Citation: B 15/05 29.03.2006 E. A

A.a Am 13. September 1984 wurde die Vera-Sammelstiftung durch die Vera Bau- und Verwaltungs AG, Olten, mit dem Ziel der versicherungsmässigen Vorsorge für Arbeitnehmer von Unternehmungen des Handels, der Industrie und des Gewerbes in der ganzen Schweiz bei Alter und Invalidität bzw. bei Tod für deren Hinterbliebene errichtet (Einleitung sowie Art. 2 Abs. 1 der Statuten). Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 19. Dezember 1984. In der Folge schlossen mehr als 100 Arbeitgeberunternehmungen mit rund 2000 Arbeitnehmern mit der Vera-Sammelstiftung Anschlussverträge zur Erfüllung der beruflichen Vorsorge ab. Die künftig zu erbringenden Leistungen wurden von der Vera-Sammelstiftung bei der VITA Lebensversicherungs-Gesellschaft, Zürich, (seit 1. Oktober 1993: Zürich Lebensversicherungs-Gesellschaft, Zürich) sowie bei der Genfer Lebensversicherungs-Gesellschaft, Genf, durch den Abschluss von Kollektivversicherungsverträgen rückversichert. Auf den abgeschlossenen Kollektivversicherungsverträgen gewährten die beiden Versicherungsgesellschaften Policendarlehen. Die auf diese Weise beschafften Mittel wurden der Vera-Anlagestiftung, welche am 9. Oktober 1984 durch Umfirmierung aus der in Olten domizilierten Vera-Gemeinschaftsstiftung (ehemals: Gemeinschaftsstiftung für Handel, Industrie und Gewerbe Olten) zum Zwecke hervorgegangen war, im Interesse der Förderung der Personalvorsorge die günstige und wirtschaftliche Anlage in Immobilien, Hypotheken sowie Wertschriften von ausschliesslich der Personalvorsorge gewidmeten Vermögen zu tätigen, gegen die Herausgabe von so genannten Varia-Anteilscheinen zur Verfügung gestellt. A.b Nachdem die Vera-Sammelstiftung anfangs 1996 eine massive Überschuldung aufwies, stellte das Bundesamt für Sozialversicherung als zuständige Aufsichtsbehörde am 16. Januar 1996 die Aufhebung der Vera-Sammel- sowie der Vera-Anlagestiftung wegen Unerreichbarkeit ihres Zweckes fest und ordnete ihre Streichung aus dem Register für die berufliche Vorsorge an. Gleichzeitig wurden die Stiftungen in Liquidation versetzt und am 8. März 1996 die Stiftungsräte aufsichtsrechtlich neu besetzt. Zur Deckung der Ansprüche der Versicherten sahen sich die Stiftungen gezwungen, Vorschussleistungen des Sicherheitsfonds BVG in Anspruch zu nehmen. Dieser erbrachte bis am 12. Oktober 1998 Sicherstellungen in Höhe von gesamthaft Fr. 62,5 Mio.