Citation: 8C_85/2015 E. 4.1

4.1. Dem von der Unfallversicherung im Einspracheentscheid ermittelten Valideneinkommen von Fr. 253'011.- (teuerungsangepasst für das Jahr 2011) liegt der Durchschnitt der in den letzten sechs Jahren vor dem Unfall erzielten Verdienste von Fr. 213'559.- zugrunde, wobei das ausserordentlich hohe Einkommen im Unfalljahr 2002 voll berücksichtigt wurde (1997: Fr. 161'531.-; 1998: Fr. 169'964.-; 1999: Fr. 196'141.-; 2000: Fr. 196'670.-; 2001: 226'678.-; 2002: Fr. 330'371.-). Die Vorinstanz bestätigt die Richtigkeit dieser Bemessung des Valideneinkommens und des aus dem Vergleich mit dem Invalideneinkommen von Fr. 187'499.- resultierenden Erwerbsunfähigkeitsgrades von 26 %. Dabei lässt sie sich auch vom Gedanken leiten, dass in ähnlichen Tätigkeitsbereichen vergleichbare Jahreslöhne resultieren. So nennt sie zum Vergleich den durchschnittlichen Jahreslohn von Fr. 201'530.- (per 2011) für Spitalärzte (aller Fachrichtungen) in leitender Tätigkeit ohne Zusatzeinkommen aus privatärztlicher Tätigkeit und für Fachärzte für Anästhesie in freier Praxistätigkeit von Fr. 269'012.- (per 2011). Die Unfallversicherung hatte im Beschwerdeverfahren vor kantonalem Gericht ausserdem auf das Einkommen von Fachärzten gemäss Richtlohntabelle des Kantons Zürich verwiesen, wonach der Jahresverdienst eines Facharztes mit mindestens sechsjähriger Erfahrung als Oberarzt und Habilitation oder in der Funktion als stellvertretender Chefarzt bei Fr. 197'390.- (per 2014) und derjenige eines Arztes mit zwei Facharzttiteln oder mit Habilitation bei sehr hoher Komplexität des zu führenden Bereichs bei Fr. 211'679.- (per 2014) lag.