Citation: 6B_257/2015 E. 1.3

1.3. Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz kann vor Bundesgericht nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Offensichtlich unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willkürlich ist (BGE 137 III 226 E. 4.2 mit Hinweisen). Willkür liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht. Dass eine andere Lösung oder Würdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erscheint, genügt für die Annahme von Willkür nicht (BGE 138 I 305 E. 4.3 mit Hinweisen). Dem Grundsatz in dubio pro reo kommt in seiner Funktion als Beweiswürdigungsregel im Verfahren vor dem Bundesgericht keine über das Willkürverbot von Art. 9 BV hinausgehende Bedeutung zu (BGE 127 I 38 E. 2a mit Hinweisen). Eine entsprechende Rüge muss klar vorgebracht und substanziiert begründet werden (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 137 IV 1 E. 4.2.3; 136 I 65 E. 1.3.1; je mit Hinweisen). Auf eine rein appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 140 III 264 E. 2.3 mit Hinweisen). Die Vorinstanz stützt ihre Annahme, der Beschwerdeführer sei zum Unfallzeitpunkt übermüdet gewesen, nicht einzig auf dessen Aussagen vor der Polizei. Sie berücksichtigt auch weitere Umstände, wie etwa die einfachen Verkehrsverhältnisse oder dass der Beschwerdeführer infolge der Kollision erheblich erschrocken ist. Der Beschwerdeführer setzt sich damit nicht auseinander. Ebenso wenig legt er dar, inwiefern die Erwägungen der Vorinstanz zur Verwertbarkeit seiner Aussagen vor der Polizei falsch sein sollen. Eine Beschwerdebegründung, welche die vorinstanzlichen Erwägungen ausklammert, genügt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist nicht einzutreten. Die Vorinstanz verfällt zudem nicht in Willkür, wenn sie annimmt, dass ein Schlaf von drei oder vier Stunden in unbequemer Position nach einem strengen Tag - der Beschwerdeführer gab an, gegen 9 Uhr von Wien kommend auf dem Flugplatz Kloten gelandet zu sein, bevor er mit dem Auto nach St. Gallen, von dort zur Raststätte Würenlos und weiter zur Unfallstelle fuhr (erstinstanzliches Urteil, S. 5) - nicht ausreiche, um zu einer Zeit, in welcher normalerweise geschlafen wird, ein Fahrzeug lenken zu können.