Citation: 6B_466/2021 E. 1.4

1.4. Dem Beschwerdeführer wird mit Bezug auf den angefochtenen Schuldspruch in der Anklageschrift zur Last gelegt, im Zeitraum spätestens ab Oktober 2014 bis März 2018 am Wohnort von B.________ (bis 30. Juni 2017 U.________strasse, V.________ und ab 1. Juli 2017 W.________strasse, X.________) von diesem wiederholt Geld erbeten zu haben. Er habe vorgetäuscht, von seinem Grossvater eine Liegenschaft im Y.________ geerbt zu haben. B.________ habe die Gelder jeweils im Zusammenhang mit der angeblichen Renovation gegeben und dabei gedacht, er werde den gesamten Gewinn beim Verkauf der Liegenschaft erhalten. Der Beschwerdeführer verfüge in Wirklichkeit weder über eine Liegenschaft noch über Land im Y.________. Er habe diese Geschichte erfunden, um Geld von B.________ zu erhalten. Nachdem dieser einen Nachweis für den Bestand der Liegenschaft verlangt habe, habe der Beschwerdeführer am 20. Oktober 2014 einen Vorvertrag durch einen Anwalt und Notar im Y.________ aufsetzen lassen und dafür eine Gebühr von EUR 500.-- bezahlt. Die Staatsanwaltschaft beschreibt detailliert, wie der Beschwerdeführer vorgegangen ist und dass er zur Glaubhaftmachung seiner zahlreichen "Forderungen" gegenüber B.________ diesem kontinuierlich gefälschte Urkunden von Behörden, Banken, Gerichten oder Anwälten vorgelegt sowie Drittpersonen zur Bekräftigung seiner Täuschungen beigezogen habe. Der Beschwerdeführer habe durch sein Verhalten von B.________ im Zeitraum von Mitte 2014 bis März 2018 insgesamt etwa Fr. 283'000.-- und EUR 243'000.-- in bar in rund 56 Tranchen erhalten (vgl. erstinstanzliche Akten pag. 1 ff.).