Citation: 2C_366/2024 E. 2.3

2.3. Vorliegend hat die Vorinstanz zunächst festgehalten, dass der Beschwerdeführer über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt habe, die ihm einzig zum Zweck und unter der Bedingung des ehelichen Zusammenlebens erteilt worden sei. Aufgrund des Umstandes, dass er seit mindestens Anfang Mai 2023 von seiner Ehefrau getrennt lebe, sei der Nichtverlängerungsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. d AIG (SR 142.20) erfüllt. Sodann hat das Verwaltungsgericht erwogen, dass der Beschwerdeführer keinen anderweitigen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung habe. So scheide ein allfälliger Bewilligungsanspruch gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG bereits deshalb aus, weil der Beschwerdeführer weniger als drei Jahre mit seiner Ehefrau in einer ehelichen Gemeinschaft in der Schweiz gelebt habe. Auch seien keine wichtigen persönlichen Gründe i.S.v. Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AIG substanziiert dargetan worden, die den weiteren Aufenthalt des Beschwerdeführers in der Schweiz rechtfertigen würden. Insbesondere habe der Beschwerdeführer die von ihm geltend gemachte häusliche Gewalt weder ausreichend konkretisieren noch belegen können. Im Ergebnis hat die Vorinstanz die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers und dessen Wegweisung aus der Schweiz bestätigt.