Citation: 1P.840/2005 06.01.2006 E. A

X.________ wurde am 30. August 2005 auf einen Vorführungsbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat hin verhaftet. Mit Verfügung vom 1. September 2005 ordnete der Haftrichter des Bezirksgerichts Zürich die Untersuchungshaft an. Dem Angeschuldigten wird zusammengefasst vorgeworfen, seine Kollegin Y.________ im Zeitraum zwischen Ende Sommerferien 2002 bis 16. November 2004 mindestens einmal wöchentlich mit den Worten, er werde ihrem Ehemann (wider besseres Wissen) erzählen, sie hätten eine Liebesbeziehung miteinander, mit bis zu zehn SMS und drei Telefonaten täglich sowie persönlichem Abpassen genötigt zu haben, sich mit ihm zu treffen. Weiter habe ihm die Geschädigte Rechenschaft über ihr Privatleben ablegen und ihm SMS schreiben müssen. Den Inhalt der Kurzmitteilungen soll er ihr mindestens teilweise diktiert haben, um damit die nicht existierende Liebesbeziehung zwischen ihnen zu belegen. Die Geschädigte sei völlig verängstigt gewesen, weshalb sie sich dem Willen des Angeschuldigten gebeugt habe. Zudem soll der Angeschuldigte die Geschädigte gegen ihren Willen mehrfach zum Geschlechtsverkehr genötigt haben; die Geschädigte habe sich psychisch aufgegeben und schliesslich keine andere Lösung mehr gesehen, als zu versuchen, sich das Leben zu nehmen.