Citation: C 222/03 29.06.2004 E. 4

In Bezug auf die Verfügung 2 ist strittig, ob sich der Versicherte in den Monaten Mai und Juni 2002 genügend um zumutbare Arbeit bemühte. 4.1 Mit überzeugender Begründung legte das kantonale Gericht dar, weshalb der Beschwerdeführer mit nur sechs (fünf davon telefonisch) getätigten Stellenbewerbungen in den Monaten Mai und Juni 2002 - trotz Arbeitsunfähigkeit von 50 % zwischen 14. und 21. Mai 2002 und 100 % zwischen 16. Juni und 5. Juli 2002 - jedenfalls den praxisgemässen Anforderungen an Arbeitsbemühungen in qualitativer und quantitativer Hinsicht (BGE 124 V 231 Erw. 4a mit Hinweis) nicht genügte. Soweit der Versicherte in diesem Punkt gegen den angefochtenen kantonalen Entscheid zu seiner Rechtfertigung vorbringt, der "psychisch schwierige", nach seiner Meinung "unmögliche" Einsatz im Rahmen des Beschäftigungsprogrammes sei der Grund dafür gewesen, dass er sich nicht intensiver um Arbeit habe bemühen können, überzeugt dies nicht, sondern wäre gegenteils Anlass für eine engagiertere Stellensuche gewesen. 4.2 Mit der im mittleren Bereich des leichten Verschuldens liegenden Einstellungsdauer von sieben Tagen trug das AWA dem Fehlverhalten des Beschwerdeführers angemessen Rechnung, so dass die Vorinstanz die Verwaltungsverfügung im Rahmen der Ermessensprüfung zu Recht nicht beanstandete (vgl. Erw. 3.3 hievor).