Citation: 8F_3/2022 E. 2

Die Gesuchstellerin beruft sich auf den Revisionsgrund von Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG. Danach kann die Revision eines Entscheides des Bundesgerichts in Zivilsachen und in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragt werden, wenn die ersuchende Partei nachträglich erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweismittel auffindet, die sie im früheren Verfahren nicht beibringen konnte, unter Ausschluss der Tatsachen und Beweismittel, die erst nach dem Entscheid entstanden sind. Sie habe erstmals mit dem Bericht der Klinik B.________ AG vom 29. November 2021 vom Vorliegen einer komplexen Traumafolgestörung erfahren. Diese Erkenntnis sei neu und als unechtes Novum zuzulassen.