Citation: 2C_885/2021 E. 2.3.3

2.3.3. Zunächst ist festzuhalten, dass die von den Steuerpflichtigen verfolgte Argumentationslinie nicht in allen Teilen als stimmig erscheint: So berufen sie sich zwar auf wirtschaftliche Einbussen (Sachverhalt, lit. E), ohne aber dem Umstand Rechnung zu tragen, dass die Einliegerwohnung auch weiterhin beansprucht wird ("tagsüber als Therapieraum genutzt"). Ob die neue Nutzungsart überhaupt mit einer wirtschaftlichen Einbusse einher geht, ist unklar, nachdem die Steuerpflichtigen in den kantonalen Verfahren keinerlei Quantifizierung vorlegten. Ebenso wenig machen die Steuerpflichtigen geltend, sich um die Vermietung der Einliegerwohnung bemüht zu haben. Inserate oder dergleichen lassen sich auch in den vorinstanzlichen Akten keine finden. Dass ein materieller ("wirtschaftliche Einbussen") und ein immaterieller Schaden ("erschwerte Lebensbedingungen") eingetreten sein soll, wie die Steuerpflichtigen dies dartun (auch dazu Sachverhalt, lit. E), beruht damit hauptsächlich auf ihrer eigenen Einschätzung bzw. auf den von ihnen in Auftrag gegebenen Untersuchungen. Dabei handelt es sich um klassische Parteigutachten.