Citation: 6B_419/2014 E. 3.3

3.3. Was der Beschwerdeführer dagegen einwendet überzeugt nicht. Nicht einzusehen ist, weshalb es ihm nicht möglich gewesen sein soll, den Unterhaltspflichten nachzukommen (vgl. Beschwerde S. 20). Eine allfällige Unmöglichkeit, für die Zahlungen aufzukommen, wäre bei der Beurteilung der Strafbarkeit zu berücksichtigen gewesen (vgl. Art. 217 StGB; BGE 126 IV 131 E. 3a). Der Hinweis, er habe sich nach dem erstinstanzlichen Urteil in Sicherheitshaft befunden und habe nach seiner Freilassung seine Verhältnisse regeln müssen (Beschwerde S. 20), vermag die unterlassenen Zahlungen nicht zu entschuldigen. Wenn die Vorinstanz dem Beschwerdeführer vorwirft, er habe durch die zwei geleisteten Zahlungen "keine Einkommenseinbusse erlitten", geht sie davon aus, die ihm verbleibenden Einkünfte seien angesichts der laufenden Einkommenspfändungen dadurch nicht geringer gewesen. Der Beschwerdeführer bestreitet dies zu Recht nicht. Inwiefern die Vorinstanz damit die (ökonomische) Realität verkannt haben könnte (vgl. Beschwerde S. 20 f.), ist nicht ersichtlich. Die erneute einschlägige Straffälligkeit in der Probezeit ist bei der Prognose klar negativ zu bewerten (vgl. BGE 134 IV 140 E. 5.2). Dass die Unterhaltspflicht gegenüber seiner Tochter zwischenzeitlich weggefallen ist, schliesst entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers eine negative Prognose nicht aus (vgl. Beschwerde S. 21), da diejenige gegenüber seinem Sohn nach wie vor besteht. Der Widerruf des bedingten Vollzugs der Geldstrafe von 60 Tagessätzen liegt im Rahmen des vorinstanzlichen Ermessens. Die Rüge des Beschwerdeführers ist unbegründet.