Citation: 2D_64/2019 E. 4.6.2

4.6.2. Nach dem Dargelegten ist ersichtlich, dass eine Korrektur des Angebots nicht möglich ist; der Ausschluss der Beschwerdeführerin aus dem Submissionsverfahren war verhältnismässig, zumal es sich bei der Abweichung von der inhaltlichen Vorgabe eines Motors der Abgasstufe V nicht um einen geringfügigen Mangel handelt und ansonsten das Regelungsziel von Art. 27 lit. h VRöB, eine Änderung der Ausschreibungsunterlagen zu verhindern, beeinträchtigt würde (vgl. vorstehende E. 4.5.1 f.). Überdies ist eine Missachtung des Grundsatzes der Gleichbehandlung direkter Konkurrenten, der in öffentlichen Beschaffungsverfahren als Ausfluss der Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 i.V.m. Art. 94 BV) hauptsächlich zu berücksichtigen ist (vgl. vorstehende E. 2.1), nicht erkennbar. Insbesondere macht die Beschwerdeführerin keine Hinweise geltend, wonach die Beschwerdegegnerin trotz eines Fehlers in ihrer Ausschreibung, der nicht offensichtlich und demnach nach Art. 28 Abs. 2 VRöB nicht korrigierbar war, den Zuschlag erhielt. Bei dieser Ausgangslage überzeugen die Ausführungen in der Beschwerde nicht.