Citation: 8C_80/2014 E. 3.3

3.3. Das letzte Arbeitsverhältnis mit D.________ wurde am 23. April 2012 vom Arbeitgeber unter Hinweis auf gesundheitliche Gründe auf den 31. Juli 2012 aufgelöst, nachdem sich die Beschwerdeführerin nicht mehr in der Lage gefühlt hatte, ihre Beschäftigung als Pflegefachfrau im bisherigen 50%igen Arbeitspensum fortzuführen. Bereits im Revisionsfragebogen vom 26. Juli 2010 hatte sie angegeben, der Gesundheitszustand habe sich verändert, es sei "schlimmer geworden". Nachdem sie sich vom 16. April bis 12. Mai 2012 zur stationären Rehabilitation in der Klinik E.________, aufgehalten hatte, war ihr im Austrittsbericht vom 16. Mai 2012 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (recte: Arbeitsunfähigkeit) in der angestammten Tätigkeit als Pflegefachfrau und eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer leichten, wechselbelastenden Beschäftigung attestiert worden. Auf diese Einschätzung beruft sich die Versicherte auch letztinstanzlich, obwohl sie gleichzeitig geltend macht, es sei weder in medizinischer noch in erwerblicher Hinsicht ein Revisionsgrund gegeben. Auf diesen Widerspruch muss nicht weiter eingegangen werden, da das kantonale Gericht den Revisionsgrund - wie sich nachfolgend (E. 3.4 hiernach) zeigt zu Recht - in der Auflösung des Arbeitsvertrags auf Ende Juli 2012 bzw. in der Aufgabe der Erwerbstätigkeit sieht, da ab diesem Zeitpunkt für die Bestimmung des Invalideneinkommens nicht mehr auf den effektiv bezogenen Lohn abgestellt werden kann.