Citation: 1C_119/2020 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid dargelegt, wieso sie der Ansicht ist, aus dem Baugesuch der Beschwerdegegner ergebe sich implizit der Antrag auf Bewilligung eines Unterabstands. Sie hat dabei die wesentlichen Gründe für ihre Beurteilung genannt. Ihre Begründung ist so abgefasst, dass sich der Beschwerdeführer über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und diesen in voller Kenntnis der Sache an das Bundesgericht weiterziehen konnte. Dies reicht nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung aus, auch wenn die Vorinstanz nicht jedes einzelne Argument des Beschwerdeführers ausdrücklich erwähnt und widerlegt haben mag (BGE 143 III 65 E. 5.2 mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat insoweit somit ihre Begründungspflicht und den Anspruch auf rechtliches Gehör des Beschwerdeführers nach Art. 29 Abs. 2 BV nicht verletzt.