Citation: 5A_457/2022 E. C

C.a. Gegen dieses Urteil erhoben beide Elternteile Berufung bzw. Anschlussberufung beim Kantonsgericht Basel-Landschaft. C.b. Am 13. August 2021 wies das Kantonsgericht einen Antrag von A.________ um Entzug der aufschiebenden Wirkung der Berufung betreffend die Betreuungsregelung bzw. um vorsorgliche Erweiterung seiner Betreuungszeiten ab. Nach dem Scheitern der zwischenzeitlich vor Gericht geführten Vergleichsgespräche beantragte der Kindsvater zusammengefasst, es seien seine Betreuungszeiten vorsorglich für die Dauer des Berufungsverfahrens auf zweieinhalb Tage unter der Woche sowie jedes dritte, später jedes zweite Wochenende zuzüglich einer Woche Ferien während aller Schulferien zu erweitern. B.________ stimmte für die Verfahrensdauer einer zusätzlichen Betreuung der Tochter durch den Vater an jedem dritten Wochenende sowie während drei Ferienwochen zu. Nach Eingang von Replik und Duplik hiess die Präsidentin des Kantonsgerichts das Gesuch des Kindsvaters teilweise gut und änderte die vom Zivilkreisgericht angeordneten vorsorglichen Massnahmen für die verbleibende Dauer des Berufungsverfahrens ab (Verfügung vom 12. November 2021). Einer von der Kindsmutter gegen diesen Entscheid gerichteten Beschwerde an das Bundesgericht war kein Erfolg beschieden (Urteil 5A_1058/2021 vom 6. Mai 2022). C.c. Am 25. Januar 2022 entschied das Kantonsgericht in der Sache (Entscheid eröffnet am 13. Mai 2022). Es stellte fest, dass die gemeinsame Tochter der Parteien ihren Wohnsitz bei der Mutter hat (Dispositiv-Ziff. I.1). Ferner ordnete das Kantonsgericht die alternierende Obhut an und regelte die jeweiligen Betreuungsanteile von Vater und Mutter (Dispositiv-Ziff. I.2-4) und den Unterhalt (Dispositiv-Ziff. I.5-7) sowie die AHV-Erziehungsgutschriften (Dispositiv-Ziff. I.8). Die Gerichtskosten von Fr. 3'000.-- für das erstinstanzliche Hauptverfahren und Fr. 800.-- für das Vorverfahren auferlegte das Kantonsgericht den Parteien je zur Hälfte und ordnete an, dass jede Partei für ihre eigenen Parteikosten aufzukommen hat (Dispositiv-Ziff. I.9). Die Entscheidgebühr von Fr. 8'000.-- für das Berufungsverfahren auferlegte das Kantonsgericht den Parteien je zur Hälfte (Dispositiv-Ziff. II) und es verzichtete auch für dieses Verfahren auf die Zusprechung von Parteikosten (Dispositiv-Ziff. III).