Citation: 9C_431/2020 E. A

Die 2008 geborene A.________ bezieht eine Kinderrente zur Invalidenrente ihres Vaters sowie Ergänzungsleistungen. Seit März 2015 lebt sie bei einer Pflegefamilie. Mit - unangefochten gebliebener - Verfügung vom 26. November 2015 setzte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Ausgleichskasse (fortan: Ausgleichskasse) den Ergänzungsleistungsanspruch per 1. Oktober 2015 auf monatlich Fr. 1001.- fest. Der gesonderten Anspruchsberechnung lag eine Tagespauschale von Fr. 33.- zugrunde. Mit Verfügung vom 19. Dezember 2016 passte die Ausgleichskasse die laufende Ergänzungsleistung an eine Erhöhung der kantonalen Durchschnittsprämie für die obligatorische Krankenpflegeversicherung mit Wirkung per 1. Januar 2017 an. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 14. März 2017 fest, wobei sie sich auch mit dem einspracheweise gestellten Antrag auf Anrechnung einer höheren Tagestaxe a useinandersetzte. A.a. Das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen wies die von A.________ gegen den Einspracheentscheid erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 29. Mai 2018 ab. Zur Begründung führte es im Wesentlichen aus, der Sachverhalt bezüglich der Tagestaxe habe sich per 1. Januar 2017 nicht verändert, weshalb angesichts der formellen Rechtskraft und Verbindlichkeit der Verfügung vom 26. November 2015 revisionsweise darauf nicht mehr zurückgekommen werden dürfe. Demzufolge prüfte es einzig die Rechtmässigkeit der Anpassung an die kantonale Durchschnittsprämie der obligatorischen Krankenpflegeversicherung, die es bejahte. A.b. Die hiegegen geführte Beschwerde hiess das Bundesgericht mit Urteil 9C_480/2019 vom 30. Januar 2019 gut und wies die Sache unter Verweis auf die ständige bundesgerichtliche Rechtsprechung ("Kalenderjahrpraxis", vgl. etwa BGE 128 V 39 E. 3b und 3c S. 40 f.; 141 V 255 E. 1.3 S. 257 f.; zuletzt bestätigt mit Urteil 9C_336/2020 vom 3. September 2020 E. 2.2) zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurück. A.c. Mit Entscheid vom 22. März 2019 wies das Versicherungsgericht die Sache an die Ausgleichskasse zurück, damit diese den Sachverhalt weiter abkläre. Die Verwaltung verfügte am 10. Mai 2019 einen gesondert berechneten Ergänzungsleistungsanspruch von A.________ in Höhe von Fr. 1007.- für das Jahr 2017, woran sie mit Einspracheentscheid vom 12. Juli 2019 festhielt. In der Anspruchsberechnung wurde wiederum eine Tagestaxe von Fr. 33.- angerechnet.