Citation: 1C_272/2023 E. 5.2.2

5.2.2. Weiter führt der Beschwerdeführer aus, mit Blick auf die Schriftstärke entspreche die Wiedergabe der Unterschrift der halben Grösse des gescannten Originals oder noch weniger. Es sei zu prüfen, welche Bedeutung diesem Umstand zukomme. Bei Banknoten gehe man davon aus, dass Wiedergaben kleiner als zwei Drittel des Originals nicht mehr als Fälschung gälten. Entsprechend müsste bei Wiedergaben einer Unterschrift von deutlich kleiner als zwei Dritteln im Umkehrschluss der Wille zu einer Fälschung gegeben sein. Es erschliesst sich nicht, inwiefern vorliegend eine angeblich vom Original abweichende Grösse der Unterschrift auf ein strafrechtlich relevantes Verhalten hinweisen könnte. Dies vermag der Beschwerdeführer auch mit seinem Vergleich mit Banknoten nicht aufzuzeigen, wobei offen bleiben kann, ob dieser Vergleich hier überhaupt tauglich ist.