Citation: 2C_445/2024 E. 1.2

1.2. Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide betreffend ausländerrechtliche Bewilligungen nur zulässig, wenn das Bundesrecht oder das Völkerrecht einen Anspruch auf die Bewilligung einräumt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario). Für das Eintreten genügt, wenn die betroffene Person in vertretbarer Weise dartut, dass potenziell ein solcher Anspruch besteht. Ob tatsächlich ein Aufenthaltsrecht besteht, ist eine materielle Frage und keine Eintretensfrage (BGE 147 I 268 E. 1.2.7; 139 I 330 E. 1.1). Die Beschwerdeführer leben seit mehr als zehn Jahren in der Schweiz. Damit können sie sich in vertretbarer Weise auf einen direkt aus Art. 8 EMRK (Recht auf Privatleben) abgeleiteten völkerrechtlichen Aufenthaltsanspruch berufen (BGE 149 I 207 E. 5.3.2; 149 I 72 E. 2.1.2 f.; 144 I 266 E. 3.9). Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist damit zulässig.