Citation: 1C_402/2021 E. 3.5.3

3.5.3. Weiter hält die Beschwerdeführerin fest, in der Einwohnergemeinde Twann-Tüscherz sei ein Bedarf an solchen hochpreisigen Wohnungen - im Gegensatz zu Häusern - nicht vorhanden. Als Beleg führt sie die Leerwohnungsquote der Einwohnergemeinde Twann-Tüscherz an. Damit alleine vermag sie ihre Aussage nicht zu belegen (vgl. oben E. 3.4.3). Abgesehen davon haben sich die Vorinstanzen mit dem Leerwohnungsbestand auseinandergesetzt (vgl. oben E. 3.3 und 3.4), worauf die Beschwerdeführerin keinen Bezug nimmt. Auch aus ihren allgemeinen und nicht belegten Ausführungen zur aktuellen wirtschaftlichen Lage und zu den Verdienstmöglichkeiten in Biel und in der näheren Umgebung vermag sie nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. Betreffend die Höhe der Miete führt die Beschwerdeführerin aus, dass sich diese in einer ähnlichen Grössenordnung bewege wie bei den Häusern ihrer eigenen Überbauung in der unmittelbaren Nachbarschaft zur Bauparzelle. Zwischen Wohnungen und freistehenden Einfamilienhäusern müsse jedoch unterschieden werden, für die geplanten Wohnungen seien die Mietpreise überhöht, es fehle an einem diesbezüglichen Bedarf. Mit diesem Argument allein vermag die Beschwerdeführerin keine Umgehungsabsicht bzw. keinen Rechtsmissbrauch aufzuzeigen. Abgesehen davon ist unbestritten, dass vorliegend Wohnungen im gehobenen Segment erstellt werden sollen und nicht dargetan, dass dies eine Erstwohnungsnutzung in Twann-Tüscherz ausschliessen würde.