Citation: 8C_199/2019 E. 8.2.4

8.2.4. Nach dem Gesagten ist der Beschwerdeführerin insoweit nicht zu folgen, als sie im Rahmen von Art. 100 Abs. 2 UVV auf den Fallabschluss unter Ausklammerung der nachfolgenden Unfallereignisse abstellen möchte. Der Zweck der Regelung, die ihr zugrunde liegenden Wertungen und der Sinnzusammenhang sprechen gegen eine solche Sicht. Dabei soll nicht vergessen werden, dass es um einen Ausgleich zwischen verschiedenen Versicherungsträgern geht, der vor allem zweckmässig zu sein hat. Dabei kann es mitunter zu Ergebnissen kommen, die nicht in allen Teilen befriedigen oder für sich betrachtet gar als einseitig oder ungerecht erscheinen mögen. Das lässt sich jedoch umso eher verkraften, als sich im Lauf der Zeit im Rahmen anderer Fälle ein gewisser Ausgleich ergeben wird.