Citation: 8C_263/2022 E. 5.3.3

5.3.3. Soweit der Beschwerdeführer einen leidensbedingten Abzug von 10 % mit Blick die Beeinträchtigung seines Schlafes durch die Rückenschmerzen, die chronische Depression und deren psychopharmakologische Behandlung fordert, kann ihm nicht gefolgt werden. Denn diese Umständen führen gemäss dem vorinstanzlichen Entscheid zu keinen massgeblichen Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit. Es wird auf die nicht bestrittenen vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen verwiesen, wonach der Beschwerdeführer mindestens hinsichtlich einer angepassten, vorwiegend sitzenden Tätigkeit voll arbeitsfähig sei und die psychischen Beschwerden ihn nicht relevant beeinträchtigten. Dazu festzuhalten ist, dass diese Annahme mit Blick auf die RAD-Einschätzungen und die diese Beurteilungen bestätigenden Berichte des Zentrums D.________ vom 6. und 25. August 2020 als wohlwollend erscheint. Weiter ist mit der Vorinstanz festzuhalten, dass aufgrund der leidensbedingten Einschränkungen keine Umstände ersichtlich sind, die einen Abzug rechtfertigen. Denn der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 umfasst auch eine Vielzahl von leichten Tätigkeiten, womit den gesundheitlichen Beeinträchtigungen Rechnung getragen ist (vgl. statt vieler: Urteile 8C_799/2021 vom 3. März 2022 E. 4.3.2 mit Hinweisen). Ebenso wenig vermag das Alter einen leidensbedingten Abzug zu begründen. Denn dem 1970 geborenen Beschwerdeführer stand im Verfügungszeitpunkt noch eine längere Aktivitätsdauer bevor und im Bereich der Hilfsarbeiten muss sich ein etwas fortgeschrittenes Alter auf dem hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt praxisgemäss nicht zwingend lohnsenkend auswirken, da gerade Hilfsarbeiten auf dem massgebenden ausgeglichenen Stellenmarkt altersunabhängig nachgefragt werden (BGE 146 V 16 E. 7.2.1 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil 8C_393/2020 vom 21. September 2020 E. 4.2). Die Nichtgewährung eines Abzugs vom statistischen Wert ist somit nicht bundesrechtswidrig.