Citation: 9C_726/2022 E. 5.1.2

5.1.2. Für die vorliegend zu beurteilende Angelegenheit bedeutet dies namentlich, dass, wie die Vorinstanz zutreffend erkannt hat, im Zusammenhang mit der Sacheinlage von Aktien der C.________ AG in Liquidation in die B.________ Holding AG und dem Erwerb der D.________ AG durch die B.________ Holding AG eine getrennte Betrachtungsweise angezeigt ist und im Zusammenhang mit diesen Vorgängen in steuerlicher Hinsicht keine Verrechnung eines allfälligen Minderwerts der einen mit einem allfälligen Mehrwert der anderen Beteiligung zulässig ist. Soweit die Beschwerdeführer somit vor den kantonalen Instanzen stille Reserven von rund Fr. 3 Mio. behauptet haben, sind sie dafür nicht nur hinsichtlich des Bestands dieser stillen Reserven, sondern auch mit Bezug darauf beweispflichtig, in welcher der beiden Gesellschaften (C.________ AG in Liquidation, D.________ AG) sich diese Reserven befunden haben sollen. Einen solchen Nachweis sind die Beschwerdeführer indessen schuldig geblieben. Auch aus den Akten ergibt sich lediglich, dass die Refinanzierung der D.________ AG via die B.________ Holding AG offenbar in der Folge gelang, weil im Zusammenhang mit der Liquidation der C.________ AG in Liquidation Ausschüttungen dieser Gesellschaft an ihre Muttergesellschaft (sowie Einschüsse von einem aussenstehenden Investor) eine Refinanzierung der D.________ AG möglich machten. Hinsichtlich der D.________ AG wurde dagegen im kantonalen Verfahren weder substanziiert geltend gemacht geschweige denn nachgewiesen, dass die buchmässig überschuldete Gesellschaft über stille Reserven verfügt hätte. Die Vorinstanz ist daher zu Recht davon ausgegangen, dass die D.________ AG über keine stillen Reserven verfügte und die B.________ Holding AG kurz nach ihrer Gründung mit der Übernahme der überschuldeten D.________ AG zu Fr. 0.- einen Nonvaleur erwarb.