Citation: 4A_75/2021 E. 1.4.2

1.4.2. 1.4.2.1. Zweitens bedürfe die Frage, so der Beschwerdeführer, ob zwar einmalige, aber nicht ausserordentliche, Rechtsgeschäfte Konsumentenverträge im Sinne von Art. 32 ZPO darstellen könnten, der höchstrichterlichen Klärung. Er habe die Ansicht vertreten, nur ausserordentliche einmalige Rechtsgeschäfte seien vom Anwendungsbereich der erwähnten Bestimmung ausgeschlossen, nicht jedoch übliche einmalige. Die Vorinstanz habe festgehalten, die Üblichkeit sei deshalb ausgeschlossen, weil Rollläden eine Lebensdauer von 30 Jahren hätten und es sich deshalb um eine langfristige, einmalige Investition handle. 1.4.2.2. Dem Beschwerdeführer ist in dieser Argumentation nicht zu folgen. Er übersieht, dass die Vorinstanz den Kauf von Rollläden als ausserordentliches Rechtsgeschäft qualifizierte und unter anderem deshalb die Anwendbarkeit von Art. 32 ZPO versagte. Da sie nicht erwog, es handle sich um ein übliches einmaliges Geschäft, stellte sich die vom Beschwerdeführer vorgebrachte Rechtsfrage überhaupt nicht.