Citation: 6B_1503/2021 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, ihm hätte in Anwendung von Art. 130 lit. c StPO im Ermittlungs- und Untersuchungsverfahren eine notwendige Verteidigung bestellt werden müssen, weshalb sämtliche Einvernahmen aus dem Ermittlungs- und Untersuchungsverfahren unverwertbar seien. Die Fremdsprachigkeit könne einen "anderen Grund" im Sinne von Art. 130 lit. c StPO darstellen, sofern eine Übersetzung nicht ausreiche, was vorliegend der Fall sei. Er lebe in einer Parallelgesellschaft unter Landsleuten, in der das Verständnis des schweizerischen Rechtssystems fehle. Zu Beginn der Untersuchung sei er zwar durch E.________ unterstützt worden. Bei diesem handle es sich aber um einen Kaufmann ohne juristische Kenntnisse, was auch seine Eingaben an verschiedenen Stellen zeigen würden. Die Vorinstanz verkenne, dass sich in prozessualer Hinsicht von Anfang an die Frage der Verwertung einer unrechtmässig erstellten Tonaufnahme und deren Fernwirkung gestellt habe. Zudem sei der Sachverhalt entgegen der Vorinstanz weder übersichtlich noch leicht verständlich. Es handle sich um ein Vier-Augen-Delikt, weshalb die Aussagen der Geschädigten von massgeblicher Bedeutung seien. Die Ergänzungsfragen durch einen Rechtsanwalt hätten im Untersuchungsverfahren dem Fortgang des Strafverfahrens eine andere Wendung geben können.