Citation: C 446/98 23.02.2000 E. A

A.- Die 1952 geborene P.________ wurde am 20. April 1994 von R.________ geschieden. Im Scheidungsurteil wurde ihr ein monatlicher Unterhaltsbeitrag von Fr. 5140.- zugesprochen. Im Rahmen des von R.________ angestrengten Abänderungsprozesses setzte das Bezirksgericht X.________ diesen Betrag rückwirkend ab 10. Oktober 1995 für die Dauer des Verfahrens auf Fr. 3200.- fest (Beschluss vom 5. März 1996). Den hiegegen erhobenen Rekurs des Klägers hiess das Obergericht des Kantons Zürich am 24. Juli 1996 teil- weise gut und setzte den Unterhaltsbeitrag für die Dauer des Prozesses auf Fr. 2310.- herab. Am 14. Mai 1996 meldete sich P.________ auf dem Ar- beitsamt an ihrem Wohnort Z.________ zur Arbeitsvermittlung an und beantragte ab 1. Juni 1996 Arbeitslosenentschädi- gung. Mit Verfügung vom 15. Juli 1996 lehnte die Arbeits- losenkasse der Gewerkschaft Bau & Industrie GBI das Begeh- ren mit der Begründung ab, die Versicherte könne keine Bei- tragszeit nachweisen und es lägen keine Befreiungstatbe- stände vor.