Citation: 8C_59/2024 E. 5.5

5.5. Soweit der Beschwerdeführer im Übrigen geltend macht, Dr. med. C.________ habe keine eigene Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vorgenommen, sondern er habe lediglich die vom psychiatrischen Gutachter attestierte Arbeitsfähigkeit von 70 % übernommen, bleibt unklar, was er daraus zu seinen Gunsten ableiten will. Abgesehen davon ergibt sich aus der RAD-Stellungnahme vom 1. März 2022, dass Dr. med. C.________ der Minderbelastbarkeit des Achsenskeletts mit qualitiativen Anpassungen des Belastungsprofils Rechnung trug. Ohne weitere objektivierbare sensomotorische Ausfälle verblieben noch die vom Beschwerdeführer beklagten und demonstrativ vorgetragenen Schmerzen, deren Auswirkungen fachärztlich psychiatrisch gewürdigt worden seien. Im Ergebnis resultiere demnach eine Arbeitsfähigkeit von 70 % in angepasster Tätigkeit, wobei sich die Leistungsreduktion mit der leichtgradigen affektiven Problematik und dem schmerzbedingt erhöhten Pausenbedarf begründen lasse. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers hat Dr. med. C.________ seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit demnach nachvollziehbar hergeleitet. Die Vorinstanz hat somit kein Bundesrecht verletzt, indem sie auf die Beurteilung des RAD-Arztes abgestellt hat.