Citation: 1B_517/2022 E. 1.1

1.1. Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um einen kantonal letztinstanzlichen Entscheid über die Verlängerung von Ersatzmassnahmen. Dagegen ist die Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht grundsätzlich zulässig (Art. 78 ff. BGG i.V.m. Art. 237 Abs. 4 und Art. 227 StPO; Urteil 1B_101/2021 vom 21. Juni 2021 E. 1). Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen. Er ficht, wie sich aus der Begründung der Beschwerde ergibt, jedoch einzig den vorinstanzlichen Kostenentscheid an. Er rügt dabei die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege und die damit verbundene Auflage der Gerichtskosten durch die Vorinstanz als bundesrechtswidrig. Zu dieser Rüge ist er, da dies einer formellen Rechtsverweigerung gleichkäme, nach Art. 81 Abs. 1 BGG unabhängig von seiner Legitimation in der Sache berechtigt (146 IV 76 E. 2; 141 IV 1 E. 1.1; Urteile 1B_450/2021 vom 9. Februar 2022 E. 1.1; 1B_317/2021 vom 23. Dezember 2021 E. 1; je mit Hinweisen).