Citation: 1C_562/2014 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat in ihrem Entscheid eingeräumt, dass der Titel der Bestimmung ( "Nutzweise" ) sowie die Formulierung "dürfen (...) genutzt werden" auf eine Nutzungsbeschränkung hindeuten. Sie sprach sich in der Folge aber gegen eine solche Auslegung aus. Dabei wies sie auf die Marginalie hin, in welcher vom maximalen Flächenanteil die Rede sei, was ein Indiz für eine quantitative Einschränkung des Anrechnungsprivilegs von Untergeschossen gemäss § 255 Abs. 2des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 des Kanton Zürichs (PBG; LS 700.1) darstelle. Auch in systematischer Hinsicht könne der Verweis auf Art. 6 Abs. 2 BZO in Art. 3 BZO, welcher die maximal zulässige Anzahl von Untergeschossen regle, nur so verstanden werden, dass der lokale Gesetzgeber mit Art. 6 Abs. 2 BZO die Regelung der Anrechenbarkeit von Untergeschossen beabsichtigt habe. Somit beziehe sich der Verweis auf § 255 Abs. 2 PBG auf die ganze Bestimmung, wobei davon auszugehen sei, dass § 255 Abs. 2 PBG durch Art. 6 Abs. 2 BZO verschärft werden soll. Diese Auslegung entspreche der konstanten Praxis der kommunalen Baubewilligungsbehörde.