Citation: U 95/05 14.06.2005 E. A

Der 1968 geborene M.________, seit 14. März 1999 in der Firma B.________ als Bauarbeiter tätig (angestellt über die Temporärstellen-Firma X.________) und in dieser Eigenschaft bei der SUVA gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, wurde am 20. Juli 1999 von einem an einem Kran hängenden, gefüllten Pflasterkübel am Kopf getroffen, worauf er stürzte und einige Zeit bewusstlos liegen blieb (Unfallmeldung UVG vom 23. Juli 1999). Dr. med. S.________, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, konstatierte im Arztzeugnis UVG vom 3. August 1999 einen Rauschtinnitus im linken Ohr sowie eine Platzwunde oberhalb der linken Augenbraue, eine wahrscheinliche commotio cerebri und ein mögliches Knalltrauma links. Dr. med. E.________, Spezialarzt FMH für Ohren-, Nasen-, Halskrankheiten, diagnostizierte am 30. August 1999 zudem eine hochgradige posttraumatische Innenohrschwerhörigkeit links. Ab 6. September 1999 war M.________ wieder voll arbeitsfähig (Bericht des Dr. med. S.________ vom 30. November 1999). Am 17. April 2000 wurde er bei der Arbeit von einem Schalbrett am Kopf getroffen und Mitte 2000 mit einem Hörgerät links versorgt. Die SUVA zog verschiedene Arztberichte bei, veranlasste weitere Abklärungen und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Taggeld, Heilbehandlungskosten). Am 5. Juni 2001 wurde M.________ von der SUVA zu 75 % arbeitsfähig erklärt. Mit Verfügung vom 11. August 2003 sprach ihm die SUVA eine Integritätsentschädigung gestützt auf eine Integritätseinbusse von 5 % zu, weitere Versicherungsleistungen lehnte sie ab. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 17. Februar 2004 fest.