Citation: 1P.145/2004 16.07.2004 E. 5

Der Beschwerdeführer 1 macht des Weiteren eine Verletzung der Eigentumsgarantie (Art. 26 BV) und des Gebots von Treu und Glauben geltend. 5.1 Der Beschwerdeführer 1 hat gegenüber der Baudirektion nicht behauptet, durch die verweigerte Einleitung eines Teilquartierplanverfahrens werde er in seinen Eigentumsrechten verletzt. Mit diesem erstmals vor Bundesgericht erhobenen Einwand lässt er ausser Acht, dass mit staatsrechtlicher Beschwerde, unter Vorbehalt hier nicht zutreffender Ausnahmen (vgl. dazu Kälin, a.a.O., S. 369 f.), keine rechtlichen Argumente vorgebracht werden können, die nicht bereits im kantonalen Verfahren geltend gemacht worden sind (BGE 118 III 37 E. 2a S. 38; 117 Ia 1 E. 2 S. 3; 115 Ia 183 E. 2 S. 184 f.). Grundsätzlich müssen die vom Beschwerdeführer vor Bundesgericht erhobenen rechtlichen Rügen auch inhaltlich den Instanzenzug durchlaufen haben. Der kantonale Instanzenzug wird nicht ausgeschöpft, wenn der Beschwerdeführer den kantonalen Rechtsweg zwar formell beschreitet, bestimmte Beschwerdegründe aber erst nachträglich vor Bundesgericht anruft (Marc Forster, Staatsrechtliche Beschwerde, in: Thomas Geiser/Peter Münch [Hrsg.], Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Auflage, Basel und Frankfurt am Main 1998, Rz. 2.14 S. 63). Der Beschwerdeführer 1 macht weder geltend noch ist ersichtlich, dass er die erstmals vor Bundesgericht gerügte Verletzung der Eigentumsgarantie nicht bereits im kantonalen Verfahren hätte vorbringen können. Auf diesen Beschwerdepunkt ist daher nicht einzutreten. 5.2 Nicht eingetreten werden kann auf die Beschwerde auch, soweit eine Verletzung des Gebots von Treu und Glauben behauptet wird. Gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG ist in der staatsrechtlichen Beschwerde darzutun, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (BGE 125 I 71 E. 1c S. 76; 122 I 70 E. 1c S. 73 mit Hinweisen). Rügt ein Beschwerdeführer, die Behörde habe gegen Treu und Glauben verstossen, obliegt ihm die gleiche Rügepflicht wie bei der Willkürbeschwerde (BGE 126 I 81 E. 3-6 S. 85 ff.; 112 Ia 174 E. 3c S. 178; Kälin, a.a.O., S. 238 f.). Diesen Anforderungen genügt die Beschwerde nicht. Der Beschwerdeführer 1 nennt weder die Norm, welche die Behörde durch ihr angeblich treuwidriges Verhalten verletzt haben soll, noch legt er substantiiert dar, inwiefern er dadurch in seinen verfassungsmässigen Rechten beeinträchtigt ist.