Citation: 5A_178/2021 E. 3

Das Obergericht hat diese Grundsätze zutreffend dargestellt und sodann festgehalten, die A.________ AB mache geltend, ihr einziges Vermögen seien die zur Sicherung des Aktienkapitals benötigten Schuldbriefe der Liegenschaft in U.________ und E.________ als der an ihr wirtschaftlich Berechtigte lebe von minimalsten Renten und das Einkommen seiner Ehefrau sei ebenfalls gering und zudem habe sich die Situation verschlechtert, weil die Corona-Pandemie zur Reduktion der Arbeitszeiten und des Lohnes der Ehefrau geführt habe, welche im Übrigen nur die Wohnung in U.________ besitze, welche das Streitobjekt des Prozesses sei. Hierzu hat das Obergericht erwogen, die Vermögensverhältnisse von E.________ und dessen Ehefrau seien komplex und undurchsichtig, wie aus früheren Verfahren bekannt sei. Die Situation werde aber im vorliegenden Gesuch nicht dargetan, ja nicht einmal erwähnt, sondern dem Gericht würden gleichsam vereinfachte Verhältnisse präsentiert. Damit sei die Mittellosigkeit des wirtschaftlich Berechtigten nicht glaubhaft gemacht und das Gesuch schon aus diesem Grund abzuweisen. Das Gesuch sei aber noch aus einem zweiten Grund abzuweisen: Von der A.________ AB sei bereits im vorinstanzlichen Verfahren ein Gerichtskostenvorschuss von Fr. 20'600.-- verlangt worden und sie habe mit Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege geltend gemacht, ausser dem Verfahrensgegenstand über keine Aktiven zu verfügen, nach Abweisung des Gesuches aber den Kostenvorschuss von Fr. 20'600.-- ohne Weiteres geleistet. Im vorliegenden Gesuch werde mit keinem Wort dargelegt, woher die Mittel gekommen seien und weshalb für das Berufungsverfahren wiederum keine Mittel erhältlich sein sollen.