Citation: 4A_258/2024 E. 1.4

1.4. Die von der Beschwerdeführerin selber verfasste Eingabe vom 5. Mai 2024 erfüllt die erwähnten Begründungsanforderungen offensichtlich nicht. Sie setzt sich nicht hinreichend mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 19. März 2024 auseinander und zeigt nicht rechtsgenügend auf, inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Entscheid Bundesrecht verletzt hätte, sondern unterbreitet dem Bundesgericht in unzulässiger Weise ihre eigene Sicht der Dinge. Die Eingabe hat daher unbeachtet zu bleiben und es ist auf die Frage der Missbräuchlichkeit der ausgesprochenen Kündigung nicht mehr einzugehen. Die von der Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin verfasste Eingabe vom 6. Mai 2024 vermag den gesetzlichen Begründungsanforderungen teilweise auch nicht zu genügen. So beruft sie sich etwa auf eine Verletzung des Rechts auf Beweis, indem das Kantonsgericht die von ihr beantragten Zeugen nicht einvernommen habe, zeigt jedoch nicht auf, dass sie dies im vorinstanzlichen Verfahren überhaupt vorgebracht hätte, geschweige denn, inwiefern der Vorinstanz eine Bundesrechtsverletzung vorzuwerfen wäre (vgl. zur materiellen Ausschöpfung des Instanzenzugs BGE 143 III 290 E. 1.1; Urteil 4A_40/2021 vom 10. Juni 2021 E. 3.2). Die entsprechenden Vorbringen zielen ins Leere.