Citation: 6P.201/2006 30.01.2007 E. 7

Die Beurteilung der Frage, ob die neu vorgebrachten Beweismittel oder Tatsachen zu einem im Schuld- oder Strafpunkt für den Verurteilten günstigeren Urteil führen, setzt voraus, dass sie geeignet sind, den dem früheren Urteil zugrunde liegenden Sachverhalt zu verändern. Aus den Erwägungen zur staatsrechtlichen Beschwerde ergibt sich, dass die Vorinstanz dies im zu beurteilenden Fall ohne Willkür verneinen durfte. Damit entfällt die Grundlage für die Beurteilung der Nichtigkeitsbeschwerde. Sie ist daher als gegenstandslos vom Geschäftsverzeichnis abzuschreiben. Praxisgemäss werden dabei weder Kosten erhoben noch wird eine Entschädigung ausgerichtet.