Citation: 2C_169/2017 E. 4.3

4.3. Aufgrund der Delinquenz muss ihm die soziale Integration in der Schweiz abgesprochen werden. Zwar mag er aufgrund seiner jahrelangen Anwesenheit über einen grossen Bekannten- und Freundeskreis verfügen, sein soziales Umfeld vermochte ihn jedoch nicht davon abzuhalten, in der Schweiz über mehrere Jahre schwerwiegende Straftaten zu begehen. In wirtschaftlicher Hinsicht ist ihm zwar zugute zu halten, dass er offenbar nie Sozialhilfe bezogen hat und - trotz fehlender Berufsausbildung - immer einer Arbeit nachging. Wie die Vorinstanz jedoch zutreffend ausführt, wird seine wirtschaftliche Integration dadurch getrübt, dass er nicht nur infolge seiner Delinquenz, sondern bereits in den Jahren davor erhebliche Schulden angehäuft hat (gemäss Entscheid der Sicherheitsdirektion wurden gegen den Beschwerdeführer zwischen 2001 und 2003 Betreibungen in Höhe von rund Fr. 147'000.-- eingeleitet). Zwar hat er sich in den letzten Jahren bemüht, seine Schulden abzubauen und sich mit seinen Gläubigern zu einigen, allerdings ist in Übereinstimmung mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass die Wiedergutmachung von schuldhaft verursachtem Schaden von ihm erwartet werden darf und somit nicht entscheidend das öffentliche Interesse am Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung relativiert.