Citation: 6B_860/2018 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer wendet sich zuletzt gegen die Strafzumessung. Er rügt, die Vorinstanz habe die hypothetische Einsatzstrafe für die schwerste Tat im Vergleich zu der vom Bezirksgericht festgesetzten Strafe ohne genügende Begründung von 20 auf 30 Monate erhöht, obwohl sie in zwei Punkten zu seinen Gunsten vom erstinstanzlichen Urteil abgewichen sei. Die Strafe sei auch in Anbetracht des Deliktsbetrages und selbst bei Annahme gewerbsmässigen Handelns nicht angemessen. Zudem habe die Vorinstanz nicht beachtet, dass die Erhöhung der Strafe bewirke, dass er für mindestens rund fünf Monate wieder in den Strafvollzug versetzt werde, aus welchem er nach Verbüssung von zwei Dritteln der erstinstanzlich ausgesprochenen Strafe von 32 Monaten im Juni 2017 entlassen worden sei. Die Rückversetzung in den Strafvollzug würde sich ausserordentlich ungünstig auf seine Lebenssituation auswirken. Er besuche seit seiner Entlassung im September 2017 wöchentliche Therapiesitzungen bei seinem Psychiater, habe seine früher begonnene Ausbildung an der Schule A.________ wieder aufgenommen, lebe seit der Entlassung alkohol- und drogenabstinent und habe sich nichts mehr zu Schulden kommen lassen. Diese positive Entwicklung würde durch den erneuten Strafvollzug erheblich gefährdet. Wie auch sein Psychiater bestätigt habe, sei bei einer erneuten Inhaftierung keine therapeutische Arbeit mehr möglich. Damit bestehe das Risiko, dass er erneut in Drogen- und Alkoholabhängigkeit zurückfalle. Die Vorinstanz hätte diesen Gesichtspunkt auch schon bei der Wahl der Strafart für die Betäubungsmitteldelikte berücksichtigen müssen. Es sei unter diesen Umständen nicht verständlich, dass sie mit der Begründung, die bisherigen Geldstrafen hätten keine Wirkung gezeigt, für die Betäubungsmitteldelikte eine Freiheitsstrafe angeordnet habe. Sie habe dabei namentlich ausser Acht gelassen, dass er zur Zeit der früheren Delikte massiv drogenabhängig gewesen sei und die Wirkung der angeordneten Strafen auf sein Verhalten angesichts seiner Drogensucht ohnehin begrenzt gewesen sei. Im Mindesten hätte die Vorinstanz die Wirkung des nunmehr für die Hehlereidelikte neu angeordneten Freiheitsentzuges bei der Wahl der Sanktion berücksichtigen und für die Betäubungsmitteldelikte unter diesem Aspekt eine Geldstrafe aussprechen müssen. In Bezug auf die Täterkomponenten beanstandet der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe sein Geständnis zu Unrecht nicht strafmindernd berücksichtigt. Er habe sich zudem an den Verhandlungen vor beiden kantonalen Instanzen reuig gezeigt und bei den Geschädigten entschuldigt. Zudem sei die Erhöhung der Einsatzstrafe um sechs Monate wegen der bestehenden Vorstrafen und der früheren Straffälligkeit während laufender Strafuntersuchungen unhaltbar. Die Vorinstanz trage in diesem Kontext dem Umstand, dass er jahrelang schwer drogenabhängig gewesen sei und dass seine früheren Delikte mit dieser Sucht in direktem Zusammenhang gestanden hätten, zu Unrecht keine Rechnung. Im Weiteren habe sich die Vorinstanz nicht zur Verletzung des Beschleunigungsgebots geäussert, obwohl er die übermässig langen Verfahrensunterbrüche vor beiden Instanzen gerügt habe (Beschwerde S. 20 ff.).