Citation: I 544/00 16.02.2001 E. 3

3.- In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird geltend gemacht, es habe aus medizinischen Gründen eine klare Indikation dafür bestanden, mit dem Medizinstudium erst im Herbst 2000 zu beginnen und nicht bereits ein Jahr früher, was von den Anforderungen (Maturität, bestandener Eignungstest) an sich möglich gewesen wäre. Die eingereichten ärztlichen Berichte und Stellungnahmen bestätigten, dass die Vorbereitung auf die Matura eine derart grosse physische und psychische Belastung war, dass sich die Beschwerdeführerin nach den Prüfungen in einem Zustand der Erschöpfung befand. Eine Teilnahme an den Selektionsprüfungen im Juli 1999 sei daher nicht möglich gewesen. Zu berücksichtigen seien überdies die mit dem (frühzeitigen) Umzug an den Studienort Basel und mit der Angewöhnung an die behinderungsbedingten Besonderheiten und veränderten Lebensumstände verbundenen enormen Anstrengungen. Das Einschalten eines Zwischenjahres sei somit bei einer etwas längerfristig orientierten Betrachtungsweise objektiv notwendig gewesen.