Citation: 9C_808/2008 06.07.2009 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat in Würdigung des medizinischen Dossiers, der SUVA-Akten und insbesondere gestützt auf den BEFAS-Bericht vom 30. Juni 2006 erwogen, dass die Beschwerdeführerin wegen der am 1. Januar 2006 erlittenen Radiusfraktur an der rechten Hand im Januar und Februar 2006 vollständig arbeitsunfähig gewesen sei und ab März 2006 gestützt auf die BEFAS-Abklärung in der Zeit vom 6. - 14. Juni 2006 seit März 2006 in einer leichten, wechselnd belastenden Tätigkeit an einem ergonomisch günstigen Arbeitsplatz eine Arbeitsfähigkeit von 70 % bestehe. Dabei könne sie - unter Verweisung auf den von der IV-Stelle vorgenommenen Einkommensvergleich - mit einer leidensangepassten Tätigkeit ein Einkommen erzielen, das bei einem Abzug vom Tabellenlohn von 20 % zu einem Invaliditätsgrad von 51 % führe. 2.2 Die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz sind nicht mangelhaft im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG, noch liegt eine unhaltbare, vom Bundesgericht nach Art. 105 Abs. 2 BGG zu korrigierende Beweiswürdigung vor. Namentlich hat das kantonale Gericht eingehend begründet, weshalb es auf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch die BEFAS im Bericht vom 30. Juni 2006 und nicht auf die Einschätzung des Kreisarztes der SUVA abgestellt hat, welcher in den Berichten vom 4. April und 20. September 2006 weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bescheinigte. Die vorinstanzliche Schlussfolgerung ist nach der Aktenlage nicht offensichtlich unrichtig, noch ist darin eine unvollständige Sachverhaltsfeststellung oder eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes zu erblicken. Von einer willkürlichen Beweiswürdigung durch die Vorinstanz kann deshalb nicht gesprochen werden. Eine Beweiswürdigung ist nicht bereits willkürlich, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst, wenn der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Fehler beruht (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56; vgl. auch BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f.). Willkür im Sinne von Art. 9 BV liegt nach ständiger Rechtsprechung nur vor, wenn der angefochtene Entscheid auf einer schlechterdings unhaltbaren oder widersprüchlichen Beweiswürdigung beruht, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 131 I 467 E. 3.1 S. 473). Die Vorbringen in der Beschwerde vermögen daher am kantonalen Entscheid nichts zu ändern. Die BEFAS stützte ihre Beurteilung auf eine Abklärung während sieben Tagen und berücksichtigte namentlich auch den Bericht des SUVA-Kreisarztes vom 4. April 2006 und die Auswirkungen des Schulterleidens. Dass der am Bericht der BEFAS mitwirkende Arzt kein Facharzt auf dem Gebiet der Handchirurgie ist, ändert nichts am Beweiswert des beruflichen Abklärungsberichts. Welchen Einfluss die am 1. Dezember 2006 erfolgte Operation auf die künftige Arbeitsfähigkeit hat, ist nicht entscheidend, da die tatsächlichen Verhältnisse im Zeitpunkt der Rentenverfügung vom 2. Februar 2007 massgebend sind (BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220; 121 V 362 E. 1b S. 366; vgl. auch Art. 88a Abs. 2 IVV). Bei dem mit der Beschwerde letztinstanzlich erstmals aufgelegten Bericht des Dr. med. W.________ vom 22. März 2007 handelt es sich um ein nach Art. 99 Abs. 1 BGG unzulässiges Beweismittel, wie die IV-Stelle in der Vernehmlassung zu Recht einwendet. Schliesslich enthält die Beschwerde keine Ausführungen zum von der Vorinstanz bestätigten Einkommensvergleich der IV-Stelle, weshalb dieser Punkt nicht zu prüfen ist (E. 1.1 hievor).