Citation: 5A_85/2021 E. A

A.a. B.A.________ (geb. 1974; Beschwerdegegnerin) und A.A.________ (geb. 1969; Beschwerdeführer) heirateten im Jahr 2002. Sie sind die Eltern von C.A.________ (geb. 2004), D.A.________ (geb. 2007) und E.A.________ (geb. 2011). Seit dem 15. Juni 2017 sind die Eheleute getrennt, wobei die Kinder bei der Mutter leben. A.b. Am 30. Juni 2017 ersuchte A.A.________ das Regionalgericht U.________ um die Regelung des Getrenntlebens. Es folgte ein äusserst langes und heftig umstrittenes Verfahren, geprägt von zahlreichen Gesuchen um den Erlass superprovisorischer und vorsorglicher Massnahmen. Zur Diskussion Anlass gab insbesondere der Kontakt zwischen Vater und Töchtern, wobei Ersterem nach zeitweiligem Kontaktverbot zuletzt unter gleichzeitiger Errichtung einer Besuchsrechtsbeistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB ein unbegleitetes Besuchsrecht von einem Tag alle zwei Wochen eingeräumt wurde. Am 30. November 2017 ging ein Gutachten der Kinder- und Jugendpsychiatrie Graubünden (kjp) zur Frage der Zuteilung der (faktischen) Obhut und des Besuchsrechts beim Gericht ein und am 28. November 2018 hörte dieses die Kinder an. Mit Eheschutzentscheid vom 6. Dezember 2018 hielt das Regionalgericht den Zeitpunkt der Trennung fest und übertrug den Eltern soweit hier interessierend das gemeinsame Sorgerecht über die Töchter, allerdings ergänzt durch die Zuteilung der Entscheidbefugnis in medizinischen und schulischen Belangen sowie des Aufenthaltsbestimmungsrechts an die Mutter. Die Kinder stellte es unter die (faktische) Obhut von B.A.________, dem Vater räumte es im Sinne einer Minimalregelung ein Besuchsrecht im bisherigen Rahmen ein und gestattete ihm ausserdem, drei Mal in der Woche mit den Töchtern telefonisch Kontakt aufzunehmen. Die Besuchsrechtsbeistandschaft behielt das Regionalgericht bei. Weiter bestimmte es den von A.A.________ an B.A.________ für die Kinder zu bezahlenden Unterhalt und verzichtete auf die Festlegung eines Ehegattenunterhaltbeitrags. Die Gerichtskosten auferlegte es zu einem Viertel der Ehefrau und zu drei Vierteln dem Ehemann, den es ausserdem zur Ausrichtung einer reduzierten Parteientschädigung an Erstere verpflichtete.