Citation: 6B_138/2014 E. 4.3

4.3. Die Aufgabe des Beschwerdeführers war es, für die D.________ GmbH als Gründer und Geschäftsführer nach aussen aufzutreten, damit keine Verbindung zu den Mitarbeitern des LHIN hergestellt werden konnte. Zu diesem Zweck verfasste er für die Ehefrauen von A.________ und B.________ und die Lebenspartnerin von C.________ Treuhandverträge mit einer Anonymitätsklausel und unterzeichnete diese als Treunehmer (Urteil S. 99). Er hätte zudem die Buchhaltungsabschlüsse machen sollen. Auch stellte er die von A.________ vermittelten Mechaniker der D.________ GmbH an. In Bezug auf den Ablauf der Aufträge und die D.________ GmbH-Mitarbeiter hatte er zwei- oder dreimal mit F.________ zu tun (Urteil S. 100). Die D.________ GmbH-Mitarbeiter wurden von A.________ und mit der Genehmigung von B.________ in den Mitarbeiter-Pool des LHIN integriert, wo sie den LHIN-Mitarbeitern gegenüber gleichberechtigt waren und kontinuierlich Aufträge erhielten. Die Vorinstanz hält in subjektiver Hinsicht für erwiesen, der Beschwerdeführer habe die Abläufe der Auftragsvergabe im LHIN an die D.________ GmbH und die Kaderpositionen von B.________, A.________ sowie C.________ gekannt (Urteil S. 102). Ihm sei bekannt gewesen, dass die D.________ GmbH mit dem Ziel gegründet worden sei, Aufträge des LHIN zu erhalten. Er habe gewusst, dass sich die Hauptbeschuldigten aufgrund ihrer Beteiligung an der D.________ GmbH in einer Interessenkollision befanden, die zur Missachtung der von ihnen zu wahrenden öffentlichen Interessen der LBA führen musste, und dass die der D.________ GmbH im LHIN gewährten Privilegien unüblich waren. Er habe in Kauf genommen, dass die beiden Haupttäter und LHIN-Angestellten durch ihr Handeln das Vertrauen in die rechtsgleiche Behandlung von Bewerbern und damit die öffentlichen Interessen verletzen könnten (Urteil S. 103 f.). Ihm sei auch klar gewesen, dass der von der D.________ GmbH verrechnete Stundenansatz zu hoch war und zur finanziellen Schädigung der LBA führen musste (Urteil S. 105). Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, ist nicht geeignet, Willkür darzutun. Seine Einwände erschöpfen sich in einer unzulässigen appellatorischen Kritik. Darauf ist nicht weiter einzugehen. Gestützt auf die verbindlichen Feststellungen bejaht die Vorinstanz zu Recht eine Gehilfenschaft. Auf ihre zutreffenden Ausführungen kann verwiesen werden.