Citation: 1C_620/2023 E. 4.2

4.2. Den Beschwerdeführenden ist zuzustimmen, dass dem angefochtenen Urteil keine explizite Abweisung ihres Antrags auf Durchführung eines Augenscheins zu entnehmen ist. In Erwägung 9.4 hält die Vorinstanz jedoch fest, es ergebe sich aus der angefochtenen Verfügung des Amts für Wald und Wild, wie sich die räumlichen Verhältnisse, insbesondere hinsichtlich der Erschliessungssituation, präsentieren würden und stellt hierzu überdies auf die dem Gericht bekannten Gegebenheiten ab. Aus diesen Erläuterungen ergibt sich, dass die Vorinstanz in antizipierter Beweiswürdigung auf die Vornahme weiterer Beweisabnahmen verzichtet hat. Anhand dieser Begründung konnten sich die Beschwerdeführenden somit über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen. Damit ist die Vorinstanz ihrer aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör fliessenden Begründungspflicht nachgekommen (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.2; 134 I 83 E. 4.1 mit Hinweisen). Inwieweit ein Augenschein geeignet gewesen wäre, die von der Vorinstanz gewonnene Überzeugung zu erschüttern, vermögen die Beschwerdeführenden auch im bundesgerichtlichen Verfahren nicht nachvollziehbar aufzuzeigen. Die Vorinstanz durfte daher ohne Willkür in antizipierter Beweiswürdigung auf die Durchführung eines Augenscheins verzichten (zur antizipierten Beweiswürdigung vgl. BGE 144 II 427 E. 3.1.3; 141 I 60 E. 3.3; 136 I 229 E. 5.3; zum Ganzen: Urteil 1C_400/2022 vom 29. Juli 2024 E. 4). Die Rüge erweist sich daher als unbegründet.