Citation: 8C_737/2014 E. 3.2

3.2. Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, die Invalidenrente des Versicherten hätte auch ohne Verbesserung des Gesundheitszustandes gestützt auf Art. 7b Abs. 1 in Verbindung mit Art. 7 Abs. 2 lit. b IVG gekürzt werden können, ist daran zu erinnern, dass eine solche Vorgehensweise die Durchführung eines Mahn- und Bedenkzeitverfahrens nach Art. 21 Abs. 4 ATSG voraussetzen würde. Auch wenn der Versicherte im Jahre 2009 einmalig auf diese Gesetzesbestimmung aufmerksam gemacht wurde, so wurde doch nie ein entsprechendes Verfahren korrekt durchgeführt.