Citation: 6F_20/2018 E. 3

Ob das erneute, dritte Revisionsgesuch querulatorisch oder rechtsmissbräuchlich im Sinne von Art. 42 Abs. 7 BGG ist, kann offenbleiben, da hierauf wegen Verspätung nicht einzutreten ist. Das angefochtene (zweite) Revisonsurteil (6F_11/2018) wurde der Haftanstalt, in der der Gesuchsteller einsitzt, am 24. Mai 2018 zugestellt. Die dreissigtägige Revisionsfrist endete somit am 25. Juni 2018 (vgl. Art. 124 Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 44 Abs. 1 und Art. 45 Abs. 1 BGG), weshalb die am 23. Juli 2018 der Post übergebene Beschwerde vom "27. Juni 2018" verspätet ist (vgl. Art. 48 Abs. 1 BGG). Im Übrigen erweist sich das Revisionsgesuch als unbegründet, soweit es überhaupt den Rügeanforderungen gemäss Art. 124 Abs 1 lit. b i.V.m. Art. 42 Abs. 2 BGG genügt. Der Gesuchsteller beruft sich in seinem abermaligen Gesuch um Revision zwar formell auf den Revisionsgrund unbeurteilter Anträge gemäss Art. 121 lit. c BGG, strebt jedoch in der Sache eine erneute materielle Beurteilung seiner ursprünglichen Beschwerde ans Bundesgericht (Verfahren 6B_634/ 2017) an. Er verkennt, dass der vermeintlich "falsche" Schuldspruch wegen einfacher Körperverletzung zulasten seiner damaligen Ehefrau bereits nicht mehr Gegenstand der beiden Revisionsverfahren (6F_1/2018 und 6F_11/2018) war. Das Bundesgericht hat im ursprünglichen Beschwerdeverfahren 6B_634/2017 den Antrag auf Aufhebung des Schuldspruchs wegen einfacher Körperverletzung abgelehnt, da es die vom Gesuchsteller im vorliegenden Verfahren erneut erhobene Rüge der Doppelbestrafung ("res iudicata/ne bis in idem") explizit verworfen hat. Selbst wenn der Schuldspruch "falsch" respektive rechtsfehlerhaft wäre, wie der Gesuchsteller vorbringt, könnte das Bundesgericht auf seinen Entscheid nicht zurückkommen, da eine falsche Rechtsanwendung kein Revisionsgrund ist. Das Bundesgericht hat den Gesuchsteller bereits im Revisionsverfahren 6F_11/2018 darauf hingewiesen, dass die Revision ihm nicht die Möglichkeit einräumt, das von ihm als falsch erachtete Sachurteil (Verfahren 6B_634/2017) in der Sache neu beurteilen zu lassen respektive dessen Wiedererwägung zu verlangen (E. 5.2).