Citation: 2C_756/2013 E. 3.2.1

3.2.1. Unbestrittenermassen ist der Widerrufsgrund von Art. 62 lit. b AuG hier nicht gegeben, da keine einzelne Verurteilung von mehr als einem Jahr Freiheitsstrafe vorliegt. Der Beschwerdeführer hat aber während einer Zeitspanne von gut 18 Jahren regelmässig eine Vielzahl strafbarer Handlungen (darunter Hehlerei und mehrfacher Diebstahl, Tätlichkeiten und Drohungen, einfache Körperverletzungen, zahlreiche SVG-Delikte, usw.) begangen und wurde zu Freiheitsstrafen von insgesamt 15 Monaten verurteilt. Dazu kommen Geldstrafen von insgesamt 340 Tagessätzen sowie diverse Bussen in Gesamtbetrag von über Fr. 7'000.--. Der Beschwerdeführer hat sich auch von keinen straf- oder migrationsrechtlichen Massnahmen beeindrucken lassen. Insbesondere haben ihn drei Verwarnungen durch die Migrationsbehörde nicht von weiteren Straftaten abhalten lassen. Dazu kommen noch Betreibungen in der Höhe von rund Fr. 280'000.-- (Stand Dezember 2011) und offene Verlustscheine von rund Fr. 320'000.-- (für die Zeit vom 1. Januar 1994 bis 1. Dezember 2011). Somit ist der Vorinstanz ohne Weiteres zuzustimmen, wenn sie ausführt, der Beschwerdeführer habe eine beängstigende Gleichgültigkeit und Respektlosigkeit gegenüber der schweizerischen Rechtsordnung gezeigt (vgl. angefochtener Entscheid E. 2.3.1). Der Beschwerdeführer ist offenbar nicht fähig oder nicht willens, sich an die hiesige Rechtsordnung zu halten (vgl. BGE 137 II 297 E. 3.3 S. 303 f.; Urteile 2C_739/2011 vom 18. Oktober 2012 E. 3.2; 2C_673/2011 vom 3. August 2012 E. 3.1). Der Widerrufsgrund von Art. 63 Abs. 2 i.V.m. Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG ist damit erfüllt.