Citation: 5A_373/2016 E. 2.3

2.3. Da die Beschwerdeführerin den erstinstanzlichen Entscheid in der Tat aktenkundlich erst am 23. März 2016 in Empfang genommen hat, erfolgte die vom Samstag, 2. April 2016 datierende Beschwerde rechtzeitig, selbst wenn mit der Vorinstanz davon auszugehen wäre, dass die Postaufgabe erst am 3. April 2016 erfolgte (vgl. Art. 142 Abs. 3 ZPO). Weiterungen zur Diskrepanz zwischen der von der Beschwerdeführerin vor Bundesgericht eingereichten Postquittung und dem Datum, das offenbar der Poststempel aufweist, erübrigen sich daher. Dass die Beschwerdeführerin die 10-tägige Rechtsmittelfrist entgegen den Ausführungen im angefochtenen Entscheid eingehalten hat, wird von der Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung auch eingeräumt. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen. Der kantonale Nichteintretensentscheid ist aufzuheben und die Sache zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Sie hat zu prüfen, ob auch die übrigen Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind und gegebenenfalls auf die Beschwerde einzutreten.