Citation: 5P.331/2005 01.12.2005 E. 7

Willkür wird dem Obergericht schliesslich insofern vorgeworfen, als es bei der Berechnung des Existenzminimums die Steuerbelastung unberücksichtigt gelassen bzw. die den Beschwerdeführer treffende Steuerbelastung nicht entsprechend der Annahme eines höheren Einkommens angepasst und statt dessen den von der ersten Instanz geschätzten Betrag übernommen habe. Der Beschwerdeführer hatte im kantonalen Rekursverfahren zur Frage der Steuerbelastung einzig ausgeführt, der vom erstinstanzlichen Richter in den Grundbedarf der Beschwerdegegnerin eingesetzte Betrag von Fr. 700.-- im Monat sei zu hoch. Dass er sich zu seiner eigenen Steuerbelastung geäussert und auf eine allfällige Anpassung im Falle der Annahme eines höheren Einkommens hingewiesen hätte, macht er selbst nicht geltend. Was er in der staatsrechtlichen Beschwerde vorbringt, entbehrt einer hinreichenden Substantiierung und ist nicht geeignet, die Höhe der der Beschwerdegegnerin zugesprochenen Unterhaltsbeiträge vor dem Hintergrund einer allfälligen Anpassung des für die Steuern einzusetzenden Betrags - die ohnehin bei beiden Parteien vorzunehmen wäre - als willkürlich erscheinen zu lassen.