Citation: 5P.241/2005 18.07.2005 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer verlangte u.a., dass die Unwahrheit von fünf beklagtischen Behauptungen festgestellt werde. Das Obergericht erwog, urteilsmässig feststellbar sei, dass eine eingeklagte Äusserung eine widerrechtliche Persönlichkeitsverletzung darstelle, nicht aber, dass eine bestimmte Äusserung unwahr sei. Als Sachverhaltsfeststellung bilde die Unwahrheit der Äusserung die Voraussetzung der Feststellung einer Persönlichkeitsverletzung und Teil der Urteilsbegründung. Soweit der Beschwerdeführer sinngemäss rügt, dass das Obergericht auf diese Feststellungsbegehren zu Unrecht nicht eingetreten sei und Art. 28a ZGB verletzt habe, zumal die Unzulässigkeit der Feststellung der Unwahrheit einer persönlichkeitsverletzenden Äusserung im Gesetz keine Grundlage finde und deshalb willkürlich sei, kann auf die staatsrechtliche Beschwerde infolge deren absoluter Subsidiarität nicht eingetreten werden: Die Zulässigkeit von Feststellungsklagen hinsichtlich im Bundesrecht begründeter Rechtsverhältnisse bestimmt das Bundesrecht (BGE 129 III 295 E. 2.2; 123 III 414 E. 7b S. 429; 110 II 352 E. 1b S. 355). Unzulässiges Eintreten auf eine Feststellungsklage wäre infolgedessen als Bundesrechtsverletzung mit Berufung zu rügen (Art. 43 Abs. 1 OG), in welchen Fällen die staatsrechtliche Beschwerde nicht zur Verfügung steht (Art. 84 Abs. 2 OG). Darauf ist nicht einzutreten. 3.2 Der Beschwerdeführer rügt in verschiedener Hinsicht die Verletzung seines Rechts auf Beweis bzw. die Verletzung von Art. 8 ZGB: Durch Nichtbeachten seiner Ausführungen und der aufgelegten Parteigutachten, durch Nichteinvernahme der beantragten Zeugen S.________ und T.________ sowie der Befrager der demoskopischen Umfrage. Auch diesbezüglich kann wegen der absoluten Subsidiarität (siehe E. 3.1) auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werden.