Citation: 5P.50/2006 23.06.2006 E. 3

Die Beschwerdeführerin kritisiert zunächst die Berechnung des Valideneinkommens der Beschwerdegegnerin. Sie behauptet, das Obergericht habe auf ein Bruttoeinkommen abgestellt. Bei den in der Erfolgsrechnung 1997 verbuchten Beiträgen an die Sozialversicherungen könne es sich nur um solche auf den Löhnen der Angestellten handeln. Dies bedeute, dass die Sozialabzüge auf dem Einkommen der Beschwerdegegnerin nicht berücksichtigt worden seien. Im angefochtenen Entscheid wird das Valideneinkommen zwar nicht ausdrücklich als "netto" bezeichnet. Das bedeutet indes nicht, dass das Obergericht auf ein Bruttoeinkommen abgestellt hat. Es ist für die Berechnung vom Betriebsgewinn der Zahnarztpraxis ausgegangen und hat anschliessend die Teuerung aufgerechnet. Diese Methode ficht die Beschwerdeführerin nicht grundsätzlich an. Allein aus der Höhe der in der Erfolgsrechnung ausgewiesenen Beiträge an die Sozialversicherungen lässt sich nicht ohne weiteres ableiten, dass die Sozialabzüge der Beschwerdegegnerin darin nicht enthalten sind. Auf die Rüge kann damit mangels rechtsgenüglicher Begründung nicht eingetreten werden (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).