Citation: 5A_558/2024 E. 4.2

4.2. Zur Verhandlung hatte die Beschwerdeführerin einen USB-Stick mitgebracht, auf dem sich angeblich Audioaufnahmen des Kindes befinden. Die Vorinstanz wies diesen USB-Stick zurück und nahm ihn nicht zu den Akten. Sie begründete dies zusammengefasst damit, dass der Beweiswert dieser Audioaufnahmen, auf denen sich das Kind angeblich zu Gewaltvorfällen äussere, beschränkt sei, da sich das Kind in einem erheblichen Loyalitätskonflikt befinde und es sich um Aufnahmen der Beschwerdeführerin handle. Diese erkennt im Vorgehen der Vorinstanz einen Verstoss gegen das Recht auf Beweis. Mit der vorinstanzlichen Argumentation setzt sie sich allerdings nicht auseinander, weshalb ihre Rüge ins Leere zielt.