Citation: 6B_223/2024 E. 9

Ohne Erfolg bleibt auch die Kritik, das Urteil sei nicht ordnungsgemäss eröffnet worden, weil bei der Urteilseröffnung nur die Verfahrensleitung anwesend gewesen sei, nicht aber der Referent und der Co-Referent. Damit rügt der Beschwerdeführer, das Gericht sei anlässlich der Urteilsverkündigung nicht richtig besetzt gewesen (Art. 351 Abs. 3 StPO). Wie sich aus dem Protokoll des Obergerichts ergibt (kantonale Akten, act 268), verzichtete der an der Urteilsverkündigung anwesende Verteidiger ausdrücklich auf die Anwesenheit der beiden Oberrichter (Referent und Co-Referent) bei der Urteilseröffnung. Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, ein solcher Verzicht sei ungültig. Zudem ist weder dargetan noch ersichtlich, dass und inwiefern er durch die Abwesenheit der beiden Richter, die an der Verhandlung bzw. Urteilsberatung mitgewirkt und bloss der Urteilseröffnung nicht beigewohnt haben, beschwert sein könnte.