Citation: 5D_119/2015 E. 4

Weiter meint der Beschwerdeführer, der Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau vom 11. Oktober 2004, der als Rechtsöffnungstitel geltend gemacht werde, sei durch eine "separate Schuldanerkennung über den Gesamtbetrag von Fr. 248'261.55" ersetzt worden, die er mit der Alimenteninkassostelle des Kantons Aargau "vertraglich vereinbart" habe. Der Beschwerdeführer beteuert, er habe ein berechtigtes Interesse daran, ein Doppel dieser Schuldanerkennung zu erhalten. Zu Unrecht hätten die Vorinstanzen seinem Antrag auf Edition der Urkunde bei der Inkassostelle nicht stattgegeben. Damit hätten sie seinen verfassungsmässigen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 EMRK) verletzt. Dem angefochtenen Entscheid zufolge muss im Verfahren der definitiven Rechtsöffnung der Schuldner selbst die Urkunden beibringen, mit denen er die Tilgung oder Stundung beweisen will. Der Antrag auf Beizug von Akten anderer Behörden oder Dritter genüge deshalb nicht. Inwiefern sich diese Beurteilung mit den zitierten Verfassungsnormen nicht verträgt, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Wie er selbst richtig festhält, folgt aus Art. 29 Abs. 2 BV das Recht eines jeden, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheides zur Sache zu äussern (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56; 124 I 241 E. 2 S. 242). Dass er sich vor erster Instanz nicht zum Rechtsöffnungsgesuch hätte äussern können, macht der Beschwerdeführer nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich, nahm er doch dort mit Eingabe vom 7. April 2015 Stellung. Im Übrigen behauptet der Beschwerdeführer nicht, dass ihm aus Art. 6 EMRK Rechte erwachsen, die über Art. 29 Abs. 2 BV hinausgehen. Und schliesslich übersieht der Beschwerdeführer, dass die Beschwerdegegnerin als Rechtsöffnungstitel nicht den von ihm erwähnten Entscheid vom 11. Oktober 2004 vorgelegt hat, sondern das Urteil des Bezirksgerichts Baden vom 22. Februar 2007.