Citation: 1B_411/2019 E. 3.4

3.4. Gestützt auf die insoweit nicht zu beanstandenden Feststellungen der Vorinstanz (vgl. vorne E. 1.5) wurde der Beschwerdeführer am 26. Januar 1974 in Bosnien geboren und verbrachte dort seine Kindheit. Er besuchte während acht Jahren die Grundschule und absolvierte während zwei Jahren eine elektrotechnische Lehre, die er wegen das Krieges abbrach. Gemäss dem angefochtenen Entscheid ist er um 1990 im Familiennachzug zu seinen Eltern in die Schweiz gelangt. Nach der Beschwerdeschrift fand dies 1989 statt, als der Beschwerdeführer 15 Jahre alt war. Seit 2010 ist er mit B.________ verheiratet, die als selbständige Coiffeuse in der Stadt Zürich arbeitet. Kinder hat der Beschwerdeführer nicht. Seit 2012 arbeitet er nach absolvierter entsprechender Ausbildung als Taxichauffeur. Nach seinen eigenen Angaben verdiente er damit zwischen Fr. 3'000.-- und Fr. 5'000.-- im Monat. Mitunter seien Gewinne aus Glücksspielen hinzu gekommen. Aus diesen habe er aber vor allem Schulden von rund Fr. 220'000.--. Alte Schulden von 2002 habe er zurückbezahlt. Sein Vater lebe als Pensionär in Kroatien und seine Mutter ebenfalls im Ruhestand in Serbien. Sein Bruder wohne in Kloten und arbeite am Flughafen und sein Halbbruder lebe in Rorschach und sei gelernter Elektriker. Der Beschwerdeführer ist kroatisch-schweizerischer Doppelbürger. Gemäss dem Auszug aus dem Schweizerischen Strafregister wurde er einzig im Jahre 2009 wegen groben Verkehrsregelverstosses zu einer bedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu Fr. 70.-- verurteilt.