Citation: 6B_858/2015 E. 3

Die tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil können vor Bundesgericht gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willkürlich im Sinne von Art. 9 BV sind. Willkür liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid im bemängelten Punkt offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Dass eine andere Lösung ebenfalls möglich erscheint, genügt nicht (BGE 138 III 378 E. 6.1; 137 IV 1 E. 2.4). Die angebliche Willkür ist in der Beschwerde präzise zu rügen, und die Rüge ist zu begründen (Art. 106 Abs. 2 BGG). Appellatorische Kritik, wie sie z.B. im Berufungsverfahren vor einer Instanz mit voller Kognition vorgebracht werden kann, ist vor Bundesgericht unzulässig. Die kantonalen Richter kamen nach Würdigung der Aussagen der Beteiligten und eines Zeugen zum Schluss, dass keine vernünftigen Zweifel an der Täterschaft der Beschwerdeführerin bestünden. Inwieweit dies willkürlich im oben umschriebenen Sinn sein könnte, ergibt sich aus der Beschwerde nicht. Darin schildert die Beschwerdeführerin ausführlich ihre Version des Vorfalls und ganz allgemein die Beziehung zwischen ihr und der Geschädigten. Mit solcher appellatorischer Kritik kann eine Beschwerde ans Bundesgericht nicht begründet werden. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.