Citation: 2C_698/2019 E. 5.4

5.4. Nach dem Dargelegten ist im Verzicht auf einen Ausschluss der Zuschlagsempfängerin und der zweitplatzierten Anbieterin aus dem Vergabeverfahren jedenfalls keine willkürliche Anwendung des kantonalen Beschaffungsrechts zu erkennen (zum kantonalen Recht vgl. Gesetz des Kantons Zürich vom 15. September 2003 über den Beitritt zur revidierten Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen vom 15. März 2001 [LS 720.1]; Submissionsverordnung des Kantons Zürich vom 23. Juli 2003 [LS 720.11]). Folglich ist der Zuschlag an die Zuschlagsempfängerin unter dem Blickwinkel des Willkürverbots nicht widerrechtlich erfolgt. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Vorinstanz in haltbarer Weise davon ausgehen darf, dass es sich bei den produktbezogenen Musskritieren vorliegend um keine Eignungskriterien handelt. Damit kann dahingestellt bleiben, ob die vorinstanzliche Erwägung, die produktbezogenen Musskriterien seien in jedem Fall von den Eignungskriterien zu unterscheiden, der bundesgerichtlichen Rechtsprechung standhält (vgl. E. 3.2 und E. 4.1 hiervor; vgl. auch Urteil 2C_346/2013 vom 20. Januar 2014 E. 2.2).