Citation: 6B_1193/2021 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe mit der Vergewaltigung eine Katalogtat begangen, welche grundsätzlich eine Landesverweisung nach sich ziehen müsse. Ein schwerer persönlicher Härtefall sei zu verneinen. Zudem würden die öffentlichen Interessen an einer Landesverweisung die privaten Interessen des Beschwerdeführers an einem Verbleib in der Schweiz klar überwiegen. Dauerhafte Vollzugshindernisse, aufgrund derer auf eine Landesverweisung verzichtet werden müsste, bestünden nicht. Der Beschwerdeführer sei für eine Dauer von 10 Jahren des Landes zu verweisen, wobei die Landesverweisung im Schengener Informationssystem (SIS) auszuschreiben sei (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 6.3-6.5 S. 20 ff.).