Citation: I 714/02 07.05.2003 E. 3

Nach den medizinischen Unterlagen ist erstellt, dass der Beschwerdeführer die vor Eintritt des Gesundheitsschadens ausgeübte Tätigkeit als Hilfsspengler nicht mehr auszuüben vermag. Hingegen ist ihm eine der Behinderung angepasste, leichte Tätigkeit (ohne Arbeiten auf Gerüsten, Heben schwerer Lasten, dauerndes Sitzen und Bücken) sowohl nach Angaben des Hausarztes Dr. med. A.________ vom 19. März 1998, 18. März und 5. November 1999 als auch nach Einschätzung von Dr. med. B.________ vom 30. Juni 1998 zumutbar. Divergierende Wertungen liegen dagegen hinsichtlich des Umfangs der Arbeitsfähigkeit vor. Während Dr. med. A.________ davon ausgeht, eine angepasste Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer lediglich zu 80 % möglich, erachtet Dr. med. B.________ eine solche als vollumfänglich zumutbar. Die untersuchenden Ärzte der MEDAS kamen ebenfalls zum Schluss, dem Versicherten sei eine körperlich leichte Tätigkeit zu 100 % zumutbar. Das kantonale Gericht stufte den Beschwerdeführer im Wesentlichen gestützt auf diese umfassende, allseitige und einlässlich begründete Expertise in einer leidensangepassten Tätigkeit als vollumfänglich arbeitsfähig ein. Von dieser Beurteilung abzugehen besteht keine Veranlassung, zumal das MEDAS-Gutachten die von der Rechtsprechung verlangten Beweisanforderungen (BGE 125 V 352 Erw. 3a) erfüllt und - wie die Vorinstanz zutreffend erwägt - bei der Würdigung der Einschätzungen von Hausärzten der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen ist, dass diese mitunter in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc mit Hinweisen).