Citation: 2C_712/2019 E. 2.3

2.3. Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführer weicht ihr Fall nicht wesentlich von BGE 143 II 136 ab. Insbesondere hat sich das Bundesgericht in diesem Urteil bereits ausführlich dazu geäussert, welche Bedeutung banklagernder Korrespondenz im Zusammenhang mit dem Verdacht auf Verletzung der Steuerpflichten zukommt. Dabei hielt es fest, dass banklagernde Korrespondenz vom Kontoinhaber vermutungsweise spätestens innert Jahresfrist zur Kenntnis genommen wird. Angesichts dieser natürlichen Vermutung kann der Verdacht auf Verletzung der Steuerpflichten nur entfallen, wenn konkret nachgewiesen ist, dass die betroffene Person keine Kenntnis des relevanten Schreibens der Bank hatte (BGE 143 II 136 E. 6.4.3 S. 160 f.). Sofern der vorliegende Fall überhaupt nennenswerte Unterschiede zum Sachverhalt aufweist, der BGE 143 II 136 zugrundelag, ergeben sich daraus keine grundlegenden Rechtsfragen, die eine Überprüfung des angefochtenen Urteils durch das Bundesgericht nach Art. 84a BGG rechtfertigen würden.