Citation: 1P.759/2005 12.04.2006 E. 2.5

2.5.1 Zum einen macht der Beschwerdeführer geltend, sein gegen den Gestaltungsplan gerichteter Anfechtungswille ergebe sich daraus, dass er den Gewässerabstand Schwändibach und damit materielle Vorschriften des Gestaltungsplans beanstandet habe. Gemäss dem Entscheid der Baurekurskommission ist die Gewässerabstandslinie (recte: Gewässerbaulinie) weder Gegenstand des Quartierplans noch des Gestaltungsplans. Der Beschwerdeführer legt vor Bundesgericht nicht dar, inwiefern die Gewässerbaulinie Gegenstand des Gestaltungsplans und auf welche Änderung des Gestaltungsplans sein Rechtsmittelwille in diesem Punkt gerichtet sein soll. Die in der staatsrechtlichen Beschwerdeschrift zitierten Passagen aus der Rekursschrift lassen nicht mehr erkennen, als dass der Beschwerdeführer die Nichteinhaltung der Gewässerbaulinie kritisiert. Mangels einer rechtsgenüglichen Begründung ist auf die staatsrechtliche Beschwerde insoweit nicht einzutreten (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). 2.5.2 Zum andern bringt der Beschwerdeführer vor, sein Rechtsmittelwille habe sich gegen die nach dem Gestaltungsplan zugelassenen Gebäudelängen gerichtet. Dies ergebe sich aus seinen Ausführungen über die Unzulässigkeit der Gebäudelänge von 24 Metern in Ziffer 8 sowie in Ziffer 15 der Rekurseingabe. In Ziffer 8 der Rekursschrift (S. 13) äusserte sich der Beschwerdeführer folgendermassen: "Gemäss Quartierplan ist es somit möglich, die Gebäudeabstände um 5,50 m oder über 40 % gegenüber vergleichbarer Wohnzone zu reduzieren (Uebernutzung). Dieser Sachverhalt hat grosse Einwirkung auf den Bedarf an Fahrzeugabstellplätzen und widerspricht in erheblichem Masse den wohnhygienischen Verhältnissen und dem Ortsbildschutz nebst anderen Immissionen. Bei den an den Quartierplan anschliessenden Nachbargebäuden sind die Gebäudelängen alle unter 18 m. Die Einordnung mit Erscheinungsbild mit 24 m langen Bauklötzen ist somit grob verletzt." Ziffer 15 der Rekursschrift (S. 16) lautet: "Die Blocklängen im Quartierplangebiet sind aus den bereits genannten Gründen und gemäss Vorentscheid des ARV auf max. 18 m zu beschränken." Aus den zitierten Passagen geht hervor, dass der Beschwerdeführer die Gebäudelängen und -abstände kritisiert. Daraus lässt sich aber keine deutliche Absicht (vgl. BGE 117 Ia 126 E. 5d S. 133) erkennen, den - im Übrigen fälschlicherweise als Quartierplan bezeichneten - Gestaltungsplan anfechten zu wollen. So zeigte der Beschwerdeführer in keiner Weise auf, inwiefern er von der durch den Gestaltungsplan geschaffenen Rechtslage überhaupt betroffen sein soll. Auch ist nicht ersichtlich, dass dem Beschwerdeführer aufgrund der Verwechslungen im Inseratetext des Amtsblatts zur Publikation der Beschlüsse über die Festsetzung des Quartierplans und des Gestaltungsplans bei der Abfassung der Rekursschrift Fehler unterlaufen wären. In Anbetracht dieser sowie der vom Verwaltungsgericht genannten Umstände, dass der Titel der Rekursschrift und die Rekursanträge sich nur auf den Quartierplan beziehen, die Kritik am Gestaltungsplan einen Nebenpunkt der insgesamt zwanzigseitigen Rekursschrift betrifft und auch in den späteren Eingaben des Beschwerdeführers lediglich der Quartierplan aufgeführt ist, wendete das Verwaltungsgericht § 23 Abs. 1 VRG/ZH nicht überspitzt formalistisch an, wenn es die Erkennbarkeit des gegen den Gestaltungsplan gerichteten Rechtsmittelwillens verneinte. In diesem Punkt ist die staatsrechtliche Beschwerde unbegründet.