Citation: 9C_572/2023 E. 4.5.2

4.5.2. Entgegen der - frei überprüfbaren (vgl. E. 4.4.3) - vorinstanzlichen Sichtweise, welche nach dem Gesagten gegen Bundesrecht verstösst, ist deshalb ein Abzug vom Tabellenlohn zu gewähren. Angesichts der erheblichen Art und Zahl der erwerbsrelevanten funktionalen Einschränkungen drängt sich hier, wie von der Beschwerdeführerin gefordert, eine 10 %ige Herabsetzung des verwendeten LSE-Tabellenlohns auf, der, daran sei erinnert, hauptsächlich auf statistisch erhobenen Löhnen von gesunden Personen beruht (Urteil 9C_57/2023 vom 28. September 2023 E. 5.4 am Ende mit Literaturhinweis). Dass im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren auf die Geltendmachung eines Abzugs verzichtet worden war, ändert daran nichts (vgl. gegenteilige Auffassung von kantonalem Gericht, E. 4.2 am Ende hiervor, und Beschwerdegegnerin), war das der angefochtenen Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 20. Januar 2023 zugrunde liegende Invalideneinkommen doch nicht auf der Basis von dem Abzug einzig zugänglichen tabellarischen Durchschnittswerten ermittelt worden. Im Rahmen der gegen den aufgehobenen Vorbescheid der Beschwerdegegnerin vom 1. Juli 2022 vorgebrachten Einwendungen hatte die Beschwerdeführerin denn auch noch einen entsprechenden Leidensabzug angeführt. Damit sind die Vergleichseinkommen auf Fr. 53'174.- (Valideneinkommen) und Fr. 29'793.60 (Invalideneinkommen [90 % von Fr. 33'104.-]) festzusetzen, woraus ein Invaliditätsgrad von 44 % resultiert (zu den Rundungsregeln vgl. BGE 130 V 121). Folglich steht der Beschwerdeführerin ab dem 1. Dezember 2019 eine Viertelsrente zu (zum Rentenbeginn vgl. E. 2.2 hiervor). Da die 1966 geborene Beschwerdeführerin bei Inkrafttreten der WEIV auf 1. Januar 2022 das 55. Altersjahr vollendet hatte, ist das Rentenverhältnis auch weiterhin gestützt auf bisheriges Recht zu beurteilen (vgl. lit. c der Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 19. Juni 2020 [Weiterentwicklung der WEIV]).