Citation: 5A_552/2023 E. B

Am 18. Juni 2021 ersuchte die KESB Toggenburg das Kreisgericht Toggenburg, in Abänderung der Scheidungsvereinbarung vom 18. Dezember 2019 sei die Obhut neu zu regeln und der Kindesunterhalt neu festzusetzen, sodann sei eine kindeswohldienliche Regelung des persönlichen Verkehrs zu treffen und dem Kind eine Vertretung zu bestellen. Nach Bestellung einer Kindesvertretung, Durchführung einer systemischen Familientherapie und einer Einigungsverhandlung wurde das Verfahren strittig mit Schriftenwechsel fortgeführt. Nachdem die KESB die gestellten Begehren mit Schreiben vom 16. März 2023 zurückgezogen und das Kreisgericht ersucht hatte, die Prozesskosten unabhängig vom Verfahrensausgang den Eltern zu gleichen Teilen aufzuerlegen, schrieb dieses das Verfahren zufolge Rückzuges ab, setzte die Gerichtskosten auf Fr. 7'721.10 fest (Entscheidgebühr Fr. 1'500.--; Entschädigung der Kindesvertreterin Fr. 6'221.10) und auferlegte diese den Eltern je zur Hälfte; sodann sprach es der Kindesvertreterin die erwähnte Entschädigung zu und hielt fest, dass die Eltern ihre Parteikosten je selber tragen. Auf die hiergegen erhobene Beschwerde trat das Kantonsgericht St. Gallen mangels eines hinreichenden Rechtsbegehrens und mangels einer hinreichenden Begründung mit Entscheid vom 28. Juni 2023 nicht ein.