Citation: 5A_671/2019 E. 2.1

2.1. Das Kantonsgericht hält in seinem Entscheid fest, es sei unbestritten, dass bei der betroffenen Person ein Schwächezustand im Sinne von Art. 390 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB vorliege, so dass sie ihre Angelegenheiten nicht mehr alleine besorgen könne und mangels Urteilsfähigkeit auch nicht mehr in der Lage sei, Vollmachten zu erteilen und bevollmächtigte Personen zu kontrollieren. Insoweit seien die Voraussetzungen für eine Beistandschaft mit den im angefochtenen Entscheid der KESB umschriebenen Aufgaben unstreitig gegeben. Im Gegensatz zur KESB hält das Kantonsgericht die von der betroffenen Person errichtete "Declaronza" für einen gültigen Vorsorgeauftrag. Mit Blick auf die demenzielle Erkrankung erwägt das Kantonsgericht, ob B.A.________ nicht besser in einem Heim aufgehoben wäre, als weiterhin zu Hause zu leben. Es sei bis zu einem solchen Heimeintritt mit einem vermehrten persönlichen Betreuungsaufwand zu rechnen und zudem seien administrative Abklärungen beim Heim betreffend die Finanzierung etc. zu treffen. Allenfalls seien auch rasche medizinische Entscheide zu treffen. Dafür sei eine Vertretung vor Ort notwendig, was für eine Beistandschaft und gegen eine Vertretung durch den im Kanton Bern lebenden Beschwerdeführer als Vorsorgebeauftragten spreche. Der Beschwerdeführer macht in seiner Beschwerde im Wesentlichen geltend, die notwendige Vertretung könne er sehr wohl von seinem Wohnort aus bieten, so dass mit der Anordnung einer Beistandschaft die Grundsätze der Subsidiarität und Verhältnismässigkeit der behördlichen Massnahmen verletzt seien.