Citation: 1P.101/2007 24.05.2007 E. 2

Das Obergericht ging von folgenden Sachverhalt aus: Der Beschwerdeführer habe sich am Sonntag, den 12. Juni 2005, gegen 8 Uhr, zur Wohnung der Geschädigten in Zürich begeben, von der er seit ca. 5 Jahren getrennt lebt und mit der zusammen er zwei Kinder hat. Er habe die schlafende Geschädigte mit einem eigens dazu mitgebrachten Ledergürtel vier- bis sechsmal auf deren Hüft-/Oberschenkelbereich geschlagen. Die Geschädigte sei nach dem ersten Schlag erwacht und habe versucht, aufzustehen und zu fliehen. Er habe sie jedoch an den Oberarmen gepackt, sie festgehalten und auf das Bett zurückgezerrt, wo er sie nochmals ca. zweimal mit dem ledernen Ende des Gürtels gegen den Hüftbereich geschlagen habe. Die Geschädigte habe dadurch Hämatome an der rechten Hüfte sowie kleinere Hautunterblutungen an den Oberarmen davongetragen. Anschliessend habe er der Geschädigten, obwohl diese sich wehrte, die kurze Hose heruntergezogen, und seine eigene Trainerhose so weit hinuntergezogen, dass sein Penis entblösst gewesen sei. Er habe der Geschädigten mit seiner Hand sowie seinen Beinen die Schenkel auseinandergedrückt und mit der anderen Hand ihre Handgelenke festgehalten, um sie auf diese Weise am Bett zu fixieren. Die Geschädigte habe sich mit Fusstritten gewehrt und ihm auch verbal zu verstehen gegeben, dass sie keinen Geschlechtsverkehr wolle und geschrien. Dem Beschwerdeführer sei es gelungen, die Schenkel der Geschädigten, welche vergeblich versucht habe, diese gekreuzt zu halten, auseinander zu drücken. Er sei gegen den Willen der Geschädigten mit dem Penis in ihre Vagina eingedrungen. Nach dem ersten Geschlechtsverkehr habe der Beschwerdeführer noch zweimal gegen den Willen der Geschädigten an ihr den Geschlechtsverkehr vollzogen. Der Beschwerdeführer gesteht, die Geschädigte mehrmals mit dem Ledergürtel geschlagen zu haben, macht aber geltend, die Schläge seien nicht stark gewesen, die Hämatome seien während des anschliessend einverständlich erfolgten Geschlechtsverkehrs entstanden, der wie immer wild abgelaufen sei. Zwar habe die Geschädigte ursprünglich gesagt, sie wolle keinen Geschlechtsverkehr; er habe sie aber verführt und sie habe dann beim Geschlechtsverkehr aktiv mitgemacht und ihn, den Beschwerdeführer, ihrerseits stimuliert.