Citation: 6S.131/2004 22.03.2005 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt in verschiedener Hinsicht die ungenügende Berücksichtigung der Berichte von Dr. med. B.________, die dieser über ihn am 25. November 2002, 4. Juli 2003 und 23. Januar 2004 verfasst hat. Zunächst wirft er dem Kassationsgericht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor, da es auf seine Rüge, das Obergericht habe sich mit den genannten Berichten nicht genügend auseinandergesetzt, mangels Substanzierung nicht eintrat. Da das Obergericht die fraglichen Berichte ohne nähere Begründung ausser Acht gelassen habe, seien zu diesem Punkt vor Kassationsgericht keine näheren Ausführungen erforderlich gewesen. Dieser Vorwurf entbehrt der Grundlage, denn das obergerichtliche Urteil legt auf den Seiten 11/12 und 19/20 durchaus dar, wieso es den Schreiben von Dr. med. B.________ keine Beachtung schenkt. Der Beschwerdeführer hätte sich mit diesen Erwägungen vor Kassationsgericht auseinandersetzen müssen. Das Nichteintreten dieser Instanz auf diesen Punkt verletzt daher den verfassungsmässigen Anspruch auf rechtliches Gehör nicht. Ausserdem macht der Beschwerdeführer geltend, das Kassationsgericht missachte in willkürlicher Weise die Feststellungen, die sich aus den Berichten von Dr. med. B.________ ergäben. Er legt jedoch nicht dar, bei welchen der vor Kassationsgericht gerügten Punkten diese Befunde hätten in Betracht gezogen werden müssen. Vielmehr hat seine Argumentation rein appellatorischen Charakter, weshalb darauf nach der angeführten Rechtsprechung (vgl. E. 1) nicht einzutreten ist.