Citation: 7B_144/2023 E. 3.6

3.6. Bei der durch die Vorinstanz vorgenommenen Legalprognose des künftigen Verhaltens des Beschwerdeführers ist weder eine Ermessensüberschreitung resp. -unterschreitung noch ein Ermessensmissbrauch erkennbar. Die vom Beschwerdeführer angeführten persönlichen Umstände resp. stabilisierenden Verhältnisse (Arbeit als Koch, Beziehung des Beschwerdeführers zu seiner Lebenspartnerin, Kontakt zur Tochter sowie deren Mutter, Bruch mit "alten" Freunden, Einholen professioneller Hilfe, Bereitschaft zur Wiederaufnahme der Behandlung durch Fallverantwortliche der Vollzugsbehörde) haben Eingang in die vorinstanzlichen Erwägungen gefunden und sind nicht unberücksichtigt geblieben. Bei ihrer Gesamtwürdigung der prognoserelevanten Tatsachen bezieht die Vorinstanz die gutachterlichen Erkenntnisse zur Persönlichkeit und das Verhalten des mehrfach vorbestraften Beschwerdeführers mit ein und legt nachvollziehbar dar, weshalb sie aufgrund der oben dargelegten Umstände folgert, dass dieser in unbehandeltem Zustand keine Gewähr für dauerndes Wohlverhaltens zu bieten vermag. Sie verletzt kein Bundesrecht, indem sie ihm nach der infolge Aussichtslosigkeit gescheiterten ambulanten Massnahme eine ungünstige Prognose attestiert. Die Vorbringen des Beschwerdeführers erweisen sich als unbegründet.