Citation: 8C_297/2017 E. 3.1

3.1. Nach Art. 70 Abs. 2 UVG können die Krankenkassen die Versicherung der Heilbehandlung einschliesslich der Sachschäden, der Reise-, Transport- und Rettungskosten sowie des Taggeldes durchführen (Satz 1); sie haben mit dem Versicherer, der die übrigen Leistungen erbringt, die gegenseitige Zusammenarbeit zu vereinbaren (Satz 2). Wie E. 2.1 des bundesgerichtlichen Urteils 8C_14/2013 vom 11. Februar 2014 zu entnehmen ist, haben die SKBH und die Lloyd's am 22. Dezember 1998 eine schriftliche Vereinbarung über die Modalitäten der Zusammenarbeit dieser beiden Versicherer im Fall des Beschwerdeführers getroffen. Danach war die SKBH - resp. als deren Rechtsnachfolgerin die Mutuel Versicherungen AG - zuständig für die Erbringung der sogenannt kurzfristigen Leistungen wie Taggeld und Heilbehandlung, die Lloyd's für die Erbringung der langfristigen oder Dauerleistungen wie Invalidenrente und Integritätsentschädigung.