Citation: 1C_145/2013 E. 3.1

3.1. Gemäss Art. 15 des Bundesgesetzes über die Raumplanung vom 22. September 1979 (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700) umfassen Bauzonen Land, das sich für die Überbauung eignet und weitgehend überbaut ist (lit. a) oder voraussichtlich innert 15 Jahren benötigt und erschlossen wird (lit. b). Als Grundlage der Bedarfsberechnung gemäss Art. 15 lit. b RPG hat das Bundesgericht wiederholt die Trendmethode für sachlich vertretbar und zulässig erklärt (BGE 136 II 204 E. 6.2 S. 207 mit Hinweisen). Für die Ausscheidung von Bauland bildet der nach anerkannter Methode geschätzte 15-jährige Baulandbedarf die Obergrenze, von der nur ausnahmsweise, nach einer umfassenden Abwägung aller wesentlichen - auch regionalen und überregionalen - Interessen, abgewichen werden darf (BGE 136 II 204 E. 7.1 S. 212 mit Hinweisen).