Citation: 6F_5/2010 16.04.2010 E. 2

Es ist fraglich, ob das Fristwiederherstellungsgesuch gutgeheissen werden könnte, weil die Beschwerdeführerin es unterlässt, dem Bundesgericht eine Bestätigung ihrer Behauptung durch die Post oder wenigstens die Kopie eines ihrer Beschwerdebriefe einzureichen. Die Frage kann indessen offen bleiben. Eine Prüfung der Beschwerde (vgl. act. 2) ergibt, dass auf diese auch aus einem anderen als dem dem Urteil 6B_956/2009 zugrunde liegenden Grund nicht eingetreten werden kann. Die Beschwerde richtet sich gegen den Sachverhalt, von dem das Obergericht im Urteil vom 11. September 2009 ausgegangen ist. Die Feststellung des Sachverhalts kann vor Bundesgericht indessen nur bemängelt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willkürlich im Sinne von Art. 9 BV ist. Willkürlich ist ein Feststellung, wenn die Vorinstanz von einem Sachverhalt ausgeht, der mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Fehler beruht (BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 und 5). Die Rüge der Willkür muss präzise vorgebracht und begründet werden, ansonsten darauf nicht eingetreten wird (Art. 106 Abs. 2 BGG). Dieser Voraussetzung genügt die vorliegende Beschwerde nicht, da sie sich auf unzulässige appellatorische Kritik beschränkt. Die Beschwerdeführerin, der eine Veruntreuung von Fr. 100'000.-- vorgeworfen wird, behauptet vor Bundesgericht zum Beispiel, sie habe vom Geschädigten nie einen solchen Geldbetrag erhalten. Das Geld habe sie aus ihren eigenen Mitteln aufgebracht (act. 2 S. 2). Die beiden eingereichten Belege A und B (in act. 4) sind indessen zum Beweis der Behauptung der Beschwerdeführerin ungeeignet. Während die Einzahlungsbelege A und B die Jahre 1989 und 1990 betreffen, soll die Beschwerdeführerin die in Frage stehenden Fr. 100'000.-- vom Geschädigten im Jahre 2003 erhalten haben (angefochtenes Urteil S. 2). Einen Einzahlungsbeleg aus dem Jahre 2003, der wenigstens zeitlich zum Deliktsvorwurf passen würde, vermag die Beschwerdeführerin nicht beizubringen. Ohne dass sich das Bundesgericht mit allen ähnlichen Vorbringen der Beschwerdeführerin ausdrücklich auseinandersetzen müsste, ist auf die Beschwerde auch bei einer materiellen Prüfung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Unter diesen Umständen ist das Fristwiederherstellungsgesuch im Verfahren nach Art. 32 Abs. 2 BGG als gegenstandslos geworden abzuschreiben.