Citation: 6B_986/2017 E. 2.4.1

2.4.1. Soweit sich der Beschwerdeführer gegen die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz wendet, erschöpft sich seine Beschwerde weitgehend in einer blossen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil, auf welche das Bundesgericht praxisgemäss nicht eintritt (oben E. 1.3.1). Dem Sachgericht steht im Bereich der Beweiswürdigung ein erheblicher Spielraum des Ermessens zu (BGE 129 IV 6 E. 6.1). Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin nur ein, wenn jenes offensichtlich unhaltbare Schlüsse zieht, erhebliche Beweise übersieht oder solche willkürlich ausser Acht lässt (BGE 140 III 264 E. 2.3; 135 II 356 E. 4.2.1). Nach ständiger Praxis genügt für die Begründung von Willkür nicht, dass das angefochtene Urteil mit der Darstellung der beschwerdeführenden Partei nicht übereinstimmt oder eine andere Lösung oder Würdigung vertretbar erscheint (BGE 141 I 49 E. 3.4 und 70 E. 2.2; 140 I 201 E. 6.1). Der Beschwerdeführer hätte mithin darlegen müssen, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sein oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen und die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen sollen. Diesen Anforderungen genügt seine Beschwerde in weiten Teilen nicht. So setzt er sich etwa im Zusammenhang mit der Vergabe der IT-Dienstleistung "Business Analyst DaZu 2007 und 2008" an die A.________ GmbH nicht mit der Feststellung der Vorinstanz auseinander, wonach er darauf hingewirkt habe, dass die beiden anderen angefragten Firmen lediglich ein Gefälligkeitsabsageschreiben bzw. eine Gefälligkeitsofferte eingereicht hätten, welche seinen vordefinierten Kriterien wie Preis, Stundenansatz und Stundenaufwand entsprochen hätten. Die Vorinstanz stützt sich für ihren Schluss einerseits auf die Aussagen des als Auskunftsperson und Zeuge vernommenen Geschäftsführers einer der Offertstellerinnen, wonach es sich bei ihrem Angebot um eine Gefälligkeitsofferte gehandelt habe, bei welcher die Zahlen dem vom Beschwerdeführer übermittelten Vorschlag entnommen worden seien, und es klar gewesen sei, dass sie das Angebot nicht hätten erfüllen können (angefochtenes Urteil S. 51, vgl. auch S. 76 f.). In Bezug auf das Absageschreiben des anderen angefragten Unternehmens stützt sich die Vorinstanz u.a. auf die Aussagen des Beschwerdeführers selbst, welcher von einer "Fake-Offerte" bzw. von einem "Fake-Absageschreiben" gesprochen habe (angefochtenes Urteil S. 52, S. 60). Inwiefern die Vorinstanz in Willkür verfallen sein soll, indem sie gestützt auf diese Aussagen annimmt, der Beschwerdeführer habe von den weiteren, von ihm ausgewählten und angefragten Firmen Gefälligkeitsofferten bzw. -absageschreiben erwirkt und so den Vergabeprozess zugunsten seiner Unternehmen gesteuert, legt er nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Dies gilt auch in Bezug auf die Vergaben der weiteren Dienstleistungsverträge an die Firmen K.________ AG und B.________ GmbH. Insbesondere nimmt der Beschwerdeführer nicht Stellung zur Feststellung der Vorinstanz, er habe im Rahmen der Vergabe der IT-Dienstleistung "Testmanagement DaZu" darauf hingewirkt, dass die B.________ GmbH ihre Offerte mehrmals nach unten korrigiert habe. Der Schluss der Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe auf die Vergaben in relevanter Weise Einfluss genommen, ist daher nicht zu beanstanden. Jedenfalls ist dieses Ergebnis nicht schlechterdings unhaltbar. Inwiefern die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen sollen, vermag der Beschwerdeführer nicht darzulegen. Er beschränkt sich einzig auf den Einwand, es sei eine übliche Praxis gewesen, Firmen anzufragen, welche nicht wirklich hätten offerieren können, und die Vorinstanz gehe von falschen Tatsachen aus, wenn sie annehme, er habe wesentlich auf die Vergabeentscheidungen Einfluss genommen (Beschwerde S. 22 f.). Das angefochtene Urteil ist in diesem Punkt nicht zu beanstanden.