Citation: 2C_854/2019 E. 2.1

2.1. Nach Art. 44 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration (AIG; SR 142.20; in der ursprünglichen, auf den 1. Januar 2008 in Kraft gesetzten Fassung [AS 2007 5437]) kann ausländischen Ehegatten von Personen mit Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit diesen zusammen wohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b) und sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c). Dabei handelt es sich grundsätzlich um eine Ermessensbewilligung (Urteile 2C_735/2018 vom 7. September 2018 E. 3.1; 2C_508/2017 vom 5. April 2018 E. 2.2). Aus Art. 8 EMRK kann sich ein Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ergeben, wenn die staatliche Entfernungs- oder Fernhaltmassnahme eine nahe, echte und tatsächlich gelebte familiäre Beziehung einer in der Schweiz gefestigt anwesenheitsberechtigten Person beeinträchtigt, ohne dass es dieser ohne Weiteres möglich bzw. zumutbar wäre, ihr Familienleben anderswo zu pflegen. Der sich hier aufhaltende Familienangehörige muss nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung über ein gefestigtes Aufenthaltsrecht verfügen, was praxisgemäss der Fall ist, wenn er das Schweizer Bürgerrecht besitzt, ihm die Niederlassungsbewilligung gewährt wurde oder er über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 144 II 1 E. 6.1 S. 12, mit zahlreichen Hinweisen). Die im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Urteils noch nicht 21-jährige Ehefrau des Beschwerdeführers kann sich als Tochter einer bulgarischen Staatsangehörigen in vertretbarer Weise auf Art. 3 Abs. 2 lit. a Anhang I FZA berufen (Urteil 2C_772/2013 vom 4. September 2014 E. 1.1), weshalb sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt stellen kann, die aufenthaltsbeendende Massnahme würde eine familiäre Beziehung zu einer in der Schweiz gefestigt anwesenheitsberechtigten Person beeinträchtigen. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist zulässig (Art. 83 lit. c Ziff. 2 e contrario BGG), aber offensichtlich unbegründet (Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG), weshalb sie mit summarischer Begründung und Verweis auf das angefochtene Urteil (Art. 109 Abs. 3 BGG) abgewiesen wird.