Citation: 1C_645/2022 E. C

Dagegen erhob A.________ am 6. März 2019 Rekurs an das WSU. Er bestritt, dass die IGW nicht überschritten seien, unter Berufung auf einen Bericht der Gruner AG "Verkehrszählung Riehen" vom 25. November 2015, der zur Planung der baustellenbedingten Umleitungen in Riehen in Auftrag gegeben worden war. Das Rekursverfahren wurde sistiert, um die Ergebnisse der Überprüfung des GVM 2010 abzuwarten. Mit Bericht vom 2. September 2010 gelangte die Gruner AG zum Ergebnis, dass die massgeblichen IGW am Grenzacherweg xx eingehalten seien. A.________ wandte dagegen ein, die dem Bericht zugrundeliegenden Verkehrszählungen seien nicht repräsentativ, weil sie im März 2011, während der Sport- und Fasnachtsferien, vorgenommen worden seien. Dies wurde vom AUE mit Stellungnahme vom 25. Februar 2020 eingeräumt. Es hielt daher eine neue Verkehrszählung für erforderlich; diese könne allerdings erst nach Wiedereinführung des regulären Verkehrsregimes durchgeführt werden. Mit Schreiben vom 20. September 2020 beanstandete A.________ die lange Dauer des Rekursverfahrens und beantragte eine unverzügliche Entscheidfällung. Am 21. Januar 2021 erhob er Rechtsverzögerungsbeschwerde beim Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht (nachfolgend: Verwaltungsgericht). Am 24. März 2021 wies das WSU den Rekurs ab. Es erwog, dass sich aus den bisherigen Daten keine Sanierungspflicht ergebe. Der Rekurrent habe aber zu Recht auf Mängel der Verkehrszählung 2011 hingewiesen, weshalb nach der Normalisierung der Verkehrsverhältnisse (nach Beendigung der Baustellenumfahrung und der COVID-Einschränkungen) neue Verkehrszählungen vorgenommen würden. Sollte sich daraus eine Grenzwertüberschreitung ergeben, würden die Lärmwertangaben, wie vom Rekurrenten beantragt, rückwirkend per April 2018 korrigiert. Das Verwaltungsgericht schrieb die Rechtsverzögerungsbeschwerde am 8. Oktober 2021 infolge Gegenstandslosigkeit ab. Dieser Entscheid wurde nicht angefochten.