Citation: 1C_505/2014 E. 3.1

3.1. Sie rügen zunächst, es sei willkürlich, für die Spiegelbergstrasse von einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von bloss 30-40 km/h auszugehen. Würden die Sichtbermen für die gefahrene Geschwindigkeit von 50 km/h berechnet, wären sie vom Bauprojekt nicht mehr eingehalten. Das Verwaltungsgericht hat sich zu dieser Frage ausführlich geäussert (E. 5d S. 18 f.) und begründet, weshalb die gefahrene Geschwindigkeit auf dem fraglichen Streckenabschnitt bei pflichtgemässem Verhalten nicht 50 km/h betragen könne. Es stützte sich hierfür auf die fachlichen Stellungnahmen der Abteilung Verkehrstechnik und Baupolizei des Tiefbauamtes des Kantons Zug einerseits und auf die örtlichen Verhältnisse, die es am Augenschein vom 15. Mai 2014 festgestellt hatte (Sackgasse mit einer Breite von weniger als 5 m ohne richtungsgetrennte Fahrbahnen oder Trottoirs, in die 16 Hauseinfahrten einmünden; deutlich ansteigende Schlaufe mit einem Kurvenradius, der gemäss Fachleuten nur mit einer Geschwindigkeit von 33 km/h befahren werden könne; Einmündung des Baugrundstücks nur 50 m unterhalb des Strassenendes). Diese Feststellungen werden von den Beschwerdeführern nicht substanziiert bestritten. Sie begründen auch nicht, weshalb es bundesrechtswidrig sei, auf die bei pflichtgemässem Verhalten gefahrene (und nicht auf die höchstmögliche) Geschwindigkeit abzustellen. Ihre Beobachtung, dass in Einzelfällen (insbesondere von Kurierdiensten) eine Geschwindigkeit von 50 km/h erreicht oder sogar überschritten werde, ist daher von vornherein nicht geeignet, die Feststellungen des Verwaltungsgerichts zur strassenverkehrsgerechten Durchschnittsgeschwindigkeit in Frage zu stellen.