Citation: 1P.546/2003 17.08.2004 E. A

Mit Strafbefehl vom 16. Juni 1992 erkannte die Bezirksanwaltschaft Zürich, Bezirksanwalt Marc Ziegler, den verantwortlichen Geschäftsführer der X.________ AG, Y.________, der mehrfachen unzüchtigen Veröffentlichung im Sinne von Art. 204 Ziff. 1 und 2 StGB schuldig und bestrafte ihn unter Auferlegung der Verfahrenskosten von Fr. 3'800.-- mit einer Busse von Fr. 4'000.-- (Dispositiv-Ziff. 1 - 4). Der Verurteilte wurde gestützt auf Art. 58 StGB verpflichtet, den Betrag von Fr. 2'180'000.-- vom unrechtmässig realisierten Gewinn an die Staatskasse abzuliefern (Dispositiv-Ziff. 5). Von der bei den PTT einstweilen beschlagnahmten Auszahlung des Quotenanteils der betriebenen inkriminierten Telefonnummern wurde ein Betrag von Fr. 987'000.-- zur Teildeckung der Busse, der Verfahrenskosten und der Gewinnabschöpfung definitiv beschlagnahmt (Dispositiv-Ziff. 6 Abs. 1 und 2). Der definitiv beschlagnahmte Restbetrag von Fr. 1'200'000.--, der nicht direkt von den Guthaben gegenüber den PTT bezogen wurde, war in durch eine Bankgarantie gesicherten dreimonatigen Raten à Fr. 300'000.-- an die Kasse der Bezirksanwaltschaft Zürich zu zahlen (Dispositiv-Ziff. 6 Abs. 3). Die Strafverfügung erwuchs nach Ablauf der Einsprachefrist in Rechtskraft. Am 22. Juli 1997 stellte die X.________ AG ein Revisionsgesuch, das sie am 20. Oktober 1997 durch ein Ausstandsbegehren gegen Bezirksanwalt Marc Ziegler ergänzte, der den Strafbefehl vom 16. Juni 1992 erlassen hatte. Mit Beschluss vom 13. November 1997 trat die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich auf das Revisionsgesuch und das Ausstandsbegehren mangels Zuständigkeit nicht ein. Der hiergegen erhobenen Nichtigkeitsbeschwerde wurde am 18. April 1999 keine Folge gegeben. Mit Eingabe vom 10. Mai 1999 stellte die X.________ AG bei der Bezirksanwaltschaft Zürich die Anträge: