Citation: 6B_186/2024 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin scheint zu übersehen, dass das Bundesgericht die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz auch bei Kapitalverbrechen nur unter dem beschränkten Blickwinkel der Willkür überprüft. Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten, soweit sie nur einen von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichenden Sachverhalt behauptet oder die eigene Beweiswürdigung erläutert. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn sie vorträgt, die Strafverfolgungsbehörden seien von Beginn weg einem Tunnelblick verfallen und hätten sich einzig auf sie als angebliche Täterin gestürzt. Ebenso gilt dies, wenn sie ausführt, die Beweiswürdigung sei rein einseitig und ergebnisorientiert erfolgt; sie wäre aufgrund ihrer Alkoholisierung nicht in der Lage gewesen, allfällige Tatspuren vollständig zu entfernen; über ihr Motiv sei nichts bekannt; sie sei nicht vorbestraft; in ihrer Ehe sei es nie zu häuslicher Gewalt gekommen; gewichtige Anzeichen sprächen für die Täterschaft des Neffen, mit dem ihr Ehemann in der Tatnacht telefoniert habe sowie es gebe keine Hinweise für ein Kampfgeschehen, weshalb es sich um einen Unfall gehandelt haben könnte.