Citation: 9C_425/2019 E. 3.3

3.3. Unverfänglich ist der Einwand, die MZR-Expertise sei mit Blick auf den Bericht der RehaClinic Braunwald vom 15. Dezember 2016 überholt. Die Vorinstanz hat sich in E. 5.5 mit dem Bericht auseinandergesetzt. Entgegen der Beschwerde hat sie diesem nicht (generell) den Beweiswert abgesprochen, sondern lediglich dargelegt, weshalb ihm keine konkreten Indizien gegen die Zuverlässigkeit der MZR-Expertise zu entnehmen seien (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b S. 352). Es verletzt auch nicht den Untersuchungsgrundsatz (Art. 61 lit. c ATSG), wenn das kantonale Gericht in willkürfreier antizipierter Beweiswürdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236) zum Schluss kam, auf weitere Abklärungen (namentlich auf die Einholung eines Verlaufsberichts bei der behandelnden Psychiaterin) könne verzichtet werden.