Citation: 2C_650/2017 E. A

A.a. A.D.________ (geb. 1986) ist kosovarischer Staatsangehöriger. Er kam im Alter von sechs Jahren im Familiennachzug in die Schweiz. Ab dem 3. November 1999 verfügte er über eine Niederlassungsbewilligung im Kanton St. Gallen; diese wurde ihm wegen seiner wiederholten Straffälligkeit am 26. Juni 2012 rechtskräftig entzogen (Urteil des Bundesgerichts 2C_965/2011). Zwischen August 2001 und Januar 2010 war A.D.________ neunmal - zum Teil einschlägig - verurteilt worden, so dreimal wegen einfacher Körperverletzung oder Tätlichkeiten, viermal wegen grober Verkehrsregelverletzungen und zweimal wegen Widerhandlungen gegen das Waffengesetz. Die schwerste Strafe sprach das Kreisgericht Alttoggenburg-Wil am 13. März 2007 gegen ihn aus: Es verurteilte A.D.________ wegen Raubes, mehrfacher geringfügiger Vermögensdelikte, Drohung, versuchter Nötigung, mehrfacher Tätlichkeit, Hausfriedensbruchs, Widerhandlung gegen das Waffengesetz (Mitführen eines einhändig bedienbaren Messers), Fahrens ohne Kontrollschilder und in fahrunfähigem Zustand sowie mehrfacher einfacher Verkehrsregelverletzung (alles begangen von Mai 2005 bis Juni 2006) zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten (bei einer Probezeit von vier Jahren) sowie zu einer Busse von Fr. 2'000.--. Die letzte Verurteilung erfolgte am 21. Januar 2010 zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen à Fr. 100.-- wegen grober und einfacher Verletzung von Verkehrsregeln und pflichtwidrigem Verhalten nach einem Verkehrsunfall (begangen am 9. Februar 2008; Autorennen innerorts). Die letzte Straftat geht auf den 2. August 2009 zurück (Mitführen eines Schlagrings), wofür er am 24. August 2009 zu einer Geldstrafe von sechs Tagessätzen zu je Fr. 80.-- verurteilt wurde. A.b. A.D.________ meldete sich am 31. Juli 2012 beim zuständigen Einwohneramt ab und reiste in den Kosovo zurück. Seine niederlassungsberechtigte Landsfrau B.D.________ (geb. 1988), die er am 21. August 2008 geheiratet hatte, verblieb in der Schweiz. Am 5. September 2012 erliess das Bundesamt für Migration (heute: Staatssekretariat für Migration [SEM]) gegen A.D.________ ein unbeschränktes Einreiseverbot, welches das Bundesverwaltungsgericht auf Beschwerde hin am 10. Juli 2014 auf zehn Jahre - bis zum 4. September 2022 - befristete (BVGE C-5250/2012). Während das Bundesamt für Migration/SEM ein erstes Ersuchen um Aussetzung des Einreiseverbots am 8. Oktober 2013 noch ablehnte, entsprach es späteren Gesuchen an Weihnachten/Neujahr 2014/2015 sowie zur Geburt des Sohnes C.D.________ (am 18. April 2015) jeweils für 14 Tage.