Citation: U 223/04 08.10.2004 E. 4

4.1 Der Beschwerdeführer kritisiert die Einschätzungen des Dr. med. R.________ als unvollständig und ungenau. Immer wieder seien Konsultationen des Hausarztes wegen Rücken- und Kopfschmerzen notwendig gewesen, die in dessen Krankengeschichte nicht erwähnt würden. Auch dass er, der Versicherte, schon länger und seit dem zweiten Unfall von Februar 1999 verstärkt auf der Suche nach den Ursachen der Beschwerden sei, gehe aus den Aufzeichnungen des Hausarztes, zu dem er inzwischen jegliches Vertrauen verloren habe, nicht hervor. 4.2 Aus den Akten ergibt sich, dass der Versicherte über viele Jahre bei Dr. med. R.________ in Behandlung war, was darauf schliessen lässt, dass er mit dessen Betreuung während langer Zeit zufrieden war. Eine Störung des Vertrauensverhältnisses trat nach der glaubwürdigen Schilderung des Dr. med. R.________ erst auf, als es bei der Diskussion des neurologischen Berichtes des Spitals S.________ vom 7. Juli 2003 zu Meinungsverschiedenheiten über die Unfallkausalität der Beschwerden kam. Es ist indessen unwahrscheinlich und nicht plausibel, dass Dr. med. R.________ in der detaillierten Darlegung der Krankengeschichte vom 17. März 2004 einzelne Konsultationen unerwähnt gelassen hätte. Seine umfassenden und genauen Aufzeichnungen fügen sich auch widerspruchsfrei in die Beurteilungen der übrigen beigezogenen Mediziner (Befunde des Röntgeninstitutes Dr. med. B.________ vom 10. Mai 1994 und 22. Mai 2003, Klinik U.________ vom 7. Juli 2003, des Dr. med. E.________ vom 27. August 2003 und des Dr. med. I.________ vom 26. Januar 2004) ein. Es besteht somit kein Grund, nicht auf die Berichte des Dr. med. R.________ abzustellen.