Citation: 5P.485/2000 23.01.2001 E. 7

7.-Die Beschwerdeführerin stellt ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Gemäss Art. 152 Abs. 1 OG gewährt das Bundesgericht einer bedürftigen Partei, deren Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint, auf Antrag Befreiung von der Bezahlung der Gerichtskosten. Die Beschwerdeführerin hat zum Nachweis der Bedürftigkeit die Veranlagungsverfügung 1999/2000 der Steuerverwaltung des Kantons Wallis zu den Akten gelegt. Daraus ergibt sich, dass sie über ein Einkommen von ca. Fr. 45'000.-- verfügt. Sie legt in ihrem Gesuch nicht dar, inwiefern diese Einkünfte für ihren Unterhalt sowie für denjenigen ihrer beiden Kinder nicht ausreichen. Hinzu kommt, dass sie neben dem offenbar unbelasteten Grundeigentum, dessen Erschliessung vorliegend umstritten ist, auch über andere Kapitalanlagen (offenbar Wertschriften) im Betrage von Fr. 93'000.-- verfügt. Bei dieser Sachlage kann sie nicht als bedürftig bezeichnet werden, so dass ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen werden muss.