Citation: 6S.166/1999 22.11.2000 E. A

A.- M.________ wird der Missbrauch des Telefons in zwei Fällen vorgeworfen. Kurz nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub wählte er am 23. Mai 1997 um 01.20 Uhr den Telefonanschluss seiner ehemaligen Freundin J.D.________ (heute: H.-D.________) an. Deren neuer Freund, H.________, nahm das Telefonat entgegen. M.________ fragte ihn, ob er (H.________) ihn (M.________) schon vergessen habe, was H.________ verneinte. Dies sei auch besser so, gab M.________ zur Antwort, denn jetzt habe er Zeit für ihn. Er werde ihn sicher nicht vergessen. Zwei Tage später, am 25. Mai 1997, um 23.05 Uhr rief M.________ wiederum bei J.D.________ und H.________ an. Den Anruf nahm auch dieses Mal H.________ entgegen, der den Hörer sogleich J.D.________ weiterreichte. M.________ erkundigte sich bei ihr, weshalb sie ihn versetzt habe. Sie entgegnete, nichts von einer Vereinbarung zu wissen, und was der Anruf überhaupt solle. Darauf legte sie den Hörer wieder auf.