Citation: 5A_224/2014 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz schützte die erstinstanzliche Verfügung, mit welcher die Prozesskosten dem Beschwerdeführer auferlegt worden waren. Sie wies darauf hin, dass grundsätzlich der Erfolg der Parteien im Verfahren massgebend sei. Die unterliegende Partei werde daher kostenpflichtig. Wer eine Klage zurückziehe, gelte als unterliegend (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Für die vorsorgliche Beweisführung sehe das Gesetz keine eigenen Regeln hinsichtlich der Verteilung der Prozesskosten vor, obwohl solche angebracht wären. Da in einem derartigen Verfahren keine materiellrechtlichen Ansprüche beurteilt werden, könne nicht von einer obsiegenden und unterliegenden Partei gesprochen werden. Gemäss Lehre und Rechtsprechung habe daher der Gesuchsteller - unter Vorbehalt einer andern Verteilung im folgenden Hauptprozess - die Prozesskosten der vorsorglichen Beweisführung zu tragen. Nur wenn der Gesuchsgegner durch sein Verhalten zur Ausdehnung des Verfahrens beitrage, indem er seinerseits Tatsachen einbringe oder Beweisanträge stelle, habe er für die dadurch entstandenen Prozesskosten aufzukommen.