Citation: 1B_231/2022 E. 2.3.2

2.3.2. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts droht bei Zwischenentscheiden, mit denen Beweiserhebungen abgelehnt werden, in der Regel kein nicht wieder gutzumachender Nachteil rechtlicher Natur. Insbesondere kann die rechtsuchende Person grundsätzlich einen zu Unrecht erfolgten derartigen Zwischenentscheid noch mit dem Rechtsmittel gegen den Endentscheid korrigieren (vgl. BGE 141 III 80 E. 1.2; 136 IV 92 E. 4.1; Urteil 1B_108/2022 vom 10. Oktober 2022 E. 1.3; je mit Hinweisen). Eine Ausnahme liegt vor, wenn durch den angefochtenen Zwischenentscheid ein Beweisverlust droht (vgl. Urteile 1B_682/2021 vom 30. Juni 2022 E. 3.1; 1B_265/2020 vom 31. August 2020 E. 3.1; je mit Hinweisen).