Citation: 6B_622/2023 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt weiter eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung und eine Verletzung der Unschuldsvermutung (Art. 10 StPO) sowie des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 6 StPO) in Zusammenhang mit dem Vorwurf der Brandstiftung. Die Beweislage sei nicht ausreichend, um den Beschwerdeführer wegen Brandstiftung im Sinne von Art. 221 Abs. 1 StGB schuldig sprechen zu können. Jedoch lägen keine Gründe vor, von der Schlussfolgerung der beigezogenen Gutachter abzuweichen, wonach eine Brandstiftung für den Brand im Vordergrund stehe. Selbst wenn es sich um eine Brandstiftung handeln sollte, sei aber nicht erstellt, dass dieser Brand durch den Beschwerdeführer vorsätzlich verursacht worden sei. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Brand durch Drittpersonen verursacht worden sei, zumal der Beschwerdeführer von Anfang an auf eine Kindergruppe, die er vor dem Brand gesehen habe, hingewiesen habe. Diesem Umstand sei die Strafuntersuchungsbehörde nicht mit der notwendigen Sorgfalt nachgegangen, wodurch der Untersuchungsgrundsatz verletzt worden sei. Auf die belastenden Ausführungen der Auskunftspersonen E.________ und F.________ könne nicht abgestellt werden, da beide in einer problematischen Beziehung zum Beschwerdeführer stünden und weitere Gründe für die fehlende Glaubhaftigkeit dieser Aussagen sprächen. Dass keine plausiblen Täteralternativen bestünden, dürfe nicht zu einem Schuldspruch des Beschwerdeführers aufgrund von Indizien, die einer richterlichen Überprüfung nicht standhielten, führen.