Citation: 5A_880/2020 E. C

C.a. Mit Klage vom 15. Januar 2018 gelangte der Sohn erneut an das Zivilkreisgericht und beantragte die Erhöhung des Unterhaltsbeitrags. Er war in der Zwischenzeit in den Kanton Solothurn umgezogen. C.b. Das Zivilkreisgericht beschränkte das Verfahren auf die Frage seiner Zuständigkeit und trat mit Urteil vom 13. Juni 2019 auf die Klage nicht ein. Zur Begründung führte es aus, die Abänderung eines in einem Scheidungsurteil festgehaltenen Kindesunterhaltsbeitrags sei mit einer Klage auf Abänderung des Scheidungsurteils anstatt mit einer selbständigen Unterhaltsklage nach Art. 295 ZPO geltend zu machen.