Citation: 2C_693/2021 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, nach wie vor über die Niederlassungsbewilligung im Kanton Obwalden zu verfügen. Die Zürcher Entscheide über ihre Aufenthaltsberechtigung seien nichtig, da diese durch eine unzuständige Behörde getroffen worden seien. Dies trifft nicht zu: Verlässt die ausländische Person die Schweiz, erlischt die Niederlassungsbewilligung - losgelöst vom Grund des Aufenthalts im Ausland - von Gesetzes wegen nach sechs Monaten (Art. 61 Abs. 2 Satz 1 AIG). Die entsprechende Frist wird durch bloss vorübergehende Besuchs-, Tourismus- oder Geschäftsaufenthalte in der Schweiz nicht unterbrochen (vgl. Art. 79 Abs. 1 VZAE). Die Niederlassungsbewilligung kann auch dann erlöschen, wenn die ausländische Person während eines längeren Zeitraums landesabwesend ist und jeweils vor Ablauf der Frist etwa zu Besuchszwecken wieder für beschränkte Zeit in die Schweiz zurückkehrt, ihren Lebensmittelpunkt jedoch im Ausland hat (BGE 145 II 322 E. 2.3 u. 3; 120 Ib 369 E. 2c S. 372; Urteil 2C_602/2020 vom 19. November 2020 E. 4.2 mit Hinweisen).