Citation: 2C_507/2022 E. 1.3

1.3. Vorliegend nimmt die Vorinstanz lediglich zwecks Festlegung der Kosten- und Entschädigungsfolgen ihres Entscheids eine summarische Beurteilung der Prozessaussichten vor (vgl. E. 4 angefochtenes Urteil). Dabei setzt sie sich mit den verschiedenen in der Verwaltungsbeschwerde vom 19. Oktober 2021 enthaltenen Rügen, insbesondere der Verletzung der Wirtschaftsfreiheit, nur rudimentär oder gar nicht auseinander, was im Zusammenhang mit der Kostenverteilung nicht zu beanstanden ist. Für eine materielle Eventualbegründung genügt dies allerdings nicht. Andernfalls würde die aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör fliessende Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV; vgl. dazu BGE 143 III 65 E. 5.2) verletzt und der Beschwerdeführer würde zudem eine Rechtsmittelinstanz verlieren (vgl. Urteil A 397/1986 vom 21. Januar 1987 E. 1.b, nicht publ. in: BGE 113 Ib 81). Die in Ziff. 2 beantragte Verweigerung der Anwendung von Art. 12 Abs. 1 lit. a Covid-19-Verordnung besondere Lage und die in Ziff. 3 und 4 beantragte Feststellung, wonach für diese Bestimmung und die darauf gestützte Schliessungsverfügung keine gesetzliche Grundlage bestehe (und die Vorinstanz [Ziff. 3 Anträge in fine] anzuweisen sei, die Beschwerde vom 19. Oktober 2021 vollumfänglich gutzuheissen; vgl. Bst. C oben), gehen somit über den Streitgegenstand hinaus, weshalb auf diese Anträge nicht einzutreten ist (vgl. Urteile 2C_358/2022 vom 22. August 2022 E. 1.3; 2C_220/2022 vom 8. August 2022 E. 1.3). Soweit der Beschwerdeführer zudem in Ziff. 2 beantragt, die Schliessungsverfügung vom 7. Oktober 2021 sei aufzuheben, ist darauf vor Bundesgericht ebenfalls nicht einzutreten, weil aufgrund des Devolutiveffekts Anfechtungsgegenstand vor Bundesgericht das vorinstanzliche Urteil, nicht aber die erstinstanzliche Verfügung ist (vgl. dazu BGE 139 II 404 E. 2.5; 136 II 177 E. 1.3).