Citation: 1C_574/2023 E. 4.4

4.4. Unter Berufung auf die vorgenannte Rechtsprechung führte die Vorinstanz zusammengefasst aus, das kantonale Amt für Natur- und Umweltschutz (ANU) habe im Schreiben vom 4. Juli 2011 festgehalten, dass nach Art. 41a Abs. 2 sowie Art. 42c Abs. 1, 3 und 4 der Gewässerschutzverordnung vom 28. Oktober 1998 (GSchV; SR 814.201) innerhalb des festgelegten Gewässerraums Bauten und Anlagen (wie z.B. Terrassen, Sitzplätze oder Parkplätze) nicht erlaubt seien, wobei dieselbe Einschränkung auch für die Eigentümer der Bauparzelle gelte. Da Ziff. 1a der Baubewilligung vom 14. Mai 2012 festhalte, dass für jede spätere Änderung gegenüber dem genehmigten Projekt eine Bewilligungspflicht bestehe, hätten die Beschwerdeführenden nicht in gutem Glauben davon ausgehen dürfen, ein "Alternativprojekt" dürfe ohne Bewilligung ausgeführt werden. Die Beschwerdeführenden könnten sich daher nicht auf den guten Glauben berufen.