Citation: 1C_249/2018 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht eine Gehörsverletzung geltend, weil sich das Verwaltungsgericht nicht ausreichend mit der vor ihm erhobenen Rüge einer Gehörsverletzung durch das Strassenverkehrsamt auseinandergesetzt habe. Das Verwaltungsgericht hielt dazu fest, dessen Begründung sei zwar knapp, aber ausreichend ausgefallen und der Beschwerdeführer habe sich eingehend dagegen wehren können. Die Parteien haben im Verwaltungs- sowie im verwaltungsgerichtlichen Verfahren Anspruch auf rechtliches Gehör. Der durch Art. 29 Abs. 2 BV gewährleistete Grundsatz des rechtlichen Gehörs garantiert ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht im Verfahren. Die von einer Verfügung betroffene Person soll zu den wesentlichen Punkten Stellung nehmen können, bevor die Behörde entscheidet. Die Begründung des Entscheids muss zumindest kurz die wesentlichen Überlegungen nennen, von denen die Behörde sich hat leiten lassen und auf die sie ihren Entscheid stützt. Hingegen ist nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.2 S. 236, 184 E. 2.2.1 S. 188; je mit Hinweisen). Zwar fiel die Begründung zur Gehörsrüge im angefochtenen Entscheid kurz aus. Das Verwaltungsgericht hat sich damit aber ausreichend auseinandergesetzt. Es hat die Erwägungen des Strassenverkehrsamts wiedergegeben und festgehalten, dem Beschwerdeführer sei es möglich gewesen, eine mehr als zwölfseitige Rekurseingabe zu verfassen. Aufgrund der entsprechenden Entscheidbegründungen waren die massgeblichen Überlegungen der Behörden für den Beschwerdeführer in genügendem Masse erkennbar bzw. nachvollziehbar. Selbst wenn jedoch die erste Instanz eine Gehörsverletzung begangen hätte, wäre diese inzwischen durch die zwei nachfolgenden Rechtsmittelinstanzen geheilt worden.