Citation: 6B_176/2021 E. 3

Das angefochtene Urteil verletzt kein Bundesrecht. Soweit die Beschwerde den Begründungsanforderungen überhaupt zu genügen vermag, erweisen sich die erhobenen Rügen als offensichtlich unbegründet. Die Vorinstanz weist im angefochtenen Urteil zu Recht darauf hin, dass ihre Überprüfungsbefugnis als Berufungsinstanz in Anbetracht der vorgeworfenen Übertretung eingeschränkt ist (Art. 398 Abs. 4 StPO). Sie schliesst mit sachlichen Argumenten die Befürchtung des Beschwerdeführers aus, die Zeugin könnte eine Gefälligkeitsaussage gemacht haben. Weiter verneint sie eine offensichtlich unrichtige oder rechtsverletzende Sachverhaltsfeststellung der ersten Instanz und legt anhand einer sorgfältigen Würdigung der vorhandenen Beweise, dem Anzeigerapport und den Aussagen der anlässlich der erstinstanzlichen Haupt- und Fortsetzungsverhandlung zum Verkehrsgeschehen befragten Personen, nachvollziehbar dar, weshalb auch sie es für erstellt hält, dass sich der Beschwerdeführer der fahrlässigen einfachen Verkehrsregelverletzung durch Nichtbelassen des Vortritts bei der Einfahrt in den Kreisverkehr schuldig gemacht hat. Der Beschwerdeführer setzt sich trotz ausdrücklicher Sachverhaltsrügen mit den Erwägungen der Vorinstanz und den von ihr lediglich auf Willkür zu prüfenden Sachverhaltsfeststellungen der ersten Instanz nicht in einer den formellen Anforderungen genügenden Weise auseinander. Anstatt begründete Kritik zu erheben, beschränkt er sich vor Bundesgericht im Wesentlichen darauf, seine im angefochtenen Urteil mit vertretbarer Begründung verworfenen Standpunkte zu wiederholen und eine eigene Beweiswürdigung vorzunehmen, in deren Rahmen er ausgiebig darlegt, welche Schlussfolgerungen aus den vorhandenen Beweismitteln aus seiner Sicht richtigerweise zu ziehen gewesen wären. Damit gelingt es ihm indessen nicht, aufzuzeigen, dass die Vorinstanz zu Unrecht Willkür verneint und den angeklagten Sachverhalt in unzulässiger Weise als erstellt erachtet haben soll. Dies ist im Übrigen auch nicht ersichtlich. Die Vorinstanz hat die wesentlichen Aussagen der zum Verkehrsgeschehen befragten Personen im angefochtenen Urteil zutreffend wiedergegeben und nachvollziehbar gewürdigt. Unhaltbare Widersprüche und offensichtliche Ungereimtheiten lassen sich in ihrer Beurteilung nicht erkennen. Nicht zu beanstanden ist, wenn sie zum vertretbaren Schluss gelangt, dass in Bezug auf das objektive Verkehrsgeschehen weniger auf die Sachverhaltsversion des Beschwerdeführers als auf die Aussagen des ihn belastenden Polizisten abzustellen sei, da letztere im Grundsatz auch von den Ausführungen der Zeugin und den Gesamtumständen gedeckt würden. Entsprechend durfte die Vorinstanz den erstinstanzlich festgestellten Sachverhalt zum Verkehrsgeschehen ohne Willkür für erstellt halten. Die generelle Behauptung des Beschwerdeführers, das Beweisergebnis beruhe im Wesentlichen einzig darauf, dass die Aussagen eines Polizisten höher gewichtet werden als diejenigen eines gewöhnlichen Bürgers, zielt vor diesem Hintergrund genauso wie der pauschale Vorwurf der Verletzung der Unschuldsvermutung ins Leere. Damit ist zusammenfassend weder dargetan noch ersichtlich, inwiefern das angefochtene Urteil in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht Bundesrecht verletzen könnte.