Citation: 2C_95/2021 E. 4.1

4.1. Sie machen geltend, aufgrund der erhobenen kantonalen Rechtsmittel seien die Verfügung vom 14. Mai 2019 und der Beschluss vom 19. November 2019 nicht in Rechtskraft erwachsen. Im Zeitpunkt der Einreichung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde am 20. Dezember 2019 hätten sie demnach immer noch über die vormals erteilten Bewilligungen verfügt. Sie hätten die Berufsausübungs- und Betriebsbewilligung am Tag der Beschwerdeeinreichung mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Nach Auffassung der Beschwerdeführer können ihnen daher die Bewilligungen nicht mehr mangels Vertrauenswürdigkeit gemäss Art. 36 Abs. 1 lit. b MedBG entzogen werden. Dementsprechend hätte die Vorinstanz den Beschluss des Regierungsrats vom 19. November 2019 aufheben und das Verfahren im Umfang der Bewilligungsentzüge als gegenstandslos abschreiben müssen. Indem die Vorinstanz auf die Beschwerde im Umfang der Bewilligungsentzüge nicht eingetreten sei, verletzte sie die Rechtsweggarantie gemäss Art. 29a BV und das Willkürverbot im Sinne von Art. 9 BV.