Citation: 9C_194/2018 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwog, med. pract. C.________ habe bei der Beurteilung der retrospektiven Arbeitsfähigkeit zu Unrecht auf die Einschätzung der behandelnden Psychologin abgestellt, wonach eine (zumindest vorübergehende) Verschlechterung des Gesundheitszustands bestanden habe. Sie sei keine Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, und zudem habe sie Traumafolge- wie auch Angststörungen festgestellt, die gutachterlich nicht hätten bestätigt werden können. Ausserdem zeige sich, dass die von ihr dargelegten Verschlechterungen stets auf invaliditätsfremde psychosoziale Faktoren (Probleme am Arbeitsplatz und Existenzängste) zurückzuführen seien, welche aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht grundsätzlich nicht zu berücksichtigen seien. Sodann decke sich die von ihr festgestellte Verschlechterung des Gesundheitszustandes weder mit den Angaben der Arbeitgeberin noch mit der Einschätzung von Dr. med. D.________, Fachärztin für Allgemeine Medizin und Arbeitsmedizin. Weiter stellte die Vorinstanz fest, auch auf die retrospektive Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Gutachters Dr. med. B.________ könne nicht abgestellt werden. Dieser habe ohne kritische Auseinandersetzung mit den Vorakten die von den behandelnden Personen attestierte Arbeitsunfähigkeit übernommen, obwohl überwiegend wahrscheinlich lediglich ein leichter pathologischer Befund vorgelegen habe. Die Vorinstanz legte somit in nachvollziehbarer Weise dar, weshalb sie von der Einschätzung der beiden Gutachter abwich und (spätestens) ab 22. Dezember 2010 lediglich eine leichtgradige depressive Symptomatik als überwiegend wahrscheinlich erachtete. Eine unzulässige Parallelüberprüfung liegt nicht vor.