Citation: 2A.162/2004 10.08.2004 E. A

Der Zürcher Rechtsanwalt X.________ ist Verwaltungsratspräsident der "A.________ Aktiengesellschaft", welche insbesondere die "Bekämpfung und Beseitigung von Missbrauch von Recht, Amt und Macht in privaten und öffentlichen Chargen und Organisationen" bezweckt. In dieser Funktion ist er mehrmals schriftlich an die Privatadresse eines Zuger Untersuchungsrichters gelangt und hat diesem im Zusammenhang mit einer (abgeschlossenen) strafrechtlichen Voruntersuchung massive persönliche Vorwürfe gemacht. Am 12. Juli 2002 erstattete der betroffene Untersuchungsrichter deswegen Anzeige bei der Aufsichtskommission über die Rechtsanwälte im Kanton Zürich, welche ein Disziplinarverfahren betreffend "Sorgfalt und Geschäftstätigkeit" gemäss Art. 12 lit. a des Bundesgesetzes vom 23. Juni 2000 über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte (Anwaltsgesetz, BGFA; SR 935.61) sowie gemäss § 7 Abs. 1 des zürcherischen Gesetzes vom 3. Juli 1938 über den Anwaltsberuf (AnwG/ZH) eröffnete. Mit Beschluss vom 2. Oktober 2003 disziplinierte sie X.________ wegen Verstosses gegen letztere Bestimmung mit einer Ordnungsbusse von 200 Franken.