Citation: 4A_248/2018 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt schliesslich betreffend die Gutheissung der Widerklage, die Vorinstanz habe sein verfassungsmässiges Recht auf Replik verletzt. Er verkennt die Tragweite dieses Rechts. Denn er bestreitet nicht, dass ihm Gelegenheit zur Stellungnahme gewährt wurde. Inwieweit seine Vorbringen in dieser Stellungnahme aber prozessual noch berücksichtigt werden konnten, ergab sich aus dem massgebenden Prozessrecht, dessen Verletzung er nur in einem anderem Zusammenhang rügt. So macht er als Verletzung von Art. 53 Abs. 1 und Art. 221 ff. ZPO geltend, die Vorinstanz habe ihr Urteil gestützt auf ein Exposé der Gerichtsdelegation gefällt, das schon vor der Hauptverhandlung erstellt worden sei. Insoweit er damit den Prozessachverhalt ergänzen will (vgl. dazu BGE 140 III 16 E. 2 S. 90 respektive vorstehend E. 2.1), vermag er nicht auszuweisen, dass seine Vorbringen in der Hauptverhandlung vom 16. März 2018 keine Berücksichtigung gefunden hätten.