Citation: 5A_601/2023 E. 5

Der Beschwerdeführer macht weiter eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) im Zusammenhang mit dem Umstand geltend, dass ihm die Honorarnote des Vertreters der Beschwerdegegnerin 2 im erstinstanzlichen Verfahren erst mit dem Entscheid in der Sache zugestellt wurde (vgl. zum Replikrecht etwa BGE 146 III 97 E. 3.4.1). Auch das Obergericht ging diesbezüglich von einer Verletzung des Gehörsanspruchs aus. Indessen liegt nach Einschätzung des Gerichts keine besonders schwere Gehörsverletzung vor, hat der Beschwerdeführer Gelegenheit gehabt, sich im Berufungsverfahren zur Sache zu äussern, und verfügt die Rechtsmittelinstanz über dieselbe Kognition wie die Erstinstanz. Die Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör sei damit geheilt (zur Heilung vgl. BGE 145 I 167 E. 4.4). Hierzu führt der Beschwerdeführer einzig aus, er bestreite, dass eine nur leichte weil nicht entscheiderhebliche Gehörsverletzung vorgelegen habe. Damit setzt er sich nicht bzw. nur sehr rudimentär mit den einschlägigen Ausführungen der Vorinstanz auseinander, womit die Beschwerde der strengen Begründungspflicht abermals nicht genügt.