Citation: 5A_44/2024 E. 4.2

4.2. Hinsichtlich der Vorladung vom 9. Oktober 2023, mit welcher das Betreibungsamt den Beschwerdeführer aufforderte, bis am 13. Oktober 2023 auf dem Amt vorzusprechen, und das Pfändungsprotokoll auszufüllen, weist das Obergericht zutreffend auf Art. 91 Abs. 1 SchKG hin, wonach der Schuldner bei Straffolge verpflichtet ist, der Pfändung beizuwohnen oder sich dabei vertreten zu lassen (Ziff. 1), und seine Vermögensgegenstände, einschliesslich derjenigen, welche sich nicht in seinem Gewahrsam befinden, sowie seine Forderungen und Rechte gegenüber Dritten anzugeben, soweit dies zu einer genügenden Pfändung nötig ist (Ziff. 2). Zu Recht erwog das Obergericht sodann, aus der Tatsache, dass er dem Betreibungsamt im Jahr 2020 mitgeteilt habe, keiner Vorladung mehr Folge leisten zu wollen, könne der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. Ob und inwieweit die (erneute) Vorladung vom 9. Oktober 2023 überhaupt eine anfechtbare Verfügung im Sinn von Art. 17 SchKG darstellt, kann damit offenbleiben.