Citation: I 819/05 06.04.2006 E. 5

Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin geht aus dem angefochtenen Entscheid klar hervor, inwiefern die Kostennote nach Auffassung der Vorinstanz zu kürzen ist. 5.1 Das kantonale Gericht führt dazu aus, dass ein zeitlicher Aufwand von insgesamt fünf Stunden und vierzig Minuten für das Abfassen der Beschwerdeschrift als überhöht erscheine, nachdem der Anwalt die Beschwerdeführerin schon im Einspracheverfahren vertreten habe und die Beschwerdeschrift über weite Teile hinweg mit der Einsprache vom 16. Dezember 2003 identisch sei. Des Weiteren seien Kürzestaufwände nicht entschädigungsberechtigt. Somit hat die Vorinstanz die Honorarnote einzig in diesen beiden Punkten beanstandet. 5.2 Ausgehend davon, dass das kantonale Gericht Aufwände von bis zu zehn Minuten nicht berücksichtigt haben wollte, ergibt sich gemäss Kostennote vom 6. September 2005 ein nicht anzurechnender Aufwand von insgesamt einer Stunde und fünfundzwanzig Minuten (fünf mal fünf Minuten und sechs mal zehn Minuten). Wird der geltend gemachte zeitliche Aufwand von insgesamt zehn Stunden und dreissig Minuten um diesen Posten reduziert und werden des Weiteren die von der Vorinstanz beanstandeten fünf Stunden und vierzig Minuten für das Abfassen der Beschwerdeschrift abgezogen, so verbleiben drei Stunden und zwanzig Minuten, welche der Rechtsvertreter für das Studium des Einspracheentscheids, für Besprechungen mit seiner Klientin, für die Korrespondenz mit den Ärzten sowie das Studium des vorinstanzlichen Entscheids berechnet hat. Insoweit hat das kantonale Gericht die Honorarnote nicht bemängelt. Wird die zugesprochene Parteientschädigung von Fr. 1600.- um die Mehrwertsteuer von 7,6 % und die geltend gemachten Spesen von Fr. 86.90 reduziert und wird der verbleibende Betrag von Fr. 1394.70 durch den vom Rechtsvertreter berechneten Stundenansatz von Fr. 200.- dividiert, so ergibt dies knapp sieben Stunden. Werden sodann die vom Anwalt eingesetzten drei Stunden und zwanzig Minuten für diverse Besprechungen, Korrespondenzen und Aktenstudium, die vom kantonalen Gericht nicht beanstandet wurden, berücksichtigt, so verbleibt dem Rechtsvertreter ein Honorar für dreieinhalb Stunden, die er zum Verfassen der Beschwerdeschrift verwenden konnte. Dies ist im Rahmen der engen Kognition (Erw. 1 hievor) nicht zu beanstanden, zumal sich der Rechtsvertreter, wie vom kantonalen Gericht zutreffend festgestellt, weitgehend an seine Einsprache bei der Verwaltung angelehnt hat; für die 17-seitige Beschwerdeschrift verfasste er etwa drei bis vier Seiten zusätzlich. Die Höhe des Stundenansatzes liegt innerhalb der vom Eidgenössischen Versicherungsgericht festgesetzten Bandbreite (SVR 2002 ALV Nr. 3 S. 6 Erw. 4c [Urteil W. vom 11. Juni 2001, C 130/99]). Nicht gerügt wird im Übrigen, dass nach kantonaler Praxis so genannte Kürzestaufwände nicht entschädigungsberechtigt sind.