Citation: 5A_165/2009 10.06.2009 E. C

Mit als Verfassungsbeschwerde bezeichneter Eingabe vom 7. März 2009 beantragt die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht die Feststellung der Verletzung verschiedener verfassungsmässiger Rechte durch die Ablehnung des Gesuchs um Änderung des Vornamens. Ferner ersucht sie um unentgeltliche Rechtspflege. Sodann reicht die Beschwerdeführerin mit neuer Eingabe vom 28. Mai 2009 u.a. den Entscheid des Departements für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau vom 14. April 2009 ein, mit welchem ihr bewilligt wurde, den Vornamen A.________ zu führen. In dieser Eingabe macht sie geltend, dass die Frage der Vornamensänderung vor der geschlechtsangleichenden Operation als erledigt angesehen werde, die Diskriminierung durch die fehlende medizinische Behandlung der sekundären männlichen Geschlechsmerkmale vor dem vorgesehenen Operationstermin jedoch verstärkt werde. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.