Citation: 2C_354/2024 E. 3.8.4

3.8.4. Damit überwiegt das erhebliche öffentliche Fernhalteinteresse die unstrittig gewichtigen Interessen des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz. Der Beschwerdeführer hat massiv und wiederholt gegen die öffentliche Ordnung verstossen, wovon ihn weder seine Ehe noch seine Vaterrolle abhalten konnten. Die Regelmässigkeit der Delinquenz und die konkreten Umstände der Anlasstat zeugen von einer ausgeprägten kriminellen Energie und einer erhöhten Gewaltbereitschaft des Beschwerdeführers, was unter generalpräventiven Gesichtspunkten zu berücksichtigen ist. Zudem hat sich der Beschwerdeführer während seiner langjährigen Aufenthaltsdauer unbestrittenermassen kaum in die hiesigen Verhältnisse integriert. Die gewichtigen familiären Interessen vermögen bei dieser Ausgangslage zu keinem anderen Ergebnis zu führen, zumal der Kontakt zur Familie auch grenzüberschreitend gepflegt werden und der Beschwerdeführer, sofern er sich während einer angemessenen Zeitdauer von in der Regel fünf Jahren im Ausland bewährt, erneut um die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung nachsuchen kann (vgl. dazu Urteil 2C_189/2024 vom 4. November 2024 E. 3). Da ihm die Rückkehr in den Kosovo zumutbar ist, braucht nicht geprüft zu werden, ob dies auch für die Ehefrau und die drei Kinder zutrifft.