Citation: 8C_53/2019 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche vorinstanzliche Beweiswürdigung, da das kantonale Gericht die Schmerzproblematik im Bereich des linken Ellbogens (einschliesslich Arm und Hand) einer Somatisierungsstörung mit somatischen und psychischen Faktoren zugeordnet habe, obwohl in diesem Bereich seitens der behandelnden orthopädischen Ärzte am Spital E.________ klarerweise von einer somatischen Genese des Schmerzbildes ausgegangen werde. Damit dringt er nicht durch. Wie die Vorinstanz zutreffend festhielt, stellte die Expertin Frau Dr. med. F.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Fachärztin für Neurologie, die Diagnose einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren aus polydisziplinärer Sicht. Der ursprünglich organische Kern der Schmerzen am linken Ellbogen wurde im Gutachten nicht angezweifelt. Gemäss den nachvollziehbaren gutachterlichen Ausführungen haben sie sich aber mit der Zeit verselbstständigt (Expertise S. 2), weshalb die vorinstanzliche Feststellung nicht zu beanstanden ist. Überdies berücksichtigten die Experten im Rahmen der Arbeitsfähigkeitsschätzung die bestehenden Beschwerden im linken Arm auch aus somatischer Sicht. Dr. med. univ. G.________ führte als Leitender Arzt Neurologie zusammenfassend aus, von rein organischer Seite (neurologisch und orthopädisch) könne die Arbeit als Fenstermonteur mit einer schmerzbedingten zeitlichen und leistungsmässigen Einschränkung von 50 % (ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten) verrichtet werden. Ebenso berücksichtigten die orthopädischen Gutachter Dres. med. H.________ und I.________ bei der Formulierung des zumutbaren Leistungsprofils - neben dem geringgradigen Extensionsdefizit - die endgradigen Schmerzen und Beschwerden bei Maximalbelastungen aufgrund der Verletzung am linken Ellenbogen. Dementsprechend schrieben sie das Vermeiden von linksseitigen Ellenbogenbewegungen mit Maximalbelastung und repetitiven endgradigen Bewegungen selbst bei einer ideal leidensadaptierten Tätigkeit vor; eine diesbezügliche Arbeitsunfähigkeit verneinten sie aber. Dieses somatischerseits definierte Leistungsprofil liegt dem vorinstanzlichen Entscheid zugrunde. Da die Schmerzproblematik nach den schlüssigen Darlegungen im Gutachten jedoch nicht rein somatischer Genese ist, kann dem Beschwerdeführer nicht gefolgt werden, wenn er aus orthopädischen Gründen wegen der Schmerzen von einer eingeschränkten Arbeitsfähigkeit ausgeht. Die Vorinstanz würdigte die Beweislage demnach in diesem Punkt bundesrechtskonform.