Citation: 9C_822/2016 E. 3.4.2

3.4.2. Rein formal betrachtet geht es in der Klage in der Tat um die Überweisung eines (behaupteten) Freizügigkeitsguthabens an eine Vorsorgeeinrichtung, was (grundsätzlich) den Rechtsbereich der beruflichen Vorsorge betrifft (vgl. Art. 4 Abs. 2bis FZG). Diese Sichtweise greift hier indessen zu kurz: Aus der Klagebegründung erhellt, dass sich der Streit einzig darum dreht, ob die Swisscanto die Anordnungen des Zivilgerichts Basel-Stadt in dessen Entscheiden vom 11. März und 25. August 2005 betreffend Ehescheidung richtig oder falsch umgesetzt hat. Dabei geht es ausschliesslich um die (Fehl-) Interpretation der Richtersprüche und den sich (allenfalls) daraus ergebenden Schadenersatz. Diese Streitigkeit, insbesondere die zentrale und entscheidende Frage nach dem Gehalt der genannten Ehescheidungs-Entscheide, fällt in die (jeweilige) zivilrechtliche Zuständigkeit; dass sie sich vorsorgerechtlich auswirkt, ändert daran nichts (E. 3.1). Auch wenn es sich beim Streit - entgegen der vorinstanzlichen Auffassung - nicht um eine bereits abgeurteilte Sache (res iudicata) handeln sollte, bleibt er privatrechtlicher Natur. Die Vorinstanz hat daher zu Recht ihre sachliche Zuständigkeit verneint. Die Beschwerde ist unbegründet.