Citation: 5P.247/2002 09.08.2002 E. A

Seit der Scheidung ihrer Eltern im Jahre 1995 steht das Kind K.________, geboren am 7. Juli 1990, unter der elterlichen Sorge seiner Mutter B.________. Im Dezember 1998 ersuchte B.________ die Vormundschaftsbehörde, ihrer Tochter wegen grosser Probleme in der Schule einen Beistand zu bestellen. Die Vormundschaftsbehörde bat B.________, sich für die Beratung und Betreuung vorerst an das zuständige Jugendsekretariat zu wenden. Nach einer tätlichen Auseinandersetzung musste B.________ im Oktober 2001 ärztlich behandelt werden und wurde für kurze Zeit in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Auf Grund dieses Vorfalls, insbesondere aber wegen Schwierigkeiten des Kindes in der Schule und einer gewissen Überforderung der Kindsmutter bei der Erziehung ihrer Tochter beantragte das Sozialzentrum der Vormundschaftsbehörde, eine Beistandschaft über K.________ zu errichten und B.________ die Obhut über ihre Tochter zu entziehen verbunden mit einer Fremdplatzierung des Kindes in einem Heim; auf Zusehen hin sollte das Kind - auch auf Wunsch der Mutter - bei deren Bekannten untergebracht bleiben. Die Vormundschaftsbehörde lud B.________ zu einer Besprechung der Angelegenheit - namentlich der weiteren Betreuung des Kindes - auf den 30. Oktober 2001 ein. Gemäss Protokoll jener Sitzung "betreffend: Prüfung von Kindesschutzmassnahmen", an der auch die heutige Rechtsvertreterin von B.________ teilnahm, wurde das weitere Vorgehen vereinbart (Abklärungen, Vorstellungsgespräche in Kinderheimen, nächster Besprechungstermin u.a.m.). Mit Eingabe vom 5. November 2001 ersuchte B.________ um unentgeltliche Rechtsverbeiständung durch ihre heutige Rechtsvertreterin.