Citation: 8C_295/2023 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, entgegen der Vorinstanz führe der Umstand, dass die bis April 2014 befristete Rente wegen operationsbedürftiger LWS-Beschwerden ausgerichtet worden sei und ab April 2015 operationsbedürftige Beschwerden an der Halswirbelsäule (HWS) eine Arbeitsunfähigkeit bewirkt hätten, keineswegs zum Ergebnis, dass diesem Beschwerdebild nicht dasselbe Leiden gemäss Art. 29 bis IVV zugrunde liege. Gemäss den Erwägungen der beiden vorinstanzlichen Urteile vom 21. Dezember 2015 und 28. Januar 2019 sei die Rückweisung an die IV-Stelle jeweils explizit zur notwendigen medizinischen Abklärung des sachlichen Zusammenhangs der invalidisierenden Beschwerden erfolgt. Gemäss dem daraufhin erfolgten Bericht der med. pract. D.________ vom 29. Juni 2019 sei der sachliche Zusammenhang der Rückenbeschwerden erstellt, weshalb keine neue Wartezeit gemäss Art. 29 bis IVV zu eröffnen sei und der Rentenanspruch ab 1. April 2015 bestehe.