Citation: 6B_550/2017 E. 1

Der Beschwerdeführer reichte zwischen April und Oktober 2013 bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug Strafanzeigen gegen verschiedene Mitglieder des X.________-Verbands sowie des Y.________-Orchesters ein. Die Staatsanwaltschaft liess den Beschwerdeführer in diesen Verfahren mit Verfügung vom 19. Februar 2014 nicht als Privatkläger zu. Am 15. März 2017 wendete sich der Beschwerdeführer in den genannten Verfahren mit einer als "Rechtsverzögerung- und Rechtsverweigerungsrüge" bezeichneten Eingabe an das Obergericht des Kantons Zug. Darauf trat dieses mit Beschluss vom 31. März 2017 nicht ein. Es führt aus, die Staatsanwaltschaft habe den Beschwerdeführer am 19. Februar 2014 nicht als Privatkläger zugelassen und die Strafuntersuchungen nicht an die Hand genommen. Dagegen habe sich der Beschwerdeführer beim Obergericht bereits erfolglos beschwert. Sein Rechtsmittel sei, soweit nicht gegenstandslos geworden, am 15. Juli 2014, abgewiesen worden. Es sei mithin nicht ersichtlich, inwiefern der Staatsanwaltschaft eine formelle Rechtsverweigerung oder Rechtsverzögerung vorzuwerfen wäre. Abgesehen davon habe der Beschwerdeführer nicht ausgeführt, mit welchen Amtshandlungen die Staatsanwaltschaft untätig geblieben sein soll. Auf die Beschwerde sei bereits deshalb nicht einzutreten. Überdies seien Beschwerden wegen Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung zwar grundsätzlich an keine Frist gebunden. Nach dem Grundsatz von Treu und Glauben und dem Verbot des Rechtsmissbrauchs müssten sie indessen nach Kenntnisnahme des entsprechenden Sachverhalts ohne Verzug eingereicht werden. Es sei weder ersichtlich noch dargelegt, weshalb der Beschwerdeführer seine Beschwerde erst heute, rund drei Jahre nach Erledigung des Verfahrens vorbringe. Die Beschwerde erweise sich deshalb auch als rechtsmissbräuchlich, weshalb darauf auch aus diesem Grund nicht einzutreten sei. Der Beschwerdeführer gelangt an das Bundesgericht. Mit der Verfügung vom 19. Februar 2014 habe die Staatsanwaltschaft entgegen der Darstellung des Obergerichts einzig verfügt, dass er als Privatkläger zu den Verfahren nicht zugelassen sei. Die Strafuntersuchungen seien bis heute nicht bearbeitet worden. Eine formelle Nichtanhandnahme sei nicht erfolgt.