Citation: 1C_330/2021 E. 4.6.2

4.6.2. Die Art und die Gestaltung von Fenstern bestimmt das äussere Erscheinungsbild eines Gebäudes grundsätzlich in hohem Mass mit (vgl. Urteil 1C_39/2012 vom 2. Mai 2012 E. 2.3.3). Dies ist auch vorliegend der Fall. Die bei den Akten liegenden Fotos bestätigen die vorinstanzlichen Ausführungen, wonach sich die Fenster der oberen Geschosse in ihrer Gestaltung an ihrer traditionellen Machart orientieren und deshalb markant in Erscheinung treten. Für die ästhetische Wirkung der Südwestfassade sind die Fenster folglich von zentraler Bedeutung. Durfte die Vorinstanz aufgrund der vorstehenden Erwägungen willkürfrei davon ausgehen, dass sich Holzfenster mit aussenliegenden Sprossen in ihrem Erscheinungsbild von Kunststoff- oder Aluminiumfenster unterscheiden, erweist es sich angesichts der offenen Formulierung von § 238 Abs. 2 PBG/ZH und Art. 8 Abs. 1 BO/Stäfa nicht als unhaltbar, wenn die Vorinstanz die Auffassung des Baurekursgerichts teilte, nur durch Holzfenster mit aussenliegenden Holzsprossen könne eine gute ästhetische Gesamtwirkung erreicht werden. Dies erscheint insbesondere auch mit Blick auf die unbestrittenermassen stark ortsbildprägende Lage der Liegenschaft als vertretbar.