Citation: 2D_2/2024 E. 3.3.3

3.3.3. Vorliegend war im kantonalen Verfahren fraglich, ob die Streitsache dem öffentlichen Recht oder dem Privatrecht untersteht. Der Beschwerdeführer focht die Kündigung des Mietverhältnisses auf dem privatrechtlichen Weg an. In Bezug auf einen allenfalls offenstehenden verwaltungsrechtlichen Rechtsmittelweg traf die kantonalen Behörden keine Weiterleitungspflicht. Dementsprechend durfte die Vorinstanz annehmen, der Beschwerdeführer habe die Beschwerde zu spät erhoben; folgerichtig durfte die Vorinstanz auch annehmen, der Beschwerdeführer sei unterlegen und habe die Gerichtskosten zu tragen. Der Beschwerdeführer rügt in diesem Zusammenhang weder eine willkürliche Anwendung der kantonalrechtlichen Bestimmungen über die Kostenverlegung (Art. 72 ff. VRG) noch beanstandet er die Höhe der Kosten. Daher bleibt es bei der vorinstanzlichen Kostenauflage. Gleiches gilt für das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Der vorinstanzliche Entscheid stützt sich in diesem Punkt auf Art. 76 VRG. Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, die Vorinstanz habe Art. 76 VRG willkürlich oder anderweitig verfassungswidrig angewendet. Er beschränkt sich darauf, der Vorinstanz vorzuwerfen, die verfassungsrechtliche Weiterleitungspflicht zu übersehen. Diese Argumentation ist aber, wie dargelegt, nicht stichhaltig. Mangels anderweitiger Rügen (zum Rügeprinzip E. 2.1 hiervor) bleibt es auch in Bezug auf die unentgeltliche Rechtspflege beim vorinstanzlichen Entscheid.