Citation: 6B_1148/2023 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz erwägt, das Verfahren habe im Lichte des verfassungsrechtlich verankerten Beschleunigungsgebots (Art. 29 Abs. 1 BV) auf allen durchlaufenen Stufen zu lange gedauert (vgl. angefochtenes Urteil E. 4.3 S. 82). Sie stellt die Verletzung des Beschleunigungsgebots im Dispositiv ihres Entscheids explizit fest. Strittig sind demnach lediglich die Folgen der Verletzung des Beschleunigungsgebots, d.h. ob die Vorinstanz verpflichtet gewesen wäre, das Verfahren entsprechend dem Hauptantrag des Beschwerdeführers wegen der Verletzung des Beschleunigungsgebots einzustellen bzw. subeventualiter auf eine Bestrafung zu verzichten.