Citation: 9C_37/2023 E. 1.6

1.6. Gemäss Art. 107 Abs. 1 BGG gilt, dass das Bundesgericht über die Anträge der Parteien nicht hinausgehen darf ("ne eat iudex ultra petita partium"; BGE 149 II 290 E. 3.2.1; 149 II 462 E. 1.2.3 [je zum Abgaberecht]; Urteile 2C_368/2022 vom 16. Dezember 2022 E. 1.3.2; 2C_489/2018 / 2C_490/2018 vom 13. Juli 2018 E. 1.2.2; 2C_124/2013 vom 25. November 2013 E. 2.2.3 und 2.2.4). Der bundesgerichtliche Entscheidungsspielraum ist mithin durch das Dispositiv des angefochtenen Entscheids und die Anträge der beschwerdeführenden Parteien begrenzt (BGE 138 V 106 E. 2.1; siehe auch Art. 121 lit. b BGG). Nach der ständigen bundesgerichtlichen Rechtsprechung liegt begrifflich kein "ultra petita" vor, wenn ein Gericht bei Rechtsanwendung von Amtes wegen den geltend gemachten Anspruch in rechtlicher Hinsicht ganz oder teilweise abweichend von den Begründungen der Parteien würdigt und es sich dabei im Rahmen der Rechtsbegehren bewegt (auch dazu BGE 149 II 462 E. 1.2.3; siehe auch Urteile 2C_124/2013 vom 25. November 2013 E. 2.2.5; 9C_873/2012 vom 25. Februar 2012 E. 3.3; 4A_307/2011 vom 16. Dezember 2011 E. 2.4; 4P.134/2006 vom 7. September 2006 E. 4).