Citation: 7B_542/2023 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz erwägt im Wesentlichen, die Beschwerdegegnerin 2 habe sich im umstrittenen Arrestgesuch auf den Arrestgrund von Art. 271 Abs. 1 Ziff. 2 SchKG berufen. Bei der Begründung des Arrestgesuchs komme die Gläubigerin, welche ihre Forderung eintreiben wolle, nicht umhin, die objektiven, äusseren Umstände und das subjektive Element, nämlich die unlautere Absicht des Schuldners, glaubhaft zu machen. Indem die Beschwerdegegnerin 2 ihr Arrestgesuch mit Verdachtsmomenten begründet habe, die auf ein Verhalten des Beschwerdeführers bzw. der von ihm beherrschten Unternehmen (E.________ AG und C.________ AG) schliessen lasse, um damit die behaupteten Arrestgründe darzulegen, sei nicht über jenes Mass hinaus argumentiert worden, das zur gehörigen Begründung des verfolgten Ziels notwendig gewesen sei. Eine Absicht der Beschwerdegegnerin 2, dem Beschwerdeführer nur Übles vorzuwerfen, sei nicht ersichtlich. Zudem könne sich die Beschwerdegegnerin 2 als Partei eines Verfahrens auf den Rechtfertigungsgrund der gesetzlich erlaubten Handlung (Art. 14 StGB) berufen. So seien die streitigen Äusserungen gestützt auf vorgängige Abklärungen in den relevanten Geschäftsbüchern und nach Prüfung von Zahlungen und Geldflüssen der E.________ AG und der C.________ AG erfolgt. Die später im Arrestverfahren ergangenen Urteile änderten an der Beurteilung der Verfahrenseinstellung nichts. Letzten Endes, so die Vorinstanz, könne aber offenbleiben, ob die Ausführungen im Arrestgesuch ehrverletzend oder gerechtfertigt seien. Das Gesuch sei von Rechtsanwalt D.________ verfasst worden und es gäbe keine Hinweise darauf, dass die Beschwerdegegnerin 2 ihn zu den umstrittenen Äusserungen angestiftet hätte. Diese könnten ihr somit nicht zugerechnet werden. Das Verfahren gegen Rechtsanwalt D.________ sei ohnehin rechtskräftig eingestellt worden.