Citation: 6B_410/2018 E. A

X.________ wollte am 8. Oktober 2016 mit einem Fahrzeug über den Grenzübergang Koblenz in die Schweiz einreisen. Im Strafbefehl vom 7. Juni 2017 wird ihm vorgeworfen, anlässlich der Zollkontrolle angegeben zu haben, Waren innerhalb der Toleranzgrenze mitzuführen. Eine Beschau des Kofferraums durch einen Grenzwächter habe jedoch ergeben, dass X.________ Alkohol und Fleisch über der Freimenge mit sich geführt habe. Zwecks Erledigung der Angelegenheit sei X.________ in den Schalterraum der Grenzwache gebeten worden. Da er sich nicht habe entscheiden können, ob er das ordentliche oder das abgekürzte Zollstrafverfahren in Betracht ziehen und die Waren zur Einfuhr veranlagen wolle, sei ihm eine kurze Bedenkzeit eingeräumt worden. Ohne sich mit dem Grenzwächter abzusprechen, habe X.________ kurz darauf den Schalterraum verlassen, sich in sein Fahrzeug gesetzt und sei Richtung Deutschland weggefahren. Damit habe er die Beamten an der Durchführung einer ordnungsgemässen Zollkontrolle gehindert. Die Bundesanwaltschaft sprach X.________ der Hinderung einer Amtshandlung schuldig und bestrafte ihn mit einer bedingten Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu Fr. 30.-- und einer Busse von Fr. 100.--. X.________ erhob Einsprache gegen den Strafbefehl.