Citation: 5A_462/2022 E. 4.1.1

4.1.1. Die Erstinstanz hatte die Parteientschädigungen der Beschwerdegegner gestützt auf die Verordnung vom 3. Februar 1996 über den Anwaltstarif (AnwT ZG; BGS 163.4) festgesetzt. Da alle Beschwerdegegner das gleiche Ziel verfolgt hätten, kürzte die Erstinstanz die Parteientschädigung bei sämtlichen Vertretern um je 30 %, weil die Parteivertreter einerseits durch die Absprache und Koordination ihres Vorgehens Zeit hätten sparen und andererseits primär auf die Vorbringen des Beschwerdegegners 3 hätten abstellen können. Die sich in eigener Sache vertretenden Beschwerdegegner 3 und 4 hätten überdies lediglich eine Umtriebsentschädigung zu Gute, weswegen die Erstinstanz deren Ansatz um weitere 25 % reduzierte.