Citation: 2C_1186/2012 E. 3.1

3.1. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz das Vorliegen einer Ausländerrechtsehe nicht verneint, sondern hat die Frage im Unterschied zu den unteren Instanzen trotz zahlreicher auf eine Scheinehe hindeutender Indizien offen gelassen, da verschiedene Umstände bereits bei der erstmaligen Erteilung der Aufenthaltsbewilligung bekannt waren. Den Widerrufsgrund nach Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 lit. a AuG hat sie zu Recht als erfüllt betrachtet, weil die eheliche Beziehung im Zeitpunkt (24. Oktober 2007), als der Beschwerdeführer unterschriftlich bestätigt hatte, die Ehe sei intakt und es werde weder eine Trennung noch eine Scheidung beabsichtigt, nicht mehr gelebt wurde und damit die Angaben des Beschwerdeführers offensichtlich nicht der wahren Sachlage entsprachen. Dies ergibt sich bei Berücksichtigung der gesamten Umstände namentlich aus der definitiven Aufgabe des ehelichen Zusammenlebens nur kurz nach Erhalt der Niederlassungsbewilligung, aus den nachträglichen Erklärungen der Ehegattin sowie aus der eigenen Aussage des Beschwerdeführers in einer E-Mail vom 26. Oktober 2007. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was die Sachverhaltsfeststellungen oder die Würdigung der Vorinstanz als offensichtlich unrichtig erscheinen liesse. Wären der Ausländerbehörde damals die tatsächlichen ehelichen Verhältnisse bekannt gewesen, hätte sie dem Beschwerdeführer die Niederlassungsbewilligung nicht erteilt.