Citation: 5A_464/2015 E. A

A.a. Am 20. Mai 1999 eröffnete das Kantonsgericht Zug über die Z.________ AG mit Sitz in W.________ den Konkurs. Mangels Aktiven verfügte das Konkursgericht am 4. Dezember 2000 die Einstellung des Konkursverfahrens. Am 14. Dezember 2006 widerrief das Konkursgericht die Einstellung des Konkurses. Die erste Gläubigerversammlung setzte die Y.________ AG als ausseramtliche Konkursverwaltung ein. Diese erstellte am 24. März 2010 den Kollokationsplan, der anschliessend vom 6. bis 26. April 2010 zur Einsicht auflag. A.b. Am 26. April 2010 reichte X.________ beim Kantonsgericht Zug diverse Kollokationsklagen ein. Er beantragte jeweils, die Forderungen der Beklagten seien aus dem Kollokationsplan wegzuweisen bzw. die angemeldeten Forderungen seien nicht oder nur teilweise zuzulassen. A.c. Mit Beschluss vom 10. Juni 2013 verpflichtete das Kantonsgericht X.________ zur Sicherstellung der allfälligen Parteientschädigungen der Beklagten in der Höhe von insgesamt Fr. 381'460.--. Das Kantonsgericht drohte X.________ zugleich an, auf die Klagen nicht einzutreten, falls er die Sicherheiten nicht binnen der angesetzten Frist leiste. Gegen diese Verpflichtung wehrte sich X.________ erfolglos bis vor Bundesgericht (Urteil 5A_64/2014 vom 13. Mai 2014). A.d. Mit Beschluss vom 8. Juli 2014 forderte das Kantonsgericht X.________ auf, entsprechend dem Beschluss vom 10. Juni 2013 den Betrag von Fr. 381'460.-- binnen einer Nachfrist von zehn Tagen sicherzustellen. A.e. Mit Schreiben vom 13. August 2014 ersuchte X.________ um Fristerstreckung für die Sicherstellung bis 30. September 2014. Zur Begründung machte er geltend, dass mit einer grösseren Anzahl Beklagter Gespräche über Klageanerkennungen und die entsprechenden Kosten- und Entschädigungsfolgen geführt werden sollten. Mit Verfügung vom 14. August 2014 erstreckte das Kantonsgericht dem Beschwerdeführer die Frist zur Leistung der Sicherheiten bis zum 30. September 2014. A.f. Mit Schreiben vom 26. September 2014 teilte X.________ dem Kantonsgericht mit, diverse Beklagte hätten die Klage grundsätzlich anerkannt. Weitere aussergerichtliche Verhandlungen seien im Gang und die Sicherstellungsbeträge müssten aufgrund der Klageanerkennungen neu berechnet werden. Es frage sich deshalb, ob eine Sistierung aller Kollokationsprozesse bis Ende Jahr zweckmässig sein könnte. Aus prozessökonomischen Gründen würde sich eine Sistierung geradezu aufdrängen, zumal mit dem voraussichtlichen Wegfall bzw. der Erledigung einer grösseren Anzahl von Kollokationsprozessen (Schätzung: mehr als 50 %) das Kantonsgericht markant entlastet würde. Es gehe der Klägerschaft nicht darum, die Sicherstellung von Prozessentschädigungen hinauszuzögern. Deshalb werde von klägerischer Seite bis der neue Kautionsbetrag unter Berücksichtigung der bereits erwähnten Anerkennungen und der Problematik der Gesamtbeträge unter einer Geschäftsnummer berechnet sein wird, vorerst eine Akontozahlung von CHF 200'000.-- an die Gerichtskasse geleistet. Unter Berücksichtigung all dieser Umstände und insbesondere wegen der grossen Anzahl Beklagter, die einen hohen Zeitbedarf für entsprechende Verhandlungen beanspruchten, beantrage der Kläger dem Kantonsgericht eine Sistierung sämtlicher hängiger Kollokationsklagen bis zum 31. Dezember 2014. Selbstverständlich könnte auch eine entsprechende Fristerstreckung in Frage kommen bzw. gewährt werden. Eine "solche Sistierung oder Fristerstreckung würde auch sämtliche gegebenenfalls noch zu leistenden Kautionen (natürlich mit Ausnahme der erwähnten CHF 200'000.--) beinhalten". A.g. Mit Schreiben vom 1. Oktober 2014 teilte der kantonsgerichtliche Referent X.________ mit, dass ihm "die Frist zur Leistung der Sicherheit für allfällige Parteientschädigungen (abgesehen von der Bezahlung des Betrages von CHF 200'000.--) sowie allfällige Fristen zur Stellungnahme zur Kostenfolge in Prozessen, in denen die Klage anerkannt wurde, einstweilen abgenommen" werde. Die Fristen würden gegebenenfalls später neu angesetzt. A.h. Mit Schreiben vom 18. Oktober 2014 teilte X.________ dem Kantonsgericht mit, dass die Akontozahlung von Fr. 200'000.-- überwiesen worden sei. Der Betrag von Fr. 200'000.-- ging mit Valuta vom 20. Oktober 2014 beim Postkonto der Gerichtskasse ein. A.i. Mit Schreiben vom 27. Oktober 2014 lehnte der kantonsgerichtliche Referent das Sistierungsgesuch ab. Er setzte X.________ eine nicht mehr erstreckbare Frist bis zum 7. November 2014, innert welcher der Restbetrag von Fr. 181'460.-- sicherzustellen sei. A.j. Mit Schreiben vom 31. Oktober 2014 ersuchte X.________ darum, die Zahlungsfrist wiedererwägungsweise bis zum 14. November 2014 anzusetzen. Mit Verfügung vom 3. November 2014 wies der Referent dieses Gesuch ab. Mit Valuta vom 4. November 2014 wurden Fr. 100'000.-- (Vermerk: "TEILKAUTION PE A2 2014 104 FF.") und mit Valuta vom 5. November 2014 weitere Fr. 81'460.-- (Vermerk: "PROZ. A2 2014 104FF (PE), KAUTION") auf das Postkonto der Gerichtskasse überwiesen. A.k. Mit Beschluss vom 9. Januar 2015 schrieb das Kantonsgericht die Klagen in den Prozessen Nr. A2 2010 197, 221, 222, 252 und 165 (betreffend B7.________) zufolge Anerkennung vom Protokoll ab (Dispositiv-Ziff. 1). Die übrigen Klagen schrieb es wegen verspäteter Leistung der Sicherstellung der Parteientschädigungen vom Protokoll ab (Dispositiv-Ziff. 2). Es auferlegte X.________ die Gerichtskosten von Fr. 25'400.-- und Parteientschädigungen in den Prozessen Nr. A2 2010 105, 110, 165, 223, 251, 259 und 264 (Dispositiv-Ziff. 3 und 4).