Citation: 2C_13/2022 E. 1.1

1.1. Am 24. November 2021 beschloss der Regierungsrat des Kantons Zürich eine Änderung der Verordnung vom 22. September 2021 über Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie im Bildungsbereich (V Covid-19 Bildungsbereich; LS 818.14). Damit wurde im Bereich der obligatorischen Volksschule ab der 4. Klasse eine generelle Maskentragpflicht bei sämtlichen schulischen Aktivitäten, einschliesslich des Präsenzunterrichts, in Innenräumen eingeführt. Zudem wurden Personen mit einer ärztlich bescheinigten Maskentragdispens verpflichtet, am wöchentlichen repetitiven Testen in der Schule teilzunehmen bzw. sich wöchentlich mittels PCR-Tests testen zu lassen. Die Änderung wurde am 26. November 2021 im Amtsblatt des Kantons Zürich publiziert und auf den 1. Dezember 2022 in Kraft gesetzt (vgl. Regierungsratsbeschluss, Dispositivziffer II). Die Geltungsdauer wurde vorerst bis zum 24. Januar 2022 befristet. Gemäss Dispositivziffer III des Regierungsratsbeschlusses kann innert zehn Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich Beschwerde erhoben werden. Dem Lauf der Beschwerdefrist und der Einreichung einer Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (vgl. Regierungsratsbeschluss, Dispositivziffer IV).