Citation: I 776/06 10.04.2007 E. A

A.a Die 1964 geborene, als Primarschullehrerin tätig gewesene J.________ erlitt am 1. Februar 2001 einen Verkehrsunfall, bei dem sie sich ein Distorsionstrauma der Halswirbelsäule (HWS) zuzog. Im Anschluss an den Unfall klagte sie über Nacken- und Schulterbeschwerden sowie Schmerzen im Bereich der Kiefergelenke, später auch über Schwindel, Lärmempfindlichkeit, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen; zudem kam es zu behandlungsbedürftigen psychischen Beeinträchtigungen. Nach einem gescheiterten Arbeitsversuch im März 2001 nahm sie die Arbeit am 30. April 2001 zu einem reduzierten Pensum wieder auf, stellte die Tätigkeit Ende Januar 2002 jedoch definitiv ein. Die ELVIA Versicherungen, bei welcher J.________ für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert war, kam für die Heilbehandlung auf und richtete ein Taggeld aus. Am 13. August 2002 verfügte die Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend Allianz) als Rechtsnachfolgerin der ELVIA die Einstellung der Versicherungsleistungen per 31. Juli 2002 mit der Begründung, dass die Adäquanz des Kausalzusammenhangs zwischen den geltend gemachten Beschwerden und dem Unfall zu verneinen sei. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 22. November 2002 fest. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Nidwalden, Abteilung Versicherungsgericht, mit Entscheid vom 30. April 2003 ab. Auf Verwaltungsgerichtsbeschwerde hin hob das Eidg. Versicherungsgericht den kantonalen Entscheid auf und wies die Sache zur Durchführung einer öffentlichen Verhandlung und zu neuem Entscheid an das Verwaltungsgericht des Kantons Nidwalden zurück (Urteil vom 17. September 2004, U 210/03). Nach Durchführung einer öffentlichen Verhandlung hiess das Verwaltungsgericht die Beschwerde gut, hob den Einspracheentscheid vom 22. November 2002 auf und wies die Sache an die Allianz zurück, damit sie der Versicherten weiterhin die gesetzlichen Leistungen erbringe (Entscheid vom 14. Dezember 2004). In Gutheissung der von der Allianz erhobenen Verwaltungsgerichtsbeschwerde hob das Eidg. Versicherungsgericht den kantonalen Entscheid mit der Feststellung auf, dass die Unfalladäquanz der bestehenden Beschwerden zu verneinen sei, weshalb der Einspracheentscheid vom 22. November 2002 zu Recht bestehe (Urteil vom 21. Juni 2006, U 265/05). A.b Am 15. Januar 2002 hatte sich J.________ mit dem Begehren um Ausrichtung einer Rente auch zum Leistungsbezug bei der IV angemeldet. Die IV-Stelle Nidwalden traf nähere Abklärungen und holte bei der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) ein polydisziplinäres Gutachten ein. In dem am 4. Dezember 2003 erstatteten gutachtlichen Bericht gelangten die MEDAS-Ärzte zum Schluss, die Versicherte leide an einem chronischen zerviko-zephalen Beschwerdekomplex, einer wahrscheinlich multifaktoriell bedingten minimalen bis leichten neuropsychologischen Funktionsstörung, einem unklaren, wahrscheinlich multifaktoriellen Schwindel sowie einer (abklärungsbedürftigen) Hypertonie. Die Tätigkeit als Primarlehrerin sei ihr (ohne Turnunterricht) aktuell zu 50 % zumutbar mit Steigerungsmöglichkeit im Verlaufe eines Jahres; der Wiedereinstieg in die Berufstätigkeit sollte psychiatrisch begleitet werden. Gestützt hierauf erliess die IV-Stelle am 5. Februar 2004 eine Verfügung, mit der sie der Versicherten mit Wirkung ab 1. Februar 2004 eine halbe einfache Invalidenrente, nebst Zusatzrente für den Ehegatten, gewährte. Mit einer weiteren Verfügung vom 11. März 2004 sprach sie ihr für die Zeit vom 1. Februar - 30. April 2002 eine halbe, für die Zeit vom 1. Mai 2002 - 31. Dezember 2003 eine ganze und für Januar 2004 wiederum eine halbe Rente, je zuzüglich Zusatzrente für den Ehegatten, zu. Gegen beide Verfügungen erhob die Versicherte Einsprache mit dem Begehren, es sei ihr durchwegs eine ganze Rente zuzusprechen. Mit Entscheid vom 5. Juli 2004 wies die IV-Stelle die Einsprachen ab.