Citation: 1P.722/2001 06.05.2002 E. C

Das Baudepartement hat bereits während der Hängigkeit des Verfahrens vor Bundesgericht Untersuchungen zu den städtebaulichen Aspekten veranlasst und dazu beim Architekten D.________ eine Expertise eingeholt. Gestützt auf dieses Gutachten vom 11. Dezember 1999 sowie den Rückweisungsentscheid des Verwaltungsgerichts vom 10. Mai 2000 entschied es am 30. Juni 2000 neu über die Rekurse A.________s und der Erben des B.________. Es wies die Änderung und Ergänzung des Überbauungsplans für die Zuweisung einer Lärmempfindlichkeitsstufe an die Vorinstanz zurück, hob daher die Einspracheentscheide des Stadtrats St. Gallen vom 7. Oktober 1997 auf und widerrief die am 10. August 1998 erteilte Genehmigung der Änderung und Ergänzung des Überbauungsplans; im Übrigen wies es die Rekurse ab. Die Kosten der Expertise auferlegte es der Stadt St. Gallen. Den Erwägungen ist unter anderem zu entnehmen, dass das Departement die ausreichende städtebauliche Qualität des Überbauungsplans bejahte. Gegen diesen Entscheid erhoben sowohl die Stadt St. Gallen als auch B.________s Erben und A.________ Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Die Stadt St. Gallen wendete sich einzig gegen die Verpflichtung, die Expertisekosten zu übernehmen, während die privaten Beschwerdeführer Rügen im Zusammenhang mit der eingeholten Expertise erhoben.