Citation: 5A_796/2016 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin gibt zutreffend die Gerichtspraxis zu Art. 209 Abs. 2 SchKG wieder. Danach laufen die Zinsen von pfandgesicherten Forderungen nur dann bis zur Verwertung weiter, wenn der Pfanderlös erlaubt, alle (auch nachrangige) Pfandgläubiger hinsichtlich ihrer Kapitalforderung und der bis zur Konkurseröffnung aufgelaufenen Zinsen zu befriedigen (BGE 137 III 133 E. 2 S. 135). Bereits im einschlägigen Urteil aus dem Jahre 2011 hat das Bundesgericht die Kritik gegenüber dieser Sichtweise berücksichtigt (BGE 137 III 133 E. 2 S. 135, u.a. mit Hinw. auf PETER, Edition annotée de la LP, 2010, Ziff. II ad Art. 209). Heute wird die bundesgerichtliche Auslegung wohl mehrheitlich abgelehnt (u.a. STAEHELIN, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Erg. 2017, ad N. 6 zu Art. 209, mit Hinw. auf Lehrmeinungen), aber mit Blick auf die Materialien auch bestätigt (DÜRR/ZOLLINGER, Zürcher Kommentar, 2013, N. 52 zu Art. 818 ZGB; ferner MARCHAND, Précis de droit des poursuites, 2. Aufl. 2013, S. 157). Die Beschwerdeführerin geht nicht auf die einlässliche Begründung des Urteils der Aufsichtsbehörde ein, welche zum Ergebnis gelangt ist, dass die Auslegung von Art. 209 Abs. 2 SchKG durch das Bundesgericht der "ratio legis entspricht und sachlich richtig ist".