Citation: 1B_253/2017 E. 5.3

5.3. Im vorliegenden Fall stand für die Beschwerdegegnerin erst, als B.________ und I.________ in der Hauptverhandlung vom 30. Juni 2015 den Widerruf ihrer den Beschwerdeführer belastenden Aussagen bestätigten und ansonsten jede Aussage verweigerten, fest, dass sie den Nachweis, der Beschwerdeführer habe die beiden zur Abgabe der Widerrufserklärungen im Sinne von Art. 181 StGB genötigt, ohne die Verwendung der fraglichen Telefonüberwachungen nicht werde erbringen können. Die Beschwerdegegnerin stellte in der Folge am 24. Juli 2015 beim Zwangsmassnahmengericht den Antrag auf Genehmigung des Zufallsfunds. Dem Beschwerdeführer ist einzuräumen, dass die Beschwerdegegnerin das Genehmigungsverfahren damit nicht unverzüglich eingeleitet hat. Nach der dargelegten Rechtsprechung, die der Beschwerdeführer übergeht und auf die zurückzukommen kein Anlass besteht, führt dies entgegen seiner Ansicht jedoch nicht zur Unverwertbarkeit des Beweismittels. Die Beschwerde ist deshalb auch im vorliegenden Punkt unbegründet.