Citation: 9C_714/2022 E. 3.3.5

3.3.5. Soweit die Beschwerdeführerinnen schliesslich unter Berufung auf die Anwendbarkeit kantonalen Rechts "eine falsche Anwendung des Legalitätsprinzips" geltend machen, indem sie ausführen, eine kostendeckende Konzessionsgebühr sei im städtischen Recht in Verbindung mit dem kantonalen Recht ausdrücklich vorgesehen, sind ihre Ausführungen zum Teil widersprüchlich und erweist sich ihre Beschwerde als ungenügend substanziiert. Die Vorinstanz hat sich für die Überprüfung der für den Zeitraum ab 2013 durch die Beschwerdegegnerin neu festgelegten Gebühren für die Nutzung ihres Kabelkanalisationsnetzes durch die Beschwerdeführerinnen allein auf Art. 78 Abs. 2 FDV und nicht etwa auf kantonales und/oder kommunales Recht gestützt. Inwiefern sie dadurch verfassungsmässige Rechte der Beschwerdeführerinnen verletzt haben soll, legen die Beschwerdeführerinnen nicht dar: Einerseits führen sie selbst aus, die gesetzliche Grundlage für die Erhebung der Konzessionsgebühr bilde unter den Parteien gar keinen Streitpunkt mehr. Andererseits berufen sie sich auf kantonales bzw. kommunales Recht, ohne indessen darzulegen, warum und inwieweit für den hier zu beurteilenden Zeitraum ab 2013 - neben oder anstelle von Art. 78 Abs. 2 FDV, gestützt auf den allein die Vorinstanz die Gebührenfestsetzung durch die Beschwerdegegnerin in der Verfügung vom 13. Juni 2018 als rechtmässig erkannt hat - kantonales bzw. kommunales Recht zur Anwendung gelangen soll. Auf die Vorbringen der Beschwerdeführerinnen im Zusammenhang mit der behaupteten Anwendbarkeit kantonalen Rechts ist daher nicht weiter einzugehen.