Citation: 2C_1113/2013 E. 2.4.2

2.4.2. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern dem Beschwerdeführer die Rückkehr nach Marokko aufgrund der diagnostizierten Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ (ICD-10 F60.31) unzumutbar sein soll, zumal die Behandlung in der Schweiz mangels Kooperation des Beschwerdeführers bislang schleppend verlief und dieser namentlich die empfohlene (teil-) stationäre Behandlung ausschlug. Dass der Beschwerdeführer besonderer Betreuung bedürfte, die ihm einzig seine Familie bieten könnte, ist nicht erstellt. Auch folgt die Unzumutbarkeit der Rückkehr nicht allein aus dem Umstand, dass das Gesundheits- oder Sozialversicherungswesen in einem anderen Staat allenfalls nicht mit demjenigen in der Schweiz vergleichbar ist und die hiesige medizinische Versorgung einem höheren Standard entspricht (BGE 139 II 393 E. 6 S. 403; 128 II 200 E. 5.3 S. 209).