Citation: 7B_290/2023 E. 4.5.2

4.5.2. Diese vorinstanzlichen Erwägungen bieten keinerlei Anlass zur Kritik. Sie entsprechen der bundesgerichtlichen Rechtsprechung. Das Bundesgericht hat sich mit sämtlichen vom Beschwerdeführer aufgeworfenen Fragen auseinandergesetzt (vgl. E. 4.2 ff. hiervor; BGE 150 IV 169 dort E. 3.3, 5.1 und 5.2, Urteil 7B_274/2022 vom 1. März 2024 E. 4; je mit Hinweisen) und diese Rechtsprechung verschiedentlich bestätigt (Urteile 6B_95/2024 vom 6. Februar 2025 E. 3; 6B_691/2023 vom 1. Juli 2024 E. 2; 6B_1248/2022 vom 8. April 2024 E. 4 ff.; je mit Hinweisen). Die Vorinstanz durfte im Zusammenhang mit den Falschangaben des Beschwerdeführers vom 26. und 27. März auf den Formularen zur Erlangung eines Covid-19-Kredits betreffend die wahrheitwidrig angegebenen Umsatzsummen der D.________ AG und der A.________Schweiz von einer arglistigen Täuschung ausgehen, aufgrund derer die Bank die beiden Kredite in kausaler Weise auszahlte. Es trifft nicht zu, dass die Bank aufgrund der weiteren Angaben (fehlende E-Mail-Adresse in einem von mehreren Formularen, unvollständige Kontonummer in einem anderen Formular) davon hätte ausgehen müssen, dass die Voraussetzungen für die Kreditgewährung fehlten, hat sich der Beschwerdeführer doch offensichtlich verschrieben. Ebenso wenig weisen die runden Umsatzzahlen per se auf einen Betrugsversuch hin. Soweit der Beschwerdeführer behauptet, solche Zahlen seien "unmöglich", übt er sich in appellatorischer Kritik. Ebenso wenig liegt ein Verstoss gegen den Grundsatz in dubio pro reo vor, wenn die Vorinstanz davon ausgeht, dem Beschwerdeführer hätten die wahrheitswidrigen Angaben - im Gegensatz zur Bank - auffallen müssen. Denn er war derjenige, der die Zahlen aus seiner Geschäftstätigkeit kannte, ganz im Gegensatz zur Kredit gewährenden Bank. Ebenso durfte die Vorinstanz den Schaden bejahen, zumal die Bank je einen höheren Kredit (d.h. mehr als 10 % des Umsatzes) auszahlte, als gesetzlich zulässig war (vgl. E. 4.4.2 hiervor). Schliesslich durfte die Vorinstanz davon ausgehen, dass der Beschwerdeführer mit Vorsatz und Bereicherungsabsicht gehandelt hat. Er gab wissentlich und willentlich einen zu hohen Umsatz für seine beiden Unternehmen an, um finanziell von einem höheren Kredit zu profitieren, nachdem er bereits erfolglos versucht hatte, einen ordentlichen Kredit zu erlangen. Nicht ersichtlich ist, weshalb die Vorinstanz bloss von einer einfachen Tatbegehung hätte ausgehen müssen. Vielmehr hat der Beschwerdeführer an zwei verschiedenen Tagen für zwei separate Unternehmen je einen entsprechenden Kredit beantragt und damit einen mehrfachen Tatwillen manifestiert.