Citation: 7B.201/2005 12.12.2005 E. 6

6.1 Das Beschwerdeverfahren ist grundsätzlich kostenfrei (Art. 20a Abs. 1 erster Satz SchKG). Mit der Vorinstanz, deren Ausführungen der Beschwerdeführer offensichtlich missverstanden hat, ist davon auszugehen, dass ein Grund für eine Kostenauflage (Art. 20a Abs. 1 zweiter Satz SchKG: böswillige oder mutwillige Beschwerdeführung) nicht besteht. Aus dieser Sicht ist das Gesuch des Beschwerdeführers, ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren, demnach gegenstandslos. Dem Begehren des Beschwerdeführers, ihm "möglicherweise" einen (unentgeltlichen) Anwalt zu bewilligen, ist entgegen zu halten, dass die Beschwerde am letzten Tag der nicht erstreckbaren Frist (Art. 33 Abs. 1 OG) aufgegeben worden ist und ein Rechtsbeistand somit von vornherein nicht mehr hätte tätig werden können. Hinzu kommt, dass die sich im vorliegenden Fall stellenden Fragen nicht derart komplex sind, dass sich die Verbeiständung durch einen (Armen-)Anwalt hätte rechtfertigen lassen (vgl. BGE 128 I 225 E. 2.5.2 S. 232; 122 III 392 E. 3b S. 393 f.). 6.2 Abgesehen davon, dass auf Grund des Verfahrensausgangs dem Beschwerdeführer ohnehin keine Parteientschädigung zugestanden hätte, ist die Zusprechung einer solchen im Beschwerdeverfahren von vornherein ausgeschlossen (Art. 62 Abs. 2 der Gebührenverordnung zum SchKG [GebVSchKG]).