Citation: 5A_232/2024 E. 3

Das Kantonsgericht hat erwogen, die sachliche Zuständigkeit für den Entscheid über die elterliche Sorge sowie die weiteren Kinderbelange sei mit Anhängigmachung der Unterhaltsklage spätestens am 5. Februar 2024 auf das Bezirksgericht übergegangen. Dies ändere aber nichts daran, dass das Kantonsgericht zur Beurteilung der Rechtmässigkeit des Entscheids der KESB vom 25. Juli 2023 zuständig bleibe. Allerdings bestehe daran weder ein aktuelles noch ein praktisches Interesse. Selbst wenn das Kantonsgericht zum Schluss gelangen würde, dass die von der KESB angeordneten Kindesschutzmassnahmen unzulässig gewesen wären, würde dies nichts an der vom Bezirksgericht superprovisorisch angeordneten alleinigen Obhut der Beschwerdegegnerin und am festgelegten persönlichen Verkehr ändern, zumal der Beschwerdeführer zwischenzeitlich aus der ehemaligen Familienwohnung polizeilich ausgewiesen worden sei und dem bezirksgerichtlichen Entscheid ein Sachverhalt zugrunde liege, der der KESB am 25. Juli 2023 nicht vorgelegen habe. Auf die Beschwerde sei mangels schutzwürdigen Interesses nicht einzutreten. Aus demselben Grund sei auf das Gesuch vom 12. März 2024 nicht einzutreten.