Citation: 4C.363/2006 13.03.2007 E. D

Die Klägerin hat gegen das Urteil des Kantonsgerichts Graubünden vom 3. Juli 2006 sowohl staatsrechtliche Beschwerde wie Berufung eingereicht. In der Berufung stellt die Klägerin das Rechtsbegehren, das Urteil des Kantonsgerichts Graubünden vom 3. Juli 2006 sei aufzuheben und es seien die Beklagten unter solidarischer Haftung zur Bezahlung von Fr. 1'174'567.06 zuzüglich Zins zu 5 % seit 1. März 1999 auf Fr. 717'489.61 und von Zins zu 5 % seit 17. Februar 1999 auf Fr. 85'130.-- an die Klägerin zu verurteilen. Eventuell sei die Streitsache an die Vorinstanz zur Neuentscheidung zurückzuweisen. Die Klägerin rügt, die Vorinstanz habe Art. 760 und Art. 135 Ziffer 2 OR verletzt, indem sie angenommen habe, behauptete Pflichtwidrigkeiten der Beklagten vor dem 3. September 1991 seien verjährt. Sie macht geltend, die Beklagten hätten der Gläubigergesamtheit der Konkursitin den eingeklagten Schaden verursacht, indem sie dieser durch "Verlustabdeckungen" sowohl vor dem 3. September 1991 wie nach dem 3. September 1991 sämtliches Eigenkapital entzogen, Mitte 1992 die operative Tätigkeit der Konkursitin eingestellt, ein Restdarlehen abgeschrieben, den Konkurs verschleppt, Sanierungsmassnahmen unterlassen, keine Finanzmittel beschafft und Gläubiger begünstigt hätten.