Citation: 1C_516/2016 E. 6.3

6.3. Der Beschwerdeführer hält dem entgegen, es sei unbestritten, dass der vormalige Eigentümer seine landwirtschaftliche Tätigkeit im Jahr 1970 aufgegeben habe. Durch das Inkrafttreten des Gewässerschutzgesetzes am 1. Juli 1972 sei die Scheune zonenwidrig geworden, weil sie an diesem Datum bereits nicht mehr landwirtschaftlich genutzt worden sei. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz sei dies massgebend. Er gehe davon aus, dass er nicht darüber hinaus noch beweisen müsse, dass die Scheune danach anders genutzt worden sei. Immerhin habe er vor Kantonsgericht beantragt, den vormaligen Eigentümer als Zeugen zu befragen. Dessen Bruder habe damals die Scheune als Materialzwischenlager verwendet. Das Kantonsgericht habe in willkürlicher Weise von der Beweisabnahme abgesehen (Art. 9 BV). Wenn es zudem ausführe, dass die Scheune vor dem 1. Juli 1972 nicht legal genutzt worden sei, so unterstelle es, dass eine blosse Nutzungsänderung bewilligungspflichtig gewesen wäre. Eine gesetzliche Grundlage dafür gebe es jedoch nicht an.