Citation: 6B_473/2009 18.06.2009 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt, die Beurteilung des Falles sei nicht innert angemessener Frist erfolgt, da zwischen seiner Berufung vom 11. Februar 2008 und dem Urteil der Vorinstanz vom 15. April 2009 "rund 1 1/4 Jahre" verstrichen seien (Beschwerde S. 2). Den Akten ist nichts zu entnehmen, was die recht lange Dauer des Berufungsverfahrens erklären könnte. Grundsätzlich kommt es indessen ohnehin auf die Dauer des gesamten Verfahrens an. Von der Einreichung des Strafantrags am 28. Juli 2006 bis zum letzten Entscheid in der Sache am 15. April 2009 vergingen 2 Jahre und 8½ Monate. Es geht indessen auch um eine recht aufwändige Strafuntersuchung, was sich einerseits aus dem Umfang der Akten und anderseits aus dem Umstand ergibt, dass der Beschwerdeführer sich in der vorliegenden Angelegenheit nicht weniger als viermal ans Bundesgericht gewandt hat (Urteile 1B_175/2007 betreffend Ablehnung vom 20. August 2007, 1B_189/2007 betreffend Ablehnung vom 29. Februar 2008, 1F_14/2007 betreffend Revision vom 29. Februar 2008 und 1B_227/2007 betreffend Ablehnung vom 28. Juli 2008). Unter diesen Umständen ist die Dauer des Verfahrens bundesrechtlich nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen.