Citation: 9C_446/2022 E. 4.2.1

4.2.1. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz zu Unrecht vor, sie habe der neusten gesundheitlichen Entwicklung nicht Rechnung getragen und den Sachverhalt insofern unvollständig festgestellt. So prüfte das kantonale Gericht, ob sich aus den vom Versicherten nach Erstattung des Gutachtens eingereichten ärztlichen Unterlagen eine Veränderung der medizinischen Verhältnisse in der Zeit zwischen der ZMB-Begutachtung und dem Verfügungserlass (als massgebender Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis; hier: 6. Januar 2022 [BGE 132 V 215 E. 3.1.1]) ergab. Dabei gelangte es in nicht zu beanstandender Weise zum Ergebnis, dass es in diesem Zeitraum zu keiner (weiteren) wesentlichen Verschlechterung der gesundheitlichen Verhältnisse gekommen sei, indem die Gitterhernie im Bereich der Lapratomie und des ehemaligen Ileostomas (vgl. dazu Bericht des Spitals D.________ vom 11. Mai 2021) die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers lediglich vorübergehend zusätzlich eingeschränkt habe und die ZMB-Gutachter die seit Jahren bestehenden Wirbelsäulenbeschwerden (vgl. dazu Berichte der Klinik E.________ vom 2. September 2021 und des Spitals F.________ vom 5. Oktober 2021) bereits in ihre Beurteilung einbezogen hätten. Darüber hinaus beschränkt sich der Beschwerdeführer pauschal darauf, Lücken im Sachverhalt namhaft zu machen, ohne konkret zu benennen, welche gesundheitlichen Beeinträchtigungen ausser Acht geblieben wären.