Citation: 5A_957/2014 E. 3.7.3

3.7.3. Bereits das Kantonsgericht von Appenzell Ausserrhoden ist von der Zumutbarkeit einer Erwerbstätigkeit von 100 % ab Oktober 2015 ausgegangen. Dies wurde von der Beschwerdeführerin vor der Vorinstanz nicht beanstandet, sodass auf ihre diesbezügliche Rüge nicht einzutreten ist. Die Rüge ist aber auch unbegründet: In Anwendung der bundesgerichtlichen Richtlinien und unter Berücksichtigung von Alter, Gesundheit, Ausbildung und Aufgabenteilung während der Ehe hat die Vorinstanz für die Beschwerdeführerin die Zumutbarkeit einer Erwerbstätigkeit von 100 % ab Oktober 2015, wenn das jüngste Kind 16 Jahre alt sein wird, bejaht. Aus den Feststellungen der Vorinstanz ergeben sich keine Hinweise darauf, welche ein Abweichen von den genannten Richtlinien nahelegen würden. Insbesondere als weder ein Kind der Parteien behindert wäre, die Zahl der zu betreuenden Kinder als überdurchschnittlich bezeichnet werden müsste noch andere von der Vorinstanz festgestellte Faktoren gegen die Ausdehnung des Arbeitspensums der Beschwerdeführerin auf 100 % sprechen würden.