Citation: U 139/06 18.04.2007 E. 4

Mit Urteil vom 24. Dezember 2002, U 189/02, hat das damals zuständige Eidgenössische Versicherungsgericht festgehalten, dass die Adäquanzprüfung im vorliegenden Fall nach den in BGE 117 V 369 festgelegten Grundsätzen vorzunehmen sei, falls sich organische Unfallfolgen nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachweisen liessen (E. 3 mit Hinweis auf das Urteil vom 22. Februar 2002, U 167/01). Nichts anderes kann gelten, wenn, wie nunmehr festgestellt werden muss, keine Klarheit über die Auswirkungen der - allenfalls durch den Unfall verursachte - Hirnläsion auf den Gesundheitszustand und die damit verbundenen Einschränkungen zu erzielen ist. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin ist daher nicht zu beanstanden, dass das kantonale Gericht bei der Prüfung des adäquaten Kausalzusammenhanges auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet hat. Auch gegen die Einordnung des Ereignisses vom 25. Februar 1994 als Unfall, welcher zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen ist, lässt sich nichts einwenden. Schliesslich hat die Vorinstanz die Adäquanzkriterien der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen, der ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung, und des Grades und der Dauer der Arbeitsunfähigkeit zu Recht als erfüllt betrachtet. Demgemäss ist der adäquate Kausalzusammenhang zu bejahen, womit die Beschwerdegegnerin Anspruch auf Versicherungsleistungen hat. Die abweichende Betrachtungsweise der Beschwerdeführerin geht auf den Umstand zurück, dass sie die Adäquanzprüfung nach BGE 115 V 133 vornehmen und demzufolge nur die somatischen Komponenten berücksichtigen will, was unter den vorliegenden Umständen nicht angeht. Der vorinstanzliche Gerichtsentscheid vom 14. Februar 2006 ist daher zu bestätigen.