Citation: 4A_226/2019 E. 7.6.2

7.6.2. Die Vorinstanz hat ihre Beweiswürdigung betreffend die Frage, ob ein übereinstimmender tatsächlicher Wille bestanden habe, zum Preis von Fr. 65'000.-- zu verkaufen, entsprechend den dargelegten Anforderungen (vgl. hiervor E. 7.6.1) hinreichend begründet. Aus ihrer Begründung ergibt sich nun, wie sie die Beweise würdigt und dass sie aufgrund dieser Beweiswürdigung zu einem anderen Beweisergebnis als die Erstinstanz gelangt. Ebenso ergibt sich aus ihrer (wenn auch knappen) Begründung, dass sie eine Auslegung nach dem Vertrauensprinzip vorgenommen hat. Eine sachgerechte Anfechtung war möglich. Die Rüge der Gehörsverletzung geht daher fehl.