Citation: 4A_336/2014 E. 6.1

6.1. Ein weiterer Vorwurf der Beschwerdeführerin geht dahin, die Beschwerdegegnerin habe sie im Zeitpunkt der Empfehlung nicht umfassend über die Risiken der Anlage aufgeklärt. Die Vorinstanz wies auch diesen Vorwurf nach eingehender Prüfung der einzelnen Vorbringen der Beschwerdeführerin zurück. Sie stellte zunächst fest, dass die Beschwerdeführerin und ihre Vertreter sachkundig und erfahren waren, und die Parteien sich auf Augenhöhe begegneten. Unter diesen Umständen habe die Beschwerdegegnerin nicht über übliche Risiken wie Markt- und Systemrisiken, das Risiko eines substanziellen Verlusts oder die mit Anlagefonds im Allgemeinen verbundenen Risiken informieren müssen. Über das Absolute Return Konzept habe die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin hinreichend informiert. Bei den Risiken aus der Strukturierung der verbrieften Kreditrisiken, den Korrelationsrisiken und Liquiditätsrisiken habe es sich im massgebenden Zeitpunkt um nicht naheliegende Risiken gehandelt, deren Eintritt aus damaliger Sicht sehr unwahrscheinlich gewesen sei. Diese Risiken hätten daher keiner Aufklärungs- oder Informationspflicht der Beschwerdegegnerin unterstanden. Bis hierher lässt die Beschwerdeführerin die vorinstanzliche Erkenntnis unangefochten.