Citation: 1C_188/2024 E. 3

Die Beschwerdeführerin macht geltend, es wäre im Sinne des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes die Einschränkung der vorsorglichen Massnahmen auf die Entgegennahme von nicht gefährlichen Stoffen angezeigt gewesen. Dies habe das Verwaltungsgericht in Verletzung ihres Anpruchs auf rechtliches Gehör komplett unberücksichtigt gelassen. Ebenso habe es sich nicht mit ihren Vorbringen befasst, wonach die Betriebseinstellung nicht dringlich sei. Schliesslich habe sie in ihren Eingaben im vorinstanzlichen Verfahren dargelegt, dass sie sich um einen Alternativstandort bemüht habe. Auch darauf sei das Verwaltungsgericht nicht eingegangen. Das Verwaltungsgericht legte dar, dass es sich aufgrund der gewichtigen raumplanungsrechtlichen Wiederherstellungsinteressen und der wiederholten Missachtung der Bewilligungspflichten und -vorschriften durch die Beschwerdeführerin nicht rechtfertige, den Betrieb in Bezug auf nicht kontrollpflichtige Abfälle vorläufig zu gestatten. Weiter begründete es, weshalb es davon ausgeht, dass den umwelt- und raumplanungsrechtlichen Interessen zeitnah Nachachtung zu verschaffen sei, wobei es unter anderem darauf hinwies, dass die Beschwerdeführerin ohne Bewilligung potenziell gefährliche und wassergefährdende Stoffe entgegengenommen habe. Schliesslich hat es sich zwar nicht mit sämtlichen Vorbringen der Beschwerdeführerin zu ihren Bemühungen um einen alternativen Standort befasst, jedoch unter Berücksichtigung des Verhaltens der Beschwerdeführerin und der Behörden aufgezeigt, dass die Beschwerdeführerin die Suche nach einem Alternativstandort seit 2019 nicht mit der nötigen Intensität vorangetrieben habe. Die betreffenden Ausführungen genügen der Begründungspflicht. Es reicht aus, dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid die für sie wesentlichen Überlegungen aufgeführt hat. Die Beschwerdeführerin war gestützt darauf ohne Weiteres in der Lage, den Entscheid sachgerecht anzufechten (vgl. BGE 143 III 65 E. 5.2).