Citation: 9C_444/2022 E. A

Der 1947 geborene A.________ ist der Helsana Versicherungen AG (nachfolgend: Helsana) für die obligatorische Krankenpflegeversicherung angeschlossen. Im September 2015 verlegte er seinen Wohnsitz vom Kanton Basel-Landschaft nach Portugal. Mit Schreiben vom 7. Januar 2019 teilte die Helsana A.________ mit, dass er ab dem 1. August 2018 über einen bilateralen Vertrag versichert sei und er die Wahl habe, sich in Portugal nach den dort geltenden Bestimmungen oder in der Schweiz im Rahmen des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) behandeln zu lassen. Rechnungen von Portugal müsse er künftig der portugiesischen Krankenkasse einreichen. Dort angefallene Kosten für Privatärzte und Medikamente sowie Kosten, die die portugiesische Versicherung ablehne, liessen sich nicht geltend machen; es seien keine Pflichtleistungen. Mit Verfügung vom 16. Juli 2020 bekräftigte sie diese Auffassung mit dem Hinweis, dass in Portugal erfolgte Behandlungen bei Ärzten und Therapeuten, Medikamentenbezüge und stationäre Spitalaufenthalte ausschliesslich die portugiesische Trägerkasse ISS Instituto da Segurança abrechne. Dementsprechend verweigerte sie die Übernahme der Kosten für ab dem 1. Januar 2018 in Portugal bezogene Medikamente und durchgeführte Behandlungen. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 13. Januar 2021fest.