Citation: 2C_266/2022 E. 5.3

5.3. Die soeben genannten Voraussetzungen für eine Gleichbehandlung im Unrecht sind in der vorliegenden Angelegenheit offenkundig nicht erfüllt. Es ist nicht ersichtlich, dass das Bundesamt in Zukunft beabsichtigen würde, eine allenfalls gesetzeswidrige Praxis, sollte eine solche überhaupt vorliegen, weiterzuführen. Die Vorinstanz durfte daher auch auf die von der Beschwerdeführerin beantragen Beweisabnahmen verzichten, ohne Art. 29 VwVG, Art. 33 Abs. 1 VwVG oder den Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV zu verletzen. Ebenso besteht im bundesgerichtlichen Verfahren keine Veranlassung, den vorinstanzlich ermittelten Sachverhalt diesbezüglich zu ergänzen.