Citation: 5A_331/2020 E. A

Mit Strafurteil des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden vom 24. Juni 2003 wurde B.________ adhäsionsweise verpflichtet, A.________ Fr. 660'000.-- zu bezahlen. Dieses Urteil wurde rechtskräftig. In der Folge bezahlte B.________ diesen Betrag nicht. Sie wechselte überdies mehrfach ihren Wohnsitz. Zeitweise wohnte sie im Ausland. Nachdem sie von einem Wettbewerbsgewinn der Schuldnerin erfahren hatte, stellte A.________ am 4./7. September 2019 beim Einzelrichter des Kantonsgerichts Appenzell Ausserrhoden ein Arrestgesuch über Fr. 1'000'000.--. Als Grund der Forderung wurde "Schadenersatz aus Veruntreuung", als Forderungsurkunde das Urteil des Obergerichts vom 24. Juni 2003 und als Arrestgrund Art. 271 Abs. 1 Ziff. 6 SchKG angegeben. Am 27. September 2017 liess A.________ die Schuldnerin auf Zahlung von Fr. 660'000.-- plus Zinsen betreiben (Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Appenzeller Vorderland). B.________ erhob Rechtsvorschlag. Mit Entscheid vom 5. März 2018 wies die Einzelrichterin des Kantonsgerichts Appenzell Ausserrhoden das Rechtsöffnungsgesuch ab. Gegen dieses Urteil gelangte A.________ erfolglos an das Obergericht Appenzell Ausserrhoden und das Bundesgericht (vgl. Urteil 5A_730/2018 vom 25. März 2019). Mit Verfü gung vom 11. Juni 2019 wurde der Arrest vom Betreibungsamt Appenzeller Vorderland aufgehoben.