Citation: 2C_221/2023 E. 6.3

6.3. Der Beschwerdeführer hat über viele Jahre hinweg kontinuierlich Verlustscheine gegen sich erwirkt, welche sich im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils auf mehr als Fr. 256'000.-- beliefen. Weder die Ermahnung im Jahr 2010 bei ungetilgten Verlustscheinen von ca. Fr. 60'000.-- noch die migrationsrechtliche Verwarnung im Jahr 2018 wegen Fr. 137'000.-- ungetilgter Verlustscheine hatten ersichtliche Auswirkungen auf seinen anhaltenden Schuldenzuwachs. Der Beschwerdeführer vermag nicht geltend zu machen und es ist auch nicht ersichtlich, dass es ihm nicht möglich gewesen wäre, von seiner Schuldenwirtschaft abzurücken. Vielmehr ist mit Blick auf die verschiedenen Forderungen sowohl von Seiten der Steuer-, Strassenverkehrs- und weiterer Behörden (Statthalteramt, Staatsanwaltschaft, Arbeitslosenkasse und Alimenteninkasso), Krankenkassen und Versicherungen als auch von Privatpersonen, Betrieben und Konsumkreditanbietern darauf zu schliessen, dass der Beschwerdeführer jahrelang über seine Verhältnisse gelebt und damit seinen Lebensstandard auf Kosten Dritter erhöht hat.