Citation: 6B_257/2015 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz stütze ihre Annahme, er sei zum Unfallzeitpunkt übermüdet gewesen, einzig auf seine Aussagen anlässlich der polizeilichen Befragung. Diese seien aber nicht klar genug gewesen, um in einem Strafverfahren als einziges Beweismittel gelten zu können. Er habe bloss von einer Möglichkeit gesprochen; ein Schuldeingeständnis sei seinen Aussagen nicht zu entnehmen. Zudem habe die Einvernahme um 4:50 Uhr morgens unter fragwürdigen Umständen stattgefunden. In diesem Moment sei er noch unter dem Eindruck des Geschehens gestanden und der Polizist habe ihm zu verstehen gegeben, er brauche zu dieser Zeit keinen Anwalt zu suchen. Inwiefern ein Schlaf von immerhin drei bis vier Stunden nicht ausreichen soll, um eine kurze Autofahrt zu absolvieren, sei schleierhaft. Vielmehr sei dies geeignet, um zumindest für eine kurze Dauer wieder fahrfähig zu sein.