Citation: 9C_561/2021 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat dem polydisziplinären Gutachten der medexperts ag (nachfolgend: medexperts) vom 6. November 2019 (samt ergänzender Stellungnahme vom 5. Mai 2020) Beweiskraft beigemessen. Gestützt darauf hat sie für die Beschwerdeführerin mit Blick auf leidensangepasste Tätigkeiten insbesondere folgende Arbeitsfähigkeiten festgestellt: 70 % von September bis Dezember 2014, 50 % von Januar bis Februar 2015, 0 % von März bis April 2015, 60 % von Mai 2015 bis August 2016, 0 % im September 2016, 60 % von Oktober 2016 bis September 2017 und 80 % ab Oktober 2017. Für die Invaliditätsbemessung hat das kantonale Gericht die Versicherte als zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Haushalt tätig betrachtet. Unter Anwendung der gemischten Methode hat es Invaliditätsgrade von 28 % (ab Januar 2015), 100 % (ab März 2015), 18 % (ab Mai 2015) und 14 % (ab Oktober 2017) ermittelt. Dementsprechend hat es - unter Berücksichtigung von Art. 88a IVV - der Versicherten eine ganze Invalidenrente vom 1. März bis zum 31. Juli 2015 zugesprochen.