Citation: 5C.189/2000 15.12.2000 E. 5

5.- Die Klägerin rügt schliesslich, die Vorinstanz sei von einem unrichtigen Streitwert ausgegangen. Sie habe sich auf die steuerrechtlichen Bestimmungen zur Festlegung des amtlichen Liegenschaftswertes gestützt und dabei übersehen, dass sich seit 1. Januar 1999 die Werte von nichtlandwirtschaftlichen Grundstücken nach dem Verkehrswert zu richten hätten. Damit habe sie eidgenössische Steuerrechtsbestimmungen verletzt. Die Klägerin verkennt, dass sich die Regelung der Kosten des kantonalen Verfahrens und damit auch die entsprechende Streitwertbestimmung nach kantonalem Prozessrecht richtet. Die Rüge der falschen Streitwertbestimmung ist daher im Berufungsverfahren unzulässig.