Citation: 2C_486/2023 E. 4

Die Vorinstanz begründete die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege einerseits damit, dass der Beschwerdeführer seine Bedürftigkeit nicht habe darlegen können; andererseits erachtete sie die Beschwerde als aussichtslos. Sowohl die Bedürftigkeit als auch die fehlende Aussichtslosigkeit sind Voraussetzungen für den Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege gestützt auf Art. 29 Abs. 3 BV. Ist eine Voraussetzung nicht erfüllt, erübrigt sich die Prüfung der anderen Voraussetzung. Nachfolgend ist zunächst die Beurteilung der Aussichtslosigkeit vorzunehmen.