Citation: 5A_870/2024 E. 6.5

6.5. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Sperrwirkung gemäss Art. 191 SchKG sei mit dem Konkursantrag vom 17. Juli 2024 eingetreten. Der Kollokationsplan vom 18. Juli 2024 sei deshalb nichtig. Die Gleichbehandlung der Gläubiger gemäss Art. 219 SchKG werde verletzt. Eine Sperrwirkung der Insolvenzerklärung, wie sie vom Beschwerdeführer behauptet wird, gibt es nicht. Die Konkurswirkungen treten erst mit der Konkurseröffnung ein (Art. 197 Abs. 1 SchKG). Das Datum der Insolvenzerklärung (17. Juli 2024 gemäss Datierung auf der Eingabe und Postaufgabe) ist belanglos. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers würde es in der Folge auch keine Rolle spielen, wenn die Aufsichtsbehörde in ihrem Entscheid vom 25. November 2024 die Insolvenzerklärung auf den 18. Juli 2024 datiert hätte, was jedoch ohnehin nicht der Fall ist. Zwar erwähnt sie im Zusammenhang mit der Insolvenzerklärung das Datum des 18. Juli 2024, doch bezieht sie sich dabei auf Behauptungen des Beschwerdeführers selber. Im Zusammenhang mit den massgeblichen Erwägungen der Aufsichtsbehörde spielt das Datum keine Rolle, womit entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers auch keine Rede von einer Fehlerkette sein kann, die sich vom Entscheid der Aufsichtsbehörde bis ins Insolvenzverfahren ziehe. Da die Insolvenzerklärung keine Sperrwirkung hatte, zielen die Ausführungen zum angeblich rechtswidrigen bzw. nichtigen Kollokationsplan vom 18. Juli 2024 ins Leere. Soweit der Beschwerdeführer darauf abzielen möchte, dass die im Rahmen einer Einkommenspfändung gepfändeten Beträge seinen Konkursgläubigern zur Verfügung stünden, fehlt eine Auseinandersetzung mit den obergerichtlichen Erwägungen zu Art. 199 Abs. 2 SchKG. Im Übrigen hat das Obergericht auch im Zusammenhang mit diesen Erwägungen nicht auf das Datum der Insolvenzerklärung abgestellt.