Citation: 5A_90/2022 E. A

A.a. Mit öffentlich beurkundetem Vertrag vom 19. Oktober 1931 vermachte der amerikanische Kunsthistoriker und -mäzen B.________ der Stadt U.________ auf sein Ableben hin das Schlössli C.________ zu Eigentum. Er verband die Hingabe der Liegenschaft mit einer Verfügungsbeschränkung. Danach sollte das Gebäude samt Umgebung "unter dem Namen 'Schloss C.________' auf immer und ausschliesslich öffentlichen Interessen dienstbar sein, als Andenken an den Donator". B.________ starb am 24. März 1949 in Cambridge, Massachusetts, USA. A.b. Bis 1995 nutzte die Stadt U.________ das Schlössli C.________ als Trachtenmuseum. Anschliessend gab sie das Grundstück im Baurecht ab. Seit 2017 ist die D.________ AG Baurechtsnehmerin des Schlössli C.________. Diese Gesellschaft bezweckt "Besitz, Verwaltung und Vermietung des Schlössli C.________ mit Gastronomiebetrieb". Die Stadt U.________ stimmte der Übertragung des Baurechts zu. Die D.________ AG hat im Erdgeschoss und im 1. Stock des Schlössli C.________ ein "Café" und ein "Eventlokal" eingerichtet. Der 2. Stock wird als Geschäftssitz der D.________ AG und für Büroräumlichkeiten des Treuhandbüros E.________ AG genutzt. A.c. Mit Zivilklage vom 22. Juni 2018 beantragte A.________ dem Bezirksgericht Luzern, die Stadt U.________ sei zu verpflichten, die Auflage in Ziff. III des Erbvertrags mit B.________ zu erfüllen, was namentlich die teilweise Nutzung als Sitz einer nicht gemeinnützigen juristischen Person sowie einen auf Rechnung einer solchen geführten gewinnorientierten Gastronomiebetrieb mit faktischem Konsumationszwang ausschliesse. A.________ ist ausserdem Präsident des Stiftungsrats der durch letztwillige Verfügung vom 29. Oktober 2017 errichteten, am 29. Januar 2020 im Handelsregister eingetragenen Stiftung Schlössli C.________. Diese Stiftung bezweckt, "das Schlössli C.________ gemäss Willen des Erblassers B.________ [a]usschliesslich [ö]ffentlichen Interessen dienstbar zu machen." A.d. Das Bezirksgericht beschränkte das Verfahren auf die Frage der örtlichen Zuständigkeit, der Aktivlegitimation des Klägers und der Verjährung der Auflage bzw. des Ablaufs von deren Geltungsdauer, wozu sich die Parteien vernehmen lassen konnten. Mit selbständig eröffnetem und begründetem Zwischenentscheid vom 24. Februar 2021 erachtete sich das Bezirksgericht als örtlich zuständig, bejahte die Aktivlegitimation des Klägers und wies die Einwendung der Verjährung bzw. des Ablaufs der Geltungsdauer der Auflage ab.