Citation: 1C_229/2019 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, die Vorinstanz hätte dem Regierungsrat mit dem Zwischenentscheid vom 28. April 2017 nicht untersagen dürfen, die Sache an das Tiefbauamt bzw. den Gemeinderat zurückzuweisen. Die Anweisung an den Regierungsrat, die Sache selber neu zu beurteilen, stehe im Widerspruch zu Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG (SR 700) und zu ihrem Anspruch auf ein unabhängiges und unparteiisches Gericht bzw. Art. 9, Art. 29, Art. 30 sowie Art. 191c BV. Gemäss Art. 33 Abs. 2 RPG sieht das kantonale Recht wenigstens ein Rechtsmittel vor gegen Verfügungen und Nutzungspläne, die sich auf das RPG und seine kantonalen und eidgenössischen Ausführungsbestimmungen stützen. Das kantonale Recht muss unter anderem die volle Überprüfung durch wenigstens eine Beschwerdebehörde gewährleisten (Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG). Gemäss § 46 Abs. 1 des kantonalen Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 6. Juni 1974 (VRP/SZ; SRSZ 234.110) können mit der Verwaltungsbeschwerde an den Regierungsrat die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes (lit. a), die unrichtige Rechtsanwendung, einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens (lit. b) und Ermessensfehler (lit. c) gerügt werden. Damit waren im kantonalen Verfahren die Anforderungen gemäss Art. 33 Abs. 2 und Abs. 3 lit. b RPG erfüllt, wonach die volle Überprüfung der Beschlüsse des Tiefbauamts bzw. des Gemeinderats durch wenigstens eine Beschwerdebehörde gewährleistet sein muss. Dass das Verwaltungsgericht die Ermessensanwendung als zweite Rechtsmittelinstanz grundsätzlich nicht überprüft (vgl. § 55 Abs. 1 VRP/SZ), ändert daran nichts. Eine Verletzung von Art. 9, Art. 29, Art. 30 oder Art. 191c BV ist in der Anweisung der Vorinstanz an den Regierungsrat, selber über die Sache neu zu entscheiden, ebenfalls nicht zu sehen. Ob sich die umstrittene Anweisung an den Regierungsrat gemäss Zwischenentscheid vom 28. April 2017 im Sinne von Art. 93 Abs. 3 BGG auf den angefochtenen Endentscheid ausgewirkt hat (vgl. E. 1 hiervor), erscheint fraglich, kann jedoch nach dem soeben Ausgeführten offenbleiben, da sie jedenfalls nicht bundesrechtswidrig war.