Citation: 9C_820/2016 E. A

A.________, geboren 1965, meldete sich am 17. Juni 2010 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Sie war seit 23. November 1998 bei der Genossenschaft Migros als Mitarbeiterin Restaurant/Küche tätig gewesen. Am 4. Januar 2011 diagnostizierte med. pract. B.________, Allgemeinmedizin FMH, ein Mamma-Carzinom in situ, St. n. Skin-Sparing-Mastektomie 09/2009 rechts mit Expander-Einlage und 12/2009 und Implantationprothese nach Infekt Expander 6/2010, postoperativ Frouzen Shoulder mit schmerzhafter, quasi vollständiger Bewegungseinschränkung des rechten Armes in allen Aktivitäten, psychische Belastungssituation. Am 23. August 2012 untersuchte med. pract. C.________, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), A.________ (Bericht vom 7. September 2012). Dabei erachtete sie einen somatischen Gesundheitsschaden, der die Arbeitsfähigkeit beeinträchtige, als ausgewiesen. Als Aushilfe im Restaurantbereich bestehe eine volle Arbeitsunfähigkeit seit Dezember 2009. Für angepasste Tätigkeiten ohne Hebe- und Tragebelastung des rechten Armes, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne Arbeiten in Armvorhalte, ohne dauerhaft erhobene Arme, ohne häufige Umwendbewegungen der Arme, ohne über Kopf- und über Schulterarbeit sei eine medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit von 50 % ab August 2012 gegeben. Am 23. Januar 2013 führte die IV-Stelle des Kantons Zürich eine Haushaltabklärung durch (Bericht vom 29. Januar 2013). Ferner holte sie eine polydisziplinäre Expertise des Ärztlichen Begutachtungsinstituts, Basel (ABI), vom 20. August 2014, ein. Mit Verfügung vom 27. Januar 2015 lehnte die IV-Stelle den Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente ab.