Citation: 2C_879/2019 E. A

Der 1990 geborene A.________ ist Bürger von Nordmazedonien. Er reiste im Dezember 2001 im Rahmen des Familiennachzuges in die Schweiz ein und erhielt am 1. Februar 2002 eine Niederlassungsbewilligung. Nach seiner Volljährigkeit wurde A.________ in der Schweiz wiederholt straffällig, insbesondere verurteilte ihn das Bezirksgericht Baden am 2. Dezember 2014 unter anderem wegen mehrfacher sexueller Handlungen mit einem Kind und gewerbsmässigen Diebstahls zu einer Freiheitsstrafe von 26 Monaten (wovon zehn Monate unbedingt vollziehbar). Am 25. Januar 2017 verurteilte ihn das Bezirksgericht Zurzach unter anderem wegen mehrfacher sexueller Handlungen mit einem Kind, mehrfachen Hausfriedensbruchs, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte und einfacher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten (teilweise als Zusatzstrafe zum erwähnten Urteil des Bezirksgerichts Baden) und zu einer Busse. Die sexuellen Handlungen mit einem Kind bestanden in regelmässigem Geschlechtsverkehr mit seiner 1998 geborenen Partnerin, die inzwischen drei Kinder hat (geboren 2014, 2018 und 2019). A.________ ist gerichtlich festgestellt Vater des ältesten Kindes und nach eigenen Angaben auch Vater der beiden anderen Kinder. Die Kinder und ihre Mutter besitzen das Schweizer Bürgerrecht. Mit Verfügung vom 8. August 2017 und Einspracheentscheid vom 21. August 2018 widerrief das Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau die Niederlassungsbewilligung und wies A.________ auf den Zeitpunkt des Endes des Strafvollzuges oder, falls die Verfügung zu diesem Zeitpunkt noch nicht rechtskräftig sein sollte, innert 90 Tagen nach Rechtskraft aus der Schweiz weg.