Citation: 6P.84/2006 10.07.2006 E. 5

Der Beschwerdeführer rügt, seine Verteidigerin habe das schriftliche Plädoyer der Staatsanwaltschaft nur einen Tag vor der Hauptverhandlung erhalten. Das habe eine sorgfältige Vorbereitung und Besprechung verhindert und verletze inbesondere das rechtliche Gehör sowie den Grundsatz des fairen Verfahrens gemäss Art. 29 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK (Beschwerde, S. 9 ff.). Davon kann keine Rede sein. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, ist der Beschwerdeführer dadurch jedenfalls nicht schlechter gestellt worden, als wenn die Staatsanwaltschaft an der Hauptverhandlung ein mündliches Plädoyer gehalten hätte (angefochtenes Urteil, S. 11). Die Rüge ist offensichtlich unbegründet.