Citation: 8C_517/2022 E. 5.2.3

5.2.3. Die Rüge der Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe die Kriterien zur Beurteilung der Lebensumstände, der Erwerbskarriere und der knappen finanziellen Verhältnisse willkürlich gewürdigt, beschränkt sich im Wesentlichen darauf, das bereits im kantonalen Verfahren Vorgebrachte zu wiederholen und den Ausführungen im angefochtenen Urteil die eigene Sichtweise gegenüberzustellen. Die Einwendungen vermögen nicht, die auf einer Würdigung der konkreten Sachumstände beruhenden und daher bundesgerichtlich nur eingeschränkt überprüfbaren vorinstanzlichen Feststellungen in einem offensichtlich unrichtigen oder sonstwie qualifiziert rechtsfehlerhaften Licht erscheinen zu lassen. Zu wiederholen ist (vgl. E. 1.2 hiervor), dass ein Mangel in der Sachverhaltsfeststellung nicht bereits dann vorliegt, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre. Eine Beweiswürdigung erweist sich sodann erst als willkürlich, wenn das Gericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges und entscheidwesentliches Beweismittel unberücksichtigt gelassen hat oder wenn es auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hat (vgl. E. 1.2 hiervor). Solches vermag die Beschwerdeführerin mit ihren Vorbringen nicht darzutun.