Citation: 7B_131/2024 E. 1.3.1

1.3.1. In seinem die Landesverweisung anordnenden Urteil vom 4. Juli 2022 hat sich das Obergericht des Kantons Aargau bereits ausführlich mit der persönlichen Situation des Beschwerdeführers als in der Schweiz geborener und aufgewachsener Einwanderer auseinandergesetzt. Es hat dabei die familiären (Eltern und Ehefrau) und sozialen Bindungen des Beschwerdeführers in der Schweiz umfassend gewürdigt und insoweit einen Härtefall auch unter Berücksichtigung des Schutzbereichs von Art. 8 EMRK verneint (vgl. Urteil des Obergerichts Aargau vom 4. Juli 2022 E. 4.4.3). Auch die wirtschaftliche Situation des Beschwerdeführers und seine Perspektiven in Sri Lanka hat das Obergericht bereits berücksichtigt (a.a.O., E. 4.4.4). Namentlich ist es auf den Umstand der seit der Corona-Pandemie schrumpfenden Wirtschaftskraft Sri Lankas eingegangen (a.a.O., E. 4.4.6). Bei der Anordnung der Landesverweisung ebenfalls gewürdigt hat das Obergericht die sozialen und kulturellen Begebenheiten, die den Beschwerdeführer bei einer Rückkehr in sein Heimatland erwarten und hat es insoweit festgehalten, dass eine soziale und berufliche Integration des Beschwerdeführers in Sri Lanka möglich sei bzw. die Wahrscheinlichkeit einer dortigen Integration nicht wesentlich schlechter erscheine, als dies in der Schweiz der Fall sei (a.a.O., E. 4.4.5 f.).