Citation: 1C_179/2019 E. 3.2

3.2. Im von der Vorinstanz geschützten Entscheid hielt der Staatsrat fest, wenn die Beschwerdeführer geltend machen, dem geplanten Bauprojekt mangle es an einer Übereinstimmung mit den Anforderungen des "règlement communal de constructions et de zones" (RCCZ) und es liege eine Ungleichbehandlung zweier angeblich gleichartiger Fälle vor, würden sie sich auf unzureichende Gründe stützen, um die rechtskräftige Baubewilligung in Wiedererwägung zu ziehen bzw. zu widerrufen. Die hierfür erforderliche "situation choquante" liege nicht vor. Im Übrigen könne ohnehin nicht von einer vergleichbaren Situation ausgegangen werden, da die Höhen und Längen der beiden von der Beschwerdegegnerin zum Bau zugelassenen Villengruppe (28 m und 20 m lang und 7 m hoch) viel kleiner als die beiden benachbarten, abgelehnten Villengruppen (40 m und 32 m lang und mit einer Höhe von 9 bis 10 m) seien. Dieser Umstand rechtfertige die unterschiedliche Beurteilung der Baubewilligungen durch die Gemeinde und es könne nicht von einer rechtswidrigen bzw. willkürlichen Ungleichbehandlung gesprochen werden.