Citation: 4A_371/2022 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass der Beschwerdegegner in Klage und Replik "Zusammenstellungen zu diesem Aufwand", Wochenrapporte sowie die "Höhe des Regieansatzes" wiedergegeben habe. Die Beschwerdeführerin habe diese Angaben nicht rechtsgenüglich bestritten. Sie habe insbesondere nicht vorgebracht, die vom Beschwerdegegner behaupteten Arbeiten seien nicht erbracht respektive das Material sei nicht benötigt worden oder der Regieansatz sei nicht angemessen. Soweit die Wochenrapporte betreffend, habe sie sich mit der pauschalen Aussage begnügt, die Ausführungen des Beschwerdegegners auf den "Seiten 23 bis 57" der Klage seien "unbewiesen und falsch und würden deshalb bestritten". Die Beschwerdeführerin hätte - so das Handelsgericht - darlegen müssen, welche der behaupteten Arbeitsstunden sie konkret bestreite. Dies habe sie unterlassen. Die Vorinstanz folgerte, dass vom Arbeitsaufwand auszugehen sei, wie ihn der Beschwerdegegner behauptet habe. Demzufolge stünden ihm gestützt auf Art. 374 OR für seine Montagearbeiten Vergütungen in Höhe von Fr. 84'756.90 und von Fr. 1'171'962.30 zu.