Citation: 1P.203/2004 02.07.2004 E. A

Mit Strafbefehl vom 15. April 2002 verurteilte das Bezirksamt Baden X.________ wegen Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über den Umweltschutz, das Bundesgesetz über den Wald und das kantonale Baugesetz zu Fr. 500.-- Busse. Das Bezirksamt befand, X.________ habe seit ca. 6. Juni 2001 (festgestellt am 21. Juni 2001) in S.________, Gebiet "N.________", Parzelle .... und im angrenzenden Waldrand diesen Gesetzen zuwidergehandelt, indem er (1) im Wald mit Aushubmaterial eine Deponie errichtet habe; (2) nicht bewilligtes Material für eine Wegverstärkung verwendet habe; (3) Bauten, Ablagerungen und Terrainveränderungen ohne Baubewilligung vorgenommen habe. Insbesondere sei folgender Vorgang festgestellt worden: X.________ habe auf dem Land seiner Mutter die Sanierung eines Rohrbruchs organisiert. Dabei habe er veranlasst, dass der Aushub im Gebiet "N.________" zur Aufschüttung eines Strässchens verwendet bzw. im Wald, entlang des Strässchens, aufgeschüttet worden sei. Gegen den Strafbefehl erhob X.________ Einsprache. Mit Anklageverfügung vom 17. Mai 2002 beantragte die Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau dem Bezirksgericht Baden, X.________ gemäss Sachverhalt des Strafbefehls zu Fr. 1'000.-- Busse zu verurteilen. Am 12. März 2003 erkannte ihn das Bezirksgericht schuldig der mehrfachen Widerhandlung gegen das kantonale Baugesetz sowie der Widerhandlung gegen das kantonale Waldgesetz und bestrafte ihn mit Fr. 1'000.-- Busse. Die von X.________ dagegen erhobene Berufung wies das Obergericht des Kantons Aargau am 23. Februar 2004 ab.