Citation: 9C_191/2023 E. A

A.a. Der 1963 geborene A.________ war vom 1. November 1990 bis 31. August 1999 bei der B.________ AG, Stahl- und Metallbau, angestellt gewesen und in dieser Eigenschaft bei der damaligen Progressa, Sammelstiftung BVG der Genfer Lebensversicherungs-Gesellschaft AG (seit 1. Januar 2006: Sammelstiftung Vita, Zürich Lebensversicherungs-Gesellschaft AG; nachfolgend: Sammelstiftung), berufsvorsorgeversichert. Nachdem A.________ am 22. Mai 1997 einen Unfall erlitten hatte, meldete er sich im April 1999 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Auf Verfügungen der IV-Stelle des Kantons Thurgau vom 25. Juni und 14. Oktober 2004 sowie Einspracheentscheid vom 21. April 2005 hin sprach die AHV/IV-Rekurskommission des Kantons Thurgau ihm eine ganze Invalidenrente ab 1. Mai 1998 zu (Entscheid vom 25. Januar 2006). Der zuständige Unfallversicherer, die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), richtete ihm ab 1. September 2002 eine Invalidenrente auf der Basis einer Erwerbsunfähigkeit von 36 % aus (Verfügung vom 1. Oktober 2008). Auch die Sammelstiftung erbrachte Invalidenleistungen. A.b. Im Rahmen eines von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsverfahrens veranlasste die IV-Stelle in der Folge medizinische Abklärungen (Gutachten der Dres. med. C.________, Facharzt FMH für Rheumatologie, und D.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, Gutachtenzentrum E.________, vom 21. November 2011 und des Dr. med. F.________, Leitender Arzt, Psychiatrisches Zentrum G.________, vom 26. August 2013). Gestützt darauf verneinte sie einen weiterhin anspruchsbegründenden Invaliditätsgrad und hob die bisherige Rente per 31. Dezember 2013 auf. Die entsprechende Verfügung vom 5. November 2013 wurde gerichtlich bestätigt (Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 19. Februar 2014, Urteil des Bundesgerichts 8C_238/2014 vom 1. Juni 2015). Die Sammelstiftung stellte ihre Invalidenleistungen ebenfalls auf diesen Zeitpunkt ein. A.c. Die im November 2015 von A.________ vorgenommene Neuanmeldung beschied die IV-Stelle am 29. Juni 2016 mangels Glaubhaftmachens einer massgebenden Verschlechterung des gesundheitlichen Zustands mittels verfügungsweisen Nichteintretens. Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau infolge verspäteter Zahlung des Kostenvorschusses nicht ein (Entscheid vom 23. November 2016). A.d. Im März 2017 wurde A.________ erneut bei der IV-Stelle vorstellig. Diese klärte die gesundheitlichen Verhältnisse abermals ab (Gutachten der estimed AG, MEDAS Zug, vom 29. Dezember 2019) und sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 19. Mai 2020 rückwirkend ab 1. September 2017 auf der Basis einer Invalidität von 100 % eine ganze Invalidenrente zu. Die Sammelstiftung Vita ihrerseits lehnte die Erbringung von weitergehenden Invalidenleistungen ab.