Citation: 9C_683/2015 E. 3

Den Akten ist zu entnehmen, dass ein am 3. April 2013 durchgeführtes Computertomogramm (CT) des Schädels eine stationäre mässige bifronto-temporo-parietale Grosshirnatrophie zeigte, was gegenüber einem Schädel-CT vom 23. April 2012 einen stationären Befund darstellte. Dokumentiert ist weiter, dass die Ehefrau des Versicherten bereits gegenüber den Ärzten am Psychiatriezentrum D.________ im Frühjahr 2012 auf die ausgeprägte Vergesslichkeit ihres Mannes hingewiesen (Austrittsbericht vom 3. Juli 2012) und Dr. med. B.________ im Bericht vom 3. Mai 2013 festgehalten hatte, der Versicherte sei unkonzentriert und müsse sich von der Familie helfen lassen. Der das neurologische Begaz-Teilgutachten verfassende Dr. med. E._______, FMH für Neurologie, hielt unter Hinweis auf den gemäss CT vom 3. April 2013 stationär gebliebenen Zustand fest, der klinische Stellenwert des bildmorphologischen Befundes einer Grosshirnatrophie sei bis auf Weiteres zurückhaltend zu beurteilen. Zumindest in somatisch-neurologischer Hinsicht finde sich zu diesem radiologischen Befund kein klinisches Korrela t. Wenn Dr. med. E.________ angesichts fehlender Befunde, die auf eine (relevante) Verschlechterung hingedeutet hätten, auf eine neuerliche bildgebende Untersuchung verzichtet hatte (hingegen darauf hinwies, die weitere Entwicklung sei im Auge zu behalten, und es seien klinisch-neurologische wie auch bild-morphologische Verlaufsuntersuchungen im Rahmen der weiteren Behandlung angezeigt), kann dies nicht als ein die Beweiskraft der Expertise schmälernder Mangel bezeichnet werden. Andere Gründe, die gegen den Beweiswert des Gutachtens und für weitere Abklärungen sprächen, sind nicht ersichtlich. Insbesondere deutet nichts auf eine relevante Verschlechterung bis zum massgeblichen Zeitpunkt des Verfügungserlasses hin. Lediglich der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass die nach Verfügungserlass datierenden Beurteilungen der Dr. med. B.________ wie auch des Spitalzentrums C.________ selbst dann keine relevante Verschlechterung zu belegen vermöchten, wenn sie in diesem Verfahren zu beachten wären (was wie in E. 1.2 dargelegt nicht zutrifft). Dr. med. B.________ wies selbst darauf hin, dass der Versicherte bereits anlässlich der Begaz-Begutachtung für die Zugreise von seinem Wohnort ins Begutachtungsinstitut auf Begleitung angewiesen war, weshalb das Versäumen eines Termins zu einer bildgebenden Untersuchung am 15. September 2015 weder vor noch nach Verfügungserlass eine Verschlechterung zu belegen vermag. Was die am 12. Oktober 2015 im Spitalzentrum C.________ erhobenen Befunde betrifft, macht der Versicherte - zu Recht - gar nicht geltend, die dortigen Ärzte seien zu einer wesentlich anderen Beurteilung gekommen. Das kantonale Gericht hat in keiner Weise bundesrechtswidrig ohne weitere Abklärungen auf die Expertise vom 23. April 2014 abgestellt.