Citation: 5A_894/2017 E. 4.3

4.3. Entsprechende Vorbringen hat das Bundesgericht in E. 7 seines Urteils 5A_267/2016 berücksichtigt. Der Beklagte selber als Beschwerdeführer im Verfahren 5A_267/2016 beantragte die Berücksichtigung von Gegenleistungen im Eventualstandpunkt. In der Beschwerdebegründung legte er dar, das Kantonsgericht habe von der Zuwendung der Erblasserin den ihm noch zustehenden Pflichtteil in Abzug gebracht (Fr. 262'445.--./. Fr. 102'462.85 = Fr. 159'982.15), was die Klägerin als Beschwerdegegnerin als richtige Wiedergabe der kantonsgerichtlichen Erwägung bezeichnete. Der Beklagte verlangte weitergehend die Erträge aus den Liegenschaften, die der Erblasserin zugeflossen seien, von deren Zuwendung in Abzug zu bringen. Die Klägerin bestritt den Einwand und berief sich mehrfach darauf, dass das angefochtene Urteil, sollte es in der Begründung allenfalls willkürlich sein, im Ergebnis dennoch aufrechtzuerhalten sei. Gegenleistungen für die Zuwendung der Erblasserin ("Abzüge") waren somit gesamthaft Beschwerdegegenstand. Daran ändert nichts, dass der Beklagte in seinen Beschwerdebegehren konkrete Zahlen genannt hat. Das Bundesgericht ist lediglich an den Betrag im bezifferten Begehren gebunden, nicht hingegen an dessen Begründung (E. 5 des Urteils 5A_267/2016) und damit innerhalb des durch die Rechtsbegehren der beschwerdeführenden Partei begrenzten Spielraums frei, das Recht zu ermitteln und anzuwenden (S. 10 ad 17-18 der Beschwerdeantwort mit Hinweis auf NICOLAS VON WERDT, in: Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2. Aufl. 2015, N. 2 zu Art. 107 BGG). Dass der Beklagte dabei im für ihn ungünstigsten Fall nicht mehr als zur Zahlung eines Pflichtteils von Fr. 98'692.45 an die Klägerin verurteilt werden darf, steht fest (E. 1.2.4 und E. 4.2 oben). Wenn die Klägerin gestützt auf E. 7 des Urteils 5A_267/2016 eine Verletzung der Bindungswirkung des Rückweisungsentscheids geltend macht, verhält es sich deshalb gerade nicht so, dass sie gegen das angefochtene Urteil unzulässige Rügen erhöbe (E. 1.4 oben). Die Gegenleistungen für die Zuwendung der Erblasserin waren vielmehr Gegenstand des Beschwerdeverfahrens, das zur Aufhebung des ersten Sachurteils und zur Rückweisung an das Kantonsgericht geführt haben (Bst. D.b oben).