Citation: 1B_546/2019 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid ausgeführt, der Beschwerdeführer sei in der Vergangenheit unter anderem der Drohung, Nötigung und Schreckung der Bevölkerung schuldig erklärt worden. Auch im aktuellen Strafverfahren sei eine Verurteilung wegen mehrfacher Drohung sehr wahrscheinlich. Bei den Delikten der Nötigung, Drohung und Schreckung der Bevölkerung handle es sich um schwere Vergehen im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung. Das Erfordernis der erheblichen Gefährdung der Sicherheit anderer sei ebenfalls erfüllt, da die diversen Drohungen - die dem Beschwerdeführer im aktuellen Strafverfahren vorgeworfen werden - die Sicherheitslage seiner Opfer erheblich in Mitleidenschaft gezogen hätten. Schliesslich sei dem Beschwerdeführer auch eine sehr ungünstige Rückfallprognose zu stellen. Es sei ernsthaft zu befürchten, dass er weitere Delikte (wie bisher) begehen und auch weiterhin Drittpersonen aus nichtigem Grund bedrohen oder gar schlagen werde. Auch das Strafgericht hat in seinem Beschluss betreffend Verlängerung der Sicherheitshaft eine Wiederholungsgefahr für ähnlich gelagerte Delikte bejaht, sich zu den Erfordernissen der Tatschwere und der erheblichen Gefährdung anderer allerdings nicht geäussert.