Citation: 6B_931/2024 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz verweist zutreffend auf BGE 141 IV 93 E. 2.3, wonach unter Tatsachen im Sinne von Art. 410 Abs. 1 lit. a StPO nur Umstände zu verstehen sind, die im Rahmen des dem Urteil zugrunde liegenden Sachverhalts von Bedeutung sind. Mit Beweismitteln wird der Nachweis von Tatsachen erbracht. Eine Meinung, eine persönliche Würdigung oder eine neue Rechtsauffassung vermag die Wiederaufnahme nicht zu rechtfertigen (vgl. auch BGE 137 IV 59 E. 5.1.1; Urteile 6B_426/2021 vom 15. September 2021 E. 2.3.1; 6B_339/2012 vom 11. Oktober 2012 E. 2.2.2; 6B_658/2012 vom 2. Mai 2013 E. 1.3.2). Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz zum Prozesssachverhalt (BGE 140 III 16 E. 1.3.1) kritisiert der Beschwerdeführer in seinem Revisionsgesuch vom 11. November 2024, wie die Vorinstanz im Urteil vom 5. Dezember 2023 seine privaten Interessen am Verbleib in der Schweiz gegen die öffentlichen Interessen an der Landesverweisung abgewogen hat. Diese Interessenabwägung bestätigte das Bundesgericht im Urteil 6B_303/2024 vom 12. Juni 2024. Die Vorinstanz hält fest, der Beschwerdeführer bringe in seiner Revisionseingabe vom 11. November 2024 keine neuen Tatsachen oder Beweismittel vor. Deshalb liege kein zulässiger Revisionsgrund vor. Die Revision diene nicht dazu, vermeintliche Rechtsfehler zu korrigieren. Ob die schweizerische IV-Rente in die Türkei exportiert werden könne, sei eine Rechtsfrage, die der Revision von vornherein nicht zugänglich sei.