Citation: 1B_598/2020 E. 6.3

6.3. Der Beschwerdeführer wurde erstinstanzlich zu einer Freiheitsstrafe von 43 Monaten verurteilt. Im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids hatte er 24,5 Monate in Haft verbracht, im jetzigen Zeitpunkt sind es gut 25,5 Monate. Angesichts des verbleibenden zu erwartenden Strafrests von 17,5 Monaten und des Umstands, dass die Fortsetzung der Sicherheitshaft ohnehin maximal bis zum 25. Februar 2021 befristet ist, droht entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers keine Überhaft. Die Rüge ist somit unbegründet.