Citation: 6B_1061/2023 E. 1.1

1.1. Er ist der Ansicht, ihm sei bei dem von der Beschwerdegegnerin 2 geschilderten und von der Vorinstanz als erstellt erachteten Sachverhalt weder eine genügende Kraftanstrengung noch das Schaffen einer Zwangslage, und damit kein tatbestandsmässiges Nötigungshandeln, vorzuwerfen. Zur Begründung führt er im Wesentlichen aus, als Nötigungsmittel nenne die Vorinstanz einzig, er habe aufgrund seiner überlegenen Körperkraft die Beschwerdegegnerin 2 wieder ins Bett und dort zur Fortsetzung des Geschlechtsverkehrs gezwungen. Wie das konkret erfolgt, d.h. physikalisch gegen ihren Willen möglich gewesen, sei, lege die Vorinstanz nicht dar. Eine ihm zuzuschreibende grössere Körperkraft als jene des Opfers sei den Akten und dem angefochtenen Urteil genauso wenig zu entnehmen wie der Umstand, worin seine übermässige Kraftanstrengung bestanden habe. Gleichermassen nicht dargetan sei, inwiefern die Beschwerdegegnerin 2 Gegenwehr geleistet habe. Namentlich sei nicht ersichtlich, weshalb sie sich nicht gegenüber Mitbewohnern oder via das offene Fenster bei Passanten hätte lautstark bemerkbar machen können. Gründe, aufgrund derer sie davon abgesehen hätte, lägen ausserdem nicht vor bzw. würden nicht festgestellt. Dass er sich im Bett oberhalb der Beschwerdegegnerin 2 befunden habe, stelle bei den körperlichen Verhältnissen - sie habe damals eher über eine kräftige Statur verfügt und er sei eher nicht kräftig gewesen - keinen Grund für eine fehlende Gegenwehr dar. Für die Annahme eines Schocks bei der Beschwerdegegnerin 2 gebe es ferner keine Veranlassung; ein solcher werde denn auch nicht genügend begründet, sondern nur als verständlich erachtet. Im Übrigen habe er sie in keiner anderen Form drangsaliert oder mit psychischer oder physischer Gewalt zur Duldung des Beischlafs gebracht, sodass ein Absehen zumutbarer Gegenwehr nachvollziehbar wäre. Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung kritisiert der Beschwerdeführer demgegenüber ausdrücklich nicht. Er verweist insofern allerdings darauf, es sei dem Bundesgericht nicht verwehrt, auch ohne entsprechende Rüge den Sachverhalt von Amtes wegen zu berichtigen oder zu ergänzen, wenn es ihn als offensichtlich unrichtig oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhend erachte.