Citation: 2C_295/2014 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer lebt seit 1998 in der Schweiz. Aufgrund dieser langen Aufenthaltsdauer stellt der Widerruf der Niederlassung zweifellos eine besondere Härte dar. Diese wird aber dadurch relativiert, dass der Beschwerdeführer erst im Alter von 15 Jahren in die Schweiz gekommen ist. Er hat somit prägende Kinder- und Jugendjahre in Mazedonien verbracht und ist mit der Sprache, Kultur und den Gepflogenheiten seines Heimatlandes noch bestens vertraut. Den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen lässt sich entnehmen, dass er sich jedes Jahr mehrere Wochen in seiner Heimat aufhält, wo er auch noch Familie hat. Dass - wie der Beschwerdeführer vorbringt - sein dortiges Beziehungsnetz nicht mit dem hiesigen vergleichbar ist, lässt eine Rückkehr ins Heimatland nicht unzumutbar erscheinen. Auch in beruflicher Hinsicht ist es dem Beschwerdeführer möglich, in seinem Heimatland wieder Fuss zu fassen, ist doch seine hier ausgeübte Berufstätigkeit als Sanitärinstallateur nicht an die Schweiz gebunden. Zudem wird ihm die hier gesammelte Arbeitserfahrung im Heimatland von Nutzen sein. Insgesamt stehen einer erneuten Integration des Beschwerdeführers im Heimatland keine besonderen Hindernisse entgegen, zumal er mit 31 Jahren noch vergleichsweise jung ist.