Citation: 8C_412/2023 E. 5.3.1

5.3.1. Die Vorinstanz hat ihre Feststellung, wonach der Beschwerdegegner sein während 12 Semestern betriebenes Studium der Rechtswissenschaften aufgrund einer psychischen Symptomatik nicht habe beenden können, einzig auf einen Bericht vom 30. August 1991 gestützt. Dabei handelt es sich um eine Einschätzung des Gesundheitszustands für die Diensttauglichkeit in der Rekrutenschule. Der damalige Arzt hielt zwar fest, wie das kantonale Gericht erkannt hat, dass die psychische Belastbarkeit eingeschränkt sei. Allerdings bezog er sich diesbezüglich auf den Militärdienst. Darüber hinaus hat sich die Vorinstanz mit keinem Wort mit dem psychischen Gesundheitszustand und den entsprechenden medizinischen Akten befasst. So ist sie insbesondere weder auf das Gutachten von Dr. med. B.________ vom 14. Juli 2020 noch auf den Bericht des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 20. Dezember 2012 eingegangen, wie die Beschwerdeführerin richtig moniert. Ebenso wenig hat sich das kantonale Gericht in seinen Erwägungen mit der Kritik des Beschwerdegegners im Zusammenhang mit dem psychischen Gesundheitszustand befasst.