Citation: 5P.348/2006 16.02.2007 E. B

K.________ erhob Klage mit dem Begehren, das Testament vom 27. März 1996 für ungültig zu erklären. Seine Mutter und seine beiden Schwestern beteiligten sich am Prozess auf der Seite von K.________ und erklärten, sich dem Urteil zu unterziehen. Die Klage richtete sich gegen B.B.________, B.C.________ und B.D.________, die gesetzlichen Erben von B.A.________, des am 7. Juli 2002 verstorbenen zweiten Sohnes des Erblassers. Deren Anträge lauteten auf Abweisung der Klage und Feststellung, dass K.________ im Nachlass seines Vaters auf den Pflichtteil gesetzt und für den Erbvorausbezug ausgleichungspflichtig sei. Das Kantonsgericht Wallis erklärte die letztwillige Verfügung des Erblassers vom 27. März 1996 für ungültig, soweit sie den von K.________ für die Übernahme der Parzelle Nr. xxx zur Ausgleichung zu bringenden Betrag über die Fr. 342'196.-- hinaus auf den Verkehrswert ausdehne und soweit sie K.________ im Falle der Anfechtung auf den Pflichtteil setze (Dispositiv-Ziff. 1). Als gültig betrachtete das Kantonsgericht damit die letztwillige Verfügung, soweit der Erblasser den Erlass der Ausgleichungspflicht gemäss Vertrag vom 4. Dezember 1992 widerrufen hatte (E. 6a S. 11 f.). Das Kantonsgericht stellte fest, dass K.________ für die vom Erblasser erhaltene Zuwendung den gesetzlichen Erben seines verstorbenen Bruders insgesamt Fr. 114'065.35 (= 1/3 von Fr. 342'196.--) auszugleichen habe (Dispositiv-Ziff. 2 des Urteils vom 16. Juni 2006).