Citation: 8C_170/2018 E. 4.2.5

4.2.5. Soweit die Versicherte beanstandet, die PMEDA-Gutachter hätten sich um die Fragestellung der IV-Stelle "foutiert", indem sie sich nicht zu den Foerster-Kriterien äusserten, ist ihr entgegen zu halten, dass sie widersprüchlich argumentiert. Denn andernorts hält sie den Experten vor, sie würden in ihrem Gutachten nicht die inzwischen ergangene Rechtsprechung von BGE 141 V 281 berücksichtigen. So oder anders ist festzuhalten, dass das PMEDA-Gutachten vom 15. Juli 2015 den Anforderungen der Rechtsprechung zur Beurteilung der hier strittigen Belange genügt (vgl. E. 4.2.3) und keine Diagnose enthält, die eine Validierung der attestierten Arbeitsunfähigkeit nach den Foerster-Kriterien resp. nunmehr nach den Indikatoren von BGE 141 V 281 erfordern würde. In diesem Zusammenhang ist die Versicherte auch darauf hinzuweisen, dass entgegen ihrer Ansicht sich die Gutachter zu Recht nicht zu den juristischen Fragestellungen äusserten und damit die ihnen zukommenden Schranken der Zuständigkeit beachteten (vgl. Beschwerde S. 4 und Gutachten S. 95).