Citation: 1D_6/2017 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer macht im Verfahren vor Bundesgericht erstmals eine Verletzung von Art. 29 Abs. 1 BV geltend. Er bringt vor, der Gemeindeschreiber habe am 5. Februar 2016 gegen seine Familie eine Strafanzeige eingereicht. Diese sei unbegründet gewesen, weshalb die Staatsanwaltschaft die Sache mit Verfügung vom 12. Mai 2016 nicht anhand genommen habe. Auch der Gemeindepräsident als zweites Mitglied der Einbürgerungskommission habe es seit Jahren auf seine Familie abgesehen. Am 28. Juli 2016 hätten sie deshalb eine Strafanzeige gegen den Gemeindepräsidenten und den Gemeindeschreiber eingereicht. Unter diesen Voraussetzungen sei die Entscheidbehörde nicht mehr unvoreingenommen gewesen, was Art. 29 Abs. 1 BV verletze. Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, er habe bereits im vorinstanzlichen Verfahren auf die Spannungen, zu denen es zwischen ihm und der Gemeinde gekommen sei, hingewiesen. Dennoch habe das Kantonsgericht den Antrag, die Akten der Strafverfahren beizuziehen, abgelehnt. Dadurch habe es das rechtliche Gehör verletzt (Art. 29 Abs. 2 BV).