Citation: 1C_95/2021 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer führt sinngemäss aus, zwar habe die Staatsanwaltschaft keine Anklage wegen Kokainkonsums erhoben, weshalb der Strafrichter einen Teil der Kosten für die gutachterliche Abklärung dieses strafrechtlich nicht angeklagten Konsums dem Staat auferlegt habe. Dennoch hätten sich der Strafrichter und das Obergericht mit dem Kokainkonsum befasst. Sie seien zum Schluss gekommen, der Beschwerdeführer habe Cannabis, aber kein Kokain konsumiert. Die Anordnung einer Fahreignungsuntersuchung nach Abschluss des Strafverfahrens müsse sich grundsätzlich auf den in diesem Verfahren erstellten Sachverhalt stützen. Von diesem Grundsatz dürfe gemäss der Rechtsprechung nur abgewichen werden, wenn dem Entscheid betreffend Fahreignungsuntersuchung dem Strafrichter unbekannte Tatsachen zu Grunde gelegt oder dazu zusätzliche Beweise erhoben worden seien. Diese Voraussetzungen seien vorliegend nicht gegeben. Die Vorinstanz sei daher in Willkür verfallen, wenn sie eine Bindung an den im Strafverfahren festgestellten Sachverhalt, der nicht von einem Kokainkonsum ausgehe, verneinte.