Citation: 9C_557/2007 20.11.2007 E. A

G.________, geboren 1967, arbeitete vom 1. Juni 1991 bis 30. April 1994 vollzeitlich als Sekretärin im Treuhandbüro A.________ und war bei der Sammelstiftung BVG der ELVIA Leben, Schweizerische Lebensversicherungs-Gesellschaft (nunmehr: Sammelstiftung BVG der Allianz Suisse Lebensversicherungs-Gesellschaft; nachfolgend: Allianz) berufsvorsorgerechtlich versichert. Ab 1. Mai 1994 führte sie zusammen mit ihrem Ehegatten das Ladenlokal X.________ und war bei der REVOR Sammelstiftung 2. Säule (nachfolgend: REVOR) versichert. Das Arbeitsverhältnis wurde per 31. Oktober 1996 aufgelöst. Bereits am 1. Januar 1995 hatte G.________ ihre Tätigkeit für das Treuhandbüro A.________ mit einem Beschäftigungsgrad von zunächst 40 % wieder aufgenommen. Das Arbeitspensum wurde per 1. Juni 1996 auf 60 % und per 1. Januar 1999 auf 80 % erhöht. Auf Ende Mai 2002 wurde das Arbeitsverhältnis seitens des Arbeitgebers aufgelöst. Am 31. Mai 2001 meldete sich G.________ wegen Rücken- und Hüftschmerzen zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Nach näheren Abklärungen, welche auch psychische Beeinträchtigungen ergaben, sprach ihr die IV-Stelle Bern mit Verfügung vom 20. Mai 2003 für die Zeit vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2000 eine Viertelsrente, für die Zeit vom 1. Januar 2001 bis 30. November 2002 eine halbe und ab 1. Dezember 2002 eine ganze Rente zu. In Gutheissung der dagegen erhobenen Einsprache erliess sie am 5. Mai 2004 eine neue Verfügung, mit welcher sie der Versicherten ab 1. Mai 2000 eine halbe und ab 1. November 2000 eine ganze Rente zusprach. Dabei ging sie davon aus, dass bereits ab 1. Mai 1994 gesundheitliche Beeinträchtigungen bestanden hatten und der Beginn der Wartezeit entsprechend festzulegen, der Rentenbeginn zufolge verspäteter Anmeldung jedoch auf den 1. Mai 2000 festzusetzen sei. Mit Schreiben vom 30. März 2004 lehnte die Allianz das von G.________ eingereichte Gesuch um Ausrichtung der reglementarischen Invaliditätsleistungen ab. Am 21. Juli 2004 lehnte auch die REVOR eine Leistungspflicht ab.