Citation: 5F_15/2018 E. 3

Die Gesuchstellerin stellt zahlreiche Anträge, die keinen erkennbaren Bezug zum vorliegend in Frage stehenden Urteil 5D_57/2018 haben. Darauf ist nicht einzutreten. Sie macht sodann Aktenfälschung durch die Gegenpartei und kollektiven Grenzbetrug seit 2011 geltend. Sinngemäss will sie sich damit wohl auf den Revisionsgrund von Art. 123 Abs. 1 BGG berufen. Zumindest die Rede vom Grenzbetrug ist nichts Neues, sondern erscheint bereits in ihrer Beschwerde im Verfahren 5D_57/2018. Der Vorwurf der Aktenfälschung steht im Zusammenhang mit einem Entscheid des Bezirksgerichts Baden vom 24. März 2017. Dieser diente als Rechtsöffnungstitel im Rechtsöffnungsverfahren, das dem Verfahren 5D_57/2018 zugrunde lag. Inwiefern jedoch ein Verbrechen oder Vergehen darin liegen soll, dass der Rechtsvertreter der Gesuchsgegnerin in einem Schreiben das Datum eines Zahlungsbefehls falsch angegeben haben soll, wird nicht plausibel gemacht. Die Ausführungen der Gesuchstellerin erschöpfen sich im Übrigen in einer Schilderung verschiedener Verfahren und Vorkommnisse aus eigener Sicht und sind einmal mehr schwer verständlich. Sie sind nicht geeignet, die Voraussetzungen von Art. 123 Abs. 1 BGG oder eines anderen Revisionsgrundes darzutun. Sie zielen vielmehr auf eine Neubeurteilung verschiedener Entscheide und Wiedergutmachung für angeblich erlittenes Unrecht im Zusammenhang mit Bauarbeiten beim Grundstück der Gesuchstellerin. Auf das Revisionsgesuch ist nicht einzutreten.