Citation: 2C_377/2020 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz berücksichtigt, der Beschwerdeführer habe gemäss einem Rapport der Stadtpolizei Zürich vom 30. September 2018 ab Juni 2017 bis in den Sommer 2018 eine aussereheliche Beziehung zu einer Drittperson gepflegt. Da er die Beendigung dieser Beziehung durch diese Person nicht habe akzeptieren wollen und diese gestalkt, genötigt sowie körperlich attackiert hätte, seien Gewaltschutzmassnahmen gegen ihn verhängt worden. Gemäss einem weiteren Polizeirapport vom 26. August 2019 habe der Beschwerdeführer in der Folge das gegen ihn verhängte Kontakt- und Rayonverbot missachtet, indem er am 29. Juli 2019 spätabends dieser Person aufgelauert und diese tätlich angegriffen habe. Die angegriffene Person habe indes auf eine Strafanzeige verzichtet (vgl. E. 4.2 des angefochtenen Urteils). Trotz dieser ausserehelichen Beziehung, so die Vorinstanz weiter, lebe der Beschwerdeführer bis heute mit seiner Ehefrau zusammen. Letztere habe jedoch in einer Stellungnahme vom 5. November 2018 dem Migrationsamt gegenüber ihre Scheidungsabsichten bestätigt, wobei sie bereits ein Jahr zuvor den Entschluss gefasst habe, nicht mehr für die Ehe zu kämpfen. Die Ehefrau habe diese Stellungnahme bislang nicht zurückgenommen oder relativiert. Der Beschwerdeführer habe sich erst nach mehrfachen Aufforderungen durch das Migrationsamt und der Androhung des Bewilligungswiderrufs zu seiner ehelichen Beziehung geäussert. Laut dieser Stellungnahme vom 25. Februar 2019 würde er frühere Fehler zutiefst bereuen und alles tun, um seine Ehe und Arbeitsstelle nicht zu verlieren (vgl. E. 4.2-4.4 des angefochtenen Urteils).