Citation: 9C_440/2022 E. 5.2

5.2. Tatsächlich äussert der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde an das Bundesgericht auch gar keine ernsthaften Zweifel an der Richtigkeit der Steuermeldung. Es scheint ihm vielmehr daran gelegen, dass die Erträge aus den drei Liegenschaften - trotz der grundsätzlichen Gleichheit der Begriffe der selbständigen und unselbständigen Erwerbstätigkeit im Steuerrecht und im AHV-Recht (vgl. E. 2.2 hievor) - zu seinem Vorteil von den Steuerbehörden und den AHV-Behörden je unterschiedlich qualifiziert werden. Dies widerspricht nicht nur dem Grundsatz der Einheit der Rechtsordnung (vgl. BGE 143 II 8 E. 7.3), sondern auch dem Grundsatz von Treu und Glauben. Wie die Vorinstanz diesbezüglich zu Recht erwogen hat, verhält sich der Beschwerdeführer widersprüchlich, wenn er die Liegenschaften einerseits gegenüber den Steuerbehörden als Geschäftsvermögen deklariert (vgl. im Übrigen BGE 147 V 114 E. 4.1 zum diesbezüglichen Erfordernis einer selbständigen Erwerbstätigkeit), andererseits aber im AHV-Beitragsverfahren behauptet, es fehle an einer selbständigen Erwerbstätigkeit. Derlei Verhalten verdient keinen Schutz (BGE 147 V 114 E. 3.3.1.4 mit Hinweisen).