Citation: 8C_232/2021 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat die Aktenlage pflichtgemäss gewürdigt und seine Feststellungen einlässlich und nachvollziehbar begründet, worauf verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG). Demnach sprechen die ärztlichen Zeugnisse und Stellungnahmen des behandelnden Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie, C.________, aus der Zeit vom 30. Januar 2019 bis 30. Oktober 2019 dafür, dass die Beschwerdeführerin im Zeitraum vom 1. März bis 30. November 2019 in ihrer schon vor der Erkrankung in gleichem Pensum ausgeübten selbstständigen Nebenerwerbstätigkeit zu 20 % arbeitsfähig war. Entsprechend habe in jenem Zeitraum kein Kausalzusammenhang zwischen der psychischen Erkrankung und der Nichterfüllung der Beitragszeit bestanden. Da eine Kumulation ungenügender Beitragszeit mit Zeiten, für welche die versicherte Person von der Erfüllung der Beitragszeit befreit war, ausgeschlossen sei (BGE 141 V 674 E. 4.1), sei der Befreiungsgrund nach Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG nicht gegeben.