Citation: 9C_477/2022 E. A

Die 1976 geborene A.________ meldete sich im Juni 2008 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden sprach ihr mit Verfügung vom 26. Juli 2010 eine Viertelsrente ab dem 1. Februar 2010 resp. eine ganze Rente ab dem 1. Mai 2010 zu (Invaliditätsgrad zuletzt 100 %). In der Folge holte die IV-Stelle das psychiatrische Gutachten des Dr. med. B.________ vom 22. Oktober 2010 ein. Gestützt darauf verfügte sie am 12. August 2011 die Wiedererwägung der Verfügung vom 26. Juli 2010; neu sprach sie A.________ eine Viertelsrente ab dem 1. März 2010 resp. eine halbe Rente ab dem 1. Juni 2010 zu. Mit Urteil vom 21. März 2012 hob das Obergericht Appenzell Ausserrhoden die Wiedererwägungsverfügung vom 12. August 2011 auf. Mit weiteren Verfügungen vom 2. und 3. August 2012 bejahte die IV-Stelle - unter Verweis auf das soeben genannte Urteil - den ursprünglichen Rentenanspruch. Mit Mitteilungen vom 30. November 2012 und vom 10. Dezember 2014 bestätigte sie einen unveränderten Rentenanspruch und einen Invaliditätsgrad von 100 %. Im Dezember 2017 leitete die IV-Stelle erneut ein Revisionsverfahren ein. In dessen Verlauf veranlasste sie insbesondere das interdisziplinäre Gutachten der Neurologie Toggenburg AG vom 11. August 2020 (nachfolgend: Medas-Gutachten). Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens setzte sie mit Verfügung vom 5. März 2021 die bisherige ganze Rente auf den 1. Mai 2021 auf eine halbe Rente herab (Invaliditätsgrad 53 %).