Citation: 2C_150/2022 E. 6

Die Vorinstanz hat die Ausreisefrist auf den 31. März 2022 festgesetzt. Der Beschwerdeführer hält diese Ausreisefrist für willkürlich kurz. Die Abteilungspräsidentin hat der Beschwerde die aufschiebende Wirkung gewährt. Während diesem Aufschub war der Beschwerdeführer demnach nicht zur Ausreise verpflichtet. Da der Aufschub die gesetzte Ausreisefrist überdauerte, ist das aktuelle schutzwürdige Interesse an der Beurteilung der verfassungsmässigen Zulässigkeit der Ausreisefrist nachträglich dahin gefallen und die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegenstandslos geworden (vgl. Urteile 2C_4/2022 vom 11. August 2022 E. 9.2; 2C_185/2021 vom 29. Juni 2021 E. 7.2; vgl. auch Urteile 2C_248/2021 vom 29. Juli 2021 E. 6; 2C_631/2018 vom 4. April 2019 E. 6). Es wird am Migrationsamt des Kantons Solothurn sein, die Ausreisefrist den Umständen angemessen neu festzusetzen (vgl. dazu Urteile 2C_631/2018 vom 4. April 2019 E. 6.3 und 6.4; 2C_634/2018 vom 5. Februar 2019 E. 8.3).