Citation: 1C_577/2022 E. 2.5

2.5. Da die Beschwerde bereits wegen der Verletzung des rechtlichen Gehörs gutzuheissen ist, erübrigt es sich auf die weiteren Rügen des Beschwerdeführers einzugehen. In Bezug auf die Gehörsrügen im Zusammenhang mit der (willkürlichen) Anwendung des kantonalen bzw. kommunalen Rechts bleibt einzig Folgendes anzumerken: Die Vorinstanz hat dargelegt, weshalb sie das Befahren der Gemeindestrasse im Winter gestützt auf das kantonale bzw. kommunale Recht für nicht bewilligungsfähig erachtete. Der verfassungsmässige Gehörsanspruch schreibt der Behörde nicht vor, auf alle aufgeworfenen Punkte einzugehen und jedes einzelne Vorbringen zu widerlegen (BGE 135 III 670 E. 3.3.1). Dass sich die Vorinstanz insbesondere nicht mit der mit Fotos belegten Behauptung auseinandergesetzt hat, wonach die Gemeindestrasse Parpan-Foppa auch im Winter regelmässig befahren werde, ist nicht zu beanstanden. Ebenso wenig ist zu bemängeln, dass sich die Vorinstanz nicht zum Inhalt und Zweck der kommunalen Ausnahmeregelung in Art. 13 StPG geäussert hat. Sie hat diesen Einwänden (implizit) keine entscheiderhebliche Bedeutung beigemessen. Ob sie damit richtig liegt, ist keine Frage des rechtlichen Gehörs, sondern eine solche der vorinstanzlichen Beweiswürdigung.