Citation: 6B_694/2023 E. 3.4.3

3.4.3. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die vorinstanzliche Erwägung zur etablierten "Zweijahresregel", wonach es ausserordentlicher Umstände bedarf, damit das private Interesse an einem Verbleib in der Schweiz das öffentliche Interesse an einer Ausweisung überwiegt (vgl. E. 3.3.5 hiervor). Allerdings ist auf seine Ausführungen nicht einzugehen, denn er stützt sie auf die falsche Prämisse, dass eine Freiheitsstrafe von weniger als zwei Jahren auszusprechen ist. Dies wurde bereits widerlegt. Die Gesamtfreiheitsstrafe von 40 Monaten erscheint angesichts der hartnäckigen Delinquenz des Beschwerdeführers sogar als mild (vgl. E. 2 hiervor).