Citation: 2P.53/2000 08.03.2000 E. 1

1.-B.________ streitet seit einiger Zeit mit dem Gesundheitsdepartement des Kantons St. Gallen über die Erhebung einer Pauschalgebühr von Fr. 25.-- für die Beratung/ Konsultation beim Institut für Klinische Mikrobiologie und Immunologie (IKMI) im Zusammenhang mit einer Impfung seiner Tochter. In dieser Angelegenheit erhob B.________ unter anderem eine Aufsichtsbeschwerde, über deren Behandlung er sich bei der Staatswirtschaftlichen Kommission des Grossen Rats des Kantons St. Gallen beschwerte. Diese stellte am 15. März 1999 fest, dass die Pauschale von Fr. 25.-- zu Recht erhoben werde und kein Handlungsbedarf bestehe, aufsichtsrechtliche Massnahmen in die Wege zu leiten. Eine gegen diesen Bescheid erhobene staatsrechtliche Beschwerde vom 8. April 1999 zog B.________ nach Belehrung über die Anfechtbarkeit von Aufsichtsbeschwerde-Entscheiden zurück, und das Bundesgericht schrieb das Verfahren am 3. Mai 1999 ab. Am 30. April 1999 ersuchte B.________ das Gesundheitsdepartement des Kantons St. Gallen um Erlass einer anfechtbaren Verfügung. Mit Schreiben vom 11. Mai 1999 hielt der Generalsekretär des Gesundheitsdepartements fest, dass dem Begehren nicht entsprochen werden könne; nachdem sich das Departement und die Staatswirtschaftliche Kommission des Grossen Rates eingehend mit der Sachlage befasst und B.________ in verschiedenen Schreiben umfassend ins Bild gesetzt hätten, bestehe kein schützenswertes Interesse am Erlass einer Feststellungsverfügung. Am 3. September 1999 erhob B.________ bei der Regierung des Kantons St. Gallen Rechtsverzögerungsbeschwerde gegen das Gesundheitsdepartement. Die Regierung trat auf das als Rechtsverweigerungsbeschwerde qualifizierte Rechtsmittel mit Beschluss vom 18. Januar 2000 nicht ein. B.________ hat am 29. Februar 2000 staatsrechtliche Beschwerde gegen den Nichteintretensentscheid der Regierung erhoben. Er rügt, Art. 9 BV sei insofern verletzt, als die Regierung überspitzt formalistisch gehandelt habe.