Citation: 7B_1288/2024 E. 2.3.5

2.3.5. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, er werde immer wieder mit Isolationshaft bestraft, substanziiert er diese der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung widersprechende Behauptung nicht weiter und setzt sich mit den betreffenden Ausführungen der Vorinstanz nicht auseinander. Darauf ist deshalb nicht einzugehen (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Ob seine Rügen im Übrigen begründet sind, kann das Bundesgericht nicht beurteilen: Ob der Beschwerdeführer in der Justizvollzugsanstalt Solothurn therapiert und die erstinstanzlich verhängte stationäre therapeutische Massnahme zurzeit tatsächlich vorzeitig vollzogen wird, lässt sich dem angefochtenen Entscheid nicht entnehmen. Aus der Erwägung, die Situation des Beschwerdeführers habe sich "entschärft", geht nicht zweifelsfrei hervor, dass er nunmehr entsprechend seinem Krankheitsbild behandelt wird. Umgekehrt lässt sich aus dem Umstand, dass er sich weiterhin auf den Wartelisten für andere, offenbar für ihn geeignetere Anstalten befindet, nicht zwangsläufig schliessen, dass er sich derzeit in einer gänzlich ungeeigneten Einrichtung befindet. Die Vorinstanz setzt sich im angefochtenen Entscheid nicht rechtsgenüglich mit der entscheidenden Frage auseinander, ob die erstinstanzlich angeordnete stationäre therapeutische Massnahme zurzeit tatsächlich (vorzeitig) vollzogen wird. Der angefochtene E ntscheid ist deshalb in Anwendung von Art. 112 Abs. 3 BGG aufzuheben und an die Vorinstanz zu neuem Entscheid zurückzuweisen. Diese muss abklären, ob der Beschwerdeführer in der Justizvollzugsanstalt Solothurn entsprechend seinem Krankheitsbild im vorzeitigen Massnahmevollzug behandelt wird, oder ob er sich nur rein formal im vorzeitigen Vollzug befindet, ohne dass er entsprechend behandelt würde.