Citation: 8C_718/2021 E. 4

Das kantonale Gericht stellte unter Verweis auf das von Kreisarzt Dr. med. C.________, Facharzt für Chirurgie, nach dem ursprünglichen Unfall ermittelte Belastbarkeitsprofil Folgendes fest: Zumutbar sei eine wechselbelastende, mittelschwere Tätigkeit mit maximal zu hantierenden Lasten von 15 - 25 kg den ganzen Tag. Die Dauer der stehenden beziehungsweise gehenden Tätigkeiten solle die Hälfte der Arbeitszeit nicht überschreiten und, falls möglich, auf den ganzen Tag verteilt sein. Die Phasen der stehenden beziehungsweise gehenden Tätigkeiten seien auf circa eine Stunde limitiert und sollten auf ebenem Gelände erfolgen. Tätigkeiten auf Leitern seien nicht mehr zumutbar. Tätigkeiten in der kauernden oder hockenden Position seien nicht mehr möglich (Bericht vom 2. Juni 2016 zur kreisärztlichen Untersuchung vom 31. Mai 2016). Dagegen erhebt der Beschwerdeführer keine Einwände. Ferner ist unbestritten, dass die beiden Einspracheentscheide vom 3. August 2018 und 6. November 2019 den massgeblichen Vergleichszeitraum für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung der tatsächlichen Verhältnisse bilden (vgl. BGE 134 V 131 E. 3; 133 V 108 E. 5.4; SVR 2017 IV Nr. 51 S. 152, 9C_297/2016 E. 2.2, nicht publ. in: BGE 143 V 77).