Citation: 5A_488/2019 E. 3

Das Kantonsgericht ist auf die Beschwerde mangels genügender Begründung nicht eingetreten, soweit der Beschwerdeführer vorbrachte, das Sozialamt habe die Krankenkassenbeiträge zu zahlen. Das Kreisgericht habe erwogen, dies wäre mittels Rechtsvorschlags bzw. Einsprache gegen die Verfügung, mit welcher der Rechtsvorschlag aufgehoben worden sei, vorzubringen gewesen. Dem sei - so das Kantonsgericht - zuzustimmen und der Beschwerdeführer setze sich mit den Argumenten des Kreisgerichts nicht auseinander. Der Beschwerdeführer brachte sodann vor, er sei nicht damit einverstanden, dass die Pfändung am 16. Januar 2019 um 10.15 Uhr vollzogen worden sei. Wenn dieses Datum stimme, müsse die Zinsdauer angepasst werden. Das Kantonsgericht hat erwogen, der Beschwerdeführer setze sich nicht mit den Erwägungen des Kantonsgerichts zum Zeitpunkt des Pfändungsvollzugs auseinander. Hinsichtlich des Zinsenlaufs hat es erwogen, die umstrittene Verfügung (d.h. vom 1. Februar 2019) sei am 19. März 2019 durch eine neue anfechtbare Verfügung ersetzt worden. Dem Beschwerdeführer fehle es an einem Rechtsschutzinteresse für eine Abänderung der Verfügung vom 1. Februar 2019. Eine Änderung der Zinsberechnung sei ohnehin nicht angezeigt, da vorliegend der Verlust des Gläubigers erst am 1. Februar 2019 definitiv festgestanden habe.