Citation: 8C_710/2016 E. A

A.________, geboren 1958, war ab 1. September 2002 als Verkaufsberaterin im Dessous- und Modegeschäft B.________ angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG (nachfolgend: Mobiliar) gegen die Folgen von Unfällen versichert, als sie sich am 20. Januar 2004 am linken Daumen verletzte. Mit Verfügung vom 18. November 2010 sprach ihr die IV-Stelle des Kantons Zürich ab 1. März 2008 eine halbe Invalidenrente zu, was das Sozialversicherungsgericht mit Entscheid vom 6. Juli 2012 bestätigte. Die Mobiliar sprach ihr am 17. November 2010 eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 54 % sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 40 % zu, was jedoch vom Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 11. September 2013 und vom Bundesgericht mit Urteil 8C_751/2013 vom 20. März 2014 beanstandet wurde. Am 4. August 2014 verfügte die Mobiliar eine Invalidenrente gemäss Berechnung des Sozialversicherungsgerichts in der Höhe von 59 %. Am 19. August 2015 teilte die Mobiliar A.________ mit, sie beabsichtige, die Invalidenrente vorläufig zu sistieren, da gestützt auf Erkenntnisse aus dem Internet und der erfolgten Observation davon auszugehen sei, dass kein Rentenanspruch mehr bestehe. Mit Verfügung vom 8. September 2015 sistierte sie die laufende Invalidenrente für die Dauer des Rentenrevisonsverfahrens und entzog einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung. Die IV-Stelle, welche von der Mobiliar das Observationsmaterial zugestellt bekommen hatte, stellte am 2. Oktober 2015 ebenfalls ihre Rentenleistungen vorläufig ein.