Citation: 6B_1284/2016 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Verurteilung wegen mehrfacher Förderung der Prostitution und rügt eine Verletzung von Art. 24 StGB und Art. 9 BV. Es treffe zu, dass es in der Liegenschaft U.________ zu strafbaren Handlungen im Sinne der Förderung der Prostitution gekommen sei. Zu dieser Liegenschaft habe er aber nur wenige Bezugspunkte. Er habe sie (zusammen mit seiner Ehefrau) ab Juni 2006 an D.________ vermietet, ab 1. Oktober 2006 habe er die gastgewerbliche Betriebsbewilligung innegehabt. Zudem habe er sich mittels Arbeitsvertrag verpflichtet, die Liegenschaft (ohne die Gästezimmer) sowie die Umgebung zu reinigen. Auch habe er die sich prostituierenden Frauen bei Bedarf zum Coiffeur oder zum Einkaufen gefahren. Mit dem Betrieb der Kontaktbar habe er aber nichts zu tun gehabt. Ihm werde einzig vorgeworfen, ab Oktober 2006 die gastgewerbliche Betriebsbewilligung innegehabt zu haben. Dies sei sein einziger Tatbeitrag gewesen, was keine Mittäterschaft zur Förderung der Prostitution begründen vermöge. Auch sei es willkürlich, ihn als Mittäter zu bestrafen, während der frühere Bewilligungsinhaber nie ins Recht gefasst worden sei. Die Vorinstanz verletze Art. 24 StGB ("Anstiftung") und Art. 9 BV (Beschwerde S. 6 ff.).