Citation: H 219/04 05.07.2005 E. 4

4.1 Gemäss Art. 128 OG beurteilt das Eidgenössische Versicherungsgericht letztinstanzlich Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen Verfügungen im Sinne von Art. 97, 98 lit. b-h und 98a OG auf dem Gebiet der Sozialversicherung. Hinsichtlich des Begriffs der mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anfechtbaren Verfügungen verweist Art. 97 OG auf Art. 5 VwVG (vgl. auch Art. 49 Abs. 1 ATSG; BGE 130 V 391 Erw. 2.3). Nach Art. 5 Abs. 1 VwVG gelten als Verfügungen Anordnungen der Behörden im Einzelfall, die sich auf öffentliches Recht des Bundes stützen (oder richtigerweise hätten stützen sollen; BGE 116 Ia 266 Erw. 2a) und zum Gegenstand haben: Begründung, Änderung oder Aufhebung von Rechten oder Pflichten, Feststellung des Bestehens, Nichtbestehens oder Umfanges von Rechten oder Pflichten, Abweisung von Begehren auf Begründung, Änderung, Aufhebung oder Feststellung von Rechten oder Pflichten, oder Nichteintreten auf solche Begehren (BGE 124 V 20 Erw. 1, 123 V 296 Erw. 3a, je mit Hinweisen). 4.2 Soweit der Beschwerdeführer verschiedene Feststellungsbegehren stellt, kann darauf nicht eingetreten werden. Abgesehen davon, dass kein schutzwürdiges Interesse an einer Feststellungsverfügung ersichtlich ist (BGE 130 V 301 Erw. 2.4 mit Hinweisen) und die Pflicht zur Bezahlung der verfügten Beiträge und Verwaltungskosten zu bejahen ist (Erw. 3), mangelt es bezüglich der Verzugszinsen an einem Anfechtungsobjekt (Erw. 4.1). Denn die Verfügung vom 15. September 2003 bezieht sich nur auf die geschuldeten Beiträge von Fr. 72'390.- und Verwaltungskosten von Fr. 2172.-; die Verzugszinsen von Fr. 10'096.95 wurden von der Ausgleichskasse hingegen nicht verfügt, sondern nur in Rechnung gestellt. Auch der Einspracheentscheid vom 17. Oktober 2003 sowie der vorinstanzliche Entscheid vom 30. September 2004 enthalten weder in den Erwägungen noch im Dispositiv irgendwelche Aussagen bezüglich der Verzugszinsen. Die Ausgleichskasse hat eine entsprechende Verfügung erst zu erlassen.