Citation: 6B_419/2024 E. 3.3.2

3.3.2. Als unzutreffend erweist sich auch der Einwand des Beschwerdeführers, die Vorinstanz lasse ausser Acht, dass er seine Drogensucht behandelt habe. Vielmehr setzt sich die Vorinstanz mit dem Bericht der behandelnden Therapeutin vom 13. März 2024 auseinander. Dabei wertet sie den Besuch einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Therapie als durchaus positiv, erblickt hierin aber keinen Umstand, der die Rückfallgefahr entfallen liesse. Dem Bericht lasse sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer den Kokainkonsum "auf ein Minimum oder zuletzt auf gar nichts mehr" reduziert habe. Mit Blick darauf, dass die Therapie seit Juli 2021, mithin im Urteilszeitpunkt seit rund 2 3/4 Jahren dauert, verfällt die Vorinstanz nicht in Willkür, wenn sie auf eine "- wenn überhaupt - erst seit kurzer Zeit" andauernde Abstinenz schliesst. Damit einhergehend weist sie zurecht darauf hin, dass im Therapiebericht trotz der grundsätzlich positiven Entwicklung nach wie vor eine depressive Symptomatik erwähnt werde. Wenn die Vorinstanz damit insgesamt keine Basis erkennt, anhand der - trotz der von ihr zuvor gewürdigten Umstände - von einem zukünftig deliktfreien Leben des Beschwerdeführers ausgegangen werden könne, bewegt sie sich innerhalb ihres Ermessens.