Citation: 5A_734/2019 E. 1.3

1.3. Den Anträgen der Beschwerdeführerin ist keine Bezifferung zu entnehmen (vgl. Sachverhalt lit. D.a). Soweit sie verlangt, die Beschwerdegegnerin sei für erbunwürdig zu erklären, ist allerdings klar, dass sie eine Erbteilung ohne Berücksichtigung der Beschwerdeführerin will. Insofern kann auf diesen Teil der Beschwerde ausnahmsweise eingetreten werden. Anders verhält es sich mit ihren Rügen gegen die güterrechtliche Auseinandersetzung und die Feststellung der Höhe des ehelichen Vermögens. Die Beschwerdeführerin wirft verschiedene Kritikpunkte auf und verweist auf kantonale Rechtsschriften, ohne aber vor Bundesgericht zu beziffern, auf welche Höhe genau ihrer Ansicht nach das eheliche Vermögen hätte festgesetzt werden sollen. Die Rügen aber müssen in der Beschwerdeschrift selber enthalten sein; der blosse Verweis auf Ausführungen in anderen Rechtsschriften oder auf die Akten reicht nicht aus (BGE 133 II 396 E. 3.2 S. 400; 140 III 115 E. 2 S. 116). Auf die Rügen im Zusammenhang mit der güterrechtlichen Auseinandersetzung und mit der Festsetzung des ehelichen Vermögens ist daher mangels genügender Begründung und Bezifferung von vornherein nicht einzutreten.