Citation: 4P.213/2002 24.01.2003 E. 1

Die A.________ AG (Beschwerdeführerin) reichte beim Kantonsgericht Zug gegen die B.________ AG (Beschwerdegegnerin) Klage auf Bezahlung einer Forderung aus Garantievertrag ein. Die Beschwerdegegnerin erhob Widerklage auf Bezahlung von Ansprüchen aus einem Zusammenarbeitsvertrag ihrer Tochtergesellschaft mit der Beschwerdeführerin; diese Ansprüche waren von der Tochtergesellschaft an die Beschwerdegegnerin zediert worden. Für die Widerklage erhob die Beschwerdeführerin die Einrede der örtlichen Unzuständigkeit. Das Kantonsgericht Zug, 2. Abteilung, trat mit Beschluss vom 28. November 2001 auf die Widerklage ein. Das Obergericht des Kantons Zug, Justizkommission, bestätigte mit Urteil vom 30. August 2002 die Anhandnahme der Widerklage. Gegen diesen Entscheid hat die Beschwerdeführerin sowohl eidgenössische Berufung wie staatsrechtliche Beschwerde erhoben. In der staatsrechtlichen Beschwerde beantragt sie, das angefochtene Urteil des Obergerichts des Kantons Zug sei aufzuheben. Sie rügt eine Verletzung von Art. 30 Abs. 2 BV und bringt vor, die kantonalen Instanzen hätten die Konnexität der Widerklage entgegen der Praxis zu Art. 59 aBV bejaht. Die Beschwerdegegnerin schliesst in der Vernehmlassung auf Abweisung der Beschwerde.