Citation: 9C_437/2022 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz bestätigte die Schätzung der Lohnsumme für das Jahr 2015 durch die Verwaltung auf den Betrag von Fr. 3'233'808.-. Dass diese Summe eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr darstellt, erachtete sie als durchaus realistisch aufgrund der Vielzahl der im Jahr 2015 verzeichneten neuen Stellenantritte. Da aber die Ausgleichskasse in ihren Schadenersatzverfügungen noch von einer Lohnsumme von Fr. 2'865'000.- ausgegangen sei, könne der Schadenersatzbetrag aufgrund des Eintritts der Verjährung höchstens ausgehend von dieser Summe berechnet werden. Somit könne offen bleiben, ob aufgrund des Ausscheidens der Beschwerdeführer im Verlauf des Monats Oktober 2015 aus der Gesellschaft die Beiträge für das Jahr 2015 aus der Haftung fallen, komme doch die massgebliche Lohnsumme selbst bei der Vornahme eines solchen Abzugs noch über den Betrag von Fr. 2'865'000.- zu liegen. Was die Beschwerdeführer gegen diese vorinstanzlichen Erwägungen vorbringen, lassen diese nicht als bundesrechtswidrig erscheinen. Insbesondere legen sie nicht dar, welche der von Vorinstanz und Verwaltung im Rahmen der grundsätzlich zulässigen Schätzung der Lohnsumme (vgl. E. 4.1 hievor) getroffenen Annahmen unplausibel sein sollten. Somit ist nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz gegen Bundesrecht verstossen hätte, als sie den Schadenersatzbetrag auf Fr. 337'742.45 festsetzte.