Citation: 6B_1032/2023 E. 2.3.2

2.3.2. Dies gilt zunächst in Bezug auf die Feststellungen hinsichtlich des Tatorts. Die Vorinstanz verweist betreffend die örtlichen Gegebenheiten auf den im Recht liegenden Plan mit Mieterspiegel sowie fotografische Aufnahmen der Polizei. Der Tatort ist dabei namentlich auf der Aufnahme auf pag. 81 der kantonalen Akten deutlich und übersichtlich in Schussrichtung abgebildet. Klar erkennbar eingezeichnet sind der Korridor in Richtung Ausgang - Markierung "a) " - wie auch der Abzweiger in Richtung der Toiletten - Markierung "b) " -, auf dem der Beschwerdegegner 2 sich im Zeitpunkt der Schussabgabe bewegte. Gut wahrnehmbar, markiert und auf weiteren Nahaufnahmen genau festgehalten sind sowohl das Einschussloch in der Trockenbauwand (vgl. Lageort 3 auf pag. 81 der kantonalen Akten sowie pag. 83 und 88 der kantonalen Akten) als auch dasjenige im Boden (vgl. Lageort 6 auf pag. 81 der kantonalen Akten sowie pag. 93 und 94 der kantonalen Akten). Die Aufnahme auf pag. 85 der kantonalen Akten zeigt den Tatort schliesslich in entgegengesetzter (westlicher) Richtung. Die örtlichen Gegebenheiten erweisen sich damit, entgegen dem Beschwerdeführer, als hinreichend fassbar. Eine Beurteilung des Anklagevorwurfs erscheint gestützt darauf ohne Weiteres möglich.