Citation: 4A_304/2024 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz zitierte ihre eigene Rechtsprechung (Blätter für Zürcherische Rechtsprechung [ZR] 117 [2018] S. 59) und erwog, solange kein anderslautender Entscheid einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde vorliege, behalte der Rechtsöffnungstitel seine Gültigkeit und sei zu vollstrecken. So stehe es einem Unterhaltsschuldner nicht frei, dem Rechtsöffnungsgericht nachzuweisen, dass seine finanziellen Verhältnisse sich seit Erlass des Unterhaltsentscheids verschlechtert hätten; er sei hierfür auf das Abänderungsverfahren zu verweisen. Bis zu einem vollstreckbaren Abänderungsentscheid sei unter Vorbehalt des Rechtsmissbrauchs der ursprüngliche Unterhaltsentscheid auch dann zu vollstrecken, wenn die Abänderungsvoraussetzungen offensichtlich erfüllt wären. Es spiele demnach entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers keine Rolle, dass das Unterhaltsabänderungsverfahren noch nicht abgeschlossen und das Rechtsmittelverfahren betreffend die vorsorglichen Massnahmen vor Bundesgericht hängig sei.