Citation: 5C.128/2006 06.10.2006 E. 2

2.1 Der Kläger bringt vor, das Kantonsgericht habe verkannt, dass er nie behauptet habe, die fraglichen Gelder stammten aus dem Nachlass seines Vaters; vielmehr habe er nur vorgebracht, er habe die Gelder von seinem Vater (als Erbe) erhalten. Schon die Formulierung "von seinem Vater erhalten" bedeute klarerweise, dass ihm die Gelder zu Lebzeiten des Vaters zugegangen seien. Mit der Präzisierung "als Erbe" habe er lediglich verdeutlichen wollen, dass er die Gelder in Anrechnung an seinen Erbteil, und nicht etwa als Darlehen, als Rückzahlung einer Schuld, als Treuhandvermögen oder ähnliches, bekommen habe. Es sei Wortklauberei, ihm anzulasten, dass er von "Erbe" gesprochen habe, und es gestützt darauf als unmöglich zu erklären, dass er die Gelder bereits vor dem Tod seines Vaters erhalten habe. Es sei nämlich durchaus üblich, dass Kinder zu Lebzeiten ihrer Eltern von diesen Zuwendungen erhielten, die an das spätere "Erbe" anzurechnen seien. In der Rückschau müssten solche Zuwendungen richtigerweise als "Erbe" bezeichnet werden. Die Vorinstanz habe seine Behauptung falsch wiedergegeben und ihr Entscheid beruhe damit auf einem offensichtlichen Versehen, das vom Bundesgericht zu korrigieren sei. 2.2 Tatsächliche Feststellungen der letzten kantonalen Instanz sind für das Bundesgericht verbindlich, es sei denn, sie seien unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen oder beruhten auf einem - durch das Bundesgericht von Amtes wegen zu berichtigenden - offensichtlichen Versehen (Art. 63 Abs. 2 OG). Ein solches liegt vor, wenn die kantonale Instanz eine bestimmte Aktenstelle übersehen oder unrichtig, d.h. nicht in ihrer wahren Gestalt, insbesondere nicht mit ihrem wirklichen Wortlaut, wahrgenommen hat (BGE 115 II 399 E. 2a S. 399 f.; 109 II 159 E. 2b S. 162, mit Hinweisen). Von einem Mangel dieser Art kann nach dem Dargelegten hier keine Rede sein. Die klägerischen Ausführungen stellen letztlich eine im Berufungsverfahren unzulässige Kritik an der Würdigung tatsächlicher Verhältnisse durch das Kantonsgericht dar. Ebenso wenig zu hören ist hier die Rüge falscher antizipierter Beweiswürdigung.