Citation: 8C_338/2018 E. 3.2.3

3.2.3. Auch aus dem Umstand, dass die Beschwerdeführerin im Bereich des rechten Schultergelenks beziehungsweise der rechten Axilla an einem erheblichen somatischen Vorzustand in Form von postoperativen Vernarbungen leidet, kann nichts zu ihren Gunsten abgeleitet werden. Diese sind unbestritten auf die Operationen wegen ihres Mammakarzinoms und nicht auf das versicherte Ereignis vom 9. Mai 2016 zurückzuführen und waren im Unfallzeitpunkt bereits vorhanden. Entsprechend kann diesbezüglich auch nicht von somatischen Unfallfolgen gesprochen werden. Das kantonale Gericht hat in Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere der Stellungnahme des med. pract. D.________ vom 11. Juli 2017 schlüssig dargelegt, weshalb nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von weiterhin bestehenden Unfallfolgen beziehungsweise einer Verschlechterung ihres krankhaften Vorzustandes ausgegangen werden kann. Die Geltendmachung von - vermehrten - Schmerzen, vermag die vorinstanzlichen Würdigung der medizinischen Unterlagen nicht als rechtsverletzend erscheinen zu lassen.