Citation: 6B_500/2017 E. 2.3

2.3. Nach Art. 305ter Abs. 1 StGB macht sich strafbar, wer berufsmässig fremde Vermögenswerte annimmt, aufbewahrt, anlegen oder übertragen hilft und es unterlässt, mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt die Identität des wirtschaftlich Berechtigten festzustellen. Nach der - von der Vorinstanz korrekt zitierten - Rechtsprechung schützt dieser Tatbestand als abstraktes Gefährdungsdelikt nur die Rechtspflege. Anders als bei Art. 305bis StGB (Geldwäscherei) ist das Rechtsgut des Vermögens allfälliger im Gefolge mangelhafter Identifizierung geschädigter Personen bei Art. 305ter StGB nicht (mit) geschützt. Entsprechend gibt es bei diesem Straftatbestand keine privaten Geschädigten (Urteile 4A_21/2008 vom 13. Juni 2008 E. 5 mit Hinweisen, nicht publiziert in: BGE 134 III 529; 4A_594/2009 vom 27. Juli 2010 E. 3.4; vgl. auch BGE 136 IV 127 E. 3.1.2). Die von der Beschwerdeführerin vorgebrachte Rechtsprechung bezieht sich auf den Tatbestand der Geldwäscherei, welcher sich in Bezug auf die geschützten Rechtsgüter von demjenigen der mangelnden Sorgfalt bei Finanzgeschäften unterscheidet. Die Vorinstanz hat die Legitimation der Beschwerdeführerin zu Recht verneint. Die Rüge ist unbegründet.