Citation: 7B_242/2022 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz geht betreffend die "Direktzahlungen von Anlegern" im Gegenwert von USD 1'207'781.10 davon aus, dass B.________, die H.________ GmbH, G.________ und I.________auf Veranlassung von C.________ und gestützt auf Verträge mit der E.________ AG bzw. der F.________ GmbH zwischen dem 6. Januar 2011 und dem 4. Februar 2011 direkte Überweisungen auf die Konten des Beschwerdeführers bei der J.________ Bank von insgesamt USD 1'207'781.10 getätigt hätten, damit ihr Geld gewinnbringend investiert werde. Die Vorinstanz erwägt zum Anvertrautsein und zur Werterhaltungspflicht, die Gelder von B.________, der H.________ GmbH, G.________ und I.________im Gesamtwert von USD 1'207'781.10 seien den Gesellschaften E.________ AG und F.________ GmbH zur Anlage überwiesen worden und hätten an die Anleger zurückfliessen sollen. Es habe in rechtlicher Hinsicht eine Werterhaltungspflicht bestanden. Sie verweist dazu grundsätzlich auf die erstinstanzlichen Ausführungen. Zum Vertrag zwischen der F.________ GmbH und der Investorin H.________ GmbH führt sie aus, dieser sei auf eine Laufzeit von maximal 6 Monaten begrenzt gewesen. Die H.________ GmbH, welche im Vertrag als stille Gesellschafterin bezeichnet werde, sei nicht an Gewinn und Verlust der Aussengesellschaft, d.h. der F.________ GmbH, beteiligt gewesen und die Rückgabe der Gelder an die Investorin H.________ GmbH nach der Laufzeit sei zugesichert worden, wobei die Einlage durch Aktien der E.________ AG abgesichert worden sei. Der Vertrag mit I.________enthalte eine ähnliche Regelung. Auch dieser Vertrag sehe eine stille Beteiligung an der Gesellschaft vor. Unter anderem sei gemäss letzterem Vertrag keine Kündigung zur Vertragsbeendigung erforderlich, sondern dieser habe mit Ablauf der auf 12 Monate begrenzten Laufzeit geendet. Er habe sogar jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden können.