Citation: 2C_1062/2019 E. 5.2.1

5.2.1. Die Vorinstanz ist aufgrund des Strafmasses von 24 Monaten Freiheitsstrafe in zulässiger Weise von einem schweren Verschulden der Beschwerdeführerin ausgegangen (vgl. E. 3.1.2 des angefochtenen Urteils), liegt doch dieses Strafmass über der Grenze von einem Jahr, welche für die Möglichkeit des Widerrufs massgeblich ist (vgl. BGE 139 I 145 E. 3.4 S. 152). Bereits die qualifizierte Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Art. 19 Abs. 2 lit. a i.V.m. Art. 19 Abs. 1 lit. b c und d BetmG), welche der Verurteilung durch das Regionalgericht Oberland vom 3. Juni 2016 hauptsächlich zugrunde liegt, indiziert ein erhebliches migrationsrechtliches Verschulden (vgl. BGE 139 I 31 E. 2.3.2 S. 34; 139 I 16 E. 2.2.2 S. 20; 125 II 521 E. 4a S. 527 mit Hinweisen; Urteile 2C_813/2018 vom 5. April 2019 E. 5.3; 2C_843/2014 vom 18. März 2015 E. 3.2.1). Gemäss dem angefochtenen Urteil hatte die Beschwerdeführerin im Zeitraum 2010-2014 zuhanden verschiedener Abnehmer insgesamt mindestens 244,1 Gramm reines Methamphetamin (Thaipillen, Crystal Meth) in den Verkehr gesetzt, womit sie die Gesundheit einer Vielzahl von Menschen gefährdet hat (vgl. E. 3.1.2 und 3.1.3 des angefochtenen Urteils).