Citation: 5A_561/2017 E. 2.2

2.2. Das Obergericht hat erwogen, auf den Weiterzug einer betreibungsrechtlichen Aufsichtsbeschwerde an die obere kantonale Aufsichtsbehörde seien die Art. 319 ff. ZPO sinngemäss anwendbar. Gemäss Art. 321 Abs. 1 ZPO sei eine Beschwerde innert Frist schriftlich und begründet einzureichen. Der Beschwerdeführer habe sich in seiner Beschwerde mit der Begründung des angefochtenen Entscheides auseinanderzusetzen und im Einzelnen darzulegen, aus welchen Gründen der angefochtene Entscheid aus seiner Sicht unrichtig sei. Werde diesen Anforderungen an die Begründung nicht entsprochen, sei auf das Rechtsmittel nicht einzutreten. Im Weiteren hat das Obergericht erörtert, der Beschwerdeführer habe vor der unteren Aufsichtsbehörde erneut den Bestand der Forderung bestritten, worauf ihm die angerufene Instanz im Entscheid vom 29. Mai 2017 erneut erörtert habe, dass sie keine Prüfungsbefugnis für den Bestand der in Betreibung gesetzten Forderungen habe. Der Beschwerdeführer setze sich damit nicht auseinander. Sodann habe er vor der unteren Aufsichtsbehörde eine Verletzung seines Existenzminimums beanstandet; er gehe indes nicht auf die diesbezügliche Begründung der unteren Aufsichtsbehörde ein. Der Beschwerdeführer setze sich ferner auch nicht mit der Erwägung des angefochtenen Entscheides auseinander, wonach er mit dem Tod des Erblassers dessen Nachlass erworben habe und daher sein Liquidationsanteil am Nachlass von C.________ pfändbar sei. Statt einer Auseinandersetzung mit der Begründung bringe er vor Obergericht neu vor, es würden Würde, Respekt und Achtung vor den Toten verletzt, insbesondere der letzte Wille seiner verstorbenen Mutter; ferner werde zu Unrecht "ein Verzicht auf rechtlich zustehende ordentliche Bestattung" angenommen. Diese Vorbringen seien verspätet, und der Beschwerdeführer vermöge weder ihre Relevanz noch einen Zusammenhang mit dem vorliegenden Verfahren darzutun. Insbesondere könne er nicht darlegen, was das von ihm eingereichte Testament seiner verstorbenen Mutter mit dem Liquidationsanteil des Nachlasses seines Bruders zu tun habe. Damit fehle es an einer minimalen Begründung, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten sei. In einer zweiten, alternativen Begründung zeigt das Obergericht auf, weshalb die Beschwerde abzuweisen wäre.