Citation: I 60/02 05.07.2002 E. 3

3.- a) Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin ist das Gutachten der Dres. med. R.________ und H.________ vom 31. Januar 2001 nicht zu beanstanden. Ihre Beurteilung beruht auf Kenntnis sämtlicher medizinischer Unterlagen, eigenen Untersuchungen und einem fachärztlichen Konsilium. b) Der Psychiater, Dr. med. H.________, schloss psychosomatische Zusammenhänge bezüglich der von der Beschwerdeführerin geklagten Schmerzzustände aus, weil die bei Somatisierungsstörungen typischen Verstimmungen und Ängste weitgehend fehlten. Zudem konnte er keine psychopathologischen Befunde erheben. Die von Dr. med. C.________ angegebene Diagnose eines beginnenden Fibromyalgiesyndroms ist damit fachärztlich widerlegt. Die Anstrengungsdyspnoe hatte gemäss Bericht der Klinik X.________ keine Auswirkungen auf die körperliche Leistungsfähigkeit der Versicherten in einer zumutbaren Arbeit. Nachdem Dres. med. R.________ und H.________ in Kenntnis dieser Beurteilung und aufgrund eigener Untersuchungen keine Einschränkung der Herz- und Lungenfunktion feststellen konnten, ist die bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit nicht berücksichtigte Anstrengungsdyspnoe nicht zu beanstanden. c) Zu den Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf die Arbeitsfähigkeit hält Dr. med. R.________ fest, dass das massive Übergewicht in erster Linie für die eingeschränkte Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin verantwortlich sei und zwar selbst dann, wenn man die negativen Auswirkungen des Gewichts auf die Wirbelsäule und die Gelenke der unteren Extremitäten nicht berücksichtige. Dementsprechend beurteilte er die Versicherte als Raumpflegerin zu 60 %, in einer den Leiden angepassten Tätigkeit vollumfänglich arbeitsfähig. Dr. med. H.________ führte aus, dass entscheidend für die nicht realisierte Erwerbstätigkeit soziokulturelle Gründe (Emigration, mässige Assimilation, geringe Sprachkenntnisse, fehlende Ausbildung, familiäre Schwierigkeiten, Rückkehrwunsch nach Italien) seien. Die Einschätzungen der Gutachter zur Arbeitsfähigkeit in einer Verweisungstätigkeit sind einlässlich und überzeugend begründet.