Citation: 9C_188/2020 E. 5.1

5.1. Was der Beschwerdeführer schliesslich betreffend das MZR-Gutachten vom 18. Mai 2016 vorbringt, verfängt ebenfalls nicht. Die Ausführungen des rheumatologischen Experten Dr. med. F.________, wonach eine vollständige Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten besteht, sind im Gesamtkontext durchaus schlüssig (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352), wohingegen die Beschwerde keine massgeblichen inhaltlichen Widersprüche benennt. Wenn der Beschwerdeführer sodann moniert, das psychiatrische Gutachten beruhe lediglich auf einer einstündigen Exploration, hilft dies mit Blick auf die einschlägige Rechtsprechung zur Begutachtungsdauer offensichtlich nicht weiter (vgl. statt vieler: Urteil 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2 mit Hinweis). Ist der MZR-Expertise zudem explizit zu entnehmen, der Beschwerdeführer habe recht gut Mundart und Hochdeutsch gesprochen und verstanden, sodass der anwesende professionelle Übersetzer nur bei ganz schwierigen Themen etwas habe nachhelfen müssen, so entbehrt der Einwand, die Begutachtungsdauer habe sich aufgrund des Dolmetschens praktisch halbiert, jeglicher Grundlage.