Citation: 1P.87/2003 04.06.2003 E. B

Mit zwei getrennten Rekursen gelangten A.________ und B.________ an die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich. Diese wies die Rekurse in zwei getrennten Entscheiden vom 8. Januar 2003 ab. Sie begründete ihren Entscheid im Wesentlichen damit, dass ein hinreichender Tatverdacht vorliege und dass die beschlagnahmten Hanfpflanzen angesichts des THC-Gehalts dem Betäubungsmittelgesetz unterstünden und daher nicht weiterverarbeitet oder herausgegeben werden dürften. Die Vorbringen, die Hanfpflanzen sollten der Verarbeitung zu Sirup und Kosmetika dienen, stellten nachgeschobene Gründe dar. Auf die Frage, ob die Bezirksanwaltschaft zum Entscheid über eine Vernichtung der Pflanzen zuständig sei, brauche nicht eingegangen zu werden, weil die Hanfpflanzenteile nach abgeschlossenem Trocknungsvorgang in den Gewahrsam der Kantonspolizei überführt würden und über Freigabe oder Einziehung erst im verfahrenserledigenden Entscheid zu befinden sei.