Citation: 6B_239/2022 E. 8.1

8.1. Der Beschwerdeführer kritisiert schliesslich, die Parteientschädigung von Fr. 6'050.80 an den Beschwerdegegner 2 für das Berufungsverfahren sei überrissen. Die Vorinstanz habe die Kostennote des Beschwerdegegners 2 ohne erkennbare Prüfung in voller Höhe genehmigt. Die Kostennote des Beschwerdegegners 2 für das Berufungsverfahren sei trotz kleinerem Aufwand höher als diejenige für das erstinstanzliche Verfahren. Die Vorinstanz habe gar noch ungefragt Hinzurechnungen vorgenommen. In formeller Hinsicht rügt der Beschwerdeführer zudem eine Verletzung der Dispositionsmaxime, des Verhandlungsgrundsatzes und seines Anspruchs auf rechtliches Gehör. Der Beschwerdegegner 2 habe vor dem Appellationsgericht keine konkrete Forderung in Bezug auf die Höhe der Parteientschädigung gestellt. Die Formulierung "unter Kosten- und Entschädigungsfolgen" könne nicht als Bezifferung verstanden werden, zumal ihm zu keinem Zeitpunkt des vorinstanzlichen Verfahrens eine Kostennote überreicht bzw. vorgelegt worden sei. Er habe sich daher gar nie zur Höhe der Honorarnote des Beschwerdegegners 2 äussern können.