Citation: 6B_789/2024 E. C

Das Obergericht des Kantons Appenzell sprach A.________ am 27. August 2024 vom Vorwurf der Tierquälerei gemäss Art. 26 Abs. 1 lit. a TSchG, begangen am 11. Februar 2013 durch den ungenügenden Witterungsschutz bei den Ziegen, frei. Es erklärte ihn der mehrfachen Tierquälerei gemäss Art. 26 Abs. 1 lit. a TSchG, der mehrfachen übrigen Widerhandlungen gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. a TSchG und der mehrfachen Widerhandlungen gegen das Tierseuchengesetz schuldig. Es verurteilte ihn zu einer unbedingten Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu Fr. 85.-- und zu einer Busse von Fr. 10'000.--, beides als Zusatzstrafen zum Urteil des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden vom 8. Dezember 2014. Es auferlegte A.________ 4 / 5 der erst- und zweitinstanzlichen Verfahrenskosten und sprach ihm für die Kosten seiner Verteidigung vor beiden Instanzen eine reduzierte Entschädigung von Fr. 4'200.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu.