Citation: I 276/03 22.01.2004 E. 5

In diesem Zusammenhang ist festzuhalten, dass die vorinstanzliche Berechnung des Invaliditätsgrades im Hinblick auf den Anspruch auf berufliche Umschulung unstatthaft ist (vgl. Erw. 3d des kantonalen Entscheides). Wenn die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit als Hausangestellte zu 50 % arbeitsfähig ist und in einer sitzenden Büro- oder ähnlichen Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig, dann darf daraus nicht abgeleitet werden, sie sei bei einem Halbtagspensum als Hausangestellte voll arbeitsfähig und deshalb halbiere sich der für eine Verweisungstätigkeit errechnete Invaliditätsgrad (hier vorerst 27 %) um die Hälfte (auf vorerst 13,5 %). Wie die Beschwerdeführerin zu Recht vorbringt, hätte ein solches Vorgehen zur Folge, dass die in der angestammten Tätigkeit noch teilzeitlich beschäftigten Invaliden im Verhältnis zu den stellenlosen Invaliden ungleich behandelt würden. Zudem ist die Annahme nicht realistisch, dass die Beschwerdeführerin, die nach den Angaben von Dr. med. H.________ "gerade ein 50-Prozent-Pensum als Hausangestellte erträgt" (Beiblatt zum IV-Arztbericht S. 1 oben), dann jeweils am anderen Halbtag noch eine quasi vollwertige Leistung in einer Verweisungstätigkeit erbringen könnte. Hinzu käme sogar noch der bei der Besetzung zweier Stellen aufwändigere Arbeitsweg und der notwendige zweimalige Wechsel der Arbeitskleidung. Diese Einwände gelten auch für die vorinstanzliche Berechnung des Invaliditätsgrades für den Rentenanspruch, wo allerdings die Möglichkeit einer solchen "gemischten" Berechnung nur als Frage aufgeworfen wurde (vgl. a.a.O. Erw. 4c in fine).