Citation: 8C_662/2019 E. 3.3

3.3. Der Vorinstanz ist auch darin zuzustimmen, dass das Valideneinkommen von Fr. 71'359.- nicht unterdurchschnittlich ist, so dass kein Anlass besteht für eine Parallelisierung im Sinn der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. BGE 141 V 1; 134 V 322). Das kantonale Gericht verwies hierzu auf den Gesamtarbeitsvertrag (GAV) des Ausbaugewerbes der Westschweiz (wozu Maler und Gipser gehören). Diesem zufolge verdiente ein Angestellter mit eidgenössischem Berufsattest (dem eine im Ausland erworbene, mindestens zweijährige Berufsbildung zusammen mit zwei Jahren Berufserfahrung gleichgestellt ist) ab dem 3. Erfahrungsjahr im Jahr 2019 brutto Fr. 62'257.- (inkl. 13. Monatslohn). Der Vergleich mit dem Mindestverdienst gemäss GAV zur Beurteilung des Parallelisierungsbedarfs ist nach der Rechtsprechung zulässig, weil dieser das branchenübliche Einkommen in der Regel präziser abbildet als der entsprechende Lohn gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamts für Statistik (LSE; vgl. Urteile 8C_759/2017 vom 8. Mai 2018 E. 3.2.2, in: SVR 2018 UV Nr. 33 S. 115; 8C_141/2016, 8C_142/2016 vom 17. Mai 2016 E. 5.2.2.3). Auch die Lohnabrechnungen der Zwischenverdienste von August bis Oktober 2015 führen zu keinem anderen Schluss, lagen die dortigen Stundenlohnansätze (ohne Ferien- und Feiertagsentschädigung sowie ohne 13. Monatslohn bzw. Gratifikation) mit Fr. 28.63 bis Fr. 29.29 doch unter dem von der Suva verwendeten Ansatz. Ebenso wenig ändern die übrigen Vorbringen des Beschwerdeführers etwas daran, dass die Vorinstanz zu Recht von einem Valideneinkommen von Fr. 71'359.- ausging und von einer Parallelisierung absah.