Citation: C 245/03 15.04.2004 E. 1

Der Beschwerdeführer zog am 1. Juni 2003 von X.________ nach Y.________ und reichte seine Beschwerde am 2. Juni 2003 von dort aus beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich ein. Es ist daher zunächst von Amtes wegen zu prüfen, ob das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich seine örtliche Zuständigkeit zu Recht bejaht hat. Nach Art. 58 Abs. 1 ATSG ist das Versicherungsgericht desjenigen Kantons für die Behandlung einer Beschwerde zuständig, in dem die versicherte Person oder der Beschwerde führende Dritte zur Zeit der Beschwerdeerhebung Wohnsitz hat. Dies würde auf die Zuständigkeit des waadtländischen Versicherungsgerichts hindeuten. Indessen kann der Bundesrat laut Art. 100 Abs. 3 AVIG die örtliche Zuständigkeit des kantonalen Versicherungsgerichts in Abweichung von Art. 58 Abs. 1 (und Abs. 2, welcher vorliegend nicht von Bedeutung ist) ATSG regeln. Von dieser Kompetenz hat er Gebrauch gemacht. Gemäss Art. 128 Abs. 1 AVIV richtet sich die Zuständigkeit des kantonalen Versicherungsgerichts für die Beurteilung von Beschwerden gegen Kassenverfügungen sinngemäss nach Art. 119 AVIV. Diese Bestimmung wiederum hält in Abs. 1 lit. a fest, dass sich die örtliche Zuständigkeit der kantonalen Amtsstelle (u.a.) für die Arbeitslosenentschädigung nach dem Ort richtet, wo der Versicherte die Kontrollpflicht erfüllt. Massgebend ist dabei der Zeitpunkt der Verfügung (Art. 119 Abs. 2 AVIV). Demzufolge richtet sich auch die örtliche Zuständigkeit des kantonalen Versicherungsgerichts in Streitigkeiten über die Arbeitslosenentschädigung nach dem Ort, an welchem der Versicherte beim Erlass der streitigen Verfügung die Kontrollpflicht erfüllt hat. Dies war im Fall des Beschwerdeführers X.________ im Kanton A.________, weshalb die Vorinstanz ihre örtliche Zuständigkeit, ungeachtet des späteren Wegzugs nach Y.________, zu Recht bejaht hat.