Citation: 1P.501/2000 22.12.2000 E. A

A.- Das Kreisgericht VIII Bern-Laupen befand G.________ mit Urteil vom 16. Dezember 1999 insbesondere zahlreicher Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz schuldig, sprach ihn indessen unter anderem von der Anklage der Vergewaltigung und der sexuellen Nötigung zum Nachteil von S.________ frei. Das Gericht verurteilte ihn (teilweise als Zusatzstrafe) zu 4 Jahren, 10 Monaten und 20 Tagen Zuchthaus. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch G.________ appellierten gegen dieses Urteil an das Obergericht des Kantons Bern. Die Staatsanwaltschaft beschränkte die Appellation schliesslich auf die Freisprüche betreffend Vergewaltigung und sexuelle Nötigung zum Nachteil von S.________ sowie auf das Strafmass, der Angeschuldigte auf bestimmte bestrittene Betäubungsmitteldelikte und das Strafmass. G.________ verzichtete auf zusätzliche Beweisanträge. An der Appellationsverhandlung vom 30. Mai 2000 stellte G.________ die Anträge gemäss seinem schriftlichen Parteivortrag vom 22. Mai 2000. Die Staatsanwaltschaft trat der Berufung G.________' entgegen und hielt an ihren Anträgen bezüglich der Vergewaltigung und der sexuellen Nötigung fest. Auch an Schranken verzichteten die Parteien auf weitere Beweisanträge.