Citation: 1S.52/2005 22.02.2006 E. C

Am 16. November 2005 trat die Beschwerdekammer auf die Beschwerde mangels Leistung des Kostenvorschusses nicht ein. Sie nahm jedoch die Beanstandungen der X.________ GmbH gegen das Vorgehen der Bundesanwaltschaft und der Bundespolizei bei der Ausführung des Durchsuchungsbefehls im Verfahren der Aufsichtsbeschwerde entgegen (Art. 28 Abs. 2 SGG und Art. 17 Abs. 1 BStP). Für begründet hielt die Beschwerdekammer nur die Rüge der X.________ GmbH, wonach sie bei der Durchsuchung vom 18. August 2005 keine Kenntnis ihres Rechts gemäss Art. 69 Abs. 3 BStP gehabt habe. Die Beschwerdekammer folgerte daraus, dass die am 19. August 2005 schriftlich erhobene Einsprache gegen die Durchsuchung rechtzeitig erfolgt sei. Sie hielt deshalb die vorsorglich angeordnete Versiegelung der beschlagnahmten Dokumente aufrecht und wies die Bundesanwaltschaft an, umgehend das Entsiegelungsverfahren einzuleiten.