Citation: 5A_857/2017 E. 3.4

3.4. Zur Frage der Rechtzeitigkeit seines Befangenheitsvorwurfs äussert sich der Beschwerdeführer nur insofern, als er sich nicht vorstellen könne, wie er nach Ergehen des Rückweisungsbeschlusses des Obergerichts vom 7. Februar 2017 hätte wissen können odersollen, dass die gleiche Gerichtsbesetzung über sein Revisionsbegehren entscheiden würde. Dem Beschwerdeführer ist vorzuhalten, dass ihm gerade jene Gründe, die er im vorinstanzlichen Verfahren als Ausstandsgrund geltend gemacht hat, bereits auf Grund des Nichteintretensentscheids vom 12. Oktober 2016 bekannt waren, zumal sie sich just aus besagtem Entscheid ergeben. Ferner behauptet der Beschwerdeführer nicht, bereits im ersten oberinstanzlichen Verfahren, das zum Beschluss vom 7. Februar 2017 geführt hat, persönliche Feindschaft etc. des erstinstanzlichen Gerichtspräsidenten und der Gerichtsschreiberin geltend gemacht zu haben. Schliesslich hat er selbst die Rückweisung an das Bezirksgericht beantragt, so dass er bereits in jenem Stadium damit rechnen musste, dass sein Fall von den gleichen Gerichtspersonen beurteilt würde, weshalb er Anlass genug gehabt hätte, eine Rückweisung an dieselben Gerichtspersonen abzumahnen. Das hat er nicht getan. Sodann hat der Beschwerdeführer gegen die hier betroffenen Gerichtspersonen eine Strafanzeige wegen Amtsmissbrauchs eingereicht. Auch diese Reaktion hätte ihn dazu veranlassen müssen, die in diesem Zusammenhang behaupteten Ausstandsgründe beim Bezirksgericht U.________ anzumelden. Auch das hat er nicht getan. Damit trifft der Vorhalt des Obergerichts, zufolge Verspätung habe der Beschwerdeführer seinen Anspruch auf Geltendmachung der Ausstandsgründe verwirkt, zu; eine Bundesrechtsverletzung ist nicht auszumachen.