Citation: 4A_231/2022 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hielt mit Blick auf Äusserungen des behandelnden Arztes und ein den gleichen Sachverhalt betreffendes Urteil der I. sozialrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts (8C_393/2018 vom 28. August 2018) im Wesentlichen fest, es erscheine unwahrscheinlich, dass die behaupteten dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Beschwerdeführers durch den Verkehrsunfall vom 2. Dezember 2015 verursacht worden seien. Die (Haupt-) Beschwerden stünden vielmehr im Zusammenhang mit einer überwiegend nicht unfallbedingten Coxarthrose. Das Obergericht verneinte folglich nach "summarischer Durchsicht der Akten" und gestützt auf eine "vorläufige Einschätzung" den (natürlichen) Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem Schaden, den der Beschwerdeführer mit der angestrebten Teilklage geltend machen will. Entsprechend kam es zum Schluss, dass die Gewinnaussichten der ins Auge gefassten Teilklage "beträchtlich geringer" seien als die Verlustgefahren. Die beabsichtigten Rechtsbegehren in der Sache erschienen mithin - so das Obergericht - als aussichtslos.