Citation: 5P.302/2005 16.12.2005 E. A

Die Nachbarn X.________, Y.________ sowie Z.________ auf der einen Seite, und V.________ sowie W.________ auf der anderen Seite, liegen im Streit über eine Fuss- und Fahrwegrechtsdienstbarkeit. Am 14. Juni 1999 hatte das Kantonsgericht von Graubünden eine Klage von X.________, Y.________ sowie Z.________ gegen V.________ (damals noch Alleineigentümerin der Parzelle Nr. vvvv) oberinstanzlich gutgeheissen und wie folgt geurteilt: - Die Klage wird teilweise gutgeheissen und die Beklagte [V.________] wird verpflichtet, die Ein- und Zufahrt zum Weg S.________ ab der Abzweigung zum Vorplatz auf der Parzelle Nr. vvvv, Grundbuch der Gemeinde G.________, bis zum Weg S.________ baulich wieder so herzustellen und zu gestalten, dass das zu Gunsten der Parzellen Nrn. xxxx, zzzz und yyyy des Grundbuches der Gemeinde G.________ eingetragene Fuss- und Fahrwegrecht nördlich innerhalb der in diesem Bereich verlaufenden Kulturgrenze und südlich mindestens innerhalb der in jenem Bereich verlaufenden Kulturgrenze ungehindert ausgeübt werden kann." Dieses Urteil erwuchs unangefochten in Rechtskraft. W.________, welcher heute mit V.________ verheiratet ist, erwarb in der Folge einen Miteigentumsanteil an der wegrechtsbelasteten Parzelle Nr. vvvv.