Citation: 1C_603/2021 E. A

Seit April 2018 führt die E.________ AG auf dem Grundstück mit der Katasternummer (KTN) 727 in Unteriberg einen Sägerei- und Zimmereibetrieb. Ihr gewerblicher Zweck liegt im Erstellen von Blockhäusern aus Rundholz und den damit zusammenhängenden Arbeiten, namentlich Zimmerei und Schreinerei. Zuvor war es in den auf KTN 727 bestehenden und baurechtlich bewilligten Sägerei- und Zimmerei-Räumlichkeiten zu einer Betriebseinstellung gekommen. Am 10. August 2018 beschwerte sich der Nachbar A.________ beim Gemeinderat Unteriberg über den Betrieb der E.________ AG wegen Lärm- und Staubimmissionen. Am 4. September 2018 forderte er den Gemeinderat auf, die unverzügliche Einstellung der betrieblichen Tätigkeit auf KTN 727 zu verfügen. Weiter verlangte er die Durchführung eines nachträglichen Baubewilligungsverfahrens. Da sich die Gemeinde dazu ablehnend äusserte, gelangte A.________ an den Regierungsrat des Kantons Schwyz. Mit Zwischenbescheid vom 9. Oktober 2018 wies das kantonale Sicherheitsdepartement das Gesuch um vorsorgliche Massnahmen (Nutzungsstopp) ab. Der Regierungsrat wies die Sache am 20. März 2019, in Gutheissung der Beschwerde, zur Durchführung eines nachträglichen Baubewilligungsverfahrens an den Gemeinderat zurück. Diesen Entscheid zogen die E.________ AG und die F.________ AG an das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz weiter. Dieses wies ihre Beschwerde am 21. November 2019 ab. Das Bundesgericht wies die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten der E.________ AG und der F.________ AG mit Urteil 1C_23/2020 vom 5. Januar 2021 ab, soweit es darauf eintrat.