Citation: 7B_533/2023 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, der Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege nach Art. 29 Abs. 3 BV sei verletzt. Die Vorinstanz schreibe das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege als gegenstandslos ab. Gleichzeitig setze die Vorinstanz eine unhaltbar tiefe Entschädigung fest und es bleibe ein Grossteil ihrer Aufwendungen grundlos ungedeckt und ihrem Rechtsvertreter sei mit der Entschädigung ein bloss symbolischer Verdienst zugestanden worden. Sie sei mittellos und das Verfahren sei nicht offensichtlich aussichtslos gewesen, zumal sie den Prozess erfolgreich geführt habe. Sie erfülle alle Voraussetzungen für die Zusprechung der unentgeltlichen Rechtspflege. Die vorinstanzliche Vorgehensweise sei mit dem Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege nicht vereinbar.