Citation: I 344/04 09.09.2004 E. A

Der 1972 geborene I.________, von Beruf Schreiner, leidet nach einem Motorradunfall vom 11. August 1996 an kompletter Paraplegie. Auf Grund eines Gesuchs vom 18. November 1996 übernahm die Invalidenversicherung im Rahmen der Austauschbefugnis anstelle einer als dem bisherigen Beruf gleichwertig erachteten Ausbildung zum technischen Kaufmann, Holzkaufmann oder Techniker TS als Umschulungsmassnahme die Maturavorbereitung des Versicherten an den Schulen M.________ vom 13. Oktober 1997 bis 30. April 2001, einschliesslich Taggeld und Transportkosten. Gemäss Verfügungen vom 19. März und 3. Dezember 2001 wurde die berufliche Eingliederungsmassnahme bis 31. März 2002 verlängert. Am 18. März 2002 schloss I.________ die Maturitätsprüfungen mit Erfolg ab und erhielt das Maturitätszeugnis. Mit Verfügung vom 8. Juli 2002 eröffnete die IV-Stelle Basel-Stadt dem Versicherten, dass sein Gesuch um Gewährung beruflicher Massnahmen als erledigt betrachtet werde; nachdem er die Maturaprüfungen bestanden habe, gelte er als angemessen eingegliedert und befähigt, einen zweiten - eben nicht mehr gleichwertigen - Teil der Umschulung mittels eines Universitätsstudiums zu absolvieren, wofür die Invalidenversicherung nicht leistungspflichtig sei.