Citation: 6B_112/2018 E. 3.3

3.3. Zunächst weist unter den vom Beschwerdeführer geltend gemachten Gesichtspunkten nichts darauf hin, dass der Beschwerdeführer die fragliche Bestätigung gegenüber dem Kredit-Sachbearbeiter nie ausgesprochen hat, resp. dass die Vorinstanz nicht auf dessen entsprechende Aussage abstellen durfte, ohne gegen das Willkürverbot zu verstossen. Ob der Bankmitarbeiter von einer deutlich über einem Vollzeitpensum liegenden Gesamtauslastung oder aber von einer solchen von "fast 200%", wie zu Protokoll gegeben, ausgegangen ist, und ob eine Antwort des Inhalts, die verschiedenen Beschäftigungen seien miteinander vereinbar, überhaupt schlüssig sein kann, ist nicht eine Frage des Beweiswerts der Aussage, sondern der allfälligen Opfermitverantwortung (dazu unten E. 5). Ein willkürliches Abstellen auf die betreffende Aussage lässt sich sodann nicht damit begründen, die Aussagen des Bankmitarbeiters dahin, ob er auch mit Y.________ telefoniert (oder aber nur schriftlich korrespondiert) habe, seien nicht konsistent. Da die angesprochene Diskrepanz innerhalb derselben Einvernahme aufgetreten ist, lässt sich daraus bezüglich des Erinnerungsvermögens des Befragten nichts ableiten. Es handelt sich auch nicht um Widersprüchlichkeiten, die geeignet wären, die Glaubhaftigkeit der hier interessierenden Aussage zu beeinträchtigen. Kein Hinweis auf eine bewusst oder unbewusst unwahre Aussage liegt im Umstand, dass der Bankmitarbeiter die betreffende Aussage nicht spontan, sondern erst auf Nachfrage des Staatsanwalts hin gemacht hat; die Einvernahme war gleichsam durchstrukturiert, erfolgte anhand spezifischer Fragen und gab dem Befragten demgemäss wenig Anlass zu spontanen Depositionen. Willkürliche Beweiswürdigung kann schliesslich auch nicht daran festgemacht werden, dass der befragte Bankmitarbeiter hinsichtlich der Identität des Erklärenden unsicher gewesen wäre. Dass keine Verwechslung mit Y.________ vorliegt, ergibt sich gerade daraus, dass der stutzig gewordene Bankmitarbeiter Angaben, die der Kreditvermittler geliefert hat, beim Betroffenen selber verifizieren wollte.