Citation: 8C_587/2022 E. 5.3

5.3. Der Vorwurf der Gehörsverletzung im Sinne einer Verletzung der Begründungspflicht trifft ebenfalls nicht zu. Der Anspruch auf rechtliches Gehör verlangt von der Behörde und im Beschwerdefall vom Gericht, dass sie die Vorbringen der Betroffenen tatsächlich hören, ernsthaft prüfen und in ihrer Entscheidfindung angemessen berücksichtigen. Nicht erforderlich ist, dass sich die Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Im angefochtenen Urteil werden die entscheidwesentlichen Faktoren hinlänglich festgestellt und gewürdigt (BGE 142 II 49 E. 9.2; 142 III 433 E. 4.3.2). Es war mit Blick auf die klare kantonale und kommunale Regelung der Rückerstattungspflicht nicht notwendig, dass sich die Vorinstanz mit dem Einwand, die Gemeinde habe es der eigenen pflichtwidrigen Unterlassung zuzuschreiben, dass sich (beim Verstorbenen) überhaupt ein Vermögenszuwachs ergeben habe, noch explizit auseinandersetzte.