Citation: 5A_884/2019 E. 3

Mit der Erwägung des angefochtenen Beschlusses, wonach die Beschwerdefrist nicht eingehalten sei, setzt sich die Beschwerdeführerin nicht in sachgerichteter Weise auseinander, weshalb die Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht erfüllt sind (vgl. dazu BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f.; 140 III 115 E. 2 S. 116). Sinngemäss stellt sie sich auf den Standpunkt, dass mangels Rechtsmittelbelehrung die Beschwerdefrist (noch) nicht habe laufen können. Mit den obergerichtlichen Erwägungen, wonach und weshalb die prozessleitende Verfügung vorliegend nicht mit einer solchen zu versehen war, setzt sie sich aber nicht auseinander. Untauglich ist ferner der Versuch, aus der prozessleitenden Verfügung einen Zwischenentscheid konstruieren zu wollen mit dem Argument, über die blosse Fristansetzung zur Klageantwort hinaus seien detaillierte Modalitäten zur Erbteilung erfolgt, indem die Verfügung festhalte, dass in der Klageantwort Anträge zu stellen und zu begründen, die Tatsachenbehauptungen aufzustellen, die Beweismittel genau zu bezeichnen und ein Verzeichnis der Beweismittel und die verfügbaren Urkunden beizulegen seien: Mit diesen Hinweisen zuhanden der Beklagten wurden keine formellen oder materiellen Fragen vorab entschieden, weshalb offensichtlich kein Zwischenentscheid vorlag. Nichts mit den Nichteintretenserwägungen zufolge verpasster Beschwerdefrist haben schliesslich die Behauptungen in der Sache zu tun (der Prozess sei unzulässig bzw. es fehle an den Prozessvoraussetzungen, weshalb das Bezirksgericht gar nie eine Verfügung hätte erlassen dürfen und ein ordnungsgemässer Prozessablauf nicht garantiert sei).