Citation: 1C_531/2015 E. 1.2

1.2. Die Gemeinde macht geltend, die Beschwerdeführerin sei nicht formell beschwert, weil sie am Augenschein auf ihren Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung verzichtet und nur noch Sicherungsmassnahmen zugunsten des angebauten Hauses verlangt habe. Am Augenschein vom 31. August 2015 zog die Beschwerdeführerin ihren Verfahrensantrag auf Abweisung des Gesuchs um Aufhebung der aufschiebenden Wirkung zurück und erhob ihren Eventualantrag zum Hauptantrag. Dieser lautete: "Eventualiter sei dem Eventualantrag der Verfahrensbeteiligten unter folgenden Bedingungen stattzugeben: a. Die Baubewilligung betr. Rückbau und Altlastensanierung sei [...] beschränkt auf den Rückbau oberhalb der Bodenplatte, ergänzt mit folgenden Nebenbestimmungen, zu erteilen: [...]". Dies bezog sich auf den Eventualantrag der Beschwerdegegnerin vom 14. August 2015: "eventualiter sei die aufschiebende Wirkung für den Rückbau schwer kontaminierter Stoffe und einsturzgefährdeter Gebäude zu entziehen". Es ist einzuräumen, dass dieser Antrag auslegungsbedürftig erscheint und nicht von vornherein klar ist, ob sich der "Rückbau... kontaminierter Stoffe" nur auf den Brandschutt bezieht. Dagegen geht aus dem Eventualantrag der Beschwerdeführerin klar hervor, dass diese nur Massnahmen oberhalb der Bodenplatte zugestimmt hat (Entsorgung Brandschutt; Rückbau einsturzgefährdeter Gebäude), nicht aber eigentlichen Sanierungsarbeiten (Tiefbau). Soweit der angefochtene Entscheid den Entzug der aufschiebenden Wirkung gemäss Ziff. 5 des Rekursentscheids auch für die altlastenrechtliche Sanierung bestätigt, ist die Beschwerdeführerin deshalb beschwert.