Citation: K 30/01 03.05.2001 E. 1

1.- a) Die Vorinstanz hat die Bestimmungen über die vom Versicherten zu erbringende Kostenbeteiligung (Art. 64 Abs. 1 KVG), u.a. bestehend aus einem festen Jahresbetrag (Franchise; Art. 64 Abs. 2 lit. a KVG), die besondere Versicherungsform mit wählbarer Franchise (Art. 62 Abs. 2 lit. a KVG in Verbindung mit Art. 93 ff. KVV) und die Höhe der ab 1. Januar 1998 geltenden ordentlichen (Fr. 230.-; Art. 103 Abs. 1 KVV) sowie der tiefsten wählbaren Jahresfranchise (Fr. 400.-; Art. 93 Abs. 1 KVV) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. Richtig ist ferner, dass gemäss Art. 94 Abs. 2 KVV der Wechsel zu einer tieferen Franchise, in eine andere Versicherungsform oder zu einem anderen Versicherer frühestens ein Jahr nach dem Beitritt zur Versicherung mit wählbaren Franchisen unter Einhaltung der in Art. 7 Abs. 1 und 2 KVG festgesetzten Kündigungsfristen auf das Ende eines Kalenderjahres möglich ist. b) Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat die Gesetzmässigkeit des Art. 94 Abs. 2 KVV hinsichtlich der Einschränkung der Kündigungsfreiheit im Falle eines Kassenwechsels von Versicherten, die eine höhere Franchise gewählt haben, bejaht (RKUV 1998 Nr. KV 39 S. 378 Erw. 3c). Dies mit der Begründung, dass die Reduktion der Prämie, die der Versicherer im Gegenzug zu einer höheren Kostenbeteiligung offeriert (vgl. Art. 62 Abs. 2 lit. a KVG, Art. 95 Abs. 2 KVV), eine angepasste Prämienberechnung entsprechend vollständiger Kalenderjahre voraussetzt. Eine Unterbrechung von Versicherungsverhältnissen mit wählbaren Franchisen während des Kalenderjahres ist demnach - im Gegensatz zu denjenigen mit ordentlichen Franchisen (Art. 103 Abs. 4 KVV) - nicht systemgerecht. Dieser Grundsatz besitzt seine Gültigkeit nicht nur bei einem Wechsel des Versicherers, sondern auch bei einem Wechsel zu einer tieferen Franchise bzw. in eine andere Versicherungsform beim gleichen Versicherer, weshalb die Gesetzmässigkeit von Art. 94 Abs. 2 KVV auch im Hinblick auf diese Fälle zu bejahen ist.