Citation: 9C_730/2023 E. 1.1

1.1. Die A.________ AG, die ihren Sitz seit dem 26. Januar 2022 in U.________/TG hat (davor in V.________/AR), besass im Steuerjahr 2019 Liegenschaften im Kanton Thurgau (in W.________, X.________ und Y.________) und war daher dort beschränkt steuerpflichtig. Am 1. November 2021 veranlagte die Steuerverwaltung des Kantons Thurgau (nachfolgend: Steuerverwaltung) nach zweimaliger Mahnung (am 11. August 2020 und am 8. September 2021) und nachdem sie am 24. September 2021 mitgeteilt hatte, dass keine weitere Fristerstreckung gewährt werde, die A.________ AG nach Ermessen, weil diese die Steuererklärung für die Steuerperiode 2019 nicht eingereicht hatte. Sie setzte das im Kanton Thurgau steuerbare Kapital auf Fr. 2'760'900.- und den steuerbaren Reingewinn auf Fr. 1'149'000.- fest und erhob einen Steuerbetrag von Fr. 45'960.-. Auf die am 2. Dezember 2021 gegen die Ermessensveranlagung erhobene Einsprache trat die Steuerverwaltung am 20. Dezember 2021 nicht ein. Dagegen erhob die A.________ AG am 20. Januar 2022 Rekurs bei der Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau. Mit Entscheid vom 31. Oktober 2022 wies diese den Rekurs ab, soweit sie darauf eintrat. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau am 28. Juni 2023 ab, soweit es darauf eintrat.