Citation: 5A_956/2020 E. A

A.a Am 20. August 2018 stellte das Kantonsgericht von Graubünden den Parteien im Erbteilungsstreit über den Nachlass von D.________ das Berufungsurteil zu (ZK1 16 35). Dieser Entscheid wurde beim Bundesgericht nicht angefochten. Hingegen reichte der Miterbe A.________ am 14. Januar 2019 beim Kantonsgericht ein Revisionsgesuch ein (ZK1 19 6). A.b Mit Beschluss vom 8. Mai 2019 (GEG 19 4) stellte das Gesamtgericht, bestehend aus dem Kantonsgerichtspräsidenten Brunner, Kantonsrichterin Michael Dürst sowie den Kantonsrichtern Hubert, Pedrotti und Pritzi fest, dass Kantonsrichter Schnyder im Revisionsverfahren (ZK1 19 6) keinerlei Funktion als prozessleitender Richter/Instruktionsrichter zukomme. Jegliche Kontaktnahme mit den Erben D.________ und einer weiteren konkret bezeichneten Erbengemeinschaft werde ihm untersagt. Eine Missachtung dieser Anordnung werde als Amtsgeheimnisverletzung im Sinne von Art. 320 StGB qualifiziert (Ziff. 1). Kantonsrichter Schnyder werde im Revisionsverfahren (ZK1 19 6) durch Kantonsrichterin Michael Dürst ersetzt (Ziff. 2). In einer separaten Eingabe werde bei der Kommission für Justiz und Sicherheit des Grossen Rates der Antrag auf Eröffnung eines Amtsenthebungsverfahrens gegen Kantonsrichter Schnyder gestellt (Ziff. 3). A.c Am 29. Mai 2019 trat das Kantonsgericht auf das Revisionsgesuch von A.________ nicht ein. An diesem Entscheid wirkten Kantonsgerichtspräsident Brunner, Kantonsrichter Pedrotti, Kantonsrichterin Michael Dürst sowie Aktuar Guetg mit. Er blieb unangefochten.