Citation: 8C_130/2023 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, es gehe nicht an, dass die Vorinstanz die gutachterliche Beurteilung einfach durch eine noch weniger plausible Schätzung ersetze. Es kann offen gelassen werden, ob die damit sinngemäss erhobene Rüge einer willkürlichen Sachverhaltsfeststellung den Begründungsanforderungen (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG) genügt und ob bejahendenfalls die vorinstanzliche Feststellung einer 33%igen Arbeitsunfähigkeit schon ab Juni 2018 geradezu unhaltbar ist. Denn wie die IV-Stelle in ihrer Verfügung vom 24. Juni 2021 richtig erkannte, entsteht der Rentenanspruch ohnehin erst nach Beendigung der Eingliederungsmassnahmen (vgl. Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG; vgl. auch BGE 148 V 397 E. 6.2.4; SVR 2022 IV Nr. 40 S. 130, 9C_380/2021 E. 5.1, je mit Hinweisen). Vorliegend gewährte die IV-Stelle der Beschwerdeführerin berufliche Massnahmen in Form von Arbeitsvermittlung (25. September 2018 bis 25. März 2019) und eines Belastbarkeitstrainings (2. Mai bis 1. August 2019). Ein allfälliger Rentenanspruch entstand demnach frühestens im August 2019. Zu jenem Zeitpunkt war die Beschwerdeführerin in jeglicher Tätigkeit zu 33 % arbeitsunfähig, wie die Vorinstanz gestützt auf das MEDAS-Gutachten willkürfrei feststellte.