Citation: 5A_114/2021 E. 1

Der Bundesgesetzgeber regelt die Nachbetreuung nicht selbst, sondern er hat mit einem zuteilenden Vorbehalt in Art. 437 Abs. 1 ZGB die Kantone zu entsprechender Legiferierung ermächtigt. Der Kanton Basel-Stadt hat von dieser Gesetzgebungskompetenz Gebrauch gemacht. Die Massnahme ist gemäss dem angefochtenen Entscheid explizit auf die kantonale Rechtsgrundlage von Art. 15 KESG/BS abgestützt. Die Verletzung kantonalen Rechts kann das Bundesgericht indes nur im Zusammenhang mit Verfassungsrügen prüfen, wobei die Rüge im Vordergrund steht, dass das kantonale Recht willkürlich angewandt worden sei (BGE 139 III 225 E. 2.3 S. 231; 139 III 252 E. 1.4 S. 254; 142 II 369 E. 2.1 S. 372). Solche Vorbringen erhebt die Beschwerdeführerin nicht; sie hält einzig fest, dass man über sie bestimme und sie keine Medikamente haben möchte. Sie ruft mit dieser Aussage weder explizit noch von der Sache her verfassungsmässige Rechte als verletzt an und die Begründungsanforderungen, wie sie sich aus dem Rügeprinzip gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG ergeben, sind nicht erfüllt (vgl. dazu BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 141 I 36 E. 1.3 S. 41; 142 II 369 E. 2.1 S. 372; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).