Citation: 5A_343/2023 E. 3

Die Beschwerde hat ein Begehren in der Sache zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Da es um Kindesunterhalt und damit um Geldforderungen geht, sind die Anträge im bundesgerichtlichen Verfahren zu beziffern (BGE 134 III 235 E. 2; 143 III 111 E. 1.2); ein Begehren um "Festlegung des Geschuldeten" oder "angemessene Reduktion" bzw. "angemessene Erhöhung" ist unstatthaft (BGE 121 III 390 E. 1). Dies gilt im Übrigen bereits für das kantonale Verfahren, und zwar auch dort, wo im Zusammenhang mit Unterhaltsforderungen für Kinder die Offizialmaxime und der Untersuchungsgrundsatz zum Tragen kommen (BGE 137 III 617 E. 4.3, 4.5 und E. 5). Es wird lediglich das Begehren gestellt, die Berechnungen seien neu auszuführen; dies ist ungenügend. Über den Mangel hilft auch nicht hinweg, wenn in weiteren Rechtsbegehren die Vorlage der Bilanzen und Erfolgsrechnungen der früheren Firma des Beschwerdegegners und eine aktuelle Arbeitgeberbestätigung verlangt wird; das Bundesgericht nimmt grundsätzlich keine Sachverhaltsüberprüfung vor (Art. 105 Abs. 1 BGG) und auch keine Beweise ab.