Citation: 2C_502/2010 26.07.2010 E. 1

Am 18. Juni 2008 ordnete die Sicherheitsdirektion (Migrationsamt) des Kantons Zürich die Ausweisung des 1982 geborenen, aus dem Kosovo stammenden X._______ an. Der Ausweisung des niedergelassenen Ausländers lagen verschiedene strafrechtliche Verurteilungen zugrunde; im Zeitraum 2002 bis August 2005 erwirkte er Freiheitsstrafen von gut 15 Monaten; zusätzlich verurteilte ihn das Bezirksgericht Hinwil am 1. Dezember 2005 zu einer Gefängnisstrafe von 20 Monaten unter anderem wegen banden- und gewerbsmässigen Diebstahls. Den gegen die Ausweisungsverfügung erhobenen Rekurs wies der Regierungsrat des Kantons Zürich am 24. September 2008 ab, und die gegen den regierungsrätlichen Rekursentscheid erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich am 21. Januar 2009 ab. Mit Urteil 2C_176/2009 vom 10. Juli 2009 trat das Bundesgericht auf die gegen den verwaltungsgerichtlichen Entscheid erhobene Beschwerde wegen Säumnis bei der Leistung des Kostenvorschusses nicht ein. Nachdem er zuvor das Migrationsamt erfolglos um Erstreckung der Ausreisefrist ersucht hatte, gelangte X._______ am 27. August 2009 mit dem Ersuchen an den Regierungsrat des Kantons Zürich, es sei ihm der weitere Aufenthalt in der Schweiz zu gestatten. Der Regierungsrat trat auf das Gesuch nicht ein, soweit es als Begehren um Wiedererwägung bzw. Revision seines Entscheids vom 24. September 2008 aufzufassen sei; soweit um vorsorgliche Bewilligung des Aufenthalts ersucht wurde, wies er das Gesuch ab. Die gegen diesen neuen regierungsrätlichen Entscheid erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich am 31. März 2010 ab, soweit es darauf eintrat. Gegen diesen Entscheid gelangte X._______ am 7. Juni 2010 ans Bundesgericht. In der vom 29. Mai 2010 datierten Rechtsschrift stellte er hauptsächlich das Begehren, den Entscheid des Verwaltungsgerichts aufzuheben und das Migrationsamt anzuhalten, auf die Ausweisung zurückzukommen bzw. die Niederlassungsbewilligung zu erneuern; eventuell sei er zu ermächtigen, sich in der Schweiz solange aufzuhalten, bis entweder über ein hängiges Gnadengesuch entschieden sei oder erfolgreich ein Revisionsprozess betreffend das Urteil des Bezirksgerichts Hinwil vom 1. Dezember 2005 durchgeführt sei. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.