Citation: 6B_1384/2017 E. 1.5

1.5. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz stelle auch den für die Beurteilung des subjektiven Tatbestandes massgeblichen Sachverhalt falsch fest. Es sei nicht erstellt, dass sie von den Diebstählen gewusst, diese auch gewollt habe und dass sie Y.________ um den Wert der entwendeten Ware habe bereichern wollen. Was der Täter wusste, wollte und in Kauf nahm, betrifft sogenannte innere Tatsachen, welche das Bundesgericht nur auf Willkür überprüft (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 142 IV 137 E. 12 S. 152; 141 IV 369 E. 6.3; je mit Hinweisen). Rechtsfrage ist, ob gestützt auf die festgestellten Tatsachen Vorsatz gegeben ist (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 mit Hinweis). Die Vorinstanz gelangt in Würdigung der gesamten Umstände, insbesondere auch der auf der Videoaufnahme (Boutique in Gstaad) sichtbaren Kommunikation zwischen der Beschwerdeführerin und Y.________ zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin wusste und wollte, dass sie und Y.________ in den Boutiquen fremde Kleidungsstücke wegnehmen, sich diese aneignen und sich um deren Wert bereichern. Was die Beschwerdeführerin dagegen einwendet, erschöpft sich in appellatorischer Kritik. Ebenso stellte die Vorinstanz aufgrund der Gesamtumstände fest, dass die Beschwerdeführerin gewillt war, zusammen mit Y.________ auf die gleiche Art und Weise weitere Delikte zu begehen. Zu dieser Feststellung äussert sich die Beschwerdeführerin nicht, da sie ihre Tatbeteiligung grundsätzlich bestreitet. Die Feststellungen der Vorinstanz dazu, was die Beschwerdeführerin wusste und wollte, sind nicht willkürlich.