Citation: I 32/01 09.05.2001 E. 2

2.- Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen vermögen daran nichts zu ändern. Nicht entscheidend ist der Umstand, dass der Beschwerdeführer seit 1997 eine Invalidenrente seines Heimatstaates erhält, da der Bezug einer jugoslawischen Invalidenrente nicht die Versicherteneigenschaft im Sinne von Art. 8 lit. b des Abkommens begründet (ZAK 1989 S. 449 Erw. 3a, 1987 S. 443 Erw. 2c). Der Beschwerdeführer wendet weiter sinngemäss ein, dass die ordentlichen Teilrenten der AHV auch ohne weiteres bei Eintritt des Versicherungsfalles ausgerichtet werden (Art. 21 in Verbindung mit Art. 29 AHVG) und dass dies in der Invalidenversicherung analog gelten müsse. Dem ist entgegenzuhalten, dass die Invalidenversicherung - im Gegensatz zur Alters- und Hinterlassenenversicherung - zur Zeit des Verfügungserlasses in Art. 6 Abs. 1 IVG explizit eine Versicherungsklausel vorsah. Schliesslich bringt der Beschwerdeführer vor, dass er vollständig erblindet und damit invalid sei. Dieser Einwand ist ebenfalls nicht stichhaltig, da im Zeitpunkt der Verfügung Invalidität alleine keinen Rentenanspruch begründete, sondern gemäss Art. 6 Abs. 1 IVG in der zum Verfügungszeitpunkt geltenden Fassung explizit die Versicherteneigenschaft zur Zeit des Invaliditätseintrittes notwendig war. Jedoch ist auf den 1. Januar 2001 Art. 6 Abs. 1 IVG insofern geändert worden, als die Versicherteneigenschaft zur Zeit des Invaliditätseintrittes nicht mehr Voraussetzung für den Erwerb eines Anspruchs auf eine schweizerische Invalidenrente ist (AS 2000, 2677 ff., 2682). Nach Abs. 4 der Übergangsbestimmungen (AS 2000, 2677 ff., 2683) können Personen, denen keine Rente zusteht, weil sie im Zeitpunkt der Invalidität nicht versichert waren, verlangen, dass ihr Anspruch auf Grund der neuen Bestimmungen überprüft wird; der Rentenanspruch entsteht aber frühestens am 1. Januar 2001. Der Beschwerdeführer hat deshalb die Möglichkeit, bei der Verwaltung ein neues Leistungsgesuch einzureichen.