Citation: 6B_706/2010 22.10.2010 E. 3

Der Begründung der Beschwerde ist zu entnehmen, dass die meisten Vorbringen die Sache selbst betreffen. So versucht die Beschwerdeführerin nachzuweisen, dass die Voraussetzungen für die Befugnis zum Entzug der Freiheit nach § 55 StPO/ZH im Tatzeitpunkt nicht vorlagen. Es geht ihr um die Durchsetzung des Strafanspruchs (vgl. Beschwerde, S. 2, wonach sie ein legitimes Interesse an der Bestrafung der Beschwerdegegnerin habe). Der Strafanspruch steht indessen nicht ihr, sondern dem Staat zu. Auf eine materielle Überprüfung der Sache hat sie keinen Anspruch. Solches strebt sie aber an, wenn sie geltend macht, die zu Gunsten der Beschwerdegegnerin getroffene Annahme der Vorinstanz, sie - die Beschwerdeführerin - habe eine Sachbeschädigung begangen, stelle eine schlechterdings unhaltbare Auslegung und Anwendung des Grundsatzes "in dubio pro duriore" im Sinne von § 39 StPO/ZH dar, verletze das Legalitätsprinzip gemäss Art. 41 KV/ZH und verstosse gegen das Willkürverbot nach Art. 9 BV (Beschwerde, S. 3 ff.). Das Gleiche gilt auch, wenn sie einwendet, die Vorinstanz nehme in unzulässiger Weise zu Gunsten der Beschwerdegegnerin an, diese sei in irriger Weise von einer rechtfertigenden Sachlage ausgegangen bzw. habe eventualiter lediglich fahrlässig gehandelt (Beschwerde, S. 4 ff). Ohne dass sich das Bundesgericht mit allen Vorbringen der Beschwerdeführerin, die auf eine materielle Überprüfung der Sache abzielen, ausdrücklich befassen müsste, ist auf die Beschwerde insoweit nicht einzutreten.