Citation: 4A_439/2021 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführerin rügt, der angefochtene Entscheid sei willkürlich. Er widerspreche dem zuvor von der Vorinstanz gefällten rechtskräftigen Urteil vom 20. März 2020 "diametral". In diesem Urteil habe die Vorinstanz ihren Anspruch auf eine Umschulung aufgrund der "nahtlos attestierten 100% Arbeitsunfähigkeit" und der damit einhergehenden IV-Anmeldung gutgeheissen. Im angefochtenen Urteil behaupte die Vorinstanz hingegen ein Jahr später, dass bezüglich der Schulterproblematik der Nachweis der Arbeitsunfähigkeit nicht erbracht sei. Damit missachte die Vorinstanz die Bindungswirkung eines zuvor erlassenen rechtskräftigen Urteils.