Citation: 8C_555/2023 E. 4.2.1

4.2.1. Die Vorinstanz erwog, das Neuanmeldungsgesuch diene nicht dazu, ein versäumtes Rechtsmittel nachzuholen. Auf die Vorbringen des Beschwerdeführers, soweit sie das erste Verwaltungsverfahren beträfen, sei daher nicht näher einzugehen. Weil sehr wenig Zeit zwischen der Abweisung des Leistungsgesuchs (Verfügung vom 20. Mai 2022) und der Neuanmeldung im Herbst 2022 sowie dem Entscheid darüber (Verfügung vom 20. Januar 2023) verstrichen sei, seien an das Glaubhaftmachen einer Verschlechterung der gesundheitlichen Verhältnisse strenge Anforderungen zu stellen. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers sei die Beschwerdegegnerin im aktuellen Verfahrensstadium nicht verpflichtet gewesen, bei den behandelnden Ärzten zusätzliche Berichte einzuholen beziehungsweise eine medizinische Untersuchung zu veranlassen. Der Vorwurf, die Beschwerdegegnerin habe den Untersuchungsgrundsatz und den Anspruch auf rechtliches Gehör respektive auf ein faires Verfahren verletzt, indem sie auf entsprechende Abklärungen verzichtet habe, sei daher unbegründet.