Citation: U 41/06 02.02.2007 E. 8

Zu prüfen bleibt, wie es sich mit der Unfallkausalität der organisch nicht nachweisbaren Beeinträchtigungen verhält. 8.1 In diesem Rahmen kann der zweite Unfall vom 2. Juli 2003 (Kopfanprall) unberücksichtigt bleiben, da er lediglich zu einer vorübergehenden, ca. zweiwöchigen Verstärkung der Beschwerden geführt hat (vgl. auch erwähntes Urteil U 88/05 Erw. 3 Ingress). 8.2 Nach dem in Erw. 6 hievor Gesagten kommt vorliegend weder die Rechtsprechung betreffend einen Unfall mit Schleudertrauma der HWS bzw. einer diesem äquivalenten Verletzung (BGE 117 V 359 ff; RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317 [Urteil Z. vom 2. Juni 2000, U 160/98]; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) noch diejenige zu einem Unfall mit Schädelhirntrauma (BGE 117 V 369 ff.) zur Anwendung. 8.3 Der Versicherte macht geltend, er sei depressiv, was nicht rechtsgenüglich abgeklärt worden sei (Erw. 4.2 hievor). Eine psychiatrische Untersuchung des Versicherten wurde bis anhin nicht durchgeführt. Eine Rückweisung der Sache zwecks Vornahme einer solchen erübrigt sich indessen; selbst wenn auf Grund zusätzlicher Abklärungen ein psychischer Gesundheitsschaden, der mit dem Unfall vom 16. Januar 2003 natürlich kausal ist, festgestellt würde, fehlt es - wie die nachstehenden Erwägungen zeigen - nach Massgabe der in BGE 115 V 133 ff. entwickelten Kriterien an der Adäquanz des Kausalzusammenhangs (vgl. auch SVR 1995 UV Nr. 23 S. 68 Erw. 3c).