Citation: 4P.251/2005 04.01.2006 E. 2

Die staatsrechtliche Beschwerde ist zulässig gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide (Art. 86 Abs. 1 OG) wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte der Bürger (Art. 84 Abs. 1 lit. a OG). Legitimiert ist gemäss Art. 88 OG, wer in seinen rechtlichen Interessen verletzt ist. Zur Verfolgung bloss tatsächlicher Vorteile oder zur Geltendmachung allgemeiner öffentlicher Interessen ist die staatsrechtliche Beschwerde nicht gegeben. Unbekümmert um die Legitimation in der Sache selbst kann der Beschwerdeführer eine Verletzung von Verfahrensgarantien geltend machen, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt. Er kann insbesondere rügen, auf ein Rechtsmittel sei zu Unrecht nicht eingetreten worden (BGE 114 la 307 E. 3c; vgl. auch BGE 127 II 161 E. 3b mit Verweisen). Die staatsrechtliche Beschwerde ist vorliegend insoweit zulässig, als der Beschwerdeführer rügt, das Obergericht habe seine verfassungsmässigen Rechte verletzt, indem es auf das kantonale Rechtsmittel nicht eingetreten sei (BGE 127 I 133 E. 5 S. 136).