Citation: 5A_86/2021 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin pocht darauf, dass das Addieren von voneinander abhängigen/akzessorischen Streitwerten die Verfahrensgarantien der ZPO verletze, weil die Pfandsumme nichts Weiteres als die Sicherheit für die eingeklagte Forderung darstelle. Sie bestreitet, dass die Gebührenordnung der Synergie zwischen Forderungs- und Pfandeintragungsklage ausreichend Rechnung trage. Infolge der Verdoppelung des Streitwerts würden die Prozesskosten von vornherein dermassen hoch angesetzt, dass das Endresultat "ohne Weiteres unverhältnismässig und ungerecht" erscheine. Vor diesem Hintergrund verletze die Zürcher Praxis auch das Kostendeckungs- und Äquivalenzprinzip. Ausserdem würden Handwerker davon abgehalten, die Werklohnforderung und den Anspruch auf definitive Eintragung des Bauhandwerkerpfandrechts zusammen durchzusetzen, womit der "Zugang zum Recht" erschwert sei. Im Ergebnis hätten die Vorinstanzen die Prozesskosten ausgehend von einem Streitwert von Fr. 81'560.50 festsetzen müssen. Im Anschluss daran legt die Beschwerdeführerin dar, welche konkreten Beträge sie für die Bestimmung der Prozesskosten als angemessen erachtet.