Citation: 6B_64/2022 E. 3.2.2

3.2.2. Zulässig ist die Beschwerde gegen Zwischenentscheide gemäss Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG weiter, wenn ihre Gutheissung sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde. Das Bundesgericht legt die Ausnahmebestimmung von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, besonders im Bereich des Strafrechts, restriktiv aus (BGE 134 III 426 E. 1.3.2; 133 IV 288 E. 3.2). Dies gilt insbesondere auch, wenn die Aufhebung einer Nichtanhandnahme- oder Einstellungsverfügung durch die Beschwerdeinstanz angefochten ist. Verlangt wird, dass die Aufwendungen über diejenigen eines gewöhnlichen Strafverfahrens hinausgehen (Urteil 6B_31/2019 vom 12. Dezember 2019 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 146 IV 68, mit Hinweisen). Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn ein komplexes oder gar mehrere Gutachten eingeholt, zahlreiche Zeugen befragt oder eine rogatorische Einvernahme im entfernteren Ausland durchgeführt werden müssten (vgl. Urteile 1C_595/2019 vom 27. Januar 2020 E. 3; 6B_1292/2019 vom 27. November 2019 E. 3.3; 6B_799/2018 vom 29. Januar 2019 E. 1.3; 6B_927/2018 vom 8. Oktober 2018 E. 2.4; je mit Hinweisen). Eine Gutheissung der Beschwerde könnte vorliegend, da die Aufhebung einer Einstellungsverfügung durch die Beschwerdeinstanz angefochten ist, sofort zu einem Endentscheid führen und würde damit Aufwand an Zeit oder Kosten für ein Beweisverfahren ersparen. Inwiefern die Durchführung des Strafverfahrens aussergewöhnlich hohe Kosten verursachen würde oder weitere umfangreiche Beweiserhebungen zu erwarten wären, ist jedoch nicht erkennbar. Indem der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang lediglich auf die "Transnationalität" des Falles hinweist und dabei ohne weitere Begründung vorbringt, die notwendigerweise in Italien vorzunehmenden Ermittlungen seien anstrengend und zeitaufwendig (Beschwerde S. 6), vermag er nicht hinreichend darzulegen, dass hier die Aufwendungen über diejenigen eines gewöhnlichen Strafverfahrens hinausgehen (vgl. Urteile 6B_867/2020 vom 8. November 2021 E. 2.3; 6B_182/2020 vom 6. Januar 2021 E. 1.3; 6B_31/2019 vom 12. Dezember 2019 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 146 IV 68; je mit Hinweisen). Welche angeblich aufwendigen Beweismassnahmen notwendig wären, wird nicht dargetan. Auf die Beschwerde kann daher auch gestützt auf Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden. Insofern erübrigt es sich, auf die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers, etwa die Ausführungen in der Sache, einzugehen.