Citation: 8C_590/2023 E. 4.2.4

4.2.4. Zu prüfen bleibt höchstens noch, ob die "vertiefte Abklärung möglicher Berufsrichtungen" im konkreten Fall einzig als vorgängige Massnahme für eine nachfolgende Umschulung hätte angesehen werden dürfen, weil Letztere - und somit eine mögliche Senkung des Invalideneinkommens in der Rentenberechnung der Unfallversicherung - geradezu absehbar war (so auch: PHILIPP GEERTSEN, in: Kommentar zum Schweizerischen Sozialversicherungsrecht, UVG, 2018 N. 30 zu Art. 19 UVG). Dafür bedarf es konkreter Anhaltspunkte (vgl. Urteile 8C_588/2013 vom 16. Januar 2014 E. 3.4; 8C_423/2008 vom 10. Juli 2009 E. 5.3). Indessen stand eine Umschulung vorliegend weder im Zeitpunkt des Fallabschlusses noch beim Erlass des - die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildenden (BGE 131 V 9 E. 1; 130 V 445 E. 1.2) - Einspracheentscheids vom 2. September 2022 unmittelbar in Aussicht. Daran ändern sämtliche Einwände des Beschwerdeführers nichts. Dies gilt für den Umstand, dass ihm bereits am 28. Januar 2022 von der zuständigen IV-Stelle mitgeteilt wurde, er habe Anspruch auf Berufsberatungsgespräche und -analysen. Inwieweit sodann der erst auf Mitte August 2022 festgelegte Beginn der "vertieften Abklärung möglicher Berufsrichtungen" für sich allein eine anschliessende Umschulung respektive deren erfolgreicher Abschluss hätte nahelegen sollen, erschliesst sich genauso wenig und wird in der Beschwerde auch nicht näher dargetan. Versucht der Beschwerdeführer seinen Standpunkt ferner anhand der Urteile 9C_534/2010 vom 10. Februar 2011 und 9C_882/2008 vom 29. Oktober 2008 zu untermauern, so lässt sich daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Die fraglichen Urteile datieren einerseits lange vor Inkrafttreten des Art. 4a IVV. Andererseits wird darin mit keinem Wort auf den vorliegend interessierenden Zusammenhang zwischen den Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung und dem Fallabschluss der Unfallversicherung Bezug genommen. Auch anhand der sonstigen Vorbringen ist die vorinstanzliche Erkenntnis, die von der Beschwerdegegnerin verfügte Rentenprüfung per 1. März 2022 sei rechtens, nicht zu beanstanden.