Citation: 8C_280/2015 E. 4.3

4.3. Indem das kantonale Gericht - entgegen der bundesgerichtlichen Anordnung im Urteil vom 11. Mai 2010 - eine nochmalige Durchführung des Verwaltungsverfahrens mit Einholung eines weiteren Gutachtens verlangt hat, wurden auch dem Beschwerdeführer zusätzliche Kosten verursacht, welche sich hätten vermeiden lassen. So musste sich dieser - anwaltlich vertreten - um einen korrekten Ablauf des nunmehr erweiterten administrativen Abklärungsverfahrens bemühen und schliesslich gegen die ablehnende Verfügung vom 11. September 2013 wiederum ein an die kantonale Beschwerdeinstanz gerichtetes Rechtsmittel ergreifen. Die dadurch entstandenen Kosten wären nicht angefallen, hätte die Vorinstanz aufgrund des bundesgerichtlichen Rückweisungsurteils direkt selbst ein gerichtliches Obergutachten veranlasst und anschliessend einen Entscheid über die Streitsache gefällt. Insoweit war der von ihr eingeschlagene Weg mit unnötigen Kosten verbunden, für die dem Beschwerdeführer im erneuten kantonalen Gerichtsverfahren eine - mangels Honorarnote vom Gericht festzusetzende - Parteientschädigung zuzugestehen ist. Nach dem auch gesetzlich verankerten Grundsatz, wonach unnötige Kosten zu bezahlen hat, wer sie verursacht (vgl. Art. 66 Abs. 3 und Art. 68 Abs. 4 BGG), sind diese der Vorinstanz resp. dem Gemeinwesen, dem diese angehört, aufzuerlegen.