Citation: 8C_714/2018 E. A

A.________, geboren 1986, arbeitete seit 2003 als Sportartikel-Verkäuferin mit einem 80%-Pensum in der B.________ AG (nachfolgend: Arbeitgeberin) und war in dieser Eigenschaft bei der Visana Versicherungen AG (nachfolgend: Visana oder Beschwerdeführerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 24. Januar 2015 verletzte sie sich bei einem Sturz mit dem Roller am rechten Knie. Die Visana übernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Am 4. August 2015 meldete sich die Versicherte bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit rechtskräftiger Verfügung vom 22. Juni 2016 verneinte die Visana den natürlichen Kausalzusammenhang von psychischen Beschwerden, welche die Versicherte ab Oktober 2015 fachärztlich psychiatrisch behandeln liess, zum Unfallereignis vom 24. Januar 2015. Ab 12. Juli 2016 war sie seitens der Unfallfolgen an der angestammten Arbeitsstelle wieder zu 50% arbeitsfähig. Bei fortgesetzter Heilbehandlung der somatischen Unfallfolgen lehnte die Visana ab Sommer 2016 die Übernahme der weiteren Physiotherapie und MTT (Medizinische Trainingstherapie) ab. Mit Verfügung vom 27. April 2017, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 9. August 2017, stellte die Visana die Taggeldleistungen per 31. Juli 2017 ein. Gleichzeitig hielt sie daran fest, dass nach dem 6. Juli 2016 keine Physiotherapie und keine MTT mehr zu Lasten der Unfallversicherung zu übernehmen seien.