Citation: 9C_288/2021 E. 5.2

5.2. Grundsätzlich ist ein Abzug vom Tabellenlohn vorzunehmen, wenn ein Versicherter seine Arbeitsfähigkeit nicht vollschichtig einsetzen kann, weil Teilzeitarbeit bei Männern statistisch gesehen vergleichsweise weniger gut entlöhnt wird als eine Vollzeittätigkeit (vgl. Urteil 9C_421/2017 vom 19. September 2017 E. 2.1.1 mit Hinweis). Der Entscheid darüber hat sich stets nach dem konkreten Beschäftigungsgrad (hier: 50 %) und den jeweils aktuellen Werten zu richten (vgl. dazu BGE 142 V 178 E. 2.5.1 mit Hinweis; Urteil 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.2). So geht aus der hier einschlägigen LSE 2002 (Tabelle T8*) hervor, dass Männer mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten im Anforderungsniveau 4 bei einem Arbeitspensum zwischen 50 und 74 % aufgerechnet auf ein Vollzeitpensum durchschnittlich mit Fr. 4213.- ein um 10.09 % tieferes Einkommen als Vollzeitbeschäftigte (Fr. 4686.-) erwirtschafteten und dass die durchschnittliche Einbusse bei einem Arbeitspensum zwischen 25 und 49 % (Fr. 3756.-) sogar 19.58 % betrug.