Citation: 7B_231/2025 E. 4.4.4

4.4.4. Das Zwangsmassnahmengericht sah eine Gefahr von Beeinflussungen auch in Bezug auf (ehemalige) Mitarbeiterinnen der Treuhandagentur. Es führte aus, diese stünden zum Beschwerdeführer in einem Näheverhältnis, wenn nicht gar in einem (auch emotionalen) Abhängigkeitsverhältnis. Die Vorinstanz macht dazu keine Ausführungen mehr und scheint diesbezüglich keine Kollusionsgefahr zu erkennen. Das ist nicht zu beanstanden: Wie der Beschwerdeführer geltend macht und sich aus der von der Vorinstanz wiedergegebenen Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts ergibt, haben zwei ehemalige Mitarbeiterinnen des Beschwerdeführers die Strafanzeige erstattet, die das vorliegende Verfahren ausgelöst hat. Beide Personen haben bei der Polizei ausführlich ausgesagt. Es ist nicht ersichtlich, dass sie vom Beschwerdeführer abhängig wären oder - jedenfalls noch - in einem besonderen persönlichen Näheverhältnis zu diesem stünden. Dass beim Beschwerdeführer derzeit Personen beschäftigt wären, mit denen er kolludieren könnte, ist nicht ersichtlich. Vielmehr führt die Vorinstanz aus, dass der Beschwerdeführer die wirtschaftlichen Abläufe in seiner Treuhandagentur als einziger verstanden und überblickt habe. Damit scheint es auch keine Hinweise auf potenzielle Mittäter oder -wisser zu geben, mit denen sich der Beschwerdeführer etwa eine Aussagestrategie zurechtlegen könnte. Auch die Beschwerdegegnerin macht nicht geltend, dass bezüglich (ehemaliger) Arbeitnehmerinnen Kollusionsgefahr bestehe. Da sie einzig auf ihre bisherigen Eingaben bzw. die Entscheide der Vorinstanz sowie des Zwangsmassnahmengerichts verweist und sich auch die Begründung der beschwerdegegnerischen Vernehmlassung aus der Rechtsschrift selbst ergeben muss (vgl. BGE 144 V 173 E. 3.2.2; 115 Ia 27 E. 4a), sind ihre Ausführungen im Verfahren vor Bundesgericht im Übrigen ohnehin unbeachtlich.