Citation: I 59/01 06.05.2002 E. 2

2. Aufl. , S. 274; vgl. auch BGE 122 II 469 Erw. 4a, 122 III 223 Erw. 3c, 120 Ib 229 Erw. 2b, 119 V 344 Erw. 3c mit Hinweis). In einem solchen Vorgehen liegt kein Verstoss gegen das rechtliche Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV (SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b; zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene, weiterhin geltende Rechtsprechung: BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis). d) Angesichts dessen ist der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobene Vorwurf unbegründet, es handle sich beim MEDAS-Gutachten des ZMB um ein Parteigutachten, weshalb es von geringem Beweiswert sei. Trotzdem ist indes, wie die Vorinstanz richtig erkannt hat, hinsichtlich des Beweiswertes auch dieses Gutachtens entscheidend, ob es für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Zu den von der Beschwerdeführerin gegen das MEDAS-Gutachten vorgebrachten Einwendungen hat das kantonale Gericht im Wesentlichen bereits umfassend, im Detail und in zutreffender Weise Stellung genommen. Es erübrigt sich, hier auf die Vielzahl der von der Beschwerdeführerin gegen dessen Beweiskraft ins Feld geführten Beanstandungen einzugehen. Die Vorinstanz hat zu Recht festgestellt, dass diese Vorbringen insgesamt nicht geeignet sind, das ZMB-Gutachten in Zweifel zu ziehen. Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin wurde darin umfassend gewürdigt und die gezogenen Schlüsse sind einleuchtend, weshalb kein Anlass besteht, von den von der Kommission für medizinische Begutachtung gemachten Feststellungen zur Arbeitsfähigkeit im Haushalt abzuweichen. Speziell zu dem in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erneut gemachten Vorhalt, die IV-Stelle sei den Vorgaben nicht vollständig nachgekommen, die ihr vom Eidgenössischen Versicherungsgericht im Hinblick auf den Neuentscheid über den Rentenanspruch gemacht wurden, ist anzufügen, dass ein solcher Vorwurf unbegründet ist. Insbesondere die Auflage, nach ärztlichen Abklärungen in einer Medizinischen Abklärungsstelle habe die IV-Stelle den Invaliditätsgrad unter Beizug einer Übersetzungsperson neu zu ermitteln, ist eingehalten worden. So war nach den Angaben im "Abklärungsbericht Haushalt" während der Abklärung eine Gerichtsdolmetscherin zugegen. Im MEDAS-Gutachten ist verzeichnet, dass die ganze Befragung und Anamnese der Beschwerdeführerin im ZMB unter Mithilfe einer Dolmetscherin erfolgen konnte. Dass der Lungenfunktionstest in deutscher Sprache durchgeführt worden ist, ist im vorliegenden Zusammenhang ohne Relevanz, weil ein solcher Test leicht demonstriert und korrigiert werden kann, und ein Facharzt der Innern Medizin ohne weiteres in der Lage ist, auf Grund seiner Beobachtungen beim Test die erhobenen Werte richtig zu interpretieren. Im Übrigen ist es nicht glaubhaft, dass die seit 1983 ununterbrochen in der deutschen Schweiz lebende Beschwerdeführerin einfache Verhaltensanweisungen auf Deutsch nicht ausreichend verstanden haben soll. Laut MEDAS-Gutachten hat man sich ordentlich und genügend auf Deutsch verständigen können (Dr. med. X.________, S. 13, Dr. med. Y.________, S. 16). Arztberichte oder medizinische Gutachten, in welchen spezifisch an die Darstellungen im MEDAS-Gutachten angeknüpft wird, und die das Vertrauen in seine Beweiskraft zu erschüttern vermöchten, liegen keine vor. Im eingelegten Arztzeugnis der behandelnden prakt. Ärztin Dr. med. S.________ vom 18. August 2000 sind keine Angaben zum Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin enthalten, die nicht bereits im ZMB erhoben und beurteilt worden wären. Dies gilt speziell auch für die von der Hausärztin rapportierten Leiden "Asthma bronchiale (zum Teil allergisch bedingt)" und "sich entwickelnde reaktive Depression". Das im Rahmen des vorliegenden Verfahrens erstellte MEDAS-Gutachten wird den an den Beweiswert eines solchen Arztberichtes gestellten Anforderungen vollauf gerecht und es sind keine weiteren Beweise abzunehmen. Dem Eventualantrag, ein medizinisches Gerichtsgutachten in Auftrag zu geben, ist nicht zu entsprechen.