Citation: 9C_650/2016 E. 2.2

2.2. Im rheumatologischen Teil des Gutachtens vom 12. Juli 2013 wurde die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit medizinisch-theoretisch auf etwa 50 %, in der bidisziplinären Beurteilung jedoch auf 100 % beziffert. Der rheumatologische Experte äusserte sich in seiner ergänzenden Stellungnahme vom 4. Dezember 2014 zu diesem Widerspruch, welchen er in dem Sinne auflöste, dass die Einschätzung einer Arbeitsfähigkeit von 100 % nicht ab Datum der Begutachtung galt, sondern ab dem Zeitpunkt, in welchem namentlich das möglich erscheinende Carpaltunnelsyndrom ausgeschlossen oder adäquat behandelt wurde. Entgegen den Vorbringen in der Beschwerde handelt es sich dabei nicht um eine materielle Ergänzung der Expertise, welche deren Beweiswert ernsthaft in Frage zu stellen vermöchte. In zusammenfassender Würdigung der Ergebnisse der klinischen Untersuchung (vgl. zu deren Bedeutung bei die Wirbelsäule betreffenden Diagnosen Urteil 9C_335/2015 vom 1. September E. 4.2.2) und der bildgebenden Verfahren hielt der rheumatologische Gutachter fest: "Die beschriebenen degenerativen Veränderungen per se erreichen, abgesehen von organisch begründbaren Limitierungen der Handkraft wie Belastbarkeit der Hände im Rahmen eines CTS, (...) kein Ausmass, das die Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten leichten Tätigkeit (...) namhaft limitieren würde. Weit im Vordergrund stehend findet sich weiterhin ein letztlich organisch nicht hinreichend begründbares generalisiertes Schmerzsyndrom (...) ". Die Beschwerdeführerin bestreitet weder diese Beurteilung noch legt sie dar, inwiefern die Stellungnahme vom 4. Dezember 2014 auf einer neuen nicht bereits in der Expertise enthaltenen Würdigung der Befunde beruht.