Citation: 2C_354/2008 02.03.2009 E. 4

4.1 Gemäss Art. 45 Abs. 1 lit. a und Art. 62 des St. Galler Steuergesetzes vom 9. April 1998 (StG/SG) können von den steuerbaren Einkünften die privaten Schuldzinsen und vom steuerbaren Vermögen die Schulden abgezogen werden. 4.2 Die Vorinstanz hat festgestellt, dass die Beschwerdeführer die von ihnen ausgewiesenen Schulden als Darlehen bei ihren Kindern aufgenommen und auch die entsprechenden Schuldzinsen bezahlt haben. Sie hat demzufolge erkannt, dass die zum Abzug gebrachten Schulden und Schuldzinsen von Art. 45 Abs. 1 lit. a und Art. 62 StG/SG ohne weiteres erfasst werden. Sie prüfte alsdann, ob das von den Beschwerdeführern gewählte Vorgehen als Steuerumgehung betrachtet werden müsste und die Abzüge dennoch zu besteuern seien. 4.3 In Bezug auf die Sparheftguthaben hat die Vorinstanz das Vorliegen einer Steuerumgehung verneint und die Guthaben von Fr. 36'090.-- (2001) und Fr. 31'350.-- (2002) sowie die entrichteten Zinsen von Fr. 2'010.-- (2001) und Fr. 1'006.-- (2002) zum Abzug zugelassen. Auch die in den Jahren 2001 und 2002 neu aufgenommenen Darlehen von insgesamt Fr. 36'000.-- (2001) und 58'000.-- (2002) sowie die entsprechenden Schuldzinsen von je Fr. 850.-- hat die Vorinstanz (wie bereits die Verwaltungsrekurskommission) als abzugsberechtigt beurteilt. Sie ist dabei davon ausgegangen, dass diese Darlehen aus Vermögen stammen, welches die Kinder durch ihr Erwerbseinkommen erwirtschaftet haben. Diese Beurteilung ist unbestritten geblieben und wird auch von der Eidgenössischen Steuerverwaltung geteilt. Sie bildet somit nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens.