Citation: 6B_563/2023 E. 3.6.2

3.6.2. Was das Dossier S39 betrifft, hält die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer sei am 3. April 2020 erstmals zu diesem Sachverhalt befragt worden. Folglich habe er von den Befragungen von C.C.________ am 7. August 2019 und 19. November 2019 sowie von B.________ am 10. März 2020 ausgeschlossen dürfen werden. Es habe konkrete Kollusionsgefahr und damit ein sachlicher Grund für die vorläufige Beschränkung der Parteiöffentlichkeit bestanden. Insofern sei die Verwertbarkeit der damaligen Aussagen der Mitbeschuldigten unproblematisch. Der Beschwerdeführer übergeht, dass es sich dabei um eine Eventualbegründung handelt. Denn die Vorinstanz verweist auf den üblichen modus operandi und die DNA-Spuren des Beschwerdeführers, die am Tatort gefunden wurden. Daher könne offenbleiben, ob die belastenden Aussagen der Mitbeschuldigten C.C.________ und B.________ und das Geständnis des Beschwerdeführers verwertbar seien.