Citation: 2C_686/2016 E. 2.2

2.2. Gemäss Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten auf dem Gebiet des Ausländerrechts unzulässig gegen Entscheide betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt. Der Beschwerdeführer hat keinen bundesgesetzlichen Anspruch auf Erteilung der beantragten Bewilligung. Er begründet sein Bewilligungsgesuch damit, dass er zu seinen Eltern in die Schweiz ziehen wolle, um ihnen beizustehen; insofern käme allenfalls Art. 8 EMRK, der das Recht auf Achtung des Familienlebens gewährleistet, als anspruchsbegründende Norm in Betracht. Der Beschwerdeführer ist volljährig. Um sich im Hinblick auf das ausländerrechtliche Bewilligungsverfahren im Zusammenhang mit der Beziehung zu seinen Eltern anspruchsbegründend auf Art. 8 EMRK berufen zu können, wäre ein eigentliches diesbezügliches Abhängigkeitsverhältnis zwischen ihm und den Eltern erforderlich und zu substanziieren (s. dazu BGE 137 I 154 e 3.4.2; 129 II 11 E. 2 S. 14; 120 Ib 257 E. d - f S. 260 ff.; 115 Ib E. 2 S. 4 ff.; Urteile 2C_184/2016 vom 25. Februar 2016 E. 2.2.2 und 2C_133/2016 vom 9. Februar 2016 E. 2.3; mit weiteren Hinweisen). Dies ist hier nicht der Fall. Dass die Mutter pflegebedürftig ist und auch der Vater gesundheitlich angeschlagen ist, hat das Verwaltungsgericht anerkannt, jedoch in E. 3.2 seines Urteils, unter Berücksichtigung der gesamten tatsächlichen Verhältnisse, umfassend dargelegt, warum die Eltern dennoch nicht in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Beschwerdeführer stehen, womit ein Anspruch nach Art. 8 EMRK entfalle (E. 4). Der Beschwerdeführer nennt keine Umstände, die gegen die plausibel erscheinende Einschätzung der Verhältnisse durch das Verwaltungsgericht sprechen würden; namentlich beruft er sich nicht auf Art. 8 EMRK (s. aber Art. 106 Abs. 2 BGG). Ein potenzieller Anspruch auf die nachgesuchte Bewilligung wird nicht in vertretbarer Weise geltend gemacht. Das Rechtsmittel ist als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG offensichtlich unzulässig. Als subsidiäre Verfassungsbeschwerde lässt es sich nicht entgegennehmen, weil nicht die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt wird (Art. 116 BGG).