Citation: 1C_403/2022 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführenden wenden zusammengefasst ein, die Bausektion der Stadt Zürich habe am 9. August 2006 am gleichen Standort die Bewilligung einer Mobilfunkanlage wegen unbefriedigender Einordnung im Sinne von § 238 Abs. 1 PBG/ZH verweigert, da die Dunantstrasse mit ihren, abgesehen von zwei Ausnahmen, zeitgleich gebauten herrschaftlichen Villen und stark begrünten Vorgärten eine einheitliche Architektur aufweise, der Strassenraum durch die Vorgartenbepflanzungen geprägt sei und die in ihren originalen Volumetrien erhaltenen Dächer auffallend seien und daher eine den First des Standortgebäudes drei Meter überragende Antenne innerhalb der gehobenen Wohnlage mit einer intakten Dachlandschaft in der Gesamterscheinung unbefriedigend wirke. Diese Beurteilung müsse auch bezüglich der vorliegend geplanten Anlage zutreffen, da an der Dunantstrasse seit 2006 keine relevanten baulichen Veränderungen vorgenommen und zwei Gärten in das kommunale Inventar der Gartendenkmalpflege aufgenommen worden seien, was die Sensibilität der baulichen Umgebung noch erhöhe. Dass die Bausektion der Stadt Zürich der streitbetroffenen Mobilfunkanlage unter diesen Umständen entgegen ihrer vormaligen Beurteilung einer ähnlichen Anlage eine befriedigende Einordnung attestiert habe, sei widersprüchlich und damit willkürlich im Sinne Art. 9 BV. Dies gelte auch für die entsprechenden Entscheide der kantonalen Rechtsmittelinstanzen. Wenn die Vorinstanz die unterschiedliche Beurteilung damit begründe, dass die geplanten Mobilfunkantennen einen halben Meter niedriger seien und nun zum Stadtbild gehörten, sei dies nicht nachvollziehbar und willkürlich.