Citation: 8C_441/2020 E. 3.2.2

3.2.2. Sodann hat das kantonale Gericht überzeugend dargelegt, dass die Berichte des Dr. med. D.________ keine auch nur geringen Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Beurteilungen des Dr. med. E.________ zu begründen vermögen, zumal sich die Ausführungen des Hausarztes im Wesentlichen in einer beweisrechtlich unzulässigen "post hoc ergo propter hoc"-Argumentation erschöpfen. Für ein Gerichtsgutachten bestand deshalb kein Anlass. Anspruch auf ein solches besteht rechtsprechungsgemäss, wenn die Abklärungsergebnisse aus dem Verwaltungsverfahren in rechtserheblichen Punkten nicht ausreichend beweiswertig sind (BGE 137 V 210 E. 4.4.1.5 S. 265; Urteil 8C_286/2020 vom 6. August 2020 E. 6.6). Das ist vorliegend nicht der Fall. Die Vorinstanz hat die von der Beschwerdeführerin erhobenen Einwände gegen die Beweiskraft der medizinischen Berichte des Dr. med. E.________, insbesondere bezüglich der Facharztausbildung und der fehlenden persönlichen Untersuchung der Versicherten, bereits hinreichend entkräftet. Darauf wird verwiesen (Art. 109 Abs. 3 BGG).