Citation: I 709/03 19.03.2004 E. 2

Streitig ist der Anspruch auf berufliche Massnahmen, gegebenenfalls verbunden mit der Ausrichtung von Taggeldern, sowie auf eine Rente der Invalidenversicherung. Dabei stellt sich vorab die Frage, ob die Verwaltung über das Leistungsbegehren verfügen durfte, obwohl gemäss der inzwischen einhelligen und nach Lage der Akten zutreffenden Auffassung sämtlicher Verfahrensbeteiligten in Bezug auf den für die Beurteilung der Anspruchsberechtigung relevanten medizinischen Sachverhalt ein zusätzlicher Abklärungsbedarf besteht. IV-Stelle und kantonales Gericht bejahen diese Frage und führen zur Begründung an, der Versicherten habe im Zusammenhang mit der angeordneten MEDAS-Begutachtung seine Mitwirkungspflicht verletzt. Deshalb habe aufgrund der vorhandenen Akten entschieden werden dürfen. Der Beschwerdeführer vertritt den gegenteiligen Standpunkt.