Citation: 4A_23/2018 E. 1.2.1

1.2.1. Er beruft sich im Wesentlichen auf den Widerspruch, der zwischen dem unangefochtenen, in Rechtskraft erwachsenen Urteil des Bezirksgerichts Visp gegenüber C.________ und demjenigen der Vorinstanz gegenüber ihm selbst bestehe bezüglich der Frage, welche Aktien gültig seien beziehungsweise gültig auf den jeweiligen Käufer übergegangen seien. Er macht geltend, von der Lehre und Rechtsprechung werde zwar grundsätzlich bejaht, dass sich die Rechtskraft eines erstinstanzlichen Entscheides nicht nur auf das Dispositiv erstrecke, sondern auch die Erwägungen erfasse. Offen scheine aber, in welchem Umfang die Erwägungen mit dem Entscheid in Rechtskraft erwachsen würden. Offen sei auch, wie weit eine Berufungsinstanz einen vorinstanzlichen Entscheid bei einfacher Streitgenossenschaft, der bezüglich des einen Streitgenossen nicht angefochten werde (und damit in Rechtskraft erwachse), überhaupt auch bezüglich dieses Streitgenossen erneut aufgreifen dürfe. Die Frage nach dem Umfang der Rechtskraft auch der Erwägungen sei virulent und somit für eine Vielzahl von Personen relevant.