Citation: 5C.2/2003 22.07.2003 E. B

Die gesetzlichen Erben von X.-Y.________ (im Folgenden: Erblasserin) sind ihr Ehemann und die vier Kinder. Am 28. Dezember 2001 wurde eine eigenhändige letztwillige Verfügung der Erblasserin samt Nachtrag beim Einzelrichter im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Meilen zur amtlichen Eröffnung eingereicht. Der Einzelrichter bescheinigte gleichentags dem testamentarisch bezeichneten Willensvollstrecker die Ernennung. Der Ehemann erhob am 5. Januar 2002 die Einrede der Unzuständigkeit des Bezirksgerichts Meilen zur Eröffnung des Erbganges und beantragte bis zur Klärung der Zuständigkeit alle bisher ergangenen Entscheide, wie die Ausstellung des Willensvollstreckerzeugnisses zu widerrufen. Der Einzelrichter wies die Unzuständigkeitseinrede und die weiteren Anträge ab. Er bejahte seine Zuständigkeit, weil die Erblasserin ihren letzten Wohnsitz in Meilen gehabt habe (Verfügung vom 4. Februar 2002). Das Obergericht (II. Zivilkammer) des Kantons Zürich wies den Rekurs des Ehemannes ab, soweit darauf eingetreten werden konnte. Es trat auf das Begehren nicht ein, die Unzuständigkeit des Bezirksgerichts Meilen zur Eröffnung des Erbganges festzustellen. Was die Ausstellung des Willensvollstreckerzeugnisses angeht, bejahte das Obergericht die Zuständigkeit des Einzelrichters (Beschluss vom 26. Juli 2002). Der obergerichtliche Beschluss blieb unangefochten.