Citation: 4A_303/2013 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz hielt weiter fest, dass der Sichtweise des Beschwerdeführers nicht gefolgt werden könne, wonach der erste und der zweite Vertrag eine "Einheit" darstellen würden. Die vom Beschwerdegegner geltend gemachte Forderung bzw. die Restkaufpreisforderung in der Höhe von Fr. 5 Mio. fusse einzig auf dem zweiten Vertrag vom 19./20. April 2007. Daran ändere nichts, dass gemäss dem zweiten Vertrag die im ersten Vertrag vom 7. November 2006 "zwischen Käufer und Verkäufer vereinbarten Bestimmungen sinngemäss" gelten würden. Der zweite Vertrag stelle einen selbstständigen Kaufvertrag dar, mit welchem dem Beschwerdeführer bezüglich des zweiten Aktienteils die Stellung eines Käufers mit allen Rechten und Pflichten zugekommen sei. Überdies habe der Beschwerdeführer mit dem zweiten Vertrag eine Ausdehnung der Zahlungsfrist aushandeln können, denn aufgrund seiner solidarischen Haftung aus dem ersten Vertrag hätte er den Restkaufpreis bzw. den Kaufpreisanteil von Z.________ innerhalb von 10 Tagen bezahlen müssen und es wäre ihm dabei keine Stellung als Käufer zugekommen. Der Beschwerdeführer werfe dem Beschwerdegegner eine absichtliche Täuschung vor, da dieser ihm - entgegen der im Vertrag vom 7. November 2006 zugesicherten Garantien - Umstände verschwiegen haben soll, gestützt auf welche ihm ein Schaden entstanden sei; soweit es in diesem Zusammenhang auf das Wissen des Beschwerdeführers über die tatsächlichen Vorgänge ankomme, sei sein Wissensstand vom 20. April 2007 massgebend. Denn wenn der Beschwerdeführer zu diesem Zeitpunkt Umstände gekannt haben sollte, die ihm die Grundlage für eine Minderung des Kaufpreises oder gar für Schadenersatz hätten liefern können, so hätte er dies nach Treu und Glauben beim Vertragsschluss offen zu legen gehabt. Dazu komme, dass der Beschwerdeführer vertragskonform die erste Teilzahlung in der Höhe von Fr. 400'000.-- Ende Juni 2007 bezahlt und damit den zweiten Vertrag konkludent bestätigt habe.