Citation: 8C_140/2023 E. 5.1

5.1. Inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt haben soll, indem sie im Zusammenhang mit der festgestellten Gehörsverletzung (Art. 29 Abs. 2 BV) durch die Arbeitslosenkasse auf eine Rückweisung verzichtete, ist nicht ersichtlich. Der formelle Anspruch auf rechtliches Gehör ist kein Selbstzweck. Ist nicht erkennbar, inwiefern die Verletzung des Gehörsanspruchs einen Einfluss auf das Verfahren haben könnte, besteht kein Interesse an der Aufhebung des Entscheids (BGE 147 III 586 E. 5.2.1). Soweit der Beschwerdeführer vorinstanzlich geltend machte, die ihm bis zum Einspracheentscheid unbekannten Akten des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) hätten von der Arbeitslosenkasse nicht zur Begründung herangezogen werden dürfen, folgte das kantonale Gericht seiner Argumentation. Angesichts dessen, dass die streitigen Akten hinsichtlich des Beendigungszeitpunkts der Arbeitsverhältnisse einzig für die Auffassung der Arbeitslosenkasse sprechen und mangels Relevanz für den Ausgang des Verfahrens (vgl. E. 5.2 hiernach) auch von der Vorinstanz nicht weiter berücksichtigt wurden, ist sodann nicht ersichtlich, was der Beschwerdeführer aus der verlangten Rückweisung zu seinen Gunsten ableiten möchte.