Citation: I 750/05 07.04.2006 E. 2

Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente, insbesondere die Frage der zumutbarerweise verwertbaren Restarbeitsfähigkeit. 2.1 Gestützt auf das Zentrum Y.________-Gutachten vom 22. März 2004 gelangten Verwaltung und Vorinstanz zum Schluss, dass der Beschwerdeführer aufgrund seines Gesundheitszustandes, namentlich der fachärztlich mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierten rechtsseitigen posttraumatischen Gonarthrose bei Status nach Kniekontusion bei Auffahrkollision am 7. Januar 2001, Status nach arthroskopischer vorderer Kreuzbandplastik und Teilmeniskektomie medial und lateral am 29. August 2001 sowie osteochondralen Veränderungen am kleinen Femurkondylus mit subchondraler Osteonekrose (MRI am 4. September 2003), schwere Arbeiten wie die zuletzt ausgeführten Tätigkeiten als Lastwagenchauffeur und Kranführer nicht mehr ausüben kann. In einer den Behinderungen angepassten Tätigkeit (leichte, wechselbelastende Tätigkeit, ohne lange Gestrecken, Treppen- und Leitersteigen sowie repetitives Kniebeugen) sei der Versicherte aber voll arbeitsfähig. 2.2 Der Beschwerdeführer bestreitet dies unter Verweis auf die fehlende Beweistauglichkeit des Gutachtens vom 22. März 2004 hinsichtlich der psychiatrischen Beurteilung. Das geltend gemachte psychische Leiden, welches gestützt auf die Stellungnahme des behandelnden Psychiaters Dr. med. L.________ Zürich, vom 3. Juli 2004 und die Ansicht des Privatgutachers PD Dr. med. S.________ (Gutachten vom 9. September 2005) sowie die hausärztliche Einschätzung des Dr. med. und Dr. sc. nat. K.________, Allgemeinmedizin FMH, vom 10. April 2005 in Form einer (schweren agitierten) Depression bestehe, verunmögliche es, einer Arbeit nachzugehen. 2.3 Zur Zumutbarkeit einer Verweisungstätigkeit in psychischer Hinsicht äusserte sich der Psychiater Dr. med. C.________ im Teilgutachten der medizinischen Abklärungsstelle vom 16. Februar 2004 dahingehend, dass die geschilderten Beschwerden gut zu vereinbaren wären mit einer leichten bis mittleren Somatisierungsstörung (ICD-10 F. 45.0), da zahlreiche, unterschiedliche körperliche Beschwerden genannt und diverse somatische Behandlungen in Anspruch genommen würden. Es bestünden keine ausreichenden somatischen Erklärungen für die angegebene vollständige Invalidität. Es läge aber auch eine ausgesprochene Inkonsistenz zwischen den geschilderten Symptomen und der fehlenden emotionalen Untermauerung vor, was eine entsprechende Diagnose wieder in Frage stellen lasse. Zu einer möglichen Depression wird einzig ausgeführt, der Explorand wirke durchaus bedrückt aufgrund seiner Schmerzproblematik, eigentliche depressive Symptome seien bis auf Schlafstörungen nicht zu eruieren. Der den Versicherten seit dem 24. Juni 2003 behandelnde Psychiater Dr. med. L.________ schloss hingegen in seiner Stellungnahme vom 3. Juli 2004 auf eine agitierte Depression, welche Beurteilung, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht, sowohl der Hausarzt, als auch der vom Versicherten beigezogene Psychiater PD Dr. med. S.________, dessen Expertise nur insoweit beachtlich ist, als er den massgebenden Zeitraum bis zum Einspracheentscheid (26. August 2004) beschlägt (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweis), teilen. Gemäss einhelliger Auffassung dieser drei Ärzte besteht allein aufgrund der Depression keine Restarbeitsfähigkeit mehr.