Citation: 5A_103/2020 E. 2

Das Obergericht hat festgestellt, dass die Kostenvorschussverfügungen unangefochten blieben und über das erste Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege bereits im Mai 2019 oberinstanzlich entschieden wurde. Sodann hat es erwogen, dass rechtsprechungsgemäss bis zum Entscheid über die unentgeltliche Rechtspflege kein Nichteintretensentscheid wegen Nichtleistung des Kostenvorschusses ergehen dürfe, dass dies aber nur einmal gelte, weil ansonsten die Kostenvorschussfrist durch stets neue Gesuche unendlich hinausgezögert und damit der Prozess verschleppt werden könnte. Anders verhalte es sich (zufolge bloss formeller Rechtskraft des Entscheides über die unentgeltliche Rechtspflege) einzig bei veränderten Verhältnissen, die jedoch vorliegend nicht gegeben gewesen seien, weil die Vorbringen im zweiten Gesuch, soweit überhaupt neu, die finanziellen Verhältnisse nach wie vor im Unklaren gelassen hätten. Im Übrigen sei die Nachfristansetzung, auf welcher der Nichteintretensentscheid beruhe, von den Beschwerdeführern nicht angefochten worden.