Citation: 5A_107/2023 E. 4.1

4.1. Umstritten ist weiter, wie mit dem Umstand umzugehen ist, dass die Beschwerdeführerin nicht über genügend Mittel verfügt, um für den Barunterhalt der beiden Kinder C.________ und D.________ aufzukommen. Dazu ist vorab anzumerken, dass die Höhe des Fehlbetrags zwar vom der Beschwerdeführerin anrechenbaren Einkommen abhängt und derzeit noch nicht feststeht (vorne E. 3). Indes darf das Bundesgericht weder die Rechtsstellung der Beschwerdeführerin verschlechtern, noch über ihre Begehren hinausgehen (Art. 107 Abs. 1 BGG), was auch im Falle der Rückweisung der Sache an die Vorinstanz und auch dann gilt, wenn im vorinstanzlichen Verfahren wie hier die Offizialmaxime zur Anwendung gelangt (vgl. BGE 135 III 334 E. 2; von WERDT, in: Handkommentar Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2015, N. 3 zu Art. 107 BGG; DORMANN, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, N. 18 zu Art. 107 BGG). Bei jedem der in diesem Rahmen möglichen Prozessausgänge bleibt vorliegend wohl ein Manko bestehen (vgl. auch vorne Bst. C). Vor diesem Hintergrund ist festzuhalten, was folgt: