Citation: 6B_1138/2017 E. A

X.________ wird vorgeworfen, in der Zeit von ca. Anfang 1995 bis 14. September 1997 seine damals zwischen fünf und sieben Jahre alte To chter A.________ an den Besuchswochenenden in seiner Wohnung gebadet und sie mit der blossen Hand an der Vagina gewaschen zu haben, wobei er einige Male den Finger in ihre Vagina eingeführt habe, obwohl er gewusst habe, dass sie dies nicht wollte und sie sich auch nicht dagegen habe wehren können. Zudem habe er diverse Male ausserhalb der Badewanne oder in der Badewanne vor ihr masturbiert, wobei er mindestens einmal zum Samenerguss gekommen sei. Weiter soll X.________ an einem nicht mehr bestimmbaren Tag im Jahr 1996 oder 1997 in Paris neben A.________ in einem Hotelzimmer im Bett gelegen sein, als im Fernsehen eine halbnackte Frau getanzt habe, worauf er unter der Bettdecke bis zum Orgasmus masturbiert habe, obwohl A.________ ihm gesagt habe, er solle damit aufhören. B.________, die Ex-Frau von X.________, reichte am 22. September 1997 Strafanzeige gegen X.________ein wegen des Verdachts der sexuellen Handlungen mit einem Kind sowie der Schändung. Gegen X.________ wurde eine Voruntersuchung geführt. Die Strafverfolgung wurde am 30. März 1998 aufgehoben. Mit Verfügung vom 12. August 2014 nahm die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern die aufgehobene Strafverfolgung gegen X.________ wieder auf. Das Regionalgericht Bern-Mittelland sprach X.________ am 22. Januar 2016 der mehrfachen sexuellen Handlungen mit einem Kind schuldig und bestrafte ihn mit einer bedingten Geldstrafe von 270 Tagesätzen zu Fr. 110.--. X.________ wurde zudem zur Bezahlung von Schadenersatz und Genugtuung an A.________ verpflichtet.