Citation: 6B_79/2016 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, der Vorfall vom 27. Februar 2011 lasse sich in zwei Phasen gliedern. Während der ersten Phase im Inneren des Clubs habe der Beschwerdeführer dem Beschwerdegegner 2 eine Ohrfeige gegeben. In der zweiten Phase hätten mehrere Täter auf den Beschwerdegegner 2 und den ihm zur Hilfe eilenden Beschwerdegegner 3 eingeschlagen. Die Täter hätten einen Halbkreis um die beiden gebildet und verhindert, dass der Beschwerdegegner 2 habe fliehen können. Die Beschuldigten hätten den teilweise knienden und auf dem Boden liegenden Beschwerdegegner 2 mit Faustschlägen, Fusstritten und Kniestössen traktiert. Zunächst sei der Beschwerdegegner 2 noch bei Bewusstsein gewesen, habe dies jedoch in der Folge verloren und einzelne Angreifer hätten weiter auf dessen Kopf und Körper eingekickt. Hinsichtlich der Tathandlungen des Beschwerdeführers hält die Vorinstanz fest, dieser habe dem Beschwerdegegner 2, nachdem er von jenem provoziert worden war, im Inneren des Clubs eine Ohrfeige verpasst. Anschliessend habe er ihn nach draussen gebracht, obwohl er gewusst habe, dass die übrigen Angreifer sich dahin zurückgezogen hatten. Draussen habe er den Beschwerdegegner 2 zumindest in der Ecke gehalten, damit die anderen Angreifer auf diesen hätten einschlagen können. Als die Übergriffe ihm zu weit gegangen seien und er eingeschritten sei, habe ihm einer der Mitbeschuldigten einen Kopfstoss verpasst. Darauf hin habe sich der Beschwerdeführer sogleich in den Club begeben, ohne sich weiter für den Beschwerdegegner 2 einzusetzen. Aufgrund der glaubhaften Aussagen des Zeugen C.________ sei zu seinen Gunsten davon auszugehen, dass sowohl die Schläge und Tritte gegen den bewusstlosen Beschwerdegegner 2 als auch die schwere Körperverletzung erst passiert seien, als sich der Beschwerdeführer nicht mehr am Angriff beteiligt habe.