Citation: 2C_868/2016 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz hat festgestellt, dass der Beschwerdeführer aus dem Rückübernahmeabkommen nichts zu seinen Gunsten ableiten könne; dieses diene nicht in direkter Anwendbarkeit dem Schutz seiner Interessen, sondern regle auf völkerrechtlicher Ebene lediglich bilateral die Rechte und Pflichten der am Abkommen beteiligten Staaten unter sich (vgl. ALBERTO ACHERMANN, Rückübernahmeabkommen: Die Praxis der Schweiz, in: Achermann et al. [Hrsg.], Jahrbuch für Migrationsrecht, 2010/2011, S. 73 ff., dort S. 83 in fine). Inwiefern diese Auslegung unhaltbar wäre, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Er befindet sich im Übrigen nicht unbefugt in der Schweiz, sondern auslieferungsrechtlich gestützt auf den internationalen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern im Zusammenhang mit dem gegen ihn hängigen Strafverfahren.