Citation: 6B_706/2022 E. 2.2

2.2. Die Rügen des Beschwerdeführers sind unbegründet, soweit darauf überhaupt einzugehen ist. Wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, hat sich das Bundesgericht im Urteil 6B_335/2020 vom 7. September 2020 (E. 3) zu den auch im vorliegenden Verfahren aufgeworfenen Fragen der Gesetzmässigkeit des Verfahrens und dessen Eröffnung sowie der Verwertbarkeit der Beweise bereits geäussert. Dies gilt namentlich für die Zulässigkeit der Überwachung durch die EZV und den Einsatz eines IMSI-Catchers (nach der damals geltenden gesetzlichen Grundlage; dazu E. 3.4.4 des Urteils) ebenso die Rüge eines ungenügenden Tatverdachts resp. fehlenden Hinweises auf die Verwendung der Produkte für Dopingzwecke sowie die Rüge, wonach die Observation einen schwerwiegenden Eingriff in die Privatsphäre des Beschwerdeführers darstelle. Das Bundesgericht hat sämtliche Rügen des Beschwerdeführers verworfen. Es hat erwogen, dass nur schon die Feststellungen der EZV zum Schmuggel von Substanzen und zur Herstellung von illegalen pharmazeutischen Produkten im grossen Stil einen hinreichenden Tatverdacht für ein zoll- und MWST-rechtliches sowie ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren begründeten, wobei ein blosser Tatverdacht für die Eröffnung einer Untersuchung genüge (vgl. dazu auch oben E. 1.1.2). Mit Bezug auf die Überwachungsmassnahmen, welche es für zulässig erachtete, erwog das Bundesgericht, diese hätten ausschliesslich im öffentlichen Raum stattgefunden, sodass der Eingriff in die Privatsphäre des Beschwerdeführers bescheiden gewesen sei. Angesichts der Grössenordnung des Schmuggels habe der Verdacht auf schwere Straftaten im Sinne des SpoFöG und des HMG bestanden (Urteil 6B_335/2020 vom 7. September 2020 E. 3.3.1 und E. 3.3.3). Sodann beziehe sich die Fernwirkung bzw. das Verbot indirekter Verwertung über Folgebeweise nur auf Beweise, die nach Art. 141 Abs. 2 StPO nicht verwertet werden dürften, was vorliegend nicht anzunehmen sei (E. 3.3.2). Auch der bei der Verhaftung und Durchsuchung des Beschwerdeführers sichergestellte USB-Stick sei rechtskonform erlangt worden und verwertbar. Ferner sei der Beschwerdeführer vor der Befragung vom 31. März 2015, anlässlich welcher er ohne konkreten Tatvorhalt und ohne Vorhalt von Erkenntnissen aus (geheimen) Zwangsmassnahmen zu den Vorwürfen bezüglich des SpoFöG, des HMG und der Geldwäscherei ein weitgehendes Geständnis abgelegt habe, hinreichend belehrt worden. Er habe sich zu den vorgehaltenen Straftaten umfassend äussern können. Auch die eigenständig angeordnete Hausdurchsuchung sei rechtens (E. 3.4.3). Unter den gegebenen Umständen verweist die Vorinstanz auch für das vorliegende Verfahren zu Recht auf die vorerwähnten Erwägungen des Bundesgerichts in dessen Urteil 6B_335/2020 vom 7. September 2020 und geht auf die Rügen des Beschwerdeführers nicht neuerlich im Detail ein. Sie begründet zudem schlüssig, dass die vorliegend beurteilten qualifizierten Widerhandlungen gegen das HMG und das SpoFöG angesichts des grösseren Ausmasses noch schwerer wiegen als die vom Bundesgericht bereits beurteilten. Daher seien die vom Beschwerdeführer wiederum erhobenen Verfahrensrügen erst Recht unbegründet. Dem ist zuzustimmen. Schliesslich weist die Vorinstanz die Beweisanträge des Beschwerdeführers betreffend Edition weiterer Unterlagen zur Korrespondenz zwischen der EZV und der Staatsanwaltschaft willkürfrei mit der Begründung ab, dass diese die Rechtmässigkeit der Eröffnung des vorliegenden Strafverfahrens bzw. die Verwertbarkeit der Observationsergebnisse nicht in Frage stellen könnten. Damit ist erstellt, dass das Verfahren rechtens und die von der Vorinstanz herangezogenen Beweise verwertbar sind. Ebenfalls nicht einzugehen ist auf die Rechtmässigkeit der Verhaftung des Beschwerdeführers, was er neuerlich als Verstoss gegen Art. 6 EMRK rügt. Auch diese Rüge hat das Bundesgericht verworfen (E. 3.3.4). Dies gilt ebenso für die behauptete Verletzung von Art. 8 und 13 EMRK aufgrund der Überwachung (E. 3.4.8) sowie einen Verstoss gegen den Grundsatz der Legalität ("nulla poena sine lege") nach Art. 1 StGB resp. Art. 7 EMRK, indem das HMG keine genügende Rechtsgrundlage für eine Verurteilung bilde (E. 3.4.9).