Citation: 6B_670/2019 E. 1.5.3

1.5.3. Gemäss Vorinstanz sind die Ausführungen der Beschwerdegegnerin 3 in ihrer Stellungnahme vom 12. Mai 2016 im bundesgerichtlichen Verfahren zutreffend. Der Strassenlärmkataster der Gemeinde E.________ umfasse die National- und Kantonsstrassen und damit auch die Z.________strasse, an welche die Liegenschaft des Beschwerdeführers im Norden mittelbar resp. unmittelbar grenze. Der kantonale Lärmkataster umfasse hingegen nicht die Immissionswerte der Strassenanlagen der Gemeinde, mithin auch nicht die im Plangenehmigungsverfahren relevante Y.________ strasse, die eine gemeindeeigene Anlage darstelle. Aus der Beschwerdeschrift des Beschwerdeführers an das Bundesgericht vom 3. April 2016 sei zu folgern, dass er wohl einem Irrtum unterlegen sei, indem er die Lärmwerte an der Y._________strasse aus dem Gutachten der D.________ mit den Lärmwerten des Lärmkatasters verglichen habe. Der Lärmkataster umfasse aber wie dargelegt allein die Lärmimmissionen der Kantonsstrasse (Z.________strasse) auf die Liegenschaften entlang dieser Strassenanlage, nicht aber die Immissionen der südlichen Verkehrslage und damit die Werte entlang der Südfassade der Liegenschaft des Beschwerdeführers. Der Beschwerdeführer habe somit bei der Erarbeitung seiner Beschwerde voneinander abweichende Werte verglichen, ohne die verschiedenen Messorte (Südseite/Nordseite) in seine Überlegungen miteinzubeziehen. Die vom Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeschrift aufgegriffenen Differenzen in den Lärmwerten seien von der Beschwerdegegnerin 3 in ihrer Stellungnahme an das Bundesgericht korrekt dargestellt und aufgelöst worden. Von einer "bewussten Manipulation", "bewussten Verfälschung" oder "Schönung" durch die Beschwerdegegner 2 und 3 könne somit keine Rede sein.