Citation: 1P.324/2001 30.05.2001 E. 4

4.- Die Rüge der Rechtsverweigerung erweist sich somit als unbegründet. Im Übrigen ist die Beschwerde gutzuheissen und der angefochtene Entscheid aufzuheben. Der Beschwerdeführer ist aus der Untersuchungshaft zu entlassen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Kanton Solothurn den im Wesentlichen obsiegenden Beschwerdeführer für das bundesgerichtliche Verfahren zu entschädigen (Art. 159 OG); dem Kanton sind keine Gerichtskosten aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 2 OG). Da sich die Abweisung der Rechtsverweigerungsrüge kostenmässig nicht auswirkt, wird der Antrag auf Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege und der Verbeiständung gegenstandslos.