Citation: 8C_295/2022 E. 9.1

9.1. In psychischer Hinsicht macht die Beschwerdeführerin geltend, die Vorinstanz habe die im MEDAS-Gutachten vom 22. März 2018 festgestellten "Aggravationstendenzen" wiedergegeben. Die MEDAS-Gutachter hätten die Aggravation aber nicht rechtsgenüglich begründet und es bei pauschalen Ausführungen und Feststellungen belassen, unter anderem, dass die Beschwerdeführerin ohne Stock habe Treppen herabsteigen können. Indem die Vorinstanz diese Feststellungen geschützt habe und von einer Aggravation ausgegangen sei, habe sie den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt und den Untersuchungsgrundsatz verletzt. Gleiches gelte hinsichtlich der vorinstanzlichen Argumentation, das psychiatrische MEDAS-Gutachten habe den Anforderungen gemäss BGE 141 V 281 genügt.