Citation: 4A_262/2013 E. 4.2

4.2. Was die Beschwerdeführerin gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung vorbringt, vermag dieselbe nicht als willkürlich auszuweisen: Sie meint, die Vorinstanz hätte in zeitlicher Hinsicht nicht auf die Zeugenaussagen abstellen dürfen, da die Zeugen anlässlich der Vertragsverhandlungen nicht anwesend gewesen seien. Auszulegen seien nicht die Zeugenaussagen, sondern die Willensäusserungen der Parteien. Diese aber seien von der Vorinstanz "nicht korrekt und damit rechtswidrig" gewürdigt worden. Der Einwand verfängt nicht. Zunächst ging die Vorinstanz sehr wohl von den in der Auftragsbestätigung vom 28. November 2002, der diesbezüglichen Offerte und den Plänen des Architekten enthaltenen Willensäusserungen der Parteien aus. Sie durfte aber selbstverständlich die zum behaupteten übereinstimmenden Parteiwillen angerufenen Zeugen bzw. deren Aussagen berücksichtigen. Der D.________ war der Architekt der Beschwerdeführerin und als solcher für die Planung des Umbaus an der Liegenschaft X.________ und die Zeichnung der entsprechenden Pläne verantwortlich. Er konnte somit sehr wohl Aussagen darüber machen, was die Parteien bezüglich Dachkonstruktion wollten und welche Arbeiten nach Meinung der Parteien dem Beschwerdegegner vergeben wurden. Es ist somit nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz seine Aussagen berücksichtigte. Inwiefern die Würdigung der Aussagen willkürlich sein soll, legt die Beschwerdeführerin nicht dar; ebenso wenig äussert sie sich zur Würdigung der übrigen Zeugenaussagen. Die Beschwerdeführerin vermag demnach die vorinstanzliche Feststellung des übereinstimmenden wirklichen Willens der Parteien betreffend Herstellung einer nicht sichtbaren Dachkonstruktion nicht umzustossen.