Citation: 4A_212/2014 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe § 113, § 183 und § 185 ZPO/ZH in Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV) angewendet, indem sie die Einreichung eines von act. 3/4 offensichtlich abweichenden Dokuments (act. 34) als Original von act. 3/4 zugelassen und ihrem Urteil zugrunde gelegt habe, anstatt beide Dokumente aus dem Recht zu weisen. Die Vorinstanz habe mit Beschluss vom 16. Januar 2009 das Original von act. 3/4 verlangt; dieses Original sei aber nicht eingereicht worden, weshalb Säumnis vorliege. § 113 ZPO/ZH erlaube nicht, auf gerichtliche Aufforderung hin irgendein Original einzureichen. Jedenfalls wäre aber die Säumnis der Beschwerdegegner im Sinne von § 183 ZPO im Rahmen der Beweiswürdigung zu Gunsten der Beschwerdeführerin zu würdigen. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz das kantonale Prozessrecht willkürlich angewendet haben soll. Angeordnet wurde letztlich die Einreichung des Originals des IMA vom 7. März 2007 und die Beschwerdegegner haben in der Folge das Original eingereicht. Ob dieses echt bzw. unverfälscht ist, ist eine Frage der Beweiswürdigung. Säumnis betreffend die Einreichung des Originals lag daher gar nicht vor, weshalb die Vorinstanz zu Recht die in ihrem Beschluss vom 16. Januar 2009 angedrohte Säumnisfolge als gegenstandslos betrachtete. Damit ist auch darin, dass die Kopie gemäss act. 3/4 nicht aus dem Recht gewiesen wurde, keine willkürliche Anwendung kantonalen Rechts zu erblicken. Es ist nicht ersichtlich, welchen Sinn die Nicht-Beachtung der Kopie gemäss act. 3/4 noch gemacht hätte, nachdem das Original gemäss act. 34 zugelassen wurde. Das bedeutet gleichzeitig, dass der Vorinstanz auch keine willkürliche Anwendung von § 183 Abs. 2 ZPO/ZH vorgeworfen werden kann. Diese Bestimmung setzt voraus, dass eine Partei sich weigert, eine Urkunde vorzulegen, über deren Verbleib keine Auskunft gibt oder eine Urkunde beseitigt.