Citation: 5A_966/2020 E. 1

Mit Urteil des Bezirksgerichts Arbon vom 6. September 2018 wurde die Ehe von A.________ und B.________ geschieden. Im Zug des Rechtsmittelverfahrens hob das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 25. April 2019 das Miteigentum der Parteien an der Liegenschaft Nr. xxx an der C.________strasse yyy in U.________ auf und ordnete die öffentliche Versteigerung der Liegenschaft an. Am 24. Juli 2020 teilte die Stadt V.________ dem Obergericht mit, dass die Steigerung ohne Zuschlag beendet worden sei, da keine Angebote erfolgt seien. Darauf eröffnete das Obergericht von Amtes wegen ein Verfahren um Erläuterung / Berichtigung und gewährte den Parteien das rechtliche Gehör zur Durchführung einer zweiten Steigerung ohne Festsetzung eines Mindestangebotes. Der Beschwerdegegner stellte ein entsprechendes Begehren, während die Beschwerdeführerin opponierte. Mit Entscheid vom 6. Oktober 2020 vervollständigte das Obergericht das Dispositiv seines ursprünglichen Entscheides gestützt auf Art. 334 Abs. 1 ZPO dahingehend, dass die Politische Gemeinde V.________ angewiesen wurde, die Liegenschaft öffentlich zu versteigern, wobeieine zweite Steigerung ohne Festsetzung eines Mindestangebotes durchzuführen sei, wenn die erste Versteigerung mangels eines Angebotes ohne Zuschlag beendet werden müsse. Gegen diesen Entscheid hat A.________ am 17. November 2020 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht. Ferner verlangt sie die aufschiebende Wirkung zwecks Übernahme der Liegenschaft.