Citation: 5A_673/2022 E. 4.3.3

4.3.3. Tatsächlich lässt sich der Beschwerde entnehmen, dass der Beschwerdeführer die Beurteilung des Obergerichts als falsch erachtet und eine problematische Signalwirkung für andere Fälle befürchtet. Der Beschwerdeführer beschreibt denn auch die seiner Ansicht nach nachteiligen Auswirkungen des angefochtenen Entscheids, namentlich dass ihm im Haushalt der Mutter nur ein tieferer Betrag zur Verfügung stehe und er dort nur einen tieferen Lebensstandard wird aufrecht erhalten können. Er setzt mit seiner Argumentation jedoch nicht bei den Überlegungen des Obergerichts an und tut nicht dar, weshalb diese Bundesrecht verletzen sollten. Namentlich äussert er sich nicht zum (unbestrittenen) Umstand, dass der Vater im Gegensatz zur Mutter ausserordentliche Kosten (Musikunterricht) übernimmt, der für das Obergericht von entscheidender Bedeutung ist. Damit lässt die Beschwerde eine hinreichende Begründung vermissen (vgl. vorne E. 2.1). Ausser bezüglich der Phase 3 von 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2018 zeigt der Beschwerdeführer sodann nicht auf, welche Auswirkungen die von ihm gewünschte Korrektur der Überschussverteilung haben sollte. Zwar berechnet er den ihm seiner Ansicht nach geschuldeten Unterhalt anhand von entsprechenden Tabellen für die gesamte Unterhaltsdauer. Dabei geht er jedoch von abweichenden Betreuungsanteilen aus, womit sich hieraus nichts weiter ableiten lässt.