Citation: 2C_291/2019 E. B

A.A.________ und B.A.________ wurden von Februar 1997 bis Januar 2002 sowie ab März 2007 (mit Unterbrüchen) von der Sozialhilfe unterstützt. In der Folge wies sie das Migrationsamt des Kantons Zürich mit Schreiben vom 29. November 2010 und vom 17. Mai 2013 darauf hin, dass eine weitere Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligungen nur in Frage komme, wenn sie spätestens bei Ablauf der Bewilligungsdauer in der Lage seien, ihren Lebensunterhalt aus eigenen Kräften und ohne Sozialhilfe zu bestreiten. Mit Verfügungen vom 30. November 2011 und vom 2. November 2015 wurden sie zudem ausländerrechtlich verwarnt und ihnen wurde der Widerruf bzw. die Nichtverlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligungen angedroht. In der Folge stieg jedoch der Sozialhilfebezug innert zwei Jahren von Fr. 145'130.30 auf Fr. 200'637.15 (2015-2017) an. Mit Verfügung vom 12. Oktober 2017 verweigerte das Migrationsamt A.A.________ und B.A.________ die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligungen und setzte ihnen zum Verlassen der Schweiz eine Frist bis 12. Januar 2018. Die dagegen erhobenen Rechtsmittel waren in der Hauptsache erfolglos (Sicherheitsdirektion: 14. September 2018; Verwaltungsgericht: 6. Februar 2019).