Citation: U 243/06 23.11.2006 E. 4

Hinsichtlich der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen dem versicherten Unfall und dem psychischen Gesundheitsschaden (gemäss Rehaklinik Y.________, psychosomatisches Konsilium: ängstlich-depressiven Auslenkung mit larvierter Komponente in Form multipler Beschwerden bei psychosozialer Belastung), der mit der SUVA und Vorinstanz als natürliche Unfallfolge, zumindest im Sinne einer Teilkausalität nicht auszuschliessen ist, kann auf die Erwägungen des kantonalen Gerichts verwiesen werden. Dieses hat in Anwendung der unfallbezogenen Kriterien gemäss BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa mit überzeugender Begründung festgehalten, dass das als mittelschwer einzustufende Ereignis vom 4. November 2003 erfahrungsgemäss nicht geeignet ist, eine psychische Fehlentwicklung zu verursachen. Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen eingewendet wird, ist unbehelflich. Der Unfallhergang kann nicht als besonders eindrücklich bezeichnet werden. So kann auch entgegen dem Vorbringen der Versicherten nicht von körperlichen Dauerschmerzen gesprochen werden, jedenfalls nicht in ausgeprägter Weise, da bereits kurz nach dem Unfall eine psychisch auffällige Entwicklung im Sinne einer Diskrepanz zwischen den objektiven und subjektiven Befunden festgestellt wurde. Obwohl die Fraktur ursprünglich in Fehlstellung verheilte, können auch hieraus weder ein schwieriger Heilungsverlauf noch erhebliche Komplikationen abgeleitet werden, zumal nach der Korrekturosteotomie objektiv ein sehr zufriedenstellendes Resultat erzielt wurde (Erw. 3.4). Das Kriterium der Dauer und Schwere der psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeit ist nicht ausgeprägt erfüllt. Für die nach dem Unfall aufgetretene psychische Fehlentwicklung ist daher mit der Vorinstanz der adäquate Kausalzusammenhang zu verneinen.