Citation: 1B_351/2013 E. A

Am 26. April 2013 liess die Staatsanwaltschaft Baden X.________ wegen des Verdachts auf Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Art. 19 Abs. 1) verhaften. Anlässlich der Hafteinvernahme erklärte er, Rechtsanwalt Tobler sei sein Verteidiger. Rechtsanwalt Tobler wurde über die Festnahme telefonisch orientiert; er erklärte sich mündlich zur Übernahme der Verteidigung bereit und ersuchte um seine Einsetzung als amtlicher Verteidiger. Am 29. April 2013 versetzte das Zwangsmassnahmengericht X.________ auf Antrag der Staatsanwaltschaft hin bis zum 26. Juni 2013 in Untersuchungshaft. Gleichentags liess dieser das Gesuch stellen, Rechtsanwalt Tobler als amtlichen Verteidiger einzusetzen. Mit Schreiben vom 30. April 2013 teilte die Staatsanwaltschaft Rechtsanwalt Tobler mit, es liege derzeit kein Fall notwendiger Verteidigung vor. Das Gesuch um amtliche Verteidigung könne sie nicht beurteilen, da sie die finanziellen Verhältnisse von X.________ nicht kenne. Sie bitte ihn, die entsprechenden Unterlagen einzureichen. Sofern die Voraussetzungen gegeben seien, werde er mit Wirkung ab Gesuchseinreichung als amtlicher Verteidiger eingesetzt. Mit Eingabe vom 5. Juni 2013 ersuchte Rechtsanwalt Tobler die Staatsanwaltschaft, das Gesuch um Einsetzung als amtlicher Verteidiger zu entscheiden. Mit Schreiben vom 6. Juni 2013 setzte die Staatsanwaltschaft Rechtsanwalt Tobler Frist bis zum 30. Juni 2013, um Unterlagen über die finanziellen Verhältnisse von X.________ einzureichen. Am 7. Juni 2013 wurde X.________ aus der Haft entlassen. Am 26. Juli 2013 wies die Staatsanwaltschaft das Gesuch um amtliche Verteidigung ab mit der Begründung, die finanziellen Verhältnisse von X.________ seien nicht offen gelegt worden. Am 2. September 2013 wies das Obergericht des Kantons Aargau die Beschwerde von X.________ gegen die Abweisung des Gesuchs um amtliche Verteidigung ab.