Citation: 9C_725/2013 E. 4.3

4.3. Es obliegt dem psychiatrischen Gutachter zu entscheiden, ob er zur Befunderhebung testpsychologische Befunde beiziehen will. Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Ergebnisse eines psychiatrischen Gutachtens nicht aussagekräftig sein sollen, wenn solche nicht durchgeführt werden. Dabei ist auch darauf hinzuweisen, dass vor der Rentenzusprache am 8. Oktober 2009 keine testpsychologischen Befunde erhoben wurden, sondern diese Rentenzusprache im Wesentlichen auf den Angaben von Dr. med. N.________ vom 20. August 2007 und vom 29. Februar 2008, der die Beschwerdeführerin im Auftrag der Bank X.________ als ihrer damaligen Arbeitgeberin fachärztlich beurteilte, und von A.________, Psychotherapeutin SPV, vom 29. April 2008 beruhten, die Dr. med. F.________ vom RAD am 4. Juli 2008 als schlüssig befand. Um eine Veränderung des Gesundheitszustandes aufzuzeigen für die Beurteilung, ob die Voraussetzungen einer Revision gemäss Art. 17 ATSG vorliegen, wäre daher die Durchführung von testpsychologischen Erhebungen nicht weiterführend gewesen, da ja gerade eine taugliche Vergleichsbasis für den Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenzusprache gefehlt hätte (vgl. dazu auch das Urteil 9C_618/2013 vom 4. Dezember 2013 E. 4.1).