Citation: B 12/01 15.06.2001 E. 2

2.- Das kantonale Gericht hat im angefochtenen Entscheid eingehend dargelegt, weshalb sich die Beitragsforderung der Beschwerdegegnerin in jeder Hinsicht als rechtmässig erweist. Die Beschwerdeführerin stellt sich einzig auf den Standpunkt, sie schulde die Arbeitnehmerbeiträge nicht. Sie setzt sich damit über den klaren Wortlaut von Art. 66 Abs. 2 (in Verbindung mit Abs. 1) BVG hinweg, wonach der Arbeitgeber der Vorsorgeeinrichtung die gesamten Beiträge schuldet. Im Obligatoriumsbereich ist daher nicht der Arbeitnehmer für seinen Anteil Beitragsschuldner der Vorsorgeeinrichtung, sondern ausschliesslich der Arbeitgeber (Jürg Brühwiler, Obligatorische berufliche Vorsorge, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Rz 116 S. 46; Hans Michael Riemer, Das Recht der beruflichen Vorsorge in der Schweiz, S. 101 Rz 9 zu § 4; vgl. auch Botschaft des Bundesrates zum Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge vom 19. Dezember 1975, BBl 1976 I S. 226).