Citation: 2C_809/2021 E. 5.5

5.5. Abschliessend fassen die Beschwerdeführer den Sachverhalt aus ihrer eigenen Sicht zusammen (S. 11 ff. Beschwerde). Dabei setzen sie sich jedoch nicht mit den entsprechenden Erwägungen des angefochtenen Entscheides auseinander, sondern legen im Wesentlichen lediglich ihre eigene Sichtweise und Interpretation der Dinge dar. Diese rein appellatorische Kritik genügt dem Begründungserfordernis nicht (vgl. E. 2.2). Auch der blosse Vorwurf, die Vorinstanz habe keine Sachverhaltsfeststellungen getroffen, sondern bloss die detaillierten Tatsachenvorbringen der Parteien umfassend im Konjunktiv wiedergegeben, ist keine ausreichende Beschwerdebegründung. Abgesehen davon, hat die Vorinstanz den massgeblichen Sachverhalt durchaus festgestellt, auch wenn es wünschbar gewesen wäre, dass sie klarer zwischen wiedergegebenen Parteistandpunkten und ihrer eigenen Beurteilung unterscheidet. Auf die beantragte mündliche Befragung der Beschwerdeführer durfte die Vorinstanz willkürfrei verzichten. Diese hatten während des gesamten Verfahrens ausreichend Gelegenheit, ihre Sicht der Dinge einzubringen, sodass aus einer mündlichen Befragung keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten waren (vgl. vorne E. 5.2.2).