Citation: I 596/02 28.08.2003 E. 4

In erwerblicher Hinsicht ist davon auszugehen, dass der Versicherte, dem nach dem Gesagten trotz seines Gesundheitsschadens zur Zeit des Erlasses der zweiten Verfügung noch die gleichen Arbeiten zumutbar waren wie zur Zeit des Erlasses der ersten Verfügung, bei Fehlen eines Gesundheitsschadens zur Zeit des Erlasses der zweiten Verfügung noch die gleiche Tätigkeit ausgeübt hätte, der er schon zur Zeit des Erlasses der ersten Verfügung nachgegangen wäre. Die vorinstanzliche Feststellung, dass der Beschwerdeführer mit einer angepassten Tätigkeit nach wie vor jedenfalls mindestens 50 % des Einkommens, welches er ohne Gesundheitsschaden erwirtschaften würde, erzielen könnte - die Verwaltung hatte eine Erwerbseinbusse von 35 % ermittelt -, wozu in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts vorgebracht wird, ist im Ergebnis nicht zu beanstanden. Es fehlt somit auch an einer anspruchserheblichen Veränderung der erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes.