Citation: U 169/02 03.12.2002 E. 4

Die Zusprechung einer Integritätsentschädigung auf Grund einer Integritätseinbusse von 5 % stützt sich auf die Stellungnahme des SUVA-Kreisarztes Dr. med. L.________ vom 16. November 1999 sowie Tabelle 2 (Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den unteren Extremitäten) der von der SUVA unter dem Titel "Integritätsentschädigung gemäss UVG" veröffentlichten Richtwerte (vgl. dazu BGE 124 V 32 Erw. 1c). Gemäss dieser Tabelle entspricht eine Beinverkürzung um drei bis vier Zentimeter einer Integritätseinbusse von 10 %, eine solche bis maximal zwei Zentimeter ohne zusätzliche morphologische oder funktionelle Störung einer Integritätseinbusse von Null. Laut den Feststellungen des Dr. med. L.________ ist eine Beinverkürzung von zwei Zentimetern gegeben, wobei angesichts der ausserdem vorliegenden funktionellen Störung mit deutlich eingeschränkter bzw. aufgehobener Innenrotation der Integritätsschaden auf 5 % festzusetzen ist. Das kantonale Gericht hat zu Recht auf diese Aussagen abgestellt. Die psychogenen Beschwerden können angesichts des fehlenden adäquaten Kausalzusammenhangs auch bei der Bemessung der Integritätsentschädigung nicht berücksichtigt werden.