Citation: 4A_194/2022 E. 4.4.1

4.4.1. Die Beschwerdeführerin behauptet zunächst, Art. 8 des Vermittlungsvertrags enthalte keine wirksame Schiedsklausel, da darin zwar die Zuständigkeit des TAS vorgesehen sein möge, die Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte indes nicht ausdrücklich ausgeschlossen sei. Ein solcher im Vertragswortlaut explizit zum Ausdruck kommender Ausschluss der staatlichen Gerichtsbarkeit sei aber erforderlich für die Gültigkeit einer Schiedsklausel. Dies trifft nicht zu (vgl. nur BGE 138 III 29 E. 2.3.1). Nach den Feststellungen des Schiedsgerichts "ist der Wille, die ordentliche Gerichtsbarkeit auszuschliessen, klar" ("es clara la voluntad de excluir la jurisdicción ordinaria"). Inwiefern darin kein Ausschluss der staatlichen Gerichtsbarkeit im Sinne der Rechtsprechung (BGE 147 III 107 E. 3.1.2) zu sehen sein soll, tut die Beschwerdeführerin nicht dar und ist nicht ansatzweise erkennbar.