Citation: 5A_534/2020 E. 4.1.2

4.1.2. Der Beschwerdeführer stösst sich im Wesentlichen daran, dass das Kantonsgericht die Festsetzung des hypothetischen Einkommens damit begründe, dass sich nichts geändert habe bzw. der Beschwerdeführer bereits während der Ehe C.A.________ betreut habe. Das Kantonsgericht lasse dabei völlig ausser Acht, dass sich der Beschwerdeführer "unbestritten" neben dem Sohn C.A.________ zusätzlich um die Betreuung und Erziehung der Ende Februar 2018 geborenen Zwillinge habe kümmern müssen. Diese Vorgehensweise sei "krass" willkürlich und verstosse gegen Art. 8 ZGB, Art. 9 BV sowie Art. 6 EMRK. Die Rüge des Beschwerdeführers geht fehl. So hielt das Kantonsgericht fest, es sei unklar, wo sich die Zwillinge während des für das vorliegende Verfahren massgebenden Zeitraums aufgehalten hätten (vgl. E. 3.2). Gestützt auf diesen von der Vorinstanz verbindlich festgestellten Sachverhalt (vgl. E. 2.2) ist keine Rechtsverletzung auszumachen. Damit ist auch den weiteren Argumenten des Beschwerdeführers, wonach er sein Arbeitsverhältnis im Hinblick auf die Geburt der Zwillinge nicht habe weiterführen können und ihm gemäss der "10/16-Regel" infolge Kleinkinderbetreuung keine Erwerbstätigkeit zumutbar sei, die tatsächliche Grundlage entzogen. Das Gleiche gilt für die Rüge, wonach Art. 8 EMRK verletzt worden sei, da vom Beschwerdeführer verlangt werde, die Zwillinge in "ein Heim oder ähnliches abzugeben", damit er in der Schweiz als externer Unternehmensberater mit 100 % Reisetätigkeit erwerbstätig sein könne. Inwiefern ein Verstoss gegen Art. 6 EMRK vorliegen könnte, erklärt der Beschwerdeführer mit keinem Wort, womit die Begründungsanforderungen nicht erfüllt sind (vgl. E. 2.1). Darauf ist nicht einzutreten.