Citation: 1C_475/2021 E. 4.2

4.2. Die von den Beschwerdeführenden im bundesgerichtlichen Verfahren gestellten Feststellungsanträge sind gleichlautend wie jene im vorinstanzlichen Verfahren. Mit ihren Begehren verlangen sie, unabhängig von einem konkreten Anwendungsfall der kommunalen Nutzungsordnung (z.B. im Rahmen eines Baugesuchs), die Feststellung, dass der kommunale Zonenplan sowie das kommunale Baureglement mangels Originalunterschriften in den Regierungsratsbeschlüssen RRB-Nr. 1509 vom 3. September 1996 und RRB-Nr. 1003 vom 3. Juni 1997 bis heute nicht in Rechtskraft erwachsen seien. Ohne konkreten Anwendungsfall stellen diese Anträge bloss theoretische Fragen zur Rechtmässigkeit der in den Jahren 1996 und 1997 in der Gemeinde Altendorf durchgeführten Revision des Zonenplans sowie der baurechtlichen Grundordnung dar. Nachdem eine akzessorische Überprüfung von Nutzungsplänen im Rahmen eines Baubewilligungsverfahrens rechtsprechungsgemäss ohnehin nur ausnahmsweise zulässig ist (vgl. BGE 144 II 41 E. 5.1; Urteil 1C_25/2019 vom 5. März 2020 E. 6.1), kann die Beantwortung der von den Beschwerdeführenden aufgeworfenen abstrakten Rechtsfragen, die keine konkreten Rechte und Pflichten zum Gegenstand haben, nicht Gegenstand eines Feststellungsentscheids sein. Die Vorinstanz verletzte bereits deshalb kein Bundesrecht, wenn sie auf das Begehren auf Feststellung der Rechtswidrigkeit der kommunalen Nutzungsordnung der Gemeinde Altendorf nicht eintrat. Gleiches gilt bezüglich des im vorinstanzlichen Verfahren gestellten Antrags, es sei die Unvollständigkeit der kommunalen und kantonalen Archivakten zur Nutzungsplanung der Gemeinde Altendorf festzustellen. Aus den kantonalen Akten und dem angefochtenen Entscheid ergibt sich, dass die genannten regierungsrätlichen Genehmigungsbeschlüsse unbestrittenermassen keine Originalunterschriften aufweisen, sondern lediglich mit dem Siegelaufdruck des Regierungsrats versehen sind. Mithin steht fest, dass sich in den Archivakten des Kantons und der Gemeinde Altendorf keine handschriftlich unterschriebenen Dokumente zur 1996 und 1997 genehmigten kommunalen Nutzungsordnung befinden. Demnach zielt der Feststellungsantrag auch insoweit bloss auf die Beantwortung abstrakter Rechtsfragen ab. Es ist zudem nicht ersichtlich und wird auch nicht dargetan, inwieweit den Beschwerdeführenden durch das Fehlen der genannten handschriftlich unterschriebenen Dokumente in den Archivakten ein konkreter Rechtsnachteil erwachsen sein soll.