Citation: 8C_636/2021 E. 6

Gerügt wird schliesslich die Höhe der vorinstanzlich zugesprochenen Integritätsentschädigung. Der Beschwerdeführer beruft sich unter Verweis auf den Bericht vom 15. September 2021 über eine neuerliche Untersuchung in der Universitätsklinik F.________ darauf, dass nach bereits bekannter ständiger Verschlechterung des arthrotischen Zustands nunmehr eine schwere Pangonarthrose festgestellt worden sei. Gestützt auf Suva-Tabelle 5 sei die mässige Pangonarthrose mit 10 bis 30 %, eine schwere Pangonarthrose mit 30 bis 40 % zu entschädigen. Der Beschwerdeführer beantragt die Zusprechung einer Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 30 %. Der Bericht der Universitätsklinik F.________ vom 15. September 2021 bleibt als echtes Novum für das Bundesgericht unbeachtlich (Art. 99 Abs. 1 BGG). Die Vorinstanz stellte zur Integritätseinbusse fest, gestützt auf die Einschätzung des Suva-Arztes med. pract. D.________ vom 18. März 2019 bestehe zwar bereits seit 2013 eine fortgeschrittene, jedoch weiterhin mässige Arthrose. An der mässigen Ausprägung der (Pangon-) Arthrose habe sich auch gemäss Bericht der Universitätsklinik F.________ über die MRI-Untersuchung (Magnetic resonance imaging) vom 9. August 2019 nichts geändert. Ausser Acht bleiben müssten, so die Vorinstanz weiter, die bereits im Frühjahr 2009 dokumentierten unfallfremden Befunde. Die von der Suva gestützt auf den Bericht des Kreisarztes med. pract. D.________ vom 17. Mai 2017 auf 10 % festgesetzte Integritätsentschädigung erschien dem kantonalen Gericht als gerechtfertigt. Es verwies dabei auf die in Suva-Tabelle 5 (Integritätsschaden bei Arthrosen) bei mässigen Pangonarthrosen vorgesehenen Entschädigungen von 10 bis 30 %. Dass die Vorinstanz mit der Bestätigung einer 10%igen Integritätseinbusse falsche sachverhaltliche Feststellungen getroffen oder sonst Bundesrecht verletzt haben sollte, ist nicht erkennbar.