Citation: 7B_219/2023 E. 2.4

2.4. Die vorinstanzlichen Ausführungen geben keinen Anlass zur Kritik. Wie die Vorinstanz richtig ausführt, war der Beschwerdeführer ab dem 29. Dezember 2022, d.h. ab der Abnahme seiner DNA, im Besitz des Formulares "Anordnung der erkennungsdienstlichen Erfassung". Dass das Aktenexemplar der Polizei, welches zusätzlich den Vermerk enthielt "Unterschrift verweigert, Blatt entgegen genommen", erst am 19. Januar 2023 der Staatsanwaltschaft übermittelt wurde, hatte keinen Einfluss auf die Beweisführung des Beschwerdeführers betreffend Zulässigkeit der DNA-Abnahme. Denn der Vermerk liefert diesbezüglich keine Hinweise. Zutreffend geht die Vorinstanz sodann davon aus, dass der Beschwerdeführer durch die verspätete Übermittlung des polizeilichen Dokuments an die Staatsanwaltschaft nicht dauernd am Gebrauch der Urkunde zur Beweisführung gehindert bzw. die Beweisführung erheblich erschwert worden wäre (MARKUS BOOG, in: Basler Kommentar, Strafrecht II, 4. Aufl. 2019, N. 6 zu Art. 254 StGB). Dies ist in der Tat nicht ersichtlich, nachdem der Beschwerdeführer bereits seit Abnahme der DNA über ein Doppel des Formulars, wenn auch ohne handschriftlichen Vermerk, verfügte. Die Vorinstanz durfte dem Beschwerdeführer demnach die Geschädigteneigenschaft nach Art. 115 Abs. 1 StPO absprechen und dessen Legitimation zur Beschwerdeführung gemäss Art. 382 Abs. 1 StPO verneinen, ohne Bundesrecht zu verletzen.