Citation: 1C_682/2021 E. A

Am 26. Mai 2021 erstattete A.________ bei der Kantonspolizei Schwyz unter anderem gegen B.________ und C.________ Strafanzeige. Er warf den beiden Polizisten der Stadtpolizei Wetzikon Nötigung vor. Er sei am 17. Mai 2021 im Zug nach Wetzikon gefahren und von zwei Zugbegleitern angesprochen worden, weil er keine Maske getragen habe. Seinen Hinweis, dass er wegen besonderer Gründe keine Maske tragen könne, hätten sie nicht akzeptiert. Nach der Ankunft in Wetzikon sei er zum Busbahnhof gelaufen. Als ihn einer der beiden Zugbegleiter gehindert habe, in einen Bus einzusteigen, habe er ihn sanft zur Seite schieben wollen, worauf sie ihn zu Boden gebracht hätten. Er habe sich nicht gewehrt und gesagt, dass er nun halt auf das Eintreffen der Polizei warte. Als die beiden genannten Polizisten eingetroffen seien, habe er ihnen den Sachverhalt geschildert. B.________ habe ihm nach Aufnahme des Sachverhalts und der Erstellung einer Kopie seines "Maskenbefreiungsattests aus besonderen Gründen" für die Weiterfahrt eine Maske "verordnet", sprich ihn gezwungen, eine Maske aufzusetzen. Weiter hätten ihn die beiden Polizisten darauf hingewiesen, dass er sich strafbar mache, sollte er gegen ihre Weisung verstossen. Am 13. Juli 2021 übernahm die Staatsanwaltschaft See/Oberland des Kantons Zürich die Angelegenheit. Sie überwies daraufhin die Akten an das Obergericht des Kantons Zürich zum Entscheid über die Erteilung der Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung gegen B.________ und C.________. Mit Beschluss vom 5. Oktober 2021 verweigerte das Obergericht die Ermächtigung.