Citation: 2C_1045/2013 E. A

Mit öffentlich berkundetem Kaufvertrag vom 15. August 2011 verkaufte A.________ das Grundstück Nr. xxx in U.________ an B.________. Vom Kaufpreis (Fr. 350'000.--) leistete der Käufer Fr. 35'000.-- als Anzahlung. Fr. 165'000.-- waren bis zum 31. Dezember 2011 zu bezahlen. Dieser Betrag wurde vom Käufer geleistet. Für den Restkaufpreis von Fr. 150'000.-- gewährte der Verkäufer dem Käufer ein verzinsliches Darlehen, rückzahlbar bis spätestens am 31. Dezember 2012 und sichergestellt durch einen Namen-Schuldbrief an erster Pfandstelle des Kaufgrundstücks. Die Rückzahlung dieses Darlehensbetrags ist noch ausstehend. Mit Schreiben vom 15. Februar 2012 teilte A.________ der kantonalen Steuerverwaltung mit, die Realisierung des Bauvorhabens auf der verkauften Parzelle sei infolge einer schweren Erkrankung des Käufers durch diesen nicht mehr gewährleistet. Die Restzahlung von Fr. 150'000.-- könne nicht rechtzeitig erfolgen. Die kantonale Steuerverwaltung beharrte demgegenüber auf der Einreichung der Steuererklärung innert der gesetzten Frist und veranlagte nach unbenutztem Ablauf der Frist die Grundstückgewinnsteuer von Fr. 96'142.50 auf einem steuerbaren Gewinn von Fr. 320'475.--. Eine Einsprache blieb ohne Erfolg. Eine Beschwerde, mit welcher A.________ den einstweiligen Aufschub der Veranlagung beantragt hatte, wies das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden ab.