Citation: 4A_92/2021 E. B

Mit Schreiben vom 9. August 2016 hoben die Beschwerdegegnerinnen 1 und 2 die Verträge rückwirkend auf bzw. kündigten sie und verlangten Schadenersatz. Am 31. Mai 2017 klagten sie gegen den Beschwerdeführer auf Zahlung von EUR 480'000.-- zuzüglich Zins von 5% seit dem 13. Januar 2016 an die Beschwerdegegnerin 1 gegen Zug-um-Zug-Übertragung der Stammanteile der B.C.________ GmbH an den Beschwerdeführer (Klage Ziff. 1.1); auf Zahlung von Fr. 20'000.-- zuzüglich Zins zu 5% seit dem 22. Dezember 2016 an die Beschwerdegegnerin 1; Mehrforderungen vorbehalten (Klage Ziff. 1.2) und auf Zahlung von Fr. 577'491.50 zuzüglich Zins von 5% seit dem 22. Dezember 2016 an die Beschwerdegegnerin 2; Mehrforderungen vorbehalten (Klage Ziff. 2); unter Kostenfolgen zulasten des Beschwerdeführers (Klage Ziff. 3). Das Bezirksgericht Kreuzlingen hiess die Klage am 4. Juli 2019 resp. am 20. Februar 2020 teilweise gut und verpflichtete den Beschwerdeführer zur Zahlung von EUR 480'000.-- zuzüglich Zins an die Beschwerdegegnerin 1 gegen Zug-um-Zug-Übertragung der Stammanteile der B.C.________ GmbH. Im Mehrbetrag wies es die Klage ab.