Citation: 6B_288/2024 E. 1.2.2

1.2.2. Die Vorinstanz erwägt, die theoretische Möglichkeit, dass DNA-Spuren durch Drittpersonen an einen bestimmten Ort transferiert werden könnten, bedürfe keiner Erörterung durch eine Fachperson. Entgegen der Verteidigung habe die Ablehnung ihres diesbezüglichen Beweisantrags nicht zur Folge, dass die Hypothese der Verteidigung automatisch als wahr zu unterstellen sei. Vor dem Hintergrund des klaren Ergebnisses zur Zuordnung der DNA-Spuren verblieben keine unüberwindbaren Zweifel an der Täterschaft des Beschwerdeführers hinsichtlich des Eindringens in die Liegenschaften gemäss den genannten Dossiers, insbesondere, nachdem andere Möglichkeiten, wie seine Spuren an die entsprechenden Tatwerkzeuge oder Örtlichkeiten - überwiegend an aufgebrochene Tür- und Fensterrahmen - gelangt seien, nicht ersichtlich seien. So seien insbesondere die Aussagen des Beschwerdeführers, wonach ein Komplott gegen ihn existiere und seine DNA-Spuren von Dritten gestohlen bzw. an den Tatorten platziert worden seien, vor dem Hintergrund, dass man ihm zuzuordnende DNA-Spuren an 27 örtlich und zeitlich verschiedenen Tatorten gefunden habe, abenteuerlich und lebensfremd. Diese seien als unglaubhafte Schutzbehauptungen zu werten und es sei nicht darauf abzustellen. Dies werde zusätzlich dadurch untermauert, dass seit der Verhaftung des Beschwerdeführers keine weiteren seiner vermeintlich "platzierten" DNA-Spuren an Tatorten gefunden worden seien. Dasselbe habe für die Vorbringen der Verteidigung zu gelten, wonach Werkzeuge, die zuvor durch den Beschwerdeführer angefasst worden seien, von Dritten an die Tatorte hätten transferiert werden können, sowie dass gebrauchte Handschuhe des Beschwerdeführers von der Dritttäterschaft verwendet worden seien. Diese rein theoretischen Möglichkeiten erwiesen sich in der Realität als dermassen gesucht und konstruiert, dass sie keine ernsthaften Zweifel aufzuwerfen vermöchten. Darüber hinaus sei teilweise weiteres Beweismaterial gefunden worden. So finde sich ein einschlägiger Webverlauf auf dem Mobiltelefon des Beschwerdeführers, wobei der Geschädigte entsprechende Münzen als gestohlen gemeldet habe, was die Täterschaft des Beschwerdeführers in diesem Umfang zusätzlich belege.