Citation: 1P.180/2003 18.07.2003 E. A

V.________, Eigentümerin der Parzelle Nr. 1751 in Flims-Dorf, erstattete am 6. November 2001 beim Gemeinderat Flims Anzeige gegen ihre Nachbarin M.________ mit dem Begehren, einen sofortigen Baustopp zu erlassen und den rechtmässigen Zustand wieder herzustellen. Zur Begründung führte sie an, das auf der Nachbarparzelle Nr. 1752 im Bau befindliche Haus weiche in mehrfacher Hinsicht von den bewilligten Plänen ab. Die von der Gemeinde durchgeführte Rohbaukontrolle ergab, dass der Dachfirst um 13 cm, der Autounterstand auf der Nordseite um 19 cm und die Lukarne auf der Westseite um 12 cm zu hoch waren. Ohne weitere Publikation verfügte der Gemeinderat von Flims mit Entscheid vom 19. Februar/5. März 2003, die Firsthöhe um 10 cm zu senken und bewilligte die beiden anderen Planabweichungen. V.________ rekurrierte gegen diesen Entscheid ans Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden und beantragte, die widerrechtlich erstellten Bauteile seien zu beseitigen, eventuell sei der Gemeinderat anzuweisen, für die rechtswidrig ausgeführten Projektänderungen eine öffentliche Publikation durchzuführen. Das Verwaltungsgericht wies diesen Rekurs am 17. Januar 2003 ab, soweit es darauf eintrat.