Citation: 8C_654/2023 E. A

A.a. A.________, geboren 1973, war bei der B.________ AG als Kursleiterin bzw. Kletterinstruktorin angestellt und dadurch bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend AXA bzw. Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als sie am 25. April 2017 mit dem Fahrrad stürzte und sich dabei am linken Ellbogen und an der linken Schulter verletzte. Die AXA erbrachte daraufhin die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Am 26. März 2018 wurde A.________ an der linken Schulter operiert. Nach der Operation traten Komplikationen auf (diverse operative Eingriffe infolge eines langwierigen Infektverlaufs und einer am 18. November 2019 erfolgten Versorgung mit einer Schulter-Totalprothese). Bereits mit Verfügung vom 25. Mai 2018 stellte die AXA die Leistungen rückwirkend auf den 5. September 2017 hin ein, da zu diesem Zeitpunkt kein Zusammenhang zwischen den Beschwerden und dem Unfall mehr bestanden habe. Auf Einsprache der Versicherten hin hielt sie daran fest (Einspracheentscheid vom 10. Oktober 2018). Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern hiess die dagegen von A.________ erhobene Beschwerde teilweise gut, indem es die Sache zur Einholung eines externen Gutachtens an die AXA zurückwies (Urteil vom 14. August 2020). A.b. In der Folge schloss sich die AXA dem Auftrag der IV-Stelle Bern (fortan: IV-Stelle) an die NEUROINSTITUT St. Gallen GmbH (fortan: Neuroinstitut St. Gallen GmbH) zur Erstellung eines neurologisch-orthopädischen Gutachtens an, wobei sowohl die AXA als auch A.________ Zusatzfragen an den orthopädischen Gutachter richteten. Zudem sollte ein radiologischer Sachverständiger in die Begutachtung einbezogen werden. Da das Gutachten vom 12. August 2021 weder die Zusatzfragen beantwortete noch ein radiologisches Teilgutachten enthielt, ersuchte die AXA die Gutachterstelle um Auftragserfüllung. Nach Eingang von drei Zusatzexpertisen vom 16. November 2021, vom 14. Dezember 2021 und vom 9. März 2022 stellte die AXA ihre Leistungen mit Verfügung vom 20. April 2022 rückwirkend per 1. November 2017 ein. Dagegen erhoben sowohl der Krankenversicherer als auch die Versicherte Einsprache. Während der Krankenversicherer seine Einsprache bereits mit Schreiben vom 30. Mai 2022 wieder zurückgezogen hatte, wies die AXA jene der Versicherten mit Einspracheentscheid vom 31. März 2023 ab.