Citation: 5A_373/2018 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer hält die vorinstanzliche Begründung für unzureichend. Abermals will er eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) ausgemacht haben. Der angefochtene Entscheid nehme mit keinem Wort auf das Kindeswohl Bezug und lasse nicht erkennen, ob die in der Berufung vorgebrachten Argumente für die Errichtung der Erziehungsbeistandschaft "überhaupt in Bedacht genommen", ob sie allenfalls falsch interpretiert oder aus welchen Gründen sie allenfalls als nicht mit dem Kindeswohl vereinbar betrachtet wurden. Dem Beschwerdeführer ist aus den bereits dargelegten Gründen zu widersprechen (s. E. 3.2.2). Die zitierten Erwägungen bringen hinreichend zum Ausdruck, weshalb die Vorinstanz von einer Erziehungsbeistandschaft absieht. Was es damit auf sich hat, ist nicht eine Frage des rechtlichen Gehörs, sondern eine solche der Rechtsanwendung.