Citation: 1C_75/2018 E. 8.4

8.4. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz attestiere dem Richtprojekt in willkürlicher Weise eine gute Gesamtwirkung im Sinne von Art. 3 Ziff. 3 BZO. Ihre unqualifizierte Angabe, die Kombination eines durchgehenden Sockels mit gegliederten Aufbauten erscheine als ansprechende architektonische Lösung, sei klar falsch und vermöge gegenüber der zutreffenden Kritik der SBK nicht zu überzeugen. Diese habe namentlich kritisiert, der Sockel sei überdimensioniert und nehme den Terrainunterschied zwischen der Tödi- und der Bahnhofstrasse nicht auf; die Gesamthöhe der aufgesattelten Wohnbauten füge sich nicht in die vorhandene Stadtstruktur ein; das Sockelthema sei in der zweiten Gebäudetiefe hinter den Liegenschaften an der Bahnhofstrasse 105 - 115 nicht mehr gerechtfertigt; ungelöst sei auch der Übergang zu den sternförmigen Wohnhäusern aus den 50er-Jahren nördlich des Bauvorhabens, da der Sockel etwa gleich hoch sei wie diese. Diese Kritik sei auch bezüglich des Richtprojekts einschlägig, weil zwischen diesem und dem Bauprojekt 2012 keine wesentlichen Unterschiede bestünden und das Richtprojekt nicht im Sinne der SBK angepasst worden sei. Ihre Einschätzung decke sich mit der Auffassung eines Durchschnittsbetrachters. So sei das Sockelthema in der zweiten Bautiefe völlig verfehlt.