Citation: 1C_265/2022 E. 2.3

2.3. Vorliegend machen die Beschwerdeführenden einzig geltend, die Vorinstanzen hätten zu Unrecht das Vorliegen einer Bundesaufgabe verneint und das ISOS daher bundesrechtswidrig nur mittelbar statt unmittelbar angewendet. Hinsichtlich der mittelbaren Berücksichtigung des ISOS im Rahmen der Zonenplanung und bei der Auslegung und Anwendung des kantonalen bzw. kommunalen Rechts erheben sie keine Rügen. Die mittelbare Anwendung des ISOS kann daher vom Bundesgericht nicht überprüft werden (Art. 106 Abs. 2 BGG), sollte es zum Ergebnis kommen, es liege keine Bundesaufgabe vor.