Citation: 5A_213/2024 E. 2

Das Obergericht hat festgehalten, dass die Beschwerdeführerin vor dem Regionalgericht keine konkreten Sachverhalte vorgebracht habe, welche eine Befangenheit der für das Scheidungsverfahren zuständigen Gerichtspräsidentin begründen könnten. In der Beschwerde konkretisiere sie zwar solche Sachverhalte (die Gerichtspräsidentin habe im Eheschutzverfahren laufend Verfahrensfehler begangen, das rechtliche Gehör verletzt, das Down-Syndrom nicht beachtet, immer gegen sie entschieden und sie aufgrund ihres Migrationshintergrundes als persönliche Feindin betrachtet; sodann sei die Frau des Geschäftspartners des Vaters ebenfalls als Richterin im Kanton Bern tätig). All diese Vorbringen würden indes am Novenverbot scheitern und ohnehin seien die Behauptungen nicht erstellt bzw. vermöchten sie keinen objektivierbaren Anschein von Befangenheit zu begründen.