Citation: 1C_413/2020 E. 5.3

5.3. Die Beschwerdeführenden üben in ihrer Rechtsschrift ganz allgemeine Kritik an diesen Ausführungen und an den beteiligten Behörden. Indem sie beispielsweise anmerken, es sei augenscheinlich, dass der vierzigjährige Unterbau den geplanten Aufbau nicht tragen könne und dass sie durch die falschen Massangaben in den Bauplänen in ihrer Rechtsstellung benachteiligt würden, beschränken sie sich darauf, der insbesondere hinsichtlich der mangelhaften Baugesuchsunterlagen einlässlichen Begründung des Verwaltungsgerichts auf appellatorische Weise ihre eigene Sicht der Dinge gegenüberzustellen. Damit vermögen sie jedenfalls unter dem Gesichtswinkel der Willkür (Art. 9 BV) nicht darzutun, inwiefern die Urteilsbegründung bzw. das Urteil rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Dies ist auch nicht ersichtlich. Im Umstand, dass die Vorinstanz das Bauvorhaben trotz der teilweise fehlerhaften Baugesuchsunterlagen und des noch nachzubessernden Dienstbarkeitsvertrags als rechtskonform erachtete, ist sodann auch keine Ungleichbehandlung zwischen den Verfahrensbeteiligten ersichtlich. Vielmehr ist die Vorinstanz in Übereinstimmung mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. Urteile 1C_663/2015 vom 5. April 2016 E. 2.3; 1C_218/2008 vom 13. Oktober 2008 E. 2.2) zu Recht davon ausgegangen, dass es unverhältnismässig wäre, die Baubewilligung aufzuheben, wenn die Prüfung der Übereinstimmung des Bauvorhabens mit dem massgebenden Recht - trotz allfälliger Mängel in den Baugesuchsunterlagen - möglich ist.