Citation: 4P.154/2001 29.10.2001 E. 3

3.- Als Verstoss gegen das Willkürverbot rügen die Beschwerdeführerinnen schliesslich, dass ihnen nicht gemäss § 70/71 ZPO/LU Frist zur Verbesserung ihrer Rechtsmitteleingabe gesetzt worden sei. Sie weisen darauf hin, dass nach dem Wortlaut von § 71 Abs. 1 ZPO/LU Eingaben, die den formellen (§ 69 ZPO/LU) oder inhaltlichen (§ 70 ZPO/LU) Anforderungen nicht genügen, zur Verbesserung zurückgewiesen werden "können". Inwiefern willkürlich sein sollte, diese Bestimmung entsprechend ihrem Wortlaut zu verstehen, wonach die Anordnung im Einzelfall ins richterliche Ermessen gestellt ist (so entgegen der Behauptung der Beschwerdeführerinnen namentlich Studer/Rüegg/Eiholzer, Der Luzerner Zivilprozess, N 1 zu § 71) ist der Beschwerde wiederum nicht zu entnehmen. Auf die Rüge ist mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten.