Citation: 1B_72/2017 E. 2.4.1

2.4.1. Würde die im Urteil des Regionalgerichts ausgesprochene Busse in eine Ersatzfreiheitsstrafe von 20 Tagen Haft umgewandelt und an die (bedingt ausgesprochene) Geldstrafe von 70 Tagessätzen angerechnet, lägen die daraus resultierenden 90 Tage bzw. Tagessätze immer noch deutlich unter der in Art. 132 Abs. 3 StPO genannten Schwelle von 120 Tagessätzen, über welcher jedenfalls kein Bagatellfall mehr vorliegt. Da die Generalstaatsanwaltschaft kein Rechtsmittel ergriffen hat, darf die Vorinstanz die erstinstanzliche Strafe aufgrund des Verschlechterungsverbots nicht erhöhen (vgl. Art. 391 Abs. 2 StPO). Zu prüfen bleibt, ob eine amtliche Verteidigung für das weitere Verfahren - wie der Beschwerdeführer vorbringt - unter den gegebenen Umständen trotzdem geboten ist.