Citation: 6B_706/2016 E. 1.3.2

1.3.2. Der Beschwerdeführer weicht mit seinen rechtlichen Ausführungen gegen die Schuldsprüche, insbesondere den im Vordergrund stehenden Vorwurf der Missachtung des Vortrittsrechts beim Einmünden in eine vortrittsberechtigte Strasse, von den verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz ab, ohne begründete Sachverhaltsrügen vorzutragen. Er verkennt in grundsätzlicher Weise, dass vor Bundesgericht der vorinstanzliche Prozess nicht fortgeführt oder gar wiederholt wird, sondern die Erwägungen des angefochtenen Entscheids im Lichte gezielt dagegen formulierter Rügen überprüft werden (vgl. Urteil 6B_586/2016 vom 29. November 2016 E. 4 mit Hinweisen). Das Bundesgericht ist keine Appellationsinstanz, die eine freie Prüfung in tatsächlicher Hinsicht vornimmt. Dem Grundsatz "in dubio pro reo" kommt in der vom Beschwerdeführer angerufenen Funktion als Beweiswürdigungsregel im Verfahren vor Bundesgericht keine über das Willkürverbot von Art. 9 BV hinausgehende selbstständige Bedeutung zu (BGE 138 V 74 E. 7 S. 82; Urteil 6B_3/2016 vom 28. Oktober 2016 E. 2.2; je mit Hinweisen). Dies gilt auch, soweit der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Abstellen auf die Zeugen- und Geschädigtenaussagen eine Verletzung des rechtlichen Gehörs und im Verzicht auf das von ihm privat veranlasste sowie weitere Gutachten eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes erblickt. Der Beschwerdeführer zeigt im Übrigen nicht auf, inwieweit sich die gerügten "Mängel" in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht auf den angefochtenen Entscheid ausgewirkt haben sollen. Dies ist auch nicht ersichtlich. Die Schuldsprüche wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln durch Missachten des Vortrittsrechts, pflichtwidrigen Verhaltens nach Unfall mit Fremdschaden und Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit beruhen weder auf einer willkürlichen Sachverhaltsfeststellung noch verletzen sie Bundesrecht.