Citation: I 258/06 10.11.2006 E. 3

3.1 Streitig und zu prüfen ist, ob die Vorinstanz die Sache zu Recht an die Beschwerdeführerin zurückgewiesen hat, damit diese zusätzliche medizinische Abklärungen darüber vornehme, ob und gegebenenfalls in welchem Ausmass die an der linken Schulter diagnostizierte Supraspinatusläsion neben den an der rechten Schulter bestehenden Beeinträchtigungen (persistierende Beschwerden bei Status nach Acromioplastik und Rotatorenmanschettenkonstruktion im April 2001 nach Unfall am 2. Januar 2001) die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdegegners zusätzlich einschränke. Letztinstanzlich unbestritten - und einer Beurteilung daher nicht mehr zugänglich (vgl. BGE 125 V 417 oben mit Hinweisen) - ist der kantonale Entscheid demgegenüber insoweit, als darin ein Anspruch des Versicherten auf berufliche Eingliederungsmassnahmen in Form einer erstmaligen beruflichen Ausbildung (Art. 16 IVG) wie auch einer Umschulung (Art. 17 IVG) ausgeschlossen, ein solcher im Sinne von arbeitsvermittelnden Vorkehren (Art. 18 Abs. 1 Satz 1 IVG) aber grundsätzlich bejaht wird. 3.2 In diesem Zusammenhang richtig erkannt hat das kantonale Gericht insbesondere, dass der Invaliditätsbegriff in der Invalidenversicherung mit demjenigen in der obligatorischen Unfallversicherung grundsätzlich übereinstimmt, weshalb die Schätzung der Invalidität, auch wenn sie für jeden Versicherungszweig selbstständig vorzunehmen ist, mit Bezug auf den gleichen Gesundheitsschaden im Regelfall zum selben Ergebnis zu führen hat (BGE 126 V 291 f. Erw. 2a mit Hinweisen). Diese Rechtsprechung hat auch nach Inkrafttreten des ATSG weiterhin Gültigkeit (BGE 131 V 366 Erw. 2.2.1 mit Hinweisen).