Citation: I 767/04 29.03.2005 E. 4

Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Dem Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses entsprechend steht dem obsiegenden Versicherten eine Parteientschädigung zu (Art. 135 OG in Verbindung mit Art. 159 Abs. 2 OG). Dem Beschwerdeführer sind seine Augenleiden vor Erlass von Verfügung und Einspracheentscheid bekannt gewesen, dennoch hat er sie erstmals vor dem kantonalen Gericht erwähnt. Weiter hat er die Berichte der Frau Dr. med. L.________ vom 22. April 2003 und 11. Juli 2003 sowie die Taggeld-Karte der Krankentaggeldversicherung erst vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht ins Recht gelegt. Hätte er diese Leiden umgehend gemeldet und die entsprechenden Beweismittel frühzeitig eingereicht, hätten sich sowohl die Verwaltung im Einspracheentscheid wie auch die Vorinstanz dazu äussern können und müssen. Dies hätte wiederum die Verfahren vor dem kantonalen Gericht und dem Eidgenössischen Versicherungsgericht einfacher und damit die Rechtsschriften des Beschwerdeführers weniger aufwändig gemacht. Der dadurch entstandene Mehraufwand verursachte unnötige Parteikosten, die der Beschwerdeführer gemäss einem allgemeinen Prozessrechtsgrundsatz selber zu tragen hat (SVR 2004 ALV Nr. 8 S. 22 Erw. 3.1 mit Hinweisen; Urteil B. vom 8. Oktober 2003, I 463/03), was das kantonale Gericht bei der Festsetzung der vorinstanzlichen Parteientschädigung ebenfalls angemessen zu berücksichtigen haben wird.