Citation: 9C_630/2023 E. 5.2.2

5.2.2. Das Verwaltungsgericht hielt diesbezüglich im angefochtenen Entscheid fest, dass es sich im vorliegenden Fall um eine freiwillige Unfallversicherung handle. Entgegen der impliziten Behauptung der Beschwerdeführer ist diese tatsächliche Feststellung des kantonalen Gerichts nicht offensichtlich unrichtig, sondern wird im Gegenteil durch die Prämienrechnung der Krankenkasse F.________ vom 24. April 2019 bestätigt, in welcher explizit eine freiwillige Versicherung fakturiert wird. Soweit die Beschwerdeführer darlegen, die Versicherung sei im Hinblick auf die berufliche Massnahme der Invalidenversicherung von A.A.________ abgeschlossen worden und daher nicht freiwillig, widerspricht dies den Akten. Die Massnahme fand - wie die Beschwerdeführer selbst geltend machen - im zweiten Halbjahr 2019 statt, während die Unfallversicherung bereits davor abgeschlossen worden war. Daran vermag die Tatsache, dass bei der Entrichtung des Taggeldes der Invalidenversicherung keine Abzüge für eine Unfallversicherung vorgenommen wurden, nichts zu ändern. Entsprechend sind die Prämien für die Unfallversicherung nicht im gesamten Umfang, sondern lediglich zusammen mit anderen Versicherungsprämien bis zu einem Pauschalbetrag abzugsfähig. Diese Abzugsgrenze wurde durch die Beschwerdeführer im Jahr 2019 unbestritten bereits durch die private Krankenversicherung erreicht. Die Vorinstanz hat demnach zu Recht den geltend gemachten Abzug nicht zugelassen.