Citation: 5A_763/2018 E. 7

Im Zusammenhang mit der behaupteten Ungültigkeit wegen Irrtums, Täuschung, Drohung und Zwang (Art. 469 Abs. 1 ZGB) beschränken sich die Klägerinnen auf den Hinweis, das Obergericht trage in diesem Zusammenhang nichts anderes vor, als es bei der Ablehnung der Erbunwürdigkeit getan habe; es könne daher auf die Ausführungen in der Beschwerde zum Themenkomplex Erbunwürdigkeit verwiesen werden. Damit verkennen die Klägerinnen, dass die Lebenssachverhalte, aus denen für oder gegen eine Erbunwürdigkeit geschlossen werden kann, nicht identisch sind mit jenen, aus welchen eine letztwillige Verfügung wegen Irrtums, Täuschung, Drohung oder Zwang für ungültig erklärt werden kann (vgl. dazu E. 6.1). Mit ihrem pauschalen Verweis setzen sich die Klägerinnen offensichtlich nicht mit den ausführlichen Erwägungen des angefochtenen Entscheids (dort E. 8, S. 46-49) auseinander, weshalb nicht darauf einzutreten ist (E. 1.4.1).