Citation: 2A.551/2000 15.03.2001 E. 5

5.- Seitdem die Fremdenpolizei des Kantons St. Gallen die Beschwerdeführerin in ihrem Schreiben vom 13. Oktober 1993 betreffend Gewährung des rechtlichen Gehörs erstmals formell mit dem Verdacht der Scheinehe konfrontiert hat, sind über sieben Jahre vergangen. Wie es zu dieser langen Verfahrensdauer kam, wurde einleitend dargelegt. Ausgewirkt hat sich dabei unter anderem die Erklärung vom 23. September 1995, mit welcher B.X.________ seine am 7. Februar 1995 gemachten Aussagen widerrufen hat, worauf das Rekursverfahren vor der Regierung gegenstandslos wurde, sowie der Umstand, dass in der Folge das Justiz- und Polizeidepartement einen Rekurs der Beschwerdeführerin wegen Verletzung von Verfahrensrechten gutgeheissen hat. Die insgesamt lange Verfahrensdauer kann jedoch nicht zu einer Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen.