Citation: 2C_481/2018 E. 3.2

3.2. Gemäss den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) hat der Beschwerdeführer im Verfahren vor dem kantonalen Verwaltungsgericht eine mündliche Anhörung beider Ehegatten beantragt, um darzulegen, dass ihre Ehe nach wie vor Bestand hat und sie sich nicht getrennt haben. Da die Vorinstanz aber von einem tatsächlich gelebten Eheverhältnis ausgegangen ist, bestand für sie kein zwingender Grund, die Ehegatten zu diesem Punkt anzuhören. Vielmehr durfte sie auf eine solche Anhörung in antizipierter Beweiswürdigung verzichten. Dies gilt umso mehr, als der verfassungsrechtliche Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) dem Betroffenen kein Recht verleiht, seine Anliegen und Standpunkte mündlich vorbringen zu können (vgl. BGE 142 I 188 E. 3.2.2 S. 193; 140 I 68 E. 9.6.1; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 135 II 286 E. 5.1). Zwar macht der Beschwerdeführer vor dem Bundesgericht geltend, im Rahmen einer mündlichen Anhörung hätten er und seine Ehefrau weitere Umstände als die intakte eheliche Beziehung darlegen können, wie etwa das von ihnen für die Ausbildung der Kinder erbrachte Opfer oder die Tatsache, dass ihre Eltern in Serbien entgegen der Annahme der Vorinstanz nicht in Alters- und Pflegeheimen untergebracht gewesen seien (vgl. Beschwerde, S. 3 f.). Insoweit stösst der Beschwerdeführer aber schon deshalb ins Leere, weil er nicht substantiiert aufzeigt, dass er bei der Vorinstanz zu diesen Punkten eine mündliche Anhörung beantragt hat. Entgegen der Meinung des Beschwerdeführers ergibt sich vorliegend auch nicht in Analogie zu Art. 47 Abs. 4 Satz 2 AuG (bzw. AIG), dass seine Ehefrau hätte angehört werden müssen. Diese Vorschrift sieht zwar vor, dass Kinder über 14 Jahre zu den Voraussetzungen eines nachträglichen Familiennachzugs im Sinne von Art. 47 Abs. 4 Satz 2 AuG (bzw. AIG) angehört werden, sofern dies erforderlich ist. Eine analoge Anwendung von Art. 47 Abs. 4 Satz 2 AuG (bzw. AIG) im vorinstanzlichen Verfahren war aber schon deshalb nicht geboten, weil nicht substantiiert ist, dass eine solche Anhörung der Ehefrau zu einem für den vorliegenden Fall rechtswesentlichen Punkt erforderlich gewesen wäre. Im Übrigen hat der gesuchstellende Beschwerdeführer, wie die Vorinstanz in bindender Weise festhält (Art. 105 Abs. 1 BGG), seine Argumente im vorinstanzlichen Verfahren mehrmals darlegen können (vgl. E. 3.2.1 des angefochtenen Urteils).