Citation: I 173/03 10.10.2003 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat einen Invaliditätsgrad von 12 % ermittelt. Dieser ergibt sich aus dem Vergleich von Fr. 65'000.-, welche, so die Vorinstanz, der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall durch ungehinderte Ausübung seines bisherigen Berufes erzielen würde, im Vergleich zu Fr. 57'031.-, darstellend das auf das Jahr 2001 und die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit aufgerechnete Tabelleneinkommen laut Zentralwert der Tabelle A1 der Lohnstrukturerhebung (LSE) 2000 des Bundesamtes für Statistik [Anforderungsstufe 4 (Hilfsarbeit)]. 3.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird eine Reihe von Argumenten vorgetragen, welche unbegründet sind und diesen Einkommensvergleich nicht in Frage zu stellen vermögen. Namentlich entspricht es ständiger Rechtsprechung zu Art. 28 Abs. 2 IVG, dass der Versicherte im Rahmen seiner Schadenminderungspflicht auch gehalten ist, unqualifizierte Tätigkeiten (Hilfsarbeiten) auszuüben, d.h. sich das in einem solchen beruflichen Umfeld erzielbare Einkommen anrechnen zu lassen, wenn es aus gesundheitlicher Sicht zumutbar ist. Demgemäss ist gegen das vorinstanzliche Vorgehen, das Invalideneinkommen mittels statistischer Werte zu erheben, grundsätzlich nichts einzuwenden. Hingegen ist bei Ermittlung des hypothetischen Invalideneinkommens unter Einbezug der LSE rechtsprechungsgemäss ein prozentualer Abzug vorzunehmen, wenn ein Versicherter aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr uneingeschränkt einsetzbar ist (BGE 126 V 78 ff. Erw. 5). Dies wird in einer erneuten Berechnung des Invaliditätsgrades zu berücksichtigen sein (vgl. nachfolgende Erwägung 3.3). 3.3 Unklar bleibt nach der Aktenlage indes die Frage nach dem erzielbaren Valideneinkommen. Das kantonale Gericht hat dieses durch Extrapolation des zuletzt erzielten Verdienstes in dem vom Beschwerdeführer gemeinsam mit seinem Bruder betriebenen Geschäft ermittelt. Zu den Einwänden in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, wonach dieses zuletzt tatsächlich erzielte Einkommen schon unter dem Einfluss der funktionellen Limitierungen seitens des Rückens stehe und dass der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hätte (wie sein Bruder), was ihm der Gesundheitsschaden verunmögliche, nimmt das kantonale Gericht in der Vernehmlassung nicht Stellung. In der Tat ist die Frage nach dem im Gesundheitsfall im Zeitpunkt des mutmasslichen Rentenbeginns erzielbare Einkommen durch die vorhandenen Akten nicht genügend belegt. Die IV-Stelle wird zu dieser Frage ergänzende Abklärungen vornehmen und danach über den Umschulungsanspruch, unter Beachtung der weiteren gesetzlichen Erfordernisse (Art. 8 Abs. 1 IVG), erneut befinden.