Citation: 1C_16/2017 E. 5.4

5.4. Bei der Beurteilung der Frage des Rechtsmissbrauchs ist eine Reihe von Umständen in Erwägung zu ziehen, die zum Teil bereits im bundesgerichtlichen Urteil vom 26. November 2014 berücksichtigt werden konnten, sich zum Teil jedoch erst aus dem weiteren Verfahren ergaben. Wie sich aus dem erwähnten, dem Kantonsgericht vorgelegten Zahlungsbeleg ergibt, wurde der Beschwerdegegnerin in einem früheren Verfahren eine vom Beschwerdeführer geschuldete Parteientschädigung im Betrag von Fr. 40'200.-- direkt von der E.________ AG bezahlt. Im vorliegenden Verfahren hat sich zudem eine andere Tochtergesellschaft der E.________ AG zu einer Schadloshaltung des Beschwerdeführers mit Blick auf einen Wegfall von Durchfahrtsentschädigungen verpflichtet. Die betreffende Tochtergesellschaft versprach dem Beschwerdeführer damit, den finanziellen Nachteil auszugleichen, der ihm im Falle eines Unterliegens im vorliegenden Verfahren entstehen könnte. Da der Beschwerdeführer im Verfahren vor Kantonsgericht weder aufgezeigt hat, welche Gegenleistung er dafür erbringt, noch, weshalb er darüber keine Auskunft geben will, ist dieser Umstand vor dem Hintergrund der erwähnten früheren Übernahme einer Parteientschädigung durch die Konkurrenz der Beschwerdegegnerin als Indiz für eine Beschwerdeführung im Interessen eines Dritten zu werten. Das Kantonsgericht hat gestützt auf die Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Beschwerdeführers festgestellt, es sei von einer vollständigen Drittfinanzierung auszugehen. Was der Beschwerdeführer hiergegen vorbringt, ist nicht geeignet, diese Sachverhaltsfeststellung als willkürlich erscheinen zu lassen (Art. 97 Abs. 1 BGG). Bei der Befragung weigerte er sich, über die Finanzierung des Verfahrens Aussagen zu machen, was er mit dem nicht weiter begründeten Hinweis rechtfertigte, dies sei Privatsache. Angesichts der konkreten Hinweise auf eine Fremdfinanzierung hätte er jedoch Anlass gehabt, sich in dieser Hinsicht spätestens in der nachfolgenden Stellungnahme konkret zu äussern. Der Hinweis in seiner Beschwerde ans Bundesgericht, er habe in den bisherigen Verfahren Mitstreiter gehabt, die einen Teil der Kosten trugen, geht an der Sache vorbei, denn das Kantonsgericht meinte offensichtlich einzig die auf den Beschwerdeführer entfallenden Prozesskosten. Dasselbe gilt für das Vorbringen, als Grundeigentümer des von ihm bewirtschafteten Gewerbes verfüge er sehr wohl über Vermögen. Die Vorinstanz bezog sich in dieser Hinsicht nicht auf das Grundeigentum bzw. auf das Gewerbe, sondern auf das darüber hinaus vorhandene Vermögen. Nicht zu beanstanden ist auch die vorinstanzliche Feststellung, der Beschwerdeführer wisse von den von ihm selbst geführten Verfahren nichts bzw. nichts Näheres und könne auch nicht erklären, weshalb er sie führe. Der Einwand des Beschwerdeführers, als Landwirt fehle ihm die Fähigkeit, sich insoweit klar auszudrücken, überzeugt nicht. Aus dem Befragungsprotokoll geht hervor, dass sich der Beschwerdeführer durchaus verständlich ausdrücken konnte. Die Fragen stellten denn auch kein juristisches Wissen voraus. Auf die in diesem Zusammenhang erhobene Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs ist nicht einzutreten. Der Beschwerdeführer weist pauschal auf seine Ausführungen in der Beschwerdeschrift und der Stellungnahme zum Beweisergebnis hin, ohne darzulegen, mit welchen Argumenten sich das Kantonsgericht in Verletzung seines verfassungsmässigen Anspruchs nicht auseinandergesetzt hätte (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Wie bereits ausgeführt, verbessert sich die Situation für den Beschwerdeführer in verschiedener Hinsicht. Er räumte anlässlich der Einvernahme denn auch ein, dass er durch die Verlegung des Werkverkehrs entlastet werde. Konkret auf die Nachteile angesprochen, vermochte er hingegen nur sehr allgemein vorzubringen, dies sei nicht gerecht. In etwas spezifischerer Weise machte er einzig Nachteile geltend, die mit dem vorliegenden Verfahren nichts zu tun haben (vgl. E. 5.3 hiervor). In seiner Stellungnahme vom 28. September 2016 machte er geltend, die bestehende Werkstrasse sei für einen vernünftigen Aussenstehenden die wohl naheliegendste Variante, obwohl diese Erschliessung für ihn unbestrittenermassen mit mehr Immissionen verbunden wäre.