Citation: 5A_361/2023 E. 3.1

3.1. Zusammengefasst glaubt die Beschwerdeführerin eine Gehörsverletzung einerseits darin zu erkennen, dass die Vorinstanz nicht auf die Begründung und das Ergebnis des Berichts G.________ abstellte und sich stattdessen auf den Abklärungsbericht D.________ AG stützte. Es genüge nicht, Beweise zu erheben, sie danach aber trotz ihrer rechtlichen Relevanz, nicht in das Urteil aufzunehmen. Anderseits beanstandet die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe den Sachverhalt unvollständig festgestellt (namentlich hinsichtlich des gesundheitlichen Zustands des Sohnes, seiner Verhaltensauffälligkeit, der Hierarchisierung der Geschwisterbeziehungen, der "Lore-Geschichte" und der Behauptung der Vorinstanz, die Beschwerdeführerin trete in Pauschalopposition). Zudem vermute die Vorinstanz eine Beeinflussung von C.A.________ durch die Beschwerdeführerin, ohne aber dargelegt zu haben, welche konkreten Beeinflussungstatbestände sie meine und auf welche Anzeichen sie sich stütze, aus denen sie ihre Vermutung ableite. Die Beschwerdeführerin habe dies nicht nachvollziehen und sich dagegen wehren können. Die Begründung und das Resultat des angefochtenen Entscheids seien nicht nachvollziehbar bzw. sie seien widersprüchlich.