Citation: 8C_422/2023 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin rügt im Wesentlichen eine Verletzung der Beweiswürdigungsregeln sowie des Untersuchungsgrundsatzes und eine offensichtlich unrichtige sowie unvollständige Feststellung des Sachverhalts durch das kantonale Gericht. Die Vorinstanz habe den massgebenden Sachverhalt, somit hier die Frage, ob eine voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bestehe, nicht gehörig abgeklärt. Es sei aktenkundig, dass noch im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 23. November 2022 behandlungsbedürftige, die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigende Beschwerden bestanden hätten, so am linken und am rechten Fuss sowie am linken Knie. Zudem könne nur ein umfassendes Gutachten klären, ob die psychische Störung vorübergehender Natur sei. Die Schlussfolgerungen der Vorinstanz hätten spekulativen Charakter, weshalb dazu bezeichnenderweise keinerlei Quellenangaben genannt würden.