Citation: 8C_74/2024 E. 4.2.2

4.2.2. Inwiefern die Rechtsprechung zu den posttraumatischen Lumbalgien und Lumboischialgien (vgl. E. 4.1) zu ändern wäre, ist nicht ersichtlich und legt der Beschwerdeführer nicht dar. Während Monaten beklagte er sich lediglich über Gesässschmerzen ohne Ausstrahlung. Auch der behandelnde Neurochirurg berichtete noch am 24. März 2021, dass kein voll ausgeprägtes radikuläres Syndrom feststellbar sei. Von einer unfallkausalen richtunggebenden Verschlimmerung eines (stummen) Vorzustandes anlässlich des Schlittelunfalles kann entgegen der Argumentation des Beschwerdeführers auch mangels einer entsprechenden, fachärztlich begründeten Einschätzung keine Rede sein. Dr. med. E.________ hat in seiner Aktenbeurteilung vom 8. Dezember 2022 nachvollziehbar und widerspruchsfrei dargelegt, weshalb die aus dem Vergleich der MRT-Untersuchungsergebnisse vom 29. August 2019 und 11. März 2021 ersichtlichen Veränderungen vor allem im Segment LWK4/5 - entgegen der beweisrechtlich verpönten "Post-hoc-ergo-propter-hoc"-Einschätzung (vgl. dazu BGE 149 V 218 E. 5.6 mit Hinweisen) des Dr. med. D.________ vom 6. Dezember 2021 - nicht auf eine traumatische Ursache schliessen lassen. Demgegenüber vermag der Beschwerdeführer mangels Vergleichbarkeit der zu Grunde liegenden Sachverhalte weder aus dem Urteil 8C_765/2020 vom 4. März 2021 (sofortige Untersuchung auf der Notfallstation eines Spitals noch am Unfalltag) noch aus dem Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 28. Juni 2017 (Verfahrensnummer UV 2015/88; mit unmittelbar auftretendem radikulärem Syndrom) etwas zu seinen Gunsten abzuleiten.