Citation: 8C_491/2007 28.12.2007 E. 3

Im vorliegenden Fall ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin beim Unfall vom 14. Mai 2001 ein Schleudertrauma oder eine schleudertraumaähnliche Verletzung der HWS erlitten hat und dass die im Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 31. März 2005 geklagten Beschwerden zumindest teilweise noch in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum versicherten Unfall standen. Fest steht des Weiteren, dass sich für die geltend gemachten Beschwerden trotz eingehender und wiederholter fachärztlicher Untersuchungen keine objektiv nachweisbaren organischen Unfallfolgen finden liessen, weshalb eine spezifische Adäquanzprüfung vorzunehmen ist. Diese hat nach den für Schleudertraumen und schleudertraumaähnliche Verletzungen der HWS geltenden Regeln (BGE 117 V 359 ff.) zu erfolgen, weil nicht gesagt werden kann, dass die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas oder einer schleudertraumaähnlichen Verletzung der HWS gehörenden Beeinträchtigungen zwar teilweise gegeben waren, gegenüber der psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund getreten sind (BGE 123 V 98 E. 2a S. 99). Es liegt auch keine selbständige (sekundäre) psychische Gesundheitsschädigung vor, welche zu einer Adäquanzbeurteilung nach den für psychische Unfallfolgen geltenden Regeln (BGE 115 V 133 ff.) Anlass geben würde (RKUV 2001 Nr. U 412 S. 80 [U 96/00]).