Citation: 1B_415/2022 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz im Zusammenhang mit dem dringenden Tatverdacht zwar vor, sie habe den Sachverhalt willkürlich festgestellt, indem sie ihn als Chef der Gruppierung bezeichnet sowie entgegen der Ausführungen in der Anklageschrift aktenwidrig festgehalten habe, er habe den gesamten von der Staatsanwaltschaft behaupteten Umsatz und Gewinn aus dem Drogenhandel allein erwirtschaftet. Er stellt jedoch nicht in Abrede, dass gegen ihn der dringende Tatverdacht auf qualifizierte Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz vom 3. Oktober 1951 (BetmG; SR 812.121) besteht. Damit ist auf den allgemeinen Haftgrund nicht weiter einzugehen, zumal bereits Anklage erhoben wurde, der Beschwerdeführer mithin dartun müsste, dass die vorinstanzliche Bejahung des dringenden Tatverdachts unhaltbar ist (Urteile 1B_24/2021 vom 2. Februar 2021 E. 4.2; 1B_390/2019 vom 27. August 2019 E. 2.3; 1B_387/2016 vom 17. November 2016 E. 4.2). Nachfolgend näher zu prüfen sind hingegen die Rügen des Beschwerdeführers, es sei nicht mehr von Fluchtgefahr auszugehen (vgl. E. 4) bzw. einer allfälligen solchen Gefahr könne mit der beantragten Sicherheitsleistung begegnet werden (vgl. E. 5).