Citation: 4A_331/2022 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz äussere sich nicht zu ihrer Zuständigkeit zur Anordnung der Vollstreckungsmassnahmen. Dies mit der Begründung, über die Zuständigkeit sei bereits im rechtskräftigen Sachurteil definitiv entschieden worden. Die Vorinstanz verkenne dabei, dass sie nicht deren Zuständigkeit zur Anordnung der Einberufung der Generalversammlung oder der Vollstreckungsmassnahme (Ersatzvornahme) beanstande, sondern ausdrücklich nur die Zuständigkeit zur Anordnung neuer oder ergänzender Vollstreckungsmassnahmen nach Erlass des Sachurteils. Das Sachurteil sei rechtskräftig und könne nicht mehr abgeändert werden. Die Vorinstanz nehme eine unzulässige Konkretisierung und Ergänzung des Sachurteils vor (Ergänzung der bereits angeordneten Ersatzvornahme durch Bezeichnung der zu beauftragenden Person).