Citation: 1C_548/2023 E. 3.3.4

3.3.4. Weiter berufen sich die Beschwerdeführenden auf das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus VG.2018.00051 vom 23. August 2018, das aufzeige, dass die Vorinstanz vorliegend im Widerspruch zu ihrer eigenen Rechtsprechung entschieden habe. Jedoch ging es in jenem Verfahren um die Nutzung der Überdachung eines Sitzplatzes, der sich zumindest zum Teil im privilegierten Grenzabstand befand, als Terrasse. Demgegenüber soll vorliegend nur der Teil des Dachs als Terrasse genutzt werden, der ausserhalb des privilegierten Grenzabstands liegt. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführenden können die dortigen Erwägungen daher nicht auf den vorliegenden Fall übertragen werden, weshalb auf die entsprechenden Ausführungen in der Beschwerde nicht einzugehen ist. Vor diesem Hintergrund vermögen die Beschwerdeführenden nicht darzutun, dass das angefochtene Urteil infolge Missachtung der kantonalen Rechtsprechung das Willkürverbot verletzt.