Citation: I 137/06 25.10.2007 E. 3

3.1 Das Vorinstanz hat einlässlich und mit in allen Teilen überzeugender Begründung, worauf verwiesen wird, erwogen, dass seit Erlass der Verfügung vom 28. Juni 2000 keine revisionsbegründende Tatsachenänderung eingetreten ist. Mit Blick auf die medizinischen Akten, worunter das Gutachten der MEDAS vom 4. November 1999 sowie der Bericht des Hausarztes Dr. med. C.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 19. August 2003, ist von einem seit mehreren Jahren unveränderten Zustand gesundheitlicher wie erwerblicher Hinsicht auszugehen. Laut Bericht des Dr. med. C.________ sind die medizinischen Verhältnisse "absolut stationär"; bezüglich der Einsatzfähigkeit der linken Hand habe sich, so der behandelnde Arzt, in den letzten Jahren ebenfalls nichts geändert. Der Versicherte habe mit den Restfingern und dem opponierten Zeigefinger eine leichte Greiffunktion, die nur für leichte Haltefunktionen geeignet sei. Diese Beurteilung des Gesundheitszustandes sowie die Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit decken sich mit den Angaben der Gutachter der MEDAS (vom 4. November 1999), wonach faktisch eine Einhändigkeit mit partieller Unterstützungsmöglichkeit der linken Hand bestehe. 3.2 Zu prüfen bleibt, ob das kantonale Gericht den Einspracheentscheid (vom 1. November 2004) mit der substituierten Begründung der Wiedererwägung schützen durfte, was voraussetzt, dass die - die Zusprechung einer Viertelsrente bestätigende - Verfügung vom 28. Juni 2000 zweifellos unrichtig war und deren Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist. Bei periodischen Leistungen ist die Erheblichkeit der Berichtigung regelmässig zu bejahen (BGE 119 V 475 E. 1c mit Hinweisen S. 480). Entscheidend ins Gewicht fällt mithin, ob die Verfügung vom 28. Juni 2000 zweifellos unrichtig war. 3.2.1 Der Umstand, dass die Vorinstanz ihren Entscheid auf eine rechtliche Beurteilung abstützte, mit deren Heranziehung der Beschwerdeführer nicht ohne Weiteres rechnen musste, stellt rechtsprechungsgemäss (BGE 125 V 368 E. 4 S. 370 f.) keine derart schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs dar, welche einer Heilung des Mangels von vornherein entgegenstünde. Da der Beschwerdeführer im letztinstanzlichen Verfahren sämtliche Tatsachen und Einwendungen vor einer über umfassende Kognition verfügenden richterlichen Behörde vorbringen kann (vgl. E. 1.2 hievor) und der Beschwerdeführer sich in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde tatsächlich einlässlich zur Substitution der Begründung geäussert hat, sind die Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Heilung der Gehörsverletzung vorliegend gegeben. 3.2.2 Bei der Beurteilung, ob die - revisionsweise - Zusprechung einer Viertelsrente mit Verfügung vom 28. Juni 2000 zweifellos unrichtig war, ist davon auszugehen, dass der Versicherte als 16-jähriger - kaum in die Schweiz eingereist - im Jahre 1987 schwer verunfallte. Der Gesundheitszustand und die daraus resultierenden medizinisch-theoretischen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit sind seit mehreren Jahren konstant. Sie charakterisieren sich daduch, dass der Beschwerdeführer als Folge der erlittenen Handverletzung die linke Hand nurmehr sehr eingeschränkt einsetzen kann. Anders präsentiert sich die beruflich-erwerbliche Situation: Der Beschwerdeführer, welcher mit Unterstützung der IV u.a. eine Berufslehre als Werkzeugmaschinist absolvieren konnte, ist seit längerer Zeit nicht mehr im angestammten Bereich (Industrie/Handwerk) tätig. Gemäss dem Bericht "Verlaufsprotokoll Berufsberatung" der IV-Stelle vom 15. März 2000 hat er in den Jahren 1993 bis 1996 Weiterbildungskurse als Werkzeugmaschinist sowie als Computeranwender absolviert. Seit 1996 war er als Kursleiter sowie als Betreuer von Asylanten oder albanisch sprechenden Gewerkschaftern für verschiedene Arbeitgeber jeweils befristet tätig gewesen. Laut Arbeitgeberbericht der Firma F.________ vom 10. Juli 2003 ist er daneben seit 1. Juni 1998 als Hauswart im Nebenamt angestellt. Im Bericht "Verlaufsprotokoll Berufsberatung" der IV-Stelle vom 26. Februar 2001 wird darauf hingewiesen, dass der Versicherte nach wie vor teilzeitlich für die Firma E.________ arbeite, ein im Bereich der Berufs- und Weiterbildung von Migranten tätiges Institut. Vom 1. Juni bis 31. November 2000 sei er in einem Pensum von 20 % als Datatypist erwerbstätig gewesen; vom 29. März bis 7. Juni 2001 habe er als Angestellter der Firma Y.________ eine Putzequipe geleitet. Für das Beitragsjahr 2000 weist das Individuelle Konto nebst Arbeitslosenentschädigungen im Betrag von Fr. 7310.- Einkommen in der Höhe von Fr. 44'365.- aus. Diese Einkünfte stammen, wie die IV-Stelle im Bericht vom 15. März 2000 zutreffend ausführte, aus qualifizierten Arbeiten. Vor Erlass der Verfügung vom 28. Juni 2000 klärte die IV-Stelle die Verhältnisse hinsichtlich einer Umschulung in den kaufmännischen Bereich ab (vgl. Bericht "Verlaufsprotokoll Berufsberatung" vom 15. März 2000); sie stellte jedoch entsprechende Bemühungen ein, nachdem der Beschwerdeführer anfangs Februar 2000 mitgeteilt hatte, er möchte sich auf die Rückkehr in den Kosovo vorbereiten. Ob die Revisionsverfügung vom 28. Juni 2000 - wie vorinstanzlich erwogen - offensichtlich unrichtig war, indem die IV-Stelle von der Anordnung einer beruflichen Massnahme (und im Widersetzungsfalle des Mahn- und Bedenkzeitverfahrens) absah, braucht nicht entschieden werden. Auch ohne berufliche Massnahmen war der Beschwerdeführer nämlich im Jahre 2000 auf Grund seiner beruflichen Entwicklung objektiv in der Lage, ohne Weiteres ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen: Ausgehend davon, dass der Beschwerdeführer im Jahre 1994 bei der Firma S.________ ein Jahreseinkommen (inkl. 13. Monatslohn) von Fr. 57'850.- hätte erzielen können, resultiert für das Jahr 2000 unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung (vgl. den angefochtenen kantonalen Gerichtsentscheid) ein Valideneinkommen von Fr. 60'921.-. Wird für die Bemessung des Invalideneinkommens bloss auf das im Individuellen Konto für das Jahr 2000 ausgewiesene Einkommen (ohne Arbeitslosenentschädigung) von rund Fr. 44'365.- abgestellt, resultiert ein rentenausschliessender IV-Grad von 27 %. Indem die IV-Stelle im Jahre 2000 die beruflich-erwerblichen Verhältnisse klar unrichtig beurteilte, war die eine Viertelsrente bestätigende Revisionsverfügung vom 28. Juni 2000 zweifellos unrichtig. 3.2.3 Aus dem Gesagten ergibt sich, dass das kantonale Gericht die Rentenaufhebung im Ergebnis zu Recht mit der substituierten Begründung der Wiedererwägung geschützt hat.