Citation: 2C_167/2023 E. 3

Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Tatsachen oder Beweismittel, welche sich auf das vorinstanzliche Prozessthema beziehen, sich jedoch erst nach dem angefochtenen Entscheid ereignet haben oder entstanden sind, können von vornherein nicht durch das angefochtene Urteil veranlasst worden sein. Solche "echte Noven" sind im bundesgerichtlichen Verfahren unzulässig (BGE 139 III 120 E. 3.1.2; 133 IV 342 E. 2.1 S. 344). Dementsprechend sind die vom Beschwerdeführer vor Bundesgericht eingereichten und von nach dem angefochtenen Urteil datierenden Unterlagen - namentlich die Beschwerde an den UN Ausschuss gegen Folter (United Nations Committee against Torture; UNCAT) vom 15. Februar 2023, das Schreiben des UNCAT vom 20. Februar 2023, sowie das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. Februar 2023 - im vorliegenden Verfahren nicht zu berücksichtigen. Ebenfalls nicht zu berücksichtigen ist das vor Bundesgericht eingereichte Schreiben des Zivilstandsamts Bern-Mittelland vom 10. Januar 2023 betreffend Ehevorbereitung und Ziviltrauung, zumal nicht ersichtlich ist (und vom Beschwerdeführer nicht dargetan wird), inwiefern erst der angefochtene Entscheid Anlass gegeben hätte, dieses einzureichen. Aus demselben Grund können die der Beschwerde beiliegende E-Mail vom 19. Januar 2023, in welcher der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers die Migrationsbehörden über das Einreichen des vom gleichen Tag datierenden Wiedererwägungsgesuchs informiert, sowie die vom Beschwerdeführer vor Bundesgericht eingereichte, undatierte Fotografie eines Arms mit Vernarbungen keine Berücksichtigung finden.