Citation: 6S.383/2004 18.11.2004 E. 4

Der Beschwerdeführer bemängelt, dass über ihn kein psychiatrisches Gutachten eingeholt worden ist. Die Vorinstanz hat sich zu dieser Frage ausführlich und überzeugend geäussert, worauf hier in Anwendung von Art. 36a Abs. 3 OG verwiesen werden kann (vgl. angefochtener Entscheid S. 5 - 9 E. 2). Der Beschwerdeführer hat selber ausgesagt, er habe sich wegen seiner finanziellen Situation zu den strafbaren Handlungen hinreissen lassen, und er sei "der Versuchung erlegen", sich "auf billige Art und Weise Geld zu beschaffen" (angefochtener Entscheid S. 7). Daraus folgt, dass offensichtlich kein Grund für eine Begutachtung bestanden hat. Sein Hinweis auf ein früheres Urteil, in welchem eine leicht verminderte Zurechnungsfähigkeit festgestellt worden ist, geht an der Sache vorbei. Nach den Feststellungen der Vorinstanz ging es damals um Drohung und Beschimpfung und damit um "affektbetonte Delikte" (ange-fochtener Entscheid S. 8). Demgegenüber geht es im vorliegenden Fall um rein finanziell motivierte Straftaten, die mit den früheren Delikten in Bezug auf die Frage der Zurechnungsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht zu vergleichen sind. Die Beschwerde ist in diesem Punkt als offensichtlich unbegründet abzuweisen.