Citation: 2C_866/2020 E. 6.7.2

6.7.2. Die Vorinstanz hat festgehalten, dass der Sachverhalt in der Publikationsversion 2 ausreichend eingegrenzt sei. Zudem könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Abreden zu den sanktionierten fünf Strecken auch Auswirkungen auf den Wettbewerb in den fünf Zielländern (die auch Ausgangsländer des fraglichen Frachtverkehrs waren) hätten. Sie erachtete insofern, dass mit dem Belassen des Wortes «namentlich» keine Feststellungen bezüglich anderer als der genannten Strecken gemacht würden. Diese Beurteilung ist nicht zu beanstanden. Der Rückgriff auf das Wort "namentlich" ist angesichts der im Sachverhalt in klarer Weise erfolgten Eingrenzung des kartellrechtswidrigen Verhaltens der Beschwerdeführerinnen auf die fünf relevanten Frachtstreckenpaare nicht zu kritisieren. Von einer missbräuchlichen Ausübung des Ermessens durch die WEKO kann insofern keine Rede sein. Auch diese Rüge ist insofern unbegründet.