Citation: C 210/01 15.05.2002 E. 3

3.- a) Aus den Akten ersichtlich und unbestritten ist, dass sich der Beschwerdeführer ab 30. November 2000 zur Arbeitsvermittlung angemeldet und ab diesem Datum um Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung ersucht hat. Per 15. Januar 2001 war er für die Unteroffiziersschule aufgeboten. b) Entscheidend für die streitige Vermittlungsfähigkeit ab 30. November 2000 bis 15. Januar 2001 sind nicht in erster Linie der Arbeitswille und die Arbeitsbemühungen des Beschwerdeführers oder gar die Frage, ob er in dieser Zeit effektiv für einige Tage eine Beschäftigung gefunden hat, sondern - wie in Erw. 2 dargelegt - vielmehr die Aussichten, von einem Arbeitgeber für die noch zur Verfügung stehende Zeit von rund sechs Wochen angestellt zu werden. Diesbezüglich verweist das kantonale Gericht zu Recht auf die ständige Rechtsprechung, wonach ein Versicherter, der bis zum Einrücken in den Militärdienst nur während kurzer Zeit einsetzbar gewesen wäre, auf dem in Betracht fallenden Arbeitsmarkt nicht vermittelbar ist (BGE 123 V 217 Erw. 5a; ARV 1998 Nr. 21 S. 104 und Nr. 29 S. 160 Erw. 2b). Daran vermögen die konkreten Begleitumstände nichts zu ändern. Dass die Ungewissheit, ob der Versicherte tatsächlich während weiteren Wochen Militärdienst leisten muss oder nicht, die Vermittlungsunfähigkeit zur Folge haben musste, bestätigt der Beschwerdeführer - wie dies die Vorinstanz darlegt - selber, indem er ausführte, er hätte keinen Job gefunden, weil die Arbeitgeber nicht jemanden anstellen wollten, der vielleicht nach kurzer Zeit wieder für 17 oder 18 Wochen weg sei. Die weiteren Argumente des Beschwerdeführers betreffen sodann nicht die Frage der Vermittlungsfähigkeit selber, sondern der Rückforderung der geleisteten Arbeitslosentaggelder, und helfen dem Versicherten im vorliegenden Verfahren nicht weiter. Er wird sie in einem allfälligen Rückforderungsverfahren geltend zu machen haben. Einzuräumen ist, dass die Verneinung der Vermittlungsfähigkeit in Anbetracht der Pflicht zur Leistung von Militärdienst für den betroffenen Arbeitslosen unbefriedigend ausfällt; allfällige Abhilfe hat jedoch - wie das Eidgenössische Versicherungsgericht schon mehrfach festgehalten hat - der Gesetzgeber zu schaffen (ARV 1998 Nr. 29 S. 160 Erw. 2b; vgl. auch BGE 118 V 173 Erw. 2b mit Hinweisen). Der Vollständigkeit halber kann erwähnt werden, dass entsprechende Gesetzgebungsarbeiten zurzeit in Vorbereitung sind. c) Aus dem Gesagten folgt, dass die Vermittlungsfähigkeit des Beschwerdeführers für die Zeit ab 30. November 2000 zu Recht verneint worden ist.