Citation: 1C_266/2017 E. A

Am 8. April 2016 ersuchte Rumänien die Schweiz um Auslieferung von A.________ zur Vollstreckung einer Freiheitsstrafe. Nachdem Rumänien verschiedene Ergänzungen nachgereicht hatte, wurde er am 15. September 2016 gestützt auf einen Auslieferungshaftbefehl des Bundesamts für Justiz (BJ) festgenommen. Mit Auslieferungsentscheid vom 27. Oktober 2016 bewilligte das BJ die Auslieferung. Dagegen erhob A.________ am 28. November 2016 Beschwerde ans Bundesstrafgericht. Mit Schreiben vom 29. November 2016 zog Rumänien das Auslieferungsersuchen zurück, worauf das BJ mit Faxschreiben vom 12. Dezember 2016 das Bundesstrafgericht über die sofort verfügte Haftentlassung informierte. Tags darauf erklärte das BJ, das Auslieferungsverfahren sei nun gegenstandslos geworden. Mit Schreiben vom 7. Februar 2017 beantragte A.________, die Verfahrenskosten seien vom Staat zu tragen und es sei ihm eine Genugtuung für die erstandene Haft auszurichten. Mit Schreiben vom 29. März 2017 und vom 18. April 2017 erkundigte er sich beim Bundesstrafgericht über den Stand des Verfahrens.