Citation: 9C_826/2012 E. 2.2

2.2. Der Streitgegenstand des auf die Verfügung vom 13. September 2006 folgenden Einsprache- und Beschwerdeverfahrens beschränkt sich mithin notwendigerweise auf diejenigen Punkte des Rechtsverhältnisses, die beim Zurückkommen entweder effektiv neu geregelt wurden oder hinsichtlich welcher die Wiedererwägungsvoraussetzungen verneint wurden. Daran ändert die relativ umfassende Auseinandersetzung mit der Beitragspflichtigkeit der Beschwerdeführerin im Einspracheentscheid vom 3. November 2009 nichts. So wie das Nichteintreten auf ein Wiedererwägungsgesuch nicht durch Einsprache anfechtbar ist (BGE 133 V 50), ist dieser Rechtsbehelf auch mit Bezug auf Fragen nicht gegeben, die nicht schon in der Rückkommensverfügung von Amtes wegen auf ihre zweifellose Unrichtigkeit und die erhebliche Bedeutung einer Berichtigung hin geprüft wurden. Aus diesem Grund tritt hier der Einspracheentscheid insoweit nicht an die Stelle der vorangehenden Rückkommensverfügung (vgl. dazu BGE 131 V 407 E. 2.1.2 S. 411). Damit besteht schliesslich kein Raum für eine Übernahme der Grundsätze nach BGE 125 V 413 E. 2b S. 416, wonach die bestimmenden Elemente (Teilaspekte) des verfügungsweise festgelegten Rechtsverhältnisses für die begriffliche Umschreibung des Streitgegenstands nicht von Bedeutung sind, hier in dem Sinne, dass sämtliche Aspekte der Beitragspflicht voraussetzungslos neu gerichtlich überprüft werden könnten.