Citation: 2C_55/2023 E. 3

Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Unzulässig sind damit neue Tatsachen, die bereits der Vorinstanz hätten vorgelegt werden können (BGE 136 III 123 E. 4.4.3; Urteil 2C_53/2023 vom 30. Mai 2023 E. 3.2). Das Migrationsamt des Kantons Zürich reichte mit Vernehmlassung vom 9. März 2023 eine Verfügung vom 15. August 2022 betreffend den Widerruf des Aufenthaltsrechts der Ehefrau des Beschwerdeführers sowie einen Rapport der Kantonspolizei vom 18. November 2022 betreffend die weisungsgemässe Ausreise der Ehegattin ein. Beide Dokumente datieren von vor dem angefochtenen Urteil, und hätten ohne Weiteres bereits im Verfahren vor der Vorinstanz ins Recht gelegt werden können (und müssen). Das Migrationsamt legt nicht dar, inwiefern erst der angefochtene Entscheid Anlass gab, sie vorzubringen (Art. 99 Abs. 1 BGG); dementsprechend sind sie für das vorliegende Verfahren nicht zu berücksichtigen.