Citation: 9C_315/2013 E. 4.3

4.3. Soweit sich der Beschwerdeführer auf den undatierten Bericht der Klinik A.________ beruft, in welchem ab Mai 2008 eine 50-80 %ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt wird, kann er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Wie die Vorinstanz zu Recht festgestellt hat, wurde der Beschwerdeführer erst ab dem 4. September 2009 in dieser Klinik behandelt. Damit handelt es sich (lediglich) um eine rückwirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit. Nach der Rechtsprechung muss der Zeitpunkt des Eintritts der berufsvorsorgerechtlich relevanten Arbeitsunfähigkeit aber mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b S. 360 mit Hinweisen) echtzeitlich nachgewiesen sein (vgl. auch E. 4.4 hiernach). Dieser Nachweis darf nicht durch nachträgliche Annahmen und spekulative Überlegungen ersetzt werden (Urteil 9C_368/2008 vom 11. September 2008 E. 2 mit Hinweisen). Es besteht kein Anlass, von dieser Rechtsprechung abzuweichen. Der Beschwerdeführer bringt weder überzeugende Gründe für eine Praxisänderung (BGE 137 V 282 E. 4.2 S. 291 f. mit weiteren Hinweisen) vor, noch sind solche (anderweitig) ersichtlich.