Citation: 5A_774/2021 E. 2

Noch aus einem anderen Grund kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden: Zur Beschwerde in Zivilsachen ist nur legitimiert, wer durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG). Vorliegend wird dieses Interesse ebenfalls nicht begründet und es ist auch nicht ersichtlich. Die Beschwerdeführerin befindet sich als Berufsbeiständin in einem Streit mit dem Familiengericht Bremgarten und hat ihren diesbezüglichen Unmut in den Rechenschaftsbericht über den Verbeiständeten getragen. Das Kantonsgericht hat dies unterbunden, indem es die fraglichen Passagen aus dem Rechenschaftsbericht verwies, die Beschwerdeführerin aber gleichzeitig davon diespensierte, diesen zu verbessern. Blosse Erwägungen bedeuten aber keine Beschwer (BGE 129 III 320 E. 5.1 S. 323; 130 III 321 E. 6 S. 328; Urteile 5A_958/2019 vom 8. Dezember 2020 E. 4.3.4; 5A_173/2021 vom 9. März 2021 E. 2; 5A_468/2021 vom 8. Juni 2021 E. 1) und es wird nicht dargelegt, welches Interesse unbekümmert um diesen Grundsatz daran bestehen könnte, dass die betreffenden Passagen formell Teil des Rechenschaftsberichtes bleiben würden. Im Übrigen verlangt die Beschwerdeführerin vom Bundesgericht, das Familiengericht anzuweisen, den Rechenschaftsbericht materiell zu beurteilen. Sie strebt damit an, dass auch die inkriminierten Textpassagen positiv gewürdigt und inhaltlich genehmigt werden. Anfechtungsobjekt kann indes, wie eingangs von E. 1 erwähnt, nur der oberinstanzliche Entscheid bilden und insofern können beim Bundesgericht keine direkten Anweisungen an die Erstinstanz verlangt werden.