Citation: 9C_66/2019 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz ermittelte anhand des Tabellenlohns ein Valideineinkommen bei einem 100%-Pensum von Fr. 54'366.-. Die Beschwerdeführerin fordert hingegen, dieses sei basierend auf dem zuletzt erzielten Einkommen beim Seniorenzentrum B.________ zu bestimmen und auf ein 100%-Pensum (Fr. 79'043.-) aufzurechnen. Eventualiter sei der Tabellenlohn für "praktische Tätigkeiten wie Verkauf/Pflege etc." heranzuziehen. Gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen übte die Beschwerdeführerin bei Eintritt der Erkrankung im April 2015 verschiedene Tätigkeiten aus. Sie war zu 20 % als Pflegerin in einem Seniorenzentrum beschäftigt, und daneben erledigte sie alle drei Wochen während eines Tages die Wäsche für einen Dritten, war als Stromableserin tätig und half bei Kochkursen mit. Beim Gespräch Früherfassung am 8. Oktober 2015 gab die Beschwerdeführerin an, sie könne ihr Pensum im Seniorenzentrum nicht aufstocken, weil der neue Heimleiter keine tiefen Teilzeitpensum mehr wolle. Die Beschwerdeführerin rechnete mit der Kündigung. Unter diesen Umständen kann entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin nicht davon ausgegangen werden, dass sie das ohne Gesundheitsschaden ausgeübte Pensum von 40 % im Seniorenzentrum realisiert hätte. Nachdem die Beschwerdeführerin bei Krankheitseintritt sowie auch in der Vergangenheit eine Vielzahl von verschiedenen Tätigkeiten ausübte, ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das Valideneinkommen anhand des Tabellenlohns für sämtliche einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art bestimmte.