Citation: 8C_1/2016 E. 4.5.2

4.5.2. Das kantonale Gericht hat erwogen, die IV-Stelle sei nicht an die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch die Unfallversicherung gebunden, weshalb nicht unbesehen auf die Höhe der Taggeldleistungen durch den Unfallversicherer abgestellt werden könne. Das Gutachten des medizinischen Instituts C.________ enthalte keine zuverlässigen Aussagen zu Beginn und Verlauf der Arbeits (un) fähigkeit in der Vergangenheit. Auch die übrigen Unterlagen zeigten diesbezüglich kein klares Bild, da eine 20 Prozent übersteigende Arbeitsunfähigkeit von anderen mit dem Versicherten befassten Fachpersonen jeweils kritisch hinterfragt worden sei. Eine 20 Prozent übersteigende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sei weder für den Zeitpunkt des Gutachtens noch für den Zeitraum davor ausgewiesen. Da von weiteren Abklärungen keine neuen Erkenntnisse über die Arbeitsfähigkeit in den Jahren 2005 bis 2010 zu erwarten seien, sah die Vorinstanz von Beweisweiterungen ab. Der angefochtene Entscheid genügt damit den Anforderungen an die Urteilsbegründung (Art. 29 Abs. 2 BV). Inwiefern ihm die vorinstanzliche Begründung eine sachgerechte Anfechtung verunmöglicht hätte (BGE 138 I 232 E. 5.1 S. 237; 136 I 229 E. 5.2 S. 236), zeigt der Beschwerdeführer nicht auf und ist auch nicht ersichtlich.