Citation: 4C.266/2003 16.12.2003 E. B

Am 18. Dezember 2000 belangte die Klägerin den Beklagten vor dem Amtsgericht Luzern-Land auf Bezahlung von Fr. 297'234.87 nebst Zins als Schadenersatz. Sie behielt sich vor, weitere Schadenspositionen gegen den Beklagten geltend zu machen. Im Laufe des erstinstanzlichen Verfahrens reduzierte die Klägerin ihre Forderung auf Fr. 170'656.82. Das Amtsgericht Luzern-Land wies die Klage mit Urteil vom 7. Mai 2002 ab. Es kam zum Schluss, dass der Klägerin der Beweis eines pflichtwidrigen Verhaltens des Beklagten oder eines Schadens misslungen sei. Auf Appellation der Klägerin wies das Obergericht des Kantons Luzern die Klage mit Urteil vom 26. Juni 2003 ebenfalls ab. Das Obergericht trat auf die Appellation weitgehend nicht ein und gelangte im Übrigen mit der ersten Instanz zum Schluss, dass die Aussagen der Zeuginnen U.________ und V.________ nicht widersprüchlich, sondern glaubwürdig seien und dass danach die Buchhaltungen 1997 und 1998 der Gesellschaften der Y.________-Gruppe ausserordentlich chaotisch gewesen seien. Die behaupteten Pflichtwidrigkeiten verneinte das Obergericht bzw. hielt sie grösstenteils nicht für erwiesen. Jedenfalls habe die Klägerin ihren angeblichen Schaden nicht nachweisen können.