Citation: I 398/05 07.12.2005 E. 4

Die Voraussetzungen für eine Umschulung sind im angefochtenen Entscheid weitgehend richtig wiedergegeben. Es betrifft dies namentlich das Erfordernis der Eignung der Massnahme, aber auch des Versicherten, d.h. seine subjektive und objektive Eingliederungsfähigkeit (ZAK 1991 S. 179 f. Erw. 3 mit Hinweisen; Meyer-Blaser, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG], in: Murer/Stauffer [Hrsg.], Die Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Zürich 1997, S. 56 f. und 130; vgl. auch AHI 2002 S. 109 Erw. 2, 1997 S. 82 Erw. 2b/aa und 172 Erw. 3a je mit Hinweisen). Das kantonale Gericht verneint die subjektive Eingliederungsfähigkeit mit der Begründung, der Versicherte sei nicht gewillt, sich einer beruflichen Eingliederung zu unterziehen. In der Tat hat der Beschwerdeführer im Verwaltungsverfahren wiederholt bestätigt, dass er weder selber eine Arbeit suche noch sich hiefür bei der Arbeitslosenversicherung angemeldet habe. Zur Begründung gab er an, er betrachte sich als gänzlich arbeitsunfähig. Zudem hat er gegenüber der Verwaltung ausdrücklich seine Bereitschaft, sich einer Eingliederungsmassnahme zu unterziehen, verneint. Dass sich hieran bis zum massgeblichen Zeitpunkt des Einspracheentscheides (Erw. 2 in fine hievor) eine massgebliche Änderung ergeben hätte, ist trotz anderslautender Beteuerungen des Versicherten unwahrscheinlich. Die Vorinstanz hat dem Versicherten somit zu Recht den erforderlichen Eingliederungswillen abgesprochen und deswegen einen Umschulungsanspruch verneint.