Citation: 4A_594/2020 E. 4.1

4.1. Im gleichen Zusammenhang rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe es abgelehnt, das Gutachten eines renommierten tschechischen Rechtsprofessors zu berücksichtigen. Der Ausschluss des Gutachtens sei willkürlich, insbesondere auch deshalb, weil mit dem neuen Rechtsgutachten nicht die Kritik des Beschwerdeführers am erstinstanzlichen Entscheid ergänzt werden sollte. Das Rechtsgutachten untermaure vielmehr den bereits in der Berufung geltend gemachten Rechtsstandpunkt, dass Art. 40 Abs. 2 des tschechischen aBGB nicht anwendbar sei, zumal gar keine wirksame Schuldanerkennung vorliege. Selbst wenn der vorinstanzliche Ausschluss des Rechtsgutachtens nicht zu beanstanden wäre, könne es jedenfalls vor Bundesgericht eingereicht werden. Das Rechtsgutachten lege schlüssig die Anforderungen an die Wirksamkeit einer Schuldanerkennung nach tschechischem Recht dar.