Citation: 5A_505/2019 E. 2.6.2

2.6.2. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz ihre Kompetenzen bei der Prüfung der gerichtlich genehmigten Scheidungsvereinbarung nicht in willkürlicher Weise ausgedehnt. Sie hat anhand verschiedener Elemente im Dispositiv des vorgelegten Urteils festgestellt, dass der Beschwerdeführer über die Volljährigkeit der Beschwerdegegnerin hinaus zur Zahlung von Unterhaltsbeiträgen verpflichtet ist. Dabei hat sie nicht die gerichtlich genehmigte Scheidungsvereinbarung nach dem wirklichen Willen der Vertragsparteien gemäss Art. 18 OR hinterfragt oder eine materielle Prüfung der vereinbarten Unterhaltsregelung vorgenommen. Wenn die Vorinstanz anhand des Wortlautes unter Berücksichtigung des Aufbaus der Klausel und im Vergleich zu Art. 277 ZGB zum Schluss gelangt ist, dass für die in Betreibung gesetzten Unterhaltsbeiträge ein definitiver Rechtsöffnungstitel besteht, kann darin keine geradezu unhaltbare bzw. willkürliche Rechtsanwendung erblickt werden. Die Rüge erweist sich daher als unbegründet.