Citation: 9C_641/2019 E. 3

Die Vorinstanz hat dem ABI-Gutachten vom 10. Juli 2017 Beweiskraft zuerkannt, wonach die Beschwerdeführerin aus polydisziplinärer Sicht für eine körperlich leichte, vorwiegend sitzende Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig sei, verwertbar in einem ganztägigen Pensum mit vermehrten Pausen. Eine massgebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes nach der Begutachtung hat sie verneint. Die Statusfrage hat das kantonale Gericht offen gelassen, da die Beschwerdeführerin auch bei vollzeitlicher Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall keinen Rentenanspruch habe. In Anbetracht des nicht planbaren Pausenbedarfs für Toilettenbesuche hat es einen 10%igen Abzug vom Tabellenlohn berücksichtigt und einen Invaliditätsgrad von maximal 28 % ermittelt.