Citation: 8C_347/2007 04.08.2008 E. 5

5.1 Was der Beschwerdeführer gegen den vorinstanzlichen Entscheid vorbringt, lässt die tatsächlichen Feststellungen des kantonalen Gerichts und dessen Auslegung und Anwendung des kantonalen Rechts auf seinen Fall nicht als willkürlich erscheinen. Die vorinstanzliche Betrachtungsweise entspricht der verfassungsmässigen Praxis auf dem Gebiet der Sozialhilfe. Danach folgt aus den die Sozialhilfe prägenden Grundsätzen der Eigenverantwortung und der Subsidiarität, dass hilfesuchende Personen dazu verpflichtet sind, alles Zumutbare zur Behebung der eigenen Notlage zu unternehmen. Zulässig erscheint es, dass das kantonale Gericht bei der Beurteilung der anrechenbaren Vermögensverhältnisse einen strengen Massstab anwendet und vom Sozialhilfeempfänger verlangt, Schulden nicht ohne vorgängige Zustimmung der Fürsorgebehörde zu begleichen. Dies gilt umso mehr, als Bestand und Höhe der vom Beschwerdeführer an Verwandte und Bekannte geleisteten Zahlungen erhebliche Fragen aufwerfen und für deren Begleichung offensichtlich keine Dringlichkeit bestand. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer die Schuldenzahlungen kurz nach dem Empfang des Beschlusses der Fürsorgebehörde über die Voraussetzungen eines (weiteren) Anspruchs auf Sozialhilfe nach der Auszahlung von Sozialversicherungsleistungen getätigt hat. Daraus schloss das kantonale Gericht, dem Beschwerdeführer sei klar bewusst gewesen, wofür die Nachzahlungen der Sozialversicherung zu verwenden seien. Damit trägt es dem Umstand Rechnung, dass Zuschüsse zur Überbrückung von Notlagen wie auch Ergänzungsleistungen zur AHV/IV nur bei entsprechender Bedarfssituation erbracht werden und die Sozialhilfe gegenüber Leistungen der Sozialversicherungen subsidiär ist (§ 6 ShV; SKOS-Richtlinien A.4) und eine Gleichstellung anzustreben ist zwischen denjenigen Hilfeempfängern, die in den Genuss einer Nachzahlung für periodische Leistungen kommen und denjenigen, welche die gleiche periodische Leistung rechtzeitig empfangen und sich diese bei der Bemessung der laufenden wirtschaftlichen Hilfe als Einkommen anrechnen lassen müssen. Was der Beschwerdeführer geltend macht, erschöpft sich über weite Strecken darin, den eigenen Rechtsstandpunkt jenem des kantonalen Gerichts gegenüberzustellen, was als appellatorische Kritik nicht zu hören ist (vgl. E. 2.2 hievor).