Citation: U 14/00 25.01.2002 E. 2

2.- Es ist unbestritten und aufgrund der Akten erstellt, dass bei der Beschwerdegegnerin im Sinne eines Vorzustandes eine Retrolisthesis von L5 gegenüber S1 mit degenerativen Veränderungen, Spondylarthrose, Hypertrophie des Ligamentum flavum und Bandscheibenprotrusion vorliegen, die gesamthaft eine segmentale Einengung des Spinalkanales zur Folge haben. Diese Befunde führten vor dem ersten Unfall vom 3. Juni 1994 zu keinen Beschwerden und zu keiner Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin, die ihre Leistungspflicht im Anschluss an die beiden Unfallereignisse vom 3. Juni 1994 und vom 27. Februar 1996 anerkannte, einen natürlichen Kausalzusammenhang zwischen den Unfallereignissen und den unbestrittenermassen über den 1. Februar 1998 hinaus bestehenden Beschwerden zu Recht verneint hat.