Citation: 4P.106/2004 06.07.2004 E. 2

Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und inwieweit auf eine staatsrechtliche Beschwerde einzutreten ist (BGE 129 I 173 E. 1 S. 174 m.w.H.). 2.1 Die staatsrechtliche Beschwerde steht grundsätzlich nur gegen Endentscheide zur Verfügung. Gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbegehren ist die staatsrechtliche Beschwerde ebenfalls zulässig (Art. 87 Abs. 1 OG). Gegen andere Vor- und Zwischenentscheide ist die staatsrechtliche Beschwerde nur zulässig, wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 87 Abs. 2 OG). 2.2 Als Endentscheid gilt ein Entscheid, der dem Verfahren definitiv ein Ende setzt, sei es durch einen Sach- oder einen Prozessentscheid. Von einem Zwischenentscheid ist demgegenüber dann die Rede, wenn dieser bloss einen Weg zum Endentscheid darstellt (BGE 129 III 107 E. 1.2.1 S. 110 m.w.H.). Im vorliegenden Fall beendet der angefochtene Entscheid das Verfahren nicht, weil die Sache vom Kantonsgericht zur Neuentscheidung ans Bezirksgericht Küssnacht zurückgewiesen wurde. Ein Rückweisungsentscheid ist kein Endentscheid, sondern ein Zwischenentscheid (BGE 129 I 313 E. 3.1. S. 316). 2.3 Damit ist zu prüfen, ob der angefochtene Zwischenentscheid einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil im Sinn von Art. 87 Abs. 2 OG bewirkt. Dies ist im vorliegenden Fall zu verneinen. Nach der Rechtsprechung bewirkt ein Rückweisungsentscheid in der Regel keinen nicht wiedergutzumachenden Nachteil für die Prozessparteien (BGE 129 I 313 E. 3.2 S. 317 m.w.H.). Im hier zu beurteilenden Fall verhält es sich nicht anders. Sollte das Bezirksgericht Küssnacht aufgrund des Rückweisungsentscheides die Existenz der in Betreibung gesetzten Forderung grundsätzlich verneinen, würde mangels Hauptforderung von vornherein jede Notwendigkeit entfallen, weiter über die Verrechnungsforderung zu prozessieren. Sollten die kantonalen Gerichte demgegenüber im Zweitverfahren die Hauptforderung schützen, hätte der Beschwerdeführer nach Erschöpfung des kantonalen Instanzenzuges die Möglichkeit, in Bezug auf die Verrechnungsforderung ans Bundesgericht zu gelangen. Von einem nicht wiedergutzumachenden Nachteil kann unter diesen Umständen keine Rede sein. 2.4 Nur der Vollständigkeit halber sei schliesslich darauf hingewiesen, dass der Betroffene mit staatsrechtliche Beschwerde immer ans Bundesgericht gelangen könnte, wenn eine gleichzeitig erhobene Berufung zulässig wäre (BGE 128 I 177 E. 1.2.2 S. 180 f., 127 I 92 E. 1b S. 94, je mit Hinweisen). Da im vorliegenden Fall jedoch keine Berufung zur Verfügung steht, wie im konnexen Berufungsverfahren zu zeigen sein wird, ist auf die staatsrechtliche Beschwerde auch unter diesem Titel nicht einzutreten.