Citation: U 246/02 19.05.2003 E. 4

Nach Eingang der Beschwerde holte das kantonale Gericht zunächst die Vernehmlassung der SUVA ein. Anschliessend ordnete es mit Verfügung vom 10. Dezember 1999 einen zweiten Schriftenwechsel an und setzte dem Beschwerdeführer eine Frist von 30 Tagen zur Erstattung einer Replik. Vor Ablauf dieser Frist liess der Beschwerdeführer den Antrag stellen, das Verfahren sei im Hinblick auf ein durch die Invalidenversicherung angeordnetes Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) X.________ zu sistieren. Daraufhin wurde ihm die Replikfrist abgenommen (Verfügung vom 31. Januar 2000). Nachdem die SUVA der Sistierung zugestimmt hatte, wurde eine solche am 24. Februar 2000 verfügt, und zwar "bis zum Vorliegen der Abklärungen der MEDAS X.________". Mit derselben Verfügung gab die Vorinstanz dem Beschwerdeführer auf, ihr innert 20 Tagen seit Vorliegen der medizinischen Abklärungsergebnisse unter Beilage derselben den Wegfall des Sistierungsgrundes mitzuteilen. Nachdem die Einreichung des MEDAS-Gutachtens unterblieben war, zog die Vorinstanz mit Verfügung vom 29. Januar 2002 die Akten der Invalidenversicherung bei. Anschliessend hob sie mit Verfügung vom 11. Februar 2002 die Sistierung von Amtes wegen auf und stellte den Parteien je eine Kopie des Gutachtens der MEDAS X.________ vom 30. August 2000 zu, verbunden mit der Ansetzung einer Frist, um dazu Stellung zu nehmen. Im Zusammenhang mit einem Wechsel des Rechtsvertreters wurde dem Beschwerdeführer in der Folge eine neue Frist zur Stellungnahme angesetzt. In der daraufhin erstatteten Eingabe vom 21. Mai 2002 liess der Beschwerdeführer daran erinnern, dass ihm am 10. Dezember 1999 eine Frist zur Replik angesetzt worden war, welche im Zusammenhang mit der anschliessenden Sistierung des Verfahrens wieder abgenommen wurde. Der neu hinzugezogene Vertreter erklärte, er werde zum MEDAS-Gutachten Stellung nehmen, gehe jedoch davon aus, dass danach das Verfahren mit einem zweiten Schriftenwechsel fortgesetzt und ihm Frist zur Replik angesetzt werde. Im Rahmen seines Entscheids vom 24. Juni 2002 erwog das kantonale Gericht, der Beschwerdeführer habe in der Stellungnahme vom 21. Mai 2002 die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels verlangt. Ein solcher sei jedoch in der Regel nur dann angezeigt, wenn in einer vorangegangenen Rechtsschrift neue Tatsachen, Beweismittel oder Rechtsgründe vorgetragen worden seien. Da dies vorliegend nicht zutreffe, sei kein zweiter Schriftenwechsel durchzuführen.