Citation: 5A_964/2020 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit der im angefochtenen Entscheid für das Nichteintreten angeführten Begründung nicht auseinander (vgl. E. 1.2). Sie erläutert nicht, welches Interesse sie an der Feststellung der behaupteten Rechtsverzögerung gehabt hätte. Ebenso wenig behauptet sie, dass die Vorinstanz zu Unrecht davon ausgegangen sei, sie habe kein Feststellungsinteresse nachgewiesen, und unterlässt es aufzuzeigen, an welcher Stelle ihrer Berufungsschrift sie ein solches Interesse dargetan haben soll. Sie argumentiert in ihrer Beschwerdeschrift ausschliesslich so, als könnte das Bundesgericht hier in der Sache entscheiden. Durfte die Vorinstanz insoweit unbeanstandet auf das Feststellungsbegehren nicht eintreten, erweist sich der von der anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin vor Bundesgericht erneuerte, auf Feststellung der Rechtsverzögerung lautende Antrag als unzulässig (Urteil 5A_401/2010 vom 11. August 2010 E. 3.1 mit Hinweis). Auf die Beschwerde ist deshalb auch in diesem Punkt nicht einzutreten.