Citation: 7B_1083/2024 E. 4.5.1

4.5.1. Betreffend das Vorleben stellt der Beschwerdeführer nicht in Abrede, dass er in der Vergangenheit mehrmals straffällig geworden ist. Weiter beanstandet er nicht, dass die begangenen Körperverletzungsdelikte bei der Beurteilung der Legalprognose negativ zu berücksichtigen sind, bzw. dass er erst im Alter von 24 Jahren verurteilt wurde. Wenn die Vorinstanz erwägt, dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachten schwierigen Schicksalsschläge in seiner Kindheit zu diesem Zeitpunkt bereits lange zurück gelegen hätten und die fortgeführte Delinquenz des Beschwerdeführers nicht zu rechtfertigen vermöchten, ist diese Würdigung - entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers - nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz nimmt gestützt auf die gutachterlichen Feststellungen zutreffend an, dass selbst bei Nichtberücksichtigung der frühen Delinquenz (und damit unabhängig von deren allfälligen Rechtfertigung) im Rahmen der Legalprognose eine progrediente Entwicklung der Schwere der begangenen Delikte festzustellen ist. Wenn sie bei dieser Sachlage von einem legalprognostisch ungünstigen Vorleben ausgeht, ist darin keine Verletzung von Bundesrecht zu erblicken.