Citation: 5A_634/2024 E. 3

Die Vorinstanz hat erwogen, der Auffassung des Bezirksgerichts, wonach sich die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 1. Juli 2024 als offensichtlich weitschweifig und ungebührlich erweise, entgegne die Beschwerdeführerin lediglich, diese sei "definitiv nicht weitschweifig und ungebührlich", sondern "sehr sachlich bezogen" und "sehr gut begründet". Dies genüge den Anforderungen an die Begründung einer Beschwerde nicht. Die Beschwerdeführerin setze sich auch mit der Erwägung des angefochtenen Zirkulationsbeschlusses nicht auseinander, wonach sie gerichtsnotorisch Vorladungen zum Pfändungsvollzug ohne genügende Entschuldigung keine Folge leiste. Die Feststellung des Bezirksgerichts, das Betreibungsamt habe die Pfändung Nr. zzz androhungsgemäss - ohne vorgängige erneute Vorladung - zu Recht in Abwesenheit vollzogen, sei folglich nicht zu beanstanden. Auch gegen die Feststellung des Bezirksgerichts, wonach ihre Verschiebungs- resp- Sistierungsgesuche im Zusammenhang mit den Pfändungsanzeigen anderweitig rechtshängig resp. abgeurteilt worden seien, bringe die Beschwerdeführerin nichts Stichhaltiges vor. Vielmehr mache sie lediglich geltend, das Betreibungsamt hätte in Bezug auf die Betreibung Nr. yyy aufgrund eines Todesfalls neu vorladen müssen, was es nicht getan habe, und die Aufsichtsbehörde hätte in Bezug auf die Betreibung Nr. xxx das Verfahren bis zur rechtskräftigen Erledigung der Geschäfts-Nr. CB230095 von Amtes wegen sistieren müssen. Diese Fragen seien nicht Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens. Auf die unsubstanziierte Rüge, die Pfändungsurkunde sei nicht von Herrn B.________ unterschrieben worden und die darin festgehaltene Rechtsmittelbelehrung völlig falsch, sei nicht einzugehen. Die Rügen im Zusammenhang mit dem vor Bezirksgericht gestellten Ausstandsgesuch seien bereits deshalb unbehelflich, weil Ersatzrichter Bannwart am bezirksgerichtlichen Verfahren gar nicht mitgewirkt habe. Weil die Beschwerdeführerin zum wiederholten Male als Begründung ihrer Beschwerde (für diesen Fall irrelevante) Textbausteine aneinanderreihe, pauschale (Nichtigkeits-) Rügen erhebe, sich im Übrigen mit dem bezirksgerichtlichen Entscheid nicht konkret oder nur in ungenügender Weise auseinandersetze und schliesslich tatsachenwidrige Behauptungen aufstelle, seien für dieses Verfahren androhungsgemäss Kosten zu erheben.