Citation: 2C_716/2022 E. 8.2

8.2. Der Beschwerdeführerin kann nicht gefolgt werden. Soweit überhaupt ein Anspruch auf die Vermeidung der Doppelbelastung von konzernweise verbundenen Schwestergesellschaften besteht, hat die erforderliche Korrektur - gegebenenfalls mittels Revision - bei der empfangenden Gesellschaft zu erfolgen (sog. Gegenberichtigung; vgl. Urteile 2C_597/2019 vom 14. April 2022 E. 3.3; 2C_153/2021 vom 25. August 2021 E. 1.4.3, in: StE 2022 A 24.5 Nr. 11, StR 76/2021 S. 794). Ein Anspruch darauf, dass von der Aufrechnung bei der leistenden Gesellschaft (sog. Primärberichtigung) abgesehen wird, besteht dagegen nicht.