Citation: 1P.213/2000 06.09.2000 E. 1

1.- Der angefochtene Entscheid des Verwaltungsgerichts stellt einen letztinstanzlichen kantonalen Entscheid im Sinne von Art. 86 und 87 OG dar und kann mit staatsrechtlicher Beschwerde angefochten werden. Eigentümer benachbarter Grundstücke sind nach Art. 88 OG befugt, Baubewilligungen anzufechten, soweit sie die Verletzung von Bauvorschriften geltend machen, die ausser den Interessen der Allgemeinheit auch oder in erster Linie dem Schutz der Nachbarn dienen. Zusätzlich müssen sie dartun, dass sie sich im Schutzbereich der Vorschriften befinden und durch die behaupteten widerrechtlichen Auswirkungen der Bauten betroffen werden (BGE 118 Ia 232 E. 1a S. 234, mit Hinweisen). An dieser Rechtsprechung ist auch unter Art. 9 BV festgehalten worden (vgl. BGE 126 I 81 sowie nicht veröffentlichtes Urteil vom 9. Juni 2000 i.S. M.). Der Beschwerdeführer macht neben der Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör geltend, durch den geplanten Garagenanbau werde die Zufahrt zu seinem Grundstück beeinträchtigt und in sein grunddienstbarkeitsrechtlich gesichertes Zufahrtsrecht eingegriffen. Erschliessungsvorschriften dienen nicht ausschliesslich den Interessen der Allgemeinheit, sondern auch Privaten und Nachbarn, welche die fraglichen Zufahrten benützen (BGE 115 Ib 347 E. 1c/bb S. 353, 112 Ia 88 E. 1b S. 90). Der Beschwerdeführer kann sich zudem auf seine dingliche Berechtigung berufen. Er ist daher zur Beschwerde legitimiert.