Citation: 1C_365/2022 E. A

A.a. Am 24. April 2007 erteilte der Bauausschuss der Gemeinde Bäretswil C.________ die Baubewilligung für den Neubau von drei Einfamilienhäusern, einem Landhaus, zwei Terrassenhäusern mit vier bzw. zwei Wohneinheiten und zwei Tiefgaragen zwischen der Adetswiler- und der Stapfetenstrasse. Das Grundstück altKat.-Nr. 7733 wurde daraufhin in die sechs neuen Grundstücke Kat.-Nrn. 7998, 7999, 8000, 8001, 8002 sowie 8005 abparzelliert und die Wohnhäuser wurden erstellt. Die drei Einfamilienhäuser befinden sich nördlich bzw. bergseits der Adetswilerstrasse auf den Grundstücken Kat.-Nrn. 8000, 8001, 8002. Nördlich davon liegen die beiden Terrassenhäuser zwischen dem Fussweg In der Stapfeten und der Stapfetenstrasse auf Kat.-Nrn. 7998 und 7999. Die mit den beiden Terrassenhäusern überbauten Parzellen wurden teilweise aufgeschüttet und liegen deshalb höher als jene der Einfamilienhäuser. Die Aufschüttung wird durch eine rund 1,7 m hohe Stützmauer gesichert, welche parallel zum südlich angrenzenden Fussweg In den Stapfeten verläuft. Die Zwergparzelle Kat.-Nr. 8005 befindet sich im Miteigentum der Anstösserinnen und Anstösser und liegt im Einfahrtsbereich zur gemeinsamen Tiefgarage, welche unterirdisch zwischen den Einfamilien- und Terrassenhäusern angeordnet ist. Die Baubewilligung vom 24. April 2007 hielt in Dispositiv-Ziff. 5.16 fest, dass der Fluchtweg der Terrassenhäuser ungenügend sei. Vor Baufreigabe sei deshalb die Fluchtwegsituation anzupassen und es seien revidierte Pläne zur Bewilligung einzureichen. A.b. Trotz ausstehender Revisionspläne wurde die Baufreigabe erteilt. In der Folge ordnete der Ressortleiter Hochbau der Gemeinde Bäretswil am 19. November 2009 an, dass die Untergeschosse der Terrassenhäuser mangels sicherer Fluchtwege bis zur Behebung des Mangels nicht benutzt werden dürften. Nach Einreichung der Revisionspläne bewilligte der Ressortleiter am 11. Januar 2011 unter Nebenbestimmungen die Erstellung der Fluchtwege für die beiden Terrassenhäuser. Nachdem das Baurekursgericht mit Urteil vom 9. Mai 2012 einen dagegen erhobenen Rekurs mangels sachlicher Zuständigkeit des Ressortleiters aufgehoben hatte, bewilligte der Bauausschuss der Gemeinde Bäretswil die Projektänderung am 22. Juni 2012 unter Nebenbestimmungen. Die Bauherrschaft begann Ende Mai 2013 mit der Erstellung des Fluchtweges. Teil davon bildete ein Notausgang für das Terrassenhaus auf dem Grundstück Kat.-Nr. 7998 (In der Stapfeten 20 / Stapfetenstrasse 13), welcher über einen Treppenaufgang aus der Westseite der Tiefgarage führte und über eine weitere Treppe mit dem Fussweg verbunden ist. Der Zugang des Notausgangs liegt auf der Flucht der Stützmauer und ist in diese integriert. Der Notausgang samt Treppenaufgang ist überdacht. A.c. Mit Eingabe vom 5. Juli 2013 an den Gemeinderat Bäretswil verlangten A.________ und B.________ als Eigentümer bzw. Eigentümerin des südlich an den Notausgang angrenzenden Grundstücks Kat.-Nr. 8000 die Durchführung eines Baubewilligungsverfahrens und rügten eine Verletzung des Grenzabstands. Nachdem ihnen das Bauamt am 19. Juli 2013 mitgeteilt hatte, dass mit den ausgeführten Bauarbeiten die Baubewilligung vom 24. April 2007 erfüllt worden sei, reichten A.________ und B.________ am 1. August 2013 Rekurs beim Baurekursgericht ein. Mit Entscheid vom 4. Dezember 2013 verwarf das Baurekursgericht den Rekurs mit der Begründung, dass zwar zu Unrecht kein ordentliches Baubewilligungsverfahren (mit Aussteckung und Publikation) durchgeführt, die Bewilligung vom 22. Juni 2012 aber verspätet angefochten worden sei. Die von A.________ und B.________ dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht mit Entscheid vom 4. Juni 2014 gut. Es ging von einer rechtzeitigen Anfechtung aus und wies die Sache zur weiteren Beurteilung der materiellen Rügen an die Vorinstanz zurück. Mit Urteil vom 15. Februar 2015 stellte das Baurekursgericht fest, dass der auf drei Seiten hin abgeschlossene und überdachte Notausgang die Gebäudeeigenschaften gemäss § 2 der Allgemeinen Bauverordnung des Kantons Zürich vom 22. Juni 1977 [ABV/ZH; LS 700.2] aufweise. Die Unterniveaugarage und der funktional und baulich mit dieser verbundene Notausgang stellten ein Besonderes Gebäude im Sinne von § 49 Abs. 3 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG/ZH; LS 700.1) dar. Gemäss § 270 Abs. 1 PBG/ZH gelte mangels abweichender kommunaler Regelung der kantonalrechtliche Mindestabstand von 3,5 m. Da der Grenzabstand des Notausgangs zum Nachbargrundstück Kat.-Nr. 8000 gemäss Feststellungen am Augenschein vom 4. September 2013 lediglich 1,6 m betrage, sei die Bewilligung vom 22. Juni 2012 in Bezug auf den streitbetroffenen Notausgang aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Baubehörde zurückzuweisen. Diese habe zu prüfen, ob zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands ein (teilweiser) Rückbau anzuordnen sei. A.d. Am 2. Dezember 2019 erliess der Bauausschuss der Gemeinde Bäretswil hinsichtlich des bereits erstellten Notausgangs auf dem Grundstück Kat.-Nr. 7998 unter Nebenbestimmungen folgenden Beschluss: