Citation: 6B_544/2017 E. 2.2.2

2.2.2. Damit könnte sich nur noch fragen, ob sich - was die Vorinstanz verneint (angefochtener Entscheid E. 2.4 S. 17 f.) - der Beschwerdegegner wegen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage gemäss Art. 147 StGB bzw. der Gehilfenschaft dazu strafbar gemacht habe. Hierzu kann sich das Bundesgericht jedoch nicht äussern. Dem steht das Rechtsbegehren der Beschwerdeführerin entgegen. Darüber darf das Bundesgericht gemäss Art. 107 Abs. 1 BGG nicht hinausgehen. Die Beschwerdeführerin beantragt nicht die vollumfängliche Aufhebung des bundesstrafgerichtlichen Urteils. Vielmehr schränkt sie ihr Rechtsbegehren ausdrücklich ein. Sie beantragt, das vorinstanzliche Urteil "sei betreffend den Tatvorwurf des gewerbsmässigen Betruges (Ziff. I.1.1 der Anklageschrift; hiernach: AKS), eventuell der Gehilfenschaft dazu (Ziff. I.1.2 AKS) und der Gehilfenschaft zum gewerbsmässigen Betrug (Ziff. I.1.5 AKS) aufzuheben und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen." Die Aufhebung des angefochtenen Urteils betreffend den Tatvorwurf des gewerbsmässigen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage bzw. der Gehilfenschaft dazu verlangt die Beschwerdeführerin nicht. Die Einschränkung auf den Tatvorwurf des Betrugs bzw. der Gehilfenschaft dazu ergibt sich bereits klar aus dem Wortlaut des Rechtsbegehrens und wird zusätzlich bestätigt durch die darin enthaltenen Hinweise auf die entsprechenden Ziffern in der Anklageschrift. In deren Ziffer I.1.1 wirft die Beschwerdeführerin dem Beschwerdegegner Mittäterschaft beim gewerbsmässigen Betrug vor, in Ziffer I.1.2 Gehilfenschaft dazu und in Ziffer I.1.5 wiederum Gehilfenschaft zum gewerbsmässigen Betrug. Den Vorwurf des gewerbsmässigen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage gemäss Art. 147 StGB bzw. der Gehilfenschaft dazu erhebt die Beschwerdeführerin in den Ziffern I.1.3, I.1.4 und I.1.6 der Anklageschrift. Hierauf nimmt das Rechtsbegehren keinen Bezug. Äusserte sich das Bundesgericht zum Tatbestand des betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage, ginge es demnach über das Rechtsbegehren der Beschwerdeführerin hinaus, was unzulässig wäre. Bei der Beschwerdeführerin handelt es sich um keinen Laien, sondern eine Fachbehörde. Schränkt eine solche ihr Rechtsbegehren eindeutig ein, muss sie sich darauf behaften lassen und kann das Bundesgericht darüber nicht hinwegsehen. Die Interpretation im Lichte der Beschwerdebegründung ist bei zweideutigen und damit auslegungsbedürftigen Rechtsbegehren vorzunehmen (BERNARD CORBOZ, in: Commentaire de la LTF, 2. Aufl. 2014, N. 8 zu Art. 107 BGG). Ein derartiges Begehren liegt hier nicht vor.