Citation: 8C_210/2015 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz schloss eine Rentenrevision gestützt auf die SchlBest IVG aus, weil die Rentenzusprache zwar aufgrund von pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern, aber auch aufgrund des Karpaltunnelsyndroms und der mittelgradigen depressiven Episode erfolgte. Hingegen hob sie die Invalidenrente mittels substituierter Begründung der Wiedererwägung gestützt auf Art. 53 Abs. 2 ATSG auf. Das kantonale Gericht erachtete die zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung als gegeben, weil trotz der geäusserten Bedenken des RAD-Arztes am Gutachten des Zentrums C.________ vom 18. August 2003 keine weiteren Abklärungen durch die Verwaltung erfolgt seien und eine ganze Invalidenrente gestützt auf eine 30%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit verfügt worden sei. Dabei habe die Verwaltung zudem ausser Acht gelassen, dass die Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit auch unter Berücksichtigung von psychosozialen Belastungsfaktoren erfolgt sei. Gestützt auf das Gutachten der D.________ AG vom 10. Juni 2013 sei von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit auszugehen, was mittels Prozentvergleich einen rentenausschliessenden IV-Grad ergebe. Deshalb sei die Renteneinstellung gemäss Verfügung vom 1. November 2013 im Ergebnis rechtens.