Citation: 9C_710/2024 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwog, die "C.________ AG" habe ihre Firma am 22. Januar 2020 in "B.________ AG" geändert und ihren Gesellschaftszweck eingeschränkt, während gleichentags die Beschwerdeführerin mit der Firma "A.________ AG" weitgehend mit dem bisherigen Zweck und demselben Domizil wie die "B.________ AG" ins Handelsregister eingetragen worden sei. Die Beschwerdeführerin habe die beim Publikum etablierte Bezeichnung "E.________" samt Logo übernommen und nahtlos die Kontaktmöglichkeiten der "B.________ AG" verwendet. Sie habe auch den Aussenauftritt via Facebook-Account und zumindest teilweise den Webshop übernommen. Die von der Beschwerdeführerin angebotenen Leistungen seien denn auch nahezu identisch mit denjenigen der "B.________ AG". Weiter seien die bei der "B.________ AG" angestellten sieben Mitarbeitenden nahtlos (rückwirkend) ab 1. Januar 2020 bei der Beschwerdeführerin weiterbeschäftigt worden und habe die Beschwerdeführerin zumindest Teile des Referentenpools übernommen. Sodann habe dieselbe Person bei der Beschwerdeführerin und der "B.________ AG" als Verwaltungsratspräsident geamtet. Auch die Buchhaltung der Beschwerdeführerin und der "B.________ AG" sei in vielen Punkten identisch bzw. zumindest ähnlich. Angesichts dieser Umstände sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin einen in sich geschlossenen Teil des Vermögens bzw. Geschäfts der "B.________ AG" übernommen habe und insoweit als Steuernachfolgerin zu betrachten sei (E. 3.1.3 des angefochtenen Urteils).