Citation: 5P.98/2006 15.06.2006 E. 7

Konkret auf die Erwägungen des Obergerichts Bezug nimmt der Beschwerdeführer nur in zwei Punkten, nämlich bezüglich der Unterhaltskosten seiner selbst bewohnten Liegenschaft sowie der Ausscheidung von privaten und geschäftlichen Schulden bzw. der Lasten auf den weiteren Liegenschaften. 7.1 Der Beschwerdeführer kritisiert zunächst, dass das Obergericht Unterhaltsausgaben für seine selbst bewohnte Liegenschaft auf zehn Jahre umgerechnet hat. Er bringt vor, dies sei willkürlich, weil er das Haus gehörig unterhalten müsse, die Beschwerdegegnerin diese Kosten nicht mittrage, als Miteigentümerin am Wert dann später aber hälftig partizipiere. Wie das Obergericht zutreffend ausgeführt hat, gehören zum Notbedarf auch die durchschnittlichen Unterhaltskosten einer Liegenschaft. Indes hat es nicht die mutmasslichen durchschnittlichen Unterhaltskosten berechnet, sondern die Kosten einer bereits realisierten Sanierung der Heizung und von Bodenbelagsarbeiten auf eine Amortisationsdauer von zehn Jahren verteilt und dem Beschwerdeführer an den monatlichen Notbedarf angerechnet. Es stellt sich die Frage, ob solche Aufwendungen in dieser Form beim Existenzminimum des Beschwerdeführers überhaupt hätten eingerechnet werden dürfen. Wenn die Liegenschaft - wie der Beschwerdeführer behauptet - tatsächlich im Miteigentum der Parteien steht, so ist es zwar durchaus möglich, dass sich die Beschwerdegegnerin an gewissen Sanierungskosten beteiligen muss. Dies hat indes mit ihrem Unterhaltsanspruch bzw. dem monatlichen Notbedarf des Beschwerdeführers nichts zu tun. Die Ausführungen des Beschwerdeführers bezüglich Partizipation der Beschwerdegegnerin an einer Wertsteigerung führen damit an der Sache vorbei. Dass die durchschnittlichen monatlichen Liegenschaftskosten höher sind als der vom Obergericht berücksichtigte Betrag, macht er im Übrigen nicht substantiiert geltend (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). 7.2 Weiter wendet sich der Beschwerdeführer gegen die vom Obergericht vorgenommene Aufteilung von diversen Darlehen und Liegenschaften zwischen Geschäft- und Privatvermögen. Er zeigt indes nicht detailliert auf, welche Positionen das Obergericht falsch zugeteilt haben soll (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Als einziges Beispiel weist er auf das Darlehen "Rentenanstalt" hin. Bezüglich dieser Schuld hat das Obergericht angemerkt, zu diesem in der Steuererklärung 2003 unter privaten Schulden aufgeführten Darlehen habe der Beschwerdeführer in einer Eingabe vom 15. April 2005 ausgeführt, sie seien als Geschäftsschulden verbucht, da sie geschäftlichen Aktivitäten diene. Weiter habe sich der Beschwerdeführer trotz Aufforderungen nicht über deren Verwendungszweck ausgewiesen. Er habe folglich nicht dargetan, ob diese nur ihm oder dem ehelichen Unterhalt dienen, so dass eine Berücksichtigung bei der Unterhaltsberechnung ausser Betracht falle. Auf diese Erwägung geht der Beschwerdeführer mit keinem Wort ein, so dass mangels rechtsgenüglicher Begründung auch insoweit nicht auf die Beschwerde eingetreten werden kann (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).