Citation: 2C_655/2016 E. B

B.a. Für die Steuerperiode vom 1. Juli 2009 bis 30. Juni 2010 deklarierte die A.________ AG in Liquidation gegenüber dem Kanton Zug einen steuerbaren Reingewinn von Fr. 261'395.--. Die Steuererklärung enthielt keinen Hinweis auf die Betriebsstätte im Kanton Luzern. Die Steuerverwaltung des Kantons Zug veranlagte die A.________ AG in Liquidation mit Verfügung vom 30. Januar 2012 deklarationsgemäss mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 261'300.-- zum Satz von Fr. 260'600.-- sowie einem steuerbaren Eigenkapital von Fr. 871'000.-- zum Satz von Fr. 869'000.--. Die Veranlagung ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen. B.b. Am 19. August 2014 forderte die Dienststelle Steuern des Kantons Luzern, Abteilung Unternehmenssteuer und Juristische Personen, verschiedene Unterlagen von der A.________ AG in Liquidation ein. Mit Veranlagungsvorschlag vom 3. Februar 2015 stellte sie ihr in Aussicht, sie für die Steuerperiode 1. Juli 2009 bis 30. Juni 2010 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 287'000.-- zum Satz von Fr. 230'100.-- und einem steuerbaren Kapital von Fr. 840'000.-- zum Satz von Fr. 0.-- zu veranlagen. Die A.________ AG in Liquidation ersuchte in der Folge die Steuerverwaltung des Kantons Zug um Revision der Veranlagungsverfügung vom 30. Januar 2012. Die Steuerverwaltung wies dieses Gesuch mit Entscheid vom 6. März 2015 ab. Die A.________ AG in Liquidation hat dagegen kein Rechtsmittel erhoben. B.c. Die Dienststelle Steuern des Kantons Luzern veranlagte die A.________ AG in Liquidation in der Folge am 15. Mai 2015 gemäss Ankündigung. In der Steuerausscheidung wurden 20% des Gewinns für Sitz und Verwaltung an den Hauptsitz ausgeschieden und der Restgewinn als Betriebsstätten-Ergebnis in U.________ belassen. Zur Begründung führte die Dienststelle aus, die A.________ AG in Liquidation habe lediglich ihren formellen Sitz nach Zug verlegt, während die betriebliche Tätigkeit in U.________ verblieben sei.