Citation: 8C_156/2023 E. 4.3.3

4.3.3. Die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers, namentlich bezüglich falscher Befunderhebung, Befolgung der Qualitätsleitlinien, durchgeführter Testungen sowie deren Auswertung erschöpfen sich insgesamt weitestgehend in einer appellatorisch gehaltenen Wiedergabe der eigenen Sichtweise, wie die medizinischen Akten zu würdigen und welche rechtlichen Schlüsse daraus zu ziehen seien. Aktenwidrig und unhaltbar ist namentlich die Kritik, die Vorinstanz habe stellvertretend für den Experten argumentiert, aufgrund der Ausführungen des neuropsychologischen Gutachters sei von einer nicht authentischen Beschwerdeschilderung auszugehen, ist dies doch genau so dem neuropsychologischen Teilgutachten zu entnehmen. Zu Unrecht rügt der Beschwerdeführer sodann, die Vorinstanz verkenne, dass im Bericht der PDAG vom 30. August 2021 keine Verdachtsdiagnose festgehalten werde. Das kantonale Gericht erwog vielmehr, wie für die Verdachtsdiagnose gelte auch für die im erwähnten Bericht festgehaltene Differentialdiagnose (eben nicht Verdachtsdiagnose) einer organisch wahnhaften Störung, dass sie dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht zu genügen vermöchte. Ebenfalls falsch ist schliesslich der Einwand, der psychiatrische Teilgutachter sei tatsachenwidrig davon ausgegangen, es sei bei der neuropsychologischen Untersuchung in der PDAG zu sprachlichen Schwierigkeiten gekommen. Solche wurden im Beiblatt zum Arztbericht der PDAG vom 15. August 2019 auf die Frage hin, ob es bei den Untersuchungen zu sprachlichen Schwierigkeiten gekommen sei, die sich auf die Testergebnisse auswirken könnten, ausdrücklich bestätigt, wobei darauf hingewiesen wurde, dass sie nicht auf eingeschränkte Deutschkenntnisse hätten zurückgeführt werden können. Derartig appellatorische, aktenwidrige und unsubstanziierte Vorbringen genügen jedenfalls nicht, um eine Rechtsfehlerhaftigkeit des angefochtenen Urteils zu begründen.