Citation: 1C_558/2018 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführer rügen, die Vorinstanz habe ausser Acht gelassen, dass § 22 Abs. 2 aForstG/LU zur Bewilligung eines Unterabstands zum Wald keine positiven Auswirkungen auf den Wald, sondern lediglich die Vereinbarkeit mit den Interessen der Forstwirtschaft verlange. Diese Interessen würden gemäss der zutreffenden Einschätzung der Dienststelle lawa durch den Unterabstand zum Wald nicht beeinträchtigt, da zwischen diesem und dem Jagdhaus eine asphaltierte Strasse verlaufe. Zudem befände sich in unmittelbarer Nähe des Jagdhauses ein Bauernhof, der mit grossen Ökonomiegebäuden für Kuh- und Schweinehaltung intensive Immissionen hervorrufe. Diese von der Vorinstanz nicht beachteten Umstände hätten an einem Augenschein nachgewiesen werden können, weshalb ein solcher im kantonalen Verfahren zu Unrecht abgelehnt worden sei. Zur Illustration der örtlichen Situation werde ein Ausdruck aus Google Maps (Street View) beigelegt. Da die Nutzungsänderung im Jahr 1976 bewilligungsfähig gewesen sei, sei das Jagdhaus nicht rechtswidrig und dürfe gemäss Art. 24c Abs. 2 RPG erneuert oder wiederaufgebaut werden.