Citation: 8C_668/2018 E. 4.3

4.3. Nach der Rechtsprechung kann eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann. Unter dieser Voraussetzung ist darüber hinaus - im Sinne einer Heilung des Mangels - selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des Gehörs von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 137 I 195 E. 2.3.2; 136 V 117 E. 4.2.2.2; 132 V 387 E. 5.1 S. 390 je mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin spricht sich zwar ausdrücklich gegen eine Heilung der Gehörsverletzung aus. Angesichts der sehr langen Verfahrensdauer würde eine weitere Verzögerung zur Durchführung eines formell richtigen Verfahrens (BGE 132 V 387 E. 6.1 S. 391 mit Hinweis) - mit absehbarem Ergebnis in materieller Hinsicht - die Sachverhaltsfeststellung aber zusätzlich erschweren. Mit Blick darauf, dass sie die Folgen von Beweislosigkeit zu tragen hat (vgl. BGE 138 V 218 E. 6 S. 222 mit Hinweisen), kann dies nicht in ihrem Interesse sein. Ungeachtet des Schweregrades der Gehörsverletzung ist es vorliegend daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz einen abschliessenden Entscheid in der Sache fällte. Die Rüge betreffend vorinstanzlich eventualiter bejahter Heilung der Gehörsverletzung dringt somit nicht durch.