Citation: 1P.285/2001 09.11.2001 E. A

A.-Die Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau erhob am 13. August 1999 gestützt auf den Schlussbericht des Bezirksamtes Baden vom 14. Juni 1999 gegen G.M.________ Anklage wegen sexueller Handlungen mit Kindern und wegen Pornografie. Dem Angeklagten wurde vorgeworfen, er habe in der Zeit von 1997 bis Mai 1998 L.A.________, geb. 1990, und D.A.________, geb. 1993, Pornofilme vorgeführt; ausserdem habe er D.A.________ seinen Penis gezeigt und sie gefragt, ob sie mit dem Geschlechtsteil spielen wolle; auch A.G.________, geb. 1992, habe er seinen Penis gezeigt und sie aufgefordert, damit zu spielen. Bei L.A.________ und D.A.________ handelt es sich um die Enkelkinder von Y.M.________ die seit 1994 mit dem Angeklagten verheiratet ist, bei A.G.________ um das Kind einer befreundeten Familie. Die Staatsanwaltschaft beantragte, G.M.________ sei mit 8 Monaten Gefängnis bedingt und mit einer Busse von Fr. 500.-- zu bestrafen. Mit Urteil vom 16. August 2000 sprach das Bezirksgericht Baden den Angeklagten vom Vorwurf der sexuellen Handlungen mit Kindern frei. Es sprach ihn der mehrfachen Pornografie schuldig und bestrafte ihn mit einem Monat Gefängnis, unter Gewährung des bedingten Strafvollzugs. Auf die Forderung der Zivilklägerin A.G.________ trat das Bezirksgericht nicht ein. Die Forderung der Zivilklägerin D.A.________ wies es ab, soweit es darauf eintrat. Die Forderung der Zivilklägerin L.A.________ wurde abgewiesen.