu Beginn des Verfahrens gegen die Abklärungen und die angeordnete ambulante Massnahme und gelangte mit ihren Beschwerden erfolglos bis vor Bundesgericht (vgl. Urteil 5A_494/2019 vom 25. Juli 2019). Den an sie gerichteten Weisungen leistete sie keine Folge. Die Ermahnungen zur Mitwirkung blieben ungehört und die ambulante Begutachtung konnte nicht weitergeführt werden. Deshalb haben die Gutachter am 19. November 2019 einen Antrag auf stationäre Begutachtung des Kindes sowie auf Errichtung einer Beistandschaft gestellt. A.d. Mit superprovisorischem Entscheid vom 4. Dezember 2019, bestätigt mit vorsorglichem Entscheid vom 20. Dezember 2019, entzog die KESB der Kindsmutter das Aufenthaltsbestimmungsrecht über ihren Sohn, brachte das Kind im Kinder- und Jugendheim U.________ unter und gab bei Dr. med. E.________ ein Ergänzungsgutachten in Auftrag. A.e. Die Kindsmutter wehrte sich weiterhin gegen die laufenden Begutachtungen und focht den Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts an. Ihrer Beschwerde, auch derjenigen ans Bundesgericht, war kein Erfolg beschieden (vgl. Urteil 5A_218/2020 vom 2. April 2020). A.f. Am 9. März 2020 wurde das ambulante Fachgutachten eingereicht. Das Ergänzungsgutachten von Dr. med. E.________ datiert vom 19. Mai 2020. A.g. Mit Entscheid vom 15. Juli 2020 bestätigte die KESB ihren vorsorglichen Entscheid vom 20. Dezember 2019 und platzierte das Kind definitiv im Kinder- und Jugendheim U.________ (Disp.-Ziff. 1 und 2). Zudem errichtete sie eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB und beauftragte die Beiständin unter anderem damit, die Koordination und Zusammenarbeit des Helfernetzes sicherzustellen und das Kind mit Vertretungskompetenz im Hinblick auf seine psychosoziale Entwicklung, sein gesundheitliches Wohl und in medizinischen, schulischen und beruflichen Fragen/Belangen zu unterstützen (Disp.-Ziff. 3 und 4), wobei hier die aufschiebende Wirkung entzogen wurde.