Citation: I 112/04 11.05.2004 E. 1

A.a K.________, geb. 1941 und von Beruf Maler, war vom 16. Oktober 1989 bis 3. Oktober 1997 bei der Q.________ AG als Stellvertreter des Leiters angestellt. Nachdem die Arbeitgeberin die Kündigung aus wirtschaftlichen Gründen ausgesprochen hatte (Schreiben vom 26. März 1997), bezog er bis Oktober 1999 auf der Grundlage einer 100%igen Arbeitsfähigkeit Arbeitslosentaggelder (Auskunft der Arbeitslosenkasse vom 30. Oktober 2000). Er stand seit 11. Mai 2000 im Rahmen einer temporären Anstellung bei der Firma P.________ im Einsatz, als er am 7. Juni 2000 beim - zu zweit ausgeführten - Heben einer 40 bis 50 Kilogramm schweren Last über einen am Boden liegenden Metallrahmen stolperte, durch eine Auffangbewegung einen Sturz vermied und dabei einen akuten Schmerz im Rücken verspürte. Die Beschwerden, die ins linke Bein ausstrahlten, nahmen in den nachfolgenden Tagen zu und persistierten trotz physiotherapeutischer Behandlung (Bericht des SUVA-Inspektors vom 13. September 2000). Am 10. Juli 2000 wurde K.________ wegen eines lumboradikulären Syndroms L3/L4 mit breitbasiger Diskusprotrusion mit Quadricepsatrophie links und Abschwächung des linken PSR in der Medizinischen Klinik des Spitals X.________ hospitalisiert (Bericht vom 13. September 2000). Neurologisch liess sich laut Bericht des Dr. med. M.________, Leitender Arzt Neurologie, Spital X.________, vom 4. Oktober 2000 nicht auf eine cervicale Myelopathie schliessen, je nach Verlauf müsse in Bezug auf ein zentrales Geschehen noch weiter abgeklärt werden. A.b Am 23. Oktober 2000 meldete sich K.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an und beantragte unter Hinweis auf die seit 7. Juni 2000 bestehenden Beschwerden die Zusprechung einer Rente. Nach Abklärungen in medizinischer und beruflich-erwerblicher Hinsicht, worunter der Arbeitgeberbericht (vom 23. November 2000), die konsiliarische Beurteilung des Dr. med. U.________, Chefarzt des Psychiatriezentrums Y.________, vom 8. Februar 2001, das Gutachten des Dr. med. W.________, Spezialarzt, FMH für Orthopädische Chirurgie,vom 5. Juli 2002 und Berichte des Hausarztes Dr. med. R.________, Facharzt FMH für Innere Medizin, vom 9. November 2000 und 25. Juni 2001, verneinte die IV-Stelle Luzern den Anspruch auf eine Rente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 30 % (Verfügung vom 14. Oktober 2002).