Citation: 8C_627/2019 E. 5.3.4

5.3.4. Soweit der Beschwerdeführer mit dem Hinweis, aufgrund seiner Verletzungen sei es notwendig gewesen, ihn mit dem Helikopter ins Kantonsspital zu überführen, ein mittelschweres Ereignis im Grenzbereich zu den schweren geltend machen will, verfängt dies von vornherein nicht. In seinen Urteilen U 503/05 vom 17. August 2006 und U 2/07 vom 19. November 2007 verdeutlichte das damalige Eidgenössische Versicherungsgericht (heute Bundesgericht), dass sich die Schwere des Unfalls allein nach dem augenfälligen Geschehensablauf (BGE 115 V 133 E. 6 Ingress S. 139) - und nicht nach den Kriterien, die bei der Beurteilung der Adäquanz bei mittelschweren Unfällen Beachtung finden - bestimmt. Weitere erschwerende Faktoren im zuvor genannten Sinn lassen sich den Akten nicht entnehmen. Es ist davon auszugehen, dass der Citroen bei der ersten Streifkollision mit dem Lieferwagen schon leicht abgebremst wurde. Jedenfalls war die Wucht des Aufpralls des Versicherten nicht derart heftig, dass er weggeschleudert worden wäre. Auch vom Beschwerdeführer werden keine erschwerenden Faktoren, die das Ereignis als solches betreffen, geltend gemacht. Nach dem augenfälligen Geschehensablauf handelte es sich damit um einen mittleren Unfall im mittleren Bereich.