Citation: 2C_287/2013 E. 2

Gemäss Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 lit. b AuG kann die Niederlassungsbewilligung widerrufen werden, wenn die ausländische Person zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Als "längerfristig" gilt jede Freiheitsstrafe, deren Dauer ein Jahr überschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 und 4.5 S. 379 ff.). Dieses Erfordernis ist hier offensichtlich und unbestrittenermassen erfüllt. Der Beschwerdeführer beruft sich im Wesentlichen darauf, dass der angeordnete Bewilligungswiderruf unverhältnismässig sei und die kantonalen Instanzen eine qualifiziert falsche Interessenabwägung vorgenommen hätten. Diese Rüge geht jedoch ins Leere: Richtig ist wohl, dass ein Widerruf der Niederlassungsbewilligung aufgrund der gesamten Umstände des Einzelfalls verhältnismässig sein muss (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f. m.w.H). Dies hat das Verwaltungsgericht aber nicht verkannt, sondern es hat die hier massgebenden öffentlichen Interessen an einer Ausreise des Beschwerdeführers und dessen private Interessen an einem Verbleib in der Schweiz sachgerecht gewürdigt und es für zumutbar erachtet, dass der Beschwerdeführer in seine Heimat zurückkehrt. In seinem Entscheid - auf den verwiesen werden kann (Art. 109 Abs. 3 BGG) - hat das Gericht die massgebenden Kriterien für einen Widerruf der Niederlassungsbewilligung korrekt dargestellt, sich mit allen relevanten Aspekten ausführlich auseinander gesetzt und das Gesetz sowie die Rechtsprechung des Bundesgerichts (namentlich auch dessen strenge Praxis bei schwerwiegenden Drogendelikten, vgl. statt vieler BGE 139 I 31 E. 2.3.2 S. 34 mit Hinweisen) richtig angewendet. Soweit der Beschwerdeführer mit neuen, nach dem angefochtenen Urteil entstandenen Beweismitteln (Empfehlungsschreiben/Bestätigung Weiterbildungen) oder neuen Vorbringen (Bedrohung im Heimatland durch "Blutfehde") Gegenteiliges zu belegen versucht, ist er damit von vornherein nicht zu hören (Novenverbot, Art. 99 BGG). Auch sonst dringen seine Einwände nicht durch: Die Vorinstanz hat den Integrationsgrad des Beschwerdeführers durchaus gewürdigt und auch nicht übersehen, dass der Widerruf der Niederlassungsbewilligung sich nachteilig auf die eheliche Beziehung auswirken wird (S. 13 und 14 des angefochtenen Entscheides). Schliesslich ist auch die Beurteilung der Vorinstanz, beim Beschwerdeführer bestehe insbesondere angesichts der mehrfachen Delinquenz ein gewisses, ausländerrechtlich nicht hinnehmbares Restrisiko einer erneuten Straffälligkeit, nicht zu beanstanden. Daran ändern seine Beteuerungen nichts, er habe mit seiner Vergangenheit abgeschlossen und führe heute ein unauffälliges Leben.