Citation: U 126/05 08.11.2005 E. A

W.________, geboren 1963, ist Mutter zweier Kinder (geboren 1985 und 1986) und gelernte Bäckerin/Konditorin. Seit 1. Juni 1999 arbeitete sie mit einem Teilzeitpensum von 38 Arbeitsstunden pro Woche als Verkäuferin in der Bäckerei V.________. In dieser Eigenschaft war sie bei den Visana Versicherungen AG (nachfolgend: VISANA oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen Unfälle versichert. Am Abend des 7. November 1999 sass sie auf dem Beifahrersitz des von ihrem Freund gelenkten Personenwagens, als dieser seitlich-frontal durch ein entgegenkommendes Fahrzeug, welches links abbiegen wollte, gerammt wurde. Von der Unfallstelle wurde sie mit der Ambulanz ins Spital O.________ transportiert. Anlässlich der viertägigen stationären Überwachung des Kreislaufes und des neurologischen Zustandes stellte Dr. med. B.________ im Spital O.________ unter anderem eine Druckdolenz über der Halswirbelsäule (HWS) und der Brustwirbelsäule (BWS), Hypästhesien im Bereich des rechten Oberarmes lateral sowie anhaltende Schluckbeschwerden retrosternal und eine Druckdolenz im Epigastrium fest. Seine Diagnose umfasste abschliessend eine HWS-Distorsion, eine Thoraxkontusion, eine Oberarmkontusion rechts und eine Unterschenkelkontusion links. Frakturen schloss er röntgenologisch aus. Der Hausarzt Dr. med. R.________ welcher die Versicherte nach dem Spitalaustritt zwischen 13. November und 14. Dezember 1999 nachbehandelte, berichtete der VISANA am 28. Januar 2000, die Beweglichkeit der HWS sei in alle Richtungen um etwa einen Drittel eingeschränkt gewesen und neurologisch habe eine Hyposensibilität der linken Gesichtshälfte bestanden. Er beschrieb den psychischen Zustand der Versicherten als depressiv und erwähnte, dass er sie zur Weiterbehandlung ab 21. Dezember 1999 an die Rheumatologin Dr. med. M.________ überwiesen habe. Diese diagnostizierte im Zwischenbericht vom 24. Februar 2000 ein zervikospondylogenes und zervikozephales Syndrom bei Kopfkontusion und HWS-Distorsion sowie thorakale Schmerzen. Im bisherigen Verlauf stellte sie eine depressive Reaktion fest und schlug zur Behandlung eine Psychotherapie vor. Wegen zunehmender depressiver Entwicklung und Äusserungen von Suizidgedanken erfolgten bei Dr. med. I.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, zwischen 28. Februar und 29. November 2000 acht Sitzungen. Entgegen seinen Empfehlungen war W.________ weder zu einer medikamentös antidepressiven Behandlung noch zu einem stationären Aufenthalt in einer Klinik H.________ oder Klinik L.________ bereit. Mit dem ausdrücklichen Einverständnis der Versicherten erteilte die VISANA im Februar 2003 dem Zentrum E.________ den Auftrag zur Erstellung eines polydisziplinären Gutachtens (dieses datiert vom 9. September 2003; nachfolgend: Gutachten des Zentrums E.________). Nachdem die VISANA die gesetzlichen Versicherungsleistungen (Heilbehandlung und Taggeld) erbracht hatte, kündigte sie der Versicherten gestützt auf das Gutachten des Zentrums E.________ mit Vorbescheid vom 25. September 2003 an, dass sie voraussichtlich sämtliche Leistungen per 31. Oktober 2003 einstellen werde, da die Restbeschwerden nicht in einem adäquat kausalen Zusammenhang mit dem Unfall vom 7. November 1999 stünden. Mit Verfügung vom 16. Dezember 2003, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 26. März 2004, hielt die VISANA an der angekündigten Leistungseinstellung fest.