Citation: 6B_118/2018 E. 2

Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie und ihr Ehemann hätten ihren Weinkeller gemeinsam aufgebaut. Vor allem in der Anfangszeit ab 1990 habe sie mit ihrem Einkommen einen grossen Teil dazu beigetragen, dass sie viele Top-Weine zu Subskriptionspreisen hätten kaufen können. Diese Weine hätten in den folgenden 20 Jahren einen enormen Wertzuwachs erfahren. Die Vorinstanz stelle willkürlich fest, dass sie (sc. die Beschwerdeführerin) in jener Zeit kein Einkommen erzielt habe. Sie habe damals vielmehr als Counter-Managerin bei verschiedenen Firmen gearbeitet und gutes Geld verdient. Es stünde ihr daher ein Anteil von 50% des Verwertungserlöses, im Mindesten jedoch ein Anteil von 10-20% zu (Beschwerde S. 3. f.). Die Beschwerdeführerin rügt weiter, die Vorinstanz habe nicht berücksichtigt, dass sie und ihr Ehemann seit dem Abschluss des Ehe- und Erbvertrages vom 23. September 1985 unter dem Güterstand der Gütergemeinschaft stünden. Es stehe ihr aus güterrechtlicher Sicht somit die Hälfte des Werts der beschlagnahmten und eingezogenen Wertgegenstände zu, zumal das gegen sie eröffnete Strafverfahren am 7. Juni 2012 von der Bundesanwaltschaft und am 25. September 2014 von der Strafkammer des Bundesstrafgerichts vollumfänglich eingestellt worden sei (Beschwerde S. 4 f.).