Citation: 8C_857/2009 23.03.2010 E. A

B._________, geboren 1960, ist verheiratet und reiste 1989 zusammen mit ihren drei Söhnen (damals 11, 8 und 5 Jahre alt) aus M.________ zu ihrem in der Schweiz erwerbstätigen Ehegatten. 1990 nahm sie hier ihre erste Erwerbstätigkeit auf. Ab 3. März 1996 arbeitete sie als Betriebsangestellte in der Firma C.________ AG in X.________. Nach einem langjährigen Verlauf von zahlreichen spezialmedizinischen Untersuchungen verschiedenartig geklagter Beschwerden unterzog sich die Versicherte am 14. August 2006 einer operativen Peronealsehnenrevision mit Synovektomie am rechten Fussgelenk bei einer degenerativen Längsruptur der Peronaeus-brevis-Sehne mit schwerer Synovitis. In der Folge nahm sie die angestammte Tätigkeit bei anhaltend attestierter Arbeitsunfähigkeit nicht wieder auf, weshalb ihr diese Stelle per Ende Februar 2008 gekündigt wurde. Am 27. August 2007 meldete sich B._________ wegen seit August 2006 bestehender Beschwerden am rechten Knöchel bei der IV-Stelle des Kantons Thurgau zum Rentenbezug an. Nach umfangreichen medizinischen Untersuchungen, insbesondere einer polydisziplinären Begutachtung in der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) verneinte die IV-Stelle bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 35 % einen Rentenanspruch.