Citation: 8C_173/2024 E. 3.6

3.6. Das kantonale Gericht hat der eingehenden Begründung des Bundesgerichts für die mit Urteil 8C_705/2022 vom 23. August 2023 erfolgte Rückweisung (E. 7.3; vgl. oben E. 3.2) in der Tat keine Beachtung geschenkt, sondern im Wesentlichen unter erneutem Hinweis auf die aktuelle Erwerbstätigkeit ihre früheren Erwägungen wiederholt. Das Bundesgericht hat indessen unter anderem insbesondere darauf hingewiesen, es sei widersprüchlich, wenn hinsichtlich der Zumutbarkeit der Selbsteingliederung auf diese Tätigkeit abgestellt wird, nicht aber bei der Invaliditätsbemessung bezüglich des zumutbarerweise nach Eintritt der Gesundheitsschädigung noch erzielbaren (Invaliden-) Einkommens. Es fehlt weiterhin an einer sachverhaltlichen Beurteilungsgrundlage nach den Kriterien von BGE 145 V 209 für die zu prüfende Frage, ob der Beschwerdeführer nach der Rentenaufhebung per Ende November 2019 auf den Weg der Selbsteingliederung verwiesen werden durfte. Die vom kantonalen Gericht zitierten Urteile 8C_680/2018 vom 11. Januar 2019 (E. 5.3) und 9C_768/2019 vom 16. September 2020 E. 3.4.2.1 und 3.4.2.2 sind nicht einschlägig. Während im ersteren Fall noch eine volle Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausübten Tätigkeit bestand und der Versicherte zudem über Jahre hinweg in seiner Freizeit seinem ursprünglich erlernten Beruf und aushilfsweise noch einer anderen Tätigkeit nachgegangen war, übte die Versicherte im letztgenannten neben dem Rentenbezug bereits seit Jahren schon eine Erwerbstätigkeit aus, wenn auch nur in kleineren Pensen, wobei sie eigenständig drei Stellen gefunden hatte. Daraus lassen sich keine Schlüsse für den vorliegenden Fall ziehen.