Citation: 2C_318/2018 E. D

Das Verwaltungsgericht erkannte hauptsächlich, die Steuerpflichtige habe weder ordnungsmässige Inventare der übernommenen Gesellschaft für die Zeit bis zur Fusion noch solche der übernehmenden Gesellschaft für die Zeit danach vorlegen können. Die je eine einzige Seite umfassenden Dokumente mit dem Titel "Inventar 2011", "Inventar 2012" und "Inventar 2013" und die Kontoblätter 1260 (Warenlager) und 1250 (Warenlager Ersatzteile) liessen keinen Rückschluss auf die tatsächlichen Vorräte zu. Sie wiesen lediglich den angeblichen Wert der beiden Positionen aus, was nicht einmal einen Ermessenszuschlag auf Grundlage einer gesicherten Basis erlaube. Die Dokumente "Inventar 2008/2009", "Inventar 2009/2010" und "Inventar 2010/ 2011" seitens der übernommenen Gesellschaft seien in gleicher Weise "äusserst rudimentär" gehalten und vermöchten den Bestand der Vorräte in keiner Weise darzulegen. Daran änderten auch die dokumentierten Bestellungen aus dem Zeitraum von Januar 2007 bis Oktober 2008 nichts. Der letzte nachgewiesene Warenzugang gehe auf Ende Februar 2009 zurück, mehr als zwei Jahre vor der Fusion. Wenn auch ein "gewisser Materialfluss" bestanden habe, sprächen die Umstände trotzdem dafür, dass die übernommene Gesellschaft im Fusionszeitpunkt über "kein umfangreiches Warenlager" verfügt habe.