Citation: 1C_642/2023 E. 2.3.3

2.3.3. In seiner Beschwerde an das Bundesgericht hält der Beschwerdeführer am Standpunkt fest, der Anlagegrenzwert sei im Standortdatenblatt falsch berechnet worden. Wie bereits vor den kantonalen Instanzen stützt er sich dabei hauptsächlich auf das Argument, der Anlagegrenzwert werde am von ihm angenommenen OMEN überschritten, weil die horizontale Distanz zur streitgegenständlichen Mobilfunkantenne geringer sei. Mit den vorinstanzlichen Erwägungen, wonach eine Verschiebung des OMEN zu grösseren horizontalen und vertikalen Richtungsabschwächungen führt, setzt sich der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde indes nicht näher auseinander. Insbesondere zeigt er nicht konkret auf, inwieweit seine Berechnung des Anlagegrenzwerts die Richtungsabschwächungen berücksichtigt, die sich bei einer Verschiebung des OMEN ergeben. Für das Bundesgericht ist eine bundesrechtswidrige Bestimmung der OMEN bzw. des Anlagegrenzwerts bei dieser Ausgangslage nicht erkennbar, zumal auch das BAFU als Fachbehörde des Bundes bestätigt, dass die Berechnungen des Beschwerdeführers auf falschen Grundlagen beruhen.