Citation: 8C_330/2023 E. 6.3

6.3. Es trifft sodann zwar zu, dass der Hausarzt auch für angepasste Tätigkeiten lediglich eine 60%ige Arbeitsfähigkeit attestierte, wie die Beschwerdeführerin vorbringt. Er hielt jedoch unmissverständlich fest, der Endzustand scheine erreicht zu sein und der Fall werde von der Suva abgeschlossen. Es stelle sich die Frage nach der Arbeitsfähigkeit und nach Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV), da von keiner Verbesserung mehr auszugehen sei. Von welcher medizinischen Behandlung der Unfallfolgen noch eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustands hätte erwartet werden können, legt die Beschwerdeführerin nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Selbst wenn sie von weiterer Physiotherapie oder medizinischer Trainingstherapie (MTT) profitieren sollte, würde dies nicht genügen, um den Fallabschluss hinauszuzögern, wie die Vorinstanz richtig erkannt hat (vgl. Urteil 8C_604/2021 vom 25. Januar 2022 E. 9.2 mit Hinweis). Die Beschwerdeführerin behauptet sodann zwar, es sei eine weitere Behandlung der Operationsnarbe vorgesehen. Sie untermauert dies aber mit keinem ärztlichen Bericht. Abgesehen davon zeigt sie nicht auf, inwiefern von einer entsprechenden Behandlung eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustands zu erwarten sein soll, nachdem med. pract. F.________ anlässlich seiner Untersuchung festgestellt hatte, die Narbe sei unauffällig, gut verschiebbar und auf Berührung indolent. Weshalb er als Facharzt für Chirurgie nicht in der Lage sein soll, eine Operationsnarbe zu beurteilen, erschliesst sich nicht. Die Vorinstanz durfte demnach auf weitere Abklärungen auf dem dermatologischen Fachgebiet verzichten.