Citation: 6B_506/2024 E. 1.3.1

1.3.1. Aus der Beschwerde und dem Protokoll der Berufungsverhandlung ergibt sich, dass der Beschwerdeführer die Verwertungsproblematik in Zusammenhang mit den Einvernahmen des Beschwerdegegners sowohl hinsichtlich der notwendigen Verteidigung als auch bezüglich der (Nicht-) Gewährung der Teilnahmerechte bereits vor der Vorinstanz thematisiert hat (Beschwerde S. 6; Akten Vorinstanz, act. 2 f. und 32 ff.). Die Vorinstanz prüft - soweit ersichtlich - einzig die Verwertbarkeit der ersten Einvernahme des Beschwerdegegners vom 5. November 2018 und gelangt zum Schluss, diese sei verwertbar, weil zum Zeitpunkt der Einvernahme weder ein Anspruch des Beschwerdeführers auf Einsetzung einer notwendigen Verteidigung noch ein Teilnahmerecht an den Beweiserhebungen bestanden habe, da noch kein konkreter Tatverdacht gegen ihn vorgelegen habe (Urteil S. 36 f.). Da sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht mehr ausdrücklich gegen die Verwertbarkeit der ersten Einvernahme des Beschwerdegegners vom 5. November 2018 wendet und sich entsprechend auch nicht mit den diesbezüglichen vorinstanzlichen Erwägungen auseinandersetzt, ist auf die Frage grundsätzlich nicht weiter einzugehen. Im Übrigen ist nicht ersichtlich, dass der vorinstanzliche Schluss, die Einvernahme sei verwertbar, Bundesrecht verletzt.