Citation: 2C_29/2024 E. B

B.a. Am 17. Dezember 2018 widerriefen die EMF die Niederlassungsbewilligung von A.________ und wiesen ihn unter Ansetzung einer Ausreisefrist aus der Schweiz weg. Gleichentags reichten sie gegen A.________ sowie je gegen seine ehemalige und aktuelle Ehefrau Strafanzeige wegen Täuschung der Behörden ein. Dies, nachdem sie A.________ mit Schreiben vom 28. August 2018 mitgeteilt hatten, zu erwägen, seine Niederlassungsbewilligung zu widerrufen und ihn aus der Schweiz wegzuweisen wegen Verdachts auf Eingehen einer Scheinehe und da er die Geburt seiner Tochter als wesentliche Tatsache verschwiegen hatte, womit er Widerrufsgründe gesetzt habe. B.b. Gegen den Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung erhob A.________ am 16. Januar 2019 Beschwerde bei der Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern (POM, heute Sicherheitsdirektion), wobei das Verfahren am 15. März 2020 antragsgemäss bis zum Abschluss des gegen A.________ zwischenzeitlich eröffneten Strafverfahrens sistiert wurde. B.c. B.________ reiste im Sommer 2020 mit der gemeinsamen Tochter wieder in die Schweiz ein, wo das Kind eingeschult wurde und beantragte, das Familiennachzugsverfahren sei wieder aufzunehmen. Mit Zwischenverfügung vom 28. Oktober 2020 ordneten die EMF an, das Nachzugsverfahren bleibe bis zum Entscheid in der Widerrufssache betreffend A.________ sistiert und die Anwesenheit von B.________ und ihrer Tochter würden unpräjudiziell geduldet. B.d. Im Nachgang zu dem zwischenzeitlich in Rechtskraft erwachsenen Strafurteil des Regionalgerichts Bern-Mitteland vom 6. August 2020, welches A.________ für den Zeitraum vom 7. August 2013 bis 16. August 2018 von der Anschuldigung der Täuschung der Behörden freisprach und das Verfahren hinsichtlich des Zeitraums vom 28. März 2008 bis 27. März 2011 infolge Verjährung einstellte, hatte die Sicherheitsdirektion das Beschwerdeverfahren mit Verfügung vom 4. September 2020 wieder aufgenommen, wies dessen Beschwerde mit Entscheid vom 9. Dezember 2021 ab und setzte A.________ eine neue Ausreisefrist an. B.e. Dagegen erhob A.________ am 21. Januar 2022 Verwaltungsgerichtsbeschwerde und beantragte, der Entscheid der Sicherheitsdirektion sei aufzuheben und die Niederlassungsbewilligung sei ihm zu belassen. Während des laufenden verwaltungsgerichtlichen Verfahrens kam im Mai 2022 D.________, der Sohn von A.________ und B.________ zur Welt. Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern wies die Beschwerde mit Urteil vom 28. November 2023 ab und setzte ihm auf den 4. Februar 2024 eine neue Ausreisefrist.