Citation: 2C_76/2024 E. 7.3

7.3. Eine Schuldenwirtschaft bzw. eine mutwillige Verschuldung stellt rechtsprechungsgemäss ein legitimes öffentliches Interesse im Sinn von Art. 8 Ziff. 2 EMRK dar, um einer ausländischen Person den weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu verweigern (Urteile 2C_213/2023 vom 8. Dezember 2023 E. 4.2; 2C_378/2022 vom 2. Mai 2023 E. 4.2; 2C_20/2022 vom 7. Juli 2022 E. 6.4 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil des EGMR Hasanbasic gegen Schweiz vom 11. Juni 2013 [Nr. 52166/09] § 59 mit Hinweisen). Das öffentliche Interesse an der Wegweisung des Beschwerdeführers ist damit ausgewiesen (vgl. Urteil 2C_212/2023 vom 24. Juli 2023 E. 6.2 mit Hinweisen). Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer während seines Aufenthalts in der Schweiz mehrfach straffällig wurde. Die betreffenden Delikte wiegen zwar - je für sich allein genommen - nicht schwer; die Vorinstanz durfte sie im Rahmen der Gesamtwürdigung der Integrationsleistung des Beschwerdeführers aber namentlich aufgrund ihrer Menge und Regelmässigkeit negativ werten (vgl. Urteil 2C_396/2023 vom 24. Mai 2024 E. 6.5.4). Weiter bezog die Familie des Beschwerdeführers in massgeblichem Umfang Sozialhilfeleistungen, und zwar rund Fr. 113'000.-- zwischen 2004 und 2012 sowie rund Fr. 165'000.-- zwischen 2010 und 2019. Wenn der Beschwerdeführer ausführt, es sei seit September 2012 keine Sozialhilfe mehr bezogen worden, so ist dies offenkundig aktenwidrig. Dass die Vorinstanz von einer vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht misslungenen Integration des Beschwerdeführers in die hiesigen Verhältnisse und einem entsprechend grossen öffentlichen Interesse an der vorliegend strittigen aufenthaltsbeendenden Massnahme ausging, war in Anbetracht dieser Ausgangslage korrekt.