Citation: 2F_28/2016 E. 2.2.3

2.2.3. Wie der Gesuchsteller in seinem Revisionsgesuch selbst ausführt, hat er den angeblichen Ausstandsgrund der "Voreingenommenheit", bereits im Verfahren 2D_50/2016 mit Eingabe vom 28. November 2016 geltend gemacht. Der Gesuchsteller hat aber nicht aufgezeigt, dass er erst Ende November 2016 vom angeblichen Ausstandsgrund Kenntnis erhalten und das im Verfahren 2D_50/2016 gestellte Ausstandsgesuch somit rechtzeitig (Art. 36 Abs. 1 BGG) gestellt hätte. Mangels Nachweises der Rechtzeitigkeit des Ausstandsgesuches (Art. 8 ZGB) wäre selbst ein zutreffender Ausstandsgrund im Verfahren 2D_50/2016 als verwirkt anzusehen (vgl. Urteil 5F_14/2013 vom 21. August 2013 E. 3). Einen Grund dafür, das Urteil 2D_50/2016 vom 30. November 2016 in Revision zu ziehen, kann der angebliche (und auf jeden Fall verwirkte) Ausstandsgrund schon deswegen nicht darstellen, weil nach den Regeln des BGG die Bestimmungen über die Revision nur auf Ausstandsgründe Anwendung finden, die nach Erlass des zu revidierenden Urteils entdeckt worden sind (Art. 38 Abs. 3, Art. 124 Abs. 1 lit. a BGG; ELISABETH ESCHER, Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 2 zu Art. 124 BGG). Eine Revision des Urteils 2D_50/2016 vom 30. November 2016 wegen Verletzung von Vorschriften über die Besetzung des Gerichts oder über den Ausstand (Art. 121 lit. a BGG) kommt somit zum Vornherein nicht in Frage. Es ist auch sonst nicht ersichtlich, inwiefern das Bundesgericht mit seinem Nichteintretensentscheid 2D_50/2016 vom 30. November 2016 bzw. mit den rein verfahrensrechtlichen Erwägungen einen Revisionsgrund gesetzt haben könnte. Auf das Revisionsgesuch ist ohne Schriftenwechsel oder andere Instruktionsmassnahmen nicht einzutreten (Art. 127 BGG).