Citation: I 410/00 19.10.2000 E. 3

3.- Bei der Bemessung des Invaliditätsgrades ist sowohl beim Validen- wie beim Invalideneinkommen von einem Jahresgehalt auszugehen, damit vergleichbare Grössen vorliegen. Beim von der IV-Stelle zu Grunde gelegten Valideneinkommen von Fr. 42'812.- handelt es sich jedoch nicht um Jahreseinkommen, da es lediglich eine Arbeitszeit von 1655, 5 Stunden abgilt. Die kantonale Instanz hat somit zu Recht das Valideneinkommen anhand des aktuellen Stundenlohns und einer Jahresarbeitszeit von 2124, 5 Stunden berechnet (2124, 5 x Fr. 26.47 = Fr. 56'236.-). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist zudem gemäss Rechtsprechung bei der Ermittlung des Invalideneinkommens auf Grund von Tabellenlöhnen ein Abzug von maximal 25 % zulässig (zur Publikation in der Amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil A. vom 9. Mai 2000 [I 482/99]). Unter Berücksichtigung der von der IV-Stelle in der Verfügungsbegründung erwähnten Gesichtspunkte betreffend den Abzug vom Tabellenlohn beträgt das Invalideneinkommen bei der für den Versicherten günstigsten Betrachtungsweise Fr. 40'781.- (12 x Fr. 4294.- [LSE 1996, Niveau 4], bei einer betriebsüblichen Arbeitszeit von 42 Stunden und der Nominallohnentwicklung von 0,5 %, gekürzt um höchstmögliche 25 %). Die Vorinstanz hat demnach das Valideneinkommen von Fr. 56'236.- wie auch das Invalideneinkommen von Fr. 40'781.- und somit den Invaliditätsgrad von rund 27 % korrekt festgestellt.