Citation: 5A_270/2022 E. 1.2

1.2. Die Beschwerde in Zivilsachen ist ein reformatorisches Rechtsmittel (Art. 107 Abs. 2 BGG). Daher muss auch das Rechtsbegehren grundsätzlich reformatorisch gestellt werden. Die beschwerdeführende Partei darf sich praxisgemäss nicht darauf beschränken, einen rein kassatorischen Antrag zu stellen, ausser wenn das Bundesgericht ohnehin nicht reformatorisch entscheiden könnte, namentlich weil die erforderlichen Sachverhaltsfeststellungen durch die Vorinstanz fehlen (BGE 137 II 313 E. 1.3; 133 III 489 E. 3.1). Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz in erster Linie eine qualifiziert unrichtige bzw. unvollständige Feststellung des Sachverhalts vor und beantragt die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur Klärung der tatsächlichen Grundlagen und zu neuer Entscheidung. Wie es sich hiermit verhält, ist nachfolgend zu prüfen. Unter diesen Umständen erweist sich das kassatorische Hauptbegehren als zulässig (vgl. Urteil 5A_962/2020 vom 10. Februar 2021 E. 2.5).