Citation: 4C.256/2006 12.10.2006 E. B

Die Kläger stellten sich im Anschluss an den vor dem Kantonsgericht geschlossenen Vergleich auf den Standpunkt, Rechtsanwalt X.________ (Beklagter) habe seine Sorgfaltspflichten als Anwalt verletzt und ihnen durch unsachgemässe Ausführung seines Mandats Schaden zugefügt. Sie reichten daher am 18. Juni 2004 beim Bezirksgericht Surselva Klage ein mit dem Antrag, der Beklagte sei zu verpflichten, ihnen Fr. 29'992.70 nebst 5% Zins seit 21. Mai 2003 zu bezahlen. Diese Summe setzte sich zusammen aus dem Anteil Gerichtskosten des Bezirksgerichts Prättigau/Davos von Fr. 6'738.45 und des Kantonsgerichts von Fr. 750.--, welche die Kläger nach dem kantonsgerichtlichen Vergleich zu übernehmen hatten, der der C.________ AG zu bezahlenden aussergerichtlichen Entschädigung von Fr. 9'037.25, einer Reduktion des Anwaltshonorars des Beklagten um einen Drittel, nämlich Fr. 5'467.-- sowie dem Mehraufwand von Rechtsanwalt G.________ von pauschal Fr. 8'000.--. Mit Urteil vom 21. Juni 2005 hiess das Bezirksgericht Surselva die Klage gut und verpflichtete den Beklagten, den Klägern Fr. 29'992.70 nebst Zins zu 5% seit 10. November 2003 zu bezahlen. Dagegen erklärte der Beklagte Berufung an das Kantonsgericht Graubünden und beantragte die Abweisung der Klage. Mit Urteil vom 21. März 2006 wies das Kantonsgericht die Berufung ab.