Citation: 9C_878/2015 E. A

Die 1972 geborene A.________ ist seit 1. Januar 2013 bei der CSS Kranken-Versicherung AG (im Folgenden: CSS) obligatorisch für Krankenpflege versichert. Nachdem Spontanschwangerschaften in den Jahren 2009 und 2011 jeweils in der neunten Schwangerschaftswoche mit einem Abort geendet hatten, wurde am 15. März 2012 erstmals erfolglos und am 16. April 2012 erfolgreich eine Inseminationsbehandlung durchgeführt. Diese Schwangerschaft endete erneut durch einen Frühabort. Am 17. Januar, 12. Februar und 9. Oktober 2013 wurden bei A.________ weitere Inseminationsbehandlungen durchgeführt. Mit Schreiben vom 26. März 2013 ersuchte Dr. med. B.________, Chefarzt der Frauenklinik am Spital C.________, die CSS um Übernahme der Kosten einer Stimulationsbehandlung mit Serophene 50 mg, Ovitrelle Injektion und Gynefam sowie nachfolgender Insemination wegen Asthenozoospermie. Nachdem die CSS dieses Gesuch wiederholt schriftlich abgewiesen hatte, erliess sie am 19. November 2014 eine ablehnende Verfügung, an welcher sie auf Einsprache hin mit Entscheid vom 4. Mai 2015 festhielt.