Citation: 9C_269/2016 E. 3.2

3.2. Was der Beschwerdeführer dagegen letztinstanzlich vorbringen lässt, vermag diese in allen Teilen bundesrechtskonforme Beurteilung nicht in Frage zu stellen. Namentlich ist ihm mit dem kantonalen Gericht vorzuwerfen, die jeweiligen EL-Berechnungsblätter nicht mit der notwendigen Umsicht überprüft zu haben. Sein Verhalten stellt denn auch keine bloss leichte Nachlässigkeit dar, die der Annahme des guten Glaubens rechtsprechungsgemäss nicht entgegenstünde. Anders als im in der Beschwerde unter Hinweis auf Kieser (ATSG-Kommentar, 3. Aufl. 2015, N. 49 zu Art. 25 ATSG) zitierten, in SVR 1996 AHV Nr. 102 S. 103 publizierten kantonalgerichtlichen Entscheid geht es hier nicht um eine (ausländische) Altersrente in geringer Höhe, welche die versicherte Person angezeigt hatte, die aber von der Amtsstelle in der Folge irrtümlich nicht angerechnet wurde, sondern um Rentenleistungen aus Lebensversicherungen im Betrag von gesamthaft Fr. 36'000.- jährlich. Anzumerken ist ferner, dass beim Bezug einer lediglich geringfügig zu hohen Ergänzungsleistung hinsichtlich Kontrolle der Abrechnungen an die gebotene Aufmerksamkeit und die Pflicht, den Fehler zu melden, weniger strenge Anforderungen zu stellen sind als bei der Entgegennahme einer Leistung, die jeden Monat beträchtlich zu hoch ausfällt bzw. bei korrekter Berechnung infolge Einnahmenüberschusses gar nicht ausbezahlt worden wäre, was ohne Weiteres hätte bemerkt werden können und müssen (vgl. Urteil 9C_385/2013 vom 19. September 2013 E. 4.4, in: SZS 2014 S. 59).