Citation: 5C.120/2006 08.09.2006 E. 1

1.1 Der Anfechtungsprozess nach den Art. 285 ff. SchKG wird wie eine Zivilrechtsstreitigkeit behandelt (BGE 130 III 235 E. 1 S. 236 mit Hinweisen). Da der Streitwert von 8'000 Franken (Art. 46 OG) bei weitem überschritten ist, ist auf die am 15. Mai 2006 (rechtzeitig) zur Post gebrachte und gegen den Endentscheid eines oberen kantonalen Gerichts (vgl. Art. 48 Abs. 1 OG) eingereichte Berufung demnach grundsätzlich einzutreten. 1.2 Gemäss einem ebenfalls vom 15. Mai 2006 (23:46) datierten, am 17. Mai 2006 vom Obergericht ausgedruckten E-Mail hat die Beklagte unter Hinweis auf Schwierigkeiten mit ihrem Drucker der Vorinstanz elektronisch ein (nicht unterzeichnetes) "um drei Anpassungen ergänzt[es]" Exemplar der Berufungsschrift übermittelt. Die überarbeiteten Stellen sind indessen in keiner Weise gekennzeichnet, und es kann nicht Sache des Bundesgerichts sein, sie - durch Gegenlesen - selbst ausfindig zu machen. Einzutreten ist daher einzig auf die ursprüngliche - handschriftlich ergänzte - Rechtsschrift.