Citation: 2A.4/2003 11.07.2003 E. 1

1.1 Gegen Entscheide einer kantonalen Rekursinstanz im Sinne von Art. 140 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Direkte Bundessteuer (DBG; SR 642.11) ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zulässig (Art. 146 DBG). Der Beschwerdeführer ist durch den angefochtenen Entscheid beschwert und nach Art. 103 lit. a OG zur Beschwerde legitimiert. Auf die frist- und formgerechte Beschwerde ist einzutreten. 1.2 Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtig oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden (Art. 104 lit. a und b OG). Hat jedoch - wie hier - eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden und den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften festgestellt, ist das Bundesgericht an die Sachverhaltsfeststellungen gebunden (Art. 105 Abs. 2 OG). Offensichtlich unrichtig ist eine Sachverhaltsermittlung nicht schon dann, wenn sich Zweifel anmelden, sondern erst, wenn sie eindeutig und augenfällig unzutreffend ist (Fritz Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 286 mit Hinweisen). Das Bundesgericht kontrolliert die Anwendung des Bundesrechts von Amtes wegen (vgl. Art. 114 Abs. 1 OG). 1.3 Der Beschwerdeführer legt erstmals vor Bundesgericht die Vereinbarung vom 18. Januar 1988 über die Regelung der elterlichen Sorge und des persönlichen Verkehrs mit dem gemeinsamen Sohn ins Recht. Darin wird die elterliche Sorge von der Mutter übernommen, während der Vater Unterhaltsbeiträge für Mutter und Sohn bezahlt. Der Unterhaltsbeitrag wird für Mutter und Sohn gesamthaft auf Fr. 1'000.-- pro Monat bis zum vollendeten zwölften Altersjahr und danach auf Fr. 2'500.-- pro Monat bis zum vollendeten achtundzwanzigsten Altersjahr festgelegt. Im Veranlagungsverfahren und im Verfahren vor der Bundessteuer-Rekurskommission hat der Beschwerdeführer diese Vereinbarung trotz Aufforderung nicht eingereicht; beigebracht hat er lediglich eine Scheidungsurkunde kirchlichen Rechts und die Bestätigung des Bezirksgerichts Athen über die Auflösung der Ehe. Im Hinblick auf Art. 105 Abs. 2 OG ist das Vorbringen neuer tatsächlicher Behauptungen und Beweismittel weitgehend ausgeschlossen (vgl. BGE 125 II 217 E. 3a S. 221 mit Hinweisen). Auch wenn der Beschwerdeführer in den vorangegangenen Verfahren seine Alimentenverpflichtung behauptet hat, ist er den Beweis dafür schuldig geblieben. Fehlte aber die Vereinbarung über die finanziellen Folgen der Ehescheidung, kann der Vorinstanz nicht vorgeworfen werden, sie habe den Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt. Wie es sich damit im Einzelnen verhält, kann indessen offen bleiben, da, wie im Folgenden dargelegt wird, auch bei Würdigung der Vereinbarung vom 18. Januar 1988 der Nachweis der Alimentenzahlungen im Umfang von Fr. 27'500.-- für die Ausbildungskosten des Sohnes nicht erbracht ist.