Citation: 6B_1060/2020 E. 7.1

7.1. Der Beschwerdeführer kritisiert schliesslich den vorinstanzlichen Schluss, er habe an dem ihm im Fallkomplex Verkehrsunfall zur Last gelegten Versicherungsbetrug in strafrechtlich relevanter Weise mitgewirkt. In sachverhaltlicher Hinsicht bringt er zusammengefasst vor, er habe nie geltend gemacht, I._________ und J.________ hätten keine Versicherungsbetrüge durchgeführt. So habe er auch nie ausgeschlossen, dass diese zwei Personen im Rahmen der streitgegenständlichen Kollision vom 4. Januar 2010 einen Versicherungsbetrug hätten begehen wollen und die Kollision daher vom Kollisionsgegner absichtlich herbeigeführt gewesen sein könnte. Indes habe er immer den Standpunkt vertreten, selber keinen Versicherungsbetrug begangen zu haben. Der Unfall sei aus seiner Sicht ein wirklicher Unfall gewesen. I._________ und J.________ hätten einzig sich gegenseitig, nie aber ihn selber belastet. Wenn die Vorinstanz aus den Absichten und dem Handeln dieser beiden Personen, namentlich aus der unbestrittenen Tatsache, dass I._________ das Unfallprotokoll unterzeichnet habe, ohne am 4. Januar 2010 ein Kollisionsfahrzeug geführt zu haben, einfach automatisch schliesse, er (der Beschwerdeführer) sei bei dem von I._________ und J.________ begangenen Versicherungsbetrug mitbeteiligt gewesen, urteile sie willkürlich. Dies gelte insbesondere auch, weil er und I._________ sich vor dem Unfall nicht gekannt hätten und ihm (dem Beschwerdeführer) zudem nicht willkürfrei vorgeworfen werden könne, vor dem Unfall den Kilometerstand an dem von ihm gelenkten Mercedes zurückgesetzt zu haben; Letzteres bilde denn auch zu Recht nicht Gegenstand des Anklagevorwurfs. Überdies habe die Vorinstanz das wesentliche Argument unbeachtet gelassen, wonach er beim Mercedes nicht noch einen Service für Fr. 1'500.-- hätte vornehmen lassen, wenn er danach einen inszenierten Unfall geplant hätte. Dass er durch den Unfall nicht verletzt worden sein soll und folglich ebenfalls über seinen Gesundheitszustand getäuscht habe, sei ferner angesichts seiner Schilderungen, der ärztlichen Feststellungen und der ausgerichteten Krankheitsleistungen aktenwidrig. Die entsprechende Feststellung der Vorinstanz, welche sie allein mit dem fehlenden Beizug der Polizei begründe, sei ebenfalls als willkürlich zurückzuweisen. Laut Beschwerdeführer bestünden insgesamt keine Beweise oder rechtsgenügliche Indizien für ein auf ihn zurückgehendes unrechtmässiges Handeln.