Citation: 9C_164/2023 E. 6.2

6.2. Zur Frage, ob die Wohnungen an der Strasse xxx/Strasse yyy Privat- oder Geschäftsvermögen des Beschwerdeführers darstellen bzw. ob der daraus fliessende Ertrag als Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit zu betrachten ist, erwog die Vorinstanz in ihrem ersten Urteil vom 23. März 2022, es bestehe eine enge Verknüpfung zwischen der hauptberuflich ausgeübten selbstständigen Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers im Rahmen des Hotels B.________ und dem gewissermassen erweiterten Hotelbetrieb in den Wohnungen an der Strasse xxx/Strasse yyy. Letzterer übersteige offensichtlich eine blosse Gebäudeverwaltung, diene der selbstständigen Erwerbstätigkeit und erlange betrieblichen Charakter. In Würdigung aller für die Bestimmung der technisch-wirtschaftlichen Funktion bedeutsamen Umstände sei damit auf Geschäftsvermögen bzw. Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit zu schliessen. Im Übrigen könne auch nicht gesagt werden, dass die streitbetroffenen Liegenschaften klar privat genutzt würden, was rechtsprechungsgemäss eine andere Betrachtung rechtfertigen könnte. Soweit der Beschwerdeführer einwende, ihm gehöre nur die Hälfte, sei ihm entgegenzuhalten, dass er sich im Steuerverfahren getroffene Dispositionen anrechnen lassen müsse; eine selbstständige Erwerbstätigkeit der Ehefrau sei in den Steuererklärungen 2015 und 2016 nicht deklariert worden. Es gebe deshalb zu keinen Beanstandungen Anlass, dass die Ausgleichskasse den Mietertrag aus den Liegenschaften einzig zu seinem Einkommen hinzugerechnet habe.