Citation: 9C_292/2016 E. 3.2.1

3.2.1. Die Vorinstanz stützte sich im angefochtenen Entscheid wesentlich auf Informationen der Suva zur Ausbildung von Staplerfahrern (abrufbar unter www.suva.ch), welche unter dem Titel "Auswahl der Staplerfahrer" insbesondere eine "körperliche Eignung (gutes Seh- und Hörvermögen, körperliche Beweglichkeit, gutes Reaktionsvermögen) " voraussetzen. Ebenfalls zog das kantonale Gericht zur Beurteilung die von der Beschwerdegegnerin eingeholten Auskünfte eines Sicherheitsingenieurs der Abteilung Arbeitssicherheit der Suva vom 18. Dezember 2014 bei. Dieser erklärte, dass Warnsignale, Zurufe und Maschinenklang anderer Fahrzeuge gehört werden sollten. Zudem sei das Gesichtsfeld durch Aufbauten am Fahrzeug, hohe seitliche Lageraufbauten und die Lasten selbst deutlich eingeschränkt, weshalb "die Akustik", insbesondere seitwärts, zwingend vorausgesetzt werde. Aus arbeitsmedizinischer Sicht sei das Staplerfahren für eine gehörlose Person mit einem hohen Risiko verbunden und diese für eine solche Tätigkeit als ungeeignet zu betrachten.