Citation: 8C_165/2022 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, das kantonale Gericht habe mit der Verweigerung einer Parteientschädigung Art. 61 lit. g ATSG verletzt. Daraus kann sie nichts zu ihren Gunsten ableiten. Diese Bestimmung ist im vorliegenden Fall nicht als Bundes-, sondern als kantonales Recht zur Anwendung gelangt (vgl. E. 1.2 oben). Die Verletzung von kantonalem Recht bildet im vorliegenden Verfahren jedoch keinen Beschwerdegrund (vgl. E. 2.1 oben). Geprüft werden kann daher einzig, ob die Anwendung von Art. 61 lit. g ATSG eine Bundesrechtsverletzung (z.B. Willkürverbot) zur Folge hat, während die Berufung auf Art. 61 lit. g ATSG von vornherein fehl geht.