Citation: P 31/01 13.12.2001 E. 4

4. Aufl. Zürich 1997, S. 98 f.). Die auf den 1. Januar 1999 in Kraft getretene Regelung ist demnach auf eine Angleichung der massgebenden Schätzungswerte gerichtet mit der Folge, dass im Ergebnis auch im Kanton Bern bei der Liegenschaftsbewertung auf den Verkehrswert abgestellt wird (Art. 17 Abs. 1 ELV). Dass die Erhöhung des amtlichen Wertes im vorliegenden Fall geringer ausgefallen ist, als die Herabsetzung des Ansatzes für den Repartitionswert, lässt entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht schon darauf schliessen, dass der Repartitionswert vor dem 1. Januar 1999 eindeutig zu hoch festgesetzt war und mit Wirkung ab diesem Zeitpunkt der neue Wert anzuwenden ist. Die auf den 1. Januar 1999 vorgenommene Neubewertung der Liegenschaft erfolgte nach Art. 32 Abs. 2 des Dekretes auf Grund der Bemessungsperiode vom 1. Januar 1993 bis 31. Dezember 1996 und nicht auf Grund einer im Zeitpunkt der Neubewertung aktuellen Liegenschaftsschätzung. Der von der Beschwerdeführerin vertretenen Betrachtungsweise könnte nur gefolgt werden, wenn in Änderung der bisherigen Praxis stets auf den im Zeitpunkt der Berechnung der Ergänzungsleistung massgebenden Repartitionswert (und damit auch auf den jeweiligen amtlichen Wert) abgestellt würde. Hiezu besteht indessen kein Anlass, zumal sich eine solche Lösung in der Regel zu Ungunsten der Ergänzungsleistungsbezüger auswirken würde. Es muss daher bei der Feststellung bleiben, dass im vorliegenden Fall der Repartitionswert der Liegenschaft im Zeitpunkt der Veräusserung (28. November 1997) massgebend ist.