Citation: 6B_432/2023 E. 1.3.2

1.3.2. Demgegenüber hält die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer schildere praktisch keine Nebensächlichkeiten, keine Gefühle und kein eigenpsychisches Erleben. Er habe einsilbig, ausweichend und zögerlich geantwortet. Die Vorinstanz erkennt in seinen Depositionen zum Kerngeschehen erhebliche Widersprüche, obschon er sich äusserst knapp geäussert habe. Er tendiere zur Bagatellisierung. Als "völlig abwegig" qualifiziert die Vorinstanz beispielsweise die Aussage des Beschwerdeführers, wonach die 11-jährige Beschwerdegegnerin 2 die sexuellen Handlungen initiiert habe, indem sie mit ihrem Fuss über seinen ganzen Körper gestrichen sei. Insgesamt hält die Vorinstanz die Aussagen des Beschwerdeführers für unglaubhaft, weil sie wenig Realkriterien enthielten und weder lebhaft noch anschaulich seien.