Citation: 5A_78/2021 E. 1

Die nicht miteinander verheirateten rubrizierten Parteien haben die am 6. April 2013 geborene Tochter C.________ und leben seit November 2015 getrennt. Aufgrund von Konflikten erfolgten Abklärungen der KESB der Stadt Zürich. Mit Betreuungsvereinbarung vom 28. April 2016 konnten sich die Eltern auf eine alternierende Obhut einigen (Vater von Dienstagnachmittag bis Freitagmorgen). Am 7. Juni 2016 errichtete die KESB der Stadt Zürich eine Beistandschaft gemäss Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB. Mitte 2017 fanden in den Räumlichkeiten der KESB der Stadt Zürich Gespräche hinsichtlich einer neuen Betreuungsvereinbarung statt. Am 25. Juni 2018 konnten die Parteien die Obhut schliesslich neu regeln (Mutter Mo-Di, Vater Mi-Do, alternierend Fr-So). Am 13. Mai 2019 ging bei der KESB Nordbünden eine Gefährdungsmeldung des Vaters ein, wonach die Mutter ohne Rücksprache nach Tamins gezogen sei und dort die Tochter für den Kindergarten angemeldet habe. Nach Durchführung eines Abklärungsverfahrens und Einsetzung einer Kindesvertreterin stimmte die KESB Nordbünden dem bereits vollzogenen Wechsel des Aufenthaltsortes des Kindes nicht zu und stellte sie unter die Obhut des Vaters, unter Regelung des Besuchsrechts der Mutter. Zufolge Entzuges der aufschiebenden Wirkung lebt das Kind seither beim Vater. Mit Entscheid vom 30. Dezember 2020 wies das Kantonsgericht von Graubünden die Beschwerde der Mutter ab. Gegen diesen Entscheid hat die Mutter am 29. Januar 2021 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht mit zahlreichen Beweisanträgen und den Begehren um Zustimmung zum Wechsel des Aufenthaltsortes des Kindes nach Tamins und um dessen Unterstellung unter ihre Obhut, unter Einräumung eines angemessenen Besuchsrechts für den Vater.