Citation: 4A_367/2014 E. B

B.a. Mit Klage vom 17. November 2010 stellte C.________ beim Bezirksgericht Bülach die Begehren, die Beklagte 1 (A.________ GmbH) sei zu verpflichten, "dem Kläger CHF 368'395.-- zu bezahlen, zuzüglich Zins zu 5% seit 30 März 2010". Im Eventualantrag "sei die Beklagte 1 zu verpflichten, dem Kläger CHF 230'457.-- zu bezahlen, und es sei die Beklagte 2 [B.________ AG] zu verpflichten, dem Kläger CHF 137'938.-- zu bezahlen, jeweils zuzüglich Zins zu 5% seit 30. März 2010." Die Forderung über Fr. 368'395.-- setzt sich aus folgenden Positionen zusammen: Einer Entschädigung für missbräuchliche Kündigung in der Höhe von Fr. 166'727.--, einem geltend gemachten Bonusanspruch von insgesamt Fr. 137'938.--, nämlich für 2009 von Fr. 103'454.-- (für das ganze Jahr) und für 2010 von Fr. 34'484.-- (1. Januar bis 30. April) und einer Entschädigung für geleistete Überzeit in der Höhe von Fr. 63'730.25. In der Hauptverhandlung vom 31. Mai 2011 zog C.________ den Eventualantrag gegen die B.________ AG zurück. Im Beschluss vom 14. Dezember 2012 nahm das Bezirksgericht vom Rückzug des Eventualantrages gegen die B.________ AG Vormerk und schrieb das Verfahren insoweit ab. Mit Entscheid vom 14. Dezember 2012 verurteilte das Bezirksgericht die A.________ GmbH dazu, C.________ Fr. 101'181.35 zuzüglich Zins zu 5 % seit dem 30. März 2010 zu bezahlen und wies die Klage im Mehrbetrag ab. Das Bezirksgericht verneinte einen Anspruch auf einen Bonus. B.b. Mit Berufung vom 1. Februar 2013 an das Obergericht des Kantons Zürich verlangte die A.________ GmbH im Wesentlichen die Abweisung der Klage, da die Kündigung nicht missbräuchlich und folglich keine Entschädigung geschuldet sei. Ferner sei auch keine Vergütung für allfällige Überzeit geschuldet. In seiner Berufungsantwort vom 25. April 2013 beantragte C.________ die Abweisung der Berufung. Weiter erhob er Anschlussberufung und verlangte zusätzlich zum zugesprochenen Betrag von Fr. 101'181.35 die Ausrichtung von Boni in der Höhe von Fr. 137'938.-- für den Zeitraum vom 1. Januar 2009 bis 30. April 2010. In der Anschlussberufungsantwort vom 17. Juni 2013 beantragte die A.________ GmbH die Abweisung der Anschlussberufung. Mit Beschluss vom 12. Mai 2014 verurteilte das Obergericht die A.________ GmbH dazu, C.________ Fr. 61'333.-- zuzüglich 5 % Zins seit dem 30. April 2010 zu bezahlen. Es kam dabei namentlich zum Schluss, dass C.________ dem Grundsatz nach Anspruch auf Ausrichtung eines Bonus habe (sog. "unechte Gratifikation") und es sich rechtfertige, ihm einen 20%-Standard- Bonus gemäss Arbeitsvertrag zuzusprechen. Im Mehrbetrag wies es die Klage ab.