Citation: 2C_692/2021 E. 3

Der Beschwerdeführer macht zunächst geltend, es bedeute eine Verletzung von Art. 8 Abs. 2 BV (i.V.m. Art. 13 Abs. 1 und Art. 14 BV) und Art. 14 EMRK (i.V.m. Art. 8 EMRK), dass Art. 43 AIG den Familiennachzug zwar für den ausländischen Ehegatten, nicht aber für den ausländischen Konkubinatspartner vorsehe, selbst wenn die Konkubinatspartner gemeinsame Kinder haben. Diese Diskriminierung der Lebensform des Konkubinats habe in seinem Fall dazu geführt, dass er seine Partnerin und seine Söhne zu keinem Zeitpunkt gemeinsam habe nachziehen können. Diese Rügen sind unbegründet.