Citation: H 271/00 23.07.2001 E. 3

3.- a) Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, es sei nicht von einer der Rentenverfügung der SAK vom 9. März 1999 zu Grunde liegenden Beitragsdauer von 110 Monaten (neun Jahren und zwei Monaten), sondern von 107 Monaten (acht Jahren und elf Monaten) auszugehen, da er sich im Jahre 1968 lediglich während vier - nicht sieben - Monaten in der Schweiz aufgehalten und eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt habe. Es sei demgemäss Rentenskala 8 (= 18,18 % einer Vollrente; Art. 52 Abs. 1 AHVV) beizuziehen und ihm ein Wahlrecht im Sinne von Art. 15 Abs. 2 Satz 1 des Abkommens zuzugestehen. Demgegenüber bringt die SAK letztinstanzlich vernehmlassungsweise vor, es bestünden nach der Aktenlage keine Anhaltspunkte, dass sich die Beitragsdauer auf weniger als neun Jahre und zwei Monate belaufe, was im Vergleich zu den 43 möglichen vollen Beitragsjahren, die der Jahrgang des Versicherten (1935) bei einjährigem Rentenvorbezug zurückgelegt habe, eine Teilrente der Rentenskala 9 (= 20,45 % einer Vollrente; Art. 52 Abs. 1 AHVV) bedeute. Dem Beschwerdeführer stehe gemäss Abkommen demnach die Ausrichtung der Versicherungsleistung einzig in Form der Altersrente zu, wohingegen eine Wahlmöglichkeit bezüglich der einmaligen Abfindung dieser Rente verneint werden müsse. Es sei weder ein freiwilliger Verzicht auf die Anrechnung entrichteter Beiträge noch eine freie Wahl der Rentenskala möglich. b) Wie die SAK korrekt dargelegt hat, sind für die Ermittlung der Beitragsdauer für die Jahre nach 1969 die entsprechenden Eintragungen in den individuellen Konti (IK; Art. 30ter AHVG) gemäss Art. 140 Abs. 1 lit. d AHVV massgebend. Für die Jahre 1948-1968 ist jedoch auf die "Tabellen zur Ermittlung der mutmasslichen Beitragsdauer in den Jahren 1948 bis 1968" des BSV abzustellen (vgl. Anhang IX der vom BSV herausgegebenen Wegleitung über die Renten [RWL]), soweit nicht durch Arbeitszeugnisse, Lohnabrechnungen oder gleichwertige Bestätigungen des Arbeitgebers eine abweichende Dauer der Erwerbstätigkeit eindeutig ausgewiesen ist (Rz 5017 RWL in der Fassung vom 1. Januar 1997; BGE 107 V 15 f. Erw. 3b). Im Jahre 1968 ergibt sich aus dem IK ein Gesamteinkommen von Fr. 7'192.-. Da die massgebende Beitragsdauer für den Teilbetrag von Fr. 1'892.- indessen bereits mit einer konkreten Monatsangabe verzeichnet wurde ("12-12"), ist diese lediglich noch für den Restverdienst von Fr. 5'300.- zu eruieren. Gemäss der erwähnten Tabelle (Erwerbszweig 50, Männer) entspricht ein Einkommen in dieser Höhe einer Beitragszeit von - aufgerundet (vgl. BGE 107 V 16 Erw. 3b in fine) - sechs Monaten. Insgesamt beläuft sich die für das Jahr 1968 relevante Beitragsdauer demnach mutmasslich auf sieben Monate. Der Beschwerdeführer macht demgegenüber unter Berufung auf diverse beigebrachte Dokumente geltend, er habe sich im Jahr 1968 lediglich während vier Monaten in der Schweiz aufgehalten und Beiträge entrichtet. c) Auf Grund der Akten sowie der vom Beschwerdeführer letztinstanzlich aufgelegten Belege, namentlich einer mit Eingabe vom 14. Januar 1999 an die SAK zugesandten Aufstellung (betreffend Arbeitszeiten und -stellen zwischen 1967-1990), einer Kopie des Vertrages zwischen dem Hotel D.________ und dem Beschwerdeführer (betreffend Engagement vom 1. Februar bis 31. März 1968) sowie von Bestätigungen des Hotels P.________ vom 22. April 1968 (betreffend Engagement April 1968), des Hotels X.________ vom 16. Oktober 2000 sowie einer ungarischen Künstlervermittlungsagentur vom 16. Oktober 2000, hat es als erwiesen zu gelten, dass sich der Beschwerdeführer im Rahmen seiner Musikertätigkeit während des Jahres 1968 einzig vom 1. Februar bis 31. März im Hotel D.________, vom 1. bis 30. April im Hotel P.________ sowie vom 1. bis 31. Dezember im Hotel B.________ aufgehalten hat. Es bestehen keine Hinweise für weitere - beitragspflichtige Beschäftigungen beinhaltende - Aufenthalte des Versicherten im Jahre 1968 in der Schweiz. Die tabellarisch errechnete Beitragszeit von sieben Monaten ist damit widerlegt, sodass die seitens der SAK ermittelte Beitragsdauer für das Jahr 1968 auf vier Monate zu berichtigen ist. Da im Übrigen weder Anhaltspunkte dafür bestehen noch substanziiert vorgebracht wird, dass die Eintragungen im IK für die Jahre ab 1969 irrtümlich erfolgt oder unrichtige Einträge zu korrigieren wären, ergibt sich insgesamt eine massgebliche Beitragszeit von acht Jahren und elf Monaten. Hievon entfallen zwei Jahre und fünf Monate auf die Zeit vor dem 1. Januar 1973 und sechs Jahre und sechs Monate auf die Zeit ab 1. Januar 1973. Nach der Verwaltungspraxis (vgl. Rz 5052 RWL in der Fassung vom 1. Januar 1997) werden angebrochene Beitragsjahre vor und nach dem 1. Januar 1973 zusammengezählt, wobei eine Anrechnung der Beitragsmonate unterbleibt, falls die Addition weniger als ein volles Jahr ergibt. Da sich die Restmonate vorliegend zusammen nur auf elf Monate belaufen, bleibt es bei zwei vollen Beitragsjahren vor und sechs Jahren nach dem 1. Januar 1973. Ausgehend von einer vollständigen Beitragsdauer des Jahrganges des Beschwerdeführers (1935) - auf den Zeitpunkt des einjährigen Rentenvorbezugs berechnet (1999) - von 43 Jahren (Rententabellen 1999 des BSV, S. 7), resultiert hieraus die Rentenskala 8 (vgl. den seit 1. Januar 1999 massgeblichen Skalenwähler 1999 bei einjährigem Rentenvorbezug in den Rententabellen 1999, S. 19; Art. 52 Abs. 1bis AHVV). Diese entspricht nach der Tabelle in Art. 52 Abs. 1 AHVV einer Teilrente von 18,18 % einer Vollrente, sodass dem Beschwerdeführer gemäss Art. 15 Abs. 2 Satz 1 des schweizerisch-ungarischen Abkommens ein Wahlrecht auf Auszahlung einer einmaligen Abfindung anstelle der Ausrichtung einer Rente zusteht.