Citation: 2C_517/2017 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer moniert, die Vorinstanz werfe ihm zu Unrecht Schuldenwirtschaft vor. Die Gerichtskosten zu Gunsten des Kantonsgerichts Basel-Landschaft aus den beiden Strafverfahren (Verlustscheine von Fr. 12'283.75 und Fr. 41'784.10) habe er natürlich aufgrund seiner Sozialhilfeabhängigkeit nicht bezahlen können. Der Verlustschein zugunsten der Sozialversicherungsanstalt (SVA) Basel-Landschaft (Fr. 21'941.05) resultiere aus einer Rückforderung von Kinderrenten, welche irrtümlicherweise ihm - dem Beschwerdeführer - ausgerichtet und nicht direkt an seine Tochter bzw. deren Mutter überwiesen worden seien. Subtrahiere man die Summe dieser Beträge (rund Fr. 76'000.--) von dem im Februar 2017 offenen Saldo von Fr. 188'000.--, ergebe sich, dass die Summe der Verlustscheine seit März 2011 nur marginal zugenommen habe. Ihm könne nicht vorgeworfen werden, dass er massiv Schulden aufbaue und sich nicht an seine öffentlich-rechtlichen und privatrechtlichen Verpflichtungen halte. Mit dieser Argumentation zäumt der Beschwerdeführer das Pferd beim Schwanz auf. Es ist nicht nachvollziehbar, warum seine Schulden bei den kantonalen Behörden nicht berücksichtigt werden sollen. Der Beschwerdeführer hat zahlreiche Betreibungen erwirkt und hohe Schulden angehäuft, obwohl ihm seit dem Jahr 2005 nicht nur Sozialversicherungsleistungen, sondern auch Sozialhilfeleistungen ausgerichtet wurden. Wenn er darüber hinaus einräumt, irrtümlich erhaltene Zahlungen, welche eigentlich seiner Tochter zustehen, für sich verwendet zu haben, anstatt sie zurückzuerstatten, zeigt dies eindrücklich sein fehlendes Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Staat und seiner Familie. Der Beschwerdeführer hat seine finanziellen Verpflichtungen während vielen Jahren nicht oder nur unzureichend erfüllt. Auch hier stellte sich trotz der Verwarnung vom 7. November 2008 keine Besserung ein. Angesichts der Umstände ist eine mutwillige Nichterfüllung öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Verpflichtungen im Sinn von Art. 80 Abs. 1 lit. b VZAE zu bejahen.