Citation: 5A_845/2023 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer rügt weiter, die Vorinstanz habe in Bezug auf die geltend gemachten Einkünfte aus unselbständiger Tätigkeit in der Höhe von monatlich rund EUR 100'000.-- insbesondere bemängelt, dass ein auf Russisch abgefasster Vertrag mangels Verständlichkeit nicht als Nachweis hierfür herangezogen werden könne. Jedoch hätte die Vorinstanz bei Zweifeln an der Richtigkeit seiner Angaben zwingend eine Nachfrist zur Übersetzung des eingereichten Vertrages ansetzen müssen. Indem sie dies unterlassen habe, habe sie sein Recht auf Beweis (Art. 153 ZPO) verletzt. Hätte die Vorinstanz das frist- und formgerecht angebotene Beweismittel berücksichtigt, indem sie eine Nachfrist zur Übersetzung angesetzt hätte, wäre sie ohne Weiteres zum Schluss kommen, dass er tatsächlich über Einkünfte aus unselbständiger Tätigkeit von monatlich rund EUR 100'000.-- verfügt.