Citation: 6B_563/2023 E. 3.1

3.1. Im Einzelnen trägt der Beschwerdeführer vor, der Mitbeschuldigte B.________ sei am 28. Mai 2019 in Untersuchungshaft versetzt worden. Am 7. Oktober 2019 habe eine Befragung von B.________ stattgefunden, in der er den Beschwerdeführer unter anderem betreffend die Dossiers S22, S44, S48 und S52 belastet habe. Der Beschwerdeführer sei bei dieser Einvernahme nicht zugegen gewesen. Das Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer sei spätestens mit dem Festnahmebefehl vom 9. Oktober 2019 eröffnet gewesen. Der Beschwerdeführer sei am 30. Januar 2020 in Untersuchungshaft versetzt worden. Am 10. März 2020 sei B.________ in Anwesenheit seiner Verteidigung und der damaligen Verteidigung von C.C.________ erneut zum Tatvorwurf befragt worden, wobei er den Beschwerdeführer belastet habe. Der Beschwerdeführer selbst sei zum konkreten Tatvorwurf erstmals am 31. März 2020 delegiert einvernommen worden. Am 7. Mai 2020 habe eine delegierte Einvernahme von B.________ stattgefunden, an welcher der Beschwerdeführer und seine Verteidigung teilgenommen hätten, wobei B.________ die Aussage verweigert habe. Am 26. Mai 2020 habe eine staatsanwaltliche Konfrontationseinvernahme des Beschwerdeführers mit B.________ und C.C.________ stattgefunden. Bei dieser Konfrontationseinvernahme habe B.________ insgesamt wenige inhaltliche Aussagen gemacht und den Beschwerdeführer nicht mehr belastet. Als ihm im Dossier S22 seine frühere Aussage vorgehalten worden sei, wonach der Beschwerdeführer teilgenommen habe, habe er geantwortet, er könne sich nicht mehr erinnern, ob das wirklich so gewesen sei. Auch auf Vorhalt des Sachverhalts gemäss Dossier S44 habe er ausgesagt, er könne sich nicht mehr an den Vorfall erinnern. In Bezug auf das Dossier S48 habe er pauschal auf seine Aussagen in den früheren Einvernahmen verwiesen. Im Dossier S52 habe er eingewandt, er könne sich nicht mehr erinnern, ob der Beschwerdeführer dabei gewesen sei.