Citation: 9C_295/2014 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin rügt im Wesentlichen eine unvollständige Abklärung des medizinischen Sachverhalts. Namentlich seien die vom Versicherungsgericht verlangten Abklärungen nicht durchgeführt worden. Dieser Einwand ist unbegründet. Im Auftrag der IV-Stelle hin untersuchte der Neurologe Dr. med. F.________ die Beschwerdeführerin am 20. November 2012 (erneut) und gelangte v.a. gestützt auf die klinischen Befunde zum Schluss, die Ätiologie der panmodalen Sensibilitätsstörung der linken Körperseite bleibe weiterhin offen. Es liessen sich keine sicheren neurologischen Ausfälle objektivieren. Dies spreche zusammen mit der Anamnese eher für eine funktionelle Genese im Rahmen des Schmerzsyndroms mit Symptomausweitung. Insbesondere sei er weiterhin der Auffassung, die zervikale Syringomyelie könne nicht für die Beschwerden verantwortlich gemacht werden. Es bestehe kein zentromedulläres Syndrom, keine dissoziierte Sensibilitätsstörung, ebenfalls fehlten Pyramidenbahnzeichen. Weitere bzw. andere spezialärztliche Untersuchungen hinsichtlich der Syringomyelie halte er für nicht notwendig. Mit Blick auf diese fachärztliche Verlaufsuntersuchung kann mit der Vorinstanz keine Rede davon sein, die gerichtlich verlangten Abklärungen seien nicht oder nicht rechtsgenüglich durchgeführt worden. Soweit die Beschwerdeführerin behauptet, die vom kantonalen Gericht wiedergegebene Ausführung des Dr. med. F.________, wonach sich aus neurologischer Sicht aufgrund der Syringomyelie keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ergäben, finde in seinem Bericht keine Stütze, ist dies klar aktenwidrig. Diese Aussage kann der Antwort des Neurologen ("Nein") auf die der Frage 7 gemäss Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 10. Oktober 2012 ("Ergeben sich aus neurologischer Sicht aufgrund der Syringomyelie im HWS-Bereich Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit?") ohne Weiteres entnommen werden. Ferner vermag die Beschwerdeführerin nichts darzutun, was die Feststellungen des kantonalen Gerichts, die ins Recht gelegten Berichte (des ehemaligen Hausarztes Dr. med. J.________ und des Zentrums K.________) vermöchten in Bezug auf die Syringomyelie am Ergebnis nichts zu ändern, als bundesrechtswidrig erscheinen liesse. Sodann ist angesichts der hier im Zentrum stehenden neurologischen Fragestellung nicht ersichtlich, weshalb die Beschwerdegegnerin (bzw. die Vorinstanz) die gesamte Krankengeschichte beim (ehemaligen) Hausarzt und Internisten Dr. med. J.________ hätte einholen sollen (vgl. Urteil 9C_942/2008 vom 16. März 2009 E. 5.3). Folglich ist die Vorinstanz nicht in Willkür (BGE 140 III 16 E. 2.1 S. 18 f. mit Hinweisen) verfallen, indem sie nach einlässlicher Würdigung der medizinischen Akten erwog, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit (BGE 137 V 334 E. 3.2 S. 338 mit Hinweisen) bestehe kein Zusammenhang zwischen der Syringomyelie und dem geklagten Beschwerdebild. Unter diesen Umständen durfte das kantonale Gericht in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 137 V 64 E. 5.2 S. 69; 136 I 229 E. 5.3 S. 236) - ohne gegen den Untersuchungsgrundsatz zu verstossen (Art. 61 lit. c ATSG) - auf weitere medizinische Abklärungen verzichten, weil davon keine entscheidrelevanten neuen Erkenntnisse zu erwarten waren.