Citation: 2C_369/2018 E. 6

Bei diesem Verfahrensausgang wären die Gerichtskosten grundsätzlich dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung im bundesgerichtlichen Verfahren ist indes gutzuheissen. Die Beschwerde kann insbesondere angesichts dessen, dass die Anspruchsvoraussetzungen von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG in guten Treuen als strittig erachtet werden konnten, nicht als aussichtslos bezeichnet werden. Der aufforderungsgemäss nachgewiesene Überschuss, welcher dem Beschwerdeführer und seinen sich in Ausbildung befindenden erwachsenen Kindern unter Berücksichtigung ihres Grundbedarfs zuzüglich eines Zuschlags sowie Wohnkosten, Krankenkassenprämien, Berufs- und Transportkosten verbleibt, reicht nicht aus, die Kosten des durch den Widerruf der Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers verursachten Gerichts- und Anwaltskosten innert angemessener Frist (BGE 118 Ia 369 E. 4a S. 370 f.) von vorliegend einem Jahr zu bezahlen (FRANK EMMEL, in: Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2016, N. 13 zu Art. 117 ZPO). Für das bundesgerichtliche Verfahren sind somit keine Gerichtskosten zu erheben (Art. 64 Abs. 1 BGG), ist dem Beschwerdeführer angesichts der Komplexität der sich stellenden Tat- und Rechtsfragen Rechtsanwalt Thomas Schütz als unentgeltlicher Rechtsvertreter beizugeben (Art. 64 Abs. 2 BGG) und ist diesem aus der Gerichtskasse ein amtliches Honorar auszurichten. Die Beschwerde erweist sich insofern als begründet, dass der Beschwerdeführer in Aufhebung des angefochtenen Urteils um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung im vorinstanzlichen Verfahren ersucht. Die Dispositivziffern 3 und 5 des angefochtenen Urteils sind aufzuheben, und die Sache wird zur Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung im vorinstanzlichen Verfahren an die Vorinstanz zurückgewiesen (Art. 107 Abs. 2 BGG).