Citation: 6B_548/2020 E. A

A.________ wird vorgeworfen, am 2. April 2017 im Verlauf eines Streits seiner damaligen Freundin B.________ mehrere Schläge versetzt und sie am Hals gepackt zu haben. Danach habe er sie in sein Auto gezerrt und sei losgefahren. Weiter habe er sie fahrend mit einer Hand an den Haaren gepackt und ihren Kopf mehrmals gegen die Seitenscheibe geschlagen. Anschliessend habe er angehalten und begonnen, sie mit beiden Händen sehr heftig zu würgen. B.________ habe Atemnot bekommen und ihr sei schwarz vor Augen geworden. Als sich die Türe geöffnet habe und die Fahrzeugbeleuchtung angegangen sei, habe er von ihr abgelassen. Als sie aus dem Fahrzeug flüchten wollte, habe A.________ B.________ zurückgezogen und ihr erneut Faustschläge und Ohrfeigen an den Kopf versetzt. Erst dann sei ihr die Flucht gelungen. Beim genannten Vorfall habe B.________ gemäss Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin (IRM) der Universität Zürich neben Hautverfärbungen am Hals und Druckschmerzen am Nacken, Hinterkopf und Hals unter anderem einen Bruch des grossen Zungenbeinhorns, Einblutungen in der linken Stimmlippe und beim Schildknorpel (was gemäss Gutachten für eine heftige Gewalteinwirkung gegen den Hals spreche) sowie ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Weiter wird A.________ vorgeworfen, B.________ telefonisch belästigt und anlässlich verschiedener weiterer Zwischenfälle genötigt zu haben. Mit Urteil des Strafgerichts Basel-Stadt vom 7. März 2018 wurde A.________ der versuchten Gefährdung des Lebens, der mehrfachen einfachen Körperverletzung, des Missbrauchs einer Fernmeldeanlage, der mehrfachen Nötigung, der mehrfachen versuchten Nötigung und der Verletzung der Verkehrsregeln (Nichtbeherrschen des Fahrzeugs) schuldig gesprochen und zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 28 Monaten sowie einer Busse von Fr. 700.-- verurteilt. A.________ wurde für fünf Jahre des Landes verwiesen. Weiter wurde ihm untersagt, mit B.________ direkt oder über Drittpersonen Kontakt aufzunehmen und er wurde verurteilt, ihr eine Genugtuung von Fr. 5'000.-- zu bezahlen.