Citation: 1C_387/2024 E. A

Am 5. September 2016 reichte die A.________ AG beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) ein Gesuch für den Neubau eines Hangars mit Flugbetriebsmaterialhalle und unterirdischer Autoeinstellhalle sowie für die Änderung des Betriebsreglements ein. Mit dem neuen Betriebsreglement sollten insbesondere die bislang unklar formulierten Betriebszeiten eindeutig festgelegt werden. Am 23. Juni 2017 verfügte das BAZL eine Änderung des Betriebsreglements vom September 2016. Die dagegen von der A.________ AG erhobene Beschwerde hiess das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 19. Juni 2019 teilweise gut und wies die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen und zu neuem Entscheid an das BAZL zurück (Verfahren A-4819/2017). Das neu eröffnete Verwaltungsverfahren wurde von der BAZL-Mitarbeiterin B.________ betreut. Ein erstes von der A.________ AG am 5. Juni 2020 gegen B.________ gerichtetes Ausstandsgesuch wies das Generalsekretariat des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) mit Verfügung vom 14. August 2020 ab. Die dagegen von der A.________ AG beim Bundesverwaltungsgericht erhobene Beschwerde wurde mit Urteil vom 10. August 2021 abgewiesen (Verfahren A-4565/2020). In der Folge beantragte die A.________ AG am 24. März 2023 ein zweites Mal den Ausstand von B.________ und neu auch des BAZL-Mitarbeiters C.________ als direkter Vorgesetzter von B.________. Mit Verfügung vom 19. Juni 2023 trat das UVEK auf das Ausstandsbegehren gegen die beiden BAZL-Mitarbeitenden nicht ein. Das Bundesverwaltungsgericht schützte diesen Entscheid mit Urteil vom 24. Mai 2024 (Verfahren A-4498/2023).