Citation: 8C_768/2018 E. 2

Zu prüfen ist, ob die Vorinstanz bei der Ermittlung des Invaliditätsgrades Bundesrecht verletzte. Streitig ist das gemäss Art. 16 ATSG zugrunde zu legende Erwerbseinkommen, das der Beschwerdegegner bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, wenn er nicht invalid geworden wäre (sogenanntes hypothetisches Valideneinkommen). Prozessthema bildet dabei unter anderem die Frage, in welchem Umfang der vor dem Unfall tatsächlich erzielte Lohn im Sinne von BGE 135 V 297 zu parallelisieren ist. Darüber hinaus ist umstritten, ob ein sogenannter leidensbedingter Abzug vom Invalideneinkommen gerechtfertigt sei. Soweit die Suva dem Versicherten basierend auf einer Integritätseinbusse von 20 % eine entsprechende Integritätsentschädigung zusprach, erwuchs die Verfügung vom 19. Juli 2016 unangefochten in Rechtskraft (BGE 119 V 347).