Citation: 6B_1081/2022 E. 1.3.2

1.3.2. Hinsichtlich der versuchten Erpressung mit Bedrohung vieler Menschen mittels Anruf aus einer öffentlichen Telefonkabine vom 16. März 2018 berücksichtigte die Vorinstanz den engen Zusammenhang zur Erpressung mittels Brief und erachtete das Verschulden als mittelschwer im untersten Bereich. Es erhöhte die festgelegte Einsatzstrafe um fünf Monate auf eine hypothetische Gesamtstrafe von 27 Monaten. Diese reduzierte die Vorinstanz aufgrund der versuchten Tatbegehung auf 25 Monate. Das Verschulden für die versuchte Erpressung mittels Online-Kontaktformular erachtete die Vorinstanz ebenfalls als mittelschwer im untersten Bereich und erhöhte die Einsatzstrafe um sieben Monate auf 32 Monate. Dass es beim Versuch blieb, berücksichtigte die Vorinstanz mit einer Reduktion der Strafe um zwei Monate auf 30 Monate. Für den versuchten falschen Alarm erhöhte die Vorinstanz die Strafe auf 31 Monate und für den falschen Alarm auf 33 Monate.