Citation: 8C_531/2023 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer macht zu Recht geltend, dass die Sozialen Dienste der Vorinstanz mit Schreiben vom 14. Juni 2023 eröffneten, nicht die Rechtsvertretung ihrer Klienten zu sein. Sie würden diese nur beraten. Weiter gaben die Sozialen Dienste in diesem Schreiben an, der Beschwerdeführer habe den Auftrag erhalten, ihnen jeweils die Post der IV-Stelle vorbei zu bringen. Dies habe lediglich einen informativen Charakter im Sinne der Akteneinsicht gehabt. Die Fristen liefen ab dem Zeitpunkt, an welchem der Betroffene oder sein Rechtsvertreter, nicht aber die Sozialen Dienste, die Post erhalten hätten. Aufgrund dieses Schreibens der Sozialen Dienste steht klar fest, dass diese im kantonalen Beschwerdeverfahren nicht als Rechtsvertreter des Beschwerdeführers fungierten. Der gegenteilige Schluss der Vorinstanz ist in diesem Lichte willkürlich. Insbesondere hat sie gestützt auf die von ihr angeführten Umstände auch nicht angenommen, es liege wenigstens eine Anscheinsvollmacht vor. Ebenso wenig hat sie im Rahmen ihrer letztinstanzlichen Vernehmlassung in irgendeiner Weise den Versuch unternommen, dem Schreiben der Sozialen Dienste vom 14. Juni 2023 die Relevanz abzusprechen.