Citation: 9C_837/2018 E. 4.3.2

4.3.2. Für die Invaliditätsbemessung ist nicht massgebend, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern einzig, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn ein Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage nach Arbeitsplätzen bestünde (ausgeglichener Arbeitsmarkt, Art. 16 ATSG; BGE 134 V 64 E. 4.2.1 S. 70 f.). Dass dem Beschwerdeführer die Verwertbarkeit seiner Restarbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Aussendienstmitarbeiter auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht möglich wäre, ergibt sich nicht aus den Akten (vgl. auch E. 4.4). Es sind auch sonst keine stichhaltigen Gründe ersichtlich, die dagegen sprächen, auf den von der Vorinstanz beigezogenen Tabellenwert abzustellen, welcher für den Beschwerdeführer zudem wesentlich günstiger ist als das von der IV-Stelle im Rahmen des Prozentvergleichs als massgebend betrachtete, vormals erzielte Einkommen (Fr. 51'353.- entsprechend einem 50 %-Pensum).