Citation: 5A_586/2024 E. 5

Der Beschwerdeführer bestreitet "nicht grundsätzlich", dass er an einem Schwächezustand (mittelschwere neuropsychologische Funktionsstörung multifunktionaler Ursache; rezidivierende depressive Störung, Polytoxikomanie) leidet, der die Errichtung einer Beistandschaft grundsätzlich zu rechtfertigen vermag. Er ist jedoch der Ansicht, dass er trotz seiner Leiden in der Lage ist, seine finanziellen und anderweitigen Angelegenheiten autonom und selbständig zu erledigen. Selbst wenn die Errichtung einer Beistandschaft erwägenswert sein sollte, sei diese mit Blick auf die Verhältnismässigkeit der konkreten Situation anzupassen. Vor diesem Hintergrund wirft er dem Kantonsgericht vor, die massgeblichen tatsächlichen Grundlagen verschiedentlich nicht oder nicht ausreichend festgestellt (vgl. nachfolgende E. 6) und die einschlägigen Verfassungs- und Gesetzesbestimmungen unrichtig angewandt zu haben (vgl. hinten E. 7).