Citation: 2A.15/2001 30.04.2001 E. 2

2.- Die Beschwerdeführerin macht geltend, das Departement habe zu Unrecht und in Verkennung des relevanten Sachverhalts eine Konzessionsverletzung angenommen: Im Bereich der Nachrichtensendungen bestehe nebst dem Angebot der SRG kein Bedarf an vergleichbaren Sendungen. Die "News", die sich als Ergänzung zum Nachrichtenangebot der SRG verstünden, enthielten durchschnittlich gleich viele Meldungen wie die Sendung "News um 7". Im Gegensatz zu dieser werde sie aber pro Tag einmal mehr ausgestrahlt und zudem aktualisiert. Die "News" erreichten im Vergleich zu ihrer Vorgängerin "News um 7" dreimal so viele Zuschauer. Dabei handle es sich vor allem um ein jüngeres Publikum, das mit einem traditionellen "Tagesschau"-Konzept nicht erreicht werden könne. Die "News" erfüllten ihren Informationszweck damit besser oder zumindest gleich gut wie die "News um 7", seien aber wesentlich kostengünstiger. Die "aufwändigste Sendung" trage "nichts zum Informationsstand der Bürger bei", wenn niemand zuschaue. Die in einem Sendegefäss vermittelten Informationen liessen sich nicht "mit der Stoppuhr" messen. Die grundrechtlich gesicherte Programmfreiheit könne nicht einfach mit der Programmstruktur gemäss Konzessionsgesuch gleichgesetzt werden. Der Programmraster definiere nicht allein die Leistungspflicht gemäss Konzession, ansonsten die Programmautonomie ausgehöhlt würde. Es müsse ihr als Veranstalterin freigestellt bleiben, wie sie ihre Informationspflicht erfülle; sie tue dies nicht nur mit den "News", sondern nach wie vor auch mit anderen Sendeforma- ten ("Fohrler Live", "Hautnah", "Wer wird Millionär?" usw.). Die Reduktion des Personalbestands liesse den Schluss nicht zu, sie erfülle ihre Informationspflichten nicht mehr konzessionskonform.