Citation: 5A_515/2007 14.01.2008 E. 2

2.1 Die Vorinstanz hat befunden, gemäss der zwingenden Vorschrift von Art. 206 SchKG sei ein Pfändungsverlustschein, der nach Eröffnung des Konkurses über den Schuldner ausgestellt worden sei, nichtig (BGE 93 III 55 E. 1). Mit Bezug auf die im Rekursverfahren aufgelegte Schuldanerkennung des Beschwerdegegners vom 24. September 2001 über Fr. 62'000.-- hat die Vorinstanz erwogen, Art. 267 SchKG regle das Schicksal der Forderungen, die vor der Konkurseröffnung entstanden, für die aber kein Verlustschein ausgestellt worden sei. Unerheblich sei dabei, ob eine Forderung nicht angemeldet oder eine angemeldete Forderung im Kollokationsplan abgewiesen oder vom Gläubiger zurückgezogen worden sei. Die Nichtaufnahme einer angemeldeten Forderung im Kollokationsplan habe nämlich nicht den Untergang derselben zu Folge, da im Kollokationsplan nur entschieden werde, ob und in welchem Rang die angemeldete Forderung am konkreten Konkursverfahren teilnehme. Forderungen, für welche kein Verlustschein ausgestellt worden sei, unterlägen einzig zwei Beschränkungen: Zum einen sei die Forderung unverzinslich und zum anderen könne der Schuldner bei einer erneuten Betreibung die Einrede des fehlenden neuen Vermögens erheben (Matthias Staehelin, in: Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Hrsg. Staehelin/Bauer/Staehelin, SchKG III, Basel 1998, N. 1, 3 und 6 zu Art. 267 SchKG). Die Vorinstanz fährt fort, aufgrund der Akten ergebe sich, dass der Beschwerdeführer am 24. September 2001 eine Schuldanerkennung über Fr. 62'000.-- unterzeichnet habe, dass gestützt darauf am 20. Januar 2003 eine Lohnpfändung verfügt worden sei und dass die Forderung am 24. Januar 2004 nach Abzug der geleisteten Lohnpfändungsquoten noch Fr. 52'929.05 betragen habe. Somit liege ein gültiger Rechtsöffnungstitel über die in Betreibung gesetzte Forderung vor. Der Beschwerdeführer wende ein, er habe die angebliche Forderung des Klägers im Konkursverfahren vehement bestritten. Sein Einwand sei aber unbehelflich; denn er vermöge nicht gemäss Art. 82 Abs. 2 SchKG glaubhaft zu machen, dass die Forderung des Beschwerdegegners nicht bestehen solle. Es stehe auch fest, dass sich der Beschwerdeführer im Jahre 2003 nicht einmal gegen eine Lohnpfändung aufgrund der vorliegenden Schuldanerkennung widersetzt habe. Von einer Entkräftung der Schuldanerkennung könne somit keine Rede sein.