Citation: 8C_298/2023 E. 6.2.2

6.2.2. Fehl geht demnach auch der damit zusammenhängende Einwand, die Vorinstanz habe sich mehrfach auf die ABAKABA-Protokolle und sogar auf das ABAKABA-Handbuch gestützt, aber gleichzeitig die Massgeblichkeit des Lohntrichters zur Festsetzung des Anfangslohns verneint, was willkürlich sei. Nur gewisse Teile eines gesamthaften Lohnsystems anzuwenden und andere nicht, kompromittiere dieses. Die Vorinstanz hat das Zusammenspiel der einzelnen Lohnkomponenten und die dazu bestehenden Grundlagen einlässlich dargelegt. Sie hat dabei die analytische Arbeitsplatzbewertung ABAKABA durch eine eingesetzte Bewertungskommission mit Berichterstattung an den Regierungsrat erwähnt, wobei Teil dieser Berichterstattung die ABAKABA-Protokolle bildeten. Sie hat festgehalten, dass daraus die Bewertung der einzelnen Funktionen in den definierten Merkmalsbereichen hervorgehe sowie eine (gewichtete) Gesamtpunktzahl, worauf grundsätzlich die Zuordnung zu den einzelnen Lohnstufen fusse. Gemäss vorinstanzlicher Feststellung müssen die bedeutsamen Berufs- und Lebenserfahrungen, die in die Bemessung der Höhe (des Leistungsanteils) des Anfangslohns hineinfliessen, bzw. die individuellen Leistungen, die für die jährlichen Lohnanpassungen (des Leistungsanteils) massgebend sind, dabei stets unter Berücksichtigung der Bewertung des konkreten Arbeitsplatzes gemäss ABAKABA gewürdigt werden. Die Gerichtsschreibenden mit der Funktionsbeschreibung 3 oder 3A, die gemäss ABAKABA-Protokoll Nr. 23.13.54 der Lohnstufe 14 zugewiesen sind, so die Vorinstanz weiter, müssen beim Merkmal la (Fachliche Anforderungen und Verantwortung) über eine (juristische) Grundausbildung auf dem Niveau Master sowie entweder über eine Zusatzausbildung der Stufe 1 (Anwaltspatent oder Dissertation) oder alternativ über eine "speziell ausgewiesene Fachkompetenz" verfügen. Zudem müssen sie fachliche Erfahrung in der Praxis (in der Regel nach Abschluss der Grund- oder Zusatzausbildung) von drei bis sieben Jahren (= mindestens zwei abgeschlossene Berufsjahre) mitbringen, wie die Vorinstanz dargelegt hat. Hieraus erhellt, dass die Vorinstanz durchaus die einzelnen Komponenten des gesamthaften Lohnsystems anerkennt und willkürfrei angewendet hat. Wenn sie hierbei nicht allen Grundlagen Verbindlichkeitscharakter zugesprochen hat, ist dies unter dem dargelegten eingeschränkten kognitionsrechtlichen Blickwinkel letztinstanzlich nicht zu korrigieren. Diese Auslegung und Anwendung der kantonalen Bestimmungen ist daher unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten nicht zu beanstanden.