Citation: 8C_194/2022 E. 7.2.3

7.2.3. Inwiefern das kantonale Gericht damit offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfestellungen getroffen oder die zu beachtenden Beweiswürdigungsregeln verletzt haben sollte, ist nicht erkennbar. Dies gilt insbesondere für die von Dr. med. E.________ erhobenen Befunde bezüglich des für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit massgeblichen Bewegungsumfangs der Arme. Es lässt sich nicht ersehen, inwiefern sich aus ihren Schilderungen Abweichungen zum Gutachten ergeben sollten. Vielmehr stellte die behandelnde Ärztin insoweit übereinstimmend mit der Gutachterin fest, dass die Abduktion des linken Arms bis 90° schmerzlos, weitergehend aber nur unter Schmerzen möglich sei (Bericht vom 18. August 2020). Auch lassen sich im Bericht der Dr. med. E.________ vom 17. September 2020 keine objektiven Aspekte finden, die anlässlich der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben wären. Sie äussert sich vielmehr zunächst zu der auch von der Gutachterin als nicht mehr zumutbar erachteten Tätigkeit in der Pflege. Bei ihren Angaben zu dem im Zentrum G.________ erfolgten täglich zweistündigen Arbeitsversuch (gemäss Arbeitsvertrag vom 26. Oktober 2020: Berichte schreiben ab Diktaphon, Auffüllen von Praxisutensilien, Abstauben) stützte sich Dr. med. E.________ hinsichtlich der Belastbarkeit auf die subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin. Inwiefern die dort ausgeübten Tätigkeiten dem von der Gutachterin formulierten Zumutbarkeitsprofil nicht entsprochen hätten beziehungsweise die behandelnde Ärztin diesbezüglich zu abweichenden Schlüssen gekommen wäre, ist nicht erkennbar. Soweit die Beschwerdeführerin im Übrigen behauptet, es hätte zusätzlich eine rheumatologische Begutachtung erfolgen müssen beziehungsweise eine bidisziplinäre Begutachtung sei unzureichend, lässt sich ein entsprechender Bedarf anhand der Stellungnahme der behandelnden Ärztin Dr. med. F.________ nicht ersehen. Denn in deren Bericht vom 28. August 2020 wird ausdrücklich festgehalten, dass das Gutachten in diagnostischer Hinsicht nicht zu kritisieren sei. Aus dem gleichen Grund ist nicht zu beanstanden, dass das kantonale Gericht auch angesichts der Bescheinigung einer lediglich 40%igen Arbeitsfähigkeit durch Dr. med. F.________ auf entsprechende weitere rheumatologische Abklärungen verzichtete, zumal in ihrem Bericht auch keine anderen objektiven Aspekte erwähnt werden, die von der Gutachterin unerkannt geblieben wären. Nicht durchzudringen vermag die Beschwerdeführerin schliesslich insoweit, als sie geltend macht, die Gutachterin habe zu Unrecht auf eine weitere Bildgebung verzichtet, nachdem sich aus den Berichten der behandelnden Ärztinnen keinerlei Anhaltspunkte für einen entsprechenden Bedarf beziehungsweise die von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Verschlechterung ergeben.