Citation: 6B_1272/2023 E. 5.3.3

5.3.3. Selbst wenn ein Härtefall zu bejahen wäre, wäre gemäss der Vorinstanz eine Landesverweisung anzuordnen, da das öffentliche Interesse an einer Wegweisung das Interesse des Beschwerdeführers an einem Verbleib in der Schweiz überwiege. Ein Konflikt zwischen zwei Landsleuten und die fehlende Impulskontrolle des Beschwerdeführers habe zu einer schweren Straftat geführt. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Beschwerdeführer auch in Zukunft wieder in eine ähnliche Situation gerate und erneut straffällig werde. Der Beschwerdeführer habe sodann nichts aus seiner Tat gelernt, sondern halte an Ausreden fest, bagatellisiere sein Verhalten und schiebe die Schuld auf das Opfer (angefochtenes Urteil E. 3.4 S. 42).