Citation: 8C_720/2023 E. A

A.________, geboren 1975, als Raumpflegerin beschäftigt, meldete sich im Januar 2019 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an unter Hinweis auf eine vollständige Arbeitsunfähigkeit seit einem Sturz in der Badewanne am 19. Mai 2018. Sie wurde nach diesem Ereignis bis zum 24. Mai sowie erneut vom 6. bis 31. August 2018 im Spital B.________ wegen Rücken- und psychischen Beschwerden betreut, wegen der letzteren hielt sie sich zudem vom 11. September bis 11. Oktober 2018 und vom 6. Januar bis 11. Februar 2020 in der Klinik C.________ auf. Am 29. Juli 2020 wurde zudem in der Klinik D.________ eine Hüfttotalprothese rechts eingesetzt. Die IV-Stelle Solothurn liess A.________ im Ärztlichen Begutachtungsinstitut ABI, Basel, polydisziplinär abklären (Gutachten vom 30. Juni 2021). Mit Verfügung vom 4. August 2022 lehnte sie einen Anspruch auf berufliche Massnahmen sowie auf eine Invalidenrente ab (Invaliditätsgrad: 25 %).