Citation: U 309/06 16.11.2006 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat erwogen, der kreisärztliche Bericht erfülle die nach der Rechtsprechung für den Beweiswert ärztlicher Berichte und Gutachten geltenden Anforderungen und vermöge in den Schlussfolgerungen zu überzeugen. Die äusserst knappe Darlegung des Dr. med. E.________ im Schreiben vom 24. Juni 2005 lasse demgegenüber mangels näherer Begründung keine Überprüfung seiner Einschätzungen zu, weshalb darauf nicht abgestellt werden könne. Die Vorinstanz ging daher von der Zumutbarkeit einer ganztägigen leichten, im Sitzen zu verrichtenden Tätigkeit aus. 3.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird dem entgegen gehalten, der Versicherte leide an einem schweren multiplen Polytrauma, das in eine Depression münde. Entgegen der vom SUVA-Kreisarzt vertretenen Auffassung könne er nicht mehr uneingeschränkt ganztags arbeiten. Insbesondere sei es ihm nicht möglich, acht Stunden pro Tag auf einem Spezialstuhl zu sitzen. Bereits nach einer halben Stunde würden die Beine stark anschwellen und zu unerträglichen Schmerzen führen. Er müsse daher immer wieder Pausen einlegen, hin und her gehen oder die Beine hoch lagern. Zudem sei er ohne Stöcke nicht gehfähig. Die unfallbedingte Unbeweglichkeit habe überdies zu einer starken Gewichtszunahme geführt. Unter den gegebenen Umständen sei auch eine leidensangepasste Tätigkeit nur in zeitlich reduziertem Ausmass möglich.