Citation: I 45/03 14.04.2003 E. 2

2.1 Im angefochtenen Entscheid hat die Vorinstanz in zutreffender Würdigung der vorhandenen Aktenlage zu Recht erkannt, dass eine Sonderschulbedürftigkeit der Versicherten nicht ausgewiesen ist und mithin kein Anspruch auf Ausrichtung eines Schulgeldbeitrages an die Ausbildung an der Musischen Schule X.________ besteht. Sie hat zutreffend erwogen, dass die Versicherte in ihrem Verhalten nicht in einer Weise beeinträchtigt ist, dass für sie der Besuch der öffentlichen Volksschule in einer Kleinklasse Typus B, obwohl im Vergleich zur Musischen Schule als weniger günstige Variante zu qualifizieren, unmöglich und unzumutbar wäre. 2.2 Was in der Verwaltungsgerichtbeschwerde dagegen vorgebracht wird, vermag zu keinem andern Ergebnis zu führen. Die ergänzend eingereichten Berichte zeigen zwar übereinstimmend eine positive Entwicklung des Kindes auf, was in hohem Masse mit dem Wechsel an die Musische Schule X.________ in Zusammenhang gebracht wird. Es geht daraus entgegen der beschwerdeführerischen Argumentation jedoch nicht hervor, dass der Versicherten aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigung der Besuch einer Kleinklasse Typus B nicht möglich bzw. zumutbar wäre. Dr. K.________ schreibt von klaren Verhaltensauffälligkeiten, welche eine intensive Betreuung in einem kleinen Klassenverband erfordere. Inwiefern die erwähnte Kleinklasse Typus B dies nicht zu bieten vermag, ist nicht ersichtlich. Aufgrund der medizinischen Aktenlage insbesondere der Berichte der hiefür qualifizierten Kinder- und Jugendpsychiatrischen Poliklinik der Universität Y.________ ist überdies eine schwere Verhaltensstörung im Sinne von Art. 8 Abs. 4 lit. f IVV nicht ausgewiesen. Weitere Abklärungen durch eine andere Fachstelle erübrigen sich, da hievon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b). Insgesamt ist davon auszugehen, dass die Ausbildung an der Musischen Schule X.________ zwar eine für die Versicherte besonders geeignete und angepasste Lösung darstellt. Hingegen steht mit der Vorinstanz fest, dass es nicht Sache der Invalidenversicherung ist, daran Beiträge zu leisten, wenn rechtliche Grundlagen fehlen.