Citation: 7B.60/2002 11.06.2002 E. 7

Zum angefochtenen Entscheid selbst äussert sich der Beschwerdeführer insofern, als er geltend macht, die Annahme der Vorinstanz, der von ihm gegenüber dem Sachwalter erhobene Vorwurf der Rechtsverweigerung sei unbegründet, komme ihrerseits einer formellen Rechtsverweigerung im Sinne von Art. 19 Abs. 2 SchKG gleich. Eine solche kann indessen von vornherein nur dann vorliegen, wenn die kantonale Aufsichtsbehörde eine bei ihr eingereichte Beschwerde weder materiell behandelt noch durch einen Nichteintretensentscheid erledigt (dazu BGE 101 III 1 E. 2 S. 7 mit Hinweisen). Soweit sich die Rüge der Rechtsverweigerung gegen die untere Aufsichtsbehörde richtet, ist die erkennende Kammer zu ihrer Behandlung ohnehin nicht zuständig (vgl. Art. 19 Abs. 1 SchKG). Was der Beschwerdeführer zur Begründung der Rüge der Verletzung von Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG, wonach die kantonalen Aufsichtsbehörden den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen haben, vorträgt, erschöpft sich in einer Kritik an der Würdigung der tatsächlichen Gegebenheiten, namentlich des Schreibens des Sachwalters vom 24. November 2000, durch die Vorinstanz. Es ist hier darauf nicht einzutreten, zumal Feststellungen der kantonalen Aufsichtsbehörden zu tatsächlichen Verhältnissen für die erkennende Kammer grundsätzlich verbindlich sind und weder eine Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften noch ein offensichtliches Versehen dargetan ist (vgl. Art. 63 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 81 OG).