Citation: 5P.304/2001 14.01.2002 E. 2

2.- Gemäss Art. 57 Abs. 1 Satz 1 OG ist das vor Bundesgericht hängige Berufungsverfahren zu sistieren, bis das (kantonale) Revisionsgesuch gegen den kantonalen Endentscheid (Art. 48 Abs. 1 OG) beurteilt ist. In analoger Anwendung dieser Regel folgt für den vorliegenden Fall, dass über die staatsrechtliche Beschwerde gegen den Revisionsentscheid vom 26. Juni 2001 befunden wird, bevor die staatsrechtliche Beschwerde und die Berufung gegen das Sachurteil vom 12. Dezember 2000 behandelt werden dürfen. Könnte nämlich die vorliegende staatsrechtliche Beschwerde gutgeheissen werden, wäre mit Rücksicht auf ihre kassatorische Natur (BGE 124 Ia 327 E. 4a S. 332 f.) das kantonale Revisionsverfahren wieder offen mit der Folge, dass die bundesgerichtlichen Verfahren gegen das Sachurteil wiederum sistiert bleiben müssten. Für die Reihenfolge der somit nachher zu behandelnden Rechtsmittel gegen das obergerichtliche Urteil vom 12. Dezember 2000 gilt die Regel von Art. 57 Abs. 5 OG: Die Beschwerde gegen das Urteil vom 12. Dezember 2000 muss an zweiter Stelle beurteilt werden und die Berufung am Schluss, weil im Fall ihrer vorgezogenen Behandlung und ihrer Abweisung die staatsrechtliche Beschwerde gegenstandslos würde (zur Begründung BGE 122 I 81 E. 1 S. 82 f.).