Citation: 1C_462/2024 E. 2.3

2.3. Nach dem Gesagten ist somit nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auf die Eingabe der Beschwerdeführer nach Massgabe des kantonalen Rechts nicht eingetreten ist. Nicht ausschlaggebend ist, ob die Eingabe als förmliches Ausstandsgesuch oder als Ersuchen um gerichtliche Anordnung des Ausstands gegen die drei Richterinnen bzw. Richter von Amtes wegen aufzufassen ist. Die Vorinstanz geht von pauschalen und nicht näher nachgewiesenen Vorwürfen gegen die Richterschaft aus, womit sie zu verstehen gibt, die Ausstandsgründe (besondere Feindschaft) seien aus ihrer Sicht nicht derart offensichtlich, dass die Richterinnen und Richter von sich aus hätten in den Ausstand treten müssen (vgl. BGE 150 I 68 E. 4.1). Dies ist jedenfalls nicht als willkürlich zu beanstanden. Die in diesem Zusammenhang geltend gemachten Rügen (Sachverhalts- und Gehörsverletzung, Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, Rechtsmissbrauch) erweisen sich als unbegründet.