Citation: 8C_352/2022 E. A

A.a. Der 1981 geborene A.________ war seit 21. Oktober 2014 über die B.________ AG als Lagerarbeiter angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Gemäss Schadenmeldung vom 6. Januar 2015 war er am 15. Dezember 2014 beim Verlassen seiner Wohnung im nassen Treppenhaus ausgerutscht und hatte sich dabei den linken Fussknöchel verdreht. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 17. November 2016 verneinte sie den Anspruch auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung sowie auf eine Integritätsentschädigung. Die dagegen erhobene Einsprache hiess die Suva mit Entscheid vom 7. November 2017 insofern teilweise gut, als sie A.________ eine Integritätsentschädigung auf der Basis einer Integritätseinbusse von 10 % zusprach; im Übrigen wies sie die Einsprache ab. Das Obergericht des Kantons Schaffhausen wies die hiegegen erhobene Beschwerde mit in Rechtskraft erwachsenem Entscheid vom 7. Mai 2019 ab, soweit es darauf eintrat. A.b. Auf Meldung von A.________ vom 21. Januar 2020 hin leitete die Suva am 5. Februar 2020 ein Verfahren ein zur Prüfung, ob ein Rückfall vorliege. Mit Schreiben vom 26. März 2020 schloss sie den Fall formlos ab und sicherte A.________ zur Verhinderung einer akuten Verschlimmerung des Gesundheitszustandes die Kostenübernahme für zwei bis drei Arztbesuche pro Jahr mit Abgabe bedarfsgerechter Schmerzmedikation zu. A.c. Am 18. November 2020 meldete A.________ erneut einen Rückfall an. Nach Einholung einer kreisärztlichen Aktenbeurteilung vom 25. November 2020 verneinte die Suva mit Verfügung vom 14. Dezember 2020 das Vorliegen einer Verschlechterung des Gesundheitszustands und damit einen Rentenanspruch. An ihrem Standpunkt hielt sie mit Einspracheentscheid vom 8. Juni 2021 fest.