Citation: 1A.270/1999 19.05.2000 E. 4

4.-Die Vorinstanzen haben die massgebenden Normen des Bundesrechts nicht verkannt, wenn sie entschieden haben, dass die kantonalen Beratungsstellen im vorliegenden Fall zur Opferhilfe nicht verpflichtet sind. Immerhin ergibt sich die Beschränkung der Opferhilfe auf Personen, die im Zeitpunkt einer im Ausland erlittenen Straftat Wohnsitz in der Schweiz haben, nicht aus dem Gesetzestext selbst. Auch vertritt das zuständige Bundesamt in der Vernehmlassung die Ansicht, die Hilfe an Opfer von Straftaten sei grundsätzlich ohne jede Einschränkung bundesrechtlich geboten. Unter diesen Umständen war die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht aussichtslos im Sinne von Art. 152 OG. Die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gemäss Art. 152 OG sind erfüllt und dem Gesuch des Beschwerdeführers um Befreiung von den Gerichtskosten ist zu entsprechen. Dagegen kann dem Antrag auf Ausrichtung eines Honorars an seine Vertreterin nicht entsprochen werden. Die Verfasserin der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist Angestellte der schweizerischen Flüchtlingshilfe und behauptet nicht, sie sei Rechtsanwältin. Praxisgemäss ist ihr daher keine Entschädigung aus der Bundesgerichtskasse auszurichten.