Citation: 8C_274/2017 E. A

B.________ war seit dem 1. Oktober 2008 bei der A.________ AG angestellt. Mit Zuweisungsverfügung der Ersatzkasse UVG vom 10. Juni 2009 wurde die Gesellschaft der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG (nachfolgend: Mobiliar) zugewiesen. Am 29. Dezember 2014 verunfallte B.________ beim Training auf der Rennpiste. Dabei zog er sich einen Kreuzbandriss am linken Knie zu. Die Mobiliar kam für die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Mit Verfügung vom 1. Juni 2015 teilte sie B.________ mit, dass sie die Taggeldleistungen ohne Anerkennung einer Rechtspflicht und ohne Präjudiz bis längstens 30. April 2015 erbringe. Weitere Taggelder lehnte sie ab, da für die Tätigkeit als Skirennfahrer kein Versicherungsschutz der obligatorischen Unfallversicherung bestehe. Die A.________ AG sei laut Handelsregistereintrag eine reine Beratungsfirma, während die Skirennfahrertätigkeit eine private Tätigkeit von B.________ darstelle, die nicht unter den obligatorischen Unfallversicherungsschutz falle. Gleichzeitig hob die Mobiliar die obligatorische Unfallversicherung gemäss UVG per 30. April 2015 auf. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 28. Januar 2016 fest.