Citation: 1B_609/2019 E. 5.2

5.2. Mit diesen Vorbringen werden weder eine unverhältnismässig hohe Beschlagnahme noch eine Verletzung von Art. 197 Abs. 1 lit. c-d und Abs. 2 StPO nachvollziehbar dargetan: Die Beschwerdeführer sprechen zwar von "beschlagnahmten" ca. "400'000 Franken", erklären aber nicht, wie sie auf eine solche Summe kommen. Vermutlich verwechseln sie die Höhe der Beschlagnahme mit der von den Strafbehörden geschätzten mutmasslichen Deliktssumme. Diese beträgt laut Vorinstanz "rund CHF 385'000.--" (angefochtener Entscheid, S. 3 f. E. II/2.1). Gemäss den Feststellungen des Obergerichtes zur Prozessgeschichte sind hier strafprozessuale Beschlagnahmen von Kontenguthaben in der Höhe von insgesamt ca. Fr. 267'000.-- streitig (vgl. angefochtener Entscheid, S. 2 f. E. I/2). In der Beschwerdeschrift (S. 3 Rz. 1) wird ausdrücklich eingeräumt, dass der Prozess-Sachverhalt von der Vorinstanz zutreffend wiedergegeben wurde. Die Vorbringen in der Beschwerdeschrift lassen auch sonst keine übermässige Höhe der Beschlagnahme erkennen. Diese bewegt sich deutlich unterhalb der von der Strafanzeigerin geltend gemachten Zivilforderung und der von den Strafbehörde geschätzten Deliktssumme (zuzüglich voraussichtliche Verfahrenskosten). Der mutmassliche Deliktsbetrag umfasst entgegen der Darstellung der Beschuldigten nicht nur die inkriminierten Flugtickets für ihre Kinder. Sodann hat die Vorinstanz willkürfrei darauf hingewiesen, dass "lediglich drei der insgesamt sieben bekannten Konti der Beschwerdeführer gesperrt" (bzw. die betreffenden Guthaben beschlagnahmt) wurden. Nach Überweisung dieser Guthaben auf das Konto der Zentralen Gerichtskasse seien die Kontensperren wieder aufgehoben worden, so dass die Beschwerdeführer (über die frei gebliebenen Kontenguthaben hinaus) "auch Zugriff auf die monatlich ausbezahlte AHV-Rente" erhielten (angefochtener Entscheid, S. 4 E. II/2.1). Auch sonst könnten die Beschuldigten über ihre "aktuellen Einnahmen wieder unbeschränkt verfügen" (angefochtener Entscheid, S. 5 f. E. II/4). Die Beschwerdeführer bestreiten diese Feststellungen nicht. Es handelt sich bei ihnen im Übrigen um die beschuldigten Personen, weshalb an die Verhältnismässigkeit der Beschlagnahme kein besonders hoher Massstab anzulegen wäre (vgl. Art. 197 Abs. 2 StPO).