Citation: 4A_270/2017 E. 5.3.2

5.3.2. Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdeführer behaupteten, D.________ habe den Kaufvertrag mit den Ehepaar G.________ und damit den ursprünglichen Kaufpreis gekannt. Die Bank C.________ AG habe dies bestritten und die Beschwerdeführer hätten keinen Beweis für diese Behauptung vorlegen können. Es möge sein, dass ein Bankmitarbeiter, der einen Kredit vergeben möchte, sich über die Höhe der anfallenden Grundstückgewinnsteuer informieren müsse. Daraus könne aber entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer nicht geschlossen werden, dass D.________ vom vorherigen Kaufvertrag [mit den Ehepaar G.________] Kenntnis gehabt habe. Erstens sei der Betrag der Grundstückgewinnsteuer von der E.________ AG an das Notariat mitgeteilt worden, sodass für D.________ kein Bedarf weiterer Abklärungen bestanden habe. Zweitens würden die Beschwerdeführer ausser Betracht lassen, dass ein Bankangestellter unsorgfältig handeln könne, ohne dass ihm gleich der Vorwurf der absichtlichen Täuschung treffen müsse. Es könne durchaus sein, dass D.________ einfach unsorgfältig gehandelt habe, ohne dass ihm von den Beschwerdeführern Betrugsabsicht unterstellt werden dürfe. So lasse sich auch ohne Weiteres erklären, dass er trotz Kenntnis des Schätzungswerts die Beschwerdeführer nicht über den tieferen Wert des Grundstücks informiert habe. Das sei jedenfalls bei Weitem plausibler als das von den Beschwerdeführern behauptete bewusste Zusammenspannen mit F.________ nach einem gemeinsamen Plan, für das, wie erwähnt, weder Beweis noch Motiv vorliege.