Citation: 5A_188/2018 E. 5

Was die Zuteilung des Hausrates anbelangt, hat das Obergericht ebenfalls auf Zweckmässigkeitsüberlegungen abgestellt und befunden, die Zuteilung der Wohnung verstehe sich vernünftigerweise in möbliertem Zustand. Sodann habe die Zuteilung provisorischen Charakter, d.h. es gehe nicht um eine Aufteilung des Hausrates im Sinn einer güterrechtlichen Auseinandersetzung, und im Übrigen habe der Beschwerdeführer auch keine konkreten Gegenstände bezeichnet, welche er beanspruche. Mit einem Verweis auf die Eigentumsverhältnisse lässt sich keine Willkür dartun (vgl. E. 4). Was sodann die Behauptung anbelangt, die Beschwerdegegnerin würde das Mobiliar aus Rache beschädigen, hat das Obergericht befunden, das Vorbringen sei neu und damit verspätet (Art. 317 Abs. 1 ZPO); entsprechend hat die Behauptung auch im bundesgerichtlichen Verfahren als unzulässig zu gelten (Art. 99 Abs. 1 BGG). Vor dem Hintergrund, dass das Obergericht eine integrale Zuteilung des Hausrates an die Beschwerdegegnerin (mit Ausnahme der persönlichen Effekten des Beschwerdeführers) als zweckmässig erachtet hat und diesbezüglich keine Willkür aufgezeigt werden konnte, kommt der Subsidiärbegründung, der Beschwerdeführer habe keine konkreten Gegenstände bezeichnet, die er individuell beanspruche, keine entscheidtragende Bedeutung zu, weshalb sich Weiterungen hierzu erübrigen.