Citation: 9C_21/2021 E. 5.2

5.2. Abgesehen davon ist grundsätzlich nicht zu ersehen, inwieweit die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung, die Beschwerdegegnerin habe die Überversicherungskürzung von der PKB übernommen und diese Praxis gutgläubig fortgeführt, offensichtlich unrichtig (willkürlich) sein soll (vgl. E. 1 hievor). Die Beschwerdeführerin lässt insbesondere ausser Acht, dass eine Beweiswürdigung nicht bereits dann willkürlich ist (vgl. dazu BGE 140 III 16 E. 2.1 mit Hinweisen), wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst, wenn der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Fehler beruht (BGE 144 I 28 E. 2.4 mit Hinweisen). So verhält es sich hier nicht. Vielmehr ist (auch) letztinstanzlich unbestritten geblieben, dass der Beschwerdeführerin nach der letzten Rentenanpassung vom 8. Januar 2004 kein Teuerungsausgleich auf laufende Renten mehr gewährt wurde. Dementsprechend ergibt sich anhand der Akten kein Anhaltspunkt, dass die Beschwerdegegnerin die Überversicherungsberechnung seither im Detail überprüft, ihren Fehler bemerkt und trotzdem keine Anpassung vorgenommen hätte. Ist mit anderen Worten schon nicht (hinreichend) ausgewiesen, dass die korrekten Rentenauszahlungen wider besseren Wissens (bösgläubig) unterblieben, so fällt ein rechtsmissbräuchliches Verhalten respektive aktives Vorgehen der Beschwerdegegnerin im Sinne einer Verhinderung insbesondere der vor Februar 2014 liegenden korrekten Zahlungen umso mehr ausser Betracht (vgl. E. 3.3 hievor). Ob die Rentenkürzungen in allen Teilen transparent waren respektive es der Beschwerdeführerin zumutbar gewesen wäre, diese selber zu kontrollieren, kann demzufolge offen bleiben. Auch anhand der sonstigen Vorbringen in der Beschwerde ist keine Rechtsverletzung ersichtlich. Die vorinstanzliche Schlussfolgerung, es bestehe keine Grundlage für den Vorwurf einer absichtlichen Pflichtverletzung der Beschwerdegegnerin, welche deren Berufung auf die (gesetzliche und) reglementarische Verjährung als rechtsmissbräuchlich qualifizieren würde, bleibt daher rechtlich verbindlich. Die Beschwerde ist unbegründet.