Citation: 1C_325/2018 E. 6.5

6.5. Es ergibt sich, dass die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz bezüglich des Zustands der tragenden Strukturen des Wohnhauses bei Baubeginn nicht willkürlich ist und auch nicht auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht. Damit ist sie für das Bundesgericht verbindlich (vgl. vorne E. 2). Nach dessen Rechtsprechung ist das Wohnhaus damit als im massgeblichen Zeitpunkt nicht mehr bestimmungsgemäss nutzbar zu beurteilen (vgl. vorne E. 6.2). Die Beurteilung der Vorinstanz beruht demnach auch nicht auf einer unzutreffenden Auslegung dieses Erfordernisses. Da es bei Baubeginn an der bestimmungsgemässen Nutzbarkeit mangelte, kommt Art. 24c RPG auf das Wohnhaus nicht zur Anwendung. Das nachträgliche Baugesuch kann daher nach dieser Bestimmung nicht bewilligt werden. Der angefochtene Entscheid verletzt insoweit kein Bundesrecht.