Citation: 2C_986/2020 E. 8.3.1

8.3.1. Für die Berechnung der ordentlichen IV-Renten sind laut Art. 36 Abs. 2 IVG die Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) sinngemäss anwendbar (vgl. auch Art. 37 Abs. 1 IVG). Für die Rentenberechnung werden Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles berücksichtigt (Art. 29bis Abs. 1 AHVG). Die Rente wird nach Massgabe des durchschnittlichen Jahreseinkommens berechnet. Dieses setzt sich zusammen aus den Erwerbseinkommen, den Erziehungsgutschriften und den Betreuungsgutschriften (Art. 29quater AHVG). Angesichts dieser Ordnung (und der im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Urteils massgebend gewesenen Skala mit einer Maximalrente von Fr. 2'370.-- monatlich ab einem Jahreseinkommen von Fr. 85'320.--) könnte dem Beschwerdeführer eine maximale IV-Rente nur zugesprochen werden, wenn er zwischen dem 1. Januar nach Vollendung seines 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor dem allfälligen Eintritt des Versicherungsfalles ein massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen von mindestens Fr. 85'320.-- erzielt hätte. Es ist nicht ersichtlich und wurde im angefochtenen Urteil (in E. 3.5.3) als "undenkbar" bezeichnet, dass der Beschwerdeführer über diese Zeitspanne hinweg ein solches durchschnittliches Jahreseinkommen hatte. Entgegen seiner Auffassung nicht massgeblich ist, dass er in der Zeit vom 1. Juni bis 9. September 2016 ein durchschnittliches Monatseinkommen von Fr. 6'390.80 resp. ein durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 83'080.40 erzielte. Auch kann seine in der Eingabe vom 9. Februar 2021 aufgestellte Behauptung, er werde aktuell von der Sozialhilfe mit Fr. 2'151.15 pro Monat unterstützt, im Zusammenhang mit der hier zu beurteilenden Frage nach genügenden finanziellen Mitteln für ein Verbleiberecht nach Art. 24 Abs. 1 Anhang I FZA als echtes Novum nicht berücksichtigt werden (vgl. vorne E. 2.3).