Citation: 1C_25/2019 E. 4.2

4.2. Zwar trifft es zu, dass das Baurekursgericht in seinem Entscheid vom 6. Februar 2018 zum Schluss kam, auf die Rüge, wonach es sich bei der Kernzone Habersaat nicht um eine Bauzone im Sinne von Art. 15 RPG handle, sei nicht einzutreten, weil sie von den Rekurrenten erstmals in ihrer Replik und damit verspätet vorgebracht worden sei. Richtig ist auch, dass die Vorinstanz diese Beurteilung des Baurekursgerichts unter Hinweis auf das im baurechtlichen Verfahren geltende Rügeprinzip bzw. auf die erwähnte Praxis bezüglich des Vorbringens neuer Bauhinderungsgründe stützte. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass sowohl das Baurekursgericht in seinem Entscheid vom 6. Februar 2018 (in Erwägung 11.2) als auch die Vorinstanz im angefochtenen Urteil (in Erwägung 9.3) im Sinne einer Eventualbegründung auf die Rüge der Beschwerdeführer, wonach Neubauten im Weiler Habersaat gestützt auf Art. 15 RPG bzw. Art. 18 RPG i.V.m. Art. 33 RPV unzulässig seien, eingegangen sind und in knapper aber konziser Weise begründet haben, weshalb sie auch in materieller Hinsicht unbegründet sei. Es sind keine Anhaltspunkte ersichtlich, dass den Beschwerdeführern eine sachgerechte Anfechtung des vorinstanzlichen Urteils nicht möglich gewesen wäre. Damit dringen die Beschwerdeführer mit ihrer Rüge, die Vorinstanz habe ihre aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessende behördliche Begründungspflicht verletzt bzw. in willkürlicher Weise gegen § 7 sowie § 20a i.V.m. § 52 VRG/ZH verstossen, nicht durch.