Citation: 9C_220/2024 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz weist in ihrer Vernehmlassung darauf hin, dass der Beizug der Akten der Staatsanwaltschaft den Beschwerdeführern angezeigt worden sei. Es wäre ihnen damit offen gestanden, sich zum Inhalt dieser Akten zu äussern. Auch aus Art. 44 Abs. 2 des Gesetzes vom 20. September 1971 über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen des Kantons Schaffhausen (VRG/SH, SHR 172.200), wonach den Beteiligten Gelegenheit zu geben ist, sich zum Ergebnis des Beweisverfahrens zu äussern, ergibt sich nichts anderes. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer ist dieser Bestimmung nicht etwa zu entnehmen, dass vor einem Entscheid in der Sache zunächst eine Verfügung betreffend das Ende des Beweisverfahrens zu treffen und damit in einem eigenen Verfahrensschritt (nochmals) die Möglichkeit zur Stellungnahme zum Beweisergebnis einzuräumen wäre. Hier hätte es den schon vor Vorinstanz anwaltlich vertretenen Beschwerdeführern vielmehr nach der Mitteilung des Beizugs der Akten der Staatsanwaltschaft offen gestanden, sich dazu zu äussern. Eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör ist damit zu verneinen.