Citation: 6B_376/2024 E. 3

Die Beschwerdeführerin bemängelt eventualiter, dass die kantonalen Akten, namentlich die Vollzugsakten, mangelhaft geführt, insbesondere nicht nummeriert seien und ein Aktenverzeichnis fehle, was ihren Anspruch auf rechtliches Gehör und auf ein faires Verfahren sowie Art. 100 Abs. 2 StPO verletze. Zwar weist sie zutreffend darauf hin, dass das Bundesgericht in einem ebenfalls den Kanton Solothurn betreffenden Fall, dem eine vergleichbare Aktenführung zugrunde lag, eine formelle Rechtsverweigerung bejaht hat (vgl. Urteil 6B_1095/2019 vom 30. Oktober 2019 E. 3.3.3). Dies führt allerdings vorliegend nicht zur Aufhebung des vorinstanzlichen Beschlusses. Denn das Bundesgericht hielt im vorgenannten Urteil ebenfalls fest, dass es trotz "suboptimaler" Aktenführung regelmässig nicht eingreift, wenn das rechtliche Gehör, die Verteidigungsrechte und die Verfahrensfairness gewährleistet erscheinen (vgl. Urteil 6B_1095/2019 vom 30. Oktober 2019 E. 3.3.2). Die Beschwerdeführerin legt mit ihrer pauschalen Kritik nicht dar, inwiefern sie ihre Verteidigungsrechte aufgrund der Aktenführung nicht wirksam habe wahrnehmen können (vgl. auch Urteile 6B_892/2017 vom 3. April 2019 E. 1.3; 6B_510/2016 vom 13. Juli 2017 E. 6, nicht publ. in: BGE 143 IV 483; 6B_493/2014 vom 17. November 2015 E. 3.1.4). Dies ist auch nicht ersichtlich. Damit erweist sich die Beschwerde auch in diesem Punkt als unbegründet.