Citation: 7B_411/2024 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hält diesbezüglich fest, der Beschwerdeführer habe sein Haftentlassungsgesuch - abgesehen vom pauschalen Vorbringen, die sich in den Akten befindenden Fakten würden zweifellos belegen, dass die Tatbestandsmerkmale der Straftaten, die ihm in der Anklageschrift vorgeworfen würden, nicht gegeben seien - ausschliesslich mit rechtlichen Argumenten begründet. Daher habe für die Verfahrensleitung der Strafkammer keine Veranlassung bestanden, der Vorinstanz die Protokolle oder Aufzeichnungen der Hauptverhandlung zu übermitteln. Soweit der Beschwerdeführer zum Ausdruck gebracht habe, das Zwangsmassnahmengericht müsse die Protokolle oder Aufzeichnungen der gut zweiwöchigen Hauptverhandlung beiziehen und würdigen, sprenge dies den Rahmen des Haftprüfungsverfahrens. Ein liquider Beweis, der die Annahme des dringenden Tatverdachts nach erhobener Anklage als unhaltbar erscheinen lasse, sei somit nicht angeboten worden.