Citation: I 441/02 05.03.2003 E. 4

4.1 In medizinischer Hinsicht gingen IV-Stelle und kantonales Gericht davon aus, eine körperlich leichte Arbeit sei der Beschwerdeführerin im gewohnten zeitlichen Rahmen zumutbar. Sie stützten sich dabei auf das interdisziplinäre Gutachten der Dres. J.________ und I.________ von Juni / Juli 2001. Demgegenüber lässt die Beschwerdeführerin geltend machen, sie leide neben den körperlichen Einschränkungen auch an einem psychischen Beschwerdebild mit Krankheitswert, welches ihre Arbeits- und Erwerbsfähigkeit beeinträchtige. 4.2 In Bezug auf das somatische Beschwerdebild gelangte die Vorinstanz mit Recht zum Ergebnis, die Beschwerdeführerin sei zwar bezüglich der Belastbarkeit des Rückens eingeschränkt, könne jedoch einen Zweipersonen-Haushalt besorgen und leichte Reinigungsarbeiten zumindest im Rahmen einer Halbtagesarbeit ausführen. Allgemein sei ihr eine Arbeit mit relativ geringer körperlicher Belastung und nicht zu grosser statischer und dynamischer Beanspruchung des Rückens im gewohnten zeitlichen Rahmen zumutbar, wobei sich die Arbeitsfähigkeit durch eine substanzielle Gewichtsreduktion zusätzlich verbessern lasse. Diese Beurteilung basiert auf dem Gutachten des Dr. I.________ vom Juli 2001 sowie dessen gemeinsamer Stellungnahme mit Dr. J.________ vom Juli 2001. Sie ist weitgehend vereinbar mit den Aussagen des Dr. H.________ (Bericht vom 8. Dezember 2000), wonach die Beschwerdeführerin in einer geeigneten, wechselbelastenden Tätigkeit zumindest halbtags arbeiten könnte. Auch Dr. G.________ erklärt in seinem Bericht vom 15. September 2000, nicht mehr zumutbar sei eine Arbeit, die längeres Stehen, Gewichte heben über 5 kg oder irgendwelchen Leistungsdruck erfordere, wobei die Arbeitsfähigkeit diesbezüglich aus psychischen Gründen eingeschränkt sei. Die vorinstanzliche Würdigung der medizinischen Unterlagen ist daher in Bezug auf das somatische Beschwerdebild nicht zu beanstanden.