Citation: 8C_496/2018 E. A

Der 1983 im heutigen Kosovo geborene A.________ reiste am 23. November 2005 in die Schweiz ein. Am 4. September 2008 meldete er sich wegen einer posttraumatischen Belastungsstörung und einer Depression erstmals zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Mit Verfügung vom 24. August 2010 verneinte die IV-Stelle des Kantons St. Gallen einen Anspruch auf Invalidenrente, nachdem sie u.a. eine polydisziplinäre Begutachtung (Expertise der Medizinischen Abklärungsstelle [MEDAS] Ostschweiz, St. Gallen, vom 26. Juni 2009) und eine Observation veranlasst hatte. Am 19. April 2012 meldete sich A.________ unter Verweis auf eine gesundheitliche Verschlechterung erneut zum Leistungsbezug an. Auf dieses Gesuch trat die IV-Stelle nicht ein (Verfügung vom 5. Februar 2013). Der Versicherte erhob dagegen Beschwerde beim Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen, worauf die IV-Stelle lite pendente auf die Nichteintretensverfügung zurück kam und weitere medizinische Abklärungen vornahm. Das Versicherungsgericht schrieb daher die Beschwerde als gegenstandslos geworden ab. Mit Verfügung vom 11. Oktober 2013 trat die IV-Stelle auf das Leistungsgesuch wiederum nicht ein. Mit Entscheid vom 13. März 2014 hiess das Versicherungsgericht die gegen die Verfügung vom 11. Oktober 2013 erhobene Beschwerde gut und wies die Sache zur materiellen Prüfung der Neuanmeldung an die Verwaltung zurück. Im August 2014 musste der Versicherte die Schweiz verlassen, da das Bundesgericht die Nichtverlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung mit Urteil vom 3. Juli 2014 bestätigte. Die nunmehr zuständige IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA lehnte - insbesondere nach einer weiteren polydisziplinären Begutachtung (Expertise der MEDAS Interlaken Unterseen GmbH vom 21. Dezember 2015) - das Leistungsgesuch ab (Verfügung vom 24. August 2016).