Citation: 8C_411/2020 E. A

Der 1983 geborene A.________ war als Supervisor der B.________ AG bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 31. März 2018 rutschte er auf einem Gepäckförderband aus und prallte mit dem Oberkörper gegen ein Geländer, sodass er sich den Bereich zwischen Achsel und Rumpf prellte. Der gleichentags aufgesuchte Dr. med. C.________, Facharzt Allgemeine Innere Medizin, Zentrum D.________, diagnostizierte eine rechtsseitige Thorax- und Schulterkontusion. Anfang Mai 2018 zeigten sich im Bereich der rechten Schulter bildgebend eine aktivierte AC-Gelenksarthrose und eine leichte Bursitis subacromialis/subdeltoidea ohne Hinweise auf einen Sehnenriss (MRI vom 2. Mai 2018). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen in Form von Heilbehandlung und Taggeld, wobei A.________ bis 14. Mai 2018 arbeitsunfähig blieb. Am 21. Dezember 2018 meldete die Arbeitgeberin einen "Rückfall", nachdem der Versicherte aufgrund starker Schmerzen am 5. Dezember 2018 erneut im Zentrum D.________ vorstellig geworden war. Die Behandlung wurde anderntags mit einer Infiltration vorerst abgeschlossen. Mangels Unfallkausalität verneinte die Suva ihre Leistungspflicht im Zusammenhang mit den im Dezember 2018 geltend gemachten Schulterbeschwerden (Verfügung vom 12. Februar 2019). Sie stützte sich dabei namentlich auf eine Stellungnahme ihres Kreisarztes Dr. med. E.________, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 25. Januar 2019. Unter Berücksichtigung einer weiteren Beurteilung desselben Kreisarztes vom 10. Mai 2019 hielt sie daran mit Einspracheentscheid vom 21. August 2019 fest.