Citation: 5P.333/2006 10.11.2006 E. A

K.________ war als Landwirt sowie im Kiesabbau unternehmerisch tätig. Am 27. Oktober 1993 errichtete er ein dauerndes und selbstständiges Recht zum Abbau von Kies, Sand und anderen verwertbaren Materialien, das als Grundstück Nr. 709 im Grundbuch eingetragen wurde. Er belastete damit seine landwirtschaftlich genutzte Liegenschaft Nr. 299 mit rund 18 ha Fläche. K.________ verkaufte die Liegenschaft Nr. 299 am 27. Oktober 1993 seinem Sohn S.________. S.________ schloss mit der K.________ Kies AG, diese handelnd durch seinen Vater und seinen Bruder C.________, am 12. Mai 1994 einen "Mietvertrag für Werkgelände" und stellte einen örtlich und flächenmässig festgelegten Teil (ca. 393.7 a) seiner Liegenschaft als Werkgelände für den Kiesgruben- sowie Recyclingbetrieb zur Verfügung. K.________ verkaufte das Abbaurecht Nr. 709 am 29. Januar 2001 seinem Sohn C.________. C.________ war einzelzeichnungsberechtigter Verwaltungsrat der K.________ Kies AG, der am Abbaurecht Nr. 709 seit 1994 zwei Unterabbaurechte zustanden. Die Unterabbaurechte wurden 2004 auf die B.________ AG übertragen. Mit beiden Firmen schloss C.________ am 30. Juni 2005 einen "Vertrag über die Nutzungsgestattung" betreffend das Abbaurecht Nr. 709. Seit Januar 2005 firmiert die K.________ Kies AG als A.________ AG.