Citation: 4A_251/2023 E. 8.7

8.7. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe überhöhte Voraussetzungen an die Führung des Aktienbuchs gestellt und damit Art. 686 Abs. 1 OR verletzt. Ihre undifferenzierte Aussage, das Aktienbuch werde praxisgemäss jährlich sowie bei Übertragungen ausgedruckt und mit Verweis auf Ort und Datum mit der Unterschrift des Verwaltungsrats versehen, verletze Art. 686 Abs. 1 OR. Diese Bestimmung lasse dem Verwaltungsrat freie Hand bei der Führung des Aktienbuchs. Die Rüge geht fehl. Die Vorinstanz hat sich in der Erwägung 2.1.8 ("Würdigung - Eintrag im Aktienbuch per 31. Dezember 2009") ausführlich mit dem vom Beschwerdeführer als angebliches Aktienbuch der Beschwerdegegnerin ins Verfahren eingebrachten Dokument auseinandergesetzt. Dabei hat sie als ein Indiz unter vielen auch erwogen, es entspreche der Praxis, dass ein Aktienbuch (selbst wenn es elektronisch geführt werde) einmal jährlich und bei Transaktionen ausgedruckt und unter Verweis auf Ort und Datum vom Verwaltungsrat unterzeichnet werde. Entgegen dem, was der Beschwerdeführer insinuiert, hat die Vorinstanz nicht festgehalten, Art. 686 Abs. 1 OR verlange ein solches Vorgehen. Vielmehr erwog die Vorinstanz nur aber immerhin, ein solches Vorgehen entspreche der Praxis. Es ist jedenfalls nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz im Rahmen der Beweiswürdigung als ein Indiz unter vielen auch eine solche Praxis berücksichtigt. Der Beschwerdeführer vermag nicht darzutun, dass die Vorinstanz von einer offensichtlich unrichtigen Praxis ausgegangen wäre. Erst recht nicht tut er dar, dass die Vorinstanz bei der Würdigung des angeblichen Aktienbuchs insgesamt in Willkür verfallen wäre.