Citation: 5P.300/2000 13.10.2000 E. 3

3.- a) Der Beschwerdeführer macht sodann in Bezug auf die Erwägungen III. 8 und 9 des angefochtenen Beschlusses geltend, das Kassationsgericht habe sich mit seinen Vorbringen betreffend die Beschaffenheit der zu verpfändenden Aktien nicht auseinander gesetzt, so dass es gegen die Verfassung verstossen habe. Das Kassationsgericht ist in den betreffenden Erwägungen zum Schluss gekommen, der Beschwerdeführer habe sich hinsichtlich der Anzahl der verpfändeten Aktien und der Pflicht zu ihrer Einlieferung nicht konkret mit den obergerichtlichen Erwägungen auseinander gesetzt. Inwiefern eine Verletzung von Art. 9 BV (bzw. Art. 29 Abs. 2 BV) vorliegen sollte, wenn das Kassationsgericht diesbezüglich auf seine Vorbringen nicht eingetreten ist, legt der Beschwerdeführer nicht dar (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 122 I 70 E. 1c S. 73). Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ging es in den betreffenden Erwägungen des Kassationsgerichts nicht um die Qualität der Aktien, so dass die in diesem Zusammenhang vorgetragene Kritik daher ohnehin ins Leere stösst. b) Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, er habe vor Kassationsgericht geltend gemacht, dass das Obergericht an einer bestimmten Stelle seines Urteils selber darauf hingewiesen habe, die Beschaffenheit der zu verpfändenden Aktien sei von Bedeutung gewesen, was das Obergericht aber generell hätte berücksichtigen sollen; auf diese Rüge sei das Kassationsgericht zu Unrecht nicht eingetreten. Das Kassationsgericht hat erwogen, der Beschwerdeführer habe die Annahme des Obergerichts, dass sein Ziel die Erlangung der Kontrolle über die Bank I.________ war, als zutreffend bezeichnet. Weiter ist es zum Schluss gekommen, dass er nicht dargelegt habe, inwieweit der Schluss, den das Obergericht aus dem von ihm anerkannten Ziel gezogen hatte, willkürlich sei; inwiefern das Kassationsgericht seine Rüge zu Unrecht als nicht substantiiert erachtet habe, macht der Beschwerdeführer nicht geltend (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Unter diesen Umständen ist ohne weiteres haltbar, wenn das Kassationsgericht eine andere Schlussfolgerung des Beschwerdeführers in der Nichtigkeitsbeschwerde als blosse unzulässige appellatorische Kritik am obergerichtlichen Urteil betrachtet hat. Die weiteren Rügen, die der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang (sowie zum Folgenden) vorbringt und welche die angebliche Verletzung der Dispositionsmaxime durch das Obergericht zur Grundlage haben, sind von vornherein haltlos (vgl. E. 2b/bb hiervor). c) Der Beschwerdeführer rügt weiter, entgegen den Ausführungen des Kassationsgerichts habe die Beschwerdegegnerin im obergerichtlichen Verfahren einen Tausch von Aktien Zug um Zug gegen ein Festgeld nicht angeboten. Das Kassationsgericht hat die Willkürrüge des Beschwerdeführers in Bezug auf das vom Obergericht festgestellte ausdrückliche Angebot der Beschwerdegegnerin zur Herausgabe der verpfändeten Aktien als unbegründet verworfen; das Obergericht habe zum einen das betreffende Angebot der Berufungsantwort der Beschwerdegegnerin entnommen und sei zum anderen davon ausgegangen, dass dieses im Laufe des Prozesses erfolgt sei. Der Beschwerdeführer behauptet, die Auffassung des Kassationsgerichts sei willkürlich; er erklärt aber ausdrücklich, darin keinen eigenständigen Beschwerdegrund erblicken zu wollen. In Anbetracht der Rügen, die der Beschwerdeführer in der Nichtigkeitsbeschwerde erhoben und das Kassationsgericht einlässlich behandelt hat, könnte ohnehin keine Rede davon sein, dass das Obergericht aufgrund der Vorbringen der Beschwerdegegnerin in der Zweitberufung (act. 319 S. 127, Ziff. 174) Feststellungen ohne jeden sachlichen Grund getroffen hätte (BGE 125 II 129 E. 5b S. 134, m.H.). d) Unzulässig ist die Rüge des Beschwerdeführers, er habe die Bedeutung des Wertes der Aktien konsequent sowie bereits im erstinstanzlichen Verfahren vorgebracht und die Annahme, dass der Wert der Aktien für die Parteien nicht von Bedeutung gewesen sei, stelle Willkür und überspitzten Formalismus dar. Der Beschwerdeführer übergeht zum einen, dass nicht das Kassationsgericht, sondern das Obergericht festgestellt hat, er hätte den Einwand, der Wert der Aktien sei für ihn unabdingbare Grundlage der Erklärung vom 6. August 1984 ("Personal Guarantee") gewesen, nicht erhoben (Art. 86 Abs. 1 OG). Zum anderen hat das Kassationsgericht erwogen, es gehe erstens nicht darum, ob der Beschwerdeführer sich für den Wert der Aktien interessiert habe, sondern ob deren Wert unabdingbare Grundlage für die Abgabe der Erklärung vom 6. August 1984 ("Personal Guarantee") war, und zweitens finde sich eine derartige Behauptung weder an den vom Beschwerdeführer genannten Stellen in seinen Rechtsschriften noch in der Berufungsbegründung. Inwiefern diese Schlussfolgerungen des Kassationsgerichts willkürlich sein sollten, zeigt der Beschwerdeführer nicht in einer den Anforderungen gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügenden Weise auf (BGE 122 I 70 E. 1c S. 73); von einer übertrieben scharfen Handhabung einer Vorschrift (BGE 117 Ia 126 E. 5a S. 130) kann in diesem Zusammenhang nicht die Rede sein. Im Übrigen ist die Auffassung des Kassationsgerichts, das Interesse des Beschwerdeführers am Wert der Aktien bedeute nicht per se auch, dass es eine notwendige und für die Gegenpartei erkennbare Grundlage für die Abgabe der fraglichen Erklärung dargestellt habe (vgl. BGE 113 II 25 E. 1 S. 27), in keiner Weise unhaltbar. e) Auf die übrigen Bemerkungen des Beschwerdeführers in seiner Beschwerdeschrift unter dem Titel "Zum angefochtenen Entscheid" (IV. D.) kann nicht eingetreten werden, da sie nicht das Urteil des Kassationsgerichts betreffen (Art. 86 Abs. 1 OG) und keine eigenständigen und den Anforderungen gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG substantiierte Rügen darstellen (BGE 122 I 70 E. 1c S. 73).