Citation: I 885/05 21.09.2006 E. 4

Die vom Beschwerdeführer beantragte Zusprechung einer halben Invalidenrente ab 1. September 2001 (Vorinstanz: 1. Februar 2003) setzt nach dem unter Erw. 3 hievor Gesagten nebst einer durchschnittlich mindestens 50%igen Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf während der vorangegangenen zwölf Monate eine ab Ende dieses Zeitraums bestehende Invalidität von ebenfalls mindestens 50 % voraus. Nach den zutreffenden Erwägungen des kantonalen Gerichts scheitert der geltend gemachte Anspruch jedenfalls an der zweitgenannten Voraussetzung. 4.1 Die Vorinstanz ist gestützt auf den als beweiskräftig einzustufenden Bericht des SUVA-Kreisarztes Dr. med. B.________, Facharzt FMH für Chirurgie, vom 25. September 2000 zu Recht davon aus-gegangen, dass dem - in der angestammten, mittelschweren Tätig-keit als Mitarbeiter in der Produktionsabteilung der Ziegelei X.________ AG unstrittig bereits damals erheblich eingeschränkten - Beschwerdeführer im Herbst 2001 in leidensanpassten, leichteren Tätigkeiten (ohne Heben von Lasten über 15 kg, repetitive Rotationsbewegungen des Unterarms und Schläge auf das Ellenbogengelenk, ferner unter Vermeidung von Arbeiten mit vibrierenden oder Vibrationen erzeugenden Maschinen) funktionell wie zeitlich eine volle Leistung zugemutet werden konnte. 4.2 Entgegen den in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwänden ergibt sich aus einer Gesamtwürdigung der verfügbaren Akten nichts Abweichendes. Die späteren (Zwischen-) Berichte des Hausarztes Dr. med. T.________ vom 24. November 2000 und 29. Januar 2001 sowie dessen Schreiben an Dr. med. R.________ vom 21. April 2001, ferner der Frau Dr. med. H.________, Fachärztin FMH für Neurologie, vom 18. Juli 2001 und des Dr. med. R.________, Facharzt FMH für Rheumatologie, vom 20. März, 23. Mai und 16. August 2002 sowie vom 13. Februar 2003 enthalten entweder nur Angaben zur Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf, oder aber sie beschreiben ein mit dem kreisärztlichen Bericht vereinbares Zumutbarkeitsprofil und attestieren diesbezüglich - wie der Kreisarzt - ein uneingeschränktes Leistungsvermögen. Nicht gegen eine im Jahre 2001 bestehende 100%ige Einsatz- und Leistungsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit sprechen sodann die vom Beschwerdeführer besonders hervorgehobenen Schreiben der Ziegelei X.________ AG an Dr. med. T.________ (vom 17. November 2000) und an die SUVA (vom 17. Januar 2001). Entgegen dem in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Standpunkt kann den genannten Unterlagen insbesondere nicht entnommen werden, dass die Arbeitgeberin dem Beschwerdeführer in jener Zeit einen leidensadaptierten Arbeitsplatz anbot und ein entsprechender Arbeitsversuch nachweislich scheiterte. Nicht überzeugend ist dem-entsprechend auch die - nicht näher belegte, retrospektive - Aussage des (seit 1. Juli 2001 als neuer Hausarzt tätig gewesenen) Dr. med. K.________, Facharzt FMH für Innere Medizin, im Bericht vom 5. Juni 2004, wonach Arbeitsversuche gezeigt hätten, dass seit dem ersten Kontakt mit dem Versicherten im November 2001 auch angepasste Tätigkeiten mit nur leichter körperlicher Belastung "nicht möglich" gewesen seien. In diesem Zusammenhang sind vielmehr die früheren Zeugnisse des Arztes beim Wort zu nehmen: Am 27. Oktober 2002 gab Dr. med. K.________ an, der Beschwerdeführer sei als Maschinist sowie in jeder "Tätigkeit, die das Ellenbogengelenk rechts belastet (durch Vibration, durch Gewicht- und Krafteinwirkungen, übermässige Bewegungsbelastungen durch langdauernde Flexion/Extension)" zu 50 % arbeitsunfähig. Daraus ist zu schliessen, dass in einer das Ellenbogengelenk schonenden Arbeit grundsätzlich keine Einschrän-kung besteht. Im Weiteren spricht auch das Zeugnis vom 1. Dezember 2002 dafür, dass Dr. med. K.________ mit der von ihm angegebenen Verminderung des Leistungsvermögens um "50 %" (seit Behand-lungsbeginn) lediglich das Ausmass der funktionellen Beeinträchtigung - die sehr reduzierte Einsatzfähigkeit des rechten Armes - in der bisherigen und einer anderen, nicht ellbogenschonenden Tätigkeit ausdrückt. Angepasste, den rechten Arm nicht belastende Tätigkeiten erachtet er denn auch - ohne Angabe einer zeitlichen Limitierung - durchaus für möglich, und Einschränkungen im Gehen, Sitzen, Stehen und Knien werden gar ausdrücklich verneint. Die Stellungnahmen des Dr. med. K.________ widersprechen somit, genauer besehen, der Einschätzung im kreisärztlichen Untersuchungsbericht vom 25. September 2000 nicht. Schliesslich ist auf die Angaben des Dr. med. R.________ vom 19. Mai und vom 16. August 2002 zu verweisen, wonach der Beschwerdeführer in einer optimal leidensangepassten Tätigkeiten damals ganztags (acht Stunden pro Tag) einsetzbar war; im Wesentlichen denselben Standpunkt vertraten auch die Ärzte der Rheumaklinik am Universitätsspital Y.________ im Bericht vom 29. April 2002 (100%ige Leistungsfähigkeit in einer leichten Arbeit [z.B. Überwachungsfunktionen, Sortierarbeit]). 4.3 Bestand nach dem Gesagten im September 2001 eine 100%ige Einsatzfähigkeit in leidensangepassten Tätigkeiten, resultiert für jenen Zeitpunkt kein rentenbegründender Invaliditätsgrad. So ergibt der Vergleich zwischen dem - im Lichte der Akten zu Recht unbestritten gebliebenen - Einkommen ohne Gesundheitsschaden (Valideneinkommen) von Fr. 58'045.- mit dem trotz Gesundheitsschaden zumut-barerweise erzielbaren Einkommen (Invalideneinkommen), welches hier ausgehend von Tabelle TA1 (TOTAL/Anforderungsniveau 4/Män-ner) der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstruk-turerhebung 2000 (LSE) und unter Berücksichtigung der betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden (Tabelle B9.2, in: Die Volkswirtschaft 2005/Heft 12) sowie der Nominallohnentwicklung (hier) bis 2001 (Tabelle B10.2, in: Die Volkswirtschaft 2005/Heft12) auf Fr. 56'894.- festzusetzen ist, eine Erwerbseinbusse von deutlich unter 40 %; gleich verhielte es sich, wenn aufgrund der erheblichen Funktionseinschränkung am rechten Arm ein so genannter leidensbedingter Abzug vom statistischen Durchschnittslohn in der maximal zulässigen Höhe von 25 % (vgl. BGE 129 V 481 Erw. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 67 ff. Erw. 4 [Urteil D. vom 27. November 2001, I 82/01]) vorgenommen würde (Invalideneinkommen diesfalls: Fr. 42'670.90), da dies einen Invaliditätsgrad von lediglich 26 % ergäbe. Insoweit in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde die Zusprechung einer halben Invalidenrente ab 1. September 2001 beantragt wird, erweist sie sich demnach als unbegründet.