Citation: U 181/01 08.10.2002 E. 3

Das nach einem Schleudertrauma nicht selten beobachtete und deshalb von der Rechtsprechung als typisch bezeichnete Beschwerdebild (BGE 117 V 360 Erw. 4b) ist erstmals über zweieinhalb Jahre nach dem Unfall in einem Arztbericht dokumentiert (Bericht der Rehaklinik Q.________ vom 22. April 1999). Soweit die Beschwerdeführerin infolge des Unfalls unter nicht-somatischen Unfallfolgen lei det, hat die Adäquanzbeurteilung daher nicht nach der Rechtsprechung zu den Folgen eines Schleudertraumas ohne organisch nachweisbare Funktionsausfälle (BGE 117 V 359), sondern nach jener zu psychischen Fehlentwicklungen nach einem Unfall (BGE 115 V 140) zu erfolgen. Da gemäss dieser Rechtsprechung die somatischen Unfallfolgen massgebend sind, ist auch für die diesbezügliche Beurteilung die gutachtliche Abklärung erforderlich.