Citation: 4A_180/2023 E. B

Am 15. Dezember 2021 erhob die Arbeitgeberin beim Tribunal Arbitral du Sport (TAS) Berufung gegen den Entscheid des Einzelrichters der FIFA-Kommission für den Status von Spielern vom 12. Oktober 2021. Sie bestritt unter anderem die Schiedsfähigkeit der nach ihrer Ansicht rein nationalen arbeitsrechtlichen Streitigkeit, für die der FIFA die Zuständigkeit gefehlt habe. Am 23. August 2022 fand die mündliche Verhandlung statt, wobei verschiedene von den Parteien aufgerufene Zeugen befragt wurden. Mit Entscheid vom 27. Februar 2023 hiess das TAS die von der Arbeitgeberin erhobene Berufung teilweise gut und änderte den Entscheid des Einzelrichters der FIFA-Kommission für den Status von Spielern vom 12. Oktober 2021 insoweit ab, als dem Arbeitnehmer einzig ein Betrag von Fr. 510'118.26 für Schadenersatz wegen Vertragsverletzung zugesprochen wurde.