Citation: 2C_80/2023 E. 4.3

4.3. Die Sachverhaltsfeststellung bzw. Beweiswürdigung erweist sich nur dann als willkürlich, wenn das Gericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges und entscheidwesentliches Beweismittel unberücksichtigt gelassen oder wenn es auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hat. Dass die von den Gerichten gezogenen Schlüsse nicht mit der eigenen Darstellung des Beschwerdeführers übereinstimmen, belegt keine Willkür (BGE 146 V 88 E. 1.3.1; 140 III 264 E. 2.3; 137 III 226 E. 4.2; 136 III 552 E. 4.2). Die vorgenannte Sachverhaltsfeststellung wird von der Beschwerdeführerin nicht bestritten. Vielmehr legt sie ihre eigene Sicht der Dinge dar und ergänzt den Sachverhalt nach ihrem Belieben frei. Da sich die Beschwerdeführerin nicht mit den Feststellungen der Vorinstanz auseinandersetzt und erst recht nicht aufzeigt, inwiefern diese willkürlich sein sollen, gilt ihre diesbezügliche Kritik als appellatorisch. Darauf ist nicht näher einzugehen (vgl. vorstehend E. 2.2). Damit bleibt der vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG). Soweit die Beschwerdeführerin rügt, die Verkaufsstelle U.________ liege in einem Tourismusort gemäss der einschlägigen Gesetzgebung, beschlägt dies hingegen keine Sachverhaltsfrage, sondern die rechtliche Würdigung (dazu nachfolgend).