Citation: 2C_152/2020 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer hat mit Schreiben an das Steueramt Uster vom 23. November 2016 geltend gemacht, es bestehe für die fragliche Steuerperiode keine Steuerhoheit, weil er teils im Ausland gewesen sei. Er hat nicht nur die Steuerhoheit des Kantons Zürich, sondern vor allem der Schweiz bestritten. Die Steuerhoheit eines anderen Kantons war dagegen kein Thema. Eine interkantonale Doppelbesteuerung, welche durch Art. 127 Abs. 3 BV untersagt wird, ist nicht Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens. Zwar besteht auf interkantonaler Stufe ein Anspruch, die subjektive Steuerpflicht vorgängig durch einen (separaten) Steuerdomizilentscheid bzw. durch einen sog. Vorentscheid zu klären (BGE 137 I 273 E. 3.3.2 S. 278; Urteile 2C_669/2016 / 2C_670/2016 vom 8. Dezember 2016 E. 3.3.3; 2C_1025/2016 / 2C_1026/2016 vom 14. November 2016 E. 3.2). Wenn es um die Klärung der subjektiven Steuerpflicht auf internationaler Ebene geht, besteht jedoch kein solcher Anspruch. Die zuständige, kantonale Steuerverwaltung kann, muss aber nicht eine entsprechende Feststellungsverfügung treffen. Der steuerpflichtigen Person entstehen dadurch keine Nachteile, kann sie doch die Veranlagungsverfügung mit der Begründung anfechten, es fehle dem verfügenden Gemeinwesen die Steuerhoheit (Urteile 2C_669/2016 / 2C_670/2016 vom 8. Dezember 2016 E. 3.3.4; 2C_799/2017 vom 18. September 2018 E. 4.1, mit Hinweis auf BGE 86 I 293 E.2 S. 296 ff.; PETER LOCHER, Kommentar zum Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer, I. Teil, 2019, Einführung zu Art. 3 ff. DBG, N. 11).