Citation: 8C_398/2023 E. 4

Das kantonale Gericht hat der Expertise der GA eins GmbH vom 12. Oktober 2020 uneingeschränkt Beweiskraft zuerkannt und gestützt darauf festgestellt, dass in einer körperlich leichten bis selten mittelschweren wechselbelastenden Tätigkeit ohne wirbelsäulenbelastende Zwangshaltungen keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vorliege. Es bestätigte im Weiteren den durch die IV-Stelle ermittelten Invaliditätsgrad von 20 %. Diesem lag ein Valideneinkommen von Fr. 75'079.- und ein Invalideneinkommen von Fr. 59'970.-, je berechnet anhand der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2014 des Bundesamtes für Statistik und angepasst an die Nominallohnentwicklung bis 2015, zugrunde. Den von der IV-Stelle beim Invalideneinkommen berücksichtigten leidensbedingten Abzug von 10 % erachtete es als "grosszügig" bemessen. Zudem kam es zum Schluss, dass ein Anspruch auf berufliche Massnahmen zu Recht verneint worden sei. Die verfügungsweise Abweisung des Leistungsbegehrens durch die IV-Stelle vom 31. Mai 2021 sei daher nicht zu beanstanden.