Citation: 5A_569/2023 E. 2.3

2.3. Soweit der Beschwerdeführer seine Beschwerde mit diesen Vorbringen überhaupt in einer Art. 42 Abs. 2 BGG genügenden Weise begründet, sind seine Reklamationen jedenfalls zum Scheitern verurteilt. So stellt er nicht in Abrede, dass die Untersuchungspflicht der Behörden durch die Mitwirkungspflicht der Parteien beschränkt wird und diese nach Treu und Glauben insbesondere über diejenigen einschlägigen Tatsachen Auskunft zu erteilen haben, die für die Behörde nicht oder nur schwerlich zugänglich sind. Soweit er meint, dass er sich diesbezüglich mit einem rein passiven Verhalten habe begnügen können, täuscht er sich in der Rechtslage. Nach der Rechtsprechung muss die Aufsichtsbehörde nicht nach Tatsachen forschen, die nicht aktenkundig sind, wenn die Parteien ihre Mitwirkungsobliegenheit vernachlässigen. Vielmehr ist es an den Parteien, die Aufsichtsbehörde über die wesentlichen Tatsachen zu orientieren und die ihnen zugänglichen Beweismittel anzugeben (Urteil 5A_405/2017 vom 14. November 2017 E. 2.3 mit Hinweisen). Was den konkreten Fall anbetrifft, geht der Beschwerdeführer nicht auf die Erwägungen im angefochtenen Entscheid ein, wonach es für die Unterinstanz nicht zu bewerkstelligen war, die konkrete Kanzlei- und Organisationsstruktur des Beschwerdeführers abzuklären, seine Vorbringen vor Unter- und Vorinstanz vage geblieben seien, die zeitliche Ausdehnung der Arbeitsunfähigkeit zur natürlichen Vermutung eines Unterbruchs der Erwerbstätigkeit führe und er diese Vermutung hätte entkräften müssen. Mithin versäumt es der Beschwerdeführer, sich mit den entscheidenden Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinanderzusetzen.