Citation: 1C_565/2014 E. 1.1

1.1. Nach Art. 82 lit. a BGG beurteilt das Bundesgericht Beschwerden gegen Entscheide in Angelegenheiten des öffentlichen Rechts. Für die Zulässigkeit solcher Beschwerden kommt es nicht darauf an, ob eine gerichtliche Behörde der öffentlichen Rechtspflege als Vorinstanz entschieden hat. Ob die Beschwerde in Zivil- oder in Strafsachen oder in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offensteht, entscheidet sich nach der rechtlichen Grundlage der Streitsache. Für die Abgrenzung von Privat- und öffentlichem Recht hat die Lehre mehrere Theorien entwickelt. So wird gemäss der Subordinationstheorie auf die Gleich- oder Unterordnung der Beteiligten bzw. die Ausübung von hoheitlichem Zwang abgestellt. Gemäss der Interessen- und Funktionstheorie, wird danach unterschieden, ob private oder öffentliche Interessen verfolgt bzw. öffentliche Aufgaben erfüllt werden (BGE 132 V 303 E. 4.4.2 S. 307). Das Bundesgericht nimmt die Abgrenzung gestützt auf verschiedene Theorien bzw. Methoden vor und prüft im Einzelfall, welche Methode den konkreten Gegebenheiten am besten gerecht wird (BGE 138 I 274 E. 1.2 S. 276 f. mit Hinweisen).