Citation: 8C_57/2019 E. 6.2

6.2. Betreffend die einjährige Verwirkungsfrist nach Art. 25 Abs. 2 ATSG führte das kantonale Gericht aus, Zweifel in Bezug auf das Arbeitsverhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und der B.________ GmbH - und entsprechend an der Versicherungsdeckung - hätten sich aufgrund des Revisionsberichtes vom 4. Dezember 2015 und insbesondere aufgrund der der Suva am 16. Februar 2016 zur Kenntnis gebrachten Akten der Arbeitslosenkasse ergeben. Gleichentags habe die Suva einen IK-Auszug angefordert. Aufgrund des Auszugs vom 2. März 2016 habe sie erfahren, dass im Jahr 2014 einzig in den Monaten Oktober und November 2014 Einkommen der B.________ GmbH verbucht worden seien. Ebenfalls am 16. Februar 2016 habe die Suva dem Beschwerdeführer und C.________ eine Frist bis Mittwoch, 16. März 2016, angesetzt, um Unterlagen zum Arbeitsverhältnis beizubringen. Dabei habe es sich um massgebende Abklärungen gehandelt, zumal die angeforderten Dokumente (u.a. Arbeitsvertrag, Stundenrapporte, Belege über die Lohnzahlungen) grundsätzlich geeignet gewesen wären, das Bestehen eines Arbeitsverhältnisses nachzuweisen. Da entsprechende Schreiben mit B-Post hätten eingehen können, sei erst am 21. März 2016 klar gewesen, dass keine weiteren Unterlagen zum Nachweis des Arbeitsverhältnisses vorhanden seien. Zu diesem Zeitpunkt habe festgestanden, dass der Beschwerdeführer nicht Arbeitnehmer der B.________ GmbH gewesen sei und die Taggeldleistungen somit zu Unrecht erbracht worden seien.