Citation: 7B_249/2022 E. 9.1.3

9.1.3. Die Kritik der Beschwerdeführerin erweist sich als unbegründet. Auch wenn die Vorinstanz nicht jeden einzelnen Strafzumessungsschritt zahlenmässig erläutert, ist ohne Weiteres nachvollziehbar, wie sie die einzelnen Komponenten gewichtet und die zweijährige Freiheitsstrafe herleitet. Dies gilt auch in Bezug auf das von der Beschwerdeführerin in der Vergangenheit erlebte Gewaltdelikt sowie für den langen Zeitablauf seit Begehung der Taten. Diese Umstände würdigt die Vorinstanz bei den Täterkomponenten zugunsten der Beschwerdeführerin, was sie von einer Einsatzstrafe von 33 Monaten - zwecks Ermöglichung des bedingten Vollzugs - zu einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten führt. Es kommt somit zu einer deutlich sichtbaren Reduktion. Dabei geht die Vorinstanz im Übrigen implizit vom Wohlverhalten der Beschwerdeführerin aus, ansonsten sie den Zeitablauf seit den Taten von Gesetzes wegen nicht zu ihren Gunsten hätte werten dürfen (Art. 48 lit. e StGB). Dementsprechend brauchte sie hierzu auch keine weiteren Feststellungen zu treffen.