Citation: 8C_731/2017 E. 4.3

4.3. Mit dem Vorbringen des Beschwerdeführers, die Kursleiterin und das RAV hätten das Rechtsgleichheitsgebot nach Art. 8 BV verletzt, indem sie nur ihn, nicht aber auch andere desinteressierte mit dem Handy spielende Kursteilnehmer gerügt hätten, setzte sich das kantonale Gericht nicht näher auseinander. Darin erblickt der Beschwerdeführer eine Verletzung der Begründungspflicht. Er übersieht, dass die aus dem verfassungsmässigen Anspruch auf rechtliches Gehör fliessende Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen, nicht verlangt, dass diese sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr darf sie sich in der Begründung auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Es reicht aus, wenn der Entscheid so begründet ist, dass er gegebenenfalls sachgerecht angefochten werden kann (BGE 142 III 433 E. 4.3.2 S. 436). Diesen Anforderungen genügt der vorinstanzliche Entscheid. Dies nicht zuletzt, weil sich aus dem Vorbringen des Beschwerdeführers zum Rechtsgleichheitsgebot ohnehin nicht ergibt, was er daraus Entscheidwesentliches zu seinen Gunsten ableiten will. Für eine Gleichbehandlung im Unrecht waren und sind die Voraussetzungen offenkundig nicht erfüllt (Näheres dazu siehe: BGE 131 V 9 E. 3.7 S. 20).