Citation: 7B_59/2025 E. 3.4.1

3.4.1. Der Beschwerdeführer wird dringend verdächtigt, an der mutmasslich kriminellen Organisation "B.________" beteiligt gewesen zu sein, die sich insbesondere mit Drogenhandel finanziert haben soll und über zahlreiche Mitglieder insbesondere in den Zürcher Ortschaften C.________, D.________, E.________, F.________ und G.________ verfügt. Die Organisation wird verdächtigt, für zahlreiche im Kanton Zürich begangene schwere Gewaltdelikte, qualifizierte Widerhandlungen gegen das BetmG sowie mehrfache Widerhandlungen gegen das Waffengesetz verantwortlich zu sein. Dem Beschwerdeführer selbst wird unter anderem versuchter Mord und versuchte schwere Körperverletzung zur Last gelegt. Die Vorinstanz stellt fest, dass die Gruppe "B.________" bereits in der Vergangenheit Gewalt und Drohungen angewendet hat gegenüber abtrünnigen Mitgliedern, die zur Aussage und Kooperation mit den Behörden bereit waren. Auch der Beschwerdeführer selbst hat in der Vergangenheit versucht, auf das Aussageverhalten einer Auskunftsperson einzuwirken: Via eine dritte Person drohte er - während er sich wegen Kollusionsgefahr in Untersuchungshaft befand - dem Privatkläger H.________, er werde "Kebab" aus ihm machen, sollte dieser betreffend die (dem Beschwerdeführer als versuchter Mord vorgeworfene) Schussabgabe seine belastenden Aussagen nicht ändern. Würde H.________ seine Aussagen dagegen anpassen und den versuchten Mord dem "langen Albaner" anlasten, würde der Beschwerdeführer ihn mit "Baklava" belohnen. Der Beschwerdeführer hat so bereits durch sein Verhalten in diesem Verfahren bewiesen, dass er sich von behördlichen Auflagen und selbst von Untersuchungshaft nicht beeindrucken und von Kollusionshandlungen abhalten liess. Auch beim Geschädigten "I.________" handelt es sich um eine Person, die gegen die Interessen des Beschwerdeführers bzw. der Gruppierung verstossen haben soll und in der Folge - vom Beschwerdeführer - massiv verprügelt und massiv bedroht worden sein soll.