Citation: 9C_419/2022 E. A

Der am 29. April 1956 geborene A.________ war beim Berufsamt der C.________ angestellt und dadurch seit dem 1. April 2007 bei der Vorsorgestiftung B.________ berufsvorsorgeversichert. Im Mai/Juni 2019 gelangte der Versicherte unter anderem mit der Frage nach dem Umwandlungssatz an die Vorsorgestiftung B.________. Diese antwortete ihm am 26. Juni 2019 per E-Mailschreiben, dass der Umwandlungssatz bei ordentlicher Pensionierung im Alter von 65 Jahren 6.4 % betrage; bei einer vorzeitigen Pensionierung reduziere sich der Umwandlungssatz entsprechend. Am 15. Juli 2019 informierte die Vorsorgestiftung B.________ die Destinatäre unter anderem über die bevorstehende Senkung des Umwandlungssatzes, welcher ab dem 1. Januar 2020 5.75 % betrage und sich anschliessend um 0.25 % pro Kalenderjahr bis auf 5.00 % ab dem 1. Januar 2023 reduziere. Die bisherigen Übergangsbestimmungen für versicherte Personen ab dem Jahrgang 1957 (Frauen) und 1956 (Männer) und älter blieben bestehen. Am 9. Oktober 2020 orientierte die Vorsorgestiftung B.________ den Versicherten dahingehend, dass er am 30. April 2021 das ordentliche Pensionierungsalter erreichen werde und ab dem Monat nach Vollendung des 65. Altersjahres Anrecht auf die Altersrente habe. Der Rentenumwandlungssatz betrage gemäss gültigem Reglement 5.533 %. In der Folge liess der Versicherte einwenden, ihm sei mehrfach ein Umwandlungssatz von 6.4 % zugesichert worden. Die Vorsorgestiftung B.________ teilte ihm daraufhin mit Schreiben vom 14. Oktober 2020 mit, der Umwandlungssatz betrage 6.4 %. Am 28. Dezember 2020 revidierte die Vorsorgestiftung ihre Berechnung erneut und teilte dem Versicherten mit, sowohl die Revisionsstelle der Vorsorgestiftung B.________ wie auch der Pensionsexperte seien mit ihrer Reglementsauslegung und dem damit festgelegten Umwandlungssatz nicht einverstanden; dieser betrage 5.5333 %. Am Umwandlungssatz von 5.533 % hielt die Vorsorgestiftung B.________ in der Folge fest (letztes Schreiben vom 24. Februar 2021).