Citation: 2C_509/2024 E. 2.4

2.4. Vorliegend hat die Vorinstanz im Wesentlichen erwogen, dass die vom 5. September 2023 datierte Beschwerde der Beschwerdeführerin an die Direktion verspätet gewesen sei, da die 30-tägige, nicht erstreckbare Beschwerdefrist gemäss Art. 21 und 22 des Gesetzes (des Kantons Bern) vom 18. November 2004 über die Ausbildungsbeiträge (ABG/BE; BSG 438.31) i.V.m. Art. 62 Abs. 1, 67 und 43 Abs. 1 des Gesetzes (des Kantons Bern) vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG/BE; BSG 155.21) am 7. August 2023 geendet habe. Die Behauptungen der Beschwerdeführerin, sie habe von Mitarbeitenden der Abteilung Ausbildungsbeiträge eine (unzutreffende) Auskunft erhalten, wonach sich die Beschwerdefrist um 30 Tage verlängere bzw. ihr sei eine Fristverlängerung bis zum 4. September 2023 gewährt worden, seien unbelegt geblieben. Daher könne sie sich nicht auf einen Irrtum berufen, der allenfalls eine Fristwiederherstellung gemäss Art. 43 Abs. 2 VRPG/BE rechtfertigen könnte. In der Folge ist das Verwaltungsgericht zum Schluss gelangt, dass die Direktion die bei ihr erhobene Beschwerde zu Recht als verspätet beurteilt habe.