Citation: 6B_1355/2023 E. 2.4

2.4. Die Kritik ist unbegründet. In tatsächlicher Hinsicht hält die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer habe unter anderem gesagt, er lade jetzt seine Waffe durch, gehe hinunter (nach U.________), und dann kämen die Beschwerdegegner 2-4 "weg" bzw. er "räume" dort auf, diese seien keinen Schuss Pulver wert (Urteil S. 25 E. 4.3.g.dd). Damit lässt sie den genauen Wortlaut der dem Beschwerdeführer angelasteten Äusserungen offen. Die genaue Wortwahl der Drohung für sich allein ist hier denn auch nicht ausschlaggebend (vgl. DELNON/RÜDY, in: Basler Kommentar, Strafrecht II, 4. Aufl. 2019, Aktualisierung vom 30. April 2023 in N. 13 zu Art. 180 StGB). Dass die Vorinstanz im Rahmen der Beweiswürdigung daher nicht feststellt, welche der dem Beschwerdeführer vorgeworfenen Alternativen sie konkret als erstellt erachtet, ist unter dem Blickwinkel des Anklagegrundsatzes nicht zu beanstanden. In rechtlicher Hinsicht erwägt sie, der Beschwerdeführer habe gegenüber seinem damaligen Vorgesetzten in Aussicht gestellt, den Beschwerdegegnern 2-4 mittels Waffengewalt einen Schaden an Leib und Leben zuzufügen, oder mit anderen Worten, diese zu töten bzw. "wegzutun" (Urteil S. 25 E. 4.4). Somit beruht der Schuldspruch des Beschwerdeführers bzw. das diesbezügliche Urteil der Vorinstanz auf einem Tatvorwurf, der in der Anklage erhoben wird, sei es als Haupt- oder als Eventualanklage, auch wenn der genaue Wortlaut der ihm angelasteten Äusserungen letztlich offen bleibt. Damit geht die Vorinstanz auch nicht über den in der Anklageschrift umschriebenen Sachverhalt hinaus.