Citation: C 170/00 18.10.2000 E. 2

2.- a) Wie das kantonale Gericht zutreffend ausführte, konnte der Beschwerdeführer auf Grund des von der Fremdenpolizei am 22. Oktober 1999 erlassenen Arbeitsverbots nicht mehr mit der Erteilung einer Arbeitsbewilligung rechnen. Mangels Arbeitsberechtigung fehlte es daher für die Zeit, ab welcher er Anspruch auf Arbeitslosenversicherung geltend machte, an der Vermittlungsfähigkeit und damit an der Anspruchsberechtigung. b) Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen eingewendet wird, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu führen. Nachdem die Fremdenpolizei mit Schreiben vom 22. Oktober 1999 dem Arbeitgeber - mit Kopie an den Versicherten - mitgeteilt hatte, die Erwerbstätigkeit müsse unverzüglich aufgegeben werden, weil das Asylgesuch abgewiesen und die Ausweisung angeordnet worden sei, und am 14. Dezember 1999 auch das dritte Wiedererwägungsgesuch abgewiesen und die Wegweisungsfrist letztmals auf den 31. März 2000 verlängert worden war, konnte definitiv nicht mehr mit einer Bewilligung zum Stellenantritt gerechnet werden. Soweit der Beschwerdeführer sich unter Hinweis auf den vom Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich beurteilten Fall E.H. auf das Rechtsgleichheitsgebot beruft, kann er daraus - selbst wenn der Sachverhalt identisch gewesen sein sollte, was jedoch nicht dargetan ist - nichts zu seinen Gunsten ableiten. Der Grundsatz der Gesetzmässigkeit geht dem Prinzip der Rechtsgleichheit in der Regel vor. Die Voraussetzungen, unter denen ausnahmsweise ein Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht bestehen kann (BGE 122 II 451 Erw. 4a mit Hinweisen), sind vorliegend nicht erfüllt.