Citation: I 391/02 26.05.2003 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob sich der Invaliditätsgrad zwischen dem Erlass der Verfügung vom 15. November 1996 und der Revisionsverfügung vom 8. Juni 2001 in einer für den Rentenanspruch erheblichen Weise verändert hat. 2.1 Bei Erlass der Verfügung vom 15. November 1996 stützte sich die Verwaltung in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf die Berichte der Klinik C.________ vom 20., 26. Juli und 24. November 1995, von Frau Dr. D.________ Praktische Ärztin, vom 2. August, 10. Oktober und 2. November 1995, des Dr. F.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 6. und 20. Dezember 1995 sowie den Abschlussbericht der Abklärungs- und Ausbildungsstätte H.________ (BEFAS) vom 4. Juni 1996. Diagnostiziert wurden eine Fibromyalgie, ein zervikozephales Syndrom und eine Uncovertebralarthrose der Halswirbelsäule (HWS), eine Osteochondrose C6/C7 sowie ein chronisches Lumbovertebralsyndrom bei Spondylarthrose der unteren Lendenwirbelsäule und eine Osteochondrose L4/L5 und L5/S1. Daneben fanden sich gewisse Hinweise auf psychische Auffälligkeiten mit Krankheitswert. Dr. F.________ verneinte in seinem Bericht vom 6. Dezember 1995 das Vorliegen einer manifesten depressiven Störung, erklärte aber, es kämen passagere depressive Verstimmungen vor und eventuell sei ein maskierter Anteil vorhanden. Dr. I.________, Psychiatrische Klinik J.________, welcher den Beschwerdeführer im Rahmen der BEFAS-Abklärung untersuchte, diagnostizierte in seinem Bericht vom 13. Mai 1996 eine depressive Störung mittleren Grades. Auf Grund dieser medizinischen Unterlagen gelangte die Verwaltung zum Ergebnis, der Beschwerdeführer könne seinen angestammten Beruf als Bauarbeiter nicht mehr ausüben, während ihm eine körperlich leichte, rückenschonende Tätigkeit zu 50 % zugemutet werden könne. Der auf der Grundlage dieses Zumutbarkeitsprofils durchgeführte Einkommensvergleich ergab einen Invaliditätsgrad von 65 %.