Citation: 2C_701/2020 E. A

Gemäss dem Personalinformationssystem der Armee leistete A.________ im Jahr 2016 seine Rekrutenschule (nachfolgend: RS) in der ganzen Dauer. Am 7. Juni 2017 wurde er dienstuntauglich erklärt. Aufgrund einer Schädigung der Gesundheit durch Militärdienst befreite das Amt für Militär und Bevölkerungsschutz des Kantons Nidwalden A.________ mit Verfügung vom 24. Juli 2018 von der Ersatzpflicht für das Jahr 2017 und führte an, für spätere Jahre habe er die Wehrpflichtersatzabgabe zu entrichten. Das Amt begründete die Verfügung damit, dass es sich um ein "vorbestandenes" (dienstfremdes) Leiden handle, welches durch den Militärdienst verschlimmert worden sei. Per Dezember 2017 sei die Verschlimmerung jedoch behoben worden. Die dagegen erhobene Einsprache wurde vom Amt für Militär und Bevölkerungsschutz mit Entscheid vom 25. April 2019 abgewiesen.