Citation: 2C_248/2022 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat festgehalten, die Beschwerdeführerin habe vom 1. April 2015 bis zum 7. Oktober 2020 insgesamt Fr. 103'751.-- bzw. bis Ende Juni 2021 rund Fr. 124'000.-- an Sozialhilfeleistungen bezogen. Da das Einkommen aus der neuen Anstellung zur Bestreitung des Lebensunterhalts nicht ausreiche, werde sie nach wie vor von der Sozialhilfe unterstützt. In Anbetracht der ungenügenden Stellensuchbemühungen der letzten drei Jahre, ihrer fehlenden Ausbildung in der Schweiz und der langen Abwesenheit vom Arbeitsmarkt sei mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin auch künftig unterstützungsbedürftig bleiben werde. Gestützt auf diese Feststellungen hat die Vorinstanz den Widerrufsgrund gemäss Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG zu Recht bejaht. Das Vorliegen dieses Widerrufsgrunds wird von der Beschwerdeführerin denn auch nicht bestritten.