Citation: 2C_825/2009 17.12.2009 E. 1

Der mazedonische Staatsangehörige X.________, geboren 1957, weilte ab 1974 verschiedentlich illegal in der Schweiz; er wurde mehrmals ausgeschafft, und gegen ihn wurden Einreisesperren verhängt. Ab 1980 arbeitete er mit einer Saisonbewilligung hier; diese wurde am 13. September 1988 in eine Jahresaufenthaltsbewilligung umgewandelt. Im Mai 1992 reisten seine Ehefrau, eine Landsfrau, die er 1986 geheiratet hatte, zusammen mit den drei gemeinsamen Kindern (zwei Töchter, geboren 1983 und 1987, ein Sohn, geboren 1991) zu ihm; auch sie erhielten im Familiennachzug eine Aufenthaltsbewilligung. X.________ kam seinen finanziellen Verpflichtungen seit Jahren nicht nach, wobei die Schulden kontinuierlich anstiegen; gemäss Betreibungsregisterauszug vom 22. Juli 2009 waren zu jenem Zeitpunkt 22 Betreibungen von Fr. 67'554.55 und 91 Verlustscheine im Totalbetrag von Fr. 232'115.30 zu verzeichnen. Sodann erwirkte X.________ verschiedene Strafverfügungen, namentlich wegen Widerhandlungen gegen das SVG sowie das AHVG. Am 8. Juli 2003 wurde er wegen Nichterfüllen finanzieller Verpflichtungen fremdenpolizeilich verwarnt; eine weitere Verwarnung mit Wegweisungsandrohung datiert vom 29. November 2004. Mit Verfügung vom 10. November 2008 lehnte das Migrationsamt des Kantons Thurgau das Gesuch von X.________ um weitere Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung unter Hinweis auf die finanzielle Situation, das Fehlen eines regelmässigen Erwerbseinkommens, auf die strafrechtlichen Verurteilungen und auf die beiden wirkungslos gebliebenen fremdenpolizeilichen Verwarnungen ab. Ein Rekurs an das Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau blieb erfolglos. Die gegen den Rekursentscheid des Departements erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau am 28. Oktober 2009 ab. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 14. Dezember 2009 beantragt X.________ dem Bundesgericht, den Entscheid des Verwaltungsgerichts aufzuheben und die Verlängerung der abgelaufenen Aufenthaltsbewilligung zu bewilligen. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. Namentlich besteht kein Anspruch auf Durchführung einer mündlichen Verhandlung.