Citation: 1C_222/2021 E. 2.3

2.3. In der Sache bestreitet die Beschwerdeführerin im Wesentlichen bloss die Auffassung des Obergerichts, wonach D.________ am 5. Februar 2020 einen rechtsgültigen Strafantrag gegen sie gestellt habe. Zur Begründung führt sie (soweit verständlich) an, D.________ habe gleichentags ein E-Mail an B.________ geschickt, und darin finde sich kein Hinweis darauf, dass er den bedingungslosen Willen zu ihrer strafrechtlichen Verfolgung wegen Beschimpfung zum Ausdruck gebracht habe. Der Einwand geht an der Sache vorbei, weil D.________ seinen Strafantrag nach der Auffassung des Obergerichts nicht per E-Mail, sondern mündlich stellte. Mit diesen und ähnlichen Vorbringen und Polemiken - Amtsmissbrauch sei in der Schweiz weit verbreitet - setzt sich die Beschwerdeführerin mit dem angefochtenen Entscheid nicht sachgerecht auseinander und bringt nichts vor, was die offensichtlich zutreffende Einschätzung des Obergerichts, die in der Strafanzeige erhobenen Vorwürfe seien von vornherein nicht geeignet, einen Anfangsverdacht für ein strafbares Verhalten der Beschwerdegegnerin zu begründen, in Frage zu stellen.