Citation: 2C_681/2020 E. 4.4

4.4. Auch die Beschwerdeführer scheinen nicht infrage zu stellen, dass eine Anhebung des Vermögenssteuerwerts des Grundstücks mit Einfamilienhaus harmonisierungsrechtlich angezeigt war. Sie machen jedoch geltend, dass sie als Neuerwerber in verfassungswidriger Weise schlechter behandelt würden als bestehende Grundeigentümer (Art. 8 Abs. 1 und Art. 127 Abs. 2 BV). Ferner rügen sie, dass es willkürlich (Art. 9 BV) sei, in ihrem Fall wegen der erheblichen Wertsteigerung im Sinne einer Ausnahme vom Zehnjahresturnus gemäss Art. 6 Abs. 1 lit. a GGS/SG abzuweichen. Die Wertsteigerung des Grundstücks sei der Marktentwicklung geschuldet gewesen. Der Marktentwicklung, die nicht nur sie, sondern alle Grundeigentümer betreffe, sei mit der Anpassung nach Art. 30bis Abs. 1 Satz 2 StV/SG und nicht mittels Ausnahmen vom regulären Schätzungsturnus Rechnung zu tragen. Schliesslich rügen die Beschwerdeführer auch eine Verletzung des Legalitätsprinzips im Abgaberecht (Art. 127 Abs. 1 BV).