Citation: 1C_198/2024 E. 2.3.1

2.3.1. Von dieser Prämisse ausgehend rügen die Beschwerdeführenden, die Vorinstanz sei in Verletzung von § 49a Abs. 2 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Zürich vom 7. September 1975 (PBG; LS 700.1) davon ausgegangen, in der zweiten Dachebene seien Dachaufbauten zulässig, obschon über Flachdächern insgesamt nach zwingender kantonalrechtlicher Vorgabe nur ein Dachgeschoss zulässig sei. Die in diesem Zusammenhang erhobenen Rügen der Gehörsverletzung und Rechtsverweigerung erweisen sich als unbegründet, nachdem sich die Vorinstanz in E. 4 mit der entsprechenden Rüge auseinandergesetzt und zutreffend festgestellt hat, diese Bestimmung halte lediglich fest, dass bei Flachdächern ein einziges Dachgeschoss (Attikageschoss) zulässig sei, ohne sich zu dessen konkreter Ausgestaltung zu äussern. Inwiefern die Vorinstanz, welche die gesamte Anlage als ein abgestuft gestaltetes Dach eines Attikageschosses qualifiziert und damit zumindest implizit davon ausgeht, das strittige Projekt befinde sich nicht unzulässigerweise in einer zweiten Dachgeschossebene, kantonales Recht aktenwidrig und willkürlich angewendet haben soll, ist nicht ersichtlich. Jedenfalls hat sie entgegen der Darstellung der Beschwerdeführenden eben nicht festgestellt, § 49a Abs. 2 PBG lasse Dachaufbauten in einer zweiten Dachgeschossebene zu. Ebenso wenig kann eine Abweichung von ihrer früheren Praxis ausgemacht werden: Die angerufenen Entscheide betreffen in einem Fall die Abgrenzung zwischen gewöhnlichen und kleineren, technisch bedingten Dachaufbauten bei einem Gebäude mit Schrägdach und zwei Dachgeschossen, während hier, wie die Vorinstanz für das Bundesgericht verbindlich festgestellt hat, ein Flachdachgebäude mit einem Dachgeschoss zur Debatte steht. Der zweite Fall bezog sich auf ein überhohes, baurechtswidriges Gebäude, bei welchen nebenbestimmungsweise die Errichtung massiver Bauteile auf der Dachterrasse über dem zweiten Dachgeschoss ausgeschlossen wurden, um nachbarlichen Interessen Genüge zu tun. Daraus lässt sich entgegen der Ansicht der Beschwerdeführenden kein generelles Verbot für Terrassennutzungen auf Flachdächern ableiten.