Citation: 1P.623/2005 16.02.2006 E. B

Mit Urteil vom 24. Mai 2005 (SB050098) sprach das Obergericht des Kantons Zürich im Berufungsverfahren Y.________ des Raufhandels schuldig und bestrafte ihn mit 30 Tagen Gefängnis, als Zusatzstrafe zu einem Urteil des Bezirksgerichts Baden vom 11. Juni 2003. Es gewährte Y.________ den bedingten Strafvollzug bei einer Probezeit von 5 Jahren. Es stellte fest, dass Y.________ dem X.________ dem Grundsatz nach für den adäquat kausal durch den Raufhandel verursachten Schaden zu 70 % ersatzpflichtig ist. Es verpflichtete Y.________, X.________ eine Genugtuung von Fr. 3'500.-- zuzüglich 5 % Zins seit dem 1. September 2002 zu bezahlen. Auf die geltend gemachten Schadenersatz- und Genugtuungsansprüche aufgrund des Verlustes des Geruchs- und Geschmackssinnes von X.________ trat es nicht ein. Es stellte fest, dass Y.________ B.________ für den adäquat kausal durch den Raufhandel verursachten materiellen und immateriellen Schaden zu 100 % ersatzpflichtig ist. Im Übrigen verwies es den Entscheid über die Höhe der Zivilansprüche (Schadenersatz und Genugtuung) von B.________ auf den Zivilweg. Mit separatem Urteil vom gleichen Tag (SB050099) sprach das Obergericht im Berufungsverfahren X.________ ebenfalls des Raufhandels schuldig; überdies der groben Verletzung von Verkehrsregeln. Es bestrafte ihn mit 10 Tagen Gefängnis, bedingt bei einer Probezeit von 3 Jahren.