Citation: 1P.587/2001 11.01.2002 E. 2

Bei Stimmrechtsbeschwerden prüft das Bundesgericht nicht nur die Auslegung von Bundesrecht und kantonalem Verfassungsrecht frei, sondern auch diejenige anderer kantonaler Vorschriften, welche den Inhalt des Stimm- und Wahlrechtes normieren oder mit diesem in engem Zusammenhang stehen (BGE 123 I 175 E. 2d/aa S. 178 mit Hinweisen). Als solche Vorschriften gelten all jene Normen, die das verfassungsrechtlich garantierte Stimmrecht konkretisieren. Hierzu gehören namentlich die Gültigkeitsvorschriften für Initiativen, aber auch Vorschriften über die Frage, was überhaupt Gegenstand von Initiativbegehren sein kann. So prüft das Bundesgericht frei, ob eine Verwaltungsinitiative zulässig ist und ob eine Initiative die bestehende Kompetenzordnung wahrt und insofern rechtmässig ist (BGE 123 I 175 E. 2d/cc S. 180 f. mit Hinweisen). Die von den Beschwerdeführenden erhobenen Rügen zum kantonalen Recht betreffen just diese Fragen und sind daher frei zu prüfen.