Citation: 7B_249/2022 E. 6.1

6.1. In tatsächlicher Hinsicht hält die Vorinstanz fest, die Beschwerdeführerin sowie die Verteidigung hätten nicht bestritten, dass sie eine täuschend echt aussehende, verbotene Soft-Air-Waffe plus Schalldämpfer besessen habe. Sie beruft sich in diesem Zusammenhang auf das Plädoyer der Verteidigung im erstinstanzlichen Verfahren sowie auf die Zusammenfassung der Aussagen der Beschwerdeführerin im erstinstanzlichen Urteil. Daraus geht hervor, dass die Beschwerdeführerin zumindest den objektiven Tatbestand nie bestritten hat. Es ist daher nicht nachvollziehbar, wie sie aus dem Vorhalt, die Vorinstanz habe keine Abklärungen zur Besitzesdauer getätigt und insbesondere ihren Sohn dazu nicht befragt, Willkür ableiten will.