Citation: 1B_16/2019 E. 1.3

1.3. Die Beschwerdeführer wollen mit den Fotos des Opfers beweisen, dass auf der Videoübertragung der Einvernahme zur Identifikation des Täters nur das Opfer, nicht aber die befragende Person erkennbar sei, weshalb nicht ausgeschlossen werden könne, dass die befragende Person das Opfer bei der Vorlage von Fotos zur Identifikation des Täters beeinflusst habe. Die Staatsanwaltschaft bestreitet indessen gar nicht, dass auf der Videoübertragung die befragende Person nicht erkennbar war, hält aber dafür, dass dadurch die Teilnahmerechte des Beschuldigten gemäss Art. 147 StPO nicht unzulässig geschmälert worden seien (Vernehmlassung vom 22. Januar 2019). Wie es sich damit verhält, braucht hier nicht entschieden zu werden. Fest steht jedenfalls, dass der Sachverhalt, den die Beschwerdeführer mit den Fotos beweisen wollen, gar nicht strittig ist. Insofern erwächst ihnen im Strafverfahren von vornherein kein nicht wieder gutzumachender Nachteil rechtlicher Natur, wenn sie den Speicher mit diesen Aufnahmen der Staatsanwaltschaft übergeben müssen.