Citation: 1C_159/2022 E. 5

Mit dem Ablauf der Geltungsdauer der angeordneten Planungszone ist das bundesgerichtliche Verfahren während der Hängigkeit des Verfahrens gegenstandslos geworden. Dass den Beschwerdeführenden im angefochtenen Urteil eine Entscheidgebühr auferlegt wurde, ändert daran nichts. Gegenstandslos geworden sind entgegen der Auffassung der Beschwerdeführenden auch die formellen Rügen. Die Voraussetzungen, unter welchen das Bundesgericht auf eine Beschwerde ausnahmsweise trotz weggefallenem aktuellem Rechtsschutzinteresse eintreten könnte (vgl. BGE 146 II 335 E. 1.3 mit Hinweisen), sind nicht erfüllt. Daran ändert die Befürchtung der Beschwerdeführenden nichts, die kantonalen Behörden könnten zur Sicherung eines kantonalen Strassenbauprojekts eine neue Planungszone anordnen. Dies zumal eine von einer kantonalen Behörde in Zukunft möglicherweise angeordnete Planungszone nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens war und eine Ausweitung des Streitgegenstands nicht zulässig wäre. Damit ist die Beschwerde im Verfahren nach Art. 32 Abs. 2 BGG als gegenstandslos geworden abzuschreiben.