Citation: 6B_361/2019 E. 1

Angefochten ist ein Beschwerdeentscheid des Obergerichts des Kantons Uri, mit welchem über die von der Staatsanwaltschaft des Kantons Uri verweigerte Entschädigung an den amtlichen Verteidiger entschieden wurde. Die Entschädigung wurde verweigert, weil der Beschwerdeführer nicht als amtlicher Verteidiger bestellt gewesen sei. Zwar ist für die Beantwortung der Frage, ob die Bestellung als amtliche Verteidigung zu Recht verweigert worden sei oder nicht, allein die beschuldigte Person zur Beschwerde legitimiert. Die Beantwortung der Frage, ob der Beschwerdeführer im Verfahren im Kanton Uri als amtlicher Verteidiger bestellt war oder nicht, ist indes unerlässliche Voraussetzung für die Beurteilung des geltend gemachten Entschädigungsanspruchs des Beschwerdeführers. Sogenannte doppelrelevante Tatsachen, die für die Zulässigkeit wie die Begründetheit eines Rechtsmittels ausschlaggebend sind, werden grundsätzlich nur im Rahmen der Begründetheit geprüft (Urteile 6B_535/2017 und 6B_599/2017 vom 19. September 2017 E. 3.1). Für die Zulässigkeit genügt, wenn die doppelt relevanten Tatsachen schlüssig behauptet wurden (BGE 141 III 294 E. 5.1 f. mit Hinweisen). Dies ist vorliegend der Fall. Da auch kein Anwendungsfall von Art. 135 Abs. 3 lit. b StPO vorliegt, ist die Beschwerde in Strafsachen zulässig (Art. 78 Abs. 1 BGG in Verbindung mit Art. 135 Abs. 3 lit. a StPO).