Citation: 2C_619/2023 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Instruktionsrichterin habe der Beschwerdeführerin aktiv mitgeteilt, dass die bundesverwaltungsgerichtliche Beschwerde aus ihrer Sicht keinen Erfolg haben werde. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, so die Beschwerdeführerin, erschienen die Äusserungen einer Richterin zu den Erfolgsaussichten eines Verfahrens dann als problematisch, wenn sie gestützt auf den angefochtenen Entscheid und ohne vertiefte Auseinandersetzung mit den Akten und den darin befindlichen Einwendungen erfolgten. Dies sei vorliegend der Fall. Im Weiteren habe die Instruktionsrichterin die Beschwerdeführerin unter Druck gesetzt, damit diese die Beschwerde zurückziehe. Damit könne die Beschwerdeführerin nicht mehr mit einer ergebnisoffenen Beurteilung ihrer Angelegenheit rechnen. Infolge Befangenheit habe die Instruktionsrichterin in den Ausstand zu treten.