Citation: U 262/99 28.12.2000 E. A

A.- Die 1959 geborene M.________ war seit dem 1. Oktober 1988 als Packerin/Bohrerin bei der Firma A.________ AG angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 15. März 1996 prallte ein Kranbalken auf ihren linken Vorderarm, wobei sie sich eine metaphysäre Radiusfraktur zuzog, die anfänglich während vier Wochen mittels eines Gips behandelt wurde. Der Heilungsverlauf komplizierte sich, indem am 29. Mai 1996 eine Osteosynthese mit Radiusplatte und Spongiosaplastik und am 25. Juni 1996 eine Längsspaltung der Sehnenscheide durchgeführt werden mussten. Im Anschluss an eine schwere Dystrophie-Reaktion der linken Hand, die mit Analgetika, Physio- und Bewegungstherapie sowie Miacalcic behandelt wurde (Berichte des SUVA-Kreisarztes Dr. med. C.________ vom 13. August 1996 und des Dr. med. N.________, Chefarzt der Klinik für Plastische, Wiederherstellungs- und Handchirurgie, Spital X.________, vom 1. Dezember 1997), brachten weder die Dauerplexusanästhesie (vom 19. August bis 7. September 1996) noch die Metallentfernung (vom 5. September 1996) eine wesentliche Besserung der beklagten Schmerzen. Anlässlich der neurologischen Abklärung bei Dr. med. F.________ vom 2. Oktober 1996 wurden ein Karpaltunnelsyndrom und ein Syndrome de la loge de Guyon ausgeschlossen. Es folgten verschiedene psychiatrische Abklärungen, welche u.a. zu den Diagnosen einer dissoziativen Bewegungsstörung, einer Anpassungsstörung mit Angst und depressiven Symptomen gemischt sowie einer beginnenden anhaltenden somatoformen Schmerzstörung führten (Berichte des Psychiatrischen Dienstes vom 19. Dezember 1996 und der Frau Dr. med. K.________, Klinik Y.________, vom 5. Februar 1997). Trotz weiteren Abklärungen und insbesondere somatischer Heilbehandlungen beklagte M.________ in der Folge unverändert starke Schmerzen in der linken Hand, weswegen sie den linken Arm in der Weise schonte, dass sie ihn nicht mehr einsetzte. Im Anschluss an die kreisärztliche Abschlussuntersuchung vom 17. Juni 1998 und die ärztliche Beurteilung des Dr. med. S.________, SUVA-Ärzteteam Unfallmedizin, vom 1. Oktober 1998 teilte die SUVA der Versicherten mit Verfügung vom 13. Oktober 1998 mit, gestützt auf die medizinischen Akten lägen keine behandlungsbedürftigen organischen Unfallfolgen mehr vor; die weiterhin bestehenden Beschwerden seien auf eine psychische Fehlverarbeitung zurückzuführen, wofür die Anstalt mangels Adäquanz zum Unfall nicht einzustehen habe, weshalb die Leistungen per 31. Oktober 1998 eingestellt würden. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 25. November 1998 fest.