Citation: 9C_66/2009 19.08.2009 E. A

Z.________ (geboren 1952) bildete sich nach Abschluss der Lehre als Tiefbauzeichner zum Ingenieur HTL und zum eidg. diplomierten Baumeister weiter. Seit 1987 ist er Geschäftsführer der eigenen Firma X.________ AG mit Sitz in Y._________. Am 3. April 1996 meldete er sich wegen rechtsseitigen Kniebeschwerden bei der IV zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern gewährte ihm mit Verfügung vom 7. Juli 2000 eine vom 5. Mai 2000 bis 5. September 2001 dauernde Umschulung zum Immobilien-Schätzer mit eidg. Fachausweis. Er besuchte die Schule A.________ und absolvierte ein Praktikum bei der Liegenschaftsverwaltung der Stadt C.________. Die Berufsprüfung bestand er in der Folge nicht. Mit Verfügung vom 3. Oktober 2002 sprach ihm die IV-Stelle für die Zeit vom 1. April 1995 bis 31. Oktober 2001 eine halbe Invalidenrente zu. In der Folge tätigte die IV-Stelle aufgrund zweier Entscheide des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. Juni 2003 und vom 3. Mai 2006 weitere Abklärungen. Insbesondere holte sie ein Gutachten des Instituts B.________ vom 26. September 2007 ein. Darauf hin sprach sie dem Versicherten mit Verfügung vom 10. Juni 2008 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % ab 1. April 1995 bis 30. September 2001 (Beendigung der Umschulungsmassnahme) eine halbe Invalidenrente zu. Für die Zeit ab 1. Oktober 2001 verneinte sie einen Rentenanspruch.