Citation: 4C.13/2005 13.06.2005 E. 3

Nach dem Gesagten ist auf die Berufung des Beklagten 1 mangels rechtzeitiger Leistung des Kostenvorschusses nicht einzutreten. Die Berufung des Beklagten 2 ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden die Beklagten kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1). Es rechtfertigt sich, die Gerichtsgebühr von Fr. 2'500.-- zu einem Fünftel dem Beklagten 1 und zu vier Fünfteln dem Beklagten 2 aufzuerlegen. Die Gerichtsgebühr des Beklagten 2 wird jedoch zu Folge der Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Zudem wird dem amtlichen Anwalt des Beklagten 2 aus der Gerichtskasse eine Entschädigung von Fr. 3'000.-- ausgerichtet. Da offensichtlich auf die Berufung des Beklagten 1 nicht einzutreten war, wurde der Aufwand für die Berufungsantwort des Klägers alleine durch den Beklagen 2 verursacht. Dieser hat demnach den Kläger für das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 3'000.-- zu entschädigen (Art. 159 Abs. 2 OG). Die vom Kläger beantragte Entschädigung von Fr. 5'581.85 erscheint gemäss Art. 4 Abs. 1 des Tarifs über die Entschädigung der Gegenpartei für das Verfahren vor dem Bundesgericht (SR 173.119.1) unter Berücksichtigung der Wichtigkeit der Streitsache, ihrer Schwierigkeit sowie dem Umfang der Arbeitsleistung als nicht gerechtfertigt. Bei der Bemessung der Parteientschädigung wird die Mehrwertsteuer im Rahmen des geltenden Tarifs pauschal berücksichtigt (Beschluss der Präsidentenkonferenz vom 8. Mai 1995).