Citation: 5A_614/2022 E. 1.2.1

1.2.1. Zunächst ist sie der Ansicht, ihre Entschädigung als unentgeltliche Rechtsvertreterin (bzw. einzelne Teilfragen) stelle eine Frage von grundsätzlicher Bedeutung dar. Da sich diese aber nach kantonalem Recht bestimmt (Urteil 5A_657/2016 vom 14. März 2017 E. 1) und dessen Anwendung vom Bundesgericht letztlich unter dem Gesichtswinkel der Verletzung verfassungsmässiger Rechte, vor allem des Willkürverbots (Art. 9 BV), geprüft wird, entspricht die Überprüfungsbefugnis derjenigen der subsidiären Verfassungsbeschwerde (Art. 116 BGG). Reicht die Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts im Rahmen der Beschwerde in Zivilsachen somit nicht weiter als im Rahmen der subsidiären Verfassungsbeschwerde, besteht kein Raum für eine Grundsatzfrage, die nur im ordentlichen Beschwerdeverfahren beantwortet werden könnte (BGE 138 I 232 E. 2.3; 134 I 184 E. 1.3.3; Urteil 5A_1045/2019 vom 10. November 2020 E. 1 mit Hinweisen).