Citation: 4A_496/2016 E. 2.2.1

2.2.1. Der Beschwerdeführer bestreitet, dass der in Ziffer 10 geforderte Kündigungsgrund vorgelegen habe. Vielmehr habe ihm die Beschwerdegegnerin nach seiner Herzoperation andere (schwerere) Arbeiten zugewiesen, als arbeitsvertraglich vereinbart worden sei. Für die im Arbeitsvertrag vereinbarten kaufmännischen Arbeiten habe er eine 100 %ige Arbeitsfähigkeit besessen. Die Auffassung der Vorinstanz, er habe sich im Berufungsverfahren nicht mehr auf den Standpunkt gestellt, dass kein Kündigungsgrund vorgelegen habe, weshalb dessen Vorliegen als gegeben zu erachten sei, verletze Art. 312 ZPO. Er macht geltend, eine Partei sei nicht gezwungen, eine Berufungsantwort einzureichen. Diesfalls habe die Berufungsinstanz den angefochtenen Entscheid aufgrund der vorhandenen Akten, d.h. insbesondere des vorinstanzlichen Entscheids sowie der Berufungsbegründung, zu fällen. Daraus folge, dass die von ihm vor Arbeitsgericht vorgebrachten Argumente selbst bei Säumnis im Rechtsmittelverfahren hätten beachtet werden müssen. Es sei daher unbeachtlich, dass er sich in der Berufungsantwort nicht erneut zu diesem Thema geäussert habe.