Citation: 8C_337/2022 E. 4.2.2

4.2.2. Im angerufenen Urteil 8C_297/2018 vom 6. Juli 2018 E. 4.3 hat das Bundesgericht zwar festgehalten, dass ein niedriger IQ-Wert eine entsprechende Berücksichtigung der daraus resultierenden kognitiven Einschränkungen unter dem Titel des leidensbedingten Abzugs grundsätzlich nicht ausschliesse. Dieses Urteil ist indessen nicht einschlägig. Der Beschwerdeführer leidet laut Gutachten der medexperts ag zwar an einer intellektuellen Minderbegabung, nicht aber an einer Minderintelligenz. Die Vorinstanz hat jedenfalls kein Bundesrecht verletzt, wenn sie die Minderbegabung des Beschwerdeführers bei der Prüfung des Abzugs gemäss BGE 126 V 75 nicht oder nur untergeordnet berücksichtigt hat. Der Beschwerdeführer ist darauf hinzuweisen, dass die Beantwortung der Frage nach der Höhe des im konkreten Fall grundsätzlich angezeigten Abzugs vom Tabellenlohn letztinstanzlicher Korrektur nur zugänglich ist, wenn das kantonale Gericht das ihr zustehende Ermessen überschritten, missbraucht oder unterschritten hat (vgl. dazu BGE 137 V 71 E. 5.1 mit Hinweisen; BGE 132 V 393). Davon kann vorliegend nach dem Gesagten nicht die Rede sein.