Citation: 8C_263/2008 20.08.2008 E. 4

Streitig und zu prüfen sind weiter die für die Bestimmung des Invaliditätsgrades massgebenden hypothetischen Vergleichseinkommen (vgl. Art. 16 ATSG). 4.1 Das kantonale Gericht setzte das hypothetische Valideneinkommen in Bestätigung des Einspracheentscheids der SUVA vom 20. Dezember 2006 gestützt auf den Verdienst fest, welchen der Versicherte bei der Firma X.________ im Jahre 2006 erzielt hätte (Fr. 62'023.-). Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht das Nebenerwerbseinkommen als Hauswart ausser Acht gelassen. Nach den Erwägungen im angefochtenen Entscheid ist nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, dass der Versicherte und nicht seine Ehefrau die Einkünfte aus der Hauswartung erzielte. Dieses Ergebnis ist, wie in der Beschwerde zutreffend vorgebracht wird, nicht ohne weiteres nachvollziehbar. Der "Arbeitsvertrag für Hauswartung" vom 31. August/2. September 2003 ist zwischen dem Hauseigentümer und dem Versicherten abgeschlossen worden. Die im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Lohnausweise der Vertreterin des Hauseigentümers für die Jahre 2004 und 2005 sind denn auch auf dessen Namen ausgestellt. Die darin angegebenen Nettolöhne wurden zudem gemäss Unterlagen der Steuerverwaltung zum steuerbaren Erwerbseinkommen des Versicherten gerechnet. Daher ist davon auszugehen, dass dieser ein Nebenerwerbseinkommen erzielte, welches bei der Bestimmung des Validenlohnes zu berücksichtigen ist (vgl. Urteil U 130/02 vom 29. November 2002 E. 3.2.1 mit Hinweisen, publ. in: RKUV 2003 Nr. U 476 S. 107). Daran ändert nichts, dass der Ehefrau gemäss Unterlagen der Steuerverwaltung im Jahre 2004 trotz der einzig zu versteuernden Erwerbsausfallentschädigung ein Pauschalabzug für Berufskosten gewährt wurde. Laut dem erwähnten Hauswartungsvertrag erklärte sich die Ehefrau unterschriftlich "einverstanden, bei der Erfüllung der Hauswartaufgaben mitzuhelfen und den Hauswart im Rahmen des Möglichen zu unterstützen". In diesem Lichte betrachtet ergibt sich auch nichts Gegenteiliges aus dem Umstand, dass einer Verfügung der Sozialhilfe M.________ vom 24. Januar 2006 gemäss einnahmenseitig ein "Hauswartlohn Frau C." von monatlich Fr. 328.85 angerechnet wird, welcher dem Nettolohn der auf den Namen des Ehemannes ausgestellten Lohnausweisen (hochgerechnet auf ein Jahr) entspricht. Zudem dürfte die Sozialhilfe M.________ berücksichtigt haben, dass der Versicherte wegen der Folgen des Unfalles vom 11. März 2005 die Aufgaben als Hauswart nicht mehr zu erfüllen vermochte und sie weitgehend an die Ehefrau delegierte. Unter diesen Umständen ist auf das unbelegte Vorbringen des Beschwerdeführers, der Hauseigentümer habe die Anstellung als Hauswart gekündigt, nicht näher einzugehen. Nach dem Gesagten sind zum vorinstanzlich festgestellten, bei der Firma X.________ im Jahre 2006 mutmasslich erzielten Lohn von Fr. 62'023.- die Erwerbseinkünfte aus der Tätigkeit als Hauswart hinzuzurechnen. Diese beliefen sich gemäss Lohnausweis für das Jahr 2005 auf Fr. 4200.-. Der Nominallohnentwicklung von 1,2 % Rechnung tragend (vgl. Die Volkswirtschaft, Heft 9-2007, S. 99) ist für das Jahr 2006 ein Betrag von Fr. 4250.40 festzulegen. Insgesamt ergibt sich damit ein hypothetisches Valideneinkommen von Fr. 66'273.40. 4.2 Die SUVA hat das Invalideneinkommen gestützt auf fünf der von ihr erstellten Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP), unter Auszug von weiteren lohnmässig vergleichbaren und allenfalls auch den gesundheitlichen Beeinträchtigungen angepassten Arbeitsstellen ermittelt (vgl. die verwaltungsintern am 6. Juni 2006 mit Kürzel gegengezeichneten Unterlagen des zuständigen Sachbearbeiters), worauf sie in der Verfügung vom 19. Juni 2006 hinwies. Aus den Vorbringen in der letztinstanzlichen Beschwerde ergeben sich weder Anhaltspunkte, dass die von der SUVA aufgezeigten fünf verfügbaren Arbeitsplätze wegen der unfallbedingten Beeinträchtigungen unzumutbar sind, noch substantielle Einwendungen gegen die angegebenen Höchst- und Tiefstlöhne oder den Durchschnittslohn der DAP. Eine Verletzung der bundesrechtlichen Grundlagen hinsichtlich der Ermittlung des hypothetischen Invalideneinkommens gestützt auf die DAP (vgl. dazu BGE 129 V 472, insbes. E. 4.2.2 S. 480 unten) ist nicht ersichtlich. Unter diesen Umständen ist zur Bestimmung des Invaliditätsgrades vom vorinstanzlich bestätigten hypothetischen Invalideneinkommen der SUVA von Fr. 52'814.- auszugehen. 4.3 Zusammengefasst ergibt sich aus der Gegenüberstellung der Vergleichseinkommen (Valideneinkommen: Fr. 66'273.40; Invalideneinkommen: Fr. 52'814.-) ein Invaliditätsgrad von 20,3 %, welcher aufgrund der in BGE 130 V 121 festgesetzten Regel auf 20 % zu runden ist.