Citation: 4P.286/2006 26.04.2007 E. 1

Das Bundesgesetz über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) ist am 1. Januar 2007 in Kraft getreten (AS 2006 1205, 1243). Da der angefochtene Entscheid vorher ergangen ist, richtet sich das Verfahren noch nach OG (Art. 132 Abs. 1 BGG). 1.1 Die staatsrechtliche Beschwerde ist den formellen Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG entsprechend zu begründen. Es ist darzulegen, welche verfassungsmässigen Rechte oder unbestrittenen Rechtsgrundsätze inwiefern verletzt worden sein sollen (BGE 130 I 26 E. 2.1 S. 31 mit Hinweisen). Denn das Bundesgericht prüft im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren nur klar und detailliert erhobene Rügen. Auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 161 f. mit Hinweisen). 1.2 Bereits unter diesem Gesichtspunkt erscheint die Beschwerde als nicht hinreichend begründet, da sich die Beschwerdeführerin weitgehend darauf beschränkt, appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid zu üben. Sie rügt zwar eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör, da von ihr gestellte Beweisanträge nicht abgenommen worden seien. Sie zeigt aber nicht auf, wo sie im kantonalen Verfahren prozesskonform entsprechende Anträge gestellt hat, und kommt damit den Begründungsanforderungen nicht nach. 1.3 Auch davon abgesehen erweisen sich die Rügen als nicht hinreichend begründet. So genügt es nicht, wenn die Beschwerdeführerin ausführt, die von ihr angerufenen Zeugen hätten darüber Auskunft geben können, dass die Beschwerdegegnerin die Lohnlisten selbst geführt habe und diese mangelhaft seien. Die Beschwerdeführerin hätte vielmehr darlegen müssen, warum die Frage, wer die Lohnlisten führte, rechtlich relevant ist und in welchen Punkten diese falsch gewesen sein sollen. Dasselbe gilt mit Bezug auf die Frage des Rechtsmissbrauchs und der Qualifikation des Vertragsverhältnisses. Die Beschwerdeführerin zeigt nicht hinreichend auf, welche konkreten Tatsachen durch die angerufenen Zeuginnen hätten bewiesen werden sollen, die das Verhalten der Beschwerdegegnerin als rechtsmissbräuchlich ausweisen würden oder das Verhältnis der Parteien als Praxisgemeinschaft und nicht als Arbeitsvertrag. 1.4 Hinzu kommt, dass die Fragen nach der Qualifikation des Vertragsverhältnisses, der Zulässigkeit einer Abgeltung des Ferienanspruches in Lohn und nach den entsprechenden formellen Voraussetzungen Bundesrecht beschlagen und dem Bundesgericht mit Berufung zu unterbreiten wären. In der staatsrechtlichen Beschwerde ist darauf nicht einzutreten (Art. 84 Abs. 2 OG). Daher sind die entsprechenden Vorbringen der Beschwerdeführerin im Rahmen ihrer Rüge einer Verletzung von Art. 9 BV nicht zu hören.