Citation: 4C.14/2006 01.03.2006 E. 3

Schliesslich rügt der Kläger eine Verletzung von Art. 322 Abs. 1 OR, weil ihm sein Anspruch auf Lohn für seine Projektarbeit "Linux-Update Server" (LUS) nicht zugesprochen wurde. Das Arbeitsgericht verneinte das Bestehen eines Arbeitsverhältnisses zwischen den Parteien für das Projekt "LUS". Es habe insbesondere an der Einordnung in eine fremde Arbeitsorganisation, der Entgegennahme konkreter Weisungen durch den Beklagten sowie der Vereinbarung einer Entlöhnung für die Projekttätigkeit gefehlt. Das Arbeitsgericht trat daher in diesem Punkt mangels sachlicher Zuständigkeit auf die Klage nicht ein. Die Vorinstanz stimmte dem zu und gelangte in Würdigung der Vorbringen des Klägers und der Beweislage, insbesondere der Zeugenaussagen, zum gleichen Ergebnis. Was der Kläger dem entgegen hält, erschöpft sich in der eigenen Interpretation und Darstellung des Sachverhalts, die aber im angefochtenen Urteil keine Stütze findet. Er wendet sich gegen die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz, ohne Ausnahmen von der Sachverhaltsbindung des Bundesgerichts nach Art. 63 Abs. 2 und 64 OG geltend zu machen, und übt Kritik an der Beweiswürdigung der Vorinstanz. Darauf ist im Berufungsverfahren nicht einzutreten (BGE 130 III 102 E. 2.2. S. 106; 127 III 543 E. 2c S. 547, je mit Hinweisen).