Citation: 9C_545/2023 E. 2.4.1

2.4.1. In tatsächlicher Hinsicht beanstandet die Ehefrau zunächst, dass die Vorinstanz die Beweiserhebung auf 20 Jahre ausgeweitet und die Gegenbeweise in ihrer Sachverhaltsdarstellung nicht ausgeführt habe. Die Kritik ist nur minimal unterlegt: So wird lediglich vorgebracht, der Prozessstoff sei "um hunderte Seiten erweitert" und dadurch "die Grenzen von Angemessenheit und Fairness überschritten" worden, ohne aufzuzeigen, dass und weshalb dies - wenn es sich tatsächlich so verhielte - gegen Verfassungsrecht verstossen könnte (Art. 105 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG; vorne E. 1.5). Insbesondere bleibt auch der gewichtige Vorwurf, die "Gegenbeweise" seien systematisch missachtet worden, ohne jeden Nachweis. Nichts zum entscheiderheblichen Sachverhalt beizutragen vermag zunächst, dass die Ehefrau einen nicht näher identifizierten Auszug unter dem Titel "Verlustscheinjournal [Ehemann] - Stand im Bemessungsjahr 2007" vorlegt. Den Auszug hat die Ehefrau erst im Rahmen ihrer Eingabe vom 7. November 2023 (Sachverhalt, lit. C) und damit nach Ablauf der Beschwerdefrist zu den Akten gegeben. Ein Anspruch, die Beschwerdeschrift zu ergänzen, wenn die Frist bereits verstrichen ist, liegt nicht vor (vorne E. 1.6). Der Auszug hat daher unbeachtlich zu bleiben. Der Ehefrau ist ohnehin entgegenzuhalten, dass die Vorinstanz die Steuerausstände in E. II/4.3.2 des angefochtenen Entscheids minutiös und grundsätzlich mit Stand per Urteilsdatum aufbereitet hat (Sachverhalt, lit. B.d), was eine detaillierte und vor allem rechtzeitige Auseinandersetzung seitens der Ehefrau erfordert hätte. Eine solche ist unterblieben, nachdem die Ehefrau in ihrer Beschwerdeschrift auch nicht zumindest beiläufig unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten aufzeigt, dass die im Zeitpunkt des Konkurses des Ehemannes vom 18. November 1996 (Urteil 5A_104/2010 vom 28. April 2010; nicht zu verwechseln mit dem Konkurs der C.________ AG vom 28. Januar 2007; Sachverhalt, lit. A.a) bestehenden Schulden auch heute noch vorliegen oder durchsetzbar sind. Nach Ansicht der Ehefrau soll die "Ausweitung der Beweiserhebung auf 20 Jahre" unter anderem unzulässig sein, weil ihres Erachtens ein Zeitraum von einem bis fünf Jahren angemessen sei, dies "in Anlehnung an die paulianische Anfechtung gemäss Art. 286 bis 288 SchKG". Die Ehefrau vermag keinerlei Rechtsgrundlage zu nennen, welche ihre Analogie zur paulianischen Anfechtung zu rechtfertigen vermöchte. Darauf ist nicht weiter einzugehen. Die in recht kurzen Zügen geäusserte, durchgehend rein appellatorisch gehaltene Kritik vermag die vorinstanzlichen Feststellungen nicht als verfassungsrechtlich unhaltbar darzustellen. In prozessualer Hinsicht steht es von vornherein in Widerspruch zu Art. 42 BGG, wenn auf frühere Rechtsstandpunkte verwiesen wird, ohne die angeblich rechtsfehlerhaften Erwägungen der Vorinstanz ins Zentrum zu stellen (vorne E. 1.2). Im Übrigen hat die Ehefrau ohnehin eingeräumt, dass "die Steuern einen grossen Teil der Verlustscheine ausmachen".