Citation: 2C_10/2023 E. 3.2.3

3.2.3. Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, er sei in der Schweiz hervorragend integriert. Er macht sinngemäss geltend, er spreche besser französisch als ein Grossteil der Schweizer Bevölkerung, habe hier seine eigene Tanz- und Akrobatikschule aufgebaut und ebenso ein Festival ins Leben gerufen. Er unterrichte im C.________ und in einer Tanzschule. Wie die Vorinstanz zu Recht erwägt, ist die Integration des Beschwerdeführers in der Schweiz gelungen. Der Beschwerdeführer ist hier selbsttragend berufstätig, hat nie Sozialhilfe bezogen und seine Schulden nach Betreibungen zurückbezahlt. Es ist, wie dies der Beschwerdeführer vorbringt, nicht ausgeschlossen, dass er aufgrund seiner Tätigkeit als Akrobatik- und Tanzlehrer gewisse finanzielle Verpflichtungen erst im Anschluss an die Wiederaufnahme des Betriebs nach der Coronakrise zurückbezahlen konnte und die Betreibungen daher rührten. Indessen ist dies nicht entscheidwesentlich: Die auch von der Vorinstanz anerkannte gelungene Integration begründet rechtsprechungsgemäss keinen Anspruch im Rahmen von Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG (Urteil 2C_862/2021 vom 16. März 2022 E. 5; 2C_685/2021 vom 4. Oktober 2021 E. 4.4; Urteil 2C_842/2019 vom 20. Dezember 2019 E. 4.3.3). Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie gestützt auf die konkreten Umstände eine geradezu härtefallbegründende Integration verneinte.