Citation: 6B_749/2024 E. 2.3.2

2.3.2. Die Vorinstanz hält überzeugend fest, dass der Beschwerdeführer wusste, dass für ein Paket Haschisch keine Fr. 27'000.-- bezahlt worden wären. Dieser Feststellung hält der Beschwerdeführer bloss seine eigene Behauptung entgegen, wonach er ein Laie sei, der keine Ahnung von den Betäubungsmittelpreisen habe. Sodann greift er die vorinstanzliche Erwägung an, dass er die Drogenpakete geprüft oder zumindest nachgefragt hätte, wenn er wirklich "sehr erschrocken über die Fr. 27'000.--" gewesen wäre. Hier wiederholt der Beschwerdeführer bloss seine Behauptung, man habe ihm immer wieder gesagt, es sei Haschisch. Damit plädiert er wie in einem appellatorischen Verfahren. Gleiches gilt, wenn er ausführt, seine Aussagen gegenüber der Kantonspolizei Genf seien "absolut stimmig". Insbesondere zeigt er nicht auf, dass die vorinstanzliche Beweiswürdigung schlechterdings unhaltbar wäre. Zudem übersieht er, dass für die Annahme von Willkür nicht einmal genügen würde, wenn eine andere Lösung oder Würdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender wäre. Ohnehin ist die vorinstanzliche Beweiswürdigung deutlich überzeugender als die Version des Beschwerdeführers. Es ist unglaubhaft, dass der hierarchisch untergeordnete Drogenkurier um das Heroin wusste, während der Beschwerdeführer von Haschisch ausgegangen sein soll, obwohl ihm der Drogenring Heroin im Wert von über Fr. 100'000.-- anvertraute.