Citation: 5A_44/2022 E. C

C.a. Mit Beschwerde vom 21. Januar 2022 gelangen die Kindseltern (die Beschwerdeführer) an das Bundesgericht und beantragen die Aufhebung des Entscheids vom 7. Dezember 2021, die Anordnung des vor dem Entscheid effektiv gelebten Besuchsrechts sowie das Recht, mit C.A.________ drei Wochen Ferien pro Jahr zu verbringen. Eventualiter beantragen sie die Rückweisung an das Obergericht des Kantons Thurgau zwecks weiterer Abklärung des Sachverhalts und Neubeurteilung, alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen sowie Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Rechtsverbeiständung. Zudem beantragen sie, ihrer Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen. C.b. Der Präsident der urteilenden Abteilung hat das Gesuch der Beschwerdeführer um aufschiebende Wirkung mit Verfügung vom 25. Januar 2022 abgewiesen. C.c. Das Bundesgericht erhielt in der Folge Kenntnis davon, dass die KESB am 15. Juli 2022 nach Ablauf der gemäss Entscheid vom 15. Oktober 2021 zunächst auf 6 Monate befristeten Regelung über das Besuchsrecht neu verfügt hat und die Beschwerdeführer dagegen kein Rechtsmittel eingelegt haben. Der Präsident der urteilenden Abteilung lud die Beschwerdeführer daher ein, sich zur Frage der Gegenstandslosigkeit des vorliegenden Verfahrens sowie zu den Kostenfolgen zu äussern (Verfügung vom 26. September 2022). Diese nahmen - nach mehreren Fristerstreckungen - schliesslich am 23. November 2022 Stellung. C.d. Im Übrigen hat das Bundesgericht die kantonalen Akten, in der Sache jedoch keine Vernehmlassungen eingeholt.