Citation: 8C_659/2020 E. 4.1.2

4.1.2. Das kantonale Gericht hat hiezu erwogen, der Regierungsstatthalter habe die E-Mail vom 22. Dezember 2017 ausweislich der Akten nicht beantwortet, weshalb er schon aus diesem Grund in der zu beurteilenden Sache nicht habe befangen sein können. Die zweite Anfrage des Sozialdienstes vom 4. Juli 2019 sei nach Erlass der Rückerstattungsverfügung vom 29. Dezember 2017 erfolgt, weshalb der geltend gemachte Ausstandsgrund gemäss Art. 9 Abs. 1 lit. b VRPG (Mitwirkung am Vorentscheid) grundsätzlich nicht begründet sei. Die Einwände der Beschwerdeführerin fielen auf einen Zeitraum, in dem der Regierungsstatthalter das hier interessierende Verwaltungsverfahren bereits abgeschlossen gehabt habe. Eine Ausstandspflicht des Regierungsstatthalters nach Art. 9 Abs. 1 lit. b und e VRPG sei daher zu verneinen. Dieser Schlussfolgerung, die entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin jedenfalls nicht auf einer offensichtlich unrichtigen oder unvollständigen Sachverhaltsfeststellung beruht, ist ohne Weiteres beizupflichten. Dem ist ergänzend beizufügen, dass nicht ersichtlich ist, der Regierungsstatthalter sei in irgendeiner Weise für die Einwohnergemeinde in der Hauptsache tätig gewesen (Art. 9 Abs. 1 lit. e VRPG).