Citation: 1B_286/2014 E. 8.1

8.1. In den Verfahren 1B_287/2014 und 1B_288/2014 rügen die Beschwerdeführer die Verletzung des Aequivalenzprinzips; in Anbetracht der Anzahl der Privatkläger würden die vom Kantonsgerichtspräsidenten verlangten Kostenvorschüsse insgesamt mindestens Fr. 120'000.-- erreichen. Nach der Einschätzung des Kantonsgerichtspräsidenten würde das Kostendepot Fr. 92'400.-- erreichen, vorausgesetzt, dass alle Berufungsführer die verlangte Sicherheit leisten würden. Das reiche nicht aus, um die voraussichtlichen Kosten der Berufungsverfahren zu decken. Effektiv eingegangen seien bisher Kostenvorschüsse im Gesamtbetrag von Fr. 4'210.--. Eine Erhöhung der Vorschüsse sei aber nicht vorgesehen, auch wenn viele Privatkläger aus dem Verfahren ausscheiden würden.