Citation: 6B_1051/2015 E. 3.2.3

3.2.3. Die Kritik des Beschwerdeführers, die Vorinstanz verletze seinen Anspruch auf rechtliches Gehör, indem sie seinen Beweisantrag nicht behandle bzw. die Beweisabnahme ungerechtfertigt verweigere, ist unbegründet. Wie dargelegt, stellt die Vorinstanz willkürfrei auf die Aussagen des Beschwerdegegners ab. Sie begründet schlüssig, weshalb sie den Beweisantrag, es sei der Name der Person, die den Beschwerdegegner vor dem Vorfall besucht habe, bei diesem nachzufragen und diese sei zu seinem damaligem Gesundheitszustand zu befragen, mangels Relevanz ablehnt. Die Vorinstanz erwägt, es deute nichts darauf hin, dass eine Drittperson dem Beschwerdegegner die Schürfungen zugefügt haben könnte. Vielmehr lasse sich die Fesselung und die Zufügung entsprechender Schürfungen durch den Beschwerdeführer mit dem von seinem Onkel geschilderten Ablauf in Einklang bringen (Urteil S. 15). Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, dass bzw. inwiefern die antizipierte Beweiswürdigung der Vorinstanz nicht vertretbar sein soll.