Citation: I 544/00 16.02.2001 E. 2

2.- Das kantonale Gericht hat in Bestätigung der Verfügung der IV-Stelle vom 7. Januar 2000 den Taggeldanspruch für die (Warte-)Zeit vom 1. August 1999 bis zur Aufnahme des Medizinistudiums im Oktober 2000 im Wesentlichen aus folgenden Überlegungen verneint: Es habe keine zwingende äussere Veranlassung bestanden, den frühest möglichen Studienbeginn im Herbst 1999 um ein Jahr hinauszuschieben. Neben der Maturität sei einzig das Bestehen des eidgenössischen Eignungstests Zulassungsbedingung zum Medizinstudium im Rahmen der verfügbaren Studienplätze. Im Übrigen bringe die Sprachschule in den USA für das mögliche Fernziel einer fachmedizinisch-publizistischen Tätigkeit wenig im Vergleich mit einem gezielten Spracherwerb nach Studienabschluss beispielsweise anlässlich eines Forschungsaufenthaltes. Es fehle somit an der Notwendigkeit und sachlichen Angemessenheit des Zwischenjahres. Abgesehen davon stehe der Nutzen der zwischengeschalteten Weiterbildung wirtschaftlich-finanziell in einem Missverhältnis zu den Kosten einer begleitenden Taggeldausrichtung.