Citation: 8C_281/2022 E. 4.2.2

4.2.2. Wie das kantonale Gericht zutreffend feststellte, erhob der Beschwerdeführer in der Einsprache keine Einwendungen gegen die verfügungsweise erfolgte Zusprechung der auf einer Integritätseinbusse von 40 % basierenden Integritätsentschädigung. Er stellte dazu innerhalb der Einsprachefrist auch keinen Antrag. Nach unter E. 4.1 hiervor Gesagtem ist daher die Verfügung vom 11. August 2020 bezüglich Integritätsentschädigung in Teilrechtskraft erwachsen. Daran vermag ein blosser Vorbehalt in der Einsprache nichts zu ändern. Wie die Vorinstanz zu Recht erwog, kann es nicht angehen, die Integritätsentschädigung im Rahmen des Einspracheverfahrens nicht zu beanstanden und lediglich einen Vorbehalt anzubringen, dann aber im Beschwerdeverfahren, lange nach Ablauf der gesetzlich statuierten und nicht erstreckbaren Einsprachefrist, diese Frage wieder aufzunehmen. Bezüglich Invalidenrente trat demgegenüber der Einspracheentscheid an die Stelle der Verfügung und wurde alleiniger Anfechtungsgegenstand des vorinstanzlichen Beschwerdeverfahrens. Der Streitgegenstand wurde mithin mangels Anfechtung der Höhe der verfügungsweise zugesprochenen Integritätsentschädigung auf die einspracheweise beanstandete Höhe der Invalidenrente beschränkt.