Citation: 2C_219/2019 E. 4.4

4.4. Im vorliegenden Verfahren bringt der Beschwerdeführer vor, die streitigen Einfuhren seien aufgrund des Fehlens von "Veranlagungsverfügungen MWST" teilweise unbelegt. Dies steht im Widerspruch zu seinem vorinstanzlichen Tatsachenvortrag: Dort blieb unbestritten, dass in sämtlichen 86 streitbetroffenen Falldossiers das Verlagerungsverfahren durch die Galerie B.________ zur Anwendung gelangt war. In der Sache beruft sich der Beschwerdeführer damit im vorliegenden Verfahren auf ein unzulässiges unechtes Novum, zumal nicht ersichtlich ist, inwiefern erst der angefochtene Entscheid ihn zu seiner neuen Tatsachendarstellung veranlasst hätte (Art. 99 Abs. 1 BGG). Nur unter dem bereits durch die Vorinstanz geprüften Gesichtspunkt des rechtlichen Gehörs - und nicht unter demjenigen einer unrichtigen Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz - zu erörtern ist vorliegend deshalb auch die (sinngemäss vorgetragene) Rüge des Beschwerdeführers, in verschiedenen Falldossiers fehlten die "Veranlagungsverfügungen MWST". Die Vorinstanz hat diesbezüglich - in Einklang mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. zuletzt Urteil 2C_779/2019 vom 29. Januar 2020 E. 3.2) - erwogen, unter dem Gesichtspunkt der gehörsrechtlichen Aktenführungspflicht seien die Zollbehörden nicht verpflichtet gewesen, Dokumente in die Akten aufzunehmen, die nicht zur Sache gehörten und nicht entscheidwesentlich sein konnten; angesichts des Umstands, dass "bei sämtlichen [...] streitbetroffenen Fällen unbestrittenermassen jeweils eine Galerie als Importeurin und die Einfuhren im Verlagerungsverfahren deklariert wurden, [sei] nicht ersichtlich, inwiefern die Angaben in den einzelnen nicht vorhandenen Veranlagungsverfügungen MWST [...] die in Frage stehende Nachforderung als unbegründet erscheinen lassen könnten". Diese Würdigung ist unter dem Gesichtspunkt des rechtlichen Gehörs nicht zu beanstanden.