Citation: 1B_679/2021 E. 3

Aufgrund der erheblichen Fluchtgefahr ist auch nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz erwog, Ersatzmassnahmen vermöchten nicht zu verhindern, dass der Beschwerdeführer fliehen könnte. Die Vorinstanz hat, entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers, die Ersatzmassnahmen auch "nicht einfach pauschal als untauglich abgetan". Vielmehr hat sie in Übereinstimmung mit der Praxis des Bundesgerichts festgehalten, dass eine Meldepflicht oder eine elektronische Überwachung ("Electronic Monitoring") eine erhebliche Fluchtgefahr, wie vorliegend, in der Regel nicht ausreichend zu bannen vermag (vgl. E. 5.2 des angefochtenen Entscheids; BGE 145 IV 503 E. 3.2 f.; Urteil 1B_361/2021 vom 16. Juli 2021 E. 5.3; je mit Hinweisen). Mildere Ersatzmassnahmen nach Art. 237 StPO sind unter den gegeben Umständen nicht geeignet, der festgestellten Fluchtgefahr zu begegnen. Daran ändert im Übrigen auch der Einwand des Beschwerdeführers nichts, Ersatzmassnahmen seien dazu da, die Haftgründe auf ein akzeptables Mindestmass zu reduzieren. Ein Nullrisiko, wie es nur durch Haft erreicht werden könne, dürfe jedoch nicht verlangt werden. Eine Reduktion auf ein "akzeptables Mindestmass" durch Ersatzmassnahmen kommt indes bei ausgeprägter Fluchtgefahr und mithin für den Beschwerdeführer nicht in Frage. Dass die Fortsetzung der Sicherheitshaft in zeitlicher Hinsicht unverhältnismässig wäre, macht der Beschwerdeführer zu Recht nicht geltend.