Citation: 6P.88/2005 08.09.2006 E. 2

Der Beschwerdeführer hat neben den eidgenössischen Rechtsmitteln auch eine kantonale Nichtigkeitsbeschwerde erhoben. Das Kassationsgericht des Kantons Zürich hat diese Beschwerde mit Sitzungsbeschluss vom 3. April 2006 gutgeheissen, den Beschluss der Revisionskammer vom 30. Mai 2005 aufgehoben und die Sache im Sinne der Erwägungen zur Neubeurteilung an das Obergericht zurückgewiesen. Das Kassationsgericht stellte fest, A.________ habe im Wesentlichen die Geschichte des Beschwerdeführers bestätigt. Damit erscheine diese in einem anderen Licht. Die Aussagen des A.________ seien geeignet, die tatsächlichen Grundlagen des Urteils vom 24. Februar 2003 zu erschüttern. Damit erscheine es als wahrscheinlich, dass die Geschichte im Gegensatz zur damaligen Annahme des Obergerichts nicht mehr als ein Lügensignal erachtet, der subjektive Sachverhalt nicht mehr als rechtsgenügend erstellt und der Beschwerdeführer freigesprochen werde. Nach Aufhebung des obergerichtlichen Beschlusses durch das Kassationsgericht fehlt es in den Verfahren vor Bundesgericht an einem Anfechtungsobjekt. Die staatsrechtliche Beschwerde und die eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde sind deshalb als gegenstandslos geworden am Geschäftsverzeichnis abzuschreiben. Der Beschwerdeführer ist mit dieser Erledigung einverstanden. Praxisgemäss sind bei diesem Ausgang keine Kosten zu erheben. Insoweit ist das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos geworden.