Citation: 6B_1145/2023 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin erachtet durch die an die erste Instanz ergangene Weisung, es sei ein forensisch-psychiatrisches Gutachten zu erstellen, konventionsrechtliche Bestimmungen und "diverses Schweizer Recht" als verletzt. Konkret und einerseits will sie die Zulässigkeit der Anordnung des Gutachtens von der Gültigkeit respektive von einer (vorgängigen) Beurteilung der Rechtsgültigkeit des Strafbefehls durch das Bundesgericht abhängig machen. Andererseits (und wiederum) davon, dass "begründet vorlieg[e]", dass sie die ihr vorgeworfenen Tatbestände begangen habe und das Vorgehen der Polizei (und des Sanitäters) in rechtlicher Hinsicht überprüft worden sei. Bevor keine "rechtliche Begründung" für das Vorgehen der Polizei und dafür vorliege, dass sie die ihr vorgeworfenen Tatbestände begangen habe, werde das Gutachten ohne "erwiesene Rechtsgrundlage" angeordnet, womit Art. 6 und Art. 8 EMRK verletzt würden. Medizinische Daten seien besonders schützenswert und dürften nicht durch die Auflage eines Gutachtens, das aus rechtlicher Sicht gar nicht notwendig sei, "frivol" verletzt werden. Schliesslich werde Art. 3 EMRK verletzt, wenn ein Gutachten angeordnet werde, bevor dessen "Rechtlichkeit" erwiesen sei.