Citation: 8C_349/2021 E. 5.2.1

5.2.1. Die Vorinstanz hat bereits mit Rückweisungsurteil vom 18. September 2018 die medizinisch begründete Auffassung vertreten, wonach Persönlichkeitsstörungen nach den einschlägigen klinisch-diagnostischen Leitlinien in der Regel in der Kindheit oder Adoleszenz beginnen und bis ins Erwachsenenalter dauern. Eine solche, sich im frühen Erwachsenenalter manifestierende und auf Dauer ausgelegte Störung mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sei hier jedoch nicht dokumentiert. In den Akten fänden sich keine hinreichenden Anhaltspunkte für eine schon früher bestehende Persönlichkeitsstörung und solche seien auch nicht vorgebracht worden.