Citation: 5P.47/2003 04.09.2003 E. 1

1.1 In Anwendung von Art. 57 Abs. 5 OG ist die vorliegende staatsrechtliche Beschwerde vor der gleichzeitig eingereichten eidgenössischen Berufung zu entscheiden. 1.2 Vorweg wird darauf hingewiesen, dass die Beschwerdeführerin die Aufhebung lediglich jener Dispositiv-Ziffern des angefochtenen Entscheides beantragt, welche die Zusprechung einer Schadenersatzsumme an den Kläger anordnen, bzw. derselben folgend die Kosten- und Entschädigungsfolgen des erst- und zweitinstanzlichen Gerichtsverfahrens regeln. Die Feststellung der teilweise persönlichkeitsverletzenden Natur des Zeitungsberichtes vom 1. Juli 1993 ist hingegen unangefochten geblieben. Weil die entsprechenden Dispositiv-Ziffern auch nicht mit der parallel eingelegten eidgenössischen Berufung angefochten worden sind, ist das obergerichtliche Urteil in diesen Punkten definitiv. 1.3 Die vorliegende staatsrechtliche Beschwerde, von einer direkt beschwerten Partei gegen einen letztinstanzlichen kantonalen Entscheid rechtzeitig eingelegt (Art. 86 OG), stützt sich auf die Verletzung verfassungsmässiger Rechte, erhebt also Rügen, die durch kein anderes eidgenössisches Rechtsmittel überprüft werden können. Sie ist deshalb unter allen Gesichtspunkten zulässig.