Citation: 6B_572/2021 E. 2

Der Beschwerdeführer begründet den Anfangsverdacht gegenüber den Beschuldigten wegen Verleumdung, evtl. übler Nachrede, sinngemäss damit, dass die Beschuldigten in ihrer Strafanzeige vom 16. November 2018 zahlreiche ehrverletzende Tatsachenbehauptungen aufgestellt hätten, obwohl sie gewusst hätten, dass diese nicht der Wahrheit entsprechen oder sie zumindest ohne Weiteres davon Kenntnis hätten erlangen können. Entgegen der Vorinstanz könne ohne Durchführung einer Untersuchung nicht sicher gesagt werden, dass die durch die Beschuldigten angezeigten Geschehnisse ein Ehrverletzungsdelikt eindeutig nicht erfüllten. Zudem schliesse die Vorinstanz mit Verweis auf das pendente Strafverfahren gegen ihn selbst nicht aus, dass die erhobenen Vorwürfe der Beschuldigten unzutreffend und deren Angaben wider besseres Wissen erfolgt seien. Entsprechend sei eine Untersuchung zu eröffnen und das Verfahren bis zum Abschluss des gegen ihn geführten Strafverfahrens zu sistieren.