Citation: 6B_566/2021 E. 5.5

5.5. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, er habe die erhaltenen 300 Gramm Heroin wieder zurückgegeben und somit keine Absicht gehabt, diese in den Verkehr zu bringen, kann er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Gemäss den willkürfreien vorinstanzlichen Feststellungen habe der Beschwerdeführer bei der Entgegennahme gewusst, um was und um welches Gewicht es sich gehandelt habe. Ebenso stehe fest, dass er die Drogen mindestens ein paar Tage aufbewahrt habe. Es sei ihm durchaus bewusst gewesen, auf was er sich eingelassen habe. Dies ergebe sich nicht nur aufgrund der aufgezeichneten verdächtigen Vorfälle, sondern auch mit Blick auf die Aussage des Beschwerdeführers in der Hauptverhandlung, wonach ihm E.________ am Telefon gesagt habe, dass es sich um Heroin handle. Demnach verletzt die Vorinstanz entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers kein Bundesrecht, indem sie von einem vorsätzlichen Handeln ausgeht.