Citation: 1A.44/2001 22.03.2001 E. 2

2.-Zunächst rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Im angefochtenen Entscheid werde ein Bericht des Bezirksamtes Arbon vom 16. Januar 2001 erwähnt. Zu diesem Bericht habe er bis heute nicht Stellung nehmen können. Laut Vernehmlassung des Bundesamtes für Justiz (BJ) treffe es zu, "dass das BJ vorgängig zum angefochtenen Entscheid die vom Bezirksamt Arbon angeforderte Stellungnahme dem Beschwerdeführer - versehentlich - nicht hat zukommen lassen". Dieser räume jedoch "in der Beschwerde selber ein, von der Anfrage des BJ an die Adresse des Bezirksamtes Arbon unterrichtet gewesen zu sein". Er habe "indes nicht verlangt, innert der gesetzten Frist zur Stellungnahme zum Auslieferungsersuchen, welche erst am 8. Februar 2001" abgelaufen sei, "nochmals die Akten einsehen zu dürfen". Die Stellungnahme des Bezirksamtes Arbon werde im angefochtenen Entscheid "erwähnt", und "ein Teil der Überlegungen" sei "unter Hinweis auf diese Stellungnahme angestellt" worden. "Daraus" lasse sich "nach Auffassung des BJ aber noch nicht ohne Weiteres ableiten, dass damit das rechtliche Gehör verletzt worden wäre bzw. in einer Weise verletzt worden wäre, welche im Rahmen des vorliegenden Beschwerdeverfahrens nicht geheilt werden könnte". Wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt, kann im vorliegenden Fall offen bleiben, ob im Verfahren vor dem Bundesamt für Justiz die Gehörsrechte des Verfolgten missachtet wurden.