Citation: 5A_963/2017 E. 3

Das Obergericht hat erwogen, dass sich die Beschwerdeführerin nicht im Ansatz mit der Begründung des bezirksgerichtlichen Entscheids auseinandergesetzt habe. Die Beschwerde genüge damit den formellen Voraussetzungen nicht, womit auf sie nicht einzutreten sei. Selbst wenn auf die Beschwerde einzutreten wäre, bliebe sie erfolglos. Es sei nicht ersichtlich, dass rechts- oder sittenwidrig auf den Steigerungserfolg eingewirkt oder Verfahrensvorschriften verletzt worden seien. Ausserdem treffe der Einwand der Beschwerdeführerin nicht zu, dass das Bezirksgericht über ihren Eventualantrag (Sistierung der Verwertung) nicht entschieden habe. Das Bezirksgericht habe die Voraussetzungen für einen Aufschub der Verwertung gemäss Art. 123 i.V.m. Art. 143a SchKG dargelegt. Es habe zutreffend ausgeführt, dass die Beschwerdeführerin nicht nachgewiesen habe, rechtzeitig ein entsprechendes Gesuch gestellt zu haben. Mit der Durchführung der Verwertung sei die Möglichkeit eines Aufschubs verwirkt gewesen. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin führe ein hängiges Scheidungsverfahren nicht zu einem Aufschub der Verwertung der Familienwohnung, bis diese einem Ehegatten rechtskräftig zugeteilt worden sei.