Citation: I 553/04 20.06.2005 E. 4

Entgegen der Ansicht des Versicherten lässt sich die der Invaliditätsbemessung zugrunde gelegte Arbeitsfähigkeit nicht beanstanden. Die Gutachten der Rheumaklinik vom 24. September 1999 und 7. Februar 2003 sind umfassend, berücksichtigen die geltend gemachten Beschwerden und begründen in nachvollziehbarer Weise die Schlussfolgerungen der Experten; insbesondere wird die zumutbare Arbeitsfähigkeit bezüglich der möglichen Tätigkeiten und allfälligem Steigerungspotenzial dargelegt. Hingegen vermögen die Berichte des Dr. med. M.________ die Gutachten nicht in Frage zu stellen. Hiezu hat das Eidgenössische Versicherungsgericht bereits im Urteil vom 17. September 2002, I 714/01, festgehalten, dass dessen Berichte äusserst kurz gehalten sind und weder Untersuchungsergebnisse noch Begründungen seiner Einschätzungen enthalten. Zudem gehen nicht nur die Rheumaklinik sondern auch die Chirurgische Klinik sowie das Rehabilitationszentrum von der Zumutbarkeit einer Gewichtsreduktion aus, welche in Verbindung mit täglicher körperlicher Betätigung eine erhebliche Verbesserung des Gesundheitszustandes und damit eine Erhöhung der Arbeitsfähigkeit bringen würde. Auch ist keine weitere Begutachtung bezüglich der Supraspinatussehne bzw. des psychischen Gesundheitszustandes anzuordnen. Denn einerseits ist ein MRI der Supraspinatussehne unter den gegebenen Umständen zu aufwändig, zumal der Versicherte über keine Einschränkungen in der betroffenen Schulter klagt, und ein allfälliger Befund nach Ansicht der Experten keinen Einfluss auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit hätte. Andererseits spricht das Rehabilitationszentrum lediglich von einer depressiven Verstimmung, die überdies nur einmal erwähnt wird und weder in der Diagnose noch im weiteren Vorgehen zur Sprache kommt; auch in keinem der übrigen massgebenden ärztlichen Berichte findet sich ein Hinweis für psychische Beschwerden.