Citation: 6B_1241/2017 E. 4.3

4.3. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers begründet die Vorinstanz die Arglist nicht anhand eines sogenannten Lügengebäudes. Sie stützt sich sodann nicht lediglich auf die Angaben des Beschwerdeführers, er verfüge über Fr. 800'000.-- und müsse am Zoll ein gekauftes Fahrzeug auslösen. Nebst über seinen Rückzahlungswillen täuschte der Beschwerdeführer nach der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung auch über seine Rückzahlungsfähigkeit. Er war abermals nicht zahlungsfähig und gab dennoch vor, das Darlehen innert weniger Tage zurückzubezahlen. Wie bereits beim Betrug zum Nachteil von D.________, täuschte der Beschwerdeführer zusätzlich mit der Lüge, er habe Fahrzeuge am Zoll, die er auslösen müsse und wofür er das Darlehen verwenden werde. Die Vorinstanz durfte davon ausgehen, dass diese Lüge nur schwierig zu überprüfen war (vgl. E. 2.4 hiervor). F.________ kann nicht der Vorwurf gemacht werden, er habe grundlegendste Vorsichtsmassnahmen unterlassen. Selbst mit der vom Beschwerdeführer genannten Möglichkeit, noch vor Bezahlung einen Kontoauszug zu verlangen, liessen sich noch keine verlässlichen Rückschlüsse auf die Kreditfähigkeit des Beschwerdeführers und die tatsächliche Verwendung des Darlehens treffen. Die Vorinstanz verletzt damit auch mit dem Schuldspruch des Betrugs zum Nachteil von F.________ kein Bundesrecht.