Citation: 1B_296/2018 E. 2.1

2.1. Das Appellationsgericht hält den Beschwerdeführer für dringend verdächtig, am frühen Morgen des 17. Septembers 2017 in der Parkgarage des Clubs B.________ in Kriens C.________ ein Schmetterlingsmesser in die Brust gestossen und dabei den rechten Lungenflügel verletzt zu haben ("Stichverletzung der ventralen Thoraxwand 3./4. ICR rechts mit traumatischem Pneumothorax"). Der Beschwerdeführer bestreitet die Täterschaft und behauptet, es bestehe kein dringender Tatverdacht gegen ihn bzw. dieser habe sich im Verlauf der Untersuchung nicht verdichtet, sondern verflüchtigt. Zur Messerstecherei kam es, nachdem das Sicherheitspersonal des Clubs B.________ nach einer Auseinandersetzung in der Raucherlounge den Beschwerdeführer und zwei seiner Kollegen aus dem Club gewiesen hatte. Der Beschwerdeführer wartete mit Kollegen in der Parkgarage vor dem Club-Eingang auf die den Club nach dessen Schliessung verlassenden Sicherheitsleute. Daraufhin soll der Beschwerdeführer einem von ihnen, C.________, ein Schmetterlingsmesser in die Brust gestossen haben. Belastet wird der Beschwerdeführer vor allem durch die Aussagen des Opfers und eines weiteren Sicherheitsangestellten, D.________, der zwar den eigentlichen Messerangriff nicht beobachtet hat, wohl aber die Annäherung des Beschwerdeführers und die Reaktion des Opfers auf den Stich; D.________ hat den Beschwerdeführer nach dem Vorfall denn auch verfolgt und einen Pfefferspray gegen ihn eingesetzt. Auf den Bildern der Überwachungskamera ist laut Polizeirapport erkennbar, dass sich der Beschwerdeführer um 04:59:09 hinter dem Fahrzeug von E.________ aufhielt, um 04:59:11 auf C.________ zuging, welcher seine Hände nach oben bewegte, um 04:59:13 eine Bewegung in Richtung C.________ ausführte, welcher sich nach hinten bog und rückwärts einige Meter vom Beschwerdeführer wegsprang, während der Beschwerdeführer um 04:59:17 hinter dem Fahrzeug von E.________ durchging und mit der Hand oder der Faust auf den Kofferraum schlug [Rapport der Kantonspolizei Luzern vom 26. November 2017, in act. 11b, Ordner 13]. Die entstandene Delle stimmt mit dem Messerrücken des mutmasslichen Tatmessers überein, an welchem DNA-Spuren des Beschwerdeführers sichergestellt wurden. Dass auf dem Messer auch Blutspuren des Beschwerdeführers sichergestellt wurden, ändert nach der Auffassung der Vorinstanzen nichts am Tatverdacht gegen ihn, weil sich nach dem Angriff auf C.________ eine weitere Auseinandersetzung ereignet haben soll, bei welcher der Beschwerdeführer selber eine Stichverletzung erlitt.