Citation: 4A_696/2015 E. 3.5.3

3.5.3. Das Bundesgericht bejahte in seinem Rückweisungsurteil eine materiellrechtliche Abrechnungspflicht des Beschwerdeführers als eine der "aus der Gesellschafterstellung fliessenden Pflichten". Damit wurde hinsichtlich des zugrunde liegenden Rechtsverhältnisses festgehalten, dass die Realisierung des Bauprojekts im Rahmen der einfachen Gesellschaft erfolgte; andernfalls hätte nicht gesagt werden können, es sei Teil der Pflichten als Gesellschafter, dafür zu sorgen, dass die zur Realisierung der Baute beigezogene Aktiengesellschaft abrechne. Da dieser Rechtsgrund genügte, um die Abrechnungspflicht zu bejahen, liess das Bundesgericht offen, ob der Beschwerdeführer für die von der Aktiengesellschaft zu erbringenden Leistungen eine eigentliche Garantie übernommen hatte. Damit war die Vorinstanz insoweit gebunden, als sie vom Bestehen einer einfachen Gesellschaft als Grundlage eines Gewinnanteilanspruchs auszugehen hatte. Zutreffend sind daher auch die Ausführungen der Vorinstanz zur Bindung betreffend (fehlende) Nichtigkeit der Vereinbarungen zufolge Steuerhinterziehung. Nur weil das Bundesgericht von deren Gültigkeit ausging, konnte es eine Abrechnungspflicht des Beschwerdeführers gestützt auf seine Gesellschafterstellung bejahen.