Citation: 2C_169/2017 E. 3.5

3.5. Wie bereits im kantonalen Verfahren macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe sowohl die Sachverhaltsschilderung als auch das Verschulden zu Unrecht ausschliesslich gestützt auf die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft bestimmt. Das Verwaltungsgericht hat sich mit diesem Punkt befasst und führt zutreffend aus, dass gemäss Art. 358 Abs. 1 und Art. 362 Abs. 2 StPO die Durchführung des abgekürzten Strafverfahrens nur möglich ist, wenn die beschuldigte Person den anklagebegründenden Sachverhalt anerkennt. Dem steht auch der vom Beschwerdeführer zitierte Entscheid 2C_846/2014 vom 16. Dezember 2014 nicht entgegen, zumal es dort nicht um ein abgekürztes, sondern um ein ordentliches Strafverfahren ging. Worauf der Beschwerdeführer mit seiner Argumentation abzielt, bleibt ohnehin unklar, da er weder die von ihm begangenen Straftaten bestreitet noch auch nur annähernd darlegt, inwiefern der Sachverhalt von den Strafbehörden falsch ermittelt worden wäre. Folglich muss sich der Beschwerdeführer gravierende Straftaten vorwerfen lassen, die nicht nur eine beträchtliche kriminelle Energie erforderten, sondern auch eine äusserst bedenkliche Gleichgültigkeit gegenüber der schweizerischen Rechtsordnung offenbarten.