Citation: 5P.124/2006 02.08.2006 E. 2

Willkür und eine Verweigerung des rechtlichen Gehörs erblicken die Beschwerdeführer vorab in den kantonsgerichtlichen Feststellungen, dass Äusserungen der Beschwerdegegnerin im Vorfeld des Abschlusses der Vereinbarung vom 6. Juli 1988 fehlten, dass insbesondere nicht bewiesen sei, ob und inwiefern die Beschwerdegegnerin Kenntnis des Schreibens der Einsprecherin vom 30. Mai 1988 erhalten habe, und dass die Beschwerdeführer auch nicht anderweitig dargetan hätten, die Beschwerdegegnerin sei sich bewusst gewesen, die Einsprecherin habe am 6. Juli 1988 eine Bauhöhenbeschränkung im Sinne einer dauernden privatrechtlichen Grundeigentumsbeschränkung vereinbaren wollen (E. 3c/ee S. 20 f. des angefochtenen Urteils und Ziff. 2-3 S. 6 ff. der Beschwerdeschrift). Inwiefern das Kantonsgericht ihnen das rechtliche Gehör verweigert haben könnte, begründen die Beschwerdeführer nicht näher (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Offenbar geht es um eine unrichtige Verteilung der Beweislast, die für den ganzen Bereich des Bundeszivilrechts durch Art. 8 ZGB geregelt ist und deshalb mit Berufung gerügt werden kann (BGE 114 II 289 E. 2a S. 290). Die staatsrechtliche Beschwerde ist insoweit unzulässig (Art. 84 Abs. 2 OG; BGE 108 Ia 293 E. 4c S. 294). Zulässig sind die Willkürrügen gegen das kantonsgerichtliche Beweisergebnis, die tatsächliche Kenntnis der Beschwerdegegnerin über die Absichten der Einsprecherin sei nicht erstellt. Es handelt sich dabei um eine für das Berufungsverfahren verbindlich beantwortete Tatfrage (vgl. BGE 126 III 189 E. 2a Abs. 3 S. 191; 125 III 78 E. 3a S. 79; 123 III 246 E. 4b S. 252). Wie im Urteil über die gleichzeitig eingereichte Berufung der Beschwerdeführer darzulegen sein wird (E. 3 dortselbst), ist für die rechtliche Beurteilung nicht erheblich, ob die Beschwerdegegnerin die Absichten der Einsprecherin tatsächlich gekannt hat. Bei diesem Ergebnis kann dahingestellt bleiben, ob das angefochtene Beweisergebnis willkürfrei zustande gekommen ist. An der Beantwortung dieser Frage besteht kein schutzwürdiges Interesse, liefe sie doch auf einen blossen Streit über Entscheidungsgründe hinaus, die für sich allein keine Beschwer bedeuten. Auf die darauf bezogenen Willkürrügen ist nicht einzutreten (vgl. BGE 111 II 398 E. 2b S. 399; 132 I 68 E. 4.3.7 S. 81).