Citation: 8C_150/2024 E. 4.3

4.3. In Bezug auf die Handstellung im Zeitpunkt des Unfalls stellte die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer habe das Lenkrad ganz normal mit beiden Händen festgehalten. Sie erachtete die von ihm im Rahmen der Befragung durch die Stadtpolizei (vgl. Rapport vom 29. Juli 2020) und die gegenüber Dr. med. D.________ am 3. Februar 2021 gemachten Angaben als glaubhafter als die später anwaltlich vorgebrachte Behauptung, er habe das Lenkrad mit der rechten Hand fester gehalten. Wie die Vorinstanz zutreffend feststellte, gab der Beschwerdeführer weder im Rahmen der Sprechstunde bei Dr. med. D.________ noch anlässlich der Befragung durch die Polizei eine spezielle Handstellung im Unfallzeitpunkt an. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz den späteren Schilderungen des Beschwerdeführers geringeren Beweiswert zuerkannt hat (vgl. zur Beweismaxime der "Aussagen der ersten Stunde" BGE 143 V 168 E. 5.2.2; 121 V 45 E. 2a; SVR 2024 UV Nr. 24 S. 96, 8C_548/2023 E. 5.1). Mit dem kantonalen Gericht ist deshalb davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer das Lenkrad im Unfallzeitpunkt "ganz normal mit beiden Händen" gleichmässig festhielt, auch wenn er - wie er im Frageblatt Verkehrsunfall am 1. September 2020 angab - im letzten Augenblick mit der Kollision gerechnet haben mag.