Citation: 1B_246/2018 E. 5.5

5.5. Der Auffassung der Vorinstanz ist zuzustimmen. Mit einer umgehenden Entlassung aus der Untersuchungshaft verbunden mit blossen Ersatzmassnahmen, wie sie der Beschwerdeführer beantragt, kann der hohen Rückfallgefahr für sexuelle Handlungen mit Kindern nicht wirkungsvoll begegnet werden. Insbesondere ist eine ambulante Psychotherapie, welche als Ersatzmassnahme noch am ehesten in Frage käme, nicht geeignet, das Rückfallrisiko kurzfristig zu minimieren. Eine Kaution bzw. Sicherheitsleistung, wie sie der Beschwerdeführer fordert, ist ausschliesslich bei Fluchtgefahr möglich (vgl. hierzu Matthias Härri, in: Basler Kommentar StPO, 2. Aufl. 2014, N. 2 zu Art. 238 StPO). Zusammenfassend sind Ersatzmassnahmen nicht in gleicher Weise geeignet wie die Fortführung der Untersuchungshaft, um die Wiederholungsgefahr zu bannen.