Citation: 1C_90/2020 E. A

Die F.________ AG bzw. die G.________ AG beabsichtigt auf der in Chur gelegenen Parzelle 2898 (Grundbuch der Stadt Chur) die Erstellung eines Geschäfts- und Wohnhauses mit unterirdischer Einstellhalle und Restaurant. Eigentümerin des Grundstücks ist die Stadt Chur, die der G.________ AG das Baurecht an der Parzelle eingeräumt hat. Die Bauherrschaft reichte am 12./16. Juni 2017 ein Baugesuch für das Bauvorhaben ein. Dagegen erhoben die A.________ AG, die D.________ GmbH sowie B.________, C.________ und E.________ Einsprache. Nach Aufforderung der Baukommission der Stadt Chur, das Bauprojekt zu überarbeiten, reichte die Bauherrschaft am 15. Dezember 2017 ein Projektänderungsgesuch ein. Die Einsprechenden hielten an ihrer Einsprache fest. Mit Beschluss vom 15. Februar 2018 bewilligte der Stadtrat Chur das Bauvorhaben und wies die Einsprache ab, soweit er darauf eintrat. Gleichentags bewilligte er mit separatem Entscheid den (etappierten) Abbruch der auf der Bauparzelle bestehenden Bauten. Gegen diesen Entscheid wurde kein Rechtsmittel ergriffen; der Abbruch der Bauten ist mittlerweile jedenfalls teilweise erfolgt.