Citation: 4A_600/2024 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführerin macht sinngemäss geltend, ihr drohe der Verlust eines Beweismittels oder zumindest dessen Wirksamkeit, wenn C.________ nicht unverzüglich einvernommen werde. Die Beschwerdeführerin weist selbst darauf hin, dass aus dem aktenkundigen Arztzeugnis nicht hervorgeht, woran C.________ leidet. Ebenso hält sie fest, die zuständige Instruktionsrichterin habe dies telefonisch in Erfahrung bringen wollen. Aktenkundig ist jedenfalls, dass C.________ am Telefon nicht sagen konnte, ob die gesundheitliche Beeinträchtigung nur vorübergehend sei. Daraus leitet die Beschwerdeführerin ab, er könne vielleicht nie mehr als Zeuge aussagen. Diese Mutmassung unterlegt sie mit dem Hinweis, dass er für mehrere Monate krankgeschrieben worden sei und bald 70 Jahre alt werde. Damit legt sie nicht substanziiert dar, inwiefern ihr wirklich ein nicht wieder gutzumachender Nachteil droht. Gestützt auf ihre Darlegungen kann keine Ausnahme von der strikt anzuwendenden Regel gemacht werden, wonach Beweisverfügungen nicht sofort anfechtbar sind. Die Beschwerdeführerin wurde bereits im Urteil 4A_366/2023 vom 1. September 2023 E. 2.3.3 darauf hingewiesen, dass diese Regel der beförderlichen Führung von Prozessen dient und nicht in ihr Gegenteil verkehrt werden darf. Ohnehin weist die Beschwerdeführerin sogar selbst darauf hin, dass die erstinstanzliche Instruktionsrichterin C.________ nur deshalb nicht als Zeuge befragte, weil er dazu vorläufig nicht in der Lage gewesen sei. Gleichzeitig beantragt sie, die Erstinstanz sei anzuweisen, C.________ als Zeugen zu befragen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob überhaupt ein aktuelles Rechtsschutzinteresse besteht, was aber nicht vertieft zu werden braucht.