Citation: 6B_997/2014 E. 1.5

1.5. Die Vorbringen des Beschwerdeführers betreffen die tatsächlichen Voraussetzungen des Sachverhaltsirrtums und des Eventualvorsatzes und können lediglich unter dem Gesichtspunkt der Willkür geprüft werden. Soweit seine Sachverhaltsrügen den Begründungsanforderungen überhaupt genügen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) und nicht lediglich eine Wiederholung der Argumentation vor Vorinstanz darstellen, sind sie unbegründet. Die Vorinstanz äussert sich, entgegen den Behauptungen des Beschwerdeführers, ausführlich zum subjektiven Tatbestand respektive zu dessen Wissens- und Willenskomponente. Der Beschwerdeführer verkennt, dass das Willkürverbot nicht allein deshalb verletzt ist, weil das Gericht die Beweise anders gewürdigt hat als er selber. Willkür liegt nur vor, wenn der angefochtene Entscheid auf einer schlechterdings unhaltbaren oder widersprüchlichen Wertung beruht, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 138 I 305 E. 4.3 S. 319; 135 II 356 E. 4.2.1 S. 362; je mit Hinweis). Inwiefern die Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unhaltbar sein soll, ist nicht ersichtlich. Vielmehr legt die Vorinstanz in nachvollziehbarer Weise dar, von welchen Überlegungen sie sich bei der Beurteilung des subjektiven Tatbestandes leiten lässt. Eine Verpflichtung, sich mit jedem tatbeständlichen Einwand des Beschwerdeführers auseinanderzusetzen, besteht nicht (vgl. BGE 139 IV 179 E. 2.2 S. 183 mit Hinweisen). Eine Verletzung der Begründungspflicht ist ebenso wenig ersichtlich wie ein Verstoss gegen das Willkürverbot. Der Beschwerdeführer wendet sich weiter gegen die Erwägung der Vorinstanz, wonach als notorisch gelte, dass Grenzwachposten auf dem jeweiligen Staatsgebiet stünden. Diese angeblich notorische Tatsache entspreche nicht der Realität. Die Vorinstanz ziehe damit offensichtlich falsche Schlussfolgerungen. Die vom Beschwerdeführer kritisierte vorinstanzliche Erwägung dient lediglich der Untermauerung der Sachverhaltsfeststellungen. Das Vorbringen des Beschwerdeführers lässt die Beweiswürdigung im Ergebnis nicht als unhaltbar erscheinen. Eine Verletzung des Willkürverbots ist nicht ersichtlich.