Citation: 8C_740/2018 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gerichte stellte nach sorgfältiger Würdigung der medizinischen Akten fest, der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin habe sich seit der Rentenerhöhung im Juli 2004 massgeblich verändert. Es stützte sich dabei im Wesentlichen auf das ABI-Gutachten vom 11. August 2016. Zwar hätten die Experten den genauen Zeitpunkt der funktionalen und kraftmässigen Verbesserung nicht festlegen können, weshalb sie auf den Untersuchungszeitpunkt abgestellt hätten. Es sei aber mit den Gutachtern davon auszugehen, dass die medizinisch-theoretische Leistungsfähigkeit aufgrund der objektiven Befundung nach einer gewissen Angewöhnungsphase postoperativ erreicht worden sei. Dies sei denn auch im Jahr 2004 vom Operateur Prof. Dr. med. B.________, Facharzt FMH für Chirurgie und Handchirurgie, wie auch von Dr. med. C.________, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), prognostiziert worden. Liege somit ein Revisionsgrund vor, sei der Rentenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen. Gemäss dem beweiskräftigen ABI-Gutachten seien körperlich schwere und mittelschwere Tätigkeiten, wozu auch die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Verkäuferin an der Tankstelle zähle, aufgrund der Minderbelastbarkeit der rechten oberen Extremität nicht mehr zumutbar. Für eine körperlich leichte Arbeit bestehe hingegen laut Angaben der Gutachter eine vollschichtige Arbeitsfähigkeit, wobei aus neurologischer Sicht aufgrund des teilweise nachvollziehbaren neuropathischen Beschwerdebildes eine leichte Leistungseinbusse von maximal 20 % attestiert werden könne. Ein Einkommensvergleich erübrige sich, da ohnehin kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultieren würde. Schliesslich stellte das kantonale Gericht fest, die IV-Stelle sei ihrer Pflicht zur Gewährung von beruflichen Eingliederungsmassnahmen vor Einstellung der Rente bei langjährigem Rentenbezug nachgekommen.