Citation: 6B_1193/2017 E. 1.4

1.4. Wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, ist nicht verständlich, weshalb der Beschwerdeführer zwei Mal von einer Einsprache absah und auf die Möglichkeit verzichtete, seine Einwände in einem gerichtlichen Verfahren vorzubringen. Der Beschwerdeführer selber trägt vor, es sei offensichtlich, dass er ein Interesse daran habe, durch die Aufhebung des Strafbefehls vom 1. Juli 2014 der gegen ihn eingereichten Zivilklage vom 27. Januar 2017 die Klagebasis zu entziehen. Bewog ihn aber erst die Schadenersatzklage, weitere Abklärungen zu treffen, so erscheint das Revisionsgesuch als Mittel, um den ordentlichen Rechtsweg zu umgehen. Jedenfalls kann nicht gesagt werden, dass es für den Beschwerdeführer unmöglich gewesen wäre, Einsprache zu erheben und nach den angeblichen Zeugen zu forschen. Ganz im Gegenteil bestand für den Beschwerdeführer bereits damals konkrete Veranlassung zu den nunmehr behaupteten Nachforschungen.