Citation: 1C_349/2018 E. 3.3

3.3. Die ästhetische Einordnung einer Baute ist grundsätzlich nach der Auffassung des durchschnittlichen Betrachters zu beurteilen (Urteil 1C_75/2018 vom 31. Oktober 2018 E. 7.3 mit Hinweis). Zur Beurteilung der vorliegend strittigen Gesamtwirkung des Bauprojekts waren daher grundsätzlich keine speziellen Fachkenntnisse erforderlich. Der Gemeinderat hat jedoch sowohl vom Bauforum Zug, als auch von der NLK eine Stellungnahme eingeholt. Im hier interessierenden Fall spricht einiges dafür, dass es sich bei der knapp einseitigen als Stellungnahme bezeichneten Auskunft der NLK vom 13. Juli 2015 wie auch bei der Stellungnahme/Gutachten des Bauforums vom 31. August 2015 zur Frage der ästhetischen Eingliederung des Bauprojekts nicht um ein Gutachten handelt, von welchem lediglich aus triftigen Gründen abgewichen werden dürfte (vgl. BGE 136 II 214 E. 5 S. 224 mit Hinweisen). Abgesehen davon handelt es sich, wie vom Beschwerdegegner zu Recht vorgebracht, bei der Frage nach der Eingliederung um eine Rechtsfrage, die von der Vorinstanz frei überprüft werden konnte. Ob der Einwand des Beschwerdegegners indes tatsächlich zutrifft, und es sich bei den Stellungnahmen/Gutachten lediglich um ergänzende Auskünfte handelt, braucht vorliegend aufgrund der nachfolgenden Erwägungen nicht beantwortet zu werden. Bei der Beweiswürdigung der Vorinstanz ist nämlich ohnehin keine Willkür erkennbar (vgl. dazu: BGE 144 II 332 E. 4.2 S. 338).