Citation: 1P.53/2001 20.09.2001 E. 2

2. Eventualiter sei der Entscheid zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.. " Das Bundesgericht hiess die Beschwerde mit Entscheid vom 30. Juni 2000 gut und hob das Urteil des Verwaltungsgerichts auf. Es führte unter dem Gesichtswinkel von Art. 29 Abs. 1 BV aus, dass die Landschaft Davos Gemeinde die Angelegenheit beförderlicher hätte behandeln können und sollen, liess indessen offen, ob die Verfassung in dieser Hinsicht verletzt worden sei. Auf die Rüge der Verletzung von Treu und Glauben brauchte es mangels gegebener Voraussetzungen nicht näher einzugehen. Schliesslich bejahte es eine Verletzung der Begründungspflicht, weil die Landschaft Davos Gemeinde nicht geprüft und begründet hatte, ob eine Alternative in Form einer Bewilligung für eine Demonstration auf einem Platz als mildere Massnahme zur Verschiebung auf einen andern Tag in Frage komme; diese Verletzung der Begründungspflicht sei auch durch den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts nicht geheilt worden. Im neu zu treffenden kantonalen Entscheid seien insbesondere die gegen eine ortsgebundene Demonstration sprechenden Gründe näher anzuführen, und es sei eine Abwägung der verschiedenen Interessen nachzuholen, die bei einer zeitlichen Verschiebung des Demonstrationszuges durch Davos einerseits und einer ortsgebundenen Durchführung der Demonstration am Tag gemäss dem Gesuch andererseits auf dem Spiele stehen.