Citation: 9C_178/2020 E. 3.1

3.1. In formeller Hinsicht macht die Beschwerdeführerin zunächst geltend, das kantonale Gericht habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör und auf ein faires Verfahren nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK und Art. 14 Abs. 1 UNO-Pakt II (SR 0.103.2) verletzt, indem es den angefochtenen Entscheid einzig ihrem damaligen Rechtsvertreter und nicht (auch) ihr zugestellt habe. Diese Rüge ist unbegründet, zumal sich aus den Akten ergibt, dass der Rechtsvertreter (unter anderem) bevollmächtigt war, die Versicherte vor Gericht zu vertreten und diese nicht geltend macht, sie habe die Vollmacht während des vorinstanzlichen Verfahrens widerrufen. Die Zustellung des angefochtenen Entscheids einzig an den Rechtsvertreter war damit rechtmässig, woran auch die angerufenen Konventionsbestimmungen nichts zu ändern vermögen.