Citation: 8C_128/2017 E. A

Der 1971 geborene A.________ war seit 17. August 2015 als Vollwärmeschützer bei der Firma B.________ angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 12. September 2015 zog er sich bei einem Kopfsprung in den Vierwaldstättersee Verletzungen am Kopf und an der Wirbelsäule zu. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistungen. Sie teilte A.________ mit Schreiben vom 28. September 2015 mit, sie könne noch nicht abschliessend zur Höhe der Leistungen Stellung nehmen und bezahle ab 15. September 2015 bis zum Abschluss der Abklärungen 50% des Taggeldes. Mit Verfügung vom 22. Februar 2016 kürzte die Suva die Taggeldleistungen um 50% mit der Begründung, ein Kopfsprung ins Wasser mit einer Wassertiefe von weniger als 50 cm gelte nach der Rechtsprechung als Wagnis. An ihrem Standpunkt hielt sie mit Einspracheentscheid vom 6. Juli 2016 fest.