Citation: 8C_286/2023 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, Gegenstand der Rechnung vom 9. Februar 2022 sei eine Prämienforderung der Suva. Indem die Beschwerdegegnerin dagegen am 15. Februar 2022 Einsprache erhoben habe, habe sie nicht nur ihre Beitragspflicht als solche in Frage gestellt, sondern - zumindest implizit - auch den Bestand und damit die Höhe dieser Prämienforderung. Nichts anderes ergebe sich aus der Einspracheergänzung vom 19. April 2022. Namentlich habe die Beschwerdegegnerin beantragt, die Rechnung vom 9. Februar 2022 aufzuheben sowie von der Nachforderung der Sozialversicherungsbeiträge abzusehen. Sie habe sich mit der Forderung nicht einverstanden erklärt. Zudem habe die Suva die Einsprache mit Entscheid vom 20. Juni 2022 ganz allgemein abgewiesen. Mithin sei nach wie vor die gesamte Rechnung vom 9. Februar 2022 als Streitgegenstand zu betrachten. Dies betreffe insbesondere auch die Höhe der geforderten Prämien, die auf der aufgerechneten Lohnsumme und somit letztlich auf der Einordnung der fraglichen Zahlungen als Lohn basierten. Hiervon abgesehen hingen die Frage, ob die Beschwerdegegnerin als Arbeitgeberin des leihweise von der C.B.________ GmbH bzw. B.B.________ GmbH beigezogenen Personals zu betrachten sei, und die Höhe der Prämienforderung derart zusammen, dass von vornherein von einem einheitlichen Streitgegenstand auszugehen wäre. Auf die Beschwerde sei somit einzutreten auch in Bezug auf die Frage, ob die Prämienhöhe korrekt festgelegt worden sei.