Citation: 1P.638/2006 08.03.2007 E. 4

Weiter werfen die Beschwerdeführer dem Verwaltungsgericht vor, in Willkür verfallen zu sein, weil es tatsachwidrig davon ausgehe, dass eine Verengung der ohnehin schon schmalen Zufahrt in die Strassenparzelle 29 zu einer Verbesserung der Verkehrssicherheit führe. Nicht den Tatsachen entspreche auch die Feststellung, wonach die Grundstücke der Beschwerdeführer auch anders als über Parzelle Nr. 29 erschlossen werden könnten. Weiter habe das Verwaltungsgericht willkürlich festgestellt, bei der an das Gebäude angebauten Schutzmauer handle es sich um eine Einfriedung, obwohl diese nicht im Geringsten einen solchen Zweck zu erfüllen vermöge. Das erhaltenswerte Gebäude werde bereits durch die bestehende Mauer und die Randsteine geschützt. Zudem habe das Verwaltungsgericht in willkürlicher Weise die Verletzung von Gestaltungsvorschriften verneint. 4.1 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts verfällt eine Behörde in Willkür, wenn sie ihrem Entscheid Tatsachenfeststellungen zugrunde legt, die mit den Akten in klarem Widerspruch stehen. Im Bereich der Beweiswürdigung besitzt der Richter allerdings einen weiten Ermessensspielraum. Eine Sachverhaltsfeststellung ist dann willkürlich, wenn sie offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, auf einem offenkundigen Versehen beruht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Willkür liegt sodann vor, wenn nicht bloss die Begründung eines Entscheides, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 129 I 173 E. 3.1 S. 178; 127 I 38 E. 2a S. 41, 54 E. 2b S. 56, je mit Hinweisen).