Citation: 6B_696/2024 E. 2.2.1

2.2.1. Nach seiner Festnahme am 7. Juni 2021 habe der Beschwerdeführer bestritten, seine Ehefrau geschlagen oder gewürgt zu haben, und behauptet, sie wolle sich an ihm rächen, weil er sie betrogen habe. Er habe jedoch eingeräumt, dass es zu einem Streit gekommen sei und er sie bei diesem Streit gestossen habe, weshalb sie die Wand berührt habe. An der Einvernahme vom 10. Juni 2021 habe der Beschwerdeführer angegeben, der Vorfall sei wahrscheinlich geschehen, weil er in seinem Geschäft gestresst gewesen sei. Er habe nur verbal mit der Ehefrau gestritten und sie gestossen. An seiner Schlusseinvernahme vom 10. November 2021 habe er diese Aussagen bestätigt und hinzugefügt, es sei möglich, dass einige der Verletzungen beim Streit entstanden seien, als er die Ehefrau von sich habe wegstossen wollen. An der Berufungsverhandlung habe er schliesslich zu Protokoll gegeben, er habe die Ehefrau weder geschlagen noch gewürgt. Sie hätten einen Streit gehabt, bei welchem er die Ehefrau gestossen habe. Die Vorinstanz zieht aus diesen Aussagen den Schluss, dass es am Abend des 5. Juni 2021 zu einem Streit und einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sei, wobei die Ehefrau gewisse Verletzungen erlitten habe.