Citation: 1C_52/2024 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz führte aus, die Beschwerdeführerin habe Anspruch auf Ersatz ihrer Parteikosten für das Beschwerdeverfahren. Ein erheblicher Teil der Aufwendungen für die Geltendmachung einer Entschädigung nach OHG sei jedoch bereits durch das Bezirksgericht Weinfelden vergütet worden. Mit dessen Urteil vom 22. September 2021 sei der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin für den Zeitraum vom 3. März 2017 bis 7. September 2021 bereits mit Fr. 5'493.30 entschädigt worden. Es sei einzig der Aufwand des Beschwerdeverfahrens, also die Bemühungen ab Entgegennahme des Entscheids des Departements für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau vom 25. Mai 2022 zu entschädigen. Für das Beschwerdeverfahren sei ein Aufwand von 8 Stunden (2,5 Stunden für Korrespondenz und Telefonate und 5,5 Stunden für die Beschwerdeerhebung und die Korrespondenz mit dem Gericht) à Fr. 250.-- angemessen. Dieser Betrag sei aufgrund des nur teilweisen Obsiegens um einen Viertel auf sechs Stunden zu reduzieren, was einen Betrag von Fr. 1'500.-- ergebe.