Citation: 7B_552/2024 E. B

B.a. Mit Verfügung vom 2. November 2022 verweigerten die Bewährungs- und Vollzugsdienste des Amts für Justizvollzug des Kantons Bern A.________ im Rahmen der ersten jährlichen Prüfung die bedingte Entlassung aus der Verwahrung. Sie führten die Verwahrung fort und verzichteten auf einen Antrag auf Umwandlung in eine stationäre therapeutische Massnahme. Die dagegen gerichtete Beschwerde von A.________ wies die Sicherheitsdirektion des Kantons Bern am 26. April 2023 ab, soweit sie darauf eintrat. Dagegen erhob A.________ am 30. Mai 2023 Beschwerde. Diese wies das Obergericht des Kantons Bern mit Beschluss vom 7. Februar 2024 ab, soweit es darauf eintrat. Auf eine dagegen gerichtete Beschwerde in Strafsachen trat das Bundesgericht mit dem Urteil 7B_296/2024 vom 24. April 2024 androhungsgemäss nicht ein, weil Rechtsanwalt Julian Burkhalter keine Vollmacht für das bundesgerichtliche Verfahren eingereicht hatte, obwohl ihm eine angemessene Frist zur Behebung des Mangels angesetzt worden war (vgl. Art. 40 Abs. 2 und Art. 42 Abs. 5 BGG). B.b. Bereits am 26. Juli 2023 hatte sich A.________ erneut an die Bewährungs- und Vollzugsdienste gewandt und um Durchführung der jährlichen Prüfung der Verwahrung ersucht. Mit Verfügung vom 1. September 2023 wiesen die Bewährungs- und Vollzugsdienste diesen Antrag ab. Die dagegen erhobene Beschwerde wies die Sicherheitsdirektion am 15. November 2023 ab. Das Obergericht hingegen hiess die dagegen gerichtete Beschwerde mit Beschluss vom 9. April 2024 teilweise gut. Es hob den Entscheid der Sicherheitsdirektion vom 15. November 2023 auf, hiess den ursprünglichen Antrag von A.________ vom 26. Juli 2023 um Durchführung der jährlichen Prüfung der Verwahrung gut und schickte die Akten an die Bewährungs- und Vollzugsdienste zur umgehenden Nachholung der periodischen Prüfung der bedingten Entlassung aus der Verwahrung. Im Übrigen wies das Obergericht die Beschwerde ab.