Citation: 9C_291/2013 E. 3

Die Vorinstanz erwog, das EZ-Gutachten vom 3. März 2010 sei voll beweiskräftig. Gemäss diesem bestünden aus neurologisch-epileptologischer und neuropsychologischer Sicht keine nennenswerten Einschränkungen der Arbeits- bzw. Wiedereingliederungsfähigkeit bezogen auf eine qualifikationsadäquate Tätigkeit. In Übereinstimmung mit dem Gutachten werde in der neuropsychologischen Standortbestimmung der Verhaltensneurologie - Neuropsychologie vom 6. Oktober 2010 eine Anlehre in einer angepassten Tätigkeit als möglich erachtet. Dem Schlussbericht der M.________ GmbH könne entnommen werden, dass das Integrationspotential zwar als reduziert, jedoch als durchaus vorhanden erachtet werde. Entgegen der Beschwerdeführerin enthielten die Verlaufsprotokolle des IV-Berufsberaters keine unüberbrückbaren Diskrepanzen und Widersprüche zum neurologischen Gutachten. Folglich sei von einer 100 %igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit auszugehen. Der Beschwerdeführerin stehe auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt ein Fächer verschiedenartiger Stellen offen. Gestützt auf Art. 26 Abs. 1 IVV sowie die Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebungen (LSE) resultiere - selbst bei Gewährung eines Abzugs vom Tabellenlohn von 10 % - ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 30 %.