Citation: 4A_533/2013 E. 1.2

1.2. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist der Willensvollstrecker in Prozessen um Aktiven und Passiven der Erbschaft Partei, soweit ihm gemäss Art. 518 ZGB die Verwaltung der betreffenden Erbschaftswerte zusteht. Er führt den Prozess selbständig in eigenem Namen, aber auf Rechnung des Nachlasses (BGE 129 V 113 E. 4.2; 116 II 131 E. 3a; 94 II 141 E. 1). Mit dem Hinschied der Klägerin am 11. März 2011 während des Berufungsverfahrens fiel B.________ als testamentarisch eingesetztem Willensvollstreckers die Befugnis zur Prozessführung als Partei zu. Es trifft zu, dass dem " Nachlass C.________" die Parteifähigkeit abgeht, weshalb er als Partei ausscheidet (BGE 94 II 141 E. 1 S. 143; Urteil 4A_290/2008 vom 4. Mai 2009 E. 1.1). Die Parteibezeichnung im angefochtenen Urteil, das als Partei den Nachlass, vertreten durch den Willensvollstrecker nennt, ist insofern nicht korrekt. Indessen besteht kein Zweifel daran, dass der Willensvollstrecker im Nachlass C.________ gemäss seiner Anzeige vom 1. April 2011 an das Obergerichtspräsidium, dass er den Prozess für den Nachlass weiterführe, selber als Partei in den Prozess eingetreten ist (vgl. Urteil 4A_290/2008 vom 4. Mai 2009 E. 1.2). Dies war offenbar auch dem Beschwerdeführer klar, hat er sich doch bis zu seiner Replik im bundesgerichtlichen Verfahren an der unkorrekten Parteibezeichnung nicht gestört und sie selbst bei der Beschwerdeerhebung so verwendet. Eine Aufhebung des angefochtenen Urteils wegen der Parteibezeichnung ist unter diesen Umständen nicht angezeigt. Im Rubrum des bundesgerichtlichen Urteils ist B.________, Willensvollstrecker im Nachlass C.________, als Beschwerdegegner aufzuführen.