Citation: 5A_534/2020 E. 3.2

3.2. Das Kantonsgericht erwog hinsichtlich der Leihmutterzwillinge, dass diese weder von der Ehefrau geboren noch adoptiert geworden seien. Zudem sei weder die Ehelichkeit der Kinder erstellt, noch dass sie in der Schweiz anerkannt worden seien resp. ein Kindesverhältnis zu den Ehegatten, jedenfalls nicht zur Ehefrau, bestehe. Deshalb könnten die Leihmutterzwillinge nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sein. Ob der Ehemann vom Staat V.________ für die Zwillinge Kindergeld erhalte, sei in diesem Zusammenhang irrelevant. Was den Aufenthalt der Zwillinge angeht, führt das Kantonsgericht aus, sei es unklar, wo sich die Zwillinge während der hier zur Diskussion stehenden Zeit (von der Geburt bis November 2018) aufgehalten hätten und wer sie effektiv betreut hätte. Einen Wohnsitz in der Schweiz hätten sie nicht begründen können. Sie dürften sich möglicherweise in W.________ aufgehalten haben. So sei in den Akten einmal die Rede von einer Partnerin gewesen.