Citation: 8C_463/2016 E. 4.3

4.3. Die Versicherte rügt, dass ihr während einer vorhergehenden Arbeitslosigkeit in Bern lediglich sechs Arbeitsbemühungen pro Monat auferlegt worden seien, weshalb von ihr nicht plötzlich eine höhere Zahl von Bewerbungen erwartet werden dürfe. Es handelt sich dabei um eine neue, erstmals vor Bundesgericht vorgebrachte Tatsachenbehauptung, welche nach Art. 99 Abs. 1 BGG unzulässig ist, zumal nicht dargelegt wird, weshalb erst der angefochtene Entscheid dazu Anlass gegeben haben soll. Zudem hat die Vorinstanz in tatsächlicher Hinsicht für das Bundesgericht verbindlich festgestellt, dass die Versicherte während der Periode vom 1. Oktober 2014 bis zum 31. Dezember 2014 dreizehn Arbeitsbemühungen unternommen hat. Damit hat sie sich selbst dann ungenügend um zumutbare Arbeit bemüht, wenn man ihr lediglich sechs Arbeitsbemühungen pro Monat, respektive 18 Arbeitsbemühungen für die Periode vom 1. Oktober 2014 bis zum 31. Dezember 2014 zubilligen wollte. Die Frage, ob die Versicherte auf die Auflagen des ehemals für sie zuständigen RAVs vertrauen durfte, kann daher offenbleiben.