Citation: 6B_272/2015 E. 1

Zwischen dem Beschwerdeführer und der Beschwerdegegnerin 2, einer Stiftung, schwelt im Zusammenhang mit einem baurechtlichen Verfahren ein nachbarrechtlicher Streit. Am 14. September 2011 erteilte die Stiftung dem Beschwerdeführer ein schriftliches Hausverbot, welches sich auf ihr gesamtes Grundstück und den Vorplatz erstreckt. Am 14. April 2012 sprach ein Mitarbeiter der Stiftung den Beschwerdeführer mit "tschou Arschloch" an. Der Beschwerdeführer betrat daraufhin das Grundstück der Stiftung, um sich beim Leiter über das Verhalten des Mitarbeiters zu beschweren. Als er an das Hausverbot erinnert wurde, verliess er das Grundstück wieder. Am 19. April 2012 betrat der Beschwerdeführer das Grundstück der Stiftung erneut, um einen sich auf der Südseite auf einem Fenstersims befindlichen Hammer zu fotografieren. Das Foto war für das baurechtliche Verfahren bestimmt. Das Obergericht des Kantons Bern verurteilte den Beschwerdeführer am 19. Januar 2015 im Berufungsverfahren wegen zweifachen Hausfriedensbruchs zu einer Geldstrafe von 16 Tagessätzen zu Fr. 50.--, mit aufgeschobenem Vollzug bei einer Probezeit von zwei Jahren, sowie zu einer Verbindungsbusse von Fr. 200.-- bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe von vier Tagen. Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, er sei in beiden Fällen vom Vorwurf des Hausfriedensbruchs freizusprechen.