Citation: 9C_35/2019 E. 4.4

4.4. Die Behauptung des Beschwerdeführers, im psychiatrischen Gutachten werde lediglich zur Arbeitsfähigkeit ab dem Zeitpunkt der Untersuchung Stellung genommen, trifft nicht zu. So schloss Dr. med. C.________ eine relevante längerfristige Arbeitsunfähigkeit zwar nur pro futuro "sicher" aus, wies aber darauf hin, die Aktenlage sei gleichzeitig nicht ausreichend, um eine solche Einschränkung für den Zeitraum von Oktober 2013 bis Juli 2016 überwiegend wahrscheinlich zu belegen. Die Vorinstanz stellte gestützt auf den Bericht des Dr. med. E.________ vom 27. September 2016 ergänzend fest, die depressiven Symptome hätten sich ab Oktober 2014 weitgehend zurückgebildet, was der Beschwerdeführer nicht bestreitet. Dasselbe gilt für die Ausführungen des Dr. med. C.________ vom 2. November 2016, wonach die Formulierungen des Dr. med. E.________ im Bericht vom 27. September 2016 inhaltlich seinen eignen im Gutachten vom 25. Juli 2016 entsprechen. Wenn die Vorinstanz mit Blick darauf schloss, ein invalidisierendes Leiden sei zumindest ab Oktober 2014 (und damit im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns per Juli 2015) nicht überwiegend wahrscheinlich erstellt, ist dies nicht zu beanstanden. Entgegen der Beschwerde ändert daran nichts, dass Dr. med. E.________, obwohl auch er von weitgehend zurückgebildeten depressiven Symptomen ausging, nach wie vor eine Arbeitsfähigkeit von lediglich 50 % attestierte bzw. er zumindest auf die Gefahr einer erneuten Dekompensation bei einer Erhöhung hinwies.