Citation: 9C_368/2020 E. 3.4.2

3.4.2. Gemäss Art. 52 Abs. 3 VO Nr. 883/2004 hat die betreffende Person gegenüber dem zuständigen Träger jedes Mitgliedstaats Anspruch auf den höheren der Leistungsbeträge, die nach Absatz 1 Buchstaben a) und b) berechnet wurden. Unter den Voraussetzungen von Art. 52 Abs. 4 VO Nr. 883/2004 verzichtet der zuständige Träger auf die Berechnung der anteiligen Leistung, wenn in einem Mitgliedstaat die Berechnung nach Abs. 1 lit. a immer dazu führt, dass die autonome Leistung gleich hoch oder höher als die anteilige Leistung ist, die nach Abs. 1 lit. b berechnet wird. Anhang VIII, Teil 1 VO Nr. 883/2004 (i.V.m. Anhang K Anlage 2 Abschnitt A EFTA-Übereinkommen resp. Anhang II Abschnitt A FZA) zählt die Fälle auf, in denen auf die Berechnung der Leistung gemäss Art. 52 Abs. 1 lit. b der Verordnung verzichtet werden kann. Danach gelten für die Schweiz alle Anträge auf Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenrenten des Grundsystems (AHVG und IVG) sowie auf gesetzliche Altersrenten des gesetzlichen Systems der beruflichen Vorsorge (BVG) als solche Fälle.