Citation: 4A_282/2020 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin behauptet nicht, dass im Zeitpunkt des Widerrufs der Auflösungsbeschlüsse am 13. April 2018 beziehungsweise am 31. Juli 2018 bereits mit der Verteilung des Gesellschaftsvermögens begonnen worden wäre oder dass die Gültigkeit der Widerrufsbeschlüsse aus anderen Gründen fraglich sei (siehe BGE 123 III 473 E. 3-5). Sie bringt allein vor, ein nichtiger Beschluss könne nicht förmlich aufgehoben werden. Damit geht sie an der Sache vorbei, wie bereits das Kantonsgericht festhielt und das Obergericht stillschweigend voraussetzte: Denn entweder waren die fraglichen Beschlüsse vom 8. Februar 2016 nichtig und damit von Anfang an unwirksam, oder sie wurden gültig widerrufen. Fest steht jedenfalls, dass sich die Gesellschaften ab dem Zeitpunkt der Widerrufsbeschlüsse nicht (mehr) im Liquidationsstadium befanden. Eine Unklarheit besteht in dieser Hinsicht nicht, zumal die Auflösung der Gesellschaften nie im Handelsregister eingetragen wurde.