Citation: 8C_718/2021 E. 5.1

5.1. In medizinischer Hinsicht stellte die Vorinstanz fest, es sei weder eine erhebliche Verschlechterung im Bereich des rechten Kniegelenks noch eine sonstige revisionsrelevante Verschlimmerung des Gesundheitszustands ausgewiesen. Auslöser für die Rückfallmeldung seien der Gelenkverschleiss im rechten Knie und die damit verbundenen Beschwerden gewesen (sog. Gonarthrose). Sowohl im Zeitpunkt der Rentenzusprache als auch im Rahmen des geltend gemachten Rückfalls sei keine substanzielle Knorpelschädigung belegt. Die medizinische Bildgebung präsentiere sich unverändert. Dasselbe gelte für den klinischen Befund. Der Kreisarzt Dr. med. C.________ sei bereits im Mai 2016 vom Erreichen des Endzustands ausgegangen. Seit dem Unfall sei die Beweglichkeit des Knies limitiert gewesen, es habe eine Druckempfindlichkeit bestanden und sei zu Schmerzen gekommen. Neu sei Ende Oktober 2018 einzig eine Schwellung beim rechten Knie hinzugekommen. Der Beschwerdeführer habe im März 2019 angegeben, er stehe trotz der Therapie "am gleichen Punkt wie früher". Eine eigentliche medizinische Verschlechterung in Bezug auf das Kniegelenk sei von ihm gar nicht geltend gemacht worden. Dabei stützte sich das kantonale Gericht auf die beiden Kreisärzte, denenzufolge sich im Vergleich zum kreisärztlichen Bericht vom 2. Juni 2016 keine wesentliche Veränderung des klinischen oder radiologischen Befunds ausmachen lasse (Aktenbeurteilung der med. pract. D.________, Fachärztin für Anästhesiologie, und E.________, Facharzt für Chirurgie, vom 22. Mai 2019).