Citation: 2C_392/2019 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer macht zwar auch geltend, er habe aufgrund seiner sehr guten Integration nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG einen Anspruch auf Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung. Zur Begründung dieses Standpunktes bringt er aber im Einzelnen nichts vor, was er nicht bereits bei der Vorinstanz vorgetragen hätte. Es kann daher auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Urteil verwiesen werden, wonach bei Fehlen einer dreijährigen Ehegemeinschaft im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG eine erfolgreiche Integration für sich allein grundsätzlich keinen Aufenthaltsanspruch nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG zu begründen vermag (E. 4 des angefochtenen Entscheids; vgl. dazu Urteile 2C_575/2013 vom 7. Februar 2014 E. 4.3.2; 2C_857/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.2; 2C_803/2010 vom 14. Juni 2011 E. 2.3.4). Dass seine soziale Wiedereingliederung in seinem Herkunftsland stark gefährdet wäre, macht der Beschwerdeführer nicht - jedenfalls nicht auf substantiierte Weise - geltend. Zwar behauptet er, in Bosnien habe er seine Brücken abgebrochen und alle Beziehungen aufgegeben, so dass er dort nur Besucher sei. Wie die Vorinstanz zutreffend angenommen hat, vermag dies aber namentlich angesichts der Vertrautheit des Beschwerdeführers mit der Gesellschaft und Sprache seines Heimatlandes keine starke Gefährdung der sozialen Wiedereingliederung im Herkunftsland zu begründen.