Citation: 9C_455/2022 E. A

A.a. Der 1978 geborene A.________ arbeitete zuletzt vom 2. Juli 2001 bis 30. November 2004 (letzter Arbeitstag 12. März 2004) als angelernter Gipser. Im Februar 2004 meldete er sich unter Hinweis auf Schmerzen und Schlafstörungen bei der Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Die zuständige IV-Stelle Basel-Landschaft klärte die gesundheitlichen und erwerblichen Verhältnisse ab. Sie liess den Versicherten durch Dr. med. B.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, Dr. med. C.________, FMH Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie, sowie die Ärzte des Spitals D.________ neurologisch begutachten (Expertisen vom 5. März 2005, 17. März und 30. August 2006; Ergänzungsgutachten des Dr. med. B.________ vom 2. Mai 2007). Mit Verfügung vom 4. Oktober 2007 sprach sie dem Versicherten für die Zeit vom 1. Dezember 2003 bis 31. März 2004 und mit Wirkung ab 1. März 2006 eine ganze Invalidenrente zu. A.b. Im Rahmen einer Revision von Amtes wegen bestätigte die IV-Stelle einen unveränderten Rentenanspruch (Mitteilung vom 3. November 2009). Als sie im Juni 2011 eine erneute Überprüfung des Leistungsanspruchs vornahm, holte sie bei Dr. med. E.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, ein Gutachten ein, welches am 8. Mai 2012 erstattet wurde. Gestützt darauf ging sie von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes des Versicherten aus, ermittelte neu einen Invaliditätsgrad von 12 % und hob die Rente mit Verfügung vom 12. September 2013 auf das Ende des der Zustellung folgenden Monats auf. Auf die dagegen erhobene Beschwerde hin liess das Kantonsgericht Basel-Landschaft A.________ bidisziplinär begutachten (Gerichtsgutachten des Dr. med. C.________, FMH Innere Medizin und Rheumatologie, vom 29. November 2014 sowie des Dr. med. F.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 16. März 2015). Mit Urteil vom 11. Juni 2015 hiess es die Beschwerde gut. Es stellte fest, dass sich der Gesundheitszustand seit der ursprünglichen Rentenzusprache nicht massgeblich verändert habe. A.________ stehe deshalb weiterhin eine ganze Rente zu. Dieses Urteil erwuchs in Rechtskraft. A.c. In der Zeit zwischen 11. Dezember 2015 und 28. März 2016 wurde der Versicherte im Auftrag der IV-Stelle an verschiedenen Tagen observiert. Im Verlaufe eines weiteren, im September 2016 von Amtes wegen an die Hand genommenen Revisionsverfahrens liess die IV-Stelle ihn zudem durch die Academy of Swiss Insurance Medicine (asim) psychiatrisch-neuropsychologisch begutachten (Gutachten des Prof. Dr. med. G.________, FMH Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie, Klinik H.________, vom 2. Juli 2018, in welches der psychologische Untersuchungsbericht von Dr. phil. Dipl. psych. I.________ vom 18. April 2018 integriert wurde). Unter Hinweis auf das Gutachten vom 2. Juli 2018, das Observationsmaterial und eine dazu beim RAD-Arzt eingeholte Stellungnahme vom 15. Januar 2019 gelangte die IV-Stelle zum Ergebnis, dass der Versicherte mindestens seit dem ersten Tag der Observation (11. Dezember 2015) vollständig arbeitsfähig war. Mit dieser Begründung hob sie die bisher ausgerichtete ganze Invalidenrente rückwirkend per 1. Dezember 2015 auf (Verfügung vom 27. Juni 2019). A.d. Die von A.________ hiergegen erhobene Beschwerde hiess das Kantonsgericht Basel-Landschaft mit Urteil vom 19. März 2020 in dem Sinne gut, als es die Verfügung vom 27. Juni 2019 aufhob und die Sache zu weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägungen und zum anschliessenden Erlass einer neuen Verfügung an die IV-Stelle zurückwies (Dispositiv Ziffer 1). Die Verfahrenskosten von Fr. 800.- überband es den Parteien je zur Hälfte, wobei der dem Beschwerdeführer auferlegte Teil zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung vorläufig auf die Gerichtskasse genommen wurde (Ziffer 2). Es verpflichtete die IV-Stelle, A.________ eine (halbe und gekürzte) Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 2'321.15 (einschliesslich Auslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen. Im Übrigen wurden die ausserordentlichen Kosten wettgeschlagen. Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung wurde dem Rechtsvertreter ein Honorar in der Höhe von Fr. 1'874.55 (einschliesslich Auslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse ausgerichtet (Ziffer 3). A.e. Nach Eingang der Stellungnahme des Prof. Dr. med. G.________ vom 21. Januar 2021 und anschliessender Durchführung des Vorbescheidverfahrens stellte die Verwaltung die bisher ausgerichtete Invalidenrente wegen Verletzung der Meldepflicht erneut rückwirkend per 1. Dezember 2015 ein (Verfügung vom 16. August 2021).