Citation: 1C_112/2014 E. 5.1

5.1. Das Bundesverwaltungsgericht hielt es bereits für zweifelhaft, ob eine solche Spur, die ausschliesslich der sicheren Erschliessung eines privaten Grundstücks diene, die nötige sachliche Verbindung zum Nationalstrassenbau aufweise, um Gegenstand des Ausführungsprojekts sein zu können. Es liess die Frage offen, weil es schon an einer genügenden Vertrauensgrundlage mangle: Wie die Aktennotiz vom 16. März 2010 zeige, sei man bei den Besprechungen davon ausgegangen, dass für die Erschliessung der Parzelle ein selbstständiges Projekt ausgearbeitet werden müsse, das den zuständigen kantonalen Behörden zur Genehmigung zu unterbreiten sei. Insofern habe der Rechtsvorgänger der Beschwerdeführerin nicht darauf vertrauen dürfen, dass das Ausführungsprojekt nachträglich um eine Linksabbiegerspur ergänzt werde.