Citation: 1C_505/2020 E. 5.1

5.1. Das Verwaltungsgericht ging - wie schon dargelegt (oben E. 3) - davon aus, dass vorliegend nicht das Klage-, sondern das Anfechtungsverfahren zur Anwendung komme und alle Personen mit Grundeigentum im Quartierplanperimeter befugt seien, sich gegen die für sie nachteiligen Festsetzungen des Quartierplans zur Wehr zu setzen. Zwar sei der Rückforderungsanspruch materiell nach § 58 AbtrG zu beurteilen; indessen sei zu berücksichtigen, dass dieser Anspruch im Quartierplanverfahren, als Begehren nach § 155 PBG, eingebracht worden sei, d.h. in einem Verfahren, in welchem der Stadtrat die Interessen aller Quartierplangenossen und -genossinnen gleich zu berücksichtigen und mit den öffentlichen Interessen in Einklang zu bringen habe. Das Verwaltungsgericht ging deshalb davon aus, dass der - vom Beschwerdegegner bestrittene - Rückforderungsanspruch der Beschwerdeführenden materiell zu prüfen sei, auch wenn er vom Stadtrat anerkannt worden war.