Citation: 6B_687/2016 E. B

Das Kriminalgericht des Kantons Luzern verurteilte X.________ am 3. Juli 2014 wegen mehrfacher Widerhandlung gegen Art. 19 Abs. 1 i.V.m. Abs. 2 lit. a und teilweise lit. b und c BetmG, teilweise begangen als Gehilfin, zu einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren und 6 Monaten sowie wegen mehrfacher Geldwäscherei gemäss Art. 305bis Ziff. 1 i.V.m. Ziff. 2 lit. b StGB zu einer bedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu Fr. 30.--. X.________ erhob Berufung im Schuld- und Strafpunkt sowie zu Ersatzmassnahmen, Bargeldbetrag und Reisepässen. Die Staatsanwaltschaft beantragte mit Anschlussberufung, die Berufung abzuweisen und 8 Jahre Freiheitsstrafe festzusetzen. Das Kantonsgericht des Kantons Luzern befragte an der Berufungsverhandlung vom 14. April 2015 X.________. Am 28. September 2015 erstatteten zwei Gutachterinnen ein am 1. Mai 2015 in Auftrag gegebenes psychiatrisches Gutachten zur Schuldfähigkeit. Es war von vollständiger Schuldfähigkeit auszugehen. Die Parteien verzichteten auf eine abschliessende Verhandlung. Das Kantonsgericht bestätigte am 10. März 2016 die erstinstanzlichen Schuldsprüche. Es verurteilte sie aufgrund der BetmG-Delikte zu 3 Jahren Freiheitsstrafe, davon 12 Monate unbedingt und 24 Monate bei einer Probezeit von 3 Jahren bedingt vollziehbar, sowie wegen Geldwäscherei zu einer bedingten Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu Fr. 80.--. Die beiden Reisepässe und alle weiteren Ausweise und Schriften seien ihr nach Rechtskraft des Urteils herauszugeben.