Citation: 2C_339/2018 E. B

B.a. Das Migrationsamt des Kantons St. Gallen widerrief nach der Trennung der Ehegatten am 27. Februar 2015 die Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA von A.A.________; gleichzeitig ordnete es deren Wegweisung an. Die Eheleute hätten - so die Begründung - beide erklärt, dass ihr Ehewille erloschen sei und mit einer Wiederaufnahme der Beziehung nicht mehr gerechnet werden könne. Unter diesen Umständen sei die abgeleitete Aufenthaltsbewilligung zu widerrufen, da die Voraussetzungen für die freizügigkeitsrechtlich begründete Anwesenheit dahingefallen seien (Art. 23 Abs. 1 der Verordnung über die schrittweise Einführung des freien Personenverkehrs zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Union und deren Mitgliedstaaten sowie unter den Mitgliedstaaten der Europäischen Freihandelsassoziation [VEP; SR 142.03]). B.b. Die hiergegen gerichteten kantonalen Rechtsmittelverfahren blieben ohne Erfolg: Das Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen ging in seinem Entscheid vom 5. Dezember 2016 davon aus, dass der Widerruf der Bewilligung rechtens sei; im Übrigen sei die Gültigkeit der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA von A.A.________ inzwischen auch abgelaufen. Ein Verlängerungsanspruch im Sinne eines nachehelichen Härtefalls bestehe nicht. Die polizeilichen Protokolle und die ärztlichen Berichte liessen auf einen schwelenden Paarkonflikt schliessen, indessen nicht auf Vorkommnisse, welche geeignet wären, die für einen nachehelichen Härtefall erforderliche Schwere ehelicher Oppression zu erreichen. Das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen teilte diese Ansicht in seinem Urteil vom 22. Februar 2018.