Citation: 5A_927/2022 E. 2.5.1

2.5.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Bundesrecht durch unrichtige Vertragsauslegung. Die Vorinstanz sei zu Unrecht von einem klaren Wortlaut des Vergleichs ausgegangen und habe diesem eine Bedeutung beigemessen, die ihm nicht zukommen könne, die wirtschaftlich und logisch betrachtet keinen Sinn ergebe und die auch nicht dem damaligen Verständnis der Parteien entsprochen habe. Die Vorinstanz habe es unterlassen, den Willen der Parteien aufgrund sämtlicher Auslegungsmethoden zu ermitteln, was sie nach herrschender Lehre und Rechtsprechung hätte tun müssen.