Citation: 8C_631/2017 E. 4.4.2

4.4.2. Der Versicherte bringt weiter vor, aus medizinischer Sicht seien nicht nur grössere Belastungen des linken Kniegelenkes zu vermeiden, vielmehr seien auch vorwiegend sitzende oder statische oder ausschliesslich gehende/stehende Tätigkeiten zu vermeiden. Ob daraus tatsächlich mit dem Beschwerdeführer der Schluss gezogen werden kann, auch alle Bürotätigkeiten seien nicht mehr zumutbar, erscheint aufgrund des Umstandes, dass viele Bürotätigkeiten die Möglichkeit bieten, bei Bedarf aufzustehen und so einseitig belastende Körperteile zu entlasten, als zweifelhaft, braucht indessen nicht abschliessend geklärt zu werden. So oder anders ist in dem von der Vorinstanz beigezogenen Tabellenlohn eine solche Vielzahl von Tätigkeiten eingeschlossen, dass sich die Einschränkungen, welche sich aus dem medizinischen Zumutbarkeitsprofil für den Versicherten ergeben, erwerblich kaum ins Gewicht fallen. Es ist jedenfalls nicht ersichtlich, dass Arbeitsstellen, welche einen regelmässigen Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Gehen erlauben, schlechter entlöhnt werden, als andere Tätigkeiten im Anforderungsniveau 4 der LSE.