Citation: 5A_206/2021 E. 1

Angefochten ist eine kantonal letztinstanzliche Zwischenverfügung über die aufschiebende Wirkung. Diese kann nur unter den besonderen Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG mit Beschwerde beim Bundesgericht angefochten werden (ausführlich zum nicht wieder gutzumachenden Nachteil insbesondere BGE 142 III 798 E. 2.2 S. 801), wobei diese in der Beschwerde darzutun sind (BGE 137 III 324 E. 1.1 S. 329; 141 III 80 E. 1.2 S. 81; 141 IV 289 E. 1.3 S. 292). Ein solcher Nachteil wird dahingehend behauptet, dass die Mutter mit den Töchtern nach Amerika ziehen und sich in den USA niederlassen könnte. Es ist indes nicht zu sehen, inwiefern dies zur Rückbehaltung der Schweizer Pässe der Kinder berechtigt, zu deren Herausgabe der Vater gemäss rechtskräftigem Scheidungsurteil verpflichtet ist. Im Übrigen scheint die eigenmächtige Rückbehaltung zur Erreichung des vorgebrachten Zwecks ohnehin nicht geeignet, weil die Kinder aufgrund ihrer Doppelbürgerschaft auch amerikanische Pässe besitzen und mit diesen in die USA einreisen würden, wie der Beschwerdeführer selbst festhält. Vor diesem Hintergrund ist der nicht wieder gutzumachende Nachteil letztlich nicht ersichtlich. Vertiefte Überlegungen erübrigen sich aber, weil die Beschwerde ohnehin in der Sache selbst nicht in tauglicher Weise begründet wird (dazu E. 2).