Citation: 2C_1022/2021 E. 7.2.2

7.2.2. Die Vorinstanz begründet mit Hinweis auf § 6 Abs. 2 des Schulgesetzes des Kantons Aargau vom 17. März 1981 (SchulG/AG; SAR 401.100) und § 52 Abs. 1 SchulG/AG in verfassungskonformer Weise, dass für die Frage der Kostenübernahme nicht die Schulpflege, sondern der Gemeinderat zuständig sei. Aus dem Zuweisungsentscheid der Schulpflege vom 28. Mai 2018 ergibt sich überdies, dass die Schulpflege die Privatschule D.________ als "nicht geeignet taxiert" und die Zuweisung an die Privatschule D.________ nur vorgenommen hat, um ein Schulwechsel kurz vor Ende des Schuljahres 2017/2018 zu verhindern (vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG). Für das Schuljahr 2018/2019 hat die Schulpflege denn auch eine Zuweisung an die Tagessonderschule des Kinderheims E.________ vorgenommen (vgl. Bst. A.b hiervor). Der Auffassung des Beschwerdeführers, wonach die Schulpflege mit ihrer Zuweisung an die (ausserkantonale) Privatschule D.________ für die Monate Mai und Juni 2018 die Kostenübernahmepflicht der Beschwerdegegnerin präjudizieren würde, ist nicht zu folgen. Diese Zuweisung wurde nach dem Gesagten nur wegen des eigenmächtigen Vorgehens der Eltern anfangs des Schuljahres 2017/2018 notwendig und erfolgte zugunsten des Beschwerdeführers, um einen Schulwechsel vor Ende des Schuljahres zu verhindern. Die vom Beschwerdeführer geäusserte Kritik an der vorinstanzlichen Abweichung von der innerkantonalen Praxis bei den öffentlichen Schulen vermag weder einen Verstoss gegen das Willkürverbot noch eine Verletzung des Anspruchs auf ausreichenden und unentgeltlichen Grundschulunterricht aufzuzeigen.