Citation: 8C_187/2019 E. 5

Die Vorinstanz hat festgehalten, da Dr. med. F.________ mit der Aktenbeurteilung vom 11. Mai 2016 bereits zuvor für die Visana als Vertrauensarzt tätig gewesen sei, sei fraglich, ob sein Gutachten vom 17. Mai 2018 den erhöhten Beweiswert einer verwaltungsexternen Expertise habe. Dies könne jedoch offen bleiben, da auch bei Annahme eines verwaltungsinternen Berichts von voller Beweiskraft auszugehen sei. Denn die divergierende Einschätzung des Dr. med. H.________ sei nicht geeignet, auch nur geringe Zweifel an der überzeugenden Beurteilung des Dr. med. F.________ zu begründen. Zudem sei Dr. med. H.________ während des Aufenthalts der Versicherten in der Klinik E.________ deren Direktor gewesen, so dass der Erfahrungstatsache, wonach behandelnde Haus- und Spezialärzte in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patienten aussagen, Rechnung zu tragen sei. Weiter verfüge Dr. med. F.________ seit... über die Zusatzausbildung Forensische Psychiatrie und Psychotherapie, weshalb keine Zweifel an seiner fachlichen Qualifikation bestünden. Gestützt auf die Beurteilung durch Dr. med. F.________ verneinte die Vorinstanz die Aufhebung der Fähigkeit der Versicherten, im Zeitpunkt ihres Suizids vernunftgemäss zu handeln, und damit auch den Anspruch der Beschwerdeführer auf Hinterlassenenleistungen.