Citation: 8C_628/2019 E. 5.1

5.1. Die fachärztlich-psychiatrische Einschätzung des RAD vom 9. August 2018 stellt praxisgemäss eine grundsätzlich hinreichende Beurteilungsgrundlage dar. Inwiefern die Vorinstanz den Sachverhalt gestützt darauf offensichtlich unrichtig festgestellt hätte, ist nicht erkennbar. Gemäss med. pract. H.________ traten bei der Versicherten zunächst depressive Symptome und in diesem Rahmen auch "Panikattacken" auf. Angst und subjektiv als "Panik" empfundene Symptome seien bei einer Depression häufig als Epiphänomen zu beobachten, ohne dass sie jedoch die Kriterien einer eigenständigen Erkrankung erfüllten. Sowohl die depressive wie auch die Angstsymptomatik seien bei Abschluss der zweimonatigen stationären Behandlung im Spital F.________ im Frühjahr 2017 als remittiert dokumentiert worden. Die Beschwerdeführerin habe in ausgeglichenem und humorvollem Zustand entlassen werden können. Den auch im weiteren Verlauf vom Hausarzt ausgestellten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen vermochte der RAD-Psychiater nicht zu folgen. Es lasse sich gestützt auf dessen Angaben wie auch die Stellungnahmen der behandelnden Psychologin keine Gesundheitsschädigung mit länger dauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit begründen. Daran könne nichts ändern, dass die Arbeitskraft der Beschwerdeführerin in der erforderlichen 24-Stunden-Betreuung des kranken Sohnes benötigt werde.