Citation: 2P.12/2001 25.07.2001 E. 4

4.- Die Beschwerdeführer tragen vor, die Absicht der Gemeinde Hombrechtikon, ihnen trotz geringerer Leistung die Kehrichtgebühren in derselben Höhe aufzuerlegen wie den übrigen Einwohnern der Gemeinde, deren Kehricht direkt bei der Wohnung abgeholt werde, verstosse gegen das Gebot der Rechtsgleichheit und der Verhältnismässigkeit. Das Verwaltungsgericht ist zum Schluss gekommen, ein Verzicht auf die Erhebung der Sackgebühren sei unsachgemäss, da sich diese Abgabe nach der Menge des zu entsorgenden Hauskehrichts bemesse und keinen Bezug zur Einschränkung der Kehrichttour habe. Die Grundgebühr diene zwar zur Deckung verschiedener nicht mengenbezogener Kosten, die streitige Einschränkung der Kehrichttour betreffe indessen nur eine einzige Komponente, den Transportdienst, wobei auch dieser nicht eingestellt, sondern lediglich örtlich eingeschränkt werde. Inwieweit unter diesen Umständen das - das Verhältnismässigkeitsprinzip im Gebührenrecht konkretisierende (BGE 121 I 273 E. 4c S. 276) - Äquivalenzprinzip verletzt sein soll, wenn das Gericht von einer Reduktion der Kehrichtgebühren absieht, ist nicht ersichtlich. Entspricht der für die Beschwerdeführer betriebene Aufwand der Gemeinde demjenigen für einen durchschnittlichen Haushalt derselben Gemeinde, kann auch nicht behauptet werden, die Beschwerdeführer würden in rechtsungleicher Weise behandelt, wenn von ihnen Kehrichtgebühren in voller Höhe erhoben werden.