Citation: 8C_397/2019 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz stellte fest, dass unmittelbar nach dem Unfallereignis vom 30. Januar 2016 keine ärztliche Behandlung und damit auch keine Befundaufnahme stattgefunden habe. Es sei allerdings aufgrund der Angaben des Beschwerdeführers davon auszugehen, dass es beim Unfall zu prellungsbedingten, den ganzen Körper betreffenden Schmerzen gekommen sei. Entsprechend überzeuge die Beurteilung des Dr. med. D.________, beratender Vertrauensarzt und Spezialarzt FMH Chirurgie, vom 11. April 2017, bildgebend seien keine unfallbedingten strukturellen Schädigungen zu objektivieren. Nachvollziehbar sei ferner die Einschätzung, dass die vorbestehenden, degenerativen Veränderungen an der rechten Schulter, der Wirbelsäule und der linken Hüfte vorübergehend aktiviert worden seien. Nach einer ausführlichen Beweiswürdigung der medizinischen Akten erwog die Vorinstanz, dass keine auch nur geringen Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Beurteilungen der beratenden Ärzte bestünden. Bezüglich der Frage, wann der Status quo sine vel ante erreicht worden sei, kam sie zum Ergebnis, dass die unfallbedingten Beschwerden, nicht wie von der AXA verfügt, bereits am 28. April 2016 (Datum der Bildgebung) abgeheilt gewesen seien, sondern drei bis sechs Monate nach dem Unfallereignis vom 30. Januar 2016, somit spätestens Ende Juli 2016. In diesem Sinne verpflichtete sie die Beschwerdegegnerin, die gesetzlichen Versicherungsleistungen bis zum 31. Juli 2016 zu erbringen.