Citation: 5C.35/2003 27.02.2003 E. 2

Das Bundesgericht prüft vom Amtes wegen und mit freier Kognition, ob auf eine Berufung eingetreten werden kann (BGE 127 III 433 E. 1 S. 434). 2.1 Die Berufung kann sich nur gegen den letztinstanzlichen kantonalen Entscheid richten. Soweit die Beklagte auch die Aufhebung des bezirksgerichtlichen Beschlusses verlangt, ist auf die Berufung mithin nicht einzutreten. Das Bundesgericht kann sodann nicht eine Klage beurteilen, über welche die kantonale Instanz noch gar nicht befunden hat. Nicht einzutreten ist daher auf den Antrag, die Klage abzuweisen. Ausführungen zum Eventualbegehren auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz "zur materiellen Beurteilung der Vierjahresfrist" erübrigen sich, da die Berufung aus dem nachstehend darzulegenden Grund auch insofern unzulässig ist, als sie sich gegen das obergerichtliche Urteil richtet. 2.2 Wie die Beklagte selbst bemerkt, handelt es sich beim Urteil des Obergerichts um einen Zwischenentscheid. Auch gegen einen solchen ist die Berufung ausnahmsweise zulässig. Voraussetzung ist aber, dass (im Falle ihrer Gutheissung) sofort ein Endentscheid herbeigeführt werden kann (Art. 50 Abs. 1 OG). Hier hat die Vorinstanz keine materiellrechtliche Anspruchsvoraussetzung der Scheidungsklage geprüft und abschliessend beurteilt, sondern einzig festgestellt, dass die (prozessrechtlichen) Voraussetzungen für den Erlass eines Zwischenentscheids nicht erfüllt gewesen seien. Unter diesen Umständen ist der Tatbestand von Art. 50 Abs. 1 OG von vornherein nicht gegeben (vgl. BGE 127 III 433 E. 1b/bb S. 436 mit Hinweisen).