Citation: 5A_561/2024 E. 6.1.2

6.1.2. Die Erstinstanz erachtete die Vorbringen des Beschwerdeführers als unglaubhaft. Sie errechnete dessen Einkommen daher unter Einbezug des ihm ausbezahlten Lohns und des vom Unternehmen erwirtschafteten Gewinns. Die Vorinstanz schützte diese Vorgehensweise. Zum einen erwog sie, die Kritik des Beschwerdeführers vermöge die Begründungsanforderungen nicht zu erfüllen. Insbesondere bringe der Beschwerdeführer nicht vor, dass er nach der Übertragung keine Entscheidungsbefugnisse in der D.________ GmbH mehr gehabt habe. Auch inhaltlich erweise sich seine Rüge als unbegründet. Nicht zu beanstanden sei insbesondere, dass die Erstinstanz von der Mutter des Beschwerdeführers ein gewisses Verständnis für die operative Tätigkeit der D.________ GmbH verlangt habe. Es sei nicht ersichtlich, wie die im Iran wohnhafte Mutter, ohne sich mit den Dienstleistungen der Gesellschaft auszukennen und ohne vor Ort verknüpft zu sein und die Sprache der (potenziellen) Kunden zu beherrschen, das Unternehmen erfolgreich führen solle. Das vom Beschwerdeführer vorgebrachte Novum, er habe die D.________ GmbH an seine Mutter übertragen müssen, weil sein einziger Auftraggeber ihn abgemahnt habe, ändere nichts. Es sei nicht ersichtlich, wie das Risiko des Abspringens des Auftraggebers vermindert werden könnte, wenn die Gesellschaft an eine dem Auftraggeber unbekannte Person mit Wohnsitz im Iran übertragen werde. Zu Recht habe die Erstinstanz befunden, dass der Beschwerdeführer auch nach der formellen Übertragung weiterhin als alleiniger Entscheidträger der Gesellschaft zu qualifizieren sei. Völlig abwegig sei schliesslich die neue Behauptung, der Beschwerdeführer habe aus emotionalem Druck heraus seine Gesellschaft an die Mutter übertragen.