Citation: 8C_777/2015 E. 3.4

3.4. Die Versicherte bringt weiter vor, Dr. med. F.________ habe bereits in früheren Berichten festgehalten, der aus der Serologie vom 6. Oktober 2005 und der Liquorentnahme vom 24. November 2005 festgestellte Indexwert von 2,74 beweise eindeutig die durchgemachte Borreliose. Die hierfür relevante Indexberechnung ergebe sich aus seinem Bericht vom 8. August 2011. Entgegen ihrer Forderung sei diese Indexberechnung nachträglich nicht dem infektiologischen gutso-Teilgutachter Prof. Dr. med. J.________, Klinikdirektor, Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene, Spital K.________, zur Stellungnahme zugestellt worden. Demnach sei ihr Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt worden und beruhe der angefochtene Entscheid auf einer unvollständigen medizinischen Aktenlage. Prof. Dr. med. J.________ hatte im Rahmen seines gutso-Teilgutachtens vom 27. Juni 2011 Kenntnis vom Serumbefund vom 6. Oktober 2005 und vom Liquorbefund vom 24. November 2005. Es ist somit nicht ersichtlich, weshalb ihm die darauf gestützte Indexberechnung des Dr. med. F.________ vom 8. August 2011 hätte zugestellt werden müssen. Im Übrigen legte die Vorinstanz eingehend und nachvollziehbar dar, welche Vorbehalte gegen die Beurteilung des Dr. med. F.________ anzubringen sind. Dagegen bringt die Versicherte keine substanziierten Einwände vor.