Citation: 9C_39/2007 20.09.2007 E. 3

Nachdem die Beschwerdeführerin den einverlangten Kostenvorschuss von Fr. 600.- innert der gemäss Verfügung vom 27. November 2006 angesetzten Frist nicht bezahlt hatte, war die Vorinstanz somit grundsätzlich befugt, auf die Beschwerde androhungsgemäss nicht einzutreten, woran die Vorbringen der Versicherten nichts zu ändern vermögen. Gemäss Beschluss der Einwohnergemeinde E.________ vom 6. April 2006 bezieht die Beschwerdeführerin seit 1. März 2006 Sozialhilfe. Laut Angaben in der Beschwerde hat sie die Kostenvorschussverfügung zwecks Bezahlung an das Sozialamt der zuständigen Gemeinde G._________ weitergeleitet. Diese habe die Zahlung jedoch nicht vorgenommen. Sie selbst habe nicht angenommen, dass sie die Gemeinde kontrollieren müsse. Dazu wäre sie auf Grund ihrer grossen Schmerzen auch kaum in der Lage gewesen. Der Umstand, dass die Beschwerdeführerin seit März 2006 Fürsorgeleistungen bezieht, entband sie nicht von der Pflicht, für die rechtzeitige Überweisung des Kostenvorschusses besorgt zu sein. Wie der Verfügung der Einwohnergemeinde E.________ vom 6. April 2006 zu entnehmen ist, wurden ihr Sozialhilfeleistungen in einem bestimmten monatlichen Betrag zugesprochen; von zusätzlichen Leistungen der Gemeinde, wie eben beispielsweise der Kostengutsprache für die Verfolgung von irgendwelchen Rechtsansprüchen, ist in der Verfügung nicht die Rede; die Beschwerdeführerin konnte daher nicht damit rechnen, dass die Einwohnergemeinde den Kostenvorschuss ohne weiteres übernehmen würde. Sie hätte sich daher rechtzeitig rückversichern müssen, dass die Gemeindebehörde den Kostenvorschuss innert Frist auch tatsächlich leistet. Im Übrigen muss sich eine Partei das Verhalten der von ihr beigezogenen Hilfsperson anrechnen lassen, weshalb die Beschwerdeführerin auch dann nichts zu ihren Gunsten ableiten könnte, wenn das Sozialamt, das als von ihr eingesetzte Hilfsperson zu betrachten ist, ein Verschulden an der Nichtbezahlung des Kostenvorschusses treffen sollte, wie sie behauptet (BGE 114 Ib 67 E. 2e S. 75 f.).