Citation: 4C.42/2005 04.05.2005 E. 7

Die Berufung ist somit abzuweisen. Da der Streitwert der ursprünglich angehobenen Klage nach den unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz Fr. 30'000.-- überstieg, ist das Verfahren nicht kostenlos (BGE 115 II 41; 100 II 359 E. a). Dem Ausgang entsprechend ist die Gerichtsgebühr der Klägerin aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Sie hat den Beklagten überdies für das bundesgerichtliche Verfahren zu entschädigen (Art. 159 Abs. 1 und 2 OG). Das Gesuch des Beklagten um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ist angesichts des Verfahrensausgangs in Bezug auf die Prozesschancen begründet. Die Bedürftigkeit des Beklagten ist aufgrund der eingereichten Unterlagen zu bejahen. Ferner lässt die Komplexität des Verfahrens den Beizug eines Rechtsanwalts als gerechtfertigt erscheinen. Dem Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege ist daher zu entsprechen, was angesichts des Verfahrensausgangs zur Folge hat, dass dem Rechtsvertreter des Beklagten das Honorar für den Fall der Uneinbringlichkeit zu garantieren ist (Art. 152 Abs. 1 und 2 OG)