Citation: 8C_301/2020 E. 6.2

6.2. Dass das kantonale Gericht auf eine weitergehende Überprüfung der Verfügung vom 12. Juni 2019 verzichtete, ist angesichts der im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten Rügen nicht zu beanstanden. Es ist nicht erkennbar, dass andere manifeste Mängel zu korrigieren gewesen wären. Dies gilt namentlich insoweit, als letztinstanzlich geltend gemacht wird, es sei seit der letzten Rentenverweigerung am 13. Januar 2012 - unbestrittenerweise der massgebliche Vergleichszeitpunkt - entgegen der Vorinstanz eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten. In ihrem Entscheid vom 24. Januar 2013, mit dem sie diese Verfügung bestätigte, nahm die Vorinstanz eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 30 % aus psychischen Gründen an und schlussfolgerte auf einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von höchstens 30 % (anhand eines Prozent- als Untervariante des Einkommensvergleichs). Die asim-Gutachter bescheinigten am 31. Dezember 2018 eine Leistungseinbusse um 30 %. Dass das kantonale Gericht die erneute Rentenablehnung durch die IV-Stelle auch unter diesem Aspekt bestätigte und sich insbesondere auch nicht weitergehend zu den erwerblichen Auswirkungen im Einzelnen äusserte, ist nicht zu beanstanden. Daran kann nichts ändern, dass die Gutachter zusätzlich zu den psychiatrischen auch somatische Diagnosen stellten. Diese letzteren beeinträchtigten die Arbeitsfähigkeit lediglich in qualitativer Hinsicht, standen für sich gesehen der Ausübung eines Vollzeitpensums bei Verrichtung einer leidensangepassten Tätigkeit jedoch nicht entgegen. Dass die Vorinstanz eine augenfällige Verschlechterung gegenüber den bereits mit den Entscheiden vom 24. Januar 2013 (E. 4.2 bis 4.4) und vom 27. April 2010 (E. 2 und E. 2.4) festgestellten Einschränkungen aus somatischer und psychiatrischer Sicht übersehen hätte, ist nicht erkennbar.