Citation: 6B_910/2024 E. 1.3.1

1.3.1. Die Kritik des Beschwerdeführers, die Vorinstanz beachte insbesondere die seit dem ersten Berufungsurteil eingetretenen positiven Veränderungen in den Täterkomponenten nicht, erweist sich als unbegründet. Die Vorinstanz zeigt nachvollziehbar auf, weshalb sich die persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers bei der Strafzumessung weiterhin neutral auswirken. So hält sie fest, ein Wohlverhalten im Gefängnis sei zu erwarten und bilde keinen Strafminderungsgrund. Die Bemühungen des Beschwerdeführers im Zusammenhang mit seiner beruflichen und privaten Zukunft seien positiv zur Kenntnis zu nehmen, würden sich aber ebenfalls nicht strafmindernd auswirken (angefochtenes Urteil S. 34 f. E.VI.4.8.1 f.). Dies ist nicht zu beanstanden, denn das Wohlverhalten seit der Tat stellt in der Regel keine besondere Leistung dar. Gleiches gilt für korrektes Verhalten während der Haft (vgl. Urteile 6B_27/2020 vom 20. April 2020 E. 3.3.2; 6B_738/2014 vom 25. Februar 2015 E. 3.4; 6B_55/2013 vom 11. April 2013 E. 2.4; je mit Hinweisen; WIPRÄCHTIGER/KELLER, in: Basler Kommentar, Strafrecht, Bd. I, 4. Aufl. 2019, N. 142b zu Art. 47 StGB). Das vorbildliche Verhalten des Beschwerdeführers im Gefängnis ("ausgezeichneter Führungsbericht", Beschwerde S. 11) wird ihm bei der Frage nach der bedingten Entlassung zugute kommen (vgl. Art. 86 StGB). Entgegen seiner Auffassung ist es im Rahmen der Strafzumessung weder als "ausserordentliches" Wohlverhalten oder spezielle Integration noch als besondere Einsicht oder Reue zu werten (siehe Beschwerde S. 10 f. und S. 12). Dass die Vorinstanz in diesem Punkt ihr Ermessen verletzt, ist weder ersichtlich noch rechtsgenügend dargelegt.