Citation: 6B_523/2023 E. 1.5.2

1.5.2. In beruflicher Hinsicht attestiert die Vorinstanz dem Beschwerdeführer eine gewisse Integration; dies angesichts seiner andauernden und regelmässigen Erwerbstätigkeit auch zu Recht. Wenn der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, er sei vollständig und nicht nur bis zu einem gewissen Grad integriert, so vermag er nicht darzutun, inwieweit die Vorinstanz die gelungene berufliche Integration nicht genügend in die Härtefallprüfung hätte einfliessen lassen. Hingegen präsentiert sich die finanzielle Situation des Beschwerdeführers angesichts seiner Schulden in der Höhe von Fr. 150'000.-- als schlecht, was die Vorinstanz nachvollziehbar in ihre Würdigung miteinbezieht. Sie berücksichtigt diesbezüglich einerseits, dass der Beschwerdeführer die Schulden abzahlt, führt aber andererseits ebenso überzeugend aus, an seiner finanziellen Stellung werde sich angesichts der enormen Schuldenhöhe in naher Zukunft nichts ändern. Der Beschwerdeführer kann aus dieser schlüssigen Begründung der Vorinstanz nichts für sich ableiten, wenn er entgegnet, er habe bereits mit der Abzahlung der Schulden begonnen und eine wirtschaftliche Sanierung sollte für ihn mindestens zum Teil möglich sein. Zu den sprachlichen Kenntnissen führt die Vorinstanz aus, der Beschwerdeführer sei der deutschen Sprache in den Grundzügen zwar mächtig, zumal es ihm damit möglich sei, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Relativierend berücksichtigt sie indes, er sei bei den Einvernahmen teilweise auf eine Übersetzung angewiesen gewesen. Wenn die Vorinstanz gestützt darauf erwägt, aufgrund der langen Aufenthaltsdauer von 36 Jahren seien bessere Sprachkenntnisse zu erwarten, so vermag der Beschwerdeführer dies nicht damit als willkürlich und unbegründet auszuweisen, indem er vorbringt, in den Akten würden sich Belege für absolut zufriedenstellende Sprachkenntnisse befinden. Zwar ist ihm insoweit zuzustimmen, als er geltend macht, die an einer Einvernahme in einem Gerichtsverfahren beigezogenen Übersetzungsdienste dürften dem Beschwerdeführer nicht (übermässig) negativ angelastet werden. Jedoch zeigt er weder auf noch ist ersichtlich, dass die Vorinstanz die Deutschkenntnisse des Beschwerdeführers offensichtlich falsch in ihre Würdigung miteinbezogen haben soll. Seine Rüge ist diesbezüglich unbegründet, soweit es sich dabei nicht ohnehin lediglich um seine eigene Sicht der Dinge handelt (Art. 42 Abs. 2 BGG).