Citation: U 271/00 24.04.2001 E. 2

2.- a) Die Vorinstanz hat mit einlässlicher Begründung, welcher sich das Eidgenössische Versicherungsgericht vollumfänglich anschliesst, festgestellt, dass der Beschwerdeführer in der Lage ist, bei einem Teilpensum von 75 % einer Vollzeitbeschäftigung tätig zu sein (Austrittsbericht der Rehabilitationsklinik Y.________ vom 23. September 1998). Dies unter Beachtung folgender Einschränkungen: Heben und Tragen selten beidhändig bis 10 kg, einhändig links bis 5 kg. Keine Arbeiten in kalter Umgebungstemperatur, kein Kontakt der linken Hand zu kalten Materialien. Keine Arbeiten, die kraftvolle Manipulationen oder gutes feinmotorisches Geschick der linken Hand voraussetzen. b) Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiegegen erhobenen Einwände vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Insbesondere ist die Behauptung des Beschwerdeführers, er sei bezüglich seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit im Umfang von 100 % arbeitsunfähig, in keiner Weise stichhaltig begründet. Die vom 12. August 1998 bis 2. September 1998 durchgeführte berufliche Abklärung in der Rehabilitationsklinik Y.________ ergab vielmehr, dass dem Versicherten die Wiederaufnahme der bisherigen beruflichen Tätigkeit als angelernter CNC-Bediener und -Programmierer, unter der Voraussetzung eines vermehrten Einsatzes als Programmierer, zugemutet werden kann. Zur Verbesserung der beruflichen Wiedereingliederung empfahl die Rehabilitationsklinik zudem vertiefte Abklärungen im Hinblick auf die Anlehre zum Programmierer/Bediener von CNC-Maschinen, welche schliesslich zu einer durch die Invalidenversicherung bewilligten Ausbildung in diesem Bereich führten. Nach einer dreiwöchigen stationären Abklärung ging die Rehabilitationsklinik von einer Arbeitsunfähigkeit im Umfang von 25 % in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit wie auch im Hinblick auf den allgemeinen Arbeitsmarkt aus, welche entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers keiner medizinisch-theoretischen Schätzung entspricht. Diese Stellungnahme, die in Kenntnis der Vorakten und unter Berücksichtigung der subjektiv geklagten Beschwerden erging und als schlüssig und umfassend anzusehen ist, deckt sich zudem mit jener des Spitals D.________ vom 13. Juli 1998. Die vorinstanzlich aufgelegten Arztzeugnisse des Dr. C.________, Spezialarzt für Innere Medizin, Chefarzt der medizinischen Abteilung des Spitals Z.________, vom 19. Februar 1999 und die Atteste des Dr. R.________ vom 18. März, 7. April und 16. April 1999 sind unbeachtlich, da sie sich nicht auf den praxisgemäss (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweis) massgebenden Zeitraum bis zum Erlass des Einspracheentscheides (vom 4. Februar 1999) beziehen und daher der Beurteilung der vorliegenden Streitsache nicht zu Grunde gelegt werden können. Gleiches gilt auch bezüglich der neu ins Recht gelegten Berichte des Dr. S.________ vom 7. Juni 2000 und der Frau Dr. A.________ vom 15. Juni 2000. Die Vorinstanz hat daher richtig festgehalten, dass der Beschwerdeführer mit Rücksicht auf seinen Gesundheitsschaden sowohl als angelernter CNC-Bediener/-Programmierer, als auch bezüglich einer Tätigkeit auf dem gesamten Arbeitsmarkt im Umfang von 75 % arbeitsfähig ist. c) Zu prüfen bleibt, ob die SUVA zu Recht die Taggeldleistungen ab 3. September 1998 einstellte. Unbestritten ist, dass die M.________ AG das Arbeitsverhältnis per 31. März 1998 mit der Begründung beendete, Leistung und Verhalten des Beschwerdeführers seien nicht mehr zufriedenstellend. Der Versicherte war ab 1. Mai 1998 im Umfang von 100 % arbeitslos gemeldet und leistete ab 15. Mai 1998 einen befristeten Einsatz in der Beschäftigungsstätte X.________. Es steht fest, dass der Versicherte seit 1. Mai 1998 die Anspruchsvoraussetzungen gemäss Art. 8 AVIG mit einer Rahmenfrist für den Leistungsbezug bis 31. März 2000 erfüllte. In Anwendung des Art. 25 Abs. 3 UVV (BGE 126 V 129 Erw. 4) besteht daher bei einer Arbeitsunfähigkeit von 25 und weniger Prozent kein Taggeldanspruch, sodass die SUVA zu Recht ab 3. September 1998 einen weiteren Anspruch auf Taggeldleistungen verneinte.