Citation: U 158/06 04.08.2006 E. 1

Zu prüfen sind die der Bestimmung des Invaliditätsgrades zugrunde zu legenden hypothetischen Vergleichseinkommen. Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat im Urteil vom 22. Oktober 2002 erwogen, dass aufgrund der widersprüchlichen Angaben der Arbeitgeberin der mutmasslich ohne Gesundheitsschaden erzielbare Lohn (Valideneinkommen) nicht zuverlässig ermittelt werden kann. Unklar war zudem, ob die Beschwerdeführerin auch nach dem Unfall vom 9. Dezember 1993 weiterhin regelmässig Überstunden geleistet und eine Gratifikation im Sinne eines 14. Monatslohnes vereinnahmt hätte. Hingegen bestanden keine konkreten Anhaltspunkte für einen beruflichen Aufstieg, mit welchem sie ohne Eintritt des Gesundheitsschadens ein höheres Einkommen hätte realisieren können. Die Arbeitsunfähigkeit als eine wesentliche Voraussetzung zur Bestimmung des Invalideneinkommens hat das Eidgenössische Versicherungsgericht im erwähnten Urteil in Bestätigung der vorinstanzlichen Beurteilung auf 30 % festgelegt.