Citation: 8C_662/2024 E. 6.2

6.2. Es steht fest, dass die Parzelle Nr. rrr insgesamt 5'850 m2 umfasst, bestehend aus einer Fläche in der Ferienhauszone F1 von 3'662 m2 (wovon 2'260 m2 Planungszone), in der Landwirtschafts zone 2 von 1'372 m2 und im Wald von 816 m2. In seiner ersten Schätzung vom 6. Dezember 2021 ermittelte der Ortsschätzer einen Verkehrswert von Fr. 186'100.-, wobei der Anteil der Ferienhauszone Fr. 183'100.- betrug. Das Kantonsgericht erachtete diese Verkehrswertschätzung als nicht beweiskräftig. In seinem Rückweisungsentscheid vom 10. Januar 2023 erwog es, zum Zeitpunkt der Übertragung der beiden Parzellen wäre es äusserst unwahrscheinlich gewesen, dass die Beschwerdeführerin den sich in der Planungszone befindlichen Teil der Parzelle Nr. rrr als Bauland hätte verkaufen können. Dies gehe klar aus der Formulierung des Staatsratsentscheids vom 13. März 2019 hervor, wonach sich dieser Teil der Parzelle aus Sicht der Dienststelle für Raumplanung innerhalb der Aussenreserven und nicht innerhalb des zukünftigen Siedlungsgebiets befinde, weshalb bis zur Überarbeitung des Zonennutzungsplans keine Baubewilligung erteilt werden sollte (vgl. E. 3.3 des zitierten Urteils). Das Kantonsgericht kam zum Schluss, der sich in der Planungszone befindliche Teil dürfe nicht zu dem für Bauland geltenden Verkehrswert angerechnet werden. Ob es aufgrund der Lage und Form des in der Ferienhauszone verbleibenden Grundstückanteils von 1'402 m2 möglich gewesen wäre, diesen für sich allein als Bauland zu verkaufen, ohne dabei den Teil der Planungszone zu entwerten, könne das Gericht nicht beurteilen und sei von der Ausgleichskasse zusammen mit dem Ortsschätzer abzuklären (E. 3.4).