Citation: 1P.623/2001 03.04.2002 E. 1

Beim angefochtenen Beschluss des Obergerichts handelt es sich um einen Zwischenentscheid, mit dem der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung für ihren Forderungsprozess gegen den Kanton Basel-Landschaft verweigert wurde. Auf diesen Entscheid kommt Art. 87 Abs. 2 OG zur Anwendung, d.h. er ist nur dann mit staatsrechtlicher Beschwerde anfechtbar, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann. Zwischenentscheide, mit denen die unentgeltliche Rechtspflege oder Verbeiständung verweigert wurden, haben in der Regel einen solchen Nachteil zur Folge (BGE 126 I 207 E. 2a S. 210; 121 I 321 E. 1 S. 322; 111 Ia 276 E. 2b S. 279). Dies trifft auch auf den hier in Frage stehenden Zwischenentscheid zu, denn die Abweisung des Kostenerlassgesuchs der Beschwerdeführerin hat zur Folge, dass sie dem Bezirksgericht einen Kostenvorschuss leisten muss, damit ihr Forderungsprozess fortgeführt wird. Der Beschluss des Obergerichts vom 11. September 2001 ist daher mit staatsrechtlicher Beschwerde anfechtbar. Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.