Citation: 2C_480/2013 E. 3

Nicht durchzudringen vermag die Rüge, die Vorinstanz habe den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem sie den Beschwerdeführer und seine Mutter nicht persönlich befragt habe. Zwar umfasst der in Art. 29 Abs. 2 BV gewährleistete Anspruch auf rechtliches Gehör unter anderem das Recht des Betroffenen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden (BGE 135 II 286 E. 5.1 S. 293 mit Hinweisen). Jedoch ist dieser Anspruch nicht verletzt, wenn ein Gericht auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil es aufgrund der bereits abgenommenen Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener (antizipierter) Beweiswürdigung annehmen kann, dass seine Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f.; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 131 I 153 E. 3 S. 157; je mit Hinweisen). Diese Voraussetzungen waren vorliegend erfüllt, wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen zur Sache ergibt. So vermochte der Beschwerdeführer zum einen keine konkreten Anhaltspunkte für ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis vorzubringen (vgl. unten E. 4.4.4). Zum anderen sind seine Sprachkenntnisse durch die Akten rechtsgenügend erstellt (vgl. unten E. 4.6.3).