Citation: 9C_300/2018 E. 4.2.2

4.2.2. Gestützt auf diese Sachverhaltsfeststellung berücksichtigte das kantonale Gericht alsdann bei der Ermittlung des Invalideneinkommens eine verminderte Leistungsfähigkeit von 60 % bzw. eine Arbeitsfähigkeit von 40 %. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ging die Vorinstanz somit nicht von einer vollen Arbeitsunfähigkeit "in der freien Wirtschaft" aus. Dem Beschwerdeführer kann auch nicht gefolgt werden, wenn er vorbringt, er sei nicht verpflichtet gewesen, seine Restarbeitsfähigkeit an einem speziellen Nischenarbeitsplatz bei seiner letzten Arbeitgeberin zu verwerten. Der massgebliche Arbeitsmarkt umfasst auch solche Arbeitsplätze, das heisst auch Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen von Seiten des Arbeitgebers rechnen können (SVR 2016 IV Nr. 58 S. 190, 8C_910/2015 E. 4.2.1 mit Hinweisen). Die Vorinstanz verletzte somit kein Bundesrecht, indem sie die Arbeitsfähigkeit von 40 % als verwertbar qualifizierte.