Citation: 4C.37/2007 11.10.2007 E. 5

Nicht nachvollziehbar ist der weitere Einwand des Klägers, die Vorinstanz habe "die Rechtsfolgen der Ungültigkeit nach Art. 23 ff. OR zwar richtig erkannt, aber falsch angewendet." Mangels gültiger Parteivereinbarung über die Höhe des Anwaltshonorars sei das Honorar auf amtlicher Basis nach der kantonalen Verordnung des Obergerichts des Kantons Zürich über die Anwaltsgebühren vom 10. Juni 1987 zu berechnen. Die Vorinstanz hielt in Widerlegung der gegenteiligen Auffassung der Beklagten zutreffend fest, dass bei erfolgreicher Irrtumsanfechtung die Rückabwicklung des Mandats im Sinne einer Kündigung ex nunc zu erfolgen hätte (vgl. BGE 129 III 320 E. 7 S. 327 ff.). Da die Vorinstanz aber gerade keine rechtzeitige Irrtumsanfechtung annahm, brauchte sie auch nicht eine Rückabwicklung vorzunehmen. Eine falsche Anwendung der Folgen einer erfolgreichen Irrtumsanfechtung, wie sie der Kläger geltend macht, fällt damit von vornherein ausser Betracht.