Citation: 2C_464/2018 E. B

Am 3. März 2017 entschied das Amt für Migration des Kantons Zug, dass die Aufenthaltsbewilligung von A.A.________ nicht mehr verlängert werde, gleichzeitig hielt es sie an, das Land zu verlassen. Die eheliche Gemeinschaft habe nur 18 Monate gedauert, wovon sich A.A.________ insgesamt acht Monate in ihrem Heimatland aufgehalten habe. Die hiergegen gerichteten kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg: Der Regierungsrat und das Verwaltungsgericht des Kantons Zug bestätigten am 11. Juli 2017 bzw. am 17. April 2018 die Verfügung des Amts für Migration. Sie verneinten das Vorliegen eines nachehelichen Härtefalls und erachteten die Rückkehr von A.A.________ in ihren Heimatstaat als zumutbar; eine vorläufige Aufnahme komme nicht infrage, weshalb kein entsprechendes Gesuch an das Staatssekretariat für Migration (SEM) gerichtet werde.