Citation: 9C_544/2024 E. 3.3.2

3.3.2. Wenn der Beschwerdeführer nun verlangt, dass sein Valideneinkommen anhand seiner vor dem Jahr 2016 erzielten Einkünfte ermittelt werde, da eine Verschlechterung seines (schubförmig verlaufenden) Krankheitsbildes bereits 2016 stattgefunden habe, lässt sich daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Zum einen besteht seine Morbus Crohn-Erkrankung zwar bereits seit über zwanzig Jahren, eine darin begründete Arbeitsunfähigkeit ist jedoch erst seit Anfang 2021 ausgewiesen. Zum anderen ist aus dem Auszug seines Individuellen Kontos ersichtlich, dass er auch während seiner beruflichen Laufbahn vor dem Jahr 2016 im Durchschnitt rund Fr. 46'000.- pro Jahr verdiente. Würde - wie vom Beschwerdeführer gefordert - für die Bestimmung des Valideneinkommens sein Einkommen bis ins Jahr 2016 herangezogen, so würde sich ein niedrigerer Invaliditätsgrad ergeben als die Vorinstanz gestützt auf sein Einkommen der Jahre 2018 und 2019 errechnete.