Citation: 5A_433/2017 E. 5.4.3

5.4.3. Wie das Kantonsgericht zu Recht bemerkt, haben die Eltern für den Unterhalt des Kindes bis zum Abschluss einer angemessenen Erstausbildung aufzukommen (Art. 277 Abs. 2 ZGB). Aus dem angefochtenen Entscheid ergibt sich, dass die Tochter ihre Erstausbildung zwar im Jahr 2001 unterbrochen hat, sie aber später wieder aufgenommen hat, wobei sie Mitte 2002 noch andauerte. Zudem darf nicht ausser Acht gelassen werden, dass hier für die Ermittlung des gebührenden Unterhalts die Verhältnisse während des ehelichen Zusammenlebens massgebend sind (Urteil 5A_43/2016 vom 30. Januar 2017 E. 3.4 mit Hinweisen). Insoweit ist das Vorgehen des Kantonsgerichts nicht zu beanstanden. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit den Ausführungen der Vorinstanz nicht rechtsgenügend auseinander (E. 1.4 hiervor). Soweit in formeller Hinsicht zulässig, erweist sich die Beschwerde in diesem Punkt als materiell unbegründet.