Citation: 5A_517/2015 E. 2

Die Beschwerdeführer rügen vorab eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV), indem sie geltend machen, die Begründung des Kantonsgerichts werde den Anforderungen an eine einzelfallgerechte und objektive Interessenabwägung nicht gerecht. Die Begründung eines Entscheides muss so abgefasst sein, dass der Betroffene ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Dies ist nur möglich, wenn sowohl er wie auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheids ein Bild machen können. In diesem Sinn müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sich ihr Entscheid stützt. Es ist jedoch nicht nötig, dass sich die Behörde mit jeder tatsächlichen Behauptung und mit jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88; 138 IV 81 E. 2.2 S. 84; 139 IV 179 E. 2.2 S. 183). Diesen Begründungsanforderungen ist das Kantonsgericht nachgekommen. Es hat die gesetzliche Grundlage genannt, auf welche es abstellte, und es hat auch kurz dargelegt, von welchen Überlegungen es sich hat leiten lassen: Das Kantonsgericht hat die Begründung des Bundesgerichts aus dem in der vorliegenden Sache ergangenen Rückweisungsentscheid 5A_771/2014 übernommen, wonach der endgültige Prozessausgang offen sei und die ursprünglich umstrittene Rechtsfrage, ob für die Anfechtungsklage eine einmonatige oder eine dreimonatige Klagefrist gelte, sich aufgrund eines zwischenzeitlich ergangenen bundesgerichtlichen Entscheides nachträglich geklärt habe. Für das Bundesgericht als Rechtsmittelinstanz ist ohne Weiteres nachvollziehbar, wie das Kantonsgericht zu seinem Resultat gelangt ist, und dies musste auch für die Beschwerdeführer klar sein. Wie ihre - nachfolgend zu behandelnden - Willkürrügen zeigen, waren sie denn auch in der Lage, den Entscheid sachgerecht anzufechten.