Citation: H 168/05 07.04.2006 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat die anwendbaren, bis 31. Dezember 2000 gültig gewesenen Bestimmungen (AS 2000 1441) über die Festsetzung der Beiträge vom reinen Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit im ordentlichen (Art. 9 AHVG, Art. 22 Abs. 1 und 2 AHVV) und im ausserordentlichen Verfahren, insbesondere während der ersten Jahre nach Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit (Art. 25 Abs. 1, 3 und 4 AHVV), sowie über die Verbindlichkeit des von den kantonalen Steuerbehörden ermittelten Einkommens und Eigenkapitals (Art. 23 Abs. 1 und 4 AHVV in der bis 31. Dezember 2000 geltenden Fassung; AS 2000 1441; AHI 1997 S. 25 Erw. 2b mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Ebenfalls korrekt ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, mit welchem zahlreiche Bestimmungen im AHV-Bereich geändert wurden, nicht anwendbar ist, nachdem in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 130 V 447 Erw. 1.2.1 mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen. 2.2 Das kantonale Gericht hat im angefochtenen Entscheid, worauf auch insoweit verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 zweiter Satz OG), zutreffend erwogen, dass die Ausgleichskasse die Beitragsfestsetzung im Rahmen der vom 1. Juli 1995 bis 30. Juni 1996 dauernden selbstständigen Erwerbstätigkeit gestützt auf die vorstehend aufgeführten Bestimmungen und Grundsätze korrekt vorgenommen hat, da die Beiträge im ausserordentlichen Verfahren und damit für die Jahre 1995 und 1996 auf der Grundlage des im jeweiligen Kalenderjahr erzielten Einkommens festzusetzen und unterjährige Einkommen auf ein Jahreseinkommen umzurechnen sind, was gestützt auf ein Einkommen von Fr. 154'363.- unter Berücksichtigung der von der Steuerverwaltung bereits aufgerechneten persönlichen Beiträge (1995: Fr. 11'709.-, ergebend ein gerundetes Einkommen von Fr. 166'000.-; 1996: - Fr. 4'479.-, ergebend ein gerundetes Einkommen von Fr. 149'800.-) und einem im Betrieb investierten Eigenkapital von Null bei einem Beitragssatz von 9.5 % plus Verwaltungskosten von 3 % (auf der Beitragssumme) pro rata temporis (1.Juli bis 31. Dezember 1995 sowie 1. Januar bis 30. Juni 1996) Beiträge für 1995 von Fr. 8'121.80 und für 1996 von Fr. 7'328.90 ergibt. 2.3 Der Beschwerdeführer macht denn auch nicht geltend, die Festsetzung der Beiträge sei mit Bezug auf das Bemessungsverfahren fehlerhaft. Vielmehr bringt er vor, seine Frau habe als Unselbstständige in einer Drittfirma gearbeitet. Die Steuererklärung habe sowohl sein Einkommen als Selbstständigerwerbender als auch das Einkommen seiner Frau beinhaltet. Dort seien ihr ordnungsgemäss AHV-Beiträge von ihrem Bruttolohn abgezogen worden. Er habe seine von der AHV festgelegten Beiträge ordnungsgemäss bezahlt. Jahre später werde das Einkommen seiner Frau als sein Einkommen als Selbstständigerwerbender in die "AHV-Berechnung" miteinbezogen. Seit 2000 sei er von seiner Frau getrennt und seit Anfang 2005 geschieden. Seither habe er für die Steuernachforderungen alleine aufkommen müssen, obschon diese zumindest teilweise seine Ex-Frau betroffen hätten. Es sei nicht richtig, dass nun auch noch die AHV Nachforderungen erhebe, die seine Frau bereits bezahlt habe. 2.4 Diese Einwendungen sind nicht stichhaltig: Soweit der Beschwerdeführer damit wie bereits in seiner Einsprache verlangt, die Beitragsschuld solle zur Hälfte seiner damaligen Ehegattin angerechnet werden, hat die Vorinstanz bereits zutreffend dargelegt, dass nicht seine geschiedene Frau der Beitragspflicht als Selbstständigerwerbende unterstellt war, sondern er selbst, der seine Einzelfirma X.________ auch allein betrieben hat. Der Versicherte übersieht, dass die Beitragsschuld an ein spezifisches Einkommen einer beitragspflichtigen Person anknüpft und damit nur diejenige Person die Beiträge schuldet, welche dieses Einkommen erzielt hat, sei es nun aus selbstständiger oder unselbstständiger Erwerbstätigkeit. Auch soweit der Beschwerdeführer mit seinem Vorbringen neu geltend machen will, das von der Steuerbehörde in ihrer Steuermeldung ausgewiesene Einkommen von Fr. 154'363.- enthalte auch Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit seiner damaligen Ehefrau, kann ihm nicht gefolgt werden: Abgesehen davon, dass der Versicherte diesen Einwand und entsprechende Beweismittel dazu bereits im kantonalen Verfahren hätte einbringen können und müssen (Erw. 1.2), bestehen auf Grund der Akten keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass die Steuerbehörde mit den gemeldeten Fr. 154'363.- auch (unselbstständige) Erwerbseinkommen seiner damaligen Ehefrau mitgeteilt hätte.