Citation: 6B_797/2020 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen den Schuldspruch wegen qualifizierten Raubes betreffend den Vorfall vom 6. März 2012 (Tankstelle). Im Wesentlichen macht er geltend, er habe sich nicht des qualifizierten Raubes gemäss Art. 140 Ziff. 4 StGB, sondern lediglich des einfachen Raubes schuldig gemacht. Die Vorinstanz rechne ihm zu, dass einer seiner Mittäter eine geladene Schusswaffe eingesetzt habe, obwohl dies nicht abgesprochen gewesen sei. Im Weiteren halte sie zwar fest, er habe nie abgeklärt, ob C.________ eine Waffe mit Patronen im Magazin mitführe. Gleichwohl nehme die Vorinstanz aber an, das Mitführen einer geladenen Waffe und deren Gebrauch seien vom Tatplan umfasst gewesen. Aus den Akten gehe indessen nicht hervor, dass er und seine Mittäter den Entschluss gefasst hätten, die Schusswaffe nötigenfalls abzufeuern. Vielmehr hätten sie mit der Pistole bloss die Mitarbeitenden einschüchtern wollen. Er habe nicht damit gerechnet, dass C.________ seine Waffe tatsächlich einsetzen würde (Beschwerde S. 4 Ziff. 3.1 und S. 15 ff. Ziff. 8).