Citation: 2C_652/2020 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer stellt sich sodann auf den Standpunkt, die Vorinstanz habe den Sachverhalt in Bezug auf die wirtschaftliche Integration offensichtlich unrichtig festgestellt. Er erklärt, entgegen den vorinstanzlichen Feststellungen seien gegen ihn ausweislich des aktenkundigen Betreibungsregisterauszuges nicht sechs, sondern nur zwei Betreibungen durch die Alimenteninkassostelle eingeleitet worden. Aufgrund der Höhe dieser Betreibungen (Fr. 7'586.-- und Fr. 25'670.--) sei offensichtlich, dass aufgelaufene Alimente betrieben worden seien, welche der Beschwerdeführer während des Strafvollzuges nicht habe bezahlen können. Der Beschwerdeführer bezahle die Alimente selbstredend nach. Ohnehin könnten die Betreibungen nicht als Indiz für eine mangelhafte wirtschaftliche Integration herangezogen werden, da Betreibungen auch unbegründet eingeleitet werden könnten. Gemäss den Feststellungen im angefochtenen Urteil ist der Beschwerdeführer nicht nur mit Betreibungen, sondern auch mit nicht getilgten Verlustscheinen aus Pfändungen der letzten 20 Jahre im Gesamtbetrag von Fr. 11'408.90 im Betreibungsregister verzeichnet (E. 4.3.2.6 des angefochtenen Urteils). Es ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer nicht in der erforderlichen Weise dargelegt, dass unter diesen Umständen eine Nichtberücksichtigung der gegen ihn eingeleiteten offenen Betreibungen für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein könnte (vgl. E. 2.2 hiervor). Das Vorbringen des Beschwerdeführers ist damit nicht stichhaltig.