Citation: 9C_323/2023 E. D

Mit Eingabe vom 11. Mai 2023 erhebt der Kanton Zug beim Bundesgericht Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Er beantragt, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei festzustellen, dass die Steuerpflichtige ihr Beschwerderecht gegenüber dem Kanton Zug verwirkt habe. Der Kanton Zug nimmt für sich in Anspruch, "in erster Linie Rechtssicherheitsinteressen" zu vertreten, indem in allgemeiner Weise zu klären sei, ob die bundesgerichtliche Praxis zu den "geradezu rechtsmissbräuchlichen bzw. treuwidrigen Fällen" nicht auch auf die direkte Bundessteuer anzuwenden sei. Die eigentlichen Vermögensinteressen stünden im Hintergrund. Der Kanton Zürich beantragt, die Beschwerde sei gutzuheissen, unter Kostenfolge zulasten der Steuerpflichtigen. Die Steuerpflichtige ersucht im Hauptantrag um Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Eventualiter sei der Kanton Zürich anzuweisen, beim Bezug der direkten Bundessteuer zur Steuerperiode 2015 die von der Steuerpflichtigen im Kanton Zug bezahlte Steuer vollumfänglich anzurechnen. Subeventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zwecks Neubeurteilung zurückzuweisen. Sie gibt eine Kostennote über Fr. 10'587.- zu den Akten. Die ESTV stellt den Antrag, die Beschwerde sei gutzuheissen. Die Steuerpflichtige bezieht abschliessend Stellung und ersucht um Abweisung der Beschwerde.