Citation: 1C_277/2015 E. 5.2

5.2. Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, die in Ziff. 5.1 GPV vorgesehene Regelung sei zur Erreichung des Planungsziels untauglich, kann ihr nicht gefolgt werden. Gemäss Ziff. 2 bezweckt der Gestaltungsplan u.a. die Förderung von Zentrumsüberbauungen von hoher städtebaulicher und architektonischer Qualität und die Stärkung des Zentrumsbereichs von Wallisellen mit attraktiven Nutzungen. Hierfür schafft Ziff. 5.1 GPV einen Anreiz, denn von der erhöhten Baumassenziffer kann nur dann profitiert werden, wenn eine Grundstücksfläche von mindestens 3'000 m2 überbaut wird. Da im Baubereich F keine Parzelle für sich allein die erforderliche Grösse aufweist, sind die interessierten Grundeigentümer gehalten, sich zusammenzuschliessen und gemeinsam ein Überbauungsprojekt auszuarbeiten, das nach den Vorgaben von Ziff. 10 GPV eine besonders gute Gesamtwirkung erzielt. Insoweit können bereits aus diesem Grund städtebaulich unerwünschte turmartige Bauten vermieden werden, die ohnehin durch die auf 16.5 m festgesetzte Gebäudehöhe begrenzt würden (vgl. Ziff. 5.3 GPV, die auf den Schnittplan verweist). Ausserdem sollen entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin keine durchgehenden und einheitlichen Fassaden erstellt werden. Vielmehr weisen die Ausführungen im erläuternden Bericht zum Gestaltungsplan generell darauf hin, dass Fassadenschluchten vermieden und stattdessen das Strassenbild gegliedert werden soll, so dass der Charakter des Dorfkerns gewahrt werden kann (vgl. S. 10 und 16).