Citation: 6B_711/2014 E. 1

Am 24. September 2013 verurteilte das Bezirksgericht Bülach den Beschwerdeführer wegen Widerhandlung gegen das BetmG und Betrugs zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 45 Monaten. Nach der Eröffnung des Urteils am 1. Oktober 2013 meldete der Rechtsvertreter am 10. Oktober 2013 die Berufung fristgerecht an. Das begründete Urteil wurde von ihm am 28. April 2014 in Empfang genommen. Der Rechtsvertreter reichte dem Obergericht am 28. Mai 2014 eine Berufungserklärung ein. Er stellte die Anträge, der Beschwerdeführer sei vom Vorwurf des Verbrechens gegen das BetmG freizusprechen, und er sei zu einer bedingten, eventuell teilbedingten Strafe von maximal drei Jahren zu verurteilen. Unter anderem führte der Rechtsvertreter aus, nachdem es bis zum 28. Mai 2014 nicht möglich gewesen sei, mit dem Beschwerdeführer in Verbindung zu treten, so dass eine Besprechung über Inhalt und Umfang der Berufung hätte stattfinden können, würden die Anträge gemäss Art. 399 Abs. 3 StPO ohne genaue Instruktion gestellt. Da die Erklärung vom 28. Mai 2014 verspätet war, trat das Obergericht des Kantons Zürich am 13. Juni 2014 auf die Berufung nicht ein. Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, der Beschluss des Obergerichts vom 13. Juni 2014 sei aufzuheben und dieses anzuweisen, auf die Berufung einzutreten.