Citation: 8C_760/2023 E. 4.2

4.2. Bei einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von weniger als 10 % sei auch der Abschluss von Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung nicht abzuwarten gewesen, so die Vorinstanz weiter, weil diese den Invaliditätsgrad nicht massgebend hätten beeinflussen können. Im Verfügungszeitpunkt sei der Beschwerdeführer stellenlos und davor als Chauffeur tätig gewesen sowie anderen Hilfstätigkeiten nachgegangen. Die Invalidenversicherung habe ihm als Eingliederungsmassnahme eine erstmalige berufliche Ausbildung zum Praktiker Büro PrA bewilligt, die der Beschwerdeführer vom 1. August 2022 bis 31. Juli 2023 absolviert (aber nicht abgeschlossen) habe. Mit Blick auf das hypothetische Einkommen als Gesunder (Valideneinkommen) sei gestützt auf die Aktenlage nicht überwiegend wahrscheinlich, dass der Beschwerdeführer eine Lehre als Koch in Angriff genommen hätte. Die Vorinstanz ging daher vom Einkommen aus, das er vor seiner Stellenlosigkeit zuletzt mit den Hilfstätigkeiten verdient hatte, woraus sich keine unfallbedingte Invalidität ergab.