Citation: 8C_30/2020 E. A

Der 1992 geborene A.________ bezog aufgrund mehrerer Geburtsgebrechen Leistungen der Invalidenversicherung. Vom 1. August 2009 bis 31. Juli 2011 absolvierte er mit Unterstützung der IV-Stelle Bern bei der Genossenschaft B.________ eine Anlehre zum Druckereigehilfen. Ab 8. August 2011 arbeitete er als Praktikant in diversen Kindertagesstätten. Ein am 20. Oktober 2015 begonnener Lehrgang des Schweizerischen Roten Kreuzes zum Pflegehelfer scheiterte. Ab 1. Mai 2017 arbeitete der Versicherte zu 50 % in einer Velostation. Mit Verfügung vom 12. Februar 2018 schloss die IV-Stelle die beruflichen Massnahmen ab. Seit Februar 2018 war der Versicherte in einem Arbeitsprogramm des Sozialamtes zu 80 % in einer Gärtnerei und bei einem Förster beschäftigt. Die IV-Stelle veranlasste ein psychiatrisch-neuropsychologisches Gutachten der ABI, Ärztliches Begutachtungsinstitut GmbH, Basel, vom 8. Oktober 2018 mit Ergänzung vom 18. Dezember 2018 sowie Stellungnahmen des Psychiaters Dr. med. C.________, Regionaler Ärztlicher Dienst der IV-Stelle (RAD), vom 3. Dezember 2018 und 16. Januar 2019. Mit Verfügung vom 14. Juni 2019 verneinte sie einen Rentenanspruch, da der Invaliditätsgrad bloss 35 % betrage.