Citation: 6B_972/2017 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz stellt in tatsächlicher Hinsicht fest, der Beschwerdeführer 1 habe als Gesellschafter und Geschäftsführer der B.________ GmbH mit dem Mitangeklagten Y.________ diesem nicht zustehende Provisionszahlungen in der Höhe von CHF 25'290.-- (exkl. MWST) vereinbart und im Zeitraum von Januar bis November 2010 in sieben Überweisungen auf ein Konto der dem Mitangeklagten Y.________ gehörenden Firma E.________ Consulting geleistet. Die Zahlungen seien Gegenleistung für die pflichtwidrigen Handlungen des Mitangeklagten Y.________ als Beamter des Bundes bei der Vergabe der IT-Dienstleistung "Testmanagement DaZu" an die B.________ GmbH gewesen. Die Höhe der Provisionen habe sich nach den vom Beschwerdeführer im BAFU-Mandat "Testmanagement DaZu" geleisteten Arbeitsstunden gerichtet. Der Beschwerdeführer 1 habe zu jedem Zeitpunkt wissentlich und willentlich gehandelt (angefochtenes Urteil S. 149). Weiter stellt die Vorinstanz fest, beide Beschwerdeführer hätten als Gesellschafter und Geschäftsführer der A.________ GmbH in Mittäterschaft dem Mitangeklagten Y.________ ihm nicht zustehende Provisionszahlungen als Gegenleistung für pflichtwidrige Handlungen bei der Vergabe von Dienstleistungsaufträgen durch das BAFU an die A.________ GmbH gewährt. Auch hier habe sich die Höhe der Provisionen nach den effektiv geleisteten Arbeitsstunden des im jeweiligen BAFU-Mandat eingesetzten Mitarbeiter gerichtet. Im Einzelnen habe es sich um Gegenleistungen für das pflichtwidrige Vermitteln der IT-Dienstleistung "Business Analyst DaZu 2007 und 2008" sowie "IT-Projektleiter DaZu und Business Analyst DaZu" gehandelt. Dabei hätten die beiden Beschwerdeführer im Zeitraum vom 30. Oktober 2007 bis 10. August 2009 in verschiedenen Überweisungen Zahlungen in der Höhe von CHF 16'387.50, CHF 21'991.40, CHF 12'711.-- sowie CHF 25'350.--. auf ein Bankkonto der E.________ Consulting geleistet. In allen Fällen hätten die Beschwerdeführer wissentlich und willentlich gehandelt und namentlich um die Beamtenstellung von Y.________ gewusst (angefochtenes Urteil S. 150 f.).