Citation: 8C_479/2017 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat eine einlässliche Würdigung der fachärztlichen Unterlagen, insbesondere des polydisziplinären MEDAS-Gutachtens vom 11. Juli 2016 vorgenommen. Dabei gelangte es zur Erkenntnis, dieses erfülle die von der Rechtsprechung an den Beweiswert eines medizinischen Gutachtens gestellten Anforderungen. Es sei darauf abzustellen. Dies auch angesichts der Tatsache, dass bereits der den Versicherten im Jahre 2010 behandelnde Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, psychosomatische und psychosoziale Medizin APM, in seinem Bericht vom 15. Oktober 2010 nicht wesentlich von der MEDAS-Einschätzung abgewichen sei. Demgegenüber könnten die diversen Berichte des Dr. med. C.________, Facharzt für innere Medizin FMH, die gutachterlichen Feststellungen nicht entkräften. Sie würden weder Angaben zu den Befunden noch zu den konkreten Einschränkungen enthalten. Sie seien nicht nachvollziehbar begründet. Aufgrund der medizinischen Aktenlage sei der Beschwerdeführer seit Mitte 2008 in seiner angestammten Tätigkeit als CNC-Mechaniker kardial zu 30 % und psychiatrisch zu 20 % eingeschränkt. Diese Einschränkungen würden sich überschneiden, sodass von einer Gesamteinschränkung von 30 % auszugehen sei. In einer adaptierten Verweistätigkeit betrage die Arbeitsunfähigkeit 20 % aufgrund der diagnostizierten hypochondrischen- und Somatisierungsstörung. Bisher habe der Versicherte die therapeutischen Behandlungsmöglichkeiten seiner psychischen Erkrankung nicht ausgeschöpft. Deren Auswirkungen seien überwindbar. Mit der im MEDAS-Gutachten attestierten 30%igen Arbeitsunfähigkeit als CNC-Mechaniker seien die rentenbegründenden Voraussetzungen einer mindestens 40%igen Arbeitsunfähigkeit während eines Jahres nicht erfüllt. Der Invaliditätsgrad betrage zudem maximal 34 %. Es bestehe kein Anspruch auf eine Rente.