Citation: 5P.159/2005 15.07.2005 E. A

X.________ ist wegen Geisteskrankheit gemäss Art. 369 ZGB entmündigt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5C.262/2002 vom 6. März 2003). Sie bezieht eine IV-Rente und ist Eigentümerin einer Liegenschaft in A.________ sowie einer Eigentumswohnung in B.________. Um die Liquidität zu verbessern bzw. aufgelaufene Schulden zu bezahlen, ersuchte der Vormund von X.________ die Sozialbehörde A.________ (Vormundschaftsbehörde) um grundsätzliche Zustimmung zu seiner Absicht, die Wohnung in B.________ freihändig unter Einhaltung der versteigerungsähnlichen Bedingungen zu veräussern. Weiter schlug er vor, ein durch einen Schuldbrief als Faustpfand gesichertes Darlehen von max. Fr. 50'000.-- aufzunehmen, um damit die Unkosten des Liegenschaftsverkaufs und die fälligen Schulden zu begleichen. Mit Beschluss vom 31. März 2004 genehmigte die Sozialbehörde A.________ den beabsichtigten Verkauf der Eigentumswohnung sowie die Aufnahme des Faustpfandkredites. Dagegen gelangte X.________ an den Bezirksrat Meilen, welcher die Beschwerde am 15. Dezember 2004 abwies. Einen gegen diesen Beschluss geführten Rekurs wies das Obergericht des Kantons Zürich am 23. März 2005 ebenfalls ab.