Citation: 1C_203/2015 E. 5

Die Beschwerdeführerinnen rügen weiter die Entschädigungsregelung des Verwaltungsgerichts. Dieses sei für die Gerichtskosten davon ausgegangen, dass die Beschwerdegegner zu zwei Dritteln obsiegten, die Beschwerdeführer und die Gemeinde gemeinsam zu einem Drittel. Der Obsiegensanteil der Beschwerdeführer sei jedoch bei der Regelung der Parteikosten nicht berücksichtigt worden, weil den Beschwerdegegnern eine Entschädigung in Höhe von zwei Dritteln ihrer Parteikosten vor Regierungsrat und vor Verwaltungsgericht zugesprochen worden sei, ohne einen Abzug für den (verrechneten) Anspruch der Beschwerdeführer auf eine gekürzte Parteientschädigung vorzunehmen. Dies sei willkürlich. Wie es sich damit verhält, kann offenbleiben. Da das Verwaltungsgericht zumindest teilweise (hinsichtlich § 11 Abs. 4 SBV) einen neuen Entscheid treffen muss, wird es (unter Umständen, je nach Ausgang des neuen Verfahrens) auch die Kosten neu verlegen müssen. Es rechtfertigt sich daher, die gesamte Kostenregelung (einschliesslich der selbstständig angefochtenen Parteikostenregelung in Disp.-Ziff. 6 und 7) aufzuheben, so dass der Antrag Ziff. 2 der Beschwerdeführer gegenstandslos wird.