Citation: 1B_448/2013 E. 5.4

5.4. Der Beschwerdeführer bringt schliesslich vor, die Vorinstanz habe an die Annahme von Wiederholungsgefahr einen zu tiefen Massstab gelegt und damit Art. 221 Abs. 1 lit. c StPO verletzt. Dass der Gutachter lediglich von einer "erheblich hohen" und nicht von einer "sehr hohen" Rückfallgefahr spricht, ist entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers kein Grund, um die Wiederholungsgefahr zu verneinen. Zwar ist das Gericht unter dem Vorbehalt triftiger Gründe an die fachlichen Feststellungen des Gutachters gebunden; doch bleibt es dem richterlichen Urteil überlassen, ab wann die Wahrscheinlichkeit einer Rückfallgefahr als rechtserheblich zu erachten ist (vgl. u.a. Urteil 1B_349/2010 vom 9. November 2010 E. 2.3.3). In ihrem Urteil hat die Vorinstanz die Schwere der zu befürchtenden Delikte sodann zu Recht mitberücksichtigt. Vorliegend steht die sexuelle Integrität von Kindern auf dem Spiel. Insoweit ist es entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers angezeigt, an die Annahme von Wiederholungsgefahr keinen allzu strengen Massstab zu legen. Andernfalls setzte das Gericht mögliche Opfer einer nicht verantwortbaren Gefahr aus (vgl. BGE 123 I 268 E. 2e S. 271; Urteil 1B_50/2013 vom 25. Februar 2013 E. 4.3). Würdigt man diese Umstände gesamthaft, bestehen mit der Vorinstanz hinreichend konkrete Anhaltspunkte, der Beschwerdeführer könnte in Freiheit rückfällig werden. Diese Erkenntnis vermag er mit seinen Vorbringen nicht in Zweifel zu ziehen. Wenn die Vorinstanz die Wiederholungsgefahr bejaht hat, verletzt das demnach kein Bundesrecht. Die Beschwerde ist somit unbegründet.