Citation: 6B_138/2018 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin wendet sich gegen die Verweisung ihrer Schadenersatzforderung auf den Zivilweg. Sie rügt im Wesentlichen eine Verletzung von Art. 126 Abs. 1 lit. a StPO sowie eine Verletzung der Begründungspflicht. Im Einzelnen bringt sie vor, sie habe am 12. März und am 21. Mai 2004 Beträge von CHF 140'000.-- bzw. CHF 900'000.-- an die O.________ Ltd. überwiesen. Vom Gesamtbetrag von CHF 1'040'000.-- habe sie in der Folge CHF 200'000.-- bezogen, womit zu ihren Gunsten ein Saldo von CHF 840'000.-- verblieben sei. Am 24. Mai 2004 habe sie zudem Beträge von EUR 350'000.-- und USD 70'000.-- an die O.________ Ltd. überwiesen. Es sei jeweils ein Zins von 6 % p.a. vereinbart worden, der quartalsweise ausbezahlt worden sei. Die O.________ Ltd. habe die entsprechenden Saldi mit Kontoauszügen vom 27. September 2004 bestätigt und als ihr Guthaben anerkannt. Diese Beträge bildeten Grundlage der Zivilforderung. Von den genannten Investitionen habe es keine weiteren Rückzahlungen gegeben. Bei der in Anhang Ziff. 4.2 [U.________] zur Anklageschrift aufgeführten Zahlung der O.________ Ltd. vom 24. September 2003 im Betrag von CHF 150'000.-- (Anhang 4.2 S. 94) handle es sich um eine Rückzahlung aus einer früheren Investition, welche in keinem Zusammenhang mit der Schadenersatzforderung stehe. Insgesamt sei die Zivilforderung ausgewiesen und belegt. Der Schaden sei mithin genau beziffert und belegt. Es sei auch klar ersichtlich, dass sie keine Kapitalrückzahlung erhalten habe. Insgesamt bestehe somit kein Zweifel über die Höhe der Forderung. Da die Vorinstanz den Beschwerdegegner 2 schuldig gesprochen habe, habe sie Anspruch auf materielle Beurteilung der Zivilforderung. Es sei unerfindlich, aus welchen Gründen die Vorinstanz die Forderung nicht zugesprochen habe. Da die Vorinstanz ihren Entscheid nicht näher begründe, lasse sich nicht im Detail darlegen, inwiefern das angefochtene Urteil Bundesrecht verletze (Beschwerde S. 5 ff.).