Citation: 8C_653/2013 E. 4.2

4.2. Für die vom Beschwerdeführer geltend gemachte über den 1. Januar 2012 hinausgehende Leistungspflicht des Unfallversicherers ist entscheidwesentlich, ob der Zustand der Schulter, wie sich er vor dem Supraspinatussehnenriss präsentiert hatte, wieder hergestellt (Status quo ante) beziehungsweise der Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf auch ohne die beiden Unfälle früher oder später eingestellt hätte, nunmehr erreicht ist (Status quo sine; SVR 2009 UV Nr. 3 S. 9, 8C_354/2007 E. 2.2). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b S. 360; 130 III 321 E. 3.2 und 3.3 S. 324 f.; RKUV 1985 Nr. K 613 S. 19 E. 3a) nachgewiesen sein. Die Beweislast dafür liegt beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 E. 3b; SVR 2011 UV Nr. 4 S. 12, 8C_901/2009 E. 3.2). Dass eine degenerative Vor schädigung bestand, bestreitet der Beschwerdeführer nicht.