Citation: 1C_478/2023 E. 3.5.2

3.5.2. Weiter machen die Beschwerdeführenden geltend, für die Berechnung des Gemeindebeitrags an den Unterhalt hätte die gesamte Fläche der Strasse von rund 260 m 2 berücksichtigt werden müssen. Die Gemeinde und mit ihr die Vorinstanz ist demgegenüber davon ausgegangen, dass ein gewöhnlicher Wanderweg eine Breite von rund 2 m aufweist und hat auf dieser Grundlage die massgebende Fläche von 105 m2 angerechnet. Es mag zwar einerseits zutreffen, dass die Benützerinnen und Benützer des Fusswegs dort, wo dieser breiter ist, teilweise auch Bereiche ausserhalb der zugrunde gelegten 2 m Breite beanspruchen. Andererseits ist auch nicht davon auszugehen, dass die gesamte Fläche der Strasse benützt wird und für den Gebrauch gereinigt werden müsste. Im Ergebnis erweist es sich jedenfalls nicht als unhaltbar, wenn die Gemeinde den Beschwerdeführenden einen Betrag von Fr. 235.20 ausrichtet, der sich an der durchschnittlich beanspruchten Wanderwegfläche orientiert und auf den Höchstbetrag, den die Schweizer Städte gemäss Erhebungen des SVKI im Jahr 2020 für die Reinigung von Strassen aufgewendet haben, abgestellt hat. Dass die Gemeinde dabei den ihnen zustehenden Beurteilungs- und Ermessensspielraum überschritten hätte, wird von den Beschwerdeführenden weder substanziiert geltend gemacht, noch ist dies ersichtlich.