Citation: 9C_730/2016 E. 5

Ausgehend von der Stellungnahme des ABI, welches der Versicherten für eine leidensangepasste Erwerbstätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 90 % attestiert hat, hat die Vorinstanz einen Rentenanspruch zu Recht verneint, weil kein Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ausgewiesen ist. Dies gilt namentlich auch, wenn die Invalidität aufgrund eines Einkommensvergleichs ermittelt wird, wie dies die Beschwerdeführerin offenbar als korrekt erachtet, lässt sich doch ein Invaliditätsgrad von 40 % bei einer Arbeitsfähigkeit von 90 % in einer angepassten Tätigkeit nicht begründen. Bei dieser Sach- und Rechtslage erübrigen sich Erwägungen zur behaupteten Diskriminierung der Versicherten wegen ihres Geschlechts.