Citation: 6B_569/2024 E. 1.2.2

1.2.2. Sodann habe der Beschwerdeführer neben dem Kokainhandel seinen Lieferanten grosse Mengen Marihuana, mindestens 59 Kilogramm, angeboten. Hingegen stehe nicht fest, dass er diese Menge tatsächlich verkauft habe, weshalb er lediglich wegen Anstaltentreffens zum Verkauf im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. g BetmG schuldig sei. Die Gewerbsmässigkeit ergebe sich aus dem Gesamtzusammenhang mit dem Kokainhandel. Für das Anbieten von Marihuana im Mehrkilobereich sei von einem leichten Fall auszugehen. In subjektiver Hinsicht habe der Beschwerdeführer vorsätzlich grosse Mengen an Marihuana angeboten. Er habe profitorientiert und aus rein finanziellen, egoistischen Beweggründen gehandelt. Jedoch habe er das Angebot gegenüber Personen gemacht, die sich mit Betäubungsmitteln ausgekannt hätten. Das subjektive Verschulden sei vor diesem Hintergrund als noch leicht einzustufen. Die objektive Tatschwere werde dadurch nicht vermindert. Angemessen sei eine Freiheitsstrafe von 12 Monaten. Die Einsatzstrafe von 42 Monaten für den Kokainhandel sei unter Berücksichtigung des Asperationsprinzips für das Anbieten von Marihuana um 9 Monate auf 51 Monate Freiheitsstrafe zu erhöhen. Die Schuldsprüche wegen mehrfachen Gewaltdarstellungen und Pornografie sowie wegen Fahrens trotz Entzugs des Ausweises ahndete die Vorinstanz mit einer Geldstrafe.