Citation: 2C_68/2023 E. 7.3

7.3. Im ersten Schritt ist die vorinstanzliche Sachverhaltsermittlung darzustellen, die die Beschwerdeführerinnen im Grundsatz nicht bestreiten (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Vorinstanz beschränkt die Sachverhaltsermittlung in der vorliegenden Angelegenheit auf die für die Beschwerdeführerinnen relevanten und von diesen anerkannten fünf Drittlandstrecken (vgl. E. 8.4.9 des angefochtenen Urteils). Sie stellt fest, dass die T.________ in den Jahren 2000 bis 2002 Mitglied des "L1.________" gewesen sei. Die Vorinstanz kommt in ihrer Beweiswürdigung im Weiteren zum Schluss, dass die Behauptung, wonach die T.________ nach dem Austritt aus dem "L1.________" nicht vom Informationsaustausch innerhalb des "L1.________" gewusst habe, nicht glaubwürdig sei. Ihnen könne diesbezüglich nicht gefolgt werden. Nach ihrem Austritt habe sich die T.________ aufgrund des Austauschs mit der E.________ AG indirekt am Informationsaustausch innerhalb des "L1.________" beteiligt. Die Beschwerdeführerinnen räumten denn auch ein, dass T.________ ihre Politik zu den Treibstoffzuschlägen mit der E.________ AG koordiniert habe und dabei grundsätzlich immer den Entscheiden der E.________ AG gefolgt sei. Im Übrigen ist unbestritten, dass die E.________ AG (ebenfalls) Mitglied des "L1.________" gewesen sei (vgl. E. 11.2.10 und E. 11.4.1 des angefochtenen Urteils).