Citation: 6B_1126/2017 E. 2.4.1

2.4.1. Aus der vorstehenden Erwägung ergibt sich, dass die Gehörsverletzungsrüge unbegründet ist, soweit sie überhaupt den qualifizierten Begründungsanforderungen genügt. Der Einwand, der Verstorbene sei nicht hinreichend aufgeklärt worden, womit keine rechtsgültige Einwilligung in die Operation vorliege, behandelt die Vorinstanz zwar nur kurz; aus ihrer Erwägung ergibt sich jedoch zweifelsfrei, dass und weshalb sie das Vorbringen als haltlos betrachtet (Entscheid E. 6 S. 10). Die Vorinstanz prüft auch die Rügen der Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, des Rechtsverweigerungsverbots durch Nichtabnahme von Beweisen und des Grundsatzes "in dubio pro duriore" (Entscheid E. 7.8.4 S. 16). Ob sie dies frei von Willkür und ohne Verletzung von Bundes- und Verfassungsrecht tut, ist nachfolgend zu prüfen.