Citation: 1P.372/2002 09.12.2002 E. 1

Beim angefochtenen Entscheid des Obergerichts handelt es sich um einen letztinstanzlichen kantonalen Endentscheid, gegen den die staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte zulässig ist (Art. 84 Abs. 1 lit. a, Art. 86 OG). 1.1 Nach ständiger Praxis des Bundesgerichts ist indessen der durch eine angeblich strafbare Handlung Geschädigte grundsätzlich nicht legitimiert, gegen die Einstellung eines Strafverfahrens staatsrechtliche Beschwerde zu erheben, weil der Strafanspruch dem Staat zusteht und der Geschädigte an der Verfolgung des Täters nur ein mittelbares oder tatsächliches, aber kein rechtliches Interesse im Sinn von Art. 88 OG hat (BGE 108 Ia 97 E. 1 mit Hinweisen). Falls ihm im kantonalen Verfahren Parteistellung zukam, kann er jedoch unbekümmert um die fehlende Legitimation in der Sache selbst die Verletzung von Verfahrensrechten geltend machen, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt (BGE 114 Ia 307 E. 3c mit Hinweisen). 1.2 Der Beschwerdeführer ist somit als Geschädigter grundsätzlich nicht befugt, den Rechtsmittelentscheid über die Einstellung des von ihm in Gang gebrachten Strafverfahrens anzufechten, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten ist. Soweit er allerdings geltend macht, das Obergericht sei zu Unrecht nicht auf seine Gehörsverweigerungsrüge eingetreten, wirft er diesem im Ergebnis eine formelle Rechtsverweigerung vor, wozu er nach dem Gesagten befugt ist. Diese Rüge erweist sich indessen, selbst wenn sie, was fraglich ist, den gesetzlichen Begründungsanforderungen genügen würde (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 127 I 38 E. 3c; 125 I 492 E. 1b; 122 I 70 E. 1c), als offensichtlich unbegründet: 1.3 Das Obergericht ist auf die Rüge, der bezirksgerichtliche Einzelrichter habe sich auf verschiedene neue Tatsachen gestützt, zu denen er nicht habe Stellung nehmen können, nicht eingetreten mit der Begründung, der Beschwerdeführer habe es unterlassen "darzutun, auf welche angeblich neue Tatsachen der Vorderrichter in der Begründung des angefochtenen Entscheides abgestellt hat". Dies trifft entgegen den Ausführungen in der staatsrechtlichen Beschwerde zu, der Beschwerdeführer belässt es in seiner Nichtigkeitsbeschwerde bei der pauschalen Behauptung, der Einzelrichter habe seinem Entscheid verschiedene neue Tatsachen zu Grunde gelegt, ohne diese konkret zu nennen und nachzuweisen, dass er sich dazu nicht äussern konnte. Das Obergericht konnte darauf ohne Verfassungsverletzung mangels Substanziierung nicht eintreten. Der Beschwerdeführer macht zu Recht nicht geltend, das Obergericht habe das kantonale Prozessrecht willkürlich angewandt oder übertriebene Anforderungen an die Begründung der Nichtigkeitsbeschwerde gestellt.