Citation: 4A_235/2024 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer vermag keine Verletzung des Gehörsanspruchs aufzuzeigen, indem er der Vorinstanz vorwirft, sie habe sich nicht detailliert mit den offerierten Beweisen (Betreibungsregisterauszüge, Bankauszüge, Steuern) bezüglich seiner Mittellosigkeit auseinandergesetzt und habe nur pauschal angegeben, es sei wenig glaubhaft, dass er tatsächlich über kein Einkommen verfüge. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers genügt die Begründung im angefochtenen Entscheid den verfassungsrechtlichen Anforderungen. Inwiefern es ihm verunmöglicht worden wäre, den angefochtenen Entscheid sachgerecht anzufechten, ist nicht erkennbar. Ebenso wenig liegt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs darin begründet, dass die Vorinstanz aufgrund der unzureichenden Angaben des Beschwerdeführers in antizipierter Beweiswürdigung auf dessen Befragung verzichtete (vgl. BGE 143 III 297 E. 9.3.2; 140 I 285 E. 6.3.1; 138 III 374 E. 4.3.2). Ausserdem hat die Vorinstanz zutreffend darauf hingewiesen, dass das Gericht bei einer anwaltlich vertretenen Partei nicht verpflichtet ist, eine Nachfrist anzusetzen, um ein unvollständiges oder unklares Gesuch zu verbessern (vgl. Urteile 5A_176/2023 vom 9. Februar 2024 E. 6.3.1; 4A_2/2023 vom 13. Januar 2023 E. 3; 4A_622/2020 vom 5. Februar 2021 E. 2.4).