Citation: 9C_116/2019 E. 3.2.4

3.2.4. Zutreffend bringt der Beschwerdeführer wiederum vor, dass die Rheumatologen des Universitätsspitals G.________ in ihrem Bericht vom 5. Dezember 2013 auch eine Arbeitsfähigkeitsschätzung aus psychiatrischer Sicht empfahlen. Weil sie allerdings gleichzeitig darauf hinwiesen, dass ihrer Auffassung nach nicht mehr nur eine Anpassungsstörung vorliege, wie sie in der bisherigen psychiatrischen Beurteilung habe gefasst werden können, sondern eine rezidivierende depressive Symptomatik anzunehmen sei, ist davon auszugehen, dass sie vom Bericht des Dr. med. H.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 23. Oktober 2013 keine Kenntnis hatten. Denn darin waren bereits eine kombinierte Persönlichkeitsstörung (querulatorische, impulsive - Typ Borderline - abhängige, anankastische Züge) sowie ein vermutlich mittelgradig depressiver Zustand diagnostiziert worden, deretwegen der Beschwerdeführer (bei mittlerer Leistungsfähigkeit) nur halbtags einsatzfähig sei. Die Vorinstanz liess offen, ob die von Dr. med. H.________ diagnostizierte psychiatrische Einschränkung überhaupt invalidenversicherungsrechtlich relevant sei, weil die attestierte Arbeitsunfähigkeit nicht zu der sich aus dem somatischen Gesundheitsschaden ergebenden addiert werden müsse, sondern in dieser aufgehe, so dass ohnehin maximal eine Einschränkung von 50 % vorliege. Die entsprechende vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung ist weder offensichtlich unrichtig noch sonst wie bundesrechtswidrig.