Citation: 6P.193/2006 01.03.2007 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung und eine willkürliche Beweiswürdigung durch das Obergericht. Dieses sei in Willkür verfallen, weil es gestützt auf die Aussagen von S.________ gefolgert habe, der Beschwerdeführer habe diesem und X.________ bei ihrem letzten Treffen vor der Tat in Abänderung des bisherigen Deliktsplans, wonach das Opfer "nur" beraubt werden sollte, mitgeteilt, das Opfer müsse auch getötet werden. 3.2 Willkür in der Beweiswürdigung liegt vor, wenn die Behörde in ihrem Entscheid von Tatsachen ausgeht, die mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen, auf einem offenkundigen Fehler beruhen oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderlaufen. Dabei genügt es nicht, wenn der angefochtene Entscheid sich nur in der Begründung als unhaltbar erweist; eine Aufhebung rechtfertigt sich erst, wenn er auch im Ergebnis verfassungswidrig ist (BGE 127 I 38 E. 2 und 4 mit Hinweisen). 3.3 Das Obergericht hat sich eingehend mit den Aussagen der Beteiligten, insbesondere mit jenen des Mittäters S.________, auseinander gesetzt. Es hat erwogen, S.________ habe mehrmals übereinstimmend und nachvollziehbar ausgesagt, der Beschwerdeführer habe X.________ und ihm zu Verstehen gegeben, das Opfer müsse umgebracht werden, insbesondere weil der Raub sonst sofort aufgeklärt werden könnte (angefochtenes Urteil S. 17 mit Hinweis auf die vorinstanzlichen Akten act. 1973, 1974, 2006, 2025, 2047). Dass der Beschwerdeführer dabei gemäss den Schilderungen von S.________ nicht ausdrücklich präzisiert hat, wie genau und durch welchen der beiden Mittäter das Opfer getötet werden soll (vorinstanzliche Akten act. 1973 f.), ändert hieran nichts. Ebenso wenig kann entscheidend sein, dass S.________ gemäss eigenen Angaben im Auto zusätzlich auch durch X.________ zur Tötung des Opfers aufgefordert worden ist. Das Obergericht durfte diesen Aussagen von S.________ kurz nach dessen Festnahme aufgrund der zeitlichen Nähe zur Tat ohne Willkür einen erhöhten Beweiswert beimessen, zumal S.________ seine Aussagen auch nachträglich nicht dementiert, sondern bloss - namentlich unter dem Druck der Konfrontation mit dem Beschwerdeführer - relativiert hat. Der Schluss des Obergerichts, die späteren Aussagen von S.________, wonach der Beschwerdeführer die Anweisung zur Tötung des Opfers nicht seriös gemeint bzw. bloss zum Spass gemacht habe (angefochtenes Urteil S. 17 mit Hinweis auf die vorinstanzlichen Akten act. 2036 ff. und 4149 ff.), seien wenig überzeugend, da an einer solchen Tötungsaufforderung nichts Lustiges zu finden sei (angefochtenes Urteil S. 18), hält der bundesgerichtlichen Willkürprüfung stand. Die staatsrechtliche Beschwerde ist demnach abzuweisen.