Citation: B 10/06 20.01.2007 E. 6

Im Nachgang zum Rückweisungsurteil des EVG vom 9. November 2004, B 81/03, hat das kantonale Gericht unter anderem ein Gutachten des Universitätsspitals Y.________ eingeholt, welches am 22. August 2005 erstattet worden ist. Auf die Frage "In welchem Zeitpunkt ist Ihrer Meinung nach beim Kläger eine dauernde Arbeitsunfähigkeit von mindestens 20 % eingetreten und aus welchen medizinischen Gründen?" antworteten die Experten wie folgt: "Aus unserer Sicht trat eine dauernde Arbeitsunfähigkeit von mindestens 20 % frühestens in der Periode zwischen 1. Juli bis 31. Dezember 1995 ein und erhöhte sich wahrscheinlich im darauffolgenden Zeitraum weiter. Die medizinische Begründung liegt in der oben beschriebenen Grunderkrankung und der damit zusammenhängenden ebenfalls oben beschriebenen Anfälligkeit des Exploranden für äussere Stressoren wie erhöhte Anforderungen an die Leistungsfähigkeit oder emotionale Auseinandersetzungen." 6.1 Die Vorinstanz weicht in ihrem Entscheid vom 25. November 2005 von dieser Schlussfolgerung der Gutachter ab. Unter Hinweis auf das Urteil T. vom 31. August 2005, B 1/05, hält sie fest, dass der Beschwerdeführer wohl aus krankheitsbedingten Gründen nicht in der Lage gewesen sei, den Anforderungen bei der Firma L.________ AG zu genügen, dass sich jedoch das versicherte Risiko weder bei dieser Gesellschaft noch bei der vorherigen Arbeitgeberin Z.________ verwirklicht habe. Im Übrigen handle es sich bei den 20 % um eine blosse Schätzung der Arbeitsunfähigkeit. Schliesslich bleibe es auch bezüglich der Festlegung des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit bei einer Mutmassung. 6.2 Demgegenüber hält der Beschwerdeführer das Gutachten des Universitätsspitals Y.________ vom 22. August 2005 für schlüssig. Im Gesamtzusammenhang sei am gutachterlichen Schluss, wonach sich die am 1. Juli 1995 vorhandene Arbeitsfähigkeit infolge sich wiederholender Misserfolgs- und Frustrationserlebnisse bis zum 31. Dezember 1995 um mindestens 20 % vermindert habe, nicht zu zweifeln. Die Angabe der Arbeitsunfähigkeit in Prozenten sei immer eine Schätzung. Der Zeitpunkt des Eintrittes eines bestimmten Arbeitsunfähigkeitsgrades bei einer sich verschlimmernden Krankheit liesse sich ebenfalls nicht auf die Stunde oder den Tag genau festlegen. Der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei nicht eine konkrete Beschäftigung zu Grunde zu legen, massgebend sei ganz allgemein die Fähigkeit, eine Arbeit auf dem freien Arbeitsmarkt auszuüben. Diese Fähigkeit könne dem Beschwerdeführer für die Zeit vor Antritt der Stelle bei der L.________ AG auf den 1. Juli 1995 zweifellos nicht abgesprochen werden. Durch das Gutachten sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die mindestens 20%ige Arbeitsunfähigkeit in der Zeit zwischen 1. Juli bis 31. Dezember 1995 eingetreten sei, womit die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin feststehe.