Citation: 6P.2/2004 27.04.2004 E. A

Zwischen September 1999 und Januar 2000 erhielt X.________ von Y.________ mehrmals Geldbeträge von jeweils drei- bis fünfhundert Franken, damit er A.________, welche von Y.________ schwanger war, so heftig in den Bauch schlage, dass diese ihr Kind verliere. Mit einer Ausnahme schritt X.________ nie zur Tatausführung, sondern behauptete gegenüber Y.________ lediglich, dessen Ansinnen nachgekommen zu sein. Am 3. November 1999 hingegen wurde X.________ um ca. 07.00 Uhr von seinem Auftraggeber mit dessen Auto in die Nähe der Wohnung des Opfers gefahren. Während Y.________ in seinem Wagen in einer Seitenstrasse wartete, begab sich X.________ als Jogger verkleidet vor das Wohnhaus von A.________. Nachdem diese den Hauseingang verlassen und die Strasse überquert hatte, rannte X.________ auf dem Gehsteig aus einer Entfernung von ca. vier bis fünf Metern direkt auf die schwangere Frau zu, holte mit seiner linken Faust nach hinten aus und führte einen Schlag. Dieser traf A.________ im Bereich des linken Ellenbogens und streifte deren linke Beckengegend. Dabei stiess X.________ im Schulterbereich so mit seinem Opfer zusammen, dass er das Gleichgewicht verlor und auf den Gehsteig stürzte.