Citation: 2C_236/2017 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer leitet das Vorliegen eines Härtefalls aus folgenden Umständen ab: Er lebte nach der Heirat im Juni 2007 zunächst in Portugal, während die Ehefrau sich gestützt auf die ihr im Juli 2007 erteilte Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA zwar in der Schweiz aufhielt, jedoch "ihre freien Wochen" bei ihm in Portugal verbrachte. Hinzu kommt das (anfangs Mai 2010 beendete) eheliche Zusammenleben in der Schweiz (von kaum einem Jahr). Nach deren Wegzug leistete der Beschwerdeführer seiner Gattin finanzielle Unterstützung nach Portugal; dabei soll sie ihm immer wieder Hoffnung auf eine Rückkehr in die Schweiz gemacht haben. Seit September 2009 arbeitet der Beschwerdeführer ununterbrochen bei derselben Unternehmung als Fugenspezialist mit besten Qualifikationen. Am gleichen Ort arbeitet auch sein Bruder, der eine Niederlassungsbewilligung habe, und die Geschäftsinhaberin, die sich altershalber zurückziehen will, möchte das Geschäft den beiden Brüdern übertragen. Ein weiterer Bruder des Beschwerdeführers ist Schweizer Bürger und lebt in Basel. Der Beschwerdeführer hat zwei volljährige Söhne (geboren 1995 und 1997), die - im Ausland (Österreich, Kosovo) - Ausbildungen absolvieren, die er finanziert. Das Appellationsgericht hat sich mit diesen Gegebenheiten befasst und sie anhand der von der Rechtsprechung entwickelten (strengen) Kriterien (BGE 138 II 229, 393 E. 3 S. 395 ff.; 137 II 1 E. 3 und 4 S. 3 ff., 345 E. 3.2 S. 348 ff.; 136 II 1 E. 5 S. 3 ff.) im Hinblick auf das Vorliegen eines nachehelichen Härtefalls beurteilt (angefochtenes Urteil E. 2.3 in allgemeiner Form sowie E. 3.2.2 und 3.2.3 spezifisch den Beschwerdeführer betreffend). Es hat dabei namentlich erläutert, warum insbesondere die gute Integration des Beschwerdeführers in der Arbeitswelt nicht ausreiche. Seine Erwägungen, auf die vollumfänglich verwiesen werden kann (vgl. Art. 109 Abs. 3 BGG), halten bundesgerichtlicher Prüfung stand; sein Urteil verletzt schweizerisches Recht (Art. 95 BGG) nicht.