Citation: 5A_490/2023 E. 1

Das Obergericht hat ausdrücklich anerkannt, dass sich die Beschwerdeführer als Eltern gut und mit viel Aufwand um ihr Kind gekümmert haben. Indes hat es befunden, dass gegen sie je zahlreiche Verlustscheine vorlägen und sie mit administrativen Angelegenheiten überfordert seien. Diesbezüglich fehle ihnen mithin, ohne dass damit eine persönliche Herabsetzung verbunden wäre, objektiv die fachliche Eignung, während dies für die Personenfürsorge und insbesondere betreffend das Wohnen anders aussehe. Als Folge hat das Obergericht die Errichtung der Beistandschaft und die diesbezügliche Einsetzung eines Berufsbeistandes auf den administrativen Bereich beschränkt.