Citation: 9C_728/2023 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdegegner ist unbestritten in seiner angestammten Tätigkeit seit dem Unfall vom xxx zu 100 % arbeitsunfähig. In einer angepassten Beschäftigung (körperlich leichte Tätigkeiten, keine Arbeiten über Kopf oder mit Gewichten über 10 kg und vorgehaltenem Arm, keine Vibrationsbelastungen im Bereich des rechten Armes, fremdbestimmte, isolierte Tätigkeiten ohne Gruppenaktivitäten, ohne Kundenkontakte, in einem belastbaren, wohlwollenden Umfeld) ist er seit dem 15. Mai 2014 ebenso unbestritten zu 100 % arbeitsfähig. Auch der Rentenanspruch bis zum 31. Juli 2014 (Dreiviertelsrente vom 1. Dezember 2013 bis 31. März 2014, ganze Rente vom 1. April bis 31. Juli 2014) wird von keiner Partei in Frage gestellt. Streitig und zu prüfen ist hingegen, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzte, indem sie einen über den 31. Juli 2014 hinausgehenden Rentenanspruch bejaht hat. Dabei ist hauptsächlich die Frage zu beantworten, von welchem Validen- respektive Invalideneinkommen auszugehen ist.