Citation: 8C_388/2008 08.09.2008 E. 2.2

2.2.1 Gemäss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz ist zur Beurteilung dieser Frage auf das Gutachten des Dr. med. G.________ vom 23. September 2005 abzustellen. Danach leidet der Explorand an einer leichten depressiven Episode (ICD-10 F32.0), welche eine seit Oktober 2004 bestehende Arbeitsunfähigkeit von 20 % begründet. Es bestehen leichte Schlafstörungen, ein gewisser sozialer Rückzug, Selbstvorwürfe sowie Gedankenkreisen um die schwierige wirtschaftliche Situation. Der soziale Rückzug ist vor allem kulturell bedingt, da der Explorand sich wegen seiner Arbeitslosigkeit schämt. Zu erwarten ist, dass sich die leichten depressiven Verstimmungen eher zurückbildeten, wenn er wieder arbeiten würde. 2.2.2 Der Beschwerdeführer bringt im Wesentlichen vor, es lägen zwei sich widersprechende psychiatrische Gutachten vor, welche grundsätzlich gleichwertig seien. Die Vorinstanz habe nicht schlüssig dargelegt, weshalb der Expertise des Dr. med. et Dr. phil. B.________ nicht gefolgt werden könne. Sie hätte daher ein Obergutachten anordnen müssen.