Citation: 5A_606/2022 E. 3

Der Beschwerdeführer macht längere Ausführungen namentlich zur Beschulung des Kindes und will daraus sinngemäss Verfassungsverletzungen im Zusammenhang mit der Unterhaltsfestsetzung ableiten. All dies war indes nicht Gegenstand der angefochtenen Verfügung; vielmehr betraf diese die Frage der aufschiebenden Wirkung, nicht das Thema der Unterhaltsfestsetzung und die damit verbundenen Umstände. Daran ändert entgegen dem (ohnehin appellatorischen) Vorbringen des Beschwerdeführers namentlich die in Kindesbelangen geltende Offizial- und Untersuchungsmaxime nichts. In Bezug auf die topische Thematik der aufschiebenden Wirkung bringt der Beschwerdeführer primär vor, dass er sich für die Unterhaltsleistungen auf Pump oder Kredit drittfinanzieren und deshalb verschulden müsste. Abgesehen davon, dass diese Behauptung appellatorisch vorgetragen wird und unbelegt bleibt, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, an welcher Stelle er bereits im Berufungsverfahren solche Ausführungen gemacht hätte (es wird im Übrigen nicht einmal die kantonale Berufungsschrift beigelegt) und deshalb die obergerichtliche Feststellung, wonach er keine Zahlungsschwierigkeiten vorgebracht habe, gegen verfassungsmässige Rechte verstossen würde. Insofern muss seine Behauptung, selbst wenn sie in Form einer Verfassungsrüge erhoben worden wären, als neu und damit unzulässig gelten (Art. 99 Abs. 1 BGG). Zur obergerichtlichen Kernerwägung, wonach Schwierigkeiten bei der Rückforderung allfällig zu Unrecht bezahlter Unterhaltsbeiträge nicht glaubhaft gemacht seien, hält der Beschwerdeführer lediglich fest, angesichts der unbegründeten und fordernden Erwartungshaltung der Mutter, welche Fr. 6'000.-- pro Monat verlangt habe, seien die Rückerstattungsschwierigkeiten zweifelsohne ausgewiesen. Abgesehen davon, dass diese Aussage jeglicher Logik entbehrt, erfolgt sie in appellatorischer und damit unzulässiger Form.