Citation: 5A_514/2018 E. 3

Die Beschwerdeführerin rügt an mehreren Stellen ihrer Beschwerde eine Verletzung ihres rechtlichen Gehörs, genauer dessen Teilgehalt der Begründungspflicht. Sie wirft der Vorinstanz vor, sich nicht ausreichend mit dem Standpunkt der Beschwerdeführerin befasst zu haben. Um den Vorgaben von Art. 29 Abs. 2 BV zu genügen, muss die Begründung des angefochtenen Entscheids so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann (BGE 134 I 83 E. 4.1; 133 III 439 E. 3.3; 130 II 530 E. 4.3). Die Behörde braucht sich nicht vertieft mit jedem sachverhaltlichen oder rechtlichen Einwand auseinanderzusetzen (BGE 135 III 670 E. 3.3.1 mit Hinweisen). Zu begründen ist das Ergebnis des Entscheides, das im Urteilsspruch zum Ausdruck kommt und das allein die Rechtsstellung der betroffenen Person berührt. Die Begründung ist also nicht an sich selbst, sondern am Rechtsspruch zu messen (Urteil 5A_382/2013 vom 12. September 2013 E. 3.1). Allein dass eine Entscheidbegründung kurz ist, begründet mithin keine Gehörsverletzung. Die Beschwerdeführerin müsste detailliert aufzeigen, inwieweit die Vorinstanz entscheidwesentliche Elemente übergangen hat. Soweit nötig wird im Sachzusammenhang darauf zurückgekommen.