Citation: 1C_89/2024 E. 3.5

3.5. Schliesslich bemängelt die Beschwerdeführerin, dass der Velo- und Motorradunterstand als über die Fassade vorspringender geschlossener Gebäudeteil nicht an die Überbauungsziffer angerechnet worden sei. Mit diesem Vorbringen kommt sie den qualifizierten Begründungsanforderungen gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG nicht nach (vgl. oben E. 1.3); eine willkürliche Anwendung kantonalen Rechts ist damit nicht (rechtsgenüglich) dargetan. Ersteres gilt auch hinsichtlich der sinngemäss gerügten Gehörsverletzung, weil die Vorinstanz die Berechnung der Überbauungsziffer nicht geprüft habe. Abgesehen davon weist die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung an das Bundesgericht darauf hin, dass die Beschwerdeführerin im kantonsgerichtlichen Verfahren lediglich eine Überschreitung der neurechtlichen Überbauungsziffer gerügt habe und dass nicht gewerblich genutzte Nebenbauten wie Gewächshäuser, Geräteschuppen, Kleintierställe, Spielhäuschen und Velounterstände nicht an die Überbauungsziffer anrechenbar seien.