Citation: 7B_290/2023 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Verurteilung wegen Betrugs nach Art. 146 Abs. 1 StGB verletze Bundesrecht. Es fehle am Tatbestandsmerkmal der Arglist. Vi elmehr liege eine Opfermitverantwortung vor. Sein Kreditantrag enthalte mit dem Umsatz von Fr. 5'000'000.-- eine runde Summe und damit "faktisch unmögliche Zahlen". Dies würde bei bloss kursorischer Durchsicht seines Gesuchs hervorstechen. Sodann hätte der Bank auffallen sollen, dass an je einer Stelle seine E-Mail-Adresse fehle bzw. die Kontonummer unvollständig sei. Weiter habe er keine Vorkehrungen getroffen, das gegen die Regeln bezogene Geld zu nutzen, was ebenfalls gegen seine Arglist spreche. Das angeblich täuschende Verhalten sei nicht kausal für die Vermögensdisposition gewesen. Es fehle an einem Vermögensschaden, da mit der Kreditgewährung eine Forderung entstanden sei, welche er habe begleichen wollen. Er habe auch nicht in Bereicherungsabsicht gehandelt, zumal der überwiesenen Summe eine Schuld gegenüber gestanden sei. Schliesslich läge infolge des Gesamtvorsatzes lediglich eine einzelne, und keine mehrfache Tatbegehung vor, selbst wenn er zwei separate Kreditanträge gestellt habe.