Citation: 8C_453/2021 E. 4.2.1

4.2.1. Das kantonale Gericht hat der Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) Rechnung getragen. Zudem hat es auf die spezifische Aufgabe behandelnder Ärzte (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/cc) verwiesen und darauf, dass den von Versicherungsträgern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten, den Anforderungen der Rechtsprechung entsprechenden Gutachten externer Spezialärzte (Administrativgutachten) voller Beweiswert zuerkannt werden darf, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 137 V 210 E. 1.3.4; 135 V 465 E. 4.4). Vor diesem Hintergrund verfangen die Einwände des Beschwerdeführers nicht. Entgegen seiner Darstellung ist insbesondere den aktenkundigen Aussagen des RAD-Arztes Dr. med. F.________ keine (schlüssige) medizinische Begründung dafür zu entnehmen, dass einer lediglich 50%igen Arbeitsfähigkeit der Vorzug gegeben werden müsste. Inwieweit eine solche insbesondere anhand der erhobenen psychischen Beeinträchtigungen gerechtfertigt sein soll, ist aufgrund der damaligen Aktenlage nicht zu ersehen. Dies gilt umso mehr, als der psychiatrische Gutachter Dr. med. D.________ eine 20 % übersteigende Arbeitsunfähigkeit explizit verneinte, liege beim Beschwerdeführer doch keine tiefgreifende (re) psychische Störung vor (Diagnosen: psychogene Überlagerung [ICD-10 F54] eines chronischen cervikocephalen Schmerzsyndroms; Persönlichkeitsstruktur mit narzisstisch-unreifen Zügen [ICD-10 F60.8]). Insoweit entbehrt, wie die Vorinstanz zu Recht erwogen hat, die Aussage des RAD-Arztes, eine 50%ige Arbeitsfähigkeit sei (auch) deshalb "zu akzeptieren", weil sie durch das psychische Leiden mitbedingt sei (vgl. Stellungnahme vom 17. April 2007), jeglicher Grundlage.