Citation: 5P.195/2003 16.10.2003 E. 6

Der Beschwerdegegner verfügt nur (noch) für Fr. 45'705.-- über Zahlungsbelege. Gestützt auf die Aussage der Kindsmutter, der Beschwerdegegner sei seiner Zahlungspflicht insgesamt nachgekommen, sowie angesichts der teilweisen Inkassohilfe der Sozialdienste und der Kontakte mit dem Amtsvormund gingen die Vorinstanzen trotz der teilweise fehlenden Belege von der regelmässigen Überweisung der Alimente aus und erachteten nach den gesamten Umständen die Bezahlung eines Betrages von Fr. 73'620.-- als erwiesen. Wenn der Beschwerdeführer diese Beweiswürdigung für willkürlich hält, verkennt er, dass es vorliegend nicht um ein Rechtsöffnungs-, sondern um ein ordentliches Zivilprozessverfahren geht, das keine Beschränkung der zulässigen Beweismittel kennt, sondern vom Grundsatz der freien richterlichen Beweiswürdigung geprägt ist (vgl. § 187 ZPO/TG). Inwiefern die Beweiswürdigung unter Anwendung dieser Maximen willkürlich wäre, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, weshalb die Rüge unsubstanziiert bleibt (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).