Citation: 4A_177/2014 E. 4.2

4.2. Bei der vertragsgegenständlichen Wurzelraumkläranlage handelt es sich unbestrittenermassen um ein auf dem Grund und Boden des Bestellers errichtetes Werk. Die Vorinstanz ging sodann davon aus, dass eine Trennung dieser in den Boden eingebauten Anlage das Werk wertlos machen würde, was unwidersprochen blieb. Streitig ist demgegenüber, ob die Kläranlage (definitiv) unbrauchbar im Sinne von Art. 368 Abs. 1 OR ist und der Beschwerdeführer berechtigt war, die Wandelung zu erklären. Die Vorinstanz verneinte dies gestützt auf das Gerichtsgutachten D.________/E.________ vom 29. Juni 2012 und den Ergänzungsbericht vom 23. Oktober 2012. Daher habe es an den Voraussetzungen der Wandelung hinsichtlich des auf Grund und Boden errichteten Werks gefehlt. Der Beschwerdeführer beanstandet diese Beurteilung unter verschiedenen Gesichtspunkten.