Citation: 8C_385/2023 E. A

A.________, geboren 1972, ist Staatsangehörige Deutschlands und lebt seit September 2013 in der Schweiz. Sie ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern (geboren 1996 und 1998). Seit 1. Januar 2014 arbeitete sie mit einem 40%-Pensum als ausgebildete Arzthelferin (medizinische Praxisassistentin [fortan: MPA]) in einer Arztpraxis in V.________. Am 23. Januar 2014 erlitt sie als Velofahrerin auf dem Arbeitsweg bei einer Kollision mit einem fahrenden Tram nebst verschiedenen Frakturen auch ein Schädelhirntrauma mit einem Wert nach der Glasgow-Coma-Scale (GCS) von 10. Die stationäre spitalärztliche Erstversorgung dauerte bis zum 7. Februar 2014. Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG (fortan: Mobiliar) erbrachte für die Folgen des Unfalles die gesetzlichen Leistungen nach UVG. Am 24. November 2014 meldete sich A.________ erstmals wegen seit dem Unfall anhaltender Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Obwohl sie ihr Arbeitspensum als MPA an der angestammten Arbeitsstelle mit Einschränkungen bei einer fortdauernden Arbeitsunfähigkeit von 60% ab Juni 2014 knapp wieder zu erfüllen vermochte, kündigte sie diese Arbeitsstelle mangels ausreichender Nachsicht seitens des Arbeitgebers per Ende 2016. Ab Januar 2017 fand sie wiederum eine Arbeitsstelle als MPA mit unverändertem Pensum von 40% in der Hausarztpraxis des Dr. med. B.________. Gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten des Zentrums für Interdisziplinäre Medizinische Begutachtungen AG in Schwyz vom 14. November 2016 (fortan: ZIMB-Gutachten) verneinte die IV-Stelle des Kantons Zürich (fortan: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) einen Leistungsanspruch (Verfügung vom 22. Mai 2017). Die Mobiliar schloss den Fall unter ausschliesslicher Zusprache einer Integritätsentschädigung von 5% für die beginnende posttraumatische Femorotibialarthrose ab (Verfügung vom 3. Juli 2017). Am 24. Februar 2020 ersuchte A.________ um erneute Prüfung eines Rentenanspruchs. Die IV-Stelle holte ein neues polydisziplinäres Gutachten bei der Asim Begutachtung am Universitätsspital Basel ein (das Gutachten datiert vom 30. November 2021 [fortan: Asim-Gutachten]) und führte am 1. April 2022 eine Haushaltsabklärung durch. Mit Verfügung vom 17. Oktober 2022 verneinte die IV-Stelle wiederum einen Leistungsanspruch.