Citation: 9C_604/2022 E. 5.3.1

5.3.1. Unbestritten bezweckte der Aktientransfer, die ursprünglich geschaffene, ungewöhnliche Situation zu korrigieren, als deren Folge das gesamte Aktienkapital durch A.B.________ gehalten wurde, der als einziger am gemeinsamen Projekt der beiden Ehepaare zu keinem Zeitpunkt aktiv mitarbeitete (vgl. E. 5.1.1). Mit dem Transfer zugunsten der drei "Aktiven" sollten Besitzverhältnisse geschaffen werden, die dem für das Unternehmen Geleisteten und dem wirtschaftlichen Erfolg seit der Gründung der Gesellschaft entsprechen würden (vgl. oben E. 5.2 einleitend u. 5.2.1). Dass der Transfer in beträchtlichem Ausmass unterpreisig war (vgl. oben E. 5.2.1 u. 5.2.3), spricht zumindest in Bezug auf die beiden Beschwerdeführer noch zusätzlich für einen tatsächlichen Zusammenhang mit der wertsteigernden und Gewinne generierenden Mitarbeit im Rahmen des gemeinsamen Unternehmens. Daran ändert die abweichende Gestaltung des Transfers hinsichtlich der Mitarbeit von B.B.________ (vgl. oben E. 5.2.4) ebenso wenig wie der Umstand, dass der Kaufpreis von Fr. 120'000.- für zwei Drittel der Aktien auch deshalb gewählt wurde, um es A.B.________ zu ermöglichen, zumindest im besagten Umfang von zwei Dritteln seine ursprüngliche Investition von Eigen- bzw. Risikokapital zu beenden und dabei auch seine immer noch bestehende Darlehensschuld gegenüber dem Beschwerdeführer (vgl. oben E. 5.1.1 u. 5.1.2) mittels einer einfachen Verrechnung (vgl. oben E. 5.2.1) zu tilgen (vgl. oben E. 5.2.1 u. 5.2.2). Ebenfalls nicht entscheidend gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung kann der Umstand gewichtet werden, dass das letzte Drittel des Aktienkapitals nicht an B.B.________ übertragen wurde, sondern im Eigentum von deren Ehemann blieb (vgl. oben E. 5.2.4). Daneben bestanden mehrere Elemente, welche die tatsächlichen Kausalitäten und die Motive der Beschwerdeführer (bzw. der beiden Ehepaare) in einem anderen Zusammenhang erscheinen lassen als eine Arbeitsleistung zugunsten der Gesellschaft und des gemeinsamen Unternehmens, seien es nun die zwischen den beiden Ehepaaren bestehenden Familienbeziehungen (vgl. oben E. 4.2.2), die ursprünglichen und dann korrigierten (allfälligen) Gesellschaftsverhältnisse (vgl. oben E. 5.1 u. 5.2.1) oder der zwischen den Beteiligten abgeschlossene Darlehensvertrag (vgl. oben E. 5.1, 5.2.1 u. 5.2.2). Doch auch diese Elemente vermögen die dem angefochtenen Urteil zugrunde liegenden Sachverhaltsfeststellungen nicht so sehr in den Hintergrund zu drängen, dass die Beweiswürdigung des Steuergerichts als geradezu willkürlich einzustufen wäre.