Citation: 8C_658/2022 E. 5.3

5.3. Hiergegen rügt die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe den Untersuchungsgrundsatz verletzt, indem sie trotz Zweifeln an den RAD-Berichten der Dres. med. D.________, Neurologin, vom 15. November 2021 und E.________, Orthopäde, vom 12. April 2022 darauf abgestellt habe. Infolge fehlender Belastbarkeit auch nach verschiedentlich erfolgten Eingliederungsmassnahmen habe die Beschwerdeführerin ihre leidensangepasste Restarbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht verwerten und auf dem zweiten Arbeitsmarkt am geschützten Arbeitsplatz in der Stiftung C.________ (vgl. Sachverhalt lit. A.b) kein anrechenbares Invalideneinkommen erzielen können. Demnach sei von einer 100%-igen Erwerbsunfähigkeit auszugehen. Schliesslich verletze das angefochtene Urteil Art. 14 in Verbindung mit Art. 8 EMRK.