Citation: 8C_1058/2008 19.08.2009 E. 4

Verwaltung und Vorinstanz haben erwogen, dass die ursprüngliche Verfügung vom 20. März 2000, mit welcher dem Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 40 % eine Viertelsrente zugesprochen worden war, zweifellos unrichtig gewesen sei. Auch wenn aus der unangefochten gebliebenen Verfügung vom 20. März 2000 keine Einzelheiten bezüglich der Invaliditätsbemessung hervorgehen, erscheint die Beurteilung der materiellen Anspruchsvoraussetzungen angesichts der damaligen Aktenlage bezüglich des Zeitpunkts des Rentenbeginns im Juni 1999 als vertretbar, was rechtsprechungsgemäss allein massgebend ist (E. 2.4). So wurde etwa die Zusprechung einer halben Invalidenrente, die nicht auf einem Einkommensvergleich, sondern lediglich auf ärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen beruhte, trotz Feststellung einer fehlerhaften, Art. 16 ATSG widersprechenden Invaliditätsbemessung, angesichts des Attests einer entsprechenden Arbeitsunfähigkeit von 50 % nicht als unvertretbar und damit nicht als zweifellos unrichtig qualifiziert (Urteil 9C_764/2008 vom 9. Januar 2009 E. 3 u. 4, insb. 4.2). Auch im vorliegend zu beurteilenden Fall hatte der Versicherte seine Erwerbstätigkeit am 1. Februar 1999 wieder zu 50 % aufnehmen und am 1. Mai 1999 auf 60 % steigern können. Gestützt auf die ärztliche Stellungnahme der Klinik Z.________ gemäss Eintrag in der Krankengeschichte vom 24. Juni 1999 und die Angaben des Versicherten gegenüber der SUVA vom 5. Oktober 1999 war davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer am bisherigen Arbeitsplatz zu 60 % leistungsfähig sei. Wie die späteren Abklärungen der SUVA ergaben, wurde indessen im Januar 2001 eine anders lautende Vereinbarung zwischen Arbeitgeberin und Arbeitnehmer getroffen. Demnach bestand bereits im Januar 2001 eine Leistungsfähigkeit von 75 %, die auch entsprechend entlöhnt wurde. Es ist - nachdem anders lautende ärztliche Stellungnahmen für diesen Zeitpunkt fehlen - davon auszugehen, dass damals (anders als in dem erwähntem Urteil 9C_764/2008 zugrunde liegenden Fall) noch eine beträchtliche Verbesserung des Gesundheitszustandes eingetreten ist. Diese schon vor Erlass der Verfügung vom 20. März 2000 eingetretene rentenwirksame Änderung wäre zu berücksichtigen gewesen (BGE 128 V 174, 129 V 222). Die Gewährung einer Viertelsrente war damit ab 1. Januar 2001 nicht mehr zu vertreten, und insofern erweist sich diese Verfügung als offensichtlich unrichtig. Dass die Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist, kann ohne Weiteres bejaht werden (Urteil 9C_342/2008 vom 20. November 2008 E. 5.3 in fine, nicht publ. in: BGE 135 I 1).