Citation: 2C_664/2020 E. 7.1

7.1. Vorliegend ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer bis im Juni 2019 rund Fr. 300'000.-- Sozialhilfeleistungen bezogen hat und sich die bis zu diesem Zeitpunkt zugunsten der Beschwerdeführerin sowie ihrer Kinder ausgerichteten Sozialhilfeleistungen auf insgesamt über Fr. 235'000.-- belaufen. Es wird denn auch nicht in Abrede gestellt, dass bezüglich der Aufenthaltsbewilligungen der Beschwerdeführer der Widerrufs- bzw. Nichtverlängerungsgrund der Sozialhilfeabhängigkeit von Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG erfüllt ist. Die Beschwerdeführer rügen indessen eine Verletzung des Verhältnismässigkeitsprinzips sowie von Art. 8 EMRK (Recht auf Achtung des Privatlebens). Sinngemäss machen sie geltend, die Vorinstanz habe ihnen in bundesrechtswidriger Weise unterstellt, die Sozialhilfeabhängigkeit selbst verschuldet zu haben. Die Vorinstanz habe zudem namentlich der langen Aufenthaltsdauer der Beschwerdeführer in der Schweiz und der Beziehung zu den hier eingebügerten (wenn auch volljährigen) Kinder im Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung zu wenig Gewicht beigemessen und verkannt, dass den Beschwerdeführern eine Rückkehr in den Kosovo angesichts ihres Gesundheitszustandes und der schwierigen Lebensumstände im Kosovo nicht zumutbar sei.