Citation: 4A_97/2016 E. A

A.a. Die A.________ AG (Käuferin, Klägerin, Beschwerdeführerin) hat ihren Sitz in U.________ und bezweckt den Betrieb von Autogaragen sowie den Handel mit Automobilen. Inhaber und Geschäftsführer sind die Gebrüder C.C.________ und D.C.________. B.________ (Verkäufer, Beklagter, Beschwerdegegner) betreibt als Inhaber einer im Handelsregister eingetragenen Einzelfirma die Garage E.________ in V.________. B.________ beabsichtigte im Jahre 2012, seinen Garagenbetrieb altershalber zu verkaufen. Die Klägerin interessierte sich für die Übernahme eines bestehenden Betriebes. A.b. Am 7. Dezember 2012 schlossen die Parteien eine als "Kaufvertrag" bezeichnete Vereinbarung, deren "Vertragsgegenstand" sie in Ziffer II wie folgt umschrieben: "1. Der Käufer verpflichtet sich, vom Verkäufer folgende Aktiven der Garage E.________ käuflich zu erwerben bzw. folgende Rechtsverhältnisse zu übernehmen: a) das gesamte Waren- und Ersatzteillager; b) sämtliche mobile Sachanlagen des Geschäftsvermögens; c) sämtliche Kundenbeziehungen und Kundendaten; d) sämtliche Lieferantenbeziehungen und Lieferantendaten; e) die bestehenden Mietverträge gemäss Anhang 2; f) die bestehenden Arbeitsverträge gemäss Anhang 3 entsprechend Art. 333 OR; g) den bestehenden Zusammenarbeitsvertrag gemäss Anhang 4; h) den gesamten Bestand an Leasingverträgen per Vollzugsdatum; i) die Internetseite sowie die Domain www..ch; j) das Recht, den Namen "E.________" weiterhin zu verwenden; k) Goodwill. Nicht zum Vertragsgegenstand gehören insbesondere: l) sämtliche weitere Vermögensgegenstände der Garage E.________ (liquide Mittel, Forderungen, Occasionsfahrzeuge); m) sämtliche Passiven der Garage E.________ (inklusive Kreditoren mit Leistungsbezug vor Vollzugsdatum); n) die nicht zu übernehmenden Aktiven (Scheinwerfer, Spotlights, Flachbildschirm Showroom) gemäss Anhang 5.