Citation: 6B_142/2020 E. 1.1

1.1. Die Vorinstanz erwägt zunächst, dass für die vom Beschwerdeführer begangenen Delikte jeweils eine Geldstrafe angebracht sei, welche das seit dem 1. Januar 2018 reduzierte Höchstmass der Geldstrafe auf 180 Tagessätze nicht übersteige. Sie erachtet die am 3. Februar 2015 begangene Veruntreuung über einen Betrag von Fr. 3'000.-- als schwerste Straftat und setzt hierfür die Einsatzstrafe fest. Dabei führt sie zusammengefasst aus, dass es sich bei den Fr. 3'000.-- nicht um eine besonders hohe Summe handle, diese jedoch auch nicht zu bagatellisieren sei. Angesichts dessen, dass es sich beim Beschwerdeführer um den langjährigen Verwalter der STWEG gehandelt habe, sei das Ausmass des Vertrauensmissbrauchs zudem als erheblich zu werten. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer das in ihn gesetzte Vertrauen ausnutzte, könne indes nicht verschuldenserhöhend berücksichtigt werden. Dies sei dem Tatbestand der Veruntreuung immanent und es seien diesbezüglich keine Umstände ersichtlich, die auf ein besonders verwerfliches Verhalten des Beschwerdeführers hinweisen würden. Da die STWEG kaum kontrolliert habe, sei auch kein besonders raffiniertes Vorgehen notwendig gewesen, was sich aber neutral auswirke. Der Beschwerdeführer habe gewusst oder hätte wissen müssen, dass er das Guthaben der STWEG nicht für seine eigenen Zwecke habe einsetzen dürfen. Zudem habe er sich nicht in einer Notlage befunden. Vielmehr habe er eigenes Geld auf einem Bankkonto gehabt, über das er jedoch nur mit Zustimmung seiner Ehefrau habe verfügen können. Er habe diese Auseinandersetzung aber gescheut und den Weg des geringsten Widerstands gewählt. Damit habe er eine nicht unerhebliche Gleichgültigkeit gegenüber der Rechtsordnung präsentiert. Insgesamt sei das Tatverschulden jedoch noch als leicht zu beurteilen, weshalb die Einsatzstrafe auf 100 Tagessätze festzusetzen sei. Diese sei sodann aufgrund der weiteren Veruntreuungen zu erhöhen. Der Beschwerdeführer sei dabei grundsätzlich in gleicher Art und Weise wie bei der schwersten Tat vorgegangen, weshalb hier das für die Einsatzstrafe Gesagte gelte. Jedoch falle nebst der Anzahl von rund 40 zusätzlichen Veruntreuungen der lange Zeitraum über das Jahr 2015 verteilt und die Höhe des im Weiteren veruntreuten Betrags von insgesamt Fr. 13'122.95 ins Gewicht. Die Einsatzstrafe wäre daher in Anwendung des Asperationsprinzips deutlich über die Obergrenze von 180 Tagessätzen Geldstrafe zu erhöhen. Was schliesslich die Urkundendelikte betreffe, sei noch von einem leichten Verschulden des Beschwerdeführers auszugehen. Die Strafe wäre angemessen zu erhöhen. Da die Obergrenze der Geldstrafe bereits erreicht sei, bleibe es indes bei 180 Tagessätzen. Hinsichtlich der Täterkomponenten sei festzustellen, dass der Beschwerdeführer keine Vorstrafen aufweise. Ihm könne zugute gehalten werden, dass er betreffend die Sachverhaltsumstände geständig sei. Indessen fehle es ihm an einer effektiven Einsicht in das Unrecht seiner Taten. Der Beschwerdeführer habe der geschädigten STWEG einen grossen Teil des Schadens ersetzt. Er sei gegenwärtig von Sozialhilfe abhängig. Eine erhöhte Strafempfindlichkeit sei nicht auszumachen. Insgesamt seien die Täterkomponenten neutral zu werten. Im Ergebnis sei die Geldstrafe damit auf 180 Tagessätze festzusetzen. Die Tagessatzhöhe sei auf Fr. 30.-- zu bemessen. Um dem Beschwerdeführer die Ernsthaftigkeit der Sanktion und die Konsequenzen seines Handelns vor Augen zu führen, rechtfertige es sich zudem eine Verbindungsbusse auszusprechen. Diese werde angesichts der ihr zukommenden untergeordneten Bedeutung sowie unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und dem Verschulden des Beschwerdeführers auf Fr. 800.-- festgesetzt.