Citation: 9C_588/2019 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Diskriminierungsverbots von Art. 8 Abs. 2 BV i.V.m. Art. 14 EMRK. Eine solche erblickt er im Umstand, dass er für die Phase seiner Verbeiständung nach dem besonderen Fachwissen und Sorgfaltsmassstab eines professionellen Beistands und nicht nach seinen eigenen, beschränkten Möglichkeiten beurteilt werde. Weiter habe die Vorinstanz Art. 43 Abs. 1 ATSG verletzt, weil sie es bezüglich der zweiten Beurteilungsphase unterlassen habe, seine subjektiven Möglichkeiten und die daraus begründete Zumutbarkeit im konkreten Einzelfall näher zu prüfen. Mit im wesentlichen derselben Begründung macht der Beschwerdeführer schliesslich eine Verletzung von Art. 24 Abs. 1 ATSG geltend. Es ist indessen weder ersichtlich noch ansatzweise dargetan, inwiefern diese Norm betreffend das Erlöschen von Ansprüchen auf ausstehende Leistungen verletzt sein könnte. Darauf ist nicht näher einzugehen.