Citation: 1B_235/2018 E. 5.2

5.2. Zur Kollusionsgefahr nahm die Vorinstanz Bezug auf den Antrag der Staatsanwaltschaft auf Anordnung von Untersuchungshaft vom 12. April 2018 sowie die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts vom 13. April 2018 und führte aus, es seien die sichergestellten Datenträger daraufhin auszuwerten, welche Kontakte der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit dem ihm vorgeworfenen Betrugsversuch gepflegt habe. Sodann werde der Beschwerdeführer mit den entsprechenden Personen zu konfrontieren sein. Auch eine Konfrontationseinvernahme mit den Mitbeschuldigten B.________ und D.________ habe noch nicht stattgefunden. Es liege auf der Hand, dass der Beschwerdeführer bei einer Entlassung aus der Untersuchungshaft versuchen könnte, sich mit diesen Personen abzusprechen. Für das Vorliegen von Kollusionsgefahr sprächen die Interessenlage des Beschwerdeführers, seine Bestreitungen sowie die persönliche Verbundenheit zu Mitgliedern in zwei Gruppenchats, in denen der Mitbeschuldigte B.________ ebenfalls Mitglied sei. Der Umstand, dass auch die Mitbeschuldigten B.________ und D.________ inhaftiert seien, stehe der Annahme von Kollusionsgefahr nicht entgegen. Mit diesen Ausführungen hat die Vorinstanz nachvollziehbar dargetan, weshalb jedenfalls beim jetzigen Verfahrensstand Kollusionsgefahr im Sinne von Art. 221 Abs. 1 lit. b StPO besteht. Massgebend ist, dass die gegen den Beschwerdeführer geführte Strafuntersuchung sich noch im Anfangsstadium befindet, dass namentlich noch diverse sichergestellte Datenträger auszuwerten sind und verschiedene Konfrontationseinvernahmen durchzuführen sein werden. Unter den gegebenen Umständen erscheint naheliegend, dass der Beschwerdeführer in Freiheit versucht sein könnte, sich mit mitbeteiligten Personen abzusprechen oder diese zu beeinflussen. Die Einwände des Beschwerdeführers, wonach alle relevanten Beweismittel bereits beschlagnahmt seien, der Mitbeschuldigte B.________ sich in Untersuchungshaft befinde und er D.________ gar nicht kenne, ändern nichts daran, dass die Vorinstanz vom Vorliegen von Kollusionsgefahr ausgehen durfte.