Citation: 8C_581/2022 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat hinsichtlich des Zeitpunkts des Fallabschlusses die psychiatrischen Angaben des Kreisarztes Dr. med. C.________ vom 8. Juli 2021 übernommen. Dieser sei unter Bezugnahme auf den Bericht der behandelnden Psychiaterin Dr. med. D.________ vom 9. Oktober 2020 zum Schluss gelangt, beim Beschwerdeführer habe ein chronifizierter und Therapie resistenter Gesundheitszustand bestanden. Ab letzterem Datum sei betreffend die psychiatrischen Aspekte des Schleudertrauma adäquaten Beschwerdebildes keine namhafte Besserung mehr zu erwarten gewesen. Alsdann hat das kantonale Gericht die Frontalkollision vom 27. Juni 2017 als mittelschweren Unfall im engeren Sinne qualifiziert. Davon ausgehend seien adäquanzrechtlich höchstens zwei Kriterien jeweils in lediglich einfacher Form erfüllt. Daher bestehe kein adäquater Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und den über den 9. Oktober 2020 hinaus noch geklagten Beschwerden. Gestützt darauf hat die Vorinstanz den Einspracheentscheid vom 9. Mai 2022 bestätigt.