Citation: 6B_1175/2020 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin wendet sich gegen die mit Zustimmung von A.________ und seiner Ehefrau angeordnete Einziehung der ihm zugeordneten beschlagnahmten Vermögenswerte durch das Bundesstrafgericht, weil dadurch das Nachlassliquidationsergebnis geschmälert werde. Sie stellt sich im Wesentlichen auf den Standpunkt, die Einziehung der beschlagnahmten Vermögenswerte habe zu einer unrechtmässigen Gläubigerbevorzugung geführt. Das Bundesstrafgericht hätte richtigerweise auf eine Ersatzforderung erkennen bzw. eine Ersatzforderungsbeschlagnahme gemäss Art. 71 Abs. 3 StGB anordnen müssen, welche kein Vorzugsrecht zugunsten des Staates begründet hätte. Dabei strebt sie eine Gleichbehandlung aller Gläubiger von A.________ an und wendet sich insbesondere gegen die Bevorzugung der Deliktsgläubiger.