Citation: 8C_75/2013 E. 3.4

3.4. Der vorinstanzlichen Auffassung, wonach der Lohnfluss aufgrund der widersprüchlichen Angaben in den eingereichten Unterlagen nicht überzeugend nachgewiesen ist, ist zu folgen. Die Dokumente enthalten keine schlüssigen Angaben darüber, ob und gegebenenfalls welcher Lohn dem Beschwerdeführer während welcher Zeitspanne effektiv ausbezahlt worden ist, zumal Arbeitgeberbescheinigungen, vom Versicherten unterzeichnete Lohnabrechnungen sowie Steuererklärungen und Eintragungen im individuellen Konto höchstens Indizien für tatsächliche Lohnzahlungen bilden (BGE 131 V 444 E. 1.2 mit Hinweisen). Es ist auch nicht bundesrechtswidrig, wenn die Vorinstanz aufgrund der von ihr eingehend dargelegten Ungereimtheiten die vorliegenden (einzig vom Versicherten unterzeichneten) auf Barauszahlungen hindeutenden Quittungen nicht als beweiskräftig erachtete. Dass der Auszug aus dem Firmenkonto die Lohnzahlungen nicht schlüssig nachweist, hat die Vorinstanz bereits zutreffend ausgeführt. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was zu einem anderen Ergebnis führen könnte. Er vermag letztinstanzlich nicht darzulegen, inwiefern die Vorinstanz Recht verletzt hat oder inwiefern ihre Feststellung, dass keine Unterlagen vorhanden seien, die einen Lohnfluss verifizieren könnten, offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht. Soweit das kantonale Gericht auf die replikweise im vorinstanzlichen Verfahren angebotenen Zeugeneinvernahme verzichtete, hat es damit in Berücksichtigung der aktenkundigen Tatsachen die Beweise nicht willkürlich oder sonst wie bundesrechtswidrig gewürdigt. Selbst wenn der gemäss Beschwerdeführer für die Buchhaltung verantwortliche L.________ einen tatsächlichen Lohnfluss von Januar 2011 bis Oktober 2011 bezeugen würde, wären die von Vorinstanz und Arbeitslosenkasse aufgezeigten Unstimmigkeiten in den schriftlichen Dokumenten hinsichtlich der tatsächlich erfolgen Lohnzahlungen nicht ausgeräumt, weshalb mit der Vorinstanz darauf in antizipierter Beweiswürdigung zu verzichten ist.