Citation: 6B_57/2017 E. 1.1.2

1.1.2. Die Vorinstanz erwägt, der von der Erstinstanz festgestellte Sachverhalt sei in objektiver Hinsicht weitgehend unbestritten und durch die objektiven Beweismittel sowie die schlussendlich im Wesentlichen übereinstimmenden respektive miteinander korrespondierenden Aussagen der Beteiligten - namentlich jene von B.________, welcher als Einziger in jener Nacht keinen Alkohol konsumiert und das Geschehen aus nächster Nähe mitbekommen habe - nachgewiesen. Demnach habe der Beschwerdeführer die ihm zur Last gelegten Tathandlungen von Anfang an eingestanden. Er habe auch ausgesagt, das Messer aus seiner Umhängetasche genommen und mit dem gestreckten Arm vor dem Beschwerdegegner herumgefuchtelt zu haben, um diesen auf Abstand zu halten. Dabei habe er den Beschwerdegegner wahrscheinlich am Ohr verletzt. Wie der Beschwerdeführer unter Verweis auf die Depositionen der Beteiligten aufzeigt, ist es zutreffend, dass diese keine genauen Angaben zur Verletzung am Ohr des Beschwerdegegners machen konnten. Dass die Verletzung auch zu einem anderen Zeitpunkt während der Auseinandersetzung entstanden sein könnte, lässt sich zwar nicht mit Sicherheit ausschliessen. Dass eine andere Lösung oder Würdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erscheint, genügt für die Annahme von Willkür allerdings nicht (BGE 141 IV 305 E. 1.2 mit Hinweisen). Gestützt auf die erwähnten Aussagen - und zwar insbesondere diejenigen des Beschwerdeführers selber - ist die vorinstanzliche Feststellung, die Verletzung am Ohr sei während des Herumfuchtelns mit dem Messer entstanden, nicht geradewegs willkürlich. Somit verletzt die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung kein Bundesrecht.