Citation: I 112/07 25.01.2008 E. 3

Die Vorinstanz stellt die Legitimation des Versicherten zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde in Frage, da sie seinem Antrag auf Zusprechung einer Dreiviertelsrente entsprochen habe. 3.1 Nach Art. 103 lit. a in Verbindung mit Art. 132 OG ist zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Eidgenössische Versicherungsgericht berechtigt, wer durch die angefochtene Verfügung berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat. Kein solches Interesse ist gegeben, wenn die Vorinstanz den Anträgen des Rechtsuchenden vollumfänglich entsprochen hat. In einem solchen Fall ist er nicht beschwert, weshalb es grundsätzlich an einem prozessual ausreichenden Interesse an der Weiterverfolgung seiner Begehren vor der Rechtsmittelinstanz fehlt (vgl. BGE 121 II 359 E. 3b/aa S. 362; zur Ausnahme bei voller Kognition nach Art. 132 Abs. 1 lit. c OG: Urteil des Eidg. Versicherungsgerichtes C 172/96 vom 16. Januar 1998 E. 2b, publiziert in: SVR 1998 ALV Nr. 15 S. 43). 3.2 In der Beschwerde an das kantonale Gericht hat der Versicherte eine "angemessene, mindestens eine Dreiviertelsrente" beantragt. Mit diesem Antrag verbunden ist rechtsprechungsgemäss der Auftrag an das vorinstanzliche Gericht, in Nachachtung des im erstinstanzlichen Sozialversicherungsprozess geltenden Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen sorgfältig und umfassend abzuklären und rechtskonform über den Rentenanspruch zu befinden. "Gelangt der Beschwerdeführer alsdann zur Überzeugung, das ihn betreffende Rechtsverhältnis sei bundesrechtswidrig festgelegt worden und in einem wesentlichen Punkt anders zu regeln, ist er formell beschwert, auch wenn seinem grundsätzlichen Leistungsbegehren zwar entsprochen wurde, er aber eine Änderung des Entscheiddispositivs begehrt" (Urteil des Eidg. Versicherungsgerichtes I 215/03 vom 7. September 2004 E. 3.1). Der Versicherte war weiter auch nicht verpflichtet, den für die beantragte Rente massgebenden Invaliditätsgrad zahlenmässig zu spezifizieren (BGE 117 V 401 E. 2b S. 406 mit Hinweis). Eine Schlechterstellung des einen konkreten (Mindest-) Antrag stellenden Versicherten gegenüber Beschwerdeführern, welche sich damit begnügen, eine höhere Rente zu verlangen, gilt es zu vermeiden. Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist somit einzutreten.