Citation: 1C_100/2017 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführer stellen sich auf den Standpunkt, der neu zu verlegende Bach sei im Bereich ihres Grundstücks (erneut) einzudolen. Eine offene Bachführung erweise sich zum Zweck des Hochwasserschutzes und aus Renaturierungsgründen nicht erforderlich, beeinträchtige jedoch ihre Betriebsabläufe in unzumutbarer Weise, insbesondere da Lastwagen auf dem Grundstück nicht mehr wenden könnten. Damit bewirke die vorgesehene Bachöffnung einen unverhältnismässigen und folglich unzulässigen Eigentumseingriff (Art. 26 BV).