Citation: 6S.462/2000 20.02.2001 E. 1

1.- a) Die Beschwerdeführerin ist durch die Einziehung des Geldbetrags von Fr. 22'279. 70 direkt betroffen. Sie ist daher in diesem Punkt zur eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde legitimiert (BGE 108 IV 154 ff.). Nach Art. 270 lit. h BStP (in der Fassung gemäss Bundesgesetz vom 23. Juni 2000 betreffend Teilrevision des Bundesrechtspflegegesetzes zur Entlastung des Bundesgerichts, in Kraft seit 1. Januar 2001, s. AS 2000, 2719 ff.) ist jetzt ausdrücklich zur eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde legitimiert, wer durch eine Einziehung oder Urteilspublikation berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des Entscheides hat. b) Die bundesrechtliche Zulässigkeit der angefochtenen Einziehung im Grundsatz und im Umfang hängt unter anderem davon ab, ob der den Verantwortlichen der Beschwerdeführerin zur Last gelegte Betrieb von Geldspielautomaten als verbotenes Spiel im Sinne von Art. 10 aSBG und/oder als strafbare Handlung gemäss Art. 59 Ziff. 1 Abs. 1 StGB zu qualifizieren ist. Demnach ist zu prüfen, ob die Verantwortlichen der Beschwerdeführerin eine strafbare Handlung im Sinne der Spielbankengesetzgebung begangen haben. In der Nichtigkeitsbeschwerde wird dies bestritten. c) Am 1. April 2000 ist das neue Bundesgesetz über Glücksspiele und Spielbanken (Spielbankengesetz, SBG; SR 935. 52) vom 18. Dezember 1998 in Kraft getreten, welches das bis dahin geltende Bundesgesetz vom 5. Oktober 1929 über die Spielbanken (aSBG) ersetzt. Das im Zeitpunkt der Ausfällung des angefochtenen Urteils geltende neue Recht ist in Bezug auf die Straftat, welche den bei der Beschwerdeführerin verantwortlichen Personen zur Last gelegt wird, nicht milder als das zur Zeit der inkriminierten Handlung geltende alte Recht.