Citation: 8C_398/2024 E. A

A.________, geboren 1991, war zuletzt seit März 2020 als Finanzberater in Ausbildung bei der B.________ AG beschäftigt. Die Arbeitgeberin kündigte das Arbeitsverhältnis wegen Überforderung per Ende November 2021. Im August 2021 meldete sich A.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an und verwies in der Folge insbesondere auf seit mehreren Jahren zunehmende Schmerzen am Bewegungsapparat (Bericht der Klinik C.________ vom 22. April 2022). Die IV-Stelle des Kantons Zürich zog die Akten des Krankentaggeldversicherers bei. Danach wurde, nach entsprechendem Verdachtsbefund in der Klinik D.________, im Spital E.________, Klinik für Rheumatologie, nach einer Konsultation im Februar 2020 eine Fibromyalgie diagnostiziert (Bericht vom 25. Februar 2020). Gemäss Bericht des behandelnden Arztes Dr. med. F.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, der A.________ erstmals bereits ab November 2013 betreut hatte, trat im Februar 2021 erneut eine depressive Episode auf. Er bescheinigte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ab 1. März 2021. Im Januar 2022 wurde A.________ wegen beidseitiger Lungenembolien im Lungen-Zentrum der Klinik G.________ hospitalisiert und in der Folge durch PD Dr. med. H.________, FMH für Innere Medizin, Hämatologie, betreut. Zudem erfolgte im Februar 2022 eine gastroenterologische Abklärung im Zentrum für Magen-Darmkrankheiten der Klinik G.________. Der Krankentaggeldversicherer veranlasste eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit im Zentrum I.________ mit zusätzlicher neuropsychiatrisch-leistungspsychologischer Abklärung durch Dres. med. J.________, Facharzt FMH Psychiatrie und Psychotherapie, und K.________, Fachärztin FMH Neurologie (Gutachten vom 10. Mai 2022/23. Juni 2022; Reevaluation durch die Neurologin im September 2022). Gestützt auf die Stellungnahmen des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) lehnte die IV-Stelle einen Anspruch auf Invalidenrente mit Verfügung vom 1. November 2023 ab.