Citation: 5A_407/2023 E. A

A.a. A.________ (geb. 1975; Mutter) und B.________ (geb. 1980; Vater) sind die geschiedenen Eltern von C.________ (geb. 2011; Tochter). A.b. Mit Scheidungsurteil vom 3. März 2016 sprach das Zivilkreisgericht Basel-Landschaft West der Mutter die alleinige elterliche Sorge über die Tochter zu und gewährte dem Vater vorerst ein begleitetes Besuchsrecht. Mit Entscheid vom 4. Dezember 2020 änderte das Bezirksgericht Zofingen das Scheidungsurteil unter anderem dahingehend ab, dass es dem Vater das Besuchsrecht für jedes zweite Wochenende und die Hälfte der Ferien/Feiertage gewährte. Die elterliche Sorge verblieb bei der Mutter. A.c. Infolge einer Gefährdungsmeldung der Primarschule und nach einer Intensivabklärung durch die Fachstelle D.________ entzog die KESB der Mutter mit Entscheid vom 19. Januar 2022 superprovisorisch das Aufenthaltsbestimmungsrecht über C.________ und platzierte die Tochter beim Vater. Am 16. Februar 2022 wurde der Tochter in der Person von Rechtsanwalt Marco Uffer ein Kindesvertreter gemäss Art. 314a bis ZGB beigegeben. Nach Anhörung aller Verfahrensbeteiligten bestätigte die KESB einstweilen mit Entscheid vom 8. März 2022 die Kindesschutzmassnahmen, erklärte sie für vollstreckbar und entzog einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung. Die Mutter wehrte sich gegen diesen Entscheid bis vor Bundesgericht, das mit Urteil 5A_574/2022 vom 11. Mai 2023 das Verfahren für gegenstandslos erklärte.