Citation: 8C_675/2013 E. 3

Beim kantonalen Entscheid vom 28. Juni 2013 handelt es sich um einen Zwischenentscheid: Die Vorinstanz hob den Einspracheentscheid der SUVA vom 22. August 2011 auf und wies die Sache an diese zurück, damit sie nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu befinde. Entgegen ihren Vorbringen erscheint es nicht als unzumutbar, die Beschwerdeführerin auf die Möglichkeit der Anfechtung des Endentscheides zu verweisen: Materiell ist der Versicherungsschutz streitig und damit die Frage, ob die SUVA für die Folgen des Ereignisses vom 23. Februar 2009 leistungspflichtig ist. Mögliche Leistungen nach UVG sind einerseits Heilbehandlungsleistungen im Sinne von Art. 10 UVG, andererseits Geldleistungen. Heilbehandlungen können auch während der Dauer des Verfahrens durchgeführt und einstweilen zu Lasten der Krankenversicherung abgerechnet werden (Art. 70 Abs. 2 lit. a ATSG in Verbindung mit Art. 1a Abs. 2 lit. b und Art. 8 Abs. 2 KVG). Geldleistungen können bei einer Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin nach Rechtskraft des Endentscheides ohne weiteres nachbezahlt werden. Die Situation der Beschwerdeführerin lässt sich somit nicht mit jener des Rechtssuchenden in dem von ihr zitierten Urteil 2C_57/2011 vom 3. Mai 2011 vergleichen, der während des Verfahrens nicht berechtigt war, Arbeiten an Wasserinstallationen vorzunehmen und damit allenfalls einen bleibenden Nachteil in Kauf nehmen musste. Demnach besteht kein hinreichender Anlass, im vorliegenden Fall von der Grundregel abzuweichen, wonach die blosse Verzögerung des Verfahrens noch keinen nicht wiedergutzumachenden Nachteil im Sinne des Gesetzes bewirkt.