Citation: 5A_611/2007 15.02.2008 E. 2

Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz in allgemeiner Weise vor, sich zur Frage, ob im konkreten Fall ein Abänderungstatbestand im Sinne von Art. 137 ZGB gegeben sei, nicht geäussert zu haben. Sodann bestreitet sie, dass die Voraussetzungen für eine Abänderung der vorsorglichen Massnahme gegeben seien. Zwar hat sich die Vorinstanz zu den prozessualen Besonderheiten des kantonalen Beschwerdeverfahrens geäussert und insbesondere auf das dabei geltende Novenverbot hingewiesen. Hingegen finden sich im angefochtenen Beiurteil keine Ausführungen zu Art. 137 ZGB. Aufgrund welcher kantonaler Verfahrensregel sich die Vorinstanz hiezu hätte äussern sollen, nachdem die Erstinstanz die massgeblichen Kriterien für die Anpassung einer vorsorglichen Massnahme festgehalten hatte, geht aus der Beschwerde nicht hervor. Ob die Vorinstanz eine Herabsetzung des Unterhaltsbeitrages im Ergebnis schützen durfte, ist vom Bundesgericht ohnehin einzig anhand der konkreten Rügen und unter Willkürgesichtspunkten zu prüfen.