Citation: 1C_267/2021 E. 4.6

4.6. Schliesslich beruft sich die Beschwerdeführerin auf eine Mail-Mitteilung des Bundesamts für Umwelt vom 22. Februar 2019, in dem ein Mitarbeiter desselben festhielt, eine neuerliche Untersuchung hätte sich nach Erkennen einer deutlich grösseren Belastung aufgedrängt. Weder ist jedoch klar, auf welcher Grundlage diese Aussage erging und auf welchen Zeitpunkt sie sich beziehen soll. Zudem konnte es sich dabei nicht um eine verbindliche Einschätzung aufgrund einer vollständigen Prüfung der Sach- und Rechtslage, sondern lediglich um eine kurze Meinungsäusserung aufgrund einer summarischen Würdigung handeln. Gleich wie die umfassende Eingabe des Bundesamts an das Bundesgericht wurde sie erst deutlich nach Abschluss der Aushubarbeiten erstellt. In dieser vertritt das Bundesamt nunmehr gestützt auf eine umfassende Analyse eine deutlich andere Beurteilung der Rechtslage.