Citation: 5A_730/2020 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1959) und B.A.________ (geb. 1977) heirateten im Jahr 2007. Sie sind die Eltern der Söhne C.A.________ (geb. 2009), D.A.________ (geb. 2012) und E.A.________ (geb. 2015). Nachdem ein Investor seine Arbeitgeberin übernommen hatte, wurde A.A.________ im Rahmen einer Restrukturierung und Auszahlung einer erheblichen Abgangsentschädigung 2017 frühpensioniert. Im Januar 2018 verliess B.A.________ mit den Kindern die Familienwohnung in U.________, um sich in V.________ niederzulassen und zufolge einer Krebserkrankung einer Behandlung zu unterziehen. Beide Ehegatten sind zwischenzeitlich eine neue Beziehung eingegangen, wobei die Partnerin von A.A.________ im Juli 2019 mit ihren zwei damals ca. 5- und 7-jährigen Töchtern aus einer vorbestehenden Beziehung bei ihm eingezogen ist. A.b. B.A.________ gelangte am 4. April 2018 an das Kreisgericht St. Gallen, das mit Entscheid vom 13. November 2018 das Getrenntleben regelte. Namentlich stellte es die drei gemeinsamen Kinder in die Obhut der Mutter (Dispositiv-Ziff. 3). Die Betreuungsanteile des Vaters regelte es wie folgt (Dispositiv-Ziff. 4) : A.A.________ betreut die Kinder C.A.________, D.A.________ und E.A.________ jedes zweite Wochenende von Freitag nach Schulschluss bis Sonntag, 18:00 Uhr. A.A.________ betreut die Kinder C.A.________, D.A.________ und E.A.________ zudem während sechs Wochen Ferien pro Jahr. B.A.________ und A.A.________ verständigen sich anfangs Jahr über die Aufteilung der Ferienwochen. Falls sie keine Einigkeit erzielen, steht B.A.________ in Jahren mit gerader Jahreszahl das Wahlrecht zu. In Jahren mit ungerader Jahreszahl steht A.A.________ das Wahlrecht zu. Der wahlberechtigte Elternteil teilt dem anderen umgehend mit, welche Ferienwochen die Kinder bei ihm oder ihr verbringen. Die Kinder sind dabei nicht länger als zwei Wochen am Stück von ihrem üblichen Aufenthaltsort abwesend. In Jahren mit gerader Jahreszahl verbringen die Kinder die Weihnachtstage (24. Dezember, 12:00 Uhr, bis 26. Dezember, 18:00 Uhr) bei B.A.________, in Jahren mit ungerader Jahreszahl bei A.A.________. Die Kinder verbringen Silvester (30. Dezember, 18:00 Uhr, bis 1. Januar, 18:00 Uhr) bei demjenigen Elternteil, bei dem sie die vorangegangenen Weihnachtstage nicht verbracht haben. Ostern (Gründonnerstag, 18:00 Uhr, bis Ostermontag, 18:00 Uhr), Auffahrt (Mittwoch vor Auffahrt, 18:00 Uhr, bis Sonntag nach Auffahrt, 18:00 Uhr) und Pfingsten (Freitag, 18:00 Uhr, bis Pfingstmontag, 18:00 Uhr) verbringen die Kinder bei demjenigen Elternteil, der turnusgemäss für die Betreuung am besagten Wochenende zuständig ist. A.A.________ holt die Kinder zu Beginn deren Aufenthalts bei ihm am Wohno rt von B.A.________ ab. B.A.________ holt die Kinder zum Ende deren Aufenthalts bei A.A.________ an dessen Wohnort ab. Falls ein Elternteil die Wegstrecke per Zug zurücklegt, erfolgt die Übergabe an den Bahnhöfen W.________ und X.________. Ausserdem verpflichtete das Kreisgericht A.A.________, ab Mai 2018 folgende Unterhaltsbeiträge zu leisten: für C.A.________ Fr. 1'405.--, für D.A.________ Fr. 1'405.-- und für E.A.________ Fr. 1'250.--, sowie je zu gleichen Teilen einen Betreuungsunterhalt von insgesamt Fr. 4'455.-- (Dispositiv-Ziff. 5); sodann hat er ab demselben Zeitpunkt einen Ehegattenunterhaltsbeitrag von Fr. 970.-- an B.A.________ zu bezahlen (Dispositiv-Ziff. 6).