Citation: I 730/05 03.04.2006 E. 2

Das kantonale Gericht hat in Anwendung der auch im Rahmen des Allgemeinen Teils des Sozialversicherungsrechts geltenden Gerichts- und Verwaltungspraxis zur gemischten Methode (vgl. BGE 125 V 148 f. Erw. 2a-c sowie BGE 130 V 393 und Urteil E. vom 13. Dezember 2005 [I 156/04]) einen Invaliditätsgrad von gerundet 35 % (0,6 x 44,42 % + 0,4 x 20 %) ermittelt, was keinen Rentenanspruch ergibt (Art. 28 Abs. 1 IVG). Dabei entspricht 0,6 (= 60 %/100 %) dem zeitlichen Umfang gemessen an einem Normalarbeitspensum, in welchem die Versicherte ohne gesundheitliche Beeinträchtigung als Sortiererin erwerbstätig wäre. 44,42 % beträgt die Einschränkung im erwerblichen Bereich und 20 % die Behinderung im Haushalt. Die IV-Stelle hatte in der mit Einspracheentscheid vom 1. Oktober 2004 bestätigten Verfügung vom 12. Juli 2004 einen Invaliditätsgrad von 30 % (0,6 x 37 % + 0,4 x 20 %) ermittelt. Von den Bemessungsfaktoren sind der frühest mögliche Rentenbeginn am 1. April 1999, die Anwendbarkeit der gemischten Methode bei einem Anteil der Erwerbstätigkeit von 0,6 sowie das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung als Angestellte 1999 erzielte Einkommen von Fr. 35'838.- unbestritten. Es besteht kein Anlass zu einer näheren Prüfung von Amtes wegen (BGE 125 V 415 Erw. 1b und 417 oben, 110 V 53 Erw. 4a).