Citation: C 90/01 08.08.2001 E. 3

3.- Die kantonale Schiedskommission hat den guten Glauben im Wesentlichen mit dem Hinweis darauf verneint, der Beschwerdeführer habe im fraglichen Zeitraum von September bis Dezember 1997 neben der nicht weiter belegten Suche einer Teilzeitstelle gleichzeitig auch Aufträge für die Firma akquiriert (ohne hiefür entlöhnt zu werden). Diese Doppeltätigkeit widerlege seine Behauptung, er sei jederzeit gutgläubig gewesen. Wäre er das (tatsächlich) gewesen, hätte er nicht nebst dem Bezug von Arbeitslosenentschädigung auch Akquisitionsarbeiten für seine eigene Firma vornehmen dürfen.