Citation: 6B_1284/2021 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer macht ferner geltend, das Urteil des erstinstanzlichen Gerichts in Gjakova vom 16. Mai 2016 verletze die Unschuldsvermutung gemäss Art. 6 Ziff. 2 EMRK. Die Gerichte im Kosovo seien ohne eigentliche Begründung bzw. ohne eigentliche Würdigung der Beweise von einem falschen Sachverhalt ausgegangen. Im Einzelnen bringt er vor, er habe C.C.________ ein Darlehen in Höhe von £ 450'000.-- gewährt. Entgegen den Sachverhaltsfeststellungen des zu vollstreckenden kosovarischen Urteils sei ein Zins nicht vereinbart worden und könne denn auch dem Darlehensvertrag vom 4. März 2021 (gemeint ist wohl 4. März 2011) nicht entnommen werden. Die Annahme der Gerichte im Kosovo, wonach der Darlehensvertrag simuliert sei und auch die übrigen Akten nicht der Wahrheit entsprechen würden, erweise sich geradezu als willkürlich bzw. verstosse gegen den Grundsatz "in dubio pro reo". Die Vorinstanz hätte die Rechtshilfe daher gestützt auf Art. 2 lit. a IRSG verweigern müssen.