Citation: 6B_1087/2022 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin rügt zunächst, die Vorinstanz gehe in Bezug auf den Vorfall vom Dezember 2017 aktenwidrig davon aus, dass die Anklageschrift nicht hinreichend umschreibe, inwiefern der Geschlechtsverkehr erzwungen worden sei. Wenn die Anklageschrift die Nötigungshandlung tatsächlich nicht hinreichend geschildert hätte, hätte die Vorinstanz die Anklage gestützt auf Art. 329 Abs. 2 StPO an die Staatsanwaltschaft zur Verbesserung zurückweisen müssen und nicht einfach einen Freispruch fällen dürfen. Dasselbe gelte in Bezug auf den Vorfall vom März 2018 (Beschwerde S. 6).