Citation: 2C_323/2023 E. 6.2.2

6.2.2. Wie dargelegt, stand dem Beschwerdeführer gegen die Verfügung vom 28. August 2014 der nationale Instanzenzug offen (E. 6.1.3). Der Beschwerdeführer bestreitet zu Recht nicht, dass die Überprüfung durch das kantonale Gericht wirksamen Rechtsschutz gewährleistete. Weil der Rechtsschutz demnach einmal in EMRK-konformer Weise gewährt wurde, ist es mit Art. 6 Ziff. 1 EMRK vereinbar, im Staatshaftungsrecht nicht erneut auf das bereits rechtskräftig Entschiedene zurückzukommen (vgl. E. 4.5 hiervor; FELLER, a.a.O., S. 125 und 132). Der Beschwerdeführer beschränkt sich im Wesentlichen darauf, eine abweichende Rechtslage zu postulieren, ohne sich näher mit der Rechtsprechung des EGMR auseinanderzusetzen. Soweit er unter Berufung auf die Engel-Kriterien (vgl. BGE 147 I 57 E. 5.2 mit Hinweisen) geltend macht, es liege eine strafrechtliche Anklage vor, sind seine Vorbringen nicht stichhaltig. Die Tatsache, dass sein Verhalten im Verwaltungsverfahren auch Gegenstand eines strafrechtlichen Verfahrens war, ändert nichts am zivilrechtlichen Charakter des Staatshaftungsverfahrens.