Citation: 4A_501/2021 E. 7.6.2

7.6.2. Entgegen ihrem abschliessenden missverständlichen Hinweis betreffend die Anforderungen an ein substanziiertes Bestreiten (vgl. dazu im Einzelnen hiernach E. 7.7.2) ist die Vorinstanz nicht davon ausgegangen, dass die Beklagte die Bezahlung der Rechnungen anerkennt. Vielmehr gelangte sie im Rahmen der Beweiswürdigung zum Ergebnis, es sei erstellt, dass die Rechnungen - einschliesslich derjenigen für die hier strittigen Versicherungskosten - bezahlt worden seien, zumal die Fabrikhalle von der Klägerin weiter gemietet worden sei. Im Rahmen dieser Beweiswürdigung hat die Vorinstanz denn auch erwogen, dass die pauschale Behauptung der Beklagten, die Rechnungen seien nicht beglichen worden, nicht genüge. Dass die Vorinstanz bei dieser Beweiswürdigung betreffend die Versicherungskosten in Willkür verfallen wäre, vermag die Beklagte nicht darzutun. Sie beschränkt sich im Wesentlichen auf die Aussage, es könne von der Klägerin wohl verlangt werden, einen Zahlungsbeleg beizubringen. Damit genügt sie den Anforderungen an eine Willkürrüge im bundesgerichtlichen Verfahren (vgl. hiervor E. 3) nicht. Sie vermag nicht darzutun, dass die Vorinstanz in Willkür verfallen wäre, wenn sie aufgrund der Rechnungen zum Ergebnis gelangte, es seien in der relevanten Zeitspanne Versicherungskosten in der zugesprochenen Höhe angefallen, zumal die Klägerin die Fabrikhalle über einen längeren Zeitraum gemietet hat, wie die Vorinstanz zu Recht betont.