Citation: 2C_657/2016 E. 3.2.2

3.2.2. Die StRK/BE hat dem Steuerpflichtigen die Frist zur Leistung des Gerichtskostenvorschusses mehrfach erstreckt. Es macht den Anschein, dass die Verlängerungen gewährt wurden, ohne dass ein entsprechender Antrag vorlag. Dies kann ohne Aktenbeizug nicht abschliessend übersehen werden, spielt letztlich aber auch keine Rolle. Am 29. März 2016 wies die StRK/BE den Steuerpflichtigen alsdann ausdrücklich darauf hin, eine materielle Überprüfung des Falles bedinge die Durchführung des Rekursverfahrens. Weiter geht aus den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) hervor, dass der Steuerpflichtige bis zum Schluss des rekursgerichtlichen Verfahrens die Meinung vertrat, beim Schriftstück der KSTV/BE vom 19. Oktober 2015 handle es sich um keine einsprachefähige Verfügung. Seines Erachtens fehlten hierzu die erforderlichen Elemente, so namentlich eine aufschlussreiche Begründung, die es erlaube, die Verfügung wirksam anzufechten.