Citation: 2C_994/2022 E. A

A.________ (geb. 1985) ist Staatsangehöriger von Bosnien und Herzegowina und reiste am 15. Februar 2009 im Rahmen des Familiennachzuges in die Schweiz ein. Ihm wurde daraufhin im Kanton Thurgau eine Aufenthaltsbewilligung zwecks Verbleibs bei seiner niederlassungsberechtigten Ehefrau, ebenfalls Staatsangehörige von Bosnien und Herzegowina, erteilt. Aus der Ehe gingen die drei Kinder B.________ (geb. 2010), C.________ (geb. 2011) und D.________ (geb. 2015) hervor. Vom 1. Februar 2016 bis 31. Januar 2017 wurde die Familie vom Sozialamt unterstützt. Im Mai 2016 gründete A.________ seine Einzelunternehmung A.________ BAU. Im März 2017 wurde er aufgrund seiner Verschuldung (Verlustscheine in Höhe von Fr. 40'498.45, offene Betreibungen in Höhe von Fr. 3'178.10, Schuldensaldo beim Sozialamt Fr. 24'881.88) vom Migrationsamt förmlich ermahnt, seine Schulden zu reduzieren und keine weiteren zu verursachen. Im April 2019 trennten sich die Eheleute. Die Folgen des Getrenntlebens wurden mit Eheschutzentscheid vom 23. August 2019 des Bezirksgerichts Kreuzlingen geregelt. Mit Urteil des Amtsgerichts U.________ (Bosnien und Herzegowina) vom 13. November 2020 wurde die Ehe geschieden.