Citation: 1F_1/2024 E. 3.3

3.3. Mit ihrem Revisionsgesuch vom 22. Januar 2021 gegen den Nichteintretensentscheid des Bundesgerichts vom 28. Januar 2020 beantragten die Gesuchstellerinnen, es sei festzustellen, sie hätten sich auf Art. 93 Abs. 1 lit. b [sic] BGG berufen können, wenn sie Kenntnis von der Tatsache gehabt hätten, dass das SEM bei der Weisung zu Art. 41 Abs. 3 aBüG die Variante "ohne Härtefallklausel" genehmigt habe (Ziff. 3). Weiter sei festzustellen, dass den Gesuchstellerinnen aufgrund der Verjährungs- und Verwirkungsfristen der Staatshaftungsforderung ein nicht wieder gutzumachender Nachteil rechtlicher Natur gedroht habe (Ziff. 4). Auch mit diesen Anträgen setzte sich das Bundesgericht auseinander. So hielt es im Urteil vom 28. September 2023 fest, dass weder dargetan noch ersichtlich ist, inwiefern die geltend gemachten Tatsachen und Beweismittel sich auf das Urteil hätten auswirken können. Zudem wies es darauf hin, dass Kritik an der rechtlichen Würdigung im Revisionsverfahren nicht zu hören ist (vgl. dazu auch hinten E. 3.1). Es wies das Revisionsgesuch - und damit auch die Anträge Ziff. 3 und 4 - insgesamt ab, soweit es darauf eintrat (E. 13 und Dispositiv-Ziff. 2). Ein unbeurteilt gebliebener Antrag liegt auch hier nicht vor.