Citation: 6B_907/2014 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz würdigt das Geständnis der Beschwerdeführerin sowie dessen Widerruf (Art. 160 StPO). Sie erwägt mit Bezugnahme auf das erstinstanzliche Urteil, deren Begründung für den Widerruf des Geständnisses vermöge auch nicht nur ansatzweise zu überzeugen. Die Einvernahme vom 12. November 2009 habe mehr als elf Monate nach der am 9. Dezember 2008 erfolgten Entlassung aus der Untersuchungshaft stattgefunden. Die Beschwerdeführerin habe zudem noch lange, nachdem sie unbestrittenermassen in sämtliche Akten Einsicht gehabt habe, an ihrem Geständnis festgehalten (Urteil E. 1.1.2.5. f. S. 33 ff.). Das Geständnis stehe im Einklang mit dem weiteren Beweisergebnis und decke sich nahtlos mit den Aussagen der Bankkunden. Die Aussagen der einzelnen Zeugen seien authentisch und würden nicht abgesprochen wirken. Zwischen den taiwanesischen Kunden und jenen aus Holland bestehe keine Beziehung, weshalb es an der Möglichkeit einer Absprache gefehlt habe. Die Vorinstanz stellt zudem auf schriftliche Memos und Zeugenaussagen von Bankmitarbeitern ab. Sie würdigt die Aussagen der Beschwerdeführerin im erstinstanzlichen Verfahren ausführlich, wobei sie auf die zahlreichen Widersprüche hinweist (Urteil S. 37 ff.).