Citation: I 193/00 17.07.2001 E. 2

2.- Es ist unbestritten und steht auf Grund der Akten fest, dass die Versicherte keinen Anspruch auf die Übernahme der Kosten für das von ihr angeschaffte Dreirad-Motorfahrrad gemäss Ziff. 10.01* HVI Anhang hat, da sie mit ihrer Erwerbstätigkeit kein existenzsicherndes Einkommen erzielt. Umstritten ist, wie hoch die Kosten sind, welche die Invalidenversicherung nach dem Grundsatz der Austauschbefugnis an das Dreirad-Motorfahrrad zu leisten hat. Während die IV-Stelle der Ansicht ist, der Beschwerdeführerin stehe ein Rollstuhl ohne motorischen Antrieb (Ziff. 9.01 HVI Anhang) zu, weshalb sie Anspruch auf einen Kostenbeitrag in der Höhe der Preislimite für gewöhnliche Rollstühle von Fr. 3100.- zuzüglich Abänderungskosten für ein Trittbrett von Fr. 362. 10, gesamthaft somit Fr. 3462. 10, habe, vertritt die Beschwerdeführerin die Auffassung, ohne Dreirad-Motorfahrrad wäre sie auf einen Elektrorollstuhl (Ziff. 9.02 HVI Anhang) angewiesen, weshalb ihr die Kosten zu vergüten seien, die für den Erwerb eines solchen Hilfsmittels aufzuwenden wären.