Citation: 1B_586/2022 E. D

Mit Schreiben vom 8. Februar 2023 forderte das Bundesgericht die Parteien auf, bis zum 23. Februar 2023 zur Frage der Gegenstandslosigkeit des bundesgerichtlichen Verfahrens sowie der damit zusammenhängenden Kosten- und Entschädigungsregelung Stellung zu nehmen. Der Beschwerdeführer nahm am 17. Februar 2023 Stellung und führte aus, es sei ihm wichtig, dass er von allen Beschuldigungen freigesprochen werde. Die Staatsanwaltschaft hielt mit Schreiben vom 10. Februar 2023 fest, ihrer Ansicht nach bestehe kein rechtlich geschütztes Interesse mehr an der Behandlung der Beschwerde. Einer Erledigung des Verfahrens wegen Gegenstandslosigkeit stehe nichts entgegen. Im Rahmen der Kosten- und Entschädigungsfolgen seien jedoch die offensichtlich sehr knappen finanziellen Verhältnisse des Beschwerdeführers zu berücksichtigen. Das Obergericht hat am 10. Februar 2023 auf eine Stellungnahme verzichtet.