Citation: C 369/01 04.08.2004 E. 4

Zu beurteilen bleibt somit der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung unter dem Gesichtspunkt, ob die Beschwerdeführerin aufgrund einer wirtschaftlichen Zwangslage (im Sinne von Art. 13 Abs. 2ter AVIG und Art. 11b AVIV) eine unselbstständige Erwerbstätigkeit aufnehmen musste und damit die Erziehungszeit als Beitragszeit gemäss Art. 13 Abs. 2bis AVIG angerechnet werden kann (vgl. Erw. 2.2). Unbestrittenermassen steht dabei fest, dass die Versicherte innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit (20. Oktober 1998 bis 19. Oktober 2000) keine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat, weil sie sich der Erziehung ihrer vier Kinder widmete. 4.1 Die Vorinstanz verneinte das Vorliegen einer wirtschaftlichen Zwangslage. In Bestätigung der Verfügung der Arbeitslosenkasse setzte sie dem nach Art. 11b Abs. 1 AVIV korrekt berechneten Grundbetrag von Fr. 4895.- pro Monat - welcher im Übrigen zu Recht nicht bestritten wird - ein anrechenbares monatliches Einkommen von Fr. 5689.- gegenüber. Dabei ging sie von einem Einkommen aus Unterhaltsbeiträgen von Fr. 3750.- aus und rechnete Familienzulagen von Fr. 660.- und ein Privateinkommen von Fr. 1279.- auf. 4.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird geltend gemacht, als Privateinkommen sei der Eigenmietwert der Liegenschaft in der Höhe von Fr. 15'348.- gemäss Veranlagungsanzeige der kantonalen Steuerbehörde berücksichtigt worden, ohne jedoch die Hypothekarzinsen von durchschnittlich rund Fr. 15'626.- sowie die Unterhaltsarbeiten für die Liegenschaft von Fr. 3070.- gemäss derselben Steuerveranlagung vom Eigenmietwert abzuziehen, wie dies gemäss dem kantonalen Formular vorgeschrieben sei. Die Kosten im Zusammenhang mit der Liegenschaft überstiegen bei weitem deren Eigenmietwert. Dadurch verringere sich das monatlich anrechenbare Einkommen um Fr. 1279.- auf Fr. 4410.-, womit der Grenzbetrag nicht erreicht sei. Zudem sei die Berücksichtigung des Eigenmietwertes der Liegenschaft beim Bruttoeinkommen bundesrechtswidrig. Ferner bemängelt die Beschwerdeführerin, dass die Vorinstanz als Einkommen neben dem monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 3750.- noch Kinderzulagen von Fr. 660.- einbezog, womit die Kinderzulagen doppelt angerechnet worden seien.