Citation: 8C_701/2014 E. 4.4

4.4. Nach pflichtgemässer Würdigung der medizinischen Aktenlage hat das kantonale Gericht - ohne den ihm dabei zustehenden erheblichen Ermessensspielraum (vgl. E. 1.2 hievor) zu verlassen - mit nachvollziehbarer und überzeugender Begründung aufgezeigt, weshalb sich das Gutachten D.________ mit verschiedenen anderen fachärztlichen Einschätzungen vereinbaren lässt und darauf abzustellen ist. Denn nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts begründet die Drogensucht und Substanzabhängigkeit für sich allein keine Invalidität im Sinne des Gesetzes. Vielmehr wird sie invalidenversicherungsrechtlich erst relevant, wenn sie eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher, geistiger oder psychischer (vgl. SVR 2012 BVG Nr. 14 S. 61, 9C_213/2011 E. 4.4.2 mit Hinweisen), die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden eingetreten ist, oder wenn die Abhängigkeit selber Folge eines körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheitsschadens ist, dem Krankheitswert zukommt (BGE 124 V 265 E. 3c S. 268, 102 V 167, 99 V 28 f. E. 2; Urteil 9C_158/2010 vom 29. Juni 2010 E. 5.1 mit Hinweisen). In Bezug auf diese invalidenversicherungsrechtlich ausschlaggebende Fragestellung nach den Zusammenhängen zwischen einer Substanzabhängigkeit und einem die Leistungsfähigkeit beeinträchtigenden Gesundheitsschaden stellte die Vorinstanz nach nicht zu beanstandender Beweiswürdigung auf das Gutachten D.________ ab und schloss in der Folge zu Recht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf einen primären Drogenkonsum, welcher weder bei der Entstehung noch bei der Persistenz durch eine psychische Störung in relevanter Weise beeinflusst wurde. Im Rahmen der jedenfalls nicht als bundesrechtswidrig oder gar willkürlich zu qualifizierenden Beweiswürdigung brauchte sich das kantonale Gericht - entgegen der Beschwerdeführerin - nicht mit jedem einzelnen Parteistandpunkt zu befassen (vgl. E. 4.2 hievor). Dass die Versicherte den vorinstanzlichen Entscheid nicht sachgerecht anfechten konnte, macht sie zu Recht nicht geltend und ist nicht ersichtlich.