Citation: 1A.195/2000 31.08.2000 E. A

A.- Die Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Augsburg führt gegen X.________ und fünf weitere Personen eine Strafuntersuchung wegen Steuerhinterziehung gemäss § 370 Abs. 1 Ziff. 1 der deutschen Abgabenordnung (AO), Untreue gemäss § 266 Abs. 1 des deutschen Strafgesetzbuchs (D-StGB), Vorteilsgewährung gemäss § 333 Abs. 1 D-StGB und Vorteilsannahme gemäss § 331 D-StGB. Der leitende Oberstaatsanwalt bei dem Landgericht Augsburg ersuchte am 5. Juni 1996 die Schweizer Behörden im oben genannten Ermittlungsverfahren um Rechtshilfe. Das Untersuchungsrichteramt Chur entsprach am 30. August 1996 dem Begehren bezüglich der X.________, A.________, B.________ und C.________ vorgeworfenen Taten, lehnte es dagegen hinsichtlich der D.________ und E.________ vorgeworfenen Steuerhinterziehung ab, da nicht ersichtlich sei, dass sie arglistig gehandelt hätten. Auf eine gegen diese Eintretensverfügung gerichtete Beschwerde trat die Beschwerdekammer des Kantonsgerichts von Graubünden am 27. August 1997 nicht ein. Nach Vornahme der rechtshilfeweise beantragten Handlungen erliess das Untersuchungsrichteramt Chur am 2. März 1998 die Schlussverfügung, die von der Staatsanwaltschaft Graubünden genehmigt wurde. Sie ordnet die Zustellung im Einzelnen bezeichneter Unterlagen an die ersuchenden Behörden an. X.________, seine Ehefrau B.X.________ und der kanadische Rechtsanwalt F.________ fochten diesen Entscheid bei der Beschwerdekammer des Kantonsgerichts von Graubünden an. Diese wies das Rechtsmittel am 24. Juni 1998 - abgesehen von einem Nebenpunkt - ab. Gegen diesen Entscheid der Beschwerdekammer führten X.________, B.X.________ und F.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht, welche mit Urteil vom 13. Januar 1999 abgewiesen wurde, soweit darauf einzutreten war (1A. 205/1998).