Citation: 6B_576/2021 E. 4

Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht in antizipierter Beweiswürdigung und damit willkürlich die Befragung des Hufschmiedes und von Pensionären abgelehnt. Gemäss ständiger Rechtsprechung können die Strafbehörden ohne Verletzung des rechtlichen Gehörs und des Untersuchungsgrundsatzes auf die Abnahme weiterer Beweise verzichten, wenn sie in Würdigung der bereits abgenommenen Beweise zur Überzeugung gelangen, der rechtlich erhebliche Sachverhalt sei genügend abgeklärt, und sie überdies in antizipierter Würdigung zum Schluss kommen, ein an sich taugliches Beweismittel vermöge ihre aufgrund der bereits abgenommenen Beweismittel gewonnene Überzeugung von der Wahrheit oder Unwahrheit einer strittigen Tatsache nicht zu ändern (Urteil 6B_323/2021 vom 11. August 2021 E. 2.5.1, zur Publ. vorgesehen; BGE 144 II 427 E. 3.1.3; 143 III 297 E. 9.3.2; 141 I 60 E. 3.3). Das Bundesgericht prüft die Rüge unzulässiger antizipierter Beweiswürdigung nur unter dem Aspekt der Willkür (Urteile 6B_323/2021 vom 11. August 2021 E. 2.5.1, zur Publ. vorgesehen; 6B_1204/2020 vom 24. Februar 2021 E. 3; 6B_1050/2020 vom 20. Mai 2021 E. 2). Es ist vom Beschwerdeführer unbestritten geblieben, dass weder der Hufschmied G.________ noch die Pensionäre die zur Anklage erhobenen Vorfälle beobachtet haben (angefochtenes Urteil S. 17). Erstellt und vom Beschwerdeführer letztlich ebenfalls unbestritten ist, dass das Pferd "B.________" am 29. April 2016 verletzt war. Dies derart, dass sich der Besitzer veranlasst sah, einen Tierarzt beizuziehen, der alsdann die in seinem Bericht vom 30. April 2016 beschriebenen Verletzungen festgestellt hat (vgl. unten Ziffer 5.3 f.). Damit ist es entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers nachweislich nicht so, dass mangels objektivierbarer Beweismittel "eigentlich" eine Aussage gegen Aussage Situation vorliegt. Entsprechend verfällt die Vorinstanz nicht in Willkür, wenn sie in antizipierter Beweiswürdigung davon ausgeht, die negative Tatsache, dass G.________ oder weitere Personen keine ("solchen") Verletzungen an "B.________" festgestellt haben, vermöge am Beweisergebnis (und damit einhergehend am tierärztlich festgestellten und unbestritten gebliebenen Verletzungsbild) nichts zu ändern. Ebenso wenig, wenn von diesen Personen ein im allgemeinen positiver Umgang des Beschwerdeführers mit den Pferden beschrieben würde. Die Vorinstanz durfte die entsprechenden Beweisanträge willkürfrei abweisen.