Citation: 6B_694/2023 E. 2.7.3

2.7.3. Die Vorinstanz hält überzeugend fest, dass die insgesamt 7 Vorstrafen aus den Jahren 2009 bis 2011, darunter mehrere unbedingte Geldstrafen, den Beschwerdeführer nicht an weiteren Delikten hinderten. Ebenso wenig liess er sich durch ein laufendes Strafverfahren wegen Gefährdung des Lebens, in dessen Verlauf er sogar in Untersuchungshaft versetzt worden war, von der Begehung weiterer Straftaten abhalten. Auch die Verurteilungen vom 29. Juli 2016, 18. November 2016 und 31. März 2017 zeigten keine Wirkung und konnten den Beschwerdeführer nicht von der Veruntreuung von Quellensteuern gemäss Anklagepunkt 2.5 abhalten, welches Delikt er teilweise sogar in der Probezeit und teilweise während des Strafvollzugs in Halbgefangenschaft beging. Diese Umstände wertet die Vorinstanz zu Recht als deutlich straferhöhend. Leicht strafmindernd berücksichtigt sie das Geständnis des Beschwerdeführers und die Abzahlung eines Teils der Schulden. Aufrichtige Reue oder Einsicht erkennt sie aber nicht. Vielmehr mache der Beschwerdeführer hauptsächlich den Treuhänder und die Mitarbeiter verantwortlich. Insgesamt resultiert für die Vorinstanz unter Berücksichtigung der Täterkomponenten eine Freiheitsstrafe von 22 Monaten. Was die Geldstrafe betrifft, belässt es die Vorinstanz wegen des Verschlechterungsverbots bei den erstinstanzlich ausgesprochenen 140 Tagessätzen.