Citation: 1P.651/2004 17.01.2005 E. 5

Der Beschwerdeführer bringt hinsichtlich des im Rahmen des vorsorglichen Katastrophenschutzes entfernten Geschiebematerials vor, dass sich das Kantonsgericht mit seiner ausgewiesenen Entschädigungsforderung, die im Zivilverfahren auf den Expropriationsweg verwiesen worden sei, nicht oder nur ungenügend auseinandergesetzt habe. Dies trifft jedoch nicht zu. Das Kantonsgericht hat sich - wie sich schon aus der Zusammenfassung der Erwägungen in der Sachverhaltsschilderung (lit. D) ergibt - eingehend mit der fraglichen Forderung befasst und vorweg geprüft, ob diese überhaupt enteignungsrechtlicher Natur sei oder nicht vielmehr auf das kantonale Gesetz über die Organisation im Falle von Katastrophen und ausserordentliche Lagen vom 2. Oktober 1991 (GOKAL; Gesetzessammlung 501.1) und das entsprechende Ausführungsreglement gestützt werden müsse. Die Frage ist schliesslich offen gelassen worden, da im einen wie im anderen Fall eine Entschädigungspflicht nur entstehen könnte, wenn dem Beschwerdeführer ein Schaden erwachsen wäre. Einen solchen hat das Kantonsgericht mit gutem Grund schon deshalb verneint, weil der Beschwerdeführer wie dargelegt selbst nicht zur Materialausbeutung berechtigt war. Was der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang weiter vorträgt, geht an der Sache vorbei und ist nicht geeignet, das angefochtene Urteil als verfassungswidrig erscheinen zu lassen. Die staatsrechtliche Beschwerde ist auch in diesem Punkte unbegründet, soweit überhaupt auf sie einzutreten ist.