Citation: 6B_926/2023 E. 5.6.3

5.6.3. Die vom Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren eingereichte Ultraschallaufnahme seiner Ehefrau vermag lediglich deren Schwangerschaft im Sommer 2023 auszuweisen. Damit lässt sich die Vaterschaft des Beschwerdeführers nicht definitiv bestimmen. Ob er tatsächlich Vater wurde, ob die Eheleute einen gemeinsamen Haushalt führen und ob sie ihr Kind zusammen aufziehen, entzieht sich der Kenntnis des Bundesgerichts. Selbst wenn die Vaterschaft des Beschwerdeführers berücksichtigt würde, ist sie per se kein absolutes Hindernis, eine Landesverweisung anzuordnen. Kindern im anpassungsfähigen Alter ist nach der Rechtsprechung ein Umzug in das Heimatland der Eltern - in casu etwa demjenigen des Beschwerdeführers - grundsätzlich zumutbar (vorstehend E. 5.4.2). Wie es sich mit der geltend gemachten, zwischenzeitlichen Verbesserung der beruflichen Integration des Beschwerdeführers verhält, kann hier offen bleiben. Gemäss der nachstehenden Erwägung ist die Angelegenheit ohnehin an die Vorinstanz zur sorgfältigen Würdigung aller gängigen Integrationskriterien (vgl. E. 5.4.1) und speziell zur Prüfung der Frage der Zumutbarkeit eines Umzugs der Ehefrau in die Türkei, vor allem auch mit Einbezug ihrer beruflichen Situation, zurückzuweisen.