Citation: 4A_696/2016 E. 4.2.2

4.2.2. In der Hauptsache geht es um eine unbezifferte Forderungsklage. Bei einer solchen ist in der Klage ein Mindestwert anzugeben, der als vorläufiger Streitwert gilt (Art. 85 Abs. 1 Satz 2 ZPO). Die Erstinstanz scheint den Vorschuss von Fr. 4'000.--, der gemäss Vorinstanz der mutmasslichen Entscheidgebühr entspricht, gestützt auf die vom anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer in seiner Klage zum Mindestwert gemachte Angabe, die sie mathematisch korrekt als Fr. 30'001.-- verstanden haben dürfte, festgesetzt zu haben. Unberücksichtigt gelassen hat sie anscheinend die höheren Streitwertangaben in den Gesuchen um unentgeltliche Rechtspflege. Es liegt in der Natur eines Mindest werts, dass dieser regelmässig - und zuweilen auch bedeutend - geringer sein dürfte als der effektive Streitwert; nichtsdestotrotz gilt er als vorläufiger Streitwert (Art. 85 Abs. 1 Satz 2 ZPO). Wenn deshalb zu Beginn eines Verfahrens für die Bestimmung der Höhe des Vorschusses entsprechend den mutmasslichen Gerichtskosten auf den in der Klage genannten Mindestwert abgestellt wird, ist eine willkürlich tiefe Festsetzung des Kostenvorschusses in Anwendung des streitwertabhängigen kantonalen Gebührentarifs nicht dargetan. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Vorinstanz hätte wegen der Komplexität des Verfahrens Zuschläge berücksichtigen bzw. die Gebühren im oberen Bereich des Tarifrahmens ansetzen müssen, genügt seine Begründung den Anforderungen an eine Willkürrüge nicht (vgl. dazu etwa BGE 136 I 332 E. 2.1 S. 334; 134 V 138 E. 2.1 S. 143; je mit Hinweisen). Darauf ist nicht einzutreten.