Citation: 5A_907/2019 E. 4.1.1

4.1.1. Das Kantonsgericht hat diesbezüglich in tatsächlicher Hinsicht festgestellt, die Parteien seien am 12. Februar 2009 in einem öffentlich beurkundeten Vertrag (Agreement Regarding Status of Property) übereingekommen, dass der Fidelity Account, ein gemeinsames Treuhandkonto der Parteien, hälftig geteilt werde. Gemäss diesem Vertrag solle jede Partei die Hälfte des aktuellen Saldos von je rund Fr. 300'000.-- erhalten, entweder auf zwei andere Treuhandkontos auf den jeweils eigenen Namen oder im Rahmen einer Überweisung der Hälfte auf ein separates Konto der Beschwerdegegnerin unter Umschreibung des bestehenden Treuhandkontos auf den Namen des Beschwerdeführers allein. Dieser Anteil solle von einer zukünftigen Aufteilung des Eigentums zwischen den Parteien ausgenommen sein. Im Fall der Scheidung der Parteien solle keine Partei Anspruch auf den Anteil der anderen Partei haben. Im Rahmen der Aufteilung von Vermögenswerten und Schulden sollten die beiden Anteile als gleiche Vorverteilungen bewertet werden unabhängig vom jeweiligen Wert der Anteile in diesem Zeitpunkt. Ausserdem hätten sich die Parteien in der fraglichen Vereinbarung, so das Kantonsgericht weiter, bezüglich Interpretation und Durchsetzung der Vereinbarung dem Schiedsrichter unterworfen, solange beide in den USA Wohnsitz verzeichneten. Es sei unbestritten, dass der Beschwerdeführer die USA am 2. Februar 2010 verlassen habe, um in der Schweiz Wohnsitz zu begründen. Das Schiedsverfahren sei am 29. Dezember 2009 eingeleitet und das Gesuch dem Beschwerdeführer am 30. Dezember 2009 zugestellt worden, was von diesem nicht bestritten werde. In der Einleitung zum Arbitration Award vom 5. März 2010 werde ausgeführt, nachdem der Schiedsrichter beide Parteien angehört habe, werde das Folgende entschieden. Es sei daher anzunehmen, dass sich der Beschwerdeführer bei der Anhörung habe vertreten lassen. Somit habe sich dieser auf das Schiedsverfahren eingelassen. Demzufolge sei der Schiedsentscheid, in welchem der Beschwerdegegnerin der Betrag von Fr. 300'000.-- nebst Zins zu 12 % seit dem 5. März 2010 zugesprochen werde, grundsätzlich rechtskräftig.