Citation: 6B_414/2015 E. 3

Die Vorinstanz stützt sich für ihren Schuldspruch auf die bildlich festgehaltene technische Messung des Lasermessgeräts, die entsprechende Videoaufzeichnung der Messung, das handschriftliche Messprotokoll, das Eichzertifikat des betreffenden Lasergeräts, die Ausbildungsbestätigung für den das Gerät bedienenden Polizeibeamten, eine Auskunft der Kantonspolizei über die Vorschriften für Geschwindigkeitskontrollen mit dem besagten Gerät sowie den Rapport und die Einvernahme des Polizeibeamten und die Aussagen des Beschwerdeführers (angefochtenes Urteil S. 4; Beschwerde S. 3). Sie setzt sich in ihrem Urteil mit den vom Beschwerdeführer vorgetragenen Argumenten eingehend auseinander (angefochtenes Urteil S. 6 ff.; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 9 ff.). Dass sie in dieser Hinsicht in Willkür verfallen wäre, rügt der Beschwerdeführer nicht. Er macht einzig geltend, es sei nicht auszuschliessen, dass die Videokamera dem sich nähernden Scheinwerferlicht gefolgt sei, was der Aussage des Polizisten, wonach er das Lasergerät für die Anhaltung des Fahrzeugs habe stehen lassen müssen, widerspreche. Dies hat er, soweit ersichtlich, im kantonalen Verfahren nicht vorgebracht. Die Vorinstanz hat sich dementsprechend zu diesem Punkt auch nicht geäussert. Mit seinem Einwand bringt der Beschwerdeführer im Grunde zum Ausdruck, dass der Polizeibeamte ihm eine frühere Messung untergeschoben, er mithin falsch ausgesagt und sich einer dienstlichen und strafrechtlich relevanten Verfehlung schuldig gemacht habe. Wie die Vorinstanz zutreffend festhält (angefochtenes Urteil S. 6, 11 und 12 f.), liegen für einen derartigen Schluss indes keine hinreichenden Anhaltspunkte vor. Inwiefern der angefochtene Entscheid in diesem Punkt unhaltbar sein sollte, ist nicht ersichtlich. Im Übrigen genügt, was der Beschwerdeführer in diesem Punkt vorbringt, den Anforderungen an die Beschwerdebegründung nicht. Der Beschwerdeführer hätte dartun müssen, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sein oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen und die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen sollen. Dies hat er nicht getan. Er beschränkt sich in seiner Beschwerde vielmehr lediglich auf die Behauptung, dass auch eine andere Sicht der Dinge möglich gewesen wäre. Nach konstanter Rechtsprechung genügt für die Begründung von Willkür indes nicht, dass das angefochtene Urteil mit der Darstellung der beschwerdeführenden Partei nicht übereinstimmt oder auch eine andere Lösung oder Würdigung vertretbar erscheint (BGE 140 I 201 E. 6.1; 138 I 49 E. 7.1 und 305 E. 4.3; 138 V 74 E. 7). Schliesslich mag zutreffen, dass allfällige Zweifel des Beschwerdeführers hätten ausgeräumt werden können, wenn der Polizeibeamte ihm das entsprechende Video vor Ort vorgehalten hätte (Beschwerde S. 4). Doch erwägt die Vorinstanz in dieser Hinsicht zu Recht, es bestehe kein gesetzlicher Anspruch darauf, dass eine Videoaufzeichnung bereits bei der Kontrolle vorgespielt werde, und es liege im Ermessen des kontrollierenden Beamten, ob er die Aufzeichnung am Tatort zeigen wolle oder nicht (angefochtenes Urteil S. 6 f.). Die Beschwerde erweist sich demnach als unbegründet, soweit sie überhaupt den Anforderungen an die Beschwerdebegründung genügt (BGE 134 II 244 E. 2.2).