Citation: 5A_310/2010 19.11.2010 E. C

Dagegen appellierten beide Parteien an das Obergericht des Kantons Bern, Appellationshof, 1. Zivilkammer. Dieses stellte am 17. November 2009 anlässlich der Hauptverhandlung vorfrageweise fest, dass das Urteil des Gerichtspräsidenten im Scheidungspunkt per 6. Februar 2009 in Rechtskraft erwachsen ist. Ebenfalls anlässlich der Hauptverhandlung schlossen die Parteien eine Teilvereinbarung ab: Demnach hat X.________ gegenüber Z.________ Anspruch auf Fr. 513'000.-- als Vorsorgeausgleich und auf Fr. 1'000'000.-- aus Güterrecht, wobei sich X.________ verpflichtet, den Miteigentumsanteil am ehelichen Wohnhaus an Z.________ zu übertragen. Streitig blieb jedoch der nacheheliche Unterhalt. Mit Urteil vom 16. Februar 2010 verpflichtete das Obergericht Z.________ zu monatlichen und indexierten Unterhaltszahlungen an X.________ von Fr. 10'465.-- ab 1. Januar 2010 bis zu ihrem Eintritt in das AHV-Alter sowie anschliessend von Fr. 2'000.-- bis zum Erreichen seines AHV-Alters (Ziff. 3 des Dispositivs). Es ging dabei von einem Einkommen von Z.________ von mindestens Fr. 300'000.-- und für X.________ von Fr. 1'875.-- bis zum Eintritt in ihr AHV-Alter und anschliessend von Fr. 6'575.-- aus (Ziff. 4 des Dispositivs). Die Kosten des kantonalen Verfahrens auferlegte das Obergericht den Parteien hälftig und schlug die Parteikosten wett (Ziff. 7 - 10 des Dispositivs).