Citation: 1P.200/2005 30.06.2005 E. C

Mit Berufung an das Obergericht des Kantons Thurgau beantragte X.________, er sei vom Vorwurf des widerrechtlichen Ausbringens von Jauche freizusprechen und unter Bestätigung des Schuldspruchs wegen widerrechtlicher Entsorgung von Futtermittelsäcken und Plastikfolien mit einer Busse von höchstens Fr. 300.-- zu bestrafen. Das Obergericht wies die Berufung mit Urteil vom 14. Dezember 2004 kostenfällig ab. Es gelangte aufgrund des Beweisverfahrens zum Ergebnis, dass der Boden in Rosenhuben am 21., 22. und 24. Februar 2003 hart und tief gefroren war und infolgedessen nicht gegüllt werden durfte. Da X.________ gewusst habe, dass auf hart gefrorenen Boden keine Jauche ausgebracht werden durfte, und da er dies trotzdem getan habe, habe er eine Gefährdung der Umwelt zumindest in Kauf genommen.