Citation: I 139/07 27.04.2007 E. 3

Das kantonale Gericht hat im Rahmen des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG), ausgehend von einem 70%-igen Arbeitsfähigkeit entsprechenden Tabellenlohnwert, unter Gewährung eines 15%-igen Abzuges, ein Invalideneinkommen von Fr. 27'981.- ermittelt, was im Vergleich zum Valideneinkommen von Fr. 46'150.- zu einer Erwerbseinbusse von Fr. 18'169.- und damit zu einem Invaliditätsgrad von 39,6 % führte (angefochtener Entscheid S. 5 E. 5 [in Verbindung mit E. 4]). Bei diesem - weder in tatsächlicher noch in rechtlicher Hinsicht zu beanstandenden - Ergebnis einen Mindestinvaliditätsgrad von 40 % und damit den Anspruch auf eine Viertels-Invalidenrente zu verneinen, verletzt Bundesrecht (Art. 104 lit a OG) nicht; denn in Wirklichkeit ergibt sich bei mathematisch korrekter Rechnung ein Erwerbsausfall von (allerhöchstens) 39,36 %, worauf die IV-Stelle in der Vernehmlassung zutreffend hinweist. Die Anwendung der Rundungsregel gemäss Rechtsprechung (BGE 130 V 121) führt daher zu einem Invaliditätsgrad von 39 %, weshalb der vorinstanzliche Entscheid unter diesem Gesichtspunkt Stand hält. Soweit in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde bemängelt wird, es sei im Rahmen der von der Vorinstanz angewendeten Tabelle für die Region Ostschweiz vom Totalwert des Anforderungsniveaus 4 auszugehen und nicht von den Branchen 30-32, weil die Beschwerdeführerin als Hilfsarbeiterin nicht einer bestimmten Branche zugewiesen werden könne, ist dieser Einwand in dem Sinne begründet, als dass nach der Rechtsprechung nicht auf regionale Lohntabellen abzustellen ist (Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts in Sachen S. vom 12. Oktober 2006, U 75/03, in SZS 2007 S. 64). Wird, wie rechtlich geboten (Art. 104 lit. a OG; BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399), die Tabelle TA1 der LSE 2004 herangezogen, ergibt sich bei einem Ausgangswert seitens des Invalideneinkommens von Fr. 3893.- (LSE 2004 S. 53) anstelle der vorinstanzlich verwendeten Fr. 3919.- und bei im übrigen unveränderten Berechnungsgrössen ein Erwerbsausfall von 37,2 % und damit ein Invaliditätsgrad von weniger als 40 % ([3893 : 40 x 41,7 x 12 x 0,7 x 0,85 x 100] : 46150). Zu einer Korrektur der übrigen Berechnungselemente besteht von Bundesrechts wegen kein Anlass, insbesondere nicht bezüglich des Abzuges vom Invalideneinkommen, bei dem es sich um eine typische Ermessensfrage handelt, wobei die vorinstanzlich gewährten 15 % nicht als ermessensmissbräuchlich oder sonst rechtsfehlerhaft bezeichnet werden können (vgl. BGE 132 V 393 E. 3.3 in fine S. 400). Damit ist der Anspruch auf eine Invalidenrente nicht ausgewiesen. Der kantonale Entscheid hält am Ergebnis stand.