Citation: 6B_916/2023 E. 4.3

4.3. Zusammenfassend vermag der Beschwerdeführer weder darzutun noch ist ersichtlich, inwiefern die vorinstanzlichen Schlüsse schlechterdings unhaltbar sein sollen. Mithin ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden, wenn es die Vorinstanz als erstellt erachtet, dass die Beschwerdegegnerin 2 aufgrund ihres erheblichen Alkoholkonsums, der "durchzechten" Nacht, ihres Schlafmangels und letztlich auch schlafzyklisch bedingt derart tief schlief, dass sie ausserstande war, sich gegen den sexuellen Übergriff des Beschwerdeführers zu wehren und sie erst aufgrund der vaginalen Penetration respektive des vaginalen Geschlechtsverkehrs erwachte, den der Beschwerdeführer an ihr zu vollziehen im Begriff war (angefochtenes Urteil S. 25 und 29). Dies umso weniger, als sich der Beschwerdeführer nicht ansatzweise mit den ergänzenden vorinstanzlichen Erwägungen auseinandersetzt, wonach seine Erklärungen für die Gründe des Abbruchs des Geschlechtsverkehrs nicht überzeugten, wohingegen sich der Abbruch mit dem plötzlichen Erwachen der Beschwerdegegnerin 2 in Einklang bringen lasse. Dasselbe gilt für die unbestritten gebliebene vorinstanzliche Feststellung, dass er unmittelbar nach dem Vorfall nach den Begriffen "fuck+sleeping+girl" gesucht hatte. Nicht weiter einzugehen ist damit auf die Vorbringen des Beschwerdeführers, mit denen er die vorinstanzliche Würdigung seiner Aussagen als willkürlich erachtet und diese dahingehend gewürdigt wissen will, als dass ihm die zwar alkoholisierte, aber wache Beschwerdegegnerin 2 in ihrem Zimmer zu verstehen gegeben habe, mit dem Geschlechtsverkehr einverstanden zu sein. Dasselbe gilt, wenn er es im Sinne einer "Sachverhaltsvariante" als möglich erachtet, dass sich die Beschwerdegegnerin 2 wegen ihrer Alkoholisierung nicht mehr an ihre vorgängig gegebene Einwilligung zum Geschlechtsverkehr erinnere und ihre Erinnerung erst wieder einsetzte, als sie sich "mitten im Geschlechtsverkehr befunden" habe. Damit übersieht der Beschwerdeführer, dass Willkür selbst dann nicht vorläge, wenn eine andere Lösung ebenfalls als möglich erschiene (vgl. oben E. 2.1). Die Rügen einer willkürlichen Sachverhaltsfeststellung und Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" erweisen sich als unbegründet.