Citation: 2C_802/2020 E. 5

Subeventualiter beantragt die Beschwerdeführerin, dass das Bundesgericht eine angemessene Ausreisefrist ansetze. Eine solche ist mit der Wegweisungsverfügung anzusetzen (Art. 64d Abs. 1 AIG). Die Ausreisefrist betrifft demnach die Wegweisung. Eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten dagegen ist unzulässig (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG). Möglich wäre eine subsidiäre Verfassungsbeschwerde. Allerdings erfüllt die Beschwerde nicht deren Voraussetzungen (Art. 117 i.V.m. 106 Abs. 2 BGG; Urteil 2C_301/2019 vom 8. Juli 2019 E. 1), weshalb nicht darauf einzutreten ist. Die Ausreisefrist ist abgelaufen, weshalb der Kanton diese ohnehin neu festzulegen hat.