Citation: 1C_37/2018 E. 8

Die Vorinstanz erachtete die Einholung eines Gutachtens zur Verletzung des Verunstaltungsverbots als nicht notwendig, weil das Gericht diese rechtliche Frage aufgrund der Verfahrensakten und der entsprechenden Fotografien beurteilen könne. Die Beschwerdeführer wenden ein, ob das Bauvorhaben in die bestehende Siedlung mit eher kleinen Wohnhäusern hineinpasse, sei eine Sachfrage, die durch einen Gutachter mit entsprechender Fachkunde beantwortet werden müsse. Erst nach Klärung dieser Sachfrage könne das Gericht die Rechtsfrage, ob das Verunstaltungsverbot von Art. 93 BauG verletzt werde, beantworten. Die Vorinstanz habe daher mit dem Verzicht auf das beantragte Gutachten das rechtliche Gehör der Beschwerdeführer verletzt. Diese Rüge ist unbegründet, da die Beschwerdeführer nicht substanziiert darlegen, inwiefern die Beurteilung der Rechtsfrage der möglichen Verletzung eines blossen Verunstaltungsverbots unter den gegebenen Umständen besondere Fachkenntnisse erfordern würden, was auch nicht ersichtlich ist.