Citation: 2C_686/2013 E. 4.3

4.3. Die Begründung der Vorinstanz überzeugt. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, legt keine anderen Schlüsse nahe. Eine Sachverhaltsrüge (Art. 97 Abs. 2 BGG) erhebt der Beschwerdeführer nicht. Auf die Ausführungen der Vorinstanz zu den strategischen Überlegungen im Konzern geht der Beschwerdeführer nicht näher ein. Sein Einwand, die Reaktivierung einer Mantelgesellschaft sei gleich wie ein Mantelhandel stets als Steuerumgehung zu werten, verkennt die tatsächlichen Verhältnisse. Das Vorbringen impliziert, dass die Beschwerdegegnerin aufgrund ihrer Inaktivität zu liquidieren und aufzulösen gewesen wäre. Tatsächlich wurde aber die Beschwerdegegnerin nicht erst im Hinblick auf die Übernahme des Inkassogeschäfts der D.________ AG saniert, sondern bereits im Hinblick auf den Beteiligungserwerb, der aber fehl schlug. In der Folge wurde die sanierte Gesellschaft zur Fortführung des ursprünglich von der D.________ AG betriebene Inkassogeschäft eingesetzt. Wie die Beschwerdegegnerin in ihrer Vernehmlassung zu Recht ausführt, handelt es sich bei einem Konzern von der Grösse der B.________-Gruppe nicht um ein statisches Gebilde und kam der Beschwerdegegnerin im Rahmen des Konzerns im Hinblick auf den geplanten Beteiligungserwerb und schliesslich die Übernahme der Aktivitäten der D.________ AG durchaus eine Funktion zu. Es wäre zudem unüblich, im Rahmen eines solchen Konzerns eine Tochtergesellschaft, welche für einige Zeit inaktiv ist, zu liquidieren und für jede neue Aktivität jeweils eine neue Tochtergesellschaft zu gründen. Die Beschwerdegegnerin erlitt im Jahr 2002 erhebliche Verluste. Sie war in den Jahren 2002 bis 2005 inaktiv. Im Jahr 2006 wurde sie im Hinblick auf den Beteiligungserwerb umbenannt und saniert. Der Beteiligungserwerb kam nicht zustande, worauf die Beschwerdegegnerin mit Vertrag vom 27. Juni 2007 rückwirkend ab 1. Januar 2007 das Inkassogeschäft von der D.________ AG übernahm. Damit konnte auch der Verlust der Vorjahre verrechnet werden. Es ist einer steuerpflichtigen Personen freigestellt, ihre Verhältnisse so zu gestalten, dass möglichst niedrige Steuern anfallen. Gegen eine solche Steuerplanung ist nichts einzuwenden, solange erlaubte Mittel eingesetzt werden (Urteil 2C_487/2011 vom 13. Februar 2013 E. 2.7, in: ASA 82 S. 241; 2C_711/2013 vom 7. Januar 2014 E. 6.3.2). Es wird vom Beschwerdeführer auch nicht behauptet (und bewiesen), die Beschwerdegegnerin sei einzig mit dem Ziel der Verlustverrechnung reaktiviert worden. Dass die Sanierungsbeiträge der B.________ AG den Verlustvortrag nicht zum Verschwinden gebracht haben, wie der Beschwerdeführer moniert, ist systembedingt (unechter Sanierungsgewinn, vgl. vorn E. 2.1) und kann nicht der Beschwerdegegnerin angelastet werden.