Citation: U 448/00 01.07.2002 E. 3

3.- Ob im Zeitpunkt des Einspracheentscheides eine psychische Gesundheitsstörung als natürliche Folge des ver- sicherten Unfalles vorlag, wofür erforderlich und hin- reichend ist, dass der Unfall zumindest eine Teilursache darstellt (BGE 119 V 338 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen), braucht nicht abschliessend beurteilt zu werden. Es mangelt, wie das kantonale Gericht zutreffend und einlässlich erwogen hat, jedenfalls an der Adäquanz des Kausalzusammenhanges. Dabei ist es letztlich nicht entscheidend, ob von einem leichten Unfall oder einem dem mittleren Bereich zuzuordnenden Geschehnis ausgegangen wird, da mit der Vorinstanz keines der in BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa umschriebenen Kriterien erfüllt ist. Der Vollständigkeit halber wird hinsichtlich des - zu Recht verneinten - Adäquanzkriteriums des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit auf die im Urteil L. vom 30. August 2001, U 56/00, dargelegte Kasuistik hingewiesen. Nach dem Gesagten zielt der Antrag um ergänzende psychiatrische Abklärungen ins Leere.