Citation: 4A_556/2021 E. B

Mit Klage vom 20. Dezember 2019 beantragte die Klägerin beim Bezirksgericht March, der Beklagte sei kostenfällig zu verpflichten, ihr die Beträge von Fr. 32'000.-- und Fr. 30'617.20 jeweils nebst Zins zu ersetzen. Mit Urteil vom 16. Dezember 2020 hiess das Bezirksgericht die Klage (mit Ausnahme geringfügiger Abänderungen der jeweiligen Zinsdauer) antragsgemäss gut. Es erachtete die Forderungen in ihrer jeweiligen Höhe aufgrund des Urteils des Bezirksgerichts Horgen und der Rechnungen der Inkassostelle Gerichte für hinreichend behauptet und belegt sowie insoweit durch den Beklagten nicht bestritten. Eine dagegen gerichtete Berufung des Beklagten wies das Kantonsgericht Schwyz mit Urteil vom 29. September 2021 ab, soweit es darauf eintrat. Es erwog, der Beklagte mache geltend, die Folgen des Zürcher Verfahrens beträfen auch Prozesskosten, die vor Abschluss des Prozessfinanzierungsvertrags angefallen und somit von diesem nicht erfasst seien. Er begründe aber seine Vorbringen ungenügend, weil er nicht explizit darlege, dass er erstinstanzlich bestritten habe, dass die Prozesskosten vollständig unter den Vertrag fallen würden. Sein Antrag in Klageantwort und Duplik, die klägerische Forderung sei vollumfänglich abzuweisen, genüge dafür nicht. Insofern sei auf die Berufung nicht einzutreten. Auch habe im erstinstanzlichen Verfahren kein Anlass für die Ausübung der gerichtlichen Fragepflicht gemäss Art. 56 ZPO bestanden. In diesem Punkt sei die Berufung abzuweisen.