Citation: 5A_336/2021 E. A

Die A.________ GmbH führte zusammen mit B.________ als Kläger (claimants) ein Schiedsverfahren gegen die Tschechische Republik als Beklagte (respondent) vor dem Ständigen Schiedshof (PCA; hier mit Sitz in Genf). Mit Entscheid vom 2. Mai 2018 wies der Schiedshof die Ansprüche der Kläger ab. Zudem hielt der Schiedshof fest, dass die Kläger der Beklagten (als Prozessentschädigung) innerhalb von 28 Tagen nach Zustellung des Schiedsurteils den Betrag von USD 1,75 Mio. und GBP 178'125.50 zu zahlen hätten. Dieser Entscheid wurde beim Bundesgericht nicht angefochten. Auf Gesuch der Tschechischen Republik hin liess das Bezirksgericht Kreuzlingen mit Entscheid vom 8. März 2019 für Forderungen von Fr. 1'749'545.-- nebst Zins zu 5 % seit 31. Mai 2019 sowie Fr. 234'805.03 nebst Zins zu 5 % seit 31. Mai 2018 auf sämtliche Liegenschaften von B.________ im Grundbuch U.________ Arrest legen. Als Grund der Forderungen wurden im Arrestbefehl die Verfahrenskosten aus dem Schiedsgerichtsurteil vom 2. Mai 2018 angegeben. Eine Arresteinsprache von B.________ wies das Bezirksgericht mit Entscheid vom 1. November 2019 ab, wobei eine Korrektur hinsichtlich des Zinsenlaufs erfolgte (5 % Zins seit 31. Mai 2018 statt 31. Mai 2019 auf dem Betrag von Fr. 1'749'545.--). Am 14. November 2019 reichte die Tschechische Republik beim Betreibungsamt Bezirk Kreuzlingen das Betreibungsbegehren über Fr. 87'477.25 (Zinsen vom 31. Mai 2018 bis 30. Mai 2019 auf dem Betrag von USD 1,75 Mio. bzw. umgerechnet Fr. 1'749'545.--) ein. Gegen den Zahlungsbefehl (Betreibung Nr. zzz) erhob B.________ Rechtsvorschlag.