Citation: 6B_38/2007 23.08.2007 E. 2

Zur Legitimationsfrage beruft sich der Beschwerdeführer auf Art. 81 Abs. 1 lit. a und b Ziff. 5 und 6 BGG. Wenn der angefochtene Entscheid aufgehoben werde, müsse die kantonale Behörde zusätzliche Untersuchungen anordnen, was sich auf seine Zivilforderung auswirken könne. Darin liege sein rechtlich geschütztes Interesse. 2.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 OHG ist Opfer, wer durch eine Straftat in seiner körperlichen, sexuellen oder psychischen Integrität unmittelbar beeinträchtigt worden ist. Der Beschwerdeführer macht lediglich geltend, er habe durch die beanzeigten Handlungen finanzielle Einbussen erlitten. Derartige Beeinträchtigungen räumen ihm aber keine Opferstellung ein (BGE 131 I 455 E. 1.2.2). Als einfacher Geschädigter kann er sich somit nicht auf Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG berufen. Soweit er sich auf Ziff. 6 dieser Bestimmung stützt, verwechselt er den Begriff Strafanzeiger mit demjenigen des Strafantragstellers. Er macht denn auch nirgends geltend, die Vorinstanz habe Art. 30 ff. StGB, die das Strafantragsrecht regeln, verletzt. 2.2 Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG enthält eine nicht abschliessende Aufzählung der beschwerdebefugten Personen. Weil die Eintretensvoraussetzungen von Amtes wegen zu prüfen sind, stellt sich die Frage, ob der Beschwerdeführer als einfacher Geschädigter zur Beschwerde in Strafsachen legitimiert ist. Im zur Veröffentlichung bestimmten Leiturteil 6B_12/2007 vom 5. Juli 2007 hat die strafrechtliche Abteilung diese Frage verneint, unter anderem mit der Begründung, dass der Strafanspruch nicht dem Geschädigten, sondern allein dem Staat zusteht. Dies würde vereitelt, wollte man dem Beschwerdeführer die Beschwerdebefugnis einräumen. Es kann auf Erwägung 2 des zitierten Urteils verwiesen werden.