Citation: H 184/06 25.04.2007 E. 3

In materieller Hinsicht bringt der Beschwerdeführer zunächst vor, er sei nicht haftbar für den von der Ausgleichskasse Zug revisionsweise eingeforderten Schadenersatz, weil die abgerechneten Beträge bis im Jahre 2001 bezahlt worden seien und er im Zeitpunkt des Konkurses und der Revision nicht mehr Geschäftsführer gewesen sei. Die Ausgleichskasse Zug begründet die Schadenersatzforderung damit, dass in den Jahren 1999 bis 2001 nicht alle Lohnzahlungen deklariert und abgerechnet worden seien. Es handelt sich folglich um ein Fehlverhalten zu einer Zeit, als der Beschwerdeführer unbestritten noch Geschäftsführer war. Werden nicht alle Löhne deklariert und abgerechnet, so liegt ohne weiteres ein pflichtwidriges Verhalten (Art. 14 Abs. 1 AHVG; Art. 34 ff. AHVV) vor, das grundsätzlich grobfahrlässig im Sinne von Art. 52 AHVG ist. Des Weiteren zielt das Argument des Beschwerdeführers ins Leere, er sei zur fraglichen Zeit aufgrund des erlittenen Schleudertraumas arbeitsunfähig gewesen und habe seiner Tätigkeit als Geschäftsführer daher (entschuldbar) nicht nachgehen können. Hierzu hat die Vorinstanz festgestellt, die einem Geschäftsführer zwingend obliegenden Überwachungsfunktionen hätten vom Beschwerdeführer mit Blick auf die aufgrund des erlittenen Schleudertraumas geltend gemachten Einschränkungen auch bei grundsätzlicher Arbeitsunfähigkeit vorgenommen werden können. An diese Tatsachenfeststellung ist das Bundesgericht gebunden, zumal der Beschwerdeführer nichts vorbringt, was diese Feststellung als offensichtlich unrichtig erscheinen liesse (vgl. E. 1.2).