Citation: 1C_244/2019 E. 3.2

3.2. Die beiden Baugrundstücke liegen in der Wohnzone W2b. Es gilt die Lärm-Empfindlichkeitsstufe II. Für diese Stufe betragen die Immissionsgrenzwerte für Strassenverkehrslärm 60 dB (A) am Tag und 50 dB (A) in der Nacht (vgl. Anhang 3 Ziff. 2 LSV). Gemäss dem von der Beschwerdegegnerin 1 in Auftrag gegebenen Lärmgutachten der Gartenmann Engineering AG vom 22. Juni 2016, auf das sich der angefochtene Entscheid stützt, werden die Immissionsgrenzwerte bei zwei Fenstern an der Südwestfassade des auf der Parzelle Nr. 1098 geplanten Mehrfamilienhauses am Tag und in der Nacht jeweils um 3 dB (A) überschritten. Bei einem weiteren Fenster an der gleichen, der Aegeristrasse (einer Kantonsstrasse) zugewandten Fassade beträgt die Überschreitung 2 dB (A), ebenfalls am Tag und in der Nacht. Betroffen sind Wohnzimmer in drei der vier in der fraglichen Baute vorgesehenen Wohnungen. Gemäss dem Lärmgutachten konnte die Lärmbelastung des Gebäudes durch lärmmindernde Massnahmen an den strassenseitigen Terrassen (schalldichte Ausgestaltung der Brüstungen sowie Auskleidung der Balkonunterschichten und Loggiadecken mit einem hochabsorbierenden Material) auf das erwähnte Mass reduziert werden. Weitere Massnahmen wie eine Lärmschutzwand seien "aufgrund des Einfahrbereichs zur Tiefgarage" nicht umsetzbar.