Citation: 5A_296/2024 E. B

Dieses Eheschutzurteil wurde am 23. Oktober 2023 im Dispositiv eröffnet und der Beschwerdegegnerin am 24. sowie dem Beschwerdeführer am 25. Oktober 2023 zugestellt. Es enthielt eine Rechtsmittelbelehrung dahingehend, dass jede Partei innert 10 Tagen seit Zustellung eine schriftliche Urteilsbegründung verlangen könne; werde innert Frist keine Begründung verlangt, gelte dies als Verzicht auf die Anfechtung des Entscheides mit Berufung oder Beschwerde. Am 2. November 2023 verlangte die Beschwerdegegnerin eine schriftliche Begründung des Eheschutzurteils. Darauf hielt das Zivilkreisgericht mit Verfügung vom 6. November 2023 fest, dass eine schriftliche Urteilsbegründung ausgefertigt und den Parteien zugestellt werde. Mit Zuschrift vom 20. November 2023 liess die Beschwerdegegnerin verlauten, dass sie auf eine schriftliche Begründung verzichte, womit das Eheschutzurteil in Rechtskraft erwachsen könne. Diese Eingabe leitete das Zivilkreisgericht mit Verfügung vom 23. November 2023 dem Beschwerdeführer weiter. Mit Eingabe vom 24. November 2023 beantragte dieser, es sei gerichtlich festzustellen, was unter den "persönlichen Effekten" zu verstehen sei; zudem sei gerichtlich festzustellen, wann der Unterhaltsbeitrag von Fr. 4'200.-- fällig werde, wenn die Gegenseite ihm die Schuld von Fr. 15'178.-- vor dem Auszug aus der Liegenschaft nicht zurückzahle; ferner bedankte er sich für eine Antwort bis zum 28. November 2023 "inklusive Urteilsbegründung". Am 27. November 2023 antwortete das Zivilkreisgericht dahingehend, dass das Verfahren am 21. November 2023 rechtskräftig abgeschlossen worden sei, weshalb die Eingabe vom 24. November 2023 bzw. die darin enthaltenen Anträge nicht mehr bearbeitet würden. Mit Beschwerde vom 7. Dezember 2023 an das Kantonsgericht Basel-Landschaft wies der Beschwerdeführer auf die Verfügung vom 6. November 2023 hin und beharrte sinngemäss auf der Ausfertigung der darin angekündigten schriftlichen Urteilsbegründung; eine einseitige Aufhebung dieser Verfügung durch die Gegenpartei werde nicht akzeptiert. Mit Entscheid vom 12. März 2024 trat das Kantonsgericht Basel-Landschaft auf die Beschwerde nicht ein.