Citation: 2C_191/2024 E. 4.4.3

4.4.3. Den seit der Rückstufungsverfügung vom 16. November 2020 erfolgten Schuldenabbau von Fr. 9'638.90 stellt die Vorinstanz nicht in Abrede. Zu Recht weist sie jedoch darauf hin, dass die entsprechenden Bemühungen erst unter dem Eindruck der drohenden Wegweisung einsetzten und eine Schuldentilgung von durchschnittlich Fr. 279.-- pro Monat gemessen am Einkommensüberschuss von monatlich rund Fr. 1'579.-- (zu) gering erscheint. Der Beschwerdeführer zeigt denn auch nicht auf, wieso ein weitergehender Schuldenabbau nicht möglich gewesen sein sollte. Überdies äusserte er sich dahingehend, dass für ihn nach dem Privatkonkurs kein dringender Anlass zur Tilgung der alten Schulden mehr bestanden habe. Dies wohlbemerkt, obschon die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ausdrücklich an die Bedingung der "Sanierung der bestehenden Schulden" geknüpft wurde (vgl. A.e hiervor). Angesichts des noch immer hohen Ausstandes sprechen diese Umstände gegen einen ernstzunehmenden Willen, die finanzielle Situation raschestmöglich und nachhaltig zu sanieren. Von effizienten und konstanten Bemühungen um Schuldenrückzahlung (vgl. Urteile 2C_570/2023 vom 19. August 2024 E. 4.2.2; 2C_490/2023 vom 31. Mai 2024 E. 5.3) - nur solche konnten mit der verfügten Bedingung gemeint sein - kann vor diesem Hintergrund nicht die Rede sein. Die Verschuldung ist ihm insofern vorwerfbar.