Citation: 2C_247/2023 E. 2.3

2.3. Vorliegend hat die Vorinstanz mit Bezug auf den Streitgegenstand festgehalten, dass der Beschwerdeführer beim Departement sinngemäss um Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand ersucht habe. Auf dieses Gesuch sei das Departement aufgrund verspäteter Einreichung nicht eingetreten. In seiner Beschwerde an die Vorinstanz habe sich der Beschwerdeführer mit dieser Begründung in keiner Weise auseinandergesetzt; er habe indessen bestritten, ein Wiedereinsetzungsgesuch überhaupt gestellt zu haben und behauptet, er habe um Erlass einer neuen Verfügung ersucht, da jene vom 8. April 2022 fehlerhaft gewesen sei. Daraus schloss die Vorinstanz, dass der Beschwerdeführer sinngemäss um Wiedererwägung der Verfügung des Migrationsamts vom 8. April 2022 ersucht habe, wobei er das Gesuch nicht bei der dafür zuständigen Behörde (Migrationsamt), sondern beim Departement eingereicht habe. Sodann hat das Verwaltungsgericht die Voraussetzungen erläutert, unter denen gestützt auf Art. 29 Abs. 1 und 2 BV ein Anspruch auf materielle Behandlung eines Wiedererwägungsgesuchs besteht. Mit Bezug auf den Beschwerdeführer hat es erwogen, dass er keine erheblichen Tatsachen oder Beweismittel vorgebracht habe, die ihm im früheren Verfahren nicht bekannt gewesen seien oder die schon damals geltend zu machen für ihn rechtlich oder tatsächlich unmöglich gewesen sei. Vor diesem Hintergrund ist die Vorinstanz zum Schluss gelangt, dass - selbst wenn von einer irrtümlichen Adressierung des Wiedererwägungsgesuchs auszugehen wäre - der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf Wiedererwägung der Verfügung vom 8. April 2022 bzw. auf Erlass einer neuen Verfügung betreffend Nichtverlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung habe.