Citation: 5D_215/2021 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführer werfen der Vorinstanz vor, mit ihrem Entscheid, Art. 5, 8, 9 und 26 BV verletzt zu haben. Sie begründen dies zusammenfassend wie folgt: Ein Grundstück "KTN xxx" gebe es gar nicht. Die früher vorgenommene Abparzellierung vom eigenen Grundstück sei illegal. "KTN xxx" sei daher nach wie vor Bestandteil von "KTN zzz". Dies belege schlüssig der nach Jahrzehnten endlich ausgehändigte Vermessungsplan. Alle von der Beschwerdegegnerin jemals ins Recht gelegten Eigentumsnachweise seien samt und sonders weder rechtskonform beglaubigt noch rechtskonform datiert. Vielmehr habe es sich bei den vorgelegten Plänen und Kopien um schlechte Fälschungen, Pseudo-Dokumente und offensichtliche Täuschungskonstrukte bzw. Bastelarbeiten gehandelt. G.________ vom Amt für Geoinformation des Kantons Schwyz habe den Beschwerdeführern am 31. Mai 2021 telefonisch mitgeteilt, es seien nur Mutationen vom 12. Februar 1982 und vom 24. Januar 2000 vorhanden. Bei allen von der Beschwerdegegnerin vorlegten "Katasterplänen", welche die Existenz einer Parzelle "KTN xyz/ehem. GB NR. www" vorgeben, handle es sich höchstens um Entwürfe, die nie rechtsverbindlich gewesen seien. Unverändert gültig sei der Vermessungsplan aus dem Jahr 1976. Dieser beweise, dass weder der Bau des Gebäudes Nr. yyz auf der imaginären Parzelle "KTN xxx" noch dessen Umschwung und Infrastruktur legal seien. Das Urteil 5D_103/2016 vom 15. März 2017 sei unbehelflich, da das Bundesgericht darin von der falschen Annahme eines Eigentumsanspruchs der Beschwerdegegnerin ausgegangen sei. Weiter halten die Beschwerdeführer dafür, dass das Gebäude, zu dessen Erschliessung das Wegrecht in Anspruch genommen werde, widerrechtlich sei. Das Wohnhaus werde an Personen ohne Bezug zum landwirtschaftlichen Betrieb vermietet, weshalb keine Nutzungsbewilligung und auch keine Ausnahmebewilligung möglich sei. Die Beschwerdegegnerin wisse unzweifelhaft, dass sämtliche Gebäude auf der Parzelle "KTN xxx" formell und materiell rechtswidrig erstellt worden seien und unzulässig genutzt würden. Die Gebäude müssten wieder abgebrochen werden. Die Beschwerdegegnerin habe böswillig gehandelt. Die Vorinstanz habe sich nicht mit dem Einwand der illegalen Schmutzwasser-Ableitung aus dem Wohnhaus der Beschwerdegegnerin befasst.