Citation: 1C_204/2019 E. 3.3

3.3. In rechtlicher Hinsicht sind an die Notwendigkeit der Steinmauer nicht nur unter dem Blickwinkel der Zonenkonformität gemäss Art. 16a Abs. 1 RPG (vgl. dazu oben E. 2.1) strenge Anforderungen zu stellen. Solche gelten auch für die Anerkennung der Standortgebundenheit im Sinne von Art. 24 lit. a RPG bei einer neuen zonenwidrigen Baute oder Anlage (vgl. dazu BGE 136 II 214 E. 2.1 S. 218; Urteil 1C_561/2012 vom 4. Oktober 2013 E. 3.1, in: ZBl 116/2015 S. 218). Wenn die Vorinstanz erwogen hat, dass die Mauer die Anforderungen dieser beiden Tatbestände nicht erfüllt, entspricht dies der bundesgerichtlichen Rechtsprechung. Die Bewilligung für die Mauer durfte deswegen unabhängig davon verweigert werden, ob sie als zonenkonform oder als zonenwidrig betrachtet wird.