Citation: 2C_108/2018 E. 2.4

2.4. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Das Vorbringen von Tatsachen, die sich erst nach dem angefochtenen Entscheid ereigneten oder entstanden (echte Noven), ist vor Bundesgericht unzulässig (BGE 143 V 19 E. 1.2 S. 22 f. mit Hinweisen). Dieser Grundsatz gilt für alle Verfahrensbeteiligten. Die durch das Amt für Inneres am 15. Februar 2018 bzw. am 15. August 2018 eingereichten Unterlagen (Verfügung der Staatsanwaltschaft Appenzell Ausserrhoden betreffend die Übernahme eines Strafverfahrens gegen den Beschwerdeführer und vier Polizeirapporte bzw. drei Polizeirapporte sowie ein Strafbefehl des Untersuchungsamtes St. Gallen gegen den Beschwerdeführer) stellen echte Noven dar und sind folglich im vorliegenden Verfahren unbeachtlich. Gleich verhält es sich mit den durch den Beschwerdeführer am 29. Mai 2018 eingereichten Berichten (Bericht der Beratungsstelle für Flüchtlinge vom 30. April 2018 und Bericht des Psychiatrischen Zentrums Appenzell Ausserrhoden vom 20. Februar 2018).