Citation: 4A_80/2013 E. 6.2

6.2. Die Beschwerdeführerin erblickt darin eine Verletzung von Art. 106 ZPO. Sie verlangt mit ihrem Subeventualantrag, die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens seien den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen und es seien die Parteientschädigungen für das Berufungsverfahren gegenseitig wettzuschlagen. Zur Begründung macht sie geltend, der Streitwert der negativen Feststellungsklage entspreche demjenigen der Hauptklage. Da die Vorinstanz auf die Widerklage nicht eingetreten sei, sei die Beschwerdegegnerin im selben Umfang unterlegen wie die Beschwerdeführerin, deren Klage abgewiesen worden sei. Die Parteien seien je hälftig unterlegen und hätten hälftig obsiegt. Damit sei die hälftige Kostenverteilung und die Wettschlagung der Parteikosten angezeigt.