Citation: 1C_154/2020 E. 4.4.1

4.4.1. Die Beschwerdeführerin rügt - im Rahmen ihrer Ausführungen zur Standortgebundenheit (vgl. dazu hinten E. 5) - ausserdem, die Betonierung des streitbetroffenen Strassenabschnitts sei allein schon für den landwirtschaftlichen Betrieb auf dem Roggen erforderlich. Bei diesem handle es sich längst nicht mehr um einen reinen Sömmerungsbetrieb. Der neue Landwirt, der den Hof in Zupacht betreibe, habe die landwirtschaftliche Bewirtschaftung erheblich gesteigert. Der regelmässige Abtransport der tonnenschweren Futterballen ins Tal führe zu einer deutlichen Mehrbeanspruchung der Roggenstrasse. Im Winter erfolgten vor allem Hecken- und Waldpflege sowie Instandstellungen von Zäunen usw. Der Betrieb überschreite heute den Schwellenwert für den Bestand eines landwirtschaftlichen Gewerbes. Nach ständiger Praxis des kantonalen Amts für Raumplanung werde Betrieben, welche Gewerbegrösse erreichten, eine asphaltierte Zufahrt zugestanden. Indem die Vorinstanz davon ausgegangen sei, es handle sich um einen reinen Sömmerungsbetrieb, habe sie den Sachverhalt offensichtlich falsch bzw. unvollständig festgestellt.