Citation: 2C_136/2014 E. 3.4

3.4. Zwar ist nicht nachvollziehbar, warum der Regierungsrat des Kantons Zürich an die vier Jahre gebraucht hat, um den Rekurs gegen den Nichtverlängerungsentscheid zu beurteilen; dem Beschwerdeführer erwächst hieraus indessen kein Bewilligungsanspruch: Wollte er die lange Verfahrensdauer, während der er sich weiter im Land aufhalten und arbeiten konnte, nicht hinnehmen, hätte er mit einer Rechtsverzögerungsbeschwerde an die Vorinstanz gelangen können und müssen. Soweit er sich in diesem Zusammenhang auf Art. 6 EMRK beruft, verkennt er, dass dieser im ausländerrechtlichen Verfahren keine Anwendung findet. Der Beschwerdeführer macht auch zu Unrecht eine Verletzung von Art. 8 EMRK und Art. 13 BV (Schutz des Privatlebens) geltend: Für einen entsprechenden Anspruch bedarf es besonders intensiver, über eine normale Integration hinausgehender Bindungen gesellschaftlicher oder beruflicher Natur bzw. vertiefter sozialer Beziehungen zum ausserfamiliären bzw. ausserhäuslichen Bereich. In der Regel genügen hierfür eine lange Anwesenheit und die damit verbundene normale Integration nicht (BGE 130 II 281 E. 3.2.1; 126 II 377 E. 2c S. 384 ff.); nur von einer solchen kann hier allenfalls ausgegangen werden.