Citation: 8C_12/2022 E. 4.2.1

4.2.1. Das kantonale Gericht hat festgestellt, dass der Beschwerdeführer vor dem Unfall vom 26. Januar 2011 (Jahr 2010) bei B.________, Holzbau, ein Einkommen von Fr. 67'896.- erzielt habe. Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung von 2011 bis 2017 (Rentenbeginn am 1. Januar 2018) resultiere ein Lohn von Fr. 70'614.-. Der Beschwerdeführer mache geltend, die Angaben des ehemaligen Arbeitgebers für das Jahr 2017 seien der Lohntabelle des GAV Holzbau entnommen und widerspiegelten exakt die normale Einkommensentwicklung im angestammten Tätigkeitsfeld, weshalb darauf abzustellen sei (Fr. 79'950.-). Dieser Auffassung könne nicht beigepflichtet werden. Art. 24 Abs. 2 UVV wolle einzig allfällige Nachteile als Folge der Verzögerung der Rentenfestsetzung ausgleichen (mit Hinweis auf BGE 127 V 165 E. 3b). Die Versicherten sollen nicht so gestellt werden, wie wenn sich der Unfall unmittelbar vor diesem Zeitpunkt ereignet habe. Daher sei praxisgemäss bei mehr als fünf Jahren nach dem Unfall beginnenden Renten bei der Bemessung des versicherten Verdienstes auf die allgemeine Nominallohnentwicklung im angestammten Beruf und nicht auf den möglichen Verdienst beim ehemaligen Arbeitgeber abzustellen (unter anderem mit Hinweis auf BGE 147 V 213 E. 3.4). Damit sei auch nicht eine allfällige Lohnentwicklung gemäss GAV Holzbau zu berücksichtigen.