Citation: I 99/01 23.07.2001 E. 4

4.- Die Beschwerdeführerin verlangt eine Entschädigung für das Verfahren vor dem kantonalen Gericht, da die Grundlagen der Invaliditätsbemessung erst im vorinstanzlichen Schriftenwechsel bekannt gegeben worden seien und die Versicherte alles zumutbare unternommen habe, Kenntnis über die Berechnungsgrundlagen zu erfahren. Abgesehen davon, dass die Beschwerdeführerin nicht alles getan hat, um die entsprechenden Zahlen in Erfahrung zu bringen (eine Erläuterung der Verfügung wurde weder schriftlich noch mündlich verlangt), hat sie auch nach Kenntnis der Bemessungsgrundlage an ihren Anträgen festgehalten, so dass bei einer rechtzeitigen Bekanntgabe eine Beschwerde ebenfalls erfolgt wäre. Es ist deshalb nicht ersichtlich, weshalb ihr diesbezüglich unnötige - und damit von der Beschwerdegegnerin zu ersetzende - Kosten entstanden sein sollen.