Citation: 4A_462/2017 E. 3

Der Beschwerdeführer bringt sodann vor, das Rechtsbegehren des Beschwerdegegners sei unzulässig gewesen. Dieser habe einen Betrag von "mindestens" Fr. 223'033.-- verlangt. Mit der Einforderung eines Mindestbetrags werde dem Erfordernis zur Bezifferung nach Art. 84 Abs. 2 ZPO nicht nachgelebt, das auch für eine Teilklage, wie hier, gelte. Um eine unbezifferte Forderungsklage nach Art. 85 ZPO handle es sich vorliegend nicht. Weiter komme hinzu, dass er, der Beschwerdeführer, zulässigerweise eine Widerklage auf negative Feststellung erhoben habe. Dadurch hätte der Beschwerdegegner erneut Gelegenheit gehabt, seinen Gesamtanspruch und sein Rechtsbegehren genau zu beziffern. Das habe dieser jedoch nicht getan, weshalb die Klage mit dem unbezifferten Rechtsbegehren hätte abgewiesen werden müssen.