Citation: 9C_591/2016 E. 3.2.1

3.2.1. Indizien für eine beitragspflichtige Erwerbstätigkeit stellen etwa die (systematische oder planmässige) Art und Weise des Vorgehens (aktives, wertvermehrendes Tätigwerden durch Parzellierung, Überbauung, Werbung etc., Erwerb in der offenkundigen Absicht, die Liegenschaft möglichst rasch mit Gewinn weiterzuverkaufen, Ausnützung der Marktentwicklung), die Häufigkeit der Liegenschaftsgeschäfte, deren Finanzierung durch den Einsatz bedeutender fremder Mittel oder der Veräusserungserlöse, der enge Zusammenhang mit der (haupt-) beruflichen Tätigkeit des Pflichtigen, spezielle Fachkenntnisse und eine kurze Besitzesdauer dar (BGE 141 V 234 E. 6.2 S. 244 f.; Urteile 9C_417/2010 vom 21. Oktober 2010 E. 3, in: SVR 2011 AHV Nr. 12 S. 39, 9C_455/2008 vom 5. November 2008 E. 4 mit Hinweisen und [des Eidg. Versicherungsgerichts] H 185/03 vom 24. März 2004 E. 7; vgl. auch Urteile 2C_1204/2013 vom 2. Oktober 2014 E. 2.3, in: StE 2015 B 23.1 Nr. 82, und 2A.74/2003 vom 8. September 2004 E. 3.1 und 3.2, in: StE 2004 B 91.3 Nr. 4). Nicht erforderlich für die Annahme einer beitragspflichtigen (selbstständigen) Erwerbstätigkeit ist dagegen die nach aussen sichtbare Teilnahme am Wirtschaftsverkehr (BGE 141 V 234 E. 6.2 am Ende S. 245; Urteile 9C_417/2010 vom 21. Oktober 2010 E. 3 am Ende mit Hinweis, in: SVR 2011 AHV Nr. 12 S. 39, und [des Eidg. Versicherungsgerichts] H 185/03 vom 24. März 2004 E. 7).