Citation: 6B_435/2019 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt die fehlende Unabhängigkeit und Unparteilichkeit von Dr. med. A._________, von der er bereits dreimal (2006, 2012 und 2016/2017) begutachtet worden und gestützt auf deren Gutachten vom 3. August 2016 mit Ergänzung vom 30. November 2017 ihm die bedingte Entlassung aus der Verwahrung verweigert worden sei. Er beantragt eine Begutachtung durch eine ihm neutral begegnende Gutachtensperson, die nicht regelmässig Gutachtensaufträge von den Strafvollzugsbehörden erhalte und nicht der Konkordatlichen Fachkommission zur Beurteilung der Gemeingefährlichkeit von Straftätern (KoFako) angehöre. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz stelle die Mitgliedschaft der Gutachterin in der KoFako ihre Neutralität und Unabhängigkeit objektiv erheblich infrage. Die Sachverständige sei der Vollzugsbehörde als ihrer Auftraggeberin verpflichtet. Die Vollzugsbehörde wiederum sei gehalten, sich vor der Gewährung von Vollzugslockerungen und der Entlassung nach den Empfehlungen der KoFako zu orientieren. Die KoFako werde sich sodann kaum über ein psychiatrisches Gutachten hinwegsetzen, das von einem Kommissionsmitglied erstellt worden sei.