Citation: 2C_1155/2014 E. 3.1

3.1. In der Sache selbst werfen die Steuerpflichtigen der Vorinstanz vor, sie habe "missbräuchliche Gesetzesauslegung" betrieben. Mit Blick auf die recht summarische Begründung bleibt freilich unklar, ob sie dadurch zum Ausdruck bringen wollen, die empfangene Kapitalabfindung von Fr. 210'000 stelle Schadenersatz dar und sei von vornherein nicht steuerbar, ob sie meinen, der von ihnen beobachteten Werteinbusse sei mit einer ausserordentlichen Abschreibung zu begegnen oder ob sie davon ausgehen, die Disparität zwischen dem einkommenssteuerrechtlichen Buchwert und dem vermögenssteuerrechtlichen Ertragswert gebe ganz grundsätzlich Anlass zu einer ausserordentlichen Abschreibung.