Citation: 1G_3/2018 E. 1

Am 25. April 2018 hiess das Bundesgericht die Beschwerde der Flughafen Zürich AG und des Kantons Zürich gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 10. Mai 2017 teilweise gut und wies die Sache zur Bemessung der anrechenbaren Schallschutzkosten im Sinne der Erwägungen an das Bundesverwaltungsgericht zurück. In E. 4.7 hielt es fest, zur Vermeidung einer reformatio in peius sei eine Korrektur nur vorzunehmen, wenn die Anrechenbarkeit 90 % des Gebäudeminderwerts übersteige. Am 18. Mai 2018 haben die Flughafen Zürich AG und der Kanton Zürich ein Erläuterungsgesuch eingereicht, zur Frage, ob eine Korrektur nicht schon dann vorzunehmen sei, wenn die Anrechenbarkeit mehr als 10 % des Gebäudeminderwerts betrage. Tatsächlich enthält der letzte Satz von E. 4.7 einen offensichtlichen Schreibfehler: Wie sich klar aus den vorangegangenen Erwägungen und dem Streitgegenstand ergibt, muss es an dieser Stelle 10 % (und nicht 90 %) heissen: Das Bundesverwaltungsgericht hatte eine pauschale Anrechnung der Schallschutzkosten in Höhe von 10 % des Gebäudeminderwerts angeordnet, gestützt auf den Entscheid BGE 122 II 337. Das Bundesgericht hielt diesen Entscheid nicht für massgeblich und wies die Sache daher zur Schätzung des anzurechnenden Vorteils im konkreten Einzelfall an das Bundesverwaltungsgericht zurück. Mit dem Hinweis im letzten Satz von E. 4.7 wollte das Bundesgericht - zur Vermeidung einer reformatio in peius - sicherstellen, dass eine Korrektur nur zugunsten der Beschwerdeführer erfolgt, d.h. es bei der vorinstanzlichen Anordnung bleibt, wenn sich der anzurechnende Vorteil als geringer erweisen sollte als vom Bundesverwaltungsgericht angenommen. Da dieses eine Anrechnung in Höhe von 10 % des Gebäudeminderwerts angeordnet hatte, ist klar, dass diese Prozentzahl (10 %) für das Verschlechterungsverbot massgeblich sein muss (und nicht 90 %). Da das Urteilsdispositiv auf die Erwägungen verweist (Rückweisung im Sinne der Erwägungen), kann dieser Redaktionsfehler nach Art. 129 Abs. 1 BGG berichtigt werden. Damit wird das Erläuterungsgesuch gegenstandslos.