Citation: 8C_331/2008 31.10.2008 E. A

Der 1977 geborene G.________ meldete sich am 25. November 2004 bei der Arbeitslosenversicherung zur Stellenvermittlung und am 3. Dezember 2004 zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung (ab 17. November 2004) an, nachdem der Unfallversicherer die aufgrund einer Berufskrankheit ausgerichteten Taggelder (vorübergehend) eingestellt hatte. Bereits am 19. Mai 2003 hatte G.________ zudem bei der Invalidenversicherung um Leistungen ersucht. Das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) verneinte einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab Anmeldung (25. November 2004) wegen fehlender Vermittlungsfähigkeit, da G.________ wiederholt erklärt habe, nicht arbeitsfähig zu sein. Auf Einsprache hin wurde ergänzend ausgeführt, ab 16. August 2005 habe der Versicherte mit der Annahme eines Zwischenverdienstes seine Vermittlungsfähigkeit unter Beweis gestellt, weshalb ab diesem Datum der Arbeitslosenentschädigungsanspruch bejaht und Taggelder zugesprochen worden seien (Verfügung vom 28. Januar 2005 und Einspracheentscheid vom 16. April 2007).