Citation: I 44/01 20.08.2001 E. 2

2.- a) Der kantonale Gerichtsentscheid ist mit der Feststellung zu bestätigen, dass das Gutachten der MEDAS vom 22. Oktober 1997 hinsichtlich Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit und bezogen auf die Verhältnisse, wie sie bis zum Erlass der ablehnenden Verwaltungsverfügung vom 23. März 1998 eingetreten und für die sozialgerichtliche Beurteilung nach ständiger Rechtsprechung (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) massgeblich sind, voll beweiskräftig ist. Die MEDAS als speziell für solche Begutachtungen verordnungsmässig vorgesehenes (Art. 72bis IVV) und nach der Rechtsprechung neutrales, der Objektivität verpflichtetes und unabhängiges Abklärungsorgan (BGE 123 V 175) hat in der Expertise vom 22. Oktober 1997 den Gesundheitszustand umfassend aufgearbeitet. Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemachten Schmerzen und Beeinträchtigungen sind in der Stellungnahme der MEDAS-Ärzte zur Arbeitsfähigkeit berücksichtigt worden. b) Nun enthält der letztinstanzlich nachgereichte Bericht des Dr. med. L.________, Rheumatologie FMH, vom 9. Februar 2001, welcher auf Untersuchungen der Beschwerdeführerin am 19. Januar und 1. Februar 2001 beruht, neu die Diagnose einer Fibromyalgie, welche nach Auffassung des Rheumatologen die Arbeitsfähigkeit in den bisherigen Tätigkeiten aufhebt und für leichte und optimal angepasste Arbeiten auf 20 % herabsetzt. Da indessen zwischen der MEDAS-Begutachtung, welche der Ablehnungsverfügung zu Grunde liegt, und den Untersuchungen durch Dr. med. L.________ mehr als drei Jahre verflossen sind, ist der gutachtliche Bericht vom 9. Februar 2001 nicht geeignet, die medizinischen Entscheidgrundlagen und die darauf fussende Beurteilung für den Zeitpunkt des Verfügungserlasses im März 1998 in Zweifel zu ziehen. Daran vermag die Berufung auf die hausärztlichen Atteste nichts zu ändern, wie die Vorinstanz zutreffend dargetan hat. Fehl gehen auch die übrigen Einwände in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, namentlich jener im Zusammenhang mit der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode. Selbst wenn es sich so verhalten sollte, dass die Beschwerdeführerin wegen ihres Leidens - schmerzbedingt - Anfang 1995 ihre bisherige Ganz- auf eine Halbtagesarbeit reduzierte, kann darin keineswegs der medizinisch gesicherte Nachweis erblickt werden, dass der Beschwerdeführerin im Zeitpunkt des Verfügungserlasses nur noch ein Halbtagespensum im Rahmen der angestammten Berufsarbeit zumutbar gewesen sei. Die Vorinstanz hat sie daher zu Recht als Erwerbstätige qualifiziert und die Invaliditätsbemessung nach den hiefür geltenden Grundsätzen überprüft. Weder auf Grund der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde noch nach der Aktenlage besteht Anlass, die vorinstanzlich bestätigte Invaliditätsbemessung in Frage zu stellen.