Citation: 2C_33/2021 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Schulpflege habe die Pflicht, eine seinen individuellen Fähigkeiten und seiner Persönlichkeitsentwicklung angemessene unentgeltliche Sonderschule zu finden. Die Vorinstanz erwäge zwar zu Recht, so der Beschwerdeführer weiter, dass es sich bei der Privatschule X.________ um keine Sonderschule handle. Indessen habe der Schulrat in seinem Entscheid vom 8. August 2018 zutreffend festgestellt, dass die Privatschule X.________ den Bedürfnissen des Beschwerdeführers entspreche. Auch der Schulpsychologische Dienst komme in seinem Fachbericht vom 12. Februar 2018 zum selben Schluss. Die Zuweisung des Beschwerdeführers an die Privatschule X.________ scheitere ausschliesslich am Umstand, dass die Schule keine anerkannte Einrichtung im Sinne der Interkantonalen Vereinbarung vom 13. Februar 2002 für Soziale Einrichtungen (IVSE; SAR 428.030) sei. Dem Beschwerdeführer komme gemäss Art. 19 BV sowie Art. 62 Abs. 2 und Abs. 3 BV aber ein Anspruch auf einen angemessenen und unentgeltlichen Grundschulunterricht zu. Mangels gleichwertiger Alternativen im Kanton Aargau sei er daher auch weiterhin der Privatschule X.________ zuzuweisen. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, mit der Verweisung in das (kantonale) Klageverfahren werde die Verantwortung der Schulpflege auf ihn abgewälzt. Er müsse sich anstelle einer (direkten) Zuweisung selbst eine Schule suchen und dann unter prozessualem Risiko die Kosten für die Privatschule X.________ klageweise wieder zurückfordern. Damit verletze die Vorinstanz Art. 19 BV sowie Art. 62 Abs. 2 und Abs. 3 BV.