Citation: 2C_914/2022 E. 1.1

1.1. Die A.________ GmbH in Liquidation (nachfolgend: die Steuerpflichtige) hat steuerrechtlichen Sitz in U.________/SG. Die Geschäftsführung liegt in den Händen von B.________ (nachfolgend: die Geschäftsführerin), die auch die einzige Gesellschafterin ist. Trotz Aufforderung und Mahnung reichte die Steuerpflichtige die Steuererklärungen zu den Steuerperioden 2014 bis und mit 2018 nicht ein. Aufgrund dessen schritt das Steueramt des Kantons St. Gallen (KStA/SG; nachfolgend: die Veranlagungsbehörde) zur Veranlagung nach Ermessen. Die Veranlagungsverfügungen zu den Staats- und Gemeindesteuern des Kantons St. Gallen und zur direkten Bundessteuer, Steuerperioden 2014 bis 2018, ergingen am 26. November 2020. In den jeweiligen Rechtsmittelbelehrungen wurde die Steuerpflichtige darauf hingewiesen, dass die Veranlagungsverfügungen nur wegen offensichtlicher Unrichtigkeit angefochten werden könnten. Die Steuerpflichtige erhob am 21. Dezember 2020 Einsprache, wobei sie sinngemäss um die Aufhebung der Veranlagungsverfügungen ersuchte. Sie beanstandete, dass die Veranlagungsverfügungen "jeglichen Fakten und Tatsachen" widersprächen, zumal die Gesellschaft seit dem Jahr 2003 "ohne Aktivitäten und Einnahmen und somit ohne Gewinn" geblieben sei. Die Veranlagungsbehörde trat mit Einspracheentscheid vom 15. Januar 2021 auf die Einsprachen nicht ein, was sie damit begründete, dass der Unrichtigkeitsnachweis nicht erbracht worden sei. Zudem habe die Steuerpflichtige keinerlei Beweismittel vorgelegt. Daraufhin gelangte die Steuerpflichtige mit Rechtsmitteln vom 14. Februar 2021 an die Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen. Diese wies die Rechtsmittel mit Entscheid vom 15. Februar 2022 ab, soweit sie darauf eintrat. Die Verwaltungsrekurskommission bestätigte die Sichtweise der Veranlagungsbehörde und hielt im Wesentlichen fest, die weiteren Ausführungen seitens der Steuerpflichtigen bezögen sich nicht auf den Streitgegenstand und seien ohnehin nicht nachvollziehbar.