Citation: H 397/00 20.01.2003 E. 2

Das kantonale Gericht, welches die zur Beurteilung der Sache massgeblichen Rechtsgrundlagen (Kriterien für die Abgrenzung unselbstständiger von selbstständiger Erwerbstätigkeit, Erfordernis eines Rückkommenstitels [Wiedererwägung oder prozessuale Revision] für den nachträglichen Wechsel des Beitragsstatuts) zutreffend dargetan hat, hebt die Nachzahlungsverfügung vom 14. März 2000 zusammengefasst mit folgender Begründung auf: Die Versicherte werde seit 1986 von der Ausgleichskasse des Kantons Solothurn beitragsrechtlich als Selbstständigerwerbende erfasst. Aus den Steuer- und Buchhaltungsunterlagen ergebe sich, dass sie die Einnahmen aus ihrer Tätigkeit für die O.________ AG ordnungsgemäss (als selbstständiges Einkommen) verbucht und deklariert habe. Es sei nicht geradezu zweifellos unrichtig gewesen, die Versicherte als Selbstständigerwerbende zu erfassen. Bei der gegebenen Sach- und Rechtslage erübrige es sich, die Frage der beitragsrechtlichen Qualifikation anhand der diesbezüglichen massgeblichen Kriterien im Einzelnen zu prüfen. Immerhin könne gesagt werden, dass die Versicherte für die Ausübung ihrer Tätigkeit gewisse, nicht ganz unerhebliche Investitionen getätigt habe. Auch aufgrund der übrigen aktenkundigen Gegebenheiten erscheine die beitragsrechtliche Qualifikation als Selbstständigerwerbende nicht zum Vornherein als unrichtig. Ein wiedererwägungsweiser Statuswechsel in Bezug auf die 1995 bis 1998 für die O.________ AG ausgeübte Tätigkeit falle somit ausser Betracht.