Citation: U 57/07 03.01.2008 E. 2

2.1 Im angefochtenen Entscheid sind die Bestimmungen und Grundsätze zu den Begriffen Unfall (Art. 6 UVG), Rückfall und Spätfolgen (Art. 11 UVV; BGE 118 V 293 E. 2c S. 296 f.) und zu dem für die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers erforderlichen natürlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfallereignis und Gesundheitsschaden im Allgemeinen (BGE 119 V 335 E. 1 S. 337, 118 V 286 E. 1b S. 289, je mit Hinweisen; vgl. auch BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 402 E. 4.3.1 S. 406) sowie bei Unfällen mit Schleudertrauma der HWS im Besonderen (BGE 119 V 335 E. 2b/bb S. 340 f.) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Richtig sind auch die vorinstanzlichen Erwägungen zur überdies erforderlichen Adäquanz des Kausalzusammenhangs (vgl. auch BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181, 402 E. 2.2 S. 405, 125 V 456 E. 5a S. 461 f. mit Hinweisen), insbesondere bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall (BGE 115 V 133) oder einem HWS-Schleudertrauma (BGE 117 V 359). 2.2 Zu erwähnen bleibt, dass die Adäquanzbeurteilung nach einem Unfall mit Schleudertrauma resp. äquivalentem Verletzungsmechanismus an der HWS oder mit Schädel-Hirntrauma (ohne organisch [hinreichend] nachweisbare Gesundheitsschädigungen) grundsätzlich nach der in BGE 117 V 359 E. 6a S. 366 ff. und 369 E. 4b S. 382 ff. dargelegten Rechtssprechung zu erfolgen hat, sofern innerhalb einer Latenzzeit von höchstens 72 Stunden Kopf- oder Nackenschmerzen auftreten (RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29 f., E. 5e; vgl. auch SVR 2007 UV Nr. 23 S. 75, E. 5, U 215/05) und sich in der Folge das für derartige Verletzungen charakteristische Beschwerdebild (dazu BGE 119 V 335 E. 1 S. 338) herausbildet.