Citation: 6P.211/2006 20.12.2006 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, es entspreche der allgemeinen Lebenserfahrung, dass auf Autobahnen Fahrzeuge auf dem zweiten Überholstreifen schneller fahren würden als solche auf der mittleren Spur. Die Feststellung der Vorinstanz, wonach der Abstand zwischen dem Polizeidienstfahrzeug auf der ersten und dem Wagen des Beschwerdeführers auf der zweiten Überholspur konstant geblieben sei, verletze deshalb Bundesrecht. 2.2 Zwar ist dem Beschwerdeführer zuzustimmen, dass die Überprüfung der Richtigkeit von Erfahrungssätzen und ihrer Anwendung als Rechtsfrage behandelt wird und demnach mit Nichtigkeitsbeschwerde vorgebracht werden kann. Ausgeschlossen von der Überprüfung sind jedoch Feststellungen über die Umstände des Einzelfalls (BGE 105 IV 343 E. 2a). Die Bestimmung des Abstands zwischen dem Polizeiwagen und dem Auto des Beschwerdeführers im konkreten Fall ist eine Frage der Beweiswürdigung. Mit seinem Vorbringen versucht der Beschwerdeführer unter dem Titel der Lebenserfahrung eine für den Kassationshof verbindliche tatsächliche Feststellung der Vorinstanz in Zweifel zu ziehen. Damit ist der Beschwerdeführer nicht zu hören. Da der Beschwerdeführer keine anderen gegen die rechtliche Würdigung durch die Vorinstanz gerichtete Rügen erhebt, ist auf die Nichtigkeitsbeschwerde nicht einzutreten.