Citation: 5A_698/2023 E. 3

Die Beschwerde ist äusserst weitschweifig und die Beschwerdeführerin äussert sich in erster Linie zu Dingen, die ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes liegen oder jedenfalls höchstens indirekt einen Sachzusammenhang aufweisen (ein gewisser F.________spiele sich als Anwalt der Stockwerkeigentümergemeinschaft auf, sei aber ein Betrüger, der urteilsunfähige Menschen um Milliarden erleichtere; die Versammlungen und Beschlüsse der Stockwerkeigentümergemeinschaft seien alle nichtig, auch im Zusammenhang mit Covid-19; mehrere Stockwerkeigentümer hätten sich diverser Straftaten schuldig gemacht; die meisten von ihnen seien alt und zufolge psychischer Störungen urteilsunfähig, weshalb sie auch nicht mehr als Verwalter in Frage kämen; die Protokolle der Versammlungen seien gefälscht; die Beschlussquoren würden verletzt; insbesondere die Versammlung und das Protokoll vom 20. April 2023 seien nichtig, weil die Versammlung noch von der abberufenen Verwaltung einberufen worden sei; u.a.m.). Zur Gegenstandslosigkeit des obergerichtlichen Verfahrens äussert sich die Beschwerdeführerin soweit ersichtlich nicht und diese ist auch offenkundig; die Verwaltung war gestützt auf Art. 404 OR frei, den Verwaltungsauftrag zu kündigen und es bedurfte hierfür keines Beschlusses seitens der Stockwerkeigentümer, weshalb die langwierigen Ausführungen rund um die angeblich permanente Beschlussnichtigkeit und Protokollfälschung an der Sache vorbeigehen. Vielmehr geht es einzig noch um die Kostenverteilung bei Gegenstandslosigkeit des Verfahrens, welche die Beschwerdeführerin mit an sich topischen Begehren anficht. Die Kostenauferlegung an die Beschwerdeführerin - allein dies bildet vorliegend den Anfechtungsgegenstand - hat das Obergericht damit begründet, dass das Bezirksgericht den Sachverhalt sauber erstellt habe, dass an der Vertretungsberechtigung von Rechtsanwalt Ziegler zufolge Ermächtigung durch die Stockwerkeigentümerversammlung vom 12. März 2021 sowie der in den Akten liegenden aktuellen Vollmacht vom 9. Januar 2023 keine Zweifel bestünden, dass Gegenpartei die Gemeinschaft und nicht die Verwaltung sei, weshalb es unproblematisch sei, wenn dieser das Erscheinen vor Gericht freigestellt worden sei, dass die C.________ & D.________ AG vom 1. Juli 2021 bis 31. Dezember 2021 als rechtmässige Verwalterin der Stockwerkeigentümergemeinschaft tätig gewesen sei und dieses Amt am 1. Januar 2022 mit Zustimmung der Gemeinschaft an die C.________ immo GmbH übergegangen sei, dass sich das Bezirksgericht in der Folge differenziert mit sämtlichen von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Pflichtverletzungen auseinandergesetzt und diese grösstenteils von der Hand gewiesen habe; einzig für die ordentliche Versammlung 2022 habe sie eine zu späte Einberufung festgestellt, aber zutreffend befunden, dass dieser Reglementsverstoss nur eine leichte Pflichtverletzung darstelle und deshalb die Abberufung der Verwaltung gegen den (Mehrheits-) Willen der Gemeinschaft nicht zu rechtfertigen vermöge. Insgesamt sei nicht nur der Sachverhalt vollständig erstellt, sondern mit der Klageabweisung auch das Recht korrekt angewandt worden, wohingegen die Rügen der Beschwerdeführerin unsubstanziiert und unbelegt seien, weshalb das Berufungsverfahren hypothetisch keinen für sie günstigen Ausgang genommen hätte. Die Ausführungen der Beschwerdeführerin bleiben, soweit sie sich potentiell überhaupt auf den Anfechtungsgegenstand beziehen, allgemein und es wird nirgends ein konkreter Bezug auf einzelne Erwägungen des angefochtenen Beschlusses genommen. Die Beschwerdeführerin setzt sich insofern nicht hinreichend mit diesen auseinander und es ist in Bezug auf die Kostenverlegung nach dem hypothetischen Verfahrensausgang keine Rechtsverletzung dargetan.