Citation: 1P.803/1999 13.04.2000 E. 2

2.-Sodann rügt der Beschwerdeführer eine "Verletzung kantonaler prozessualer Vorschriften". "Die beiden Polizeibeamten" seien "bezüglich ihres Vorgehens nämlich nicht über alle Zweifel erhaben" und hätten sich "in ihren Aussagen in Widersprüche" verstrickt. Die Frage, "ob anlässlich der Kontrolle noch weitere Personen anwesend" gewesen seien, habe Polizeiaspirant A.________ verneint, während der Polizeigefreite S.________ auf die "Frage, ob anlässlich des Vorhaltes" an den Beschwerdeführer "noch weitere Personen anwesend" gewesen seien, geantwortet habe, neben dem Beschwerdeführer sei "ein Bekannter" von diesem gestanden bzw. "während der verschiedenen Blastests dazugetreten", den der Gfr S.________ nicht gekannt habe. Letzterer sei auf die Vorbringen des Beschwerdeführers betreffend angeblicher Medikamenteneinnahme nicht eingegangen, sondern habe diesen "umgehend" aufgefordert, "mit ihm ins Kantonsspital zur Blutentnahme zu fahren". "Im Auto" habe der Gfr S.________ den Beschwerdeführer "lediglich" gefragt, "wann er 'zum letzten Mal' wegen Fiaz bei der Polizei gewesen" sei. "Bei dieser Voreingenommenheit des Polizeibeamten" verwundere "das erste, sehr oberflächlich und eben unklar abgefasste Kurzprotokoll überhaupt nicht". "Die Beamten" seien "ihren gesetzlichen Pflichten, nach Entlastungsbeweisen zu suchen, ganz offensichtlich nicht nachgekommen". a) Diese Vorbringen des Beschwerdeführers sind rein appellatorischer Natur (vgl. Art. 90 Abs. 1 lit. b OG) und vermögen weder eine Verletzung von verfassungsmässigen Rechten des Angeschuldigten zu begründen, noch eine willkürliche Anwendung von kantonalem Strafprozessrecht. Dies gilt auch für Art. 59 Abs. 1 StPO/SH, wonach "die Organe der Strafrechtspflege (...) von Amtes wegen alle für die Beurteilung von Tat und Täter bedeutsamen Tatsachen abzuklären und dabei sowohl den belastenden als auch den entlastenden Umständen mit gleicher Sorgfalt nachzugehen" haben. Der Beschwerdeführer erhielt im Strafuntersuchungs- und im gerichtlichen Hauptverfahren ausreichend Gelegenheit, seine Sachverhaltsversion betreffend Nachtrunk bzw. Medikamenteneinnahme darzulegen. Die Glaubwürdigkeit seiner Darstellung wurde insbesondere mittels zweier gerichtlicher Blutanalysegutachten geprüft. Im Übrigen wurde durchaus auch eine Aussage von Polizeiaspirant A.________ vom 22. April 1996 zu den Akten genommen, wonach der Beschwerdeführer "nach der Rückkehr vom Spital zum Posten" geltend gemacht habe, "diverse Medikamente zu sich genommen" zu haben, "unter anderem Vicks MediNait". b) Soweit der Beschwerdeführer sinngemäss geltend macht, die strafrechtliche Verurteilung stütze sich auf eine willkürliche Würdigung polizeilicher Protokolle und Beweisaussagen, wäre die Rüge unbegründet. Zum einen betreffen die vom Beschwerdeführer beanstandeten Unterschiede in den Aussagen von Asp A.________ und Gfr S.________ bloss einen Nebenpunkt, nämlich die Frage, wer ausser den Polizeibeamten und dem Beschwerdeführer anlässlich der Kontrolle bzw. der Blastests anwesend gewesen sei. Zum anderen erscheinen die Aussageunterschiede keineswegs dermassen gravierend, dass die kantonalen Gerichte auf die betreffenden Beweismittel überhaupt nicht hätten abstellen dürfen. Dass Asp A.________ aussagte, an der Polizeikontrolle hätten der Kontrollierte und die kontrollierenden Beamten teilgenommen, Gfr S.________ hingegen, ein (ansonsten unbeteiligter) Bekannter des Beschwerdeführers habe neben diesem gestanden bzw. sei während der verschiedenen Blastests "dazugetreten", lässt die Aussagen der Polizeibeamten zum wesentlichen Kernpunkt nicht als unglaubwürdig erscheinen. Soweit in diesem Punkt überhaupt eine ausreichend substanzierte Rüge der willkürlichen Beweiswürdigung vorläge, erwiese sich diese als offensichtlich unbegründet.