Citation: 6B_1394/2019 E. 1.2.2

1.2.2. Die Ausführungen der Vorinstanz sind überzeugend. Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, einen davon abweichenden Sachverhalt zu behaupten und zu bestreiten, dass das Opfer in seiner Hand ein Messer gesehen haben könne. Wie es sich damit verhält, kann indes letztlich offen bleiben. Angesichts des unbestrittenermassen gemeinsamen Eindringens der Beschuldigten in die Wohnung des Opfers und des Einsatzes von Gewalt durch den Beschwerdeführer geht die Vorinstanz zu Recht von einem mittäterschaftlichen Vorgehen aus, was der Beschwerdeführer nicht substanziiert bestreitet. Er behauptet namentlich nicht und es ist nicht ersichtlich, dass er das Vorgehen des Mitbeschuldigten missbilligt hätte. Er hat sich dessen Verhalten daher als sein eigenes anrechnen zu lassen. Im Übrigen ist unerfindlich, inwiefern die Aussage des Geschädigten, wonach ihn der Mitbeschuldigte nach dem Eindringen in die Wohnung um 180 Grad gedreht habe, die weitere Feststellung widerlegen soll, dass auch der Beschwerdeführer anfangs ein Messer in der Hand gehalten habe. So sagte der Geschädigte - für die Vorinstanz glaubhaft - aus: "Er [der Beschwerdeführer] hatte es [das Messer] in der Hand. Er hatte den Vorhang geöffnet und hatte dabei das Messer in der Hand, daran kann ich mich genau erinnern." Überdies beurteilt die Vorinstanz die Behauptung des Beschwerdeführers, das Messer vor dem Eindringen eingesteckt zu haben, nachvollziehbar als unplausibel. Auch, dass er dem Opfer im Verlauf zwei Ohrfeigen versetzte, spricht nicht gegen den anfänglichen Einsatz eines Messers zwecks Einschüchterung. Von einer willkürlichen, schlechterdings unhaltbaren Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung kann keine Rede sein. Dies gilt ebenso, soweit der Beschwerdeführer bestreitet, dass der Mitbeschuldigte dem Opfer das Messer an den Hals bzw. an den Bauch gehalten habe. Dieses hat die kalte Klinge gespürt. Nachdem ferner unbestritten ist, dass beide Beschuldigten ein Messer mit sich führten, ist unerheblich, ob der Geschädigte das Messer an seinem Hals sehen konnte oder nicht. Wenn der Beschwerdeführer vorbringt, es müsse der Messerrücken, nicht die Klinge gewesen sein, die das Opfer am Hals gespürt habe, da andernfalls schwerere Verletzungen eingetreten wären, ergeht er sich in blossen Mutmassungen, ohne Willkür darzutun. Er zeigt auch nicht auf, weshalb ihn der Geschädigte zu Unrecht belasten oder falsche Angaben hätte machen sollen. Solches ist nicht erkennbar.