Citation: 6P.148/2004 08.02.2005 E. 6

Mit der Abweisung der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde ist die von den Beschwerdeführern in diesem Verfahren erhobene Rüge, die Annahme des Verfahrensgerichts, es fehle am Nachweis, dass der Tod des Opfers erst durch das Überfahren verursacht worden sei, beruhe auf einer willkürlichen Würdigung des vom Institut für Rechtsmedizin der Universität Basel (IRM) erstellten Obduktions-gutachtens vom 4. Juli 2003, nicht mehr von Bedeutung. Denn selbst wenn man mit den Beschwerdeführern annehmen wollte, das Opfer habe seine tödlichen Verletzungen nicht schon bei seinem Selbstunfall, bei welchem er aus seinem Wagen geschleudert worden war, erlitten, sondern erst beim nachfolgenden Überfahren-werden durch den Beschwerdegegner, änderte dies am Ergebnis nichts, da diesem in rechtlicher Hinsicht keine Sorgfaltspflichtverletzung vorgeworfen werden kann. Die Frage des genauen Todeseintritts ist daher nicht mehr von Bedeutung. Die Beschwerdeführer haben kein schutz-würdiges Interesse mehr an der Beurteilung der staatsrechtlichen Beschwerde. Diese ist somit gegenstandslos geworden und vom Geschäftsverzeichnis abzuschreiben. Praxisgemäss werden dabei weder Kosten erhoben noch wird eine Entschädigung ausgerichtet.