Citation: 8C_208/2022 E. 5

Das kantonale Gericht mass dem bidisziplinären Gutachten der SMAB AG vom 20. Januar 2020, wie in der vorstehenden Erwägung erwähnt, vollen Beweiswert zu. Gestützt darauf ging es mit der IV-Stelle infolge der psychiatrischen Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sowohl in der angestammten Tätigkeit als kaufmännische Angestellte wie in einer leidensangepassten Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 70 % spätestens seit der Begutachtung durch Dr. med. B.________ vom 13. Oktober 2016 aus. Die Vorinstanz stellte fest, die Beschwerdeführerin wäre als Gesunde - entsprechend dem vereinbarten Pensum bei der zuletzt angetretenen Arbeitsstelle - zu 80 % erwerblich und zu 20 % im Haushalt tätig. Sie ermittelte den Invaliditätsgrad daher in Anwendung der gemischten Methode. Die Einschränkung in der Erwerbstätigkeit setzte das kantonale Gericht mittels eines Prozentvergleichs entsprechend dem Grad der Arbeitsunfähigkeit auf 30 % fest. Da es im Haushaltsbereich keine Einschränkung anerkannte, ging es insgesamt - der Qualifikation entsprechend gewichtet - von einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 24 % (0.8 x 30 %) aus.