Citation: 9C_128/2017 E. 3

Hingegen kann der Vorinstanz in der fallgebundenen Beurteilung nach dem Vorliegen oder Fehlen rechtserheblicher Tatsachenänderungen nicht zugestimmt werden. Denn ihre abschliessende Beweiswürdigung verletzt insofern Bundesrecht (Art. 95 lit. a BGG), als, wie in der Beschwerde zu Recht geltend gemacht wird, die nach Eingang des MEDAS-Gutachtens vom 5. Januar 2015 beigebrachten medizinischen Unterlagen objektive, nicht rein ärztlicher subjektiver Würdigung entspringende Anhaltspunkte enthalten, die nach der Rechtsprechung (SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 4.3) eine ergänzende Beweisführung verlangen. Das trifft insbesondere auf den Bericht des Dr. med. B.________, FMH für Orthopädische Chirurgie, Spital C.________, vom 2. Dezember 2015 zu, welcher die Versicherte am 23. Oktober 2015 operiert hatte (Acromioplastik, Tenotomie und Tenodese der langen Bizepssehne; Operationsbericht vom 24. Oktober 2015), wozu die MEDAS-Gutachter nicht Stellung nehmen konnten. Der kantonale Gerichtsentscheid verletzt den Grundsatz, dass die Verhältnisse bis zum zeitlich massgebenden Moment des Verfügungserlasses (BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220 mit Hinweis), hier am 30. März 2016, zuverlässig abgeklärt sein müssen, woran es hier eindeutig fehlt.