Citation: 4A_278/2016 E. A

A.________ (Kläger, Beschwerdeführer) und B.________ (Beklagter, Beschwerdegegner) gründeten zusammen mit C.________ die D.________ AG (seit 2013 E.________ AG; nachfolgend: Gesellschaft), die am 7. Juli 1993 ins Handelsregister eingetragen wurde, wobei die Parteien je 40 % und C.________ 20 % der Aktien hielten und alle als Verwaltungsräte der Gesellschaft fungierten. Ein von den drei Gesellschaftsgründern am 17. Juni 1993 geschlossener Aktionärbindungsvertrag (nachfolgend: ABV) sah vor, dass jeder von ihnen berechtigt sei, im Verwaltungsrat und, wenn er zur aktiven Mitarbeit gewillt sei, in der Geschäftsleitung der AG persönlich Einsitz zu nehmen. In der Folge schied C.________ aus, wobei beide Parteien je die Hälfte seiner Aktien übernahmen. Im Jahre 2000 verkauften die Parteien je 10 % der Aktien der Gesellschaft an F.________, der 2005 deren Verwaltungsrat wurde, aber dem ABV nicht beitrat. Am 12. Juni 2012 kündigte die durch den Beklagten und F.________ organschaftlich vertretene Gesellschaft dem Kläger das Arbeitsverhältnis per Ende September 2012. Die Parteien standen bereits vor der Kündigung vom 12. Juni 2012 miteinander in Verhandlung betreffend Ausscheiden eines von ihnen aus der Gesellschaft. In diesem Rahmen hatte der Kläger seinerseits am 13. April 2012 einen Vorschlag unterbreitet, die Aktien des Beklagten und von F.________ zu übernehmen. Nach der Kündigung wurden diese Verhandlungen fortgesetzt. Mit Kaufvertrag vom 13. September 2012 verkaufte der Kläger seine vierzig Aktien an den Beklagten und F.________ zu einem Preis von Fr. 500'000.--. Gleichzeitig schlossen der Kläger und die durch den Beklagten und F.________ vertretene Gesellschaft eine Austrittsvereinbarung, worin sich die Gesellschaft zur Zahlung eines (Cash-) Bonus von Fr. 1'003'167.28 verpflichtete.