Citation: 5A_976/2023 E. 3

Die Beschwerde scheitert bereits an den fehlenden Rechtsbegehren. Sinngemäss könnte aus dem Vorbringen des Beschwerdeführers, der Sohn müsse bei ihm in Algerien leben, damit dieser arabisch und die islamische Religion lerne und er ihn nach den Sitten des Landes erziehen könne, ein Begehren dahingehend gelesen werden, dass der Sohn unter seine Obhut zu stellen sei. Indes fehlt es an jeglicher Auseinandersetzung mit den Erwägungen des immerhin 36-seitigen angefochtenen Entscheides. Der Beschwerdeführer beschränkt sich auf verschiedene Vorbringen, die entweder im angefochtenen Entscheid berücksichtigt (inzwischen sei in Algerien das Scheidungsurteil ergangen) oder im Kontext mit dem angefochtenen Entscheid nicht relevant (die Beschwerdegegnerin habe ihm Schmuck gestohlen und wolle diesen nicht zurückgeben und sich der algerischen Strafjustiz entziehen; sie sei erst 2020 im Rahmen einer familiären Umgruppierung in die Schweiz gekommen und sie verfüge über keinen gültigen Aufenthaltstitel mehr, weshalb sie mit dem Sohn nach Algerien zurückzuschicken sei) oder nicht sachgerichtet begründet sind, indem nicht dargelegt wird, gegen welche Rechtssätze das Kantonsgericht verstossen und inwiefern es diese falsch angewandt haben soll (er weigere sich, Unterhalt zu zahlen, weil er dazu schon in Algerien verpflichtet worden sei; er sei sehr krank und deshalb sei der Sohn nach Algerien zu bringen, damit er ihn wieder sehen könne, zumal die Beschwerdegegnerin den Videokontakt auf Whatsapp gekappt habe).