Citation: U 567/06 13.12.2007 E. 4

Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass vorliegend nur die Tätigkeit als Strassenbauer und eine damit zusammenhängende eingeschränkte Arbeitsfähigkeit sowie die Übernahme von Heilbehandlungen für die auf den Unfall vom 7. Februar 2000 zurückzuführenden Beschwerden streitig sein können. 4.1 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 4.2 Dr. med. B.________ attestierte eine volle Arbeitsunfähigkeit nach dem Unfall und eine solche von 50 % von 27. Februar bis 31. März 2000. Der Versicherte besuche auch wieder das Training des FC X.________ (Bericht vom 29. März 2000 und Aussage vom 9. Mai 2000). Im Juni 2000 hielt Dr. med. B.________ fest, die Beschwerden hätten sich soweit gebessert, dass wieder eine volle Belastung möglich sei. Dr. med. M.________ enthielt sich explizit einer Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit, da er sich nicht in die Angelegenheit einmischen wolle. Dr. med. E.________ fand nach eingehender Begutachtung keine unfallbedingte medizinische Begründung für eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit. Auffallend ist, dass nach dem 1. April 2000 von keinem der behandelnden Ärzte eine unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit mehr bescheinigt wurde. Nur Dr. med. H.________, welcher den Versicherten seit November 2001 behandelte, attestierte am 27. November 2002 rückwirkend eine seit 7. November 2001 bestehende unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit von 50 %. Dies vermag nicht zu überzeugen, zumal sich Dr. med. H.________ nicht - auch nicht in seinem letztinstanzlich erstmals aufgelegten Bericht vom 27. November 2006 - mit der abweichenden Ansicht der übrigen Ärzte auseinandersetzt und keine Begründung für das Vorliegen einer unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit abgibt, welche die Einschätzung der übrigen Ärzte in Zweifel zu ziehen vermöchte. Soweit der Versicherte im massgebenden Zeitpunkt (BGE 129 V 1 E. 1.2 S. 4 mit Hinweisen) noch über Beschwerden klagt, schränken diese seine Leistungsfähigkeit als Strassenbauer nicht ein (HWS-Bereich) und sind somit nach dem Gesagten nicht auf den Unfall vom 7. Februar 2000 zurückzuführen (sportspezifische Beschwerden und vorbestehende Rückenbeschwerden). Damit ist mit der Vorinstanz die Einstellung der Taggelder per 1. April 2000 durch die SUVA zu bestätigen. Ebenfalls nicht zu beanstanden ist, dass die SUVA die Übernahme weiterer Behandlungskosten ablehnte. Denn auf Grund der ärztlichen Einschätzungen und der bereits im Jahr 2000 wiedererlangten vollen Leistungsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit (vgl. Bericht des Dr. med. B.________ vom 14. Juni 2000) ist von einer über den 6. Mai 2003 hinausgehenden Behandlung keine wesentliche Besserung des Gesundheitszustandes (BGE 116 V 41 E. 2c S. 44) zu erwarten. Die SUVA hat denn auch in ihrem Einspracheentscheid vom 31. Oktober 2003 zu Recht darauf hingewiesen, dass die versicherte Person nur Anspruch auf eine zweckmässige Heilbehandlung (vgl. Art. 10 Abs. 1 UVG), nicht aber auf alle denkbaren medizinischen Vorkehren hat. Bei dieser Sachlage erübrigen sich im Rahmen der antizipierten Beweiswürdigung (SVR 2001 IV Nr. 10 S. 27 E. 4b mit Hinweisen) weitere medizinische Abklärungen, zumal die versicherte Person keinen Anspruch auf eine Begutachtung durch einen bestimmten, von ihr gewünschten Arzt hat (BGE 132 V 93 E. 6.5 S. 109).