Citation: 8C_94/2019 E. 9.1

9.1. Das kantonale Gericht verneinte die zweifellose Unrichtigkeit der Leistungseinstellung vom 24. Juli 2012 im Wesentlichen mit der Begründung, die Suva habe gestützt auf die davor ergangenen Berichte des Kreisarztes Dr. med. D.________ und das Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle C.________ vom 3. November 2011 zu Recht erkannt, dass beim Beschwerdeführer am 24. Juli 2012 keine unfallbedingten gesundheitlichen Einschränkungen mehr vorgelegen hätten (siehe E. 3.2 hiervor). Die Leistungseinstellung erfolgte somit nicht aufgrund falscher oder unzutreffender Rechtsregeln. Vielmehr wies der Entscheid vom 24. Juli 2012 mit dem Abstellen auf ärztliche Angaben Ermessenszüge auf. Von einer zweifellosen Unrichtigkeit kann somit nicht gesprochen werden. Zu keinem anderen Ergebnis führt der Einwand des Beschwerdeführers, Dr. phil. F.________, Psychologin FSP, habe im Bericht vom 9. Mai 2011 Dr. med. D.________ widersprochen und bewegungshemmende Schmerzen im Brustkasten erwähnt, die seine Leistungsfähigkeit vermindert hätten. Denn ihr fehlt in somatischer Hinsicht die fachliche Kompetenz. Eine Wiedererwägung bleibt unter diesem Gesichtspunkt somit verwehrt (vgl. E. 7.2 hiervor; Urteil 8C_464/2016 vom 27. September 2016 E. 5.2).