Citation: 2C_267/2024 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer rügt jedoch, das angefochtene Urteil verletze den Grundsatz der Verhältnismässigkeit (Art. 5 Abs. 2 BV; Art. 96 Abs. 1 AIG). Er macht im Wesentlichen geltend, die Vorinstanz habe die Verhältnismässigkeit des Bewilligungswiderrufs ungenügend geprüft. Vorliegend würde sein privates Interesse am Verbleib in der Schweiz das entgegenstehende, öffentliche Interesse an seiner Wegweisung überwiegen. Eine Verletzung von Art. 8 EMRK (Recht auf Achtung des Familien- und Privatlebens) macht der Beschwerdeführer, der sich erst seit vier Jahren in der Schweiz aufhält und hier über keine Familienangehörigen verfügt, zu Recht nicht geltend.