Citation: 8C_552/2022 E. 3.2

3.2. Sodann prüfte die Vorinstanz die Voraussetzungen der Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG. Dabei bejahte sie nebst der Voraussetzung der erheblichen Bedeutung der Korrektur auch diejenige der zweifellosen Unrichtigkeit der leistungszusprechenden Verfügung, weil damals bezüglich der organisch nicht nachweisbaren Beschwerden keine Adäquanzprüfung erfolgt sei. Alsdann bestätigte sie die Beurteilung der Basler, wonach die Adäquanz zwischen dem Unfall von 1986 und den aktuell noch bestehenden nicht objektivierbaren Beschwerden nicht gegeben sei, wobei sie offen liess, ob die Adäquanzprüfung nach der sogenannten Schleudertrauma-Praxis (BGE 134 V 109) oder nach der zu psychischen Fehlentwicklungen (BGE 115 V 133) nach einem Unfall ergangenen Rechtsprechung zu prüfen sei. Das kantonale Gericht schützte die Rentenaufhebung deshalb mit der substituierten Begründung der Wiedererwägung.