Citation: 8C_303/2021 E. 5.3

5.3. Der gerichtliche Überprüfungszeitraum beschränkt sich grundsätzlich auf den Sachverhalt, wie er sich bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung verwirklicht hat (BGE 143 V 409 E. 2.1). Deshalb ist entgegen der vom Beschwerdeführer vertretenen Auffassung nicht überspitzt formalistisch, wenn die Vorinstanz die nach der Verfügung vom 23. Oktober 2019 eingetretenen Verschlechterungen (MRI-Abklärungen vom 15. Januar 2020 zum epileptischen Anfall zwei Wochen zuvor, Implantation eines Herzschrittmachers im Juni 2020 nach einer Synkope mit Verkehrsunfall am 31. Mai 2020) nicht berücksichtigt hat. Im Übrigen zeigt der Beschwerdeführer nicht hinreichend substanziiert auf, inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen zum Gesundheitszustand des Beschwerdeführers aus kardiologischer Sicht und den dadurch bedingten Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit, wie sie sich bis zum Verfügungserlass präsentierten, Bundesrecht verletzen.