Citation: 5A_984/2023 E. 3.3.1

3.3.1. Anders als der Beschwerdeführer dies darstellt, hat er in der Berufungsantwort an der angegebenen Stelle (Rz. 9) zur Frage der Erziehungsfähigkeit der Beschwerdegegnerin keine Zeugeneinvernahme (Art. 169 ff. ZPO) beantragt, sondern die Befragung von sich selbst, mithin eine Parteibefragung (Art. 191 ZPO; vgl. Beschwerdebeilage 3). Inwieweit eine Befragung des Beschwerdeführers sich aber auf das Ergebnis des Berufungsverfahrens hätte auswirken können, legt dieser vor Bundesgericht nicht dar. Hierzu hätte umso mehr Anlass bestanden, als der Beschwerdeführer sich in der Berufungsantwort ausführlich zur angeblichen Erziehungsunfähigkeit der Beschwerdegegnerin hat äussern können und gemäss dem insoweit unbestritten gebliebenen Entscheid des Obergerichts bereits im erstinstanzlichen Verfahren eine Verhandlung mit persönlicher und gemeinsamer Anhörung der Parteien stattgefunden hat (Ergebnisse, Ziff. 1.4 S. 3 Fn. 6). Die Beschwerde in Zivilsachen ist damit ungenügend begründet (Urteil 5A_85/2021 vom 26. März 2021 E. 6.2).