Citation: U 124/04 08.11.2004 E. 1

Der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin ist am 15. August 1982, somit unter der Geltung des alten Rechts (KUVG) und vor dem In-Kraft-Treten des Unfallversicherungsgesetzes (UVG) am 1. Januar 1984 entstanden. Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, sind unter dem alten Recht entstandene Rentenansprüche - seien diese abgestufte, befristete oder Dauerrenten - in revisionsrechtlicher Hinsicht weiterhin nach Massgabe des KUVG (Art. 80 Abs. 2 KUVG) zu beurteilen (BGE 118 V 295 Erw. 2a, 111 V 37). Rechtsprechungsgemäss ist aber die Erhöhung einer (altrechtlichen) Rente über den Wortlaut des Art. 80 Abs. 2 KUVG hinaus trotz Ablaufes von neun Jahren seit der Rentenfestsetzung möglich, wenn die SUVA auf einen Rückfall oder Spätfolgen einzutreten hat, die entsprechenden Beschwerden in natürlichem und adäquatem Kausalzusammenhang zum ursprünglichen Unfall stehen und erhebliche Verschlimmerungen der Unfallfolgen bewirken (vgl. Urteil F. vom 30. Mai 2001, U 390/99, Erw. 1a mit Hinweisen auf Rechtsprechung und Lehre).