Citation: 1C_289/2017 E. 6.5

6.5. Die Ausführungen der Vorinstanz verletzen sodann auch kein Bundesrecht (insbesondere das rechtliche Gehör) und lassen weder eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung noch eine Verletzung der Gemeindeautonomie erkennen. Es trifft zwar zu, dass der Beschwerdeführerin bei der Erschliessungsplanung ein Ermessensspielraum zukommt. Dieses Ermessen entbindet sie jedoch nicht davon, übergeordnetes Recht, vorliegend § 6 Abs. 1 Strassengesetz/BL, einzuhalten. Die Vorinstanz hat zu Recht festgehalten, dass die Gemeinde diese Bestimmung missachtet, wenn sie trotz der fehlenden Notwendigkeit eine direkte Erschliessung über eine Kantonsstrasse durchsetzen will. Eine Verletzung der Gemeindeautonomie durch die Nichtgenehmigung der neuen Erschliessungsstrasse liegt daher nicht vor.