Citation: 8C_777/2016 E. 5.1

5.1. Das kantonale Gericht hat erkannt, dass der Beschwerdeführer im März 2014 wieder ganztägig arbeitsfähig gewesen sei. Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, dass PD Dr. med. E.________ am 6. Februar 2015 selbst bei leidensangepassten Tätigkeiten nur noch eine Arbeitsfähigkeit zwischen 25 und 50 Prozent und der orthopädische asim-Gutachter eine Einschränkung von 30 Prozent bescheinigt hätten. Nach den vorinstanzlichen Erwägungen hat PD Dr. med. E.________ bereits in seinem Bericht vom 3. Januar 2014 angegeben und am 23. Januar 2014 telefonisch bestätigt, dass die dorsale Fusion C1/2 ausgeheilt und die Halswirbelsäule mechanisch stabil sei, sodass körperlich keine Einschränkungen mehr bestünden. Das kantonale Gericht hat weiter berücksichtigt, dass der Beschwerdeführer seine Arbeitsfähigkeit bis Mitte Februar 2014 auf 100 Prozent gesteigert hatte und dabei nach den Angaben des Arbeitgebers eine volle Arbeitsleistung erbrachte. Die in der Bäckerei ausgeübte Tätigkeit habe dem von der Suva-Kreisärztin erstellten Zumutbarkeitsprofil einer ganztägigen leichten und wechselbelastenden Tätigkeit ohne häufige Kopfrotation, Arbeiten über Kopf sowie allgemein Zwangspositionen für den Kopf entsprochen. Auch im Mai 2014 habe PD Dr. med. E.________ auf die konsolidierte Fraktur und intaktes Osteosynthesematerial, gleichzeitig aber auch auf chronifizierende Schmerzen ohne klares organisches Korrelat hingewiesen. Das kantonale Gericht hat es als ausschlaggebend erachtet, dass der behandelnde orthopädische Chirurg bei seinen späteren Bescheinigungen einer nur noch teilweisen Arbeitsunfähigkeit auf die anamnestischen Angaben des Beschwerdeführers abgestellt habe. Zudem habe er die Ergebnisse der psychiatrischen und der Abklärung in der Schmerzsprechstunde des Spitals C.________ berücksichtigt, wo eine chronische Schmerzstörung beziehungsweise ein cervicospondylogenes Schmerzsyndrom ohne Hinweise auf eine radikuläre Symptomatik diagnostiziert worden waren. Schliesslich hat die Vorinstanz erwogen, dass die (beträchtliche) Bewegungseinschränkung PD Dr. med. E.________ und der Suva-Kreisärztin bekannt gewesen sei. Der asim-Gutachter habe bei seiner Einschätzung der Arbeitsfähigkeit auf 70 Prozent zusätzlich unfallfremde (nach den Ergebnissen der Laboruntersuchung als muskuloskelettär interpretierte) Faktoren mitberücksichtigt. Auch leuchte nicht ein, weshalb eine 30-prozentige Arbeitsfähigkeit allein zufolge der eingeschränkten Kopfrotation bestehen sollte, wenn diese doch nach Angaben des Experten durch Körperrotation grösstenteils kompensiert werden könne.