Citation: 6B_594/2016 E. 1.7.2

1.7.2. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers musste sich die Vorinstanz nicht mit jedem einzelnen seiner Vorbringen befassen. Vielmehr durfte sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken und brauchte lediglich die Überlegungen zu nennen, von denen sie sich hat leiten lassen. Dies tut sie, indem sie festhält, dass sie die Behauptung des Beschwerdeführers, im Tatzeitpunkt in den Ferien gewesen zu sein, als nicht überzeugend einstuft, weil er dies anlässlich von zwei früheren Einvernahmen nie erwähnt habe. Damit bringt sie gleichzeitig zum Ausdruck, dass sie dessen Erklärungen für diesen Umstand als wenig plausibel einstuft. Da sie ausserdem detailliert darlegt, weshalb sie seine Aussagen ganz allgemein als deutlich unglaubhafter erachtet als jene des Beschwerdegegners 2 (vgl. Urteil, S. 16), sind ihre Überlegungen insgesamt ohne Weiteres ersichtlich und die Überprüfung der Rechtsanwendung für das Bundesgericht möglich. Die vorinstanzlichen Erwägungen sind nachvollziehbar und schlüssig. Eine Gehörsverletzung ist nicht auszumachen.