Citation: 2C_262/2024 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hat im Wesentlichen erwogen, dass der Bund gemäss Art. 3 des Bundesgesetzes vom 14. März 1958 über die Verantwortlichkeit des Bundes sowie seiner Behördenmitglieder und Beamten (Verantwortlichkeitsgesetz; VG; SR 170.32) für den Schaden haftet, den ein Beamter in Ausübung seiner amtlichen Tätigkeit, ohne Rücksicht auf das Verschulden des Beamten, Dritten widerrechtlich zufügt. Weiter hat die Vorinstanz die Voraussetzungen der Schadenersatzpflicht (des Bundes) dargelegt, nämlich einen quantifizierten Schaden, verursacht durch das Verhalten eines Beamten in Ausübung seiner amtlichen Tätigkeit, den natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zwischen Verhalten und Schaden und die Widerrechtlichkeit des Verhaltens. Zudem wurden die Voraussetzungen für die Zusprechung einer Genugtuung gemäss Art. 6 Abs. 2 VG erläutert. Ausgehend von dem im vorinstanzlichen Verfahren erhobenen Vorwurf (des Beschwerdeführers), die Behörden des Kantons Zürich hätten seine Kinder jahrelang von ihm ferngehalten und es unterlassen, sie vor ihrer Mutter zu schützen, hat die Vorinstanz dargelegt, welche Kindesschutzmassnahmen das Bezirksgericht U.________/ZH sowie die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) des Bezirks V.________/ZH, teilweise auf Empfehlung der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, für die Kinder des Beschwerdeführers getroffen haben. In der Folge hat die Vorinstanz dargelegt, dass es sich bei den involvierten Institutionen um kantonale Gerichte, Behörden und Anstalten handle, weshalb für eine allfällige Verantwortlichkeit das kantonale Haftungsrecht einschlägig sei. Bei den involvierten Personen handle es sich weder um Bundesbeamten noch um andere Personen, welche unmittelbar mit öffentlich-rechtlichen Aufgaben des Bundes betraut seien. Eine Verantwortlichkeit des Bundes sei deshalb nicht gegeben.