Citation: U 147/00 05.11.2003 E. 3.3.3

3.3.3.1 Die SUVA hat der Invaliditätsbemessung vier DAP-Blätter zu Grunde gelegt. Es handelt sich dabei um Stellen als Hilfsarbeiter/Putzpersonal/Maschinenbedienung (DAP Nr. 2290), als Maschinenführer einer Wellpappenanlage (DAP Nr. 4498), als Kontrolleur von Kunststoffteilen (DAP Nr. 1123) und als Hilfsarbeiter bei der Reinigung kleiner Metallteile (DAP Nr. 1026). Im Lichte der ärztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung und der Arbeitsplatzbeschreibungen dürften diese Arbeitsplätze dem Beschwerdeführer zumutbar sein, wobei bezüglich DAP Nr. 2290, welcher zwei Arbeitsplätze umfasst, an denen mit EDV-Geräten zu arbeiten ist, fraglich ist, ob es sich dabei um geeignete Tätigkeiten handelt. Wie es sich damit verhält kann indessen offen bleiben, weil die vom Beschwerdeführer in Frage gestellte Repräsentativität der DAP-Arbeitsplätze mangels entsprechender Angaben in den Akten nicht geprüft werden kann. Es ist anstelle des DAP-Lohnvergleichs daher ein Tabellenlohnvergleich vorzunehmen. 3.3.3.2 Laut Tabelle TA1 der LSE 1998 belief sich der monatliche Bruttolohn (Zentralwert bei einer standardisierten Arbeitszeit von 40 Stunden) für Männer mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) im privaten Sektor auf Fr. 4'268.-, was einem Jahreseinkommen von Fr. 51'216.- entspricht. Umgerechnet auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,9 Stunden (Die Volkswirtschaft, 9/2003, S. 102 Tabelle B 9.2) resultiert ein Einkommen von Fr. 53'649.-. Was den Abzug vom Tabellenlohn betrifft, ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer wegen der Beeinträchtigung im Gebrauch der dominanten rechten Hand auch im Rahmen einer geeigneten leichteren Tätigkeit in der Leistungsfähigkeit beeinträchtigt ist, was sich in einer entsprechenden Verdiensteinbusse auswirken kann. Lediglich teilweise gegeben sind die Abzugskriterien des Alters, der Dienstjahre und der Nationalität/Aufenthaltskategorie. Der Beschwerdeführer war im Unfallzeitpunkt 50 Jahre und bei Beginn des Rentenanspruchs noch nicht 55 Jahre alt, stand in einem langjährigen Arbeitsverhältnis und hält sich seit 1980 in der Schweiz auf. Ein Abzug wegen Teilzeitbeschäftigung entfällt, weil der Versicherte eine geeignete leichtere Tätigkeit ganztags auszuüben vermag. Es rechtfertigt sich unter diesen Umständen, den Abzug auf 15 % festzusetzen, was zu einem Invalideneinkommen von Fr. 45'602.- und im Vergleich zum unbestritten gebliebenen Valideneinkommen von Fr. 61'646.- zu einem Invaliditätsgrad von 26 % führt. Auf dieser Grundlage hat der Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. Februar 1998 Anspruch auf eine Invalidenrente.