Citation: 2C_537/2022 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführerin stellt die Umformulierung der Indikation B nicht infrage, wendet sich jedoch gegen die Streichung der Zulassung des Arzneimittels für die Indikation A. Sie wirft der Vorinstanz vor, diese habe den unbestimmten Rechtsbegriff der "Wirksamkeit" im Sinne von aArt. 10 Abs. 1 lit. a HMG falsch ausgelegt. Wie wirksam ein Arzneimittel sein müsse und welche Risiken sowie unerwünschten Nebenwirkungen eine Zulassung ausschlössen, sei durch eine wertende Konkretisierung des unbestimmten Rechtsbegriffs zu präzisieren. Es sei allerdings unklar, welche methodischen Anforderungen die Vorinstanz an die vorgelegten Studien für den Wirksamkeitsnachweis stelle. Die Beschwerdeführerin macht im Weiteren geltend, die Wirksamkeit des Arzneimittels für die Indikation A sei weiterhin gegeben. Swissmedic habe in der Begründung der Verfügung vom 14. Juli 2015 zu Recht nicht behauptet, B.________ sei in der Indikation A gänzlich unwirksam. Nach Auffassung der Beschwerdeführerin ist die vorinstanzliche Kritik an den von ihr eingereichten Studien nicht berechtigt.