Citation: 6B_451/2009 23.10.2009 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz eine willkürliche Beweiswürdigung (Art. 9 BV) und die Verweigerung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) vor. Zudem habe die Vorinstanz die Einvernahme von Entlastungszeugen willkürlich abgelehnt und dadurch Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK verletzt. Das Bundesgericht prüft die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und substanziiert begründet worden ist. Der Beschwerdeführer hat sich wenigstens kurz mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinanderzusetzen (Art. 106 Abs. 2 und Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 135 III 232 E. 1.2 S. 234; 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.; 133 IV 286 E. 1 S. 287). Genügt die Beschwerde diesen Anforderungen nicht, ist darauf nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Bei der Beweiswürdigung ist die Kognition des Bundesgerichts auf Willkür im Sinne von Art. 9 BV beschränkt. Eine solche liegt nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung einzig vor, wenn der angefochtene Entscheid auf einer schlechterdings unhaltbaren oder widersprüchlichen Beweiswürdigung beruht bzw. im Ergebnis offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Dass das angefochtene Urteil mit der Darstellung des Beschwerdeführers nicht übereinstimmt oder eine andere Lösung oder Würdigung auch vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, genügt praxisgemäss für die Begründung von Willkür nicht (BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f. mit Hinweisen). Der in Art. 29 Abs. 2 BV gewährleistete Anspruch auf rechtliches Gehör verlangt, dass die Behörden die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tatsächlich hören, prüfen und in der Entscheidfindung berücksichtigen (BGE 134 I 83 E. 4.1. S. 88; 124 I 49 E. 3a S. 51, 241 E. 2 S. 242; je mit Hinweisen). Keine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt vor, wenn eine Behörde auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil sie aufgrund der bereits abgenommenen Beweise ihre Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener Beweiswürdigung annehmen kann, dass ihre Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148 mit Hinweisen). Gemäss Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK hat der Angeschuldigte im Strafverfahren das Recht, Fragen an die Belastungszeugen zu stellen und die Ladung und Vernehmung von Entlastungszeugen unter denselben Bedingungen zu erwirken, wie sie für Belastungszeugen gelten. 3.2 Der Beschwerdeführer hat im erstinstanzlichen Verfahren mehrere Bestätigungen von Kunden der B._________ GmbH eingereicht, wonach auf ihren erworbenen Computern Originalsoftware installiert worden sei. Die Vorinstanz hat diesbezüglich erwogen, der Beschwerdeführer würde durch diese Bestätigungen nicht entlastet werden. Für einen durchschnittlichen Benutzer eines Computers sei es unmöglich herauszufinden, ob eine Originalsoftware oder eine Raubkopie vorliegen würde. Aus diesem Grunde könne auch auf die Einvernahme der besagten Kunden verzichtet werden. 3.3 Der Beschwerdeführer macht sinngemäss geltend, die Annahme der Vorinstanz, wonach die fraglichen Kunden bloss ein durchschnittliches Fachwissen hätten und nicht in der Lage seien, zwischen einer originalen und einer kopierten Software zu unterscheiden, sei willkürlich. Ebenso willkürlich sei die Annahme, dass ein Benutzer mit durchschnittlichem Fachwissen nicht erkennen würde, wenn Programme unbefugt auf die Festplatte kopiert worden seien, da in einem solchen Fall keine weiteren Unterlagen (wie eine CD in Originalversion und ein Benutzerhandbuch) ausgehändigt würden. Schliesslich verfalle die Vorinstanz in Willkür, soweit sie bei jenen Kunden, welche die besagte Bestätigung abgegeben hätten, das Vorliegen einer Raubkopie nicht ausschliesse. Die Vorinstanz habe willkürlich in antizipierter Beweiswürdigung nicht auf die von ihm eingereichten Bestätigungen abgestellt respektive die beantragte Einvernahme dieser Personen als Entlastungszeugen abgelehnt.