Citation: 2C_41/2023 E. A

A.a. A.________, kosovarischer Staatsbürger (geb. 1977), reiste 1992 im Rahmen des Familiennachzugs mit seiner Mutter in die Schweiz ein und erhielt in der Folge eine regelmässig verlängerte Aufenthaltsbewilligung. Im Jahr 1999 heiratete er eine Schweizer Bürgerin (geb. 1977). In den Jahren 2000 und 2002 wurden die beiden Söhne geboren, welche beide die Schweizer Staatsangehörigkeit besitzen. Spätestens ab dem 30. November 2007 war A.________ im Besitz einer Niederlassungsbewilligung für den Kanton Zürich, die zuletzt am 18. Mai 2015 mit Gültigkeit bis zum 29. Mai 2020 kontrollbefristet verlängert wurde. A.b. A.________ trat während seines Aufenthalts in der Schweiz wiederholt strafrechtlich in Erscheinung: - Strafmandat des Bezirksamts Frauenfeld vom 5. November 2001 wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln, Busse von Fr. 800.--; - Strafbefehl des Untersuchungsrichteramts des Kantons Schaffhausen vom 11. Dezember 2008 wegen Diebstahls sowie Gewalt und Drohung gegen Beamte, bedingte Geldstrafe von 90 Tagessätzen à Fr. 60.-- und Busse von Fr. 400.--; - Urteil Kantonsgericht Schaffhausen vom 21. April 2011 wegen gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls sowie mehrfachen Hausfriedensbruchs, bedingte Freiheitsstrafe von zwei Jahren; - Strafbefehle vom 1. Februar 2012, 10. September 2015 und 2. Februar 2016 wegen verschiedener Widerhandlungen gegen die Strassenverkehrsgesetzgebung, Bussen im Gesamtbetrag von Fr. 1'900.--; - Strafbefehl Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 5. Juli 2016 wegen fahrlässiger Tötung, unbedingte Geldstrafe von 180 Tagessätzen à Fr. 80.--; - Strafbefehle vom 13. März 2017 und 5. Juli 2017 wegen verschiedener Widerhandlungen gegen die Strassenverkehrsgesetzgebung, Bussen im Gesamtbetrag von Fr. 480.--; - Ab 30. September 2016 laufende Strafuntersuchung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland wegen Verdachts der Urkundenfälschung, welche am 17. März 2017 sistiert wurde, weil A.________ nicht befragt werden konnte (vgl. Bst. A.d unten). A.c. Bereits am 30. Juni 2011, nach den ersten drei strafrechtlichen Verurteilungen, war A.________ vom Migrationsamt des Kantons Zürich (Migrationsamt) mittels Verfügung verwarnt worden und ihm war der Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung angedroht worden. A.d. Am 10. Januar 2017 wurde A.________ beim Grenzübertritt vom Kosovo herkommend in Serbien verhaftet und in Untersuchungshaft gesetzt, nachdem bei ihm 19 Pakete Marihuana (ca. neun Kilogramm) gefunden worden waren. Mit Urteil vom 13. September 2017 verurteilte ihn das Obergericht Sremska Mitrovica (Serbien) zu einer dreienhalbjährigen Freiheitsstrafe und einer Busse von 500'000.-- Dinar. Mindestens bis im Mai 2019 befand er sich in Serbien im Strafvollzug (Art. 105 Abs. 2 BGG). A.e. Im Jahr 2011 wurde über A.________ aufgrund hoher Schulden der Privatkonkurs eröffnet. Im Betreibungsregister war er am 16. Januar 2018 mit 50 Verlustscheinen im Gesamtbetrag von Fr. 198'052 verzeichnet.