Citation: 6B_717/2024 E. B

Mit Urteil vom 12. Juli 2022 sprach das Bezirksgericht Kulm A.________ von verschiedenen Vorwürfen frei, jedoch schuldig der mehrfachen Tätlichkeiten, des Diebstahls, der mehrfachen Sachbeschädigung, des gewerbsmässigen Betrugs, des gewerbsmässigen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage, des unrechtmässigen Bezugs von Leistungen einer Sozialversicherung oder der Sozialhilfe, der mehrfachen Drohung, der mehrfachen Beschimpfung, der versuchten Nötigung, des Hausfriedensbruchs, der Hinderung einer Amtshandlung, des Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen, der Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes und der mehrfachen Übertretung des Personenbeförderungsgesetzes. Es bestrafte ihn mit einer Freiheitsstrafe von 3,5 Jahren, unter Anrechnung der Untersuchungs- und Sicherheitshaft von 558 Tagen, sowie einer Geldstrafe von 45 Tagessätzen zu Fr. 30.-- und einer Busse von Fr. 1'500.--. Es ordnete eine Landesverweisung für die Dauer von 10 Jahren sowie deren Ausschreibung im Schengener Informationssystem (SIS) an. Auf Berufung von A.________ hin stellte das Obergericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 14. Februar 2024 eine Verletzung des Beschleunigungsgebots sowie die teilweise Rechtskraft des vorinstanzlichen Urteils fest. Es stellte das Verfahren hinsichtlich der mehrfachen Tätlichkeiten ein, sprach ihn von einem Vorwurf der Drohung frei und sprach ihn schuldig des gewerbsmässigen Betrugs, des Diebstahls, der mehrfachen Sachbeschädigung, der mehrfachen Drohung, des Hausfriedensbruchs, der versuchten Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, der mehrfachen Beschimpfung, der Hinderung einer Amtshandlung, des unrechtmässigen Bezugs von Leistungen einer Sozialversicherung oder der Sozialhilfe, der mehrfachen Widerhandlung gegen das Personenbeförderungsgesetz, des Ungehorsams gegen eine amtliche Verfügung sowie der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz. A.________ wurde mit einer Freiheitsstrafe von 3,5 Jahren, unter Anrechnung der Untersuchungshaft und des vorzeitigen Strafvollzugs von 1'140 Tagen, einer Geldstrafe von 45 Tagessätzen zu Fr. 10.-- sowie einer Busse von Fr. 1'500.-- bestraft. Das Obergericht des Kantons Aargau ordnete wiederum eine Landesverweisung für die Dauer von 10 Jahren und deren Ausschreibung im SIS an (Ziff. 6).