Citation: 6B_646/2018 E. 4.4

4.4. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den einschlägigen vorinstanzlichen Erwägungen (vgl. E. 4.2 hiervor) nicht auseinander. Soweit seine Beschwerde überhaupt der Begründungspflicht nach Art. 42 Abs. 2 BGG genügt, ist sie unbegründet. Der Beschwerdeführer verkennt, dass fehlende Qualifikationen der Taten wegen Gewerbsmässigkeit mehrfache Tatbegehungen nicht ausschliessen. Weiter erachtet die Vorinstanz anlässlich ihrer rechtlichen Würdigung des Wuchers den Zeitverlauf zwischen den Gewährungen der beiden Darlehen resp. Vertragsschlüsse zwar als kurz, was entgegen der Schuldsprüche wegen mehrfacher Tatbegehung als Hinweis auf eine natürliche Handlungseinheit verstanden werden könnte. Sie stellt an anderer Stelle ihres angefochtenen Entscheids jedoch fest, der Beschwerdeführer habe zur Gewährung der beiden Darlehen von je Fr. 60'000.-- an den Beschwerdegegner 2 zwei Tatentschlüsse gefasst (vgl. E. 4.2 hiervor). Diese nicht gerügte und willkürfreie Sachverhaltsfeststellung ist für das Bundesgericht bindend. Mangels einheitlichen Willensaktes resp. infolge des neuen Willensentschlusses des Beschwerdeführers zur Gewährung des zweiten wucherischen Darlehens verletzt die vorinstanzliche Erkenntnis einer mehrfachen Tatbegehung entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers folglich kein Bundesrecht. Aus dem angefochtenen Entscheid (vgl. E. 4.2 hiervor) sowie aus der Anklageschrift geht alsdann klar hervor, dass der Beschwerdeführer auch die Erpressungsversuche zwei- und somit mehrfach beging. Er versuchte den Beschwerdegegner 2 mit der Androhung eines Kopfschusses zunächst im Sommer 2013 zur Auszahlung dessen BV-Altersguthabens und später im Oktober 2013 zum Abschluss eines Leasingvertrags zu bestimmen. Dieser Zeitraum steht einem engen zeitlichen Zusammenhang und mithin einer - im Übrigen nur mit Zurückhaltung anzunehmenden - natürlichen Handlungseinheit entgegen. Daran ändert ferner nichts, dass der Beschwerdeführer die versuchte Erwirkung der beiden genannten Vermögensvorteile auf dieselbe, bereits im Oktober 2012 ausgesprochene Todesdrohung stützte oder die Vorinstanz im Rahmen ihrer Strafzumessung in den beiden wucherischen Darlehen wie auch den beiden Erpressungsversuchen unbegründet einen sehr engen zeitlichen Zusammenhang erkennen will. Damit erübrigt sich mit Hinblick auf den Schuldspruch der mehrfachen versuchten Erpressung die Prüfung der Frage, ob der Beschwerdeführer, nachdem die Auszahlung des BV-Guthabens des Beschwerdegegners 2 nicht zu Stande kam, einen neuen Tatentschluss zur Beschaffung eines BMW X5 mittels Leasing fasste oder ob diese beiden Versuche auf demselben, einheitlichen Willensakt beruhten. Ferner stellen die von der Vorinstanz als mehrfachen Wucher und mehrfache versuchte Erpressung erachteten Tathandlungen keine tatbestandliche Handlungseinheiten dar, was auch der Beschwerdeführer zu Recht nicht geltend macht. Die entsprechenden Schuldsprüche der Vorinstanz halten mithin vor Bundesrecht stand.