Citation: 1C_160/2022 E. 3.1

3.1. Die Strafanzeige gegen den Beschwerdegegner steht gemäss dem angefochtenen Entscheid im Zusammenhang mit dem Freihandverkauf zweier Grundstücke der Beschwerdeführerin, die damit eine bevorstehende Zwangsversteigerung abwenden wollte. Am 28. Januar 2020 habe die Beschwerdeführerin mit der D.________ AG einen Kaufvertrag über die beiden Grundstücke abgeschlossen. Dabei sei vereinbart worden, dass Fr. 30'329'702.53 an das Betreibungsamt U.________ zu bezahlen seien. Dieses sei damit beauftragt worden, sämtliche Gläubiger gemäss Lastenverzeichnis mit Ausnahme der Position Nr. xxx zu befriedigen. In der Folge habe die Beschwerdeführerin gegenüber dem Betreibungsamt erklärt, sie mache betreffend den Kaufvertrag einen Grundlagenirrtum geltend. Trotz Aufforderung des Beschwerdegegners habe sie in der Folge die Käuferin darüber jedoch nicht informiert, worauf der Beschwerdegegner, wie zuvor angekündigt, weitere Zahlungen an die Gläubiger geleistet habe.