Citation: 1B_616/2019 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwog, aufgrund der Zeugenaussagen habe sich die Fluchtgefahr eklatant erhöht und könne hinsichtlich einer allfälligen Motivation der Beschwerdeführerin, die Schweiz in Richtung Italien, Spanien oder Dominikanische Republik zu verlassen, nicht auf die Situation abgestellt werden, wie sie sich vor diesen Zeugenaussagen präsentiert habe. Der dringende Tatverdacht zu Lasten der Beschwerdeführerin und ihres Ehemannes habe sich aufgrund dieser Zeugenaussagen erhärtet. Im Fall einer Verurteilung drohe der Beschwerdeführerin eine Freiheitsstrafe von sicher mehr als einem Jahr, nachdem nebst der (Anstiftung zur) Brandstiftung mit einer Mindeststrafe von einem Jahr Freiheitsstrafe (zumindest) auch noch der Vorwurf des versuchten Betrugs im Raum stehe. Die Beschwerdeführerin sei in Spanien familiär verwurzelt, stehe in der Schweiz nunmehr vor einem eigentlichen finanziellen Scherbenhaufen und ihr Sohn habe die Schweiz offenbar verlassen. Familiäre oder freundschaftliche Bindungen in der Schweiz bestünden mit Ausnahme zu ihrem Ehemann keine bzw. nur wenige. Hinsichtlich ihres Ehemannes sei zudem unklar, wie stark die Bindung sei, zumal er offenbar eine "heimliche" Beziehung zu einer anderen Frau unterhalte bzw. unterhalten habe. Es sei sodann nicht ersichtlich, was ihren Ehemann davon abhalten könnte, ihr bei einer Flucht zu folgen, zumal auch er in der Schweiz nicht stark verwurzelt sei. Die Fluchtgefahr sei damit zu bejahen, weshalb weitere Haftgründe nicht geprüft werden müssten.