Citation: 9C_672/2017 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht bejahte eine massgebliche Verschlechterung des Gesundheitszustands des Beschwerdegegners mit erheblicher Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit - und damit das Vorliegen eines Revisionsgrunds nach Art. 17 Abs. 1 ATSG - im entscheidwesentlichen Zeitraum zwischen dem Einspracheentscheid der Beschwerdeführerin vom 28. Mai 2004 (Zusprechung einer Viertelsrente ab 1. August 2002) und der rentenaufhebenden Verfügung vom 23. Mai 2016. Es stellte dabei zum einen fest, der Beschwerdegegner habe im Zeitpunkt der Berentung - gemäss MEDAS-Gutachten vom 2. Mai 2003 - in psychiatrischer Hinsicht an einer gemischten Angst- und depressiven Störung gelitten. Unter Berücksichtigung auch der orthopädischen Beeinträchtigungen sei er damals im Rahmen optimal leidensadaptierter Beschäftigungen als zu 60 % einsatzfähig eingestuft worden. Für die Beurteilung der aktuellen Verhältnisse stützte sich die Vorinstanz im Wesentlichen auf die Expertise des MGSG vom 29. März 2015, welcher es volle Beweiskraft zuerkannte. Danach bestehe aus rein orthopädischer Sicht zwar keine Einschränkung des Leistungsvermögens mehr. Es läge neu aber eine eigenständige depressive Störung mit einer mittelgradigen Episode vor, welche es dem Beschwerdegegner lediglich noch gestatte, in einer körperlich leichten, angepassten Tätigkeit ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne Stressbelastung, ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne vermehrte Kundenkontakte und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung gesamthaft im Umfang von 50 %, bei voller Stundenpräsenz, zu arbeiten.