Citation: 9C_851/2018 E. 4.1.3

4.1.3. Der Beschwerdeführer hält die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch die medexperts-Gutachter für unvereinbar mit dem Entzug des Führerausweises (Verfügung des Strassenverkehrsamtes vom 18. September 2015) und dem zugrunde liegenden verkehrsmedizinischen Gutachten des Instituts C.________ vom 10. Juli 2015. Das kantonale Gericht hat (verbindlich; E. 1) festgestellt, dass der Entzug des Führerausweises Ergebnis eines Mischkonsums von Alkohol und Medikamenten gewesen sei. Die medexperts-Gutachter hatten Kenntnis von der verkehrsmedizinischen Begutachtung; zudem berücksichtigten sie, dass eine schrittweise Anpassung der Medikamente möglich und zumutbar ist. Der verkehrsmedizinische Gutachter beurteilte lediglich die Fahrtauglichkeit, nicht die Arbeitsfähigkeit, die in concreto keinen direkten Zusammenhang mit dem Führen von Fahrzeugen oder Bedienen von gefährlichen Maschinen aufweist. Ausserdem ging er vom Zustand des Beschwerdeführers vor einer Anpassung der Medikation aus und machte die Wiedererteilung des Führerausweises von einer erneuten Abklärung abhängig. Darin liegt kein Widerspruch zu den Erkenntnissen im medexperts-Gutachten.