Citation: 2C_483/2018 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz geht ohne nähere Begründung von der Anwendbarkeit des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (Freizügigkeitsabkommen, FZA; SR 0.142.112.681) aus. Sie impliziert damit, dass dem Beschwerdeführer die Arbeitnehmereigenschaft im Sinne von Art. 4 FZA i.V.m. Art. 6 Ziff. 1 Anhang I FZA zukommt. Im Lichte der Rechtsprechung (BGE 141 II 1 E. 4.1 S. 11) ist dies trotz der medizinisch bedingten Arbeitslosigkeit des Beschwerdeführers zum Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils wohl zutreffend. Mit Blick auf die nachfolgenden Erwägungen ist die Frage für den Ausgang des vorliegenden Verfahrens allerdings nicht entscheidend und braucht an dieser Stelle nicht vertieft zu werden.