Citation: 1C_167/2022 E. 2.5

2.5. Das Bundesgericht führte in seinem Urteil vom 5. Juli 2021 aus, die vom Beschwerdeführer verlangte akzessorische Überprüfung der Abgrenzung des Flachmoorperimeters in einem Nutzungsplan hätte nicht mit grundlegenden Änderungen der tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnisse seit der parzellenscharfen Abgrenzung im Jahr 1996 gerechtertigt werden können (E. 4.3). Bezüglich des früheren Zustands nahm es an, für den Beschwerdeführer sei es möglich und zumutbar gewesen, die seiner Ansicht nach falsche Grenzziehung des Bundesinventars und die darauf basierende kantonale Abgrenzung in seiner im Jahr 1996 gegen die planerische Festsetzung des Perimeters des Flachmoors erhobenen Einsprache zu rügen. Dass er darauf verzichtet habe, müsse er sich nun anrechnen lassen, weshalb eine ausnahmsweise akzessorische Überprüfung dieser Abgrenzung nicht mehr in Betracht komme (Urteil 1C_551/2020 vom 5. Juli 2021 E. 4, insb. 4.2). Damit hat das Bundesgericht bezüglich der strittigen Rückbauverfügung den tatsächlichen Zustand des Bereichs der Remise vor der parzellengenauen Festlegung des Flachmoorperimeters im Jahr 1996 als nicht rechtserheblich qualifiziert, weshalb es auf das vom Beschwerdeführer zum Beleg für diesen Zustand neu eingereichte Luftbild aus dem Jahr 1980 unabhängig vom Novenverbot nicht einzugehen brauchte. Demnach durfte die Vorinstanz das Revisionsgesuch des Beschwerdeführers materiell als unbegründet qualifizieren, weil die zur Begründung eingereichten Luftbilder aus den Jahren 1980 und 1975 eine Korrektur des Flachmoorperimeters im Rahmen einer akzessorischen Überprüfung der Schutzpläne ohnehin nicht hätten rechtfertigen können.