Citation: 1C_321/2023 E. 4.2

4.2. Die Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen diese vorinstanzlichen Erwägungen nicht als bundesrechtswidrig in Frage zu stellen. Es trifft zwar zu, dass bei der Auslegung einer Verfügung auf deren Begründung zurückgegriffen werden kann, wenn das Dispositiv der Verfügung unklar, unvollständig, zweideutig oder widersprüchlich ist (vgl. BGE 141 V 255 E. 1.2; 132 V 74 E. 2; Urteil 2C_70/2021 vom 14. April 2021 E. 5.1 mit Hinweisen). Es ist allerdings nicht ersichtlich, weshalb allein aus dem Umstand, dass die Baudirektion im Zwischenentscheid vom 5. Dezember 2001 den Bestand der streitbetroffenen befestigten Fläche sowie deren Nutzung festgestellt hat, geschlossen werden soll, diese Umgebungsfläche sei damit auch bewilligt worden. So greift auch die Argumentation des Beschwerdeführers zu kurz, die kantonale Zustimmung beziehe sich vernünftigerweise auf sämtliche bewilligungspflichtigen, zonenfremd gewordenen Nutzungen, welche in Litera C des besagten Entscheids aufgeführt seien. Dies wäre zwar durchaus wünschenswert gewesen, lässt sich aber - wie die Vorinstanz nachvollziehbar darlegt - mit Blick auf die nachfolgenden Ausführungen aus der Verfügung der Baudirektion vom 5. Dezember 2001 nicht ableiten. Daran ändert auch nichts, dass die Baudirektion die Umnutzungen der Umgebungsflächen im Zwischenentscheid nicht negativ behandelt, das heisst keinen Rückbau bzw. keine Rekultivierung angeordnet hat. Der Beschwerdeführer scheint implizit davon auszugehen, es sei nicht massgebend, was im Baugesuch beantragt worden ist. Mit dem diesbezüglichen Argument der Vorinstanz setzt er sich nicht auseinander. Wie die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat, hat der Rechtsvorgänger des Beschwerdeführers im Eingabeformular vom 29. Oktober 2001 lediglich um Bewilligung für die Umnutzung der Gebäude (Assek.-Nrn. 265a, 265b, 265c und 265f) ersucht, nicht zugleich aber um Bewilligung für eine Umnutzung der Umgebungsflächen. Gemäss Dispositiv-Ziffer 1 des Zwischenentscheids der Baudirektion vom 5. Dezember 2001 steht der Erteilung der kommunalen Baubewilligung seitens der Baudirektion unter Berücksichtigung der Auflagen und Bedingungen in Ziffern 1.1 bis 1.4 nichts entgegen. Dispositiv-Ziffer 1.1 des Zwischenentscheids der Baudirektion vom 5. Dezember 2001 erklärt sodann die Gesuchsunterlagen als massgeblich. Vor diesem Hintergrund ist es nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanzen davon ausgehen, es sei keine kantonale Zustimmung für eine Umnutzung erteilt worden, für welche der (damalige) Baugesuchsteller nicht um Bewilligung ersucht hat. Im Übrigen unterlässt es der Beschwerdeführer weiter, auf die tatsächliche Feststellung der Vorinstanz einzugehen, wonach auch die Umnutzungsbewilligung des Gemeinderats Baar vom 15. Januar 2002 keine Bewilligung von Umgebungsflächen enthalte.