Citation: 8C_777/2021 E. 4.2.4

4.2.4. Weiter stellte das kantonale Gericht anhand der Auszüge aus dem Individuellen Konto (IK-Auszüge) unbestritten fest, das jährliche Einkommen der Beschwerdeführerin habe maximal rund Fr. 23'000.- betragen und zu keinem Zeitpunkt habe sie auch nur annähernd Vollzeit gearbeitet. Dass die Vorinstanz die bei Teilerwerbstätigen anwendbare gemischte Methode der Invaliditätsbemessung unter Berücksichtigung des seit 1. Januar 2018 geltenden Berechnungsmodells (Art. 28a Abs. 3 IVG und Art. 27 bis Abs. 2 bis 4 IVV; vgl. BGE 145 V 370 E. 4.1) falsch angewandt haben soll, ist weder gerügt noch ersichtlich. Soweit die Beschwerdeführerin das Diskriminierungsverbot nach Massgabe von Art. 8 Abs. 2 BV und Art. 14 EMRK verletzt sieht, legt sie nicht in einer dem qualifizierten Rügeprinzip genügenden Weise dar (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG; E. 1.2 hiervor), inwiefern das angefochtene Urteil zu beanstanden wäre. Insbesondere zeigt sie mit ihren Vorbringen nicht auf, dass eine mit dem Urteil des EGMR Di Trizio gegen die Schweiz vom 2. Februar 2016 (7186/09) vergleichbare Konstellation vorläge oder wie die Qualifikation als Teilerwerbstätige im Sinn von Art. 28a Abs. 3 IVG sonst geschlechterdiskriminierend sein soll. Entsprechendes ist denn auch nicht erkennbar (vgl. BGE 147 V 124 E. 3.1 ff.; 143 I 50 E. 4.1 und E. 4.4; 143 V 77 E. 3.2.2; 137 V 334 E. 6.2.3; Urteil 8C_42/2021 vom 5. März 2021 E. 4.4 f.). Weiterungen dazu erübrigen sich.