Citation: 4A_345/2016 E. A

Am 10. Dezember 2009 verkaufte A.________ (Verkäufer, Kläger, Beschwerdeführer) B.________ (Käuferin, Beklagte, Beschwerdegegnerin) das landwirtschaftliche Gewerbe "C.________" in U.________, bestehend aus diversen Grundstücken und Alprechten, zu einem Kaufpreis von Fr. 450'000.--. In Ziff. IV.11 des Kaufvertrag vereinbarten die Parteien Folgendes: "Bei den Kaufsobjekten handelt es sich um ein landwirtschaftliches Gewerbe (Art. 7 BGBB). Die Parteien erklären, dass die Käuferin die Kaufsobjekte selbst bewirtschaften wird und sie die nötige Eignung aufweist." In diesem Zusammenhang fragte die Notarin die Käuferin vor der Vertragsunterzeichnung am 10. Dezember 2009, ob sie den Hof selber bewirtschaften werde. Darauf antwortete die Käuferin mit: "Ja, zusammen mit dem Ehemann ". D.________, der damalige Ehemann der Käuferin, führte das "C.________" bereits seit dem Herbst 2009. Nach der Hofübergabe kam es zwischen den Parteien zu einem Streit über die Frage, ob die Käuferin den Hof effektiv selbst bewirtschafte oder nicht.