Citation: 8C_64/2010 20.04.2010 E. 3

3.1 Ist der Versicherte infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG), so hat er gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Der Anspruch auf Taggeld entsteht am dritten Tag nach dem Unfalltag. Er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod des Versicherten (Art. 16 Abs. 2 UVG). 3.2 Das kantonale Gericht hat in sorgfältiger Würdigung der Akten, insbesondere unter Bezugnahme auf den Bericht der Privatdetektive vom 1. April 2008 und der Stellungnahme des SUVA-Kreisarztes Dr. med. B.________ vom 4. Juni 2008 überzeugend erwogen, dass die Versicherte spätestens ab dem 14. März 2008 wieder voll arbeitsfähig war. Was die Beschwerdeführerin gegen diese Würdigung vorbringt, vermag keine Zweifel an deren Richtigkeit zu begründen: Hatte eine private Haftpflichtversicherung eine Person rechtmässig durch einen Privatdetektiv überwachen lassen, so kann der Unfallversicherungsträger die entsprechenden Beweismittel verwerten (BGE 129 V 323); dies gilt entgegen der in der Beschwerde vertretenen Ansicht unabhängig von der Frage, ob im konkreten Fall nur beim Haftpflichtversicherer, nicht aber bei der SUVA, ein entsprechender Verdacht auf Versicherungsmissbrauch bestanden hatte. Wenig glaubhaft ist sodann das Vorbringen der Versicherten, an jedem der Tage, an denen sie observiert wurde, ausnahmsweise Schmerzmittel in einer auf Dauer unzumutbaren und gesundheitsschädigenden Menge eingenommen zu haben. Da die Beschwerdegegnerin zudem die Akten vor ihrem Entscheid einem Kreisarzt vorgelegt hat, braucht vorliegend nicht geprüft zu werden, ob die Stellungnahme einer medizinischen Fachperson zu den Observationsergebnissen in jedem Fall notwendig ist. Auf den Bericht eines versicherungsinternen Arztes kann jedenfalls dann abgestellt werden, wenn auch nicht geringe Zweifel an der Richtigkeit seiner Schlussfolgerungen besteht (BGE 135 V 465 E. 4.7 S. 471); vorliegend hat keine medizinische Fachperson, welche Kenntnis von den Observationsergebnissen hatte, über den 14. März 2008 hinaus eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt. 3.3 War die Beschwerdeführerin ab dem 14. März 2008 wieder voll arbeitsfähig, so ist die Einstellung der Taggeldleistungen auf dieses Datum hin nicht zu beanstanden, ohne dass geprüft zu werden brauchte, ob die Versicherte am 6. März 2007 eine rechtlich dem Schleudertrauma der Halswirbelsäule äquivalente Verletzung erlitten hat; auch bei diesen Verletzungen tritt in einer Vielzahl der Unfälle schon nach kurzer Zeit eine deutliche Besserung ein (BGE 134 V 109 E. 9.3 S. 124 mit weiteren Hinweisen) und ist ein längerer oder gar dauernder Ausstieg aus dem Arbeitsprozess eher ungewöhnlich (BGE 134 V 109 E. 10.2.7 S. 129).