Citation: 8C_188/2024 E. 5.1

5.1. Betreffend den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Rentenzusprache Anfang November 2006 (vgl. BGE 133 V 108 E. 5) übernahm die Vorinstanz die im Gutachten der Klinik B.________ vom 10. April 2006 enthaltenen Feststellungen, welche unbestritten geblieben sind. Demnach sei das Erteilen von Turnunterricht für die Beschwerdeführerin nicht mehr möglich. Der Beruf als Handarbeitslehrerin sei wenig geeignet, einerseits aus kognitiven Gründen, andererseits wegen der Belastungsart der rechten oberen Extremität. Schulunterricht bedeute Lärm, Stress, langdauernde Konzentration sowie Leistungsanspruch. Dies könne die Beschwerdeführerin aus kognitiven Gründen infolge des Schädelhirntraumas nur teilweise und in beschränktem Umfang erfüllen. Daneben bestünden somatische Probleme. Die Beschwerdeführerin könne nicht längere Zeit mit hängendem oder angehobenem Arm arbeiten, etwa an der Wandtafel schreiben. Diese Stellungen führten relativ rasch zu Schmerzen im Schultergürtel und in der Brustwirbelsäule. Auch das Arbeiten mit Abstützen des Armes in gleicher Stellung sei nur zeitlich begrenzt möglich. Insgesamt ergebe sich aus dieser Situation eine Arbeitsunfähigkeit von 662 /3 %. Indessen sei der im Rahmen einer im Jahr 2001 abgeschlossenen Umschulung erlernte Beruf als Sozialarbeiterin für die Beschwerdeführerin sehr geeignet. Diese Tätigkeit sei ruhiger und planbarer als der Beruf als Hauswirtschaftslehrerin. Zudem führe sie zu einer geringeren somatischen Belastung. Daher sei eine Arbeitsfähigkeit von 50 % (verteilt auf drei Tage) als Sozialarbeiterin zumutbar.