Citation: U 80/06 24.01.2007 E. 4

Der kantonale Gerichtsentscheid spricht sich nur zur Leistungsvoraussetzung des in Art. 6 Abs. 1 UVG angelegten natürlichen Kausalzusammenhanges aus und kommt zum Schluss, es könne nicht abschliessend beantwortet werden, ob diese erfüllt sei. Diese Frage kann offen bleiben. Denn das zusätzliche Erfordernis des adäquaten Kausalzusammenhanges, welches die Rechtsprechung im Rahmen von Art. 6 Abs. 1 UVG verlangt, zählt zum eingangs erwähnten Anfechtungs- und Streitgegenstand (Ablehnung weiterer Leistungen über den 31. Dezember 1999 hinaus) im Sinne der Rechtsprechung (BGE 125 V 413). Wie schon im Einspracheentscheid und im kantonalen Verfahren äussert sich die SUVA auch im letztinstanzlichen Prozess zur Frage der Adäquanz des Kausalzusammenhanges. Der Beschwerdegegner spricht sich dazu ebenfalls aus. Es steht daher aus Gründen des rechtlichen Gehörs (vgl. dazu RKUV 2005 Nr. U 558 S. 391 [Urteil A. vom 24. Mai 2005, U 53/05]) nichts entgegen, dass das Bundesgericht im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes wegen (BGE 110 V 20 E. 1) die Sache unter dem Gesichtswinkel des adäquaten Kausalzusammenhanges abschliessend beurteilt, vorausgesetzt, die Aktenlage lasse dies zu.