Citation: 7B_230/2022 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hält fest, es sei erstellt, dass der Beschwerdeführer zwei Messer behändigt und mit beiden mindestens je einmal auf B.________ eingestochen habe. Ihre Feststellung stützt sie dabei unter anderem auf die auf den Messern festgestellte DNA des Beschwerdeführers sowie des Opfers B.________ und dessen Aussagen. Letzterer habe konstant ausgesagt, dass ihn der Beschwerdeführer mit zwei Messern angegriffen und er auf ihn eingestochen habe. Beim Beschwerdeführer sei hingegen ein strategisches Aussageverhalten erkennbar. Dieser habe zu Beginn der Untersuchung bestritten, überhaupt ein Messer dabei gehabt zu haben. Danach habe er geltend gemacht, er habe sich nur verteidigen wollen und anlässlich der Berufungsverhandlung ausgeführt, er habe jedenfalls niemanden "bewusst gestochen". Vor Bundesgericht macht der Beschwerdeführer nunmehr geltend, er habe das Messer gezielt eingesetzt, um B.________ versuchsweise davon abzuhalten, die anderen Involvierten zu verletzen.