Citation: H 319/00 23.10.2001 E. A

A.- Auf der in der luzernischen Gemeinde X.________ gelegenen landwirtschaftlichen Liegenschaft Y.________ wird seit 1986 u.a. Kies, Sand und Sandsteinfels abgebaut. Grundlage der Ausbeutung bildete bis Ende 1996 der zwischen dem damaligen Eigentümer A.________ und der Abbaufirma E.________ AG am 26. Februar 1986 abgeschlossene Dienstbarkeitsvertrag samt Zusatzvereinbarungen vom 29. April 1992 und 14. August 1995. Mit der Übergabe der Liegenschaft Y.________ an den Sohn B.________ per 1. Januar 1997 gingen sämtliche Bedingungen und Auflagen dieses Vertragswerkes, u.a. der Anspruch auf die Ertragsausfallentschädigung sowie die Minderertragsvergütungen für das rekultivierte Land, auf den Erwerber über. Einzig die Gläubigerrechte in Bezug auf die Grundentschädigung sowie die Schürf- und Deponiegebühren verblieben beim Veräusserer. Gemäss Vereinbarung vom 23. Dezember 1996 mit der E.________ AG war A.________ zudem, "jeweils nach Rücksprache und im Einvernehmen mit dem Dienstbarkeitsbelasteten (...), weiterhin für die Abwicklung der mit der Dienstbarkeitsberechtigten abgeschlossenen Vereinbarungen zuständig. B.________ gibt hiermit seinem Vater (...) ausdrücklich die Ermächtigung (Art. 37 ff. OR)". Gestützt auf die Angaben der kantonalen Steuerverwaltung über die 1993/94 und 1995/96 erzielten, der direkten Bundessteuer für 1995/96 und 1997/98 unterliegenden Einkommen, davon aus Kiesausbeutung Fr. 51'113.-/Fr. 336'057.- (1993/94) und Fr. 664'636.-/Fr. 515'634.- (1995/96), verpflichtete die Ausgleichskasse Luzern A.________ zur Bezahlung persönlicher Beiträge für 1996 bis 1999 von insgesamt Fr. 142'123.- (Verfügungen vom 9. Februar 1999). Auf den Beiträgen für 1996 und 1997 erhob sie zudem Verzugszinsen, welche sich für die Zeit vom 1. Januar 1997 bis 31. Januar 1999 auf insgesamt Fr. 3495. 50 beliefen.