Citation: 8C_350/2023 E. 6.2

6.2. Beschwerdeweise wird des Weiteren auch nicht aufgezeigt, welche neuen objektiven Gesichtspunkte sich bei der ebenfalls nach der Begutachtung erfolgten Rehabilitation in der Klinik E.________ vom 30. August bis 10. Oktober 2021 ergeben hätten, die hinreichende Indizien gegen die Einschätzung durch die Gutachter zu begründen vermöchten. Zunächst kann nicht von einer längerfristigen Verschlechterung aus psychiatrischer Sicht ausgegangen werden, nachdem die Beschwerdeführerin bei zwar deutlich depressiver Symptomatik zu Beginn des stationären Aufenthalts in teilremittiertem Zustand entlassen werden konnte. Welche gegenüber der Begutachtung weitergehenden neurologischen Abklärungen anlässlich der Rehabilitation vorgenommen worden wären, die zu einer von den Experten abweichenden Beurteilung der Arbeitsfähigkeit Anlass hätten geben können, lässt sich ebenfalls nicht ersehen. Die behandelnden Ärzte gehen zwar von einer postoperativen neuralbedingten Gangstörung aus, ohne diese Einschätzung jedoch zu begründen oder sich mit dem Gutachten auseinanderzusetzen. Gleiches gilt insoweit, als im Rehabilitationsbericht vom 14. Oktober 2021 die Ausübung der bisherigen Tätigkeit als nicht mehr zumutbar erachtet wird.