Citation: 8C_202/2024 E. 5.2

5.2. Aufgrund der im Jahr 2022 zu den Akten genommenen neuen Lohnunterlagen des Versicherten aus den Jahren 2017 bis 2021, namentlich der einzelnen Lohnblätter des Jahres 2017 und des Gesamtlohnblattes 2018, steht gemäss Vorinstanz fest, dass die versicherten Verdienste bezüglich der vier Ereignisse anhand der in den Schadenmeldungen angegebenen Löhne zu hoch bemessen wurden. Es verletzt somit kein Bundesrecht, wenn die Vorinstanz die Taggeldleistungen als zweifellos unrichtig ansah. Angesichts der Höhe der streitigen Leistungsreduktion ist deren Berichtigung zudem von erheblicher Bedeutung.