Citation: U 309/05 04.05.2006 E. A

Der 1953 geborene Z.________ arbeitete als Gipser bei der X.________ AG und war in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert. Am 30. November 2001 glitt er bei der Arbeit auf einem Gerüst aus und stürzte aus einer Höhe von 2,5 m auf den Boden. Gleichentags wurde im Spital Y.________ das gebrochene rechte Handgelenk operiert; am 2. Dezember 2001 erfolgte ein zweiter Eingriff wegen eines posttraumatischen akuten Karpaltunnelsyndroms; der Spitalaufenthalt dauerte bis zum 5. Dezember 2001. Die SUVA kam für die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Nach anfänglich gutem Heilungsverlauf verhinderten fortdauernde Schmerzen eine Arbeitsaufnahme. Im Anschluss an eine kreisärztlichen Untersuchung vom 3. Juli 2002 wurde eine Arbeitsaufnahme mit leichten Tätigkeiten ohne Belastung des rechten Handgelenkes vorgesehen. Der Arbeitsversuch bei der Arbeitgeberfirma dauerte vom 12. August bis zum 5. Oktober 2002 und musste dann ausgesetzt werden. Da nach Auffassung der behandelnden Ärzte des Spitals Y.________ die therapeutischen Möglichkeiten ausgeschöpft waren (Bericht vom 5. Dezember 2002), fand am 6. Januar 2003 die kreisärztliche Abschlussuntersuchung statt. Der Integritätsschaden wurde am 2. Mai 2003 beurteilt. Der Versicherte war nach dem Arbeitsunterbruch im Herbst 2002 weiterhin bei der Arbeitgeberfirma beschäftigt, wobei er allerdings nicht mehr in der angestammten Tätigkeit als Gipser eingesetzt werden konnte, sondern nur leichte Transport- und Hilfstätigkeiten verrichtete. Am 11. August 2003 verfügte die IV-Stelle Luzern Berufsberatung und Abklärung der beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten. Mit Verfügung vom 11. September 2003 sprach die SUVA, nachdem die Taggeld- und Heilbehandlungsleistungen am 30. Juni 2003 eingestellt worden waren, dem Versicherten ab 1. Juli 2003 eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 30 % und eine Integritätsentschädigung von Fr. 8010.-, entsprechend einer Integritätseinbusse von 7,5 %, zu. Nach erhobener Einsprache zog die SUVA weitere Arztberichte bei und bestätigte mit Einspracheentscheid vom 26. April 2004 ihre Verfügung.