Citation: 1A.24/2003 18.02.2003 E. 2

Nach Art. 35 Abs. 1 OG kann die "Wiederherstellung gegen die Folgen der Versäumung einer Frist nur dann erteilt werden, wenn der Gesuchsteller oder sein Vertreter durch ein unverschuldetes Hindernis abgehalten worden ist, innert der Frist zu handeln, und binnen zehn Tagen nach Wegfall des Hindernisses unter Angabe desselben die Wiederherstellung verlangt und die versäumte Rechtshandlung nachholt". Nach der konstant strengen Rechtsprechung schliesst jedes Verschulden einer Partei oder ihres Anwaltes die Wiederherstellung aus (BGE 119 II 86 E. 2; 114 II 181 E. 2; 112 V 255; 110 Ib 94; 108 V 109; 107 Ia 168).