Citation: 9C_517/2023 E. 5.4

5.4. Wie der Beschwerdeführer zutreffend vorbringt, wurde nach der Begutachtung durch Prof. Dr. med. B.________ keine sowohl die somatische als auch die psychische Seite einbeziehende medizinische Beurteilung mehr vorgenommen. In den Akten fehlt mithin eine im Anschluss an das Gerichtsgutachten erfolgte, abschliessende ärztliche Einschätzung, welche alle relevanten gesundheitlichen Beeinträchtigungen erfassen und die sich daraus je einzeln ergebenden Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit in ein Gesamtergebnis bringen würde. Allerdings liegt der hier zu beurteilende Sachverhalt insofern speziell, als bereits die medexperts-Gutachter eine solche gesamthafte Beurteilung (wonach sich die beiden Teilarbeitsunfähigkeiten überschneiden würden) vorgenommen hatten (medexperts-Gutachten vom 30. Januar 2019) und sich die damals festgestellten Beeinträchtigungen von somatisch und psychisch je 20 % im Rahmen der weiteren Abklärungen im Wesentlichen bestätigten. So gelangte die internistische estimed-Gutachterin Dr. med. D.________ exakt zur gleichen Einschränkung aus somatischen Gründen wie zuvor die medexperts-Gutachter (20 %) und ermittelte Gutachter Prof. Dr. med. B.________ eine lediglich um 5 % höhere Einschränkung aus psychischen Gründen, d.h. eine solche von 25 statt 20 %. Dabei beruhen die entsprechenden gutachterlichen Arbeitsunfähigkeitsschätzungen auf praktisch identischen Diagnosen und fehlen Anhaltspunkte dafür, dass Dr. med. D.________ und Prof. Dr. med. B.________ die Frage nach dem Verhältnis zwischen der somatischen und der psychischen Teilarbeitsunfähigkeit abweichend von der durch die medexperts-Gutachter vorgenommenen Konsensbeurteilung beantwortet hätten. Bei dieser Sachlage verletzte die Vorinstanz kein Bundesrecht, wenn sie nach der Beurteilung durch Prof. Dr. med. B.________ keine weitere Gesamtbeurteilung mehr veranlasste und feststellte, dass der Beschwerdeführer in seiner Arbeitsfähigkeit gesamthaft um 25 % eingeschränkt ist.