Citation: 2C_763/2019 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz gelangte in ihren ausführlichen Erwägungen zum Schluss, dass an der Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers angesichts der Dauer der verhängten Freiheitsstrafe, der Art der begangenen Delikte und seiner wiederholten Delinquenz trotz Ermahnungen bzw. Verwarnung ein sehr grosses öffentliches Interesse bestehe. Es könne ihm kein Wohlverhalten seit der die Freiheitsstrafe begründenden Taten attestiert werden. Die lange bis sehr lange Dauer seines rechtmässigen Aufenthalts lasse auf ein grosses bis sehr grosses Interesse am Verbleib in der Schweiz schliessen. Er sei jedoch sprachlich normal, kulturell und sozial eher mangelhaft und beruflich sowie wirtschaftlich klar mangelhaft integriert, sodass insgesamt lediglich ein mittleres privates Interesse vorliege.