Citation: I 843/06 12.10.2007 E. 6

Die Versicherte wendet als Erstes ein, die IV-Stelle habe ihr vor der MEDAS-Begutachtung den Fragenkatalog nicht ausgehändigt und ihr keine Gelegenheit gegeben, sich zu den Fragen zu äussern sowie Abänderungs- oder Ergänzungsanträge zu stellen. Es genüge nicht, dass nach Vorliegen des Gutachtens noch allfällige Abänderungs- respektive Ergänzungsanträge bezüglich das Fragenkatalogs hätten gestellt werden können. Dieser Einwand ist unbehelflich, da das Bundesgericht im erwähnten Urteil I 218/06, E. 7, entschieden hat, Art. 44 ATSG räume der versicherten Person keinen Anspruch ein, sich vorgängig zu den Gutachterfragen der Verwaltung zu äussern.