Citation: 8C_235/2022 E. A

A.A.________, geboren 1965, war seit 2003 als Küchenhilfe bei B.________ tätig und dadurch bei der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG (im Folgenden: Mobiliar oder Beschwerdeführerin) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Er wurde am 25. Juni 2006 getötet. Mit Verfügung vom 5. Dezember 2008 sprach die Mobiliar der zu diesem Zeitpunkt im Ausland wohnhaften A.B.________ rückwirkend ab 1. Juli 2006 eine Witwenrente und ihren fünf Kindern eine Waisenrente der Unfallversicherung zu. Im Jahr 2010 reisten die Hinterbliebenen des Versicherten in die Schweiz ein und stellten ein Asylgesuch. Mit der Zuweisung an den Kanton Zug übernahm die Abteilung Soziale Dienste Asyl deren Einkommens- und Vermögensverwaltung. Die Ausgleichskasse Zug sprach ihnen per 1. Mai 2010 Renten der Alters- und Hinterlassenenversicherung zu (Verfügung vom 22. Oktober 2010). Nach verschiedenen Abklärungen berechnete die Mobiliar die UVG-Komplementärrenten neu und forderte wegen bislang unterbliebener Berücksichtigung der Hinterlassenenrenten der AHV von der Abteilung Soziale Dienste Asyl den Betrag von Fr. 117'326.65 zurück (Verfügung vom 16. August 2019), was diese beziehungsweise das kantonale Sozialamt Zug als übergeordnete Verwaltungseinheit verweigerte. Die Mobiliar hielt an genannter Rückerstattungsforderung gegenüber dem kantonalen Sozialamt Zug fest (Einspracheentscheid vom 18. März 2020).