Citation: 8C_212/2007 19.07.2007 E. 4

Die Vorinstanz erwog, der vom Chefarzt des Ambulatoriums des Zentrums X.________ im Auftrag des Versicherten um Kostengutsprache für die nächtliche Heimbeatmung angegangene Unfallversicherer sei gemäss Art. 49 Abs. 1 ATSG verpflichtet, über seine Leistungspflicht zu verfügen; der Umstand, dass die Visana als Krankenversicherer in derselben Angelegenheit bereits Leistungen erbracht habe, ändere daran nichts; vielmehr sei dieser die Verfügung in Anlehnung an Art. 49 Abs. 4 ATSG neben dem Versicherten ebenfalls zu eröffnen; dies weil die Krankenversicherung der Unfallversicherung eine (mögliche) Vorleistung im Sinne von Art. 70 Abs. 2 lit. a ATSG angezeigt habe.