Citation: I 765/05 29.06.2006 E. A

A.a Die 1953 geborene H.________ meldete sich am 13. Januar 1995 unter Hinweis auf eine seit Januar 1993 bestehende Diskushernie, welche im März 1994 operiert worden war, bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Rente) an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich führte medizinische und erwerbliche Abklärungen durch und verfügte am 5. Dezember 1997 die Ausrichtung einer ganzen Rente vom 1. Juni bis 30. September 1994 sowie einer Viertelsrente vom 1. Oktober 1994 bis 31. August 1995 (nebst zwei Kinderrenten für die 1974 und 1982 geborenen Kinder), vom 1. September 1995 bis 31. Dezember 1996 und ab 1. April 1997 (je nebst einer Kinderrente). A.b Im Zuge einer Rentenrevision gab H.________ am 4. Dezember 1998 gegenüber der infolge Wohnsitzverlegung zuständig gewordenen IV-Stelle des Kantons Thurgau an, ihr Gesundheitszustand sei gleich geblieben; im Haushalt würde sie beim Staubsaugen oder Putzen (welches fast unmöglich sei) Hilfe benötigen. Am 17. Juni 1999 teilte die IV-Stelle H.________ mit, sie habe weiterhin Anspruch auf eine Viertelsrente. Von November 2000 bis Mai 2001 bezog H.________ Taggelder der Arbeitslosenversicherung basierend auf einer Vermittlungsfähigkeit von 60 %. A.c Anlässlich einer erneuten Rentenrevision erklärte H.________ am 17. Mai 2002, ihr Gesundheitszustand habe sich seit Juni 2001 verschlechtert; sie sei seit 1. Juni 2001 zu 70 % arbeitsunfähig. Die IV-Stelle holte ärztliche und erwerbliche Berichte ein und verfügte am 18. Oktober 2002 ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 65 % die Zusprechung einer halben Rente ab 1. Oktober 2001. Die dagegen erhobene Beschwerde der H.________ hiess die AHV/IV-Rekurskommission des Kantons Thurgau am 4. April 2003 in dem Sinne gut, dass sie die Verfügung aufhob und die Sache zur weiteren Abklärung (inbesondere bezüglich einer Diskushernie an der Halswirbelsäule) und Neuverfügung an die IV-Stelle zurückwies. Die IV-Stelle holte ein Gutachten des Dr. med. W.________, Innere Medizin, speziell Rheumatologie FMH, vom 7. August 2003 sowie eine Stellungnahme ihres Dr. med. D.________ vom 9. September 2003 ein und verfügte am 20. April 2004 die Ausrichtung einer halben Rente ab 1. Oktober 2001 sowie einer Viertelsrente ab 1. Januar 2002. Am 24. April 2004 forderte die IV-Stelle in der Zeit vom 1. Oktober 2001 bis 30. April 2004 zu viel bezogene Renten zurück. A.d Sowohl gegen die Verfügungen vom 20. April 2004 als auch gegen die Rückforderungsverfügung vom 24. April 2004 liess H.________ Einsprache erheben. Im Rahmen des Einspracheverfahrens gegen die Verfügungen vom 20. April 2004 liess sie die Zusprechung einer ganzen Rente vom 1. Oktober 2001 bis 31. Dezember 2003 sowie einer Dreiviertelsrente ab 1. Januar 2004 beantragen. Das Amt für AHV und IV des Kantons Thurgau holte daraufhin eine Stellungnahme des Dr. med. D.________ vom 21. Oktober 2004 ein und wies die Einsprache am 2. März 2005 ab.