Citation: 8C_279/2023 E. A

A.a. Die 1992 geborene A.________ meldete sich im Juni 2017 unter Hinweis auf die Folgen eines im Februar des gleichen Jahres erlittenen Treppensturzes erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Durchführung verschiedener Abklärungen und Beizug der Akten der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) verneinte die IV-Stelle Bern einen Rentenanspruch mit Verfügung vom 7. September 2018. A.b. Mitte April 2020 reichte A.________ eine Neuanmeldung ein und machte eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustands geltend. Die IV-Stelle aktualisierte die Akten, gewährte Frühinterventionsmassnahmen in Form eines Ausbildungskurses und holte bei der estimed AG, Zug, ein polydisziplinäres Gutachten vom 15. April 2021 ein (samt Stellungnahmen vom 27. Dezember 2021 und 27. Juli 2022). Am 10. November 2022 lehnte sie, nachdem die Suva ihre Leistungen zwischenzeitlich eingestellt hatte (vgl. dazu: Urteil 8C_672/2022 vom 3. Juli 2023), das Rentenbegehren erneut ab.