Citation: 8C_487/2017 E. 3.3.1

3.3.1. Die Beschwerdeführerin übersieht, dass die obligatorische Unfallversicherung solange, als sie keine Invalidenrente zugesprochen hat, Heilbehandlung und Taggeld ohne Berufung auf Wiedererwägung oder prozessuale Revision einstellen kann mit der Begründung, bei richtiger Betrachtung liege kein versichertes Ereignis vor (BGE 130 V 380 E. 2.3.1 S. 384). Die vorübergehenden Leistungen können auch rückwirkend eingestellt werden, sofern der Unfallversicherer sie nicht zurückfordern will (vgl. BGE 133 V 57 E. 6.8 S. 65). Die Basler hat mit dem die Verfügung vom 16. Juni 2016 bestätigenden Einspracheentscheid vom 29. November 2016 darauf verzichtet, die nach dem 1. Februar bzw. nach dem 1. Mai 2012 erbrachten Leistungen zurückzufordern. Daher ist aus rechtlicher Sicht die vom kantonalen Gericht in diesem Punkt bestätigte rückwirkende Leistungseinstellung grundsätzlich entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin nicht zu beanstanden.