Citation: 4A_497/2024 E. 3.5

3.5. Damit fragt sich, ob die Eintragung mit Blick auf die für das Gesuch nach Art. 7 ÜBest OR vorausgesetzte Zustimmung der Gesellschaft ohne Weiteres vorzunehmen ist. Aus der Zustimmung kann indessen nicht ohne Weiteres geschlossen werden, die Gesellschaft hätte die Eintragung auch davon unabhängig vorgenommen, zumal der Eintrag den Nachweis der Aktionärsstellung voraussetzt und in der Lehre umstritten ist, ob der Gesuchsteller für die Zustimmung der Aktiengesellschaft dieser gegenüber seine Aktionärsstellung bloss glaubhaft zu machen (DETTWILER, a.a.O., N. 1 zu Art. 7 ÜBest Transparenz OR) oder nachzuweisen (VISCHER/GALLI, a.a.O., S. 1298) hat. Damit könnte sich höchstens die Frage stellen, ob der Beschwerdeführer, weil tatsächlich eine Umwandlung erfolgte, eine Eintragung durch das Gericht nach Art. 7 ÜBest OR verlangen kann, obwohl er darauf nicht angewiesen ist. Die Frage kann offenbleiben, da dies nicht dazu führen würde, dass in Bezug auf die Eintragung weniger strenge Anforderungen zu stellen wären: Für eine gerichtliche Eintragung muss der Aktionär seine Aktionärseigenschaft dem Gericht hinreichend nachweisen. Dies hat er nicht getan (vgl. E. 4 hiernach).