Citation: 8C_666/2008 02.02.2009 E. 1

Die Begründungen der beiden zwischen identischen Parteien hängigen Beschwerden stehen insoweit in einem engen Zusammenhang, als es zum einen (Verfahren 8C_666/2008) um die Frage geht, ob der natürliche Kausalzusammenhang der geltend gemachten gesundheitlichen Beeinträchtigungen mit dem Unfall vom 5. August 1995 im Rahmen eines Rückfalls zu beurteilen ist, zum anderen (Verfahren 8C_672/2008), ob ab dem 30. April 2007 ein Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung dahingefallen war. Den zwei Beschwerden liegt derselbe Sachverhalt zugrunde, weshalb sich eine Vereinigung der Verfahren aus prozessökonomischen Gründen aufdrängt, obwohl das kantonale Gericht zwei getrennte Entscheide erlassen hat (vgl. BGE 113 Ia 390 E. 1 S. 394, 111 II 270 E. 1 S. 271 f. und 108 Ia 22 E. 1 S. 24 f.).