Citation: 5A_627/2023 E. 1

Die Parteien haben im Jahr 2008 geheiratet und sind Eltern von vier Kindern mit Jahrgängen 2002, 2005, 2008 und 2010. Seit dem Jahr 2016 leben sie getrennt und standen sich in einem Eheschutzverfahren gegenüber. Im Jahr 2019 machte der Ehemann beim Bezirksgericht Meilen die Scheidungsklage anhängig. Nachdem auf Seiten der Ehefrau mehrmals eine Mandatsniederlegung stattgefunden und diese trotz Aufforderung des Gerichtes keine neue Vertretung bezeichnet hatte, stellte ihr das Bezirksgericht mit Verfügung vom 7. Oktober 2022 im Sinn von Art. 69 Abs. 1 ZPO Rechtsanwältin C.________ zur Seite. Ein Gesuch um deren Entlassung aus dem Amt wies das Bezirksgericht mit Verfügung vom 11. November 2022 ab. Nach Durchführung der Hauptverhandlung erliess das Bezirksgericht am 4. April 2023 eine Verfügung, mit welcher es den Antrag auf Bestellung einer neuen Kinderprozessbeiständin abwies, auf das Auskunftsbegehren gegenüber der FINMA nicht eintrat, die Editionsbegehren der Ehefrau bezüglich diverser Konti abwies, soweit es darauf eintrat, und die Anweisung an zwei Finanzinstitute zur weiteren Aufbewahrung der Unterlagen für diverse Konti des Ehemannes aufhob. Gegen diesen Entscheid reichte die Ehefrau persönlich verschiedene Eingaben beim Obergericht ein. Mit Beschluss vom 27. Juni 2023 trat das Obergericht auf die Berufung insgesamt nicht ein mit der Begründung, sie sei nicht postulationsfähig und überdies sei die Berufung selbst bei den für Laieneingaben geltenden verminderten Anforderungen ungenügend begründet. Der Beschluss wurde der Rechtsvertreterin der Ehefrau am 30. Juni 2023 eröffnet. Gegen diesen Beschluss reichte die Ehefrau, unter Mandatierung des rubrizierten Rechtsanwaltes, am 30. August 2023 eine Beschwerde ein mit den Begehren, in Aufhebung der erstinstanzlichen Verfügung und des obergerichtlichen Beschlusses sei die Anweisung an die beiden (näher bezeichneten) Finanzinstitute zur weiteren Aufbewahrung der Kontounterlagen aufrechtzuerhalten, eventualiter sei das Verfahren zur Beurteilung im Sinn der Berufung an das Obergericht zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht wird der Antrag gestellt, die Prozessbeistandschaft für die Ehefrau sei aufzuheben.