Citation: 1A.232/2003 10.03.2004 E. 3

Der Beschwerdeführer macht geltend, das Obergericht habe ihm in Bezug auf den Rekurs vom 10. Februar 2003 gegen die Eintretens-/ Zwischenverfügung vom 24. Januar 2003 mit einer unhaltbaren Begründung eine echte Prozessentschädigung vorenthalten. Mit Eintretens-/Zwischenverfügung vom 24. Januar 2003 ordnete die Bezirksanwaltschaft unter anderem die polizeiliche Befragung des Beschwerdeführers an und bewilligte die Teilnahme der deutschen Beamten daran. Weil die Behörden des Kantons Graubünden die polizeiliche Befragung des Beschwerdeführers ablehnten, ordnete die Bezirksanwaltschaft in informeller Änderung der Eintretens-/Zwischenverfügung vom 24. Januar 2003 die Befragung des Beschwerdeführers in Zürich, wiederum in Anwesenheit der deutschen Beamten, an. Dagegen richtete sich materiell der Rekurs vom 10. Februar 2003. Mit Zwischenverfügung vom 13. Februar 2003 hob die Bezirksanwaltschaft wegen der von der Bank verlangten Versiegelung der bei ihr sichergestellten Akten die Bewilligung der Teilnahme der deutschen Beamten gemäss der Verfügung vom 24. Januar 2003 unter Vorbehalt neuer Entscheidung auf und beantragte dem Obergericht, das entsprechende Rekursverfahren als gegenstandslos abzuschreiben. Dies tat das Obergericht im angefochtenen Beschluss. Dabei sprach es dem Beschwerdeführer lediglich eine reduzierte Parteientschädigung zu. Es begründete dies damit, er habe die gleichen Argumente, die im Rekurs vom 10. Februar 2003 enthalten seien, im Rekurs vom 20. Juni 2003 erneut vorbringen können. Der spätere Rekurs sei grösstenteils eine wörtliche Wiederholung der früheren Rekursschrift. Der Mehraufwand für die Rekursschrift vom 10. Februar 2003 habe daher im Wesentlichen nur in Schreib- und Kanzleiarbeiten bestanden. Entsprechend sei die Entschädigung auf Fr. 500.-- festzusetzen. Soweit das Obergericht den Rekurs vom 10. Februar 2003 unter Ausrichtung der reduzierten Entschädigung als gegenstandslos abgeschrieben hat, wird das Rechtshilfeverfahren in Bezug auf die Zeugeneinvernahme des Beschwerdeführers ebenfalls nicht abgeschlossen. Es handelt sich auch insoweit um eine Zwischenverfügung. Die Voraussetzungen für die Anfechtung der Zwischenverfügung nach Art. 80f Abs. 2 in Verbindung mit Art. 80e lit. b IRSG sind hier aber nicht gegeben. Daher kann auf die Beschwerde auch im vorliegenden Punkt nicht eingetreten werden. Die Zwischenverfügung kann erst mit der Schlussverfügung angefochten werden (Art. 80f Abs. 1 IRSG).