Citation: 6B_492/2016 E. 2.1.1

2.1.1. Die Beschwerdeführer 2 und 3 rügen, die Vorinstanz habe den Sachverhalt willkürlich festgestellt. Sie machen geltend, der Beschwerdegegner 2 und der Beschwerdeführer 2 hätten am 6. Oktober 2009 während des Tages zwei Mal telefoniert, wobei sie sich gegenseitig beschimpft hätten. In der Folge seien die drei Beschwerdeführer zur Wohnung des Beschwerdegegners 2 gefahren. Der Beschwerdeführer 2 habe einen Holzstock von ca. 50 cm Länge und 10 cm Durchmesser mit sich geführt. Als sie das Mehrfamilienhaus, in welchem der Beschwerdegegner 2 wohnt, betraten, habe dieser sie mit einem Baseballschläger in der einen Hand und einem Messer in der anderen erwartet. Der Beschwerdeführer 1 habe ihm den Baseballschläger weggenommen und das Messer aus der Hand geschlagen. Die Vorinstanz verfalle in Willkür, wenn sie annehme, dass der Beschwerdegegner 2 weder einen Baseballschläger noch ein Messer in den Händen gehabt habe und stattdessen feststelle, dass der Baseballschläger vom Beschwerdeführer 1 mitgebracht worden sei. Nur ein Teil des Baseballschlägers sei auf DNA-Spuren untersucht worden. Dass keine Spuren gefunden worden seien, bedeute nicht, dass der Beschwerdegegner 2 den Schläger nie in der Hand gehalten habe. Ein Baseballschläger müsse nicht unbedingt am Griff oder verkehrt herum gehalten werden. Dass hingegen keine Spuren des Beschwerdeführers 2 gefunden worden seien, spreche eher dagegen, dass dieser den Beschwerdegegner 2 damit geschlagen habe. Es sei ausserdem nicht glaubhaft, dass der Beschwerdegegner 2 sich nicht auf eine Auseinandersetzung mit den Beschwerdeführern vorbereitet habe, zumal er gewusst haben will, dass diese ihn aufsuchen würden und er davor Angst hatte. Auch die vom Beschwerdegegner 2 erlittenen Schnittverletzungen würden dafür sprechen, dass er ein Messer dabei hatte und sich damit verletzte. Gemäss den Beschwerdeführern 2 und 3 verfalle die Vorinstanz auch in Willkür, wenn sie annehme, dass die Beschwerdeführer einen gemeinsamen Tatplan hatten. Sie hätten nur die Absicht gehabt, mit dem Beschwerdegegner 2 über familiäre Probleme zu sprechen. Keiner habe die Absicht gehabt, den Beschwerdegegner 2 schwer zu verletzen. Einen Holzstock habe der Beschwerdeführer 2 nur aus Sicherheitsgründen mitgenommen. Selbst wenn man annehme, dass sie auch einen Baseballschläger mitführten, wäre dies nur zur Verteidigung erfolgt. Gestützt auf diese willkürliche Sachverhaltsfeststellung gehe die Vorinstanz fälschlicherweise von Mittäterschaft zwischen den Beschwerdeführern aus. Es sei somit unhaltbar, auch im Falle der Beschwerdeführer 2 und 3 eine versuchte schwere Körperverletzung anzunehmen.