Citation: 5A_748/2008 16.03.2009 E. 10

Eventualiter beantragt die Beschwerdeführerin die Ungültigerklärung der letztwilligen Verfügungen, soweit darin die Beschwerdegegnerin als Erbin eingesetzt und/oder als Vermächtnisnehmerin bedacht und der Beschwerdegegner als Willensvollstrecker eingesetzt wird. Mit Bezug auf die Beschwerdegegnerin beschränken sich die Rügen auf die Frage der Verfügungsfähigkeit, so dass auf Gesagtes verwiesen werden kann. Die Beschwerdeführerin hat die Folgen zu tragen, dass sie die Urteilsunfähigkeit des Erblassers nicht hat nachweisen können. Ihr Eventualantrag bleibt erfolglos (vgl. E. 3-6 hiervor). Mit Bezug auf die Einsetzung des Beschwerdegegners als Willensvollstrecker findet sich in den Eingaben der Beschwerdeführerin keine Begründung, inwiefern die letztwilligen Verfügungen diesbezüglich ungültig sein könnten. Auf den entsprechenden Eventualantrag kann mangels Begründung nicht eingetreten werden (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG).