Citation: 4A_639/2017 E. 4.3

4.3. Weiter rügen die Beschwerdeführer, dass die Vorinstanz in ihrem Entscheid "nicht den Grund [rechtfertigt], weshalb es entschieden hat, den Höchstzuschlag und den Höchstbetrag, der in dieser Phase gefordert werden kann, festzusetzen". Darin erblicken sie einen Verstoss "gegen das Recht, angehört zu werden". Der Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV verlangt, dass die Behörde die Vorbingen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Dabei ist nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss jedoch so abgefasst sein, dass sich der Betroffene über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (BGE 143 III 65 E. 5.2; 141 III 28 E. 3.2.4 S. 41; 141 V 557 E. 3.2.1; 134 I 83 E. 4.1). Die Kritik ist unbegründet. Die Vorinstanz befasste sich detailliert mit der Berechnung der Parteientschädigung. Insbesondere erläuterte sie, dass entgegen der Ansicht der Beschwerdeführer gerade nicht der "Höchstbetrag zum Grundhonorar" erhoben worden sei, weshalb die in diesem Zusammenhang vorgetragene Kritik von vornherein unbegründet sei. Gestützt auf diese Ausführungen ist es den Beschwerdeführern möglich, die wesentlichen Überlegungen der Vorinstanz nachzuvollziehen. Ihr Anspruch auf rechtliches Gehör ist nicht verletzt.