Citation: 1B_36/2008 28.02.2008 E. 7

7.1 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. 7.2 Der Beschwerdeführer stellt das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung. 7.2.1 Gemäss Art. 64 BGG befreit das Bundesgericht eine Partei, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, auf Antrag von der Bezahlung der Gerichtskosten, sofern ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint (Abs. 1). Wenn es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist, bestellt das Bundesgericht der Partei einen Anwalt oder eine Anwältin. Der Anwalt oder die Anwältin hat Anspruch auf eine angemessene Entschädigung aus der Gerichtskasse, soweit der Aufwand für die Vertretung nicht aus einer zugesprochenen Parteientschädigung gedeckt werden kann (Abs. 2). Wer die unentgeltliche Rechtspflege beanspruchen will, hat seine Bedürftigkeit nachzuweisen. Grundsätzlich obliegt es dem Gesuchsteller, seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse umfassend darzulegen und soweit wie möglich zu belegen. Dabei dürfen umso höhere Anforderungen an eine umfassende und klare Darstellung der finanziellen Situation gestellt werden, je komplexer die finanziellen Verhältnisse sind. Kommt der Gesuchsteller seiner Belegpflicht nicht nach, ist das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen (BGE 125 IV 161 E. 4a S. 164 f., mit Hinweisen; Thomas Geiser, in: Niggli/ Uebersax/Wiprächtiger, Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2008, Art. 64 BGG N. 18). 7.2.2 Der Beschwerdeführer äusserte sich in der Einvernahme zur Person vom 17. Juni 2005 unter anderem zu seinen finanziellen Verhältnissen. Dabei gab er an, er habe keinen festen Monatslohn. Durch seine Geschäfte verdiene er teilweise viel Geld. Er habe bei Banken in Europa ca. 200'000 bis 300'000 Franken. Auch bei südamerikanischen Banken habe er Konten. Darauf lägen ebenfalls grössere Geldbeträge. Schulden habe er nicht. Seiner Ehefrau und seiner Tochter bezahle er 2'000 bis 3'000 Franken pro Monat. Er sei nirgends angemeldet und zahle keine Steuern. Wie der Beschwerdeführer sodann in der Beschwerde (S. 8) selber darlegt, beauftragte er im Auslieferungsverfahren mehrere, teils auch erbetene Anwälte. Auch beim Anwalt, der den Beschwerdeführer im vorliegenden bundesgerichtlichen Verfahren vertritt, handelt es sich nicht um seinen gegenwärtigen amtlichen Verteidiger. Geht man von den Angaben des Beschwerdeführers in der Befragung vom 17. Juni 2005 aus, müsste er heute - auch wenn man die Zahlungen an die Ehefrau und die Tochter berücksichtigt - nach wie vor über namhafte Geldbeträge verfügen. Mit Blick darauf genügen die knappen Ausführungen in der Beschwerde (S. 8) nicht, um seine Bedürftigkeit darzutun. Der Beschwerdeführer behauptet diese lediglich, belegt sie aber nicht. Dazu wäre er nach der dargelegten Rechtsprechung - insbesondere angesichts der bei ihm gegebenen unübersichtlichen wirtschaftlichen Verhältnisse - jedoch verpflichtet gewesen. Die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung kann daher nicht bewilligt werden. Unter den gegebenen Umständen rechtfertigt es sich allerdings, auf die Erhebung von Kosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG).