Citation: 1P.260/2002 01.10.2002 E. D

Mit Urteil vom 19. September 2001 sprach das Obergericht beide Angeklagten von den Vorwürfen des gewerbsmässigen Betruges und der mehrfachen Urkundenfälschung frei und trat auf die Zivilforderungen nicht ein. Die Gerichts- und Verteidigerkosten des Appellationsverfahrens wurden je hälftig den Privatklägern und dem Staat auferlegt. Für den ausserordentlichen amtlichen Verteidiger B.________'s wurde eine Kostennote von Fr. 2'932.60 festgesetzt. Weil sich der Verteidiger des Angeklagten A.________ auf weniger Vorwürfe habe beziehen müssen als der ausserordentliche amtliche Verteidiger, wurde die Honorarnote des Ersteren von Fr. 3'000.-- auf Fr. 2'000.-- herabgesetzt. Zusätzlich wurde ihm ein Auslagenersatz von Fr. 30.-- zugestanden. Die Kosten des kriminalgerichtlichen Verfahrens (Fr. 7'000.--) wurden wiederum je hälftig dem Staat und den Privatklägern auferlegt. Die Parteikosten hatten die Parteien selber zu tragen. Für das Untersuchungsverfahren wurde festgelegt, dass der Staat einen Viertel der Kosten zu tragen habe, während ein Viertel zu Lasten der Privatkläger gehe, ein Achtel zu Lasten von A.________ und drei Achtel zu Lasten von B.________. Die amtlichen Untersuchungskosten wurden mit Fr. 15'605.50 beziffert. Im Übrigen wurden die Parteien gehalten, ihre Kosten selber zu tragen.