Citation: 5A_587/2014 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz hat den Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung nicht materiell geprüft, sondern ist auf die Beschwerde gegen die Verweigerung (sinngemäss) nicht eingetreten. Damit ist vor Bundesgericht nicht zu überprüfen, ob die Vorinstanz den Anspruch nach Art. 29 Abs. 3 BV zu Unrecht verweigert hat respektive die Beschwerdeführerin bedürftig gewesen wäre. Das Bundesgericht hätte - bei gegebener Rüge - zu überprüfen, ob die Vorinstanz zu Recht von der Rechtskraft des Entscheides vom 16. Dezember 2013 ausgegangen und damit nicht auf die Beschwerde eingetreten ist. Dies aber ist eine prozessuale Frage, welche sich nicht aus Art. 29 Abs. 3 BV, sondern aus der Schweizerischen Zivilprozessordnung ergibt. Die Überprüfung der Anwendung von Bundesrecht und damit der ZPO kann vorliegend nur im Rahmen der eingeschränkten Kognition erfolgen. Die Beschwerdeführerin müsste darlegen, inwiefern die Schweizerische Zivilprozessordnung in Verletzung verfassungsmässiger Rechte - willkürlich - angewendet worden sei. Dies tut sie aber nicht. Damit ist auf diese Rüge nicht einzutreten.