Citation: 8C_376/2009 23.10.2009 E. 1

Das kantonale Gericht legte mit angefochtenem Entscheid für die IV-Stelle verbindlich fest, dass der Beschwerdeführer nach Ablauf der einjährigen Wartezeit für Dauer vom 1. Mai 2005 bis vorläufig 30. November 2007 Anspruch auf eine ganze Rente hat. Zur Berechnung dieser Rente sowie zur Durchführung ergänzender Abklärungen im Sinne der Erwägungen hinsichtlich des Anspruchs auf Eingliederungsmassnahmen sowie eines allenfalls weiterbestehenden Rentenanspruchs ab 1. Dezember 2007 wies es die Sache an die Beschwerdegegnerin zurück. 1.1 Die Beschwerde an das Bundesgericht ist zulässig gegen Endentscheide, das heisst gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen (Art. 90 BGG), und gegen Teilentscheide, die nur einen Teil der gestellten Begehren behandeln, wenn diese unabhängig von den anderen beurteilt werden können, oder die das Verfahren nur für einen Teil der Streitgenossen und Streitgenossinnen abschliessen (Art. 91 BGG). Gegen selbstständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide ist hingegen die Beschwerde nur zulässig, wenn sie die Zuständigkeit oder den Ausstand betreffen (Art. 92 BGG), einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Rückweisungsentscheide, mit denen eine Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückgewiesen wird, sind Zwischenentscheide, die nur unter den genannten Voraussetzungen beim Bundesgericht angefochten werden können (BGE 133 V 477 E. 4.2 S. 481 f.). Anders verhält es sich nur dann, wenn der unteren Instanz, an welche zurückgewiesen wird, kein Entscheidungsspielraum mehr verbleibt und die Rückweisung nur noch der Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten dient (SVR 2008 IV Nr. 39 S. 131, 9C_684/2007 E. 1.1). Ein nicht wieder gutmachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG liegt für die Verwaltung dann vor, wenn der Rückweisungsentscheid materielle Vorgaben enthält, welche die Verwaltung zwingen würden, eine ihres Erachtens rechtswidrige neue Verfügung zu erlassen (BGE 133 V 477 E. 5.2.4; Urteil 9C_491/2008 vom 21. April 2009 E. 1.2). 1.2 Ein Entscheid, mit welchem eine Vorinstanz des Bundesgerichts eine bestimmte, vorangehende Teil-Periode des Rentenanspruchs materiell abschliessend beurteilt und für eine darauf folgende Teil-Periode die Sache zu neuer Beurteilung an die Verwaltung zurückweist, ist in Bezug auf die materiell abschliessend beurteilte Phase ein Teilentscheid, der selbständig anfechtbar ist, bei Nichtanfechtung selbständig rechtskräftig wird und später nicht mehr angefochten werden kann (BGE 135 V 141 E. 1.4.4-1.4.6 S. 146 ff.). 1.3 In Bezug auf den Rentenanspruch für die Zeit vom 1. Mai 2005 bis vorläufig 30. November 2007 hat die Vorinstanz materiell entschieden. Diesbezüglich handelt es sich beim angefochtenen Entscheid nach dem Gesagten um einen Teilentscheid. Insoweit ist auf die Beschwerde des BSV einzutreten. 1.4 Hinsichtlich des Rentenanspruchs ab Dezember 2007 ist der angefochtene Akt ein Zwischenentscheid, da er die Sache zur ergänzenden Abklärung an die Verwaltung zurückweist. Insoweit steht fest, dass die IV-Stelle nach Massgabe des angefochtenen Rückweisungsentscheides die Restarbeitsfähigkeit durch eine polydisziplinäre (orthopädische, rheumatologische, neuropsychologische und psychiatrische) Untersuchung des Versicherten wird genauer abklären müssen, weil das Gutachten des Dr. med. N.________, vom 6. Dezember 2006 gemäss unbestrittener Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nicht überzeugt.