Citation: 9C_191/2017 E. 8.1

8.1. Betreffend die berufliche Wiedereingliederung hat das kantonale Gericht verbindlich (E. 1) festgestellt, die IV-Stelle habe der Beschwerdeführerin bereits im Vorbescheid vom 9. September 2014 angeboten, sie könne sich melden, wenn sie Unterstützung bei der Stellensuche benötige. Diese habe darauf nicht reagiert und sehe sich selber nicht als arbeitsfähig an. Daraus hat die Vorinstanz geschlossen, dass es am Eingliederungswillen bzw. der subjektiven Eingliederungsfähigkeit fehle. Daher entfalle der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, ohne dass ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren (Art. 21 Abs. 4 ATSG) durchgeführt werden müsse. Hinzu komme, dass die Beschwerdeführerin ihre bisherige Arbeitsfähigkeit von 50 % bereits vor der strittigen Rentenaufhebung nie verwertet habe, obschon ihr dies zumutbar gewesen wäre. Damit bilde die lange Absenz vom Arbeitsmarkt keinen Umstand, den die Verwaltung zu vertreten habe.