Citation: 8C_364/2023 E. 4.3.2

4.3.2. Gemäss angefochtenem Urteil bezweckt die Beschwerdeführerin laut Handelsregistereintrag unter anderem namentlich den Personalverleih im Zusammenhang mit Chauffeuren und "Logistik Mitarbeitenden". Bei den als "Leih-Arbeitsvertrag" bezeichneten Vertragsverhältnissen zwischen der Beschwerdeführerin und einzelnen Chauffeuren handle es sich um eine Art des Personalverleihs im Sinne des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 1989 über die Arbeitsvermittlung und den Personalverleih (AVG, SR 823.11). Dies folge nicht nur aus der entsprechenden Vertragsbezeichnung, sondern offensichtlich aus der gegebenen Aktenlage. Gemäss Distributionsvertrag stelle die B.________ AG den Mitarbeitenden der Beschwerdeführerin nicht nur die von Letzteren zu tragende, saubere und gepflegte Arbeitskleidung, sondern auch die für die Auftragserfüllung zu benutzenden Fahrzeuge zur Verfügung. Explizit seien Kadermitarbeiter der B.________ AG gegenüber den Mitarbeitenden der Beschwerdeführerin weisungsbefugt betreffend Angelegenheiten, welche das Geschäft der B.________ AG oder das Verhalten in deren Räumlichkeiten, mit deren Fahrzeugen oder gegenüber deren Kunden beträfen. Nicht nur die komplette Tourenplanung, sondern auch sämtliche Zeitfensterabsprachen mit ihren Kunden seien allein Sache der B.________ AG. Ausserordentliche Aufwände und Zusatzkosten müssten die Chauffeure der Beschwerdeführerin nach Schichtende der B.________ AG melden und von Letzterer visieren lassen. Was die Beschwerdeführerin gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung vorbringt, beschränkt sich im Wesentlichen auf appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil, worauf nicht weiter einzugehen ist (vgl. BGE 148 V 366 E. 3.3 mit Hinweisen). Soweit die Vorinstanz in jedenfalls nicht als willkürlich zu beanstandender Beweiswürdigung erkannte, die gestützt auf einen "Leih-Arbeitsvertrag" für die B.________ AG tätigen Mitarbeitenden der Beschwerdeführerin hätten sich nach dem Distributionsvertrag umfassend in die Arbeitsorganisation der B.________ AG einzufügen gehabt, ist die Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts entgegen der Beschwerdeführerin nicht als offensichtlich unrichtig zu beanstanden. Dass sich die Beschwerdeführerin im Rahmen der mit ihren Mitarbeitenden abgeschlossenen "Leih-Arbeitsverträge" - abweichend von den Tatsachenfeststellungen des kantonalen Gerichts - vertraglich verpflichtet hätte, diese im Falle von Einsatzlücken bei der B.________ AG in einer eigenen Betriebsstätte des Regiebetriebes selber zu beschäftigen, macht die Beschwerdeführerin nicht geltend und ist nicht ersichtlich.