Citation: 1B_433/2015 E. 1.2.4

1.2.4. Diese Einwände überzeugen nicht. Wie die Vorinstanz zu Recht festhält, hat die Staatsanwaltschaft bei der Beauftragung eines psychiatrischen Gutachters die Möglichkeit, auf Anzeichen hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin psychische Probleme vortäuscht oder zumindest schwerer darstellt als sie tatsächlich sind. Es ist nicht auszuschliessen, dass der Gutachter den Verdacht der Staatsanwaltschaft bestätigt. Ebenfalls denkbar ist, dass der Gutachter den Verdacht nicht bestätigt und gestützt darauf auch die Staatsanwaltschaft zur Überzeugung gelangt, dass weder eine Simulation noch eine Aggravation vorliegt. In beiden Fällen würde sich die Überwachung des Mobiltelefonverkehrs und der damit einhergehende empfindliche Eingriff in die Privatsphäre der Beschwerdeführerin als obsolet erweisen. Blieben dagegen auch nach der psychiatrischen Begutachtung Zweifel, so könnte die Staatsanwaltschaft unbeschadet erneut eine Überwachung anordnen. Denn solange die Verhandlungsunfähigkeit nicht erwiesen ist, ist auch das Strafverfahren nicht einzustellen (Art. 114 Abs. 3 StPO). Freilich kann dieses Vorgehen dazu führen, dass die psychiatrische Begutachtung allenfalls mit den Erkenntnissen aus der späteren Überwachung ergänzt und deshalb teilweise wiederholt werden muss. Dies hätte eine Verlängerung und Verteuerung des Verfahrens zur Folge. Ein nicht wieder gutzumachender Nachteil entsteht aus diesem Umstand jedoch nicht (E. 1.2.1 hiervor). Die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG sind somit nicht erfüllt.