Citation: 6B_93/2022 E. D

Im Vernehmlassungsverfahren beantragt A.________, die Beschwerde abzuweisen. Auf die Vorfälle im Kanton Bern könne nicht abgestützt werden (Urteil S. 77). Die Vorinstanz begründe die Wahl der Geldstrafe hinreichend. Eine Freiheitsstrafe sei nicht geboten. Es sei nicht zu beanstanden, dass die Einsatzstrafe mit 330 Strafeinheiten nicht sehr genau begründet werde. Die Geldstrafe sei korrekt mit einer ambulanten Massnahme kombiniert worden. Nach der Vorinstanz liegt das eigentliche Problem darin, dass mit der Gesamtgeldstrafe keine schuldangemessene Strafe mehr ausgesprochen werden könne. Das sei die Folge des BGE 144 IV 217. Wenn die Staatsanwaltschaft ersuche, dem Primat der Schuldangemessenheit der Strafe wieder zum Durchbruch zu helfen, könne sich dem die Vorinstanz nur vorbehaltlos anschliessen.