Citation: 9C_355/2019 E. 3

Das kantonale Gericht ermittelte in Anwendung der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG i.V.m. Art. 28a Abs. 1 IVG), ausgehend von einer Arbeitsfähigkeit von 60 % in angepassten Tätigkeiten, einen Invaliditätsgrad von 45 %. Bei der Festsetzung des Valideneinkommens stützte es sich auf die Angaben der Arbeitgeberin, wonach sich der Lohn der Versicherten im Jahr 2008 auf Fr. 56'500.- bezifferte, was indexiert auf das Jahr 2009 einen Betrag von Fr. 57'689.50 ergab. Das Invalideneinkommen setzte die Vorinstanz anhand der Tabellenlöhne der Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik (LSE 2008, Tabelle TA1, Total Frauen, Anforderungsniveau 4), indexiert auf das Jahr 2009, auf Fr. 31'469.45 fest. Einen Abzug vom Tabellenlohn (vgl. BGE 126 V 75) hielt die Vorinstanz nicht für angezeigt.