Citation: 2C_169/2024 E. 5.4

5.4. Die weiteren Einwände des Beschwerdeführers beziehen sich nicht auf die Überprüfung der Ausreisefrist, sondern zielen vielmehr darauf ab, den rechtskräftigen Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung bzw. die rechtskräftige Wegweisung als solche infrage zu stellen. Dies zeigt bereits der Antrag, die Ausreisefrist sei bis mindestens zum 30. November 2026 zu verlängern. Wie dargelegt sind solche Einwände im Rahmen des vorliegenden Verfahrens unzulässig (vorstehende E. 1.3). Wenn der Beschwerdeführer somit auf sein fehlendes soziales Netz in Deutschland, die familiären Bindungen zur Schweiz, seine Einkommensverhältnisse und Stellenaussichten, die kulturellen Unterschiede bzw. die Unterschiede im Wohlfahrts- und Gesundheitssystem oder auch auf den Ukrainekrieg sowie seine Verdienste für die Schweiz verweist, handelt es sich um Aspekte, über die bereits rechtskräftig entschieden wurde (Urteil 2C_389/2022 vom 23. September 2022). In diesem Zusammenhang prüfte das Bundesgericht in seinem Urteil 2C_389/2022 vom 23. September 2022 insbesondere die geltend gemachten Wegweisungshindernisse (dort E. 9.2.3). Neue Vollzugshindernisse macht (e) der Beschwerdeführer (im vorliegenden Verfahren) ohnehin nicht geltend: Der sinngemäss erhobene Einwand, dass die Ausweitung des Ukrainekriegs zu kriegerischen Handlungen in Deutschland führen könne und es dort - im Falle eines atomaren Angriffs - an Bunkern und Schutzräumen mangle, vermag keine hinreichend konkrete Gefährdung darzutun.