Citation: 8C_717/2020 E. 4.2

4.2. Bezüglich der Frage des natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen diesem Sturz und der Meniskusschädigung würdigte das kantonale Gericht einerseits die Berichte des behandelnden Arztes Dr. med. C.________ sowie die vom Beschwerdeführer veranlassten Privatgutachten des Prof. Dr. med. E.________, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparats, vom 22. Mai und 12. August 2019 und des PD Dr. med. F.________, Radiologie FMH, Klinik G.________, vom 10. März 2020. Anderseits berücksichtigte es die Stellungnahmen des Vertrauensarztes der Beschwerdegegnerin Dr. med. D.________ vom 7. März, 12. Juli und 30. August 2019, die beiden letzteren verfasst zusammen mit Dr. med. H.________, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparats FMH, und gestützt auf die Zweitbeurteilung der MRT-Befunde vom 26. Juni 2018 durch Dr. med. F.________, Facharzt für Radiologie. Dass die Meniskusschädigung durch den Unfall vom 20. Juni 2018 verursacht worden sei, konnte nach der Vorinstanz gestützt auf die ihres Erachtens voll beweiskräftigen versicherungsinternen Stellungnahmen nicht als erstellt gelten. Zunächst sei der erlittene Sturz auf das Knie nicht geeignet gewesen, einen Riss des Meniskushinterhorns, wie intraoperativ festgestellt, zu bewirken. Unbestrittenerweise hätten denn auch, so die Vorinstanz weiter, anlässlich der Erstbehandlung weder Schwellungen noch Funktionseinschränkungen bestanden. Im Übrigen habe sich sowohl bildgebend wie auch intraoperativ - nebst anderen Veränderungen am Kniegelenk, die von allen Ärzten übereinstimmend als altersentsprechend degenerativ anerkannt worden seien - eine chronische Schädigung am Meniskus gezeigt. Dies spreche für ein bereits langes Bestehen des Befunds, was die Privatgutachter nicht in Abrede gestellt hätten. Dass diese die intraoperativ festgestellte Laxität des vorderen Kreuzbandes (bei diesbezüglich ansonsten intakten Verhältnissen) und bildgebend am 26. Juni 2018 gezeigte Ödeme als Hinweise für die traumatisch bedingte Ursache der Meniskusschädigung anführten, vermochte nach der Vorinstanz nicht zu genügen für die Annahme der entsprechend erforderlichen überwiegenden Wahrscheinlichkeit. Es waren daher gemäss kantonalem Gericht keine auch nur geringen Zweifel an den versicherungsinternen Stellungnahmen zu erkennen. Dies galt seiner Auffassung nach angesichts der umfassenden Beurteilung der Dres. med. D.________ und H.________ vom 12. Juli 2019 namentlich auch hinsichtlich des Einwands einer isolierten radiologischen Würdigung sowie insoweit, als vom Beschwerdeführer geltend gemacht wurde, bis zum Unfall sei die Kniegelenkssituation kaum auffällig gewesen.