Citation: 6B_51/2009 28.05.2009 E. 4.6

4.6.1 Der Beschwerdeführer 2 argumentiert, die Vorinstanz hätte im Anklagepunkt 4.1 vorwiegend auf die Aussagen des Zeugen H.________ anlässlich der polizeilichen Befragung abgestellt, welche von diesem an der Hauptverhandlung erst auf Vorhalt der Präsidentin des Strafgerichts pauschal bestätigt worden seien, mit dem Hinweis, er wolle nicht als Person dastehen, die etwas Falsches sage. Die Aussagen des offensichtlich drogenabhängigen Zeugen H.________ seien von der Vorinstanz zu Unrecht als glaubhaft qualifiziert worden (vgl. Beschwerde Ziff. 3.2 ad. Erw. 3.2.2). Seinen eigenen Aussagen sei demgegenüber generell keine Beweiskraft zuerkannt worden. Eine Prüfung der Glaubhaftigkeit sei nicht vorgenommen und seine Aussagen nur soweit berücksichtigt worden, als sie ein Zugeständnis enthielten (vgl. Beschwerde Ziff. 6 S. 25 f.). 4.6.2 Mit Bezug auf den Zeugen H.________ hat die Vorinstanz zusammengefasst ausgeführt, dessen Aussagen in der vorinstanzlichen Konfrontationseinvernahme seien nicht mehr so klar wie die ersten Aussagen in der polizeilichen Einvernahme. Den ersten Aussagen kommen jedoch erhöhte Glaubhaftigkeit zu, da sie in zeitlicher Hinsicht näher beim inkriminierten Ereignis lägen. Zu beachten sei auch, dass Zeugen vor Gericht unter grosser Anspannung ständen. Weiter spreche für die Heroinkäufe von H.________, dass er sowohl in der Voruntersuchung als auch an der Hauptverhandlung vor dem Strafgericht die Quantität und die Qualität des gekauften Heroins klar beschrieben habe, und er sich mit diesen Aussagen als Drogenkonsument selbst belaste. Die Aussage von H.________, wonach er beim Beschwerdeführer 2 mindestens 15 g Heroin zu einem Preis von Fr. 180.- pro 5 g Heroin bezogen habe, erscheine daher als glaubhaft. Damit hat das Kantonsgericht sein Ermessen bei der Beweiswürdigung nicht überschritten. 4.6.3 Zugeständnisse des Beschwerdeführers 2 erfolgten lediglich in vereinzelten Anklagepunkten, wo seine Täterschaft gestützt auf die verfügbaren Beweise relativ eindeutig feststand. Im Übrigen erschöpfen sich die Aussagen des Beschwerdeführers 2 weitgehend in einer Bagatellisierung bzw. Bestreitung der ihm zur Last gelegten Drogendelikte. Angesichts der gesamten Beweislage durfte die Vorinstanz, ohne in Willkür zu verfallen, davon ausgehen, dass es sich dabei um blosse Schutzbehauptungen handelt, welchen kein Glaube zu schenken sei. Die Rüge der willkürlichen Beweiswürdigung ist auch insofern unbegründet.