Citation: 2A.373/2000 18.01.2001 E. 1

1.- Die A.________ AG (nachfolgend: A.________) schloss am 20. Oktober 1994 mit B.________ (Baurechtgeberin) einen Vertrag ab über ein selbständiges und dauerndes Baurecht zu Lasten der Parzelle Nr. **** in X.________; im Mai 1995 wurde dieses Baurecht im Grundbuch eingetragen. Am 18. Februar 1999 ersuchte die A.________ für das Baurecht um eine Bewilligung nach Art. 4 ff. des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 1983 über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (Bewilligungsgesetz [BewG]; SR 211. 412.41); sie gab an, eine Baute mit einem Gewerbebetrieb und Mietwohnungen errichten zu wollen. Am 19. März 1999 wies das Departement für Inneres und Volkswirtschaft des Kantons Thurgau das Bewilligungsgesuch ab. Anders als die A.________, welche diese Verfügung akzeptierte, erhob die Baurechtsgeberin Beschwerde. Im Hinblick hierauf zog das Departement seinen Entscheid in Wiedererwägung und bewilligte die Einräumung des Baurechts mit der Auflage, dass sich die A.________ auf die Errichtung einer Betriebsstätte beschränke (Verfügung vom 14. Juni 1999). Die A.________ gelangte hierauf an das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und beantragte, "es sei festzustellen, dass eine Bewilligung für den Erwerb des. .. Baurechts. .. nicht erteilt werden" könne; eventuell sei "die Bewilligung für die Errichtung der geplanten Baute gemäss Gesuch. .. zu erteilen". Das Verwaltungsgericht trat auf den Hauptantrag nicht ein und wies den Eventualantrag ab (Entscheid vom 19. April 2000).