Citation: 5A_637/2024 E. 1

Die Beschwerdeführerin ist die Mutter eines im Juli 2016 geborenen Sohnes. Der von ihr getrennt lebende mutmassliche Vater wohnt in Deutschland. Im Sommer 2023 reiste die Beschwerdeführerin trotz des seitens des Amtsgerichtes Krefeld (Deutschland) vorsorglich entzogenen Aufenthaltsbestimmungsrechtes mit dem Kind in die Schweiz. Weil das Jugendamt Krefeld auf ein Rückführungsverfahren verzichtete, wies das Familiengericht Zurzach gestützt auf die Notzuständigkeit im Sinn des Haager Kindesschutzübereinkommens die Beschwerdeführerin nach Anhörung mit Entscheid vom 13. Juli 2023 an, sich wöchentlich zu melden und in Beratung zu begeben. Aufgrund der Rückmeldung der Jugendberatung, des Schulberichtes, diverser Mitteilungen der Schule und des verfügten Schulausschlusses sowie nach Abklärungen beim Putativvater errichtete das Familiengericht für das Kind am 7. Dezember 2023 eine Beistandschaft. Am 19. März 2024 beantragte der Beistand die Klärung der Vaterschaft und die Feststellung des Kindesverhältnisses. Er hielt fest, dass die Beschwerdeführerin eine Zusammenarbeit verweigere und es denkbar sei, dass sie sich mit dem Kind den Behörden entziehe. Sodann beantragte er mit Zwischenbericht vom 21. März 2024 den Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts und die Zuweisung des Kindes in die faktische Obhut des Putativvaters oder eventuell die Unterbringung in einem Schulinternat oder einer Pflegefamilie. Mit Entscheid vom 30. April 2024 entzog das Familiengericht der Beschwerdeführerin das Aufenthaltsrecht über das Kind und platzierte dieses bis auf Weiteres im Kinderheim D.________, unter Einräumung eines unbegleiteten Besuchsrechts für den Putativvater und eines begleiteten Besuchsrechts für die Beschwerdeführerin, unter neuer Bezeichnung des Aufgabenkreises des Beistandes und unter Verweisung eines Auftrages zur Erstellung eines Erziehungs-fähigkeitsgutachtens in ein separates Verfahren; einer allfälligen Beschwerde entzog es die aufschiebende Wirkung. Beschwerdeweise verlangte die Mutter mit anwaltlicher Vertretung die sofortige Aufhebung des Entzuges der aufschiebenden Wirkung. Sodann reichte sie im weiteren Verlauf des Beschwerdeverfahrens zahlreiche persönliche Eingaben ein. Mit Entscheid vom 26. Juli 2024 wies das Obergericht des Kantons Aargau die gegen den Entzug der aufschiebenden Wirkung gerichtete Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Mit Eingabe vom 19. September 2024 wendet sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht und bittet um eine rasche Übergabe des Sohnes, damit die Qualen für diesen ein Ende hätten und sie mit ihm nach Deutschland ziehen könne.