Citation: 1C_251/2021 E. 6.4

6.4. Weiter bestreiten die Beschwerdeführenden, dass von einer erheblich intensiveren Nutzung des Geländes gesprochen werden könne. Der Stall mache keine neuen Zufahrtswege erforderlich; auch die Weidezäune würden nicht fix, sondern flexibel ausgestaltet. Zudem bestünden in der Umgebung weitere, z.T. sogar grössere Gebäudegruppen. Diese Ausführungen sind nicht geeignet, den vom Verwaltungsgericht festgestellten Sachverhalt als offensichtlich unrichtig erscheinen zu lassen. Gemäss Baugesuch soll die gesamte Fläche zwischen alter Scheune und neuem Stall befestigt werden; hinzu kommt ein betonierter Laufhof. Die Nutzung der neuen Baute als Mutterkuhstall hat zudem zur Folge, dass ganzjährig Rinder anwesend sein werden, die betreut werden müssen. Damit verbunden sind eine intensivere Weidenutzung, Weidezäune (ob fix oder nicht), zusätzliche Fahrten und Transporte sowie verschiedene Immissionen.