Citation: 6B_569/2024 E. 1.3.2

1.3.2. Gleichfalls nicht zu beanstanden ist die Erhöhung der Einsatzstrafe um 12 bzw. asperiert um 9 Monate aufgrund des Anbietens von knapp 60 Kilogramm Marihuana. Der Beschwerdeführer bestreitet zu Recht nicht, dass die Strafe innerhalb des gesetzlichen Strafrahmens liegt. Angesichts des offensichtlichen Zusammenhangs mit dem Hauptvorwurf ist es insbesondere nachvollziehbar, wenn die Vorinstanz hier keine Geldstrafe ausspricht (Art. 19 Abs. 1 BetmG). Ebenso geht sie - zumal angesichts der grossen Menge - zu Recht von Gewerbsmässigkeit bzw. der Absicht hierzu aus. Die Straferhöhung ist mithin auch vor dem Hintergrund, dass es mit Bezug auf den Verkauf von Marihuana bei der Absicht blieb, nicht zu beanstanden. Insbesondere blieb die Vorinstanz bei der Festsetzung der Strafe innerhalb des gesetzlichen Strafrahmens und dabei auf dem Minimum von 12 Monaten. Eine weitere Reduktion war somit auch Eingedenk des leichten Verschuldens gar nicht möglich, was der Beschwerdeführer zu verkennen scheint. Dass die Vorinstanz bei der Asperation Bundesrecht verletzt hätte, legt er nicht dar. Dies gilt insbesondere für den Einwand, wonach die Erstinstanz lediglich eine Erhöhung um 3 Monate vornahm. Daran war die eine eigene Strafzumessung vornehmende Vorinstanz nicht gebunden, was der Beschwerdeführer auch nicht behauptet.