Citation: 9C_829/2017 E. 2.4

2.4. Dass die vorinstanzlichen Feststellungen betreffend die Entwicklung des Gesundheitszustandes offensichtlich unrichtig (unhaltbar, willkürlich: BGE 135 II 145 E. 8.1 S. 153; Urteil 9C_607/2012 vom 17. April 2013 E. 5.2) sein sollen, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht substanziiert geltend gemacht. Sie beruhen auch nicht auf einer Rechtsverletzung, insbesondere nicht auf einer Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) : Einerseits hat das kantonale Gericht nicht nur auf das MEDAS-Gutachten, sondern auf die gesamte medizinische Aktenlage abgestellt. Anderseits befassten sich die MEDAS-Experten in der nachträglichen Stellungnahme vom 30. September 2014 ausführlich und nachvollziehbar (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) mit den Berichten der behandelnden Ärzte (insbesondere "Berichte B.________"), und das Einholen fremdanamnestischer Auskünfte (vgl. Urteil 9C_275/2016 vom 19. August 2016 E. 4.3.2 mit Hinweisen) war nicht erforderlich.