Citation: 2C_914/2017 E. 4.3.3

4.3.3. Aufgrund der Art und Schwere der hier zur Diskussion stehenden Delikte sowie des Verschuldens des Beschwerdeführers ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer die Fortführung des verfassungs- und konventionsrechtlich geschützten Familienlebens in der Schweiz verweigert hat und die Beziehung zu seiner Familie künftig nur noch unter erschwerten Bedingungen gelebt werden kann. Ohnehin ist der jüngste Sohn bereits 15 Jahre alt und nicht mehr im selben Ausmass auf eine Unterstützung durch seinen Vater angewiesen wie ein jüngeres Kind, zumal die Betreuung durch die Mutter im gewohnten Umfeld weiterhin gewährleistet bleibt. Daran vermögen die Mutmassungen des Beschwerdeführers über die Auswirkungen seiner Ausweisung auf den Gesundheitszustand seiner Ehefrau nichts zu ändern. Er beruft sich dabei auf den Arztbericht vom 14. August 2015, welcher, wie er selbst einräumt, bereits bei den Akten lag. Er rügt jedoch nicht, dass die Vorinstanz den Sachverhalt bezüglich der möglichen Auswirkungen der Wegweisung auf seine Ehefrau offensichtlich falsch festgestellt hätte, sondern lässt es bei rein appellatorischer Kritik bewenden.