Citation: U 384/04 04.05.2005 E. A

C.________, geboren 1942, arbeitete während 18 bis 30 Stunden pro Woche in der Telefonzentrale/Information im Center T.________. Am 16. August 1999 stolperte sie über eine Bodenunebenheit und stürzte über sechs Treppenstufen auf einen gepflasterten Hausvorplatz. Die Elvia Versicherungen (heute Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft, nachfolgend: Allianz) erbrachten im Rahmen der obligatorischen Unfallversicherung für die dabei erlittenen Gesichtsverletzungen (Fraktur der rechen Orbita, Läsion des Nervus infraorbitalis, des Musculus obliquus inferior und des Rectus inferior mit Doppelbildern) Heilkostenleistungen und Taggelder. Nachdem die Orbitafraktur vom erstbehandelnden Hausarzt, Dr. med. K.________, Allgemeine Medizin FMH, vorerst übersehen worden war, wurde sie mittels Computer-Tomographie am 12. November 1999 von Dr. med. H.________, Spezialarzt für Neurologie FMH, diagnostiziert und von Dr. med. R.________ am 10. Dezember 1999 operativ saniert. Nachdem die Allianz C.________ an der Klinik N.________ hat begutachten lassen (Expertise des Prof. Dr. med. W.________ vom 19. Juni 2002 mit Teilgutachten der Prof. Dr. phil. E.________ vom 16. April 2002), stellte die Versicherung mit Verfügung vom 5. August 2002 fest, es liege kein Schaden mehr vor, der auf den Unfall zurückzuführen sei, weshalb die Leistungen auf den 30. Juni 2002 eingestellt würden. Auf Einsprache hin wurde daran festgehalten (Entscheid vom 7. April 2003).