Citation: U 518/06 13.12.2007 E. 4

4.1 Streitig ist schliesslich die Bestimmung eines allenfalls bestehenden Invaliditätsgrades, welcher anhand der aus der gesundheitlichen Beeinträchtigung folgenden Einbusse an Erwerbskraft auszudrücken und mittels eines Einkommensvergleichs zu ermitteln ist (vgl. Art. 16 ATSG und Art. 18 Abs. 2 UVG). Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475 mit Hinweisen). Dabei ist vom Grundsatz auszugehen, dass der ausgerichtete Lohn normalerweise der geleisteten Arbeit entspricht. Abweichungen unterliegen strengen Beweisanforderungen (BGE 117 V 8 E. 2c/aa S. 18 mit Hinweisen). Beim Valideneinkommen bleibt anderseits als Bezugsgrösse der zuletzt vor dem Unfall erzielte Verdienst grundsätzlich bestehen, ausser es finden sich genügend konkrete Anhaltspunkte für eine berufliche Weiterentwicklung. Im Rahmen der erstmaligen Rentenfestsetzung genügen blosse Absichtserklärungen des Versicherten regelmässig nicht. Vielmehr muss die Absicht, beruflich weiterzukommen, bereits durch konkrete Schritte kundgetan worden sein (BGE 96 V 29; EVGE 1968 S. 93 E. 2a, M 19/67; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 E. 3b, U 110/92). 4.2 Der Beschwerdeführer nahm die Arbeit bei der X.________ AG am 30. März 1999 wieder vollzeitlich auf. Nach anfänglichen Schwierigkeiten stabilisierte sich sein Leistungsvermögen. Der Einwand in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, das Pflichtenheft sei aus gesundheitlichen Gründen reduziert worden und damit einhergehend seien Lohnsteigerungen verunmöglicht worden, ist nicht spezifiziert. Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus der Stellungnahme der Arbeitgeberin vom 8. Juni 2004. Es liegt keine überzeugende Begründung vor, weshalb die Verlangsamung des beruflichen Aufstiegs mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 2. November 1998 zurückgeführt werden kann. Es fehlt an einer konkreten Darlegung der tatsächlichen Lohnentwicklung und damit an einer Konkretisierung der geltend gemachten erwerblichen Auswirkungen. Mit der Vorinstanz ist daher ein Anspruch auf Invalidenrente der Unfallversicherung abzulehnen.