Citation: 8C_418/2010 27.08.2010 E. 6

Die Vorinstanz sieht als weiteren Revisionsgrund eine Wandlung des Aufgabenbereichs und eine damit einhergehende Änderung der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode. Bei der Rentenzusprechung sei die Versicherte als (im Umfang von 74 %) Teilerwerbstätige und im Übrigen (zu 26 %) als im Aufgabenbereich Haushalt Tätige betrachtet worden. Dementsprechend sei die Invalidität nach der gemischten Methode bemessen worden. Aufgrund geänderter Umstände sei nunmehr davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall vollzeitlich erwerbstätig wäre. Die Invalidität sei daher mittels Einkommensvergleich zu bestimmen. Die Beschwerdeführerin erachtet die Änderung ihres Tätigkeitsstatus zwar für richtig, bestreitet aber, dass dies eine Revision zu begründen vermöge. Zwar trifft zu, dass eine andere Art der Invaliditätsbemessung oder eine Wandlung des Aufgabenbereichs einen Revisionsgrund darstellen kann (E. 3.2 hievor). Im vorliegenden Fall ist aber zu berücksichtigen, dass die erwerbliche Tätigkeit bei der Rentenzusprechung in einem höheren Mass gesundheitsbedingt beeinträchtigt war als die Tätigkeit im Haushalt. Mit der Wandlung des Aufgabenbereichs würde der Erwerbsbereich und damit die darin bestehende Einschränkung im Rahmen der Invaliditätsbemessung noch an Gewicht gewinnen resp. alleine massgeblich sein. Bei gleich gebliebenem Gesundheitszustand sowie Arbeitsfähigkeit und ansonsten ebenfalls unveränderten Verhältnissen folgte daraus eher ein höherer Gesamtinvaliditätsgrad, weshalb dem Revisionsbegehren zum vornherein kein Erfolg beschieden sein kann.