Citation: 6B_1056/2016 E. A

X.________ wird zusammengefasst vorgeworfen, am 17. April 2013, um 17.05 Uhr, als Fahrer eines Gelenktrolleybusses der Fussgängerin A.________ bei der Anfahrt auf die Bushaltestelle St. Gallen Neudorf zu wenig Beachtung geschenkt zu haben. Er habe nicht bemerkt, dass sie sich noch im Gefahrenbereich befunden habe. Da A.________ den Bus ebenfalls nicht wahrgenommen habe, sei X.________ mit dem rechten Aussenspiegel gegen ihren Kopf geprallt. A.________ habe sich dabei verletzt. Der Einzelrichter des Kreisgerichts St. Gallen sprach X.________ am 27. August 2015 von der Anklage der fahrlässigen Körperverletzung frei. Dagegen meldeten A.________ und die Staatsanwaltschaft Berufung an. Die Staatsanwaltschaft verzichtete jedoch im Anschluss darauf, eine schriftliche Berufungserklärung einzureichen oder Anschlussberufung zu erklären. Mit Entscheid vom 30. Mai 2016 erklärte das Kantonsgericht St. Gallen X.________ der fahrlässigen Körperverletzung schuldig. Es verurteilte ihn zu einer bedingten Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu Fr. 80.--.