Citation: 7B_676/2024 E. 3.2

3.2. Gleiches gilt, soweit der Beschwerdeführer für das "EMRK-widrige Haftprüfungsverfahren" einen Entschädigungsanspruch geltend macht und sich auf den Standpunkt stellt, die vorinstanzliche Feststellung der EMRK-Verletzung im Dispositiv bzw. der Verzicht auf die Erhebung von Gebühren könne diesen nicht ersetzen. Damit übergeht er, dass das Bundesgericht im früheren ihn betreffenden Verfahren eine Feststellung im Dispositiv sowie einen Verzicht auf eine Kostenauflage als Ausgleich für die Verletzung des Beschleunigungsgebots genügen liess (vgl. BGE 147 I 259 E. 1.3.3). Auch das vorliegend streitige kantonale Verfahren war aufgrund der gesetzlichen Konzeption mit der kurzen Frist im Sinne von Art. 5 Ziff. 4 EMRK nicht vereinbar. Warum die damalige Einschätzung des Bundesgerichts bezüglich derselben Problematik heute keinen Bestand mehr haben soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Seine pauschalen Behauptungen genügen den Vorgaben von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht.