Citation: 9C_29/2020 E. 3.2.1

3.2.1. Das kantonale Gericht nahm anschliessend eine Überprüfung des Sachverhalts vor, wie er sich der Verwaltung bot. Es stellte fest, die unterschiedlichen Einschätzungen der Unfallfolgen wie auch allfälliger krankhafter Gesundheitsschädigungen zeigten, dass die medizinische Seite unklar sei. In Bezug auf die thematisierte Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) zog die Vorinstanz in Erwägung, dass sich in den Akten auch fundierte Gegenstimmen fänden, welche nicht auf eine ausgewiesene Arbeitsunfähigkeit geschlossen hätten. Ebenso liesse sich mit Blick auf die somatischen Störungen eine Arbeitsunfähigkeit nicht rechtsgenüglich bestimmen, auch wenn zahlreiche Hinweise vorlägen, dass der Beschwerdeführer in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt (gewesen) sei. Das Parteigutachten der UMEG vermöge eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nicht zu belegen, erschöpften sich diese Expertisen doch im Wesentlichen in der Darlegung der Aktenlage und der subjektiven Beschwerdeschilderung, wohingegen eine Auseinandersetzung mit abweichenden Einschätzungen fehle. Etwelche Annahme und Festlegung von Arbeitsunfähigkeit wäre spekulativ, weshalb nicht auf eine solche geschlossen werden könne.