Citation: 6B_612/2020 E. 3.4.5

3.4.5. In Bezug auf die in der Anklage unterstellte Häufigkeit der sexuellen Handlungen von "durchschnittlich drei bis vier Mal pro Woche" ist sodann festzuhalten, dass die Vorinstanz im Rahmen der Sachverhaltserwägungen keine ausdrücklichen Feststellungen dazu trifft. Bei ihrer Strafzumessung geht sie jedoch mit Verweis auf das erstinstanzliche Urteil davon aus, die Tathandlungen hätten über einen längeren Zeitraum regelmässig stattgefunden (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 4.1 S. 27 mit Verweis auf das erstinstanzliche Urteil Ziff. 2.1.1 S. 42). Eine Regelmässigkeit der sexuellen Handlungen im Zeitraum vom Frühling 2014 bis Frühling 2016 lässt sich gestützt auf die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2, wonach sie den Beschwerdeführer fast täglich besuchte (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 4.3.4 S. 14), es aber - wie in der Beschwerde hervorgehoben - nicht bei jedem ihrer Besuche zu den sexuellen Handlungen gekommen sei (vgl. Beschwerde Rz. 10.4 S. 6), ohne Weiteres erstellen.