Citation: 1B_422/2017 E. 3.5

3.5. Das Vorabgutachten erscheint schlüssig begründet, was der Beschwerdeführer im Übrigen selbst nicht bestreitet. Zwar bringt er zur Frage der Ausführungsgefahr vor, es sei gemäss dem Vorabgutachten nicht erstellt, dass er das Opfer willentlich umbringen könnte. Es ist zutreffend, dass sich das Gutachten zur Gefahr einer Tötung nicht äussert. Dies ist jedoch nicht massgeblich, zumal gestützt darauf jedenfalls von einer hohen Wiederholungsgefahr für die Begehung erneuter Gewalttaten im Rahmen einer Intimbeziehung auszugehen ist. Mithin besteht eine Wiederholungsgefahr im Sinne von Art. 221 Abs. 1 lit. c StPO. Es kann somit offenbleiben, ob darüber hinaus auch Ausführungsgefahr besteht.