Citation: 5A_993/2020 E. A

A.a. A.________, Jahrgang 1951, war ab 1996 als Pflegefachmann selbstständig berufstätig. In der Psychiatrischen Klinik U.________ lernte er H.B.________, geboren 1924, kennen, die sich dort zur Behandlung einer Depression aufhielt. H.B.________ fragte ihn, ob er sie nach ihrem Klinikaustritt zu Hause in V.________ pflegen und betreuen wolle. A.________ übernahm ab Mai 1997 persönlich die private Pflege und Betreuung von H.B.________ bis zu deren Tod. A.b. H.B.________ errichtete am 28. März 2010 und am 18. Dezember 2014 eigenhändig letztwillige Verfügungen. Sie setzte Erben ein, vermachte A.________ ihre Liegenschaft in V.________ und ordnete an, dass allenfalls bestehende Hypotheken aus dem Nachlass zurückzuzahlen seien und allfällige Erbschaftssteuern im Zusammenhang mit dem Vermächtnis zulasten des Nachlasses gingen. Weiter verfügte sie, dass seine Ansprüche verliere, wer als gesetzlicher Erbe ihre letztwillige Verfügung anfechten oder in irgendeiner Weise dagegen opponieren sollte. A.c. Am xx.xx.2015 starb H.B.________ (Erblasserin) in ihrem Heim. Erben sind ihre drei Brüder bzw. deren Nachkommen. A.d. Die von der Erblasserin bestellte Willensvollstreckerin weigerte sich, A.________ das Vermächtnis auszuliefern.