Citation: 6B_475/2013 E. 1.4.3

1.4.3. Zu Recht bringt der Beschwerdeführer vor, der genaue Zeitpunkt der Umlackierung seines (ursprünglich roten, aktuell blauen) Motorrads habe nicht eruiert werden können, woraus die Vorinstanz nichts zu seinen Ungunsten ableiten dürfe (Beschwerde, Ziffer 15). Dass die Vorinstanz trotz fehlenden Nachweises davon ausgeht, das Motorrad des Beschwerdeführers sei im Tatzeitpunkt (wie das Tatfahrzeug) rot gewesen, verletzt isoliert betrachtet den Grundsatz in dubio pro reo. Willkür liegt nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts allerdings nur vor, wenn der kantonale Entscheid im Ergebnis offensichtlich unhaltbar bzw. mit vernünftigen Gründen schlechterdings nicht zu vertreten ist (BGE 127 I 38 E. 2a mit Hinweisen). Der vorinstanzliche Entscheid erweist sich zwar in der erwähnten Begründung als unhaltbar, nicht aber im Resultat. Das Beweisergebnis, beim Fahrzeug auf dem Radarfoto handle es sich um das Motorrad des Beschwerdeführers, ist aufgrund der gesamten Aktenlage ohne Weiteres vertretbar. Anlass zu ernsthaften und nicht nur rein theoretischen Zweifeln besteht nicht (vgl. Urteil, Ziffer 4.7).