Citation: 1C_428/2020 E. 2.2

2.2. In diesem Zusammenhang bestehen keine objektiven Anhaltspunkte für eine Verletzung des rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführerin: Nach den Feststellungen der Vorinstanz ersuchte die Staatsanwaltschaft die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin mit E-Mail vom 10. September 2019 um baldige Mitteilung, ob sie am 10. oder 11. Oktober 2019 "für eine allfällige Triage-Verhandlung der sichergestellten Unterlagen verfügbar wäre". Die Rechtsvertreterin teilte der Staatsanwaltschaft gleichentags mit, dass sie "vom 7. bis 13. Oktober 2019 ferienhalber abwesend" sein werde. In einer weiteren E-Mail vom 11. September 2019 bat die Staatsanwaltschaft die Rechtsvertreterin um "Mitteilung von 3-5 Halbtagen im Oktober", anlässlich derer ihr eine allfällige Triage-Sitzung (nach der Rückkehr der Anwältin aus den Ferien) möglich wäre; insbesondere bat die Staatsanwaltschaft um die Angabe von möglichen Terminen "in der Woche vom 14. Oktober" 2019. Wie das Bundesstrafgericht erwägt, "wurde von der Beschwerdeführerin nicht behauptet und geht auch aus den vorliegenden Akten nicht hervor", dass sie entsprechende Terminvorschläge gemacht bzw. rechtzeitig auf einer Teilnahme bestanden hätte. An der vom 14. bis 16. Oktober 2019 (im Beisein von schwedischen Untersuchungsbeamten) durchgeführten Sichtung nahmen dann weder die Beschwerdeführerin noch ihre Rechtsvertreterin teil.