Citation: 2C_108/2025 E. 7.1

7.1. Die Vorinstanz auferlegte dem Beschwerdeführer in Anwendung von § 14 Abs. 3 Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer und zum Asylgesetz des Kantons Zug (EG AuG; BGS 122.5), wonach im Bereich der Zwangsmassnahmen in der Regel keine Verfahrenskosten erhoben werden, keine Kosten. Sein Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege im kantonalen Verfahren wurde insofern als gegenstandslos abgeschrieben (vgl. E. 1.4 hiervor). Hingegen wurden den Rechtsvertreterinnen des Beschwerdeführers aufgrund "treuwidriger Prozessführung" ausnahmsweise Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- auferlegt (vgl. hierzu das Verfahren 2C_109/2025 vom 20. März 2025). Weiter wies die Vorinstanz das Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung wegen Aussichtslosigkeit ab. Sie erwog zusammengefasst, der Beschwerdeführer bzw. seine Rechtsvertreterinnen hätten das Haftentlassungsgesuch primär mit dem Hinweis auf den "Luzerner"-Fall und einen angeblichen generellen Vollzugsstopp im Verhältnis Schweiz-Tunesien begründet. Die Rechtsvertreterinnen hätten so eine "Reihe von Behauptungen mit nur entferntem Fall- und Tatsachenbezug" aufgestellt (angefochtenes Urteil, E. 5.2).