Citation: 5A_779/2024 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwog, die KESB und der Bezirksrat hätten die schwierige Situation der Familie und insbesondere der Kinder sowie die Gründe, die zur vorsorglichen Fremdplatzierung geführt hätten, ausführlich dargelegt. Auf diese Erwägungen, mit denen sich die Beschwerdeführerin nicht auseinandersetze, könne verwiesen werden. In der Folge prüfte die Vorinstanz die Rügen der Beschwerdeführerin, dass eine Gefährdung der Kinder nicht vorliege, dass eine Gefährdung "nur von Seiten der Mutter" nicht erwähnt worden sei, dass es den Kindern bei einer Rückkehr nach Hause ins gewohnte Umfeld gut gehen würde und dass nicht aufgezeigt worden sei, welche Voraussetzungen die Beschwerdeführerin erfüllen müsse, um die Obhut und das Aufenthaltsbestimmungsrecht wieder bekommen zu können. Dabei erwog die Vorinstanz insbesondere, es liege sehr wohl eine Gefährdung des Kindeswohls vor. Zu Recht habe der Bezirksrat darauf hingewiesen, dass die Probleme mit dem (möglichen) Auszug des Vaters aus der Familienwohnung nicht behoben worden wären und es fraglich wäre, ob die Mutter über die notwendigen Ressourcen verfüge, sich um die emotionalen, körperlichen und intellektuellen Bedürfnisse der drei Kinder zu kümmern. Im Weiteren möge die Anwesenheit der (als Touristin eingereisten) Mutter der Beschwerdeführerin hilfreich sein, und auch die bekundete Absicht, die finanziellen Probleme in Ordnung zu bringen, sei eine wichtige Grundvoraussetzung dafür, dass die wirtschaftliche Bedrängnis der Familie sich mittel- oder langfristig entspanne. An der aktuellen Gefährdungslage für die Kinder ändere sich damit aber nichts. Sodann blende die Beschwerdeführerin die seitens der Fachpersonen wahrgenommenen Gefährdungselemente und Entwicklungsrisiken aus und zeige ihr fehlendes Problembewusstsein. Bereits in der Gefährdungsmeldung der Schule vom 28. März 2023 sei unter anderem auf die mangelhafte Betreuung der Kinder zuhause, fehlende persönliche Ressourcen der Eltern, Gewaltsituationen sowie Entwicklungsauffälligkeiten und Angst- und Überforderungsprobleme bei C.________ hingewiesen worden. Ähnliche Wahrnehmungen würden sich wie ein roter Faden durch die Akten ziehen. So habe die Beschwerdeführerin offenbar ihr altes Handy C.________ gegeben, worauf in einem jüngeren Chatverlauf zwischen den Eltern pornografische Bilder gewesen seien, die den Vater mit einer anderen Frau gezeigt hätten. Dies habe C.________ überfordert, wobei die Beschwerdeführerin wenig Einsicht in die Überforderungssituation des Kindes gezeigt habe. Um den Wunsch der Kinder, zurück zur Mutter zu dürfen, umzusetzen, müsse zunächst sichergestellt werden, dass in der Obhut der Mutter das Kindeswohl gewährleistet sei.