Citation: 6B_92/2021 E. 1.4.3

1.4.3. Unter Ermessensgesichtspunkten ist auch die vorinstanzliche Bewertung des Verschuldens des Beschwerdeführers betreffend die Schändungshandlungen zum Nachteil seines Sohnes als eher leicht und die Asperation um 6 Monate nicht zu bemängeln. Zwar begründet die Vorinstanz ihre Einschätzung, der Sohn sei nachhaltig traumatisiert, nicht weiter, jedoch ergibt sich aus dem erstinstanzlichen Urteil, dass bei diesem gemäss den Berichten einer Traumatherapeutin eine posttraumatische Belastungsstörung zu diagnostizieren sei (kantonale Akten, act. 1967). Der Beschwerdeführer legt nicht dar, dass bzw. inwiefern die vorinstanzliche Annahme willkürlich ist.