Citation: 2C_186/2019 E. 7.2

7.2. Der Beschwerdeführer vertritt auch die Auffassung, die Vorinstanz sei in Willkür verfallen, indem sie seine Aussage, er habe "einfach in die Schweiz" kommen wollen, aus dem Zusammenhang gerissen habe. Selbst wenn aber die fragliche Aussage in dem vom Beschwerdeführer angerufenen Kontext gelesen (und in diesem Punkt der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt ergänzt) würde (vgl. zur Sachverhaltsergänzung vorn E. 2.2), liesse sich daraus nicht auf eine willkürliche Beweiswürdigung schliessen: Gemäss den Angaben in der Beschwerde wurde der Beschwerdeführer gefragt, ob es einen Heiratsantrag gegeben habe und wie dieser gegebenenfalls gestellt worden sei. Der Beschwerdeführer habe auf diese Fragen hin Folgendes ausgesagt (Beschwerde, S. 10) : "Ja, es gab einen [Heiratsantrag]. Ich habe sie gefragt, ob sie mich heiraten möchte und dass ich gerne mit ihr zusammenleben möchte. Es war sehr unromantisch und ohne Rosen oder so. Ich wollte einfach in die Schweiz kommen." Anders, als in der Beschwerde suggeriert wird, lassen sich diese (angeblichen) Erklärungen nicht ohne Weiteres so interpretieren, dass der Beschwerdeführer damit in erster Linie seinen Willen bekundete, mit seiner heutigen Ehefrau zusammen zu leben. Vielmehr sprechen sie eher dafür, dass es dem Beschwerdeführer einzig und allein darum ging, zwecks Erlangung des Aufenthaltsrechts zu heiraten. Es wäre jedenfalls nicht willkürlich, die entsprechenden Aussagen des Beschwerdeführers dahingehend zu verstehen, dass er nach eigenen Angaben nur aus diesem Grund seiner damaligen Partnerin (und heutigen Ehefrau) gegenüber erklärt hat, mit ihr zusammenleben zu wollen, und er mit Blick auf das alleinige Ziel, das Aufenthaltsrecht zu erhalten, darauf verzichtet hat, die Rahmenbedingungen des Heiratsantrages romantisch zu gestalten. Bei dieser Sachlage kann im Umstand, dass die Vorinstanz nicht ausdrücklich auf den (angeblichen) Kontext der Erklärung, der Beschwerdeführer habe "einfach in die Schweiz" kommen wollen, Bezug genommen hat, keine Willkür erblickt werden.