Citation: C 192/01 19.03.2002 E. 2

2. Aufl. , Bern 1983, S. 284 f.). Dies findet seinen Ausdruck etwa in § 11 des Geschäftsreglements der Kantonalen Schiedskommission für Arbeitslosenversicherung vom 15. März 1983 (SG 835. 300), wonach die Schiedskommission von den Parteien die Vorlage sämtlicher für den Entscheid bedeutsamen Akten und Urkunden verlangen kann. c) Zum Nachweis, dass er sich zu Erwerbszwecken (Verfassen eines Artikels) in Indien aufgehalten habe, führte der Versicherte in seiner Beschwerde einzig zwei Personen mit ihren Adressen und Telefonnummern in Indien an. Weitere Angaben machte er nicht, und er legte auch keinerlei Belege auf. Mit prozessleitender Verfügung vom 28. Februar 2001 forderte die Schiedskommission den Beschwerdeführer auf, Unterlagen zu seinem Aufenthalt und seiner journalistischen Tätigkeit in Indien einzureichen. Diese wurde per Einschreiben an die korrekte Adresse versandt und von der Post am 16. März 2001 mit dem Vermerk "retour - nicht abgeholt" zurückgeschickt. Da es dem Beschwerdeführer zumutbar gewesen wäre, weitere Anhaltspunkte - wie etwa einen Entwurf des Artikels, entsprechende Notizen, nähere Angaben zum geltend gemachten Projekt oder bezüglich des vorgesehenen Publikationsorgans - zu liefern, hat er seine Mitwirkungspflicht verletzt. Unter diesen Umständen und angesichts seiner vorherigen klaren Äusserungen ist es im Rahmen des Beweisgrades der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 Erw. 5b mit Hinweisen) und der antizipierter Beweiswürdigung (SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b mit Hinweisen) nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz auf weitere Abklärungen in Indien verzichtet und ihren Entscheid auf Grund der vorhandenen Akten gefällt hat.