Citation: 4A_19/2023 E. 4

Nicht stichhaltig ist zudem das Vorbringen in der Beschwerde, wonach die Vorinstanz verkannt haben soll, dass die Abtretungsgläubigerin (d.h. die Beschwerdegegnerin) nach Art. 260 Abs. 1 SchKG ebenso wie die Konkursmasse an eine von der Gemeinschuldnerin (d.h. der C.________ GmbH) abgeschlossene Schiedsvereinbarung gebunden ist und sich die Prozessstandschafterin allfällige Handlungen der vorher allein prozessführungsbefugten Gemeinschuldnerin - so auch den Abschluss einer Schiedsvereinbarung - anrechnen lassen muss. Die Vorinstanz hat der mit dem Stahlhandelsvertrag abgeschlossenen Schiedsvereinbarung nicht etwa aufgrund der nach Art. 260 Abs. 1 SchKG erfolgten Abtretung der eingeklagten Forderung an die Beschwerdegegnerin die Anwendung versagt, sondern im Rahmen ihrer Beurteilung der nach Art. II Abs. 3 NYÜ erhobenen Einwendung gestützt auf russisches Recht erwogen, das vereinbarte "Schiedsgericht unter A.________ OAO" existiere nicht mehr, während eine gültige Schiedsklausel zugunsten eines ad hoc Schiedsgerichts nicht vorliege. Entgegen den Vorbringen in der Beschwerde ist ein Zusammenhang mit der erfolgten Abtretung nicht erkennbar, weshalb die Rüge der Verletzung von Art. 260 Abs. 1 SchKG nicht verfängt.