Citation: U 80/01 11.07.2003 E. 3

Der Versicherte will den Gesundheitsschaden einem die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigenden klaren organischen Befund zuordnen, sodass der Frage nach der Adäquanz keine eigenständige Bedeutung beizumessen wäre (Erw. 1.3 hiervor). 3.1 Dem kann nicht beigepflichtet werden. Wie das Zentrum E.________, im Anschluss an eine polydisziplinär durchgeführte Begutachtung am 19. Januar 1998 festgehalten hat, lässt sich das Beschwerdebild weder orthopädisch, neurologisch noch rheumatologisch objektivieren. Was sodann die vom Zentrum E.________ diagnostizierten ophthalmologischen Beschwerden anbelangt (Motilitätsstörung [Schielen] und Horror fusionis [Unfähigkeit, die beiden Seheindrücke des rechten und linken Auges zu einem Bild verschmelzen zu lassen]), so sind diese, soweit zum Zeitpunkt der Leistungseinstellung überhaupt noch vorhanden (vgl. das Gutachten der Augenklinik des Spitals Z.________ vom 13. März 1998), ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit, wie dies übereinstimmend zunächst von der Augenklinik des Spitals W.________ am 13. Dezember 1996 und zuletzt von der Klinik Z.________ im besagten Gutachten festgehalten worden ist. Dem Gutachten des Zentrums E.________ vom 19. Januar 1998 lässt sich diesbezüglich nichts Eindeutiges entnehmen. 3.2 Die vom Psychologen Dr. phil. C.________, Klinik A.________, am 31. Januar 1996 gestellte Diagnose einer leichten bis mittelschweren neuropsychologischen Funktionsstörung macht das Beschwerdebild zwar fassbar. Ein eigentlicher organischer Befund liegt damit aber nicht vor. So weit derzeit bekannt, muss das Gesagte auch für die im Zusammenhang mit der visuellen Symptomatik sowie dem Schwindel- und Gleichgewichtsstörungs-Krankheitsbild gemachten Ausführungen von Dr. M.________ vom 27. November 1998 gelten, wonach anhand diverser Testverfahren eine zentrale verstibuläre und visuo-okuläre Funktionsstörung im Rahmen eines posttraumatischen cervico-encephalen Syndroms objektiv ausgewiesen sei. Vielmehr ist mit dem ZMB neben den Visusstörungen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit von einem ätiologisch unklaren und damit organisch nicht klar fassbaren Beschwerdebild auszugehen. Die vom Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang angerufenen Urteile des Eidgenössischen Versicherungsgerichts sagen nichts Gegenteiliges aus. Auch dort wurden die Beschwerdebilder lediglich fassbar gemacht, ohne dass damit zugleich die eigenständige Adäquanzprüfung hinfällig geworden wäre.