Citation: 8C_426/2013 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz würdigte die medizinischen Akten einlässlich und erwog, das MEDAS-Gutachten vom 25. August 2011 werde den rechtsprechungsgemässen Anforderungen an ein solches gerecht. Das psychiatrische, das neurologische und das neuropsychologische Teilgutachten ergäben zusammen ein sich ergänzendes, umfassendes medizinisches Bild und das Gutachten als Ganzes sei grundsätzlich geeignet, den Beweis für den anspruchsrelevanten medizinischen Sachverhalt zu erbringen. Demnach bestehe keine psychiatrische Störung mit eigenständigem Krankheitswert. Neurologisch limitiere ein mögliches, höchstens leichtgradiges residuelles mittelliniennahes zerebelläres Syndrom nach operativer Entfernung eines die Mittellinienstrukturen des Kleinhirns komprimierenden Epidermoidtumors die Arbeitsfähigkeit für Tätigkeiten mit erhöhten Anforderungen an das Koordinationssystem und Sturzgefahr (Arbeiten auf Leitern etc.), während für alle übrigen Arbeiten keine Einschränkungen beständen. Schliesslich lägen aus neuropsychologischer Sicht leichte kognitive Störungen in Form einer Aufmerksamkeitsstörung aber auch einer Störung im Bereich der Lern- und Gedächtnisleistungen vor. Diese schränkten die Leistungsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit in leitender Position im Bankgewerbe (Chefin Kundenberatung) um 30 % ein, während in einer angepassten, leichteren Arbeit ohne erhöhte Verantwortung und in einer eher ruhigen Umgebung von einer Einschränkung von 20 % auszugehen sei. Gemäss den überzeugenden Ausführungen der Gutachter der MEDAS habe die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausser einer kurzen Zeit von wenigen Monaten nach Entfernung des Epidermoids nie mehr als 30 % betragen, weshalb die Warte- oder Karenzzeit gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG nie erfüllt worden sei.