Citation: 4P.215/2000 12.12.2000 E. 2

2.- Die Beschwerdeführerin bringt zunächst vor, der Kantonsgerichtsausschuss habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, da er den Entscheid des Vermittlers mit einer völlig anderen Begründung geschützt habe, ohne dass die Beschwerdeführerin sich habe dazu äussern können. Da der Anspruch auf Gewährung des rechtlichen Gehörs formeller Natur ist, rechtfertigt es sich, diese Rüge an erster Stelle zu prüfen. Der Kantonsgerichtsausschuss ging, ebenso wie bereits der Vermittler, bei der Berechnung der angemessenen Parteientschädigung von einem gegenüber dem geltend gemachten gekürzten Zeitaufwand aus. Dabei beurteilte der Kantonsgerichtsausschuss einzig den Umfang der angezeigten Kürzung anders. Von einer völlig anderen Begründung, die den Anspruch der Beschwerdeführerin auf Gewährung des rechtlichen Gehörs verletzt haben soll, kann daher nicht die Rede sein. Die Rüge ist unbegründet.