Citation: 2C_902/2021 E. 5.4.1

5.4.1. Die Vorinstanz hat ausführlich dargelegt, welche Anforderungen an die tiergerechte Haltung von Tieren im Allgemeinen und von Hunden im Speziellen bestehen (vgl. E. 4.5.1 des angefochtenen Entscheids). Sie hat in der Folge die der Beschwerdeführerin vorgeworfenen Verstösse gegen tierschutzrechtliche Vorschriften unter Verweis auf die Akten aufgeführt - u.a. unzulängliche Haltebedingungen bezüglich Hygiene und Klima; ungenügender Nährzustand bei Hund "D.________"; physische und mentale Unterbeschäftigung der Hunde; fehlende Kontrolle der Beschwerdeführerin über die Hunde beim Spaziergang (vgl. E. 4.5.3 des angefochtenen Entscheids). Vor diesem Hintergrund hat sie erwogen, dass die Beschwerdeführerin mit der Haltung von vier Hunden überfordert gewesen sei. Indessen gebe es aus den Akten Indizien, dass die Beschwerdeführerin in der Lage sei, einen einzigen Hund tierschutzkonform zu halten. Sie habe mit "B.________" einen Hundekurs absolviert und einen Teil der verlangten Auflagen umgesetzt. Zudem könne die Beschwerdeführerin einen Hund beim Spaziergang kontrollieren. "B.________" sei seit Oktober 2017 bei der Beschwerdeführerin und habe sich an sie gewöhnt. Die Beschwerdeführerin habe zudem glaubhaft dargelegt, dass ihre Situation im Herbst/ Winter 2020 schwierig gewesen sei, und in Ansätzen Einsicht gezeigt. Es sei vertretbar, ihr weiterhin die Haltung des Hundes "B.________" zu gestatten (vgl. E. 4.5.4 ff. des angefochtenen Entscheids).