Citation: 6B_125/2024 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin ficht die angeordnete Landesverweisung einschliesslich deren Ausschreibung im Schengener Informationssystem an. Sie weist darauf hin, sie und ihr Mann seien weiterhin verheiratet und hielten an ihrer Ehe fest, auch wenn sie derzeit nicht zusammenwohnten. Er unterstütze sie und sei immer an ihrer Seite. Ihr Lebenszentrum sei in der Schweiz. Sie wünsche sich, dass sie wieder als Familie zusammenleben könnten. Sie empfinde tiefe Reue und Scham. Sie sei kein Monster, sondern ein normaler Mensch. Sie arbeite, bezahle ihre Rechnungen und ihre Steuern, habe Freunde und ein soziales Leben und wolle in der Schweiz auch eine eigene Firma gründen. Sie stelle keinerlei Gefahr dar, weder für die hiesige Gesellschaft noch für den Schengenraum.