Citation: 7B_256/2025 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz bejaht im angefochtenen Entscheid Fluchtgefahr und verweist diesbezüglich auf ihren Entscheid vom 2. Dezember 2024, der wiederum auf den Beschluss der Vorinstanz vom 26. August 2024 verweist. Sie erwägt, die Beschwerdeführerin stehe im Verdacht, sich mindestens eine fiktive Persönlichkeit mit dem Namen G._ _______ erschaffen zu haben. Für die Beschwerdeführerin sei es aufgrund ihrer zahlreichen Kenntnisse hinsichtlich "Behördengängen", Dokumentfälschungen und Sprachen ein Leichtes, erneut eine fiktive Persönlichkeit zu erschaffen und damit im (nahen) Ausland oder Inland unterzutauchen. Der Kontakt zu ihrer in der Schweiz lebenden Tochter liesse sich auch nach einer Flucht mit modernen Kommunikationsmitteln pflegen. Die Vorinstanz verweist zudem auf die drohende mehrjährige Freiheitsstrafe als Fluchtanreiz. Ferner erwägt sie, der an einer schweren Krankheit leidenden Beschwerdeführerin wäre es "unter Vornahme entsprechender Vorkehrungen" möglich, sich in der Schweiz auch nach einem Untertauchen medizinisch behandeln zu lassen. Es sei auch nicht auszuschliessen, dass sie im (nahen) Ausland ihre Krankheit behandeln lassen könne. Des Weiteren habe sie keinen wirtschaftlichen Bezug mehr zur Schweiz, da ihre gesamte berufliche Existenz im Fokus der Strafverfolgungsbehörden stehe.