Citation: 6B_127/2014 E. 6.3

6.3. Der Einwand ist unbegründet. Der Beschwerdeführer verkennt, dass sich die Anklageschrift zwar zum Tatvorwurf äussern, aber weder eine Beweiswürdigung noch eine rechtliche Begründung enthalten muss. Dem Gericht ist es zudem nicht untersagt, den Anklagevorwurf in eigenen Worten zu formulieren. Nicht zu beanstanden ist daher beispielsweise, wenn die Vorinstanz dem Beschwerdeführer vorwirft, er habe die "Gesamtverantwortung über das Logistikcenter" gehabt (Beschwerde Ziff. 4.2.1 S. 12), da sich aus der Anklageschrift ergibt, dass dieser Leiter des LHIN war. Auch der Vorwurf, die "C.________ GmbH-Mitarbeiter seien in den Mitarbeiter-Pool des LHIN integriert worden", wird von der Anklageschrift ohne Weiteres erfasst. Daraus geht hervor, dass die C.________ GmbH-Mitarbeiter vor Ort arbeiteten und die Infrastruktur gratis zur Verfügung gestellt erhielten und dass es sich dabei nicht um ein Outsourcen handelte, wie dies das Logistikcenter sonst betrieb (Akten Vorinstanz, act. 10 100 006 ff.). Die Anklageschrift genügt auch in subjektiver Hinsicht den gesetzlichen Anforderungen (vgl. Beschwerde S. 23). Dem Beschwerdeführer wird darin u.a. vorgeworfen, die C.________ GmbH mit der Absicht gegründet zu haben, sich über die überhöhten Tarife und die Zurückstellung von anderen langjährigen Partnerbetrieben einen unrechtmässigen Vorteil zu verschaffen. Er sei sich von Beginn an bewusst gewesen, dass die Auftragsvergabe an die C.________ GmbH ein verdecktes geschäftliches Handeln für die eigene Unternehmung war (Akten Vorinstanz, act. 10 100 008). Das Anklageprinzip ist nicht verletzt.