Citation: 6B_686/2024 E. 2.3.3

2.3.3. Auch hier geht das Vorbringen des Beschwerdeführers nicht über eine unzulässige appellatorische Kritik an der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung hinaus. So trägt er beispielsweise vor, die Vorinstanz habe die letzte Ziffer des Kennzeichens nur erahnen können. Im Übrigen wiederholt er bloss seine Argumente aus dem Berufungsverfahren, ohne sich mit der vorinstanzlichen Begründung hinreichend auseinanderzusetzen. Dies ist etwa der Fall, wenn er vorbringt, dass der Typ und die Farbe nur zufällig mit dem Personenwagen gemäss Kontrollschild übereinstimmten oder dass das Kontrollschild wegen der Lichtverhältnisse nicht sichtbar sei. Darauf ist nicht einzugehen. Gleiches gilt, wenn er rügt, dass nicht alle möglichen Zifferkombinationen mit der fehlenden Ziffer durchgeprüft worden seien. In diesem Zusammenhang ist der Beschwerdeführer daran zu erinnern, dass dem Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweiswürdigungsregel im Verfahren vor Bundesgericht keine über das Willkürverbot hinausgehende Bedeutung zukommt. Willkür liegt nur vor, wenn das angefochtene Urteil geradezu unhaltbar ist. Für die Annahme von Willkür genügt es nicht einmal, dass eine andere Lösung oder Würdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erscheint (vgl. E. 1.2 hiervor).