Citation: 2C_293/2020 E. 3.2

3.2. In Anbetracht der Tatsache, dass er hochwertige Rechtsgüter verletzt und eine Straftat begangen hat, welche im Sinne von Art. 121 Abs. 3 BV seit dem 1. Oktober 2016 eine Anlasstat für eine obligatorische Landesverweisung bildet (Art. 66a Abs. 1 lit. b StGB), ist diese Einschätzung nicht zu beanstanden. Die soeben genannte Regelung findet zwar nicht rückwirkend auf den Beschwerdeführer Anwendung. Es darf bei der Interessenabwägung jedoch berücksichtigt werden, dass der Verfassungs- und Gesetzgeber die vom Beschwerdeführer begangenen Delikte als besonders verwerflich erachtet (vgl. Urteil 2C_172/2017 vom 12. September 2017 E. 3.3). Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers kann bei seinen Straftaten auch nicht mehr von jugendlicher Delinquenz gesprochen werden, welche entlastend zu werten sei, da er zum Zeitpunkt der Taten bereits 22 Jahre alt war (BGE 139 I 31 E. 3.1 S. 36; Urteil des Bundesgerichts 2C_520/2014 vom 16. Dezember 2014 E. 3.1 mit Hinweisen).