Citation: 1C_285/2022 E. 3

Die Beschwerdeführerinnen kritisieren, die Vorinstanz habe im angefochtenen Entscheid das Prozessthema in unzulässiger Weise über den Gegenstand ihres ersten Rückweisungsentscheids vom 8. März 2021 hinaus erweitert. Auf die von den Beschwerdegegnern im ersten Rechtsgang vor dem Regierungsrat vorgebrachten und mit dessen Entscheid vom 13. Oktober 2020 als unbegründet qualifizierten Rügen hätte ihrer Ansicht nach im zweiten Rechtsgang weder der Regierungsrat noch die Vorinstanz zurückkommen dürfen. Indem die Vorinstanz die Beschwerde der Beschwerdegegner im verwaltungsgerichtlichen Verfahren dennoch insbesondere mit der Begründung guthiess, die Voraussetzungen für die Aufhebung des alten Gestaltungsplanes "Rotschuo Ost" / Teil 1 seien nicht geprüft worden und der öffentliche Zugang zum Seeufer fehle, habe sie den unumstrittenen Rechtsgrundsatz der "Unabänderlichkeit und Einmaligkeit des Rechtsschutzes" bzw. der "hiérarchie des juridictions", das Willkürverbot und das Prinzip von Treu und Glauben (Art. 9 BV) verletzt.