Citation: 1C_203/2014 E. 6

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass keine wichtigen Gründe ersichtlich sind, die eine Beibehaltung der Messmethode gemäss Gestaltungsplanlegende 1977 erfordern würden. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Ermittlung der Gebäudehöhe gemäss Art. 26 BauG/Sils weder zu unerwünschten Ergebnissen führt (insbesondere hinsichtlich der Höhenstaffelung des Quartiers), noch eine Diskriminierung der Eigentümer der noch unüberbauten Liegenschaften im Quartier darstellt. Unter diesen Umständen ist es willkürlich, vom Fortbestand dieser Regel auszugehen, obwohl sie im revidierten Quartierplan und den dazugehörigen Vorschriften seit 2007 nicht mehr enthalten ist, und Art. 5 Abs. 2 QPV auf die jeweils geltenden allgemeinen Bauvorschriften der Gemeinde verweist, d.h für die Gebäudehöhe auf Art. 26 Abs. 1 BauG/Sils.