Citation: 6A.18/2005 05.07.2005 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer rügt, die Darstellung der Vorinstanz, wonach ihm mit Entscheid vom 9. Dezember 2003 die Versetzung in die Halbfreiheit verweigert worden sei, sei aktenwidrig. Mit jenem Entscheid sei das Gesuch um Versetzung in eine offene Anstalt abgewiesen worden. Das Durchlaufen aller Vollzugsstufen gelte aber ohnehin bloss als Regel, weshalb das Überspringen der Stufe der Halbfreiheit nicht als guter Grund für die Verweigerung der bedingten Entlassung herangezogen werden dürfe (Beschwerdeschrift S. 6). Es trifft zu, dass die Vorinstanz in ihren Erwägungen (angefochtener Entscheid E. 3.2 S. 10 unten) fälschlicherweise ausgeführt hat, das Verwaltungsgericht habe dem Beschwerdeführer am 9. Dezember 2003 die Versetzung in die Halbfreiheit verweigert. In der Darstellung des Sachverhaltes ist aber richtigerweise von einer Verweigerung der Versetzung in den offenen Vollzug die Rede (angefochtener Entscheid S. 5 unten). Der offene Vollzug stellt allerdings bloss eine Phase im so genannten Normalvollzug gemäss Art. 37 Ziff. 3 StGB dar (Benjamin F. Brägger, Basler Kommentar, StGB I, Art. 37 N 17), steht also im progressiven Vollzug vor der Halbfreiheit gemäss Art. 37 Ziff. 3 Abs. 2 StGB. Darauf braucht indessen nicht weiter eingegangen zu werden. Nicht bestritten ist nämlich, dass der Beschwerdeführer die Stufe der Halbfreiheit noch nicht erreicht hat. Die bedingte Entlassung ist indessen entgegen den Andeutungen in der Beschwerdeschrift (Ziff. 9 S. 6/7) nicht mit der Begründung verweigert worden, dass der Beschwerdeführer weder in den offenen Vollzug noch in die Halbfreiheit versetzt worden ist. In diesem Punkt ist auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht einzutreten. 2.2 Der Beschwerdeführer rügt im Weiteren, die Darstellung der Vorinstanz, er habe sich mehrfach nicht am vereinbarten Ort gemäss Urlaubsprogramm aufgehalten, sei ebenso aktenwidrig wie die vorinstanzliche Annahme, er habe mehrmals Drogen eingeführt. Richtig sei, dass er einmal, nämlich am 7. Juni 2003, das Urlaubsprogramm nicht eingehalten habe und dass er im Strafvollzug lediglich im Besitz von Drogen angetroffen worden sei. Er habe dieselben weder in die Vollzugsanstalt hineingeschmuggelt noch damit gehandelt (Beschwerdeschrift Ziff. 6 S. 4). In der Tat sind die diesbezüglichen Ausführungen der Vorinstanz zum Sachverhalt ungenau (S. 4/5). Tatsächlich hat der Beschwerdeführer keine Drogen eingeführt ("exkl. Schmuggel") und sich nur einmal (nämlich am 7. Juni 2003) nicht am vereinbarten Ort gemäss Urlaubsprogramm aufgehalten. Die beiden anderen Missbräuche gemäss dem Urteil betrafen einen zu späten Telefonkontrollanruf und einen Verstoss gegen das Alkoholkonsumverbot (vgl. act. 10/31/1). Diese Ungenauigkeiten bei der Wiedergabe des Sachverhaltes sind indessen nicht relevant. Entscheidend ist, dass die Vorinstanz die genannten Tatsachen in ihren materiellen Erwägungen zur Sache zutreffend festgehalten hat (angefochtener Entscheid Ziff. 4.4.1 S. 16). Sollte der Beschwerdeführer eine mangelhafte Feststellung des Sachverhaltes im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG geltend gemacht haben, so könnte seiner Rüge nach dem Gesagten kein Erfolg beschieden sein. Sie ist demnach abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.