Citation: 2P.32/2007 01.02.2007 E. 3

Im Kanton Schwyz umfasst der Handänderungswert alle vermögensrechtlichen Leistungen, welche der Erwerber zu erbringen hat (§ 8 Abs. 1 des Gesetzes über die Erhebung der Handänderungssteuer; HStG/SZ). Gemäss dem angefochtenen Entscheid werden dabei Kaufpreis und Werkpreis zusammengerechnet, wenn eine "innere Einheit" zwischen Kauf- und Werkvertrag besteht, indem der eine Teil des Vertrags ohne den anderen nicht abgeschlossen worden wäre. 3.1 Die Beschwerdeführer wenden gegen die Berücksichtigung des Werkpreises für die Bemessung der Handänderungssteuer ein, es verletze das Willkürverbot (Art. 9 BV), den Baurechtsvertrag und den Vertrag mit dem Generalunternehmer als Einheit zu betrachten. Insoweit beschränken sie sich jedoch auf die (unbelegte) Behauptung, der erste Vertrag sei vor dem zweiten geschlossen bzw. "zugesichert" worden. Diese Rüge geht an der Sache vorbei: Das Verwaltungsgericht hat dem zeitlichen Zusammenhang zwischen Erwerb des Baurechts und Abschluss des Werkvertrags keine entscheidende Bedeutung beigemessen, weil die Beschwerdeführer den Generalunternehmer ohnehin nicht selber ausgesucht und mit der Werkerstellung beauftragt hätten. Gemäss den unbestrittenen Feststellungen im angefochtenen Entscheid führte die Genossame Z.________ einen Projektwettbewerb durch, im Rahmen dessen sie Y.________ als Generalunternehmer auswählte. In der Folge arbeitete die Genossame stets zielgerichtet mit Y.________ zusammen, wobei dieser auch den Verkauf der Stockwerkeigentumseinheiten für die Genossame besorgte. Das Verwaltungsgericht hat diesbezüglich zahlreiche Tatbestandselemente aufgelistet, welche klarerweise für eine Einheit von Veräusserungsgeschäft und Werkerstellung sprechen und die von den Beschwerdeführern nicht substantiiert bestritten werden. 3.2 Im vorliegenden Zusammenhang kann auch keine Rede von einer Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV; vgl. BGE 129 I 232 E. 3.2 S. 236) sein: Die Beschwerdeführer legen nicht dar, weshalb das kantonale Recht - entgegen den schlüssigen Ausführungen im angefochtenen Entscheid - zwingend eine Zeugeneinvernahme der Geschäftsführenden der Genossame Z.________ und des Generalunternehmers verlangen würde. Vielmehr beschränken sie sich diesbezüglich auf die abwegige Behauptung, das Verwaltungsgericht dürfe sich für die Feststellung des massgeblichen Sachverhalts nicht auf Dokumente stützen, ohne "die verantwortlichen Personen" einvernommen zu haben. Weil die Beschwerdeführer nicht darlegen, inwiefern die betreffenden Zeugen konkret etwas Entscheidrelevantes aussagen könnten, ist eine Verletzung von allfälligen sich direkt aus der Bundesverfassung ergebenden Gehörsansprüchen zum Vornherein ausgeschlossen. Insoweit genügt nicht, wenn die Beschwerdeführer lediglich pauschal behaupten, die Zeugen könnten die "klare Trennung" zwischen "Baurechtsvertrag und Totalunternehmervertrag" bestätigen.