Citation: 2C_200/2015 E. 3.1

3.1. Der angefochtene Entscheid gibt die bundesgerichtliche Praxis zum Widerruf der Niederlassungsbewilligung zutreffend wieder und die Vorinstanz, auf deren Ausführungen ergänzend verwiesen werden kann, hat die auf dem Spiel stehenden Interessen in vertretbarer Weise gegeneinander abgewogen: Ausgangspunkt und Massstab sowohl für die Schwere des Verschuldens als auch für die fremdenpolizeiliche Interessenabwägung ist hier die vom Strafrichter verhängte Strafe. Der Beschwerdeführer ist zu einer Freiheitsstrafe von 27 Monaten (davon 18 Monate bedingt vollziehbar) verurteilt worden. Das Obergericht des Kantons Aargau hat im Urteil vom 13. Juni 2013 das Verschulden des Beschwerdeführers als gross bezeichnet und ausgeführt, dieser sei "mit bemerkenswert grosser krimineller Energie, zumal für einen Minderjährigen" vorgegangen. Der Beschwerdeführer wurde wegen über 30 strafrechtlichen Vorgängen, begangen zwischen September 2007 und März 2010, verurteilt. Wie der Beschwerdeführer selber einräumt (Beschwerdeschrift S. 9) waren die begangenen Delikte "nicht durchgehend gewaltfrei".