Citation: U 121/06 23.04.2007 E. A

A.________, geboren 1966, war seit 18. September 1997 bei der Firma L.________ als Mitarbeiter tätig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: SUVA) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 12. März 1998 war er in einen Verkehrsunfall verwickelt. Dabei stiess er mit dem Kopf an die Scheibe der Fahrertür und zog sich eine Schädel- und Halswirbelsäulenkontusion zu. Am 30. März 1998 nahm er seine Arbeit wieder voll auf. In der Folge litt er an einem schweren Tinnitus und war wegen psychischer Beschwerden in Behandlung. Mit Verfügung vom 17. Dezember 2003 sprach ihm die SUVA eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 100 % ab 1. September 2003 und eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 10 % wegen des schweren Tinnitus zu; die Frage einer Integritätsentschädigung infolge des psychischen Leidens wurde ausdrücklich offen gelassen. A.________ liess Einsprache einreichen. Mit Schreiben vom 9. Februar 2005 stellte die SUVA die Integritätsentschädigung für das psychische Leiden bei einer Integritätseinbusse von 25 % in Aussicht. A.________ liess eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von insgesamt mindestens 80 % geltend machen. Mit Einspracheentscheid vom 11. April 2005 sprach die SUVA eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 35 % (10 % für den Tinnitus, 25 % für das psychische Leiden) zu.