Citation: 8C_437/2021 E. 5.1.2

5.1.2. Zum Unfallhergang hielt die Vorinstanz was folgt fest: Dem Polizeirapport vom 9. November 2018 sei zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer gemäss Aussage eines Arbeitskollegen um ca. 6.45 Uhr bei aufziehendem Regen die Mannschaftsbaracke auf der Baustelle verlassen habe, um Schalungselemente an den Kran zu hängen. Die Schalungselemente seien aufeinander gestapelt gewesen (Höhe ca. 2,2 m), weshalb der Beschwerdeführer auf diesen Stapel gestiegen sei und die Nylongurte am Haken des Krans eingehängt habe. Genau in diesem Moment, als der Beschwerdeführer die nassen Nylongurte noch in den Händen gehalten habe, habe ein Blitz in den Kran eingeschlagen. Durch die herbeieilenden Arbeitskollegen sei der Beschwerdeführer vor dem Eintreffen der Polizei und des Rettungsdienstes geborgen und in der Mannschaftsbaracke in die stabile Seitenlage gebracht worden. Ein weiterer Arbeitskollege habe zu Protokoll gegeben, er habe den Blitzeinschlag von seinem Arbeitsplatz im Nebengebäude aus beobachten können. Der Blitz sei nach dem Einschlag entlang des Lastseils des Krans bis hinunter zu den Schalungselementen zu sehen gewesen. Nach dem Einschlag habe er einen Arbeiter auf den Schalungselementen liegen sehen. Gemäss Angaben der ausgerückten Polizisten war der Beschwerdeführer beim Eintreffen nur bedingt ansprechbar.