Citation: 1P.749/2000 27.02.2001 E. A

A.- X.________ wird verdächtigt, in qualifizierter Weise gegen das Betäubungsmittelgesetz verstossen und mehrfach gesundheitsgefährdende Stoffe an Kinder verabreicht zu haben. Im Rahmen der gegen ihn geführten Strafuntersuchung nahm die Kantonspolizei St. Gallen am 25. Juli 2000 eine Hausdurchsuchung vor, wobei sie neben einigen Hanfpflanzen und etwas Haschisch insbesondere Bargeld im Wert von Fr. 16'600.-- sicherstellte und beschlagnahmte. Dieses war in der Lautsprecherbox (Fr. 7'600.--) und in der Rückenlehne der Polstergruppe im Wohnzimmer (Fr. 9'000.--) versteckt. Am 28. Juli 2000 verfügte das Untersuchungsamt Gossau überdies eine Kontensperre bei der Thurgauer Kantonalbank, welche u.a. das Konto der Y.________ betraf, deren Geschäftsführer X.________ ist. Gegen die Sicherstellung des Bargelds sowie die Sperrung der Konten erhob X.________ am 3. August 2000 Beschwerde bei der Anklagekammer des Kantons St. Gallen und verlangte die sofortige Aufhebung dieser Massnahmen. Am 4. August 2000 beschwerte er sich zudem über die Amtsführung der zuständigen Untersuchungsrichterin. Dabei beanstandete er insbesondere die Beschlagnahme des Bargelds von Fr. 7'600.--, welches für die Löhne der Arbeiter der Y.________ bestimmt gewesen sei, sowie die Sperrung des Kontos dieser Gesellschaft. Die Anklagekammer wies die Beschwerde am 24. Oktober 2000 ab, wobei sie ausführte, bei der Beschlagnahme zu Einziehungszwecken würden die Einkommens- und Vermögensverhältnisse nicht berücksichtigt.