Citation: I 86/02 29.08.2002 E. 1

1.1 Dem Versicherten ist ab 1. Juni 1999 eine ganze Invalidenrente zugesprochen worden, welche mit Verfügung vom 8. August 2000 auf den 30. April 2000 begrenzt wurde. Diese Verfügung ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Der Versicherte hat in der Folge am 21. Dezember 2000 ein neues Gesuch um eine Invalidenrente gestellt. Dieses ist mit Verfügung vom 8. Juni 2001, auf welche sich das vorliegende Beschwerdeverfahren bezieht, abgewiesen worden. 1.2 Die Vorinstanz hat die gesetzlichen Bestimmungen über den Invaliditätsbegriff (Art. 4 Abs. 1 IVG) sowie den Anspruch auf eine Invalidenrente und die Bemessung der Invalidität (Art. 28 Abs. 1, 1bis und 2 IVG) grundsätzlich richtig dargestellt. Indessen bildet Gegenstand des Verfahrens nicht die erstmalige Beurteilung eines bei der Invalidenversicherung gestellten Gesuches, da die Rente mit Verfügung vom 8. August 2000 wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades (13 %) bereits verweigert wurde. Im Rahmen einer neuen Anmeldung ist zu prüfen, ob die Voraussetzungen gemäss Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV erfüllt sind. Danach ist in der Neuanmeldung glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität oder Hilflosigkeit in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat (BGE 109 V 264 Erw. 3). Als zeitliche Vergleichsbasis ist dabei nach der Rechtsprechung einerseits der Sachverhalt im Zeitpunkt der ursprünglichen Verfügung und andererseits derjenige zur Zeit der streitigen neuen Verfügung zu berücksichtigen (AHI 1999 S. 84 Erw. 1b; BGE 117 V 198 Erw. 3a). Fehlen die in Art. 41 IVG genannten Voraussetzungen, wonach die Rente für die Zukunft entsprechend zu erhöhen, herabzusetzen oder aufzuheben ist, wenn sich der Grad der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen Weise ändert, so kann die Rentenverfügung allenfalls nach den für die Wiedererwägung einer rechtskräftigen Verwaltungsverfügung geltenden Regeln abgeändert werden (BGE 125 V 369 Erw. 2).