Citation: 9C_613/2022 E. A

Die A.________ AG (nachfolgend: die Pflichtige) bezweckt die Führung und den Betrieb einer Urologie-Praxis und die Erbringung ärztlicher Dienstleistungen auf dem Gebiet der Urologie. Die Gesellschaft wurde im März 2013 gegründet und ging aus dem Einzelunternehmen Praxis Dr. med. B.________ hervor. Einziger Verwaltungsrat der A.________ AG ist Dr. med. B.________ (Jahrgang xxx), der mit dem Urologen Dr. med. C.________, seinerseits einziger Verwaltungsrat der A.________ AG die Praxisgemeinschaft "Zentrum D.________" führt. Zusammen mit seiner Ehefrau hält Dr. med. B.________ paritätisch 100 % des Aktienkapitals. Nebst Dr. med. B.________ und seiner Ehefrau beschäftigt die A.________ AG medizinische Praxisassistenten/-tinnen. Sämtliche Angestellte sind zum Zweck der beruflichen Vorsorge bei der BVG-Sammelstiftung E.________ bis zu einem Jahreslohn von Fr. 200'000.- versichert. Darüber hinaus schloss die Pflichtige zur überobligatorischen beruflichen Vorsorge mit der F.________ Sammelstiftung (nachfolgend: die Stiftung) per 6./21. Oktober 2014 einen 1e-Vorsorgeplan ab: Einziger Versicherter ist Dr. med. B.________ mit einem versicherten Lohn von Fr. 600'000.- (ordentlicher Lohn Fr. 800'000.- abzüglich des Koordinationsabzugs von Fr. 200'000.-). Mit Einschätzungs-/Veranlagungsentscheid vom 4. Dezember 2019 gelangte das Kantonale Steueramt zum Schluss, in Bezug auf den 1e-Vorsorgeplan fehle es an der Kollektivität, da Dr. med. B.________ einziger Versicherter bei der Stiftung sei. Auch die virtuelle Kollektivität sei nicht gegeben. Dem folgend verweigerte es die aufwandmässige Berücksichtigung von Zuwendungen an die Stiftung in der Höhe von Fr. 128'404.- und schätzte die Pflichtige für die Staats- und Gemeindesteuern 2017 sowie die direkte Bundessteuer 2017 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 334'400.- und einem steuerbaren Eigenkapital für die Staats- und Gemeindesteuern 2017 von Fr. 324'000.- ein.