Citation: 6B_429/2019 E. 5

In der Sache verneint die Vorinstanz eine unzulässige Rechtsverzögerung. Sie erwägt dazu, seit dem Entscheid vom 4. Februar 2019 seien noch nicht einmal zwei Monate vergangen, weshalb auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht davon auszugehen sei, dass die Staatsanwaltschaft eine Rechtsverzögerung begangen habe. Es gehe um eine Abklärung der örtlichen Zuständigkeit, was eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen könne. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 143 IV 500 E. 1.1 S. 503; 143 I 377 E. 1.2 S. 380). Die Beschwerdeführerin vermag mit ihren nicht sachbezogenen Ausführungen nicht aufzuzeigen, inwiefern die Begründung der Vorinstanz bzw. deren Entscheid rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Nicht zu hören ist die Beschwerdeführerin insbesondere, wenn sie der Vorinstanz vorwirft, sie hätte über die Frage der Zuständigkeit selber entscheiden müssen und die Angelegenheit nicht bzw. nur unter Fristansetzung zur Neubeurteilung an die Staatsanwaltschaft zurückweisen dürfen. Art. 397 Abs. 2 StPO sieht ausdrücklich vor, dass die Beschwerdeinstanz die Angelegenheit zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen kann, ohne dass im Rückweisungsentscheid zwingend festzulegen ist, innert welcher Frist die Neubeurteilung zu ergehen hat. Im Übrigen bildet die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen die Vorinstanz die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Staatsanwaltschaft zurückweisen durfte, nicht Gegenstand des vorliegenden Rechtsverzögerungsverfahrens, das sich gegen die angebliche Untätigkeit der Staatsanwaltschaft richtet. Dass die Frage der internationalen Zuständigkeit - wie von der Beschwerdeführerin geltend gemacht - von Amtes wegen zu prüfen ist, trifft zwar zu. Dies ändert jedoch nichts daran, dass die Klärung dieser Frage ein gewisse Zeit in Anspruch nehmen kann. Insgesamt fehlt es in der Beschwerde an einer rechtsgenügenden Begründung, weshalb die Vorinstanz zu Unrecht eine Rechtsverzögerung verneint haben soll.