Citation: 2C_394/2017 E. A

A.a. Die türkische Staatsangehörige A.C.________ (geboren 1961) reiste im Juni 2004 zusammen mit den drei gemeinsamen Kindern zu ihrem Ehemann in die Schweiz. In der Folge wurden sie und die Kinder in die Flüchtlingseigenschaft des Ehemannes einbezogen (Art. 51 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG; SR 142.31]) und es wurde ihnen Asyl gewährt. Im Oktober 2004 verzichtete sie auf den Flüchtlingsstatus und reiste mit den Kindern in die Türkei zurück. Im Januar 2005 reiste sie erneut in die Schweiz ein, im Februar 2005 kehrte sie wiederum in die Türkei zurück. Im Rahmen eines erneuten Familiennachzugs reiste sie im August 2007 mit der jüngsten Tochter B.C.________ (geboren 1997) wieder in die Schweiz ein zu ihrem Ehemann, der inzwischen die Niederlassungsbewilligung hatte. Im März 2009 trennte sich A.C.________ von ihrem Ehemann, und im März 2010 wurde die Ehe geschieden. Am 1. Juli 2009 verfügte das Amt für Migration des Kantons Basel-Landschaft die Wegweisung von A.C.________ aus der Schweiz, da die eheliche Haushaltsgemeinschaft zwischen den Ehegatten lediglich etwa anderthalb Jahre gedauert hatte und eine dauerhafte und erhebliche Sozialhilfeabhängigkeit von A.C.________ vorlag. Mit rechtskräftigem Urteil vom 18. August 2010 bestätigte das Kantonsgericht Basel-Landschaft diese Verfügung. Im Dezember 2010 stellten A.C.________ und ihr früherer Ehemann beim Zivilstandsamt Kreis Liestal ein Gesuch um Vorbereitung der Eheschliessung. Das Zivilstandsamt trat auf das Gesuch nicht ein, da der frühere Ehemann angegeben hatte, von seiner geschiedenen Frau unter Druck gesetzt worden zu sein und sie nicht heiraten zu wollen. In der Folge reisten A.C.________ und die Tochter B.C.________ unkontrolliert aus der Schweiz aus. Im Juli 2011 wurden sie im Rahmen eines Dublinverfahrens von den Niederlanden in die Schweiz überstellt. Das anschliessend in der Schweiz gestellte Asylgesuch lehnte das Bundesamt für Migration (BFM, heute Staatssekretariat für Migration [SEM]) am 25. Mai 2012 ab. A.b. Am 10. Juli 2012 heiratete A.C.________ erneut ihren damaligen Ex-Ehemann. Sie wurde in dessen Flüchtlingseigenschaft einbezogen und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung. Im August 2014 verzichtete sie freiwillig auf den Flüchtlingsstatus, um besuchsweise in die Türkei zu reisen. Im März 2015 zeigte sie ihren Ehemann wegen häuslicher Gewalt an. Am 1. Mai 2015 trennte sich das Ehepaar. Nach Gewährung des rechtlichen Gehörs verfügte das Amt für Migration des Kantons Basel-Landschaft am 3. November 2015 die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung von A.C.________ sowie ihre Wegweisung aus der Schweiz.