Citation: 8C_583/2019 E. 4.2

4.2. Hierzu ist festzuhalten, dass der Ungleichheit zwischen der Verwaltung mit ihren erheblichen finanziellen Ressourcen, besonders ausgebildeten Sachbearbeitern und entsprechend geschulten juristischen und medizinischen Fachpersonen einerseits sowie der versicherten Person andererseits dadurch Rechnung getragen wird, dass Stellungnahmen behandelnder Arztpersonen die versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen bereits dann entkräften, wenn sie daran auch nur geringe Zweifel wecken (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470, E. 4.6 f. S. 471). Dr. med. C.________ äusserte sich am 9. Juli 2018 zur Beurteilung des Dr. med. D.________ vom 29. Mai 2018. Er führte aus, dieser habe die operativen Bilder leider anders interpretiert. Im Gegensatz zu ihm sehe man nicht nur die ausgedehnte Unterflächenteilruptur der Rotatorenmanschette, sondern sogar einen oberflächlichen Knochenausriss am Sehnenansatz, was deutlich für eine traumatische Überdehnung der Sehne am Ansatz spreche. Hieraus kann der Beschwerdeführer indessen nichts zu seinen Gunsten ableiten, wie sich aus Folgendem ergibt.