Citation: I 41/06 25.08.2006 E. 3

3.1 Die Vorinstanz kam zum Schluss, die IV-Stelle sei auf die mit "Revisionsgesuch" bezeichnete Neuanmeldung nicht eingetreten (Art. 87 Abs. 4 in Verbindung mit Abs. 3 IVV); dass die Verwaltung im Dispositiv der Verfügung das Begehren irrtümlicherweise abgewiesen habe, statt auf dieses nicht einzutreten, ändere daran nichts. 3.2 Verwaltungsverfügungen sind nicht nach ihrem (zuweilen nicht sehr treffend verfassten) Wortlaut zu verstehen, sondern es ist - vorbehältlich der hier nicht interessierenden Problematik des Vertrauensschutzes - nach ihrem tatsächlichen rechtlichen Gehalt zu fragen (BGE 120 V 497 Erw. 1; SVR 2004 AlV Nr. 16 S. 50 Erw. 3.1, ARV 2000 Nr. 38 S. 204 Erw. 2b, Nr. 40 S. 210 Erw. 1a). Die IV-Stelle holte auf die mit "Revisionsgesuch" bezeichnete Eingabe vom 2. September 2003 hin einzig eine Stellungnahme des regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) vom 13. September 2004 ein und wies gestützt darauf das "Leistungsbegehren" ab. Weitere Abklärungen erfolgten nicht. Dem kantonalen Gericht ist deshalb beizupflichten, dass die Verfügung vom 21. September 2004, ihrem rechtlichen Bedeutungsgehalt nach, eine Nichteintretensverfügung mangels glaubhaft gemachter erheblicher Tatsachenänderungen darstellt. 3.3 Des Weitern hat die Vorinstanz mit einlässlicher Begründung zu Recht erkannt, dass solche erheblichen Tatsachenänderungen seit Erlass der rentenablehnenden Verfügung vom 3. November 2000 nicht glaubhaft gemacht sind: Weder handelt es sich - entgegen der Auffassung der Hausärztin Frau Dr. med. L.________ in ihrem Zeugnis vom 1. September 2003 - beim vom Beschwerdeführer ins Feld geführten chronisch rezidivierenden tachykarden Vorhofflimmern um einen neuen Befund, noch hat sich dieses Leiden anspruchsbegründend verschlimmert (es wurde in der Expertise der Dres. med. M.________ und F.________ vom 2. Mai 2000 berücksichtigt), noch kann einfach ohne Beleg auf ein "automatisches Übergreifen" (der somatischen Beschwerden) "auf die Psyche" geschlossen werden. Der Umstand, dass wegen rezidivierenden Vorhofflimmerns drei weitere Elektrokonversionen vorgenommen werden mussten (Zeugnis der Frau Dr. med. L.________ vom 1. September 2003) bedeutet als solcher keine Progredienz des Leidens.