Citation: 6B_1424/2020 E. 1.5.3

1.5.3. Die Vorinstanz teilt das Tatgeschehen in sieben Phasen auf, welche die Zeit vom ersten Zusammentreffen zwischen C.________ und E.________ (Phase 1) bis zur Beruhigung der Situation nach dem angeklagten Hammerschlag durch den Beschwerdeführer (Phase 7) mit einer kurzen Ruhepause in Phase 4 betreffen (vgl. angefochtenes Urteil S. 22). Sie anerkennt, dass der dem Beschwerdeführer und E.________ körperlich deutlich überlegene C.________ (vgl. angefochtenes Urteil S. 29 und 30) E.________ in der ersten Phase im Schwitzkasten hielt und diesen (würgend) mit seinen Händen um den Hals von E.________ auf den Boden drückte (angefochtenes Urteil S. 27, 28 und 29). In den Phasen 2 und 3 kam es gemäss dem angefochtenen Entscheid zu einem Aufeinandertreffen zwischen C.________ und dem Beschwerdeführer, welcher E.________ zu Hilfe kommen wollte. Die Vorinstanz stellt in diesem Zusammenhang u.a. fest, C.________ habe seine Jacke und seine Mütze ausgezogen, quasi um bereit für eine Schlägerei zu sein, einen Besen vom Stiel abgebrochen und den zerbrochenen Besenstiel wie einen Baseballschläger benutzt (angefochtenes Urteil S. 24 und 29). Danach seien C.________ und der von diesem herbeigerufene Geschädigte auf den davonrennenden Beschwerdeführer losgegangen (angefochtenes Urteil S. 28 f.). C.________ habe den Beschwerdeführer zu Boden gestossen, ihn mit dem Besenstiel gegen die linke Gesichtshälfte geschlagen und ihm einen Fusstritt versetzt (angefochtenes Urteil S. 23-25, 30). Nach der kurzen Ruhepause sei C.________ in der Phase 5 dem weglaufenden E.________ nachgerannt, habe ihn überholt und sei danach unvermittelt gegen diesen vorgegangen. Auch der Geschädigte habe gegen E.________ eingegriffen. Dessen 14-jähriger Sohn, H.E.________, habe versucht, seinem Vater zu Hilfe zu kommen und den Geschädigten zurückzuziehen, worauf C.________ H.E.________, welcher in keiner Art und Weise gegen ihn tätlich geworden sei und ihn auch gar nicht habe sehen können, von hinten gepackt und ihn wie einen Gegenstand in hohem Bogen in Richtung Gebüsch und gegen den Töffparkplatz geworfen habe (angefochtenes Urteil S. 22, 29 f. und 31; Videoaufnahme I.________ Minute 00:01:15-00:01:26). Danach habe C.________ in der Phase 6 sofort dem Geschädigten geholfen, welcher auf E.________ losgegangen sei und auf ihn eingeschlagen habe, indem er (C.________) E.________ von hinten in den Schwitzkasten genommen habe, dies obwohl ein anderer Mann versucht habe, ihn daran zu hindern und wegzuziehen (angefochtenes Urteil S. 30; Videoaufnahme I.________ Minute 00:01:27-00:01:35). In dieser Phase bzw. während dieses Angriffs auf E.________ ging der Beschwerdeführer, der sich zuvor zurückgezogen hatte, gemäss der Vorinstanz von rechts her kommend gezielt, offensichtlich eingreifen wollend und den Hammer schlagbereit in der rechten Hand haltend auf den Geschädigten zu und versetzte ihm mit dem Hammer von hinten einen Schlag gegen den Hinterkopf (angefochtenes Urteil E. 4 S. 35; Videoaufnahme I.________ Minute 00:01:32-00:01:37). Erstellt ist zudem, dass E.________, dessen Handy in die Brüche ging, im Verlaufe der Auseinandersetzung mit dem Handy seines Lehrlings die Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich aufbot (angefochtenes Urteil S. 28) und dass der Beschwerdeführer wegen des Schlags von C.________ mit dem Besenstiel während längerer Zeit an linksbetonten Kopfschmerzen litt (angefochtenes Urteil S. 25).