Citation: 6B_56/2021 E. 1.3

1.3. Der Beschwerdeführer beanstandet weiter die vorinstanzliche Erwägung, wonach er Vorkehrungen habe treffen müssen, um die Handlungen, die sich im Stall abspielten, wahrnehmen zu können. So sei er gerade nicht deswegen in den Dachstock seines Hauses gegangen, um einen besseren Aufnahmewinkel zu erreichen, sondern weil sich die Kamera im Dachgeschoss befunden habe und er befürchtet habe, der Beschwerdegegner 2 könnte seine Arbeit mit den Schafen bereits beendet haben, bis er die Kamera nach unten geholt hätte. Auch dieser Einwand ist nicht geeignet, Willkür im angefochtenen Entscheid aufzuzeigen. Die Ausführungen des Beschwerdeführers erschöpfen sich in blossen Behauptungen. Des Weiteren leitet die Vorinstanz ihre Schlussfolgerung, wonach der Beschwerdeführer für das Erstellen der Aufnahme eine "physisch-moralische" Grenze habe überwinden müssen, nicht nur aus dem Umstand ab, dass er den Beschwerdegegner 2 verdeckt vom Dachstock aus gefilmt hatte. Vielmehr erwähnt sie auch, dass der Beschwerdeführer dabei eine starke Zoomfunktion verwendet habe, mit der er die nicht unerhebliche räumliche Distanz zwischen seinem Haus und dem Stall überwunden habe. Sodann sei es nicht sozialüblich, eine Person in einem mehrfach umfriedeten Bereich und im Inneren eines Gebäudes ohne deren Einwilligung zu filmen. Auch das Aufnehmen des Privatklägers von der E.________-S trasse anstatt vom Dachstock des Hauses aus wäre gemäss Vorinstanz tatbestandsmässig gewesen. Somit ist auch hier fraglich, ob der behauptete Mangel überhaupt geeignet ist, den Ausgang des Verfahrens zu beeinflussen. Dem Beschwerdeführer gelingt es damit nicht, Willkür im angefochtenen Entscheid aufzuzeigen.