Citation: 8C_428/2023 E. 1.2.2

1.2.2. Mit Dispositiv-Ziffer 1 des Urteils wies die Vorinstanz die Sache im Sinne der Erwägungen zur Abwicklung des Rückfallverfahrens ab 1. Oktober 2020 an die Vaudoise zurück. 1.2.2.1. Sie erwog, die Vaudoise habe den Grundfall zu Recht per 4. September 2019 unter Prüfung des Rentenanspruchs und der Integritätsentschädigung abgeschlossen. Ein Rentenanspruch bestehe mangels eines rentenbegründenden Invaliditätsgrads nicht. Die Integritätseinbusse betrage 15 %. Damit hat die Vorinstanz hinsichtlich des Grundfalls materiell nicht einen Zwischenentscheid, sondern einen anfechtbaren Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG gefällt, wie die Beschwerdeführerin zu Recht vorbringt (BGE 140 V 282 E. 4.2; Urteile 8C_378/2021 vom 17. August 2021 E. 1 und 8C_711/2019 vom 2. April 2020 E. 1.1). Auf die Beschwerde ist somit hinsichtlich des Grundfalls einzutreten. 1.2.2.2. Weiter erwog die Vorinstanz im Wesentlichen, dass per Rückfallmeldung vom 1. Oktober 2020 resp. per Therapiebeginn im Herbst 2020 von einem Rückfall bei behandlungsbedürftigen (akzentuierten) Muskelkrämpfen auszugehen und die Vaudoise in Bezug auf diese unfallkausale Behandlung, soweit sich ihre Fortführung als zweckmässig erweise, leistungspflichtig sei. Bezüglich des Vorliegens eines Rückfalls sei die Beschwerde damit gutzuheissen und die Sache zur Abwicklung des Rückfallverfahrens ab 1. Oktober 2020 im Sinne der Erwägungen an die Vaudoise zurückzuweisen. Die Beschwerdeführerin räumt ein, dass es sich bei der vorinstanzlichen Rückweisung hinsichtlich des Rückfalls um einen Zwischenentscheid handelt. Sie setzt sich aber mit den Eintretenserfordernissen nach Art. 93 Abs. 1 BGG nicht auseinander. Sie legt nicht dar und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern ihr aus der Rückweisung ein nicht wieder gutzumachender Nachteil entstünde oder die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde. Bezüglich der Rückfallsfrage ist auf die Beschwerde somit nicht einzutreten.