Citation: 1C_600/2019 E. 4.2

4.2. Im angefochtenen Entscheid wird erwogen, die Beschwerdeführerin mache nicht geltend, von der Havarie im Keller ihrer Liegenschaft im Zeitpunkt, als das Öl-Wasser-Gemisch auf die Wiese gepumpt wurde, nichts gewusst zu haben. Sie äussere sich nicht dazu, um wen es sich bei der fraglichen Drittperson handle. Zudem mache sie nicht geltend, dass dieser Dritte nicht bei ihr angestellt gewesen sei. Sie behaupte auch nicht, dass diese Drittperson selbstständig gehandelt habe. In der Beschwerde an das Verwaltungsgericht werde einzig vorgebracht, das Verhalten von B.________ könne nicht der Beschwerdeführerin angerechnet werden; darüber hinaus bestreite sie, dass B.________ jemandem den Befehl erteilt hätte, das Öl-Wasser-Gemisch aus dem Keller zu pumpen. Die Vorinstanz hat erwogen, zwar gelte gemäss Art. 12 des kantonalen Gesetzes vom 16. Mai 1965 über die Verwaltungsrechtspflege (VRP; sGS 951.1) der Grundsatz der Sachverhaltsermittlung von Amtes wegen. Dieser werde aber durch Mitwirkungspflichten der Beteiligten eingeschränkt. Dieser Pflicht unterliege die Beschwerdeführerin, weil sie den Sachverhalt nicht nur besser kenne, sondern auch ein eigenes Interesse habe, ihre Sachverhaltsdarstellung beweismässig zu untermauern. Die Beschwerdeführerin komme der Mitwirkungspflicht mit ihren Einwänden nicht nach. Sie bringe keine Beweismittel bei, aus denen der Ablauf der Geschehnisse am Morgen des 2. Februar 2017 auf ihrem Grundstück und die handelnden bzw. Anweisungen erteilenden Personen bekannt würden. Deshalb ist die Vorinstanz, im Rahmen ihrer Feststellungen, der Sachdarstellung der Gemeinde gefolgt.