Citation: 6B_1028/2022 E. 2.4.1

2.4.1. In tatsächlicher Hinsicht ist erstellt, dass der Beschwerdeführer den Kapitalerhöhungsbericht (i.S.v. Art. 652e OR in der bis 31. Dezember 2010 in Kraft gestandenen Fassung; aktuell gültige Fassung unverändert) der B.________ AG vom 8. März 2010 verfasste und unterzeichnete. Darin wies er eine für die Liberierung der Kapitalerhöhung der B.________ AG zu verrechnende Forderung der B.________ Holding AG gegenüber der B.________ AG in der Höhe von Fr. 1'900'000.-- aus und erklärte diese für die Verrechnung vollständig als geeignet, erfüllbar und fällig (vgl. Art. 652e Ziff. 2 OR in der bis 31. Dezember 2010 in Kraft gestandenen Fassung; aktuell gültige Fassung unverändert). Durch die Zahlung vom 1. Februar 2010 reduzierte sich diese Forderung von Fr. 1'900'000.-- um diesen rückvergüteten Betrag (vgl. oben E. 1.4.3 und E. 1.4.4). Somit ist der Kapitalerhöhungsbericht der B.________ AG vom 8. März 2010 hinsichtlich der für die Liberierung zu verrechnenden Forderung unwahr. In Bezug auf die im Kapitalerhöhungsbericht genannte, für die Liberierung zu verrechnende Forderung handelt es sich um eine rechtserhebliche Tatsache. Der objektive Tatbestand ist erfüllt.