Citation: 9C_591/2024 E. 4.2.1

4.2.1. Wie das kantonale Gericht einlässlich ausgeführt hat, sind die Voraussetzungen für eine prozessuale Revision nach Massgabe von Art. 53 Abs. 1 ATSG, wonach formell rechtskräftige Verfügungen und Einspracheentscheide in Revision gezogen werden müssen, wenn die versicherte Person oder der Versicherungsträger nach deren Erlass erhebliche neue Tatsachen entdeckt oder Beweismittel auffindet, deren Beibringung zuvor nicht möglich war, in casu zu verneinen. Ebenso wenig ist nach den ebenfalls überzeugenden Erwägungen im angefochtenen Urteil der Rückkommenstitel der Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG zu bejahen, gemäss welcher Bestimmung der Versicherungsträger auf formell rechtskräftige Verfügungen oder Einspracheentscheide zurückkommen kann, wenn diese zweifellos unrichtig sind und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist.