Citation: 4A_395/2013 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, sowohl das Arbeitsgericht als auch das Obergericht hätten es abgelehnt, eine für die Beurteilung des Falles unverzichtbare Zeugenbefragung - die Befragung seiner Mutter, als ehemalige Verwaltungsrätin der Beschwerdegegnerin und als Nutzniesserin an allen Aktien alleinige Stimmberechtigte in der Generalversammlung - durchzuführen. In diesem Zusammenhang bzw. im Zusammenhang mit der vorinstanzlichen Beweiswürdigung würden sich zwei Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung stellen: Soweit ersichtlich, habe sich das Bundesgericht noch nie eingehend zur Frage geäussert, "ob die Einlegung eines Dokument (s), welches die Willensäusserung einer Person enthält, es rechtfertigt, auf die beantragte Zeugenaussage derselben Person zu verzichten, wenn geltend gemacht wird, die Willenserklärung sei unrichtig bzw. manipuliert". So sei es ebenfalls von grundsätzlicher Bedeutung, "ob im Zusammenhang mit Mobbingvorwürfen das Gericht taugliche Beweismittel überhaupt abweisen darf". Das Gericht habe bei Mobbingvorwürfen eine umfassende Abklärungspflicht und dürfe sich demnach nicht leichtfertig eine Meinung bilden. Dies insbesondere deshalb, weil ein Mobbingopfer auf alle verfügbaren Beweise und Indizien angewiesen sei, um seine Abwehr- oder Forderungsansprüche durchzusetzen.