Citation: 6B_442/2019 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt, der vorinstanzliche Schluss, er habe am 31. Mai 2014 in Busswil mit einer Gas-Druckluftpistole auf einen vorbeifahrenden Schnellzug geschossen und dabei an vier Waggons fünf Scheiben beschädigt, stütze sich nicht auf objektive Beweise wie Film- oder Fotoaufnahmen und/oder Tonaufnahmen. Es stehe fest, dass die Gas-Druckluftpistole zum Zeitpunkt des mutmasslichen Vorfalls in der Obhut Dritter gewesen sei. Eine entsprechende Tatwaffe sei weder am Tatort oder in dessen Umgebung noch bei ihm sichergestellt worden. Es seien denn auch nur zwei Metallkügelchen gefunden worden, die von einer solchen Pistole stammen könnten. Der Zeuge D.________ habe keinen Schuss gehört, sondern (als Lokomotivführer eines anderen, zur fraglichen Zeit im Bahnhof Busswil stehenden Zuges) aus dem Führerstand der Lokomotive im Rückspiegel eine auf den vorbeifahrenden Regio-Express zielende Person gesehen. Er habe aber nicht sagen können, ob die angeblich gesehene Person wirklich geschossen oder nur einen Rückstoss der Waffe simuliert habe. Weitere Belastungszeugen gebe es nicht.