Citation: 2C_358/2021 E. 3.2.4

3.2.4. Die Behauptung des Beschwerdeführers, seinen Unterhaltspflichten seit August 2019 nachzukommen (vgl. E. 3.2.3 hiervor), steht in unauflösbarem Widerspruch zu den Feststellungen der Vorinstanz (vgl. E. 3.2.2 hiervor), wonach der Beschwerdeführer seinen finanziellen Verpflichtungen gegenüber den Töchtern aus dritter Ehe auch nach der letztmaligen Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nicht nachgekommen ist. Aus der Beschwerde geht nicht hervor, dass die Vorinstanz bei der Feststellung dieses Sachverhaltselements in Willkür verfallen wäre, weshalb das Bundesgericht auf die Feststellung der Vorinstanz abzustellen hat (vgl. E. 2.2 hiervor). Auf Grundlage des vorinstanzlich festgestellten Sachverhalts fehlt es aber an der engen wirtschaftlichen Beziehung zwischen dem Beschwerdeführer und seinen beiden Töchtern aus dritter Ehe. Daran ändert nichts, dass zumindest die jüngere Tochter aus dritter Ehe jedes zweite Wochenende von Freitagabend bis Sonntagabend beim Beschwerdeführer verbringt; in den entsprechenden Betreuungsleistungen des Beschwerdeführers kann offensichtlich kein substanzieller Naturalunterhalt erblickt werden, der nach der Rechtsprechung zur Annahme enger wirtschaftlicher Beziehungen führen könnte (vgl. BGE 140 I 145 E. 2; Urteil 2C_23/2018 vom 11. März 2019 E. 3.3.3).