Citation: 5A_745/2009 19.03.2010 E. 3

Das Kantonsgericht ist von einem Lebensstandard der Beschwerdegegnerin während der Trennungszeit von Fr. 6'901.-- und von einem erweiterten Bedarf von Fr. 4'917.-- (Grundbetrag Fr. 1'100.--, Miete Fr. 1'550.--, U-Abo Fr. 67.--, Hausrats- und Haftpflichtversicherung Fr. 30.--, Krankenkasse Fr. 300.--, Selbstbehalte der Krankenkasse Fr. 100.--, Ferien/Freizeit Fr. 400.--, Vorsorge Fr. 500.-- und Steuern Fr. 870.--) ausgegangen und hat ihr ein hypothetisches Einkommen von Fr. 4'000.-- (bei einem hypothetischen Pensum von 70 %) angerechnet; daraus ergab sich ein Manko von Fr. 917.--. Dem Beschwerdeführer hat es ein Einkommen von rund Fr. 6'750.-- angerechnet und dessen erweiterten Bedarf auf Fr. 4'812.-- (Grundbetrag Fr. 1'100.--, Miete Fr. 1'600.--, U-Abo Fr. 67.--, Hausrats- und Haftpflichtversicherung Fr. 47.--, Krankenkasse Fr. 298.--, Ferien/Freizeit Fr. 400.--, Vorsorge Fr. 500.-- und Steuern Fr. 800.--) festgesetzt. Sodann hat das Kantonsgericht der Beschwerdegegnerin die Hälfte des Überschusses von Fr. 1'021.-- zugewiesen und den Beschwerdeführer unter Berücksichtigung des Mankos der Beschwerdegegnerin zu einem nachehelichen Unterhalt von Fr. 1'428.-- verpflichtet.