Citation: 5P.187/2004 22.07.2004 E. 1

Beim angefochtenen Urteil handelt es sich um einen kantonalen Endentscheid, in welchem das Obergericht die Parteientschädigung in einem letztinstanzlichen Zivilverfahren festgesetzt hat. Der Rechtsvertreter der im kantonalen Verfahren obsiegenden Partei führt in eigenem Namen staatsrechtliche Beschwerde. Im angefochtenen Urteil ist für seine Tätigkeit als unentgeltlicher Rechtsvertreter eine tiefere Parteientschädigung festgesetzt worden, als er beantragt hat. Diese wurde ihm zudem direkt zugesprochen. Er ist damit beschwert und hat ein rechtlich geschütztes Interesse im Sinne von Art. 88 OG. Der Umstand, dass er im kantonalen Verfahren keine Parteistellung hatte, ist für die Beurteilung seiner Legitimation zur staatsrechtlichen Beschwerde nach Art. 88 OG nicht entscheidend (BGE 114 Ia 209 E. 1a S. 211; 115 Ia 76 E. 1c S. 78 f.). Die Beschwerde erweist sich damit grundsätzlich als zulässig.