Citation: U 205/99 15.12.2000 E. 2

2.- a) Die Vorinstanz hat in Würdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere der Berichte des Dr. med. M.________ vom 2. Juni 1997 und 4. Januar 1999, zutreffend dargelegt und begründet, dass es dem im Wesentlichen an einer schweren Osteochondrose und Spondylose L4/L5, an einem Zustand nach Kompression-Keilbruch der Oberkante von BWK9 mit residueller Keilform 10o und lokalen Restbeschwerden leidenden Beschwerdeführer, bei dem auch ein Verdacht auf ein leichtes Impingement-Syndrom der rechten Schulter diagnostiziert ist, mit Blick auf die somatischen Unfallfolgen möglich und zumutbar wäre, vollzeitig einer wechselbelastenden Arbeit ohne Zwangshaltung des Rückens, welche nicht mit regelmässigem Heben von schweren Lasten verbunden wäre, nachzugehen. Mit einer solchen leidensangepassten Tätigkeit könnte er zwei Drittel des Einkommens erzielen, welches er ohne Gesundheitsschaden als Kunstschlosser verdienen würde. Unter Annahme eines ausgeglichenen Arbeitsmarktes sind die in der Dokumentation der Beschwerdegegnerin über die Arbeitsplätze (DAP) aufgezeigten Beschäftigungsmöglichkeiten durchaus realistisch. b) Was hiegegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, vermag nicht zu einer anderen Beurteilung zu führen. Insbesondere erübrigen sich Aktenergänzungen, da hievon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis; nicht veröffentlichtes Urteil Sch. vom 8. Februar 2000; I 362/99). Es trifft zwar zu, dass im Bericht des Dr. H.________ vom Röntgeninstitut Z.________ vom 21. August 1998 von einer Fraktur des achten Brustwirbelkörpers die Rede ist. Dabei handelt es sich jedoch offensichtlich um einen Verschrieb, nachdem der Arzt in einem früheren Bericht (vom 25. Oktober 1995) selber noch von einer BWK9-Fraktur ausgegangen und auch in sämtlichen übrigen medizinischen Unterlagen stets und von allem Anfang an eine Fraktur des neunten Brustwirbelkörpers diagnostiziert worden war (vgl. unter anderem Berichte der Dres. med. R.________ vom 19. Oktober 1995, C.________ vom Medizinisch-Radiologischen Institut D.________ vom 6. Oktober 1995, L.________, Leitender Arzt an der Rheuma- und Rehabilitationsklinik vom 18. Dezember 1995 und A.________ vom 3. März 1997). Nichts zu seinen Gunsten ableiten kann der Beschwerdeführer auch aus dem behaupteten Dauerschmerz, da die Unfallversicherung nicht für sämtliche körperliche Beeinträchtigungen einzustehen hat, sondern nur für solche, die mit rechtsgenüglicher Wahrscheinlichkeit auf ein versichertes Ereignis zurückzuführen sind (vgl. BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, 117 V 376 Erw. 3a mit Hinweisen). Dr. A.________ hatte denn auch die von ihm bescheinigte Arbeitsunfähigkeit nicht allein mit einem Unfallgeschehen, sondern mit Unfall und Krankheit zusammen begründet (vgl. Atteste vom 27. Juli und 26. Oktober 1998). Im Übrigen kann auf die einlässlichen Erwägungen des kantonalen Gerichts verwiesen werden, denen das Eidgenössische Versicherungsgericht weder in tatsächlicher noch rechtlicher Hinsicht etwas beizufügen hat.