Citation: U 61/06 19.09.2006 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grundsätze über das intertemporale Recht (BGE 129 V 4 Erw. 1.2 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 131 V 360 Erw. 2 mit Hinweisen), die Ermittlung des Invaliditätsgrades (Art. 16 ATSG) sowie den Begriff der Arbeitsunfähigkeit (Art. 6 ATSG) als einer Voraussetzung des Anspruchs auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1 UVG) in Form von Taggeldern (Art. 16 Abs. 1 UVG) oder von Invaliditätsleistungen (BGE 115 V 133 Erw. 2 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Richtig sind auch die vorinstanzlichen Erwägungen zur Aufgabe des Arztes oder der Ärztin im Rahmen der Invaliditätsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4, 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1), zum Beweiswert und zur Würdigung medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis) sowie zu Voraussetzungen und Umfang des Anspruchs auf Integritätsentschädigung (Art. 24 und 25 UVG, Art. 36 Abs. 1 UVV, Anhang 3 zur UVV; BGE 124 V 32 Erw. 1b mit Hinweisen). 2.2 Ist der Versicherte infolge eines Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid (Art. 8 ATSG), so hat er Anspruch auf eine Invalidenrente. Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG).