Citation: 6B_596/2024 E. 1.3.1

1.3.1. Die Vorinstanz erachtet die Eintretensvoraussetzungen gemäss Art. 362 Abs. 5 StPO als erfüllt, nachdem der Beschwerdeführer mit einer Berufungserklärung und seinen weiteren Eingaben sinngemäss vorgebracht habe, der Anklageschrift nicht bzw. lediglich unter Zwang zugestimmt zu haben. In der Folge erwägt sie, dass der Beschwerdeführer an der staatsanwaltschaftlichen Einvernahme vom 3. Oktober 2023 die Durchführung des abgekürzten Verfahrens beantragt habe. Sowohl er als auch seine damalige amtliche Verteidigerin hätten der per 2. November 2023 datierten Anklageschrift schriftlich zugestimmt. Anlässlich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung habe der Beschwerdeführer ausdrücklich bestätigt, dass ihm die Anklageschrift bekannt sei, er diese mit seinem Verteidiger besprochen und auch verstanden habe. Ebenso habe er bestätigt, mit seiner Verteidigung den Ablauf und die Folgen des abgekürzten Verfahrens besprochen zu haben. Auf Vorhalt des zusammengefassten Anklagesachverhaltes habe er diesen in allen Teilen anerkannt. Auch zur rechtlichen Würdigung, zur Sanktion, zu den Zivilforderungen, zur Landesverweisung und den übrigen Anträgen gemäss Anklageschrift habe er sich äussern können und mit allen Punkten sein Einverständnis erklärt, was er anlässlich der Berufungsverhandlung bestätigt habe. Mithin habe die Erstinstanz anlässlich der Befragung vom 31. Januar 2024 geklärt, dass die Zustimmung des Beschwerdeführers zur Anklageschrift rechtmässig erfolgt sei, dass er den Sachverhalt tatsächlich anerkannt habe und seine Erklärung mit der Aktenlage übereinstimme.