Citation: 7B_891/2024 E. 2.5.1

2.5.1. Gemäss Vorinstanz ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer die Beschwerdegegnerin 2 über ein Inserat kennenlernte. Darin habe sie sich als Frau aus Litauen ausgegeben und sinnliche Massagen angeboten. Beim ersten Treffen habe sie sich dem Beschwerdeführer als "Nathalie" vorgestellt und angegeben, sie sei 45 Jahre alt. Anfänglich habe sie den Beschwerdeführer nur für die Massagen getroffen, später auch bei anderen Gelegenheiten. Weiter sei unbestritten, dass der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin 2 Geld und Geschenke gegeben habe. Sie habe erklärt, dass sie auch die Geldzahlungen als Geschenke gedeutet habe. Der Beschwerdeführer habe ausgeführt, er habe ihr das Geld aus gutem Willen gegeben und ihr nie gesagt, dass sie es zurückgeben müsse. Weiter habe er bestätigt, dass es sich um Schenkungen gehandelt habe. Was die Art der Massagen betrifft, wurde nach Angaben des Beschwerdeführers auch sein Penis gerieben, während es gemäss Beschwerdegegnerin 2 nicht um Erotik gegangen sei, sondern nur um die Gesundheit des Beschwerdeführers. Auch die auf die Massagen folgende Beziehung stellten sie unterschiedlich dar. Der Beschwerdeführer wähnte sich in einer Liebesbeziehung, während die Beschwerdegegnerin 2 ihn nur als Bekannten betrachtet habe. Er habe ihr leidgetan, weil er so negativ gesprochen habe und nicht gehen könne. Weil sie ein gutes Herz habe, habe sie ihm helfen wollen. Da sie sich in der Medizin auskenne, habe sie ihm Medikamente überreicht. Er habe ihr seine Krankheitsgeschichte gezeigt, worauf sie ihm Ärzte empfohlen habe. Sie habe sich nicht für eine Liebesbeziehung interessiert, obwohl sie auch Spass miteinander gehabt hätten. Sie seien befreundet gewesen und hätten einander geholfen.