Citation: 8C_505/2022 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz hat erkannt, dass die Berichte der behandelnden Ärzte des Beschwerdeführers in Bezug auf die Knieproblematik (Kniegelenksanierung) eine im relevanten Vergleichszeitraum (23. Oktober 2015 bis 28. Oktober 2021) veränderte Befundlage und damit einen Revisionsgrund gemäss Art. 17 ATSG begründen würden, was letztinstanzlich unbestritten geblieben ist. Weiter hat das kantonale Gericht dem von der Krankentaggeldversicherung in Auftrag gegebenen Gutachten im Fachbereich Rheumatologie von Dr. med. B.________, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie, vom 28. Januar 2021 Beweiswert beigemessen. Gestützt auf die Ergebnisse dieser Expertise hat es festgestellt, der Beschwerdeführer sei in einer angepassten, hauptsächlich im Sitzen zu verrichtenden Tätigkeit mit der Möglichkeit der Wechselbelastung vollständig arbeitsfähig. Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD), habe, so die Vorinstanz weiter, in seiner Aktenbeurteilung vom 6. April 2021 die von Dr. med. B.________ attestierte Arbeitsfähigkeit bestätigt. Allerdings sei er von einem strengeren Belastungsprofil ausgegangen. So habe er zusätzlich die vom Beschwerdeführer geklagten Rückenbeschwerden berücksichtigt und ab 23. Dezember 2020 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit attestiert (körperlich leicht, wechselbelastend und überwiegend sitzend, ohne häufiges Treppensteigen oder Gehen auf unebenem Grund, ohne häufiges Bücken oder längeres Stehen in vornübergebeugter Haltung). Die Vorinstanz hat dieses Belastungsprofil als relevant erachtet.