Citation: 4A_254/2020 E. 3.2.1

3.2.1. Die Beschwerdeführerin wiederholt im Wesentlichen lediglich ihre vor Vorinstanz vorgebrachte Begründung, wonach sie aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustands nicht mehr in der Lage gewesen sei, alle auf sie zukommenden Probleme zu erfassen und adäquat darauf zu reagieren bzw. die Tragweite des Geschäfts zu erkennen. Sie zitiert dazu einzelne Passagen aus Arztzeugnissen ihres Hausarztes Dr. med. C.________. Dass es sich hierbei nicht um substanziierte Behauptungen zu den vorausgesetzten fehlenden intellektuellen Fähigkeiten gehandelt hat, ergibt sich bereits daraus, dass sie selber ausführt, bei der beantragten Einvernahme des Arztes hätte dieser "konkretere Ausführungen" zu ihrem damaligen Gesundheitszustand machen können. Diese "konkreteren Ausführungen" haben in der Rechtsschrift zu erfolgen und nicht erst durch einen Zeugen. Darüber hinaus ist es widersprüchlich, wenn die Beschwerdeführerin nun geltend machen will, sie hätte mit diesen pauschalen Hinweisen auf ihren Gesundheitszustand einen Schwächezustand im Sinne von Art. 16 ZGB behauptet bzw. behaupten wollen, nachdem sie selber nicht bestreitet, dass sie sich in den erstinstanzlichen Rechtsschriften nicht auf die fehlende Urteilsfähigkeit berufen hat.