Citation: 5A_1020/2020 E. 3

Für die summarisch zu begründende Kostenliquidation nach dem mutmasslichen Ausgang der Sache ist festzuhalten, dass das Berufungsverfahren zwar insgesamt lange gedauert haben mag, dies aber offensichtlich auf die komplizierte und sich stets neu entwickelnde Situation zurückzuführen war und im Übrigen keine grösseren Zeitspannen von gerichtlicher Untätigkeit auszumachen sind, so dass die Beschwerdeführung nicht als gerechtfertigt anzusehen gewesen wäre. Was sodann die Kritik anbelangt, dass in Bezug auf das Besuchsrecht keine formelle Sistierungsverfügung ergangen sei, spiegelt sich dies nicht im gestellten Rechtsbegehren, welches einzig auf Anweisung zur Entscheidung in der Sache gerichtet war; diesbezüglich hätte der Beschwerde somit (unabhängig von der Frage, ob die Kritik berechtigt gewesen wäre) ebenfalls kein Erfolg beschieden sein können. Insgesamt wäre die Beschwerde im Zeitpunkt ihrer Einreichung abzuweisen gewesen, weshalb die Gerichtskosten der vorliegenden Verfügung grundsätzlich dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG), dies allerdings unter Vorbehalt der unentgeltlichen Rechtspflege, welche dem prozessarmen Beschwerdeführer unter Beiordnung der ihn vertretenden Anwältin zu erteilen ist, weil die Beschwerde auch nicht als von Anfang an aussichtslos bezeichnet werden kann (Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG).