Citation: 2P.78/2000 10.08.2000 E. 3

3.-Es ist nachfolgend zu prüfen, ob auf die staatsrechtliche Beschwerde eingetreten werden kann. Die Beschwerdeführerinnen erleiden, da sie keinen Rechtsanspruch auf Bewilligung haben, durch die Verweigerung von deren Erteilung bzw. Verlängerung keine Rechtsverletzung, und sie sind zur staatsrechtlichen Beschwerde in der Sache selbst, insbesondere zur Willkürrüge (betreffend Rechtsanwendung, Sachverhaltsfeststellung und -würdigung) nicht legitimiert (Art. 88 OG; vgl. BGE 123 I 25 E. 1 S. 26 f.; 122 I 267 E. 1a S. 270 zu Art. 4 aBV; nun BGE 126 I 81 betreffend Art. 9 der Bundesverfassung vom 18. April 1999). Rügen könnten die Beschwerdeführerinnen hingegen, dass ihnen zustehende Parteirechte verletzt worden seien, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt (grundlegend: BGE 114 Ia 307 E. 3c S. 312 ff.; vgl. BGE 123 I 25 E. 1 S. 26 f.; 122 I 267 E. 1b S. 270). Dabei sind aber Rügen nicht zu hören, die im Ergebnis auf eine materielle Überprüfung des Bewilligungsentscheids abzielen, so die Behauptung, Beweisanträge seien wegen Unerheblichkeit oder willkürlicher antizipierter Beweiswürdigung abgelehnt worden und die Begründung des angefochtenen Entscheids sei unvollständig oder zu wenig differenziert ausgefallen und setze sich nicht mit sämtlichen von der Partei vorgetragenen Argumenten auseinander (vgl. BGE 118 Ia 232 E. 1c S. 236; 117 Ia 90 E. 4a S. 95; 114 Ia 307 E. 3c S. 313). Die Beschwerdeführerinnen erwähnen auf S. 1 der Beschwerdeschrift zwar ausdrücklich eine "Verletzung des rechtlichen Gehörs" und die "willkürliche Anwendung und Auslegung von kantonalrechtlichen Normen (Verletzung von Verfahrensvorschriften)". Konkret rügen sie, dass die Beschwerdeführerin 1 sowie fünf weitere Personen, entgegen einem ausdrücklichen Antrag, zur Frage der Assimilierung nicht angehört worden seien. Das Verwaltungsgericht hat auf derartige Befragungen darum verzichtet, weil es die vorhandenen Erkenntnis- und Beweismittel zur Beurteilung des Integrationsgrades in der Schweiz bzw. das Ausmass der Verbundenheit der Beschwerdeführerin 1 mit ihrem Heimatland als vollständig ausreichend erachtet. Es hat die Beweisanträge somit in antizipierter Beweiswürdigung abgewiesen, worauf das Bundesgericht nach dem Gesagten nicht eingehen kann. Die Rüge der Gehörsverweigerung lässt sich unter diesen Umständen von der unzulässigen Rüge, der Sachentscheid sei willkürlich, nicht trennen. Auch auf die staatsrechtliche Beschwerde kann somit nicht eingetreten werden.