Citation: 2C_614/2021 E. 4.3.1

4.3.1. Vom Beschwerdeführer durfte spätestens nach der Verwarnung vom 20. Dezember 2017 erwartet werden, dass er Massnahmen ergreift, um seine finanzielle Situation zu klären und nicht bloss die Verschuldung etwa in gleicher Höhe zu halten (vgl. Urteil 2C_789/2017 vom 7. März 2018 E. 5.1 f.), zumal er auch wegen seines Gebarens in finanziellen Angelegenheiten schon zuvor am 7. Januar 2015 ermahnt worden war. Wie schon vorher über Jahre hinweg fehlte es ihm aber an ernsthaften, auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Sanierungsbemühungen. Bereits im Urteil des Bezirksgerichts Winterthur vom 24. August 2016 betreffend die Vernachlässigung der Unterhaltspflichten gegenüber seiner Tochter wurde festgehalten, dass es der Beschwerdeführer: "bewusst pflichtwidrig unterlassen hat, sich ernsthaft um eine hundertprozentige Anstellung bzw. die Beschaffung notwendiger finanzieller Mittel zu bemühen."