Citation: 8C_142/2022 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, die Vorinstanz sei aktenwidrig davon ausgegangen, dass in Bezug auf das Arbeitsverhältnis bei der B.________ AG für das vierte Quartal 2019 ein Bonus von Fr. 18'649.50 ausgerichtet worden sei. Den Akten und den Angaben des Beschwerdegegners sei vielmehr zu entnehmen, dass die im Januar 2020 erfolgte Bonuszahlung über Fr. 18'649.50 einen Bonus für das vierte Quartal 2019 von Fr. 18'374.50 und einen solchen von Fr. 275.- für das dritte Quartal 2019 enthalte. Das dritte Quartal liege unbestrittenermassen ausserhalb des sechsmonatigen Bemessungszeitraumes, weshalb die dazugehörende Zahlung von Fr. 275.- nicht zu berücksichtigen sei. Aktenwidrig sei überdies die vorinstanzliche Festsetzung des bei der C.________ AG erzielten Bruttogehalts auf Fr. 6163.80.-. Aus den Dokumenten ergebe sich, dass darin eine gemäss BGE 123 V 70 bei der Ermittlung des versicherten Verdienstes nicht hinzuzurechnende Ferienentschädigung von Fr. 747.15 enthalten sei. Deshalb könne nur der tatsächlich erzielte Bruttolohn von monatlich Fr. 5416.65 dem versicherten Verdienst zugrunde gelegt werden. Durch den Umstand, dass die Vorinstanz bei der Berechnung des versicherten Verdienstes bei den jeweiligen Einkommen und Boni die damit zusammenhängende zurückgelegte Beitragszeit nach Art. 37 Abs. 1 AVIV nicht beachtet habe, sei sowohl der Sachverhalt willkürlich festgestellt als auch Bundesrecht (Art. 23 AVIG und 37 AVIV) verletzt worden. Eine Begründung für die vorinstanzliche Berechnungsweise lasse sich dem angefochtenen Urteil nicht entnehmen.