Citation: 2C_349/2007 11.12.2007 E. 3

X.________ hatte am 26. Juli 2001 mit der Y.________ AG eine "Devisenhandel Investment Vereinbarung" abgeschlossen. Er tätigte am 2. und am 15. August 2001 Einlagen von insgesamt Fr. 270'000.--. Bis zum 31. Oktober 2002 wurden ihm über das eingelegte Kapital hinaus Beträge von 102'974.-- (2001) und 201'794.-- (2002) gutgeschrieben. Anderseits tätigte er Rückzüge im Betrag von insgesamt Fr. 265'000.--. Am 24. November 2003 wurde über die Y.________ AG der Konkurs eröffnet. Es ist unbestritten, dass die Y.________ AG ein betrügerisches Schneeballsystem betrieben hatte und dass die den Anlegern gutgeschriebenen Gewinne zum grössten Teil fiktiv waren. Das Bundesgericht hat wiederholt, und zwar gerade auch hinsichtlich des von der Y.________ AG betriebenen Systems, erkannt, dass solche Gewinngutschriften bei der direkten Bundessteuer wie bei den kantonalen Steuern als Vermögensertrag steuerbares Einkommen darstellen. Dies gilt jedenfalls dann, wenn sie wie hier mehr als ein Jahr vor der Konkurseröffnung erfolgt sind und damit nicht der Anfechtungsklage gemäss Art. 286 SchKG unterliegen (vgl. namentlich die Urteile 2A.613, 614/2006 vom 8. August 2007 i.S. M. und 2A.506/2006 vom 8. August 2007 i.S. K.; diese Urteile sind dem Vertreter der Beschwerdeführer bekannt).