Citation: U 382/01 03.04.2003 E. 3

Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG), womit das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten gegenstandslos ist. Die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung sind mangels ausgewiesener Bedürftigkeit, welche unter Berücksichtigung des Einkommens beider Ehegatten zu beurteilen ist (BGE 115 Ia 195 Erw. 3a, 108 Ia 10 Erw. 3, 103 Ia 101 mit Hinweisen), nicht erfüllt. Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist zu entnehmen, dass das Bruttoeinkommen der Beschwerdeführerin und ihres Ehegatten mindestens Fr. 7000.- pro Monat beträgt (Ehemann: Erwerbseinkommen von Fr. 5920.-; Beschwerdeführerin: Invalidenrente [Fr. 567.-] und Rente der Pensionskasse [Fr. 555.70]), Die beiden im Haushalt der Eheleute lebenden Kinder sind volljährig: Während die Tochter ihre Berufsausbildung abgeschlossen hat und mit einem eigenen Einkommen von Fr. 3358.- wirtschaftlich selbstständig ist, obliegt der Versicherten und ihrem Ehemann noch eine, wenn auch reduzierte Unterhaltspflicht gegenüber dem Sohn, dessen Lehrlingslohn sich auf Fr. 1550.- pro Monat beläuft. In Anbetracht der relativ tiefen Wohnkosten von monatlich Fr. 1280.- (einschliesslich Nebenkosten), von welchen überdies ein angemessener Beitrag der volljährigen Kinder mit Arbeitserwerb in Abzug zu bringen ist, kann davon ausgegangen werden, dass die Bestreitung der letztinstanzlich anfallenden Anwaltskosten den - etwas über den betreibungsrechtlichen Existenzminimum liegenden (vgl. RKUV 2000 Nr. K 119 S. 155 Erw. 2, 1996 Nr. U 254 S. 208 Erw. 2; vgl. auch BGE 124 I 2 Erw. 4a) - prozessualen Zwangsbedarf selbst dann nicht antastet, wenn auslagenseitig auch die angegebenen Unterstützungsleistungen an die Mutter der Beschwerdeführerin im Betrag von monatlich Fr. 200.- sowie die Abzahlung gewöhnlicher Schulden des Ehemannes in der Höhe von Fr. 506.- monatlich berücksichtigt werden.