Citation: 6B_324/2023 E. 2.2.7

2.2.7. Soweit der Beschwerdeführer eine Verletzung der Unschuldsvermutung rügt, übersieht er, dass dem Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweiswürdigungsregel im Verfahren vor Bundesgericht keine über das Willkürverbot hinausgehende Bedeutung zukommt. Er bestreitet die Widerstandsunfähigkeit der Beschwerdegegnerin 2 und plädiert ausführlich zu seinen eigenen Aussagen, zur E-Mail der Beschwerdegegnerin 2 vom 6. April 2019 und zu deren Speichelfluss. Dabei argumentiert er abermals wie in einem kontradiktorischen Verfahren, ohne darzulegen, dass die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung geradezu unhaltbar wäre oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stünde. Gleiches gilt für seine Ausführungen zur Erkennbarkeit der Widerstandsunfähigkeit.