Citation: 6B_511/2020 E. 2.1.1

2.1.1. In tatsächlicher Hinsicht steht fest, dass der rechtskräftig beurteilte D.________ und die Y.________ Immobilien AG, bei welcher der Beschwerdegegner 1 Mitglied des Verwaltungsrates war, am 1. März 2004 die Anteile an der X.________ GmbH zu einem symbolischen Preis von Fr. 1.-- gekauft haben. Der Beschwerdegegner 1 war in der Folge (zusammen mit D.________) Geschäftsführer der X.________ GmbH mit Einzelunterschrift. Nach Übergang der Gesellschaftsanteile der X.________ GmbH auf D.________ und die Y.________ Immobilien AG kaufte die X.________ GmbH am 2./3. März 2004 von der L.________ AG 20'000 Aktien der E.________.ch AG, welche wertlos waren, zum Stückpreis von Fr. 15.-- im Gesamtbetrag von Fr. 300'000.--. Der Beschwerdegegner 1 war zu diesem Zeitpunkt auch Geschäftsführer bei der E.________.ch AG und Alleinaktionär. Dem Beschwerdegegner 1 wird in diesem Punkt vorgeworfen, er habe zwischen dem 5. März 2004 und dem 22. April 2004 der in diesem Zeitraum überschuldeten X.________ GmbH Vermögenswerte im Umfang von mindestens Fr. 142'209.10 in bar entzogen und für gesellschaftsfremde Zwecke verwendet, indem er diese sich selbst oder der L.________ AG, bei welcher er als einzelzeichnungsberechtigtes Mitglied des Verwaltungsrates Organstellung gehabt habe, habe zukommen lassen. In der Folge habe die X.________ GmbH sämtliche Debitorenforderungen an die L.________ AG abgetreten. Dieser Vertrag sei seitens der X.________ GmbH durch den Mitangeklagten D.________ und seitens der L.________ AG durch den Beschwerdegegner 1 unterzeichnet worden. Dadurch seien der X.________ GmbH Fr. 122'447.40 vorenthalten worden. Die von ihm bezogenen Barbeträge habe der Beschwerdegegner 1 buchhalterisch in Verrechnung mit dem Kaufpreis für die von der X.________ GmbH am 2./3. März 2004 erworbenen - wertlosen - Aktien der E.________.ch AG erfassen lassen. Die Forderung aus dem Verkauf der Aktien sei ausschliesslich zur Begründung eines scheinbaren Rechtsgrundes geschaffen worden, um der X.________ GmbH die Vermögenswerte entziehen zu können sowie, um sich und die L.________ AG zu bereichern (angefochtenes Urteil S. 91 f.; erstinstanzliches Urteil S. 245 ff. [Anklageschrift]; Beschwerde S. 5 f.).