Citation: 8C_422/2017 E. 4.1.2

4.1.2. Der Beschwerdeführer übersieht, dass Dr. med. H.________, der das orthopädische Teilgutachten für die ZMB verfasste, ebenfalls Facharzt für Chirurgie ist und ebenfalls zum Schluss gelangte, die chronifizierten Schmerzen in der rechten Schulter und der Klavikulargegend seien weiterhin unklar und diagnostisch am ehesten mit einem posttraumatischen Narbenschmerz zu erklären, wobei eine posttraumatische AC-Gelenksarthrose bildgebend nicht habe nachgewiesen werden können. Damit stellte der Sachverständige des ZMB klar, dass aus seiner Fachrichtung gesehen keine objektivierbaren Befunde für die geltend gemachten Beeinträchtigungen im rechten Schultergelenk gefunden werden konnten. Inwieweit aus diesen Auskünften geschlossen werden soll, Dr. med. G.________ habe die geltend gemachten Beschwerden am Bewegungsapparat mangels fachlicher Qualifikation nicht beweiskräftig zu beurteilen vermögen, erschliesst sich auch aus dem vom Beschwerdeführer angerufenen Urteil 8C_419/2014 vom 23. September 2014 E. 7.2 nicht, weshalb darauf nicht näher einzugehen ist. Vielmehr ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass sowohl Dr. med. G.________ (Gutachter der Gutachterstelle X.________) als auch Dr. med. H.________ (Gutachter der ZMB) als erfahrene Chirurgen über einschlägige orthopädische Kenntnisse des Bewegungsapparates verfügen, wie die Vorinstanz mit nicht zu beanstandender Begründung erwogen hat. Auch diesbezüglich ist keine Verletzung von Art. 61 lit. c ATSG zu erkennen.