Citation: 2C_933/2018 E. 3

Vorab ist festzuhalten, dass die Vorinstanz den relevanten Sachverhalt verbindlich festgestellt hat (vgl. E. 2.3 hiervor). Dieser wird vom Beschwerdeführer im Grundsatz nicht bestritten (vgl. E. 3.1 des angefochtenen Urteils und Ziff. 7 ff. der Beschwerdeschrift). So handelt es sich bei den beiden Verzeigerinnen um die Töchter des am 7. September 2013 verstorbenen C.C.________. Dieser hat neben seinen Töchtern auch seine zweite Ehefrau, C.D.________, hinterlassen. Bereits zu Lebzeiten des Erblassers war der Beschwerdeführer für ihn anwaltlich und beratend tätig. C.C.________ setzte als Willensvollstrecker B.________ ein. Der Beschwerdeführer hat den Willensvollstrecker als dessen Hilfsperson in Nachlassangelegenheiten von C.C.________ beraten. Gemäss den Verzeigerinnen laufe die gesamte Kommunikation zwischen ihnen und dem Willensvollstrecker über den Beschwerdeführer. Zudem ist der Beschwerdeführer als Rechtsanwalt in zwei Prozessen vor zwei Bezirksgerichten tätig, welche der Willensvollstrecker in Prozessstandschaft auf Kosten der Erbinnen für die ungeteilte Erbschaft führt. Schliesslich ist er operativ tätiger Stiftungsrat der C.C.________-Stiftung mit Kollektivunterschrift zu zweien mit der Stiftungsratspräsidentin C.D.________. Am 20. März 2014 erhob eine der Verzeigerinnen bei der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat Strafanzeige gegen B.________ betreffend unter anderem Veruntreuung und ungetreue Geschäftsbesorgung. Der Beschwerdeführer tritt in diesem Verfahren als Verteidiger von B.________ auf.