Citation: 2C_479/2022 E. B

B.a. A.________ war aufgrund dieser Kontrolle, die bei ihm in der Wohnung durchgeführt wurde, der Auffassung, dass ein Strafverfahren gegen ihn eröffnet worden sei und daher eine Einstellungsverfügung hätte erlassen werden müssen, was ungerechtfertigterweise unterlassen worden sei. A.________ erhob daher mit Schreiben vom 6. November 2020 beim Departement Gesundheit und Soziales des Kantons Appenzell Ausserrhoden Rekurs wegen Rechtsverweigerung, auf den das Departement mit Entscheid vom 21. Dezember 2020 nicht eintrat. B.b. Mit Schreiben vom 21. Dezember 2020 schrieb A.________ der Staatsanwaltschaft Appenzell Ausserrhoden und ersuchte um Akteneinsicht in Form eines zugestellten Verfahrensdossiers. Die Staatsanwaltschaft antwortete mit Schreiben vom 22. bzw. 30. Dezember 2020, es liege bei ihr in der vom Beschwerdeführer genannten Angelegenheit keine Anzeige vor und verwies an das Veterinäramt. B.c. Am 29. März 2021 gelangte A.________ mit "Beschwerde in Strafsachen" betreffend "Rechtsverweigerung, Rechtsverzögerung" ans Obergericht Appenzell Ausserrhoden und beantragte, das Veterinäramt sei zu verpflichten, einen Rapport an die Staatsanwaltschaft über deren Kontrolle vom 11. August 2020 an seinem Wohnsitz abzugeben. Das Obergericht Appenzell Ausserrhoden trat mit Beschluss vom 10. Mai 2022 auf die Beschwerde in Strafsachen nicht ein und wies den Antrag von A.________ auf Entscheidveröffentlichung ab, soweit es darauf eintrat. Das Obergericht begründete seinen Entscheid damit, dass das Veterinäramt keine Strafverfolgungsbehörde (Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO) und die Beschwerde in Strafsachen daher unzulässig sei.