Citation: 7B_290/2023 E. 4.5.1

4.5.1. Die Vorinstanz geht davon aus, der Beschwerdeführer habe über die Umsatzerlöse der D.________ AG und der A.________Schweiz getäuscht. Die C.________ AG habe auf der Basis der ihr vorgespiegelten und in Wahrheit nicht erzielten Umsätze die beiden Kredite von Fr. 500'000.-- und Fr. 200'000.-- ausbezahlt. Der Beschwerdeführer habe arglistig gehandelt. Die Beantragung und Gewährung der Covid-19-Kredite sei bewusst niederschwellig gehalten worden, um den betroffenen Unternehmen rasch und unkompliziert Liquidität zu verschaffen. Die Gesuche seien bloss auf die Vollständigkeit und formelle Korrektheit, nicht aber auf den Inhalt geprüft worden. Der Beschwerdeführer hätte die offensichtlichen Falschangaben nicht gemacht, wenn er mit einer Überprüfung gerechnet hätte, insbesondere nicht gegenüber seiner Hausbank, die über Informationen hinsichtlich seiner Geschäftskonten verfügt habe. In der gesellschaftlichen Notsituation hätten die Kapazität und die Zeit zur Überprüfung gefehlt. Insoweit habe er darauf vertraut, dass eine Überprüfung mit hoher Wahrscheinlichkeit unterlassen werde. Das täuschende Verhalten des Beschwerdeführers sei kausal für die Vermögensverfügung der C.________ AG gewesen. Nur aufgrund der falschen Angaben und des Irrtums sei ihm zu Unrecht ein Kredit in der beantragten Höhe ausgerichtet worden. Der C.________ AG sei zumindest vorübergehend ein Schaden entstanden, da der Gefährdung ihres Vermögens im Rahmen einer sorgfältigen Bilanzierung durch Wertberichtigung oder Rückstellung hätte Rechnung getragen werden müssen. Der Beschwerdeführer habe vorsätzlich gehandelt.