Citation: 2C_735/2018 E. 3.1

3.1. Hinsichtlich des ausländerrechtlichen Familiennachzugs fallen Ehegatten und Kinder von Personen mit Aufenthaltsbewilligung unter Art. 44 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG; SR 142.20). Danach kann derartigen Personen eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie kumulativ mit der Person, die bereits über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt, zusammenwohnen, wenn eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist und sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. a-c). Dabei handelt es sich grundsätzlich um eine Ermessensbewilligung (Art. 44 in Verbindung mit Art. 96 AuG; Urteil 2C_508/2017 vom 5. April 2018 E. 2.2).