Citation: 8C_513/2018 E. 4.2

4.2. Das kantonale Gericht schloss in bundesrechtskonformer Beweiswürdigung, geeignete Beweismittel, die die Unzumutbarkeit des Verbleibs am Arbeitsplatz aus gesundheitlichen Gründen belegen könnten, lägen nicht vor und könnten auch nicht (mehr) erhoben werden. Indem es erwog, Arbeitskolleginnen oder -kollegen könnten zwar die schwierigen Arbeitsbedingungen und die hohe Toleranzschwelle der Versicherten bestätigen, ihre Aussagen könnten aber die gesundheitliche Unzumutbarkeit des Verbleibens am Arbeitsplatz nicht belegen, verletzte sie den Untersuchungsgrundsatz nicht (Art. 61 lit. c ATSG; antizipierte Beweiswürdigung: vgl. hierzu BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f. mit Hinweis). Wie es feststellte, fehlt ein entsprechendes Arztzeugnis und der Arbeitgeberin waren gesundheitliche Probleme der Versicherten nicht bekannt gewesen. Weshalb die Angaben der Versicherung B.________ zur Kündigung im Schreiben vom 16. November 2016 unzutreffend und widersprüchlich sein sollten, vermag die Versicherte nicht überzeugend darzulegen. Für die zumutbare Fortführung des Arbeitsverhältnisses (zumindest bis zum Finden einer neuen Beschäftigung) spricht mit der Vorinstanz auch der Umstand, dass die beschriebene Situation am Arbeitsplatz gemäss der Beschwerdeführerin schon seit Jahren bestand, ohne dass sie sich um eine anderweitige Tätigkeit bemüht hätte. Dass kurz vor der Kündigung eine wesentliche Veränderung eingetreten wäre, die das zumindest vorläufige Weiterbestehen des Arbeitsverhältnisses plötzlich als unzumutbar hätte erscheinen lassen, wird nicht behauptet und ergibt sich auch nicht aus den Akten, weshalb auch diese vorinstanzliche Feststellung nicht zu bemängeln ist. Unter dem Blickwinkel der eingeschränkten Kognition (E. 1 hievor) beruht daher die Auffassung der Vorinstanz weder auf einer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung noch auf einer Verletzung von Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV. Eine objektive Unzumutbarkeit des Verbleibs am Arbeitsplatz durfte das kantonale Gericht verneinen und demnach in Bezug auf den Eintritt der Arbeitslosigkeit auf Selbstverschulden der Beschwerdeführerin schliessen.