Citation: 6B_606/2015 E. 2.2.2

2.2.2. Unbegründet ist die Beschwerde auch, soweit sich der Beschwerdeführer eventualiter auf den Standpunkt stellt, die Privatklägerin habe über alle Bezüge Bescheid gewusst und diese genehmigt. Aus dem angefochtenen Urteil ergibt sich im Gegenteil, dass die Privatklägerin über das Ausmass der Bancomatbezüge offensichtlich nicht im Bilde war. Zudem weist die Vorinstanz in diesem Zusammenhang zutreffend darauf hin, dass der Beschwerdeführer ja gerade bestreite, von der Privatklägerin mehr als Fr. 85'000.-- erhalten zu haben, so dass er nicht gleichzeitig behaupten könne, jene habe weitere Bezüge genehmigt. Dass die Privatklägerin Bezüge genehmigt hätte, die der Beschwerdeführer vor ihr verheimlicht habe, erachtet die Vorinstanz zudem mit zureichenden Gründen für ausgeschlossen, zumal die Privatklägerin explizit festgehalten habe, der Beschwerdeführer habe nie ohne ihr Wissen Geld beziehen dürfen. Schliesslich habe die Privatklägerin auch klar ausgesagt, sie habe nicht gewusst, dass der Beschwerdeführer so viel Geld von Bancomaten bezogen habe. Insofern lässt sich entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers aus den Aussagen des Kundenbetreuers der Bank B.________ oder des früheren Anwalts der Privatklägerin nichts zu seinen Gunsten ableiten. Im Übrigen erfolgten neben den 368 Bancomatbezügen von total Fr. 518'800.-- und Rechnungszahlungen von Fr. 866'390.20 auch noch Barbezüge vom Bankschalter in der Höhe von Fr. 913'700.--, auf welche sich die Anmahnung des Kundenbetreuers bezogen. Schliesslich trifft nicht zu, dass die Vorinstanz die Aussagen der mit den Finanzen der Privatklägerin betrauten Fachpersonen nicht berücksichtigt hat. Sie weist vielmehr darauf hin, dass die Privatklägerin Rückfragen von dieser Seite unwirsch abgeblockt und Warnungen in den Wind geschlagen habe (angefochtenes Urteil S. 10, 19, 21 ff.; erstinstanzliches Urteil S. 35). Der Einwand des Beschwerdeführers geht auch in diesem Punkt nicht über eine appellatorische Kritik hinaus.