Citation: 8C_326/2024 E. 3

Die Vorinstanz erwog zusammengefasst, Dr. med. F.________ habe seine Aktenbeurteilung vom 4. Mai 2023 betreffend die Ursache des Todes des B.________ auf alle vorliegenden medizinischen Berichte gestützt, d.h. sowohl auf die diesbezügliche Dokumentation seit seinem Unfall als auch auf alle erhältlich gemachten medizinischen Unterlagen aus seiner Hospitalisation in G.________. Seine Diagnose entspreche denn auch ohne Weiteres diesen medizinischen Unterlagen. Seine Beurteilung setze sich mit den medizinischen Befunden nachvollziehbar auseinander und sei schlüssig, weshalb ihr voller Beweiswert beizumessen sei. Die Berichte des Hausarztes Dr. med. H.________, Allgemeine Innere Medizin FMH, vermöchten daran keine auch nur geringen Zweifel zu wecken. Gleiches gelte für die von der Beschwerdeführerin ins Recht gelegte Literatur betreffend den Zusammenhang zwischen Querschnittslähmung und Herzproblematik. Auch aus den früheren notfallmässigen Hospitalisationen des B.________ könne sie nichts zu ihren Gunsten ableiten. Gestützt auf die Beurteilung des Dr. med. F.________ vom 4. Mai 2023 stehe fest, dass sein Tod nicht mindestens überwiegend wahrscheinlich ganz oder teilweise auf den Unfall vom 28. Juni 1999 zurückzuführen sei. Die Todesursache sei mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit durch die Schädigung des Myokards erklärbar, der unter dem Gesamtaspekt der internistischen Komorbiditäten zum Multiorganversagen geführt habe, und damit nicht unfallkausal. Somit habe die Suva den Anspruch auf eine Hinterlassenenrente zu Recht verneint.