Citation: 1B_205/2018 E. 5

Die Beschwerde ist aus diesen Erwägungen abzuweisen und es kann offen bleiben, ob neben der Kollusionsgefahr auch noch der besondere Haftgrund der Wiederholungsgefahr (Art. 221 Abs. 1 lit. c StPO) erfüllt wäre, wie die Vorinstanz annimmt. Der Beschwerdeführer stellt ein Gesuch um unentgeltliche Prozessführung. Gemäss Art. 64 Abs. 1 BGG befreit das Bundesgericht eine Partei, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, auf Antrag von der Bezahlung der Gerichtskosten, sofern ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint. Ob eine Beschwerde aussichtsreich ist, erschliesst sich aus den Begehren und ihrer Begründung durch den Beschwerdeführer (Urteile 5D_164/2015 vom 11. Januar 2016 E. 5; 1D_1/2009 vom 15. Juni 2009 E. 3.2; je mit Hinweisen). Vorliegend bringt der Beschwerdeführer gegen den ausführlich und sorgfältig begründeten Beschluss des Obergerichts kaum etwas Substanzielles vor und erweist sich die Kritik im Übrigen als haltlos. Das Gesuch ist deshalb wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist durch reduzierte Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2, Art. 66 Abs. 1 BGG).