Citation: 7B.123/2005 22.07.2005 E. 3

3.1 Die kantonale Aufsichtsbehörde hat nicht über ein Ausstandsbegehren des Beschwerdeführers entschieden, sondern die Beschwerde gegen die Vorladung des Betreibungsamtes abgewiesen, soweit sie darauf eingetreten ist, und hat damit eine Pflichtverletzung des Betreibungsamtes verneint. Soweit der Beschwerdeführer die Mitglieder der Aufsichtsbehörde als befangen erachtet (Beschwerde S. 2), rügt er im Ergebnis eine Verletzung der Bestimmungen über die Ausstandspflicht durch die Aufsichtsbehörde. Dagegen steht die Beschwerde gemäss Art. 19 SchKG offen (BGE 128 III 156 E. 1c; 129 III 88 E. 2.1). 3.2 Gemäss Art. 10 Abs. 1 SchKG dürfen Aufsichtsbehörden keine Amtshandlungen vornehmen in eigener Sache (Ziff. 1), in Sachen ihrer Ehegatten, Verlobten, Verwandten und Verschwägerten in auf- und absteigender Linie sowie ihrer Verwandten und Verschwägerten in der Seitenlinie bis und mit dem dritten Grad (Ziff. 2), in Sachen einer Person, deren gesetzliche Vertreter, Bevollmächtigte oder Angestellte sie sind (Ziff. 3) sowie in Sachen, in denen sie aus anderen Gründen befangen sein könnten (Ziff. 4). Der Beschwerdeführer begründet seine Rüge damit, bei der Aufsichtsbehörde und der SUVA handle es sich um staatliche Organisationen, weshalb die Aufsichtsbehörde die SUVA schütze (Beschwerde S. 2). Allein die Tatsache, dass die Aufsichtsbehörde eine staatliche Aufgabe wahrnimmt und die SUVA eine öffentlich-rechtliche Anstalt mit eigener Rechtspersönlichkeit darstellt (Art. 61 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [UVG]; SR 832.20), vermag die behauptete Befangenheit nicht zu begründen. Mit seiner allgemein gehaltenen, nicht substanziierten Behauptung legt der Beschwerdeführer indes nicht dar, inwiefern dies konkret der Fall sein könnte. Soweit darauf eingetreten werden kann, erweist sich die Rüge als unbegründet.