Citation: 8C_225/2020 E. A

A.a. Die 1987 geborene A.A.________ und ihre 2009 geborene Tochter B.A.________, beide eritreische Staatsangehörige, reisten am 14. September 2017 illegal in die Schweiz ein und stellten gleichentags ein Asylgesuch. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) lehnte die Gesuche mit Verfügung vom 2. November 2017 mangels Flüchtlingseigenschaft ab und wies beide Gesuchstellerinnen aus der Schweiz weg. Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit Entscheid vom 3. Juli 2019 ab, woraufhin das SEM eine Ausreisefrist bis 6. August 2019 ansetzte. Das Migrationsamt des Kantons St. Gallen eröffnete mit Schreiben vom 19. Juli 2019 die Ausreisemodalitäten. Mittels Eingaben vom 27. und 31. Juli 2019 teilte der damalige Rechtsvertreter von A.A.________ und B.A.________, C.________, dem Migrationsamt mit, beim SEM sei ein "Erstasylgesuch" der minderjährigen Tochter hängig; letztere habe deshalb Anrecht auf Sozialhilfe nach den für Asylsuchende geltenden Regeln. Zudem bedürfe es für den Wechsel vom bisherigen Aufenthaltsort im Zentrum D.________ in X.________ ins Ausreise- und Nothilfezentrum E.________ in Y.________, nach Ablauf der Ausreisefrist einer rechtsmittelfähigen Verfügung. Nach unbenutztem Ablauf der Ausreisefrist lud das Migrationsamt A.A.________ und B.A.________ am 20. August 2019 auf den 23. August 2019 zum Gespräch betreffend Nothilfezuweisung vor, dem die beiden indes fern blieben. A.b. Am 22. August 2019 liessen A.A.________ und B.A.________ mit Rechtsverweigerungsbeschwerde beim Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen beantragen, es sei festzustellen, dass das Migrationsamt den Erlass einer rechtsmittelfähigen Verfügung betreffend Gewährung von Sozialhilfe an B.A.________ zu Unrecht verweigere. Mit Verfügung vom 23. August 2019 wies das Migrationsamt A.A.________ und B.A.________ der politischen Gemeinde Z.________ mit Aufenthaltsort Ausreise- und Nothilfezentrum E.________ zum Bezug der Nothilfe zu. Dagegen liessen die beiden am 27. August 2019 beim Sicherheits- und Justizdepartement Rekurs erheben. Mit Entscheiden vom 14. Oktober 2019 wies das Sicherheits- und Justizdepartement sowohl die Rechtsverweigerungsbeschwerde als auch den Rekurs gegen die Zuweisung an die Gemeinde Z.________ zum Bezug von Nothilfe ab, soweit es darauf eintrat. A.c. Bereits mit Verfügung vom 9. Oktober 2019 war das SEM auf das "Erstasylgesuch" von B.A.________, welches als Wiedererwägungsgesuch entgegengenommen worden war, nicht eingetreten und hatte die Verfügung vom 2. November 2017 für rechtskräftig und vollstreckbar erklärt. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit Entscheid vom 4. Dezember 2019 ab, soweit es darauf eintrat (BVGE D-5400/2019).