Citation: 6B_196/2021 E. C

Mit Urteil vom 4. November 2020 erklärte das Obergericht des Kantons Thurgau A.________ der versuchten eventualvorsätzlichen Tötung, der mehrfachen Gefährdung des Lebens, der Nötigung, der einfachen Körperverletzung, des Raufhandels, der mehrfachen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz (Verbrechen, Vergehen, Übertretung) und der mehrfachen Widerhandlungen gegen das Waffengesetz (Vergehen, Übertretung) schuldig. Von den Vorwürfen der Pornografie, der mehrfachen Gefährdung des Lebens zum Nachteil von G.________ und der Anstiftung zu einer Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz sprach es ihn frei. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren und einer Busse von Fr. 400.--. D.________ wurde ebenfalls der versuchten eventualvorsätzlichen Tötung, der mehrfachen Gefährdung des Lebens, der Nötigung, der einfachen Körperverletzung und des Raufhandels schuldig gesprochen; überdies des Fahrens in fahrunfähigem Zustand sowie der Übertretung der Verkehrszulassungsverordnung. Von den Vorwürfen der Widerhandlung gegen das Waffengesetz und des Betäubgungsmittelgesetzes wurde er freigesprochen. Er wurde zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren, einer (nach Widerruf der mit Strafbefehl vom 18. März 2014 bedingt ausgesprochenen Geldstrafe von 130 Tagessätzen zu Fr. 100.--) (Gesamt) Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu Fr. 30.-- und mit einer Busse von Fr. 50.-- bestraft. F.________ wurde der Gehilfenschaft zur versuchten eventualvorsätzlichen Tötung, der Gehilfenschaft zur mehrfachen Gefährdung des Lebens, der Gehilfenschaft zur einfachen Körperverletzung, der versuchten Erpressung, der mehrfachen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie der mehrfachen Widerhandlungen gegen das Waffengesetz schuldig gesprochen. In Bezug auf die Vorwürfe der mehrfachen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz und gegen das Waffengesetz wurde das Verfahren infolge Verjährung z.T. eingestellt. Vom Vorwurf der Gehilfenschaft zur Gefährdung des Lebens zum Nachteil von G.________ wurde er freigesprochen. Er wurde mit einer teilbedingt ausgesprochenen Freiheitsstrafe von zwei Jahren, einer (Gesamt) Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu Fr. 30.-- und mit einer Busse von Fr. 400.-- bestraft. F.________ wurde gegenüber G.________ weder zur Zahlung von Schadenersatz noch einer Genugtuung verpflichtet. Im Übrigen wurden die erstinstanzlich zugesprochenen Zivilforderungen bestätigt.