Citation: 8C_532/2017 E. 3

Das kantonale Gericht legte dar, dass ein Arbeitsausfall nach Art. 8 lit. b AVIG nur anrechenbar und damit entschädigungsberechtigt sei, wenn er ein Mindestausmass erreiche und einen Verdienstausfall zur Folge habe (Art. 11 Abs. 1 AVIG). Es stellte fest, beim Arbeitsverhältnis des Beschwerdeführers mit dem Zentrum B.________ handle es sich um ein Jahrespensum, welches naturgemäss in den einzelnen Monaten unterschiedlich ausfallen könne. Von einer temporären Arbeitslosigkeit per 1. Juli 2014 könne damit nicht gesprochen werden. Der Versicherte erfülle daher im fraglichen Zeitpunkt die für die Arbeitslosenentschädigung massgeblichen Anspruchsvoraussetzungen nach Art. 8 Abs. 1 AVIG nicht. Bezüglich der bei fünf weiteren Arbeitgebern ausgeübten Nebenbeschäftigungen handle es sich um Arbeit auf Abruf. Die Vorinstanz traf weiter die Feststellung, die geleistete Arbeitszeit bei den Nebenerwerbstätigkeiten sei regelmässig und ohne erhebliche Schwankungen gewesen, weshalb nicht von einer Normalarbeitszeit auszugehen sei. Aus der angeführten Feststellung wurde im angefochtenen Entscheid erkannt, der Beschwerdeführer habe per 1. Juli 2014 die Anspruchsvoraussetzungen gemäss Art. 8 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 11 AVIG nicht erfüllt. Hinzu komme, dass er ab Juli 2014 mit seinem Erwerbseinkommen von Fr. 136'844.- (2014), Fr. 170'502.- (2015) und Fr. 115'487.- (bis 30. Juni 2016) 70 % der massgebenden Höchsteinkommen von Fr. 126'000.- (bis 31. Dezember 2015) beziehungsweise Fr. 148'200.- (ab 1. Januar 2016) (Art. 23 AVIG i.V.m. Art. 22 Abs. 1 UVV) erreichte, was Leistungen der Arbeitslosenversicherung ebenfalls ausschliesse.