Citation: I 269/05 11.10.2005 E. 4

4.1 Da es um Versicherungsleistungen geht, sind gemäss Art. 134 OG keine Gerichtskosten zu erheben. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten ist deshalb gegenstandslos. 4.2 Nach Gesetz (Art. 152 OG) und Praxis sind in der Regel die Voraussetzungen für die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos erscheint, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeiständung notwendig oder doch geboten ist (BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen). Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 129 I 135 Erw. 2.3.1, 128 I 236 Erw. 2.5.3 mit Hinweis). In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden keinerlei stichhaltige Einwände vorgebracht, weshalb eine höhere Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehen sollte, als dies die Vorinstanz angenommen hat (Erw. 3.2 hievor), während die Elemente für die Unüberwindbarkeit der somatoformen Schmerzstörung hier klar nicht gegeben sind; insbesondere wird verkannt, dass keine psychische Komorbidität vorliegt (Erw. 3.3 hievor). Auch der Vorwurf der Befangenheit des Gerichtsschreibers der Vorinstanz vermag in keiner Weise zu überzeugen (Erw. 1 hievor). Eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, hätte sich bei vernünftiger Überlegung deshalb nicht zu einem Prozess entschlossen. Wegen Aussichtslosigkeit des Prozesses sind die Voraussetzungen für die Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung daher nicht erfüllt. Daran ändert auch die Länge dieses Urteiles nichts, denn diese resultiert aus der Behandlung der vielen - jedoch für sich jeweils klar unbegründeten - Rügen der weitschweifigen Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Es kann in der Folge offen bleiben, ob die unentgeltliche Verbeiständung auch deshalb hätte verweigert werden können, weil der Beschwerdeführer das Meinungsverschiedenheitsverfahren nicht eingeleitet hat, nachdem seine Rechtsschutzversicherung eine Kostengutsprache für die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wegen Aussichtslosigkeit abgelehnt hatte.