Citation: 4A_59/2022 E. A

A.________ (Klägerin, Beschwerdeführerin) wurde per 13. März 2018 als Assistenztierärztin bei der B.________ GmbH (Beklagte, Beschwerdegegnerin) angestellt, mit einer Probezeit von drei Monaten. Mit Schreiben vom 8. Juni 2018 teilte die Beklagte der Klägerin die Verlängerung ihrer Probezeit bis zum 13. Juli 2018 mit, was die Klägerin akzeptierte. Am 10. Juli 2018 legte die Beklagte der Klägerin ein Schreiben mit dem Titel "Zusatz zum Arbeitsvertrag" vor, nach dem diese per sofort ihr Pensum bei der Beklagten um 20% reduzieren und während zwei Tagen pro Woche in der C.________ arbeiten werde, "um ihre praktischen Fähigkeiten zu verbessern". Nachdem die Klägerin dieser Änderung nicht zugestimmt hatte, legte ihr die Beklagte am 17. Juli 2018 erneut ein Schreiben vor, mit dem die Probezeit bis zum 31. August 2018 verlängert werden sollte. Auch diese Änderung des Arbeitsvertrages akzeptierte die Klägerin nicht. Mit Schreiben vom 25. Juli 2018 kündigte die Beklagte das Arbeitsverhältnis mit der Klägerin. Die Klägerin erhob Einsprache gegen die Kündigung und bezeichnete diese als missbräuchlich. Die Beklagte begründete die Kündigung im Schreiben vom 8. August 2018 mit der nicht zufriedenstellenden Arbeitsleistung der Klägerin.