Citation: 6B_73/2015 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Anordnung einer stationären Massnahme. Die Vorinstanz stütze sich ausschliesslich auf das Gutachten des PDAG, ohne die seitdem eingetretenen Veränderungen und medizinischen Erkenntnisse aus der stationären Behandlung des Beschwerdeführers vom 1. Mai 2014 bis zum 15. August 2014 zu berücksichtigen. Die Berichte der Klinik A.________ und des Ambulatoriums B.________ stellten die Diagnose des PDAG in Frage und kämen zum Schluss, eine stationäre Massnahme sei aussichtslos respektive nicht durchführbar. Die beantragte Befragung der leitenden Ärzte sei in Missachtung des rechtlichen Gehörs ohne Begründung abgelehnt worden. Auch der Sachverständige habe anlässlich der Berufungsverhandlung nicht erklären können, warum die Klink A.________ zu einer abweichenden Diagnose hinsichtlich der Alkoholsucht gekommen sei, und habe Zweifel an der Erforderlichkeit einer stationären Massnahme geäussert.