Citation: 9C_497/2022 E. A

Die 1982 geborene A.________ war vom 1. Mai 2014 bis 30. September 2015 als Juristin bei der B.________ AG angestellt. Vom 21. September bis 2. Oktober 2015 sowie vom 2. bis 21. November 2015 absolvierte sie Englischkurse im Vereinigten Königreich, bevor sie am 15. Februar 2016 ein LL.M.-Nachdiplomstudium an der Universität Freiburg aufnahm, welches sie am 7. Juli 2018 abschloss. Am 29. Dezember 2016 gebar A.________ einen Sohn. Am 19. Januar 2017 stellte A.________ bei der Ausgleichskasse des Kantons Freiburg ein Gesuch um Ausrichtung einer Mutterschaftsentschädigung. Diese lehnte einen solchen Anspruch mit Verfügung vom 21. März 2017 ab; auf Einsprache der Versicherten hin kam die Ausgleichskasse am 13. März 2018 zum Schluss, diese Verfügung sei wegen Unzuständigkeit nichtig und schrieb das Einspracheverfahren als gegenstandslos ab. In der Folge meldete sich A.________ bei der Ausgleichskasse "Versicherung" zum Bezug einer Mutterschaftsentschädigung an. Diese lehnte einen entsprechenden Anspruch mit Verfügung vom 22. November 2018 und Einspracheentscheid vom 15. Februar 2019 ab. Auf Beschwerde der Versicherten hin hob das Verwaltungsgericht des Kantons Bern den Einspracheentscheid mit Urteil vom 15. August 2019 auf und überwies die Sache zur materiellen Beurteilung an die Ausgleichskasse des Kantons Freiburg. Diese lehnte einen Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung mit Verfügung vom 21. Oktober 2019 und Einspracheentscheid vom 7. Februar 2022 ab, da die Versicherte im Zeitpunkt der Niederkunft nichterwerbstätige Studentin gewesen sei.