Citation: 8C_286/2017 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer erachtet den Sachverhalt insofern als ungenügend abgeklärt, als die IV-Stelle und das kantonale Gericht sich ausschliesslich auf die medizinischen Akten der Suva stützten. Als finale Versicherung habe die Invalidenversicherung auch für Gesundheitsschäden einzustehen, die nicht auf den Unfall zurückzuführen seien. Alleine aus dem Umstand, dass ihm eine Ausnahmebewilligung für die Verwendung von "Dronabinol" erteilt worden sei, müsste auf eine Schmerzproblematik und eine gesundheitliche Beeinträchtigung geschlossen werden, die eine Erwerbstätigkeit ausschliesse. Diese Frage sei ungenügend abgeklärt. Insbesondere sei sie auch nicht dem RAD vorgelegt worden. Das widerspreche dem in Art. 59 Abs. 2bis IVG verankerten Grundsatz, dass dieser Dienst die medizinische Bewertung des Sachverhalts vorzunehmen habe. Schliesslich wird angeführt, sofern seine gesundheitlichen Beschwerden nicht einer organischen Grundlage zugeordnet werden könnten, hätte die Beurteilung seines Leistungsvermögens anhand der in BGE 141 V 281, E. 4.1 entwickelten Prüfung der massgeblichen Indikatoren erfolgen müssen.