Citation: 9C_11/2019 E. 6.3

6.3. Die von der Beschwerdeführerin in der Beschwerde beschriebenen Einschränkungen wie gestörte Feinmotorik, welche Schwierigkeiten beim Schneiden oder beim Einfädeln von Hemdknöpfen verursachten, oder ein vermindertes Schmerzempfinden, das vermehrte Aufmerksamkeit zur Vermeidung von Verletzungen verlange, bilden zwar Erschwernisse im Alltag, führen aber nicht zu invalidenversicherungsrechtlich erheblichen Beeinträchtigungen im Haushalt. Dasselbe gilt für die gestörte Sensorik im Hinblick auf Wärme und Kälte oder das Gefühl von schweren Beinen nach langem Stehen oder Sitzen. Dass Haus- und Gartenarbeiten wegen der Notwendigkeit von Pausen mehr Zeit beanspruchen, stellt für die Versicherte sicherlich eine zusätzliche Belastung dar. Sie ist aber nicht dergestalt, dass daraus eine relevante Behinderung resultierte. Wie die Vorinstanz richtig erkannt hat, kann der erhöhte Pausenbedarf durch eine angepasste Arbeitsaufteilung und durch die zumutbare Hilfe des Ehemannes aufgefangen werden. Im Verzicht der Beschwerdegegnerin auf eine detaillierte Abklärung im Haushalt ist somit keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes zu sehen.