Citation: 7B_183/2022 E. 4.4

4.4. Der Beschwerdeführer erachtet die gegen ihn ausgesprochene Landesverweisung als rechts- und konventionswidrig. Dabei bestreitet er nicht, dass mit der Verurteilung wegen Raub eine Katalogtat nach Art. 66a Abs. 1 lit. b StGB vorliegt, die grundsätzlich eine Landesverweisung nach sich ziehen muss. Zudem schliesst er sich den vorinstanzlichen Ausführungen, wonach ein schwerer persönlicher Härtefall zu bejahen sei, an. Indessen stellt er sich auf den Standpunkt, dass die bei der Prüfung der Landesverweisung vorzunehmende Interessenabwägung zu seinen Gunsten ausfalle.