Citation: 4A_502/2020 E. 4.2

4.2. Dagegen ist der Beschwerdeführer der Auffassung, dass die Vorinstanz Art. 10 Abs. 3 AVB zu Unrecht nicht als ungewöhnlich qualifiziert habe. Er sei ein schlichter Arbeitnehmer, der keine Möglichkeit gehabt habe, auf die Vertragsverhandlungen und den Vertragsschluss Einfluss zu nehmen. Die vertragliche Regelung führe zu einem stossenden Ergebnis, da der Arbeitnehmer nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses die Weiterversicherung alleine zu tragen habe. Es liege auch kein BVG-koordiniertes Versicherungsverhältnis mehr vor und seine Deckungserwartungen würden "umfassend ausgehebelt". Mit diesen Vorbringen setzt sich der Beschwerdeführer nicht hinreichend mit den Ausführungen der Vorinstanz auseinander (Erwägung 2.1). Er widerlegt namentlich die Argumentation der Vorinstanz nicht rechtsgenüglich, dass der Beschwerdeführer nach den vorliegend anwendbaren Versicherungsbedingungen das Recht habe, in die Einzelversicherung überzutreten, womit der Vertragscharakter der Taggeldversicherung gewahrt bleibe (vgl. Urteil 4A_238/2019 vom 2. Dezember 2019 E. 3.4.2). Es bleibt damit bei der Auffassung der Vorinstanz, dass es der genannten Bestimmung an der Ungewöhnlichkeit fehlt.