Citation: 4D_14/2023 E. B

Dagegen erhob der anwaltlich vertretene Kläger beim Arbeitsgericht Zürich Klage und beantragte, der Beklagte sei zu verpflichten, ihm für die unrechtmässige fristlose Kündigung eine Entschädigung in der Höhe von Fr. 12'000.-- samt Zins zu leisten. Mit Urteil vom 9. Dezember 2021 erachtete das Arbeitsgericht die fristlose Entlassung des Klägers als gerechtfertigt. Es wies die Klage ab, auferlegte dem Kläger keine Gerichtskosten und verpflichtete ihn, dem Beklagten eine Parteientschädigung von Fr. 3'490.-- inkl. Mehrwertsteuer zu zahlen. Gegen dieses Urteil erhob der Kläger Berufung an das Obergericht des Kantons Zürich. Er beantragte im Hauptbegehren, das Urteil des Arbeitsgerichts sei aufzuheben und der Beklagte sei zu verpflichten, ihm Fr. 6'000.-- netto samt Zins zu bezahlen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich Mehrwertsteuer) für die erst- und zweitinstanzlichen Verfahren zulasten des Beklagten (Berufungsbegehren Ziff. 4). Mit Beschluss und Urteil vom 1. Februar 2023 erkannte das Obergericht, dass das Urteil des Arbeitsgerichts insoweit in Rechtskraft erwachsen sei, als die Klage im Fr. 6'000.-- übersteigenden Umfang abgewiesen worden sei. Das Obergericht wies die Berufung ab und bestätigte das Urteil des Arbeitsgerichts, soweit es nicht in Rechtskraft erwachsen war (Dispositivziffer 3), erhob für das Berufungsverfahren keine Gerichtsgebühr und verpflichtete den Kläger, dem Beklagten für das Berufungsverfahren eine Parteientschädigung von Fr. 1'938.60 zu bezahlen (Dispositivziffer 5).