Citation: 2C_35/2020 E. 4.2.1

4.2.1. Die Vorinstanz hat erwogen, dass der (teilweise illegale) Aufenthalt der Beschwerdeführerin 2 keinen wichtigen Grund darstelle. Die Beschwerdeführer hätten sich zwar während der Nachzugsfrist um eine Familienzusammenführung bemüht; diese sei aber an den nicht adäquaten Wohnverhältnissen und den fehlenden finanziellen Mitteln gescheitert (vgl. E. 4.4 des angefochtenen Entscheids). Der Beschwerdeführer 1 halte sich seit rund 28 Jahren in der Schweiz auf und habe hier die prägenden Jugendjahre verbracht. Er verfüge heute über eine feste Anstellung und erziele ein Bruttoeinkommen von monatlich rund Fr. 5'000.--. Er habe aber lange Schwierigkeiten gehabt, sich beruflich zu integrieren. Von 2000 bis 2011 habe er Sozialhilfe im Umfang von rund Fr. 75'000.-- bezogen und sei deshalb gemahnt worden. Auch nach dem Umzug nach Genf habe er weiterhin Sozialhilfe bezogen. Er sei strafrechtlich in Erscheinung getreten und die Polizei habe wiederholt wegen Vorfällen häuslicher Gewalt ausrücken müssen. Insgesamt könne deshalb von keiner guten Integration ausgegangen werden. Er habe seine Kindheit im Kosovo verbracht, verfüge dort über Verwandte, spreche wie seine Ehefrau Albanisch und sei mit dem albanischen Kulturraum vertraut. Eine Rückkehr in den Kosovo bzw. der Umzug zu seiner Ehefrau nach sei zumutbar (vgl. E. 4.5 des angefochtenen Entscheids).