Citation: 6S.349/2006 03.11.2006 E. 1

Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung von Art. 277 BStP geltend. Er wendet sich gegen tatsächliche Feststellungen im angefochtenen Urteil, die in seinen Augen derart mangelhaft seien, dass die Gesetzesanwendung nicht überprüft werden könne (Beschwerde, S. 4 f.). Nach Art. 277 BStP hebt der Kassationshof einen Entscheid auf, wenn er an derartigen Mängeln leidet, dass die Gesetzesanwendung nicht überprüft werden kann. Diese Norm umschreibt keinen selbständigen Beschwerdegrund. Vielmehr setzt die Aufhebung eines Entscheids gestützt auf Art. 277 BStP voraus, dass die Verletzung von Bundesrecht in einer Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP entsprechenden Form gerügt wurde (BGE 117 Ia 1 E. 1b; 101 IV 132 E. 3b, je mit weiterem Hinweis). Das ist vorliegend nicht der Fall. Überdies wendet sich der Beschwerdeführer in der Sache gegen verbindliche Tatsachenfeststellungen der Vorinstanz, was im Rahmen der Nichtigkeitsbeschwerde nicht zulässig ist. Auf die Beschwerde ist somit insoweit nicht einzutreten.