Citation: 4A_498/2022 E. B

B.a. Der Kläger erachtete die fristlose Kündigung für ungerechtfertigt und missbräuchlich. Er erhob am 30. November 2016 Klage beim Arbeitsgericht Zürich und verlangte mit den (im Laufe des Verfahrens geänderten) Begehren zusammengefasst Fr. 9'961'703.-- samt Zins als Entschädigung für die missbräuchliche Kündigung (Antrags-Ziffer 1), die Bezahlung aufgelaufener Anwaltskosten von Fr. 608'482.70 samt Zins (Antrags-Ziffer 2a), die Feststellung, dass ihm die Beklagte künftig anfallende Kosten (insbesondere Anwaltskosten) zu bezahlen habe, die ihm durch Untersuchungen im Zusammenhang mit der Beklagten und/oder seiner Tätigkeit für die Beklagte anfallen (Antrags-Ziffer 2b), sowie die Feststellung und Beseitigung einer behaupteten widerrechtlichen Verletzung seiner Persönlichkeit (Veröffentlichung zweier Medienmitteilungen) im Zusammenhang mit seiner fristlosen Entlassung (Antrags-Ziffern 3a und 3b). Mit Urteil vom 10. März 2021 hiess das Arbeitsgericht das Klagebegehren Ziffer 2a (Bezahlung aufgelaufener Anwaltskosten von Fr. 608'482.70) samt Feststellungsbegehren für die künftigen Kosten (Rechtsbegehren Ziff. 2b) gut (Dispositiv-Ziffern 1 und 2). Im Übrigen wies es die Klage ab (Dispositiv-Ziffer 3). Zudem regelt es die Kosten- und Entschädigungsfolgen (Dispositiv-Ziffern 4-7). B.b. Gegen das Urteil des Arbeitsgerichts vom 10. März 2021 erhoben beide Parteien Berufung an das Obergericht des Kantons Zürich. Dieses führte die beiden Verfahren getrennt. B.b.a. Bezüglich der Berufung der Beklagten kam das Obergericht mit Beschluss und Urteil vom 3. Februar 2022 zum Ergebnis, dass sich die Berufung als begründet erweise. Es trat auf das Klagebegehren Ziffer 2b nicht ein und wies das Klagebegehren Ziffer 2a ab. Zudem erfolgte vor Obergericht ein Teilrückzug der Klage bezüglich des Klagebegehrens Ziff. 2a im Fr. 565'132.37 samt Zins übersteigenden Umfang. Insoweit schrieb das Obergericht das Verfahren ab. Mit Urteil 4A_124/2022 vom 23. August 2022 wies das Bundesgericht eine vom Kläger gegen das obergerichtliche Urteil vom 3. Februar 2022 erhobene Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. B.b.b. Der Kläger beantragte mit seiner Berufung, es seien die Dispositiv-Ziffern 3, 5, 6 und 7 des arbeitsgerichtlichen Urteils vom 10. März 2021 aufzuheben und es seien die Klagebegehren Ziffern 1 (Entschädigung für missbräuchliche Kündigung), 3a und 3b gutzuheissen. Mit Teilurteil vom 11. März 2022 verpflichtete das Obergericht die Beklagte in teilweiser Gutheissung des Klagebegehrens Ziffer 1, dem Kläger Fr. 71'250.-- brutto nebst Zins zu 5 % seit 23. Juni 2016 ( pro rata -Ansprüche auf den 13. Monatslohn und den garantierten Bonus für das Jahr 2016) zu bezahlen. Im darüber hinausgehenden Umfang wurde die Beurteilung der klägerischen Berufung einem späteren Entscheid vorbehalten. Das Teilurteil blieb unangefochten. Mit Beschluss vom 4. Oktober 2022 hob das Obergericht das Urteil des Arbeitsgerichts vom 10. März 2021 mit Bezug auf die Abweisung der Klagebegehren Ziffern 1, 3a und 3b (Dispositiv-Ziffer 3) sowie die Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen (Dispositiv-Ziffern 5-7) auf und wies die Sache zur Neubeurteilung der aufgeführten Klagebegehren sowie der erstinstanzlichen Kosten- und Entschädigungsfolgen im noch offenen Umfang an das Arbeitsgericht zurück. Vorbehalten bleibe die teilweise Gutheissung des Klagebegehrens Ziffer 1 gemäss Teilurteil vom 11. März 2022. Das Obergericht erwog, dass die von der Erstinstanz als wichtige Gründe im Sinne von Art. 337 OR qualifizierten Verhaltensweisen des Klägers dessen fristlose Entlassung nicht zu rechtfertigen vermöchten. Entsprechend lasse sich die Abweisung des Klagebegehrens Ziffer 1 nicht auf diese Gründe resp. Verhaltensweisen stützen. Dasselbe gelte mit Bezug auf die Klagebegehren Ziffern 3a und 3b, welche das Arbeitsgericht ebenfalls gestützt auf die unzutreffende rechtliche Annahme und Begründung abgewiesen habe, die fristlose Kündigung sei gerechtfertigt gewesen. Da ein wesentlicher Teil der Klage nicht (resp. auf unzutreffender Grundlage) beurteilt worden sei, sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.