Citation: 2C_846/2017 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer wurde wegen mehrerer Verbrechen verurteilt. Zudem liegt ein Wegweisungsentscheid gegen ihn vor. Er hat zwar zwischenzeitlich ein Gesuch um Wiedererwägung des Wegweisungsentscheids gestellt. Prüfmassstab im ausländerrechtlichen Haftverfahren bleibt allerdings auch bei einem hängigen Wiedererwägungsverfahren, ob die ursprüngliche Wegweisungsverfügung augenfällig unzulässig bzw. derart offensichtlich falsch war, dass sie sich letztlich als nichtig erweist (vgl. BGE 130 II 56 E. 2 S. 58; 128 II 193 E. 2.2.2 S. 198; Urteile 2C_724/2016 vom 21. Dezember 2016 E. 3.2; 2C_281/2013 vom 26. März 2013 E. 3.2.2). Dass die verfügte Wegweisung in seinem Fall entgegen der vorinstanzlichen Auffassung unzulässig war, macht der Beschwerdeführer im bundesgerichtlichen Verfahren nicht geltend. Mit Blick auf die Erwägungen des Kantonsgerichts (vgl. angefochtenes Urteil, E. 3 und E. 5.4) drängt sich eine andere Einschätzung auch im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht auf (vgl. E. 1.2 hiervor). Die Voraussetzungen für eine Anordnung der Ausschaffungshaft gemäss Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 1 i.V.m. Art. 75 Abs. 1 lit. h AuG sind damit erfüllt.