Citation: I 733/05 15.03.2006 E. 2

2.1 Die Vorinstanz hat in medizinischer Hinsicht in einlässlicher Würdigung der Aktenlage zutreffend dargetan, dass dem Versicherten leichte Tätigkeiten ohne oder mit geringer körperlicher Belastung noch zu 100 % zumutbar sind. Insbesondere hat sie schlüssig ausgeführt, weshalb mit Blick auf die von den Pneumologen wie auch den Kardiologen bestätigte Arbeitsfähigkeit von 100 % in einer körperlich wenig belastenden Tätigkeit keine Veranlassung besteht, die Herz- und Lungenleiden bei der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit additiv zu berücksichtigen, dass daran auch das Schreiben des Dr. med. S.________ vom 4. April 2005 nichts ändert und sich deshalb weitere Abklärungen erübrigen. Demgegenüber stellt sich der Beschwerdeführer erneut auf den Standpunkt, es sei die bisher fehlende Gesamtwürdigung der Facharztberichte aus mehreren Disziplinen nachzuholen. 2.2 Der bereits im Einsprache- und vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren vom Beschwerdeführer vorgebrachte Verweis auf die Empfehlung der Kardiologen im Bericht vom 3. Februar 2003, wonach "die Arbeitsfähigkeit im Gesamtkontext unter Integration aller Probleme insbesondere auch der mögl. Lungenproblematik beurteilt werden muss", vermag eine Gesamtbeurteilung allein nicht zu rechtfertigen. Denn abgesehen davon, dass dieser Bericht den Anfang der Abklärungen darstellte, wurde der einzige Verdacht, auf welchem diese Empfehlung gründet - einer "zusätzlichen pulmonalen Problematik mit erhöhtem pulmonal-arteriellem Druck" - hernach in der ausführlichen pneumologischen Abklärung (Bericht vom 14. August 2003) gerade mit der Feststellung ausgeräumt, es liege keine pulmonale Hypertonie vor, weshalb auch kein Anlass für eine allfällige Rücksprache bei den Kardiologen bestand. Sodann ergeben sich aus den Arztberichten auch keine sonstigen Unklarheiten in Bezug auf die Schätzung einer vollen Arbeitsfähigkeit in leichter Tätigkeit, welche eine Gesamtbeurteilung zu rechtfertigen vermöchte: Die "schwere Einschränkung der Leistungsfähigkeit auf dem Boden einer (mittelschweren) restriktiven Ventilationsstörung", deren Ursache trotz eingehender Untersuchungen nicht gefunden werden konnte, muss als schwere Einschränkung unter Belastung verstanden werden, nachdem zur Begründung "Entsättigung mit CO2-Zunahme unter Belastung" angegeben wurde, mit der Pulsoximetrie "keine nächtlichen Desaturationen" festgestellt wurden und zudem der Beschwerdeführer gemäss Kardiologie eine Anstrengungsdyspnoe mindestens "NYPC II" (= Einteilung der Herzinsuffizienz in vier Schweregrade I-IV durch die New York Heart Association) aufwies, wonach diesfalls die Leistungsfähigkeit zwar eingeschränkt ist, jedoch keine Beschwerden bei normalen täglichen körperlichen Belastungen bestehen, es aber bei höheren Belastungen zu leichten bis mittleren Beschwerden kommt. Zudem ergab die Ergometrie am 24. Oktober 2002, welche im Übrigen wegen Beinschwäche abgebrochen werden musste, zwar eine eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit, eine Angina pectoris oder eine wesentliche Dyspnoe entwickelte sich aber nicht. Darin liegt kein Widerspruch zu einem uneingeschränkten Leistungsvermögen für körperlich nicht belastende Tätigkeiten. Unter diesen Umständen ist nicht ersichtlich, inwiefern eine Gesamtbetrachtung anders als die Einzelbeurteilungen zu einer relevanten Arbeitsunfähigkeit führen soll, weshalb sich eine weitere Abklärung und insbesondere die vom Beschwerdeführer geforderte Gesamtbeurteilung im Sinne eines interdisziplinären Gutachtens erübrigt. 2.3 Auch in erwerblicher Hinsicht hat das kantonale Gericht zutreffend dargelegt, dass dem Versicherten die Erzielung eines rentenausschliessenden Erwerbseinkommens zumutbar ist. Auch diese schlüssigen und ausführlichen Erwägungen der Vorinstanz sind nicht zu beanstanden, zumal in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiezu keinerlei Einwände vorgebracht werden.