Citation: 1C_325/2018 E. 6.4

6.4. Die Vorinstanz durfte demnach auch in antizipierter Beweiswürdigung von der Erhebung der vom Beschwerdeführer offerierten Beweise absehen (vgl. BGE 141 I 60 E. 3.3 S. 64). Zwar ist richtig, dass ihre Begründung für den Verzicht auf weitere Beweiserhebungen knapp ausgefallen ist. Aus ihrem Verweis auf die klare Ausgangslage geht jedoch hervor, sie halte unter den gegebenen Umständen die Ausführungen im erwähnten Schreiben für dermassen eindeutig, dass für abweichende Beweise kein Raum mehr bestehe. Dies gilt nicht nur für das von ihr ausdrücklich erwähnte Gutachten, sondern auch die Zeugenbefragung. Da der damalige Zustand der tragenden Strukturen gerade die entscheidwesentliche Frage war, brauchte sie überdies keine Ausführungen zur Erheblichkeit der zu beweisenden Tatsache zu machen. Sie verletzte daher ihre Begründungspflicht und den Anspruch auf rechtliches Gehör des Beschwerdeführers im vorliegenden Zusammenhang nicht. Da die im Augenscheinprotokoll enthaltene, vom Beschwerdeführer bestrittene Aussage bezüglich verfaulter Konstruktionen wie auch dieses Protokoll sonst für die Beweiswürdigung und damit den angefochtenen Entscheid der Vorinstanz nicht ausschlaggebend waren, verletzte diese den Anspruch auf rechtliches Gehör des Beschwerdeführers ferner auch nicht dadurch, dass sie im angefochtenen Entscheid nicht auf dessen Rügen der unzutreffenden Protokollierung einging.