Citation: 2D_29/2022 E. 1.1

1.1. Die Eheleute A.________ und B.________ (geb. 1947 und 1958; nachfolgend: die Steuerpflichtigen) haben steuerrechtlichen Wohnsitz in T.________/ZH. Zur Steuerperiode 2018 liegen rechtskräftige Veranlagungsverfügungen vor. Mit Gesuchen vom 3./5. Februar 2021 ersuchten die Steuerpflichtigen um (Teil-) Erlass der in der genannten Steuerperiode angefallenen Staats- und Gemeindesteuern (Fr. 160'500.--) bzw. der direkten Bundessteuer (Fr. 93'146.20). Die hierfür erstinstanzlich zuständigen Behörden wiesen die Gesuche am 23./26. April 2021 ab, soweit sie diese nicht als gegenstandslos erachtet hatten. Der Rekurs an die Finanzdirektion des Kantons Zürich blieb erfolglos (Entscheid vom 21. März 2022). Auch den in separaten Verfahren erhobenen Gesuchen der Steuerpflichtigen um Erlass von Steuerhaftungsverfügungen (wegen angeblicher Zahlungsunfähigkeit des Ehemannes) war kein Erfolg beschieden.