Citation: 9C_47/2019 E. 3.2

3.2. Die BVK wendet dagegen ein, eine Bindung an den Entscheid der IV im Bereich der weitergehenden beruflichen Vorsorge gelte nur, wenn das Vorsorgereglement ausdrücklich unter Hinweis auf das Gesetz vom selben Invaliditätsbegriff wie die IV ausgehe. Nachdem ihr Vorsorgereglement einen erweiterten Invaliditätsbegriff kenne, entfalte die Verfügung der IV-Stelle keine Bindungswirkung. Zudem könne sich eine Bindungswirkung nicht einstellen, weil die BVK zur Anfechtung der IV-Verfügung mangels eines schutzwürdigen Interesses nicht legitimiert gewesen sei, sei doch eine über den Beginn des Wartejahres zurückliegende Arbeitsunfähigkeit von 20 % im IV-Verfahren nicht relevant.