Citation: U 256/01 14.05.2002 E. 6

6.- Nach Art. 134 OG darf das Eidgenössische Versicherungsgericht im Beschwerdeverfahren über die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen den Parteien in der Regel keine Verfahrenskosten auferlegen. Diese Bestimmung wurde vom Gesetzgeber vor allem im Interesse der Versicherten geschaffen, die mit einem Sozialversicherer im Streit stehen. Der Grundsatz der Unentgeltlichkeit des Verfahrens vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht gilt nicht für den Fall, dass sich zwei Versicherer über die Leistungen aus Unfallfolgen für einen gemeinsamen Versicherten streiten (BGE 120 V 494 Erw. 3, 119 V 220 Erw. 4). Diese Sichtweise hat ihre Gültigkeit auch dort, wo ein Krankenversicherer auf Grund seiner aktiven Verfahrensbeteiligung in einer Streitigkeit zwischen einem Unfallversicherer und der versicherten Person Parteistellung erlangt (BGE 127 V 110 Erw. 6). Das vorliegende Verfahren ist grundsätzlich kostenlos. Nachdem sich die ÖKK aktiv am Prozess beteiligte und Verfahrensanträge stellte, kommt ihr Parteistellung zu. Sie hat demnach als unterliegende Partei die Gerichtskosten zu tragen.