Citation: 6B_235/2014 E. 1

Die Erbengemeinschaft A.________ schloss mit dem Ehepaar B.________ am 28. Juni 2012 einen öffentlich beurkundeten Kaufvertrag über die Liegenschaft Nr. xxx, Grundbuch U.________. Sie verpflichtete sich gemäss Ziffer 13 des Kaufvertrags, die infolge schlechten Baugrunds für die Fundation des Baukörpers erforderlichen besonderen Massnahmen zu tragen. Mit Schreiben vom 25. September 2012 ersuchte das mit dem Hausbau beauftragte Unternehmen C.________ (seit 12. Dezember 2012 C.________ AG) "um Zahlung der anfallenden Bau- resp. Planungskosten" wegen der schlechten Baugrundverhältnisse. Den durch die Offerten der D.________ AG (Fr. 3'000.-- zzgl. MwSt. für Ingenieurarbeiten) und der E.________ AG (Fr. 38'338.-- zzgl. MwSt. für "Pfählungsarbeiten") ausgewiesenen Betrag von Fr. 44'645.-- bezahlte die Erbengemeinschaft am 4. Oktober 2012. Die C.________ AG informierte die Erbengemeinschaft am 9. April 2013, dass die Gesamtkosten für die noch nicht beendeten Arbeiten wegen des schlechten Baugrundes sich auf Fr. 52'998.-- beliefen. Aus den beigefügten Rechnungen geht hervor, dass die Pfählungsarbeiten nicht durch die E.________ AG, sondern bereits zwischen dem 24. und 26. September 2012 durch die F.________ AG zu einem Preis von Fr. 16'512.-- durchgeführt worden waren. Die Erbengemeinschaft bemängelte, nicht alle Rechnungsposten seien Mehrkosten im Sinne von Ziffer 13 des Kaufvertrages und forderte die Erstattung von Fr. 20'980.70. Nachdem ein Einigungsversuch gescheitert war, stellte sie gegen die C.________ AG ein Betreibungsbegehren von Fr. 24'245.-- wegen "zuviel bezahlter Akonto-Zahlung".