Citation: 1F_17/2013 E. 2.2

2.2. Das Bundesgericht hat nicht übersehen, dass sich der Gesuchsgegner 1 anfangs 2007 geweigert haben soll, 50 % des Aktienpakets der A.________ AG dem damaligen Vertreter des Gesuchstellers auszuhändigen; es hat diesen Umstand vielmehr bei der Wiedergabe der staatsanwaltlichen Begründung der Nichtanhandnahme ausdrücklich angeführt (E. 3.2 letzter Satz S. 5). Insofern ist der in diesem Zusammenhang erhobene Vorwurf, das Bundesgericht habe diese in den Akten liegende Tatsache übersehen, unbegründet. Ob es daraus die richtigen Schlüsse zog, ist eine andere, in einem Revisionsverfahren an sich unerhebliche Frage. Immerhin sei dazu angemerkt, dass allein die Weigerung des Gesuchsgegners 1, dem damaligen Vertreter des Gesuchsstellers anfangs 2007 50 % des Aktienpakets der A.________ AG herauszugeben, nicht beweist oder nahelegt, dass er sich dadurch strafbar gemacht haben könnte. Für die Staatsanwaltschaft erscheint es jedenfalls plausibel, dass diese Weigerung einer der unübersichtlichen, von gegenseitigem Misstrauen geprägten Auseinandersetzung des Gesuchstellers mit dem Gesuchsgegner 2 angepassten, vorsichtigen Mandatsführung entsprochen haben könnte und nicht bezweckte, sich oder den Gesuchsgegner 2 am Aktienpaket des Gesuchsstellers zu bereichern. Gegen eine strafbare Handlung spricht zudem, dass die Strafanzeige nicht, wie man es im Rahmen einer hart geführten geschäftlichen Auseinandersetzung erwarten würde, zeitnah erfolgte, sondern erst gut vier Jahre später, am 7. April 2011. Auch wenn das Protokoll der Einigung vom 16. Mai 2008, wie der Gesuchsteller zu Recht vorbringt, nicht beweist, dass sich der Gesuchsgegner 1 mit seiner anfangs 2007 erfolgten Weigerung, das fragliche Aktienpaket herauszugeben, nicht strafbar machte, so bestanden jedenfalls keine genügend konkreten Anhaltspunkte für eine strafbare Handlung des Gesuchsgegners 1, die die Staatsanwaltschaft zur Anhandnahme des vom Gesuchsteller angestrengten Strafverfahrens verpflichtet hätten.