Citation: 2C_722/2022 E. 1.2

1.2. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den kantonal letztinstanzlichen Endentscheid betreffend die Feststellung des Erlöschens einer Niederlassungsbewilligung ist zulässig, da auf die Weitergeltung der Niederlassungsbewilligung grundsätzlich ein Anspruch besteht (Art. 82 lit. a, Art. 83 lit. c [e contrario], Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 sowie Art. 90 BGG; BGE 135 II 1 E. 1.2.1; Urteile 2C_117/2022 vom 24. Juni 2022 E. 2.1 und 2C_602/2020 vom 19. November 2020). Als Adressat des angefochtenen Urteils ist der Beschwerdeführer zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Auf die form- und fristgerecht (Art. 42 Abs. 2 und Art. 100 Abs. 1 BGG) eingereichte Beschwerde ist einzutreten, soweit der Beschwerdeführer die Feststellung beantragt, dass seine Niederlassungsbewilligung nicht erloschen sei. Ebenfalls einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit sie sich gegen den zusammen mit der Hauptsache gefällten Entscheid richtet, dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege für das Verfahren vor der Vor- und Unterinstanz zu versagen (vgl. Urteil 5A_603/2021 vom 24. Februar 2022 E. 1.2; Urteil 5A_487/2019 vom 10. Dezember 2019 E. 1).