Citation: 5F_21/2024 E. 3.4

3.4. In der Rz. 24 seiner Beschwerdeschrift erläuterte der Gesuchsteller, das Obergericht des Kantons Zürich habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt und den Sachverhalt willkürlich festgestellt, indem es in seinem Bedarf keine Schuldentilgung berücksichtigte, obwohl er mit Ergänzungseingabe vom 16. Mai 2023 entsprechende Belege eingereicht habe. Es ist richtig, dass er am Ende hinzufügte, die Willkürbeurteilung erstrecke sich auch auf die "Bemessung des Kindsunterhaltsbeitrags" und die beanstandeten Aufwendungen betreffend Miete, Gesundheits- und Schulkosten. Indessen präzisierte er weder in besagter Randziffer noch auf den folgenden Seiten seiner Beschwerdeschrift, ob er Willkür in der Rechtsanwendung oder in der Sachverhaltsfeststellung geltend mache, und fehlte in seinen nachfolgenden Ausführungen überhaupt jeglicher Bezug zur Willkürrüge. Namentlich zeigte er an keiner Stelle auf, welche der von der Rechtsprechung entwickelten Fallkonstellationen von Willkür in der Rechtsanwendung (vgl. BGE 148 III 95 E. 4.1 mit Hinweisen) bzw. in der Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung (vgl. BGE 148 I 127 E. 4.3 mit Hinweisen) vorliegen sollten. Ebenso wenig erläuterte er, weshalb der angefochtene Entscheid nicht nur in der Begründung, sondern auch im Ergebnis mit dem Mangel der Willkür behaftet sein solle. Insbesondere hinsichtlich des Mietkostenanteils sowie der Gesundheitskosten wäre dies angezeigt gewesen, zumal das Obergericht in seinem Entscheid ausführte, dass eine Reduktion des Barbedarfs der Tochter zunächst der Kindsmutter zugute komme, welche bereits mit Fr. 1'647.-- an den Geldunterhalt beitrage, obwohl sie ihrer Unterhaltspflicht bereits durch Naturalunterhalt nachkomme (Urteil des Obergerichts LZ230019-O/U vom 10. Juli 2023 E. 9.3).