Citation: 2C_515/2023 E. 6.5

6.5. Schliesslich sind mit Blick auf die Wiedereingliederung des Beschwerdeführers in Italien keine unüberwindbaren Hindernisse ersichtlich. Dabei ist insbesondere zu berücksichtigen, dass eine (Teil-) IV-Rente grundsätzlich auch in Italien bezogen werden kann (vgl. BGE 145 V 231 E. 10.2; 142 V 2 E. 6.1.2; auch die Angaben der Zentralen Ausgleichstelle ZAS: https://www.zas.admin.ch/zas/de/ home/particuliers/obligation-d-informer-pour-les-rentiers/quitter-la-suisse/droit-au-paiement-d-une-rente-ai-a-l-etranger.html; zuletzt abgerufen am 19. Februar 2025). Sodann hat der Beschwerdeführer zwischen 2000 und 2003 bereits einige Zeit in Italien verbracht. Auch wenn diese Aufenthalte bereits eine längere Zeit her sein mögen, ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im Grundsatz mit den Verhältnissen in Italien vertraut sein dürfte, zumal sich diese auch nicht grundsätzlich von denjenigen in der Schweiz unterscheiden. Die Vorinstanz durfte dabei auch berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer im Rahmen seiner damaligen Aufenthalte doch immerhin in der Lage war, die theoretische und praktische Führerausweisprüfung zu absolvieren, was ein gewisses Niveau an Sprachkenntnissen wenigstens nahelegt. Auch wenn der Beschwerdeführer die italienische Sprache nicht perfekt beherrscht und er dort ein neues Beziehungsnetz aufbauen muss, ist es ihm grundsätzlich zuzumuten, sich in Italien zurechtzufinden.