Citation: 5A_335/2014 E. 4.1

4.1. Soweit die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht vorbringt, es liege eine schriftliche Schuldanerkennung der A.________ vor, wonach sämtliche offenen Debitorenforderungen in der Höhe von über EUR 3'500'000.-- innert 90 Tagen beglichen würden, legt sie nicht dar (Art. 42 Abs. 2 BGG), dass die Vorinstanz die Regeln über das Novenrecht verletzt habe, indem sie das erst nach Ablauf der Rechtsmittelfrist erstellte Schreiben der A.________ vom 2. März 2014 bereits wegen Verstosses gegen das Novenverbot von Art. 174 Abs. 2 SchKG (vgl. dazu BGE 139 III 491 E. 4 S. 492 ff.; 136 III 294 E. 3 S. 295) nicht beachtet habe. Allein die von der Beschwerdeführerin rechtzeitig eingereichten Rechnungen an die A.________ im Gesamtbetrag von EUR 2'623'755.-- sowie die keinen bestimmten Betrag enthaltende Schuldanerkennung der A.________ vom 24. Februar 2014 vermögen jedoch eine konkret absehbare Veränderung ihrer finanziellen Situation nicht glaubhaft erscheinen zu lassen, zumal die Beschwerdeführerin nicht überprüfbar dargelegt hat, dass Zahlungen ihrer iranischen Grosskundin in jüngster Zeit tatsächlich bei ihr eingegangen sind. So hat die Beschwerdeführerin im kantonalen Beschwerdeverfahren den Eingang einer zwischenzeitlich erfolgten Barzahlung ihrer Grosskundin von Fr. 600'000.-- lediglich behauptet und keine diesbezüglichen Belege eingereicht. Im Übrigen hat bereits die Vorinstanz zu Recht darauf hingewiesen, dass die von der Beschwerdeführerin dargelegten Beschränkungen von Geldtransfers und Finanzdienstleistungen gegenüber dem Iran zwar nachvollziehbar erscheinen, sich die Beschwerdeführerin ihrer Verbindlichkeiten in der Schweiz jedoch nicht unter Hinweis auf die Schwierigkeiten im Geldtransfer vom Iran her entziehen kann.