Citation: 7B_375/2023 E. A

A.a. Laut einer Strafanzeige der A.________ AG und deren Tochtergesellschaft, der B.________ AG, sollen die Gesellschaftsorgane C.________ und D.________ drei Grundstücke der Gesellschaften in U.________ unter dem Wert an E.________ veräussert haben. Die A.________ AG und die B.________ AG haben sich im Strafverfahren als Privatklägerinnen konstituiert. A.b. F.________ ist verfahrensleitende Staatsanwältin in den entsprechenden Verfahren. Im November 2017 verfügte sie eine Grundbuchsperre auf den drei Grundstücken in U.________. Am 3. April 2018 sandte sie ein formloses Schreiben an das Grundbuchamt mit folgendem Wortlaut: "Unter Bezugnahme auf unsere telefonische Besprechung vom 29. März 2018 teile ich Ihnen mit, dass die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug bestätigt, dass die am 2. November 2017 mit Beleg 3661 angemerkte Grundbuchsperre infolge Beschlagnahme im Strafverfahren auf den Grundstücken xxx, zzz und yyy in der Gemeinde U.________ für die Errichtung von Grundpfandrechten nicht gilt. Somit wird der Errichtung von Grundpfandrechten in beliebiger Höhe Zustimmung erteilt." In der Folge errichtete E.________ auf den Grundstücken zugunsten der Zuger Kantonalbank Register-Schuldbriefe in der Höhe von Fr. 25 Mio. A.c. Am 30. August 2022 erstatteten die A.________ AG und die B.________ AG gegen F.________ Strafanzeige unter anderem wegen Gehilfenschaft zur Geldwäscherei und Begünstigung. Darin vertraten sie die Auffassung, dass die Errichtung der Register-Schuldbriefe durch E.________ und Exponenten der Zuger Kantonalbank eine Geldwäschereihandlung darstelle. Die Beschuldigte habe mit ihrer Teilfreigabe vom 3. April 2018 hierzu Beihilfe geleistet. A.d. Die Justizverwaltungsabteilung des Obergerichts des Kantons Zug setzte am 8. November 2022 G.________als ausserordentlichen Staatsanwalt zur Durchführung des Strafverfahrens gegen F.________ ein. Am 19. Januar 2023 nahm der ausserordentliche Staatsanwalt die Strafuntersuchung nicht an die Hand.