Citation: 2P.45/2002 23.04.2002 E. 1

1.1 Der Beschwerdeführer sieht darin eine Verfassungsverletzung, dass ihm das Verwaltungsgericht die Beiordnung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes verweigert hat. Er beruft sich dabei nicht auf kantonale Bestimmungen bzw. eine willkürliche Anwendung solcher, sondern darauf, das Verwaltungsgericht habe ihm in Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV das rechtliche Gehör verweigert und zugleich gegen Art. 29 Abs. 3 BV (Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung) verstossen. Worin die Verletzung des rechtlichen Gehörs liegen soll, ist jedoch nicht ersichtlich, nachdem das Verwaltungsgericht das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung nicht etwa übersehen hat bzw. darauf nicht eingetreten ist, sondern dieses behandelt und abgewiesen hat. Der Beschwerdeführer will denn auch einzig geltend machen, er könne seine Sache nicht allein vertreten; damit ist aber der Schutzbereich von Art. 29 Abs. 3 und nicht Abs. 2 BV angesprochen. Es ist somit einzig zu prüfen, ob die Verweigerung der unentgeltlichen Verbeiständung vor Art. 29 Abs. 3 BV standhält, was vom Bundesgericht frei überprüft werden kann (vgl. BGE 126 I 165; 124 I 1 E. 2 S. 2; je mit Hinweisen). 1.2 Gemäss Art. 29 Abs. 3 BV hat eine Person, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege, wenn ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint. Soweit es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist, hat sie ausserdem Anspruch auf unentgeltlichen Rechtsbeistand. Dem Beschwerdeführer wurde vom Verwaltungsgericht die unentgeltliche Rechtspflege gewährt, wobei dieses ausdrücklich anerkannt hat, dass er bedürftig ist und sein Standpunkt nicht als aussichtslos gelten könne. Das Verwaltungsgericht hat ihm aber die Zuordnung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes verweigert, weil der zu beurteilende Fall weder in tatsächlicher noch in rechtlicher Hinsicht schwierige Fragen stelle und der Beschwerdeführer im Verlauf des Verfahrens durchaus gezeigt habe, dass er seine Interessen selber wahrzunehmen vermöge.