Citation: 8C_297/2017 E. A

A.a. A.________, geboren 1948, arbeitete als EDV-Supporter und war bei der Schweizerischen Krankenkasse für das Bau- und Holzgewerbe und verwandte Berufe (SKBH) und bei der Lloyd's Underwriter's London (Lloyd's) obligatorisch unfallversichert. Gestützt auf eine Vereinbarung vom 22. Dezember 1998 über die Modalitäten der Zusammenarbeit war die SKBH - resp. als deren Rechtsnachfolgerin die Mutuel Versicherungen AG - zuständig für die Erbringung der sogenannt kurzfristigen Leistungen wie Taggeld und Heilbehandlung, die Lloyd's für die Erbringung der langfristigen oder Dauerleistungen wie Invalidenrente und Integritätsentschädigung. Am 9. Januar 2002 erlitt A.________ einen Auffahrunfall. Die SKBH hat dem Versicherten nach lange andauerndem Verfahren, das mehrere gerichtlich ausgetragene Streitigkeiten mitumfasste (8C_194/2007), letztlich mit in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 3. November 2010 - ausgehend von einer Arbeitsunfähigkeit von 40 % - Taggelder für die Zeit ab 1. Januar 2004 bis 4. Oktober 2007 im Betrag von insgesamt Fr. 73'757.55 gewährt. Damit sah sie ihre Leistungspflicht als erfüllt an und verwies A.________ für die langfristigen Leistungen an die Lloyd's. A.b. Die Lloyd's erliess ebenfalls am 3. November 2010 eine Verfügung, gemäss welcher sie unter Bezugnahme auf Art. 19 Abs. 1 UVG die "Stabilisierung" des Gesundheitszustandes auf den 4. Oktober 2007 festsetzte, den Anspruch auf eine Integritätsentschädigung mangels unfallkausalen Dauerschadens sowie denjenigen auf eine Invalidenrente mangels Unfallkausalität und Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ablehnte. Ein gegen den diese Verfügung bestätigenden Einspracheentscheid der Lloyd's vom 29. März 2011 ergriffenes Rechtsmittel führte zum vorinstanzlichen Entscheid vom 22. März 2012, welcher die Lloyd's veranlasste, eine Abklärung in der MEDAS in Auftrag zu geben. Diese fand an mehreren Tagen zwischen dem 19. Februar und dem 1. März 2013 statt und am 5. Juli 2013 wurde darüber ein Gutachten erstattet. Gestützt darauf sowie der Beantwortung von vom Versicherten angeregten Ergänzungsfragen durch die Gutachter der MEDAS Dres. med. B.________ und C.________ vom 25. Oktober 2013 verneinte die Lloyd's mit Verfügung vom 16. Juni 2014 als Unfallversicherer für die Zeit ab 5. Oktober 2007 jeglichen Anspruch von A.________ auf Versicherungsleistungen in Form einer Invalidenrente und einer Integritätsentschädigung. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 28. Mai 2015 fest.