Citation: 9C_403/2022 E. A

Die 1973 geborene A.________ zog sich im Alter von vier Jahren ein Schädelhirntrauma mit intracelebraler Blutung zu. In der Folge entwickelte sie eine posttraumatische fokale Epilepsie und leidet seit etwa ihrem achten Lebensjahr an epileptischen Anfällen. Im Juni 2001 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf die Epilepsie bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 30. März 2004 sprach die IV-Stelle Basel-Stadt ihr ab 1. Januar 2001 eine Viertelsrente zu. Im Rahmen eines im Jahr 2007 eingeleiteten Revisionsverfahrens wurde dieser Anspruch bestätigt (Mitteilung vom 31. Oktober 2007). 2015 wurde erneut ein Revisionsverfahren eingeleitet. Nach Abklärungen, insbesondere einer neurologisch-psychiatrischen Begutachtung (Expertise vom 22. April 2018), hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 5. Mai 2021 die bisher ausgerichtete Viertelsrente auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf.