Citation: 6B_129/2022 E. 2.4.3

2.4.3. Der Beschwerdeführer beanstandet die vorinstanzlichen Ausführungen auch hinsichtlich der öffentlichen Interessen an der Landesverweisung. Im Sinne einer blossen Behauptung führt er an, von ihm gehe keine Gefahr für die öffentliche Ordnung und den Rechtsfrieden aus, weshalb das öffentliche Interesse an der Wegweisung als gering einzustufen sei. Eine Auseinandersetzung mit der gründlichen Argumentation der Vorinstanz findet nicht statt, wodurch der Beschwerdeführer den Begründungsanforderungen vor Bundesgericht auch in dieser Hinsicht nicht zu genügen vermag (Art. 42 Abs. 2 BGG). Sowohl die Vorstrafen des Beschwerdeführers als auch seine vorliegende Verurteilung zeigen auf, dass er die schweizerische Rechtsordnung seit vielen Jahren schwerwiegend missachtet. Die Vorinstanz berücksichtigt bei der Würdigung der öffentlichen Interessen entsprechend zu Recht seine weit zurückreichende kriminelle Vergangenheit. Gemäss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz weist der Strafregisterauszug des Beschwerdeführers Verurteilungen wegen Vermögensdelikten, Konkursdelikten sowie Verkehrsregelverstössen aus. Zudem finden sich in den Akten unzählige weitere Strafurteile, die gegen ihn seit seiner Einreise in die Schweiz ergangen sind; dabei handelt es sich um diverse Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz, Verurteilungen wegen Nichtbezahlung von Bussen, Ungehorsam gegen amtliche Verfügungen, Ungehorsam des Schuldners im Betreibungs- und Konkursverfahren, falsche Anschuldigung infolge Verwendung falscher Personalien, Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Widerhandlungen gegen das Transportgesetz bis hin zu Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz. Angesichts dessen ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz von einer eigentlichen Unbelehrbarkeit des Beschwerdeführers ausgeht und gestützt darauf eine erhebliche Rückfallgefahr bejaht. Mit der Vorinstanz liegen hohe öffentliche Interessen an einer Landesverweisung vor.