Citation: 8C_217/2024 E. 5.4

5.4. Nach dem Gesagten ist rückblickend auf den Zeitraum vor August 2019 - entgegen der Vorinstanz - nicht den lückenhaften und mit ausdrücklich formulierten Unsicherheiten behafteten SMAB-Einschätzungen zum Verlauf der Arbeitsunfähigkeit, sondern der RAD-ärztlichen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in leidensangepaster Tätigkeit vom 7. August 2019 zu folgen, welche die Beschwerdegegnerin ihrer ursprünglichen Verfügung vom 16. Juli 2020 zu Grunde gelegt hatte. Dr. med. F.________ stützte sich dabei auf die neurochirurgische Beurteilung der Suva-Ärztin Prof. Dr. med. H.________ vom 1. Mai 2019 und die Beurteilung des Kreisarztes Dr. med. E.________ vom 21. Mai 2019. Die basierend auf dieser Feststellung der gesundheitsbedingten Einschränkung der Leistungsfähigkeit mit ursprünglicher Verfügung vom 16. Juli 2020 rückwirkend zugesprochene abgestufte und befristete Invalidenrente ist bei willkürfreier Beweiswürdigung nicht zu beanstanden und die Beschwerde insoweit teilweise gutzuheissen. Inwiefern das kantonale Gericht das Willkürverbot verletzt haben soll, indem es unter den gegebenen Umständen in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung auf ergänzende Beweismassnahmen verzichtete, legt der Beschwerdeführer nicht in einer dem qualifizierten Rügeprinzip genügenden Weise dar.