Citation: 1C_198/2018 E. B

Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung, wonach auf den Parzellen Gbbl. Nrn. 90, 590 und 591 von aussen zugeführtes Material abgelagert und der Wald- und Gewässerabstand unterschritten werde, erliess die Gemeinde Hemberg nach diversen Augenscheinen am 7. März 2012 eine Baueinstellungsverfügung betreffend die Deponierung von Aushub und verlangte die Nachreichung eines Baugesuchs. In der Folge reichten die A.________ GmbH und B.________ am 18. Dezember 2012 ein Baugesuch für die nachträgliche Bewilligung der Mehrdeponie gegenüber der Baubewilligung vom 20. Juni 2002 sowie für eine Deponie von ca. 20'000 m3 sauberen Aushubmaterials auf einer Fläche von 6'000 m2 ein. Dieses Gesuch wurde mit Eingabe vom 20. März 2013 und Korrekturplänen vom 15. Februar 2013 angepasst und öffentlich aufgelegt. Gegen das Baugesuch gingen mehrere Einsprachen ein. Das Amt für Raumentwicklung und Geoinformation verweigerte am 7. Mai 2014 die Zustimmung zum Baugesuch, worauf die Gemeinde Hemberg am 14. August 2014 die gegen das Projekt erhobenen Einsprachen guthiess (Ziffern 1-3 des Dispositivs), die Gesuche zur nachträglichen Bewilligung der Mehrdeponie gegenüber der Baubewilligung vom 20. Juni 2002 und zur Bewilligung einer Deponie von ca. 20'000 m3 abwies (Ziffer 4 des Dispositivs) und die A.________ GmbH und B.________ zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands durch Abführung von 600 m3 Festmaterial innert sechs Monaten ab Rechtskraft verpflichtete (Ziffer 5 des Dispositivs), unter Androhung von Strafe und Ersatzvornahme (Ziffern 6 und 7 des Dispositivs) und Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen (Ziffer 8 des Dispositivs). Die A.________ GmbH und B.________ erhoben dagegen Rekurs beim Baudepartement des Kantons St. Gallen mit den - nachträglich reduzierten - Anträgen, es seien die Ziffern 5-8 des Entscheids der Gemeinde Hemberg aufzuheben (Ziffer 1), es sei die Angelegenheit ins Baubewilligungsverfahren zurückzuweisen (Ziffer 2) und es sei die Bewilligung zur Füllung der am 20. Juni 2002 bewilligten Deponie zu erteilen (Ziffer 3). Das Baudepartement schrieb den Rekurs mit Entscheid vom 22. Januar 2016 bezüglich des ursprünglich gestellten Antrags - es sei eine Deponie von rund 20'000 m3 zu bewilligen - zufolge Rückzugs ab (Ziffer 1 des Dispositivs), auf den Rückweisungsantrag und auf den Antrag, es sei die Füllung der Deponiestandorte gemäss Bewilligung vom 20. Juni 2002 zu bewilligen, trat das Baudepartement nicht ein (Ziffer 2 des Dispositivs). Im Übrigen - das heisst bezüglich der Verpflichtung zur Wiederherstellung (Ziffer 3 des Dispositivs) und bezüglich der Kostenfolgen (Ziffern 4-6 des Dispositivs) - wurde der Rekurs abgewiesen. Die A.________ GmbH und B.________ fochten diesen Entscheid mit Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen an und beantragten die Aufhebung der Ziffern 2-6 des Entscheids des Baurekursgerichts. Mit Entscheid vom 12. März 2018 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab.