Citation: 6B_1053/2022 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Schuldsprüche, wobei er sowohl die Sachverhaltsfeststellung als auch die rechtliche Würdigung der Vorinstanz beanstandet. Zusammengefasst macht er geltend, das vorinstanzliche Urteil bestehe in wesentlichen Punkten aus unbelegten Behauptungen und falschen Interpretationen. Bei ihrer rechtlichen Würdigung beziehe sich die Vorinstanz auf eine Fassung der Verordnung vom 19. Juni 2020 über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie (aCovid-19-Verordnung besondere Lage; SR 818.101.26; AS 2020 2213), die betreffend dem Vorliegen besonderer Gründe zur Befreiung von der Maskentragpflicht im öffentlichen Verkehr einen entsprechenden Nachweis verlange. Die Verordnung, die am 11. Juli 2020 gegolten habe, d.h. als der Vorfall geschehen sei, habe aber (noch) keinen solchen Nachweis verlangt. Ausserdem habe er dem Sicherheitsbeauftragten ein Schreiben gezeigt, das - entgegen dessen Meinung - nicht genereller Art gewesen sei, sondern die ihn betreffenden Gewissensgründe im Zusammenhang mit der auf Halbwahrheiten begründeten Einführung der Maskentragpflicht beschreibe. Da er mit einem gültigen Fahrausweis und den von der Verordnung verlangten besonderen Gründen zur Befreiung der Maskentragpflicht somit ein Recht gehabt habe, mit dem Zug zu reisen, sei seine gewaltsame Wegweisung aus dem Zug und das Versperren der Tür durch den Sicherheitsbeauftragten des Transportunternehmens rechtswidrig gewesen. Darüber hinaus sei jener zu Unrecht davon ausgegangen, dass im Zeitpunkt des Vorfalls einzig ein ärztliches Attest von der Maskentragpflicht befreien könne.