Citation: 8C_15/2024 E. 4.2

4.2. Demgegenüber macht der Beschwerdeführer geltend, seine beiden erlernten Berufe nicht mehr ausüben zu können, in jeder angepassten Tätigkeit nur noch zu 50 % arbeitsfähig zu sein und daher unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Tabellenlohnabzuges "von mindestens 25 %" basierend auf einem Invaliditätsgrad von 67 % nicht nur einen Rentenanspruch, sondern auch einen Anspruch auf berufliche Massnahmen zu haben. Er rügt, das kantonale Gericht habe den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt und die Beweise willkürlich gewürdigt. Soweit laut neurologischem ZIMB-Teilgutachten quantitative Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit angeblich nicht begründbar seien, obwohl der Beschwerdeführer bis zu sechs Migräneattacken pro Monat erleide, sei das ZIMB-Gutachten widersprüchlich. Gleiches gelte für das rheumatologische ZIMB-Teilgutachten. Die Vorinstanz habe das Willkürverbot verletzt, indem sie das ZIMB-Gutachten trotzdem für plausibel und nachvollziehbar eingestuft und folglich darauf abgestellt habe.