Citation: 5A_1039/2017 E. 2.2

2.2. Gestützt auf das Gesagte ist der angefochtene Entscheid weder ein Endentscheid im Sinn von Art. 90 BGG noch ein Teilentscheid im Sinn von Art. 91 BGG, sondern als selbständig eröffneter Vor- und Zwischenentscheid im Sinn von Art. 93 BGG zu qualifizieren. Er bringt weder das Scheidungsverfahren noch die güterrechtliche Auseinandersetzung zu einem Abschluss, sondern klärt einzig die Frage, ob sich der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit den Abmachungen vom 14. Mai 2012 in einem rechtlich relevanten Irrtum befunden hat und wie sich dies auf die güterrechtliche Auseinandersetzung auswirkt. Dies geht bereits aus dem Dispositiv des angefochtenen Entscheids hervor, in welchem die güterrechtliche Auseinandersetzung weder vorgenommen noch für erledigt erklärt wird, sondern einzig festgehalten wird, dass der Beschwerdeführer keinem Irrtum unterlegen sei und daher weder die güterrechtliche Ausgleichsforderung der Beschwerdegegnerin gemäss Ehe- und Erbvertrag noch die gestützt darauf festgesetzte Darlehensforderung zu reduzieren seien.