Citation: 6B_51/2016 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt im Weiteren, die Vorinstanz habe die Verletzung des Beschleunigungsgebots bei der Strafzumessung ungenügend berücksichtigt. Das Bundesgericht habe im Rückweisungsentscheid vom 20. Oktober 2014 die vom Kantonsgericht vorgenommene Reduktion der Strafe im Umfang von 6 Monaten als noch knapp innerhalb des weiten sachrichterlichen Ermessensspielraums beurteilt (E. 3.4; vgl. Urteil des Kantonsgerichts vom 22. Oktober 2013 S. 19 f.). Im angefochtenen Urteil erachte die Vorinstanz die Reduktion von 6 Monaten immer noch als angemessen. Diese Auffassung verletze Bundesrecht. Aufgrund der bundesgerichtlichen Erwägungen im Rückweisungsentscheid vom 20. Oktober 2014 sei klar, dass er jedenfalls einen Teil der überlangen Verfahrensdauer nicht mitverursacht habe und dass er durch die Verfahrensverzögerung schwer getroffen worden sei. Letzteres ergebe sich namentlich aus dem Umstand, dass er seit mehr als 14,5 Jahren im Ungewissen über allfällige aufenthaltsrechtliche Folgen seiner Straffälligkeit sei. Die Verfahrensdauer von 14,5 Jahren und Verfahrensverzögerung von 5,5 bis 6 Jahren hätten zu einer Strafreduktion von mindestens 40 wenn nicht gar 50 Prozent, bei einer Einsatzstrafe von 3,5 Jahren mithin zu einer Reduktion im Umfang von 18 bzw. 21 Monaten führen müssen. Die von der Vorinstanz vorgenommene Herabsetzung der Strafe um 6 Monate sei zum heutigen Zeitpunkt, da aufgrund der zweiten Neubeurteilung noch einmal mehr als 2 Jahre verstrichen seien, klarerweise unzureichend. Zudem erscheine die ausgesprochene Strafe als auffallend hoch. Die fortgeschrittene Verjährung und das tadellose Verhalten in den letzten bald neun Jahren müsse zu einer Strafmilderung führen (Beschwerde S. 16 ff.).