Citation: 5A_93/2023 E. 2.2.2

2.2.2. Die Beschwerdeführerin rügt in Bezug auf den Sachverhalt, es treffe nicht zu, dass unbestritten sei, dass es sich beim Haus Nr. qqq um das Pächterhaus des früheren landwirtschaftlichen Betriebs handle, welches in den Jahren 1972/1973 durch ein Mehrfamilienhaus ersetzt worden sei. Ihre Kritik zielt allerdings nicht auf den Sachverhalt, sondern die Auslegung der Vorinstanz und damit eine Rechtsfrage ab. Sie bestreitet nämlich nicht, worauf die Beschwerdegegner zutreffend hinweisen, dass das ehemalige Pächterhaus die Nr. qqq trug, sondern will es als bestritten wissen, dass sich der Grundbucheintrag ausschliesslich auf das damals bestehende "Haus Nr. qqq" bezieht. Sie vertritt hingegen die Auffassung, die Dienstbarkeit zugunsten des Grundstücks Nr. xxx, bei der es sich um ein unbeschränktes Fuss- und Fahrwegrecht handle, berechtige die Eigentümerinnen und Eigentümer bzw. Bewohnerinnen und Bewohner des auf dem tiefer gelegenen Teil der herrschenden Parzelle stehenden, anstelle des ehemaligen Pächterhauses errichteten Wohnhauses. Dies wird im Zusammenhang mit der Auslegung der strittigen Dienstbarkeit zu prüfen sein. Soweit die Vorinstanz den Standpunkt der Beschwerdeführerin unter Umständen verkürzt wiedergegeben hat, liegt darin offensichtlich keine aktenwidrige Feststellung.