Citation: 8C_144/2020 E. 5.2

5.2. Die Versicherte zeigt nicht auf und es ist nicht ersichtlich, inwiefern das kantonale Gericht den rechtserheblichen Sachverhalt bundesrechtswidrig festgestellt hätte. Fest steht, dass anlässlich der eingehenden und umfassenden Untersuchung im Institut für Notfallmedizin des Spitals D.________ unmittelbar im Anschluss an den Unfall unbestritten keine Prellmarken oder Schürfungen an der rechten Hand oder der rechten Schulter gefunden wurden. Der ausführliche dreiseitige Bericht des Spitals D.________ vom 7. September 2017 basiert nicht nur auf den Befunden der klinischen Untersuchung, sondern auch auf den Ergebnissen einer Ganzkörper-Computertomographie, wobei sogar unfallfremde Nebenbefunde erhoben wurden. Abgesehen von den einzigen beiden Unfalldiagnosen (E. 4) schlossen die untersuchenden Ärzte nicht nur frische traumatische Läsionen der ossären Strukturen, sondern auch thorakale und abdominale Hinweise auf traumatische Organ- oder Weichteilläsionen aus. Dass tatsächlich bestehende Prellmarken oder Schürfungen an der rechten Schulter oder Hand unter Verletzung der ärztlichen Sorgfaltspflicht anlässlich der umfassenden Untersuchung im Spital D.________ am 7. September 2017 übersehen wurden, wird nicht geltend gemacht und ist nicht ersichtlich. Nach anfänglich voller Arbeitsunfähigkeit attestierte der Hausarzt ab 17. September 2017 - anfänglich zumindest versuchsweise - bereits wieder eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Laut Auskunft der Arbeitgeberin war die Versicherte ab Ende Oktober 2017 in der Wäscherei wieder zu 100 % arbeitsfähig.