Citation: 4C.3/2004 22.06.2004 E. B

A.________ klagte gegen die B.________ Versicherung vor dem Kantonsgericht des Kantons Zug auf Ersatz für seinen unfallbedingten Erwerbsausfall in einem unbestimmten, Fr. 100'000.-- übersteigenden Betrag nebst Zins und auf Zahlung einer Genugtuung. Das Kantonsgericht verpflichtete die Beklagte mit Urteil vom 2. Oktober 2002, dem Kläger Fr. 615'929.-- nebst 5 % Zins seit 2. Oktober 2002 auf Fr. 585'929.-- sowie 5 % Zins seit dem 22. Mai 1992 auf Fr. 30'000.-- zu bezahlen (Dispositivziffer 1). Das Kantonsgericht setzte die dem Kläger verbleibende Erwerbsfähigkeit auf 50 % fest bei voller Haftung des bei der Beklagten versicherten Lenkers. Gestützt darauf ermittelte das Kantonsgericht einen Erwerbsschaden von Fr. 804'712.40 für die Zeit von Januar 1993 bis September 2002. Davon zog es die in diesem Zeitraum ausgerichteten IV- und UV-Leistungen in der Höhe von Fr. 393'241.40 bzw. Fr. 160'779.-- ab und addierte den Verzugszins seit dem Unfalltag, was Fr. 315'454.-- ergab. Als künftigen Erwerbsschaden kapitalisierte das Kantonsgericht zunächst ein Valideneinkommen von Fr. 192'000.-- und zog vom daraus resultierenden Betrag von Fr. 1'315'200.-- die kapitalisierten UV- und IV-Leistungen ab, womit sich der künftige ungedeckte Erwerbsausfall auf Fr. 235'575.-- belief, nebst 5 % Zins ab Urteilsdatum. Ferner wurden dem Kläger vorprozessuale Kosten von Fr. 34'900.-- nebst 5 % Zins seit Urteilsdatum sowie Fr. 30'000.-- als Genugtuung nebst 5 % Zins seit dem Unfalltag zugesprochen.