Citation: I 957/06 23.04.2007 E. 4

Die Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde betreffen zunächst den medizinischen Sachverhalt. 4.1 Das kantonale Gericht hat hiezu erwogen, gemäss dem überzeugenden rheumatologischen Gutachten des Dr. med. W.________, Rheumatologie FMH, vom 7. Mai 2004 könne der Versicherte die zuletzt ausgeübte Arbeit eines Bauarbeiters nicht mehr ausüben. Hingegen sei er in einer rückenadaptierten leichten Tätigkeit ohne häufiges Knien ab sofort zu 50 % und mittel- bis langfristig zu 100 % arbeitsfähig. Gestützt auf den ergänzenden Bericht des Experten vom 16. August 2004 sei davon auszugehen, dass die vorübergehende hälftige Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit zur Überbrückung der zwischenzeitlich eingetretenen muskulären Dekonditionierung diene und längstens auf eine Dauer von drei Monaten anzusetzen sei. In psychischer Hinsicht sei auf das Gutachten des Dr. med. C.________, FMH Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie, vom 14. Oktober 2003 abzustellen. Danach liege eine minimale bis leichte depressive Symptomatik vor, welche die Arbeitsfähigkeit nicht beeinflusse. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nichts vorgebracht, was diese Sachverhaltsfeststellung als offensichtlich unrichtig erscheinen liesse. Das kantonale Gericht hat im angefochtenen Entscheid in vertretbarer Weise dargelegt, weshalb es die erwähnten fachmedizinischen Gutachten für verlässlicher hält als die vom Versicherten letztinstanzlich erneut angerufenen Stellungnahmen der behandelnden Ärzte, soweit diese überhaupt abweichende Aussagen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit enthalten. Anhaltspunkte, welche auf eine Voreingenommenheit der Vorinstanz bei der Beweiswürdigung schliessen liessen, liegen nicht vor. Der Einwand, Dr. med. W.________ habe keine zeitlichen Angaben dazu gemacht, ab wann und unter welchen Umständen von einer vollen Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten auszugehen sei, ist ebenfalls unbegründet. Die Angaben im Gutachten des Rheumatologen vom 7. Mai 2004 wurden im Ergänzungsbericht vom 16. August 2004 im oben dargelegten Sinne präzisiert, was die Vorinstanz in ihre Erwägungen einbezogen hat. Danach ist die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit während längstens drei Monaten eingeschränkt, was für die Annahme einer rentenbegründenden Invalidität nicht genügt. Was sodann den psychischen Gesundheitszustand betrifft, lässt die Fachausbildung des Dr. med. C.________ zum Spezialarzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie ihn entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geäusserten Auffassung nicht ohne weiteres als ungeeignet erscheinen, auch einen Erwachsenen zu begutachten. Massgebend ist, ob das Gutachten inhaltlich überzeugt. Dies hat das kantonale Gericht in zutreffender Beweiswürdigung bejaht. Im Weiteren trifft zwar zu, dass die Vorinstanz in der Sache entschieden hat, ohne die beschwerdeweise beantragten Beweisergänzungen vorzunehmen. Das kantonale Gericht hat indessen dargelegt, weshalb es davon in antizipierter Beweiswürdigung absah. Diese Betrachtungsweise ist nach Lage der Akten haltbar. Es lässt sich insbesondere auch nicht sagen, die von der Vorinstanz für massgeblich erachteten fachärztlichen Gutachten seien zu alt und damit zu wenig aktuell gewesen, um ohne weitere medizinische Abklärungen in der Sache entscheiden zu können. Im Vorgehen des kantonalen Gerichts kann weder eine (materiell) qualifiziert unrichtige oder eine unvollständige Sachverhaltsfeststellung noch eine Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften gesehen werden. Namentlich liegt entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung auch keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor (vgl. BGE 131 I 153 E. 3 S. 157 mit Hinweisen; 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162, je mit Hinweis; SVR 2006 IV Nr. 1 S. 1 E. 2.3, I 573/03).