Citation: 5A_1035/2020 E. 3.3.2

3.3.2. Der Beschwerdeführer verweist auf seine Replik im Berufungsverfahren vom 16. Januar 2020 (Rz. 54 S. 27 f.), mit welcher er die Tatsache, dass E.________ sich definitiv für das Studium entschieden und dieses begonnen habe, ins Verfahren eingebracht habe. Der Entschluss zum Studium und dessen Beginn hätten im Oktober/November 2019 stattgefunden. Den Beweis, dass die Tochter mit dem Studium begonnen habe, habe er ebenfalls erbracht (BB 57-59 der Replik). Aufgrund dieser wieder aufgelebten Unterhaltspflicht gegenüber E.________ habe er bereits im Berufungsverfahren dargelegt, dass seinen Auslagen entsprechend Fr. 324.-- anzurechnen seien. Die Vorinstanz befasse sich mit keinem Wort mit der zulässigen neuen Tatsache des Studienbeginns. Ohne jede Begründung habe sie von einer Berücksichtigung der Unterhaltsverpflichtung des Beschwerdeführers gegenüber seiner erwachsenen Tochter während deren Studiums abgesehen. Damit habe sie das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt und den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt.