Citation: 9C_538/2019 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, bei seinem Eintritt als Verwaltungsrat sei die B.________ AG bereits mit Fr. 1'200'000.- überschuldet gewesen und der Schaden der Beschwerdegegnerin habe sich schon auf Fr. 747'813.25 belaufen. Dies habe die Vorinstanz nicht festgestellt. Für den bereits eingetretenen Schaden habe das kantonale Gericht in Verletzung von Art. 52 AHVG die adäquate Kausalität bejaht, bestehe bei Überschuldung und Illiquidität einer Gesellschaft doch keine Haftung eines neuen Verwaltungsrates. Ferner seien die vorinstanzlichen Feststellungen zum Gesamtschaden offensichtlich falsch, da dieser betreffend die Jahre 2009 bis 2011 auf zu hohen und gar nicht geschuldeten Lohnbeiträgen beruhe. Zudem liege auch für den übrigen Schaden kein adäquater Kausalzusammenhang und schuldhaftes Verhalten des Beschwerdeführers vor, wäre ein Schaden doch gar nicht eingetreten, wenn ein anderer Verwaltungsrat der B.________ AG (C.________) der Gesellschaft keine Gelder durch Veruntreuung entzogen hätte.