Citation: 1C_630/2023 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer ist Mitglied und Stimmberechtigter der Römisch-katholischen Kirchgemeinde Winterthur und damit an sich zur Beschwerde in Stimmrechtssachen (Art. 82 lit. a BGG) legitimiert (Art. 89 Abs. 3 BGG). Die Kirchgemeindeversammlung, deren Vorbereitung er als mangelhaft kritisiert, hat am 28. November 2023 allerdings bereits stattgefunden. Zwar wird die gegen eine Vorbereitungshandlung gerichtete Beschwerde bei Durchführung des Urnengangs während der Hängigkeit der Beschwerde beim Bundesgericht praxisgemäss grundsätzlich so verstanden, dass sinngemäss auch der Antrag auf Aufhebung der Wahl oder Abstimmung selber gestellt wird (BGE 116 Ia 359 E. 2c mit Hinweis; Urteile 1C_495/2017 vom 29. Juli 2019 E. 1.3 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 145 I 259; 1C_511/2015 vom 12. Oktober 2016 E. 1.3, nicht publ. in BGE 143 I 92). Ob diese Praxis vorliegend zur Anwendung kommt, ist jedoch nicht ohne Weiteres klar. Insbesondere legen die Beschwerdebegehren nahe, der Beschwerdeführer wolle lediglich einen Feststellungsentscheid hinsichtlich der von ihm gerügten Punkte erwirken. Wie es sich damit verhält und ob bei Nichtanwendung der Praxis die Beschwerde als gegenstandslos geworden zu betrachten wäre oder nach den allgemeinen Regeln ausnahmsweise von einem aktuellen Rechtsschutzinteresse abgesehen werden könnte (vgl. dazu Urteile 1C_495/2017 vom 29. Juli 2019 E. 1.3, nicht publ. in: BGE 145 I 259; 1C_511/2015 vom 12. Oktober 2016 E. 1.3, nicht publ. in: BGE 143 I 92), ist indes nicht weiter zu prüfen. Ungeachtet der Antworten auf diese Fragen kann auf die Beschwerde aus dem nachfolgend darzulegenden Grund nicht eingetreten werden.