Citation: 4A_210/2020 E. 6.1

6.1. Umstritten sind vor Bundesgericht noch, ob die Anlage vom 18. Dezember 2014 vertragswidrig gewesen ist, ob der Beschwerdegegnerin eine fehlende Risikoaufklärung hinsichtlich der strittigen Anlage vorzuwerfen ist, ob aufgrund nicht ausreichender Liquidität im Portfolio der Beschwerdeführer gegen das Verbot der Hebelwirkung verstossen wurde sowie ob der Beschwerdegegnerin eine falsche Risikobeurteilung hinsichtlich des Euro-Mindestkurses vorzuwerfen ist. Nicht mehr einzugehen ist auf die Frage der Absicherung mittels Stop Loss. Die Erstinstanz ging davon aus, es sei eine Absicherung gesetzt worden, wobei diese lediglich für den Fall der Beibehaltung des Mindestkurses gültig gewesen sei. Die Vorinstanz hielt fest, diese Thematik werde von den Parteien im Berufungsverfahren nicht mehr erörtert. Diese vorinstanzliche Feststellung wird vor Bundesgericht nicht - jedenfalls nicht rechtsgenüglich - angefochten. Ausgehend von einem Vermögensverwaltungsvertrag (vgl. hiervor E. 4.2) sind die geltend gemachten Pflichtverletzungen nachfolgend zu prüfen.