Citation: 1B_227/2017 E. 4

Der Beschwerdeführer macht geltend, mildere Ersatzmassnahmen anstelle der Untersuchungshaft reichten zur Bannung von Kollusionsgefahr jedenfalls aus. Das Vorbringen ist unbegründet. Ein Kontaktverbot könnte den Beschwerdeführer nicht wirksam davon abhalten, mit C. D.________ Verbindung aufzunehmen. Diese hätte im Übrigen kein Interesse daran, eine Verletzung des Verbots den Behörden zur Kenntnis zu bringen. Wie die vom Beschwerdeführer vorgeschlagene Meldepflicht die Kollusionsgefahr vermindern könnte, ist nicht erkennbar. Eine Meldepflicht kommt - in der Regel in Verbindung mit weiteren Massnahmen (Kaution, Schriftensperre) - zur Verminderung von Fluchtgefahr in Betracht. Darum geht es hier nicht. Wenn die Vorinstanz zum Schluss gekommen ist, mildere Ersatzmassnahmen könnten die Kollusionsgefahr nicht hinreichend bannen, ist das nicht zu beanstanden.