Citation: 5A_907/2019 E. 3.3.3

3.3.3. Bei diesem Ergebnis laufen die Rüge der Verletzung des Verhandlungsgrundsatzes gemäss Art. 55 Abs. 1 ZPO und der Vorwurf, die Beschwerdegegnerin sei bezüglich der Möglichkeit der Ausübung einer Erwerbstätigkeit bzw. der Ausdehnung der Erwerbstätigkeit ihrer Beweislast gemäss Art. 8 ZGB nicht ausreichend nachgekommen, ins Leere. Lediglich der guten Ordnung halber sei der Beschwerdeführer daran erinnert, dass die Beweislastverteilung die Folgen der Beweislosigkeit regelt. Gelangt ein Gericht dagegen in Würdigung der Beweise zum Schluss, eine Tatsachenbehauptung sei bewiesen oder widerlegt, ist die Beweislastverteilung gegenstandslos (BGE 141 III 241 E. 3.2 mit Hinweisen). Sodann erübrigt es sich, zu den Ausführungen des Beschwerdeführers, wie sich der anerbotene Unterhaltsbeitrag von Fr. 3'046.-- errechne, Stellung zu nehmen.