Citation: 2C_28/2022 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführer bringen vor, es lägen wichtige familiäre Gründe im Sinne von Art. 47 Abs. 4 AIG vor. Der zweitälteste Sohn habe die prägenden Kinderjahre in der Schweiz verbracht, die deutsche Sprache gelernt und sich im schulischen System der Schweiz integriert. Demgegenüber fühle er sich in Sri Lanka nicht wohl und habe eine internationale Schule besucht. Obwohl er im Jahr 2011 als Neunjähriger die Schweiz verlassen habe, seien seine Deutschkenntnisse nach wie vor sehr gut. Wie die Vorinstanz zutreffend darlege, so die Beschwerdeführer, handle es sich bei der Rückkehr nach Sri Lanka um eine einseitige Entscheidung und Handlung der Kindsmutter. Entgegen der vorinstanzlichen Auffassung habe der beschwerdeführende Vater aber die Trennung von seinen Söhnen nicht freiwillig in Kauf genommen. Er habe sich auch vor der vorliegend massgebenden Gesuchseinreichung immer wieder um die Rückkehr seiner Söhne bemüht und die Kindsmutter zu überzeugen versucht, damit diese in den Familiennachzug einwillige.