Citation: 2A.553/2000 15.03.2001 E. 2

2.- a) Im Zeitpunkt, da das angefochtene Gerichtsurteil gefällt wurde, hatte K.________ keinen Anspruch auf die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung. Zu Recht hat das Verwaltungsgericht es namentlich abgelehnt, einen solchen Anspruch aus der vom Beschwerdeführer neu vorgebrachten Behauptung abzuleiten, er sei mit der in der Schweiz niedergelassenen jugoslawischen Staatsangehörigen A.________, geb. **** 1980, verlobt und wolle sie heiraten. Unter den damals gegebenen Umständen erscheinen sowohl die Verwaltungsgerichtsbeschwerde (Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG) als auch die staatsrechtliche Beschwerde in der Sache (Art. 88 OG; BGE 122 I 267 E. 1a S. 270) ausgeschlossen (vgl. BGE 126 II 377). b) Nachdem der Beschwerdeführer an das Bundesgericht gelangt ist, haben er und A.________ geheiratet. Dieses nachträglich eingetretene Ereignis kann im vorliegenden Verfahren indessen nicht berücksichtigt werden, und zwar weder bei der Verwaltungsgerichtsbeschwerde (Art. 105 Abs. 2 OG; vgl. BGE 125 II 217 E. 3a S. 221) noch bei der eventualiter erhobenen staatsrechtlichen Beschwerde (BGE 118 Ia 20 E. 5a S. 26; 107 Ia 187 E. 2a S. 190 f.; vgl. Walter Kälin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, 2. Aufl. 1994, S. 369 ff.). Die Berufung des Beschwerdeführers auf Art. 6 EMRK ändert hieran nichts, denn diese Bestimmung findet vorliegend keine Anwendung (Entscheide des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 15. Mai 1996 in VPB 60/1996 Nr. 109 S. 889, und vom 7. April 1994 in VPB 58/1994 Nr. 99 S. 719). c) Eine Rechtsverweigerung durch Verletzung wesentlicher Verfahrensgarantien, die den Weg der staatsrechtlichen Beschwerde unabhängig von der Legitimation in der Sache zu öffnen vermöchte (vgl. BGE 126 II 377 E. 8e S. 398, mit Hinweisen), macht der Beschwerdeführer - zu Recht - nicht geltend.