Citation: 2C_83/2019 E. 2.1.2

2.1.2. Betreffend die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsstaat hat die Vorinstanz zu Recht ausgeführt, dass die Beschwerdeführerin 1 im Alter von 33 Jahren in die Schweiz eingereist sei. Aufgrund der kurzen Aufenthaltsdauer sei nicht ersichtlich, inwieweit eine Rückkehr in den Herkunftsstaat mit Problemen verbunden wäre. Es erscheine wenig glaubhaft, dass die Beschwerdeführerin 1 in ihrem Herkunftsstaat sozial nicht eingebettet sei, nachdem sie 33 Jahre dort gelebt habe und Verwandte besitze. Es sei nicht erkennbar, weshalb sie bei einer Rückkehr Gefahr laufe, eine soziale Ausgrenzung zu erfahren. Was ihre angeblichen beruflichen und wirtschaftlichen Probleme betreffe, hätten diese ihre Ursache nicht in ihrem Aufenthalt in der Schweiz, sondern - wenn überhaupt - bereits vor ihrer Einreise in die Schweiz bestanden. Im Übrigen erhalte sie monatliche Unterhaltsbeiträge und könne im Herkunftsstaat auf ein soziales Netz zurückgreifen (vgl. E. 4.5.3 des angefochtenen Entscheids). Auch diese Erwägungen werden in der Beschwerde nicht ernsthaft infrage gestellt. Namentlich belässt es die Beschwerdeführerin 1 auch vor Bundesgericht bei der nicht näher substanziierten Behauptung, sie sei bei einer Rückkehr im Herkunftsstaat sozial geächtet und könne dort deshalb nicht mehr Fuss fassen. Damit kann sie sich offensichtlich nicht auf Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG berufen.