Citation: 5P.155/2000 19.10.2000 E. A

A.- Mit Verfügung vom 4. November 1999 waren die als einfache Gesellschaft organisierten Baugenossenschaften Freiegg, Irieb, Resom und im Zöpfli in dem von ihnen angestrebten Lastenbereinigungsverfahren gegen die Luzerner Kantonalbank aufgefordert worden, bis zum 18. November 1999 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- zu bezahlen, ansonsten auf die Streitsache nicht eingetreten werde. Ausdrücklich wurde darauf hingewiesen, dass die Zahlung, wenn sie per Giromandat erfolge, am letzten Tag der Frist auf dem angegebenen Postcheck-Konto gutgeschrieben sein müsse. Nach Angaben der Baugenossenschaften wurde der Zahlungsauftrag am 17. November 1999 erteilt und als Belastungsdatum der 18. November 1999 angegeben; die Zahlung wurde aber dem Postcheck-Konto des Amtsgerichts erst am 19. November 1999 gutgeschrieben. Mit Erledigungsentscheid vom 25. November 1999 trat das Amtsgericht Luzern-Land auf die Klage wegen Säumnis bei der Leistung des Kostenvorschusses nicht ein. Die Baugenossenschaften erhoben gegen diesen Entscheid kantonale Nichtigkeitsbeschwerde, welche das Obergericht (I. Kammer) des Kantons Luzern am 27. März 2000 abwies.