Citation: 2C_851/2017 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hält ihrerseits fest, dass keine Hinweise darauf bestünden, dass das polnische Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer nicht korrekt durchgeführt worden wäre. Die verfahrensrechtlichen Minimalgarantien seien eingehalten. Es bestünden keine Anhaltspunkte dafür, dass der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer sich unter Zwang und ohne jegliche Schuld oder im Widerspruch zu den damaligen Prozessaussichten einer mehrjährigen Freiheitsstrafe unterworfen habe. Unter diesen Umständen müsse er sich bis zu einer allfälligen Korrektur des Strafurteils des Bezirksgerichts Warschau dieses im ausländerrechtlichen Verfahren entgegenhalten lassen.