Citation: I 680/05 08.05.2006 E. A

K.________, geboren 1958, war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unfälle versichert, als er sich anlässlich eines Berufsunfalles am 16. Juni 2000 eine Rückenverletzung zuzog. Die SUVA sprach ihm ab 1. Januar 2004 eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 19 % sowie eine Integritätsentschädigung auf Grund einer Integritätseinbusse von 12,5 % zu (Verfügung vom 27. Januar 2004). Mit Verfügung vom 6. Juni 2003 gewährte die IV-Stelle Bern dem seit 30. Januar 2002 wegen Rückenbeschwerden zum Leistungsbezug angemeldeten Versicherten im Rahmen des Anspruchs auf Arbeitsvermittlung Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche. Nach wiederholt vergeblich zugestellter schriftlicher Einladung zu einem Beratungsgespräch leitete die IV-Stelle am 17. Oktober 2003 per LSI-Sendung das Mahn- und Bedenkzeitverfahren ein. Nach unbenutztem Ablauf der Abholfrist des entsprechenden Schreibens wurde dieses von der Post an die Verwaltung retourniert. Mit Verfügung vom 11. November 2003 verneinte die IV-Stelle den Anspruch auf eine Invalidenrente bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 33 % (nachfolgend: erste Rentenverfügung). Am 12. November 2003 lehnte sie auch einen Anspruch auf berufliche Massnahmen infolge Verweigerung der Mitwirkungspflicht ab. Nach erneuter Retournierung der per LSI-Brief vom 11. November 2003 versandten Rentenverfügung wegen innert Frist nicht abgeholter Sendung stellte die Verwaltung die beiden Verfügungen am 2. Dezember 2003 nochmals auf dem normalen Postweg zu. Unterstützt durch das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (nachfolgend: RAV) liess der Versicherte am 2. Februar 2004 gegenüber der IV-Stelle verlauten, er habe 2003 mehrheitlich bei seiner Tochter gelebt und sei wegen Eheproblemen nur noch monatlich einmal an seinen früheren gemeinsamen ehelichen Wohnsitz zurückgekehrt. Er habe von den Einladungen zur IV-Berufsberatung nie Kenntnis erhalten. Deshalb bitte er um erneute Prüfung beruflicher Massnahmen. Daraufhin gewährte ihm die IV-Stelle Arbeitsvermittlung (Verfügung vom 20. Februar 2004) und veranlasste einen vierwöchigen Aufenthalt in der Institution B.________. Bei Eintritt in die Institution B.________ beklagte sich der Versicherte über eine Verschlimmerung seiner Rückenschmerzen. Nach Abschluss der beruflichen Abklärung prüfte die IV-Stelle die Rentenfrage, verneinte am 27. August 2004 bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 19 % erneut einen Rentenanspruch (nachfolgend: zweite Rentenverfügung) und hielt daran mit Einspracheentscheid vom 11. November 2004 fest.