Citation: 4A_598/2019 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz erwog, in Ziffer 1 der Vereinbarung würden die von der Beschwerdeführerin geschuldeten Aufgaben umschrieben. Sie habe eine Strategie liefern müssen, damit die Beschwerdegegnerin ihre Produkte in den Niederlanden vermarkten und damit insbesondere in der Ausschreibung xxx (X.________), aber potentiell auch in andern Projekten der staatlichen Eisenbahngesellschaft, erfolgreich sein würde. Weiter habe sie die Beschwerdegegnerin im Zusammenhang mit der Abwicklung von Projekten für die staatliche Eisenbahngesellschaft unterstützen und beraten müssen; insbesondere habe sie Kontakte zu dieser herstellen und pflegen sowie bestimmte Projekte von der Identifikation bis zur Unterzeichnung der Verträge unterstützen müssen. Sie habe der Beschwerdegegnerin die notwendigen Informationen für eine geeignete Offerte und die Vergabe eines Auftrags liefern und das Projekt mit einem zielgerichteten Stakeholder-Management und Prozessmanagement unterstützen müssen. Weiter halte die Vereinbarung fest, dass die Beschwerdeführerin nicht berechtigt sei, für die Beschwerdegegnerin Verträge abzuschliessen. Gemäss Ziffer 2 der Vereinbarung sei einerseits eine Beratungsgebühr ("Advisory fee") von EUR 60'000.00 und andererseits ein Erfolgshonorar ("Success fee") vereinbart worden.