Citation: 8C_183/2024 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat dargelegt, dass seit der Verfügung vom 7. Januar 2015 eine veränderte Befundlage und damit ein Revisionsgrund gemäss Art. 17 ATSG ausgewiesen sei. Sie hat erkannt, dass die IV-Stelle von sämtlichen vom Beschwerdeführer im Rahmen seiner Neuanmeldung angegebenen Ärzten Berichte eingeholt habe. Das kantonale Gericht hat die entsprechenden medizinischen Stellungnahmen gewürdigt und ist aus den nachfolgenden Gründen zum Schluss gekommen, dass kein invalidisierender Gesundheitsschaden begründet werden könne. Aus den Akten ergebe sich, dass der Beschwerdeführer beim Ereignis vom 14. Oktober 2020 eine dislozierte, transverse mediale Malleolarfraktur rechts erlitten habe, die operativ versorgt worden sei, so das kantonale Gericht. Die zuständigen Ärzte hätten einen peri- und postoperativ komplikationslosen Verlauf geschildert (Bericht der Klinik für Orthopädie, Hand- und Unfallchirurgie, Spital V.________, vom 16. Oktober 2020). Die entsprechende Behandlung sei bereits am 21. April 2020 (richtig: 2021) abgeschlossen worden. Eine Arbeitsunfähigkeit habe nicht vorgelegen und die Prognose zur Eingliederung sei gut gewesen (Bericht Spital V.________ vom 15. November 2022). Die auf den Angaben des Beschwerdeführers basierende Aussage von Dr. med. B.________, Facharzt Allgemeine Innere Medizin, wonach auch schon Beschwerden beim Autofahren aufgetreten seien, reiche nicht aus, um einen dauerhaften, die Arbeitsfähigkeit tangierenden Gesundheitsschaden zu begründen. Ernsthafte therapeutische Bemühungen im Zusammenhang mit den geltend gemachten Fussbeschwerden oder weitergehende Abklärungen seien ebenfalls nicht erwähnt worden. Die Vorinstanz hat weiter erkannt, dass die von Dr. med. B.________ berichteten Einschränkungen bezüglich der Herzproblematik den Ausführungen des Kardiologen Dr. med. C.________, Facharzt Allgemeine Innere Medizin, Kardiologie und Angiologie, widersprechen würden, wonach seit März 2021 Beschwerdefreiheit bestehe. Gemäss kantonalem Gericht überzeuge die Herleitung des Dr. med. B.________, weshalb nach wie vor einschränkende Herzbeschwerden beständen, wenig, stütze sie sich doch einzig auf die Angaben des Beschwerdeführers, wonach er seine Fahrstrecke mit dem E-Bike nicht über 10 km habe steigern können und er beim Treppensteigen sowie beim Heben von Lasten teilweise ein pektorales Stechen verspüre. Laut Vorinstanz sei das entdeckte Aneurysma ein reiner Zufallsbefund. Dass dieses für die Kopfschmerzen verantwortlich sein solle, gehe aus dem Bericht der Kardiologie des Spitals D.________ vom 4. August 2021 nicht hervor. Ein Handlungsbedarf bzw. eine Operation sei von den Ärzten nicht gesehen worden. Zum psychischen Gesundheitszustand hat die Vorinstanz ausgeführt, Dr. med. E.________, Facharzt Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie, habe in seinem Krankengeschichteeintrag vom 13. Dezember 2021 keine Arbeitsunfähigkeit im Zusammenhang mit den von ihm genannten Diagnosen attestiert. Gemäss den Angaben im E-Mail der Praxis des Psychiaters an die IV-Stelle vom 30. Dezember 2022 sei der Beschwerdeführer seit einem Jahr nicht mehr dort in Behandlung gewesen. Zusammenfassend hat das kantonale Gericht konstatiert, die geltend gemachten Beschwerden und die daraus resultierenden Einschränkungen fänden keinen Niederschlag in den fachärztlichen Berichten. Auch aus den Stellungnahmen des Hausarztes Dr. med. B.________ liesse sich kein invalidisierender Gesundheitsschaden begründen. Der Sachverhalt betreffend den durch das Unfallereignis vom 14. Oktober 2020 geschädigten Fuss sei hinreichend abgeklärt. Bei dieser Ausgangslage könne im Sinne einer antizipierten Beweiswürdigung auf den Beizug der Akten anderer Versicherer sowie auf die Durchführung einer medizinischen Untersuchung verzichtet werden. Von weiteren Abklärungen seien keine neuen Erkenntnisse zu erwarten.