Citation: 2C_251/2021 E. 4.2.1

4.2.1. Die dritte der in der Beschwerde aufgeworfenen Rechtsfragen bezieht sich in ihrem Kern auf die voraussichtliche Erheblichkeit der ersuchten Informationen; dazu hat sich das Bundesgericht in abstracto schon mehrfach geäussert (BGE 145 II 112 E. 2.2.1; 143 II 185 E. 3.3.2; 142 II 161 E. 2.1.1; 141 II 436 E. 4.4.3). Bezogen auf den vorliegenden Fall ist die Beschwerdeführerin - wie schon im vorinstanzlichen Verfahren - der Auffassung, dass der indischen Steuerverwaltung nicht sämtliche Bewegungen auf dem streitbetroffenen Konto zugänglich gemacht werden müssten, um die Herkunft der Mittel des von der indischen Steuerverwaltung im Ersuchen erwähnten Darlehens zu eruieren. Diesbezüglich erwog die Vorinstanz unter ausdrücklichem Hinweis auf die einschlägige bundesgerichtliche Judikatur (vgl. E. 2.2.1 bis 2.2.6 des angefochtenen Urteils), das indische Ministry of Finance hege die Vermutung, dass B.________ Einkommen nicht versteuert habe und diese Gelder via "various offshore companies situated in different countries" auf das von der Beschwerdeführerin bei der E.________ AG gehaltene Konto geflossen seien; die ersuchten Informationen betreffend das durch die Beschwerdeführerin gehaltene Bankkonto ("account statements" und "bank opening forms") erschienen damit als geeignet, die Einkommensbesteuerung in Indien zu beeinflussen, selbst wenn B.________ gegebenenfalls auf den Kontounterlagen nicht namentlich genannt sei (vgl. E. 3.1.3 des angefochtenen Entscheids). Inwiefern sich aus dieser Würdigung eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung ergeben könnte, ist nicht ersichtlich; kein grundsätzlicher Charakter kommt jedenfalls der Rechtsfrage zu, ob die - ausdrücklich in Anwendung bundesgerichtlicher Präjudizien ergangene - Einschätzung der Vorinstanz materiell als zutreffend erscheint (vgl. Urteile 2C_618/2020 vom 12. August 2020 E. 2.1.1; 2C_829/2019 vom 8. Oktober 2019 E. 3.1.2; 2C_588/2018 vom 13. Juli 2018 E. 4.2).