Citation: 8C_492/2020 E. 7.2.2

7.2.2. Die Vorinstanz stellte mit Entscheid vom 12. Dezember 2017 fest, die Behörde X.________ habe am 19. Februar 2017 (ein Sonntag) Kenntnis von der Untersuchungshaft der Beschwerdeführerin bekommen. Am 22. Februar 2017 habe sich die Behörde X.________ von ihren Mitarbeitenden über die Vorfälle und Verhaltensweisen der Beschwerdeführerin informieren lassen. Zudem habe auch die vorgängige Information der Geschäftsleitung des Kantonsgerichts Zeit gebraucht. Die am 24. Februar 2017 versandte fristlose Kündigung sei somit rechtzeitig erfolgt. Diesbezüglich ist ergänzend festzuhalten, dass das Y.________ die Aufsicht über die Behörde X.________ ausübt (vgl. §........). Die Behörde X.________ hatte vor der fristlosen Kündigung der Beschwerdeführerin vom 24. Februar 2017 auch diese Aufsichtsbehörde informiert. Insgesamt ist nicht ersichtlich und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht substanziiert dargelegt, inwiefern der vorinstanzliche Schluss auf Rechtzeitigkeit der Kündigung willkürlich sein soll. Dies gilt auch unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin die fristlose Kündigung vom 24. Februar 2017 erst am 27. Februar 2017 erhalten hat, womit sie erst dann rechtswirksam wurde (BGE 113 II 259 E. 2a S. 261; Urteil 4A_559/2012 vom 18. März 2013 E. 5.1.2).