Citation: 1C_141/2017 E. 2.4

2.4. Soweit die Beschwerdeführer eine Verletzung ihres rechtlichen Gehörs darin erblicken, dass die Vorinstanz ihren Beweisantrag auf Einholung eines neuen Amtsberichts abgewiesen hat, erweist sich ihr Vorbringen als unbegründet. Die Vorinstanz hat erwogen, im Amtsbericht des kantonalen Strasseninspektorats vom 13. September 2014 sei eine umfassende Auseinandersetzung mit den Planungsgrundlagen einschliesslich der einschlägigen VSS-Normen erfolgt und eine überzeugende Würdigung vorgenommen worden, weshalb kein Anlass für die Einholung eines neuen Amtsberichts bestehe. Die Beschwerdeführer legen in ihrer Beschwerde nicht dar, inwiefern diese Beweiswürdigung der Vorinstanz willkürlich sein sollte. Die Tatsache, dass in der im Amtsbericht erwähnten verkehrsplanerischen Stellungnahme der C.________ AG vom 14. November 2013 eine Fahrbahnbreite von rund 5,2 m empfohlen wurde, die projektierte Fahrbahnbreite jedoch 5,8 m beträgt, macht entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer die Einholung eines neuen bzw. eines weiteren Amtsberichts nicht erforderlich. Die Abweichung wurde nachvollziehbar damit begründet, dass eine Fahrbahnbreite von 5,8 m das Kreuzen von zwei Lastwagen mit Breiten von je 2,6 m erlaube.