Citation: 8C_45/2016 E. 5.2.2

5.2.2. Die Vorinstanz hielt fest, die Lese- und Schreibkompetenzen, mit welchen der Beschwerdeführer die bisher an ihn gestellten Anforderungen des beruflichen und ausserberuflichen Lebens bewältigte, genügten auch für die von der IV-Stelle vorgeschlagene berufliche Eingliederung für einfache EDV-technische Arbeiten wie "Analysieren, Programmieren und Operating". Diese Feststellung beruht auf einer allgemeinen Lebenserfahrung und nicht auf einer gutachterlichen Abklärung. Entsprechend ist sie letztinstanzlich nicht verbindlich. Zudem widerspricht sie den Akten. Dem Beschwerdeführer ist demnach eine wechselbelastende Tätigkeit ganztags zumutbar. Es dürfen dabei keine hohen sprachlichen Anforderungen gestellt werden; insbesondere ist er nicht in der Lage, schriftlich zu kommunizieren, das heisst Informationen in schriftlicher Form zu verarbeiten und selbst Texte zu schreiben. Eine zusätzliche Ausbildung erscheint nicht möglich. Entgegen den Ausführungen in der Beschwerdeschrift ist es nicht notwendig, diesbezüglich weitere gutachterliche Abklärungen in Auftrag zu geben, da die bisherigen Akten den Sachverhalt genügend dokumentieren.