Citation: 6B_487/2018 E. 1.3.1

1.3.1. Die Vorinstanz bezieht in ihre Beweiswürdigung sämtliche relevanten Beweismittel mit ein. Der Beschwerdeführer vermag mit seinen Ausführungen zum Sachverhalt nicht darzutun, dass die vorinstanzliche Beweiswürdigung im Ergebnis willkürlich wäre. Bereits die objektiven Beweismittel legen eine einseitige tätliche Auseinandersetzung zu Lasten des Privatklägers nahe. So meldeten zwei Anwohnerinnen gemäss den aktenkundigen Tonbandaufnahmen am 23. Mai 2014 um 23.12 Uhr bzw. 23.16 Uhr unabhängig voneinander eine laute tätliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen bzw. Männern beim Bahnhof Triengen. Dabei werde gemäss beiden Melderinnen besonders ein Jugendlicher erheblich zusammengeschlagen bzw. seit 20 Minuten auf einen Mann eingeschlagen. Zunächst begaben sich zwei Polizeipatrouillen vor Ort und trafen um 23.40 Uhr ein. Eine dritte Patrouille traf um 00.02 Uhr als Verstärkung vor Ort ein. Eine der ersten beiden Patrouillen begegnete unterwegs dem Zeugen. Vor Ort stiessen die Polizisten auf den Beschwerdeführer, dessen Bruder und den Privatkläger. Der Beschwerdeführer (1.79 Promille) und sein Bruder (1.87 Promille) waren im Zeitpunkt der polizeilichen Kontrolle erheblich alkoholisiert, dies im Gegensatz zum Privatkläger, bei welchem eine Atemalkoholkonzentration von 0.16 Promille festgestellt wurde. Der Privatkläger wies im Zeitpunkt dieser Polizeikontrolle eine blutende Wunde an der Hand auf, welche die Polizei fotografisch dokumentierte. Hingegen waren der Beschwerdeführer, sein Bruder und der mit ihm befreundete Tatzeuge unverletzt. Nachdem die Polizei den Beschwerdeführer, dessen Bruder und den Privatkläger aus der Polizeikontrolle entlassen hatte, meldete der Privatkläger um 00.32 Uhr telefonisch, dass es zu einer weiteren Auseinandersetzung gekommen und er zusammengeschlagen worden sei. Die Polizeipatrouille rückte erneut aus und traf um 01.00 Uhr am Domizil des Privatklägers ein. Sie verbrachte den Privatkläger in die Notaufnahme des Kantonsspitals Sursee. Gemäss Spitalbericht erlitt der Privatkläger einen Unterkieferbruch, eine Rissquetschwunde an der rechten Hand, eine Gehirnerschütterung, eine Prellung des linken oberen Sprunggelenks sowie eine Wunde am linken Ohr. Er war für viereinhalb Tage hospitalisiert und während ca. sieben Wochen vollständig arbeitsunfähig.