Citation: 5P.120/2005 19.08.2005 E. 1.1

In dem von ihrem Ehemann mit Eingabe vom 1. März 2001 beim Kantonsgericht von Appenzell Ausserrhoden eingeleiteten Ehescheidungsverfahren liess X.________ am 11. Mai 2001 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne einer Befreiung von amtlichen Kosten, Vorschüssen und Sicherheitsleistungen sowie um unentgeltliche Rechtsverbeiständung durch Rechtsanwalt Tim Walker einreichen. Dem Begehren wurde mit Entscheid vom 5. November 2001 stattgegeben. 1.2 Mit Verfügung vom 30. Juni 2004 wurde X.________ der Entzug der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung in Aussicht gestellt und ihr Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Davon machte X.________ mit Eingabe ihres Rechtsvertreters vom 30. August 2004 Gebrauch. Mit Entscheid vom 31. August 2004 hob die Kantonsgerichtspräsidentin die mit Verfügung vom 5. November 2001 gewährte unentgeltliche Rechtsverbeiständung im Scheidungsverfahren mit Wirkung ab 31. August 2004 auf mit der Begründung, in der vom Kantonsgericht zu beurteilenden Streitsache seien keine grundlegenden familienrechtlichen Fragen mehr offen, da sich die Ehegatten jetzt über den Scheidungspunkt einig seien. Es sei einzig noch über die finanziellen Nebenfolgen der Scheidung zu entscheiden. Allein dafür bedürfe die Gesuchstellerin keines juristischen Beistandes. 1.3 Mit Eingabe vom 17. September 2004 liess X.________ Beschwerde bei der Justizaufsichtskommission des Obergerichts von Appenzell Ausserrhoden erheben und beantragte u.a. die Aufhebung des angefochtenen Entscheids. Nach Vorliegen des begründeten Entscheides erhob die Beschwerdeführerin am 10. November 2004 fristgemäss Beschwerde bei der Justizaufsichtskommission und bestätigte die in der Eingabe vom 17. September 2004 gestellten Anträge. Mit Entscheid vom 9. Dezember 2004 wies die Justizaufsichtskommission die Beschwerde ab, soweit darauf einzutreten war. Das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege wurde abgewiesen. 1.4 X.________ hat mit Eingabe vom 15. April 2005 beim Bundesgericht gegen den Entscheid der Justizaufsichtskommission staatsrechtliche Beschwerde eingereicht und beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und der Verfügung der Kantonsgerichtspräsidentin vom 31. August 2004. Sodann sei ihr für das Verfahren vor der Justizaufsichtskommission und vor dem Kantonsgerichtspräsidium eine Parteientschädigung zuzusprechen. Ferner ersucht sie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Rechtsvertretung.