Citation: 1C_244/2019 E. 4.2

4.2. Gemäss § 5 aV PBG/ZG enthalten Unterniveaubauten unterirdisch angelegte Räume und überragen das gewachsene, in besonderen Fällen das neue Terrain in keinem Punkt in erheblichem Mass. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid ausgeführt, der auf der Bauparzelle Nr. 1098 geplante Anbau werde vollständig unter dem gewachsenen Terrain zu stehen kommen. Er werde jedoch auf der Westseite vollständig in Erscheinung treten. Da zudem seine nördliche Wand ab dem westlichen Ende des Anbaus in Richtung Osten auf einer Länge von 2 m vollständig über das durch die Abgrabung tiefer zu legende Terrain ragen werde, seien die Voraussetzungen von § 5 aV PBG/ZG grundsätzlich nicht mehr erfüllt. Angesichts der konkreten - im angefochtenen Entscheid erläuterten - Umstände könne der Anbau aber dennoch als Unterniveaubaute qualifiziert werden. Der Beschwerdeführer hält die Beurteilung der Vorinstanz bereits deshalb für willkürlich, weil die Westfront des Anbaus in voller Länge und voller Höhe das gewachsene Terrain überrage. Mit der Argumentation, der Anbau könne als Unterniveaubaute qualifiziert werden, obschon er auch auf der Nordseite über das Terrain rage, verletze die Vorinstanz kantonales Baurecht ebenfalls in erheblicher Weise. Dem kann nicht gefolgt werden. Gemäss der erwähnten vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung käme der Anbau vollständig unter dem gewachsenen Terrain zu stehen. Dass diese Feststellung offensichtlich unrichtig wäre, bringt der Beschwerdeführer nicht vor, weshalb sie für das Bundesgericht verbindlich ist (vgl. vorne E. 2). Da der Anbau unter das gewachsene Terrain zu stehen käme, erfüllt er - wie die Beschwerdegegner zutreffend vorbringen - die Anforderungen des in § 5 aV PBG/ZG genannten Normalfalls, wonach Unterniveaubauten dieses Terrain nicht in erheblichen Mass überragen dürfen. Die Vorinstanz hat sodann mit ihren Ausführungen implizit verneint, dass auf den Anbau der in dieser Bestimmung genannte Spezialfall zur Anwendung kommt, wonach in besonderen Fällen das neue Terrain massgebend ist. Dass sie damit § 5 aV PBG/ZG im Ergebnis krass falsch angewandt hätte (vgl. BGE 144 II 281 E. 3.6.2 S. 287), geht aus den Vorbringen des Beschwerdeführers nicht hervor. Dieser setzt sich mit den entsprechenden Ausführungen der Vorinstanz nicht näher auseinander und substanziiert seinen Willkürvorwurf insofern nicht weiter. Soweit seine Rüge den Begründungsanforderungen genügt (vgl. vorne E. 2), erweist sie sich deshalb als unbegründet.