Citation: 5A_380/2022 E. 2.4

2.4. Zwar trifft es zu, dass der Aufschub der öffentlichen Versteigerung und die Einreichung eines Zahlungsversprechens einer Schweizer Bank als Voraussetzung für die Prüfung des Freihandverkaufs bereits im kantonalen Verfahren thematisiert worden ist. So hat bereits die untere kantonale Aufsichtsbehörde festgehalten, dass das Betreibungsamt in den Steigerungsbedingungen auch den Zahlungsmodus festlegen dürfe (Art. 136 SchKG). Im konkreten Fall seien die entsprechenden Anforderungen nicht erfüllt worden, womit die Verweigerung des Freihandverkaufs nicht zu beanstanden sei. Indes haben die Beschwerdeführer erstmals vor der Vorinstanz ausgeführt, dass das Betreibungsamt im Wissen auf die Unmöglichkeit, das Zahlungsversprechen einer Schweizer Bank vor dem Urkundstermin beim Notariat vorzulegen, auf einem solchen bestanden habe. In der Beschwerde vom 22. März 2022 an die untere kantonale Aufsichtsbehörde wurde dieser Vorwurf nicht formuliert. Vielmehr befassten sich die Beschwerdeführer in dieser Eingabe mit der Publikation des Versteigerungstermins und einem Artikel in einer Regionalzeitung, welchen das Betreibungsamt veranlasst und damit den Freihandverkauf verhindert haben soll. Vor diesem Hintergrund durfte die Vorinstanz das entsprechende Vorbringen als Novum gemäss Art. 326 ZPO betrachten und in diesem Umfang auf die Beschwerde nicht eintreten.