Citation: 6B_776/2016 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer wendet ein, die vorinstanzliche Rechtsauffassung, wonach der Antragsteller als einfaches Vereinsmitglied strafantragsberechtigt war, stehe im Widerspruch zu Rechtsprechung und den einschlägigen Lehrmeinungen. Nach BGE 117 IV 439 E. 1c stehe dem Vereinspräsidenten das Strafantragsrecht zu. Diese Rechtsauffassung werde in BGE 141 IV 380 E. 2.3.4 bestätigt. Unbehelflich seien die vorinstanzlichen Verweisungen (auf die Urteile 6B_972/2009 vom 16. Februar 2010 E. 3.4.1 und 6B_762/2008 vom 8. Januar 2009 E. 3.5 sowie CHRISTOF RIEDO, in: Basler Kommentar, Strafrecht I, 3. Aufl. 2013, N. 81 zu Art. 30 StGB), weil sie die Antragsberechtigung innerhalb der Organisationsstruktur von Körperschaften des Obligationenrechts mit eigener Rechtspersönlichkeit beträfen. Beim Verein sei der Vorstand nach Massgabe der Vereinsstatuten vertretungsberechtigt (Beschwerde S. 9). Zum Inhalt der Vereinsstatuten äussert sich der Beschwerdeführer nicht.