Citation: 5A_222/2024 E. 3.3.1

3.3.1. Die Vorinstanz erachtete diesen Standpunkt als unlogisch. Zum einen verkäme der Zusatz "Das Fahrwegrecht beinhaltet auch die Wendemöglichkeit auf der Parz. xxx" zu einem inhaltsleeren. Denn sei damit lediglich gemeint gewesen, auf der Fläche, die ohnehin - aufgrund des im ersten Satz eingeräumten Fahrwegrechts - befahren werden dürfe, dürfe auch gewendet werden, bedürfte es der Ergänzung mit einem zweiten Satz nicht. Jedes Wenden sei auch ein Fahren und was schon erlaubt sei, müsse nicht zusätzlich nochmals erlaubt werden. Entsprechend erscheine es als weitaus naheliegender, dass für das Wenden eine weitergehende Fläche als für das eigentliche Befahren in Anspruch genommen werden könne.