Citation: 6P.124/2002 06.10.2003 E. 5

Die Beschwerdeführerin macht geltend, es seien Telefongespräche zwischen ihr und zwei Anwälten sowie deren Kanzleiangestellten abgehört und aufgezeichnet worden. Diese Protokolle seien aus den Akten nicht ausgesondert worden, wodurch ihr Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt und das entsprechende Beweisverwertungsverbot missachtet worden seien (vgl. Beschwerde S. 65/66). Sie behauptet jedoch selber nicht, dass das Obergericht auf diese Abhörprotokolle abgestellt hätte. Deshalb liegt eine Verletzung des Beweisverwertungsverbotes nicht vor. Mangels Beschwer ist in diesem Punkt auf die Beschwerde nicht einzutreten. Immerhin ist anzumerken, dass gemäss dem heute massgebenden Art. 8 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) Dokumente, die von einem Zeugnisverweigerungsrecht erfasste Berufsgeheimnisse enthalten, sofort aus den Strafverfahrensakten auszusondern sind.