Citation: 5A_612/2020 E. 1

Das Betreibungsamt Seeland, Dienststelle Seeland, vollzog bei A.________ am 14. Mai 2020 die Pfändung und stellte fest, dass aufgrund des von der Schuldnerin auf lediglich Fr. 1'400.-- bis Fr. 1'700.-- bezifferte Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit als Familientherapeutin keine Verdienstpfändung möglich ist. Hingegen pfändetees den PW Kia Magentis mit der Begründung, angesichts der fehlenden Wirtschaftlichkeit der Erwerbstätigkeit könne dieser nicht als Kompetenzgut beansprucht werden. Nachdem die Gläubigerin das Verwertungsbegehren gestellt hatte, gelangte die Schuldnerin am 2. Juli 2020 an die Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen des Kantons Bern mit dem Anliegen, das Auto stelle Kompetenzgut dar. Mit Entscheid vom 17. Juli 2020 trat die Aufsichtsbehörde auf die Beschwerde zufolge abgelaufener Beschwerdefrist nicht ein. Mit kurzer materieller Begründung hielt es sodann fest, das Vorbringen, mehr zu verdienen als gegenüber dem Betreibungsbeamten angegeben, stelle eine reine Parteibehauptung dar und es sei nicht ersichtlich, weshalb sich das Einkommen innert kürzester Zeit verdoppelt haben sollte. Gegen den obergerichtlichen Entscheid hat A.________ am 29. Juli 2020 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht.