Citation: 9C_150/2013 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt, dass bei Dr. med. R.________ und Dr. med. N.________ keine weiteren Berichte eingeholt worden seien. Solche pauschalen Begehren durfte die Vorinstanz jedoch zu Recht im Rahmen einer antizipierten Beweiswürdigung ablehnen (vgl. dazu Urteil 8C_738/2011 vom 3. Februar 2012 E. 5.3.2), da der Beschwerdeführer nicht aufzeigt, dass sich aus dem Beizug dieser Berichte eine andere Beurteilung des Sachverhalts ergeben hätte. So führte Dr. med. U.________ am 9. April 2009 an, die neurologischen Befunde durch Dr. med. R.________, Facharzt für Neurologie, sprächen gegen die Annahme, eine Verletzung des Armes sei durch die Kontusion oder die Spannung des Sicherheitsgurtes verursacht worden. Bei der genauen Untersuchung des Beschwerdeführers sei die Muskulatur praktisch symmetrisch, minim hypotroph links gegenüber rechts, wobei der Beschwerdeführer Rechtshänder sei. Auch die Hand- und die Vorderarmmuskulatur seien nicht atroph. Die MRI-Untersuchung der Schulter zeige praktisch einen identischen Befund; die eher kleine Unterflächenläsion am Supraspinatus erkläre die Schulterproblematik in keiner Weise. Der Beschwerdeführer belegt nicht, dass die von Dr. med. U.________ angegebenen Befunde des Dr. med. R.________ unzutreffend wären. Ebenso ergab eine Vorstellung vom 2. Dezember 2008 des Beschwerdeführers bei Dr. med. R.________, dass keine neurologischen Ausfälle gegeben sind (Angaben des Dr. med. H.________ und des Dr. med. O.________, Assistenzarzt der Klinik G.________, gegenüber der Versicherung X.________ vom 10. Februar 2009). Auch hier fehlt ein Beleg des Beschwerdeführers, dass die von Dr. med. H.________ und Dr. med. O.________ angegebenen Befunde des Dr. med. R.________ nicht richtig seien. Ebenso hätte der Beschwerdeführer ohne weiteres selber entsprechende Berichte bei Dr. med. R.________, der ihn untersucht hatte, einverlangen und der Vorinstanz vorlegen können, wenn er der Auffassung gewesen wäre, die Wiedergabe der Ausführungen von Dr. med. R.________ durch Dr. med. U.________ und Dr. med. H.________ respektive Dr. med. O.________ sei falsch. Unerklärlich ist auch, was die Vorinstanz nach Auffassung des Beschwerdeführers aus Berichten der Psychiaterin Dr. med. N.________ ableiten sollte, nachdem die SAM-Psychiaterinnen Dr. med. F.________ und Dr. med. E.________ keine psychischen Einschränkungen feststellten.