Citation: 7B.78/2006 14.09.2006 E. 3

Der Abweisung des Gesuchs um Ernennung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands hält der Beschwerdeführer entgegen, das Obergericht habe mutwillig den (die Voraussetzungen der unentgeltlichen Prozessführung regelnden) § 84 der Zürcher Zivilprozessordnung verletzt. Er geht richtigerweise selbst davon aus, dass sich die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Verfahren vor dem Obergericht nach dem kantonalen Verfahrensrecht bestimmt hatte. Dessen Anwendung zu überprüfen ist die erkennende Kammer indessen nicht befugt (vgl. Art. 79 Abs. 1 OG). In diesem Punkt hätte eine staatsrechtliche Beschwerde (wegen willkürlicher Missachtung kantonalen Rechts bzw. wegen Verletzung von Art. 29 Abs. 3 BV) erhoben werden müssen. Die Ausführungen des Beschwerdeführers enthalten nichts, was als Begründung einer staatsrechtlichen Beschwerde taugen würde (dazu Art. 90 Abs. 1 lit. b OG), so dass nicht zu erörtern ist, ob die Eingabe als solche entgegengenommen werden könnte.