Citation: 4A_447/2018 E. A

Die B.________ AG und die C.________ AG, (nachfolgend: Klägerinnen, Beschwerdeführerinnen), zusammen die ARGE A.________ bildend, schlossen mit der D.________ AG (nachfolgend: Beklagte, Beschwerdegegnerin) im Oktober 2009 einen Werkvertrag ab. Darin verpflichteten sie sich, die Baumeisterarbeiten bezüglich einer aus insgesamt 118 Wohneinheiten bestehenden Überbauung auszuführen. Als Werkpreis wurde pauschal Fr. 13,8 Mio. (exkl. MWST) resp. Fr. 14,484 Mio. (inkl. MWST) vereinbart. Nach Beendigung der Arbeiten machten die Klägerinnen noch offene Werklohnforderungen geltend, die sie insbesondere mit Bestellungsänderungen und Bauablaufstörungen begründeten. In einem gewissen Umfang anerkannte die Beklagte diese Forderungen, verrechnete sie aber mit eigenen strittigen Forderungen aus dem Werkvertrag.