Citation: 1C_587/2022 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdeführer machen geltend, es liege weder eine explizite noch eine implizite bzw. formlose Widmung vor. Die Vorinstanz sei zu Unrecht von einer mehr als 90-jährigen Duldung der Benutzung der Feldstrasse durch die Allgemeinheit ausgegangen. Der Beweis der Unvordenklichkeit - soweit hierfür eine Dauer von 80 Jahren überhaupt noch zeitgemäss erscheine - könne nicht erbracht werden. Seit Jahrzehnten sei lediglich eine land- und forstwirtschaftliche Nutzung und ab den 1970er Jahren ein paralleler geringer, nicht motorisierter Ausflugstourismus geduldet worden. Der Vater der Beschwerdeführer sowie die Beschwerdeführer hätten sich wiederholt und konstant gegen eine Winteröffnung der Strasse gewehrt.