Citation: 5D_191/2021 E. 3.1

3.1. Die KESB ging von der Honorarnote der Beschwerdeführerin vom 26. Februar 2021 aus. Sie störte sich hauptsächlich an den insgesamt 92 Telefonaten, welche die Beschwerdeführerin innert eines Jahres mit ihrer Klientin geführt habe und einen Zeitaufwand von rund 12 Stunden ausmachten. Sodann könne die Teilnahme an Standortgesprächen und Besprechungen im B.________ nicht im Rahmen der unentgeltlichen Rechtspflege entschädigt werden. Im Ergebnis erachtete die KESB eine Kürzung des Aufwandes um 20 %, d.h. auf 28 Stunden, als gerechtfertigt. Sie multiplizierte diese Anzahl Stunden mit Fr. 200.-- und setzte das amtliche Honorar auf Fr. 5'600.-- und das volle Honorar auf Fr. 7'000.-- (je zuzüglich Auslagen und Mehrwertsteuer) fest.