Citation: 4A_398/2022 E. C

Die Klägerinnen beantragen dem Bundesgericht mit Beschwerde in Zivilsachen, den Entscheid des Kantonsgerichts vom 14. Dezember 2021 (400 21 103) aufzuheben und die Klage der Klägerin 2 (Rechtsbegehren 1 und 3 der Klage vom 10. April 2012) vollumfänglich gutzuheissen. Die erst- und zweitinstanzlichen Gerichtskosten (inklusive Gutachterkosten) seien im Umfang von mindestens 73 % den Beklagten aufzuerlegen. Diese hätten in solidarischer Verbindung den Klägerinnen eine angemessene Parteientschädigung für das erst- und zweitinstanzliche Verfahren zu bezahlen. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an das Kantonsgericht, subeventualiter an das Zivilkreisgericht zurückzuweisen. Die Beschwerdegegnerinnen beantragen, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Das Kantonsgericht erachtet die Beschwerde der Klägerinnen als vollumfänglich unbegründet und beantragt deren Abweisung, soweit auf die vorgebrachten Rügen überhaupt eingetreten werden könne. Die Parteien replizierten beziehungsweise duplizierten. Mit Präsidialverfügung vom 12. Oktober 2022 wurde der Beschwerde mit Blick auf den Sitz der Beschwerdegegnerin 2 in V.________ aufschiebende Wirkung erteilt.