Citation: 6B_1201/2019 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz stellt in tatsächlicher Hinsicht fest, der Anklagesachverhalt stütze sich im Wesentlichen auf das Geständnis des Mitbeschuldigten I.________. Dieser habe eingestanden, mit dem Beschwerdeführer vereinbart zu haben, fiktive Rechnungen zu erstellen und der Privatklägerin einzureichen. Hiefür habe er vom Beschwerdeführer Original-Briefpapier der C.________ AG und ein Template der F.________ AG erhalten. Nach Eingang der Rechnungen habe er diese mit dem Eingangsstempel versehen, sie visiert sowie zur Verbuchung freigegeben. Mit seinem Visum habe er bestätigt, dass die Rechnungen materiell richtig gewesen seien. Der Beschwerdeführer habe seinerseits zugestanden, dass er dem Mitbeschuldigten I.________ Briefpapier der C.________ AG und ein Template zur Verfügung gestellt habe. Die Vorinstanz nimmt an, es sei nicht nachvollziehbar, weshalb der Beschwerdeführer das Briefpapier und das Template dem Mitbeschuldigten I.________ überlassen haben sollte, wenn er nicht am Tatplan beteiligt gewesen wäre. Im Weiteren stützt sich die Vorinstanz auf eine Reihe von E-Mails, in welchen das konspirative Zusammenwirken der Beschuldigten mit dem Zweck, sich auf Kosten der Privatklägerin unrechtmässig zu bereichern, in aller Deutlichkeit zum Ausdruck komme (angefochtenes Urteil S. 69 ff.). In rechtlicher Hinsicht nimmt die Vorinstanz in Übereinstimmung mit der ersten Instanz an, der Beschwerdeführer habe als Mittäter den Tatbestand der Falschbeurkundung erfüllt. Das auf den Rechnungen angebrachte Visum des Mitbeschuldigten I.________ habe die materielle Richtigkeit der Rechnungen bestätigt. Es habe ausgereicht, um seinen Vorgesetzten davon zu überzeugen, dass die Rechnungen rechtens seien, womit diese zur Zahlung freigegeben und von der Privatklägerin demgemäss in ihre Buchhaltung übernommen worden seien. Mit der Zurverfügungstellung des Original-Briefpapiers der C.________ AG und eines Templates der F.________ AG an den Mitbeschuldigten I.________ habe der Beschwerdeführer massgeblich zu diesem Erfolg beigetragen. Einziger Zweck hiefür sei das Verfälschen bzw. Erstellen von fiktiven Rechnungen gewesen, um die Privatklägerin zu schädigen und davon zu profitieren. Ohne diese Mittel hätte die Urkundenfälschung gar nicht begangen werden können. Dabei hätten beide Beschuldigten zumindest eventualvorsätzlich gehandelt. Ergänzend nimmt die Vorinstanz an, es stehe fest, dass das Visum des Mitbeschuldigten I.________ nicht überprüft worden und ihm eine entsprechende Glaubwürdigkeit zugekommen sei, was jenem auch bewusst gewesen sei. Mit der Visierung durch den Mitbeschuldigten I.________ als Angestellter bzw. zuständiger Mitarbeiter der Privatklägerin hätten die Rechnungen Urkundenqualität erlangt (angefochtenes Urteil S. 82 f.).