Citation: I 659/05 06.03.2006 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob der medizinische Sachverhalt in psychischer Hinsicht weiterer Untersuchungen bedarf. 2.1 Im Bericht der Beruflichen Abklärungsstelle (Befas) vom 27. Juni 2003 wird die Diagnose einer depressiven Entwicklung eines früher hart arbeitenden und athletischen Mannes genannt. Diese Diagnose beruht auf einem Bericht des Hausarztes Dr. med. B.________, FMH Allgemeine Medizin, vom 27. Mai 2002. Nähere Angaben zu einer allfälligen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auf Grund der psychischen Leiden finden sich nicht in den Akten, und spezielle Abklärungen auf diesem Gebiet wurden nicht durchgeführt. In Kenntnis der gesamten medizinischen Gegebenheiten hat die Befas auf eine Arbeitsfähigkeit in einer zumutbaren Verweisungstätigkeit von 80% geschlossen, was Anspruch auf die erwähnten Rentenleistungen ergab. 2.2 Hausarzt Dr. med. G.________, FMH für Innere Medizin, nennt im Verlaufsbericht vom 3. Oktober 2004 eine depressive Entwicklung seit Juni 2004. Diese habe sich jedoch unter Therapie bereits gebessert, weshalb keine keine zusätzliche Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit vorliege. Nach dem Gesagten sind bis Oktober 2004 keine ausreichenden Anhaltspunkte für eine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychischen Gründen ersichtlich. 2.3 Der Beschwerdeführer reicht einen Bericht von Prof. Dr. med. S.________, FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation, vom 2. Mai 2005 über eine Untersuchung vom 12. April 2005 ein. Darin wird neben nicht psychischen Diagnosen auch ein überwiegend wahrscheinliches pseudoneurasthenisches Syndrom nach ICD-10 F. 06.6 erwähnt. Es beständen jedoch keine Hinweise auf eine major depression. Prof. S.________ schlägt eine psychiatrische Standortbestimmung als Ausgangspunkt einer möglicherweise länger dauernden psychologischen Betreuung vor. Der Bericht von Prof. Dr. S.________ datiert einige Monate nach dem Einspracheentscheid vom 15. Oktober 2004, welcher gemäss der Rechtsprechung (BGE 129 V 169 Erw. 1) die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet. Wenn der Beschwerdeführer meint, wegen der seelischen Probleme sei seit dem 15. Oktober 2004 eine rentenrelevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten, steht es ihm frei, sich erneut an die Verwaltung zu wenden. Zu näheren Abklärungen über den Gesundheitszustand vor diesem Datum besteht jedoch kein Anlass.