Citation: 8C_77/2017 E. 3.2

3.2. Das kantonale Gericht hat die bei der Beurteilung der Zumutbarkeit eines Wechsels von einer selbstständig zu einer unselbstständig ausgeübten Erwerbstätigkeit nach der Rechtsprechung (SVR 2017 IV Nr. 6 S. 15 ff. E. 4.3.1 mit weiteren Hinweisen) zu berücksichtigenden Kriterien objektiver und subjektiver Art einer eingehenden Prüfung unterzogen. Dabei ist es zum Schluss gelangt, dass das Alter und die noch zu erwartende relativ lange Aktivitätsdauer der Aufgabe des eigenen Betriebes und der Annahme einer anderen Stelle auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht entgegenstehen. Ebenso wenig liess es die geltend gemachten Schwierigkeiten bei der Stellensuche und die behauptete - allerdings nicht erstellte - Notwendigkeit eines damit verbundenen Wohnortwechsels als Gesichtspunkte gelten, welche die Zumutbarkeit einer Änderung des beruflichen Umfeldes in Frage stellen würden. Auch ein Vergleich des mit der Verweisungstätigkeit zu erwartenden Mehrverdienstes mit den bei der Versicherung anfallenden Einsparungen genügte ihm nicht, um einen Verzicht auf eine berufliche Neuorientierung zu rechtfertigen. Diese Betrachtungsweise hat das kantonale Gericht ausführlich und überzeugend begründet, worauf verwiesen wird. Ihr kann sich das Bundesgericht in allen Teilen anschliessen.