Citation: 6B_399/2021 E. 1.5.1

1.5.1. Der Beschwerdeführer (Jahrgang 1976) ist nigerianischer Staatsangehöriger. Er wuchs in Nigeria bei seiner Familie auf, besuchte dort gemäss eigenen Angaben während zwölf Jahren die Schule und absolvierte anschliessend eine dreijährige Lehre als "Unternehmer". Im Jahr 2001 reiste er in die Schweiz ein, wobei er eine Bewilligung für Familiennachzug erhielt. 2015 wurde ihm die Niederlassungsbewilligung (C-Ausweis) erteilt (angefochtenes Urteil S. 51). Er hat aus seiner ersten Ehe mit einer Schweizerin, mit welcher er von 2000 bis 2005 verheiratet war, einen volljährigen Sohn (geb. 2002), der in Kloten bei seiner Mutter lebt. Seine heutige Ehefrau stammt ebenfalls aus Nigeria. Sie spricht Igbo und Englisch, allerdings kaum Deutsch. Die Heirat fand 2007 oder 2008 in Nigeria statt. Seine Ehefrau reiste im Jahr 2014 mit der 2012 geborenen gemeinsamen Tochter in die Schweiz ein. Der Beschwerdeführer lebte vor seiner Verhaftung mit seiner Ehefrau und seiner Tochter zusammen. Letztere ist gegenwärtig in der Schweiz eingeschult. Der Beschwerdeführer hat vier Geschwister, wovon drei in Genf leben. Er hat nach wie vor Verwandte in Nigeria und reiste in der Vergangenheit regelmässig nach Nigeria (angefochtenes Urteil S. 53).