Citation: 4A_595/2021 E. B

B.a. Mit Klage vom 15. November 2016 beantragte der Kläger beim Bezirksgericht Zürich, der Beklagte sei zu verpflichten, ihm USD 42'100'000.-- zuzüglich Zins von 5 % auf diesem Betrag seit dem 10. Februar 2014 zu bezahlen, unter Vorbehalt der Nachklage. Mit Urteil vom 21. April 2020 wies das Bezirksgericht die Klage kostenfällig ab. B.b. B.b.a. Mit Berufung beim Obergericht des Kantons Zürich beantragte der Kläger im Wesentlichen, Disp.-Ziff. 1 des Urteils des Bezirksgerichts sei im Umfang von USD 32'500'000.-- nebst Zins aufzuheben und die Klage sei in diesem Umfang gutzuheissen. Mit Beschluss und Urteil vom 14. Oktober 2021 stellte das Obergericht fest, das erstinstanzliche Urteil sei insoweit in Rechtskraft erwachsen, als die Klage im USD 32'500'000.-- (zuzüglich Zins zu 5 % seit 10. Februar 2014) übersteigenden Umfang abgewiesen worden sei. Die Berufung in der Hauptsache wies es ab und bestätigte die erstinstanzliche Klageabweisung, soweit diese noch nicht in Rechtskraft erwachsen sei. B.b.b. Das Obergericht erwog, der Kläger habe behauptet, er habe den Beklagten im letzten Quartal 1993 mündlich beauftragt, die ihm zustehenden 66 Aktien an der E.________ AG ab sofort treuhänderisch für ihn zu halten und dieser habe den Auftrag angenommen. Der Beklagte habe in der Klageantwort den Abschluss eines mündlichen Treuhandvertrags bestritten. Daher sei der Kläger gehalten gewesen, dies so umfassend darzulegen, dass darüber Beweis abgenommen oder der Gegenbeweis angetreten werden könne. Der klägerischen Argumentation fehle es an Vollständigkeit, Klarheit und Widerspruchsfreiheit. Fehl gehe auch der Vorwurf, die Erstinstanz habe weitere Vorbringen und Beweisofferten in seiner Replik ignoriert, die zwar nicht unmittelbar den Austausch der Willenserklärungen beträfen, aber (indirekt) belegten, dass zwischen den Parteien seit 1993 ein Treuhandvertrag bestanden habe. Die Erstinstanz sei zu Recht zum Schluss gelangt, die klägerischen Behauptungen zum Zustandekommen des Treuhandvertrags im letzten Quartal 1993 seien ungenügend substanziiert geblieben. Es sei folglich davon auszugehen, dass der Beklagte die 66 Aktien nicht im fiduziarischen Eigentum gehalten habe. Im Sinne einer Ergänzung könne festgehalten werden, dass es sich dabei um die Aktien Nrn. 1-66 gehandelt habe, während der Kläger nunmehr vom Beklagten den Erlös aus dem Verkauf der Aktien Nrn. 75-100 herausverlange, womit auch mit dem Nachweis eines Treuhandvertrags betreffend die Aktien Nrn. 1-66 noch nichts Endgültiges für den klägerischen Standpunkt gewonnen wäre. Weiter habe der Kläger auch die angebliche Beauftragung des Beklagten zum treuhänderischen Erwerb von 34 Aktien von F.________ (bzw. der H.________ AG) im Jahre 1995 (vgl. hiervor Sachverhalt lit. A.e) nicht hinreichend substanziiert. Mit seiner Klage fordere der Kläger vom Beklagten die Herausgabe von USD 32'500'000.-- (als Surrogat der vom Beklagten an die Q.________ S.A. verkauften Aktien). Er mache geltend, er habe den Beklagten betreffend den Verkauf seines restlichen Anteils von 52 Aktien an die Q.________ S.A. (vgl. hiervor Sachverhalt lit. A.h) angewiesen, die Transaktion hälftig aufzuspalten, wobei 26 Aktien der M.________ Trust reg. zum Verkauf übertragen werden sollten, und der Beklagte die übrigen 26 Aktien als Treuhänder für ihn hätte verkaufen sollen. Die klägerische Sachdarstellung zu den Aktienverkäufen setze jedoch ein zuvor begründetes Treuhandverhältnis mit dem Beklagten voraus, was er nicht darzutun vermöge. Soweit er der Erstinstanz diesbezüglich namentlich vorwerfe, sie habe Beweise falsch gewürdigt und offerierte Beweismittel nicht abgenommen, gingen seine Rügen daher ins Leere. In einer Eventualbegründung ging das Obergericht dann dennoch auf diese klägerischen Vorwürfe ein und erachtete diese als unbegründet. Es erwog, hinsichtlich der an die M.________ Trust reg. veräusserten Aktien (Aktien Nrn. 49-74) bestehe aufgrund der Aussagen von O.________ und R.________, respektive der von ihnen erstellten Belegen, zwar Indizien für ein Treuhandverhältnis. Allerdings gelte dies nicht für die vom Beklagten an die Q.________ S.A. veräusserten Aktien Nrn. 75-100, weshalb dies dem Kläger nicht weiterhelfe.