Citation: 7B_537/2023 E. 2.1

2.1. Zusammengefasst hält die Vorinstanz fest, der Ziegenbock der Beschwerdeführerin habe sich am 27. August 2017 und am 30. August 2017 im Flexi-Netz verfangen, wodurch er einem erhöhten Stresslevel ausgesetzt worden sei. Der Beschwerdeführerin sei in diesem Zusammenhang der Vorwurf zu machen, dass sie den Mangel am Gehege, der das Wohlbefinden des Ziegenbocks massiv eingeschränkt habe, entgegen der Vorgabe von Art. 5 Abs. 1 TSchV eventualvorsätzlich nicht behoben habe. Damit habe sie den Tatbestand der mehrfachen Tierquälerei nach Art. 26 Abs. 1 lit. a TSchG erfüllt.