Citation: 8C_557/2014 E. A

A.________, geboren 1956, reiste 1988 aus der Türkei in die Schweiz ein, arbeitete seit 1991 mit einem 70 %-Pensum als Haushaltshilfe im Alters- und Pflegeheim B.________ und erlangte 2007 die schweizerische Staatsbürgerschaft. Am 13. Februar 2008 meldete sie sich wegen seit März 2007 anhaltenden psychischen Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Seit Juni 2010 lässt sie ihre Interessen durch einen im Anwaltsregister eingetragenen Rechtsbeistand wahren. Mit zwei Verfügungen vom 24. und 25. Oktober 2011 verneinte die IV-Stelle Bern sowohl einen Rentenanspruch wie auch einen Anspruch auf Hilflosenentschädigung. Die gegen die Rentenverfügung vom 24. Oktober 2011 gerichtete Beschwerde, mit welcher die Versicherte auch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ersuchen liess, hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Bern am 13. Dezember 2012 gut, hob die Rentenverfügung auf und wies die Sache - unter Zusprechung einer Parteientschädigung zu Lasten der Beschwerdegegnerin - an die IV-Stelle zurück, "damit sie nach Vornahme der Abklärungen im Sinne der Erwägungen neu verfüge." Am Ende von E. 3.4.2 dieses Rückweisungsentscheides führte das kantonale Gericht aus: "Die Sache ist deshalb an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie bei Dr. med. C.________ - nach Einholung sämtlicher Akten - eine Nachbegutachtung veranlasst oder einen bislang mit der Sache nicht befassten Experten mit einem psychiatrischen Gutachten betraut. Da hier allein eine monodisziplinäre Beurteilung notwendig ist, kommt die Rechtsprechung gemäss BGE 137 V 210 von vornherein nicht zum Tragen." Am 17. Dezember 2013 eröffnete die IV-Stelle der Versicherten den Fragenkatalog sowie die Gutachterstelle und gewährte hiezu das rechtliche Gehör. Mit zwei Eingaben vom 23. Dezember 2013 liess die Versicherte in der Sache einerseits Einwendungen gegen den psychiatrischen Gutachter erheben und eine mindestens bidisziplinäre Begutachtung unter Beteiligung eines Rheumatologen beantragen. Andererseits ersuchte sie um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung für das Verwaltungsverfahren nach Art. 37 Abs. 4 ATSG. Nach einem weiteren Schriftenwechsel zwecks Einigung hinsichtlich des Fragenkatalogs und der Gutachterstelle erteilte die IV-Stelle den entsprechenden Begutachtungsauftrag unter ausdrücklichem Hinweis darauf, dass die Versicherte für die Begutachtung antragsgemäss mangels ausreichender Deutschkenntnisse auf einen Dolmetscher angewiesen sei, und wies in der Folge das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung im Verwaltungsverfahren mangels Erforderlichkeit ab (Verfügung vom 2. April 2014).