Citation: U 608/06 25.10.2007 E. A

Die 1974 geborene G.________ war kaufmännische Angestellte der Fachhochschule Z.________ und in dieser Eigenschaft bei den Winterthur Versicherungen (nachstehend: Winterthur resp. Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als sie am 11. November 1998 in der Reithalle von ihrem Pferd stürzte. Am folgenden Tag suchte sie ihren Hausarzt, Dr. med. K.________, auf, welcher eine posttraumatische Rückenproblematik mit Stauchung der Halswirbelsäule (HWS) und eine reaktive psychische Dekompensation diagnostizierte. Er attestierte ihr ab 12. November 1998 eine volle und ab 4. Januar 1999 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit. Nachdem sie bereits ab 1. Januar 1999 ihr Vollzeitpensum wieder zu 100 % aufgenommen hatte, erlitt sie im Mai 1999 einen Zusammenbruch. Die Winterthur anerkannte ihre Leistungspflicht. Mit Schreiben vom 29. Januar 2003 informierte sie die Versicherte über die Absicht, sämtliche Versicherungsleistungen wegen fehlender Adäquanz des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und den ab dem 1. März 2003 anhaltend geklagten Beschwerden per 28. Februar 2003 einzustellen. Nachdem die Versicherte mit diesem Vorgehen nicht einverstanden war, verfügte die Winterthur am 9. September 2003 den folgenlosen Fallabschluss per 28. Februar 2003, woran sie mit Einspracheentscheid vom 15. Oktober 2005 festhielt.