Citation: 2C_201/2023 E. 2.3

2.3. Insofern die Beschwerdeführerin in mehrfacher Hinsicht eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung rügt, vermag sie keine Willkür seitens der Vorinstanz aufzuzeigen. Insbesondere ist entgegen den Beschwerdevorbringen nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz zentrale Belege betreffend die geltend gemachte treuwidrige Rücknahme der Bewilligungserteilung (unten E. 4), respektive das Vorliegen eines nachehelichen Härtefalls (hinsichtlich der psychischen Belastung der Ehefrau in Folge der Trennungsumstände respektive der Wiedereingliederung im Herkunftsland; unten E. 6) ausser Acht gelassen hätte. Dass die Vorinstanz die Sachverhaltselemente nicht im Sinn der Beschwerdeführerin gewürdigt hat, begründet noch keine unrichtige Sachverhaltsfeststellung. Dass sie - entgegen den Anträgen der Beschwerdeführerin im kantonalen Verfahren - weitere Abklärungen unterlassen hat, betrifft die Frage der antizipierten Beweiswürdigung, und ist entsprechend im Kontext der diesbezüglich geltend gemachten Gehörsverletzung zu beurteilen (vgl. unten E. 3).