Citation: 8C_389/2024 E. 4.1

4.1. Die Suva macht geltend, die IV-Stelle habe dem Beschwerdegegner vom 21. September 2009 bis 31. Oktober 2011 eine Umschulung zum Hauswart gewährt, weil ihm die ursprünglich gelernte Arbeit als Maurer krankheitsbedingt nicht mehr zumutbar sei. Da ihm die angestammte Maurer-Tätigkeit mithin aus unfallfremden Gründen nicht mehr zumutbar sei, rechtfertige es sich, das Valideneinkommen anhand der LSE 2020 Tabelle TA1, Total, Männer im Kompetenzniveau 1 (einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art) zu berechnen. Dies ergebe ein Valideneinkommen von Fr. 65'815.- bzw. verglichen mit dem Invalideneinkommen in gleicher Höhe keine unfallbedingte Erwerbseinbusse. Selbst wenn zu Gunsten des Beschwerdegegners davon ausgegangen würde, dass er ohne den Unfall weiterhin in der Baubranche tätig wäre, führe dies nicht zu einem Rentenanspruch. Beim Abstellen auf den diesbezüglichen Totalwert der LSE 2020 im Kompetenzniveau 1 resultiere ein Valideneinkommen von Fr. 71'007.- und verglichen mit dem Invalideneinkommen von Fr. 65'815.- eine Lohneinbusse von 7.31 %. Damit bestehe auch diesfalls kein Rentenanspruch (Art. 18 Abs. 1 UVG).