Citation: 5C.252/2001 06.06.2002 E. 4

4.- Da der Beklagte Art. 55 Abs. 1 lit. d und Art. 63 Abs. 2 OG unzulässigerweise gegen die obergerichtliche Beweiswürdigung anruft und die Rechtsanwendung des Obergerichts über weite Strecken nicht rechtsgenüglich anficht, muss seine Berufung als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden mit der Folge, dass ihm die unentgeltliche Rechtspflege nicht gewährt werden kann (Art. 152 OG); somit muss zu seiner Bedürftigkeit nicht Stellung bezogen werden. Der Beklagte wird als unterliegend kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 OG); er schuldet aber keine Parteientschädigung, weil keine Berufungsantwort eingeholt worden ist und dem Kläger somit auch keine Kosten entstanden sind (Art. 159 Abs. 2 OG).