Citation: 1C_608/2019 E. 4.5

4.5. Wie bereits erwähnt (vgl. vorne E. 3.4), verwies das Verwaltungsgericht auch auf das Lärmgutachten. Dieses weist am Wohnort des Beschwerdeführers eine durch die geplante Anlage verursachte Lärmbelastung von 51,6 dB (A) am Tag und von 49,5 dB (A) am Abend aus. Für die Wohnung des Beschwerdeführers im 2. Obergeschoss verringert sich die Lärmbelastung auf 49,3 dB (A) am Tag und auf 47,3 dB (A) am Abend. In den Nachtstunden ist aufgrund der eingeschränkten Betriebszeiten kein Lärm zu erwarten. Wenn der Beschwerdeführer solchen wegen unerlaubter Aktivitäten erwartet, ist er auf die entsprechenden Rechtsvorkehren zu verweisen und kann daraus im vorliegenden Verfahren nichts zu seinen Gunsten ableiten. Das Bundesamt für Umwelt erachtet das Lärmgutachten grundsätzlich als plausibel und die Berechnungen als nachvollziehbar. Nach seiner Einschätzung überschätzt die Prognose sogar die Lärmbelastung aufgrund der verwendeten Berechnungsmethode, die von derjenigen des Bundes abweicht, um 3-5 dB (A), und wäre damit um mindestens 3 dB (A) tiefer anzusetzen. Wie es sich damit verhält, kann offenbleiben. Eine inhaltliche Prüfung der Rechtslage ist im vorliegenden Verfahren nicht vorzunehmen, sondern es ist nur zu prüfen, ob eine massgebliche Beeinträchtigung mit Blick auf die Frage der Beschwerdelegitimation glaubhaft ist. Insofern erscheint von Belang, dass selbst gemäss den Berechnungen der Expertise bei der Wohnung des Beschwerdeführers die massgebenden Planungsrichtwerte von 55 dB (A) am Tag um mehr als 5 dB (A) und am Abend von 50 dB (A) um mehr als 2 dB (A) unterschritten werden.