Citation: B 66/04 21.09.2004 E. A

Der 1969 geborene T.________ absolvierte von 1986 bis 1988 eine Anlehre als Autospengler. Ab 1. Dezember 1994 bis 31. Oktober 1995 war er bei der Firma I.________ AG in der Möbelmontage tätig. Ab 5. August 1996 bis 20. Oktober 1998 war er bei der Firma K.________ AG als Hilfsarbeiter in der Metallbranche angestellt und bei der Winterthur-Columna Stiftung für die berufliche Vorsorge (nachfolgend Stiftung), Winterthur, vorsorgeversichert. Im November 1996 stürzte er während der Arbeit aus etwa 1,5 m Höhe auf Rücken und Gesäss und verspürte kurzzeitig Kreuzschmerzen. Anfang Mai 1997 traten zunehmend Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) und im mittleren Bereich der Brustwirbelsäule (BWS) auf. Im November 1997 meldete sich T.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Das Medizinische Zentrum B.________ diagnostizierte im Gutachten vom 22. Juli 1998 eine muskuläre Dysbalance mit Dekonditionierungssyndrom vorwiegend des Beckengürtels, eine Tendenz zur Fibromyalgie und einen Status nach Ulcus ventrikuli. Die bisherige Hilfsarbeitertätigkeit in der Metallbranche sei für T.________ inadäquat. Zumutbar sei ihm eine Arbeit im gelernten Beruf als Autospengler oder eine körperlich mittelschwere Tätigkeit bis zu 25 kg. Gestützt hierauf verneinte die IV-Stelle des Kantons St. Gallen den Anspruch von T.________ auf berufliche Massnahmen (Verfügung vom 26. September 1998). Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Entscheid vom 30. November 1999 ab. Auf ein Gesuch des T.________ um Rentenleistungen vom 22. März 2000 trat die IV-Stelle nicht ein, da gemäss Bericht der Frau Dr. med. S.________, Rheumaerkrankungen FMH, vom 17. April 2000 in medizinischer Hinsicht keine wesentliche Veränderung eingetreten sei (Verfügung vom 13. Juli 2000). Die dagegen erhobene Beschwerde wies das kantonale Gericht mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Entscheid vom 3. November 2000 ab. Am 24. September 2001 erstattete die Klinik X.________ zuhanden der IV-Stelle ein multidisziplinäres Gutachten. Darin wurde ein chronisches Panvertebralsyndrom diagnostiziert. Der Versicherte sei als Hilfsarbeiter in der Metallbranche seit November 1997 und als Autospengler seit Sommer 1999 zu 100 % arbeitsunfähig. In einer körperlich leichten und wechselbelastenden Tätigkeit sei er aus somatischer und psychiatrischer Sicht zu 50 % arbeitsfähig. Gestützt hierauf sprach ihm die IV-Stelle ab 1. Juli 2000 bei einem Invaliditätsgrad von 51 % eine halbe Invalidenrente zu (Verfügung vom 11. April 2002). Am 28. März 2003 verlangte T.________ von der Stiftung die Ausrichtung einer halben BVG-Invalidenrente ab 1. Juli 2000. Mit Schreiben vom 14. Mai 2003 verneinte die Stiftung einen Rentenanspruch. Zur Begründung führte sie aus, während des Arbeitsverhältnisses bei der K.________ AG sei der Versicherte nur in der Tätigkeit als Hilfsarbeiter in der Metallbranche arbeitsunfähig gewesen. Im angestammten Beruf als Autospengler sei er jedoch mindestens bis 19. Juni 2000 voll arbeitsfähig gewesen.