Citation: 6B_634/2020 E. A

A.a. Die Anklage wirft A.________ vor, C.________ während des ehelichen Zusammenlebens mehrfach mit der offenen Hand eine Ohrfeige verpasst oder sie an den Hinterkopf geschlagen zu haben, wobei einmal ihre Brille und einmal ihre Daunenjacke beschädigt worden seien. Teils sei er im verbalen Streit derart aggressiv geworden, dass C.________ sich bedroht gefühlt habe und deshalb einmal nicht mehr in die Wohnung habe zurückkehren wollen. Im Dezember 2013 habe er sie gegen das Sofa gedrückt und gegen ihr Schienbein getreten, wodurch sie einen grossflächigen inneren Bluterguss vom Knöchel bis zum Knie erlitten habe. Im Juli 2014 schliesslich soll A.________ seine Ehefrau am Arbeitsplatz angerufen und ihr über ihre Stellvertreterin ausgerichtet haben, sie solle eine Bewilligung unterschreiben, damit er eine Waffe kaufen könne. Als die Familie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sei, habe A.________ nach Feierabend regelmässig angefangen zu trinken und sein aggressives Verhalten habe sich verstärkt. A.b. Des Weiteren wird A.________ zur Last gelegt, sich in der Familienwohnung ungefähr ab Sommer 2012 regelmässig, mit der Zeit beinahe jeden Abend, in das Zimmer seiner Stieftochter, B.________ (geboren am xx.xx.1998) begeben und sie auf ihre Brüste und Brustwarzen geküsst zu haben. Am Wochenende vom 12. und 13. Juli 2013 soll er gemäss Anklage zusammen mit ihr zum Angeln ins Elsass gefahren sein, wo sie beide in einem Zelt übernachtet hätten. Bei dieser Gelegenheit soll er in der Absicht, seine Stieftochter zu entjungfern, ihre Knie in Richtung ihres Oberkörpers gedrückt, Gleitgel auf seinen Penis aufgetragen und versucht haben, in ihre Vagina einzudringen, was ihm aber nicht gelungen sei. In der Folge soll er von seiner Stieftochter verlangt haben, seine Freundin zu werden, ansonsten nehme er ihr das Mobiltelefon weg. Zwischen Juli 2013 und Ostern 2014 sei es zwischen A.________ und B.________ in Abwesenheit ihrer Mutter, C.________, in der Familienwohnung wiederholt - durchschnittlich ca. ein bis zwei Mal pro Woche, dies mit Unterbrüchen - zu unfreiwilligem Geschlechtsverkehr gekommen. Manchmal habe B.________ sich "verkrampft" und sei mit dem Becken nach hinten zurückgewichen, wodurch es A.________ nicht gelungen sei, seinen Penis in ihre Vagina einzuführen. Teilweise sei er damit aber erfolgreich gewesen. Weiter soll es zu Zungenküssen gekommen sein und einmal habe B.________ auf Geheiss ihres Stiefvaters dessen Penis gerieben. Ausserdem soll er ihr im Alltag regelmässig über und unter den Kleidern an die Brüste gefasst haben.