Citation: 6B_1254/2021 E. 1

Die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl stellte eine gegen B.________ geführte Strafuntersuchung am 27. September 2020 ein. B.________ erhob dagegen Beschwerde, welche sich gegen verschiedene Nebenfolgen der Verfahrenseinstellung richtete (Vorgehen bei Löschung des DNA-Profils sowie Kosten, Entschädigung und Genugtuung). Das Obergericht des Kantons Zürich hiess die Beschwerde am 16. September 2021 hinsichtlich einzelner Punkte betreffend die Kosten- und Entschädigungsfolgen gut und wies sie im Übrigen ab, soweit es auf sie eintrat. Es verpflichtete sowohl B.________ als auch dessen amtlichen Verteidiger, Rechtsanwalt A.________, zur Übernahme je eines Drittels der Gerichtsgebühr und setzte die Entschädigung der amtlichen Verteidigung für das Beschwerdeverfahren auf Fr. 1'800.-- fest. B.________ und Rechtsanwalt A.________ erheben je in eigenem Namen, aber mit gleicher Rechtsschrift Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht. Sie beanstanden den obergerichtlichen Entscheid einerseits insoweit, als auf die Anträge betreffend das Vorgehen bei Löschung des DNA-Profils nicht eingetreten und der Antrag um Erhöhung der B.________ zugesprochenen Entschädigung abgewiesen wurde. Andererseits verlangen sie, die Gerichtsgebühr für das obergerichtliche Verfahren sei vollumfänglich auf die Staatskasse zu nehmen und das Obergericht habe die Entschädigung der amtlichen Verteidigung für das obergerichtliche Verfahren neu unter Berücksichtigung der eingereichten Honorarnote von Fr. 4'372.20 festzusetzen.