Citation: 4A_371/2023 E. 7.1

7.1. Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdeführerin mache geltend, aus der Vereinbarung 2005 gehe deutlich hervor, dass nur der Bau der ersten Etappe vertraglich vereinbarter Zweck gewesen sei und keine verbindliche Vereinbarung für die zweite Etappe bestanden habe. Dabei blende sie aber jene Passagen aus, die ihrer Behauptung entgegenständen, namentlich werde in der Präambel der Vereinbarung 2005 festgehalten, dass die Realisierung und der Verkauf bzw. die Vermietung des (gesamten) Projekts angestrebt werde. Von einer Etappierung sei nicht die Rede. Auch gehe aus Ziff. II.9 Abs. 1 der Vereinbarung 2005 hervor, dass sie bis zu einem Verkauf des gesamten Projekts gültig sei bzw. im Falle des nicht vollständigen Verkaufs fortbestehen solle. Diese Bestimmungen stünden der Auffassung der Beschwerdeführerin entgegen. Nichts ändere, dass die Details für die zweite Etappe noch nicht geregelt worden seien. Es könne daraus nicht abgeleitet werden, dass sich die Parteien für die zweite Etappe nicht hätten binden wollen.