Citation: 6B_585/2016 E. 3.1

3.1. In rechtlicher Hinsicht macht der Beschwerdeführer geltend, er habe sich seinerseits in einer Notwehrsituation befunden, zumal der von ihm ausgegange Angriff im Zeitpunkt der Schussabgabe durch den Privatkläger bereits beendet gewesen sei. Die Schussabgabe durch den Privatkläger sei mithin keine Abwehrhandlung gegen einen von ihm (sc. dem Beschwerdeführer) ausgehenden Angriff gewesen, sondern ein hinterhältiger Racheakt für die als demütigend empfundenen Schläge. Gegen den rechtswidrigen Angriff habe er sich im Rahmen seines Notwehrrechts zur Wehr setzen dürfen. Dies habe er getan, indem er das Boxtrainingsgerät ergriffen und damit auf den Privatkläger eingewirkt habe, um auf diese Weise eine weitere Schussabgabe zu verhindern (Beschwerde S. 9, 21 ff.).