Citation: 2A.458/2006 18.12.2006 E. B

Das Gemeindesteueramt B.________ veranlagte X.________ und seine Ehefrau am 25. November 2002 für die Steuerperiode 2001 sowohl für die Staats- und Gemeindesteuer als auch die direkte Bundessteuer gemeinsam und zum Verheiratetentarif. Im Einspracheentscheid vom 11. Mai 2005 wurde an der gemeinsamen Veranlagung für die Steuerperiode 2001 festgehalten. Rekurs und Beschwerde hiergegen wurden von der Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau am 21. Oktober 2005 abgewiesen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau wies die Beschwerden gegen die Entscheide der Rekurskommission mit Urteilen vom 7. Juni 2006 ab. Das Verwaltungsgericht schloss eine getrennte Besteuerung aus, weil die Ehegatten X.________ in der Steuerperiode 2001 noch nicht in steuerrechtlich relevanter Weise getrennt gelebt hätten und weil nach wie vor Gemeinschaftlichkeit der Mittel für Wohnung und Unterhalt bestanden habe.