Citation: 8C_712/2019 E. 4

Die Vorinstanz hat gestützt auf das Gutachten des Prof. Dr. med. E.________ vom 12. Januar 2017 festgestellt, beim Versicherten sei eine sonstige rezidivierende depressive Störung leichtgradigen Ausmasses (ICD-10: F33.8) zu diagnostizieren. Angesichts des von Dr. med. C.________ als unverändert beschriebenen Gesundheitszustandes schloss sie darauf, dass in der Zeit von April 2011 bis April 2013 lediglich eine leichtgradige depressive Episode vorgelegen habe, und ging auch für die Zeit nach April 2013 von einer leichtgradigen depressiven Störung aus. Die von Prof. Dr. med. E.________ attestierte Arbeitsunfähigkeit von 20 bis 30 % ab April 2013 erscheine angesichts der gestellten Diagnose und der daraus resultierenden Einschränkungen als zu hoch. Sofern bei Zugrundelegen des nach der Rechtsprechung massgebenden Mittelwertes von 25 % bei der Arbeitsunfähigkeit und Durchführung eines "vorläufigen" Einkommensvergleichs ein Invaliditätsgrad von unter 40 % resultiere, könne auf zusätzliche Sachverhaltsabklärungen verzichtet werden. Weiter stellte das kantonale Gericht fest, aus somatischer und neuropsychologischer Sicht bestehe bei einer adaptierten Tätigkeit ab 1. November 2006 durchgehend eine zumutbare Arbeitsfähigkeit von 100 %, da keine Indizien für eine Verschlechterung seit dem für den Entscheid vom 25. Januar 2016 massgebenden Sachverhalt bestehen würden. In der Folge ermittelte es das massgebliche Valideneinkommen von Fr. 62'589.- angesichts des beruflichen Werdeganges gestützt auf den beim letzten Arbeitgeber konkret erzielten Lohn, da das von der Suva berechnete Valideneinkommen von Fr. 72'200.- zu hoch sei. Dies ergebe unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung für 2006 ein Valideneinkommen von Fr. 63'359.- und für 2011 von Fr. 67'148.-. Beim Invalideneinkommen stützte sich die Vorinstanz auf die Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik, da dem Versicherten einzig eine Invalidenkarriere als Hilfsarbeiter offen stehe, und berechnete ein Invalideneinkommen von Fr. 59'197.- für 2006 resp. unter Berücksichtigung einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 75 % und eines leidensbedingten Abzugs von 10 % infolge eingeschränkter Flexibilität im Vergleich zu einem gesunden Arbeitnehmer ein solches von Fr. 41'790.- für 2011. Damit resultiere bei einem Einkommensvergleich für das Jahr 2006 ein Invaliditätsgrad von 7 % und für das Jahr 2011 von 38 %.