Citation: 1C_403/2022 E. 4.7

4.7. Das BAFU führte in seiner Vernehmlassung zusammengefasst aus, das Baurekursgericht habe bei seiner Berechnung bezüglich des (neuen) OMEN 6 für die in diese Richtung sendende Antenne eine horizontale Richtungsabschwächung von 1,3 dB eingesetzt, während die Beschwerdegegnerin für diese Abschwächung einen Wert von 1,1 dB angegeben habe. Sowohl dem Baurekursgericht als auch den Beschwerdeführenden hätten das Antennendiagramm nur in Papierform in einem kleinen Format vorgelegen. Ein exaktes Ablesen der horizontalen Richtungsabschwächung sei gestützt darauf tatsächlich nur bedingt möglich. Das BAFU habe ein Antennendiagramm in elektronischer Form gemäss Herstellerangaben für die Frequenzbänder 1800, 2100 und 2600 MHz beigezogen und sei gestützt darauf zum Ergebnis gekommen, für einen Winkel des OMEN 6 zur kritischen Senderichtung (horizontal) von minus 27° (resp. 333°) betrage die horizontale Richtungsabschwächung 1,42 dB. Da die vom Baurekursgericht angenommene Abschwächung von 1,3 dB kleiner sei, gebe es keine Hinweise dafür, dass der Anlagegrenzwert am (neuen) OMEN 6 überschritten sein könnte. Die Abweichung der Berechnungen der Beschwerdegegnerin von derjenigen des Baurekursgerichts erkläre sich damit, dass dieses gemäss seinen Angaben - abgesehen von der Richtungsabschwächung 1,3 dB - die Werte der Beschwerdeführenden herangezogen habe.