Citation: 8C_825/2018 E. 9

Schliesslich überzeugt die von der Vorinstanz vorgenommene Indikatorenprüfung in allen Teilen, sodass darauf abgestellt werden kann. Dass das kantonale Gericht dabei offensichtlich falsche Feststellungen getroffen oder rechtlich Bedeutsames verkannt hätte, wird von der Beschwerdeführerin nicht dargetan und ist auch nicht ersichtlich. Damit hat es bei der vorinstanzlichen Beurteilung, wonach die von den Gerichtsgutachtern unter Ausklammerung krankheitsfremder Aspekte attestierte Arbeitsunfähigkeit von 45 % im Lichte der massgeblichen Standardindikatoren vertretbar sei, sein Bewenden. Mithin ist gestützt auf das Gerichtsgutachten der MEDAS Zentralschweiz vom 11. Juli 2018 davon auszugehen, dass dem Versicherten medizinisch-theoretisch eine leidensangepasste körperlich leichte bis gelegentlich mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit, ohne Arbeiten über Kopf, ohne häufige Zwangshaltungen, ohne häufiges Bücken und ohne Einfluss von Kälte und Nässe im Umfang einer 55%igen Arbeitsfähigkeit zumutbar ist. Wie sich diese Einschätzung erwerblich auswirkt, wird die Vorinstanz noch zu beurteilen haben.