Citation: 7B_71/2022 E. 5

Schliesslich rügt der Beschwerdeführer noch eine Verletzung des rechtlichen Gehörs bzw. der richterlichen Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV). Diese liege darin, dass die Vorinstanz sich mit der Frage der zeitlichen Verhältnismässigkeit nicht befasst bzw. seinen Einwand, auf dem Mobiltelefon befänden sich "Daten, die bis ins Jahr 2016" zurückreichten, "gänzlich unberücksichtigt" gelassen habe. Die Rüge erweist sich als offensichtlich unbegründet, soweit sie überhaupt gesetzeskonform substanziiert erscheint (Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG). Den Erwägungen des angefochtenen Entscheides lassen sich die Gründe entnehmen, weshalb die Vorinstanz auch die vor 2021 auf dem Mobiltelefon gespeicherten Dateien als grundsätzlich untersuchungserheblich einstufte und mangels Substanziierung von konkreten nicht deliktsrelevanten Aufzeichnungen durch den Beschwerdeführer keine Triagierung der seit 2016 erstellten Dateien vornahm (vgl. oben, E. 3.4). Der Beschwerdeführer räumt auch ausdrücklich ein, dass die Vorinstanz "unter Verweis auf mögliche Lieferanten und Mittäter" insbesondere erwogen hat, es könnten "auch vor Mai 2021 gespeicherte Daten für die Abklärung der mutmasslichen Straftat hilfreich sein". Der blosse Umstand, dass die Vorinstanz der gegenteiligen Argumentation des Beschwerdeführers inhaltlich nicht gefolgt ist, begründet keine Verletzung des rechtlichen Gehörs.