Citation: 6B_150/2016 E. A

Auf Berufung der Staatsanwaltschaft gegen das Urteil des Bezirksgerichts Rheinfelden vom 6. September 2013 erklärte das Obergericht des Kantons Aargau X.________ am 15. Dezember 2015 der versuchten Geldwäscherei schuldig. Es bestrafte ihn mit einer Busse von Fr. 1'000.--. Das Obergericht stellt im Wesentlichen fest, dass X.________ im Dezember 2011 tatsächlich im Glauben war, mit der in der Realität nicht existierenden "A.________" einen Vertretervertrag abgeschlossen zu haben. In diesem Kontext sei ihm per E-Mail mitgeteilt worden, es sei beabsichtigt, ihn als Vermittler zwischen zwei als Mieter und Vermieter einer Liegenschaft auftretenden Kunden der "A.________" einzusetzen. Der Vermieter sei auf Dienstreise und wünsche eine Mietzinsvorauszahlung per Western Union oder Money Gram. X.________ habe sein Einverständnis zu diesem Geschäft signalisiert und Angaben zu seinem Bankkonto gemacht. Am 1. Februar 2012 seien als Ergebnis einer "Phishing-Attacke" EUR 9'761.06 von einem Bankkonto bei der Bank B.________, Amsterdam, auf das von X.________ bezeichnete Konto bei der Bank C.________ überwiesen worden. X.________ habe im Vorfeld die Weisung erhalten, dieses Geld bar abzuheben und nach Abzug einer Kommission von EUR 400.-- via Western Union oder Money Gram an zwei Empfängerinnen in Kiew weiterzuleiten. Noch gleichentags habe die Bank C.________ aufgrund einer Meldung der Bank B.________ das Konto von X.________ gesperrt.