Citation: 1P.713/2000 13.02.2001 E. A

A.- Mit Verfügung vom 22. September 1998 stellte die Bezirksanwaltschaft Uster die Strafuntersuchung gegen N.________ "betreffend Betäubungsmittelgesetz" ein und auferlegte ihm die Kosten. In der Begründung wird zur Prozessgeschichte ausgeführt: "1. Am 16. Oktober 1997 wurde N.________ zusammen mit in- und ausländischen Drogenhändlern verhaftet, weil er seine Wohnung an der X.-Strasse in Dübendorf an den albanischen Drogendelinquenten S.________ und später an dessen Nachfolger T.________ untervermietet hatte, während er bei seiner Freundin K.________ wohnte, deren Sohn ebenfalls unter dem Verdacht schweren Betäubungsmittelhandels inhaftiert wurde. In der Wohnung wurden Bargeld, Drogenhändlerutensilien, einschlägige Geschäftsunterlagen und Kommunikationsmittel beschlagnahmt. Das Verfahren gegen die andern Angeschuldigten wird separat geführt. Die Verzeigung N.________s wegen Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer wird separat erledigt (Strafbefehl).. " Mit Strafbefehl vom gleichen Tag verurteilte die Bezirksanwaltschaft Uster N.________ wegen Widerhandlung gegen das ANAG zu einem Monat Gefängnis bedingt, abzüglich der erstandenen Untersuchungshaft von 7 Tagen. Der Strafbefehl blieb unangefochten.