Citation: 8C_149/2021 E. 5.4

5.4. Hier hatte das kantonale Gericht die Sache zur weiteren medizinischen Abklärung resp. zur Veranlassung eines monodisziplinären Gutachtens an die IV-Stelle zurückgewiesen, und die Beschwerdeführerin war bereits im damaligen gerichtlichen Verfahren durch die heute nach wie vor gleiche Rechtsbeiständin vertreten. Dieser Umstand spricht für die Erforderlichkeit der Vertretung (SVR 2015 IV Nr. 18 S. 53, 8C_557/2014 E. 5.2.2 mit Hinweisen; Urteil 8C_572/2014 vom 28. Januar 2015 E. 5.2.4). Hinzu kommt, dass das IV-Verfahren seit nunmehr fast acht Jahren hängig ist (Anmeldung vom 4. April 2013), sowie der Umstand, dass sich die Rechtsprechung betreffend die Beurteilung von Abhängigkeitssyndromen zwischenzeitlich geändert hat. Damit kann - entgegen der Vorinstanz - nicht mehr von einem einfachen, durchschnittlichen Sachverhalt ausgegangen werden (vgl. SVR 2018 IV Nr. 32 S. 103, 9C_436/2017 E. 3.6.3 mit Hinweis). Schliesslich ist in Bezug auf die konkreten subjektiven Verhältnisse des Beschwerdeführers (vgl. Urteil 8C_572/2014 vom 28. Januar 2015 E. 5.2.3.2 mit Hinweis) auch der fehlenden (nicht abgeschlossenen) beruflichen Ausbildung und der psychischen Erkrankung Rechnung zu tragen.