Citation: U 282/00 21.10.2003 E. 3

Streitig und zu prüfen ist die Leistungspflicht der SUVA bezüglich der im Juni 1997 als Rückfall gemeldeten Beschwerden, insbesondere deren Unfallkausalität. 3.1 Mit Blick auf die - gemäss Angaben des Beschwerdeführers im Vordergrund stehenden - Rückenbeschwerden hat die Vorinstanz in umfassender Würdigung der ärztlichen Unterlagen zutreffend erwogen, ein natürlicher Kausalzusammenhang zum Unfall vom 20. März 1997 sei zwar nicht gänzlich auszuschliessen, doch mangels eines objektivierbaren somatischen Befundes der behandelnden Ärzte nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt. In der Tat war Dr. med. E.________ im Bericht vom 11. Mai 1998 zum Schluss gelangt, es sei "unwahrscheinlich", dass der Versicherte sich beim Unfall "die Lumbalwirbelsäule mit daraus resultierenden Beschwerden oder gar einer fassbaren Läsion verletzt (habe)". Es besteht kein Anlass, diese die Lumbalbeschwerden betreffende Einschätzung, welche sich widerspruchsfrei in die Reihe vorangegangener ärztlicher Diagnosen einfügt und im Übrigen auch durch das vom Beschwerdeführer in Auftrag gegebene Privatgutachten der Rheuma- und Rehabilitationsklinik Y.________ vom 21. Oktober 1998 bestätigt wird, in Zweifel zu ziehen. 3.2 Hinsichtlich der einige Zeit nach dem Unfall aufgetauchten Kopfschmerzen, Nackenbeschwerden und Schwindelgefühle (Angaben des Versicherten gegenüber der SUVA vom 11. Februar 1998; Berichte des Dr. med. R.________, Orthopädische Klinik am Spital X.________ vom 20. Januar 1998 und des Hausarztes Dr. med. H.________ vom 1. Mai 1997 sowie vom 27. Februar und vom 10. März 1998) sowie der - erstmals im Gutachten der Rheumaklinik Y.________ vom 21. Oktober 1998 angegebenen - Symptome wie Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit, zeitweiliges Augenflimmern, subjektiv deutliche Höreinbusse, Summen in den Ohren (linksbetont), hohe Wetterfühligkeit und Kälteempfindlichkeit ist ein (zumindest teilweiser) natürlicher Kausalzusammenhang zum Unfall vom 20. März 1997 nach Lage der Akten nicht auszuschliessen, wobei als Ursache einzig ein beim Unfall vom 20. März 1997 allenfalls erlittenes Schädel-Hirn-Trauma in Betracht fällt (Bericht des Dr. med. E.________ vom 11. Mai 1998). Ob es tatsächlich zu einer solchen Verletzung kam und - bejahendenfalls - diese natürliche (Teil-Ursache) des aktuellen Beschwerdekomplexes ist, bleibt aufgrund der verfügbaren medizinischen Unterlagen unklar; die Frage bedarf indes keiner weiteren Abklärung und abschliessenden Beantwortung. Denn selbst wenn der Nachweis eines unfallbedingten, für die vielfältige Symptomatik ursächlichen Schädel-/Hirn-Traumas hinreichend erbracht wäre, fehlt es, wie die nachstehenden Erwägungen zeigen, an der für die Leistungspflicht des Unfallversicherers erforderlichen Adäquanz des Kausalzusammenhangs (Erw. 2.2 hievor; siehe auch SVR 1995 UV Nr. 23 S. 68 Erw. 3c).