Citation: 5A_116/2019 E. 1

Wegen Rechtsverzögerung kann jederzeit Beschwerde geführt werden (Art. 94 BGG). Indem die KESB zwischenzeitlich über das Entlassungsgesuch entschieden hat, worauf die kantonale Rechtsverzögerungsbeschwerde gegenstandslos und das betreffende Verfahren mit Verfügung vom 2. April 2019 abgeschrieben wurde, trifft dies nunmehr auch für die vor Bundesgericht gegen die kantonalen Instanzen erhobene Rechtsverzögerungsbeschwerde zu: Es besteht kein aktuelles und praktisches Interesse an einem Entscheid über die Rechtsverzögerung mehr (spezifisch für die Rechtsverzögerungsbeschwerde: BGE 130 I 312 E. 5.3 S. 333) und es wird auch kein ausnahmsweise fortbestehendes virtuelles Interesse behauptet (BGE 139 I 206 E. 1.1 S. 208; 142 I 135 E. 1.3.1 S. 143), so dass sich eine diesbezügliche Prüfung erübrigt. Insbesondere kann nicht als substanziiertes Vorbringen eines virtuellen Interessens angesehen werden die in allgemeiner Weise vorgebrachte Ausführung, die Feststellung der Verzögerung stellte eine Art Genugtuung dar: Für betreffende Feststellungen mit Genugtuungscharakter, welche die Vergangenheit betreffen, steht vielmehr die Klage nach Art. 454 ZGB zur Verfügung (BGE 140 III 92 E. 2 S. 94 ff.).