Citation: 2C_111/2018 E. 1.2.3

1.2.3. In vertretbarer Weise macht der Beschwerdeführer geltend, dass der Auftragswert den massgeblichen Schwellenwert für Dienstleistungen gemäss Art. 83 lit. f Ziff. 1 BGG erreicht (vgl. Art. 6 Abs. 2 BöB; Art. 1 lit. b der Verordnung des WBF vom 22. November 2017 über die Anpassung der Schwellenwerte im öffentlichen Beschaffungswesen für die Jahre 2018 und 2019 [SR 172.056.12]; BGE 143 II 425 E. 1.3.1 S. 428). Als Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (Art. 83 lit. f Ziff. 2 BGG; vgl. BGE 143 II 425 E. 1.3.2 S. 428 f.; 141 II 113 E. 1.4.1 S. 118 f.; 141 II 14 E. 1.2 S. 20 f.) möchte der Beschwerdeführer in Präzisierung zu BGE 143 I 177 sodann sinngemäss beantwortet wissen, ob die Eignungskriterien im Zeitpunkt des Vergabeentscheids oder erst anlässlich der Vertragsdurchführung erfüllt sein müssen. Unter Berücksichtigung der Erwägungen des angefochtenen Urteils ist der grundsätzliche Charakter der aufgeworfenen Frage zu bejahen. Zudem ist sie für den Ausgang des Verfahrens entscheidend, wie sich aus dem Folgenden ergibt (vgl. E. 3.3 hiernach; BGE 141 II 113 E. 1.4.1 S. 118; Urteil 2C_994/2016 vom 9. März 2018 E. 1.3.8, nicht publ. in: BGE 144 II 177).