Citation: 5A_11/2010 18.03.2010 E. B

Am 6. Oktober 2005 klagte K.________ (Beschwerdeführer) auf Scheidung, der sich B.________ (Beschwerdegegnerin) nicht widersetzte. Das Bezirksgericht G.________ schied die Ehe. Es teilte die elterliche Sorge über die Kinder der Beschwerdegegnerin zu, regelte den persönlichen Verkehr zwischen dem Beschwerdeführer und den Kindern und verpflichtete den Beschwerdeführer, der Beschwerdegegnerin an den Unterhalt der beiden Kinder je Fr. 1'600.-- monatlich (zuzüglich Kinderzulagen) zu bezahlen. In diesen Punkten wurde das Urteil vom 4. Dezember 2008 rechtskräftig. Die Regelung der vermögensrechtlichen Scheidungsfolgen für die Ehegatten hingegen fochten beide Parteien an. Das Obergericht des Kantons Aargau entschied wie folgt: B.a Auf die Eingabe vom 11. September 2009, mit der der Beschwerdeführer seine Kündigung angezeigt und neu die Aufhebung der Unterhaltspflicht beantragt hatte, trat das Obergericht nicht ein (Beschluss vom 15. September 2009). B.b In güterrechtlicher Hinsicht anerkannte die Beschwerdegegnerin, dass die Parteien erst nach der begehrten Zuweisung eines Kontos der 3. Säule an den Beschwerdeführer güterrechtlich per Saldo aller Ansprüche auseinandergesetzt seien. Gestützt auf das Anerkenntnis fasste das Obergericht das bezirksgerichtliche Urteil in diesem Punkt neu (Beschluss vom 22. Oktober 2009). B.c Das Obergericht trat auf die Anschlussappellation nicht ein, mit der die Beschwerdegegnerin die Verzinsung der ihr zustehenden Austrittsleistung des Beschwerdeführers von Fr. 178'784.-- beantragt hatte (Dispositiv-Ziffer 1 des Urteils vom 22. Oktober 2009). B.d Gegenüber dem bezirksgerichtlichen Urteil erhöhte das Obergericht den vom Beschwerdeführer monatlich zu bezahlenden nachehelichen Unterhalt auf folgende Beträge: Fr. 6'200.-- anstelle von Fr. 5'305.-- bis Ende Februar 2010; Fr. 5'020.-- anstelle von Fr. 4'115.-- ab 1. März 2010 bis Ende Februar 2012; Fr. 4'220.-- anstelle von Fr. 3'320.-- ab 1. März 2012 bis Ende Februar 2016; Fr. 2'290.-- anstelle von Fr. 1'120.-- ab 1. März 2016 bis Ende Februar 2020. Berechnungsgrundlage waren ein monatliches Nettoeinkommen des Beschwerdeführers von Fr. 17'300.-- (exkl. Kinderzulagen) und ein hypothetisches Nettoeinkommen der Beschwerdegegnerin (inkl. Anteil 13. Monatslohn) von monatlich Fr. 1'350.-- ab 1. März 2010 bis Ende Februar 2012 (30% von Fr. 4'500.--); Fr. 2'250.-- ab 1. März 2012 bis Ende Februar 2016 (50% von Fr. 4'500.--); Fr. 5'000.-- ab März 2016 (Erwerbstätigkeit von 100%). Das Obergericht stellte fest, dass die Parteien kein nennenswertes Vermögen besitzen, und versah die Unterhaltsbeiträge mit einer Indexklausel (Dispositiv-Ziffer 2 des Urteils vom 22. Oktober 2009). B.e Im Übrigen wurden die Appellationen beider Parteien abgewiesen. Das Obergericht auferlegte die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens zu 5/8 (= Fr. 2'670.--) dem Beschwerdeführer und zu 3/8 (= Fr. 1'602.--) der Beschwerdegegnerin und verpflichtete den Beschwerdeführer, der Beschwerdegegnerin 1/4 (= Fr. 939.25) ihrer zweitinstanzlichen Parteikosten in gerichtlich genehmigter Höhe von insgesamt Fr. 3'756.90 (inkl. MWSt von Fr. 265.40) zu ersetzen (Dispositiv-Ziffern 3 - 5 des Urteils vom 22. Oktober 2009).