Citation: I 149/04 04.11.2004 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat die medizinischen Akten zutreffend gewürdigt; auf die entsprechenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid - namentlich die Erw. 4.2 und 4.3 - ist zu verweisen. Mit der Vorinstanz ist auf das Gutachten des Zentrums X.________ für Medizin in Betrieb und Arbeit abzustellen, wonach die Arbeitsfähigkeit in der letzten Tätigkeit zu 100 % gegeben ist. Der Beschwerdeführer macht letztinstanzlich geltend, im genannten Gutachten werde verkannt, dass es sich bei der somatoformen Schmerzstörung um eine psychiatrische Störung mit Krankheitswert handle. Diese Gesundheitsstörung bewirke vorliegend eine vollständige Erwerbsunfähigkeit, wie aus dem psychiatrischen Begleitbericht des Gutachtens vom 29. August 2002 hervorgehe, in welchem Verzweiflung und Perspektivenverlust sowie eine bio-psycho-soziale Dekonditionierung beschrieben werde. 3.2 Dem kann nicht gefolgt werden: Die Gutachter stellen aus medizinischer Sicht nicht in Abrede, dass der Beschwerdeführer an einer gesundheitlichen Störung leidet. Jedoch haben sie ohne Vorbehalt festgehalten, dass weder die psychischen Grundfunktionen noch die Belastbarkeit in beruflicher Hinsicht beeinträchtigt sind. Allein dies ist im Hinblick auf die Beurteilung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit entscheidend. Die Beschwerden des Versicherten ergeben sich nach den schlüssigen Darlegungen der Experten aus einer medizinisch nicht indizierten Schonung, durch welche sekundäre Probleme - wie Übergewicht und, damit verbunden, hoher Blutdruck und eine Haltungsinsuffizienz - entstanden seien. Diese Befunde stehen einem vollschichtigen Erwerb nicht entgegen. Ausserdem würde die beantragte Gewährung einer Invalidenrente die künftige erwerbliche Umsetzung des Leistungsvermögens nachhaltig gefährden. Zweifelhaft ist höchstens, ob dem Beschwerdeführer eine Weiterbeschäftigung im bisherigen Beruf als Dachdecker noch zumutbar wäre, nachdem ihn das Unfallereignis (zumindest vorübergehend) offenkundig stark traumatisierte. Da jedoch in Bezug auf eine Vielzahl von Beschäftigungen auf dem allgemeinen und ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 und 16 ATSG) keine Einschränkung besteht, kann diese Frage offen bleiben.