Citation: 8C_484/2016 E. 5

Der Beschwerdeführer macht geltend, dass es sich bei der Auflösung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber um eine verpönte Rachekündigung wegen Whistleblowings handle. Er habe die unlautere und gesetzwidrige Praxis des Amts bei den Fördergesuchen für das nationale Gebäudeprogramm aufgedeckt. Er rügt eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör, weil die Vorinstanz die Akten der Staatsanwaltschaft zu seiner Strafanzeige gegen den Baudirektor und den Amtsleiter nicht eingeholt habe. Er sei zur Abgabe eines Geständnisses gezwungen worden, dass er am Subventionsbetrug mitgewirkt habe. Ohne Beizug der Strafakten habe es die Vorinstanz als erstellt erachtet, dass er an der Praxis mit den Leergesuchen mitgewirkt habe. Die Ergebnisse der Strafuntersuchung hätten einen direkten Zusammenhang mit dem ihm vorgeworfenen Whistleblowing. Es sei schwer auszumachen, inwieweit die gefälligkeitshalber und irrtümlicherweise geleistete Unterzeichnung einer Vertretungsvollmacht die Treuepflicht oder das Teamverhalten des Beschwerdeführers gegenüber seinen Vorgesetzten und Arbeitskollegen hätte in Frage stellen können. Die deswegen erst im Januar 2015 erteilte Verwarnung erweise sich als reichlich verspätet und unangemessen. Die Gerüchte und Mutmassungen seien nicht ansatzweise erwiesen. Erst am 15. April 2015 sei eilig ein Personaldossier erstellt worden, welches ihm ohne Beilagen ausgehändigt worden sei. Die Kündigung sei deshalb sachlich nicht begründet gewesen. Schliesslich sei sowohl die Verwarnung als auch die Kündigung nur dem Beschwerdeführer, nicht aber seinem Rechtsvertreter zugestellt worden.