Citation: 9C_247/2019 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz stellte zur Beurteilung der noch vorhandenen Arbeitsfähigkeit der Beschwerdegegnerin in erster Linie auf den Bericht der Klinik B.________ vom 12. November 2015 und die Stellungnahmen des RAD vom 26. August 2016 sowie 5. und 18. Januar 2017 ab. Gestützt darauf kam das kantonale Gericht zum Schluss, es könne mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass die Versicherte auf Grund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen in der Gestalt einer Narkolepsie mit Kataplexie sowie einer zervikalen Diskushernie mit Wurzelkompressionssymptomatik C8 rechts, die mit Paresen der Handmuskulatur einhergehe, auch im Rahmen leidensadaptierter Tätigkeiten zu 80 % eingeschränkt sei. Dem hält die Beschwerdeführerin entgegen, gemäss den beweiskräftigen Ausführungen der MEDAS-Experten in ihrem Gutachten vom 22. August 2016 (samt Ergänzung vom 10. Januar 2017) sowie dem Bericht der Klinik B.________ vom 26. Juni 2014 belaufe sich die noch verwertbare Arbeitsfähigkeit der Beschwerdegegnerin auf 50 %. Auf dieser Basis habe daher der zur Ermittlung der Invalidität vorzunehmende Einkommensvergleich zu erfolgen.