Citation: 5A_968/2021 E. 6.4.3

6.4.3. Weiter macht die Beschwerdeführerin eine offenkundig unrichtige und damit willkürliche Sachverhaltsfeststellung (vgl. dazu vorne E. 4.3.2) durch das Obergericht geltend. Der in den Akten liegende Kontoauszug weise weder das Empfängerkonto noch den korrekten Namen der Beschwerdeführerin aus. Damit sei der fragliche Auszug auch nicht geeignet, die korrekte Überweisung des ihr geschuldeten Betrags nachzuweisen. Dem angefochtenen Entscheid lässt sich nicht entnehmen, dass die Beschwerdeführerin das entsprechende Vorbringen bereits dem Obergericht unterbreitet hätte. Die Beschwerdeführerin macht Entsprechendes auch nicht geltend. Die Beschwerdegegnerinnen wenden damit zurecht ein, dass das fragliche Vorbringen mangels Ausschöpfung des Instanzenzugs nicht gehört werden kann (vgl. vorne E. 4.6).