Citation: 1C_645/2018 E. 8.2

8.2. Hinzu kommt, dass den Beschwerdeführern prozessuale Nachteile entstehen, wenn ihr Gesuch um Abänderung der Waldgrenze definitiv abgewiesen wird, obwohl bisher nur feststeht, dass die Waldgrenze "vorläufig" beizubehalten ist, d.h. mit einer Plananpassung bis zum Abschluss der hängigen Verfahren zuzuwarten ist. Sie müssen Kosten für die bisherigen Verfahren tragen und später, nach Abschluss der Strassenplan- und Rodungsverfahren, ein neues Verfahren auf Waldfeststellung und Anpassung der Zonenplanung einleiten. Dabei besteht das Risiko, dass es erneut zu Streit um die Waldqualität des Streifens kommt, weil den gerichtlichen Erwägungen im vorliegenden Verfahren grundsätzlich keine Rechtskraftwirkung für künftige Verfahren zukommt.