Citation: 6B_1437/2017 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz gibt zunächst die Aussagen der Beteiligten wieder. Dabei verweist sie teilweise auf das erstinstanzliche Urteil. Der Beschwerdeführer habe angegeben, es habe sich bei der Kollision um einen fahrlässig verursachten Auffahrunfall gehandelt. Er sei mit dem BMW seines Cousins in den vor ihm fahrenden Opel von J.________ gefahren. Y.________ habe angegeben, neben dem Beschwerdeführer im Auto geschlafen zu haben. J.________ habe zunächst behauptet, abrupt gebremst zu haben, da er einen Fuchs gesehen habe. Aufgrund dessen sei der Beschwerdeführer in ihn hineingefahren. J.________ habe damit die Version des Beschwerdeführers bestätigt. Später habe J.________ angegeben, die Aussagen seien unter dem Einfluss des Beschwerdeführers entstanden. Er habe bei diesem Schulden gehabt. Der Beschwerdeführer habe vorgeschlagen, dass er (der Beschwerdeführer) in das Fahrzeug von J.________ hineinfahren könnte. Er (J.________) habe dies jedoch abgelehnt. Daraufhin habe der Beschwerdeführer sein Auto herausverlangt und zusammen mit Y.________ den Unfall fingiert. Anschliessend habe K.________ ihn zum Unfallort gebracht, wo der Beschwerdeführer ihm gesagt habe, er solle angeben, mit dem Opel gefahren zu sein. Weiter bezieht die Vorinstanz das Gutachten des Ingenieurbüros L.________ in die Beweiswürdigung mit ein. Diesem sei zu entnehmen, dass sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemand im vorderen Auto (Opel) befunden habe. Im BWM sei zudem lediglich eine Person angegurtet gewesen. Der Sachverständige gelange zum Schluss, dass sich die Kollision wohl so ereignet habe, dass der BMW beschleunigend in den stehenden, unbemannten Opel gefahren sei. Die Vorinstanz folgert, die Depositionen des Beschwerdeführers sowie diejenigen von Y.________ seien nicht mit den Ergebnissen des Gutachtens zu vereinbaren. Die Ausführungen des Experten würden vielmehr die Depositionen von J.________ untermauern. Schliesslich würdigt die Vorinstanz die Protokolle der Telefonate zwischen dem Beschwerdeführer, Y.________ und J.________, welchen sich eindeutig entnehmen lasse, dass Absprachen hinsichtlich des Aussageverhaltens zum Unfallhergang getätigt worden seien. Die Vorinstanz erachtet es als erstellt, dass der Verkehrsunfall absichtlich herbeigeführt wurde.