Citation: 2C_320/2015 E. A

A.________ (geb. 1978) ist serbischer Staatsbürger. Er reiste im Oktober 1988 in die Schweiz ein und verfügt über eine Niederlassungsbewilligung. Während seines Aufenthalts in der Schweiz gab das Verhalten von A.________ wiederholt zu Klagen Anlass. Es kam zu folgenden strafrechtlichen Verurteilungen: - Strafbescheid des Bezirksamtes Werdenburg vom 31. Dezember 1997: Busse von Fr. 200.-- wegen mehrfacher Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz (Besitz und Konsum von Heroin); - Urteil des Bezirksamtes Sargans vom 18. August 1998: Busse von Fr. 150.-- wegen Nichtabgabe des entzogenen Führerausweises trotz behördlicher Aufforderung; - Strafbescheid des Bezirksamtes Sargans vom 8. Februar 2000: bedingte Gefängnisstrafe von sechs Wochen unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren und Busse von Fr. 360.-- wegen Widerhandlung gegen die Ausländergesetzgebung (Erleichterung des rechtswidrigen Verweilens in der Schweiz); - Entscheid des Bezirksgerichts Sargans vom 11. Dezember 2001: bedingte Gefängnisstrafe von zwölf Monaten unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Zusatzstrafe zum Strafbescheid des Bezirksamtes Sargans vom 8. Februar 2000); - Strafbescheid des Untersuchungsamtes Uznach vom 21. Februar 2003: bedingte Gefängnisstrafe von zwei Monaten unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren wegen falscher Anschuldigung (Zusatzstrafe zu den Urteilen des Bezirksamtes Sargans vom 8. Februar 2000 und des Bezirksgerichts Sargans vom 11. Dezember 2001); - Urteil des Kreisgerichts Werdenberg-Sargans vom 16. März 2004: Gefängnisstrafe von drei Monaten und Busse von Fr. 500.-- wegen Entwendung eines Motorfahrzeugs zum Gebrauch, Führens eines Personenwagens trotz Entzugs des Führerausweises und Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Mit Verfügung vom 25. August 2004 wurde A.________ ausländerrechtlich verwarnt, wobei ihm die Ausweisung angedroht wurde für den Fall, dass er erneut straffällig werden oder sein Verhalten sonst zu erheblichen Klagen ("Schuldenmacherei oder Fürsorgeabhängigkeit") Anlass geben sollte. In der Folge kam es zu weiteren Verurteilungen: - Strafmandat des Kreispräsidenten Chur vom 15. September 2004: Gefängnisstrafe von einem Monat und Busse von Fr. 500.-- wegen Entwendung eines Motorfahrzeuges zum Gebrauch, Fahrens trotz Führerausweisentzugs und Auskunftsverweigerung (Zusatzstrafe zum Urteil des Kreisgerichts Werdenberg-Sargans vom 16. März 2004); - Strafmandat des Verhöramtes des Kantons Glarus vom 26. Oktober 2006: Gefängnisstrafe von drei Monaten und Busse von Fr. 500.-- wegen Entwendung eines Motorfahrzeuges zum Gebrauch, Fahrens trotz Führerausweisentzugs, Verletzung der Verkehrsregeln und Angabe von falschen Personalien; - Bussenverfügung des Untersuchungsamtes Uznach vom 11. November 2008: Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- wegen mehrfacher Drohung; - Strafbescheid des Untersuchungsamtes Uznach vom 21. September 2010: Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je Fr. 50.-- wegen Betrugs; - Urteil der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis vom 26. September 2011: Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu je Fr. 80.-- wegen falscher Anschuldigung, Fahrens in fahrunfähigem Zustand, grobe Verletzung der Verkehrsregeln, Entwendung zum Gebrauch und Fahrens ohne Führerausweis oder trotz Entzugs; - Strafbefehl des Untersuchungsamtes Uznach vom 13. Dezember 2012: Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- wegen Vergehens gegen das Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung. Per 18. Januar 2013 lagen gegen A.________ Verlustscheine im Betrag von rund Fr. 62'000.-- vor.