Citation: 1P.335/2003 21.08.2003 E. 1

Angefochten sind sowohl das Zwischen-Urteil über das Ablehnungsbegehren als auch die Verfügung über die Ablehnung der unentgeltlichen Rechtspflege. Beide Entscheide schliessen das Verfahren nicht ab. Beim ersteren handelt es sich um einen kantonal letztinstanzlichen selbständigen Zwischenentscheid über ein Ausstandsbegehren im Sinne von Art. 87 Abs. 1 OG, gegen den die staatsrechtliche Beschwerde zulässig ist. Beim letzteren handelt es sich um einen kantonal letztinstanzlichen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 87 Abs. 2 OG, gegen den die staatsrechtliche Beschwerde zulässig ist, wenn er einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kann. Das ist der Fall, da der Beschwerdeführerin bei Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege der Prozessverlust infolge Nichtleistens des Kostenvorschusses droht. Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen sind erfüllt, sodass auf die Beschwerde, unter dem Vorbehalt gehörig begründeter Rügen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 125 I 492 E. 1b; 122 I 70 E. 1c; 121 I 334 E. 1c), einzutreten ist. Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde allerdings insofern, als mehr verlangt wird als die Aufhebung der angefochtenen Entscheide. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin rechtfertigt sich nicht, eine Ausnahme von der kassatorischen Natur der staatsrechtlichen Beschwerde zu machen, da mit der Aufhebung der angefochtenen Entscheide der verfassungsmässige Zustand ohne weiteres wiederhergestellt werden kann.