Citation: I 651/02 04.02.2003 E. 2

2.1 Bestand und Umfang des Rentenanspruchs hängen vom Invaliditätsgrad ab. Dieser wird bei erwerbstätigen Personen durch Gegenüberstellung des ohne Behinderung mutmasslich erzielbaren Verdienstes (Valideneinkommen) und des mit den gesundheitlichen Einschränkungen in einer zumutbaren Tätigkeit bei ausgeglichenem Arbeitsmarkt möglichen Einkommens (Invalideneinkommen) ermittelt (vgl. BGE 104 V 136 f. Erw. 2a und b). 2.2 Die IV-Stelle gelangte mit Recht zur Beurteilung, der Beschwerdeführer sei durch sein Geburtsgebrechen daran gehindert worden, zureichende berufliche Erkenntnisse zu erwerben und einen der Ausbildung entsprechenden Lohn zu erzielen, und brachte deshalb Art. 26 Abs. 1 IVV zur Anwendung. Als Valideneinkommen des 1975 geborenen Beschwerdeführers sind demzufolge im Jahr 1998 80% des für die Invaliditätsbemessung in derartigen Fällen massgebenden durchschnittlichen Arbeitnehmereinkommens von Fr. 63'500.-, im Jahr 1999 80% von Fr. 64'000.- (AHI 1998 S. 277 f.) und im Jahr 2000 90% von Fr. 64'500.- einzusetzen. Daraus resultieren die in der Verfügung vom 12. Oktober 2001 enthaltenen Werte von Fr. 50'800.- für das Jahr 1998, Fr. 51'200.- für das Jahr 1999 und Fr. 58'050.- für das Jahr 2000. 2.3 Die Invalideneinkommen von Fr. 25'222.- (1998), Fr. 25'272.- (1999) und Fr. 28'687.- (2000) wurde ausgehend von einer 55-60%igen Arbeitsfähigkeit als Elektromonteur (gemäss Schlussbericht der Abklärungs- und Ausbildungsstätte X.________ vom 22. Juni 2001) ermittelt und sind zu Recht unbeanstandet geblieben. Damit ergibt sich in Gegenüberstellung zu den Valideneinkommen von Fr. 50'800.-, Fr. 51'200.- bzw. Fr. 58'050.- für alle drei Jahre ein Invaliditätsgrad von knapp über 50%, der einen Anspruch auf eine halbe Rente begründet. Da keine Hinweise auf erhebliche Veränderungen bestehen, ist diese Beurteilung auch auf das Jahr 2001 übertragbar.