Citation: 1C_478/2023 E. 3.5.1

3.5.1. Die Beschwerdeführenden halten in ihrer Beschwerde namentlich fest, das von der Gemeinde für die Beurteilung herangezogene Dokument "Kostenentwicklung 1994 bis 2020 im betrieblichen Strassenunterhalt in Städten" des SVKI (<https://kommunale-infrastruktur.ch/333/de/betrieblicher-strassenunterhalt-kosten-2020> [besucht am 24. April 2024]) sehe einen maximalen Aufwand von Fr. 7.70 pro Quadratmeter Strasse für sämtliche Tätigkeiten wie "Reinigung", "Winterdienst" und "bauliche Reparaturen" vor. Was sie daraus konkret abzuleiten versuchen, erklären die Beschwerdeführenden indes nicht. Weder machen sie geltend, sie hätten im Jahr 2020 auch Aufwände für den Winterdienst und bauliche Reparaturen gehabt, noch legen sie dar, weshalb die Gemeinde aus anderen Gründen auf einen Ansatz von Fr. 7.70 hätte abstellen sollen. Aus dem genannten Dokument geht hervor, dass bei den Schweizer Städten für die Reinigung ihrer Strassen im Jahr 2020 Kosten von maximal Fr. 5.90 pro Quadratmeter angefallen sind. Der durchschnittliche Betrag belief sich dabei auf Fr. 3.-- und der Minimalbetrag lediglich auf Fr. 1.30 pro Quadratmeter. Selbst für sämtliche in der Erhebung berücksichtigten Tätigkeiten (Reinigung, Winterdienst und bauliche Reparaturen) wurden im Mittel lediglich Fr. 4.30 pro Quadratmeter Strasse ausgegeben. Inwieweit unter diesen Umständen ein Abstellen auf einen Betrag von Fr. 5.90 pro Quadratmeter Strasse, der im betreffenden Dokument als Maximalbeitrag für die Reinigung von Strassen in Schweizer Städten festgehalten ist, willkürlich sein sollte, ist nicht ersichtlich.