Citation: U 48/06 10.04.2006 E. 3

3.1 Was zunächst die Arbeitsfähigkeit betrifft, hat die Vorinstanz die entscheidwesentlichen Arztberichte aufgeführt und sich mit diesen auseinander gesetzt. Sie hat mit der SUVA auf den Austrittsbericht der Klinik Z.________ vom 28. April 2004 abgestellt, der in allen Teilen mit den übrigen Arztberichten vereinbar ist und auch anlässlich der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 2. Juni 2004 bestätigt wurde. Danach ist der Beschwerdeführer bei die Lendenwirbelsäule belastenden Tätigkeiten, beim Heben und Tragen von Gewichten (repetitiv nicht mehr als 5 kg), beim längeren Stehen und Gehen oder Sitzen am Stück (nach 30 bis 60 Minuten sollte die Position gewechselt werden können) sowie bei Zwangshaltungen (Kauern, Vorbeugen) eingeschränkt. Er kann also seine angestammte, schwere Tätigkeit des Heizungsmonteurs nicht mehr ausüben, eine ganztägige, leichte, wechselbelastende, rückenschonende Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ist medizinisch-theoretisch jedoch möglich. Nach Lage der Akten ist eine höhere Arbeitsunfähigkeit nicht ausgewiesen ist. Diesbezüglich sind die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, die im Wesentlichen eine Wiederholung der vor Vorinstanz eingereichten Rechtsschrift darstellen, nicht stichhaltig: Wie bereits die Vorinstanz zutreffend dargelegt hat, schätzte Dr. med. M.________ als Hausarzt des Versicherten im Bericht vom 7. August 2003 dessen Arbeitsfähigkeit bei entsprechender Schonung mit genügend langen Pausen besonders mittags zwischen 75 % und 100 %. Im Bericht vom 20. Oktober 2004 zuhanden der IV-Stelle des Kantons Bern attestierte er dem Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % nur bis 30. Oktober 2004 und schloss sich damit offenbar der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung durch die SUVA an, welche ab 1. November 2004 die Taggeldleistungen einstellte. Wenn der Versicherte erneut geltend macht, gemäss seinem Hausarzt sei es ihm nicht möglich, mehr als 40-50 % zu arbeiten, findet dieser Einwand in den Akten keine Stütze. Eine höhere Arbeitsunfähigkeit lässt sich auch dem hausärztlichen Bericht vom 11. Mai 2005 nicht entnehmen. Dieser ist schon deshalb nicht beachtlich, weil er nach dem die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildenden (BGE 130 V 446 Erw. 1.2 mit Hinweisen) Einspracheentscheid vom 15. Februar 2005 verfasst wurde. Abgesehen davon bezieht sich die darin enthaltene Aussage, es bestehe "eine faktische Arbeitslosigkeit bei 75 % Arbeitsfähigkeit bei angepasster Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt", offensichtlich auf das Schreiben der SUVA vom 27. Juli 2004, in welchem eine faktische Arbeitslosigkeit sowie eine Erwerbsfähigkeit von mindestens 75 % festgestellt wurde, womit anzunehmen ist, der Hausarzt habe die von der SUVA ermittelte Erwerbsunfähigkeit fälschlicherweise der Arbeitsunfähigkeit gleichsetzt, jedenfalls aber die Beurteilung der Klinik Z.________ übernommen.