Citation: 4A_72/2021 E. 7.3

7.3. Die Beschwerdeführerin beanstandet, das erstinstanzliche Urteil habe ihr keinen Anhaltspunkt dafür gegeben, dass das Gericht davon hätte ausgehen können, dass zwar Dienstleistungen erbracht worden seien, es aber dennoch an einem Kausalzusammenhang zu den Forderungen von K.________, J.________ und L.________ fehlen könnte. Dies weil die Erstinstanz die Klage mit der (falschen) Begründung abgewiesen habe, dass (1) gar keine Dienstleistungen erbracht worden seien und (2) die Forderungen eine arbeitsrechtliche Grundlage (Anwendung der "Employment Exclusion") gehabt hätten. Die Behauptung der Vorinstanz, sie habe eine entsprechende erstinstanzliche Feststellung in ihrer Berufungsschrift nicht substanziiert angegriffen, gehe daher fehl. Sie müsse in einer Berufungsschrift nicht darüber spekulieren (und vorsorglich im Detail adressieren), aus welchen Gründen die Erstinstanz ihre Klage vielleicht auch noch abgewiesen hätte. Im Übrigen habe sie den Kausalzusammenhang in ihrer Berufung sehr wohl adressiert.