Citation: 7B_354/2024 E. 1.4

1.4. Dem kann nicht gefolgt werden. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers stellt die Vorinstanz einzig den folgenden rechtlich relevanten Tathergang fest: Der Beschwerdegegner 2 habe sich beim Treppeneingang im Erdgeschoss, direkt beim Hauseingang, in den Weg des Beschwerdeführers gestellt, sodass dieser keine Möglichkeit gehabt habe, an ihm vorbeizukommen. Er habe den Beschwerdeführer offenbar in grosse Angst versetzt und ihm den Zugang zu dessen Wohnung versperrt. Durch das bedrohliche Auftreten des muskulösen Beschwerdegegners 2 und dessen Präsenz habe sich der Beschwerdeführer bedroht gefühlt, der Beschwerdegegner 2 habe aber keine zusätzliche explizite verbale Drohung geäussert. Auch sei es nicht zu Gewalt im Sinne von Tätlichkeiten oder einer Körperverletzung gekommen. Auf das Verhalten des Beschwerdegegners 2 hin habe der Beschwerdeführer zudem nichts gesagt und er sei ziemlich schnell wieder gegangen. Die Vorinstanz kommt in der Folge zum Schluss, die beschriebene Tathandlung erreiche nicht die nötige Intensität bzw. Zwangswirkung, um den Nötigungstatbestand zu erfüllen. Der Beschwerdeführer stellt nicht in Abrede, dass die angezeigte Nötigung einzig im beschriebenen Vorfall bestand. Inwiefern daraus - einem relativ kurzen Versperren des Weges zur eigenen Wohnung durch eine muskulöse Person - eine schwere Persönlichkeitsverletzung resultieren sollte, ist nicht ohne Weiteres ersichtlich. Dass der Beschwerdeführer das Verhalten des Beschwerdegegners 2, das offenbar einzig in dessen physischen Präsenz bestand, als beängstigend empfand, reicht hierfür nicht aus; ebenso wenig der Umstand, dass zur Klärung der Situation die Polizei beigezogen werden musste. Auf alle Fälle hätten die strengen Anforderungen, welche das Bundesgericht an die Begründung der Beschwerdelegitimation der Privatklägerschaft stellt, geboten, dass der Beschwerdeführer das bedrohliche Auftreten des Beschwerdegegners 2 und die geltend gemachte "Todesangst über einen längeren Zeitraum" näher beleuchtet und begründet. Er wäre auch gehalten gewesen darzulegen, inwiefern die angebliche Persönlichkeitsverletzung nicht nur in subjektiver, sondern auch in objektiver Hinsicht schwer wiegt. Derartige Erläuterungen finden sich in der Beschwerde jedoch nicht, womit die Beschwerdelegitimation in der Sache nicht hinreichend dargetan ist.