Citation: 1B_209/2009 24.08.2009 E. 1

Das Bezirksgericht Laufenburg sprach X.________ mit Urteil vom 6. Juli 2009 des gewerbsmässigen Diebstahls, des mehrfachen Hausfriedensbruchs, der mehrfachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes sowie der Widerhandlung gegen das Transportgesetz schuldig und verurteilte ihn zu einer Gesamtstrafe von 572 Tagen Freiheitsstrafe, zusammengesetzt aus 419 Tagen widerrufener Reststrafe und 153 Tagen Freiheitsstrafe für die neu begangenen Straftaten, unter Anrechnung der Untersuchungshaft von 153 Tagen. Gleichzeitig verfügte der Gerichtspräsident die Aufrechterhaltung der Untersuchungshaft wegen Fortsetzungsgefahr zur Sicherung des Strafvollzugs. Gegen diese Verfügung erhob X.________ am 13. Juli 2009 Beschwerde und ersuchte um Haftentlassung. Das Präsidium der Beschwerdekammer des Obergerichts des Kantons Aargau wies die Beschwerde mit Entscheid vom 21. Juli 2009 ab. Es bejahte das Vorliegen des besonderen Haftgrundes der Fortsetzungsgefahr und verwarf den Einwand der Überhaft. Bei einer Untersuchungshaftzeit von rund 190 Tagen habe der Angeschuldigte erst rund ein Drittel der erstinstanzlich ausgefällten Strafzeit von gesamthaft 572 Tagen verbüsst.