Citation: 8C_12/2021 E. A

Der 1974 geborene A.________ ist einzelzeichnungsberechtigter Gesellschafter und Geschäftsführer der im Jahre 2014 gegründeten B.________ GmbH und war gleichzeitig bei ihr als angelernter Gipser angestellt. Er ist in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Nachdem er bereits am 21. August 2014 einen Unfall mit einer Verletzung am Rücken erlitten hatte, stolperte er am 27. März 2015 auf einer Baustelle und fiel eine Treppe hinunter. Er zog sich dabei eine Acromioclavicular-Gelenksluxation Rockwood I-II an der rechten Schulter zu (Bericht der Klinik C.________ vom 1. April 2015). Die Suva erbrachte Heilbehandlung und richtete Taggeld aus. Ihr Kreisarzt Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, hielt in seinem Abschlussbericht vom 7. September 2017 fest, eine namhafte Besserung des unfallbedingten Schmerzzustands des rechten Schultergelenks sei nicht mehr zu erwarten. Gestützt darauf sprach die Suva A.________ mit Verfügung vom 15. Dezember 2017 eine Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 11 % bei einem versicherten Jahresverdienst von Fr. 75'200.- und eine Integritätsentschädigung bei einer entsprechenden Einbusse von 15 % zu. Die Unfallversicherung legte ihrer Ermittlung des Invaliditätsgrades ein Valideneinkommen von Fr. 65'000.- und ein Invalideneinkommen von Fr. 58'079.- zugrunde. Dagegen erhob A.________ Einsprache und beantragte zur Invaliditätsbemessung die Einholung eines betriebswirtschaftlichen Gutachtens und im Eventualstandpunkt die Zusprechung einer monatlichen Invalidenrente von Fr. 2924.- bei einem Invaliditätsgrad von 43 % und einem versicherten Verdienst von Fr. 102'000.-. Mit Entscheid vom 19. November 2018 wies die Suva die Einsprache vollumfänglich ab.