Citation: 8C_1/2024 E. 5.1

5.1. Im angefochtenen Urteil findet sich keine Begründung für den von der Vorinstanz sinngemäss vertretenen Standpunkt, wonach sich an der Leistungspflicht der Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 6 Abs. 2 lit. c UVG auch dann nichts ändern würde, wenn die hier zu beurteilenden, seit April 2021 geklagten Beschwerden im linken Knie eine indirekte Spätfolge der ursprünglich im Dezember 2014 erlittenen Kniedistorsion darstellen würden. Mit der Beschwerdeführerin ist diese Einschätzung nicht nachvollziehbar. Zutreffend verweist sie darauf, dass der ursprünglich zuständige Unfallversicherer auch dann für die natürlich und adäquat kausalen Gesundheitsschädigungen im Rahmen von Rückfällen und Spätfolgen nach Art. 11 UVV leistungspflichtig ist, wenn die versicherte Person im Zeitpunkt des Wiederaufflackerns einer vermeintlich geheilten Krankheit bzw. der Entstehung von organischen oder psychischen Veränderungen im Verlaufe längerer Zeit nach einem scheinbar geheilten Leiden (vgl. BGE 118 V 293 E. 2c und Urteil 8C_171/2023 vom 17. Januar 2023 E. 3.1, je mit Hinweisen) bei einem anderen Unfallversicherer gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten nach UVG versichert war. Zudem ist unbestritten, dass die Helsana, welcher die Verfügung vom 17. August 2021 und der Einspracheentscheid vom 24. März 2023 eröffnet wurden, gegen die Verneinung der Leistungspflicht der Beschwerdeführerin keine Einwände erhob. Gemäss angefochtenem Urteil hatte die Helsana offenbar bereits für die ursprünglichen Folgen des Volleyballunfalles vom 1. Dezember 2014 die gesetzlichen Leistungen erbracht und war nach dem Behandlungsprinzip (vgl. SVR 2007 KV Nr. 8 S. 31, K 114/05 E. 1 mit Hinweis) auch 2021 nach wie vor zuständig für die Erbringung der obligatorische Krankenpflegeleistungen.