Citation: 5A_554/2007 26.11.2007 E. 1

Vorweg sei die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin darauf hingewiesen, dass seit 1. Januar 2007 nicht mehr das OG gilt, sondern als Verfahrensrecht das BGG in Kraft steht, nach dessen Regeln die als "staatsrechtliche Beschwerde" betitelte Eingabe vom 27. September 2007 entgegenzunehmen ist; dies ergibt sich im Übrigen bereits aus der Rechtsmittelbelehrung der Vorinstanz. Grundsätzlich steht gegen Arresteinspracheentscheide die Beschwerde in Zivilsachen offen (Art. 72 Abs. 2 lit. a BGG), freilich erst ab einem Streitwert von Fr. 30'000.--, weil es sich beim Arrest um eine vermögensrechtliche Angelegenheit handelt (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Vorliegend beträgt der Streitwert deutlich weniger und es stellen sich auch keine Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG), zumal nichts zu entscheiden ist, was nicht in einem anderen Fall mit einem Streitwert über Fr. 30'000.-- vor das Bundesgericht getragen werden könnte. Die Beschwerde in Zivilsachen steht folglich nicht offen, weshalb die Eingabe als subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 113 BGG entgegenzunehmen ist. Sodann ist festzuhalten, dass Betreibungsämter keine Arrestbefehle erlassen, sondern diese vollziehen, und dass bei der subsidiären Verfassungsbeschwerde - wie auch bei der Beschwerde in Zivilsachen - einzig ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid Anfechtungsobjekt sein kann (Art. 75 Abs. 1 und Art. 114 BGG). Soweit sich die Beschwerde gegen die Handlungen des Betreibungsamtes richtet, kann deshalb auf sie von vornherein nicht eingetreten werden. Mit Bezug auf die Anfechtung des kantonsgerichtlichen Urteils kann einzig die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 116 BGG), wofür das strikte Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG). Dies bedeutet, dass klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (BGE 133 III 393 E. 6 S. 397), während auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid nicht einzutreten ist (BGE 125 I 492 E. 1b S. 495; 130 I 258 E. 1.3 S. 262). Wird die Verletzung des Willkürverbots gerügt, reicht es sodann nicht aus, die Rechtslage aus eigener Sicht darzulegen und den davon abweichenden angefochtenen Entscheid als willkürlich zu bezeichnen; vielmehr ist im Einzelnen darzulegen, inwiefern das kantonale Gericht willkürlich entschieden haben soll und der angefochtene Entscheid deshalb an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 117 Ia 10 E. 4b S. 11 f.).