Citation: 6B_56/2021 E. 2.3.2

2.3.2. Hierzu führt die Vorinstanz aus, der subjektive Tatbestand von Art. 179quater Abs. 1 StGB sei erfüllt. Der Beschwerdeführer habe gewusst, dass der Beschwerdegegner 2 nicht in die Aufnahme eingewilligt habe. Er habe es für möglich halten müssen und in Kauf genommen, den Beschwerdegegner 2 bei einer zum Privatbereich gehörenden und damit geschützten Tätigkeit zu filmen und daher zumindest eventualvorsätzlich gehandelt. Indem der Beschwerdeführer die Aufnahmen an C.________ weitergegeben habe, habe er sich nach Art. 179quater Abs. 3 StGB strafbar gemacht. Der Beschwerdeführer habe dabei zumindest in Kauf genommen, durch eine strafbare Handlung erstellte Aufnahmen einem Dritten weiterzugeben.