Citation: 6B_1141/2022 E. 1

Am 9. November 2019 fand die Ziegenleistungsschau des Verbandes F.________ statt. Im Nachgang erstatteten A.A.________, B.A.________, C.A.________, D.D.________ und E.D.________ gegen G.________, H.________ und I.________ Strafanzeige wegen Sachbeschädigung, Beschimpfung, Nötigung und übler Nachrede. Sie warfen den Beschuldigten vor, den Siegerziegen in der Nacht nach der Prämierung Haare ausgerissen zu haben. Am anderen Morgen soll H.________ E.D.________ zudem als "Blaghund" bezeichnet haben. Im Weiteren habe H.________ an einer vom Verband F.________ organisierten Aussprache vom 4. Dezember 2019 C.A.________ unter Androhung jahrelanger Sperren zum Geständnis einer Manipulation an den Ziegen genötigt. Schliesslich soll I.________ an der ausserordentlichen Delegiertenversammlung des Verbandes F.________ vom 12. Januar 2020 einen Antrag von G.________ verlesen haben, in dem die Manipulationsvorwürfe als erwiesene Tatsache dargestellt worden seien. Mit Verfügung vom 7. Dezember 2021 stellte die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis das Verfahren ein. Eine von A.A.________, B.A.________, C.A.________, D.D.________ und E.D.________ gegen die Verfahrenseinstellung erhobene Beschwerde hiess das Kantonsgericht Wallis teilweise gut. Hinsichtlich der zur Anzeige gebrachten Sachbeschädigung sowie der angeblichen Ehrverletzung durch G.________ wies es die Beschwerde ab. A.A.________, B.A.________, C.A.________, D.D.________ und E.D.________ erheben Beschwerde in Strafsachen und beantragen Folgendes: "1. Die angefochtene Verfügung wird dahingehend aufgehoben, als die Vorinstanz trotz gegenteiligem Vorspann sich berufen fühlt, der noch nicht abgeschlossenen Untersuchung und dem Sachrichter vorzugreifen, indem sie die nächtliche Malträtierung von Ziegen nicht als Sachbeschädigung qualifiziert und dem Beschuldigten G.________ trotz gegenteiliger Sachlage «guten Glauben» attestiert.