Citation: 8C_553/2017 E. 3.3.3

3.3.3. 3.3.3.1. Schliesslich hat die Vorinstanz erwogen, der Versicherte sei bis zum 30. September 2013 als Gerichtsweibel angestellt gewesen. Für die Zeit nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses sei die IV-Stelle bei der Bestimmung des Invalideneinkommens gestützt auf die LSE 2010 von einem standardisierten Bruttolohn von Fr. 73'915.- ausgegangen. Herabgesetzt um einen Abzug gemäss BGE 126 V 75 um 25 % sowie um die Arbeitsunfähigkeit von 50 % gemäss Gutachten des Spitals B.________ ergebe sich ein Invalidenlohn von Fr. 27'718.-. Dem Valideneinkommen von Fr. 103'779.- gegenübergestellt resultiere ein Invaliditätsgrad von 73 % ab 1. Oktober 2013. 3.3.3.2. Die Allianz macht geltend, die IV-Stelle habe bei der Berechnung des Invaliditätsgrades auch unfallfremde Faktoren berücksichtigt. Dies mag richtig sein. Indessen bezieht sich die von den medizinischen Sachverständigen des Spitals B.________ auf 50 % eingeschätzte Arbeitsunfähigkeit allein auf die objektivierbare unfallbedingte Gesundheitsschädigung. Allerdings trifft zu, dass die Vorinstanz auch in diesem Kontext den vorgenommenen Abzug gemäss BGE 126 V 75 vom hypothetischen Invalideneinkommen unter Hinweis auf den Beschluss der IV-Stelle vom 11. September 2014 nicht begründet, und damit den von der Allianz geltend gemachten Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt hat. Daher ist auch in diesem Punkt die Sache an das kantonale Gericht zurückzuweisen, damit es den Invaliditätsgrad ab 1. Oktober 2013 neu prüfe.