Citation: 8C_347/2023 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat im Wesentlichen erwogen, die vom behandelnden Dr. med. C.________ im Bericht vom 15. Oktober 2021 vorgebrachte Kritik an der versicherungsmedizinischen Beurteilung sei durch die Stellungnahmen von Dr. med. E.________, Facharzt für Neurologie, Suva Versicherungsmedizin, vom 25. Januar 2022 und med. pract. F.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Neurologie, Suva Versicherungsmedizin, vom 2. Februar 2022 nachvollziehbar widerlegt worden. Das Leistungsprofil und der Integritätsschaden seien unter Berücksichtigung aller Beschwerden und Befunde, einschliesslich der Fatigue-Symptomatik, festgesetzt worden. Med. pract. F.________ habe zutreffend darauf hingewiesen, dass sich der Neurologe Dr. med. C.________ fachfremd zur psychiatrischen Beurteilung geäussert habe. Zu seiner Stellungnahme vom 13. Dezember 2022 hätten sich med. pract. F.________ und Dr. med. G.________, Facharzt für Neurologie, Suva Versicherungsmedizin, am 17. Januar 2023 erneut verlauten lassen und die Vorbringen des behandelnden Neurologen entkräftet. Die von Dr. med. C.________ postulierte vollständige Arbeitsunfähigkeit sowie Unfähigkeit zu beruflichen Massnahmen sei mit dem neuropsychologischen Untersuchungsbericht vom 17. Juli 2018 nicht vereinbar. Die Vorinstanz hat sich somit auf die interne versicherungsmedizinische Einschätzung gestützt, wonach der Beschwerdeführerin eine leichte, körperlich angepasste Tätigkeit ohne Anforderungen an den Geruchs- oder Geschmackssinn in einem Pensum von 60 % mit frei wählbaren Pausen zumutbar sei. Die Pausen führten zu einem um 10 % verminderten Rendement, weshalb gesamthaft eine 50%ige Leistungsfähigkeit resultiere. Aufgrund der mässig ausgeprägten Beeinträchtigung der Flexibilität und Umstellungsfähigkeit seien strukturierte Tätigkeiten vorzuziehen. Aufgrund des Tinnitus und der erhöhten Lärmempfindlichkeit sei eine ruhige Arbeitsumgebung erforderlich. Fahrtätigkeiten seien nicht zumutbar.