Citation: 5D_28/2023 E. 4

Das Bezirksgericht ging von einer Vermögenslosigkeit der Ehefrau aus - erwägend, dass die von D.________ geleisteten Zahlungen von Fr. 25'000.-- ihr nicht als Vermögen angerechnet werden könnten - und verpflichtete den Beschwerdeführer deshalb für das Eheschutzverfahren zu einem Prozesskostenvorschuss von Fr. 5'000.--. Das Obergericht hielt fest, es seien Zahlungen von Fr. 5'000.-- am 14. Januar 2022 und von Fr. 20'000.-- am 18. Januar 2022 aktenkundig, allerdings nicht an die Ehefrau, sondern an deren Schwester. Weiter sei einem von D.________ am 20. Januar 2022 verfassten Bestätigungsschreiben zu entnehmen, dass er das Geld für die Mietzinskaution sowie als Start- und Überbrückungshilfe geleistet habe, ohne von der Ehefrau eine Rückzahlung zu fordern. Allerdings bringe der Beschwerdeführer berufungsweise selber vor, dass D.________ sein Geld von der Ehefrau bzw. der Schwester nunmehr zurückfordere und Betreibung eingeleitet habe. Der Standpunkt des Beschwerdeführers erscheine insoweit widersprüchlich und insgesamt bestehe keine Klarheit, wem die Fr. 25'000.-- wirtschaftlich zuzurechnen seien. Ferner würde sich diese Frage ohnehin nur stellen, wenn davon auszugehen wäre, dass das Geld im Juni 2022 effektiv noch vorhanden gewesen wäre, was mit Blick auf die prekären finanziellen Verhältnisse der Ehefrau im Januar 2022 zumindest fraglich erscheine. In dieser Hinsicht ist keine Willkür darzutun mit dem Vorbringen, nicht er, sondern seine Ehefrau habe sich widersprüchlich verhalten, wenn sie das Geld zuerst dankend angenommen, dann aber auf dem Konto der Schwester gelassen habe, weshalb D.________ als guter Bürger das Geld gegenüber dem Steueramt als Schenkung werde deklarieren müssen und auch die Schwester gegenüber der Steuerbehörde werde Angaben zu dieser Schenkung machen müssen. Kern der obergerichtlichen Erwägungen ist, dass sich die Zahlungen nicht mit Bestimmtheit der Ehefrau zuordnen liessen und diesfalls auch zweifelhaft wäre, ob das Geld überhaupt noch vorhanden wäre; was an dieser Beweiswürdigung willkürlich sein soll, lässt sich anhand der abschweifenden Ausführungen in der Beschwerde nicht ausmachen.