Citation: I 49/01 03.05.2001 E. 4

4.- a) Bei der Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was der Versicherte im massgebenden Zeitpunkt mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunder tatsächlich verdienen würde (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 Erw. 3b mit Hinweis). Die Einkommensermittlung hat so konkret wie möglich zu erfolgen. Die vorgenommene Berechnung stützt sich daher richtigerweise auf die Angaben der Arbeitgeberin (vom 8. Dezember 1992 und 23. Juni 1998) zum hypothetischen Lohn 1998, ausgehend vom letzten Lohn, den der Versicherte vor Eintritt der Gesundheitsschädigung 1992 erzielte (ZAK 1980 S. 593 mit Hinweisen). Bei einem hypothetischen Erwerbseinkommen ohne Invalidität (Valideneinkommen) von monatlich Fr. 4058.- (22 x 8,5 x 21,7) beläuft sich unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung im Baugewerbe für das Jahr 1999 von -0,5 % (Die Volkswirtschaft, 2001, Heft 1, Tabelle B 10.2, S. 28) das Valideneinkommmen auf Fr. 4038.- monatlich bzw. rund Fr. 52'490.- jährlich. b) Für die Bestimmung des trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne beigezogen werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Versicherte - wie hier - nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine neue Erwerbstätigkeit mehr aufgenommen hat (BGE 124 V 322 Erw. 3b/aa mit Hinweisen). Bei dem vom kantonalen Gericht angerechneten Tabellenlohn von monatlich Fr. 4294.- gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik 1996 (LSE) ist zu beachten, dass er auf einer einheitlichen Arbeitszeit von 40 Wochenstunden beruht und auf die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 41,9 Stunden umzurechnen ist. Daraus resultiert ein Monatslohn von Fr. 4498.-. Unter Einbezug der bis 1999 eingetretenen allgemeinen Nominallohnentwicklung (1997 + 0,5 %, 1998 + 0,7 %, 1999 + 0,3 %) ergibt sich ein Invalideneinkommen von Fr. 4566.-. Wird zudem ein höchstzulässiger leidensbedingter Abzug von 25 % berücksichtigt (BGE 126 V 75), beläuft sich - bei einer monatlichen Erwerbseinbusse von Fr. 1141.- - das Invalideneinkommen auf Fr. 3425.- monatlich bzw. Fr. 41'100.- jährlich. Damit ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 22 %, welcher deutlich unter der für den Rentenanspruch geltenden Grenze von 40 % liegt (Art. 28 Abs. 1 IVG). Selbst wenn gemäss Vorbringen des Beschwerdeführers im vorinstanzlichen Verfahren dem Stundenlohn von Fr. 22.- noch 8,3 % Ferienentschädigung dazugerechnet wird, resultiert ein Valideneinkommen von rund Fr. 56'882.-, was lediglich einen Invaliditätsgrad von 28 % ergibt.