Citation: I 61/02 29.08.2002 E. A

R.________, geboren 1945, meldete sich am 7. Oktober 1993 wegen eines Rückenleidens und psychischer Beschwerden zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Nach verschiedenen Abklärungen, insbesondere nach Einholung eines Gutachtens des Dr. med. I.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 23. April 1995, und des PD Dr. med. M.________, Spezialarzt Neurochirurgie FMH, vom 12. Juni 1995, lehnte die IV−Stelle Bern aufgrund eines nach der gemischten Methode (bei einem Anteil der Erwerbstätigkeit von 50 %) ermittelten Invaliditätsgrades von 0 % mit Verfügung vom 15. November 1995 das Gesuch ab. Nachdem sich R.________ im November 1997 erneut zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung angemeldet hatte, liess die IV-Stelle sie nochmals fachärztlich untersuchen. Dr. med. I.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte in Bestätigung seines früheren Gutachtens eine kombinierte Persönlichkeitsstörung F61, die Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen F68.0 (mit Nähe zu dissoziativen Symptomen), somatoforme Ueberlagerungen, resp. somatoforme autonome Funktionsstörungen F45.3; eine schlecht objektivierbare Panikstörung F41.0, Symptome generalisierter Angststörung F41.1 und Claustrophobie F40.2 und schätzte die Arbeitsfähigkeit auf 80 % in einer wechselbelastenden, vorwiegend sitzenden Tätigkeit in einem kleineren familiären Betrieb, ohne übermässige Verantwortung (Gutachten vom 1. Mai 1998). Dr. med. L.________, Spezialärztin FMH für Neurochirurgie, stellte diagnostisch eine belastungsabhängige Lumbalgie bei leichter Fehlhaltung und geringen degenerativen Veränderungen im LWS-Bereich fest und hielt R.________ in einer geeigneten Tätigkeit mit der Möglichkeit, die Körperposition zu wechseln, vollständig arbeitsfähig (Gutachten vom 8. August 1998). Mit Verfügung vom 21. Oktober 1998 lehnte die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab mit der Begründung, der Gesundheitszustand habe sich seit der letzten Verfügung nicht wesentlich verändert. Auch diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Am 18. Oktober 1999 reichte R.________ ein weiteres Gesuch um Ausrichtung von Leistungen der Invalidenversicherung ein und machte geltend, sie leide seit dem Tode ihres Vaters im Jahre 1978 unter Panikattacken und seit 1989 nach verschiedenen Unterleibsoperationen an starken Rückenschmerzen. Diese Beschwerden seien seit der letzten Anmeldung fast unerträglich geworden. Die IV−Stelle holte die Berichte des Dr. med. K.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie (vom 18. Januar 2000), des Dr. med. X.________, Arzt für Allgemeine Medizin FMH (vom 26. Januar 2000), und des Dr. med. N.________, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH (vom 13. Juli 2000), ein und wies das Gesuch mit Verfügung vom 26. Oktober 2000 ab, weil seit dem letztmals abgelehnten Begehren keine Verschlechterung des Gesundheitszustands eingetreten sei.