Citation: 8C_285/2024 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht stellte gestützt auf die versicherungsmedizinische Beurteilung des Dr. med. B.________ vom 1. Juli 2022 fest, aus somatischer Sicht habe im Zeitpunkt der Untersuchung ein dauerhaft stabiler Zustand vorgelegen. Weder die Entfernung des Osteosynthesematerials am 26. Januar 2024 noch allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung hätten einem Fallabschluss per Ende November 2022 entgegengestanden. Hinsichtlich der weiteren über den verfügten Leistungseinstellungszeitpunkt hinaus geklagten, organisch nicht (hinlänglich) erklärbaren resp. psychischen Beschwerden verneinte die Vorinstanz die Adäquanz in Anwendung der Praxis zu den psychischen Fehlentwicklungen nach einem Unfall (vgl. BGE 115 V 133). Bezüglich der unfallkausalen schmerzhaften Minderbelastbarkeit des rechten Beines und der Restbeschwerden an der HWS stellte das kantonale Gericht sodann fest, dem Beschwerdeführer sei zum Zeitpunkt des Fallabschlusses in adaptierter Tätigkeit (leichte Tätigkeiten in Wechselpostion, überwiegend sitzend und gelegentlich stehend oder gehend auf ebenem Untergrund ohne anhaltende Körperzwangshaltungen; keine Tätigkeiten auf Leitern, Gerüsten oder Treppen, auf abschüssigem oder unebenem Untergrund sowie kniende, hockende oder kauernde Tätigkeiten) medizinisch-theoretisch ein Vollpensum zumutbar gewesen. Ausgehend davon ermittelte es einen Invaliditätsgrad von 2 %, was keinen Rentenanspruch begründete.