Citation: U 156/99 14.02.2000 E. 3

3.- Was die Höhe der Integritätsentschädigung betrifft, so stellten sowohl Anstalt als auch Vorinstanz auf die ärztliche Beurteilung des SUVA-Arztes Dr. R.________ vom 22. April 1996 ab. Dieser kam gestützt auf das bei der Neurologischen Klinik eingeholte Gutachten vom 28. Februar 1995 - in organischer Hinsicht - zum Schluss, dass es sich um einen erheblichen und voraussichtlich stabilen Zustand im Bereich der HWS bei Cervicalarthrose handle. In der Folge veranschlagte er die Integritätseinbusse entsprechend der Befunderhebung (Osteochondrose mit mittelgradigen Beschwerden) auf brutto 10 %, wovon er 5 % wegen der vorbestandenen Arthrose abzog. Zu der von Prof. Dr. P.________ im Gutachten vom 6. November 1993 - aus neuropsychologischer Sicht - geschätzten Integritätseinbusse von 20 % hielt das kantonale Gericht fest, dass diese Beurteilung das spätere Gutachten der Neurologischen Klinik vom 28. Februar 1995 nicht umzustossen vermöge, zumal danach keine hirnorganische Schäden vorliegen würden und neuropsychologische Ausfälle auf die stattgefundene depressive Entwicklung zurückzuführen seien.