Citation: 5A_884/2012 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführer machen eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) und ihres Rechts auf Beweisführung (Art. 8 ZGB) geltend. Zur Begründung dieser Rügen werfen sie der Vorinstanz vor, widersprüchlich zu argumentieren. Auf der einen Seite sei sie der Meinung, dass die Feststellung der Beschwerdeführer, wonach sich der Platz nicht als Fussballplatz eigne, nicht von Bedeutung sei. Gleichzeitig aber halte sie fest, dass das Rasenfeld bei quergestellten Toren für eigentliche Fussballspiele nur noch beschränkt geeignet sei. Nicht korrekt sei ferner, dass die Vorinstanz zwar auf das Fehlen eines Ballfangzauns auf der Längsseite der Spielwiese hinweise, gleichzeitig aber verschweige, dass ein solcher Zaun auch auf der gegenüberliegenden Querseite fehle bzw. auf vier Meter Höhe beschränkt sei. Dies führe dazu, so die Beschwerdeführer, dass hauptsächlich auf jener Platzhälfte gespielt werde, die an ihr Grundstück grenze. Auch habe sich die Vorinstanz nicht mit ihrem Argument auseinandergesetzt, wonach sich die Attraktivität der Spielwiese C.________ hauptsächlich daraus ergebe, dass auf andern Fussballplätzen die Tore ausserhalb des Schul- und Vereinssports angekettet bzw. weggestellt würden. Dies führe dazu, dass quartierfremde Spieler auf die Spielwiese C.________ kämen. Schliesslich werfen die Beschwerdeführer der Vorinstanz vor, dass sie sich nicht ausreichend mit den Beeinträchtigungen durch den freien Spielbetrieb befasst hätten. So seien die Balkone grundsätzlich nicht mehr zu benützen, sobald Spieler auf dem Platze seien und das Tor vor ihrer Liegenschaft aufgestellt sei. In der schönen und warmen Jahreszeit sei auch der Genuss des Gartens wegen Spielern, die den Ball auf ihrem Grundstück suchten, überproportional eingeschränkt. Schliesslich machen die Beschwerdeführer geltend, dass sich die Vorinstanz nicht mit der Gefahr befasst habe, die von fehlgeleiteten Fussbällen ausgehe.