Citation: 8C_179/2024 E. 3

Das Kantonsgericht hielt im Zusammenhang mit dem Abzug vom Tabellenlohn fest, allein mit der zeitlichen Reduktion des Arbeitspensums um 25 % werde den qualitativen Einschränkungen der Beschwerdegegnerin zu wenig Rechnung getragen. Namentlich sei darin zu wenig berücksichtigt, dass die Beschwerdegegnerin verglichen mit einer gesunden Mitbewerberin eine Lohneinbusse zu gewärtigen habe, weil sie nebst den schmerzbedingt notwendigen Pausen ihre rechte dominante Hand lediglich als Hilfshand einsetzen könne. Dieser Umstand rechtfertige einen Abzug von 10 % vom statistischen Lohn, da an jedem Arbeitsplatz Aufgaben anfallen würden, die grundsätzlich den Einsatz beider Hände erforderten resp. mit der nichtdominanten Hand länger dauerten.