Citation: 8C_401/2022 E. A

A.________, geboren 1956, arbeitete seit April 1976 als kaufmännischer Angestellter in der Bauunternehmung B.________ AG und war in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 15. Juni 1977 zog er sich auf dem Weg zur Arbeit als Motorfahrrad-Fahrer infolge des Überholmanövers eines entgegenkommenden Personenwagens bei einer Frontalkollision unter anderem eine Oberschenkel-Querfraktur links zu. Die Suva übernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Dieselben Leistungen erbrachte sie bei mehreren Rückfällen. Für die dauerhaft verbleibende Unfallfolge einer mässigen Coxarthrose links sprach die Suva A.________ eine Integritätsentschädigung von 20 % zu (Verfügung vom 27. September 2004). Nach Durchführung einer Hüfttotalendoprothese links richtete ihm die Suva infolge einer zusätzlichen Integritätseinbusse eine weitere Integritätsentschädigung von 20 % aus (Verfügung vom 18. Juli 2008). Wegen zunehmender Schmerzen und Gleichgewichtsstörungen liess A.________, welcher seit Februar 2008 als Personalleiter in der C.________ AG arbeitete, am 29. Februar 2012 erneut einen Rückfall anmelden. Von der Invalidenversicherung bezog A.________ ab 1. Juli 2015 eine ganze und seit 1. Juli 2017 eine halbe Rente. Nach weiteren Operationen und Abklärungen schloss die Suva den Fall - insbesondere gestützt auf das Gutachten des Prof. Dr. med. F.________ vom 15. April 2019 (fortan: Gutachten) und dessen Ergänzungen vom 10. November 2020 - per 31. Dezember 2020 ab. Dabei sprach sie A.________ ab 1. Januar 2021 basierend auf einer unfallbedingten Erwerbseinbusse von 70 % und einem versicherten Jahresverdienst von Fr. 85'191.- eine Invalidenrente von monatlich Fr. 3'975.60 zu (Verfügung vom 12. Januar 2021) und hielt mit Einspracheentscheid vom 29. September 2021 daran fest.