Citation: 9C_615/2021 E. 3.2

3.2. Mit Erhalt der vorinstanzlichen Instruktionsverfügung vom 3. Dezember 2020 war bei pflichtgemässer Aufmerksamkeit sowohl die Verfahrensleitung durch den Vizepräsidenten als auch die gerichtsinterne Kammerzuteilung (Verfahrensnummer: II 2020 111) ohne Weiteres zu erkennen. Weshalb die Beschwerdeführerin diese angeblichen Mängel nicht bereits im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren hätte rügen oder zumindest einen entsprechenden Vorbehalt hätte anbringen können, wozu sie auf Grund der ihr im Verfahren obliegenden Mitwirkungspflicht nach Treu und Glauben verpflichtet gewesen wäre (statt vieler: BGE 143 V 66 E. 4.3; 135 III 334 E. 2.2; je mit Hinweisen vgl. auch Art. 5 Abs. 3 BV; BGE 137 V 394 E. 7.1 mit Hinweisen), ist in der Beschwerde nicht (substanziiert) dargelegt. Was die frühere Administrativfunktion des Dr. iur. Zehnder am Spital E.________ anbelangt, vermag diese für sich allein keine Befangenheit zu begründen. Konkrete Berührungspunkte zum vorliegenden Sachverhalt sind keine gegeben. Abgesehen davon ist der heutige Vizepräsident des kantonalen Gerichts unbestritten bereits seit dem Jahr 2016 nicht mehr am Spital E.________ tätig, sodass es offenkundig auch an einem nahen zeitlichen Konnex fehlt. Demzufolge ist kein formeller Rechtsmangel ersichtlich, wenn die Sache durch die vorinstanzliche Kammer II unter dem Vorsitz des Vizepräsidenten beurteilt wurde.