Citation: 2C_698/2019 E. 5.2.3

5.2.3. Diesem Auslegungsergebnis ist anzufügen, dass die Vergabebehörde ihren Ermessens- und Beurteilungsbereich bei der Anwendung der von ihr selbst unklar formulierten Kriterien vollumfänglich ausschöpft. Die Vorinstanz respektiert diesen Ermessens- und Beurteilungsspielraum der Vergabebehörde. Die Grenze des rechtlich Zulässigen - d.h. die vorliegend anwendbare Willkürschranke bei der Auslegung und Anwendung der Vergabekriterien - erscheint gerade noch nicht überschritten. Folglich hält die vorinstanzliche Auslegung, wonach die Angebotsbestimmungen der Position 65 und der darin aufgeführten Seitenblasdüsen keine besondere Bedeutung beimässen, dem Willkürverbot stand.