Citation: 1C_337/2014 E. 3.3

3.3. Das Verwaltungsgericht führte aus, die eine Fahrtrichtung betreffende Umleitung des Verkehrs über die Industriestrasse West sei klarerweise die einfachste, kostengünstigste und insgesamt am wenigsten Umtriebe verursachende Variante. Die Belassung des gesamten Verkehrs auf der zu sanierenden Solothurnerstrasse oder die Verkehrsregelung mit Ampeln (bei nur einer Fahrspur) würde zu einem Verkehrschaos und wesentlich mehr Umtrieben und Einschränkungen führen. Die Kantonspolizei Solothurn habe zudem empfohlen, die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Bereich der Umleitung bei 50 km/h zu belassen. Angesichts des hohen Verkehrsaufkommens in Hägendorf könne eine mit einer Geschwindigkeitsreduktion einhergehende Verringerung der Kapazitäten nicht in Kauf genommen werden. Schliesslich sei darauf hinzuweisen, dass die Zunahme der Lärmimmissionen an der Industriestrasse West nur vorübergehend sei und die Anwohner vermutlich im Ergebnis von der Sanierung der Solothurnerstrasse profitieren werden, zumal der Betonbelag durch einen bituminösen Belag ersetzt werde.