Citation: 2A.580/2004 13.10.2004 E. A

X.________ (geb. ... 1968) stammt aus dem Kosovo. 1988 heiratete er in seiner Heimat eine Landsfrau, mit welcher zusammen er vier Kinder hat. Kurz nach der Geburt des dritten Kindes wurde die Ehe am 8. Januar 1991 geschieden. Am 5. November 1992 heiratete X.________ die Schweizer Bürgerin A.________; er erhielt gestützt auf Art. 7 ANAG eine Aufenthaltsbewilligung. Während der zweiten Ehe zeugte X.________ mit seiner ersten Ehefrau ein viertes Kind (geb. 1996). Am 2. Februar 1998 wurde ihm die Niederlassungsbewilligung erteilt, worauf das Scheidungsverfahren eingeleitet und die Ehe mit der Schweizer Bürgerin am 5. November 1998 geschieden wurde. Noch während der Ehe mit A.________ gebar B.________ (geb. C.________) am ... 1994 die Zwillinge D.________ und E.________, für die mit Urteil des Amtsgerichtes von Olten-Gösgen vom 24. Mai 2000 festgestellt wurde, dass X.________ deren Vater sei. Zu Beginn des Jahres 1999 reiste die erste Ehefrau von X.________ mit drei Kindern in die Schweiz ein, und am 3. März 1999 ersuchte dieser darum, dass sie bei ihm wohnen dürften. Ein in der Folge gestelltes Asylgesuch der ersten Ehefrau wurde am 15. Juli 1999 abgewiesen, wonach sie aber mit den Kindern erst im Frühjahr 2000 in den Kosovo zurückreisen musste. Am 2. April 2002 heiratete X.________ seine erste Ehefrau und Mutter seiner vier Kinder erneut und stellte am 10. Oktober 2002 ein Familiennachzugsgesuch. Das Departement des Innern (Amt für öffentliche Sicherheit) nahm gestützt auf die tatsächlichen Umstände an, dass X.________ die Niederlassungsbewilligung durch falsche Angaben bzw. wissentliches Verschweigen wesentlicher Tatsachen erschlichen habe und widerrief sie gestützt auf Art. 9 Abs. 4 lit. a ANAG, womit dem Familiennachzugsgesuch die Grundlage fehlte. Am 13. August 2003 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn die von X.________ gegen den Widerrufsentscheid erhobene Beschwerde vom 9. Juli 2003 ab. Auf die dagegen gerichtete Verwaltungsgerichtsbeschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 25. September 2003 (2A.437/2003) nicht ein. Am 13. Oktober 2003 ersuchte X.________ um Erteilung der Niederlassungsbewilligung in der Schweiz. Er machte neu geltend, seine beiden Kinder D.________ und E.________ seien Schweizer Bürger. Er habe mit diesen ein inniges Verhältnis, weshalb ihm gestützt auf Art. 8 EMRK die Niederlassungsbewilligung zu erteilen sei. Am 30. Juni 2004 wies das Departement des Innern des Kantons Solothurn, Abteilung Ausländerfragen, das Gesuch ab. Die von X.________ dagegen gerichtete Verwaltungsgerichtsbeschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn am 3. September 2004 ab.