Citation: 9C_833/2018 E. 2.1

2.1. Das Bundesverwaltungsgericht hat einen Anspruch des Beschwerdeführers auf Auszahlung seiner ausserordentlichen Invalidenrente in den Kosovo verneint. In Auslegung der Art. 6 Abs. 2, 9 Abs. 3 und 39 Abs. 3 IVG ist es zum Schluss gelangt, deren Export erfordere kumulativ Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz; der Versicherte erfülle jedoch beide Voraussetzungen nicht. Anders könne nur dann entschieden werden, wenn ein Sozialversicherungsabkommen dies explizit vorsehe, was hier nicht der Fall sei. Ebenso wenig liege eine Verletzung des Diskriminierungsverbots vor, wenn eine ausserordentliche Invalidenrente nicht exportiert werde. Gestützt darauf hat die Vorinstanz die rentenaufhebende Verfügung vom 9. Mai 2017 bestätigt.