Citation: 8C_173/2010 12.04.2010 E. 3

3.1 Nach umfassender Würdigung der medizinischen Aktenlage ist die Vorinstanz, insbesondere gestützt auf das interdisziplinäre Gutachten der Academy Y.________, Spital A.________, vom 30. November 2007, davon ausgegangen, dass die Beschwerdeführerin ab dem Tag der Exploration am 17. Juli 2007 in einer beschwerdeangepassten, körperlich leichten Tätigkeit unter Berücksichtigung der psychischen Einschränkung zu 70 % arbeitsfähig ist. Die erwähnte Expertise, welche auf rheumatologischen und psychiatrischen Teilgutachten beruht, erfüllt - wie das kantonale Gericht dargelegt hat - die Anforderungen der Rechtsprechung. Insbesondere setzt sie sich auch mit den übrigen medizinischen Berichten auseinander. Die Einschätzung des noch vorhandenen Leistungsvermögens durch das kantonale Gericht zählt zur vorinstanzlichen Sachverhaltsermittlung, welche einer letztinstanzlichen Überprüfung grundsätzlich entzogen ist (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 ff.). Eine im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG offensichtlich unrichtige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts, die einer Korrektur durch das Bundesgericht zugänglich wäre, ist nicht ersichtlich. 3.2 Daran vermögen die Vorbringen der Beschwerdeführerin nichts zu ändern. Soweit sie geltend macht, es sei von einer Arbeitsfähigkeit von 65 % auszugehen, stützt sie sich auf das Psychiatrische Fachgutachten der Academy Y.________ vom 7. August 2007, in welchem festgehalten wurde, die Explorandin scheine mit ihrem 50%igen Arbeitspensum knapp kompensiert und es sei ihr durchaus auch eine höhere Arbeitsfähigkeit zuzumuten; aus psychiatrischer Sicht sei von einer Arbeitsfähigkeit von 60 - 70 % auszugehen. Zu Recht hat die Vorinstanz indessen auf die Gesamtbeurteilung der Academy Y.________ vom 30. November 2007 abgestellt, wonach im angestammten Beruf bei der zuletzt ausgeübten leicht bis mittelschwer belastenden Tätigkeit aus rein rheumatologischer Sicht eine mindestens 70%ige Arbeitsfähigkeit und aus psychiatrischer Sicht eine maximal 30%ige Einschränkung, insgesamt eine 70%ige Arbeitsfähigkeit bestehe, wohingegen in den Beschwerden ideal angepassten körperlich leichten Tätigkeiten keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vorliege. Indem das kantonale Gericht von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit für beschwerdeangepasste, körperlich leichte Tätigkeiten ausging, hat es somit keine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung getroffen. 3.3 Hinsichtlich des für die Invaliditätsbemessung massgebenden Einkommensvergleichs rügt die Beschwerdeführerin einerseits das zugrundegelegte Valideneinkommen, andrerseits die Höhe des vom Invalideneinkommen gewährten Abzuges von 10 %. Was zunächst das Valideneinkommen anbelangt, ist darauf hinzuweisen, dass die Vorinstanz dieses einerseits gestützt auf den tatsächlich erzielten Verdienst, andrerseits - wie dies die Beschwerdeführerin beantragt - aber auch anhand der Tabellenlöhne ermittelt hat, dass jedoch beides in Gegenüberstellung mit dem Invalideneinkommen zu einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad führt. Bezüglich Höhe des vom Invalideneinkommen gewährten Abzuges sodann ist festzuhalten, dass dessen Höhe eine typische Ermessensfrage beschlägt und letztinstanzlicher Korrektur somit nur dort zugänglich ist, wo das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt wurde. In der Festlegung des Abzuges von 10 % ist keine solche Fehlerhaftigkeit zu erblicken. Namentlich ist es entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin nicht gerechtfertigt, den Abzug wegen ihres Teilpensums zu erhöhen, ist doch der Vollzeitlohn bei Frauen in allen Anforderungsniveaus regelmässig tiefer als der Lohn für Teilzeitstellen (vgl. Schweizerische Lohnstrukturer hebung des Bundesamtes für Statistik 2006, S. 15 f.). 3.4 Nach Gesagtem muss es für die Zeit ab 1. Oktober 2007 bei der verfügten, vorinstanzlich bestätigten Rentenablehnung sein Bewenden haben.