Citation: 2C_338/2017 E. 3.1

3.1. Den Akten ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer bereits anlässlich der Gewährung des rechtlichen Gehörs durch die Kantonspolizei Zürich am 1. Juni 2015 geäussert hatte, er fürchte sich vor Racheakten seines ehemaligen Komplizen bzw. Mittäters, den er im Ermittlungsverfahren, welches der verfahrensauslösenden Verurteilung vorausgegangen war, stark belastet habe. Vor der Vorinstanz brachte der Beschwerdeführer erneut vor, der ehemalige Komplize habe gegen ihn - den Beschwerdeführer - und seine Familie Todesdrohungen ausgestossen; zudem habe die Ehefrau des Komplizen gegenüber seiner - des Beschwerdeführers - Ehefrau gedroht, die ganze Familie würde bei einer Rückkehr ins Heimatland mit dem Tod dafür bezahlen, was geschehen sei. In diesem Zusammenhang sei bei der Staatsanwaltschaft Luzern und später Schwyz auch ein Verfahren gegen die Ehefrau des Komplizen geführt worden. Vor der Vorinstanz beantragte der Beschwerdeführer, diese Akten beizuziehen. Sodann sei er - so der Beschwerdeführer im Verfahren vor der Vorinstanz - aufgrund eines Anrufs von seinen Eltern, wonach "die Familienbande" des Komplizen ihn selbst und seine Familie bedroht hätten, am 26. September 2015 nach Mazedonien geflogen, um Anzeige zu erstatten. Die Polizei habe ihn jedoch abgewimmelt. Die Vorinstanz habe seine Beweisanträge (Beizug der Strafakten betreffend die Ehefrau des Komplizen, Befragung der Eltern) abgewiesen und damit das rechtliche Gehör verletzt.