Citation: 8C_630/2019 E. 4.2

4.2. Das kantonale Gericht hat festgestellt, die per 30. September 2011 erfolgte Kündigung des Arbeitsverhältnisses sei u.a. im Zusammenhang mit der Alkoholproblematik des Beschwerdeführers gestanden, was nicht strittig ist. Aktenkundig ist, dass der Beschwerdeführer in den Jahren 2010 und 2011 wegen Schmerzen und Alkoholabhängigkeit mehrere stationäre Aufenthalte absolviert hatte. So war er vom Spital C.________ nach einem Alkoholentzug zu einer Entwöhnungstherapie vom 8. September bis 8. Oktober 2010 überwiesen worden. Eine weitere Hospitalisation im Spital C.________ erfolgte vom 2. bis 5. Mai 2011, nachdem der Versicherte mit radikulärer Symptomatik bei massiver Schmerzproblematik sowie dem Verdacht eines drohenden Alkoholentzugs als Notfall eingewiesen worden war. Diagnostiziert wurden im Wesentlichen eine radikuläre Reizung L4/L5 rechts, Alkoholentzug mit/bei Tremor, Tachykardie sowie Schweissausbruch, alkoholische Steatohepatitis, Zustand nach duodenaler Ulcuskrankheit, nach ulceröser Oesophagitis sowie nach Stauungsgastropathie im Rahmen des chronischen Alkoholkonsums und Hyponatriämie. Erneut im Spital C.________ hospitalisiert wurde der Beschwerdeführer sodann vom 5. bis 27. September 2011, dies mit den Diagnosen epileptischer Anfall und Alkoholentzug, chronisches Alkoholabhängigkeitssyndrom mit somatischen Alkoholschädigungen, Pneumonie mit Infiltraten im rechten mittleren und basalen Lungendrittel, Hypokaliämie, linksseitig betonte Rückenschmerzen, radikuläre Reizung L4/L5 rechts, duodenale helicobacternegative Ulcuskrankheit, ulceröse Oesophagitis und Intimmykose. Im Fragebogen der Invalidenversicherung gab die Arbeitgeberin am 9. November 2011 schliesslich an, letzter effektiver Arbeitstag sei infolge Freistellung und Krankheit der 29. Juni 2011 gewesen.