Citation: I 121/03 30.10.2003 E. 3

Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das Valideneinkommen anhand der durchschnittlichen steuerbaren Einkommen der Jahre vor dem Unfallgeschehen ermittelt hat (vgl. ZAK 1990 S. 518). Dabei ist zusätzlich eine Anpassung an die Teuerung und an die reale Einkommensentwicklung vorzunehmen. Dass die Vorinstanz dies vorliegend nicht getan hat ist unerheblich, da das Valideneinkommen des Versicherten bei Weitem unter dem Invalideneinkommen liegt. Dass die Vorinstanz zusätzlich lohnstatistische Angaben beigezogen hat, war auf Grund des Ergebnisses anhand der Steuerunterlagen zwar nicht notwendig. Es erlaubte ihr jedoch die Überprüfung des Ergebnisses im Sinne einer Plausibilitätskontrolle und damit eine vertiefte Begründung ihres Entscheides. Die Kontrollrechnung hat das auf Grund der konkreten Zahlen des steuerbaren Einkommens gewonnene Bild bestätigt und indiziert klar dessen Richtigkeit.