Citation: 5A_967/2021 E. 4

Um mit ihrer Beschwerde durchzudringen, muss die Beschwerdeführerin aufzeigen, dass entgegen der Schlussfolgerung des Kantonsgerichts konkrete Anhaltspunkte für die Gefährdung des Kindeswohls bestehen, wenn die ursprüngliche Besuchsrechtsregelung ohne ein vorübergehendes begleitetes Besuchsrechtsregime wieder in Kraft gesetzt wird (E. 3.1). Wie sich aus den vorstehend in extenso wiedergegebenen Einwendungen der Beschwerdeführerin ergibt, vermag sie keine konkreten Anhaltspunkte für eine Gefährdung des Kindeswohls aufzuzeigen; sie belässt es bei blossen Vermutungen. Überhaupt ist die Beschwerde nicht in allen Teilen einfach verständlich. Anstatt eine Verfassungsrüge zu erheben und anhand des Sachverhalts darzulegen, weshalb die Rüge begründet ist, schildert sie gewisse Sachverhaltselemente, um daraus teilweise in mehrfacher Hinsicht Verfassungsverletzungen (Willkür in der Sachverhaltsfeststellung, Willkür in der Anwendung des Untersuchungsgrundsatzes, Verletzung des rechtlichen Gehörs in seinen Teilgehalten des Beweisführungsrechts und der richterlichen Begründungspflicht, Willkür in der Anwendung von Art. 274 ZGB) abzuleiten. Diese Vorgehensweise ist mit den an Verfassungsrügen gestellten Begründungsanforderungen nicht vereinbar. Trotzdem sei in der gebotenen Kürze Folgendes ausgeführt: