Citation: 6B_587/2017 E. 6.2.3

6.2.3. Die Vorinstanz trägt bei der Festsetzung der Genugtuungssumme den wesentlichen Kriterien Rechnung. Dass sie dabei von rechtlich nicht massgeblichen Gesichtspunkten ausgegangen wäre oder relevante Bemessungskriterien nicht berücksichtigt hätte, ist nicht ersichtlich. So geht sie zu Recht von einer erheblichen Verletzung der sexuellen Integrität des Beschwerdegegners 3 aus. Es kann auch nicht gesagt werden, die Genugtuungssumme liege ausserhalb der Praxis. Zwar waren die Umstände in den von der Vorinstanz respektive der ersten Instanz zitierten Fälle anders. Insbesondere lag ein Abhängigkeits- oder Vertrauensverhältnis vor, was vorliegend nicht der Fall ist. Im vom Beschwerdeführer als nicht einschlägig bezeichneten Urteil lag die Genugtuung mit Fr. 9'000.-- jedoch auch deutlich höher als vorliegend (vgl. Urteil 6B_151/2011 vom 20. Juni 2011; vgl. zudem Urteil 6B_653/2016 vom 19. Januar 2017).