Citation: 2C_965/2021 E. A

A.a. Die tunesische Staatsangehörige A.A.________ (geboren 1984) heiratete im Jahr 2012 in ihrer Heimat den in der Schweiz niederlassungsberechtigten tunesischen Staatsangehörigen B.A.________ (geboren 1969), der sich seit dem Jahr 1992 in der Schweiz aufhält (Art. 105 Abs. 2 BGG). Im Rahmen des Familiennachzugs reiste sie am 4. Mai 2013 in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung, welche zuletzt bis zum 3. Mai 2020 verlängert wurde. Aus der Ehe gingen die Tochter C.A.________ (geboren 2014) und der Sohn D.A.________ (geboren 2016) hervor, welche beide über eine (vom Vater abgeleitete) Niederlassungsbewilligung verfügen. A.b. A.A.________ und ihr Ehemann bezogen ab dem 1. Januar 2014 Sozialhilfe, und zwar bis zum 8. März 2021 im Umfang von Fr. 395'295.65. B.A.________ war mit Verlustscheinen im Betrag von Fr. 15'588.05 verzeichnet (Stand angefochtenes Urteil). Mit Schreiben vom 20. Mai 2015 wurde A.A.________ für den Fall des weiteren Sozialhilfebezugs der Widerruf ihrer Aufenthaltsbewilligung angedroht. In der Folge wurde sie mit Verfügungen vom 11. Juli 2017 und 20. November 2018 wegen anhaltenden Sozialhilfebezugs ausländerrechtlich verwarnt.