Citation: 2C_138/2020 E. 3.6.4

3.6.4. Gegen die Annahme der vom Beschwerdeführer behaupteten Forderungskette hat sich das Verwaltungsgericht weiter auf Aussagen der Beteiligten stützen können. Aus dem Protokoll der VR-Sitzung der E.________ AG vom 14. Februar 2008 geht hervor, dass die finanzielle Lage der E.________ AG zu jenem Zeitpunkt höchst angespannt war und sie Liquiditätsprobleme hatte. Dazu sagte der CEO der E.________ AG, T.________: "Escrow-Account ist in unserer Buchhaltung ausgewiesen. Es sollte legal möglich sein, herauszufinden, ob Geld existiert." Darauf antwortete B.________: "Escrow-Account ist Phantomgeld und würde zu viel Zeit benötigen, um Existenz herauszufinden." In einer E-Mail vom 24. Mai 2007 hielt der Beschwerdeführer seinerseits fest: "Gestützt auf den Umstand, dass U.________ nun genauere Angaben rund um die Escrow-Account Bonität haben möchte, sollten wir dies zum Anlass nehmen, diese synthetische Position aus der operativen Betriebsgesellschaft E.________ AG auf die G.________, die C.________ AG zu übertragen." Das Verwaltungsgericht hat aus diesen Aussagen der Beteiligten geschlossen, dass die Escrow-Position selbst beim Beschwerdeführer, bei B.________ und dem CEO der E.________ AG zumindest Fragen aufwarf. Darin hat das Gericht ein weiteres Indiz dafür gesehen, dass am 28. April 2005 keine Forderungskette E.________ AG/K.________ SA - Q.________ - Anstalten L.________ und M.________ begründet wurde. Stattdessen stellten die Positionen "Escrow-Account Dr. Q.________" und "Tiers" in der Bilanz der E.________ AG/K.________ SA Nonvaleurs dar (vgl. E. 8.2.5.1 u. 8.2.5.2 a.U.).