Citation: 5A_938/2023 E. 3

Strittig ist das Honorar des Beschwerdeführers als unentgeltlicher Rechtsbeistand in einem Verfahren betreffend die Abänderung von Eheschutzmassnahmen. Die Beschwerdeschrift ist wenig systematisch und zeichnet sich durch viele Wiederholungen aus. Ausserdem schildert der Beschwerdeführer eine Reihe von Sachverhaltselementen, die im angefochtenen Entscheid keine Grundlage finden. Dies betrifft insbesondere die Ausführungen zum Inhalt des Berufungsverfahrens, also zum Prozesssachverhalt. Zulässige Rügen (oben E. 2.2) werden aber keine erhoben. Damit fällt eine Ergänzung des Sachverhalts vor Bundesgericht ausser Betracht. Inhaltlich lässt sich die Beschwerde in drei Hauptargumente aufteilen: Als Erstes macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe mit dem Entscheid in der Sache die Kostennote bereits genehmigt, weshalb jede Kürzung gegen Art. 5 Abs. 3 BV und Art. 104 ZPO verstosse (dazu E. 4). Als Zweites kritisiert er die pauschalisierende Art der Bemessung seines Honorars (dazu E. 5). Schliesslich moniert er die Anwendung des kantonalen Rechts bei der pauschalisierenden Bemessung des Honorars als willkürlich (dazu E. 6). Darüber hinaus beanstandet der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe seine Kostennote in den Originalakten mit Leuchtstift markiert und damit Art. 9 BV sowie Art. 6 Ziff. 1 EMRK verletzt. Es bleibt jedoch unklar, was der Beschwerdeführer daraus zu seinen Gunsten ableiten will bzw. welche Folgen sich aus diesem Vorgehen im Hinblick auf die Höhe der Entschädigung ergeben sollen, weswegen darauf nicht weiter einzugehen ist (soweit er daraus eine gesteigerte Begründungspflicht der Vorinstanz ableitet siehe jedoch E. 5.3).