Citation: 6B_1060/2020 E. B

B.a. Betreffend den Fallkomplex D.________ GmbH und die diesbezüglich ergangenen Schuldsprüche wegen gewerbsmässigen Betrugs, mehrfacher Urkundenfälschung und mehrfacher (schwerer) Geldwäscherei geht die Vorinstanz zusammengefasst von folgendem Sachverhalt aus: A.________ gründete in betrügerischer Absicht die D.________ GmbH mittels der Strohmänner F.________ und G.________. Durch Fälschen der Unterschrift von G.________ auf Bankdokumenten verschaffte er sich eine Einzelzeichnungsberechtigung für das Bankkonto der D.________ GmbH und eine diesbezügliche Maestro-Karte. Indem A.________ anschliessend mittels eines von F.________ an einem Treffen mit der damaligen C.________ AG aufgelegten Formulars wahrheitswidrig vorspiegelte, F.________ sei seitens der D.________ GmbH für das Vermitteln von Versicherungsanträgen verantwortlich und verfüge darin über mehrjährige Erfahrung, verleitete er die C.________ AG zur Zusammenarbeit mit der D.________ GmbH. Diese bestand darin, dass die D.________ GmbH Versicherungsanträge zugunsten der C.________ AG vermittelte und Letztere dafür und nach Eingang der jeweiligen Erstprämie Provisionsvorschüsse an die D.________ GmbH auszahlte. A.________ reichte zwischen dem 14. Juli und 20. Oktober 2006 der C.________ AG 25 Versicherungsanträge samt Ausweiskopien der Antragsteller und Zahlungsnachweisen der Erstprämie ein, hinsichtlich welcher seitens der Antragsteller kein Abschlusswille vorlag. Die auf den Anträgen angefügten Bestätigungen der Vermittler und von G.________ waren gefälscht und die zugunsten der C.________ AG einbezahlten Erstprämien nicht wie ausgewiesen von den Antragstellern, sondern von A.________ geleistet worden. Aufgrund der eingereichten 25 fingierten Versicherungsanträge und geleisteten Erstprämien zahlte die C.________ AG, in der irrigen Annahme, es handle sich um echte Versicherungsanträge, im Zeitraum 28. Juli bis 10. November 2006 in mehreren Tranchen Provisionsvorschüsse von insgesamt Fr. 136'868.33 auf das Bankkonto der D.________ GmbH aus. Davon beanspruchte A.________ den Grossteil für eigene Zwecke. B.b. Hinsichtlich des Fallkomplexes E.________ AG und der in diesem Zusammenhang ergangenen Schuldsprüche wegen mehrfacher Gehilfenschaft zum Betrug und mehrfacher (schwerer) Geldwäscherei hält die Vorinstanz zusammengefasst folgenden Sachverhalt für erstellt: A.________ verkaufte H._________ im November 2006 die E.________ AG, damit Letzterer mittels dieser Gesellschaft im gleichen Stil wie A.________ mit der D.________ GmbH Provisionsbetrüge zum Nachteil der C.________ AG begehen konnte. Die E.________ AG war im Verkaufszeitpunk mit rund Fr. 18'000.-- überschuldet, verfügte jedoch über einen Vertriebsvertrag mit der C.________ AG. Der Verkauf wurde gegenüber Dritten nicht kenntlich gemacht, namentlich verblieb A.________ weiterhin einziger Kontoberechtiger des Bankkontos der E.________ AG. H._________ reichte nach dem Kauf elf fingierte Versicherungsanträge im Namen der E.________ AG in betrügerischer Absicht bei der C.________ AG ein und leistete bei den genehmigten neun Anträgen die jeweilige Erstprämie. Für vier der genehmigten Anträge zahlte die C.________ AG, wiederum in der irrigen Annahme, es handle sich um echte Anträge, Provisionsvorschüsse auf das Bankkonto der E.________ AG aus: Fr. 17'641.07 am 8. Dezember 2006 und Fr. 4'751.54 am 23. Januar 2007. Nachdem A.________ einer Drittperson eine entsprechende Vollmacht erteilt und diese telefonisch bestätigt hatte, hob diese noch am 8. Dezember 2006 einen Betrag von Fr. 14'000.-- ab dem Konto der E.________ AG ab. Das restliche, sich bis dahin auf dem Konto befindliche Guthaben verbrauchte A.________ für Barbezüge und Kartenzahlungen im Zeitraum 15. Dezember 2006 bis 5. Januar 2007. Nach Überweisung des zweiten Teils des Provisionsvorschusses am 23. Januar 2007 hob A.________ gleichentags total Fr. 5'160.-- durch zwei weitere Barbezüge ab. B.c. Bezüglich des Fallkomplexes Verkehrsunfall und der unter diesem Titel ergangenen Schuldsprüche wegen mehrfachen Betrugs und mehrfacher Urkundenfälschung erachtet die Vorinstanz schliesslich zusammengefasst folgenden Sachverhalt als erwiesen: A.________ liess es zusammen mit I._________ und J.________ zwecks Versicherungsbetrugs am 4. Januar 2010 an der K.________strasse in U.________ zu einer Kollision zwischen dem von ihm gelenkten, auf seinen Vater eingelösten Mercedes-Benz E 270 und dem von J.________ geführten Ford Fiesta kommen. Der Ford prallte dabei mit einer Geschwindigkeit von 12 bis 18 km/h mit der rechten Front in die rechte Seite des seinerseits mit 14 bis 20 km/h fahrenden Mercedes. Durch die Kollision wurde die rechte Seite des Mercedes beschädigt, A.________ trug jedoch keine Verletzungen von der Kollision davon. Im Nachgang zur Kollision wurden weder Fotos erstellt noch wurde die Polizei benachrichtigt, sondern A.________ und I._________ füllten einzig ein europäisches Unfallprotokoll aus. Darin wurde A.________ als Lenker des Mercedes und I._________ als Lenker des Ford bezeichnet und Letzterem die Schuld an der Kollision zugeschrieben, weil er den Vortritt von A.________ missachtet habe. Auf der Grundlage diese Unfallprotokolls und eines von A.________ verfassten Unfallformulars zahlte die Versicherung von I._________, die L.________ AG, in der Folge, fälschlicherweise davon ausgehend, der Schaden am Mercedes sei durch einen ungewollten Unfall entstanden, dem Vater von A.________ eine Entschädigung von Fr. 11'000.-- sowie Ersatzfahrzeugkosten von Fr. 645.60 aus. Auf von A.________ am 5. Januar 2010 gegenüber einem konsultierten Arzt wahrheitswidrig gemachte Angabe, er leide seit der Kollision an Schmerzen im Kopf- und Nackenbereich, stellte der Arzt im Weiteren zwischen dem 5. Januar und 3. März 2010 fünf Arztzeugnisse aus, welche eine durch den vermeintlichen Unfall bedingte Arbeitsunfähigkeit von A.________ bestätigten. Die Arztzeugnisse gingen in der Folge an die zuständige Unfallversicherung, die Gesundheitsorganisation M.________. Im Rahmen der Befragung derselben bestätigte A.________ am 5. März 2010 die vor seinem Arzt gemachten Äusserungen und gab zusätzlich an, er habe sich per Januar 2010 als Geschäftsführer seiner Unternehmung einen um Fr. 2'000.-- höheren Lohn von monatlich Fr. 6'500.-- ausbezahlt. In der irrtümlichen Annahme, A.________ habe tatsächlich Verletzungen durch einen ungewollten Unfall erlitten, erbrachte die Unfallversicherung daraufhin Versicherungsleistungen von insgesamt Fr. 23'913.70 an A.________.