Citation: 2A.454/2005 02.02.2006 E. B

Mit Schreiben vom 19. August 2002 orientierte das Bundesamt A.________, es ziehe in Betracht, die vorläufige Aufnahme aufzuheben, und gab Gelegenheit zur Stellungnahme. Am 19. September 2002 empfahl es A.________, bei der zuständigen kantonalen Behörde ein Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zu stellen. Am 20. September 2002 kam A.________ dieser Empfehlung nach. Ihr Gesuch wurde vom Amt für Migration und Personenstand des Kantons Bern mit Verfügung vom 30. Januar 2004 und folgender Begründung abgewiesen: Das durch Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) geschützte Zusammenleben der Familie sei aufgrund der bestehenden vorläufigen Aufnahme nicht in Frage gestellt. Eine Härtefallbewilligung gemäss Art. 13 Bst. f. der Verordnung vom 6. Oktober 1986 über die Begrenzung der Zahl der Ausländer (BVO; SR 823.21) komme wegen der Sozialhilfeabhängigkeit von A.________ nicht in Frage. Dagegen erhoben A.________ sowie ihre Kinder B.________ und C.________ am 4. März 2004 Beschwerde an die kantonale Polizei- und Militärdirektion.