Citation: 8C_81/2015 E. 3.2

3.2. Der angefochtene kantonale Entscheid vom 4. November 2014 stellt einen Zwischenentscheid dar. Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin ist jedoch nicht ersichtlich, dass dieser Entscheid zu einem nicht wieder gutzumachenden Nachteil für die Versicherung führen würde. Mit ihm wurde nicht eine definitive Leistungspflicht der HDI bejaht, sondern ausdrücklich bloss eine Vorleistungspflicht. Durch den kantonalen Entscheid wird die HDI nicht verpflichtet, eine allenfalls rechtswidrige Verfügung zu erlassen, welche sie nicht selber anfechten könnte. Sollte zwischen der HDI und der ihrer Meinung nach zuständigen Zürich keine Einigung über die Zuständigkeit erzielt werden, so wird vielmehr das Bundesamt für Gesundheit darüber verfügungsweise entscheiden müssen (Art. 78a UVG). Der HDI wird es unbenommen sein, die Verfügung des Bundesamtes gegebenenfalls beim Bundesverwaltungsgericht und dessen Entscheid beim Bundesgericht anzufechten (vgl. auch 8C_293/2009 vom 23. Oktober 2009 E. 1).