Citation: I 593/02 28.05.2003 E. 5

5.1 Nicht von der Bindungswirkung der von der SUVA vorgenommenen Bestimmung des Invaliditätsgrades erfasst ist die Zeitperiode vom 1. Januar bis zum 31. März 2000. In diesem Zeitraum richtete die SUVA bis zum 28. Februar 2000 Taggelder zu 100 % und bis 31. März 2000 zu 50 % aus. Vorinstanz und IV-Stelle gehen gestützt auf den Bericht des SUVA Kreisarztes vom 27. Januar 2000 davon aus, dass dem Beschwerdeführer ab 1. Januar 2000 die Erzielung eines rentenausschliessenden Einkommens möglich gewesen wäre und verneinen daher ab jenem Zeitpunkt einen Rentenanspruch. 5.2 Bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit ist die anspruchsbeeinflussende Änderung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiter andauern wird (Art. 88a Abs. 1 IVV; vgl. BGE 125 V 417 Erw. 2d, 109 V 126 Erw. 4a; vgl. auch AHI 1998 S. 121 Erw. 1b). Der Kreisarzt der SUVA mutete dem Beschwerdeführer ausgehend von den Untersuchungsergebnissen vom 27. Januar 2000 die Erzielung eines rentenausschliessenden Einkommens zu. Entgegen den Erwägungen im angefochtenen Entscheid kann jedoch nicht angenommen werden, diese Verbesserung der Erwerbsfähigkeit sei rückwirkend bereits ab 1. Januar 2000 gegeben. Vielmehr ist unter Verweis auf die Bestimmung von Art. 88a Abs. 1 IVV und der dort festgelegten Dreimonatsfrist eine solche anspruchsbeeinflussende Änderung erst per 1. April 2000 anzunehmen. Dies bedeutet, dass der Beschwerdeführer für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. März 2000 weiterhin Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat. In diesem Umfange ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gutzuheissen.