Citation: 8C_23/2023 E. 7.1.1

7.1.1. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz vor, sie habe den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt, indem sie fälschlicherweise und willkürlich davon ausgegangen sei, dass die Entlassung altershalber aufgrund der fristlosen Kündigung vom 30. November 2021, die aber nicht Gegenstand des Beschwerdeverfahrens sei, beschlossen worden sei. Sie habe den Streitgegenstand auf eigene Faust ausgedehnt bzw. neu definiert, was unzulässig sei. Ob die Entlassung altershalber gestützt auf die ordentliche Kündigung vom 8. September 2021 oder die fristlose Kündigung vom 30. November 2021 ergangen sei, sei für den Ausgang des vorliegenden Beschwerdeverfahrens "matchentscheidend". Im ersten Fall sei zu prüfen, ob die Kündigung vom 8. September 2021 nichtig gewesen sei, im zweiten Fall hingegen, ob auch bei einer ungerechtfertigten fristlosen Kündigung durch das Kinderspital das öffentlich-rechtliche Anstellungsverhältnis des Beschwerdeführers in Anwendung von § 19 Abs. 4 PVO-UZH hätte beendet werden können. Dies seien zwei komplett unterschiedliche Sachverhalte und Ausgangslagen, die es unterschiedlich zu würdigen und zu beurteilen gelte. Entsprechend hätte dem Beschwerdeführer - selbst wenn man die Entlassung altershalber mit der fristlosen Kündigung vom 30. November 2021 rechtfertigen wollte - das rechtliche Gehör gewährt werden müssen.