Citation: 1B_81/2009 23.03.2009 E. 3

Das Präsidium der Beschwerdekammer des Obergerichts des Kantons Aargau wies mit Verfügung vom 12. März 2009 das Haftentlassungsgesuch ab. Gleichzeitig hob es seine Versetzungsverfügung vom 24. Februar 2009 auf; der Gesuchsteller verbleibe im Untersuchungsgefängnis. Das Präsidium bejahte den dringenden Tatverdacht wie auch das Vorliegen des besonderen Haftgrundes der Fortsetzungsgefahr gemäss § 67 Abs. 2 StPO/AG. Dem mehrfach einschlägig vorbestraften Angeschuldigten werde bereits in der Schlussphase des Strafvollzuges am 30. November 2008 (offenbar in einem Urlaub) erneut ein Einbruchdiebstahl vorgeworfen. Am Vortag der Entlassung aus dem Strafvollzug am 23. Dezember 2008 habe er erneut einschlägig delinquiert, des weiteren am 2. Januar 2009 und am 5. Januar 2009. Nach der Verhaftung am 6. Januar 2009 habe der Angeschuldigte einen Aufenthalt in der Psychiatrischen Klinik Königsfelden am 15./16. Februar 2009 zur Entweichung und zur Begehung eines Einbruchdiebstahls genutzt. Fortsetzungsgefahr sei offensichtlich gegeben. Die einzelnen Delikte seien zwar verhältnismässig geringfügig. Die Art und Weise der Begehung lasse jedoch auf eine Gewerbsmässigkeit schliessen. In diesem Sinne sei die Vermögensdelinquenz nicht mehr derart leicht zu gewichten.