Citation: 1C_283/2023 E. 2

A.________, Eigentümer des Grundstücks GB Oensingen Nr. 174, erhob gegen den kantonalen Erschliessungsplan Einsprache. Sein Grundstück ist zum thematisierten Kantonsstrassenabschnitt hin erschlossen. Zwischen dem Grundstück des Einsprechers und der Kantonsstrasse liegt das im Eigentum des Staates Solothurn stehende Grundstück GB Oensingen Nr. 173. Darauf lastet ein Wegrecht zu Gunsten von GB Oensingen Nr. 174. Die gegenwärtige Erschliessung von GB Oensingen Nr. 174 zur Kantonsstrasse erfolgt über GB Oensingen Nr. 173. Neu soll die Erschliessung über die Gemeindestrasse südlich des Grundstückes erfolgen. Am 29. November 2022 genehmigte der Regierungsrat des Kantons Solothurn den kantonalen Erschliessungsplan und wies die Einsprache von A.________ ab. Dagegen erhob A.________ am 8. Dezember 2022 Beschwerde, welche das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn mit Urteil vom 10. Mai 2023 abwies, soweit es darauf eintrat. Zur Begründung führte es zusammenfassend aus, direkte Ein- und Ausfahrten auf eine Kantonsstrasse seien aufgrund der Verkehrssicherheit die Ausnahme. Es bestehe kein Anspruch auf eine Erschliessung über eine Kantonsstrasse, wenn eine anderweitige zweckmässige Erschliessung möglich sei. Dies sei vorliegend möglich. Das Grundstück des Beschwerdeführers werde neu über den südlichen Teil seines Grundstücks über die neue Gemeindestrasse erschlossen. Die Zufahrt zur Kantonsstrasse via Wegrecht über GB Oensingen Nr. 173 werde erst dann aufgehoben, wenn die Dienstbarkeit im entsprechenden Verfahren enteignet und die Erschliessung des Grundstücks des Beschwerdeführers über die Gemeindestrasse baulich realisiert sei. Vor diesem Hintergrund erweise sich die Beschwerde als unbegründet.