Citation: 2C_881/2020 E. B

Für die Steuerperiode 2015 reichte A.________ im Kanton Zürich eine Steuererklärung für ausserhalb des Kantons wohnhafte Personen mit Liegenschaften im Kanton Zürich ein. Mit Auflage vom 30. April 2017 und Schreiben vom 22. September 2017 verlangte das Kantonale Steueramt Zürich von ihr unter anderem einen substanziierten und belegmässigen Nachweis, dass sie ihren Wohnsitz in die Gemeinde C.________ verlegt habe. Mit Einschätzungsentscheid vom 20. Februar 2018 beanspruchte das Steueramt die Steuerhoheit für die Staats- und Gemeindesteuern der Steuerperiode 2015 und hielt fest, A.________ habe die Verschiebung ihres Lebensmittelpunkts vom Kanton Zürich in den Kanton Luzern nicht substanziiert und belegmässig nachgewiesen. Zugleich legte es die Steuerfaktoren fest. Die gegen den Einschätzungsentscheid vom 20. Februar 2018 von A.________ erhobene Einsprache wies das Steueramt mit Einspracheentscheid vom 14. Dezember 2018 ab. Dagegen gelangte sie mit Rekurs an das Steuerrekursgericht des Kantons Zürich, das diesen mit Entscheid vom 3. Juni 2020 abwies. Demgegenüber hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich die von A.________ eingereichte Beschwerde mit Urteil vom 26. August 2020 gut. Es erwog im Wesentlichen, ihr sei es gelungen, die natürliche Vermutung zugunsten ihres bisherigen Hauptsteuerdomizils in der Gemeinde B.________ zu entkräften. Den Nachweis, dass sich das Hauptsteuerdomizil von A.________ in der Steuerperiode 2015 noch in der Gemeinde B.________ befunden habe, könne das Steueramt nicht erbringen.