Citation: 2A.73/2004 02.09.2005 E. A

A. X.________ war Eigentümer des Grundstücks Y.________ Gbbl. Nr. 176, seine Ehefrau, B. X.________, war Eigentümerin des Grundstücks Y.________ Gbbl. Nr. 478. Beide Grundstücke enthalten je ein Wohnhaus, dasjenige der Ehefrau zusätzlich eine Garage. Das Ehepaar bewohnte eine Wohnung im Parterre des Wohnhauses Nr. _1 (Gbbl. Nr. 176). Die übrigen Wohnungen waren vermietet. Mit öffentlicher Urkunde vom 30. Juni 1995 übertrugen A. und B. X.________ die Grundstücke auf ihre beiden Kinder C.________ (Gbbl. Nr. 478) und D.________ (Gbbl. Nr. 176). Die Abtretung erfolgte auf Anrechnung künftiger Erbschaft. D.________ räumte seinen Eltern an der von ihnen bewohnten Wohnung im Parterre des Hauses Nr. _1 (Gbbl. Nr. 176) das lebenslängliche, unentgeltliche Wohnrecht ein; C.________ überliess ihren Eltern das unentgeltliche und nicht abtretbare Recht zur Benützung einer Autogarage und Mitbenützung von Keller und Waschküche im Wohnhaus Nr. _2 (Gbbl. Nr. 478). Das Wohnrecht und die Mitbenützungsrechte wurden als Personaldienstbarkeiten im Grundbuch eingetragen. Die bestehenden Mietverträge wurden von den Erwerbern übernommen. Weiter wurde in Ziff. II/7 der öffentlichen Urkunde eine Ertragsnutzniessung an den übrigen Teilen der Liegenschaft wie folgt vereinbart (Absätze 1 und 4):