Citation: 1B_341/2019 E. 5

Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Grundrechte verstossen soll. Das Obergericht stellte das Vorgehen der Staatsanwaltschaft bei der Gerichtsstandsfrage dar und kam zum Schluss, dass keine Rechtsverzögerung vorliege. Die Beschwerdeführerin setzt sich damit nicht rechtsgenüglich auseinander und vermag nicht nachvollziehbar aufzuzeigen, dass das Obergericht dabei Recht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG verletzt hätte. Auch bezüglich des abgelehnten Ausstandsgesuchs und der Kostenauflage infolge Unterliegens vermag die Beschwerdeführerin kein rechtswidriges Verhalten des Obergerichts aufzuzeigen. Insgesamt ergibt sich aus ihrer Beschwerde nicht, inwiefern die Begründung des Obergerichts bzw. dessen Beschluss selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.