Citation: 6B_780/2010 13.01.2011 E. 2

Die Vorinstanz erachtet es als erstellt, dass der Beschwerdeführer A.________ mehrmals auf die nackte Scheide küsste und sie dabei jeweils auch seine Zunge spüren liess (angefochtenes Urteil S. 26). Die Rüge des Beschwerdeführers, die Berührungen mit der Zunge an der Scheide des Opfers fielen nicht unter das in der Anklage aufgeführte "Lecken der Scheide" und die entsprechende vorinstanzliche Feststellung verletze den in Art. 29 Abs. 2 und Art. 6 EMRK verankerten Anklagegrundsatz (Beschwerde S. 5 f.), geht offensichtlich fehl. Entsprechende Vorbringen, welche an eine mutwillige Prozessführung grenzen (z.B. das von der Vorinstanz festgestellte Eincremen des Penis mit masturbierenden Hin- und Herbewegungen falle nicht unter das in der Anklage genannte Onanieren und verletze ebenfalls den Anklagegrundsatz, Beschwerde S. 10 oben; vgl. zum Begriff der Mutwilligkeit BGE 128 V 323 E. 1b S. 324 mit Hinweisen) sind abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.