Citation: 4A_397/2008 23.09.2008 E. B

Am 5. Oktober 2005 belangte die Beschwerdeführerin die A.________ Versicherungs-Gesellschaft beim Kreisgericht Gaster-See und begehrte im Sinne einer Teilklage den Betrag von Fr. 570'669.--. Das Gericht holte zur Frage der Kausalität des Unfalls für die aktuellen gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Beschwerdeführerin ein gerichtliches Gutachten ein. Dieses wurde im Einverständnis mit den Parteien bei dem bereits aussergerichtlich tätig gewordenen Ärzteteam der B.________ in Auftrag gegeben, das seinen Bericht am 22. Juni 2007 im Sinne eines Ergänzungsgutachtens zum Gutachten vom 15. April 2004 erstattete. Mit Entscheid vom 17. Dezember 2007 wies das Kreisgericht die Klage ab. Es verneinte primär das Vorliegen des natürlichen Kausalzusammenhangs. Zudem befand es, dass die Beschwerdeführerin ohnehin das Bestehen eines Erwerbs- und Haushaltsschadens nicht dargetan habe und ihr mit Blick auf die Geringfügigkeit der beim Unfall erlittenen Verletzungen auch kein Anspruch auf Genugtuung zustünde. Dagegen erhob die Beschwerdeführerin Berufung an das Kantonsgericht St. Gallen und hielt an ihrem Klagbegehren fest. Ferner beantragte sie die unentgeltliche Rechtspflege für das Berufungsverfahren. Mit Entscheid vom 13. August 2008 wies das Kantonsgericht, III. Zivilkammer (Vizepräsident), das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ab. Es beurteilte die Berufung als aussichtslos, da der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 5. Oktober 1997 und der Verschlimmerung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin aufgrund der Gutachten zu verneinen sei.