Citation: U 177/00 07.11.2001 E. A

A.- Der 1935 geborene R.________ arbeitete seit 1981 bei der Firma Y.________ als Polier und war in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen Unfälle versichert. Am 8. August 1996 war er bei der Einfahrt in den Gubristtunnel (Autobahn N 20) in einen Auffahrunfall verwickelt, an welchem insgesamt vier Autos beteiligt waren. Dr. med. Z.________, Chirurgie FMH, diagnostizierte ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS) bei stark eingeschränkter Beweglichkeit und verspannter Muskulatur; radiologisch stellte er degenerative Veränderungen und eine Gestreckthaltung der HWS fest, wobei keine frischen traumatischen Läsionen vorhanden seien (Arztzeugnis vom 9. September 1996). Am 21. Oktober 1996 nahm R.________ seine Arbeit zu 50 % und am 2. Dezember 1996 vollumfänglich wieder auf. Weil er weiterhin unter Kopf- und Nackenbeschwerden litt, erfolgten weitere spezialärztliche Untersuche, anlässlich welcher indessen keine neurologischen Ausfälle erkannt werden konnten (Berichte des Dr. med. T.________, Orthopädische Chirurgie FMH, vom 30. Mai 1997 und des Dr. med. F.________, Neurologie FMH, vom 5. August 1997). In einer am 29. August 1997 durchgeführten kreisärztlichen Untersuchung wurde festgestellt, dass die Unfallfolgen abgeklungen seien und der Fall folgenlos abgeschlossen werden könne. Am 2. Februar 1998 meldete sich der Versicherte erneut bei der SUVA wegen anhaltender starker Kopfschmerzen, wobei er angab, schon längere Zeit nicht mehr in ärztlicher Behandlung zu stehen. Im August 1998 suchte er deswegen Dr. med. N.________, Innere Medizin und Rheumatologie FMH, Leitender Arzt Medizin am Spital X.________, auf, welcher ein chronisches zervikocephales Schmerzsyndrom mit Auslösung nach HWS-Schleudertrauma bei fortgeschrittener Osteochondrose, mässiger Spondylarthrose und Unkovertebralarthrose im Bereich der mittleren und unteren HWS diagnostizierte; aufgrund der Beschwerden und der degenerativen Veränderungen der HWS schätzte er die Arbeitsfähigkeit als Polier auf 50 % (Bericht vom 20. August 1998). Gegenüber dem SUVA-Inspektor erklärte R.________ am 11. September 1998, dass er im Rahmen seines Einsatzes auf einer Grossbaustelle, wo er keine schwere körperliche Arbeit verrichten musste, immer voll gearbeitet habe und Schmerzen nun im Zusammenhang mit auf kleineren Baustellen vermehrt anfallender manueller Tätigkeit aufträten. Am 20. Oktober 1998 setzte er seine Arbeit deshalb vollumfänglich aus. Gestützt auf eine erneute kreisärztliche Untersuchung vom 30. Oktober 1998, in welcher das früher festgestellte Beschwerdebild bestätigt und festgestellt wurde, dass die Unfallkausalität erloschen sei, verneinte die SUVA mit Verfügung vom 6. November 1998 eine Leistungspflicht für die als Rückfall gemeldeten Nackenbeschwerden. Die vom Versicherten hiegegen erhobene Einsprache, mit welcher ein weiterer Bericht des Dr. med. N.________ vom 4. Februar 1999 zu den Akten gegeben wurde, wies die SUVA - nach Einholung eines Gutachtens des Dr. med. E.________, Ärzteteam Unfallmedizin der SUVA, vom 19. März 1999 - ab (Einspracheentscheid vom 8. April 1999).