Citation: 2C_450/2023 E. 6.2

6.2. Das Bundesverwaltungsgericht erwog, der Beschwerdeführer habe durch Äusserungen in der 28-seitigen Beschwerdeschrift den Anstand im Sinn von Art. 60 Abs. 1 VwVG verletzt. Er habe sich zu einer verunglimpfenden und ehrverletzenden Rhetorik hinreissen lassen. Beispielhaft seien seiner Rechtsschrift folgende Formulierungen zu entnehmen: "... mir fällt auf, dass bei der Behindertengleichstellung an dieser Schule so gut wie gar nichts klappt"; "... in der Folge sehe ich mich mit einer renitenten, querulatorischen Rektoratsbürokratie konfrontiert, die immer noch nicht verstanden hat, dass das Behindertengleichstellungsgesetz sogar für die ETH Zürich gilt"; "beim Interdisziplinären Projekt INPRO im Frühjahr 2020 schreckte das Rektorat nicht davor zurück, ein eigentliches Kesseltreiben gegen meine Person anzuzetteln"; "ein ständig wechselndes Sammelsurium von teilweise anonym bleibenden Personen mischt sich in die Sache ein und fällt Entscheide, die von Unkenntnis der Rechtsgrundlagen zum Himmel schreien"; "an dieser Hochschule gehören Mobbing und Intrigen und Despotie gegen Studenten seit Jahren zum akzeptierten Repertoire der Führungsmethodik". Weiter erwog die Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe sich in einem Internet-Blogeintrag ähnlich über den Prorektor Studium geäussert.