Citation: 6B_1332/2016 E. 4.3

4.3. Grundsätzlich hat derjenige, der einen Gefahrenbereich - zum Beispiel eine Sportanlage - schafft, die davon ausgehenden Gefahren zu kontrollieren und zu verhindern, dass dadurch Schädigungen fremder Rechtsgüter entstehen. Der Betreiber von Sportanlagen hat dafür einzustehen, dass zur Gefahrenabwehr alle zumutbaren Vorsichts-, Schutz- und Überwachungsmassnahmen getroffen werden. Das Bundesgericht hielt fest, dass Grenzen der Sicherungspflicht die Zumutbarkeit und die Eigenverantwortung des einzelnen Sportlers bilden. Die Anforderungen an die Gefahrenabwendung haben sich unter anderem danach auszurichten, dass sie nicht zum Ziel haben können, völlige Gefahrenfreiheit zu garantieren. Vielmehr sollen sie die Gefahren auf ein erträgliches Mass beschränken (Urteil 6B_800/2010 vom 24. Februar 2011 E. 6 mit Hinweisen).