Citation: 1B_114/2020 E. 2

Gegen die unzulässige Verschleppung eines Rechtsmittels durch das Kantonsgericht als letzte kantonale Instanz kann beim Bundesgericht Beschwerde wegen Rechtsverzögerung erhoben werden. Es ist allerdings Sache des Beschwerdeführers, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt (BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen). A.________ begründet seinen Vorwurf, das Kantonsgericht habe die Behandlung seiner Beschwerde in verfassungswidriger Weise verschleppt, einzig mit dem Hinweis auf den Zeitablauf. Das Kantonsgericht hat über die am 29. Juli 2019 erhobene Beschwerde am 24. September 2019 und damit binnen knapp zweier Monate entschieden. Diesen Beschluss hat es am 30. März 2020, rund ein halbes Jahr später, schriftlich begründet eröffnet. Der Zeitbedarf von 8 Monaten für die Behandlung einer Beschwerde und die Erstellung des schriftlich begründeten Urteils in einer nicht besonders dringlichen strafrechtlichen Angelegenheit liegt im Rahmen des Üblichen und erweckt für sich allein jedenfalls noch nicht den Verdacht, das Kantonsgericht habe das Beschleunigungsgebot verletzt. Die Vorbringen des Beschwerdeführers sind damit nicht geeignet, den angefochtenen Entscheid bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Auf die Beschwerde ist wegen Verletzung der Begründungspflicht nicht einzutreten, und zwar, weil der Mangel offenkundig ist, im vereinfachten Verfahren. Auf die Erhebung von Gerichtskosten kann ausnahmsweise verzichtet werden.