Citation: 6B_849/2017 E. 1

Der Beschwerdeführer rügt zunächst, dass das vorliegende Verfahren auf dem Strafbefehl vom 30. Juli 2015 beruht. Dieser sei als ungültig zu betrachten; demzufolge fehle es auch an einer Anklageschrift. Die Staatsanwaltschaft habe bereits am 7. Juli 2015 in derselben Sache einen Strafbefehl erlassen, und, nachdem er Einsprache erhoben habe, mit dem neuen Strafbefehl reagiert. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz habe dies nicht geschehen dürfen: Art. 355 Abs. 3 lit. c StPO sehe diese Möglichkeit nur vor, wenn zuvor aufgrund der Einsprache weitere Beweise abgenommen worden sind. Solche zusätzlichen Abklärungen seien hier nicht getätigt worden. Gründe für eine Rücknahme des ersten Strafbefehls - unter dem Titel des Widerrufs, der Revision oder der Wiedererwägung - gebe es nicht. Die fehlende Grundlage falle umso mehr ins Gewicht, als sich die Änderung für den Betroffenen nachteilig auswirke. Der Beschwerdeführer legt indessen nicht dar, in welchen Punkten sich die Strafbefehle vom 7. resp. 30. Juli 2015 unterscheiden und inwiefern ihm der Erlass eines zweiten Strafbefehls deshalb einen Nachteil bringen soll. Insoweit kann auf seine Beschwerde nicht eingetreten werden (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG).