Citation: 6B_568/2020 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz nimmt eine einlässliche Beweiswürdigung vor. Sie begründet eingehend und nachvollziehbar, weshalb sie zum Schluss gelangt, es könne auf die glaubhaften Aussagen des Zeugen C.________ und - bezüglich der Verletzungen des Beschwerdegegners - auf den Bericht der Spital-Ärzte abgestellt werden, welche ihn am Tag der Auseinandersetzung untersucht und behandelt hätten. Der Sachverhalt gemäss Anklageschrift gelte somit grundsätzlich als erstellt. Als nicht erwiesen erachtet die Vorinstanz die Drohungen, die Verletzungen des Beschwerdegegners im Mundbereich sowie an den Handgelenken und, dass der Beschwerdeführer den Beschwerdegegner mehr als einmal mit der Faust oder ihn mehr als einmal mit dem Radmutternschlüssel geschlagen bzw. zu schlagen versucht hat (Urteil S. 11 ff.; erstinstanzliches Urteil S. 11 ff.). Die Schlussfolgerungen der Vorinstanz sind nicht zu beanstanden. Was der Beschwerdeführer gegen ihre tatsächlichen Feststellungen und ihre Beweiswürdigung vorbringt, beschränkt sich auf eine unzulässige appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid, auf die das Bundesgericht nicht eintritt. Dieses greift auf Beschwerde hin nur in die Beweiswürdigung ein, wenn die Vorinstanz offensichtlich unhaltbare Schlüsse zieht, erhebliche Beweise übersieht oder solche willkürlich ausser Acht lässt (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 135 II 356 E. 4.2.1 S. 362; je mit Hinweis). Folglich hätte der Beschwerdeführer darlegen müssen, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sind oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen und die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen. Diesen Anforderungen genügt seine Beschwerde nicht. Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, seinen Standpunkt zu erörtern und die Argumente vorzutragen, die seiner Meinung nach zu Zweifeln hinsichtlich des ärztlichen Berichts sowie der Glaubhaftigkeit der Aussagen des Beschwerdeführers, des Beschwerdegegners und des Zeugen führen sollen. Ihm kann nicht gefolgt werden, soweit er einwendet, die Vorinstanz ziehe entgegen ihrer Feststellung auch seine Aussagen und diejenigen des Beschwerdegegners heran, um den Sachverhalt zu erstellen, zumal sie die gegenseitigen Gesten sowie die Beschimpfung durch ihn als erstellt erachte, obwohl der Zeuge keine Gesten gesehen bzw. ein Wortgefecht vor dem Faustschlag explizit verneint habe (Beschwerde S. 19 ff. Ziff. 44 ff.). Die Vorinstanz stellt einleitend fest, der Beschwerdegegner habe den Anstoss zur Auseinandersetzung gegeben, indem er dem Beschwerdeführer grundlos den Weg versperrt habe. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz es nach der allgemeinen Lebenserfahrung als naheliegend erachtet, dass sich der Beschwerdeführer und der Beschwerdegegner zunächst, d.h. als sie beide noch in ihren Fahrzeugen sassen, mit Gesten bedacht hätten (Urteil S. 20 E. 5.3). Der Beschwerdeführer geht zu Unrecht davon aus, die Vorinstanz halte sowohl die gegenseitigen Gesten als auch ein Wortgefecht für erwiesen, denn diese stellt lediglich fest, die beiden Widersacher hätten sich gegenseitig mit Gesten beleidigt. Der Beschwerdeführer scheint zu verkennen, dass eine Beschimpfung auch nonverbal erfolgen kann. Insgesamt ist eine Verletzung des Willkürverbots bzw. eine falsche Anwendung des Grundsatzes "in dubio pro reo" weder ausreichend dargetan noch erkennbar. Die Vorbringen des Beschwerdeführers erweisen sich als unbegründet, soweit sie den Begründungsanforderungen überhaupt genügen.