Citation: 4A_624/2019 E. 1.3

1.3. Soweit die Beschwerdeführer ihre materiellen Begehren mit drei prozessualen Anträgen ergänzen, verkennen sie, dass das Bundesgericht eine beschränkte Kognition in Tatsachenfragen aufweist und kein Beweisverfahren durchführt. Das Bundesgericht legt seinem Urteil vielmehr grundsätzlich den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Dazu gehören sowohl die Feststellungen über den streitgegenständlichen Lebenssachverhalt als auch jene über den Ablauf des vor- und erstinstanzlichen Verfahrens, also die Feststellungen über den Prozesssachverhalt (BGE 140 III 16 E. 1.3.1 mit Hinweisen). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willkürlich" (BGE 143 IV 241 E. 2.3.1; 140 III 115 E. 2 S. 117, 264 E. 2.3 S. 266). Überdies muss die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein können (Art. 97 Abs. 1 BGG). Für eine Kritik am festgestellten Sachverhalt gilt das strenge Rügeprinzip von Art. 106 Abs. 2 BGG (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266 mit Hinweisen). Die Partei, welche die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern diese Voraussetzungen erfüllt sein sollen (BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 18 mit Hinweisen). Wenn sie den Sachverhalt ergänzen will, hat sie zudem mit präzisen Aktenhinweisen darzulegen, dass sie entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (BGE 140 III 86 E. 2 S. 90). Von der Unzulässigkeit der prozessualen Anträge abgesehen, erfüllen die Beschwerdeführer die qualifizierten Rügeanforderungen auch insoweit nicht, als sie teilweise dem Bundesgericht ihre eigene Sicht des Geschehenen unterbreiten, ohne sich mit den vorinstanzlichen Feststellungen auseinanderzusetzen, geschweige denn zu begründen, worin sie Willkür erblicken. Exemplarisch dafür, dass die Beschwerdeführer dem Bundesgericht über weite Strecken schlicht ihre eigenen Tatsachenbehauptungen vortragen, als ob es wie eine erste Instanz den Sachverhalt von Grund auf festzustellen hätte, sind die zahlrei chen Beweisofferten, die ihre Beschwerdeschrift enthält. Hierauf ist nicht einzutreten. Aus dem selben Grund sind namentlich die Ausführungen der Beschwerdeführer zum angeblich ungenügenden Fundament der Differenzmauer und den möglichen Folgen bei unterlassener Sanierung der Seeufermauer unbeachtlich. Denn soweit die Beschwerdeführer behaupten, die fehlende Sanierung der Seeufermauer habe mittelfristig auch "fatale Konsequenzen" für die Galerie und das sich darauf befindende Wohngebäude, handelt es sich um reine Spekulationen, die keine Stütze in den vorinstanzlichen Feststellungen finden. Die Bes chwerdeführer rügen weder, der Sachverhalt sei insoweit offensichtlich unvollständig festgestellt, noch ist erkennbar, inwiefern eine dahingehende Korrektur des Sachverhalts für den Ausgang des bundesgerichtlichen Verfahrens erheblich wäre (Art. 97 Abs. 1 BGG).