Citation: 2C_267/2024 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz hat in zutreffender Weise die bundesgerichtliche Rechtsprechung wiedergegeben, wonach einem auf Täuschung beruhenden Aufenthalt nicht besonders Rechnung zu tragen ist (vgl. E. 2.2.3 angefochtenes Urteil mit Verweis auf Urteile 2C_391/2019 vom 19. August 2019 E. 3.2.2; 2C_234/2017 vom 11. September 2017 E. 7.1). Im Weiteren hat sie erwogen, auch wenn der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben ursprünglich in der Schweiz geboren worden sei, sei er überwiegend im Kosovo aufgewachsen. Nach seinem nunmehr rund vierjährigen Aufenthalt in der Schweiz sei er nicht über die üblichen Erwartungen hinaus in der Schweiz integriert und seiner kosovorischen Heimat nicht derart entfremdet, dass ihm eine Rückkehr dorthin nicht mehr zumutbar sei. Vielmehr habe er im Kosovo seine prägenden Jugendjahre verbracht und ausserdem würden seine Ehefrau und seine beiden Kinder im Kosovo leben. Der Bewilligungswiderruf sei deshalb verhältnismässig (vgl. E. 2.2.3 angefochtenes Urteil).