Citation: 1C_77/2022 E. 1

Rechtsbegehren sind nach Treu und Glauben auszulegen, insbesondere im Lichte der dazu gegebenen Begründung (BGE 147 V 369 E. 4.2.1 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin verlangt zwar in ihrem Beschwerdeantrag die umfassende Aufhebung des Urteils des Kantonsgerichts. In ihrer Beschwerdebegründung präzisiert sie jedoch, dass sie dieses Urteil in Bezug auf die im vorinstanzlichen Verfahren gestellten Leistungsbegehren nicht anfechten wolle. Ihre Beschwerde beziehe sich somit einzig auf das in Ziff. 4 ihrer verwaltungsgerichtlichen Klage gestellte Feststellungsbegehren.