Citation: 5G_2/2020 E. 1

dass das Bundesgericht seinen Entscheid auf schriftliches Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen berichtigt, falls das Dispositiv des Entscheids unklar, unvollständig oder zweideutig ist, seine Bestimmungen untereinander oder mit der Begründung im Widerspruch stehen oder es Redaktions- oder Rechnungsfehler enthält (Art. 129 Abs. 1 BGG), dass die Berichtigung nach Art. 129 Abs. 1 BGG allein dazu bestimmt ist, Redaktions- oder Rechnungsfehler zu beheben oder Kanzleiversehen richtigzustellen, das heisst einen irrtümlich fehlerhaften Urteilsspruch zu verbessern, jedoch in keiner Weise dazu dienen kann, den bereits in Rechtskraft erwachsenen (Art. 61 BGG) Bundesgerichtsentscheid materiell, das heisst inhaltlich abzuändern (Urteil 5F_2011 vom 4. Mai 2011 E. 3.1 mit Hinweis), dass das Bundesgericht im Urteil 5A_89/2020 feststellte, die Gesuchsteller seien nicht zur Vernehmlassung eingeladen worden, und daraus folgerte, es sei ihnen keine Entschädigung geschuldet, dass die Begehren der Gesuchsteller betreffend die Parteientschädigung, die im Beschwerdeverfahren 5A_89/2020 unbeurteilt geblieben sind, nicht nachträglich mittels einer Berichtigung behandelt werden können, weil dies einer materiellen Änderung des rechtskräftigen Urteils 5A_89/2020 gleichkäme, wie sie im Verfahren nach Art. 129 BGG nicht erwirkt, sondern allenfalls im Wege einer Revision (Art. 121 ff. BGG) verlangt werden kann, dass das Gesuch um Berichtigung deshalb abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann, dass den Umständen des Falls entsprechend auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG) und den Gesuchsgegnern kein entschädigungspflichtiger Aufwand entstanden ist,