Citation: 1A.129/2005 23.08.2005 E. 2

Dem Bundesgericht steht grundsätzlich eine umfassende Sachverhaltskontrolle zu (Art. 104 lit. b OG). Hat jedoch - wie hier - als Vorinstanz eine richterliche Behörde entschieden, ist das Bundesgericht an die Feststellung des Sachverhalts gebunden, soweit diese nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen erfolgte (Art. 105 Abs. 2 OG). 2.1 Der Beschwerdeführer bringt vor, zu seinem Tiefbau- und Abbruchunternehmen gehörten entgegen den Feststellungen des Verwaltungsgerichts nebst der Parzelle Nr. 326 nicht nur die Parzellen Nrn. 325, 1121, 1126 und 1300, sondern auch die hinzugemieteten und im gleichen Gebiet gelegenen Lagerplätze auf den Parzellen Nrn. 1651 und 420. Der Lagerplatz auf Parzelle Nr. 326 diene als Ersatzstandort für die auf diesen Parzellen gemieteten Lagerflächen. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers hat das Verwaltungsgericht die beiden gemieteten Lagerplätze auf den Parzellen Nrn. 1651 und 420 nicht ausser Acht gelassen. So führte es dazu aus, im UVB sei richtigerweise als irrelevant betrachtet worden, dass der geplante Lagerplatz auf Parzelle Nr. 326 nur einen Ersatz für diese Lagerplätze darstelle. Von einer offensichtlich unhaltbaren Sachverhaltsfeststellung des Verwaltungsgerichts kann somit keine Rede sein. 2.2 Der Beschwerdeführer verlangt, die Feststellungen des Verwaltungsgerichts zum Baugesuch auf Parzelle Nr. 325 seien dahingehend zu ergänzen, dass mittlerweile der Gemeinderat die Baubewilligung für die Bauschuttaufbereitungsanlage erteilt habe; sie sei jedoch (noch) nicht in Rechtskraft erwachsen. Das Verwaltungsgericht hat den hier angefochtenen Entscheid am 30. März 2005 gefällt, während die Baubewilligung für die Bauschuttaufbereitungsanlage vom Gemeinderat am 4. April 2005 erteilt wurde. Steht dem Bundesgericht vorliegend keine freie Sachverhaltsprüfung zu (vgl. E. 2 hiervor), haben Veränderungen des Sachverhalts nach Erlass des angefochtenen Entscheids unberücksichtigt zu bleiben (BGE 122 Il 1 E. 1b S. 4 mit Hinweisen; Peter Karlen, Verwaltungsgerichtsbeschwerde, in: Thomas Geiser/Peter Münch [Hrsg.], Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Aufl., Basel und Frankfurt am Main 1998, Rz. 3.68 S. 112). 2.3 Soweit auch die Beschwerdegegner dem Verwaltungsgericht (vorsorglich) eine fehlerhafte Sachverhaltsfeststellung vorwerfen, wird darauf im Anschluss an die materielle Beurteilung der Beschwerde eingegangen (vgl. E. 4 hiernach).