Citation: 8C_533/2016 E. 5.3

5.3. Der Versicherte macht schliesslich geltend, die Vorinstanz hätte ihm angesichts der Tatsache, dass er wegen erheblicher krankheitsbedingter Einschränkungen seine bisherige Tätigkeit habe aufgeben müssen und nur deshalb das Invalideneinkommen mittels LSE bestimmt worden sei, einen sogenannten leidensbedingten Abzug (BGE 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481; 126 V 75 E. 5 S. 78 ff.) gewähren müssen. Es handelt sich dabei - anders als bei der Frage nach der konkreten Höhe eines Abzugs, welche typischerweise Ermessenscharakter hat - um eine Rechtsfrage (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399). Das kantonale Gericht hat sich dazu eingehend geäussert. Es hat insbesondere erwogen, der unfallbedingte Gesundheitsschaden wirke sich in einer leidensadaptierten Tätigkeit nicht aus, weshalb sich ein leidensbedingter Abzug nicht rechtfertige. Zwar muss der Versicherte gesundheitsbedingt seine angestammte Haupttätigkeit als Pizzaiolo/ Koch aufgeben. Jedoch stehen ihm beruflich eine Vielzahl von Möglichkeiten offen, in welchen er nicht behindert ist. Damit ist ein leidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn mit der Vorinstanz nicht angezeigt.