Citation: 5A_520/2010 31.08.2010 E. A

A.a X.________ und Z.________ heirateten am 16. April 2003; sie sind die Eltern der beiden Söhne S.________ (geb. xxxx 2004) und T.________ (geb. xxxx 2006). In der Zeit von März 2002 bis September 2005 lebten die Eheleute in der Schweiz, wo X.________ aufgewachsen war und ihre Eltern und Geschwister leben. Im September 2005 kehrte Z.________ nach Grossbritannien zurück, worauf ihm X.________ im Mai 2006 zusammen mit S.________ nachfolgte. A.b Die Ehe wurde am 4. Juni 2009 durch den North Shields County Court geschieden. Das Scheidungsurteil enthält keine Regelung bezüglich der Kinderbelange. Nach der Scheidung standen die Kinder unter der Obhut von X.________, bei der sie sich während der Woche grösstenteils aufhielten. Am Wochenende und an zwei Abenden unter der Woche waren sie bei Z.________ untergebracht. A.c Im Juli 2009 reiste X.________ im Einverständnis von Z.________ mit beiden Söhnen zum Besuch der Verwandten in die Schweiz. Während dieses Ferienaufenthaltes suchte die ausgebildete Kindergärtnerin nach Arbeit. Nach Erhalt eines Angebotes der Schule R.________ in A.________ teilte sie Z.________ mit E-Mail vom 7. August 2009, 13:25 Uhr, ihre Absicht mit, das betreffende Angebot anzunehmen und mit den Kindern in der Schweiz zu bleiben. Als Antwort auf diese E-Mail soll Z.________ einem Verbleib der Kinder in der Schweiz vorbehaltlos zugestimmt haben. Die Parteien standen erwiesenermassen in der Folge in telefonischem Kontakt zueinander. Am 19. August 2009 unterschrieb X.________ den Arbeitsvertrag. Z.________ besuchte die Kinder weiterhin in der Schweiz, insbesondere auch im Jahr 2009. Überdies unterhielt er telefonischen Kontakt zu ihnen.