Citation: 5C.128/2006 06.10.2006 E. 1

Gegenstand der Berufung ist einzig die Frage, ob die vom Kläger seinen Kindern zu gleichen Teilen übertragenen Can$ 200'000.-- seinem Eigengut oder seiner Errungenschaft zuzuordnen seien. Das Kantonsgericht hat diese Gelder als Errungenschaft qualifiziert. Es führt aus, der Kläger habe seine Behauptung, die Can$ 200'000.-- stammten aus der Erbschaft seines Vaters und bildeten deshalb Eigengut, nicht beweisen können, so dass die in Art. 200 Abs. 3 ZGB festgelegte Vermutung zugunsten der Errungenschaft zum Tragen komme. Mit den bei den Akten liegenden Dokumenten lasse sich nämlich nicht belegen, dass die Gelder aus dem väterlichen Nachlass stammten; vielmehr ergebe sich daraus, dass der Ertrag der kanadischen Anlagen schon in der Steuerveranlagung der Gemeinde C.________ für 1993 aufgerechnet worden sei; der Vater des Klägers sei indessen erst im Jahre 1994 gestorben.