Citation: 8C_422/2019 E. 4.1

4.1. Entgegen dem Einwand in der Beschwerde ist der vorinstanzliche Entscheid in Bezug auf die zumutbare Restarbeitsfähigkeit nicht das Ergebnis willkürlicher Beweiswürdigung. Die Feststellung im angefochtenen Entscheid, eine leidensangepasste Tätigkeit im erlernten Beruf als Köchin sei im Umfang von 50 % zumutbar, basiert auf einer bundesrechtskonformen Würdigung der medizinischen Aktenlage und bleibt daher verbindlich. Dass die Versicherte auch in gesundheitlich stabilen Phasen nicht voll belastbar und die Tätigkeit als Köchin nur im medizinisch umschriebenen Tätigkeitsprofil zumutbar ist (vgl. E. 3.1 hievor) steht ausser Frage. Eine in zeitlicher Hinsicht weitergehende Beeinträchtigung der um 50 % eingeschränkten Leistungsfähigkeit findet in den medizinischen Unterlagen jedoch keine Stütze. Der RAD-Arzt Dr. med. D.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, wies in seinem Bericht vom 30. November 2017 ausdrücklich darauf hin, dass er in Übereinstimmung mit dem behandelnden Psychiater von einer 50%-igen Leistungsfähigkeit ausgehe und sich aktuell eine zusätzliche Reduktion der quantitativen Leistungsfähigkeit nicht überwiegend wahrscheinlich abzeichne. Soweit die Beschwerdeführerin aus den Angaben ihrer Arbeitgeberin gemäss Fragebogen vom 12. Februar 2018 etwas anderes ableiten will, dringt sie damit nicht durch. Die Versicherte vermag nicht aufzuzeigen, dass die darin geschilderten Schwierigkeiten in ihrem beruflichen Alltag als Köchin in einem Privathaushalt wichtige Aspekte enthalten würden, die ärztlicherseits beim umschriebenen Zumutbarkeitsprofil unberücksichtigt geblieben wären, zumal Dr. med. D.________ in seiner Beurteilung vom 7. Mai 2018 diese Ausführungen der Arbeitgeberin miteinbezog, wie die Vorinstanz bereits festhielt.