Citation: 1C_252/2017 E. 7.1

7.1. Vorliegend haben die Vorinstanzen nicht geprüft, ob es sich beim Sportplatz Langacker um eine "öffentliche Anlage" in diesem Sinne handelt. Das BAFU legt in seiner Vernehmlassung dar, das öffentliche Interesse an der Bereitstellung von Sportanlagen, insbesondere für den Breitensport, genüge nicht für das Vorliegen einer öffentlichen Anlage; vielmehr müsse die Anlage für die Erfüllung staatlicher Aufgaben erforderlich sein. In der Vollzugshilfe 2017 (S. 12 f.) wird dazu ausgeführt, dass von Bundesrechts wegen Schulsportanlagen als öffentliche Anlagen zu betrachten seien, nicht dagegen Fussballstadien und andere Sportanlagen. Es sei jedoch möglich, dass sie aufgrund von kantonalem Recht als öffentliche Anlagen gälten. Eine Rückweisung zur Prüfung dieser Frage kann unterbleiben, wenn die Immissionsgrenzwerte eingehalten sind, d.h. der Lärm der Sportanlage nicht übermässig i.S.v. Art. 15 USG ist. Dies ist im Folgenden zu prüfen.