Citation: 8C_145/2022 E. 5.2

5.2. Des Weiteren ist im Prüfkontext eines allfälligen Rentenanspruchs an den hier gegebenen Streitgegenstand zu erinnern, wonach einzig die medizinische Seite der Invaliditätsbemessung ab dem 1. Januar 2020 strittig ist. Bereits mit Blick auf diese zeitliche Dimension ist nicht ersichtlich, dass die von der Vorinstanz erwähnten und von der IV-Stelle mit Mitteilung vom 2. Mai 2017 erfolglos abgeschlossenen Eingliederungsversuche (Belastbarkeits- und Aufbautrainings) geeignet sein könnten, die Beurteilung der Leistungsfähigkeit nach dem 31. Dezember 2019 direkt zu beeinflussen. Zur Zeit, als die Eingliederungsmassnahmen stattfanden, war die Beschwerdeführerin laut dem MEDAS-Gutachten für sämtliche Tätigkeiten bis zu 100 % arbeitsunfähig (vgl. E. 4 hiervor). Der beschwerdeweise erhobene Vorwurf, die MEDAS-Gutachter würden auf diesen Aspekt bei ihrer Beurteilung nicht eingehen, trifft nicht zu. Die einzelnen Eingliederungsmassnahmen finden je separat aufgelistet im Aktenauszug des Gutachtens mit Wiedergabe der entscheidwesentlichen Informationen Erwähnung. Inwiefern sie darüber hinaus indirekt Auskunft zum Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin ab dem Jahr 2020 geben sollten, vermag letztere nicht aufzuzeigen.