Citation: I 340/02 28.11.2002 E. 3

3.1 Bei den zitierten Arztberichten, auf welche sich das kantonale Gericht stützt, fällt auf, dass einzig derjenige von Dr. med. E.________ vom 21. Oktober 2000 auf einer aktuellen Untersuchung beruht. Die Dres. med. S.________ und Z.________ hatten die Beschwerdeführerin seit Mai 1999 (Dr. med. S.________) und September 1998 (Dr. med. Z.________) nicht mehr gesehen. Alle Ärzte beachteten sodann lediglich den ihren eigenen Fachbereich betreffenden Gesundheitszustand. So sind die Rückenbeschwerden einzig in der Diagnose von Dr. med. Z.________ aufgeführt, während die posttraumatische Arthrose am linken oberen Sprunggelenk nur von Dr. med. E.________ festgestellt worden war. Des weiteren äusserte sich lediglich Dr. med. S.________ - welcher weder das lumbospondylogene Syndrom bei Osteochondrose, noch die posttraumatische Arthrose im linken oberen Sprunggelenk diagnostizierte - zur Arbeitsfähigkeit. Damit steht fest, dass keiner der genannten Arztberichte die rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. Erw. 1 in fine hievor) erfüllt. Insbesondere ermöglichen sie keine Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und der gesundheitlichen Gesamtsituation. Auf Grund der Aktenlage ist es nicht möglich, sich ein Bild über den Gesundheitszustand und die darauf beruhende Arbeitsfähigkeit zu machen, welches mit überwiegender Wahrscheinlichkeit der effektiven Sachlage entsprechen würde. Dr. med. Z.________ empfiehlt in seinem Bericht vom 8. Januar 2001 denn auch ausdrücklich, vor einem Entscheid über eine mögliche Invalidenrente seien unbedingt weitere (medizinische) Abklärungen zu treffen. Für das kantonale Gericht fiel ins Gewicht, dass Dr. med. E.________, welcher die Beschwerdeführerin offenbar schon seit längerem kenne, die Arbeitsfähigkeit nicht wegen der Rückenbeschwerden als eingeschränkt betrachtet habe. Diese Interpretation des Berichts vom 21. Oktober 2000 drängt sich hingegen nicht auf, werden die Rückenbeschwerden darin doch überhaupt nicht erwähnt. Der Arzt äussert sich ferner nur vage zur Frage, in welchem zeitlichen Umfang die Versicherte einer Arbeitstätigkeit nachgehen könnte. Er kreuzte nicht die vorgedruckte Antwort im Formularfeld an, sondern schrieb "wahrscheinlich ganztags" hin, womit er eine eigene Unsicherheit über seine Antwort ausdrückt. Dieser Äusserung ist somit nicht entscheidendes Gewicht beizumessen. 3.2 Nach dem Gesagten ist die Sache an die Verwaltung zurückzuweisen, welche die notwendige Aktenergänzung vornehmen und hernach neu verfügen wird. Die medizinischen Abklärungen müssen alle geklagten Beschwerden (an Fuss, Sprunggelenk, Rücken und Hand) umfassen und eine medizinische Gesamtwürdigung enthalten. Die begutachtende Person wird sich dabei insbesondere auch darüber zu äussern haben, welche Art von Tätigkeiten der Beschwerdeführerin in welchem zeitlichen Rahmen medizinisch (noch) zumutbar sind.