Citation: 8C_402/2020 E. 4.2

4.2. Gemäss der grundsätzlich verbindlichen vorinstanzlichen Feststellung hat der Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit nicht aus gesundheitlichen Gründen verloren. Entgegen seinen Ausführungen erscheint diese Feststellung nicht als offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig, zumal er selber einräumen muss, dass ihm nach einer Unterschlagung fristlos gekündet wurde. Aus dem Umstand, dass die Unterschlagung im Arbeitszeugnis nicht erwähnt wurde, kann demgegenüber nichts abgeleitet werden. Anzumerken ist, dass im vorliegenden Zusammenhang nicht interessiert, ob er diese Stelle allenfalls später auch ohne die Unterschlagung aus gesundheitlichen Gründen verloren hätte. Massgebend ist einzig, ob er überwiegend wahrscheinlich ohne den Gesundheitsschaden bei seiner bisherigen Arbeitgeberin verblieben wäre. Mit Blick auf das Dargelegte durfte die Vorinstanz diese Frage ohne in Willkür zu verfallen verneinen. Demzufolge kann das zuletzt erzielte Einkommen nicht als Grundlage für die Bemessung des Valideneinkommens herangezogen werden.