Citation: 6B_806/2018 E. 1.3.2

1.3.2. Hinsichtlich des Vorfalls vom 9. April 2016 hält die Vorinstanz beweiswürdigend fest, das 18-jährige Opfer habe sich nach einem Treffen mit Freunden in Basel an den Rhein begeben, wo es misshandelt worden sei. Es wisse nichts mehr vom Moment an, in welchem es das Restaurant verlassen habe, bis es unter der Wettsteinbrücke zu sich gekommen sei. Die Uhrzeit des Weggangs aus dem Restaurant lasse sich nicht objektiv festmachen. Der Zeitablauf bis zur Begegnung des Beschwerdeführers sei mit der Ausnüchterung des Opfers zu erklären (angefochtenes Urteil S. 7 f. und 10). Zum Tatablauf stellt die Vorinstanz auf die Aussagen des Opfers ab, welches den Vorfall am frühen Samstagmorgen, den 9. April 2016, um 6.32 Uhr bei der Kantonspolizei meldete (angefochtenes Urteil S. 6). Demnach erwachte die junge Frau in benebeltem Zustand unter der Wettsteinbrücke. Dort habe ein unbekannter Mann sie gegen die Wand gedrückt und immer wieder zu küssen versucht. Dabei habe sie sich abgedreht, aber er habe es trotzdem geschafft. Dann habe er sie auf den Boden gedrückt, ihr Schuhe, Hosen und Unterhosen ausgezogen. Sie habe sich nach Kräften gewehrt und geschrien. Zuerst sei sie auf dem Rücken gelegen und habe sich anschliessend auf den Bauch drehen können. Er habe ihr Gewalt angedroht und erfolglos versucht, mit seinem Penis in sie einzudringen. Dann habe er sie aufgestellt, am Arm gepackt, zum Rheinbord gezogen und ihre Kleider mitgenommen. Währenddessen habe er von seinem gefährlichen Chef gesprochen, dem er sie vorstellen müsse. Unterhalb des Fischerhäuschens am Rheinbord habe er sie ein weiteres Mal versucht zu vergewaltigen, was wiederum aufgrund ihrer Gegenwehr misslungen sei. Darauf habe er ihren Kopf genommen und seinen Penis in ihren Mund gesteckt. Schliesslich habe er gesagt, dass sein Chef eine andere Frau suche. Nachdem das Opfer den Beschwerdeführer angefleht habe, es gehen zu lassen, habe er ihr die Kleider zurückgegeben, sei mit ihr bis zum Wettsteinpark gegangen und habe sich die ganze Zeit entschuldigt (angefochtenes Urteil S. 7).