Citation: U 146/05 29.08.2005 E. 1

1.1 Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG) in Kraft getreten, mit dem u.a. auch im Unfallversicherungsrecht verschiedene materiellrechtliche Bestimmungen geändert worden sind. Übergangsrechtlich hat die Vorinstanz zutreffend festgehalten, dass Leistungsansprüche in zeitlicher Hinsicht nach denjenigen Rechtssätzen zu beurteilen sind, die bei der Verwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhaltes in Kraft waren (BGE 130 V 446 f. Erw. 1.2.1 mit Hinweisen), somit für die Zeit bis 31. Dezember 2002 nach den bis dahin gültigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen des ATSG. 1.2 Streitig ist allein das für die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzte Erfordernis eines natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod), welches sich aus Art. 6 Abs. 1 UVG ergibt. Diese Bestimmung hat mit dem In-Kraft-Treten des ATSG keine Änderung erfahren (Urteil C. vom 5. November 2004, U 106/04, Erw. 2 mit Hinweisen), weshalb den dargelegten intertemporalrechtlichen Überlegungen insofern nur beschränkte Tragweite zukommt.