Citation: 6B_279/2015 E. 5.3

5.3. Mit der Verhandlung vor der Vorinstanz und deren Beweiswürdigung befasst sich die Beschwerde nur auf den Seiten 32-34. Indessen ergibt sich auch aus diesen Vorbringen nicht, inwieweit der angefochtene Entscheid das Recht verletzen bzw. willkürlich sein könnte. So macht der Beschwerdeführer z.B. geltend, die Klägerin habe einmal von einer "Eisenstange" gesprochen, was nicht den Tatsachen entsprochen habe. In diesem Zusammenhang sei es unterlassen worden, die entsprechende Vorhangstange als Beweisstück in den Akten an die Vorinstanz weiterzuleiten (Beschwerde S. 33). Die Vorinstanz hat indessen unter Hinweis auf ein "Muster" der Stange, welches ihr vorlag, festgestellt, dass es sich "selbstverständlich" nicht um eine "Eisenstange" handelt und dass die Klägerin den von der Polizei protokollierten Ausdruck "sicherlich auch nicht in diesem wörtlichen Sinn gesagt oder gemeint" hat (Urteil S. 25). Folglich ist von vornherein nicht ersichtlich, was der Beschwerdeführer aus dem Umstand, dass der Vorinstanz die Originalstange nicht vorlag, für sich ableiten will. Weiter wirft der Umstand, dass der Präsident der ersten Instanz zwei Monate vor der Berufungsverhandlung an die Vorinstanz gewählt wurde, für den Beschwerdeführer "natürlich auch einige Fragen und Zweifel auf" (Beschwerde S. 33). Er vermag indessen nicht darzutun, dass einer der Ausstandsgründe von Art. 56 StPO vorläge oder dass die Oberrichter der Vorinstanz wegen der genannten Wahl nicht mehr in der Lage gewesen sein sollten, unparteiisch, unvoreingenommen und unbefangen über ein Urteil des Regionalgerichts zu urteilen, ohne sich von sachfremden Überlegungen leiten zu lassen. Die Vorinstanz geht in Bezug auf die Frage der Glaubwürdigkeit der Klägerin davon aus, diese habe bei den mehreren Befragungen im Wesentlichen übereinstimmende, konsistente, authentische und zum Rahmengeschehen passende Aussagen gemacht, die ausserdem mit originellen Aspekten verknüpft und keineswegs überspitzt, dramatisierend oder aggravierend gewesen seien (Urteil S. 14/15). Davon, dass die Vorinstanz eine Prüfung der Glaubwürdigkeit der Klägerin unterlassen hätte (Beschwerde S. 33), kann nicht die Rede sein. Inwieweit das Vorleben der Klägerin (vgl. Beschwerde S. 34) diese unglaubwürdig machen sollte, ist nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer rügt, dass das Plädoyer seiner Verteidigerin nicht protokolliert wurde (Beschwerde S. 34). Dass das Gericht die Ausführungen der Verteidigerin nicht zur Kenntnis genommen hätte, behauptet er jedoch nicht. Folglich ist nicht ersichtlich, dass er durch die fehlende Protokollierung beschwert wäre.