Citation: 1C_538/2021 E. 3.2.1

3.2.1. In Bezug auf Art. 24c RPG hält der Beschwerdeführer dafür, dass der Flurweg bereits vor dem 1. Juli 1972 als Erschliessung des hinteren Grundstückteils genutzt worden sei. Es sei kein Ausbau des Flurwegs geplant und die Nutzung beschränke sich unverändert auf den rückwärtigen Grundstücksteil. Die bisherige Stallnutzung mit dem Antransport von Futter, Stroh und dergleichen, der Abfuhr von Mist sowie gelegentliche Tiertransporte werde abgelöst durch einzelne Zu- und Wegfahrten mit Oldtimer-Fahrzeugen. Soweit die Vorinstanz eine geringfügige Mehrbelastung annehme, habe sie den Sachverhalt offensichtlich willkürlich festgestellt, seien doch gelegentliche Ausfahrten mit der bisherigen Nutzung vergleichbar. Indem die Vorinstanz von einem Augenschein zwecks Beurteilung der angeblichen Mehrbelastung absah, habe sie zudem sein rechtliches Gehör verletzt. Nicht einschlägig ist nach Ansicht des Beschwerdeführers der Verweis der Vorinstanz auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung, wonach blosse Grundstücksnutzungen keine Besitzstandsgarantie geniessen würden, seien doch auf dem Grundstück Kat.-Nr. 2097 mit der Errichtung des Gebäudes Vers.-Nr. 292 Investitionen getätigt worden, die auf der bisherigen Erschliessung über den Flurweg beruht hätten und weiterhin auf diese Erschliessung angewiesen seien.