Citation: 6B_1305/2023 E. 7.2

7.2. Die Vorinstanz erwägt, die erste Instanz sei aufgrund der damals unklaren Einkommenssituation und gestützt auf die Aussagen des Beschwerdeführers, wonach seine finanzielle Zukunft nicht gesichert und er auf Stellensuche sei, von einem reduzierten Einkommen von Fr. 2'000.-- ausgegangen (Urteil S. 15 sowie erstinstanzliches Urteil S. 16). Die von ihr [der Vorinstanz] eingeholten Steuerunterlagen würden nun bestätigen, dass der Beschwerdeführer in den letzten drei Jahren eine unselbstständige Erwerbstätigkeit ausgeführt, IV- und BVG-Renten sowie Arbeitslosenentschädigung bezogen habe. Gemäss den von ihm eingereichten Unterlagen der D.________ Arbeitslosenkasse (Schreiben vom 31. März 2023) habe er rückwirkend ab 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2024 einen versicherten Verdienst von Fr. 5'171.--, was eine durchschnittliche Monatsentschädigung von Fr. 3'619.55 ergebe. Unter Berücksichtigung sämtlicher Umstände, insbesondere auch seiner Aussagen anlässlich der Berufungsverhandlung über seinen Zwischenverdienst, könne davon ausgegangen werden, dass dem Beschwerdeführer regelmässig Einkünfte von etwas mehr als Fr. 65'000.-- zur Verfügung ständen. Folglich könne gemäss diesen nach dem Abschluss des erstinstanzlichen Beweisverfahrens bekannt gewordenen neuen Erkenntnissen, deren Beachtung das Verschlechterungsverbot nicht verletze, der Tagessatz unter Berücksichtigung eines Pauschalabzugs von 20% (Krankenkasse und Steuern) auf abgerundet Fr. 140.-- festgesetzt werden (vgl. Urteil S. 15 f.). Weiter führt die Vorinstanz aus, vorliegend sei eine Verbindungsbusse angezeigt, um dem Beschwerdeführer die Ernsthaftigkeit der Sanktion und die Konsequenzen seines Handelns deutlich vor Augen zu führen. Eine Erhöhung der Verbindungsbusse entsprechend dem erhöhten Tagessatz stelle keine Verletzung des Verschlechterungsverbots dar. Die Busse solle - wie auch die Geldstrafe - das Verschulden des Beschwerdeführers sanktionieren. Wenn dieser nun wirtschaftlich bessergestellt sei als zur Zeit des erstinstanzlichen Urteils, dürfe die Busse gestützt auf Art. 391 Abs. 2 StPO ebenfalls entsprechend erhöht werden. Folglich sei es gerechtfertigt, die Verbindungsbusse auf Fr. 300.-- festzusetzen (Urteil. S. 16 f.).