Citation: 1C_515/2021 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hat erwogen, dass mit dem Barbetrieb eine Nutzungsänderung stattgefunden habe, für die keine Baubewilligung vorliege. Dabei ging die Vorinstanz auf die diesbezüglichen Erwiderungen der Beschwerdeführerin ein. Weiter hat die Vorinstanz ausgeführt, es möge zutreffen, dass der Betrieb eines Pubs bereits unmittelbar nach der Baubewilligung von 1994 statt des bewilligten Speiserestaurants erfolgt sei und die Beschwerdeführerin diesen Betrieb im Jahr 2009 übernommen und weitgehend unverändert weitergeführt habe. In den vergangenen Jahren seien zahlreiche Lärmklagen eingegangen. Es spiele keine Rolle, ob diese Lärmklagen berechtigt gewesen seien. Die Beschwerdeführerin sei bereits im Oktober 2016 darauf aufmerksam gemacht worden, dass für die Umnutzung zu einem Barbetrieb ein neues Baubewilligungsverfahren notwendig sei. Im September 2019 sei der Beschwerdeführerin das rechtliche Gehör zu einer Wiederherstellungsverfügung gewährt worden. Die Beschwerdeführerin habe auch in der Folge keinen Gebrauch von der Möglichkeit gemacht, ein Baugesuch zu stellen. Insgesamt hat die Vorinstanz das umstrittene Nutzungsverbot nicht beanstandet.