Citation: 8C_181/2023 E. A

A.a. A.________ war einziges Verwaltungsratsmitglied und Geschäftsführer der B.________ AG und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch unfallversichert. Daneben war er Mitglied des Kantonsrates Zug. Am 27. September 2001 war er Zeuge des Attentats auf das dortige Parlament. Er blieb physisch unverletzt, beklagte danach aber psychische Probleme. Die Suva erbrachte für die Folgen dieses Ereignisses die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 16. Januar 2007 bestätigte die Suva eine Vereinbarung mit A.________, wonach ihm ab 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2019 eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 50 % und ab 1. Januar 2020 eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 30 % ausgerichtet werde. Mit Verfügung vom 16. März 2007 sprach sie ihm wegen psychischer Beschwerden eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 40 % zu. A.b. Am 23. November 2005 meldete sich A.________ bei der IV-Stelle Zug zum Leistungsbezug an. Diese sprach ihm mit Verfügungen vom 8. Juni 2007 vom 1. November 2004 bis 31. Mai 2005 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze und ab 1. Juni 2005 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe Invalidenrente zu. A.c. Anfang April 2008 wurde über die B.________ AG der Konkurs eröffnet und diese im Mai 2009 aus dem Handelsregister gelöscht. Am 21. April 2008 meldete A.________ der Suva, er habe am 14. März 2008 einen Rückfall erlitten. Diese anerkannte zunächst ihre Leistungspflicht und erbrachte Taggelder. Mit Verfügung vom 18. März 2011 bzw. Einspracheentscheid vom 25. Juli 2011 stellte sie die Taggelder per 31. März 2011 ein, da das Ereignis vom 27. September 2001 gemäss psychiatrischem Gutachten vom 30. März 2010 für die Verschlimmerung des Gesundheitszustandes seit 2008 keine kausale Bedeutung mehr habe. Sie verneinte eine Anpassung der laufenden halben Invalidenrente, verzichtete jedoch neu auf die vereinbarte Abstufung der Rentenleistungen im Jahr 2020. Die dagegen von A.________ erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zug mit Urteil vom 25. Juli 2012 ab. Auf Beschwerde des Versicherten hin kam das Bundesgericht mit Urteil 8C_716/2012 vom 3. Mai 2013 zum Schluss, der Konkurs der B.________ AG sei ein Revisionsgrund. Der Invaliditätsgrad sei neu durch einen Einkommensvergleich auf Grundlage derselben statistischen Durchschnittslöhne zu ermitteln. Gestützt hierauf erhöhte es die Invalidenrente unter Veranschlagung eines leidensbedingten Abzugs von 15 % beim trotz Gesundheitsschadens erzielbaren Invalideneinkommen per 1. April 2011 auf 58 %. A.d. Am 11. November 2009 verlangte A.________ bei der IV-Stelle eine Rentenerhöhung aufgrund eines seit März 2008 bestehenden verschlechterten Gesundheitszustands. Die Verwaltung wies das Gesuch mit Verfügung vom 23. Februar 2011 ab, was das Bundesgericht letztinstanzlich mit Urteil 9C_530/2012 vom 21. September 2012 bestätigte. Auch hier nahm es neu einen Einkommensvergleich gestützt auf dieselben statistischen Durchschnittslöhne vor. A.e. Am 4. Mai 2011 verletzte sich A.________ bei einem Sturz an der rechten Schulter und am rechten Fuss. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Am 27. Januar 2012 verfügte sie bezüglich der Schulterbeschwerden rechts die Leistungseinstellung per 31. Januar 2012; für die Fussbeschwerden kam sie hingegen weiter auf. Hieran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 3. April 2012 fest. Bei einem Unfall vom 10. Oktober 2013 erlitt A.________ eine dislozierte Unterschenkelfraktur rechts. Auch hierfür erbrachte die Suva die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 12. Mai 2016 sprach sie dem Versicherten für die Folgen dieses Unfalls eine Integritätsentschädigung von 20 % zu. A.f. Im August 2014 beantragte A.________ bei der IV-Stelle wegen einer Verschlechterung des Gesundheitszustands eine Erhöhung der bisherigen halben Invalidenrente. Nach einem Beschwerdeverfahren durch alle Instanzen (Urteil des kantonalen Verwaltungsgerichts vom 25. August 2016 [teilweise Gutheissung], Urteil 9C_675/2016 vom 18. April 2017 [teilweise Gutheissung und Rückweisung an die Vorinstanz]) entschied das kantonale Verwaltungsgericht mit Urteil vom 12. April 2018, der Versicherte habe ab 1. Juni 2012 bis 29. Februar 2016 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente und ab 1. März 2016 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente. Den Invaliditätsgrad ermittelte es gestützt auf das Urteil 9C_675/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2 auf der Grundlage derselben statistischen Durchschnittslöhne unter Berücksichtigung eines Leidensabzugs vom Invalideneinkommen von neu 20 %. A.g. Mit Verfügung vom 25. August 2020 gewährte die Suva dem Versicherten für die Folgen der Unfälle vom 27. September 2001 [Attentat], 4. Mai 2011 [Fussverletzung rechts] und 10. Oktober 2013 [Unterschenkelverletzung rechts]) ab 1. September 2020 eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 60 %. Dies bestätigte sie mit Einspracheentscheid vom 22. Februar 2021.