Citation: 8C_571/2024 E. 2

Die Vorinstanz bestätigte den Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 8. November 2023, wonach der Erlass der zurückgeforderten Ergänzungsleistungen in der Höhe von Fr. 17'326.- nicht in Frage komme. Dabei verneinte sie das Vorliegen der grossen Härte und stellte fest, dass damit die zweite Erlassvoraussetzung des guten Glaubens (vgl. Art. 25 Abs. 1 Satz 2 ATSG; SR 830.1) nicht näher zu prüfen sei. Dies geschah im Wesentlichen mit der Begründung, durch die rückwirkend zur Auszahlung gelangende Invalidenrente ab dem 1. Mai 2020 hätten dem Beschwerdeführer im Zeitpunkt des Entscheids über die Rückerstattung, genügend Mittel zur Verfügung gestanden, um die entsprechende Rückforderung zu begleichen. Diese umfasse jene Gelder, welche aus der Neuberechnung des Ergänzungsleistungsanspruchs ab 1. Mai 2020 als zu viel ausgerichtet resultierten.