Citation: 2C_16/2021 E. 1

A.________ (geb. 1960) ist Staatsangehöriger Pakistans. Er reiste am 4. Januar 1984 in die Schweiz ein und erhielt hier in der Folge die Niederlassungsbewilligung. Mit Verfügung vom 29. Mai 2020 stellte das Amt für Migration und Bürgerrecht des Kantons Basel-Landschaft (nachfolgend: das kantonale Migrationsamt) nach Gewährung des rechtlichen Gehörs fest, dass A.________s Niederlassungsbewilligung erloschen sei; zudem wies es ein Gesuch A.________s um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ab und verpflichtete ihn, die Schweiz bis zum 30. Juni 2020 zu verlassen. Mit Eingabe vom 21. Juli 2020 gelangte A.________ mit Beschwerde an den Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft (nachfolgend: der Regierungsrat) und ersuchte vorab um Wiederherstellung der Beschwerdefrist. Mit Entscheid vom 13. Oktober 2020 trat der Regierungsrat auf diese Beschwerde aufgrund der verpassten Beschwerdefrist nicht ein. Das Kantonsgericht Basel-Landschaft (nachfolgend: das Kantonsgericht) schützte diesen Entscheid mit Urteil vom 13. November 2020. In Anwendung von § 5 Abs. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes des Kantons Basel-Landschaft vom 13. Juni 1988 (SGS 175) erwog es im Wesentlichen, dass A.________ nicht substanziiert aufzeige, inwiefern er unverschuldet davon abgehalten worden sei, die Verfügung des Migrationsamts innerhalb der zehntägigen Rechtsmittelfrist anzufechten. Seine Behauptung, dass der ihn damals vertretende Anwalt das Mandat nicht habe weiterführen wollen und er daraufhin erfolglos versucht habe, einen neuen Anwalt zu finden, sei nicht belegt, und angesichts des Umstands, dass dieser Anwalt noch am 25. Juni 2020 in seinem Namen beim Migrationsamt um Erstreckung der Ausreisefrist ersucht habe, auch nicht glaubwürdig. Im Sinne einer Eventualbegründung erwog das Kantonsgericht ausserdem, dass der Umstand, dass ein Rechtssuchender während laufender Rechtsmittelfrist keinen (neuen) Anwalt finde, keinen Grund für die Wiederherstellung einer Frist darstelle.