Citation: 2A.90/2005 24.02.2005 E. 1

X.________, nach eigenen Angaben Staatsangehöriger von Algerien, stellte am 17. Februar 2004 ein Asylgesuch. Das Bundesamt für Flüchtlinge trat mit Verfügung vom 12. März 2004 darauf nicht ein und ordnete die sofort zu vollziehende Wegweisung an. Es hatte zuvor eine Handknochenanalyse durchführen lassen, welche ergab, dass das von X.________ angegebene Geburtsdatum (... 1989) nicht richtig sein könne; vielmehr sei er zu Beginn des Jahres 2004 wohl 19 Jahre alt gewesen. Seinen Nichteintretensentscheid stützte es entsprechend auf Art. 32 Abs. 2 lit. b AsylG, wonach auf Asylgesuche nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende die Behörden über die Identität täuschen und diese Täuschung aufgrund der Ergebnisse der erkennungsdienstlichen Behandlung oder anderer Beweismittel feststeht. X.________ reiste in der Folge nicht aus. Im Sommer 2004 wurde er in Untersuchungshaft genommen. Mit Urteil vom 19. November 2004 verurteilte ihn die Gerichtspräsidentin 1 des Gerichtskreises III Aarberg-Büren-Erlach unter anderem wegen gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls zu acht Monaten Gefängnis, abzüglich 149 Tagen Untersuchungshaft, sowie zu einer unbedingten Landesverweisung von fünf Jahren. Mit Verfügung vom 25. November 2004 wurde X.________ auf den 1. Dezember 2004 (Ablauf von 2/3 der Freiheitsstrafe) bedingt aus dem Strafvollzug entlassen; dabei wurde der Vollzug der Landesverweisung nicht bedingt aufgeschoben. Mit Verfügung betreffend Vollstreckung der Landesverweisung vom 30. November 2004 ordnete das Regierungsstatthalteramt Aarberg die Ausschaffung von X.________ per 1. Dezember 2004 sowie zur Sicherstellung von deren Vollzug Ausschaffungshaft an, und am 1. Dezember 2004 ersuchte es um richterliche Haftprüfung. Der Haftrichter 5 des Haftgerichts III Bern-Mittelland (nachfolgend: Haftrichter) bestätigte die Ausschaffungshaft am 2. Dezember 2004 (Ausfertigung des schriftlich begründeten Entscheids vom 9. Dezember 2004). Am 4. Januar 2005 wies der Haftrichter ein Haftentlassungsgesuch von X.________ ab (Ausfertigung des schriftlich begründeten Entscheids vom 12. Januar 2005). Auf ein weiteres Haftentlassungsgesuch vom 15. Januar 2005 trat er am 20. Januar 2005 nicht ein. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 11. Februar 2005 beantragt X.________ dem Bundesgericht, der Haftrichterentscheid vom 12. Januar 2005 sei aufzuheben und er sei mit sofortiger Wirkung aus der Ausschaffungshaft zu entlassen. Der Haftrichter und das Regierungsstatthalteramt beantragen Abweisung der Beschwerde; sie haben je ihre Akten eingereicht und auf eine eingehende Vernehmlassung verzichtet. Das zur Stellungnahme eingeladene Bundesamt für Migration hat sich nicht geäussert. Mit Eingabe vom 22. Februar 2005 hält der Beschwerdeführer an den Rechtsbegehren fest, verzichtet aber im Übrigen auf eine weitere Stellungnahme.