Citation: 8C_500/2014 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung seines Rechts auf eine öffentliche Verhandlung. Für den Prozess vor dem kantonalen Versicherungsgericht bestimmt Art. 61 lit. a ATSG, dass das Verfahren in der Regel öffentlich ist. Es wird damit der von Art. 6 Ziff. 1 EMRK geforderten Öffentlichkeit des Verfahrens Rechnung getragen (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Aufl. 2009, N. 30 zu Art. 61 ATSG), welche im erstinstanzlichen Rechtsmittelverfahren zu gewährleisten ist (BGE 122 V 47 E. 3 S. 54 mit Hinweisen; in BGE 131 V 286 nicht publizierte E. 1.2 des Urteils C 13/05 vom 24. August 2005). Das kantonale Gericht hat eine öffentliche Verhandlung durchgeführt - zu welcher der Beschwerdeführer jedoch nicht erschienen ist - und insoweit Art. 6 Ziff. 1 EMRK Rechnung getragen. Blosse Beweisabnahmeanträge sind indessen von Art. 6 Ziff. 1 EMRK nicht erfasst (Urteil des EuGMR i.S. Hurter gegen die Schweiz vom 15. Dezember 2005, Nr. 53146/99, Ziff. 34; BGE 134 I 140 E. 5.2 S. 147). Dass die Vorinstanz darauf verzichtet hat, Dr. med. B.________ anlässlich einer öffentlichen Verhandlung zur Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit zu befragen, vermag daher keine Verletzung dieser EMRK-Bestimmung zu begründen.