Citation: 2C_206/2020 E. 4.3.3

4.3.3. Nach Auffassung des Beschwerdeführers ist er einsichtig und gewillt, sein Verhalten zu verbessern. Die Vorinstanz weist in diesem Zusammenhang indes zu Recht darauf hin, dass ihn selbst die dem Strafbefehl vom 16. April 2018 vorangegangene Hausdurchsuchung am 28. April 2015 nicht von weiteren Verstössen abgehalten habe. Mit dem Strafbefehl vom 16. April 2018 sind auch Verfehlungen aus dem Jahr 2017 geahndet worden. In diesem Lichte stösst das Vorbringen des Beschwerdeführers ins Leere, wonach die Verfehlungen bereits Jahre zurücklägen. Gleiches gilt mit Blick auf seine Auffassung, dass aufgrund der mit Strafbefehl vom 16. April 2018 ausgesprochenen, lediglich bedingten Geldstrafe von einer positiven Prognose auszugehen sei. Ob eine Strafe bedingt oder unbedingt ausgesprochen wird, lässt ohne eine entsprechende Begründung, die in einem Strafbefehl ohnehin fehlt (vgl. Art. 353 Abs. 1 StPO [SR 312.0]), nicht auf eine negative oder positive Prognose schliessen. Ausserdem kann sich der Beurteilungsmassstab im verwaltungsrechtlichen Verfahren von jenem der Strafzumessung (vgl. Art. 47 ff. StGB [SR 311.0]) unterscheiden. Die Vorinstanz hat - insbesondere auch ohne Berücksichtigung der Vorwürfe aus der Strafanzeige vom 13. Juni 2018 und dem daraufhin ergangenen Strafbefehl vom 27. November 2018 (vgl. Ziff. A.c hiervor) - zum Schluss gelangen dürfen, dass ein gewichtiges öffentliches Interesse am Entzug der kantonalen Bewilligung besteht.