Citation: 9C_1011/2009 21.01.2010 E. 2

Der Beschwerdeführer leidet nach den interdisziplinären Gutachten des Internisten und Rheumatologen Dr. L.________ sowie des Psychiaters Dr. C.________ vom 27. Dezember 2005 und vom 13. August 2007 seit dem Jahr 2003 unter anderem an einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung, einem lumbalbetonten Panvertebralsyndrom mit spondylogener Ausstrahlung und an einer "Akzentuierung der Persönlichkeit mit zwanghaften Zügen". Die noch Ende 2005 ausgewiesene rezidivierende depressive Störung ("gegenwärtig mittelgradige Episode") war nach gutachtlicher Feststellung im Jahr 2007 "remittiert" (zurückgebildet). Der angefochtene Entscheid beruht auf der Schlussfolgerung, ausgehend vom anfänglich interdisziplinär festgelegten Profil einer zumutbaren Tätigkeit (maximale Arbeitsfähigkeit von sechs Stunden täglich mit einer zusätzlichen Einschränkung der Leistungsfähigkeit von 10 Prozent für leicht- bis mässiggradig körperlich belastende, leidensangepasste Arbeiten) ergebe sich zunächst ein Invaliditätsgrad von 54 Prozent, was ab März 2005 einen Anspruch auf eine halbe Invalidenrente begründe. Indessen sei bezogen auf den Zeitraum seit Juni 2006 davon auszugehen, dass die somatoforme Schmerzstörung - zufolge zwischenzeitlichen Hinfalls der Komorbidität (in Gestalt der depressiven Störung; vgl. dazu BGE 131 V 49) - nunmehr in dem Sinne überwindbar sei, dass sie einer (jetzt vollzeitlichen) Tätigkeit im Rahmen des gutachtlichen (rheumatologischen) Zumutbarkeitsprofils nicht mehr entgegenstehe. Damit sei (unter Berücksichtigung der Anpassungsfrist von Art. 88a Abs. 1 IVV) ab Oktober 2006 kein Rentenanspruch mehr gegeben.