Citation: 2C_585/2017 E. 2.1

2.1. Die ESTV rügt unter anderem, dass die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt habe, indem sie sich kaum zur Ausschreibung unter dem Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswesen vom 16. Dezember 1994 (BöB; SR 172.056.1) geäussert, den Leistungsauftrag nur oberflächlich analysiert und den ebenfalls veröffentlichten Zuschlag ganz ausser Acht gelassen habe. Ausserdem habe die Vorinstanz in ihrer Sachverhaltsfeststellung auch Bundesrecht verletzt, indem sie die gesetzlichen Grundlagen des Vergaberechts und Art. 3 Abs. 2 des Bundesgesetzes über Finanzhilfen und Abgeltungen vom 5. Oktober 1990 (Subventionsgesetz, SuG; SR 616.1) nicht berücksichtigt und den Normgehalt von Art. 29 Abs. 1 lit. f des Bundesgesetzes über die Förderung der Forschung und der Innovation vom 14. Dezember 2012 (FIFG; SR 420.1) unvollständig bzw. falsch festgestellt habe.