Citation: 1C_117/2020 E. 5.4

5.4. Wesentlich ist dabei auch, wieweit die Beschwerdeführerin verpflichtet war, an der Feststellung des massgeblichen Sachverhalts mitzuwirken. Nach der Rechtsprechung hat die Behörde den rechtserheblichen Sachverhalt im Kostenverteilungsverfahren von Amtes wegen abzuklären; es gilt insoweit der Untersuchungsgrundsatz, wobei die Parteien allerdings nach kantonalem Verfahrensrecht sowie Art. 46 Abs. 1 USG an der Sachverhaltsabklärung mitwirken müssen (BGE 144 II 332 E. 4.1.1 S. 331 f.). Es ist insbesondere nicht bundesrechtswidrig, der Beschwerdeführerin eine gewisse Mitwirkungspflicht für Umstände aufzuerlegen, über die sie besser Bescheid weiss als die Behörden, wie das etwa für die persönlichen Vermögensverhältnisse zutrifft. Wenn sie aus solchen Kriterien rechtlich etwas zu ihren Gunsten ableiten will, muss sie auch die dafür erforderlichen Sachverhaltselemente ins Verfahren einbringen. Weshalb eine entsprechende Mitwirkungspflicht gegen Bundesrecht verstossen sollte, legt die Beschwerdeführerin nicht dar.