Citation: 9C_659/2017 E. 5.4

5.4. Im Weiteren rügt der Beschwerdeführer ein angebliches widersprüchliches Verhalten der IV-Stelle. Sie bezeichne ihn als 100 % arbeitsfähig, habe jedoch beim Strassenverkehrsamt eine verkehrsrelevante Gesundheitsproblematik gemeldet. Es ist unklar und auch nicht ersichtlich, was er daraus zu seinen Gunsten ableiten möchte. Die Vorinstanz legte überzeugend dar, es habe sich dabei um eine angemessene Vorsichtsmassnahme gehandelt. Der Beschwerdeführer habe vor den Augen der Gutachter zu hohe Dosen an Temesta eingenommen. Er habe auch während des Eingliederungsberatungsgesprächs vom 10. Dezember 2015 eine Tablette Temesta konsumiert und erklärt, er würde täglich vier bis sechs Tabletten einnehmen, wenn Ängste vorhanden seien. Angesichts dieses offenkundigen Medikamentenmissbrauchs lasse sich das Verhalten der IV-Stelle nicht beanstanden. Mit Blick auf das Gesagte erscheinen die Feststellungen des kantonalen Gerichts weder offensichtlich unrichtig noch sonstwie bundesrechtswidrig.