Citation: 5A_272/2013 E. 3.1

3.1. Das Kantonsgericht hat im angefochtenen Entscheid erwogen, die Beschwerde erweise sich "schon deshalb als unbegründet", weil die Beschwerdeführerin in ihrem Schreiben vom 17. Dezember 2012 das Betreibungsamt nicht einfach um die Beantwortung von Fragen ersuche, sondern konkreten Bezug auf Betreibungshandlungen aus dem Jahr 2012 nehme und diese als gesetzeswidrig bezeichne. Da sie diese Betreibungshandlungen beziehungsweise Verfügungen jedoch nicht innerhalb der Beschwerdefrist von zehn Tagen (Art. 17 Abs. 2 SchKG) "seit Mitteilung" der betreffenden Verfügung angefochten habe, seien diese Rügen nunmehr verspätet und nicht mehr zu hören. Dem Betreibungsamt könne sodann keine Auskunftsverweigerung vorgeworfen werden, habe es doch mit entsprechenden Aktennotizen glaubhaft dargelegt, dass es die offenen Fragen in zwei Telefongesprächen vom 15. Januar 2013 mit dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin und vom 18. Januar 2013 mit der Sekretärin des Rechtsvertreters geklärt habe.