Citation: 1C_281/2015 E. 6.2.2

6.2.2. Dieser Auffassung kann nicht gefolgt werden. Der Betrieb des geplanten Jugendtreffs ist hinsichtlich der Nutzung nicht mit einem Gastwirtschaftsbetrieb oder einer Festlokalität vergleichbar. Mit Blick auf die einschränkenden Vorschriften im verbindlichen Nutzungskonzept (vgl. E. 5.2.2 hiervor) und auf die Baubewilligung entspricht das Projekt ohne weiteres den in den Erläuterungen genannten Beispielen für eine Zweckänderung von Schützenhäusern. Auch ein Materiallager für öffentliche Dienste oder ein Pfadiheim werden ganzjährig betrieben. Sodann erfolgt die Zufahrt zu einem Materiallager für öffentliche Dienste mit erheblich schwereren und lärmintensiveren Fahrzeugen als zu einem Schützenhaus, geschweige denn zu einem Jugendtreff, zu welchem die Kinder und Jugendlichen zu Fuss oder mit dem Velo gelangen. Ebenso erfolgt die Zufahrt zu einer Hornusserhütte, die vor allem von Erwachsenen genutzt wird, zu einem wesentlichen Teil mittels Personenwagen und anderen Motorfahrzeugen. Mit Blick auf die Zielsetzung sowie die Nutzungsart und Nutzungsintensität ist ein Jugendtreff - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers - durchaus mit einem Pfadiheim vergleichbar. Im vorliegenden Fall stellen die strengen Vorgaben des Nutzungskonzepts sicher, dass sich die Immissionen in engen Grenzen halten und jedenfalls nicht über das Mass hinausgehen, das bei Hornusser- oder Pfadihütten üblich ist.