Citation: 9C_186/2013 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz würdigte die medizinischen Akten pflichtgemäss und erwog, es könne auf das beweistaugliche Gutachten des Dr. med. L.________ vom 25. Juli 2011 (inklusive Stellungnahme vom 4. Januar 2012) abgestellt werden. Dieser hatte eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte depressive Episode (ICD-10: F33.0), diagnostiziert und seit Austritt der Beschwerdeführerin aus der Psychiatrischen Tagesklinik am 14. November 2008 in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von höchstens 30 % attestiert. Ausgehend davon, die Beschwerdeführerin wäre im Gesundheitsfall zu 80 % im Erwerb und 20 % im Haushalt tätig, ermittelte sie ab dem 15. November 2008 einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 7.57 %. Weiter setzte sich die Vorinstanz einlässlich mit dem Einwand auseinander, das Gutachten des Dr. med. L.________ sei eine unzulässige "second opinion" (E. 3.3) sowie mit der Rüge der sprachlichen Verständigungsschwierigkeiten bei der Begutachtung (E. 4.2).