Citation: 5D_236/2017 E. 3

Das Obergericht hat zunächst die Begründung des Rechtsöffnungsentscheids des Bezirksgerichts zusammengefasst. Demnach sei der als Rechtsöffnungstitel vorgelegte Entscheid vom 9. Juni 2016 rechtskräftig und der Beschwerdeführer habe keine Einwendungen nach Art. 81 Abs. 1 SchKG (Tilgung, Stundung, Verjährung) erhoben, sondern stattdessen geltend gemacht, er sei finanziell nicht in der Lage und auch nicht dazu bereit, den fraglichen Betrag zu bezahlen, der Entscheid vom 9. Juni 2016 sei ein Fehlentscheid und die Beschwerdegegnerin unterbinde sein Besuchsrecht zum gemeinsamen Sohn. Das Bezirksgericht habe insbesondere festgehalten, das Rechtsöffnungsgericht könne rechtskräftige und vollstreckbare Urteile inhaltlich nicht auf ihre Richtigkeit überprüfen. Das Obergericht hat erwogen, der Beschwerdeführer beschränke sich in seiner Beschwerde im Wesentlichen darauf, diese Einwände zu wiederholen, ohne aufzuzeigen, inwieweit das Bezirksgericht Recht verletzt oder den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt haben soll. Es liege somit keine rechtsgenügliche Beschwerdebegründung vor. Ob der Rechtsöffnungstitel ein Fehlentscheid sei, könne im Rechtsöffnungsverfahren nicht überprüft werden. Vom Beschwerdeführer neu eingereichte Unterlagen hat das Obergericht unter Verweis auf Art. 326 Abs. 1 ZPO nicht berücksichtigt.