Citation: 2C_3/2023 E. 3.3

3.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was in der Beschwerde näher darzulegen ist. Echte Noven, d.h. Tatsachen, die erst nach dem angefochtenen Urteil eingetreten sind, bleiben im bundesgerichtlichen Verfahren in jedem Fall unberücksichtigt (BGE 143 V 19 E. 1.2). Soweit der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 16. Mai 2023 geltend macht, er habe erneut geheiratet, handelt es sich um ein (echtes) Novum, das vor Bundesgericht nicht berücksichtigt werden kann. Die Frage eines allfälligen Aufenthaltsanspruches zum Verbleib bei seiner neuen Ehegattin bildet denn auch Gegenstand eines separaten (einzuleitenden) Verfahrens.