Citation: U 52/00 18.02.2002 E. 2

2.- a) Das kantonale Gericht hat die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen über die Leistungspflicht bei Berufskrankheiten, die in mehreren, bei verschiedenen Versicherern versicherten Betrieben verursacht wurden (Art. 77 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 3 lit. d UVG in Verbindung mit Art. 102 Abs. 1 UVV), richtig wiedergegeben, worauf verwiesen wird. b) Mit der Vorinstanz kann ohne weiteres davon ausgegangen werden, dass die letzte Gefährdung vor dem erneuten Auftreten der als Berufskrankheit anerkannten Ekzembildung in den die Allergie auslösenden Kontakten mit Fischen anlässlich der Tätigkeit im Restaurant B.________ zu erblicken ist. Weil das Versicherungsverhältnis bei der heutigen Beschwerdegegnerin zu jenem Zeitpunkt unbestrittenermassen nicht mehr bestand, erfolgte die Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildende Leistungseinstellung nach Massgabe der gesetzlichen Regelung grundsätzlich zu Recht (vgl. auch RKUV 1994 Nr. U 202 S. 273). Wie im kantonalen Entscheid darüber hinaus zutreffend dargelegt wird, besteht, entgegen der Argumentation in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, kein Anlass, von einer noch vor Beendigung des Versicherungsverhältnisses begründeten dauernden Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin auszugehen. Dass die Frage nach einer richtunggebenden Leidensverschlimmerung im Bericht des dermatologischen Ambulatoriums des Spitals X.________ vom 6. Oktober 1998 bejaht wurde und auch die Vorinstanz von einem dauernden, nicht wieder rückgängig machbaren Leiden spricht, ändert nichts daran, dass kein ständig bestehendes Beschwerdebild vorliegt, sondern auf Grund der latenten Veranlagung lediglich nach gefährdenden - und deshalb zu vermeidenden - Kontakten mit Meeresfrüchten oder -fischen mit Ekzemschüben zu rechnen ist. Eine anteilsmässige Haftung analog der bei Staublungen und Lärmschwerhörigkeit in Art. 102 Abs. 2 UVV vorgesehenen Kostenbeteiligung fällt beim Leiden der Versicherten ebenfalls nicht in Betracht. Auch diesbezüglich ist den vorinstanzlichen Ausführungen nichts beizufügen.