Citation: 2C_1178/2013 E. A

Der türkische Staatsangehörige A.________ (geb. 1982) reiste am 3. November 1987 in die Schweiz ein, wo ihm zunächst eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. Seit dem 6. Mai 1999 verfügt er über die Niederlassungsbewilligung. Am 19. Mai 2003 heiratete er eine Landsfrau; der gemeinsame Sohn wurde im Juli 2003 geboren. Seit dem 31. März 2007 leben die Ehegatten getrennt. Der Sohn wurde unter die Obhut der Ehefrau gestellt und A.________ ein eingeschränktes Besuchsrecht unter Auflagen eingeräumt. Zur Durchführung des Besuchsrechts wurde eine Erziehungsbeistandschaft angeordnet. A.________ wurde erstmals im Alter von 17 Jahren strafrechtlich verurteilt. Danach wurde er wiederholt straffällig, weshalb ihn das (damalige) Ausländeramt des Kantons Thurgau am 6. Oktober 2005 verwarnte und ihm die (altrechtliche) Ausweisung androhte. Am 19. Oktober 2006 wurde A.________ zudem ermahnt, sich fortan wohl zu verhalten und insbesondere keine weiteren Schulden zu machen. Das Kreisgericht Rorschach verurteilte A.________ am 17. November 2010 wegen gewerbsmässigen Betrugs, mehrfacher Urkundenfälschung und mehrfacher Fälschung von Ausweisen (begangen von Ende März 2009 bis Mitte Dezember 2009) zu einer bedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 20 Monaten sowie zu einer Busse von Fr. 2'000.--.