Citation: 2P.284/2005 13.10.2005 E. 3

Die Rügen der Verletzung des Gebots von Treu und Glauben und des Rechtsgleichheitsgebots werden damit begründet, dass die Beschwerdeführer Einkommenssteuern zu entrichten hätten auf Einkommen, das nicht angefallen bzw. realisiert worden sei. Die rein buchmässige Aufwertung stiller Reserven bei der Einbringung der Aktiven der Einzelfirma in die neu gegründete Aktiengesellschaft habe zu keinem tatsächlichen Gewinn geführt und könne keine derartigen steuerlichen Folgen haben (vgl. Beschwerde Seite 3, 5). Die Beschwerdeführer machen damit im Grunde geltend, dass es am Steuertatbestand fehle. Darin erschöpfen sich die Rügen. Eine eigentliche Rüge wegen rechtsungleicher Behandlung oder Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben erheben die Beschwerdeführer nicht. Es geht hier um kantonales (Steuer-)Recht, dessen Auslegung und Anwendung das Bundesgericht nur unter dem beschränkten Gesichtswinkel des Willkürverbots (Art. 9 BV) überprüft. Die Rüge wegen rechtsungleicher Behandlung und wegen Verletzung des Gebots von Treu und Glauben gehen über eine Willkürrüge nicht hinaus und haben keine selbständige Bedeutung.