Citation: 2C_545/2020 E. A

A.a. Mit Verfügung vom 11. Juni 2018 widerrief das Amt für Migration des Kantons Luzern die Aufenthaltsbewilligung von A.________, einer 1992 geborenen Staatsangehörigen von Montenegro. Zugleich wurde A.________ aus der Schweiz weggewiesen. Eine hiergegen erhobene Verwaltungsbeschwerde wurde vom Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern am 10. Dezember 2018 abgewiesen. A.b. Gegen den Entscheid des Justiz- und Sicherheitsdepartements erhob A.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Kantonsgericht Luzern wies dieses Rechtsmittel mit Urteil vom 26. September 2019 ab. Dabei ordnete das Gericht an, dass die amtlichen Kosten A.________ auferlegt würden, sie aber infolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege unter Vorbehalt einer Nachzahlungspflicht gemäss § 204 Abs. 4 des Gesetzes (des Kantons Luzern) vom 3. Juli 1972 über die Verwaltungsrechtspflege (VRG/LU; SRL Nr. 40) einstweilen zulasten des Kantons Luzern gingen. Das Gericht bestellte ferner die damalige Rechtsvertreterin von A.________, Rechtsanwältin Elena Lanfranconi Jung, als unentgeltliche Rechtsbeiständin und sprach ihr für das verwaltungsgerichtliche Beschwerdeverfahren wiederum unter Vorbehalt einer Nachzahlungspflicht von A.________ im Sinne von § 204 Abs. 4 VRG/LU eine Entschädigung von pauschal Fr. 2'200.-- (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuerzuschlag) zu. A.c. Mit Urteil vom 26. Februar 2020 hiess das Bundesgericht eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gut, soweit es darauf eintrat, und hob das Urteil des Kantonsgerichts vom 26. September 2019 auf. Es wies das Amt für Migration an, A.________ eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Zudem wies das Bundesgericht die Sache zur Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des kantonalen Verfahrens an die Vorinstanz zurück (Urteil 2C_922/2019 vom 26. Februar 2020).