Citation: 8C_742/2010 29.10.2010 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat die aktenkundigen medizinischen Unterlagen umfassend dargestellt, sich eingehend mit den darin enthaltenen Ausführungen auseinandergesetzt und sie rechtsprechungskonform gewürdigt. Es ist dabei - insbesondere gestützt auf die gutachtlichen Ausführungen der Frau Dr. med. L.________, Spezialärztin FMH für Neurochirurgie, vom 24. Oktober 2006, 9. Oktober 2007 und 24. April 2009 - zum Schluss gelangt, dass auf Grund des somatischen Beschwerdebildes bis jedenfalls Oktober 2007 keine längerfristige Arbeitsunfähigkeit von mindestens 40 % im Sinne des aArt. 29 Abs. 1 lit b IVG (in der bis 31. Dezember 2007 geltenden Fassung) vorgelegen habe. Vor dem Hintergrund, dass der Beschwerdeführer zwar vom 17. bis 21. Februar und vom 6. März bis 10. November 2003 seiner damaligen Arbeit krankheitsbedingt fern geblieben (Bericht des Kommandos Militärische Sicherheit vom 15. Februar 2005) und ihm für den Zeitraum vom 22. April bis 31. Oktober 2003 bezogen auf seinen psychischen Gesundheitszustand eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit attestiert worden war, er aber ärztlicherseits ab November 2003 als beruflich wiederum einsatzfähig gegolten hatte und die psychiatrische Behandlung im Frühjahr 2004 denn auch eingestellt wurde (vgl. Berichte des behandelnden Psychiaters Dr. med. S.________, vom 4. Januar 2005, 8. Mai 2007 und 4. Januar 2010), hat die Vorinstanz ferner erwogen, es habe, nachdem regelmässige psychotherapeutische Massnahmen erst wieder ab Mai 2007 aufgenommen worden seien, aus psychischen Gründen bis im Frühjahr 2007 keine andauernde Arbeitsunfähigkeit bestanden.