Citation: I 23/00 27.09.2000 E. 3

3.- Was die Ermittlung des Invaliditätsgrades auf Grund der gemischten Methode betrifft, so ist im vorliegenden Verfahren die Ermittlung der Einschränkung im Aufgabenbereich Haushalt nicht mehr streitig. Es kann auch in diesem Punkt auf die Ausführungen im kantonalen Entscheid verwiesen werden. Wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren wendet die Beschwerdeführerin ein, im Gesundheitsfall hätte sie ihre Erwerbstätigkeit als Arztsekretärin im Spital X.________ auf 50 % gesteigert. Demgegenüber haben Verwaltung und kantonales Gericht den Anteil der Erwerbstätigkeit auf 25 % festgesetzt. Angesichts der unbestrittenermassen nach wie vor bestehenden Aufgaben zur Betreuung der beiden Söhne, die ganz oder teilweise zu Hause wohnen, vermögen die Einwendungen gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht zu überzeugen. Insbesondere fehlen auch konkrete Anhaltspunkte für eine beabsichtigte Steigerung der Erwerbstätigkeit. Daran ändert nichts, dass die Beschwerdeführerin beim Spital die Möglichkeit gehabt hätte, ihr Pensum bis auf 50 % auszudehnen. Sie hat neben der Führung des Haushalts und ihren sportlichen und vereinsspezifischen Tätigkeiten trotz des fortgeschrittenen Alters ihrer beiden Söhne ihr Arbeitspensum längere Zeit nicht über 25 % ausgedehnt. Bis zum massgebenden Zeitpunkt der Kassenverfügung vom 6. Mai 1998 kann daher nicht angenommen werden, die Beschwerdeführerin hätte ihr Arbeitspensum, solange sich die beiden Söhne noch in Ausbildung befanden, auf 50 % ausgedehnt.