Citation: 4A_150/2010 09.06.2010 E. 4

Die Beschwerdeführerin ist der Auffassung, die Verjährung beginne erst mit Fälligkeit der Forderung, was die Ablieferung des Werkes und damit dessen Vollendung voraussetze. Die Beschwerdeführerin versucht aufzuzeigen, dass es sich im zu beurteilenden Fall nicht um Teilprojekte gehandelt habe, welche unabhängig voneinander verjähren könnten. Ob dies der Fall ist, bestimmt sich gestützt auf die tatsächlichen Grundlagen des Einzelfalles. Die Beschwerdeführerin trägt dem Bundesgericht diesbezüglich ihre eigene Sachverhaltsversion vor, ohne eine hinreichend begründete Sachverhaltsrüge zu erheben. Der Beschwerdeführerin wurde nicht das Gesamtprojekt übertragen. Dass eines der Teilprojekte (beziehungsweise eine der Arbeiten auf dem Weg zur Erschliessung, die zum Gegenstand voneinander unabhängiger Verträge gemacht werden können) im von der Vorinstanz für den Beginn der Verjährung massgebenden Zeitpunkt unvollendet gewesen wäre, ist in tatsächlicher Hinsicht nicht festgestellt. Daher ist der Schluss, die Verjährung sei eingetreten, nicht zu beanstanden.