Citation: 5A_452/2022 E. 4.2.4

4.2.4. Entgegen ihrer Auffassung verdeutlichen die Beschwerdeführer mit diesen beiden Verweisen einzig, dass sie in ihrer Berufungsschrift wiederholten, was sie bereits vor Kreisgericht vorgetragen hatten, ohne auf die Erwägungen des erstinstanzlichen Urteils einzugehen. Mit anderen Worten enthalten die genannten Passagen nichts, was über eine appellatorische Kritik hinausgeht. Inwiefern sie sich mit dem Vorhalt des Kreisgerichts auseinandergesetzt haben wollen, dass sie keine tauglichen Beweisanträge zur Streitfrage der unverhältnismässigen Verteuerung ohne Inanspruchnahme des beschwerdegegnerischen Grundstücks gestellt hätten und ein Augenschein nicht zwingend eine entsprechende Feststellung erlaube, zeigen sie mit den verwiesenen Stellen nicht auf. Mithin ist nicht dargetan, dass die Berufungsschrift eine den Begründungsanforderungen genügende Auseinandersetzung mit der Eventualbegründung im angefochtenen erstinstanzlichen Urteil enthielt, sodass es nicht zu beanstanden ist, wenn die Vorinstanz auf die entsprechenden Berufungsbegehren nicht eintrat (vgl. vorne E. 4.2.2).