Citation: 8C_794/2023 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht kommt zum Schluss, dass im Verfügungszeitpunkt mangels Ausschöpfung der Behandlungsmöglichkeiten und aufgrund der durch eine adäquate Behandlung "unbestrittenermassen" zu erwartenden Verbesserung sowohl eine Erwerbsunfähigkeit als auch eine Invalidität zu verneinen seien. Dabei stützt sie sich auf das ihres Erachtens beweiskräftige Gutachten des Dr. med. C.________ vom 12. Oktober 2022, wonach in optimal angepassten Tätigkeiten eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit bestehe. Dr. med. D.________ habe die Einschätzung des Dr. med. C.________ bestätigt. Auch wenn die RAD-Ärztin nicht über einen Facharzttitel für Psychiatrie verfüge, sei sie in der Lage gewesen, eine entsprechende Wertung und Beurteilung vorzunehmen. Die abweichende Beurteilung des ab 19. Oktober 2022 behandelnden Dr. med. E.________, Facharzt FMH Psychiatrie und Psychotherapie, der in seinem Bericht vom 5. Dezember 2022 von einer weiterhin 100%igen Arbeitsunfähigkeit ausgehe, vermöge die Beurteilung des Dr. med. C.________ nicht in Frage zu stellen. Bei qualitativ und quantitativ voller Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit bestehe zudem kein Anspruch auf Arbeitsvermittlung. Da sich ein Leistungsanspruch weder gestützt auf das Gutachten des Dr. med. C.________ noch auf den Bericht des Dr. med. E.________ begründen lasse, sei nicht ersichtlich, welche neuen entscheidwesentlichen Erkenntnisse sich der Beschwerdeführer von der Einholung eines "neutralen" Gutachtens erhoffe. Auf weitere Beweisvorkehren habe deshalb verzichtet werden können. Infolge Fehlens einer für den Anspruch auf berufliche Massnahmen und auf eine Rente vorausgesetzten (drohenden) Invalidität habe die IV-Stelle einen Leistungsanspruch des Beschwerdeführers zu Recht verneint.