Citation: 5A_989/2020 E. 4

Die fast 30-seitige Beschwerde ist schwer lesbar und insbesondere weitschweifig. Es erfolgen langatmige Ausführungen zur Sache und namentlich zur Aktivlegitimation; insbesondere wird dem Kantonsgericht eine "unerlaubte kompensatorische Tätigkeit" vorgeworfen und dem Obergericht unterstellt, es habe die Aktivlegitimation der Kläger verneint, obwohl es sich dazu gerade ausdrücklich nicht geäussert hat. Auf sämtliche Ausführungen, welche am eigentlichen Anfechtungsgegenstand (Fristansetzung zur Äusserung bezüglich Prozessbeitritt bzw. Verzichtserklärung) und den diesbezüglichen Erwägungen des Obergerichtes vorbeigehen, und auf sämtliche Ausführungen, von denen nicht aufgezeigt wird, dass und inwiefern sie bereits vor Obergericht erfolgt sind, ist von vornherein nicht einzutreten. In diesem Sinn sachbezogen ist einzig die auf S. 26 unten im Zusammenhang mit den Subeventualbegehren erfolgende Behauptung, das Obergericht halte zu Unrecht fest, dass keine Ausführungen zum Nachteil im Sinn von Art. 319 ZPO erfolgt seien, enthalte doch die kantonale Beschwerdeschrift vom 8. November 2019 in Rz. 8 und 9 durchaus Ausführungen dazu. Indes bleibt diese Behauptung unsubstanziiert, indem sie nicht näher ausgeführt und einfach auf die kantonale Eingabe verwiesen wird. Verweise auf kantonale Eingaben sind jedoch im bundesgerichtlichen Verfahren unzulässig; vielmehr hat die Begründung in der Beschwerdeschrift selbst zu erfolgen (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 144 V 173 E. 3.2.2 S. 178), was wie gesagt nicht geschieht. Im Übrigen wird der an das Bundesgericht gerichteten Eingabe nicht einmal ein Exemplar der kantonalen Beschwerde beigelegt, in welcher angeblich Ausführungen zum Nachteil erfolgt sein sollen.