Citation: 4A_524/2019 E. 9.2

Gelingt der Klägerin dieser Nachweis nicht, sind die ohne Vollmacht vorgenommenen Prozesshandlungen unwirksam. Sie sind vom Gericht zurückzuweisen. Eine nachträgliche Genehmigung der unzulässigen Eingabe kommt nicht in Betracht, sondern ist von der Partei selber oder einem zulässigen Vertreter zu wiederholen. Zudem ist es diesfalls opportun, gestützt auf Art. 108 ZPO die Prozesskosten den Rechtsanwälten lic. iur. F.________, Dr. iur. G.________ und/oder MLaw O.________ aufzuerlegen." Mit Eingabe vom 16. September 2017 zeigte lic. iur. K.________ an, er sei von der A.________ Inc. mit der Rechtsvertretung betraut worden. Diese habe keine Klage eingereicht und auch keine Dritten hiermit beauftragt. Entsprechend sei die Klägerin auch nicht Partei des vorliegenden Verfahrens. In der Folge wurde Rechtsanwalt K.________ im Verfahren zugelassen. Mit Entscheid vom 25. Juni 2018 trat das Handelsgericht auf die Klage aufgrund vollmachtlosen Handelns, eventualiter eines Interessenkonflikts von lic. iur. F.________ und Dr. iur. G.________ nicht ein und auferlegte die Prozesskosten diesen persönlich. Die von lic. iur. Christian Brunner im Namen der A.________ Inc. geführte Beschwerde in Zivilsachen hiess das Bundesgericht mit Urteil vom 5. Juni 2019 teilweise gut; der Entscheid des Handelsgerichts vom 25. Juni 2018 wurde aufgehoben und die Sache zu neuer Beurteilung an das Handelsgericht zurückgewiesen (Urteil 4A_454/2018 vom 5. Juni 2019).