Citation: 6B_84/2010 31.05.2010 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt, die Anordnung einer stationären Massnahme sei nicht verhältnismässig. Insoweit kann auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (angefochtener Entscheid S. 20 ff. Ziff. 35 ff.). Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, ist nicht stichhaltig, weil er vom verbindlich festgestellten Sachverhalt abweicht. Hier ist lediglich hervorzuheben, dass der Gutachter im Anschluss an die detaillierte Abklärung der Diagnose (u.a. auch Absetzversuch der Neuroleptika) empfiehlt, den Beschwerdeführer in der stationären Massnahme soweit vorzubereiten, dass diese in eine ambulante überführt werden könne. Bei dieser stufenweisen Resozialisierung sei der Kontakt mit der realen Welt sehr wichtig, wobei der Beschwerdeführer jedoch zu Beginn möglichst intensiv betreut werden müsse (Zusatzgutachten, S. 18 f.). Damit ist auch dem wiederholt vorgetragenen Argument die Spitze gebrochen, der Beschwerdeführer könne nur in Freiheit beweisen, dass er sich künftig wohl verhalten werde. Dasselbe gilt hinsichtlich des Freiheitsentzugs.