Citation: 1C_147/2022 E. 1.4

1.4. In BGE 136 II 370 erwog das Bundesgericht mit Blick auf die damals umstrittene Pflicht zur Durchführung einer altlastenrechtlichen Detailuntersuchung (vgl. Art. 14 der Verordnung vom 26. August 1998 über die Sanierung von belasteten Standorten [Altlasten-Verordnung, AltlV; SR 814.680]), es sei nachvollziehbar, dass sich die Betroffene bereits zu einem frühen Zeitpunkt gegen eine Kostenübernahme zur Wehr setzen wolle. Zwar bedeute die mit der Realleistungspflicht verbundene Pflicht zur Kostenbevorschussung noch nicht, dass die Inhaberin diese Kosten letztlich zu tragen habe. Über die endgültige Kostentragungspflicht werde in einem späteren Zeitpunkt gestützt auf Art. 32d USG entschieden. Da die finanzielle Lage der Beschwerdeführerin jedoch kritisch sei und die Vorfinanzierung der Detailuntersuchung ihren Konkurs zur Folge haben könnte, sei ein nicht wieder gutzumachender Nachteil zu bejahen (a.a.O., E. 1.5; s. auch Urteil 1C_490/2019 vom 2. Juli 2020 E. 1.1; je mit Hinweisen).