Citation: 2C_204/2018 E. 6.3.1

6.3.1. Soweit der Beschwerdeführer einwendet, psychisch bzw. gesundheitlich angeschlagen zu sein, sind die entsprechenden Probleme (ADHS; Suchtmittelabhängigkeit [Alkohol]) - wie die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat - auch in der Türkei behandelbar. Selbst wenn ihm in der Schweiz bessere Pflegemöglichkeiten offenstehen, genügt dies nicht, um den Wegweisungsvollzug als unzulässig erscheinen zu lassen. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, sich bei einer Rückkehr potentiell der Gefahr von Folter oder einer anderen unmenschlichen Behandlung ausgesetzt zu sehen, überzeugen seine Darlegungen nicht: Seine allgemein gehaltenen Ausführungen zu den neusten Entwicklungen in der Türkei stellen keine hierfür hinreichend konkretisierte Gefahr dar; im Rahmen von Art. 3 EMRK muss der Betroffene ein auf ihn bezogenes, echtes eigenes Risiko einer unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung ("real risk") glaubhaft machen; der Beschwerdeführer tut dies nicht.