Citation: 8C_334/2020 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, gestützt auf die Berichte des Dr. med. B.________ vom 12. September und 5. Dezember 2019 liege bei ihm ein eindeutiges Trauma vor. Er sei am 17. Juli 2019 auf einer nassen, abschüssigen Steinplatte ausgerutscht, habe sich das Knie verdreht, ein Knacken und sofort Schmerzen medial wahrgenommen. Warum dies nicht schon zu Beginn in die Suva-Akten Eingang gefunden habe, sei unerklärlich, könne aber nicht ihm angelastet werden. Die Vorinstanz habe es sich somit zu leicht gemacht, wenn sie ausführte, Hinweise auf eine Kniedistorsion seien nicht echtzeitlich belegt und würden vom Versicherten nicht geltend gemacht. Die von Dr. med. B.________ am 30. September 2019 durchgeführte Arthroskopie habe klar gezeigt, dass der Meniskus mehr in Mitleidenschaft gezogen worden sei, als auf den MRI-Bildern vom 9. August 2019 ersichtlich gewesen sei. Intraoperativ habe sich eben gerade nicht ein klares Bild einer degenerativen Meniskuläsion gezeigt. Der bei ihm festgestellte Lappenriss könne auch durch einen Unfall verursacht worden sein, worauf die Vorinstanz nicht eingegangen sei. Gemäss Dr. med. B.________ handle es sich um eine typische Rissbildung traumatischer Art.