Citation: 2A.488/2000 08.12.2000 E. B

B.- Die A.________ AG vertrieb zunächst unter der Bezeichnung "Y.________" das Produkt von D.________ S.A., seit 1997 aber - ebenfalls unter der Bezeichnung "Y.________" - dasjenige von E.________, wobei auf den Etiketten als Herstellerin weiterhin D.________ S.A. bezeichnet wurde. Auf Antrag der D.________ S.A. vom 31. März 1999 nahm das Bundesamt für Landwirtschaft am 7. Mai 1999 an mehreren Lagerorten der A.________ AG eine Bemusterung des Produkts "Y.________" vor. In ihrer Stellungnahme vom 18. August 1999 an das Bundesamt für Landwirtschaft machte die A.________ AG geltend, die C.________ S.A. habe bei Einreichung ihres Gesuches um Bewilligung für das Pflanzenschutzmittel "X.________" den Eindruck erweckt, dass dieses identisch sei mit "Z.________", was nicht zutreffe. Was seit 1997 durch die A.________ AG als "Y.________" vertrieben werde, sei mit "Z.________" identisch, dies im Gegensatz zu "X.________". Die Verwendung der Etiketten mit dem Vermerk "Produktion bei D.________" sei irrtümlicherweise erfolgt, weil die früheren Etiketten "Y.________" routinemässig aufgebraucht worden seien. Da die von C.________ S.A. behauptete Identität von "X.________" mit "Z.________" nicht zugetroffen habe, müsse der C.________ S.A. bzw. der D.________ S.A. die am 12. April 1995 erteilte Bewilligung W 5279 entzogen werden, während das gegen die A.________ AG gerichtete Verfahren als erledigt abzuschreiben sei.