Citation: I 538/05 19.01.2006 E. 3.2

3.2.1 Gestützt auf die Angaben der Firma U.________ bei welcher die Beschwerdeführerin bis zum Eintritt des Gesundheitsschadens tätig gewesen war, ermittelte die Vorinstanz für das Jahr 1999 ein effektives Einkommen ohne Gesundheitsschaden als Hilfsarbeiterin von monatlich Fr. 2'650.-, welcher Betrag im Grundsatz nicht bestritten wird. Dabei ging das kantonale Gericht davon aus, wegen des bei dieser Stelle erzielten relativ geringen Erwerbseinkommens bestehe noch kein Anlass, beim Valideneinkommen anstelle des effektiv erzielten Einkommens auf Tabellenlöhne mit Durchschnittswerten abzustellen. Die Beschwerdeführerin beanstandet diese Betrachtungsweise und macht geltend, es stehe fest, dass sie sowohl vor Eintritt des Gesundheitsschadens als auch unmittelbar danach nicht nur ein relativ geringes, sondern ein erheblich unterdurchschnittliches Erwerbseinkommen erzielt habe. Nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts könne bei einer Differenz von rund 25 % von einem unterdurchschnittlichen Einkommen gesprochen werden (Urteil F. vom 15. Juli 2003, I 789/02). Demzufolge sei im vorliegenden Fall auch beim Valideneinkommen auf die Tabellenlöhne mit Durchschnittswerten abzustellen, oder aber es sei beim Invalideneinkommen eine entsprechende Reduktion des bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage noch erzielbaren Durchschnittsverdienstes vorzunehmen (Urteil W. vom 15. Dezember 2004, I 496/04). 3.2.2 Das von der Beschwerdeführerin bei der letzten Arbeitgeberin vor Eintritt des Gesundheitsschadens tatsächlich erzielte Einkommen lag im für die Berechnung des Invaliditätsgrades massgebenden Jahr 1999 mit Fr. 2'650.- um 28.12 % unter dem als Invalideneinkommen der Berechnung zugrunde gelegten jährlichen Durchschnittslohn von Frauen für Hilfstätigkeiten gemäss LSE (LSE 1998, TA1, Frauen, Niveau 4, Teuerung 1999). Danach hätte die Versicherte ein Gehalt von Fr. 3'687.- erzielen können. Wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zutreffend vorgebracht, ist diesem Umstand, welcher nach Lage der Akten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit durch invaliditätsfremde Faktoren bedingt ist, im Rahmen des Einkommensvergleichs Rechnung zu tragen (Erw. 3.2.1 hievor). Dementsprechend ist das Valideneinkommen - ebenso wie das Invalideneinkommen - ausgehend von den statistischen Tabellenlöhnen gemäss LSE zu bestimmen (Urteil F. vom 15. Juli 2003, I 789/02). Daraus ergibt sich für das Jahr 1999 ein Valideneinkommen von Fr. 3'687.- (inkl. Nominallohnentwicklung). Im Vergleich zum Invalideneinkommen von Fr. 1'880.35 (60 % des LSE-Lohnes 1999 von Fr. 3'687.- und nach leidensbedingtem Abzug von 15 % [vgl. Erw. 3.1 hievor]) betrug der Invaliditätsgrad zum Zeitpunkt des allfälligen Rentenbeginns im Jahr 1999 damit 49 %. 3.2.3 Sowohl der von der Verwaltung im Einspracheverfahren ermittelte Invaliditätsgrad von 40 % als auch der vorinstanzlich bestimmte Invaliditätsgrad von 32 % werden somit letztinstanzlich zu Recht beanstandet. Bei einem Invaliditätsgrad von 49 % steht der Beschwerdeführerin allerdings, und da ein Härtefall vorliegend nicht gegeben ist, lediglich eine Viertelsrente zu, sodass der Einspracheentscheid vom 20. Oktober 2004 im Ergebnis zu bestätigen ist.