Citation: 1B_146/2007 27.07.2007 E. 3

3.1 Von vornherein nicht einzutreten ist auf die Entschädigungs- bzw. Genugtuungsbegehren, liegt doch insoweit kein anfechtbarer Entscheid einer letzten kantonalen Instanz vor (Art. 80 und 90 ff. BGG). 3.2 Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Der Beschwerdeführer wirft der Anklagekammer des Obergerichts wie zuvor der abgelehnten Gerichtspräsidentin des Gerichtskreises II Biel-Nidau ganz allgemein ein unkorrektes Verfahren vor. Dabei kritisiert er die dem angefochtenen Beschluss zugrunde liegenden Erwägungen, indem er diese in seiner Eingabe punktuell rekapituliert und mit seinen Kommentaren versehen hat (welche teilweise die Anstandsregeln verletzen, s. insoweit Art. 33 BGG). Er macht eine unrichtige Sachverhaltsfeststellung geltend und behauptet verschiedene Grundrechtsverletzungen. Hinsichtlich der vom Beschwerdeführer in Bezug auf den angefochtenen Beschluss geltend gemachten Grundrechtsverletzungen gilt indes eine qualifizierte Rügepflicht. Das Bundesgericht prüft derartige Rügen in Anwendung von Art. 106 Abs. 2 BGG nur insofern, als sie in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet worden sind. Im Anwendungsbereich dieser Bestimmung ist die Praxis zum Rügeprinzip gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b aOG weiterzuführen (Urteil 1C_3/2007 vom 20. Juni 2007, E. 1.4, zur Publikation bestimmt; vgl. dazu auch BGE 130 I 258 E. 1.3 und 129 I 113 E. 2.1). Dieselben strengen Anforderungen an die Begründungspflicht gelten, soweit es um die Frage geht, ob der Sachverhalt willkürlich bzw. unter verfassungswidriger Verletzung einer kantonalen Verfahrensregel ermittelt worden ist; entsprechende Beanstandungen sind vergleichbar mit den in Art. 106 Abs. 2 BGG genannten Rügen (E. 1.4.3 des oben zitierten Urteils vom 20. Juni 2007). Was der Beschwerdeführer vorbringt, erschöpft sich im Wesentlichen in einer appellatorischen Kritik am angefochtenen Beschluss bzw. an den diesem zugrunde liegenden Erwägungen. Die Ausführungen in der Beschwerde stellen keine sachbezogene Auseinandersetzung mit der dem obergerichtlichen Beschluss zugrunde liegenden Begründung dar. Namentlich legt der Beschwerdeführer nicht konkret dar, inwiefern diese Begründung im Einzelnen bzw. der angefochtene Beschluss im Ergebnis verfassungswidrig sein soll. Mangels einer hinreichenden Begründung ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten, worüber im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.