Citation: 6B_1060/2020 E. 4.1

4.1. In Bezug auf den Fallkomplex E.________ AG beanstandet der Beschwerdeführer, dass die Vorinstanz sein Verhalten im Zusammenhang mit der E.________ AG, d.h. den Verkauf derselben und die danach durch ihn ermöglichten Geldbezüge ab deren Bankkonto, als mehrfache Gehilfenschaft zu dem von H._________ mittels der E.________ AG zulasten der C.________ AG begangenen Betrug gewürdigt hat. Er stellt sich in tatsächlicher Hinsicht auf den Standpunkt, er habe weder Kenntnis von den betrügerischen Handlungen von H._________ noch einen Willen gehabt, diesem zu helfen und sich unerkannt zu bereichern. Sowohl er als auch H._________ hätten in den Einvernahmen ein solches Wissen und Wollen verneint. Allein aus dem Verkauf der E.________ AG an H._________ und aus der ihm (dem Beschwerdeführer) nach dem Verkauf noch zugekommenen Zugriffsmöglichkeit auf das Bankkonto der E.________ AG sowie der von ihm deshalb einer Drittperson erteilten Vollmacht für einen Bargeldbezug könne ohne Verfall in Willkür keine Gehilfenschaft abgeleitet werden. Dies gelte auch für die Geschäftstätigkeit der D.________ GmbH; selbst wenn er mit jener Gesellschaft Provisionsbetrüge begangen hätte, könnte dies nicht automatisch einen Schuldspruch in Bezug auf die E.________ AG nach sich ziehen. Indem die Vorinstanz einfach aus objektiven Umständen auf seine subjektiven Absichten schliesse und annehme, er habe H._________ wissentlich und willentlich unterstützt, obwohl die Untersuchung das Gegenteil ergeben habe, urteile sie willkürlich. Ohne Verfall in Willkür lasse sich kein vorsätzliches Handeln bejahen. Es bestünden insgesamt offensichtlich unüberwindbare Zweifel am Vorliegen der tatsächlichen Voraussetzungen der "angeklagten Tat".