Citation: 6B_335/2020 E. 3.4.2

3.4.2. Die Vorinstanz stellt willkürfrei fest, der Beschwerdeführer habe bei der Einvernahme vom 31. März 2015 ohne konkreten Tatvorhalt und ohne Vorhalt von Erkenntnisse aus (geheimen) Zwangsmassnahmen zu den Vorwürfen bezüglich des SpoFöG, des HMG und der Geldwäscherei ein weitgehendes Geständnis abgelegt. Es lasse sich nicht sagen, das Geständnis beruhe auf einem nicht verwertbaren Primärbeweis (Urteil S. 24). Die Vorinstanz stützt sich dazu zutreffend auf das Urteil 6B_976/2015 vom 27. September 2016 E. 6.4. Der Tatvorhalt sei mit Hinweis auf die Sicherstellung der grossen Menge illegaler Substanzen bei der Hausdurchsuchung konkretisiert worden. Dies beruhe auf Observationen der EZV und der staatsanwaltschaftlichen Überwachungsmassnahme mittels GPS und IMSI gestützt auf das SpoFöG. Die auf das HMG hinweisende Sicherstellung bilde keinen Zufallsfund gemäss Art. 278 StPO, denn dieser sei nicht während der für Katalogtaten vorgesehenen Überwachung festgestellt worden. Er beruhe auf der eigenständig angeordneten Hausdurchsuchung (Art. 243 Abs. 1 StPO) und sei verfahrensrechtlich zulässig gewesen (Urteil 6B_24/2019 vom 3. Oktober 2019 E. 2.3). Diese Rechtsauffassung ist nicht zu beanstanden; diesbezügliche "Zufallsfunde" können Anlass zur Eröffnung eines weiteren Strafverfahrens gegen bisher bekannte Beschuldigte führen und gegen diese als Beweismittel verwendet werden (SCHMID/JOSITSCH, a.a.O., Rz. 1067). In gleicher Weise verwertbar (unten E. 3.4.3) sind die im Vorfeld der ersten Einvernahme und an dieser selber am 17. April 2015 ohne Vorhalt anerkannten Tatsachen, u.a. Beschaffung, Herstellung und Verkauf von Produkten des Labels X.________ an zwei oder drei Abnehmer (Urteil S. 25). An der Einvernahme vom 23. April 2015 hatte er unter Erwähnung eines Zwischenhändlers an einer Liste über die "X.________- und V.________-Palette" mitgewirkt. Anhaltspunkte zu Zweifeln an den Geständnissen bestehen nicht (Urteil S. 25).