Citation: 4A_356/2023 E. B

Mit Klage vom 23. September 2021 beantragte die Klägerin beim Arbeitsgericht des Kantons Zürich, die Beklagte sei (unter Vorbehalt der Nachklage) zu verpflichten, ihr Fr. 41'707.65 brutto (resp. Fr. 39'038.35 netto) nebst Zins zu bezahlen. Zudem habe die Beklagte ihr innert fünf Tagen nach Rechtskraft des Entscheids ein auf den 30. Juni 2021 datiertes, auf dem Firmenpapier gedrucktes und formell einwandfreies Arbeitszeugnis aus- und zuzustellen. Mit Urteil vom 24. Mai 2022 wies das Arbeitsgericht die Klage ab. Es erachtete sich als zuständig, wies die Klage in der Folge aber mit der Begründung ab, es habe kein Arbeitsverhältnis zwischen der Klägerin und der Beklagten vorgelegen. Vielmehr sei die Beklagte mit der C.________ AG ein Auftragsverhältnis eingegangen. Ein allfälliger Anspruch aus Auftrag stehe nicht der Klägerin persönlich zu, weshalb sie nicht aktivlegitimiert sei. Eine dagegen gerichtete Berufung der Klägerin wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 30. Mai 2023 ab. Es erwog, es habe zwischen der Klägerin und der Beklagten kein Vertragsverhältnis - mithin auch kein Arbeitsverhältnis - bestanden.