Citation: 9C_150/2007 23.05.2007 E. 3

Die Vorinstanz hat in pflichtgemässer Würdigung der gesamten Aktenlage, insbesondere gestützt auf das multidisziplinäre Gutachten des Medizinischen Zentrums X.________ vom 4. August 2005, mit einlässlicher und nachvollziehbarer Begründung erkannt, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer diagnostizierten Leiden (im Wesentlichen generalisiertes Schmerzsyndrom cervikocranialer, -brachialer, thorako- und lumbospondylogener Natur bei Somatisierungsstörung mit depressiven Begleitsymptomen) in einer angepassten leichten Tätigkeit wie der angestammten als Parfumpackerin voll arbeitsfähig ist. Dieser Betrachtungsweise widerspricht die Beschwerde insbesondere unter Hinweis auf die Berichte des Psychiaters Dr. med. S.________ vom 9. Februar 2006, des Neurologen Dr. med. H.________ vom 16. November 2005 sowie des Chirurgen Dr. med. O.________ vom 17. Dezember 2005. Indessen ändern deren Angaben (rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode [ICD-10 F 33.2] auf dem Boden einer ängstlichen Persönlichkeit [ICD-10 F 60.6], chronifiziertes Schmerzsyndrom, Fibromyalgie) im Lichte der Rechtsprechung zur grundsätzlich fehlenden invalidisierenden Wirkung aetiologisch-pathogenetisch unerklärlicher syndromaler Leidenszustände (BGE 132 V 65, 131 V 49, 130 V 352 und 396) nichts an der Auffassung des kantonalen Gerichts. Wenn der Neurologe der Beschwerdeführerin als Linkshänderin den Beruf als Packerin nicht zumutet, überzeugt dies in Anbetracht der jahrelangen Ausübung dieser Tätigkeit nicht und belegt keine generelle funktionelle Leistungsunfähigkeit. Der Chirurge gibt lediglich die eigene Einschätzung der Beschwerdeführerin wieder ("Bedingt durch diese Beschwerden fühle sich Frau R.________ nicht in der Lage, einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen"). Es kann dahingestellt bleiben, ob die Ausführungen der obgenannten Ärzte die Schlussfolgerung des kantonalen Gerichts in Zweifel zu ziehen und weitere Abklärungen zu rechtfertigen vermöchten; denn offensichtlich unrichtig ist die vorinstanzliche Tatsachenentscheidung einer 100%igen Arbeitsfähigkeit für angepasste, leichte Tätigkeiten jedenfalls nicht (E. 2). Verfügt die Beschwerdeführerin somit infolge verbindlicher Feststellung der Vorinstanz über eine entsprechende zumutbare Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG), ist ein Rentenanspruch aufgrund eines Prozentvergleichs (BGE 104 V 135 E. 2b S. 136) ohne weiteres auszuschliessen. Daran vermögen die weiteren Vorbringen in der Beschwerde nichts zu ändern. Insbesondere präjudiziert die Zusprechung einer deutschen Erwerbsunfähigkeitsrente die invalidenversicherungsrechtliche Beurteilung nicht (BGE 130 V 253 E. 2.4 S. 257).