Citation: I 591/06 15.12.2006 E. 3

In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird hauptsächlich vorgebracht, auf das UMEG-Gutachten vom 31. Mai 2005 könne nicht abgestellt werden. Der Gesundheitszustand sei nach wie vor der gleiche wie vor den drei Operationen an der linken Schulter. Das am 2. Mai 2006 durchgeführte Arthro-MRI zeige gemäss Dr. med. L.________, Spezialarzt für Chirurgie FMH, eine Läsion des Labrums mit Ablösung (SLAP II-III), daneben eine Partialläsion der Sehne des Musculus subscapularis mit einem umschriebenen Defekt ventral. Die Operation vom 31. Juli 2000 - unter der Diagnose einer SLAP-Läsion mit teils arthroskopischer, teils offener Refixation des cranialen Labrums glenoidale links - habe somit keinen Erfolg gebracht. Es sei daher von einer Arbeitsfähigkeit von maximal 10 %-20 % auszugehen. Im Weitern trage eine Einschränkung im Aufgabenbereich Haushalt von 35 % den massiven gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu wenig Rechnung. Insgesamt betrage der Invaliditätsgrad 67,5 % (0,5 x 85 % + 0,5 x 50 %). Laut dem in diesem Verfahren eingereichten Schreiben des Dr. med. L.________ vom 7./16. Juni 2006 an die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin wurde bei der Operation vom 31. Juli 2000 der Knorpelring, welcher sonst fest mit dem knöchernen Anteil der Gelenkspfanne verwachsen ist, sich aber gelöst hatte und als Folge des damit verbundenen instabilen Ansatzes der Bizepssehne Schmerzen verursachen konnte, refixiert. Nach dem Befund des Arthro-MRI vom 2. Mai 2006 sei dieser Knorpelring offensichtlich nicht wieder angewachsen. Aus therapeutischer Sicht komme eine allerdings nur arthroskopische Refixation des Knorpelringes und der Verschluss des Defektes im Bereich der vorderen Gelenkkapsel durch einen ausgewiesenen und bereits angefragten Spezialisten in Betracht. Nach Dr. med. L.________ ist eine Arbeitsfähigkeit von 15 %-20 % in einer dem Leiden angepassten Tätigkeit realistisch.