Citation: 1C_267/2022 E. 9.1

9.1. Die Vorinstanz legte weiter zusammengefasst dar, nach dem Erlöschen der Baubewilligung habe der Gemeinderat zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands die im Entscheid vom 19. Oktober 2021 genannten Massnahmen verlangen dürfen. Diese seien verhältnismässig gewesen. Sie hätten namentlich bezweckt, Gefährdungen von Personen zu verhindern und den Erhalt der als schützenswert inventarisierten Bauten zu sichern. Den entsprechenden öffentlichen Interessen am Personen- und Denkmalschutz komme ein erhebliches Gewicht zu. Die zum Schutz vor eindringendem Regenwasser vorgesehenen Anordnungen gewährleisteten die weitere bestimmungsgemässe Nutzung der schützenswerten Bauten und deren Sicherheit. Die Massnahmen führten für die Beschwerdeführerin zu einem relativ kleinen Aufwand, da nicht verlangt werde, dass die Terrainveränderungen und weitere begonnenen Bauarbeiten vollständig rückgängig gemacht werden. Dass das an der Südfassade des Gebäudes Nr. 109 angebrachte Baugerüst entfernt werden soll, sei nachvollziehbar, da das Trottoir von Passanten benutzt werde und das Baugerüst das Eingliederungsgebot beeinträchtigte. Dass die Baugerüste mit Blick auf den Ortsbildschutz entfernt werden müssten und zugleich ein Sichtschutz zu errichten sei, um den Blick auf die Bauten in ihrem (heutigen) Zustand zumindest teilweise einzuschränken, sei nicht widersprüchlich. Zudem sei zur Sicherung der Baugrube an den übrigen Grundstücksgrenzen Bauzäune erforderlich, was gegenüber einer Aufschüttung dieser Gruben eine mildere Massnahme darstelle.