Citation: 2C_590/2023 E. 3

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführerin. Die Beschwerdeführerin ist der Ansicht, ihre Aufenthaltsbewilligung sei aufgrund von Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG zu verlängern, da die eheliche Wohngemeinschaft mehr als drei Jahre bestanden habe (nachstehend E. 5.1 bis 5.5). Sollte das Gericht zum Schluss kommen, sie habe weniger als drei Jahre mit ihrem Ehemann zusammengewohnt, bestünden für die getrennten Wohnorte wichtige Gründe i.S.v. Art. 49 AIG; ihre Ehegemeinschaft habe weiterbestanden (nachstehend E. 5.6). Schliesslich beruft sie sich auf einen nachehelichen Härtefall gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG (nachstehend E. 6).