Citation: 4A_336/2015 E. 3

Die Beschwerde erweist sich im Ergebnis als unbegründet. Der Beschwerdeführer wird kostenpflichtig. Er hat um unentgeltliche Rechtspflege nachgesucht (Art. 64 Abs. 1 BGG; BGE 139 III 396 E. 1.2 S. 397 mit Hinweisen). Seine Bedürftigkeit ist ausgewiesen. Der Beschwerde war zwar kein Erfolg beschieden, sie war aber dennoch nicht von Vornherein aussichtslos. Die Argumentation der Vorinstanz bezüglich der Nebenbegründung war zufolge der Verkürzung zum Teil nur schwer verständlich (und bezüglich der Darlehensübergabe wenig überzeugend, da die Vorinstanz nicht darauf einging, wie es zur Quittung gekommen sein sollte, wenn kein Darlehen gegeben wurde). Auch die Hauptbegründung erweist sich bei summarischer Betrachtung nicht als tragfähig. Die Vorinstanz verneinte eine Einmischung in die Erbschaft, weil der Beschwerdegegner in begründeter Weise subjektiv die Auffassung vertrete, er sei bereits zu Lebzeiten seines Vaters Eigentümer der streitigen Aktien geworden. Diese Annahme der Vorinstanz liesse sich aber offensichtlich nicht halten, sollte die Behauptung des Beschwerdeführers zutreffen, der Beschwerdegegner habe ein für diese Frage wesentliches Protokoll einer ausserordentlichen Generalversammlung vom 18. November 2005 wahrheitswidrig erstellt. Insgesamt ist nicht davon auszugehen, eine Partei, welche die Kosten des Prozesses selbst zu tragen hat, hätte den Entscheid nicht angefochten. Daher ist dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege samt Rechtsbeistand für das Verfahren vor Bundesgericht zu gewähren. Da keine Vernehmlassung eingeholt wurde, ist keine Parteientschädigung geschuldet.