Citation: 5A_1033/2017 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1988; Beschwerdeführerin) und C.A.________ (geb. 1982; Beschwerdegegner) heirateten 2007. Sie sind die Eltern der beiden Kinder D.A.________ (geb. 2008) und E.A.________ (geb. 2014). Seit dem 7. November 2015 leben die Ehegatten getrennt. A.b. Am 11. März 2016 ersuchte A.A.________ das Bezirksgericht Willisau um Regelung des Getrenntlebens. Mit Entscheid vom 22. September 2016 berechtigte das Bezirksgericht die Ehegatten weiterhin und für unbestimmte Zeit getrennt zu leben. Die gemeinsamen Kinder - diese befanden sich bei der Mutter - übergab das Gericht in die alleinige (faktische) Obhut von C.A.________. A.A.________ räumte es ein Besuchs- und Ferienrecht ein. Bis zum Vollzug des Obhutswechsels hatte C.A.________ nach Anordnung des Bezirksgerichts an A.A.________ für die Kinder einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von je Fr. 600.-- (zuzüglich Kinder- und Ausbildungszulagen) zu bezahlen. Ab Vollzug des Obhutswechsels verpflichtete das Gericht A.A.________ zu einer identischen Unterhaltszahlung an C.A.________. Den von Letzterem an A.A.________ bis am 31. August 2016 zu bezahlenden Ehegattenunterhalt setzte das Bezirksgericht auf monatlich Fr. 1'150.-- fest. Sodann stellte es fest, dass C.A.________ bereits Unterhaltszahlungen von insgesamt Fr. 17'878.75 erbracht hatte.