Citation: I 818/05 31.03.2006 E. 3

3.1 In Erwägung 4.2 seines Urteils I 436/01 vom 4. Juni 2003 hat das Eidgenössische Versicherungsgericht ausgeführt, wenn man den Gesundheitszustand des Versicherten Ende 1996 mit demjenigen im Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung vom 20. Januar 2000 vergleiche, sei möglicherweise eine im Sinne von Art. 41 IVG (Revision der Invalidenrente) wesentliche Veränderung eingetreten. 3.2 Es hat damit weder festgestellt, dass eine im Sinne von Art. 41 IVG wesentliche Veränderung wahrscheinlich oder sogar überwiegend wahrscheinlich sei, noch dass sich die Verfügung vom 24. November 1998 als zweifellos unrichtig erwiesen habe, auch hat es die Verwaltung nicht angewiesen, die Verfügung vom 24. November 1998 in Wiedererwägung zu ziehen. 3.3 Für das Gericht war zunächst nur fraglich, ob und inwiefern die IV-Stelle die Verfügung vom 24. November 1998 in Wiedererwägung ziehen wollte. Deshalb nahm es nach Erwägung 4.3 vorab davon Umgang, die Sache zur Prüfung der Frage an die Vorinstanz zurückzuweisen, ob auf die betreffende Verfügung im Rahmen einer Wiedererwägung hätte zurückgekommen werden dürfen, sondern es wies sie direkt an die Verwaltung zurück, damit sie zunächst eine neue Verfügung erlasse, in welcher Klarheit darüber zu schaffen war, ob die Verfügung vom 24. November 1998 in Wiedererwägung gezogen wird. 3.4 Anders als im hier angefochtenen kantonalen Entscheid in Erwägung 1a festgestellt, steht nach dem ersten Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts zudem nicht unbestreitbar fest, dass sich der Sachverhalt seit dem Erlass der Verfügung vom 24. November 1998 nicht wesentlich verändert hat. Zwar gibt die Vorinstanz dabei nicht an, welchen Vergleichszeitpunkt nach dem erwähnten Datum sie meint, aber über die Entwicklung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers zwischen November 1998 und bspw. dem Erlass der Verfügung vom 20. Januar 2000 hat sich das Eidgenössische Versicherungsgericht nicht geäussert. Es hat es lediglich als möglich bezeichnet, dass zwischen Ende 1996 und Januar 2000 eine im Sinne von Art. 41 IVG wesentliche Veränderung eingetreten ist (vgl. oben Erw. 3.1).