Citation: 1C_778/2021 E. 7.2

7.2. Diese Vorbringen der Beschwerdeführenden sind ebenfalls unbehelflich: Wie erwähnt (vgl. vorne E. 5.2), erläutern die Beschwerdeführenden nicht, inwiefern das Departement die gute Gesamtwirkung und das Vorliegen eines historischen Gartens nicht selber hätte prüfen und unter diesen Titeln den Entscheid der Baubewilligungsbehörde nicht hätte bestätigen dürfen. Dass die Vorinstanz in Willkür verfallen wäre, indem sie das entsprechende Vorgehen des Departements geschützt hat, ist deshalb nicht ansatzweise dargetan. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil weiter einlässlich begründet, wieso es sich beim Garten der Beschwerdeführenden nicht um einen als Naturobjekt geschützten historischen Garten handle, auch wenn sich im Natur- und Landschaftsverzeichnis der Gemeinde Glarus der Vermerk "historischer Garten" finde. Soweit sich die Beschwerdeführenden überhaupt mit der Begründung der Vorinstanz auseinandersetzen, vermögen sie nicht aufzuzeigen, dass deren Beurteilung widersprüchlich bzw. willkürlich wäre. Richtig ist sodann, dass der fragliche Gehölzgürtel im kantonalen Verfahren der Einschätzung der AUE folgend als Feldgehölz im Sinne der Natur- und Heimatschutzgesetzgebung qualifiziert und nicht jeder einzelne Baum oder Strauch, sondern der Bestand des Biotops als geschützt beurteilt wurde. Inwiefern es widersprüchlich bzw. willkürlich sein sollte, dass die zum Schutz des Feldgehölzes als Biotop verfügten Auflagen auch auf den Schutz der betroffenen Bäume abzielen, führen die Beschwerdeführenden allerdings nicht weiter aus und erschliesst sich nicht. Entsprechendes gilt, soweit sie im Zusammenhang mit den von der Baubewilligungsbehörde verfügten Schutzauflagen sonst angebliche Widersprüche bzw. Willkür rügen. Das Departement ist in seinem Entscheid in Auseinandersetzung mit den Stellungnahmen der D.________ GmbH und der AUE wie auch dem von den Beschwerdeführenden eingereichten Schreiben der E.________ AG sowie mit einlässlicher Begründung zum Schluss gekommen, der Schutz des fraglichen Baumbestands als Feldgehölz sei unter Einhaltung der von der D.________ GmbH empfohlenen und von der Baubewilligungsbehörde verfügten Auflagen genügend sichergestellt und es bestehe kein Bedarf, diese Auflagen im Sinne der von der AUE beantragten zu präzisieren bzw. korrigieren. Es ist dabei namentlich auch auf die Unterschiede in der Formulierung der jeweiligen Auflagen und die Tragweite dieser Unterschiede eingegangen. Dass die Beurteilung des Departements bzw. der diese schützende Entscheid der Vorinstanz widersprüchlich resp. willkürlich wäre, ergibt sich aus den Vorbringen der Beschwerdeführenden nicht, zumal diese solches wie namentlich auch die fehlende Kontrollierbarkeit der von der Baubewilligungsbehörde verfügten Auflagen und die fehlenden Fachkenntnisse des Verfassers der Stellungnahme der D.________ GmbH als Landschaftsarchitekt und Raumplaner in erster Linie behaupten. Auch sonst ergibt sich aus den Ausführungen der Beschwerdeführenden nicht, dass das angefochtene Urteil willkürlich wäre. Soweit die betreffenden Vorbringen überhaupt den Begründungsanforderungen genügen, erweist sich die Beschwerde daher auch insoweit als unbegründet.