Citation: 6B_1242/2020 E. 4.5

4.5. Schliesslich rügen die Beschwerdeführer unter Hinweis auf die Ausführungen von Dr. med K.________ und Prof. Dr. med. L.________ (Beschwerde S. 21 f. [Ziff. 1.44-1.46]), dass die Vorinstanz den Beweisergänzungsantrag auf Erstellung eines polydisziplinären Ergänzungsgutachtens zu Unrecht abgelehnt habe. Indes ergibt sich weder aus deren Vorbringen noch den zitierten Arztberichten, inwiefern ein weiterer Abklärungsbedarf besteht. Die Vorinstanz hat sich einlässlich mit den die Endometrioseerkrankung dokumentierenden Operations- bzw. Austrittsberichten auseinandergesetzt. Anhand dieser folgert sie, dass sich bis April 2013 weder eine bleibende (oder zumindest länger dauernde) Arbeitsunfähigkeit noch ein weiterer Abklärungsbedarf ableiten lasse bzw. nicht ersichtlich sei, inwiefern von einem polydisziplinären Gutachten unter Einbezug der Fachbereiche Urologie und Gynäkologie (neben der Psychiatrie) zusätzliche Erkenntnisse zu erwarten wären. Damit einhergehend hat sich die Vorinstanz auch mit den von den Beschwerdeführern erwähnten Ausführungen von Dr. med. K.________ auseinandergesetzt und dargelegt, weshalb deren Bescheinigung der vollständigen Arbeitsunfähigkeit seit 2002 nicht geeignet ist, das Ergebnis der Operations- und Austrittsberichte in Frage zu stellen (angefochtenes Urteil S. 13 f.). Damit begründet die Vorinstanz überzeugend und willkürfrei, weshalb sie den Beweisantrag abgewiesen hat. Ihre Erwägungen sind nicht zu beanstanden und ergibt sich anhand der Vorbringen der Beschwerdeführer bzw. der von ihnen zitierten Mediziner nicht, inwiefern ein polydisziplinäres Gutachten zusätzliche Erkenntnisse für die interessierende Frage einer bleibenden oder aber zumindest länger dauernden Arbeitsunfähigkeit (wegen somatischer Beschwerden) liefern könnte.