Citation: 1B_221/2021 E. 1

Die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach führt ein Strafverfahren gegen A.________ wegen Verdachts der rechtswidrigen Einreise am Grenzübergang in U.________ vom 5. Januar 2021. Die Staatsanwaltschaft verfügte mündlich die Abnahme eines Bussen- und Kostendepositums in Höhe von Fr. 1'500.-- durch die Grenzwache, wobei A.________ lediglich EUR 400.-- beibringen konnte. Mit Beschlagnahmebefehl vom 20. Januar 2021 ordnete die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach gestützt auf Art. 263 Abs. 1 lit. b StPO die Beschlagnahme der sichergestellten EUR 400.-- zwecks Kostensicherung an. Dagegen erhob A.________ Beschwerde, welche die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau mit Entscheid vom 26. März 2021 abwies, soweit sie darauf eintrat. Aufgrund des Wahrnehmungsberichts und der Anzeige des Grenzwachtkorps sowie der Einvernahme von A.________ bejahte die Beschwerdekammer in Strafsachen das Vorliegen eines hinreichenden Tatverdachts zumindest hinsichtlich einer versuchten rechtswidrigen Einreise. Ein Tatverdacht hinsichtlich einer auch nur versuchten rechtswidrigen Einreise reiche zur Anordnung der Kostendeckungsbeschlagnahme aus.