Citation: 6B_1402/2022 E. 4

Im Verfahren vor Bundesgericht kann es nur um die Frage der Fristwahrung im kantonalen Beschwerdeverfahren und somit darum gehen, ob die Vorinstanz auf die Beschwerde wegen Verspätung zu Recht nicht eingetreten ist und das Fristwiederherstellungsgesuch zulässig abgewiesen hat. Dazu äussert sich der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde nicht in einer den Formerfordernissen genügenden Weise. Er bringt darin insofern nur vor, er habe bei der Post um Verlängerung der Abholfrist bis am 15. August 2022 ersucht und die Post habe die Frist von sich aus bis am 23. August 2022 verlängert; es sei alles korrekt abgelaufen und keine Frist verpasst worden. Mit den vorinstanzlichen Erwägungen zur Anwendbarkeit der Zustellfiktion (Art. 85 Abs. 4 StPO), zum Ablauf der 10-tägigen kantonalen Beschwerdefrist am 12. August 2022 und zum Hinweis, dass eine bei der Post getätigte Verlängerung der Abholfrist keinen Einfluss auf den Fristenlauf habe (vgl. BGE 141 II 429 E. 3.1), befasst sich der Beschwerdeführer nicht im Ansatz. Ebenso wenig setzt er sich mit der Begründung der Vorinstanz zum abgelehnten Fristwiederherstellungsgesuch auseinander. Soweit er schliesslich die Abweisung seines Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege beanstandet, verkennt er, dass diese nicht wegen fehlender Mittellosigkeit, sondern wegen Aussichtslosigkeit verweigert wurde. Weshalb die Einschätzung seiner kantonalen Beschwerde als aussichtslos rechtsverletzend sein könnte, substanziiert er nicht. Aus seiner Beschwerde ergibt sich damit nicht im Ansatz, dass und inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Beschluss gegen das geltende Recht verstossen haben könne. Der Begründungsmangel ist offensichtlich (Art. 42 Abs. 2 BGG). Auf die Beschwerde ist mangels tauglicher Begründung im Verfahren nach Art 108 BGG nicht einzutreten.