Citation: 8C_215/2023 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer macht im Verfahren vor Bundesgericht geltend, das Invalideneinkommen müsse gestützt auf das statistische Gutachten des Büros für arbeits- und sozialpolitische Studien BASS AG "Nutzung Tabellenmedianlöhne LSE zur Bestimmung der Vergleichslöhne bei der IV-Rentenbemessung" vom 8. Januar 2021 (nachfolgend: BASS-Gutachten) vorab um 15 % gekürzt werden. Vor dem Hintergrund des vom Kreisarzt definierten Zumutbarkeitsprofils und mit Blick auf das Rechtsgutachten "Grundprobleme der Invaliditätsbemessung in der Invalidenversicherung" vom 22. Januar 2021 (nachfolgend: Rechtsgutachten), die Schlussfolgerungen daraus ("Fakten oder Fiktion? Die Frage des fairen Zugangs zu Invalidenleistungen. Schlussfolgerungen aus dem Rechtsgutachten") vom 27. Januar 2021, beide Schriften verfasst von GÄCHTER/EGLI/MEIER/FILIPPO, sowie des BASS-Gutachtens sei zudem ein Leidensabzug vom Tabellenlohn vorzunehmen. Im Einzelnen ergebe sich ein Abzug von 15 % wegen der gesundheitlich bedingten Einschränkungen, von 10 % wegen nur eingeschränkter, schlechter entlöhnter Arbeitsmöglichkeiten für den Beschwerdeführer im Kompetenzniveau 1, von 10 % infolge seines Alters von 62 Jahren im Zeitpunkt der Verfügung, von 5 % aufgrund der arbeitsmarktlichen Desintegration, von 12,4 % basierend auf seinem Aufenthaltsstatus B, von 10% wegen fehlender Berufserfahrung in der Schweiz und in verschiedenen Tätigkeiten sowie infolge mangelnder Sprachkenntnisse. Insgesamt müsse deshalb der maximal mögliche Abzug von 25 % gewährt werden.