Citation: 2A.434/2001 15.02.2002 E. A

Die "X.________" und deren Mehrheitsaktionärin, die "Y.________", informierten am 30. November 1999, dass Letztere ein öffentliches Angebot für Aktien der "X.________" in Betracht ziehe; am 20. Januar 2000 publizierte die "Y.________" alsdann ihre Offerte von 60 Euro pro Aktie. Im Vorfeld dieser Bekanntmachungen stieg der Preis der "X.________"-Aktie von 43.90 am 20. Oktober auf 53.50 am 29. November 1999. Deshalb hat die niederländische Aufsichtsbehörde über die Börsen und den Effektenhandel, die "Stichting Toezicht Effectenverkeer" (STE), eine Untersuchung angehoben. Sie will insbesondere abklären, ob bei den Transaktionen, welche vor dem 30. November 1999 getätigt worden sind, gegen das Verbot von Insidergeschäften verstossen worden ist. Zu diesem Zweck ist sie unter anderem an die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) gelangt; mit Schreiben vom 14. Mai 2001 hat sie um Amtshilfe bezüglich der "Bank B.________" in Zürich ersucht, welche zwischen dem 20. Oktober und dem 15. Dezember 1999 13'800 Aktien der "X.________" gekauft und 2'814 verkauft habe.