Citation: 8C_18/2018 E. 3.2

3.2. Die Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen die auf einer nachvollziehbaren und umfassenden medizinischen Aktenlage basierende vorinstanzliche Feststellung nicht als unzutreffend erscheinen zu lassen. Er beschränkt sich im Wesentlichen darauf, eine willkürliche Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts zu monieren, weil dieses weder eigene medizinische Abklärungen getroffen, noch die Sache zu weiteren medizinischen Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen habe. Die Vorinstanz hat sich eingehend mit den medizinischen Arztberichten, die nach der kreisärztlichen Untersuchung vom 29. August 2016 verfasst wurden, auseinandergesetzt. Sie stellte dabei fest, dass sich gemäss der Magnetresonanz-Untersuchung vom 28. November 2016 und dem Sprechstundenbericht des Dr. med. D.________, Oberarzt Orthopädie der Klinik E.________, vom 29. November 2016 sowie dessen Bericht vom 8. März 2017 der medizinische Sachverhalt seit der Untersuchung der Kreisärztin im August 2016 nicht verändert habe und die im kreisärztlichen Untersuchungsbericht attestierte volle Arbeitsfähigkeit in einer klar definierten, behinderungsangepassten Tätigkeit nach wie vor überzeuge. Da kein medizinisches Zeugnis über eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers vorliegt, kann der Abklärungsbericht der Kreisärztin Dr. med. C.________ vom 29. August 2016 auch im Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheides vom 20. April 2017 als aktuell bezeichnet werden. Die Einschätzung der Kreisärztin Dr. med. C.________ einerseits und des behandelnden Orthopäden Dr. med. D.________ andererseits differieren denn auch nur im Ausmass der attestierten Arbeitsfähigkeit. Letzterer begründet nicht, weshalb diese in einer angepassten Tätigkeit nur 60 % betragen soll. Er bezieht seine Einschätzung denn auch ausschliesslich auf die Tätigkeit als Kurier, welche der Beschwerdeführer im genannten Ausmass ausübt. Zu Recht verweist das kantonale Gericht auch darauf, dass Dr. med. D.________ am 29. November 2016 noch eine Arbeitsfähigkeit von 100 % attestierte und bloss drei Monate später - ohne dass sich in medizinischer Hinsicht etwas verändert hätte - nur noch eine solche von 60 % als zumutbar erachtete. Angesichts dieses Umstandes durfte die Vorinstanz davon ausgehen, dass sich die Beurteilung des behandelnden Arztes offensichtlich auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers abstützte. Im Übrigen kann dazu auf die zutreffenden vorinstanzlichen Ausführungen verwiesen werden.