Citation: 1C_185/2010 27.10.2010 E. 2.3

2.3.1 Die Beschwerdeführer machen weiter geltend, das Verwaltungsgericht verletze die Begründungspflicht, wenn es den Entscheid GVP 1978 Nr. 54, der seit 30 Jahren anerkannt sei, als unbegründet abkanzle und selber keine nachvollziehbare Begründung dafür liefere, warum die Meinung des ehemaligen Leiters der Rechtsabteilung des Baudepartements (der im Übrigen an der Ausarbeitung des Baugesetzes sicher entscheidend mitgewirkt habe), die seit 30 Jahren vom Regierungsrat getragen und von den Gemeinden und Juristen akzeptiert worden sei, nicht richtig sein solle. Das Verwaltungsgericht begnüge sich lediglich festzustellen, dass dem in GVP 1978 Nr. 54 publizierten Entscheid der Regierung nicht die Bedeutung zuerkannt worden sei, dass Ein- und Zweifamilienhauszonen grundsätzlich unzulässig seien. 2.3.2 Das Verwaltungsgericht hat sich im Hinblick auf die gemäss seinem Urteil vorgenommene Abweisung des Entscheids des Baudepartements ausführlich mit der vom Baudepartement und den jetzigen Beschwerdeführern vertretenen Auffassung auseinandergesetzt. Es hat erwogen, dass der Entscheid aus dem Jahre 1978 die Frage betroffen habe, ob in einem Doppeleinfamilienhaus in einer Wohnzone für Ein- und Zweifamilienhäuser im bestehenden Dachgeschoss eine selbständige Wohnung errichtet werden dürfe; diese Frage sei bejaht worden (GVP 1978 Nr. 54). In diesem publizierten Entscheid sei jedoch die Rechtmässigkeit einer Einfamilienhauszone nicht generell verneint worden. Es sei sogar ausdrücklich darauf hingewiesen worden, dass in einer Einfamilienhauszone besondere Anforderungen an die Nutzungsvorschriften zu stellen seien. Damit zeigt sich aber, dass sich dem Urteil des Verwaltungsgerichts entgegen der Behauptung der Beschwerdeführer entnehmen lässt, aus welchen Gründen das Verwaltungsgericht die im zitierten Entscheid erwähnte Rechtsprechung als für die im vorliegenden Verfahren zu beurteilende Frage als nicht relevant erachtete. Bei dieser Sachlage erweist sich die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs auch in diesem Punkt als unbegründet.