Citation: 7B_133/2022 E. 6.4

6.4. Der Schuldspruch wegen Urkundenfälschung verletzt kein Bundesrecht. Was der Beschwerdeführer dagegen vorträgt, erschöpft sich in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Entscheid (vgl. oben E. 2.1). Dies gilt, sofern er namentlich vorbringt, seine Rechnungen an die diversen Bauunternehmungen hätten tatsächlich erbrachte Leistungen seinerseits enthalten und somit der Wahrheit entsprochen (Beschwerde S. 11). Darauf ist nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. oben E. 1.2). Die Vorinstanz nimmt auch bezüglich des Vorwurfs der Urkundenfälschung eine eingehende Beweiswürdigung vor. Sie legt gestützt auf die von ihr willkürfrei festgestellten tatsächlichen Umstände (Art. 105 Abs. 1 BGG) überzeugend dar, weshalb sie diesen Anklagevorwurf in objektiver und subjektiver Hinsicht für erstellt erachtet. Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz waren die vom Beschwerdeführer hergestellten Honorarrechnungen in erster Linie für die Buchhaltung der jeweils beteiligten Bauunternehmungen bestimmt, um den wahren Charakter der Bestechungszahlungen, welche die betreffenden Unternehmungen an den Beschwerdeführer persönlich geleistet hatten, zu kaschieren und ihnen als Beleg für eine möglichst unverdächtige Verbuchung der jeweiligen Transaktionen zu ermöglichen. Die Honorarrechnungen gaben die realen Verhältnisse nicht wieder, da sie Leistungen betrafen, die der Beschwerdeführer zu keinem Zeitpunkt erbracht hatte (angefochtenes Urteil S. 176). Folglich nimmt die Vorinstanz zutreffend an, dass es sich um inhaltlich unwahre Urkunden handelte. Gestützt auf die von ihr willkürfrei festgestellten Umstände konnte die Vorinstanz zudem ohne Verletzung von Bundesrecht annehmen, dass der Beschwerdeführer vorsätzlich und in unrechtmässiger Vorteilsabsicht gehandelt hatte.