Citation: 7B_249/2022 E. 9.2.2

9.2.2. Die Beschwerdeführerin stützt sich bei der Darstellung ihrer angeblich seit Jahren bestehenden schweren psychischen und physischen Erkrankung und die damit einhergehende Arbeitsunfähigkeit einzig auf die Akten der IV. Es wurde bereits dargelegt, dass es sich hierbei um unzulässige Noven handelt, die vor Bundesgericht keine Berücksichtigung finden (siehe E. 7.4 und 7.6 oben). Weshalb sich aus den von der Vorinstanz festgestellten psychischen und körperlichen Leiden der Beschwerdeführerin (Art. 105 Abs. 1 BGG) eine erhöhte Strafempfindlichkeit ergeben sollte, erörtert diese nicht weiter. Solches ist auch nicht ersichtlich: Dass die Beschwerdeführerin belastende medizinische Eingriffe über sich ergehen lassen musste und namentlich an depressiven Verstimmungen und Logorrhoe leidet, begründet keine besondere Empfindlichkeit im Sinne der dargelegten Rechtsprechung.