Citation: 6B_84/2022 E. 4.4

4.4. Mit ihrem Schluss, die Beschwerdeführerin habe als Mittäterin gehandelt, verletzt die Vorinstanz kein Bundesrecht. Entgegen der Beschwerde (S. 12) äussert sich die Vorinstanz zum Tatbeitrag der Beschwerdeführerin (vgl. oben E. 4.2). Von einer Verletzung der vorinstanzlichen Begründungspflicht kann keine Rede sein. Kein Erfolg ist der Beschwerde beschieden, soweit die Beschwerdeführerin das Vorliegen von Tatherrschaft und eines wesentlichen Tatbeitrages bestreitet, wobei sie im Wesentlichen auf den Standpunkt stellt, ihr Verhalten sei von untergeordneter Bedeutung gewesen bzw. es sei beweisrechtlich nicht erstellt, dass sie zu irgendeinem Zeitpunkt Kenntnis darüber erlangt habe, wie und wo Hanf angebaut, gelagert oder verkauft worden sei (Beschwerde S. 11). Damit wiederholt sie lediglich, was sie bereits vor Vorinstanz vorgebracht hat, ohne sich mit den diesbezüglichen Ausführungen der Vorinstanz auseinanderzusetzen (vgl. oben E. 4.2). Auf solch appellatorische Kritik tritt das Bundesgericht nicht ein. Die Vorinstanz ist gestützt auf die Aussagen von B.________ und die übrigen Beweise und Indizien mit überzeugender und sorgfältiger Begründung zum Schluss gekommen, dass die Beschwerdeführerin an den drei Hanf-Indooranlagen beteiligt gewesen ist und sich einerseits um die Aufzucht der Pflanzen und deren Ernte und andererseits - zusammen mit ihrem Ehemann - um die Besorgung der Stecklinge und den Verkauf des Marihuanas gekümmert hat (angefochtenes Urteil S. 17). Dies genügt zur Annahme von Mittäterschaft. Die Vorinstanz gelangt anhand des von ihr willkürfrei festgestellten Sachverhalts zum Schluss, dass die Tathandlungen der Beschwerdeführerin weit hinaus über eine blosse Gehilfenschaft gehen (angefochtenes Urteil S. 17). Die Beschwerde erweist auch in diesem Punkt als unbegründet.