Citation: 2C_525/2020 E. 3.1

3.1. Gemäss Art. 33 Abs. 3 AuG ist die Aufenthaltsbewilligung befristet; sie kann verlängert werden, wenn keine Widerrufsgründe nach Art. 62 AuG vorliegen. Die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Rechtsansprüche nach Art. 50 und Art. 43 AuG stehen unter einem entsprechenden Vorbehalt (vgl. Art. 51 Abs. 2 lit. b AuG). Die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers erfolgte gestützt auf den Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. e AuG. Da der Beschwerdeführer sein Gesuch um Erneuerung der Aufenthaltsbewilligung vor dem 1. Januar 2019 gestellt hat, gilt die altrechtliche Regelung (vgl. Art. 126 Abs. 1 AIG; Urteil 2C_167/2018 vom 9. August 2018 E. 2 mit Hinweisen); so oder anders bestehen in den hier umstrittenen Punkten keine relevanten Unterschiede zwischen der bisherigen und der neuen Regelung.