Citation: 9C_422/2017 E. 2.1

2.1. Soweit die Beschwerdeführerin in formeller Hinsicht eine Verletzung ihres Anspruches auf rechtliches Gehör rügt (Art. 29 Abs. 2 BV), weil ihr die Vorinstanz das im Vergleich zur angefochtenen Verfügung geänderte Invalideneinkommen nicht vorangezeigt habe, dringt sie nicht durch: Der Streitgegenstand umfasst in concreto den Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente. Die Vergleichseinkommen bilden demgegenüber nur Teilaspekte, welche die Leistung (mit-) bestimmen (BGE 125 V 413 E. 2b und d S. 416 f.). Stellen diese somit lediglich ein Begründungselement des Streitgegenstandes dar, so durfte das kantonale Gericht das Invalideneinkommen im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes wegen (vgl. Art. 61lit. d Satz 1 ATSG) ohne Weiteres anders beurteilen als die verfügende Behörde, auch wenn die Beschwerdeführerin diesen Punkt nicht explizit angefochten hat (SVR 2011 IV Nr. 20 S. 53, 9C_303/2010 E. 4.2). Eine unzulässige Ausdehnung des Streitgegenstandes kann daher nicht ausgemacht werden. Ebenso wenig liegt eine Verletzung der Begründungspflicht vor: Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid klar zu erkennen gegeben, dass sie das Invalideneinkommen innerhalb der LSE 2004 gestützt auf die Ziffer 23 der Tabelle TA7 (Andere kaufmännisch-administrative Tätigkeiten) bestimmt. Mit Blick auf diese Begründung war die Beschwerdeführerin zweifellos in der Lage, den vorinstanzlichen Entscheid sachgerecht anzufechten. Es ist nicht erforderlich, dass sich das kantonale Gericht mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jede einzelne Rüge ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann es sich - wie hier - auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (statt vieler: BGE 136 I 229 E. 5.2 S. 236; Urteil 9C_402/2016 vom 12. Oktober 2016 E. 4.2).