Citation: 6B_775/2020 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer bestreitet, dass die B.________ AG Leistungen für ihn erbracht habe, und behauptet stattdessen, dass sämtliche Leistungen durch ihn und seine Ehefrau vorgenommen worden seien. Gestützt auf diese Behauptung rügt er, die Vorinstanz nehme zu Unrecht einen "Kontrahierungszwang" zwischen dem Alleinaktionär und seiner Gesellschaft an und führe als neue Tatvariante von Art. 165 StGB ein, "dass ein Gewinn nicht realisiert wird und hierzu eine zivilrechtliche Pflicht bestanden hätte". Tatsächlich erwog die Erstinstanz, aus dem internen E-Mailverkehr der B.________ AG sei ersichtlich, dass der organisatorische bzw. administrative Bauverlauf über die B.________ AG abgelaufen sei und somit entsprechende Aufwendungen bei der B.________ AG entstanden seien. Die Vorinstanz bestätigte diese Beweiswürdigung und stellte für das Bundesgericht verbindlich fest, dass die Leistungen für das Projekt "DUETTO x3" vom Beschwerdeführer und seinen Mitarbeitern im Rahmen ihrer Tätigkeit für die B.________ AGerbracht worden seien, wofür die Beteiligten von der B.________ AG auch entschädigt worden seien. Die Erstinstanz habe zutreffend dargelegt, dass es sich nicht um Eigenleistungen gehandelt habe, da es sich bei der B.________ AG um eine Aktiengesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit handle. In diesem Sinne (und nicht in demjenigen eines Vertragszwangs) ist es denn auch zu verstehen, wenn die Vorinstanz erwog, der Beschwerdeführer hätte einen Werkvertrag mit der B.________ AG abschliessen und die Aufwendungen, welche über die B.________ AG getätigt worden seien, entschädigen müssen. Im Übrigen verkannte die Vorinstanz nicht, dass der Beschwerdeführer das Grundstück selber vom Eigentümer (und nicht von der B.________ AG) gekauft hatte, sondern verwendete die Begriffe verkaufen, Kauf und Privatkauf im angefochtenen Urteil teilweise untechnisch für die von der B.________ AG im Zusammenhang mit dem Projekt "DUETTO x3" erbrachten Totalunternehmerleistungen.