Citation: U 16/06 29.11.2006 E. A

Die 1959 geborene B.__________ war seit dem 1. Juli 1999 als Sozialarbeiterin bei der Gemeindeverwaltung X.__________ tätig und damit bei den Winterthur Versicherungen (im Folgenden: Winterthur) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Gemäss Unfallmeldung vom 4. Juli 2001 und erstem Arztzeugnis UVG vom 23. Juli 2001 zog sie sich am 15. Juni 2001 bei einem Autounfall ein Distorsionstrauma der Halswirbelsäule zu. Der erstbehandelnde Arzt, Dr. med. S.__________, Innere Medizin FMH, attestierte ab dem Unfalltag bis 1. Juli 2001 eine volle, danach eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit. Die Versicherte unterzog sich in der Folge insbesondere einer Craniosakral- und einer Feldenkrais-Therapie. Eine geplante Steigerung der 50%igen Arbeitsfähigkeit konnte indessen nicht erreicht werden. Vom 2. bis 30. Juli 2002 weilte B.__________ in der Rheuma- und Rehabiliationsklinik Y.__________. Im Austrittsbericht vom 6. August 2002 sind die Diagnosen eines zervicospondylogenen Syndroms bei Status nach dreimaligen HWS-Distorsionstraumen 1983/ 1997/2001 und HWS-Fehlhaltung, Fehlstellung und muskulärer Dysbalance, einer Adipositas mit Status nach Gastric-Banding kombiniert mit distaler Magen-Bypass-Operation 1998 sowie einer kongenitalen Nervus obliquus superior-Parese am linken Auge aufgeführt. Die Patientin wurde angehalten, nach der Hospitalisation ein regelmässiges körperliches Training aufzunehmen. Physiotherapeutische Massnahmen wurden als zur Zeit nicht notwendig und das Fortführen der Feldenkrais- und Craniosakraltherapie im Krankheitsverlauf eventuell als hilfreich erachtet. Im Anschluss an den Rehabilitatonsaufenthalt wurde eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bestätigt, welche die Versicherte bei einem neuen Arbeitgeber, mit welchem ein entsprechendes Pensum vereinbart war, realisieren wollte. Im weiteren erachteten die Ärzte ab Januar 2003 eine monatliche Steigerung der Arbeitsfähigkeit um 20 % als möglich und realistisch. Nachdem B.__________ während ihres Klinikaufenthaltes in Y.__________ psychologische Gespräche noch abgelehnt hatte, wurde sie im Oktober 2002 am Institut für Psychotraumatologie W.________ von dessen ärztlichen Leiter, Dr. med. H.________, Psychiatrie & Psychotherapie FMH, untersucht. Gemäss Bericht vom 24. November 2002 leide die Versicherte an einer Angststörung, welche eine ambulante Psychotherapie indiziere. Diese wurde hingegen von B.__________ - unterstützt von ihrem Hausarzt - abgelehnt. Entgegen der im Sommer 2002 geäusserten Prognose konnte die Arbeitsfähigkeit ab Januar 2003 nicht gesteigert werden. Im Gegenteil wurde der Versicherten ab dem 24. Februar 2003 wieder eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert. Nachdem die Winterthur ihren beratenden Arzt konsultiert hatte, teilte sie der Versicherten mit, ihre Leistungen würden auf den 30. April 2003 eingestellt, da die noch bestehenden Beschwerden nicht mehr in einem ursächlichen Zusammenhang zum Unfall vom 15. Juni 2001 ständen (Verfügung vom 6. Juni 2003). Daran wurde auch auf Einsprache hin festgehalten (Entscheid vom 4. Februar 2005).