Citation: 5A.21/2004 02.09.2004 E. B

Mit Schreiben vom 24. Juli 2001 teilte das BFA (heute IMES; nachfolgend: Bundesamt) dem Beschwerdeführer mit, es werde eine Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung erwogen. Da er sich schon vor Ablauf eines Jahres von seiner Schweizer Ehefrau habe scheiden lassen, bestehe der Verdacht, dass er die Einbürgerung erschlichen habe. Im Verlaufe des darauf folgenden Verfahrens wurde der Beschwerdeführer angehört, wobei er in seiner Stellungnahme vom 6. August 2001 bestritt, wesentliche Fakten verheimlicht zu haben. Am 6. Januar 2003 wurde die geschiedene Ehefrau durch die Stadtpolizei Zürich zur Sache befragt. Ferner nahm das Bundesamt Einblick in die Scheidungsakten und holte schliesslich vom Gemeindeamt des Kantons Zürich (Heimatkanton) die Zustimmung zur Nichtigerklärung ein, die am 16. April 2003 erteilt wurde. Am 17. April 2003 erklärte das Bundesamt die erleichterte Einbürgerung nichtig. Die vom Beschwerdeführer gegen diese Verfügung erhobene Verwaltungsbeschwerde wies das Eidgenössische Justiz und Polizeidepartement (Departement) am 7. Juni 2004 ab.