Citation: 8C_794/2019 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz verkenne, dass es darum gehe, wie sie selber darlege, zu prüfen, ob die von der Invalidenversicherung bemessene Erwerbsunfähigkeit für die Belange der Arbeitslosenversicherung als unhaltbar erscheine. Sinn und Zweck des Art. 40b AVIV sei, dass die Arbeitslosenversicherung der Bemessung des versicherten Verdienstes nicht ein Einkommen zugrunde lege, das die versicherte Person vor den die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigenden gesundheitlichen Beschwerden erzielt habe. Das von ihm vor Eintritt der Arbeitslosigkeit bezogene Taggeld der Invalidenversicherung basiere zwar auf dem Einkommen, das er vor Eintritt der gesundheitlichen Einschränkungen erreicht habe, indessen habe das von der Invalidenversicherung ermittelte Taggeld bereits auf einem um 20 % reduzierten versicherten Verdienst beruht. Im Lichte der ratio legis des Art. 40b AVIV habe das kantonale Gericht Bundesrecht verletzt, wenn es in Bestätigung des Einspracheentscheids der Arbeitslosenkasse vom 9. April 2018 den versicherten Verdienst erneut um 20 % nach unten angepasst habe.