Citation: 2C_307/2018 E. A

Das Veterinäramt des Kantons Thurgau führte am 6. Januar 2016 auf dem Schweinemastbetrieb von A.________ eine unangemeldete Kontrolle durch. Am 11. Januar 2016 teilte es A.________ mit, es sei ein mehrheitlich ordentlicher Betrieb mit grundsätzlich gesunden Tieren vorgefunden worden, daneben habe man aber auch schwere Verstösse gegen das Tierschutzgesetz festgestellt. Unter anderem wies das Veterinäramt darauf hin, es sei festgestellt worden, dass eine Mitarbeiterin von A.________ ohne entsprechende Berechtigung Ferkel kastriert habe und die Benützung des Kastrationsgeräts an sich Fragen aufwerfe. Bei der Nachbearbeitung im Veterinäramt habe sich gezeigt, dass auch bei vorherigen Kontrollen ähnlich gelagerte Mängel festgestellt, aber nicht sanktioniert worden seien, sodass sich das Amt veranlasst sehe, nunmehr entgegen der Ankündigung vor Ort verwaltungs- und strafrechtliche Sanktionen zu ergreifen. Mit Verfügung vom 28. April 2016 stellte das Veterinäramt unter anderem fest, A.________ überlasse die Kastration seiner Ferkel einer Mitarbeiterin, die dazu nicht berechtigt sei (Ziff. 13), und es seien auf seinem Betrieb gegen 2'000 Ferkel ohne Anästhesie kastriert worden (Ziff. 15). Es ordnete diesbezüglich an, die Kastration der Tiere sei per sofort durch A.________ oder eine auf dem Betrieb angestellte Person, die über einen Sachkundeausweis verfüge, durchzuführen (Ziff. 14), und die Ferkelkastration müsse per sofort mit Anästhesie durchgeführt werden (Ziff. 16).