Citation: 8C_438/2007 20.02.2008 E. 3

Die Vorinstanz hat in Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere des Berichts der Klinik für Unfallchirurgie, Spital X.________, vom 8. August 2003, des Gutachtens des Dr. med. B.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie, vom 10. Juni 2004 und des Berichts vom 12. Januar 2006 sowie des Gutachtens des Dr. med. E._______, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 15. März 2005, festgestellt, dass der Versicherten eine angepasste sitzende Tätigkeit im Rahmen eines Arbeitspensums von 50 % bzw. ab August 2005 von 45 % zumutbar ist. Diese Feststellungen sind tatsächlicher Natur und für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG; BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 398). Daran ändern auch die Vorbringen der Versicherten nichts: Das Gutachten des Dr. med. E.________ erfüllt die Anforderungen an einen ärztlichen Bericht (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis). Wie die Vorinstanz richtig festhält, kann hingegen dem Bericht des Dr. med. S.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 13. Mai 2004, und dem Gutachten des Dr. med. H.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 30. Juni 2006, nicht gefolgt werden. Bezüglich des Berichts des Dr. med. S.________ ist festzuhalten, dass auf Grund der unterschiedlichen Natur von Begutachtungs- und Behandlungsauftrag ein Administrativgutachten nicht schon allein deshalb in Frage gestellt wird, weil die Gutachter zu einem anderen Ergebnis als die behandelnden Ärzte gelangen (Urteil I 844/06 vom 24. September 2007, E. 2.3.2 mit Hinweisen). Mit der Vorinstanz kann gestützt auf die Rechtsprechung von BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353, wonach im Zweifelsfall Berichten von Hausärzten infolge ihrer Vertrauensstellung nicht zu folgen ist, die Einschätzung des Dr. med. S.________ nicht berücksichtigt werden. Das Gutachten des Dr. med. H.________ stellt lediglich eine andere Würdigung des übereinstimmend festgestellten Gesundheitszustandes dar und enthält insbesondere keine verwertbaren Aussagen über die noch zumutbaren Tätigkeiten. Angesichts der schlüssigen medizinischen Aktenlage kann gestützt auf die Berichte der Klinik für Unfallchirurgie vom 8. August 2003, das Gutachten des Dr. med. B.________ vom 10. Juni 2004 und dessen Bericht vom 12. Januar 2006 sowie das Gutachten des Dr. med. E.________ vom 15. März 2005 im Rahmen der antizipierten Beweiswürdigung (SVR 2001 IV Nr. 10 S. 27 E. 4b mit Hinweisen) auf die Einholung weiterer Gutachten verzichtet werden.