Citation: 2C_504/2017 E. A

A.________, ein 1961 geborener Staatsangehöriger von Jamaika, reiste am 21. Februar 2000 ohne Visum von Jamaika herkommend in die Schweiz und stellte am 15. März 2000 ein Gesuch um Erteilung einer Kurzaufenthaltsbewilligung zwecks Vorbereitung der Heirat mit einer Schweizer Bürgerin. Am 1. Juli 2000 heiratete er diese, gestützt worauf er im Familiennachzug eine zuletzt bis 30. Juni 2004 verlängerte Aufenthaltsbewilligung erhielt. Die Ehegemeinschaft wurde im März 2003 aufgegeben und die kinderlos gebliebene Ehe am 9. Dezember 2005 geschieden. Eine weitere Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung wurde verweigert und die Wegweisung verfügt, was zuletzt das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit rechtskräftigem Urteil vom 13. Dezember 2006 bestätigte. Der Betroffene blieb indessen illegal in der Schweiz. Am 4. November 2008 heiratete er wiederum eine Schweizer Bürgerin, und am 19. Juni 2009 wurde ihm erneut - gestützt auf Art. 42 Abs. 1 AuG - eine Aufenthaltsbewilligung erteilt, die letztmals bis 3. November 2013 verlängert wurde. Am 2. Mai 2014 bewilligte das zuständige Gericht der Ehefrau das Getrenntleben auf unbestimmte Zeit; zu einer Wiederaufnahme der Ehegemeinschaft kam es seither nicht. A.________ bezog ab 11. März 2000 (mit einem Unterbruch vom 11. März 2001 bis 11. Juni 2003) von der Stadt Zürich Sozialhilfe, die sich bis zum seinem Wegzug aus der Stadt per Ende Februar 2014 auf einen Betrag von Fr. 152'807.25 belief. Im Zeitraum vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Oktober 2016 bezog er wiederum Sozialhilfe von zusätzlich Fr. 37'290.--. Seit Anfang November 2016 wird er nunmehr durch seine neue Wohnsitzgemeinde finanziell unterstützt. Zudem hatte er bereits während der ersten Ehe Sozialhilfe in der Höhe von Fr. 24'328.-- bezogen (Stand Mai 2005). A.________ erwirkte vier Strafbefehle: Am 30. März 2005 wurde er wegen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 30 Tagen, am 2. April 2008 wegen Widerhandlungen gegen das ANAG und mehrfacher Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes zu einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen und einer Busse von Fr. 600.--, am 5. Mai 2009 wegen Drohung zum Nachteil der Ehefrau zu einer Geldstrafe von zehn Tagessätzen und am 7. März 2014 wegen mehrfacher Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz zu 720 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Am 18. November 2009 verwarnte die Ausländerbehörde A.________ wegen seiner Straffälligkeit und am 9. November 2010 wegen seiner Sozialhilfeabhängigkeit.