Citation: 1B_516/2018 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz hat sich, entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers, mit seinem Vorwurf, wonach das Verfahren verzögert und das Beschleunigungsgebot verletzt werde, auseinandergesetzt. Sie hat festgehalten, die Untersuchung werde zügig und mit Nachdruck verfolgt, was insbesondere aus dem Aktenverzeichnis der Staatsanwaltschaft ersichtlich sei. Sie erwog, die Staatsanwaltschaft habe ihre umfangreichen Aktivitäten in den Haftanträgen jeweils aufgelistet. Diese Ausführungen sind nicht zu beanstanden. Es sind sodann keine längeren Zeitspannen zu verzeichnen, in denen keine Verfahrenshandlungen stattgefunden haben. Bei den diversen laufenden Strafuntersuchungen in der Schweiz, Slowenien und Spanien lassen sich sodann gewisse Überschneidungen bei den Ermittlungen wahrscheinlich nicht vermeiden. Daraus und aus dem Umstand, wonach die Staatsanwaltschaft ca. 80 Personen angeschrieben habe, die bereits in der ausländischen Strafuntersuchung in Slowenien involviert seien, lässt sich die vom Beschwerdeführer monierte angebliche Doppelspurigkeit jedenfalls nicht ableiten. Der Beschwerdeführer zeigt sodann nicht auf, inwiefern diese Untersuchungshandlungen, welche seiner Ansicht nach ohnehin bereits ein halbes Jahr vorher hätten durchgeführt werden können, unnötig gewesen sind. In Berücksichtigung der genannten Umstände, aber vor allem auch angesichts der Komplexität des Falls mit einer Vielzahl von Geschädigten sowie zahlreichen Auslandsbezügen ist nachvollziehbar, dass die Ermittlungen sehr zeitintensiv sind. Schwerwiegende bzw. häufige Versäumnisse der Staatsanwaltschaft sind gegenwärtig ebenso wenig erkennbar wie eine Verletzung des Beschleunigungsgebots.