Citation: 6B_989/2008 13.01.2009 E. 2

Der Beschwerdeführer war nach den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz einziger Verwaltungsrat und einzelzeichnungsberechtigter Vertreter der Y.________ AG. Im angefochtenen Urteil wird ihm im Wesentlichen vorgeworfen, er habe den Kassabestand, das DVD-Lager und das Anlagevermögen der Y.________ AG, nachdem die Zwischenbilanz der Gesellschaft vom 31. März 2005 bereits erstellt, die prekäre Lage der Gesellschaft bekannt und der Konkurs unausweichlich gewesen sei, in Kenntnis der einzelnen gegen die Gesellschaft bestehenden Forderungen verschiedener Gläubiger in die Z.________ GmbH überführt und mit Forderungen derselben gegen die Y.________ AG verrechnet. Damit habe er den Tatbestand der Bevorzugung eines Gläubigers im Sinne von Art. 167 StGB erfüllt (angefochtenes Urteil S. 10 ff.).