Citation: U 158/01 31.07.2003 E. A

Der 1955 geborene Z.________ wurde am 28. Mai 1993 bei der Arbeit durch seinen eigenen rückwärts fahrenden Stapler gegen ein Lagergestell gedrückt. Dabei zog er sich Verletzungen im Beckenbereich zu (Diagnose: «Obere Schambeinastfraktur rechts, Kontusion rechte Hüfte»). Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), bei welcher er obligatorisch unfallversichert war, erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld). Mit Verfügung vom 8. Dezember 1994 lehnte die Anstalt eine weitere Leistungspflicht über den 12. September 1994 hinaus ab, was sie mit Einspracheentscheid vom 12. Mai 1995 bestätigte. Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 23. Mai 1996 ab. Auf Verwaltungsgerichtsbeschwerde hin hob das Eidgenössische Versicherungsgericht mit Urteil vom 25. April 1997 (U 129/96) Gerichts- und Einspracheentscheid auf und wies die Sache an die SUVA zurück, damit sie im Sinne der Erwägungen verfahre (Einholung eines psychiatrischen Gutachtens) und über den streitigen Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung aus dem Unfall vom 28. Mai 1993 neu befinde. Am 6. November 1997 wurde Z.________ vom Neurologen und Psychiater Dr. med. S.________ untersucht. Gestützt auf dessen Gutachten vom 31. Januar 1998 lehnte die SUVA mit Verfügung vom 22. April 1998 eine Leistungspflicht aus dem Unfall vom 28. Mai 1993 über den 12. September 1994 hinaus erneut ab. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 15. Dezember 1998 fest.