Citation: 5A_884/2020 E. 1

Anfechtungsgegenstand kann einzig die Frage der aufschiebenden Wirkung im kantonalen Beschwerdeverfahren und Anfechtungsobjekt kann ausschliesslich die betreffende Verfügung des Obergerichtes bilden (Art. 75 Abs. 1 BGG). Auf diese hat sich auch das Rechtsbegehren zu beziehen (Art. 42 Abs. 1 BGG). Die Beschwerde scheitert bereits daran, dass die Aufhebung des KESB-Entscheides statt die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung im Verfahren vor dem Obergericht verlangt wird. Vor diesem Hintergrund geht im Übrigen auch der für das bundesgerichtliche Verfahren gestellte Antrag um aufschiebende Wirkung an der Sache vorbei; in der vorliegenden Konstellation gibt es nichts aufzuschieben, sondern wäre wenn schon eine auf Art. 104 BGG gestützte vorsorgliche Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung im kantonalen Beschwerdeverfahren zu verlangen gewesen.