Citation: 6B_751/2018 E. A

X.________ erledigte seit November 2000 über sein Unternehmen A.________ AG die buchhalterischen und steuerlichen Angelegenheiten der Gesellschaften der B.________-Gruppe, bestehend aus der C.________ AG, der D.________ GmbH, der E.________ GmbH, der F.________ GmbH, der G.________ GmbH, der H.________ GmbH und der I.________ GmbH. Auftraggeber von X.________ bzw. der A.________ AG war J.________, der wirtschaftlich Berechtigte an den B.________-Gesellschaften. Ab dem 1. Januar 2007 wurde X.________ von der G.________ GmbH als Arbeitnehmer angestellt. Zu seinen Aufgaben gehörten unter anderem die Buchführung, das Kreditorenmanagement und die Liquiditätsplanung für die gesamte B.________-Gruppe. Sodann war er damit beauftragt und ermächtigt, offene Rechnungen der B.________-Gruppe in bar zu begleichen, wobei er die für die Bezahlung der entsprechenden Rechnungen erforderlichen Gelder selbstständig vom Konto der C.________ AG mittels entsprechender Bankvollmacht bezog. Am 13. Juni 2008 kündigte die G.________ GmbH das Arbeitsverhältnis mit X.________ per Ende August 2008, woraufhin dieser am 6. Februar 2009 gegen die G.________ GmbH auf Bezahlung einer Restlohnforderung in der Höhe von Fr. 213'333.30 nebst Zinsen klagte (Verfahren A2 2009 11). Gleichentags reichte er gegen die H.________ GmbH eine Klage auf Rückzahlung von zwei Darlehen im Betrag von Fr. 240'000.- zuzüglich Zinsen (Verfahren A2 2009 12) und eine Klage gegen J.________ auf Rückzahlung von sechs Darlehen im Gesamtbetrag von beinahe Fr. 570'000.- zuzüglich Zinsen (Verfahren A2 2009 13) ein. Mit Urteil vom 16. August 2010 verpflichtete das Kantonsgericht Zug die G.________ GmbH im Verfahren A2 2009 11unter anderem dazu, X.________ einen ausstehenden Lohn von Fr. 213'330.30 nebst Zinsen zu 5 % seit dem 1. September 2008 nachzuzahlen. Die hiergegen erhobenen Rechtsmittel blieben erfolglos und die G.________ GmbH beglich die genannte Restlohnforderung.