Citation: 8C_703/2019 E. 4.3

4.3. Ausgangspunkt für die Bemessung des Valideneinkommens bildet somit das Einkommen des Beschwerdeführers, welches er als Mitarbeiter im Bereich Reinigung bei den B.________-Diensten im Jahre 1996 erzielt hatte (Fr. 61'563.-). Umstritten ist, welche Tabelle des Bundesamtes für Statistik (BFS) für die Indexierung dieses Wertes heranzuziehen ist. Aus der Verfügung vom 22. Februar 2019, welche auf einem Valideneinkommen von Fr. 73'332.- beruht, ist nicht ersichtlich, mit Hilfe welcher Tabelle die Lohnentwicklung das Valideneinkommen berechnet wurde. Wie dargelegt, ermittelte die Vorinstanz auf Grund der Tabellen T1.1.93 und T1.1.10 für den Wirtschaftszweig "Verkehr und Lagerei" ein solches von Fr. 72'750.-. Dieses Vorgehen entspricht der Rechtsprechung bezüglich der anwendbaren Indexierungstabelle (BGE 129 V 408 E. 3.1.2 S. 410, 126 V 75 E. 3a S. 76). Ob angesichts des vorliegend beträchtlichen Zeitraums zwischen dem letzten vor Eintritt des Gesundheitsschadens erzielten Lohn und dem Revisionszeitpunkt von 22 Jahren und der damit verbundenen Unsicherheit über die konkrete Einkommensentwicklung für die Indexierung des vor Beginn der Gesundheitsschädigung erzielten Einkommens nicht besser auf die allgemeine Tabelle T 39 abzustellen wäre, was zu einem Valideneinkommen von Fr. 76'826.- (Fr. 61563.- : 1811 [1996] x 2260 [2018]) führen würde, kann vorliegend indessen offen bleiben, wie im Folgenden gezeigt wird.