Citation: 9C_680/2018 E. A

Der am 14. Mai 2002 geborene A.________ wurde von seinen Eltern am 19. Mai 2017 wegen einer Autismus-Spektrum-Störung im Sinne eines Asperger-Syndroms bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (medizinische Massnahmen) angemeldet. Die IV-Stelle des Kantons Aargau prüfte die bis ins Jahr 2005 zurückreichenden Unterlagen und holte bei Dr. med. B.________, Kinder- und Jugendpsychiatrie FMH, welcher den Versicherten seit Herbst 2015 behandelte, einen aktuellen Arztbericht vom 11. August 2017 ein. Sie unterbreitete das Dossier ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD), worauf RAD-Arzt Dr. med. C.________, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, am 31. August 2017 Stellung nahm. Am 15. September 2017 stellte die Verwaltung vorbescheidweise in Aussicht, einen Anspruch auf medizinische Massnahmen zu verneinen. Dagegen erhoben sowohl A.________ (vertreten durch die Eltern) als auch sein Krankenversicherer Einwand. Nach Rücksprache mit dem RAD (Stellungnahme vom 26. Oktober 2017) verfügte die IV-Stelle am 10. November 2017 wie vorbeschieden.