Citation: 5A_463/2018 E. A

Am 18. August 2017 beantragte der Hausarzt von A.________ (geb. 1983) bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Willisau-Wiggertal (KESB) die Prüfung, ob für A.________ eine Erwachsenenschutzmassnahme zu errichten sei, weil sie an einer psychotischen Erkrankung mit fehlender Krankheitseinsicht und zunehmender Verwahrlosung leide. Der Hausarzt wies A.________ am 29. August 2017 per fürsorgerische Unterbringung in die Psychiatrische Klinik B.________ in U.________ ein. Die von ihr dagegen erhobene Beschwerde wies das Bezirksgericht Luzern am 12. September 2017 ab. Mit Entscheid vom 6. Oktober 2017 ordnete die KESB die behördliche fürsorgerische Unterbringung für A.________ an. Das Kantonsgericht Luzern (Kantonsgericht) wies am 10. Oktober 2017 die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die Entscheide des Bezirksgerichts und der KESB ab. Am 14. November 2017 errichtete die KESB für A.________ eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung nach Art. 394 Abs. 1 und 3 i.V.m. Art. 395 Abs. 1, 2 und 3 ZGB. Ihr wurde zudem in Anwendung von Art. 395 Abs. 3 ZGB der Zugriff auf die von der Beistandsperson zu verwaltenden Konten entzogen und die Berufsbeiständin C.________ vom Sozial-Beratungszentrum V.________ als Beiständin ernannt sowie der Aufgabenbereich der Beistandsperson genauer festgelegt.