Citation: 5G_1/2018 E. 1

dass das Bundesgericht auf schriftliches Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen die Erläuterung oder Berichtigung eines bundesgerichtlichen Entscheids vornimmt, wenn sein Dispositiv unklar, unvollständig oder zweideutig ist, wenn seine Bestimmungen untereinander oder mit der Begründung im Widerspruch stehen oder wenn es Redaktions- oder Rechnungsfehler enthält (Art. 129 Abs. 1 BGG); dass im Verfahren 5A_858/2017 der Gesuchsgegner der Beschwerdeführer war und die Gesuchstellerin als Beschwerdegegnerin auftrat; dass die Gesuchstellerin deshalb zu Recht darauf hinweist, gemäss Ziffer 4 des Dispositivs des Urteils 5A_858/2017 habe nicht der Beschwerdegegner der Beschwerdeführerin, sondern der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin eine Entschädigung zu leisten; dass wegen dieses offensichtlichen Redaktionsfehlers zwischen dem Dispositiv und der Urteilsbegründung des bundesgerichtlichen Urteils 5A_858/2017 eine Ungereimtheit besteht, weshalb das Berichtigungsgesuch gutzuheissen und Ziffer 4 des besagten Urteils im beantragten Sinn zu berichtigen ist; dass bei diesem Ausgang des Gesuchsverfahrens auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten und der Gesuchstellerin eine Entschädigung auszurichten ist, dass dem Gesuchsgegner, der sich zum Berichtigungsgesuch nicht vernehmen liess, keine Entschädigung geschuldet ist;