Citation: 1C_315/2020 E. 11.2

11.2. Die Beschwerdeführerin hält den D.________ auferlegten Kostenanteil von 20 % für zu gering und ihren Anteil für zu hoch. D.________ habe das Grundstück 1999 günstig erworben (für Fr. 975'000.--). Nach der Sanierung werde das Betriebsareal höchstwahrscheinlich in eine Immobiliengesellschaft überführt und für eine lukrative Wohnüberbauung vorbereitet. Zu berücksichtigen sei ferner, dass die Beschwerdeführerin das Areal 1987 unter Ausschluss der Gewährleistung zu einem tiefen Preis (Fr. 870'000.-- Fr.) an die Kollektivgesellschaft C.________ AG verkauft habe. Diese zivilrechtliche Freizeichnung müsse bei der Kostenverteilung berücksichtigt werden. Es könne nicht korrekt sein, dass die Beschwerdeführerin die Kosten für die Untersuchung und eine allfällige Sanierung zahlen müsse und sich der heutige Grundeigentümer beim viel teureren Verkauf bereichern könnte.