Citation: 6B_796/2023 E. 1.4.3

1.4.3. Die Vorinstanz prüft im Zusammenhang mit der Kenntnis der Offenlegungs- bzw. Meldepflicht auch die Deutschkenntnisse des Beschwerdeführers. Der auf Deutsch verfasste "Antrag auf Nothilfe" vom 21. April 2020 wurde gemäss den Feststellungen der Vorinstanz von einem Mitarbeitenden der D.________ AG ohne Beizug einer Übersetzung mit dem Beschwerdeführer ausgefüllt. Die Vorinstanz erwägt unter anderem gestützt auf diverse Aussagen des Beschwerdeführers, verschiedener Zeugen sowie auf Sprachzertifikate, der Beschwerdeführer habe nach seiner Ankunft in der Schweiz relativ schnell gut Deutsch gelernt. Sie erachtet es als erstellt, dass der Beschwerdeführer insbesondere die Sätze "Ich befinde mich in einer finanziellen Notlage. Aus diesem Grund beantrage ich Nothilfe" aufgrund seiner relativ guten Deutschkenntnisse im April (und im Juni) 2020 im "Antrag auf Nothilfe" verstanden habe. Auch mit diesen Ausführungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht (begründet) auseinander und vermag keine Willkür in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung aufzuzeigen (Art. 42 Abs. 2, 106 Abs. 2 BGG).