Citation: 6B_120/2013 E. 3.3

3.3. Die vom Beschwerdeführer und der Mitangeklagten Y.________ unterzeichnete Quittung vom 8. September 2009 (Untersuchungsakten pag. 171) enthält folgenden Wortlaut: "Quittung für Zahlung/Auftrag MGA, Colabar, Mercedes Scooter und Pontiacsofa Sehr geehrte Frau Y.________ Hiermit bestätige ich Ihnen den Erhalt von 35'000 Schweizer Franken für das in ihrem Auftrag zu kaufende Fahrzeug MGA 1956. Das Auto ist damit vollumfänglich bezahlt. Sie erhalten den MGA mit Veteranenstatus, nach der erfolgten Prüfung durch den TCS, spätestens anfangs nächste Woche in verkehrstüchtigem Zustand zum sofortigen Einlösen. Für folgende Positionen quittiere ich Ihnen den Erhalt von 2/3 des Kaufpreises, 15'300 Schweizer Franken: 1 50's Colabar, 1 50'2 Mercedes Autosccoter, 1 50's Pontiac Hecksofa. Der Restbetrag für die oben aufgeführten Positionen von 7'700.-- wird bei der erfolgten Lieferung, spätestens bis 1. November 09, fällig." Auch was der Beschwerdeführer in diesem Punkt gegen die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz vorbringt, geht nicht über eine unzulässige appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil hinaus. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern das angefochtene Urteil schlechterdings unhaltbar sein soll. Er beschränkt sich auf die Wiederholung der bereits in den kantonalen Verfahren vorgebrachten Argumente. Dabei legt er seinem Standpunkt in Abweichung des willkürfrei festgestellten Sachverhalts zugrunde, dass er bei der Übernahme des Wagens den Kaufpreis tatsächlich bezahlt hat. Der Nachweis, dass die Beweiswürdigung widersprüchlich und unhaltbar bzw. offensichtlich unrichtig ist, ist mit diesen Einwänden offensichtlich nicht zu erbringen. Wie bereits ausgeführt, genügt der Umstand, dass eine Würdigung der Beweise, wie sie der Beschwerdeführer als richtig ansieht, ebenso in Betracht gezogen werden könnte oder gar vorzuziehen wäre, für die Bejahung von Willkür nicht (E. 1.4). Der Schluss der Vorinstanz, wonach die Quittung nachträglich erstellt wurde, ist daher nicht zu beanstanden. Der Schuldspruch der Falschbeurkundung verletzt auch kein Bundesrecht. Der Beschwerdeführer hat das fragliche Schriftstück zusammen mit der Mitangeklagten Y.________ zum Nachweis der angeblichen Zahlung an den Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 hergestellt und auf den 8. September 2009, den Tag, an welchem das Fahrzeug abgeholt wurde, rückdatiert. Damit sollte der Beschwerdeführer, der beim betrügerischen Kauf des MG A Roadster und der übrigen Gegenstände im Vordergrund agierte, bei der polizeilichen Befragung vom Verdacht des Betruges entlastet werden. In diesem Kontext kommt dem Schriftstück erhöhte Glaubwürdigkeit zu. Dass der Angeschuldigte im Strafverfahren nicht zur wahrheitsgemässen Aussage verpflichtet ist, ändert an diesem Ergebnis nichts, da das Recht, sich nicht selbst belasten zu müssen dort seine Grenze findet, wo durch die falsche Angabe ein Straftatbestand erfüllt wird (vgl. BGE 122 IV 332 E. 2c, S. 339). Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet.