Citation: I 452/02 17.02.2003 E. 2.2.3

Hinweise auf ein psychisches Beschwerdebild ergeben sich aus der dem Bericht der Rheuma- und Rehabilitationsklinik X.________ vom 13. Oktober 1999 beigelegten Stellungnahme des Psychologen A.________. Danach machte der Versicherte im Verlauf der psychologischen Betreuung einen unterschwellig bedrückten Eindruck. Er habe einerseits über starke, schwer therapierbare Rückenschmerzen geklagt und gleichzeitig den Verlust seiner Arbeitsfähigkeit bedauert. Zudem habe er über eine starke innere Unruhe sowie Schlaflosigkeit berichtet. Letztere Probleme habe er mit negativen Erlebnissen als Soldat während drei Jahren Krieg in Bosnien in Zusammenhang gebracht. Das Verhalten des Versicherten habe auf eine depressive Problematik bzw. nicht verarbeitete Kriegstraumata hingedeutet. Der Psychologe fährt fort, er habe den Versicherten im Verlauf der psychologischen Betreuung über eine optimale Problemverarbeitung informiert. Falls sich das psychische Befinden in Zukunft nicht bessern sollte, empfehle er die Durchführung einer psychotherapeutischen Behandlung. Laut dem Bericht der Klinik Y.________ vom 13. Dezember 2001 litt der Beschwerdegegner unter einer Anpassungsstörung mit depressiver Verstimmung (reaktive Depression). Der Patient befinde sich deswegen in psychiatrischer Behandlung. Da während der Hospitalisation (vom 27. November bis 13. Dezember 2001) nur wenige Verbesserungen hätten erzielt werden können, sei eine weiterführende ambulante physiotherapeutische sowie psychotherapeutische Behandlung indiziert. Der Aufenthalt in der Klinik war zum Zweck der psychosomatischen sowie muskuloskelettalen Rehabilitation angeordnet worden.