Citation: 6B_232/2016 E. 2.4

2.4. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, überzeugt nicht. Dass sich in unmittelbarer Nähe der Pflegestationen Monitore befinden, welche jede Reaktion registrieren würden, so dass die Patientin mit einer Handbewegung, einem Herzschlag oder einer anderen körperlichen Reaktion bei einem allfälligen Übergriff sofort das Pflegepersonal alarmieren könne, stellt die Vorinstanz entgegen seiner Behauptung nicht fest. Vielmehr erwägt sie, auch dieses Vorbringen des Beschwerdeführers vermöge die übereinstimmenden glaubhaften Aussagen der Geschädigten nicht zu erklären. Selbst wenn man davon ausginge, dass solche Monitore vorhanden waren, würde dies eine tatbestandliche Widerstandsunfähigkeit der Patientinnen nicht ausschliessen. Der Beschwerdeführer verkennt, dass die Geschädigten gemäss den Feststellungen der Vorinstanz von den sexuellen Übergriffen überrumpelt wurden und diese jeweils erst wahr nahmen, als die Taten bereits vollendet waren. Aufgrund der vorinstanzlichen Feststellungen in Bezug auf den Zustand der Patientinnen zum Zeitpunkt der Übergriffe erscheint überdies höchst zweifelhaft, ob diese überhaupt zu einer körperlichen Reaktion fähig gewesen wären, um auf sich aufmerksam zu machen. Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang ohne nähere Ausführungen eine Verletzung der Begründungspflicht und des Anklageprinzips geltend macht, ist darauf mangels ausreichender Begründung (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) nicht einzutreten.