Citation: 2C_358/2021 E. 3.3.2

3.3.2. Die Vorinstanz erwog mit Blick auf den Aufenthalt des Beschwerdeführers in der Schweiz, der Beschwerdeführer habe sich während der letzten 25 Jahre nur beschränkt in die hiesigen Verhältnisse eingelebt. Zu seinen Ungunsten sprächen insbesondere die ungenügende berufliche Integration, seine Schuldenwirtschaft und das Verhalten nach der Verwarnung im August 2016 bis zum Erlass der Verfügung vom 4. Februar 2019. Es lägen in dieser Hinsicht besondere Umstände vor, welche der vom Bundesgericht aufgestellten Vermutung, dass eine ausländische Person nach zehn Jahren Aufenthalt als integriert gelten könne, entgegenstünden (vgl. E. 8.9 des angefochtenen Urteils).