Citation: 8C_770/2023 E. 7.1

7.1. Der Beschwerdeführer verlangt einzig, beim von der Vorinstanz ermittelten Invalideneinkommen sei ein leidensbedingter Abzug von mindestens 10 % vorzunehmen. Er leide an einer inkompletten Paraplegie und sei damit bei der Verrichtung von alltäglichen Handgriffen (welche auch bei Büroarbeiten üblicherweise gemacht werden müssen) körperlich in einem Mass eingeschränkt, das sich namentlich hinsichtlich seiner Arbeitseffizienz - selbst in einem Teilzeitpensum - zusätzlich negativ auswirke. Entgegen der Vorinstanz sei dieser Umstand durch die gutachterlich attestierte reduzierte Präsenzzeit nicht bereits umfassend abgegolten. Mit dieser werde nicht berücksichtigt, dass die Arbeitsabläufe infolge der eingeschränkten Mobilität (namentlich des Rollstuhls) langsamer als bei einer gänzlich gesunden Person in derselben Funktion ausgeführt würden. Hinzu komme, dass er sich mehrfach wöchentlich in die Physiotherapie und andere therapeutische Massnahmen begeben müsse, was einem Arbeitgeber ein extremes Mass an Flexibilität abverlange und sich für den Beschwerdeführer zusätzlich einschränkend auf dem Arbeitsmarkt auswirke. Soweit die Vorinstanz darauf hinweise, die im Rahmen der Resterwerbsfähigkeit verbliebene Teilzeitbeschäftigung von 50 bis 60 % wirke sich im Vergleich zu einer Vollzeitbeschäftigung eher "geringfügig lohnsenkend" aus, sei ein einschränkender Lohnprogressionseffekt durch diesen Umstand nichtsdestotrotz statistisch feststellbar. Somit habe diese Tatsache zusätzlich mit den anderen Faktoren einschränkende Auswirkungen auf die zu erwartende Lohnentwicklung, so dass der Beschwerdeführer im Vergleich mit vollständig gesunden Mitarbeitenden mit einem unterdurchschnittlichen Lohn zu rechnen habe.