Citation: 2A.316/2000 25.07.2000 E. 1

1.- a) Der nach eigenen Angaben aus Sierra Leone stammende C.________ reiste am 24. Januar 2000 illegal ohne Ausweispapiere in die Schweiz ein und ersuchte um Asyl. Mit Verfügung vom 10. März 2000 trat das Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) auf das Asylgesuch nicht ein und wies den Gesuchsteller aus der Schweiz weg. Das Bundesamt begründete seinen Entscheid im Wesentlichen damit, C.________ habe die Behörden über seine Identität getäuscht. Auf eine gegen den Nichteintretensentscheid gerichtete Beschwerde trat die Schweizerische Asylrekurskommission am 3. Mai 2000 ihrerseits nicht ein. Ab dem 28. März 2000 galt C.________ als verschwunden. Am 14. April 2000 wurde er von einer Patrouille der Stadtpolizei Zürich nach einem Fluchtversuch angehalten. Am 18./19. April 2000 verfügte die Fremdenpolizei des Kantons Zürich ihm gegenüber die Ausschaffungshaft. Am 19. April 2000 prüfte und bestätigte die Haftrichterin des Bezirksgerichts Zürich die Ausschaffungshaft bis zum 15. Juli 2000. Am 6. Juni 2000 stellte C.________ ein Haftentlassungsgesuch mit der Begründung, der Vollzug der Wegweisung nach Sierra Leone sei auf Grund der derzeitigen kriegerischen Wirren in diesem Land objektiv unmöglich. Mit Verfügung vom 13. Juni 2000 wies der Haftrichter des Bezirksgerichts Zürich dieses Gesuch ab. b) Mit Eingabe vom 11. Juli 2000 führt C.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht mit den Anträgen, die Verfügung vom 13. Juni 2000 aufzuheben und ihn aus der Haft zu entlassen. Sodann verlangt er für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung. Die Fremdenpolizei des Kantons Zürich beantragt, die Beschwerde abzuweisen. Der Haftrichter des Bezirksgerichts Zürich hat ausdrücklich auf eine Vernehmlassung verzichtet. Das Bundesamt für Flüchtlinge und das Bundesamt für Ausländerfragen liessen sich nicht vernehmen. Der Beschwerdeführer hielt mit Eingabe vom 21. Juli 2000 an seinen Anträgen fest.