Citation: I 495/04 08.02.2005 E. 4.1

4.1.1 Im Bericht vom 5. Februar 2003 bescheinigte Dr. med. W.________ der Patientin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für die Zeit vom 16. April 2002 (Operation) bis 14. Januar 2003 sowie eine solche von 50 % ab 15. Januar 2003 (Wiederaufnahme der Tätigkeit bei der Firma Y.________). Er hielt ferner fest, dass durch eine optimale Anpassung der Arbeitsumgebung eine volle Arbeitsleistung zu erbringen sei, wobei darauf geachtet werden müsse, dass das Bein nicht zu stark ermüde, keine Lasten getragen würden und keine langen Gehstrecken zurückzulegen seien. 4.1.2 Dr. med. B.________ beurteilte die Versicherte am 1. März 2003 für die Zeit vom 15. April 2002 bis 14. Januar 2003 ebenfalls als zu 100 % und ab 15. Januar 2003 bis auf weiteres als zu 50 % arbeitsunfähig. Ergänzend führte der Arzt aus, dass die Arbeiten im Restaurant der Firma Y.________ ohne Tragen, Servieren und Bücken sowie ohne längeres Stehen nur zu 50 % "(entsprechend ca. 15 h/Woche)" zumutbar seien. Auch bei dieser Beschäftigung bestehe allerdings eine verminderte Leistungsfähigkeit, indem längere Pausen zwischen zwei- bis dreistündigen Arbeitsperioden eingeschaltet werden müssten und nach längerem Sitzen (über 30 Minuten) ein Herumgehen notwendig sei. Zudem bereite längeres Stehen ebenfalls Schwierigkeiten. 4.1.3 Mit Gutachten vom 18. September 2003 kam Dr. med. A.________ zum Schluss, dass vom 15. April 2002 bis 14. Januar 2003 ein Leistungsunvermögen von 100 % bestanden habe, während seit 15. Januar 2003 eine Arbeitsfähigkeit in einer der Behinderung optimal angepassten Tätigkeit von ca. 60 % vorliege. Die aktuelle Beschäftigung bei der Firma Y.________ sei zu maximal 50 % zumutbar. 4.2 Einhellig schätzen die beteiligten Ärzte die Beschwerdeführerin für die Zeit vom 15./16. April 2002 bis 14. Januar 2003 somit als nicht sowie ab 15. Januar 2003 wiederum als zu 50 % (so beispielsweise in ihrer Beschäftigung bei der Firma Y.________) bzw. - im Rahmen eines bestmöglich ausgestalteten Arbeitsplatzes - zu 60 % leistungsfähig ein. Missverständlich ist in diesem Zusammenhang die Äusserung des Dr. med. B.________, wonach die Tätigkeit bei der Firma Y.________ nur zu 50 %, was einem Pensum von 15 Wochenstunden gleichkomme, zuzumuten sei. Wie aus den Akten ersichtlich wird, hatte die Versicherte im Jahre 2001 - ohne krankheitsbedingte Ausfälle - während insgesamt 992 Stunden bei der Firma Y.________ gearbeitet. Dies entspricht, umgerechnet auf 48 Arbeitswochen jährlich, einem wöchentlichen Pensum von 20,66 Stunden oder, in Anbetracht einer betrieblichen Normalarbeitszeit von 41 Wochenstunden, von 50,4 %. Diese Zahl korrespondiert mit den im Abklärungsbericht Haushalt vom 31. Oktober 2003 enthaltenen Angaben zur beruflichen Situation. Ob Dr. med. B.________ das bis anhin durch die Beschwerdeführerin bei der Firma Y.________ geleistete Pensum vom 50,4 % (20,66 Wochenstunden), ein eigentliches 50 %-Pensum (20,5 Wochenstunden) oder aber die von ihm vermerkten 15 Wochenstunden (rund 37 %-Pensum) für realistisch hält, braucht indes nicht abschliessend geprüft zu werden. Bereits auf Grund der Angaben der Dres. med. W.________ und insbesondere A.________ kann als erwiesen gelten, dass die aktuelle Beschäftigung bei der Firma Y.________ zu 50 %, d.h. während 20,5 Wochenstunden, und eine den Leiden optimal angepasste Tätigkeit sogar zu 60 % zumutbar ist. Auch in dieser Hinsicht erübrigt sich die Einholung zusätzlicher Auskünfte, namentlich die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragten ergänzenden Arztberichte.