Citation: 6B_958/2018 E. 3

Die Beschwerdeführer machen unter dem Titel "Beschwerdelegitimation" geltend, der angefochtene Beschluss könne sich ohne weiteres auf ihre Zivilansprüche auswirken. X.________ habe ihnen durch die inkriminerte E-Mail einen erheblichen finanziellen und immateriellen Schaden verursacht. Sie seien daher in ihren rechtlich geschützten Interessen betroffen bzw. beschwert und somit zur Beschwerde gegen den obergerichtlichen Beschluss befugt (vgl. Beschwerde, S. 4). Im Rahmen der Beschwerdebegründung führen sie weiter aus, durch die inkriminierte Nachricht sei der Eindruck erweckt worden, bei der Beschwerdeführerin gehe es unseriös bzw. kriminell zu und her. Deshalb hätten sämtliche Bewerber abgesagt bzw. den Kontakt mit ihr abgebrochen und die Mitarbeiter in Probezeit hätten gekündigt. Auch dadurch sei der Beschwerdeführerin ein erheblicher Schaden entstanden. Die inkriminierte E-Mail sei zudem x-fach weiterverbreitet worden; die Beschwerdeführer und ihre Mitarbeiter würden von allen Seiten "schräg angeschaut"; es werde mit dem Finger auf sie gezeigt. Der Durchschnittsadressat gehe davon aus, dass ein strafbares oder zumindest unehrenhaftes Verhalten vorliege (vgl. Beschwerde, S. 4 f.).