Citation: 5A_610/2023 E. 2.1

2.1. Gegenstand des Beschwerdeverfahrens ist die Frage, ob D.C.________ und E.C.________ im Namen der Beschwerdeführerin eine Anwaltsvollmacht für Rechtsanwalt Brunner ausstellen konnten. Das Obergericht hat erwogen, das Bezirksgericht habe Art. 16 Abs. 1 IPRG (SR 291) verletzt, indem es die Vertretungsverhältnisse nicht nach panamaischem Recht geprüft habe. Es hat die Sache an das Bezirksgericht zurückgewiesen, damit dieses den Nachweis des ausländischen Rechts den Parteien überbinde. In der Rechtsmittelbelehrung bezeichnet das Obergericht sein Urteil als Endentscheid gemäss Art. 90 BGG. Die Beschwerde ist in der Regel erst gegen Endentscheide zulässig (Art. 90 BGG). Rückweisungsentscheide kantonaler Rechtsmittelinstanzen schliessen das Verfahren nicht ab und sind somit nach der Rechtsprechung keine End-, sondern Vor- und Zwischenentscheide (BGE 144 III 253 E. 1.3 und 1.4 mit Hinweisen). Die unzutreffende Rechtsmittelbelehrung ändert daran nichts. Die Beschwerdeführerin ist sich der Problematik bewusst, denn sie versucht die Qualifikation als Endentscheid zusätzlich dadurch zu rechtfertigen, dass der Rückweisungsentscheid dem Bezirksgericht hinsichtlich des Gegenstands der Rückweisung keinen Ermessensspielraum mehr zugestehe, sondern dieses ultimativ auffordere, den Nachweis des ausländischen Rechts den Parteien zu überbinden (unter Hinweis auf BGE 141 II 14 und 134 III 136). Dass ein Rückweisungsentscheid jedoch mit gewissen Vorgaben zum weiteren Vorgehen verbunden ist, macht ihn noch nicht zum Endentscheid (BGE 144 III 253 E. 1.4 S. 255 mit Hinweisen). Das Ergebnis des bezirksgerichtlichen Verfahrens wird mit dem angefochtenen obergerichtlichen Entscheid nicht vorweggenommen. Zu einem Ergebnis in der Sache wird das Bezirksgericht erst nach Umsetzung der Vorgaben kommen. Aus BGE 141 II 14 E. 1.1 kann die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten ableiten, denn dort ging es um eine öffentlich-rechtliche Angelegenheit, in der der unteren Instanz kein Entscheidungsspielraum mehr offenstand und in der der angefochtene Entscheid für die Beschwerdeführerin einen Endentscheid darstellte, da sie vom weiteren Verfahren ausgeschlossen wurde. Auch BGE 134 III 136 E. 1.2 ist nicht einschlägig, denn es geht vorliegend nicht wie in jenem Entscheid um eine Rückweisung an das Betreibungsamt mit sehr genauen Weisungen. Inwieweit an BGE 134 III 136 E. 1.2 angesichts der dargestellten, aktuellen Rechtsprechung festzuhalten ist, kann offenbleiben. Das angefochtene Urteil ist damit ein Zwischenentscheid. Da es nicht um eine Angelegenheit nach Art. 92 BGG geht, handelt es sich um einen Zwischenentscheid nach Art. 93 BGG.