Citation: 6B_278/2017 E. 1.4

1.4. Das Vorgehen der Vorinstanz ist nicht zu beanstanden. Wie sie zutreffend erwägt, liess sie in ihrem Urteil vom 23. Januar / 4. Februar 2015 explizit offen, ob die Beschwerdeführer ihre Mitarbeiter auch bezüglich des Bordbretts nicht oder falsch instruierten und ob sie diese hinreichend überwachten, weil sie (die Vorinstanz) die unfallursächliche Pflichtverletzung in der falschen oder unterbliebenen Instruktion hinsichtlich des Zwischenholms beim Seilzugfeld erblickte (angefochtenes Urteil E. 2.1 S. 8; Urteil 6B_435/2015 vom 16. Dezember 2015 E. 2.2). Da die Vorinstanz die Fragen hinsichtlich der Instruktion weiterer Sicherheitsvorschriften und deren Überwachung in ihrem Urteil vom 23. Januar / 4. Februar 2015 ausdrücklich offenliess, waren diese nicht Gegenstand des bundesgerichtlichen Urteils vom 16. Dezember 2015 und dementsprechend auch nicht von der Bindungswirkung des Rückweisungsentscheids umfasst (vgl. Urteil 6B_1031/2016 vom 23. März 2017 E. 2.4 mit Hinweis). Angesichts des Einwands der Beschwerdeführer, der Beschwerdegegner habe sich hinsichtlich anderer Punkte klar über ihre Weisungen hinweggesetzt (vgl. Urteil 6B_435/2015 vom 16. Dezember 2015 E. 5.2), und der Feststellung des Bundesgerichts, sie habe den Sachverhalt nur ungenügend festgestellt, darf die Vorinstanz auf die von ihr in ihrem früheren Urteil offengelassenen Fragen zurückkommen. Dass sie damit letztlich die Fragestellung betreffend die relevanten Sorgfaltspflichtverletzungen der Beschwerdeführer erweitert, ist vorliegend nicht zu beanstanden. Zulässig und kohärent ist sodann auch, dass die Vorinstanz die Folgen der ihres Erachtens verletzten Sorgfaltspflichten in einem nächsten Schritt miteinbezieht bei der Beantwortung der Frage, ob es auch zum Unfall gekommen wäre, wenn die Sicherheitsvorschriften vom Beschwerdegegner eingehalten worden wären (vgl. angefochtenes Urteil E. 3.2 S. 17 ff.). Der Vorwurf der fehlenden Kontrolle und Überwachung ist in der Anklage umschrieben und wurde im Verfahren wiederholt thematisiert (vgl. Urteile 6B_435/2015 vom 16. Dezember 2015 E. 1.3; 6B_862/2013 vom 19. Juni 2014 E. 3.1); auch anlässlich der dritten Berufungsverhandlung wurden Fragen hierzu gestellt (vgl. kantonale Akten, act. 752 ff.). Damit hatten die Beschwerdeführer hinreichend Gelegenheit, hierzu Stellung zu nehmen. Ihr Anspruch auf rechtliches Gehör ist nicht verletzt.