Citation: 2C_128/2020 E. 2.1.2

2.1.2. Der Beschwerdeführer beruft sich auf eine neue Beziehung zu einer Landsfrau, die in der Schweiz über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt und von ihm ein Kind erwarten soll. Unabhängig davon, dass es sich dabei um ein nach Art. 99 Abs. 1 BGG unzulässiges Novum handelt, ist insoweit nicht auf die Beschwerde einzutreten: Ein Anspruch auf Erteilung der Aufenthaltsbewilligung gestützt auf diese Beziehung liesse sich allenfalls aus Art. 8 EMRK ableiten, wobei hierfür insbesondere Voraussetzung wäre, dass die Aufenthaltsbewilligung der neuen Partnerin auf einem festen Rechtsanspruch beruht, die Partnerin mithin über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt (vgl. BGE 144 I 266 E. 2.5 S. 270; 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.). Dass und weshalb der neuen Partnerin, welche über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt, ein derartiges gefestigtes Anwesenheitsrecht zustehen sollte, legt der Beschwerdeführer nicht dar. In diesem Punkt ist der Beschwerdeführer folglich der (namentlich) hinsichtlich nicht evidenter Eintretensvoraussetzungen geltenden Begründungspflicht (siehe anstelle vieler BGE 133 II 249 E. 1.1 S. 251, 353 E. 1 S. 356, 400 E. 2 S. 404; 134 II 45 E. 2.2.3 S. 48) nicht nachgekommen. Er macht nicht in einer für das Eintreten genügenden, vertretbaren Weise einen Aufenthaltsanspruch geltend.