Citation: 6B_936/2019 E. 3.1.2

3.1.2. Hinsichtlich der Kundin Nr. 18 macht die Beschwerdeführerin geltend, die Vorinstanz habe in Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" angenommen, die Optionsgeschäfte seien durch sie (sc. die Beschwerdeführerin) ohne Bewilligung der an der Kundin wirtschaftlich Berechtigten, das Ehepaar F.________, vorgenommen worden. Doch habe es sich auch bei dieser Kundin um eine risikobereite Anlegerin gehandelt, deren Ziel die Vermögensvermehrung gewesen sei. Die wirtschaftlich Berechtigten hätten gewusst, dass sie mit Optionen gehandelt habe. Aus den Akten ergäben sich zudem Hinweise darauf, dass die Kundin bewusst in strukturierte Produkte investiert habe, was gegen eine konservative Anlagestrategie spreche. Es bestünden daher erhebliche, nicht zu unterdrückende Zweifel daran, dass sie (sc. die Beschwerdeführerin) tatsächlich ohne frühere Autorisierung durch die Kundin bzw. die wirtschaftlich Berechtigten, Devisenoptionsgeschäfte getätigt habe (Beschwerde S. 23 ff.).