Citation: 2C_421/2020 E. 6.2.3

6.2.3. Hinsichtlich der Rückfallgefahr fällt negativ ins Gewicht, dass der Beschwerdeführer gemäss dem Obergericht des Kantons Zürich und der Vorinstanz nach wie vor keine Reue zeigt und sich eher als Opfer, denn als Täter sieht. Zudem hat er seine Ehegattin sowohl im Strafverfahren als auch im Eheschutzverfahren immer wieder unnötig herabgesetzt und in ein schlechtes Licht gerückt. Die während der gesamten Dauer des ehelichen Zusammenlebens verübten Delikte, welche zur Verurteilung führten, zeugen von einem grossen Gewaltpotenzial und äusserst problematischen Eheverständnis des Beschwerdeführers. Es ist in ausländerrechtlicher Hinsicht von einem nicht hinnehmbaren Risiko erneuter einschlägiger Delinquenz auszugehen.