Citation: 1C_900/2013 E. 4.3

4.3. Das Kantonsgericht ging davon aus, dass die mit dem Standort der Bushaltestelle verbundenen Auswirkungen den Beschwerdeführer nicht in unzumutbarer Weise treffen und verhältnismässig seien. Die Zufahrt auf den Vorplatz für Kundenfahrzeuge werde nicht wesentlich beeinträchtigt. Auch die Anlieferung von Waren mittels Sattelschlepper bleibe möglich. Der Antrag des Beschwerdeführers 2, die Strassenführung möglichst nach Westen, weg von seiner Parzelle zu verschieben, sei im Rahmen der Projektentwicklung berücksichtigt und der Kreisel neu geplant worden; dadurch sei die beanspruchte Fläche auf lediglich 27 m² reduziert worden (15 m² für das neue Trottoir und 12 m² für den Personenunterstand). Der Eingriff in das Eigentum des Beschwerdeführers 2 erweise sich damit als geringfügig und angesichts der mit dem Projekt verfolgten Interessen der Verkehrssicherheit und der Verbesserung der Lärmsituation als verhältnismässig.