Citation: 5A_765/2015 E. 6

6. Bedarf der Betroffene zur Behandlung oder Betreuung einer Unterbringung in einer geeigneten Einrichtung (geschlossen oder offen) ?" B.c. Die von A.________ am 15. Juni 2015 gegen die fürsorgerische Unterbringung erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 18. Juni 2015 teilweise gut und wies die Angelegenheit zur Neubeurteilung an das Familiengericht T.________ zurück, verbunden mit der Anweisung, spätestens bis zum 15. Juli 2015 eine neue fürsorgerische Unterbringung anzuordnen oder den Beschwerdeführer aus der JVA U.________ zu entlassen (Verfahren WBE.2015.aaa). B.d. Nach mehreren erfolglosen Platzierungsanfragen hob das Familiengericht T.________ die fürsorgerische Unterbringung von A.________ mit Entscheid vom 3. Juli 2015 auf und ordnete dessen sofortige Entlassung aus der JVA U.________ sowie anstelle der Unterbringung eine ambulante deliktorientierte Therapie durch Dr. C.________ an. Sie hatte A.________ schon während seines Aufenthaltes im Massnahmenzentrum W.________ therapeutisch begleitet. Am unangefochten gebliebenen Entscheid zur Begutachtung von A.________ wurde nichts geändert. Den Aufgabenbereich des Beistands passte das Familiengericht wiedererwägungsweise an die neue Situation der ambulanten Betreuung statt der fürsorgerischen Unterbringung an. Konkret wurde der Aufgabenbereich des Beistands neu wie folgt umschrieben: "a) den Betroffenen beim Erledigen der administrativen Angelegenheiten soweit nötig zu vertreten, insbesondere auch im Verkehr mit Behörden, Ämtern, Banken, Post, (Sozial-) Versicherungen, sonstigen Institutionen und Privatpersonen; b) den Betroffenen bei der Erledigung der finanziellen Angelegenheiten zu vertreten und sein gesamtes Einkommen und Vermögen zu verwalten; c) für die Finanzierung der angeordneten Massnahmen zu sorgen; d) in Zusammenarbeit mit den Universitären Kliniken Y.________ für die Durchführung der ambulanten Begutachtung besorgt zu sein; e)eine geeignete Wohnsituation für den Betroffenen zu finden; f) mit dem Betroffenen eine Tagesstruktur auszuarbeiten; g) dafür besorgt zu sein, den Betroffenen in das Berufsleben zu integrieren." B.e. Nach einer Intervention des Generalsekretärs des Departements Volkswirtschaft und Inneres (DVI) des Kantons Aargau und des Co-Stellenleiters des KESD T.________, die beide Sicherheitsbedenken äusserten, erliess der geschäftsführende Präsident des Bezirksgerichts T.________ am 8. Juli 2015 eine superprovisorische Verfügung. Darin zog er die Anordnung der Entlassung von A.________ aus der JVA U.________ in Wiedererwägung und hob den Entscheid des Familiengerichts T.________ vom 3. Juli 2015 auf. Er entschied, die Entlassung werde aufgeschoben; das Familiengericht werde weiter nach einer geeigneten Einrichtung für die Unterbringung von A.________ suchen. Mit Entscheid vom 10. Juli 2015 bestätigte das Familiengericht T.________ die superprovisorische Verfügung vom 8. Juli 2015. Es ordnete an, dass A.________ bis auf Weiteres in der JVA U.________ fürsorgerisch untergebracht bleibe. B.f. Am 15. Juli 2015 orientierte der Generalsekretär des DVI das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau und das Familiengericht T.________ darüber, dass sich die Psychiatrischen Dienste X.________ bereit erklärt hätten, A.________ in die geschlossene Abteilung xxx des Bereichs Forensische Psychiatrie der Psychiatrischen Klinik Z.________ aufzunehmen. Der Eintritt sei für Dienstag, 21. Juli 2015, geplant. B.g. Mit Entscheid des Familiengerichts T.________ vom 20. Juli 2015 wurde A.________ mit Wirkung und Vollzug per 21. Juli 2015 von der JVA U.________ in die Psychiatrische Klinik Z.________ verlegt. Letztere wurde angewiesen, die mit dem Betroffenen begonnene delikt- und täterorientierte Therapie fortzuführen. Die nächste periodische Überprüfung der fürsorgerischen Unterbringung wurde auf spätestens 5. Dezember 2015 anberaumt. Der Aufgabenbereich des Beistands wurde noch einmal neu definiert. Gleichzeitig ordnete das Familiengericht eine Begutachtung des Beschwerdeführers durch die Universitären Kliniken Y.________ an. Die den Gutachtern unterbreiteten Fragen entsprechen wörtlich dem schon früher ausformulierten Gutachterauftrag (siehe Sachverhalt B.b).