Citation: 6B_11/2024 E. 2.3.3

2.3.3. Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer der Hauptverhandlung vom 26. Juni 2023 fernblieb, obwohl er ordnungsgemäss vorgeladen und darauf hingewiesen worden war, dass seine Einsprache als zurückgezogen gilt, wenn er nicht erscheint. Die Vorinstanz weist darauf hin, dass der Beschwerdeführer der Erstinstanz bereits am 20. Juni 2023 ein Verschiebungsgesuch schickte, das er mit Kinderbetreuungspflichten begründet habe. Die Erstinstanz habe das Gesuch am 22. Juni 2023 abgewiesen. Am 23. Juni 2023 habe der Verteidiger der erstinstanzlichen Gerichtsschreiberin erklärt, der Beschwerdeführer und dessen Kinder seien mit dem Auto unterwegs zwischen Südfrankreich und Schweden, weshalb er den Verhandlungstermin vom 26. Juni 2023 nicht wahrnehmen könne. Weiter habe der Verteidiger erklärt, er verstehe, dass das Verschiebungsgesuch abgewiesen worden sei. Er werde jedoch nach einem neuen Grund für eine Verschiebung suchen. Die Vorinstanz hält fest, der Beschwerdeführer sei am 26. Juni 2023 offenbar nicht ausser Landes gewesen, sondern an seinem Wohnort zum Arzt gegangen. Unter diesen gesamten Umständen erwägt sie überzeugend, das Verhalten des Beschwerdeführers und des Verteidigers würden den Eindruck erwecken, eine Teilnahme an der Hauptverhandlung sei von Beginn weg nicht beabsichtigt gewesen.