Citation: 9C_757/2007 03.01.2008 E. 4

Da das anwendbare kantonale Recht keine Vorschrift kennt, welche positivrechtlich den Stillstand der hier zur Diskussion stehenden Beschwerdefrist vorsehen würde, wurde das am 12. April 2007, einen Tag nach Ende der vom 13. März bis 11. April 2007 laufenden 30-tägigen Frist, der Post übergebene Rechtsmittel verspätet eingereicht. Die Vorinstanz ist daher zu Recht nicht auf die Beschwerde eingetreten. Der Berufung auf den Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 9 BV; vergleiche BGE 127 I 31 E. 3a S. 36; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 113/06 vom 8. Mai 2006; siehe auch BGE 127 I 31 E. 3a S. 36) kann kein Erfolg beschieden sein. Die Beschwerdeführerinnen vermögen keine unrichtige Auskunft einer zuständigen Stelle oder eine andere Vertrauensgrundlage namhaft zu machen, die eine vom geltenden Recht abweichende Behandlung gebieten würde. Eine Konsultation der Gesetzestexte, welche die Rechtsuchenden zu Folgerungen veranlasst, die nicht mit der massgebenden Rechtsauffassung in Einklang stehen, ist unter dem Gesichtswinkel des Vertrauensschutzes ohne Belang.