Citation: 9C_666/2018 E. A

A.a. Die 1968 geborene A.________ bezog seit 1. Januar 2007 eine halbe Invalidenrente (Verfügung der IV-Stelle des Kantons Aargau vom 3. Oktober 2008). Nachdem sie sich am 8. März 2010 unter Hinweis auf zwei erlittene Unfälle erneut bei der Invalidenversicherung gemeldet hatte, leitete die IV-Stelle Solothurn, welche neu zuständig geworden war, eine Revision ein. Die Verwaltung holte u. a. ein psychiatrisches Gutachten bei Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH (vom 29. Januar 2013), ein. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens hob sie die bisherige Invalidenrente am 15. April 2014 verfügungsweise mit Wirkung per 31. Mai 2014 auf. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn mit Entscheid vom 22. September 2015 gut, hob die Verfügung vom 15. April 2014 auf und wies die Sache an die IV-Stelle zurück, damit diese die psychiatrische Abklärung im Sinne der Erwägungen vornehme und hierauf neu entscheide (Dispositiv-Ziff. 1). Ferner verpflichtete es die IV-Stelle, der Versicherten eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 2'491.60 (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen (Dispositiv-Ziff. 2) sowie die Verfahrenskosten im Betrag von Fr. 600.- zu tragen (Dispositiv-Ziff. 4). Auf die hierauf von der IV-Stelle eingereichte Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten trat das Bundesgericht nicht ein (Urteil 9C_803/2015 vom 25. November 2015). A.b. Die IV-Stelle gab in der Folge eine psychiatrische Expertise bei Dr. med. C.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, in Auftrag, welche am 30. Mai 2016 erstattet wurde. Mit Verfügung vom 13. Juni 2017 hob die IV-Stelle die halbe Invalidenrente rückwirkend ab 1. Juni 2014 auf. Die von A.________ eingereichte Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn mit Entscheid vom 20. August 2018 ab. Dieser blieb unangefochten.