Citation: 2C_499/2022 E. 4.4

4.4. Die Vorinstanz hat erwogen, dass vorliegend das Interesse des Beschwerdeführers und seiner Familie am Zusammenleben insbesondere auch mit den Kindern erheblich sei (S. 9 angefochtenes Urteil). Es ist demnach davon auszugehen, dass die Interessen der Kinder und des Beschwerdeführers gleichläufig sind in dem Sinne, dass der Beschwerdeführer bei seinen Kindern in der Schweiz verbleiben kann. Eine Befragung der Kinder B.________ und C.________ erübrigt sich demnach. Ausserdem wäre es aufgrund der Mitwirkungspflicht (Art. 90 AIG), welche insbesondere zum Tragen kommt, wenn es um Tatsachen geht, welche die ausländische Person naturgemäss besser kennt als die Behörden (vgl. statt vieler Urteil 2C_906/2021 vom 1. Juni 2022 E. 4.3), Sache des Beschwerdeführers gewesen, detailliertere Informationen zum Verhältnis zu seinen Kindern zu liefern. Die Rüge der willkürlichen Sachverhaltsfeststellung erweist sich damit als unbegründet.