Citation: 8C_369/2021 E. 5.4

5.4. Weiter rügt die Beschwerdeführerin, im asim-Gutachten sei nicht auf die Wechselwirkungen zwischen ihrer Minderintelligenz und ihren psychischen Beschwerden eingegangen worden. Die Vorinstanz habe hierzu bloss ausgeführt, dass zwar eine niedrige, aber keine invalidisierende Intelligenz bestehe. Die Vorinstanz stellte zutreffend fest, dass bei der Beschwerdeführerin gemäss dem Bericht des behandelnden Psychiaters Dr. med. I.________ vom 31. Mai 2020 eine Minderintelligenz bestehe, v.a. die Intellektualität betreffend, etwas weniger den Handlungsaspekt (IQ 74, verbal 69). Weiter hat die Vorinstanz richtig erkannt, dass aufgrund des Gesamt-IQ von 74 praxisgemäss nicht von einem invalidenversicherungsrechtlich massgebenden Gesundheitsschaden ausgegangen werden könne (vgl. Urteil 9C_5/2021 vom 6. Mai 2021 E. 3.3 mit Hinweisen). Es ist denn auch nicht ersichtlich, inwiefern der IQ der Beschwerdeführerin in Wechselwirkung mit ihrer psychischen Beeinträchtigung ihre Arbeitsfähigkeit über das im asim-Gutachten formulierte Zumutbarkeitsprofil einschränkten sollte.