Citation: 1B_363/2019 E. 2.1

2.1. Nach Art. 221 StPO sind Untersuchungs- und Sicherheitshaft unter anderem zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist und ernsthaft zu befürchten ist, dass sie Personen beeinflusst oder auf Beweismittel einwirkt, um so die Wahrheitsfindung zu beeinträchtigen (Abs. 1 lit. b). An ihrer Stelle sind Ersatzmassnahmen anzuordnen, wenn sie den gleichen Zweck wie die Haft erfüllen (Art. 212 Abs. 2 lit. c und Art. 237 ff. StPO). Das Obergericht bejahte den dringenden Tatverdacht der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (SR 812.121) sowie Kollusionsgefahr. Der Beschwerdeführer wirft ihm eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor, weil es sich mit seinen Vorbringen zur Kollusionsgefahr nicht auseinandergesetzt habe. Eine solche Gefahr bestehe in seinem Fall klarerweise nicht. Zudem sei jedenfalls eine Ersatzmassnahme, beispielsweise ein Kontakt- oder Rayonverbot, ausreichend. Die gegenteilige Annahme beruhe auf einer willkürlichen Beweiswürdigung (Art. 9 BV).