Citation: 4A_614/2017 E. A

A.a. A.________ (Anwalt, Beklagter, Widerkläger, Beschwerdeführer) reichte am 8. Juni 2007 im Namen von B.________ (Klägerin, Widerbeklagte, Beschwerdegegnerin) beim Bezirksgericht Zürich gegen C.________ Klage auf Zahlung von EUR 790'630.74 abzüglich USD 269'488.65 zuzüglich Zins ein. In diesem Rechtsstreit ging es um den Pfandausfall, den die Klägerin aus der Sicherstellung eines Bankkredites für C.________ erlitten hatte. A.b. Am 24. August 2009 legte der Anwalt sein Mandat nieder. Für seine anwaltliche Tätigkeit hatte er zwischen dem 5. Mai 2006 und dem 27. August 2009 13 Rechnungen gestellt im Gesamtbetrag von Fr. 207'867.40, welche die Klägerin bezahlt hatte. Am 18. Dezember 2009 gelangte die Klägerin an die Honorarkommission des Zürcher Anwaltsverbands mit dem Ersuchen, die Honorarrechnungen zu überprüfen. Die Kommission gelangte am 9. Dezember 2011 zum Ergebnis, dass sich eine Reduktion in Höhe von Fr. 65'629.60 rechtfertigte, wobei sie jede einzelne Rechnung kommentierte. Sie empfahl den Parteien den Abschluss eines Vergleichs auf dieser Basis, der nicht zustande kam. A.c. Am 15. Oktober 2012 gelangte die Klägerin gestützt auf eine Klagebewilligung vom 14. Juni 2012 an das Bezirksgericht Zürich mit dem Rechtsbegehren, der Beklagte sei im Sinne einer Teilklage und unter Vorbehalt der Nachklage zu verpflichten, ihr Fr. 65'629.60 zuzüglich 5 % Zins seit 31. Januar 2012 zu bezahlen. Der Beklagte erhob Widerklage auf Feststellung, dass er der Klägerin nichts schulde. A.c.a. Mit Urteil vom 12. Dezember 2014 verpflichtete das Bezirksgericht Zürich den Beklagten, der Klägerin Fr. 65'629.60 zuzüglich Zins von 5 % seit 31. Januar 2012 zu bezahlen. Die Widerklage wies es ab. Der Beklagte gelangte mit Berufung an das Obergericht des Kantons Zürich. A.c.b. Das Obergericht des Kantons Zürich bestätigte mit Urteil vom 23. Oktober 2015 die Verpflichtung des Beklagten, der Klägerin Fr. 65'629.60 nebst Zins zu bezahlen. Die Abweisung der Widerklage hob das Gericht auf und wies die Sache an das Bezirksgericht Zürich zur weiteren Prüfung und zum Entscheid über die Widerklage zurück. A.c.c. Das Bundesgericht wies mit Urteil vom 30. März 2016 die Beschwerde des Beklagten gegen das Obergerichtsurteil vom 23. Oktober 2015 ab, soweit es darauf eintrat. Das Bundesgericht bestätigte in Erwägung 4 dieses Urteils insbesondere die Verpflichtung des Beklagten zur Zahlung von Fr. 65'629.60 nebst Zins. A.c.d. Ein Revisionsgesuch des Beklagten gegen das Urteil des Bundesgerichts wurde am 20. Juni 2016 abgewiesen. A.d. Mit der Widerklage verlangt der Beklagte die Feststellung, dass er der Klägerin aus Honorar-Rückforderung nichts schulde. Mit Urteil vom 1. November 2016 hiess das Bezirksgericht des Kantons Zürich die Widerklage des Beklagten teilweise gut und stellte fest, dass der Beklagte der Klägerin vom gesamthaft noch strittigen Betrag aus dem Mandatsverhältnis von Fr. 90'015.15 den Betrag von Fr. 32'253.75 nicht schulde. Im Übrigen wurde die Widerklage abgewiesen. A.e. Der Beklagte gelangte an das Obergericht des Kantons Zürich mit den Anträgen, (1) die Klage sei abzuweisen und (2) es sei widerklageweise festzustellen, dass er der Klägerin nichts schulde.