Citation: 4A_127/2018 E. 2.2

2.2. Hinsichtlich der Gültigkeit der Kündigung stellte die Vorinstanz massgebend auf das Urteil des Obergerichts vom 2. November 2017 ab, indem sie befand, damit sei die ausserordentliche Kündigung kantonal letztinstanzlich für gültig befunden worden. Das Bundesgericht habe der dagegen erhobenen Beschwerde in Zivilsachen keine aufschiebende Wirkung erteilt, womit das obergerichtliche Urteil vollstreckbar sei - ein weiterer Verbleib der Beschwerdeführerin in den Mieträumlichkeiten sei aufgrund des gekündigten Mietverhältnisses unzulässig. Im Ausweisungsverfahren bringe die Beschwerdeführerin primär Wiederholungen der bereits im anderen Verfahren vorgetragenen Argumente vor. Zur Vermeidung von Weiterungen könne auf die diesbezüglichen, zutreffenden Ausführungen im Urteil des Obergerichts verwiesen werden. Die Beschwerdeführerin habe es auch im Verfahren vor Handelsgericht unterlassen, aufzuzeigen, weshalb sie plötzlich und zwei Jahre nach der ersten Mängelrüge zur eigenmächtigen Fassadenrenovation während laufendem Gerichtsverfahren geschritten sei. Die Unzumutbarkeit der Fortsetzung des Mietverhältnisses mit der eigenmächtig handelnden Beschwerdeführerin sei evident.