Citation: 6B_921/2016 E. 2.2

2.2. Die Strafverfolgung verjährt bei Übertretungen in drei Jahren (Art. 109 StGB). Die Übertretungstatbestände a) und b) sind verjährt. Das Verfahren betreffend den Sachverhalt c) ist sistiert. Das ist unter den Bedingungen von Art. 314 Abs. 1 StPO zulässig. Vor der Sistierung erhebt die Staatsanwaltschaft die Beweise, deren Verlust zu befürchten ist (Art. 314 Abs. 3 StPO). Der Beschwerdeführer ersucht das Bundesgericht zu klären, ob es der Staatsanwaltschaft erlaubt sei, nicht die angedrohte Höchststrafe anzuwenden oder Zeugenaussagen abzuändern oder zu übergehen. Es ist dazu lediglich zu bemerken, dass das Gericht die Strafe nach dem Verschulden des Täters zumisst (Art. 47 Abs. 1 StGB). Die Strafbehörden sind in der Rechtsanwendung unabhängig und allein dem Recht verpflichtet (Art. 4 Abs. 1 StPO). Sie sind verpflichtet, ein Verfahren einzuleiten und durchzuführen, wenn ihnen Straftaten oder auf Straftaten hinweisende Verdachtsgründe bekannt sind (Art. 7 Abs. 1 StPO). Die Staatsanwaltschaft ist für die gleichmässige Durchsetzung des staatlichen Strafanspruchs verantwortlich (Art. 16 Abs. 1 StPO). Das Obergericht anerkennt, dass der Beschwerdeführer versucht, für eine aus seiner Sicht strafbare Tätigkeit einen möglicherweise Schuldigen zu finden. Die Staatsanwaltschaft habe alles verhältnismässig Mögliche getan. Es reicht nicht, dass der Beschwerdeführer - allenfalls aus subjektiv guten Gründen - von einer Täterschaft überzeugt ist. Die Staatsanwaltschaft muss die Täterschaft beweisen können. Die Sachlage wird hier verkompliziert, weil auf dem Grundstück "wild" deponiert wird. Der Gewässerschutz wird von den Behörden sehr ernst genommen. Dass sie nicht ernsthaft ermitteln oder einen "wilden Deponierer", so sie seiner habhaft würden, womöglich nicht ins Recht fassen, das anzunehmen, erschiene abwegig. In der Beschwerde wird das Verfahren ausgreifend gerügt. Darauf ist nicht weiter einzutreten.