Citation: 9C_403/2024 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht verneinte einen Anspruch auf Übernahme der Kosten für die im Ausland durchgeführte HRA durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung. Dabei ging es zwar implizit davon aus, dass diese Operationsmethode in der Schweiz grundsätzlich nicht angeboten werde, dass jedoch mit der in der Schweiz praktizierten Hüfttotalendoprothese (HTEP) eine Behandlungsalternative zur Verfügung stehen würde, welche "hervorragende Ergebnisse" zeige. Angesichts dieser allgemein anerkannten Behandlungsmöglichkeit müsse davon ausgegangen werden, dass eine zweckmässige Behandlung des Beschwerdeführers in der Schweiz gewährleistet gewesen wäre. Dem Versicherten sei der Beweis nicht gelungen, dass die von ihm angestrebte HRA der in der Schweiz durchgeführten HTEP in einem Masse überlegen wäre, welche einen Verweis des Beschwerdeführers auf die HTEP als unzumutbare Versorgungslücke erscheinen lassen würde.