Citation: 1C_95/2016 E. 1.3

1.3. Die Gemeinde bemängelt in ihrer Beschwerdeantwort, die Beschwerdeführer hätten kein ausreichendes Rechtsbegehren gestellt. Dies trifft insoweit zu, als diese in ihrer Beschwerdeschrift allein einen Aufhebungs- und Rückweisungsantrag stellen. Sie erfüllen damit an sich die Voraussetzung von Art. 42 Abs. 1 BGG nicht, wonach die Eingabe an das Bundesgericht einen Antrag in der Sache enthalten muss. Die Rechtsprechung lässt es in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten allerdings genügen, dass ausdrücklich nur ein kassatorisches Begehren gestellt wird, wenn sich aus der Begründung ergibt, was mit der Beschwerde angestrebt wird (BGE 137 II 313 E. 1.3 S. 317; 133 II 409 E. 1.4.1 S. 414 f.). Dieser Anforderung genügt die Beschwerdebegründung, denn aus ihr geht hervor, dass neben dem vorinstanzlichen Entscheid, der an formellen Mängeln leiden soll, die Plangenehmigung für die Weganlage wegen deren Unverhältnismässigkeit und den fehlenden öffentlichen Interessen daran zu verweigern ist.