Citation: 4A_604/2020 E. 5.3.2

5.3.2. Die Vorinstanz hielt fest, aus dem Beschluss des Obergerichts vom 3. September 2018 ergebe sich, dass die Beschwerdeführerin sich bereits in ihrer Beschwerde vom 23. August 2018 mit der Kompetenz des in ihren Augen unzuständigen Bezirksrichters zum Erlass von Verfügungen im vorliegenden Verfahren auseinandergesetzt hatte. Im Entscheid vom 3. September 2018 war das Obergericht aber auf die Beschwerde mit der Begründung nicht eingetreten, die Parteien könnten gegen den Erledigungsentscheid des erstinstanzlichen Verfahrens Berufung erheben, mit der sowohl materielle als auch verfahrensrechtliche (prozessuale) Fehler gerügt und die rechtlichen Konsequenzen der angefochtenen Verfügungen - sofern notwendig - korrigiert werden könnten. Das Obergericht wies das Bezirksgericht zudem ausdrücklich darauf hin, die in der Beschwerde erhobenen formellen Beanstandungen betreffend die Zuständigkeit zum Erlass der angefochtenen Verfügungen erschienen nicht a priori unbegründet. Damit kann keine Rede davon sein, die Beschwerdeführerin habe diesbezügliche Rügen verspätet vorgebracht.