Citation: 8C_92/2018 E. 4.1

4.1. Zu den Beschwerden im linken Kniegelenk hielt die Vorinstanz fest, dass gemäss den überzeugenden Darlegungen des Dr. med. H.________ von einem Status quo sine auszugehen sei. Nach dem 19. Februar 2016 (Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung) sei eine neue Verletzung dokumentiert worden. Im Bericht des Medizinisch Radiologischen Instituts vom 21. April 2016 werde festgehalten, dass verglichen mit der auswärtigen Voruntersuchung vom 22. Oktober 2014 (Röntgeninstitut J.________) aktuell ein hochgradiger Verdacht auf einen ausgedehnten radiären Riss in der Basis des medialen Hinterhorns mit Verlagerung der Basis nach ventral bestehe. Dieser Befund sei nicht zu verwechseln mit dem unverändert gegebenen feinen horizontalen Riss im Hinterhorn des medialen Meniskus mit Einstrahlen in die Meniskusunterfläche. Diesbezüglich habe also keine Veränderung des Befunds festgestellt werden können. Daran ändere auch der Bericht des Dr. med. D.________ vom 16. Dezember 2014 nichts. Dieser habe eine kleine Avulsionsverletzung des medialen Meniskushinterhorns festgestellt, was gleichbedeutend sei mit einer kleinen Rissverletzung des medialen Meniskushinterhorns. Diese Situation sei durch die schwere körperliche Tätigkeit, die nicht dem von Kreisarzt Dr. med. C.________ am 20. Januar 2014 definierten Zumutbarkeitsprofil entsprach, nicht verändert worden. Möglicherweise sei es dadurch aber zu einer Überlastung des Knies gekommen, was bei der festgestellten Varusachse des linken Beins eine weitere Verletzung begünstigt haben könnte. Auch begünstige eine Varusachse gemäss Dr. med. H.________ eine Varusgonarthrose. Es handle sich somit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht um eine Unfallfolge. Die medizinischen Berichte, die der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren auflegte, erachtete das kantonale Gericht nicht als relevant, weil sie seinen Gesundheitszustand nach dem Zeitpunkt des Fallabschlusses betreffen. Insbesondere vermöge auch der Bericht des Prof. Dr. med. E.________ vom 31. Oktober 2017 nichts an der nachvollziehbaren Einschätzung des Dr. med. H.________ zu ändern.