Citation: 8C_635/2023 E. 2.3.2

2.3.2. Das Bundesgericht hat den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin bereits in zahlreichen Urteilen auf diese novenrechtlichen Vorgaben des bundesgerichtlichen Verfahrens hingewiesen (anstelle vieler vgl. zuletzt Urteile 9C_380/2022 vom 25. September 2023 E. 1; 8C_218/2023 vom 5. September 2023 E. 1.2; 8C_529/2022 vom 6. Februar 2023 E. 4; 9C_615/2021 vom 31. Januar 2023 E. 2; 8C_258/2022 vom 14. Dezember 2022 E. 1.3; 8C_375/2022 vom 6. September 2022 E. 5.3). Gleichwohl reicht er mit der Beschwerdeschrift zwei nach dem angefochtenen kantonalen Urteil entstandene und damit unzulässige MRI-Berichte vom 14. September 2023 ein, um im Weiteren nicht unerhebliche Teile seiner 38-seitigen Beschwerdeschrift darauf abzustützen. Die vorgetragene Begründung, die Einreichung der Berichte sei ausnahmweise zulässig, weil sie durch verschiedene Bundesrechtsverletzungen von Seiten der Vorinstanz veranlasst worden sei, kommt indessen nur bei unechten Noven in Betracht (E. 2.3.1), weshalb sie hier von vornherein unbehelflich ist. Gleiches gilt für das Argument, die Berichte würden sich über den Gesundheitszustand im Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheids äussern. Diese Praxis betrifft nicht die (ausnahmsweise) Zulässigkeit neuer Beweismittel vor Bundesgericht, sondern im erstinstanzlichen Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht (Urteil 8C_729/2020 vom 16. April 2021 E. 2.2). Die nachgereichten Berichte und die darauf gestützten Teile der Beschwerde sind daher im Folgenden als unzulässige echte Noven nicht zu berücksichtigen. Der Vollständigkeit halber sei abschliessend darauf hingewiesen, dass die dargelegte Argumentation in der Beschwerde auch dann nicht zur Zulässigkeit der neuen Beweismittel führen würde, wenn es sich um unechte Noven handelte (vgl. vorne E. 2.3.1).