Citation: 1B_50/2023 E. 3

Der Beschwerdeführer macht diesbezüglich zunächst geltend, gemäss Art. 248 Abs. 2 StPO seien die versiegelten Aufzeichnungen und Gegenstände der berechtigten Person zurückzugeben, wenn die Strafbehörde nicht innert 20 Tagen ein Entsiegelungsgesuch stelle. Da die Staatsanwaltschaft diesen Anforderungen nicht zur Genüge nachgekommen sei, habe er einen Anspruch auf sofortige Rückgabe der sichergestellten Mobiltelefone. Aus dem Umstand, dass ihm deren umgehende Aushändigung verweigert werde, erwachse ihm rechtsprechungsgemäss (vgl. dazu BGE 141 IV 289 E. 1) ein nicht wieder gutzumachender Nachteil. Ob dieser Auffassung zu folgen wäre, kann vorliegend dahingestellt bleiben. Über die Rückgabe der sichergestellten Mobiltelefone hat bereits das Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, mit selbstständig eröffnetem Entscheid vom 19. Dezember 2022 entschieden. Die vom Beschwerdeführer dagegen erhobene Beschwerde ist Gegenstand des Verfahrens 1B_80/2023. Seine diesbezüglichen Vorbringen vermögen den drohenden nicht wieder gutzumachenden Nachteil für das vorliegende Verfahren nicht zu begründen.