Citation: 6P.224/2006 16.02.2007 E. A

Das Bezirksgericht Uster verurteilte A.________ am 23. August 2005 wegen mehrfacher Ausnützung der Notlage (Art. 193 Abs. 1 StGB) zum Nachteil von Y.________ und X.________ zu einer bedingt vollziehbaren Gefängnisstrafe von zwei Monaten. A.________ wird vorgeworfen, er habe als direkter Vorgesetzter den beiden Mitarbeiterinnen eines Personalrestaurants wiederholt an die Taille, Oberschenkel und Brüste gefasst. Vom gleich lautenden Anklagevorwurf zum Nachteil von Z.________ sprach ihn das Bezirksgericht frei. Gegen dieses Urteil erhoben sowohl A.________ als auch die betroffenen Frauen Berufung. Das Obergericht des Kantons Zürich sprach A.________ mit Urteil vom 7. September 2006 vollumfänglich frei.