Citation: 1B_204/2009 08.09.2009 E. 1

Der angefochtene Entscheid der Oberstaatsanwaltschaft bestätigt eine Verfügung der Staatsanwaltschaft über die Rückerstattung eines im Strafprozess beschlagnahmten Gegenstands. Es handelt sich dabei um eine strafrechtliche Angelegenheit i.S.v. Art. 78 BGG. Der angefochtene Entscheid ist kantonal letztinstanzlich (§ 409 Abs. 1 StPO/ZH; Art. 130 Abs. 1 BGG). 1.1 Es kann offen bleiben, ob der angefochtene Entscheid einen Endentscheid nach Art. 90 BGG oder einen Zwischenentscheid nach Art. 93 BGG darstellt. Er wäre auch anfechtbar, wenn man annehmen wollte, es handle sich um einen Zwischenentscheid. Die Beschwerdeführer verlangen die Aufrechterhaltung der Beschlagnahme, weil sie der Auffassung sind, der Chiemsee-Kessel könne im gegen A.________ geführten Strafverfahren nach Art. 70 StGB eingezogen und sodann nach Art. 73 StGB zu ihren Gunsten verwendet werden. Sie befürchten, dass der Kessel im Falle einer Herausgabe an die B.________ AG von A.________, einzigem Verwaltungsrat der AG, dem Zugriff der Behörden entzogen und dessen Verwendung zugunsten der Beschwerdeführer vereitelt werden könnte. Bei dieser Sachlage könnte der angefochtene Entscheid für die Beschwerdeführer einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bewirken (Urteil 1B_212/2007 vom 12. März 2008 E. 1.3; ebenso BGE 126 I 97 E. 1b S. 100 f. zu Art. 87 Abs. 2 OG). 1.2 Gemäss Art. 81 Abs. 1 BGG ist zur Beschwerde in Strafsachen berechtigt, wer a) vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat; und b) ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat. Die anschliessende Liste (1.-6.) ist, wie sich aus dem Wort "insbesondere" ergibt, nicht abschliessend (BGE 133 IV 228 E. 2.3 S. 230, mit Hinweis). Gemäss Art. 73 StGB haben Geschädigte, soweit die darin genannten Voraussetzungen erfüllt sind, ein Recht auf Zusprechung eingezogener Vermögenswerte. Insofern haben sie ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufrechterhaltung einer strafprozessualen Beschlagnahme, die ihnen die Durchsetzung jenes Rechts ermöglichen soll (Urteil 1B_212/2007 vom 12. März 2008 E. 1.4 mit Hinweisen). Im Übrigen sind die Beschwerdeführer als Parteien des kantonalen Verfahrens unabhängig von ihrer Legitimation in der Sache befugt, die Verletzung formeller Verfahrensgarantien zu rügen (Urteil 1B_134/2008 vom 18. August 2008 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.3 Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde in Strafsachen einzutreten.