Citation: 9C_759/2023 E. A

A.a. Die A.________ AG (nachfolgend: die Abgabepflichtige) hat statutarischen Sitz in U.________/AG. Ihr statutarischer Zweck besteht in der Produktion und dem Vertrieb von bzw. dem Handel mit elektronischen Produkten aller Art. Darüber hinaus geht die Abgabepflichtige - soweit hier interessierend - auch dem Verkauf von Spirituosen nach. Sie vertreibt diese hauptsächlich per Online-Versand, in untergeordnetem Umfang auch per Verkauf an "Abholschaltern", die sie am Hauptsitz sowie in V.________/LU und W.________/VD unterhält. Zu diesem Zweck verfügt die Abgabepflichtige über Kleinhandelsbewilligungen seitens dieser drei Kantone. Die Abgabepflichtige erzielte in der Abgabeperiode 2020 mit dem Vertrieb von Spirituosen einen Gesamtumsatz von Fr. 1'407'831.-. Davon entfielen Fr. 1'285'301.- auf den herkömmlichen Versand. An den drei genannten Abholschaltern ergaben sich Umsätze von Fr. 51'598.- (Kanton Aargau) bzw. Fr. 31'470.- und Fr. 2'102.- (Kantone Luzern und Waadt). A.b. Der Kanton Aargau, handelnd durch das Departement für Gesundheit und Soziales (DGS) bzw. das Amt für Verbraucherschutz (AVS), hatte der Abgabepflichtigen erstmals mit Verfügung vom 9. Juli 2018 eine Kleinhandelsbewilligung für den Verkauf und die Abgabe von Spirituosen erteilt. Im März 2021 forderte das Amt für Verbraucherschutz die Abgabepflichtige auf, den Umsatz für die Abgabeperiode 2020 bekanntzugeben. Am 25. März 2021 meldete die Abgabepflichtige einen Verkaufsumsatz 2020 mit Spirituosen von Fr. 51'598.-. Dabei handelte es sich (ausschliesslich) um die am Abholschalter in U.________/AG erzielten Umsätze, was dem Kanton Aargau zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst war. Daraufhin setzte das Amt für Verbraucherschutz des Kantons Aargau die Alkoholabgabe für die Abgabeperioden 2022 bis 2025 mit Verfügung vom 20. Oktober 2021 auf jeweils Fr. 1'032.- fest. Diese Verfügung scheint in Rechtskraft erwachsen zu sein. A.c. Anlässlich einer Stichprobenkontrolle durch das Amt für Verbraucherschutz vom 12. Januar 2022 ergab sich alsdann, dass die Abgabepflichtige zwar die Umsätze am örtlichen Abholschalter, nicht aber die weit bedeutenderen Umsätze bekanntgegeben hatte, die sie im Onlinehandel mit Spirituosen erzielt. In seiner - die ursprüngliche Verfügung vom 20. Oktober 2021 widerrufenden - Verfügung vom 24. Januar 2022 ging das Amt für Verbraucherschutz des Kantons Aargau nunmehr von einem Verkaufsumsatz mit Spirituosen, bezogen auf die Abgabeperiode 2020, von Fr. 1'407'831.- aus. Davon brachte es die an den ausserkantonalen Abholschaltern erzielten Umsätze von Fr. 31'470.- und Fr. 2'102.- sowie den Betrag von Fr. 37'360.- ("alkoholfreie Ersatzprodukte in der Kategorie Spirituosen") zum Abzug. Im Ergebnis ergab sich mithin ein auf den Kanton Aargau entfallender Umsatz von Fr. 1'336'899.- (anstelle von Fr. 51'598.-). Dies führte im Kanton Aargau zu einer kantonalen Alkoholabgabe von Fr. 26'738.-. A.d. Die Abgabepflichtige erhob hiergegen am 24. Februar 2022 Verwaltungsbeschwerde an den Regierungsrat des Kantons Aargau, die das Departement für Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau am 12. Januar 2023 abwies.