Citation: H 230/03 25.06.2004 E. 3

Der Beschwerdeführer kritisiert einleitend die Rechtsprechung zur Organhaftung, namentlich zum haftungsbegründenden Verschulden, indem er vorbringt, bei der Beurteilung der groben Fahrlässigkeit sei entsprechend der zivilrechtlichen Praxis ein milderer Massstab anzulegen; Grobfahrlässigkeit sei nur anzunehmen, wenn die verantwortliche Person elementarste Vorsichtsgebote verletzt hat. Zu einer Änderung der Rechtsprechung zur Organhaftung nach Art. 52 AHVG besteht kein Anlass, wie das Eidgenössische Versicherungsgericht in BGE 129 V 11 u.a. unter Hinweis auf die Botschaft des Bundesrates zur 11. AHV-Revision und die Materialien zu ATSG dargelegt hat. Auch ein neuer Massstab zur Beurteilung der groben Fahrlässigkeit, der von der in allen anderen Zweigen des Sozialversicherungsrechts geltenden Begriffsumschreibung abweichen würde, ist nicht erforderlich. Das Verschulden des Beschwerdeführers ist daher nach Massgabe der geltenden Rechtsprechung zu beurteilen.