Citation: 2C_554/2014 E. 3.4

3.4. Zwar hat das Verfahren vor dem Migrationsamt nach den Feststellungen der Vorinstanz zu lange gedauert, doch ergibt sich aus den Akten, dass dies nicht zuletzt gerade auch auf das Verhalten des Beschwerdeführers und seiner Gattin zurückzuführen war, welche ihren Mitwirkungspflichten nicht nachgekommen sind. Das Migrationsamt musste sich kantonsübergreifend um weitere Abklärungen bemühen, wobei sich die Genfer Behörden wenig kooperativ zeigten, was das Verfahren zusätzlich erschwerte. Im Übrigen hätte es dem Beschwerdeführer frei gestanden, eine Rechtsverzögerungs- oder -verweigerungsbeschwerde einzureichen und auf einen schnelleren Entscheid zu dringen, was er nicht getan hat, weshalb er aus der Verfahrensdauer nichts zu seinen Gunsten abzuleiten vermag, zumal diese auch auf Fristverlängerungsgesuche seinerseits zurückzuführen ist. Es verletzt unter diesen Umständen kein Verfassungsrecht, wenn sich das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich darauf beschränkt hat, die Verletzung des Beschleunigungsgebots festzustellen, jedoch davon absah, dem Beschwerdeführer eine (reduzierte) Parteientschädigung zuzusprechen.