Citation: 8C_863/2013 E. A

A.a. A.________, geboren 1956, meldete sich am 23. Oktober 2008 unter Hinweis auf Beschwerden am linken Knie, Bandscheibenvorfälle, Arthrose sowie eine unfallbedingte Verletzung der rechten Schulter bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach verschiedenen Abklärungen in medizinischer und erwerblicher Hinsicht und dem Beizug der versicherungsmedizinischen Akten der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) sprach ihm die IV-Stelle Luzern nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens mit Verfügung vom 29. April 2011 ab 1. April 2009 eine ganze und ab 1. Februar 2010 bei einem Invaliditätsgrad von 53 % eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu. Gegen diese Verfügung liess der Versicherte beim Verwaltungsgericht des Kantons Luzern (heute: Kantonsgericht Luzern) Beschwerde führen mit dem Antrag auf Ausrichtung einer Dreiviertelsrente. Das Gericht holte daraufhin beim Kreisarzt Dr. med. B.________, Facharzt Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, eine Beweisauskunft (vom 22. Februar 2010) und eine Ergänzung dazu (vom 28. Februar 2012)ein. Nachdem es den Versicherten auf eine drohende Schlechterstellung (reformatio in peius) aufmerksam gemacht hatte, zog dieser mit Schreiben vom 2. April 2012 die Beschwerde zurück, woraufhin das Verwaltungsgericht das Beschwerdeverfahren als erledigt erklärte (Verfügung vom 25. April 2012). A.b. In der Folge kam die IV-Stelle wiedererwägungsweise auf die Verfügung vom 29. April 2011 zurück und hob die Rente auf das Ende des der Zustellung folgenden Monats (per 31. Oktober 2012) auf (Verfügung vom 25. September 2012).