Citation: 1C_269/2023 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführenden bringen dagegen vor, die Vorinstanz habe die Äusserungen im Fristwiederherstellungsgesuch unvollständig wiedergegeben und falsch interpretiert. Die Aussage habe vollständig wie folgt gelautet: "... er konnte aufgrund ständigen starken Hustens und Stimmlosigkeit praktisch nicht kommunizieren. Auch dies ist im Arztzeugnis vom 02. August 2022 so ausdrücklich festgehalten und bestätigt. Eine solche Instruktion wäre ohnehin erst am Dienstag, 02. August 2022 und somit angesichts der Komplexität der Angelegenheit zu spät möglich gewesen, da der 01. August ein Feiertag war." Damit sei festgehalten worden, dass auch wenn eine Kommunikation hinsichtlich einer allfälligen Fristwahrung durch einen zu beauftragenden Ersatzanwalt oder durch die Klientschaft selber möglich gewesen wäre, eine solche aufgrund des Feiertags erst am 2. August 2022 hätte erfolgen können. Wenn die Vorinstanz gestützt auf diese Aussage zum Ergebnis komme, ein Hinderungsgrund sei am 2. August 2022 weggefallen, sei dies eine krasse Fehlinterpretation und völlig unhaltbar. Im Übrigen habe der Rechtsvertreter bereits in der Baubeschwerde vom 5. September 2022 geltend gemacht, aufgrund seiner gesundheitlichen Verfassung sei es ihm vom 29. Juli bis zum 5. August 2022 nicht möglich gewesen, eine Vertretung zu instruieren. Es handle sich dabei nicht um ein neues Vorbringen.