Citation: 5A_971/2022 E. 3

Die Beschwerdeführerin (geb. 1926) lebt seit Januar 2022 nach einem Pflegenotstand in einem Heim. Das Obergericht hat zusammengefasst erwogen, die Beschwerdeführerin sei im Bereich Wohnen urteilsunfähig. Sie könne aus gesundheitlichen Gründen und aufgrund ihrer erhöhten Pflegebedürftigkeit nicht in ihre Wohnung zurückkehren. Sie benötige eine Vollzeitbetreuung. Eine Zahlung des Heims und der Mietwohnung sei finanziell nicht tragbar. Die Tochter der Beschwerdeführerin, die sich um Alternativen für die Unterbringung bemüht habe, sei mit der Situation überfordert. Angesichts der Vorgeschichte (Betreuung durch bereits sechs verschiedene Organisationen, die der Beschwerdeführerin aufgrund ihres Verhaltens gekündigt hätten) sei sehr unwahrscheinlich, dass sich eine private Spitexorganisation der Beschwerdeführerin annehmen würde. Die Umwandlung der Begleit- in eine Vertretungsbeistandschaft im Bereich Wohnen halte dem Verhältnismässigkeits- und dem Subsidiaritätsgrundsatz stand. Die Beschwerdeführerin hält den angefochtenen Entscheid für einseitig, ungerecht und nicht vorurteilslos. Es fehle ihm an Beweiskraft. Unwahre Aussagen des behandelnden Arztes und von Spitex-Mitarbeiterinnen seien einfach übernommen worden. Nach Hause zurückzukehren sei ein Menschenrecht und es müssten die einzelnen fraglichen Punkte sorgfältig abgeklärt werden. Bei alldem erschöpft sich die Beschwerde in weiten Teilen in einer Darstellung des Sachverhalts aus eigener Sicht, ohne dass im Einzelnen aufgezeigt würde, inwiefern die Sachverhaltsfeststellungen des Obergerichts offensichtlich unrichtig (Art. 97 Abs. 1 BGG), d.h. willkürlich sein sollen, oder inwiefern in der Folge das Recht falsch angewandt worden sein soll. Insbesondere fehlt eine Auseinandersetzung mit den obergerichtlichen Erwägungen, weshalb die Betreuung zu Hause durch eine ausländische Pflegehilfe nicht in Betracht falle, und es genügt nicht, dem Obergericht diesbezüglich ein "Vorurteil" zu unterstellen. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, ihrem Wunsch sei nicht entsprochen worden, einen weiteren Arzt zur Einschätzung ihrer Gesundheit beizuziehen, fehlt eine Auseinandersetzung mit den Erwägungen des Obergerichts, weshalb auf die Einholung weiterer Gutachten zu verzichten sei. Soweit die Beschwerdeführerin zudem geltend macht, auf einen Beschwerdepunkt (Kompetenzüberschreitungen des Beistands bei Abklärungen mit Spitex-Organisationen) sei nicht eingegangen worden, so legt sie nicht dar, inwiefern sie dies vor Obergericht gerügt haben will. Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).