Citation: 1C_97/2023 E. 3

Schliesslich rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe seine Ausführungen zum Sackmass, d.h. zur Setzung des Deponiematerials, völlig verkannt und daher den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt: Er habe nie behauptet, dass es am Deponiestandort seit dessen Neuaufbau und Rekultivierung im Herbst 2019 zu erheblichen Setzungen gekommen sei, sondern darauf hingewiesen, dass in Zukunft (in den nächsten zehn Jahren) mit Setzungen von schätzungsweise 169 m3 zu rechnen sei (535 m2 x 0.3 m = 169 m3). Dies entspreche 42 % des angeblich noch wegzuführenden Volumens. Es sei unhaltbar, Material wegzuführen, das im Zeitraum 2020 - 2030 natürlich in sich zusammensacken werde. Dem ist entgegenzuhalten, dass künftige Setzungen nur relevant wären, wenn es darum ginge, eine bestimmte Höhenkote (wieder) herzustellen, z.B. aus Gründen des Landschaftsschutzes. Nach dem rechtskräftigen Wiederherstellungsbefehl soll jedoch das gesamte unzulässigerweise deponierte Material entfernt werden, unabhängig davon, ob sich dies in aufgelockerter Form im Gelände befindet oder durch Setzungen verdichtet worden ist. Es ist daher nicht ersichtlich, inwiefern künftige (noch nicht eingetretene) Setzungen zur Wiederherstellung beitragen und die Ersatzvornahme überflüssig machen können.