Citation: 2C_889/2016 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführer behaupten, die Landverordnung vom 23. April 2010 - in der Fassung, wie sie zum Zeitpunkt der angefochtenen Entscheide des Korporationsrates vom 25. Februar 2014 in Kraft gewesen sei - verschaffe ihnen einen Rechtsanspruch auf Abschluss eines Pachtvertrages für die Dauer von 20 Jahren, d.h. bis zum 31. Dezember 2031. So sehe § 11 al. 1 der Landverordnung ausdrücklich vor, dass die Pachtdauer für die landwirtschaftlich genutzten Flächen 20 Jahre betrage und vom 1. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2031 dauere. § 12 al. 3 lit. i der Landverordnung beinhalte für bisherige Pächter zudem das Recht, ab dem 1. Januar 2012 wieder zirka gleich viel Fläche zu pachten. Die Bestimmungen, welche die automatische Beendigung des Pachtverhältnisses bei Erreichen des Pensionsalters vorgesehen haben (§ 8 al. 5 und § 11 al. 3 der ursprünglichen Fassung), seien vom Bundesgericht mit Urteil vom 1. Oktober 2013 aufgehoben worden und die neuen Bestimmungen, welche den Korporationsrat verpflichten, die Pachtdauer auf das Pensionsalter des Pächters zu begrenzen, seien erst am 25. April 2014 erlassen worden, als die angefochtenen Beschlüsse vom 25. Februar 2014 bereits ergangen seien. Indem ihnen der Korporationsrat den Abschluss eines Pachtvertrages bis zum 31. Dezember 2031 verweigert habe, sei er mithin in Willkür verfallen.