Citation: I 732/04 11.04.2005 E. 2

Die Versicherte führt zur Begründung ihrer Verwaltungsgerichtsbeschwerde an, dass das Gutachten des Dr. med. Z.________ mangelhaft sei. 2.1 Zunächst habe sich der Arzt nicht primär denjenigen Extremitäten der Beschwerdeführerin gewidmet, welche die Beschwerden verursachten und für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit entscheidend seien. Das kantonale Gericht hat dazu zutreffend ausgeführt, dass über die oberen Extremitäten ein eingehender Befund erhoben worden ist. Dem ist nichts beizufügen. 2.2 Des Weiteren wird geltend gemacht, der Gutachter habe sich bei seiner Stellungnahme zur Einschränkung im Haushaltsbereich, welche gemäss Abklärungsbericht vom 26. Januar 2002 28 % beträgt, ratlos gezeigt. Man müsse von ihm jedoch verlangen, dass er begründe, weshalb er die Einschätzung durch die Abklärungsperson aus medizinischer Sicht nachvollziehen könne, beziehungsweise selber zu einem Schluss komme, in welchem Ausmass die Versicherte eingeschränkt sei. Rechtsprechungsgemäss stellen die von der Invalidenversicherung eingeholten Abklärungsberichte im Haushalt eine geeignete und im Regelfall genügende Grundlage für die Invaliditätsbemessung dar (AHI 1997 S. 291 Erw. 4a; ZAK 1986 S. 235 Erw. 2d). Nur in Ausnahmefällen, insbesondere bei unglaubwürdigen Angaben der versicherten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen, ist ein Arzt beizuziehen, der sich zu den einzelnen Positionen der Haushaltführung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat (AHI 2001 S. 161 Erw. 3c; nicht veröffentlichtes Urteil W. vom 17. Juli 1990, I 151/90). Ein solcher Fall liegt hier nicht vor. Es bedurfte daher keiner weitergehenden Stellungnahme des Arztes, als dass ihm die Bemessung der Behinderung in den Haushaltarbeiten von 28 % angemessen erscheine. 2.3 In diesem Zusammenhang wird auch geltend gemacht, Dr. med. Z.________ sei von der IV-Stelle als Gutachter bestimmt worden und daher nicht unabhängig. Dem kann nicht gefolgt werden, liegen doch keinerlei Umstände vor, welche das Misstrauen in seine Unparteilichkeit objektiv als begründet erscheinen liessen (BGE 125 V 352 ff. Erw. 3). Geltend gemacht werden denn auch einzig Bedenken gegenüber einem Arzt rheumatologischer Fachrichtung. Auch insofern ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde unbegründet. So rügt die Beschwerdeführerin, die Einschätzung des Gutachters möge in sich selber zwar als logisch und einleuchtend empfunden werden, zur Beurteilung des Falles sei sie es jedoch nicht. Sowohl bezüglich der Einschränkung im Haushalt (Erwägung 2.2) als auch sonst wird nichts vorgebracht, das Dr. med. Z.________ als den "falschen Fachmann" erscheinen liesse. Die Beschwerdeführerin wendet ein, der Rheumatologe habe kein ausreichendes Fachwissen, um die Einschränkungen in sämtlichen Bereichen, also insbesondere die konkreten Verhältnisse am Arbeitsplatz, einschätzen zu können. Dies wird von ihm aber auch nicht verlangt. Vielmehr hat er sich darüber zu äussern, welche Arbeitsleistungen der Versicherten im Hinblick auf ihre persönlichen Verhältnisse noch zugemutet werden können, wobei im Streitfall das Gericht entscheidet (vgl. BGE 115 V 134 Erw. 2 mit Hinweisen). Aus dem Bericht des Dr. med. Z.________ geht hervor, dass die rechte Schulter und der rechte Ellenbogen praktisch frei beweglich sind. Die Kraft ist in der rechten Hand leicht bis mässig, im rechten Oberarm gering abgeschwächt. Dies erfordert eine leichte Tätigkeit, wobei das Heben von Gewichten bis zu 10-12 kg, jedoch nicht repetitiv, möglich ist. Nebst diesen Beschwerden ist die Versicherte durch die Verkürzung des rechten Armes eingeschränkt, was vor allem die manuelle Geschicklichkeit beeinträchtigt. Eine diesen Leiden angepasste Tätigkeit könnte sie nach Angaben des Arztes zu 100 % ausüben. Diese Einschätzung ist ohne weiteres nachvollziehbar, weshalb die Vorbehalte gegenüber dem Rheumatologen unbegründet sind.