Citation: 8C_305/2020 E. D

Mit Verfügung vom 18. Mai 2020 hob die IV-Stelle den streitbetroffenen Rentenanspruch auf Ende des der Zustellung folgenden Monats auf. Diese Verfügung sowie die dagegen erhobene Beschwerde des Versicherten liess das kantonale Gericht dem Bundesgericht mit Schreiben vom 25. Juni 2020 zukommen. Dies verband es mit der Mitteilung, dass das neue Verfahren bis zum Urteil des Bundesgerichts über die Beschwerde gegen den Entscheid vom 3. April 2020 sistiert werde und es an diesem liege, die gebotenen prozessualen Anordnungen zu treffen. Hierauf ersuchte der Versicherte mit Eingabe vom 2. Juli 2020 darum, dass die mit Verfügung vom 18. Mai 2020 entzogene aufschiebende Wirkung wieder zu erteilen sei. Am 3. Juli 2020 widersetzte sich die IV-Stelle diesem Begehren unter Hinweis darauf, dass die Verfügung vom 18. Mai 2020 zu Unrecht ergangen und mittlerweile zurückgenommen worden sei. Wie das kantonale Gericht gehe sie ebenfalls davon aus, dass dem Versicherten nie ein Rentenanspruch zugestanden habe.