Citation: 1C_161/2023 E. 3.4

3.4. Auch unter Beizug des von den Beschwerdeführenden im kantonalen Verfahren eingereichten Privatgutachtens ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt haben soll. Die Experten weisen in ihrem Aktengutachten im Wesentlichen auf bereits bekannte Punkte hin, ziehen daraus aber andere Schlüsse als die kantonalen Behörden. Die Vorinstanz trug sowohl der von den Beschwerdeführenden hervorgehobenen Problematik des Durchlasses bei der Fadenrainstrasse als auch den geotechnischen Herausforderungen Rechnung. Die Beschwerdeführenden vermögen gestützt auf die private Expertise nicht aufzuzeigen, welche neuen resp. zusätzlichen Erkenntnisse von einem Gerichtsgutachten hätten erwartet werden können. Die Vorinstanz durfte somit angesichts der umfangreichen Aktenlage in willkürfreier antizipierter Beweiswürdigung von einer weiteren Begutachtung absehen (vgl. BGE 141 I 60 E. 3.3 mit Hinweis). Eine Gehörsverletzung (Art. 29 Abs. 2 BV) liegt nicht vor. Ob die strittigen Wasserbaumassnahmen, welche die Eigentumsgarantie der Beschwerdeführenden tangieren (Art. 26 BV), unter Berücksichtigung der verbleibenden Hochwasser- und Rutschungsgefahr verhältnismässig sind, beschlägt eine Rechts- und keine gutachterlich beurteilbare Tatfrage.