Citation: U 91/01 19.12.2001 E. 3

3.- Die Vorinstanz hat nach umfassender Würdigung sämtlicher medizinischer Unterlagen zutreffend festgestellt, dass unter anderem gestützt auf die nachvollziehbare und überzeugende Beurteilung des Versicherungsarztes Dr. H.________ vom 18. Mai 2000 von einer Steissbeinfraktur auszugehen sei, die für eine Zeitdauer von sechs bis zwölf Monaten zu Beschwerden geführt habe. Die jetzt im Vordergrund stehende, wahrscheinlich funktionelle neurologische Störung (subjektiv angegebene Schwäche) im rechten Bein und in der ganzen rechten Körperhälfte ab BWK 10 stehe jedoch nicht in einem ursächlichen Zusammenhang mit dem Unfall vom 15. Januar 1998. Derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status quo sine), sei spätestens zum Zeitpunkt der verfügten Leistungseinstellung vom 22. Mai 1999 erreicht worden. Dr. med. C.________ von der Klinik X.________ beurteilt diese Symptome als vereinbar mit einer leichten Kompression L4/L5, L5/S1. Die Diskusprotrusion sei jedoch als degenerativ zu bezeichnen und stehe nicht in einem Zusammenhang mit dem Sturz auf das Steissbein (Bericht vom 11. Juni 1999). Darauf weist implizit auch der Versicherte hin, wenn er in seiner Vernehmlassung zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde ausführt, die Klinik X.________ wisse schon seit 1961 von seiner Diskushernie im LWS-Bereich und habe ihm immer wieder gesagt, die schubweise auftretenden Schmerzen seien nur Einbildung. Zu Recht ging die Vorinstanz demnach davon aus, dass die über die verfügte Leistungseinstellung der Winterthur hinaus gegebenenfalls fortbestehenden somatischen Beschwerden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht in einem ursächlichen Zusammenhang mit dem Unfall stehen, sondern diesbezüglich der status quo sine erreicht worden war.