Citation: 1C_492/2023 E. A

Die Baubehörde Meilen erteilte B.________ und C.________ am 30. November 2021 unter Nebenbestimmungen die Bewilligung für den Abbruch des bestehenden Gebäudes Vers.-Nr. 40 auf der ehemaligen Parzelle Kat.-Nr. 6346 (heute Parzelle Kat.-Nr. 12553, bestehend aus den früheren Parzellen Kat.-Nrn. 6346, 6735 und 6736) und den Neubau eines zweigeschossigen Einfamilienhauses an der Seestrasse 260 in Meilen. Gleichzeitig wurde die Gesamtverfügung der Baudirektion vom 6. Oktober 2021 eröffnet, mit welcher der Bauherrschaft die für das Bauvorhaben erforderliche strassenpolizeiliche und lärmschutzrechtliche Bewilligung, die Bewilligung im Bereich einer archäologischen Zone sowie die Bewilligung auf Konzessionsland und im Gewässerraum erteilt wurde. Gegen diese Entscheide erhob die A.________ AG, Eigentümerin der Parzellen Kat.-Nrn. 6651, 6652 und 6653, Rekurs an das Baurekursgericht des Kantons Zürich und beantragte die Bewilligungsverweigerung. Das Baurekursgericht hiess den Rekurs mit Entscheid vom 16. August 2022 teilweise gut. Es ergänzte die von der Baudirektion im Rahmen ihrer Gesamtverfügung erteilte lärmschutzrechtliche Ausnahmebewilligung um eine Nebenbestimmung, wonach das strassenseitige Fensterband an der Nordostfassade nicht öffenbar auszugestalten sei. Im Übrigen wies es den Rekurs ab, soweit es darauf eintrat. Die A.________ AG zog den Entscheid des Baurekursgerichts an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich weiter, das die Beschwerde mit Urteil vom 13. Juli 2023 abwies.