Citation: 1C_516/2016 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer ist der Auffassung, das nachträgliche Baugesuch könne auch gestützt auf Art. 24c RPG bewilligt werden. Diese Bestimmung sieht vor, dass bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt werden (Abs. 1). Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Abs. 2). Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinn des Bundesrechts wurde (Abs. 3). Vorliegend ist ein freistehendes Ökonomiegebäude zu beurteilen, weshalb Abs. 3 nicht anwendbar ist. Die massgebliche Rechtsänderung, welche dazu führt, dass eine Baute oder Anlage im Sinne von Abs. 1 nicht mehr zonenkonform ist, ist in der Regel das Inkrafttreten des eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes am 1. Juli 1972 (Urteil 1C_312/2016 vom 3. April 2017 E. 2.1 mit Hinweis).