Citation: 2F_31/2022 E. 2.2

2.2. In ihrer Eingabe vom 9. September 2022 nennt die Gesuchstellerin keinen Revisionsgrund. Sie bringt lediglich vor, dass sich das Bundesgericht in dem zu revidierenden Urteil mit der Situation ihres Sohnes B.________ nicht auseinandergesetzt und auch nicht berücksichtigt habe, dass er eine Beiständin habe. Zudem sei es dem Bundesgericht nicht bewusst gewesen, dass die Gesuchstellerin bereits während der Hängigkeit des bundesgerichtlichen Verfahrens schwanger gewesen sei, wobei das Kind nach der Geburt das Schweizer Bürgerrecht erhalten werde. In ihrer Gesuchsergänzung vom 28. September 2022 beruft sich die Gesuchstellerin ausdrücklich auf den Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG, wonach die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts verlangt werden kann, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat. Die Argumentation entspricht im Wesentlichen den Ausführungen in der Eingabe vom 9. September 2022. So bringt die Gesuchstellerin erneut vor, das Bundesgericht habe in dem zu revidierenden Urteil den Interessen ihres Sohnes B.________ zu wenig Rechnung getragen und ihre Schwangerschaft nicht berücksichtigt.