Citation: 2C_303/2024 E. 1.1

1.1. Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 83 lit. c BGG u.a. unzulässig gegen Entscheide betreffend die Einreise (Ziff. 1) und betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundes- noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt (Ziff. 2). Der Beschwerdeführer beantragt wörtlich die Erteilung einer "Einreisebewilligung". Aus der Begründung der Beschwerde, die zur Interpretation des Rechtsbegehrens beigezogen werden kann (vgl. BGE 137 II 313 E. 1.3), geht jedoch unzweifelhaft hervor, dass der Streitgegenstand und das Rechtsbegehren nicht (nur) die Einreise betreffen, sondern die Bewilligung des Aufenthalts zwecks Familiennachzugs (Art. 42 ff. des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 [AIG; SR 142.20]). Die Ausnahme von Art. 83 lit. c Ziff. 1 BGG kommt daher nicht zur Anwendung (vgl. Urteile 2C_509/2022 vom 22. März 2023 E. 2.3.2 f.; 2C_1085/2016 vom 9. März 2017 E. 1.2; 2C_134/2016 vom 4. April 2016 E. 2.1). Da auf die beantragte Aufenthaltsbewilligung bei gegebenen Voraussetzungen ein Anspruch besteht (Art. 42 Abs. 1 AIG), kommt auch die Ausnahme von Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG nicht zur Anwendung. Die Beschwerde ist folglich zulässig.