Citation: 5A_100/2016 E. 6.1

6.1. Die Ablehnung der Sistierung des Aberkennungsverfahrens hält die Beschwerdeführerin für treuwidrig, weil die Schätzungskommission das Handelsgericht am 4. April 2014 erfolglos um einen Meinungsaustausch in Bezug auf die Zuständigkeit bzw. Koordination der Verfahren ersucht habe und ohne die in der Folge vorgenommene Sistierung des Schätzungsverfahrens dieses heute ganz oder jedenfalls weitgehend abgeschlossen wäre. Mit diesen Behauptungen ist - unabhängig von der Frage ihrer Richtigkeit und ihrer Zulässigkeit nach Art. 99 Abs. 1 BGG - keine Bundesrechtswidrigkeit darzutun. Das Handelsgericht hat die Ablehnung der Sistierung damit begründet, dass der vorliegende Aberkennungsprozess spruchreif sei, während dies für das Verfahren vor der Schätzungskommission nicht zutreffe. Dass dies nicht den Tatsachen entsprechen würde, behauptet die Beschwerdeführerin selbst nicht. Der Hintergrund, wie es zu dieser Tatsache kam, kann nicht entscheidend sein. Weitergehende Rügen - etwa dass die Sistierung von Bundesrechts wegen in jedem Fall zwingend wäre - erhebt die Beschwerdeführerin nicht und folglich ist solches auch nicht zu prüfen (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 140 III 115 E. 2 S. 116).