Citation: 6S.408/2003 06.01.2004 E. 1.3

1.3.1 Die Vorinstanz führt aus, der Beschwerdeführer verfüge heute über ein stabiles soziales Netz, beruflich leite er die von ihm 1976 gegründete Firma E.________ Elektro AG, er engagiere sich in der Feuerwehr und im Gewerbeverein B.________. Ferner sei zugunsten des Beschwerdeführers zu berücksichtigen, dass er bereits durch den Entzug des Führerausweises auf unbestimmte Zeit in seiner Berufstätigkeit erheblich beeinträchtigt werde. Angesichts der erneuten Delinquenz seien aber einige Zweifel an einer dauernden Bewährung des Beschwerdeführers angebracht. Die Vorinstanz erinnert sodann an die beiden einschlägigen Vorstrafen des Beschwerdeführers aus den Jahren 1987 und 1995. Sie hält dazu fest, dem Beschwerdeführer sei bereits 1995 klargemacht worden, dass der erneute bedingte Strafvollzug eine letzte Chance bedeute. Kurz nach der Probezeit habe er indes erneut einschlägig delinquiert und sodann während laufender Untersuchung ein weiteres Mal. Die Vorinstanz schliesst daraus, dass weder ein bedingter Strafvollzug noch eine laufende Untersuchung einen gehörig abschreckenden Eindruck auf den Beschwerdeführer machten. 1.3.2 Der Beschwerdeführer beanstandet, die Vorinstanz lasse seine stabilen persönlichen Verhältnisse, insbesondere seine Verankerung in Familie und Verein, in den Hintergrund treten. Die Vorinstanz hat die berufliche und familiäre Situation des Beschwerdeführers einlässlich erörtert. Sie hat ausgeführt, dass sich diesbezüglich mit Ausnahme der Eheschliessung seit der früheren Verurteilung (aus dem Jahre 1995) nichts verändert habe. Alle vom Beschwerdeführer aufgezählten Umstände und Verhältnisse bestanden schon vollkommen bei seinen deliktischen Tätigkeiten und vermochten den Beschwerdeführer nicht vor dem erneuten einschlägigen Delinquieren abzuhalten. Die Rüge ist demnach nicht stichhaltig. 1.3.3 Der Beschwerdeführer bemängelt, die Vorinstanz übergehe, dass das Fehlen des Führerausweises für ihn eine ungleich nachhaltigere Wirkung zeitige als in anderen Fällen. Richtig ist, dass ein Führerausweisentzug eine zusätzliche einschneidende Sanktion darstellt (BGE 120 IV 68 E. 2b S. 72) und den Betroffenen in der Regel hart trifft. Dies gilt vor allem, wenn er aus beruflichen, gesundheitlichen oder andern Gründen auf sein Fahrzeug angewiesen ist. Einem Führerausweisentzug ist daher grundsätzlich - als einem Faktor neben andern - im Rahmen der Prognosenstellung angemessen Rechnung zu tragen (BGE 118 IV 97 E. 1d S. 102). Dem Führerausweisentzug ist im Rahmen der Gesamtwürdigung nach Art. 41 Ziff. 1 Abs. 1 StGB vorliegend nur untergeordnete Bedeutung beizumessen. Dem Beschwerdeführer wurde bereits mehrmals der Führerausweis entzogen. Sein Vorbringen, wonach ihn die heilende Wirkung des Führerausweisentzugs von der Begehung weiterer SVG-Delikte abhalten würde, verliert insoweit an Gewicht, unabhängig davon, wie einschneidend die Beeinträchtigung in der Berufstätigkeit ist. Demnach ist die Rüge des Beschwerdeführers unbegründet. 1.4 Zusammenfassend beruhen die Ausführungen der Vorinstanz auf einer Gesamtwürdigung aller für eine rechtsgenügende Prognose wesentlichen Umstände. Die Vorinstanz hat in einer gründlichen Analyse die entscheidenden Faktoren berücksichtigt. Daher liegt keine Bundesrechtsverletzung vor.