Citation: U 298/06 11.01.2007 E. A

A.a Der 1977 geborene M.________ arbeitete seit 1. Mai 2004 als angelernter Eisenleger in der Firma A.________ und war im Rahmen dieser Anstellung bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 8. Juli 2004 verlor er auf der Autobahn die Herrschaft über sein Fahrzeug, welches ins Schleudern geriet, frontal und seitlich mit der Mittelleitplanke kollidierte, durch den starken Aufprall abgehoben und anschliessend über die Überhol- und Normalspur auf den Pannenstreifen geschleudert wurde, wo es in entgegengesetzter Richtung zum Stillstand kam. Beim Selbstunfall erlitt der nicht angegurtete Versicherte eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) und eine äquivalente Verletzung (Schädelkontusion oder Schädel-Hirn-Trauma) mit gleichentags erfolgter ambulanter Erstbehandlung im Spital Thun (Arztzeugnis UVG vom 13. August 2004 [unauffällige Abdomensonographie und keine Anhaltspunkte für pathologische intracranielle Prozesse und ossäre Läsionen]). Während die anschliessend geklagten Schmerzen im Bereich der HWS und (weniger) der Lendenwirbelsäule allmählich besserten, persistierten nach dem Unfall erstmals aufgetretene, belastungsabhängige Kopf- und Schulterschmerzen, spätestens seit Oktober/November 2004 begleitet von häufigeren, kurzen Schwindelattacken (Neurologisches Konsilium der Frau Dr. med. K.________, Fachärztin FMH für Neurologie, vom 8. November 2004 und deren Bericht vom 12. Januar 2005; Untersuchungsberichte des Kreisarztes Dr. med. U.________, Facharzt FMH für allgemeine Chirurgie, vom 22. November 2004 und vom 15. Februar 2005 sowie Untersuchungsbericht des Kreisarztes Dr. med. W.________, Facharzt FMH für Allgemeine Chirurgie, vom 12./13. April 2005). Am 24. Mai 2005 gab der Hausarzt Dr. med. L.________, Facharzt FMH für Innere Medizin, an, es seien neu Schmerzen im Bereich der linken Schulter beim Greifen nach vorne aufgetreten. Im Bericht des Röntgeninstituts X.________ vom 7. Juni 2005 wurde eine mässige Subcromialraumverschmälerung, die eine Impingementsymtomatik provozieren könne, festgestellt und im Bericht des Dr. med. O.________, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, vom 9. Juni 2005 ein "Posttraumatisches subcromiales Impingement linke Schulter" diagnostiziert (ebenso Bericht vom 27. Juni 2005), was Anlass zu einem operativen Eingriff (6. Juli 2005) gab. Im Untersuchungsbericht vom 24. August 2005 (mit Zweitbericht vom 5. September 2005) gelangte Kreisarzt Dr. med. U.________ zum Schluss, die noch vorhandene Arbeitsunfähigkeit gründe allein auf dem Impingement-Syndrom an der linken Schulter, welches unfallfremd sei. A.b Mit Verfügung vom 9. September 2005 verneinte die SUVA, welche bis anhin Taggelder ausgerichtet und für die Heilbehandlung aufgekommen war, ihre Leistungspflicht ab 3. Oktober 2005 mangels Unfallkausalität der aktuellen Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit. Daran hielt sie auf Einsprache des Krankenversicherers hin fest (Einspracheentscheid vom 4. November 2005).