Citation: B 62/03 17.06.2004 E. 4

Zu prüfen bleibt, ob die Beschwerdeführerin unter dem Titel "nicht ausbezahlte Freizügigkeitsleistung" Anspruch auf eine zusätzliche Kapitalauszahlung in der Höhe von Fr. 42'216.20 hat. Der Beschwerdeführerin wurde am 21. Dezember 2001 von der Vorsorgeeinrichtung ein Betrag von Fr. 66'757.70 ausbezahlt. Wie die Vorinstanz mit eingehender Begründung, auf welche verwiesen wird, dargelegt hat, sind in dieser Summe einerseits das Alterskapital bei den Cura Stiftungen per 31. Dezember 2001 (Fr. 42'691.40), entsprechend der von der Beschwerdeführerin geforderten Freizügigkeitsleistung, sowie das Todesfallkapital per 20. November 2001 (Fr. 24'066.30), dessen Versicherung die Genfer von der Berner übernommen hatte, enthalten. Zusätzliche Kapitalleistungen stehen der Beschwerdeführerin nicht zu. Mit Vorinstanz und Beschwerdegegnerin kann als erstellt gelten, dass die Beschwerdeführerin grundsätzlich nur Anspruch auf eine Kapitalzahlung von Fr. 54'996.-, bestehend aus dem angesammelten Alterskapital und dem abnehmenden Todesfallkapital, gehabt hätte. Laut Versicherungsausweis der Berner vom 2. April 1993 (Vertrag Nr. 6128) war ein Alterskapital im Schlussalter von Fr. 54'996.- versichert, das bei der Cura vorhandene Alterskapital belief sich auf Fr. 30'734.-, und das Todesfallkapital entsprach der Differenz (Fr. 24'262.-). Ab 1. Januar 1997 führte die Genfer diese Versicherung weiter (Vertrag 51 521; Police 225). Im Vorsorgeausweis der Genfer vom 2. Mai 1997 wurde das vorhandene Altersguthaben mit Fr. 0.- beziffert, weil dieses von der Cura verwaltet wurde, während das im Todesfall zahlbare Kapital mit Fr. 23'033.- angegeben wurde. Wie aus einem Schreiben der Genfer an die Pricewaterhouse Coopers AG als Vertreterin der Stiftungen vom 26. September 2001 hervorgeht, wurde bei dieser Police irrtümlich ein konstantes Todesfallkapital von Fr. 23'033.- anstelle eines abnehmenden Kapitals versichert. Wie die Genfer weiter festhielt, hätte die Beschwerdeführerin somit (bei korrekt versichertem abnehmendem Todesfallkapital) lediglich Anspruch auf ein Kapital in der Höhe von Fr. 54'996.- gehabt. Infolge ihres Fehlers sei jedoch ein Todesfallkapital von Fr. 23'033.- zu vergüten. Zusammen mit dem per 31. Dezember 2000 ausgewiesenen Altersguthaben von Fr. 42'062.- ergebe sich eine Leistung von Fr. 65'095.-, welche der Witwe von der Stiftung überwiesen werden sollte. Gestützt auf diese Empfehlung der Genfer wurde der Beschwerdeführerin alsdann der Betrag von Fr. 66'757.70 ausbezahlt, womit ihre Ansprüche abgegolten wurden.