Citation: 7B_258/2023 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz begründet das Nichteintreten auf die kantonale Beschwerde mit dem fehlenden rechtlich geschützten Interesse des Beschwerdeführers an der Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Als Beistand gemäss Art. 306 Abs. 2 ZGB sei Rechtsanwalt Burim Imeri zum gesetzlichen Vertreter des Beschwerdeführers im Strafverfahren gegen die Beschuldigten geworden. Dem Beschwerdeführer stehe damit - unbestrittenermassen - ein rechtskundiger und damit fachlich geeigneter Vertreter zur Seite. Ob die anwaltliche Vertretung als Prozessbeistand im Sinne von Art. 306 Abs. 2 ZGB oder - wie vom Beschwerdeführer angestrebt - als unentgeltlicher Rechtsbeistand gemäss Art. 136 StPO eingesetzt werde, könne für den Beschwerdeführer nicht von Belang sein, soweit - wie vorliegend - eine taugliche Vertretung sichergestellt sei. Weiter erwägt die Vorinstanz, entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers vermöge insbesondere auch die Frage der Kostentragung kein Rechtsschutzinteresse zu begründen, zumal die Kosten sowohl des Prozessbeistands im Sinne von Art. 306 Abs. 2 ZGB als auch des unentgeltlichen Rechtsbeistands im Sinne von Art. 136 StPO zumindest einstweilen vom Gemeinwesen getragen und in keinem Fall dem mittellosen Beschwerdeführer auferlegt würden. Die Frage, ob die Kosten letztlich durch die Gemeinde, den Kanton oder die Beschuldigten zu tragen sein würden, tangiere ihn nicht in seinen rechtlich geschützten Interessen und sei entsprechend nicht im vorliegenden Beschwerdeverfahren zu klären. Daran vermöge auch der Einwand betreffend die durch das Bezirksgericht lediglich begrenzt gewährte Kostengutsprache nichts zu ändern, zumal daraus nicht abgeleitet werden könne, dass die Einsetzung als gesetzlicher Interessenvertreter mit der Vornahme der von der Kostengutsprache gedeckten Aufgaben beendet würde. Vielmehr sei Rechtsanwalt Burim Imeri mit Entscheid vom 11. Januar 2023 eine (nicht weiter begrenzte) Prozessführungsbefugnis eingeräumt worden. Die Kostengutsprache sei zudem einstweilen (und damit nicht abschliessend) erfolgt und er sei darauf hingewiesen worden, dass er eine Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege dem Bezirksgericht mitzuteilen habe. "Der Vollständigkeit halber" führt die Vorinstanz an, dass die Beschwerde bei materieller Beurteilung abzuweisen gewesen wäre. Für die Bestellung eines Rechtsbeistandes der Privatklägerschaft werde unter anderem vorausgesetzt, dass diese zur Wahrung der Rechte des Privatklägers vorausgesetzt sei (Art. 136 Abs. 2 lit. c StPO). Der Beschwerdeführer sei im Strafverfahren bereits gesetzlich durch den Prozessbeistand Rechtsanwalt Burim Imeri und damit durch eine fachlich geeignete Person vertreten. Die Bestellung eines Rechtsbeistands sei damit zur Wahrung der Rechte im Verfahren offensichtlich nicht notwendig, womit die Voraussetzung von Art. 136 Abs. 2 lit. c StPO nicht erfüllt sei.