Citation: 8C_381/2024 E. A

Der 1984 geborene A.________ war als Verkäufer bei der B.________ GmbH bei der Visana Versicherungen AG (nachfolgend: Visana) obligatorisch unfallversichert. Am 1. oder 2. Februar 2022 fiel er gemäss Schadenmeldung UVG vom 24. Februar 2022 auf sein linkes Knie. Das Ambulatorium C.________ veranlasste nach telefonischem Kontakt mit A.________ eine bildgebende Abklärung mittels Magnetresonanz-Tomografie (MRT; Bericht von Dr. med. D.________, Oberärztin am Institut für Radiologie und Nuklearmedizin des Spitals E.________, vom 15. Februar 2022). Dr. med. F.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, untersuchte A.________ am 18. Februar 2022 (Bericht vom 22. Februar 2022). In der Folge anerkannte die Visana ihre Leistungspflicht, wobei sie für eine geplante operative Versorgung des linken Knies keine Kostengutsprache erteilte, nachdem sie eine Beurteilung ihres beratenden Arztes Dr. med. G.________, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie, vom 22. März 2022 eingeholt hatte. Am 23. März 2022 führte Dr. med. F.________ eine Kniegelenksarthroskopie links durch (Operationsbericht vom 23. März 2022). Mit Schreiben vom 24. März 2022 stellte die Visana ihre Leistungen rückwirkend auf den 15. März 2022 ein. Am 31. August 2022 nahm Dr. med. G.________ zu einem von A.________ eingereichten "fachradiologischen Kurzgutachten" von PD Dr. med. H.________ vom 17. Mai 2022 Stellung. Im Verlauf ging eine weitere Stellungnahme von PD Dr. med. H.________ vom 12. Oktober 2022 ein, zu welcher sich Dr. med. G.________ am 15. Januar 2023 äusserte. Mit Verfügung vom 26. Januar 2023 hielt die Visana an der Leistungseinstellung auf den 15. März 2022 fest. Anlässlich des Einspracheverfahrens unterbreitete sie die Angelegenheit ihrem beratenden Arzt Dr. med. I.________, Orthopädische Chirurgie (Stellungnahme vom 16. August 2023), und bestätigte daraufhin mit Einspracheentscheid vom 17. August 2023 ihre Verfügung vom 26. Januar 2023.