Citation: 9C_21/2021 E. 2

Soweit die Beschwerdeführerin vorab eine Verletzung der Begründungspflicht bzw. des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) geltend macht, weil sich das kantonale Gericht nicht dazu geäussert habe, dass sie die Überversicherungsberechnungen nicht habe kontrollieren müssen, und zudem aus dem angefochtenen Urteil nicht hervorgehe, dass bis im Jahr 2008 keine Praxis betreffend die Koordination von BVG-Hinterlassenenrenten und AHV-Altersrenten bestanden habe, dringt sie nicht durch. Die Vorinstanz hat klar zu erkennen gegeben, von welchen Überlegungen sie sich hinsichtlich der zentralen Frage, ob die Verjährungseinrede der Beschwerdegegnerin als rechtsmissbräuchlich einzustufen ist oder nicht, hat leiten lassen. Eine sachgerechte Anfechtung war damit zweifellos möglich (vgl. statt vieler: BGE 142 III 433 E. 4.3.2 mit Hinweisen).