Citation: 2C_50/2018 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer wurde nie zu einer 12 Monate überschreitenden Strafe verurteilt, weshalb Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 lit. b AuG nicht zur Anwendung kommen. Bezüglich des Widerrufsgrunds des schwerwiegenden Verstosses gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung (Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG) räumt der Beschwerdeführer ein, dass wegen seiner Verurteilungen zu Freiheitsstrafen von insgesamt 43 Monaten, Geldstrafen von 390 Tagessätzen sowie Bussen von gut Fr. 4'300.-- "sein Verschulden sicherlich nicht mehr leicht" wiege und das "öffentliche resp. sicherheitspolitische Interessen an der Beendigung seines Aufenthalts erheblich" sei. Dieser Einschätzung ist ohne Weiteres zuzustimmen: Der Beschwerdeführer ist über Jahre hinweg immer wieder straffällig geworden. Dabei liess er sich weder durch strafrechtliche Probezeiten, Strafvollzüge, ausländerrechtliche Verwarnungen noch die Beziehungen zu seiner Ehegattin, seiner älteren Tochter sowie den restlichen Familienangehörigen (Eltern und Geschwister) von weiteren Taten abhalten.