Citation: 2C_699/2013 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat erwogen, der Beschwerdeführer sei mit seiner ehemaligen schweizerischen Ehegattin eine Scheinehe eingegangen. Dabei stützte sich das Verwaltungsgericht auf zahlreiche auf eine Ausländerrechtsehe hinweisenden Indizien: Nach erfolglosem Asylgesuch hätte der Beschwerdeführer ohne Heirat die Schweiz verlassen müssen. Die Heirat mit der 23 Jahre älteren Schweizerin erfolgte nach bloss kurzer Bekanntschaft und erscheint mit der heimatlichen Kultur des Beschwerdeführers als schwer vereinbar. Die Ehegatten verfügten zudem über keine gemeinsame Sprache. Sie machten widersprüchliche Ausführungen unter anderem bezüglich des Kennenlernens sowie der Aufteilung der Lebenshaltungskosten und fielen durch mangelnde Kenntnis betreffend den Ehepartner bzw. dessen Familie auf. Der Beschwerdeführer wusste angeblich nicht, dass seine schweizerische Ehegattin im Rotlichtmilieu als Masseuse arbeitete und bemerkte offenbar auch deren Abwesenheit nicht. Seltsam ist auch, dass er keine Kenntnis von der am Anfang der Ehe in den Philippinen erfolgten Adoption eines Kindes durch seine damalige Ehegattin hatte. Weiter haben die Ehegatten nie gemeinsam Bangladesh bzw. das Ursprungsland der Ehefrau besucht, obwohl sie sich dort wiederholt je einzeln aufhielten, dies teilweise über längere Zeiträume. Bloss zwei Wochen nach Erteilung der Niederlassungsbewilligung (13. September 2007) bezog der Beschwerdeführer 1 ein möbliertes Einzelzimmer, wobei der Mietvertrag - anders als frühere Mietverträge - nur auf ihn lautete. Es ist davon auszugehen, dass er dieses Zimmer ohne seine damalige Ehefrau bewohnte, was auch durch deren Aussage betreffend den Ort des letzten Zusammenwohnens bestätigt wird. Bereits am 22. Juli 2008 unterzeichneten die Ehegatten eine Scheidungskonvention und reichten am Tag darauf das gemeinsame Scheidungsbegehren ein. Mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 21. November 2008 wurde die Ehe geschieden. Anlässlich der Scheidungsverhandlung führte die damalige Ehegattin aus, sie werde mit ihrem Freund nach dessen Pensionierung auf die Philippinen zurückkehren, was eine seit schon längerer Zeit bestehende Beziehung vermuten lässt. Gemäss den eingereichten Unterlagen haben die Beschwerdeführer 1 und 2 am 30. Oktober 2009 geheiratet, wobei in ihrem sozialen Umfeld in Bangladesh eingeholte Auskünfte zwar auf eine Heirat bereits zu einem früheren Zeitpunkt hindeuten. Wie es sich damit verhält, ist indessen nicht entscheidwesentlich, weshalb sich weitere Ausführungen dazu erübrigen.