Citation: 5A_637/2018 E. 8.3

8.3. Mit dieser Argumentation vermag der Beschwerdeführer die Anordnung der Mediation nicht als bundesrechtswidrig auszuweisen. Entgegen dem im vorliegenden Sachzusammenhang möglicherweise missverständlichen Begriff geht es bei der angeordneten Mediation nicht in erster Linie darum, die Eltern zu versöhnen, sondern ihnen aufzuzeigen, wie sich der aktuell hochstrittige Umgang untereinander - hauptsächlich negativ - auf das Kind auswirken kann und mit welchen Verhaltensmustern derartige Auswirkungen auf das Kind vermieden, zumindest aber vermindert werden können; dies alles mit dem Ziel, dem Kind den Umgang mit dem Loyalitätskonflikt, in dem es sich befindet, erträglicher zu machen.