Citation: 8C_140/2023 E. 4

Die Vorinstanz schloss sich der Auffassung der Arbeitslosenkasse an, wonach die Arbeitsverhältnisse des Beschwerdeführers mit der B.________ AG und der C._______ SA spätestens per 6. Januar 2021 beendet worden seien. Da die in der Rahmenfrist vom 7. März 2020 bis 6. März 2022 erarbeitete Beitragszeit des Beschwerdeführers somit nur 9.980 Monate betrage, seien die Anspruchsvoraussetzungen von Art. 8 f. AVIG nicht erfüllt. Massgeblich stützte sich das kantonale Gericht für seine Schlussfolgerungen auf die aktenkundige Vereinbarung betreffend die Auflösung der Arbeitsverhältnisse zwischen dem Beschwerdeführer und den beiden Gesellschaften vom 6. Januar 2021, welcher sich ebendieser Tag als Beendigungsdatum entnehmen lasse. Weiter sprächen dafür auch die am 6. Januar 2021 vereinbarte Abgangsentschädigung im Umfang von drei Monatslöhnen, welche am 11. Januar 2021 ausgerichtet worden sei, und die am 23. Dezember 2020 bzw. am 8. Januar 2021 erfolgten Löschungen des Beschwerdeführers als Verwaltungsratsmitglied aus den Handelsregistereinträgen der beiden Gesellschaften. Der Argumentation des Beschwerdeführers, das Beendigungsdatum in der Vereinbarung vom 6. Januar 2021 sei missverständlich formuliert, vermochte die Vorinstanz angesichts des klaren Wortlauts der Vereinbarung ebenso wenig zu folgen wie seinem Vorbringen, entgegen der Vereinbarung aus "rechtlicher und faktischer" Sicht bis am 31. März 2021 bei den beiden Gesellschaften gearbeitet zu haben. Weder handle es sich bei den Überweisungen vom 11. Januar 2021 um (im Voraus für drei Monate erbrachte) Lohnzahlungen, noch spreche der Umstand, dass der Beschwerdeführer bis am 31. März 2021 drei Parkplätze und gewisse Räumlichkeiten der Arbeitgeberinnen weiterhin benutzen konnte, für ein fortdauerndes Arbeitsverhältnis. Hinsichtlich der vom Beschwerdeführer angerufenen Beweismittel erkannte sie, diese liessen - unter anderem wegen diverser Inkonsistenzen - keinen Schluss auf die tatsächliche Dauer der Arbeitsverhältnisse zu.