Citation: 4A_350/2024 E. 1

Die Beschwerdeführerin bewohnt eine 3-Zimmer-Wohnung an der U.________gasse in V.________, die ihr vom Beschwerdegegner vermietet wurde. Am 1. Juni 2022 reichte die Beschwerdeführerin beim Regionalgericht Bern-Mittelland eine Mängelbeseitigungsklage gegen den Beschwerdegegner ein und beantragte unter anderem eine Mietzinsreduktion. Am 17. Januar 2023 kündigte der Beschwerdegegner das Mietverhältnis auf den 28. Februar 2023. Die Beschwerdeführerin erhob daraufhin beim Regionalgericht Bern-Mittelland Klage gegen den Beschwerdegegner und beantragte, die Kündigung sei für nichtig zu erklären, eventualiter aufzuheben bzw. es sei das Mietverhältnis zu erstrecken. Mit Entscheid vom 23. November 2023 trat das Regionalgericht auf die Klage nicht ein. Mit Entscheid vom 26. April 2024 wies das Obergericht des Kantons Bern eine von der Beschwerdeführerin dagegen erhobene Berufung ab. Am 5. Dezember 2023 stellte der Beschwerdegegner beim Regionalgericht Bern-Mittelland ein Gesuch um Rechtsschutz in klaren Fällen und beantragte die Ausweisung der Beschwerdeführerin aus den gemieteten Räumlichkeiten. Mit Entscheid vom 5. März 2024 verurteilte das Regionalgericht die Beschwerdeführerin, die gemietete 3-Zimmer-Wohnung samt Kellerabteil innert 10 Tagen ab Erhalt des Entscheids zur räumen und zu verlassen. Mit Entscheid vom 14. Mai 2024 trat das Obergericht des Kantons Bern auf die von der Beschwerdeführerin gegen den regionalgerichtlichen Entscheid vom 5. März 2024 erhobene Beschwerde infolge unzureichender Begründung des Rechtsmittels nicht ein. Mit Eingabe vom 17. Juni 2024 (Datum der Eingabe) erklärte die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht, den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern vom 14. Mai 2024 mit Beschwerde anfechten zu wollen. Gleichzeitig ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege sowie um Erteilung der aufschiebenden Wirkung bzw. um Erlass vorsorglicher Massnahmen. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.