Citation: U 306/02 21.02.2003 E. 6

Schliesslich kann der Versicherte aus Art. 36 Abs. 2 Satz 2 UVG nichts zu seinen Gunsten ableiten. Nach dem Gesagten steht nämlich fest, dass der Unfall vom 3. September 1994 zu einer Schnittverletzung am Kinn, einem Knietrauma rechts, Beinschürfungen sowie multiplen Quetschungen und Hämatomen führte. Es ist indessen in keiner Weise erstellt, dass es zu einer relevanten Beeinträchtigung des Rückens und/oder des linken Beins bzw. Knies gekommen wäre (Erw. 5.1 hievor). Der Unfall und das nicht versicherte Ereignis betreffen mithin verschiedene Körperteile ohne Überschneidung der Krankheitsbilder, weshalb Art. 36 Abs. 2 UVG nicht anwendbar ist (BGE 126 V 117 Erw. 3a).