Citation: 8C_439/2014 E. A

A.________ meldete sich mit Anspruchserhebung ab 13. Januar 2012 erneut bei der Arbeitslosenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Einspracheentscheid vom 23. April 2012 bejahte die Arbeitslosenkasse des Kantons St. Gallen die Erfüllung der Beitragszeit und eröffnete rückwirkend eine vom 13. Januar 2012 bis 12. Januar 2014 dauernde Leistungsrahmenfrist. Am 6. Juni 2012 forderte sie A.________ auf, das Formular "Angaben der versicherten Person" für den Monat April 2012 nachzureichen. Am 18. Juni 2012 stellte ihr die Arbeitslosenkasse die Taggeldabrechnungen für die Monate April und Mai 2012 zu. Das Formular "Angaben der versicherten Person" für den Monat Juni 2012 ging bei der Arbeitslosenkasse am 5. Juli 2012 ein. Auf den 1. August 2012 konnte A.________ eine Lehrstelle antreten, weshalb sie sich per Ende Juli 2012 von der Arbeitslosenversicherung abmeldete. Bis zum Lehrantritt erzielte sie einen Zwischenverdienst. Am 7. Februar 2013 erhielt die Arbeitslosenkasse das Formular "Angaben der versicherten Person" für den Monat Juli 2012. In einem Begleitschreiben vom 31. Januar 2013 hielt die Versicherte fest, sie habe das Formular für den Monat Juli 2012 weder im Juli 2012 noch nach einem Telefongespräch ihrer Mutter mit dem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) im November 2012 erhalten, wobei sie aufgrund des letzten Gesprächs mit dem zuständigen RAV-Personalberater im Sommer 2012 auch nicht mit weiteren Formularen gerechnet habe. Mit Verfügung vom 12. Februar 2013 verneinte die Arbeitslosenkasse einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung für den Monat Juli 2012, da die Versicherte das Formular nicht innert drei Monaten nach Ende Juli 2012 eingereicht habe. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 22. April 2013).