Citation: I 785/06 31.10.2007 E. 4

Bei der Feststellung des Gesundheitsschadens (Befund, Diagnose, Prognose etc.) und der (Rest-)Arbeitsfähigkeit der versicherten Person handelt es sich grundsätzlich um Tatfragen (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 f.). Gleiches gilt für die auf einem rechtsgenüglichen Abklärungsbericht an Ort und Stelle (BGE 130 V 61, SVR 2005 IV Nr. 21 E. 5.1.1, I 249/04, je mit Hinweisen) basierenden Feststellungen über die Einsatzfähigkeit im Haushalt. Die auf eine Würdigung konkreter Umstände gestützte Festsetzung des hypothetischen Umfanges der Erwerbstätigkeit der versicherten Person ist eine Tatfrage; eine Rechtsfrage liegt hingegen vor, wenn diese Frage ausschliesslich gestützt auf die allgemeine Lebenserfahrung beantwortet wird. Die Gewichtung der einzelnen Bereiche (hiezu vgl. Rz. 3095 des vom BSV herausgegebenen Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung, KSIH) im Rahmen eines Haushalt-Abklärungsberichts ist eine Ermessensfrage (Urteile des Bundesgerichts I 639/06 vom 5. Januar 2007, E. 4.2, und des Eidg. Versicherungsgerichts I 693/06 vom 20. Dezember 2006, E. 4.1 und 6.3). Die konkrete Beweiswürdigung stellt eine Tatfrage dar. Dagegen ist die Beachtung des Untersuchungsgrundsatzes (BGE 130 V 64 E 5.2.5 S. 68 f., 125 V 193 E. 2 S. 195, je mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts I 110/07 vom 25. Juni 2007, E. 4.2.2) und der Beweiswürdigungsregeln nach Art. 61 lit. c ATSG Rechtsfrage (BGE 132 V 393 E. 3.2 und 4 S. 397 ff.; Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts I 697/06 vom 23. November 2006, E. 1).