Citation: 5A_529/2014 E. 2.1

2.1. Im Kapitel über das Scheidungsverfahren sieht Art. 276 ZPO vor, dass das Gericht die nötigen vorsorglichen Massnahmen trifft und die Bestimmungen über die Massnahmen zum Schutz der ehelichen Gemeinschaft sinngemäss anwendbar sind (Abs. 1) und dass Massnahmen, die das Eheschutzgericht angeordnet hat, weiter dauern und für die Aufhebung oder die Änderung das Scheidungsgericht zuständig ist (Abs. 2). Der Grund für die Änderung der gerichtlich genehmigten Eheschutzvereinbarung hat darin bestanden, dass die Beschwerdeführerin von U.________ per 1. Februar 2013 nach V.________ weggezogen ist, was die Ausübung der gemeinsamen elterlichen Obhut mit wöchentlich wechselnder Betreuung des Kindes erschwert und die Parteien zu Anträgen je auf Zuteilung der alleinigen Obhut und Neuregelung der Kindesbelange veranlasst hat (E. III/A S. 13 f. des angefochtenen Urteils).