Citation: 5A_840/2023 E. 3.2

3.2. Was den zuletzt erwähnten Streitpunkt anbelangt, übersieht die Beschwerdeführerin, dass die Frage, in welchem Umfang die Wohnkosten in ihrem Bedarf zu berücksichtigen sind, nicht die Feststellung des Sachverhalts, sondern die Ausübung des richterlichen Ermessens und damit eine Rechtsfrage beschlägt. Diesbezüglich erläutert das Kantonsgericht in Erwägung 2.7 seiner Urteilsbegründung im Detail, weshalb keine Ungerechtigkeit vorliege. Die Beschwerdeführerin setzt sich damit in keiner Weise auseinander. Insofern genügt ihre Beschwerde den erwähnten Begründungsanforderungen (E. 2) nicht. Das Gesagte gilt sinngemäss für die Behauptung der Beschwerdeführerin, dass die Abänderbarkeit des Scheidungsurteils eingeschränkt sei, weil dieses auf einem umfassenden Vergleich beruhe, und für ihren Standpunkt, dass die Vorinstanz diverse Elemente des Prozesssachverhalts in die Interessenabwägung hätte einbeziehen müssen. Welche Bewandtnis es damit hat, ist wiederum keine Tat-, sondern eine Rechtsfrage. Diesbezüglich begnügt sich die Beschwerdeführerin vorerst damit, dem angefochtenen Entscheid ihre eigene Auffassung gegenüberzustellen und zu behaupten, die weggelassenen Gesichtspunkte seien geeignet, den angefochtenen Entscheid abzuändern. Allein damit ist keine willkürliche Sachverhaltsfeststellung dargetan.