Citation: B 79/02 22.04.2003 E. 3

3.1 Im Hauptprozess B 58/00, welcher mit Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 30. April 2002 abgeschlossen worden ist, hatte der Rechtsvertreter der Versicherten im Rahmen des kantonalen Gerichtsverfahrens weder eine Aufwandliste noch eine Kostennote eingereicht. Er hatte es der Vorinstanz überlassen, die Parteientschädigung festzusetzen. Das kantonale Gericht hat der Beschwerdeführerin im Rahmen seines Ermessens eine reduzierte Parteientschädigung von Fr. 800.- zugesprochen. Die Versicherte hat diesen Entscheid zwar angefochten, die Höhe der zugesprochenen reduzierten Parteientschädigung aber nicht gerügt. 3.2 Das volle Obsiegen vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht führte auf Gesuch des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin hin zu einer entsprechenden Anpassung der Parteientschädigung durch die Vorinstanz. Das kantonale Gericht hat in Ausübung des ihm zustehenden Ermessens und auf der Grundlage des Hauptprozesses die Parteientschädigung unter Anrechnung der bereits zugesprochenen reduzierten Parteientschädigung neu auf gesamthaft Fr. 2500.- festgesetzt. Dabei brauchte es sich nicht mit dem nachträglich geltend gemachten Stundenaufwand des Rechtsvertreters zu befassen. Hat er nämlich seinen überdurchschnittlichen Aufwand im Hauptverfahren vor dem kantonalen Gericht nicht beziffert und eine entsprechende Rüge bezüglich der von der Vorinstanz ermessensweise auf Fr. 800.- festgesetzten Parteientschädigung auch im Rahmen des im Hauptprozess dem Eidgenössischen Versicherungsgericht eingereichten Rechtsmittels nicht angebracht, kann er nach rechtskräftigem Abschluss des Hauptverfahrens nicht mehr darauf zurückkommen und nunmehr für die Bemühungen vor dem kantonalen Gericht die Bemessung der Parteientschädigung nach effektivem, überdurchschnittlichem Aufwand verlangen. 3.3 Indem die Vorinstanz von ihrer ermessensweisen Beurteilung des Aufwandes im Hauptprozess ausgegangen und die Parteientschädigung auf dieser Grundlage ohne Berücksichtigung der neu eingereichten Stundenzusammenstellung des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin festgesetzt hat, ist sie nicht in Willkür verfallen.