Citation: 5P.482/2006 31.01.2007 E. 2

2.1 Das mit der vorliegenden Beschwerde (mit)angefochtene Urteil des Obergerichts vom 9. Dezember 2005 nahm der Vertreter des Beschwerdeführers am 19. Dezember 2005 in Empfang. Die Beschwerde wurde am 20. November 2006, d.h. zu einem Zeitpunkt bei der Post aufgegeben, da die Beschwerdefrist von 30 Tagen (Art. 89 Abs. 1 OG) längst abgelaufen war. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde kann der Entscheid einer unteren kantonalen Instanz nach der Rechtsprechung dann mitangefochten werden, wenn entweder der letzten kantonalen Instanz nicht sämtliche vor Bundesgericht erhobenen Rügen hatten unterbreitet werden können oder wenn solche Rügen von der letzten kantonalen Instanz zwar beurteilt wurden, jedoch mit einer engeren Prüfungsbefugnis, als sie dem Bundesgericht zusteht (BGE 128 I 46 E. 1c S. 51 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer, der dem Obergericht im Wesentlichen die Missachtung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör und Willkür bei der Anwendung kantonalen Verfahrensrechts und bei der Beweiswürdigung vorwirft, bringt nichts vor, was auf das Vorliegen einer der genannten Fälle schliessen liesse (vgl. denn auch § 281 der Zürcher Zivilprozessordnung [ZPO]). Auf die staatsrechtliche Beschwerde ist nach dem Gesagten insofern nicht einzutreten, als sie sich gegen das Urteil des Obergerichts richtet. 2.2 Beim ebenfalls angefochtenen Zirkulationsbeschluss des Kassationsgerichts vom 19. Oktober 2006 handelt es sich um einen Entscheid der letzten kantonalen Instanz (Art. 86 Abs. 1 OG). Bezüglich dieses Entscheids ist mit der am 20. November 2006 aufgegebenen Beschwerdeschrift die Rechtsmittelfrist offensichtlich gewahrt, zumal im Falle einer Entgegennahme des Beschlusses am 20. Oktober 2006 der dreissigste Tag auf einen Sonntag gefallen wäre. Aus dieser Sicht ist auf die Beschwerde daher ohne weiteres einzutreten.