Citation: 4A_35/2021 E. 7

Mit der Behauptung eines neuen Gesamtglobalpreises anerkannte die Klägerin, dass das zur Ausführung gelangte Projekt nicht dem ursprünglich offerierten Projekt "quo vadis" entsprach. Bestellungsänderungen musste die Beschwerdegegnerin nur behaupten, soweit sie für die zum Circa-Preis versprochenen Leistungen mehr verlangte als den Maximalbetrag. Inwiefern dies der Fall sein soll, zeigt die Beschwerdeführerin nicht rechtsgenüglich auf, sondern argumentiert in sich widersprüchlich, wie wenn sämtliche Leistungen vom Circa-Preis erfasst wären oder der Nachweis eines Gesamtglobalpreises von Fr. 19 Mio. gelungen wäre. Darauf ist nicht einzutreten. Insoweit hat es mit dem angefochtenen Entscheid sein Bewenden, auch wenn die Behauptung, eine Leistung sei vom Circa-Preis erfasst, keine Billigung einer Überschreitung desselben darstellt. Aus der Behauptung, eine Arbeit sei vom (nicht nachgewiesenen) Pauschalpreis oder dem Circa-Preis erfasst, lässt sich dagegen ohne Willkür schliessen, die Leistung sei bestellt und (vorbehältlich weiterer Beanstandungen und einer Überschreitung des Maximalbetrages) betragsmässig anerkannt. Mit der appellatorischen Kritik an den einzelnen Rechnungspositionen, dringt die Beschwerdeführerin nicht durch. Damit erweist sich die Beschwerde insgesamt als unbegründet. Sie ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird die Beschwerdeführerin kosten- und entschädigungspflichtig.