Citation: 8C_291/2019 E. 7.2

7.2. Nach vorinstanzlicher Sachverhaltsfeststellung war die Beschwerdeführerin schon früher in einem Vollpensum erwerbstätig. Mindestens in den Jahren 1997-2000 vermochte sie laut IK-Auszug ein AHV-beitragspflichtiges Erwerbseinkommen zu erzielen, welches ungefähr dem damaligen statistischen Durchschnittsjahreslohn von Hilfsarbeiterinnen gemäss LSE entsprach. Dass es sich dabei um einen "beschützten Arbeitsplatz" gehandelt habe, ist nicht ersichtlich und macht die Beschwerdeführerin nicht hinreichend begründet (vgl. dazu E. 1.2 hievor) geltend. Gleiches gilt für die Bestreitung der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung, wonach sie sich ab 2001 aus freien Stücken - jedenfalls nicht aus gesundheitlichen Gründen - mit einer 50%-igen Erwerbstätigkeit begnügt habe. Verwaltung und Vorinstanz gingen insbesondere unter Mitberücksichtigung der Angaben der Beschwerdeführerin anlässlich der Haushaltsabklärung von einer hypothetisch im Gesundheitsfall freiwillig ausgeübten 50%-igen Erwerbstätigkeit und einer 50%-igen Beschäftigung im Aufgabenbereich Haushalt aus. Der angefochtene Entscheid ist diesbezüglich jedenfalls nicht als bundesrechtswidrig zu beanstanden. Die vorinstanzliche Bestätigung dieses Erwerbsstatus ist umso plausibler, als es offensichtlich dem frei gewählten Lebensplan der Versicherten entspricht, zu Lasten der gemachten Erbschaft auf die Verwertung eines höheren Erwerbspensums zu verzichten.