Citation: 1C_386/2024 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer wendet ein, die Auskunftsperson habe von keinem Widerstand seinerseits berichtet. Das polizeiliche Ermittlungsergebnis sei sodann mutmasslich durch Polizisten verfasst worden, die an seiner Verhaftung beteiligt gewesen seien. Für die Erteilung der Ermächtigung genüge es, wenn seine Vorwürfe in minimaler Weise glaubhaft seien und es sei willkürlich und widerspreche den Anforderungen an ein faires Verfahren, dabei auf Berichte von Mitarbeitenden abzustellen, die mutmasslich am Verfahren beteiligt seien. Nur schon die chronologische Übereinstimmung zwischen der Verhaftung und dem gesamten Bild seiner Verletzungen stelle, so der Beschwerdeführer, einen deutlichen Anhaltspunkt für das Vorliegen eines strafbaren Verhaltens dar. Seine Verletzungen seien während der Haft von der Polizei fotografiert worden und könnten folglich nicht nach der Haftentlassung zugefügt worden sein. Er habe Verletzungsfolgen einer Misshandlung und massiven Gewalteinwirkung gezeigt. Schliesslich bestreitet der Beschwerdeführer, sich in einem Rausch befunden zu haben; die Wirkung von Alkohol sei sehr individuell. Abgesehen davon hätten auch Betrunkene Anspruch auf eine korrekte Behandlung durch die Polizei.