Citation: 1C_578/2019 E. A

Die Parzelle Beatenberg Gbbl. Nr. 36 im Halt von 14'120 m2, die in der Landwirtschaftszone und der Uferschutzzone B liegt, steht im Eigentum von B. und C. D.________. Zum überwiegenden Teil besteht sie aus rund 8'000 m2 Wiese/Weide und rund 4'300 m2 Wald. Auf insgesamt rund 214 m2 der Parzelle befinden sich ein Wohn-, ein Bienen- und ein Gewächshaus sowie eine Gartenanlage von rund 750 m2. Das Wohnhaus wird landwirtschaftsfremd genutzt. Die landwirtschaftliche Nutzfläche wird an A.________ verpachtet. Mit Gesamtentscheid vom 21. März 2012 bewilligte das Regierungsstatthalteramt (RSA) Interlaken-Oberhasli den Ersatz des bestehenden landwirtschaftlichen Maschinenwegs samt einer Waldrodung von 1'103 m2 mit entsprechender Ersatzaufforstung. Bei einer Begehung des Grundstücks stellte die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde (EG) Beatenberg am 3. Dezember 2015 fest, dass in Überschreitung der Baubewilligung auf der gesamten Länge des Maschinenwegs - statt nur im Bereich der Einmündung in die Kantonsstrasse - ein Asphaltbelag eingebaut sowie zur Absperrung des Maschinenwegs gegenüber der Kantonsstrasse eine Barriere errichtet worden war. Für die nachträgliche Bewilligung dieser Anlagenteile reichte A.________ am 26. Januar 2017 ein Baugesuch ein. Mit Verfügung vom 13. Oktober 2017 stellte das Amt für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern (AGR) fest, dass das Bauvorhaben nicht zonenkonform sei und eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700) nicht erteilt werden könne. Mit Gesamtentscheid vom 3. Januar 2018 wies das Regierungsstatthalteramt Interlaken-Oberhasli das nachträgliche Baugesuch ab und verfügte gegenüber A.________ den Rückbau des Asphaltbelags auf den bewilligten Zustand sowie die Entfernung der Barriere. Gegen den Gesamtentscheid vom 3. Januar 2018 reichten A.________ sowie B. und C. D.________ am 5. Februar 2018 gemeinsam Beschwerde bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE) ein. Diese hiess die Beschwerde mit Entscheid vom 24. Mai 2018 teilweise gut. Sie hob den Gesamtentscheid des Regierungsstatthalteramts sowie die Verfügung des Amts für Gemeinden und Raumordnung vom 13. Oktober 2017 insofern auf, als sie die Sache hinsichtlich der Asphaltierung des Maschinenwegs zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückwies. In Bezug auf die Barriere wies die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion die Beschwerde ab und setzte die Frist zur Entfernung neu auf den 30. Juli 2018 an.