Citation: 2C_257/2021 E. 4.1

4.1. In rechtlicher Hinsicht ist unbestritten, dass die Wiederherstellung der Frist zur Leistung des Kostenvorschusses im Rekurs- und Beschwerdeverfahren vor der Verwaltungsrekurskommission nach Art. 30 ter Abs. 1 VRPG/SG i.V.m. Art. 148 Abs. 1 ZPO (SR 272) zu entscheiden ist; danach kann bei versäumter Frist auf Gesuch hin eine Nachfrist gewährt werden, wenn die säumige Partei glaubhaft macht, dass sie kein oder nur ein leichtes Verschulden an der Säumnis trifft. Die Vorinstanz erwog, dass vorliegend nicht von unverschuldeter Säumnis bzw. einem nur leichten Verschulden der Beschwerdeführerin und ihres Rechtsvertreters ausgegangen werden könne. Entsprechend sei die Verweigerung der Wiederherstellung der Frist nicht zu beanstanden (vgl. E. 2.4 des angefochtenen Entscheids).