Citation: 1C_5/2013 E. A

Die 18'406 m ² umfassende Parzelle Nr. 12'744 liegt am oberen Dorfrand von Küsnacht. Sie steht im Eigentum der Gemeinde Küsnacht, die sie der Baugenossenschaft Zurlinden, Zürich, im Baurecht abgegeben hat. Sie liegt in den Wohnzonen W2/1.20 und W2/1.75 und wird vom Öffentlichen Gestaltungsplan Hüttengraben erfasst, welcher von der Gemeindeversammlung am 13. Dezember 2010 festgesetzt wurde. Am 18. Oktober 2011 erteilte die Baukommission Küsnacht der Baugenossenschaft Zurlinden die Bewilligung für den Bau von acht Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 70 Wohnungen auf dem Grundstück Kat.-Nr. 12'744. Zu den vor der Baufreigabe zu erfüllenden Auflagen gehört u.a. folgende Dispositiv-Ziffer 3.2: "Das Kanalisations-/Entwässerungsprojekt für Gebäude und Umgebung ist dreifach an die kommunale Abteilung Hochbau + Planung einzureichen. Vor Baufreigabe muss die gewässerschutzrechtliche Bewilligung vorliegen." Verschiedene Nachbarn, darunter die Eheleute X.________ sowie die Eheleute Y.________ rekurrierten gegen diese Baubewilligung ans Baurekursgericht des Kantons Zürich. Dieses wies den Rekurs am 8. Mai 2012 ab, soweit es darauf eintrat. Diesen Entscheid des Baurekursgerichts fochten die Eheleute X.________ sowie die Eheleute Y.________ mit weiteren Nachbarn beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich an, welches die Beschwerde am 7. November 2012 abwies.