Citation: 8C_246/2020 E. A

A.a. A.________, geboren 1965, erlitt als Mitfahrer auf einem Motorrad bei einem Verkehrsunfall vom 16. Juni 1990 eine offene drittgradige obere Sprunggelenksluxationsfraktur links sowie ein Décollement der gesamten Fusssohle und der Ferse von lateral nach medial am linken Fuss. In der Folge wurden mehrere operative Behandlungen durchgeführt. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) verneinte mit Verfügung vom 23. August 1991 einen Anspruch auf Invalidenrente und sprach A.________ eine Integritätsentschädigung von 5 % zu. Am 4. Januar 2001 gewährte sie eine zusätzliche Integritätsentschädigung von 15 %. Aufgrund persistierender Beschwerden wurde am 19. Juli 2002 der linke Unterschenkel amputiert. Am 11. November 2005 sprach die Suva A.________ eine Rente bei einem Invaliditätsgrad von 70 % zu und richtete ihm eine zusätzliche Integritätsentschädigung von 15 % aus. Im Rahmen eines Rentenrevisionsverfahrens der Invalidenversicherung wurde eine polydisziplinäre Begutachtung bei der Ärztliches Begutachtungsinstitut GmbH (ABI), Basel, durchgeführt. Im Gutachten vom 24. April 2012 wurde A.________ in einer angepassten Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit bescheinigt. Die Suva reduzierte die Invalidenrente mit Verfügung vom 24. Juni 2013 auf 30 %. Mit Entscheid vom 19. September 2015 wies das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn die dagegen erhobene Beschwerde ab. Die gegen diesen Entscheid gerichtete Beschwerde wies das Bundesgericht mit Urteil 8C_780/2015 vom 25. März 2015 ab. A.b. Am 9. November 2017 machte A.________ bei der Suva revisionsweise eine Verschlechterung des Gesundheitszustands geltend und reichte das durch die Invalidenversicherung eingeholte psychiatrisch-orthopädische Gutachten der Begutachtungsstelle asim, Universität Basel (asim), vom 20. Juli 2017 ein. Darin wurde ihm insbesondere aus orthopädischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit von 40 % für körperlich leichte Arbeiten attestiert. Die Suva veranlasste in der Folge u.a. eine kreisärztliche Untersuchung. Der Kreisarzt med. pract. B.________, Facharzt für Chirurgie, schloss aus unfallkausaler Sicht auf eine Arbeitsfähigkeit von 90 % in einer angepassten Tätigkeit. Die Suva erhöhte daraufhin die Rente mit Verfügung vom 3. September 2018 per 1. August 2018 auf 40 % und mit Einspracheentscheid vom 12. Februar 2019 auf 41 %.