Citation: 8C_533/2016 E. 5.1

5.1. Letztinstanzlich unbestritten ist, dass einzig die Anosmie als unfallkausaler Gesundheitsschaden zu berücksichtigen ist. Damit ist es dem Beschwerdeführer zwar verwehrt, Tätigkeiten auszuüben die seinen Geruchs- und Geschmackssinn erfordern. Ansonsten stehen ihm aber jegliche Art von Tätigkeiten offen. Aus Gründen, die nicht adäquat kausal auf den versicherten Unfall zurückzuführen und deshalb bei der Ermittlung des Invaliditätsgrades nicht zu berücksichtigen sind, hat der Versicherte seit dem Unfall am 7. April 2009 keine Erwerbstätigkeit mehr aufgenommen. Insbesondere war er auch nicht - beispielsweise im administrativen Bereich - in der von ihm gegründeten B.________ GmbH tätig. Der Versicherte hatte seine vor dem Unfall ausgeübte langjährige selbstständige Erwerbstätigkeit im Zeitpunkt des Verfügungserlasses vom 12. August 2015 beziehungsweise des Erlasses des Einspracheentscheide am 16. September 2015 längst aufgegeben. Die Beschwerdegegnerin musste daher nicht mehr prüfen, ob ihm ein Berufswechsel zumutbar sei. Auch für die Anwendung der ausserordentlichen Bemessungsmethode blieb kein Raum. Dashalb hat die Vorinstanz in antizipierter Beweiswürdigung zu Recht darauf verzichtet, Zeugen über die Art und den Umfang der verschiedenen Tätigkeitsbereiche, welche der Versicherte vor dem Unfall in seinem Betrieb ausgeübt hatte, zu befragen.