Citation: 7B_291/2022 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin rügt zunächst den Anklagegrundsatz als verletzt. Zusammengefasst bringt sie vor, dass die Bereicherungsabsicht in der Anklage weder erwähnt noch konkret umschrieben werde. Aus der Anklageschrift lasse sich nicht erkennen, weshalb sie in Bereicherungsabsicht gehandelt haben solle. Zudem seien sämtliche entlastenden objektiven Tatumstände unerwähnt geblieben, weshalb auch Art. 6 Abs. 2 StPO verletzt sei. Der in der Anklage umschriebene Sachverhalt sei überdies falsch. So sei das "Heisse-Steine-Set", wie von der Vorinstanz zutreffend festgestellt werde, nicht von der Beschwerdegegnerin 2, sondern von ihr, der Beschwerdeführerin, bzw. ihrem Lebenspartner C.________ angeschafft worden.