Citation: I 679/99 08.05.2000 E. 5

5.- Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitsschadens. a) Wird von dem für das Teilzeitpensum von 60 % unbe- strittenen Wert für das Jahr 1996 (Fr. 26'000.-) ausgegan- gen, wozu noch die bis zum Zeitpunkt des Verfügungserlasses (BGE 116 V 248 Erw. 1a) eingetretene Nominallohnentwicklung im Handelsgewerbe von 0,3 % im Jahre 1997 und 0,7 % im Jah- re 1998 (Die Volkswirtschaft 2000 Heft 4, Anhang S. 28, Ta- belle B 10.2) miteinzubeziehen ist, ergibt sich ein Vali- deneinkommen von Fr. 26'208.-. b) Der Beschwerdegegnerin steht für die Verwertung der erheblichen Restarbeitsfähigkeit ein breiter Fächer von Hilfstätigkeiten offen. Nach Tabelle TA 1 der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) 1996 betrug der durchschnittliche Monatslohn von Frauen im privaten Sektor für einfache und repetitive Tätigkeiten im Jahre 1996 Fr. 3455.- (bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden), was bei Annahme einer betriebsüblichen durchschnittlichen Arbeitszeit von 41,9 Stunden einem Ge- halt von Fr. 3619.- entspricht, wozu die allgemeine Nomi- nallohnentwicklung von 0,5 und 0,7 % für die Jahre 1997 und 1998 (Die Volkswirtschaft, a.a.O.) zu zählen ist. Bei einer zumutbaren Beschäftigung von 50 % beläuft sich somit das jährliche Invalideneinkommen auf Fr. 21'975.- ([Fr. 3619.- + 0,5 % + 0,7 %] x 12 : 2). Wenn angenommen wird, die Be- schwerdegegnerin sei auch bei leichten Hilfsarbeitertätig- keiten behindert, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmerinnen lohnmässig be- nachteiligt und müsse deshalb in der Regel mit unterdurch- schnittlichen Lohnansätzen rechnen (vgl. BGE 124 V 323 Erw. 3b/bb mit Hinweisen), weshalb vom Tabellenlohn ein Abzug von 25 % vorgenommen wird, ergibt sich mit Fr. 16'481.- ein Betrag, woraus im Vergleich zum hypo- thetischen Einkommen ohne Invalidität (Fr. 26'208.-) eine Erwerbseinbusse von rund 37 % resultiert. c) Nachdem im Haushalt die Einschränkung unbestritte- nermassen 12 % ausmacht, beträgt die Gesamtinvalidität in Anwendung der gemischten Methode 27 % (0,6 x 37 % + 0,4 x 12 %). Die Beschwerdegegnerin ist damit nicht in rentenbe- gründendem Ausmass invalid, womit die Verfügung vom 3. Feb- ruar 1998 im Ergebnis (vgl. Erw. 1b) nicht zu beanstanden ist.