Citation: U 171/04 05.11.2004 E. A

Die 1951 geborene O.________ arbeitete seit dem 1. Juni 1976 als Krankenschwester im Spital X.________ und war in dieser Eigenschaft bei der Winterthur Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Winterthur) gegen Unfallfolgen versichert. Seit dem 1. Juni 1986 war sie zusätzlich als Nachtwache im Alters- und Pflegeheim S.________ tätig und seit dem 26. Oktober 1989 als Nachtwachen-Aushilfe im Altersheim W.________. Am 29. Dezember 1989 rutschte sie im ehemaligen Jugoslawien auf Glatteis aus und stürzte. Sie zog sich dabei eine trimalleolare Luxationsfrakur am linken Fussknöchel zu. Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz begab sie sich zum Hausarzt Dr. med. H.________ in Behandlung, worauf die Fraktur im Krankenhaus Y.________ am 10. Januar 1990 mittels Osteosynthese und Verschraubung repositioniert wurde. Die Heilung verzögerte sich. Der die Verunfallte begutachtende Dr. med. B.________ erwähnte im Bericht vom 2. April 1991 anlauf- und belastungsabhängige Schmerzen sowie eine Schwellung im oberen Sprunggelenk (OSG). Sodann führte er Hals- und Lendenwirbelsäulen- sowie Handgelenksbeschwerden beidseits auf die Fehlbelastung des linken Fusses zurück, erhoffte sich aber von der Entfernung des Osteosynthesematerials eine Verbesserung der Gesamtsituation. Der entsprechende Eingriff erfolgte am 17. Juni 1991 im Krankenhaus Y.________. Zwischenzeitig waren O.________ die Arbeitsstellen gekündigt worden. Wegen Mundtrockenheit, Drehschwindel, Kollapsgefühl und nicht belastungsabhängigem, thorakalem Druckgefühl begab sie sich am 31. Juli 1991 zum Departement für Innere Medizin des Spitals X.________ in ambulante Kontrolle. Der sie untersuchende Arzt vermutete im Bericht vom 2. September 1991 eine funktionelle Symptomatik. Die Rheuma- und Rehabilitationsklinik Leukerbad diagnostizierte im Anschluss an einen stationären Aufenthalt am 4. Februar 1993 ein chronisches Schmerzsyndrom bei posttraumatischer Arthrose des linken OSG, ein chronisches Lumbovertebralsyndrom bei skoliotischer Fehlhaltung, muskulärer Dysbalance und leichtgradigen degenerativen Veränderungen sowie ein chronisches Cervicovertebralsyndrom bei Fehlhaltung und muskulärer Dysbalance. Es folgten weitere Abklärungen. Die Winterthur kam für die Heilbehandlung auf und erbrachte Taggelder, ehe sie mit Verfügung vom 29. Dezember 1994 die Leistungen rückwirkend auf den 31. Oktober 1994 einstellte. Gleichzeitig verneinte sie einen Anspruch auf Invalidenrente und sprach O.________ eine Integritätsentschädigung auf der Basis einer Integritätseinbusse von 20 % zu. Dabei erachtete sie einzig die Beschwerden im OSG-Bereich für unfallursächlich. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich hiess die gegen den, diese Auffassung bestätigenden Einspracheentscheid vom 28. Juli 1995 gerichtete Beschwerde mit Entscheid vom 3. März 1999 in dem Sinne gut, dass es die Sache an die Winterthur zurückwies, damit diese weitere Abklärungen zum natürlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfall und Nacken-/Rückenbeschwerden vornehme und anschliessend über den Anspruch auf eine Invalidenrente ab 1. November 1994 und die Höhe der Integritätsentschädigung neu befinde. Die Winterthur beauftragte die Klinik Z.________ mit einer interdisziplinären Begutachtung. O.________ wurde von Dr. phil. C.________ neuropsychologisch, von Dr. med. A.________ neurologisch und von Dr. med. R.________ orthopädisch untersucht. Die entsprechenden Berichte sind auf den 6. und 14. Dezember 2000 datiert. Am 14. Juni 2001 gab Dr. phil. C.________ eine ergänzende Stellungnahme ab. Mit Verfügung vom 27. August 2001 lehnte die Winterthur die Erhöhung der Integritätsentschädigung wie auch die Ausrichtung einer Invalidenrente ab. Mit letzterem war O.________ nicht einverstanden und erhob dagegen Einsprache, worauf die Winterthur mit Entscheid vom 21. Januar 2003 daran festhielt.