Citation: C 164/00 29.11.2000 E. 1

1.- a) Der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung setzt gemäss Art. 8 Abs. 1 AVIG u.a. voraus, dass der Versicherte die Beitragszeit erfüllt hat (lit. e) und vermittlungsfähig ist (lit. f). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit (Art. 9 Abs. 3) während mindestens sechs Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Wird ein Versicherter innert dreier Jahre nach Ablauf der Rahmenfrist für den Leistungsbezug erneut arbeitslos, so muss er eine Mindestbeitragszeit von 12 Monaten aufweisen (Art. 13 Abs. 1 AVIG in der seit 1. Januar 1998 gültigen Fassung). Der Arbeitslose gilt als vermittlungsfähig, wenn er bereit, in der Lage und berechtigt ist, eine zumutbare Arbeit anzunehmen (Art. 15 Abs. 1 AVIG). b) Die Vorinstanz hat die Bestimmung über die Auskunftspflicht des Versicherten (Art. 96 Abs. 1 AVIG) zutreffend dargelegt und die Rechtsprechung zu Untersuchungsgrundsatz und Mitwirkungspflicht der Parteien (BGE 125 V 195 Erw. 2, 122 V 158 Erw. 1a) sowie Beweislast (BGE 115 V 142 Erw. 8a; ARV 1992 S. 113 Erw. 1c) richtig wiedergegeben. Darauf kann verwiesen werden.