Citation: 4F_7/2017 E. 3

Entscheide des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft (Art. 61 BGG). Eine nochmalige Überprüfung der einem Urteil des Bundesgerichts zugrunde liegenden Streitsache ist grundsätzlich ausgeschlossen. Das Gericht kann auf seine Urteile nur zurückkommen, wenn einer der in den Art. 121-123 BGG abschliessend aufgeführten Revisionsgründe vorliegt (siehe Art. 128 Abs. 1 BGG). Das Gesuch muss einen solchen anrufen oder zumindest Tatsachen nennen, die von einem gesetzlichen Revisionsgrund erfasst sind. Das ist vorliegend der Fall: Der Gesuchsteller macht geltend, nach Fällung des Urteils 4A_533/2013 vom 27. März 2014 habe er von zwei Revisionsgründen Kenntnis erlangt, nämlich erstens davon, dass die Klägerin "in strafrechtlicher Weise auf die Urteilsfindung mit falschen Zeugenaussagen eingewirkt" habe; zweitens lägen "nun neue Beweismittel vor, welche für die Wahrheitsfindung von Bedeutung" seien. Ob tatsächlich ein Grund zur Revision vorliegt, ist nicht eine Frage des Eintretens, sondern der materiellen Beurteilung. Immerhin gelten auch für das Revisionsgesuch die in Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG genannten Anforderungen. Die gestellten Begehren sind demnach hinreichend zu begründen (siehe Urteile 4F_20/2013 vom 11. Februar 2014 E. 2.1; 5F_3/2011 vom 4. Mai 2011 E. 1.2). In einem Revisiongesuch ist überdies darzutun, inwiefern gestützt auf den Revisionsgrund das Urteilsdispositiv abzuändern ist (Urteil 4F_18/2016 vom 16. September 2016 mit weiteren Hinweisen). Ob der Hauptantrag des Beschwerdeführers auf Aufhebung und Neuentscheidung zusammen mit dem Eventualantrag auf Rückweisung an das Obergericht dieser Anforderung genügt, erscheint fraglich, kann aber bei der gegebenen, nachfolgend darzustellenden Sachlage offen bleiben.