Citation: 8C_633/2022 E. 4.2

4.2. Was den zeitlichen Verlauf der eingereichten Dokumente betreffe, bringt der Beschwerdeführer vor, er habe erst nach den Vorwürfen der Beschwerdegegnerin nachzuweisen versucht, dass er das angegebene Gehalt tatsächlich als Barlohn erhalten habe. Die versäumten Handlungen seines Arbeitgebers seien nicht ihm anzulasten. Die Barlohnquittungen habe er bei der Anmeldung zum Leistungsbezug der Beschwerdegegnerin eingereicht, deren Authentizität habe sie dannzumal nicht in Frage gestellt und keine weiteren Abklärungen getroffen oder allfällige Rückforderungen geltend gemacht. Die erst im Jahr 2019 getätigten Untersuchungen seien in Verletzung von Bundesrecht verspätet erfolgt und der Rückerstattungsanspruch verwirkt.