Citation: 8C_787/2021 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem sie entgegen den Vorgaben von Art. 61 Abs. 2 VwVG (anwendbar via Art. 61 Einleitungssatz ATSG und Art. 1 Abs. 3 VwVG) den erheblichen Sachverhalt nicht zusammengefasst habe. Vielmehr habe sie - zumindest unter dem Titel "Sachverhalt" - den rechtserheblichen Sachverhalt praktisch gar nicht festgestellt. Dies verletze seinen Anspruch auf rechtliches Gehör und bedeute eine offensichtlich unrichtige (weil quasi inexistente) und somit willkürliche Sachverhaltsfeststellung. Die Vorinstanz habe äusserst selektiv aus den IV-Akten zitiert und die Darlegungen der behandelnden Ärzte stark verkürzt (oder gar nicht) wiedergegeben. Zudem habe sie seine Darlegungen in der kantonalen Beschwerde über seine Kindheit/Vergangenheit und seine wiederholten Entgleisungen gegenüber anderen Menschen, die geeignet seien, eine Persönlichkeitsstörung und damit eine Arbeitsunfähigkeit zu begründen, nicht berücksichtigt.