Citation: 2C_537/2022 E. 4.1

4.1. Vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen sind in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgeblich, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestands Geltung haben (vgl. BGE 144 V 210 E. 4.3; 139 II 263 E. 6; Urteile 2C_634/2021 vom 16. März 2022 E. 3; 2C_254/2021 vom 27. September 2021 E. 3). Vorliegend ist der Sachverhalt zu beurteilen, der zur Zulassungsbeschränkung des Arzneimittels der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 14. Juli 2015 führte (vgl. Bst. A.b hiervor). Diese Beurteilung ist anhand des damals in Kraft stehenden Rechts vorzunehmen. Somit sind vorliegend die Bestimmungen des Heilmittelrechts in der Fassung anwendbar, welche im Zeitpunkt der (erstinstanzlichen) Verfügung vom 14. Juli 2015 in Kraft gestanden sind (Stand der massgebenden Fassung des Heilmittelgesetzes: 1. Januar 2014; vgl. auch Urteil 2C_153/2022 vom 1. September 2022 E. 4.1).