Citation: 1C_578/2022 E. 3

In Bezug auf die polizeiliche Unterstützung des Gemeindeammannamtes behauptet die Beschwerdeführerin zwar (Beschwerde S. 2 oben), die Gemeindepolizisten, die zur Durchführung der Ausweisung an ihre Haustüre gekommen seien, seien von anderen Beamten in Uniformen der Kantonspolizei begleitet gewesen. Diese blosse, unbelegte Behauptung ist allerdings nicht geeignet, die auf die Durchsicht ihrer Einsatzprotokolle gestützte Feststellung der Kantonspolizei, ihre Beamten seien an der Ausweisung nicht beteiligt gewesen, in Frage zu stellen. Dies um so weniger, als Polizeiuniformen, zumal in der emotional stark belasteten Situation einer Ausweisung, leicht verwechselt werden können. Zudem führt die Beschwerdeführerin an anderer Stelle (Beschwerde S. 7 unten) selber aus, die Beamten der Kantonspolizei hätten nicht aktiv an der Ausweisung teilgenommen. Sie wirft ihnen vielmehr bloss vor, diese nicht verhindert zu haben, obwohl sie von ihr wiederholt dazu aufgefordert worden seien. Sie hätten sich dadurch der Unterlassung der Nothilfe schuldig gemacht. Der Vorwurf entbehrt jeder Grundlage, die Kantonspolizei war weder berechtigt noch verpflichtet, die zuständigen Behörden am Vollzug der Ausweisung zu hindern.