Citation: C 196/99 22.03.2000 E. 3

3.- a) Im November 1995 hatte die Kasse ursprünglich Fr. 1'656.25 ausbezahlt (Abrechnung vom 11. Dezember 1995). Diese Auszahlung erhöhte sie kurz danach auf Fr. 2065.20, indem sie zwei Krankentaggelder für den 29. und 30. Novem- ber hinzu addierte (Abrechnung vom 14. Dezember 1995, Arzt- zeugnis Dr. med. L.________, FMH Allgemeine Medizin, vom 6. Dezember 1995). Die Differenz von Fr. 408.95 (2065.20 - 1656.25) zahlte die Kasse ebenfalls aus. Im Zuge einer gesamten Neuberechnung aller Leistungen wegen der von der Vorinstanz mit Entscheid vom 12. August 1997 neu fest- gelegten Rahmenfristen forderte die Kasse das Total von Fr. 2065.20 am 8. Dezember 1997 zurück, um dem Versicherten mit Abrechnung vom 16. Dezember 1997 wieder Fr. 1656.25 für den November 1995 zuzusprechen. Die Vorinstanz erhöhte die- sen Betrag auf Fr. 2065.20, indem sie die von der Kasse bei der Neuberechnung übersehenen zwei Krankentaggelder hinzu- fügte. Somit ist die Tabelle im vorinstanzlichen Entscheid betreffend den erwähnten Monat ("Auszahlung durch ALK: Fr. 2065.20, Anspruch Fr. 2065.20, Differenz 0.00") rich- tig. b) Im Dezember 1996 hatte der Versicherte nach 8,8 Ta- gen seinen Höchstanspruch von 400 Tagen erschöpft (die Summe der "entschädigungsberechtigten Tage" gemäss Tabelle der Vorinstanz für die Monate Januar 1995 bis November 1996 abzüglich der 5 Wartetage vom Januar 1995 ergibt ein Total von 391,2 Tagen). Die Vorinstanz hat dies übersehen, schrieb sie dem Beschwerdegegner in ihrer Tabelle für den genannten Monat doch einen Anspruch auf 22 Tage gut. Da das Taggeld im Dezember 1996 Fr. 215.35 betrug, hatte der Ver- sicherte in diesem Monat Anspruch auf eine Auszahlung von Fr. 1799.30 (Fr. 215.35 x 8,8 Tage = Fr. 1895.10 - 5,05 % AHV/IV/EO = Fr. 1799.30). Nachdem die Kasse in diesem Monat bereits Fr. 3189.70 ausbezahlt hatte (Abrechnung vom 10. Dezember 1997), entsteht ihr nach dem Gesagten für Dezember 1996 eine Rückforderung von Fr. 1390.40 (Fr. 3189.70 - Fr. 1799.30). c) Ferner enthält die Tabelle im vorinstanzlichen Ent- scheid einen Verschrieb in der Zeile des Monats Januar 1995, worin wohl "Auszahlung durch ALK Fr. 4650.50, An- spruch Fr. 3628.10", aber "Differenz 0.00" steht. In Wirk- lichkeit hat die Kasse in diesem Monat Fr. 1022.40 zu viel ausbezahlt. Die Vorinstanz hat jedoch diese Summe trotz des Verschriebs bei der Berechnung des Gesamtsaldos von Fr. 50.75 berücksichtigt, wie eine Überprüfung des Totals aller Differenzbeträge sämtlicher Monate ergibt. Daher führt der erwähnte Verschrieb zu keiner rechnerischen Ver- änderung des Schlussergebnisses. d) Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die Vorinstanz den November 1995 korrekt ermittelt hat, die Kasse hingegen im Dezember 1996 Fr. 1390.40 zu viel bezahlt hat. Wird von diesem Betrag der im Übrigen zutreffende Sal- do gemäss Tabelle der Vorinstanz von Fr. 50.75 subtrahiert, besteht als Endergebnis somit eine Rückforderung der Kasse von Fr. 1339.65.