Citation: 6B_702/2021 E. 1.4.1

1.4.1. Wie die Beschwerdeführerin zu Recht geltend macht, geht aus den vorinstanzlichen Erwägungen nicht hervor, dass sie ihre Hilfeleistungen gewerbsmässig erbracht hat. Hierfür genügt nicht, dass sie bei der Auswahl der zu stehlenden Ware "beispielsweise" in einem Fall mit Babywindeln berücksichtigt worden sein soll. Dasselbe gilt, soweit die Vorinstanz die Gewerbsmässigkeit mit dem weitgehend fehlenden legalen Einkommen der Beschwerdeführerin begründen wollte. Dass sie durch ihre deliktischen Handlungen Einkünfte erzielt oder zu erzielen beabsichtigt hätte, die einen namhaften Beitrag an die Kosten zur Finanzierung ihrer Lebensgestaltung darstellten, ist nicht belegt. Im Übrigen kann der Beschwerdeführerin als blosse Gehilfin der Deliktsbetrag von rund Fr. 28'000.--, der sich gemäss Vorinstanz aus den Diebstählen während der fraglichen Periode zusammensetzt, auch nicht ohne Weiteres angerechnet werden.