Citation: 8C_426/2010 13.09.2010 E. A

Die 1960 geborene S.________ arbeitete seit 1. Januar 2002 als Payroll Administrator bei der X.________ AG in einem Pensum von 60 % und war daneben als selbstständigerwerbende Übersetzerin sowie Dolmetscherin für die Sprachen Deutsch, Englisch und Italienisch tätig. Am 3. November 2003 stiess ein von hinten herannahendes Fahrzeug in das Heck des von ihr gelenkten, vor einem Fussgängerstreifen zum Stillstand gebrachten Personenwagens. Die Ärzte des Spitals Y.________, wohin S.________ zur stationären 24-stündigen Überwachung gebracht wurde, diagnostizierten eine Commotio cerebri sowie Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) mit retrograder Amnesie für das Unfallereignis ohne radiologisch oder klinisch erkennbare posttraumatische Veränderungen (Berichte vom 10. und 19. November 2003; vgl. auch Berichte des neuroradiologischen und radiologischen Instituts Z.________ vom 24. Februar 2004 sowie der Frau Dr. med. V.________, Fachärztin FMH für Neurologie, vom 27. Februar 2004). Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), bei welcher S.________ für das Anstellungsverhältnis obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert war, erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Ab 15. Dezember 2003 arbeitete die Versicherte zu 50 % (Erhebungsblatt für die Abklärung von HWS-Fällen vom 13. Januar 2004; Berichte des behandelnden Hausarztes Dr. med. H.________, Chirurgie FMH, vom 16. Dezember 2003, 6. Januar, 20. Februar und 11. Mai 2004). Eine neuropsychologische Untersuchung bei Frau Dr. phil. W.________, Neuropsychologie, vom 10. Mai 2004 (Bericht vom 4. Juni 2004) ergab in Bestätigung der Einschätzung des Dr. med. H.________ eine leichte bis mittelschwere Funktionsstörung (im Vordergrund stehende massiv reduzierte, schwankende Aufmerksamkeit und Konzentration, verzögertes und fehleranfälliges Erfassen bei der Verarbeitung komplexer Informationen sowie reduzierte Wortflüssigkeit), die für eine Arbeitsleistung von 50 % einen deutlich höheren Arbeitseinsatz im Angestelltenverhältnis erforderlich machte (Bericht der Frau Dr. phil. W.________ vom 7. September 2005) und die selbstständige Erwerbstätigkeit als Übersetzerin/Dolmetscherin faktisch verunmöglichte (vgl. auch Verlaufsberichte des Dr. med. H.________ vom 24. und 30. September 2004, 4. und 6. April sowie 7. Juni 2005 und 11. Juli 2006). Gestützt auf eine kreisärztliche Untersuchung vom 9. Januar 2006 kam Dr. med. O.________ zum Schluss, die Explorandin solle ihre berufliche Tätigkeit weiterführen und durch schriftliche Übersetzungsarbeiten ergänzen; für die SUVA-versicherte Tätigkeit bestehe eine hälftige Arbeitsfähigkeit. Nachdem Dr. med. H.________ am 27. Februar 2007 eine Steigerungsmöglichkeit der bislang angenommenen 50%igen Arbeitsfähigkeit ausschloss und gemäss Auskunft des Dr. med. O.________ vom 15. März 2007 keine Aussicht auf eine Besserung des Gesundheitszustandes gegeben war, stellte die SUVA mit Verfügung vom 3. April 2007 die bislang erbrachten Leistungen per 30. April 2007 ein und verneinte einen Anspruch auf Invalidenrente oder Integritätsentschädigung mangels adäquaten Kausalzusammenhangs der geltend gemachten Beschwerden mit dem Unfall vom 3. November 2003. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 16. September 2008).