Citation: 9C_635/2022 E. B

A m 20. November 2017 veranlagte die Steuerverwaltung des Kantons Bern B.A.________ seI. (verstorben am 15. Januar 2018) und C.A.________ für das Jahr 2016 abweichend von deren Selbstdeklaration auf ein steuerbares Einkommen von Fr. 45'972.- bei den Kantons- und Gemeindesteuern sowie Fr. 50'645.- bei der direkten Bundessteuer. Die Abweichung beruhte im Wesentlichen darauf, dass sie die geltend gemachten Kosten für den Aufenthalt der Eheleute im Alterswohnheim nur teilweise zum Abzug zuliess. Das Verfahren gelangte ein erstes und dann ein zweites Mal bis vor die Steuerrekurskommission des Kantons Bern. An diese wandten sich C.A.________ sowie A.A.________, Tochter von B.A.________ seI. und Willensvollstreckerin in dessen Nachlass. Mit Entscheid vom 17. September 2019 hiess die Steuerrekurskommission deren Rekurs teilweise gut und wies die Sache zur Neufestsetzung des steuerbaren Einkommens im Sinne der Erwägungen an die Steuerverwaltung zurück. Gegen den Entscheid der Steuerrekurskommission erhoben C.A.________ und A.A.________ betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern 2016 Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern. Diese wurde mit einzelrichterlichem Urteil vom 8. Februar 2022 abgewiesen.