Citation: 2C_460/2021 E. 4.2

4.2. Im Weiteren beanstandet die Beschwerdeführerin verschiedene Versäumnisse des Erstbegutachters bei der Organisation und Betreuung ihrer Abschlussarbeit. In diesem Zusammenhang gilt es festzuhalten, dass ausschliesslich die Zweitbegutachtung bzw. die Bewertung vom 15./16. Januar 2020 der von der Beschwerdeführerin im März 2018 eingereichten nachgebesserten CAS-Abschlussarbeit Streitgegenstand bildet. Soweit das dem Erstbegutachter vorgeworfene Fehlverhalten keinen Einfluss auf die Zweitbegutachtung hat, ist deshalb nicht darauf einzugehen. Die Vorinstanz hat erwogen, die von der Beschwerdeführerin im März 2018 eingereichte nachgebesserte Arbeit habe sich bereits auf einen alternativen Standort bezogen, welcher im Nachgang zum negativen Entscheid zu Untersuchungen am ersten Standort ausgewählt worden sei. Schwierigkeiten in Bezug auf den ursprünglichen Standort spielten somit keine Rolle mehr. Bereits im ersten Verfahren habe die Vorinstanz sodann erwogen, dass sich das Betreuungsdefizit und die entstandene Verzögerung nicht auf die vorliegend zur Beurteilung stehende Abschlussarbeit vom März 2018 ausgewirkt hätten und die im Rahmen der Feldarbeiten von Juni 2017 beschaffte Datengrundlage zudem als für die Erstellung der CAS-Abschlussarbeit als ausreichend angesehen werde. Der Zweitbegutachter stütze seine Kritik an der Abschlussarbeit denn auch nicht darauf, dass keine mechanischen Grabungen vorgenommen worden seien. Inwiefern die verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz, die sich grösstenteils auf den bereits rechtskräftigen Entscheid betreffend die Erstbegutachtung stützen, offensichtlich falsch sein sollen, vermag die Beschwerdeführerin nicht darzulegen, sondern sie begnügt sich mit rein appellatorischen Ausführungen. Sie stellt dabei die Qualifikation des Erstbegutachters in Frage, zählt nochmals ausführlich dessen verschiedene Versäumnisse bei der Betreuung ihrer Arbeit auf und schildert ihre Probleme bei der Einholung der Erlaubnis, um mechanische Grabungen am ursprünglichen Standort durchzuführen. All diese Umstände sind jedoch ohne Relevanz für die vorliegende zweite Beurteilung der Abschlussarbeit, da sie sich allesamt auf den Zeitraum vor der Gewährung der Nachfrist zur Fertigstellung ihrer Abschlussarbeit beziehen. Aus welchen Gründen sie dennoch zu ihren Gunsten in die Bewertung der Abschlussarbeit durch den Zweitbegutachter hätten einfliessen sollen, erschliesst sich nicht.