Citation: H 384/01 07.07.2003 E. 4

4.1 Die Beschwerdeführerin beruft sich letztinstanzlich erstmals auf den der Vorinstanz verschlossen gebliebenen Umstand, dass die Steuerbehörde des Kantons Zürich auf entsprechendes Gesuch hin am 24. September 2001 die Vermögenswerte per 1. Januar 1995 neu festgesetzt hat, womit die Meldung der kantonalen Steuerbehörde an die Kasse vom 6. Oktober 1999 überholt ist. Es stellt sich die Frage nach der Zulässigkeit dieses Novums. 4.2 Die Versicherte hat gleichentags wie sie im vorinstanzlichen Verfahren zur angedrohten reformatio in peius Stellung bezog, beim Steueramt des Kantons Zürich (am 18. September 2001) ein Gesuch um Korrektur der rechtskräftigen Steuerveranlagung für die Steuerperiode 1995 eingereicht. Auf diesen Umstand hat die Versicherte in der Stellungnahme indessen nicht hingewiesen, obwohl sie hierzu auf Grund ihrer Mitwirkungspflicht zur Aufklärung des Sachverhaltes gehalten war. Keineswegs durfte sie sich mit der Annahme begnügen, die Steuerbehörde würde die Ausgleichskasse und diese wiederum das Gericht umgehend über diese Neuerung in Kenntnis setzen. Auch nachdem das Steueramt dem Gesuch mit Schreiben vom 24. September 2001 entsprochen hatte, unterliess es die Versicherte, die Vorinstanz zu informieren. Diese hatte keine Veranlassung, sich ohne entsprechende Anhaltspunkte in den Akten von sich aus beim Steueramt zu vergewissern, ob zwischenzeitig allenfalls die rechtskräftige Steuerveranlagung in Wiedererwägung gezogen worden sei. Vielmehr durfte sie auf der Grundlage der ihr bekannten Tatsachen entscheiden. Wenn es die Beschwerdeführerin versäumt hat, das kantonale Sozialversicherungsgericht über die von ihr selber veranlasste steueramtliche Neueinschätzung zu unterrichten, so hat sie sich dieses prozessuale Fehlverhalten selber anzurechnen, welches auch nicht nachträglich durch das Erheben der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geheilt werden kann.