Citation: 2C_1086/2015 E. 4.2

4.2. Wenn dem Beschwerdeführer im Anschluss hieran seine Aufenthaltsbewilligungen nicht mehr verlängert wurde, ist dies trotz seiner langjährigen Anwesenheit nicht zu beanstanden: Im Jahr 2013 handelte er mit Marihuana, wobei er in diesem Zusammenhang am 23. März 2015 zu total 288 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt wurde. Waren die entsprechenden Delikte nicht von grosser Schwere, ist doch nicht zu verkennen, dass er seit seinem Aufenthalt in der Schweiz fortlaufend delinquierte und die Rechtsordnung gering achtete. Weder die strafrechtlichen Verfahren noch die ausländerrechtliche Verwarnung vermochten ihn eines Besseren zu belehren. Der Beschwerdeführer hat sämtliche ihm gebotenen Chancen, sich sozial und beruflich in den hiesigen Verhältnissen zu integrieren, nicht zu nutzen gewusst und ist immer wieder in seine alten, negativen Verhaltensmuster verfallen. Alle Ermahnungen, sich korrekt zu verhalten und die hiesigen gesetzlichen Vorgaben zu respektieren, blieben ohne Wirkung. Zwar ist im Strafurteil davon die Rede, dass er Reue und Einsicht gezeigt habe, doch hielt ihn dies nicht davon ab, bereits nicht ganz zwei Jahre danach wiederum straffällig zu werden. Mag die Staatsanwaltschaft in ihrem Strafbefehl vom 23. März 2015 im Resultat auch eine gewisse Milde gezeigt und auf eine positive Entwicklung geschlossen haben, hielt sie doch fest: "Das Verschulden des Beschuldigten wiegt nicht leicht, umso weniger als er die ihm hier angelasteten Delikte innerhalb der vom Strafgericht Basel-Landschaft mit Urteil vom 11. Januar 2011 gesetzten dreijährigen Probezeit begangen hat." Sein Drogenhandel wurde relativ rasch beendet, weil die Polizei den Beschwerdeführer frühzeitig anhielt und nicht weil er zu einer besseren Einsicht gekommen wäre.