Citation: 5F_12/2014 E. 3.2

3.2. Zwar stellt die vom Gesuchsteller angerufene Dispositionsmaxime einen gesetzlichen Revisionsgrund dar. Damit wird einem Beschwerdeführer indes nicht erlaubt, ungeachtet prozessualer Anforderungen Anträge zu stellen und auf deren Beurteilung mittels Einreichung eines Revisionsgesuchs durch das Bundesgericht zu bestehen. Wenn das Bundesgericht den Beschwerdeführer im nunmehr angefochtenen Urteil (in E. 3.3.1) daran erinnert hat, dass auf die Frage der Nichtigkeit des Konkurserkenntnisses nicht zurückzukommen ist, liegt darin keine Verletzung der Dispositionsmaxime. Mit seinen Vorbringen beabsichtigt der Gesuchsteller in Wirklichkeit einzig, das angefochtene Urteil in Wiedererwägung zu ziehen. Dafür ist das Revisionsverfahren nicht gegeben, selbst wenn das angefochtene Urteil als nichtig bezeichnet wird.