Citation: 4A_115/2024 E. 3.3.1

3.3.1. Sodann rügt der Beschwerdeführer, der angefochtene Entscheid verkenne die Tragweite eines beidseitigen Verzichts auf das Schlichtungsverfahren nach Art. 199 Abs. 1 ZPO. Für einen konkludenten Verzicht auf die Durchführung des Schlichtungsverfahrens genüge es, wenn die Gegenpartei sich der direkten Klageeinreichung nicht widersetze. Der Umstand, dass das E.________-Kollegium bemerkt habe, dass die Beschwerdegegnerin zivilrechtlich wohl nicht existiere und dies bei Einleitung eines allfälligen Schlichtungsverfahrens bemerkt worden wäre, könne nicht genügen, um ein Widersetzen gegen die direkte Klageerhebung anzunehmen. Das E.________-Kollegium habe mit seinem Schreiben vom 29. Dezember 2022 eine fehlende Passivlegitimation geltend gemacht und sich damit durchaus zur Hauptsache geäussert. Wenn es dies tue, ohne gleichzeitig einen Nichteintretensentscheid aufgrund fehlender Schlichtungsverhandlung beantragt zu haben, sei von einem gültig zustande gekommenen, unwiderruflichen Verzicht auf Durchführung eines Schlichtungsverfahrens nach Art. 199 Abs. 1 ZPO auszugehen. Die Passivlegitimation sei eine materiellrechtliche Frage, deren Behandlung ein Eintreten in der Sache voraussetze. Im Anschluss daran äussert sich der Beschwerdeführer ausführlich zur Partei- und Prozessfähigkeit der Beschwerdegegnerin im vorliegenden Verfahren.