Citation: 5A_841/2021 E. 2

Ohnehin wäre sie aber auch in der Sache unzureichend begründet. Es wird nicht näher dargelegt, weshalb das Obergericht nicht befugt gewesen sein soll, direkt eine letzte Nachfrist für den erstinstanzlichen Kostenvorschuss zu setzen. Dies ist auch nicht ersichtlich, bildete doch die entsprechende Frage gerade den Anfechtungsgegenstand des Berufungsverfahren und hat das Obergericht die Sache zur Fortsetzung des materiellen Verfahrens an das Bezirksgericht zurückgewiesen. Gleiches gilt in Bezug auf Ziff. 4: Das Obergericht hat sich bei der Überlassung des Entscheides betreffend die Kosten des Berufungsverfahrens auf Art. 104 Abs. 4 ZPO gestützt, welcher die betreffende Möglichkeit explizit eröffnet. Insofern ist eine Rechtsverletzung weder dargetan noch ersichtlich.