Citation: U 284/04 07.12.2004 E. 3

Das kantonale Gericht liess die Frage des natürlichen Kausalzusammenhanges der erneut aufgetretenen Beschwerden zum Ereignis vom 14. Januar 1999 offen und prüfte die Adäquanz. Nach SVR 1995 UV Nr. 23 S. 68 Erw. 3c ist dies nicht zu beanstanden. Wird mit Vorinstanz und Beschwerdeführer von einem mittelschweren Unfall ausgegangen, müssten von den weiteren, objektiv fassbaren und unmittelbar mit dem Unfall in Zusammenhang stehenden oder als Folge davon erscheinenden Umständen, welche als massgebende Kriterien in die Gesamtwürdigung einzubeziehen sind (BGE 117 V 367 Erw. 6a, 115 V 140 Erw. 6c/aa), für eine Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges entweder ein einzelner in besonders ausgeprägter Weise oder aber mehrere in gehäufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 117 V 367 f. Erw. 6b, 115 V 140 Erw. 6c/bb). Das kantonale Gericht hat zutreffend erkannt, dass höchstens - und auch dies nur fraglich und jedenfalls nicht in ausgeprägter oder auffallender Weise - die Kriterien der Dauerbeschwerden sowie der lange andauernden ärztlichen Behandlung vorliegen. Soweit der Beschwerdeführer überdies das Kriterium des Grades und der Dauer der Arbeitsunfähigkeit für gegeben erachtet, kann ihm nicht gefolgt werden. Er nahm die Arbeit gut vier Monate nach dem Unfall am 26. Mai 1999 wieder voll auf. Erst ab April 2000 wurde ärztlich wieder eine - teilweise - Arbeitsunfähigkeit bestätigt. Schon in Anbetracht der langen Periode uneingeschränkter Leistungsfähigkeit kommt der Arbeitsunfähigkeit in Bezug auf die Adäquanzbeurteilung ungeachtet des Verlaufs seit April 2000 keine erhebliche Bedeutung zu (SZS 2001 S. 439 f.; Urteile H. vom 19. Mai 2004, U 330/03, Erw. 2.3.3, und D. vom 23. Januar 2004, U 66/03, Erw. 4.2). Es fehlt somit am adäquaten Kausalzusammenhang, weshalb die "Zürich" ihre Leistungspflicht in Bezug auf die erneut aufgetretenen Beschwerden zu Recht verneint hat.