Citation: 4C.104/2001 07.08.2001 E. 13

13. Monatslohns und Ferienlohn im Gesamtbetrag von Fr. 11'400. 10 netto auszurichten. Zudem wurde die Klägerin verurteilt, ein Arbeitszeugnis mit bestimmtem Wortlaut auszustellen. Es ist nicht einzusehen, warum die Klägerin nicht in der Lage sein sollte, ihre Klage auch vor Bundesgericht zu beziffern, nachdem sie dies vor den kantonalen Instanzen getan hat. Insoweit lässt sich zwar den angefochtenen Entscheiden entnehmen, was sie will. Gleiches gilt aber nicht mit Bezug auf die Abweisung der Widerklage. Hier scheint sich die Klägerin auch gegen die Formulierung des Arbeitszeugnisses zu wenden (vgl. Berufungsschrift Ziff. 15.5), ohne allerdings auch nur im Entferntesten anzugeben, wie dieses formuliert werden soll. Bei dieser Unklarheit muss sie in Kauf nehmen, dass das Bundesgericht auf ihr Rechtsmittel nicht eintritt, weil der Antrag nicht den Anforderungen des OG entspricht.