Citation: 8C_771/2009 05.05.2010 E. 2

Die zur Beurteilung der streitigen Leistungsansprüche massgebenden gesetzlichen Grundlagen einschliesslich der hiezu ergangenen Rechtsprechung hat das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid sowohl in materiell- als auch in verfahrensrechtlicher Hinsicht richtig dargelegt. Es kann darauf verwiesen werden. 2.1 Der Beschwerdeführer erblickt darin je eine Verletzung von Bundesrecht, dass Vorinstanz und IV-Stelle einerseits bei der Würdigung des von ihm selbst bei Prof. Dr. med. E.________ in Auftrag gegebenen Parteigutachtens vom 7. November 2008 den Grundsatz der freien Beweiswürdigung missachtet und sich andererseits auf das "fachlich fehlerhafte" Gutachten der medizinischen Abklärungsstelle X.________ vom 27. März 2008 gestützt haben. 2.2 Inwiefern das kantonale Gericht, statt dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung Rechnung zu tragen, die daraus fliessende Pflicht zur "umfassenden, sorgfältigen, objektiven und inhaltsbezogenen" Würdigung des Parteigutachtens des Prof. Dr. med. E.________ vom 7. November 2008 verletzt haben sollte, wird aus der eingereichten Rechtsschrift nicht ersichtlich. Jedenfalls trifft es nicht zu, dass Prof. Dr. med. E.________ eine Wirbelsäulenschädigung beschrieben hätte, welche von der medizinischen Abklärungsstelle X.________ nicht erkannt und daher bei der dortigen Einschätzung der noch vorhandenen Arbeitsfähigkeit nicht berücksichtigt worden wäre. Zwar findet sich in der Auflistung der die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigenden Befunde in der Expertise der medizinischen Abklärungsstelle X.________ vom 27. März 2008 kein Hinweis auf einen in früheren Jahren durchgemachten Morbus Scheuermann. Daraus kann jedoch nicht geschlossen werden, dass sich die Gutachter der medizinischen Abklärungsstelle X.________ dieses früheren Leidens nicht bewusst gewesen wären. Wie sogar der Beschwerdeschrift selbst zu entnehmen ist, hielten diese in ihrer Expertise bezüglich der Wirbelsäulenproblematik ausdrücklich fest, dass "bis auf leichtgradige Doppelskoliose und Zeichen eines abgelaufenen Morbus Scheuermann" ein unauffälliger Befund bestehe. Von einer Ignorierung des Befundes im Bereich der Brustwirbelsäule kann damit keine Rede sein. Allein dass Prof. Dr. med. E.________ den Zustand der thorakalen Wirbelsäule ausführlicher als die Experten der medizinischen Abklärungsstelle X.________ umschrieben hat und vertieft auf einzelne Feststellungen eingegangen ist, ändert daran nichts. Ein fachlicher Mangel, welcher dem Gutachten der medizinischen Abklärungsstelle X.________ anhaften sollte, ist allein deswegen nicht zu sehen. Weil dieses die Anforderungen, welche an eine beweistaugliche Expertise zu stellen sind, auch sonst in jeder Hinsicht erfüllt, ist gegen das vorinstanzliche Abstellen auf dieses Beweismittel nichts einzuwenden. Nachdem die Vorinstanz wie zuvor schon die Verwaltung dem Gutachten der medizinischen Abklärungsstelle X.________ massgebende Bedeutung beigemessen hat und ihre Beurteilung vorwiegend darauf abstützte, konnte im kantonalen Verfahren auch eine Prüfung der Beweistauglichkeit des Gutachtens des Dr. med. L.________ vom 17. Januar 2007 unterbleiben. Für die in der Beschwerdeschrift angeregten weiteren Abklärungen besteht aus bundesgerichtlicher Sicht kein Anlass, zumal die aus dem Gutachten der medizinischen Abklärungsstelle X.________ vom 27. März 2008 gezogenen Schlüsse auf die trotz gesundheitlicher Problematik noch zumutbare Arbeitsleistung der - einer letztinstanzlichen Überprüfung von vornherein nur in eingeschränktem Rahmen zugänglichen (E. 1 hievor) - vorinstanzlichen Beweiswürdigung zugehören, welche hier nicht zu beanstanden ist.