Citation: 8C_406/2008 02.06.2009 E. 4

Zu prüfen bleibt die Ermittlung des Invaliditätsgrades, welche zutreffend nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs erfolgte. 4.1 Was das Invalideneinkommen betrifft, gewährte das kantonale Gericht vom unbestrittenen Tabellenlohn einen Abzug von 10 %. Die Beschwerdeführerin macht demgegenüber eine Erhöhung des Abzugs auf mindestens 20 % geltend. Die Frage nach der Höhe eines grundsätzlich angezeigten Abzuges vom Tabellenlohn beschlägt eine typische Ermessensfrage und ist im Lichte der Kognitionsbefugnis letztinstanzlicher Korrektur nur dort zugänglich, wo das kantonale Gericht das Rechtsermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, also bei Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung (BGE 132 V 393 E. 2.2 und 3.3 S. 396 und 399). Indem die Vorinstanz trotz zusätzlich zu berücksichtigendem altersbedingtem Abzug in Bestätigung der IV-Stelle insgesamt 10 % in Abzug brachte, hat sie ihr Ermessen entgegen der Beschwerdeführerin nicht missbraucht, zumal die leidensbedingten Einschränkungen bereits in der 70%igen Arbeitsfähigkeitseinschätzung berücksichtigt wurden. Damit ist in Bestätigung der Vorinstanz von einem sonst unbestrittenen Invalideneinkommen von Fr. 31'674.95 auszugehen.