Citation: 2C_620/2021 E. B

B.a. Am 1. August 2021 wurde A.________ im Rahmen einer polizeilichen Kontrolle im Kanton U.________ aufgegriffen; er war in Verletzung des Einreiseverbots in die Schweiz zurückgekehrt und wurde in der Folge zuständigkeitshalber an den Kanton Basel-Landschaft überstellt. Das Ersuchen des SEM vom 2. August 2021 um (erneute) Übernahme des Asyl- und Wegweisungsverfahrens im Sinne der Dublin-III-Verordnung hiessen die österreichischen Behörden am 3. August 2021 gut. Mit Entscheid vom gleichen Tag wies das SEM A.________ aus der Schweiz in den für ihn zuständigen Dublin-Mitgliedstaat Österreich weg. Das Amt für Migration und Bürgerrecht des Kantons Basel-Landschaft hat A.________ am 3. August 2021 in eine Dublin-Vorbereitungshaft genommen. A.________, vertreten durch Rechtsanwältin Lea Hungerbühler, beantragte dem Kantonsgericht Basel-Landschaft (Präsidium für Zwangsmassnahmen) am 4. August 2021, die Dublin-Vorbereitungshaft zu überprüfen. B.b. Am 6. August 2021 nahm das Amt für Migration und Bürgerrecht des Kantons Basel-Landschaft A.________ in eine Dublin-Ausschaffungshaft. Es übermittelte den neuen Haftbefehl mit den Akten und der Vernehmlassung dem Kantonsgericht (Präsidium für Zwangsmassnahmen). Mit Urteil vom 9. August 2021 wies dieses das Gesuch um Haftentlassung ab; gleichzeitig stellte es fest, dass die Anordnung der Dublin-Haft zur Sicherstellung des Vollzugs des Überstellungsverfahrens für die Dauer von 6 Wochen, d.h. bis zum 16. September 2021, rechtmässig und angemessen sei. Das Kantonsgericht (Präsidium für Zwangsmassnahmen) berücksichtigte dabei, dass die Rügen bezüglich der Dublin-Ausschaffungshaft sich weitgehend mit jenen im Verfahren der Dublin-Vorbereitungshaft deckten.