Citation: 5A_891/2020 E. 3.1

3.1. Nicht nachvollziehbar ist die Willkürrüge, wonach das Kantonsgericht verkannt habe, dass die alternierende Obhut, welche in der Ausgangsentscheidung vom 10. September 2019 angeordnet worden sei, zunächst von der Mutter verweigert und alsdann von dieser entgegen der Anordnung des Richters selbst diktiert worden sei und er als Vater nichts zu melden gehabt habe. Fakt ist, dass im genannten Entscheid die alternierende Obhut mit einem Betreuungsanteil von je 3,5 Tagen angeordnet wurde, was im Übrigen der früheren und auch der seitherigen Handhabung durch die Eltern entspricht. Überdies ist auch keine Willkür im Ergebnis, d.h. kein irgendwie gearteter Einfluss auf das Ergebnis ersichtlich.