Citation: I 151/01 14.11.2002 E. 2

Soweit die Beschwerdeführerin die Begutachtung durch Dr. med. V.________ beanstandet und deshalb eine neue psychiatrische Exploration verlangt, ist festzuhalten, dass der Umstand allein, dass ein frei praktizierender Arzt häufig im Auftrag der Invalidenversicherung tätig ist, für sich allein grundsätzlich nicht genügt, um auf mangelnde Objektivität zu schliessen oder den Anschein von Befangenheit zu erwecken (vgl. zu den Berichten versicherungsinterner Gutachter: BGE 122 V 161 f. Erw. 1c und AHI 2001 S. 115 Erw. 3b/ee). Im vorliegenden Fall ist der Vorinstanz insbesondere darin beizupflichten, dass sich in den Ausführungen in der Expertise vom 3. November 1998 keinerlei Anzeichen finden, welche die Befürchtung einer Voreingenommenheit des Dr. med. V.________ gegenüber der Beschwerdeführerin aufkommen lassen könnten. Insbesondere deutet nichts darauf hin, dass der aus Kroatien stammende, seit Jahren in der Schweiz tätige Psychiater der Beschwerdeführerin wegen ihrer serbischen Herkunft aus ethnischen oder rassistischen Gründen ein diskriminierendes Gutachten hätte ausstellen wollen. Allein dass ein Gutachter einer andern ethnischen Volksgruppe angehört, vermag noch keine Befangenheit zu begründen (vgl. AHI 2001 S. 116 Erw. 4a/aa; nicht publizierte Urteile K. vom 27. Juli 1999 [I 35/99], X. vom 7. Mai 1999 [I 462/98] und C. vom 21. Oktober 1998 [U 212/97]). Da vorliegend das Misstrauen in den Gutachter objektiv in keiner Weise gerechtfertigt erscheint (vgl. BGE 120 V 365 Erw. 3a mit Hinweisen), dringt die Rüge der Befangenheit nicht durch. Zur Beurteilung der psychisch bedingten Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit kann daher ohne weiteres auf das Gutachten des Dr. med. V.________ vom 3. November 1998 abgestellt werden, das schlüssig, in sich widerspruchsfrei und einleuchtend begründet ist. Einer erneuten Begutachtung bedarf es nicht.