Citation: 2C_114/2020 E. A

Am 15. Dezember 2017 führten Vertreter des Departements Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau (nachfolgend: Departement) bei Dr. iur. A.________, Rechtsanwalt und Notar, eine Inspektion durch. Dabei wurde festgestellt, dass die Beurkundung von zwei Erbverträgen (Erbverträge vom 15. Dezember 2016 [nachfolgend: Y] und vom 27. September 2017 [nachfolgend: Z]; Art. 105 Abs. 2 BGG) nicht korrekt durchgeführt worden war. Die Mängel wurden in einem Inspektionsprotokoll festgehalten. Am 28. September 2018 führten Vertreter des Departements eine Nachinspektion durch. An dieser Nachinspektion wurde bei einem weiteren Erbvertrag vom 28. September 2015 (Art. 105 Abs. 2 BGG; nachfolgend: X) ein Mangel festgestellt und protokolliert. An der Sitzung vom 4. Dezember 2018 beschloss die Notariatskommission, ein Disziplinarverfahren gegen Dr. iur. A.________ zu eröffnen. Mit Entscheid vom 17. Juni 2019 auferlegte sie ihm eine Busse von Fr. 1'500.-- wegen Verletzung des Klarheitsgebots gemäss § 28 Abs. 2 des kantonalen Beurkundungs- und Beglaubigungsgesetzes vom 30. August 2011 (BeurG/AG; SAR 295.200) und der Verfahrensvorschriften gemäss Art. 512 ZGB i.V.m. Art. 499-504 ZGB bei der öffentlichen Beurkundung der drei Erbverträge. Die Notariatskommission qualifizierte die Verträge X und Y als Erbverzichtsverträge und warf Dr. iur. A.________ im Wesentlichen vor, die potenziellen Erben nicht als Parteien aufgeführt und sie nicht in die Zeugenbescheinigungen einbezogen zu haben. Hinsichtlich des Vertrags Z stellte die Notariatskommission fest, dass dieser Elemente des Erbvertrags und der letztwilligen Verfügung vermische, was gestützt auf den numerus clausus unzulässig sei.