Citation: 6B_1332/2021 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz betont, dass in concreto für die Gewährung des (teilweise) bedingten Strafvollzugs besonders günstige Umstände vorliegen müssten. Diesbezüglich stellt sie fest, der Beschwerdeführer delinquiere seit seiner Jugendzeit und weise drei Vorstrafen auf. Diese beträfen zwar keine Drogendelikte, aber Einbruchdiebstähle, die angesichts der damaligen Tatumstände nicht als blosse "Jugendsünden" abgetan werden könnten. Der Beschwerdeführer habe die Einbrüche begangen, weil er Geld für den Ausgang und dergleichen gebraucht habe. Obwohl er deswegen zu einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten verurteilt worden sei (Urteil des Bezirksgerichts Winterthur vom 1. April 2015) und davon bis zum 1. April 2015 zehn Monate verbüsst habe, sei er bereits Ende 2015 - wenn auch nicht erheblich oder einschlägig - erneut straffällig geworden. Ab Ende 2018 habe er die hier interessierenden Taten verübt, bis er am 12. April 2019 für rund sechs Monate inhaftiert worden sei. Am 27. Januar 2021 sei er erneut verhaftet worden, weil in einem von seiner Freundin B.________ gemieteten Bastelraum und in einem von ihm selbst gemieteten Lagerraum je eine Indoor-Hanfplantage aufgefunden worden sei. Zwar gelte diesbezüglich für den Beschwerdeführer die Unschuldsvermutung, indessen stehe gleichwohl fest, dass er sich bisher durch Verhaftungen, Untersuchungshaft, Strafverfahren, Strafen, deren teilweiser Vollzug und Probezeiten nicht hinreichend habe beeindrucken lassen. Die sich daraus ergebende "Schlechtprognose" werde durch den Umstand, dass der Beschwerdeführer seit dem 1. Januar 2020 eine Arbeitsstelle als Versicherungsberater habe, nicht aufgewogen, zumal er auch vor der im Jahr 2014 erfolgten Verhaftung über eine Anstellung mit einem Monatslohn von Fr. 4'500.-- verfügt habe. Zudem habe ihn weder die im November 2018 aufgenommene Beziehung mit B.________ noch der seit Oktober/November 2018 erfolgte regelmässige Besuch einer Freikirche davon abgehalten, sich erneut "massiv" strafbar zu machen, indem er insbesondere im April 2019 rund 350 Gramm Kokaingemisch zwecks Verkaufs übernommen habe.