Citation: 2C_320/2008 02.12.2008 E. C

Im Zusammenhang mit diesen genannten Regelungen überprüften Vertreter der Politischen Gemeinde R.________ am 10. Mai 2005 vor Ort unangemeldet das Betreuungsangebot von X.________. Am Ortstermin mit dabei war auch Z.________, der Leiter des Ressorts Heimwesen des kantonalen Fürsorgeamtes. Die Vertreter der Gemeinde stellten fest, dass neben den in der Heimstätte ständig betreuten drei Personen auch noch zwei ebenfalls betreuungsbedürftige Feriengäste anwesend waren. Sodann bemängelten die Gemeindevertreter den baulichen Zustand der Liegenschaften in T.________ und S.________ (u.a. die Grösse der zur Verfügung gestellten Zimmer), was sie X.________ mit eingeschriebenem Brief vom 7. Juni 2005 mitteilten. Mit demselben Schreiben setzten sie X.________ ferner Frist, um ein schriftliches Gesuch (samt Unterlagen) um Bewilligung des Betreuungsangebotes einzureichen; die Gemeindevertreter stellten darüber hinaus die Schliessung der Heimstätte in Aussicht, sollten die verlangten Massnahmen nicht bis zum 30. September 2005 umgesetzt werden. In der Folge reichte X.________ ein Gesuch um Erteilung einer Betriebsbewilligung für ein Betreuungsangebot für weniger als vier Personen ein. An seiner Sitzung vom 6. März 2006 wies der Gemeinderat R.________ dieses Gesuch ab. In seinem tags darauf verfassten schriftlichen Entscheid erwog er im Wesentlichen, X.________ habe keinen Nachweis für eine anerkannte Ausbildung des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie eingereicht, weswegen er die Ausbildungsvoraussetzungen für eine hauptverantwortliche Betreuungsperson nicht erfülle. Ausserdem seien die baulichen Anpassungen der Einzelzimmer nicht vorgenommen worden, was die Schliessung des Betreuungs- und Pflegeangebotes ab dem 1. Oktober 2006 zur Folge habe.