Citation: 2C_367/2016 E. 2.1

2.1. In Anwendung von Art. 61 Abs. 2 AuG - welcher inhaltlich mit der älteren Regelung von Art. 9 Abs. 3 lit. c des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; BS 1 121) übereinstimmt - erlischt die erteilte Niederlassungsbewilligung, wenn sich der Bewilligungsträger während sechs aufeinanderfolgenden Monaten ununterbrochen im Ausland aufhält; auf die Motive der Auslandabwesenheit oder subjektive Absichten kommt es nicht an (BGE 120 Ib 369 E. 2c und d S. 372 f., letztmals bestätigt in Urteil 2C_405/2015 vom 23. Oktober 2015 E. 2.2). Der Ablauf dieser sechsmonatigen Frist wird durch vorübergehende Besuchsaufenthalte in der Schweiz weder unterbrochen noch gehemmt (BGE 120 Ib 369 E. 2c S. 372; mittlerweile kodifiziert in Art. 79 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]). Die Niederlassungsbewilligung erlischt zusammenfassend somit auch dann, wenn eine ausländische Person sich über längere Zeit im Ausland aufhält und jeweils nur zu Besuchszwecken in die Schweiz zurückkehrt (BGE 120 Ib 369 E. 2c S. 372; Urteil 2C_405/2015 vom 23. Oktober 2015 E. 2.2).