Citation: 9C_220/2024 E. 6.3

6.3. Die Vorinstanz hat zutreffend darauf hingewiesen, dass sich die Verbuchung fiktiver Aufwendungen bei der C.________ in erheblichem Umfang erst bei den Untersuchungen der ASU ergeben hat (vgl. angefochtener Entscheid E. 9.1.). Indem erst dadurch erkannt wurde, dass geschäftsmässig nicht begründeter Aufwand in beachtlicher Höhe geltend gemacht wurde, ist mit der Vorinstanz das Vorliegen neuer Tatsachen zu bejahen. Daran ändern insbesondere auch die Einwände der Beschwerdeführer nichts. Selbst wenn von Inkongruenzen in den eingereichten Steuerklärungen mit Bezug auf die darin deklarierten Beteiligungen an den Entwicklungsgesellschaften auszugehen wäre, die zu Nachfragen der Steuerverwaltung hätten Anlass geben müssen, führt dies nicht zur Verneinung des Vorliegens neuer Tatsachen mit Bezug auf die infrage stehenden Aufwandbuchungen. Es kann im Übrigen nicht angenommen werden, die Beschwerdeführer hätten auf allfällige Anfragen betreffend die von ihnen deklarierten Beteiligungen spontan Auskunft über die geschäftsmässig nicht begründeten Zahlungen aufgrund fiktiver Rechnungen der Entwicklungsgesellschaften an die C.________ gegeben. Auch insoweit erweist sich die Beschwerde als unbegründet.