Citation: 2C_517/2017 E. 5.1

5.1. Wenngleich die letzte Straftat (Drohung vom 2. Januar 2010) im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils sieben Jahre zurücklag, ist das Verschulden des Beschwerdeführers angesichts der Art und Vielzahl der Delikte als erheblich einzustufen. Die Bedeutung des Wohlverhaltens ist zudem zu relativieren, da die entsprechende Verurteilung (erstinstanzlich) erst am 13. November 2013 erfolgte und das ausländerrechtliche Verfahren nur wenige Monate nach dem definitiven Urteil des Kantonsgerichts vom 12. August 2014 (am 12. Januar 2015) eingeleitet wurde. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers können Rückfälle nicht ausgeschlossen werden, hat er doch immer wieder bewiesen, dass er sich nicht im Griff hat. Unter Sicherheitsgesichtspunkten besteht daher ein grosses Interesse, dass der Beschwerdeführer das Land verlässt. Erschwerend kommt hinzu, dass er die Schulden trotz Versicherungs- und Sozialhilfeleistungen nicht zu tilgen vermochte. Das öffentliche Interesse an der Beendigung des Aufenthalts ist folglich sehr gross.