Citation: 9C_286/2017 E. 4.2.1

4.2.1. Der Beschwerdeführer beanstandet im Wesentlichen, das MEDAS-Gutachten vom 16. April 2014, auf welches sich die Vorinstanz stützte, enthalte keine ganzheitliche Betrachtung, indem jeder Gutachter die Arbeitsfähigkeit lediglich bezogen auf den eigenen Fachbereich ermittelt habe. Werde all seinen Beeinträchtigungen Rechnung getragen, sei eine Tätigkeit nurmehr in so eingeschränkter Form möglich, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt nicht kenne. Dieser Einwand ist unzutreffend, weil die MEDAS-Ärzte anschliessend an die Teilbegutachtungen eine polydisziplinäre Konsensbeurteilung vornahmen, die sämtlichen Einschränkungen, soweit sie sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirken, Rechnung trägt. Dass dabei Fussbeschwerden und "diverseste Gelenkschmerzen" unberücksichtigt blieben, wie der Versicherte geltend machen lässt, ist korrekt, weil diese nach fachärztlicher Einschätzung seine Arbeitsfähigkeit nicht beeinträchtigen. Soweit der Beschwerdeführer des Weitern nicht nur Tätigkeiten mit ständigem Gehen oder Stehen, sondern auch Bürotätigkeiten wegen des "ständigen Sitzens" für unzumutbar hält, findet dies in den medizinischen Unterlagen keine Stütze. Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass eine Anstellung aufgrund der gesundheitlich bedingten Einschränkungen, welche die Ärzte in ihrem Zumutbarkeitsprofil berücksichtigten, nicht als unrealistisch bezeichnet werden kann.