Citation: 4P.14/2000 28.03.2000 E. 4

4.- Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Urteilsbegründung genüge dem Anspruch auf rechtliches Gehör nicht, weil ihre Ausführungen zum Zustandekommen einer einfachen Gesellschaft unberücksichtigt geblieben seien. Der Anspruch auf rechtliches Gehör, den die Rechtsprechung aus Art. 4 aBV abgeleitet hat, verlangt insbesondere, dass die Gerichte ihre Entscheide begründen. Die Begründung ist dabei so abzufassen, dass die Betroffene sich ein Bild über die Tragweite des Entscheides machen und ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Dies setzt nicht voraus, dass sich der Entscheid mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Erforderlich ist aber, dass kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf welche sich sein Entscheid stützt (BGE 121 I 54 E. 2c S. 57; 117 Ib 64 E. 4 S. 86, je mit Hinweisen) Die angefochtene Urteilsbegründung vermag diesen Anforderungen zu genügen. Wenn die Beschwerdeführerin als Gehörsverweigerung zudem geltend macht, der angefochtene Entscheid sei in Verkennung der Beweissituation zustandegekommen, betreffen diese Rügen nicht den Anspruch auf rechtliches Gehör, sondern werfen dem Obergericht im Ergebnis eine willkürliche Beweiswürdigung vor.