Citation: 2C_705/2022 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz stellte weiter fest, dass der Beschwerdeführer in den streitbetroffenen Steuerperioden mehrere Konten und Depots bei zwei Kantonalbanken und einer weiteren Bank gehalten habe, die er nicht deklariert hatte. Entgegen eines entsprechenden Vorbringens des Beschwerdeführers kam die Vorinstanz zum Schluss, dass der Beweis eines Treuhandverhältnisses nicht gelungen sei, wobei sie sich am Merkblatt "Treuhandverhältnisse" der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) und der Rechtsprechung des Bundesgerichts (Urteil 2C_631/2017 vom 30. Januar 2019 E. 2.1) orientierte. Zwar liege eine schriftliche Abmachung aus der Zeit der Begründung der Treuhand vor, die das Treugut umschreibe. Allerdings habe der Beschwerdeführer die Konten auch für private Zwecke verwendet (u.a. Unterhaltszahlungen an Tochter, Zahlungseingänge aus Salär von der B.________ Bank und Anteil an einer Erbschaft). Lasse sich das allfällige Treugut nicht von den Vermögenswerten des Beschwerdeführers trennen, spreche dies gegen eine treuhänderische Verwaltung von Vermögenswerten. Überdies seien keine wirtschaftlichen Motive für das Treuhandverhältnis erkennbar.