Citation: 1C_285/2021 E. 6.3

6.3. Wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, trifft die vergleichsweise kurze Wiederherstellungsfrist von drei Monaten den Beschwerdeführer nicht unvorbereitet. Diesem war seit Anfang 2016 bewusst, dass die Rechtmässigkeit des Lagerplatzes strittig ist. Spätestens seit dem Entscheid der Vorinstanz musste er mit einem für ihn ungünstigen Ausgang des Verfahrens rechnen. Sodann wurde die Wiederherstellungsfrist durch die aufschiebende Wirkung der ergriffenen Rechtsmittel um rund zweieinhalb Jahre verlängert. Diese Umstände sprechen allesamt für die Verhältnismässigkeit der Frist (vgl. Urteil 1C_535/2012 vom 4. September 2013 E. 4.3.2). Daran ändert auch nichts, dass vom Beschwerdeführer grundsätzlich nicht verlangt werden kann, Land auf Vorrat zu erwerben bzw. anzumieten, obwohl eine Wiederherstellung noch nicht rechtskräftig angeordnet wurde. Von ihm wäre aber zumindest zu erwarten gewesen, dass er in der Zwischenzeit Abklärungen trifft und einen möglichen Alternativstandort für seinen Lagerplatz sucht. Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang geltend macht, passendes Gewerbeland in der erforderlichen Grösse sei in U.________ schwierig zu finden, belässt er es bei einer unsubstanziierten Behauptung. Er belegte diese nicht durch konkret von ihm getätigte Abklärungen. Selbst wenn es überdies zutreffen mag, dass in U.________ passendes Land schwierig zu finden ist, ist vorliegend nicht ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführer bei der Suche nach einem Alternativstandort auf den Standort U.________ beschränkt ist. Dies macht er denn auch nicht geltend. Im Übrigen hat die Vorinstanz zu Recht erwogen, dass an der Verhältnismässigkeit der angeordneten Frist auch der Fristenlauf eines allfälligen Baubwilligungsverfahrens des neuen Lagerplatzes nichts ändert. Schliesslich kann der Beschwerdeführer aus der von ihm geltend gemachten Eigentumsgarantie nach Art. 26 BV keine weitergehenden Ansprüche ableiten. Die von der Vorinstanz angeordnete Wiederherstellungsfrist ist folglich nicht zu beanstanden. Es sind keine Gründe ersichtlich, von ihrer vertretbaren Anordnung abzuweichen. Es erscheint daher verhältnismässig, dass der Beschwerdeführer die Parzelle innert drei Monaten nach Eröffnung des vorliegenden Urteils nicht mehr als Lagerplatz für Blocksteine und Kies nutzen darf.