Citation: 2P.65/2005 06.06.2005 E. 1

AX.________ und BX.________ führten am 2. September 2004 gegen die Veranlagung des Steueramts des Kantons Aargau (zu einem steuerbaren Einkommen von Fr. 404'880.--) betreffend die Staats- und Gemeindesteuern 1995/96 Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau. Dessen erster Aufforderung vom 16. September 2004, einen Kostenvorschuss zu bezahlen, kam das Ehepaar X.________ nicht nach. Das Gericht räumte mit Verfügung vom 13. Oktober 2004, zugestellt am 25. Oktober 2004, eine zweite und letzte, nicht erstreckbare Frist von 10 Tagen ein, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde. Am 3. November 2004 ersuchten die Eheleute X.________ um Erlass des Kostenvorschusses, da sie diesen momentan nicht bezahlen könnten. Das Verwaltungsgericht nahm diese Eingabe als Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege entgegen und forderte die Einreichung der notwendigen Unterlagen. Am 26. November 2004 ging der Kostenvorschuss beim Gericht ein. Gleichentags machte der inzwischen beigezogene Rechtsvertreter unter anderem geltend, die Frist sei mit der Zahlung gewahrt worden. Mit Urteil vom 9. Dezember 2004 (Postversand: 11. Januar 2005) trat das Verwaltungsgericht mangels rechtzeitiger Bezahlung des Kostenvorschusses auf die Beschwerde nicht ein. Gegen dieses Urteil haben AX.________ und BX.________ beim Bundesgericht staatsrechtliche Beschwerde eingereicht. Sie beantragen, den angefochtenen Entscheid aufzuheben und auf die Beschwerde vom 2. September 2004 einzutreten. Das Verwaltungsgericht und das Steueramt beantragen, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei.