Citation: 6B_1250/2013 E. 1.4.1

1.4.1. Dass die Intensität der Tritte (objektiv) nicht zu bestimmen ist, kommt (vorliegend) nur untergeordnete Bedeutung zu und wirkt sich nicht auf den Ausgang des Verfahrens aus. Dem Beschwerdeführer wird keine vollendete, sondern eine versuchte eventualvorsätzliche Tötung vorgeworfen. Entscheidend ist demnach nicht, wie intensiv die Tritte tatsächlich waren, sondern was für Folgen der Beschwerdeführer aufgrund seiner Tritte für möglich gehalten und in Kauf genommen hat (vgl. Urteil 6B_1087/2013 vom 22. Oktober 2014 E. 2.3). Der Beschwerdeführer behauptet nicht, er habe nur "dosiert" zugetreten, um die Folgen der Tritte zu minimieren. Die Vorinstanz durfte aufgrund der Videoaufzeichnung demnach willkürfrei zu dem Schluss gelangen, der Beschwerdeführer habe zumindest ohne erkennbare Zurückhaltung zugetreten. Ob dies die Annahme eines Tötungsvorsatzes zu begründen vermag, ist eine Rechtsfrage.