Citation: 8C_298/2023 E. 6.4

6.4. Zur konkreten Höhe des Leistungsanteils hat die Vorinstanz festgestellt, dass mit dem bis mindestens 2018 pauschal angewandten Betrag von Fr. 1'500.- Leistungsanteil pro Jahr spezifische Berufserfahrung die idealtypische Lohnentwicklung angemessen und den kantonalrechtlichen Vorgaben entsprechend abgebildet worden sei. Nicht durchzudringen vermag der Beschwerdeführer mit seinem Verweis auf einen anderen Gerichtsschreiber hinsichtlich der pauschalen Abgeltung eines Erfahrungsjahres mit Fr. 1'500.-. Der Leistungslohnanteil dieses Gerichtsschreibers (Jahrgang 1991, ohne Anwaltspatent und Dissertation, weniger Berufserfahrung, Lohnstufe 14 mit Bruttogehalt von Fr. 115'787.35 [Leistungsanteil von Fr. 8'528.80]) sei mit mehr als Fr. 1'500.- pro Erfahrungsjahr abgegolten worden (approx. Fr. 1'800.-). Hierzu hat die Vorinstanz auf die Möglichkeit einer strukturellen Lohnmassnahme zur Verbesserung der Trichterlage bei einer Verzerrung der Lohngerechtigkeit bzw. des Lohnsystems hingewiesen. Dies etwa weil in einzelnen Jahren durch politische Entscheide des Grossen Rats keine genügend hohe Lohnsumme zur Verfügung gestanden habe, um allen Mitarbeitenden eine adäquate Lohnentwicklung zu ermöglichen (bspw. bei Mitarbeitenden im unteren Bereich des Lohnbandes [unterhalb bis 2 % über dem Lohntrichterminimum]). Es sei dem Beschwerdegegner dabei unbenommen, diese Pauschale bei Bedarf generell (ab einem bestimmten Zeitpunkt) oder im Einzelfall (etwa bei speziell guter Eignung oder Schwierigkeiten, eine Stelle mit einem geeigneten Mitarbeiter zu besetzten) anzupassen, solange gleichzeitig Anstrengungen unternommen würden, die Löhne benachteiligter Mitarbeitenden mit strukturellen Lohnanpassungen aufzubessern, was hier erfolgt sei. Beim Beschwerdeführer seien strukturelle Lohnanpassungen kurz vor und nach seiner Beförderung in die Lohnstufe 14 auf den 1. Oktober 2018 vorgenommen worden (Urteil des Verwaltungsgerichts vom 15. September 2020 S. 21 E. 3.5.3.2). Zwischenzeitlich liege der Lohn des Beschwerdeführers innerhalb des Lohntrichters der neuen Lohnstufe 15 (vorstehende E. 4; vgl. Verfügung des Beschwerdegegners vom 17. Dezember 2021). Auch in diesem Punkt ist es weder willkürlich noch anderweitig verfassungswidrig, dass die Vorinstanz die bis mindestens im Jahr 2018 angewendete Pauschale in betraglicher Hinsicht geschützt hat. Sie hat die Festsetzung in dieser Höhe sachlich begründet, wie soeben dargelegt. Inwiefern dies in willkürlicher Weise zum gesetzgeberischen Willen in Widerspruch steht, ist nicht ersichtlich.