Citation: 5A_740/2014 E. A

A.a. D.________ teilte im Jahre 1920 sein Grundstück Nr. xxx, gelegen auf dem Gebiet der Gemeinde U.________ in V.________. Er liess neu das Grundstück Nr. xxx mit dem Wohnhaus Nr. xxx a und das Grundstück Nr. yyy mit dem Wohnhaus Nr. yyy a im Grundbuch eintragen und verkaufte das Grundstück Nr. yyy mit dem Wohnhaus Nr. yyy a an E.________. Gleichzeitig vereinbarten die Parteien in ihrem Kaufvertrag vom 22. November 1920 (Ziff. 8 lit. a) ein Fuss- und Fahrwegrecht wie folgt: "Der Verkäufer behält für sich und seine Nachbesitzer das Fuss- und Fahrwegrecht auf dem der nördlichen Marche der Vertragssache entlang führenden Wege als Zugang zu seinem Gebäude N o xxx a auf Grundstück N o xxx vor, gegen Tragung der Hälfte der Unterhaltskosten an diesem Wege. Das Fuss- & Fahrwegrecht fällt jedoch mit dem Zeitpunkte dahin, in welchem der Käufer auf seine Kosten von dem der südlichen Grenze der Vertragssache entlang führenden Weg zu dem dem Verkäufer verbleibenden Gebäude N o xxx a einen einfachen Zufahrtsweg mit 2 Stützmauern erstellt. Dem jeweiligen Besitzer der hierseitigen Vertragssache steht das Recht zu, den erwähnten Zugang in jedem ihm passenden Zeitpunkte zu erstellen, gegen eine Entschädigung von Frs. 300.-. für das erforderliche Terrain." Die Dienstbarkeit wurde am 9. Dezember 1920 als "Wegrecht" zugunsten des Grundstücks Nr. xxx und zulasten des Grundstücks Nr. yyy im Grundbuch eingetragen (Grundbuchamt Bern-Mittelland). Die beiden Grundstücke liegen an einem Hang, der von Norden nach Süden abfällt. Das Wegrecht führt ab der gemeinsamen Grenze der Grundstücke in östlicher Richtung entlang der Nordgrenze des Grundstücks Nr. yyy über einen Platz neben und hinter dem Wohnhaus Nr. yyy a, biegt alsdann nach Süden ab und mündet in den A.________weg ein. Der A.________weg verläuft von Osten ab der (öffentlichen) F.________strasse nach Westen und bildet die Südgrenze der Grundstücke Nrn. yyy und xxx. A.b. 1986/87 wurde das Wohnhaus Nr. xxx a auf dem Grundstück Nr. xxx abgebrochen und ein Dreifamilienhaus mit Autoeinstellplätzen gebaut, das im Gegensatz zum am Hang höher gelegenen früheren Wohnhaus am A.________weg zu stehen kam. 1996 wurde Stockwerkeigentum mit den Einheiten Nrn. xxx-1 bis xxx-3 begründet (Stockwerkeigentümergemeinschaft A.________weg xxx b). Das Wegrecht blieb als "Recht" auf dem Stammgrundstück Nr. xxx eingetragen und wurde nicht auf die Grundstücke Nrn. xxx-1 bis xxx-3 verlegt. A.c. 2006 erwarben die Ehegatten B.B.________ und C.B.________ das mit dem Wegrecht belastete Grundstück Nr. yyy.