Citation: 6B_645/2018 E. 1.3.5

1.3.5. Der Beschwerdeführer reicht vor Bundesgericht erstmals verschiedene E-Mails aus den Jahren 2011 und 2012 ein. Diese sollen belegen, dass X.________ bei der Beschwerdegegnerin 2 keine wesentlichen Entscheide alleine und unabhängig fällen konnte, sondern stets die Zustimmung der Muttergesellschaft in Belgien respektive des damaligen Verwaltungsratspräsidenten der Beschwerdegegnerin 2, D.________, benötigt habe (vgl. Beschwerde Ziff. 7.3 und 7.4 S. 7 ff.). Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen im bundesgerichtlichen Verfahren nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Hierbei handelt es sich um unechte Noven. Echte Noven, d.h. Tatsachen, die sich zugetragen haben, nachdem vor der Vorinstanz keine neuen Tatsachen mehr vorgetragen werden durften, sind vor Bundesgericht unbeachtlich (BGE 143 V 19 E. 1.2 S. 22 f.; 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123; 135 I 221 E. 5.2.4 S. 229 f.; je mit Hinweisen). Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, Beweise abzunehmen und Tatsachen festzustellen, über die sich das kantonale Gericht nicht ausgesprochen hat (Art. 105 Abs. 1 BGG; BGE 136 III 209 E. 6.1 S. 214 f. mit Hinweisen). Die Frage nach den tatsächlichen Kompetenzen von X.________ und dessen Geschäftsführereigenschaft bildete bereits vor dem erstinstanzlichen Strafgericht und vor Vorinstanz Gegenstand des Verfahrens. Demnach gab nicht erst der vorinstanzliche Entscheid Anlass, diesbezügliche Abklärungen zu treffen und Beweismittel einzureichen. Dass die Geschäftsführereigenschaft von X.________ vom Strafgericht noch verneint wurde, vermag daran nichts zu ändern. Angesichts der Berufungen der Staatsanwaltschaft und der Beschwerdegegnerin 2 war offensichtlich, dass diese Frage wieder aufgerollt werden würde. Entsprechend hat sich der Beschwerdeführer in seiner Stellungnahme vom 6. Juli 2017 zur Frage nach der Geschäftsführereigenschaft von X.________ auch eingehend geäussert. Die erstmals vor Bundesgericht ins Recht gelegten E-Mails und die diesbezüglichen Ausführungen des Beschwerdeführers können bei der Beurteilung der Beschwerde nicht berücksichtigt werden.