Citation: 2C_699/2020 E. 1.2

1.2. Soweit der Beschwerdeführer sich sinngemäss gegen die Wegweisung wendet und geltend macht, die Vorinstanz sei anzuweisen, beim Staatssekretariat für Migration aufgrund der Härtefallklausel die vorläufige Aufnahme zu beantragen, ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig (vgl. Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG). Der Antrag kann auch nicht als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegengenommen werden. Zwar macht der Beschwerdeführer geltend, eine Wegweisung nach Marokko sei aufgrund seines Gesundheitszustandes unzulässig. Eine Grundrechtsverletzung wird damit aber nicht in einer den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG genügenden Weise dargetan. Abgesehen davon, dass nicht ausdrücklich eine Verletzung von Art. 3 EMRK gerügt wird, lässt sich mit den Ausführungen in der Beschwerdeschrift zu den gesundheitlichen Problemen (Herzinfarkt vor zwei Jahren, Angstzustände und behauptete Suizidalität) eine solche vorliegend nicht substantiieren. Diesen Aspekten wird hingegen im Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung zu Art. 8 EMRK Rechnung getragen werden können.