Citation: 9C_502/2023 E. 1.1

1.1. A.________ ist Aktionärin und einziges Mitglied des Verwaltungsrats der B.________ AG mit Sitz in U.________. Sie wohnt in V.________/ZH und ist im Kanton Zug nicht steuerpflichtig. Mit Schreiben vom 24. Juni 2020 beantragte A.________ bei der Steuerverwaltung des Kantons Zug, dass zur Ermittlung des Vermögenssteuerwerts der Aktien der B.________ AG der Ertragswert zu bereinigen sei und der Substanzwert als Minimalwert angeführt werde. Die Steuerverwaltung des Kantons Zug lehnte den Erlass einer solchen Verfügung ab, im Wesentlichen weil die Bewertung der Aktien für die Vermögenssteuer im diesbezüglichen Veranlagungsverfahren durch den dafür zuständigen Kanton Zürich zu prüfen sei. Angesichts dieses Veranlagungsverfahrens und der Möglichkeit von Rechtsmittelen gegen die Veranlagungsverfügung verleihe § 21a des Gesetzes des Kantons Zug vom 1. April 1976 über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen (VRG/ZG; BGS 162.1) A.________ keinen Anspruch auf eine (Feststellungs-) Verfügung. Dagegen erhob A.________ mit Schreiben vom 28. September 2020 bei der Finanzdirektion des Kantons Zug Rechtsverweigerungsbeschwerde, welche diese mit Entscheid vom 18. Mai 2021 abwies, soweit sie darauf eintrat. Eine hiergegen gerichtete Verwaltungsbeschwerde wies der Regierungsrat mit Beschluss vom 10. Mai 2022 ab. Am 13. Juni 2022 reichte A.________ gegen diesen Beschluss Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug. Ähnlich wie bereits im Verfahren vor dem Regierungsrat beantragte sie unter anderem, "[d]ie Kantonale Steuerverwaltung Zug habe die durch sie bewerteten Gesellschaften als Parteien in Sachen Wertschriftenbewertung anzuerkennen und ihnen entsprechende Rechtsmittel zu ermöglichen. Deshalb sind die Wertschriftenbewertungen mittels Entscheid gemäss §§ 18 ff. VRG an die betroffenen Gesellschaften (inkl. die B.________ AG, Zug) zu eröffnen." Ferner beantragte sie, dass das Verfahren "zur Bereinigung der Vernehmlassung der Steuerverwaltung und der anderen Vorakten, welche unzulässige Daten beinhalten, an die Vorinstanz zurückzuweisen" sei. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug wies die Beschwerde mit Urteil vom 7. Juni 2023 ab.