Citation: 5A_380/2023 E. 2

Im Übrigen geht es um eine vorsorgliche Massnahme. Diesbezüglich kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 98 BGG). Es gilt somit das strenge Rügeprinzip im Sinn von Art. 106 Abs. 2 BGG. Das bedeutet, dass das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und soweit möglich belegte Rügen prüft, während es auf ungenügend begründete Rügen und appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid nicht eintritt (BGE 134 II 244 E. 2.2; 142 III 364 E. 2.4). Diesen Begründungsanforderungen wird die Eingabe nicht ansatzweise gerecht. Die Ausführungen bleiben rein appellatorisch, sind weitgehend polemisch und bestehen zum grössten Teil aus Vorwürfen, die ausserhalb des möglichen Anfechtungsgegenstandes liegen (Kritik am eigenen Anwalt, der angeblich die Gegenseite unterstützt haben soll und schliesslich das Mandat niederlegte; Pauschalkritik an der vorsitzenden Oberrichterin, die sich nur um die Eingaben der Gegenseite kümmere, vertusche und manipuliere). Soweit sinngemäss eine Befangenheit der erstinstanzlichen Gerichtsmitglieder geltend gemacht wird, läge dies innerhalb des möglichen Anfechtungsgegenstandes; allerdings bleiben die Ausführungen, soweit sie verständlich sind, auch hier appellatorisch und erschöpfen sich in allgemeiner Polemik.