Citation: 2D_8/2020 E. 3.2.3

3.2.3. Nach dem Gesagten ist die vorinstanzliche Feststellung, dass beim Hochwasser vom 28. Juli 2014 beim in Frage stehenden Haus der Beschwerdeführerin Wasser und mitgeführter Schlamm über die Haus- und/oder Sitzplatztüren des Erdgeschosses in die Wohnungen eingedrungen seien, unter Willküraspekten nicht zu beanstanden. Unter diesen Umständen konnte die Vorinstanz aber, ohne damit in Willkür zu verfallen, auch annehmen, dass die Haus- sowie Sitzplatztüren im Erdgeschoss des betreffenden Hauses bei einem künftigen Hochwasser nicht wasserdicht wären. An dieser Beurteilung nichts ändern kann die Behauptung der Beschwerdeführerin, die von ihr als Expertin beigezogene E.________ AG habe mit Bezug auf die Sitzplatztüren keine Hochwasserschutzmassnahmen für notwendig erachtet und im Bereich der Hauseingangs- und Sitzplatztüren für den Fall eines Ereignisses der Stärke eines hundertjährlichen Hochwassers keine Gefährdung festgestellt (vgl. Beschwerde, S. 21 f.) : Die E.________ AG hielt in ihrem im kantonalen Verfahren bereits vorgelegten entsprechenden Bericht (soweit hier interessierend) fest, dass betreffend die Eingangstüre und die Wohnungen im Erdgeschoss des fraglichen Hauses keine Schutzmassnahmen vorgesehen seien, weil es anlässlich des Hochwassers vom 28. Juli 2014 von aussen "zu keinen bzw. nur zu marginalen Schäden gekommen" sei. Damals sei der Schaden stattdessen "von innen, über das Treppenhaus durch den Überdruck von der bis zur Decke gefüllten Tiefgarage" entstanden (vgl. S. 3 des Formulars B des Berichts). Auch bei Berücksichtigung der genannten Passage aus dem Bericht der E.________ AG erscheint der aus der Ereignisanalyse gezogene Schluss der Vorinstanz, wonach anlässlich des Hochwassers vom 28. Juli 2014 beim fraglichen Gebäude Wasser und Schlamm über die Haus- und/oder Sitzplatztüren des Erdgeschosses in die Wohnungen eingedrungen und daher diesbezügliche Massnahmen erforderlich sind, nicht als willkürlich. Zum einen schloss die E.________ AG einen Wassereintritt von aussen anlässlich der Überschwemmung vom 28. Juli 2014 nicht gänzlich aus, da sie von einem möglicherweise durch einen solchen Wassereintritt entstandenen (wenn auch marginalen) Schaden sprach. Der Bericht bildet mit anderen Worten keinen hinreichenden Nachweis dafür, dass die entsprechenden Türen wasserdicht sind. Zum anderen finden sich im Bericht bezeichnenderweise keine Ausführungen darüber, ob und inwiefern es anlässlich des Hochwassers vom 28. Juli 2014 allein durch den inneren Gegendruck des aus der Tiefgarage stammenden Wassers (vgl. E. 3.2.2 hiervor) zu keinen weiteren Schäden durch einen Wassereintritt von aussen gekommen ist. Aus diesem Bericht lässt sich daher insbesondere nicht der Schluss ziehen, dass bei einem künftigen Hochwasser im Falle, dass die im Bereich der Tiefgarage/Rampeneinfahrt getroffenen oder zu treffenden Schutzmassnahmen (wie der Dammbalken) greifen und damit kein innerer Gegendruck im Erdgeschoss entsteht, ein Wassereintritt von aussen im Erdgeschoss (weitgehend oder gänzlich) ausgeschlossen ist.