Citation: 5A_174/2015 E. 8.5

8.5. Aus den dargelegten Gründen hat das Kantonsgericht die örtliche Zuständigkeit des Bezirksgerichts für den widerklageweise erhobenen Ausgleichsanspruch des Beklagten gemäss Art. 649 Abs. 2 ZGB zu Unrecht verneint. Soweit das Bezirksgericht mit gleicher Begründung auf Ziff. 3 des Widerklagebegehrens des Beklagten nicht hat eintreten wollen, ist das angefochtene Urteil abzuändern und die Sache an das Bezirksgericht zum Entscheid über das Begehren zurückzuweisen (Art. 107 Abs. 2 BGG). Dasselbe gilt für den Nichteintretensentscheid betreffend Ziff. 4d des Widerklagebegehrens des Beklagten, wonach dessen allfälliger Ausgleichsanspruchs in der Verteilung des Steigerungserlöses zu berücksichtigen sei. Entgegen der Annahme des Bezirksgerichts kann diese Berücksichtigung auch bedingt für den Fall, dass die Klägerin die beiden Grundstücke oder eines davon ersteigert, angeordnet werden.