Citation: 1C_435/2014 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Nichtigerklärung der Einbürgerung sei unverhältnismässig. Wie anderes Verwaltungshandeln auch, ist die Zulässigkeit der Nichtigerklärung einer Einbürgerung am Gesetzeszweck und ergänzend am Grundsatz der Verhältnismässigkeit zu messen (BGE 140 II 65 E. 4.2; 135 II 161 E. 5.4 S. 171). Vorliegend sind keine Gründe ersichtlich, welche die Nichtigerklärung der Einbürgerung des Beschwerdeführers, die sich nach der gesetzlichen Regelung von Art. 41 Abs. 3 BüG auch auf seine beiden kleinen Kinder erstreckt, unverhältnismässig erscheinen lassen. Dass er seit rund 12 Jahren in der Schweiz lebt und jedenfalls beruflich sehr gut integriert ist, ändert daran nichts. Es ist in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass der weitere Verbleib des Beschwerdeführers und seiner Familie in der Schweiz nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sind; darüber wird nach dem Eintritt der Rechtskraft der Nichtigerklärung die zuständige Migrationsbehörde in Anwendung des Ausländerrechts erst noch zu befinden haben.