Citation: 9C_540/2022 E. 4.2.2

4.2.2. Soweit sich der Beschwerdeführer darauf beruft, sich entgegen den Ausführungen im Gutachten bereits vor dem Unfall im Jahre 2016 in psychiatrischer Behandlung befunden zu haben, räumt er selber ein, dieser Umstand nicht nur gegenüber dem psychiatrischen Teilgutachter, sondern auch gegenüber den Ärzten der Klinik C.________ verschwiegen zu haben. Auch wenn somit die Annahme des Teilgutachters, psychische Probleme seien erst nach dem Unfall aktenkundig, objektiv falsch sein mag, so spricht dieser Umstand damit jedenfalls nicht gegen die Zuverlässigkeit des Gutachters. Da zudem vorliegend die Höhe des Rentenanspruchs ab dem 1. Januar 2018 im Streit liegt und der Teilgutachter in der Herleitung seiner Beurteilung nicht wesentlich auf den Beginn der psychischen Beschwerden abgestellt hat, ist auch der Zusammenhang zwischen der psychiatrischen Behandlung im Jahre 2015 und den vorliegend streitigen Belangen nicht offensichtlich.