Citation: 5P.179/2003 20.06.2003 E. 1

Gemäss Art. 88 OG steht das Recht zur Beschwerdeführung Bürgern und Korporationen bezüglich solcher Rechtsverletzungen zu, die sie durch allgemein verbindliche oder sie persönlich betreffende Erlasse und Verfügungen erlitten haben. Die staatsrechtliche Beschwerde ist ein Rechtsbehelf zum Schutz der Träger verfassungsmässiger Rechte gegen Übergriffe der Staatsgewalt. Zur Verfassungsbeschwerde ist demnach legitimiert, wer durch den angefochtenen Hoheitsakt beschwert ist, das heisst persönlich einen rechtlichen Nachteil erlitten hat (BGE 114 Ia 94 E. 1; BGE 116 Ia 177 E. 3a S. 179). 1.1 Soweit die Beschwerdeführer als Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK beanstanden, ihr Anwalt sei nicht rechtzeitig über die Abschreibung des Verfahrens informiert worden und habe deshalb auch keine detaillierte Kostennote einreichen können, richten sie sich nicht gegen einen persönlich erlittenen Nachteil. Davon betroffen ist allenfalls ihr Anwalt, weshalb in diesem Punkt auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werden kann. 1.2 Gleich verhält es sich mit der Kritik, die Höhe der Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistandes sei in Verletzung von Art. 29 Abs. 1 und 2 BV sowie Art. 6 Ziff. 1 EMRK festgesetzt worden. Entschädigt der Staat den amtlichen Vertreter, kann dieser keine weitergehende Honorarforderung an die von ihm vertretene Partei stellen (BGE 108 Ia 11 E. 1 S. 12; 117 Ia 22 E. 4e S. 26; 122 I 322 E. 3b S. 325). Die Beschwerdeführer sind demnach durch die Festsetzung der Entschädigung für ihren Rechtsvertreter nicht beschwert und haben kein aktuelles und praktisches Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Entscheids (Art. 88 OG).