Citation: 6B_618/2021 E. 1.5.3

1.5.3. Sodann wendet sich die Vorinstanz den weiteren Umständen zu. Sie kommt zum Schluss, der Beschwerdeführer sei im Lauf der Jahre für E.E.________ tätig gewesen. Allerdings gelangt sie zur Überzeugung, dass die Rechnung, auf welche das Antwortschreiben von E.E.________ vom 4. November 2008 folgte, nicht für Arbeitsleistungen oder die Lieferung von Kies oder anderer Materialien ausgestellt wurde. Vielmehr basiere die Rechnung auf der Brandlegung, an welcher der Beschwerdeführer beteiligt gewesen sei. Daran könnten auch die Aussagen von N.________ nichts ändern. Die Vorinstanz verweist auch hier auf ihr erstes Urteil und wiederholt beispielsweise, dass der Beschwerdeführer nicht bestreite, zum Zeitpunkt des Brandes mit C.C.________ zusammen gewesen zu sein, also mit jener Person, die zugab, den Brand gelegt zu haben. Schliesslich würdigt die Vorinstanz die Angaben von L.________ und M.________. Dabei kommt sie erneut zum Schluss, E.E.________ habe gegenüber L.________ nie gesagt, dass der Brand des Restaurants auf seine Initiative hin erfolgt und dass eine Person mit einem Namen aus dem Balkan verantwortlich sei. Unter diesen Umständen könne wiederum offen bleiben, ob das längere Gespräch der Verteidigerin des Beschwerdeführers mit der späteren Zeugin den Beweiswert der Zeugenaussage schmälere. Nur am Rande erwähnt die Vorinstanz, der Beschwerdeführer käme auch dann als Täter in Frage, wenn E.E.________ die fraglichen Äusserungen tatsächlich gemacht hätte. Der geständige und mittlerweile rechtskräftig verurteilte C.C.________ trage nämlich keinen Namen aus dem Balkan, weshalb E.E.________ ohnehin nicht die Wahrheit gesagt hätte. Warum der Name aus dem Balkan dann für allfällige Mitbeteiligte hätte zwingend sein sollen, leuchte nicht ein. Getreu dem Rückweisungsentscheid befragte die Vorinstanz L.________ im Neubeurteilungsverfahren ein zweites Mal als Auskunftsperson und M.________ als Zeugen. Dabei habe L.________ bestätigt, dass ihre Aussagen an der ersten Berufungsverhandlung richtig gewesen seien. L.________ sei verblüfft gewesen von den Behauptungen von M.________, wonach sie damals falsch ausgesagt habe. M.________ seinerseits habe im Neubeurteilungsverfahren zu Protokoll gegeben, E.E.________ habe ihm einmal gesagt, warme Sanierungen seien bloss eine Sache der Organisation. Dafür gebe es Leute aus dem ehemaligen Jugoslawien. M.________ wollte sich nicht mehr daran erinnern, dass er der Verteidigerin des Beschwerdeführers eine E-Mail geschickt habe. Auf Vorhalt der E-Mail habe M.________ erklärt, dass L.________ ihm nicht gesagt habe, ihre Aussage sei falsch. M.________ habe offen gelegt, den Beschwerdeführer näher zu kennen. Er habe sich entschlossen, dem Beschwerdeführer im laufenden Verfahren zu helfen. Im Ergebnis habe M.________ mit seiner E-Mail nicht kundtun wollen, L.________ habe wahrheitswidrig vor Gericht ausgesagt.