Citation: 6B_1153/2023 E. 5.1

5.1. Weiter wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz mit Bezug auf den Vorwurf der versuchten vorsätzlichen Tötung eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung und eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" sowie des Anspruchs auf rechtliches Gehör vor. Zusammengefasst legt er dar, die Vorinstanz zeige nicht bzw. nicht hinreichend auf, weshalb die Aussagen von B.________ trotz der Hinweise auf dessen eingeschränkte kognitiven Fähigkeiten im Tatzeitraum glaubhaft sein sollten. Ferner führe die Vorinstanz nicht aus, weshalb sie trotz der aufgezeigten Widersprüche den Aussagen von C.________ und B.________ folge. Die beim Opfer festgestellten Schnittwunden von 0,3 cm bzw. 0,5 cm Tiefe liessen sich nicht mit dem angeblichen unkontrollierten sowie dynamischen Handlungsgeschehen unter Einsatz eines Messers vereinbaren. Entgegen dem angeklagten Sachverhalt habe C.________ keine Stichverletzungen erlitten. Vielmehr hätten die Gutachter ausdrücklich festgestellt, es handle sich nur um Schnittverletzungen. Die an sich schon widersprüchlichen Aussagen von C.________ und B.________ stünden somit auch in einem Widerspruch zu den festgestellten Verletzungen. Insbesondere deren Lage und die nur geringe Schnitttiefe würden dafür sprechen, dass das Messer (rechtshändig) von hinten an den Hals des Boten gelegt worden sei, etwa als dieser mit B.________ vor der Tür des Appartements gewesen sei. Mithin hätten hinreichend Gründe dafür bestanden, daran zu zweifeln, dass sich das Geschehen tatsächlich so zugetragen habe, wie es in der Anklage umschrieben sei. In Nachachtung der Unschuldsvermutung sei er von Schuld und Strafe freizusprechen (Beschwerde S. 7 und S. 25 ff.).