Citation: 1C_152/2021 E. A

A.________ lenkte am 20. August 2020 einen Lieferwagen in Alberswil. Dabei ergab die Geschwindigkeitskontrolle der Luzerner Polizei eine Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h um 27 km/h (nach Abzug der Sicherheitsmarge von 5 km/h). Am 24. Oktober 2020 transportierte A.________ mit dem gleichen Lieferwagen auf der Autobahn A2 auf der Ladebrücke ein Quad-Fahrzeug. Eine hinter ihm fahrende Polizeipatrouille stellte fest, dass das Quad-Fahrzeug ungenügend gesichert war. Mit Strafbefehl vom 5. November 2020 wurde A.________ von der Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern wegen mehrfacher Verletzung der Verkehrsregeln (Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit; pflichtwidrig ungenügende Sicherung der Ladung) schuldig gesprochen. Am 21. Dezember 2020 entzog das Strassenverkehrsamt des Kantons Luzern A.________ den Führerausweis auf unbestimmte Zeit, mindestens aber zwei Jahre, ab Zustellung der Verfügung. Damit wurde ihm das Führen von Motorfahrzeugen aller Kategorien, Unterkategorien und Spezialkategorien sowie von Schiffen untersagt. Die Wiedererteilung des Führerausweises nach Ablauf der Mindestentzugsdauer machte das kantonale Amt von einem positiven verkehrspsychologischen Gutachten abhängig. Sodann entzog es einer allfälligen Verwaltungsgerichtsbeschwerde die aufschiebende Wirkung. Mit Urteil vom 10. Februar 2021 wies das Kantonsgericht Luzern die dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde ab.