Citation: 4A_320/2020 E. 5.1

5.1. Dagegen beharren die Beschwerdeführer auf ihrer bereits vor der Vorinstanz vorgetragenen Argumentation, wonach es am Nachweis einer wirksamen Vollmachtserteilung zugunsten des Rechtsanwalts des Beschwerdegegners fehle und die Kündigung daher nichtig sei. Sie wiederholen im Weiteren ihren Standpunkt, dass es sich bei der Kündigung des Beschwerdegegners um eine "Vergeltungs- oder Rachekündigung" handle, sie die Duldungspflicht nicht verletzt hätten und es keinen wichtigen Kündigungsgrund nach Art. 266g OR gebe. Sie bringen sodann nochmals vor, dass ihnen die Verlegung des Plattenbodens nicht rechtzeitig angekündigt worden sei, die Verlegung von Steinplatten der Vereinbarung im Wohnungsabnahmeprotokoll widerspreche, die Verlegung schwarzer Platten nicht zumutbar sei und es an einem ungekündigten Mietverhältnis fehle. Die Vorinstanz habe dabei den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt, die Beweismittel willkürlich gewürdigt, ihren Anspruch auf rechtliches Gehör und auf ein faires Verfahren, das Recht auf Beweis und die richterliche Fragepflicht verletzt. Sodann habe die Vorinstanz gegen die Bestimmungen von Art. 18 OR, Art. 34 Abs. 3 OR, Art. 256 Abs. 1 OR, Art. 257f Abs. 3 OR, Art. 257h OR, Art. 259b OR, Art. 260 Abs. 1 OR, Art. 266g OR, Art. 266l OR und Art. 271a OR verstossen sowie willkürlich geurteilt.