Citation: 8C_147/2017 E. 5.1

5.1. Die bei der Adäquanzbeurteilung zu berücksichtigende Schwere des Unfalles (vgl. E. 3.1 hievor) ist aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufs mit den sich dabei entwickelnden Kräften zu beurteilen (SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26, U 2/07 E. 3.1). Die vorinstanzliche Qualifikation des Ereignisses vom 21. Oktober 1994 als im engeren Sinne mittelschwerer Unfall ist insbesondere unter Berücksichtigung des Umstandes, dass es sich aufgrund der Position des von der Versicherten benutzten Wagens um eine Frontalkollision handelte, nicht zu beanstanden. Die Adäquanz eines Kausalzusammenhanges ist somit dann zu bejahen, wenn drei der massgeblichen Kriterien (oder eines der Kriterien ausgeprägt) erfüllt sind (vgl. Urteil 8C_899/2013 vom 14. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen). Der Katalog dieser Kriterien lautet (vgl. BGE 134 V 109 E. 10.3 S. 130) : - besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls; - die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen; - fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung; -erhebliche Beschwerden; - ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; - schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; -erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen.