Citation: 5A_317/2018 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz hat diese Grundsätze zutreffend wiedergegeben und dazu fallbezogen folgendes ausgeführt: Sämtliche Ermessensveranlagungsverfügungen seien mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen gewesen. Der Beschwerdeführer habe jedoch kein Rechtsmittel ergriffen, so dass die Entscheide in Rechtskraft erwachsen seien. Ein vom Beschwerdeführer mit Schreiben vom 16. November 2004 gestelltes Wiedererwägungsgesuch mit dem Antrag auf Aufhebung der Steuerveranlagungen für die strittigen Jahre habe die Steuerkommission der Gemeinde U.________ als Revisionsgesuch behandelt und mit Verfügung vom 9. Dezember 2004 ebenso wie die dagegen erhobene Einsprache mit Entscheid vom 14. April 2005 abgewiesen. Dagegen habe der Beschwerdeführer Rekurs beim Steuerrekursgericht des Kantons Aargau erhoben. Er habe dabei im Wesentlichen geltend gemacht, die entsprechenden Ermessensveranlagungsverfügungen seien haltlos, weltfremd und damit nichtig. Das Steuerrekursgericht sei in seinem Urteil vom 29. September 2005 ausführlich auf die Einwendung der Nichtigkeit eingegangen und habe diese verworfen. Darauf könne hier vollumfänglich verwiesen werden, nachdem vom Beschwerdeführer keine Anhaltspunkte dargetan worden seien, die eine andere Einschätzung nahelegen würden. Und selbst wenn es so wäre, dass wesentliche Faktoren nicht berücksichtigt worden sind, läge darin entgegen der Meinung des Beschwerdeführers kein so ausserordentlich schwerwiegender inhaltlicher Mangel der Verfügungen, dass Nichtigkeit der Verfügungen angenommen werden müsste. Auch im vom Beschwerdeführer angeführten Urteil 2C_679/2016 der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts vom 11. Juli 2017 habe der Umstand, dass eine Ermessensveranlagung deutlich zu hoch ausgefallen sei, für sich alleine keine Nichtigkeit ausgelöst. Im Übrigen sei jenes Urteil, welches eine unselbständig erwerbende Person betroffen habe, mit dem vorliegenden Fall nicht vergleichbar.