Citation: 2C_500/2007 28.11.2007 E. 2

2.1 Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig gegen Entscheide betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdeführer ist mit einer Ausländerin verheiratet, welche die Niederlassungsbewilligung hat, und er könnte in den Anwendungsbereich von Art. 17 Abs. 2 ANAG fallen, wonach der mit einer niedergelassenen Person verheiratete Ausländer Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung hat, solange die Ehegatten zusammen wohnen. Der Beschwerdeführer wohnt nun aber nicht mehr mit seiner Ehefrau zusammen. Anders als im Falle von Art. 7 ANAG (Bewilligungsanspruch des ausländischen Ehegatten eines Schweizer Bürgers) genügt nach Art. 17 Abs. 2 ANAG der bloss noch formelle Bestand der Ehe für das Entstehen bzw. Fortdauern eines Bewilligungsanspruchs im Sinne von Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG nicht. Dass dem Beschwerdeführer der Aufenthalt nebst zum Zwecke des ehelichen Zusammenlebens auch zwecks Ausübung einer Erwerbstätigkeit bewilligt wurde, ändert nichts daran, dass nach Aufgabe des ehelichen Zusammenlebens der einzige anspruchsbegründende Anknüpfungspunkt dahingefallen ist; insbesondere lässt sich kein Bewilligungsanspruch aus Art. 9 BV (Grundsatz von Treu und Glauben) ableiten, weil der Beschwerdeführer auch eine Arbeitsbewilligung erhielt. Gegenstand des angefochtenen Entscheids bildet primär der Widerruf der Aufenthaltsbewilligung; die Frage der Bewilligungserneuerung wird nur implizit behandelt. Trotz der im Vergleich zu Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG abweichenden Formulierung von Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG bliebe die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zur Anfechtung des Bewilligungswiderrufs, unabhängig vom Bestehen eines Bewilligungsanspruchs, an sich zulässig. Nun ist aber die Aufenthaltsbewilligung, nach Einreichung der Beschwerde, durch Ablauf der Bewilligungsfrist erloschen (Art. 9 Abs. 1 lit. a ANAG), und hinsichtlich der Widerrufsfrage ist die Beschwerde gegenstandslos geworden bzw. das Interesse an deren Behandlung dahingefallen. Es bleibt allein die Frage der Bewilligungsverlängerung; diesbezüglich aber erweist sich die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten als im Sinne von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG offensichtlich unzulässig. 2.2 Der Beschwerdeführer erhebt auch subsidiäre Verfassungsbeschwerde, die gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen offensteht, soweit kein ordentliches Rechtsmittel zulässig ist (Art. 113 BGG). Gerügt werden kann die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten (Art. 116 BGG). Gemäss Art. 115 lit. b BGG ist zur Verfassungsbeschwerde berechtigt, wer ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat. Gerügt wird die Verletzung von Art. 9 BV. Was die darin enthaltene Garantie des Schutzes von Treu und Glauben betrifft, ist bereits dargelegt worden, dass sich daraus im Hinblick auf die ausländerrechtliche Bewilligungsfrage nichts ableiten lässt. Das Willkürverbot sodann verschafft für sich allein kein rechtlich geschütztes Interesse im Sinne von Art. 115 lit. b BGG; fehlt dem Ausländer ein Rechtsanspruch auf die nachgesuchte fremdenpolizeirechtliche Bewilligung, ist er nicht legitimiert, den die Bewilligung verweigernden Entscheid mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde als willkürlich zu rügen (BGE 133 I 185). Die mit diesem Rechtsmittel erhobene Rüge erweist sich als im Sinne von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG offensichtlich unzulässig. 2.3 Auf die Beschwerden ist weder als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten noch als subsidiäre Verfassungsbeschwerde einzutreten. Das Urteil ergeht im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG. 2.4 Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG).