Citation: 5P.267/2004 01.09.2004 E. 7

Als Nächstes ist die Anrechnung der Betriebskosten der Stockwerkeigentümergemeinschaft an die Wohnkosten des Beschwerdeführers strittig. Der Beschwerdeführer verlangt die Berücksichtigung der gesamten Akontozahlungen im Umfang von monatlich Fr. 250.--, anstatt von nur Fr. 225.15 wie das Obergericht gestützt auf die Betriebskostenabrechnung 2002 zugelassen hat. Es ist ohne weiteres haltbar, wenn das Obergericht nicht auf die Höhe der Akontozahlungen abgestellt hat - die jeweils unter dem Vorbehalt der jährlichen Abrechnung stehen - sondern auf die jährliche Abrechnung selber, welche die tatsächliche Belastung genauer wiedergibt. Im gleichen Zusammenhang bringt der Beschwerdeführer zudem vor, das Obergericht habe fälschlicherweise angenommen, der Beitrag an den Erneuerungsfonds sei in der Betriebskostenabrechnung enthalten. Er verweist dazu auf das Protokoll der Stockwerkeigentümerversammlung. Daraus lässt sich jedoch nur die Höhe des Beitrags an den Erneuerungsfonds entnehmen. Dass dieser entgegen der Auffassung des Obergerichts nicht zusammen mit den Betriebskosten erhoben wird, ergibt sich daraus nicht. Damit hält das angefochtene Urteil in diesem Punkt dem Willkürverbot stand. Im Übrigen ist auch bei diesen beiden Rügen darauf hinzuweisen, dass es sich um geringe Beträge handelt, die sich auf die Höhe der monatlichen Unterhaltspflicht nur minimal auswirken würden, so dass ohnehin kein willkürliches Ergebnis resultieren würde (vgl. E. 2 und E. 4 vorangehend).