Citation: 8C_227/2021 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwog, zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer revisionsrechtlich relevanten Änderung des Invaliditätsgrades bildeten die Verfügungen vom 6. Juli 2016 und vom 9. Januar 2020. Nach einlässlicher Darstellung der Aktenlage erkannte sie dem ZIMB-Gutachten vom 12. August 2019, inklusive seiner Ergänzung vom 23. September 2019, vollen Beweiswert zu. In Würdigung der verschiedenen medizinischen Berichte und Gutachten gelangte das kantonale Gericht sodann zum Schluss, der somatische Gesundheitszustand habe sich zwischen dem Erlass der Verfügung vom 6. Juli 2016 und der Begutachtung durch die ZIMB im Mai 2019 verändert; damit liege ein Revisionsgrund vor. Spätestens seit Mai 2019 sei der Beschwerdeführer in einer angepassten, körperlich leichten Tätigkeit zu mindestens 70 % arbeitsfähig. Ohne konkrete Feststellungen zu den beim Einkommensvergleich tatsächlich verwendeten Beträgen zu treffen (vgl. Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG), schloss sie mit der IV-Stelle auf einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 26 %.