Citation: 5P.206/2001 27.08.2001 E. 1

1.- Der prozessuale Antrag, die Verfahren gegen die Entscheide des Appellationshofs zu vereinigen, ist gegenstandslos geworden. Der Beschwerdeführer hat die gemäss Präsidialverfügung vom 10. Juli 2001 verlangte Erklärung unterlassen. Androhungsgemäss hat die II. Zivilabteilung den geleisteten Kostenvorschuss dem vorliegenden Verfahren (5P. 206/2001) zugeordnet und ist auf die staatsrechtliche Beschwerde gegen den Entscheid im Dossier 127/II/2001 mangels Vorschussleistung nicht eingetreten (5P. 207/2001). Anfechtungsobjekt ist allein der Entscheid des Appellationshofs vom 8. Mai 2001 im Dossier 62/II/2001. Auf die Rügen des Beschwerdeführers gegen den Vollstreckungsentscheid vom 30. Januar 2001 (z.B. S. 6 Ziffer 18) kann mangels Erschöpfung des Instanzenzugs nicht eingetreten werden (Art. 86 f. OG; BGE 126 I 257 E. 1a S. 258); eine Mitanfechtung ist zudem ausgeschlossen, weil die behaupteten Verletzungen des rechtlichen Gehörs und die Rügen der Willkür in der Rechtsanwendung mit kantonaler Nichtigkeitsklage hätten geltend gemacht werden können und die entsprechenden Nichtigkeitsgründe vom Appellationshof mit keiner engeren Kognition geprüft worden wären, als sie dem Bundesgericht im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde zusteht (Art. 359 Ziffer 3 ZPO: BGE 118 Ia 110 Nr. 15; Art. 360 Ziffer 2 ZPO: BGE 119 Ia 421 E. 2 S. 422; allgemein: BGE 125 I 492 E. 1a/aa S. 494). Rügen gegen das erste Vollstreckungsverfahren (z.B. S. 4 Ziffer 11), das mit Appellationsentscheid vom 9. November 2000 abgeschlossen worden ist (Dossier 418/II/00), sind verspätet (Art. 89 Abs. 1 OG). Desgleichen kann die am 28. Februar 2001 neu eingeleitete vereinsrechtliche Streitigkeit betreffend Nichtigerklärung von Vereinsbeschlüssen (vgl. Beschwerde-Beilage 9) nicht in das vorliegende Verfahren einbezogen werden, wie der Beschwerdeführer annimmt (z.B. S. 5 Ziffer 13). Der ausserordentliche Gerichtspräsident ist auf das Begehren der Beschwerdegegner um Nichtigerklärung von Vereinsbeschlüssen nicht eingetreten, und der Appellationshof hat festgestellt, die entsprechende Dispositiv-Ziffer sei in Rechtskraft erwachsen. Durch den Entscheid zum Nachteil der Beschwerdegegner ist der Beschwerdeführer nicht beschwert (Art. 88 OG; BGE 125 I 119 E. 2a S. 121), so dass die augenscheinlich auf die Feststellung der Rechtskraft abzielenden Rügen unzulässig sind (z.B. S. 7 Ziffer 19).