Citation: 2C_869/2020 E. 4

Strittig ist zuerst die Frage, ob mehr als sieben Jahren nach Erlass der Sanktionsverfügung weiterhin ein Interesse an der Publikationsverfügung besteht und wer die Publikationskosten dafür zu tragen hat. Die Beschwerdeführerinnen machen geltend, dass aufgrund der langen Zeit, die seit dem Erlass der Sanktionsverfügung verstrichen ist, die Veröffentlichung der Sanktionsverfügung nicht mehr verhältnismässig sei. Da mit einem baldigen Entscheid zur Rechtmässigkeit des Sanktionsentscheids zu rechnen sei, sei ihre Veröffentlichung solange zu verbieten, als kein Urteil über ihre diesbezügliche Beschwerde gefällt worden sei. Beanstandet wird ferner, dass mit der Veröffentlichung ein pönaler Zweck verfolgt werde.