Citation: 6B_135/2018 E. 1.4

1.4. Der Beschwerdeführer hat mehrfach, so auch in der Berufungserklärung, auf die Problematik der Verfahrenstrennung hingewiesen. Die Vorinstanz äussert sich nicht zur Frage, ob die Verfahrenstrennung vorliegend zulässig war. Stattdessen legt sie ausführlich dar, inwiefern die den Beschuldigten in den verschiedenen Verfahren vorgeworfenen Taten in einem Sachzusammenhang stehen. Dazu führt sie aus, da die Staatsanwaltschaft gegen die im vorliegenden Sachverhalt erwähnten Beteiligten (hauptsächlich T.________, U.________ und V.________) separate Verfahren geführt und je separat Anklage erhoben habe, dränge es sich für das Verständnis des Gesamtzusammenhangs auf, vorab auf diejenigen Verfahren kurz einzugehen, die in getrennten gerichtlichen Verfahren - zum Teil bereits rechtskräftig - erledigt worden seien, aber einen Sachzusammenhang mit Teilen der hier zu beurteilenden Sachverhalte aufwiesen. Der Beschwerdeführer, T.________, U.________ und V.________ hätten sich alle gegenseitig bestens gekannt und gewusst, mit welchem Geschäftsmodell sie Geld verdienten und auch miteinander Geschäfte abwickelten. So hätten sie zum Zweck des Erhalts von grossen Summen Bargeld in zweiteiligem und je unterschiedlichem Zusammenwirken Firmen benützt, in deren Inventar sich Leasingfahrzeuge befanden bzw. in deren Namen sie Leasingverträge zuerst noch abschlossen. Die geleasten Autos hätten sie trotz Kenntnis der laufenden Verträge verkauft und die Firmen in den Konkurs getrieben, indem weitere Schuldverpflichtungen eingegangen resp. Warenbezüge vorgenommen worden seien. Dabei habe das Treuhandbüro von E.________ als Drehscheibe gedient. Der Beschwerdeführer habe mit den übrigen Beschuldigten in Mittäterschaft oder Gehilfenschaft zusammengewirkt. Die Verfahren gegen die anderen Beschuldigten seien jedoch bereits abgeschlossen. So sei T.________ am 27. Oktober 2015 vom Kriminalgericht Luzern, U.________ am 29. November 2016 vom Bezirksgericht Dielsdorf im abgekürzten Verfahren und V.________ am 21. September 2017 vom Bezirksgericht Uster verurteilt worden.