Citation: I 445/04 24.02.2005 E. 2.2

2.2.1 Die Vorinstanz hiess die Beschwerde teilweise gut und traf für den Versicherten einen für ihn günstigeren Entscheid, indem sie den Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung zwar nicht wie beantragt ab Mai, so doch ab September 2003 bejaht hat. Somit besteht ein bundesrechtlicher Anspruch auf Parteientschädigung, da ein wesentlicher Teilerfolg erzielt wurde. Ein Abweichen vom grundsätzlichen Parteientschädigungsanspruch rechtfertigt sich auch nicht durch den Umstand, dass dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Verbeiständung gewährt wurde. Soweit die unentgeltlich vertretene Partei obsiegt, steht ihr der Anspruch auf eine Parteientschädigung zu (vgl. dazu BGE 117 V 404 f.), zumal die obsiegende Partei durch eine Abgeltung des Anwaltshonorars unter dem Titel der unentgeltlichen Verbeiständung insofern beschwert wird, als sie der Gerichtskasse, sobald sie dazu im Stande wäre, Ersatz zu leisten hätte, wie der Versicherte zu Recht bemerkt. Des Weiteren hält auch die vorinstanzliche Annahme, der Beschwerdeführer sei lediglich zu einem Achtel mit seinem Rechtsbegehren durchgedrungen, den Bemessungskriterien des Art. 61 lit. g ATSG nicht Stand. Weil das kantonale Gericht über eine Dauerleistung zu befinden hatte, rechtfertigt es sich nicht, den Umfang des Obsiegens lediglich anhand des Zeitraums von der Zusprechung der ganzen Rente bis zum Zeitpunkt des Einspracheentscheides zu bemessen, zumal allfällige Änderungen des Invaliditätsgrades - zumindest von Amtes wegen - erst im Rahmen der am 28. Februar 2007 vorgesehenen Revision (Art. 17 Abs. 2 ATSG; Mitteilung des Rentenbeschlusses vom 6. Februar 2003) berücksichtigt würden. Dem Beschwerdeführer kann demnach zwar insoweit nicht gefolgt werden, als er einwendet, es bestünde bis zum Erreichen des AHV-Alters im Jahre 2011 ein Anspruch auf die im vorinstanzlichen Entscheid festgesetzte Rentenhöhe. Dennoch obsiegt der Versicherte beim Ausgang des kantonalen Verfahrens zu einem wesentlichen Teil. Der Umstand, dass dem Beschwerdeführer lediglich vier Monate später als anbegehrt ein Rentenanspruch in der beantragten Höhe zugesprochen worden ist, führt gemäss dargelegter Praxis (Erw. 2.1 hievor) zu keiner Reduktion der Parteientschädigung, weshalb dem Beschwerdeführer für das vorinstanzliche Verfahren eine Entschädigung, welche einen angemessenen Ersatz der effektiv entstandenen Parteikosten darstellt, zusteht. 2.2.2 Da sich Art. 61 lit. g ATSG ausdrücklich auf die Parteikosten bezieht, ist hauptsächlich auf den tatsächlichen Aufwand abzustellen. Zu diesen Vorgaben können auch die Festsetzungskriterien des kantonalen Rechts beachtet werden (Kieser, ATSG-Kommentar, Art. 61, Rz 101 und 102); dies gilt insbesondere in den Fällen, in welchen das Bundesrecht - wie hier - keinen Tarif vorgibt und die Regelung dieser Frage dem kantonalen Recht überlässt (Erw. 1.3 hievor). Gegen die vom kantonalen Gericht vorgenommene Berechnung der Entschädigung im Rahmen der unentgeltlichen Verbeiständung ist nichts einzuwenden, zumal diese den kantonalen Kriterien für die Bemessung der Parteikostenentschädigung folgt (§ 10 der Verordnung über die sozialversicherungsrechtlichen Gebühren, Kosten und Entschädigungen vom 6. Oktober 1994, Zürcher Gesetzessammlung 212.812). Die Parteikostenentschädigung ist demnach in derselben Höhe von Fr. 1075.- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer), festzusetzen, was - bei einem am 25. Juni 2004 geltend gemachten Zeitaufwand von 4 ¾ Stunden und Baurauslagen von Fr. 49.50 - einem Stundenansatz von Fr. 200.- entspricht.