Citation: I 552/05 23.12.2005 E. 3

Damit ist der Invaliditätsgrad ab Dezember 1999 unter Berücksichtigung der von Dr. med. I.________ attestierten 50%igen Arbeitsfähigkeit zu ermitteln. 3.1 Die Verwaltung hat das Valideneinkommen mit Fr. 51'486.- beziffert. Das entspricht dem Mittel des vom langjährigen Arbeitgeber (X.________ AG) in den Jahren 1997 und 1998 bezahlten Lohnes, welches mit dem Nominallohnindex für das Bauhauptgewerbe für das Jahr 1999 hochgerechnet wurde. Die Vorinstanz ist vom Lohn von Fr. 3985.- x 13, also Fr. 51'805.- ausgegangen, wie es den Angaben der Arbeitgeberin im Fragebogen für Arbeitgeber vom 21. Januar 2000 für das Jahr 1999 entspricht. Entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde war der Beschwerdeführer in den letzten Jahren vor seinem Herzinfarkt zwar im Geleisebau tätig, indessen nie Arbeitnehmer der SBB. In Bezug auf weitere geltend gemachte Lohnbestandteile, wie Entschädigung für Überstunden, Naturallohn und Boni, ist auf Art. 25 IVV (je in der bis 31. Dezember 2002 und ab 1. Januar 2003 geltenden Fassung) hinzuweisen, welcher die beiden massgeblichen hypothetischen Vergleichseinkommen zur Bestimmung des Invaliditätsgrades mit den AHV-rechtlichen beitragspflichtigen Einkünften aus unselbstständiger oder selbstständiger Erwerbstätigkeit parallelisiert. Für die Invaliditätsbemessung sind also grundsätzlich nur Einkünfte zu berücksichtigen, welche der AHV-rechtlichen Beitragspflicht unterliegen würden. Damit kann für die Ermittlung der in der Vergangenheit erzielten Erwerbseinkommen auf die Angaben im IK-Auszug abgestellt werden. Dieser zeigt beim Beschwerdeführer in den Jahren 1992 bis 1998 leicht schwankende Werte zwischen minimal Fr. 49'168.- (1993) und maximal Fr. 53'417.- (1995). Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz die Angaben der Arbeitgeberin über den mutmasslichen Lohn des Beschwerdeführers im Zeitpunkt des Rentenbeginns heranzieht. Hingegen kann nicht alleine auf das finanziell beste Jahr, 1995, abgestellt werden, wie dies der Beschwerdeführer fordert. Schliesslich hatte er auch in den Folgejahren 1996 bis 1998 wieder weniger verdient. Damit ist das Valideneinkommen zu Recht auf Fr. 51'805.- festgesetzt worden. 3.2 Da der Beschwerdeführer keinerlei Erwerbstätigkeit mehr nachgeht, hat die Vorinstanz für die Bemessung des Invalideneinkommens zu Recht auf die statistischen Durchschnittswerte gemäss den Schweizerischen Lohnstrukturerhebungen (LSE) abgestellt. Die Parteien sind sich einig, dass der Ausgangswert Fr. 26'804.- beträgt. Differenzen bestehen einzig über den davon in Anwendung der Rechtsprechung gemäss BGE 126 V 75 ff. zu machenden Abzug. Diesbezüglich kann umfassend auf die ausführliche und differenzierte Darstellung im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Insbesondere berücksichtigt die Kritik in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht, dass das Gesetz (Art. 16 ATSG resp. bis Ende 2002 Art. 28 Abs. 2 IVG) explizit einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt voraussetzt. Eventuelle Schwierigkeiten beim Finden einer geeigneten Arbeitsstelle betreffen nicht die Invalidenversicherung, sondern sind durch die Arbeitslosenversicherung zu entschädigen. Es hat beim Abzug im Rahmen von 15 % und damit bei einem Invalideneinkommen von Fr. 22'783.- sein Bewenden. Der Invaliditätsgrad entspricht 56 %, was ab 1. Dezember 1999 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente gibt. Da sich seither weder die gesundheitlichen, noch die erwerblichen Verhältnisse geändert haben, hat das kantonale Gericht eine Rentenerhöhung auf den 1. Januar 2004 zu Recht abgelehnt.