Citation: 1P.66/2000 03.04.2000 E. 2

2.- Einzutreten ist allein auf die Rüge, das Kantonsgericht habe willkürlich die Einstellung der Untersuchung in Bezug auf den Vorwurf der schweren Körperverletzung bestätigt. Die Begründung der Rüge läuft indessen darauf hinaus, der Beschwerdegegner 1 habe den Beschwerdeführer vor der Operation nicht rechtsgenügend aufgeklärt, weshalb es an einer rechtsgültigen Einwilligung des Beschwerdeführers fehle und der Beschwerdegegner 1 sich der schweren Körperverletzung schuldig gemacht habe. Das Kantonsgericht führte demgegenüber aus, dass es zwar nicht ausgeschlossen sei, dass der Beschwerdegegner 1 eine falsche Diagnose gestellt und deshalb den Beschwerdeführer nicht genügend aufgeklärt habe. Indessen habe der Beschwerdegegner 1 diesen Fehler höchstens fahrlässig begangen, weshalb der Tatbestand der schweren Körperverletzung nicht erfüllt sei. Diese Feststellung ist nicht willkürlich, weshalb sich die staatsrechtliche Beschwerde insoweit als unbegründet erweist.