Citation: 1B_397/2022 E. 1

Die Kantonale Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau führte ein Strafverfahren gegen die Eheleute B.C.________ und D.C.________ wegen Widerhandlungen gegen das Sportförderungsgesetz, das Heilmittelgesetz sowie das Betäubungsmittelgesetz. B.C.________ zog A.________ als frei gewählten Verteidiger bei. Dieser teilte der Staatsanwaltschaft in der Folge mit, dass er B.C.________ und D.C.________ als Rechtsanwalt in einer zivilrechtlichen Angelegenheit vertrete. Mit Verfügung vom 7. März 2022 liess die Staatsanwaltschaft A.________ mit sofortiger Wirkung nicht mehr als Verteidiger von B.C.________ zu und widerrief dessen Dauerbesuchsbewilligung, da aus ihrer Sicht ein offenkundiger Interessenskonflikt vorliege. Dagegen erhob A.________ Beschwerde bei der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau, die sie mit Entscheid vom 22. Juni 2022 abwies. Mit Beschwerde in Strafsachen vom 29. Juli 2022 beantragt A.________ vor Bundesgericht, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und er sei als Verteidiger von B.C.________ im Strafverfahren Nr. KSTA ST.2021.149 einzusetzen. Die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau hat auf Abweisung der Beschwerde geschlossen. Die Vorinstanz hat auf Vernehmlassung verzichtet. Mit Eingabe vom 26. Oktober 2022 hat die Staatsanwaltschaft dem Bundesgericht mitgeteilt, das Strafverfahren gegen B.C.________ sei in der Zwischenzeit rechtskräftig abgeschlossen worden. Die Vorinstanz hat auf Vernehmlassung hierzu verzichtet. Die Oberstaatsanwaltschaft hat beantragt, das Verfahren als gegenstandslos abzuschreiben und die Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Dieser hielt dagegen mit Eingabe vom 3. Februar 2023 an seiner Beschwerde fest.