Citation: 2C_836/2021 E. 2.3

2.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was in der Beschwerde näher darzulegen ist. Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG, unechte Noven zuzulassen, die bereits im vorinstanzlichen Verfahren ohne Weiteres hätten vorgebracht werden können (BGE 143 V 19 E. 1.2 mit Hinweisen). Echte Noven kann das Bundesgericht grundsätzlich nicht berücksichtigen (BGE 147 II 49 E. 3.3). Mit seiner Beschwerde legt der Beschwerdeführer neu eine verkehrspsychologische Abklärung vom 27. Juli 2021 sowie eine Verfügung des Strassenverkehrsamts des Kantons Luzern vom 18. August 2021 ins Recht. Dabei handelt es sich um unechte Noven, die der Beschwerdeführer bereits im vorinstanzlichen Verfahren hätte vorbringen können. Dass erst der angefochtene Entscheid dazu Anlass gegeben habe, überzeugt nicht: Zwar erachtete das Kantonsgericht im angefochtenen Entscheid den Widerrufsgrund einer Verurteilung zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe nach Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG (SR 142.20; bis 31. Dezember 2018 und soweit im Folgenden die altrechtliche Fassung massgeblich ist: AuG) als erfüllt an, während sich das Amt für Migration und das Justiz- und Sicherheitsdepartement auf Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG gestützt hatten (schwerwiegender Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung). Die Straffälligkeit des Beschwerdeführers und insbesondere seine Rückfallgefahr, zu welcher sich die neu eingereichten Dokumente äussern, bildeten indes bereits Thema der unterinstanzlichen Verfahren (hierzu vorstehende E. 3.2). Die weiteren Noveneingaben des Beschwerdeführers sind ebenfalls unzulässig, da entweder nicht hinreichend dargelegt wird, dass die Voraussetzungen zu deren Berücksichtigung erfüllt sind, oder es sich um echte Noven handelt.