Citation: 5F_35/2024 E. 3

Der Gesuchsteller beruft sich auf die Revisionsgründe von Art. 121 lit. c und d sowie Art. 123 lit. a BGG. Abgesehen von (teils persönlich auf Gerichts- und Behördenmitglieder zielender und teils allgemein an Gerichte und Behörden adressierter) Polemik macht der Gesuchsteller geltend, es habe nie einen Kontaktunterbruch gegeben und die Feststellungen des Obergerichtes seien komplett falsch. Das Rayonverbot finde natürlich während der Besuchszeit statt, ansonsten würde dieses ja gar keinen Sinn machen; offenbar verstehe das Bundesgericht die einfachsten Zusammenhänge nicht. Er habe keine Möglichkeit gehabt, gegen das Sorgerecht vorzugehen. Sodann mache es keinen Sinn, wenn er das Kind ab der Phase 2 nach Deutschland nehmen könne, aber keine Verpflichtung habe, es zurückzubringen. Generell würden bei der Besuchsregelung seine Freiheitsrechte und die Souveränität Deutschlands verletzt. Ihm als Papa werde grundlos der Sohn verweigert und das Bundesgericht unterstütze die Bindungsintoleranz der Mutter. In seiner weiteren Eingabe vom 27. November 2024 macht der Gesuchsteller geltend, der als notwendig erachtete schrittweise Aufbau der physischen Kontakte verletze seine rügbaren Rechte und es liege nicht an ihm, wenn das Bundesgericht dies verkenne; im Übrigen ergeht er sich wiederum in Polemik. Mit seinen Ausführungen wiederholt der Gesuchsteller teils die Vorbringen aus dem Verfahren 5A_584/2024 und teils führt er neue an. Er ist offenkundig mit dem Ausgang des Verfahrens 5A_584/2024 und dem zugrundeliegenden obergerichtlichen Urteil unzufrieden. Dies begründet keine Revisionsmöglichkeit. Sodann sind Anträge nicht unbeachtet geblieben, wenn sie neu und damit unzulässig waren oder ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes standen (dazu Urteil 5A_584/2024 E. 3). Es ist weder dargetan noch ersichtlich, inwiefern Revisionsgründe vorliegen könnten.