Citation: 8C_289/2007 28.01.2008 E. 7

7.1 Zu prüfen bleibt, ob die Versicherte Anspruch auf eine Rente aus physischen Gründen hat. 7.2 Mit Verwaltung und Vorinstanz ist davon auszugehen, dass der Versicherten eine leichte Tätigkeit in vollem Umfang zumutbar ist. Dabei kann offen bleiben, ob die geklagten Schmerzen auf den Unfall zurückzuführen oder im Rahmen der vorbestehenden somatoformen Schmerzstörung einzuordnen sind. Denn so oder anders ist ihr nach fachärztlicher Ansicht eine angepasste Arbeit aus somatischer Sicht voll zumutbar (vgl. Bericht des Dr. med. E.________ vom 19. August 2003). Aus den Akten ergibt sich kein Hinweis dafür, dass sich an dieser Einschätzung etwas geändert hätte. 7.3 Was die Feststellung des Invalideneinkommens betrifft, so haben Vorinstanz und Verwaltung dieses in Einklang mit der Rechtsprechung ermittelt, von der abzuweichen auch aus den von der Versicherten dargelegten Gründen kein Anlass besteht. So ist nicht ersichtlich, inwiefern der Umstand, dass Vorinstanz und Verwaltung angesichts des unterdurchschnittlichen Einkommens in den angestammten Tätigkeiten zu Gunsten der Versicherten auf den höheren statistischen Wert in diesem Arbeitsbereich abstellten, Bundesrecht verletzt. Die Ermittlung des Invalideneinkommens erfolgte ebenfalls nach den Grundsätzen der Rechtsprechung. Insbesondere ist die Zugrundelegung der Werte der Tabelle TA 1, Anforderungsniveau 4, der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) nicht zu beanstanden. Denn damit werden eine Vielzahl von einfachen, auch von ungelernten Hilfskräften leicht zu erlernenden und der Versicherten zumutbaren körperlich leichten Tätigkeiten erfasst. Schliesslich handelt es sich bei der Frage nach der Höhe des leidensbedingten Abzugs um eine typische Ermessensfrage, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur zulässig ist, wenn die Vorinstanz ihr Ermessen rechtsfehlerhaft (Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung) ausgeübt hat (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399). Dies ist angesichts des gewährten Abzugs von 10 % bei einem maximal zulässigen von 25 % nicht der Fall. Damit ist der von der SUVA ermittelte Invaliditätsgrad von unter 7 % und demzufolge die Ablehnung einer Invalidenrente mangels Erreichen eines Invaliditätsgrades von 10 % nicht zu beanstanden.