Citation: 2C_406/2019 E. 4.7.2

4.7.2. Wie der Beschwerdeführer mit Recht vorbringt, unterlässt die Vorinstanz eine exakte Quantifizierung des Personal- und Betriebsaufwandes des Bereichs Tourismusförderung. Umgekehrt geht aber entgegen seiner Darstellung aus dem Geschäftsbericht der B.________ GmbH nicht klar hervor, wie diese Aufwände aufzuteilen sind. Diesbezüglich ist dem Beschwerdeführer zwar insoweit zuzustimmen, als dass es für die Überprüfung der zweckgebundenen Mittelverwendung durchaus wünschenswert wäre, eine klarer gegliederte Spartenrechnung zu haben. Dies würde eine bessere Zuteilung des Personal- und übrigen Betriebsaufwands auf die beiden Bereiche Tourismusbetrieb und Tourismusförderung erlauben. Allerdings ist vorliegend die Argumentation der Vorinstanz plausibel, dass die einzelnen Tätigkeiten des Personals der B.________ GmbH nicht klar voneinander abgegrenzt werden können, da dem überwiegenden Teil des Personals eine duale Funktion zukommt (vorne E. 4.5). Angesichts der Rechtsnatur einer Kostenanlastungssteuer lassen sich solche Doppelbenützungen (Personal ist sowohl im Bereich Tourimusbetrieb wie auch in der Tourismusförderung tätig) nie gänzlich vermeiden und sind deshalb in einem gewissen Rahmen hinzunehmen (vgl. Urteile 2C_854/2018 vom 22. August 2019 E. 4.4; 2C_1049/2017 vom 15. April 2019 E. 5.5). Aufgrund der gewissen buchhalterischen Unschärfe, die wegen solchen Doppelbenützungen zwangsläufig mit derartigen Gesamtabrechnungen von Kostenanlastungssteuern verbunden sind und des gewissen Spielraums, der den Kantonen und Gemeinden in diesem Bereich zusteht (vorne E. 3.1), kann vorliegend aber noch nicht von einer verfassungswidrigen Zweckverwendung gesprochen werden.