Citation: 2F_15/2024 E. 2.3

2.3. Der Gesuchsteller bringt im Wesentlichen vor, die Verfügung des Bundesgerichts vom 8. Oktober 2024, mit welcher ihm die Ratenzahlung genehmigt wurde, sei am 10. Oktober 2024 bei ihm eingetroffen. Jedoch sei er bereits seit dem 4. Oktober 2024 nicht mehr zuhause bzw. in der Schweiz gewesen, da sein Halbbruder sich in kritischem Zustand befunden habe und er deshalb in seine Heimat zurückgekehrt sei. Sein Sohn habe zwar die Post für ihn abgeholt, diese indessen nicht geöffnet. Entsprechend habe er nicht gewusst, dass er eine Postsendung seitens des Bundesgerichts erhalten habe und somit auch keine Kenntnis von der Genehmigung seines Gesuchs um Ratenzahlung des Kostenvorschusses gehabt. Sein Halbbruder und seine Schwägerin seien, so der Gesuchsteller weiter, am 20. Oktober 2024 bzw. am 23. Oktober 2024 verstorben. Aufgrund dieser Umstände habe er keine Kraft gehabt, sich um die Post in der Schweiz zu kümmern. Erst am 24. Oktober 2024 habe ihn seine Tochter über den Brief des Bundesgerichts benachrichtigt und diesen auf sein Ersuchen hin geöffnet. Die Zahlung der ersten Rate des Kostenvorschusses habe er anschliessend am 25. Oktober 2024 ausgelöst.