Citation: 1B_468/2016 E. 3.2

3.2. Das Vortatenerfordernis ist erfüllt. Der Beschwerdeführer wurde bereits am 22. Februar 2013 wegen untauglichen Versuchs der sexuellen Handlungen mit Kindern in mehreren Fällen verurteilt, begangen vom 6. bis 15. Dezember 2007, am 21. Februar 2012 und am 8. März 2012. Im vorliegenden Verfahren wird ihm vorgeworfen, sich über das Internetportal "...." sowie per SMS gegenüber der vermeintlich 13-jährigen "Lilia" eindeutig in sexueller Weise geäussert und ihr ein Bild seines Geschlechts geschickt zu haben. Aus dem angefochtenen Entscheid ergibt sich weiter, dass sich der Beschwerdeführer mit "Lilia" verabredete, ohne zu wissen, dass hinter dem Pseudonym ein verdeckter Ermittler stand. Er habe sich mit ihr verabredet und ihr im Hinblick auf das vorgesehene Treffen geschrieben, er würde ihr zeigen, wie es gehe und habe ihr versprochen, sehr sorgsam zu sein, wenn er "reinstosse". Ausserdem habe er ihr in Aussicht gestellt, sie langsam und behutsam zu verwöhnen, sie zu küssen und zu lecken. Der Beschwerdeführer sei diesbezüglich geständig. Indem er sich zum vereinbarten Treffpunkt in Brugg begeben habe, habe er die Anonymität des Internets verlassen und es sei anzunehmen, dass er sich die Gelegenheit, an "Lilia" sexuelle Handlungen vorzunehmen, nicht entgehen lassen hätte.