Citation: 4A_141/2022 E. 5.2.2

5.2.2. Die Beschwerdeführerin gibt die Argumentation der Vorinstanz verkürzt und sinnentstellend wieder. Diese hat den genannten Beweismitteln nicht einfach jede Beweiskraft abgesprochen. Für sie war entscheidend, dass die Erstinstanz einerseits den Hausarzt der Beschwerdeführerin und andererseits deren damaligen Lebenspartner als Zeugen einvernommen hatte, sowie eine vom Hausarzt geführte Krankengeschichte gewürdigt und dessen Bericht vom 17. April 1998 an die C.________ Versicherung. Mit dieser Beweiswürdigung setzte sich die Beschwerdeführerin nach dem angefochtenen Entscheid nicht auseinander, ausser dass sie die spärlichen Arztbesuche beim Hausarzt (zwei im Jahre 1993, je einen in den Jahren 1994 und 1996) zu relativieren suche. Diese spärlichen Arztbesuche setzte die Vorinstanz in Kontrast zu den Ausführungen der Beschwerdeführerin in der Klageschrift, sie habe nach Beendigung des Lehrverhältnisses noch ca. zweieinhalb Jahre bis Ende 1994 bei demselben Arbeitgeber gearbeitet. In dieser Zeit habe sie zum Teil unerträgliche Schmerzen gehabt und deswegen "immer wieder" ihren Hausarzt aufgesucht. Mit Blick darauf beanstandete die Vorinstanz die antizipierte Beweiswürdigung der Erstinstanz nicht.