Citation: 7B_368/2024 E. 1.2.3

1.2.3. Aus dem Schreiben des Beschwerdeführers ergibt sich e contrario, dass er an seinen übrigen Begehren festhalten möchte. In Ziff. 3 verlangt er die Feststellung, dass die Umwandlung der Verwahrung in eine stationäre therapeutische Massnahme gegen verschiedene völkerrechtliche Bestimmungen verstosse. Nach einem allgemeinen prozessualen Rechtsgrundsatz sind Feststellungsbegehren indes subsidiär zu Leistungsbegehren (BGE 148 I 160 E. 1.6; 137 IV 87 E. 1). Darauf wies bereits die Vorinstanz hin. Sie trat auf das Feststellungsbegehren des Beschwerdeführers nicht ein. Es hätte dem Beschwerdeführer offengestanden, die Anordnung der stationären therapeutischen Massnahme vor Bundesgericht überprüfen zu lassen, wie er es in Ziff. 2 seiner Beschwerde verlangte. Nachdem er dem Bundesgericht über seinen Rechtsanwalt mit Schreiben vom 29. August 2024 ausdrücklich mitteilen liess, sein entsprechendes Begehren zurückzuziehen, und er sich in seiner Beschwerde (und im Übrigen auch nicht im Schreiben vom 29. August 2024, was ohnehin verspätet wäre) nicht dazu äussert, weshalb er ein eigenständiges Rechtsschutzinteresse (vgl. Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG) an der Feststellung einer Konventionsverletzung haben soll, ohne dass die Anordnung der Massnahme auf deren Rechtmässigkeit überprüft wird, kann auf das Feststellungsbegehren nicht eingetreten werden. Das gilt auch für das Ersuchen um eine Haftentschädigung (Ziff. 4), das von den anderen Begehren abhängt.