Citation: 6B_597/2020 E. 4.4

4.4. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie der Beschwerdeführerin keine besonders günstigen Umstände attestiert und ihr nicht den bedingten Vollzug der Freiheitsstrafe gewährt. Die Beschwerdeführerin vermag mit ihren Vorbringen nicht aufzuzeigen, dass die Vorinstanz das ihr zustehende Ermessen überschreitet, indem sie die Vorstrafen und die erneute Straffälligkeit schwerer gewichtet, als ihre rund fünfjährige Bewährung sowie den Umstand, dass sie in geregelten Verhältnissen lebt. Die Beschwerdeführerin ist einschlägig vorbestraft; zuletzt wurde sie am 5. September 2013 zu einer bedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt. Ihr Rückfall schliesst den bedingten Strafvollzug nicht per se aus, allerdings stellt er ein widerlegbares Indiz für die Befürchtung dar, dass die Beschwerdeführerin weitere Straftaten begehen könnte. Der bedingte Strafvollzug könnte ihr somit nur bei einer besonders positiven Veränderung in den Lebensumständen gewährt werden. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz aufgrund der gesamten Umstände erhebliche Bedenken an ihrer Legalbewährung hat.