Citation: 2C_948/2020 E. 2.1

2.1. Streitig und zu prüfen ist ausschliesslich die direkte Bundessteuer. Die Unterinstanz hatte festgestellt, die Steuerpflichtige mache zwar geltend, den Motorroller per Ende 2009 aktiviert (und auf diese Weise die ursprünglich erfolgswirksame Verbuchung behoben) zu haben, sie habe aber kein Wareninventar vorweisen können und berufe sich lediglich auf eine pauschale Umbuchung vom 31. Dezember 2009 (Sachverhalt, lit. A). Dass der Motorroller im nicht näher spezifizierten Betrag von Fr. 50'000.-- enthalten gewesen sei, lasse sich den Umständen nicht entnehmen. Entgegen der Sichtweise der Steuerpflichtigen sei nicht dargetan, dass der Motorroller als Handelsware erworben worden sei. Gegenteils sei zu vermuten, dass das Fahrzeug zu privaten Zwecken verwendet worden sei, zumal die Steuerpflichtige gar nicht vorbringe, dass der Motorroller auch betrieblich genutzt worden sei. Die Vorinstanz schliesst sich der unterinstanzlichen Beweiswürdigung grundsätzlich an, wenngleich sie offen lässt, ob die Aktivierung per Ende 2009 stattgefunden habe. Ob die Steuerpflichtige Eigentümerin des Motorrollers gewesen sei, spiele jedenfalls keine Rolle, da die Steuerpflichtige auch im verwaltungsgerichtlichen Verfahren nicht dartue, das Fahrzeug sei ganz oder zumindest teilweise für geschäftliche Zwecke genutzt worden.