Citation: 5A_432/2017 E. 3

Was die Grossmutter anführt (das Fehlen eines Pflegevertrages sei nicht ihr, sondern der Behörde anzulasten; den Alkoholkonsum habe sie mit Antabus gut im Griff und der letzte Vorfall liege lange zurück; ein neuerlicher offener Konflikt zwischen ihr und der Kindsmutter sei nicht zu erwarten, weil sich das Verhältnis grundlegend und ausschliesslich positiv verändert habe; die Kindsmutter sei mittlerweile in psychiatrischer Behandlung; das Finanzielle sei insofern geregelt, als sie für die Betreuung Geld vom Sozialdienst erhalte; es bestehe aktuell keine Kindeswohlgefährdung; es sei nicht vorhersehbar, wie sich B.________ in der Pubertät entwickle; sie sei nicht wirklich alt und im Übrigen dynamisch und kerngesund) betrifft teilweise die für das Bundesgericht verbindlichen obergerichtlichen Sachverhaltsfeststellungen (Art. 105 Abs. 1 BGG), ohne dass diesbezüglich Willkürrügen erhoben würden (Art. 97 Abs. 1 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 140 III 115 E. 2 S. 117; 140 III 264 E. 2.3 S. 266), und ist in rechtlicher Hinsicht nicht geeignet, eine falsche Anwendung von Art. 308 ZGB darzutun. Das Obergericht, auf dessen (vorstehend zusammengefasste und im angefochtenen Entscheid weit ausführlichere) Erwägungen hiermit zu verweisen ist (Art. 109 Abs. 3 BGG), hat zu allen relevanten Umständen, insbesondere auch zu den Vorbringen der Grossmutter, Stellung genommen und die Erforderlichkeit einer Beistandschaft ist offensichtlich. Dies ist nicht als Misstrauensvotum gegenüber der Grossmutter zu verstehen, deren Betreuungsleistung anerkennend hervorzuheben ist und von allen Beteiligten, insbesondere auch von B.________, geschätzt wird. Vielmehr geht es hinsichtlich der noch zu regelnden Belange, welche u.a. ein Zusammenwirken zwischen der Mutter als Sorgerechtsinhaberin und der Grossmutter erfordern, um eine Begleitung durch eine erfahrene Fachperson und ferner um die Sicherstellung rascher Unterstützung bei zukünftigen Konflikten oder Problemen.