Citation: 4C.25/2007 20.04.2007 E. 2

Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob ein Rechtsmittel zulässig ist (BGE 132 III 291 E. 1; 131 III 667 E. 1, je mit Hinweisen). 2.1 Die Berufung ist in der Regel erst gegen die Endentscheide der oberen kantonalen Gerichte zulässig (Art. 48 Abs. 1 OG). Ein Endentscheid im Sinn dieser Bestimmung liegt nach der Rechtsprechung nur vor, wenn das kantonale Gericht über den im Streit stehenden Anspruch materiell entschieden oder dessen Beurteilung aus einem Grund abgelehnt hat, der endgültig verbietet, dass derselbe Anspruch nochmals geltend gemacht wird, weshalb er insoweit materiell rechtskräftig wird (BGE 132 III 785 E. 2; 131 III 667 E. 1.1; 127 III 474 E. 1a S. 476 mit Hinweisen). Vorliegend hat das Obergericht die Verjährungseinrede gutgeheissen, was bedeutet, dass der eingeklagte Anspruch (Teilforderung) endgültig abgewiesen wurde. Es liegt mithin ein Endentscheid vor. 2.2 Die Berufungsschrift muss die genaue Angabe enthalten, welche Punkte des Entscheids angefochten und welche Abänderungen beantragt werden (Art. 55 Abs. 1 lit. b OG). Grundsätzlich ist ein materieller Antrag erforderlich; Anträge auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung oder blosse Aufhebungsanträge genügen nicht und machen die Berufung unzulässig. Ein blosser Rückweisungsantrag reicht ausnahmsweise aus, wenn das Bundesgericht im Falle der Gutheissung in der Sache nicht selbst entscheiden könnte, weil die erforderlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz fehlen (BGE 132 III 186 E. 1.2; 130 III 136 E. 1.2; 125 III 412 E. 1b S. 414 mit Hinweisen). Vorliegend verlangt der Kläger lediglich, die Berufung gutzuheissen, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Einrede der Verjährung abzuweisen. Er beantragt aber nicht die Zusprechung einer bezifferten Geldsumme, mithin der eingeklagten Teilforderung. Dies schadet jedoch nicht. Denn das Bundesgericht könnte nicht selbst materiell entscheiden, wenn es die Einrede der Verjährung im Sinne des Klägers verwerfen würde, sondern müsste die Sache zur weiteren Beurteilung an die Vorinstanz zurückweisen, die erst die Frage der Verjährung beurteilt hat. Der Kläger stellt indessen auch keinen Rückweisungsantrag. Mangels hinlänglichen Berufungsantrags ist daher fraglich, ob überhaupt auf die Berufung eingetreten werden kann. Dies kann offen bleiben, da auf die Berufung ohnehin wegen ungenügender Begründung (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG) nicht einzutreten ist.