Citation: 2C_842/2019 E. 4.2

4.2. Nach den Feststellungen der Vorinstanz zog die Beschwerdeführerin am 4. März 2015 zu ihrem Ehemann in die Schweiz; seit dem 27. Juli 2017 leben die Ehegatten wieder getrennt. Wichtige Gründe für das Getrenntleben (vgl. dazu Art. 49 AIG sowie Art. 76 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]) sind nicht dargetan. Die in der Schweiz effektiv gelebte Ehegemeinschaft hat somit keine drei Jahre gedauert. Im Lichte der Rechtsprechung (vgl. BGE 136 II 113 E. 3.3 S. 117 ff.) hat die Vorinstanz deshalb zutreffend erwogen, dass die Beschwerdeführerin jedenfalls aus Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG keinen Anspruch auf Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung ableiten könne. Vertieft zu prüfen ist jedoch der Einwand der Beschwerdeführerin, sie könne einen solchen Anspruch aus Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG ableiten.