Citation: 6B_1346/2023 E. 4.5.3

4.5.3. Was der Beschwerdeführer zur Willenskomponente vorbringt, vermag ihn jedenfalls nicht zu entlasten. So kann insbesondere dahingestellt bleiben, ob die Vorinstanz (zu Recht) davon ausging, er habe seine Angaben zum Nachtrunk erst angesichts der widersprechenden Auswertung der Blutprobe nach oben korrigiert. Denn selbst wenn mit dem Beschwerdeführer davon ausgegangen wird, er habe sich mit seinem Nachtrunk lediglich beruhigen, mit seinen wechselnden Aussagen nichts vertuschen wollen und er sei zum Unfallzeitpunkt nicht alkoholisiert gewesen, erweist sich sein Verhalten als tatbestandsmässig. Entscheidend ist sein Wissen darum, dass die Polizei zu ihm nach Hause kommen und mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Alkoholkontrolle durchführen würde. Wie er in dieser Situation Alkohol getrunken haben will, ohne damit zumindest in Kauf zu nehmen, dass damit seine Blutalkoholkonzentration im massgebenden Zeitpunkt nicht mehr zuverlässig ermittelt werden kann, ist nicht ersichtlich. Die Vorinstanz verfällt nicht in Willkür und verletzt auch sonst kein Bundesrecht, wenn sie zum Schluss gelangt, der Beschwerdeführer habe die Vereitelung einer Blutprobe zumindest in Kauf genommen.