Citation: 6B_700/2018 E. 1.2.2

1.2.2. Der Beschwerdeführer bestreitet die rechtliche Würdigung seiner Bremsmanöver als grobe Verletzung der Verkehrsregeln gemäss Art. 90 Abs. 2 i.V.m. Art. 34 Abs. 4 SVG und Art. 12 Abs. 2 der Verkehrsregelnverordnung vom 13. November 1062 (VRV; SR 741.11) einzig mit Argumenten, die der für das Bundesgericht verbindlichen Sachverhaltsfeststellung widersprechen. Dies, indem er geltend macht, der Tatbestand sei nicht erfüllt, weil sein Bremsmanöver zwar bewusst, aber aufgrund der Signalisationsänderung verkehrskonform gewesen sei. Dass es sich um ein schikanöses und damit unnötiges und brüskes Bremsen handelte, ist erstellt, wobei nicht entscheidend ist, ob eine Temporeduktion auf 100 km/h oder - wie die Staatsanwaltschaft angenommen hatte - auf 80 km/h erfolgte. Auch ersteres schliesst ein brüskes Bremsen sowie eine daraus resultierende Unfallgefahr nicht aus. Weitere Rügen gegen die rechtliche Würdigung erhebt der Beschwerdeführer nicht. Darauf ist mit Blick auf die Rügepflicht nicht einzugehen. Der vorinstanzliche Schuldspruch ist bundesrechtskonform.