Citation: U 276/03 28.07.2004 E. 4

Verwaltung und Vorinstanz verweigerten dem Beschwerdeführer den Anspruch auf eine weitere Operation zur Narbensanierung gestützt auf die kreisärztlichen Stellungnahmen von Dr. med. R.________, Facharzt FMH für orthopädische Chirurgie, vom 2. Mai und 5. Juni 2003. Dieser sprach von einem guten operativen Korrekturresultat, bei dem von zusätzlichen operativen Massnahmen keine weitere Besserung mehr zu erwarten sei. Im vorinstanzlichen Verfahren bestätigte Dr. med. S.________, Facharzt FMH für Chirurgie der Abteilung Versicherungsmedizin der SUVA, in seiner ärztlichen Beurteilung vom 2. September 2003, dass die Narben im Gesicht auf Grund der Fotos in den Akten kosmetisch eindeutig nicht erheblich seien. Die Narben seien weder speziell augenfällig noch objektiv entstellend. Es sei auch nicht nachvollziehbar, warum deshalb die elektrische Rasur am Kinn wesentlich erschwert sein solle, wie es der Beschwerdeführer geltend macht. Dieser verweist in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erneut auf drei von ihm im vorinstanzlichen Verfahren am 6. August 2003 aufgelegte thailändische Arztberichte. Zu diesen haben Dr. med. S.________ in seiner Beurteilung vom 2. September 2003 und hernach die SUVA in ihrer Vernehmlassung vom 8. September 2003 an die Vorinstanz bereits Stellung genommen. Die Vorinstanz führt mit Recht aus, dass hier eine weitere Operation medizinisch nicht indiziert ist, woran auch die thailändischen Arztberichte nichts ändern. Es ist nicht massgebend, ob durch weitere Behandlung an sich noch eine Verbesserung möglich ist, sondern ob davon eine "namhafte Besserung" des Gesundheitszustandes erwartet werden kann. Dies folgt unter anderem aus Art. 19 Abs. 1 Satz 1 UVG (der mit dem ATSG ebenfalls keine Änderung erfahren hat). Verwaltung und Vorinstanz haben den Anspruch des Beschwerdeführers auf eine weitere Operation zur Narbensanierung zu Recht verneint.