Citation: U 261/06 16.05.2007 E. 3

Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung - Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1 S. 164 mit Hinweisen). Anfechtungsgegenstand bildet hier die Verfügung vom 18. November 2003, mit welcher die Allianz sämtliche Versicherungsleistungen aus dem Unfall vom 15. August 1998 zum 31. Januar 2003 eingestellt hat. Soweit Antrag Ziffer 2 der Verwaltungsgerichtsbeschwerde auf zusätzliche Leistungen vor dem Terminierungszeitpunkt abzielt, fehlt es nicht nur am vorausgesetzten Streitgegenstand, weil die Verwaltung hiezu bisher nicht in Form einer Verfügung Stellung genommen hat, sondern auch an einer sachbezüglichen Begründung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde (Art. 108 Abs. 2 OG), weshalb darauf insoweit nicht einzutreten ist.