Citation: 6B_357/2013 E. 9.1.2

9.1.2. Der Beschwerdeführerin ist zuzustimmen, dass für die Strafzumessung bezüglich der Schuldsprüche wegen Misswirtschaft und Unterlassung der Buchführung nur Schulden wesentlich sind, die im Zusammenhang mit der Bar A.Z.________ bzw. der A.Z.________ GmbH entstanden. Es kann jedoch offenbleiben, ob der von der Vorinstanz berücksichtigte Verlustschein ausstehende Mietzinse der Räumlichkeiten in Zürich betrifft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid wegen Willkür nur auf, wenn nicht bloss die Begründung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (vgl. BGE 138 I 49 E. 7.1 S. 51 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin bestreitet nicht, dass der Mietzins des Barbetriebs in B.________ während eines Jahres nicht bezahlt wurde. Ausgehend von einem monatlichen Mietzins von Fr. 6'300.--, resultiert ein Betrag von Fr. 75'600.--. Addiert man die (unbestrittene) Schadenssumme von Fr. 56'998.40 gemäss Betreibungsregisterauszug, ergibt sich ein Betrag von ca. Fr. 132'600.--. Die Beschwerdeführerin macht vor Bundesgericht nicht mehr geltend, die ausstehenden Mietzinse seien durch ein Depot in der Höhe von Fr. 40'000.-- gedeckt gewesen. Selbst wenn dies zuträfe, beliefen sich die offenen Schulden auf Fr. 92'600.--. Die Vorinstanz erachtet in Berücksichtigung des relativ hohen Masses an Pflichtwidrigkeit, der nicht sonderlich hohen kriminellen Energie, des verantwortungslosen und gleichgültigen Verhaltens der Beschwerdeführerin sowie der Tatsache, dass sie keinen nennenswerten Profit für sich generiert habe, eine hypothetische Einsatzstrafe von 15 Monaten als angemessen (Urteil S. 36 f.). Diese Strafe wäre auch noch innerhalb des sachrichterlichen Ermessens, wenn der Schaden knapp unter Fr. 100'000.-- liegen würde. Die Rüge ist unbegründet.