Citation: I 281/03 20.11.2003 E. 3

Die IV-Stelle hat am 10. Januar 2002 eine neue Verfügung erlassen, welche diejenige vom 26. November 2001 ersetzen soll und worin aufgrund einer längeren Beitragsdauer der Rentenbetrag erhöht worden ist; diese neue Verfügung ist während des hängigen vorinstanzlichen Verfahrens ergangen. Da gegen die ursprüngliche Verfügung zu diesem Zeitpunkt bereits Beschwerde an die Rekurskommission erhoben worden war, konnte die IV-Stelle für Versicherte im Ausland als eidgenössische Behörde (vgl. Art. 56 IVG) direkt gestützt auf Art. 58 Abs. 1 VwVG ihre ursprüngliche Verfügung in Wiedererwägung ziehen, worauf die Rekurskommission die Behandlung der Beschwerde fortzusetzen hat, soweit sie durch die neue Verfügung nicht gegenstandslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG). Insofern ist die Auffassung der Vorinstanz zu korrigieren, dass der Erlass der neuen Verfügung im Januar 2002 für das erstinstanzliche Verfahren ohne Belang sei, denn die neue Verfügung von Januar 2002 ist infolge der Wiedererwägung an die Stelle der im November 2001 erlassenen ursprünglichen Verfügung getreten; wegen der gesetzlichen Grundlage in Art. 58 Abs. 1 VwVG ist dies trotz des der Beschwerde innewohnenden Devolutiveffektes möglich. Da die Verwaltung zu Recht längere Beitragszeiten als in der Verfügung von November 2001 berücksichtigt hat, ist festzustellen, dass sich die Rente des Versicherten aufgrund einer anrechenbaren Beitragsdauer von acht Jahren und fünf Monaten berechnet.