Citation: 2C_7/2023 E. 4.1

4.1. Gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG hat die künftige Ehegattin des über die Niederlassungsbewilligung verfügenden Beschwerdeführers einen Anspruch auf Bewilligung des Ehegattennachzugs, wenn sie mit diesem zusammenwohnt (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen ist (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen kann (lit. d) oder zu einem Sprachförderungsangebot angemeldet ist (Abs. 2) und der niedergelassene Ehegatte keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- oder Invalidenversicherung (ELG) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e).