Citation: 8C_481/2020 E. 4.2.1

4.2.1. Zutreffend ist zwar der Einwand des Beschwerdeführers, dass in der kreisärztlichen Stellungnahme vom 9. August 2019 nicht direkt auf die Berichte der Klinik B.________ eingegangen worden sei. Diese enthalten zur Begründung der Verschlechterung des Gesundheitszustands - nebst anamnestischen Angaben zu den Einschränkungen des Beschwerdeführers im Alltag - aber einzig Verweise auf die beigelegten Abklärungs- und Arztberichte. Eine eigene klinische Befunderhebung (mit anschliessender Diagnosestellung) führten die Ärzte darin nicht auf. Daher ist es aus beweisrechtlicher Sicht nicht zu beanstanden, wenn die RAD-Ärztin Dr. med. D.________ die Berichte der Klinik B.________ in ihrer Beurteilung nicht direkt erwähnte, sich jedoch mit den Beilagen derselben einlässlich auseinandersetzte. Darin legte sie - wie von der Vorinstanz nicht offensichtlich unrichtig festgestellt worden ist - schlüssig dar, dass sich die Schulterproblematik seit der letzten Begutachtung im Jahr 2015 (vgl. orthopädisches SMAB-Teilgutachten vom 7. Januar 2015) nicht rentenrelevant verändert hat. Bereits dannzumal war die rechte Schulter nach den gutachterlichen Darlegungen nicht wesentlich belastbar. Die aktive Beweglichkeit wurde eingeschränkt demonstriert, die passive Beweglichkeit war frei und ohne reflektorische Gegenspannung. Ein Zeichen für eine Gebrauchsminderung der rechten oberen Extremität war nicht erkennbar. Hinsichtlich der Ober- und Unterarmmuskulatur zeigten sich keine wesentlichen Seitendifferenzen und keine trophischen Störungen. Das Röntgenbild enthielt sehr diskrete Zeichen. Dr. med. D.________ verglich diese Befunde mit jenen, wie sie Dr. med. F.________, Fachärztin für Orthopädie, Manuelle Medizin, Akupunktur, anlässlich einer am 30. Oktober 2018 durchgeführten Untersuchung erhob. Danach sei das Relief der Rotatorenmanschette relativ symmetrisch, ebenso das Deltoid-Relief. Die Beweglichkeit der linken Schulter sei frei, rechts in Abduktion, Anteversion und Retroversion endgradig eingeschränkt und schmerzhaft. Muskelatrophien seien nicht beschrieben worden. Dr. med. D.________ schloss hieraus, wie die Vorinstanz bereits festhielt, auf ein seitengleiches Einsetzen beider Schultern. Die drastische Verschlechterung der Einsatzfähigkeit des rechten Armes, wie die Klinik B.________ insbesondere gestützt hierauf postulierte (Bericht vom 15. März 2019), verneinte die RAD-Ärztin demgemäss nachvollziehbar. Zu diesen Feststellungen der Vorinstanz erhebt der Beschwerdeführer keinerlei substanzielle Einwendungen.