Citation: 2A.255/2002 22.04.2003 E. 4

Die Beschwerdeführer sind der Meinung, sie dürften unabhängig vom Prozessausgang für die Verfahren vor der Rekurskommission und dem Bundesgericht nicht mit Kostenfolgen belastet werden. Richtig ist, dass vom Grundsatz der Verlegung der Kosten nach dem Prozesserfolg unter Umständen abgewichen werden darf (vgl. Art. 4a der Verordnung über Kosten und Entschädigungen im Verwaltungsverfahren; Art. 156 Abs. 3 OG), wofür hier aber kein Anlass besteht. Der Umstand, dass verfahrensrechtlich Bundesamt und X.________ die unzutreffende Meinung verfochten haben, die Beschwerdeführer seien zur Anfechtung der Verfügung nicht befugt, ändert daran nichts, denn es kommt auf das Prozessergebnis insgesamt an. Auch lässt sich nicht sagen, die Beschwerdeführer hätten sich "in guten Treuen" zur Beschwerdeführung veranlasst gesehen (Art. 156 Abs. 3 OG), gingen sie doch schon in ihrer Beschwerde an die Rekurskommission davon aus, dass die X.________ sich verrechnet hatte, weil sie auf Heiratswahrscheinlichkeitstabellen abgestellt hatte, die nicht dem Versichertenbestand entsprach. Demnach sind auch für das bundesgerichtliche Verfahren die Kosten den Beschwerdeführern aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 und 7 OG), wobei sie zusätzlich zur Entrichtung einer Parteientschädigung an die X.________ zu verpflichten sind (Art. 159 Abs. 2 OG).