Citation: 5C.221/2000 14.11.2000 E. 1

1.- Die Klägerin begnügt sich mit einem Aufhebungs- und Rückweisungsantrag. a) Die Berufung an das Bundesgericht ist ein ordentliches, reformatorisches Rechtsmittel. Sie hat grundsätzlich aufschiebende Wirkung (Art. 54 Abs. 2 OG) und führt zu einem neuen Sachentscheid, der das kantonale Urteil ersetzt (Messmer/Imboden, Die eidgenössischen Rechtsmittel in Zivilsachen, S. 55, Ziff. 36). In der Berufung ist deshalb genau anzugeben, welche Abänderungen des angefochtenen Entscheids verlangt werden (Art. 55 Abs. 1 lit. b OG); geht es um eine Geldforderung, ist diese zu beziffern. Allerdings genügt ein blosser Rückweisungsantrag in Fällen, da das Bundesgericht die Rechtsauffassung des Berufungsklägers für begründet hält, selber jedoch kein Endurteil fällen kann, sondern die Sache zu weiteren Abklärungen an die kantonale Instanz zurückweisen muss (BGE 110 II 74 E. 1 S. 78; 106 II 201 E. 1 S. 203; Messmer/Imboden, a.a.O., S. 151, Ziff. 113; Poudret/Sandoz-Monod, Commentaire de la loi fédérale d'organisation judiciaire, II. Bd., S. 423, N 1.4.1.4 zu Art. 55; Peter Münch, in: Geiser/Münch [Hrsg. ], Prozessieren vor Bundesgericht,