Citation: 2A.303/2001 12.07.2001 E. 2

2.-a) Bei Laieneingaben, welche sich gegen die Genehmigung der Ausschaffungshaft richten, stellt das Bundesgericht keine hohen Anforderungen an die Beschwerdebegründung (vgl. BGE 122 I 275 E. 3b S. 277). Ist daraus - wie vorliegend - ersichtlich, dass sich der Betroffene (auch) gegen seine Haft wendet, nimmt es entsprechende Eingaben als Verwaltungsgerichtsbeschwerden entgegen. b) Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet nur die Rechtmässigkeit der Ausschaffungshaft, nicht auch die Asyl- bzw. Wegweisungsfrage (vgl. BGE 121 II 59 E. 2b S. 61). Auf die entsprechenden Vorbringen in der Beschwerdeschrift und in der Stellungnahme vom 9. Juli 2001 ist daher nicht weiter einzugehen. Der Beschwerdeführer ist rechtskräftig aus der Schweiz weggewiesen und der Vollzug dieser Massnahme erscheint nicht undurchführbar (vgl. Art. 13c Abs. 5 lit. a des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer [ANAG, SR 142. 20] in der Fassung vom 18. März 1994), auch wenn die Identität des Beschwerdeführers bisher nicht geklärt werden konnte. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, er dürfe wegen der ihm dort drohenden Gefahr weder nach Sierra Leone noch nach Gambia ausgeschafft werden, sind diese Einwendungen für die Frage der Ausschaffungshaft, um die es vorliegend einzig geht, ohne Belang. Den Behörden kann ferner nicht vorgeworfen werden, sie hätten das Beschleunigungsgebot (vgl. Art. 13b Abs. 3 ANAG) missachtet: Der Beschwerdeführer, der sich bisher unkooperativ verhalten hat, ist für allfällige Verzögerungen des Verfahrens selbst verantwortlich; die Ausschaffungshaft dient dazu, Probleme der vorliegenden Art bei der Papierbeschaffung zu überwinden (vgl. die nicht veröffentlichte E. 2b von BGE 122 I 275 ff.). Die angeordnete Haft ist daher rechtmässig, wenn auch einer der in Art. 13b Abs. 1 ANAG genannten Haftgründe besteht.