Citation: 5A_272/2017 E. A

A.a. F.________, geboren 1924, und G.________ heirateten im Jahre 1972. G.________ hatte aus früherer Ehe vier Kinder, nämlich A.________, B.________, C.________ und D.________ (Beschwerdeführer). A.b. G.________ verfügte am 21. November 1987 letztwillig, dass das Eigentum am ganzen Nachlass den Beschwerdeführern zufällt und seine Ehefrau an Stelle des gesetzlichen Erbanspruchs die Nutzniessung am ganzen Nachlass erhält. Kurz davor, am 16. November 1987, hatte F.________ für den Fall, dass ihr Mann sie nicht überleben sollte, seine Nachkommen als ihre Erben eingesetzt. A.c. Mit Ehevertrag vom 27. November 1987 unterstellten sich die Ehegatten H.________ dem Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung mit je hälftiger Vorschlagsteilung im Falle der Auflösung des Güterstands. A.d. G.________ verstarb am 21. November 2002; damit erwarb F.________ die erwähnte, unangefochten gebliebene Nutzniessung am Nachlass ihres Mannes und die güterrechtlichen Ansprüche. Im Zeitpunkt des Todes von G.________ betrug das Reinvermögen der Ehegatten H.________ gemäss Steuerinventar Fr. 795'627.--. Es bestand aus Bankguthaben (Fr. 418'127.--, abzüglich Todesfallkosten von Fr. 500.--) und der ehelichen Liegenschaft I.________ in U.________ (Steuerwert von Fr. 398'000.--, abzüglich Hypothek von Fr. 20'000.--). Gemäss einer privaten, vom Beschwerdeführer 2 eingeholten Schätzung per 31. Juli 2003 belief sich der Verkehrswert dieser Liegenschaft auf Fr. 531'000.-- und der Kapitalwert der Nutzniessung von F.________ an der Liegenschaft auf Fr. 117'000.--. A.e. F.________ zog im Frühjahr 2003 in eine Alterswohnung. Die eheliche Liegenschaft wurde geräumt. A.f. Am 6. März 2004 schlossen F.________ und die Beschwerdeführer einen schriftlichen Vertrag mit dem Titel "Erbteilung im Nachlass von G.________". Dieser enthält unter anderem folgende Bestimmungen: " I Einleitung Die eigenhändige letztwillige Verfügung des Erblassers vom 21. November 1987 wurde am 9. Dezember 2002 amtlich eröffnet. In seinem Testament verfügte der Erblasser, dass seine Ehefrau F.________ die Nutzniessung gemäss Art. 473 ZGB am ganzen Nachlass erhalten soll. Das Eigentum am gesamten Nachlass soll seinen Nachkommen zukommen. Frau F.________ hat sich entschlossen, aus der ehelichen Liegenschaft I.________ in U.________ in eine Alterswohnung zu ziehen und auf die im Testament genannte Nutzniessung zu verzichten. Herr B.________ würde gerne die obenerwähnte Liegenschaft käuflich erwerben und diese somit aus der Erbengemeinschaft herauslösen. Sowohl Frau F.________, wie auch alle drei Geschwister sind damit einverstanden. II Vereinbarung Die Parteien vereinbaren, dass: 1. die Liegenschaft I.________, in U.________ für die Teilung mit CHF 400'000.-- bewertet wird, was unter dem approximativ geschätzten Verkehrswert von CHF 531'000.-- liegt; 2. der Erbanteil an der Liegenschaft I.________ für jeden Miterben, ausgenommen F.________, CHF 100'000.-- beträgt (1/4 des Übernahmepreises von CHF 100'000.--); 3. (Gewinnanteilsrecht) 4. (Vorkaufsrecht) 5. die Liegenschaft I.________ auf den Namen von B.________ im Grundbuch eingetragen wird und er die Kosten für die Überschreibung übernimmt; 6. B.________ den unter Ziffer 3 genannten Miterben ihren Erbanteil im Umfang von je CHF 50'000.00 ausbezahlt und der Restbetrag von je CHF 50'000.00 als unverzinsliches Darlehen stehen gelassen wird und frühestens in 5 Jahren, spätestens in 10 Jahren zurückzuzahlen ist; 7. das Privatkonto bei der J.________, Konto-Nr. xxx, lautend auf F.________, auf CHF 25'000.-- aufgestockt wird; 8. die Saldi der übrigen Sparkonti nach Aufstockung des unter Ziffer 7 genannten Kontos unter die Miterben A.________, B.________, C.________ und D.________ je zu gleichen Teilen aufgeteilt wird und die Konti aufgehoben werden. J.________, Sparkonto-Nr. yyy, lautend auf F.________, J.________, Sparkonto-Nr. zzz, lautend auf F.________, K.________, Privatkonto, Nr. uuu lautend auf G.________ Erben, K.________, Privatkonto, Nr.vvv lautend auf F.________, L.________, Sparkonto-Nr. www, lautend auf Erben G.________. III Weitere Bestimmungen 1. Gewinnanteilsrecht Die Parteien (mit Ausnahme von F.________) vereinbaren ein vertragliches Gewinnanteilsrecht bei einer vollständigen oder teilweisen Veräusserung der Liegenschaft I.________, U.________ ZH, Grundbuch U.________. (...) 2. Vorkaufsrecht Den Miterben (ausser F.________) (...) wird bei einer vollständigen oder teilweisen Veräusserung der Liegenschaft I.________, U.________ ZH, Grundbuch U.________, im Nachgang zu allfälligen gesetzlichen Vorkaufsrechten ein vererbliches aber unübertragbares und unlimitiertes Vorkaufsrecht eingeräumt: (...) 3. Weitere Bestimmungen zur Liegenschaft (...) 4. Auflösung der Erbengemeinschaft Mit der öffentlichen Beurkundung dieses Vertrages ist die Erbengemeinschaft betreffend Nachlass G.________ aufgelöst. " " I Einleitung Die eigenhändige letztwillige Verfügung des Erblassers vom 21. November 1987 wurde am 9. Dezember 2002 amtlich eröffnet. In seinem Testament verfügte der Erblasser, dass seine Ehefrau F.________ die Nutzniessung gemäss Art. 473 ZGB am ganzen Nachlass erhalten soll. Das Eigentum am gesamten Nachlass soll seinen Nachkommen zukommen. Frau F.________ hat sich entschlossen, aus der ehelichen Liegenschaft I.________ in U.________ in eine Alterswohnung zu ziehen und auf die im Testament genannte Nutzniessung zu verzichten. Herr B.________ würde gerne die obenerwähnte Liegenschaft käuflich erwerben und diese somit aus der Erbengemeinschaft herauslösen. Sowohl Frau F.________, wie auch alle drei Geschwister sind damit einverstanden. II Vereinbarung Die Parteien vereinbaren, dass: