Citation: 4A_241/2021 E. 2.1.3

2.1.3. Zur Zahlung vom 1. September 2015 über Fr. 1'000'000.-- hatte der Beschwerdegegner mit Schreiben vom 10. August 2015 ausgeführt, die Überweisung betreffe den Direktschaden (künftiger Haushaltschaden ab 1. April 2015 und Genugtuung, inkl. Zins). Mit der Leistung dieses Pauschalbetrages werde der gesamte vergangene und zukünftige Haushaltschaden und Erwerbsschaden sowie die Genugtuung inkl. Verzugszinsen als definitiv erledigt und per Saldo abgeschlossen betrachtet. Nachzahlungen würden keine erfolgen. Diese Berechnung stehe unter dem Vorbehalt, dass die Patientin nicht ins Pflegeheim verlegt werden müsse. Bei einem Heimaufenthalt würden die geleisteten Entschädigungen für den Haushaltschaden ab dem Zeitpunkt der Heimeinweisung am Pflegedirektschaden angerechnet bzw. in Abzug gebracht. Abschliessend wurde festgehalten, die Pauschalzahlung erfolge ohne Anerkennung einer Rechtspflicht und daher unpräjudiziell für einen allfälligen Gerichtsfall.