Citation: 2C_840/2019 E. 2.3

2.3. Anzufügen ist, dass der Beschwerde - soweit sie sich überhaupt mit dem angefochtenen Entscheid auseinandersetzt - auch sonst kein Erfolg beschieden gewesen wäre. Der Beschwerdeführer rügt, der vorinstanzliche Entscheid sei hinter seinem Rücken entschieden worden, und beanstandet damit wohl eine unterbliebene persönliche Anhörung. Dass er eine solche im grundsätzlich schriftlichen vorinstanzlichen Verfahren (§ 59 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Zürich vom 24. Mai 1959 [VRG ZH; LS 175.2]) beantragt hat, ergibt sich indessen weder aus dem angefochtenen Entscheid noch aus der Beschwerde. Soweit der Beschwerdeführer rügt, er sei bereits 2004 in die Schweiz gekommen, bestätigt er die vorinstanzliche Sach-verhaltsfeststellung, wonach er sich ab Sommer 2004 immer wieder in der Schweiz aufgehalten habe. Dass er bei einer gültigen Bewilligung sofort wieder Arbeit hätte, ist eine Behauptung und widerspricht der vorinstanzlichen Feststellung, wonach der Beschwerdeführer bis Anfang 2018 eine gültige Bewilligung hatte und trotzdem seit Sommer 2013 nicht mehr im ersten Arbeitsmarkt tätig war. Die intensiven Bemühungen des Beschwerdeführers um Arbeit werden von der Vorinstanz nicht infrage gestellt. Was schliesslich die Verhältnismäs-sigkeitsprüfung betrifft, so hat die Vorinstanz die lange Aufenthalts-dauer des Beschwerdeführers berücksichtigt, aber auch seine feh-lende berufliche Integration und die nicht übermässig enge soziale Integration. Ebenso hat die Vorinstanz die Hautkrebserkrankung be-rücksichtigt. Soweit der Beschwerdeführer rügt, er habe entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen nicht die tschechische Staatsangehörig-keit, ist dies ohne Relevanz, nachdem die Vorinstanz eine Ausreise nach Tschechien lediglich als Alternative zur zumutbaren Rückkehr nach Deutschland geprüft hat (vgl. zum Ganzen E. 6.2 des angefoch-tenen Entscheids).