Citation: 5A_195/2016 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 29 Abs. 3 BV wegen Abweisung seines vor Obergericht gestellten Gesuches um unentgeltliche Rechtspflege. Soweit er geltend macht, er könne sich wegen seiner hohen Verschuldung keinen Anwalt leisten und er habe schlichtweg aufgrund des beruflichen Termindrucks den erstinstanzlichen Gerichtstermin verpasst, was ihm bei anwaltlicher Vertretung bestimmt nicht passiert wäre, so hat dies keinen Zusammenhang mit der Abweisung seines für das oberinstanzliche Verfahren gestellten Gesuches um unentgeltliche Rechtspflege. Wenn er sodann vorbringt, das Obergericht habe seine aktualisierte Kostenaufstellung mit dem Argument des unzulässigen Novums nicht zugelassen, übergeht er den Umstand, dass sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Berufung abgewiesen wurde (angefochtener Entscheid, E. 6.2). Der Beschwerdeführer müsste deshalb darlegen, inwiefern das Obergericht Art. 117 lit. b ZPO falsch angewandt hat. Indem er jegliche Ausführungen hierzu unterlässt, ist seine Rüge unbegründet (Art. 42 Abs. 2 BGG).