Citation: 5A_222/2021 E. 3.3.6

3.3.6. Der an die Vorinstanz gerichtete Vorwurf, sie verwechsle Kindeswillen und Kindeswohl und habe zu Letzterem keine Feststellungen getroffen, ist ebenfalls verfehlt. Die Vorinstanz erwog explizit, gegen den geäusserten Willen solle nur entschieden werden, wenn es das Kindeswohl erfordere, was sie im Folgenden prüfte. Spezifisch im Zusammenhang mit der schulischen Unterstützung führte die Vorinstanz aus, es sei nicht zum Wohle des Kindes, den Sohn zum Lernen mit dem Vater zu zwingen (vgl. vorne E. 3.2.2). Willkür ist auch unter diesem Gesichtspunkt nicht dargetan.