Citation: 1C_580/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Sie erwog, dass gemäss Art. 1a des Baugesetzes des Kantons Bern vom 9. Juni 1985 (BauG/BE; BSG 721.0) neben Bauten, Anlagen und Einrichtungen, die geeignet sind, die Nutzungsordnung zu beeinflussen, ausdrücklich auch wesentliche Terrainveränderungen der Baubewilligungspflicht unterliegen. Sodann wies die Vorinstanz darauf hin, dass das Dekret des Kantons Bern vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren (Baubewilligungsdekret, BewD/BE; BSG 725.1) Terrainveränderungen zur Umgebungsgestaltung bloss bis zu 100 Kubikmeter Inhalt von der Bewilligungspflicht ausnimmt (vgl. Art. 6 Abs. 1 lit. i BewD/BE). Liege ein solches Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone und sei es geeignet, die Nutzungsordnung zu beeinflussen, z.B. durch erhebliche äusserliche Veränderung des Raums, Belastung der Erschliessung oder Beeinträchtigung der Umwelt, sei es indes gemäss Art. 7 Abs. 1 BewD/BE bewilligungspflichtig. Dasselbe gelte für Bauvorhaben im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. i BewD/BE, die den Gewässerraum, den Wald, ein Naturschutz- oder Ortsbildschutzgebiet, ein Naturschutzobjekt, ein Baudenkmal oder dessen Umgebung sowie das entsprechende Schutzinteresse betreffen würden (vgl. Art. 7 Abs. 2 BewD/BE; vgl. angefochtenes Urteil, E. 2.2).