Citation: U 137/03 03.12.2004 E. 2

Der Beschwerdeführer beruft sich zunächst auf eine zunehmende Wesensveränderung und beantragt ergänzende Abklärungen zu seinem Gesundheitszustand. Der Versicherte leidet an Störungen der Merk- und Konzentrationsfähigkeit, Sprachproblemen und Wortfindungsstörungen. Das Arbeitstempo sei verlangsamt und am Telefon habe er Schwierigkeiten mit dem Finden von Worten und der exakten Zuordnung von Zusammenhängen. Gemäss nervenärztlichem Gutachten des Dr. med. S.________ vom 11. April 2000 besteht als Folge der schweren Traumatisierung im Bereich des Hirnschädels ein neuropsychologisch exakt festgehaltenes Defizit, insbesondere im Sinne einer posttraumatischen hemisphärischen Funktionsstörung links. Nach Aussage der Ehefrau habe sich der Versicherte nach dem Unfall erheblich verändert; sie lebe mit einem "anderen Mann" zusammen. Früher sei er immer sehr besorgt gewesen, zuvorkommend, habe nie Streit gesucht und sich immer sehr um die Familie gekümmert. Seit dem Unfall sei seine Toleranz erheblich beeinträchtigt. Er fahre leicht aus der Haut und sei ungeduldig. Nach Auffassung des Gutachters sind diese Beschwerden im Rahmen der Hirnschädigung zu sehen. Er empfahl eine erneute neuropsychologische Kontrolle, welche am 19. Oktober 2000 durch das Neuropsychologische Institut X.________ durchgeführt wurde. Dessen Gutachter konnten gemäss Expertise vom 13. November 2000 im Vergleich zu den früher, am 1. März 1990, erhobenen Befunden (Gutachten vom 30. März 1990) keine wesentlichen Veränderungen feststellen. Es bestehe eine leichte posttraumatische neuropsychologische Funktionsstörung. In seiner Beurteilung vom 24. November 2000 äusserte der SUVA-Kreisarzt seine Besorgnis bezüglich der zunehmenden Wesensveränderung. Diese war jedoch nicht quantifizierbar. Mit der Vorinstanz ist gestützt auf die medizinische Aktenlage und mit Blick darauf, dass der Beschwerdeführer in seiner Erwerbstätigkeit offenbar nicht weitergehend als bisher eingeschränkt ist, davon auszugehen, dass in gesundheitlicher Hinsicht keine rentenwirksame Änderung eingetreten ist. Auf zusätzliche Abklärungen kann verzichtet werden.