Citation: 1C_25/2019 E. 8

Die kommunale Baubewilligung vom 14. März 2017 wurde unter verschiedenen Nebenbestimmungen erteilt. Mit Disp.-Ziff. 2.8 wurde verfügt, dass mit der Fertigstellung des Rohbaus (vor Ausführung der Umgebungsarbeiten), ein Umgebungsplan zur Bewilligung vorzulegen sei, aus dem auch die Aufschüttungen und die Art der vorgesehenen Bepflanzung hervorgingen. Disp.-Ziff. 2.23.6 verknüpft die Baubewilligung mit der Nebenbestimmung, dass Putzstruktur, Farben und die Art der Dacheindeckung rechtzeitig von der Bauvorsteherin bewilligen zu lassen seien. Die Beschwerdeführer machen geltend, die mit diesen Nebenbestimmungen verbundene Aufsplittung der Baubewilligung in mehrere Teilbewilligungen sei unzulässig. Sie rügen in diesem Zusammenhang eine Verletzung von Art. 25a RPG, eine willkürliche Anwendung von § 321 Abs. 1 PBG/ZH sowie eine willkürliche Anwendung von § 310 Abs. 1 PBG/ZH i.V.m. § 238 Abs. 2 PBG/ZH und Art. 8 der Verordnung zum Schutz des Türlersees vom 17. Dezember 2001 (nachfolgend: Schutzverordnung Türlersee).