Citation: 6B_363/2024 E. 1.6

1.6. Mit Beschwerde in Strafsachen beantragt der Beschwerdeführer die Aufhebung des Beschlusses vom 2. April 2024. Er sei vom Bundesgericht in einer nicht gegen die Unschuldsvermutung verstossenden Weise freizusprechen. Die erst- und zweitinstanzlichen Verfahrenskosten seien dem Kanton bzw. dem Bezirk Schwyz aufzuerlegen. Eventualiter sei der Beschluss vom 2. April 2024 aufzuheben und das Kantonsgericht Schwyz anzuweisen, ihn in einem Urteil in einer nicht gegen die Unschuldsvermutung verstossenden Weise freizusprechen und die Kosten des erst- und zweitinstanzlichen Verfahrens auf die Staatskasse zu nehmen. Er rügt eine Verletzung von Art. 80 Abs. 1 StPO in Bezug auf den Freispruch hinsichtlich des Vorwurfs der Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz, die willkürliche Anwendung von Art. 80 StPO als subsidiäres kantonales Recht (§ 3 Abs. 2 des Justizgesetzes des Kantons Schwyz vom 18. November 2009 [JG/SZ; SRSZ 231.110] i.V.m. Art. 9 BV) in Bezug auf den Freispruch hinsichtlich des Vorwurfs der Widerhandlung gegen das kantonale Veterinärgesetz (VetG/SZ) sowie eine Verletzung der in Art. 6 Ziff. 2 EMRK, Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 10 StPO i.V.m. § 3 Abs. 2 JG/SZ garantierten Unschuldsvermutung. Der Beschwerdeführer macht zusammengefasst geltend, er sei gemäss Anordnung des Bundesgerichts bundesrechtlich (Urteil 6B_112/2021 vom 4. Mai 2022) als auch kantonalrechtlich (Urteil 6B_1055/2022 vom 21. Dezember 2023) vom erhobenen Vorwurf gemäss Anklage freizusprechen. Ein Freispruch habe als materiell-rechtlicher Entscheid gemäss Art. 80 Abs. 1 StPO in Urteilsform zu ergehen. Die vom Kantonsgericht Schwyz gewählte Beschlussform verletze nicht nur Art. 80 Abs. 1 StPO, sondern sei im Anwendungsbereich von Art. 80 Abs. 1 StPO als subsidiäres kantonales Recht auch willkürlich, weil die Wahl der Beschlussform dem klaren Wortlaut von Art. 80 Abs. 1 i.V.m. § 3 Abs. 2 JG/SZ widerspreche. Zudem bringe das Kantonsgericht in seinen Entscheiderwägungen und im Dispositiv des angefochtenen Beschlusses klar zum Ausdruck, dass er - der Beschwerdeführer - sich in strafrechtlich relevanter Weise verhalten habe und sein Freispruch lediglich der (falschen) Anordnung des Bundesgerichts geschuldet sei. Damit verstosse es gegen die gesetzes-, verfassungs- und konventionsmässig garantierte Unschuldsvermutung.