Citation: 2C_246/2018 E. 3.3

3.3. Mit diesen Vorbringen gelingt es dem Beschwerdeführer nicht, die vorinstanzlichen Erwägungen als unzutreffend erscheinen zu lassen. Er bestreitet nicht, eine Parallelbeziehung geführt zu haben. Der Hinweis auf das laufende Asylverfahren und seinen damit zusammenhängenden legalen Aufenthalt in der Schweiz vermag die vorinstanzliche Erwägung, wonach die Umstände der Heirat einem bekannten Verhaltensmuster zur Erschleichung eines Aufenthaltsrechts in der Schweiz entsprechen, nicht umzustossen. Angesichts seiner Asylgesuchstellung unter einer falschen Identität und der erstinstanzlichen Abweisung des Gesuchs musste er mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit mit der Abweisung seiner Beschwerde durch die ARK rechnen, sodass die Vorinstanz durchaus zu Recht die im Zeitpunkt der Heirat (zumindest mittelbar) drohende Wegweisung erwähnte. Die Vorinstanz ging unbestrittenermassen zu Recht davon aus, der Beschwerdeführer habe eine Parallelbeziehung verheimlicht. Während die Existenz eines ausserehelichen Kindes grundsätzlich keinen wesentlichen Einfluss auf den Erhalt des Aufenthaltsrechts in der Schweiz hat, musste der Beschwerdeführer offensichtlich wissen, dass eine parallele eheähnliche Beziehung im Heimatland für den Bewilligungsentscheid bedeutsam gewesen wäre. Indem er die Migrationsbehörden weder über die Existenz seiner Kinder noch über die Beziehung zu deren Mutter und seiner heutigen Ehefrau in Kenntnis setzte, hat er spätestens im Verfahren zur Erteilung einer Niederlassungsbewilligung wesentliche Tatsachen verschwiegen respektive falsche Angaben zum Zustand seiner damaligen Ehe gemacht und damit einen Widerrufsgrund gemäss Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 Abs. 1 lit. a AuG gesetzt.