Citation: 8C_314/2017 E. 5.1

5.1. Die in der Beschwerde erhobenen Einwendungen begründen keine vom angefochtenen Entscheid abweichende Beurteilung. Die durch das kantonale Gericht getroffenen Tatsachenfeststellungen, namentlich die aus den medizinischen Unterlagen gewonnenen Erkenntnisse, sind im letztinstanzlichen Prozess grundsätzlich verbindlich (vgl. E. 2 hievor). Im Rahmen der eingeschränkten Sachverhaltskontrolle (Art. 97 Abs. 1 BGG) ist es nicht Aufgabe des Bundesgerichts, die schon im vorangehenden Verfahren im Recht gelegenen ärztlichen Berichte neu zu beurteilen und die rechtsfehlerfreie Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz hinsichtlich der medizinisch begründeten Verminderung des Leistungsvermögens und des Ausmasses der trotz gesundheitlicher Beeinträchtigungen verbleibenden Arbeitsfähigkeit zu korrigieren. Dass die Vorinstanz gestützt auf die entsprechenden ärztlichen Angaben keine (teilweise) Arbeitsunfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit bejahte, ist jedenfalls nicht offensichtlich unrichtig. Aus den vom Gutachter Dr. med. E.________ erhobenen allgemeinmedizinischen und internistischen Diagnosen (GERT, Status nach Herniotomie inguinal, koronare 1-Gefäss-Erkrankung), die mit der übrigen Aktenlage in Einklang stehen, resultierten keine Leistungseinschränkungen. Der Versicherte begründet nicht näher, wodurch seiner Ansicht nach in internistischer Hinsicht mit den Ausführungen der Frau Dr. med. F.________, FMH für Innere Medizin, Zürich, im Bericht vom 19. Februar 2016 der Beweiswert des ZMB-Gutachtens in Frage gestellt wird. Das kantonale Gericht begründete schlüssig, worauf verwiesen wird, weshalb der Bericht der Hausärztin, soweit er, da nach Verfügungserlass ergangen, überhaupt zu berücksichtigen ist, die Beweiskraft der Expertise des ZMB nicht zu erschüttern vermag. Wie es weiter zutreffend ausführte, fand im Gutachten die koronare 1-Gefäss Erkrankung bei Status mit akutem Vorderwandinfarkt im Februar 2013 Berücksichtigung. Es wurde darauf hingewiesen, dass körperliche Anstrengungen aus kardiologischer Sicht zu vermeiden seien. Ein weitergehender Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit ergab sich hieraus nicht. Nicht stichhaltig darzulegen vermag der Beschwerdeführer, weshalb die Feststellungen der Vorinstanz zur psychiatrischen Problematik offensichtlich unrichtig oder in Verletzung bundesrechtlicher Beweisgrundsätze ergangen sein sollen. Im Wesentlichen begnügt er sich auch in diesem Zusammenhang damit, den auf den gutachterlichen Darlegungen der Psychiaterin Frau Dr. med. G.________ basierenden Feststellungen im angefochtenen Entscheid seine eigenen Ausführungen in tatsächlicher Hinsicht gegenüber zu stellen. Auf diese appellatorische Kritik an der Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts ist mit Blick auf die gesetzliche Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts nicht weiter einzugehen. Festzuhalten ist einzig, dass die Psychiaterin hinreichend darlegte, dass aufgrund des klinischen Befundes und der Überprüfung mittels Beck'schem - Depressions - Inventar (BDI) lediglich eine leichte depressive Episode vorliege und die Diagnosekriterien einer chronischen Schmerzstörung nicht erfüllt seien. Im Vordergrund des klinischen Bildes stand aus gutachtlicher Sicht nicht die Schmerzproblematik, sondern die Persönlichkeitsstörung. Es sind damit keine Gründe ersichtlich, weshalb die Vorinstanz nicht auf das den praxisgemässen Anforderungen genügende (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232, BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 ff., je mit Hinweisen), voll beweiskräftige Gutachten des ZMB abstellen durfte. Damit erübrigen sich in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. BGE 137 V 64 E. 5.2 S. 69; 136 I 229 E. 5.3 S. 236) die beantragten weiteren Abklärungen.