Citation: U 514/06 24.05.2007 E. 5

Der kantonale Gerichtsentscheid ist bezüglich Integritätsentschädigung nicht zu bemängeln. Es fehlt namentlich an triftigen Gründen, die eine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen liessen. Gemäss SUVA-Kreisarzt Dr. med. W.________ (Bericht vom 23. Juli 2004) bestand eine hochgradige Parese des linken Nervus femoralis, während die folgenden kreisärztlichen Untersuchungen von einer deutlichen Regredienz der Atrophie und demnach von einem erfreulichen Reinnervationsprozess sprechen. Der Integritätsschaden von 20 % entspricht 80 % des Richtwertes von 25 % für eine vollständige Femoralislähmung, weshalb mit der Vorinstanz von einem Integritätsschaden von 20 % auszugehen ist und sich eine Erhöhung als nicht rechtmässig erweisen würde.