Citation: 6B_760/2015 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz lasse völlig ausser Acht, dass der psychiatrische Gutachter ihn lediglich während insgesamt einer Stunde und 45 Minuten persönlich untersucht habe. Das Gutachten vom 30. September 2013, auf welches sich die Vorinstanz stütze, beruhe zum grössten Teil nicht auf eigenen Untersuchungen durch den Experten, sondern zum Hauptteil auf den vorhandenen Akten. Es bestünden keine fundierten Anhaltspunkte für eine Alkoholabhängigkeit. Gleichwohl komme der Gutachter zum Ergebnis, dass es zumindest Hinweise auf eine erhebliche Gewöhnung an Alkohol gebe. Der Beschwerdeführer beanstandet, dass bezüglich seiner Alkoholkonsumgewohnheiten ein Gutachten aus dem Jahr 1989 beigezogen worden sei, worin aber ebenfalls nicht von einer Akoholabhängigkeit die Rede sei. Er macht geltend, es liege keine aktuelle ausreichende Begutachtung vor. Das Gutachten vom 30. September 2013 sei nicht nachvollziehbar. Daher sei die stationäre Massnahme zu Unrecht gestützt auf das Gutachten angeordnet worden.