Citation: 1C_434/2018 E. A

A.________, Eigentümer der Parzelle 904, X.________weg "..." in Oberwil-Lieli, ersuchte am 16. Februar 2016 beim Gemeinderat Oberwil-Lieli um Einsicht in die Baupläne und Baubewilligungsunterlagen von B.________, Eigentümer der Parzelle 890, Y.________weg "..." in Oberwil-Lieli. Mit Beschluss vom 14. März 2016 wies der Gemeinderat das Einsichtsgesuch ab. Dagegen erhob A.________ am 14. April 2016 Beschwerde an den Regierungsrat des Kantons Aargau. Das zuständige Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau (DVI) hiess die Beschwerde am 14. September 2016 gut und wies das Verfahren zur neuen Beurteilung an den Gemeinderat zurück, welcher am 30. Januar 2017 erneut die Abweisung des Gesuchs verfügte. Gegen diese Verfügung erhob A.________ am 2. März 2017 Beschwerde beim Regierungsrat. Mit Schreiben vom 23. April 2017 sowie mit E-Mail vom 8. November 2017 an das DVI nahm B.________ (unaufgefordert) Stellung zur Beschwerde von A.________. Mit Entscheid vom 13. November 2017 hiess das DVI die Beschwerde von A.________ gut und wies den Gemeinderat an, A.________ vollständige Akteneinsicht zu gewähren. Diesen Entscheid teilte das DVI B.________ zur Kenntnisnahme mit. Mit Schreiben vom 12. Dezember 2017 erhob der Gemeinderat gegen den Entscheid des DVI Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau. Dieses lud B.________ mit Verfügung vom 18. Januar 2018 zum Verfahren bei und teilte ihm mit, es stehe ihm frei, sich schriftlich zu äussern. Mit Eingabe vom 8. bzw. 22. März 2018 nahm B.________ Stellung. Mit Entscheid vom 18. Juli 2018 trat das Verwaltungsgericht auf die Beschwerde des Gemeinderats nicht ein, hob die Beiladung von B.________ wiedererwägungsweise auf und behandelte ihn als Beschwerdeführer 2. Es hob sodann den Entscheid des DVI auf und wies das Gesuch um Einsicht in die Bauakten ab.