Citation: 8C_802/2019 E. 4.1

4.1. In Bezug auf die Berichte von versicherungsinternen Ärzten ist zu beachten, dass rechtsprechungsgemäss bei auch nur geringen Zweifeln zusätzlich die Meinung versicherungsexterner Experten einzuholen ist (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 469 f. mit Hinweis auf BGE 122 V 157 E. 1d S. 162). Von weiteren Erhebungen durfte die Vorinstanz hier jedoch absehen, da es ihr im Rahmen ihrer pflichtgemäss vorgenommenen Beweiswürdigung gelungen ist, allenfalls verbliebenen Unsicherheiten mit schlüssigen Erklärungen zu begegnen und allfällige Ungereimtheiten - in auch das Bundesgericht überzeugender Weise - auszuräumen (vgl. Urteil 8C_213/2017 vom 6. Juni 2017 E. 2.1 mit Hinweis). Sie legte dabei einleuchtend dar, dass der Bericht des behandelnden Arztes Dr. med. F.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, Wirbelsäulenzentrum G.________, vom 13. Oktober 2014 nicht ausreicht, um die Degenerationen L3/4 und L4/5 sowie die deshalb nötig gewordene Operation als überwiegend wahrscheinlich unfallkausal zu betrachten. So habe er einerseits festgehalten, die aktuelle Behandlung sei zumindest in einem Zusammenhang mit dem Unfall zu sehen. Andererseits habe er darauf hingewiesen, dass degenerative Veränderungen bei Personen über 40 Jahren und auch Fusionsoperationen in diesem Alter nichts Ungewöhnliches seien. Die Äusserungen des Dr. med. F.________ seien demnach (zu) vage. Sodann spreche die Beurteilung der Suva-Ärztin Dr. med. E.________ vom 21. Februar 2017 gegen eine Unfallkausalität. Diese habe befunden, bei der Beschwerdeführerin liege ein krankhaft bedingtes, degeneratives Verschleissleiden der Lendenwirbelsäule vor, welche am 26. Januar 1998 traumatisiert worden sei. Dieses Leiden sei in den folgenden 20 Jahren erwartungsgemäss fortgeschritten. Die Unfallfolgen seien spätestens am 1. Juni 2000 abgeheilt gewesen. Eine Rückfallkausalität bestehe nicht. Sodann berücksichtigte die Vorinstanz auch die Einschätzung des Suva-Arztes Dr. med. H.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, vom 5. November 2008. Dieser habe bereits damals über die deutliche Degeneration der Bandscheibe L3/4 berichtet, welche gemäss seiner Beurteilung in keinem Zusammenhang zu den Unfällen vom 26. Januar 1998 und 19. Juni 2002 gestanden habe.