Citation: 6B_632/2018 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz beurteilt das Verschulden mit Bezug auf das schwerste Delikt gemäss Art. 19 Abs. 2 BetmG als mittelschwer und setzt die Einsatzstrafe auf 22 Monate fest. Sie geht von einer Betäubungsmittelmenge von 114.7 Gramm reinem Kokain aus, wobei sie zugunsten des Beschwerdeführers berücksichtigt, dass der grösste Teil davon nur Vorbereitungshandlungen betraf. Die Vorstrafen sowie der Umstand, dass er nur zwei Monate nach einem Urteil des Militärgerichts vom 24. Oktober 2012 erneut straffällig wurde, würdigt sie straferhöhend, zumal der Beschwerdeführer dadurch seine Gleichgültigkeit gegenüber der Rechtsordnung zum Ausdruck gebracht habe. Das sehr frühe, teilweise Geständnis zum Verkauf von 70 Gramm Kokaingemisch sei hingegen deutlich strafmindernd zu würdigen, da das Verhalten kaum nachweisbar gewesen wäre. Reue sei indes keine festzustellen. Der Beschwerdeführer habe vorsätzlich und aus finanziellen Interessen gehandelt, was auch hinsichtlich der mehrfachen Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz gelte und das Verschulden insoweit nicht mehr als leicht erscheinen lasse, zumal er auch diese Taten bei laufender Bewährung sowie während eines Strafverfahrens verübt habe. Angesichts des deliktischen Zusammenhangs mit der schwersten Straftat seien auch die Betäubungsmittelvergehen mit einer Gefängnisstrafe zu sanktionieren. Dies gelte ebenso für den Einbruchdiebstahl, wobei der Beschwerdeführer Waffen im Wert von Fr. 10'000.-- erbeutet habe und hinsichtlich welchem das Verschulden mittelschwer wiege, sowie für die Vergehen gegen das Waffengesetz. Diesbezüglich sei von einem nicht mehr leichten Verschulden auszugehen. Auch die Strassenverkehrsdelikte, namentlich die grobe Verkehrsregelverletzung, wögen mittelschwer und wiesen teilweise erheblichen Unrechtsgehalt auf. Der Beschwerdeführer habe, so die Vorinstanz weiter, im August 2017 nach einem Schnupperpraktikum eine dreijährige Lehre als Fachmann in der Kinderbetreuung begonnen, wobei das Arbeitszeugnis sowie die Noten im ersten Semester weitestgehend gut seien. Es sei jedoch zu bedenken, dass er trotz Arbeitstätigkeit wiederholt straffällig geworden sei und nunmehr erst seit knapp einem Jahr wieder arbeite. Ausserdem habe er in der Hauptverhandlung den Eindruck vermittelt, als habe er die Praktikumsstelle primär vor dem Hintergrund des Strafverfahrens angenommen. Die berufliche Situation könne daher nicht allzu stark zu seinen Gunsten gewertet werden. Auch dem verkehrspsychologischen Gutachten, worin die "charakterliche Fahreignung" positiv eingestuft worden sei, sei nur geringfügig Rechnung zu tragen. Insgesamt sei eine Freiheitsstrafe von 38 Monaten angemessen.