Citation: 4A_150/2007 08.08.2007 E. 5

Schliesslich macht der Beschwerdeführer eine Verletzung von Art. 8 ZGB geltend. Die Frage der Höhe des Schadens sei aufgrund des Schreibens des Beschwerdegegners an die D.________ Versicherungen gar nicht mehr beweisbedürftig gewesen. Indem die Vorinstanz die Auffassung vertreten habe, die Schadenshöhe sei dennoch beweisbedürftig, habe sie Art. 8 ZGB verletzt. Der Beschwerdeführer baut seine Argumentation auf seiner eigenen Interpretation des erwähnten Schreibens des Beschwerdegegners auf, aus dem er ein aussergerichtliches Zugeständnis ableiten will. Diese Würdigung wurde indessen vom Obergericht nicht geteilt, weshalb es den Beweis für die Schadenshöhe - in Übereinstimmung mit Art. 8 ZGB - dem Beschwerdeführer auferlegte. Der Beschwerdeführer kritisierte dies vor der Vorinstanz, liess allerdings eine Auseinandersetzung mit der obergerichtlichen Argumentation vermissen. Die Vorinstanz schloss daher, die obergerichtlichen Darlegungen seien in allen Punkten überzeugend, weshalb sie die Rüge des Beschwerdeführers abwies, soweit sie überhaupt darauf eintreten konnte. In diesem Vorgehen kann in keiner Hinsicht eine Verletzung von Art. 8 ZGB erblickt werden.