Citation: I 333/04 23.12.2004 E. A

Die 1954 geborene, zuletzt in der Firma E.________ in der Abteilung Photolithographie angestellte B.________ meldete sich am 11. Juli 2001 unter Hinweis auf seit Jahren bestehende "Herzprobleme" zum Rentenbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons Solothurn holte u.a. Berichte des Hausarztes, Dr. med. W.________ vom 17. August 2001 (welchem Berichte des Spital N.________ und des Spital G.________ beigelegt waren), der behandelnden Psychotherapeutin, Frau Dr. med. A.________ vom 7. Dezember 2001 sowie der Arbeitgeberin vom 4. September 2001 ein und veranlasste eine Begutachtung durch Dr. med. R.________ vom 18. Mai 2002. Gemäss dieser Expertise leidet die Versicherte an Angst und depressiver Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22) und einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.4), weswegen (auch in Berücksichtigung der somatischen Faktoren) in der Beschäftigung bei der E.________ und jeder anderen Hilfsarbeitertätigkeit nur noch ein Arbeitspensum von ca. vier Stunden täglich zumutbar sei. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren sprach die IV-Stelle der Versicherten eine halbe Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 50% zu (Verfügung vom 23. Oktober 2002).