Citation: 8C_425/2018 E. 3

Die Vorinstanz stellte für die Einschätzung der Ausgangspunkt für die Invaliditätsbemessung bildenden unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit auf die Ausführungen des AXA-Arztes Dr. med. C.________ vom 18. Oktober 2016 ab. Danach ist der Beschwerdeführer für eine leichte, vorwiegend sitzende Tätigkeit mit nur gelegentlichen Verrichtungen im Stehen und Gehen, mit nur gelegentlichem Treppensteigen und ohne Leitersteigen sowie ohne Tragen und Heben von Lasten über 5 kg uneingeschränkt arbeitsfähig. Für die Frage nach der Höhe der unfallbedingten Integritätseinbusse zog das kantonale Gericht ebenfalls den Bericht von Dr. med. C.________ vom 18. Oktober 2016 bei, wonach der Integritätsschaden allein auf der Grundlage der im oberen Sprunggelenk (kurz: OSG) zu erwartenden Arthrose festzulegen sei; andere gesundheitliche Beeinträchtigungen seien nicht zu berücksichtigen, da sie nicht auf den Unfall zurückzuführen seien. Der Beschwerdeführer konzentriert sich bei seinen Vorbringen darauf, das Abstellen auf den versicherungsinternen Bericht von Dr. med. C.________ vom 18. Oktober 2016 zu kritisieren: In den Akten liegende, andere Arztberichte würden zumindest Zweifel an dessen Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit wecken, was rechtsprechungsgemäss zwingend weitere Abklärungen erheische, bevor in der Sache entschieden werden könne. So habe etwa Prof. Dr. med. D.________, Spezialarzt für Fuss- und Sprunggelenk-Chirurgie, am 19. Dezember 2014 festgehalten, es bestünden weder anamnestisch, klinisch noch radiologisch Hinweise auf das Bestehen eines pathologischen Vorzustands; dennoch weigere sich Dr. med. C.________, sämtliche der im Anschluss an die Unfälle aufgetretenen, bis heute aktuell gebliebenen Beschwerden als unfallkausal zu bezeichnen. Auch lasse das kantonale Gericht unberücksichtigt, dass er als Versicherter bei der damaligen Arbeitgeberin eine Zeit lang nur noch Arbeiten ausgeführt habe, die dem auch von Dr. med. C.________ als unfallkausal akzeptierten Fussleiden optimal angepasst gewesen seien. Hierfür sei er von den Dres. med. E.________ und F.________ echtzeitlich als zu maximal 50 % arbeitsfähig eingeschätzt worden. Angesichts dieser Widersprüche hätte das kantonale Gericht weitere medizinische Abklärungen zur unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit in einer optimal angepassten Tätigkeit vornehmen müssen, ehe es darüber hätte befinden dürfen.