Citation: 4A_73/2007 17.01.2008 E. 6

Zwei weitere Rügen betreffen die Voraussetzungen der Zumutbarkeit der Schadenminderung. 6.1 Die Beschwerdeführer machen zunächst geltend, das Handelsgericht habe ihnen ein Selbstverschulden am Ausfall entgegengehalten, das sie beim Vorgehen gegen die L.________ erwarten müssten, indem sie sich für eine Garantie der Kaufpreisschuld durch die L.________ entschieden hätten. Sie werfen dem Handelsgericht vor, in diesem Zusammenhang verschiedene tatsächliche Voraussetzungen für den Vorwurf eines Selbstverschuldens nicht geprüft und daher die entsprechenden Sachfragen willkürlich beurteilt zu haben. Auch auf diese Rüge kann nicht eingetreten werden. Die Beschwerdeführer machen insoweit nur schwer verständliche Ausführungen, erheben aber keine hinreichend präzise Verfassungsrüge, die sich ohnehin gegen den letztinstanzlichen Entscheid des Kassationsgerichts richten müsste (vgl. die vorstehenden Erwägungen 2.2 und 3.1). Es ist namentlich nicht klar, ob die Beschwerdeführer eine Gehörsverletzung wegen unterlassener Prüfung der entsprechenden Sachverhaltsbehauptungen rügen wollen oder ob sie diesbezüglich eine willkürliche Beurteilung geltend machen. 6.2 Die Beschwerdeführer rufen sodann eine Reihe von Tatsachen an, die belegen sollen, dass sie alles unternommen hätten, um eine Zahlung der F.________ Inc. oder der L.________ zu bewirken. Sie schliessen ihre Ausführungen mit dem Antrag, die Sache sei insoweit zur Ergänzung des Sachverhalts an die Vorinstanz zurückzuweisen, weil diese Fakten in den Rechtsschriften des Hauptverfahrens und im (parallel zur Beschwerde geführten) Berufungsverfahren angerufen worden seien, aber von der Vorinstanz im Urteil nicht erwähnt würden. Sie verpassen es indessen, diesen Antrag mit einer hinreichend begründeten Sachverhaltsrüge, beispielsweise einer Gehörsrüge (vgl. BGE 130 II 530 E. 4.3 S. 540; 129 I 232 E. 3.2; 126 I 97 E. 2b; 124 I 49 E. 3a, 241 E. 2, je mit Hinweisen) gegen den insoweit letztinstanzlichen Beschluss des Kassationsgerichts zu begründen, und namentlich darzulegen, inwiefern die entsprechenden Tatsachen - entgegen der Ansicht des Kassationsgerichts - entscheidwesentlich sein sollen. Auch insoweit kann auf ihre Beschwerde nicht eingetreten werden (Erwägung 3 vorne).