Citation: 8C_78/2019 E. 7.1

7.1. Gemäss Art. 29 Abs. 3 BV hat die bedürftige Partei in einem für sie nicht aussichtslosen Verfahren Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege; soweit es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist, hat sie ausserdem Anspruch auf unentgeltlichen Rechtsbeistand. Die unentgeltliche Rechtspflege bezweckt, auch der bedürftigen Partei den Zugang zum Gericht und die Wahrung ihrer Parteirechte zu ermöglichen. Aus Art. 29 Abs. 3 BV resultiert indessen kein Anspruch auf gerichtliche Entschädigung der unentgeltlichen Vertretung durch Personen, die über kein Anwaltspatent verfügen (vgl. BGE 125 I 161 E. 3b S. 163 f.; Urteil 8C_246/2012 vom 17. August 2012 E. 2.2.5). Nach den zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz hat die Rechtsprechung anerkannt, dass es der bundesrechtlichen Minimalgarantie des Anspruchs auf unentgeltliche Rechtspflege nicht widerspricht, wenn grundsätzlich nur die in einem kantonalen Verzeichnis eingetragenen Rechtsanwälte zu unentgeltlichen Rechtsbeiständen ernannt werden (BGE 132 V 200 E. 5.1.3 S. 204 f. mit Hinweis; 125 I 161 E. 3b S. 163 f. mit Hinweis).