Citation: 6B_310/2021 E. 3.4.1

3.4.1. Zunächst ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer aus dem Umstand, dass das Zwangsmassnahmengericht anstatt weiterer Untersuchungshaft die Behandlung der Spielsucht als Ersatzmassnahme anordnete (vgl. Art. 237 Abs. 2 lit. f i.V.m. Art. Art. 221 Abs. 1 StPO), nichts betreffend die Frage der Schuldfähigkeit bzw. deren Abklärungsbedürftigkeit ableiten kann (vgl. Urteil 6B_1029/2019 vom 10. Februar 2020 E. 1.4). Zumal sich aus den Berichten über diese Behandlung der F.________ vom 25. Juli 2017, 29. Januar 2018, 23. Juli 2018 und 21. November 2018 keine Hinweise ergeben, dass bei ihm ein Suchtverlangen mit einem derartigen Schweregrad bestand, dass er deshalb sein Verhalten nicht mehr hätte steuern können.