Citation: U 378/04 19.01.2005 E. 4

4.1 Wie das kantonale Gericht in einlässlicher und überzeugender Würdigung der Aktenlage zu Recht dargelegt hat, ist auf Grund des derzeitigen Standes der Abklärungen nicht schlüssig zu beurteilen, ob die von der Beschwerdegegnerin geltend gemachten Brückensymptome in der Zeit zwischen der Wiederaufnahme der Arbeit am 3. Mai 1999 und der Untersuchung im Notfallzentrum des Spitals X.________ am 2. September 1999 vorlagen. Der daraus von der Vorinstanz in Erwägung 4 Absatz 3 ihres Entscheides gezogene Schluss ist statthaft, dass sich so die Frage nach dem beschwerdefreien Intervall noch nicht beantworten lässt. 4.2 Auch ist der Vorinstanz ohne weiteres darin beizupflichten, dass - mit Bezug auf die Frage der Unfallkausalität - weder das von der Beschwerdeführerin in Auftrag gegebene Gutachten des Neurochirurgen Dr. med. R.________ (vom 4. September 2002) noch der Bericht über die im Rahmen der interdisziplinären Schmerzsprechstunde am Spital X.________ durchgeführte Untersuchung (vom 28. August 2002) die für den Beweiswert ärztlicher Berichte geltenden Anforderungen erfüllen. Es wird hier auf die vorinstanzlichen Ausführungen in Erwägung 5.2 Absatz 1 und die daraus in Absatz 2 gezogenen Schlussfolgerungen verwiesen. 4.3 In beiden klärungsbedürftigen Bereichen (vgl. Erw. 4.1 und 4.2) ist eine abschliessende Beurteilung des medizinischen Sachverhaltes noch nicht möglich, ohne dass dies als Beweislosigkeit betrachtet werden kann. Mit Blick auf die bisherigen ärztlichen Stellungnahmen und die bei den Akten liegenden Aussagen von Personen aus dem familiären und beruflichen Umfeld der Beschwerdegegnerin ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass weitere Untersuchungen eine Klärung herbeizuführen vermöchten (BGE 121 V 208 Erw. 6a, 117 V 264 Erw. 3b). Dass die Vorinstanz die Sache zur Durchführung weiterer Untersuchungen an die Beschwerdeführerin zurückgewiesen hat, ist somit nicht zu beanstanden. Gegenstand der ergänzenden medizinischen Abklärung sind primär die somatischen Beschwerden. Erst nachher wird sich gegebenenfalls die Adäquanzfrage stellen.