Citation: 1C_92/2021 E. 3.1

3.1. Das Verwaltungsgericht begründete den angefochtenen Entscheid wie folgt: Für die Legitimation von Verbänden im Sinne von § 338b Abs. 1 lit. a PBG/ZH werde nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts regelmässig vorausgesetzt, dass das behauptete Schutzobjekt bereits förmlich erfasst (§ 205 PBG/ZH) oder zumindest schon inventarisiert (§ 203 Abs. 3 PBG/ZH) sei. Bei angefochtenen Anordnungen betreffend nicht inventarisierte Objekte sei die Legitimation von Verbänden hingegen bislang nur dann bejaht worden, wenn a) ein Inventareintrag einzig mangels rechtzeitiger Entdeckung des Schutzobjekts unterblieben und die Schutzwürdigkeit unbestritten gewesen sei oder b) das Gemeinwesen seiner Pflicht zur Inventarisierung nicht nachgekommen sei und die glaubhaft dargelegte Schutzwürdigkeit als wahrscheinlich erscheine. Diese Einschränkung des Rekurs- und Beschwerderechts der Verbände sei entwickelt worden, weil diese andernfalls namentlich mit der behaupteten Missachtung der Bestimmungen über den Natur- und Heimatschutz praktisch gegen jede Anordnung rekurrieren könnten. Im vorliegenden Fall handle es sich offensichtlich nicht um ein Objekt, das nur mangels rechtzeitiger Entdeckung nicht ins Inventar aufgenommen worden und unbestrittenermassen schutzwürdig sei. Eine relevante Säumnis bei der Inventarerstellung liege ebenfalls nicht vor. Ferner könne nicht davon die Rede sein, dass die Inventarisierung in willkürlicher Weise unterlassen worden sei. Zudem sei auch kein anderer legitimationsbegründender Ausnahmetatbestand gegeben.