Citation: I 46/03 26.03.2004 E. 2

Die Gutachter der MEDAS stellten folgende Diagnosen mit Krankheitswert: Soziokulturelle und familiäre Überforderung bei asthenischer Persönlichkeitsstruktur (ICD-10 F48.8), chronifizierte, unspezifische Rückenschmerzen (ICD-10 M54.8), Spannungskopfschmerzen (ICD−10 G44.2) und Cholelithiasis (ICD-10 K80:8). In den Schlussfolgerungen zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, dass der Versicherten die Tätigkeit als Hausfrau sowohl aus rheumatologischer wie auch aus psychiatrischer Sicht zu 100% zugemutet werden könne. Für die früher ausgeübten Erwerbstätigkeiten in der Textilbranche und als Raumpflegerin bestehe aus rheumatologischer und psychiatrischer Sicht ebenfalls eine volle Arbeitsfähigkeit. Aus konstitutionellen Gründen sei sie jedoch für eine Mehrfachbelastung nicht geeignet. Auch mit Bezug auf alle anderen in Frage kommenden leichten bis mittelschweren Tätigkeiten wurde eine Arbeitsunfähigkeit verneint. Das kantonale Gericht hat mit einlässlicher und überzeugender Begründung, auf die verwiesen wird, erwogen, dass dem Gutachten der MEDAS vom 1. Februar 2002, bei welchem Fachärzte der Rheumatologie und der Psychiatrie mitwirkten, voller Beweiswert zuzuerkennen ist und dieses im Übrigen mit dem Gutachten der Klinik Y.________ vom 19. April 1996 übereinstimme, während der Bericht des Hausarztes Dr. med. K.________ vom 12. Dezember 1995 die Schlüssigkeit der gutachterlichen Beurteilung nicht zu erschüttern vermöge (vgl. BGE 125 V 352 Erw. 3). Bei einem vom Eidgenössischen Versicherungsgericht im Urteil vom 17. Januar 2001 in Anwendung der gemischten Berechnungsmethode festgelegten Anteil von wöchentlich 15 Stunden im ausserhäuslichen Bereich und von 27 Stunden im Haushalt und der im Bericht über die Abklärung an Ort und Stelle vom 29. August 1996 ermittelten Einschränkung von 23% im Aufgabenbereich als Erzieherin und Hausfrau ergebe sich somit kein leistungsbegründender Invaliditätsgrad.