Citation: 1C_367/2022 E. 6.4

6.4. Es ist überdies nicht zu beanstanden, dass das Verwaltungsgericht zum Schluss gekommen ist, bei der Beurteilung des Gestaltungsplans sei einzig entscheidend, ob eine gesetzeskonforme Erschliessung überhaupt als möglich erscheine oder nicht. Ob die Zufahrt den Anforderungen von § 237 PBG und der Verkehrserschliessungsverordnung vom 17. April 2019 (VErV; LS 700.4) entspreche, sei erst in einem späteren Baubewilligungsverfahren zu prüfen. Die Beschwerdeführenden zeigen nicht auf, inwieweit die Vorinstanz diesbezüglich kantonales Recht willkürlich angewendet haben soll. Dies ist auch nicht ersichtlich. Aus Art. 19 RPG folgt nicht, dass die Erschliessung in einem Gestaltungsplan detailliert geregelt werden müsste. Es ist durchaus möglich und zulässig, Detailfragen der Erschliessung ins Baubewilligungsverfahren zu verweisen (vgl. Urteil 1C_108/2018 vom 26. Oktober 2018 E. 5.4 mit Hinweisen).