Citation: 2C_219/2008 11.07.2008 E. A

Die aus Kamerun stammende X.________ (geb. 1980) reiste am 9. Februar 2004 in die Schweiz ein. Ihr gleichentags gestelltes Asylgesuch wies das damalige Bundesamt für Flüchtlinge (heute: Bundesamt für Migration) mit Verfügung vom 12. Juli 2004 ab und wies die Gesuchstellerin aus der Schweiz weg. Am 7. März 2005 brachte X.________ den Sohn Y.________ zur Welt. Das Kind, welches in der Obhut der Mutter lebt, wurde am 20. Mai 2005 auf dem Zivilstandsamt Luzern vom Schweizer Bürger Z.________ (geb. 1962) anerkannt. Mit Unterhaltsvertrag vom 21. Juli 2005 verpflichtete sich dieser u.a., seinem Sohn bis zu dessen Mündigkeit einen Unterhaltsbeitrag von Fr. 1'000.-- pro Monat zu bezahlen. Mit Entscheid vom 6. September 2005 wies die Schweizerische Asylrekurskommission die von X.________ und ihrem Sohn erhobene Beschwerde gegen den negativen Asylentscheid ab. Die Kommission erwog u.a., die Rückkehr ins Heimatland sei den beiden zumutbar (vgl. S. 13 dieses Entscheides).