Citation: 9C_253/2015 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz ging gestützt auf das der ursprünglichen Rentenzusprechung vom 10. Juli 2007 zugrunde liegende Gutachten der Klinik C.________ vom 10. April 2006 davon aus, dass die volle Arbeitsunfähigkeit und die um zwei Drittel reduzierte Erwerbsfähigkeit auf dem psychischen Gesundheitsschaden basierten. Sowohl die somatoforme Schmerzstörung als auch die dissoziativen Anteile des zervikal betonten chronischen panvertebralen Schmerzsyndroms liessen sich keinem organischen Befund zuordnen und gehörten daher zu den pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage. Die von Dr. med. E.________ gestellte Diagnose Angst und Depression gemischt (ICD-10 F41.2) deute darauf hin, dass nur relativ leichte ängstliche und depressive Symptome vorlagen. Die Ängste hätten in sehr engem Zusammenhang mit der Schmerzstörung gestanden und seien als deren Begleiterscheinung zu bewerten.