Citation: 2C_390/2021 E. 6

Ob die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung verhältnismässig ist, lässt sich vor Bundesgericht noch nicht prüfen. Zwar steht fest, dass aufgrund der Anzahl der Straftaten der Widerrufsgrund von Art. 62 lit. c AuG gegeben ist. Damit lässt sich das Gewicht des öffentlichen Interesses in Bezug auf diese Straftaten bestimmen. Für das Gewicht des öffentlichen Interesses ist im vorliegenden Fall allerdings auch entscheidend, ob der Beschwerdeführer mutwillig Schuldenwirtschaft betrieben hat. Die Vorinstanz hat diese Frage zwar bejaht, aber - wie dargestellt - nicht hinreichend begründet. Mutwillige Schuldenwirtschaft ist primär eine Rechtsfrage, basiert aber auf einem Sachverhalt, der für die Gewichtung des öffentlichen Interesses von Bedeutung ist. Dieser ist durch die Vorinstanz nicht erstellt, weshalb die Sache zur weiteren Abklärung im Sinne des Eventualantrags des Beschwerdeführers an diese zurückzuweisen ist.