Citation: 9C_590/2016 E. A

Die 1983 geborene A.________ studiert seit 2003 an der Universität B.________ Rechtswissenschaften (zunächst im Lizentiats-, ab 2007 im Bachelorstudiengang) und war daneben im Rahmen unterschiedlicher Teilpensen erwerbstätig. In den Jahren 2005 und 2007 litt sie an paranoid-psychotischen Episoden. Im April 2013 diagnostizierten die Ärzte der Klinik für Onkologie am Spital C.________ einen Knochentumor im linken Knie. Während der diesbezüglichen Chemotherapie kam es zu einer weiteren psychotischen Episode, in deren Verlauf sich A.________ vom 14. bis 28. Oktober 2013 einer stationären Therapie in der Psychiatrischen Klinik D.________ unterziehen musste. Die dortigen Ärzte stellten die Diagnose einer paranoiden Schizophrenie. Bereits zuvor hatte sich die Versicherte im Mai 2013 zur Früherfassung und im Juli 2013 zur beruflichen Integration bei der IV-Stelle des Kantons Zürich angemeldet. Diese sprach zunächst für die Zeit vom 7. April bis 7. Oktober 2014 ein Aufbautraining zu (Mitteilungen vom 23. April und 18. Juni 2014) und übernahm in der Folge die Mehrkosten der erstmaligen beruflichen Ausbildung (Handelsdiplom VSH) vom 13. Oktober 2014 bis 27. März 2015 (Mitteilung vom 8. Oktober 2014). Während des Aufbautrainings und des Diplomkurses bezog die Versicherte ein Taggeld der Invalidenversicherung. Nach Erlangen des Handelsdiploms lehnte A.________ die weitere berufliche Ausbildung zur Kauffrau (mit KV-Abschluss) ab und nahm ihr Jus-Studium wieder auf. Diesbezüglich verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 16. Februar 2016 einen Anspruch auf Übernahme invaliditätsbedingter Mehrkosten. Aufgrund des bisherigen Studienverlaufs müsse die Bachelor-Ausbildung als für die Versicherte ungeeignet betrachtet werden.