Citation: 8C_653/2023 E. 4.1.2

4.1.2. Weiter erkannte die Vorinstanz, der Beschwerdeführer sei seit dem Jahr 1999 im umgeschulten Beruf als Sozialpädagoge/Heimleiter nicht mehr arbeitstätig gewesen. Daher sei für die Ermittlung des hypothetischen Invalideneinkommens auf den standardisierten Bruttolohn der LSE 2018, Tabelle T17, Ziff. 53, Betreuungsberufe, abzustellen. Angepasst an die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit in Heimen sowie unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung und der Arbeitsfähigkeit von 80 % sei ein massgebliches Invalideneinkommen von Fr. 64'613.- zu ermitteln. Ein Abzug gemäss BGE 126 V 75 sei nicht gerechtfertigt. Eine psychische Erkrankung mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sei nicht ausgewiesen. Insbesondere hätten die Gutachter der Medexperts AG eine Persönlichkeitsstörung ausschliessen können. Die somatischen Einschränkungen seien mit der Rendementsreduktion in die medizinische Einschätzung der Arbeitsfähigkeit eingeflossen. Weitere Aspekte, die einen leidensbedingten Abzug begründen könnten, seien nicht ersichtlich.