Citation: 4C.342/2003 08.04.2005 E. 3

Das Obergericht ging davon aus, der Kläger habe den Kauf der Z.________-Aktien nicht nur durch Stillschweigen, sondern auch durch den nachträglichen Verkauf von 300'000 dieser Aktien an B.________ und den Kauf weiterer solcher Aktien genehmigt. Zudem erscheine das Vorgehen des Klägers als rechtsmissbräuchlich, weil er zunächst über Jahre die Entwicklung der Z.________-Aktien verfolgt habe und erst, als diese sich endgültig nicht zum Guten gewendet hätten, eine Schadenersatzklage erhoben habe. Weiter habe das Verhalten des Klägers im August 1988 klar gezeigt, dass er damals B.________ und nicht die Beklagte für den Verlust im Zusammenhang mit den Z.________-Aktien verantwortlich gehalten habe, womit er ebenfalls auf Ansprüche gegenüber der Beklagten verzichtet habe. Der Kläger erhebt auch gegen diese Eventualbegründungen des Obergerichts Kritik. Darauf ist mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten, da den Eventualbegründungen neben der in Erwägung 2 bestätigten Hauptbegründung keine entscheiderhebliche Bedeutung zukommt.