Citation: 6B_780/2010 13.01.2011 E. 5.5

5.5.1 Der Beschwerdeführer rügt, es sei willkürlich, aus seiner Aussage, falls das Opfer mit dem Finger penetriert worden sei, könne es nicht mehr Jungfrau sein, zu schliessen, er habe von der Jungfräulichkeit des Opfers gewusst. Vielmehr habe er stets eine entsprechende Untersuchung verlangt. 5.5.2 Die vorinstanzliche Beweiswürdigung, welche nicht nur den Umstand der Jungfräulichkeit des Opfers, sondern zahlreiche weitere Beweismittel und Aussagen berücksichtigt, erscheint im Ergebnis vertretbar (vgl. nachfolgende Erwägungen; E. 3.1.2 zum Begriff der Willkür). Deshalb ist die Rüge abzuweisen.