Citation: 2C_739/2021 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer beanstandet einzig die Nichtanrechnung seines sechsmonatigen Aufenthalts in Pakistan im Zeitraum vom 10. März bis 20. September 2020 an die Dauer der ehelichen Gemeinschaft. Er bringt vor, beim Abflug aus der Schweiz am 10. März 2020 sei keine beinahe sechsmonatige Reise nach Pakistan, sondern ein zweiwöchiger Aufenthalt geplant gewesen. Weil aber Mitte März 2020 sämtliche Flüge wegen der Corona-Pandemie kurzfristig ausgefallen seien, habe er die Rückreise nicht wie geplant antreten können. Angesichts der Tatsache, dass er keinen Einfluss auf seine Situation gehabt habe, müsse die ganze Zeit, während welcher er auslandabwesend gewesen sei, d.h. 184 Tage, zur Dauer der ehelichen Gemeinschaft hinzugerechnet werden. Alternativ sei der früheste Zeitpunkt, in welchem der Beginn des Getrenntlebens hätte vorliegen können, nicht auf den 10. März 2020, sondern auf den 17. April 2020 anzusetzen, weil zuvor die Weiterführung der Ehe noch beabsichtigt worden sei. Dies ergebe eine anrechenbare Ehegemeinschaft von drei Jahren und acht Tagen.