Citation: 4D_67/2014 E. 2.1

2.1. Ein natürlicher Kausalzusammenhang (hier zwischen den behaupteten Primär- und den Sekundärmängeln) ist gegeben, wenn das schadensstiftende Verhalten (hier die Primärmängel) eine notwendige Bedingung (conditio sine qua non) für den eingetretenen Schaden (hier die Sekundärmängel beziehungsweise die dadurch verursachten Kosten) ist (BGE 132 III 715 E. 2.2 S. 718; 128 III 180 E. 2d S. 184 mit Hinweisen), d.h. das fragliche Verhalten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch der eingetretene Erfolg entfiele bzw. nicht als in gleicher Weise bzw. zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden könnte (vgl. BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen).