Citation: 8C_608/2022 E. 5.2.1

5.2.1. Das kantonale Gericht hat erwogen, der Beschwerdeführer habe keinen Beruf erlernt. Seit seiner Einreise in die Schweiz im Jahr 1988 habe er in zahlreichen Hilfstätigkeiten in unterschiedlichen Bereichen gearbeitet (u.a. Büro, Produktion, Reinigung, Haustechnik, Küche, Recycling). Daher sowie mit Blick darauf, dass diverse Anstellungen zeitlich befristet gewesen seien, habe die Beschwerdegegnerin zu Recht das Valideneinkommen anhand der standardisierten Bruttolöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2018 des Bundesamtes für Statistik, Tabelle TA1, Total, Kompetenzniveau 1 (Einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art), Männer, bestimmt. Weil der Beschwerdeführer die ihm verbliebene Arbeitsfähigkeit nicht verwertet habe, sei auch das Invalideneinkommen, unter Berücksichtigung des vom RAD in seiner Stellungnahme vom 6. Juli 2021 beschriebenen Anforderungs- und Belastungsprofils, anhand desselben Tabellenlohnes festzusetzen.