Citation: 5A_459/2024 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, allfällige Auskunfts- und Rechnungslegungsansprüche könnten ihre Rechtsgrundlage einzig in Art. 260 SchKG haben und nicht in Art. 222 Abs. 4 SchKG. Art. 260 SchKG sehe keine Strafbewehrung für den Fall der Verweigerung der Auskunft vor. Auch die Abtretungsverfügung vom 21. November 2014 enthalte keinen Hinweis auf eine Straffolge oder eine andere Sanktion bei Verletzung der Berichterstattungspflicht. Art. 222 Abs. 4 SchKG sei auf den Abtretungsgläubiger nicht anwendbar und die dem Abtretungsgläubiger gemäss Art. 222 Abs. 6 SchKG angedrohte Strafe entbehre einer gesetzlichen Grundlage. Ebenfalls keine gesetzliche Grundlage bestehe sodann für die vom Kantonsgericht angesprochene Möglichkeit, das Konkursamt könne ihm androhen, es werde davon ausgehen, dass er die abgetretene Forderung vollumfänglich habe erhältlich machen können.