Citation: 2A.33/2003 29.01.2003 E. 2.2

2.2.1 Das Verwaltungsgericht hat in E. 5 seines Urteils die vorstehend dargestellten, von der Rechtsprechung zur Frage der missbräuchlichen Berufung auf Art. 7 ANAG entwickelten Kriterien vollständig und zutreffend wiedergegeben und sich bei seiner Entscheidung davon leiten lassen. Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, seine anders lautende Rechtsauffassung kundzutun, ohne auf die Argumentation des Verwaltungsgerichts näher einzugehen; jedenfalls geben seine Ausführungen keinen Anlass, die Auslegung von Art. 7 Abs. 2 ANAG durch das Verwaltungsgericht in Zweifel zu ziehen. 2.2.2 In tatsächlicher Hinsicht hat das Verwaltungsgericht festgestellt, dass der Scheidungswille der Ehefrau seit Juni 1999 unverändert und konsequent bestehe; seit der Gerichtsverhandlung im Scheidungsverfahren vom Juni 2000 bestünden zwischen den Ehegatten keine nennenswerte Kontakte mehr; der Beschwerdeführer habe nicht dargetan, dass er sich während der Trennungszeit ernsthaft bzw. wirksam bemüht hätte, sich mit der Ehefrau zu versöhnen. Dafür, dass das Verwaltungsgericht diesbezüglich den Sachverhalt unvollständig oder offensichtlich falsch bzw. unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt hätte, bestehen keine Anzeichen; was insbesondere das im Kanton gestellte Begehren um Durchführung einer mündlichen Verhandlung und eine diesbezügliche Verfahrensvorschrift betrifft, kann auf E. 8 des angefochtenen Urteils verwiesen werden (vgl. Art. 36a Abs. 3 OG). Der Beschwerdeführer nennt als einzige Kontaktaufnahme ein Telefongespräch, das er mit seiner Frau am (fünften) Hochzeitstag geführt habe. Für das Bundesgericht steht somit verbindlich fest, dass der Beschwerdeführer seit Jahren, schon lange vor Ablauf der Fünfjahresfrist von Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ANAG (Voraussetzung für Erwerb eines Rechtsanspruchs auf Niederlassungsbewilligung), keine Kontakte zu seiner Ehefrau mehr pflegt und diese konsequent ihren Scheidungswillen bekundet. Unter diesen Umständen drängt sich der vom Verwaltungsgericht gezogene Schluss auf, dass auch der Beschwerdeführers selber, trotz seiner Behauptung, er liebe seine Frau und wolle die Ehe retten, nicht ernsthaft von der Möglichkeit ausgehen könne, das eheliche Zusammenleben wieder aufzunehmen. 2.2.3 Vorliegend bestehen insgesamt keine Aussichten auf Weiterführung einer ehelichen Gemeinschaft; wenn sich der Beschwerdeführer unter diesen Umständen dennoch auf die Ehe beruft, um eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung bzw. die Erteilung der Niederlassungsbewilligung zu erwirken, handelt er rechtsmissbräuchlich; die die Annahme eines Rechtsmissbrauchs rechtfertigenden Bedingungen sind in seinem Fall erfüllt. Was das Verhältnis zur zivilrechtlichen (scheidungsrechtlichen) Lage betrifft, kann nebst auf die vorstehende E. 2.1.2, zweiter Absatz, auf E. 6c des angefochtenen Urteils verwiesen werden. 2.3 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich damit als offensichtlich unbegründet, und sie ist im vereinfachten Verfahren (Art. 36a OG) abzuweisen. Mit diesem Urteil wird das in der Beschwerdeschrift gestellte Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos. 2.4 Entsprechend dem Verfahrensausgang sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 156 in Verbindung mit Art. 153 und 153a OG).