Citation: I 335/02 12.11.2002 E. 4

Es fragt sich, ob der Beschwerdeführer wegen seiner Leiden Probleme bei der Stellensuche hat. Der - knapp drei Monate vor Verfügungserlass verfasste und damit aktuelle - Bericht des Dr. med. M.________ vom 18. September 2001 ist für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und ist - insbesondere da es sich um den Hausarzt handelt - in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden; zudem ist er in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sowie der medizinischen Situation einleuchtend und beinhaltet begründete Schlussfolgerungen (BGE 125 V 352 Erw. 3a). Der Arzt ist klar der Ansicht, dass dem Versicherten eine leidensangepasste Tätigkeit ohne repetitives Heben, Ziehen oder Stossen von schweren Gewichten uneingeschränkt zumutbar ist. Dies stimmt im Übrigen mit seinem Bericht vom 8. Oktober 2001 zu Handen der Arbeitslosenversicherung überein; insoweit ist deshalb nicht ersichtlich, weshalb die Arbeitslosenversicherung den Beschwerdeführer aus gesundheitlichen Gründen als nicht vermittlungsfähig betrachten sollte, was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde jedoch - ohne den geringsten Beleg - behauptet wird, während die Arbeitslosenkasse in ihrem Bericht vom 31. Oktober 2001 dagegen von einer vollständigen Vermittlungsfähigkeit ausgegangen ist. Die beiden in den Akten liegenden ärztlichen Zeugnisse (Dr. med. S.________ vom 19. Dezember 2001 und Dr. med. M.________ vom 19. Dezember 2001) sind weder geeignet, zu einer anderen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit zu führen, noch vermögen sie Zweifel an der Zuverlässigkeit der Ausführungen des Dr. med. M.________ in seinem Bericht vom 18. September 2001 zu wecken (vgl. BGE 125 V 353 Erw. 3b/bb), da ihre Stellungnahmen zur Arbeitsfähigkeit befristet und nicht begründet sind. Der vom Beschwerdeführer neu eingereichte Bericht des Dr. med. B.________ vom 24. April 2002 bezieht sich nicht auf den - praxisgemäss Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildenden (BGE 121 V 366 Erw. 1b) - Zeitpunkt des Verfügungserlasses, weshalb er in diesem Verfahren nicht massgebend ist. Im Übrigen ergeben sich aus den anderen in den Akten liegenden medizinischen Berichten keinerlei Hinweise darauf, dass im Verfügungszeitpunkt psychische Beschwerden vorgelegen hätten, die die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit beeinträchtigen. Weitere Abklärungen sind deshalb nicht notwendig. Dem Versicherten bleibt es jedoch unbenommen, sich unter Hinweis auf den Bericht des Dr. med. B.________ bei der Invalidenversicherung neu anzumelden. Damit ist von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit auszugehen. Dem Versicherten stehen deshalb auf dem - für alle erwerblich orientierten Leistungen der Invalidenversicherung massgebenden (Ulrich Meyer-Blaser, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, Zürich 1997, S. 8 unten) - ausgeglichenen hypothetischen Arbeitsmarkt genügend zumutbare Stellen offen (zu denken ist insbesondere an leichtere Kontroll- und Überwachungstätigkeiten), zu deren Finden die spezifischen Fachkenntnisse der mit der Invalidenversicherung betrauten Behörden nicht notwendig sind. Damit besteht nach dem Gesagten kein Anspruch auf Arbeitsvermittlung durch die Invalidenversicherung.