Citation: U 9/03 26.04.2004 E. 3.2

3.2.1 SUVA und Vorinstanz haben das Invalideneinkommen aufgrund von fünf DAP-Profilen auf Fr. 52'480.- festgesetzt. Nach dem Gesagten stellen die herangezogenen DAP-Profile keine genügende Grundlage für die Festsetzung des Invalideneinkommens dar, weil sich mangels der erforderlichen zusätzlichen Angaben und entsprechenden Unterlagen das Auswahlermessen der SUVA nicht überprüfen lässt. Das Invalideneinkommen ist daher gestützt auf die LSE zu ermitteln. 3.2.2 Gemäss Tabelle TA1 der LSE 2000 belief sich der monatliche Bruttolohn (Zentralwert bei einer standardisierten Arbeitszeit von 40 Wochenstunden) der mit einfachen und repetitiven Arbeiten (Anforderungsniveau 4) im privaten Sektor beschäftigten Männer auf Fr. 4'437.-, was umgerechnet auf die betriebsübliche Arbeitszeit im Jahr 2000 von 41,8 Stunden (Stat. Jahrbuch der Schweiz 2003, S. 201 T3.2.3.5) und unter Berücksichtigung der Nominallohnerhöhung im Jahr 2001 für Männer (vgl. BGE 129 V 408 ff.) von 2,5 % (Bundesamt für Statistik, Lohnentwicklung 2002, T1.1.93, S. 32 ) bei einer Arbeitsfähigkeit von 80 % ein Jahreseinkommen von Fr. 45'624.80 ergibt. Hinsichtlich des leidensbedingten Abzugs vom Tabellenlohn ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer wegen der gesundheitlichen Beeinträchtigungen auch im Rahmen einer geeigneten leichteren Tätigkeit in der Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist, was sich in einer entsprechenden Verdiensteinbusse auswirken kann. Lediglich teilweise gegeben sind die übrigen Kriterien wie Alter, Dienstjahre und Nationalität/Aufenthaltskategorie (vgl. hiezu AHI 2002 S. 70 Erw 4b/cc). Der Beschwerdeführer war bei Erlass des Einspracheentscheids 50 Jahre alt, seit 1981 beim gleichen Arbeitgeber beschäftigt und verfügt über die Niederlassungsbewilligung. Nicht gegeben ist das Abzugskriterium der Teilzeitbeschäftigung, weil der Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit, wenn auch mit zusätzlichen Pausen, welche bei der Arbeitsfähigkeit berücksichtigt sind, ganztags auszuüben vermag. In Würdigung der gesamten Umstände rechtfertigt es sich, den Abzug auf 10 % festzusetzen, was zu einem Invalideneinkommen von Fr. 41'062.- führt. Im Vergleich zum Valideneinkommen, welches sich unbestrittenermassen auf Fr. 54'100.- beläuft, ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 24,1 %. Der Einspracheentscheid, mit welchem die SUVA dem Beschwerdeführer eine Rente von 25 % ab 1. April 2001 zugesprochen hat, besteht im Ergebnis somit zu Recht.