Citation: 8C_672/2020 E. 4.2

4.2. In Bezug auf die Berichte der behandelnden Ärzte ist im Weiteren festzuhalten, dass sich Dr. med. E.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, in seiner Stellungnahme vom 20. März 2019 nicht zur Unfallkausalität der Beschwerden geäussert hat, wie die Vorinstanz richtig feststellte. Inwiefern sein Bericht geeignet sein soll, zumindest geringe Zweifel an der Beurteilung der beratenden Ärzte der AXA zu begründen (vgl. E. 2.3 hiervor), ist somit nicht erkennbar. Auch aus den Stellungnahmen des Hausarztes Dr. med. F.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vermag der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz begründet der Hausarzt die Unfallkausalität im Wesentlichen damit, dass der Beschwerdeführer vor dem Unfallereignis nicht über Schulterbeschwerden geklagt habe. Eine gesundheitliche Schädigung gilt beweisrechtlich aber praxisgemäss nicht schon dann als durch den Unfall verursacht, weil sie nach diesem aufgetreten ist (vgl. zur Unzulässigkeit der Beweismaxime "post hoc ergo propter hoc": BGE 119 V 335 E. 2b/bb; SVR 2016 UV Nr. 18 S. 55, 8C_331/2015 E. 2.2.3.1). Dass es beim Ereignis vom 12. Dezember 2018 (Sturz auf den Ellenbogen und die rechte Schulter) zu einer mechanischen Einwirkung auf die rechte Schulter gekommen ist, ist im Übrigen unbestritten. Worin der Unterschied zu der von den beratenden Ärzten anerkannten Schulterprellung liegen soll, erhellt aus der kurzen Beurteilung von Dr. med. F.________ vom 18. Februar 2020 nicht.