Citation: 8C_416/2018 E. 5

Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass sich das psychische Leiden verschlechtert habe und inzwischen eine erhebliche Schwere aufweise. Gemäss dem angefochtenen Entscheid war nach der interdisziplinären rheumatologischen, neurologischen und psychiatrischen MEDAS-Begutachtung, die zur Überprüfung des Rentenanspruchs im Jahr 2013 angeordnet worden war, eine durch das psychosomatische Leiden bedingte Arbeitsunfähigkeit objektiv nicht ausgewiesen. Den Berichten des seit dem 20. Juli 2016 behandelnden Dr. med. D.________ sowie der Ärzte des Spitals C.________ entnahm das kantonale Gericht, dass die Beschwerdeführerin seit Jahren unverändert unter einer Depression leide, die das Schmerzerleben verstärke. Die Stellungnahmen des Dr. med. D.________ beruhten zudem weitgehend auf der subjektiven Selbsteinschätzung der Beschwerdeführerin und es würden darin auch invalidenversicherungsrechtlich irrelevante psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren berücksichtigt. Es ist weder dargetan noch erkennbar, inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen bezüglich der Frage einer allfälligen Veränderung des psychischen Leidens seit der Rentenaufhebung offensichtlich unrichtig wären. Gleiches gilt auch insoweit, als das kantonale Gericht die Einordnung des depressiven Leidens durch den behandelnden Psychiater als bloss vom MEDAS-Gutachten - auf das sich die Rentenablehnung gemäss seinem Entscheid vom 23. September 2014 stützte - abweichende Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhaltes erachtete. Praxisgemäss kann eine revisionsrechtlich relevante Änderung damit nicht als ausgewiesen gelten (BGE 112 V 371 E. 2b S. 372 unten; Urteil 8C_481/2013 E. 2.2, nicht publ. in: BGE 139 V 585, aber in: SVR 2014 UV Nr. 7 S. 21). Die vorinstanzliche Beurteilung der Neuanmeldung mit Bestätigung der Nichteintretensverfügung mangels glaubhaft gemachter rentenerheblicher Verschlechterung ist damit nicht bundesrechtswidrig, woran im Übrigen auch der Hinweis auf die mit BGE 141 V 281 geänderte Rechtsprechung zu den psychosomatischen Beschwerdebildern nichts zu ändern vermag.