Citation: 8C_534/2023 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz mass dem interdisziplinären ZMB-Gutachten vom 12. November 2020 Beweiskraft zu (einschliesslich der gutachterlichen Stellungnahme vom 26. Mai 2021). Gestützt darauf gelangte sie zum Schluss, dass der Beschwerdeführer in somatischer Hinsicht in der bisherigen Tätigkeit nicht eingeschränkt arbeitsfähig sei, zumal die Schlafapnoe mittels CPAP-Therapie gemäss Expertise gut eingestellt sei. Der psychiatrische Experte Dr. med. C.________ habe eine kombinierte histrionisch-narzisstische Persönlichkeitsstörung diagnostiziert, wobei die histrionische Ausprägung dominant sei. Die Vorinstanz übernahm die durch Dr. med. C.________ anhand der Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 281 E. 4.1.3 festgestellte Arbeitsfähigkeit, wonach dem Beschwerdeführer ab Gutachtensdatum ein 70%iges Pensum in seiner angestammten Tätigkeit zumutbar sei. Gestützt auf die Darlegungen des Dr. med. D.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), vom 18. November 2020 stellte die Vorinstanz eine vollständige Arbeitsunfähigkeit im Zeitraum von Januar 2019 bis Februar 2020 in der bisherigen Tätigkeit fest. Mangels hinreichend nachgewiesener relevanter gesundheitlicher Verbesserung in den Monaten März bis Oktober 2020 gelte die vollständige Arbeitsunfähigkeit auch für diese Zeitspanne.