Citation: 9C_453/2024 E. 3

Die Vorinstanz hat insbesondere erwogen, das kantonale Steueramt Zürich habe die Einreichung der vollständigen, ordnungsgemäss geführten Buchhaltung mit chronologischer Belegsammlung für die Geschäftsjahre 2015 bis 2019 verlangt. Das habe die Beschwerdeführerin, die eine interkantonale Unternehmung sei und selbst die quotale Umverteilung des in ihrem Sitzkanton erwirtschafteten Aufwandüberschusses verlangt habe, zu Unrecht für unzumutbar gehalten und verweigert. Folglich hat das kantonale Verwaltungsgericht die (harmonisierten kantonalrechtlichen) Voraussetzungen für eine Einschätzung der Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Zürich der Steuerperiode 2019 nach pflichtgemässem Ermessen bejaht. Sodann hat die Vorinstanz die Ermessenseinschätzung unter dem Gesichtspunkt der offensichtlichen Unrichtigkeit bestätigt. Dazu hat sie erwogen, das Steuerrekursgericht habe insbesondere einen im Jahr 2014 angefallenen hohen Verlust (resp. dessen Verrechenbarkeit in den Folgejahren) geprüft und dabei berücksichtigt, dass die deklarierten Jahresergebnisse u.a. auf der Bildung und Auflösung von zahlreichen, teils sehr hohen Wertberichtigungen beruht hätten, deren geschäftsmässige Begründetheit ohne entsprechende Unterlagen nicht beurteilbar gewesen sei. Es habe für die Steuerperiode 2019 erkannt, dass der allenfalls verbliebene Verlustvortrag jedenfalls nicht mehr gross gewesen sein konnte, und daher die Nichtverrechnung von allfälligen Vorjahresverlusten geschützt. Hingegen habe es angesichts des für 2019 deklarierten Gewinns von Fr. 838'488.- den steuerbaren Ertrag auf Fr. 840'000.- reduziert. Die dagegen vorgebrachten Einwände der Beschwerdeführerin hat die Vorinstanz verworfen. Dabei hat sie u.a. festgestellt, die Überprüfung des für die Steuerperiode 2019 am Hauptsteuerdomizil geltend gemachten Aufwandüberschusses von Fr. 1'742'890.- (der laut Beschwerdeführerin zu 99,7 % quotal auf den Kanton Zürich entfalle) und allfälliger Verlustvorträge aus vorangegangenen Steuerperioden sei mangels Einreichung der vollständigen Buchhaltung und entsprechender Belege nicht möglich gewesen, und zwar auch im Fall des hypothetischen Alternativszenarios, dass die vom Steuerrekursgericht aufgeführten Wertberichtigungen u.ä. in den Geschäftsjahren 2015 bis 2017 nicht entstanden (resp. dass sie aufgerechnet worden) wären. Schliesslich hat die Vorinstanz die vom Steuerrekursgericht für das (steuerbare oder gesamte) Eigenkapital festgesetzten Beträge mangels substanziierter Einwendungen der Beschwerdeführerin bestätigt.