Citation: 4P.186/2005 12.10.2005 E. 4

4.1 Tatfrage und der Rüge willkürlicher Beweiswürdigung zugänglich ist einzig, ob und welche Suchbemühungen der Beschwerdegegner nachgewiesen hat. Ob die festgestellten Suchbemühungen genügten oder nicht bzw. ob dem entlassenen Arbeitnehmer zuzumuten war, sich intensiver dafür einzusetzen, anderweitig Arbeit zu finden, beschlägt die Anwendung von Bundesrecht und ist der Überprüfung im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde entzogen (E. 3.2 hiervor). 4.2 Das Obergericht schloss aus dem Umstand, dass der Beschwerdegegner bereits ab Mitte August bei einer anderen Arbeitgeberin zum Einsatz gelangte, dass er in der ersten Zeit nach der Freistellung nicht untätig geblieben sei. Lediglich für die Zeit unmittelbar vor und nach der fristlosen Kündigung vom 28. August 2003 habe der Beschwerdegegner keine Suchanstrengungen nachweisen können. Von Mitte bis Ende September 2003 habe er sich an zwei Stellen beworben. Für die Zeit ab Oktober 2003 bis Ende Januar 2004 nahm das Obergericht an, dass sich der Beschwerdegegner hinreichend nach einer neuen Arbeit umgesehen habe, zumal aus den Akten für diese Zeit keine Einstellung in der Anspruchsberechtigung auf Taggelder der Arbeitslosenversicherung ersichtlich sei.