Citation: 8C_72/2024 E. 5.1

5.1. Gestützt auf das SMAB-Gutachten stellte das kantonale Gericht in tatsächlicher Hinsicht fest, der Beschwerdeführerin sei die angestammte Tätigkeit als Reinigungsmitarbeiterin infolge chronischer Schmerzen an der HWS mit deutlicher multidirektionaler Bewegungseinschränkung seit Eintritt der Arbeitsunfähigkeit im Februar 2017 dauerhaft nicht mehr zumutbar. Eine angepasste Tätigkeit hätte sie jedoch bis zur zweiten HWS-Operation Ende Februar 2019 noch bei einer Leistungsfähigkeit von 50% verrichten können. Anschliessend sei sie für jegliche Tätigkeiten während dreier Monate vollständig arbeitsunfähig gewesen. Seit 1. Juni 2019 sei hinsichtlich einer optimal angepassten Tätigkeit von einer vollen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Dem SMAB-Gutachten komme voller Beweiswert zu. Mit Blick auf die von der Beschwerdeführerin gegen das SMAB-Gutachten erhobenen Einwände seien keine konkreten Indizien ersichtlich, welche gegen die Zuverlässigkeit dieser Expertise sprächen, weshalb in antizipierter Beweiswürdigung auf weitere Abklärungen zu verzichten sei.