Citation: 8C_331/2022 E. 6.1

6.1. Im Rahmen der Indikatorenprüfung erläuterte die Vorinstanz, auf der Basis des psychiatrischen Gutachtens, dass die Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde nicht als schwer bezeichnet werden könne, da im Rahmen der Untersuchung nebst unauffälligen Befunden (lediglich) eine leichte Affektlabilität, ein leicht vermindertes Selbstwertgefühl, Versagens- und Zukunftsängste, eine leichte Antriebsminderung, eine reduzierte Belastbarkeit, eine schlechte Schlafqualität und eine Somatisierungstendenz konstatiert worden seien. Das Mini-ICF-APP-Rating habe zudem lediglich in den zwei bereits genannten Bereichen eine leichte resp. mittlere Beeinträchtigung ergeben. Die Beschwerdeführerin legt nicht substanziiert dar, inwiefern diese gestützt auf die Ausführungen des psychiatrischen Gutachters ergangenen Feststellungen offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig sein sollen.