Citation: 8C_252/2019 E. A

A.a. A.________, geboren 1975, arbeitete seit 1. Juli 2005 mit einem 80%-Pensum als Hauswart im Gasthof B.________ (Arbeitgeber). Zusätzlich war er seit 2006 als Gesellschafter und Geschäftsführer mit Einzelunterschrift auch für die C.________ GmbH mit Sitz im Kanton D.________ tätig. Am 20. Januar 2009 stürzte er bei der Arbeit im Garten des Gasthofes von einer Leiter. Die Swica Versicherungen AG (nachfolgend: Swica) kam als obligatorischer Unfallversicherer des Arbeitgebers für die Heilbehandlung auf und richtete ein Taggeld aus. Der Arbeitgeber löste das Arbeitsverhältnis per 31. Mai 2009 auf. Per 31. März 2011 schloss die Swica die Heilbehandlung ab und stellte die Taggeldleistungen ein; gleichzeitig sprach sie dem Versicherten für die bleibenden Unfallfolgen eine Integritätsentschädigung auf Grund einer Integritätseinbusse von 10 % zu (Verfügung vom 1. Juni 2011). Am 9. Juni 2010 meldete sich A.________ wegen seit dem Unfall anhaltender Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach umfangreichen medizinischen und erwerblichen Abklärungen verneinte die IV-Stelle Luzern bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 35 % einen Rentenanspruch (Verfügung vom 15. März 2013). Die hiegegen erhobene Beschwerde des A.________ hiess das Kantonsgericht Luzern teilweise gut, indem es die Verfügung vom 15. März 2013 aufhob und dem Versicherten für die befristete Dauer vom 1. Dezember 2010 bis 31. März 2011 eine ganze Invalidenrente zusprach (Entscheid vom 23. April 2014). A.b. Am 21. Oktober 2015 meldete sich A.________ erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Zusätzlich zu den dauerhaft verbleibenden Unfallrestfolgen war neu unter anderem eine Polyneuropathie diagnostiziert worden. Nach weiteren medizinischen und erwerblichen Abklärungen verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch bei einem neu wiederum auf 35 % ermittelten Invaliditätsgrad (Verfügung vom 9. Januar 2018).