Citation: 8C_542/2022 E. 8.3

8.3. Dies gilt umso mehr, als sich selbst dann nichts für den Standpunkt des Beschwerdeführers ergibt, wenn auf den Durchschnitt der im IK eingetragenen Löhne abgestellt würde (vgl. dazu: SVR 2021 UV Nr. 26 S. 123, 8C_581/2020 E. 6.1, 2017 IV Nr. 6 S. 15, 9C_644/2015 E. 4.6.2; Urteil 8C_328/2020 vom 3. September 2020 E. 2.2) : Trat der Gesundheitsschaden frühestens im Jahr 2013 ein (vgl. E. 8.2 hievor), so könnten seitens des Valideneinkommens die Jahre 2008 bis 2012 herangezogen werden. Der für diese Zeitspanne im IK ausgewiesene Durchschnittslohn beläuft sich auf Fr. 65'060.20 (2008: Fr. 49'101.-; 2009: Fr. 70'700.-; 2010: Fr. 67'400.-; 2011: Fr. 68'400.-; 2012: Fr. 69'700.-). Unter Berücksichtigung einer Zehnjahresperiode von 2003 bis 2012 liegt der Wert (noch) tiefer, nämlich bei Fr. 60'760.10. Aus der Gegenüberstellung mit den nach Eintritt des Gesundheitsschadens in den Jahren 2014 bis 2016 ausgewiesenen Einkommen von im Mittel Fr. 31'711.- (2014: Fr. 48'400.-; 2015 Fr. 9'333.-; 2016: Fr. 37'400.-) resultierte ein Invaliditätsgrad von (gerundet) 51 % oder rund 48 % bei zehn Jahren. Demnach erscheint eine Korrektur in Richtung der vom Beschwerdeführer geforderten ganzen Invalidenrente noch weniger realistisch. Nähere Ausführungen hinsichtlich der von der Beschwerdegegnerin ursprünglich verfügten Festlegung der Vergleichseinkommen anhand der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) erübrigen sich, nachdem die Aufgabe der selbstständigen Erwerbstätigkeit zu Recht von keiner Seite zur Diskussion gestellt wird.