Citation: 5A_7/2025 E. 1

Angefochten ist der kantonal letztinstanzliche Entscheid betreffend ein Vollstreckungsgesuch in einer zivilrechtlichen Nachbarschaftsstreitigkeit (Art. 72 Abs. 1 und Art. 75 Abs. 1 BGG), dessen Streitwert die für die Beschwerde in Zivilsachen geforderten Fr. 30'000.-- unbestrittenermassen nicht erreicht (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Indes behauptet der Beschwerdeführer eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinn von Art. 74 Abs. 2 lit. b BGG, weil das Regionalgericht mit der haltlosen Beweislastumkehr alles auf den Kopf gestellt habe. Dabei geht es um die - vom Obergericht im angefochtenen Entscheid geschützte - Argumentation der Erstinstanz, dass der Beschwerdeführer den von ihm für den 9. Juli 2023 behaupteten Rückschnitt nicht ansatzweise belegt habe, während diese Behauptung von den Beschwerdegegnern unter Anführung des diesbezüglichen Mail-Verkehrs, in welchem der Beschwerdeführer implizit anerkenne, dass kein Rückschnitt erfolgt sei, substanziiert bestritten hätten. Das Obergericht hat daraus gefolgert, dass es dem Beschwerdeführer für den Zeitpunkt des erstinstanzlichen Entscheides nicht gelungen sei, den ihm im Vollstreckungsverfahren gemäss Art. 341 Abs. 3 ZPO obliegenden Nachweis der Tilgung (bzw. hier: der korrekten Erfüllung des gerichtlich genehmigten Vergleichs) zu erbringen und deshalb die Auferlegung der erstinstanzlichen Kosten rechtens sei. Abgesehen davon, dass im bundesgerichtlichen Verfahren nur der obergerichtliche Entscheid das Anfechtungsobjekt bildet (Art. 75 Abs. 1 BGG) und deshalb nicht direkt der erstinstanzliche Entscheid kritisiert werden kann, ist im Kontext mit der Beweislastverteilung ohnehin keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung auszumachen. Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG setzt voraus, dass ein allgemeines Interesse besteht, eine umstrittene Frage höchstrichterlich zu klären, um eine einheitliche Anwendung und Auslegung des Bundesrechts herbeizuführen und damit Rechtssicherheit herzustellen (BGE 141 III 159 E. 1.2; 144 III 164 E. 1; 146 III 237 E. 1), während die Anwendung von Grundsätzen der Rechtsprechung auf einen konkreten Fall - wie vorliegend - keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung begründet (BGE 133 III 493 E. 1.2; 134 III 115 E. 1.2; 140 I 285 E. 1.1.2; 141 II 113 E. 1.4.1).