Citation: 6B_246/2023 E. 4.2

4.2. Die Einwände des Beschwerdeführers begründen keine Willkür. Entgegen seiner Auffassung ist es nicht zu beanstanden und verletzt nicht den Grundsatz "in dubio pro reo", wenn die Vorinstanz auf die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2, namentlich darauf abstellt, dass der Beschwerdeführer als einziger deren E-Mail-Passwort gekannt habe. Gestützt darauf begründet sie auch schlüssig, dass mit Bezug auf von einer anonymen E-Mail-Adresse versandte Nachrichten ebenfalls der Beschwerdeführer Urheber war, nicht etwa ein Ex-Freund der Beschwerdegegnerin 2. Diese vermutete die Täterschaft denn auch rasch im Umfeld des Beschwerdeführers. Für diesen und gegen den Ex-Freund als Täter spricht, abgesehen von der Motivlage, auch, wie die Vorinstanz überzeugend erwägt, dass der Zugriff auf das Konto erst kurz vor dem Versand der fraglichen E-Mails erfolgt sein musste, da die versandten E-Mails auch aktuelle Inhalte aus E-Mails vom Konto der Beschwerdegegnerin 2 enthielten. Es schadet daher, entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers, nicht, dass der Urheber der anonymen E-Mail-Adresse nicht namentlich ermittelt werden konnte. Dies gilt auch für den Umstand, dass die Beschwerdegegnerin 2 offenbar bereits früher anonyme E-Mails erhielt und der Beschwerdeführer hier als Urheber kaum in Frage kommt. Wenn er eine Täterschaft der Beschwerdegegnerin 2 selbst vermutet und dies mit der angeblich von ihr verübten Brandstiftung begründet, ist darauf nicht einzugehen. Die Vorinstanz verneint eine Dritttäterschaft nachvollziehbar, zumal ein Motiv hierfür nicht ersichtlich ist oder vom Beschwerdeführer schlüssig geltend gemacht wird.