Citation: 2A.177/2001 26.06.2001 E. 1

1.- a) Gegen die sich auf Art. 10 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; SR 142. 20) stützende Ausweisungsverfügung ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zulässig (Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 OG e contrario; BGE 114 Ib E. 1a S. 2). b) Soweit der Beschwerdeführer beantragt, auch von einer Wegweisung abzusehen und ihm den "Aufenthalt mit Niederlassung im Kanton Zürich" weiterhin zu bewilligen, ist dieser Antrag überflüssig. Die Ausweisung hat zur Folge, dass die Niederlassungsbewilligung erlischt (Art. 9 Abs. 3 lit. b ANAG). Sollte das Bundesgericht zum Schluss gelangen, dass die Ausweisung nicht angeordnet werden darf, bleibt die Niederlassungsbewilligung ohne weiteres bestehen, ohne dass dies ausdrücklich angeordnet werden müsste. Eine blosse Wegweisung ist bei einem niedergelassenen Ausländer ausgeschlossen, weil nur die Ausweisung zum Erlöschen der Niederlassungsbewilligung führt. c) Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, gerügt werden (Art. 104 lit. a OG); das Bundesgericht überprüft den angefochtenen Entscheid in dieser Hinsicht frei. Soweit als Vorinstanz - wie hier - eine richterliche Behörde entschieden hat, ist es an deren Feststellung des Sachverhalts jedoch gebunden, falls dieser nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen ermittelt worden ist (Art. 105 Abs. 2 OG). Dies schliesst das Vorbringen von neuen tatsächlichen Behauptungen und Beweismitteln weitgehend aus. Insbesondere können nachträgliche Veränderungen des Sachverhalts in der Regel nicht mehr berücksichtigt werden, denn einer Behörde ist nicht vorzuwerfen, sie habe den Sachverhalt im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG fehlerhaft festgestellt, wenn sich dieser nach ihrem Entscheid verändert hat (BGE 125 II 217 E. 3a S. 221, mit Hinweisen).