Citation: 6B_502/2023 E. 4.4.3

4.4.3. Der Beschwerdeführer bringt zudem vor, die Buchhalterin habe als Zeugin bestätigt, dass seine Ehefrau nicht bei der B.________ AG gearbeitet habe. Sie habe sich nicht vorstellen können, weshalb die Ehefrau Lohn bezogen habe. Dennoch habe die Buchhalterin anerkannt, dass sie Lohnausweise für die Ehefrau erstellt habe. Üblicherweise erstelle der Arbeitgeber die Lohnausweise und die Buchhaltung verbuche diese anschliessend. Hier habe die Buchhalterin jedoch beides erledigt. Sie habe die inhaltlich unwahren Lohnausweise erstellt und verbucht. Der Tatbestand sei nicht von ihm, sondern von ihr erfüllt worden. Diesen Einwand verwarf bereits die Vorinstanz überzeugend. Sie stellt einerseits fest, dass der Beschwerdeführer die entsprechenden Anweisungen erteilte. Andererseits weist sie zu Recht darauf hin, dass die Urkundendelikte die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Rechtsverkehrs mit Urkunden und das Vertrauen der Allgemeinheit in den Urkundenbeweis schützen. Deshalb sei nicht entscheidend, ob die Buchhalterin auch getäuscht worden sei. Ohnehin sei nicht erstellt, dass die Buchhalterin mit Sicherheit gewusst habe, dass die Ehefrau des Beschwerdeführers in Wahrheit nicht für die B.________ AG tätig gewesen sei.