Citation: 6B_1280/2022 E. 1.2.2

1.2.2. Soweit der Beschwerdeführer, offenbar mit Bezug auf sämtliche ihn belastenden Personen, vorbringt, bei diesen sei in Verletzung von Art. 140 StPO unzulässigerweise die "Kronzeugenregel" angewandt und ihre Willensfreiheit durch Inaussichtstellen von Vorteilen beeinträchtigt worden, begründet er dies wie vor Vorinstanz mit Nichtwissen sowie mit der blossen Behauptung, wonach die Beschwerdegegnerin in den Einvernahmen stets klar gemacht habe, dass es nur darum gehe, den Beschwerdeführer zu belasten. Damit genügt er den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht, sodass auf die Rüge nicht einzugehen ist (oben E. 1.1.3). Gleiches gilt, wenn der Beschwerdeführer ohne weitere Begründung oder Konkretisierung vorbringt, B.D.________ habe von "psychischer Folterung" sowie davon gesprochen, dass er nur "kurz Zeit" gehabt habe, um in die Befragungen des Beschwerdeführers reinzuschauen. Der Beschwerdeführer zeigt nicht ansatzweise auf, dass auf eine oder mehrere befragte Personen unzulässig Druck ausgeübt worden wäre, um ihn zu Unrecht zu belasten. Er begründet auch die Rügen der Verletzung der Begründungspflicht, des rechtlichen Gehörs oder des Untersuchungsgrundsatzes im Zusammenhang mit der Würdigung der Aussagen weiterer Befragter nicht. Ob die Fragen an B.D.________ oder weitere Befragte teilweise suggestiv waren, hätte grundsätzlich ebenfalls keinen Einfluss auf die Verwertbarkeit der Einvernahmen, sondern wäre im Rahmen der Beweiswürdigung zu beurteilen (vgl. Urteil 6B_1078/2022 vom 25. Januar 2023 E. 2.2 mit Hinweis). Dies gilt ebenso für die Schlüssigkeit der Aussagen von B.D.________ resp. sämtlicher den Beschwerdeführer belastenden Personen. Dieser kann daher mit Bezug auf die Verwertbarkeit nichts aus dem Einwand ableiten, wonach es auffällig sei, dass B.D.________ ihn bei der Polizei nicht belastet, dann aber gegenüber der Beschwerdegegnerin konfuse Angaben gemacht habe. Abgesehen davon, dass auch dies nicht zu einer Unverwertbarkeit von dessen Aussagen führen würde, ist sodann unerfindlich, weshalb eine Aktennotiz der Beschwerdegegnerin, wonach E.________ aus Angst nicht gegen den Beschwerdeführer aussagen wolle, tendenziös sein soll. Entgegen dem neuerlichen Vorbringen des Beschwerdeführers bestand schliesslich bei den polizeilichen Einvernahmen der anderen Beschuldigten kein Teilnahmerecht im Sinne von Art. 147 StPO. Wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, richten sich die Rechte der beschuldigten Person im polizeilichen Verfahren nach Art. 159 StPO (Art. 147 StPO e contrario). Die Parteien haben mithin kein Recht, bei Beweiserhebungen durch die Polizei, etwa bei polizeilichen Einvernahmen von Auskunftspersonen, anwesend zu sein (Urteil 6B_128/2018 vom 8. Februar 2019 E. 2.2.2). Im Übrigen wurden die Befragten gemäss Vorinstanz mit dem Beschwerdeführer konfrontiert, sodass der Verwertbarkeit ihrer Aussagen nichts entgegen steht.