Citation: 5A_644/2023 E. 3

Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass seine Beschwerde an das Obergericht verspätet war. Er erklärt die Gründe, die zur Verspätung um einen Tag geführt haben (Nachtarbeit, Schlafmangel und Kopfschmerzen). Er macht jedoch nicht geltend, er habe deshalb beim Obergericht um Wiederherstellung der Rechtsmittelfrist ersucht. Hingegen beruft er sich auf Art. 29 Abs. 1 BV und das Verbot des überspitzten Formalismus. Zudem bringt er vor, das Obergericht sei mit der Einholung von Vernehmlassungen am 4. Juli 2023 bereits auf die Sache eingetreten. Zudem wäre es wichtig, die Interpretation von Art. 93 SchKG zu kennen.