Citation: I 862/05 13.06.2006 E. 4

Bei der revisionsweisen Überprüfung einer Rente nach Art. 17 Abs. 1 ATSG ist der Invaliditätsgrad neu zu ermitteln. Es besteht keine Bindung an die frühere Invaliditätsschätzung (vgl. RKUV 2005 Nr. U 533 S. 41 [U 339/03] Erw. 3.2 und AHI 2002 S. 164; Urteil L. vom 3. November 2005 [I 485/05] Erw. 5.1.1). Der vorinstanzliche Einkommensvergleich wird einzig insofern beanstandet, als kein leidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn im Sinne von BGE 126 V 75 vorgenommen wurde. Dieser Einwand ist unbehelflich. Selbst bei einem unter den gegebenen Umständen maximal in Betracht fallenden Abzug von 15 % ergäbe sich - bei im Übrigen unveränderten, nicht von Amtes wegen näher zu prüfenden Bemessungsfaktoren (BGE 125 V 415 Erw. 1b und 417 oben) - kein anspruchsbegründender Invaliditätsgrad. Der angefochtene Entscheid ist somit rechtens.