Citation: I 956/06 30.01.2007 E. 3

Die Vorinstanz hat die Bestimmungen über den Begriff der Invalidität (Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG), den Anspruch auf Ersatz der invaliditätsbedingten zusätzlichen Kosten bei der erstmaligen beruflichen Ausbildung (Art. 16 Abs. 1 IVG) sowie deren Konkretisierung (Art. 5 Abs. 1 IVV) zutreffend wiedergegeben. Darauf wird verwiesen. Ergänzend ist festzuhalten, dass als invalid im Sinne von Art. 16 IVG gilt, wer aus gesundheitlichen Gründen bei einer seinen Fähigkeiten entsprechenden Ausbildung erhebliche Mehrkosten auf sich nehmen muss. Bezüglich psychischer Beeinträchtigungen sind die von der Rechtsprechung zum invalidisierenden geistigen Gesundheitsschaden entwickelten Grundsätze (vgl. BGE 131 V 50 Erw. 1.2 mit Hinweisen) auch im Bereich des Art. 16 IVG massgeblich; dabei ist jedoch nicht die Erwerbstätigkeit, sondern der beabsichtigte Ausbildungsgang Bezugspunkt (BGE 114 V 30 Erw. 1b mit Hinweisen; ZAK 1989 S. 598 Erw. 2a).