Citation: 1B_200/2016 E. A

Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm liess A.________ am 15. Januar 2016 verhaften wegen des Verdachts, während rund eines halben Jahres rund 840 g Heroin bei einem Drogenhändlerring bestellt bzw. bezogen zu haben. Tags darauf wurde er vom Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau in Untersuchungshaft versetzt, welches zum Schluss gekommen war, A.________ sei qualifizierter Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz (Art. 19 Abs. 2 BetmG) dringend verdächtig und es bestehe Kollusionsgefahr. Am 23. März 2016 stellte A.________ ein Haftentlassungsgesuch, welches vom Zwangsmassnahmengericht am 7. April 2016 gutgeheissen wurde. Die Staatsanwaltschaft reichte gleichentags beim Obergericht des Kantons Aargau Haftbeschwerde ein mit dem Antrag, diesen Entscheid aufzuheben und die Untersuchungshaft gegen A.________ um drei Monate zu verlängern. Sie beantragte zudem, ihn für die Dauer des Verfahrens in Haft zu behalten. Das Obergericht erkannte der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu und hiess sie am 28. April 2013 gut, hob den Entscheid des Zwangsmassnahmengerichts auf und verlängerte die Untersuchungshaft gegen A.________ um drei Monate bis zum 15. Juli 2016. Es kam zum Schluss, es bestehe neben dem dringenden Tatverdacht auf qualifizierte Betäubungsmitteldelikte Wiederholungsgefahr.