Citation: 1C_67/2020 E. A

A.________ arbeitete ab dem 1. Dezember 2017 mit einem 50 %-Pensum im Sekretariat der Reformierten Kirchgemeinde Opfikon. Im Juni 2019 kündigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis per Ende September 2019. A.________ focht die Kündigung mit Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Bülach an. Am 25. September 2019 reichte die Reformierte Kirchgemeinde Opfikon eine Rekursantwort ein. Am 28. Oktober 2019 erstattete A.________ bei der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich Strafanzeige gegen B.________ und C.________, Präsidentin bzw. Vizepräsident der Kirchenpflege der Reformierten Kirchgemeinde Opfikon. Er beanstandete gewisse Äusserungen in der Rekursantwort, ausserdem den Umstand, dass ihm während seiner Anstellung bei der Reformierten Kirchgemeinde Opfikon der Zugang zum Archiv der Kirchenpflege entzogen worden sei, und erhob die Tatvorwürfe der üblen Nachrede, der Verleumdung, der Beschimpfung, der Begünstigung, des Amtsmissbrauchs und der ungetreuen Amtsführung. Mit Verfügung vom 29. Oktober 2019 überwies die Staatsanwaltschaft II die Strafanzeige samt dazugehörigen Akten zum Entscheid über die Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung an das kantonale Obergericht. Sie hielt fest, nach summarischer Prüfung liege kein deliktsrelevanter Verdacht vor, weshalb beantragt werde, die Ermächtigung nicht zu erteilen. Mit Beschluss vom 23. Dezember 2019 erteilte das Obergericht die Ermächtigung nicht.