Citation: U 199/04 14.07.2005 E. 7

Sodann macht der Beschwerdeführer eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) geltend. Vorinstanzlich wurde die Einvernahme des Zeugen T.________ beantragt, und zwar bezüglich der Aufgabenaufteilung im Gleisunterhaltsteam. Für die von der Vorinstanz zu entscheidenden Fragen der Zumutbarkeit der Operation und der Unfallkausalität des psychischen Leidens war eine solche Einvernahme entbehrlich. Dies gilt auch für die in der vorinstanzlichen Beschwerde beantragte Parteibefragung. Dies zum einen, weil es bezüglich des Unfalls nicht auf das subjektive Erlebnis des Versicherten, sondern auf das objektive Geschehen ankommt (RKUV 1999 Nr. U 335 S. 209 Erw. 3b/cc); und zum anderen, weil der Sachverhalt, soweit er für die Beurteilung der Zumutbarkeit der Operation und der Adäquanzkriterien notwendig war, sich hinreichend aus den Akten ergab.