Citation: BGE 129 III 626 E. 5.1

Der Beschwerdeführer macht einmal geltend, die am 30. Mai 2002 erlassene Freezing Injunction sei nach dem Recht des Ursprungsstaates in der Schweiz nicht vollstreckbar. Er schliesst dies aus Anlage (Schedule) B Ziff. 7 der ursprünglichen Entscheidung, wonach ohne Zustimmung des High Court eine Vollstreckung ausserhalb von England und Wales nicht statthaft sei (vgl. lit. A hiervor). Die Auslegung von Urteilssprüchen hat unter Beizug der Urteilsgründe zu erfolgen (BGE 116 II 614 E. 5a; BGE 115 II 187 E. 3c; BGE 101 II 374 E. 1; BGE 93 II 40 E. 4). Aus den Erwägungen des Obergerichts ergibt sich zweifelsfrei, dass es nicht allein auf die ursprüngliche Fassung der Freezing Injunction vom 30. Mai 2002 abstellte, sondern deren Abänderung vom 12. November 2002 mitberücksichtigte. Danach aber wurde eine Vollstreckung der Injunction in Zürich ausdrücklich zugelassen (lit. A hiervor). Der Einwand des Beschwerdeführers, BGE 129 III 626 S. 631 die Injunction selbst schliesse ihre Vollstreckung in der Schweiz aus, ist daher offensichtlich unbegründet.