Citation: 1C_5/2013 E. 1

Mit dem angefochtenen Entscheid hat das Verwaltungsgericht die umstrittene Baubewilligung der Gemeinde Küsnacht vom 18. Oktober 2011 geschützt. Es liegt mithin ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer Angelegenheit des öffentlichen Rechts vor, gegen den die Beschwerde zulässig ist, da kein Ausschlussgrund vorliegt (Art. 82 lit. a, Art. 83, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 BGG). Allerdings schliesst der angefochtene Entscheid das Baubewilligungsverfahren nicht ab, da die Behandlung des Kanalisations-/Entwässerungsprojekts vom Hauptverfahren abgetrennt und in ein nachgelagertes Bewilligungsverfahren verschoben wurde. Darüber wird die Baukommission Küsnacht als Baubewilligungsbehörde erst noch zu befinden haben, und gegen ihren Entscheid steht wiederum der Rechtsmittelzug offen (angefochtener Entscheid E. 5.3 und 5.4 S. 7). Die vom Verwaltungsgericht geschützte Baubewilligung kann daher für sich allein noch keine praktische Wirksamkeit entfalten. Der angefochtene Entscheid stellt daher - ungeachtet der Qualifikation nach kantonalem Recht - ein Zwischenentscheid im Sinn von Art. 93 Abs. 1 BGG dar (vgl. Urteil 1C_407/2008 vom 25. Mai 2009 E. 1.2). Dagegen ist die Beschwerde nur zulässig, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken könnte (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b). Es ist weder dargetan noch ersichtlich, dass eine dieser beiden Voraussetzungen erfüllt sein könnte. Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten.