Citation: 2C_406/2019 E. A

A.a. Die Offene Dorfgemeinde Andermatt/UR stimmte am 28. Oktober 2010 einem neuen Reglement über den Tourismus in den Gemeinden Andermatt, Hospental und Realp (nachfolgend "Tourismusreglement" oder "TR") zu. Dieses Reglement sollte den Tourismus in den drei Gemeinden auf eine neue Grundlage stellen. Es sieht unter anderem vor, dass die drei Gemeinden eine Beherbergungsgebühr erheben. Mit Urteil vom 5. Juli 2011 (2C_951/2010; "Andermatt I") wies das Bundesgericht die Beschwerde eines Ferienwohnungseigentümers gegen die Einführung dieser Beherbergungsgebühr ab, soweit es darauf eintrat. Das Reglement trat in der Einwohnergemeinde Andermatt am 1. Juli 2011 in Kraft. Am 23. Oktober 2011 wurde es revidiert und u.a. der Abgabesatz pro m2 Nettowohnfläche für Ferienwohnungen von Fr. 20.-- auf Fr. 14.-- gesenkt. A.b. Das Tourismusreglement bezweckt, die nachhaltige Entwicklung des Tourismus in den betroffenen Gemeinden zu fördern (Art. 1 Abs. 1 TR). Dazu leisten diese Gemeindebeiträge in der Richtgrösse von Fr. 150.-- pro Einwohner und Jahr (Art. 25 Abs. 1 TR). Die Erträge aus den Gemeindebeiträgen sind für den Tourismusbetrieb und die Tourismusförderung zu verwenden (Art. 26 TR). Zudem veranlagen und erheben die Gemeinden eine Beherbergungsgebühr sowie eine Tourismusabgabe und überwachen deren Verwendung (Art. 3 lit. c-e TR). Die Beherbergungsgebühr ist unter anderem zu bezahlen für die zur Verfügungstellung von Räumlichkeiten für die Übernachtung in Beherbergungsbetrieben (Hotels, Gasthäuser, Pensionen etc.) und in Zweitwohnungen, Ferienwohnungen und Ferienhäusern (Art. 4 Abs. 2 lit. a und lit. c TR). Abgabepflichtig ist, wer Räumlichkeiten für die Übernachtung zur Verfügung stellt oder diese zu Wohnzwecken selbst nutzt (Art. 5 TR). Der Ertrag aus den Beherbergungsgebühren ist vollumfänglich im Interesse und zum Nutzen der Benützer der Beherbergungsangebote zu verwenden. Unter anderem sind mit den Beherbergungsgebühren touristische Dienste, Infomationen aller Art, Veranstaltungen, der Bau und der Betrieb touristischer Anlagen sowie die Planung und die Entwicklung von Angeboten zu finanzieren (Art. 15 TR). A.c. Nebst der Beherbergungsgebühr sieht das Tourismusreglement auch vor, dass die Gemeinden eine Tourismusabgabeerheben (Art. 16 TR). Abgabepflichtig sind alle selbständig erwerbenden natürlichen Personen und juristischen Personen mit Sitz oder Betriebsstätten inklusive Geschäftsadressen in den betroffenen Gemeinden, soweit ihre unternehmerische oder freiberufliche Tätigkeit aus dem Tourismus direkten oder indirekten Nutzen zieht (Art. 17 TR). Zu den Abgabepflichtigen gehören insbesondere Inhaber und Inhaberinnen von Beherbergungs- und Gastgewerbebetrieben (Art. 17 Abs. 2 lit. a TR). Der Ertrag aus der Tourismusabgabe ist vollumfänglich im Interesse und zum Nutzen von tourismusnahen Unternehmen und Beherbergungsbetrieben zu verwenden. Unter anderem sind mit der Tourismusabgabe die Auslagen für das Marketing zu bestreiten (Art. 24 TR). A.d. Die Beherbergungsgebühren wie auch die Tourismusabgaben werden von den betroffenen Gemeinden veranlagt, die Gebührenerträge fliessen aber der B.________ GmbH zu, welche für die Gemeinden die kommunalen Aufgaben im Bereich des Tourismus wahrnimmt (Art. 28 TR).