Citation: 6B_278/2018 E. 4.4.3

4.4.3. Die Vorinstanz spricht dem Beschwerdeführer aufgrund der tatsächlichen Feststellungen über dessen Stellung und Aufgaben die Eigenschaft eines faktischen Organs der X.1________ AG zu. Sie rechnet ihm Funktionen an, die massgebend die Willensbildung der Gesellschaft betrafen und klar über die vom Beschwerdeführer behaupteten administrativen Belange hinausgingen. Was der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzliche Würdigung in tatsächlicher Hinsicht vorbringt, dringt nicht durch (E. 4.2 und 4.3 hiervor). Mit seinem Standpunkt, einzig für administrative Belange zuständig gewesen zu sein und sich zu Beginn von 2003 aus der X.1________ AG zurückgezogen zu haben, entfernt er sich vom vorinstanzlichen Beweisergebnis, ohne Willkür aufzuzeigen. Unbehelflich ist etwa seine Erklärung, die Unterschriftenzeilen im Schreiben an die A.________ Sammelstiftung für die obligatorische berufliche Vorsorge sei falsch bezeichnet gewesen und die Verwaltungsratssitzung sei versehentlich einberufen worden. Indem die Vorinstanz den Beschwerdeführer unter den Täterkreis des Art. 29 StGB einreiht (vgl. dazu BGE 136 III 14 E. 2.4 S. 20 ff.; 132 III 523 E. 4.5 S. 528 f.; Urteil 4A_306/2009 vom 8. Februar 2010 E. 7.1.1; je mit Hinweisen), verletzt sie nicht Bundesrecht. Der Beschwerdeführer konnte sich über die Tragweite des vorinstanzlichen Entscheids Rechenschaft geben. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt nicht vor (vgl. betreffend die Anforderungen an die Entscheidmotivation BGE 143 III 65 E. 5.2 S. 70 f. mit Hinweisen).