Citation: 1C_210/2022 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwog in Bezug auf die im Beschwerdeverfahren beantragte Zeugeneinvernahme, der entscheidrelevante Sachverhalt erschliesse sich in hinreichender Weise aus den Akten. So sei der frühere Ehemann bereits vor Erlass der angefochtenen Verfügung zweimal einvernommen worden. Es sei nicht zu sehen, inwiefern eine erneute Zeugenbefragung zu neuen, entscheidenden Anhaltspunkten führen könnte. Von der beantragten Beweisvorkehr könne deshalb in antizipierter Beweiswürdigung ohne Verletzung des rechtlichen Gehörs abgesehen werden.