Citation: 2C_76/2020 E. 7.3.5

7.3.5. Das Kantonsgericht hat nicht verkannt, dass dem Beschwerdeführer die Aufrechterhaltung des persönlichen Kontakts zu seinen Kindern von der Republik Senegal aus schwerfallen dürfte. Wie die Vorinstanz willkürfrei festgestellt hat, wird der Beschwerdeführer die Kontakte mit seinen Töchtern aber über die traditionellen und modernen Kommunikationsmittel pflegen können. Der Beschwerdeführer zeigt im Übrigen nicht auf, inwiefern seine Wegweisung die Interessen der Kinder konkret gefährden würde. Unbehelflich ist sein Hinweis auf das Urteil des EGMR i.S. Udeh gegen die Schweiz vom 16. April 2013 (Nr. 12020/09). Das Bundesgericht hat festgehalten, dass es sich dabei nicht um einen Grundsatzentscheid handelt. Ferner hat es dessen Tragweite insofern relativiert, als sich der Gerichtshof dabei überwiegend auf Tatsachen stützte, welche erst nach dem kantonalen Urteil und dem bundesgerichtlichen Verfahren eingetreten waren (BGE 139 I 325 E. 2.4 S. 327 ff.; Urteil 2C_449/2019 vom 12. September 2019 E. 4.3.2). Auch der Vergleich mit anderen Entscheiden ist nur beschränkt möglich, da jeder Fall gestützt auf seine konkreten Umständen zu beurteilen ist.