Citation: 6B_1208/2022 E. 1.3.2

1.3.2. Das in der vorstehenden Erwägung zur konkreten Gefahr erheblicher Stichverletzungen Gesagte gilt mit Bezug auf den - unbestrittenen - Vorwurf der sexuellen Nötigung gleichermassen. Es steht fest, dass der Beschwerdeführer die Schere in unmittelbarer Nähe zum entblössten Geschlechtsteil der Geschädigten hielt, während sie ihn oral befriedigen musste. Auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz kann verwiesen werden. Sie verfällt, entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers, nicht in Willkür, wenn sie die Schere als spitz zulaufend und entsprechend mit Bezug auf Stichverletzungen als gefährlich beurteilt. Von einer aktenwidrigen Einschätzung kann keine Rede sein. Gleichfalls nimmt die Vorinstanz willkürfrei an, dass der Beschwerdeführer jederzeit mit weiterer Gegenwehr durch die Geschädigte rechnen musste, wenngleich sie sich ob der Drohungen ruhig verhielt. Auch zur Art der drohenden Verletzungen äussert sich die Vorinstanz schlüssig.