Citation: 8C_347/2023 E. 5.2.5

5.2.5. Zu keinem anderen Ergebnis führt sodann der unter Verweis auf die Urteile 8C_84/2022 vom 19. Mai 2022 E. 6.2.1 und 8C_94/2022 vom 29. Juni 2022 E. 6.2 vorgebrachte Einwand, die Vorinstanz habe spezifische medizinische Fragen selbst interpretiert. So habe sie beispielsweise gestützt auf den neuropsychologischen Bericht der Klinik H.________ vom 17. Juli 2018 geschlossen, dass lediglich leichte neurokognitive Defizite vorliegen würden. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin lässt sich diesem Bericht ohne Weiteres entnehmen, dass lediglich leichte neuropsychologische Funktionsdefizite festgestellt wurden, was die Vorinstanz korrekt wiedergegeben hat. Gleiches ergibt sich u.a. aus der Stellungnahme von med. pract. F.________ und Dr. med. G.________ vom 17. Januar 2023. Eine über die freie Beweiswürdigung hinausgehende unzulässige eigene Interpretation einer spezifisch medizinischen Frage ist der Vorinstanz daher nicht vorwerfen. Ohnehin bemängelt die Beschwerdeführerin über weite Strecken das Ergebnis der vorinstanzlichen Beweiswürdigung in appellatorischer Weise. Dabei gibt sie die eigene Sicht der Dinge wieder, wie die medizinischen Akten zu würdigen und welche rechtlichen Schlüsse daraus zu ziehen seien. Eine Bundesrechtswidrigkeit lässt sich damit nicht begründen.