Citation: 8C_96/2023 E. 3.2

3.2. Das kantonale Gericht hat die Beschwerdeführerin im angefochtenen Urteil allein dazu verhalten, ein externes medizinisches Gutachten über das Ausmass der zum Zeitpunkt des Fallabschlusses per 1. Mai 2021 vorhandenen Beschwerden und deren Kausalität zum Unfallereignis vom Juli 2019 einzuholen. Darüber hinaus macht es keine Vorgaben, welche die Beschwerdeführerin dazu zwingen würden, eine aus ihrer Sicht rechtswidrige Verfügung zu erlassen. Insbesondere hat die Vorinstanz den von der Verwaltung gewählten Zeitpunkt des Fallabschlusses (ab wann von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands mehr erwartet werden durfte; Beginn eines allfälligen Rentenanspruchs gemäss Art. 19 Abs. 1 UVG) nicht beanstandet. Ebenso wenig hat sie den Entscheidungsspielraum der Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit der Adäquanzbeurteilung eingeschränkt. Allein die Verlängerung des Verfahrens wegen möglicherweise unnötiger Abklärungen reicht zur Bejahung eines Anfechtungsgrunds nach Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG nicht aus (BGE 139 V 99; Urteil 8C_311/2022 vom 31. Mai 2022).