Citation: 9C_104/2015 E. 4.3.2

4.3.2. Die Beschwerdeführerin wendet weiter ein, die Annahme des kantonalen Gerichts, sie könne ihre Restarbeitsfähigkeit im Umfang von 50 % verwerten, gründe auf einer willkürlichen Beweiswürdigung. Eine Beweiswürdigung ist nicht schon dann willkürlich, wenn gezogene Schlüsse nicht mit der Darstellung der Beschwerdeführerin übereinstimmen oder wenn eine andere Lösung ebenfalls in Betracht fällt, selbst wenn diese als die plausiblere erschiene, sondern bloss, wenn die Beweiswürdigung offensichtlich unrichtig ist (vgl. E. 1 hievor). Davon kann hier nicht die Rede sein. So ist - zumindest unter dem beschränkten Gesichtswinkel der Willkür - der vorinstanzliche Schluss nicht zu beanstanden, die Beschwerdeführerin könne ihre Restarbeitsfähigkeit in Höhe von 50 % unter Berücksichtigung der bekannten Einschränkungen vollumfänglich, d.h. auch über die bereits tatsächlich geleisteten 18 % hinaus, verwerten. Gegenteiliges vermag sie nicht genüglich darzulegen. Ihre Rügen beschränken sich im Wesentlichen erneut darauf, einen Vergleich mit früheren, der ursprünglichen Rentenzusprache bzw. deren folgenlosen Revisionen zu Grunde gelegenen Einschätzungen zu ziehen. Diesbezüglich kann auf das bereits Gesagte verwiesen werden (vgl. E. 4.3.1 hievor). Darüber hinaus beruhte die der ursprünglichen Rentenzusprache zu Grunde gelegene Annahme einer Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit wesentlich auf der Stellungnahme der Berufsberaterin der IV-Stelle. Diese hatte gestützt auf ein Standortgespräch im Bericht vom 20. Oktober 2003 festgehalten, die Beschwerdeführerin fühle sich nicht mehr arbeitsfähig bzw. glaube nicht daran, dass es einen für sie geeigneten Arbeitsplatz geben würde; aus berufsberaterischer Sicht könne dem nur zugestimmt werden. Dass die Vorinstanz auf diese vor über 10 Jahren aus berufsberaterischer Sicht getätigte Einschätzung nicht mehr abgestellt hat, gibt in Anbetracht der mittlerweile wesentlich veränderten tatsächlichen Umstände mit mehrjähriger Berufstätigkeit und unter Berücksichtigung der beschränkten Prüfungsbefugnis keinen Anlass zu Kritik. Andere Hinweise auf eine Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit ergeben sich weder aus dem bidisziplinären Gutachten der Dres. med. C.________ und phil. B.________ vom 4. Juni 2012 noch aus den übrigen im Rahmen des Revisionsverfahrens eingeholten Akten.