Citation: 2C_689/2023 E. 4.4

4.4. Gemäss Literatur zum kantonalen Verfahrensrecht verwirklicht § 13 Abs. 2 VRG/ZH das Verursacherprinzip. Gestützt darauf können die Verfahrenskosten ausnahmsweise auch dem Rechtsvertreter eines Verfahrensbeteiligten auferlegt werden, wenn dieser unnötige Kosten verursacht (KASPAR PLÜSS, in: Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. Aufl. 2014, § 13 Rz. 60). Der Beschwerdeführer war vorliegend als Rechtsanwalt am Verfahren beteiligt und er verpasste die kantonale Rekursfrist, weil er die Postsendung nicht entsprechend den Bestimmungen des kantonalen Verfahrensrechts aufgab (vgl. Urteil 2C_678/2023 vom 19. Juni 2024). Es ist zumindest nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz dieses Verhalten zum Anlass nimmt, um gestützt auf § 13 Abs. 2 VRG/ZH und die dazu publizierte Literatur dem Beschwerdeführer die Verfahrenskosten zu überbinden. Dass der Wortlaut von § 13 Abs. 2 VRG/ZH die hier zu beurteilende Konstellation nicht ausdrücklich erwähnt, begründet noch keine willkürliche Rechtsanwendung durch die Vorinstanz.