Citation: 2C_12/2024 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat mit Blick auf die konkreten Umstände einen Anspruch des Beschwerdeführers auf Schutz seines berechtigten Vertrauens in behördliche Zusicherungen oder sonstiges bestimmte Erwartungen begründendes Verhalten der Behörden (Art. 9 BV; § 10 der Verfassung des Kantons Basel-Stadt vom 23. März 2005 [KV/BS; SG 111.100]) geprüft und verneint (zu den Voraussetzungen des Vertrauensschutzes vgl. u.a. BGE 141 V 530 E. 6.2; 137 I 69 E. 2.5.1; 131 II 627 E. 6.1). Sie hat einerseits erwogen, die Anwendbarkeit jener Vereinbarung setze voraus, dass die obligatorischen Leistungen der beiden ersten Studienjahre gemäss der Studienordnung in Bern erbracht worden seien. Dies sei beim Beschwerdeführer jedoch nicht der Fall, da er das zweite Jahr bisher nicht erfolgreich abgeschlossen habe. Abgesehen davon sei eine Anrechnung von Kreditpunkten zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund des Inkrafttretens des Studienplans 2018 ohnehin ausgeschlossen. In der Folge ist das Appellationsgericht zum Schluss gelangt, dass die Vereinbarung vom 12. Januar 2012 keine geeignete Vertrauensgrundlage bilde.