Citation: 9C_292/2016 E. 3.3

3.3. Schliesslich ist die Eignungsbeurteilung nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz nicht auf die zeitlich beschränkten Umstände während der beruflichen Weiterausbildung, sondern auf deren Ziel zu beziehen. Es ist demnach zu fragen, ob die nach Abschluss der Weiterausbildung beabsichtigte und mögliche Ausübung des Berufes auch der Behinderung der versicherten Person angepasst ist (vgl. Urteil I 285/05 vom 23. Dezember 2005 E. 3.2.3). Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, er habe bereits den Tatbeweis erbracht, dass die Tätigkeit für ihn als gehörlose Person geeignet und nicht gefährlich sei, indem er den Kurs und die Abschlussprüfung mit sehr guter Bewertung und ohne Probleme bei einem von der Suva anerkannten Kursveranstalter bestanden habe, hat die Vorinstanz demgegenüber zu Recht festgehalten, dass die geordnete Ausbildungssituation nicht mit der täglichen Arbeit vergleichbar ist (vgl. Stellungnahme der Suva vom 18. Dezember 2014, E. 3.2.1 hievor). Dass der Kurs in einer anerkannten Ausbildungsstätte für Staplerfahrerschulung absolviert wurde, fällt für die Frage der gesundheitlichen Eignung der Ausbildung mit Blick auf die spätere Berufsausübung unter den durchschnittlichen Verhältnissen des Arbeitsmarktes (vgl. Art. 16 ATSG) nicht ins Gewicht.