Citation: C 164/06 30.01.2007 E. 5

5.1 Im angefochtenen Entscheid ist die zu Art. 4 alt BV und Art. 129 Abs. 2 Satz 3 BV ergangene Rechtsprechung zur sachlichen Notwendigkeit oder Gebotenheit der anwaltlichen Vertretung als eine der Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege zutreffend dargelegt (vgl. auch BGE 130 I 182 Erw. 2.2, 128 I 232 Erw. 2.5.2, 103 V 47). Darauf wird verwiesen. 5.2 Das kantonale Gericht kam zum Schluss, da der Rechtsstreit keine besonderen tatsächlichen oder rechtlichen Schwierigkeiten aufweise, denen die Beschwerdeführerin auf sich alleine gestellt nicht gewachsen wäre, sei der Beizug eines Rechtsanwalts im kantonalen Verfahren nicht notwendig gewesen. Die Beschwerdeführerin bringt im Wesentlichen vor, die Vorinstanz beurteile das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung in Verletzung von Bundesrecht aufgrund der Rechtsprechung, die für das Verwaltungsverfahren gelte. Sie übersehe zudem, dass die Praxis in Bezug auf die in der Hauptsache streitige Frage nicht einheitlich sei.