Citation: 1C_522/2023 E. 3.3

3.3. Unumstritten ist, dass für die beantragte Umnutzung des Veloraums im Hotel der Beschwerdeführerin Art. 66 Abs. 2 lit. b BauG einschlägig ist. Die Beschwerdeführerin vertritt jedoch die Auffassung, die in dieser kommunalen Bestimmung aufgeführten zulässigen Nutzungen seien nicht abschliessend. Der Zusatz "etc." suggeriere, dass neben Restauration auch noch weitere Nutzungen zulässig sein könnten, solange sie zum Hotel gehören. Dienstleistungsbetriebe, die den Kernbetrieb des Hotels ergänzen würden, müssten zulässig sein. Die Vorinstanz verkenne, dass auch alle anderen dazugehörigen Serviceangebote wie Restauration oder Spa-/Wellness in einem Hotel regelmässig Dritten zur (kostenpflichtigen) Benützung offenstünden. Dies gelte auch für das hoteleigene Restaurant der Beschwerdeführerin. Warum die Vorinstanz diese Serviceangebote unterschiedlich behandelt, begründe sie nicht. Die Vorinstanz habe dadurch ihren Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV), das Willkürverbot (Art. 9 BV) sowie das Gebot der rechtsgleichen Behandlung (Art. 8 Abs. 1 BV) verletzt.