Citation: 9C_787/2023 E. 4.2.2

4.2.2. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Einschätzung der Gutachter stünde im Widerspruch zu den Akten, insbesondere zur Beurteilung der behandelnden Ärzte. Dem ist entgegenzuhalten, dass die Experten ihre abweichende Einschätzung nachvollziehbar begründeten. So äusserte sich der neurologische Gutachter ausführlich zu der vom Beschwerdeführer geschilderten Schmerzsymptomatik im Lenden- und Brustwirbelbereich und legte - insbesondere auch unter Berücksichtigung der medizinischen Akten - plausibel dar, weshalb nicht von einer neurologisch begründeten Schmerzsymptomatik ausgegangen werden könne. Dabei wies der Neurologe auch auf "deutliche und mehrfache Inkonsistenzen" hin. Er führte aus, die vergleichsweise geringen degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule erklärten nicht die subjektiv so hochgradig und vermeintlich auf alle Therapiemassnahmen resistenten Schmerzen. Die Therapieaktivitäten seien auffallend gering. Das Aktivitätsniveau im Alltag erscheine nicht wesentlich reduziert. Entgegen der Ausfassung des Beschwerdeführers vermögen auch die Berichte der Dres. B.________ (vom 24. Januar 2020) und C.________ (vom 18. Februar 2020) - soweit deren Beurteilungen vom neurologischen MEDAS-Gutachter nicht ohnehin bestätigt wurden - nicht, konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise aufzuzeigen, zumal sich diese nicht zu den Auswirkungen der erhobenen Befunde auf die Arbeitsfähigkeit äusserten. Im Weiteren legt der Beschwerdeführer nicht dar, dass im - nach dem MEDAS-Gutachten ergangenen - Bericht des Röntgeninstituts D.________ vom 18. April 2023, wichtige (nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende) Aspekte benannt wurden, welche im Gutachten unerkannt oder ungewürdigt geblieben wären und die Anlass zu weiteren Abklärungen gegeben hätten (Urteil 9C_31/2024 vom 20. Juni 2024 E. 2.3.1 mit Hinweis).