Citation: 1C_16/2017 E. 2.2

2.2. In der Folge prüfte das Bundesgericht, ob die Beschwerdeführung rechtsmissbräuchlich sei. Die Vorinstanz hatte es als gerichtsnotorisch bezeichnet, dass die im Luzerner Hinterland tätigen Kies- und Bauunternehmen und teilweise ebenso die davon betroffenen Grundeigentümer sich mit allen möglichen Mitteln wirtschaftlich bekämpften. Dazu zähle auch die Erhebung zahlreicher Rechtsmittel, mit denen die Behörden über Gebühr belastet würden. Das Verwaltungsgericht habe daher in anderen Verfahren bereits angekündigt, künftig ein besonderes Augenmerk auf die Frage des Rechtsmissbrauchs zu richten. Das Bundesgericht hielt fest, diese von der Vorinstanz festgestellte gerichtsnotorische Tatsache könne nicht völlig unbeachtlich sein (a.a.O., E. 7.4.1). Weiter hatte die Vorinstanz im damaligen Verfahren festgehalten, dass dem Beschwerdeführer der Verlust von Durchfahrtsentschädigungen im Falle einer Verlegung der bisherigen Werkstrasse von seiner Parzelle Nr. 423 auf die Parzelle 1400 durch die D.________ AG voll ausgeglichen würde. Das Bundesgericht erwog dazu, dieser Zusammenhang sei insoweit bestätigt worden, als der Beschwerdeführer deswegen ausdrücklich auf die Geltendmachung finanzieller Interessen an der Beschwerdeerhebung verzichtet habe. Eine unmittelbare Zusammenarbeit mit der E.________ AG als Konkurrentin der Beschwerdegegnerin sei aber nicht belegt. Der Grund für die Entschädigungsverpflichtung sei nicht bekannt. Welche Gegenleistung der Beschwerdeführer für den Ersatz der eventuell ausfallenden Durchfahrtsentschädigungen erbringe, zu denen sich die Konkurrentin der Beschwerdegegnerin gegenüber dem Beschwerdeführer über die von ihr beherrschte D.________ AG verpflichtet habe, sei nicht ersichtlich. Insgesamt kam das Bundesgericht zum Schluss, beim Beschwerdeführer gebe es lediglich gewisse Indizien, aber keinen Nachweis für eine indirekte Verflechtung mit der Konkurrentin der Beschwerdegegnerin. Abschliessend hielt das Bundesgericht fest, dass der Beschwerdeführer vom Erweiterungsprojekt in verschiedener Hinsicht auch profitiere. So werde etwa durch die neue temporäre Erschliessungsstrasse die Parzelle Nr. 423 des Beschwerdeführers, auf der die bisherige Werkstrasse liege, entlastet. Zudem dürfte sich die Gefahr von Überschwemmungen auf den Parzellen Nrn. 423 und ev. 1404 des Beschwerdeführers durch das neue Retentionskonzept verringern. Das vermöge aber die legitimationsbegründenden Eigeninteressen insgesamt nicht derart in den Hintergrund zu drängen, dass davon auszugehen wäre, der Beschwerdeführer erhebe ausschliesslich im Drittinteresse Beschwerde.