Citation: 1B_403/2013 E. 3

Der Beschwerdeführer bestreitet die ihm zur Last gelegte Geschwindigkeitsübertretung nicht. Er macht jedoch geltend, er habe die Verkehrswiderhandlung nicht in "skrupelloser" Weise begangen und es könne ihm auch keine negative Prognose betreffend weitere grobe Widerhandlungen gestellt werden. Die verschärften Vorschriften von Art. 90a Abs. 1 SVG würden von den zuständigen Staatsanwaltschaften "regelrecht inflationär" angewendet. "Sobald ein Beschuldigter als Raser eingestuft wird", werde ungeachtet der Besonderheiten im Einzelfall "fast schon generell" die Beschlagnahmung des verwendeten Fahrzeuges verfügt. Dies sei mit dem Bundesrecht nicht vereinbar, da die Beschlagnahmung nicht zur Regel werden dürfe. Daran vermöge auch das einschlägige Urteil BGE 139 IV 250 nichts zu ändern. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 26 BV, Art. 90a Abs. 1 SVG und Art. 263 Abs. 1 lit. d StPO.