Citation: I 607/05 09.06.2006 E. A

Die 1943 geborene G.________ unterrichtete seit 1. August 1987 teilzeitlich an der Sekundarschule X.________. Ab 13. Januar 1993 stand sie u.a. wegen Cervicobrachialgien bei Dr. med. S.________, FMH für Innere Medizin, in Behandlung, welcher sie ab 25. Januar 1993 zu 100 % arbeitsunfähig schrieb. Mit Schreiben vom 14. Januar 1993 teilte die Schulkommission G.________ mit, mangels Lektionen könne ihre Anstellung «à titre provisoire» nach Ablauf des Schuljahres nicht verlängert werden. In der Folge wurde sie von der Bernischen Lehrerversicherungskasse ab 1. August 1993 bis auf Weiteres in den Ruhestand versetzt. Anfang Mai 1994 ersuchte G.________ die Invalidenversicherung um berufliche Massnahmen und/oder eine Rente. Nach Abklärungen, u.a. Begutachtung durch Dr. med. Z.________, Chefarzt Psychiatriezentrum Regionalspital Y.________ (Expertise vom 21. Mai 1996), verneinte die IV-Stelle Bern mit Verfügung vom 24. Februar 1997 den Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen, was das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 2. Juli 1997 bestätigte. Am 29. April 1997 war G.________ auf nassem Trottoir auf die rechte Seite gestürzt. Wegen anhaltender Schmerzen und Bewegungseinschränkung erfolgte am 20. Mai 1998 im Rahmen eines einwöchigen stationären Aufenthalts im Spital E.________ unter der Diagnose «Posttraumatische Schultersteife rechts» eine arthroskopisch assistierte Mobilisation (Bericht Klinik und Poliklinik für Orthopädische Chirurgie vom 27. Mai 1998). Zur Abklärung der Rentenberechtigung wurde G.________ im Mai/Juni 2003 in der MEDAS am Spital E.________ klinisch, psychiatrisch und rheumatologisch untersucht (Expertise vom 1. Oktober 2003). Schliesslich wurde Anfang Juni 2004 eine Haushaltabklärung durchgeführt (Bericht vom 17. Juni 2004). Mit Verfügung vom 29. Juni 2004 verneinte die IV-Stelle den Anspruch auf eine Invalidenrente. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 4. Januar 2005 fest.