Citation: 1C_532/2023 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid festgehalten, der Beschwerdeführer werfe den von ihm angezeigten Angehörigen der Kantonspolizei St. Gallen im Zusammenhang mit der Durchsuchung vom 22. Juni 2023 verschiedene Straftaten vor, namentlich Drohung, Hausfriedensbruch, Nötigung, Amtsmissbrauch, Schreckung der Bevölkerung und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Das Untersuchungsamt Uznach habe die Kantonspolizei St. Gallen am 23. Mai 2023 gestützt auf Art. 241 ff. StPO schriftlich mit der Durchsuchung beauftragt. Am gleichen Tag habe es der Kantonspolizei gemäss Art. 207 StPO schriftlich den Auftrag erteilt, den Beschwerdeführer nach durchgeführter Hausdurchsuchung zur polizeilichen Einvernahme vorzuführen, falls nötig unter Anwendung von Gewalt. Die erwähnten Angehörigen der Kantonspolizei St. Gallen seien verpflichtet gewesen, die auf einer gesetzlichen Grundlage beruhenden Anordnungen des Untersuchungsamts auszuführen, und seien am 22. Juni 2023 zur Ausführung geschritten. Ihr Handeln sei entsprechend nach Art. 14 StGB gerechtfertigt gewesen. Es sei deshalb und auch mit Blick auf ihre Erwägungen zur (von ihr bejahten) Rechtmässigkeit der Durchsuchung und der Beschlagnahme der dabei sichergestellten, in der Folge entsiegelten Gegenstände nicht ersichtlich, inwiefern sie sich strafbar gemacht haben könnten. Somit ergäben sich keine hinreichend konkreten Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten, weshalb die Ermächtigung zu verweigern sei.