Citation: 4A_281/2021 E. 1.3.2

1.3.2. In den Rechtsbegehren beziffert die Beschwerdeführerin (im Eventualbegehren) die ihr vor Kantonsgericht zuzusprechenden Beträge. Insoweit genügt das Begehren den in E. 1.3 hiervor dargelegten Anforderungen. In Bezug auf die erstinstanzlichen Prozesskosten fehlt in den Rechtsbegehren eine Bezifferung. Aus der Beschwerdebegründung ergibt sich aber, dass die Beschwerdeführerin beantragt, der Beschwerdegegnerin 60 % und ihr selbst 40 % der Kosten und der Parteientschädigungen aufzuerlegen, wobei sie die gestützt auf die Annahmen der Erstinstanz zuzusprechenden Beträge angibt. Dies genügt (vgl. E. 1.3.1 hiervor). Allerdings beanstandet sie die Kostenverteilung der Erstinstanz auch im Grundsatz. Diese habe die Prozesskosten verteilt, wie wenn drei separate Klagen zu beurteilen wären, statt die Streitwerte zusammenzuzählen, beziehungsweise auf den höheren Streitwert abzustellen, wo die Begehren von Haupt- und Widerklage sich gegenseitig ausschliessen. Insoweit hat die Vorinstanz zwar die Beträge festgehalten, welche die Erstinstanz den Klage- und Widerklagebegehren zugewiesen hat. Aufgrund welcher Überlegungen die Beträge festgesetzt wurden, ergibt sich aus dem angefochtenen Entscheid aber nicht im Einzelnen. Dies wäre aber notwendig, damit das Bundesgericht den erstinstanzlichen Kostenentscheid überprüfen und gegebenenfalls selbst Korrekturen vornehmen könnte. Damit erweist sich der Rückweisungsantrag als ausreichend (vgl. E. 1.3.1 hiervor).