Citation: 2D_8/2020 E. 3.4.2

3.4.2. Mit diesem Vorbringen stösst die Beschwerdeführerin ebenfalls ins Leere. Für ihren Schluss, dass die Vorwarnzeit sehr kurz ist und häufig weniger als eine halbe Stunde beträgt, hat sich die Vorinstanz in erster Linie auf die allgemeine Lebenserfahrung gestützt, dass sich Starkniederschläge und die daraus resultierenden Gefährdungen an konkreten Orten nur relativ kurzfristig vorhersagen lassen. Den zeitlichen Ablauf des Ereignisses vom 28. Juli 2014 zog die Vorinstanz nur heran, um diesen Befund zu bestätigen. Es kommt hinzu, dass nicht dargelegt ist, dass die Beschwerdeführerin im kantonalen Verfahren substantiiert vorgebracht hätte, dass die angeblich zwischenzeitlich seitens der Stadt getroffenen Massnahmen (Einführung der Beobachtung des Pegelstandes bei den Bächen [Alarmierung], Massnahmen zur Verhinderung von Verklausungen und Massnahmen bei der Ufergestaltung der Bäche [Überschwemmungsschutz]) just in Bezug auf das vorliegend streitbetroffene Grundstück zu einer relevanten Verlängerung der Vorwarnzeit geführt haben. Bei dieser Sachlage fehlte es im vorinstanzlichen Verfahren an substantiierten Anhaltspunkten für die Annahme, dass die tatsächliche Vorwarnzeit erheblich zugunsten der Beschwerdeführerin von der nach allgemeiner Lebenserfahrung anzunehmenden Vorwarnzeit abwich. Dementsprechend war die Vorinstanz auch nicht gehalten, weitere Sachverhaltserhebungen bezüglich der Vorwarnzeit vorzunehmen. Im Übrigen würde es - wie im Folgenden ersichtlich wird - selbst dann kein Bundesrecht verletzen, wenn die Vorwarnzeit tatsächlich deutlich länger als von der Vorinstanz angenommen wäre (vgl. hinten E.5.2.2).