Citation: 8C_326/2018 E. 4.2

4.2. Aus diesen Ausführungen schlossen die Beschwerdegegnerin und die Vorinstanz im Wesentlichen, schon der Gutachter sei davon ausgegangen, dass sich die Beschwerdeführerin nicht bei ihrem Partner angesteckt habe. Der nun erbrachte Nachweis, dass der Partner nicht mit Hepatitis C infiziert sei, vermöge die tatsächliche Grundlage des Einspracheentscheids vom 19. Juni 2015 nicht so zu erschüttern, dass bei zutreffender rechtlicher Würdigung ein anderer Entscheid resultieren würde. Der Gutachter habe die Annahme einer Ansteckung im Beruf zwar als naheliegend, nicht aber als überwiegend wahrscheinlich erachtet. Das negative Ergebnis des Hepatitis C-Tests des Lebenspartners ändere nichts daran, dass die Infizierung im Rahmen der beruflichen Tätigkeit weiterhin lediglich als möglich einzustufen und die Infektionsquelle nicht eruierbar sei.