Citation: 2C_187/2016 E. A

Der 1980 geborene A.________, türkischer Staatsangehöriger, heiratete im Jahr 2001 in der Türkei die Schweizerin B.________. Er reiste daraufhin im November 2001 in die Schweiz ein und erhielt im Rahmen des Familiennachzugs eine letztmals bis am 7. Mai 2013 verlängerte Aufenthaltsbewilligung. Der Ehe entsprangen drei Kinder (*2002, *2005 und *2007). Die Eheleute lebten seit dem 12. März 2011 getrennt; die Ehe wurde vom Amtsgericht V.________ (Türkei) mit Entscheid vom 25. April/30. Mai 2012 rechtskräftig geschieden. A.________ heiratete am 15. November 2014 in U.________ (Deutschland) die deutsche Staatsangehörige C.________. Nach Gewährung des rechtlichen Gehörs lehnte es das Migrationsamt des Kantons Thurgau mit Verfügung vom 14. Januar 2015 ab, die Aufenthaltsbewilligung des A.________ zu verlängern und wies ihn aus der Schweiz weg. Den von ihm hiegegen erhobenen Rekurs wies das Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 13. Juli 2015 unter gleichzeitiger Abweisung eines Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege ab.