Citation: 8C_86/2020 E. 5.3

5.3. In der Verfügung der Suva vom 22. Dezember 2011 wurde nicht dargelegt, gestützt auf welche Faktoren die vergleichsweise festgesetzte Erwerbsunfähigkeit und damit der Invaliditätsgrad von 25 % resultierte. Dies ergibt sich aber klar aus der Aktenlage. Anlässlich einer Besprechung vom 13. September 2011 wies die Arbeitgeberin die Beschwerdegegnerin darauf hin, dass der Beschwerdeführer höchstens noch eine Leistung von 70 % erbringen würde. Die Suva hielt fest, dass die Erwerbseinbusse aufgrund des allgemeinen Arbeitsmarktes berechnet werden müsste, da der Versicherte an seiner Arbeitsstelle nicht optimal eingegliedert sei. Die Arbeitgeberin regte demgegenüber an, die Leistungseinbusse in der angestammten Tätigkeit zu berücksichtigen oder zumindest von einer solchen im Umfang von 25 % auszugehen. Gemäss einer Aktennotiz vom 2. November 2011 berechnete die Suva einen Invaliditätsgrad von 18 %, wobei sie von einem Validenlohn von Fr. 74'750.- und einem Invalidenlohn von Fr. 61'000.-, welchen sie aufgrund der DAP-Methode festlegte, ausging. Anlässlich einer Besprechung vom 22. November 2011 wies die Beschwerdegegnerin den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers auf diesen Invaliditätsgrad hin und legte dar, dass eine Rente von 30 % nicht zugesprochen werden könne. Unter der Voraussetzung, dass der Versicherte weiterhin bei seiner Arbeitgeberin tätig bleibe, könnte ein Invaliditätsgrad von 25 % vereinbart werden. In der Folge kam es dann zum Abschluss des erwähnten Vergleichs vom 5. Dezember 2011 mit einem Invaliditätsgrad von 25 %, welcher dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 22. Dezember 2011 eröffnet wurde (Art. 50 Abs. 2 ATSG).