Citation: U 381/04 02.02.2006 E. 2

2.1 Im Einspracheentscheid vom 7. November 2002 wird davon ausgegangen, der Beschwerdeführer habe beim Unfall vom 10. September 1997 kein Schleudertrauma mit dem für diese Verletzung typischen Beschwerdebild, sondern höchstens eine schleudertraumaähnliche Verletzung der HWS ohne organisch nachweisbare Befunde erlitten. Während für die LWS-Beschwerden ein Kausalzusammenhang mit dem Unfall verneint und das Vorliegen einer unfallkausalen psychischen Störung gestützt auf das Aktengutachten des Dr. med. U.________ ausgeschlossen wird, anerkannte der Unfallversicherer bezüglich der HWS-Beschwerden eine Unfallkausalität für die Verschlimmerung des Vorzustandes (degenerative Veränderungen), erachtete den Status quo sine anfangs 1999 aber als erreicht. Für den Fall, dass noch ein natürlicher Kausalzusammenhang anzunehmen wäre, verneinte er eine Leistungspflicht mit der Begründung, dass die für die Adäquanzprüfung bei Schleudertraumen und schleudertraumaähnlichen Verletzungen der HWS geltenden Kriterien nicht erfüllt seien. 2.2 Das kantonale Gericht erachtet ein Schleudertrauma der HWS als gegeben, hält die LWS-Beschwerden für nicht mehr unfallkausal und stellt fest, soweit seitens der Nackenschmerzen und neuropsychologischen Störungen noch Unfallfolgen vorgelegen hätten, seien diese objektiv jedenfalls wenig bedeutsam gewesen. Die Nackenschmerzen seien schon im Sommer 1998 in den Hintergrund getreten und es habe klar das psychische Beschwerdebild im Vordergrund gestanden. Die Frage der natürlichen Kausalität der in den Arztberichten unterschiedlich beurteilten psychischen Beeinträchtigungen bedürfe keiner weiteren Abklärung, weil jedenfalls die Adäquanz des Kausalzusammenhangs nach den für psychische Unfallfolgen geltenden Kriterien zu verneinen sei. 2.3 Der Beschwerdeführer stellt sich demgegenüber auf den Standpunkt, nach den Arztberichten lägen objektive Befunde vor und der Unfallzusammenhang sei sowohl für die somatischen als auch die psychischen Beeinträchtigungen zu bejahen. Im Übrigen wird bestritten, dass die psychischen Störungen schon kurz nach dem Unfall eindeutig im Vordergrund gestanden haben, weshalb eine allfällige Adäquanzprüfung nach den für Schleudertraumen und schleudertraumaähnliche Verletzungen der HWS geltenden Regeln zu erfolgen habe, was dazu führe, dass die Adäquanz ohne weiteres zu bejahen sei.