Citation: 6B_1211/2018 E. 2.2.2

2.2.2. Der Beschwerdeführer rief am 7. Dezember 2014 die Notrufnummer der Kantonspolizei und kündigte an, er wolle sich umbringen. Daraufhin begab sich die Polizei in die Wohnung des Beschwerdeführers. Dem entsprechenden Rapport ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer gegenüber der Polizei angab, einen Streit mit C.A.________ gehabt zu haben. Dabei habe C.A.________ ihm gesagt, er solle aus seinem Zimmer verschwinden. Diese Aussage verletze ihn in seinem Stolz. Lieber würde er sich umbringen, als so etwas zu akzeptieren. Weiter ist dem Rapport zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer - nach der Darstellung der Familie - des Öfteren betrunken sei und dann haltlose Aussagen mache. Er würde es nicht gutheissen, wenn seine Kinder die Abende vor dem TV oder dem Computer verbringen würden. Der Beschwerdeführer habe schliesslich seine Aussage revoziert. Er habe gesagt, er wolle sich nichts antun, habe aber die Absicht, einen Alkoholentzug anzutreten (kantonale Akten, pag. 589 f.). Die Intervention der Polizei erfolgte aufgrund der Selbstmordankündigung des Beschwerdeführers. Der vorgängige Streit zwischen dem Beschwerdeführer und C.A.________ wird im Rapport nicht näher beschrieben. Eine Einvernahme der Polizisten, damit diese bestätigen, dass eine Verletzung von C.A.________ nicht Gegenstand ihrer Intervention war, ist überflüssig, zumal sich dies bereits aus dem Rapport ergibt.