Citation: 4A_254/2020 E. 5

Die Beschwerdeführerin beantragt, der Beschwerdegegner sei zu verpflichten, ihr das komplette lebende und tote Inventar auf der Liegenschaft U.________ herauszugeben. Sie macht geltend, der im Recht liegende Kaufvertrag mit Datum vom 1. Februar 2017 sei gar nicht abgeschlossen worden. Die Vorinstanz erwog - wiederum unter Hinweis auf die entsprechenden Ausführungen des Bezirksgerichts - der Kaufsrechtsvertrag halte fest, die Parteien würden einen separaten Kaufvertrag über die Fahrhabe und das Inventar abschliessen. Ein anderer Kaufvertrag als der vorliegende sei nicht eingereicht worden. Der Beschwerdegegner habe geltend gemacht, der Kaufvertrag über das Inventar sei noch gleichentags abgeschlossen worden wie der Kaufsrechtsvertrag, also am 11. Februar 2017. Das Datum des 1. Februar 2017 müsse deshalb ein Verschrieb sein. Die Einwände der Beschwerdeführerin verwarf es u.a. hauptsächlich mit der Begründung, der Kaufvertrag sei bereits vorprozessual anerkannt worden. Denn mit Schreiben vom 28. September 2017 habe der Vertreter der Beschwerdeführerin gegenüber dem Vertreter des Beschwerdegegners erklärt, " dass sowohl der Kaufsrechtsvertrag vom 11. Februar 2017 als auch der Kaufvertrag vom 1. Februar 2017, welche unsere Klientin mit Ihrem Mandanten abgeschlossen hat, seitens unserer Kl ientin nicht gehalten werden [...] wird". Sodann sei der Kaufvertrag auch bereits vollzogen worden. Das Bezirksgericht hat diesbezüglich ausgeführt, die Beschwerdeführerin habe gegenüber dem Landmaschinenhändler J.________ am 2. März 2017 den Beschwerdegegner als ihren Nachfolger vorgestellt und erwähnt, die Reparaturkosten noch selber bezahlen zu wollen, da sie die Maschinen in einem guten Zustand übergeben wolle. Daraus werde klar, dass die Beschwerdeführerin das Inventar verkauft habe und ihr dies absolut klar gewesen sei. Diese Ausführungen des Bezirksgerichts habe die Beschwerdeführerin nicht substanziiert bestritten. Auf diese Ausführungen geht die Beschwerdeführerin in der Beschwerde nicht ein. Mangels Rüge hat es damit sein Bewenden (vgl. E. 1 hiervor).