Citation: 1C_154/2022 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführenden erachten die strittigen Anordnungen, welche die Eigentumsgarantie beeinträchtigen würden, als nicht verhältnismässig, weil sie zur Erreichung des Ziels der Verkehrssicherheit weder geeignet noch erforderlich und ihnen im Übrigen auch nicht zuzumuten seien. Die Beschwerdeführenden gehen davon aus, wegen der Verengung des Vorplatzes seien für das Einparkieren in die Garagen (bzw. für die Ausfahrt aus den Garagen) Manöver auf der Tschuggstrasse nötig. Davon ist aber nach den willkürfreien Feststellungen der Vorinstanz nicht auszugehen (vgl. oben E. 2.4). Vor allem aber verhindert die Verengung der Ausfahrt, dass von den Garagen (bzw. von allen) rückwärts auf die Kantonsstrasse gefahren werden kann; derartige Manöver sind angesichts der eingeschränkten Sicht beim Rückwärtsfahren offensichtlich gefährlich. Anders als die Beschwerdeführenden meinen, ist die Wiederherstellung des bewilligten Zustands somit geeignet, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Soweit die Beschwerdeführenden die Erforderlichkeit der Massnahmen bestreiten, weil eine schmalere Rabatte von 60 cm ebenso geeignet wäre, beschlägt dies eine Frage, die Gegenstand des Baubewilligungsverfahren war und dort rechtskräftig entschieden wurde. Die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands ist auch nicht unzumutbar, denn entgegen der Behauptung der Beschwerdeführenden stünden der Liegenschaft weiterhin Garagenparkplätze zur Verfügung. Wieviele davon ohne bauliche Massnahmen weiter genutzt werden könnten, steht zwar nicht fest; wie die Vorinstanz willkürfrei entschieden hat, würden die Minimalvorgaben nach kantonalem Recht aber eingehalten. Um zusätzliche Garagenplätze nutzen zu können, wären offenbar - unter Umständen erhebliche - bauliche Massnahmen erforderlich, doch ist dies die Konsequenz des Bauens entgegen der erteilten Bewilligung; jedenfalls die Beschwerdeführerin 1 hat sich dies selbst zuzuschreiben.