Citation: 1C_173/2020 E. A

A.A.________ ist Nutzniesser und B.A.________ Eigentümer der Parzelle Nr. 7918 in der Erhaltungszone von Davos Wiesen. Auf der Parzelle stand eine Alphütte, die im Jahr 2007 nebst weiteren 13 der rund 40 Hütten auf der Wiesner Alp abbrannte. Für den Wiederaufbau der abgebrannten Alphütten erliess die Gemeinde am 2. April 2009 Gestaltungsrichtlinien, die sie in Zusammenarbeit mit dem Heimatschutz erarbeitet hatte. Am 2. Juli 2009 ersuchte A.A.________ um Bewilligung des Wiederaufbaus seiner Alphütte. Mit Beschluss vom 14. Juli 2009/25. Mai 2010 bewilligte die Gemeinde das Bauvorhaben mit Ausnahme der zweiten Tür auf der Süd-Ost-Seite des Gebäudes. Anlässlich einer Rohbaukontrolle durch die Gemeinde im Frühjahr 2013 wurde festgestellt, dass A.A.________ anders gebaut hatte als in der Baubewilligung vorgesehen. So hatten die Fenster im Erdgeschoss statt der bewilligten Grösse von 90 cm x 90 cm ein Mass von 100cm x 70 cm und in der Süd-Ost-Fassade war eine zweite Eingangstüre vorhanden. Am 22. August 2014 reichte A.A.________ eine Revisionseingabe ein. Daraufhin stellte die Gemeinde fest, dass die Abweichungen von den bewilligten Plänen weitergingen als bisher angenommen, da sogar ein zusätzlicher Keller eingebaut worden war. Am 24. Februar 2015 bewilligte sie verschiedene Projektänderungen. Nicht bewilligt wurden jedoch der zusätzliche Keller mit einer Fläche von 10.5 m², die zweite Tür in der Süd-Ost-Fassade zum Küchen-/WC-Bereich, vier mehrflügelige Sprossenfenster in der Grösse 100 cm x 70 cm im Erdgeschoss und die Sprossen der Fenster im Obergeschoss. Diese Bauverweigerung ist in Rechtskraft erwachsen. Am 8. August 2017 verpflichtete die Gemeinde A.A.________ zu diversen Wiederherstellungsmassnahmen und setzte ihm dafür eine Frist bis zum 31. Juli 2018. Ausserdem auferlegte sie ihm eine Baubusse von Fr. 20'000.--. Auf die dagegen von A.A.________ und B.A.________ erhobene Beschwerde trat das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden nach Durchführung eines Augenscheins mit Urteil vom 15. Januar 2020 nicht ein, soweit sie B.A.________ betraf, hiess sie im Übrigen jedoch gut. Es hob die Verfügung der Gemeinde Davos vom 8. August 2017 auf und wies die Angelegenheit im Sinne der Erwägungen an die Gemeinde zurück. In den Erwägungen hielt es fest, im vorliegenden Fall sei es angebracht, eine Duldungsverfügung für die mehrflügeligen Sprossenfenster in der Grösse von 100 cm x 70 cm im Erdgeschoss und für die Sprossenfenster im Obergeschoss, die doppelte Eingangstüre und den zusätzlichen Keller zu erlassen. Weiter werde die Baubusse auf Fr. 4'000.-- festgesetzt.