Citation: 6A.96/2002 19.02.2003 E. 1

Die Vorinstanz führt unter anderem aus, soweit das Untersuchungsamt Uznach dem Beschwerdeführer in tatsächlicher Hinsicht angelastet habe, er habe sein Fahrzeug auf dem Polizeistützpunkt Mels in angetrunkenem Zustand - wenn auch nur über 60 Meter - gelenkt, sei das Straferkenntnis für die Verwaltungsbehörde verbindlich, zumal keine Anhaltspunkte für die Unrichtigkeit dieser Tatsachenfeststellung vorlägen und der Tatbestand an sich nicht bestritten werde. Allfällige Verfahrensfehler bei der Beweiserhebung und der Sachverhaltsfeststellung hätten im Strafverfahren moniert werden müssen. Zur Frage der Bindung der Verwaltungsbehörde an das Strafurteil bringt der Beschwerdeführer vor, die Praxis des Bundesgerichts gehe in BGE 119 Ib 158 von einem Entscheid des Strafrichters in einem gerichtlichen Verfahren aus. Im vorliegenden Fall habe die Untersuchungsrichterin eine Bussenverfügung ohne Sachdarstellung und Begründung erlassen. Zudem habe sie von einer Strafe Umgang genommen, weil es sich um einen sehr leichten Fall gehandelt habe. Auch hätten ganz spezielle Verhältnisse vorgelegen, weil der Polizeibeamte den Amtsarzt bereits aufgeboten gehabt habe, bevor er den Beschwerdeführer zum Umparkieren des Autos auf dem Polizeiareal angestiftet habe.