Citation: 8C_330/2017 E. 4.3.2

4.3.2. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, und es ist nicht ersichtlich, dass die Suva-MV schon vor Kenntnisnahme vom Gutachten des Dr. med. C.________ mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf einen stabilen Gesundheitszustand schliessen musste. Im Gegenteil ging Kreisarzt Dr. med. D.________ sowohl im Oktober 2012 als auch im März 2013 mit nachvollziehbarer Begründung noch davon aus, dass die Wiedererlangung des Vorzustandes vor Oktober 2011 mit Teilerwerbsfähigkeit zu erwarten bzw. im Frühjahr 2013 tatsächlich eine Verbesserung der gesundheitlichen Situation eingetreten sei. Gemäss angefochtenem Entscheid steht in tatsächlicher Hinsicht fest, dass die Beschwerdegegnerin erst nach Kenntnisnahme und kreisärztlicher Würdigung des zweiten Teilgutachtens des Dr. med. C.________ im Juli 2014 endgültig Klarheit über die fehlenden Verbesserungsmöglichkeiten des Gesundheitszustandes erlangte. Das kantonale Gericht verweist zutreffend darauf, dass die entsprechenden medizinischen Abklärungen im stillschweigenden Einverständnis (vgl. E. 4.2 hievor) des Versicherten von der Suva-MV im September 2013 veranlasst worden waren. Ebenfalls stillschweigend anerkannte der Beschwerdeführer die gestützt auf Art. 42 MV bundesrechtskonform erbrachten und mit rechtskräftiger Verfügung vom 5. November 2013 erläuterten Leistungen der Suva-MV.