Citation: I 34/04 28.05.2004 E. 2

2.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versicherte Person als Gesunde im massgebenden Zeitpunkt (dazu BGE 129 V 222, 128 V 174) auf Grund ihrer beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit tatsächlich verdient hätte (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 f. Erw. 3b; ZAK 1992 S. 92 Erw. 4a; Urteil D. vom 26. August 2003, I 389/01). Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es der Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 224 Erw. 4.3.1 mit Hinweisen). 2.2 Die Vorinstanz ist den dargelegten Grundsätzen gefolgt, indem sie von dem Lohn, den die Beschwerdeführerin zuletzt als medizinische Praxisassistentin in einem 50 %-Pensum erzielte, ausgegangen ist und ihn, der beiden Vergleichseinkommen zu Grunde zu legenden Annahme eines Ausbaus der hypothetischen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfalle auf eine Vollzeitarbeit Rechnung tragend, verdoppelt hat. Was hiegegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgetragen wird, rechtfertigt keine andere Betrachtungsweise. Entgegen der darin vertretenen Auffassung sind statistisch gesehen Teilzeitstellen von Frauen mit einem Beschäftigungsgrad von 50 % - wie sie die Versicherte bis zur Invalidität ausübte - anteilsmässig sogar höher entlöhnt als Vollzeitstellen (vgl. Die Schweizerische Lohnstrukturerhebung [LSE] 2000 S. 24 Tabelle 9; LSE 1998 S. 20 Tabelle 6; Urteile T. vom 9. September 2003, I 72/03, T. vom 5. Mai 2003, I 359/02, K. vom 21.März 2003, U 118/02, und D. vom 28. November 2002, I 120/02). Ein höheres Valideneinkommen liesse sich daher nicht damit begründen, dass die Beschwerdeführerin alleine aufgrund der für den Gesundheitsfall angenommenen Ausdehnung des bisherigen halben Arbeitspensums auf ein ganzes proportional mehr verdient hätte. Was die Höhe des bei Eintritt der invalidisierenden Gesundheitsschädigung konkret erzielten Verdienstes betrifft, ist weiter festzuhalten, dass sich die Versicherte damit immerhin über mehrere Jahre hinweg zufrieden gab und auch nicht geltend macht, sich je nach einer besser bezahlten Teilzeitstelle umgesehen zu haben. Dieser Lohn liegt zudem nicht so weit ausserhalb des Branchenüblichen, dass er deswegen als Ausgangspunkt der Invaliditätsbemessung nicht in Frage käme. Dies gilt auch bei Berücksichtigung der mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde aufgelegten Ergebnisse einer durch den Schweizerischen Verband Medizinischer Praxisassistentinnen durchgeführten Lohnumfrage. Dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall eine andere, proportional wesentlich besser bezahlte Vollzeitstelle als medizinische Praxisassistentin angetreten hätte, ist nach Lage der Akten nicht überwiegend wahrscheinlich. Das Gleiche gilt, soweit sie vorbringt, dass sie ohne Invalidität wieder auf die früher (bis Ende 1995) ausgeübte Tätigkeit einer Krankenschwester gewechselt hätte. Weiterungen zu den Lohnverhältnissen in diesem Berufszweig erübrigen sich daher. Von ergänzenden Abklärungen, insbesondere auch den beantragten Befragungen, ist ebenfalls kein entscheidrelevanter neuer Aufschluss zu erwarten, weshalb davon abgesehen wird (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis; SVR 2003 IV Nr. 1 S. 1 Erw. 2).