Citation: 2C_205/2008 28.04.2008 E. 2

Das Verwaltungsgericht ist der Auffassung, dass die Indizien klar für eine Scheinehe sprechen. Selbst wenn eine solche nicht gegeben wäre, erwiese sich die Berufung auf die Ehe als rechtsmissbräuchlich, da diese seit langer Zeit nicht mehr gelebt werde. Insoweit enthält der angefochtene Entscheid eine Haupt- und eine Eventualbegründung. In einem solchen Fall muss sich die beschwerdeführende Partei gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG mit sämtlichen Begründungen auseinandersetzen (vgl. BGE 133 IV 119 E. 6 S. 120 f. mit Hinweisen). Es ist fraglich, ob die Eingabe der Beschwerdeführerin dem genügend Rechnung trägt. Sie befasst sich in erster Linie mit der Scheinehe; lediglich in einem Satz wird ohne weitere Ausführungen bemerkt, es deute nichts darauf hin, dass das Ehepaar von einem Scheitern der Ehe ausgehe. Die Frage der genügenden Begründung der Beschwerde kann hier allerdings offen gelassen werden, da Letztere ohnehin abzuweisen ist.