Citation: 5A_862/2015 E. 1.2

1.2. Dieser Begriff ist restriktiv auszulegen (BGE 133 III 493 E. 1.1 S. 495). Die Voraussetzung ist erfüllt, wenn ein allgemeines und dringendes Interesse an der höchstrichterlichen Klärung einer umstrittenen Frage besteht, um eine einheitliche Anwendung und Auslegung des Bundesrechts herbeizuführen und damit eine erhebliche Rechtsunsicherheit auszuräumen (BGE 138 I 232 E. 2.3 S. 236; 135 III 1 E. 1.3 S. 4). Erforderlich ist zudem eine Frage von allgemeiner Tragweite (BGE 134 III 267 E. 1.2 S. 269). Eine neue Rechtsfrage kann vom Bundesgericht beurteilt werden, wenn dessen Entscheid für die Praxis wegleitend sein kann, namentlich, wenn von unteren Instanzen viele gleichartige Fälle zu beurteilen sein werden (BGE 135 III 1 E. 1.3 S. 4). Geht es bei der aufgeworfenen Frage lediglich um die Anwendung von Grundsätzen der Rechtsprechung auf einen konkreten Fall, handelt es sich nicht um eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (BGE 135 III 1 E. 1.3 S. 4; 134 III 115 E. 1.2 S. 117). Vorliegend rügt die Beschwerdeführerin in erster Linie eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Die Voraussetzung von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG ist nicht erfüllt.