Citation: 6B_888/2024 E. 2.2.6

2.2.6. D.________ habe zum weiteren Verlauf erklärt, dass er den Beschwerdeführer bei erster Gelegenheit weggezerrt und zum Aufhören aufgefordert habe. Der Beschwerdeführer habe diese Ausführungen vor beiden kantonalen Instanzen aus seiner Sicht dahingehend ergänzt, dass er auf A.B.________ eingestochen habe, da er befürchtet habe, dieser könnte im Auto eine Waffe behändigen. Gemäss Vorinstanz stehen die Schilderungen der weiteren Beteiligten dazu im Widerspruch. So habe A.C.________ erklärt, der Beschwerdeführer sei "völlig ausgerastet". Auch D.________ habe erklärt, der Beschwerdeführer sei ausser sich gewesen. Daraus zieht die Vorinstanz den Schluss, bei dieser Gemütslage sei ein überlegtes Handeln zum Selbstschutz nicht im Vordergrund gestanden, zumal keine konkreten Hinweise für eine bevorstehende Bewaffnung von A.B.________ bestanden hätten. Die Vorinstanz stellt fest, dass der Beschwerdeführer wutentbrannt dem verwundeten A.B.________ bis zu dessen Auto nachgeeilt sei. A.B.________ habe im Fahrzeug mit den Beinen um sich geschlagen und der Beschwerdeführer habe im zwei Messerstiche in den linken Oberschenkel versetzt, bevor er von D.________ weggezerrt worden sei.