Citation: 6B_157/2016 E. 2.4.1

2.4.1. In der Konfrontationseinvernahme der Staatsanwaltschaft vom 3. Juli 2013 wurden der Beschwerdeführer, Y.________, je in Gegenwart ihrer Verteidiger, und der Privatkläger D.________ als beschuldigte Personen zu den Vorwürfen im Zusammenhang mit der tätlichen Auseinandersetzung vom 7. April 2013 einvernommen. Die drei Personen wurden zunächst im Rahmen der Belehrung über ihre Rechte auf ihr Recht hingewiesen, Aussagen und Mitwirkung zu verweigern. Im Anschluss daran forderte sie der verfahrensleitende Staatsanwalt auf, die Wahrheit zu sagen, und machte sie auf die Strafbarkeit der falschen Anschuldigung, der Irreführung der Rechtspflege und der Begünstigung gemäss Art. 303-305 StGB aufmerksam (Untersuchungsakten act. HD 19/1 S. 2 f.). In derselben Weise wurden die drei als Beschuldigte befragten Personen in der Konfrontations- und Schlusseinvernahme vom 10. Februar 2014 belehrt und ermahnt (Untersuchungsakten act. HD/19/3 S. 2)