Citation: 6B_321/2016 E. 2

In einer Beschwerde ans Bundesgericht ist unter Hinweis auf den angefochtenen Entscheid anzugeben, inwieweit dieser nach Auffassung der Beschwerdeführerin gegen das Recht verstossen soll (Art. 42 Abs. 2 BGG). Dieser Voraussetzung genügt die vorliegende Beschwerde nicht. Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie habe aus wesentlichen gesundheitlichen Gründen an der Berufungsverhandlung vom 18. Januar 2016 nicht teilnehmen können. Die gesundheitlichen Gründe seien vorher nicht bekannt gewesen, so dass eine vorgängige Entschuldigung nicht habe erfolgen können. Unmittelbar nach Eintreten der gesundheitlichen Beeinträchtigungen sei mit Hilfe des Ehemanns ein Arzt aufgesucht, ein Arztzeugnis erstellt und Antrag auf Wiederherstellung des Termins gestellt worden (Beschwerde S. 3 oben). Diese Vorbringen ändern jedoch zunächst nichts daran, dass die Beschwerdeführerin die Entbindung vom Arztgeheimnis zu spät beibrachte und das Obergericht deshalb aufgrund der ihm vorliegenden Akten entscheiden musste. Aus dem dem Obergericht vorliegenden Arztzeugnis ergab sich aber nur, dass die Beschwerdeführerin am 18. Januar 2016 zur ambulanten Behandlung in der Praxis des Arztes erschien. Die entscheidende Frage, weshalb es ihr zwar möglich war, sich zum Arzt zu begeben, nicht aber, um 08.00 Uhr zur Verhandlung zu erscheinen, wurde in dem Arztzeugnis nicht beantwortet. Folglich vermochte das Arztzeugnis nicht zu belegen, dass die Beschwerdeführerin am 18. Januar 2016 verhandlungsunfähig war und deshalb an der Berufungsverhandlung nicht teilnehmen konnte (Beschluss vom 18. Februar 2016 S. 3/4). Was die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht behauptet, hätte nur durch eine Befragung des Arztes geklärt werden können, worauf indessen verzichtet werden musste, weil sie die Entbindung vom Arztgeheimnis zu spät beim Obergericht eingereicht hatte. Heute stellen die Vorbringen unzulässige Noven im Sinne von Art. 99 BGG dar, die vor Bundesgericht nicht gehört werden können. Folglich ist der Beschwerde von vornherein nicht zu entnehmen, inwieweit die Abweisung der Terminwiederherstellung gegen das Recht verstossen könnte. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.