Citation: 5A_639/2020 E. A

A.a. Am 13. Juli 2015 eröffnete das Bezirksgericht Lenzburg den Konkurs über die A.________ AG mit Sitz in U.________. Zudem ordnete es am 16. April 2016 das summarische Konkursverfahren an. Als Konkursverwaltung amtet das Konkursamt Aargau, Amtsstelle Oberentfelden. Der Kollokationsplan wurde vom 19. Januar bis 8. Februar 2018 aufgelegt; das Inventar konnte vom 19. bis 26. Januar 2018 angefochten werden. A.b. Mit Eingabe vom 11. Juni 2019 gelangte die B.________ AG in Liquidation an das Konkursamt und verlangte die Aussonderung von drei näher bezeichneten Grundstücken aus dem Inventar und die Übertragung an sich. Das Konkursamt wies das Aussonderungsbegehren mit Verfügung vom 8. August 2019 zurück. A.c. Daraufhin wandte sich die B.________ AG in Liquidation mit einer Beschwerde an das Bezirksgericht Lenzburg als untere betreibungsrechtliche Aufsichtsbehörde. Sie beantragte die unverzügliche Einberufung einer ausserordentlichen Gläubigerversammlung zwecks Information über die aktuelle finanzielle Lage der Konkursmasse und ihr Aussonderungsbegehren sowie dessen mutmassliche Auswirkung darauf. Nach Anhörung sollten die Gläubiger einen Entscheid über die Aussonderungsansprüche fällen. Das Konkursamt habe sich nach Anhörung der Gläubiger zum Aussonderungsbegehren zu äussern und im Falle einer Ablehnung eine Verfügung gemäss Art. 242 Abs. 2 SchKG zu erlassen. Mit Entscheid vom 18. Februar 2020 wies das Bezirksgericht den Antrag auf Durchführung einer ausserordentlichen Gläubigerversammlung ab (Dispositiv-Ziff. 3). In teilweiser Gutheissung der Beschwerde hob es die Verfügung des Konkursamtes vom 8. August 2019 auf und wies dieses an, mittels neuer Verfügung über die Aussonderungsansprüche der B.________ AG in Liquidation zu entscheiden (Dispositiv-Ziff. 1 und 2.1). Sollte es diese für unbegründet halten, habe es der B.________ AG in Liquidation Frist zur Aussonderungsklage gemäss Art. 242 SchKG i.V.m. Art. 46 KOV anzusetzen (Dispositiv-Ziff. 2.2).