Citation: 2C_119/2023 E. 5.3

5.3. Die Vorinstanz hält zunächst fest, mit Verfügung vom 2. Juli 2019 habe das kantonale Amt den Beschwerdeführer dazu verpflichtet, sich ernsthaft um eine Arbeitsstelle zu bemühen und hierzu sämtliche Bewerbungen sowie Antworten zu sammeln und dem kantonalen Amt jeweils quartalsweise unaufgefordert einzureichen. In Bezug auf die Beschwerdeführerin habe das kantonale Amt in der Verfügung vom 2. Juli 2019 den Besuch eines Deutschkurses und das Erreichen des Niveaus A2 als Bedingung aufgestellt. Der entsprechende Sprachnachweis sei bei Ablauf der Aufenthaltsbewilligung - d.h. am 12. Dezember 2020 - einzureichen (vgl. auch E. 4.2 hiervor). Die Vorinstanz stellt sodann unbestrittenermassen fest (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG), dass sich der Beschwerdeführer einzig im Zeitraum vom Juli 2019 bis anfangs Oktober 2019 um eine Arbeitsstelle bemüht hat und Bewerbungen sowie Antwortschreiben vorliegen. Weitere Nachweise von Arbeitssuchbemühungen seien nicht ersichtlich. Ausserdem habe die Beschwerdeführerin im mit Verfügung vom 2. Juli 2019 verlangten Zeitraum bis Ablauf der Aufenthaltsbewilligung keinen Deutschkurs besucht. Erst zwischen Mai 2021 und Juni 2021, nachdem ihr das rechtliche Gehör zur in Aussicht gestellten Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung gewährt worden sei, habe sie einen Deutschkurs auf dem Niveau A2.1 absolviert (vgl. E. 4.4 f. des angefochtenen Urteils).