Citation: 8C_288/2007 12.03.2008 E. A

Der 1949 geborene M.________ war seit 1981 als Kranführer in der Firma X.________ tätig und im Rahmen dieser Anstellung bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 10. Mai 2004 glitt er beim Erstellen eines Betoniergerüstes aus und fiel auf eine Adria. Dr. med. T.________ diagnostizierte Rippenfrakturen im linken Hemithorax und eine Lungenkontusion. Ab 10. September bis 19. September 2004 attestierte er eine Arbeitsunfähigkeit von 50% und ab 20. September 2004 unfallbedingt eine volle Arbeitsfähigkeit. Vom 25. September bis 10. Oktober 2004 bestätigte er eine krankheitsbedingte vollständige Arbeitsunfähigkeit. Am 17. November 2004 erklärte Dr. med. T.________ die Thoraxbehandlung als abgeschlossen. Laut Dr. med. S.________, bei welchem der Versicherte seit 19. Oktober 2004 in Behandlung stand, trat im September 2004 ein erster Schub einer nachweislichen Pankreatitis auf, welche stationär behandelt werden musste. Dieser Arzt attestierte laut Bericht vom 14. Februar 2005 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit ab 19. Oktober 2004. Zudem überwies er den Versicherten zur neurologischen Beurteilung an Frau Dr. med. V.________, welche klinisch-neurologisch einen unauffälligen Befund erstellte. Die Diagnose lautete auf Augenbrennen, Nacken- und Stirnkopfschmerzen, Schlafstörungen und vordergründig erhebliches (reaktiv auf die Kündigung nach 24 Jahren Tätigkeit an demselben Arbeitsplatz) depressives Zustandsbild. Durch die am 20. Oktober 2004 erhaltene Kündigung fühle sich der Versicherte zutiefst verletzt (Bericht vom 8. Juni 2005). Mit Verfügung vom 7. Dezember 2005 verneinte die SUVA ihre Leistungspflicht, da das nunmehr beschriebene Beschwerdebild nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als Folge des am 10. Mai 2004 erlittenen Unfalls betrachtet werden könne. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 24. März 2006 fest.