Citation: 4C.193/2000 26.09.2001 E. 1

1.- Die Beklagte weist darauf hin, dass über den Kläger am 18. Januar 2000 vom Amtsgericht Duisburg das Insolvenzverfahren wegen Zahlungsunfähigkeit eröffnet worden sei. Es sei deshalb unklar, ob die Prozessführungsbefugnis anlässlich der Hauptverhandlung vor dem Handelsgericht vom 8. März 2000 noch bei ihm gelegen habe. Inwieweit ein allfälliger diesbezüglicher Mangel Bundeszivilrecht verletzen würde, wird nicht dargelegt. Mit seiner Berufungsantwort reichte der Anwalt des Klägers eine vom Insolvenzverwalter auf seinen Namen ausgestellte Vollmacht vom 12. September 2000 ein mit einer vom gleichen Tag datierten Erklärung des Insolvenzverwalters, dass alle Handlungen, welche in diesem Verfahren vom bisherigen Rechtsvertreter des Klägers getätigt worden sind, genehmigt werden. Damit braucht für das bundesgerichtliche Verfahren nicht weiter geprüft zu werden, inwieweit das Insolvenzverfahren die Prozessführungsbefugnis des Klägers einschränkt, da sich sein Anwalt jedenfalls mit einer genügenden Vollmacht ausweist.