Citation: I 655/03 06.05.2004 E. 5

Mit der Vorinstanz kann andererseits auch dem Gutachten des Dr. med. H.________ vom 28. November 2001 kein abschliessender Beweiswert zuerkannt werden. Seine Begründung für das Fehlen einer psychischen Krankheit vermag insofern nicht zu überzeugen, als er - was die Auseinandersetzung mit dem ersten Gutachten des Dr. med. K.________ an sich erfordert hätte - eine eingehende klinische Abklärung zum Ausschluss der Diagnose einer Depression, beispielsweise durch eine Selbst- und Fremdbeurteilung depressiver Symptome (Beck-Depressions-Inventar, Hamilton-Depressions-Skala etc.), nicht als notwendig betrachtete. Indessen gibt es in den medizinischen Unterlagen Hinweise für eine mögliche solche Erkrankung, welche über die Diagnose gelegentlich depressiver Reaktionen (ICD-10 F43.20) hinausgehen könnte. Auch begründet Dr. med. H.________ nicht, weshalb die in der Anfangsphase noch vorhanden gewesenen hypochondrischen Ängste bei der Untersuchung nicht mehr bestanden. Laut Dr. med. K.________ war im Jahre 2001 eine ausgeprägte Angstsymptomatik gegeben.