Citation: 2C_517/2024 E. 5.2

5.2. Entgegen den sinngemässen Vorbringen des Beschwerdeführers nahm die Vorinstanz Bezug auf die einschlägige bundesgerichtliche Rechtsprechung, wonach eine selbständige Erwerbstätigkeit im freizügigkeitsrechtlichen Sinne (vgl. BGE 146 II 145 E. 3.2.6) eine nachhaltige und möglichst existenzsichernde Geschäftstätigkeit voraussetzt (Urteil 2C_451/2019 vom 6. Februar 2020 E. 3.1 ff. m.w.H.). Wenn die Vorinstanz im Rahmen ihrer summarischen Prüfung verneint, dass diese Voraussetzung in Bezug auf die vom Beschwerdeführer vorgebrachte Abwicklung der Erbschaft seines Bruders als Mitglied der entsprechenden Erbengemeinschaft gegeben erscheint, so ist dies nicht zu beanstanden. Die Ausführungen des Beschwerdeführers zu seinen monatlichen Ausgaben lassen die vorinstanzliche Feststellung, dass die erhaltene Vergütung über den Zeitraum von 15 Monaten keinen wesentlichen Beitrag an die Finanzierung seines Lebensunterhalts darstelle, nicht als willkürlich erscheinen (vgl. vorstehende E. 4.1). Zudem vermag der Beschwerdeführer der vorinstanzlichen Beurteilung, dass er einzig als Mitglied der Erbengemeinschaft tätig gewesen sei, an der er selbst beteiligt war, nichts entgegenzusetzen. Offen bleiben kann bei dieser Sachlage, wie es sich mit den zusätzlichen Ausführungen im angefochtenen Entscheid verhält, wonach mit dem innerstaatlich vorgeschriebenen Alter für die Geltendmachung einer Altersrente im Sinne von Art. 2 Abs. 1 lit. a der Richtlinie 75/34/EWG das ordentliche AHV-Rentenalter von 65 Jahren gemeint sei, welches der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Aufgabe seiner angeblichen selbständigen Erwerbstätigkeit im August 2024 ohnehin noch nicht erreicht habe.