Citation: 5A_761/2016 E. 4

Der Beschwerdeführer ist am 1. April 2016 mit seiner Mutter von V.________ (ZH) nach X.________ (TG) umgezogen. Zu Unrecht macht er geltend, dass durch den Wegzug in einen anderen Kanton die frühere Gemeinde jeden weiteren Anspruch zur Mitsprache und Entscheidfindung im laufenden Erwachsenenschutzverfahren verliert, worauf bereits die Vorinstanz den Beschwerdeführer hingewiesen hat. Zuständig für die Anordnung von Erwachsenenschutzmassnahmen ist die Erwachsenenschutzbehörde am Wohnort. Diese Zuständigkeit bleibt bis zum Abschluss des Verfahrens erhalten (Art. 442 Abs. 1 ZGB). Weder behauptet der Beschwerdeführer noch tut er dar, dass in der Zwischenzeit die für X.________ zuständige KESB seinen Fall übernommen hätte. Es bleibt damit bei der Zuständigkeit der KESB U.________ und damit auch bei der Zuständigkeit des Zürcher Obergerichts.