Citation: 8C_583/2019 E. 5.2.2

5.2.2. Der Beschwerdeführer war seit dem Unfall vom 15. Mai 2017 bis zur Schulteroperation vom 13. Dezember 2017 nicht arbeitsunfähig, wie er selber einräumt. Der Hausarzt Prof. Dr. med. F.________ führte am 16. Dezember 2017 aus, der Behandlungsabschluss sei am 18. Mai 2017 - mithin nur drei Tage nach dem Unfall - erfolgt. Nach zunächst rascher Besserung habe sich der Versicherte im Juli 2017 wegen Schulterschmerzen vorgestellt. Der Versicherte führt keine echtzeitlichen ärztlichen Berichte an, aus denen sich ergäbe, dass er in diesem Zeitraum wegen erheblichen Schulterschmerzen Schlafprobleme gehabt hätte. Unbestritten ist zudem die vorinstanzliche Feststellung, dass aufgrund der von Dr. med. D.________ angeführten medizinischen Literatur der Unfallmechanismus beim Sturz vom 15. Mai 2017 nicht geeignet war, eine Rotatorenmanschettenruptur zu verursachen. Es ist somit nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz gestützt auf die Akten und die Beurteilung des Dr. med. D.________ zum Schluss kam, initial nach dem Unfall sei es zu einer raschen Beschwerdeabnahme gekommen, weshalb von einer blossen Schulterkontusion mit nur vorübergehender Beschwerdeauslösung auszugehen sei.