Citation: 4A_273/2014 E. 1.2

1.2. Angefochten ist ein Entscheid einer letzten kantonalen Instanz im Sinne von Art. 75 Abs. 1 und 2 BGG, mit dem die unentgeltliche Rechtspflege für das kantonale Verfahren verweigert wurde. Ein solcher Zwischenentscheid kann gemäss der Praxis einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bewirken (vgl. BGE 129 I 129 E. 1.1; 126 I 207 E. 2a S. 210). Bei Zwischenentscheiden folgt der Rechtsweg jenem der Hauptsache (BGE 137 III 380 E. 1.1 S. 382; 133 III 645 E. 2.2). Das kantonale Verfahren hat einen mietrechtlichen Fall im Sinne von Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG zum Gegenstand, zumal die Aberkennungsklage zu einem rechtskräftigen Entscheid über die streitige Forderung aus Mietvertrag führen kann (siehe BGE 133 III 645 E. 2.3 und 5.2; vgl. demgegenüber hinsichtlich eines Kollokationsurteils BGE 135 III 470 E. 1.2 sowie betreffend einen Rechtsöffnungsentscheid Urteil 5D_155/2009 vom 9. Dezember 2009 E. 1.1). Somit beträgt der erforderliche Streitwert Fr. 15'000.--. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers wird dieser allerdings nicht erreicht, nachdem die Erstinstanz die Forderung im Teilbetrag von Fr. 2'810.-- aberkannt hat und der Beschwerdeführer im hängigen Berufungsverfahren die vollumfängliche Gutheissung seiner auf Aberkennung der Forderung von Fr. 15'383.60 lautenden Klage verlangt. Vor der Vorinstanz sind demnach nur noch Fr. 12'573.60 streitig (vgl. Art. 51 Abs. 1 lit. c BGG).