Citation: 5A_273/2023 E. B

Berufungsweise verlangte der Vater, das ihm vom Regionalgericht angerechnete hypothetische Einkommen müsse den tatsächlichen Verhältnissen angepasst werden. Die Kinder erhoben ihrerseits Berufung und verlangten, die Unterhaltsbeiträge seien für die Phasen 1 und 2 angemessen zu erhöhen. Mit Entscheid vom 15. März 2023 trat das Obergericht des Kantons Bern mangels bezifferter Begehren, aber auch mangels hinreichender Begründung auf die Berufungen nicht ein. In Bezug auf den Beschwerdeführer erwog es, aus der Berufungsbegründung lasse sich lediglich ableiten, dass er das vom Regionalgericht für die Phasen 3-7 ermittelte hypothetische Einkommen und als Folge die Kindesunterhaltsbeiträge als übersetzt betrachte, ohne irgendwelche Ausführungen zu machen, in welchem Umfang er in der Lage wäre, Kindesunterhalt zu leisten. Ferner wies es das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab.