Citation: 2P.234/2003 09.09.2004 E. 6

Die Artikel 139 Abs. 3 und 143 Abs. 3 des Steuergesetzes des Kantons Appenzell Innerrhoden vom 25. April 1999 regeln die Voraussetzungen für eine Ermessensveranlagung und die Anforderungen an die Einsprache gegen eine Veranlagung nach Ermessen gleich wie das Steuerharmonisierungsgesetz (vgl. Art. 46 Abs. 3 und 48 Abs. 2 StHG). Diese Vorschriften stimmen zudem mit denjenigen im Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer überein (vgl. Art. 130 Abs. 2 und 132 Abs. 3 DBG). Nach den vorstehenden Erwägungen erweist sich die Ermessensveranlagung hinsichtlich der direkten Bundessteuer als rechtmässig und ist auch deren Höhe nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer hat in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht nichts vorgebracht, was nicht bereits Gegenstand der Beschwerde betreffend die direkte Bundessteuer ist. Wenn daher das Kantonsgericht die Ermessensveranlagung hinsichtlich der kantonalen direkten Steuern bestätigt hat, so hat es das kantonale Recht zutreffend angewendet und keinen Grundsatz der Steuerharmonisierung verletzt.