Citation: 4A_160/2020 E. 3

Im Bereich der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit ist die Beschwerde in Zivilsachen unter den Voraussetzungen der Art. 190 - 192 IPRG (SR 291) zulässig (Art. 77 Abs. 1 lit. a BGG). Der Sitz des Schiedsgerichts befindet sich vorliegend in Lausanne. Die Beschwerdeführerin hatte im massgebenden Zeitpunkt ihren Sitz ausserhalb der Schweiz (Art. 176 Abs. 1 IPRG). Da die Parteien die Geltung des 12. Kapitels des IPRG nicht ausdrücklich ausgeschlossen haben, gelangen die Bestimmungen dieses Kapitels zur Anwendung (Art. 176 Abs. 2 IPRG). In der Beschwerde sind danach allein die Rügen zulässig, die in Art. 190 Abs. 2 IPRG abschliessend aufgezählt sind (BGE 134 III 186 E. 5 S. 187; 128 III 50 E. 1a S. 53; 127 III 279 E. 1a S. 282). Nach Art. 77 Abs. 3 BGG prüft das Bundesgericht nur die Rügen, die in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden sind; dies entspricht der in Art. 106 Abs. 2 BGG für die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht vorgesehenen Rügepflicht (BGE 134 III 186 E. 5 S. 187 mit Hinweis). Appellatorische Kritik ist unzulässig (BGE 134 III 565 E. 3.1 S. 567; 119 II 380 E. 3b S. 382). Den entsprechenden Begründungsanforderungen vermag die vorliegende Beschwerde offensichtlich nicht zu genügen: Die Beschwerdeführerin legt zunächst in langen Ausführungen ihren Standpunkt in der Sache selbst dar, ohne auf die für den Entscheid des TAS wesentlichen Erwägungen über die verspätete Berufungserklärung einzugehen. Erst gegen Ende ihrer Ausführungen macht sie geltend, das TAS habe ihre Berufung ihrer Ansicht nach zu Unrecht als unzulässig beurteilt, ohne dazu allerdings zulässige Rügen im Sinne von Art. 190 Abs. 2 IPRG zu substanziieren. Darauf kann nicht eingetreten werden (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).