Citation: 4C.384/2005 22.03.2006 E.

Der Beklagte beantragt in der Antwort die Abweisung der Berufung und erhebt Anschlussberufung mit folgenden Anträgen: "Es sei das Urteil der Vorinstanz folgendermassen abzuändern: Ziffer 1.1 : Der Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger CHF 750.-- nebst Zins zu 5% seit 30. Juni 2003 zu bezahlen; Eventualiter sei der Beklagte zu verpflichten, CHF 6'000.-- nebst Zins zu 5% seit 30. Juni 2003 zu bezahlen; Ziffer 2: Der Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger CHF 3'444.65 nebst Zins zu 5% seit 24. Februar 2004 zu bezahlen." Der Beklagte rügt die Verletzung von Art. 259b und Art. 266g OR und bringt vor, die Vorinstanz habe zu Unrecht verneint, dass er zur fristlosen Kündigung berechtigt gewesen sei oder sie hätte mindestens eine Kündigung aus wichtigem Grund anerkennen müssen. Eine Verletzung von Art. 264 OR erblickt er darin, dass die Unmöglichkeit, einen Nachmieter zu finden, unberücksichtigt geblieben sei; schliesslich hält er für Nebenkosten und Mieterschäden nur eine Forderung in Höhe von Fr. 3'444.65 für gerechtfertigt. Der Kläger stellt in der Anschlussberufungsantwort den Antrag, die Anschlussberufung sei abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.