Citation: 5A_285/2021 E. 3.2.3

3.2.3. Dass er all diese Beanstandungen schon im Beschwerdeverfahren vor dem Kantonsgericht (s. Sachverhalt Bst. B.a) oder im hier vorinstanzlichen Verfahren (s. Sachverhalt Bst. B.c) vorgetragen hätte und damit nicht gehört worden wäre, behauptet der Beschwerdeführer nicht. Ebenso wenig bestreitet er, sich im besagten Beschwerdeverfahren vor Kantonsgericht mit dem Vorwurf begnügt zu haben, dass "keine aktuelle" Schätzung vorliege, noch stellt er die vorinstanzliche Beurteilung in Frage, wonach diese Rüge allein nicht dazu tauge, die betreibungsamtliche Schätzung im Beschwerdeverfahren anzufechten. Soweit er sich darauf beruft, dass das Betreibungsamt Emmen zur Schätzung des in U.________ (LU) gelegenen Grundstücks GB-Nr. yyy zuständig sei, ist ihm die als "Pfändungsvollzug" betitelte Urkunde des Betreibungs- und Konkursamts Nidwalden vom 16. Dezember 2020 (s. Sachverhalt Bst. A) entgegenzuhalten. Darauf ist vermerkt, dass die Pfändung des besagten Grundstücks "mittels Rechtshilfeverfahren an das Betreibungsamt Emmen" erfolgt sei; die betreibungsamtliche Schätzung laute auf Fr. 830'000.--. Nach Art. 24 Abs. 2 VZG hat das mit einer Requisitorialpfändung beauftragte Amt die Pfändung unter Beobachtung (unter anderem) von Art. 9 VZG zu vollziehen. Alle mit der Pfändung eines Grundstücks zusammenhängenden eigentlichen Vollzugshandlungen vor Ort haben demnach durch das beauftragte Amt zu erfolgen (Markus Zopfi, in: Konferenz der Betreibungs- und Konkursbeamten der Schweiz [Hrsg.], Kurzkommentar VZG, 2011, N 3 zu Art. 24 VZG), insbesondere auch die Schätzung nach Art. 9 Abs. 1 VZG (BGE 145 III 487 E. 3.4.4). Worauf er seinen (sinngemässen) Vorwurf stützt, dass im konkreten Fall nicht das mit der Requisitorialpfändung beauftragte Betreibungsamt Emmen, allenfalls gestützt auf Informationen des auftraggebenden Betreibungs- und Konkursamts Nidwalden (vgl. Zopfi, a.a.O., N 2 zu Art. 24 VZG), sondern in Missachtung der erwähnten Vorgaben das Betreibungs- und Konkursamt Nidwalden selbst das Grundstück GB-Nr. yyy schätzte, mag der Beschwerdeführer nicht erklären. Insofern laufen seine Beanstandungen ins Leere. Dass die Aufsichtsbehörden des Kantons Nidwalden bezüglich des besagten Grundstücks zur Beurteilung seiner Beschwerde vom 13. Januar 2021 (s. Sachverhalt Bst. B.a) und zur Durchführung eines Neuschätzungsverfahrens nach Art. 9 Abs. 2 VZG (s. Sachverhalt Bst. B.b) gar nicht zuständig waren und die entsprechenden Entscheide als nichtig aufzuheben sind, macht der Beschwerdeführer im Übrigen nicht geltend (s. dazu BGE 145 III 487 E. 3.4). Nach Massgabe von Art. 22 SchKG sind die kantonalen Aufsichtsbehörden freilich verpflichtet, die Nichtigkeit einer Verfügung von Amtes wegen festzustellen. Ebenso ist die Aufsichtsbehörde selbst, sofern sie zur Beurteilung einer Beschwerde oder eines Begehrens um Neuschätzung nach Art. 9 Abs. 2 VZG örtlich nicht zuständig ist, nach Treu und Glauben verpflichtet, eine bei ihr erhobene Beschwerde oder ein bei ihr eingereichtes Gesuch von Amtes wegen an die zuständige Instanz weiterzuleiten, soweit sich der Rechtsunterworfene nicht bewusst an die unzuständige Aufsichtsbehörde gewendet hat (s. dazu ausführlich BGE 145 III 487 E. 3.4).