Citation: 1C_665/2017 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid festgehalten, die verlangten Preis- und Leistungsangaben seien als Geschäftsgeheimnis zu qualifizieren. An den umstrittenen Dokumenten bestehe insofern ein objektiv berechtigtes Geheimhaltungsinteresse, als eine Offenlegung geeignet wäre, einen Wettbewerbsnachteil zu bewirken, da sich aus der Kenntnis der Preis-Leistungsverzeichnisse das Preis-Leistungsverhältnis detailliert ableiten liesse. Zudem lasse sich aus den Leistungsverzeichnissen in Verbindung mit den Preislisten die Preiskalkulation bzw. Preispolitik ersehen, welche als Geschäftsgeheimnis gelte. Das Departement des Innern habe daher der Beschwerdeführerin die Einsicht in die Vertragsbestandteile zu Recht verweigert.