Citation: 2A.411/2005 01.02.2006 E. A

A.________ lebt mit B.________ in eheähnlicher Gemeinschaft (Konkubinat). Im gleichen Haushalt leben sein Sohn C.________ sowie das Kind seiner Lebenspartnerin. Frau B.________ ist nicht erwerbstätig. Beide Elternteile sind geschieden oder ledig. Mit Verfügung vom 25. November 2002 wurde A.________ für die Staatssteuer 2001 definitiv veranlagt. Dabei wurde ihm der Kinderabzug für den Sohn C.________ gewährt und fand Tarif B für die "anderen Steuerpflichtigen" gemäss § 44 Abs. 2 des Steuergesetzes des Kantons Solothurn vom 1. Dezember 1985 in der Fassung vom 12. Juni 1994 (StG/SO) Anwendung. Der Steuerpflichtige erhob Einsprache. Mit Hinweis auf Art. 11 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden vom 14. Dezember 1990 (StHG, SR 642.14) machte er geltend, es sei Tarif A anzuwenden. Die Veranlagungsbehörde wies die Einsprache am 26. März 2003 ab. Sie erwog, die Anwendung von Tarif A setze nach § 44 Abs. 1 lit. b StG/SO voraus, dass der Steuerpflichtige mit Kindern, für welche der Abzug nach § 43 Abs. 1 lit. a StG/SO (Kinderabzug) gewährt werde, "allein" zusammenlebe. Diese Voraussetzung des Alleinlebens sei nicht erfüllt, wenn eine andere erwachsene Person im gleichen Haushalt lebe.