Citation: 5A_832/2018 E. 3

Sodann hat die Beschwerde in rechtlicher Hinsicht eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116). Dabei geht es im Wesentlichen um die Frage, ob vor dem Hintergrund des körperlichen und geistigen Zustandes der Beschwerdeführerin die Hilfestellungen, welche bislang durch C.________ als Privatperson erbracht wurden, ausreichend sind oder ob es einer Beistandschaft mit Ernennung einer Beiständin bedarf. Das Obergericht hat auf die Feststellungen der KESB und des Bezirksrates verwiesen, wonach sich die Beschwerdeführerin gemäss Anhörungsprotokoll eine neutrale Person gewünscht habe und soweit ersichtlich mit einer Beistandschaft einverstanden gewesen sei, sowie auf die von ihr und ihrem Ehemann anlässlich der Hausbesuche in höchst ambivalenter Weise gemachten Aussagen zu C.________ (teilweise zufrieden, teilweise unzufrieden, indem sie einerseits aussagten, Frau C.________ sei nicht gut, und andererseits, sie mache es schon recht; teils auch Hinweise auf verloren gegangenes Vertrauen und Vorwurf des eigenmächtigen Handelns durch Frau C.________ bei gleichzeitiger Schwierigkeit, sich wegen der langjährigen Beziehung von ihr abgrenzen zu können). Davon ausgehend hat es befunden, dass das in der Beschwerde an das Obergericht nunmehr vorgetragene Vorbringen, C.________ würde alles korrekt machen und werde als alleinige Betreuerin gewünscht, sich nahtlos in das bisher gezeigte ambivalente Verhalten einreihe. Die problematische Beziehung sei bei den Hausbesuchen durchaus ein Thema gewesen und private Hilfestellungen würden dort ihre Grenze finden, wo die unterstützte Person die Tätigkeit nicht mehr kontrollieren könne und abhängig werde. Im Übrigen sei die Beschwerdeführerin aufgrund der gesundheitlichen Einschränkungen auch auf ambulante pflegerische Dienste und Unterstützung im Haushalt angewiesen, welche Frau C.________ nicht umfassend bieten könne. Mit diesen die (vom Obergericht explizit bejahte) Notwendigkeit und die Verhältnismässigkeit der errichteten Beistandschaft indizierenden Erwägungen setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. Sie beschränkt sich auf die abstrakte Aussage, es gebe keinen Schwächezustand und Frau C.________ schaue super, erledige alles prompt, lese ihr jeden Wunsch von den Lippen ab und auch der Kühlschrank sei immer mit leckeren Sachen aufgefüllt.