Citation: 6B_419/2023 E. 1.4

1.4. Auf sämtliche auf eine willkürliche Beweiswürdigung bzw. eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts zielenden Vorbringen des Beschwerdeführers kann nicht eingetreten werden. Indem der Beschwerdeführer vorbringt, es widerstrebe dem Gerechtigkeitsgedanken in stossender Weise, dass die Vorinstanz die entlastenden Umstände nicht berücksichtigt habe, sodass sie den Grundsatz der freien richterlichen Beweiswürdigung verletzt habe, ohne aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz aufgrund ihrer Feststellungen unhaltbare Schlussfolgerungen ziehe, verfällt er in unzulässige appellatorische Kritik. Auf dieses Vorbringen ist mangels rechtsgenüglicher Begründung nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Soweit der Beschwerdeführer einwendet, diejenigen Personen, die ihm die Blutrache geschworen hätten, lebten nicht in der Schweiz, sondern im Kosovo, präsentiert er einen ergänzenden Sachverhalt, ohne darzulegen, inwiefern Willkür der Vorinstanz vorliegt, wenn sie in dieser Hinsicht feststellt, dass diejenigen Personen, die ihn während seiner Ferien im Kosovo tätlich angegriffen haben sollen, in der Schweiz wohnhaft seien und die Blutrache sich primär gegen den in Deutschland wohnenden Vater richten dürfte. Auf diesen Einwand ist deshalb ebenfalls nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 1 und Abs. 2 BGG). Soweit er schliesslich vorbringt, die Vorinstanz agiere willkürlich, indem sie seine Jugendstrafen einseitig aufbausche, ohne dabei aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz auf der Grundlage ihrer Feststellungen zu seinen Jugendstrafen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen habe, verfällt er in unzulässige appellatorische Kritik. Auf diesen Einwand ist mangels rechtsgenüglicher Begründung ebenfalls nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG).