Citation: 6S.432/2003 29.03.2004 E. A

X.________ reichte am 4. Dezember 1997 bei der Arbeitslosenkasse des Kantons Luzern einen Antrag auf Arbeitslosenentschädigung ein. Darin gab er an, vom 1. Januar 1997 bis zum Konkurs seines Arbeitgebers im Oktober 1997 in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis gestanden zu haben. In der auf Aufforderung der Arbeitslosenkasse von X.________ nachgereichten Arbeitgeberbescheinigung bestätigte der Verwaltungsratspräsident der A.________ AG, B.________, wahrheitswidrig, X.________ sei vom 1. Januar bis 27. November 1997 als Geschäftsführer der C.________ tätig gewesen. Um seinen Anspruch zu belegen, reichte X.________ auf eine weitere Aufforderung der Arbeitslosenkasse hin sodann von ihm eigens erstellte Lohnabrechnungen für die Monate Oktober 1996 bis November 1997 ein, obwohl er nie entsprechende Zahlungen erhalten hatte. Ausserdem gab er ein von B.________ unterzeichnetes Arbeitszeugnis zu den Akten. Mit Verfügung vom 15. September 1998 lehnte die Arbeitslosenkasse den Antrag X.________s ab, weil er die Beitragszeit nicht erfüllt habe. Im Weiteren bestellte X.________ am 22. Dezember 1997 im Namen der D.________ AG bei einer Kellerei per Telefax Wein im Wert von Fr. 1'546.--, ohne für die D.________ AG zeichnungsberechtigt gewesen zu sein.