Citation: 5A_790/2020 E. 1

Im Zuge einer Gefährdungsmeldung des Schwagers, der auf eine Überforderung in finanziellen und alltäglichen Aufgaben aufgrund schwindender Gedächtnisleistung aufmerksam machte, errichtete das Familiengericht Aarau in seiner Funktion als KESB mit Entscheid vom 15. Januar 2020 über A.________ eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung, nachdem sich dieser anlässlich der persönlichen Anhörung damit einverstanden erklärt hatte. Am 17. Januar 2020 ersuchte er jedoch das Familiengericht um Rückgängigmachung des Entscheides, worauf dieses ein Verfahren zur Prüfung der Aufhebung eröffnete. Am 24. Januar 2020 informierte der Beistand, dass er vom Finanzberater der Bank darauf hingewiesen worden sei, dass A.________ einen Antrag auf Auflösung der Geschäftsbeziehung gestellt habe und die finanziellen Geschäfte seinem Treuhänder übergeben wolle, der schon öfters auf ihn Einfluss genommen habe. In der Folge prüfte das Familiengericht auch eine Einschränkung der Handlungsfähigkeit in Bezug auf die finanziellen Angelegenheiten. Nach entsprechenden Abklärungen (Bericht der Hausärztin; Bericht der Psychiatrischen Dienste Aargau; Aussagen des Beschwerdeführers, dessen Schwagers und des Beistandes) sah das Familiengericht mit Entscheid vom 21. April 2020 von einer Aufhebung, gleichzeitig aber auch von einer Ausdehnung der am 24. Januar 2020 angeordneten erwachsenenschutzrechtlichen Massnahme ab. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 20. August 2020 ab. Gegen diesen Entscheid hat A.________ am 24. September 2020 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht mit den Begehren um dessen Aufhebung und Rückweisung zur neuen Entscheidung, eventualiter um Aufhebung der Beistandschaft.