Citation: 5C.176/2003 05.02.2004 E. 7

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich der gesamte Kaufvertrag vom 1. Juli 1994 als anfechtbar im Sinne von Art. 288 SchKG erweist. Die Beklagte 1 ist verpflichtet, die Verwertung der anfechtbar erworbenen Liegenschaft, ohne das auflastende Wohnrecht, im Konkurs des Beklagten 2 zu dulden. Zudem ist sie im Grundsatz ersatzpflichtig für den Liegenschaftsertrag sowie eine allfällige zusätzliche Belastung der Liegenschaft. In diesen Punkten ist die Sache zur Vervollständigung des Sachverhaltes sowie zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Soweit sich die Berufung gegen den Beklagten 2 richtet, ist sie in Folge Fehlens der Passivlegitimation abzuweisen.