Citation: 6B_282/2018 E. 2.6

2.6. Der Beschwerdeführer ist ferner der Ansicht, sein Geständnis müsse stärker zu seinen Gunsten gewichtet werden bei der Strafzumessung. Nach der Rechtsprechung kann ein Geständnis bei der Beurteilung des Nachtatverhaltens im Rahmen der Strafzumessung zugunsten des Täters berücksichtigt werden, wenn es auf Einsicht in das begangene Unrecht oder auf Reue schliessen lässt oder der Täter dadurch zur Tataufdeckung über den eigenen Tatanteil beiträgt (vgl. BGE 121 IV 202 E. 2d/cc; Urteil 6B_587/2015 vom 6. April 2016 E. 1.3.5). Diese Praxis fusst auf der Überlegung, dass Geständnisse zur Vereinfachung und Verkürzung des Verfahrens und zur Wahrheitsfindung beitragen können. Ein Verzicht auf Strafminderung kann sich demgegenüber aufdrängen, wenn das Geständnis die Strafverfolgung nicht erleichtert hat, namentlich weil der Täter nur aufgrund einer erdrückenden Beweislage oder gar erst nach Ausfällung des erstinstanzlichen Urteils geständig geworden ist (Urteil 6B_740/2011 vom 3. April 2012 E. 3.4 mit Hinweisen). Zum Nachtatverhalten erwägt die Vorinstanz, bezüglich der Anklagesachverhalte 1, 2 und 3 sei der Beschwerdeführer bereits relativ früh im Verfahren geständig gewesen. Im ersten Fall sei er aber auf frischer Tat ertappt worden. Die weiteren sechs Einbruchdiebstähle habe er trotz teilweise erdrückender Beweislage stets konsequent in Abrede gestellt. Sein teilweises Geständnis lasse daher weder auf tatsächliche Einsicht in das begangene Unrecht noch auf Reue schliessen und habe auch nicht massgeblich zur Wahrheitsfindung beigetragen. Auch seinen Beteuerungen, die Taten zu bereuen, könne wenig Glauben geschenkt werden. Viel eher entstehe der Eindruck, dass der Beschwerdeführer nicht die Taten an sich, sondern den Umstand, dass er erwischt worden und von seiner Familie getrennt sei, bereue. Für das Nachtatverhalten könne daher lediglich eine marginale Strafminderung gewährt werden. Die Vorinstanz begründet ausführlich, weshalb beim Beschwerdeführer weder Einsicht noch Reue vorliegen und sein Geständnis nicht wesentlich zur Aufdeckung der Straftaten beigetragen hat. Dass die Vorinstanz das Geständnis nicht in grösserem Umfang zu Gunsten des Beschwerdeführers berücksichtigt, ist unter den genannten Umständen nicht zu beanstanden.