Citation: 6B_1241/2017 E. 6.4.3

6.4.3. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers verstösst die Vorinstanz nicht gegen das Verschlechterungsverbot. Nach gefestigter bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Beurteilung, ob eine unzulässige reformatio in peius vorliegt, ausschliesslich das Dispositiv entscheidend (BGE 142 IV 129 E. 4.5; 141 IV 132 E. 2.7.3; 139 IV 282 E. 2.6; Urteil 6B_1368/2016 vom 15. November 2017 E. 4.1, zur Publ. vorgesehen; je mit Hinweisen). Die Vorinstanz fällt im Dispositiv keine höhere Gesamtstrafe als die erste Instanz aus. Ausserdem begründet die Vorinstanz, weshalb sie trotz der Freisprüche resp. Einstellung der genannten Vorwürfe eine im Vergleich zum erstinstanzlichen Urteil höhere Strafe als angemessen erachtet (vgl. E. 6.2 hiervor). Indem sie aufgrund des Verschlechterungsverbots aber dennoch eine in der Gesamthöhe unveränderte, jedoch teilbedingte Freiheitsstrafe ausspricht, verletzt sie kein Bundesrecht (vgl. Urteil 6B_335/2016 vom 24. Januar 2017, E. 3.3.1 mit Hinweisen).