Citation: 5A_624/2023 E. 6.4.8

6.4.8. Wie dargelegt, war für das Kantonsgericht entscheidend, dass keine hinreichenden Behauptungen dazu vorlagen, wann genau und mit welcher Wahrscheinlichkeit der Beschwerdegegner arbeitsunfähig werden wird (vgl. E. 6.2 hiervor). Die Vorinstanz hat damit wesentlich mit der Voraussehbarkeit des Zeitpunkts argumentiert, in dem die Arbeitsunfähigkeit eintritt. Vor diesem Hintergrund bleibt unklar, was die Beschwerdeführerin aus ihrem weiteren Vorbringen ableiten will, es sei sicher gewesen, dass die Krankheit die Erwerbsfähigkeit einschränken werde, allerdings habe nicht festgestanden, wann dies der Fall sein werde.