Citation: 1P.439/2004 09.12.2004 E. 12

Die Beschwerdeführerinnen rügen im Zusammenhang mit ihren Ausführungen zur Frage des Nachweises der rechtmässigen Verwendung der beschlagnahmten Pflanzen eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör. Die Anklagekammer hat (S. 19) eine Verletzung des rechtlichen Gehörs verneint. Sie fügt hinzu, eine solche Verletzung wäre im Übrigen geheilt worden, weil den Beschwerdeführerinnen einzelne im angefochtenen Beschluss näher bezeichnete Unterlagen mit Verfügung des Präsidenten der Anklagekammer vom 15. Juni 2004 zugestellt worden seien. Der Beschluss der Anklagekammer beruht insoweit auf einer Haupt- und einer Eventualbegründung. Ob die Einwände der Beschwerdeführerinnen zur Hauptbegründung den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügten, kann offen bleiben. Denn gegen die Eventualbegründung bringen sie nichts vor. Auf die Beschwerde kann daher im vorliegenden Punkt nicht eingetreten werden. Beruht ein Entscheid auf einer Doppelbegründung, müssen beide angefochten werden (BGE 111 II 398 E. 2b; 107 Ib 264 E. 3b S. 268, mit Hinweisen).