Citation: 8C_873/2017 E. 3.2

3.2. Die Vorbringen des Beschwerdeführers führen zu keinem anderen Ergebnis. Sein Einwand, indem die Vorinstanz den Anspruch auf Einholung eines unabhängigen Gutachtens nach Art. 44 ATSG verneint habe, seien Art. 44 ATSG einerseits sowie der Untersuchungsgrundsatz nach Art. 43 Abs. 1 bzw. Art. 61 lit. c ATSG verletzt worden, ist nicht begründet. Es trifft zwar zu, dass sich das kantonale Gericht bei seinem Entscheid (unter anderem) auf zwei RAD-Stellungnahmen vom 16. September 2016 und 10. Januar 2017 stützt und rechtsprechungsgemäss ergänzende Abklärungen vorzunehmen sind, wenn auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit solcher versicherungsinterner ärztlicher Feststellungen bestehen (BGE 139 V 225 E. 5.2 S. 229; 135 V 465 E. 44. S. 470). Solche geringen Zweifel sind allerdings nicht auszumachen. Im Vordergrund stehen im Übrigen vorliegend nicht diese versicherungsinternen Aktenberichte, sondern die aktuellen Einschätzungen der behandelnden medizinischen Fachpersonen, welche vom RAD-Arzt reflektiert werden.