Citation: 7B_995/2024 E. 9

Die Legalprognose wurde von der Vorinstanz aufgrund des Vorlebens des Beschwerdeführers, seiner Persönlichkeitsmerkmale und seinem Verhalten während des Strafvollzugs sowie der nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse gesamthaft als ungünstig beurteilt, wobei sie insbesondere auch dessen unzulängliche intrinsische Therapiearbeit im Strafvollzug berücksichtigte. Die Vorinstanz hat sich damit an die entscheidenden Kriterien gehalten. Ausgehend von den möglichen Straftaten und den betroffenen hochwertigen Rechtsgütern (Leib und Leben) durfte sie dem Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit im Rahmen der Gesamtwürdigung Vorrang einräumen und dem Beschwerdeführer die bedingte Entlassung verweigern. Es besteht vorliegend kein Anlass, in die vorinstanzliche Beurteilung einzugreifen. Eine Bundesrechtsverletzung ist nicht erkennbar.