Citation: 2A.482/2006 25.08.2006 E. 1

X.________, geb. 1985, reiste im Dezember 2003 illegal in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch, wobei er angab, er stamme aus Liberia. Das Bundesamt für Flüchtlinge (heute: Bundesamt für Migration) wies das Asylgesuch am 20. April 2005 ab und ordnete die Wegweisung sowie deren Vollzug an. Mit Urteil vom 13. September 2005 wies die Schweizerische Asylrekurskommission die gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde ab. Ende 2005 wurde X.________ einer Expertendelegation aus Nigeria vorgeführt, welche ihn als eigenen Staatsangehörigen anerkannte und sich bereit erklärte, einen Laissez-Passer auszustellen. Nachdem das Bundesamt für Flüchtlinge dem Migrationsdienst des Kantons Bern mitgeteilt hatte, dass gestützt auf diese Erkenntnisse ein Flug mit Termin ab dem 9. Mai 2006 für X.________ gebucht werden könne, nahm der Migrationsdienst diesen am 4. Mai 2006 in Ausschaffungshaft; seine mit Begründung versehene Haftverfügung datiert vom 5. Mai 2006. Nach mündlicher Verhandlung vom 8. Mai 2006 genehmigte der Haftrichter 4 des Haftgerichts III Bern-Mittelland die Ausschaffungshaft bis zum 4. August 2006 (schriftliche Ausfertigung des Haftgenehmigungsentscheids vom 11. Mai 2006). Am 2. Juni 2006 weigerte sich X.________, den auf diesen Tag gebuchten Flug nach Lagos (Nigeria) anzutreten. Am 4. August 2006 hiess der Haftrichter 4 des Haftgerichtes III Bern-Mittelland den Antrag des Migrationsdienstes auf Verlängerung der Ausschaffungshaft um zwei Monate (bis zum 3. Oktober 2006) nach Durchführung einer mündlichen Verhandlung gut (schriftliche Ausfertigung des Haftverlängerungsentscheids vom 7. August 2006. Am 22. August 2006 ging beim Haftgericht III Bern-Mittelland ein Schreiben von X.________ in englischer Sprache ein, worin er sich zu seiner Lage äussert und darum ersucht, es sei ihm zu ermöglichen, frei aus der Schweiz auszureisen und nach Amerika zu seiner Familie zu gehen. Das Haftgericht hat die Eingabe mitsamt seinen Verfahrensakten ans Bundesgericht weitergeleitet, welches gestützt darauf ein Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eröffnet hat. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind weitere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. Das Urteil ergeht im vereinfachten Verfahren (Art. 36a OG).