Citation: 1C_240/2020 E. A

A.________ ist Eigentümer des Grundstücks Grundbuch Nr. 234 in Egolzwil (LU). Es liegt in der Landwirtschaftszone und ist mit einem Wagenschopf überbaut. Die Liegenschaft ist Bestandteil des landwirtschaftlichen Betriebs, den der Beschwerdeführer am Standort führt. Der Gemeinderat Egolzwil erteilte am 25. April 2016 die Baubewilligung für den Anbau eines Hühnerstalls beim Wagenschopf, gestützt auf einen entsprechenden Entscheid der Dienststelle Raum und Wirtschaft (rawi) des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartements des Kantons Luzern vom 15. April 2016. Nach Feststellungen des kommunalen Bauamts wirkte der errichtete Anbau am 25. Oktober 2016 als Büro. Fotos von A.________ vom 6. November 2016 im Hinblick auf die Schlussabnahme zeigten hingegen eine Nutzung des Anbaus als Hühnerstall. Bei einer Nachkontrolle des kommunalen Bauamts vom 31. März 2017 wurde der Anbau als Büro und Aufenthaltsraum und nicht als Hühnerstall genutzt. Am 8. Mai 2017 stellte A.________ aufforderungsgemäss ein nachträgliches Baugesuch für die Umnutzung des Anbaus als landwirtschaftliches Betriebsbüro und Mitarbeiter-Aufenthaltsraum. Mit Entscheid vom 5. März 2019 stellte die Dienststelle rawi förmlich fest, dass der realisierte Anbau nicht zonenkonform sei und hierfür auch keine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. RPG (SR 700) erteilt werden könne. Der Gemeinderat Egolzwil verweigerte gestützt darauf am 18. März 2019 die nachträgliche Baubewilligung und verfügte den Rückbau des Anbaus unter Androhung der Ersatzvornahme bei Nichtbefolgung innerhalb einer Frist von sechs Monaten seit Rechtskraft des Entscheids. Das Kantonsgericht Luzern wies die dagegen gerichtete Beschwerde von A.________ mit Urteil vom 4. März 2020 ab.