Citation: 2C_1072/2014 E. 3.2.1

3.2.1. Der Schluss der Vorinstanz, aus den ins Recht gelegten Dokumenten gehe häusliche Gewalt nicht glaubhaft hervor, ist offensichtlich unhaltbar. Die diensthabende Ärztin der Notfallaufnahme attestierte am 9. Februar 2013, die Beschwerdeführerin habe eine Prellung und einen Bluterguss an den Lippen, Schmerzen im Bereich des Unterkiefers, Schmerzen an der Halswirbelsäule, Blutergüsse an den Oberarmen, beidseitige Bisswunden mit Bluterguss am Unterarm sowie Prellungen an der Bauchwand und den unteren vorderen Rippen erlitten. Wegen dieser gegen die Beschwerdeführerin ausgeübten Gewalt verfügte die Kantonspolizei gleichentags gestützt auf § 3 Abs. 1 des kantonalen Gewaltschutzgesetzes (GSG/ZH) gegen den Ehemann ein Wegweisung-, Betret- und Kontaktverbot und informierte die Beratungsstelle Opferhilfe über den Vorfall. Die Vorinstanz hat offensichtlich die Tragweite und den Sinn der ins Recht gelegten Beweismittel verkannt und ist dadurch in Willkür verfallen (Art. 9 BV). In Berichtigung des durch die Vorinstanz festgestellten Sachverhalts ist in tatsächlicher Hinsicht festzustellen, dass die Beschwerdeführerin durch ihren zweiten Ehemann, C.________, massive häusliche Gewalt erlitten hat.