Citation: 2C_644/2022 E. 3

3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG; unechte Noven), was in der Beschwerde näher darzulegen ist (BGE 133 III 393 E. 3). Unzulässig sind hingegen neue Tatsachen und Beweismittel, die bereits der Vorinstanz hätten vorgelegt werden können (BGE 136 III 123 E. 4.4.3; Urteil 2C_680/2020 vom 10. März 2021 E. 2.4). Aus diesem Grund sind die der Beschwerde beigelegte Steuererkläung 2021 mit Lohnausweisen, die Meldebestätigungen der Eltern des Beschwerdeführers vom 30. November 2021 (inkl. Passkopien) sowie das Schreiben vom 21. Dezember 2019 an die Türkische Botschaft und die Präsidialkanzlei in Ankara unbeachtlich. Daran vermag nichts zu ändern, dass Letzteres bereits Gegenstand des Asylverfahrens gewesen sei.