Citation: 2C_19/2023 E. 4.8

4.8. Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers erweist sich demzufolge ohne aktuelle Verwarnung als unverhältnismässig und ist aufzuheben. Der Beschwerdeführer ist aber mit Nachdruck darauf hinzuweisen, dass ein Widerruf jederzeit möglich bleibt, sollte er sich weiter verschulden oder durch sein Verhalten einen anderen Widerrufsgrund setzen. Als Rechtsfolge ist eine Verwarnung angebracht; der Beschwerdeführer wird hiermit ausdrücklich verwarnt (Art. 96 Abs. 2 AIG; vgl. BGE 139 I 145 E. 3.9; Urteile 2C_657/2020 vom 16. März 2021 E. 3.2; 2C_896/2014 vom 25. April 2015 E. 2.5).