Citation: 5A_446/2023 E. 2

Die Vorinstanz hat ausgeführt, dass der Schuldner die Pflicht habe, die Wohnkosten möglichst tief zu halten und ein überhöhter Mietzins in der Regel nach Ablauf des nächsten Kündigungstermins auf ein Normalmass herabgesetzt werden könne. Die vom Beschwerdeführer gegen die angedrohte Nichtberücksichtigung des vollen Mietzinses im Existenzminimum vorgebrachten Einwendungen hat sie als unbegründet erachtet. Dabei hat sie die Frage offengelassen, ob das Betreibungsamt das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt hat, indem es diesen nicht unmittelbar vor Erlass der Verfügung vom 24. März 2023 angehört hat. Weil die Aufsichtsbehörde sowohl den Sachverhalt wie auch die Rechtslage frei überprüfe, könnte eine allfällige Verletzung des rechtlichen Gehörs vorliegend ohne Weiteres als geheilt gelten.