Citation: 2C_739/2021 E. 4.1.3

4.1.3. Die Vorinstanz ging weiter davon aus, dass die eheliche Lebens- und Wohngemeinschaft am 23. August 2019 wieder aufgenommen worden sei. Sie sei erneut unterbrochen worden, nachdem der Beschwerdeführer am 10. März 2020 wiederum nach Pakistan gereist sei. Das Verwaltungsgericht hielt diesbezüglich fest, aufgrund der Dauer von rund sechs Monaten könne dieser Aufenthalt nicht als kurzfristiger Heimatbesuch gelten, sondern sei als eheliches Getrenntleben zu qualifizieren. Daher sei der entsprechende Zeitraum nicht an die Dauer der Ehegemeinschaft gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG anzurechnen. Damit habe die anrechenbare Ehegemeinschaft in der dritten Phase vom 23. August 2019 bis zum 10. März 2020, mithin 201 Tage gedauert. Daraus ergebe sich gesamthaft eine anrechenbare Ehegemeinschaft von zwei Jahren und 221 Tagen (vgl. E. 5.2.2.3 des angefochtenen Urteils).