Citation: 7B_39/2023 E. 2

Der Beschwerdeführer hat in seinem Ausstandsgesuch vom 28. Februar 2023 geltend gemacht, der Staatsanwalt (nachfolgend: Beschwerdegegner) habe zu Unrecht die Ausweitung der gegen ihn eröffneten Strafuntersuchung (wegen falscher Anschuldigung) auf seinen Rechtsvertreter verfügt. Ausserdem beanstandete er die Übernahmeverfügung vom 15. Februar 2023 (betreffend einfache Körperverletzung usw.). Als Ausstandsgrund brachte er schon vorinstanzlich vor, die prozessuale Vorgehensweise des Beschwerdegegners sei "offensichtlich willkürlich und rechtswidrig" und verstosse "offenkundig mehrfach gegen elementare Grund- und Verfahrensrechte der EMRK sowie der Bundesverfassung". Dieser habe grundlos und ohne Rechtsgrundlage ein Strafverfahren gegen den Rechtsvertreter eröffnet, was nicht anders gedeutet werden könne, als dass der Beschwerdegegner "starke Abneigungen" persönlicher Art sowohl gegen ihn, den Beschwerdeführer, als auch dessen seinen Rechtsvertreter hege und deswegen befangen sei. Der Beschwerdeführer rügt, der angefochtene Entscheid des Obergerichtes, das auf sein Ausstandsbegehren nicht eintrat, verletze insbesondere Art. 56 StPO und Art. 29 Abs. 1 BV. Die Vorinstanz habe die von ihm beanstandeten Verfahrensverletzungen zu Unrecht "in Einzeltatsachen aufgespalten und ausschliesslich isoliert gewürdigt". Die Übernahmeverfügung des Beschwerdegegners vom 15. Februar 2023 sei prozessual nur "der letzte Tropfen" gewesen, der "das Fass eigentlich schon lange zum Überlaufen gebracht" habe.