Citation: H 325/99 04.02.2000 E. 4

4.- a) Im angefochtenen Entscheid wird die Recht- sprechung zur Abgrenzung zwischen Einkommen aus selbst- ständiger Erwerbstätigkeit im Sinne von Art. 9 Abs. 1 AHVG und massgebendem Lohn gemäss Art. 5 Abs. 2 AHVG (BGE 122 V 171 Erw. 3a; vgl. auch BGE 123 V 162 Erw. 1, 122 V 283 Erw. 2a, 119 V 161 Erw. 2 mit Hinweisen) zutreffend wieder- gegeben. Gleiches gilt für die Bestimmung des Art. 7 lit. h AHVV, wonach Tantiemen, feste Entschädigungen und Sitzungs- gelder an Mitglieder der Verwaltung juristischer Personen zum massgebenden Lohn gehören. Richtig dargelegt ist auch der Grundsatz, wonach bei einem Versicherten, der gleich- zeitig mehrere Tätigkeiten ausübt, jedes Erwerbseinkommen dahingehend zu prüfen ist, ob es aus selbstständiger oder unselbstständiger Erwerbstätigkeit stammt (vgl. auch BGE 123 V 167 Erw. 4a, 122 V 172 Erw. 3b, 119 V 164 Erw. 3c). Darauf kann verwiesen werden. b) Die Vorinstanz hat zutreffend ausgeführt und be- gründet, dass M.________ für die P.________ AG mit Bezug auf seine Tätigkeiten als Verwaltungsrat gestützt auf die Bestimmung des Art. 7 lit. h AHVV als Unselbstständigerwer- bender zu betrachten ist. Zum selben Ergebnis gelangte sie betreffend die von M.________ übernommenen Schreibarbeiten, bei welchen gesamthaft diejenigen Merkmale überwiegen, die auf eine unselbstständige Erwerbstätigkeit schliessen lassen. Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiegegen er- hobenen Einwendungen sind, soweit sachbezogen, nicht ge- eignet, zu einem abweichenden Ergebnis zu führen. Insbeson- dere vermag die Beschwerdeführerin aus dem Umstand, dass M.________ am 13. März 1996 gegenüber der SUVA und am 2. Mai 1996 gegenüber der Ausgleichskasse angegeben hatte, die P.________ AG beschäftige kein Personal, nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. Denn für die Abgrenzung der selbstständigen von der unselbstständigen Erwerbstätigkeit ist es unerheblich, wie die Beteiligten ihr Verhältnis sub- jektiv deklarieren; vielmehr ist die Rechtslage auf Grund des objektiven Sachverhalts anhand der wirtschaftlichen Ge- gebenheiten zu beurteilen (BGE 123 V 163 Erw. 1, 122 V 283 Erw. 2a, 119 V 162 Erw. 2 mit Hinweisen). Selbst wenn der P.________ AG schliesslich der Nachweis, dass M.________ für seine Schreibarbeiten Räumlichkeiten gemietet und damit Investitionen getätigt habe, gelungen wäre, ergäbe sich hieraus nichts, weil auch in diesem Falle die für eine un- selbstständige Erwerbstätigkeit sprechenden Merkmale über- wiegen würden.