Citation: 6B_1406/2022 E. 2.5.1

2.5.1. Die Vorinstanz bejaht ein Handeln in unrechtmässiger Vorteilsabsicht mit der Begründung, der Beschwerdeführer habe mindestens eventualiter beabsichtigt, auf diese Weise zu vermeiden, sich als natürliche Person aufführen zu müssen und durch die Einsetzung einer nicht existenten Gesellschaft B.________ die Durchsetzung allfälliger vertraglicher Ansprüche ihm als Privatperson gegenüber zu erschweren. Dass es dem Beschwerdeführer mit der Verwendung der nicht existierenden C.________ Ltd. gerade um die Abwehr oder zumindest um die Erschwerung der Durchsetzung von Ansprüchen gegen ihn persönlich gegangen sei, werde zusätzlich durch die E-Mail des Beschwerdeführers vom 29. Januar 2020 an E.________ im Zusammenhang mit einer identischen oder zumindest ähnlichen Vereinbarung wie mit B.________ untermauert. Nachdem E.________ - wie B.________ - Verluste erlitten habe und den Beschwerdeführer habe belangen wollen, habe ihm Letzterer in der E-Mail mitgeteilt, er (E.________) habe einen Vertrag mit einer juristischen Person, der C.________ Ltd., abgeschlossen und müsse sich mit seinen Ansprüchen an das Unternehmen und nicht an ihn wenden. Die Sachverhaltsfeststellung betreffend den Parallelfall E.________ rügt der Beschwerdeführer nicht als willkürlich.