Citation: 8C_161/2017 E. 4

Soweit das kantonale Gericht als massgebenden Vergleichszeitpunkt nicht auf die rentenzusprechende Verfügung vom 17. Juni 1999, sondern auf die formlos ergangene Mitteilung über den unverändert weiterbestehenden Rentenanspruch vom 20. November 2013 abstellt, kann ihm nicht gefolgt werden. Diese stützte sich zwar auf eine orthopädische Untersuchung durch die RAD-Ärztin dipl. med. D.________ vom 11. Juli 2012. Eine psychiatrische Abklärung fand hingegen nicht statt. Damit kann für den Zeitpunkt des 20. November 2013 nicht von einer umfassenden Prüfung des Sachverhalts gesprochen werden. Das gilt umso weniger, als die Verfügung vom 17. Juni 1999 vorwiegend auf einem psychischen Gesundheitsschaden beruhte. Die Sachverhaltsabklärung, welche zur Mitteilung vom 20. November 2013 führte, war unvollständig und damit nicht rechtskonform. Entsprechend kann dieser Zeitpunkt nicht als revisionsrechtlich massgebend herangezogen werden (vgl. BGE 133 V 108). Da die Vorinstanz die Sache eventualiter auch im Hinblick auf den Vergleichszeitpunkt vom Juni 1999 prüfte und zum gleichen Resultat gelangte, erübrigt sich indessen eine Rückweisung der Sache zur neuen Beurteilung.