Citation: I 3/07 14.06.2007 E. 4

4.1 Das kantonale Gericht gelangte in Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere gestützt auf die Einschätzungen des Rheumatologen Dr. med. W.________, zum Ergebnis, dem Versicherten sei aus somatischer Sicht (panvertebrales Schmerzsyndrom) die angestammte Tätigkeit als Bauarbeiter nicht mehr zumutbar, indessen bestehe in einer leidensangepassten leichten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 75 %. Die vorinstanzlichen Feststellungen über den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit betreffen Tatfragen (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 398), welche letztinstanzlich lediglich unter eingeschränktem Blinkwinkel überprüfbar sind (E. 2 hievor). Dagegen steht eine frei überprüfbare Rechtsfrage zur Diskussion, soweit gerügt wird, das kantonale Gericht habe den Grundsatz der freien Beweiswürdigung (dazu BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) und die daraus fliessende Pflicht zu umfassender, sorgfältiger, objektiver und inhaltsbezogener Würdigung der medizinischen Berichte und Stellungnahmen (BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400) sowie den Untersuchungsgrundsatz (Art. 61 lit. c ATSG) verletzt. 4.2 Soweit der Versicherte kritisiert, die Vorinstanz habe zu Unrecht auf die Beurteilung des Dr. med. W.________ abgestellt und von weiteren medizinischen Abklärungen abgesehen, obwohl seine gesundheitlichen Beschwerden zusätzlicher fachärztlicher Beurteilungen bedurft hätten, vermag er damit keine Bundesrechtsverletzung darzutun. Zunächst wurden die geklagten Schmerzen umfassend medizinisch abgeklärt (Magnetresonanzuntersuchungen [MRI] der Lendenwirbelsäule [LWS] vom 19. September 2003 sowie der Halswirbelsäule [HWS] vom 2. März 2003; Computertomogramm [CT] des Schädels vom 10. März 2004; gastroenterologisches Konsil vom 23. März 2004; erneutes MRI der LWS vom 20. Januar 2006; neurophysiologische Untersuchung vom 22. Juli 2006), ohne dass ein ausreichendes somatisches Substrat oder Hinweise auf eine invalidisierende psychische Erkrankung gefunden werden konnten. Wenn die Vorinstanz in antizipierter Beweiswürdigung auf weitere Abklärungen verzichtet hat, verstösst dies nicht gegen Bundesrecht, insbesondere auch nicht gegen den Untersuchungsgrundsatz (Urteil des Bundesgerichtes I 633/06 vom 7. November 2006 E. 3 mit Hinweisen). Sodann reiht sich die Beurteilung des Dr. med. W.________ nahtlos in die Ergebnisse der zahlreichen fachärztlichen Untersuchungen ein und genügt den in der Rechtsprechung entwickelten Anforderungen an den Beweiswert medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352). Der Einwand, Dr. med. W.________ habe den Beschwerdeführer nicht fachgerecht behandelt und mit seiner Beurteilung klar stellen wollen, dass keine "Konsequenzen seiner falschen ärztlichen Behandlung" bestünden, findet in den Akten keine Stütze. Zumindest eine der zur Schmerzexazerbation führenden Infiltrationen wurde überdies gar nicht von Dr. med. W.________, sondern von Prof. Dr. med. D.________ vorgenommen. Schliesslich hat das kantonale Gericht bei der Würdigung der Berichte des Dr. med. C.________, in welchen der Hausarzt - ohne einen neuen invalidisierenden Gesundheitsschaden oder eine Verschlimmerung der Leiden geltend zu machen - lediglich eine Arbeitsfähigkeit von 50 % attestierte, zu Recht berücksichtigt, dass Hausärzte erfahrungsgemäss im Zweifel eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353 mit Hinweisen); es wird auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen (Art. 36a Abs. 3 OG). Auch der letztinstanzlich eingelegte Bericht der Klinik A.________ vom 5. Juli 2006, soweit er überhaupt prozessual zulässig ist und den hier relevanten Zeitraum bis zum Einspracheentscheid betrifft, bestätigt eine Arbeitsunfähigkeit nur im angestammten Beruf als Maurer, keineswegs aber für eine leichte Tätigkeit.