Citation: 8C_403/2018 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwog zunächst, dass die Konfettikanone, sofern sie in einem Sicherheitsabstand von 20 cm ausgelöst werde, einen maximalen Lärmpegel von 91,6 dB (A) verursache. Die Tatsache, dass die Beschwerdeführerin sich im massgeblichen Zeitpunkt in einer Distanz von circa einem Meter zur Handkonfettikanone befunden habe, liess das kantonale Gericht darauf schliessen, dass sie einem deutlich geringeren Schallpegel als 91,6 dB (A) ausgesetzt gewesen sei. Es befand sodann, dass es an der Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors fehle, womit das Ereignis vom 27. November 2015 den Unfallbegriff nicht erfülle.