Citation: 6B_298/2024 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer trägt vor, ihm werde in der Anklageschrift "aktenwidrig vorgeworfen", er habe die Unterschrift seines Halbbruders beschafft und am 9. August 2017 auf der Zahlungsvereinbarung angebracht. In Wahrheit habe er die Unterschrift erst nachträglich auf die Zahlungsvereinbarung gesetzt und nicht am 9. August 2017. Dafür habe er eine plausible und glaubhafte Erklärung abgegeben, welche die Vorinstanz jedoch offenbar "bewusst nicht präzise" wiedergegeben habe. Er habe bei seiner erstinstanzlichen Befragung erklärt, er habe die Zahlungsvereinbarung am 9. August 2017 allein unterzeichnet, der Vermieterin zugesandt und dabei mitgeteilt, er werde die Zweitunterschrift seines landesabwesenden Halbbruders nachreichen, was er mit Schreiben vom 16. August 2017 auch getan habe. Dieser Darstellung sei die Erstinstanz gefolgt, während "die Vorinstanz auf die falschen Ausführungen in der Anklageschrift [abgestellt] und die zeitlich verschobenen Abläufe im Zusammenhang mit der Unterzeichnung der Zahlungsvereinbarung schlicht nicht differenzier[t] und richtig [gewürdigt habe]".