Citation: 1P.1/2004 02.06.2004 E. 5

5. (...)." Mit Verfügung vom 19. Dezember 2002 stellte die Bezirksanwaltschaft die Untersuchung wegen Rückzugs des Strafantrages ein. Sie auferlegte die Kosten von insgesamt Fr. 280.-- X.________ mit der Begründung, dessen Verhalten müsse als verwerflich bezeichnet werden und habe letztlich die Strafuntersuchung ausgelöst. X.________ ersuchte um gerichtliche Beurteilung des bezirksanwaltlichen Kostenentscheides. Diesen bestätigte der Einzelrichter in Strafsachen des Bezirkes Dielsdorf am 3. März 2003. Der Einzelrichter erwog, X.________ sei zumindest ein Eingriff in die körperliche Integrität anzulasten, der das allgemein übliche und gesellschaftlich geduldete Mass überschritten habe. Der die körperliche Integrität schützende Tatbestand der Tätlichkeit nach Art. 126 Abs. 1 StGB erweise sich damit als insofern erfüllt, dass es ein widerrechtliches Verhalten von X.________ im Sinne von Art. 41 Abs. 1 OR zu bejahen gelte. Das Verhalten von X.________ sei objektiv schuldhaft und ursächlich für die Einleitung der Strafuntersuchung gewesen. Die Voraussetzungen für die Kostenauflage seien damit erfüllt. Gegen den Entscheid des Einzelrichters erhob X.________ Nichtigkeitsbeschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich. Dieses wies die Beschwerde mit Beschluss vom 25. November 2003 ab.