Citation: I 607/06 09.01.2008 E. 4

4.1 Nach den verbindlichen Feststellungen des kantonalen Gerichts (Art. 105 Abs. 2 OG) konnten die Ärzte aus somatischer Sicht keine objektiven Befunde erheben, welche mit dem geklagten Krankheitsbild korrelierten; für die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit war im Wesentlichen die erhebliche Dekonditionierung verantwortlich. Auch nach der Expertise des Dr. med. T.________ fehlt es an Befunden, welche einen krankheitswertigen psychischen Gesundheitsschaden zu diagnostizieren rechtfertigen. Die vom Sozialpsychiatrischen Dienst und dem behandelnden Psychiater (Dr. med J.________) diagnostizierte somatoforme Schmerzstörung kann wohl eine Einbusse in der Leistungsfähigkeit mit sich bringen, ist für sich allein jedoch nicht einem Gesundheitsschaden im Sinne der Rechtsprechung gleich zu setzen (BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50); es fehlt hier an den praxisgemäss erforderlichen Nachweisen, insbesondere an einem psychiatrisch schlüssig feststellbaren komorbiden Gesundheitsschaden oder den alternativ erforderlichen ausgeprägten Morbiditätskriterien (BGE 130 V 352 E. 2.2.3 S. 353 unten ff.), dass die Schmerzen willentlich nicht überwunden werden können. Der (undatierte) Austrittsbericht der Psychiatrischen Klinik X.________ war nicht zu berücksichtigen, da darin der Gesundheitszustand nach Erlass des in zeitlicher Hinsicht für die gerichtliche Beurteilung massgeblichen Erlasses des Einspracheentscheids festgestellt werde. 4.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nichts vorgebracht, was die Feststellungen der Vorinstanz als offensichtlich unrichtig oder unvollständig hinzustellen vermöchte. Das im letztinstanzlichen Verfahren erstmals geltend gemachte Vorbringen, das Untersuchungsgespräch bei Dr. med. T.________ (Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie; Expertise vom 8. März 2004) habe lediglich zehn Minuten gedauert, stellt ein unzulässiges Novum dar und vermag jedenfalls angesichts der im Gutachten vom 8. März 2004 dokumentierten ausführlichen Befragung und Befunderhebung keine offensichtliche Unrichtigkeit darzutun. Die vorinstanzliche Beweiswürdigung der medizinischen Akten hinsichtlich des Gesundheitszustands, wie er nach der Exploration durch Dr. med. T.________ bestanden hat, beruht auf einer eingehenden Würdigung der vorliegenden Arztberichte, wonach weder Dr. med. J.________, (Berichte vom 29. April und 22. Juni 2005), noch die Psychiatrische Klinik X.________ (undatiert) eine invalidenversicherungsrechtlich massgebende, die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit beeinträchtigende Gesundheitsstörung vor dem für die gerichtliche Beurteilung massgebenden Zeitpunkt bei Erlass des Einspracheentscheids vom 9. August 2005 bestätigen können. Etwas anderes ergibt sich aus der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht. Es ist auch nicht zu erwarten, dass sich aus den weiteren beantragten Abkärungen neue Anhaltspunkte ergeben, welche zu einer anderen Beurteilung des Sachverhalts führen könnten (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 124 V 90 E. 4b S. 94; 122 V 157 E. 1d S. 162). Insgesamt ist der vorinstanzliche Entscheid jedenfalls nicht zu beanstanden.