Citation: 1C_619/2017 E. A

Die Fachkommission Bau der Gemeinde Bassersdorf erteilte mit Beschluss vom 27. Januar 2015 den Erben von C.________ (A.C.________ und B.C.________) die nachträgliche baurechtliche Bewilligung für die bereits ausgeführte Nutzungserweiterung des Ökonomiegebäudes Assek.-Nr. 1375 auf dem in der Landwirtschaftszone gelegenen Grundstück Kat.-Nr. 5737 an der Adresse E.________ in Bassersdorf. Gleichentags eröffnete die Fachkommission die Verfügung der Baudirektion des Kantons Zürich vom 5. Januar 2015, mit welcher eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24a RPG (SR 700) für die Nutzung des Ökonomiegebäudes als Lager für Baumaterial eines Bauunternehmens erteilt wurde. Mit Eingabe vom 6. März 2015 gelangte D.________ an das Baurekursgericht des Kantons Zürichs und beantragte die Aufhebung der Bewilligungen. Das Baurekursgericht hiess den Rekurs mit Entscheid vom 2. Dezember 2015 teilweise gut und verpflichtete die Bauherrschaft, die aufgestellte Bauschuttmulde zu beseitigen. Zudem stellte es fest, dass das Aufstellen einer solchen Mulde auch innerhalb des bestehenden Ökonomiegebäudes nicht zulässig sei. Im Übrigen wies es den Rekurs ab. Dagegen erhoben sowohl die Erbengemeinschaft C.________ als auch D.________ am 19. Januar 2016 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürichs. Die Erbengemeinschaft C.________ beantragte, der Entscheid sei aufzuheben, soweit der Rekurs gutgeheissen worden sei und auf die Anordnung zur Beseitigung der Bauschuttmulde sei zu verzichten. Eventualiter sei der angefochtene Entscheid insofern aufzuheben, als damit auch das Einstellen der Mulde innerhalb des Ökonomiegebäudes verboten werde. D.________ beantragte, der Entscheid des Baurekursgerichts sei insoweit aufzuheben, als der Rekurs nicht gutgeheissen worden sei; mithin sei die gegenwärtig bewilligte Nutzung zu untersagen und der rechtmässige Zustand des Grundstücks wiederherzustellen. Eventualiter sei die baurechtliche Bewilligung mit der Auflage zu ergänzen, die täglichen Fahrten im Zusammenhang mit dem Ökonomiegebäude seien auf vier (zwei Hin- und zwei Rückfahrten) pro Tag zu beschränken. Das Verwaltungsgericht wies die Beschwerde der Erbengemeinschaft C.________ ab, hiess die Beschwerde von D.________ teilweise gut und versah die baurechtliche Bewilligung der Baudirektion vom 5. Januar 2015 mit der Auflage, dass die täglichen Fahrten (Hin- und Rückfahrten) auf zwei Hin- und zwei Rückfahrten beschränkt werden. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab.