Citation: 9C_115/2023 E. 5.2.1

5.2.1. Voraussetzung für die Abrechnung eines Schwangerschaftsultraschalls zu Lasten der OKP war somit im vorliegend massgebenden Zeitraum der Besitz des Fähigkeitsausweises Schwangerschaftsultraschall (SGUM). Der Beschwerdeführer bestätigt die vorinstanzliche Feststellung, wonach er seit dem 9. April 2019 im Besitz des besagten Fähigkeitsausweises ist (vorinstanzliche Erwägung 4.2. S. 9), explizit. Mit Blick hierauf hat das Schiedsgericht die Zulassung zur Leistungsabrechnung über die OKP für den strittigen Zeitraum zwischen dem 9. April 2014 und dem 8. April 2019 im Ergebnis zu Recht verneint. Aus dem Umstand, dass der Beschwerdeführer die fraglichen Positionen als angestellter Arzt bereits abgerechnet haben soll, kann er nichts zu seinen Gunsten ableiten, sagt dies doch nichts über seine entsprechende Zulassung als selbständig erwerbender Arzt aus. Weiterungen erübrigen sich, nachdem sich die Vorbringen gegen die in Anwendung der falschen Rechtsgrundlage ergangene vorinstanzliche Würdigung richten.