Citation: 6B_56/2021 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz führe in ihrem Entscheid aus, es könne lediglich von einem nördlichen Standpunkt auf der Erschliessungsstrasse her in den Stall geblickt werden. Für diese Sachverhaltsfeststellung fehle allerdings jegliche Grundlage in den Akten und es sei nicht erkennbar, wie die Vorinstanz zu dieser aktenwidrigen Feststellung komme. Der Beschwerdeführer beanstandet zudem, dass kein Augenschein durchgeführt worden sei. Dem Beschwerdeführer kann nicht gefolgt werden. Es trifft nicht zu, dass die Vorinstanz nicht darlegt, worauf sie ihre Sachverhaltsfeststellungen stützt. Die Vorinstanz leitet ihre Feststellungen in tatsächlicher Hinsicht aus dem Polizeirapport vom 24. Oktober 2018 sowie aus den Videoaufnahmen ab, worauf sie im Urteil explizit verweist (Urteil S. 18). Gestützt hierauf hält die Vorinstanz fest, die Remise sei nur von einem nördlichen Standpunkt auf der Erschliessungsstrasse her einsehbar. Der Beschwerdeführer verweist auf "die eingereichten Fotos", woraus sich ergebe, dass diese Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig sei. Sollte sich der Beschwerdeführer auf bereits im kantonalen Verfahren eingereichte Unterlagen beziehen, wäre es an ihm gelegen, seine Behauptung mittels konkreter Angabe einer betreffenden Aktenstelle zu belegen. Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, in den kantonalen Akten nach einer passenden Aktenstelle zu forschen, welche die Behauptung des Beschwerdeführers zu untermauern geeignet wäre. Auf die Rüge ist daher grundsätzlich nicht weiter einzugehen. Ohnehin hält die Vorinstanz in ihrer Eventualbegründung fest, so oder anders habe sich die Handlung innerhalb des Stalls im geschützten Privatbereich abgespielt und der Tatbestand wäre auch erfüllt, wenn der Stall von der Erschliessungsstrasse her gut einsehbar wäre. Somit ist fraglich, inwieweit die beanstandete Tatsachenfeststellung für den Ausgang des Verfahrens überhaupt von Bedeutung ist (siehe hierzu auch die Ausführungen zur rechtlichen Würdigung, E. 2.2.3 f. hiernach). Aufgrund dessen war auch kein Augenschein erforderlich.