Citation: 5C.96/2002 01.07.2002 E. 4

Weil die Grenze zwischen dem Jahreseinkommen einerseits und dem bäuerlichen, beziehungsweise betreibungsrechtlichen Existenzminimum andererseits nicht restlos geklärt erscheinen durfte (vgl. E. 3.2 hiervor), kann die Berufung nicht als aussichtslos bezeichnet werden. Da der Beklagte bedürftig ist, kann das "eventualiter" und damit möglicherweise bloss für den Fall des Unterliegens des Beklagten gestellte Begehren um unentgeltliche Rechtspflege bewilligt werden. Der unterliegende Beklagte (Art. 156 Abs. 1 ZGB) schuldet einstweilen keine Gerichtsgebühr und wird auch nicht parteientschädigungspflichtig, weil den Klägern mangels Einholung einer Berufungsantwort keine Kosten entstanden sind (Art. 159 Abs. 1 OG). Das Honorar des amtlichen Vertreters des Beklagten wird entsprechend Art. 9 des Tarifs für die Entschädigung an die Gegenpartei für das Verfahren vor dem Bundesgericht vom 9. November 1978 (SR 173.119.1) gekürzt.