Citation: 6B_582/2021 E. 4.3.2

4.3.2. Ferner würdigt die Vorinstanz den Umstand, dass der Beschwerdeführer die Aussage, wonach er zum Tatzeitpunkt nicht selber gefahren sei, "erstmals in einem Zeitpunkt machte, in welchem der hohe Atemalkoholwert bekannt war". Soweit die Vorinstanz dabei davon ausgeht, er habe seine Lenkereigenschaft erst nach dem durchgeführten Atemalkoholtest bestritten, weist der Beschwerdeführer zu Recht darauf hin, dass die Akten diese Reihenfolge nicht zweifelsfrei belegen: Die Vorinstanz geht selber zugunsten des Beschwerdeführers davon aus, dass er bereits auf dem Weg vom Pub zu seiner Garage der Polizei gesagt habe, er sei zum Tatzeitpunkt nicht gefahren. Aus dem Polizeirapport vom 1. Februar 2018 ergibt sich, dass die Polizeifunktionäre den Beschwerdeführer um "ca. 18:30 Uhr" im Pub C.________ fanden und ihn baten, sie nach draussen zu begleiten, und weiter, dass der Atemalkoholtest um 18:45 Uhr durchgeführt wurde. Ob der Atemalkoholtest vor oder nach dem Gang zur Garage durchgeführt wurde, ergibt sich daraus nicht. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz kommt dieser Reihenfolge jedoch auch keine entscheidende Bedeutung zu: Denn der Beschwerdeführer war sich seines alkoholisierten Zustandes zweifellos schon vor dem Atemalkoholtest bewusst, hat er doch eingeräumt, im Restaurant Y.________ ein Glas Wein und bei seinem Sohn in U.________ "reichlich" Grappa konsumiert zu haben, und somit hatte er schon vor dem Atemalkoholtest Anlass, seine Lenkereigenschaft zu bestreiten.