Citation: 6B_775/2020 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer rügt, es könne "per se kein zu grosser Honorarbezug erfolgt sein", da die Käufer der Wohneinheiten A, B, E und F einen Pauschalpreis vereinbart hätten. Damit verkennt er den von der Vorinstanz beurteilten Tatvorwurf, der darin besteht, dass er von den GU-Konten dieser Käufer mehr als die intern als Honorar kalkulierten Beträge bezogen habe und die entsprechenden Mittel dann zur Bezahlung der weiteren Handwerkerrechnungen gefehlt hätten. Dabei sind die Honorarbezüge von den GU-Konten der Häuser A, B, E und F nicht isoliert zu betrachten, sondern zusammen mit den von der B.________ AG für die Häuser C und D erbrachten Leistungen. Wenn der Beschwerdeführer argumentiert, der Honorarbezug von den GU-Konten der Käufer A, B, E und F habe lediglich einen Aktivtausch bewirkt, geht seine Rüge folglich am angefochtenen Entscheid vorbei. Im Übrigen beanstandet der Beschwerdeführer den von der Vorinstanz für die interne Preiskalkulation der B.________ AG verwendeten Honoraransatz von 15 %, vermag diesen jedoch nicht als willkürlich auszuweisen, indem er ihm gegenüberstellt, welches Totalunternehmerhonorar branchenüblich sei (siehe bereits Erwägung 4.3).