Citation: 6B_1087/2022 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine willkürliche Beweiswürdigung und in diesem Zusammenhang eine Gehörsverletzung (Art. 29 Abs. 2 BV) und sinngemäss eine Verletzung der vorinstanzlichen Begründungspflicht (Art. 112 Abs. 1 BGG i.V.m. Art. 81 Abs. 3 lit. a StPO). Die Vorinstanz gehe bei der Würdigung ihrer Aussagen zu Unrecht weder auf die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung noch auf die möglichen Auswirkungen des Traumas auf ihre Aussagen ein. Der Verweis auf die Aussagewürdigung der ersten Instanz sei zudem unzulässig und verletze Art. 82 Abs. 4 StPO (Beschwerde S. 4 f. und 6).