Citation: 2P.295/2002 05.06.2003 E. 2

Die Beschwerdeführerin rügt zunächst eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung. Sie macht geltend, effektiv sei im Folgejahr (1999) nicht eine Dividende von Fr. 43'333.-- ausbezahlt worden, wie das Steuergericht im angefochtenen Entscheid festhalte, sondern eine solche von Fr. 13'000'000.--. Die Rüge ist unbegründet: Willkürbeschwerden sind aufgrund der kantonalen Akten zu beurteilen; neue Behauptungen, Einreden und Beweismittel sind im Prinzip ausgeschlossen (BGE 119 II 6 E. 4a; 118 III 37 E. 2a; s. auch 127 I 145 E. 5c/aa S. 160). In ihrer Vernehmlassung an das Steuergericht vom 4. Mai 2000 führte die Veranlagungsbehörde aus, dass im Kalenderjahr 1999 (Wegzug ins Ausland) trotz eines Reingewinns von Fr. 6'392'731.-- im Jahresabschluss per 31. August 1998 nur noch eine Dividende von Fr. 43'333.-- ausgeschüttet worden sei. Diese Aussage beruhte auf einer telefonischen Rückfrage bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung, wie einer bei den Akten liegenden Notiz entnommen werden kann. Der Betrag blieb in der Stellungnahme (Rückäusserung) der Beschwerdeführerin vom 16. Juni 2000 gegenüber dem Steuergericht unwidersprochen, obschon sie detailliert zur Vernehmlassung der Veranlagungsbehörde Stellung nahm. Wenn daher das Steuergericht auf die unbestritten gebliebenen Ausführungen der Veranlagungsbehörde abgestellt und festgehalten hat, es sei eine Dividende von Fr. 43'333.-- im Jahre 1999 ausgeschüttet worden, beruht das nicht auf einer willkürlichen Beweiswürdigung. Nur der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass die Annahme einer Dividendenzahlung 1999 von Fr. 13'000'000.-- statt Fr. 43'333.-- auch materiell schwerlich zu einem anderen Ergebnis hätte führen können (s. auch unten E. 3.3).