Citation: 8C_485/2018 E. 5.1

5.1. Wie das kantonale Gericht festgestellt hat und was unbestritten ist, stellte die Beiständin des Versicherten der Gemeindeverwaltung der Beschwerdeführerin am 16. Juni 2016 einen Antrag auf subsidiäre Kostengutsprache für betreutes Wohnen. Darin wurde ausgeführt, dass der seit fünf Jahren im Schulheim E.________ platzierte Versicherte auf dem ersten Arbeitsmarkt eine Lehrstelle gefunden habe und in Zusammenarbeit mit der Invalidenversicherung im Lehrlingshaus B.________ eine Anschlusslösung in Form eines betreuten Wohnens gesucht und gefunden worden sei, da eine Rückkehr zu einem Elternteil die Stabilität der aktuellen Situation sehr gefährden würde. Die Gründe für eine weiterführende auswärtige Platzierung sowie die Kostenregelung unter Berücksichtigung des IV-Beitrages wurden im Antrag einlässlich dargelegt. Die aufgezeigte Kostenbeteiligung der IV-Stelle entspricht dem Inhalt der Mitteilung vom 25. Juli 2016. Die Beschwerdeführerin hat ihren Kostenanteil, was ebenfalls aktenkundig und unbestritten ist, ab 16. August 2016 bis 8. November 2017 monatlich an die Stiftung D.________ geleistet.