Citation: 5A.20/2002 27.11.2002 E. A

T.________ (geb. 1. Januar 1971) reiste am 22. September 1989 in die Schweiz ein und ersuchte um Asyl. Das Bundesamt für Flüchtlinge (BFA) lehnte das Gesuch am 25. Mai 1993 ab; die Ausreisefrist wurde auf den 15. September 1993 festgesetzt. Die von T.________ dagegen eingereichte Beschwerde wurde von der schweizerischen Asylrekurskommission (ARK) mit Urteil vom 9. Juli 1993 abgewiesen. Am 20. August 1993 heiratete T.________ in X.________ die um 18 Jahre ältere Schweizer Bürgerin R.________. In der Folge erteilte der Kanton Bern ihm eine ordentliche Aufenthaltsbewilligung. Am 20. Oktober 1998 erhielt T.________ durch erleichterte Einbürgerung nach Art. 27 BüG das Schweizer Bürgerrecht. In diesem Zusammenhang hatte er am 19. August 1998 eine Erklärung abgegeben, wonach er mit seiner Ehefrau in einer tatsächlichen, ungetrennten, stabilen ehelichen Gemeinschaft an derselben Adresse lebe. Er wurde auch darüber belehrt, dass die erleichterte Einbürgerung nicht möglich sei, wenn vor oder während des Einbürgerungsverfahrens einer der Ehegatten die Trennung oder Scheidung beantragt habe oder keine tatsächliche eheliche Gemeinschaft mehr bestehe.