Citation: 9C_513/2007 09.10.2007 E. A

Die 1956 geborene D.________ ist Krankenpflegerin von Beruf. Sie arbeitete von 1984 bis 1997 im Alterszentrum Q.________, zuletzt als Leiterin einer Pflegeabteilung. Nachdem sie sich im Oktober 1996 unter Hinweis auf Rückenbeschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet hatte, traf diese verschiedene medizinische und erwerbliche Abklärungen. In der Folge übernahm die IV-Stelle des Kantons Aargau ab 16. August 1997 die Umschulung der Versicherten zur kaufmännischen Angestellten an der Schule A.________, welche D.________ mit dem Erwerb des Handelsdiploms am 30. Juni 2000 abschloss. Die anschliessende Tätigkeit im Arztsekretariat der Medizinischen Klinik X.________ musste sie nach drei Monaten wegen Rückenbeschwerden aufgeben. Seit Januar 2001 arbeitet D.________ in einem Pensum von 90 %, seit 1. August 2004 von 50 %, in der Rehaklinik Y.________. Am 28. November 2005 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Nach Beizug eines Berichts des Dr. med. S.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 13. Dezember 2005, welchem ein Bericht der Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Spital Z.________, vom 20. August 2004 beigelegt war, gelangte die IV-Stelle zum Schluss, dass der Versicherten ihre angestammte Tätigkeit als Krankenpflegerin nur noch zu 50 % zumutbar sei. Hingegen könnte sie eine rückenschonende, wechselbelastende Arbeit mit regelmässigem Bewegen und ohne Heben von schweren Lasten mit Rücksicht auf ihren Gesundheitszustand vollzeitlich verrichten. Aus dem Vergleich des hypothetischen Einkommens als Krankenschwester mit dem erzielbaren Lohn als kaufmännische Angestellte ermittelte die IV-Stelle einen Invaliditätsgrad von 24 %, weshalb sie das Rentengesuch am 10. April 2006 verfügungsweise ablehnte. Auf Einsprache hin hielt die IV-Stelle mit Entscheid vom 12. Juni 2006 an ihrem Standpunkt fest.