Citation: 9C_160/2009 02.09.2009 E. A

Der 1963 geborene N.________ meldete sich am 21. April 2008 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die Kantonale IV-Stelle Wallis führte am 3. Juni 2008 ein Assessment mit dem Versicherten durch. Gemäss Mitteilung vom 14. Juli 2008 gewährte die Invalidenversicherung eine Orientierungsmassnahme (Action emploi). Der Kursbeginn wurde auf den 24. Juli 2008 festgesetzt. Die Massnahme sollte bis 20. August 2008 dauern. N.________ wurde auf die Pflicht zur Kursteilnahme sowie die gesetzlichen Folgen einer Pflichtverletzung hingewiesen. Mit Verfügung vom 4. September 2008 lehnte die IV-Stelle den Anspruch von N.________ auf Leistungen der Invalidenversicherung (berufliche Massnahmen, Taggeld, Rente) ab, weil der Versicherte während des Kurses nur ein minimalstes Interesse gezeigt habe; so habe er private Telefongespräche geführt, andere Kursteilnehmer gestört, sei abwesend gewesen und habe sich nicht kooperativ gezeigt, was letztlich zum Scheitern der Massnahme geführt habe. Gestützt auf die gesetzlichen Bestimmungen entfalle der Leistungsanspruch.