Citation: 8C_720/2021 E. 5.6

5.6. Die Beschwerdeführerin bringt schliesslich vor, das Gutachten des Zentrums B.________ enthalte keine Konsensbesprechung, weshalb diesem schon allein deshalb der Beweiswert abzusprechen sei. Aus der Expertise ist ersichtlich, dass PD Dr. med. M.Sc. C.________ nicht offenkundig von den kardiologischen und pneumologischen Stellungnahmen seiner beiden Kollegen abwich. Eine Konsensbesprechung hielt er nur für nötig, sofern eigenständige neuropsychiatrische Befunde mit Krankheitswert vorliegen würden, was nicht der Fall ist (vgl. E. 5.3 f. hiervor). Unter den hier gegebenen Umständen liegt - wie die beiden Stellungnahmen des RAD-Arztes Dr. med. H.________ zeigen - eine gesamthaft übereinstimmende Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im Umfang von 50 % vor. Beschwerdeweise wird sodann nicht substanziiert geltend gemacht, inwiefern eine Konsensbesprechung zu einer anderen Einschätzung in Bezug auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit hätte führen können (vgl. Urteil 8C_569/2013 vom 30. September 2013 E. 4.2.3). Auf die Rüge ist daher nicht weiter einzugehen.