Citation: U 401/04 13.06.2005 E. A

Die 1949 geborene T.________ ist bei der Q.________ AG als Innendekorations-Näherin tätig und gestützt auf dieses Arbeitsverhältnis bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft, Zürich (im Folgenden Allianz; vormals Elvia Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft, Zürich; nachfolgend Elvia), obligatorisch gegen die Folgen von Betriebs- und Nichtbetriebsunfällen versichert. Am 30. Mai 2000 wurde sie als Lenkerin ihres PW Peugeot 306 in eine Auffahrkollision verwickelt, weil ein nachfolgendes Fahrzeug auf ihren vor einem Lichtsignal stillstehenden PW auffuhr. Die Versicherte konsultierte am nächsten Tag den örtlichen Notfallarzt Dr. med. K.________, der eine HWS-Distorsion mit muskulären Zerrungen/Überlastung diagnostizierte. Ab 2. Juni 2000 wurde sie von ihrem Hausarzt Dr. med. N.________ weiterbehandelt. Die Elvia anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Dr. med. N.________ attestierte der Versicherten volle Arbeitsunfähigkeit bis 18. Juni 2000 und schätzte ihre Arbeitsfähigkeit ab 19. Juni 2000 wieder auf 20 %, ab 26. Juni 2000 auf 30 %, ab 3. Juli 2000 auf 50 %, ab 14. August 2000 auf 60 % und ab 13. September 2000 auf 80 %. Ab 1. November 2000 war T.________ in ihrem angestammten Beruf wieder voll erwerbstätig, blieb aber weiterhin in ärztlicher Behandlung. Auf Empfehlung des Vertrauensarztes der Elvia, Dr. med. S.________, holte der Hausarzt bei Dr. med. P.________, Leitender Arzt im Institut für Röntgendiagnostik des Spitals X.________, einen Röntgenbefund vom 23. Oktober 2000 ein und überwies die Versicherte im Juni 2001 an den Spezialarzt für Rheumatologie Dr. med. E.________. Der Vertrauensarzt der Elvia untersuchte die Versicherte am 12. Dezember 2001 selbst und liess ihre Halswirbelsäule am 16. Januar 2002 im Institut für Radiologie der Klinik Y.________ durch die Radiologinnen Dr. med. O.________ und Dr. med. H.________ magnetresonanztomographisch abklären. Ausserdem untersuchte er T.________ zusammen mit Dr. med. L.________, Spezialarzt für Orthopädische Chirurgie, am 16. Januar 2002 erneut und holte von diesem Spezialarzt eine konsiliarische Beurteilung der Röntgen- und MRI-Befunde vom 23. Oktober 2000 und 16. Januar 2002 ein (Bericht vom 18. Januar 2002). Hierauf beauftragte die Allianz Prof. Dr. med. W.________, Neurologische Klinik und Poliklinik Spital Z.________, mit der Ausarbeitung eines Gutachtens, welches am 7. November 2002 erstattet wurde. Anschliessend stellte die Allianz mit Verfügung vom 17. Dezember 2002 die Versicherungsleistungen rückwirkend ab 2. November 2000 ein. Die dagegen von der Versicherten und ihrem obligatorischen Krankenversicherer, CSS Versicherung, Luzern, erhobenen Einsprachen wies die Allianz mit Entscheid vom 14. November 2003 ab.