Citation: 4A_507/2015 E. B

Am 15. Mai 2012 reichte die Unternehmerin beim Handelsgericht des Kantons Zürich Klage ein und beantragte, die Bestellerin sei zur Zahlung von Fr. 1'042'679.60 nebst Zins zu verurteilen. Mit Urteil vom 4. August 2015 hiess das Handelsgericht des Kantons Zürich die Klage teilweise gut und verpflichtete die Bestellerin zur Zahlung von Fr. 484'219.97 nebst Zins. Das Handelsgericht ist der Auffassung, die Unternehmerin habe einen Anspruch auf Mehrvergütung in der Höhe von Fr. 406'326.17, weil die Bestellerin den Baubeginn für die Häuser 3 und 4 verschoben und damit ihre Mitwirkungspflichten verletzt habe. Zudem kommt das Handelsgericht nach Würdigung der Beweismittel zum Schluss, das Risiko einer Erhöhung des Stahlpreises trage die Bestellerin, weshalb die Unternehmerin Anspruch auf Fr. 77'893.80 für höhere Stahlkosten habe.