Citation: 8C_653/2023 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz erwog zutreffend und unwidersprochen, der Gesundheitszustand habe sich bezogen auf den Zeitpunkt der erstmaligen Rentenprüfung (Verfügung vom 13. Juli 2001) verschlechtert. Laut Gutachten der Medexperts AG seien erst ab dem Jahr 2003 schmerzhafte Sensibilitätsstörungen am linken Fuss und Unterschenkel aufgetreten, die auf eine Polyneuropathie und nicht auf eine vorbestehende Nervenschädigung zurückzuführen seien. Die sensiblen Störungen im Bereich des Nervus saphenus, Nervus suralis und der Nervus-tibialis-Hautäste minderten die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers. Damit sei eine revisionsrechtlich erhebliche Veränderung der Arbeitsfähigkeit eingetreten und in diesem Sinne liege ein Revisionsgrund gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG vor. Daher sei der Rentenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig"; vgl. BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen) zu prüfen.