Citation: 5C.274/2005 30.03.2006 E. 5

Bei diesem Verfahrensausgang rechtfertigt es sich, dem mehrheitlich unterliegenden Kläger 2/3 und der Beklagten 1/3 der Gerichtsgebühr aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 3 OG). Der Kläger ist zudem gegenüber der Beklagten grundsätzlich entschädigungspflichtig (Art. 159 Abs. 3 OG). Beide Parteien haben ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt, dessen Voraussetzungen (Art. 152 OG) erfüllt sind. Da beide Parteien offensichtlich nicht über ausreichende Mittel für die Bestreitung der Prozesskosten verfügen, ist der Rechtsbeistand der Beklagten ohne Vorbehalt der Einbringlichkeit direkt aus der Bundesgerichtskasse zu entschädigen (Art. 152 Abs. 2 OG).