Citation: 6B_989/2021 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz verurteilt den Beschwerdeführer, weil er gegenüber der Arbeitslosenversicherung eine Arbeitstätigkeit im Dezember 2014 wahrheitswidrig - d.h. obwohl er in jenem Monat tatsächlich Versicherungsberatungen getätigt habe - verneint habe, ihm für diese Beratungen eine Provision von Fr. 842.50 ausgerichtet worden sei und er deshalb eine um Fr. 556.-- zu hohe Arbeitslosenentschädigung bezogen habe (vgl. angefochtenes Urteil E. 3.1 ff. S. 27 ff.). Der Beschwerdeführer führt zur Begründung seiner den subjektiven Tatbestand betreffenden Kritik zusammengefasst - und im Wesentlichen gleich wie vor der Vorinstanz - an, im Zeitpunkt des Ausfüllens des Formulars (noch) nicht gewusst zu haben, ob seine zuvor ausgeführte Beratungstätigkeit zu einem Vertragsabschluss geführt habe bzw. provisionsberechtigt sei. Den Erwägungen der Vorinstanz, welche unter Verweis auf die Aussage des Beschwerdeführers, "hätte er keine Beratungen gemacht, hätte er auch keine [Provision] bekommen", und auf seine Nachfrage beim damaligen Filialleiter nach dem Zeitpunkt der Auszahlung der Provision sowie aufgrund seiner generellen Erfahrung als Versicherungsvermittler ein mindestens eventualvorsätzliches Handeln bejaht, vermag er mit diesen Einwänden nichts Substanzielles entgegenzusetzen. Der von der Vorinstanz gezogene Schluss, der Beschwerdeführer habe zumindest in Kauf genommen, dass seine Angaben unrichtig seien und er durch Provisionen zu hohe Versicherungsleistungen erwirken könnte (vgl. angefochtenes Urteil E. 3.5 S. 29), erweist sich angesichts der erwähnten Umstände als nachvollziehbar und auch unter Berücksichtigung der erneuten Vorbringen des Beschwerdeführers weder als willkürlich noch sonstwie rechtsverletzend. Die gegen den Schuldspruch wegen Vergehens nach Art. 105 AVIG vorgebrachte Kritik ist demnach ebenfalls unbegründet.