Citation: 6B_863/2017 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe willkürlich festgestellt, dass er drei Fahrzeuge in einem Zug überholt habe. Er sei nach dem Fahrzeug von D.________ hinter Y.________ wieder auf die rechte Fahrspur eingebogen. Ebenfalls willkürlich sei die Feststellung, dass er während des Überholmanövers zwischen dem zweiten Fahrzeug (demjenigen von Y.________) und dem vordersten Fahrzeug wieder rechts hätte einbiegen können. Y.________ habe sein Fahrzeug während des Überholmanövers auf eine Geschwindigkeit von 70 km/h beschleunigt. Dadurch habe sich der Abstand zu dem vor ihm fahrenden Fahrzeug auf 30 bis 40 Meter verringert, womit es ihm (dem Beschwerdeführer) unmöglich gewesen sei, zwischen den beiden Fahrzeugen einzubiegen. Y.________ habe selbst ausgesagt, bis auf 70 km/h beschleunigt zu haben. Auch der Zeuge E.________ habe den Eindruck gehabt, dass Y.________ sein Fahrzeug sehr stark resp. gleich stark wie er selbst beschleunigt habe. Das von den Zeuginnen D.________ und F.________ geäusserte Unverständnis, dass er nicht wieder eingebogen sei, lasse sich damit erklären, dass sie das Geschehen nur von hinten aus einer gewissen Distanz beobachtet hätten. Die Vorinstanz habe festgehalten, dass zwischen Y.________ und dem vor ihm fahrenden Personenwagen ein Abstand von 30 bis 40 Metern bestand. Damit sei es für ihn (den Beschwerdeführer) bei einer Geschwindigkeit von 93 km/h nicht möglich gewesen, zwischen den beiden Fahrzeugen einzubiegen.