Citation: 4D_1/2023 E. 3.2

3.2. Was den an verschiedenen Stellen der Beschwerdeschrift erhobenen Vorwurf der willkürlichen Rechtsanwendung anbelangt, übersieht die Beschwerdeführerin, dass eine allfällige Verletzung von Bundesrecht für sich allein noch keine Willkür zu begründen vermag. Selbst wenn das Obergericht gewisse Grundsätze der ärztlichen Aufklärungspflicht oder die Bestimmungen zur ungerechtfertigten Bereicherung unrichtig angewandt oder sich nicht an die bundesgerichtliche Rechtsprechung gehalten hätte, wäre darin für sich allein noch keine Verletzung des Willkürverbots zu erblicken. Die Beschwerdeführerin hätte vielmehr darlegen müssen, dass das angefochtene Urteil nicht nur in der Begründung, sondern auch im Ergebnis offensichtlich unhaltbar ist (BGE 140 III 16 E. 2.1).