Citation: 6B_1242/2022 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer moniert, die vorinstanzliche Feststellung, dass Dr. med. B.________ im Zeitpunkt der Untersuchung vom 4. September 2013 keine Kenntnis von der BvO gehabt habe, sei unbegründet geblieben. Die Kritik erweist sich wiederum als unbegründet. Die Vorinstanz hat in sachverhaltlicher Hinsicht festgestellt, dass Dr. med. B.________ nach Sichtung der Observationsergebnisse in ihrer Stellungnahme vom 24. April 2014 eine Diagnoseänderung vorgenommen hat, nachdem sie zuvor für den Beschwerdeführer im Untersuchungsbericht vom 29. Oktober 2013 ein prolongiertes organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-Trauma (Postcommotionelles Syndrom) und eine dissoziative, histrionische Verarbeitung des Unfalls mit Chronifizierung diagnostiziert hatte. Daraus ergibt sich nachvollziehbar und ohne Weiteres, weshalb die Vorinstanz davon ausgeht, dass der RAD-Ärztin die Observationsergebnisse im Zeitpunkt der Untersuchung vom 4. September 2013 respektive der Erstellung des Untersuchungsberichts vom 29. Oktober 2013 noch nicht bekannt waren. Inwiefern die Vorinstanz diese Feststellung näher hätte begründen müssen, erschliesst sich nicht. Ebenso wenig vermag der Beschwerdeführer darzulegen, dass und weshalb diese Feststellung offensichtlich unrichtig sein soll. Seine Vorbringen, gemäss welchen dies "gestützt auf die Aktenlage" nicht nachvollziehbar sei bzw. so nicht stimmen könne, erschöpfen sich in rein appellatorischer Kritik. Dasselbe gilt, wenn er den "dringenden Verdacht" äussert, die IV-Stelle und Dr. med. B.________ hätten bereits vor dem 4. September 2013 Kenntnis von der "Vorakte" und damit der Observation gehabt, diese aber anlässlich des Untersuchungstermins bewusst nicht erwähnt, um ihn "in die Falle tappen zu lassen". Aus solch blossen, nicht weiter begründeten oder belegten Mutmassungen ergibt sich nicht ansatzweise, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz willkürlich oder sonstwie bundesrechtswidrig sein könnte. Darauf ist nicht einzutreten.