Citation: 8C_701/2014 E. 4.2

4.2. Das kantonale Gericht verneinte zutreffend eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch die IV-Stelle, weil die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen (BGE 139 V 496 E. 5.1 S. 503), nicht erfordert, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken (BGE 138 IV 81 E. 2.2 S. 84; 136 I 229 E. 5.2 S. 236 mit Hinweisen). Die Begründungspflicht soll den Anspruch der Partei auf eine sachbezogene Begründung gewährleisten. Sie ist erfüllt, wenn der Betroffene die entsprechenden Erwägungen sachgerecht anfechten kann (vgl. BGE 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188). Dies ist hier der Fall. Zudem trug die Beschwerdeführerin sämtliche im Vorbescheidverfahren erhobenen Einwände gegen die Beweiskraft des Gutachtens D.________ auch vor der unbestritten mit voller Kognition entscheidenden Vorinstanz nochmals vor, weshalb das kantonale Gericht praxisgemäss auf die Heilung einer allfälligen, nicht besonders schwerwiegenden Gehörsverletzung (BGE 132 I 201 E. 2.2 S. 204 mit Hinweis) schliessen durfte. Inwiefern die Vorinstanz mit angefochtenem Entscheid ihrerseits ebenfalls den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt haben soll, legt die Versicherte nicht dar und ist nicht ersichtlich.