Citation: 7B_275/2024 E. 4

Im angefochtenen Beschluss ist das Obergericht auf die Beschwerde nicht eingetreten, da es sich bei der angefochtenen polizeilichen Handlung um eine rein verwaltungsrechtliche Polizeimassnahme gestützt auf das kantonale Polizeirecht handle, wogegen die strafprozessuale Beschwerde nach Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO nicht offen stehe. Die Beschwerde ist nur im Rahmen des Streitgegenstands zulässig. Dieser wird durch das Anfechtungsobjekt, d.h. den angefochtenen Entscheid, und die Parteibegehren bestimmt, wobei der angefochtene Entscheid den möglichen Streitgegenstand begrenzt (BGE 142 I 155 E. 4.4.2 mit Hinweisen). Gegenstand des vorliegenden Verfahrens kann somit einzig die Frage bilden, ob die Vorinstanz die Beschwerde zu Recht als unzulässig beurteilt hat oder ob sie auf das Rechtsmittel hätte eintreten müssen. Hierzu äussert sich die Beschwerdeführerin in Verletzung der Begründungspflichten gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG (dazu BGE 146 IV 297 E. 1.2) mit keinem Wort, sondern legt sie über weite Teile einzig ihre Sichtweise des Polizeieinsatzes vom 4. Juli 2023 dar und führt aus, inwiefern die Voraussetzungen für den polizeilichen Gewahrsam gemäss § 12 Abs. 1 lit. a PolG/ZG nicht erfüllt gewesen seien. Diese Rügen liegen aus den genannten Gründen allesamt ausserhalb des vorliegenden Streitgegenstands. Die Beschwerde erweist sich damit als offensichtlich unzulässig bzw. genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offenkundig nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen (Art. 64 Abs. 1 BGG). Umständehalber ist allerdings ausnahmsweise von einer Kostenauflage abzusehen (Art. 66 Abs. 1 BGG).