Citation: 2C_805/2019 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer lässt sodann ausser Acht, dass er neben der Feststellung, die Aufsichtskommission habe eine Rechtsverweigerung begangen, auch verlangt hat, der Aufsichtskommission sei zu untersagen, im Rahmen des Aufsichtsverfahrens an einer mündlichen Verhandlung eine Befragung zu seinem Privatleben vorzunehmen. Die Vorinstanz legt ausführlich dar, weshalb dieser Antrag abzuweisen gewesen wäre (vgl. E. 3 hiervor; E. 2.3 f. des angefochtenen Urteils). Daran ändert auch der Umstands nichts, dass nach Auffassung des Beschwerdeführers erst seine Rechtsverweigerungsbeschwerde zur Klarstellung der Instruktionsrichterin der Aufsichtskommission geführt habe, wonach keine Befragung zu seinem Privatleben stattfinden werde. Einerseits hat ihm die Instruktionsrichterin der Aufsichtskommission bereits mit ihrer Verfügung vom 3. Juli 2013 und mit Schreiben vom 28. September 2015 den Gegenstand des Aufsichtsverfahrens bekannt gegeben. Andererseits wäre es der Aufsichtskommission vorliegend durchaus zugestanden, das private Verhalten des Beschwerdeführers gegenüber seiner Mandantin zu untersuchen (vgl. BGE 137 II 425 E. 6.3 S. 429 und E. 7.2 S. 430; Urteile 2C_832/2017 vom 17. September 2018 E. 2.3; 2C_308/2015 vom 7. Juli 2015 E. 2.3.1).