Citation: 6B_1315/2017 E. 1.1.4

1.1.4. Er rügt eine Verletzung von Art. 10 Abs. 2 BV und Art. 29 Abs. 1 BV (Beschwerde Ziff. 46 ff.). Er sei im Nachgang zu seiner Festnahme nicht von einem Richter angehört worden (BGE 119 Ia 221 E. 7b S. 231). Die Haft könne nur für sieben Tage angeordnet werden (Art. 27 Abs. 2 JStPO). Mit Art. 10 Abs. 2 BV sei nicht vereinbar, dass nach Art. 39 Abs. 2 lit. a JStPO nur die Beschwerde gemäss Art. 393 StPO zulässig sei, die gemäss Art. 397 Abs. 1 StPO im schriftlichen Verfahren behandelt werde. Diese Verfahrensordnung könne regelmässig ein Haftprüfungsverfahren vor dem Zwangmassnahmengericht auch in zeitlicher Hinsicht nicht ersetzen. Der vorinstanzliche Entscheid verletze seinen Anspruch auf umgehende gerichtliche Anhörung und Überprüfung der strafprozessualen Haft. Der Nichteintretensentscheid des Zwangsmassnahmengerichts stelle eine formelle Rechtsverweigerung dar.