Citation: 6S.62/2000 24.10.2000 E. 4

4.- a) Der Beschwerdeführer wendet ein, es fehle amVorsatz. Ob er ab Runde 4 überhaupt einen Spielgewinnerzielen würde, habe ausschliesslich vom Zufall("Gold-Rad"; "Risiko-Runde") abgehangen. Er habe denGetäuschten nach den Runden 1 bis 3 deshalb nicht zu einerVermögensdisposition bestimmen und nicht wissen können, obeine solche erfolgen werde. Durch das Beschaffen der Fragenund Antworten habe er sich lediglich in eine günstigereAusgangsposition gebracht, auch in der Runde mitspielen zukönnen, in welcher der Erfolg ausschliesslich vom Zufallabhängig gewesen sei. b) Die Vorinstanz trifft keine derartige tatsächlicheFeststellung. Wie es sich damit verhält, kann jedoch offenbleiben. Selbst wenn ab Runde 4 der Erfolg ausschliesslichvom Zufall abhängig gewesen sein sollte, wäre der Vorsatzzu bejahen. Denn es ist offensichtlich, dass derBeschwerdeführer mindestens mit der Möglichkeit einesGewinnes und damit einer Vermögensdisposition desVeranstalters rechnete und den Gewinn für den Fall, dass ereintreten sollte, auch wollte. Nach den verbindlichentatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz ging es demBeschwerdeführer um das zu gewinnende Geld. Vorsatz istdamit gegeben. Lausanne, 24. Oktober 2000