Citation: 1A.191/2000 12.02.2001 E. C

C.- Mit zwei Verfügungen vom 3. August 1992 verpflichtete das Baudepartement, Abteilung Umweltschutz, die X.________ AG und die A.________ AG als Mitverursacherinnen zur Übernahme der Kosten des Schadenfalls in D.________ vom 1. August 1991; den Anteil der X.________ AG bezifferte das Departement auf 30%, denjenigen der A.________ AG auf 70%. Das Departement ging davon aus, die A.________ AG sei Zustandsstörerin und trage als solche einen Kostenanteil von 40%; darüber hinaus sei sie Verhaltensstörerin mit einem Kostenanteil von 20%, weil sie die notwendigen Sicherungsmassnahmen nicht durchgeführt bzw. nicht in Auftrag gegeben habe. Der A.________ AG wurde überdies der Verursachungsanteil (10%) des unbekannten Dritten angerechnet, der unabsichtlich die Ölpumpe eingeschaltet habe, weil es sich vermutlich um einen mit Demontagearbeiten in der Umgebung der Pumpe beschäftigten Angestellten der A.________ AG gehandelt habe. Y.________ bzw. die X.________ AG seien Verhaltensstörer mit einem Verursachungsanteil von 30%, weil die Ölleitung ungenügend abgedichtet und keine Nachkontrolle der Ölleitung vorgenommen worden sei.