Citation: 2C_128/2018 E. 3.3

3.3. Ob im massgeblichen Zeitpunkt die Absicht fehlte, eine echte Ehe zu führen, entzieht sich in der Regel dem direkten Beweis und ist oft nur über Indizien festzustellen (BGE 127 II 49 E. 5a S. 56 f.). Solche Hinweise können äussere Gegebenheiten, aber auch innere, psychi-sche Vorgänge betreffen (Wille der Ehegatten). So oder anders handelt es sich um tatsächliche Feststellungen, welche für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich sind (Art. 105 Abs. 1 BGG; vgl. Urteil 2C_391/2015 vom 8. Dezember 2015 E. 2.2). Frei prüft das Bundesgericht lediglich die Rechtsfrage, ob die festgestellten Tatsachen (Indi-zien) darauf schliessen lassen, die Berufung auf die Ehe bezwecke die Umgehung ausländerrechtlicher Vorschriften oder sei rechtsmissbräuchlich (BGE 128 II 145 E. 2.3 S. 152 mit Hinweisen).