Citation: 4A_496/2019 E. 5.1

5.1. Auch hier gilt es zu berücksichtigen, dass mit den Vergleichs- und Auseinandersetzungsvereinbarungen vom 30. April 2001 und 17. September 2001 die Anfechtungsansprüche der deutschen Konkursmasse gegen die Beschwerdeführerin im Sinne einer Gesamtlösung geregelt werden sollten. Nur soweit von der Vereinbarung ein im Kanton Graubünden gelegenes Grundstück betroffen ist, fällt die Zuständigkeit eines Notars in Graubünden in Betracht. Für die Auseinandersetzungsvereinbarungen als solche kann allein aus der Tatsache, dass die Beurkundung nicht in Graubünden erfolgte, direkt nichts abgeleitet werden. Bedeutung könnte der Tatsache insoweit nur zukommen, als allfällige das Geschäft über das Grundstück betreffende Formmängel zur Ungültigkeit der gesamten Auseinandersetzungsvereinbarung führten. Inwiefern diese Voraussetzungen erfüllt sein sollten, wird in der Beschwerde nicht rechtsgenüglich aufgezeigt.