Citation: 2C_33/2024 E. 5.4

5.4. Der angefochtene Entscheid erweist sich ferner auch hinsichtlich der Dauer des ausgesprochenen Berufsausübungsverbots von einem Jahr sowie betreffend die zusätzlich erlassene Busse von Fr. 5'000.-- als bundesrechtskonform: Die Vorinstanz führt richtigerweise aus, dass diese Sanktionierung - bei einem Berufsausübungsverbot von längstens zwei Jahren und der Möglichkeit, zusätzlich eine Busse von bis zu Fr. 20'000.-- auzusprechen (Art. 17 Abs. 1 lit. d und Art. 17 Abs. 2 i.V.m. Abs. 1 lit. c BGFA), im mittleren Bereich des gesetzlichen Rahmens liegt. Unter Berücksichtigung der objektiven und subjektiven Schwere des Pflichtverstosses (vorstehende E. 5.2 f.) sowie des Umstandes, dass sich der Beschwerdeführer gleichzeitig seiner Verfehlungen bewusst ist und Reue zeigt, erscheint sowohl die Dauer des Berufsausübungsverbots als auch die Höhe der zusätzlich ausgesprochenen Busse als vertretbar. Das 12-monatige Berufsausübungsverbot trifft den 61-jährigen Beschwerdeführer, der alleine eine Kanzlei führt, sicherlich hart. Die Vorinstanz verweist in diesem Zusammenhang allerdings zu Recht darauf, dass er weiterhin ausserhalb des Monopolbereichs tätig sein kann (vgl. Urteile 2C_640/2020 vom 1. Dezember 2020 E. 5.6; 2A.177/2005 vom 24. Februar 2006 E. 4.3). Der Umstand, dass aktuell nur vier von insgesamt 33 aktiven Mandate des Beschwerdeführers ausserhalb des Monopolbereichs liegen sollen, macht diese Feststellung jedenfalls noch nicht willkürlich (vorstehende E. 2.1). Ebenso wenig überzeugt der Einwand, dass aufgrund seines Alters neue Akquisitionen im Beratungsbereich unmöglich seien bzw. die Sanktionierung zu einer sofortigen und irreparablen Vernichtung der wirtschaftlichen und beruflichen Existenz führen solle.