Citation: 2C_1046/2021 E. 5.3.2

5.3.2. Was die Integration betrifft, so mag sich der Beschwerdeführer nach seiner Einreise um eine Eingliederung in beruflicher und sprachlicher Hinsicht bemüht haben. Er bestreitet aber weder, dass er zusammen mit seiner Ehefrau seit seiner Einreise im Sommer 2017 bis Ende 2019 Sozialhilfe in Höhe von Fr. 102'971.85 bezogen hat noch dass er über keine besonders intensive Bindung zur hiesigen Bevölkerung verfügt und seine gesamte Kernfamilie im Heimatland lebt (vgl. E. 3.3.1 und 3.3.5 des angefochtenen Urteils). Vor diesem Hintergrund ist die vorinstanzliche Auffassung nicht zu beanstanden, wonach die Integration des Beschwerdeführers jedenfalls nicht über übliche Erwartungen hinausgehe und von einer tiefgreifenden Verwurzelung nicht gesprochen werden könne.