Citation: 6B_357/2013 E. 6.3

6.3. Obwohl die Gegenstände den Beamten nicht getroffen haben, ist die Handlung der Beschwerdeführerin zumindest als versuchter tätlicher Angriff zu qualifizieren. Nachdem die Beschwerdeführerin die Gegenstände in Richtung des Betreibungsbeamten geworfen hatte, hing es ausschliesslich vom Zufall ab, ob sie diesen auch treffen würden. Die Vorinstanz schloss aufgrund der Flugrichtung der Gegenstände sowie der Gemütsbewegung der Beschwerdeführerin darauf, sie habe in Kauf genommen, den Betreibungsbeamten zu treffen. Ebenfalls in Kauf genommen habe sie, dass er seine Amtshandlung nicht ungehindert fortführen konnte. Die Vorinstanz geht mithin zu Recht davon aus, die Beschwerdeführerin habe eventualvorsätzlich gehandelt (Urteil S. 33 ff.). Das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin ist nicht verletzt. Auf die Willkürrüge ist mangels genügender Substanziierung nicht einzutreten. Die Beschwerdeführerin setzt sich nicht mit der vorinstanzlichen Begründung auseinander.