Citation: 8C_339/2024 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem sie verneinte, dass durch die Nichteinhaltung der Kündigungsfrist zu Lasten der Arbeitslosenversicherung ein Schaden entstanden sei, den der Beschwerdegegner verursacht habe. Ohne konkret auf die Begründung des angefochtenen Urteils einzugehen, wonach sich praxisgemäss basierend auf den tatsächlich festgestellten Verhältnissen (vgl. dazu E. 3.1 hiervor) kein Schadensrisiko habe verwirklichen können, argumentiert der Beschwerdeführer im Wesentlichen appellatorisch, indem er behauptet, auch wenn das Angebot der Arbeitsleistung seitens des Beschwerdegegners während der Kündigungsfrist ohnehin aussichtslos gewesen sein sollte, hätte er seine Lohnansprüche auf dem Schlichtungsweg einfordern können. Statt dessen steht fest, dass die Vorinstanz mit Blick auf den unbestrittenen rechtserheblichen Sachverhalt zu Recht davon ausging, der Beschwerdegegner habe für die Arbeitgeberin unechte Arbeit auf Abruf geleistet (E. 3.1). Der Beschwerdeführer scheint zu verkennen, dass solche Beschäftigungsformen praxisgemäss zulässig sind (vgl. BGE 124 III 249 E. 2a i.f. und Urteil 4A_509/2009 vom 7. Januar 2010 E. 2.2 i.f.) und die vorinstanzliche Qualifikation des Arbeitsverhältnisses vor Bundesrecht standhält (SVR 2024 ALV Nr. 9 S. 33, 8C_139/2023 E. 6.2 i.f. mit Hinweisen). Hat das kantonale Gericht unter den gegebenen Umständen das fragliche Arbeitsverhältnis bundesrechtskonform als unechte Arbeit auf Abruf qualifiziert, steht fest, dass aus dem Verzicht auf die Einhaltung einer gesetzlichen Kündigungsfrist entgegen dem Beschwerdeführer keine Lohnansprüche resultieren konnten. Denn laut der insoweit unbestrittenen Sachverhaltsfeststellung gemäss angefochtenem Urteil wäre der Beschwerdegegner selbst dann in den Monaten Februar und März 2023 von der Arbeitgeberin nicht mehr zur Arbeit aufgeboten worden, wenn er seine Arbeitsleistung explizit angeboten hätte, was der Beschwerdeführer jedenfalls nicht rechtsgenüglich substanziiert bestreitet.