Citation: 7B_236/2022 E. 2.2.2

2.2.2. Betreffend die soziale Integration des Beschwerdeführers hält die Vorinstanz fest, zwar spreche dieser fliessend deutsch und sei hier zur Schule gegangen. Er habe aber auch 14 Jahre seines Lebens in Nordmazedonien verbracht, wo er während acht Jahren die Schule besucht habe. Sprache und Kultur seines Heimatlands seien ihm geläufig. Auch wenn er seit seiner Einreise in die Schweiz maximal fünfmal in seiner Heimat gewesen sei, so würden dort seine Eltern leben, zu welchen er einen guten Kontakt pflege. Zudem übe er einen Beruf aus, den er ohne Weiteres auch in Nordmazedonien ausüben könnte. Entsprechend seien die Resozialisierungschancen in der Schweiz und in seinem Heimatland trotz einer rund 30-jährigen Aufenthaltsdauer in der Schweiz etwa gleich zu werten. Zudem sei zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner wiederholten und mehrjährigen Delinquenz eine Missachtung gegenüber der in der Schweiz herrschenden Rechtsordnung offenbart habe (angefochtenes Urteil S. 41).