Citation: 5A_269/2023 E. 2

Die Rechtsmittel nach dem Bundesgerichtsgesetz sind reformatorisch (vgl. Art. 107 Abs. 2 BGG). Daher darf sich die beschwerdeführende Partei nicht darauf beschränken, die Aufhebung oder Kassation des angefochtenen Entscheides zu beantragen; vielmehr ist ein Antrag in der Sache zu stellen. Es ist demnach anzugeben, welche Punkte des Entscheides angefochten und welche Abänderungen beantragt werden (BGE 133 III 489 E. 3.1; 134 III 379 E. 1.3; 137 II 313 E. 1.3; 147 I 89 E. 1.2.5). Diesen Anforderungen genügt die Beschwerde nicht, wenn keine konkreten Anträge in der Sache gestellt werden, sondern nebst der Kassation lediglich verlangt wird, "es sei in der Sache neu zu entscheiden". Umso weniger genügt ein solch allgemeines Begehren, als der angefochtene Entscheid nur teilweise ein Endentscheid ist, nämlich in Bezug auf die Regelung der elterlichen Sorge. In Bezug auf die Errichtung einer Beistandschaft bzw. die Regelung des Besuchsrechts liegt hingegen ein Rückweisungsentscheid und damit ein das Verfahren nicht abschliessender Zwischenentscheid vor (BGE 144 III 253 E. 1.3; 144 IV 321 E. 2.3), der im bundesgerichtlichen Verfahren nur unter den besonderen Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG anfechtbar ist (BGE 145 III 42 E. 2.1), wobei diese in der Beschwerde im Einzelnen darzulegen sind (BGE 137 III 324 E. 1.1; 141 III 80 E. 1.2; 141 IV 289 E. 1.3). Eine solche Darlegung erfolgt nicht ansatzweise.