Citation: 2C_100/2024 E. 4.2

4.2. Aus dem Gesagten ergibt sich, dass die von der Beschwerdeführerin angestrebte Tätigkeit als solche, nämlich die Injektionen zur ästhetischen Lokal- und Oberflächenbehandlung, weit überwiegend einer Ärztin oder einem Arzt vorbehalten ist oder zumindest unter direkter ärztlicher Kontrolle und Verantwortung durch diplomierte Pflegefachleute erfolgen muss. Wenn die Beschwerdeführerin diese Tätigkeit wie vorliegend als Ärztin in eigener fachlicher Verantwortung ausüben möchte, benötigt sie bereits von Bundesrechts wegen eine kantonale Berufsausübungsbewilligung (Art. 34 i.V.m. Art. 2 Abs. 1 lit. a MedBG).