Citation: 6B_103/2023 E. 5.4.3

5.4.3. In die Zeit zwischen der Verfahrenseröffnung vom 24. Februar 2011 und der Verteidigung durch Rechtsanwalt Helfenfinger fällt gemäss dem Beschwerdeführer einzig die nochmalige Auswertung der Asservate mit neuen Kits und die Erstellung des Gutachtens des IRM Basel vom 25. November 2015 (vgl. Beschwerde S. 17; vgl. dazu oben E. 4). Die Vorinstanz bejaht zu Recht auch die Verwertbarkeit des Gutachtens des IRM Basel vom 25. November 2015. Der Beschwerdeführer war damals wie dargelegt durch Rechtsanwalt O.________ verteidigt. Beim Gutachten des IRM Basel vom 25. November 2015 handelt es sich zudem um eine blosse Laboranalyse, weshalb weder ein vorgängiger Anspruch auf rechtliches Gehör (vgl. Art. 184 Abs. 3 Satz 2 StPO) noch ein Anwesenheitsrecht des Beschwerdeführers im Sinne von Art. 147 Abs. 1 StPO bestand. Fraglich ist zudem, ob nicht ohnehin von einem Verzicht des Beschwerdeführers auf ein allfälliges Verwertungsverbot im Sinne von Art. 131 Abs. 3 StPO auszugehen ist, da sich der Beschwerdeführer im Berufungsverfahren gemäss der Vorinstanz lediglich pauschal auf Art. 131 Abs. 3 StPO berief und er die Unverwertbarkeit des IRM-Gutachtens vom 25. November 2015 folglich erstmals vor Bundesgericht rügt.