Citation: 4A_257/2007 08.11.2007 E. 2

Einzutreten ist in tatsächlicher Hinsicht einzig auf die sinngemässe Rüge des Beschwerdeführers, wonach es willkürlich sei, von einem Ausgabebetrag für neue Aktien im Rahmen einer Kapitalerhöhung auf einen Verkäuflichkeitswert dieser Aktien zu schliessen. Ein Aktienverkauf sei keine Investition in die Gesellschaft, sondern höchstens eine Investition des eigenen Vermögens. Allein aus dem Umstand, dass ganz bestimmte Personen im Rahmen von Kapitalerhöhungen bestimmte Preise für die Aktien bezahlt haben, lasse sich nicht ableiten, dass solche Preise auch erzielt werden können, wenn ein Aktionär seine Aktien verkaufen wolle. Willkür (Art. 9 BV) liegt nach ständiger Rechtsprechung nicht schon dann vor, wenn eine andere Lösung ebenfalls in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen wäre. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid wegen materieller Rechtsverweigerung nur auf, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 132 III 209 E. 2.1; 131 I 57 E. 2 S. 61, 467 E. 3.1 S. 473 f.; 129 I 8 E. 2.1; 128 I 177 E. 2.1, je mit Hinweisen). Die Beweiswürdigung ist mithin nicht schon dann willkürlich, wenn vom Sachrichter gezogene Schlüsse nicht mit der Darstellung des Beschwerdeführers übereinstimmen, sondern bloss, wenn die Beweiswürdigung offensichtlich unhaltbar ist (BGE 129 I 8 E. 2.1; 116 Ia 85 E. 2b). Im vorliegenden Fall hat die Vorinstanz die Beweise entgegen der Rüge des Beschwerdeführers nicht willkürlich gewürdigt, indem sie annahm, die Inhaberaktien der Z._______ AG seien zum Preis von Fr. 54.-- verkäuflich gewesen. Dabei ist sie auch unabhängig von der vom Beschwerdeführer als unzutreffend beanstandeten Annahme einer Rechtsvermutung der Verkäuflichkeit, die in dieser Form nicht zulässig wäre, mit eigenständigen tatsächlichen Erwägungen zu diesem Beweisergebnis gelangt. Die Würdigung der Beweislage durch die kantonalen Gerichte ist durchaus plausibel und nachvollziehbar. Auch wenn die Ansicht des Beschwerdeführers grundsätzlich zutrifft, wonach aus der Zeichnung von Aktien anlässlich einer Kapitalerhöhung nicht unbesehen auf die Verkäuflichkeit dieser Aktien geschlossen werden kann, so durfte die Vorinstanz den Umstand der durchgeführten Privatplatzierungen ohne Willkür für die Bestimmung des Werts der Aktien berücksichtigen. Da gemäss den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) davon auszugehen ist, dass im Rahmen der Privatplatzierungen nicht nur Altaktionäre, sondern auch Dritte Aktien der Z._______ AG zeichneten, kann die Annahme eines erzielbaren Verkaufspreises von Fr. 54.-- pro Aktie nach Ablauf der Nachfrist im Juli 2000 durch die Vorinstanz nicht als willkürlich betrachtet werden. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist nicht einzusehen, welchen Unterschied es vorliegend für einen Dritten gemacht hätte, ob er nun selbst anlässlich einer Kapitalerhöhung neu Aktien zeichnet und den Ausübungspreis an die Gesellschaft überweist, oder die Aktien unmittelbar nach der Kapitalerhöhung von einem zeichnenden Aktionär erwirbt. Zumindest ist davon auszugehen, dass der zeichnende Aktionär zu diesem Zeitpunkt nicht bereit gewesen wäre, die Aktien unter dem Zeichnungspreis weiterzuverkaufen. Was der Beschwerdeführer vorbringt, ist demnach zum Nachweis willkürlicher Beweiswürdigung im Sinne der zitierten Rechtsprechung nicht geeignet.