Citation: 1B_523/2021 E. B

B.a. Am 17. März 2020 ersuchte das Justizministerium der Republik Kosovo das Bundesamt für Justiz (nachfolgend BJ) um Auslieferung des Verurteilten. In der Folge stellte das BJ der Kantonalen Staatsanwaltschaft Aargau mit Schreiben vom 19. Mai 2020 die Auslieferungsakten zu und ersuchte gleichzeitig um eine Einvernahme von A.________ zum vereinfachten Auslieferungsverfahren. Mit gleichem Schreiben wurde das Amt für Justizvollzug des Kantons Aargau um Mitteilung gebeten, ob es bei einem entsprechenden Ersuchen der kosovarischen Behörden bereit wäre, das Strafurteil in der Schweiz zu vollstrecken. Das Amt für Justizvollzug erklärte sich mit Schreiben vom 8. Juni 2020 gegenüber dem BJ bereit, die Vollstreckung des kosovarischen Strafurteils bei der Erfüllung der entsprechenden Voraussetzungen zu übernehmen. B.b. Unter Beilage der Rechtskraftbescheinigungen der Strafurteile des Amtsgerichts Gjakove sowie des obersten kosovarischen Landgerichts beantragte das Justizministerium der Republik Kosovo beim BJ die Übernahme der Strafvollstreckung gegenüber A.________ durch die Schweiz. Das BJ ersuchte daraufhin seinerseits das aargauische Amt für Justizvollzug um Übernahme der Strafvollstreckung. Mit Eingabe vom 29. Oktober 2020 erklärte sich dieses dazu bereit. Am 30. Oktober 2020 ersuchte es die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten um entsprechende Antragstellung. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten übernahm die kantonale Staatsanwaltschaft Aargau das Verfahren und stellte mit Eingabe vom 27. November 2020 beim Bezirksgericht Bremgarten ein Gesuch um Vollstreckbarkeitserklärung des Urteils des obersten Landgerichts der Republik Kosovo vom 4. März 2016 i.V. mit dem Urteil des Amtsgerichts Gjakove vom 12. Oktober 2015. Mit Urteil vom 1. Juli 2021 bewilligte das Bezirksgericht Bremgarten das Gesuch. B.c. Gegen das Urteil des Bezirksgerichts Bremgarten erklärte A.________ am 2. August 2021 Berufung beim Obergericht des Kantons Aargau. Mit Eingabe vom 2. September 2021 ersuchte er das Obergericht um die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege unter Beiordnung von Rechtsanwalt André Kuhn als unentgeltlichen Rechtsbeistand. Das Obergericht wies das Gesuch mit Verfügung vom 9. September 2021 ab (Dispositivziffer 1) und setzte A.________ eine letztmalige Frist zur Begründung seiner Berufungsanträge bis am 24. September 2021 (Dispositivziffer 2).