Citation: 9C_455/2022 E. 5.1

5.1. Im Urteil vom 7. Juli 2022 werden die rechtlichen Grundlagen für den Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 6 ff. ATSG, Art. 4 Abs. 1 und Art. 28 IVG, letztere Bestimmung in der bis Ende 2021 geltenden und hier anwendbaren Fassung), insbesondere bei einer psychischen Störung (vgl. dazu auch BGE 148 V 49 E. 6.2.2 mit Hinweisen auf BGE 143 V 418 und 409; 141 V 281), die Voraussetzungen für eine Rentenrevision (Art. 17 Abs. 1 ATSG in der bis Ende 2021 geltenden und hier anwendbaren Fassung; BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen) und die rückwirkende Rentenherabsetzung oder -aufhebung im Falle einer Meldepflichtverletzung (Art. 88bis Abs. 2 lit. b in Verbindung mit Art. 77 IVV) zutreffend dargetan. Gleiches gilt für die Rechtsprechung zur Bedeutung und Beweiskraft medizinischer Unterlagen (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). Darauf wird verwiesen.