Citation: 5A_933/2019 E. 1

Mit Beschluss vom 20. April 2017 ordnete die KESB Meilen für A.________ vorsorglich eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung an. Die hiergegen erhobenen Beschwerden wurden vom Bezirksrat Meilen und dem Obergericht des Kantons Zürich abgewiesen. Nach weiteren Abklärungen und Erstellung eines psychiatrischen Gutachtens bestätigte die KESB Meilen mit Beschluss vom 20. Dezember 2018 die Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung. Der Bezirksrat Meilen und schliesslich das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 14. Oktober 2019 wiesen die hiergegen erhobenen Beschwerden ab. Gegen das obergerichtliche Urteil vom 14. Oktober 2019 reichte A.________ am 18. November 2019 beim Bundesgericht eine Beschwerde ein mit dem Begehren um dessen Aufhebung, eventualiter um Rückweisung der Sache. Am 13. Dezember 2019 verstarb A.________. Gestützt auf entsprechende Aufforderung hin bestätigte ihre Rechtsvertreterin mit Schreiben vom 9. Januar 2020, dass das Verfahren als gegenstandslos abzuschreiben sei. Zur Kostenliquidation äusserte sie sich dahingehend, dass ihrer Mandantin der Kampf gegen die Beistandschaft bis zuletzt ein grosses Anliegen gewesen sei und auf den Antrag Ziff. 4 der Beschwerde (Tragung sämtlicher Kosten durch die KESB Meilen bzw. die Vorinstanzen und Entrichtung einer angemessenen Parteientschädigung) verwiesen werde.