Citation: 6B_278/2018 E. 4.2

4.2. Die Kritik des Beschwerdeführers geht über weite Strecken an der Sache vorbei. So erwägt die Vorinstanz, D.________ habe dem Beschwerdeführer am 28. Januar 2003 per E-Mail mitgeteilt, dass sie bei der X.1________ AG mit der Ausübung der Geschäftstätigkeit bis zur Antwort der Eidgenössischen Bankenkommission abwarten sollten. Darauf habe der Beschwerdeführer gleichentags per E-Mail mit "ruhig weiterarbeiten" geantwortet. Schliesst die Vorinstanz daraus auf eine Anweisung des Beschwerdeführers an D.________, beantwortet sie die Frage nach dem Sinn der E-Mail. Macht der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend, da er keine Weisung ausgesprochen habe, wirft er keine Tatfrage auf und geht die Rüge an der Sache vorbei. Was der Inhalt einer Äusserung ist, ist Tatfrage. Welcher Sinn einer Äusserung zukommt, ist hingegen Rechtsfrage, die das Bundesgericht im Verfahren der Beschwerde in Strafsachen frei prüft. Massgebend ist dabei der Sinn, welchen der unbefangene Durchschnittsleser der Äusserung unter den gegebenen Umständen beilegt (BGE 143 IV 193 E. 1 S. 198 mit Hinweis). Gleich verhält es sich beispielsweise, wenn der Beschwerdeführer vorbringt, mit dem Einholen eines Zwischenabschlusses über die X.1________ AG habe er nur seine Aufgabe als Angestellter wahrgenommen und aus der Einberufung einer Verwaltungsratssitzung könne nicht auf eine faktische Organstellung geschlossen werden.