Citation: 4A_597/2013 E. 3.2.1

3.2.1. Sie beruft sich zunächst vergeblich darauf, ihre ungarische Anwältin sei der deutschen Sprache nicht mächtig und die von ihr beigezogene Übersetzerin sei nicht qualifiziert gewesen. Abgesehen davon, dass sich ihre tatsächlichen Behauptungen nicht auf die verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Entscheid stützen lassen (Art. 105 Abs. 1 BGG), lag es an der Beschwerdeführerin, sich im Schiedsverfahren, das gemäss der Einigung der Parteien auf Deutsch zu führen war, von einem geeigneten Rechtsvertreter mit den erforderlichen Sprachkenntnissen vertreten zu lassen. Aus den in der Beschwerde erwähnten Erwägungen des angefochtenen Entscheids ergibt sich nicht etwa, dass ihre Rechtsschriften infolge mangelnder Sprachkenntnisse der Rechtsvertreterin gänzlich unverständlich gewesen wären, wie die Beschwerdeführerin nunmehr anzunehmen scheint; vielmehr geht daraus hervor, dass in ihren Eingaben - abgesehen von der Klageantwort - teilweise keine konkreten Rechtsbegehren gestellt wurden. Die Beschwerdeführerin übergeht mit ihrer unvollständigen Wiedergabe der entsprechenden Erwägungen jedoch, dass der Einzelschiedsrichter nicht etwa annahm, sie hätte keine hinreichenden Anträge gestellt, sondern davon ausging, dass die in der endgültigen Übersicht aufgelisteten Bruttobeträge nach Beilage B-51 der Beschwerdeführerin beantragt wurden; er hat diese Rechtsbegehren ebenso geprüft wie den sinngemäss gestellten Antrag auf Abweisung der Klage. Inwiefern ihr daraus ein Nachteil entstanden wäre, legt die Beschwerdeführerin nicht dar und zeigt auch in keiner Weise auf, hinsichtlich welcher konkreter Anträge oder Vorbringen sie vom Schiedsgericht noch eigens hätte auf Unklarheiten hingewiesen werden müssen. Davon, dass das Schiedsgericht die Beschwerdeführerin zur Wahrung ihres Gehörsanspruchs darauf hätte hinweisen müssen, dass sie im Schiedsverfahren "offensichtlich nicht rechtsgenügend vertreten" gewesen wäre, kann keine Rede sein.