Citation: 8C_128/2018 E. 5.1

5.1. Der beratende Arzt der Beschwerdegegnerin, PD Dr. med. C.________, verneinte in seiner versicherungsmedizinischen Beurteilung vom 18. Juli 2016 einen natürlichen Kausalzusammenhang zwischen den Rückenbeschwerden und dem Unfallereignis vom 12. August 2015. Zur Begründung führte er aus, die MRI vom 24. August 2015 und 13. Februar 2016 würden degenerative, von kranio nach kaudal zunehmende Diskopathien mit Signalminderungen auf Höhe L3/4 und L4/5 zeigen. Eine anuläre Fissur (Riss des äusseren Faserrings der Bandscheibe) auf Höhe L4/5 als Ausdruck einer möglichen Bandscheibenverletzung oder anderweitige traumatisch verursachte strukturelle Läsionen seien nicht objektivierbar. Der Verdacht einer Einblutung auf Höhe L4/5 sei unbegründet. Vielmehr handle es sich um durch die Cageeinlagen verursachte Artefakte. Im Weiteren hätten die in der Bilddokumentation ersichtlichen Gelenksergüsse beidseits auf Niveau L4/5 eine krankhafte Grundlage als Ausdruck einer epifusionellen Segmentdegeneration mit erosiver Arthrose beidseits. In Bezug auf die vom Beschwerdeführer anlässlich der Konsultation bei Dr. med. D.________ vom 24. August 2015 geäusserten Schmerzen mit Ausstrahlungen links in Richtung ISG hielt PD Dr. med. C.________ fest, gemäss Krankengeschichteeintrag des behandelnden Arztes seien diese Rückenschmerzen bereits einige Wochen vor dem Unfall aufgetreten. Somit würden aus den unfallnahen medizinischen Akten keine durch das Unfallereignis vom 12. August 2015 ausgelösten oder intensivierten Rückenbeschwerden hervorgehen. Vor dem Hintergrund der degenerativen Befunde lumbal stünden sie nicht im natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfall.