Citation: 6B_576/2024 E. A

Die Staatsanwaltschaft See/Oberland des Kantons Zürich wirft A.________ mit Anklageschrift vom 5. Oktober 2022 vor, er habe am 26. April 2022 im Wissen um das gegen ihn ausgesprochene Haus- und Arealverbot der Klinik B.________ in U.________ deren Empfangsraum betreten und um Aufnahme gebeten. Als man ihm eröffnet habe, dass er nicht aufgenommen werde, habe er sich im Eingangsbereich auf ein Sofa gestellt und auf den vor ihm liegenden Teppich uriniert. Weiter soll A.________ am 10. Mai 2022 seiner Tante C.________, nachdem diese ihm den Zutritt zu ihrem Haus verweigert und auf das bestehende Arealverbot hingewiesen gehabt habe, mit den Worten "ich fackle die Hütte ab" gedroht haben. Einen Tag später soll er während seiner fürsorgerischen Unterbringung in der Klinik B.________ der behandelnden Oberärztin Dr. D.________ gesagt haben, dass er nicht mehr zu seiner Tante und zu seinem Onkel dürfe und deswegen deren Haus und Auto sowie die Tante selbst anzünden werde. Diese Drohung habe er am selben Tag auch gegenüber einer Pflegefachfrau und am Folgetag gegenüber Dr. D.________ auf deren Nachfrage wiederholt. Am 12. Mai 2022 soll A.________ in der Klinik B.________ der Pflegefachfrau E.________ mit folgenden Worten gedroht haben: "Du Scheissschlampe, dich bringe ich um, ja genau dich. Vorher fick ich dich noch, weisst du was umbringen heisst: töten." Dazu habe er mit seinem Finger eine Geste entlang seines Halses gemacht. Daraufhin soll er ihr nochmals gesagt haben: "Aber zuerst ficke ich dich durch" oder "ich lasse dich durchficken". Schliesslich soll A.________ am 11. Mai 2022 in der Klinik B.________ mehrfach ins Isolationszimmer uriniert, an das Sichtfenster gespuckt, sein Essen an den Wänden verschmiert und ein Diensttelefon vollständig zerstört haben.