Citation: 6B_583/2013 E. 1.4

1.4. Die Rügen sind ungeeignet, Willkür darzulegen. Der Beschwerdeführer beschränkt sich über weite Strecken darauf, die Ereignisse aus seiner Sicht zu schildern, ohne auf die umfassende Beweiswürdigung der Vorinstanz einzugehen. Das Bundesgericht ist keine Appellationsinstanz, die eine freie Prüfung in tatsächlicher Hinsicht vornimmt. Für die Rüge einer willkürlichen Beweiswürdigung reicht es nicht aus, wenn der Beschwerdeführer zum Beweisergebnis wie in einem appellatorischen Verfahren frei plädiert und darlegt, wie seiner Auffassung nach die vorhandenen Beweise richtigerweise zu würdigen sind. Die Vorbringen erweisen sich im Übrigen als unbegründet und gehen an der Sache vorbei. Unzutreffend ist die Behauptung, die Vorinstanz verneine seine gesundheitliche Beeinträchtigung. Eine solche wird nicht in Frage gestellt. Die Vorinstanz kommt in Anwendung des Grundsatzes in dubio pro reo jedoch zum Ergebnis, dass der Schuss des Beschwerdegegners das Knalltrauma nicht verursachte, da dieses ebenso gut durch den Selbstschuss beim Erlegen der Hirschkuh verursacht worden sein könnte. Insofern fehlt es bereits an einer ursächlichen Handlung des Beschwerdegegners für das Knalltrauma. Dass beide Schüsse für sich alleine oder aber auch gemeinsam das Trauma hätten hervorrufen können, genügt nicht zum Nachweis von Willkür.