Citation: U 55/03 26.07.2004 E. 2

Das kantonale Gericht ist in Bestätigung des Einspracheentscheides vom 13. Februar 2002 zum Ergebnis gelangt, dass der Unfall vom 16. August 1997 ein Jahr danach keine objektivierbaren somatischen Folgen mehr gezeitigt hat und die noch vorhandenen Beschwerden einzig im Sinne einer psychischen Fehlverarbeitung natürlich kausal auf das versicherte Ereignis zurückgeführt werden können. Die vorinstanzliche Beurteilung stützt sich namentlich auf die überzeugenden fachärztlichen Stellungnahmen im ZMB-Gutachten vom 8. Februar 2001 (ergänzt am 21. März 2001) und ist nicht zu beanstanden. Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, rechtfertigt keine andere Betrachtungsweise. Soweit in den weiteren ärztlichen Berichten überhaupt von einem Fortbestehen einer unfallkausalen körperlichen Gesundheitsschädigung ausgegangen wird, mangelt es an einer Begründung hiefür, welche die auf polydisziplinären Untersuchungen beruhende, eingehend erläuterte und auch in den fachübergreifenden Zusammenhängen schlüssige Beurteilung der ZMB-Experten in Frage stellen könnte. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird weiter vorgebracht, das kantonale Gericht habe zwei ihm unmittelbar vor der parteiöffentlichen Urteilsberatung vom 23. Oktober 2002 noch vorgelegte Arztberichte nicht berücksichtigt, was zutrifft. Da sich die beiden ärztlichen Stellungnahmen indessen nicht zu der streitigen Frage der (Unfall-)Kausalität einer physischen Leidenskomponente äussern, erübrigen sich Weiterungen dazu, ob sie im vorinstanzlichen Verfahren noch rechtzeitig eingereicht wurden und daher hätten beachtet werden müssen. Soweit überhaupt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs der Versicherten durch das kantonale Gericht gesehen werden könnte, wäre sie jedenfalls geringfügig und als vor dem über volle Kognition verfügenden Eidgenössischen Versicherungsgericht (Art. 132 OG) geheilt zu betrachten (vgl. BGE 127 V 437 f. Erw. 3d/aa mit Hinweis). Die weiteren Einwendungen der Versicherten gegen die Abklärung und Würdigung des medizinischen Sachverhaltes durch die Vorinstanz sind ebenfalls unbegründet. Namentlich hat das kantonale Gericht zulässigerweise auf weitere Abklärungen verzichtet, da hievon keine entscheidrelevanten neuen Erkenntnisse erwartet werden könnten (antizipierte Beweiswürdigung; RKUV 2002 Nr. U 469 S. 527 Erw. 2c mit Hinweis).