Citation: 6B_871/2008 17.02.2009 E. 1

Nach § 22 Abs. 1 Ziff. 1 i.V.m. Abs. 5 der Zürcher Strafprozessordnung vom 4. Mai 1919 (StPO) ist auf eine Strafanzeige nicht einzutreten und kein Strafverfahren zu eröffnen, wenn kein Anfangsverdacht für ein strafbares Verhalten besteht. Vorliegend hat die Anklagekammer die Eröffnung einer Strafuntersuchung gegen die beiden Funktionäre der Kantonspolizei, die den Beschwerdeführer am 11. August 2006 erkennungsdienstlich behandelten, mangels Tatverdachts abgelehnt, und die Zivilkammer hat diesen Beschluss geschützt. Zu prüfen ist einzig, ob sie im angefochtenen Entscheid den Anfangsverdacht gegen die beiden Funktionäre der Kantonspolizei in unhaltbarer Weise verneint hat. Nicht zum Gegenstand des Verfahrens gehören die weiteren, vom und gegen den Beschwerdeführer im Zusammenhang mit seiner umstrittenen Verhaftung angestrengten Strafverfahren. Die Ausführungen des Beschwerdeführers dazu sind unbeachtlich. Die Zivilkammer hat im angefochtenen Entscheid daher keineswegs das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt, indem es seine Frau, seinen Nachbarn und zwei seiner Kinder nicht als Zeugen befragte. Ganz abgesehen davon, dass er deren Einvernahme in seinem Rekurs vom 24. Mai 2008 gar nicht beantragte, können diese Personen zum Ablauf der erkennungsdienstlichen Behandlung offensichtlich keine Angaben machen. Soweit im Folgenden auf Ausführungen in der Beschwerde nicht eingegangen wird, gehen sie an der Sache vorbei.