Citation: 6P.159/2003 06.05.2004 E. 3

Der Richter kann das Beweisverfahren schliessen, wenn die Beweisanträge eine nicht erhebliche Tatsache betreffen oder offensichtlich untauglich sind oder wenn er aufgrund bereits abgenommener Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener Beweiswürdigung annehmen kann, dass seine Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (BGE 124 I 208 E. 4a). Der Beschwerdeführer bringt vor, die Beschwerdegegnerin, seine Schwägerin, habe zum Zeitpunkt ihrer belastenden Aussagen mit psychischen Problemen zu kämpfen gehabt. Er stützt sich dabei auf einen Brief und ein Gedicht seiner Schwägerin vom 15. September 1999 sowie auf ein Schreiben ihrer Mutter. Inwiefern diese Dokumente den Schluss nahe legen, dass der psychische Zustand der Beschwerdegegnerin geeignet war, deren Aussageehrlichkeit zu beeinträchtigen (vgl. BGE 118 Ia 28 E. 2c), ist jedoch nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer zeigt dies denn auch nicht auf, weshalb sich seine Rüge als unbegründet erweist.