Citation: 2C_586/2024 E. 4.4

4.4. Sodann ist ebenfalls in keiner Weise zu beanstanden, dass die Vorinstanz im Rahmen der erforderlichen prognostischen Beurteilung weitere relevante Umstände berücksichtigte. So durfte sie neben der insgesamt schwierigen und instabilen Lebenssituation des Beschwerdeführers (Strafverfahren, hohe Verschuldung, schwere Erkrankung; vgl. vorne A.b bis A.d) gerade auch darauf abstellen, dass dieser seit Jahren eine erhebliche Ablehnung gegenüber den Behörden zum Ausdruck bringt. Sowohl vor Verwaltungs- wie auch vor Bundesgericht wirft er der Bundesanwaltschaft vor, gegen ihn und seine Familie "mit allen verfügbaren Amtsstellen (FINMA, Steueramt, FedPol, Kantonspolizei, Regionalpolizei Küsnacht, Gemeindekanzlei Küsnacht, etc.) eine regelrechte brutale und menschenverachtende Vendetta" zu führen. Bereits im Jahr 2017 attestierte das Bundesstrafgericht dem Beschwerdeführer ein äusserst schlechtes Verhalten gegenüber den Behörden, sowie eine an Obstruktion grenzende Verweigerung der Zusammenarbeit. Insbesondere vor dem Hintergrund der verschiedenen Falschangaben in Bezug auf den Erwerbsgrund (vorne E. 4.2), weist dieses Verhalten auf das Gegenteil der besonderen Zuverlässigkeit hin, die von Personen erwartet wird, die Waffen erwerben wollen (vgl. vorne E. 4.1.2). Daran ändert nichts, dass der Beschwerdeführer früher (vor über 15 Jahren) einmal einen Waffenerwerbsschein erworben und in der Folge eine Pistole besessen hat.