Citation: 6B_362/2018 E. 3

Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer würde sich - bedingt entlassen in die Schweiz - mangels eines gültigen Aufenthaltstitels sogleich erneut nach Art. 115 AuG wegen eines Vergehens strafbar machen. Damit müsste der künftige Sachrichter grundsätzlich die Rückversetzung in den Strafvollzug anordnen. Gründe, die einen Verzicht auf Rückversetzung nahelegen würden, seien weder erkennbar noch würden solche vom Beschwerdeführer substanziiert geltend gemacht. Hänge die Bewährungsprognose wie vorliegend davon ab, ob der Beschwerdeführer in sein Heimatland zurückkehre, sei eine Verknüpfung von Vollzug einerseits und Ausreise/Ausschaffung andererseits zulässig. Anhaltspunkte dafür, dass dem Beschwerdeführer die Ausreise aus der Schweiz objektiv nicht möglich sein soll, seien nicht ersichtlich und würden von diesem auch nicht substanziiert geltend gemacht. Vielmehr scheine dieser schlicht nicht gewillt zu sein, die Schweiz zu verlassen (angefochtener Entscheid E. 2.3 S. 4 f.).