Citation: 6B_1422/2019 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz bezeichnet die Veruntreuung als schwerste Straftat und legt anhand dieses Tatbestands die Einsatzstrafe fest. Dabei geht sie von einer gesamtheitlichen Würdigung aller Veruntreuungen aus. Verschuldenserhöhend würdigt sie die Deliktssumme von total Fr. 1'487'800.--, die ausschliesslich private Verwendung der Gelder durch den Beschwerdeführer, ohne dass dieser in einer Notlage gewesen wäre oder in Betracht gezogen hätte, seine Bedürfnisse mittels einer legalen Arbeitstätigkeit zu befriedigen, sowie die Tatsache, dass er die Darlehen für ein Luxusleben eingesetzt habe. Der Beschwerdeführer habe es geradezu dreist ausgenutzt, dass es C.________ als Vermögensverwalter egal gewesen sei, was mit dem Vermögen von D.________ passiere. Dies sei ebenfalls zu seinen Ungunsten zu berücksichtigen. Entlastend wertet die Vorinstanz, dass dem Beschwerdeführer die deliktische Tätigkeit aufgrund des geradezu dilettantischen Vorgehens von C.________ sehr leicht gemacht worden sei. Neutral zu gewichten sei, dass er direktvorsätzlich gehandelt habe. Insgesamt sei das Tatverschulden als mittelschwer einzustufen und die Einsatzstrafe auf 28 Monate festzulegen. Für die ungetreue Geschäftsführung hält die Vorinstanz ebenfalls eine Freiheitsstrafe für angemessen, da dieser Tatbestand im vorliegenden Fall in sehr engem Zusammenhang mit demjenigen der Veruntreuung stehe. Unter Abwägung verschiedener Strafzumessungsfaktoren erachtet sie das Verschulden als noch relativ leicht und erhöht die Einsatzstrafe um einen Monat auf 29 Monate. Die Täterkomponenten gewichtet sie insgesamt ebenfalls als leicht verschuldenserhöhend. Im Ergebnis legt sie die tat- und täterangemessene Strafe auf 30 Monate Freiheitsstrafe fest.