Citation: 6B_1200/2021 E. 2.4

2.4. Hinsichtlich der Bezahlung von privaten Motorfahrzeugversicherungen und einem Aston Martin Cover durch die Beschwerdeführerin erwägt die Vorinstanz, es sei unbestritten, dass der Beschwerdegegner die Rechnungen ohne nähere Prüfung an E.________ weitergeleitet und seine Pflichten als Geschäftsführer verletzt habe. Hinsichtlich der Frage, ob der Beschwerdegegner mit Eventualabsicht gehandelt habe, berücksichtigt die Vorinstanz, dass sich die unterbliebene Prüfung der Rechnungen auf jede Art der Rechnungen bezogen habe. Dass die Rechnungen vom 4. April 2012 und vom 20. November 2012 vom Beschwerdegegner visiert seien, lasse jedoch aufhorchen. Die Vorinstanz erachtet es jedoch als notorisch, dass im Geschäftsleben Dokumente immer wieder auch ohne nähere Prüfung unterzeichnet würden und angesichts der sehr guten wirtschaftlichen Verhältnisse des Beschwerdegegners und dem Umstand, dass dieser sich nicht um seinen persönlichen Zahlungsverkehr gekümmert habe, könne nicht ausgeschlossen werden, dass dieser die Nichtbezahlung privater Rechnungen in Höhe von jeweils knapp Fr. 4'000.-- bzw. gut Fr. 1'000.-- zu Lasten seiner eigenen Konten nicht bemerkt habe. Zudem seien die Unregelmässigkeiten in den Zeitraum mehrfacher Fahrzeugwechsel und der persönlichen Neuorientierung des Beschwerdegegners nach dem Tod seiner ersten Ehefrau gefallen, was die Nachlässigkeiten im Umgang mit Verpflichtungen zusätzlich naheliegend erscheinen lasse. E.________ habe als Mitglied der Geschäftsleitung mit dem Beschwerdegegner auf Augenhöhe verkehrt und habe eine zweifelhafte Zahlungsanweisung jederzeit durch Rückfragen überprüfen können. Die Vorinstanz kommt zum Schluss, dass die Behauptung des Beschwerdegegners, es handle sich bei der Weiterleitung der Rechnungen zur Zahlung um ein Versehen, durch keine äusseren Umstände widerlegt werde. Bei einer Gesamtbetrachtung sei von einer fahrlässigen und nicht von einer eventualvorsätzlichen Tatbegehung auszugehen. Die Beschwerdeführerin bringt dagegen vor, aus der Aussage des Beschwerdegegners, es habe sich um einen Fehler gehandelt und dies habe nicht vorkommen dürfen, sei abzuleiten, dass er nachweislich zum Zeitpunkt des Visierens der Rechnungen um die Pflichtwidrigkeit seines Handelns gewusst habe. Die Beschwerdeführerin stellt damit den vorinstanzlichen Erwägungen ihre eigene Sicht der Dinge gegenüber, ohne darzulegen, inwiefern die Vorinstanz Tatsachen willkürlich gewürdigt haben soll. Ihre Ausführungen in diesem Zusammenhang erschöpfen sich in appellatorischer Kritik, auf die nicht einzutreten ist (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. BGG).