Citation: 6B_1008/2021 E. 2.4

2.4. Dem Beschwerdeführer kann nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz stellt willkürfrei fest, dass sich der Beschwerdeführer in Bezug auf die Mieterstellung von C.________ nicht in einem Sachverhaltsirrtum befand (vgl. E. 1.5). Der Beschwerdeführer hat seine gesetzliche (Art. 257e OR) und vertragliche Pflicht verletzt, das als Mietkaution erhaltene Geld auf einem Sparkonto oder einem Depot, das auf den Namen des Mieters lautet, zu hinterlegen. Dass er durch sein Handeln den objektiven Tatbestand der Veruntreuung erfüllt hat, bestreitet der Beschwerdeführer nicht. Er macht geltend, der subjektive Tatbestand sei nicht erfüllt. Diesbezüglich geht die Vorinstanz davon aus, dass der Beschwerdeführer nicht ersatzwillig war, was sich in seinem Schreiben vom 20. Juni 2014 zeige. Was der Täter wusste, wollte und in Kauf nahm, betrifft sogenannte innere Tatsachen und ist Tatfrage. Als solche prüft sie das Bundesgericht nur unter dem Gesichtspunkt der Willkür (BGE 141 IV 369 E. 6.3; 137 IV 1 E. 4.2.3; je mit Hinweisen). Durch ihre Feststellungen betreffend den fehlenden Ersatzwillen verfällt die Vorinstanz nicht in Willkür. Zwar führt der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang aus, er sei bereits am 6. Juni 2014 aufgrund des Erhalts eines Kündigungsschreibens davon ausgegangen, dass das Mietverhältnis gekündigt sei und nicht mehr bestehe. Sein Schreiben könne deshalb nicht als Manifestation seines fehlenden Ersatzwillens gewertet werden. Damit stellt er sich aber gegen seine eigenen Vorbringen im Verfahren, wonach er aufgrund des Kündigungsschreibens vom 6. Juni 2014 davon ausgegangen sei, das Mietverhältnis würde am 31. August 2014 enden (angefochtenes Urteil S. 9). Es gelingt ihm mit seinen nicht stringenten Argumentationen nicht, Willkür in der Sachverhaltsfeststellung darzutun. Im Gegensatz zu seinen Ausführungen sind die Erwägungen der Vorinstanz nachvollziehbar und schlüssig. Willkür in der Sachverhaltsfeststellung ist nicht ersichtlich. Gemäss den verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen bestand das Mietverhältnis zum Zeitpunkt des Schreibens vom 20. Juni 2014 noch. Die Vorinstanz durfte aus diesem Schreiben auf den fehlenden Ersatzwillen und damit die Erfüllung des subjektiven Tatbestands der Veruntreuung schliessen. Weitere Rügen betreffend die Veruntreuung bringt der Beschwerdeführer nicht vor. Der Schuldspruch wegen Veruntreuung verletzt kein Bundesrecht.