Citation: 2C_650/2019 E. 4.2

4.2. Aus den Vorbringen des Beschwerdeführers ergibt sich nicht schlüssig, inwiefern die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt hätte. Insoweit die Vorinstanz nach Auffassung des Beschwerdeführers davon ausgehen würde, die vorläufige Beschränkung des Vereinsvorstands auf die Gründungsmitglieder sei nicht sachlich begründet, bringt er vor, dass er die Unterscheidung zwischen stimmlosen und stimmberechtigten Mitgliedern hinreichend dargelegt habe. Dies mag ohne Weiteres zutreffen. Jedoch sagt die Stimmberechtigung lediglich etwas über die Rechte der Mitglieder an der Vereinsversammlung aus. Grundsätzlich - nicht aber in der vorliegenden Angelegenheit (vgl. E. 3.1 hiervor und E. 5.3.2 f. hiernach) - üben die (stimmberechtigten) Vereinsmitglieder ihren Einfluss an der Vereinsversammlung aus (vgl. Art. 67 ZGB). Die Frage der Stimmberechtigung berührt den Vereinsvorstand nur insoweit, als dieser durch die stimmberechtigten Mitglieder an der Vereinsversammlung gewählt wird (vgl. Art. 65 Abs. 1 ZGB). Aus den Ausführungen des Beschwerdeführers bleibt letztlich unklar, worin der Zusammenhang zwischen der Beschränkung des Vorstands auf die Gründungsmitglieder und der Unterscheidung zwischen stimmlosen und stimmberechtigten Mitgliedern besteht. Eine schlüssige Sachverhaltsrüge ist somit nicht zu erkennen (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG). Sodann macht der Beschwerdeführer auch nicht geltend, dass das Vorliegen einer sachlichen Begründung für die Beschränkung des Vereinsvorstands einen Einfluss auf den Ausgang des Verfahrens hätte (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG). Solches ist auch nicht ersichtlich, da die Vorinstanz ihren Entscheid vom 23. Mai 2019 davon unabhängig begründet (vgl. E. 3.3 hiervor; vgl. auch E. 3.3 des angefochtenen Urteils).