Citation: I 667/03 09.02.2004 E. A

Der 1997 geborene L.________ leidet seit Geburt am Prader-Willi-Syndrom (auch Prader-Labhart-Willi-Syndrom, nachfolgend PWS) und wurde aus diesem Grund - nach einer vorangegangenen früheren Anmeldung - am 10. Februar 1999 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. Die IV-Stelle des Kantons Aargau sprach dem Versicherten unter anderem medizinische Massnahmen zur Behandlung des Geburtsgebrechens Nr. 462, einen Pflegebeitrag und die Rückvergütung von Kosten für die Hauspflege sowie Sonderschulmassnahmen zu. Ausserdem übernahm sie gemäss Mitteilung vom 17. April 2000 Physiotherapie nach ärztlicher Verordnung im Zusammenhang mit dem Geburtsgebrechen Nr. 462 für die Zeit vom 4. Juni 1999 bis vorderhand 30. Juni 2001. Im Anschluss an eine Intervention des Bundesamtes für Sozialversicherung (BSV) lehnte es die Verwaltung - nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens und Einholung einer weiteren Stellungnahme des BSV vom 26. Februar 2002 - mit Verfügung vom 11. März 2002 ab, weiterhin medizinische Massnahmen in Form von Physiotherapie zu gewähren.