Citation: 8C_59/2016 E. 2.1.1

2.1.1. Das kantonale Gericht hat unbestritten und zutreffend festgestellt, dass zeitliche Vergleichsbasis zur Beurteilung der Frage, ob eine anspruchserhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten war, die Verfügung vom 27. Oktober 1997 bildet. Es hat erwogen, dass gemäss dem beweiskräftigen Gutachten der asim vom 31. Dezember 2013 die Symptomatik der ursprünglich diagnostizierten posttraumatischen Belastungs- und depressiven Anpassungsstörung abgeklungen war. Eine Verbesserung des Gesundheitszustandes war auch darin zu erblicken, dass sich die körperlichen Beschwerden in ihrer Intensität und damit bezüglich ihrer Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit erheblich vermindert hatten. So vermerkte bereits der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) in seiner Stellungnahme vom 14. Oktober 2010 zum Observationsmaterial, dass der Versicherte über einen Zeitraum von sechs Stunden verschiedene Tätigkeiten ohne Anzeichen irgendwelcher Einschränkungen im Bewegungsverhalten auszuüben in der Lage war. Lag damit zumindest ein Revisionsgrund vor, durfte die Verwaltung den Rentenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht umfassend, mithin ohne Bindung an frühere Invaliditätsschätzungen, prüfen.