Citation: 6B_907/2014 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin wendet sich gegen den Schuldspruch der Urkundenfälschung in den Anklagepunkten Ziff. II.1.2. und II.1.4. Sie rügt, die Verwaltungsvollmachtsmandate seien interne Arbeitspapiere und hätten keinen Urkundencharakter, da die zuvor abgeschlossenen Investmentverträge die Kundenbeziehungen umfassend geregelt hätten. Die Vorinstanz halte die zwei Bankkunden für glaubwürdig, obschon jene im Hinblick auf den Zivilprozess eigene Interessen hätten und deren Befragungen suggestiv und wenig detailliert gewesen seien. Sie verkenne, dass die hochriskante Aktienstrategie nicht neben den Investmentverträgen erfolgt sei, sondern in deren Rahmen. Die Kunden hätten nach dem Abschluss dieser Verträge kein Mitspracherecht mehr gehabt, sondern lediglich Anspruch auf die vereinbarte Rendite. Sie hätten das Risiko nicht selber getragen. Die Beschwerdeführerin beantragt eine erneute Zeugenbefragung der beiden Bankkunden.