Citation: 5F_20/2023 E. 4.2

4.2. Der Strafbefehl vom 8. Dezember 2022 lag im Zeitpunkt des bundesgerichtlichen Urteils bereits vor. Er datiert nach Erlass des beim Bundesgericht angefochtenen Entscheids. Im Verfahren, dessen Revision die Gesuchsteller beantragen, wäre der streitgegenständliche Strafbefehl als echtes Novum von vornherein unbeachtlich gewesen (BGE 143 V 19 E. 1.2; 139 III 120 E. 3.1.2). Nun ist der Revisionsweg aber nicht eröffnet, um sich auf Beweismittel zu berufen, die im Beschwerdeverfahren unzulässig wären oder gewesen sind. Art. 99 Abs. 1 BGG kann nicht durch ein später gestelltes Revisionsgesuch umgangen werden (Urteile 2F_15/2023 vom 31. Juli 2023 E. 3.7; 4F_6/2019 vom 18. März 2020 E. 2.1; 2F_3/2019 vom 23. Juli 2019 E. 2.2).