Citation: 5P.195/2000 27.06.2000 E. 2

2. A. Aarau 1998, N. 5/33 zu § 300, S. 612/613, und N. 1 zu § 335 ZPO). Kantonal letztinstanzlich - und auch instanzabschliessend - ist das obergerichtliche Beschwerdeurteil nicht bloss Vor- oder Zwischenentscheid (Art. 87 OG in der ab 1. März 2000 gültigen Fassung, AS 2000 416 ff.; vgl. Botschaft, BBl 1999 7922, S. 7937 f. Ziffer 231. 22). Unter den weiteren Eintretensvoraussetzungen gibt allein die von den Beschwerdeführern selbst aufgeworfene Frage ihrer Legitimation zu Bemerkungen Anlass: Dabei sind sie gewiss nicht bloss Aufsichts- oder Disziplinarbeschwerdeführer, denen das nach Art. 88 OG vorausgesetzte rechtlich geschützte Interesse abginge (BGE 121 I 42 E. 2a S. 45 und 87 E. 1a S. 90, je mit Hinweis), sondern darin durch die Feststellung der Rechtsgültigkeit des berichtigten Inventars auf Grund ihrer Erbenstellung betroffen (vgl. Art. 587 ff. ZGB). Ob die Beschwerdeführer aber mit Blick auf die erhobene Rüge in der Sache auch ein aktuelles praktisches Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Urteils haben, kann offen bleiben.