Citation: 5A_222/2021 E. 3.3.5

3.3.5. Die Vorinstanz gab die Vorbringen des Beschwerdeführers im Zusammenhang mit der schulischen Unterstützung seines Sohnes eingehend wieder (angefochtener Entscheid, E. 4.4.2 S. 17 f.). Im Anschluss daran begründete sie, weshalb sie eine schulische Unterstützung durch den Beschwerdeführer nicht als sinnvoll erachte und deshalb damit auch keine alternierende Obhut begründet werden könne (vgl. vorne E. 3.2.2). Die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs in seinem Teilgehalt der Begründungspflicht ist mithin offensichtlich unbegründet. Welcher andere Aspekt seines rechtlichen Gehörs noch berührt sein sollte, präzisiert der Beschwerdeführer nicht. Ebenso wenig erläutert er, weshalb das schulische Fortkommen des Sohnes den Ausschlag für den Obhutsentscheid geben und insbesondere eine Unterstützung durch ihn, den Vater, unabdingbar sein sollte, sodass der angefochtene Entscheid in dieser Hinsicht qualifiziert fehlerhaft wäre. Mit der Begründung der Vorinstanz, wonach ein Stützunterricht auch durch eine externe Person erfolgen könne, setzt er sich nicht auseinander.