Citation: 7B_821/2023 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz beantworte zu Unrecht die Frage nicht, ob ein Härtefall nach Art. 66a Abs. 2 StGB vorliege. Sodann sei die vorinstanzliche Interessenabwägung unzutreffend. Er lebe seit über 30 Jahren in der Schweiz, wo er den Grossteil seiner Schul- und Berufsausbildung absolviert habe. Er spreche nur ein paar wenige Wörter Mazedonisch und habe in seinem Heimatland Nordmazedonien keine familiären Kontakte. Eine berufliche und soziale Wiedereingliederung wäre schwierig. Zudem lebten seine Ehefrau und die beiden 12- und 15-jährigen Kinder in der Schweiz. Sie sprächen die Landessprache seines Herkunftslandes nicht. Schliesslich habe er bloss in untergeordneter Weise am Betäubungsmittelhandel teilgenommen. Seine Rolle sei austauschbar gewesen. Das Verfahren habe die spezialpräventive Wirkung erreicht. Insgesamt würden seine privaten Interessen am Verbleib in der Schweiz das öffentliche Interesse an einer Landesverweisung überwiegen.