Citation: 5A_412/2023 E. 7.6.2

7.6.2. Namentlich macht er nicht geltend, die Vorinstanz habe die im angefochtenen Entscheid zitierten Textstellen (vgl. vorne E. 7.3.1) offensichtlich falsch verstanden. Ebenso wenig wirft er ihr vor, die Passagen inhaltlich verändert zu haben, indem sie sie aus ihrem Kontext gerissen oder in unzulässiger Weise umformuliert habe. Er nennt keine weiteren, im angefochtenen Entscheid nicht zitierten Abschnitte der Expertise, welche sein Verständnis der gutachterlichen Schlüsse stützen und in krassem Widerspruch zu den Erkenntnissen der Vorinstanz stehen würden. Sodann setzt er sich nicht mit dem vorinstanzlichen Verweis auf die Antwort 6 auf S. 48 des Gutachtens auseinander, welche folgenden Wortlaut hat: "Grundsätzlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass die in dem vorhandenen Baugrund natürlicherweise stattfindende[n] Setzungen zu den in Ziff. 2 genannten Schäden geführt hätten. In welchem Mass und in welchem Zeitraum dies erfolgt wäre, kann nicht festgestellt werden." Inwiefern es offensichtlich unhaltbar sein soll, wenn die Vorinstanz gestützt darauf davon ausging, es sei nicht überwiegend wahrscheinlich, dass die Bautätigkeit des Beschwerdegegners conditio sine qua non zumindest für einen Teil der Schäden auf den Grundstücken des Beschwerdeführers sei, erläutert er nicht.