Citation: B 64/06 17.04.2007 E. A

A.a Q.________, geboren 1949, arbeitete von Dezember 1988 bis Ende August 1992 als Betriebshandwerker (Maler) bei der Firma T.________. Kurz vor Antritt des Arbeitsverhältnisses hatte er am 10. November 1988 ein Trauma des rechten Knies erlitten, in dessen Folge am 17. November 1988 eine arthroskopische Resektion des lateralen Meniskus durchgeführt wurde. Am 31. Juli 1990 erlitt Q.________ bei einem Verkehrsunfall in Italien u.a. eine offene Knieverletzung links mit Verletzung des Ligamentum patellae, eine Distorsion des Metacarpophalangealgelenkes (MCP) III der rechten Hand sowie eine schwere Distorsion des linken oberen Sprunggelenkes. Nach einem Spitalaufenthalt bis 7. August 1990 und einer ambulanten Behandlung in Italien bis 29. August 1990 stand er ab 31. August 1990 bei Dr. med. T.________, Facharzt FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation, spez. Rheumaerkrankungen, in Behandlung. Dieser bescheinigte bis 4. November 1990 eine volle Arbeitsunfähigkeit, vom 5. bis 18. November 1990 eine Arbeitsfähigkeit von 50% und ab 19. November 1990 eine Arbeitsfähigkeit von 100%. Am 20. Februar 1991 konnte die Behandlung abgeschlossen werden. Wegen Kniebeschwerden beidseits und Kopfschmerzen suchte Q.________ am 23. August 1991 erneut Dr. med. T.________ auf. Am 9. März 1992 führte Dr. med. W.________, Spezialarzt FMH für orthopädische Chirurgie, eine Arthroskopie des linken Kniegelenks mit Teilmeniskektomie des lateralen Meniskus im Vorderhorn und Shaving des medialen Meniskus im Hinterhorn durch. Zu weiteren operativen Eingriffen am linken Knie kam es am 7. April 1994 (diagnostische Arthroskopie), 18. November 1994 (Valgisationsosteotomie) und 31. Oktober 1995 (Metallentfernung). Ferner wurde am 8. September 1994 das rechte Handgelenk operiert (Gelenksrevision, Geweberesektion und Bandplastik MCP III). Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), bei welcher Q.________ obligatorisch für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert war, kam für die Heilbehandlung auf und richtete ein Taggeld aus. Mit Verfügung vom 18. Juni 1996 stellte sie die Leistungen per 31. Dezember 1995 ein und sprach dem Versicherten eine Integritätsentschädigung für einen Integritätsschaden von 20% zu. Auf eine Rückfallmeldung vom 14. April 1997 hin erbrachte sie erneut Leistungen und kam für eine Operation am linken Knie (arthroskopisches Debridement des femoralen Gleitlagers sowie Teilmeniskektomie des Restmeniskus lateral) vom 23. Februar 1999 auf. Mit Verfügung vom 5. November 1999 lehnte sie weitere Leistungen mit der Begründung ab, dass keine behandlungsbedürftigen Unfallfolgen mehr vorlägen. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 20. Oktober 2000 fest. A.b Nach der Auflösung des Arbeitsverhältnisses durch die Firma T.________ meldete sich Q.________ am 26. August 1992 bei der Invalidenversicherung mit dem Begehren um berufliche Eingliederungsmassnahmen zum Leistungsbezug an. Auf Beschluss der IV-Kommission erteilte die Ausgleichskasse der Schweizer Maschinenindustrie eine Leistungszusage für eine einjährige Umschulung im Bereich der Gerätemontage (Verfügung vom 18. Oktober 1993). Mit weiteren Verfügungen vom 24. April und 6. Oktober 1995 übernahm die Invalidenversicherung die Kosten eines Arbeitstrainings. Ab dem 1. Februar 1996 arbeitete Q.________ als Betriebsmitarbeiter bei der Firma P.________. Nach der auf den 31. Januar 1998 erfolgten Auflösung des Arbeitsverhältnisses durch die Arbeitgeberin ging er keiner Erwerbstätigkeit mehr nach. Auf eine erneute Anmeldung vom 14. Dezember 1999 hin sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Aargau mit Wirkung ab 1. Juli 2000 eine halbe Invalidenrente auf Grund einer Erwerbsunfähigkeit von 58% zu (Verfügung vom 27. August 2001). In Gutheissung der dagegen erhobenen Beschwerde hob das Versicherungsgericht des Kantons Aargau die Verfügung auf und wies die Sache zur weiteren Abklärung und Neubeurteilung an die Verwaltung zurück (Entscheid vom 29. Mai 2002). Die IV-Stelle holte einen Bericht des Externen Psychiatrischen Dienstes ein und sprach dem Versicherten mit Verfügungen vom 12. Juni 2003 und 7. Juli 2003 eine ganze Rente, nebst Zusatzrente für die Ehefrau, auf Grund eines Invaliditätsgrades von 100% zu.