Citation: 1C_635/2023 E. 3.4.2

3.4.2. Der Beschwerdeführer bestreitet zu Recht nicht den Innerortscharakter der Freiburgstrasse und der Schwarzwaldallee bis zur letzten Verzweigung vor dem Messgerät in der unmittelbaren Nähe zum Badischen Bahnhof, namentlich die in Städten typischerweise anzutreffende unübersichtliche, mehrspurige Verkehrssituation (vgl. <https://map.geo.admin.ch/> [besucht am 9. Oktober 2024]). Seine sachverhaltliche Kritik bezieht sich lediglich auf die letzten paar Meter vor der Geschwindigkeitsmessung. Dass auf diesem kurzen Strassenstück bloss ein Gewerbegebäude in Sichtweite steht, wie dies der Beschwerdeführer geltend macht, lässt indes nicht per se auf einen Ausserortscharakter der massgebenden Strecke schliessen (vgl. Urteil 1C_464/2020 vom 16. März 2021 E. 3.4). Auch soweit der Beschwerdeführer vorbringt, das letzte Strassenstück vor dem Messgerät sei übersichtlich und führe direkt zur Autobahn, vermag er nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Gleiches gilt für seine Argumentation, auf der Höhe des Messgeräts sei die rechte Seite der Fahrbahn von einer fahrzeughohen Betonwand mit einem massiven Metallzaun umgeben, ein Fuss- und Radweg sowie eine Quartierstrasse seien räumlich abgetrennt; auf der Fahrbahn seien keine Fussgängerinnen und Fussgänger oder Radfahrende anzutreffen. Auch diese Umstände deuten noch nicht auf einen fehlenden Innerortscharakter des Beurteilungsperimeters hin. Inwiefern die angeblich falsche Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz in Bezug auf die letzten paar Meter unmittelbar vor dem Messgerät entscheidwesentlich sein soll, legt der Beschwerdeführer mit seiner Darstellung somit nicht dar (Art. 97 Abs. 1 BGG).