Citation: 8C_378/2017 E. 5.1

5.1. Vorliegend ermittelte die Suva insgesamt 464 dokumentierte DAP-Arbeitsplätze, die aufgrund der konkreten gesundheitlichen Einschränkungen der Versicherten in Frage kommen. Der entsprechende Minimal-, Maximal- und Durchschnittslohn beläuft sich auf Fr. 45'500.- (1. Dezil), Fr. 80'748.- (9. Dezil) bzw. Fr. 60'514.-. Für die Berechnung des Invalideneinkommens wählte sie davon fünf Arbeitsplätze aus dem Industriebereich aus: Es handelt sich um Tätigkeiten als Hilfsarbeiterin (Bestückerin) mit einem Jahreslohn von Fr. 58'500.- (DAP-Nummer 2598), als Produktionsmitarbeiterin (Hilfsbäckerin) mit einem Jahreslohn von Fr. 59'150.- (DAP-Nummer 8323), als Hilfsarbeiterin (Materialrüsterin) mit einem Jahreslohn von Fr. 59'540.- (DAP-Nummer 6110), Verpackerin mit einem Jahreslohn von Fr. 61'048.- (DAP-Nummer 3605) und als Produktionsmitarbeiterin mit einem Jahreslohn von Fr. 61'555.- (DAP-Nummer 3477). Der Durchschnitt dieser Einkommen beträgt Fr. 59'958.-. und liegt damit leicht unter dem Durchschnittslohn aller 464 den eingegebenen Suchkriterien entsprechenden Arbeitsplätze. Entgegen den Ausführungen der Beschwerdegegnerin wird dieser Durchschnittslohn nicht dadurch verfälscht, dass nur wenige Löhne unter Fr. 45'000.- und zahlreiche zwischen Fr. 70'000.- und Fr. 100'000.- einbezogen wurden. Denn zum einen spiegeln die DAP-Profile, wie gesagt, die in einer Region erzielbaren Einkünfte wieder. Zum andern wird bei der Angabe dieses Durchschnittslohns, wie hier, aus statistischen Gründen auch auf das 1. und das 9. Dezil für den Minimal- bzw. Maximallohn Bezug genommen, um Ausreisser zu vermeiden (DETTWILER, a.a.O., S. 11).