Citation: 2C_742/2022 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführer machen geltend, die Vorinstanz lasse ausser Acht, dass sich im Rekursverfahren vor dem Bildungsdepartement keine einfach zu beantwortenden rechtlichen Fragen gestellt hätten. Selbst der erstinstanzlich verfügende Primarschulrat sei auf die Unterstützung des zuständigen Departements angewiesen gewesen, obwohl der Präsident des Primarschulrats ein im Anwaltsregister des Kantons St. Gallen eingetragener Rechtsanwalt sei. Nach Auffassung der Beschwerdeführer sind sie ebenfalls auf externe anwaltlich Unterstützung angewiesen gewesen. Ihnen sei alsdann der gesamte Aufwand für die Einreichung des Rekurses am 22. November 2021 bereits entstanden, als der Primarschulrat am 13. Dezember 2021 seine Verfügung vom 17. November 2021 widerrufen habe. Die Vorinstanz verkenne in willkürlicher Weise, dass das Bildungsdepartement sein Ermessen bei der Entschädigungsfrage missbraucht habe. Indem die Vorinstanz in der vorliegenden Angelegenheit von einem Bagatellfall mit geringer Betroffenheit ausgehe, verletze sie das Willkürverbot. Da, so die Beschwerdeführer weiter, die Vorinstanz darüber hinaus noch eine Motivsubstitution vornehme, setze sie ihr Ermessen an die Stelle desjenigen der Rekursinstanz. Der vorinstanzliche Entscheid gehe damit über eine Rechtskontrolle hinaus und verletze den Ermessensspielraum der Rekursinstanz.