Citation: 1C_282/2021 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführer entgegnen, der Beschwerdegegnerin fehle die Sachlegitimation, um eine Änderung der Baubewilligung von 2006 zu beantragen. Dabei berufen sie sich auf § 6 Abs. 1 lit. a des kantonalen Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 6. Juni 1974 (VRP; SRSZ 234.110). Nach dieser Bestimmung beinhalte eine Bewilligung Rechte und Pflichten bestimmter Personen. Im Dispositiv der Baubewilligung von 2006 sei die Pflicht festgehalten worden, jede Änderung bei der zuständigen Behörde einzureichen. Die Rechte und Pflichten aus jener Bewilligung - so für deren Änderung - lägen nun bei der F.________ AG. Es sei nicht belegt, dass diese der Beschwerdegegnerin eine Befugnis zur Vertretung eingeräumt habe. Ebenso sei es willkürlich, eine Duldungsvollmacht anzunehmen. Nach § 27 Abs. 1 lit. c VRP habe die Behörde von Amtes wegen die Vertretungsbefugnis zu prüfen; falls diese nicht gegeben sei, habe die Behörde einen Nichteintretensentscheid zu treffen (§ 27 Abs. 2 VRP). Das Verwaltungsgericht habe diese kantonalen Vorschriften willkürlich angewendet, indem es das Eintreten auf das Änderungsgesuch der Beschwerdegegnerin bestätigt habe. Damit habe es auch den Anspruch der Beschwerdeführer missachtet, von den staatlichen Organen nach Treu und Glauben (Art. 9 BV) behandelt zu werden.