Citation: 4A_35/2024 E. 5.3.3

5.3.3. Der Beschwerdeführer hat sich frühestens im Juli oder August 2022, also zehn Monate nach Eintritt des versicherten Ereignisses, von Dr. E.________ fachärztlich konsultieren lassen. Die Vorinstanz ist somit zu Recht von einer Verletzung der Obliegenheit gemäss Art. 16 Ziff. 2 lit. c AVB ausgegangen. Daran ändert nichts, dass der Beschwerdeführer weder von seinem Hausarzt noch von der Beschwerdegegnerin an einen Facharzt überwiesen wurde. Eine solche Bedingung lässt sich den AVB nicht entnehmen. Vielmehr war der Beschwerdeführer gemäss Art. 16 Ziff. 2 lit. c AVB ohne weitere Voraussetzungen verpflichtet, sich innerhalb von drei Monaten nach Eintritt des versicherten Ereignisses fachärztlich konsultieren zu lassen. Vor diesem Hintergrund erscheint es - entgegen den Behauptungen des Beschwerdeführers - auch nicht treuwidrig, wenn die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer nicht auf seine vertraglichen Obliegenheiten hinweist. Daran vermag auch der Hinweis auf einen angeblich ähnlich gelagerten Fall, worin die Beschwerdegegnerin den Versicherten auf seine Obliegenheiten hingewiesen habe, nichts zu ändern. Ohnehin ergänzt der Beschwerdeführer damit den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt ohne eine zulässige Sachverhaltsrüge zu erheben, weshalb dieses Vorbringen unbeachtlich ist (vgl. E. 3.1 hiervor).