Citation: 4A_491/2024 E. 2.2.2

2.2.2. Der mündlich eröffnete Entscheid in der Sache ist in Rechtskraft erwachsen. Ist die beschwerdeführende Partei zur Anfechtung in der Sache selbst nicht legitimiert, kann sie zwar gegen den Kostenentscheid Beschwerde führen, die Belastung mit Kosten verschafft ihr indes keine Möglichkeit, indirekt eine Überprüfung des Entscheids in der Hauptsache zu erlangen. Sie kann nur geltend machen, die Kostenverlegung sei aus einem anderen Grund als dem blossen Umstand, dass sie in der Hauptsache unterlag, verfassungs- oder bundesrechtswidrig (Urteil des Bundesgerichts 4A_576/2014 vom 25. März 2015 E. 1.3.2 mit Hinweisen). Soweit der Beschwerdeführer die Hauptsache thematisiert, ist die Beschwerde nicht zulässig. Das gilt auch für die Rüge, die Berner Justiz verstosse gegen Art. 104 Abs. 1 ZPO, wonach ein Entscheid über die Prozesskosten in der Regel im Endentscheid zu fällen sei, und damit auch gegen Art. 6 EMRK. Wollte der Beschwerdeführer einen Entscheid in der Hauptsache zusammen mit den Prozesskosten erreichen, hätte er diesen anfechten müssen.