Citation: 5P.83/2006 03.05.2006 E. B

Am 2. Februar 2005 erhob X.________ Abänderungsklage mit dem Hauptbegehren, T.________ seiner alleinigen elterlichen Sorge zu unterstellen und ihm vorsorglich die elterliche Obhut zu übertragen. Die Einzelrichterin in Familiensachen am Bezirksgericht G.________ entsprach dem Gesuch, stellte das Kind T.________ für die Dauer des Prozesses unter die Obhut von X.________ und regelte die weiteren Kinderbelange (Verfügung vom 5. September 2005). B.________ erhob dagegen Rekurs. Das Obergericht (I. Zivilkammer) des Kantons Zürich erteilte ihr die Weisung, bis zum Vorliegen eines vollstreckbaren Entscheids über die Obhutszuteilung das Kind T.________ weiterhin in der bisherigen Tagesschule zu belassen (Präsidialverfügung vom 9. Januar 2006). Es wies den Rekurs und alle weiteren Begehren ab und bestätigte die Massnahmenverfügung (Beschluss vom 27. Februar 2006). Im Scheidungsverfahren zwischen den Ehegatten B.________-Y.________ hoben die kantonalen Gerichte die Obhut beider Elternteile über ihren Sohn S.________ auf, brachten S.________ für die Dauer des Prozesses bei X.________ unter und regelten die weiteren Kinderbelange. Die Halbgeschwister T.________ und S.________ leben seit dem 1. März 2006 bei X.________.