Citation: 5P.107/2006 16.06.2006 E. 1

Im Scheidungsverfahren der Eheleute X.________ und Y.________ verpflichtete das Gerichtspräsidium Weinfelden am 5./6. Januar 2005 den Ehemann in Abänderung der Eheschutzverfügung vom 17. Juni 2003, an den Unterhalt der Ehefrau mit Wirkung ab dem 1. Februar 2004 monatliche Unterhaltsbeiträge von Fr. 2'123.-- zu bezahlen; überdies erklärte er ihn für berechtigt, die in der Zeit vom 1. Februar 2004 bis heute für die Liegenschaft in A.________ bezahlten Hypothekarzinsen, den Aufwand für den Liegenschaftsunterhalt, die Gebäudeversicherungsprämien und die Liegenschaftssteuern in Abzug zu bringen. Mit Bezug auf die Kinderbelange blieb es bei der Eheschutzverfügung vom 17. Juni 2003. In teilweiser Gutheissung von Rekurs und Anschlussrekurs verpflichtete das Obergericht des Kantons Thurgau den Ehemann mit Beschluss vom 18. April 2005, an den Unterhalt der Ehefrau mit Wirkung ab dem 1. November 2004 monatliche vorauszahlbare Unterhaltsbeiträge von Fr. 3'180.-- zu bezahlen; ferner wurde der Ehemann berechtigt, den am 29. Oktober 2003 bezahlten Hypothekarzinsbetrag von Fr. 2'000.-- in Abzug zu bringen. Dieses Urteil hob das Bundesgericht auf staatsrechtliche Beschwerde des Ehemannes wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs auf (5P.232/2005). Mit Beschluss vom 19. Dezember 2005 entschied das Obergericht nochmals gleich, nachdem es dem Ehemann das rechtliche Gehör gewährt hatte. Der Ehemann führt staatsrechtliche Beschwerde mit dem Begehren, den obergerichtlichen Beschluss aufzuheben. Nach Anhörung der Beschwerdegegnerin wurde der Beschwerde mit Verfügung vom 4. April 2006 für die bis und mit Februar 2006 geschuldeten Unterhaltsbeiträge aufschiebende Wirkung zuerkannt, für die ab März 2006 geschuldeten Beiträge wurde das Gesuch abgewiesen. Mit Urteil vom 11. April 2006 schied die Kommission des Bezirksgerichts Weinfelden die Ehe der Parteien in Anwendung von Art. 111 ZGB, nachdem die Parteien am 25. Januar 2006 eine Vereinbarung über die Nebenfolgen der Scheidung abgeschlossen hatten. Gemäss Ziff. 8 des Urteils wurde die vorgenannte Konvention mit der Feststellung genehmigt, dass die Parteien nach deren Vollzug ehe- und güterrechtlich auseinandergesetzt seien. Auf entsprechende Anfrage des Präsidenten der II. Zivilabteilung des Bundesgerichts erklärte der Beschwerdeführer, er halte an seiner staatsrechtlichen Beschwerde fest.