Citation: 8C_487/2019 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz stellte fest, aus den medizinischen Akten gehe unbestrittenermassen hervor, dass die vom Versicherten beim Unfall vom 21. September 2016 erlittene nicht dislozierte mediale Malleolarfraktur OSG rechts bis zur Einstellung der Versicherungsleistungen verheilt gewesen sei und radiologisch auch keine sekundären strukturellen Unfallrestfolgen erhoben worden seien, welche eine fortdauernde Leistungspflicht begründen würden. Die Fraktur habe sich in anatomischer Position vollständig konsolidiert gezeigt. Indessen seien die Beschwerden des Versicherten im Leistungseinstellungszeitpunkt von den Ärzten des Spitals C.________ und auch von Dr. med. E.________, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, auf eine Plantarfasziitis rechts bei verkürzter Gastrocnemius-Muskulatur zurückgeführt worden. Der fragliche Gesundheitsschaden sei nicht Folge einer Traumatisierung der Plantarfaszie, sondern einer konsekutiven Fehlbelastung der rechten unteren Extremität im Rahmen der verpassten und verspätet therapierten medialen Malleolarfraktur resp. einer posttraumatisch eingenommenen Fehlhaltung. Das Versicherungsgericht hielt weiter fest, die Beurteilungen der versicherungsinternen Ärzte seien nicht überzeugend. Das Dahinfallen der kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen des Gesundheitsschadens sei somit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen und die Suva bleibe leistungspflichtig.