Citation: 1C_577/2019 E. 4.2

4.2. Hingegen wendet die Beschwerdeführerin ein, in Art. 33 aBauG bzw. Art. 40 PBG sei auf kantonaler Ebene ein individueller Anspruch auf Überprüfung und Änderung von Nutzungsplänen verankert. Bei Einreichung eines entsprechenden Gesuchs seien die Behörden verpflichtet, eine Planungszone als Sicherungsmassnahme zu erlassen. Nach dem angefochtenen Entscheid könnte die Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 21 RPG - und altrechtlich auch nach Art. 33 aBauG - eine Überprüfung und gegebenenfalls eine Änderung der kommunalen Nutzungspläne, hier den Erlass eines Sondernutzungsplans im Gebiet Oberhofstetten, veranlassen. Art. 40 PBG enthalte Formvorschriften für die Einleitung eines Verfahrens für den Erlass eines Sondernutzungsplans. Dies ändere aber nichts daran, dass die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf Erlass einer Planungszone habe. Die Beschwerdeführerin zeigt vor Bundesgericht nicht substanziiert auf, dass das Verständnis der Vorinstanz zur rechtlichen Tragweite von Art. 40 PBG bzw. Art. 33 aBauG an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet. Sie beschränkt sich bloss auf die Behauptung, dass sich aus diesen Bestimmungen der Anspruch auf Erlass einer Planungszone ergeben soll. Damit übt sie appellatorische Kritik an der Anwendung kantonalen Rechts, ohne rechtsgenüglich darzulegen, inwiefern die Vorinstanz dabei das Willkürverbot verletzt haben soll (vgl. oben E. 1.2). Auf diese Vorbringen kann nicht eingetreten werden.