Citation: K 226/05 27.03.2007 E. A

A.a Die 1958 geborene, bei der Intras Krankenkasse obligatorisch krankenpflegeversicherte K.________ wurde während ihrer Adoleszenz wegen eines Morbus Hodgkin mit hochdosierter Radiotherapie auf ein erweitertes Mantelfeld (inklusive Lymphknotenketten cervikal, angulär und submandibulär beidseits) behandelt. Mit Schreiben vom 15. Mai 1998 stellte Dr. med. dent. T.________ bei der Intras ein Gesuch um Übernahme der Kosten einer Parodontalsanierung, da die Versicherte unter einer stark fortgeschrittenen Parodontitis mit massivem Knochenabbau im Molarenbereich links und rechts leide, welche in einem Zusammenhang mit der vor zwanzig Jahren erhaltenen Strahlenexposition in diesem Gebiet kombiniert mit der reduzierten Infektabwehr nach erfolgter Splenektomie (Entfernung der Milz) stehe. Die Intras zog in der Folge Berichte des Dr. med. W.________, Oberarzt Medizinische Hämatologie/Onkologie, Medizinische Universitäts-Kinderklinik, Spital X.________, vom 8. Juni 1998 sowie des Vertrauenszahnarztes Dr. med. dent. O.________ vom 23. Juli 1998 bei. Gestützt darauf lehnte sie das Leistungsersuchen mit Verfügung vom 19. April 1999, bestätigt durch den Einspracheentscheid vom 1. Juni 1999, ab. Auf Beschwerde hin erklärte das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die Intras grundsätzlich für die bei der Versicherten notwendig gewordenen Zahnbehandlungen leistungspflichtig, sofern dafür überwiegend wahrscheinlich die im Jahre 1975 erfolgte Strahlenbehandlung ursächlich sei; zur entsprechenden Abklärung wies es die Sache an die Krankenkasse zurück (unangefochten in Rechtskraft erwachsener Entscheid vom 15. November 2001). A.b Die Intras holte daraufhin eine weitere Stellungnahme ihres Vertrauenszahnarztes vom 7. Januar 2002 ein und beschied das Leistungsbegehren erneut abschlägig (Verfügung vom 18. Juni 2002, Einspracheentscheid vom 22. Juli 2002). Das in der Folge angerufene Verwaltungsgericht des Kantons Bern hiess die Beschwerde mit Entscheid vom 18. Dezember 2002 gut, hob den angefochtenen Einspracheentscheid, soweit nicht als ohnehin nichtig erklärt, auf und wies die Sache an die Intras zurück, damit diese die erforderlichen Abklärungen vornehme, insbesondere ein neutrales radiologisches/zahnmedizinisches Gutachten zur Frage des Kausalzusammenhanges zwischen der Strahlentherapie und den festgestellten Zahnschäden veranlasse, und hernach erneut über ihre Leistungspflicht befinde. Auch dieser Entscheid blieb unangefochten. A.c Nachdem die Intras keine weiteren medizinischen Abklärungen in die Wege leitete, gelangte K.________ mit der Rüge der Rechtsverweigerung abermals an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern, welches die Beschwerde guthiess und die Intras anwies, binnen 30 Tagen nach Rechtskraft dieses Entscheides (vom 16. Juni 2004) im Sinne der Erwägungen vorzugehen. A.d Die Intras beauftragte im Anschluss daran Prof. Dr. med. dent. M.________, Faculté de médecine, Université de Genève, mit der Erstellung eines Aktengutachtens, welches am 31. Januar 2005 erstattet wurde. Auf dieser Basis lehnte die Krankenkasse das Leistungsersuchen der Versicherten am 13. Juli 2005 wiederum verfügungsweise ab, woran sie auf Einsprache hin festhielt (Einspracheentscheid vom 12. August 2005).