Citation: 1P.754/2005 21.02.2006 E. 2

2.1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, durch die vorgeworfenen Handlungen im Betrag von 9 Millionen Deutsche Mark geschädigt worden zu sein. Sie rügt eine Verletzung ihrer Parteirechte im Strafverfahren, des rechtlichen Gehörs und des Willkürverbots. Nach dem angefochtenen Entscheid kam der Beschwerdeführerin im kantonalen Verfahren Parteistellung zu, soweit sie selber unmittelbar in ihren rechtlich geschützten Interessen betroffen war. 2.2 Die Legitimation zur staatsrechtlichen Beschwerde setzt die persönliche Betroffenheit des Beschwerdeführers in eigenen rechtlich geschützten Positionen voraus (Art. 88 OG). Nach der Praxis des Bundesgerichts ist der durch eine angeblich strafbare Handlung Geschädigte grundsätzlich nicht legitimiert, gegen die Einstellung eines Strafverfahrens oder gegen ein freisprechendes Urteil staatsrechtliche Beschwerde zu erheben. Der Geschädigte hat an der Verfolgung und Bestrafung des Täters nur ein tatsächliches oder mittelbares Interesse im Sinne der Rechtsprechung zu Art. 88 OG. Der Strafanspruch, um den es im Strafverfahren geht, steht ausschliesslich dem Staat zu, und zwar unabhängig davon, ob der Geschädigte als Privatstrafkläger auftritt oder die eingeklagte Handlung auf seinen Antrag hin verfolgt wird. Unbekümmert um die fehlende Legitimation in der Sache selbst ist der Geschädigte aber befugt, mit staatsrechtlicher Beschwerde die Verletzung von Verfahrensrechten geltend zu machen, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt. Das nach Art. 88 OG erforderliche rechtlich geschützte Interesse ergibt sich diesfalls nicht aus einer Berechtigung in der Sache, sondern aus der Berechtigung, am Verfahren teilzunehmen. Ist der Beschwerdeführer in diesem Sinne nach kantonalem Recht Partei, kann er die Verletzung jener Parteirechte rügen, die ihm nach dem kantonalen Verfahrensrecht oder unmittelbar aufgrund der Bundesverfassung oder von Art. 6 EMRK zustehen (BGE 131 I 455 E. 1.2.1 S. 458 f.). 2.3 Die Beschwerdeführerin ist zur Rüge der Verletzung der Parteirechte nach kantonalem Recht und nach Verfassungsrecht grundsätzlich legitimiert, soweit diese sich gegen den letztinstanzlichen kantonalen Entscheid richten. Auf eine Prüfung der Sache selbst hat sie nach dem Gesagten jedoch keinen Anspruch; auf dahingehende Vorbringen ist nicht einzutreten.