Citation: 2C_408/2017 E. A

A.a. A.________ (geb. 1980) ist mazedonischer Staatsangehöriger. Er reiste am 1. November 1986 im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein. Im August 2000 heiratete er die Landsfrau B.________. Aus der Ehe sind drei Kinder hervorgegangen (geb. 2002, 2007 und 2009). Sowohl die Eltern als auch die Kinder verfügen über eine Niederlassungsbewilligung. A.b. Mit Verfügung vom 17. Februar 2010 wurde A.________ vom Migrationsamt des Kantons Thurgau (hiernach: Migrationsamt) ausländerrechtlich verwarnt. Zur Begründung wurde angeführt, dass zwischen 2002 und 2009 gegen ihn acht Strafbefehle bzw. Strafverfügungen vorwiegend wegen Strassenverkehrsdelikten ergangen waren (Verurteilungen zu Bussen in Höhe von insgesamt Fr. 2'370.-- bzw. zu einer bedingten Geldstrafe von fünf Tagessätzen zu je Fr. 50.-- bei einer Probezeit von vier Jahren). Zudem sei er seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachgekommen (Betreibungen in Höhe von über Fr. 132'000.-- und offene Verlustscheine im Gesamtbetrag von über Fr. 131'000.--). Zu einem späteren Zeitpunkt erhielt das Migrationsamt davon Kenntnis, dass gegen A.________ noch vor der Verwarnung weitere elf Straferkenntnisse ergangen waren, wobei es sich ausschliesslich um Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz handelte. Auch nach der Verwarnung ergingen erneut drei Strafbefehle wegen Strassenverkehrsdelikten gegen A.________. Mit Urteil des Bezirksgerichts Frauenfeld vom 10. Juni 2013 wurde A.________ wegen Übertretung, Vergehen und Verbrechen gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen mehrfacher Nichtabgabe entzogener Kontrollschilder, begangen zwischen November 2009 und November 2011, mit einer bedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten bei einer Probezeit von vier Jahren sowie mit einer Busse von Fr. 600.-- bestraft. Gleichzeitig wurde die am 16. November 2009 bedingt ausgesprochene Geldstrafe von fünf Tagessätzen widerrufen.