Citation: 2A.84/2005 24.02.2005 E. 5

Auf den im verwaltungsgerichtlichen Verfahren erst nach Abschluss des Schriftenwechsels gestellten Antrag des Beschwerdeführers, es sei ein Gutachten anzuordnen, war das Gericht nicht verpflichtet einzutreten. Es gehört zu den Sorgfaltspflichten der Partei, dass sie die entscheidenden Tatsachen rechtzeitig in den Prozess einbringt und ihre Beweismittel benennt. Das kann für die geltend gemachten Krankheitskosten durchaus auch von einem Laien verlangt werden. Bereits am 31. März 2003 erging der Einschätzungsentscheid des Steuerkommissärs, am 28. Januar 2004 der Einspracheentscheid und am 14. Juli 2004 das Urteil der Steuerrekurskommission. Der Beschwerdeführer hätte genügend Zeit gehabt, sich die notwendigen ärztlichen Zeugnisse zu beschaffen. Im bundesgerichtlichen Verfahren sind neue tatsächliche Behauptungen und Beweismittel hingegen nicht mehr zulässig. Die dem Bundesgericht vorgelegte Stellungnahme von Dr. med. Z.________ (E-Mail vom 2. Februar 2005) muss deshalb ebenfalls unberücksichtigt bleiben.