Citation: 6B_466/2021 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung des Anklageprinzips geltend. Zusammengefasst bringt er vor, die einzelnen Zahlungen von B.________ an ihn seien in der Anklageschrift nicht ersichtlich. Art. 325 StPO gestatte keine Reduktion der Anklage zur Wahrung der Übersichtlichkeit und Leserlichkeit. Die erste Instanz sei von einem Deliktsbetrag in der Höhe von einigen hunderttausend Franken ausgegangen, während die Vorinstanz einen solchen von rund fünfhunderttausend Franken angenommen habe. Dieser Unterschied gehe auf die mangelhafte Anklageschrift der Staatsanwaltschaft, mithin die darin fehlende detaillierte Auflistung der einzelnen Zahlungen, zurück. Die Vorinstanz habe es unterlassen, die Anklageschrift im Sinne von Art. 329 StPO zu prüfen und zur Verbesserung an die Staatsanwaltschaft zurückzuweisen. Da die Anklageschrift den Anforderungen nicht genüge, sei er vom Vorwurf des gewerbsmässigen Betrugs freizusprechen.