Citation: 4A_75/2024 E. 2

Vor der Vorinstanz war einzig strittig, ob der Beklagte die von ihm zur Verrechnung gestellten Schadenersatzforderungen rechtsgenüglich nachgewiesen hatte. Nicht mehr Gegenstand des Berufungsverfahrens waren der Bestand des der Klägerin zugesprochenen Anspruchs auf Rückzahlung von Fr. 200'000.-- und die Abweisung der Klage im Mehrbetrag von Fr. 78'850.--. Hinsichtlich der Verrechnungsforderung schützte die Vorinstanz das erstinstanzliche Urteil. Der Beschwerdeführer habe den Schaden zwar mit einem Privatgutachten und den Reservierungsbestätigungen substanziiert behauptet und die Beschwerdegegnerin habe diese substanziiert bestritten. In der Folge habe es am beweisbelasteten Beschwerdeführer gelegen, den Beweis für den Eintritt und die Höhe des behaupteten Schadens zu erbringen. Dies sei ihm nicht gelungen. Die Feststellungen hinsichtlich Schäden gemäss Privatgutachten des Beschwerdeführers vermögen diesen Beweis gemäss Vorinstanz nicht zu erbringen. Die Einholung eines gerichtlichen Gutachtens habe der Beschwerdeführer nicht beantragt. Auch die Aussagen der befragten Personen hätten nichts Näheres ergeben. Im Zusammenhang mit den stornierten Hotelübernachtungen setzte sich der Beschwerdeführer nicht hinreichend mit den erstinstanzlichen Erwägungen auseinander, wonach er den entgangenen Gewinn nicht rechtsgenüglich nachgewiesen habe. Damit genüge die Berufung in diesem Punkt den Begründungsanforderungen offensichtlich nicht. Selbst wenn diesbezüglich auf die Berufung einzutreten gewesen wäre, übersehe der Beschwerdeführer zudem, dass er nicht nur den entgangenen Umsatz, sondern seinen entgangenen Gewinn inkl. Aufwendungen hätte substanziieren müssen.