Citation: U 380/04 15.03.2005 E. 2

Vorab rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz sei ihrer Begründungspflicht im Rahmen der Adäquanzbeurteilung nur ungenügend nachgekommen. Obgleich den diesbezüglichen Erwägungen im angefochtenen Entscheid eine gewisse Knappheit angesichts der doch recht komplexen Verhältnisse nicht abgesprochen werden kann, ist dem Versicherten entgegenzuhalten, dass die aus dem verfassungsrechtlichen Gehörsanspruch fliessende Garantie der rechtsgenüglichen Begründung nicht die Pflicht des kantonalen Gerichts beinhaltet, sich ausdrücklich mit jeder tatsächlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen zu müssen. Vielmehr kann es sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 124 V 181 Erw. 1a mit Hinweisen). Ferner ist - und diesem Punkt ist entscheidwesentliche Bedeutung beizumessen - nicht einsehbar, inwiefern es dem Beschwerdeführer nicht möglich war, das vorinstanzliche Erkenntnis sachgerecht anzufechten (BGE 129 I 236 Erw. 3.2, 124 V 181 Erw. 1a, je mit Hinweisen). Daran ändert das In-Kraft-Treten des ATSG, dessen verfahrensrechtliche Bestimmungen - im Unterschied zu den materiellrechtlichen Normen - seit dem 1. Januar 2003 zur Anwendung gelangen (SVR 2003 IV Nr. 25 S. 76 Erw. 1.2 mit Hinweisen), insbesondere dessen Art. 61 lit. h, wonach Entscheide der kantonalen Versicherungsgerichte u.a. mit einer Begründung zu versehen sind, nichts (vgl. Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, Kommentar zum Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000, Zürich 2003, Rz 107 zu Art. 61).