Citation: 6B_966/2022 E. 3.4.4

3.4.4. An der Sache vorbei geht die Kritik, die Beschwerdegegnerin 2 habe angegeben, ihre Kinder hätten die Beschimpfungen und Drohungen des Beschwerdeführers jeweils gehört und sich am nächsten Morgen nach ihr erkundigt, jedoch hätten sich die Kinder in ihren Befragungen nicht an eine einzige solche Begebenheit erinnern können (vgl. Beschwerde S. 16). Die Vorinstanz hält diesbezüglich fest, beide Töchter der Beschwerdegegnerin 2 hätten bestätigt, dass sie häufig nächtlichen Streit zwischen dem Beschwerdeführer und der Beschwerdegegnerin 2 aus dem Schlafzimmer wahrgenommen hätten. Die Vorinstanz erwägt nachvollziehbar, es leuchte ein, dass die damals minderjährigen Töchter die nächtlichen Streitereien nicht als sexuelle Übergriffe interpretierten. Da das Zusammenleben von Streit geprägt gewesen sei, müsse ihnen dies nicht ungewöhnlich vorgekommen sein (Urteil S. 41). Daraus ergibt sich, dass die Kinder der Beschwerdegegnerin 2 entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers von nächtlichem Streit berichteten.