Citation: 2A.404/2005 22.11.2005 E. 2

Das Rekursgericht hat darauf abgestellt, dass der Beschwerdeführer zweimal wegen Verbrechen oder Vergehen gerichtlich bestraft wurde und somit den Ausweisungsgrund von Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG erfüllt hat. Die Ausweisung sei auch angemessen im Sinne von Art. 11 Abs. 3 ANAG und Art. 16 Abs. 3 der Vollziehungsverordnung vom 1. März 1949 zum Bundesgesetz über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAV; SR 142.201). Zwar halte sich der Beschwerdeführer, abgesehen von einem mindestens fünfjährigen Unterbruch, schon seit langem in der Schweiz auf; auch sei er sprachlich integriert und spiele seine familiäre Situation eine gewisse Rolle. Die Vorinstanz ging aber von einem erheblichen sicherheitspolizeilichen Interesse an der Ausweisung aus; ausschlaggebend bei der detaillierten Interessenabwägung waren die begangenen Delikte, die Höhe der ausgesprochenen Freiheitsstrafen von insgesamt dreieinhalb Jahren, die wiederholte Delinquenz trotz Verwarnung und die zunehmende Schwere der Delikte (E. 3 des angefochtenen Entscheids).