Citation: U 298/01 24.06.2003 E. 1

Die Vorinstanz hat die Rechtsprechung zu dem für die Leistungspflicht der Unfallversicherung zunächst vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) zutreffend dargelegt (BGE 119 V 337 Erw. 1, 117 V 360 Erw. 4 und 376 Erw. 3a). Richtig wiedergegeben hat sie ferner auch die Rechtsprechung zur Beurteilung des weiter vorausgesetzten adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfallereignis und der in der Folge eintretenden psychischen Fehlentwicklung, welche die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit der versicherten Person beeinträchtigt (BGE 115 V 133), einem Unfall mit Schleudertrauma der HWS oder äquivalentem Verletzungsmechanismus (RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317 Erw. 3) ohne organisch nachweisbare Funktionsausfälle und anhaltenden Beschwerden mit Einschränkung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit (BGE 117 V 359) sowie zur Adäquanzbeurteilung bei Unfällen mit Schädel-Hirntrauma (BGE 117 V 369). Korrekt ist schliesslich auch der Hinweis auf BGE 123 V 99 Erw. 2a, wonach der adäquate Kausalzusammenhang nach der für psychische Fehlentwicklungen massgebenden Rechtsprechung (BGE 115 V 133) zu beurteilen ist, wenn die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS gehörenden Beeinträchtigungen zwar teilweise gegeben sind, im Vergleich zur vorliegenden ausgeprägten psychischen Problematik aber ganz in der Hintergrund treten. Auf diese Erwägungen kann verwiesen werden.