Citation: H 227/06 19.01.2007 E. 2

Gemäss Lohnausweis der Genossenschaft X.________ erzielte der Beschwerdeführer im Jahr 2002 ein Brutto-Erwerbseinkommen von Fr. 3422.-. Auf diesem Lohn wurden Beiträge für AHV/IV/EO/ALV von Fr. 224.- erhoben. Die Vorinstanz hat - in für das Bundesgericht verbindlicher Weise (Art. 132 in Verbindung mit Art. 105 Abs. 2 OG) - festgestellt, dass die massgebliche Einkommensgrenze, welche die Behandlung als Unselbständigerwerbender erlaubte, nicht erreicht wurde. Der Beschwerdeführer bestreitet diese Sachlage ausdrücklich nicht. Er macht aber geltend, das Statut des Nichterwerbstätigen sei von Gesetzes wegen vor allem auf Studierende, Sozialhilfeempfänger oder vorzeitig pensionierte Personen zugeschnitten. Verwaltung und kantonales Gericht seien zudem fälschlicherweise davon ausgegangen, er verfüge erst seit dem Jahr 2002 über das Vermögen, auf dessen Basis die strittigen Beiträge errechnet wurden. Tatsächlich aber sei ihm jenes schon durch einen Erbgang im Jahr 1993 zugefallen. Es widerspreche nun dem Prinzip des Vertrauensschutzes, ihn, der zuvor stets als Erwerbstätiger betrachtet worden sei, nunmehr für das Jahr 2002 als Nichterwerbstätigen einzustufen. Die geltend gemachte Vertrauensgrundlage kann indes schon deswegen nicht anerkannt werden, weil die Beiträge für jede Beitragsperiode neu nach den jeweiligen erwerblichen Verhältnissen bemessen werden. Die gesetzliche Konzeption, wonach Erwerbstätige, die im Kalenderjahr weniger als Fr. 324.- entrichten, als Nichterwerbstätige gelten (Art. 10 Abs. 1 Satz 2 AHVG; Fassung gemäss Verordnung 2000 über Anpassungen an die Lohn- und Preisentwicklung bei der AHV/IV vom 25. August 1999 [AS 1999 2683]), lässt keinen Raum für eine den Vorbringen des Versicherten Rechnung tragende abweichende Bemessungsweise. Die im Einspracheentscheid vom 6. Juli 2006 vorgesehene Beitragserhebung ist rechtens.