Citation: 6B_1179/2021 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt in Bezug auf den Vorwurf der Schändung eine falsche rechtliche Würdigung durch die Vorinstanz. Diese gehe zu Unrecht davon aus, dass sich die Beschwerdegegnerin 2 aufgrund eines Schlafzustands nicht habe wehren können und dass er den Willen gehabt habe, diese Widerstandsunfähigkeit auszunutzen. Die Beschwerdegegnerin 2 sei in der fraglichen Nacht in einem guten "normalen" Zustand, etwas müde und leicht alkoholisiert, aber nicht widerstandsunfähig gewesen (Beschwerde S. 28-30). Die Vorinstanz bejahe zudem zu Unrecht das Vorliegen eines direkten Vorsatzes. Er habe davon ausgehen dürfen, dass die Beschwerdegegnerin 2 zwar etwas müde und leicht alkoholisiert gewesen sei, aber freiwillig mitgemacht habe, und es zu einem einvernehmlichen Geschlechtsverkehr gekommen sei (Beschwerde S. 30 f.).