Citation: U 238/04 10.08.2005 E. 3

Es ist unbestritten und steht auf Grund der medizinischen Akten fest, dass das chronische zervikale (ICD-10 M53.0) sowie lumbalbetonte (ICD-10 M54.5) Schmerzsyndrom (vgl. das im Auftrag der Invalidenversicherung erstellte Gutachten der Ärztlichen Begutachtungszentrum GmbH, Basel, vom 5. Dezember 2000) nicht unfallbedingt ist. Das kantonale Gericht hat in einlässlicher Würdigung der medizinischen Unterlagen (u.a. der ärztlichen Beurteilung des Dr. med. B._________, Facharzt FMH für Chirurgie, Ärzteteam Unfallmedizin, SUVA, vom 12. Dezember 2001) festgestellt, dass die beim Unfall vom 23. Juli 1998 erlittene Verletzung (auf der Innenseite des rechten Oberschenkels bis auf den Knochen eingedrungener, kleiner Metallsplitter) am 19. August 1998 abgeheilt war und für die bestehenden Beschwerden (anhaltende Schwellung und Druckschmerzhaftigkeit der gesamten rechten unteren Extremität, insbesondere im Unterschenkel- und Fussbereich, mit praktisch vollständigem funktionellem Ausfall des rechten Beines) trotz umfangreicher orthopädischer, internistischer, rheumatologischer und neurologischer Untersuchungen keine fassbaren organische Korrelate objektiviert werden konnten. Aus diesen medizinischen Abklärungsergebnissen zog die Vorinstanz den Schluss, dass die Symptomatik mit dem im Sozialversicherungsrecht erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit jedenfalls ab der von der SUVA verfügten Leistungseinstellung nicht mehr Folge des Unfalles sei. Ferner erfüllten die im Vordergrund stehenden psychopathologischen Befunde die Adäquanzkriterien gemäss Rechtsprechung nicht. Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat der in allen Teilen überzeugenden Begründung des kantonalen Gerichts, auf die verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 OG), nichts beizufügen. Die Rügen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erschöpfen sich im Wesentlichen in einer Wiederholung der bereits im kantonalen Verfahren eingebrachten Vorbringen. Was den letztinstanzlich aufgelegten Bericht des Neurologen Dr. A._________ anbelangt, ist festzustellen, dass entgegen dem darin ohne Begründung vermerkten Status "post laesio n. femoralis 1. dex." auf Grund der umfangreichen spezialärztlichen Untersuchungen eine unfallbedingte oder iatrogene Nervenschädigung nicht verifiziert werden konnte, was auch hinsichtlich der weiter diagnostizierten "Neuralgia n. femoralis 1. dex." gilt.