Citation: 8C_388/2013 E. 4.3.1

4.3.1. Die Vorbringen des Beschwerdeführers sind nicht stichhaltig. Dr. med. B.________ (Gutachten vom 16. März 2012) hielt zur Einschätzung der Arbeitsfähigkeit fest, es sei weniger eine depressive Symptomatik als vielmehr eine seit Jahren eingenommene passive Grundhaltung zu erkennen, die mit dem früheren, vor den Unfällen geführten Leben des Versicherten nur schwer zu vereinbaren sei. Wohl sei hinter der Regression ein krankhafter Prozess ersichtlich, der aber nur teilweise nachvollziehbar sei, weil der Versicherte es in den letzten Jahren in der Hand gehabt hätte, seinem Leben eine Aktivität zu vermitteln, statt sich zurückzuziehen und sich von seinen Familienangehörigen abhängig zu machen. Hervorzuheben sei, dass das regressive Verhalten grundsätzlich - auch unter Berücksichtigung der geschilderten Schmerzsymptomatik - überwindbar sei. Allerdings sei zu bedenken, dass der Versicherte seit bald acht Jahren vom Berufsleben entfernt und nun erheblich dekonditioniert sei. Insgesamt betrachtet sei ihm die Aufnahme einer den körperlichen Beeinträchtigungen angepassten Arbeitstätigkeit zuzumuten, wobei aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse mit grossen Widerständen gegen eine berufliche Wiedereingliederung zu rechnen sei; daher seien Zweifel an der Prognose zu äussern.