Citation: 6B_1107/2020 E. 2.3.2

2.3.2. Der Beschwerdeführer moniert, es sei willkürlich, wenn die Vorinstanz auf die Tagebucheinträge der Beschwerdegegnerin 2 abstelle. Bei diesen handle es sich lediglich um eine Niederschrift einer persönlichen Meinung, die zu einem beliebigen Zeitpunkt habe erfolgen können. Dem Beschwerdeführer ist zwar darin beizustimmen, dass der Beweiswert von Tagebucheinträgen beschränkt ist, da diese bloss eine verschriftlichte Aussage darstellen. Die Tagebucheinträge waren vorliegend allerdings nicht das einzige Beweismittel. Die Vorinstanz berücksichtigte diese bloss ergänzend zu den Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft. Sie stellte dabei fest, dass sich die Niederschriften der Geschehnisse im Tagebuch mit den Schilderungen der Beschwerdegegnerin 2 bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft decken würden. Für deren Glaubhaftigkeit spreche des Weiteren, dass die Beschwerdegegnerin 2 im Tagebuch einen Teil der Schuld auf sich genommen habe (vorinstanzliche E. 2.9). Dass die Vorinstanz die Tagebucheinträge als ein Beweismittel mit spezifischem Beweiswert mitberücksichtigte, ist nicht zu beanstanden.