Citation: 8C_217/2017 E. 5.1

5.1. Nach den letztinstanzlich verbindlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid hat sich der Gesundheitszustand der Versicherten spätestens im Begutachtungszeitpunkt vom 26. Juni 2014, verglichen mit demjenigen vom 5. Februar 2013, wesentlich verbessert. Damals lag eine schwere Depression vor, wohingegen ab der Begutachtung nur noch eine solche mittelschweren Grades festgestellt werden konnte. Damit lag ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG vor. Weiter steht fest, dass der Experte die Fortsetzung der regelmässigen Psychotherapie beziehungsweise der psychiatrischen Behandlung empfahl. Auch Dr. med. B.________ machte in ihrem Bericht vom 11. September 2015 weitere Therapieempfehlungen. Sie erachtete zur Verbesserung des Gesundheitszustandes weitere medizinische Massnahmen in Form eines Klinikaufenthaltes oder der Etablierung einer externen Tagesstruktur als zielführend. Das kantonale Gericht hat demnach kein Bundesrecht verletzt, indem es aus diesen Feststellungen zur Erkenntnis gelangte, der Beschwerdeführerin hätten jederzeit noch therapeutische Optionen offen gestanden und es habe keine Behandlungsresistenz vorgelegen. Die rechtliche Folgerung, die diagnostizierte mittelgradige Depression sei nicht als invalidisierend zu qualifizieren, verletzt damit kein Bundesrecht. Der Anspruch auf eine Invalidenrente wurde daher zu Recht auf den 30. September 2014 terminiert.