Citation: 9C_561/2017 E. 4.2

4.2. Im Weiteren macht die Beschwerdeführerin geltend, es liege keine Verbesserung ihres Gesundheitszustandes vor, sondern die Gutachter der MGZ hätten eine revisionsrechtlich unbeachtliche Neubeurteilung eines im wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts vorgenommen. Diese Rüge verfängt nicht. Die Vorinstanz hat die jeweiligen Befunde gemäss psychiatrischem Gutachten der Dr. med. C.________ vom 5. Dezember 2006 und gemäss MGZ-Gutachten vom 15. März 2016 verglichen und in konkreter Beweiswürdigung eine Verbesserung des Gesundheitszustands festgestellt (vgl. E. 3.2 hievor). Mit dieser Tatsachenfeststellung setzt sich die Beschwerdeführerin nicht einmal ansatzweise auseinander. Vielmehr beschränkt sie sich darauf vorzubringen, dass der gutachterlichen Einschätzung erklärtermassen eine geänderte Rechtsprechung und geänderte Anforderungen an die Begutachtung zugrunde lägen. Dabei lässt sie ausser Acht, dass der dahingehenden Aussage der Gutachter - ebenso wie der abweichenden diagnostischen Beurteilung der gesundheitlichen Leiden ex tunc - vorliegend keine Bedeutung zukommt. Streitig sind nicht die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung (vgl. dazu BGE 141 V 405 E. 5.2 S. 414 f. mit Hinweisen), sondern diejenigen für eine Revision. Massgeblich ist dabei, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin zwischen dem 22. Juni 2006 (Datum der Rentenzusprache) und dem 26. Juli 2016 (Datum der rentenaufhebenden Verfügung; vgl. zum zeitlichen Referenzpunkt BGE 133 V 108 E. 5.4 S. 114) gemäss verbindlicher - da nicht offensichtlich unrichtiger (E. 1 hievor) - Feststellung der Vorinstanz in erheblicher Weise verbessert hat. Damit durfte eine freie Überprüfung der Anspruchsberechtigung erfolgen (BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 11 mit Hinweisen). Diese ist nicht weiter angefochten. Anzufügen bleibt, dass die Frage danach, ob und in welchem Umfang die Feststellungen in einem medizinischen Gutachten anhand der rechtserheblichen Indikatoren auf die Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen, rechtlicher Natur und damit frei überprüfbar ist (BGE 141 V 281 E. 7 S. 308). Demnach konnte die Vorinstanz aus rechtlicher Sicht von der medizinischen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit gemäss MGZ-Gutachten abweichen, ohne dass dieses gänzlich den Beweiswert einbüsste (Urteil 8C_814/2016 vom 3. April 2017 E. 5.3.5, nicht publiziert in BGE 143 V 66, aber in SVR 2017 IV Nr. 47 S. 139).