Citation: 2C_254/2020 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe in nicht nachvollziehbarer Weise angenommen, dass die Probezeit gemäss dem Entscheid des Kreisgerichts Werdenberg-Sarganserland vom 24. Januar 2017 erst im Januar 2021 ablaufe. Es mag zwar in der Tat zutreffen, dass die Vorinstanz sich hinsichtlich des Zeitpunktes des Endes der mit dem erwähnten Entscheid angeordneten dreijährigen Probezeit geirrt hat. Selbst wenn aber zugunsten des Beschwerdeführers angenommen würde, dass diese Probezeit bereits am 24. Januar 2020 endete und er sich (seit der Begehung der letzten Straftat im März 2015 [vgl. dazu sogleich E. 5.2]) bis heute wohlverhalten hat, erscheint die vorinstanzliche Interessenabwägung nicht als bundesrechtswidrig. Denn entscheidend ist, dass sich der Beschwerdeführer - selbst wenn die Probezeit schon vor Erlass des angefochtenen Entscheids abgelaufen wäre - noch nicht ohne äusseren Druck oder Überwachung über eine längere Zeit hinweg bewährt hat. Auf jeden Fall war der Beschwerdeführer nämlich von der Verurteilung vom 24. Januar 2017 bis zum Erlass des angefochtenen Entscheids ununterbrochen insofern äusserem Druck ausgesetzt, als ihm bei einem Fehlverhalten zunächst die Vollstreckung der aufgeschobenen Freiheitsstrafe von 24 Monaten drohte und in der Folge ein ausländerrechtliches Bewilligungsverfahren hängig war, bei welchem der Beschwerdeführer im Fall einer weiteren Verurteilung mit erhöhter Wahrscheinlichkeit mit einem Ausgang zu seinen Ungunsten zu rechnen hatte (vgl. auch Urteile 2C_1077/2018 vom 6. Juni 2019 E. 4.7; 2C_106/2017 vom 22. August 2017 E. 4.1). Aus diesem Grund ist der Schluss der Vorinstanz, dass sich der Beschwerdeführer kein wesentliches Wohlverhalten seit der Entlassung aus dem Strafvollzug zugute halten kann, selbst unter Annahme eines allfälligen Ablaufes der Probezeit vor Ergehen des angefochtenen Entscheids nicht zu beanstanden.