Citation: 9C_888/2017 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz erwog nach einlässlicher Würdigung der medizinischen Berichte, auf die Aktenbeurteilung des RAD (Aktennotiz vom 15. März 2016) könne abgestellt werden. Aufgrund der vorhandenen Unterlagen habe sich der RAD-Arzt ein gesamthaft lückenloses Bild der Gesundheitssituation machen können; seine Beurteilung (seit dem 1. Juni 2015 Arbeitsfähigkeit von 75 % in einer angepassten, leichten und vorwiegend sitzenden Tätigkeit ohne Gehen auf unebenem Gelände; keine Tätigkeiten in gebückter, kniender oder kauernder Stellung, auf Leitern oder Gerüsten; keine "tief sitzende" Tätigkeit) stimme weitgehend mit der Einschätzung des Hausarztes vom 25. August 2015 (angepasste, rein sitzende Tätigkeit und Tätigkeit mit Rotation im Sitzen/Stehen seit 1. Juni 2015 ganztags zumutbar) überein. Soweit der Hausarzt mit Bericht vom 1. August 2017 von seinem im August 2015 formulierten Zumutbarkeitsprofil abweiche und eine sitzende Tätigkeit neu als unzumutbar bezeichne, überzeuge dies nicht. Er begründe seine Neubeurteilung mit möglichen depressiven Tendenzen bei einer ganztags sitzenden Tätigkeit, nachdem der Versicherte sein ganzes Arbeitsleben draussen oder in seinem Keller verbracht habe, was in den Akten keinen Rückhalt finde. Insbesondere werde eine psychiatrische Behandlung zumindest bis zum Verfügungszeitpunkt von den somatisch behandelnden Ärzten nie erwähnt. Mangels konkreter Anhaltspunkte für eine psychiatrische Störung seien weitere Beweismassnahmen nicht angezeigt.