Citation: 7B_178/2022 E. 2.4.2

2.4.2. Die Kürzung des Honorars für das Plädoyer auf einen pauschalen Aufwand von 16 Stunden bzw. knapp zwei Arbeitstagen ist im Lichte des gegen die Beschwerdeführerin erhobenen relativ überschaubaren Vorwurfs des Aufzeichnens und Abhörens fremder Gespräche im Ergebnis nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz berücksichtigt hierbei die Vorarbeiten und den Umstand, dass der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin nicht die gesamten Akten, sondern bloss jene seit seiner Stellungnahme vom 25. April 2014 aufzuarbeiten hatte. Weiter ergibt sich aus ihren Erwägungen, dass der Rechtsvertreter für das Plädoyer grossformatige Zeichen und Abstände gewählt hat, sodass die beschriebenen Seiten eine geringe Dichte im Vergleich zu üblicher Korrespondenz aufweisen. Dass die Vorinstanz den Inhalt, nicht jedoch den hierfür verrechneten Aufwand, als dem Prozess angemessen erachtet, begründet keine Willkür. So garantieren inhaltlich korrekte Ausführungen für sich genommen nicht, dass der hierfür geltend gemachte Aufwand angemessen ist.