Citation: 8C_542/2022 E. 6.1

6.1. Was der Beschwerdeführer hinsichtlich der attestierten Arbeitsunfähigkeit respektive deren Verwertbarkeit vorbringt, verfängt nicht. Die vorinstanzliche Beurteilung beruht in erster Linie auf der polydisziplinären BEGAZ-Expertise vom 14. Juli 2020, welche die Disziplinen Allgemeine Innere Medizin (Fallführung), Neurologie, Psychiatrie/Psychotherapie, Neuropsychologie und Pneumologie umfasst. Dabei nahmen die medizinischen Sachverständigen eine überzeugende Gesamtbeurteilung vor, wonach die beim Beschwerdeführer vorliegende Leistungseinschränkung in erster Linie auf seine neuropsychologischen Funktionsdefizite zurückzuführen sei. Der darauf beruhenden Einschätzung der Arbeits (un) fähigkeit liegt, anders als der Beschwerdeführer behauptet, eine hinreichende Auseinandersetzung mit der angestammten Tätigkeit als selbstständiger Rechtsanwalt zugrunde. Ebenso berücksichtigten die Gutachter den vom Beschwerdeführer geschilderten Berufsalltag. Die entsprechenden Ausführungen sind, wie die Vorinstanz zu Recht erwogen hat, in allen Teilen schlüssig. Der Beschwerdeführer benennt demgegenüber keine konkreten Indizien (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.4 mit Hinweisen), und solche sind auch nicht erkennbar, welche die Beweiskraft des Gutachtens ernsthaft in Zweifel ziehen könnten. Die in der Beschwerde hauptsächlich aufgeworfene Frage, ob die verbleibende Restarbeitsfähigkeit in der selbstständigen anwaltlichen Tätigkeit bereits vor dem 1. Januar 2021 unverwertbar war, ist denn auch nicht vom Arzt oder von den Begutachtungspersonen, sondern seitens der rechtsanwendenden Behörden (Verwaltung bzw. Gericht) zu beantworten (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.2).