Citation: 2C_112/2021 E. 2.2.2

2.2.2. Eine enge Beziehung zum Inhalt einer Sendung besteht grundsätzlich dann, wenn der Beschwerdeführer selber Gegenstand des beanstandeten Beitrags gebildet hat oder sonstwie durch seine Tätigkeit in einem besonderen Verhältnis zu dessen Inhalt steht und er sich dadurch von den übrigen Programmkonsumenten unterscheidet. Die entsprechende Beschwerdebefugnis ist nur zurückhaltend zu bejahen (vgl. BGE 135 II 430 E. 2.2 ["Unternehmenssteuerreform"]; 123 II 115 E. 2b/bb ["Zischtigsclub"]; Urteil 2C_788/2019 vom 12. August 2020 E. 2.4 ["Mein Arzt, mein Sterbehelfer"]). Genügte hierfür irgendein Zusammenhang zwischen dem Tätigkeitsgebiet des Beschwerdeführers vor der UBI und dem Sendegegenstand, würde diese übermässig ausgedehnt, zumal der Gesetzgeber ein spezifisches Popularbeschwerderecht vorgesehen hat, welches es zwanzig Personen (neben der beschwerdeführenden Person) ohne besondere Beziehungsnähe zum Beitrag erlaubt, diesen bei der UBI zu beanstanden (vgl. Art. 94 Abs. 2 und 3 RTVG; 123 II 115 E. 2b/bb ["Zischtigsclub"]; Urteil 2C_788/2019 vom 12. August 2020 E. 2.4 ["Mein Arzt, mein Sterbehelfer"]).