Citation: 8C_111/2016 E. 5

Der Beschwerdeführer beanstandet auch den Beweiswert des Gutachtens. Diesbezüglich ist nach den vorinstanzlichen Feststellungen zunächst ausschlaggebend, dass die ursprüngliche Rentenzusprechung aus psychischen Gründen erfolgt ist. Aus somatischer Sicht wäre bereits damals eine behinderungsangepasste Tätigkeit zu 100 Prozent zumutbar gewesen. Nach dem aktuellen Gutachten liess sich kein relevanter Folgeschaden der am 2. Oktober 2001 erlittenen Verletzung der linken Hand objektivieren. Das kantonale Gericht hat sich zu den bereits vorinstanzlich dazu erhobenen Einwänden eingehend und zutreffend geäussert. Es liegen keine neueren ärztlichen Stellungnahmen vor, die von der gutachtlichen Einschätzung abweichen würden (BGE 137 V 210 E. 1.3.4 S. 227; 135 V 465 E. 4.4 S. 470; 125 V 351 E. 3b/bb S. 353). Bemängelt wird auch die psychiatrische Einschätzung. Es werden Widersprüche zu den Vorgutachten aus den Jahren 2005 und 2008 und namentlich auch zur Stellungnahme des behandelnden Arztes Dr. med. D.________ geltend gemacht. Entscheidwesentlich ist, dass der psychiatrische Gutachter die von Dr. med. D.________ am 4. Mai 2012 gestellte Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung nach den vorinstanzlichen Feststellungen nicht bestätigen konnte. Das kantonale Gericht ist dabei den eingehenden Erläuterungen des Gutachters gefolgt. Nicht nur wäre eine so lang anhaltende Belastungsstörung atypisch. Insbesondere würden die diesbezüglich (beziehungsweise im Rahmen der von Dr. med. D.________ zusätzlich diagnostizierten vorübergehenden psychotischen Störung) geklagten Beschwerden nur selten noch nachts auftreten, nicht aber tagsüber, sodass keine Behinderung bei der Arbeit durch Restsymptome bestehe. Die vom Beschwerdeführer geschilderten Störungen liessen sich mit den vom behandelnden Psychiater verordneten Medikamenten unterdrücken. Die Laboruntersuchung habe jedoch keinen therapeutisch wirksamen Medikamentenspiegel gezeigt (vgl. BGE 141 V 281 E. 2.2.1 S. 287). Übereinstimmend stellten Dr. med. D.________ und Dr. med. C.________ rezidivierende depressive Störungen fest, wobei gemäss gutachtlicher Einschätzung seit Anfang 2012 nur noch eine leichtgradige Episode vorlag. Psychische Störungen gelten grundsätzlich nur dann als invalidisierend, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar sind (BGE 141 V 281 E. 3.7.1 S. 295, E. 4.3.1.2 S. 299; Urteile 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2; 9C_539/2015 vom 21. März 2016 E. 4.1.3.1; 8C_104/2014 vom 26. Juni 2014 E. 3.3.4). Selbst bei mittelgradigen depressiven Störungen fehlt es an der vorausgesetzten Schwere. Zudem ist nach der Laboruntersuchung ausgewiesen, dass der Beschwerdeführer die ihm verordneten Medikamente nicht oder zumindest nicht in der vorgesehenen Dosierung einnimmt. Durch die erstmals von Dr. med. C.________ diagnostizerte somatoforme Schmerzstörung ist der Beschwerdeführer nach dessen Einschätzung zu 30 Prozent in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt (vgl. dazu Urteil 8C_478/2015 vom 12. Februar 2016 E. 3.3, zur Publikation vorgesehen; BGE 141 V 281 E. 2.1.1 S. 286). Es liegen keine neueren Arztberichte vor, die von der gutachtlichen Stellungnahme abweichen würden. Damit sind keine konkreten Indizien ersichtlich, welche gegen die Zuverlässigkeit des Gutachtens sprechen würden (BGE 137 V 210 E. 1.3.4 S. 227; 135 V 465 E. 4.4 S. 470; 125 V 351 E. 3b/bb S. 353). Die Einwände des Beschwerdeführers vermögen die vorinstanzliche Beurteilung deshalb nicht als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Mit der Vorinstanz ist von einer Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit von 70 Prozent auszugehen.