Citation: 8C_44/2021 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer wendet im Wesentlichen ein, er habe vorinstanzlich dargelegt, dass er gemäss dem Bericht des Dr. med. G.________ vom 12. Juni 2019 noch bis August 2019 mit Antibiotika behandelt werde. Allein deshalb habe er keiner regelmässigen Arbeit nachgehen können. Deswegen habe er die Abklärung des Sachverhalts und Taggelder bis zum Erreichen des medizinischen Endzustands verlangt, bevor über die Rente entschieden werde. Diese Anträge und Aussagen habe die Vorinstanz mit keiner Silbe gewürdigt. Dies befremde um so mehr, als er Arbeitsunfähigkeitszeugnisse für die Zeit vom 13. Juni 2016 bis 30. April 2019 eingereicht habe. Die Vorinstanz habe zu Unrecht geschlossen, der Kreisarzt habe den medizinischen Sachverhalt korrekt beurteilt, weil die Infektsanierung abgeschlossen gewesen sei. Der Beschwerdeführer habe vorinstanzlich Berichte des Universitätsspitals D.________ nachgereicht. In dessen Bericht vom 6. Juni 2019 habe der zuständige Arzt handschriftlich vermerkt, der Low-Grade-Infekt sei ständig da gewesen. Dies hätten der Kreisarzt und die Vorinstanz verkannt. Die Vorinstanz habe den rechtserheblichen Sachverhalt missachtet und Bundesrecht verletzt, weil sie die definitive, bis mindestens August 2019 dauernde Infektionsbehandlung nicht abgewartet habe, bevor über den Rentenanspruch entschieden worden sei.