Citation: 1B_431/2017 E. 5.2

5.2. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist die Vorinstanz bei der Beurteilung der Kollusionsgefahr nicht in einen Schematismus verfallen. Sie hat im angefochtenen Entscheid zusammenfassend erwogen, trotz der bisherigen Ermittlungsergebnisse und des entsprechenden Tatverdachts sei der Sachverhalt noch nicht vollständig festgestellt, und es stünden noch verschiedene wichtige Untersuchungshandlungen an. Insoweit ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz Kollusionsgefahr bejaht hat. Mit Blick auf sein bisheriges Verhalten im Strafverfahren, seine aktenkundigen persönlichen Merkmale und die früheren Verurteilungen hat der Beschwerdeführer ein grosses Interesse daran, dass der ermittelte Sachverhalt möglichst unbedeutend bleibt. Das hat die Vorinstanz zutreffend erkannt. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass der Beschwerdeführer in Freiheit versucht sein könnte, die Abklärung des Sachverhalts durch Verdunkelungshandlungen zu beeinträchtigen, indem er Beteiligte und Mitwisser beeinflussen, Spuren und Beweismittel beseitigen und allfälliges (nicht von der Siegelung betroffenes) Deliktsgut beiseite schaffen könnte. Eine mildere Ersatzmassnahme, die geeignet wäre, den Beschwerdeführer im derzeitigen Verfahrensstadium zuverlässig von Kollusionshandlungen abzuhalten, ist nicht ersichtlich. Insoweit hält auch die Ansicht der Vorinstanz, der dargelegten Kollusionsgefahr könne mit blossen Ersatzmassnahmen für strafprozessuale Haft derzeit noch nicht ausreichend begegnet werden, vor Bundesrecht stand.