Citation: 4A_474/2022 E. A

A.________ (Versicherter, Beschwerdeführer) ist alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer der C.________ GmbH, die im Februar 2009 in das Handelsregister eingetragen wurde. Im Juni 2018 schloss die C.________ GmbH (Versicherungsnehmerin) mit der B.________ AG (Versicherung, Beschwerdegegnerin) eine Krankentaggeldversicherung. Am 7. Februar 2020 meldete der Versicherte, dass er seit 9. Januar 2020 krank und daher zu 100 % arbeitsunfähig sei. In der Folge leistete die Versicherung für den Zeitraum vom 9. Januar 2020 bis 3. Februar 2020 Taggelder von Fr. 3'331.65. Am 11. März 2020 teilte die Versicherung dem Versicherten mit, er habe doch keinen Anspruch auf Taggelder. Denn er habe sich im Jahr 2019 keinen Lohn ausbezahlt, weshalb kein Erwerbsausfall bestehe. Darauf teilte der Versicherte mit, er habe im Jahr 2019 aus der Erwerbstätigkeit für die C.________ GmbH Einkommen erzielt. Lediglich deren Höhe sei noch nicht berechnet worden. Der Buchhalter werde den Jahresabschluss 2019 erstellen und den Nachweis des Erwerbsausfalls liefern. Nach weiterer ausführlicher Korrespondenz hielt die Versicherung daran fest, dass der Versicherte keinen Erwerbsausfall nachgewiesen habe.