Citation: K 185/98 03.02.2000 E. 3

3.- Es stellt sich zunächst die von Amtes wegen zu prüfende Frage, ob auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingetreten werden kann (BGE 124 II 411 Erw. 1, 124 III 46 Erw. 1, 123 V 315 Erw. 3, je mit Hinweisen). a) Gemäss Art. 128 OG beurteilt das Eidgenössische Versicherungsgericht letztinstanzlich Verwaltungsgerichts- beschwerden gegen Verfügungen im Sinne von Art. 97, 98 lit. b-h und 98a OG auf dem Gebiet der Sozialversicherung. Hinsichtlich des Begriffs der mit Verwaltungsgerichts- beschwerde anfechtbaren Verfügungen verweist Art. 97 OG auf Art. 5 VwVG. Nach Art. 5 Abs. 1 VwVG gelten als Ver- fügungen Anordnungen der Behörden im Einzelfall, die sich auf öffentliches Recht des Bundes stützen (oder richtiger- weise hätten stützen sollen; BGE 125 V 186 Erw. 2d, 123 II 20 Erw. 2a) und zum Gegenstand haben: Begründung, Änderung oder Aufhebung von Rechten oder Pflichten, Feststellung des Bestehens, Nichtbestehens oder Umfanges von Rechten oder Pflichten, Abweisung von Begehren auf Begründung, Änderung, Aufhebung oder Feststellung von Rechten oder Pflichten, oder Nichteintreten auf solche Begehren (BGE 123 V 296 Erw. 3a mit Hinweisen). b) Nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Ver- sicherungsgerichts (BGE 112 V 106) ist das Erfordernis der bundes (sozialversicherungs) rechtlichen Verfügungsgrundlage gegeben, wenn die den letztinstanzlichen kantonalen Ent- scheid unmittelbar tragenden Normen ("Basisnormen") dem Bundes (sozialversicherungs) recht angehören. Dem gegenüber kommen den weiteren für den Inhalt des angefochtenen Er- kenntnisses ebenfalls massgeblichen "Bestimmungsnormen", ungeachtet ob sie dem Recht des Bundes oder des Kantons angehören, für die Frage der Zulässigkeit der Verwaltungs- gerichtsbeschwerde grundsätzlich keine Bedeutung zu. Die Annahme einer durch kantonalrechtliche Basisnormen gebil- deten Verfügungsgrundlage im Besonderen setzt zudem voraus, dass dem kantonalen Recht im betreffenden Sachgebiet gegen- über den bundesrechtlichen Vorschriften selbstständige Bedeutung zukommt (vgl. BGE 117 Ib 400 f. Erw. 1a, 116 Ia 266 f. Erw. 2b). Für die Eintretensfrage unter dem Ge- sichtspunkt der bundes (sozialversicherungs) rechtlichen Ver- fügungsgrundlage nicht entscheidend ist, ob die Verletzung von Bundesrecht gerügt wird (BGE 112 V 113 f. Erw. 2d; fer- ner BGE 125 V 186 f. Erw. 2d, 118 Ib 132 oben, 118 V 318 vor Erw. 3c; zur Sonderregelung im Bereich der beruflichen Vorsorge vgl. BGE 114 V 105 Erw. 1b; zur Überprüfbarkeit der Anwendung kantonalen Rechts im Verfahren der Verwal- tungsgerichtsbeschwerde vgl. BGE 123 II 361 Erw. 1a/aa und 369 Erw. 6b/bb, 112 V 112 unten sowie Kölz/Häner, Verwal- tungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes,