Citation: 2C_1040/2022 E. 3.2.2

3.2.2. In sachverhaltsmässiger Hinsicht hat die Vorinstanz festgestellt, dass in den Jahren 2009 bis 2021 mehrere Gesuche um Ausrichtung einer IV-Rente abgelehnt wurden. Nicht nur aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht, sondern trotz wiederholter Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit durch behandelnde Ärzte war die Beschwerdeführerin voll arbeitsfähig. Die Beschwerdeführerin hat diesbezüglich keine Rüge der willkürlichen Sachverhaltsfeststellung erhoben. Vielmehr beschränkt sie sich darauf, dem vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt ihre eigene Version der Sachlage gegenüberzustellen, und übt damit appellatorische Sachverhaltskritik, was vor Bundesgericht nicht zu hören ist. Die willkürfreie, vorinstanzliche Feststellung, wonach die Beschwerdeführerin seit langem, sowohl vor dem 1. Januar 2019 (gesetzliche Einführung der Rückstufung; vgl. E. 2.1 oben) als auch danach, voll arbeitsfähig war und ist, ist für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG; vgl. E. 8.4.2 angefochtenes Urteil).