Citation: 9C_625/2023 E. 4.3.4

4.3.4. Hier geht es um ein Unternehmen, welches zwar umfangreiche Wertschriftenbestände in Depots bei verschiedenen Banken hält. Dass die Beschwerdeführerin als Bank oder Effektenhändlerin mit besonderen Handelsrisiken auf ihren Wertschriftenbeständen zu qualifizieren wäre, macht sie zu Recht nicht geltend. Selbst wenn der Kanton Zürich nach wie vor branchenspezifisch für Unternehmen mit besonderen Risiken auf ihren Wertschriften (handels) beständen pauschale Rückstellungen zuliesse, fiele eine solche Rückstellung, wie sie die Beschwerdeführerin mit ihrem zweiten Eventualantrag verlangt (vgl. oben Sachverhalt C.), somit ausser Betracht. Allein die von ihr im kantonalen Verfahren vorgelegte Untersuchung der durchschnittlichen Volatilitäten einzelner von ihr gehaltener Wertschriften ändert daran nichts. Auch unter diesem Aspekt kommt die Gewährung einer Rückstellung auf den Wertschriftenbeständen der Beschwerdeführerin, wie sie sie mit ihrem ersten Eventualantrag verlangt, nicht infrage. Auch darüber hinaus hat die Beschwerdeführerin keine spezifischen Risiken (z.B. Verkaufsbeschränkungen) auf ihrem Wertschriftenportefeuille namhaft gemacht. Die Vorinstanz hat daher der von der Beschwerdeführerin vorgenommenen Erhöhung ihrer Schwankungsreserve auf Wertschriften im Geschäftsjahr 2019 die steuerliche Wirksamkeit zu Recht versagt.