Citation: C 252/05 02.12.2005 E. 2

Das kantonale Gericht pflichtete der Einschätzung der Verwaltung bei, das Erfordernis der erfüllten (Mindest-) Beitragszeit nach Art. 8 Abs. 1 lit. e in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 AVIG sei nicht erfüllt, weil der tatsächliche Lohnbezug nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit dargetan sei. Dieser Vorgabe folgend haben die Vorinstanzen keine (weiteren) Abklärungen getroffen, ob die Beschwerdeführerin tatsächlich von November 2002 bis Mai 2004 eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hatte. Beweisgegenstand bildet indes nach dem Gesagten nicht (allein) die Frage des effektiven Lohnflusses, sondern in erster Linie diejenige nach der faktischen Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung. Die Verwaltung wird nach entsprechenden Abklärungen über den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung neu zu verfügen haben.