Citation: 6B_22/2022 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz geht von folgendem Sachverhalt aus: Die Beschwerdeführerin, welche über den aargauischen Fähigkeitsausweis zur Führung eines Gastgewerbebetriebs mit Alkoholausschank verfüge, sei der für die Gastgewerbeaufsicht zuständigen Regionalpolizei Wohlen ab 1. Oktober 2020 als verantwortliche Person für das Restaurant "B.________" in Wohlen gemeldet gewesen. Die Vorinstanz verweist auf das Urteil des Bezirksgerichts, welches sich hinsichtlich der Meldung der Beschwerdeführerin als verantwortliche Person unter anderem auf das Meldeformular vom 30. September 2020 stützte (vgl. Urteil des Bezirksgerichts Bremgarten vom 10. Juni 2021 E. 3.2.2). Anlässlich der während der Hauptbetriebszeit dieses Restaurants von der Regionalpolizei Wohlen am 17. Oktober 2020, ca. 11:55 Uhr, am 22. Oktober 2020, ca. 10:00 Uhr, und am 23. November 2020, ca. 12:20, durchgeführten Kontrollen sei die Beschwerdeführerin nicht anwesend gewesen. Die Vorinstanz stützte sich auf den Polizeirapport und die Aussagen des Polizisten C.________. Dessen Aussagen seien sachlich, differenziert sowie in sich selbst stimmig und folgerichtig gewesen. Übertreibungen und negative emotionale Färbungen seien nicht erkennbar und seine Kontakte mit dem bei den Kontrollen vor Ort anwesenden Lebensgefährten der Beschwerdeführerin, D.________, seien stets freundlich und anständig gewesen. Es sei kein Grund ersichtlich, weswegen der Polizist C.________ die Beschwerdeführerin zu Unrecht einer Straftat bezichtigt haben sollte. Die Angaben des Polizisten C.________ seien als glaubhaft anzusehen.