Citation: 4C.139/2005 29.03.2006 E. D

Der Kläger forderte von der Beklagten ursprünglich eine Genugtuung von Fr. 25'000.-- nebst Zins. In einem ersten Urteil wies das Bezirksgericht Uster die Forderung mangels Sorgfaltspflichtverletzung der Beklagten ab, worauf der Kläger beim Obergericht des Kantons Zürich Berufung erhob. Mit Beschluss vom 12. Mai 2003 sistierte das Obergericht das Verfahren, nachdem es in einem vom Vater des Klägers angestrengten Parallelverfahren die Haftung der Beklagten im Grundsatz bejaht und die Streitsache an das Bezirksgericht zurückgewiesen hatte. Auf die gegen diesen Rückweisungsentscheid von der Beklagten erhobene eidgenössische Berufung trat das Bundesgericht mit Urteil vom 21. Oktober 2003 nicht ein, worauf das Obergericht die Sistierung am 21. Januar 2004 aufhob und die Streitsache auch im vorliegenden Verfahren an das Bezirksgericht zurückwies. Dieses verpflichtete die Beklagte zur Bezahlung einer Genugtuung von Fr. 20'000.-- nebst Zins. Während der Kläger diese Summe akzeptierte, erhob die Beklagte kantonale Berufung, welche das Obergericht mit Urteil vom 11. März 2005 abwies.