Citation: 8C_722/2018 E. A

Der 1975 geborene A.________ arbeitete zuletzt vollzeitlich bei der B.________ GmbH als Transportchauffeur und war in dieser Funktion bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten versichert, als er gemäss Schadenmeldung vom 10. März 2015 am 13. Februar 2015 auf Glatteis ausrutschte und sich beim Sturz an der linken Hand verletzte. Dies hatte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ab 20. Februar 2015 zur Folge. Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht für dieses Ereignis und erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Aufgrund anhaltender Schmerzen unterzog sich A.________ am 8. September 2015 einer Operation (Arthrodese Handgelenk links), woraufhin sich ein chronisches regionales Schmerzsyndrom (CRPS) entwickelte. Nachdem die Suva in der Folge medizinische und erwerbliche Abklärungen getätigt hatte, stellte sie mit Verfügung vom 25. August 2016 ihre bisherigen Versicherungsleistungen (Taggeld und Heilbehandlungskosten) per 31. Oktober 2016 ein und verneinte einen Anspruch auf weitere Leistungen, da der Status quo sine bereits acht Wochen nach dem Ereignis vom 13. Februar 2015 wieder erreicht gewesen sei. Daran hielt sie - nach Einholung einer kreisärztlichen Stellungnahme des Dr. med. C.________, Facharzt FMH für Chirurgie, vom 20. September 2016 - mit Einspracheentscheid vom 30. September 2016 fest. Dabei wies sie darauf hin, dass der Eingriff vom 8. September 2015 nicht auf das Ereignis vom 13. Februar 2015, sondern auf einen früheren, nicht bei der Suva versicherten Unfall im Jahre 1993/1994 zurückzuführen sei.