Citation: 7B_484/2023 E. B

B.a. Die Bundesanwaltschaft führt seit März 2019 ein Strafverfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung und der Bestechung fremder Amtsträger, welches im September 2019 auf die Beschuldigten A.________ und B.________ ausgedehnt wurde. B.b. Am 21. Januar 2020 führte die Bundesanwaltschaft bei der C.________ AG, bei welcher die Beschuldigten angestellt waren und im Rahmen derer Geschäftstätigkeit die mutmasslichen Straftaten begangen wurden, eine Hausdurchsuchung durch, bei welcher physische Dokumente und elektronische Daten sichergestellt wurden. Diese wurden anschliessend auf Anträge der Verteidigung der C.________ AG und von A.________ teilweise gesiegelt. Am 10. Februar 2020 stellte die Bundesanwaltschaft beim Kantonalen Zwangsmassnahmengericht Bern ein Entsiegelungsgesuch (hängiges Entsiegelungsverfahren KZM 20 168). In diesem Entsiegelungsverfahren beantragte die Bundesanwaltschaft am 21. August 2020, dass über bestimmte Asservate ein Teilentscheid erfolgen solle und diese damit zu priorisieren seien. Der Antrag auf Teilentscheid wurde mit Verfügung vom 13. Oktober 2020 gutgeheissen, und mit Teilentscheid und Verfügung vom 5. November 2021, mit Teilentscheid und Verfügung vom 30. Dezember 2021 sowie mit Verfügung vom 19. Januar 2022 wurde über einen Teil der Asservate entschieden. B.c. Zudem verfügte die Bundesanwaltschaft am 13. Februar 2020 die Sicherstellung der Daten auf den Telefongeräten von A.________, B.________ sowie von D.________ und E.________ (beides auch Angestellte der C.________ AG), welche alle die Siegelung verlangten. In der Folge stellte die Bundesanwaltschaft am 2. März 2020 ein Entsiegelungsgesuch beim Zwangsmassnahmengericht (hängiges Entsiegelungsverfahren KZM 20 261). Auch die C.________ AG verlangte in diesem Zusammenhang die Siegelung, worauf die Bundesanwaltschaft ein Entsiegelungsgesuch stellte. Das in der Folge unter der Verfahrensnummer KZM 20 305 geführte Verfahren wurde am 19. März 2020 mit dem Verfahren KZM 20 261 vereinigt und unter der Verfahrensnummer KZM 20 261 weitergeführt. B.d. Am 9. Oktober 2020 nahm die Bundesanwaltschaft am Geschäftssitz der C.________ AG erneut eine Hausdurchsuchung vor und stellte die geschäftlichen E-Mailkonten von F.________ (CEO der C.________ AG von Januar 2015 bis Juni 2017) für den Zeitraum von Januar 2015 bis Oktober 2017 sicher, worauf die C.________ AG die Siegelung verlangte und die Bundesanwaltschaft am 21. Oktober 2020 ein Entsiegelungsgesuch stellte (hängiges Entsiegelungsverfahren KZM 20 1211). Auch A.________ und B.________ verlangten diesbezüglich die Siegelung. Sie zogen ihre Siegelungsanträge hingegen kurze Zeit später zurück und die unter der Nummer KZM 20 1294 und KZM 20 1303 eröffneten Verfahren wurden im November 2020 als gegenstandslos abgeschrieben.