Citation: U 322/05 11.01.2007 E. A

Der 1978 geborene N.________ war seit 1. September 1995 bei der Q._______ AG als Betriebsmitarbeiter angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfall versichert. In einem nicht mehr näher zu erstellenden Zeitpunkt im Jahre 2002 - in der Unfallmeldung vom 31. Oktober 2002 gab die Arbeitgeberin als Unfalldatum "ca. März/Juni 2002" an - erlitt N.________ einen Arbeitsunfall, als beim Einfüllen der Hackfleischmaschine ein gefrorener Fleischblock herausschoss und ihn an der rechten Schulter traf. Im Notfallbericht vom 4. Dezember 2002 betreffend die Erstbehandlung vom 26. Mai 2002 im Spital X.________ wurde als Diagnose eine muskuläre Verspannung des Musculus Deltoideus rechts sowie als Differentialdiagnose eine Rotatorenmanschettenläsion angegeben. Am 7. März 2003 wurde in der Klinik Y.________ eine Schulterarthroskopie (modifizierte Operation nach Bankart; Bericht vom 10. März 2003) rechts durchgeführt. Ab diesem Zeitpunkt war N.________ nicht mehr arbeitstätig. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggelder). Sie nahm einen Augenschein am Arbeitsplatz vor und holte verschiedene Arztberichte ein (des Dr. med. L.________, Facharzt FMH für Chirurgie, vom 14. August 2002 und der Orthopädischen Klinik Y.________ vom 20. September sowie 4. und 18. November 2002, 13. Februar, 30. April, 23. Juni, 18. August, 20. Oktober und 17. November 2003 sowie 29. Januar 2004). Im Weiteren veranlasste sie einen stationären, nach einer Woche abgebrochenen Aufenthalt in der Rehaklinik Z.________ vom 24. bis 31. März 2004 (Austrittsbericht vom 21. April 2004), eine später dort durchgeführte ambulante psychiatrische Untersuchung (Bericht vom 23. April 2004) sowie kreisärztliche Untersuchungen (Bericht vom 17. Februar 2004 und Abschlussbericht vom 3. Juni 2004). Mit Schreiben vom 29. April 2004 stellte die SUVA die Taggeldleistungen auf den 1. August 2004 ein und sprach N.________ mit Verfügung vom 20. Juli 2004 für die Folgen des Unfalles mit Wirkung ab 1. August 2004 eine Invalidenrente basierend auf einer Erwerbsunfähigkeit von 11 % sowie eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 7.5 % zu. Die dagegen erhobene Einsprache wies die SUVA mit Entscheid vom 29. November 2004 ab.