Citation: 1C_397/2019 E. 2

Die Beschwerdeführerin begründet das Vorliegen eines besonders bedeutenden Rechtshilfefalles wie folgt: Aufgrund einer von Griechenland auf den 1. Juli 2019 in Kraft gesetzten Gesetzesänderung könnten die Beschuldigten in Griechenland seither nicht mehr wegen passiver oder aktiver Bestechung verfolgt werden. Es fehle an der beidseitigen Strafbarkeit. Dabei handle es sich um eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Tragweite, die vom Bundesgericht bisher noch nicht geprüft worden sei. Ausserdem habe die BA elementare Verfahrensgrundsätze verletzt, indem sie die amtlichen Akten "offenbar unvollständig" erfasst bzw. nicht alle Parteieingaben einbezogen habe.