Citation: 5C.41/2006 03.05.2006 E. A

A.a Am 14. Juni 1989 verkaufte A.Y.________ seinem Sohn C.Y.________ das Grundstück Nr. 000/GB in Z.________, umfassend das Wohn- und Geschäftshaus "D.________" in Z.________. In Ziffer 5 der öffentlichen Urkunde wurden unter anderem folgende Bestimmungen aufgenommen: -:- "Der Käufer, für sich und seine Rechtsnachfolger, räumt dem Verkäufer sowie dessen Ehefrau, B.Y.________, einzeln und gemeinsam ein lebenslängliches und unentgeltliches Wohnrecht im Sinne von Art. 776 ZGB ein; das Wohnrecht endet mit dem Ableben des zweitversterbenden Wohnberechtigten. Das Wohnrecht erstreckt sich auf ... Nach dem Ableben des ersten Wohnberechtigten ist der überlebende Wohnberechtigte berechtigt, eine weitere Person unentgeltlich in die vorgenannte Wohnung aufzunehmen. Falls das Wohnrecht freiwillig oder unfreiwillig nicht mehr ausgeübt wird bzw. werden kann, hat der Verkäufer den Wohnberechtigten bzw. dem überlebenden Wohnberechtigten eine Entschädigung von Fr. 1'000.-- (Franken eintausend) pro Monat, jeweils monatlich im voraus zahlbar, zu leisten. Diese Entschädigung verändert sich nach Massgabe des Landesindexes für Konsumentenpreise des BIGA ... Mit Entstehung der obgenannten Entschädigungsforderung ist der Wohnrechtsbelastete einseitig berechtigt, das Wohnrecht löschen zu lassen." Das Wohnrecht wurde zu Lasten des Grundstückes Nr. 000/GB in Z.________ und zu Gunsten von A. und B.Y.________ im Grundbuch eingetragen. A.b C.Y.________ räumte am 5. Juli 1999 X.________ ein Kaufrecht an der genannten Liegenschaft ein, wobei dem Berechtigten sämtliche Rechte und Pflichten aus dem Wohnrecht überbunden wurden. X.________ wurde am 27. März 2000 infolge Ausübung des Kaufrechts als neuer Eigentümer des Grundstücks Nr. 000/GB in Z.________ im Grundbuch eingetragen.