Citation: 5P.179/2006 14.08.2006 E. 3

Eine Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV) und des Gebots der Rechtsgleichheit (Art. 8 BV) erblickt der Beschwerdeführer darin, dass der kantonale Rekursrichter im Rahmen der Bemessung der Unterhaltsbeiträge der Beschwerdegegnerin ein monatliches Erwerbseinkommen von lediglich Fr. 2'000.-- zugemutet habe, obschon er, der Beschwerdeführer, dargetan habe, dass sie mindestens Fr. 2'800.-- im Monat zu verdienen in der Lage wäre. Dadurch, dass der kantonale Richter davon abgesehen habe, den Geschäftsführer der Autobahnraststätten "E.________" und "F.________" einzuvernehmen, den er als Zeuge zur Bestätigung der geltend gemachten Verdienstmöglichkeit angerufen habe, sei zudem sein Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) missachtet worden.