Citation: 1C_59/2017 E. A

A.A.________ reichte am 16. März 2013 bei der Einwohnergemeinde (EG) Köniz ein Baugesuch ein für die Aufstockung des Dachgeschosses ihres Einfamilienhauses und den Bau eines Wintergartens auf dem Garagendach (Parzelle Köniz Gbbl. Nr. xxx). Das Grundstück liegt in der Wohnzone W, Bauklasse IIa (W IIa). Am 15. August 2013 wurde die Baubewilligung erteilt. Nach mehrmaligen Hinweisen aus der Nachbarschaft, wonach das Bauvorhaben nicht wie bewilligt ausgeführt werde, und zwei Wiederherstellungsverfahren, führten die Verantwortlichen der Gemeinde am 8. Oktober 2014 einen Augenschein durch. Dabei stellten sie unter anderem fest, dass im Erdgeschoss südwestlich der Garage eine Wohnraumerweiterung vorgenommen worden war. Mit Wiederherstellungsverfügung vom 1. Juni 2015 ordnete die EG Köniz nebst anderen Massnahmen den Rückbau des Erweiterungsbaus im Erdgeschoss mit Entfernung der süd- und nordwestlichen Fassaden entsprechend dem bewilligten Plan Erdgeschoss an sowie die thermische Trennung des Wohnzimmers entlang der verlängerten Innenwand der Garage. Die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE) wies das von A.A.________erhobene Rechtsmittel, soweit den Erweiterungsbau im Erdgeschoss betreffend, mit Entscheid vom 13. Januar 2016 ab. Am 22. Januar 2016 übertrug A.A.________ das Grundeigentum an der Parzelle Nr. xxx durch Schenkung auf ihre Töchter B.A.________ und C.A.________. Mit Urteil vom 20. Dezember 2016 hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die Beschwerde von A.A.________ sowie von B.A.________ und C.A.________ teilweise gut. Es hob den Entscheid der BVE betreffend die Wohnraumerweiterung im Erdgeschoss auf und wies die Sache an die Gemeinde zurück zur Fortsetzung des Verfahrens im Sinne der Erwägungen. Im Übrigen wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab.