Citation: 6B_1088/2022 E. A

A.a. Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich wirft A.A.________ in der Anklageschrift vom 4. Februar 2020 u.a. zusammengefasst vor, versucht zu haben, ihren Ehemann B.A.________ am 5. April 2018 in der ehelichen Wohnung in Zürich durch die Verabreichung eines mit starken Medikamenten versetzten Getränks zu vergiften. Da B.A.________ nicht verstarb, sondern nur in Tiefschlaf verfiel, habe A.A.________ am Morgen des 6. April 2018 versucht, ihn mit einem Elektrokabel zu erdrosseln. An der für ihn tödlichen Vollendung dieser Strangulation sei A.A.________ durch die gemeinsamen Kinder gehindert worden, welche sie kurz vor dem Todeseintritt von B.A.________ weggezogen und aus dem Raum entfernt hätten (Anklageschrift S. 3-6, Ziffer 1, Dossier 1). A.b. A.A.________ wird in der Anklageschrift weiter vorgeworfen, am 31. Januar 2018, um ca. 09:40 Uhr, im Rahmen eines zunächst verbalen Streits an ihrem damaligen Wohnort in Zürich dreimal mit einer Fernbedienung auf den Kopf von B.A.________ geschlagen zu haben, wobei sie den Kopf einmal getroffen habe. Dies habe B.A.________ Schmerzen bereitet, aber keine Verletzungsfolgen gehabt (Anklageschrift S. 9 f., Ziffer 1, Dossier 2).