Citation: 4A_524/2020 E. A

Am 10. September 2002 schloss A.________ (Klägerin, Beschwerdeführerin) mit C.________, dem damaligen Eigentümer der Liegenschaft an der U.________strasse, V.________, einen Mietvertrag über eine Verkaufsfläche für einen Imbissstand ab. Gleichentags schlossen sie eine Zusatzvereinbarung, die insbesondere den Verwendungszweck der Verkaufsfläche und die sich darauf befindenden Bauten und Installationen regelt. Zwei Tage später stellte C.________ der D.________ AG V.________ eine Vollmacht aus, um die Baueingabe für einen neuen Imbissstand einzureichen. Am 19. Februar 2003 bewilligte die Bausektion der Stadt V.________ den Bau eines Take-Away- und Bistrobetriebs. Eine entsprechende Baute wurde von der Klägerin erstellt. Im März 2010 übernahm die B.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) die Liegenschaft, und der Mietvertrag wurde per 30. September 2012 gekündigt. Die Parteien einigten sich vergleichsweise, dass das Mietverhältnis bis 30. September 2017 erstreckt wurde. Am 30. September 2016 teilte die Beklagte der Klägerin mit, sie verlange per Ende des Mietverhältnisses die Beseitigung der Baute. In der Folge verzichtete sie indessen darauf und erklärte, die Übergabe des Mietobjekts könne im derzeitigen Zustand erfolgen. Am 27. Oktober 2017 trat das Handelsgericht des Kantons Zürich auf eine Feststellungsklage der Klägerin nicht ein, mit der diese um Feststellung ersuchte, dass sie gegenüber der Beklagten einen Anspruch auf Entschädigung des durch die Gastronomiebaute auf dem Grundstück entstandenen Mehrwerts habe. Schliesslich wurde der Klägerin mit Urteil vom 13. Dezember 2017 befohlen, das streitgegenständliche Mietobjekt zu verlassen.