Citation: 5A_471/2021 E. 3.3

3.3. Mit seinen Vorbringen nimmt der Beschwerdeführer keinen Bezug auf die Begründung des angefochtenen Entscheides. Insbesondere blendet er aus, dass er keinen bundesrechtlichen Anspruch auf disziplinarische Massregelung von Angestellten des Betreibungsamtes hat (BGE 91 III 41 E. 6) und ihm in disziplinarrechtlichen Angelegenheiten als Anzeiger keine Parteistellung zukommt (EMMEL, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 3. Aufl. 2021, N. 12a zu Art. 14, mit Hinw.). Soweit er zudem den Kanton Bern für die Tätigkeit des Betreibungsamtes haftbar machen will (Art. 5 SchKG), sprengt sein Ansinnen den Gegenstand der vorliegenden Beschwerde, welche sich gegen einen Entscheid der Aufsichtsbehörde gemäss Art. 17 SchKG richtet (BGE 110 III 87 E. 1b). Die in diesem Zusammenhang verlangte Umtriebsentschädigung von Fr. 300.-- wird als weitere Forderung bereits im Betreibungsbegehren aufgeführt. Sie war weder vom Betreibungsamt noch von der kantonalen Aufsichtsbehörde auf ihre Berechtigung hin zu überprüfen. Somit bildet sie nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens, welches sich einzig auf die Höhe des Kostenvorschusses für die Einleitung einer Betreibung erstreckt. Auf die diesbezüglichen Vorbringen ist nicht einzugehen.