Citation: 5A_894/2024 E. A

A.a. A.________ (geb. 1979) und B.________ (geb. 1997) sind die verheirateten Eltern von C.________ (geb. 2020), D.________ (geb. 2022) und E.________ (geb. 2023). A.b. Zwischen dem 29. November 2022 und dem 1. Februar 2023 gingen bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Frauenfeld insgesamt fünf Interventionsberichte der Kantonspolizei Frauenfeld wegen häuslicher Gewalt seitens A.________ gegenüber seiner Ehefrau ein. A.________ wurde zweimal polizeilich weggewiesen und mit einem Kontaktverbot belegt und einmal fürsorgerisch untergebracht. B.________ trat mit ihren Kindern am 1. Februar 2023 in ein Frauenhaus ein. Am 5. Februar 2023 wurde A.________ in Untersuchungshaft versetzt, wo er bis zum 18. April 2023 blieb. A.c. Noch vor der Geburt des dritten Kindes errichtete die KESB am 14. Februar 2023 Beistandschaften nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB für C.________ und D.________. Eine hiergegen von A.________ erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Thurgau ab. A.d. Im September 2023 eskalierte die Situation und es kam zu zwei weiteren Polizeieinsätzen. Am 18. September 2023 traf die Polizei A.________ nackt und mit einer offenen Fraktur am Knie in der Wohnung an. Seine Frau und die drei gemeinsamen Kinder befanden sich mit ihm in der Wohnung, waren aufgelöst und weinten. In der Wohnung herrschte Unordnung und ein übler Gestank. Auf dem Boden lagen unter anderem diverse volle Windeln, Essensreste und ein Berg von ungewaschenem Geschirr. A.________ und B.________ bezogen mit den zwei älteren Kindern in der Folge ein Hotel, wobei es in der Nacht vom 23. auf den 24. September 2023 dort zu einem erneuten Polizeieinsatz kam. Dieser endete mit der fürsorgerischen Unterbringung von A.________. Die Kantonspolizei Thurgau erstattete daraufhin eine Gefährdungsmeldung. Am 18. September 2023 hatte bereits das Kantonsspital Frauenfeld, in dem sich A.________ zwecks Behandlung der offenen Fraktur befand, eine Gefährdungsmeldung betreffend die drei Kinder eingereicht. A.e. Am 28. September 2023 entzog die KESB A.________ und B.________ superprovisorisch das Aufenthaltsbestimmungsrecht über ihre Kinder und brachte diese an einem den Eltern unbekannten Ort unter. Für E.________ errichtete sie sodann ebenfalls superprovisorisch eine Beistandschaft im Sinn von Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB. Den superprovisorischen Entscheid bestätigte die KESB mit vorsorglichem Massnahmeentscheid vom 13. Dezember 2023. In diesem Entscheid regelte sie ausserdem das Besuchsrecht der Eltern. A.f. Im Hauptverfahren holte die KESB ein forensisch psychiatrisch-psychologisches Gutachten ein, das vom 3. Juni 2024 datiert. Am 14. August 2024 fällte sie ihren Endentscheid: Sie entzog den Eltern das Aufenthaltsbestimmungsrecht über die drei Kinder definitiv und brachte diese am aktuellen, den Eltern unbekannten Ort definitiv unter. Die Eltern berechtigte sie, C.________ und D.________ einerseits sowie E.________, der an einem anderen Ort untergebracht war als seine Geschwister, andererseits während drei Stunden pro Monat, begleitet durch eine Fachperson, zu besuchen.