Citation: C 355/99 12.02.2001 E. 1

1.- Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen über die Einstellung in der Anspruchsberechtigung bei selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit (Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG, Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV) und die verschuldensabhängige Dauer der Einstellung (Art. 30 Abs. 3 Satz 3 AVIG, Art. 45 Abs. 2 AVIV) sowie die Rechtsprechung zum arbeitslosenversicherungsrechtlichen Begriff des Selbstverschuldens (ARV 1998 Nr. 9 S. 44 Erw. 2b, 1982 Nr. 4 S. 39 Erw. 1a, je mit Hinweisen) richtig dargelegt, weshalb darauf verwiesen wird. Zutreffend ist weiter, dass das Verhalten, welches zur selbstverschuldeten Arbeitslosigkeit geführt hat, beweismässig klar feststehen muss und bei Differenzen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht bloss auf Behauptungen des Arbeitgebers abgestellt werden darf (BGE 112 V 245 Erw. 1; SVR 1996 AlV Nr. 72 S. 220 Erw. 3b/bb). Beizufügen ist, dass das vorwerfbare Handeln nach Art. 20 lit. b des Übereinkommens Nr. 168 der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) über Beschäftigungsförderung und den Schutz gegen Arbeitslosigkeit vom 21. Juni 1988 (SR 0.822.726.8) vorsätzlich erfolgt sein muss (vgl. BGE 124 V 236 Erw. 3b; nicht veröffentlichte Urteile P. vom 29. November 2000, C 95/00, und M. vom 17. Oktober 2000, C 53/00).