Citation: 6B_355/2021 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt im Wesentlichen, der Beschwerdeführer habe bei der letzten Verurteilung im Jahr 2014 durch seinen damaligen Verteidiger ausführen lassen, dass er nach der Haftentlassung zunächst Fr. 6'000.-- pro Monat und schliesslich Fr. 8'000.-- pro Monat verdiene, aus eigenen Kräften ein genügend legales Einkommen erziele und mit seiner Freundin in stabilen Verhältnissen lebe. Der Beschwerdeführer habe daher schon vor seiner erneuten Delinquenz in stabilen Verhältnissen gelebt, einen hohen Lohn gehabt und sei einer Vollzeitbeschäftigung nachgegangen. Dies habe ihn jedoch nicht vor erneuten Straftaten abgehalten. Dass ihn die am 25. November 2014 ausgefällte bedingte Freiheitsstrafe samt der damals erstandenen Untersuchungshaft von 60 Tagen beeindruckt hätte, sei sodann nicht ersichtlich. Wie damals würden auch heute Betäubungsmitteldelikte sowie Tatbestände betreffend Pornografie und Gewaltdarstellungen den Gegenstand des Strafverfahrens bilden, wobei er im Betäubungsmittelverstoss noch einen grösseren Aufwand betrieben habe. Unter diesen Umständen sei von einer eigentlichen Uneinsichtigkeit des Beschwerdeführers auszugehen. Es sei nicht ersichtlich, weshalb ihn ein stabiles Umfeld und die finanzielle Sicherheit von weiteren Straftaten abhalten sollte, wenn sie es nach der letzten Verurteilung trotz erstandener Untersuchungshaft nicht taten. Daran ändere auch nichts, dass er sich seit März 2017 nichts mehr zuschulden habe kommen lassen. Insgesamt sei dem Beschwerdeführer eine eigentliche Schlechtprognose zu stellen und der bedingte Vollzug der mit dem Urteil des Bezirksgerichts Baden vom 25. November 2014 ausgefällten Freiheitsstrafe von 18 Monaten zu widerrufen (angefochtenes Urteil S. 11 f.).