Citation: 2C_16/2021 E. 4.1

4.1. Bezüglich der materiellen Hauptbegründung der Vorinstanz (vgl. dazu E. 1 hiervor) macht der Beschwerdeführer eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung geltend. Es sei erstellt, dass der ihn vor dem Migrationsamt vertretende Anwalt das Mandat nicht habe weiterführen wollen und er daraufhin erfolglos versucht habe, einen neuen Anwalt zu finden. Als Beleg für seine Behauptung beruft er sich insbesondere auf ein Schreiben des betreffenden Anwalts vom 1. Dezember 2020. Bei diesem Schreiben handelt es sich freilich um ein echtes Novum, das vom Bundesgericht aus prozessualen Gründen nicht berücksichtigt werden darf (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123). Die weiteren in diesem Zusammenhang stehenden Beschwerdeausführungen beschränken sich darauf, der Würdigung der Vorinstanz die persönliche Sichtweise des Beschwerdeführers entgegenzusetzen, ohne dass sich der Beschwerde für diese letztere Sichtweise allerdings irgendwelche objektiven Anhaltspunkte entnehmen liessen; die Rüge, dass die Verfahrensrechte des Beschwerdeführers verletzt worden seien, indem ihm das Recht verwehrt worden sei, für die Anfechtung der Verfügung des Migrationsamts vom 29. Mai 2020 einen Rechtsbeistand beizuziehen, läuft offensichtlich ins Leere. Auch die Rüge einer Gehörsverletzung (Art. 29 Abs. 2 BV) ist nicht ansatzweise nachvollziehbar, geht aus dem angefochtenen Entscheid doch ohne weiteres hervor, aus welchen Gründen die Vorinstanz das Rechtsmittel des Beschwerdeführers abschlägig beurteilt hat. Insgesamt sind die betreffenden Ausführungen des Beschwerdeführers als appellatorisch zu bezeichnen. Den erhöhten Begründungsanforderungen, die im bundesgerichtlichen Verfahren in Bezug auf Sachverhalts- bzw. Grundrechtsrügen gelten (vgl. E. 3 hiervor), werden sie klarerweise nicht gerecht. In Bezug auf den tragenden materiellen Begründungsstrang der Vorinstanz enthält die Beschwerde offensichtlich keine hinreichende Begründung.