Citation: 1D_8/2020 E. A

A.a. Der kosovarische Staatsangehörige A.A.________, geboren 1980, lebt seit 39 Jahren mit kurzem Unterbruch im Kanton Glarus, wo er die Schul- und Lehrzeit sowie einen Teil der beruflichen Tätigkeit verbrachte. Heute arbeitet er in einem Unternehmen im Kanton Zürich, lebt aber noch immer mit seiner Familie im Kanton Glarus. Am 4. Januar 2016 stellte A.A.________ bei der Gemeinde Glarus Nord ein Gesuch um Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung. Am 30. Juni 2016 beantragte er den Einbezug seiner minderjährigen Kinder B.A.________, geboren 2011, C.A.________, geboren 2012, und D.A.________, geboren 2015. Am 21. Februar 2017 fand ein Gespräch mit der Einbürgerungskommission der Gemeinde statt. Mit Entscheid vom 4. Juli 2018 lehnte die Einbürgerungskommission das Einbürgerungsgesuch mangels sozialer Integration und wegen fundamentalistischen Ansätzen ab. A.b. Dagegen erhob A.A.________ Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Glarus. Dieser trat darauf am 12. März 2019 nicht ein, stellte aber die Nichtigkeit der Verfügung der Einbürgerungskommission wegen erheblicher Mängel fest, insbesondere bei der Zusam-mensetzung der Behörde. A.c. Die Einbürgerungskommission führte am 24. Mai 2019 ein erneutes Gespräch mit A.A.________ durch und lehnte sein Einbürgerungsgesuch am gleichen Tag wiederum ab. Mit Entscheid vom 21. April 2020 wies der Regierungsrat eine dagegen erhobene Beschwerde ab.