Citation: 2C_515/2023 E. 5.1

5.1. Auch wenn der Beschwerdeführer für seine schwersten Delikte vor mehr als 20 Jahren verurteilt wurde (Urteile von 1994 und 1996), hat er auch seither diverse und teils durchaus gewichtige Straferkenntnisse gegen sich erwirkt (so namentlich 2001, 2012, 2014, 2019, 2020 [2x]). Dabei wurde er (rechtskräftig) zu insgesamt ca. 65 Monaten Freiheitsstrafe, 510 Tagessätzen Geldstrafe, 480 Stunden Gemeinnütziger Arbeit sowie diversen Bussen verurteilt. Dass seine Delikte durchwegs im Zusammenhang mit seiner Suchterkrankung respektive seinem Drogenkonsum stehen, ist entgegen den Beschwerdevorbringen nicht offensichtlich, auch wenn dies wenigstens teilweise der Fall gewesen sein mag. In diesem Zusammenhang verweist die Vorinstanz zu Recht darauf, dass der Beschwerdeführer auch während seiner angeblich drogenfreien Phase ab dem Jahr 2008 mehrfach wegen Delikten im Zusammenhang mit dem Anbau und Verkauf von Marihuana verurteilt wurde. Diese dürften angesichts der geltend gemachten Abstinenz primär pekuniären Motiven gedient haben (Strafbefehle von 2012 und 2014).