Citation: 8C_422/2024 E. A

A.a. Der 1988 geborene A.________ meldete sich im Februar 2019 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Nach Einholung von Berichten der behandelnden Ärzte teilte die IV-Stelle des Kantons St. Gallen A.________ am 11. Juni 2019 mit, das Begehren um berufliche Massnahmen werde abgewiesen. In der Folge tätigte die IV-Stelle weitere Abklärungen. Gestützt auf ein psychiatrisches Gutachten des Dr. med. B.________ vom 17. Februar 2021 kündigte sie mit Vorbescheid vom 27. Februar 2021 die Abweisung des Leistungsbegehrens an. Mit unangefochten gebliebener Verfügung vom 16. Dezember 2021 entschied sie in diesem Sinne. A.b. Im Juni 2023 meldete sich A.________ erneut zum Leistungsbezug an. Auf Aufforderung der IV-Stelle hin reichte er mehrere medizinische Berichte ein. Nachdem der Facharzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), Dr. med. C.________, festgehalten hatte, aus den eingereichten Unterlagen ergebe sich im Vergleich zum psychiatrischen Gutachten des Dr. med. B.________ kein neuer medizinischer Sachverhalt, kündigte die IV-Stelle A.________ an, sie beabsichtige auf das neue Leistungsgesuch nicht einzutreten (Vorbescheid vom 8. August 2023). Mit Verfügung vom 24. Oktober 2023 entschied sie wie vorbeschieden.