Citation: U 176/00 05.11.2003 E. 4

Streitig und zu prüfen ist sodann der Anspruch auf Integritätsentschädigung. Während SUVA und Vorinstanz die Integritätseinbusse mit 5 % bemessen haben, macht der Beschwerdeführer einen Integritätsschaden von mindestens 10 % geltend. 4.1 Gestützt auf Art. 25 Abs. 2 UVG und Art. 36 Abs. 2 UVV hat der Bundesrat im Anhang 3 zur UVV Richtwerte für die Bemessung häufig vorkommender Integritätsschäden aufgestellt. In Weiterentwicklung der bundesrätlichen Skala hat die SUVA Feinraster in tabellarischer Form erarbeitet. Soweit sie lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung der Versicherten gewährleistet werden soll, sind sie mit Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 116 V 157 Erw. 3a mit Hinweisen). Im vorliegenden Fall ist Kreisarzt Dr. med. S.________ von dem gemäss Tabelle 2 (Integritätsschaden bei Funktionsstörungen untere Extremitäten) für (durch Arthrodese oder Orthese) versteifte Sprunggelenke geltenden Richtwert von 20 % ausgegangen und hat den Integritätsschaden auf einen Viertel dieses Wertes bemessen mit der Feststellung, dass eine Einschränkung der Dorsalflexion mit einer Spitzfuss-Stellung von 5° bei freier Flexion bestehe. 4.2 Der Beschwerdeführer bringt gegen die Einstufung des Integritätsschadens im Rahmen der für Funktionsstörungen der unteren Extremitäten geltenden Richtwerte nichts vor. Er macht stattdessen geltend, bei der Bemessung des Schadens seien die dauernden Schmerzen und die bestehende Muskelatrophie unberücksichtigt geblieben. Hiezu ist festzustellen, dass die Schmerzen nach den medizinischen Akten und den eigenen Angaben des Beschwerdeführer nicht derart ausgeprägt sind, dass sie zusätzlich in Rechnung zu stellen sind, zumal eine nicht unfallbedingte psychische Komponente besteht. Die Muskelatrophie wird in der Beurteilung des Integritätsschadens durch Dr. med. S.________ als leicht bezeichnet und es ergeben sich aus den Akten keine Anhaltspunkte dafür, dass diese Feststellung nicht den Tatsachen entsprechen würde. Es besteht daher kein Anlass, von der vorinstanzlichen Beurteilung des Integritätsschadens abzugehen.