Citation: 1C_473/2020 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe auf die von ihr beantragte Edition von Unterlagen über eine frühere Sondierbohrung im besagten Perimeter, welche habe abgebrochen werden müssen, verzichtet und damit ihren Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV sowie Art. 19 des kantonalen Gesetzes über das Verwaltungsverfahren und die Verwaltungsrechtspflege [VVRG/VS SGS 172.6]) verletzt. Zum Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV, vgl. auch Art. 19 VVRG/VS) gehört das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern sowie das Recht auf Abnahme der rechtzeitig und formrichtig angebotenen rechtserheblichen Beweismittel. Indes kann der Richter das Beweisverfahren schliessen, wenn die Anträge nicht erhebliche Tatsachen betreffen. Gleichermassen kann er Beweisanträge ohne Verletzung des rechtlichen Gehörs ablehnen, wenn er aufgrund bereits abgenommener Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener antizipierter Beweiswürdigung annehmen kann, dass seine Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f. mit Hinweisen). Der rechtlich relevante Sachverhalt ergab sich für die Vorinstanz in genügender Weise aus den ihr vorliegenden Akten. Sie konnte sich für ihren Entscheid in tatsächlicher Hinsicht auf umfangreiche Abklärungen zum Vorhaben der Beschwerdegegnerin stützen. Die Vorinstanz durfte ohne Willkür und ohne Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör annehmen, dass sich ihre Überzeugung mit der Edition weiterer Unterlagen nicht ändern würde. Inwiefern der Abbruch einer in der Nähe durchgeführten früheren Sondierbohrung vorliegend entscheidrelevant sein könnte, ist nicht ausreichend dargetan und nicht ersichtlich. Die Beschwerdeführerin dringt mit der Rüge, das vorinstanzliche Urteil verletze Art. 29 Abs. 2 BV bzw. Art. 19 VVRG/VS, nicht durch.