Citation: I 95/03 28.01.2004 E. 5

Streitig ist schliesslich die vorinstanzliche Parteientschädigung. Die Versicherte macht geltend, sie habe vor dem kantonalen Gericht den Antrag auf Aufhebung der Verwaltungsverfügung gestellt und sei damit durchgedrungen, weshalb sie obsiegt und eine Parteientschädigung zu Gute habe. Es ist der Beschwerdeführerin zwar zuzustimmen, dass formell ihrem Antrag auf Aufhebung der Verfügung entsprochen worden ist, jedoch hat dies in keiner Art und Weise zu einem Prozessgewinn geführt: Die Verfügung ist nämlich aufgehoben worden, damit die IV-Stelle die Statusfrage abkläre. Da diese Prüfung im besten Fall zu einer Bestätigung der verfügten Viertelsrente führt, hat die Versicherte nicht obsiegt. Dem teilweisen Obsiegen vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht betreffend beruflicher Massnahmen (vgl. Erw. 3.2 hievor) kann mit einer Parteientschädigung für das gesamte Verfahren Rechnung getragen werden (vgl. Erw. 6 hienach).