Citation: 4A_380/2024 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin anerkennt, sie habe nie bestritten, dass keine Veränderungen in Bezug auf die finanziellen Verhältnisse vorlägen. Sie mache geltend, dass Veränderungen in Bezug auf die Erforderlichkeit eines Rechtsbeistands geänderte Verhältnisse darstellten, die zur Stellung eines neuen URV-Gesuchs berechtigten. Sie sei mittellos, habe dies im Rahmen des ersten Gesuchs jedoch nicht hinreichend dokumentieren können. Damit fehlt es ihrem Sachvortrag bereits an Schlüssigkeit: Wurde ein erstes Gesuch mangels Bedürftigkeit und mangels Erforderlichkeit abgewiesen und behauptet die Beschwerdeführerin lediglich, in Bezug auf die Erforderlichkeit habe sich etwas geändert, nicht auch in Bezug auf die Bedürftigkeit, bleibt es, auch wenn man diese Behauptung als wahr unterstellt, bei der Abweisung des Gesuchs mangels Bedürftigkeit.