Citation: 9C_486/2007 10.01.2008 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat in pflichtgemässer Würdigung der gesamten Aktenlage - insbesondere gestützt auf den Bericht des Zentrums Y.________ vom 26. April 2005 - mit einlässlicher und nachvollziehbarer Begründung erkannt, dass der Versicherte, der an den Folgen eines im Jahre 1979 erlittenen Schädel-Hirntraumas leidet, seit 1. November 2004 für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Kellner 50 % sowie seit 1. Mai 2005 bis auf Weiteres 80 % arbeitsunfähig ist und dass die einjährige Wartezeit des Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG am 1. November 2004 zu laufen begann und am 1. November 2005 endete. An dieser Betrachtungsweise vermögen die Vorbringen der beschwerdeführenden Pensionskasse nichts zu ändern. Eine willkürliche Beweiswürdigung durch die Vorinstanz liegt nicht vor. Eine Beweiswürdigung ist nicht bereits willkürlich, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst, wenn der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Fehler beruht (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56). So verhält es sich hier indessen nicht. Ebenso wenig kann von einer Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes gesprochen werden. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin ist nicht entscheidend, ob die Arbeitsunfähigkeit des Versicherten auf den im Jahre 1979 erlittenen Unfall zurückzuführen ist. Die Arztberichte sprechen sich zur Arbeitsfähigkeit im angelernten Beruf als Restaurationsangestellter aus, den der Versicherte seit 1988 ausgeübt hat, was im vorliegenden Zusammenhang entscheidend ist. Der anbegehrten Beweisweiterungen bedarf es daher nicht. Ebenso wenig lässt sich der vom kantonalen Gericht bestätigte Beginn der Wartezeit am 1. November 2004 beanstanden. 2.2 Für die Ermittlung des Invaliditätsgrades stellte das kantonale Gericht mit der IV-Stelle auf den vom Versicherten als Mitarbeiter im Service im Jahr 2004 erzielten Jahresverdienst von Fr. 44'400.- ab und ermittelte entsprechend der ärztlich festgestellten aktuellen Arbeitsunfähigkeit von 80 % ein Invalideneinkommen von jährlich Fr. 8'880.-, womit ein Invaliditätsgrad von 80 % resultierte. Diese Ermittlung des Invaliditätsgrades hat es entgegen den Einwendungen in der Beschwerde ohne Verletzung von Bundesrecht vorgenommen. Die Frage der "Frühinvalidität" stellt sich nicht. Der Versicherte war seit 1988 im angelernten Beruf als Restaurationsangestellter erwerbstätig und bis Herbst 2004 arbeitsfähig.