Citation: 2A.286/1999 13.01.2000 E. 7

7.- a) Zusammenfassend ist somit festzustellen, dass es sich bei der beanstandeten Nennung von ACS und TCS im Zusammenhang mit den "Verkehrsinformationen" im Vorfeld der FinöV-Abstimmung um eine zulässige Form von Sponsoring gehandelt hat und dadurch keine Programmbestimmungen verletzt wurden. Die Beschwerden sind deshalb gutzuheissen und der angefochtene Entscheid aufzuheben. Da das Gericht damit in der Sache selber entscheidet, erübrigen sich Erörterungen im Zusammenhang mit dem Eventualantrag. b) aa) Grundsätzlich sind die Kosten für das bundesgerichtliche Verfahren der unterliegenden Partei aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Dem Bund, Kantonen oder Gemeinden, die in ihrem amtlichen Wirkungskreis und ohne dass es sich um ihr Vermögensinteresse handelt, das Bundesgericht in Anspruch nehmen, oder gegen deren Verfügungen in solchen Angelegenheiten Beschwerde geführt worden ist, dürfen in der Regel keine Gerichtskosten auferlegt werden (Art. 156 Abs. 2 OG). Da den Popularbeschwerdeführern vor Bundesgericht keine Parteistellung zukam (vgl. oben E. 2b/bb) und umgekehrt bezüglich des Bundes keine Vermögensinteressen auf dem Spiel standen, sind keine Kosten zu erheben. bb) Mit dem Entscheid über die Streitsache selber hat das Bundesgericht zu bestimmen, ob und in welchem Mass die Kosten der obsiegenden Partei von der unterliegenden zu ersetzen sind (Art. 159 Abs. 1 OG). Der SRG als im Programmbereich mit öffentlichen Aufgaben betrauten Organisation ist praxisgemäss keine Parteientschädigung geschuldet (Art. 159 Abs. 2 OG; vgl. die in BGE 123 II 402 ff. nicht publizierte E. 6). Die Automobilverbände sind für das vorliegende Verfahren von der Eidgenossenschaft (vgl. Art. 64 Abs. 2 VwVG) indessen angemessen zu entschädigen.