Citation: 8C_495/2007 31.01.2008 E. 3

3.1 Nach Art. 22 Abs. 1 Satz 1 UVG (in der bis 31. Dezember 2002 gültigen Fassung) wird die Invalidenrente für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben, wenn sich der Invaliditätsgrad des Rentenbezügers erheblich ändert. Nach den von der Rechtsprechung zu Art. 41 aIVG entwickelten Grundsätzen, die auch für die Revision einer von der SUVA zugesprochenen Invalidenrente massgebend sind (RKUV 1989 Nr. U 65 S. 71 E. 1c mit Hinweis), gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen, Anlass zu einer Rentenrevision; dabei kann es sich nicht nur um eine Verbesserung oder Verschlimmerung des Gesundheitszustandes, sondern auch um eine erhebliche Veränderung der erwerblichen Auswirkungen eines an sich gleich gebliebenen Gesundheitsschadens handeln (BGE 113 V 273 E. 1a S. 275, 112 V 371 E. 2b S. 372 je mit Hinweisen). Die Frage der wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhaltes, wie er im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung bestanden hat, mit demjenigen zur Zeit der streitigen Revisionsverfügung. Eine rechtskräftige Revisionsverfügung gilt - im Hinblick auf eine weitere Revision - ihrerseits als (neue) Vergleichsbasis, wenn sie auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustandes) beruht (BGE 133 V 108 E. 5.4 S. 114). 3.2 Das kantonale Gericht hat zutreffend festgehalten, dass die Leistungspflicht des Unfallversicherers für jede von ihm geschuldete Leistungsart (vgl. BGE 127 V 102 E. 5d S. 104) einen natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Gesundheitsschaden voraussetzt. Es hat ferner den Begriff des natürlichen Kausalzusammenhanges (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 180 und 402 E. 4.3.1 S. 406 je mit Hinweisen) sowie die von der Rechtsprechung für die Adäquanz psychischer Unfallfolgen entwickelte Einteilung der Unfälle nach ihrer objektiven Schwere in leichte oder banale, mittelschwere und schwere Unfälle und die bei Unfällen im mittleren Bereich massgebenden unfallbezogenen, objektiven Adäquanzkriterien (besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalles, Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen, ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung, körperliche Dauerschmerzen, ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmern, schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen, Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit) richtig dargelegt. Darauf und auf BGE 115 V 133 E. 6 S. 138 ff. kann verwiesen werden.