Citation: 2C_186/2020 E. 5.2.5

5.2.5. Da der Steuerpflichtige auch vor und nach der längeren zweiten stationären Behandlung im Mai 2014 jeweils während mehreren Monaten in seiner Wohnung in Zürich weilte, ist auch dieser Behandlungsaufenthalt als vorübergehende Unterbrechung des zeitlich zusammenhängenden Gesamtaufenthalts zu werten. Schliesslich stand der Steuerpflichtige aufgrund seines Wohneigentums während seiner gesamten Aufenthaltsdauer in einer sachlich und räumlichen Beziehung zum Kanton Zürich. Diese enge Beziehung wurde, mit Ausnahme der sehr kurzen Ferienaufenthalte im Ausland, während des gesamten Aufenthalts des Steuerpflichtigen aufrechterhalten. Die vorinstanzliche Annahme, die stationären Behandlungsaufenthalte des Steuerpflichtigen stünden der Begründung eines steuerrechtlichen Aufenthalts nicht entgegen, hält demzufolge vor Bundesrecht stand.