Citation: 2C_91/2023 E. 2.2

2.2. Vorliegend ist die Vorinstanz auf die bei ihr erhobene Beschwerde unter Verzicht auf das Erfordernis des aktuellen und praktischen Interesses eingetreten, soweit sich diese gegen die Maskentragpflicht richtete. Soweit der Beschwerdeführer auch die Aufhebung der Allgemeinverfügung betreffend die Fussgängerzone beantragt hatte, ist das Verwaltungsgericht auf die Beschwerde nicht eingetreten, mit der Begründung, dass diese nicht Streitgegenstand bilde. Die Vorinstanz hat sodann erwogen, dass es sich bei der Einwohnergemeinde U.________ um einen Wintersportort im Sinne des damals anwendbaren Art. 5b Covid-19-Verordnung besondere Lage (AS 2020 5190) handle, sodass diese verpflichtet gewesen sei, ein Schutzkonzept zu erarbeiten und umzusetzen. Hinsichtlich der umstrittenen Maskentragpflicht im Dorfkern, auf den öffentlichen Parkplätzen und an den Bushaltestellen habe die Allgemeinverfügung lediglich wiederholt, was sich bereits aus dem Bundesrecht ergeben habe bzw. die bundesrechtlichen Vorgaben konkretisiert. Weiter hat das Verwaltungsgericht die Verfassungsmässigkeit des mit der Maskentragpflicht verbundenen Eingriffs in das Recht auf persönliche Freiheit (Art. 10 Abs. 2 i.V.m. Art. 36 BV) - unter Berücksichtigung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. z.B. BGE 148 I 89 ff.; E. 147 I 393 E. 4.3 und E. 5) - geprüft und bejaht.