Citation: 2C_528/2022 E. 4.3.4

4.3.4. Entgegen dem, was der Beschwerdeführer anzunehmen scheint, liegt es auf der Hand, dass eigene Internetrecherchen über verschiedene Studien oder subjektive Wahrnehmungen über den Nutzen der eingeführten Dopingmittel keine gleichwertige Alternative zu einer ärztlichen Verschreibung darstellen. Ebensowenig spielt es eine Rolle, ob die strittigen Substanzen in den USA frei erhältlich seien, zumal vorliegend Schweizer Recht anwendbar ist und der vom Beschwerdeführer erwähnte Art. 19 Abs. 3 Satz 2 SpoFöG keine Pflicht zur Übernahme ausländischen Rechts statuiert. Diese Bestimmung sieht lediglich vor, dass der Bund bei der Festlegung der Mittel und Methoden, deren Verwendung oder Anwendung strafbar sind, internationale Entwicklungen berücksichtigt.