Citation: 5A_24/2016 E. 4.1.4

4.1.4. Zu den konkreten Geldbeträgen, anhand derer der Beschwerdeführer seine eigenen Berechnungen anstellt (E. 4.1.1), braucht sich das Bundesgericht an dieser Stelle nicht zu äussern, zumal sie Gegenstand gesonderter Beanstandungen bilden (s. die nachfolgenden Erwägungen). Soweit der Beschwerdeführer daran festhält, mit Blick auf die Ermittlung des Überschusses (und damit des zuletzt gelebten ehelichen Standards) wiederum "Kinderkosten" vom Familieneinkommen abzuziehen, sind ihm die Erwägungen entgegen zu halten, wonach es bei der Vermutung bleibt, dass die Parteien die Mittel, die infolge der wirtschaftlichen Selbständigkeit der Kinder frei werden, für sich verbraucht hätten (E. 3.5.2 und 3.5.3). Auch wenn die Kinderkosten die zuletzt gemeinsam gelebte Lebenshaltung beeinflusst haben, ist es deshalb richtig, sie für die Berechnung des nachehelichen Unterhalts ausser Acht zu lassen.