Citation: 8C_459/2023 E. 2.2

2.2. Wie das kantonale Gericht erwog, haben Versicherungsträger gemäss Art. 49 Abs. 4 ATSG eine Verfügung, welche die Leistungspflicht eines anderen Trägers berührt, auch diesem zu eröffnen. Es stellte zu Recht fest, dass die mit Verfügung des Fallabschlusses per Ende Januar 2018 erfolgte Verneinung des unfallversicherungsrechtlichen Heilbehandlungsanspruchs die Leistungspflicht des Krankenversicherers im Sinne dieser Bestimmung berührt, weshalb Verfügung und Einspracheentscheid entsprechend zu eröffnen gewesen wären. Die durch die Nichteröffnung erfolgte Verletzung der Gehörs- und Parteirechte der Sanitas Grundversicherungen AG als zuständige Krankenversichererin im Verwaltungsverfahren kann nach in E. 2.1 hiervor Gesagtem durch die Beiladung im bundesgerichtlichen Verfahren geheilt werden, zumal das Bundesgericht die vorliegende Streitsache mit uneingeschränkter (voller) Kognition in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht prüft (vgl. E. 3.2).