Citation: 1P.391/2004 13.09.2004 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des in Art. 29 Abs. 2 BV garantierten rechtlichen Gehörs. Er macht geltend, er habe "zu keinem Zeitpunkt Einsicht in die Akten über das Zustandekommen des Gutachtens des IRM" gehabt. Es sei ihm nie Gelegenheit geboten worden, zu den Unterlagen, auf denen das Gutachten beruhe, dem Verfahren selber sowie dem Ergebnis des Gutachtens materiell fundiert Stellung zu nehmen. Entgegen den Ausführungen der DJI sei die Gehörsverletzung von dieser im angefochtenen Entscheid nicht geheilt worden: ohne Einsicht in die Unterlagen, auf die das IRM sein Gutachten stütze, habe er zu dessen Ergebnis nicht wirksam Stellung nehmen können. Bei der Einsicht in die Akten zur Ausarbeitung der staatsrechtlichen Beschwerde habe seine Rechtsvertreterin zudem festgestellt, dass die DJI bei Dr. A.________ einen Bericht über ihn eingeholt habe, ohne dass ihm dies zur Kenntnis gebracht worden wäre. Dadurch habe die DJI § 8 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes von 24. Mai 1959 (VRG), welches ihm volles Akteneinsichtsrecht einräume, willkürlich angewandt. Zudem sei ihm auch eine persönliche Befragung nach § 7 VRG verweigert und damit auch in diesem Punkt sein rechtliches Gehör verletzt worden.