Citation: 8C_233/2024 E. 5.2

5.2. Sodann trifft es zwar zu, dass aus dem Bericht der Notfallpraxis des Spitals B.________ vom 13. September 2021 nicht hervorgeht, wie vertieft die Untersuchung der Schulter am Unfalltag ausgefallen ist bzw. welche Schulterfunktionstests konkret durchgeführt wurden, sondern einzig, dass letztere "sämtlich" "keine Einschränkungen" gezeigt hätten. Dem Beschwerdeführer ist weiter darin beizupflichten, dass aus dem Wort "sämtlich" offenkundig auch nicht abgeleitet werden kann, dass während der Untersuchung in der Notfallpraxis alle in der medizinischen Wissenschaft zur Verfügung stehenden Schulterfunktionstests durchgeführt wurden. Inwiefern deshalb die Feststellung der Vorinstanz, bei der Untersuchung in der Notfallpraxis hätten sich keine klinischen Hinweise auf eine relevante Schulterverletzung ergeben, unzutreffend bzw. "absolut willkürlich" sein soll, ist jedoch nicht ersichtlich. Ebenso wenig ist die Feststellung der Vorinstanz zu beanstanden, dass die im Notfallbericht dokumentierten Schulterschmerzen für sich allein nicht auf organisch (hinreichend) nachweisbare Unfallfolgen schliessen liessen (Urteil 8C_391/2022 vom 10. Januar 2023 E. 3.2.2 mit Hinweisen). Daran vermag auch der Umstand nichts zu ändern, dass am 20. Juli 2022, also rund zehn Monate später, bildgebend eine objektivierbare Verletzung gefunden wurde.