Citation: 8C_333/2009 28.07.2009 E. 3

Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad, dabei namentlich die noch zumutbare Arbeitsfähigkeit und das hypothetische Invalideneinkommen, sowie die Frage, ob die psychische Beeinträchtigung des Versicherten bei der Invaliditätsbemessung zu berücksichtigen ist. Nicht mehr umstritten ist hingegen die Höhe der Integritätsentschädigung. 3.1 SUVA und Vorinstanz gingen gestützt auf die im Austrittsbericht der Rehaklinik E.________ vom 16. November 2005 und Schreiben des Dr. med. J.________, Leitender Arzt Neurorehabilitation, Rehaklinik E.________, vom 27. Dezember 2005 geschätzte Restarbeitsfähigkeit davon aus, eine leichte, gelegentlich mittelschwere Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer aus somatischer Sicht ganztägig zumutbar. Mangels adäquater Kausalität blieben die psychischen Beeinträchtigungen bei der Ermittlung der unfallbedingten Erwerbseinbusse ausser Betracht. Anhand von fünf DAP-Profilen ermittelte die SUVA als Hilfsarbeiter ein jährliches Invalideneinkommen für das Jahr 2006 von Fr. 46'280.- und in Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen von Fr. 54'000.- einen Invaliditätsgrad von 14 %, was die Vorinstanz vollumfänglich bestätigte. 3.2 Was der Beschwerdeführer hiegegen einwenden lässt, ist nicht stichhaltig. Was zunächst den Gesundheitsschaden und die daraus resultierende Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit anbelangt, vermag er nicht darzutun, weshalb die Leistungsfähigkeit in Verweisungstätigkeiten um 20% vermindert sein soll. Entgegen seiner Ansicht beruht die vorinstanzliche Beurteilung auf einer einlässlichen Würdigung der medizinischen Akten, wobei der Austrittsbericht der Rehaklinik E.________ schlüssig und nachvollziehbar begründet ist und alle bundesrechtlichen Anforderungen an den Beweiswert ärztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3 S. 352 ff.; 122 V 157 E. 1c S. 160 ff., je mit Hinweisen) erfüllt, weshalb darauf abgestellt werden kann. Mit dem kantonalen Gericht kann sodann die psychische Problematik (in Form einer dysthymen Stimmungslage bei chronischem Schmerzsyndrom und langanhaltender Behandlungsdauer; gemäss Austrittsbericht der Rehaklinik E.________ vom 16. November 2005 am ehesten zu kodieren als Dysthymie ICD-10: F43.1) nicht als adäquat kausale Folge des in Frage stehenden Unfallereignisses qualifiziert werden, weshalb eine auf psychische Gründe zurückzuführende Arbeitsunfähigkeit nicht zu berücksichtigen ist. Den diesbezüglichen Erwägungen, auf welche verwiesen wird, hat das Bundesgericht nichts hinzuzufügen. 3.3 Im Rahmen der Invaliditätsbemessung ging die Vorinstanz von einem unbestrittenen Valideneinkommen von Fr. 54'000.- (im Jahr 2006) aus. Mit Blick auf die gestützt auf die Arbeitsplatzdokumentation der SUVA (DAP) erfolgte Bestimmung des Invalideneinkommens, wird sodann zu Recht nicht vorgebracht, dass die in BGE 129 V 472 aufgestellten Erfordernisse für eine Invaliditätsbemessung unter Bezugnahme auf sich aus den DAP-Blättern ergebende Löhne nicht erfüllt sind, zumal das kantonale Gericht gestützt auf eine einlässliche und überzeugende Auseinandersetzung zum Ergebnis gelangte, die von der SUVA herangezogenen Arbeitsplätze gemäss DAP seien mit der bestehenden Behinderung (residuelle lumboradikuläre Schmerz- und Hyposensibilitätsproblematik S1 rechts sowie leichte radikuläre Reizsymptomatik S1 links) vereinbar. In der Beschwerde wird lediglich nochmals eine um 20 % geminderte Leistungsfähigkeit geltend gemacht, jedoch nicht weiter begründet, weshalb die Arbeitsplatzprofile der ärztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung nicht entsprechen sollten. Es kann diesbezüglich vollumfänglich auf die Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Der Beschwerdeführer macht schliesslich geltend, beim Invalideneinkommen sei ein leidensbedingter Abzug von 20 % vornehmen. Dieses Vorbringen ist ebenfalls unbegründet, denn rechtsprechungsgemäss sind bei der Ermittlung des Invalideneinkommens unter Beizug von DAP-Profilen, anders als bei der Verwendung von statistischen Tabellenlöhnen (vgl. BGE 126 V 75), keine Abzüge zulässig (BGE 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481 f.). Die durch den Unfallversicherer vorgenommene und im angefochtenen bestätigte Invaliditätsbemessung gibt zu keinen weiteren Bemerkungen Anlass und ist somit nicht zu beanstanden.