Citation: 6B_56/2024 E. A

A.A.________ wird von der Staatsanwaltschaft Graubünden im Wesentlichen zur Last gelegt, er habe als Geschäftsführer der D.________ AG in deren Namen der Stockwerkeigentümergemeinschaft (nachfolgend: STWEG) "J.________" am 4. März 2013 für erbrachte Elektroarbeiten auf der Baustelle "Chesa J.________" eine Rechnung (Nr. xxx) über CHF 17'136.70 gestellt. Diese Rechnung habe er der Buchhaltung der D.________ AG bewusst nicht zugehen lassen. Die erwähnten Arbeiten habe die einfache Gesellschaft "Chesa J.________", an der A.A.________ und die Gebrüder F.________ bzw. deren Ehefrauen beteiligt gewesen seien, in Auftrag gegeben. Ebenfalls am 4. März 2013 habe A.A.________ der "STWEG J.________, F.________/A.________, z.H. A.A.________" eine Rechnung (Nr. yyy) über Fr. 8'519.00 gestellt, die er der Buchhaltung der D.________ AG abgegeben habe. Eine zweite (Teil-) Rechnung habe er hingegen nicht ausgestellt, sodass die D.________ AG davon ausgegangen sei, sie habe nur auf Fr. 8'519.00 Anspruch. A.A.________ habe gewusst und in Kauf genommen, dass die D.________ AG aufgrund der von ihm erstellten zu niedrigen Rechnung den Betrag von Fr. 8'617.70 nicht einfordern und damit in diesem Umfang an ihrem Vermögen geschädigt werde.