Citation: 5A_146/2024 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin wirft dem Obergericht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) vor. Indem das Obergericht das ins Recht gelegte Schreiben der Revisionsstelle vom 20. Dezember 2023 im Rahmen seiner Begründung nicht berücksichtigt und mit keinem Wort erwähnt habe, habe es ihr rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV verletzt. Hätte das Obergericht dieses Schreiben rechtsgenügend berücksichtigt, hätte es zum Schluss kommen müssen, dass die Revisionsstelle zur Überschuldungsanzeige nach Art. 729c OR nicht legitimiert gewesen sei und zudem ein Rückzug der Überschuldungsanzeige vorgelegen habe.