Citation: 1B_108/2007 19.07.2007 E. 3

Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Art. 95 BGG nennt die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Abgesehen von lit. c dieser Bestimmung, wonach mit der Beschwerde auch die Verletzung kantonaler Normen betreffend das politische Stimm- und Wahlrecht gerügt werden kann, bildet die allfällige Verletzung blossen kantonalen Rechts keinen selbständigen Beschwerdegrund. Vielmehr hätte der Beschwerdeführer insoweit - wie zuvor noch unter der Herrschaft des OG - im Einzelnen darzulegen, inwiefern ein beanstandeter, in Anwendung kantonalen Rechts ergangener Entscheid gegen verfassungsmässige Rechte, namentlich gegen das Willkürverbot nach Art. 9 BV verstossen soll; eine diesbezügliche Rüge wäre somit im Rahmen der Verletzung von Bundesrecht nach Art. 95 lit. a BGG zu prüfen (hinsichtlich der qualifizierten Rügepflicht gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG s. das zur Publikation vorgesehene Urteil 1C_3/2007 vom 20. Juni 2007). Die vorliegend angefochtenen Entscheide sind ausschliesslich in Anwendung kantonalen Prozessrechts ergangen. Der Beschwerdeführer beanstandet auf ganz allgemeine Weise, das Zeugnisverweigerungsrecht sei ihm zu Unrecht aberkannt bzw. kantonales Prozessrecht falsch angewandt worden, und entsprechend sei auch die ihm auferlegte Ordnungsbusse haltlos; Politik und Justiz seien unter den gegebenen Umständen auf unzulässige Weise vermischt worden. Er unterlässt es indes, im Einzelnen darzulegen, inwiefern die beanstandeten Anordnungen verfassungswidrig sein sollen. Bereits mangels einer hinreichenden Begründung ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten. Ergibt sich das Nichteintreten somit schon aus dem genannten Grund, so braucht nicht weiter erörtert zu werden, ob der angefochtene Entscheid einen End- oder Zwischenentscheid darstellt bzw. ob die Voraussetzungen nach Art. 93 BGG im Falle der Anfechtung eines Zwischenentscheids gegeben sind.