Citation: 5A_296/2018 E. 3

Das Obergericht ist auf die Beschwerde mangels genügender Begründung nicht eingetreten (Art. 321 ZPO). In keinem der beiden Briefe habe der Beschwerdeführer zum Ausdruck gebracht, weshalb das Urteil des Bezirksgerichts unrichtig sein soll. Es reiche nicht aus, allgemein seinem Unmut Luft zu machen und den Gerichten vorzuwerfen, sie interessierten sich nicht für die Gerechtigkeit. Der Beschwerdeführer bringe nicht vor, dass es im Konkurs über den Nachlass von C.________ ausreichend Aktiven für die Durchführung des Konkurses hätte, und er mache nicht geltend, dass nicht auf die Einstellung der Strafuntersuchung hätte abgestellt werden dürfen. Das Obergericht hat weiter erwogen, dass die Beschwerde abgewiesen werden müsste, wenn auf sie eingetreten werden könnte. Die Einstellung des Konkurses sei nämlich richtig gewesen. Hätte das Strafverfahren deliktische Handlungen B.________s gegenüber der Verstorbenen ergeben, so wäre auf dem Weg der Einziehung oder einer Verurteilung zu Schadenersatz vielleicht Geld in die Konkursmasse geflossen, womit das Verfahren hätte finanziert werden können. Diesfalls hätte womöglich ein Überschuss für den Beschwerdeführer resultiert (Art. 573 Abs. 2 ZGB). Die Staatsanwaltschaft habe aber keine ausreichenden Beweise für ein strafbares Verhalten finden können, womit sie die Untersuchung habe einstellen müssen. Falls der Beschwerdeführer Gläubiger der Verstorbenen sei, könne er schliesslich die Durchführung des Konkurses auf seine Kosten verlangen (Art. 230 Abs. 2 SchKG).