Citation: 1C_219/2020 E. 1

Die dem Bundesgericht weitergeleitete Beschwerde richtet sich gegen den Beschluss des Kantonsrats, die Entschädigungsverordnung nicht dem Referendum zu unterstellen. Dagegen steht die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten in der Form der Beschwerde in Stimmrechtssachen ans Bundesgericht zur Verfügung (Art. 82 lit. c BGG). Ein Rechtsmittel an eine kantonale Instanz steht nicht offen (§ 42 lit. b des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Zürich vom 24. Mai 1959 [VRG; LS 175.2]). Der Beschluss kann daher nach Art. 88 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Abs. 2 Satz 2 BGG direkt beim Bundesgericht angefochten werden. Der Beschwerdeführer ist als im Kanton Zürich stimmberechtigter Bürger zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 89 Abs. 3 BGG). Die Beschwerde wurde rechtzeitig bei der Vorinstanz eingereicht (vgl. Art. 48 Abs. 3 BGG). Die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die Stimmrechtsbeschwerde ist daher einzutreten. Diese bezieht sich, wie sich aus den Eingaben des Beschwerdeführers an das Verwaltungsgericht ergibt, nur auf den Beschluss des Kantonsrats, die Entschädigungsverordnung nicht dem fakultativen Referendum zu unterstellen. Wie bereits erwähnt, erklärte der Beschwerdeführer auf Anfrage des Verwaltungsgerichts ausdrücklich, keine abstrakte Normenkontrolle anzustreben.