Citation: 9C_2/2022 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz mass der SMAB-Expertise vom 7. Mai 2018 Beweiskraft zu. Das Gutachten bilde insbesondere eine verlässliche und tragfähige Grundlage zur Einschätzung des medizinischen Verlaufs seit dem rechtskräftigen Entscheid der IV-Stelle vom 28. November 2007. Von neuen medizinischen Abklärungen seien keine entscheidrelevanten Resultate zu erwarten, weshalb darauf in antizipierter Beweiswürdigung zu verzichten sei. Unter Hinweis auf das Urteil des Bundesverwaltungsgericht C-249/2019 vom 1. Oktober 2020 führte das kantonale Gericht weiter aus, die dem Beschwerdeführer am 23. November 2018 (ab dem 1. Dezember 2010) zugesprochene Invalidenrente habe auf der erstmals am 12. Oktober 2012 gestellten Diagnose einer mittelgradigen Demenz basiert. Es lasse sich kein sachlicher Konnex zwischen dieser Diagnose und einem bei Austritt aus der beruflichen Vorsorge bei der Beschwerdegegnerin im Dezember 2007 allenfalls vorhandenen depressiven Geschehen herstellen. Daran ändere nichts, wenn zu Gunsten des Beschwerdeführers davon ausgegangen würde, eine Depression und eine daraus abgeleitete Arbeitsfähigkeit von 50 % habe bereits ab 2009 bestanden. So oder anders lieferten die medizinischen Berichte keine Anhaltspunkte dafür, dass eine demenzielle Entwicklung bereits vor 2009 eingesetzt habe. Auch wenn die Vorinstanz die Frage nach dem Vorliegen eines zeitlichen Konnexes im Sinne einer ununterbrochenen Arbeitsunfähigkeit von mindestens 20 % letztlich offen liess, führte sie dennoch aus, gemäss Verfügung vom 28. November 2007 hätten damals keine Einschränkungen vorgelegen, welche den Beschwerdeführer an einer vollzeitigen Verwertung seiner Arbeitsfähigkeit in angestammter oder angepasster Tätigkeit gehindert hätten. Dieser habe denn auch darauf verzichtet, besagte Verfügung anzufechten. Stattdessen habe er sich erst am 7. Juni 2010 erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. Für allfällige daraus resultierende Beweisschwierigkeiten würde der Beschwerdeführer selber einzustehen haben.