Citation: 8C_126/2017 E. 4.5

4.5. Bei den vorliegend in Frage stehenden Schuheinlagen handelt es sich um Hilfsmittel, die schon vor dem Fallabschluss zusammen mit der Heilbehandlung zugestanden worden sind. Weshalb eine entsprechende Leistungspflicht ab dem Zeitpunkt des Fallabschlusses nicht mehr bestehen sollte, ist nicht ersichtlich. Hier ist - analog zu BGE 143 V 148 E. 6.1 S. 159 - von einer Besitzstandsgarantie über den Fallabschluss hinaus auszugehen. Vor diesem Hintergrund hat die Beschwerdeführerin trotz Fallabschluss auch weiterhin für das bisher gewährte orthopädische Schuhwerk resp. für Schuheinlagen aufzukommen, solange ein entsprechender Bedarf besteht (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG und BGE 141 V 30 E. 3.2.5 S. 36 mit Hinweisen).