Citation: 6B_1079/2023 E. 4.4

4.4. Zutreffend ist, dass dem Beschwerdeführer mit der vorinstanzlichen Vollzugsregelung verunmöglicht wird, ein Gesuch um Vollzug der Freiheitsstrafe in Halbgefangenschaft zu stellen, was bei einem unbedingt vollziehbaren Teil der Freiheitsstrafe von lediglich zwölf Monaten der Fall gewesen wäre (vgl. Art. 77b StGB; BGE 150 IV 277 E. 2.2.5 mit Hinweisen). Hinzu kommt, dass die Vorstrafe des Beschwerdeführers vom 6. Juli 2011 wegen fahrlässiger grober Verkehrsregelverletzung inzwischen aus dem Strafregister gelöscht wurde (angefochtenes Urteil E. 5.2 S. 145). Die vorinstanzlichen Erwägungen lassen dennoch keine Verletzung von Bundesrecht erkennen. Die Vorinstanz berücksichtigt im Rahmen von Art. 43 Abs. 1 StGB auf der einen Seite zu Recht die für die Legalprognose relevanten Elemente. Dazu gehören die von der Verteidigung bereits vor Vorinstanz vorgebrachte Stabilität mit gefestigtem Sozialleben, die Integration ins Erwerbsleben und die sich daraus ergebende Möglichkeit, für die Familie zu sorgen. Auf der anderen Seite berücksichtigt sie die konsequente Uneinsichtigkeit des Beschwerdeführers sowie sein strafbares Verhalten, das insbesondere aufgrund der Planung und Zielgerichtetheit seiner sich über einen langen Zeitraum erstreckenden multiplen Delinquenz von einer hohen kriminellen Energie zeugt (angefochtenes Urteil E. 7.2 S. 150). Dass die Vorinstanz vor diesem Hintergrund zum Schluss gelangt, dem Verschulden des Beschwerdeführers werde mit einem tieferen unbedingten Strafanteil nicht angemessen Rechnung getragen und er würde diesfalls nicht genügend beeindruckt, ist nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer beschränkt sich denn auch darauf, die vorinstanzliche Einschätzung zu bestreiten, ohne jedoch eine Rechtsverletzung aufzuzeigen. Der Beschwerdeführer ist gegenwärtig im Küchen-Team eines Restaurants tätig. Zum Nachweis seiner beruflichen Qualifikationen reichte er vor der Vorinstanz ein Zwischenzeugnis seines Arbeitgebers zu den Akten (kant. Akten, Urk. 165). Ebenfalls nicht schlechterdings unhaltbar ist daher die vorinstanzliche Einschätzung der Berufsaussichten des Beschwerdeführers nach der Entlassung aus dem Strafvollzug. Aus dem angefochtenen Entscheid ergibt sich weiter, dass das Beschleunigungsgebot lediglich im Berufungsverfahren verletzt wurde und dessen lange Dauer nicht nur von den Behörden, sondern teilweise auch vom Beschwerdeführer, der ein unbegründetes Ausstandsbegehren und zahlreiche Fristerstreckungsgesuche stellte, zu vertreten ist (vgl. angefochtenes Urteil E. 5.4.3 S. 147 f.). Der Beschwerdeführer setzt sich auch damit nicht näher auseinander und zeigt entsprechend nicht auf, weshalb ihm die Vorinstanz aufgrund der Schwere der Verletzung des Beschleunigungsgebots zwingend die Möglichkeit zur Stellung eines Gesuchs um Vollzug der Freiheitsstrafe in Halbgefangenschaft hätte einräumen müssen. Insgesamt ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz den vollziehbaren Teil der Freiheitsstrafe auf 15 Monate festlegte.