Citation: 5A_471/2020 E. D

Mit Beschwerde vom 8. Juni 2020 wendet sich A.________ (Be schwerdeführerin) an das Bundesgericht. Sie beantragt, den Entscheid des Obergerichts aufzuheben (Ziff. 1). Was den mütterlichen Nachlass angeht, hält sie daran fest, den hälftigen Miteigentumsanteil der Mutter am Grundstück Nr. xxx dem Vater bzw. dessen Erbengemeinschaft als Vorvermächtnis zuzuweisen (Ziff. 3). Weiter soll das Bundesgericht feststellen, dass sich der Aktivenüberschuss des väterlichen Nachlasses auf Fr. 728'205.55 (Aktiven von Fr. 1'527'376.48 und Passiven von Fr. 799'170.93) beläuft (Ziff. 5) und der Erbanteil jedes Nachkommen Fr. 145'641.11 beträgt (Ziff. 6). Was die Liquidation der Nachlässe angeht, besteht die Beschwerdeführerin darauf, das Grundstück Nr. xxx B.________ (Beschwerdegegnerin 1) und ihr je zur Hälfte zum Anrechnungswert von je Fr. 155'000.-- zu Miteigentum zuzuweisen. Die entsprechenden Restguthaben beziffert sie mit Fr. 86'424.07 für die Beschwerdegegnerin 1 und Fr. 89'414.50 für sich selbst (Ziff. 8.1 und 8.5). Das Guthaben, das der Erbengemeinschaft gegenüber C.________ (Beschwerdegegner 2) zusteht, beläuft sich der Beschwerdeführerin zufolge neu auf Fr. 67'100.05; demnach sollen C.________ im Ergebnis Fr. 54'869.45 zustehen. Im Eventualbegehren verlangt sie, die Sache zur Neubeurteilung der Ausgleichungspflicht des Beschwerdegegners 2 an das Obergericht zurückzuweisen. Das Bundesgericht hat sich die kantonalen Akten überweisen lassen, jedoch keinen Schriftenwechsel angeordnet.