Citation: 8C_426/2023 E. 5.2.3

5.2.3. Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt, indem sie erkannt hat, dass die im Zeitpunkt der Verfügung vom 16. Dezember 2015 vorhandenen Akten keine zuverlässige Beurteilung des Ausmasses der Arbeitsunfähigkeit zuliessen und sie folglich in Bestätigung der Verfügung der IV-Stelle von einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (vgl. Art. 43 Abs. 1 ATSG) ausging. Sie hat demnach die ursprüngliche Rentenverfügung bundesrechtskonform als zweifellos unrichtig qualifiziert (vgl. BGE 148 V 195 E. 5.3; Urteil 9C_641/2023 vom 31. Januar 2024 E. 3.3) und - bei unbestritten erheblicher Bedeutung der Berichtigung - die Wiedererwägung geschützt.