Citation: 7B_1428/2024 E. 1.1

1.1. Das Untersuchungsamt Altstätten sprach A.________ mit Strafbefehl vom 21. März 2024 wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln schuldig. Mit undatiertem und nicht unterzeichnetem Schreiben (Datum des Poststempels: 29. März 2024) erhob A.________ Einsprache gegen den Strafbefehl. Das Untersuchungsamt setzte A.________ mit Schreiben vom 11. April 2024 eine Frist von zehn Tagen zur Behebung der Mängel an. Dieses Einschreiben kam mit dem Vermerk "nicht abgeholt" an das Untersuchungsamt zurück. Das Untersuchungsamt sandte das Schreiben am 25. April 2024 nochmals per A-Post Plus an A.________ und wies ihn auf die Möglichkeit der Wiederherstellung der Frist hin. A.________ liess sich nicht vernehmen. Am 11. Juli 2024 überwies das Untersuchungsamt den Strafbefehl an das Kreisgericht Rheintal zum Entscheid über die Gültigkeit der Einsprache. A.________ teilte am 26. August 2024 mit, er habe die Post aus gesundheitlichen Gründen nicht erledigen können. Mit Entscheid vom 3. September 2024 wies das Kreisgericht Rheintal das (sinngemässe) Gesuch um Wiederherstellung der Frist ab und trat auf die Einsprache gegen den Strafbefehl vom 21. März 2024 infolge Ungültigkeit nicht ein. Eine dagegen von A.________ erhobene Beschwerde wies die Anklagekammer des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 7. November 2024 ab.