Citation: 5A_342/2024 E. 4

4. Die unter Ziffer 1. bis 3. beantragten Massnahmen seien zunächst superprovisorisch, vor Anhörung der Beklagten, anzuordnen (Art. 265 ZPO) und danach als vorsorgliche Massnahmen zu bestätigen (Art. 261 ZPO). A.b.a. Der Präsident des Zivilgerichts hiess das Gesuch um superprovisorische Massnahmen mit Entscheid vom 4. Mai 2023 teilweise gut und untersagte D.C.________ und E.C.________, ihren Tieren in der Zeit zwischen 22:00 Uhr und 07:00 Uhr auf den Grundstücken, die an das Grundstück Art. xxx angrenzen, insbesondere auf den Grundstücken Art. zzz und/oder Art. yyy sowie Art. www, während mehr als 30 Tagen pro Kalenderjahr Glocken anzuhängen. A.b.b. Mit Entscheid vom 20. November 2023 hiess das Zivilgericht einerseits das Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen und andererseits die Klage teilweise gut. Es untersagte D.C.________ und E.C.________ unter beiden Titeln, ihren Tieren in der Zeit zwischen 22:00 Uhr und 07:00 Uhr auf den Grundstücken Art. zzz und Art. yyy während mehr als 20 Tagen pro Kalenderjahr Glocken anzuhängen. Mit Bezug auf das Grundstück Art. www erachtete das Zivilgericht es als nicht erwiesen, dass D.C.________ und E.C.________ darauf Tiere weiden lassen.