Citation: 4A_312/2020 E. A

A.a. Die A.________ AG (Gesuchsgegnerin, Beschwerdeführerin) ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in U.________. Ihr Aktienkapital von Fr. 600'000.-- ist in 600 Namenaktien zu je Fr. 1'000.-- gestückelt. Aktionäre sind unter anderem B.B.________ (Gesuchsteller 1, Beschwerdegegner 1), der 67 Aktien hält, sowie C.B.________ (Gesuchsteller 2, Beschwerdegegner 2), der 2 Aktien hält. Die D.________ AG ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der A.________ AG. B.B.________ war lange Geschäftsführer sowie Mitglied des Verwaltungsrats der D.________ AG und überdies Mitglied des Verwaltungsrats der A.________ AG. Am 25. August 2016 wurde er als Geschäftsführer der D.________ AG entlassen. Seit diesem Zeitpunkt bestehen Unstimmigkeiten zwischen den Parteien, die auch in Gerichtsverfahren mündeten. In der Folge schied B.B.________ auch aus den Verwaltungsräten der D.________ AG und der A.________ AG aus. A.b. Am 25. Juni 2019 fand eine ordentliche Generalversammlung der A.________ AG statt. An dieser stellte C.B.________ verschiedene Fragen. Unter anderem erkundigte er sich, weshalb der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr um Fr. 177'000.-- gestiegen sei. Die Präsidentin des Verwaltungsrats erläuterte, dass "weiterhin keine 10 Vollzeitstellen" bestünden, indes insbesondere "Löhne/Renten/Personalvorsorge und Personalversicherung" mitenthalten seien. Ausserdem sei der Saldo "durch Jubiläen und Ein- und Austritte" etwas höher. A.c. Am 4. November 2019 führte die A.________ AG eine ausserordentliche Generalversammlung durch. B.B.________ und C.B.________ formulierten verschiedene Auskunftsbegehren, unter anderem ersuchten sie (erneut) um eine Erklärung für die Zunahme des Personalaufwands. Der Verwaltungsrat verwies wiederum auf "Löhne/Renten/Personalvorsorge und Personalversicherung" sowie auf "Jubiläen und Ein- und Austritte". Ausserdem stellten B.B.________ und C.B.________ einen Antrag auf Durchführung einer Sonderprüfung bezüglich der im Auskunftsbegehren "dargelegten Sachverhalte". Dieser Antrag wurde von der Generalversammlung mit 507 zu 79 Stimmen abgelehnt.