Citation: 9C_547/2020 E. 4.2.3

4.2.3. Schliesslich ist nicht erkennbar, worin die offensichtliche Aktenwidrigkeit der Feststellungen des kantonalen Gerichts bestehen sollte. Insbesondere lässt es die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag der therapeutisch tätigen (Fach-) Person einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits (BGE 124 I 170 E. 4 S. 175) nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Erhebungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen bzw. Therapiekräfte, wie hier die Ärzte der Klinik B.________ (laut Bericht vom 27. März 2018) respektive des Zentrums D.________ (laut Berichten vom 25. November 2018 und 20. Januar 2020), zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil diese wichtige - und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende - Aspekte benennen, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (statt vieler Urteil 9C_646/2016 vom 16. März 2017 E. 4.2.1 am Ende mit Hinweis). Derartige Aspekte sind in casu nicht ersichtlich und werden auch nicht substanziiert aufgezeigt. Die in der Beschwerde vertretene Sichtweise stellt vielmehr eine von der Vorinstanz abweichende Beweiswürdigung und Beschreibung der gesundheitlichen Verhältnisse dar, was auf eine unzulässige appellatorische Kritik hinausläuft (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266).