Citation: 5A_893/2017 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer betont, es bestehe keine Dringlichkeit, das Inventar zu verkaufen. Mit seiner Behauptung, das Inventar umfasse praktisch keine verderblichen Waren und schon gar keine Lebensmittel, sondern bestehe hauptsächlich aus Möbeln und Geräten, die keinen Unterhalt erfordern und keinen übermässigen Platz einnehmen, widerspricht er lediglich den tatbeständlichen Feststellungen der Vorinstanz. Darin ist keine rechtsgenüglich begründete Willkürrüge zu erblicken (E. 1.3). Der Beschwerdeführer geht zudem auf die Begründung der Vorinstanz, der Notverkauf erweise sich auch darum als sachgerecht, da der bisherige Vermieter das Inventar erwerbe, womit keine weiteren Mietzinsen zu Lasten der Masse anfallen, nicht ein. Ebensowenig setzt er sich mit dem vorinstanzlichen Argument, der Preis für das Inventar übersteige den Schätzungswert, auseinander. Gestützt auf den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt hat das Konkursamt durch den gewählten Verwertungsmodus die Interessen der Beteiligten durchaus gewahrt. Es hat durch die Anordnung des Freihandverkaufs das ihm zustehende Ermessen gesetzmässig ausgeübt (vgl. Urteil 5A_759/2015 vom 27. November 2015 E. 2.1; RUSSENBERGER, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 2. Aufl. 2010, N. 8 zu Art. 243; JEANDIN/FISCHER, in: Commentaire romand, Poursuite et faillite, 2005, N. 9 zu Art. 243).