Citation: K 87/05 18.10.2006 E. 3

Das kantonale Gericht hat eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin auch mit der Begründung abgelehnt, der Versicherte habe, selbst wenn man entsprechend Art. 18 Abs. 1 der Verordnung III auf die Unfallmeldung bei der SUVA (vom 14. September 1993) abstelle, nicht rechtzeitig (innerhalb der Frist von 5 Tagen gemäss Ziffer 3.2 des Reglementes der Artisana über die Kollektiv-Taggeldversicherung, Abt. C, Ausgabe 1.1.1992) die Krankheit gemeldet und ein Arztzeugnis eingereicht. Leistungsansprüche aus der Kollektivversicherung seien deshalb verwirkt. Diesbezüglich ist aber zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer infolge der unterbliebenen Aufklärung keine Kenntnis von der weiterhin bestehenden Versicherung hatte. Die Meldefrist konnte deshalb nicht bereits durch das allenfalls anspruchsbegründende Ereignis ausgelöst werden. Im Übrigen führt eine verspätete Krankmeldung laut Ziffer 3.5 des Reglementes zu einem Aufschub des Anspruchs und nicht zu dessen Verwirkung. Die Bestimmungen des Kollektivvertrages mit der X.________ AG können nicht zur Anwendung gelangen, da sich eine allfällige Leistungspflicht aus der durch Übertritt entstandenen Einzelversicherung ergäbe.