Citation: 8C_723/2023 E. A

Der 1987 geborene A.________ meldete sich am 5. November 2021 beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum Zürich Lagerstrasse (RAV) zur Arbeitsvermittlung an und stellte bei der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich Antrag auf Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung ab dem 1. November 2021. Vom 1. Juli 2019 bis zum 31. Oktober 2021 war er bei der B.________ Consulting, dem Einzelunternehmen seiner Mutter, als Sachbearbeiter angestellt. Überdies war er seit Juli 2020 zusammen mit seinem Bruder C.________ Gesellschafter und Geschäftsführer der D.________ GmbH. Die Arbeitslosenkasse richtete bis zum 31. Januar 2022 Arbeitslosentaggelder aus. Nach erfolgten Abklärungen verneinte sie jedoch mit Verfügung vom 21. Februar 2022 einen Anspruch des A.________ ab dem 5. November 2021 zufolge arbeitgeberähnlicher Stellung bei der D.________ GmbH und konglomeratsähnlicher Abhängigkeiten zwischen letzterer und der B.________ Consulting. Mit gleichentags ergangener Verfügung forderte sie zudem die für die Zeit vom 5. November 2021 bis 31. Januar 2022 ausgerichtete Arbeitslosenentschädigung in der Höhe von Fr. 7'935.45 zurück. Am 25. Februar 2022 veräusserten A.________ und sein Bruder sämtliche Stammanteile der D.________ GmbH an ihre Mutter. Diese wiederum übereignete sämtliche Stammanteile am 12. April 2022 ihrem Ex-Ehemann und Vater des Versicherten. Nach weiteren Abklärungen wies die Arbeitslosenkasse die von A.________ gegen die beiden Verfügungen vom 21. Februar 2022 erhobene Einsprache mit Einspracheentscheid vom 13. Oktober 2022 ab. In Ziffer 3 des Dispositivs stellte sie fest, A.________ habe ab 5. November 2021 keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung.