Citation: 6B_1184/2019 E. 2

Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdeführer liess sich im vorliegenden Verfahren nicht anwaltlich vertreten, weshalb er keinen Anspruch auf die beantragte Parteientschädigung bzw. Entschädigung für eine anwaltliche Beratung hat. Es sind auch keine besonderen Umstände ersichtlich, die eine Entschädigung rechtfertigen würden. Ebenfalls abzuweisen ist der Antrag auf Zusprechung einer Genugtuung. Der Beschwerdeführer begründet den Antrag damit, das Verfahren betreffend Kostenerlass habe grossen Aufwand verursacht. Ausserdem sei er unfair behandelt worden. Nachdem die Beschwerde abzuweisen ist, ist nicht ersichtlich, inwiefern dem Beschwerdeführer eine Genugtuung zustehen sollte. Soweit er seine Forderung damit begründet, ihm sei ein grosser Aufwand entstanden, kann ihm nicht gefolgt werden, zumal der Beschwerdeführer den Aufwand durch seine unnötig weitschweifigen Eingaben selbst verursacht hat. Der Beschwerdeführer führt in seinen Eingaben mehrfach aus, die Gerichtsschreiberin im vorinstanzlichen Verfahren leide an "forensisch-psychiatrischen" Problemen und Realitätsstörungen. Er legt ihr nahe, einen Psychologen aufzusuchen, dem sie von ihren Problemen erzählen könne. Es müsse daher eine therapeutische Massnahme angeordnet werden. Derartige Äusserungen sind unsachlich und unnötig verletzend. Sie verletzen den prozessualen Anstand. Der Beschwerdeführer wird darauf hingewiesen, dass er dafür in künftigen Fällen mit einer Ordnungsbusse bestraft werden kann (Art. 33 Abs. 1 BGG).