Citation: 8C_553/2017 E. 4.3

4.3. Die Vorbringen der Allianz sind nicht stichhaltig. Sie verkennt zum einen, worauf die Vorinstanz zu Recht hingewiesen hat, dass Dr. med. D.________ die Frage, ob bei seiner Beurteilung des Integritätsschadens auch eine voraussehbare Verschlimmerung im Sinne von Art. 36 Abs. 4 UVV enthalten sei, nicht beantwortete. Er schätzte ohne weitere Begründung den Integritätsschaden auf einen Drittel des Basiswertes eines Verlustes des Beines im Kniegelenk gemäss Anhang 3 der UVV (40 %) ein. Zum anderen sprachen die Gutachter des Spitals B.________ entgegen den Einwänden der Allianz nicht von einer Gebrauchsunfähigkeit des linken Unterschenkels, sondern davon, dass die Schmerzen und Missempfindungen den Versicherten im beruflichen wie im privaten Alltag nunmehr in vergleichbarer Weise wie beim Verlust dieses Körpergliedes behinderten. Die vorinstanzliche Feststellung, die Integritätseinbusse habe sich in revisionsrechtlich erheblicher Weise verändert, ist nicht zu beanstanden.