Citation: B 38/06 15.12.2006 E. A

M.________ war im Hinblick darauf, dass sie eine Arbeitnehmerin beschäftigt, freiwillig der Stiftung Auffangeinrichtung BVG zur Durchführung der obligatorischen beruflichen Vorsorge angeschlossen (Anschlussvereinbarung vom 25. Juni 2002, in Kraft seit 1. Juli 2002). Am 15. Juni 2004 richtete die Auffangeinrichtung einen Lettre signature an M.________, welcher folgenden Wortlaut aufweist: "Vorsorgelösung 2005 Kündigung der Anschlussvereinbarung Nr. ... Sehr geehrte Damen und Herren Wie alle Stiftungen so hat auch die Stiftung Auffangeinrichtung BVG die Änderungen der ersten BVG-Revision zu befolgen. Um die gesetzlichen Vorgaben einwandfrei umsetzen zu können, sehen wir uns leider gezwungen, die Anschlussvereinbarung per 31. Dezember 2004 formell zu kündigen und durch eine neue Anschlussvereinbarung zu ersetzen. Die Stiftung garantiert aber auf jeden Fall die Weiterversicherung. Es ist uns deshalb ein Anliegen, Ihnen schon heute die neue Anschlussvereinbarung (mit gleicher Nummer) samt Kostenreglement in zwei Exemplaren zu überreichen. Wir bitten Sie, beide Exemplare baldmöglichst zu unterzeichnen und zurückzusenden. Vergessen Sie nicht, die Unterschriften der Arbeitnehmervertretung einzuholen. Diese sind für Anschlüsse ab dem 1. Januar 2005 aufgrund der 1. BVG-Revision erforderlich. Das Original werden wir anschliessend unterzeichnen und Ihnen zustellen. Das ab dem 1. Januar 2005 gültige Vorsorgereglement werden wir nach Vorliegen aller Verordnungsbestimmungen zur Genehmigung einreichen. Sie erhalten das Vorsorgereglement nach dessen Genehmigung durch den Bundesrat. Als Beilage erhalten Sie vorab ergänzende Informationen. Sollten Sie weitere Fragen haben, so lesen Sie bitte die Darstellung auf unserer Homepage www.aeis.ch oder wenden Sie sich an Ihre Zweigstelle. Wir freuen uns, wenn wir Sie auch ab dem 1. Januar 2005 weiterhin zu unseren Kunden zählen dürfen. Freundliche Grüsse Stiftung Auffangeinrichtung BVG ... ... Präsident Vizepräsidentin Beilagen: Anschlussvereinbarung inklusive Kostenreglement 2005 im Doppel Informationen zur Vorsorgelösung 2005 Beschriftetes Antwortcouvert" M.________ unterzeichnete die ab 1. Januar 2005 gültige Anschlussvereinbarung nicht, sondern wechselte zu einer anderen Vorsorgeeinrichtung, der UWP Sammelstiftung für berufliche Vorsorge, was die Auffangeinrichtung zwar oppositionslos zur Kenntnis, jedoch zum Anlass nahm, nebst dem unbestrittenen Inkasso der bis 31. Dezember 2004 geschuldeten Prämien der wegziehenden Arbeitgeberin Auflösungskosten von Fr. 500.- in Rechnung zu stellen (Brief vom 6. April 2005). Mit Schreiben vom 13. April 2005 lehnte M.________ die Zahlung der Fr. 500.- ab, weil die Vertragsauflösung "nicht von mir, sondern von der Stiftung Auffangeinrichtung BVG erwirkt" worden sei.