Citation: 9C_608/2019 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht gelangte in einlässlicher Würdigung der Aktenlage, namentlich mit Blick auf die von der Versicherten im Laufe der Jahre ausgeübten Teilzeittätigkeiten als Pflegefachfrau, zum Schluss, dass die Annahme der Verwaltung, die Beschwerdeführerin wäre ohne Invalidität zu 80 % erwerbstätig, zutreffe. Als massgebend erachtete es insbesondere die Tatsache, dass das jüngere Kind der Versicherten im Jahr 2009 volljährig wurde, womit seit jenem Zeitpunkt nichts mehr gegen die Aufnahme eines vollen Arbeitspensums gesprochen hätte. Sie habe indessen kurz zuvor, im Mai 2008, als die Tochter über 17 Jahre alt war, eine Teilzeitbeschäftigung von 80 % angenommen und habe bis 2012 nicht versucht, ein Pensum von 100 % zu verrichten. Dass dies aus medizinischen Gründen nicht möglich gewesen wäre, sei den Arztberichten nicht zu entnehmen. Aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse sei als erstellt zu betrachten, dass die Beschwerdeführerin auch ohne Gesundheitsschaden in einem Teilzeitpensum von 80 % tätig gewesen wäre.