Citation: 4A_390/2024 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer moniert mehrfach eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör. So habe sich die Vorinstanz nicht mit seinen Ausführungen zum "Appeal" nach dem Prozessrecht des US-Bundesstaates U.________ auseinander gesetzt, seine Vorbringen zur gehörigen Ladung nach Art. 27 IPRG und BGE 143 III 225 ignoriert sowie die von ihm vorgebrachte eheliche Vaterschaftsvermutung nicht beachtet. Diese Rügen sind unbegründet. Die Vorinstanz ging entgegen dem Vorwurf des Beschwerdeführers sehr wohl auf diese Vorbringen ein (angefochtener Entscheid E. III.3.6 S. 11, E. III.4.1.3 S. 12, E. III.5.1.3 S. 15), verwarf sie aber alle. Ohnehin verlangt die Begründungspflicht nicht, dass sich das Gericht mit allen Parteipunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (BGE 142 III 433 E. 4.3.2). Um den Vorgaben von Art. 29 Abs. 2 BV zu genügen, muss die Begründung so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die Tragweite des angefochtenen Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann (BGE 145 III 324 E. 6.1). Diesen Anforderungen genügt der ausführlich und sorgfältig begründete Entscheid der Vorinstanz, der auf alle relevanten Punkte eingeht, ohne Weiteres.