Citation: 8C_686/2023 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht stützte sich zur Beurteilung des umstrittenen natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall vom 6. Oktober 2021 und den Knie- und Handgelenksbeschwerden des Beschwerdeführers auf die Beurteilung des Versicherungsmediziners der Suva, Dr. med. C.________, Facharzt für Chirurgie, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 19. Mai 2022 und dessen (von der Suva mit vorinstanzlicher Beschwerdeantwort eingereichte) Stellungnahme vom 30. November 2022. Dr. med. C.________ führte die in der MRI-Bildgebung des Knies vom 11. Januar 2022 dargestellte Innenmeniskusläsion mit Baker-Zyste mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf eine Degeneration zurück, wobei er am 19. Mai 2022 zur Begründung u.a. darauf hinwies, dass Betroffene bei einem akuten Meniskusriss in der Regel sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nähmen, was der Beschwerdeführer, der sich erst am 7. Januar 2022 in ärztliche Behandlung begeben habe, nicht getan habe. Weiter vermerkte er u.a., die MRI-Untersuchung des linken Knies vom 11. Januar 2022 habe keine stattgehabte massive Gewalteinwirkung dokumentiert. Hinsichtlich der Beschwerden am rechten Handgelenk kam Dr. med. C.________ aufgrund der Ergebnisse der MRI-Untersuchungen vom 11. Januar 2022 und vom 4. März 2022, der von der behandelnden Ärztin Dr. med. D.________ am 17. Februar 2022 erhobenen Klinik sowie ihres Operationsberichts vom 8. April 2022 ebenfalls zu dem Ergebnis, dass überwiegend wahrscheinlich kein Zusammenhang zum Ereignis vom 6. Oktober 2021 bestehe. Abschliessend fügte der Versicherungsmediziner hinzu, dass eine mögliche Kniedistorsion/-kontusion und eine mögliche Handgelenksdistorsion/-kontusion nach allgemein traumatologischer Erfahrung nach sechs bis acht Wochen abgeheilt seien. Am 30. November 2022 nahm er erneut Stellung, wobei er einleitend anhand der medizinischen Fachliteratur allgemeine Überlegungen zu Meniskusläsionen, Baker-Zysten, dem triangulären fibrokartilaginären Komplex (TFCC) und dem Processus styloidus sowie der Tenosynovitis der ECU-Sehne anstellte. Im Weiteren legte er in Auseinandersetzung mit den medizinischen Akten eingehend dar, weshalb beim Unfall vom 6. Oktober 2021 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine objektivierbaren strukturellen Läsionen eingetreten seien. Dabei bezog er sich insbesondere auf die Bildgebung, die von den behandelnden Ärzten erhobenen Befunde und die festgestellte Klinik, die detaillierte Unfallschilderung des Beschwerdeführers vom 2. August 2022 sowie dessen Vorbringen im Rahmen der vorinstanzlichen Beschwerdeschrift.