Citation: 9F_3/2007 20.02.2008 E. 3

3.1 Der im Beschwerdeverfahren I 999/06 umstrittene Hilfsmittelanspruch (vgl. Sachverhalt, lit. A.) betrifft Leistungen der Invalidenversicherung. Gestützt auf Art. 132 Abs. 1 OG in der von 1. Juli bis 31. Dezember 2006 gültig gewesenen Fassung (gemäss Ziff. III des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005; AS 2006 S. 2003), welche hier anwendbar ist (Ziff. II lit. c des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005), ist das Bundesgericht daher nur zu prüfen befugt, ob das vorinstanzliche Gericht Bundesrecht verletzte, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt wurde (Art. 132 Abs. 2 OG in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG [in Kraft gestanden bis 31. Dezember 2006]). 3.2 Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grundsätze über den Anspruch auf Hilfsmittel der Invalidenversicherung (Art. 21 IVG), die Kompetenz zum Erlass einer Hilfsmittelliste durch den Bundesrat und das Eidgenössische Departement des Innern (Art. 21 Abs. 4 IVG in Verbindung mit Art. 14 lit. a IVV und Art. 2 der Verordnung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung [HVI]; vgl. BGE 131 V 9 E. 3.4.2 f. S. 14 f., 107 E. 3.4.3 S. 114, je mit Hinweisen) und die hier einschlägige Anspruchsgrundlage gemäss Ziff. 13.05* HVI-Anhang ("Hebebühnen und Treppenlifte sowie Beseitigung oder Abänderungen von baulichen Hindernissen im und um den Wohn-, Arbeits-, Ausbildungs- und Schulungsbereich") zutreffend dargelegt. Ebenfalls richtig wiedergegeben hat das kantonale Gericht die Rechtsprechung zur sog. Austauschbefugnis (siehe BGE 131 V 112 E. 3.2.1 S. 110 f. und E. 3.2.3 S. 112 f., mit zahlreichen Hinweisen). Darauf wird verwiesen. Ergänzend ist festzuhalten, dass die Anpassung des Art. 21 Abs. 1 IVG im Zuge der 4. IV-Revision (in Kraft seit 1. Januar 2004) lediglich formaler Natur ist, mithin an der materiellrechtlichen Leistungsberechtigung nichts geändert hat (vgl. nicht publ. E. 2 des Urteils BGE 131 V 161, veröffentlicht in SVR 2005 IV Nr. 38 S. 142, I 446/04, mit Hinweis). Ferner unterliegt die Hilfsmittelversorgung auch nach dem 1. Januar 2004 den allgemeinen Anspruchsvoraussetzungen der Geeignetheit, Erforderlichkeit und Eingliederungswirksamkeit (Art. 8 IVG; BGE 133 V 257 E. 3.2 S. 258 mit Hinweis; Urteil I 1077/06 vom 5. Dezember 2007, E. 3.2).