Citation: 4A_226/2023 E. A

Die B.________ GmbH (Beschwerdegegnerin) als Bauherrin hat am 30. Januar 2009 mit der A.________ AG (vormals C.________ AG, Beschwerdeführerin) einen Totalunternehmervertrag über den Bau eines Nanotech-Labors in U.________ geschlossen. Das Bauprojekt wurde 2011 vollendet. Im Rahmen der nachfolgenden Schlussabrechnung kam es zwischen den Parteien zu Meinungsverschiedenheiten betreffend eine angebliche, nicht angezeigte Kostenüberschreitung. Nach Ansicht der Beschwerdeführerin besteht ein Restwerklohnanspruch, während die Beschwerdegegnerin der Auffassung ist, mit den geleisteten Akontozahlungen und der Schlusszahlung seien sämtliche Ansprüche abgegolten.