Citation: 8C_701/2022 E. 3.2

3.2. Das kantonale Gericht erachtete es im angefochtenen Entscheid als unzulässig, berufliche Eingliederungsmassnahmen (Umschulung, Berufsberatung, Integrationsmassnahmen und Arbeitsvermittlung) allein wegen eines fehlenden formalen Ausbildungsnachweises abzulehnen, vielmehr bedürfe es weiterer Abklärungen darüber, ob der Versicherte "faktisch als Berufsmann" zu qualifizieren sei, ehe über das Leistungsbegehren befunden werden könne. Zwar führt das Gericht in diesem Zusammenhang zunächst aus, ein "faktischer" Berufsmann sei als "umschulungsspezifisch invalid zu qualifizieren". Dies präzisiert es aber hernach dahingehend, dass nach Abschluss der Sachverhaltsermittlungen über den Anspruch auf eine Arbeitsintegration, auf eine Berufsberatung, auf eine Umschulung und/oder auf eine Arbeitsvermittlung neu zu entscheiden sei. Mit anderen Worten hat das kantonale Gericht nicht erkannt, "falls der Versicherte faktisch als Berufsmann gilt, so hat er ungeachtet der weiteren Umstände auch Anspruch auf konkrete Umschulungs- oder andere berufliche Eingliederungsmassnahmen" (vgl. dazu auch Urteil I 210/05 vom 10. November 2005 E. 3.3.1 Absatz 2), wovon die Beschwerdeführerin letztinstanzlich auszugehen scheint. Diese wird nicht dazu verhalten, eine aus ihrer Sicht rechtswidrige Verfügung zu erlassen. Allein der Umstand, dass sie die vom Gericht angeordneten Abklärungen als von Vornherein unnötig oder sinnlos erachtet, reicht zur Bejahung eines Anfechtungsgrunds nach Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG nicht aus (BGE 139 V 99; Urteil 8C_311/2022 vom 31. Mai 2022).