Citation: I 278/99 09.05.2000 E. A

A.- Der 1969 geborene, aus der ehemaligen Föderativen Volksrepublik Jugoslawien stammende I.________ hatte in den Jahren 1989 bis 1994 in der Schweiz als Saisonnier bei der X.________ AG gearbeitet und dabei Beiträge an die schwei- zerische Sozialversicherung geleistet. Im Oktober 1993 war er an einer offenen Tuberkulose des rechten Lungenoberlap- pens erkrankt und deswegen bis 8. Januar 1994 arbeitsun- fähig. Bei einem Verkehrsunfall im ehemaligen Jugoslawien erlitt er am 15. Mai 1994 eine Schulterluxation links bei Status nach Humerusfraktur in der Kindheit. Im Anschluss an die Krankheit und den Unfall kam es zu einer psychischen Fehlentwicklung in Form eines chronischen reaktiv-depres- siven Verstimmungszustandes (Bericht des Dr. med. B.________ vom 19. April 1995). Am 8. März 1995 meldete sich I.________ zum Bezug von Leistungen der Invaliden- versicherung an. Die IV-Stelle Luzern traf nähere Abklä- rungen, zog die Akten der Schweizerischen Unfallversiche- rungsanstalt (SUVA) bei und ordnete eine gutachtliche Untersuchung in der MEDAS an. In deren Bericht vom 6. September 1996 wurden zur Hauptsache ein chronisches Schulter-Arm-Syndrom links sowie eine leicht- bis mittel- gradige depressive Reaktion beziehungsweise Anpassungs- störung diagnostiziert und der Versicherte in der bisheri- gen Tätigkeit als Bauarbeiter als vollständig arbeitsun- fähig bezeichnet. Für eine körperlich leichte bis mittel- schwere Tätigkeit ohne Belastung der linken Schulter wurde eine Arbeitsfähigkeit von 75 % angegeben. Mit Verfügung vom 28. Mai 1997 sprach die nunmehr zuständige IV-Stelle für Versicherte im Ausland I.________ für die Zeit vom 1. Mai 1995 bis 31. Dezember 1996 eine ganze Invalidenrente, nebst Zusatzrente für die Ehefrau und zwei Kinderrenten, auf Grund eines Invaliditätsgrades von 100 % zu.