Citation: 5A_1029/2020 E. A

A.a. B.A.________ (geb. 2010) ist der Sohn der nicht miteinander verheirateten und getrennt lebenden Eltern A.A.________ (geb. 1993) und D.________ (geb. 1987). Die Mutter hat noch ein weiteres Kind, C.A.________ (geb. 2019). B.A.________ steht unter der elterlichen Sorge und Obhut der Kindsmutter. A.b. Auf Gefährdungsmeldung der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie E.________ eröffnete die Kindes- und ErwachsenenschutzbehördeF.________ (nachfolgend: KESB) am 15. Februar 2018 ein Kindesschutzverfahren und gab weitere Abklärungen in Auftrag. Der abklärende Dienst der Stadt U.________ erachtete das Kindeswohl nicht als akut gefährdet und empfahl, von der Errichtung behördlicher Kindesschutzmassnahmen abzusehen. Die KESB folgte dieser Empfehlung. Am 4. bzw. 14. November 2019 erstatteten die Kantonspolizei und die Schule G.________ je eine Gefährdungsmeldung. In der Folge trat B.A.________ am 3. Februar 2020 in die Tagesklinik des Dienstes H.________ (nachfolgend: H.________) ein. Auf eine Gefährdungsmeldung des H.________ und dessen Austrittsbericht zum Austritt von B.A.________ aus dem H.________ am 8. Juli 2020, der die Entwicklung von B.A.________ als hoch gefährdet beschrieb, wurde B.A.________ im Einverständnis mit der Kindsmutter im Heim I.________ platziert. A.c. Mit Entscheid vom 21. August 2020 errichtete die KESB eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB (Disp.-Ziff. 1) und beauftragte den Beistand unter anderem damit, eine geeignete Institution für die Langzeitplatzierung von B.A.________ zu suchen sowie die Platzierung in einer geeigneten Institution zu begleiten und zu koordinieren (Disp.-Ziff. 2).