Citation: 1C_254/2017 E. 9.6

9.6. Das BAFU führte in seiner Vernehmlassung aus, in der Gärtnerei der Beschwerdeführerin befänden sich ständige Arbeitsplätze, an denen als Orte mit empfindlicher Nutzung der Anlagegrenzwert von 5 V/m gemäss Ziff. 64 lit. c Anhang 1 NISV eingehalten werden müsse. Die Pflanzen in den Treibhäusern der Beschwerdeführerin würden daher von der NISV mitgeschützt. Gemäss den Berechnungen des BAFU sei die Strahlungsbelastung in allen Treibhäusern der Gärtnerei 1,5 m über Boden deutlich tiefer als der vorliegend geltende Anlagegrenzwert. Diese Angabe wird von der Beschwerdeführerin in ihre Replik nicht in Frage gestellt, weshalb der vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt insoweit ergänzt werden kann (vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG). Demnach werden die Pflanzen der Beschwerdeführerin von den vorsorglich bestimmten Anlagegrenzwerten der NISV grundsätzlich mitgeschützt.