Citation: 8C_282/2017 E. A

A.________, geboren 1958, arbeitet als kaufmännischer Angestellter bei der B.________ AG und ist in dieser Eigenschaft bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Zürich oder Beschwerdeführerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Mit Bagatellunfall-Meldung vom 27. April 2016 liess er einen Bruch der rechten Hüfte anmelden, den er sich am 15. April 2016 beim Drehen auf dem Bürostuhl zugezogen habe. Er sei mit dem Fuss am Boden hängen geblieben, habe den Fuss abgedreht und dabei ein Knackgeräusch gehört. Seither leide er an starken Schmerzen. Gemäss Bericht vom 18. Mai 2016 ermittelte Dr. med. C.________ als Ursache der Beschwerden einen Bruch der Revitan-Hüftprothese. Die Zürich verneinte eine unfallähnliche Körperschädigung und die Erfüllung des Unfallbegriffs mangels eines überwiegend wahrscheinlichen ungewöhnlichen äusseren Faktors. Daher lehnte sie eine Leistungspflicht ab (Verfügung vom 20. September 2016), woran sie mit Einspracheentscheid vom 26. Oktober 2016 festhielt.