Citation: 6B_256/2024 E. 1.4

1.4. Den vorinstanzlichen Erwägungen zum Sachverhalt ist beizupflichten. Unbestritten ist vorab, dass der Beschwerdeführer im Rahmen eines Auffahrunfalls in einen Ford Lieferwagen hineinfuhr, der seinerseits ein vor ihm fahrendes Fahrzeug der Marke Dacia touchierte. Weiter ist anerkannt, dass sich die Kollision im Bereich des Schöneichtunnels, eines Autobahnzubringers zur Autobahn, der als "Autobahn A1L" klassiert ist, ereignete. Sodann erachtet die Vorinstanz eine Fahrgeschwindigkeit des Beschwerdeführers von 45 km/h und einen Abstand von 4 Fahrzeuglängen bzw. 20 Metern zum vorderen Fahrzeug als willkürfrei erstellt. Dies wird vom Beschwerdeführer ebenfalls nicht gerügt. Er bestreitet sodann weder, dass sich der Unfall nicht im Bereich eines Lichtsignals ereignet habe, noch dass sich das nachfolgende Fahrzeug nicht angeschickt habe, ihn zu touchieren. Entgegen dem Dafürhalten des Beschwerdeführers erweist es sich vor diesem Hintergrund nicht als falsch, wenn die Vorinstanz unter anderem wörtlich festhält, die Kollision habe nicht "in einem Bereich [stattgefunden], in dem reduzierte Geschwindigkeiten gefahren [würden]". Auch wenn die Formulierung unscharf sein mag, bezieht sich die Vorinstanz damit offensichtlich auf die unmittelbar zuvor zitierte Rechtsprechung, wonach eine Einschränkung der "halber Tacho"-Regel einzig im dichten Stadtverkehr und beim Anfahren nach Lichtsignalen zugelassen werde, da in diesen Situationen der Verkehr sonst zum erliegen käme. Geringere Abstände rechtfertigten sich im dichten Stadtverkehr aufgrund der reduzierten Geschwindigkeit und der erforderlichen ständigen Bremsbereitschaft (vgl. zum Ganzen vorinstanzliches Urteil S. 13). Der Umstand, dass der Verkehr auf dem Autobahnzubringer einspurig geführt, die Geschwindigkeit auf 60 km/h begrenzt gewesen sei und stockender Pendlerverkehr geherrscht habe, stellt keine derartige Situation dar. Von den vorinstanzlich wiedergegebenen Feststellungen ist demnach auszugehen.