Citation: 5A_586/2024 E. 3.2

3.2. Zur Begründung des angefochtenen Entscheids hat das Kantonsgericht zusammengefasst auf den detailliert aufgezeigten Schutz- und Unterstützungsbedarf des Beschwerdeführers verwiesen. In der Vergangenheit sei der Beschwerdeführer durch die Anlaufstelle unterstützt worden, wodurch sich seine Situation verbessert habe. Diese Zusammenarbeit habe der Beschwerdeführer indes abgebrochen. Die streitbetroffene Beistandschaft sei notwendig, da der Schutz des Beschwerdeführers nunmehr auch auf andere Weise nicht mehr sichergestellt werden könne. Eine weitergehende Begründung des angefochtenen Entscheids ist auch mit Blick auf die Verfassung nicht erforderlich. Insbesondere war das Kantonsgericht nicht gehalten, sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinanderzusetzen und jedes einzelne Vorbringen des Beschwerdeführers ausdrücklich zu widerlegen. Vielmehr konnte es sich auf die für seinen Entscheid wesentlichen Punkte beschränken (BGE 150 III 1 E. 4.5; 143 III 65 E. 5.2). Soweit der Beschwerdeführer sodann mit dem Ergebnis des angefochtenen Entscheids nicht einverstanden ist, missachtet er, dass dies nicht den Anspruch auf rechtliches Gehör, sondern die Anwendung der einschlägigen Bestimmungen beschlägt (BGE 145 III 324 E. 6.1). Eine Gehörsverletzung kann damit nicht festgestellt werden und es braucht nicht mehr darauf eingegangen zu werden, ob die Beschwerde, die sich nicht zu den Auswirkungen der angeblichen Verfassungsverletzung auf das Ergebnis des Verfahrens äussert, überhaupt ausreichend begründet ist (vgl. statt vieler Urteil 5A_339/2024 vom 27. November 2024 E. 4.2.1).