Citation: 6B_520/2020 E. 11.2

11.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vermögenswerte der Fürsorgekasse H.________ AG seien ihm als Mitglied des Stiftungsrats nicht anvertraut gewesen, da er lediglich über eine kollektive Zeichnungsberechtigung verfügt habe. Die Überweisung des Kaufpreises für den Verkauf der Aktien der R.________ AG durch die E.________ Holding AG an die Fürsorgekasse sei gestützt auf den Anlagevertrag vom 31. März 2006 erfolgt. Zudem habe er jedenfalls nicht vorsätzlich gehandelt, da er davon habe ausgehen dürfen, dass die mit der R.________ AG geführten Verhandlungen über den Verkauf der Grundstücke in U.________erfolgreich sein würden und die Aktien der R.________ AG in das Eigentum der Fürsorgestiftung übergehen würden. Im Übrigen sei der Betrag von Fr. 500'000.-- zeitnah an die Fürsorgekasse zurückbezahlt worden (Beschwerde S. 43 ff.). Hinsichtlich des Schuldspruchs der ungetreuen Geschäftsbesorgung wegen Verstosses gegen die Anlagepflichten der beruflichen Vorsorge zum Nachteil der BVG-Stiftung H.________ AG rügt der Beschwerdeführer, der Anklageschrift sei nicht zu entnehmen, inwiefern die Anlage die gesetzlichen Vorschriften verletzt haben solle und er es an der Beachtung der gebotenen Sorgfalt oder Vorsicht habe fehlen lassen. Der Anklagesachverhalt sei insofern ungenügend umschrieben. Im Übrigen sei auch in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass das Darlehen im Betrag von Fr. 500'000.-- zeitnah zurückbezahlt worden sei (Beschwerde S.46 f.).