Citation: 2P.296/2004 13.12.2004 E. 4

Es ist sodann auch nicht zu beanstanden, dass das Verwaltungsgericht - wie bereits das kantonale Steueramt - beim Entscheid über die Frage, wo sich der Lebensmittelpunkt des Beschwerdeführers und das Steuerdomizil im fraglichen Zeitraum befunden haben, auf die Ermittlungen der Kantonspolizei und den Bericht des Polizeibeamten Y.________ abgestellt hat. Das Verwaltungsgericht (Entscheid S. 6) hat dargelegt, dass und aufgrund welcher Rechtsgrundlagen die Steuerbehörden befugt sind, im Steuerverfahren auf die Untersuchungsergebnisse der Polizeiorgane abzustellen. Insbesondere geht das Steuergesetz des Kantons Zürich (StG) weiter als das Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG), indem es die Behörden nicht nur berechtigt, von sich aus Auskunft zu geben, wenn sie vermuten, dass eine Veranlagung unvollständig sein könnte (vgl. Art. 39 Abs. 3 StHG), sondern diese verpflichtet, von sich aus Mitteilung zu machen, wenn die Wahrscheinlichkeit einer unvollständigen Veranlagung besteht (§ 121 Abs. 1 StG). Es handelt sich um eine Vorschrift, welche die Amtshilfe zwischen den Behörden regelt, die aber dem Beschwerdeführer kein subjektives Recht einräumt. Wenn daher der Beschwerdeführer der Meinung ist, die polizeilichen Feststellungen seien falsch oder unvollständig oder die Polizei hätte weitere Feststellungen den Steuerbehörden mitteilen müssen, wie er geltend macht, so hätte er das im kantonalen Verfahren vorbringen und entsprechende Beweisanträge oder Editionsbegehren stellen können. Die pauschalen Vorwürfe in der staatsrechtlichen Beschwerde, wonach das Verwaltungsgericht seinen Entscheid auf unzureichende tatsächliche Grundlagen abgestützt habe, sind indessen nicht geeignet, den Entscheid als willkürlich oder sonst wie verfassungswidrig erscheinen zu lassen. Inwiefern das Verwaltungsgericht gegen das Verbot von Willkür oder den Grundsatz des Handelns nach Treu und Glauben (Art. 9 BV), gegen die allgemeinen Verfahrensgarantien gemäss Art. 29 BV oder die weiteren Grundsätze staatlichen Handelns gemäss Art. 5 BV verstossen haben könnte, ist nach dem Gesagten nicht ersichtlich.