Citation: 2A.355/1999 01.05.2000 E. 3

3. Subeventualbegehren Falls Amtshilfe gewährt würde, sei die Vollstreckung auszusetzen bis die folgenden Sicherheiten durch die US Securities Exchange Commission zugesichert und geleistet sind: - Unwiderrufliche Erklärung, dass die amtshilfeweise erhaltenen Informationen auf keine Weise wie auch immer und in keinem Verfahren wie auch immer irgendwelchen Dritten (inklusive Gerichten und andern Verwaltungsbehörden) zugänglich gemacht werden, ohne dass vorher ein rechtskräftiger Entscheid der eidgenössischen Bankenkommission zu dieser Frage vorliegt und zusätzlich - Leistung einer während 10 Jahren unwiderruflichen Sicherheitszahlung von mindestens USD 10'000'000 (zehn Millionen USD) zugunsten der Beschwerdeführer auf ein Sperrkonto bei einer durch das angerufene Gericht zu bestimmenden schweizerischen Grossbank oder Kantonalbank in der Schweiz, welche unwiderruflich angewiesen wird, den Beschwerdeführern die Sicherheitsleistung via Banküberweisung, Check oder bar auszuzahlen, sofern das zuständige Gericht und im Zweifelsfall der Einzelrichter am Ort der Bank feststellt, dass wegen einem nicht durch die Beschwerdeführer zu vertretenden Umstand, das Verwendungs- und Publikationsverbot mindestens einmalverletztwurde. " A.________, B.________, C.________ und D.X.________ machen geltend, der Entscheid der Bankenkommission verletze Art. 38 Abs. 2 BEHG und Art. 6 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1992 über den Datenschutz (Datenschutzgesetz; DSG; SR 235. 1), da es ständiger Praxis der SEC entspreche, Finanzdelikte durch Einleitung einer sogenannten "enforcement action" auf dem Zivilweg zu verfolgen (in dem die Akten öffentlich einsehbar seien) und bereits die Klageeinreichung durch einen sogenannten "litigation release" unter Nennung sämtlicher Beteiligter auf ihrer Webseite im Internet zu veröffentlichen.