Citation: 9C_82/2023 E. 1.3.4

1.3.4. Mit einzelrichterlicher Verfügung im Verfahren GB.2022.00002 vom 24. November 2022 trat das Verwaltungsgericht auf die Beschwerde betreffend die Hinterziehungsbussen zu den Steuerperioden 2012 bis 2015, Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Zürich, nicht ein. Die Begründung ging dahin, dass das Verwaltungsgericht habe annehmen dürfen, die Rechtsvertretung liege in den Händen der G.________ AG in X.________/SZ, "zumindest nach aussen". Im hier interessierenden Verfahren GB.2022.0002 habe die Rechtsvertretung zunächst keine Vollmacht vorgelegt, anders als im Parallelverfahren GB.2022.0001 zur direkten Bundessteuer, in welchem sie die Fotokopie einer Vollmacht zu den Akten gegeben habe. Dieser zufolge sei die B.________ AG mandatiert gewesen ("und nicht RA F.________ persönlich"). Auch im Einspracheentscheid vom 31. Mai 2022 sei die B.________ AG als Rechtsvertretung aufgeführt worden. Das Schreiben vom 8. August 2022 lege den Schluss nahe, dass die Rechtsvertretung des Steuerpflichtigen durch die G.________ AG wahrgenommen werde. Hätte es sich anders verhalten, fuhr das Verwaltungsgericht fort, wäre RA F.________ nach Treu und Glauben gehalten gewesen, innerhalb der Nachfrist die Vertretungsverhältnisse klarzustellen. Er hätte hierzu einerseits im Fristerstreckungsgesuch (betreffend Kostenvorschuss) vom 30. August 2022, anderseits anlässlich des Telefongesprächs vom 31. August 2022 Gelegenheit gehabt, diese aber nicht wahrgenommen. Die 15-tägige Frist zur Nachreichung einer Vollmacht sei am 31. August 2022 verstrichen. Mit ihrer Eingabe vom 6. September 2022 habe die als Rechtsvertretung wirkende G.________ AG die Frist nicht wahren können. Die in den Akten des Parallelverfahrens GB.2022.00001 liegende fotokopierte Vollmacht zugunsten der B.________ AG habe die im streitbetroffenen Verfahren GB.2022.00002 fehlende Vollmacht nicht zu ersetzen vermocht.