Citation: 6B_265/2021 E. 2.1

2.1. Im angefochtenen Urteil wird in Bezug auf den "Anklagesachverhalt I. Hehlerei, Erschleichen eines Ausweises oder einer Bewilligung betr. ND 1-18, ND 26-31" zusammenfassend als nach Lage der Akten ausgewiesen erachtet, der Beschwerdeführer habe in Kenntnis oder zumindest unter Inkaufnahme des Umstands, dass B.________ und/oder Drittpersonen diverse Fahrzeuge zum Nachteil verschiedener Leasinggeberinnen durch Hehlerei erhältlich gemacht hätten, von diesem die Ausweise der entsprechenden Fahrzeuge entgegengenommen, auf welchen der Code 178 "Halterwechsel verboten" vermerkt gewesen sei, und in der Folge auf dem Amtlichen Formular betreffend Eintrag/Löschung des Codes 178, in Anbringung von gefälschten Unterschriften der Leasinggeberinnen, das Feld "Löschung Ziffer 178" angekreuzt. Daraufhin habe der Beschwerdeführer mit den wahrheitswidrigen Formularen auf dem Strassenverkehrsamt die Löschung des Codes 178 in den Fahrzeugausweisen veranlasst und diese gegen Entgelt an B.________ zurückgegeben, damit die Fahrzeuge trotz bestehenden Leasings hätten verkauft bzw. weitergegeben werden können. Es seien keine Gründe ersichtlich - so das Gericht abschliessend -, weshalb B.________, der die Sachlage anlässlich seiner Aussagen in diesem Sinne geschildert habe, auf eine ungerechtfertigte Belastung des Beschwerdeführers hätte abzielen sollen, zumal er sich mit diesen ebenso selber belastet habe und es Möglichkeiten gegeben hätte, andere Personen zu beschuldigen. Auf Grund vorhandener objektiver Indizien, so etwa verschiedener zwischen dem Beschwerdeführer und B.________ geführter und aufgezeichneter Telefongespräche, der in seinem Fahrzeug sichergestellten Dokumente und des an seine Frau aus der Untersuchungshaft geschriebenen, abgefangenen Briefs (Kassiber), erschienen die Aussagen von B.________, dass der Beschwerdeführer die betreffenden Formulare entsprechend gefälscht und die Löschungen des Codes 178 dergestalt habe vornehmen lassen, im Gegensatz zu den Ausführungen des Beschwerdeführers, der jegliche Beteiligung bestreite, nachvollziehbar und in sich stimmig. Die Erklärungsversuche des Beschwerdeführers zu verschiedenen erstellten Geschehnissen vermöchten nicht zu überzeugen, seien sie doch geprägt von Übertreibungen, zahlreichen Phantasiemerkmalen und Ungereimtheiten. Vielmehr liessen die beschriebenen Vorgänge einzig den Schluss zu, dass der Beschwerdeführer sehr wohl von den Machenschaften des B.________ gewusst habe und darin involviert gewesen sei. Im Lichte der Indizienlage überzeuge deshalb nur die Darstellung des B.________.