Citation: 1C_330/2023 E. 4.4.2

4.4.2. Es erscheint fraglich, ob diese neuen Beweismittel zulässig sind. Der Beschwerdeführer bringt dazu vor, B.________ habe sich am 16. November 2022 auf sein Ersuchen hin bereit erklärt, eine "Stellungnahme Urheberschaft" zu verfassen, um sich als letzter Autor des Strafanzeigen-Formulars zu erkennen zu geben. Allerdings habe er die Kommunikationskanäle nicht aufdecken wollen, um die Anonymität der übrigen Mitglieder zu wahren. Erst nachdem das Verwaltungsgericht die Stellungnahme B.________s als Schutzbehauptung abgetan und sich geweigert habe, diesen als Zeugen einzuvernehmen, habe sich der Beschwerdeführer veranlasst gesehen, weitere Mails einzureichen. Diese Erklärung überzeugt insofern nicht, als auch die jetzt eingereichten Mails lediglich belegen, dass ein Word-Dokument "Strafanzeige Nötigung und Amtsmissbrauch" am 24. September 2021 an das Konto " liberate.corona@protonmail.com " geschickt, vom Nutzer dieser Mail-Adresse in ein PDF umgewandelt und anschliessend, zusammen mit den Handlungsempfehlungen, zwecks Aufschaltung auf die Webseite an die Adresse " info@wirfuereuch.ch " geschickt wurde (nur letzteres E-mail lag schon dem Verwaltungsgericht vor). Da alle Namen und Mailadressen geschwärzt wurden, kann daraus gerade nicht entnommen werden, wer das vom Beschwerdeführer erstellte Word-Dokument überarbeitet und weitergeleitet hat; insofern bleibt die Anonymität gewahrt. Letztlich kann die Frage offenbleiben, denn aufgrund der Schwärzungen tragen die Mails nichts zur Beantwortung der Frage bei, von wem B.________ die überarbeitete Strafanzeige erhalten hat.