Citation: I 375/03 30.07.2003 E. 3.1

3.1.1 Zur Statusfrage hat das kantonale Gericht erwogen, die Versicherte habe ab August 1995 bis zum Verkehrsunfall vom 18. Oktober 1996 durchschnittlich zu 40 % als Krankenschwester im Blutspendedienst Y.________gearbeitet. Diese Tätigkeit würde sie nach eigenen Angaben auch ohne Gesundheitsschaden weiterhin ausüben. Aufgrund der seit August 1999 geringeren Alimente für sich und ihre beiden Kinder von monatlich Fr. 2133.- hätte sie zur Deckung ihres Einkommensbedarfs von Fr. 5000.- das Arbeitspensum entsprechend erhöht. Bei einem durchschnittlichen Einkommen als Krankenschwester am Spital X.________ von Fr. 36'400.- (13 x Fr. 2800.-) ergebe sich ein Beschäftigungsgrad von 50 %. Ein höheres Arbeitspensum sei unter Würdigung der gesamten Umstände zu verneinen. 3.1.2 Dagegen wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu Recht eingewendet, die Vorinstanz lasse unberücksichtigt, dass gemäss Ziff. 6 der Ehescheidungskonvention vom 17. Juni 1999 der Unterhaltsbeitrag nicht fix Fr. 2113.- betrage, sondern sich proportional zum eigenen Einkommen (um die Hälfte der Fr. 1900.- übersteigenden Summe) reduziere. Abgesehen davon kann für die Ermittlung des zur Deckung des Einkommensbedarfs notwendigen Arbeitspensums im Gesundheitsfall nicht ohne weiteres auf die Lohnverhältnisse von Krankenschwestern am Spital X.________ abgestellt werden. Bei Annahme, die Versicherte würde ohne gesundheitliche Beeinträchtigung als Krankenschwester im Blutspendedienst Y._________arbeiten, wäre an sich folgerichtig auf die Verdienstverhältnisse in dieser konkreten Anstellung abzustellen. Gemäss «Abklärungsbericht Haushalt» vom 2. September 1999 ergäbe sich diesfalls ein hypothetisches Arbeitspensum von 53 %. Unter Berücksichtigung der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist von einer ohne gesundheitliche Beeinträchtigung im zeitlichen Umfang von 60 % ausgeübten Erwerbstätigkeit auszugehen. Ein höherer Anteil der Erwerbstätigkeit von 0,6 (60 %/100 %) ist bis zum massgebenden Zeitpunkt der Verfügung vom 30. Mai 2001 (Erw. 1) nicht wahrscheinlich. Die beiden Kinder standen damals noch im schulpflichtigen Alter. Dass und wie deren Betreuung während der geltend gemachten Vollerwerbstätigkeit gewährleistet gewesen wäre, wird nicht gesagt.