Citation: 8C_86/2020 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, fest stehe, dass der Beschwerdeführer als Dachdecker bei der B.________ AG in einem hypothetischen 100%-Pensum ein Einkommen von Fr. 77'675.- hätte erzielen können. Tatsächlich arbeite er bei dieser Firma in einem 80%-Pensum und verdiene ein jährliches Einkommen von Fr. 66'940.-. Daraus resultiere eine Erwerbseinbusse von Fr. 10'735.- und damit ein Invaliditätsgrad von aufgerundet 14 %. Das von der Beschwerdegegnerin im Berechnungsblatt vom 2. November 2011 aufgeführte Valideneinkommen von Fr. 74'750.- und das mittels DAP ermittelte aufgerundete Invalideneinkommen von Fr. 61'000.- hätten lediglich die Grundlage für die damaligen Vergleichsgespräche mit dem Beschwerdeführer betreffend Invalidenrente gebildet. Wie die Suva zu Recht vorgebracht habe, sei der sich aus diesen Vergleichseinkommen ergebende Invaliditätsgrad von abgerundet 18 % nicht Gegenstand der Verfügung vom 22. Dezember 2011 geworden. Dem Beschwerdeführer sei basierend auf dem am 5. Dezember 2011 abgeschlossenen Vergleich ab dem 1. Januar 2011 vielmehr eine Rente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 25 % zugesprochen worden. Dieser Invaliditätsgrad sei (auch) für die Frage, ob eine rentenrelevante Veränderung eingetreten sei, massgebend. Der im Jahr 2017 ermittelte Invaliditätsgrad sei somit um 11 % geringer als derjenige bei Rentenzusprache. Das Vorliegen einer wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen sei demnach zu bejahen.