Citation: 6B_572/2021 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz verneint einen Anfangsverdacht im Sinne von Art. 174 bzw. Art. 173 StGB. Sie führt aus, der Beschwerdeführer wolle aufzeigen, dass der gegen ihn erhobene Betrugsvorwurf nicht stimme. Diese Frage sei jedoch im fraglichen Strafverfahren gegen ihn selbst zu prüfen. Der Beschwerdeführer habe zudem nicht darlegen können, dass die Staatsanwaltschaft Hinweise auf ein Ehrverletzungsdelikt übersehen hätte. Drei Strafbehörden seien zum Schluss gekommen, dass der Betrugsverdacht gegen ihn zu bejahen sei; somit könne den Beschuldigten - zumindest im jetzigen Verfahrensstadium - nicht vorgeworfen werden, die Strafanzeige gegen den Beschwerdeführer sei unrechtmässig erfolgt (angefochtener Entscheid S. 7).