Citation: 2C_402/2017 E. 3.1

3.1. In ihren Ausführungen beschränkt sie sich weitgehend darauf, ihre bereits vor dem Verwaltungsgericht vorgebrachten Argumente zu wiederholen und ihre persönliche Einschätzung der Situation darzulegen, ohne sich mit den einlässlichen Erwägungen des Verwaltungsgerichts auseinanderzusetzen. Dieses erwog im angefochtenen Entscheid (dortige E. 3), aus den Bestimmungen des Studienreglements RW 2009 könne nicht auf eine Wahlfreiheit bezüglich der anzurechnenden Noten geschlossen werden, und angesichts der klaren reglementarischen Bestimmung habe keine gesetzliche Informationspflicht des Dekanats zur Anrechnung der einzelnen Noten an die Gesamtleistung bestanden. Die Beschwerdeführerin nimmt hierzu nicht Stellung und begründet nicht, weshalb die vorinstanzliche Argumentation willkürlich sei: Sie führt aus, Art. 22 Abs. 3 RSL RW 2009 lasse die Frage der Anrechnung der Wahlfächer zum Notendurchschnitt offen. Art. 25 Abs. 5 RSL RW 2009 äussere sich nicht zur Anrechnung der Noten, sondern lege lediglich fest, dass die abgelegten Prüfungen irgendwo auf dem Masterdiplom figurieren müssten. Aus diesen Bestimmungen sei nicht ersichtlich, dass sämtliche erworbenen ECTS-Punkte an den Notendurchschnitt angerechnet würden und die zusätzlich absolvierten Fächer nicht einfach als "freiwillige Zusatzleistungen" aufgeführt werden könnten. Ausserdem werde nirgends festgehalten, dass das Studienreglement vermeiden wolle, dass Studierende die Fächer mit ungenügender Note durch andere Fächer ersetzen könnten. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz seien die Studienblätter, die von den Studierenden selbständig im Kernsystem Lehre (KSL; informatikgestütztes Lehradministrationssystem der Universität Bern) bearbeitet und ausgedruckt werden können, geeignet, von einer Drittperson als offizielle Urkunde betrachtet zu werden. Daher könnten aus den Studienblättern Rechtsansprüche abgeleitet werden. Mit diesen Ausführungen vermag die Beschwerdeführerin nicht darzulegen, dass der vorinstanzliche Entscheid willkürlich sei oder gegen Bundes- oder Völkerrecht verstosse. Eine Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG ist damit nicht dargetan.