Citation: 5P.384/2000 13.11.2000 E. 3

3.-Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die Eingabe die wesentlichen Tatsachen und eine kurzgefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sein sollen. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. Der Beschwerdeführer hat zu erklären, welches geschriebene oder ungeschriebene verfassungsmässige Individualrecht seiner Ansicht nach krass verletzt worden sein soll. Ein Beschwerdeführer muss bei Willkürbeschwerden dartun, inwiefern der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem und offensichtlichem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 110 Ia 3 f. mit Hinweisen). Es genügt somit nicht, wenn der Beschwerdeführer bloss den angefochtenen Entscheid rügt, wie er dies in einem appellatorischen Verfahren tun könnte, bei dem die Rechtsmittelinstanz die Rechtsanwendung frei überprüfen kann (BGE 107 Ia 186; 110 Ia 1 E. 2a S. 3; 117 Ia 10 E. 4b; 117 Ia 393 E. 1c mit Hinweisen; 117 Ia 412 E. 1c mit Hinweisen; 118 Ia 64 E. 1b; 119 Ia 197 E. d; 120 Ia 369 E. 3a). Diesen Anforderungen vermögen die Eingaben der Beschwerdeführer nicht zu genügen: Das Obergericht hat dafürgehalten, der Beizug eines Anwaltes durch die Beschwerdegegner (die Beklagten) für das Sühneverfahren sei zweckmässig und verständlich gewesen. Dagegen wird in der Beschwerde lediglich eingewandt, die Vertretung durch einen Anwalt habe sich nicht als notwendig erwiesen; damit wird indessen nicht dargelegt, inwiefern die gegenteilige Auffassung des Obergerichts unhaltbar sein und damit gegen Art. 9 BV verstossen soll. Schliesslich wird in der Beschwerde erneut behauptet, die Beschwerdegegner hätten erst eine Parteientschädigung verlangt, nachdem sie vom Klagerückzug erfahren hätten. Demgegenüber ist nach Auffassung des Obergerichts von den Beschwerdegegnern behauptet und von den Beschwerdeführern (den Klägern) nicht bestritten worden, dass die Parteientschädigung bereits anlässlich der Sühneverhandlung vom 6. Oktober 1999 verlangt worden ist. Mit dieser Erwägung setzt sich die Beschwerde nicht auseinander.