Citation: 2P.216/2002 05.02.2003 E. 3

3.1 Die Beschwerdeführer erblicken eine Verletzung des Willkürverbotes im Sinne von Art. 9 BV darin, dass weite Teile des von ihnen in ihrer Beschwerdeantwort dargelegten Sachverhaltes vom Verwaltungsgericht überhaupt nicht gewürdigt oder aus dem Zusammenhang gerissen falsch zitiert worden seien. Sie beanstanden insbesondere, das Verwaltungsgericht beginne mit seiner Sachverhaltsschilderung viel zu spät; die ganze Zeitspanne von Januar 2000 bis April 2001 werde ausgelassen. 3.2 Die Beschwerdeführer schildern den Sachverhalt aus ihrer eigenen Sicht umfassend und sehr ausführlich (Beschwerde S. 3 bis 8). Sie setzen sich dabei jedoch nicht im Einzelnen mit der Sachverhaltsdarstellung des Verwaltungsgerichts auseinander, sondern legen im Wesentlichen lediglich ihren eigenen Standpunkt dar. Damit erfüllen sie die Voraussetzungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG grösstenteils nicht (vgl. E. 1.3 hiervor). Auf die Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten. 3.3 Auch soweit die Beschwerde den Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG zu genügen vermag, erweist sich die Sachverhaltsfeststellung des Verwaltungsgerichts nicht als willkürlich. 3.3.1 Dieses hat zunächst festgestellt, dass das zwei Jahre jüngere Kind der Beschwerdeführer, die Tochter F.________ (geb. 1993), gestützt auf einen rechtskräftigen Entscheid der Schulrekurskommission vom 12. November 2001 auf Kosten der Schulgemeinde G.________ bereits die Challenge-Klasse des Lernstudios Winterthur besuche. Es hat weiter ausgeführt, im Zusammenhang mit der Hochbegabtenförderung ihrer Tochter F.________ hätten die Eltern auch auf die Suizidgefährdung von C.________ aufmerksam gemacht. So hätten die Eltern in einem Wiedererwägungsgesuch am 22. Januar 2000 betreffend ihre Tochter darauf hingewiesen, dass sie bereits ein Kind hätten, das immer wieder Suizidwünsche äussere; C.________ sei deshalb auch in der Abklärung bei einer Psychiaterin. Das Verwaltungsgericht hat ebenfalls den Inhalt des Schreibens der Beschwerdeführer vom 25. April 2000 zusammengefasst, in welchem sie die Probleme C.________ seit dem Kindergarten geschildert hatten; auch dessen Wutanfälle und Suizidgedanken, verschiedene Abklärungen und die Therapie während anderthalb Jahren bei einer Psychiaterin, die nach Auffassung der Beschwerdeführer keine wesentlichen Fortschritte brachten, haben in der Sachverhaltsfeststellung Erwähnung gefunden (Ziff. 1 S. 2 f. des angefochtenen Entscheids). Das Verwaltungsgericht hat zudem den Entscheid der Rekurskommission auch deshalb aufgehoben, weil diese die Akten betreffend F.________ nicht beigezogen und somit auch keine Gesamtbetrachtung der Volksschulproblematik der beiden Kinder vorgenommen habe, obwohl die Beschwerdeführer dies verlangt hätten; dies hat das Verwaltungsgericht, dem das gesamte Dossier C.D.________ eingereicht worden war (kant.act. 5/23), nachgeholt. Im Weiteren habe die Schulrekurskommission die Ergänzungseingabe der Eltern vom 27. Februar 2002 zu den Akten genommen, ohne indessen der Schulgemeinde Gelegenheit zu geben, sich dazu zu äussern; dies, obwohl nach der Begründung des Entscheides nicht auszuschliessen sei, dass sich die Schulrekurskommision wesentlich von dieser Eingabe habe leiten lassen. Schliesslich hat das Verwaltungsgericht verschiedentlich auf den Bericht des Kinderspitals Zürich vom 16. Oktober 2001 sowie auf das Schreiben der Psychiaterin an die Schulpflege verwiesen. In diesen Schriftstücken wird die massgebliche persönliche Entwicklung und Situation von C.________ eingehend dargelegt. 3.3.2 Die Beschwerdeführer zeigen nicht auf, welche weiteren, sich nicht aus den erhobenen Beweisen bereits ergebenden, konkreten Sachverhaltselemente nicht erwähnt worden sind und inwiefern diese für den Entscheid in der Sache wesentlich sein sollen. Insbesondere wird nicht ausgeführt, welche konkreten Ergebnisse der Sitzungen vom 30. Oktober 2000 und 30. November 2001 angeblich nicht beachtet worden sind. Damit ist nicht erstellt, dass das Verwaltungsgericht den Sachverhalt bzw. die für die Beurteilung wesentlichen Gesichtspunkte in verfassungswidriger Weise unvollständig festgestellt hat. Es kommt hinzu, dass die meisten von den Beschwerdeführern in diesem Zusammenhang angeführten Sachverhaltselemente im Gutachten des Kinderspitals Zürich vom 16. Oktober 2001 erwähnt sind, welches vom Verwaltungsgericht eingehend gewürdigt worden ist (vgl. dazu E. 6.5 hiernach).