Citation: 1C_510/2023 E. 3.3

3.3. Das Kantonsgericht erwog, gemäss Bestandesanalyse im Planungsbericht vom 24. August 2012 habe sich das für die Restaurationsarbeiten vorgesehene Wohngebäude bereits damals, d.h. rund sechs Jahre vor dem Abbruch, in einem äusserst schlechten Zustand befunden. Teile des Gebäudes seien akut einsturzgefährdet gewesen. Die Grundmauern (Kellerebene) seien teilweise feucht und mit Ausblühungen und Schwamm überzogen gewesen. Innenwände und Decke der Erdgeschossebene seien vermutlich durch einen begrenzten Küchenbrand abschnittsweise verkohlt gewesen. Die Dachplatten, Pfetten und Sparren der gesamten Dachkonstruktion seien in weiten Abschnitten morsch gewesen und hätten unter den je nach Witterung bestehenden Wind-, Schnee- und Eigenlasten jederzeit einstürzen können. Die Dacheindeckung sei entsprechend gelockert gewesen und habe teilweise auf die Umgebung inklusive den öffentlichen Fuss- und Radweg herabzustürzen gedroht.