Citation: 5A_994/2023 E. 9.1

9.1. Zur Beschwerde veranlasst wurde der Beschwerdeführer sodann aufgrund der Berechnung des Bedarfs der Beschwerdegegnerin, an erster Stelle aber aufgrund des dieser für Bargeldbezüge angerechneten Betrags. Das Kantonsgericht führt diesbezüglich aus, die Parteien hätten zwischen Januar 2015 und Juni 2017 Bargeld im Umfang von Fr. 473'852.20 bezogen und es sei glaubhaft, dass sie damit Auslagen des täglichen Lebens bezahlt hätten. Zwar habe die Beschwerdegegnerin den Verwendungszweck der Beträge nicht darlegen können, indes sei die Substanziierung mehrerer Jahre zurückliegender Bargeldbezüge kaum möglich. Weder substanziiert noch annähernd belegt seien die Behauptungen des Beschwerdeführers, mit dem Geld sei Vermögen geäufnet worden, und dessen Vorbringen, die Bezüge seien grossteils geschäftlich begründet gewesen und nur bei ihm angefallen. Abzüglich der Auslagen für eine Haushaltshilfe sowie für Ferienanteile seien Bezüge im Umfang von Fr. 410'925.20 bzw. Fr. 13'670.50 im Monat zu berücksichtigen. Dies sei zwar ein hoher Betrag, unterstreiche aber die guten finanziellen Verhältnisse während des Zusammenlebens der Ehegatten. Bei einer Teilung nach grossen und kleinen Köpfen sei den Ehegatten ein Betrag von Fr. 5'479.-- und den Kindern (plafoniert auf 10 %) je ein solcher von Fr. 1'370.-- im Monat anzurechnen.