Citation: H 222/02 04.11.2002 E. 2

Die Rekurskommission hat die hier anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen über die Beitragsdauer der rentenberechtigten Personen als - neben dem massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen - relevantem Kriterium für die Berechnung der Altersrenten (Art. 29 Abs. 2, Art. 29bis, Art. 33bis Abs. 1, Art. 38 Abs. 2 AHVG; gegebenenfalls auch in den bis Ende 1996 gültig gewesenen Fassungen) richtig wiedergegeben. Dasselbe gilt mit Bezug auf die Rechtsprechung, wonach bei Ablösung einer bisherigen Invalidenrente durch eine Altersrente die formelle Rechtskraft der früheren Rentenzusprechung die richterliche Prüfungszuständigkeit bezüglich der neu verfügten Hauptrente nicht ausschliesst (BGE 117 V 121). Ebenfalls zutreffend dargelegt wurde der von der Verwaltungs- und Gerichtspraxis entwickelte, nunmehr in Art. 50a AHVV festgelegte Grundsatz, dass bei in den Jahren 1948 bis 1968 in der Schweiz erwerbstätigen Personen mit zivilrechtlichem Wohnsitz im Ausland für die Ermittlung der Beitragsdauer auf die vom BSV herausgegebenen Tabellen (vgl. Anhang IX der Wegleitung über die Renten) abzustellen ist, soweit die Beitragszeiten aus diesen Jahren nicht mit näheren Angaben über die Beschäftigungsdauer belegt werden (BGE 107 V 15 Erw. 3b; RDAT 1999 II Nr. 64 S. 239).