Citation: 2C_886/2020 E. 3.3.3

3.3.3. Bedeutsam ist vielmehr, dass die GmbH einen Mietaufwand von Fr. 60'000.-- verbuchte, wobei als Gegenkonto das Kontokorrent... [Alleingesellschafter] mit Fr. 19'700.-- und zwei Bankkonti mit insgesamt Fr. 40'300.-- bebucht wurden (Sachverhalt, lit. C). In den Büchern findet sich hierzu der Buchungstext "Barbezug" (Sachverhalt, lit. D.a). Der Steuerpflichtige wandte im vorinstanzlichen Verfahren ein, die Barbezüge hätten dazu gedient, betriebsnotwendige Auslagen zu tätigen (auch dazu Sachverhalt, lit. D.a). Dies liess sich anhand der Jahresrechnung freilich nicht erhärten, wie die Vorinstanz festgestellt hat, fanden sich doch keinerlei Belege (Sachverhalt, lit. D.c). Dies erstaunt, dürften doch kaum Ausgaben von mehr als Fr. 40'000.-- getätigt worden sein, ohne dass hierfür Quittungen ausgestellt bzw. aufbewahrt wurden. Abgesehen von der Beweislosigkeit ist ganz grundsätzlich zu erwägen, dass die GmbH offenbar keine weiteren Mietverträge eingegangen ist, die einen Mietaufwand hervorgerufen haben könnten. Die Existenz weiterer Mietverträge bringt der Steuerpflichtige, der als Alleingesellschafter über den Geschäftsgang im Bilde sein muss, jedenfalls nicht vor. Die Buchung steht daher zwangsläufig im Zusammenhang mit dem Steuerpflichtigen (in seiner Eigenschaft als Vermieter). Ob die Veranlagungsbehörde auf einem Mietzins von Fr. 60'000.-- bestanden hat (Sachverhalt, lit. E.d), was auf Ebene der Mieterin nicht einleuchtet, nur auf Ebene des Vermieters nachvollziehbar wäre und ohnehin unbewiesen geblieben ist, spielt dabei keine Rolle. Rechtserheblich ist einzig, dass es zur Verbuchung eines Mietaufwandes in dieser Höhe gekommen ist. Dies ist für die GmbH und die Steuerbehörden massgeblich (vorne E. 3.2.2).