Citation: 6B_1077/2020 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz verneint insgesamt einen schweren persönlichen Härtefall trotz des noch eher jungen Erwachsenenalters des Beschwerdeführers, der langen Aufenthaltsdauer und der familiären Vernetzung in der Schweiz sowie der zu erwartenden Schwierigkeiten im Herkunftsland bei der Wiedereingliederung. Sie gelangt zu diesem Schluss in Anbetracht der fehlenden wirtschaftlichen Integration des Beschwerdeführers in der Schweiz und seiner mangelnden Rechtstreue (angefochtener Entscheid E. 4.19 ff. S. 29 ff., insb. E. 4.25 S. 33). In einer Eventualbegründung erwägt die Vorinstanz alsdann unter dem Titel der Interessenabwägung, aufgrund der vom Beschwerdeführer begangenen Straften, seiner durch die hartnäckige Delinquenz manifestierten Unbelehrbarkeit und seiner schlechten Legal- und Zukunftsprognose sei das öffentliche Interesse an einer Landesverweisung stärker zu gewichten als sein persönliches Interesse an einem Verbleib in der Schweiz. Der Beschwerdeführer sei folglich auch bei Annahme eines persönlichen Härtefalls des Landes zu verweisen (angefochtener Entscheid E. 4.26 ff. S. 33 ff.).