Citation: U 158/06 04.08.2006 E. 3

Die Vorinstanz hat das Invalideneinkommen auf 70 % des Validenlohnes bemessen und ist damit implizit davon ausgegangen, dass die Beschwerdeführerin trotz der gesundheitlichen Einschränkungen weiterhin im Anforderungsniveau 1 + 2 gemäss LSE 1996 tätig sein könnte. Laut dem für die Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit massgebenden Gutachten des Prof. Dr. med. D.________, Chefarzt Neurologie in der Klinik X.________, vom 28. November 1996 (mit Ergänzung vom 24. Januar 1997; vgl. Urteil vom 20. Oktober 2002 Erw. 3.1) ist die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als EDV-Operatrice in leitender Position (mit zwei ihr unterstellten Datatypistinnen) zu 30 % eingeschränkt. In einer verwandten Tätigkeit, in welcher sie nicht ausschliesslich am Computer arbeiten müsste, sollte es ihr möglich sein, eine höhere Leistung zu erreichen. Dies könnte gerade auf eine leitende Funktion zutreffen. Aus dem Umstand, dass die Beschwerdeführerin möglicherweise die Anstellung als "Leiterin Produkteentwicklung" bei der Firma C.________ (vgl. Stellungnahme vom 23. Juni 2004) wegen der Unfallfolgen aufgeben musste, ist nicht zu schliessen, sie könnte in einem solchen Aufgabenbereich nicht mehr tätig sein. Nach dem Gesagten bleibt es bei der vorinstanzlichen Bestimmung des Invalideneinkommens und des aus dem Einkommensvergleich resultierenden Invaliditätsgrades von 30 %.