Citation: 5A_449/2023 E. 3

Das Verwaltungsgericht hat die Voraussetzungen für die Wiedererwägung einer Verwaltungsentscheidung dargelegt. Es hat auf den rechtskräftigen Entscheid der KESB vom 6. Dezember 2022 verwiesen. Darin werde der Schwächezustand und die Schutzbedürftigkeit der Beschwerdeführerin dargelegt und beschrieben, weshalb sie in bestimmten Angelegenheiten auf eine professionelle Beistandsperson angewiesen sei. Darin werde sodann ausgeführt, dass die Beschwerdeführerin die jetzige Beiständin nur ablehne, weil sie sich von dieser ungerecht und kontrolliert behandelt fühle, da diese ihr wegen des beschränkten Budgets nur einen begrenzten Betrag zur freien Verfügung überlassen könne. Schliesslich werde darin ausgeführt, es sei zu erwarten, dass die Beschwerdeführerin eine neue Mandatsperson innert Kürze ebenfalls ablehnen würde. Das Verwaltungsgericht hat danach erwogen, dass die Beschwerdeführerin nicht darlege, inwiefern sich die Verhältnisse wenige Monate seit dem Entscheid der KESB geändert hätten und neue erhebliche Tatsachen oder Beweismittel vorlägen. Die KESB sei daher zu Recht auf das neue Gesuch nicht eingetreten.