Citation: 4A_227/2013 E. 3.4

3.4. Weiter habe, so die Vorinstanz, dem verfahrensleitenden Richter in den Verfahren BO.2012.13/14-K3 und BO.2012.15/16-K3 eine Behauptung der Gegenpartei vorgelegen, wonach die Beschwerdeführer Aktien der Brauerei N.________ AG an ein Enkelkind übertragen hätten, was diese pauschal bestritten hätten. Insoweit bestehe, so die Begründung in den Entscheiden vom 12. Oktober 2012, Klärungsbedarf, da A.X.________ alleiniges Mitglied des Verwaltungsrats der N.________ Holding AG sei und den Verwaltungsrat der N.________ AG und der N.________ Immobilien AG präsidiere. So frage sich etwa, inwieweit eine Investition der Beschwerdeführer in diese Unternehmungen bestehe oder ob und unter welchem Titel sie tatsächlich an Familienangehörige weitergereicht worden seien, ob aus den Verwaltungsrats-Engagements A.X.________s ein Einkommen erzielt werde und ob allfällig zu bejahende Anlageposten oder Einkommen in den Abschlüssen der "X.________ Treuhand" integriert seien oder separat aufgeführt und vereinnahmt würden. In der Eingabe vom 15. November 2012 hätten die Beschwerdeführer, so die Vorinstanz weiter, behauptet, sie hätten Aktien der Brauerei N.________ AG und der N.________ Immobilien AG überhaupt nie besessen und ihre Aktien der N.________ Holding AG "zu reellen Marktpreisen an den Sohn C.X.________" verkauft, wozu sie auf Kaufverträge vom Juli 2002 und weitere Vereinbarungen verwiesen hätten. Ob die Kaufverträge geeignet seien, den behaupteten Verkauf der Aktien der N.________ Holding AG an den Sohn zu belegen, könne hier indessen ebenso offen bleiben, wie die Frage, ob eine allfällige Veräusserung dieser Aktien zu "reellen Marktpreisen" erfolgt sei. Es sei namentlich weiterhin nicht glaubhaft dargetan, dass der Beschwerdeführer 1 aus den Engagements als Verwaltungsrat respektive Verwaltungsratspräsident der vorstehenden Gesellschaften keinerlei Einkünfte mehr erziele, nachdem sie ihm von 2008 bis 2010 nach eigenen Angaben immerhin Fr. 30'000.-- pro Jahr eingebracht hätten. Der blosse Hinweis "2011 nichts mehr" in Ziffer 6.b der Eingabe vom 15. November 2012 genüge jedenfalls nicht, um dies hinreichend darzutun; angesichts der früheren regelmässigen Einkünfte aus diesen Mandaten wären die Hintergründe dieser angeblichen Änderung nachvollziehbar zu erläutern gewesen, was die Beschwerdeführer indessen unterlassen hätten. Die Beschwerdeführer bringen dazu vor, der Beschwerdeführer 1 habe seit Beginn des Geschäftsjahres 2010/2011 kein Verwaltungsratshonorar mehr erhalten; er sei de facto inaktiv, er sei (nunmehr) 77-jährig. Die Steuererklärungen 2011 und 2012 existierten noch nicht und die Vorinstanz sage nicht, wie er die negative Tatsache, dass er nichts mehr erhalte, hätte beweisen sollen. Damit vermögen die Beschwerdeführer indessen nicht darzutun, dass die Vorinstanz insoweit willkürlich auf eine nicht hinreichende Mitwirkung bei der Klärung der wirtschaftlichen Verhältnisse geschlossen hätte. Bei den vorliegenden, äusserst schwer überblickbaren Verhältnissen wäre es den Beschwerdeführern oblegen, diese erst in der Beschwerde an das Bundesgericht abgegebene Erklärung bereits im vorinstanzlichen Verfahren substanziiert vorzubringen. Es erscheint überdies nicht unhaltbar, wenn die Vorinstanz die Auffassung vertritt, es wäre zu erwarten gewesen, dass die Beschwerdeführer zu einer derart gewichtigen Einkommensänderung von Fr. 30'000.-- pro Jahr Belege eingereicht hätten, wie beispielsweise den Nachweis, dass der Beschwerdeführer 1 seit Oktober 2010 nicht mehr dem Verwaltungsrat angehört bzw. nicht mehr als Mitglied desselben wiedergewählt wurde, oder die Bestätigung, dass er kein Honorar mehr beziehe.