Citation: 8C_774/2023 E. 4.1

4.1. Für die Ermittlung des Invaliditätsgrads ist anhand der gemischten Methode vorzugehen, wobei die Statusaufteilung von 80 % Erwerbstätigkeit und 20 % Haushaltsführung sowie die Einschränkung von 10 % im Aufgabenbereich unbestritten sind. Für den Einkommensvergleich stellte das kantonale Gericht seitens des Valideneinkommens auf den zuletzt erzielten Verdienst ab (Fr. 80'431.- für ein Pensum von 100 % per Oktober 2020). Sodann bestätigte es das Invalideneinkommen, das von der Beschwerdegegnerin anhand von Kompetenzniveau 2 der LSE 2018 festgesetzt wurde, sowie den so ermittelten Invaliditätsgrad von 33 %). Einen leidensbedingten Abzug verneinte die Vorinstanz, indem sie festhielt, dass sich weder die Anwendung der Löhne des Kompetenzniveaus 1 noch die Anpassung des Leistungsprofils an die gesundheitliche Verschlechterung auf die Rentenberechtigung auswirke; es bleibe bei einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von gerundet 39 %.