Citation: U 202/00 16.08.2001 E. 4

4.- Zuallererst bilden die medizinischen Fakten, wie die fachärztlichen Erhebungen über Anamnese, objektiven Befund, Diagnose, Verletzungsfolgen, unfallfremde Faktoren, Vorzustand usw. die massgeblichen Grundlagen für die Kausalitätsbeurteilung durch Verwaltung und Gerichtsinstanzen (vgl. BGE 119 V Erw. 2b/aa). Hinsichtlich der Verneinung des natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und den Schwindel- und HWS-Beschwerden ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass anhand der medizinischen Untersuchungen keine organischen Befunde, welche mit dem Unfall in Zusammenhang stünden, erhoben werden konnten (Berichte des Spital Y.________ vom 6. April 1994 und 20. April 1996, Bericht des Chirurgen Dr. S.________, SUVA-Ärzteteam Unfallmedizin, vom 23. Februar 1998). Auf die diesbezügliche einlässliche Würdigung der medizinischen Unterlagen kann verwiesen werden. Selbst wenn Dr. A.________ das Unfallereignis ursächlich für das Cervico-cranial- und -brachial-Syndrom hält (Bericht vom 27. Januar 1997), ist aufgrund der vorliegenden medizinischen Unterlagen nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die geklagten Schwindel- und HWS-Beschwerden in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis stehen. Zu beachten ist dabei, dass - entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers - eine gesundheitliche Beeinträchtigung nicht gemäss der Formel "post hoc, ergo propter hoc" bereits als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist (BGE 119 V 341 f. Erw. 2b/bb mit Hinweis).