Citation: I 621/01 17.11.2003 E. 3.1

3.1.1 Die Verwaltung hat das für die Invaliditätsbemessung massgebende Einkommen, welches der Versicherte trotz des Gesundheitsschadens durch eine ihm zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage zu erzielen vermöchte (Invalideneinkommen), auf Grund von fünf Arbeitsplatzbeschreibungen aus der von der SUVA angelegten Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) bei einer Arbeitsfähigkeit von 50 % auf Fr. 22'425.- festgesetzt. Die Vorinstanz ist anstelle der Durchschnittslöhne von den angegebenen Mindestlöhnen ausgegangen und hat zusätzlich einen Minderverdienst von 10 % wegen Teilzeitbeschäftigung berücksichtigt, was zu einem Invalideneinkommen von Fr. 18'723.- führte. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde spricht sich die IV-Stelle gegen die Anwendbarkeit der Mindestlöhne und für die Vornahme eines Abzuges wegen Teilzeitbeschäftigung aus. Unter Berücksichtigung eines Rechnungsfehlers bei der Ermittlung des Durchschnittslohnes beantragt sie, das Invalideneinkommen sei auf Fr. 20'215.- festzusetzen.