Citation: 1C_690/2021 E. 3.4.4

3.4.4. Der angefochtene Entscheid erweist sich somit hinsichtlich der Ausnahmebewilligung gemäss Anhang 4 Ziff. 211 Abs. 2 GSchV als bundesrechtswidrig, wobei der Mangel, d.h. die unvollständige Prüfung der Voraussetzungen für die Erteilung dieser Bewilligung bzw. die unterlassene Interessenabwägung im dargelegten Sinn, im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht behoben werden kann. Die Beschwerde ist daher in diesem Punkt gutzuheissen. Der angefochtene Entscheid ist aufzuheben und die Angelegenheit an den Einwohnergemeinderat als Baubewilligungsbehörde zurückzuweisen (Art. 107 Abs. 2 BGG). Dieser wird nach Nachholung der erforderlichen Interessenabwägung und neuem Entscheid über die Ausnahmebewilligung durch die zuständige erstinstanzliche Behörde in der Sache neu zu entscheiden haben.