Citation: 7B.195/2001 18.10.2001 E. 2

2.- a) Die Vorinstanz hat im Wesentlichen festgehalten, dass die Beschwerdeführerin ihren Anspruch gegenüber der Konkursverwaltung auf Zweitausfertigung der Abtretungserklärung aus einer (nach-)vertraglichen Verpflichtung aus dem Abtretungsgeschäft aus dem Jahre 1992 ableite. Ob diese (nach-)vertragliche Verpflichtung begründet sei, müsse im ordentlichen Zivilverfahren entschieden werden. Die Weigerung der Konkursverwaltung, die angebliche vertragliche Verpflichtung vorzunehmen, könne nicht mittels betreibungsrechtlicher Beschwerde gerügt werden. Die beantragte rechtsgeschäftliche Handlung sei - wie das positive rechtsgeschäftliche Tun - nicht ein hoheitlicher Akt eines Zwangsvollstreckungsorganes, welcher das Vollstreckungsverfahren weiterführe, so dass es sich bei der Verfügung vom 26. Februar 2001 insoweit nicht um eine anfechtbare Verfügung im Sinne von Art. 17 SchKG handle. b) Die Beschwerdeführerin macht im Wesentlichen geltend, die Zweitausstellung der fraglichen Abtretungserklärung falle in den Kompetenzbereich der Konkursverwaltung gemäss Art. 240 SchKG; daher sei die Konkursverwaltung kompetent, die beantragte Zweitausstellung der im Jahre 1992 rechtsgültig vorgenommenen Abtretungserklärung abzugeben. Die Erklärung dokumentiere lediglich, was vor Jahren rechtsgültig geschehen sei, habe keine materiellrechtlichen Konsequenzen und könne als eigentliche interne Verwaltungshandlung ohne Wirkungen nach aussen bezeichnet werden. Da die Konkursverwaltung um eine rein administrative Handlung, die ohne weiteres im zwangsvollstreckungsrechtlichen Zuständigkeitsbereich der Konkursverwaltung liege, ersucht worden sei, habe diese durch Verfügung zu entscheiden.