Citation: 8C_905/2015 E. 4

Das kantonale Gericht erwog dazu, trotz Änderung und Präzisierung der Rechtsprechung zu den psychosomatischen Leiden (BGE 141 V 281) genüge das MEDAS-Gutachten vom 25. Mai 2009 den Anforderungen an eine beweiskräftige Expertise. Gestützt darauf und auf die Stellungnahme der Rehaklinik C.________ vom 11. Februar 2009 zu den Observationsberichten vom 14. Februar, 16. Juli und 28. Oktober 2008 sowie nach erfolgter Prüfung der Standardindikatoren (BGE 141 V 281 E. 4.1.2 S. 297) hat es festgestellt, dass die von der MEDAS diagnostizierte undifferenzierte Schmerzstörung keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit habe, der Invaliditätsgrad allein gestützt auf die somatische Beurteilung festzulegen sei, wonach der Beschwerdeführer in einer angepassten, leichten bis gelegentlich mittelschweren vollzeitigen Beschäftigung mit frei wählbarem Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Gehen eine um 10 % verminderte Leistungsfähigkeit aufweise. Von dieser Einschätzung ausgehend legte das kantonale Gericht mittels Einkommensvergleichs den ab 1. März 2011 für die Rentenbemessung geltenden Invaliditätsgrad auf 33 % fest.