Citation: 4A_115/2014 E. 8

Die Vorinstanz folgte der Bemessung der Erstinstanz, die wegen der konstitutionellen Prädisposition des Beschwerdegegners eine Schadenersatzreduktion gemäss Art. 44 OR von 20 % vorgenommen hatte. Die Beschwerdeführerin bezeichnet die Reduktion um (bloss) 20 % als nicht nachvollziehbar und willkürlich. Es sei mit den Gutachtern erstellt, dass der Anteil des Vorzustandes an der Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdegegners ganz erheblich sei. Hinzu komme, dass die Vorinstanz in ihrem Urteil vom 21. Juni 2006 im Widerspruch dazu, dass sie eine 20-prozentige Reduktion geschützt habe, eine erhebliche Reduktion auch unter dem Titel Drittverschulden der kantonalen Strafgerichte im Zusammenhang mit den ergangenen Verurteilungen des Beschwerdegegners verlangt habe.