Citation: 2C_836/2021 E. 6.2.2

6.2.2. Die weiteren Straferkenntnisse des Beschwerdeführers betreffen vorwiegend Strassenverkehrsdelikte. Auch wiederholte Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz können rechtsprechungsgemäss zu einer Gefährdung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit im Sinne von Art. 5 Anhang I FZA führen (vgl. Urteile 2C_873/2020 vom 4. Februar 2021 E. 5.4; 2C_360/2020 vom 26. August 2020 E. 4.3.3 f.; 2C_628/2019 vom 18. November 2019 E. 5; 2C_864/2018 vom 18. Februar 2019 E. 5.4; vorstehende E. 5.4). Der Beschwerdeführer machte sich unter anderem der fahrlässigen Trunkenheit im Verkehr (2005), der groben Verletzung der Verkehrsregeln (2005, 2010) sowie des Fahrens ohne Führerausweis oder trotz Entzug (2012) schuldig. Nach seiner Verwarnung vom 17. Juli 2015 hat ihn die Staatsanwaltschaft Abteilung 2 Emmen mit Strafbefehl vom 15. Oktober 2015 erneut wegen Rechtsüberholens auf der Autobahn verurteilt; zuletzt wurde der Beschwerdeführer am 6. Dezember 2017 wegen massiver Geschwindigkeitsüberschreitung und grober Verletzung der Verkehrsregeln (Art. 90 Abs. 2 SVG [SR 741.01]) zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen und einer Busse von Fr. 150.-- verurteilt. Den Akten ist diesbezüglich zu entnehmen (Art. 105 Abs. 2 BGG), dass er im August 2016 die ausserorts zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h um 37 km/h und damit massiv überschritten hat. Mit diesen Verkehrsdelikten schuf der Beschwerdeführer wiederholt eine Gefahr für die körperliche Unversehrtheit Dritter (vgl. Urteile 2C_395/2014 vom 11. Dezember 2014 E. 3; 2C_486/2013 vom 4. November 2013 E. 4.2).