Citation: 5A_909/2022 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer hat im vorinstanzlichen Verfahren die Durchführung einer mündlichen, nicht aber einer öffentlichen Verhandlung verlangt. Der unterlassene Antrag ist als Verzicht zu werten. Darüber hinaus geht es vorliegend um eine familienrechtliche Angelegenheit, in welcher sich Private (Vater und Tochter) gegenüberstehen. Nach dem vorstehend Ausgeführten ist es von vornherein nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auf die Durchführung einer öffentlichen Verhandlung verzichtet hat. Gründe, weshalb es im konkreten Fall trotzdem notwendig gewesen wäre, eine öffentliche Verhandlung durchzuführen, gibt der Beschwerdeführer keine an.