Citation: 1B_396/2016 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht dagegen geltend, die Staatsanwaltschaft habe bereits im Rahmen der letzten Haftverlängerung vor drei Monaten den Verdacht geäussert, er könnte auch den Bruder der Geschädigten missbraucht haben. Ein präziserer Vorwurf sei bisher nicht formuliert worden. Dass er den Jungen fotografiert habe, habe er anerkannt. Unklar sei, ob die Fotos sexuellen Inhalts seien. Da die Staatsanwaltschaft in dieser Hinsicht bis heute keine parteiöffentliche Untersuchungshandlung getätigt habe, habe sie das Beschleunigungsgebot verletzt. Die ausstehende Befragung rechtfertige es nicht, ihn in Untersuchungshaft zu behalten. Er habe ein sehr weitgehendes Geständnis abgelegt, das alleine für eine Anklage ausreichen würde. Daher sei ihm auch zu glauben, dass er sich an ein Kontaktverbot halten würde. Zumindest sei die Haft im Sinne seiner Beschwerdeanträge zu befristen, um einen zügigen Abschluss der Untersuchung zu gewährleisten.