Citation: 6B_120/2015 E. 2.2

2.2. Es ist unbestritten, dass die Staatsanwaltschaft die im Rahmen des Strafverfahrens gegen den Beschwerdeführer erfolgten Konfrontationseinvernahmen bei ihrem Entscheid über die Verfahrenseinstellung des vorliegenden Verfahrens nicht berücksichtigte (vgl. Stellungnahme der Staatsanwaltschaft im vorinstanzlichen Verfahren vom 19. September 2014, S. 1; Beschluss, Ziff. 4.1.2). Jedoch überprüfte die Vorinstanz den Einstellungsentscheid mit voller Kognition (vgl. Art. 393 Abs. 2 StPO). Sie setzt sich ausführlich mit den Konfrontationseinvernahmen auseinander und gelangt zum Schluss, die dort gemachten Aussagen seien in den wesentlichen Punkten identisch mit den bisherigen Aussagen, weshalb sie am Ergebnis nichts ändern würden. Unter diesen Umständen würde eine allfällige Gehörsverletzung als geheilt gelten (vgl. BGE 137 I 195 E. 2.3.2 S. 197 f. mit Hinweisen). Die Argumentation des Beschwerdeführers, die Konfrontationseinvernahmen seien in die Beurteilung einzubeziehen und anders zu würdigen, zielt ohnehin weniger auf die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs als vielmehr auf eine Überprüfung der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung ab.