Citation: 6B_719/2022 E. 3

Die Beschwerde wäre im Übrigen auch deswegen unzulässig, weil sie selbst die an eine Laieneingabe zu stellenden, minimalen Begründungsanforderungen nicht erfüllt (Art. 42 Abs. 2 BGG und Art. 106 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdeführer beschränkt sich in seiner Beschwerde auf unzulässige appellatorische Kritik, mit welcher er ausschliesslich seine Sicht der Dinge wiedergibt (z.B. er habe die Geschädigte wegen Impotenz gar nicht vergewaltigen können, die Geschädigte könne Geschichten erzählen, sie könne "eben nicht ohne steifes Glied leben", sie sei deshalb mit mehreren Männern im Hotel oder in Wohnungen gewesen, sie könne sich vor männlicher Gewalt schützen, ihre Anzeige gegen ihn beruhe auf Verleumdungen etc.), ohne sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen zu befassen. Seinen unsubstanziierten Behauptungen und Unterstellungen lässt sich nicht im Geringsten entnehmen, dass und inwiefern das angefochtene Urteil willkürlich oder sonstwie bundesrechtswidrig sein könnte. Der Begründungsmangel ist evident.