Citation: 2C_159/2014 E. 4.3.1

4.3.1. Beschimpfung, Strafbefehl vom 21. Juli 2011: Am 6. Juni 2011, drei Tage vor der Urteilsfällung betreffend das Raubdelikt, war der Beschwerdeführer mit seiner damaligen Freundin unterwegs, als diese in einen verbalen Zwist mit einer Passantin geriet. Die Freundin riss die Passantin an den Haaren zu Boden, trat nach ihr und beschimpfte sie. Der Beschwerdeführer beschimpfte das am Boden liegende Opfer mit den Worten: "Das hast du verdient, du verdammte Sauschlampe." Er und seine Freundin entfernten sich, ohne dem Opfer zu helfen. Dieses musste mit Verdacht auf Querschnittlähmung in Spitalpflege gebracht werden und blieb längere Zeit hospitalisiert. Dieses Delikt beging der Beschwerdeführer während der Probezeit von einem Jahr, welche sich an die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug am 5. September 2011 anschloss. Der Beschwerdeführer hatte sich einmal mehr nicht bewährt, weshalb er mit Strafbefehl vom 21. Juli 2011 von der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten zusätzlich zur Hauptstrafe verwarnt wurde.