Citation: 7B_783/2024 E. 3.5

3.5. Weitere Umstände, welche die Haftverlängerung als unverhältnismässig erscheinen lassen, sind weder erkennbar noch nachvollziehbar dargetan. Dem Beschwerdeführer kann jedenfalls nicht gefolgt werden, wenn er vorbringt, er sei auch wegen sachlicher Unverhältnismässigkeit aus der Haft zu entlassen, da sich die Haft als unzumutbar und ungeeignet erweise. Sein Einwand, wonach seine Privatinteressen die öffentlichen Interessen überwiegen und insbesondere seinen Interessen als Familienvater Nachachtung zu verschaffen sei, lässt die Haft nicht ohne weiteres als unverhältnismässig erscheinen. Dem Beschwerdeführer wird sowohl mit Art. 2 Al-Qaïda-Gesetz als auch Art. 260ter StGB ein Verbrechen vorgeworfen, mithin liegen gewichtige öffentliche Interessen vor, welche für eine Inhaftierung des Beschwerdeführers sprechen. Sodann bringt er selbst vor, dass ihn seine Familie im Gefängnis besuchen kann, womit seinen Privatinteressen, soweit es die konkreten Umstände erlauben, ebenfalls Rechnung getragen wird. Mildere Ersatzmassnahmen anstelle von Haft, mit denen der dargelegten Fluchtgefahr ausreichend begegnet werden könnte, sind nicht ersichtlich und werden auch nicht geltend gemacht. Die Vorinstanz durfte die Verlängerung der Untersuchungshaft des Beschwerdeführers bis zum 6. September 2024 ohne Verletzung des Bundesrechts bestätigten.