Citation: 6B_760/2015 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer weist darauf hin, dass er gemäss dem forensisch-toxikologischen Gutachten vom 15. Mai 2013 zur Zeit der Tat eine Blutalkoholkonzentration zwischen 2,4 und 3,2 o/oo aufgewiesen habe. Er macht geltend, grundsätzlich gelte im Strafrecht, dass bei einer Blutalkoholkonzentration von bis zu 2 o/oo in der Regel von Schuldfähigkeit auszugehen sei, bei einer Blutalkoholkonzentration zwischen 2 und 3 o/oo eine Einschränkung der Schuldfähigkeit und bei einer Blutalkoholkonzentration von über 3 o/oo sogar Schuldunfähigkeit anzunehmen sei. Gestützt darauf und die vorhandenen Fakten, welche eine Gewöhnung an Alkohol im Gegensatz zur Annahme des Gutachters eher als unwahrscheinlich erscheinen liessen, sei nicht nachvollziehbar, wie der Gutachter zum Schluss gelangen könne, der Beschwerdeführer sei zur Zeit der Tat nur leicht vermindert schuldfähig gewesen. Ganz im Gegenteil habe im Zeitpunkt der Tat aufgrund der Alkoholeinwirkung im vorliegenden Masse eben keine Schuldfähigkeit vorgelegen.