Citation: 5A_701/2022 E. A

A.a. B.B.________ und A.________ sind die nicht verheirateten Eltern der am 28. August 2014 geborenen C.B.________. A.b. Mit Entscheid vom 25. August 2015 regelte das Familiengericht Muri das Besuchsrecht des Vaters und errichtete diesbezüglich eine Beistandschaft. In der Folge kam es zu mehreren Anpassungen der Modalitäten durch die zuständigen Behörden. Im März und November 2019 gab die neu zuständige Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Kreuzlingen (KESB) verschiedene Abklärungen in Auftrag und im Oktober 2019 bestätigte sie die Weiterführung der Beistandschaft. A.c. Mit Entscheid vom 28. August 2020 genehmigte die KESB den Bericht des Beistandes für die Zeit bis Februar 2020, übertrug die alleinige elterliche Sorge an die Mutter, hob das Besuchsrecht des Vaters sowie die damit zusammenhängende Besuchsrechtsbeistandschaft auf und formulierte den Auftrag des Beistandes neu (regelmässige Information des Vaters über die Entwicklung der Tochter). Die hiergegen erhobene Beschwerde des Vaters wies das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 16. Dezember 2020 ab, wogegen dieser erfolglos ans Bundesgericht gelangte (vgl. Urteil 5A_105/2021 vom 25. Februar 2021). A.d. Am 17. August 2021 hielt der Beistand fest, dass seine Aufträge nicht umgesetzt werden könnten. Die Kommunikation mit dem Vater habe «höchstens in Beschimpfungen» geendet und man drehe sich im Kreis. A.e. Am 27. April 2022 stellte der Vater ein Gesuch um Neuregelung des persönlichen Verkehrs. Auf dieses trat die KESB mit Entscheid vom 17. Mai 2022 nicht ein.