Citation: I 107/05 29.11.2005 E. 5

Das Verfahren hat Versicherungsleistungen zum Gegenstand und ist deshalb kostenlos (Art. 134 OG). Entsprechend dem Ausgang des letztinstanzlichen Verfahrens hat die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 135 in Verbindung mit Art. 159 OG). Denn die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung gilt praxisgemäss als volles Obsiegen im Sinne von Art. 159 OG (BGE 110 V 57 Erw. 3a; SVR 1999 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 3; Urteil K. vom 10. Februar 2004, U 199/02, Erw. 6). Da die Beschwerdeführerin indes nur gerade hinsichtlich der Rüge, der gesundheitliche Zustand sei nicht für den gesamten im Streit liegenden Anspruchszeitraum abgeklärt worden, durchdringt, die übrigen Vorbringen hingegen verworfen werden, entspricht dieser Ausgang des Verfahrens in diesem speziellen Fall einem bloss teilweisen Obsiegen. Bei dieser spezifischen Ausgangslage ist die Parteientschädigung ausnahmsweise anteilig zu verlegen (vgl. Art. 159 Abs. 3 OG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege, einschliesslich der unentgeltlichen Verbeiständung, erweist sich als gegenstandslos, soweit eine Parteientschädigung zugesprochen wird. Hinsichtlich des verbleibenden Teils des Vertretungsaufwands wird die unentgeltliche Verbeiständung (Art. 135 in Verbindung mit Art. 152 OG) gewährt, da die Bedürftigkeit aktenkundig ist, die Beschwerde nicht als aussichtslos zu bezeichnen und die Vertretung geboten war (BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen). Es wird indessen auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die begünstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie später dazu im Stande ist.