Citation: 8C_246/2024 E. 4.1

4.1. Die Suva war im Einspracheentscheid aufgrund der vorhandenen Unterlagen zum Schluss gekommen, dass es sich bei den von den Gesellschaften ausgeführten Tätigkeiten um unselbstständige Akkordarbeiten gehandelt habe. Sodann stellte sie unter anderem gestützt auf die Auskünfte des jeweiligen Geschäftsführers an Betreibungsämter insbesondere fest, dass die Gesellschaften in den Zeiträumen der je erfolgten Barzahlungen durch die Beschwerdeführerin keine Arbeitnehmer mehr beschäftigt, über keine Werkzeuge, Maschinen, Materialien und Guthaben verfügt, keine Prämien an die Suva entrichtet und insgesamt keine Geschäftstätigkeit mehr ausgeübt hätten. Mangels einer eigentlichen unternehmerischen Tätigkeit könnten die Gesellschaften nicht als eigenständige, aktive Unternehmen und der Beschwerdeführerin gleichgeordnete Geschäftspartner eingestuft werden. Vielmehr greife die in der Rechtsprechung verankerte Vermutung der unselbstständigen Akkordarbeit, womit die Barzahlungen an unselbstständig Erwerbende erfolgt und somit als Lohnsummen der Beschwerdeführerin als Akkordgeberin zuzurechnen seien. Die Umstände liessen darauf schliessen, dass die Rechtsform der GmbH nur dem versicherungsrechtlichen Motiv der Beitragsersparnis gedient habe.