Citation: 8C_87/2024 E. 4.2.1

4.2.1. Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, die Vorinstanz habe Art. 28 IVG und Art. 61 lit. c ATSG verletzt, da der Anspruch auf eine Invalidenrente, entgegen der vorinstanzlichen Feststellung, nicht erst mit Abschluss der Eingliederungsmassnahmen am 1. Februar 2019 entstanden sei. Der Beschwerdeführer sei nie eingliederungsfähig gewesen. Der RAD-Psychiater Dr. med. J.________ habe in seiner Beurteilung vom 3. September 2015 festgehalten, dass aufgrund der bisherigen Krankheitsdynamik mit inkonstanter Belastbarkeit während Jahren die Eingliederungs- und Arbeitsfähigkeit nicht verlässlich genug beziffert werden könnten und weit tiefer liegen dürften, als theoretisch angenommen. Dr. med. J.________ habe insbesondere dargelegt, dass zuerst medizinische (stationäre/teilstationäre) Massnahmen durchgeführt und anschliessend mit enger Begleitung und Coaching während eines Jahres eine konstante Belastbarkeit erreicht werden müsse (z.B. mittels Praktikums in geschützter Umgebung). Erst dann sei überhaupt an eine Ausbildung zu denken. Damit gehe der RAD davon aus, dass aktuell und bis auf Weiteres keine Arbeits- oder Eingliederungsfähigkeit bestehe. Auch im Abschlussbericht der Berufsberaterin vom 18. November 2014 sei ausdrücklich bezweifelt worden, dass aufgrund der psychiatrischen Erkrankung eine Arbeitsfähigkeit bestehe und in der Folge sei Dr. med. J.________ am 3. September 2015 zum Schluss gelangt, dass bis auf Weiteres keine Arbeits- und Eingliederungsfähigkeit vorliege. Einen Anlehrvertrag bei der K.________ habe der Beschwerdeführer nie angeboten bekommen. Auch gemäss Abschlussbericht der Stiftung I.________ vom 3. November 2017 bestehe keine Eingliederungsfähigkeit im erstem Arbeitsmarkt. Aus echtzeitlicher Sicht habe von spätestens Oktober/November 2014 bis mindestens 5. November 2018 keine Ausbildungs- und Eingliederungsfähigkeit bestanden.