Citation: 5A_1037/2017 E. 1

Das Kantonsgericht hat erwogen, gemäss Art. 229 Abs. 3 SchKG bestimme die Konkursverwaltung, bis wann der Gemeinschuldner in der bisherigen Wohnung verbleiben dürfe. Hierfür sei das Mietrecht nicht anwendbar und es sei auch vor dem Hintergrund der vorübergehenden Erkrankung des Gemeinschuldners nicht zu sehen, inwiefern das Konkursamt sein Ermessen falsch ausgeübt hätte, zumal er alleine in der Liegenschaft wohne und das Konkursverfahren schon seit über 20 Monaten laufe. Angesichts der fehlenden aufschiebenden Wirkung (Art. 36 SchKG) ändere auch das Rechtsmittelverfahren nichts an der Angemessenheit des angesetzten Auszugstermines. In Bezug auf die verlangte Anhörung hielt das Kantonsgericht fest, dass der Beschwerdeführer sich im Rahmen seiner schriftlichen Eingaben ausreichend habe äussern können und im Übrigen für das Konkursverfahren als Vollstreckungsverfahren kein Anspruch auf mündliche Verhandlung bestehe.