Citation: 6B_1211/2014 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 42 f. StGB, da ihm der vollbedingte Vollzug für die Freiheitsstrafe von 20 Monaten zu Unrecht verweigert und die Strafe im Umfang von 6 Monaten für vollziehbar erklärt worden sei. Er macht im Wesentlichen geltend, er habe sich seit nunmehr drei Jahren an seiner neuen Arbeitsstelle bewährt. Er habe beim neuen Arbeitgeber keinen Zugriff auf die Finanzen mehr. Zudem habe er einen grundlegenden Sinneswandel durchgemacht. Die Vorverurteilung aus dem Jahre 2010 und die neuen Straftaten seien auf seine damals äusserst belastende Lebenssituation zurückzuführen. Er habe sich in einer schweren Lebenskrise befunden. Inzwischen lebe er von seiner Ehefrau getrennt und habe mit ihr kaum noch Kontakt. Zu berücksichtigen sei weiter, dass er erstmals zu einer freiheitsbedrohenden Strafe verurteilt worden sei.