Citation: 8C_632/2019 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt zunächst, die Vorinstanz habe zur Beurteilung, ob eine massgebliche Verschlechterung des Gesundheitszustands glaubhaft gemacht worden sei, in Verletzung von Bundesrecht auf den Zeitpunkt des Revisionsgesuchs vom 23. April 2018 abgestellt. Dieses Vorbringen trifft offensichtlich nicht zu. Das kantonale Gericht hat erkannt, die IV-Stelle habe den Versicherten vor Erlass der Nichteintretensverfügung auf die ihm obliegende Pflicht des Glaubhaftmachens hingewiesen und ihn in diesem Zusammenhang unter Hinweis auf die Säumnisfolgen aufgefordert, ärztliche Berichte nachzureichen. Nachdem der Versicherte dieser Aufforderung nicht nachgekommen sei, habe es seiner Beurteilung diejenigen Akten zugrunde zu legen, die der IV-Stelle im Zeitpunkt des Verfügungserlasses bekannt gewesen seien. Dementsprechend seien die erstmals im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren eingereichten medizinischen Unterlagen, die allesamt im April 2019 und somit nach Erlass der Nichteintretensverfügung erstellt worden seien, rechtsprechungsgemäss nicht zu beachten. Dies ist nicht zu beanstanden.