Citation: 8C_46/2019 E. 3.2.2

3.2.2. Der Kreisarzt legte in seiner Beurteilung vom 5. April 2017 unter Berücksichtigung der medizinischen Aktenlage schlüssig dar, dass es sich bei den mittels bildgebender Untersuchung vom 9. Januar 2017 erhobenen Befunden um degenerative und somit unfallfremde Veränderungen handelte. Die festgestellte Diskushernie - so Dr. med. D.________ im Weiteren - könne nicht durch das Unfallereignis hervorgerufen worden sein. Allenfalls sei es möglich, dass der Unfall eine bis dahin stumme (symptomlose) vorbestehende Diskushernie habe symptomatisch werden lassen, keinesfalls aber sei er ursächlich für die beschriebenen Schäden. Strukturelle Unfallfolgen aus dem Ereignis vom 30. April 2016 seien somit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auszuschliessen. Bei gegebener Aktenlage durfte die Vorinstanz in antizipierter Beweiswürdigung auf weitere Sachverhaltsabklärungen verzichten. Darin kann keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes erblickt werden (Urteil 9C_204/2009 vom 6. Juli 2009 E. 4.4.1 in fine mit Hinweis, nicht publ. in: BGE 135 V 254, aber in: SVR 2009 IV Nr. 53 S. 164). Inwiefern die tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid unrichtig wären, ist nicht erkennbar und wird nicht geltend gemacht. Soweit sich die Beschwerdeführerin erneut auf das Vorliegen teilweise organisch objektivierbarer Beschwerden beruft, sind diese - wie die Vorinstanz zutreffend dargelegt hat - nicht unfallkausal und stehen einem Fallabschluss nicht entgegen.