Citation: B 81/02 09.01.2004 E. 3

Auf die übereinstimmenden Aussagen des Dr. Q.________ und der Ärzte im zweiten Gutachten der MEDAS vom 13. Februar 2002 ist abzustellen. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin spricht der Umstand, dass der Versicherte während des Anstellungsverhältnisses bei der Firma X.________ AG vom 1. Juni 1991 bis zur Freistellung am 28. Oktober 1993 nur wenige krankheitsbedingte Absenzen zu verzeichnen hatte, nicht gegen die Annahme der Psychiater, die Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen sei wahrscheinlich bereits 1993 eingetreten. Denn es bestehen jedenfalls keine Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdegegner in den Monaten November und Dezember 1993 sowie im Januar 1994, während der gesetzlichen Nachdeckungsfrist von einem Monat gemäss Art. 10 Abs. 3 BVG, noch voll leistungsfähig gewesen ist. Im Übrigen setzt die Leistungspflicht der Progressa nicht voraus, dass der Beschwerdegegner bereits während seiner Zugehörigkeit zur Vorsorgeeinrichtung voll arbeitsunfähig gewesen ist. Vielmehr genügt es, dass im erwähnten Zeitraum eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit eingetreten ist, die in einem engen sachlichen und zeitlichen Zusammenhang mit der späteren Invalidität steht. Dass es sich so verhalten hat, ist auf Grund der zitierten fachärztlichen Stellungnahmen mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit erstellt. Von der Anordnung eines zusätzlichen psychiatrischen Gutachtens ist entgegen den Vorbringen der Progressa abzusehen, da von weiteren Beweismassnahmen zum Eintritt der Arbeitsunfähigkeit schon mit Blick auf den Zeitablauf keine neuen Erkenntnisse erwartet werden können, die zu einem abweichenden Ergebnis zu führen vermöchten.