Citation: 4A_280/2017 E. 4.2.3

4.2.3. Ohne dass entschieden zu werden braucht, ob die Ausführungen des Beschwerdeführers den Rügeanforderungen genügen (Erwägung 2.1), geht die Rüge fehl: Nach Art. 329c Abs. 2 OR bestimmt der Arbeitgeber den Zeitpunkt der Ferien und nimmt dabei auf die Wünsche des Arbeitnehmers soweit Rücksicht, als dies mit den Interessen des Betriebes oder Haushaltes vereinbar ist. Die Vorinstanz stellte in Würdigung der verschiedenen Zeugenaussagen fest, dass im Betrieb der Beschwerdegegnerin die Arbeitnehmer die Bewilligung ihrer anbegehrten Ferien durch die Beschwerdegegnerin mittels Ferienzetteln einholen sollten. Dabei sei es Usus gewesen, dass sich die Mitarbeiter, wenn sie ihren Ferienzettel mit den bewilligten Ferientagen nicht zurückerhalten hätten, bei ihrem Vorgesetzten über die Bewilligung der Ferien "abgesichert" hätten, bevor sie diese angetreten haben. Die Vorinstanz stellte sodann fest, dass der Beschwerdeführer sich nicht ususgemäss verhalten habe und eine solche vorgängige (mündliche) Genehmigung der Ferien durch seinen Vorsetzten nicht eingeholt habe. Die Vorinstanz kam damit in einer Beweiswürdigung zum Schluss, dass die vom Beschwerdeführer bezogenen Ferien nicht bewilligt gewesen seien. Dagegen bringt der Beschwerdeführer lediglich vor, dass andere Mitarbeiter den Ferienzettel mit ihrem Ferienwunsch nicht zurückerhalten hätten und auch ohne Bewilligung durch die Beschwerdegegnerin in die Ferien gefahren seien. Damit entkräftet er nicht, dass seine Ferien durch die Arbeitgeberin nicht bewilligt waren.