Citation: 1C_277/2015 E. 5.4

5.4. Indem Ziff. 5.1 GPV die Ausnützung der erhöhten Baumassenziffer an den Einbezug einer mindestens 3'000 m2 grossen Grundstücksfläche knüpft, wird mit Blick auf den Baubereich F eine sinnvolle Lösung erreicht. Müsste nämlich das gesamte Baufeld eingebunden werden, um von der Baumassenziffer von 7 m3/m2 profitieren zu können, käme einem einzelnen Grundeigentümer faktisch ein Veto zu, mit dem er eine verdichtete Bebauung verhindern könnte. Stünde im umgekehrten Fall, und wie von der Beschwerdeführerin gefordert wird, jedem Einzelnen das Recht zu, seine Parzelle unter Ausnützung der erhöhten Baumassenziffer zu überbauen, würde der im Gestaltungsplan vorgesehene Förderungszweck und die hohe städtebauliche Qualität dieses Gebiets gefährdet. Zwar müsste sich auch eine solche Baute gut in die Umgebung einfügen (vgl. Ziff. 10 GPV). Jedoch stellt ein von den Grundeigentümern koordiniert und gemeinsam ausgearbeitetes Überbauungsprojekt das geeignetere Instrument dar, um ein städtebaulich gut gestaltetes und in sich stimmiges Zentrumsgebiet zu bilden und sicherzustellen. Insgesamt erweist sich die Beschwerde somit auch in diesem Punkt als unbegründet.