Citation: 4C.230/2002 26.08.2002 E. 3

Die Berufung ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Da der Kläger unterliegt, hat er grundsätzlich die Gerichtsgebühr zu tragen und den Beklagten für das bundesgerichtliche Verfahren zu entschädigen (Art. 156 Abs. 1 und Art. 159 Abs. 2 OG). Die besondern Umstände des zu beurteilenden Falles rechtfertigen indes eine Abweichung von diesem Grundsatz. Weil ausschliesslich die Vertragsqualifikation streitig war und damit offen ist, ob Art. 343 Abs. 3 OR anwendbar ist, kann auf die Erhebung einer Gerichtsgebühr verzichtet werden. Da sich der Beklagte nicht am bundesgerichtlichen Verfahren beteiligt hat, ist keine Parteientschädigung zuzusprechen. Das vom Kläger gestellte Gesuch um Erteilung der unentgeltlichen Rechtspflege ist damit bezüglich der Gerichtskosten gegenstandslos. Soweit mit dem Gesuch die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes verlangt wird, ist das Gesuch, das gleichzeitig mit dem Rechtsmittel eingereicht wurde und daher den Aufwand für dasselbe mitumfasst (BGE 120 Ia 14 E. 3f), infolge Aussichtslosigkeit des Rechtsbegehrens abzuweisen (Art. 152 Abs. 1 OG).