Citation: 1C_47/2016 E. 2.4

2.4. Abgeklärt werden muss nach dem Gesagten die Fahreignung. Die Kurse des TCS betrafen die Auffrischung der theoretischen Kenntnisse sowie die Fahrweise, nicht die Fahreignung. Letztere wird der Beschwerdeführerin zwar von einer Allgemeinmedizinerin bestätigt. Das genügt den Anforderungen von Art. 28a Abs. 1 lit. a VZV nicht, der bei Zweifeln an der Fahreignung eine Abklärung durch einen Verkehrsmediziner SGRM vorschreibt. Vor allem aber steht nicht fest, ob der Ärztin bekannt war, dass bei der Beschwerdeführerin Zweifel an der Fahreignung bestanden, weil sie innert kurzer Zeit drei Unfälle verursacht hatte. Auf den Bericht von Dr. A.________ vom 12. März 2015 kann daher nicht nur deswegen nicht abgestellt werden, weil sie nicht über den erforderlichen Titel "Verkehrsmedizinerin SGRM" verfügt, sondern insbesondere auch, weil ihr möglicherweise für die Beurteilung der Fahreignung wichtige Tatsachen - die drei Unfälle - vorenthalten wurden und der Bericht dementsprechend aufgrund einer lückenhaften faktischen Grundlage fehlerhaft sein könnte. Die Auffassung des Verwaltungsgerichts, weder die Kursberichte des TCS noch der Arztbericht von Dr. A.________ könnten die Zweifel an der Fahreignung der Beschwerdeführerin beseitigen, ist daher keineswegs verfassungswidrig. Die Rüge ist unbegründet.