Citation: 4C.102/2004 01.06.2004 E. 1

1.1 Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob auf eine Berufung eingetreten werden kann (BGE 130 II 65 E. 1 S. 67, mit Hinweisen). 1.2 Beim angefochtenen handelt es sich um einen Vor- oder Zwischenentscheid im Sinne von Art. 50 Abs. 1 OG, der ausnahmsweise mit Berufung beim Bundesgericht angefochten werden kann, wenn dadurch sofort ein Endentscheid herbeigeführt und ein so bedeutender Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren erspart werden kann, dass die gesonderte Anrufung des Bundesgerichtes gerechtfertigt erscheint (BGE 129 III 288 E. 2.3 S. 290 f.; 127 III 433 E. 1c/aa S. 436; vgl. ferner BGE 107 II 349 E. 2 S. 352). 1.3 Da die Beklagte die Abweisung der Klage wegen gegebener Haltereigenschaft der Klägerin beantragt, ist die erste Voraussetzung für die ausnahmsweise Zulassung einer Berufung gegen einen Zwischenentscheid ohne weiteres gegeben. Was die zweite Voraussetzung anbelangt, legt die Beklagte dar, sie habe die Ansprüche der Klägerin auch in quantitativer Hinsicht bestritten und darauf hingewiesen, dass ihres Erachtens ab September 1994 keine invalidisierenden Unfallfolgen mehr vorlägen. Diesbezüglich habe noch kein Beweisverfahren stattgefunden. Insbesondere angesichts der divergierenden Standpunkte bezüglich der Unfallfolgen stehe noch eine umfassende polydisziplinäre Begutachtung aus, wie sie bereits in der Klageantwort beantragt worden sei. Zudem werde der Einfluss unfallfremder Faktoren abzuklären sein. 1.4 Diese Ausführungen sind nachvollziehbar. Namentlich im Hinblick auf die bisherige Prozessdauer - die Klage wurde 1995 eingereicht - erscheint es gerechtfertigt, endgültig über die Passivlegitimation zu befinden, um möglicherweise vergebliche langwierige und kostspielige Abklärungen über die Arbeitsfähigkeit der Klägerin zu vermeiden. Der Ausnahmetatbestand von Art. 50 Abs. 1 OG ist gegeben, weshalb grundsätzlich auf die Berufung einzutreten ist.