Citation: 9C_759/2010 31.01.2011 E. 4

Die Rüge, der leidensbedingte Abzug sei mit 10 % zu tief angesetzt und auf 25 % zu erhöhen, ist unbegründet. Wie die Vorinstanz festgehalten hat, sind Gründe, die einen höheren als den gewährten allgemeinen Abzug von 10 % rechtfertigen würden, nicht ersichtlich und nicht vorgebracht worden. Da die Bestimmung des Abzugs Ermessensfrage ist und die Höhe nur im Hinblick auf Ermessensüberschreitung oder -missbrauch gerügt werden kann, liegt keine rechtsfehlerhafte Ermessensbetätigung vor, wenn dem im massgebenden Moment (2005) rund 50-Jährigen, seit bald 30 Jahren in der Schweiz wohnhaften und seit 25 Jahren niedergelassenen Beschwerdeführer mit langjähriger Berufserfahrung kein höherer Abzug als 10 % gewährt wird.