Citation: 1D_7/2014 E. 3.2

3.2. Gemäss § 13 Abs. 1 lit. a des basel-städtischen Bürgerrechtsgesetzes vom 29. April 1992 (BüRG; SG 121.00) setzt die Aufnahme in das basel-städtische Bürgerrecht einen guten Leumund, die Vertrautheit mit den allgemeinen Lebensgewohnheiten und den wichtigsten öffentlichen Institutionen in Gemeinde, Kanton und Bund, die Bejahung der schweizerischen Demokratie und die Respektierung der geltenden Rechtsordnung sowie die Erfüllung der privaten und öffentlich-rechtlichen Verpflichtungen voraus. § 14 der basel-städtischen Verordnung vom 1. Dezember 2009 zum Bürgerrechtsgesetz (BüRV; SG 121.110) konkretisiert diese Anforderungen, äussert sich aber nicht näher zum Begriff des erforderlichen guten Leumunds (vgl. zu den materiellen Einbürgerungsanforderungen im Kanton Basel-Stadt LAURA CAMPISI, Die rechtliche Erfassung der Integration im schweizerischen Migrationsrecht, 2014, S. 270 ff.; JENS VAN DER MEER, Die ordentliche Einbürgerung von ausländischen Bürgerrechtsbewerbenden im Kanton Basel-Stadt, in: BJM 2013 S. 67 ff.).