Citation: 2C_805/2019 E. 5

Nach Auffassung des Beschwerdeführers ist der Streitgegenstand der Rechtsverweigerungsbeschwerde die Frage der Ausforschung seines Privatlebens gewesen. Diese Frage hätte im Aufsichtsverfahren geklärt werden müssen. Im angefochtenen Urteil erkläre die Vorinstanz, sie habe den Ausgang des Aufsichtsverfahrens abgewartet. Daraus folgt seiner Ansicht nach, dass sie den Aufwand des vorliegenden Verfahrens (VD.2015.239) im Rahmen des aufsichtsrechtlichen Hauptverfahrens (VD.2016.228) berücksichtigt habe. Die verspätete Geltendmachung verstosse gegen Treu und Glauben nach Art. 9 BV und gegen den Grundsatz eines fairen Verfahrens nach Art. 6 EMRK, da dem Beschwerdeführer damit ein weiteres Verfahren aufgezwungen werde, um die Gebührenerhebung anzufechten. Deshalb sei von Willkür, der Verletzung des Grundsatzes der res iudicata und einer ungerechtfertigten doppelten Gebührenbelastung auszugehen. Er macht weiter geltend, das Verfahren sei als gegenstandslos abzuschreiben, da die Anträge von der Aufsichtskommission erfüllt worden seien. Folglich hätte das Gericht, anstatt zu ergründen, welche Partei im Verfahren unterlegen wäre, anerkennen müssen, dass die Gegenstandslosigkeit von der Aufsichtskommission verursacht worden sei und diese als unterliegend betrachten müssen. Der Willkürvorwurf beziehe sich somit auch auf die Auslegung des Begriffs des Unterliegens.