Citation: 5A_928/2021 E. 3.2

3.2. Soweit der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit dem Kontaktrecht am angeblichen Verhalten der Mutter Kritik übt, bleibt es bei appellatorischen Ausführungen, welche den Sachverhalt beschlagen und nicht gehört werden können (vgl. E. 3). Sodann mangelt es aber auch in rechtlicher Hinsicht an einer sachgerichteten Auseinandersetzung mit den ausführlichen Erwägungen des Obergerichtes, welche dahin gehen, dass angesichts des während drei Jahren vollständig ausgebliebenen physischen Kontaktes, des Alters des Kindes und der unterschiedlichen Sprachen von Vater und Kind der Kontakt vorerst behutsam aufzubauen sei. Der Beschwerdeführer hält abstrakt fest, Übernachtungen seien offensichtlich ein Mittel, um die Bindung zu festigen, und der Entscheid der KESB Zürich habe Übernachtungen bereits ab dem Jahr 2018 vorgesehen. Dies geht an der obergerichtlichen Kernerwägung vorbei, dass die mehrjährige Kontaktlücke Anlass sei, nunmehr den Kontakt in analoger Weise aufzubauen, wie dies seinerzeit bereits von der KESB Zürich angelegt worden sei. Indem sich der Beschwerdeführer zu dieser zentralen Überlegung nicht äussert, bleibt seine Beschwerde wie gesagt unbegründet. Im Übrigen verhält es sich auch nicht so, dass von vornherein keine Übernachtungen möglich wären; im Gegenteil sind solche bereits im Verlauf des ersten Aufenthaltes angedacht, freilich unter der Bedingung, dass vorab die tageweisen Kontakte gut verlaufen. An der Sache vorbei gehen schliesslich die Verweise des Beschwerdeführers auf zahlreiche Artikel der UN-Kinderrechtskonvention und die abstrakte Behauptung, es werde systematisch die Identitätsfindung des Kindes und die Entwicklung einer Vater-Sohn-Beziehung verhindert. Kernpunkt des angefochtenen Entscheides bzw. des Ausgangsentscheides der KESB ist gerade die behutsame Anbahnung einer langfristig tragfähigen Beziehung.