Citation: U 290/00 27.07.2001 E. 3

3.- Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer zufolge der durch den Unfall vom 4. Juli 1994 erlittenen Verletzungen in seiner angestammten Tätigkeit als Bauarbeiter nicht mehr einsatzfähig ist. In eingehender und überzeugender Würdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere der kreisärztlichen Berichte des Dr. med. G.________ vom 22. Juli und 18. Oktober 1996, des Austrittsberichts der Klinik Z.________ vom 25. September 1996 sowie des Berichts des Spitals Y.________, Klinik für Orthopädie, vom 6. November 1996, ist die Vorinstanz zu Recht zum Schluss gelangt, dass dem Versicherten angesichts einer noch möglichen Abduktion und Elevation des linken Armes von mindestens 80° bis 90° ganztägige Arbeiten, bei welchen er linksseitig keine schweren Lasten heben und keine Tätigkeiten oberhalb der Schulterhöhe ausführen muss, zugemutet werden können. Daran vermögen die Einwände in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern. Namentlich findet die Aussage im Bericht des Dr. med. T.________ vom 30. Dezember 1996, wonach der Versicherte für jegliche Tätigkeit, welche eine physische Anstrengung der oberen linken Extremität bedürfe, vollständig arbeitsunfähig sei, in den Akten keine Stütze, zumal der betreffende Arzt selber eine aktive Abduktion von 70° sowie eine Elevation von 80° für möglich hält und die Muskelkraft im linken Schulterbereich verglichen mit der unbeeinträchtigten rechten Seite als um lediglich einen Drittel geringer einschätzt. Des Weitern bestehen in den medizinischen Unterlagen keine Anhaltspunkte hinsichtlich der geltend gemachten - unfallbedingten - Cervikalbeschwerden. Von einer fehlerhaften vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung kann nach dem Gesagten nicht die Rede sein.