Citation: 2C_109/2022 E. 1.2.2

1.2.2. Im Übrigen liegt eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung vor, wenn die Vorinstanz von der bundesgerichtlichen Rechtsprechung abweicht (vgl. Urteile 2C_662/2021 und 2C_663/2021 vom 18. März 2022 E. 1.2.1 i.f.; 2C_352/2020 vom 26. Mai 2020 E. 2.1; 2C_712/2019 vom 1. September 2019 E. 2.1; 2C_286/2019 vom 9. April 2019 E. 2.1). Es obliegt allein dem Bundesgericht zu entscheiden, ob es seine Praxis zu bestätigen oder zu ändern gedenkt (vgl. Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 4202 ff., S. 4310). Es muss sich dabei allerdings um eine Angelegenheit handeln, in der die Vorinstanz in einem Punkt abweicht, der vom Bundesgericht bereits entschieden wurde, für dessen Beurteilung gestützt auf die konkreten Umstände kein Spielraum besteht und der für den Ausgang der Streitsache entscheidend ist. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die Vorinstanz die Amtshilfe aufgrund eines Kriteriums gewährt oder verweigert, welches in einem bundesgerichtlichen Urteil ausdrücklich ausgeschlossen wurde.