Citation: 5A_713/2016 E. 5.2

5.2. Mit Bezug auf das gegen das erstinstanzliche Gericht gestellte Ausstandsbegehren hat das Obergericht erwogen, wie der Beschwerdeführer aus früheren Verfahren wisse, sei nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts auf offensichtlich unzulässige und damit trölerische oder missbräuchliche Ausstandsgesuche nicht einzutreten; das gelte insbesondere, wenn das Gesuch einzig mit der Zugehörigkeit zu einem Gericht begründet werde, das schon früher in der Sache der gesuchstellenden Partei entschieden habe, oder mit dem der gesamte Spruchkörper abgelehnt werde. Entgegen den anderslautenden Behauptungen des Beschwerdeführers beschränke sich seine Begründung zur Ablehnung des gesamten Spruchkörpers der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Obergerichts genau darauf, dass dieser Spruchkörper in der Vergangenheit nicht in seinem Sinn entschieden habe. Auch das vorliegende Ausstandsgesuch sei daher rechtsmissbräuchlich, weshalb darauf nicht einzutreten sei. Der Beschwerdeführer beschränkt sich vor Bundesgericht darauf, einfach das Gegenteil der obergerichtlichen Feststellungen zu behaupten, ohne sich aber mit der Erwägung rechtsgenügend auseinanderzusetzen.