Citation: 2C_346/2022 E. 6.3

6.3. Weder aus den Ausführungen der Vorinstanz zu den allgemeinen Grundsätzen, noch aus deren Anwendung auf die Situation des Beschwerdeführers ergibt sich somit, dass die Vorinstanz - wie der Beschwerdeführer geltend macht - nach dem Grundsatz «in dubio pro Segregation» vorgegangen wäre. Sie stellte auf den grundsätzlichen Vorrang der integrierten gegenüber der separierten Sonderschulung ab (vgl. angefochtener Entscheid E. 6.3 S. 18) und rechtfertigte (sinngemäss), weshalb im Fall des Beschwerdeführers ein Abweichen davon angezeigt sei und seinen Bedürfnissen besser entspreche (vgl. vorstehende E. 6.1-6.2). Unbegründet erweist sich damit auch die daran anknüpfende Rüge des Beschwerdeführers, wonach die Vorinstanz im Ergebnis die Beweislastverteilung nach Art. 8 ZGB missachtet habe.