Citation: 5A_449/2024 E. 4

Der Beschwerdeführer setzt sich letztlich nicht konkret mit diesen Erwägungen auseinander, sondern er wiederholt verkürzt seine bereits kantonal vorgetragenen Einwände. Soweit er sinngemäss geltend macht, die in den Philippinen kirchlich geschlossene Ehe sei zufolge Bigamie nicht nur dort ungültig gewesen, sondern sie wäre es gemäss Art. 102 ZGB (gemeint: Art. 105 Ziff. 1 ZGB) auch in der Schweiz, übergeht er die Kernerwägung im angefochtenen Entscheid, dass dies eine Frage der Anerkennung des philippischen Urteils betreffend Ungültigkeitserklärung in der Schweiz sei und hierüber mit dem Zwischenentscheid vom 20. März 2019 rechtskräftig befunden worden sei, so dass darauf nicht zurückgekommen werden könne. Entsprechend geht das sich anschliessende Vorbringen des Beschwerdeführers, die kantonalen Instanzen seien parteiisch und hätten seinen Vorbringen kein Gehör schenken wollen, an der Sache vorbei. Ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes stehen sodann die Kritik am Migrationsamt und an der AHV-Ausgleichskasse sowie die Alimentenfrage. Nichts ableiten kann der Beschwerdeführer schliesslich aus dem - ohnehin neuen und damit unzulässigen (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG) - Verweis auf die steuerliche Behandlung: Das zuständige Zivilstandsamt teilt der Gemeindeverwaltung des aktuellen Wohnsitzes jede Zivilstandsänderung mit (Art. 49 Abs. 1 lit. b und c ZStV) und das Steueramt berücksichtigt den im Steuerregister am 31. Dezember des betreffenden Steuerjahres verzeichneten Zivilstand; mithin leitet sich die steuerliche Behandlung aus dem Personenstandsregistereintrag ab und richtet sich nicht umgekehrt der betreffende Eintrag nach der steuerlichen Behandlung.