Citation: 1C_672/2024 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht dagegen geltend, das Zitat " jetzt hanich das au mol dörfe erläbe, meh bringt Sie würkli chum usem Telefon... " zeige, dass Richter C.________ sich schon vom Hörensagen eine Meinung zu seiner Person gemacht habe. Er habe dementsprechend genervt und ungehalten am Telefon gesprochen und aufgelegt. Dieses Verhalten sei das Gegenteil von vorurteilsfrei und unvoreingenommen. Zum Kontext erklärt der Beschwerdeführer, er habe zuvor drei- bis viermal beim Sekretariat der VRK angerufen, weil er aufgrund zahlreicher Arzttermine und diverser Krankenhausaufenthalte oft abwesend gewesen sei und sicherstellen wollte, keine Gerichtspost zu verpassen. Als Grund habe er u.a. "Erholungsurlaub" oder "Ferien" angegeben, um nicht mit Fremden über seine Krankheit sprechen zu müssen. Die Mitarbeiterinnen des Sekretariats hätten jeweils genervt reagiert und ihm gesagt, er müsse nicht jede Woche anrufen; es handle sich um ein schriftliches Verfahren. Beim letzten, vorliegend relevanten Anruf habe er sich beim Sekretariat erkundigen wollen, ob sein Ausstandsgesuch Einfluss auf die Frist des anderen Verfahrens habe; er sei dann ungefragt und ungewollt direkt mit Richter C.________ verbunden worden.