Citation: 8C_216/2009 28.10.2009 E. 5

5.1 Die Vorinstanz liess die Frage, ob die über den 31. Oktober 2006 hinaus anhaltend geklagten, medizinisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden natürlich kausal durch die beiden Unfallereignisse verursacht worden sind, offen, da ein allfälliger Kausalzusammenhang nicht adäquat und damit nicht rechtsgenüglich wäre. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers ist diese Vorgehensweise grundsätzlich nicht zu beanstanden (vgl. etwa die Urteile des Bundesgerichts 8C_80/2009 vom 5. Juni 2009 E. 5 und 8C_698/2008 vom 27. Januar 2009 E. 3): Gemäss einem allgemeinen Grundsatz ist lediglich über für den Ausgang des Verfahrens erhebliche Tatsachen Beweis zu führen (Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts B 21/02 vom 11. Dezember 2002 E 3.2; vgl. auch Frowein/Peukert, EMRK-Kommentar, 3. Aufl. 2009, N. 165 zu Art. 6 EMRK). Steht aber aufgrund einer speziellen Adäquanzprüfung fest, dass ein allfällig bestehender natürlicher Kausalzusammenhang nicht adäquat und damit nicht rechtsgenüglich wäre, ist die Frage, ob der natürliche Kausalzusammenhang tatsächlich besteht, nicht entscheidrelevant. Anders ist lediglich in jenen Fällen zu entscheiden, in denen der Sachverhalt für eine einwandfreie Adäquanzprüfung nicht hinreichend abgeklärt ist (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_151/2009 vom 7. Mai 2009 E. 2.1). 5.2 Insofern der Beschwerdeführer die bei organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden vorzunehmende spezielle Adäquanzprüfung als diskriminierend rügt, besteht für das Bundesgericht kein Anlass, die kürzlich bestätigte Rechtsprechung (vgl. BGE 134 V 109) erneut zu überprüfen. Immerhin kann darauf hingewiesen werden, dass entgegen den Vorbringen des Versicherten Art. 14 EMRK in dem Sinne keine eigenständige Bedeutung zukommt, als dessen Verletzung nur in Zusammenhang mit der Verletzung von anderen in der Konvention garantierten Rechten zu prüfen ist (vgl. Giorgio Malinverni, I Patti ONU, i loro rapporti con la CEDU e la loro portata propria in Svizzera, in: Borghi/Corti (Hrsg.), La tutela giudiziaria dei diritti dell'uomo nelle convenzioni internazionale, 2001, S. 9 ff. S. 17). 5.3 Die konkrete Durchführung der Adäquanzprüfung wird vom Beschwerdeführer nicht substantiiert gerügt. Daher ist die Beschwerde ohne Weiterungen abzuweisen.