Citation: 8C_828/2018 E. 5

Der Beschwerdeführer macht geltend, dass auch das Invalideneinkommen anhand der statistischen Löhne für eine kaufmännische Tätigkeit, hier jedoch gemäss Kompetenzniveau 1, zu ermitteln sei. Der Umstand, dass er bei Eintritt der Gesundheitsschädigung noch über keine Berufserfahrung verfügt habe, sei invaliditätsfremd. Er sei beim Valideneinkommen von der Vorinstanz unberücksichtigt geblieben und hätte daher auch beim Invalideneinkommen ausser Acht gelassen werden müssen. Ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzte, indem sie zur Ermittlung des Invalideneinkommens den LSE-Totalwert statt, wie beim Valideneinkommen, den statistischen Durchschnittslohn eines kaufmännischen Mitarbeiters heranzog, kann offen bleiben. Gemäss LSE 2014, Tabelle TA1, tirage skill level, Positionen 77-82, "sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen", belief sich dieser letztere für Kompetenzniveau 1 pro Monat auf 4'658 Franken. Umgerechnet auf die in dieser Branche betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 42 Stunden ergibt sich ein Betrag von 4'891 Franken beziehungsweise, unter Berücksichtigung einer noch zumutbaren 50%igen Arbeitsfähigkeit, ein Jahreslohn von 29'346 Franken und nicht - wie beschwerdeweise geltend gemacht - von 26'670 Franken. Eine Anpassung an die Nominallohnentwicklung erübrigt sich, nachdem die IV-Stelle das Valideneinkommen gestützt auf die Zahlen derselben Branche für das Jahr 2014 ermittelte. Verglichen mit diesem hypothetischen Einkommen im Gesundheitsfall (entsprechend dem gleichen Tabellenlohn, aber Kompetenzniveau 2) von 67'158 Franken, welches unbestritten geblieben ist, resultiert ein Invaliditätsgrad von 56 %. Im Ergebnis bleibt es damit bei dem von der Vorinstanz ab dem 1. September 2015 bestätigten Anspruch auf eine halbe Invalidenrente.