Citation: 6B_1294/2022 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz hält fest, die Beschwerdeführerin habe die einzelnen Werte der gestohlenen Schmuckstücke sowie den Gesamtdeliktsbetrag stets anerkannt. Während für die goldene Halskette von B.________ eine Quittung vorliege, basierten die übrigen Wertangaben auf Schätzungen. Aufgrund der Beschaffenheit der Schmuckstücke, insbesondere des Materials (Gold, teilweise 18 Karat, oder Diamanten), und ihrer Grösse erscheine der Gesamtdeliktsbetrag von Fr. 7'745.-- keineswegs überhöht. Die Verteidigung habe nicht konkret dargelegt, aufgrund welcher Umstände daran zu zweifeln wäre. Jedenfalls sei nicht davon auszugehen, dass bei einem ideellen Wert stets ein höherer finanzieller Wert angegeben werde. Weiter erwägt die Vorinstanz, es sei zu berücksichtigen, dass einzelne Schmuckstücke nicht mehr hätten sichergestellt werden können, weil die Beschwerdeführerin diese verkauft (goldenes Armband mit Goldvreneli-Anhänger von C.________) oder weggeworfen habe (mit Diamanten besetzter Ring von D.________). Der Sachwert des Rings von E.________ sei unbekannt, weshalb dieser im Gesamtdeliktsbetrag unberücksichtigt geblieben sei. Die Vorinstanz stellt fest, die Beschwerdeführerin habe Schmuckstücke im Gesamtwert von Fr. 7'745.-- gestohlen. Die Vorinstanz führt weiter aus, das damalige persönliche Einkommen der Beschwerdeführerin habe monatlich Fr. 2'700.-- betragen, wobei sie anfänglich noch von einem Nettoeinkommen von lediglich Fr. 1'500.-- gesprochen habe. Das Familieneinkommen habe Fr. 4'300.-- betragen.