Citation: 1B_486/2018 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt sodann, die Strafbehörden des Kantons Basel-Landschaft seien im vorliegenden Fall gar nicht zuständig. Die Rüge erweist sich als unbegründet, soweit sie überhaupt gesetzeskonform substanziiert erscheint (Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG). Die Frage, ob das im Nachverfahren angerufene Strafgericht zuständig sei, ist von diesem (bzw. von den im Nachverfahren vorgesehenen Rechtsmittelinstanzen) zu prüfen und bildet nicht Gegenstand des Haftprüfungsverfahrens (Art. 39 Abs. 1 i.V.m. Art. 363 StPO). Will eine Partei die Zuständigkeit des mit dem selbstständigen Nachverfahren befassten Gerichtes anfechten, so hat sie diesem im Übrigen unverzüglich die Überweisung des Falles an das zuständige Gericht zu beantragen (Art. 41 Abs. 1 i.V.m. Art. 363 StPO). Dass die Vorinstanzen für die Haftprüfung unzuständig gewesen wären, ist weder ersichtlich (vgl. oben, E. 1), noch nachvollziehbar dargetan.