Citation: 5A_215/2010 31.05.2010 E. 1

1.1 Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid (Art. 75 Abs. 1 BGG) über eine vorsorgliche Massnahme für die Dauer des Scheidungsverfahrens nach Art. 137 Abs. 2 ZGB. Es liegt somit eine Zivilsache im Sinne von Art. 72 Abs. 1 BGG vor. Strittig ist die Unterhaltspflicht des Beschwerdeführers und damit eine Frage vermögensrechtlicher Natur (BGE 133 III 393 E. 2 S. 395). Die Streitwertgrenze ist angesichts der Höhe sowie der gegenüber der Beschwerdegegnerin unbestimmten und im Verhältnis zu den Kindern gesetzlichen Unterhaltsdauer erfüllt (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG i.V.m. Art. 51 Abs. 4 BGG). Entscheide über solche vorsorglichen Massnahmen stellen Endentscheide im Sinne von Art. 90 BGG dar (BGE 134 III 426 E. 2.2 S. 431 f.). Der im Massnahmeverfahren ergangene Entscheid über die unentgeltliche Rechtspflege bildet gleichermassen ein taugliches Anfechtungsobjekt (Urteil 5A_396/2009 vom 5. August 2009 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 135 I 288). 1.2 Der angefochtene Entscheid wurde dem Beschwerdeführer am 18. Februar 2010 zugestellt. Die Beschwerde vom 22. März 2010 ist damit fristgerecht eingereicht worden (Art. 100 Abs. 1 BGG i.V.m. Art. 45 Abs. 1 BGG). 1.3 Die Beschwerde richtet sich gegen das Urteil der letzten kantonalen Instanz (Art. 75 Abs. 1 BGG), vorliegend also gegen den Entscheid des Obergerichts vom 18. Januar 2010. Soweit sich die Beschwerde auch gegen die Begründung oder das Vorgehen des Bezirksgerichts richtet, kann darauf nicht eingetreten werden (Urteil 4A_431/2007 vom 29. Januar 2008 E. 1.2). 1.4 In der Beschwerde in Zivilsachen dürfen keine neuen Tatsachen und Beweismittel vorgebracht werden, es sei denn, erst der Entscheid der Vorinstanz habe dazu Anlass gegeben (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 5A_795/2009 vom 10. März 2010 E. 4.4.3). In der Beschwerde ist darzutun, inwiefern die Voraussetzung für eine nachträgliche Einreichung von Tatsachen und Beweismitteln erfüllt sein soll (BGE 133 III 393 E. 3 S. 395). Ausgeschlossen sind dabei von vornherein erst nach dem Entscheid der Vorinstanz eingetretene Tatsachen und erstellte Beweisurkunden (BGE 133 IV 342 E. 2.1 S. 343 f.). Der Beschwerdeführer bringt in seiner Beschwerde mehrmals neue Tatsachen und Beweismittel vor (beispielsweise die Behauptung eines Einkommens der Beschwerdegegnerin, das Schreiben des Einzelhandelsverbandes Südbaden und der Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee vom 11. März 2010), ohne überdies zu begründen, inwieweit der vorinstanzliche Entscheid dazu Anlass gegeben hat. Diese neuen Tatsachen und Beweismittel sind deshalb unzulässig und unbeachtlich.