Citation: 8C_303/2008 20.10.2008 E. 3

3.1 Fest steht, dass der Beschwerdeführer schon vor dem ersten Unfall vom 2. November 2003 wiederholt an unfallfremden behandlungsbedürftigen Nackenschmerzen litt. Dr. med. O.________, welcher den Versicherten vom 19. Oktober 1987 bis 15. Februar 2002 und später wieder ab 10. Januar 2005 hausärztlich betreute, führte in seinem Bericht vom 25. März 2005 unter anderem aus, am 16. März 1998 habe sich der Beschwerdeführer im Rahmen seines intensiven Lernens auf die Abschlussprüfung der Kochlehre über Nackenverspannungen beklagt. Diese seien mit Inderal und Revitalose erfolgreich behandelt worden. Auch im April 2000 habe er dem Versicherten wegen einer muskulären Verhärtung im Nackenbereich Celebrex verabreicht. Eine gewisse Überempfindlichkeit im cervicalen Bereich sei also vorhanden. Weiter ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer nach dem ersten Unfall vom 2. November 2003 gemäss medizinischer Aktenlage bereits ab 3. Dezember 2003 wieder voll arbeitsfähig war. Dennoch verschrieb ihm der damalige Hausarzt Dr. med. C.________ wegen anhaltenden unfallbedingten Beeinträchtigungen am 21. Januar 2004 eine dritte Serie Physiotherapien, ohne die schon am 28. November 2003 bei ihm abgeschlossene ärztliche Behandlung wieder aufzunehmen. 3.2 In welchem Ausmass der Versicherte bei Antritt der neuen Arbeitsstelle am 17. Februar 2004 und darüber hinaus noch an gesundheitlichen Beeinträchtigungen litt, welche in einem natürlich und adäquat kausalen Zusammenhang mit dem ersten Unfall vom 2. November 2003 standen, braucht hier nicht geprüft zu werden. Nicht Gegenstand dieses Verfahrens bildet sodann die Frage, ob die circa zehn Tage nach dem 24. März 2004 erneut aufgetretenen Schwindel, Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen im Sinne des am 7. Mai 2004 bei der Mobiliar angemeldeten Rückfalles in einem anspruchsbegründenden Kausalzusammenhang mit dem ersten Unfall vom 2. November 2003 stehen. Nach medizinischer Aktenlage ist jedenfalls mit Blick auf die zuletzt genannten Befindlichkeitsstörungen geklärt, dass seit Abschluss der ärztlichen Behandlung nach dem ersten Unfall vom 2. November 2003 keine organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolgen mehr vorhanden waren. Denn klinische Befunde wie Verhärtungen und Verspannungen der Muskulatur, eine Druckdolenz im Nacken oder eine Einschränkung der HWS-Beweglichkeit lassen nicht auf ein klar fassbares unfallbedingtes organisches Korrelat des geklagten Beschwerdebildes schliessen (Urteile 8C_369/2007 vom 6. Mai 2008, E. 3, U 328/06 vom 25. Juli 2007, E. 5.2, und U 354/06 vom 4. Juli 2007, E. 7.2, je mit Hinweisen).