Citation: 1C_80/2020 E. 4.6

4.6. Schliesslich gilt zu prüfen, ob die Vorinstanz das Verbot der Rechtsverweigerung (Art. 29 Abs. 1 BV) verletzt hat. Überspitzter Formalismus als besondere Form der Rechtsverweigerung liegt namentlich vor, wenn die Behörde formelle Vorschriften mit übertriebener Schärfe handhabt oder an Rechtsschriften überspannte Anforderungen stellt und damit die Verwirklichung des materiellen Rechts in unhaltbarer Weise erschwert oder verhindert, weil die strikte Anwendung der Formvorschriften durch keine schutzwürdigen Interessen gerechtfertigt ist (BGE 142 IV 299 E. 1.3.2 S. 304 f.; 142 I 10 E. 2.4.2 S. 11 mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat zwar ausgeführt, dass die Beschwerdeführerin ihre Beschwerde betreffend Geschäftsgeheimnis nicht genug substanziiert hat. Trotzdem hat sie eingehend begründet, wieso die Zugangsgewährung zur strittigen Bewilligung keine Geschäftsgeheimnisse tangiert. Die nach Auffassung der Beschwerdeführerin zu streng angewendeten Begründungsanforderungen haben also die Verwirklichung des materiellen Rechts weder erschwert noch verhindert. Im Übrigen ist - wie soeben (E. 4.3) ausgeführt - auch bei der eingehenden Lektüre der strittigen Bewilligung nicht ersichtlich, inwiefern Geschäftsgeheimnisse der Beschwerdeführerin tangiert sein sollten.