Citation: 1B_524/2019 E. A

Bei der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich ist gegen A.________ und weitere Personen eine Strafuntersuchung wegen gewerbsmässigen Betrugs etc. hängig. Zu nicht näher bezeichneten Zeitpunkten im Jahr 2017 führte die Staatsanwaltschaft am Wohnort von A.________ und weiteren Räumlichkeiten Hausdurchsuchungen durch. Dabei wurden rund 2.9 Mio Datenstücke (Akten, Ordner, Dokumente etc.) sichergestellt und auf Verlangen von A.________ gesiegelt. Am 25. Oktober 2017 verzichtete A.________ auf die Siegelung bzw. zog das entsprechende Gesuch zurück. Unter den sichergestellten Unterlagen befand sich eine E-Mail von A.________ vom 16. März 2015, mit welcher dieser eine andere E-Mail an verschiedene Personen, u.a. Rechtsanwalt B.________, weitergeleitet hatte. Am 21. Mai 2019 wurde die E-Mail vom 16. März 2015 einem Mitbeschuldigten vorgehalten. Am 23. Mai 2019 verlangte A.________, diese E-Mail sei als Anwaltskorrespondenz aus den Akten zu entfernen. Ausserdem sei jegliche Anwaltskorrespondenz aus den Untersuchungsakten auszusondern, wobei ein externer Sachverständiger mit der Triage zu betrauen sei. Die Staatsanwaltschaft entfernte in der Folge die E-Mail vom 16. März 2015 aus den Akten. Das Gesuch um Aussonderung wies sie mit Schreiben vom 24. Mai 2019 ab. Dass sich die E-Mail vom 16. März 2015 bei den Akten befunden habe, beruhe auf "einer Verwechslung im Zuge der forensisch anonymen Sichtung (Durchsuchung mittels Suchbegriffen) und Nummerierung der Aktenstücke durch die polizeilichen Ermittler" (angefochtener Entscheid E. I. 3. S. 3). Da man auf keine weitere Anwaltskorrespondenz gestossen sei, werde dem Aussonderungsantrag nicht stattgegeben. Das Obergericht des Kantons Zürich wies die von A.________ gegen das Schreiben der Staatsanwaltschaft vom 24. Mai 2019 erhobene Beschwerde am 24. September 2019 ab.