Citation: 4P.64/2006 24.05.2006 E. C

Mit Urteil vom 16. Januar 2006 wies das Obergericht des Kantons Luzern auf Appellation der Beschwerdeführerin die Klage ebenfalls ab. Es führte aus, die Appellation genüge über weite Strecken nicht den Begründungsanforderungen; ein Abstellen auf die Behauptungen der beweispflichtigen Beschwerdeführerin komme wegen der Bestreitung der Beschwerdegegnerin nicht in Frage; die amtsgerichtliche Feststellung, die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann seien für die umstrittene Kreditvermittlung faktisch gleichzusetzen, basiere auf umfassender Beweiswürdigung, ohne dass sich der bei den Akten liegenden Visitenkarte die Funktion oder Stellung von B.X.________ bei der X.________ Consulting entnehmen lasse; das Amtsgericht habe die Aussagen der Tochter C.X.________ differenziert gewürdigt; die Schlussfolgerung des Amtsgerichts aus der Zeugenbefragung D.________ sei nachvollziehbar und das Gericht habe seinen Schluss auch auf die Zeugenaussagen E.________, F.________ und G.________ abgestützt; die amtsgerichtliche Annahme eines Freundschaftsverhältnisses beruhe auf Beweiswürdigung und die Vermutung, die Vermittlung sei deshalb im Zweifel unentgeltlich, gerechtfertigt. Schliesslich hielt das Obergericht fest, dass die Beschwerdeführerin nichts Schriftliches beizubringen vermöge und dies sich prozessrechtlich zu ihren Ungunsten auswirke.