Citation: 5A_746/2018 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat die rechtliche Ausgangslage zutreffend dargestellt. Bestreitet der Betriebene die Echtheit der Unterschrift, so muss er die Fälschung glaubhaft machen. Die vom Gläubiger vorgelegte Urkunde kommt in dem vom Gesetzgeber gewollten System der provisorischen Rechtsöffnung zumindest dann, wenn sie - wie vorliegend - nicht von vornherein verdächtig erscheint, in den Genuss der (tatsächlichen) Vermutung, dass die in ihr aufgeführten Tatsachen der Wahrheit entsprechen und dass die angebrachten Unterschriften echt sind. Um den Richter von der Fälschung zu überzeugen, kann sich der Betriebene nicht damit begnügen, die Echtheit der Unterschrift zu bestreiten; er muss mit Urkunden oder anderen sofort verfügbaren Beweismitteln aufzeigen, dass eine Fälschung der Unterschrift wahrscheinlicher ist als deren Authentizität (BGE 132 III 140 E. 4.1.2; Urteil 5A_435/2015 vom 13. Oktober 2015 E. 3.2.1; VEUILLET, in: La mainlevée de l'opposition, Abbet/Veuillet [Hrsg.], 2017, N. 16 zu Art. 82 SchKG). Zu Recht hat die Vorinstanz angenommen, dass die gleichen Grundsätze zur Anwendung kommen, wenn nicht die Fälschung der Unterschrift als solche, sondern eine Blankettfälschung behauptet wird (vgl. MUSTER, Développements récents en matière de mainlevée de l'opposition, BlSchK 2008 S. 8 f.).