Citation: 8C_446/2013 E. A

Die 1971 geborene H.________ war seit 1. Februar 2002 bei der M.________ AG als Einpackerin/Paketmacherin angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 25. November 2005 verlor sie die Beherrschung über das von ihr auf verschneiter Strasse gelenkte Auto und kollidierte mit zwei neben der gegenüberliegenden Fahrbahn parkierten Fahrzeugen (vgl. Rapport der Kantonspolizei X.________ vom 1. Dezember 2005). Der gleichentags aufgesuchte Dr. med. S.________, Chiropraktor, veranlasste eine radiologische Untersuchung (vgl. Bericht des Röntgeninstituts "Z.________" vom 2. Dezember 2005) und hielt im Bericht vom 11. Januar 2006 fest, die Patientin habe über sofort einsetzende, cervical und lumbal betonte Panvertebralbeschwerden geklagt. Die von diesem Arzt empfohlene kreisärztliche Untersuchung ergab, dass objektiv kein aussagekräftiger pathologischer Befund festgestellt werden konnte; die Schmerzangaben waren derart diffus, überzeichnet und bei wiederholter Prüfung different, dass ein zusätzliches psychosomatisches Moment oder gar eine relativ bewusstseinsnahe Verdeutlichungstendenz nicht auszuschliessen war (Bericht des Dr. med. L._______, Kreisarzt SUVA, vom 7. März 2006). Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld) und tätigte umfangreiche weitere medizinische und andere Abklärungen, unter anderem in der Klinik A.________, wo sich die Versicherte vom 4. März bis 1. April 2009 aufhielt. Deren Ärzte kamen laut Austrittsbericht vom 3. April 2009 zum Schluss, es sei ein chronisches myofasziales Schmerzsyndrom mit Ausprägung einer halbseitigen Schmerz- und Sensibilitätsstörung links bei ausgeprägter muskulärer Dysbalance und Haltungsinsuffizienz sowie eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) und Major Depression leichten Ausprägungsgrades (ICD-10: F32.0) zu diagnostizieren; bei fraglicher Leistungsbereitschaft und Kooperation habe keine Verbesserung der Schmerzsymptomatik bzw. keine Belastungssteigerung erzielt werden können; eine weiterführende psychotherapeutische Betreuung sei deutlich indiziert, um die physische Aktivität zu steigern sowie eine sinnvolle Tagesstruktur zu erarbeiten. Am 6. April 2009 prallte ein Personenwagen in das Heck des von der Versicherten gelenkten und gebremsten Autos (vgl. Rapport der Kantonspolizei Y.________ vom 11. April 2009). Gemäss Austrittsbericht des Spitals T.________, vom 20. April 2009, wo sie ab Unfalltag hospitalisiert war, war bei akuter Exazerbation des vorbestehenden chronischen Schmerzsyndroms und erheblicher psychischer Komponente eine erneute stationäre Rehabilitation zu empfehlen, die vom 27. Juli bis 15. August 2009 in der Klinik B.________ durchgeführt wurde (vgl. Austrittsbericht vom 11. September 2009). Die SUVA erbrachte auch für die Folgen dieses Unfalles die gesetzlichen Leistungen und tätigte zusätzliche medizinische und anderweitige Abklärungen. Laut Bericht des Dr. med. D.________, Facharzt FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Kreisarzt, SUVA, vom 21. Dezember 2009 war der therapierbare Endzustand angesichts des fehlenden Nutzens von insgesamt drei stationären Rehabilitations- und zusätzlichen vielseitigen Behandlungsmassnahmen auf somatischer Ebene betrachtet erreicht. Am 21. Mai 2010 stürzte die Versicherte auf einer Treppe auf den Rücken und rutschte fünf Stufen hinunter (Schadenmeldung UVG für arbeitslose Personen der Unia Arbeitslosenkasse, vom 21. Juni 2010). Der am 25. Mai 2010 konsultierte Dr. med. S.________ verneinte eine Unfallkausalität der geltend gemachten Beschwerden mit Blick auf die vorbestandenen "Lumbalprobleme geringeren Ausmasses rückgehend auf die Unfälle von 2005 und 2009" (Bericht vom 30. Juli 2010). Laut dem gestützt auf eine kreisärztliche Untersuchung verfassten Bericht des Dr. med. W.________, Facharzt FMH Chirurgie, SUVA, vom 2. Dezember 2010 erlitt die Versicherte beim Treppensturz ausweislich der ärztlichen Abklärungen weder eine Fraktur noch sonst eine Luxation im Bereich des Rückens, weshalb aus medizinischer Sicht, unabhängig davon, inwieweit die Wirbelsäule degenerativ vorgeschädigt gewesen war, längstens für den Zeitraum von sechs Monaten von einer unfallbedingten Verschlimmerung der geltend gemachten Beschwerden ausgegangen werden konnte. Am 27. Dezember 2010 verlor die Versicherte ihren Angaben gemäss auf vereister Strasse die Kontrolle über das von ihr gelenkte Auto, das in einem Strassengraben zum Stillstand kam (Schadenmeldung UVG für arbeitslose Personen der Unia Arbeitslosenkasse, vom 1. April 2011). Die SUVA legte die von den bosnischen Ärzten am 30. Dezember 2010 angefertigen radiologischen Aufnahmen der HWS und LWS der Klinik C.________ vor, die in Kenntnis auch anderer vorangeganger radiologischer Untersuchungen zum Schluss kam, es liessen sich "leichtgradige, im Verlauf zu den Voruntersuchungen stationäre degenerative Veränderungen der HWS (betreffend die Segmente C3-C6) sowie leichtgradige degenerative Veränderungen im unteren BWS-Bereich und im thorakolumbalen Übergangsbereich, im Verlauf soweit beurteilbar stationär", feststellen. Unter anderem gestützt auf die Ärztliche Abschlussuntersuchung des Dr. med. W.________, Facharzt für Chirurgie FMH, Kreisarzt, SUVA, vom 22. Dezember 2011 stellte die SUVA mit Verfügung vom 26. Januar 2012 die bislang erbrachten Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld) per 1. März 2012 ein und verneinte ab diesem Zeitpunkt einen rechtserheblichen Kausalzusammenhang der weiterhin geltend gemachten gesundheitlichen Beeinträchtigungen mit den Unfällen vom 25. November 2005, 6. April 2009 sowie 27. Dezember 2010 und deren Folgen; hinsichtlich des Unfalles vom 21. Mai 2010 hielt sie fest, die geklagten lumbalen Beschwerden seien nicht mehr überwiegend wahrscheinlich darauf zurückzuführen. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 1. Mai 2012).