Citation: 2C_443/2014 E. 1

A.________, 1973 geborener Staatsangehöriger von Ghana, heiratete im Februar 2006 eine in der Schweiz niedergelassene Landsfrau und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung. Die Ehegatten lebten ab März 2008 getrennt, 2012 wurde die Ehe geschieden. Die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich widerrief am 26. März 2010 die (am 30. September 2010 ohnehin ablaufende) Aufenthaltsbewilligung; ein Rekurs an den Regierungsrat des Kantons Zürich blieb erfolglos (Beschluss vom 4. Dezember 2013), und mit Urteil vom 19. März 2014 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich die gegen den regierungsrätlichen Beschluss erhobene Beschwerde ab. Am 12. Mai 2014 erhob A.________ gegen dieses Urteil Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht. Mit Schreiben vom 11. November 2014, von welchem der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers dem Bundesgericht eine Kopie zukommen liess, stellte das Migrationsamt die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung an den Beschwerdeführer in Aussicht. Am 10. Dezember 2014 übermittelte der Rechtsvertreter dem Bundesgericht eine Kopie des Aufenthaltstitels des Beschwerdeführers (Erteilung der Aufenthaltsbewilligung am 5. Dezember 2014). Er erklärt, das bundesgerichtliche Verfahren sei damit wohl gegenstandslos geworden; hinsichtlich der Kosten und der Entschädigung sei in der Sache von einem Obsiegen des Beschwerdeführers auszugehen, die Kosten- und Entschädigungsregelung sei entsprechend festzulegen. Der Sicherheitsdirektion und dem Regierungsrat wurde Gelegenheit gegeben, sich zu dieser Eingabe vom 10. Dezember 2014 zu äussern; sie haben davon keinen Gebrauch gemacht.