Citation: 1C_223/2024 E. 3.4

3.4. Nach den Feststellungen im angefochtenen Entscheid habe der Beschwerdeführer bereits im Rahmen seiner polizeilichen Einvernahme im Zusammenhang mit der Geschwindigkeitsüberschreitung V.________ als Zustelladresse angegeben. Sämtliche Postsendungen im vorliegenden Verfahren seien an diese Adresse geschickt worden. Den Akten seien ausschliesslich Indizien zu entnehmen, die im fraglichen Zeitraum auf einen Wohnsitz des Beschwerdeführers im Kanton Zürich hinwiesen. Da die Absicht, einen Ort später wieder zu verlassen, eine Wohnsitznahme nicht ausschliesse, seien die Ausführungen des Beschwerdeführers, wonach er nach Erlass der angefochtenen Verfügung Wohnsitz im Kanton Tessin genommen habe und zudem gedenke, in Zukunft nach Italien auszuwandern, unbehelflich. Weitere relevante Tatsachen, die dafür sprächen, dass er seinen Wohnsitz nicht im Kanton Zürich habe, bringe der Beschwerdeführer nicht substanziiert vor, obwohl ihm bei Abweichung vom klar erkennbaren äusseren Anschein - wie er hier anzutreffen sei - die diesbezügliche Beweislast obliegen würde.