Citation: C 210/06 29.03.2007 E. 3

Die Vorinstanz hat die Beweislage korrekt gewürdigt und daraus den richtigen Schluss gezogen, dass der Beschwerdeführer vorwiegend mit dem Aufbau der selbstständigen Erwerbstätigkeit beschäftigt war. Am 18. Oktober 2005 gab er gegenüber der Verwaltung an, diese Tätigkeit sei auf Dauer ausgerichtet. Er biete einen 24-Stunden-Service im Bereich Spitex an und sei schon täglich acht Stunden mit dem Aufbau der selbstständigen Erwerbstätigkeit beschäftigt. Hauptsächlich suche er Kunden, wozu er einen Flyer habe drucken lassen. Bei den Nachweisen seiner persönlichen Arbeitsbemühungen handle es sich teilweise um Firmen bzw. Personen, denen er eine Broschüre zugestellt habe. Im Handelsregister liess er sich bei der Einzelfirma X.________, T.________ als Inhaber eintragen, und bei der Ausgleichskasse des Kantons Zürich ist er seit 1. Juni 2005 als selbstständig erwerbend im Haupterwerb angeschlossen. Auf dem Antrag hatte er denn auch angegeben, diese Tätigkeit hauptberuflich auszuüben. Ausserdem beschäftigt er seit dem 10. Juni 2005 eine Angestellte. Die Arbeitsbemühungen beschränkten sich vorwiegend auf Arztpraxen, darunter diejenige seiner Hausärztin, und Printmedien. Unter solchen Umständen ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in erster Linie am Auf- und Ausbau der selbstständigen Erwerbstätigkeit interessiert war und die geltend gemachten Arbeitsbemühungen vor allem der Kundensuche dienten. Es ist nicht Aufgabe der Arbeitslosenversicherung, die bei Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit in der Regel noch fehlenden Einnahmen zu ersetzen (ARV 2002 Nr. 5 S. 56 Erw. 2b, C 353/00; vgl. auch BGE 126 V 212 E. 3a S. 215). Die nachträgliche Behauptung des Versicherten, er arbeite nur eine Stunde pro Tag in seiner Firma, vermag nicht zu überzeugen. Für die Kundensuche und die ersten Aufträge ist mehr Zeit aufzuwenden. Zudem weist die Vorinstanz zu Recht darauf hin, dass der anrechenbare Arbeitsausfall in einer Situation wie derjenigen des Beschwerdeführers, der anfallende Aufträge selber ausführen oder an seine Angestellte delegieren kann, schwer zu bestimmen ist. Was der Versicherte dagegen vorbringt, vermag am kantonalen Entscheid nichts zu ändern.