Citation: 6B_409/2015 E. B

B.a. Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg vom 24. Juli 2013 wurde X.________ wegen fahrlässiger Tötung (Art. 117 StGB) durch mangelnde Aufmerksamkeit und durch Missachtung des Vortrittsrechts der Fussgänger auf dem Fussgängerstreifen zu einer bedingten Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu Fr. 190.-- sowie zu einer Busse von Fr. 2'000.-- verurteilt. X.________ erhob Einsprache. Die Staatsanwaltschaft hielt an ihrem Strafbefehl fest und überwies diesen als Anklage dem Bezirksgericht Rheinfelden. B.b. Die Präsidentin des Bezirksgerichts Rheinfelden sprach X.________ am 16. Mai 2014 vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung gemäss Art. 117 StGB frei. Die Verfahrenskosten wurden dem Staat auferlegt, und dem Verteidiger von X.________ wurde eine Entschädigung zu Lasten der Staatskasse zugesprochen. Die Staatsanwaltschaft Laufenburg-Rheinfelden erklärte Berufung. Sie beantragte, X.________ sei der fahrlässigen Tötung (Art. 117 StGB) schuldig zu sprechen. Im Falle ihrer Freisprechung von diesem Vorwurf sei über die eingeklagten SVG-Tatbestände zu befinden. B.c. Das Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, sprach X.________ mit Urteil vom 17. Februar 2015 der fahrlässigen Tötung (Art. 117 StGB) schuldig und verurteilte sie deswegen zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu Fr. 190.-- sowie zu einer Busse von Fr. 2'000.--, ersatzweise 11 Tage Freiheitsstrafe.