Citation: U 122/03 18.05.2005 E. A

Der 1953 geborene S.________ war seit 1974 als Primarlehrer und Schulleiter für die Schule X.________ tätig und bei der Visana Versicherungen AG obligatorisch gegen Unfälle versichert. Am 17. Juli 1996 erlitt er in Y.________ einen Auffahrunfall. Die ärztliche Erstbehandlung fand am 7. August 1996 durch Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH für orthopädische Chirurgie, statt, der im Zeugnis vom 22. August 1996 ein Beschleunigungstrauma der Halswirbelsäule (HWS) diagnostizierte. Die Visana, welche die gesetzlichen Leistungen erbrachte, traf verschiedene Abklärungen in medizinischer Hinsicht. U.a. holte sie einen Bericht über eine neuropsychologische Untersuchung am Spital Z.________ (vom 21. Juli 1998) und ein Gutachten des Chirurgen PD Dr. med. K.________, vom 8. Juli 1999 ein. Ferner zog sie die von der Invalidenversicherung, bei welcher sich S.________ zum Leistungsbezug angemeldet hatte, veranlasste multidisziplinäre Expertise der medizinischen Begutachtungsstelle R.________, vom 17. August 1999 bei, wozu PD Dr. med. K.________ am 21. Dezember 1999 Stellung nahm. Von B.________ wurde am 26. April 2000 eine Technische Unfallanalyse erstellt, und die Arbeitsgruppe für Unfallmechanik verfasste am 30. Mai 2000 ein biomechanisches Gutachten. Nach Eingang weiterer Unterlagen, u.a. einer Expertise des Neurologen Dr. med. I.________, vom 25. Oktober 2000, stellte die Visana die für die Unfallfolgen gewährten Leistungen mit Verfügung vom 15. August 2001 rückwirkend ab 31. Januar 2001 ein, weil die über diesen Zeitpunkt hinaus anhaltenden Beschwerden in keinem adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall mehr stünden. Auf Einsprache des Versicherten hin hielt die Visana mit Entscheid vom 3. Dezember 2001 an ihrem Standpunkt fest. Mit Verfügung vom 14. Juni 2000 sprach die IV-Stelle Bern dem Versicherten ab 1. Juli 1997 eine Viertels-, ab 1. November 1998 eine halbe, ab 1. August 1999 eine ganze und ab 1. April 2000 wiederum eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu. Diese Rentenzusprechung wurde vom Eidgenössischen Versicherungsgericht mit Urteil vom 17. Dezember 2001 (I 357/01) letztinstanzlich bestätigt.