Citation: 5P.378/2002 19.11.2002 E. 2

In der Folge klärte das Appellationsgericht ab, ob der Beschwerdeführer die Unrichtigkeit der Angaben im betreffenden Fragebogen, insbesondere unter Ziff. 10b bezüglich der Konsultation weiterer Ärzte (neben Dr. T.________), habe erkennen können. Das geschah vor allem durch Einvernahme von Dr. T.________ als Zeugen. Dieser verneinte wesentliche Verständigungsschwierigkeiten zwischen ihm und dem Beschwerdeführer und schloss aus, dass er die Verneinung der Konsultation weiterer Ärzte durch den Beschwerdeführer unter Ziff. 10b des Fragebogens von sich aus vorgenommen habe. In Würdigung dieser Aussagen lastete das Appellationsgericht zu einem wesentlichen Teil die Falschaussage dem Beschwerdeführer an und qualifizierte dies als Anzeigepflichtverletzung im Sinne von Art. 6 VVG.