Citation: P 37/05 13.02.2006 E. A

Der 1962 geborene C.________ ist zufolge chronischer Hepatitis Bezüger einer Rente der Invalidenversicherung. Ab 1. Januar 2000 wurden ihm Ergänzungsleistungen ausgerichtet. Im Sommer 2003 erkrankte die Ehefrau des Versicherten, was zur Erwerbsaufgabe ab 1. Juli 2003 führte. Ab 9. August 2003 bis 18. April 2004 erhielt sie aufgrund einer Arbeitsunfähigkeit im Umfang von 100 % ein Krankentaggeld von Fr. 70.- und ab 19. April 2004 aufgrund einer 70%igen Arbeitsunfähigkeit ein solches in der Höhe von Fr. 49.-. Nachdem die Ausgleichskasse des Kantons Graubünden hievon im Oktober 2004 anlässlich eines Telefongesprächs mit einer Mitarbeiterin der Pro Infirmis Kenntnis erhielt, nahm sie eine Neuberechnung der Ergänzungsleistungen vor und verfügte am 17. November 2004 die Rückerstattung der ab 1. September 2003 bis 31. Oktober 2004 zu viel ausgerichteten Leistungen in der Höhe von Fr. 13'770.-. Diese Verfügung ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Am 8. Dezember 2004 stellte C.________ ein Erlassgesuch, welches die Ausgleichskasse wegen fehlenden guten Glaubens beim Leistungsbezug (Meldepflichtverletzung) abwies (Verfügung vom 15. Dezember 2004). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 18. Januar 2005 fest.