Citation: 5P.210/2006 06.10.2006 E. 4

4.1 Sodann beanstandet der Beschwerdeführer, das Kantonsgericht sei in willkürlicher antizipierter Beweiswürdigung davon ausgegangen, dass er seine Behauptung, es handle sich bei den fraglichen Geldern um Eigengut, nicht beweisen könne, weil mit den eingereichten Unterlagen die Qualifikation der Can$ 200'000.-- als Errungenschaft unwiderlegbar dargetan sei. Er hält diese Schlussfolgerung für unhaltbar, weil mit den von ihm offerierten Beweismitteln sehr wohl nachgewiesen werden könnte, dass die Gelder von seinem Vater gestammt hätten; selbst wenn er nicht beweisen könnte, dass er die Gelder "als Erbe" erhalten habe, so wäre es ihm doch möglich, zumindest zu beweisen, dass er sie "von seinem Vater erhalten" habe; bereits dies würde wohl genügen, um zu beweisen, dass die strittigen Gelder dem Eigengut zuzuordnen wären. 4.2 Art. 200 Abs. 3 ZGB enthält eine Vermutung zugunsten der Errungenschaft mit der Folge, dass der sich auf Eigengut berufende Ehegatte den entsprechenden Nachweis zu erbringen hat. Der Beschwerdeführer hatte seine im kantonalen Verfahren vorgebrachte Behauptung, die kanadischen Werte müssten seinem Eigengut zugeordnet werden, damit zu begründen versucht, er habe die Gelder als Erbe von seinem Vater erhalten. Bereits wurde dargelegt, dass das Kantonsgericht die Vorbringen des Beschwerdeführers willkürfrei so verstehen durfte, dass die Gelder ihm aus dem Nachlass seines Vaters zugeflossen seien. Wenn die kantonale Instanz weiter annahm, diese Behauptung lasse sich mit den eingereichten Dokumenten nicht beweisen, war dies keineswegs unhaltbar: Aus der Bestätigung der Gemeindeverwaltung C.________ vom 11. Mai 2004 ergibt sich, dass der Ertrag der kanadischen Werte schon bei der Steuerveranlagung 1993 aufgerechnet worden war, wogegen nicht bestritten ist, dass der Vater des Beschwerdeführers erst im Jahre 1994 verstarb. Indem das Kantonsgericht aus dem Zusammenspiel dieser beiden Umstände folgerte, der Beschwerdeführer habe seine Behauptung nicht erhärten können, nahm es eine sachlich vertretbare Beweiswürdigung vor. Unter den gegebenen Umständen durfte das Kantonsgericht alsdann willkürfrei annehmen, die vom Beschwerdeführer angebotenen Zeugeneinvernahmen vermöchten dieses Ergebnis nicht mehr umzustossen. Die Beschwerde ist mithin auch in diesem Punkt unbegründet.