Citation: 5A.2/2005 24.03.2005 E. 9

Damit ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gutzuheissen und der angefochtene Entscheid aufzuheben. Die Sache ist zur Ergänzung der Beweisführung an das Departement zurückzuweisen. Dieses wird die notwendigen Beweiserhebungen vorzukehren haben. Insbesondere sind die Referenzenpersonen, die Mitbewohner des Beschwerdeführers in Beachtung von Art. 14 VwVG detailliert zur Frage der ehelichen Gemeinschaft und zu den gemeinsamen Aktivitäten der Eheleute zu befragen. Soweit das Departement Fotos als beweistauglich erachtet, ist der Beschwerdeführer aufzufordern, Originalfotos einzureichen, welche gemeinsame Anlässe mit seiner Ehefrau im massgebenden Zeitpunkt belegen sollen. Zwecks Abklärung der Umstände der Scheidung der ersten Ehe der Ehefrau des Beschwerdeführers sind schliesslich die entsprechenden Scheidungsakten beizuziehen, falls das Departement diesem Sachverhaltselement noch Bedeutung beimisst. Gegebenenfalls ist die Schweizer Ehefrau zu diesem Punkt sowie zur Frage der ehelichen Gemeinschaft zu befragen. Danach wird erneut über die erleichterte Einbürgerung zu entscheiden sein.