Citation: 1A.3/2003 06.08.2003 E. 3

Der Beschwerdeführer ersucht im bundesgerichtlichen Verfahren ebenfalls um Durchführung eines Augenscheins. Er legt indessen nicht dar, welche sachverhaltlichen Elemente mit einer derartigen Beweismassnahme geklärt werden sollten. Auch in dieser Hinsicht verkennt er, dass etwa die tatsächlichen Auswirkungen der vom umstrittenen Projekt vorgesehenen wasserbaulichen Massnahmen bzw. der von ihm selber vorgeschlagenen Lösungen - etwa hinsichtlich der Bachsohlenabsenkung und -vertiefung oder der Erosions- und Rutschungsgefährdung - im Gelände nicht festgestellt werden können. Für das angefochtene Projekt, welches die Sicherung der Ufer mit Holzkästen oder Blöcken und die Sohlensicherung durch Erstellung einer Raubettrinne vorsieht - ist es nicht von ausschlaggebender Bedeutung, ob der Bachverlauf durch natürliche Einflüsse oder Arbeiten des Beschwerdeführers seitlich verschoben worden ist. Da der Beschwerdeführer den sog. Rückbau des (angeblich) steilen Zufahrtweges mit der vorliegenden Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht beanstandet (unten E. 4.2), bedarf es auch in dieser Hinsicht keines Augenscheins. Der rechtserhebliche Sachverhalt ergibt sich vielmehr aus den Akten und dem angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts. Das Gesuch um Durchführung eines Augenscheins ist daher abzuweisen. Ferner stellt der Beschwerdeführer das Gesuch um Beizug eines Experten in der Person von Herrn Markus Egli (Chef des Amtes für Wasserwirtschaft des Kantons Solothurn). Aus den Rechtsschriften geht indessen nicht hervor, welche konkreten Sachfragen technischer Natur von einem gerichtlichen Experten zu begutachten wären. Der Beschwerdeführer hat dem Bundesgericht ein privates Gutachten von Markus Brügger eingereicht. Darin werden aufgrund der im Giessbach vorgefundenen Sachlage insbesondere Zielsetzungen und konzeptionelle Massnahmen formuliert. Allerdings setzt sich der Experte mit dem vom Kanton vorgesehenen Projekt nicht auseinander, weshalb seine Folgerungen für die Beurteilung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde von untergeordneter Bedeutung sind. Im bundesgerichtlichen Verfahren beanstandet der Beschwerdeführer schliesslich, dass die Vernehmlassung des Bundesamtes für Wasser und Geologie (BWG) von Peter Heiniger verfasst worden ist, wie dem Briefkopf zu entnehmen ist. Dieser habe das kantonale Amt seit längerem in der Angelegenheit des Giessbaches begleitet und könne daher nicht als unvoreingenommen betrachtet werden. - Der Beschwerdeführer übersieht in dieser Hinsicht, dass die Vernehmlassung des Bundesamtes von vornherein keine Stellungnahme von einer unabhängigen Expertenseite darstellt, sondern eine Meinungsäusserung von einer Fachstelle des Bundes ist. Der Hinweis des Beschwerdeführers, dass Peter Heiniger sich bereits in anderer Weise mit der Problematik des Giessbaches auseinandergesetzt hat, stellt keinen Umstand dar, welcher diesen im Sinne von Art. 29 Abs. 1 BV als voreingenommen erscheinen lässt. Überdies ist die Vernehmlassung vom Sektionschef unterzeichnet. Schliesslich knüpft der Beschwerdeführer an seine Beanstandung keine prozessualen Begehren. Die Stellungnahme des Bundesamtes ist daher nicht aus dem Recht zu weisen.