Citation: 1B_519/2022 E. 2.1

2.1. Er beanstandet, dass die Vorinstanz den Entscheid nicht mit der ursprünglich festgesetzten und ihm mitgeteilten Spruchkörperbesetzung gefällt, sondern aufgrund von Abwesenheiten und zufolge der hohen Geschäftslast die Besetzung nachträglich geändert habe. So hätten statt dem Präsidenten der III. Strafkammer, einer ordentlichen Oberrichterin und einem ordentlichen Oberrichter ein ordentlicher Oberrichter (als Kammerpräsident in Vertretung), eine Ersatzoberrichterin und ein Ersatzoberrichter im Spruchkörper Einsitz genommen. Diese Besetzung des Spruchkörpers sei unzulässig, weil der beteiligte Ersatzoberrichter in seiner Haupttätigkeit als Gerichtsschreiber in der III. Strafkammer tätig und dem am Beschluss beteiligten ordentlichen Oberrichter unterstellt sei. Der Beschwerdeführer verweist für seine Rüge auf das Urteil 1B_420/2022 vom 9. September 2022 (zur amtlichen Publikation vorgesehen), in welchem sich das Bundesgericht in einem Grundsatzentscheid erst kürzlich mit der Besetzung des Spruchkörpers am Obergericht des Kantons Zürich und namentlich dem Einsatz von Gerichtsschreiberinnen und Gerichtsschreibern als Ersatzoberrichterinnen und Ersatzoberrichtern ausführlich auseinandergesetzt hat.