Citation: 8C_34/2024 E. 4.3

4.3. Weiter ergibt sich aus dem Bericht der Dr. med. E.________ vom 31. Januar 2022 nicht glaubhaft, dass bezüglich der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer leidensangepassten Tätigkeit, die gemäss den in Rechtskraft erwachsenen Verfügungen vom 2. Februar 2021 seit 14. September 2020 100 % betrug, eine erhebliche Verschlechterung eingetreten wäre. Vielmehr zeigt sich aus dem Gesamtzusammenhang dieses Berichts, dass Dr. med. E.________ seit der Erkrankung am Ileus im September 2019 und weiterhin seit September 2020 von einer geringen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auch in einer leidensangepassten Tätigkeit ausging. Denn aus ihrer Sicht habe er erst ab Februar 2021 stundenweise eine leichte Tätigkeit als Sitzwache im Krankenhaus ausüben können, wobei der im Juni 2021 erfolgte Steigerungsversuch auf 50 % nach drei Wochen gescheitert sei. In diesem Lichte nahm Dr. med. E.________ auch mit Blick auf die Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit seit September 2020 eine bloss unterschiedliche Beurteilung des gleichen Sachverhalts vor, die unerheblich ist.