Citation: 4A_506/2019 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer weist die Beweiswürdigung des Obergerichts nicht als bundesrechtswidrig aus: Er kritisiert zunächst, die Vorinstanz stütze ihr Urteil "praktisch ausschliesslich auf Aussagen der Zeugin D.________", welche offensichtlich parteiisch sei. Zu Unrecht: Der Vorinstanz ist nicht entgangen, dass D.________ mit dem Beschwerdegegner gemeinsame Kinder hat und nach eigenen Angaben eine gute und enge Beziehung zu ihm pflegt. Indessen vermochte sie keine Anhaltspunkte zu erkennen, dass D.________ trotz Wahrheitspflicht falsch ausgesagt hätte, sondern qualifizierte ihre Aussagen als glaubhaft. Vor allem aber stellte sie nicht alleine auf diese Zeugenaussage ab, sondern ging insbesondere auch ausführlich auf die Aussagen des Beschwerdeführers ein. Sie schloss, aus diesen gehe hervor, dass der Beschwerdeführer um die Bezahlung eines Geldbetrages an sich selber (zwecks Investition in die Gesellschaft) ersucht und sich auch selber zur Rückzahlung des erbetenen Darlehens verpflichtet habe. Im Übrigen ist die dahingehende Würdigung durchaus einleuchtend und jedenfalls nicht unhaltbar. Der Beschwerdeführer vermag keine Willkür oder die Verletzung von Art. 157 ZPO zu belegen, indem er einzelne Aussagen hervorhebt, die er anders gewichtet haben möchte als im angefochtenen Urteil. Entgegen dem Vorwurf des Beschwerdeführers berücksichtigte die Vorinstanz aber auch die in der Berufung vorgebrachten Ereignisse nach Vertragsabschluss hinreichend. Das gilt insbesondere für den Umstand, dass das Geld auf ein Konto der A.________ GmbH überwiesen worden war, weiter für den vom Beschwerdeführer ins Recht gelegten, vom Beschwerdegegner nicht unterzeichneten Darlehensvertrag, auf dem die A.________ GmbH als Schuldnerin aufgeführt ist, ferner auf die Bestätigung der A.________ GmbH zu Handen des Steueramtes U.________ und schliesslich auch für die buchhalterische Erfassung des Darlehens bei der A.________ GmbH. Die Vorinstanz begründete überzeugend, aus welchen Gründen sie diesen Umständen im Gegensatz zum Beschwerdeführer keine entscheidende Bedeutung zumass. Der Beschwerdeführer vermag weder den Vorwurf der Willkür noch denjenigen der Verletzung von Art. 152 oder 157 ZPO zu belegen.