Citation: 6B_890/2023 E. 2.3.6

2.3.6. Der Beschwerdeführer sei zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Er habe durch den erzwungenen Vaginal- und Analverkehr mehrfach und in schwerster Weise in die sexuelle Integrität von B.A.________ eingegriffen. Unter Berücksichtigung der bisherigen Delinquenz des Beschwerdeführers und seiner damit deutlich zum Ausdruck gebrachten Unbelehrbarkeit sowie Geringschätzung der schweizerischen Rechts- und Werteordnung sei nicht nur von einem hohen Rückfallrisiko hinsichtlich weiterer Vergehen im Bereich des Strassenverkehrsgesetzes, sondern ebenfalls von einem zwar geringeren, jedoch tatsächlich vorhandenen Rückfallrisiko hinsichtlich schwerer Delikte gegen die sexuelle Integrität auszugehen, zumal der Beschwerdeführer die Vergewaltigungen und (versuchten) sexuellen Nötigungen mehrmals während eines Zeitraums von 18 Monaten begangen und diesbezüglich im vorliegenden Verfahren keinerlei Einsicht oder Reue gezeigt habe. Aufgrund der Anzahl und Schwere der vom Beschwerdeführer begangenen Delikte sowie der von ihm ausgehenden Rückfallgefahr sei von einer hohen Gefährlichkeit für die öffentliche Sicherheit und einem entsprechend hohen öffentlichen Interesse an der Wegweisung des Beschwerdeführers aus der Schweiz auszugehen.