Citation: 2A.533/2004 02.12.2004 E. 1

1.1 Das Strassenverkehrsgesetz vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01) regelt in Art. 16, unter welchen Voraussetzungen Ausweise und Bewilligungen entzogen werden können (vgl. auch Art. 22 ff. der Verkehrsversicherungsverordnung vom 20. November 1959 [VVV; SR 741.31] betreffend Kollektiv-Fahrzeugausweise, insbesondere Art. 23a VVV betreffend deren Entzug). Kantonale Entscheide über den Entzug von Kollektiv-Fahrzeugausweisen stützen sich damit auf Bundesverwaltungsrecht; sie unterliegen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, da kein Ausschlussgrund nach Art. 97 ff. OG besteht (vgl. BGE 127 II 264 E. 1a S. 267 mit Hinweis). 1.2 Vorliegend richtet sich die Beschwerde gegen einen Entscheid, mit dem gestützt auf das einschlägige kantonale Verfahrensrecht die Wiederherstellung der Frist abgelehnt wurde, um gegen den Entzug eines Kollektiv-Fahrzeugausweises Rekurs zu erheben. Da materiell öffentliches Bundesrecht anwendbar gewesen wäre, ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zulässig. Die Kognition des Bundesgerichts geht in einem Fall wie dem vorliegenden aber nicht weiter als bei der staatsrechtlichen Beschwerde; das heisst, es ist nur zu prüfen, ob die kantonale Behörde das kantonale Recht in einer Weise angewendet hat, die Bundesverfassungsrecht, namentlich das Willkürverbot, verletzt (vgl. zum Ganzen Urteil 2A.288/2003 vom 7. Mai 2004, E. 1.3 mit Hinweis; siehe auch BGE 128 II 311 E. 2.1 S. 315 mit Hinweisen).