Citation: 5A_35/2016 E. A

A.a. Wegen Zahlungsrückstands kündigte der Eigentümer L.________ am 28. Juni 2013 den mit der (am xx. Februar 2015 im Handelsregister gelöschten) M.________ AG am 20. Oktober 2011 geschlossenen Miet- und Kaufrechtsvertrag über die Wohn- und Gewerbeliegenschaft an der N.________strasse xxx in U.________ per 31. Juli 2013. Die Mieterin gelangte an die Schlichtungsstelle für Miet- und Pachtverhältnisse V.________. Während des laufenden Verfahrens einigte sich die M.________ AG mit K.________, der die Liegenschaft zwischenzeitlich erworben hatte, auf die Auflösung des Mietverhältnisses per 31. Oktober 2013; sie zog die Anfechtung der Kündigung zurück, worauf die Schlichtungsstelle das Verfahren abschrieb. Da die Mieterin die Liegenschaft in der Folge nicht verliess, klagte K.________ am 14. November 2013 auf Ausweisung. Das Kreisgericht V.________entsprach diesem Gesuch am 13. Februar 2014 und befahl der M.________ AG, das Mietobjekt bis spätestens am 28. Februar 2014 zu räumen. Hiergegen erhob die M.________ AG Berufung, teilte aber wenig später mit, sie habe am 13. März 2014 das Domizil verlegt, worauf das Kantonsgericht St. Gallen das Verfahren mit Beschluss vom 23. April 2014 abschrieb. A.b. Mit Eingabe vom 7. Mai 2014 klagte K.________ beim Kreisgericht V.________ gegen B.A.________, deren Ehemann A.A.________, die drei Töchter C.A.________, D.A.________ und E.________ sowie die O.________ GmbH, die P.________ GmbH, die Q.________ GmbH, die R.________ AG in Liquidation, die I.________ und die J.________ und verlangte, die Gesuchsgegner hätten seine Liegenschaft an der N.________strasse xxx in U.________ innert 10 Tagen seit Rechtskraft des Entscheids zu verlassen. Er machte geltend, bei sämtlichen ins Recht gefassten Personen und Gesellschaften handle es sich offenbar um Untermieter der M.________ AG; den Untermietverträgen habe er jedoch nie zugestimmt. Die Gesuchsgegner machten im Wesentlichen geltend, sie (respektive die Gesuchsgegner A.A.________ und B.A.________) hätten mit K.________ mündlich einen neuen (Haupt-) Mietvertrag und anschliessend mit den weiteren Gesuchsgegnern Untermietverträge abgeschlossen. Wegen eines von einzelnen Beklagten initiierten Parallelverfahrens (betreffend Anfechtung der Kündigung und Mietzinsreduktion) wurde das vorliegende Verfahren sistiert. Nach Aufhebung der Sistierung und Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels hiess das Kreisgericht V.________, Einzelrichter, mit Entscheid vom 29. Oktober 2015 die Gesuche im Wesentlichen gut und befahl B.A.________, deren Ehemann A.A.________, den drei Töchtern C.A.________, D.A.________ und E.________ sowie der S.________ GmbH (vormals P.________ GmbH), der I.________ und der J.________, die Liegenschaft innert zehn Tagen seit Rechtskraft zu räumen und zu verlassen. Die O.________ GmbH, die Q.________ GmbH und die R.________ AG in Liquidation waren zwischenzeitlich im Handelsregister gelöscht worden, weshalb sie nicht mehr als Parteien betrachtet wurden und das Kreisgericht auf die diesbezüglichen Gesuche nicht eintrat.