Citation: 6B_570/2017 E. 3.3

3.3. Soweit die Beschwerdeführerin einwendet, die Vorinstanz habe die Frage nach dem Vorliegen eines konkreten Nachteils offengelassen, entspricht auch dies nicht den Tatsachen. Das kantonale Gericht erblickte den ernstlichen Nachteil in der Offenlegung höchst privater Details betreffend die gescheiterte Ehe des A.________ (als Mitglied des Einwohnerrates) gegenüber dem ihm persönlich bekannten Stadtrat. Inwiefern dieser Schluss Bundesrecht verletzt, legt die Beschwerdeführerin nicht ansatzweise dar. Offensichtlich an der Sache vorbei gehen in diesem Zusammenhang ihr Hinweis auf das dem Stadtrat obliegende Amtsgeheimnis sowie die Behauptung, es habe in der Folge in der politischen Zusammenarbeit zwischen A.________ und dem Stadtrat kein (weiterer) konkreter Nachteil resultiert. Genügen gemäss den nicht zu beanstandenden vorinstanzlichen Erwägungen bereits die in den Akten befindlichen E-Mails zur Darlegung des ernstlichen Nachteils, so erübrigen sich zum Vornherein Weiterungen zur Frage der Notwendigkeit des Beizugs weiterer Akten bei der Sozialregion Unteres Niederamt und der Sozialdienste der Stadt Aarau.