Citation: 8C_43/2014 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hat erkannt, eine Fortsetzung der ärztlichen Behandlung hätte keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwarten lassen. Sie bezieht sich dabei namentlich auf das Verbesserungspotential bei der Arbeitsfähigkeit. Diese Beurteilung ist nicht zu beanstanden. Die Verwendung des Begriffes "namhaft" durch den Gesetzgeber verdeutlicht, dass die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbesserungen genügen nicht (BGE 134 V 109 E. 4.3 S. 115). Im Vordergrund steht hiebei die zu erwartende Verbesserung der Arbeitsfähigkeit (E. 4 Ingress hievor). Im vorliegenden Fall kann mit dem kantonalen Gericht ausgeschlossen werden, dass eine Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch eine namhafte Besserung erwarten liess. Die Arbeitsfähigkeit betrug bereits 80 % in der angestammten sowie 90 % in angepassten Tätigkeiten und aus den medizinischen Akten ergibt sich, dass eine Weiterführung der Heilbehandlung höchstens eine leichte Verbesserung versprach. Das gilt auch für die noch beabsichtigte Operation. Es ist denn auch nicht davon auszugehen, dass nach den bereits erfolgten zahlreichen Eingriffen eine weitere Operation noch eine deutliche Besserung der Unfallfolgen erwarten liess. Was der Versicherte vorbringt, rechtfertigt keine andere Betrachtungsweise. Es geht hier nicht um den "Endzustand der medizinischen Behandlung und Therapie", mithin um das Dahinfallen jeglichen Bedarfs an Heilbehandlung. Der Zeitpunkt des Fallabschlusses bestimmt sich vielmehr danach, ob weitere ärztliche Behandlung eine namhafte Besserung erwarten liess. Das kann mit dem kantonalen Gericht verneint werden. Die medizinischen Akten geben hiezu verlässlichen Aufschluss. Der Fallabschluss erweist sich damit als rechtens.