Citation: 9C_391/2022 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, seine finanziellen Verhältnisse seien unter Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes von Art. 43 Abs. 1 ATSG (vgl. Art. 61 lit. c ATSG für das Beschwerdeverfahren) ungenügend abgeklärt und unvollständig festgestellt worden. Der Einnahmenüberschuss hätte abschliessend festgelegt werden müssen. Er betreibe ein verschuldetes Einzelunternehmen. Die Jahresrechnung 2020 des Einzelunternehmens sei, obwohl gemäss Art. 23 ELV (SR 831.301) massgeblich, zu Unrecht weder eingeholt noch berücksichtigt worden. Er habe Darlehensschulden, die im Einzelunternehmen buchhalterisch erfasst seien. Die darauf entfallenden Schuldzinsen hätten als Ausgaben anerkannt werden müssen, zumal auch Vermögenserträge (Zinsen) bei den Einnahmen erfasst seien. Die Policen der Generali Versicherungen dienten allein der Absicherung von (geschäftlichen) Darlehen. Beim Vermögen hätten deshalb nicht nur die Rückkaufswerte dieser Policen, sondern auch die Darlehensschulden von Fr. 403'000.- berücksichtigt werden müssen. Es dürfe ihm daher kein Vermögensverzehr angerechnet werden; dementsprechend sei das anrechenbare Einkommen um Fr. 3798.- zu reduzieren. Ausserdem hätten die Erwerbsunfähigkeitsleistungen der Generali Versicherungen nicht als Einkommen angerechnet werden dürfen, weil sie, wie auch die entsprechenden Prämien, über das Einzelunternehmen verbucht worden und in das Geschäftsergebnis (2019: Verlust von Fr. 87'206.70) eingeflossen seien.