Citation: 1C_16/2024 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat sich im angefochtenen Entscheid in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht näher mit der strittigen Frage befasst. Sie hat zusammenfassend festgehalten, die Erstellung der streitbetroffenen befestigten Fläche auf dem Grundstück der Beschwerdegegnerschaft sei zusammen mit dem dortigen Einfamilienhaus bewilligt worden. Daran, dass sie vorübergehend zum Abstellen von Motorfahrzeugen genutzt werde, habe sich seither und insbesondere mit der Verlegung von Verbundsteinen im Jahr 2011 nichts geändert. Dieser Verwendungszweck entspreche der grundsätzlich zulässigen Nutzung eines Vorplatzes in der Wohnzone. Da sich an den tatsächlichen und rechtlichen Verhältnissen seit der Erteilung der Baubewilligung für die Überbauung und Umgebungsgestaltung im Jahr 2008 nichts Wesentliches geändert habe, bestünden auch keine Anhaltspunkte dafür, dass die Verlegung von Verbundsteinen im Jahr 2011 Motorfahrzeugverkehr zum und vom Grundstück Nr. 1273 zur Folge haben könnte, der über das hinausginge, was eine zonenkonforme Nutzung der Liegenschaft der Beschwerdegegnerschaft nach sich ziehe. Die Beschwerde erweise sich damit als unbegründet und sei abzuweisen.