Citation: 5A_131/2018 E. 5

Die Rechtsöffnung kann höchstens für den Betrag gewährt werden, der sich aus den ihr zugrunde liegenden öffentlichen Urkunden ergibt (BGE 143 III 404 E. 5.3.3). Die in der vorgelegten notariellen Urkunde übernommene persönliche Haftung bezog sich unbestrittenermassen auf den Betrag von DM 282'000.-- (was eine Forderung aus dem abstrakten Schuldversprechen in der Höhe von EUR 144'184.30 ergibt; zum Umrechnungrechnungskurs vgl. BGE 137 III 87 E. 4) zuzüglich 16 % Zins seit 5. August 1997. Vorliegend hat die Beschwerdegegnerin definitive Rechtsöffnung für Fr. 64'755.50 nebst 1.62 % Zins seit dem 23. August 2016 sowie für Fr. 55'052.50 verlangt. Es steht somit - wie bereits die Erstinstanz erkannt hat (E. 6 des bezirksgerichtlichen Entscheids vom 17. Oktober 2017) - fest, dass die Beschwerdegegnerin die Rechtsöffnung für einen Betrag verlangt, welcher deutlich unter dem sich aus der öffentlichen Urkunde ergebenden Betrag liegt. Auch insofern ist der angefochtene Entscheid daher nicht zu beanstanden.