Citation: I 544/05 19.10.2005 E. 2

Wie das Eidgenössische Versicherungsgericht bereits im Urteil vom 13. Mai 2004 festgehalten hat, ist die Bemessung der Invalidität nach der gemischten Methode vorzunehmen, wobei der Anteil der Erwerbstätigkeit 45 % und der Anteil der Tätigkeit im Haushalt 55 % beträgt und die Einschränkung der Leistungsfähigkeit im Haushalt auf 52 % festzusetzen ist. Streitig ist die Invalidität im erwerblichen Bereich. 2.1 Die Vorinstanz kam in Würdigung des Gutachtens der Klinik für Rheumatologie des Spitals X.________ vom 25. Oktober 2004 zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin wegen einer chronischen Osteomielitis angrenzender Knochenabschnitte zum Daumengrundgelenk rechts auf eine dem Leiden angepasste vorwiegend einhändig ausführbare Tätigkeit angewiesen sei. Beidhändige Tätigkeiten seien nur möglich, sofern sie eine grobe Haltefunktion ohne grösseren Kraftaufwand der rechten Hand verlangten. Um unangemessene Schmerzprovokationen zu vermeiden sei es nicht zumutbar, Tätigkeiten der rechten Hand ohne Schienenversorgung auszuführen. Diese könne für spezifische Funktionen, wie beispielsweise das Musizieren adaptiert und optimiert werden. Derzeit sei die Versicherte konditionell nur in der Lage, leichte Arbeiten auszuführen, doch seien die konditionellen Defizite durch ein entsprechendes Training ausgleichbar. Zeitlich bestünden keine wesentlichen Einschränkungen der Leistungsfähigkeit. Der Versicherten sei es daher möglich, vollschichtig körperlich leichte Arbeiten mit bei manuellen Anforderungen nicht monotonen und überwiegend einhändig ausführbaren Tätigkeiten auszuüben. Weiter hat die Vorinstanz erwogen, gemäss eigenen Angaben spiele die Versicherte in drei Amateurorchestern und übe täglich zwei bis vier Stunden. Aufgrund des medizinischen Gutachtens vom 25. Oktober 2004 und der Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit vom 3. November 2004 sei ihr das Unterrichten in demselben zeitlichen Umfang wie das amateurmässige Spiel zumutbar. Das Gutachten der Rheumaklinik des Spitals X.________ vom 25. Oktober 2004 erfüllt die für den Beweiswert eines ärztlichen Berichts massgebenden Anforderungen (vgl. dazu BGE 125 V 352 Erw. 3a), wie bereits die Vorinstanz zutreffend dargetan hat. Soweit dagegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde Einwände erhoben werden, handelt es sich um invaliditätsfremde Gründe, die zu keinem anderen Ergebnis zu führen vermögen. 2.2 Bezüglich der erwerblichen Möglichkeiten ging die Vorinstanz davon aus, dass die Versicherte sowohl als Musiklehrerin wie auch im Rahmen einer körperlich leichten Arbeit, welche in manueller Hinsicht nicht monoton ist und überwiegend einhändig ausgeführt werden kann, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen vermöchte. Zu diesem Ergebnis gelangte sie gestützt auf einen erwerblichen Einkommensvergleich, welchem sie als Invalideneinkommen im einen Fall die Gehaltsordnung für Lehrkräfte an Musikschulen und im andern Fall die Tabellenlöhne gemäss den Lohnstrukturerhebungen des Bundesamtes für Statistik (LSE) für den Bereich Unterhaltung, Kultur und Sport, Anforderungsniveau 3, unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 10 %, zugrunde legte. Das Ergebnis führte zu einem gewichteten Behinderungsgrad als Musiklehrerin von 28,6 % (Gesamtinvaliditätsgrad: 42 %) und zu einem gewichteten Behinderungsrad in einer anderen körperlich leichten Tätigkeit von 17,64 % (Gesamtinvaliditätsgrad: 46 %). Die diesbezüglichen Vorbringen der Versicherten geben keinen Anlass zu einer anderen Betrachtungsweise, weshalb das Eidgenössische Versicherungsgericht den Erwägungen im vorinstanzlichen Entscheid nichts beizufügen hat.