Citation: 2C_981/2020 E. 1.4

1.4. Damit auf die Beschwerde eingetreten werden kann, muss der Beschwerdeführer durch den angefochtenen Erlass besonders berührt sein und ein schutzwürdiges Interesse rechtlicher oder tatsächlicher Natur an seiner Aufhebung haben (Art. 89 Abs. 1 lit. b und c BGG). Nach der Rechtsprechung ist ein Beschwerdeführer von einem Erlass besonders berührt, wenn er von der angefochtenen Regelung früher oder später einmal mit einer minimalen Wahrscheinlichkeit unmittelbar betroffen sein wird (virtuelles Berührtsein; BGE 145 I 26 E. 1.2; 141 I 36 E. 1.2.3). Als nicht ortsansässiger Eigentümer eines Grundstücks in der Gemeinde ist der Beschwerdeführer für seine Eigennutzung selbst kurtaxenpflichtig und hat gegebenenfalls als Beherberger unter subsidiärer Haftung die Kurtaxe einzukassieren; er ist durch den angefochtenen Erlass hinreichend berührt (vgl. Urteile 2C_860/2019 vom 22. März 2021 E. 1.3; 2C_519/2016 vom 4. September 2017 E. 1.4.3). Er hat ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung von Art. 4 Abs. 2, Art. 6 Abs. 2 und Art. 6 Abs. 3 KTR/BA, die seine Abgabenlast erhöhen, und ist folglich zur Beschwerde legitimiert.