Citation: 9C_811/2013 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz gab die medizinischen Akten ausführlich wieder und erwog, es sei ausgewiesen, dass die angestammte, körperlich anstrengende Tätigkeit als Hilfsgärtner dem Versicherten nicht mehr zugemutet werden könne. In einer angepassten Tätigkeit habe die IV-Stelle gestützt auf das voll beweiskräftige Gutachten des medizinischen Abklärungsinstituts Z.________ zutreffend eine Arbeitsfähigkeit von 50 % spätestens ab Mitte 2009 und von 75 % ab Mai 2011 angenommen. Soweit in den Berichten des Ambulatoriums Y.________ aufgrund der diagnostizierten leichten depressiven Episode eine Arbeitsfähigkeit von (lediglich) 40-60 % ausgewiesen werde, hätten die Gutachter am medizinischen Abklärungsinstitut Z.________ diese Beurteilung richtigerweise als nicht plausibel erachtet. Die wegen einer mittelgradigen bis schweren depressiven Episode im November 2011 und Juni 2012 attestierte vollständige Arbeitsunfähigkeit begründeten die Ärzte des Ambulatoriums Y.________ nicht nachvollziehbar. Zudem hätten sie die somatische Situation nicht gekannt und Verständigungsprobleme eingeräumt. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass psychosoziale Belastungen berücksichtigt worden seien. In somatischer Hinsicht hätten die Ärzte am Spital X.________ keine objektive Verschlechterung attestiert. Zwar sei anlässlich der Spiroergometrie vom 1. Juni 2012 eine deutlich eingeschränkte Leistungsfähigkeit festgestellt worden, indes hätten Rücken- und Beinschmerzen die Untersuchung erschwert. Von weiteren Abklärungen sei abzusehen, da sie keine Änderung des Beweisergebnisses erwarten liessen. Basierend auf dem letzten Lohn sei von Valideneinkommen in Höhe von Fr. 54'419.- (im Jahr 2009) und Fr. 55'403.- (2011) sowie Invalideneinkommen von Fr. 30'619.- im Jahr 2009 (Schweizerische Lohnstrukturerhebung [LSE] 2008, Tabelle TA1, Zentralwert, Anforderungsniveau 4; Arbeitspensum 50 %) und Fr. 46'443.- im Jahr 2011 (bei gleicher Berechnungsbasis, aber einer gesteigerten Arbeitsfähigkeit von 75 %) auszugehen. Selbst unter Gewährung eines leidensbedingten Abzuges von 20 % resultierte ab 1. Mai 2009 ein Invaliditätsgrad von 55 % und ab 1. Mai 2011 ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 33 %, weshalb die angefochtene Verfügung nicht zu beanstanden sei.