Citation: 2F_18/2024 E. 2.4

2.4. Der Gesuchsteller nennt keinen Revisionsgrund gemäss Art. 121 ff. BGG. In seiner vom 10. November 2024 datierten Eingabe beschränkt er sich im Wesentlichen darauf, zu behaupten, dass das Urteil nicht seinen Forderungen entspreche und das Bundesgericht unzutreffende Annahmen getroffen habe. Ferner wirft er dem Bundesgericht vor, die Verstösse gegen seine verfassungsmässigen Rechte ignoriert zu haben, was er als unangemessene Behandlung empfinde. Sollte er damit sinngemäss geltend machen wollen, dass das Bundesgericht Anträge betreffend das Aufenthaltsgesuch zur Vorbereitung der Eheschliessung nicht beurteilt habe, sodass der Revisionsgrund von Art. 121 lit. c BGG vorliege, ist folgendes festzuhalten: Das Bundesgericht hat die Anträge der Parteien zu behandeln, soweit diese gesetzeskonform gestellt werden (vgl. Urteil 1F_1/2024 vom 11. Juni 2024 E. 3). Ein Antrag gilt als unbeurteilt, wenn mit triftigen Gründen angenommen werden kann, das Gericht habe es tatsächlich unterlassen, über das Begehren zu entscheiden, sei es, weil es diesen Punkt bei der Urteilsfällung überhaupt ausser Acht gelassen hat, sei es, weil es irrtümlich davon ausging, der fragliche Antrag sei nicht gestellt worden (vgl. Urteile 1F_1/2024 vom 11. Juni 2024 E. 3; 2F_25/2022 vom 17. August 2022 E. 2.2.1). Wie das Bundesgericht im beanstandeten Urteil festgehalten hat, waren allfällige Anträge betreffend das Aufenthaltsgesuch zur Vorbereitung der Eheschliessung - wenn überhaupt - nur bedingt erfolgt und aufgrund der Bedingungsfeindlichkeit von Prozesshandlungen unzulässig (vgl. auch E. 2.3 hiervor). Der Revisionsgrund von Art. 121 lit. c BGG ist demnach zu verneinen.