Citation: 2C_482/2024 E. 1.2

1.2. Da die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ein reformatorisches Rechtsmittel ist (Art. 107 Abs. 2 BGG), muss auch das Rechtsbegehren grundsätzlich reformatorisch gestellt werden. Die beschwerdeführende Partei darf sich praxisgemäss nicht darauf beschränken, einen rein kassatorischen Antrag zu stellen, ausser wenn das Bundesgericht ohnehin nicht reformatorisch entscheiden könnte (BGE 136 V 131 E. 1.2; Urteile 2C_122/2019 vom 6. Juni 2019 E. 1.1; 2C_489/2018 vom 13. Juli 2018 E. 1.2.2), oder wenn es um eine belastende Anordnung geht, so dass mit deren Aufhebung die Belastung beseitigt wird (Urteile 2C_122/2019 vom 6. Juni 2019 E. 1.1; 2C_576/2018 vom 16. November 2018 E. 1.2.3.1; jeweils mit Hinweisen). Inhaltlich geht es vorliegend um das vorinstanzlich bestätigte partielle Tierhalteverbot und die ebenfalls bestätigte Verpflichtung, die noch gehaltenen Rinder abzugeben. Der rein kassatorische Antrag des Beschwerdeführers auf Aufhebung dieser ihn belastenden Anordnungen ist zulässig.