Citation: 5A_614/2022 E. 2.3

2.3. Anstatt sich mit den dargelegten Rechtsgrundlagen (E. 2.1) und den Erwägungen der Vorinstanz (E. 2.2) im Detail zu befassen, holt die Beschwerdeführerin zu einer Generalkritik an der vorsitzenden Richterin im Scheidungsverfahren, am Bezirks- und Obergericht (denen sie unter anderem die Fälschung des Verhandlungsprotokolls, Kammerjustiz und Machtmissbrauch, Arbeitsverweigerung sowie fehlende Aktenkenntnis vorwirft) und an der Gegenanwältin im Scheidungsverfahren aus, wobei einzelne Vorwürfe hart an die Grenzen des Anstands stossen (Art. 33 Abs. 1 BGG). Die Anforderungen an die Rügepflicht (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG) erfüllt die Beschwerdeführerin mit ihren weitschweifigen, mehrheitlich am Thema vorbei zielenden Ausführungen freilich in weiten Teilen nicht. Dies vorausgeschickt, wird anschliessend lediglich auf die entscheidrelevanten Punkte einzugehen sein und darauf verzichtet, die Ausführungen der Beschwerdeführerin einzeln wiederzugeben.