Citation: 2C_699/2010 08.10.2010 E. 2

2.1 Die Weigerung, dem Beschwerdeführer die Aufenthaltsbewilligung zu verlängern, wird damit begründet, dass Gründe für einen Widerruf der Bewilligung im Sinne von Art. 62 lit. b, c und e AuG vorlägen. Das ändert nichts daran, dass Gegenstand des Verfahrens nicht ein Bewilligungswiderruf ist, sondern ein Entscheid über die Verlängerung einer durch Ablauf der Gültigkeitsdauer erloschenen (Art. 61 Abs. 1 lit. c AuG) Bewilligung. Während die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen einen Widerrufsentscheid offensteht, ist im Falle eines Entscheids über die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung dieses ordentliche Rechtsmittel nur zulässig, wenn das Bundesrecht oder das Völkerrecht einen entsprechenden Anspruch einräumt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). 2.2 Das Bundesgericht prüft seine Zuständigkeit sowie die Zulässigkeit eines Rechtsmittels zwar von Amtes wegen (Art. 29 Abs. 1 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.1 S. 251, 353 E. 1 S. 356). Aus der durch Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG statuierten Begründungspflicht ergibt sich indessen, dass die beschwerdeführende Partei sich zu den Eintretensvoraussetzungen äussern muss, wenn deren Vorliegen ungewiss ist (eben zitierte Urteile). Der Beschwerdeführer argumentiert, wie wenn eine "Ausweisung" bzw. ein Bewilligungswiderruf streitig wäre. Zur Frage der Zulässigkeit seines Rechtsmittels betreffend die Verweigerung einer Bewilligung unter dem Gesichtswinkel von Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG äussert er sich überhaupt nicht, obwohl das Bestehen eines Anspruchs auf Bewilligungsverlängerung ungewiss ist. Als einzige Anspruchsnorm käme Art. 8 EMRK in Betracht. Im Falle des volljährigen Beschwerdeführers, der unverheiratet ist und keine Kinder hat, könnte ein Bewilligungsanspruch aus dieser Konventionsnorm nur bei Vorliegen ganz besonderer Umstände anerkannt werden (vgl. dazu BGE 130 II 281). Das Vorliegen solcher Umstände zeigt der Beschwerdeführer nicht auf. Damit ist in Berücksichtigung von Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht einzutreten. 2.3 Die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) sind entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).