Citation: 6B_103/2022 E. 4.3.3

4.3.3. Die Vorinstanz würdigt die massgeblichen Strafzumessungsfaktoren eingehend. Es kann keine Rede davon sein, dass sie unterlassen habe, "eine ansatzweise nachvollziehbare Berechnungsmethode zu verwenden und so die Strafzumessung objektiv zu begründen" (vgl. Beschwerde S. 14). Zunächst ist die Strafzumessung per se keiner "Berechnung" zugänglich. Insofern der Beschwerdeführer seine Kritik an der vorinstanzlichen Strafzumessung mit der unterschiedlichen Qualifikation der Tat bzw. seines Tatbeitrags begründet (vgl. Beschwerde S. 14 f.), ist darauf angesichts der Bestätigung des vorinstanzlichen Entscheids im Schuldpunkt (vgl. oben E. 3.3) nicht weiter einzugehen. Mit seiner Rüge vermag der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Beurteilung der ihm zugeordneten Hierarchiestufe in tatsächlicher Hinsicht nicht zu entkräften. Das Bundesgericht legt auch bei der Strafzumessung unter Vorbehalt der Normierung von Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG; Urteil 6B_85/2022 vom 25. August 2022 E. 2.2.2). Eine qualifizierte Anfechtung findet sich in der Beschwerde nicht, sodass darauf nicht weiter einzugehen ist. Dass die Vorinstanz das bei ihr bei der Strafzumessung zustehende Ermessen überschritten hätte oder sich von nicht massgeblichen Kriterien hätte leiten lassen, ist nicht ersichtlich. Auch hat sie weder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen oder falsch gewichtet noch ihre Begründungspflicht verletzt. Die Vorinstanz weist zu Recht darauf hin, dass Strafzumessungsmodelle das Gericht nicht binden und lediglich als unverbindliche Orientierungshilfe dienen können (vgl. angefochtenes Urteil S. 22; Urteil 6B_118/2019 vom 2. Mai 2019 E. 3.3 mit Hinweisen). Sofern der Beschwerdeführer schliesslich ausführt, bei der Täterkomponente würden sein fortgeschrittenes Alter und seine gesundheitlichen Probleme für eine hohe Strafempfindlichkeit sprechen, was strafmindernd zu berücksichtigen sei (vgl. Beschwerde S. 15), ist ihm nicht zu folgen. Die Vorinstanz berücksichtigt das Alter des Beschwerdeführers, ist jedoch treffend der Ansicht, dieses vermöge für sich allein keine besondere Strafempfindlichkeit zu begründen (vgl. angefochtenes Urteil S. 25). Nicht zu beanstanden ist zudem, wenn sie erwägt, der Beschwerdeführer vermöge aus einem pauschalen und nicht näher substantiierten Verweis auf "gesundheitliche Probleme" nichts zu seinen Gunsten ableiten (vgl. angefochtenes Urteil S. 25). Wie stark die Vorinstanz die fraglichen Elemente gewichtet, liegt in ihrem Ermessen. Dass sie dies nicht im vom Beschwerdeführer gewünschten Umfang tut, vermag keine Verletzung von Art. 47 StGB zu begründen. Eine Ermessensüberschreitung oder ein Ermessensmissbrauch sind jedenfalls nicht erkennbar. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet.