Citation: 5A_76/2019 E. 3.4

3.4. In der Sache verlangt der Beschwerdeführer, es sei festzustellen, dass "das Konkursamt seine Aufgaben nach Art. 221, 223 und 225 SchKG nicht erfüllt hat". Gegenüber der Vorinstanz lautete der Antrag, es sei festzustellen, dass das Konkursamt diese Aufgaben "noch nicht" erfüllt habe. Entsprechend behandelte die Vorinstanz den Antrag als Rechtsverzögerungsbeschwerde und wies diese ab. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers hat sie sich dabei nicht nur zur Inventaraufnahme (Art. 221 SchKG), sondern auch zu den Sicherungsmassnahmen (Art. 223 SchKG) und den Ansprüchen Dritter (Art. 225 und Art. 242 SchKG) geäussert. Soweit der Beschwerdeführer vom Bundesgericht nun verlangt, es habe zu prüfen, ob die mit der Aufnahme des Inventars verbundenen Pflichten des Konkursamtes wie die Sicherung von Gegenständen und Vormerkung von Ansprüchen Dritter im Inventar korrekt erfüllt worden sind, stellt er einen neuen und damit unzulässigen Antrag. Zudem hat die kantonale Aufsichtsbehörde in der Sache darüber (noch) nicht befunden, womit es dem Bundesgericht verwehrt ist, die Gesetzmässigkeit der einzelnen Vorkehren zu überprüfen. Damit kann auf den betreffenden Antrag (Ziff. 5) nicht eingetreten werden. Zwar erneuert der Beschwerdeführer seinen Vorwurf der Rechtsverzögerung vor Bundesgericht nicht, indem er einen entsprechenden Antrag stellt. Indes kritisiert er den Standpunkt der Vorinstanz, wonach das Konkursamt die im laufenden Konkursverfahren erforderlichen Amtshandlungen innert angemessener Frist vorgenommen habe. Dazu verweist er auf den Zeitraum nach Eingang der Vernehmlassung des Konkursamtes vom 5. Oktober 2018, ohne jedoch zu erwähnen, dass anschliessend noch ein ausgedehnter Schriftenwechsel stattfand. Welche Amtshandlungen das Konkursamt in welchem Zeitraum hätte ausführen sollen und inwieweit die Vorinstanz diese unter dem Blickwinkel der Rechtsverzögerung (vgl. BGE 115 III 107 E. 5a; 101 III 1 E. 2) hätte berücksichtigen müssen, führt der Beschwerdeführer nicht aus. Daher kann auf den Vorwurf der Rechtsverzögerung nicht eingetreten werden.