Citation: U 143/00 15.04.2002 E. 3

3.- a) Die SUVA ging im Einspracheentscheid vom 10. August 1998 davon aus, dass im Hinblick auf die Folgen des Unfalls vom 12. Dezember 1997 entsprechend der Beurteilung in der Klinik X.________ vom 5. Juni 1998 zu Recht eine Arbeitsfähigkeit ab 8. Juni 1998 von 50 % und ab 22. Juni 1998 von 100 % festgesetzt wurde. Den nach dem 30. Juni 1998 geklagten Beschwerden lägen unfallfremde Ursachen zugrunde, weshalb spätestens ab diesem Datum keine Leistungspflicht mehr bestehe. Nachdem sich der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren auch auf eine psychiatrische Stellungnahme von Dr. med. Y.________ gestützt hatte, wonach er noch immer voll arbeitsunfähig gewesen sei, prüfte die Vorinstanz die Rechtsbegehren des Versicherten auch hinsichtlich psychischer Beeinträchtigungen. Dabei kam das kantonale Gericht zum Schluss, dass zwischen den geklagten Beschwerden und dem Unfall vom 12. Dezember 1997 kein adäquater Kausalzusammenhang bestand. Demgegenüber macht der Beschwerdeführer letztinstanzlich geltend, seit dem Unfall könne er nicht einmal im geschützten Rahmen mehr tätig sein. Er habe beim Unfall grosse Angst und heftige Schmerzen verspürt. Die SUVA habe lediglich ihren eigenen Ärzten Vertrauen geschenkt, während sie die Berichte der Neurologen Dr. med. S.________ und Dr. med. H.________ sowie des behandelnden Psychiaters Dr. med. Y.________ unberücksichtigt gelassen habe. b) Die Vorinstanz hat in einlässlicher Würdigung der eingeholten und beigezogenen ärztlichen Unterlagen mit überzeugender Begründung erkannt, dass seit dem 22. bzw. dem 30. Juni 1998 keine nachweisbaren Beschwerden als Folgen des Unfalls vom Dezember 1997 mehr vorhanden waren. Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen vorgebracht wird, vermag diese Sachverhaltsfeststellung und das davon abgeleitete Ergebnis nicht in Zweifel zu ziehen oder zu entkräften. Insbesondere ist die Aussage nicht stichhaltig und dringt der Beschwerdeführer damit nicht durch, wenn er geltend macht, die Neurologin Dr. med. S.________, der Neurologe Dr. med. H.________ und der behandelnde Psychiater Dr. med. Y.________ hätten auf überzeugende Weise die Meinung vertreten, seine Arbeitsunfähigkeit sei weiterhin mindestens zum Teil auf den versicherten Unfall zurückzuführen. Denn im angefochtenen Entscheid hat sich die Vorinstanz bereits eingehend mit den medizinischen Beurteilungen von Dr. med. S.________ vom 8. Juli und 28. September 1998 auseinandergesetzt. Neu wurden mi der Verwaltungsgerichtsbeschwerde lediglich ein medizinischer Bericht des Psychiaters Dr. med. Y.________ vom 21. Juli 1999 sowie ein Bericht des Neurologen Dr. med. H.________ vom 26. Juni 1998 nachgereicht. Was den Befund von Dr. med. Y.________ anbelangt, stellte dieser Arzt die Diagnose einer Depression bei chronifiziertem Schmerzsyndrom, wobei hinsichtlich der Adäquanz jedoch ohne weiteres auf die Erwägungen im kantonalen Entscheid verwiesen werden kann. Schliesslich vermögen auch die Aussagen von Dr. med. H.________ den Ausgang des Verfahrens nicht massgeblich zu beeinflussen, zumal diese insbesondere ohne Kenntnis der durchgeführten radiologischen Befunde erfolgten. Die SUVA erkannte somit zu Recht, dass nach den anfänglich festgestellten Gesundheitsschäden ab 22. Juni 1998 wieder eine vollständige Arbeitsfähigkeit gegeben war und der Versicherte ab 30. Juni 1998 auch keiner Heilbehandlung mehr bedurfte. Bleibende somatische Folgen des Unfalles schlossen ihre Ärzte mit überzeugenden medizinischen Argumenten aus. Hinsichtlich der psychischen Folgen des Unfalls hat die Vorinstanz zutreffend erwogen, das Unfallereignis vom 12. Dezember 1997 sei dem mittelschweren Bereich zuzuordnen und es ergebe sich aus einer Gesamtwürdigung der einzubeziehenden Kriterien, dass zwischen den psychischen Beeinträchtigungen und dem versicherten Ereignis kein adäquater Kausalzusammenhang besteht. c) Aus dem vorgehend Gesagten folgt, dass das kantonale Gericht den Einspracheentscheid vom 10. August 1998 zu Recht bestätigt hat und dass sich dabei auch keine ergänzenden Abklärungen aufdrängten.