Citation: U 48/01 27.06.2002 E. A

A.- Die 1950 geborene S.________ arbeitete bis zur Kündigung auf Ende Februar 1997, welche in der wirtschaftlichen Situation der Arbeitgeberin begründet war, als kaufmännische Angestellte und Direktionssekretärin bei der Z.________ AG. Sie war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 15. Februar 1997 erlitt sie als Lenkerin eines Personenwagens eine Auffahrkollision, bei der ein nachfolgendes Fahrzeug nach kurzer Vollbremsung (aus einer Geschwindigkeit von 50 bis 60 Stundenkilometern) auf ihren stillstehenden Wagen aufprallte und ihn in das davorstehende Fahrzeug schob. Weder die Insassen desselben noch der unfallverursachende Fahrer erlitten Verletzungen. Am 18. Februar 1997 suchte S.________ Dr. med. G.________, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, auf, der einen Schleuderunfall der Halswirbelsäule (HWS) feststellte. Der Hausarzt von S.________, Dr. med. K.________, Spezialarzt für Innere Medizin FMH, bestätigte diese Diagnose in seinem Arztbericht vom 10. März 1997. Eine erste kreisärztliche Untersuchung fand am 4. April 1997 statt; Dr. med. F.________ hielt ein im Abklingen begriffenes Zervikalsyndrom bei wieder freier HWS-Beweglichkeit und Verdacht auf beidseitige Epikondylopathie fest. Er erachtete die Patientin als zu 50 % arbeitsfähig. Eine weitere Untersuchung durch den SUVA-Kreisarzt am 30. April 1997 bestätigte die bisher erhobenen Befunde. Die Arbeitsfähigkeit wurde wiederum auf 50 % festgesetzt; mit einer 100%igen Arbeitsfähigkeit sei anfangs Juni zu rechnen. Am 3. Juni 1997 berichtete Dr. med. K.________, die vorgesehene Arbeitsaufnahme habe sich wegen immer noch bestehender Genickschmerzen nicht realisieren lassen und regte eine Abklärung mittels eines funktionellen HWS-Computertomogramms an. Dr. med. F.________ attestierte am 18. Juni 1997 weiterhin einen Zustand nach HWS-Verletzung, bei Restbeschwerden im Sinne eines Zervikalsyndroms und günstigem klinischen Befund der HWS. Therapeutisch empfahl er aktive Rücken- und HWS-Gymnastik. Die Erstellung eines HWS-Computertomogramms erachtete er als nicht notwendig und eine stationäre Rehabilitation als durch die Befunde nicht gerechtfertigt. Er hielt an seiner früheren Beurteilung der Arbeitsfähigkeit fest, nicht zuletzt im Sinne einer gebotenen Rückkehr zu den gewöhnlichen Tätigkeiten zwecks Verhinderung einer Chronifizierung. Die SUVA richtete in Anerkennung ihrer Leistungspflicht zunächst Taggelder aus. Mit Verfügung vom 26. Juni 1997 setzte sie die Leistungen ab dem 5. Mai 1997 auf 50 % herab und stellte sie ab dem 2. Juni 1997 vollständig ein. Die dagegen erhobene Einsprache wies die SUVA mit Einspracheentscheid vom 22. Januar 1999 ab, dies nach Einsichtnahme in einen Untersuchungsbericht vom 30. Juli 1997 von Dr. med. H.________, Neurologie FMH, bei welchem sich S.________ in der Zwischenzeit auf eigene Kosten hatte untersuchen lassen, sowie nach weiteren ärztlichen Abklärungen (Arztberichte von Dr. med. K.________ vom 21. August 1997 und von Dr. med. H.________ vom 24. September 1997, Beurteilung durch Dr. med. P.________, Spezialarzt FMH für Chirurgie beim unfallmedizinischen Ärzteteam der SUVA, vom 14. Oktober 1997, Untersuchungsbericht der Dres. med. W.________ und I.________ von der neurologischen Poliklinik des Spitals X.________ vom 27. Mai 1998, Bericht über eine Untersuchung an der neuropsychologischen Abteilung derselben Klinik durch die Dres. med. A.________ und E.________ vom 5. August 1998).