Citation: 5A_288/2021 E. 3.4.2

3.4.2. Eine willkürliche Anwendung kantonalen Rechts liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht bloss die Begründung, sondern auch dessen Ergebnis unhaltbar ist (BGE 141 I 70 E. 2.2 mit Hinweisen), was die beschwerdeführende Partei in ihrer Beschwerde aufzuzeigen hat (BGE 131 I 217 E. 2.1 in fine; 123 III 261 E. 4a in fine; Urteile 4A_501/2021 vom 22. Februar 2022 E. 10.3.1; 4A_659/2020 vom 6. August 2021 E. 7.2.2).