Citation: 5A_454/2015 E. 3.1

3.1. Es ist unbestritten, dass die Parteien keinen Ehevertrag geschlossen haben und sie dem ordentlichen Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung unterstanden. Vor diesem Hintergrund hat das Obergericht hinsichtlich der Aktien der C.________ Holding AG vorab Folgendes festgehalten: Der Beschwerdeführer sei ursprünglich Alleinaktionär der E.________ AG (vormals F.________ AG) gewesen. Diese Aktien habe er während der Ehe mit seinen Errungenschaftsmitteln erworben. Die Aktien der E.________ AG seien im Eigentum und in der Errungenschaft des Beschwerdeführers gestanden. Als er 1999 zum Richter gewählt worden sei, habe er die Tätigkeit in der E.________ AG eingestellt. Am 6. März 2000 habe er alle 1'000 Aktien (bzw. vier Aktienzertifikate) der E.________ AG blanko zediert und sie der Beschwerdegegnerin übergeben. Die Beschwerdegegnerin habe zusammen mit G.________, H.________ und I.________ die C.________ Holding AG gegründet. Dazu habe sie die 1'000 Aktien der E.________ AG verwendet, auf deren Betriebskonto sich damals Fr. 100'000.-- befunden hätten. Die E.________ AG sei in C.________ Holding AG umfirmiert worden. Zudem sei das Aktienkapital von Fr. 100'000.-- auf Fr. 800'000.-- erhöht worden. Die Beschwerdegegnerin habe 1'000 neue Namenaktien für Fr. 100.-- pro Aktie gezeichnet. Die restlichen 6'000 Namenaktien seien je zu einem Drittel von den Herren G.________, H.________ und I.________ gezeichnet worden. Alle vier Gesellschafter hätten somit je Fr. 200'000.-- in die Gesellschaft eingebracht. Im Januar 2003 habe die Beschwerdegegnerin 200 Aktien an die Firma J.________ verkauft. Im Zeitpunkt der Klageeinreichung hätten 1'800 Namenaktien auf den Namen der Beschwerdegegnerin gelautet. Bei ihrem Auszug aus der gemeinsamen Wohnung im Juli 2002habe sie diese Aktien bzw. das Aktienzertifikat im Tresor in der Liegenschaft K.________ in U.________ belassen.