Citation: C 334/01 18.05.2004 E. 2

Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer in der Rahmenfrist vom 8. Januar 1999 bis 7. Januar 2001 die Beitragszeit gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG nicht erfüllt hat. Zu prüfen ist zunächst, ob die durch den Beschwerdeführer erfolgte Betreuung der Tochter als Beitragszeit im Sinne von Art. 13 Abs. 2bis AVIG angerechnet werden kann. 2.1 Die Vorinstanz macht dies von einem Kausalzusammenhang zwischen der Kindererziehung und dem Verzicht auf die Ausübung einer Erwerbstätigkeit abhängig. Der Versicherte erachtet dieses Vorgehen für unzulässig: Es sei allein auf die zur Arbeitsaufnahme führende wirtschaftliche Zwangslage abzustellen. 2.1.1 Das Eidgenössische Versicherungsgericht hatte in ARV 1998 Nr. 45 S. 258 Erw. 3a die Gelegenheit, sich zu dieser Frage einlässlich zu äussern. Unter Bezugnahme auf den Wortlaut von Art. 13 Abs. 2bis AVIG, Sinn und Zweck dieser Bestimmung sowie die parlamentarische Beratung kam es zum Schluss, die Anrechenbarkeit von Erziehungszeiten als Beitragszeiten setze den vorliegend von der Vorinstanz geforderten Kausalzusammenhang voraus. Es sind keine Anhaltspunkte ersichtlich, von dieser in ARV 2000 Nr. 18 S. 88 bestätigten Rechtsprechung abzuweichen. 2.1.2 Wie von der Vorinstanz zutreffend dargetan und dem Beschwerdeführer nicht näher bestritten, ist vorliegend nicht die Erziehung der Tochter dafür kausal, dass während der Rahmenfrist für die Beitragszeit keine beitragspflichtige Tätigkeit verrichtet wurde. Um sein Kind hat sich der Versicherte gekümmert, weil er seine bisherige Tätigkeit wegen der Allergien aufgeben musste und nicht sogleich eine andere Stelle antreten konnte. Die bis Ende 2000 ausgerichtete Übergangsentschädigung erlaubte es ihm, sich dem Kind bis auf weiteres zu widmen. 2.2 Die Behauptung des Beschwerdeführers, er sei gegenüber Frauen insoweit benachteiligt, als bei diesen nie nach den Gründen für die damalige Arbeitsaufgabe gefragt würde, erweist sich als unbegründet. Es kann auf die bereits zitierten Urteile ARV 2000 Nr. 18 S. 88 sowie 1998 Nr. 45 S. 255 verwiesen werden, in denen jeweils Erziehungszeiten für Frauen zur Diskussion standen. Die vom Beschwerdeführer geforderte Gleichbehandlung im Unrecht fällt daher ausser Betracht.