Citation: 5A_400/2023 E. C

C.a. Mit Beschwerde vom 24. Mai 2023 wendet sich A.B.________ (Beschwerdeführerin) an das Bundesgericht. Sie beantragt, das Urteil des Obergerichts aufzuheben, und hält an ihren Berufungsbegehren (Bst. B.e) fest; eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen. Weiter verlangt sie, die Gerichtskosten des erst- und zweitinstanzlichen Verfahrens C.B.________ (Beschwerdegegner) aufzuerlegen und ihr für beide kantonalen Instanzen eine angemessene Parteientschädigung zuzusprechen. C.b. In prozessualer Hinsicht verlangt die Beschwerdeführerin, ihrer Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen. Wie ihrem Schriftsatz zu entnehmen ist, will die Beschwerdeführerin damit eine vorsorgliche Anordnung erwirken, mit welcher die Ausdehnung des Besuchsrechts auf Übernachtungen beim Beschwerdegegner vorerst unterbleibt. Mit Verfügung vom 26. Mai 2023 wies die II. zivilrechtliche Abteilung den Antrag ab. Sodann verlangt die Beschwerdeführerin, D.B.________ einen Kinderanwalt zu bestellen. Ausserdem ersucht sie darum, ihr für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren; eventualiter sei sie von der Verpflichtung zu entbinden, einen Prozesskostenvorschuss zu bezahlen. Mit Blick auf das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege sah das Bundesgericht einstweilen von der Einforderung eines Kostenvorschusses ab. C.c. Das Bundesgericht hat sich die kantonalen Akten überweisen lassen, jedoch keinen Schriftenwechsel angeordnet.