Citation: 6B_79/2019 E. 1.7.1

1.7.1. Der Beschwerdeführer moniert, er habe nicht in verbrecherischer Absicht gehandelt. Wie sich die verbrecherische Absicht manifestiert haben soll, könne dem angefochtenen Entscheid nicht entnommen werden. Die Vorinstanz schliesse nur von der Wissensseite des Vorsatzes auf die Willensseite. Dabei zeige der Umstand, dass er den Böller dorthin geworfen habe, wo sich keine Menschen befanden, dass er dies genau in der Absicht getan habe, keinem Menschen zu schaden. Da er die Wucht des Böllers nicht gekannt habe, habe er auch die resultierte Sachbeschädigung nicht beabsichtigt gehabt, zumal er ansonsten nicht ernsthaft in Erwägung gezogen hätte, den Böller in einem Zug in Anwesenheit von Freunden und Bekannten zu zünden (Beschwerde S. 7 ff.). Der Beschwerdeführer kritisiert zudem die Rechtsprechung des Bundesgerichts zur Eventualabsicht in Bezug auf das Tatbestandselement der verbrecherischen Absicht. Unter Verweis auf die herrschende Lehre macht er zusammengefasst geltend, Eventualabsicht dürfe nicht genügen, um die verbrecherische Absicht gemäss Art. 224 StGB zu begründen. Es sei stattdessen direkter Vorsatz zu verlangen, zumal ansonsten Art. 225 StGB gar nie zur Anwendung kommen würde (Beschwerde S. 10 ff.).