Citation: 5A_600/2016 E. 3

Soweit sich die Beschwerdeführerin nicht auf unzulässige Noven bezieht, legt sie einen von den vorinstanzlichen abweichenden Sachverhalt dar. Gemäss Art. 97 BGG kann die Feststellung des Sachverhalts und damit die Beweiswürdigung indessen nur gerügt werden, wenn die Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig - d.h. willkürlich (Art. 9 BV; BGE 135 III 127 E. 1.5 mit Hinweis) - ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und die Behebung des Mangels für den Verfahrensausgang entscheidend sein kann. Dafür kommt das strenge Rügeprinzip zum Tragen (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 140 III 264 E. 2.3). Das Bundesgericht prüft in diesem Fall nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen; auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 134 II 244 E. 2.2; 137 II 353 E. 5.1). Die Ausführungen der Beschwerdeführerin erfüllen diese Anforderungen nicht. Auf die Sachverhaltsrügen ist demnach infolge ungenügender Begründung nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang bleibt es beim Sachverhalt, wie ihn das Obergericht festgestellt hat. Inwiefern die daraus gezogenen Rechtsfolgen bundesrechtswidrig sein sollen, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Sie rügt zwar die Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes (Art. 8 BV) und die Verletzung der Eigentumsgarantie (Art. 26 BV), doch führt sie nicht aus, worin die Verletzungen bestehen sollen. Soweit es der Beschwerdeführerin um Zuweisung der Liegenschaft in U.________ zu Alleineigentum geht, kann sie sich generell nicht auf die genannten Bestimmungen stützen, weil diese unter Privaten keine Horizontalwirkung haben (zu Art. 8 BV: Urteil 5D_172/2016 vom 4. April 2017 E. 5 Abs. 2; zu Art. 26 BV: Urteile 5A_599/2013 vom 14. April 2014 E. 3 Abs. 1, 5A_821/2014 vom 12. Februar 2015 E. 2.3.2 und 5D_172/2016 vom 4. April 2017 E. 5.2 [zur Publikation vorgesehen]). Damit erweist sich die Beschwerde hinsichtlich der beiden verbleibenden Rechtsbegehren (vgl. E. 1.7) als unbegründet, soweit darauf eingetreten werden kann.