Citation: 7B_684/2023 E. B

Am 4. Mai 2021 liess A.________ gegen dieses Urteil fristgerecht Berufung anmelden. Die amtliche Verteidigerin nahm das begründete Urteil am 9. Dezember 2021 in Empfang. Mit Schreiben der Untersuchungsgefängnisse Zürich vom 28. Dezember 2021 wurde mitgeteilt, dass A.________ am 27. Dezember 2021 verstorben sei. Mit Eingabe vom 29. Dezember 2021 reichte die amtliche Verteidigerin beim Obergericht des Kantons Zürich die Berufungserklärung mit weitergehenden Bemerkungen ein. Mit Beschluss vom 28. November 2022 stellte das Obergericht des Kantons Zürich das Strafverfahren gegen A.________ sel. gestützt auf Art. 329 Abs. 4 StPO ein und hielt fest, dass das Urteil des Bezirksgerichts Meilen vom 27. April 2021 demgemäss gegenstandslos geworden sei. Die Privatkläger wurden mit ihren Schadenersatz- und Genugtuungsforderungen auf den Zivilweg verwiesen. Des Weiteren entschied das Obergericht, dass die erstinstanzliche Gerichtsgebühr ausser Ansatz falle und die weiteren Kosten für das Vorverfahren und das erstinstanzliche Gerichtsverfahren auf die Gerichtskasse genommen würden. Ferner wurde entschieden, die Prozessentschädigungen an die vier Privatkläger, zu deren Bezahlung A.________ im erstinstanzlichen Urteil verpflichtet worden war, seien aus der Gerichtskasse auszurichten.