Citation: 2C_239/2023 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerin macht einzig eine Verletzung ihres rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) im Zusammenhang mit der mündlichen Verhandlung geltend, die das Kantonsgericht am 18. Januar 2023 in dieser Angelegenheit durchgeführt hatte. Zur Begründung führt sie aus, anlässlich ihrer persönlichen Befragung sei sie zwar von einem Dolmetscher unterstützt worden; indessen sei dieser unmittelbar bevor der Vertreter des Migrationsamtes das Wort ergriffen habe, vom Kantonsgericht aufgefordert worden, den Gerichtssaal zu verlassen. Anschliessend sei die Beschwerdeführerin "schlicht und einfach ignoriert" worden und es sei "über ihren Kopf hinweg und ohne ihre Mitwirkung" über ihren Aufenthaltsstatus entschieden worden. Schliesslich beanstandet sie, dass die Verhandlung in ihrer Abwesenheit beendet worden sei, nachdem sie den Gerichtssaal zwecks Erholung verlassen habe.