Citation: 2P.98/2004 09.05.2005 E. 5

5.1 Der Kanton Zürich hat mit seiner Erbschaftssteuerveranlagung die für die interkantonale Steuerausscheidung geltenden Regeln - und damit Doppelbesteuerungsrecht - insofern verletzt, als er mit Bezug auf seinen Liegenschaftsanteil (½) teilweise eine objektmässige Ausscheidung vorgenommen und ihn mit mehr als der ihm zustehenden Quote von 2.358 % besteuert hat. Dieses Vorgehen kann zudem, wie die Steuerverwaltung Basel-Stadt in der Vernehmlassung aufzeigt (S. 6 Ziff. 3b), zu einer unzulässigen Doppelbesteuerung führen, indem im Ergebnis der Netto-Nachlass insgesamt mit einer Quote von mehr als 100 % besteuert würde (vgl. Urteil 2P.314/2001 vom 23. September 2003, E. 4). Die angefochtene Einspracheverfügung vom 4. März 2004 ist deshalb aufzuheben. Der Kanton Zürich hat die Erbschaftssteuerveranlagung im Sinn der Erwägungen dieses Urteils neu vorzunehmen und gegebenenfalls die zu viel bezahlten Steuern nach den Regeln des kantonalen Rechts zurückzuerstatten. Soweit gerügt wird, der Patenkinderabzug für die Beschwerdeführerin A.________ werde, obwohl ausdrücklich anerkannt (vgl. Erwägung 4 des angefochtenen Entscheids), im Dispositiv "wohl wegen eines Kanzleiversehens" nicht berücksichtigt, fehlt es zwar an der Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzuges; die Finanzdirektion wird diesen Punkt indessen im Rahmen der neuen Veranlagung ebenfalls bereinigen können. 5.2 Die Steuerverwaltung Basel-Stadt geht, wie sich aus ihrer Vernehmlassung ergibt, ebenfalls davon aus, dass die Quote des Kantons Zürich 2.358 % und jene des Kantons Basel-Stadt folglich 97.642 % beträgt und dass der Repartitionswert des zürcherischen Liegenschaftsanteils (½) mit Fr. 395'000.-- einzusetzen ist. Soweit sich diese neuen Grundlagen auf die Veranlagungsverfügung vom 21. Februar 2002 auswirken sollten, können die notwendigen Anpassungen und Änderungen im Rahmen des ausstehenden Einspracheentscheids vorgenommen werden. Unter diesen Umständen erübrigt sich eine formelle Aufhebung der (ebenfalls angefochtenen) ursprünglichen Verfügung gemäss dem Eventualantrag der Beschwerdeführer, zumal diese mit ihrem Hauptbegehren durchdringen.