Citation: 5A_267/2021 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Treu und Glauben und nennt zahlreiche, angeblich verletzte Gesetzes- und Verfassungsnormen. Die Vorinstanz übergehe seine Vorbringen zu den beiden Abschreibungsverfügungen bzw. zu deren Aufhebung durch die kantonale Rechtsmittelinstanz, womit seine in der Bundesverfassung und der EMRK verankerten Ansprüche auf rechtliches Gehör, auf faire und rechtsgleiche Behandlung und auf wirksame Beschwerde verletzt seien. Weiter argumentiert der Beschwerdeführer unter Hinweis auf die Ziffern 36 und 37 seiner verbesserten kantonalen Beschwerde, dass sich sein Gesuch auf eine ganze Reihe Tatsachen stütze, die den Ausstand des Beschwerdegegners nicht je für sich allein, sondern in ihrer Gesamtheit begründen. Entsprechend habe sie denjenigen Grund zum Anlass für das Ausstandsgesuch nehmen dürfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht habe, und sich dabei auch auf die früheren Begebenheiten beziehen dürfen. Soweit das Obergericht auf die rechtskräftig beurteilten Ausstandsgründe hinweise, verkenne es, dass die neu vorgebrachten Gründe die früher abgewiesenen Gesuche in einem neuen Licht erscheinen lassen, weswegen ihm, dem Beschwerdeführer, das Recht auf Wiedererwägung und Berücksichtigung der neu geltend gemachten Tatsachen und Beweise zustehe. Abgesehen davon seien die Ausstandsgründe derart offensichtlich, dass die Pflicht des Beschwerdegegners, von sich aus in den Ausstand zu treten, stärker zu gewichten sei als eine vermeintlich verspätete Geltendmachung.