Citation: 5A_458/2019 E. C

C.a. Mit Klage vom 2. Juni 2014 wandten sich A.________ und B.________ an das Bezirksgericht Kriens. Soweit vor Bundesgericht noch umstritten, verlangten sie, A.C.________ und B.C.________ unter Androhung der Bestrafung nach Art. 292 StGB zu verpflichten, das auf dem Flachdach des Grundstücks Nr. ccc angebrachte Geländer binnen richterlich anzusetzender Frist auf den im Baubeschrieb mit Plänen vom 22. November 2007 enthaltenen Standort zurückzuversetzen, und sie, die Kläger, zu ermächtigen, das Geländer nach unbenutztem Fristablauf auf Kosten der Beklagten von Dritten an den besagten Standort zurückversetzen zu lassen (Klagebegehren Ziff. 3.1). Weiter verlangten die Kläger, die Beklagten unter Androhung der Bestrafung nach Art. 292 StGB zu verpflichten, die Laube auf dem Flachdach des Grundstücks Nr. ccc binnen richterlich anzusetzender Frist zu entfernen. Auch dieses Begehren verbanden sie mit einem entsprechenden Antrag um Ermächtigung zur Ersatzvornahme (Klagebegehren Ziff. 7.1). Mit dem Klagebegehren Ziff. 9 verlangten die Kläger schliesslich, die Beklagten unter solidarischer Haftbarkeit zur Zahlung von Fr. 12'976.20 nebst Zins zu 5 % seit 15. Januar 2014 zu verurteilen. C.b. Bezüglich des Geländers befahl das Bezirksgericht, die Geländersockel, die sich auf der West- und Ostseite jeweils 20 cm ausserhalb der grün markierten Dienstbarkeitsfläche gemäss Plan 1 der Begründung von Eigentümerdienstbarkeiten vom 30. Mai 2007 (Grundbuch-Beleg Nr. mmm) befinden, "zu entfernen beziehungsweise innerhalb die Dienstbarkeitsfläche zurückzuversetzen". Auch die Dachlaube ist laut Bezirksgericht zu entfernen beziehungsweise zu versetzen, soweit sie sich nicht innerhalb der eingezeichneten rechteckigen Teilfläche von 8 x 4 m der grün markierten Dienstbarkeitsfläche gemäss dem besagten Plan befindet. Das Bezirksgericht setzte den Beklagten eine Frist von zwei Monaten seit Rechtskraft des Urteils, um die Anordnungen auf ihre Kosten umzusetzen, und drohte ihnen für den Fall, dass sie die Frist unbenutzt verstreichen lassen sollten, die Bestrafung nach Art. 292 StGB an, verbunden mit der Ermächtigung der Kläger, die notwendigen Arbeiten diesfalls auf Kosten der Beklagten an Dritte zu vergeben und ausführen zu lassen. Das auf Geldzahlung gerichtete Begehren wies das Bezirksgericht ab (Urteil vom 22. Juni 2018). C.c. A.________ und B.________ legten beim Kantonsgericht Luzern Berufung ein und hielten an den erwähnten Begehren fest. In ihrer Anschlussberufung verlangten A.C.________ und B.C.________ (soweit vor Bundesgericht relevant), den bezirksgerichtlichen Rechtsspruch betreffend Dachlaube ersatzlos aufzuheben und die entsprechenden klägerischen Anträge abzuweisen. C.d. Das Kantonsgericht bestätigte den bezirksgerichtlichen Entscheid im Streit um die Position des Geländers und um die eingeklagte Geldforderung. In Gutheissung der Anschlussberufung entschied es sodann, dass die Dachlaube an ihrem aktuellen Standort zulässig ist und nicht versetzt werden muss. Das Urteil datiert vom 25. April 2019 und wurde am 1. Mai 2019 an die Parteien versandt.