Citation: 9C_794/2020 E. 6.2

6.2. Der Versicherte beschränkt sich hinsichtlich der zur Verrechnung gebrachten Forderungen der Allianz und der Arbeitslosenkasse auf Rügen, welche sich auf die nach dem Gesagten (E. 6.1.1-6.1.3) nicht anwendbare Bestimmung des Art. 69 ATSG stützen und damit ins Leere gehen. Auch anderweitig fehlt es an einer Grundlage (gesetzlicher oder betreffend den Krankentaggeldversicherer allenfalls auch vertraglicher Natur), auf welche er sich berufen könnte. Wenn die Arbeitslosenkasse oder der Krankentaggeldversicherer bei der IV-Stelle im Rahmen einer rückwirkenden Rentenzusprache verrechnungsweise Rückerstattungsforderungen geltend machen, kann der Versicherte diesen deshalb keine eigene Forderung auf Rückerstattung der von ihm für die Einzelkrankentaggeldversicherung entrichteten Prämien entgegensetzen. Es ist damit weder dargetan noch sonst wie ersichtlich, inwiefern die vorinstanzliche Bejahung eines Anspruchs der Arbeitslosenkasse auf Überweisung der Invalidenrente im Umfang von Fr. 5710.65 und der Allianz im Umfang von Fr. 28'604.35 bundesrechtswidrig sein soll. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.