Citation: 6B_600/2016 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer wendet sich zunächst gegen den Schuldspruch wegen Betruges. Er macht in tatsächlicher Hinsicht geltend, es treffe zwar zu, dass der Kontoauszug vom 25. September 2015 ein minus von rund 1 Franken ausgewiesen habe. Aus dem Auszug "Kontobewegungen" vom 15. Oktober 2014 ergebe sich demgegenüber aber, dass bereits am 21. Januar 2014 ein Saldo von CHF 859.72 vorgelegen habe, der problemlos zur Bezahlung des Mobiltelefons ausgereicht hätte. Er sei denn auch stets davon ausgegangen, dass die in Auftrag gegebene Zahlung ausgelöst worden sei. Deshalb habe er auch auf Nachfrage des Geschädigten nicht bezahlt. Es sei daher in Anwendung des Grundsatzes "in dubio pro reo" anzunehmen, dass ihm im Zeitpunkt der Bestellung des Mobiltelefons ein genügend hoher Saldo angezeigt worden sei und dass er nicht zahlungsunwillig gewesen sei (Beschwerde S. 4 f.). In rechtlicher Hinsicht bringt der Beschwerdeführer vor, es ergebe sich nicht aus aus jeder Geschäftsbekanntschaft ein Vertrauensverhältnis. Er habe mit dem Geschädigten C.________ lediglich ein einziges Telefongespräch geführt. Der geschäftliche Kontakt entspreche demjenigen einer Internetgeschäftsbeziehung, aus welcher kein besonderes Vertrauensverhältnis entstehe. Dass er bei C.________ einen vertrauenswürdigen Eindruck hinterlassen habe, ändere nichts. Es sei im Übrigen unverständlich, warum der Geschädigte nicht auf Vorkasse bestanden oder wenigstens den Zahlungseingang abgewartet habe, wenn er doch in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht habe. Es wäre für diesen ein Leichtes gewesen, den Eingang des Geldes vor dem Versand des Natels abzuwarten. Sein Verhalten sei daher als leichtfertig einzustufen. Der Geschädigte C.________ sei auch keineswegs ein unerfahrener Geschäftsmann gewesen. Geschäftserfahrung könne auch erworben werden, wenn die Geschäftstätigkeit als Nebenerwerb betrieben werde. Insgesamt sei das Opfermitverschulden als derart hoch einzustufen, dass ein allfällig arglistiges Verhalten seinerseits in den Hintergrund trete. Er sei daher vom Vorwurf des Betruges freizusprechen (Beschwerde S. 5 ff.).