Citation: 8C_804/2023 E. 5.2

5.2. Ins Leere zielt schliesslich auch die erstmals vor Bundesgericht erhobene und wohl auf die Verletzung von Art. 5 Abs. 3 sowie Art. 29 Abs. 1 BV abzielende Rüge des Beschwerdeführers, die Beschwerdegegnerin habe sich widersprüchlich verhalten und seinen Anspruch auf ein faires Verfahren verletzt, indem sie ihm die Beantwortung seiner Anfrage betreffend den Taggeldbezug trotz Fortbestehens des Einzelunternehmens in Aussicht gestellt, dann aber mit grosser Verzögerung beantwortet habe. Diese Argumentation verfängt schon deshalb nicht, weil seine Anfrage - womit die E-Mails von Anfang August 2022 gemeint sein dürften - nicht an die Beschwerdegegnerin, sondern an den Leiter der Fachstelle Arbeitsmarktliche Massnahmen gerichtet war. Die Beschwerdegegnerin selbst hatte den Beschwerdeführer denn auch bereits im ersten Schreiben vom 26. Juli 2022 ausdrücklich darauf hingewiesen, dass für einen erneuten Bezug von Arbeitslosentaggeldern die vollständige Aufgabe der selbstständigen Erwerbstätigkeit erforderlich sei und er dafür (unter anderem) die Löschung seines Einzelunternehmens im Handelsregister nachzuweisen habe.