Citation: 4A_175/2022 E. 5.2.3

5.2.3. Sodann verglich die Vorinstanz die Klagen, welche die Beschwerdeführerin in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft eingereicht hatte. Dabei betonte sie, dass die Klageschriften inhaltlich beinahe identisch seien. Dies gelte besonders für die Rechtsbegehren und die Beweisofferten. Im anderen Verfahren vor dem Zivilgericht Basel-Stadt mache die Beschwerdeführerin gestützt auf einen weitgehend deckungsgleichen Lebenssachverhalt eine Forderung von USD 5'580'417.59 nebst Zins gegen die C.________ Limited geltend. Im vorliegenden Verfahren habe sie dieselbe Forderung gegenüber der Beschwerdegegnerin eingeklagt. Im anderen Verfahren begründe die Beschwerdeführerin ihre Schadenersatzforderung mit einer Verletzung verbriefter Rechte, einer Verletzung des Frachtvertrags und allenfalls mit einer Haftung aus unerlaubter Handlung. Im vorliegenden Verfahren stütze sie dieselbe Schadenersatzforderung auf eine Verletzung verbriefter Rechte, eine Verletzung des Frachtvertrags als Erfüllungsgehilfin und allenfalls auf eine Haftung aus unerlaubter Handlung. Zusätzlich gründe die Beschwerdeführerin ihren Schadenersatzanspruch im vorliegenden Verfahren auf eine Vertrauenshaftung und eine allfällige Durchgriffshaftung. Für eine allfällige Durchgriffshaftung müsse aber zunächst eine Haftung der C.________ Limited als Frachtführerin bestehen. Diese Haftung sei Gegenstand des Verfahrens vor dem Zivilgericht Basel-Stadt.