Citation: 9C_586/2017 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz nahm bei der Falllösung eine wirtschaftliche Betrachtungsweise vor. Danach bestehe kein Unterschied, ob der Beschwerdeführer als Sicherheitsgeber oder als persönlicher Schuldner des Bankdarlehens an C.________ aufgetreten sei und dieses an seinen Sohn weitergeleitet habe. Wenn er vorgängig zum Verkauf der Liegenschaft nicht auf einer Ablösung der hypothekarisch gesicherten Schuld von C.________ bestanden habe, sei hierin grundsätzlich das Surrogat einer Vermögensverzichtshandlung zu sehen. Der Sachverhalt (vgl. lit. A vorne) spreche dagegen, dass ein allfälliger Vermögensverzicht bereits im Zeitpunkt der Kreditgewährung durch die Bank im Jahr 1991 erfolgt sei. Das kantonale Gericht bezifferte den Vermögensverzicht auf Fr. 130'000.-: Der Beschwerdeführer habe das Darlehen von Fr. 275'000.-, das er im Rahmen des Liegenschaftsverkaufs seinem Sohn D.________ gewährt habe, um diesen Betrag (Fr. 130'000.-) reduziert, weil dieser die schuldbrieflich gesicherte Forderung der Bank gegenüber C.________ übernommen habe. Zu diesem Forderungsverzicht sei der Beschwerdeführer nicht verpflichtet gewesen. Ihm sei für die Reduktion der Darlehensforderung auch keine adäquate Gegenleistung zugeflossen.