Citation: 9C_279/2020 E. 5.1

5.1. Die Versicherte macht mehrfach geltend, das kantonale Gericht habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 61 lit. h ATSG) verletzt, indem sie ihre Schlussfolgerungen zu einzelnen Standardindikatoren nicht begründet habe. Dieser Vorwurf ist unzutreffend. Die Begründung der Vorinstanz zu den von ihr geprüften Indikatoren genügt ohne Weiteres den Anforderungen der Rechtsprechung. Denn das kantonale Gericht ist nicht gehalten, sich mit jedem einzelnen Parteistandpunkt einlässlich auseinander zu setzen und diesen zu widerlegen, sondern es reicht, wenn es sich auf die wesentlichen Punkte beschränkt und dem Entscheid insgesamt entnommen werden kann, von welchen Überlegungen sich das Gericht hat leiten lassen (BGE 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188; 229 E. 5.2 S. 236).