Citation: 5A_324/2022 E. 3

In rechtlicher Hinsicht ist unstrittig, dass in den Steigerungsbedingungen neben dem Ort der Steigerung und dem Datum auch die Uhrzeit des Beginns der Versteigerung angegeben werden muss (vgl. Art. 45 Abs. 1 VZG) und die Angabe einer falschen Uhrzeit einen Verfahrensmangel im Vorbereitunsgsverfahren der Steigerung darstellt. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung hätten die Beschwerdeführer den von ihnen beanstandeten Mangel aber spätestens unmittelbar vor Beginn der eigentlichen Steigerung rügen und zudem unter Hinweis auf den gerügten Mangel deren Verschiebung verlangen müssen (Urteil 7B.141/2004 vom 24. November 2014 E. 4 mit Hinweis auf BGE 128 III 339 E. 5b). Da sie zumindest Letzteres nach den für das Bundesgericht verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz nicht getan haben, haben sie ihr Beschwerderecht betreffend den geltend gemachten Mangel des Vorbereitungsverfahrens verwirkt.