Citation: 1B_146/2017 E. 3

Ist somit der Beschwerdeführer eines Verbrechens dringend verdächtig und besteht Kollusionsgefahr, sind die Voraussetzungen für die Anordnung von Untersuchungshaft grundsätzlich erfüllt. Es kann daher offenbleiben, ob auch Wiederholungsgefahr besteht. Unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismässigkeit ist die Fortführung der Untersuchungshaft nicht zu beanstanden. Eine Ersatzmassnahme, die Kollusionshandlungen durch den Beschwerdeführer zuverlässig ausschliessen würde, ist nicht ersichtlich. In zeitlicher Hinsicht kommt die bisher erstandene Haft von knapp 5 Monaten nicht in die Nähe der für den im Fall einer Verurteilung zu erwartenden Strafe.