Citation: 8C_757/2014 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat im Wesentlichen erwogen, in den Berichten vom 31. Mai 2010 und 28. Juli 2010 habe Dr. med. C.________ jeweils eine Arbeitsfähigkeit von 75 % attestiert. Im erstgenannten Bericht habe er ausgeführt, das OSG sei stabil; subjektiv fühle sich der Versicherte besser, wenn auch nicht beschwerdefrei. In der Notiz vom 13. Februar 2013 habe der Kreisarzt Dr. med. E.________ ohne Untersuchung des Versicherten aufgrund der Aktenlage ohne weitere Begründung eine volle Arbeitsfähigkeit bejaht. Die letzte ärztliche Untersuchung, die sich mit der Fussverletzung auseinandergesetzt habe, habe am 28. Juli 2010 stattgefunden; damals sei eine 75%ige Arbeitsfähigkeit attestiert worden. Eine weitere Kontrolle, die im September 2010 vorgesehen gewesen sei, habe der Versicherte nicht wahrgenommen. Die medizinische Aktenlage zum Status des Sprunggelenks sei somit nicht besonders umfangreich. Dagegen könne jedoch festgestellt werden, dass ein Taggeldanspruch bereits mit der im letzten Bericht vom 28. Juli 2010 attestierten 75%igen Arbeitsfähigkeit entfallen würde (Art. 25 Abs. 3 UVV). Seit Juli 2010 habe der Versicherte nicht mehr über Beschwerden im Sprunggelenk geklagt; er habe vielmehr ein gelegentliches Kribbeln im Bein und vom Rücken in das Bein ausstrahlende Schmerzen geltend gemacht. Diese ausstrahlenden Beschwerden, die im Zusammenhang mit der Diskushernie stünden, würden denn auch in den medizinischen Akten erwähnt. Hinweise auf konkrete Beschwerden am Sprunggelenk oder auf eine Verschlechterung des Zustandes am linken Fuss seien den medizinischen Berichten seit 2010 nicht zu entnehmen. Es lägen auch keine neuen ärztliche Atteste vor, die diesbezüglich eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigen würden. Bei Fehlen konkreter Hinweise auf andauernde Beschwerden am linken Fussgelenk und einer fehlenden ärztlichen Untersuchung seit mehr als zweieinhalb Jahren habe die SUVA zu Recht auf die kreisärztlichen Einschätzungen vom 7. bzw. 13. Februar 2013 abgestellt, wonach bezüglich des Unfalls vom 8. Mai 2008 weder ein Integritätsschaden noch eine Arbeitsunfähigkeit bestünden.