Citation: 4A_617/2021 E. 3.4.4

3.4.4. Nichts ändert der Hinweis der Beschwerdeführerin auf das Urteil 4A_541/2018 vom 29. Januar 2019 ( SRC Wirtschaftsprüfungen GmbH/SRC Consulting GmbH). Wie die Vorinstanz zu Recht ausführt, ging es im betreffenden Urteil um die Verwechslungsgefahr von Akronymen. Das Bundesgericht erwog, der konkret zu beurteilende Firmenbestandteil "SRC" könne nur buchstabiert werden, weshalb es ihm an klanglicher Originalität fehle. Angesichts dieser Kennzeichnungsschwäche vermöchten die (ihrerseits nur schwach kennzeichnenden) Zusätze "Wirtschaftsprüfungen" und "Consulting" eine Verwechslungsgefahr zu bannen (zit. Urteil 4A_541/2018 E. 3.4.3 f.). Dass die vorliegend zu beurteilenden Firmenbestandteile " Logbau " und " Baulog " nur buchstabiert werden könnten, macht die Beschwerdeführerin zu Recht nicht geltend. Vielmehr beruft sie sich auf die Freihaltebedürftigkeit der Zeichenbestandteile " Bau " und " Log ". Diesbezüglich kann auf die Ausführungen in E. 2.2.4 f. hiervor verwiesen werden.