Citation: 8C_296/2009 10.09.2009 E. A

Der 1958 geborene M.________ war seit 1. Juli 2003 als Plattenleger bei der Firma W.________ AG tätig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Anlässlich der am 21. Februar 2006 im Spital B.________ vorgenommenen Operation der Otitis media chronica cholesteatomatosa rechts kam es beim Hinunterbohren der Gehörgangswand und dem gleichzeitigen Ausbohren von retrofazialen Zellen sowie des lateralen Bogenganges im Bereich des oberen mastoidalen Anteils des Nervus-facialis-Verlaufes zur Schädigung des Fazialishauptstammes. Am 24. Februar 2006 musste sich M.________ im Spital X.________ einer Revisions-Mastoido-Epitympanektomie und Tympanoplastik rechts sowie einer Rekonstruktion des Nervus facialis mittels Interponat aus dem Nervus auricularis magnus unterziehen. Seit dem Eingriff vom 21. Februar 2006 leidet er unter Problemen des rechten Auges. Nach diversen Abklärungen, namentlich nach Einholung eines internen Berichts des Dr. med. G.________, Facharzt FMH für Ohren-, Nasen-, Halskrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie, Allergologie, klinische Immunologie und Arbeitsmedizin, vom 3. September 2007, verneinte die SUVA mit Verfügung vom 26. September 2007 das Vorliegen eines Unfalls oder einer unfallähnlichen Körperschädigung und damit eine Leistungspflicht der obligatorischen Unfallversicherung. Die Einsprache der CSS Kranken-Versicherung AG (nachfolgend CSS) wies die SUVA mit Einspracheentscheid vom 11. Januar 2008 ab.