Citation: 8C_390/2015 E. 4

Die Beschwerde führende SUVA macht in formeller Hinsicht geltend, das kantonale Gericht hätte sich mit dem Anspruch auf Heilbehandlung und Taggeld gar nicht befassen dürfen, da dieser nicht Gegenstand des Einspracheentscheides gebildet habe. Der Einwand ist nicht stichhaltig. Die SUVA hat in der Verfügung vom 28. Oktober 2013 den Anspruch auf eine Invalidenrente und auf eine Integritätsentschädigung geprüft und verneint. Damit hat sie auch die zuvor formlos eröffnete Einstellung der vorübergehenden Leistungen bestätigt. Einspracheweise beantragte der Versicherte hierauf weiteres Taggeld, wobei er auf hängige medizinische Abkärungen und eine bevorstehende Operation verwies. Im Einspracheentscheid vom 13. Januar 2014 erkannte die SUVA dann ausdrücklich, im Zeitpunkt der Rentenprüfung sei der medizinische Endzustand erreicht gewesen, und verneinte einen weiteren Taggeldanspruch. Der Zeitpunkt des Fallabschlusses unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen bildete mithin bereits Gegenstand des Einspracheverfahrens.