Citation: 1C_325/2018 E. 8.3

8.3. Die Vorinstanz führt im angefochtenen Entscheid aus, das Wohnhaus sei für die künftige landwirtschaftliche Nutzung entbehrlich. Dies ergebe sich namentlich daraus, dass das fragliche Grundstück abparzelliert worden sei, dürfe doch nur objektiv nicht mehr betriebsnotwendiger Wohnraum aus dem Geltungsbereich des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1991 über das bäuerliche Bodenrecht (BGBB; SR 211.412.11) entlassen werden. Weiter sei nicht denkbar, dass ein Betriebsleiterwohnhaus zur Führung eines Betriebs mit einer Fläche von 5,5 ha, die überdies zu einem Drittel bewaldet sei, objektiv unentbehrlich im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sei. Es liege auf der Hand, dass das Grundstück mit dem Wohnhaus wie auch die landwirtschaftliche Parzelle Nr. 988 durch Verkauf oder Verpachtung zu einem bestehenden Landwirtschaftsbetrieb geschlagen würden. Der Beschwerdeführer erachtet letzteres Vorbringen zwar als richtig, hält es aber dennoch für möglich, dass das Wohnhaus künftig im Sinne der Rechtsprechung für die landwirtschaftliche Nutzung unentbehrlich sein könnte. Dass dies mehr als eine theoretische Möglichkeit wäre, geht aus seinen Ausführungen allerdings nicht hervor; konkrete mögliche Interessenten nennt er keine. Ebenso wenig äussert er sich dazu, wieso trotz der von ihm geltend gemachten möglichen Unentbehrlichkeit seinerzeit eine Abparzellierung verlangt und bewilligt wurde. Aus seinen Vorbringen ergibt sich nicht, dass die Beurteilung der Vorinstanz offensichtlich unrichtig wäre oder ihr ein falsches Verständnis der für die Zonenkonformität von Wohnbauten in der Landwirtschaftszone geltenden Bestimmungen zugrunde läge. Solches ist auch nicht ersichtlich. Weder dargetan noch erkennbar ist im Weiteren, dass die Vorinstanz mit der Annahme, das vom Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang offerierte Gutachten verspreche keinen zusätzlichen Erkenntnisgewinn, in Willkür verfallen wäre.