Citation: U 314/99 09.08.2000 E. 4

4.- Gegen die Bemessung der Integritätsentschädigung aufgrund der von Kreisarzt Dr. med. J.________ auf 15 % bezifferten Integritätseinbusse wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht, aus dem Bericht des Dr. med. D.________ vom 22. November 1995 folgere, dass es sich beim Beschwerdeführer «um einen praktisch zu 50 % gelähmten Menschen» handle. Dieser Argumentation ist vorab entgegen zu halten, dass sich der Integritätsschaden bei Wirbelsäulenaffektionen nicht primär nach der von diesem Arzt betonten Schwere der Verletzung (Teilberstungs- und nicht bloss Kompressionsfraktur) im Sinne der röntgenologisch feststellbaren pathologisch-anatomischen Veränderungen bestimmt. Vielmehr sind, wie sich auch klar aus Anhang 3 UVV ergibt, der Grad der Funktionseinschränkung sowie die (belastungsabhängige) Schmerzhaftigkeit entscheidend. Diesen Gesichtspunkten trägt nach den schlüssigen Ausführungen der Vorinstanz im konkreten Fall ein Integritätsschaden von 15 % angemessen Rechnung.