Citation: 1C_124/2020 E. 3.2.1

3.2.1. Die Beschwerdeführer rügen im diesem Zusammenhang eine Verletzung des Novenverbots nach Art. 51 des Gesetzes des Kantons Graubünden über die Verwaltungsrechtspflege vom 31. August 2006 (VRG/GR; BR 370.100), was einer Verletzung von Art. 29 Abs. 1 BV gleichkomme. Beim Argument, es bestehe ein öffentliches Interesse am Erhalt des Ober Gässli in der heutigen Form aufgrund seiner Klassifizierung im Bundesinventar für historische Verkehrswege (IVS) handle es sich um eine wesentliche Änderung des Fundaments des zu prüfenden Anspruchs, mithin um ein unzulässiges unechtes Novum, das die Vorinstanz nicht hätte beachten dürfen.