Citation: U 275/99 17.04.2000 E. A

A.- Der 1957 geborene U.________ war ab dem 23. Juni 1987 als Bauarbeiter bei der Firma S.________ AG angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch für Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert gewesen. Am 12. April 1994 stürzte er auf einer Baustelle aus einer Höhe von etwa drei Metern auf einen Betonboden und zog sich dabei eine Wirbelfraktur L1 und L2 zu. Nach anfänglich problemlosem Heilverlauf klagte der Versicherte ab Juli 1994 erneut über starke Rückenschmerzen. Der behandelnde Arzt Dr. C.________ stellte eine völlige Versteifung der Wirbelsäule fest und empfahl eine stationäre Behandlung in der Rehabilitationsklinik, welche in der Zeit vom 21. September bis 26. Oktober 1994 und erneut vom 8. März bis 21. April 1995 stattfand. Laut Austrittsbericht der Klinik vom 25. April 1995 konnte keine wesentliche Besserung erzielt werden; der Versicherte zeigte sämtliche Merkmale einer Chronifizierung des Thorakolumbovertebralsyndroms und war vollständig arbeitsunfähig. In einem Bericht vom 6. Juni 1995 teilte Prof. Dr. D.________, leitender Arzt an der Orthopädischen Klinik X.________, die Auffassung der Rehabilitationsklinik, wonach nebst der Verabreichung eines Antidepressivums keine erfolgversprechende Behandlungsmöglichkeit mehr bestehe, die Prognose zufolge Unfallfehlverarbeitung und Chronifizierung schlecht sei und kaum mehr eine verwertbare Arbeitsfähigkeit bestehe. Nach einer kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 21. Dezember 1995 erliess die SUVA am 19. Februar 1996 eine Verfügung, mit welcher sie dem Versicherten für die somatischen Unfallfolgen mit Wirkung ab 1. Januar 1996 eine Invalidenrente auf Grund einer Erwerbsunfähigkeit von 15 % und eine auf einer 10 %igen Integritätseinbusse beruhende Integritätsentschädigung zusprach; des Weiteren stellte sie fest, dass sie für die psychogenen Störungen mangels eines adäquaten Kausalzusammenhangs mit dem Unfall nicht einzustehen habe. Mit Einspracheentscheid vom 19. Dezember 1996 hielt die SUVA an dieser Verfügung fest.