Citation: U 74/05 28.07.2005 E. 5

5.1 Den medizinischen Akten ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin zunehmend mit psychischen Störungen zu kämpfen hat. So nannte Dr. med. G.________ in seinem Bericht vom 1. Mai 2000 im Anschluss an den Unfall vom 30. März 2000 aufgetretene Angstzustände, vor allem nachts, auf welche die Versicherte anlässlich eines mit einem SUVA-Mitarbeiter geführten Gesprächs am 9. Mai 2000 ebenfalls hinwies (Bericht vom 10. Mai 2000). Am 11. Juni 2000 betonte der Hausarzt nachdrücklich, dass der Patientin zur Zeit primär die seelische Verarbeitung des nun dritten Unfalles in Folge Probleme bereite (Angstzustände, Alpträume). Bereits ein eigentliches Krankheitsbild in Form einer Anpassungsstörung, Angst und depressive Reaktion gemischt (ICD-10: F43.22) diagnostizierte Frau Dr. med. D.________ sodann im Rahmen ihres Berichts vom 20. März 2002. 5.2 Die Beschwerdegegnerin hat sich in ihrem Einspracheentscheid vom 7. Juli 2003 auch mit der adäquaten Kausalität der bestehenden psychischen Beeinträchtigungen einlässlich auseinandergesetzt und diese unter Bezugnahme auf die dabei anzuwendenden - im Vergleich zur HWS-Problematik noch restriktiveren - Beurteilungskriterien (BGE 115 V 133 ff.) zu Recht verneint. Auf die eingehenden und zutreffenden Erwägungen kann vollumfänglich verwiesen werden. Richtig erkannt hat die SUVA namentlich, dass, sofern im Anschluss an zwei oder mehrere Unfälle eine psychische Fehlentwicklung eintritt, die Adäquanz des Kausalzusammenhangs grundsätzlich für jeden Unfall gesondert zu prüfen ist, wobei dieser Grundsatz insbesondere für den - hier gegebenen - Fall gilt, dass die Unfälle verschiedene Körperteile betroffen und zu unterschiedlichen Verletzungen geführt haben (RKUV 1996 Nr. U 248 S. 176 ff.; SVR 2003 UV Nr. 12 S. 36 Erw. 3.2.2).