Citation: 2C_360/2023 E. B

A.A.________ ersuchte am 7. Juni 2017 um Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung. Nach diverser Korrespondenz wurde ihr am 10. Dezember 2021 das rechtliche Gehör gewährt. Am 2. August 2022 wies das Migrationsamt des Kantons Solothurn ihr Gesuch im Namen des Departements des Innern ab. Die dagegen von A.A.________ erhobene Beschwerde ans Verwaltungsgericht blieb erfolglos (Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 24. Mai 2023). Das Verwaltungsgericht begründete die Abweisung im Wesentlichen wie folgt: A.A.________ sei hoch verschuldet und erfülle daher das Integrationskriterium der Beachtung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung nach Art. 58a Abs. 1 lit. a AIG (SR 142.20) nicht, womit ein Aufenthaltsanspruch gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG ausser Betracht falle. Auch aus dem Zusammenleben mit ihrem Sohn, der slowenischer Staatsbürger sei, könne sie keinen Anspruch i.S.v. Art. 3 Abs. 1 Anhang I FZA (SR 0.142.112.681) ableiten, zumal Widerrufsgründe nach Art. 62 Abs. 1 lit. c und d AIG bestehen würden. Die Aufenthaltsbeendigung sei sodann verhältnismässig und stelle keine Verletzung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens gemäss Art. 8 EMRK dar.