Citation: 6B_1263/2020 E. 4.5.5

4.5.5. Die Vorinstanz hat sodann zutreffend erwogen, dass der Borger bzw. der Darlehensnehmer Eigentum an der Summe des übertragenen Geldes erwirbt und die als Darlehen überwiesenen Gelder damit den Aktiven der D.________ AG zuzurechnen seien. Ob die zur Diskussion stehenden Darlehen zweckgebunden sind und damit eine Pflicht zur Werterhaltung vorliegt, ist im Kontext der ungetreuen Geschäftsbesorgung irrelevant. Entsprechend erübrigten sich weitere Abklärungen zu dieser Frage. Der beschwerdeführerischen Rüge der Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes ist damit ebenso die Grundlage entzogen, wie dem Vorwurf der willkürlichen Sachverhaltsfeststellung und der Verletzung seines rechtlichen Gehörs.