Citation: 9C_764/2014 E. 2

Die Vorinstanz erwog, aus IV-fremden Gründen habe die Gefahr des definitiven Verfalls der Fluglizenzen bestanden, weshalb der Beschwerdeführer diese so schnell als möglich habe erneuern müssen. Der Beschwerdeführer habe die entsprechenden Prüfungen am 28. November und 23. Dezember 2011 absolviert. Aufgrund der Dringlichkeit zum Handeln habe keine umfassende Abklärung erfolgen können und die Berufsberatung habe auf den Erhalt des bestehenden Arbeitsplatzes gedrängt. Folglich handle es sich bei den Simulatorentests nicht um Abklärungsmassnahmen, welche aufgrund von Art. 45 Abs. 1 ATSG i.V.m. Art. 78 IVV zu vergüten seien. Sodann verneinte das kantonale Gericht den Anspruch auf Übernahme der Simulatorentests unter dem Titel der Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf nach Art. 17 Abs. 2 IVG. Zwar hätte der Beschwerdeführer ohne die besagten Tests nicht mehr als Pilot tätig sein können, weder bei der bisherigen Arbeitgeberin noch bei einem anderen Arbeitgeber. In concreto hätten die Tests jedoch dem Erhalt der bisherigen Stelle gedient, wobei es sich um ein nicht berufstypisches Anstellungsverhältnis als Privatpilot gehandelt habe. Als Pilot bei einer normalen Airline im regelmässigen Flugbetrieb sei der Beschwerdeführer gemäss Dr. med. E.________ lediglich noch zu 30 % arbeitsfähig. Mit der verbliebenen Leistungsfähigkeit sei er nur bei der bisherigen Arbeitgeberin rentenausschliessend integrierbar gewesen. Eine Wiedereingliederung als Pilot sei daher weder sinnvoll noch verhältnismässig gewesen. Hingegen stellten die Simulatorentests eine Frühinterventionsmassnahme dar. Für derartige Massnahmen seien die Kosten gemäss Art. 1octies IVV auf Fr. 20'000.- begrenzt. Die Verfügung vom 15. Oktober 2013 sei somit rechtens.