Citation: 9C_617/2008 06.08.2009 E. A

Die 1960 geborene L.________, Mutter von drei erwachsenen Söhnen und einer Tochter Jahrgang 1998, war in zwei Teilpensen als Raumpflegerin tätig, bis ihr auf Grund krankheitsbedingter Abwesenheiten auf Ende Mai und Ende Juni 2001 beide Arbeitsverhältnisse gekündigt wurden. Am 16. Mai 2001 meldete sie sich zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Nach Abklärungen in medizinischer und erwerblicher Hinsicht, insbesondere einer Haushaltabklärung vom 9. September 2003 (Bericht vom 8. Oktober 2003 und Zusammenfassung der Invaliditätsbemessung vom 28. Oktober 2003) und einem MEDAS-Gutachten vom 18. März 2005, wies die IV-Stelle Luzern mit Verfügung vom 25. März 2005 den Anspruch auf eine Invalidenrente im Rahmen der gemischten Bemessungsmethode bei Anteilen von Erwerbstätigkeit von 60 % und Haushalt von 40 % gestützt auf einen Gesamtinvaliditätsgrad von 21 % (4.57 % [Erwerbseinbusse 7.62 % x 0.6] + 16 % [Einschränkung im Haushalt 40 % x 0.4]) ab. Nachdem L.________ in ihrer Einsprache geltend gemacht hatte, sie sei als Kleinkind mit etwa eineinhalb Jahren an Kinderlähmung erkrankt, weshalb ihr Hausarzt Dr. med. I.________ (recte: Dr. med. W.________) ihr die Adresse des Dr. med. E.________ gegeben habe, führte die IV-Stelle am 6. September 2005 mit ihr ein Mediationsgespräch und holte in der Folge bei diesen beiden Ärzten einen Bericht ein (Bericht des Dr. med. E.________ vom 2. Dezember 2005 und des Dr. med. W.________, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, speziell Rheumatologie, vom 19. Januar 2006). Auf Anfrage der IV-Stelle vom 19. April 2006 erstattete die MEDAS zu diesen Arztberichten eine ergänzende Stellungnahme vom 7. Dezember 2006. Gestützt darauf hielt die IV-Stelle mit Einspracheentscheid vom 9. Februar 2007 an der Ablehnung des Leistungsbegehrens fest.