Citation: 5A_175/2019 E. 4.6

4.6. Zusammenfassend ist das angefochtene Urteil nicht zu beanstanden. Anders als dies der Beschwerdeführer zu glauben scheint, ist es dabei unbedenklich, wenn das Obergericht sich von anderen (rechtlichen) Überlegungen hat leiten lassen, als die Erstinstanz (vgl. Urteil 4A_397/2016 vom 30. November 2016 E. 3.1; vgl. auch BGE 142 III 413 E. 2.2.4), zumal er nicht geltend macht, es liege eine überraschende Rechtsanwendung vor (vgl. BGE 130 III 35 E. 5 S. 39; Urteile 4A_543/2018 vom 28. Mai 2019 E. 4.4.4, nicht publ. in: BGE 145 III 383; 4A_301/2018 vom 19. November 2018 E. 4.2). Unter diesen Umständen ist auf die weiter strittige Frage nicht einzugehen, ob auf Grundlage von Art. 649 Abs. 2 ZGB auch (Dienst-) Leistungen entschädigt werden können, die ein Miteigentümer selbst erbringt.