Citation: 6B_529/2020 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz übernimmt die Feststellungen der ersten Instanz, welche die Auseinandersetzung zwischen dem Beschwerdeführer, F.________ und G.________ einerseits sowie D.________ und C.________ andererseits in sechs Phasen unterteilt. Nach einem ersten Disput wurde D.________ (ein erstes Mal) zu Boden gebracht, worauf ihm recht wuchtige Fusstritte gegen Kopf und Oberkörper zugefügt wurden (Phase 3). Dessen Mitstreiter zückte in der Folge ein Messer (Phase 4), woraufhin G.________ und F.________ C.________ zu Boden brachten. Nachdem F.________ seinem Gegner das Messer wegnehmen konnte, begannen der Beschwerdeführer und G.________, gegen den am Boden liegenden C.________ zu treten (Phase 5). D.________, der C.________ zu Hilfe eilen wollte, wurde (ein zweites Mal) zu Boden gebracht, wo er erneut Fusstritte kassierte (Phase 6). Soweit die Vorinstanz dem Beschwerdeführer in Mittäterschaft mit G.________ eine versuchte schwere Körperverletzung zum Nachteil von C.________ zur Last legt, bezieht sich der Vorwurf auf die Phase 5 der Auseinandersetzung. Dazu stellt die Vorinstanz fest, G.________ habe zweimal mit dem Fuss gegen den Schläfenbereich des am Boden liegenden C.________ getreten. G.________ habe sich nicht mehr unter Kontrolle gehabt und die Tritte nicht dosieren können. Es sei ihm völlig gleichgültig gewesen, welche Folgen seine Tritte haben würden. Eine schwere Schädigung habe er in Kauf genommen. Dass sie nicht eingetreten sei, sei rein zufällig und nicht auf eine bewusste Zurückhaltung von G.________ zurückzuführen. Erstellt seien auch mehr oder weniger zeitgleich erfolgte Fusstritte des Beschwerdeführers gegen C.________ (vgl. Entscheid S. 32 - 42).