Citation: K 34/00 31.01.2001 E. A

A.- Die 1974 geborene P.________ leidet an einer massiven Selbstwertproblematik mit Tendenz zu selbstdestruktivem Verhalten (Medikamentenmissbrauch, Essstörungen) mit schleichender depressiver Entwicklung. Am 12. Mai 1997 begab sie sich in psychotherapeutische Behandlung zu Dr. med. F.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH. Mangels Motivation der Patientin und Kooperation ihres herkunftsfamiliären Systems wurde die Therapie nach rund einem Jahr (elf Sitzungen, total 8,5 Stunden) abgebrochen. Dr. med. F.________ meldete P.________ bei der Psychosomatischen Abteilung des Spitales X.________ an, in welche Klinik sie am 18. Mai 1998 eintrat auf Empfehlung des Dr. med. G.________, Innere Medizin FMH, der anlässlich eines Vorgespräches eine komplexe somatoforme Störung (Pseudostörung) bei einer massiv verunsicherten jungen Frau festgestellt hatte (Bericht vom 3. Mai 1998). Die Unitas Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung (nachfolgend: Unitas), welcher der vorgesehene Klinikaufenthalt gemeldet worden war, orientierte das Spital X.________ am 14. Mai 1998, dass die Kostengutsprache sistiert sei, weil noch Abklärungen getätigt werden müssten. Nach Einholung eines Berichtes des Dr. med. Y.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Spital X.________, vom 28. Mai 1998, wonach Spitalbedürftigkeit bestehe, und einer Stellungnahme ihres Vertrauensarztes, Dr. med. Z.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, wonach das Krankheitsbild der Versicherten ambulant behandelbar sei, teilte die Unitas Dr. med. F.________ am 10. Juni 1998 mit Kopie an das Spital X.________ mit, dass sie infolge fehlender Spitalbedürftigkeit keine Leistungen erbringen könne, worauf der Klinikaufenthalt am 27. Juni 1998 abgebrochen wurde. Auf Verlangen der Versicherten erliess die Unitas am 26. Februar 1999 eine beschwerdefähige Verfügung, mit welcher sie gestützt auf die vertrauensärztliche Beurteilung durch Dr. med. Z.________ sowohl für den Spitalaufenthalt vom 18. Mai bis 27. Juni 1998 als auch für einen allfällig bevorstehenden Wiedereintritt einen Anspruch auf Leistungen verneinte. Auf Einsprache der Versicherten hielt die Unitas - unter Hinweis auf eine weitere Überprüfung durch den Vertrauensarzt - an ihrer Auffassung fest, erklärte sich aber bereit, für die Zeit vom 18. Mai bis 27. Juni 1998 Kostengutsprache im Rahmen des ambulanten Tarifes zu erteilen; im Weitern lehnte sie das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung für das Einspracheverfahren ab (Entscheid vom 31. Mai 1999).