Citation: 1C_590/2017 E. 2.4

2.4. Aus diesen Erwägungen des Bundesgerichts geht klar hervor, dass es das erste Parkplatzprojekt nicht nur aufgrund der Stützmauern, sondern auch deshalb als mit dem dienstbarkeitsrechtlichen Bauverbot als unvereinbar erachtete, weil vorgesehen war, das gesamte Terrain aufzuschütten und das ganze bisher landwirtschaftlich genutzte Grundstück - und nicht nur Teilflächen davon - zu einem Parkplatz umzunutzen. Inwiefern der damit begründete Verstoss gegen das Bauverbot beim vorliegenden Projekt nicht mehr vorliegen soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Dies ist auch nicht ersichtlich, da das Projekt gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen und den Bauplänen vorsieht, dass die Bauparzelle zur Errichtung von 11 Parkplätzen grossmehrheitlich mit einem Asphaltbelag bedeckt und das gewachsene Terrain fast auf der ganzen Parzellenfläche und zum Teil erheblich - zwar nicht aufgeschüttet - aber abgegraben werden sollte. Damit würde die Bauparzelle in ihrer Gesamtheit zu einem vom natürlich gewachsenen Terrain erheblich abweichenden Parkplatz umgenutzt, womit sich ihr bisheriger Charakter erheblich ändern würde. Demnach durfte die Vorinstanz unter Berücksichtigung des bundesgerichtlichen Präjudizes willkürfrei annehmen, die sich stellende zivilrechtliche Vorfrage hätte aufgrund der vorgesehenen Terrainveränderungen ein unzweifelhaftes Resultat ergeben und habe daher von Verwaltungsbehörden beantwortet werden dürfen (vgl. Urteil 1C_246/2015 vom 4. März 2016 E. 2.4).