Citation: 9C_221/2018 E. A

A.________ erlitt 2000 einen Verkehrsunfall. Die obligatorische Unfallversicherung erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld), welche sie zum 9. Juni 2002 einstellte. Mit Verfügung vom 30. Mai 2003 sprach die IV-Stelle des Kantons Aargau der Versicherten ab 1. Dezember 2001 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu. Zwei Revisionen ergaben keine Änderung (Mitteilungen 15. Juni 2007 und 15. Oktober 2012). Weiter richtete die IV-Stelle ab 1. März 2006 Hilflosenentschädigung für Hilflosigkeit mittleren Grades, ab 1. Januar 2007 für Hilflosigkeit schweren Grades aus. Ebenfalls sprach sie verschiedene Hilfsmittel zu, u.a. einen elektrobetriebenen Rollstuhl sowie einen Treppenfahrlift. Im Zeitraum vom 8. bis 22. Oktober 2015 wurde A.________ an sieben Tagen observiert (Ermittlungsbericht vom 23. Oktober 2015). Nach einer Besprechung am 1. Dezember 2015 und nach Rücksprache mit dem regionalen ärztlichen Dienst (RAD) liess die IV-Stelle die Versicherte medizinisch abklären (Expertise ABI Ärztliches Begutachtungsinstitut GmbH, Basel, vom 24. Oktober 2016). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren hob sie mit Verfügung vom 8. März 2017 die ganze Rente wegen Meldepflichtverletzung rückwirkend auf den 23. Oktober 2015 auf.