Citation: 5A_106/2014 E. 10.3

10.3. Was die Beschwerdeführer vor Bundesgericht vortragen, vermag den angefochtenen Entscheid nicht in Zweifel zu ziehen. So genügt es zur Begründung von Willkür im Sinne von Art. 9 BV nicht, wenn die Beschwerdeführer ihre Sicht der Dinge schildern und gestützt darauf behaupten, die nochmaligen Kürzungen seien nicht angemessen und nicht nachvollziehbar. Unbegründet ist auch der Vorwurf, die zusätzliche Kürzung der Honorarrechnung von Rechtsanwalt Dr. Christoph Steffen um 35 Stunden genüge den Anforderungen an die "Begründungsdichte" nicht. Um den verfassungsmässigen Gehörsanspruch (Art. 29 Abs. 2 BV) zu erfüllen, muss die Behörde ihren Entscheid dergestalt abfassen, dass sich der Betroffene über seine Tragweite Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann (BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88). Zu begründen ist das Ergebnis des Entscheides, das im Urteilsspruch zum Ausdruck kommt und das allein die Rechtsstellung des Betroffenen berührt. Die Begründung ist nicht an sich selbst, sondern am Rechtsspruch zu messen (Urteil 5A_382/2013 vom 12. September 2013 E. 3.1). Eingedenk dessen ist der angefochtene Entscheid nicht zu beanstanden. Die vorinstanzlichen Erwägungen lassen klar erkennen, warum das Kantonsgericht die zusätzlichen Kürzungen der Arbeitsstunden für angezeigt erachtet. An der Sache vorbei geht auch die Rüge, das Kantonsgericht missachte den Verhandlungsgrundsatz im Sinne von Art. 55 Abs. 1 ZPO, weil es die Parteientschädigung kürze, obwohl die Beschwerdegegnerin in ihrer Berufung die Kritik an der erstinstanzlichen Festsetzung der Parteientschädigung nicht substantiiert beziffert und auch keinen konkreten Kürzungsantrag gestellt habe. Gemäss Art. 55 Abs. 1 ZPO haben die Parteien dem Gericht die Tatsachen darzulegen und die Beweismittel anzugeben, auf die sie ihre Begehren stützen. Dass das Kantonsgericht die Parteientschädigung für Rechtsanwalt Dr. Christoph Steffen gestützt auf Tatsachen festsetzt, die im erstinstanzlichen Verfahren noch nicht erstellt waren und damit im Berufungsverfahren gar nicht zum Prozessstoff gehörten, tun die Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Soweit sie sich auf den Standpunkt stellen, die Beschwerdegegnerin habe die Kürzung nicht speziell beantragt, übersehen sie Ziffer 4 der Berufungsbegehren. Danach erhebt die Beschwerdegegnerin die Berufung "unter Kosten- und Entschädigungsfolge für beide Instanzen zu Lasten der Berufungsbeklagten". In diesem Antrag ist auch das Begehren enthalten, die Beschwerdeführer in geringerem Umfang entschädigen zu müssen, als das Bezirksgericht entschieden hat. Die Beschwerde ist diesbezüglich unbegründet.