Citation: 2C_407/2023 E. 5.3.4

5.3.4. Anlässlich der polizeilichen Einvernahme vom 28. September 2021, so die Vorinstanz weiter, habe die Beschwerdeführerin 1 angegeben, sie wohne in Padua (Italien). Auf die Frage, wie oft sie bereits in der Schweiz gewesen sei, habe sie ausgesagt, sie gehe zwischen der Schweiz und Italien "hin und zurück", da sie in Italien vier Kinder habe, wobei drei davon minderjährig seien. Den Namen des Beschwerdeführers 3 habe die Beschwerdeführerin 1 nicht gewusst, obwohl sie mit ihm angeblich seit einem Jahr zusammenlebe. Ihre Adresse oder ihren Wohnort in der Schweiz habe die Beschwerdeführerin 1 auch auf zweimalige Nachfrage hin nicht nennen können. Sie habe ebenfalls nicht gewusst, in welcher Stadt sie sich gerade aufhalte. Ebenso habe sie die Firma der Arbeitgeberin nicht nennen können und zunächst nicht gewusst, wie die Währung in der Schweiz heisse (vgl. E. 6.2.4 des angefochtenen Urteils).