Citation: 1B_184/2007 20.09.2007 E. 3

3.1 Des Weitern bringt die Beschwerdeführerin vor, das Verhältnismässigkeitsprinzip sei auch deshalb verletzt, weil die Dauer der Sicherheitshaft in grosse zeitliche Nähe der konkret zu erwartenden Freiheitsstrafe rücke. 3.2 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung liegt eine Überschreitung der zulässigen Haftdauer dann vor, wenn diese die mutmassliche Dauer der zu erwartenden Freiheitsstrafe übersteigt. Der Haftrichter darf die strafprozessuale Haft deshalb nur so lange erstrecken, als ihre Dauer nicht in grosse Nähe der zu erwartenden Strafe rückt (BGE 133 I 168 E. 4.1 S. 170, mit Hinweisen). Die Frage, ob eine Haft als übermässig bezeichnet werden muss, ist aufgrund der konkreten Verhältnisse des einzelnen Falles zu beurteilen. Die Möglichkeit der Ausfällung einer lediglich bedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe wird dabei grundsätzlich nicht berücksichtigt (BGE 124 I 208 E. 6 S. 215). 3.3 Die Staatsanwaltschaft hat eine Freiheitsstrafe von 30 Monaten beantragt. Die Hauptverhandlung ist auf den 23. Oktober 2007 angesetzt. Zu diesem Zeitpunkt wird die Beschwerdeführerin erst rund 11 Monate der beantragten Strafe verbüsst haben. Die Gefahr der Überhaft ist damit offensichtlich nicht gegeben, zumal die Frage, ob die Strafe bedingt oder teilbedingt ausfallen wird, nach dem oben Gesagten im Zusammenhang mit der Frage der Überhaft nicht berücksichtigt wird. Die Beschwerdeführerin beruft sich daher zu Unrecht auf BGE 133 I 168, welches Urteil die in der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze zur Frage der Überhaft bestätigt. Die Fortsetzung der Sicherheitshaft resp. des vorzeitigen Strafvollzugs ist nach wie vor verhältnismässig und eine Verletzung des Grundrechts der persönlichen Freiheit auch insoweit nicht gegeben.