Citation: 1C_387/2024 E. 3.3

3.3. Den Schluss der Vorinstanz, die Beschwerdeführerin habe - auch in Bezug auf den Gang des Verfahrens seit Juni 2022 - keine Hinweise für schwere Pflichtverletzungen der betreffenden Mitarbeitenden des BAZL dargetan, vermag die Beschwerdeführerin nicht als bundesrechtswidrig auszuweisen. Ob das BAZL Anordnungen des Bundesverwaltungsgerichts missachtet und die Angelegenheit korrekt instruiert hat, ist wie dargelegt gegebenenfalls im Rechtsmittelverfahren in der Hauptsache zu beurteilen. Gleiches gilt für das Vorbringen, es werde versucht, den in U.________ stationierten Rettungshelikopter nachts unrechtmässig zu "grounden". Konkrete, objektiv nachvollziehbare Anhaltspunkte für ein feindschaftliches Verhalten der beiden BAZL-Mitarbeitenden zum Nachteil der Beschwerdeführerin bzw. dafür, dass das behauptete "Grounding" offensichtlich nur zum Ziel gehabt hätte, die Konkurrenz zu begünstigen, sind nicht auszumachen. Vielmehr scheint es, als würde die Rechtsauffassung des BAZL bzw. seiner Mitarbeitenden in der Sache und in Bezug auf die Verfahrensführung nicht mit derjenigen der Beschwerdeführerin übereinstimmen. Dies stellt jedoch offenkundig keinen Ausstandsgrund im Sinne von Art. 10 VwVG dar. War das wiederholte Ausstandsgesuch der Beschwerdeführerin im Lichte des Gesagten offensichtlich unbegründet, verstiess die Vorinstanz nicht gegen Bundesrecht, indem sie den Nichteintretensentscheid des UVEK geschützt hat. Der Vorwurf, die Vorinstanz habe die behaupteten Ausstandsgründe nicht hinreichend abgeklärt bzw. deren Prüfung unzulässigerweise ins Hauptverfahren verwiesen, geht an der Sache vorbei. Ohnehin genügt es den Begründungsanforderungen nicht, wenn die Beschwerdeführerin, teils unter Verweis auf ihre zahlreichen früheren Eingaben, wiederholt die "neuen Tatsachen" zulasten der beiden BAZL-Mitarbeitenden anspricht, welche die Vorinstanz ignoriert habe, ohne diese in der Beschwerdeschrift aufzuführen (vgl. BGE 143 IV 122 E. 3.3; 141 V 416 E. 4; je mit Hinweisen).