Citation: 1C_98/2022 E. 1.2.1

1.2.1. Nach Art. 90 BGG ist die Beschwerde zulässig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Endentscheide sind solche, mit denen ein Verfahren in der Hauptsache aus prozessualen oder materiellen Gründen beendet wird (BGE 149 II 170 E. 1.2; 146 I 36 E. 2.2 mit Hinweis). Wird über eines oder einige von mehreren Rechtsbegehren entschieden, so liegt ein Teilentscheid vor, sofern diese Begehren unabhängig von den anderen beurteilt werden können (Art. 91 lit. a BGG). Ein Teilentscheid ist eine Variante des Endentscheids (vgl. BGE 146 III 254 E. 2.1). Vor- und Zwischenentscheide sind demgegenüber Entscheide, die das Verfahren nicht abschliessen, sondern bloss eine formell- oder materiellrechtliche Frage im Hinblick auf die Verfahrenserledigung regeln, mithin einen Schritt auf dem Weg zum Endentscheid darstellen (BGE 139 V 42 E. 2.3). Soweit nicht die Zuständigkeit oder der Ausstand betroffen ist (Art. 92 BGG), ist gegen selbständig eröffnete Zwischenentscheide die Beschwerde nur dann zulässig, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG).