Citation: 2C_844/2015 E. 4.1

4.1. Die kantonalen Behörden hätten sich geweigert, ihr Auskunft über den Verbleib ihrer Daten und Dokumente zu geben. Es sei ihr deshalb nicht möglich gewesen, ungehindert in ihre Unterlagen Einsicht zu nehmen und es sei anzunehmen, dass die Steuerbehörden ihre Unterlagen unbefugten Dritten zugänglich gemacht habe. Dadurch sei ihr rechtliches Gehör verletzt geworden. Die Beschwerdeführerin begnügt sich mit der Wiederholung des Vorwurfs, dass die kantonalen Behörden ihre Daten missbrauchen, kann diesen aber in keiner Weise belegen. Die Vorinstanz hat sowohl im Entscheid vom 5. Februar 2014 als auch im angefochtenen Entscheid ausführlich dargelegt (jeweils E. 5.1 f.), welche gesetzliche Mitwirkungspflichten die Beschwerdeführerin im Steuerverfahren gestützt auf Art. 42 StHG sowie § 147 StG/LU zu tragen hat. Dazu gehört auch das Zurverfügungstellen der relevanten Unterlagen an die Steuerbehörde und es ist hinzunehmen, dass die Steuerpflichtige während einer beschränkten Dauer nicht mehr jederzeit ungehindert auf die Unterlagen zugreifen kann; sie können aber weiterhin eingesehen werden (Art. 41 Abs. 1 StHG; § 139 Abs. 1 StG/LU). Durch die Abgabe von Unterlagen an die Steuerbehörden erfolgt weder eine unrechtmässige Einschränkung der Eigentumsrechte noch eine Verletzung der Privatsphäre der Beschwerdeführerin oder von Dritten.