Citation: 9C_300/2018 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer rügt weiter eine Verletzung des Replikrechts (BGE 137 I 195 E. 2.3.1 S. 197; 133 I 100 E. 4.5 S. 103 f.). Die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels ist nicht zwingend. In der hier massgebenden Bestimmung heisst es bloss, das Gericht könne einen zweiten Schriftenwechsel anordnen, wenn es die Verhältnisse erforderten (Art. 101 VRG/FR i.V.m. Art. 225 ZPO). Das Gericht kann zudem Eingaben auch lediglich zur Kenntnisnahme zustellen, wenn von den Parteien erwartet werden kann, dass sie unaufgefordert dazu Stellung nehmen (BGE 138 I 484 E. 2.1 und 2.2 S. 485 f.; 133 I 98 E. 2.2 S. 99). Dies trifft vor allem bei rechtskundig vertretenen Personen wie dem Versicherten zu. Es wird erwartet, dass eine Partei, die eine Eingabe ohne Fristansetzung erhält u nd dazu Stellung nehmen will, dies umgehend tut oder zumindest beantragt; ansonsten wird angenommen, sie habe auf eine weitere Eingabe verzichtet (BGE 133 I 100 E. 4.8 S. 105 mit Hinweisen; Pra 2011 Nr. 92 S. 657, 5A_42/2011, Urteil 8C_379/2017 vom 8. September 2017 E. 2.1). Die Vorinstanz stellte dem Beschwerdeführer die Klageantwort der Beschwerdegegnerin am 22. November 2017 zur Kenntnisnahme zu. Hätte er sich dazu vernehmen lassen wollen, wäre er gemäss dem hiervor Gesagten gehalten gewesen, unverzüglich zu reagieren. Dem Anspruch auf rechtliches Gehör ist damit hinreichend Rechnung getragen worden.