Citation: 9C_37/2023 E. 2.3.3

2.3.3. Der Gesetzgeber nennt in Art. 58 Abs. 3 DBG die drei allgemein anerkannten Herangehensweisen, die im internationalen Kontext unter dem Begriff "geschäftsfallbezogene Standardmethoden" geläufig sind (Urteil 2C_548/2020 vom 3. Mai 2021 E. 3.2.2; OECD-Verrechnungspreisleitlinien für multinationale Unternehmen und Steuerverwaltungen, zurzeit in der Fassung von 2022 [nachfolgend: OECD-VPLL], Ziff. 2.13 ff.; PATRICK SCHERRER, Der Grundsatz des "dealing at arm's length" im interkantonalen Steuerrecht der Schweiz, 2023, Rz. 279; NILS HARBEKE / THOMAS HUG / PATRICK SCHERRER, Verrechnungspreisrecht der Schweiz, 2022, Rz. 561; OESTERHELT / MÜHLEMANN / BERTSCHINGER, Komm. DBG, a.a.O., N. 249 zu Art. 58; RAOUL STOCKER / PATRICK SCHMID, in: Raoul Stocker/ Stefan Oesterhelt [Hrsg.], Internationales Steuerrecht der Schweiz, 2023, § 17 Rz. 44 f.; PETER LOCHER / ADRIANO MARANTELLI / ANDREA OPEL, Einführung in das internationale Steuerrecht der Schweiz, 4. Aufl. 2019, S. 466 ff.; dazu insbesondere auch: HUBERTUS BAUMHOFF, in: Franz Wassermeyer/Hubertus Baumhoff/Xaver Ditz [Hrsg.], Verrechnungspreise international verbundener Unternehmen, 2. Aufl. 2022, Rz. 5.1 ff.). Die Aufzählung in Art. 58 Abs. 3 DBG ist abschliessender Natur; anders als die drei Standardmethoden sind die geschäftsfallbezogenen Gewinnmethoden hier nicht einschlägig (Urteil 2C_495/2017 / 2C_512/2017 vom 27. Mai 2019 E. 8.1 und 11.1 mit Hinweisen).