Citation: 5A_233/2022 E. 5.2

5.2. Auf Seiten der C.________ AG, handelnd durch H.________, sind die subjektiven Voraussetzungen für die Anfechtung des Verkaufs gemäss Art. 288 SchKG gegeben. Bezüglich der Absicht zur Bevorzugung von L.________ ist das Wissen der Gemeinschuldnerin und Verkäuferin nach den willkürfreien vorinstanzlichen Feststellungen durch den vorstehend erörterten Brief von L.________ an die C.________ AG vom 27. Juni 2001 erstellt. Augenfällig ist zudem der zeitliche Ablauf. Im Oktober 2013 war die Forderung von H.________ gegen die C.________ AG vom Betreibungsamt dem Beschwerdegegner abgetreten worden und Ende November 2013 erfolgte schon die notarielle Beurkundung des Grundstückkaufvertrages mit der Beschwerdeführerin und der Vollzug des Geschäfts.