Citation: 4A_204/2017 E. 4

Die Vorinstanz fasste die Vorbringen des Beschwerdeführers zum Erwerbsschaden wie folgt zusammen: In der Klagebegründung habe er der Schadensberechnung sachverhaltsmässig die Fortführung der B.________ AG zugrunde gelegt, wie sie ohne seinen Unfall und seine Arbeitsunfähigkeit erfolgreich verlaufen wäre. Ab der Replik habe er seine Schadensberechnung auch noch auf einen anderen Sachverhalt gestützt: Es sei aufgrund von Gesprächen im Januar und Februar 1993 mit seinem Geschäftsbekannten G.________, mit dem seit 1991 Kontakte bestanden hätten, eine konkrete Zusammenarbeit geplant gewesen. Bei dieser Zusammenarbeit hätte er die B.________ AG in eine noch zu gründende Gesellschaft eingebracht. Nach dem Unfall im Oktober 1993 sei es dazu nicht mehr gekommen, weil G.________ mit der Gründung der Gesellschaft nicht habe zuwarten wollen; ihm - dem Beschwerdeführer - sei indessen "gewissermassen die Türe offen gelassen" worden, "als er am 07.03.1994 von der FXY.________ 5 % des Aktienkapitals der am 14. Januar 1994 (...) gegründeten E.________ AG (...) zum Nominalwert von Fr. 100'000.--" habe kaufen können. Zu einem Kauf von weiteren 10 % des Aktienkapitals der E.________ AG zum Nominalwert von Fr. 200'000.-- durch ihn sei es 1995 gekommen, u.a. deshalb, weil er ab Oktober 1995 zu 25 % bei der E.________ AG angestellt gewesen sei. Zu deren Verwaltungsrat sei er 1996 gewählt worden. Wäre er gesund gewesen, so der Beschwerdeführer, hätte er die B.________ AG in die E.________ AG einbringen können und mindestens 25 % des Aktienkapitals der E.________ AG erhalten, die sich gut entwickelt habe und in der insbesondere ab 1997 die sog. F.________ Solution entwickelt worden sei. In der E.________ AG bzw. deren Nachfolgerin F.________ Holding AG hätte er Geschäftsleitungsmitglied werden können und mindestens soviel wie in der B.________ AG verdient; zudem habe er auch einen Verlust an Vermögenszuwachs erlitten. Auf diesen Sachverhalt, den der Beschwerdeführer im bezirksgerichtlichen Verfahren noch als Alternativsachverhalt erachtet hatte, berufe er sich im Berufungsverfahren nun als Hauptstandpunkt. Die Vorinstanz erwog, der Beschwerdeführer habe damit zwei unterschiedliche Sachverhalte behauptet, von denen nur einer der überwiegend wahrscheinliche sein könne. Mit dem Bezirksgericht sei davon auszugehen, dass dies die ursprünglich behauptete Weiterführung der B.________ AG sei. Es wirke erstaunlich, dass der Beschwerdeführer zwei Jahre nach seiner wohl gut überlegten Klage einen alternativen Sachverhalt behaupte, denn so etwas Wichtiges wie die Aufgabe des eigenen Geschäfts durch Überführung in eine andere Gesellschaft, an der auch andere Personen beteiligt seien, vergesse man nicht. Das allein mache den neu behaupteten Hauptstandpunkt unwahrscheinlich. Daher würden sich Weiterungen dazu erübrigen.