Citation: U 332/99 18.02.2000 E. 1

1.- Das kantonale Gericht hat mit in allen Teilen überzeugender Begründung, auf die verwiesen werden kann (Art. 36a Abs. 3 OG), dargelegt, dass es sich beim Ereignis vom 27. Mai 1997 um einen Unfall im Sinne des Art. 9 Abs. 1 UVV gehandelt hat und dass die am 2. Juni 1997 diagnostizierte Korbhenkelläsion des rechten medialen Meniskus, die am 5. Juni 1997 zu einer ambulanten Operation führte, in einem natürlichen Kausalzusammenhang zu diesem Unfall steht. Daran können die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts ändern. Die Beschwerdeführerin räumt zwar in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ausdrücklich ein, der natürliche Kausalzusammenhang könne keineswegs bestritten werden, stellt indessen ihre Leistungspflicht unter Berufung auf Erkenntnisse der neueren medizinischen Literatur sinngemäss mit der Begründung in Abrede, es fehle an der adäquaten Kausalität. Damit übersieht sie, dass nach der Rechtsprechung klar fassbare physische Befunde nach einem Unfall - wie vorliegend - ohne weiteres diesem zugeordnet werden, selbst wenn es sich um singuläre oder aussergewöhnliche Unfallfolgen handelt. Bei organisch nachweisbarer Behandlungsbedürftigkeit deckt sich somit die adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbstständige Bedeutung (BGE 118 V 291 Erw. 3a, 117 V 365 Erw. 5d/bb mit Hinweisen). So verhält es sich hier. Zu Recht hat daher die Vorinstanz die Leistungspflicht der Beschwerdeführerin für den Unfall vom 27. Mai 1997 bejaht.