Citation: 6B_138/2022 E. 1.2.3

1.2.3. Schliesslich wurde dem Beschwerdeführer vorgeworfen, am 28. September 2016 in seinem Mansardenzimmer einen Drogenkurier aufgenommen zu haben, welcher als Bodypacker 850 Gramm Kokain geschluckt und es in den zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten ausgeschieden habe (Fall 3 gemäss Anklage). Gemäss Vorinstanz steht gestützt auf eine Audioaufzeichnung aus dem Auto von B.________ sowie dessen und die Aussagen des Beschwerdeführers fest, dass letzterer vor der Beherbergung des Kuriers um die Drogen gewusst habe. Trotz diesen Kenntnissen habe er dem Kurier das Mansardenzimmer zur Verfügung gestellt, damit dieser die Drogen dort ausscheiden konnte. Die Unterbringung des Kuriers habe er sich mit zwei Fingerlingen bzw. mit 20 Gramm Kokain entgelten lassen. Für die Argumentation der Verteidigung, wonach der Beschwerdeführer gedacht habe, der Kurier habe die Drogen schon übergeben und suche nur ein Bett für die Nacht, bestünden keine Anhaltspunkte. Der Anklagesachverhalt stehe somit fest, wobei die Analyse des Kokains einen Reinheitsgehalt von ca. 75% ergeben habe.