Citation: 6B_573/2023 E. 1

Das Bezirksgericht Zürich sprach den Beschwerdeführer am 14. Dezember 2022 vom Vorwurf des fahrlässigen Führens eines nicht betriebssicheren Fahrzeugs kostenlos frei und entschädigte ihn mit Fr. 50.-- aus der Gerichtskasse. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege bzw. amtliche Verteidigung wies es ab. Das unbegründete Urteil wurde dem Beschwerdeführer anlässlich der Hauptverhandlung vom 14. Dezember 2022 mündlich eröffnet und übergeben bzw. dem Stadtrichteramt Zürich mit schriftlicher Zustellung des Urteilsdispositivs eröffnet. Das Stadtrichteramt zog seine am 20. Dezember 2022 fristgerecht angemeldete Berufung am 23. Januar 2023 innert der Frist zur Berufungserklärung zurück. Der Beschwerdeführer seinerseits hatte das unbegründete Urteil anlässlich der Hauptverhandlung mit dem Hinweis erhalten, gegen das Urteil innert 10 Tagen von der Eröffnung bzw. Zustellung des Urteilsdispositivs beim erstinstanzlichen Gericht mündlich oder schriftlich Berufung anmelden zu können. Die Frist zur Berufungsanmeldung begann folglich am 15. Dezember 2022 zu laufen und endete am 27. Dezember 2022. Der Beschwerdeführer reichte seine vom 8. Januar 2023 datierende Berufungsanmeldung am 9. Januar 2023 beim Bezirksgericht ein. Wegen Verspätung trat das Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 3. März 2023 auf die Berufung des Beschwerdeführers unter Auflage von Kosten in Höhe von Fr. 400.-- nicht ein. Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.