Citation: 5A_600/2023 E. 3.1.3

3.1.3. Wegen der Distanz der Wohnorte von gut einer Autofahrstunde seien die einzelnen Betreuungsperioden so festzulegen, dass die Hin- und Rückwege in einem vernünftigen Verhältnis zur Betreuungszeit vor Ort stünden. Es biete sich an, dass anstelle der Grossfamilie väterlicherseits die Beschwerdegegnerin die Kinder jeweils am Freitag nach Schulschluss bis samstags um 12.30 Uhr (bzw. in der Hochsaison bis 16.30 Uhr) betreue. Zusätzlich sei ihr die Betreuungsverantwortung an jedem zweiten Wochenende von Freitag ab Schulschluss bis Schulbeginn am Montag sowie jeden Mittwoch ab Schulschluss bis Schulbeginn am Donnerstag zu übertragen. Unter Berücksichtigung der flexiblen Arbeitszeiten des Beschwerdeführers und um die Arbeitszeiten der Parteien durch die Abhol- und Bringverpflichtungen möglichst wenig einzuschränken, seien diese wie folgt auszugestalten: Der Beschwerdeführer bringe die Kinder am Mittwoch zur Beschwerdegegnerin und hole sie am Donnerstag- und Montagmorgen bei ihr ab. Die Beschwerdegegnerin wiederum hole die Kinder am Freitag von der Schule ab und bringe sie am Samstag zum Beschwerdeführer.