Citation: 7B_229/2022 E. 2.4.3

2.4.3. Weiter ist der Vorwurf unberechtigt, das angefochtene Urteil enthalte hinsichtlich des Sachzusammenhangs zu den anderen Delikten keine Begründung. Vielmehr ergibt sich aus den vorinstanzlichen Erwägungen, dass der Beschwerdegegner verschiedene Sexualdelikte beging, welche allesamt gegen seine Stieftochter gerichtet waren, indem er sie während des Schlafes unsittlich berührte, ihr einen pornografischen Film zeigte und sie mittels Nachrichten (WhatsApp und Signal) belästigte. Auch die Erhöhung der Strafe um einen halben Monat wegen Pornografie hält angesichts der von der Vorinstanz festgestellten Tatumstände und des von ihr zutreffend qualifizierten leichten Verschuldens einer Überprüfung stand. Eine Verletzung der Begründungspflicht nach Art. 50 StGB ist auch hier nicht erkennbar.