Citation: 5A_919/2017 E. 1.3

1.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Hiervon erfasst sind unechte Noven, also neue Tatsachen, die im bisherigen Verfahren bereits hätten vorgebracht werden können, aber nicht vorgebracht wurden. Echte Noven, also Tatsachen, die erst nach dem angefochtenen Entscheid entstanden sind, sind im Verfahren vor dem Bundesgericht demgegenüber grundsätzlich unbeachtlich (BGE 139 III 120 E. 3.1.2; 133 IV 342 E. 2.1). Die Beschwerdeführerin reicht einen ärztlichen Verlaufsbericht ein, der vom 9. November 2017 datiert und folglich nach dem angefochtenen Entscheid entstanden ist. Nach der zutreffenden Einschätzung der Beschwerdeführerin handelt es sich somit um ein echtes Novum, das - entgegen ihrem Antrag - vorliegend nicht zu beachten ist. Dasselbe gilt für die Vorbringen in der Beschwerde, die sich auf den erwähnten Verlaufsbericht stützen. Ausgangspunkt für die Rügen der Beschwerdeführerin ist daher der vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt.