Citation: 5A_561/2024 E. 6.2

6.2. Weiter ist der Beschwerdeführer nicht damit einverstanden, dass die Vorinstanz für den Sohn Fremdbetreuungskosten berücksichtigte. Soweit er überhaupt zulässige Rügen erhebt, wirft er der Vorinstanz Willkür in der Sachverhaltsfeststellung vor, indem diese erwog, mit Unterzeichnung der Betreuungsvereinbarung habe der Beschwerdeführer implizit die Einwilligung zur Fremdbetreuung gegeben. Dass er die Betreuungsvereinbarung unterzeichnete und aufgrund dieser Betreuungsvereinbarung eine Fremdbetreuung des Sohnes erforderlich war, bestreitet er jedoch nicht. Damit gelingt es ihm nicht, Willkür in der Sachverhaltsfeststellung darzutun. Schon gar nicht vermag er mit seinen Ausführungen, die Fremdbetreuungskosten könnten nur soweit berücksichtigt werden, als dieser Entscheid von beiden Eltern getragen worden sei bzw. als die Beschwerdegegnerin nachweisen könnte, dass der Beschwerdeführer für die Betreuung nicht zur Verfügung gestanden hätte, den Entscheid als im Ergebnis willkürlich auszuweisen.