Citation: 2C_664/2020 E. 1.1

1.1. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Die Beschwerdeführer machen geltend, ihnen stünden Ansprüche auf Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligungen gestützt auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK (Recht auf Achtung des Privatlebens) zu. In prozessualer Hinsicht genügt es, wenn ein Anspruch mit vertretbaren Gründen behauptet wird (BGE 139 I 330 E. 1.1). Angesichts des Umstandes, dass sich die Beschwerdeführer seit deutlich mehr als zehn Jahren mit einer Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz aufhalten, ist dies rechtsprechungsgemäss in Bezug auf Art. 8 EMRK der Fall (vgl. BGE 144 I 266 E. 3.9 S. 278 f.). Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist zulässig (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d, Art. 90 BGG). Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde unter nachfolgendem Vorbehalt (vgl. E. 1.2 hiernach) einzutreten (Art. 42 Abs. 1 und 2, Art. 100 Abs. 1 BGG).