Citation: 2C_372/2023 E. 9.2

9.2. Die vorinstanzlichen Feststellungen zum Gesundheitszustand sind für das Bundesgericht verbindlich (E. 4 hiervor). Demgemäss hat die Beschwerdeführerin ihre Beschwerden unter Kontrolle; zukünftige Eingriffe erscheinen zum jetzigen Zeitpunkt nicht notwendig. Mit Ausnahme einer Vitamin- und Calciumsubstitution und eines blutdrucksenkenden Medikaments ist die Beschwerdeführerin nicht dauerhaft auf Medikamente angewiesen. Die Beschwerdeführerin hält dem nichts Abweichendes entgegen, sondern weist lediglich darauf hin, dass ihre Beschwerden einzig wegen der guten medizinischen Versorgung in der Schweiz unter Kontrolle seien. Sie setzt sich jedoch nicht mit den Erwägungen der Vorinstanz zum Gesundheitswesen in Nigeria auseinander. Jedenfalls in ihrer Heimatstadt ist die medizinische Versorgung dank eines Universitätsspitals gewährleistet (E. 4.3 hiervor; vgl. Urteil 2C_268/2013 vom 21. Juni 2013 E. 3.5 f.). Der Beschwerdeführerin droht somit bei einer Rückkehr keine rasche und lebensgefährdende Beeinträchtigung der Gesundheit, sodass ihr die Wegweisung nach der Rechtsprechung aus medizinischen Gründen unzumutbar wäre (vgl. E. 7.3 hiervor).