Citation: P 31/01 13.12.2001 E. A

A.- Die 1906 geborene B.________ hielt sich seit dem 20. Januar 1999 im Krankenheim X.________ auf. Am 1. März 2000 reichte ihre Tochter, K.________, bei der Ausgleichskasse des Kantons Bern (nachfolgend: Ausgleichskasse) eine Anmeldung zum Bezug einer Ergänzungsleistung zur AHV/IV für sie ein. Die Ausgleichskasse ermittelte einen Einnahmenüberschuss von Fr. 24'701.- und wies das Begehren mit Verfügung vom 11. Juli 2000 ab. Dabei berücksichtigte sie, dass die Versicherte der Tochter mit Vertrag vom 16. Juni 1995 einen Miteigentumsanteil von 1/3 an einer Liegenschaft in Y.________ auf Rechnung zukünftiger Erbschaft abgetreten und am 28. November 1997 einen Miteigentumsanteil von 4/15 an einer Liegenschaft in Z.________ zu einem Preis von Fr. 228'880.- verkauft hatte. Die Liegenschaft in Y.________ rechnete die Kasse mit einem Repartitionswert 1995 (150 % des amtlichen Wertes) von Fr. 493'770.- an, was bei einem Anteil von 1/3 und abzüglich der Amortisation von Fr. 10'000.- für 1997 einen Vermögensverzicht von Fr. 154'590.- ergab. Bezüglich des am 28. November 1997 verkauften Miteigentumsanteils an der Liegenschaft in Z.________ ging sie von einem Repartitionswert 1997 (160 % des amtlichen Wertes) von Fr. 1'373'280.- aus und ermittelte einen Vermögensverzicht von Fr. 186'742.-. Die Summe der beiden Beträge verminderte sie um Fr. 30'000.- (Amortisation bis zum Jahr 2000) und rechnete den Restbetrag von Fr. 311'332.- als Vermögensverzicht an, was zur Ablehnung des Leistungsanspruchs führte.