Citation: 6B_986/2022 E. 1.2

1.2. Die Rüge des Beschwerdeführers ist unbegründet. Aus seinen Ausführungen erhellt, dass das Verfahren gegen den Mitbeschuldigten B.________ getrennt geführt wurde. Dies ergibt sich auch aus der Anklageschrift. Die getrennte Verfahrensführung beanstandet der Beschwerdeführer nicht. Mit Blick auf die Anforderungen an die Beschwerdebegründung gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG (BGE 142 I 99 E. 1.7) ist davon auszugehen, dass dies aus einem vertretbaren sachlichen Grund geschah (zum Grundsatz der Verfahrenseinheit und den Voraussetzungen getrennter Verfahren vgl. Art. 29 und Art. 30 StPO; BGE 138 IV 214 E. 3.2, 29 E. 3.2; Urteile 6B_23/2021 vom 20. Juli 2021 E. 3.3; 6B_1026/2017 vom 1. Juni 2018 E. 1.1; je mit Hinweisen). Unter diesen Umständen bestand in den getrennten Verfahren seitens des Beschwerdeführers kein Anspruch auf Teilname an den Befragungen des Mitbeschuldigten B.________. Zudem ist unbestritten, dass er sein Teilnahmerecht an der Konfrontationseinvernahme vom 10. Mai 2019 unter Beteiligung seines Verteidigers wahrnehmen und sich mit den erhobenen Vorwürfen auseinandersetzen konnte. Art. 147 Abs. 1 StPO wurde damit Genüge getan. Im Übrigen legt der Beschwerdeführer nicht dar, an welchen Einvernahmen der weiteren Beschuldigten er nicht hat teilnehmen können, die zu seinen Lasten verwertet worden wären. Darauf ist nicht weiter einzugehen.