Citation: 8C_763/2023 E. 3.3.2

3.3.2. Auch dieses Vorbringen entbehrt jeglicher Grundlage. Das kantonale Gericht hielt dazu fest, es habe im Urteil vom 17. Dezember 2019 erwogen, allein gestützt auf das Gutachten der SMAB vom 23. März 2018 könne der medizinische Sachverhalt nicht definitiv festgestellt werden. Der Beschwerdeführer habe am 20. Mai 2018, mithin nach Ablieferung der Expertise der SMAB, einen zweimaligen tonischen, klonischen, epileptischen Anfall mit weiteren Komplikationen erlitten, weshalb er notfallmässig habe hospitalisiert werden müssen. Dies habe eine neue wesentliche Tatsache dargestellt, die den Sachverständigen nicht bekannt gewesen sei. Der neue Epilepsieanfall sei umso mehr relevant, als die Gutachter damals nur von einem Anfall - aus dem Schlaf heraus - im Juli 2016 ausgegangen seien und ausdrücklich festgehalten hätten, seither bestehe Anfallsfreiheit. Es sei deshalb nachvollziehbar, dass sie, von diesem Anfall und einer seither eingestellten antiepileptischen Medikation ausgehend, der Epilepsie keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit attestiert hätten. Angesichts des neuerlichen Anfalls sei dieser Schluss in Zweifel zu ziehen, zumal der Beschwerdeführer trotz konsequent eingenommener antiepileptischer Kombinationstherapie, ohne eruierbare Provokationsfaktoren sowie erstmals nicht aus dem Schlaf heraus, einen Anfall erlitten habe. Damit sei das Gutachten der SMAB vom 23. März 2018 nicht mehr aktuell beziehungsweise in diesem Punkt nicht beweiskräftig gewesen. Dem ist nichts beizufügen.