Citation: 1C_355/2023 E. A

Die Stimmberechtigen der Gemeinde Surses beschlossen an der Urnenabstimmung vom 21. Februar 2021 eine Teilrevision der Ortsplanung, umfassend eine Teilrevision der Art. 14 und 17 des Baugesetzes vom 12. März 2012 der vormaligen Gemeinde Savognin, die heute Teil der Gemeinde Surses ist (nachfolgend: BG Savognin). Das Zonenschema des teilrevidierten Art. 14 BG Savognin sieht eine Erhöhung der maximalen Ausnützungsziffer für die Hotelzone B von heute 0.85 auf neu 1.0 vor. Ebenfalls vergrössert werden soll die maximale Gebäudelänge/-breite von heute 30 m auf neu 55 m. Diesbezüglich ist die Fussnote 5 neu formuliert worden: "Werden Hauptbauten durch Verbindungsbauten mit infrastruktureller Nutzung, wie Reception, Bar, Hallenbad, Kinderhort, Kiosk etc. inkl. deren zusätzlichen, nutzungsbedingten Räumlichkeiten baulich miteinander verbunden, darf die Gebäudelänge des gesamten Gebäudekomplexes um maximal 20 m überschritten werden bzw. maximal 75 m aufweisen. Die in Erscheinung tretende Fassadenhöhe solcher Verbindungsbauten darf 5.0 m nicht überschreiten". Der teilrevidierte Art. 17 Abs. 2 BG Savognin lautet neu wie folgt: "Attikageschosse gemäss Art. 19 Abs. 10 des vorliegenden Baugesetzes fallen bei der Bemessung der Fassadenhöhe nicht in Betracht. Die Gesamthöhe ist in jedem Fall einzuhalten." Gegen das geänderte kommunale Baugesetz (Teilrevision "Viols") erhoben am 6. April 2021 elf Parteien, darunter Eheleute A.________, B.________, C.________, D.________, Eheleute E.________, F.________, Eheleute G.________ sowie H.________, gemeinsam Beschwerde bei der Regierung des Kantons Graubünden. Mit Beschluss vom 17. Januar 2022 wies diese die Beschwerde ab. Die Adressaten des Regierungsbeschlusses, u.a. Eheleute A.________, B.________, C.________, D.________, Eheleute E.________, F.________, Eheleute G.________ sowie H.________, erhoben am 18. Februar 2022 dagegen Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden. Mit Urteil vom 16. Mai 2023 wies dieses die Beschwerde ab.