Citation: 5A_353/2022 E. 2.5.2

2.5.2. Dass die Vorinstanz eine Stellungnahme des Beschwerdeführers zumindest zu den beiden grössten Betreibungsforderungen im Stadium des Rechtsvorschlags erwartet hat, stellt ebenfalls keine Verletzung von Bundesrecht dar. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind auch Betreibungen, gegen die Rechtsvorschlag erhoben wurde, im Rahmen der Gesamtbetrachtung der Zahlungsgewohnheiten zu berücksichtigen (Urteil 5A_417/2020 vom 27. Oktober 2020 E. 4.3.3 mit Hinweisen). Der Schuldner ist daher grundsätzlich gehalten, zu jeder im Betreibungsregister nicht als erledigt aufgeführten Forderung Stellung zu nehmen und behauptete Zahlungsvereinbarungen und geleistete Raten zu belegen (Urteile 5A_891/2021 vom 28. Januar 2022 E. 6.4; 5A_33/2021 vom 28. September 2021 E. 3.3). Soweit der Beschwerdeführer nun erstmals vor Bundesgericht zu den offenen Betreibungsforderungen Stellung nimmt, müssen seine Ausführungen als unzulässige Noven unbeachtlich bleiben (vgl. vorne E. 1.4).