Citation: 2A.142/2001 30.03.2001 E. 3

3.- a) Gegen den Beschwerdeführer liegt ein rechtskräftiger Wegweisungsentscheid vor, dessen Vollzug (mangels Reisepapieren) noch nicht möglich, jedoch absehbar ist (vgl. BGE 125 II 369 E. 3a S. 374, 377 E. 2a S. 379). Sodann erfüllt er den Ausschaffungsgrund der Untertauchensgefahr. Dieser ist nach Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG gegeben, wenn konkrete Anzeichen befürchten lassen, dass sich der Ausländer der Ausschaffung entziehen will (vgl. BGE 125 II 369 E. 3b/aa S. 375; 122 II 49 E. 2a; 119 Ib 193 E. 2b S. 198). b) Es fragt sich, ob beim Beschwerdeführer auf allfällige Straftaten abgestellt werden darf, nachdem die Strafverfolgung zwar eingeleitet worden, aber - gemäss den dem Bundesgericht vorliegenden Akten - noch kein Strafurteil gegen ihn ergangen ist. Dies kann jedoch offen bleiben. Wie der Haftrichter in Übereinstimmung mit dem Bundesamt für Flüchtlinge festgestellt hat, versuchte der Beschwerdeführer mehrmals, die Behörden mit falschen Angaben zu täuschen. Sodann hat er ein ihm auferlegtes Hausverbot im Durchgangszentrum X.________ missachtet und überdies die Zentrumsleitung massiv bedroht. Auch hat er sich nicht an das amtliche Verbot gehalten, das Gebiet der Stadt Bern zu betreten. Bereits aus diesen Gründen bestehen genügend konkrete Anzeichen dafür, dass der Beschwerdeführer behördlichen Anordnungen keine Folge leistet und dass zu befürchten ist, er würde sich der Ausschaffung entziehen. c) Schliesslich sind auch keine anderen Gründe für eine Unzulässigkeit der Ausschaffungshaft ersichtlich.