Citation: 5A_363/2022 E. A

A.a. A.________ (geb. 1998; Beschwerdeführerin) und B.________ (geb. 1992; Beschwerdegegner) sind die nicht verheirateten Eltern von C.A.________ und D.A.________ (geb. 2016 und 2017). Die elterliche Sorge steht den Eltern gemeinsam zu. Diese führten teilweise einen gemeinsamen Haushalt, wobei es zu verschiedenen Trennungen kam. Heute leben sie getrennt. Die Mutter war aufgrund Drogenkonsums und eines Suizidversuchs zwischenzeitlich behördlich untergebracht und hielt sich infolge psychischer Beschwerden (Erschöpfung, Schlafmangel) zeitweise zusammen mit den Kindern in einer Klinik auf. Für die Töchter besteht seit 2016 bzw. 2018 je eine Beistandschaft und im November 2018 wies die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________ (KESB) die Eltern an, aktiv an einer sozialpädagogischen Familienberatung mitzuwirken. Mit Entscheid vom 14. April 2016 hatte die KESB zudem eine Unterhaltsvereinbarung zwischen den Eltern genehmigt. A.b. Auf Gesuch von A.________ hin eröffnete die KESB im Februar 2019 Verfahren betreffend die Obhut über die Kinder und die Frage des Unterhalts. Im Laufe dieser Verfahrens setzte die KESB Rechtsanwältin G.________ als Kindesvertreterin ein. Ausserdem klärte sie die Erziehungsfähigkeit der Eltern sowie deren (angeblichen) Drogen- und Alkoholkonsum gutachterlich ab und wies die Mutter an, sich regelmässig ambulant psychotherapeutisch behandeln zu lassen. Im weiteren Verfahrensverlauf fanden verschiedentlich Gespräche der KESB mit den Eltern statt, wurde den Eltern das Gutachten zur Erziehungsfähigkeit mündlich eröffnet und nahmen diese an mehreren Behördensitzungen teil. Ein zwischenzeitlich beim Regionalgericht Imboden im Namen der Kinder anhängig gemachtes Verfahren betreffend Obhut und Unterhalt schrieb das Gericht am 20. November 2019 zufolge Säumnis der Parteien an der Hauptverhandlung als gegenstandslos geworden ab. Nach vorangegangener superprovisorischer Anordnung entzog die KESB den Eltern mit Entscheid vom 26. November 2019 das Aufenthaltsbestimmungsrecht und platzierte die Töchter in der SOS-Pflegefamilie der Fachstelle E.________ in V.________/GR. Zudem regelte sie das Kontaktrecht der Eltern und wies einen Antrag auf Wechsel der Beistandsperson ab. Am 17. Dezember 2019 hob die KESB den Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts soweit den Vater betreffend und die Platzierung der Kinder wieder auf. Den Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts der Mutter hielt sie aufrecht. Ausserdem erteilte die Behörde dem Vater verschiedene Weisungen, passte die Beistandschaft an und regelte den persönlichen Verkehr der Mutter mit den Töchtern. Mit Entscheid vom 7. Juli 2020 regelte die KESB das Kontaktrecht der Mutter neu, hielt die Weisungen gegenüber dem Vater aufrecht, verzichtete auf Anordnungen betreffend eine Nachimpfung der Kinder und traf verschiedene Anordnungen zur Beistandschaft. A.c. Nachdem A.________ eine entsprechende Aufsichtsbeschwerde erhoben hatte, ernannte die KESB für die Zeit ab dem 1. Februar 2021 eine neue Beistandsperson.