Citation: 6B_563/2023 E. 3.7.2

3.7.2. Die Vorinstanz erwägt, am 26. Mai 2020 habe die Staatsanwaltschaft im Beisein aller Verteidiger eine Konfrontationseinvernahme mit dem Beschwerdeführer und den Mitbeschuldigten B.________ sowie C.C.________ durchgeführt. Dabei sei es hauptsächlich um Einbruchsdelikte vom März bis Mai 2019 gegangen. Es seien aber auch allgemeine Fragen zu gemeinsam verübten Einbrüchen gestellt worden. Insbesondere sei der Beschwerdeführer gefragt worden, weshalb er an den ihm vorgeworfenen Delikten teilgenommen habe. Auf Vorhalt des Sachverhalts gemäss Dossier S22 hätten C.C.________ und B.________ kaum inhaltliche Aussagen, sondern grösstenteils Erinnerungslücken geltend gemacht. Die Verteidigung des Beschwerdeführers habe auf Ergänzungsfragen verzichtet. Ob sie damit auf den Konfrontationsanspruch des Beschwerdeführers gegenüber B.________ verzichtet hat, lässt die Vorinstanz offen. B.________ sei nämlich an der erstinstanzlichen Hauptverhandlung vom 19. August 2021 erneut zu den Einbruchdiebstählen befragt worden. Dabei habe er bereitwillig Aussagen gemacht. Die Verteidigung des Beschwerdeführers habe ausdrücklich auf Ergänzungsfragen verzichtet. Daher sei von einem Verzicht auf das Konfrontationsrecht auszugehen. Ob es sich mit Blick auf C.C.________ gleich verhält, lässt die Vorinstanz offen, weil seine Aussagen am Beweisergebnis nichts änderten.