Citation: 1C_425/2021 E. 3.2.2

3.2.2. Fehlen übergangsrechtliche Bestimmungen, ist die Rechtmässigkeit von Verwaltungsakten grundsätzlich nach der Rechtslage zu beurteilen, wie sie bestand, als der angefochtene Verwaltungsakt erging (vgl. BGE 139 II 263 E. 6; 135 II 384 E. 2.3). Von diesem Grundsatz ist abzuweichen, wenn zwingende Gründe für eine sofortige Anwendung des neuen Rechts sprechen (vgl. BGE 135 II 384 E. 2.3; 125 II 591 E. 5e/aa). Hier sieht die VErV/ZH in Kap. E unter dem Titel "Übergangsbestimmung" vor, dass sie für alle Bauvorhaben gilt, die nach ihrem Inkrafttreten bei den örtlichen Baubehörden eingereicht werden. Der Baubeschluss der Stadt Zürich, den die kantonalen Rechtsmittelinstanzen zu überprüfen hatten, erging am 4. Februar 2020 und somit noch unter Geltung der ZN/ZH. Sowohl nach den allgemeinen Grundsätzen über die intertemporale Anwendbarkeit von Rechtsnormen als auch nach den Übergangsbestimmungen zur VErV/ZH unterliegt das Bauvorhaben des Beschwerdeführers demnach den Anforderungen der ZN/ZH.