Citation: 5A_315/2021 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer bringt im Wesentlichen vor, das Gläubigerdoppel des Zahlungsbefehls erbringe als öffentliche Urkunde den vollen Beweis dafür, dass kein Rechtsvorschlag erhoben wurde. Die Vorinstanz übergehe die gesetzliche Vermutung der Richtigkeit der Urkunde, indem sie auf das Schreiben des Postboten sowie auf die Behauptungen der Lebensgefährtin des Beschwerdegegners abstellt. Der Beschwerdeführer geht dabei im Einzelnen auf den Wortlaut des Schreibens ein und unterstellt dem Postboten, sich in Widersprüche zu verstricken. Es sei insgesamt unklar, wie die Zustellung des Zahlungsbefehls abgelaufen und was der genaue Grund für den Fehler des Postboten gewesen sei. Es handle sich zudem einzig um ein privates Schreiben des Postboten; die Schweizerische Post habe sich nie zum mündlich erhobenen Rechtsvorschlag geäussert. Der Aussage der Lebensgefährtin spricht der Beschwerdeführer mit Verweis auf die persönliche Beziehung zum Beschwerdegegner nur einen geringen Beweiswert zu und zieht dabei erneut den genauen Ablauf der Zustellung in Zweifel. Die Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung der Vorinstanz sei deshalb offensichtlich unrichtig und dieser Mangel auch kausal für den Verfahrensausgang.