Citation: 5A_422/2010 13.08.2010 E. B

Mit Beschluss vom 10. September 2008 sah die Vormundschaftsbehörde von der seitens des Beistandes verlangten Erstellung eines Gutachtens durch den KJPD ab und wies die Eltern stattdessen an, die Beratung und Mediation durch eine Fachperson in Anspruch zu nehmen. In teilweiser Gutheissung der väterlichen Beschwerde wies der Regierungsrat des Kantons Schwyz die Sache mit Entscheid vom 12. Mai 2009 an die Vormundschaftsbehörde zurück und hob die Anweisung zur Mediation auf. Mit Beschluss vom 26. Juni 2009 regelte die Vormundschaftsbehörde in einem umfangreichen Dispositiv mit detaillierten Angaben zum einen das Besuchsrecht (jedes zweite Wochenende von Freitag- bis Sonntagabend) und das Ferienrecht (vier Wochen pro Jahr), wobei ohne väterliches Verschulden unterbliebene Besuche bzw. Ferientage nachzuholen seien, und zum andern die gegenseitige Verpflichtung zur Auskunft. Den Entscheid über das väterliche Begehren um eine zusätzliche Besuchszeit von Montag- bis Dienstagabend schob es bis zum Vorliegen eines Gutachtens des KJPD auf. Die Begehren um Abgabe einer Legaldefinition der elterlichen Sorge, um Verpflichtung zum Aufsuchen einer Fachstelle bei Uneinigkeiten und um Strafandrohung gemäss Art. 292 StGB wies es ab. Mit Beschluss vom 10. November 2009 bzw. Entscheid vom 29. April 2010 wiesen der Regierungsrat und das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz die vom Vater erhobene Beschwerde ab.