Citation: 2C_380/2017 E. 3.3.1

3.3.1. Mit Strafurteil vom 12. März 2013 wurde der Beschwerdeführer wegen Raufhandels, einfacher Körperverletzung, versuchter schwerer Körperverletzung sowie wegen Betäubungsmittelkonsums, begangen zwischen Dezember 2010 und Februar 2011, zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten bei einer Probezeit von vier Jahren und zu einer Busse von Fr. 200.-- verurteilt. Aus den konkreten Umständen der Straftaten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer eine hohe Gewaltbereitschaft an den Tag legte. So war er beim Raufhandel im Februar 2011 offenbar kaum noch zu bändigen und musste vom verletzten und wehrlosen Opfer weggezerrt werden, um dieses vor weiteren schweren Verletzungen zu bewahren (vgl. Strafurteil des Bezirksgerichts Brugg vom 12. März 2013 S. 3). Erschwerend kommt hinzu, dass es sich nicht um eine einmalige Verfehlung handelt. Neben zwei Jugendstrafen (wegen geringfügigen Diebstahls bzw. unerlaubten Führens von Motorfahrrädern) und geringfügigen Verkehrsdelikten war der Beschwerdeführer im März 2010 wegen mehrfacher grober Verletzung der Verkehrsregeln (begangen im Oktober 2009) zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt worden, deren bedingter Vollzug im Rahmen seiner Verurteilung im Jahr 2013 widerrufen wurde. Ebenso wurde er im März 2011 wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte sowie Hinderung einer Amtshandlung zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- verurteilt.