Citation: 1C_96/2016 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer macht damit geltend, die ihm zugesprochenen Versicherungsleistungen entsprächen nicht dem ihm zustehenden vollen Schadenersatz nach Art. 46 Abs. 1 OR. Er hat die sozialversicherungsrechtlichen Leistungen indessen akzeptiert, womit davon auszugehen ist, dass sie seinen Erwerbsausfall decken. Er kann nicht Opferhilfeleistungen beanspruchen, um die von ihm nicht angefochtenen, angeblich zu tiefen Versicherungsleistungen aufzustocken. Im Übrigen ist auch keineswegs erstellt, dass die Leistungen ohne Berücksichtigung der Erschwerung des wirtschaftlichen Fortkommens zu tief angesetzt wurden. Und es kann ohnehin nicht die Funktion von Opferhilfe sein, in Schadenfällen einzuspringen, die prinzipiell durch Sozialversicherungsleistungen voll gedeckt sind, wenn die Versicherungsleistungen zu tief ausgefallen sind bzw., wie der Beschwerdeführer vorbringt, sich im Nachhinein als zu tief herausstellen, weil er die ihm angerechnete verbliebene hypothetische Arbeitsfähigkeit im (ersten) Arbeitsmarkt nicht realisieren kann.