Citation: 5A_266/2016 E. 2.3.2

2.3.2. Die Beschwerdeführer werfen dem Kantonsgericht vor, ungeprüft die Behauptung der Gegenpartei übernommen zu haben, wonach nicht bewiesen sei, dass A.________ Miteigentümerin eines landwirtschaftlichen Gewerbes sei; dabei sei diese Tatsache gar nie bestritten gewesen. Sie hätten in Rz. 101 der Eingabe vom 1. April 2005 vorgetragen, dass A.________ mit ihrem Ehemann Eigentümerin eines landwirtschaftlichen Betriebes sei und diese Tatsache sei nie spezifisch bestritten worden (Beschwerde S. 50 f.). Das Kantonsgericht habe deshalb mit der dennoch erfolgten Prüfung Art. 6 EMRK sowie Art. 8 ZGB verletzt und überdies gegen Art. 193 Abs. 3 und Art. 194 ZPO/FR verstossen.