Citation: 9C_210/2018 E. 4.2

4.2. Mit Schreiben vom 4. Februar 2010 bestätigte die Hausärztin Dr. med. G.________, dass die Arbeitsstelle bei der Z.________ AG aus physischen und psychischen Gründen nicht zumutbar sei, weshalb sie die Kündigung befürworte. Dass die im Februar 2010 bestehende Arbeitsunfähigkeit nicht allgemein zu verstehen, sondern arbeitsplatzbezogen war, bestätigt auch die Korrespondenz der Beschwerdeführerin mit der zuständigen Arbeitslosenkasse, wonach am neuen Arbeitsplatz eine äusserst schwierige Situation bestanden habe, die innert kurzer Zeit zu massiver Überforderung geführt habe. Nach erfolgter Kündigung (per 10. Februar 2010) bezog die Beschwerdeführerin denn auch vom 11. Februar 2010 bis Ende Februar 2011 - wiederum basierend auf voller Vermittelbarkeit - Taggelder der Arbeitslosenversicherung. Trotz Mitte März 2010 aufgenommener Behandlung bei Dr. med. H.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, fehlen bis Sommer 2012 jegliche echtzeitlichen Hinweise auf eine Arbeitsunfähigkeit (vgl. zu deren Erforderlichkeit oben E. 2.2 i.f.). Dass dies nicht durch nachträgliche Annahmen und spekulative Überlegungen kompensiert werden kann, verkennt die Beschwerdeführerin, wenn sie der Vorinstanz vorwirft, verschiedene ärztliche Berichte aus dem Jahr 2012 nicht beachtet zu haben, welche rückwirkend zur Arbeitsfähigkeit seit März 2010 Stellung nehmen.