Citation: 5A_497/2008 03.02.2009 E. 3

Weiter rügt der Beschwerdeführer, die vorinstanzlich festgelegten Beiträge an den Unterhalt der beiden Kinder seien im Verhältnis zu seinem Einkommen zu hoch. 3.1 Der Beschwerdeführer bringt vor, ein Betrag von je Fr. 300.-- zuzüglich Kinderzulagen entspräche den praxisüblichen 25% bzw. die vom Kantonsgericht festgelegten Unterhaltsbeiträge entsprächen 52% des Einkommens von jährlich Fr. 35'734.20. Dabei bezieht er sich indes auf ein Jahreseinkommen, in welchem lediglich die von ihm vergeblich geltend gemachten Abschreibungen (s. oben, E. 2) berücksichtigt sind, sodass auf die Rüge insofern nicht einzutreten ist. 3.2 Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die vom Kantonsgericht festgelegten Unterhaltsbeiträge entsprächen 43% des vorinstanzlich angenommenen Jahreseinkommens von Fr. 43'433.90 und führten dazu, dass er seinen eigenen betreibungsrechtlichen Existenzbedarf nicht mehr decken könne. Soweit er in diesem Zusammenhang eine Verletzung des Willkürverbots geltend macht, betrifft seine Rüge ebenfalls die Rechtsanwendung und geht in der Rüge einer Verletzung von Bundesrecht auf, sodass sie nicht gesondert zu behandeln ist. Dem ist zunächst entgegenzuhalten, dass das Kantonsgericht die Kinderunterhaltsbeiträge von je Fr. 610.-- aus der Differenz zwischen seinem Einkommen von monatlich Fr. 3'619.50 (s. oben, E. 2.1) und seinem - auch vor Bundesgericht geltend gemachten - Grundbedarf von Fr. 2'059.-- unter Abzug der Kinderzulagen von je Fr. 170.-- berechnet hat. Gegen diese vorinstanzliche Berechnung wendet sich der Beschwerdeführer nicht, und er führt auch nicht weiter aus, weshalb er bei dieser Höhe des Einkommens seinen betreibungsrechtlichen Existenzbedarf nicht mehr decken können soll. Weiter führt der Beschwerdeführer selbst an, dass die sog. Prozentregel bei derart tiefen Einkommen nicht anwendbar ist (zur Prozentregel vgl. BGE 116 II 110 E. S. 112; ferner Stephan Wullschleger, in: FamKomm Scheidung, 2005, N. 65 f. zu Art. 285 ZGB mit Hinweisen), nennt jedoch ausser dem angeblichen Eingriff in sein Existenzminimum keine weiteren Gründe, welche die Anwendbarkeit der Prozentregel ausnahmsweise rechtfertigen sollten. Auch insofern erweist sich die Rüge als unsubstanziiert und ist auf sie nicht einzutreten.