Citation: 8C_1/2024 E. A

A.________, geboren 1994, erlitt am 1. Dezember 2014 beim Volleyballspiel eine vordere Kreuzbandruptur am linken Knie sowie Begleitläsionen am medialen Meniskus und am Aussenmeniskus, welche Prof. Dr. med. B.________ am 19. Dezember 2014 operativ behandelte. Kostenträgerin war damals die Krankenkasse Helsana (fortan: Helsana). Jeweils im Frühjahr 2016 und 2018 hatten linksseitige Kniebeschwerden weitere spezialärztiche Konsultationen in der Klinik C.________ zur Folge. Seit 1. September 2019 arbeitete A.________ als Assistenzpsychologin in einem 60%-Pensum bei Dr. med. D.________ und war in dieser Eigenschaft bei der Visana Versicherungen AG (fortan: Visana oder Beschwerdeführerin) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 8. April 2021 liess sie der Visana melden, sie habe sich am 4. April 2021 beim Outdoor-Konditionstraining das linke Knie verrenkt und dabei einen Meniskusriss zugezogen. Nach der Erstuntersuchung der Dr. med. E.________ vom 4. April 2021 in der hausärztlichen Notfallpraxis des Spitals F.________ folgte am 7. April 2021 eine MRT-Untersuchung, wonach der festgestellte Korbhenkelriss des medialen Meniskus am linken Knie am 9. April 2021 durch Prof. Dr. med. B.________ und PD Dr. med. G.________ im Spital H.________ operativ saniert wurde. Unter Verweis auf die Zuständigkeit des obligatorischen Krankenpflegeversicherers verneinte die Visana am 25. Juni 2021 eine Leistungspflicht für die am 8. April 2021 angemeldeten Beschwerden am linken Knie, indem sie sowohl einen Unfall als auch eine unfallähnliche Körperschädigung verneinte. Daran hielt sie mit Verfügung vom 17. August 2021 und Einspracheentscheid vom 24. März 2023 fest. Die Helsana, welcher in ihrer Eigenschaft als zuständige obligatorische Krankenpflegeversicherung sowohl die Verfügung als auch der Einspracheentscheid eröffnet wurden, äusserte sich nicht dazu.