Citation: 1P.40/1999 31.01.2000 E. A

A.- Am 26. März 1995 spielte C.B.________ mit weiteren Knaben in Schlieren Korbball. F.A.________ forderte die Knaben auf, mit dem Spiel aufzuhören. Da seine Aufforderung erfolglos blieb, ging F.A.________ zu C.B.________, packte ihn am Oberarm und zog für einen Fusstritt gegen dessen Schienbein aus; in der Folge war umstritten, ob F.A.________ C.B.________ tatsächlich am Bein traf. Darauf hin eilte M.B.________, der Vater von C.B.________, auf den Platz, und es kam zwischen F.A.________ und M.B.________ zu einem kurzen Gerangel. F.A.________ erlitt dabei eine äussere Kapsel-Bandzerrung des linken Daumengrundgelenkes und Kratzspuren. Mit Urteil des Einzelrichters in Strafsachen des Bezirksgerichts Zürich vom 19. März 1997 wurde M.B.________ von der Anklage der einfachen Körperverletzung und der Tätlichkeit freigesprochen. Als Geschädigter erhob F.A.________ gegen den Freispruch Berufung. Diese wurde von der I. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich am 20. Oktober 1997 abgewiesen. In demselben Urteil des Einzelrichters vom 19. März 1997 wurde F.A.________ der Tätlichkeit gegenüber C.B.________ schuldig gesprochen und hierfür mit einer Busse von Fr. 500. -- bestraft. Der Einzelrichter ging davon aus, dass F.A.________ C.B.________ tatsächlich einen Fusstritt versetzt und diesen am Schienbein getroffen hatte. Diese Verurteilung focht F.A.________ beim Obergericht des Kantons Zürich mit Nichtigkeitsbeschwerde an. Dessen III. Strafkammer wies die Nichtigkeitsbeschwerde am 1. Juli 1998 ab. Es führte aus, es lägen keine Nichtigkeitsgründe im Sinne von § 430 Abs. 1 der Zürcher Strafprozessordnung vor. Insbesondere seien nicht zu beanstanden die Verweigerung einer Berichtigung des Protokolls, die Beweiswürdigung und die Abweisung eines weitern Beweisbegehrens.