Citation: 1B_446/2019 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz erwog, beim Beschlagnahmebefehl der Staatsanwaltschaft vom 4. März 2019 handle es sich nicht um einen anfechtbaren Beschlagnahmebefehl nach Art. 263 StPO, sondern um einen integrierenden Bestandteil resp. um eine Ergänzung zum Rechtshilfeersuchen der Staatsanwaltschaft vom 27. August 2018 an Italien. Dogmatisch stelle das Schreiben lediglich einen Nachweis dar, dass die schweizerischen Behörden nach innerstaatlichem Recht zum Erlass des Beschlagnahmebefehls kompetent wären. Darüber hinaus entfalte das Schreiben keinerlei rechtliche Wirkung. Aufgrund des Territorialitätsprinzips liege es nicht in der Kompetenz der schweizerischen Strafverfolgungsbehörde, ein Grundstück in Italien zu beschlagnahmen. Folglich sei die Beschwerde nach Art. 393 ff. StPO nicht zulässig und die Beschwerdeführerin hätte gegen die Anordnung und Durchführung der Grundbuchsperre stattdessen ein nach italienischem Recht vorgesehenes Rechtsmittel ergreifen müssen.