Citation: 9C_487/2021 E. 4.4.3

4.4.3. Den qualitativen Anforderungen an eine leidensangepasste Tätigkeit hat das kantonale Gericht Rechnung getragen, indem es dem Invalideneinkommen einen Tabellenlohn im Anforderungsniveau 1 zugrunde gelegt hat. Das Anforderungsprofil für zumutbare Arbeiten (vgl. vorangehende E. 3.1) ist denn auch nicht erheblich eingeschränkt. In quantitativer Hinsicht ist - über die vorinstanzlich festgestellte Arbeitsunfähigkeit hinaus - keine weitere Einschränkung ersichtlich; eine solche wird auch nicht geltend gemacht. Ein Teilzeitpensum zwischen 50 und 89 % wirkt sich für Frauen (ohne Kaderfunktion) im Vergleich zum Totalwert lohnerhöhend aus (LSE 2018, Tabelle T18; vgl. auch Urteil 9C_238/2018 vom 30. April 2018 E. 5.2). Das fortgeschrittene Alter - soweit nicht ohnehin bereits bei der Parallelisierung des Valideneinkommens berücksichtigt - hat nicht zwingend einen lohnsenkenden Effekt (BGE 146 V 16 E. 7.2.1; Urteil 8C_627/2021 vom 25. November 2021 E. 6.1; vgl. auch LSE 2018, Tabellen T9 und T9_b). Schliesslich rechtfertigt allein ein niedriger Ausbildungsstand mit Blick auf das berücksichtigte Anforderungsniveau 1 keinen Abzug (Urteile 8C_239/2021 vom 4. November 2021 E. 5.3; 8C_549/2019 vom 26. November 2019 E. 7.7; vgl. auch BGE 146 V 16 E. 6.2.3). Demnach besteht kein Anlass für einen Abzug vom Tabellenlohn; das vorinstanzlich festgestellte Invalideneinkommen von Fr. 32'809.- bleibt für das Bundesgericht verbindlich.