Citation: 2C_511/2019 E. 4.1

4.1. Gemäss den Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz war die Beschwerdeführerin nach ihrer Wohnsitznahme im Kanton Zürich parallel an diversen Adressen in Österreich in den Bezirken Feldkirch und Dornbirn gemeldet. Bis im Sommer 2018 besuchte ihr Sohn im österreichischen Lustenau den Kindergarten. Die Vorinstanz gelangte zum Schluss, dass er zumindest ab September 2016 bis Mitte 2018 ganz überwiegend in Österreich gelebt habe. Erst unter dem Druck des drohenden Bewilligungsentzugs habe die Beschwerdeführerin ihren Sohn Mitte 2018 in Lustenau ab- und in Rümlang bzw. später in Landquart zum Kindergartenbesuch angemeldet. Es sei nicht auszuschliessen, dass er sich weiterhin im österreichischen Lustenau aufhalte, und es bestünden Zweifel an der tatsächlichen Betreuung durch die Beschwerdeführerin. Hinsichtlich der Beziehung zum Ehemann stellte die Vorinstanz fest, die Beschwerdeführerin lebe spätestens seit dem 1. April 2016 unter der Woche grösstenteils an ihrem Arbeitsort Mastrils und damit weitgehend getrennt von ihrem Ehemann. Hierfür seien keine wichtigen Gründe ersichtlich.