Citation: 1C_226/2015 E. 4.4.3

4.4.3. Die angeordnete Wegweisung schränkte den Beschwerdeführer, der nicht in der Stadt Zürich wohnt, nicht besonders stark in seiner Bewegungsfreiheit ein, zumal sie räumlich auf ein bestimmtes Gebiet in der Zürcher Innenstadt und zeitlich auf 24 Stunden begrenzt war. Zudem liess die Anordnung ausdrücklich zu, das darin bezeichnete Gebiet auf dem direkten Arbeitsweg sowie auf dem direkten Weg zum bzw. vom Wohnort zu betreten. Dem privaten Interesse des Beschwerdeführers, sich frei bewegen und sich allenfalls mit anderen Personen versammeln zu können, stand das gewichtige öffentliche Interesse entgegen, gewalttätige Ausschreitungen in der Nacht vom 1. auf den 2. Mai sowie am Tag des 2. Mai 2011 zu verhindern. Eine Abwägung der sich entgegenstehenden privaten und öffentlichen Interessen ergibt, dass die angeordnete Wegweisung dem Beschwerdeführer zugemutet werden durfte.