Citation: 6B_961/2023 E. 1.2.5

1.2.5. Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, der Arzt, der die Blutentnahme durchgeführt habe, habe einen unkonzentrierten und nervösen Eindruck gemacht und sei später entlassen worden. Beides lässt sich dem vorinstanzlichen Urteil nicht entnehmen. Vielmehr schreibt die Vorinstanz, es bestünden keine Zweifel daran, dass die Blutentnahme durch den zuständigen Arzt lege artis durchgeführt worden wäre. Wenn auch das Gutachten des IRM der Universität Zürich nur bestätigen könne, dass ein EDTA-Probegefäss gemäss Weisungen des Bundesamtes für Strassen betreffend die Feststellung der Fahrunfähigkeit im Strassenverkehr verwendet worden sei und die anderen Bestandteile des Testsets nicht bekannt seien, sei nicht ersichtlich, aus welchen Gründen die Blutprobe durch den zuständigen Arzt nicht korrekt durchgeführt worden sein sollte. Anzeichen dafür, dass der Arzt gestresst oder nicht fähig für eine routinemässige Blutentnahme gewesen sei, ergäben sich aus den Akten nicht. Eine Blutentnahme zur Bestimmung der Blutalkoholkonzentration stelle für eine fachlich geschulte Person denn auch eine wenig anspruchsvolle Handlung dar, welche keine grosse Fehleranfälligkeit aufweise. Auf dem Formular "Verdacht auf Alkoholkonsum" sei unter der Rubrik "Sonstige Bemerkungen" in der Klammer beispielsweise der Hinweise auf Einstichstellen oder vom Kit abweichende Desinfektionsmittel möglich. In der Rubrik fänden sich aber keine entsprechenden Bemerkungen des Arztes. Besonderheiten bei der Blutentnahme seien daher nicht ersichtlich. Diese Ausführungen sind einleuchtend und nachvollziehbar. Der Beschwerdeführer zeigt mit seinem unsubstanziierten Verweis auf einen angeblich nervösen resp. gestressten Zustand des Arztes keine Willkür auf.