Citation: 2A.288/2003 07.05.2004 E. A

X.________ ist seit 1984 verwitwet. Da sie in den Jahren 1990 - 1996 jeweils keine Steuererklärung eingereicht hatte, schätzte die Steuerkommissärin sie wie folgt nach Ermessen ein: Entscheiddatum Steuerjahr Reineink. Reinverm. V'steueranspruch 20.08.1992 1991 50'000.-- 500'000.-- 0.-- 22.02.1994 1993 72'000.-- 500'000.-- 0.-- 03.09.1996 1995 80'000.-- 500'000.-- 0.-- Diese Verfügungen blieben vorerst unangefochten und sind in Rechtskraft erwachsen. Der Einschätzungsentscheid 1997 beruhte ebenfalls auf einer Ermessenstaxation. Am 28./29. August 2000 reichte X.________ ein Gesuch um Revision dieses Entscheids ein, das sie unter anderem damit begründete, dass sie seit dem Tod ihres Gatten an einer schweren Depression leide, was dazu geführt habe, dass sie von einem gewissen Zeitpunkt an in steuerlichen Angelegenheiten handlungsunfähig geworden sei. Sodann seien die angefochtenen Einschätzungen vor dem Hintergrund der tatsächlichen Verhältnisse derart überhöht, dass sie schlechterdings unhaltbar seien. Nachdem das kantonale Steueramt das Revisionsgesuch auch im Einspracheverfahren abgewiesen hatte, hiess die Steuerrekurskommission II des Kantons Zürich mit Entscheid vom 30. September 2002 nach Einholung eines psychiatrischen Gutachtens und einer persönlichen Befragung der Pflichtigen sowie der Einvernahme verschiedener Zeugen einen gegen den Einspracheentscheid erhobenen Rekurs gut, soweit sie darauf eintrat, und wies die Sache zur materiellen Behandlung des Revisionsgesuchs hinsichtlich der Einschätzung 1997 sowie des Verrechnungssteueranspruchs 1997 an das kantonale Steueramt zurück.