Citation: 4A_574/2021 E. A

Die A.________, die B.________ und die C.________ (Beklagte 1-3, Beschwerdeführerinnen 1-3) sind Gesellschaften mit Sitz in U.________. Die D.________ Sàrl (Klägerin, Beschwerdegegnerin) ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in V.________. Mit Verträgen vom 26. Oktober 2018 und vom 23. November 2018 verpflichtete sich die Klägerin, den Beklagten insgesamt 2.5 Mio. Weinreben gegen Bezahlung von insgesamt EUR 3.75 Mio. nach U.________ zu liefern. Die Beklagten leisteten je eine Anzahlung. In der Folge verweigerten die Behörden aus U.________ die Erteilung der Einfuhrbewilligung, da Tests ergeben hätten, dass gewisse Proben der verkauften Weinreben vom Bakterium Xylophilus ampelinus befallen seien. Die Lieferung der Weinreben konnte aus diesem Grund nicht erfolgen. Daraufhin verweigerten die Beklagten die Bezahlung des Restpreises; ferner verlangten sie die Rückerstattung der Anzahlung.