Citation: 1C_460/2015 E. 5.2

5.2. Das Verwaltungsgericht führte aus, den Akten seien keine Hinweise darauf zu entnehmen, dass auf den Vorplätzen jemals Parkfelder bewilligt worden wären; namentlich seien solche in der Bewilligung vom 27. September 1956 nicht erwähnt und im Situationsplan nicht eingezeichnet. Dass diese Feststellungen aktenwidrig wären, ist nicht ersichtlich. Weiter hielt das Verwaltungsgericht fest, es könne im Ergebnis ohnehin offen bleiben, ob von der zuständigen Behörde Parkplätze bewilligt oder zugesichert worden seien und ob die vorhandenen Parkplätze im Zeitpunkt ihrer Erstellung oder Einrichtung überhaupt bewilligungspflichtig gewesen seien. Denn durch die Umnutzung des Gebäudes zu Büroräumen könne die Anzahl der täglichen Zu- und Wegfahrten (von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie je nach Branche insbesondere auch von der Kundschaft) gegenüber einer Nutzung als Lager- und Gewerbehaus erheblich zunehmen. Die Erschliessung und ausreichende Anzahl verkehrssicherer Abstellplätze sei daher für die Nutzung als Bürogebäude neu zu prüfen.