Citation: 5A_278/2024 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdeführer hält dem entgegen, die Beschwerdegegnerin habe keine Behauptungen zum während der Ehe gelebten Lebensstandard aufgestellt und es sei falsch, dass die Vorinstanz von einem Lebensunterhalt gemäss der von ihm eingereichten Trennungsvereinbarung ausgehe. Er beschränkt sich dabei im Wesentlichen auf die Behauptung, die Unterhaltsberechnung in der Trennungsvereinbarung dürfe für die Ermittlung des ehelichen Lebensstandards nicht herangezogen werden. Seine Begründung, wonach er damals noch nicht anwaltlich vertreten gewesen sei und die Trennungsvereinbarung in der Hoffnung auf eine einvernehmliche Scheidung abgeschlossen habe, geht jedoch an der Sache vorbei. Er tut damit nämlich nicht dar, warum entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen nicht auf die der Trennungsvereinbarung der Parteien zugrundeliegende Unterhaltsberechnung abgestellt werden kann. Weiter hält er dem angefochtenen Entscheid im Wesentlichen seine eigene Sicht der Dinge entgegen, ohne sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinanderzusetzen. Insbesondere zeigt er nicht auf, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzen soll, wenn sie in Bezug auf den ehelichen Lebensstandard auf die der Trennungsvereinbarung der Parteien zugrundeliegende Unterhaltsberechnung abstellt. Auch mit den vorinstanzlichen Erwägungen zu den Eigenheiten der zweistufigen Methode (vgl. BGE 147 III 293 E. 4) befasst er sich nicht. Schliesslich begnügt er sich mit dem Vorbringen, dass die Vorinstanz in Willkür verfalle, wenn sie einen nachehelichen Unterhalt zuspreche, obwohl die Beschwerdegegnerin den während der Ehe zuletzt gelebten Lebensstandard nicht erklärt, behauptet oder begründet habe. Damit macht er sinngemäss eine willkürliche Handhabung des Verhandlungsgrundsatzes geltend, wonach die Parteien dem Gericht die Tatsachen, auf die sie ihre Begehren stützen, darzulegen und die Beweismittel anzugeben haben (Art. 277 Abs. 1 i.V.m. Art. 55 Abs. 1 ZPO). Da die Trennungsvereinbarung vom Beschwerdeführer selbst eingereicht worden ist und die Vorinstanz diese somit berücksichtigen darf, erweist sich die Beschwerde in dieser Hinsicht als unbegründet, soweit sie den gesetzlichen Begründungsanforderungen an eine hinreichende Willkürrüge überhaupt genügt (s. vorne E. 2.1).