Citation: 5A_53/2020 E. 3.2

3.2. Im konkreten Fall geht es um die Klage der Beschwerdegegner als Gläubiger gegen die Beschwerdeführerin, mit welcher (gestützt auf die vom Betreibungsamt verfügte Parteirollenverteilung) die Aberkennung des von der Drittansprecherin erhobenen Anspruches verlangt wird (Art. 108 Abs. 1 und 2 SchKG). Gemäss Art. 109 Abs. 1 Ziff. 2 SchKG ist diese Klage beim Gericht des Betreibungsortes einzureichen, sofern der Beklagte Wohnsitz im Ausland hat. Das IPRG und die Staatsverträge sind vorbehalten (Art. 30a SchKG). Streitpunkt im angefochtenen Entscheid ist die Anwendung des LugÜ. Während das Obergericht die ausschliessliche Zuständigkeit der Gerichte in der Schweiz als Vollstreckungsstaat bejaht (Art. 22 Ziff. 5 LugÜ), verlangt die Beschwerdeführerin die Respektierung des allgemeinen Gerichtsstandes am Wohnsitz des Beklagten (Art. 2 LugÜ), d.h. in ihrem Fall die Zuständigkeit der Gerichte in Zypern (als LugÜ-Vertragsstaat).