Citation: 1C_263/2023 E. 4.7.2

4.7.2. Auch wenn zu Gunsten der Beschwerdeführerin davon auszugehen wäre, dass sie mit dem voraussichtlichen landwirtschaftlichen Gewinn einen Drittel ihres eigenen Bedarfs decken könnte, wäre ihre Auffassung abzulehnen. Ohne Bezug zur konkreten Haushaltsgrösse setzte sich das Bundesgericht bereits verschiedentlich mit der Frage des namhaften Beitrags an den Existenzbedarf der Bewirtschafterfamilie auseinander. So insbesondere anlässlich der Beurteilung einer Damhirschzucht und eines Obstbaubetriebs. Es erkannte, dass auch ein monatliches Einkommen von Fr. 1'360.--, selbst wenn der Betrieb als gewinnorientiert zu bezeichnen wäre, keine längerfristige Existenzfähigkeit im Sinne von Art. 34 Abs. 4 lit. c RPV belege (Urteile 1C_8/2010 vom 29. September 2010 E. 2.3.2; 1A.64/2006 vom 7. November 2006 E. 4.2; je mit Hinweisen). Der voraussichtlich zu erwirtschaftende Gewinn aus dem streitgegenständlichen Betrieb von Fr. 8'000.-- pro Jahr kann daher nicht annähernd als existenzsichernd bezeichnet werden. Wie unter E. 3.2 dargelegt, unterscheidet sich die landwirtschaftliche Bewirtschaftung im Sinne von Art. 16a RPG von der Freizeitlandwirtschaft insbesondere durch einen dauernden, auf Wirt