Citation: 5A_446/2019 E. B

Dagegen erhob A.________ beim Obergericht des Kantons Zürich Berufung. Dieses ermittelte die geschuldeten monatlichen Kindesunterhaltsbeiträge für die Zeitabschnitte 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 (je Fr. 900.-- zzgl. hälftiger Anteil an Familienzulagen), 1. Januar 2018 bis 31. Mai 2018 (je Fr. 710.-- zzgl. hälftiger Anteil an Familienzulagen) und ab 1. Juni 2018 (je Fr. 710.-- zzgl. hälftiger Anteil an Familienzulagen). Unter Berücksichtigung der bereits bezahlten Unterhaltsbeiträge verpflichtete das Obergericht A.________ schliesslich, für die Zeit vom 1. Januar 2017 bis 30. Juli 2018 eine Restanz von Fr. 1'140.-- (Dispositiv-Ziff. 1) und ab 1. August 2018 für die weitere Dauer des Verfahrens einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von je Fr. 710.-- (zzgl. die Hälfte der gesetzlichen und/oder vertraglichen Familienzulage) an die Kindsmutter zu bezahlen; im Übrigen betreuen die Kindseltern die Kinder jeweils auf eigene Kosten (Dispositiv-Ziff. 2). Das Obergericht ist für die drei Zeitfenster bei A.________ von einem Überschuss ausgegangen und hat insgesamt 30 % davon den Kindern zugesprochen, in dem an die Kindsmutter zu leistenden Unterhaltsbeitrag allerdings zufolge der je hälftigen Betreuung nur die Hälfte davon eingerechnet. Hinsichtlich der Kindsmutter stellte es eine Unterdeckung fest, sprach den Kindern aber dennoch keinen Betreuungsunterhalt zu, weil es das Manko nicht als betreuungsbedingt einstufte. Überdies auferlegte die Vorinstanz die Gerichtskosten für das zweitinstanzliche Verfahren A.________ und verpflichtete ihn zur Leistung einer Parteientschädigung (Dispositiv-Ziff. 4-6).