Citation: 5A_534/2020 E. 4.4.2

4.4.2. Schliesslich wendet sich der Beschwerdeführer gegen weitere Bedarfs- bzw. Einkommenspositionen, übersieht dabei aber einmal mehr, dass im vorliegenden Verfahren lediglich Verfassungsverletzungen gerügt werden können (vgl. E. 2.1). Insofern er also die Verletzung von Art. 8, Art. 176 und Art. 276 ZGB geltend macht, ist er nicht zu hören. Was Art. 8 BV und Art. 9 BV anbelangt, genügt er den Substantiierungsanforderungen - wenn überhaupt - nur knapp, zumal er deren Verletzung pauschal am Ende seiner Ausführungen anführt (vgl. E. 2.1). Im Einzelnen stört er sich an der Feststellung des Kantonsgerichts, wonach sich der Umstand, dass die Beschwerdegegnerin mit ihrem volljährigen Sohn zusammenwohnt, nicht auf den Grundbetrag auswirke, da das Zusammenleben mit einem volljährigen Kind in der Regel nicht auf Dauer ausgelegt sei. Das Kantonsgericht lasse dabei unberücksichtigt, dass es sich um eine Unkostengemeinschaft handle und der Grundbetrag daher (von Fr. 1'230.--) auf Fr. 1'050.-- herabzusetzen sei. Weshalb die nachvollziehbare Begründung des Kantonsgerichts jedoch als geradezu unhaltbar zu würdigen ist, erklärt der Beschwerdeführer nicht. Das Gleiche gilt für die Kritik des Beschwerdeführers, wonach das Kantonsgericht seine Krankenkassenversicherungskosten von rund Fr. 4'700.-- (für den Zeitraum 26. Februar 2018 bis 4. Juli 2018) nicht gehörig gewürdigt habe. Gemäss seiner Berufungsschrift beträgt die Krankenkassenprämie Fr. 973.--, wobei er diesen Betrag - wie das Kantonsgericht festhielt - vor Vorinstanz nicht begründete. Soweit er diesen Betrag vor Bundesgericht mit neuen Unterlagen untermauern möchte, ist er damit nicht zu hören (vgl. E. 2.3). Ferner wünscht der Beschwerdeführer, dass für C.A.________ der Grundbetrag eines alleinstehenden Erwachsenen angerechnet wird, da die ehemalige Familienwohnung mit den Zwillingen zusammen untragbar sei. Der Beschwerdeführer vermischt hier den Grundbetrag mit den Wohnkosten. Dass das Kantonsgericht für den noch nicht volljährigen C.A.________ den für Kinder (ab 12 Jahren) vorgesehenen Betrag eingesetzt hat, ist nicht willkürlich. Die Rüge schlägt damit fehl.