Citation: 5A_796/2013 E. 4.4.2

4.4.2. Durfte in tatsächlicher Hinsicht willkürfrei angenommen werden, die Verhältnisse hätten sich seit 1988 geändert, ist anschliessend zu prüfen, ob die Änderung der Verhältnisse eine Wegenot hat entstehen lassen, weil sie auf objektive, nicht in der Person des Beschwerdegegners liegende Gründe zurückzuführen ist. Diese Beurteilung betrifft eine Rechtsfrage, so dass Art. 8 ZGB keine Bedeutung hat (BGE 127 III 248 E. 3a S. 253; 136 III 410 E. 4.3 S. 418). Die Rüge der Beschwerdeführer, das Kantonsgericht habe ihnen den Beweis für das Nichtvorhandensein der Wegenot auferlegt und damit die allgemeine Regel über die Beweislastverteilung (Art. 8 ZGB) verletzt (S. 9 f. Rz. 20 der Beschwerdeschrift), erweist sich als unbegründet.