Citation: 6B_96/2019 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdeführer machen geltend, sie seien als Privatkläger zur Beschwerde legitimiert. Sie hätten ein schützenswertes Interesse daran, dass die Verletzung ihrer Ehre festgestellt und angemessen bestraft werde. Indes lässt sich damit keine Legitimation im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG begründen. Vielmehr ist erforderlich, dass sich der angefochtene Entscheid auch auf die Beurteilung der im Strafverfahren adhäsionsweise geltend gemachten bzw. noch geltend zu machenden Zivilforderung (en) auswirken kann. Dies legen die Beschwerdeführer nicht dar. Sie führen in ihrer Beschwerde nicht aus, sie hätten einen finanziellen Schaden erlitten. Sie weisen lediglich darauf hin, sie hätten in der Strafanzeige eine Genugtuung im Umfang von Fr. 1'000.-- geltend gemacht. Sie verkennen aber, dass Genugtuungsforderungen aus Persönlichkeitsverletzung nur bestehen, sofern die Schwere der Verletzung es rechtfertigt (vgl. Art. 49 Abs. 1 OR). Der Eingriff muss aussergewöhnlich schwer sein und in seinen Auswirkungen das Mass einer Aufregung oder einer alltäglichen Sorge klar übersteigen (siehe z.B. Urteile 6B_798/2018 vom 14. November 2018 E. 4; 6B_555/2017 vom 29. September 2017 E. 3.2; je mit Hinweisen). Dies zeigen die Beschwerdeführer nicht auf und ist angesichts des zur Anzeige gebrachten Sachverhalts auch nicht ersichtlich. In der Sache sind sie somit nicht zur Beschwerde in Strafsachen legitimiert.