Citation: 4A_100/2014 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdeführerin hat vor der Vorinstanz das Gutachten, auf das bereits die Staatskanzlei abgestellt hatte, unter Hinweis auf die abweichende Einschätzung des Vertrauensarztes ihres Anwaltes beanstandet. Der Vertrauensarzt ist aber von der Einschätzung im Gutachten nicht mit dem Hinweis abgewichen, die Leberwerte seien nach einem leichten Absinken wieder angestiegen. Er hielt vielmehr allgemein fest, das Muster der Leberwerte habe nicht den eingesetzten Medikamenten entsprochen. Dass die Beschwerdeführerin den Wiederanstieg der Werte und den Widerspruch, den sie darin zu den Ausführungen des Gutachters zu erkennen scheint, bereits im kantonalen Rechtsmittelverfahren thematisiert hat, ist nicht festgestellt und zeigt sie nicht auf. Mit Blick auf die materielle Ausschöpfung des Instanzenzuges haben die Parteien in tatsächlicher Hinsicht ihre Kritik aber bereits im kantonalen Verfahren vorzubringen, damit dort gegebenenfalls weitere Beweismassnahmen (wie Zusatzfragen an den Gutachter) angeordnet werden können. Erfolgt die Beanstandung, obwohl nicht erst der angefochtene Entscheid dazu Anlass gab, erst vor Bundesgericht, fehlt es insoweit an der materiellen Ausschöpfung des Instanzenzuges und ist auf die Rüge nicht einzutreten. Für die Vorinstanz war offensichtlich die Einschätzung des Experten ausschlaggebend, nicht die von ihr im Sachverhalt getroffene Feststellung, die sich im Ergebnis an das Gutachten anlehnt. Damit ist auch auf die Rüge der willkürlichen Feststellung des Sachverhaltes nicht einzutreten.