Citation: 7B_61/2022 E. C

Mit Eingabe vom 2. März 2022 führt F.________, akkreditierter Gerichtsberichterstatter, Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht. Er beantragt, die Verfügung vom 14. Februar 2022 sei im Sinne der Erwägungen aufzuheben, soweit sie den Ausschluss der akkreditierten Medienschaffenden betreffe. Es sei die Verletzung des Grundsatzes der Justizöffentlichkeit sowie der Medienfreiheit im bundesgerichtlichen Dispositiv festzustellen. Weiter sei im Sinne einer Wiedergutmachung das Obergericht des Kantons Thurgau anzuweisen, den akkreditierten Gerichtsberichterstatterinnen und -erstattern das vollständig begründete Urteil in anonymisierter Form auszuhändigen, sollten sie dieses beim Obergericht anfordern. Die Präsidentin des Obergerichts nimmt Stellung und verweist grundsätzlich auf die Verfügung vom 14. Februar 2022. Sie hält fest, die Begründung sei tatsächlich "etwas dünn", jedoch werde aus der Verfügung klar, dass die Öffentlichkeit inklusive den Gerichtsberichterstatterinnen und -erstattern aus Gründen des Opferschutzes ausgeschlossen worden seien. Sowohl der Beschuldigte A. als auch die Privatkläger B., C., D., und E. liessen sich nicht vernehmen. Am 3. Juli 2023 zeigte das Bundesgericht den Verfahrensbeteiligten einen Zuständigkeits- bzw. Abteilungswechsel an (Übergang des Verfahrens 1B_112/2022 von der I. öffentlich-rechtlichen auf die II. strafrechtliche Abteilung unter der neuen Verfahrensnummer 7B_61/2022).