Citation: 8C_482/2015 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hat die Rechtsgrundlagen bezüglich des Unfallbegriffs (Art. 4 ATSG) bzw. zur Leistungspflicht der Unfallversicherung bei Unfällen (Art. 6 Abs. 1 UVG) und bei unfallähnlichen Körperschädigungen (Art. 6 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 UVV), insbesondere die Rechtsprechung zum Merkmal des (ungewöhnlichen) äusseren Faktors im Allgemeinen (BGE 129 V 402 E. 2.1 S. 404; 118 V 283 ff. E. 2) und zum Erfordernis der besonders sinnfälligen Umstände bei Schädigungen, die sich auf das Körperinnere beschränken (BGE 99 V 138 E. 1), richtig dargelegt. Entsprechendes gilt hinsichtlich der vorinstanzlichen Erwägungen zur rechtsprechungsgemässen Bejahung eines (ungewöhnlichen) äusseren Faktors bei Vorliegen einer unkoordinierten Bewegung - d.h. einer Störung der körperlichen Bewegung durch etwas "Programmwidriges" wie Stolpern, Ausgleiten, Anstossen oder ein reflexartiges Abwehren eines Sturzes etc. (BGE 130 V 117 E. 2.1 S. 118; 129 V 466 E. 2.2 S. 467 und E. 4 S. 468 ff. mit Hinweisen; RKUV 2000 Nr. U 368 S. 100, U 335/98 E. 2d mit Hinweisen) - oder eines mit Blick auf die Konstitution und die berufliche oder ausserberufliche Gewöhnung des Versicherten ausserordentlichen Kraftaufwands (einer sinnfälligen Überanstrengung) beim Heben oder Verschieben einer Last (BGE 116 V 139 Erw. 3b mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.