Citation: 1C_701/2017 E. 3.3

3.3. Nach dem Gesagten folgt, dass für die gutachterliche Beurteilung der Fahreignung des Beschwerdeführers auch auf andere Faktoren als den EtG-Wert abgestellt wurde. Damit genügt das Gutachten vorliegend den im vom Beschwerdeführer zitierten Urteil festgehaltenen Anforderungen an eine verkehrsmedizinische Abklärung (BGE 129 II 82 in E. 6 S. 88 f.). Der Beschwerdeführer bringt keine Gründe vor, welche die Glaubwürdigkeit des Gutachtens ernsthaft erschüttern würden. Soweit er sich darauf beruft, er trinke seit dem 5. August 2017 keinen Alkohol mehr, kann er nichts zu seinen Gunsten ableiten. Er untermauert diese Behauptung vor Bundesgericht zwar mit dem Resultat einer neuen, von ihm in Auftrag gegebenen Haaranalyse des MVZ Labor Krone GbR vom 13. Dezember 2017. Bei dieser wurde ein EtG-Wert von < 7 pg/mg gemessen. Dabei handelt es sich jedoch um ein unzulässiges Novum. Nach Art. 99 Abs. 1 BGG dürfen neue Tatsachen und Beweismittel nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt. Echte tatsächliche Noven, das heisst Tatsachen, die erst nach dem Ergehen des angefochtenen Entscheids eingetreten sind, sind grundsätzlich unzulässig (BGE 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123; 133 IV 342 E. 2.1 S. 343 f.; je mit Hinweisen). Für die Beurteilung des vorliegenden Sicherungsentzugs sind die Umstände zum Zeitpunkt der Verfügung vom 28. September 2017 entscheidend. Das Argument des Beschwerdeführers, er verfüge über einen unbelasteten automobilistischen Leumund, geht an der Sache vorbei. Der Sicherungsentzug bezweckt, die zu befürchtende Gefährdung der Verkehrssicherheit durch einen ungeeigneten Fahrzeugführer in der Zukunft zu verhindern und wird allein aus Gründen der Verkehrssicherheit angeordnet. Er knüpft - im Gegensatz zum Warnungsentzug - gerade nicht an ein strafrechtlich vorwerfbares schuldhaftes Verhalten, sondern an die fehlende Fahreignung an (BGE 133 II 331 E. 9.1 S. 351 mit Hinweisen). Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, beruflich auf den Führerausweis angewiesen zu sein, vermag er ebenfalls nicht durchzudringen. Die eingereichte Stellungnahme seines Arbeitgebers, wonach es sich beim Beschwerdeführer um einen seriösen und kompetenten Kadermitarbeiter handle, ändert an der Rechtsmässigkeit des Sicherungsentzugs ebenfalls nichts.