Citation: 9C_330/2019 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht kam insbesondere gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten der PMEDA vom 6. März 2017 zum Schluss, dass im massgeblichen Vergleichszeitraum zwischen der rentenzusprechenden Verfügung vom 2. Oktober 2012 und der rentenaufhebenden Verfügung vom 30. Juni 2017 von einer revisionsrechtlich relevanten Veränderung des Gesundheitszustandes auszugehen sei und feststehe, dass der Beschwerdeführer ab dem 6. März 2017 in behinderungsangepassten Tätigkeiten zu 100 % arbeitsfähig sei. Zum Revisionsgrund erwog das kantonale Gericht, die Rentenverfügung vom 2. Oktober 2012 (wie auch der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 28. Februar 2014) basiere auf dem Gutachten des Spitals B.________ vom 21. Oktober 2011 und dessen Ergänzung vom 22. Dezember 2011. Die Experten des Spitals B.________ hätten die 50%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten einzig auf die muskuläre Dekonditionierung im linken Bein zurückgeführt und das Wiedererlangen einer 100%igen Arbeitsfähigkeit nach abgeschlossener Rekonditionierung erwartet. Da der Versicherte entsprechend der Empfehlung der Gutachter eine ambulante Einzeltherapie zur muskulären Rekonditionierung des linken Beins absolviert und in der Folge nach eigenen Angaben konsequent das erlernte Heimprogramm weitergeführt habe, entspreche die Verbesserung der Muskelummantelung des linken Beins im Vergleich zur rechten Seite - von 3 cm (gemäss der Untersuchung im Spital B.________) zu einer leichtgradigen Verschmächtigung von 1-2 cm (gemäss den Feststellungen des orthopädischen Experten der PMEDA) - dem erwarteten Verlauf. Die PMEDA-Gutachter seien angesichts ihres Befundes zur Beurteilung gelangt, dass keine muskuläre Dekonditionierung des linken Beins (mehr) vorliege und der Versicherte in leidensangepassten Tätigkeiten zu 100 % arbeitsfähig sei. Die Rekonditionierung der Beinmuskulatur auf ein weitgehend normales Niveau stelle folglich eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustandes dar. Die Einschätzung der PMEDA-Gutachter, wonach die objektive Funktion des linken Beins seit dem 17. Juni 2014 etwa gleich geblieben sei, helfe für die hier zu beurteilende Frage, ob sich der Gesundheitszustand seit Erlass der Verfügung vom 2. Oktober 2012 wesentlich verändert habe, nicht weiter, zumal der Zeitraum vom 2. Oktober 2012 bis zum 17. Juni 2014 von den Experten nicht beurteilt worden sei.