Citation: 8C_707/2023 E. 5.3

5.3. Hinsichtlich der Einschätzung des Dr. med. F.________ vom 27. September 2022 stellte die Vorinstanz im Rahmen ihrer Beweiswürdigung fest, diese vermöge keine Zweifel am PMEDA-Gutachten zu erwecken. So habe die psychiatrische Sachverständige festgehalten, beim Beschwerdeführer sei eine Beschwerdebetonung und -verdeutlichung bei fehlender Motivation und Vermeidungsverhalten hinsichtlich der Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit aufgefallen. Zudem hätten sich Widersprüche gezeigt zwischen dem Aktivitätsniveau im privaten Bereich und der subjektiv angenommenen Unfähigkeit zu beruflichen Aktivitäten. Auch der neuropsychologische Gutachter habe ein verfälschendes Antwortverhalten feststellen können und ausgeführt, es bestünden deutliche Hinweise für eine Aggravation. Aufgrund dieser Diskrepanzen/Inkonsistenzen sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer seine Beschwerden auch gegenüber Dr. med. F.________ nicht valide präsentiert habe. Dieser habe denn auch - im Gegensatz zu den Gutachtern - keine Symptomvalidierungsverfahren angewendet. Die Vorinstanz trug im Weiteren dem Umstand Rechnung, dass behandelnde Ärzte aufgrund ihrer auftragsrechtlichen Vertrauensstellung im Zweifel eher zugunsten ihrer Patienten auszusagen pflegen (vgl. etwa BGE 125 V 353 E. 3b.cc). Der Beschwerdeführer setzt sich mit dieser vorinstanzlichen Beweiswürdigung nicht auseinander und zeigt folglich auch nicht auf, inwiefern das kantonale Gericht dabei in Willkür verfallen sein soll (vgl. E. 1 hiervor).