Citation: 6B_8/2019 E. 8

Die Vorinstanz hat die Tat als eventualvorsätzlich versuchte schwere Körperverletzung qualifiziert. Sie erwog, dass die Verletzung des Ehemannes folgenlos abheilen werde, und es sich somit zwar um eine erhebliche, aber nicht um eine vollendete schwere Körperverletzung handle. Sie hielt weiter fest, dass es nicht die Absicht der Beschwerdeführerin gewesen sei, ihren Ehemann schwer zu verletzen. Indessen habe diese nicht zuletzt aufgrund des einschlägigen Vorfalls aus dem Jahr 2013 gewusst, welche Folgen ein Stich oder ein Schnitt mit einem scharfen Brot- oder Küchenmesser habe könne. Indem sich die Beschwerdeführerin in einem Streit mit ihrem Ehemann mit zwei bis drei Messern bewaffnet habe, zu ihm gegangen sei und sich auf ein Gerangel eingelassen habe, habe sie damit rechnen müssen, dass er dabei schwer oder sogar lebensgefährlich verletzt werden könnte. Die Gefahr einer derartigen Verletzung anlässlich eines Gerangels sei derart evident, dass der Umstand, dass die Beschwerdeführerin die Messer nicht sogleich habe fallen lassen, nur als Inkaufnahme dieser Folge gewertet werden könne (Urteil, S. 12). Damit befasst sich die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht nicht. Stattdessen macht sie geltend, sie sei vollumfänglich freizusprechen. Sie habe ihren Ehemann nicht verletzen wollen. Es sei gestützt auf ihre Schilderungen, wenn überhaupt, von Fahrlässigkeit auszugehen. Daraus ergibt sich indessen nicht, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt haben könnte, indem sie von einer eventualvorsätzlich versuchten schweren Körperverletzung ausging. Dass die Beschwerdeführerin nicht beabsichtigt hat, ihren Ehemann (schwer) zu verletzen, ist unbeachtlich, denn die Vorinstanz hat ihr nur Eventualvorsatz zur Last gelegt.