Citation: 2C_224/2023 E. 6.1

6.1. Ausgangspunkt und Massstab für die migrationsrechtliche Interessenabwägung ist die Schwere des Verschuldens, die sich in der Dauer der verfahrensauslösenden Freiheitsstrafe niederschlägt (BGE 134 II 10 E. 4.2; 129 II 215 E. 3.1; Urteil 2C_148/2022 vom 17. November 2022 E. 4.2.1). Der Beschwerdeführer ist zu 40 Monaten unbedingter Freiheitsstrafe verurteilt worden, nachdem er 1.76 Kilogramm reines Kokain von Amsterdam in die Schweiz transportiert hat. Damit hat er die öffentliche Gesundheit in hohem Mass gefährdet. Das migrationsrechtliche Verschulden ist erheblich. Es besteht ein erhebliches öffentliches Interesse daran, den Aufenthalt des Beschwerdeführers in der Schweiz zu beenden. Dies wird von ihm letztlich nicht in Abrede gestellt.