Citation: U 238/02 24.06.2003 E. 3

Hinsichtlich des seelischen Leidensbildes durften SUVA und kantonales Gericht ohne psychiatrische Aktenergänzungen die Frage des adäquaten Kausalzusammenhanges entscheiden. Parteien und Vorinstanz gehen aufgrund des Geschehensablaufs und der Verletzungen, die sich die Versicherte dabei zugezogen hat, richtigerweise von einem Unfall im mittleren Bereich aus. Dabei kann offen bleiben, ob die Darstellung der Beschwerdeführerin hinsichtlich des Schadens am anderen Fahrzeug zutrifft und ob deswegen von der Einschätzung der Vorinstanz, welche das Ereignis an der Grenze zu den leichten Unfällen einordnet, abzuweichen ist. Von den weiteren, objektiv erfassbaren und unmittelbar mit dem Unfall in Zusammenhang stehenden oder als Folge davon erscheinenden Umständen, welche als massgebende Kriterien in die Gesamtwürdigung einzubeziehen sind (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa), müssten dementsprechend für eine Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs entweder ein einzelner in besonders ausgeprägter Weise oder aber mehrere erfüllt sein (BGE 115 V 140 f. Erw. 6c/bb). Dies ist nach den zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid, welche zu wiederholen sich erübrigt, nicht der Fall. Die verfügte und vorinstanzlich bestätigte Einstellung der Leistungen durch die SUVA ist somit rechtens.