Citation: C 242/00 31.10.2000 E. 2

2.- a) Aus den Akten ersichtlich und unbestritten ist, dass sich der Beschwerdeführer ab 1. Mai 1999 zur Arbeitsvermittlung angemeldet und ab diesem Datum um Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung ersucht hat. Per 30. Juni 1999 hat er sich von der Arbeitsvermittlung wieder abgemeldet und ist am 12. Juli 1999 in die Rekrutenschule eingerückt. b) Entscheidend für die in Frage stehende Vermittlungsfähigkeit ab 1. Mai bis 30. Juni 1999 sind nicht in erster Linie die Arbeitsbemühungen oder der Umstand, dass der Beschwerdeführer in dieser Zeit effektiv für einige Tage eine Beschäftigung gefunden hat, sondern - wie in Erw. 1 dargelegt - vielmehr die Aussichten, von einem Arbeitgeber für die noch zur Verfügung stehende Zeit von zwei Monaten angestellt zu werden. Diesbezüglich verweist die Vorinstanz zu Recht auf die ständige Rechtsprechung, wonach ein Versicherter, der bis zum Einrücken in den Militärdienst nur während kurzer Zeit einsetzbar gewesen wäre, auf dem in Betracht fallenden Arbeitsmarkt nicht vermittelbar ist (BGE 123 V 217 Erw. 5a; ARV 1998 Nr. 21 S. 104 und Nr. 29 S. 160 Erw. 2b). Wie das kantonale Gericht darlegt werden die Chancen, für die kurze Zeit eine Anstellung zu finden, vorliegend noch verkleinert durch die mangelnde Berufserfahrung des Beschwerdeführers. Daran vermag - wie die Vorinstanz ausführt - der Umstand nichts zu ändern, dass sich der Versicherte in subjektiver Hinsicht genügend um Arbeit bemüht hat und auch sonst seinen Pflichten unbestrittenermassen nachgekommen ist. Nicht weiter helfen dem Beschwerdeführer auch die übrigen, nicht sachbezüglichen, Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Einzuräumen ist, dass dieses Ergebnis in Anbetracht der Pflicht zur Leistung von Militärdienst für den betroffenen Arbeitslosen unbefriedigend ausfällt; allfällige Abhilfe hat jedoch - wie das Eidgenössische Versicherungsgericht schon mehrfach festgehalten hat - der Gesetzgeber zu schaffen (ARV 1998 Nr. 29 S. 160 Erw. 2b; vgl. auch BGE 118 V 173 Erw. 2b mit Hinweisen). Der Vollständigkeit halber kann erwähnt werden, dass entsprechende Gesetzgebungsarbeiten zur Zeit in Vorbereitung sind. c) Aus dem Gesagten folgt, dass die Vermittlungsfähigkeit des Beschwerdeführers in der hier streitigen Periode zu Recht verneint worden ist.