Citation: 8C_296/2023 E. 5.3

5.3. Im kantonalen Verfahren berief sich der Beschwerdeführer nur auf somatische, nicht aber auf psychische Leiden. Er zeigt nicht substanziiert auf, welche Anhaltspunkte die Vorinstanz hätten veranlassen müssen, eine Verschlechterung seines psychischen Zustands in Betracht zu ziehen und im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) entsprechende Abklärungen vorzunehmen. Somit stellt die letztinstanzliche Berufung des Beschwerdeführers auf eine Verschlechterung seines psychischen Gesundheitszustands ein unechtes Novum dar, dessen Einbringung vor Bundesgericht nur im Rahmen von Art. 99 Abs. 1 BGG zulässig ist. Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass für die Zulässigkeit unechter Noven, die bereits im kantonalen Verfahren ohne Weiteres hätten vorgebracht werden können (BGE 143 V 19 E. 1.2). Der Beschwerdeführer legt nicht dar, die vorinstanzliche Berufung auf die psychische Problematik sei ihm prozessual unmöglich und objektiv unzumutbar gewesen. Diese ist somit unbeachtlich (vgl. auch Urteil 8C_107/2023 vom 5. Juli 2023 E. 5.3).