Citation: 5A_306/2015 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer macht in erster Linie geltend, das Kantonsgericht sei zu Unrecht nicht auf seine kantonale Beschwerde eingetreten. Das Kantonsgericht sei bei der Fristberechnung davon ausgegangen, dass dem Beschwerdeführer der Entscheid des Bezirksgerichts Kriens vom 30. Oktober 2014 mit der Sendungsnummer yy.yy.yyyyyy.yyyyyy90 zugestellt worden sei. Dabei habe sich das Kantonsgericht auf handschriftliche Anmerkungen gestützt, welchem Verfahrensbeteiligten welche Sendungsnummer zuzuordnen sei. Diese Anmerkungen seien jedoch falsch. Tatsächlich sei dem Beschwerdeführer der bezirksgerichtliche Entscheid unter der Sendungsnummer yy.yy.yyyyyy.yyyyyy92 zugestellt worden, wie sich dem entsprechenden Couvert entnehmen lasse. Wie mit der Sendungsverfolgung Track & Trace belegt werden könne, sei dem Beschwerdeführer der bezirksgerichtliche Entscheid demnach nicht am 3. November 2014 zugestellt worden, wie vom Kantonsgericht angenommen, sondern erst am 4. November 2014. Damit sei aber auch die kantonale Beschwerde vom 14. November 2014 rechtzeitig erfolgt.