Citation: 8C_363/2020 E. 4.2

4.2. Für die Zeit ab Oktober 2018 bestätigte das kantonale Gericht den von der Verwaltung anerkannten Anspruch auf eine Rente bei einem Invaliditätsgrad von 15 %. Dabei ging es von einer 100 %igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit aus; leidensangepasst sei dabei eine Tätigkeit, welche dem Zumutbarkeitsprofil des Suva-Arztes med. pract. E.________, Facharzt für Chirurgie, vom 15. Februar 2017 entspreche. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers wurde dieses Profil vom Suva-Arzt in Auseinandersetzung mit dem konkreten Fall erstellt, weshalb der vorliegende Fall nicht mit dem vom Versicherten erwähnten Präjudiz (vgl. Urteil U 210/04 vom 23. September 2004 E. 4.2.2) vergleichbar ist. Der Versicherte macht weiter geltend, sein Gesundheitszustand habe sich - insbesondere was die Schulterbeweglichkeit betreffe - seit dieser Untersuchung verschlechtert. Es ist indessen weder ersichtlich noch wird vom Beschwerdeführer dargelegt, inwiefern diese Verschlechterung nach Ansicht einer medizinischen Fachperson (vgl. auch Urteil 8C_224/2020 vom 13. Mai 2020 E. 4.3) einen Einfluss auf seine Arbeitsfähigkeit oder auf das Zumutbarkeitsprofil hätte. Was der Beschwerdeführer vorbringt, vermag somit auch keine geringen Zweifel an der Beurteilung des Kreisarztes Dr. med. F.________, Facharzt für Radiologie, vom 6. September 2018 zu begründen, wonach das im Februar 2017 verfasste Zumutbarkeitsprofil unverändert übernommen werden könne. Die übrigen Elemente der Invaliditätsbemessung blieben unbestritten; die Vorinstanz hat somit zu Recht den von der Suva ermittelten Invaliditätsgrad bestätigt. Die Beschwerde ist somit - soweit sie die Rente betrifft - abzuweisen.