Citation: 7B_783/2023 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz wiederum Willkür in der Beweiswürdigung vor, dies in erster Linie in Bezug auf ihre Stellung und ihre Kompetenzen bei der C.________ GmbH. Entgegen der Vorinstanz sei sie nur der "Laufbursche" bzw. eine einfache Arbeitnehmerin ohne weitergehende Befugnisse gewesen, weshalb sie sich weder der ungetreuen Geschäftsbesorgung noch der Misswirtschaft habe schuldig machen können. Ähnliches gelte für die Urkundenfälschung, fehle es doch an Beweisen dafür, dass sie jemals etwas mit der Buchhaltung oder dem Jahresabschluss der C.________ GmbH zu tun gehabt habe. Ausserdem führe die Vorinstanz nicht aus, inwiefern sie, die Beschwerdeführerin, für die GmbH eine Garantenstellung innegehabt habe und verpflichtet gewesen sei, dem Treuhandbüro Kontounterlagen zur Verfügung zu stellen. In Bezug auf den Geldwäschereivorwurf fehle es ihr schliesslich am Vorsatz: Sie sei davon ausgegangen, dass sie den Anweisungen ihres Ehemanns, Gelder vom Konto der C.________ GmbH abzuheben und ins Ausland zu verschaffen, habe vertrauen dürfen.