Citation: 5A_461/2020 E. 1.1

1.1. Angefochten ist eine Verfügung des Obergerichts, mit welchem dieses auf das Gesuch des Beschwerdegegners um Entzug der aufschiebenden Wirkung in Bezug auf Dispositivziffer 1 Satz 1 des Urteils vom 23. September 2019 nicht eingetreten ist (vgl. Sachverhalt lit. B.a, B.c, B.d). Das Nichteintreten erfolgte, weil - so argumentierte die Vorinstanz - beide Parteien Ziff. 1 Satz 1 des Urteils vom 23. September 2019 im Berufungsverfahren nicht angefochten hätten, womit dieser Punkt in Rechtskraft erwachsen und vollstreckbar sei. Allein vom Urteilsspruch her betrachtet hat die Beschwerdeführerin im vorinstanzlichen Verfahren damit obsiegt, da sie das Begehren gestellt hatte, das genannte Gesuch des Beschwerdegegners sei vollumfänglich abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Wie weit sie dennoch beschwert ist und über ein aktuelles Interesse an der Beschwerdeführung hat (zum Grundsatz, dass sich die Beschwer aus dem Dispositiv ergeben muss: BGE 131 I 153 E. 1.2 S. 157; 133 III 421 E. 1.1 S. 426; zu Ausnahmen: Bernard Corboz, in: Commentaire de la LTF, 2. Aufl. 2014, N. 17 und 21 zu Art. 76 BGG; Nicolas von Werdt/Andreas Güngerich, in: Bundesgerichtsgesetz [BGG], Bundesgesetz über das Bundesgericht, 2. Aufl. 2015, N. 6 zu Art. 76 BGG; vgl. auch Urteil 5A_618/2015 vom 2. März 2016 E. 2.1), braucht nicht weiter erörtert zu werden, da auf die Beschwerde in jedem Fall nicht eingetreten werden kann.