Citation: 5A_1010/2018 E. 2.2

2.2. Mit einem Eventualantrag ersucht der Beschwerdeführer darum, auf die Erhebung eines Gerichtskostenvorschusses ganz oder teilweise zu verzichten. Soweit er zur Begründung erneut auf seine finanziellen Verhältnisse abstellt, kann zunächst auf die ergangenen Verfügungen vom 12. März 2019 (E. 2.4) und 12. April 2019 (E. 2.3) verwiesen werden, wonach keine besonderen Gründe vorliegen, die ausnahmsweise einen (vollständigen oder teilweisen) Verzicht auf die Erhebung eines Gerichtskostenvorschusses rechtfertigen (Art. 62 Abs. 1 BGG). Im Übrigen wurde in diesen Verfügungen im Rahmen der Behandlung seiner Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege erläutert, weshalb seine Ausführungen zu seinen finanziellen Verhältnissen verspätet waren und weshalb er nicht mit einem neuen Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nachholen kann, was er zuvor rechtzeitig vorzutragen verpasst hat. Analoges gilt auch im Rahmen seines - nunmehr zum dritten Mal gestellten - Gesuchs, auf die Erhebung eines Gerichtskostenvorschusses ganz oder teilweise zu verzichten. Er kann auch im Rahmen eines solchen Gesuchs nicht nachholen, was er zuvor im Rahmen seiner Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege vorzutragen verpasst hat. Insbesondere kann er sich nicht auf diejenigen Unterlagen berufen, die das Bundesgericht im Rahmen der Prüfung seiner Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege als unbeachtlich beurteilt hat. Der Beschwerdeführer sieht durch die Vorschusspflicht zudem die Rechtsgleichheit, die Waffengleichheit und die Rechtsweggarantie verletzt, da er als nicht anwaltlich Vertretener der Verwaltung gegenüberstehe, die zudem von der Vorschuss- und Gerichtskostenpflicht befreit sei (unter Hinweis auf Art. 66 Abs. 4 BGG). Gemäss Art. 62 Abs. 1 BGG ist einzig diejenige Partei vorschusspflichtig, die das Bundesgericht anruft. Ob die beschwerdegegnerische Partei, wenn sie selber Beschwerde führen würde, auch vorschusspflichtig wäre, ist irrelevant. Desgleichen ist nicht von Belang, ob der beschwerdegegnerischen Partei im Falle ihres Unterliegens Gerichtskosten auferlegt werden könnten. Ob die Beschwerdegegnerin vorschusspflichtig wäre, wenn sie Beschwerde erhoben hätte, oder ob ihr die Gerichtskosten auferlegt werden könnten, ist demnach für die Vorschusspflicht des Beschwerdeführers nicht relevant und kann offenbleiben. In dieser Hinsicht stellt sich die Frage der Rechtsgleichheit nicht. Auch der Grundsatz der Waffengleichheit ist nicht betroffen, zumal der Beschwerdeführer nie um unentgeltliche Vertretung durch einen Rechtsanwalt ersucht hat. Die Rechtsweggarantie (Art. 29a BV) gibt schliesslich keinen Anspruch darauf, das Rechtsmittelverfahren trotz Fehlens der Voraussetzungen für die unentgeltliche Rechtspflege unentgeltlich durchzuführen. Die Erhebung eines Kostenvorschusses ist mit Art. 29a BV vereinbar (Urteil 2C_604/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.1 mit Hinweisen). Das Gesuch, auf die Erhebung eines Gerichtskostenvorschusses ganz oder teilweise zu verzichten, ist deshalb abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.