Citation: 8C_155/2022 E. 3.1.1

3.1.1. Das kantonale Gericht hat erwogen, zur Beurteilung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit sei auf die in allen Teilen beweiskräftigen Gutachten des PD Dr. med. C.________ vom 7. November 2019 und des Dr. med. D.________ vom 8. November 2019 abzustellen. Der psychiatrische Sachverständige (PD Dr. med. C.________) habe keine Befunde eruieren können, die eine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit rechtfertigten. Zur Begründung habe er festgehalten, aufgrund der unauffälligen Familien- und Berufsanamnese liege definitionsgemäss keine Persönlichkeitsstörung vor. Sodann habe der Beschwerdeführer seine psychische Grundstimmung anlässlich der klinischen Untersuchung zwar nicht benennen, auf gezielte Nachfrage aber auch nicht bestätigen können, dass er sich niedergeschlagen oder deprimiert fühle. Vielmehr habe er einen intakten inneren Antrieb beschrieben, beziehungsweise anhaltende Freud-, Interessen- und Lustlosigkeit verneint. Daher könne keine depressive Episode diagnostiziert werden. Auch eine sonstige Affektpathologie habe nicht vorgelegen, da alle diesbezüglichen Parameter bland gewesen seien. Schliesslich habe der Gutachter aus psychiatrischer Sicht eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren im Sinne einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung verneint.