Citation: 5A_75/2022 E. 2

Die Beschwerdeführerin äussert sich direkt auf dem angefochtenen Urteil zu verschiedenen Erwägungen mit Stichworten wie "Medikamente sind Ursache allen Übels", "Abgabe der schlimmsten Medikamente => Laborratte", "Lügner", "Enteignung Krankenkassenbetrug", "für die Klinik daselbst Vertuschung einer Affäre oder Skandals", "Mörder" u.ä.m. In der Beschwerdeschrift bestreitet sie sinngemäss die gestellte Diagnose und bringt vor, extreme Schmerzen zu haben, kaum zu schlafen, körperlich zu zerfallen und in der Klinik zu sterben, wenn es so weitergehe. Ferner werden Nebenwirkungen der Medikamente aufgezählt. Insgesamt beschlagen Ausführungen den Sachverhalt; sie bleiben aber durchwegs appellatorisch. Mit den Erwägungen des angefochtenen Urteils setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. In diesem werden im Zusammenhang mit der fürsorgerischen Unterbringung bzw. der verweigerten Entlassung der Schwächezustand sowie das selbstgefährdende Verhalten, die Erforderlichkeit einer fortgesetzten Unterbringung (zumal vorschnelle Entlassungen jeweils zeitnah wieder zu einer Einweisung geführt hatten) und die Eignung der Klinik unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten ausführlich behandelt. Sodann werden, wiederum unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten, in Bezug auf die Zwangsmedikation die ernsthafte Gesundheitsgefährdung, die Behandlungsbedürftigkeit und die betreffende Urteilsunfähigkeit sowie der Behandlungsplan dargestellt. Vor diesem Hintergrund ist nicht ersichtlich, inwiefern das Obergericht mit dem abweisenden angefochtenen Entscheid Recht verletzt hätte.