Citation: 1C_467/2018 E. 5.4

5.4. Das BAFU teilt auch insoweit die Einschätzung der Vorinstanz. Es führt in seiner Stellungnahme im bundesgerichtlichen Verfahren vom 10. Dezember 2018 aus, da die Usterstrasse die deutlich kürzere Route darstelle als der Umweg via West- und Zürcherstrasse, erscheine es plausibel, dass auch nach der Verwirklichung des Projekts Weststrasse die Fahrzeuge "natürlicherweise" via Usterstrasse verkehrten. Damit die beabsichtigte Verkehrsverlagerung von rund einem Viertel des Durchgangsverkehrs eintrete, müsse folglich der Durchfahrtswiderstand auf der Usterstrasse erhöht werden. Gemäss dem Betriebs- und Gestaltungskonzept der Stadt Wetzikon sei hierfür neben dem Fahrverbot für den Schwerverkehr und verkehrsgestalterischen Massnahmen eine Pförtneranlage geplant, welche den DTV auf der Usterstrasse auf 8'000 bis 10'000 Fahrzeuge beschränken solle. Zusammenfassend sei die dem UVB zum Projekt Weststrasse zugrunde liegende Verkehrsprognose nachvollziehbar und plausibel. Es gelte indes sicherzustellen, dass die Pförtneranlage auch entsprechend der prognostizierten Verkehrsverlagerung ausgestaltet werde.