Citation: I 567/06 05.03.2007 E. A

A.a Der am 27. April 1992 geborene A.________ leidet gemäss Bericht von Frau Dr. med. G.________ vom 18. April 2000 an einer schweren psychomotorischen und mentalen Entwicklungsstörung auf dem Hintergrund eines frühkindlichen Autismus. Seit Sommer 1999 besucht er die Sonderschule X.________, wobei er die Wochenenden und Ferien jeweils bei seinen Eltern verbringt. Mit Verfügung vom 8. Juni 2000 sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Solothurn medizinische Massnahmen für die Behandlung des Geburtsgebrechens Ziff. 401 GgV-Anhang zu. Des Weitern gewährte sie ihm mit Verfügung vom 18. April 2000 mit Wirkung ab 1. November 1998 einen Pflegebeitrag bei einer Hilflosigkeit schweren Grades und einen Kostgeldbeitrag. A.b Mit Verfügung vom 27. November 2003 teilte die IV-Stelle den Eltern des Versicherten mit, dass die Entschädigung wegen schwerer Hilflosigkeit infolge Gesetzesänderung (4. IV-Revision) nur bis zum 31. Dezember 2003 gewährt und die Verhältnisse im Jahre 2004 neu geprüft würden. In der Folge holte sie den Abklärungsbericht vom 23. Juni 2004 ein, der im Schulheim X.________ in Anwesenheit von A.________ und seinem damaligen Betreuer erhoben wurde. Gestützt darauf sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 29. Juni 2004 mit Wirkung ab 1. Januar 2004 eine Entschädigung wegen schwerer Hilflosigkeit zu. Mit einer weiteren Verfügung gleichen Datums gewährte sie ihm ergänzend während des Aufenthaltes zu Hause einen Intensivpflegezuschlag zufolge eines mindestens vier Stunden pro Tag dauernden invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes. Die Eltern von A.________ teilten mit Schreiben vom 13. September 2004 mit, sie seien mit der Höhe des Intensivpflegezuschlages nicht einverstanden. Mit Verfügung vom 28. Oktober 2004 hielt die IV-Stelle - unter Aufhebung der beiden Verfügungen vom 29. Juni 2004 - an der Entschädigung wegen schwerer Hilflosigkeit und bei Aufenthalt zu Hause, in Ergänzung dazu, eines Intensivpflegezuschlages aufgrund von mindestens vier Stunden invaliditätsbedingtem Betreuungsaufwand fest. Die Eltern des Versicherten erhoben dagegen Einsprache und beantragten eine Erhöhung des Intensivpflegezuschlages mit der Begründung, der Gesundheitszustand ihres Sohnes habe sich verschlechtert, so dass er noch mehr Pflege und eine sehr engmaschige Überwachung benötige. Zudem sei der massgebende Sachverhalt von der Abklärungsperson nicht korrekt erhoben worden. Zusammen mit der Betreuerin errechneten sie einen behinderungsbedingten zeitlichen Mehraufwand von 11 Stunden und 18 Minuten. Die IV-Stelle nahm daraufhin ergänzende Abklärungen vor, indem sie unter anderem die Schulberichte der letzten Jahre einforderte und eine Stellungnahme der Abklärungsperson zu den in der Einsprache vorgebrachten Einwendungen einholte. Diese ermittelte gemäss Zusatzbericht vom 17. Dezember 2004 einen behinderungsbedingten zeitlichen Mehraufwand von 4 Stunden 33 Minuten. Mit Einspracheentscheid vom 1. April 2005 hielt die IV-Stelle an ihrer Verfügung vom 28. Oktober 2004 fest, da ein täglicher invaliditätsbedingter Betreuungsaufwand von mehr als 4 Stunden, nicht aber ein solcher von mehr als 6 Stunden ausgewiesen sei.