Citation: 4A_546/2023 E. 5.5.2

5.5.2. Was die Wissenszurechnung an sich angeht, rügt die Beschwerdeführerin mit Bezug auf L.________, dieser habe zu keinem Zeitpunkt für sie gearbeitet und sei auch nie ihr Organ gewesen, womit ihr dessen Wissen nicht angerechnet werden könne. Ebenso macht sie geltend, das Wissen von N.________ könne ihr nicht angerechnet werden, nachdem dieser bei Stellenantritt des Beschwerdegegners im September 2018 gar nicht mehr Mitglied ihres Verwaltungsrats gewesen sei. Darauf muss nicht im Einzelnen eingegangen werden. Die Vorinstanz hielt fest, der Beschwerdegegner sei unbestrittenermassen für L.________, N.________, E.________ und F.________ beratend tätig gewesen, wobei diese Tätigkeiten nicht in einem direkten Zusammenhang mit der Beschwerdeführerin gestanden hätten. Anschliessend erwog die Vorinstanz, die Erstinstanz habe daraus zu Recht den Schluss gezogen, dass Organe der Beschwerdeführerin von Beginn weg zumindest teilweise Kenntnis von gewissen Nebentätigkeiten des Beschwerdegegners gehabt hätten und dieses Wissen ihr zuzurechnen sei. Um diese Wissenszurechnung vor Bundesgericht erfolgreich zu beanstanden, reicht es nicht aus, betreffend einzelnen Personen auszuführen, weshalb eine Wissenszurechnung nicht zulässig sein soll. Die Beschwerdeführerin hätte vielmehr auch für E.________ und F.________ ausführen müssen, weshalb ihr deren Wissen nicht zugerechnet werden darf, um die erstinstanzliche Feststellung, dass ihre Organe zumindest teilweise Kenntnis von gewissen Nebentätigkeiten des Beschwerdegegners gehabt hätten, und dieses Wissen ihr zuzurechnen sei, insgesamt als willkürlich bzw. bundesrechtswidrig auszuweisen.