Citation: 2C_48/2024 E. 5.2.1

5.2.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, als mildere Massnahme wäre eine Teilrückforderung zu prüfen gewesen. Ohnehin scheitere die Rückforderung jedoch daran, dass ihr eine solche nicht zumutbar sei. So habe der Widerruf für sie - insbesondere in Relation zum erzielten Unternehmensgewinn - erhebliche finanzielle Auswirkungen. Sie blicke aufgrund der drohenden Rückforderung in eine ungewisse Zukunft: Die Lohnkosten und Preise der Lieferanten würden steigen, sie plane eine Renovation der Küche, müsse Anfangsinvestitionen amortisieren und neue Reserven bilden. Es widerspreche überdies dem Sinn und Zweck der Härtefallunterstützung, wenn sie für ihren hervorragenden Geschäftssinn bestraft werde, während bei weniger gut wirtschaftenden Unternehmen auf eine Rückforderung verzichtet werde.