Citation: 1C_76/2014 E. 3.1

3.1. Das Verwaltungsgericht hat dazu erwogen, bei der Unterflurgarage mit Zufahrt handle es sich um eine ortsfeste lärmerzeugende Anlage im Sinne der Umweltschutzgesetzgebung (Art. 7 Abs. 7 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 (SR 814.01; USG) und Art. 2 Abs. 1 der Lärmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (SR 814.41; LSV). Als Neuanlage im Sinn von Art. 25 USG bzw. Art. 7 LSV müssten die von ihr verursachten Lärmimmission einerseits die Planungswerte (für die Zone W2 gilt die Empfindlichkeitsstufe II) einhalten; zudem müssten sie im Sinne der Vorsorge soweit begrenzt werden, als dies betrieblich und technisch möglich und wirtschaftlich zumutbar sei (Art. 11 Abs. 2 und Art. 25 Abs. 1 USG, Art. 7 Abs. 1 lit. a und b LSV). Ausgehend von dieser zu Recht nicht bestrittenen Darstellung der Rechtslage ist das Verwaltungsgericht gestützt auf das von der Beschwerdegegnerin eingeholte Lärmgutachten zum Schluss gekommen, die Planungswerte seien klar eingehalten. Von einer teilweisen Überdachung der Zufahrt könne nach den Gutachtern eine Reduktion des Lärms um 4 Dezibel erwartet werden, was insbesondere nachts eine deutlich spürbare Verbesserung der Lärmsituation bedeute. Nach den Angaben der Beschwerdegegnerin würde die teilweise Überdachung rund 50'000 Franken kosten; diese Kostenschätzung ist für das Verwaltungsgericht, dessen Spruchkörper ein Baufachmann angehört, plausibel. Unter der Annahme, dass die Planungswerte sehr deutlich eingehalten werden, hat es die Überdachung angesichts der hohen Kosten als unverhältnismässig bzw. wirtschaftlich nicht tragbar im Sinn von Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV eingestuft.