Citation: 5A_146/2018 E. 3.5.1

3.5.1. Zwar stimmt der Beschwerdeführer der Vorinstanz zu, dass ein nach der durchgeführten Pfändung ausgestellter Verlustschein nicht bereits nichtig sei, weil er die Voraussetzungen von Art. 127 SchKG nicht erfüllte. Indes betont er, der Verlustschein sei ausgestellt worden, ohne dass die vorgängige Pfändung und Verwertung nach den hierfür geltenden Regeln durchgeführt worden sei. Er verweist in diesem Zusammenhang auf Art. 127 SchKG, wonach auf die Durchführung der Verwertung nur verzichtet werden kann, wenn voraussehbar ist, dass ihr Ergebnis die Kosten nicht decken wird. Dieser Fall ist nach Ansicht des Beschwerdeführers nicht gegeben, da das Betreibungsamt anlässlich der Pfändung nach besser geeigneten Vermögenswerten hätte forschen müssen und stattdessen überpfändet hatte. Zudem sei nach dem Ausscheiden des Hauptgläubigers die Pfändung übermässig geworden. Daher hätte das Betreibungsamt von Amtes wegen analog der Bestimmung von Art. 145 SchKG eine Nachpfändung durchführen müssen.