Citation: 6B_549/2023 E. 1.3.2

1.3.2. Vorliegend ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer und die Beschwerdegegnerin 2 im Zeitpunkt der Tat in einem Konkubinat lebten und dass sie als Familiengenossen im Sinne von Art. 110 Abs. 2 StGB gelten (vgl. hierzu Urteile 6B_1104/2019 vom 12. Februar 2020 E. 2.2.1; 6B_1182/2018 vom 1. März 2019 E. 2.2). Die Frage, ob der gewerbsmässige betrügerische Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage gemäss Art. 147 Abs. 2 StGB ein Offizialdelikt ist und das Antragserfordernis nach Art. 147 Abs. 3 StGB nur für den Grundtatbestand gilt, kann offenbleiben, sofern mit der Vorinstanz von einem gültigen Strafantrag auszugehen ist und sich die Beschwerde in diesem Punkt als unbegründet erweisen sollte.