Citation: 1P.304/2006 24.08.2006 E. 7

Was der Beschwerdeführer zu den weiteren ihm vorgeworfenen Betäubungsmitteldelikten aus dem Jahre 2002 vorbringt, genügt den Anforderungen an die Beschwerdebegründung nicht (vgl. E. 1.3 hiervor). Der Beschwerdeführer macht geltend, wenn er vom Vorwurf, er habe am 6. August 2002 ein halbes Kilogramm Kokain in Empfang genommen, freigesprochen werden müsse - was nach dem vorstehend Ausgeführten nicht zutrifft - so müsse er von sämtlichen Drogengeschäften, die er im Jahre 2002 begangen haben solle, freigesprochen werden. Wollte der Beschwerdeführer die Beweiswürdigung des Obergerichts hinsichtlich weiterer Anklagepunkte beanstanden, so wäre er gehalten gewesen, sich in jedem einzelnen Anklagepunkt mit den vorhandenen Beweismitteln und der Beweiswürdigung des Obergerichts konkret auseinanderzusetzen und darzulegen, inwiefern diese seiner Ansicht nach vor der Verfassung nicht standhalte. Die generelle Behauptung, es käme einer willkürlichen Beweiswürdigung gleich, den Beschuldigungen durch Y.________ Glauben zu schenken, genügt nicht. Auf die Vorbringen betreffend weiterer Betäubungsmitteldelikte aus dem Jahre 2002 ist daher nicht einzutreten.