Citation: 4A_615/2018 E. 3.1

3.1. Dagegen beanstandet der Beschwerdeführer eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK. Ihm sei die Möglichkeit genommen worden, sich zum Rechtsschutzinteresse der Beschwerdegegnerin zu äussern und damit das umgehende Nichteintreten der ersten Instanz zu veranlassen. Es frage sich, ob die Verletzung des rechtlichen Gehörs nicht für sich selbst ein Rechtsschutzinteresse an einer materiellen Beurteilung begründen vermöge. Ihm sei der Zugang zur ersten Instanz zunächst durch die mangelnde Zustellung des Gesuchs durch die erste Instanz verwehrt worden. Hernach sei ihm der Zugang zur ersten Instanz oder generell zu einer richterlichen Beurteilung durch die Vorinstanz dahingehend verweigert worden, dass diese mangels Rechtsschutzinteresse nicht auf die materiellen Vorbringen eingetreten sei. Die Vorinstanz habe auch keine Rückweisung an die erste Instanz vorgenommen, sondern selbst einen materiellen Entscheid getroffen. Die Vorinstanz habe das aktuelle praktische Interesse dahingehend angewandt, dass dem Beschwerdeführer der Zugang zu einer gerichtlichen Beurteilung gänzlich verwehrt geblieben sei. Es handle sich folglich um eine formelle Rechtsverweigerung, da der Standpunkt des Beschwerdeführers von keiner Instanz gehört oder materiell beurteilt worden sei.