Citation: 9C_626/2021 E. 7.3.1

7.3.1. Zur Ermittlung des den Verantwortlichen zurechenbaren Schadens stellte die Vorinstanz den mit den unzulässigen Anlagen tatsächlich erlittenen Verlust demjenigen Verlust gegenüber, welcher die Vorsorgeeinrichtung bei Investition in eine "Basisanlage" erlitten hätte. Diese Vorgehensweise entspricht grundsätzlich der Rechtsprechung, wonach zur Schadensberechnung die Differenz zwischen dem tatsächlichen Wert der einzelnen pflichtwidrigen Anlagen und dem hypothetischen Wert zu ermitteln, den das konkret pflichtwidrig investierte Kapital bei BVG-konformer Anlage hätte (vgl. BGE 144 III 155 E. 2.2.2). Diskutabel erscheint zwar die in dieser Vorgehensweise implizierte und nicht näher begründete Annahme, bei der damaligen finanziellen Ausgangslage der Vorsorgeeinrichtung hätte eine Investition in die entsprechenden Indizes den Anforderungen von Art. 71 BVG genügt. Die Frage braucht jedoch nicht näher geprüft zu werden, führte die vorinstanzliche Berechnungsweise doch zu einer erheblichen Verringerung des den Verantwortlichen zurechenbaren Schadens, so dass sie jedenfalls nicht zu Ungunsten des Beschwerdeführers bundesrechtswidrig erscheint. Aus demselben Grund kann auch offen bleiben, ob die Auswahl und Berechnung der "Basisanlage" insgesamt als genügend begründet gelten kann.