Citation: 1P.123/2001 11.05.2001 E. D

D.- Das Kassationsgericht wies die neuerliche Nichtigkeitsbeschwerde von S.________ gegen den obergerichtlichen Entscheid am 4. Dezember 2000 ab. Es erwog, das Obergericht sei in Willkür verfallen, indem es angenommen habe, die von ihm angeordnete Ergänzung der Untersuchung hätte den Nachweis dafür erbracht, dass der Dolmetscher an der umstrittenen Konfrontationseinvernahme nach Art. 307 bzw. 320 StGB ermahnt worden sei. Es stehe zudem fest, dass diese Belehrung des Dolmetschers nach Zürcher Prozessrecht Gültigkeitserfordernis sei. Das Obergericht habe indessen in einer Eventualbegründung in haltbarer Weise erwogen, S.________ habe die Rüge der fehlenden Ermahnung des Dolmetschers verspätet erhoben und damit verwirkt, weshalb sich die Berufung darauf als rechtsmissbräuchlich erweise.