Citation: I 309/02 13.11.2002 E. 3

3.1 Die IV-Stelle führt in der kantonalen Vernehmlassung vom 10. Januar 2001 aus, das Spital X.________ habe am 14. April 1999 (recte 6. April 1999) die Übernahme von Hauspflegebeiträgen beantragt, was mit Verfügung vom 9. Juli 1999 gutgeheissen worden sei. Für die Spitex-Pflege zu Hause sei ein eigenes Gesuch zu stellen. Eine entsprechende Kostengutsprache wäre "unter dem Titel des Geburtsgebrechens" erteilt worden und hätte daher in keinem Zusammenhang mit der Zusprache für Hauspflegebeiträge gestanden. Da das Gesuch erst ein Jahr nach Versterben der versicherten Person gestellt worden sei, sei der Anspruch verwirkt. Das kantonale Gericht hat erwogen, das Gesuch um Vergütung der Pflegeleistungen für die Versicherte vom 2. Oktober 2000 sei zu Recht abgelehnt worden, weil für die letzten zwölf der Anmeldung vorangehenden Monate keine Leistungen mehr erbracht worden seien. Hingegen sei mit Schreiben des Spitals X.________ vom 6. April 1999 sinngemäss auch ein Gesuch um Übernahme der Kosten für den Einsatz der Kinderspitex gestellt worden. Beschwerdegegenstand sei jedoch einzig die Verfügung vom 9. November 2000, weshalb im vorliegenden Verfahren auf diese Problematik nicht näher eingegangen werden könne. 3.2 Die Beschwerdeführer argumentieren demgegenüber, die von der Stiftung Y.________ erbrachten Spitexleistungen hätten als Leistungen zu gelten, welche im Rahmen der mit Verfügung vom 9. Juli 1999 bereits bewilligten Hauspflegebeiträge erfolgten. Das Schreiben der Stiftung Y.________ vom 2. Oktober 2000 stelle lediglich ein Gesuch um Kostengutsprache für die schon zugestandenen Leistungen dar; über den eigentlichen Anspruch habe nicht (nochmals) verfügt werden dürfen. Da es sich nicht um die Anmeldung eines eigenständigen Anspruchs gehandelt habe, komme Art. 48 Abs. 2 IVG nicht zur Anwendung.