Citation: 8C_334/2023 E. 5.2

5.2. Bezüglich der vom Beschwerdeführer als Rückfall zum Unfall vom 18. April 2012 geltend gemachten Rückenbeschwerden stützte sich die Vorinstanz sodann auf die Aktenbeurteilung des Kreisarztes Dr. med. univ. B.________ vom 6. Mai 2021. Dieser hielt fest, der Beschwerdeführer habe am 18. April 2012 ein stumpfes Abdominaltrauma mit Verbrennungen an Bauch, Rücken und Händen erlitten; weitere Verletzungen seien nicht dokumentiert worden. Die bei der Röntgenuntersuchung vom 29. Januar 2021 festgestellten leichten Veränderungen im Bereich der Lenden- und der Brustwirbelsäule stünden in keinem Zusammenhang mit dem Unfall, sondern entsprächen den zu erwartenden altersbedingten Veränderungen. Der vom behandelnden Arzt Dr. med. E.________ im Bericht vom 26. März 2021 vertretenen Argumentation, wonach es beim Unfallereignis zu einer "Kompression Kontusion" der Lendenwirbelsäule (LWS) gekommen sei und der Beschwerdeführer deshalb seit dem Unfall an einem lumbovertebralen Syndrom leide, fehle es an einer Grundlage in den medizinischen Akten. Im Rahmen einer einlässlichen Aktenwürdigung, auf welche verwiesen wird, pflichtete die Vorinstanz Dr. med. univ. B.________ bei, dass die vom Hausarzt angegebene Kompression bzw. Kontusion der LWS im Widerspruch zu sämtlichen in den Jahren seit dem Unfall erstellten Arztberichten stehe, insbesondere auch zum asim-Gutachten vom 14. September 2018. Schliesslich widerspreche sich Dr. med. E.________ auch selbst, da er in der Anmeldung zur Röntgenuntersuchung vom 29. Januar 2021 noch angegeben habe, die Rückenbeschwerden bestünden bei Status nach einem vor zwei Jahren, mithin im Jahr 2019, erlittenen Trauma. Da sich aus den umfangreichen medizinischen Akten zum Unfall vom 18. April 2012 keine Anhaltspunkte dafür ergäben, dass die Rückenbeschwerden natürlich kausal auf dieses Ereignis zurückzuführen seien, habe die Suva ihre Leistungen diesbezüglich zu Recht verweigert.