Citation: 6B_1231/2022 E. 2.2.2

2.2.2. Damit beschränkte die Beschwerdeführerin ihre Anträge unmissverständlich. Sie brachte in ihrer Stellungnahme vom 16. August 2022 klar zum Ausdruck, dass sie die erstinstanzliche Kürzung des Zeitaufwands auf 101.09 Stunden akzeptiert und nur noch eine Erhöhung der MwSt-pflichtigen Auslagen um Fr. 142.80 verlangt. Die Vorinstanz gewährt diese Erhöhung. Sie kürzt aber auch den Zeitaufwand um weitere 16.5 Stunden. Dies, obwohl die Beschwerdeführerin erklärt hat, der Zeitaufwand werde nicht mehr angefochten. Damit hat die Beschwerdeführerin angegeben, auf welchen Teil sich ihr Rechtsmittel beschränkt. Wie die Beschwerdeführerin zutreffend vorträgt, können die Auslagen klar vom Stundenaufwand abgegrenzt werden. Die Vorinstanz konnte die MwSt-pflichtigen Auslagen korrigieren, ohne die gesamte amtliche Entschädigung zu überprüfen. Der Grundsatz der Untrennbarkeit oder inneren Einheit wird dadurch nicht verletzt.