Citation: 5A_182/2024 E. 4.3.3

4.3.3. Zu Recht beklagt sich der Beschwerdeführer hingegen über die Art und Weise, wie die Vorinstanz in seinen Wohnkosten die Zinslast für die Hypothek 2 berücksichtigt. Insbesondere ist dem Beschwerdeführer darin beizupflichten, wenn er darauf besteht, dass der Zins für die Hypothek 2 monatlich geschuldet ist. Der aktenkundige, sowohl von der Vorinstanz als auch vom Beschwerdeführer zitierte Tilgungsplan der Bank E.________ (Act. 9//5 der erstinstanzlichen Akten) führt für die Zeit vom März 2020 bis Dezember 2044 die jeweils per Ende Monat fälligen Zinsbeträge ("Interessi") auf, die sich mit zunehmender Laufzeit stetig verringern, während der Anteil der Amortisation ("Quota capitale") am monatlich zu zahlenden Gesamtbetrag ("Quota totale") von EUR 900.-- entsprechend anwächst. Ein Halbjahreszins von EUR 310.--, wie ihn die Vorinstanz ihrer Berechnung der monatlichen Zinslast von gerundet EUR 52.-- (EUR 310.--/6) zugrunde legt, findet sich im besagten Tilgungsplan an keiner Stelle. Hingegen lässt diese Urkunde ohne Weiteres erkennen, dass der über die ganze Laufzeit höchste Zinsanteil für den Monat April 2020 EUR 310.79 beträgt. Soweit sich das Kantonsgericht für die Berechnung der monatlichen Zinslast der nicht amortisierten Hypothek daran orientiert, ist jedenfalls nicht nachvollziehbar, weshalb es diesen Betrag auf sechs Monate verteilt. Die Vorinstanz wird die Zinslast für die Hypothek 2 neu ermitteln müssen. An alledem ändert auch der Einwand der Beschwerdegegner nichts, wonach der Beschwerdeführer im hoteleigenen Haus unentgeltlich wohnen könne und durch den Kauf einer Eigentumswohnung seine finanzielle Leistungsfähigkeit in Missachtung seiner Kostenminderungspflicht zu Lasten seines Sohnes und dessen Mutter beeinträchtigt habe, weshalb ihm - dem erstinstanzlichen Entscheid folgend - überhaupt keine Wohnkosten anzurechnen seien. Mit den vorinstanzlichen Erklärungen, weshalb der Beschwerdeführer Anspruch auf eine angemessene Wohnung und auf Anrechnung der damit zusammenhängenden Kosten habe und von ihm nicht erwartet werden könne, dauerhaft im Haus neben dem Hotel zu wohnen, setzen sich die Beschwerdegegner nicht auseinander.