Citation: 4C.344/1998 24.11.2000 E. A

A.- a) Die Klägerin, die Tochtergesellschaft einer französischen Bank, ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Zürich. Die Beklagten waren Mitglieder des Verwaltungsrats der C.E. Capital Entertainment AG (nachfolgend: C.E. Capital), einer seit 1990 im Medienbereich tätigen Aktiengesellschaft mit Sitz in Zürich. Nach Angaben der Beklagten wurde die C.E. Capital von einem südafrikanischen Geschäftsmann als Hauptaktionär beherrscht, zu dessen Einflussbereich offenbar auch eine "Arabelle Corp. N.V." mit Sitz in Curaçao gehörte, bei welcher der Beklagte 1 als "Managing Director" amtete. b) Mit Telefax vom 3. September 1991 sagte die Klägerin der C.E. Capital einen Kontokorrentkredit über Fr. 300'000.-- gegen Bevorschussung von akzeptablen Forderungen zu, wobei die Höhe der Belehnung pro Rechnung bei 60% gesehen wurde. Daraufhin unterzeichnete der Beklagte 2 zusammen mit Max Hilpert, einem der drei damals im Amt stehenden Verwaltungsratsmitglieder, am 19. September 1991 einen Antrag zur Eröffnung eines Namenkontos. In der Folge schloss Max Hilpert im Namen der C.E. Capital mit der Klägerin am 2. Oktober 1991 eine mit "Zessionsvertrag" betitelte Vereinbarung. Gleichentags gab die Klägerin die Kreditlimite von Fr. 300'000.-- auf dem Kontokorrentkonto frei. Mit Bezügen vom 2. bis 23. Oktober 1991 wurden von der C.E. Capital insgesamt Fr. 296'000.-- abgehoben. Fällig werdende Schuldzinsen und Kreditkommissionen wurden jeweils dem Kontokorrent belastet. Am 7. April 1993 schied Max Hilpert aus dem Verwaltungsrat der C.E. Capital aus, am 15. Oktober 1993 der Beklagte 1 und am 2. Juni 1994 schliesslich der Beklagte 2. c) Mit Verfügung vom 29. Juni 1994 wurde über die C.E. Capital der Konkurs eröffnet. Mit Eingabe vom 11. Juli 1994 meldete die Klägerin beim zuständigen Konkursamt eine Forderung von Fr. 328'610.30 aus dem Kontokorrentverhältnis an. Das Konkursverfahren wurde jedoch mit Verfügung vom 18. Juli 1994 mangels Aktiven eingestellt. In der Folge machte die Klägerin gegenüber den Beklagten als (ehemalige) Verwaltungsratsmitglieder der C.E. Capital sowie gegenüber deren Revisionsstelle Verantwortlichkeitsansprüche geltend.