Citation: 4A_234/2021 E. 2.5.2

2.5.2. Es ist sehr fraglich, ob die Beschwerdeführerin damit den Begründungsanforderungen an eine Verfassungsrüge genügt (Erwägung 2.2 f.). Eine Gesetzesverletzung als solche bedeutet noch keine Willkür. Der Vorwurf ist aber jedenfalls unbegründet: Die Vorinstanz erwog erstens, dass sich das besagte Schreiben eindeutig und unmissverständlich nur auf die "Heilungskosten" beziehe; zweitens, dass darin betont werde, die Mutter trage das Verschulden am Zustandekommen des Unfalls; drittens, dass die Beschwerdegegnerin bereits mit Schreiben vom 1. Dezember 2008 dem Versicherer der Beschwerdeführerin mitgeteilt habe, eine Haftpflicht ihrerseits bestehe nicht; und viertens, dass der gegenüber Dritten (der Gemeinde U.________) eingenommene Standpunkt die Beschwerdegegnerin nicht (auch) im Verhältnis zur Beschwerdeführerin binde. Letztere könne aus dem Schreiben folglich nicht zu ihren Gunsten ableiten, dass die Beschwerdegegnerin eine Haftpflicht generell anerkannt habe. Diese Erwägungen - die im Übrigen eine Grundlage in der bundesgerichtlichen Rechtsprechung finden (vgl. Urteile 4A_262/2016 vom 10. Oktober 2016 E. 5; 4A_588/2014 vom 6. Juli 2015 E. 2.2.2) - halten vor dem Willkürverbot ohne Weiteres stand.