Citation: 2P.36/2007 21.05.2007 E. 1

Die staatsrechtliche Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet und ist im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 36a OG abzuweisen: 1.1 Mit der Beschwerde wird einzig gerügt, die kantonalen Behörden hätten § 2 Abs. 2 des Dekretes über die Verteilung der Kosten von Sonderschulen und Heimaufenthalt vom 19. März 1985 (Restkostendekret) willkürlich angewendet. Nach dieser Bestimmung beziehe die Wohngemeinde den Elternbeitrag und überweise ihn an den Träger der Sonderschule oder des Heims. Wohngemeinde von C.X.________ sei aber nach den Feststellungen des Verwaltungsgerichts die Gemeinde Berikon. Der Gemeinde Rudolfstetten-Friedlisberg, die die Forderung entgegen der Annahme des Verwaltungsgerichts nicht bloss als Zahlstelle, sondern in eigenem Namen geltend mache, stehe damit klarerweise kein Forderungsrecht gegen den Beschwerdeführer zu. 1.2 Die Rüge ist unbegründet. Zwar trifft zu, dass es nach der vom Beschwerdeführer angerufenen Bestimmung des Restkostendekretes grundsätzlich Sache der Wohngemeinde ist, bei den Eltern deren Beitrag an die Kosten der Unterbringung eines Kindes in einem Heim einzuziehen, und man kann wohl auch nicht sagen, dass es sich bei der Bezeichnung der Gemeinde, an welche dieser Beitrag gemäss der Departementsverfügung zu entrichten ist, um eine blosse Zahlungsmodalität handelt. Im vorliegenden Fall darf jedoch nicht darüber hinweggesehen werden, dass von Anfang an zwei Gemeinden in die Angelegenheit involviert waren, nämlich Berikon, wo das Kind seinen gesetzlichen Wohnsitz hatte, und Rudolfstetten-Friedlisberg, wo es zur Schule ging und wo es sich tatsächlich aufhielt. Diese beiden Gemeinden arbeiteten hinsichtlich der streitigen Heimeinweisung eng zusammen. Es war naheliegenderweise zunächst die Schulpflege Rudolfstetten-Friedlisberg, die zusammen mit der Jugend- und Familienberatungsstelle des Bezirkes Bremgarten einen Heimplatz suchte, nachdem C.X.________ in der öffentlichen Schule aufgrund seines Verhaltens untragbar geworden war. Vorerst wurde C.X.________ im Durchgangsheim Florhof, Zürich, untergebracht. Nachdem die Jugend- und Familienberatungsstelle einen definitiven Platz im Schulheim Schloss Kasteln gefunden hatte, forderte sie die Schulpflege Rudolfstetten-Friedlisberg auf, hiefür Kostengutsprache zu leisten, was diese mit Schreiben vom 1. Juli 1999 tat. Formell erfolgte die Heimeinweisung durch Beschluss des dafür zuständigen Gemeinderats Berikon vom 5. Juli 1999. Es war aber die Gemeinde Rudolfstetten-Friedlisberg, die entsprechend der von ihr eingegangenen Verpflichtung den Elternbeitrag bevorschusste. Unter diesen Umständen ist es durchaus vertretbar, dass der Beschwerdeführer dazu verpflichtet wurde, die von der Gemeinde Rudolfstetten-Friedlisberg bevorschussten Elternbeiträge dieser zu erstatten. Es ist rechtsmissbräuchlich, wenn er heute geltend macht, der Anspruch auf die Elternbeiträge, den er an sich gar nicht bestreitet, stehe nicht dieser Gemeinde, sondern der Gemeinde Berikon zu, die gar keinen eigenen Anspruch erhebt. Der angefochtene Entscheid ist daher zumindest im Ergebnis nicht willkürlich.