Citation: 6B_238/2013 E. 6.9

6.9. Die Vorinstanz hält fest, bis zur Entscheidung einiger Exponenten der Camorra, ab 1995 Abgaben auf dem Umsatz zu erheben, habe die Camorra gemäss italienischen polizeilichen Ermittlungen mit dem Zigarettengeschäft nichts zu tun gehabt (Urteil S. 75). Die Beschwerdeführerin macht geltend, diese Feststellung sei aktenwidrig. Aus den Akten ergebe sich, dass der Zigarettenschmuggel bis 1993 durchgehend von der Camorra kontrolliert wurde. Er sei lediglich in einer kurzen Phase zwischen 1993 bis 1995 nicht unter deren Kontrolle gewesen (Beschwerde S. 34 f.). Wie es sich damit verhält, kann dahingestellt bleiben. Rechtlich massgebend ist allein, inwiefern die kriminellen Organisationen im anklagerelevanten Zeitraum im Zigarettengeschäft involviert waren.