Citation: 5P.151/2006 28.08.2006 E. A

X.________ (Ehemann) und Y.________ (Ehefrau), beide Staatsangehörige von Bosnien und Herzegowina, heirateten im Jahre 1996 und haben zwei Söhne: V.________, geboren 2000, und W.________, geboren 2001. Durch Urteil des Grundgerichts Z.________ (Bosnien und Herzegowina) vom 29. September 2004 wurde die Ehe geschieden, ohne dass die Nebenfolgen der Scheidung geregelt worden sind. Am 17. September 2004 hatte die Einzelrichterin im summarischen Verfahren des Bezirks C.________ gestützt auf ein Eheschutzbegehren von Y.________ vom Getrenntleben der Ehegatten Vormerk genommen, die beiden Kinder für die Dauer des Getrenntlebens unter die Obhut der Mutter gestellt und weiter unter anderem verfügt, dass für den Fall einer Nichteinigung über die Gestaltung des persönlichen Verkehrs zwischen den Kindern und X.________ diesem ein Besuchsrecht an zwei Wochenenden im Monat, jeweils am ersten Weihnachtstag und abwechslungsweise an Ostern und Pfingsten sowie ein Ferienrecht von zwei Wochen während der Schulferien eingeräumt werde.