Citation: 6B_1333/2017 E. B

Das Regionalgericht Berner Jura-Seeland sprach X.________ mit Urteil vom 2. November 2016 vom Vorwurf der groben Verkehrsregelverletzung durch Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit frei. Gegen das freisprechende Urteil meldete die Staatsanwaltschaft Berufung an. In der Berufungsbegründung beantragte die Generalstaatsanwaltschaft, X.________ sei schuldig zu erklären der groben Verletzung der Verkehrsregeln, begangen am 11. Juli 2015, 21:00 Uhr, in Wengi b. Büren durch Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit ausserorts um 44 km/h. Er sei zu bestrafen mit einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu Fr. 160.-- und mit einer Verbindungsbusse von Fr. 2'400.--, wobei der Vollzug der Geldstrafe unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren aufzuschieben sei. X.________ stellte Antrag auf Freispruch von Schuld und Strafe. Das Obergericht des Kantons Bern sprach X.________ mit Urteil vom 18. Oktober 2017 schuldig der groben Verletzung der Verkehrsregeln gemäss Art. 27 Abs. 1 SVG, Art. 4a Abs. 1 und 3 VRV und Art. 22 Abs. 1 SSV in Verbindung mit Art. 90 Abs. 2 SVG. Es bestrafte ihn mit einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu Fr. 170.-- unter Gewährung des bedingten Strafvollzugs für eine Probezeit von zwei Jahren und mit einer Verbindungsbusse von Fr. 2'550.--.