Citation: 6B_1029/2016 E. 3.1.4

3.1.4. Der Gutachter sei befangen. Das Verfahren unterscheide sich von den vorinstanzlich (vgl. Urteil S. 15) herangezogenen Urteilen 6B_520/2014 vom 26. Januar 2016 E. 1.4, 6B_732/2012 vom 30. Mai 2013 E. 1.4 und 6B_679/2011 vom 19. Dezember 2011 E. 1.3. Der Gutachter sei für die Prüfung der Zulassung des Lasergeräts sowie die Freigabe der Eichung verantwortlich gewesen. Er habe sich u.a. zur falschen Datumseinblendung im Video, unstimmigen Koordinatenangabe sowie der Distanzeinblendung im Video geäussert. Er hätte die Distanzabweichung erkennen müssen, welche sich nicht anhand der zurückgelegten Geschwindigkeit innerhalb der Messdauer erklären lasse. Er hätte die Funktionstauglichkeit in Frage stellen und eine Nachprüfung des Lasergeräts veranlassen müssen (Beschwerde S. 22). Er habe die Gültigkeit der Eichung geprüft und hätte wissen müssen, dass es sich bei der Kamera um eine eichtechnisch relevante Komponente handelte. Er hätte feststellen müssen, dass die Kamera, welche unbekannt sei, gar nicht gültig geeicht sei bzw. dazu kein Zertifikat vorliege. Als Verantwortlicher, welcher das Eichzertifikat freigegeben habe, hätte er seinen Fehler eingestehen müssen. Es fehle an seiner Glaubwürdigkeit, und er verfüge nachweislich über mangelnde Gerätekompetenz (Beschwerde S. 23 f.).