Citation: 6B_1438/2019 E. 2

Im früheren Beschwerdeverfahren (oben Sachverhalt A.d) hatte der Beschwerdeführer eine Unverhältnismässigkeit gerügt und ausgeführt, aus der Vorgeschichte gehe hervor, dass die Vollzugsbehörden alles Erdenkliche unternommen hätten, um die Massnahme zum Erfolg zu bringen. Dennoch entziehe er sich jeglichen erzieherischen Bemühungen. Es mache keinen Sinn, die Massnahme aufrecht zu erhalten. Das Bundesgericht kam zum Ergebnis, mit seinem Verhalten versuche der Beschwerdeführer offenkundig, den Abbruch der Massnahme zu erzwingen. Dies verdiene von vornherein keinen Rechtsschutz. Dass die Massnahme mittelfristig keine erzieherische oder therapeutische Wirkung mehr haben könnte, sei nicht erwiesen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Beschwerdeführer im weiteren Massnahmenvollzug Kooperationsbereitschaft zeige. Es verneinte, dass die Massnahme unverhältnismässig sei.