Citation: 2C_860/2019 E. 3.7.4

3.7.4. Unbehelflich ist schliesslich das Vorbringen der Beschwerdeführer, dass Ferienwohnungseigentümer die (für Ortsansässige alleine nicht errichteten) Anlagen im Durchschnitt weniger oft benutzen würden als Hotelgäste. Diese Behauptung scheint auf blosser Mutmassung zu beruhen, bringen die Beschwerdeführer dafür doch keinerlei eigene Beweismittel bei. Sie ist zudem nach der allgemeinen Lebenserfahrung nicht ohne Weiteres plausibel. Es ist genauso gut vorstellbar, dass Hotels eigene Sport- und Freizeitanlagen betreiben und ihren Gästen gewisse Dienstleistungen erbringen, welche die Ferienwohnungseigentümer üblicherweise von der Gemeinde beziehen. Auf die beantragte Beweisabnahme in Form eines Gutachtens kann ungeachtet dieser Ungewissheit verzichtet werden. Denn die verfassungsrechtlichen Anforderungen verlangen jedenfalls nicht, dass aufgrund der tatsächlichen Nutzung der Anlagen zugunsten der Ferienwohnungseigentümer differenziert würde (vgl. oben E. 3.4).