Citation: 1P.670/1999 26.01.2000 E. A

A.- S.________ war vom 22. Mai bis zum 8. Dezember 1997 amtlicher Verteidiger von M.________, gegen den das Untersuchungsrichteramt des Kantons Solothurn eine Strafuntersuchung wegen Raubes führte. Am 11. Dezember 1997 reichte S.________ seine Kostennote ein, womit er für seine Aufwendungen insgesamt Fr. 11'370. 80 (64 1/3 Stunden à Fr. 160. -- = Fr. 10'293. --, Fr. 383. 80 Barauslagen sowie Fr. 694. -- MWSt) in Rechnung stellte. Am 15. Dezember 1997 verfügte der Untersuchungsrichter: "Die Kostennote von Fürsprech S.________ wird aufgrund des verhältnismässig beträchtlichen Aufwandes ermessensweise auf pauschal Fr. 7'000. -- festgelegt und entsprechend angewiesen. " Mit Urteil vom 29. September 1998 hiess das Obergericht des Kantons Solothurn den Rekurs von S.________ gegen diese Verfügung des Untersuchungsrichters teilweise gut und setzte die durch die Gerichtskasse an S.________ zu bezahlende Entschädigung auf Fr. 7'645. 15 fest (43 2/3 Stunden à Fr. 160. -- = Fr. 6'986. 65, Fr. 191. 90 Barauslagen sowie Fr. 466. 60 MWSt).