Citation: 9C_565/2015 E. 3.4

3.4. Die offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz ist zu berichtigen (vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG). Betreffend die Aufteilung zwischen Erwerb und Haushalt ist von der während Jahren tatsächlich praktizierten Aufteilung - mithin von einem erwerblichen Bereich von 36 % und einem Haushaltbereich von 64 % - auszugehen. Dass anlässlich der Rentenzusprache vom 1. Dezember 2005 und der Rentenbestätigung vom 20. November 2008 von einer anderen Gewichtung (Erwerb 30 %; Haushalt 70 %) ausgegangen worden war, ändert daran nichts, weil bei Vorliegen eines Revisionsgrundes der Rentenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen ist, ohne dass eine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 11; 117 V 198 E. 4b S. 200).