Citation: 1C_185/2022 E. 4.4.3

4.4.3. Es ist unbestritten, dass die unbebaute, sich in der Zone für Nutzungen im öffentlichen Interesse befindliche Parzelle Nr. 1248 des Beschwerdeführers für die Erweiterung des Schulhauses auf dem Nachbargrundstück vorgesehen ist. Gemäss den im angefochtenen Urteil wiedergegebenen Ausführungen der Gemeinde sei die Erweiterung des bestehenden Schulhauses im Rahmen der im Jahr 2019 abgeschlossenen Gesamtsanierung in Berücksichtigung der demographischen Entwicklung und des absehbar damit verbundenen Erweiterungsbedarfs so nah wie möglich zur Parzellengrenze geführt worden, um künftig eine Erweiterung in Richtung Nachbarparzelle Nr. 1248 planen zu können. Der Kanton und die Gemeinde hätten demnach schon Vorleistungen im Hinblick auf die mögliche Erweiterung der Schulnutzung auf die Parzelle Nr. 1248 getätigt. Aus dem Planungsbericht vom 8. September 2020, Seite 9, geht zudem hervor, die heutige Schulliegenschaft sei dahingehend konzipiert worden, dass eine räumliche Erweiterung in Richtung Parzelle Nr. 1248 möglich sein dürfte. Diese Möglichkeit, den Schulraumkomplex zu erweitern, scheine zielführend, da mit einem Durchbruch ein direkter Zugang zur heutigen Primarstufe und eine gemeinsame schulische Nutzung verschiedenster Infrastruktur-Elemente realisiert werden könnte. Ein öffentliches Interesse an der Zuweisung der Parzelle Nr. 1248 des Beschwerdeführers zur Zone für Nutzungen im öffentlichen Interesse ist somit zu bejahen.