Citation: I 284/02 31.10.2002 E. 4

4.1 Die Vorinstanz ist bei der Festsetzung des Invalideneinkommens vom monatlichen Bruttolohn (Zentralwert) der mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) beschäftigten Männer im privaten Sektor von Fr. 4268.- gemäss Tabelle TA1 der vom Bundesamt für Statistik (BFS) herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 1998 ausgegangen und hat unter Berücksichtigung einer betriebsüblichen durchschnittlichen Arbeitszeit von 41,8 Stunden (Statistisches Jahrbuch der Schweiz 2002, S. 207 T3.2.3.5) und der Nominallohnentwicklung von 0,3 % im Jahr 1999 (a.a.O., S. 218 T3.4.3.1) sowie unter Annahme einer Arbeitsfähigkeit von 50 % ein jährliches Einkommen von Fr. 26'841.- ermittelt. Hievon hat sie einen Abzug von 10 % vorgenommen, was zu einem massgebenden Invalideneinkommen von Fr. 24'157.- führt. Gegenüber dem unbestritten gebliebenen Valideneinkommen von Fr. 66'191.- resultiert ein Invaliditätsgrad von 63,5 %, was Anspruch auf eine halbe Invalidenrente gibt. 4.2 Der Beschwerdeführer bringt gegen die vorinstanzliche Berechnungsweise vor, der Abzug vom Tabellenlohn sei ungenügend, weil auch die psychischen Beeinträchtigungen zu berücksichtigen seien. Im Hinblick darauf, dass die Arbeitsfähigkeit mit 50 % auch gemäss Gutachten des ZMB streng beurteilt sei und mit zusätzlichen Beeinträchtigungen gerechnet werden müsse, sei ein Abzug von 15 % bis 20 % als angemessen zu betrachten. Hiezu ist festzustellen, dass im Gutachten des ZMB zwar ausgeführt wird, der Versicherte sei auf Grund der erlebten Schmerzen zu maximal 50 % arbeitsfähig; die Fragen nach der Arbeitsfähigkeit und der Zumutbarkeit einer dem Leiden angepassten Tätigkeit werden jedoch ohne Einschränkungen mit 50 % beantwortet. Besondere Umstände, welche zu einem leidensbedingten Abzug wegen der psychischen Beeinträchtigungen Anlass zu geben vermöchten, sind nicht ersichtlich und werden auch nicht geltend gemacht. Nicht gegeben sind auch die Abzugsgründe des Alters und der Dauer der Betriebszugehörigkeit; ebenso wenig diejenigen der Nationalität und Aufenthaltskategorie (vgl. hiezu BGE 126 V 78 Erw. 5a/cc; ferner LSE 1998 S. 39 Tab. TA12). In Betracht fällt allein ein Abzug wegen Teilzeitbeschäftigung. Der damit verbundenen Lohneinbusse hat die Vorinstanz mit einem Abzug von 10 % angemessen Rechnung getragen (vgl. LSE 1998 S. 20 Tab. 6*). Im Übrigen entspricht der vorinstanzliche Einkommensvergleich in allen Teilen der gesetzlichen Ordnung und der diesbezüglichen Rechtsprechung.