Citation: 8C_207/2021 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog, die MEDAS-Expertise vom 25. Juni 2018 sei dem RAD unterbreitet und dem Beschwerdeführer sowie seinem Hausarzt und dem behandelnden Psychiater zur allfälligen Stellungnahme zugestellt worden, worauf jedoch verzichtet worden sei. Der Beschwerdeführer sei mit Schreiben vom 21. August 2018 über die vorgesehene, erneute psychiatrische und neuropsychologische Begutachtung in Kenntnis gesetzt, auf die Folgen einer Verletzung seiner Mitwirkungspflicht aufmerksam gemacht und mit Frist bis 4. September 2018 aufgefordert worden, Zusatzfragen oder Einwendungen gegen die vorgesehenen Gutachterpersonen vorzubringen. Ein Zustellnachweis dieses Schreibens liege allerdings nicht bei den Akten, sein Erhalt sei jedoch unbestritten. Die Begutachtungsstelle habe am 8. Oktober 2018 die Termine für die Untersuchungen mitgeteilt. Die (neue) Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers habe erst am 9. November 2018 um Akteneinsicht ersucht und am 23. November 2018 vorgebracht, dass der Beschwerdeführer mit der bidisziplinären Begutachtung nicht einverstanden sei. Nachdem der Beschwerdeführer somit Ende August 2018, spätestens Mitte Oktober 2018 über die vorgesehene Abklärung Bescheid gewusst habe und somit erst rund drei Monate bzw. etwas mehr als einen Monat später dagegen opponiert habe, seien die Einwände gegen die Anordnung der Begutachtung verspätet und daher nicht zu hören.