Citation: 8C_69/2009 03.09.2009 E. A

Die 1968 geborene R.________ war während vier Tagen in der Woche (Pensum 80 %) als sogenannte Ressourcenmanagerin Departement der Stadt T.________ tätig und dadurch bei der Unfallversicherung Stadt Zürich obligatorisch versichert. Am 16. Dezember 2002 stürzte sie beim Skifahren und schlug mit dem Kopf auf die harte Skipiste. Es wurden die Diagnosen eines HWS-Schleudertraumas und eines Schädelhirntraumas Stufe 0-I gestellt. Ab Beginn des Monats Februar 2003 nahm die Versicherte ihre Arbeit wieder im Umfang von zwei Stunden täglich auf. Eine weitere Steigerung der Arbeitsfähigkeit stand unmittelbar bevor, als R.________ am 21. Februar 2003 in einen Auffahrunfall verwickelt wurde und wiederum eine HWS-Distorsion erlitt. Sie reagierte mit einer Beschwerdezunahme und einer psychischen Erschöpfung. Vom 30. März bis 26. April 2003 absolvierte sie einen Rehabilitationsaufenthalt im X.________ (Austrittsbericht vom 19. Januar 2004) und steigerte ihr Arbeitspensum in der Folge wieder bis auf sechs Stunden täglich an vier Arbeitstagen. Im August 2004 trat die Versicherte bei der Stadt I.________ eine neue Stelle in einem 50%-Pensum an. R.________ klagte insbesondere über fortbestehende neuropsychologische Beschwerden (Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, Schwindel) sowie Kopf- und Nackenschmerzen. Sie liess sich mit Akupunktur sowie klassischer Physiotherapie behandeln und unterzog sich einer neuropsychologisch orientierten Psychotherapie. Im weiteren wurde sie im Auftrag der verschiedenen involvierten Versicherungen (Pensionskasse, Haftpflichtversicherung) mehrfach untersucht. Schliesslich veranlasste die Unfallversicherung eine polydisziplinäre Begutachtung an der Klinik S.________. In der Expertise vom 5. März 2007 werden die Diagnosen eines chronifizierten rechtsbetonten belastungsabhängigen zunehmenden zervikozephalen Syndroms mit Spannungskopfschmerzen, eines Status nach HWS- Distorsionstraumen vom 16. Dezember 2002 und 21. Februar 2003, einer thorakozervikalen diskreten Fehlform und Fehlhaltung der Wirbelsäule und einer neuropsychiatrisch leistungsorientierten, selbstunsicheren Persönlichkeit mit Hinweisen auf eine anankastische Persönlichkeit gestellt. Die Ärzte der Klinik S.________ verneinten die natürliche Kausalität zwischen den Unfällen und den von ihnen erhobenen Befunden, da ihres Erachtens die Beschwerden bis spätestens Ende 2004 hätten ausheilen sollen und für deren Persistenz folglich unfallfremde Faktoren verantwortlich seien. Mit Verfügung vom 6. Dezember 2007 teilte die Unfallversicherung Stadt Zürich R.________ mit, gestützt auf das Gutachten vom 5. März 2007 würden die Leistungen auf den 31. Dezember 2004 eingestellt. Die zu Unrecht bis zum 30. November 2007 ausbezahlten Taggeldleistungen würden mit allenfalls noch ausstehenden Leistungen anderer Versicherungen verrechnet werden. Die dagegen erobene Einsprache wies die Unfallversicherung mit Entscheid vom 21. April 2008 ab.