Citation: 9C_95/2023 E. 6.2.1

6.2.1. Die Vorinstanz ist in Anbetracht der Tatsache, dass die Beschwerdegegnerin der B.________ GmbH 2008 anerkanntermassen irrtümlich einen Betrag von insgesamt Fr. 438'566.35 rücküberwiesen hat, zum Schluss gelangt, es treffe die Ausgleichskasse ein Mitverschulden an der Entstehung des letztendlich resultierenden Schadens. Dem wird von keiner Seite opponiert, weshalb darauf - Anhaltspunkte dafür, dass das kantonale Gericht sein diesbezügliches Ermessen offenkundig fehlerhaft ausgeübt hätte, sind nicht ersichtlich (vgl. E. 1 und 6.1 hiervor) - abzustellen ist. Im Lichte der einschlägigen Rechtsprechung ebenfalls bundesrechtskonform ist ferner die vorinstanzliche Feststellung, in Konstellationen wie der vorliegenden (mit Rückzahlung von Beiträgen in der Höhe der Schadenssumme) erweise sich die Annahme, die Kausalität sei durch die Handlungen der Parteien als zu gleichen Teilen gegeben, als sachgerecht und lege es nahe, den Schadenersatzbetrag auf die Hälfte herabzusetzen (vgl. etwa Urteil H 36/02 und H 38/02 vom 10. Oktober 2002 E. 8.2).