Citation: 6B_648/2024 E. 1

Der Beschwerdeführer erhob Einsprache gegen den von der Staatsanwaltschaft See/Oberland am 13. Dezember 2023 erlassenen Strafbefehl, woraufhin er zur Einvernahme vom 16. April 2024 vorgeladen wurde. Per 16. April 2024 verfügte die Staatsanwaltschaft, dass die Einsprache als zurückgezogen gelte und der Strafbefehl rechtskräftig sei, nachdem der Beschwerdeführer der Einvernahme unentschuldigt ferngeblieben war. Seine dagegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 22. Juli 2024 ab. Dies mit der Begründung, dass sich aus der Beschwerdeschrift bzw. dem ausserhalb der Beschwerdefrist eingereichten Nachtrag keine Anhaltspunkte dafür ergäben, dass der Beschwerdeführer entschuldigt nicht zur Einvernahme erschienen wäre. Weder die aufgeführten weltanschaulichen Motive, noch die Vorbringen bezüglich der (angeblich fehlenden) Legitimation der Behörden oder bezüglich des Strafbefehls seien als Gründe für ein entschuldigtes Fernbleiben zu deuten und qualifizieren. Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.