Citation: 5P.228/2004 15.09.2004 E. B

Mit Eingabe vom 13. September 2003 erhob X.________ Beschwerde bei der Vormundschaftskammer des Sensebezirks. Der Gerichtspräsident forderte ihn am 22. September 2003 auf, die Beschwerde zu verbessern. X.________ kam dieser Aufforderung am 29. September 2003 nach, wobei er gleichzeitig um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege nachsuchte. Am 7. Januar 2004 stellte Rechtsanwalt V.________ im Namen von X.________ das Begehren, diesem die vollständige unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und ihn zum unentgeltlichen Rechtsbeistand zu ernennen. Der Gerichtspräsident der Sense verfügte am 9. März 2004, dass X.________ insofern unentgeltliche Rechtspflege gewährt werde, als dieser von der Bezahlung von Gerichtskosten und von Kostenvorschüssen befreit werde, der Antrag auf unentgeltliche Rechtsverbeiständung dagegen abgewiesen werde. Eine gleichlautende Verfügung erliess er am gleichen Tag bezüglich des auch von Y.________ gestellten Armenrechtsgesuchs. Die von X.________ hierauf mit Eingabe vom 19. März 2004 erhobene Berufung wies das Kantonsgericht Freiburg (II. Appellationshof) am 10. Mai 2004 ab.