Citation: 1C_411/2019 E. A

Am 27. Februar 2013 stellte A.________ beim Bauinspektorat des Kantons Basel-Landschaft ein Gesuch für den Bau eines Wohn- und Gewerbehauses mit Einstellhalle auf den in der Wohnzone W1 in Waldenburg gelegenen Parzellen Nr. 369 (worauf sich heute u.a. ein Wohnhaus und ein Schopf befinden), 891 und 370 (Grundbuch Waldenburg). Gegen das Bauvorhaben erhoben die Nachbarn B.B.________ und C.B.________ Einsprache beim Bauinspektorat und anschliessend Beschwerde bei der kantonalen Baurekurskom mission. Diese hiess ihr Rechtsmittel teilweise gut und wies die Sache an das Bauinspektorat zurück, damit dieses sämtliche dem Baugesuch zugrunde liegenden gewerblichen Tätigkeiten feststelle und gestützt darauf die Zonenkonformität beurteile. Auf die gegen diesen Entscheid gerichtete Beschwerde von A.________ trat das Kantonsgericht nicht ein. Am 21. April 2017 hiess das Bauinspektorat die Einsprache von B.B.________ und C.B.________ teilweise gut und wies das Baugesuch von A.________ ab. Zur Begründung führte es aus, der aktuelle Betrieb am fraglichen Standort wie auch der gemäss dem Bauvorhaben geplante seien nicht zonenkonform, sondern gehörten in eine Wohn- und Geschäftszone oder eine Gewerbezone. Zudem ordnete es an, den unbewilligten bestehenden Betrieb zu räumen und den rechtmässigen Zustand wiederherzustellen. Die dagegen erhobene Beschwerde von A.________ wies die Baurekurskommission am 19. September 2017 ab, wobei sie unter anderem festhielt, der gegenwärtige Betrieb entspreche nicht den bestehenden Bewilligungen und stelle daher eine nicht bewilligte Umnutzung bzw. Zweckänderung dar.