Citation: 2C_538/2021 E. 2.2

2.2. Soweit die Beschwerdeführenden geltend machen, die Vorinstanz habe, insofern sie den kulturellen Hintergrund der Ehe mit C.________ nicht berücksichtigte, den der Scheinehe zugrunde liegenden Sachverhalt willkürlich festgehalten, ist ihre Rüge nicht zu hören. Das Bundesgericht hat in seinem im Jahre 2014 gefällten Urteil das Vorliegen einer Scheinehe in rechtsverbindlicher Weise festgestellt (vgl. Urteil 2C_303/2013 vom 13. März 2014 E. 2.3). Die materielle Rechtskraft dieses Urteils steht einer Neubeurteilung dieser Frage insofern entgegen (vgl. dazu BGE 142 III 210 E. 2). Des Weiteren geht auch die Rüge fehl, die Vorinstanz sei in willkürlicher Weise davon ausgegangen, dass der Vater des Beschwerdeführers 2 im Kosovo lebe und die Beschwerdeführerin 1 bei ihm wohne, wenn sie dort zu Besuch sei. Insofern sich die Vorinstanz beschränkt hat, darauf hinzuweisen, dass Abklärungen der schweizerischen Botschaft in Pristina dies nahelegten, kann nicht von einer willkürlichen Feststellung des Sachverhalts gesprochen werden. Insofern die Beschwerdeführerin nicht aufzeigt, dass der festgestellte Sachverhalt offensichtlich unhaltbar oder unvollständig wäre bzw. sich die Vorinstanz auf einen entscheiderheblichen mangelhaften Sachverhalt stützt, wird dem bundesgerichtlichen Entscheid der Sachverhalt zugrunde gelegt, wie die Vorinstanz ihn festgestellt hat.