Citation: 4C.320/2002 03.02.2003 E. 4

4.1 Ferner rügt die Beklagte die Schadensberechnung. Die Vorinstanz habe den Kläger so gestellt, wie wenn ein Vertrag zustande gekommen wäre. Damit habe sie den Schaden fälschlicherweise nach dem positiven Vertragsinteresse berechnet. 4.2 Bei der Haftung aus culpa in contrahendo ist das negative Vertragsinteresse zu ersetzen. Der Kläger hat Anspruch auf Ersatz des Schadens, der ihm aus dem von der Beklagten erweckten Vertrauen auf das Zustandekommen des Vertrages erwachsen ist (BGE 105 II 75 E. 3 S. 81). In welchem Umfang der Kläger dadurch, dass er sich auf die nachträglich gescheiterten Verhandlungen einliess, geschädigt wurde, ist eine Tatfrage, die im Berufungsverfahren grundsätzlich nicht überprüft werden kann (Art. 63 Abs. 2 OG; BGE 123 III 241 E. 3a S. 243, mit weiteren Hinweisen). 4.3 Die Vorinstanz geht zutreffend davon aus, dass der Kläger so zu stellen ist, wie wenn keine Vertragsverhandlungen stattgefunden hätten. Massgebend ist die Zeit bis zum 17. Juli 1998, da der Kläger gemäss den Feststellungen der Vorinstanz nach diesem Zeitpunkt nicht mehr mit einer Einigung rechnen durfte. Bis zu diesem Zeitpunkt ist die Beklagte dem Kläger für dessen vergebliche Aufwendungen für das Projekt "Help Point" ersatzpflichtig. Die Vorinstanz stellte fest, dass die Beklagte den Schadensumfang des Klägers in der Höhe von Fr. 33'000.-- anerkannt hat. Die dagegen erhobenen Rügen sind im Verfahren der Berufung unzulässig.