Citation: 2C_346/2022 E. 5.3.4

5.3.4. Die übrigen Einwände des Beschwerdeführers vermögen in dieser Hinsicht ebenfalls keine Willkür darzulegen. Es mag sein, dass die Verwendung der aktuellen Version des Standardisierten Abklärungsverfahrens eine detaillierte Diagnosebeschreibung sowie differenzierte Abstufungen nach ICF erlaubt hätte. Inwiefern dadurch die Bedarfs-einschätzung im Ergebnis derart anders ausgefallen wäre, dass die bestehende Einschätzung offensichtlich unhaltbar wäre, ist indessen nicht ersichtlich. Auch die Kritik an der Unterrichtssituation an der Heilpädagogischen Schule U.________/LU vermag keine willkürliche Sachverhaltsfeststellung oder Beweiswürdigung zu begründen. Dass die Vorinstanz unter Verweis auf die geltenden Anforderungen an das Lehrpersonal und die beschränkten Klassengrössen in den heilpädagogischen Schulen davon ausgeht, dass die Fachkenntnisse der Lehrkräfte sowie die Betreuungsintensität an einer Regelschule geringer ausfallen, ist jedenfalls nicht offensichtlich unhaltbar (vgl. angefochtener Entscheid E. 6.7 S. 22).