Citation: 2C_498/2024 E. 4.7

4.7. Gemäss den Feststellungen der Vorinstanz, die sich auf die Ergebnisse des rechtskräftig abgeschlossenen Invalidenversicherungsverfahrens stützen, ist dem Beschwerdeführer seit 1. Oktober 2013 eine 80 %-Erwerbstätigkeit und ab 27. Dezember 2019 eine 70 %-Erwerbstätigkeit zumutbar. Die Abwesenheit vom Arbeitsmarkt ist mindestens seit Oktober 2013 durch invaliditätsfremde Faktoren begründet (angefochtenes Urteil, E. 4.2). Der Beschwerdeführer stellt diese Feststellungen nicht substanziiert in Frage, sondern kritisiert allgemein die Berentungspraxis der Invalidenversicherung. Für das Bundesgericht sind die Feststellungen der Vorinstanz indes verbindlich (E. 2.2 hiervor). Auf dieser Grundlage verneinte das kantonale Gericht zutreffend ein Verbleiberecht nach Art. 4 Anhang I FZA. Der Beschwerdeführer kann im Rahmen seiner bestehenden Resterwerbsfähigkeit einer qualitativ und quantitativ echten Erwerbstätigkeit nachgehen, was nach der dargelegten Praxis einen Anspruch nach Art. 2 Abs. 1 lit. b der Verordnung (EWG) 1251/70 ausschliesst.