Citation: U 31/07 07.12.2007 E. A

Der 1964 geborene W.________ ist Angestellter der Firma X.________ und bei dieser gegen die Folgen von Unfall und Berufskrankheit versichert. Am 20. Juli 2004 erlitt er mit dem Bike einen Unfall. Die Zürich informierte ihn mit Schreiben vom 15. Februar 2005, dass eine medizinische Abklärung beim Neurologen Prof. Dr. med. A.________ vorgesehen sei. Dem Versicherten gab sie Gelegenheit, allfällige, objektiv begründete Einwände gegen den Experten vorzubringen und zusätzliche Gutachterfragen einzureichen. Am 17. Februar 2005 erteilte die Zürich den Gutachterauftrag an Prof. Dr. med. A.________. Der nunmehr durch einen Rechtsanwalt vertretene Versicherte ersuchte die Zürich am 10. März 2005, den Untersuchungstermin bei diesem Arzt abzusagen. Daraufhin begründete die Zürich am 13. April 2005, weshalb sie an einer Begutachtung durch den beauftragten Facharzt festhalte, und setzte W.________ unter Hinweis auf das Mahn- und Bedenkzeitverfahren Frist zur Einwilligung in die vorgesehene Begutachtung. Nach umfangreicher Korrespondenz zwischen den Parteien und einer letztmaligen Fristansetzung durch die Zürich liess sich der Versicherte am 25. Juli 2005 zur Person des Gutachters vernehmen und teilte mit, er sei mit diesem nicht einverstanden. Der Mediziner sei nicht mehr unvoreingenommen, weil sich die Zürich ohne Wissen des Versicherten mit ihm in Verbindung gesetzt habe, und weil der Arzt anlässlich eines Telefonats mit dem Rechtsvertreter ausfällig geworden sei, weshalb anzunehmen sei, dass er nun gegenüber dem Versicherten eine negative Einstellung habe. Überdies sei nicht eine neurologische, sondern eine interdisziplinäre Begutachtung durchzuführen und der Fragenkatalog zu bereinigen. Mit Verfügung vom 5. Oktober 2005 wies die Zürich das Ausstands- und Ablehnungsbegehren ab und hielt an einer Begutachtung durch Prof. Dr. med. A.________ fest.