Citation: 5C.116/2005 29.11.2005 E. 2

Anlass der Berufung bilden einzig die in den Art. 8 lit. a, 8 lit. l und 8 lit. t der Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) für die Haftpflichtversicherung für Rechtsanwälte, Notare, Bücherexperten, Treuhänder und ähnliche Berufe (Ausgabe 1/1985) der beklagten Versicherungsgesellschaft festgelegten Einschränkungen des Deckungsumfanges. Dass der Kläger als (ehemaliger) Angestellter der Anwaltskanzlei U.________ im massgebenden Zeitpunkt zu den versicherten Personen gehörte, ergibt sich aus Art. 3 der Besonderen Bedingungen zur Betriebs- und Berufshaftpflicht-Versicherung vom 1. April 1996 in Verbindung mit Art. 3 lit. a Ziff. 3 AVB und wird von der Beklagten nicht in Frage gestellt. Nicht zu beurteilen ist hier, ob sich der Kläger durch seine Mandatsführung gegenüber seinem Arbeitgeber verantwortlich gemacht hat und ob das Verhalten des Klägers überhaupt versichert ist. Ebenso wenig bilden die Fragen, ob und in welcher Höhe dem Versicherungsnehmer ein Schaden entstanden ist und ob sich jener selbst vertragsgemäss verhalten hat, Gegenstand des vorliegenden Berufungsverfahrens.