Citation: 2C_65/2024 E. A

A.a. A.A.________ (geboren 1988) ist irakischer Staatsbürger und stammt aus dem Nordirak. Er heiratete 2011 im Irak die in der Schweiz niederlassungsberechtigte Iranerin B.A.________. Am 16. Dezember 2011 reiste A.A.________ in die Schweiz ein. Am 13. Juni 2012 wurde ihm im Rahmen des Familiennachzugs eine Aufenthaltsbewilligung erteilt. Am 6. März 2012 kam der gemeinsame Sohn C.A.________ zur Welt. A.b. A.A.________ und B.A.________ trennten sich Ende 2013. Im März 2019 folgte die Ehescheidung. Das Regionalgericht Bern-Mittelland beliess den Eltern die gemeinsame elterliche Sorge und stellte C.A.________ unter die Obhut von B.A.________. A.A.________ räumte es ein begleitetes Besuchsrecht von vier Stunden pro Monat ein. A.A.________ ist zu monatlichen Kinderunterhaltszahlungen von Fr. 1'000.-- verpflichtet. A.c. Mit Verfügung vom 21. März 2016 erteilte das damalige Amt für Migration und Personenstand des Kantons Bern A.A.________ eine Aufenthaltsbewilligung im Interesse des Kindeswohls (nachehelicher Härtefall). Die weitere Bewilligungsverlängerung knüpfte das Amt zum einen an verschiedene Bedingungen betreffend die Integration, zum anderen an die Erfüllung der familienrechtlichen Verpflichtungen gegenüber dem Sohn C.A.________. In der Folge wurde die Aufenthaltsbewilligung von A.A.________ jeweils unter Bedingungen verlängert, letztmals mit Verfügung vom 21. Januar 2020. A.d. A.A.________ bezog zwischen Juli 2012 und Juli 2022 (bis August 2013 zusammen mit seiner Familie) Sozialhilfe. Die Unterstützungsleistung belief sich per Anfang Februar 2022 auf Fr. 212'831.62. Im Betreibungsregister sind ausserdem Verlustscheine im Wert von mehr als Fr. 10'000.-- verzeichnet. A.e. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern (Region Bern-Mittelland) verurteilte A.A.________ mit Strafbefehl vom 4. November 2013 wegen Drohung, Tätlichkeiten, mehrfach versuchter Nötigung und Entziehen von Minderjährigen zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- und einer Busse von Fr. 700.--. Weiter wurde A.A.________ mit Strafbefehl vom 24. September 2015 wegen Führens eines Motorfahrzeugs trotz Verweigerung, Entzug oder Aberkennung des Ausweises mit einer Geldstrafe von 14 Tagessätzen zu je Fr. 40.-- und mit Strafbefehl vom 28. November 2016 wegen Drohung mit 80 Stunden gemeinnütziger Arbeit bestraft.