Citation: 1C_133/2023 E. B

In der Folge wandte sich A.________ mittels eines auf "02.02.2022" datierten Schreibens mit dem Betreff "Unentgeltliche Rechtspflege und unnötige Kosten für den Steuerzahler und mangelnde Kontrollmechanismen" an den Kantonsrat, den Regierungsrat, das Obergericht, das Kantonsgericht sowie die Aufsichtskommission über die Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte des Kantons Zug. Die Eingabe traf bei der Obergerichtskanzlei am 4. Januar 2023 ein. Darin forderte A.________ u.a. Einsicht in sämtliche Honorarnoten von unentgeltlichen Rechtsbeiständen der letzten zehn Jahre sowie Einsicht in sämtliche Daten, mit welchen sich die Angemessenheit der Honorarnoten verifizieren lasse, und Einsicht in die "Abschreibungsentscheide", in welchen auf die Rückzahlung verzichtet worden sei. Mit Schreiben vom 11. Januar 2023 teilte das Obergerichtspräsidium A.________ mit, seinem Einsichtsgesuch könne mangels eines konkreten schutzwürdigen Interesses sowie aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen nicht entsprochen werden. Ausserdem könne seine Eingabe, in welcher er in genereller Weise staatliches Handeln hinterfrage, als missbräuchlich erscheinen.