Citation: 2C_213/2020 E. 3.5

3.5. Auf die Erwägungen der Vorinstanz betreffend der weiter von der Beschwerdeführerin vorgebrachten physischen und psychischen Ausprägungen ehelicher Gewalt geht diese nicht weiter ein. So nimmt sie unter anderem keinen Bezug auf die von der Vorinstanz festgestellten widersprüchlichen Aussagen betreffend den Drohungen, die Anlass zu ihrem Eintritt in das Frauenhaus geführt haben sollen, oder die Umstände eines angeblichen Arbeitsverbotes durch ihren Ehemann, welches die Vorinstanz als nicht nachvollziehbar erachtete. Die Beschwerdeführerin konzentriert sich vielmehr darauf, das Aussageverweigerungsrecht betreffend ihrer Intimsphäre für sämtliche Mängel bei der Glaubhaftmachung der erlittenen ehelichen Gewalt anzuführen, obschon für die Ermittlung der genannten Vorfälle kein unmittelbarer Zusammenhang besteht. Ebensowenig vermag der Hinweis der bereits im erstinstanzlichen Verfahren anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin zu überzeugen, dass sie aufgrund des Aussageverweigerungsrechts nicht von einer Mitwirkungspflicht im Verwaltungsverfahren ausging und deshalb nur spärliche Aussagen tätigte. Unter den gegebenen Umständen kann der durch die Vorinstanz festgestellte Sachverhalt nicht als willkürlich beziehungsweise offensichtlich falsch bezeichnet werden.