Citation: 8C_182/2020 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin anerkennt in ihrer Verfügung vom 18. Januar 2013 resp. dem Einspracheentscheid vom 18. September 2018 den Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 50 % für die Zeit vom 1. April 2005 bis 30. April 2006 und damit auf eine Dauerleistung der Unfallversicherung. Auf Dauerleistungen findet die Rechtsprechung, wonach der Unfallversicherer ohne Wiedererwägungs- oder Revisionsgrund auf eine Leistungszusprache ex nunc et pro futuro zurückkommen kann (Urteil 8C_22/2019 vom 24. September 2019 unter Hinweis auf BGE 130 V 380 E. 2.3.1 S. 384), jedoch keine Anwendung (Urteile 8C_736/2019 vom 21. Januar 2020 E. 5.1 und 8C_457/2014 vom 5. September 2014 E. 2.2; vgl. auch BGE 144 V 418 E. 3.2 S. 421). Insofern ist die Berufung der Lloyd's auf das Urteil 8C_819/2016 vom 4. August 2017, bei dem es um eine Leistungseinstellung im Rahmen der Ausrichtung von Taggeldern und Heilbehandlung ging, unbehelflich, da nicht einschlägig.