Citation: 8C_307/2018 E. 4.2.3

4.2.3. Inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung und die darauf beruhende Feststellung des Valideneinkommens offensichtlich unrichtig, d.h. unhaltbar resp. willkürlich sein sollen, ist nicht ersichtlich. Soweit vorgebracht wird, der Jahreslohn 2007 sei nicht korrekt an die Nominallohnentwicklung angepasst worden, da im Bankenwesen zwischen 2007 und 2012 eine deutlich günstigere Nominallohnentwicklung als in der allgemeinen Wirtschaft stattgefunden habe, führt dies zu keinem anderen Ergebnis. Denn die IV-Stelle legte der Ermittlung des hypothetischen Valideneinkommens bereits die Nominallohnentwicklung im Bereich Finanz- und Versicherungsdienstleistungen zugrunde (Bundesamt für Statistik [Hrsg.], Tabellen T1.1.10, Nominallohnindex, Männer 2011-2016 und T1.2.10, Nominallohnindex Frauen, 2011-2016 sowie T1.2.93, Nominallohnindex Frauen, 2002-2010). Einzig bei der berücksichtigten Nominallohnentwicklung ab 2011 wurde versehentlich der Nominallohnindex für Männer (102.9 Punkte) anstelle desjenigen für Frauen (103.6 Punkte) herangezogen, welcher zu einem unwesentlich höheren Valideneinkommen von Fr. 92'989.- führt. In Gegenüberstellung mit dem vorinstanzlich ermittelten Invalideneinkommen von Fr. 64'291.- ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 31 %.