Citation: 2A.379/2006 22.06.2006 E. 1

X.________, nach eigenen Angaben aus Somalia, nach Vermutung der Behörden aus dem Yemen stammend, stellte 2004 ein Asylgesuch. Das Bundesamt für Flüchtlinge trat am 14. Dezember 2005 in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 lit. a AsylG darauf nicht ein und verfügte die Wegweisung. Die gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde wies die Schweizerische Aslyrekurskommission als offensichtlich unbegründet ab. Am 27. Februar 2006 wurde X.________ festgenommen; das Kantonale Amt für Ausländerfragen Zug nahm ihn in Ausschaffungshaft. Der Haftrichter des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug bestätigte die Haft am 3. März 2006 bis zum 26. Mai 2006. Mit Verfügung vom 24. Mai 2006 erteilte der Haftrichter nach mündlicher Verhandlung die richterliche Zustimmung zur Verlängerung der Ausschaffungshaft um drei Monate, d.h. bis zum 26. August 2006. Mit Schreiben vom 11. Juni (Postaufgabe 19. Juni) 2006 ersucht X.________ das Bundesgericht um Überprüfung seines Falls. Die Eingabe ist als Verwaltungsgerichtsbeschwerde entgegenzunehmen, deren Gegenstand allein die Frage der Rechtmässigkeit des Haftverlängerungsentscheids sein kann; nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit der Beschwerdeführer sich gegen die Ausreiseverpflichtung zur Wehr setzt. Das Verwaltungsgericht hat per Fax die angefochtene Verfügung, das Protokoll der Haftrichterverhandlung vom 24. Mai 2006 sowie das Haftverlängerungsgesuch des Kantonalen Amtes für Ausländerfragen Zug eingereicht. Weitere Instruktionsmassnahmen (Schriftenwechsel, Einholen der vollständigen Akten) sind nicht angeordnet worden. Das Urteil ergeht im vereinfachten Verfahren (Art. 36a OG).