Citation: 4C.244/2006 30.10.2006 E. 2

Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz hätte die Klägerin den Mantel verkauft, wenn er noch auffindbar gewesen wäre. Die Vorinstanz erwog daher, zur Schadensberechnung sei der mutmassliche Verkaufserlös des Pelzmantels auf dem freien Markt massgebend. In Anwendung von Art. 42 Abs. 2 OR schätzte sie den Schaden auf den Betrag der Gestehungskosten von Fr. 38'160.--. Vorliegend ist unbestritten, dass ein Schaden eingetreten ist und der Beklagte aus einem Auftragsverhältnis dafür haftet. Strittig ist lediglich die Schadenshöhe.