Citation: 2A.185/2003 27.01.2004 E. 9

Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat in ihrer Verfügung vorgesehen, dass die amerikanische Einkommenssteuerbehörde berechtigt sei, jederzeit Detailbelege zu den aufgeführten Kontoauszügen zu verlangen; diese würden unverzüglich beschafft "und ohne Erlass einer weiteren Verfügung an den Internal Revenue Service übermittelt". Soweit Bankakten in Frage stehen, verlangt die Eidgenössische Steuerverwaltung sie bei der Bank ein (Art. 20c Abs. 3 und 4 VO DBA-USA). Dazu gehören auch allfällige Detailbelege zu den einzelnen Transaktionen. Die Eidgenössische Steuerverwaltung prüft, ob und welche Informationen für den Sachverhalt, wie er im Amtshilfegesuch dargestellt oder vermutet wird, erheblich sein können und übermittelt werden müssen (Art. 20d Abs. 1 VO DBA-USA). Es steht dann dem ersuchenden Staat frei, ein weiteres Gesuch zu stellen, wenn er bei Prüfung der erhaltenen Unterlagen zur Auffassung gelangt, dass für die Beweisführung weitere Akten benötigt werden. Das ist aber im Gesuch darzulegen, weshalb es nicht angehen kann, die weiteren Unterlagen ungeprüft herauszugeben. Das bedingt eine neue Verfügung durch die Eidgenössische Steuerverwaltung. In diesem Punkt ist die angefochtene Verfügung zu korrigieren, auch wenn es in der Beschwerde nicht ausdrücklich gerügt ist (vgl. Art. 114 Abs. 1 OG).