Citation: 1C_645/2023 E. B

Nachdem im Rahmen der Teilrevision der Nutzungsplanung auf die Schaffung einer Gartenzone verzichtet wurde, ordnete der Gemeinderat Wollerau am 15. Februar 2021 gestützt auf den Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 28. August 2018 erneut den Rückbau der ausserhalb der Bauzone gelegenen Weganlage auf dem Grundstück KTN 1450 an. Hiergegen erhoben A.A.________ und B.A.________ Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, das die angefochtene Vollstreckungsverfügung mit Entscheid vom 9. August 2021 aufhob (Verfahren III 2021 34). Zur Begründung führte es aus, infolge der Aufhebung des Regierungsratsbeschlusses vom 12. Dezember 2017 liege keine vollstreckbare Sachverfügung mehr vor. Mit Beschluss vom 5. Dezember 2022 verweigerte der Gemeinderat Wollerau gestützt auf den Gesamtentscheid vom 20. Oktober 2022 des Amts für Raumentwicklung des Kantons Schwyz erneut die nachträgliche Baubewilligung für die Weganlage. Zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands ordnete er an, die Bordsteine am Wegrand, die in der Nichtbauzone lägen, seien vollständig zu entfernen. Zudem sei der Kiesweg ausserhalb der Bauzone dauerhaft zu begrünen, indem Humus zugefügt und ein Schotterrasen angelegt werde. Für die Ausführung dieser Massnahmen wurde der Bauherrschaft eine Frist von drei Monaten ab Rechtskraft dieser Verfügung eingeräumt. Der Regierungsrat wies eine dagegen gerichtete Beschwerde mit Beschluss vom 16. Mai 2023 ab. Diesen schützte das Verwaltungsgericht mit Entscheid vom 24. Oktober 2023 (Verfahren III 2023 97).