Citation: 8C_293/2016 E. 5

Der Versicherte macht geltend, er habe im kantonalen Verfahren zu einem nicht unerheblichen Teil obsiegt, weil die IV-Stelle ihn ohne fundierte Abklärungen zur Vornahme einer Augenoperation angehalten habe. Die Vorinstanz sei seinem Verfahrensantrag gefolgt und habe ein Gerichtsgutachten eingeholt; sie hätte aber auch die Verfügung der IV-Stelle aufheben und die Sache zu weiteren Abklärungen an diese zurückweisen können. Deshalb habe er vor Vorinstanz zumindest teilweise obsiegt und somit Anspruch auf eine Parteientschädigung. Mit Urteil 8C_194/2016 vom 14. Juni 2016, welches ebenfalls den Kanton Solothurn betraf, hat das Bundesgericht die Rechtsprechung bestätigt, wonach kein Anspruch auf eine Parteientschädigung im Sinne von Art. 61 lit. g ATSG besteht, wenn das kantonale Gericht nach BGE 137 V 210 E. 4.4.1 S. 263 gehalten ist, die Sache nicht an die Verwaltung zur weiteren Abklärung zurückzuweisen, sondern ein Gerichtsgutachten einzuholen, und sich im Ergebnis die Rechtsstellung der versicherten Person nicht verbessert. Dies gilt auch im hier strittigen Fall: Die Rechtsstellung des Beschwerdeführers hat sich mit Entscheid der Vorinstanz im Vergleich zu jener bei Erlass der Verwaltungsverfügung vom 12. September 2014 nicht verbessert; beide Male wurde sein Anspruch auf eine Invalidenrente verneint. Auch war die Vorinstanz nach der genannten Rechtsprechung verpflichtet, selbst ein Gutachten einzuholen. Somit hat der Versicherte keinen Anspruch auf eine (teilweise) Parteientschädigung für das kantonale Verfahren.