Citation: 9C_148/2022 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht kam in umfassender Würdigung der persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers und seiner Ehefrau zum Schluss, jener wäre die Aufnahme einer vollzeitlichen Erwerbstätigkeit zumutbar. Was der Beschwerdeführer gegen die diesbezüglichen Erwägungen vorbringt, vermag die vorinstanzlichen Feststellungen nicht als offensichtlich unrichtig und die daraus gezogenen rechtlichen Schlüsse nicht als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Dass die Ehefrau gesundheitlich in der Lage ist, einer vollzeitlichen Erwerbstätigkeit nachzugehen, ist letztinstanzlich unbestritten geblieben. Weiter hat die Vorinstanz durchaus den Umstand in ihre Erwägungen einbezogen, dass der Beschwerdeführer als Bezüger einer Hilflosenentschädigung regelmässig auf die Unterstützung durch Drittpersonen angewiesen ist. Dieser Umstand lässt jedoch die vorinstanzliche Feststellung, er bedürfe weder einer dauernden Pflege noch einer persönlichen Überwachung, nicht als willkürlich erscheinen. Damit erscheint auch der Schluss des kantonalen Gerichts nicht als bundesrechtswidrig, der Beschwerdeführer könne jedenfalls während der Zeit, die seine Ehefrau für die Ausübung einer vollzeitlichen Erwerbstätigkeit benötigt, auf ihre Präsenz verzichten. Nicht abschliessend geprüft zu werden braucht schliesslich, ob der Versicherte in der Lage wäre, selbständig einen Haushalt zu führen. So oder anders nicht bundesrechtswidrig ist jedenfalls die Erwägung der Vorinstanz, ihm sei eine Beteiligung an der Haushaltsführung zuzumuten, so dass es dem Ehepaar insgesamt möglich und zumutbar wäre, die Tätigkeit der Haushaltsführung neben einer vollen Erwerbstätigkeit der Ehefrau zu bewältigen. Daran vermag auch der Hinweis des Beschwerdeführers auf den Verlaufsbericht für berufliche Integration/Rente vom 15. November 2017 (recte: 27. November 2017) nichts zu ändern. Die Vorinstanz verletzte kein Bundesrecht, als sie in Kenntnis dieses Berichts und unter Hinweis auf ihr Urteil vom 4. Dezember 2018 (betreffend den Anspruch auf Hilflosenentschädigung) eine Hilflosigkeit hinsichtlich verschiedener alltäglicher Lebensverrichtungen verneinte.