Citation: 2C_851/2017 E. 5.2.2

5.2.2. Zwar hat der Beschwerdeführer wiederholt erklärt, dass es ihm mit dem Antrag auf ein vereinfachtes Verfahren in erster Linie darum gegangen sei, seiner gesundheitlichen und familiären Situation Rechnung zu tragen und von besseren Haftbedingungen profitieren zu können. Soweit der Beschwerdeführer diese als unzulässig wertete, hätte er jedoch direkt dagegen vorgehen können. Die Einlassung auf das abgekürzte Verfahren, in dem er eine Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren auf sich nahm, war für die Verbesserung seiner Haftbedingungen nicht erforderlich. Der Einwand, der Beschwerdeführer habe als Familienvater nur wegen der Haftbedingungen und der bloss reduziert möglichen Aussenkontakte ein Geständnis abgelegt und deshalb die Freiheitsstrafe von fünf Jahren akzeptiert, überzeugt kaum. Der Beschwerdeführer bestreitet im Übrigen nicht, an den ihm und seinen Mittätern vorgeworfenen Handlungen beteiligt gewesen zu sein. Wenn er, aus welchen Gründen auch immer, den Weg über das abgekürzte Verfahren gewählt hat, kann er sich nicht im Nachhinein nun darauf berufen, dieses verletze als solches minimale Verfahrensgarantien und damit den schweizerischen "Ordre public".