Citation: 9C_138/2024 E. 4.3

4.3. Das kantonale Gericht hat zutreffend erkannt, dass das "C-Leg 4" den beiden höchsten Mobilitätsklassen 3 (unbeschränkte Aussenbereichsgeher) und 4 (unbeschränkte Aussenbereichsgeher mit besonderen Anforderungen) genügt. Fest steht auch, dass die Beschwerdeführerin der Mobilitätsklasse 3 zugeordnet ist, und dass sie mit dem "C-Leg 4" ca. eine Million Schritte im Jahr machte, was der Leistung einer nicht amputierten Person gleichkommt. Auch unter Berücksichtigung der hohen Schrittleistung der Versicherten und des Umstands, dass sie ihren Ehemann bis zu dessen Tod im Juli 2023 pflegte, ist kein konkreter Anhaltspunkt für besondere resp. erhöhte Anforderungen an die Mobilität oder für zusätzliche, zur Gehbehinderung hinzutretende gesundheitliche Einschränkungen (wie etwa eine limitierende Seheinschränkung oder kognitive Defizite) ersichtlich. Ein solcher wird denn auch nicht geltend gemacht. Fraglich ist, ob andere Aspekte der konkreten Gegebenheiten die Versorgung mit einer Prothese des Typs "C-Leg 4" als ungenügend resp. nicht zweckmässig erscheinen lassen.