Citation: 8C_622/2016 E. 4.2

4.2. Das kantonale Gericht hat die medizinische Beweislage zur Bemessung des Integritätsschadens umfassend und sorgfältig gewürdigt. Gestützt auf die einschlägigen Rechtsgrundlagen hat es ausführlich und überzeugend dargelegt, weshalb mit Blick auf die ausschlaggebenden medizinischen Beurteilungen trotz der erheblichen rechtsseitigen Schulterpathologie nicht auf eine vollständige Gebrauchsunfähigkeit des rechten Armes zu schliessen ist. Deshalb falle die vom Versicherten geltend gemachte Integritätseinbusse von 50 % ausser Betracht. Massgebend sei die von der SUVA herausgegebene Tabelle 1 zum Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitäten (vgl. zu deren Bedeutung BGE 124 V 29 E. 1c S. 32 mit Hinweis). Auch eine vollständige Versteifung der rechten Schulter im Ausmass einer 30%igen Integritätseinbusse sei nicht feststellbar. Für alle übrigen Schulterschäden seien nach der erwähnten Tabelle Werte von maximal 25 % vorgesehen. Unter Berücksichtigung der orthopädischen Expertisen der Dres. med. C.________ vom 29. Dezember 2014, sowie D.________ vom 14. Juni und 3. März 2013 sei die Schätzung des Integritätsschadens auf 25 % nicht zu beanstanden.