Citation: 6B_1079/2022 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt, die Einvernahmen von D.________ und F.________ vom 19. Juli 2018 und der Beschwerdegegnerin 3 vom 17. August 2018 seien in Anwesenheit des Beschwerdeführers und seines Verteidigers erfolgt. Ein Dolmetscher für den Beschwerdeführer sei trotz entsprechender Rüge der Verteidigung nicht anwesend gewesen. Das Recht auf eine Übersetzung gelte insbesondere für Verfahrensabschnitte, an denen der Angeschuldigte einen Anspruch auf aktive Teilnahme habe, wie dies bei einer Konfrontationseinvernahme mit Belastungszeugen der Fall sei. Die Aussagen von F.________ und D.________ vom 19. Juli 2018 und der Beschwerdegegnerin 3 vom 17. August 2018 genügten dem Anspruch auf eine wirksame Konfrontation mangels Übersetzung nicht. Zudem habe die Verteidigung einen Antrag auf Wiederholung dieser Personalbeweise gestellt. Dementsprechend seien die erwähnten Personen vom Berufungsgericht noch einmal in Anwesenheit des Beschwerdeführers und von dessen Verteidiger zur Sache befragt worden. Damit habe der Beschwerdeführer wenigstens einmal während des Verfahrens angemessene und hinreichende Gelegenheit gehabt, mit Unterstützung eines Dolmetschers die Zeugnisse in Zweifel zu ziehen und Fragen an die Belastungszeuginnen zu stellen. Dem Konfrontationsanspruch des Beschwerdeführers sei damit Genüge getan worden (angefochtenes Urteil S. 18).