Citation: 7B_231/2025 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer macht geltend, aufgrund seiner Geschäftsbeziehungen lasse sich keine Kollusionsgefahr begründen. Er sei nicht Teil eines kriminellen Netzwerkes. Seine Kunden würden die geschäftliche Beziehung zu ihm sofort auflösen, wenn sie hörten, dass gegen ihn eine Strafuntersuchung wegen qualifizierter Veruntreuung und ungetreuer Geschäftsbesorgung laufe oder dass die bei ihm deponierten Guthaben nicht mehr vorhanden sein könnten. Es sei daher nicht ersichtlich, zu welchen Aussagen er seine Kunde bewegen könnte, und angesichts des pendenten Strafverfahrens werde sich kein potenziell Geschädigter von ihm "beschwatzen" lassen. Seine Einflussnahme wäre deshalb von vornherein wirkungslos.