Citation: 2C_379/2015 E. 2.3.1

2.3.1. Nach dem Voraussetzungssatz von Art. 28 Abs. 3 StHG fallen in den Anwendungsbereich der Norm die - Kapitalgesellschaften, Genossenschaften und Stiftungen, die - positiv : in der Schweiz eine Verwaltungstätigkeit, aber - negativ : keine Geschäftstätigkeit ausüben. Was insbesondere die "übrigen Einkünfte aus dem Ausland" betrifft, sieht der Rechtsfolgesatz zwar eine ordentliche Besteuerung vor. Abweichend von Art. 27 StHG hängt die Bemessungsgrundlage aber von "der Bedeutung der Verwaltungstätigkeit in der Schweiz" ab (Urteil 2C_420/2009 vom 4. Dezember 2009 E. 2.1). Dem Bundesrat zufolge beträgt die tatsächliche Steuerbelastung in der Praxis zwischen 7,83 und rund 12 Prozent (darin inbegriffen die direkte Bundessteuer; Botschaft UStR III, S. 5085). Den Kantonen steht - neben der Kantonssteuer - ein Anteil an der direkten Bundessteuer zu (Art. 128 Abs. 4 Satz 2 BV in der Fassung vom 28. November 2004 [AS 2007 5765] sowie Art. 196 Abs. 1 und Art. 197 DBG, je in der Fassung vom 6. Oktober 2006 [AS 2007 5779]; MARKUS REICH, Steuerrecht, 2. Aufl. 2012, § 23 N. 31).