Citation: 6B_635/2016 E. 1.3.3

1.3.3. Der Beschwerdeführer bezweifelt weiter die Glaubwürdigkeit des Zeugen D.________ und beanstandet die Würdigung von dessen Aussagen. Diese seien weder konstant noch detailreich. Er verstricke sich in Widersprüche und habe seine Aussagen ausgeschmückt. Dazu verweist der Beschwerdeführer auf verschiedene Aktenstellen. Beispielsweise habe der Zeuge zunächst ausgesagt, er habe gesehen, wie der Beschwerdeführer das Fahrzeug abgestellt habe und ausgestiegen sei. Später habe er diese Aussage revidiert. Zudem habe er seine Aussagen im Lauf des Verfahrens verschiedentlich erweitert. Die Argumentation des Beschwerdeführers ist nicht stichhaltig. Einzig im Polizeirapport wird festgehalten, der Zeuge habe den Beschwerdeführer aus dem Fahrzeug steigen sehen. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine von D.________ bestätigte Aussage. Bei der staatsanwaltschaftlichen Einvernahme sprach dieser lediglich davon, gesehen zu haben, wie das Fahrzeug auf den Rastplatz gefahren sei. Die Vorinstanz geht denn auch explizit nicht davon aus, dass der Zeuge den Beschwerdeführer beim Aussteigen beobachtet hat. Die übrigen Einwände des Beschwerdeführers dringen ebenfalls nicht durch. Allein der Umstand, dass der Zeuge erstmals bei der staatsanwaltschaftlichen Einvernahme aussagte, der Beschwerdeführer habe ihm für die falsche Aussage Fr. 200.-- angeboten, lässt seine Aussagen nicht als unglaubhaft und die Sachverhaltsfeststellung nicht als willkürlich erscheinen. Gleiches gilt für die Argumentation des Beschwerdeführers, der Zeuge habe sich daran an der Berufungsverhandlung nicht erinnern können. Der Zeuge machte die in Frage stehende Aussage erstmals in der staatsanwaltschaftlichen Einvernahme. Die Verhandlung vor Vorinstanz fand geraume Zeit später statt. Dass er sich infolge dessen nicht spontan an sämtliche seiner bisherigen Aussagen erinnern konnte, lässt nicht an deren Richtigkeit zweifeln. Unerheblich ist ferner, ob es im Gespräch zwischen dem Beschwerdeführer und dem Zeugen allenfalls auch um die Arbeit gegangen sein könnte. Der Zeugenaussage, auf welche der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang verweist, lässt sich dies jedenfalls nicht entnehmen. Ferner ist auch nicht ersichtlich, inwiefern dieser Einwand für die Beweiswürdigung erheblich sein soll. Nachdem feststeht, dass der Beschwerdeführer versuchte, D.________ zu einer falschen Aussage zu verleiten, stellt die Tatsache, dass er ihm dafür auch noch Fr. 200.-- angeboten haben soll, zwar ein zusätzliches, jedoch für die Beweiswürdigung nicht ausschlaggebendes Indiz dar.