Citation: 8C_161/2024 E. 4.1

4.1. In Würdigung der Aktenlage mass die Vorinstanz dem Gutachten der PMEDA vom 8. Dezember 2021 vollen Beweiswert zu. Nichts deute darauf hin, dass die Sachverständigen eine relevante Tatsache übersehen oder ignoriert hätten. Insbesondere sei ihnen bestens bekannt gewesen, dass die behandelnde Psychiaterin D.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Leitende Ärztin, E.________ AG, unter anderem eine Persönlichkeitsstörung diagnostiziert und mit den vielfältigen Krisen und Problemen im bisherigen Leben der Beschwerdeführerin begründet habe. Anders als bei den behandelnden Ärzten sei eine strikte Trennung zwischen den Angaben der Beschwerdeführerin und den für die versicherungsmedizinische Beurteilung massgebenden objektiven klinischen Befunden erfolgt. Es sei anschaulich aufgezeigt worden, dass weder in somatischer noch in psychiatrischer Hinsicht objektive klinische Befunde hätten erhoben werden können, die eine Arbeitsunfähigkeit hätten rechtfertigen können. So habe insbesondere auch die psychiatrische PMEDA-Sachverständige Dr. med. F.________, Psychiatrie und Psychotherapie, überzeugend aufgezeigt, dass die Beschwerdeführerin lediglich im Rahmen von psychosozialen Krisen depressive Episoden durchlebt habe, die aber jeweils rasch abgeklungen seien, und dass die Kriterien für eine Persönlichkeitsstörung nicht erfüllt seien. Im hier massgebenden Zeitraum habe demzufolge - abgesehen von vorübergehenden, kurzen Phasen depressiver Episoden im Rahmen von psychosozialen Belastungen - eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit bestanden. Deshalb resultiere für den Erwerbsanteil ein Teilinvaliditätsgrad von 0 %. Für den Aufgabenbereich Haushalt ergebe sich ebenfalls ein Teilinvaliditätsgrad von 0 %, da der orthopädische PMEDA-Sachverständige eine Beeinträchtigung der Fähigkeit, den eigenen Haushalt zu führen, explizit verneint habe. Dies leuchte ohne Weiteres ein. Auch aus internistischer und psychiatrischer Sicht lasse sich keine Einschränkung in der Haushaltsführung rechtfertigen. Die Beschwerdeführerin sei also so oder so (unabhängig von der Methode der Invaliditätsbemessung) nicht invalid.