Citation: 6B_1107/2020 E. 1

Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe die Beschwerdegegnerin 2 zu Unrecht als glaubwürdig erachtet. Die Beschwerdegegnerin 2 sei verbeiständet. Eine Beistandschaft werde nach Art. 390 Abs. 1 Ziff. 2 ZGB nur angeordnet, wenn eine Person an einer geistigen Behinderung, einer psychischen Störung oder einem ähnlichen Schwächezustand leide. Die Vorinstanz habe Letzteres verneint, obgleich sie als medizinische Laiin dies nicht beurteilen könne. Die Beschwerdegegnerin 2 habe die Medikamente "Zaldiar", resp. "Dafalgan" eingenommen. In Kombination mit dem aus der Krankenakte ersichtlichen Alkoholkonsum könnten Nebenwirkungen wie Verwirrtheit oder Halluzinationen auftreten.