Citation: 6B_1428/2020 E. 2.6.4

2.6.4. Weiter bezieht die Vorinstanz in ihre Prüfung des Härtefalls die intakten Wiedereingliederungschancen im Heimatland der Beschwerdeführerin ein. In diesem Zusammenhang berücksichtigt sie zu Recht die Albanisch-Kenntnisse der Beschwerdeführerin sowie den Umstand, dass diese regelmässig und mehrmals pro Jahr ihre Ferien im Kosovo verbringt und dort ein Haus besitzt (Urteil S. 8). Zudem erwägt sie zutreffend, dass die Beschwerdeführerin mit der Sprache und der Kultur ihres Heimatlandes bestens vertraut ist. Von Bedeutung ist, dass zumindest ein gewisses Beziehungsnetz im Zielland vorhanden ist (vgl. Urteil 6B_118/2020 vom 2. September 2020 E. 1.4). Daran vermögen auch die Ausführungen der Beschwerdeführerin nichts zu ändern, wonach eine Rückkehr für sie unvorstellbar sei und sie praktisch über keine verwandtschaftlichen und freundschaftlichen Kontakte im Kosovo verfüge. Entgegen ihrer Ansicht sind ihre Resozialisierungschancen nicht als äusserst gering zu betrachten.