Citation: 6B_542/2019 E. 2.3.1

2.3.1. Die Beschwerdeführerin wendet sich gegen die vorinstanzliche Beurteilung ihrer Aussagen. Die Vorinstanz setzt sich eingehend und nachvollziehbar mit den Ausführungen der Beschwerdeführerin auseinander (Urteil S. 13 ff. E. 4.5). Sie kommt zum Schluss, das Aussageverhalten der Beschwerdeführerin weise mit der dargelegten Aggravation der Vorwürfe, dem mit der Zeit unnatürlich zunehmenden Detaillierungsgrad ihrer Erzählungen sowie den verschiedenen Widersprüchen sowohl innerhalb ihrer Aussagen wie auch gegenüber ihrem Verhalten nach dem vermeintlichen Vorfall verschiedene Merkmale auf, welche gegen die Richtigkeit ihrer belastenden Aussagen sprechen würden. Unter Berücksichtigung der nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung anzuwendenden Methode, mit welcher Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen seien (sog. Nullhypothese), könne bei den Schilderungen der Beschwerdeführerin angesichts der Vielzahl der dargelegten Ungereimtheiten und Widersprüche nicht von deren Wahrheit ausgegangen werden (Urteil S. 21 E. 4.7). Die Beschwerdeführerin beschränkt sich in ihrer Beschwerde darauf, ihre Sicht der Dinge zu schildern oder zu erklären, das kantonale Verfahren, namentlich die Verhandlungen, seien gezielt darauf ausgerichtet gewesen, sie und ihre Glaubwürdigkeit zu diskreditieren, was unter anderem daran ersichtlich sei, dass zu Unrecht die Methode der Nullhypothese angewendet worden sei. Allerdings zeigt sie damit nicht auf und es ist auch nicht ersichtlich, dass und inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen willkürlich sind. Entgegen der Meinung der Beschwerdeführerin versucht die Vorinstanz auch nicht, ihre Glaubwürdigkeit zu untergraben, wenn sie einleitend den Wortlaut der Anklageschrift wiedergibt (Beschwerde S. 5; Urteil S. 2 E. 1).