Citation: 5A_849/2019 E. 6.1

6.1. Bezüglich der erstinstanzlichen Prozesskosten ist dem angefochtenen Entscheid zu entnehmen, dass gemäss Art. 48 der Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs vom 23. September 1996 (GebV SchKG; SR 281.35) und § 2 Abs. 1 Bst. a der zürcherischen Verordnung über die Anwaltsgebühren vom 8. September 2010 (AnwGebV; LS 215.3) der Streitwert die Grundlage für die Ermittlung der Prozesskosten ist. Bei Arresten entspreche der Streitwert dem Wert des Arrestsubstrats oder, wenn dieser (noch) nicht bekannt ist, der zu sichernden Forderung. Das Obergericht stellt fest, dass sich das Bezirksgericht nicht zum Streitwert äussere. Es halte jedoch fest, dass der Wert des Arrestsubstrats (noch) nicht bekannt ist, und bestimme "dann offensichtlich ausgehend von der Arrestforderung in Höhe von Fr. 14'360'800.--" die Spruchgebühr in Anwendung von Art. 48 GebV SchKG auf Fr. 2'000.-- und die Parteientschädigung in Anwendung der §§ 4 und 9 AnwGebV auf Fr. 20'000.--, "was nicht zu beanstanden" sei. Dieselben Überlegungen liegen der Festsetzung der Kosten für das Beschwerdeverfahren zugrunde. Die Vorinstanz verweist auf ihre Erwägungen zum Rechtschutzinteresse (s. E. 3.1) und stellt fest, dass der Wert des Arrestsubstrats im konkreten Fall nicht bekannt ist. Daher richte sich der Streitwert nach der zu sichernden Forderung. Die Beschwerdeführerin verlange den Arrest für eine Forderungen von Fr. 14'360'800.--, weshalb die Entscheidgebühr in Anwendung von Art. 48 i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG auf Fr. 3'000.-- festzusetzen sei. Eine Parteientschädigung spricht das Obergericht der Beschwerdegegnerin nicht zu, da ihr keine entschädigungspflichtigen Umtriebe entstanden seien.