Citation: 8C_731/2017 E. 5

In tatsächlicher Hinsicht ist unbestritten, dass der vom RAV angeordnete Standortbestimmungskurs vorzeitig abgebrochen wurde. In Würdigung der Akten und Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen ist das kantonale Gericht sodann zum Ergebnis gelangt, es sei der Beschwerdeführer gewesen, der durch sein von Geringschätzung und fehlender Motivation zeugendes Verhalten den vorzeitigen Kursabbruch zu verantworten habe, womit der Einstellungstatbestand des Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG erfüllt sei. Diese Einschätzung beruht auf einer sorgfältigen Beurteilung der Sach- und Rechtslage. Die Einwände des Beschwerdeführers sind, soweit überhaupt sachbezogen vorgetragen, nicht geeignet, diese als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Insbesondere kann dem kantonalen Gericht nicht vorgeworfen werden, es habe die Akten und Parteivorbringen einer willkürlichen Beweiswürdigung unterzogen. Auf die vom Beschwerdeführer beantragten weiteren Beweismassnahmen (Zeugenbefragungen; 1 E. 6.2 in fine) durfte es mangels Relevanz verzichten (BGE 124 V 90 E. 4b). Zusammengefasst erfolgte die Einstellung zu Recht. Die Höhe der Sanktion ist nicht näher beanstandet.