Citation: 9C_564/2021 E. A

A.a. Der 1976 geborene A.________, gelernter Industrielackierer, arbeitete zuletzt als Möbelauslieferer und -monteur. Im März 2016 meldete er sich unter Hinweis auf eine Intoleranz gegen chemische Duftstoffe ("allergischer Schock") sowie auf Morbus Bechterew bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Luzern führte medizinische und erwerbliche Abklärungen durch. Am 23. September 2016 verfügte sie die Abweisung des Leistungsbegehrens. Auf Beschwerde des A.________ hin wies das Kantonsgericht Luzern die Sache zu weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägungen und anschliessender Neuverfügung an die Verwaltung zurück (Urteil vom 20. Oktober 2017). A.b. Daraufhin veranlasste die IV-Stelle bei der PMEDA Polydisziplinäre Medizinische Abklärungen AG, Zürich, ein Gutachten vom 22. November 2019. Mit Verfügungen vom 23. Juli 2020 verneinte sie sowohl einen Rentenanspruch (Invaliditätsgrad: 9 %) als auch einen Anspruch auf berufliche Massnahmen.