Citation: 2C_311/2021 E. 3.5

3.5. Der Ehemann der Beschwerdeführerin wiederum war zuletzt bis Ende Mai 2007 erwerbstätig. Er hat keine Berufsbildung absolviert und spricht nur gebrochen Deutsch. Er gibt an, seit einer Operation im April 2017 an der rechten Hand zu 100% arbeitsunfähig zu sein und unter postoperativen Schmerzen zu leiden. Die Vorinstanz ging deshalb davon aus, dass er nicht in absehbarer Zeit eine Arbeitsstelle werde finden können, welche den Lebensunterhalt der gesamten Familie sichern könne. Auch der Umstand, dass sich der Ehemann bei der IV für Eingliederungsmassnahmen bzw. eine Rente angemeldet habe, lasse nicht den Schluss zu, dass sich die Familie in naher Zukunft werde von der Sozialhilfe lösen können.