Citation: 5D_51/2024 E. 3

Das Kantonsgericht hat zusammengefasst erwogen, der Beschwerdeführer habe seine aktuellen finanziellen Verhältnisse vor dem Kreisgericht nicht im Einzelnen dargelegt und auch im Beschwerdeverfahren zeige er eine dauernde Mittellosigkeit (Art. 112 Abs. 1 ZPO) nicht konkret auf, wobei neue Tatsachenbehauptungen und Beweismittel nicht zu berücksichtigen seien. Die bereits vor Kreisgericht vorgebrachten Gründe (Wohnungsbrand, gesundheitliche Probleme, Sozialhilfebedürftigkeit etc.) genügten für sich allein nicht, um davon auszugehen, dass er die Gerichtskosten von Fr. 300.-- nicht durch eigene Anstrengungen innerhalb der Verjährungsfrist begleichen könne. Er setze sich ausserdem nicht konkret mit den Erwägungen zur Aussichtslosigkeit des im Hauptverfahren gestellten Rechtsbegehrens (Ausstand) auseinander. Die Erwägung des Kreisgerichts sei nicht zu beanstanden, wonach seine Ausführungen im Ausstandsverfahren nicht im Geringsten geeignet gewesen seien, die Unbefangenheit der Richterin in Frage zu stellen.