Citation: 5A_5/2024 E. 1.4.3

1.4.3. 1.4.3.1. Das Obergericht wies die Beschwerde aus drei eigenständigen Begründungen ab: Zum einen bestehe ab Stellung des Verwertungsbegehrens eine umfassende Zwangsverwaltung durch das Betreibungsamt (Art. 155 Abs. 1 i.V.m. Art. 102 Abs. 3 SchKG). Die gestellten Gesuche tangierten die Verwaltung des Grundstücks und der Beschwerdeführer habe nicht glaubhaft dargetan, dass das Betreibungsamt ihm die Verwaltungsbefugnisse übertragen hätte. Folglich habe er kein schützenswertes Interesse an der Durchsetzung seiner - ohnehin fraglichen - Eigentumsansprüche. Zum anderen könne aufgrund der ärztlich bescheinigten Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdegegners vom 9. Mai 2023 bis 18. Juni 2023 nicht als glaubhaft erachtet werden, dass die Kündigung des Arbeitsvertrags vom 1. Juni 2023 gültig erfolgt sei. Schliesslich sei nicht ersichtlich, dass dem Beschwerdeführer ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil drohe und die beantragten Massnahmen dringlich wären. 1.4.3.2. Begründet die Vorinstanz des Bundesgerichts ihren Entscheid mit zwei oder mehreren voneinander unabhängigen Argumenten, ist jede der den Entscheid tragenden Erwägungen zu beanstanden (BGE 133 IV 119 E. 6.3), denn der Beschwerdeführer hat keinen Anspruch auf Beurteilung einer Rechtsfrage, die sich nicht auf das Ergebnis auswirkt; es fehlt diesfalls das schützenswerte Interesse an der Beschwerde (Art. 76 BGG). 1.4.3.3. Der Beschwerdeführer äussert sich nicht zu den Erwägungen des Obergerichts, mit welchen es das Erfordernis eines nicht leicht wiedergutzumachenden Nachteils und der Dringlichkeit verneint. Diese Feststellungen tragen den angefochtenen Entscheid, weshalb die Beschwerde selbst dann abzuweisen wäre, wenn das Obergericht - was hier nicht zu prüfen ist - bei der Beurteilung der anderen Voraussetzungen in Willkür verfallen wäre. Auf die Beschwerde kann daher auch aus diesem Grund nicht eingetreten werden.