Citation: 1P.73/2003 24.02.2003 E. 2.4

Die Entgegennahme der vorliegenden Beschwerde als Nichtigkeitsbeschwerde im Sinne von Art. 268 BStP kommt schon deshalb nicht in Frage, weil für dieses Rechtsmittel die Frist nicht gewahrt ist. Gemäss Art. 272 Abs. 1 BStP ist die Nichtigkeitsbeschwerde dem Bundesgericht innert 30 Tagen seit Zustellung der vollständigen Ausfertigung des Entscheids einzureichen. Nach Art. 34 Abs. 1 lit. c OG stehen gesetzliche Fristen still vom 18. Dezember bis und mit dem 1. Januar. Die Vorschrift gilt gemäss Art. 34 Abs. 2 OG jedoch nicht in Strafsachen. Als Strafsache im Sinne dieser Bestimmung gelten einzig Verfahren, mit denen das Bundesgericht als eidgenössische Strafgerichtsbehörde befasst ist, während die bei ihm als Organ der Staats- oder Verwaltungsrechtspflege hängigen nicht zu diesen gerechnet werden können (BGE 103 Ia 367). Der Fristenstillstand gemäss Art. 34 Abs. 1 OG gilt somit bei der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde im Gegensatz zur staatsrechtlichen Beschwerde nicht. Der angefochtene Entscheid ist beim Rechtsvertreter des Beschwerdeführers am 19. Dezember 2002 eingegangen. Der Beschwerdeführer hat die Beschwerde am 31. Januar 2003 bei der Post aufgegeben. Das war für die staatsrechtliche Beschwerde unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes rechtzeitig; für die Nichtigkeitsbeschwerde ist die Frist dagegen nicht gewahrt.