Citation: 5A_191/2022 E. 1

Der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt ist für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG). Diesbezüglich kann nur eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung gerügt werden, für welche das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 97 Abs. 1 und Art. 106 Abs. 2 BGG) In rechtlicher Hinsicht hat die Beschwerde eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Begründung erfordert (BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4). Zudem hat die Beschwerde ein Rechtsbegehren in der Sache zu enthalten (Art. 42 Abs. 2 BGG). Dieses darf - von hier nicht interessierenden Ausnahmen abgesehen - nicht bloss kassatorisch sein, weil die Beschwerde in Zivilsachen ein reformatorisches Rechtsmittel ist (vgl. Art. 107 Abs. 2 BGG); es ist mithin anzugeben, welche Punkte des Entscheides angefochten und welche Abänderungen beantragt werden (BGE 133 III 489 E. 3.1; 134 III 379 E. 1.3; 137 II 313 E. 1.3). Im Zusammenhang mit dem Unterhalt ist ferner zu beachten, dass die Rechtsbegehren beziffert sein müssen (BGE 134 III 235 E. 2; 143 III 111 E. 1.2), was bereits im kantonalen Verfahren und auch im Zu sammenhang mit Kindesunterhaltsbeiträgen gilt (BGE 137 III 617E. 4.5 und 5).