Citation: 4A_296/2013 E. 4.2

4.2. Der Argumentation der Beschwerdeführer, wonach das Kassationsgericht das Handelsgerichtsurteil nur bezüglich des klägerischen Rechtsbegehrens 2 hätte aufheben dürfen, wäre allenfalls zu folgen, wenn die einzelnen klägerischen Rechtsbegehren unabhängig voneinander hätten selbständig beurteilt werden können. Dies ist indessen nicht dargetan. Vielmehr ist aufgrund der Erwägungen des Handelsgerichts in seinem zweiten Urteil vom 30. April 2013, in dem es neu über alle zu beurteilenden klägerischen Rechtsbegehren befand und dabei verschiedentlich auf seine Erwägungen zum Rechtsbegehren 2 verwies (vgl. E. 5.7.2.2 S. 41; E. 5.7.2.4 S. 45), anzunehmen, dass Interdependenzen bestanden. Die Beschwerdeführer legen jedenfalls nicht dar, dass eine abweichende Beurteilung von Rechtsbegehren 2 nicht auch Einfluss auf die Beurteilung weiterer klägerischer Begehren gehabt hätte. Von einem eigenständigen Charakter der klägerischen Rechtsbegehren kann daher nicht ausgegangen werden. Unter diesen Umständen ist es nicht geradezu willkürlich, wenn das Kassationsgericht das Urteil des Handelsgerichts, mit dem die Klage (und nicht die einzelnen klägerischen Rechtsbegehren) abgewiesen worden war, insgesamt aufhob und entsprechend diesem Ausgang des Verfahrens und der Rechtsmittelanträge der Parteien die Beschwerdeführer als vollumfänglich unterliegende Partei betrachtete und ihnen demgemäss sämtliche Kosten und eine volle Prozessentschädigung zugunsten der Beschwerdegegnerin auferlegte. Der Willkürvorwurf ist unbegründet.