Citation: 1B_152/2009 14.07.2009 E. 2

Die Oberstaatsanwaltschaft überprüfte die Verfahrensführung ab Januar 2008 bis zur Rekurserhebung am 13. Februar 2009, weil sie davon ausging, dass nur für diese Periode eine Verfahrensverschleppung gerügt worden sei. Der Beschwerdeführer bestreitet dies und macht geltend, er habe die ganze Untersuchungsperiode bis zum Zeitpunkt der Rekurserhebung kritisiert. Er belegt dies aber nicht anhand seiner Rekursschrift. Im Übrigen geht er in seiner Beschwerdeschrift selbst davon aus, dass die polizeilichen Ermittlungen erst Ende 2007 abgeschlossen worden seien. Auch die in der Beschwerdeschrift zitierten Reklamationen bei der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl datieren vom 7. Oktober 2008 bis 13. Januar 2009. Diesbezüglich fehlt es somit an einer genügenden Beschwerdebegründung. Daher ist auch im Folgenden nur zu prüfen, ob in der Zeit von Januar 2008 bis zur Rekurserhebung (am 13. Februar 2009) das Beschleunigungsgebot verletzt wurde. Damit kann die vom Beschwerdeführer bestrittene Zahl der polizeilichen Einvernahmen offen bleiben, da diese im Wesentlichen in das Jahr 2007 fallen.