Citation: U 371/05 20.01.2006 E. A

Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), welche für einen am 16. November 2000 erlittenen Unfall mit lateraler Malleolarfraktur Leistungen in Form von Heilbehandlung und Taggeld erbracht hatte, eröffnete P.________ mit Verfügung vom 19. August 2002, dass sie diese ab 1. Juli 2002 einstelle. Die Verfügung erwuchs in Rechtskraft, nachdem eine dagegen erhobene Einsprache zurückgezogen worden war. Mit als "Rentenrevision" überschriebener Eingabe vom 8. April 2004 liess P.________ eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes geltend machen und die SUVA um Neuüberprüfung und Zusprechung einer ganzen Invalidenrente ersuchen. Diese teilte ihr mit Schreiben vom 6. Mai 2004 mit, auf den Antrag auf Rentenrevision könne nicht eingetreten werden, da eine solche gar nie ausgerichtet worden sei. Zudem sei gemäss Stellungnahme des Kreisarzt-Stellvertreters Dr. med. S.________ vom 5. Mai 2004 keine unfallkausale Verschlechterung ausgewiesen. Mit als "Einsprache" überschriebener Eingabe vom 13. Mai 2004 liess P.________ Aufhebung der Verfügung und Zusprechung einer ganzen Invalidenrente sowie einer Integritätsentschädigung beantragen. Darauf bezugnehmend hielt die SUVA mittels Verfügung vom 29. Juni 2004 fest, sie interpretiere die Eingabe als Wiedererwägungs- und als Revisionsgesuch. Auf das Wiedererwägungsgesuch werde mangels zweifelloser Unrichtigkeit der Verfügung vom 19. August 2002 und weil sie zur Wiedererwägung nicht verhalten werden könne, nicht eingetreten und das Gesuch um prozessuale Revision werde abgewiesen, da keine neuen Tatsachen geltend gemacht worden seien. Die dagegen erhobene Einsprache wies die SUVA mit Entscheid vom 19. August 2004 ab, soweit sie darauf eintrat.