Citation: 6B_196/2021 E. 3.4.3

3.4.3. Schliesslich stellt die Vorinstanz zu Recht fest, dass die vom Beschwerdeführer 1 angestellte Weg-Zeit-Berechnung - namentlich in Bezug auf die gerannte Geschwindigkeit des Beschwerdegegners 3 - auf Annahmen beruht (vgl. angefochtenes Urteil S. 90 f.). Entsprechend verfällt sie nicht in Willkür, wenn sie diese als nicht tauglich erachtet, um das von ihr anhand der Aussagen des Beschwerdeführers 1 und des Beschwerdegegners 3 als erstellt erachtete Beweisergebnis in Frage zu stellen. Ergänzend ist festzuhalten, dass die erste Instanz entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers 1 lediglich "mutmasslich" davon ausging, dass sich der Anruf des Beschwerdegegners 3 bei der Notrufzentrale just in dem Zeitpunkt verzerrte, als dieser sein Versteck hinter dem Container verliess und zu rennen begann (erstinstanzliches Urteil S. 95). Mithin beruhen seine Berechnungen auch diesbezüglich auf einer mit Unsicherheiten behafteten Prämisse und damit einer weiteren Annahme. Insgesamt vermag der Beschwerdeführer 1 nicht aufzuzeigen, dass das von der Vorinstanz als erstellt erachtete Beweisergebnis aufgrund einer primär auf Annahmen beruhenden Weg-Zeit-Berechnung schlechterdings unhaltbar wäre. Dass eine andere Würdigung der Beweise ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erscheint, genügt hierfür nicht. Die Beschwerde erweist sich auch in diesem Punkt als unbegründet.