Citation: 6B_336/2019 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 319 Abs. 1 i.V.m. Art. 324 Abs. 1 StPO. Ein Verfahren sei gerade dann nicht einzustellen, wenn - wie hier - der objektive Tatbestand erfüllt sei. Hinzu komme, dass die Vorinstanz das subjektive Tatbestandsmerkmal der Bereicherungsabsicht zu Unrecht verneint und damit Art. 138 Ziff. 1 StGB verletzt habe. Es sei unklar, ob der Beschwerdegegner 2 am 28. September 2011 und ab dann ununterbrochen bis heute über entsprechende Mittel verfügt habe. Zudem mangle es auch am Ersatzwillen. Der Beschwerdegegner 2 habe den Veruntreuungserlös seit nunmehr über sieben Jahren für sich zurückbehalten und damit offensichtlich zum Ausdruck gebracht, dass er vermutlich nicht nur nie ersatzfähig, sondern auf jeden Fall seit dem 28. September 2011 bis heute nicht ersatzwillig gewesen sei (Beschwerde S. 7 ff.).