Citation: 8C_727/2019 E. 5

Was der Beschwerdeführer zur Begründung willkürlicher Herabsetzung des Honorars für die unentgeltliche Verbeiständung geltend macht, ist nicht stichhaltig. Das kantonale Gericht hat nachvollziehbar dargelegt, weshalb es den vom Beschwerdeführer in Rechnung gestellten Zeitaufwand von 24.9 Stunden als zu hoch erachtete. Es hat den von ihm festgesetzten Arbeitsaufwand zwar nicht beziffert, indessen ausgeführt, dass die Entschädigung bei einem Stundenansatz von Fr. 220.- (zuzüglich Mehrwertsteuer von 7.7%) auf Fr. 2600.- festgesetzt wird. Das entspricht einem anerkannten Aufwand von 10.97 Stunden (Fr. 220.- x 1.077 = Fr. 236.95). Soweit auch die in der Kostennote vom 29. Mai 2019 angeführten Barauslagen von Fr. 164.34 berücksichtigt werden, obwohl nicht angegeben wurde, wofür Auslagen in dieser Höhe angefallen sind, resultiert eine Entschädigung für einen Aufwand von 10.25 Stunden. Die Begründung der Vorinstanz ist ausreichend, auch wenn sie nicht auf die einzelnen Positionen eingegangen ist. Insbesondere ist sie im Ergebnis vertretbar. Weder der Sachverhalt noch die daraus umstrittenen Rechtsfragen stellten besondere Anforderungen an Kenntnisse und Fähigkeiten eines im Sozialversicherungsrecht tätigen Rechtsanwalts. Wenn die Vorinstanz auch mit Rücksicht auf den Umfang der Akten von einem eher unterdurchschnittlichen Fall spricht, der mit einem Honorar von Fr. 2600.-, inklusive Auslagen und Mehrwertsteuer, zu entschädigen ist, kann dies nicht als unhaltbar qualifiziert werden. Schliesslich lassen auch die Ausführungen des Beschwerdeführers über die Kostenstruktur der Anwaltskörperschaft die vorinstanzlich festgesetzte Entschädigung nicht als willkürlich tief erscheinen. Dass dem Beschwerdeführer unter den gegebenen Umständen nach Eingabe seiner Kostennote nochmals Frist zur Stellungnahme anzusetzten gewesen wäre, lässt sich Art. 61 lit. g ATSG nicht entnehmen, und er legt auch nicht dar (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG), inwiefern sich ein solches Gebot aus Art. 29 Abs. 2 und 3 BV oder Art. 6 Ziff. 1 EMRK ergeben sollte.