Citation: B 70/03 01.09.2004 E. 3

3.1 Auf die erste Anmeldung zum Leistungsbezug hin wurden mit Verwaltungsverfügung vom 24. Juni 1996 (bestätigt durch den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 16. Februar 1999) die Ansprüche auf berufliche Eingliederungsmassnahmen und Invalidenrente abgelehnt. In der Folge wurde, auf Neuanmeldung vom 15. Dezember 1999 hin, mit Wirkung ab 1. März 2000 eine ganze Invalidenrente zugesprochen (Verfügung vom 7. und 18. Juli/2. Oktober 2000). Indem die leistungsablehnende Verfügung der IV-Stelle vom 24. Juni 1996 mit der Begründung erfolgte, die angestammte Arbeit als Flachmaler sei "bis auf weiteres voll zumutbar", ist im hängigen berufsvorsorgerechtlichen Prozess von der - vorbehältlich zweifelloser Unrichtigkeit - verbindlichen Feststellung der IV-Organe auszugehen, dass im Zeitpunkt des Erlasses der ersten Verwaltungsverfügung (vom 24. Juni 1996) keinerlei Arbeitsunfähigkeit bestand. Verfahrensentscheidend ist, ob die Arbeitsunfähigkeit, die in der Folge zur Invalidität führte, in der Zeit zwischen 15. Mai 1982 (Beginn des Arbeitsverhältnisses) und 30. August 1996 (Ende des Versicherungsverhältnisses unter Einschluss der Nachdeckungsfrist nach Art. 10 Abs. 3 BVG) eingetreten ist. Weil das berufsvorsorgerechtliche Versicherungsverhältnis über den Erlass der ersten Verwaltungsverfügung hinaus andauerte, bleibt daher zu prüfen, ob die leistungszusprechende, zweite Verfügung der IV-Stelle aus dem Jahre 2000 ihrerseits eine (dem Grundsatze nach) verbindliche Feststellung bedeutet, wonach vom 25. Juni 1996 bis 30. August 1996 keine berufsvorsorgerechtlich massgebende Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf als Flachmaler eingetreten ist. Dafür spricht, dass die Organe der Eidgenössischen Invalidenversicherung die Zusprechung einer ganzen Rente auf den 1. März 2000 hin verfügten, mithin die Eröffnung der Wartezeit auf den Monat März 1999 terminierten, dies obwohl sie in Nachachtung des Art. 48 Abs. 2 Satz 1 IVG (in der bis 31. Dezember 2002 gültig gewesenen Fassung) verpflichtet waren, jedenfalls zu prüfen, wie es sich mit der Anspruchsberechtigung ab Dezember 1998 verhält (zwölf Monate vor der Neuanmeldung vom 15. Dezember 1999). Dagegen liesse sich einwenden, dass die Festsetzung des Beginns des Rentenanspruches durch die Invalidenversicherung grundsätzlich nicht ausschliesst, dass die den Anspruch auf Invalidenleistungen nach BVG begründende Arbeitsunfähigkeit (in geringerem Ausmass) schon mehr als ein Jahr zuvor eingetreten ist (vgl. SZS 2003 S. 45). 3.2 Entgegen der Rechtsauffassung des Beschwerdeführers ist, wie die Vorinstanz zutreffend erkannte, der Umstand unerheblich, dass die Beschwerdegegnerin nach Lage der Akten nicht in die beiden IV-Verfahren einbezogen war (Erw. 2). Ob zumindest für den Zeitraum vom 25. Juni 1996 bis 30. August 1996 mangels expliziter iv-rechtlicher Feststellungen (im Rahmen der zweiten, leistungszusprechenden Verwaltungsverfügung) im Verfahren nach BVG frei zu prüfen ist, ob eine berufsvorsorgerechtlich massgebende Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf als Flachmaler eingetreten ist, braucht nicht abschliessend entschieden zu werden. Ausgehend davon, dass jedenfalls im Zeitpunkt des Erlasses der - ersten - Verwaltungsverfügung vom 24. Juni 1996 keine Arbeitsunfähigkeit bestand, ist selbst bei freier Prüfung der Akten nicht zu erstellen, dass just in den nachfolgenden rund zwei Monaten bis zum Ende des Versicherungsverhältnisses die nach Einschätzung der IV-Organe invalidisierende Arbeitsunfähigkeit eingetreten sein sollte. Die medizinischen Akten vermitteln das Bild einer seit mehreren Jahren an Rückenbeschwerden leidenden Person, wobei noch im Gutachten des Spitals T.________ (vom 2. April 1996), welches als voll beweiskräftig zu würdigen ist (BGE 125 V 352 Erw. 3 mit Hinweisen) und massgebliche Entscheidungsgrundlage im Rahmen des ersten (leistungsablehnenden) IV-Verfahrens bildete, "eine "Einschränkung der Arbeitsfähigkeit als Flachmaler" (...) "aufgrund der Untersuchungsbefunde und der zur Verfügung stehenden Akten einschliesslich Beschreibungen von Computertomogramm, Myelogramm und Myelo-Computertomogramm nicht festgehalten werden (konnte)". Im Neuanmeldungsverfahren, welches zur Rentenzusprechung mit Wirkung ab März 2000 führte, wurde offenbar insbesondere auf den Bericht des Dr. med. T.________ vom 10. Januar 2000 abgestellt, wonach der Beschwerdeführer seit 25. März 1999 (= nachmaliger Beginn des Wartejahres) als Flachmaler zu 50 % arbeitsfähig sei.