Citation: 5A_972/2022 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer erneuert vor Bundesgericht hauptsächlich sein Vorbringen, es sei im Kaufvertrag vom 27. Juli 2010 eine Bestätigung enthalten, wonach der Kaufpreis von Fr. 2.1 Mio. bereits bezahlt worden sei. Die vom Beschwerdeführer im Rechtsöffnungsverfahren eingereichte Übersetzung sei seines Erachtens korrekt. Die sehr kleinen Ratenzahlungen der Käuferschaft würden klar dafür sprechen, dass sie sich sicher gewesen sei, gestützt auf den fraglichen Vertragspassus nicht belangt werden zu können. Eine gegen Treu und Glauben verstossende Verwendung von zwei verschiedenen Übersetzungen könne ihm nicht vorgeworfen werden. Mit diesen Ausführungen vermag der Beschwerdeführer die gegenteilige Würdigung des Obergerichts indes nicht umzustossen. Namentlich ändern sie nichts daran, dass er in zwei Gerichtsverfahren unterschiedliche Übersetzungen desselben Vertrags eingereicht hat und zudem ausserhalb des Kaufvertrags ein Abzahlungsplan vereinbart wurde, gestützt auf welchen die E.________ GmbH auch effektiv vereinzelte Zahlungen geleistet hat. Mit dem Obergericht ist daher davon auszugehen, dass die Darstellung des Beschwerdeführers, es sei im Darlehensvertrag eine Klausel enthalten, die dahingehend zu verstehen bzw. zu übersetzen sei, dass die Stiftung den Kaufpreis bereits erhalten habe, womit der Beschwerdegegner die Anteile an der D.________ GmbH geradezu verschenkt habe, im Rechtsöffnungsverfahren nicht sofort glaubhaft gemacht worden ist.