Citation: 6B_201/2020 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer scheint zu verkennen, dass er die Beschwerdegegnerin 2 nicht über seine finanzielle Lage, sondern über seine Absicht, ihr den Inhaberschuldbrief über Fr. 300'000.-- auszuhändigen oder ihr das Darlehen zurückzubezahlen, täuschte. Er hätte ihr diesen Schuldbrief, den laut vorinstanzlicher Feststellung der Beschwerdeführer über Jahre in seinem Safe aufbewahrte (vgl. E. 1.2 hiervor), ungeachtet seiner finanziellen Lage, aushändigen können. Es kann der Beschwerdegegnerin 2 aufgrund ihres Wissens über die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers keine Opfermitverantwortung betreffend dessen Leistungswillen vorgeworfen werden. Die Vorinstanz verletzt damit kein Bundesrecht, wenn sie die Täuschung als arglistig erachtet.