Citation: 4A_459/2023 E. 3.5.2

3.5.2. Sodann wirft der Beschwerdeführer 1 der Vorinstanz eine Verletzung von Art. 116 OR vor. Bereits im erstinstanzlichen Verfahren brachte der Beschwerdeführer 1 vor, er habe bei der Umwandlung des Darlehens in einen Kaufvertrag nur für die Beschwerdeführerin 2 gehandelt. Nur für sie habe er eine neue Schuld begründen wollen. Die Erstinstanz hielt fest, für diese Behauptung trage der Beschwerdeführer 1 die Beweislast. Nach dem bereits Gesagten sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführer solidarisch haften für die Rückzahlung des Darlehens gemäss handschriftlicher Vereinbarung vom 23. August 2012. Gleiches gelte für die Erhöhung des Darlehens. Daher sei auch in Bezug auf die neue Schuld über die Lieferung von 14 kg Gold von einer solidarischen Haftung auszugehen. Wie die Vorinstanzen überzeugend festhielten, ist nicht einzusehen, weshalb der Beschwerdegegner bei der Umwandlung auf die solidarische Haftung der Beschwerdeführer hätte verzichten sollen.