Citation: I 695/05 01.02.2006 E. 1

1.1 In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 130 V 447 Erw. 1.2.1, 127 V 467 Erw. 1). Weiter stellt das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheids eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 121 V 366 Erw. 1b; RKUV 2001 Nr. U 419 S. 101). 1.2 Das kantonale Gericht hat die Rechtsgrundlagen für die Prüfung des streitigen Anspruchs auf eine Invalidenrente im Lichte der dargelegten intertemporalrechtlichen Regeln (vgl. auch BGE 130 V 343, 445) zutreffend dargelegt. Es betrifft dies insbesondere die Bestimmungen und Grundsätze über den Invaliditätsbegriff (Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG in der seit Anfang 2003 geltenden Fassung; bis Ende 2002: aArt. 4 Abs. 1 IVG), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG je in der bis Ende 2003 gültig gewesenen und der seit Anfang 2004 geltenden Fassung) sowie die Invaliditätsbemessung bei Erwerbstätigen mittels Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG; bis 31. Dezember 2002 aArt. 28 Abs. 2 IVG) und bei teils erwerblich, teils im Aufgabenbereich, namentlich im Haushalt, Tätigen nach der so genannten gemischten Methode (Art. 27bis Abs. 1 IVV in der ab Anfang 2003 gültig gewesenen, inhaltlich gegenüber dem früheren Recht unveränderten Fassung [BGE 130 V 393], in Kraft gestanden bis Ende 2003; BGE 125 V 146; vgl. auch BGE 131 V 52 f. Erw. 5.1.1, 130 V 102 Erw. 3.4 und 395 f. Erw. 3.3, je mit Hinweisen). Ebenfalls nicht zu beanstanden sind die vorinstanzlichen Erwägungen über die Wahl der anwendbaren Methode der Invaliditätsbemessung (BGE 125 V 150 Erw. 2c mit Hinweisen), die Verwendung von Tabellenlöhnen beim Einkommensvergleich (BGE 126 V 75) und die zu beachtenden beweisrechtlichen Grundsätze. Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass die der Rechtsprechung zur gemischten Methode der Invaliditätsbemessung (BGE 125 V 146) zugrunde gelegene Regelung gemäss aArt. 27bis Abs. 1 IVV mit der am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen 4. IV-Revision auf Gesetzesstufe erhoben wurde und sich nun mit dem im Wesentlichen gleichen Wortlaut in Art. 28 Abs. 2ter IVG (in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2bis IVG) findet. Eine Änderung bei der gemischten Methode ist damit nicht verbunden (vgl. Botschaft vom 21. Februar 2001 über die 4. Revision des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, in: BBl 2001 III 3205 ff., 3287).