Citation: 9C_305/2022 E. 3.1

3.1. Im angefochtenen Urteil wurde nicht offensichtlich unrichtig und damit für das Bundesgericht verbindlich festgestellt, dass der Beschwerdeführer, der an generalisierten Myalgien bei möglicher mitochondrialer Zytopathie leidet und aufgrund der damit verbundenen, medikamentös nicht zu lindernden Schmerzen ununterbrochen nicht mehr als 50 bis 60 Minuten stehen oder sitzen kann (SMAB-Gutachten vom 22. März 2018), in einer körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit voll arbeitsfähig wäre. Dabei muss es ihm möglich sein, seine Körperposition alle 50 bis 60 Minuten zu wechseln, aufzustehen und herumzugehen und seine Arbeitszeit frei einzuteilen, Letzteres insbesondere auch weil sein Leistungsvermögen in der zweiten Tageshälfte höher ist als in der ersten, indem er vor allem in den Vormittagsstunden an Schmerzen leidet. Weiter steht fest und ist unbestritten, dass die von ihm zuletzt ausgeübte Tätigkeit bei der B.________ AG diesem Zumutbarkeitsprofil nicht entspricht (obwohl ihm die Gutachter hierfür eine Arbeitsfähigkeit von 80 % attestierten), so dass für die Ermittlung des Invalideneinkommens nicht darauf abgestellt werden kann, sondern die in der Lohnstrukturerhebung (LSE) ausgewiesenen Tabellenlöhne beizuziehen sind. Dabei ging die Vorinstanz vom Totalwert für Männer im Kompetenzniveau 3 gemäss Tabelle TA1 der LSE 2016 (Fr. 7183.-) aus. Nach Umrechnung auf die durchschnittliche betriebsübliche Wochenarbeitszeit (41.7 Stunden) sowie unter Berücksichtigung der allgemeinen Lohnentwicklung (+ 0.5 %) gelangte sie für das Jahr 2017 zu einem Verdienst von Fr. 90'308.-. Einen Abzug vom Tabellenlohn erachtete sie nicht für gerechtfertigt. Das auf diese Weise ermittelte Invalideneinkommen stellte sie dem (auf der Grundlage des zuletzt bei der B.________ AG erzielten Lohnes) auf Fr. 140'700.- festgesetzten Valideneinkommen gegenüber, woraus ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 36 % resultierte.