Citation: 1P.21/2006 07.06.2006 E. A

Gemäss dem Erschliessungsplan der Einwohnergemeinde Solothurn ist in der Stadt Solothurn die bisher als Sackgasse ausgestaltete Obachstrasse zu verlängern und mit der ebenfalls zu verlängernden Gewerbestrasse (rechtwinklig) zusammenzuführen. Ausserdem soll die Obachstrasse mit einem zusätzlichen Trottoir ausgestattet werden. In den neu zu erstellenden Strassenabschnitten sind auch Werkleitungen, vor allem die Kanalisationsleitungen, zu verlegen. Für die Strassenausbauten eröffnete die Einwohnergemeinde Solothurn drei Grundeigentümer-Beitragsverfahren, nämlich die Verfahren "Neubau Trottoir Obachstrasse", "Neubau Verlängerung Obachstrasse und Gewerbestrasse" sowie "Neubau Kanalisation Gewerbestrasse". Die Beitragspläne wurden vom 1. Mai bis 30. Mai 2003 öffentlich aufgelegt. Gegen diese Pläne erhoben D.________ und E.________ als Eigentümer des Grundstücks GB Solothurn Nr. 1389, B.________ und C.________ als Eigentümer des Grundstücks Nr. 2251 sowie die A.________ AG als Eigentümerin des Grundstücks Nr. 4354 Einsprache. Diese Einsprachen wurden mit Entscheid des Einwohner-Gemeinderates der Stadt Solothurn vom 27. Januar 2004 im Wesentlichen abgewiesen. Die hierauf von den Grundeigentümern angerufene kantonale Schätzungskommission wies die Beschwerden mit Urteil vom 6. April 2005 ebenfalls ab. Die Grundeigentümer zogen dieses Urteil an das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn weiter.