Citation: I 190/02 18.10.2002 E. 2

2.1 Die IV-Stelle begründet ihre Verfügungen damit, dass der Versicherte eine anhaltend somatoforme Schmerzstörung mit depressiv-dysphorischer Entwicklung und chronische, unspezifische Restbeschwerden an der linken oberen sowie an der linken unteren Extremität aufweise. Für die Arbeit als Kranführer sei er aus somatischen Gründen nicht nennenswert beeinträchtigt. Eine Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit von 50 % liege dagegen aus psychiatrischer Sicht auf Grund der ausgeprägten somatoformen Schmerzstörung vor. Im angefochtenen Entscheid hat die Vorinstanz zu Recht erwogen, insgesamt vermöge das MEDAS-Gutachten, welches in Kenntnis der Vorakten erstellt wurde, die geklagten Beschwerden gebührend berücksichtigt und auf umfassenden Untersuchungen beruht, durchaus zu überzeugen. Sie hat sodann zutreffend dargelegt, aus welchen Gründen auf die Berichte der Klinik Y.________ vom 7. Januar 1999, der Hausärztin Dr. med. M.________ vom 14. Januar 2000 und des Psychiaters Dr. med. S.________ vom 3. April 2000 nicht abgestellt werden kann. In erwerblicher Hinsicht kam das kantonale Gericht zum Schluss, die IV-Stelle habe zu Recht einen Prozentvergleich vorgenommen und den Grad der Arbeitsunfähigkeit dem Invaliditätsgrad gleichgesetzt. Insbesondere könne der Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit als Kranführer zu 50 % ausüben (Einkommen im Rahmen der Hälfte seines früheren Verdienstes von Fr. 53'300.- pro Jahr). 2.2 Der Beschwerdeführer beanstandet das MEDAS-Gutachten vom 6. Dezember 1999 und macht geltend, auf Grund der Ergebnisse, zu welchen Dres. med. M.________, S.________ und H.________ gelangt seien, müsse eine neutrale medizinische Begutachtung angeordnet werden. Damit bringt er in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde jedoch nichts vor, was auf die Untauglichkeit des genannten Gutachtens schliessen liesse, weshalb davon auszugehen ist, dass dem Beschwerdeführer eine mittelschwere, angepasste Tätigkeit wie z.B. Kranführer zu 50 % zumutbar wäre. Unter diesen Umständen besteht auch kein Anlass zu weiteren Abklärungen. 2.3 Nach dem Gesagten erfüllt der Beschwerdeführer ab 1. Juli 1999 die Voraussetzungen für den Anspruch auf eine ganze Invalidenrente nicht mehr.