Citation: 8C_326/2024 E. 5.1

5.1. Weiter bringt die Beschwerdeführerin im Wesentlichen vor, aus den Berichten des Zentrums I.________ vom 7. August 2020 und des Hausarztes Dr. med. H.________ vom 12. Juni 2023 folge, dass sich B.________ bei der Einreise in den J.________ unfallbedingt in einem schlechten Gesundheitszustand befunden habe. Weil Dr. med. H.________ zunehmende Harnwegsinfekte festgestellt und behandelt habe, könne er die Ursache für den Spitaleintritt des B.________ am 21. (richtig 20.) November 2020 in G.________ am besten beurteilen. Er vermute als Grund für das dort eingetretene, seinen Tod verursachende Multiorganversagen den stark herabgesetzten Gesundheitszustand und einen unbehandelten Harnwegsinfekt. Da keine krankheitsbedingten Herzprobleme dokumentiert seien, genüge das Aktengutachten des Dr. med. F.________ nicht, um verlässlich die Frage zu beantworten, ob die unfallbedingten gesundheitlichen Beeinträchtigungen den vorzeitigen Tod mitverursacht hätten. Er habe sich auch nicht mit der Frage auseinandergesetzt, wie wahrscheinlich ein krankheitsbedingter Herztod bei einem 61-jährigen Mann sei. Die diesbezüglichen statistischen Erfahrungswerte hätten beurteilt werden müssen. Insbesondere hätte Dr. med. F.________ die Wahrscheinlichkeiten der möglichen Todesursachen bzw. der Gründe für die Herzbeschwerden benennen und gegeneinander abwägen müssen.