Citation: 4A_255/2023 E. 3.3

3.3. Diesen Anforderungen an die Begründung genügt die vorliegende Beschwerdeschrift offensichtlich nicht. Die Beschwerdeführerin verkennt, dass das Bundesgericht keine letzte Appellationsinstanz ist, vor welcher der Prozess einfach ein drittes Mal aufgerollt wird, und dass die beschwerdeführende Partei im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren nicht bloss frei ihre Sicht der Dinge darlegen kann, als ob das Bundesgericht namentlich den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt frei überprüfen könnte. Das Arbeitsgericht hatte in seinem Entscheid vom 18. Mai 2022 im Wesentlichen erwogen, das Arbeitsverhältnis zwischen den Parteien habe am 31. Juli 2019 geendet. Die Kündigung der Beschwerdeführerin sei eine missbräuchliche Rachekündigung gewesen. Es rechtfertige sich eine Entschädigung in der Höhe von zwei Monatslöhnen zugunsten der Beschwerdegegnerin. Ferner habe die Beschwerdegegnerin im Detail geltend gemacht, gegenüber der Beschwerdeführerin Forderungen auf ausstehenden Lohn in der Höhe von Fr. 9'872.60, auf Überstundenentschädigungen in der Höhe von Fr. 8'642.30, auf Zuschläge für Nachtarbeit in der Höhe von Fr. 3'617.60 sowie auf eine Ferienentschädigung in der Höhe von Fr. 1'006.00 (je brutto), total Fr. 23'138.50, zu haben. Abzüglich der Sozialversicherungsabgaben in der Höhe von 6.225 % und zuzüglich ungerechtfertigter Lohnabzüge in der Höhe von Fr. 1'248.45 ergebe sich eine noch offene Lohnsumme von Fr. 22'946.60. Demnach sei die Beschwerdeführerin zu verpflichten, der Beschwerdegegnerin Fr. 31'613.30 (Fr. 8'666.70 + Fr. 22'946.60) (netto) nebst Zinsen zu 5 % p.a. ab dem 3. Juni 2019 zu bezahlen und auf dem Betrag von Fr. 23'138.50 (brutto) die entsprechenden Sozialversicherungsabgaben abzuliefern. Hinsichtlich der von der Beschwerdeführerin geltend gemachten, aber bestrittenen Verrechnungsforderungen führte das Arbeitsgericht sodann aus, es bestehe keine Verrechnungsforderung für zu viel bezahlten Lohn, da der vereinbarte Lohn Fr. 4'000.-- und nicht Fr. 3'600.-- betragen habe sowie ein 13. Monatslohn geschuldet sei. Was die Mahlzeiten anbelange, so gehe aus den nicht substantiierten Behauptungen der Beschwerdeführerin nicht hervor, um was für Mahlzeiten es sich gehandelt haben soll. Die Beschwerdegegnerin mache demgegenüber geltend, die Beschwerdeführerin habe ihr für die Morgenessen jeweils Fr. 3.50 vom Lohn abgezogen. Für Mittagessen seien zwar Fr. 10.-- vereinbart gewesen, diese habe die Beschwerdegegnerin indessen nie bezogen. Die Vorinstanz bestätigte diesen Entscheid, nachdem sie sich in ausführlichen Erwägungen einlässlich mit zahlreichen formellen und materiellen Rügen gegen ihn auseinandergesetzt hatte, welche die Beschwerdeführerin vor ihr erhoben hatte. Die Beschwerdeführerin unterlässt es durchwegs, sich hinreichend mit diesen Erwägungen auseinanderzusetzen und rechtsgenüglich darzulegen, welche Rechte die Vorinstanz mit ihrem darauf gestützten Entscheid inwiefern verletzt haben soll, sondern begnügt sich damit, den Erwägungen der Vorinstanz bloss ihre eigene Auffassung gegenüberzustellen und auf ihrer Sicht der Dinge zu beharren. Überdies ergänzt sie dabei den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt nach Belieben und weicht von diesem ab, ohne dazu rechtsgenügend substanziierte Sachverhaltsrügen im vorstehend umschriebenen Sinn vorzutragen. Darauf kann nicht eingetreten werden. Die Beschwerdeführerin genügt sodann namentlich den Begründungsanforderungen für eine Rüge wegen Verletzung von Grundrechten nicht, soweit sie der Vorinstanz eine Verletzung des Gehörsanspruchs vorwirft, weil diese die Akten des Verfahrens teilweise nicht beachtet bzw. verschiedene ihrer Eingaben unbeachtet gelassen habe, ohne dass sie aber im Einzelnen darlegen würde, welche inwiefern entscheiderheblichen und prozessrechtskonform in das kantonale Verfahren eingebrachte Vorbringen die Vorinstanz dadurch zu Unrecht ausser Acht gelassen haben soll. Dasselbe gilt, soweit sie rügt, die Vorinstanz habe gegen die Begründungspflicht verstossen, ohne darzulegen, um welche entscheidwesentlichen und rechtskonform in das kantonale Verfahren eingebrachten Punkte es sich dabei handeln soll. Auf die Beschwerde ist somit mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten, soweit sie sich gegen den Entscheid der Vorinstanz richtet (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).