Citation: I 111/05 11.07.2005 E. 3

3.1 Für den übereinstimmend auf den 1. März 2001 datierten Beginn der invalidenversicherungsrechtlich relevanten Arbeitsunfähigkeit (vgl. Einsprache vom 2. Februar 2004, S. 3; Einspracheentscheid vom 8. Juli 2004, S. 2) finden sich in den Akten, namentlich in den eher dürftigen medizinischen Unterlagen, keine konkreten Anhaltspunkte. Da der Rentenbeginn indes auf den 1. März 2002 festgesetzt und eine verspätete Anmeldung im Sinne des Art. 48 Abs. 2 IVG ausdrücklich verneint wurde (vgl. Mitteilung des Beschlusses durch die Beschwerdegegnerin vom 15. Oktober 2003), ist nach Massgabe des Art. 29 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Abs. 2 IVG davon auszugehen, dass die anhaltende Arbeitsunfähigkeit jedenfalls im Laufe des März 2001 eingetreten ist. Gemäss Bestätigung der Arbeitslosenkasse der Gewerkschaft X.________ vom 4. März 2003 ist ferner ausgewiesen, dass der Beschwerdeführer vom 1. Februar 1999 bis 31. Januar 2001 Taggelder der Arbeitslosenversicherung - und damit Leistungen im Sinne von altArt. 30 IVV - bezogen hat. Seither ist er unbestrittenermassen keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgegangen. 3.2 Zwischen der Einstellung der Arbeitslosenentschädigung, die der Beendigung der Erwerbstätigkeit gleichgestellt wird, sowie dem Eintritt der massgeblichen Arbeitsunfähigkeit sind somit - mindestens - 28 Tage verstrichen. Damit ist die Voraussetzung, wonach die Erwerbstätigkeit unmittelbar vor der Arbeitsunfähigkeit ausgeübt worden sein muss, nicht erfüllt (vgl. auch Urteil K. vom 13. Juli 2004, I 234/03, Erw. 3 mit Hinweis, in welchem das Erfordernis der Unmittelbarkeit bei einer Zeitspanne von "fast einem Monat" bzw. konkret 27 Tagen [Beendigung der Erwerbstätigkeit: 10. September 1999; Beginn der Arbeitsunfähigkeit: 8. Oktober 1999] verneint worden war). Anders zu entscheiden hiesse, die Gesetzesbestimmung über ihren eindeutigen Wortlaut ("unmittelbar vor ihrer Arbeitsunfähigkeit") hinaus zu interpretieren (SVR 2001 IV Nr. 36 S. 109; Urteil M. vom 20. März 2002, I 513/01, Erw. 4b). Angesichts der klaren Formulierung vermag daran namentlich der Umstand, dass eine Unterbrechung der Arbeitsunfähigkeit von weniger als 30 Tagen nicht als wesentlicher Unterbruch der Arbeitsunfähigkeit nach Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG gilt (Art. 29ter IVV), entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nichts zu ändern.