Citation: 6B_968/2018 E. A

Am 19. Februar 2016 erstattete die Gasthof B.________ AG (heute A.________ AG) Strafanzeige wegen Urkundenfälschung, ungetreuer Geschäftsbesorgung und versuchten Betrugs gegen X.________. Dieser soll im Frühling/Sommer 2015 als Aktionär und Verwaltungsrat der Gesellschaft fälschlich auf 2010 datierte Arbeitsverträge mit seinen Eltern, dem damaligen Wirte-Ehepaar, abgeschlossen haben, um den Verkauf der Aktienmehrheit der Gasthof B.________ AG an die C.________ AG zu verhindern resp. rückgängig zu machen. Der Arbeitsvertrag der Mutter des Beschuldigten habe mehrere für die Gesellschaft nachteilige Klauseln, unter anderem ein Vorkaufsrecht an der im Eigentum der Gesellschaft stehenden Gasthofliegenschaft, enthalten. Der Beschuldigte habe die Arbeitsverträge in betrügerischer Absicht in einem Zivilverfahren eingereicht. Schliesslich soll er einen Mietvertrag seiner Eltern mit der Gasthof B.________ AG gefälscht und darin zum Vorteil seines Vaters in einem Konkurs- sowie einem Verfahren betreffend Erwirtschaftung neuen Vermögens einen zu hohen Mietzins angegeben haben. Die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland stellte das Verfahren am 5. Januar 2018 ein. Das Obergericht des Kantons Zürich wies die Beschwerde der A.________ AG am 27. August 2018 ab, soweit es darauf eintrat.