Citation: 6B_520/2020 E. 6.3

6.3. Die Vorinstanz stellt in tatsächlicher Hinsicht fest, der rechtskräftig beurteilte D.________ und die Y.________ Immobilien AG, bei welcher der Beschwerdeführer Mitglied des Verwaltungsrates war, hätten am 1. März 2004 die Anteile an der X.________ GmbH zu einem symbolischen Preis von Fr. 1.-- gekauft. Der Beschwerdeführer sei in der Folge (zusammen mit D.________) Geschäftsführer der X.________ GmbH mit Einzelunterschrift gewesen. Nach Übergang der Gesellschaftsanteile habe die X.________ GmbH am 2./3. März 2004 von der L.________ AG 20'000 Aktien der E.________.ch AG, bei welcher der Beschwerdeführer Geschäftsführer und Alleinaktionär war, zum Stückpreis von Fr. 15.-- im Gesamtbetrag von Fr. 300'000.-- gekauft. Nach Auffassung der Vorinstanz waren die Aktien jedoch wertlos. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, die Tatbestände der qualifizierten ungetreuen Geschäftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 3 StGB und der Veruntreuung (vgl. hiezu Parallelverfahren 6B_511/2020 E. 2) sowie des mehrfachen betrügerischen Konkurses und der Urkundenfälschung seien nicht erfüllt (angefochtenes Urteil S. 94 ff.). Sie sprach den Beschwerdeführer dementsprechend in diesen Punkten frei. In Bezug auf den Schuldspruch wegen mehrfacher Gläubigerschädigung durch Vermögensverminderung nimmt die Vorinstanz an, die 20'000 Aktien der E.________.ch AG seien im Zeitpunkt ihres Erwerbs mit Blick auf die drohende oder bereits feststehende Überschuldung der Gesellschaft im Frühjahr 2004 wertlos gewesen. Die Finanzlage der Gesellschaft sei dem Beschwerdeführer in seiner Funktion als Geschäftsführer der E.________.ch AG bekannt gewesen. Entsprechend habe es an einer Grundlage für die Transaktionen von Fr. 142'209.10 sowie für die Abtretung der Debitorenforderungen von Fr. 122'447.40 an die L.________ AG gefehlt. Es sei offensichtlich, dass die Aktien der E.________.ch AG einen offensichtlich geringeren Wert als die Debitorenforderungen der X.________ GmbH aufgewiesen hätten. Zudem habe der Beschwerdeführer die Einleitung des Exekutionsverfahrens vorausgesehen und habe dementsprechend damit rechnen müssen. Schliesslich sei auch die objektive Strafbarkeitsbedingung der Konkurseröffnung gegeben. Der Beschwerdeführer habe sich daher der mehrfachen Gläubigerschädigung durch Vermögensverminderung gemäss Art. 164 Ziff. 1 Abs. 3 StGB schuldig gemacht (angefochtenes Urteil S. 94 f., 99 f.).