Citation: 9C_679/2020 E. 5.2.3

5.2.3. Die Beschwerdeführerin verweist auf den in der Verfügung der IV-Stelle vom 23. Februar 2017 festgehaltenen Eintritt der Arbeitsunfähigkeit im September 2014. Wie bereits in Erwägung 4.1 ausgeführt, hatte die IV-Stelle keinen Anlass dazu, Feststellungen zu einer allfälligen Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdegegners zu einem Zeitpunkt zu treffen, der länger als sechs Monate vor seiner Anmeldung im Februar 2015 und damit vor August 2014 lag, weshalb diese Rüge der Beschwerdeführerin ins Leere zielt. Dies gilt auch für ihr Vorbringen, gemäss Verfügung der IV-Stelle vom 10. Juni 2013 habe lediglich ein Invaliditätsgrad von 16 % vorgelegen. Einerseits erwog das kantonale Gericht, dass diese Verfügung vom 10. Juni 2013 keine Bindungswirkung entfalte, was die Beschwerdeführerin nicht in Zweifel zieht. Anderseits ist die Tatsache, dass der Beschwerdegegner bei der C.________ AG in einem Pensum von 100 % angestellt war, was in die Verfügung der IV-Stelle vom 10. Juni 2013 einfloss, unbestritten. Dies allein vermag jedoch nicht dazu zu führen, dass die vorinstanzliche Feststellung, die sich auf eine Aussage der Arbeitgeberin zur Leistungsfähigkeit des Beschwerdegegners bezieht, offensichtlich unrichtig ist.