Citation: 5A_408/2019 E. 1.3

1.3. Die Beschwerdeführerin sieht eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG) in der Frage, ob zum urkundlichen Nachweis der Forderungsabtretung an den um Rechtsöffnung ersuchenden Zessionar auch der Nachweis der Vertretungsbefugnis des Unterzeichners der Abtretungserklärung im Verhältnis zur zedierenden Gesellschaft gehört und ob das Rechtsöffnungsgericht auch dies von Amtes wegen zu prüfen hat. Ob dieser Frage tatsächlich die Bedeutung zukommt, welche die Beschwerdeführerin ihr einräumen will, kann offenbleiben. Gegen die Annahme einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung spricht jedenfalls, dass die Vorinstanz hinsichtlich der konkret vorgelegten Abtretungserklärung vom 28. August 2018 im hier strittigen Punkt spezifische Besonderheiten festgestellt hat, welche sie bereits auf den ersten Blick als vergleichsweise ungewöhnlich erscheinen lassen. Ausserdem drängt sich die Annahme einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung auch deshalb nicht auf, weil sich die aufgeworfene Frage ohne Weiteres auch in vergleichbaren Fällen stellen kann, in denen der erforderliche Streitwert erreicht ist. Auf die Beschwerde in Zivilsachen ist damit nicht einzutreten.