Citation: I 122/05 25.07.2005 E. 2

Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung. 2.1 Was zunächst den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers anbelangt, leidet dieser unbestrittenermassen an den Folgen mehrerer Auffahrkollisionen, welche sich am 14. April 2000, am 16. Januar 2001 und am 11. Juli 2003 ereignet haben. Die Vorinstanz hat die medizinische Aktenlage sorgfältig gewürdigt und überzeugend dargelegt, dass auf den umfassenden und schlüssigen Bericht der Rehaklinik X._______ vom 22. November 2002, welcher sämtlichen Anforderungen entspricht, sowie auf das ergänzende Zeugnis vom 19. Februar 2003 abgestellt werden kann. Auf die entsprechenden Ausführungen wird verwiesen. Bezüglich Diagnosestellung stimmen diese Berichte grundsätzlich mit denjenigen des Dr. med. T.________, der untersuchenden Ärzte des Spitals Y.________, Neurologische Klinik und Poliklinik, sowie des Spitals Z.________ überein, wurde doch als Hauptdiagnose im Wesentlichen immer ein Distorsionstrauma der HWS respektive ein HWS-Schleudertrauma festgestellt. Was dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit des Versicherten anbelangt, hielten die Ärzte der Rehaklinik ab 18. November 2002 leichte bis mittelschwere wechselbelastende Tätigkeiten ohne wiederholtes Heben und Tragen von Gewichten über 5 bis 10 kg und ohne Arbeiten in Zwangspositionen für ganztags zumutbar. Insbesondere erachteten sie auch die Ausübung der bisherigen Tätigkeit als Taxifahrer weiterhin für möglich. Das kantonale Gericht hat einlässlich begründet, dass auf diese umfassende und substanziierte Beurteilung abgestellt werden kann. Mit den bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde hat es sich im angefochtenen Entscheid eingehend und korrekt auseinandergesetzt. Zutreffend ist insbesondere, dass keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich sind, der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers wäre im Zeitpunkt des Einspracheentscheids schlechter gewesen als im Bericht der Rehaklinik X.________ vom 22. November 2002 festgehalten wurde. Selbst wenn man nicht auf das Protokoll des Standortgesprächs der IV-Stelle mit dem Versicherten vom 29. August 2003, mithin nach der dritten Auffahrkollision, abstellt, anlässlich welchem der Beschwerdeführer gesagt haben soll, es gehe ihm insgesamt besser als vor einem Jahr, lässt auch die medizinische Aktenlage diesen Schluss zu. Wohl wurde im Kurzbericht des Spitals Y.________ vom 11. August 2003 im Nachgang an die erneute Auffahrkollision von einer aktuell 100%igen Arbeitsunfähigkeit gesprochen, jedoch gleichzeitig eine stufenweise Wiederaufnahme der Arbeit zunächst in einem Umfang von weniger als 50 % befürwortet. Insgesamt ging der untersuchende Arzt Dr. med. R.________ von einer weiteren Stabilisierung der Situation und einer partiellen Besserung der Beschwerden aus. Am 13. September 2003 verneinte Dr. med. A.________, Spital Z.________, im Arztzeugnis UVG zuhanden der SUVA das Vorliegen einer Arbeitsunfähigkeit. Auch Dr. med. R.________ empfahl am 22. September 2003 die Zuweisung geeigneter Arbeit und hielt fest, es sei kein bleibender Nachteil zu erwarten. Subjektiv seien eine weitere Stabilisierung der Situation sowie zwischendurch auch beschwerdefreie Episoden, objektiv eine positive HWS-Beweglichkeit, nur noch leicht eingeschränkt, festzustellen. Für weitere medizinische Abklärungen besteht daher entgegen der Auffassung des Versicherten kein Anlass. Vielmehr ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass es dem Beschwerdeführer ab 18. November 2002 - allenfalls mit einem kurzen Unterbruch nach der dritten Auffahrkollision - zumutbar war, in einer angepassten Tätigkeit respektive auch wieder in der angestammten Tätigkeit als Taxichauffeur ein volles Pensum zu arbeiten. 2.2 Zur Bestimmung der erwerblichen Auswirkungen der Gesundheitsschädigung wäre unter diesen Umständen - wie das kantonale Gericht zu Recht festhält - der im Einspracheentscheid vom 26. Januar 2004 vorgenommene Einkommensvergleich entbehrlich gewesen, kann doch bei Zumutbarkeit der bisher ausgeübten Tätigkeit nicht von einer relevanten Einkommenseinbusse ausgegangen werden. Der Vollständigkeit halber hat jedoch die Vorinstanz aufgezeigt, dass auch die Durchführung eines Einkommensvergleichs zu keinem andern Ergebnis führt. Selbst wenn nämlich - in Abweichung vom Einspracheentscheid - das vom Beschwerdeführer geltend gemachte massiv höhere Valideneinkommen dem der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung entnommenen, um 10 % gekürzten Invalideneinkommen gegenüberstellt wird, resultiert daraus ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 31 %. Mit den bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde hat sich das kantonale Gericht überzeugend auseinandergesetzt. Darauf kann verwiesen werden. Soweit der Beschwerdeführer nach wie vor geltend macht, es müsste ein leidensbedingter Abzug vom Invalideneinkommen von mindestens 20 % vorgenommen werden, was zu einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % führen würde, ist darauf hinzuweisen, dass weder das Abzugskriterium des Alters, noch der Anzahl Dienstjahre oder des Beschäftigungsgrades erfüllt ist und den Kriterien leidensbedingte Einschränkung sowie Nationalität/Aufenthaltskategorie beim gemäss Auszug aus dem individuellen Konto seit 1983 in der Schweiz arbeitenden türkischen Staatsangehörigen mit Aufenthaltsbewilligung C mit einem Abzug von 10 % genügend Rechnung getragen wurde (vgl. BGE 126 V 79 f. Erw. 5b/aa-cc). Die vorinstanzliche Invaliditätsbemessung ist demzufolge nicht zu beanstanden.