Citation: 1P.626/2005 31.01.2006 E. 3.2

3.2.1 Zunächst weist der Beschwerdeführer darauf hin, er habe bereits ab 1992 während Jahren wiederholt Globalzessionen ausgestellt, mit denen bestehende und künftige Forderungen an seine jeweiligen Hauptgeschäftspartner abgetreten wurden. Sogar im April 2002, also mehrere Jahre nach den hier in Frage stehenden Vorgängen sei noch eine weitere Zession erfolgt. Auf die verschiedenen Zessionserklärungen habe er schon in der Strafuntersuchung hingewiesen. Daraus, dass er mehrfach auf die Zessionen hingewiesen habe, sei zu schliessen, dass er an die Gültigkeit und auch Wirksamkeit dieser Zessionen geglaubt habe. Die Zessionen hätten sonst keinen Sinn gemacht. Das Kantonsgericht sei nicht auf diese Argumentation eingegangen und habe damit den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör verletzt. 3.2.2 Selbst wenn der Beschwerdeführer an die Gültigkeit und Wirksamkeit der Zessionen geglaubt hätte, liesse sich daraus nicht ableiten, er habe tatsächlich gedacht, nicht mehr unmittelbar am Erbanteil berechtigt gewesen zu sein. Das Kantonsgericht hat sich zwar nicht ausdrücklich mit dieser Argumentation befasst, damit aber seine Begründungspflicht nicht verletzt. Diese Rüge erweist sich als unbegründet.