Citation: 5A_514/2018 E. 1.2.1

1.2.1. Diese von der Beschwerdeführerin nicht in Frage gestellte Qualifikation des angefochtenen Entscheids erscheint vor dem Hintergrund der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. Urteil 5A_932/2012 vom 5. März 2013 E. 2.1) insofern als fraglich, als die vorsorgliche Massnahme zeitlich nicht befristet worden ist, sodass schliesslich offen bleibt, ob, wann und wie das Besuchsrecht nach Eingang des angeforderten Berichts des Beistands per 31. März 2018 angepasst wird. Immerhin hat das Familiengericht Laufenburg darauf verzichtet, für die vorsorgliche Verfügung Gerichtskosten zu erheben. Das Gericht hat damit klar signalisiert, dass der Erlass der vorsorglichen Verfügung keineswegs bloss vorgeschoben ist, sondern in jedem Fall durch einen Endentscheid abzulösen ist. Deshalb ist die Qualifikation des angefochtenen Entscheids als vorsorgliche Massnahme nicht zu beanstanden.