Citation: 4A_385/2021 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführerin stellt sich vor Bundesgericht neu auf den Standpunkt, die Statuten vom 6. August 2013 seien aufgrund der Erschleichung einer falschen Beurkundung nichtig. Sie reicht vor Bundesgericht verschiedene neue Beweismittel ein, welche die angebliche Nichtigkeit der Statuten 2013 belegen sollen. Sie ist der Ansicht, die Voraussetzungen zur Geltendmachung von neuen Tatsachen und Beweismitteln (unechte Noven) seien erfüllt. Weiter rügt sie diesbezüglich eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör. Sie macht geltend, die Vorinstanz hätte den Parteien vorgängig Gelegenheit geben müssen, sich zu äussern. Denn mit der Erheblichkeit von Statuteninhalten der Fassung 2013 habe vernünftigerweise nicht gerechnet werden müssen.