Citation: I 145/04 06.09.2004 E. 2

Nach Lage der medizinischen Akten, insbesondere gestützt auf das im Januar/Februar 2003 erstellte interdisziplinäre Gutachten der Dres. med. H.________ und R.________ ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin eine Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit von höchstens 20 % aufweist. Nach gemeinsamer Beurteilung der Spezialärzte wurde dabei befunden, im Vordergrund stehe ein generalisiertes Schmerzbild (eine Panalgie), dem extrasomatische Ursachen zugrunde lägen. Aus rheumatologischer Sicht lassen sich keine relevanten krankhaften Veränderungen objektivieren, die eine Arbeitsunfähigkeit begründen könnten; auch aus psychiatrischer Betrachtung könnten weder psychische noch psychosomatische Störungen nachgewiesen werden. 2.1 Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwände vermögen zu keinem anderen Schluss zu führen. Bereits die Vorinstanz hat mit einlässlicher und überzeugender Begründung erwogen, dass dem interdisziplinären Gutachten voller Beweiswert zuzuerkennen ist (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis). Auch für ergänzende medizinische Abklärungen bleibt kein Raum, zumal die Gutachter die gesundheitlichen Beeinträchtigungen sowohl aus somatischer wie auch aus psychiatrischer Sicht untersuchten. Von einer unrichtigen Feststellung des massgeblichen Sachverhalts oder einer Verletzung des rechtlichen Gehörs durch das kantonale Gericht kann dabei nicht die Rede sein. 2.1.1 Nicht stichhaltig ist das Vorbringen, bei der von der IV-Stelle veranlassten Begutachtung durch den Psychiater Dr. med. H.________ und durch den Rheumatologen Dr. med. R.________ wäre zwingend die Reihenfolge der Untersuchung der somatischen vor derjenigen der psychischen Leiden zu beachten gewesen. Ohne Belang für die Beurteilung der Voraussetzungen für die Zusprechung von Versicherungsleistungen sind sodann die Einwände der Beschwerdeführerin, sie habe entgegen der Ausführungen von Dr. med. R.________ ihre Tätigkeit nicht schon am 1., sondern erst am 20. März 2003 aufgenommen. Gleiches gilt für das Vorbringen, sie sei anlässlich der Untersuchung im Spital X.________ (Arztbericht vom 8. April 2002) nicht von Frau Dr. med. B.________, sondern von Frau Dr. med. W.________ untersucht worden. 2.1.2 Soweit geltend gemacht wird, G.________ sei nicht einer Doppelbelastung als Hausfrau/Mutter und als Hilfsarbeiterin ausgesetzt worden, sondern leide eindeutig an einer Fibromyalgie, ist der Beschwerdeführerin zu entgegnen, dass diese Diagnose nicht automatisch zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führt. Für die Frage, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähig-keiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozialpraktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar ist (BGE 127 V 298 Erw. 4c mit Hinweisen), ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu erfolgende Beurteilung entscheidend. Vorliegend wurde auf die Einschätzung des Psychiaters Dr. med. H.________ abgestellt. Dieser kam zum Schluss, dass bei der Versicherten weder psychische noch psychosomatische Störungen nachweisbar sind. Das Ergebnis der Begutachtung stimmt zudem auch mit den Befunden der anderen Ärzten, die sich zum Gesundheitszustand der Versicherten geäussert haben, überein. Damit ist die für die Annahme einer invalidisierenden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit erforderliche Voraussetzung des Vorliegens eines fachärztlich ausgewiesenen psychischen Leidens mit Krankheitswert nicht erfüllt.