Citation: 9C_826/2012 E. 2.3

2.3. Die Ausgleichskasse hat ihre frühere Festlegung in der Verfügung vom 13. September 2006 nur teilweise abgeändert, nämlich insofern, als sie die Arbeitgeberbeiträge der Beschwerdeführerin auf die Incentive-Leistungen beschränkt hat, welche auf diejenigen Mitarbeiter entfielen, die ehemals bei der X.________ AG angestellt waren. Auf ihren Entscheid zurückgekommen ist die Verwaltung also nur mit Bezug auf die Beitragshöhe, nicht aber hinsichtlich der prinzipiellen Beitragspflicht der Beschwerdeführerin. Würde der Auffassung der Beschwerdeführerin gefolgt und das Rechtsverhältnis insgesamt auf den Prüfstand gestellt, so liefe dies, wie die Vorinstanz zutreffend erkannte, darauf hinaus, dass das Gericht der Verwaltung inhaltliche Vorgaben über die Neugestaltung des Rechtsverhältnisses macht. Mangels einer gesetzlichen Grundlage fällt eine solche Ausdehnung des Gegenstandes einer Wiedererwägung ausser Betracht, zumal das Gericht die Verwaltung nicht einmal in ergebnisoffener Weise zu einer Wiedererwägung verhalten darf (vgl. Urteil 9C_836/2010 vom 20. Mai 2011 E. 3.2 = SVR 2011 EL Nr. 8 S. 25).