Citation: 5A_723/2017 E. 5.2.1

5.2.1. Den Parteien kann vorliegend der Nachweis des ausländischen Rechts überbunden werden, was zu Recht nicht in Frage steht (vgl. Art. 16 Abs. 1 Satz 3 IPRG), ebenso wenig, dass die Beschwerdeführerinnen (durch Rechtsgutachten von E.________) und die Beschwerdegegnerin (durch Rechtsgutachten von F.________) die Informationen über das ausländische Recht beschafft haben. Von einem Beweisverfahren zum ausländischen Recht (Art. 150 Abs. 2 ZPO) hat die Vorinstanz abgesehen. Inwiefern die Vorinstanz von der Wahrscheinlichkeit der Richtigkeit und Vollständigkeit der ihr - im kantonalen Verfahren - unterbreiteten Nachweise zum ausländischen Recht nicht hätte überzeugt sein sollen (vgl. GIRSBERGER/FURRER, in: Zürcher Kommentar zum IPRG, 3. Aufl. 2018, N. 50 ff., 52 zu Art. 16), legen die Beschwerdeführerinnen nicht dar und ist nicht ersichtlich.