Citation: 6B_84/2022 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine offensichtlich unrichtige bzw. willkürliche Sachverhaltsfeststellung. Sie führt zur Begründung im Wesentlichen aus, Anklage und vorinstanzliches Urteil würden sich auf die Aussagen des Belastungszeugen und Mittäters B.________ stützen, der sich im Verfahren geständig gezeigt habe. Objektive Beweise, welche die Beschwerdeführerin in direkten Zusammenhang mit den angeklagten strafrechtlich relevanten Handlungen setzten würden, gebe es vorliegend nicht. Im Gegenteil zu B.________ sei sie nicht "in flagranti" in einer Indooranlage erwischt worden, habe keine Mietverträge unterschrieben und bei ihr zu Hause habe man kein Marihuana gefunden. Auch die Observationen hätten keinen Beweis geliefert, welche die Beschwerdeführerin in Zusammenhang mit einem Delikt bringen würden. Wohl würden die Observationsbilder die Beschwerdeführerin zeigen, jedoch seien auf keinem dieser Fotos Betäubungsmittel oder dergleichen zu sehen. Dass es sich bei den Autofahrten um Drogentransportfahrten handeln solle, sei eine reine Behauptung. Ebenfalls reine Spekulation sei, dass sie beim Gang in eine der Liegenschaften von B.________ Arbeiten an der Indooranlage ausgeführt haben solle (Beschwerde S. 4 f.). Die Vorinstanz verfalle in Willkür, wenn sie nur gestützt auf die belastenden Aussagen des Mitbeschuldigten B.________ eine Täterschaft der Beschwerdeführerin feststelle und keine weiteren Beweise für ihre Täterschaft heranziehe. Seinen Aussagen derart viel Gewicht zu geben, erscheine in Anbetracht seiner Aussagequalität und angesichts dessen, dass er Mitbeschuldigter im Verfahren sei, als stossend, unhaltbar und damit als willkürlich (Beschwerde S. 5-10).