Citation: 2C_85/2017 E. 2.2

2.2. Das Verwaltungsgericht stützt den Bewilligungswiderruf auf Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verb. mit Art. 62 lit. b AuG. Es bejaht die Verhältnismässigkeit der Massnahme bei Berücksichtigung der langen Landesanwesenheit unter Hinweis auf das weder durch zahlreiche Verurteilungen noch durch drei Verwarnungen beeinflussbare negative Verhalten des Beschwerdeführers, seine unzureichende (etwa wegen erheblichen Sozialhilfebezugs) wirtschaftliche Integration, die nicht dokumentierte affektive und zumindest in wirtschaftlicher Hinsicht fehlende Beziehung zum Sohn sowie die mangelnde Relevanz der Beziehung zur weitgehend hier lebenden "Grossfamilie" des heute 37-jährigen Beschwerdeführers. Das Verwaltungsgericht erwähnt auch Art. 121 Abs. 3 BV und die Ausführungsgesetzgebung dazu, deren Wertungen bei der Interessenabwägung im Auge zu behalten seien. In E. 3.5 seines Urteils erläutert es schliesslich, warum die Alkoholsucht des Beschwerdeführers die Interessenabwägung nicht zu dessen Gunsten beeinflussen kann. Der Beschwerdeführer führt zusammengefasst aus, seine heutigen grossen Anstrengungen zur Bekämpfung seiner Alkoholprobleme, die wesentlich für seine früheren Delikte gewesen seien, seien nicht genügend berücksichtigt worden; er bereue seine Untaten; er habe auch mit einer Psychotherapie begonnen, schon das Verwaltungsgericht hätte sich beim Therapeuten erkundigen müssen; zu berücksichtigen sei, dass er nun erstmals eine Therapie besuchen und seine Probleme behandeln lassen könne; er habe jetzt eingesehen, was für unnötigen Blödsinn er angestellt habe; die Diebstähle seien "nicht viel wert" gewesen; seine Integration in der Schweiz sei sicher gut, er habe mehr als 20 Jahre hier gelebt, sei verheiratet gewesen und habe einen Sohn, der ihn brauche; er habe auch immer wieder arbeiten dürfen; er spreche ausreichend Deutsch; seine gesamte Grossfamilie lebe in der Schweiz, seine älteren Brüder schauten bestens zu ihm; in Mazedonien habe er niemanden mehr. Er bestreitet ein ausserordentliches Interesse am Verlassen der Schweiz; dass nach seinen Taten neue Vorschriften geschaffen worden seien, könne für seinen Fall keine Bedeutung haben. Er bittet darum, ihm nach seiner erfolgreichen Therapie noch einmal eine letzte Chance zu geben. Diese Ausführungen lassen die notwendige gezielte Auseinandersetzung mit den umfassenden Erwägungen des Verwaltungsgerichts vermissen. Es lässt sich damit nicht aufzeigen, inwiefern diese bzw. der Entscheid im Ergebnis schweizerisches Recht verletzten.