Citation: 9C_21/2021 E. 4.2

4.2. Das kantonale Gericht hat im Wesentlichen erwogen, die Beschwerdegegnerin respektive die PKB als deren Rechtsvorgängerin hätten die Überversicherungsberechnungen und die entsprechenden Kürzungen transparent offen gelegt. Anhand dieser Angaben sei durchaus ersichtlich gewesen, dass die AHV-Altersrente versehentlich miteinbezogen worden sei. Sodann datiere die Rechtsprechungsänderung, wonach die AHV-Altersrente nicht mehr in der Überversicherungsberechnung berücksichtigt werden dürfe, erst vom 19. Dezember 2008 (BGE 135 V 29 und 33). Zumindest bis zu diesem Zeitpunkt hätten die Rentenkürzungen somit keiner klaren Rechtslage widersprochen. Auch in der Folge habe seitens der Vorsorgeeinrichtung kein Anlass für eine vertiefte Überprüfung der Rentenauszahlungen bestanden, nachdem schon seit dem Jahr 2004 kein Teuerungsausgleich mehr gewährt worden sei. Demnach könne ihr kein Wissen im Sinne einer bewussten Kenntnis über die zu hohen Leistungskürzungen vorgeworfen werden, sodass die Verjährungseinrede ohne Weiteres zulässig sei.