Citation: 2C_1030/2020 E. 4.3

4.3. Vorliegend hat das kantonale Migrationsamt in seiner Verfügung vom 18. Dezember 2017 die weitere Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführerin über den 30. Juni 2018 hinaus davon abhängig gemacht, dass die Beschwerdeführerin bis spätestens am 30. Juni 2018 ihre Deutschkenntnisse durch Vorlegen eines Sprachdiploms Niveau A1 nachweise. Die Beschwerdeführerin hat bis zum Ergehen des angefochtenen Urteils keinen entsprechenden Sprachnachweis vorgelegt. Damit hat sie die Bedingung gemäss Verfügung vom 18. Dezember 2017 nicht eingehalten. Die Vorinstanz ist vor diesem Hintergrund zutreffend davon ausgegangen, dass vorliegend der Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. d AuG erfüllt sei, was die Beschwerdeführerin denn zu Recht auch nicht in Frage stellt. Hingegen beanstandet sie sinngemäss, dass die Nichtverlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung unverhältnismässig sei. Auf diese Rüge ist im Folgenden einzugehen.