Citation: I 447/04 02.03.2005 E. 3

Zu beurteilen sind ferner die erwerblichen Auswirkungen des festgestellten Gesundheitsschadens. Angesichts einer seit Mitte 1999 bestehenden 50 %igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im bisherigen beruflichen Tätigkeitsgebiet und eines folglich gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Abs. 2 IVG auf das Jahr 2000 festzulegenden möglichen Rentenbeginns sind dabei die hypothetischen Verdienstverhältnisse des Jahres 2000 massgeblich (BGE 129 V 222; SVR 2003 IV Nr. 11 S. 33 Erw. 3.1.1). 3.1 Hinsichtlich des Einkommens, das die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Einschränkung zu erzielen vermöchte (Valideneinkommen), ist unbestrittenermassen auf den Lohn abzustellen, welchen sie ohne Invalidität bei ihrer vormaligen Arbeitgeberin, der Firma R.________, erhalten und der sich laut Arbeitgeberbericht vom 8. November 2000 im Jahr 2000 auf Fr. 43'550.- jährlich (Fr. 3350.- x 13) belaufen hätte. Das kantonale Gericht hat diesbezüglich übersehen, dass es sich bei den entsprechenden Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin bereits um die Lohnsituation für ein Vollzeitpensum handelt. Anhaltspunkte für die vorinstanzliche Annahme, wonach der monatliche Verdienst von Fr. 3350.- sich auf ein um 37,5 % reduziertes Arbeitspensum bezieht, ergeben sich aus den Akten demgegenüber keine. 3.2 Zur Bestimmung des trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist, da die Versicherte keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgeht, die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) beizuziehen (BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführerin stehen verschiedene Hilfsarbeiterstellen offen, weshalb der Totalwert und nicht eine branchenspezifische Zahl relevant ist. Gemäss Tabelle TA1 der LSE 2000 beträgt dieser für im privaten Sektor einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) verrichtende Frauen bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden Fr. 3658. - monatlich oder Fr. 43'896.- jährlich. Aufgerechnet auf die im Jahre 2000 durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 41,8 Stunden (Die Volkswirtschaft, 11/2004, S. 86, Tabelle B9.2, Total) resultiert daraus ein Einkommen von Fr. 45'871.32. Dieser Betrag ist entgegen der im angefochtenen Entscheid vertretenen Betrachtungsweise nicht nur um 5 % zu kürzen (BGE 126 V 78 ff.; AHI 2002 S. 67 ff. Erw. 4), ergibt sich eine statistische Reduktion des tabellarischen Ansatzes in dieser Höhe doch - stets bezogen auf das in Betracht fallende Arbeitssegment - bereits allein auf Grund des Aufenthaltsstatus (Niederlassungsbewilligung C; vgl. LSE 2000, S. 47, Tabelle TA12) sowie des Alters der Versicherten (2000: 35 Jahre; vgl. LSE 2000, S. 43, Tabelle TA9). Die Möglichkeit der Versicherten, das Lohnniveau gesunder Hilfskräfte zu erreichen, dürfte vorliegend - gerade im Hinblick auf den ihr offen stehenden Arbeitsmarkt - indessen primär durch den Umstand erheblich geschmälert werden, dass sie zufolge ihres beidseitigen Handleidens keine ausschliesslich manuellen bzw. feinmotorisch belastenden Tätigkeiten ganztägig mehr zu verrichten vermag. Vor diesem Hintergrund trägt ein Abzug von 25 % den konkreten Verhältnissen angemessen Rechnung, sodass sich das Invalideneinkommen auf Fr. 34'403.49 beläuft. Aus der Gegenüberstellung von Validen- (Fr. 43'550.-) und Invalideneinkommen (Fr. 34'403.49) resultiert ein - rentenausschliessender - Invaliditätsgrad von 21 %. 3.3 Das kantonale Gericht hat ferner im Ergebnis richtig erkannt, dass auch wenn von einer ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen lediglich im Teilpensum ausgeübten Erwerbstätigkeit ausgegangen würde, wofür die Akten gewichtige Indizien enthalten (zwei noch kleine Kinder [1993 und 2001 geboren], wobei das jüngere infolge einer Behinderung zusätzlicher Pflege und Betreuung bedarf; vor Eintritt des Gesundheitsschadens nur kurzzeitige Vollzeittätigkeit [vom 1. September 1998 bis 31. Mai 1999]; keine aktenkundigen finanziellen Engpässe etc.), der Rentenanspruch nicht ausgewiesen wäre. In Anbetracht einer hinsichtlich des Erwerbsanteils unabhängig von der jeweiligen Aufteilung Erwerbstätigkeit (nachfolgend: ET)/Haushalt (nachfolgend: HH) stets gleichbleibenden Invaliditätsquote von 21 % - der den beiden Vergleichseinkommen zu Grunde zu legende Beschäftigungsgrad entspricht sich stets, da die Beschwerdeführerin auch als Invalide trotz grundsätzlicher Zumutbarkeit (vgl. Erw. 2 hievor) kein höheres Arbeitspensum ausüben würde als ohne Invalidität - bedürfte es, damit eine Gesamtinvalidität von 40 % erreicht würde, in Anwendung der gemischten Bemessungsmethode einer Einschränkung in den haushaltlichen Verrichtungen von jeweils mindestens wie folgt: Bei 80 % ET / 20 % HH: nicht möglich Bei 60 % ET / 40 % HH: 67,25 % Bei 50 % ET / 50 % HH: 58 % Bei 40 % ET / 60 % HH: 51,83 % Bei 20 % ET / 80 % HH: 44,13 % Da diese Prozentwerte allesamt beträchtlich über der von der Vorinstanz auf 15 % bzw. durch die Gutachter auf 10 % geschätzten Verminderung der Leistungsfähigkeit im häuslichen Aufgabenbereich liegen, kann auf einen detaillierten Betätigungsvergleich im Rahmen einer Haushaltsabklärung und somit auch auf eine eingehende Befragung der Beschwerdeführerin zu ihren familiären, erwerblichen und ökonomischen Verhältnissen verzichtet werden.