Citation: 2F_30/2020 E. 4

Nach dem Gesagten ist das Revisionsgesuch abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Da das Revisionsgesuch nicht gutgeheissen werden kann und es somit nicht zu einer neuen Beurteilung der Beschwerde kommt, welche Gegenstand des Verfahrens 2C_588/2019 bildete, erübrigt es sich, auf die Eventual-, Subeventual- und Subsubeventualanträge des Gesuchstellers einzugehen. Ergänzend ist aber darauf hinzuweisen, dass allfällige flüchtlings- und menschenrechtliche Gründe, die einem Wegweisungsvollzug entgegenstehen, bzw. Tatsachen oder Beweismittel, die für eine Verletzung von Art. 5 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG; SR 142.31) in Verbindung mit Art. 33 der Genfer Flüchtlingskonvention vom 28. Juli 1951 (SR 0.142.30) (Non-Refoulement-Prinzip) bzw. Art. 3 EMRK (Verbot der Folter) im Falle einer Wegweisung sprechen, noch im Rahmen des Wegweisungsvollzuges geltend gemacht werden können, soweit sie erst nach dem letzten Zeitpunkt eingetreten oder entstanden sind, in dem sie im Verfahren betreffend den Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Gesuchstellers prozessual zulässigerweise noch hätten eingebracht werden können (vgl. Urteile 2C_221/2020 vom 19. Juni 2020 E. 2; 2C_66/2012 vom 3. August 2012 E. 2).