Citation: 2C_717/2018 E. 3

Die Beschwerdeführerin fordert, die "ASU-Akten" seien aus dem Recht zu weisen. Sie rügt in diesem Zusammenhang im Wesentlichen, die ASU habe vorliegend eine unzulässige Doppelfunktion ausgeübt, indem sie sowohl im (vorliegenden) Verwaltungsverfahren, als auch in einem Verwaltungsstrafverfahren gegen F.________ mitgewirkt habe. Durch die Beteiligung der ASU sei die Beschwerdeführerin vom Verfahren gegen F.________ massgeblich tangiert worden, weshalb strafprozessuale Regeln einzuhalten seien. Im vorliegenden "ASU-Verfahren" seien diese Regeln und die Verfahrensrechte der Beschwerdeführerin - insbesondere die strafprozessualen Parteirechte - verletzt worden. Namentlich sei die Beschwerdeführerin zu keinem Zeitpunkt seitens der ASU befragt worden und sei unklar, ob Einvernahmeprotokolle vorlägen. Auch sei der Beschwerdeführerin kein ASU-Bericht eröffnet worden. Es stelle sich die Frage, ob die ASU überhaupt betreffend die Beschwerdeführerin in der gebotenen Weise einen Bericht erstellt habe. Mit ihrer Tätigkeit bzw. ihren "subjektiven und spekulativen Mutmassungen" und ihrer "hemmungslosen Kommunikation" mit dem Beschwerdegegner habe die ASU gegen Art. 29 und 30 BV sowie Art. 6 Abs. 1 EMRK verstossen (vgl. Beschwerde, S. 19 f.). Folglich würden die vorliegenden "ASU-Akten" einem absoluten Beweisverwertungsverbot unterliegen und seien sie aus dem Recht zu weisen.