Citation: 5A_762/2019 E. 2

Streitgegenstand ist die Frage der Übertragung des Verfahrens an die KESB der Stadt Luzern. Gegenüber der KESB Oberland Ost hatte die Beschwerdeführerin ein entsprechendes Begehren gestellt und um die Überprüfung des diesen Antrag abweisenden KESB-Entscheides ging es im obergerichtlichen Verfahren. Folgerichtig verlangte die Beschwerdeführerin auch vor Obergericht explizit die Übertragung des Verfahrens an die KESB der Stadt Luzern. Vor dem Hintergrund, dass die Rechtsmittel an das Bundesgericht grundsätzlich reformatorisch sind (Art. 107 Abs. 2 BGG), wäre im bundesgerichtlichen Verfahren erneut ein entsprechendes Begehren zu stellen gewesen; die Beschränkung auf kassatorische Begehren ist ungenügend (BGE 133 III 489 E. 3.1 S. 489 f.; 134 III 379 E. 1.3 S. 383; 137 II 313 E. 1.3 S. 317).