Citation: 1F_22/2017 E. 3.1

3.1. Sie macht geltend, in ihrer Stellungnahme vom 26. März 2017 habe sie erwähnt, dass die Liegenschaft schon 2010 gemäss Inserat der Remax vollständig erschlossen und ausgestattet gewesen sei. Die hängigen nachträglichen Baugesuche beträfen lediglich Umgebungsarbeiten und hätten daher keinen Einfluss auf das Umnutzungsgesuch. Sie wirft dem Kanton vor, in seiner Stellungnahme vom 9. März 2017 falsche Aussagen zum Umfang der baulichen Veränderungen bzw. der nachträglichen Baugesuche gemacht zu haben. Die von der Gesuchstellerin vorgebrachten Argumente wurden jedoch vom Bundesgericht nicht übersehen, sondern in E. 2.1 des Entscheids ausdrücklich referiert. Das Bundesgericht nahm (in E. 2.3) auch die Vorbringen des BVU zur Kenntnis. Es äusserte sich indessen nicht zur Richtigkeit der einen oder anderen Aussage: Das Zwischenergebnis (E. 3.3 a.E.) ist im Konjunktiv verfasst ("auszugehen wäre, wenn..."); in E. 3.4 wird festgehalten, dass es zu den streitigen Fragen keine Feststellungen im angefochtenen Entscheid gebe. Die Sache wurde daher zur Koordination der Verfahren und neuem Entscheid über das Umnutzungsgesuch an das BVU zurückgewiesen. Die Gesuchstellerin wird Gelegenheit haben, ihre Argumente und Unterlagen zum baulichen Zustand im Jahr 2010 und zu Art und Umfang der seither vorgenommenen baulichen Veränderungen in jenem Verfahren vorzubringen.