Citation: 1C_158/2009 18.06.2009 E. A

X.________ wurde 1971 geboren. Er stammt aus dem Kosovo. Im Januar 1995 gelangte er als Asylsuchender in die Schweiz. Am 6. Dezember 1995, während des hängigen Asylverfahrens, heiratete er die Schweizer Bürgerin A.________. Er erhielt eine Aufenthaltsbewilligung und zog sein Asylgesuch zurück. Am 16. April 1999 stellte X.________ ein Gesuch um erleichterte Einbürgerung. Im Einbürgerungsverfahren unterzeichneten er und seine Ehefrau am 16. März 2001 eine Erklärung, wonach sie in stabiler ehelicher Gemeinschaft zusammenlebten und weder Trennungs- noch Scheidungsabsichten bestünden. Gleichzeitig nahmen sie zur Kenntnis, dass die erleichterte Einbürgerung nicht möglich sei, wenn vor oder während des Einbürgerungsverfahrens einer der Ehegatten die Trennung oder Scheidung beantragt habe oder keine tatsächliche eheliche Gemeinschaft mehr bestehe. Am 6. April 2001 wurde X.________ das Schweizer Bürgerrecht verliehen. Die Ehe von X.________ und A.________ wurde am 12. Dezember 2001 geschieden. Am 8. November 2002 heiratete X.________ eine Kosovarin. Mit Schreiben vom 20. Mai 2003 orientierte das Bundesamt für Zuwanderung, Integration und Auswanderung (IMES, heute: Bundesamt für Migration, BFM) X.________ über die Eröffnung eines Verfahrens auf Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung nach Art. 41 des Bürgerrechtsgesetzes vom 29. September 1952 (BüG; SR 141.0). X.________ erhielt Gelegenheit zur Stellungnahme. Mit Verfügung vom 9. März 2006 erklärte das BFM die erleichterte Einbürgerung für nichtig. X.________ focht diese Verfügung an. Mit Urteil vom 4. März 2009 wies das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde ab.