Citation: 6B_900/2020 E. B

Gegen das Urteil des Bezirksgerichts erhob A.________ Berufung. Er beantragte, das Verfahren betreffend Beschimpfung und üble Nachrede sei einzustellen und die Strafe sei konsequenterweise anzupassen, wobei der frühere, am 7. Oktober 2016 ausgesprochene bedingte Strafaufschub nicht zu widerrufen sei. Mit Urteil vom 30. Juni 2020 sprach das Kantonsgericht Wallis A.________ der einfachen üblen Nachrede und der mehrfachen Beschimpfung schuldig. Vom Vorwurf der üblen Nachrede bezüglich des Schreibens vom 10. Juni 2017 sprach es A.________ frei. Sodann sprach es ihn der groben Verletzung der Verkehrsregeln schuldig. Die mit Strafbefehl vom 7. Oktober 2016 ausgesprochene teilbedingte Geldstrafe wurde widerrufen und bei der Bildung der nachfolgenden Gesamtstrafe berücksichtigt. A.________ wurde zur Gesamtstrafe einer unbedingten Geldstrafe von 45 Tagessätzen zu je Fr. 60.--, insgesamt Fr. 2'700.--, verurteilt. Die Verfahrenskosten (des Vorverfahrens, des erstinstanzlichen Verfahrens und des Berufungsverfahrens) wurden zu ¼ dem Staat Wallis und zu ¾ A.________ auferlegt.