Citation: I 614/04 29.12.2004 E. A

Die 1972 geborene und als Service-Angestellte tätig gewesene P.________ meldete sich am 29. Januar 1999 aufgrund einer 1985 erstmals diagnostizierten Lymphogranulomatose (Morbus Hodgkin) zum Bezug von Rentenleistungen bei der Invalidenversicherung an. Nach Abklärungen in beruflicher und medizinischer Hinsicht sprach die IV-Stelle des Kantons Aargau P.________ mit Verfügung vom 3. Juni 2002 ab 1. Januar 1999 eine halbe Invalidenrente (nebst Zusatzrente für den Ehegatten) zu. Mit Schreiben vom 2. April 2003 meldete Dr. med. W.________, Innere Medizin FMH, dass die Versicherte unter Schwindelerscheinungen, Kopf- und Rückenschmerzen sowie Konzentrationsschwierigkeiten leide, sodass die Belastung als Service-Angestellte auch im Rahmen einer 50%igen Tätigkeit zu hoch sei, weshalb er bestätige, dass eine höhere als die bisherige 50%ige Einschränkung in der Erwerbstätigkeit bestehe. Nach weiteren medizinischen und beruflichen Abklärungen eröffnete die IV-Stelle der Versicherten, es sei ihr weiterhin zumutbar, eine Tätigkeit im Gastgewerbe (oder eine andere leidensangepasste Tätigkeit) aufzunehmen und damit ein 50%iges Einkommen zu erzielen. Daher habe sie weiterhin Anspruch auf eine halbe Invalidenrente (Verfügung vom 12. November 2003), woran sie auf Einsprache hin festhielt (Entscheid vom 10. Februar 2004).