Citation: 6B_794/2009 08.01.2010 E. 1

Die Vorinstanz geht von folgendem Sachverhalt aus: Der Beschwerdegegner betreibt seit ca. Dezember 2004 die Internetplattform <www.xxxxxxxx.ch>. Diese Plattform bietet für die Benutzer die Möglichkeit, sich mit einem Pseudonym über verschiedene, meist lokalpolitische Themen anonym zu äussern. Dabei geriet auch der Beschwerdeführer als amtierender Vizeammann von Wohlen ins Schussfeld der Kritik. Verschiedene, mit Namen nicht bekannte Benutzer, liessen sich zu Ehrverletzungen, Verleumdungen und Beschimpfungen hinreissen, wobei der Beschwerdegegner für die Verbreitung dieser Texte die dafür notwendige Infrastruktur gratis zur Verfügung stellte.