Citation: 2C_691/2018 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Beweiswürdigung der Vorinstanz sei nicht nachvollziehbar bzw. die Fakten seien willkürlich gewürdigt worden, womit sie eine willkürliche Beweiswürdigung bzw. Sachverhaltsfeststellung rügt. Der Umstand, dass sie und ihre Kinder als türkische Staatsangehörige nur über die Ehe mit einer in der Schweiz anwesenheitsberechtigten Person eine hiesige Aufenthaltsbewilligung hätten erlangen können, sei kein Indiz für eine Scheinehe. Dasselbe gelte für leicht unterschiedliche Angaben zu den Umständen des Kennenlernens, sei die Befragungssituation doch ungewohnt für die Ehegatten und lägen die Ereignisse doch schon lange zurück. Auch aus dem Umstand, dass der Ehemann den Namen des Kindes der Beschwerdeführerin nicht auf Anhieb gewusst habe, stattdessen aber den Namen des leiblichen Vaters, sowie dass sie (die Beschwerdeführerin) zunächst nicht über die gesundheitlichen Probleme ihres Ehemannes Auskunft gegeben habe, lasse sich nichts Nachteiliges ableiten.