Citation: 8C_291/2023 E. 3.2

3.2. Eine Normalarbeitszeit lasse sich nicht ermitteln, so die Vorinstanz weiter, da mit Blick auf Randziffer B97 der AVIG-Praxis ALE des SECO vom Oktober 2012 die Beschäftigungsschwankungen in den einzelnen Jahren bei einem Beobachtungszeitraum von fünf Jahren vor der Anmeldung zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung (1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2021) zu gross gewesen seien. Für die Tätigkeit bei der C.________ AG ermittelte sie ein durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 8'577.-. Für das Jahr 2017 resultierte eine Abweichung hiervon von 3,18 % nach oben, für das Jahr 2018 eine solche von 7,56 % nach oben, für das Jahr 2019 eine solche von 36,24 % nach oben, für das Jahr 2020 eine solche von 4,4 % nach unten sowie für das Jahr 2021 eine solche von 42,58 % nach unten. Damit wurde die zulässige Abweichung vom Durchschnittsverdienst (vorstehende E. 2.3) in den Jahren 2019 und 2021 überschritten. Mit der Tätigkeit bei der "B.________ AG" erzielte die Beschwerdeführerin einen durchschnittlichen Jahresverdienst von Fr. 113'211.-. Im angefochtenen Urteil ergab sich für das Jahr 2017 eine Schwankung von 9,18 % nach oben, für das Jahr 2018 eine solche von 26,16 % nach unten, für das Jahr 2019 eine solche von 6,73 % nach oben, für das Jahr 2020 eine solche von 3,88 % nach oben sowie für das Jahr 2021 eine solche von 6,38 % nach oben. Mit der Beschäftigungsschwankung von 26,16 % nach unten wurde die maximal zulässige Abweichung von 20 % im Jahr 2018 überschritten, womit die Vorinstanz auch in Bezug auf dieses Arbeitsverhältnis keine Normalarbeitszeit ermitteln konnte.