Citation: 4A_464/2019 E. B

Am 18. Juni 2018 reichte die Klägerin am Handelsgericht des Kantons St. Gallen eine Feststellungsklage ein. Sie beantragte, es sei festzustellen, "dass der Aktientauschvertrag zwischen E.________/ B.________ AG und Bank A.________ Genossenschaft vom 23. März 2012 zwischen den Parteien ex tunc ungültig sei". Gleichzeitig stellte die Klägerin beim Vermittleramt St. Gallen ein Gesuch um Durchführung eines Schlichtungsverfahrens mit E.________. In diesem Schlichtungsverfahren stellte sie das gleiche Rechtsbegehren wie im Verfahren gegen die Beklagte vor Handelsgericht. Mit Verfügung vom 19. Juni 2018 beschränkte der Handelsgerichtspräsident das Verfahren auf die Prozessvoraussetzungen sowie die Aktiv- und Passivlegitimation. Mit Entscheid vom 10. Juli 2019 kam das Handelsgericht zum Schluss, ein hinreichendes Feststellungsinteresse an der Feststellungsklage sei nicht dargetan, weshalb auf die Klage nicht einzutreten sei. Zudem fehle es der Beklagten an der Passivlegitimation, was zur Abweisung der Klage führen würde, soweit auf diese überhaupt eingetreten werden könne. Das Handelsgericht wies die Klage ab, soweit es darauf eintrat.