Citation: 8C_62/2022 E. 3.2.2

3.2.2. Nach einer Darlegung der gesetzlichen Grundlagen im Zusammenhang mit der Bemessung der Entschädigung (§ 8a Abs. 1 und 2 AnwT) erwog die Vorinstanz, das Honorar der unentgeltlichen Rechtsvertretung und die (ordentliche) Parteientschädigung würden gemäss § 10 Abs. 1 AnwT nach den gleichen Vorgaben festgelegt. Die von der Beschwerdestelle SPG anhand eines Streitwerts von Fr. 3'200.-, einem mittleren erforderlichen Aufwand der Rechtsvertreterin sowie einer mittleren Schwierigkeit der Sache festgelegte Parteientschädigung von Fr. 1'300.- entspreche den Vorgaben der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung. Für die Berechnung des Streitwerts gelte gemäss § 4 Abs. 1 Satz 1 AnwT die ZPO, wobei es der kantonalen Praxis entspreche, den hier streitigen monatlichen Differenzbetrag von Fr. 266.65 auf die Dauer eines Jahres aufzurechnen. Ein Abweichen von dieser Obergrenze rechtfertige sich nur, wenn eine überjährige Wirkung der betreffenden Anordnung nicht nur absehbar sei, sondern feststehe. Der Beschluss des Beschwerdegegners 1 sei am 20. Oktober 2020 ergangen, während die Beschwerdestelle SPG ihren Entscheid am 1. Juli 2021 erlassen habe. Mehrjährige Auswirkungen der strittigen Anordnung seien zwar wahrscheinlich gewesen, im Zeitpunkt des Entscheids vom 1. Juli 2021 aber nicht mit Sicherheit festgestanden, da unklar sei, wie lange die Wohngemeinschaft des Beschwerdeführers bestehen werde. Die Höhe der Entschädigung von Fr. 1'300.- lasse sich somit nicht beanstanden.