Citation: 1C_123/2023 E. 10.2

10.2. Unter Bezugnahme auf diese Bestimmungen und die Begründung des Staatsrats in der Projektgenehmigung hat sich die Vorinstanz mit der gewählten Linienführung auseinandergesetzt und nachvollziehbar begründet, weshalb die von den Beschwerdeführenden favorisierte Variante verworfen wurde. Die Vorinstanz hat namentlich auch die Verkehrssicherheit und den Schutz der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Schreinerei in ihre Überlegungen einbezogen und sich mit dem von den Beschwerdeführenden eingereichten Gutachten auseinandergesetzt. Im Vergleich zur heutigen Situation bzw. zum im Jahr 2012 genehmigten Projekt können mit der nun genehmigten Linienführung gewisse Probleme und Konflikte zwischen dem Betrieb der Schreinerei und dem Strassenverkehr verringert werden. Dies wird von den Beschwerdeführenden nicht bestritten und geht auch aus dem genannten, von den Beschwerdeführenden eingereichten Gutachten hervor. Die Vorinstanz kam mit vertretbarer Begründung zum Schluss, die mit der genehmigten Linienführung geschaffenen Abstände zwischen der Fahrbahn und der Schreinerei seien hinsichtlich der Verkehrssicherheit genügend. Ohne in Willkür zu verfallen, wies die Vorinstanz in diesem Zusammenhang darauf hin, die Schreinerei sei verpflichtet, ihren Betrieb verkehrssicher zu führen, mit der gewählten Variante sei eine verkehrssichere Betriebsführung möglich und die Anpassungen, welche die Schreinerei mit Blick auf die Sicherheit allenfalls vorzunehmen habe, seien zumutbar. Dass die von den Beschwerdeführenden favorisierte Variante hinsichtlich eines sicheren Betriebs der Schreinerei wohl mit weniger Aufwand verbunden wäre, ändert daran nichts. Wie die Vorinstanz überzeugend ausführte, sprechen der Ortsbild- und Heimatschutz, der Natur- und Landschaftsschutz und finanzielle Überlegungen für die genehmigte Linienführung und gegen die von den Beschwerdeführenden favorisierte Variante. Wie aus der Projektgenehmigung des Staatsrats hervorgeht, würde die verworfene Variante wegen der Topografie die Erstellung von massiven Stützmauern erfordern, was mit deutlichen Mehrkosten und einem massiven Eingriff in Natur und Landschaft verbunden wäre. Soweit die Beschwerdeführenden überhaupt genügend substanziiert begründen, inwiefern die Vorinstanz die Art. 25 f. StrG/VS im Ergebnis willkürlich angewandt haben sollte, dringen sie damit nicht durch.