Citation: 2C_1017/2022 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz stellte zur Rüge, die Wirtschaftsfreiheit sei verletzt worden, lediglich fest, es sei nicht ersichtlich, inwiefern das Gebot der Wettbewerbsneutralität verletzt sein sollte. Obschon die Vorinstanz diesen Schluss nicht begründet hat, hält das angefochtene Urteil vor dem Anspruch auf rechtliches Gehör stand. Die Beschwerdeführerin hatte nämlich ihrerseits die Rüge der Verletzung der Wirtschaftsfreiheit kaum substanziiert. Sie hatte in ihrer Beschwerde an die Vorinstanz lediglich ausgeführt, der Regierungsrat handle nicht wettbewerbsneutral, wenn andere Unternehmen mit einem kleineren Umsatzeinbruch Härtefallhilfen gewährt würden. Vor diesem Hintergrund erweist sich der Vorwurf der Gehörsverletzung als unbegründet, zumal sich die Vorinstanz - wenn auch nicht im Rahmen einer expliziten Grundrechtsprüfung - ausführlich mit der besonderen Situation der Beschwerdeführerin auseinandersetzte.