Citation: K 93/04 26.01.2005 E. 2

In Würdigung der ärztlichen Abklärungen gelangte die Vorinstanz zum Ergebnis, dass ein medizinisch begründeter Zusammenhang der Lippenkorrektur mit der Nasenoperation nicht erkannt werden könne. Es handle sich bei der Korrektur der Oberlippe um einen überwiegend ästhetischen Eingriff. Diese Folgerung ergebe sich aus den verschiedenen Arztberichten. Dr. med. S.________ äussere im Schreiben vom 10. November 2000 nur, dass die Oberlippe korrigiert werden solle, damit der Nasensteg in die Mittellinie zu stehen komme. Hingegen habe er nichts darüber ausgesagt, dass die Nasenatmung ohne Lippenoperation nicht wesentlich verbessert werden könne. Auch Dr. med. W.________, Facharzt FMH für plastische, ästhetische und Handchirurgie, befürworte sowohl die Nasen- als auch die Lippenkorrektur, gebe aber ebenfalls keine medizinische Begründung für den Zusammenhang der beiden Eingriffe an. Im Bericht vom 15. Januar 2001 schliesse sich Dr. med. K.________, FMH Innere Medizin, der Einschätzung des Dr. med. S.________ an. Demgegenüber sei Dr. med. E.________, Facharzt für plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie, gemäss Schreiben vom 26. November 2001 nur bereit, die rechtsseitige Nasenstenose operativ zu verbessern. Prof. Dr. med. P.________ und Dr. med. H.________, Fachärzte für plastische und rekonstruktive Chirurgie, hätten sich im Schreiben vom 7. Dezember 2001 nicht zu einer möglichen oder sogar notwendigen Lippenkorrektur geäussert. Gemäss ärztlichem Zeugnis vom 2. Mai 2003 habe Prof. Dr. med. A.________, Facharzt für ästhetische Gesichts-, Kiefer- und Oralchirurgie, sogar von einer Verdünnung der Oberlippenseite abgeraten, da eine Gefühlsstörung in der Lippe eintreten würde.