Citation: 4D_157/2024 E. 3.2.1

3.2.1. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass er keinen Antrag in der Sache stellte. Er macht lediglich geltend, er sei ein juristischer Laie. Damit zeigt er indes keine Verletzung verfassungsmässiger Rechte durch die Vorinstanz auf, indem sie zum Schluss gelangte, es liege kein zulässiges Rechtsbegehren vor. Dies gilt selbst unter der Berücksichtigung, dass es sich um eine Laienbeschwerde handelte, weshalb die formellen Anforderungen nicht allzu hoch anzusetzen sind (vgl. Urteil 4A_332/2018 vom 20. März 2019 E. 4 mit Hinweis). Die Vorinstanz durfte verlangen, dass der Beschwerdeführer zumindest einen Antrag stellt, welchen Entscheid sie treffen und zum Urteil erheben soll. Er hätte auch darlegen können, weshalb es der Vorinstanz unmöglich gewesen sein soll, in der Sache zu entscheiden. Zu keinem anderen Ergebnis führt, dass die Vorinstanz im Verfahren der provisorischen Rechtsöffnung trotz mangelndem reformatorischem Antrag auf seine Beschwerde eingetreten war. Aus seinen Vorbringen erhellt, dass der Beschwerdeführer bereits damals auf die grundsätzliche Unzulässigkeit kassatorischer Begehren hingewiesen wurde. Er hätte dies daher wissen müssen und kann sich nicht darauf berufen, dass ihm Rechtssicherheit oder Vertrauensschutz zustehe. Auch sein Anspruch auf ein faires Verfahren ist dadurch nicht verletzt. Dies gilt ebenso für den Grundsatz der Rechtsgleichheit und das Willkürverbot.