Citation: 8C_486/2019 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz mass dem nach Art. 44 ATSG eingeholten MGSG-Gutachten vom 24. März 2015 (nachfolgend: Administrativgutachten) vollen Beweiswert bei. Danach besteht beim Beschwerdeführer in diagnostischer Hinsicht (mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit) ein Status nach Frozen Shoulder rechts bei Zustand nach mehreren Operationen sowie ein posttraumatisches Kopfschmerzsyndrom im Sinne einer Migräne mit und ohne visuelle Auraphänomene mit eigenanamnestisch prolongierten Verläufen (bis zu 48 Stunden anhaltend) und Exazerbationen auf der Basis muskulärer Verspannungen im Schultergürtel und HWS-Bereich. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sind unter anderem ein Cervicovertebralsyndrom bei Status nach HWS-Distorsion 1993 sowie 1999 bei minimaler Osteochondrose C5/6 und Spondylarthrose C4/5, ein Lumbovertebralsyndrom bei leichter Spondylarthrose L3 bis S1, ein Status nach prothetischer Versorgung des rechten Kniegelenks sowie ein Verdacht auf koronare Herzkrankheit mit Angina pectoris. Die Gutachter attestierten für die angestammte Tätigkeit als Maurer/Polier eine Arbeitsunfähigkeit von 65 %. Körperlich leichte Tätigkeiten in temperierten Räumen, ohne Arbeiten über der Horizontalen und ohne stereotype rechtsseitige Arm- und Handbewegungen seien hingegen bei voller Stundenpräsenz zu 100 % zumutbar. Gestützt auf diese Einschätzung ermittelte die Vorinstanz - unter Berücksichtigung eines Tabellenlohnabzugs von 10 % - einen Invaliditätsgrad von gerundet 46 %.