Citation: 8C_554/2020 E. 5

Zusammenfassend liegen die Administrativgutachten der medaffairs vom 26. April 2016 und des Dr. med. D.________ vom 5. Mai 2018 vor. Sie weichen hinsichtlich der Beurteilung der gesundheitlichen Schädigung der rechten oberen Extremität erheblich voneinander ab. Es sind keine Gründe ersichtlich, einem dieser Gutachten einen höheren Beweiswert zuzuerkennen. Insbesondere vermag entgegen der vorinstanzlichen Beurteilung auch das Gutachten des Dr. med. D.________ nicht zu überzeugen. Insgesamt geht aus den medizinischen Unterlagen nicht hinreichend hervor, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers in revisionsrechtlicher Hinsicht wesentlich verändert hat und bejahendenfalls, ob deswegen eine andere Einschätzung der Arbeitsfähigkeit und des Integritätsschadens resultiert. Die Sache ist somit an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie dies gutachterlich klären lasse. Gestützt auf dieses Gerichtsgutachten wird sie erneut über die Beschwerde zu befinden haben.