Citation: 5A_83/2019 E. 3.1

3.1. In tatsächlicher Hinsicht hielt das Handelsgericht fest, selbst wenn die Beschwerdeführerin ihre Ausführungen in der Replik zu relativieren versucht habe, habe sie in ihrer Klageschrift zugestanden, lediglich als Dienstverschaffungsunternehmerin fungiert zu haben. Sie habe lediglich Arbeiter gestellt, aber keinen direkten, eigenen Einfluss auf die Erstellung des Werkes auf den Grundstücken der Beschwerdegegnerinnen gehabt. Namentlich habe die Beschwerdeführerin in ihrer Klage was folgt ausgeführt: " Zu Beginn wurde der E.________ AG ca. 10-12 Arbeiter zur Verfügung gestellt. Danach verlangte diese immer mehr Arbeiter, so dass zu Spitzenzeiten ca. 20 Arbeiter der Klägerin in Regie für die E.________ AG tätig waren. Dabei hatte die Klägerin auf die Einsätze keinen Einfluss. Es war die E.________ AG, welche die Arbeiter einsetzte, wo sie benötigt wurden. Die Arbeiter der Klägerin füllten ihre Arbeitsrapporte aus und liessen diese von der E.________ AG unterzeichnen. Diese Rapporte erhielt dann die Klägerin, welche dementsprechend ihre Rechnungen an die E.________ AG stellt für ihr Honorar. " und " Die Arbeiter der Klägerin wurden im Auftrag der E.________ AG gemäss deren Weisungen auf der Baustelle F.________ eingesetzt. " Daraus folgerte das Handelsgericht, die Beschwerdeführerin habe Leistungen als Dienstverschaffungsunternehmerin erbracht und sei folglich nicht aktivlegitimiert, ein Bauhandwerkerpfandrecht einzutragen.