Citation: 8C_304/2014 E. 4

Im Jahr 2008 leitete die IV-Stelle eine Revision von Amtes wegen ein. Die Beschwerdeführerin wurde im Zentrum für Arbeitsmedizin C.________ sowie durch Dr. med. D.________, Psychiatrie Psychotherapie FMH, abgeklärt (Gutachten vom 22. Januar und vom 21. April 2009). Nach den Ausführungen der Gutachter des Zentrums für Arbeitsmedizin C.________ seien damals im Spital F.________ Lokalbefunde am rechten Handgelenk erhoben worden, die nun nicht mehr bestätigt werden konnten. Auch die Angaben der Beschwerdeführerin zu ihren Einschränkungen seien nur noch diffus. Sie klage weiterhin über dauernde Schmerzen am rechten Handgelenk mit Ausstrahlung in den Ellbogen und Oberarm, zwar ohne Bewegungseinschränkung, aber mit Zunahme der Beschwerden bei jeglicher Belastung. Diese Symptomausweitung sei somatisch nicht zu erklären, allenfalls als Aggravation zu interpretieren. Die aktuellen Befunde vermöchten aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht lediglich noch eine leichte Einschränkung der Belastbarkeit des Handgelenks zu begründen. Eine körperlich höchstens mittelschwere Tätigkeit sei ganztags zumutbar, soweit wiederholte für die rechte Hand belastende Arbeiten vermieden würden. Dr. med. D.________ diagnostizierte eine somatoforme Schmerzstörung, die nach seinen eingehenden Ausführungen keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu begründen vermochte.