Citation: U 169/02 03.12.2002 E. 2.2.6

Der Beschwerdeführer erblickt eine schädigende Handlung des Kreisarztes, welche bei der Adäquanzbeurteilung zu berücksichtigen sei (vgl. SVR 1996 UV Nr. 58 S. 194 Erw. 4e) darin, dass dieser ihm anlässlich der Untersuchung vom 10. November 1999 die Gehstöcke wegzunehmen versuchte. Den Anlass für die Handlungsweise des Kreisarztes bildete offensichtlich der erstmals im Austrittsbericht der Bäderklinik S.________ vom 7. Juni 1999 (über den Aufenthalt vom 21. April bis 12. Mai 1999) geäusserte und anschliessend in mehreren Stellungnahmen bestätigte Eindruck der mit der Sache befassten Ärzte, der Beschwerdeführer sei aus medizinischen Gründen nicht mehr auf die Stöcke angewiesen, sondern bediene sich ihrer vornehmlich zu demonstrativen Zwecken. Angesichts dieser klaren ärztlichen Aussagen erscheint das gewählte Vorgehen mit dem Ziel, eine Fortbewegung ohne Hilfsmittel zu bewirken, als der Situation durchaus angemessen. Von einer iatrogenen Schädigung kann nicht gesprochen werden.