Citation: 8C_298/2008 05.11.2008 E. 6.2

6.2.1 Die nach der (seitlichen) Frontalkollision vom 12. November 1997 aufgetretenen gesundheitlichen Beschwerden sind gemäss ärztlichen Auskünften durch den zweiten Unfall (Auffahrkollision) vom 18. Mai 2004 verstärkt worden. Unter diesen Umständen ist den gesundheitlichen Folgen der zwei Unfälle nach der in vorstehender E. 6.1.2 zitierten Rechtsprechung im Rahmen der Beurteilung der Adäquanzkriterien Rechnung zu tragen. 6.2.2 Das kantonale Gericht hat die Kollision vom 18. Mai 2004 als mittelschwer an der Grenze zu den leichten Unfällen eingeordnet. Diese Beurteilung ist richtig und steht in Einklang mit der Kasuistik zu vergleichbaren Ereignissen (vgl. RKUV 2003 Nr. U 489 S. 360, U 193/01 E. 4.2). Von den weiteren objektiv fassbaren und unmittelbar mit den Unfällen in Zusammenhang stehenden oder als Folge davon erscheinenden Umständen, welche als massgebende Kriterien in die Gesamtwürdigung einzubeziehen sind, müssten demnach für eine Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs entweder ein einzelnes in besonders ausgeprägter Weise oder aber mehrere in gehäufter Weise gegeben sein.