Citation: 6B_1375/2019 E. 2.2

2.2. Zur finanziellen Lage erwägt die Vorinstanz, dass der Beschwerdeführer, trotz seines bescheidenen Erwerbseinkommens von rund Fr. 4'000.-- im Monat zeitweise zwei Wohnungsmieten habe bezahlen und sich überdies ein Fahrzeug der Marke Mercedes-Benz habe leisten können, dessen Unterhalt es zu finanzieren galt. Zu diesem Zeitpunkt habe seine Frau nicht gearbeitet, er sei hoch verschuldet und sein Erwerbseinkommen Gegenstand einer Lohnpfändung gewesen. Diese tatsächlichen Umstände würden dafür sprechen, dass der Beschwerdeführer über nicht offengelegte Einkommensquellen verfügte. Weiter erwägt die Vorinstanz, dass sich nicht nur die grosse Menge von mehreren Kilogramm Kokain belastend auswirken würde, sondern auch weitere Hilfsmittel wie Waage, Vakuumiergerät und Verpackungsmaterial, die in der Wohnung bereit gestanden seien. Die Aussage des Beschwerdeführers, er habe das Streckmittel von einem Typen für den Garten erhalten bzw. es von einem Gläubiger namens "Gazy" entgegengenommen und gemeint, es sei Blumendünger, sei weltfremd. Eigenartig sei nicht nur, dass der Bekannte beim Beschwerdeführer nichts anderes als Blumendünger deponiert haben wolle, sondern auch, dass diese Substanz nicht in den Garten oder in den Keller, sondern in ein Zimmer gleich neben Waage und Verpackungsgerät gestellt worden sei. Bei diesen Umständen würden insgesamt keine Zweifel daran bestehen, dass der Beschwerdeführer wusste, dass es sich um Streckmittel (und nicht um Dünger) handelte und dass er dieses und die daneben gefundenen Geräte zur Drogenverarbeitung aufbewahrte. Der Beschwerdeführer habe nachweislich Kontakte mit Personen aus dem Drogenmilieu gepflegt und bereits andere Betäubungsmittel gelagert. Er verfüge über Bargeldquellen, die sich mit seiner offiziellen Vermögenslage nicht erklären liessen. Der Beschwerdeführer habe also sowohl die Kontakte als auch die Mittel zur Beschaffung von Heroin und er habe das Streckmittel und die gefundenen Utensilien im Hinblick auf den Ankauf, die Verarbeitung und den Weiterverkauf von Heroin gelagert. Die Vorinstanz erklärt ihre Schlussfolgerung, wonach der Beschwerdeführer über nicht offengelegte Einnahmequellen verfügt, eingehend. Der Beschwerdeführer setzt sich mit dieser Begründung nicht auseinander. Ebenso wenig setzt er sich mit den Erwägungen der Vorinstanz zu den in seiner Wohnung in unmittelbarer Nähe zum Streckmittel gefunden Utensilien auseinander. Auf die Rüge willkürlicher Sachverhaltsfeststellung ist mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten (Art. 106 Abs. 2 BGG).