Citation: 5A_207/2007 20.03.2008 E. A

Am 30. Januar 1996 verkaufte E.________, seinem Sohn B.________ die in G.________ gelegenen Grundstücke GB xxxx, GB yyyy und GB zzzz. Der Kaufpreis von 2.951 Mio. Franken wurde durch Übernahme der Grundpfandschulden von 1.13 Mio. Franken getilgt und für den Restbetrag ausseramtlich mit Schuldübernahmen von Liegenschaften in L.________ verrechnet. Die Vertragsparteien begründeten ein Vorkaufsrecht, das im Grundbuch vorgemerkt wurde. Es hat folgenden Wortlaut: LIMITIERTES VORKAUFSRECHT zu Gunsten E.________, L.________ zu Lasten GB xxxx, yyyy und zzzz Der jeweilige Eigentümer von GB xxxx, yyyy und zzzz gewährt an E.________. L.________ ein limitiertes Vorkaufsrecht zu[m] Preise von in[s]gesamt Fr. 2'951'000.- zuzüglich wertvermehrende Investitionen bei einem Verkauf an Dritte. Beim Verkauf einer einzelnen Parzelle haben sich die Parteien über den Kaufpreis selbst zu einigen. Massgebend sind die dem heutigen Vertrag zu Grunde liegenden Buchwerte. Dieses Vorkaufsrecht ist auf 25 Jahre im Grundbuch vorzumerken und gilt für diese Dauer. E.________ starb am 18. April 2003. Gesetzliche Erben sind sein Sohn B.________ und seine Tochter K.________. Auf deren Gesuch wurde die Aufnahme eines öffentlichen Inventars über den Nachlass am 13. Mai 2003 bewilligt.