Citation: 1C_543/2021 E. 9.3

9.3. Zwar sind die Erwägungen der Vorinstanz zur Verhältnismässigkeit sehr knapp gehalten und liegt ihnen die erwähnte Beurteilung des öffentlichen Interesses im angefochtenen Urteil zugrunde. Was die Beschwerdeführerin gegen die Verhältnismässigkeit von Art. 12.3 Abs. 2 BZO und den darauf gestützten Grundrechtseingriff vorbringt, vermag die vorinstanzliche Beurteilung im Ergebnis indessen nicht in Frage zu stellen (vgl. zum Grundsatz der Verhältnismässigkeit etwa BGE 140 I 2 E. 9.2.2 mit Hinweisen). Auch im vorliegenden Zusammenhang ist dabei auf die Vorbringen, die auf den angeblichen plansichernden Zweck bzw. Charakter von Art. 12.3 Abs. 2 BZO Bezug nehmen, nicht weiter einzugehen.