Citation: 8C_167/2018 E. A

A.________, geb. 1956, war ab 1. November 1982 bei der Verwaltung als Gartenarbeiter angestellt und über die Arbeitgeberin bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Gemäss Bagatellunfallmeldung vom 13. Juni 2016 hatte er sich am 13. Mai 2016 in Tunesien in einem Ferienhotel beim Wasserballspielen an der rechten Schulter verletzt; ein junger Mitspieler sei ihm auf die rechte Schulter gefallen. Aufgrund von zunehmenden Schmerzen in der rechten Schulter wurde ihm ab 13. Juni 2016 eine 50%ige und ab 30. Juni 2016 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert. In der MR-Arthrographie vom 16. Juni 2016 wurde eine Ruptur der Supraspinatussehne, eine ausgeprägte Partialruptur der anterioren Infraspinatussehne, eine geringfügige Tendinose der Subskapularissehne und der langen Bizepssehne, SLAP-I-Läsion, eine ausgeprägte Bursitis subacromialis und deltoidea sowie möglicherweise ein subakromiales Impingement diagnostiziert. Die Suva kam für die Heilbehandlungskosten auf und erbrachte Taggeldleistungen. Kreisarzt Dr. med. B.________, Facharzt FMH für Chirurgie, hielt in seiner Stellungnahme vom 8. September 2016 fest, der Unfallhergang sei nicht geeignet, eine Rotatorenmanschettenruptur zu verursachen; auch zeige das MRI ausschliesslich degenerative Veränderungen. Es sei vom Erreichen des Status quo sine am 16. Juni 2016 auszugehen. Gestützt darauf teilte die Suva A.________ am 20. September 2016 mit, dass die Versicherungsleistungen zufolge Erreichens des Status quo sine per 16. Juni 2016 auf diesen Zeitpunkt hin eingestellt würden. A.________ erklärte sich damit nicht einverstanden. Nach Einholung einer Aktenbeurteilung des Dr. med. B.________ vom 27. September 2016 stellte die Suva mit Verfügung vom 25. Oktober 2016 die Versicherungsleistungen per 18. Juli 2016 ein. Daran hielt sie im Einspracheentscheid vom 22. Dezember 2016 fest.