Citation: 9C_505/2020 E. 6.2

6.2. Der Beschwerdeführer verweist sodann auf die verschlechterte Lungenfunktion mit COPD im Stadium III. Diesbezüglich ist die Vorinstanz in Würdigung sämtlicher relevanter Berichte - insbesondere auch desjenigen von Dr. med. C.________, Facharzt für Lungenkrankheiten (Ö), vom 9. März 2017 - zum Ergebnis gelangt, dass sich der Zustand ohne Zweifel verschlechtert habe und sich diese Verschlechterung in qualitativer, nicht jedoch in quantitativer Hinsicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirke. Eine offensichtliche Unrichtigkeit ist darin nicht zu erblicken. Der Hinweis auf die Beurteilung von Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, in seinem Gutachten vom 22. Januar 2018, wonach bei im Vordergrund stehender eingeschränkter Lungenfunktion eine "Behinderung" von 70 % resultiere, ändert daran nichts. Die Vorinstanz ist dem Facharzt für Orthopädie diesbezüglich mangels fachlicher Qualifikation zu Recht nicht gefolgt. Auf weitere Abklärungen durfte auch hier in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 124 V 90 E. 4b S. 94) und damit ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes verzichtet werden.