Citation: 8C_124/2020 E. A

A.________, geboren 1973, war seit November 2011 als Produktionsmitarbeiter bei der B.________ AG beschäftigt. Im Dezember 2012 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an unter Hinweis auf eine 100 %ige Arbeitsunfähigkeit seit 19. Februar 2012 wegen Beschwerden an der linken Schulter nach einem Unfall. Am 16. März 2012 erfolgte die operative Sanierung einer Supraspinatussehnenruptur. Da er die angestammte Tätigkeit nicht mehr ausüben konnte, verlor A.________ seine Stelle, war in der Folge jedoch bis August 2014 bei verschiedenen anderen Arbeitgebern tätig. Gemäss Einschätzung des Kreisarztes der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva), die die Leistungen aus dem erwähnten Ereignis erbrachte, war A.________ eine ganztägige Arbeitstätigkeit zumutbar bei Ausübung leichter bis mittelschwerer Arbeiten mit Heben und Tragen von Gewichten beidhändig bis 25 kg (unter Einhaltung weiterer, im Einzelnen geschilderter Vorgaben; Berichte vom 20. Juni 2013 und 28. Mai 2015). Die IV-Stelle gewährte Kostengutsprache für ein Arbeitstraining vom 15. Dezember 2014 bis 14. April 2015 sowie ein Praktikum mit Jobcoaching bis zum 13. Juli 2015. Die Stiftung für berufliche Integration C.________ erachtete den Versicherten in ihrem Coachingbericht vom 5. Juli 2015 bei geeigneter Tätigkeit als zu 100 % einsatzfähig. Die anschliessenden Bemühungen der IV-Stelle zur Arbeitsvermittlung wurden am 3. Juni 2016 abgeschlossen, weil die Beschwerden an der linken Schulter weiterer Abklärung bedurften. Ab dem 1. Januar 2018 war A.________ bei der Firma D.________ beschäftigt, bis er sich die linke Schulter am 18. Januar 2018 erneut verletzte (s. Urteil des Bundesgerichts 8C_125/2020 vom heutigen Tag). Die IV-Stelle gewährte ab 19. Juli 2018 Arbeitsvermittlung bis zur Geltendmachung einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes im Oktober 2018. Mit Verfügung vom 18. April 2019 lehnte sie den Anspruch auf eine Invalidenrente ab.