Citation: 8C_199/2023 E. A

Die 1970 geborene A.________, zuletzt als ungelernte Tankstellenangestellte tätig, meldete sich am 3. Juli 2020 unter Hinweis auf chronische Rücken- und Hüftschmerzen, Knieschmerzen durch Meniskusläsion und Arthrose, Bronchiektasen mit Atemnot, eine Thalassämie minor, ein Karpaltunnelsyndrom beidseits und Handgelenksschmerzen rechts bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. In der Folge tätigte die IV-Stelle Bern erwerbliche und medizinische Abklärungen. Gestützt auf eine Aktenbeurteilung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 22. Februar 2021 kündigte sie A.________ mit Vorbescheid vom 2. Juni 2021 die Abweisung des Leistungsgesuchs an. Nach erhobenem Einwand und eingeholten Stellungnahmen des RAD vom 14. Oktober 2021 entschied die IV-Stelle mit Verfügung vom 22. November 2021 im Sinne des Vorbescheids. Mit Verfügung vom 1. März 2022 verneinte sie zudem - nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren - einen Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen.