Citation: 4A_202/2021 E. A

B.________ (Klägerin, Beschwerdegegnerin) war über ihre Arbeitgeberin bei der A.________ AG (Beklagte, Beschwerdeführerin) nach VVG (SR 221.229.1) krankentaggeldversichert und gemäss Krankmeldung ab dem 16. Februar 2018 arbeitsunfähig. Die A.________ AG erbrachte entsprechende Taggelder. Am 24. Mai 2019 erstattete Dr. med. C.________ (Psychiatrie und Psychotherapie FMH) auf Veranlassung der A.________ AG ein Gutachten betreffend die Arbeitsfähigkeit von B.________. Er hielt fest, dass in der angestammten Tätigkeit als Pflegefachfrau eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % bestehe und in einer leidensangepassten Tätigkeit per sofort von einer vollen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei. In der Folge stellte die A.________ AG ihre Leistungen per 2. Juni 2019 ein. Ab dem 6. August 2019 erhielt B.________ von der Invalidenversicherung (IV) Taggelder zugesprochen.