Citation: 8C_50/2017 E. 4

Nach den vorinstanzlichen Feststellungen hat die IV-Stelle dem Beschwerdeführer in korrekt durchgeführtem Verfahren nach Art. 43 Abs. 3 ATSG am 23. Oktober 2015 die Pflicht auferlegt, sich insbesondere im Voraus angekündigten Laboruntersuchungen zur Kontrolle seines Cannabiskonsums zu unterziehen. Drei von vier Kontrollen (am 1. Dezember 2015, am 5. Februar 2016 und am 2. März 2016) habe er in unentschuldbarer Weise versäumt, weshalb die IV-Stelle hinsichtlich ihrer Leistungen ab dem 23. Oktober 2015 zu Recht auf das Begehren des Versicherten nicht eingetreten sei. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass er die Termine zur Laborkontrolle nicht wahrgenommen hat. Er macht geltend, die Anordnung der Abstinenzkontrolle sei im Verfahren der beruflichen Massnahmen nicht zulässig gewesen. Sie habe sich auf die blosse Vermutung der Spitex gestützt, welche am 23. Januar und am 20. März 2015, also Monate vor dem 23. Oktober 2015, Cannabisgeruch festgestellt habe. Der Substanzgebrauch habe sich im Rahmen der beruflichen Massnahmen nicht negativ auf die Abklärung ausgewirkt.