Citation: 9C_222/2023 E. 3.3.1

3.3.1. Die vom Beschwerdeführer beschriebenen Missempfindungen seine Haut betreffend (Narbe im Brustbeinbereich schmerze bei Druck und jucke sowie steche bei einem Wachstumsschub) erreichen, da bezüglich Intensität eher von untergeordneter Bedeutung, nicht das von der Rechtsprechung hierfür geforderte Mindestmass. Eine funktionelle Einschränkung mit ausgeprägtem Krankheitswert, welche die ästhetischen Motive zurückzudrängen vermöchte, ist somit jedenfalls nicht erkennbar. Auch gilt es zu berücksichtigen, dass die Operationsindikation durch Frau Dr. med. B.________ anfänglich - und damit (noch) unbeeinflusst von möglichen versicherungsrechtlichen Überlegungen - rein ästhetisch resp. mit Blick auf die gesundheitliche Gesamtproblematik begründet wurde (vgl. Schreiben vom 4. und 19. November 2021). Erst in ihren weiteren "Wiedererwägungsgesuchen" vom 10. Dezember 2021 und 11. Februar 2022 war alsdann - gleichsam "nachgeschoben" - von entsprechenden körperlichen Beschwerden die Rede. Dass sich die Narben vorbehältlich derjenigen an der rechten Schulter im Zeitverlauf vergrösserten bzw. als therapieresistent erwiesen, wie letztinstanzlich betont, ändert an diesem Ergebnis nichts. Insbesondere wecken diese keine auch nur geringen Zweifel an der Schlüssigkeit der die Beurteilung von kantonalem Gericht und Beschwerdegegnerin untermauernden Stellungnahmen des vertrauensärztlichen Dienstes (vom 26. November und 16. Dezember 2021 sowie 21. Februar 2022; vgl. BGE 135 V 465 E. 4.7). Die in der Beschwerde beantragte Rückweisung zur Vornahme ergänzender Abklärungen erübrigt sich, da davon keine weiterführenden Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3).