Citation: 1C_558/2022 E. 2.2

2.2. Das Obergericht hat im angefochtenen Entscheid nachvollziehbar dargelegt, dass die Beschwerdegegner und die Beschwerdegegnerinnen zur Durchführung der umstrittenen Personenkontrolle befugt waren und diese - was sich insbesondere auch aus den vom Beschwerdeführer darüber gedrehten Videoaufnahmen ergab - korrekt durchführten. Es fand keine Anhaltspunkte für ein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten der Beamten und erteilte aus diesem Grund die Ermächtigung zu deren strafrechtlicher Verfolgung nicht. Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht sachgerecht auseinander, sondern legt in kaum nachvollziehbarer Weise dar, dass die Schweiz eine holdingmässig strukturierte private Firma mit Sitz in Belgien sei, woraus er ableitet, dass Polizeibeamte keine hoheitlichen Befugnisse hätten und ihn daher nicht hätten kontrollieren dürfen. Solche Ausführungen sind untauglich, die offensichtlich zutreffende Einschätzung des Obergerichts, die in der Strafanzeige erhobenen Vorwürfe seien von vornherein nicht geeignet, einen Anfangsverdacht für ein strafbares Verhalten der Beschwerdegegner zu begründen, in Frage zu stellen.