Citation: 5A_671/2018 E. 3.3.2

3.3.2. Bei der Absichtspauliana müssen neben objektiven auch subjektive Voraussetzungen erfüllt sein. Objektiv wird vorausgesetzt, dass die angefochtene Handlung die Gläubiger schädigt. In subjektiver Hinsicht wird die Schädigungsabsicht des Schuldners sowie die Erkennbarkeit der Schädigungsabsicht für den Begünstigten vorausgesetzt (BGE 134 III 452 E. 2; 135 III 265 E. 2; Bovey, L'action révocatoire, JdT 2018 II S. 54 ff., 66). Die Schädigungsabsicht und deren Erkennbarkeit müssen im Zeitpunkt der anfechtbaren Handlung vorliegen (BGE 138 III 497 E. 7.3 a.E.).