Citation: 9C_885/2008 08.04.2009 E. 4

4.1 Die Vorinstanz erwog, gestützt auf die Einschätzungen der Ärzte an der C.________ und des Dr. med. F.________ sei von einer 50 %igen Arbeitsfähigkeit in der bisherigen und in einer angepassten Tätigkeit auszugehen. Was den Beginn des Rentenanspruches anbelange, gelte es zu beachten, dass die psychische Gesundheitsbeeinträchtigung gemäss Dr. med. F.________ nicht in einem stabilen Defektzustand bestehe. Die im Oktober 2005 aufgetretene akute schizophreniforme psychische Dekompensation sei ein einmaliges Ereignis gewesen und sowohl die im Jahre 1985 erstmals diagnostizierten rezidivierenden depressiven Episoden als auch die psychotische Störung seien rückläufig. Der Rentenbeginn bestimme sich daher gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG (in der bis 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Form). Dass die IV-Stelle in ihrer ausreichend begründeten Verfügung den Beginn der einjährigen Wartezeit mit einer durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeit von mindestens 40 % auf den 5. Oktober 2005 festgesetzt habe, sei in antizipierter Beweiswürdigung nicht zu beanstanden. 4.2 Der Beschwerdeführer rügt sinngemäss, die Vorinstanz habe die bundesrechtlichen Anforderungen an die Beweiswürdigung verletzt und den Sachverhalt willkürlich festgestellt, indem sie ihm entgegen den fachärztlichen Einschätzungen, welchen eine vollständige Arbeitsunfähigkeit zu entnehmen sei, und ohne zusätzliche Abklärung, lediglich eine hälftige Arbeitsunfähigkeit zugestehe. Gegen Bundesrecht verstosse auch die Festsetzung des Rentenbeginns, zumal er "mindestens seit 1999 bzw. 2001" zu mehr als 20 % in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei, weshalb die Rente wegen verspäteter Anmeldung (im November 2005) ab November 2004 zuzusprechen sei.