Citation: 1B_450/2022 E. 1

Der angefochtene Entscheid schliesst die Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer nicht ab. Es handelt sich um einen Zwischenentscheid. Der vom Beschwerdeführer ursprünglich am 14. April 2020 beantragte Wechsel der amtlichen Verteidigerin wurde schon während der Hängigkeit des vorinstanzlichen Beschwerdeverfahrens mit Verfügungen der Staatsanwaltschaft vom 5. August 2021 mit sofortiger Wirkung bewilligt. Insofern ist der Beschwerdeführer durch die ursprünglich angefochtene erstinstanzliche Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 10. Juni 2020 nicht mehr beschwert und ist auf sein Rechtsbegehren, das frühere Offizialmandat sei "zu widerrufen" und seine Wahlverteidigerin als neue amtliche Verteidigerin einzusetzen, nicht einzutreten. Streitig ist im Verfahren vor Bundesgericht nur noch die zusätzlich beantragte zeitliche Rückwirkung des Wechsels der amtlichen Verteidigung bereits ab 14. April 2020 (bis 4. August 2021). Wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt, kann offen bleiben, ob der Beschwerdeführer ausreichend substanziiert hat, inwiefern ihm ohne eine solche Rückwirkung ein nicht wieder gutzumachender Rechtsnachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG drohen würde. Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen von Art. 78 ff. BGG sind grundsätzlich erfüllt.