Citation: 1B_347/2013 E. 1.2

1.2. Der angefochtene Entscheid betrifft strafprozessuale Zwangsmassnahmen, die das Strafverfahren nicht abschliessen. Das Obergericht erwägt Folgendes: Die private Beschwerdegegnerin habe sich am 4. April 2012 als Privatklägerin konstituiert. Die Bank stelle sich auf den Standpunkt, durch inkriminierte Überweisungen seien nicht nur zwei ihrer Kunden in strafrechtlich relevanter Weise geschädigt worden, sondern auch sie selbst. Dies werde von der Staatsanwaltschaft nicht bestritten. Die Beschwerdegegnerin sei daher im kantonalen Beschwerdeverfahren beschwerdelegitimiert gewesen. Es bestehe der hinreichende Tatverdacht, dass die Beschuldigten ungetreue Geschäftsbesorgung (zulasten der Bank) bzw. Betrug, evtl. Veruntreuung (zulasten der Bankkunden) begangen hätten. Weder die Staatsanwaltschaft, noch die Beschwerdeführerin hätten (im Verfahren vor dem Obergericht) bestritten, dass die Mittel, die auf die gesperrte Kontenverbindung der Beschwerdeführerin flossen, aus den untersuchten Vermögensdelikten stammten. Bei dieser Sachlage rechtfertige sich die Aufrechterhaltung der Einziehungsbeschlagnahme als vorläufige sichernde Zwangsmassnahme. Ob die Voraussetzungen einer Ausgleichseinziehung (oder der Zusprechung einer entsprechenden Ersatzforderung des Staates) erfüllt sind, habe der Sachrichter am Ende des Verfahrens zu entscheiden.