Citation: 8C_192/2023 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht erachtete es als nicht streitig, dass das Invalideneinkommen nach Massgabe der LSE 2018, Tabelle TA1, Privater Sektor, Total, Kompetenzniveau 1, Männer, festzusetzen sei. Unter Berücksichtigung der betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit und der Nominallohnentwicklung ermittelte es für das Jahr 2021 ein Invalideneinkommen von Fr. 68'396.36. Die Vorinstanz bestätigte den von der Beschwerdegegnerin vorgenommenen Abzug vom Tabellenlohn in der Höhe von 10 %. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, im Rahmen der Bestimmung des Leidensabzugs seien zu Recht einzig jene Einschränkungen berücksichtigt worden, die sich aufgrund des kreisärztlich festgelegten Zumutbarkeitsprofils (keine zusätzliche körperferne Gewichtsbelastung bis auf Schreibtischhöhe, keine repetitiven Drehbewegungen, Schläge oder Vibrationen und keine feinmotorischen Ansprüche an die rechte Hand) ergeben hätten. Weder das Alter des Beschwerdeführers noch die langjährige Absenz vom Arbeitsmarkt oder der Wohnsitzwechsel nach Deutschland rechtfertigten einen höheren Abzug. Unter Berücksichtigung des Abzugs von 10 % ergebe sich für das Jahr 2021 ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 61'556.72 und in Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen von Fr. 67'971.39 ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 9.43 %, gerundet von 9 %.