Citation: 4A_533/2013 E. 3.4.6

3.4.6. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung von Art. 8 ZGB, weil die Vorinstanz über die Existenz der Alpha-Solarzelle keinen Beweis abgenommen habe und ihm (dem Beschwerdeführer) damit verwehrt habe, zum Beweis oder Gegenbeweis zugelassen zu werden. Diese Rüge verzerrt die Erwägungen der Vorinstanz und ist unberechtigt. Die Vorinstanz führte zutreffend aus, dass die Nichtexistenz der Alpha-Solarzelle eine negative Tatsache sei, welche für die beweispflichtige Klägerin mit erheblichen Beweisschwierigkeiten verbunden sei. Das führe nicht zu einer Umkehr der Beweislast; indes sei der Beschwerdeführer aus dem Gebot des prozessualen Handelns nach Treu und Glauben gehalten, beweisrechtlich mitzuwirken, wenn er näher am Beweis stehe und es ihm zumutbar sei, positive Sachumstände zu erhellen, welche die Würdigung des Negativums erlaubten. Die Verweigerung der gebotenen Mitwirkung dürfe bei der Beweiswürdigung berücksichtigt werden. Diese Ausführungen und auch die Anwendung dieser Grundsätze im konkreten Fall sind nicht zu beanstanden. Eine Verletzung von Art. 8 ZGB liegt nicht vor.