Citation: 6F_25/2022 E. 1

Das Bezirksgericht Bülach sprach die Gesuchstellerin am 23. Oktober 2013 der qualifizierten Geldwäscherei im Sinne von Art. 305 bis Ziff. 1 und 2 lit. c StGB (Anklage Ziff. I und IV A, B und C), des Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB (Anklage Ziff. I), des Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB (Anklage Ziff. VII), der mehrfachen Urkundenfälschung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 StGB (Anklage Ziff. IV A und B), der Erschleichung einer falschen Beurkundung im Sinne von Art. 253 Abs. 1 StGB (Anklage Ziff. III) sowie der Gehilfenschaft zu mehrfachem Steuerbetrug im Sinne von § 261 Abs. 1 des Steuergesetzes des Kantons Zürich vom 8. Juni 1997 (StG/ZH; LS 631.1) i.V.m. Art. 25 StGB und zu mehrfachem Steuerbetrug im Sinne von Art. 186 Abs. 1 DBG i.V.m. Art. 25 StGB (Anklage Ziff. II) schuldig. Von den Vorwürfen der Unterdrückung von Urkunden im Sinne von Art. 254 Abs. 1 StGB (Anklage Ziff. V), der qualifizierten Geldwäscherei im Sinne von Art. 305bis Ziff. 1 und 2 lit. c StGB (Anklage Ziff. VI) und der Urkundenfälschung im Sinne von Art. 251 StGB (Anklage Ziff. VI) sprach es sie frei. Mit Urteil vom 4. September 2020 sprach das Obergericht des Kantons Zürich die Gesuchstellerin von den Vorwürfen gemäss Anklage Ziff. II teilweise frei (Vorwurf der mehrfachen Urkundenfälschung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 StGB; Dispositiv-Ziff. 2). Im Übrigen bestätigte es die erstinstanzlichen Schuldsprüche (Dispositiv-Ziff. 1). Die erstinstanzlichen Freisprüche erwuchsen unangefochten in Rechtskraft. Das Bundesgericht wies die von der Gesuchstellerin gegen die zweitinstanzlichen Schuldsprüche wegen Erschleichung einer falschen Beurkundung im Sinne von Art. 253 Abs. 1 StGB (Anklage Ziff. III) und wegen Gehilfenschaft zu mehrfachem Steuerbetrug im Sinne von § 261 Abs. 1 StG/ZH i.V.m. Art. 25 StGB und zu mehrfachem Steuerbetrug im Sinne von Art. 186 Abs. 1 DBG i.V.m. Art. 25 StGB (Anklage Ziff. II) erhobene Beschwerde in Strafsachen am 20. Juni 2022 ab. Bezüglich der Schuldsprüche gemäss Anklageziffern I, IV und VII hiess es die Beschwerde der Gesuchstellerin gut und es wies die Angelegenheit zur erneuten Beurteilung an die Vorinstanz zurück (Urteil 6B_1362/2020 vom 20. Juni 2022). Die Gesuchstellerin ersucht bezüglich der Anklagepunkte II und III um Revision des bundesgerichtlichen Urteils vom 20. Juni 2022 und einen Freispruch von den entsprechenden Vorwürfen.