Citation: 9C_84/2023 E. 4.2

4.2. Gilt die Beschwerdegegnerin als nicht dauernd voll erwerbstätig, ist auf Grund der in Art. 28bis Abs. 1 AHVV vorgesehenen Vergleichsrechnung zu prüfen, ob sie allenfalls Beiträge wie eine Nichterwerbstätige zu leisten hat (unter Anrechnung der Beiträge vom Erwerbseinkommen, Art. 28bis Abs. 2 in Verbindung mit Art. 30 AHVV und Art. 10 Abs. 3 Satz 2 AHVG). Zu Recht bringt die Beschwerdeführerin vor, dass es, entgegen der im angefochtenen Urteil vertretenen Auffassung, nicht darum geht, die Beschwerdegegnerin hinsichtlich ihres Beitragsstatus "umzuqualifizieren", nämlich von einer Selbstständigerwerbenden zu einer Nichterwerbstätigen: Nicht dauernd voll Erwerbstätige werden nach Art. 28bis Abs. 1 AHVV nicht etwa als Nichterwerbstätige qualifiziert, sondern diesen lediglich gleichgestellt, indem sie Beiträge wie Nichterwerbstätige zu leisten haben (BGE 140 V 338 E. 1.1). Mit anderen Worten hat sich an der grundsätzlichen Qualifikation als Selbstständigerwerbende bei der Beschwerdegegnerin auch in den Jahren 2016 bis 2018 nichts geändert (Urteil 9C_272/2021 vom 14. Oktober 2021 E. 6.2). Dies entspricht überdies der steuerlichen Betrachtungsweise (vgl. Meldung der Steuerverwaltung des Finanzdepartements des Kantons Basel-Stadt vom 23. Januar 2017, wodurch auch der vorinstanzlich erwähnten angestrebten Parallelität im Sinne der Einheit der Rechtsordnung Rechnung getragen wird (vgl. BGE 147 V 114 E. 3.4.2 mit Hinweisen). Dass in Bezug auf Art. 3 Abs. 3 lit. a AHVG, wonach die eigenen Beiträge der nichterwerbstätigen Ehegatten von erwerbstätigen Versicherten als bezahlt gelten, wenn letztere Beiträge von mindestens der doppelten Höhe des Mindestbeitrags bezahlt haben, der Beitragsstatus "erwerbstätig" sich nicht auf Versicherte im Sinne von Art. 28bis Abs. 1 AHVV erstreckt (vgl. Urteil 9C_454/2018 vom 13. November 2018 E. 5 mit Hinweisen, in: SVR 2019 AHV Nr. 6 S. 17), vermag, da es sich dabei um einen anderen Kontext handelt, kein abweichendes Ergebnis herbeizuführen.