Citation: I 369/00 24.07.2002 E. 4

4.- Im angeführten Sinne körperlich leichte und wechselbelastende Tätigkeiten sind auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt durchaus vorhanden. In Industrie und Gewerbe werden Arbeiten, die physische Kraft erfordern, in zunehmendem Mass durch Maschinen verrichtet, während den körperlich weniger belastenden Bedienungs- und Überwachungsfunktionen eine stetig wachsende Bedeutung zukommt (SVR 1999 IV Nr. 6 S. 15 Erw. 2b/aa). Die erwähnten Einschränkungen bezüglich der rechten oberen Extremität sind zwar für eine Rechtshänderin einschneidend, führen aber - zumal sie nicht so gravierend sind, dass sie zu einer funktionellen Einarmigkeit führen - auch in Kombination mit dem Erfordernis einer körperlich leichten und wechselbelastenden Tätigkeit nicht dazu, dass von Tätigkeiten gesprochen werden müsste, die nur in so eingeschränkter Form möglich sind, dass sie der allgemeine Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder dass sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wären. Da es sich mithin nicht um realitätsfremde Einsatzmöglichkeiten handelt, ist davon auszugehen, dass es auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt genügend der Behinderung der Versicherten angepasste Arbeitsgelegenheiten im Sinne von Art. 28 Abs. 2 IVG gibt (ZAK 1991 S. 320 Erw. 3b, 1989 S. 321 Erw. 4a). Die Vorinstanz hat demnach zutreffend festgestellt, dass eine zumutbare wirtschaftliche Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit ohne weitere Abklärungen bejaht werden darf.