Citation: 5A_669/2022 E. A

A.a. Mit notarieller Urkunde vom 4. Juli 1947 errichteten die Ehegatten B.________ (geb. 1863) und C.________ (geb. 1871) unter dem Namen "Stiftung A.________" eine Familienstiftung auf den Todesfall des oder der Erstversterbenden. Die Tochter der Ehegatten, D.________ (geb. 1899), erklärte in derselben Urkunde Erbverzicht mit dem Zweck, dass ihr Erbteil als Stiftungsvermögen dienen solle. Hinsichtlich des Stiftungszwecks (Ziff. IV) sowie der Begünstigten (Ziff. V) sah die Stiftungsurkunde Folgendes vor: "IV. Die Stiftung bezweckt, den Begünstigten ein Vermögen zu erhalten und ihnen aus diesem Vermögen Beiträge an den Lebensunterhalt, an Erholung, Ausbildung, Aussteuer etc. zu gewähren. Zur Verfolgung dieses Zweckes dürfen nicht nur die Erträgnisse des Stiftungskapitals verwendet werden, sondern auch das Stiftungskapital selbst angegriffen werden. Klagbare Ansprüche der Begünstigten gegen die Stiftung auf Leistung aus dem Stiftungsvermögen sind ausgeschlossen.