Citation: 6B_298/2024 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz. Seine mehrseitigen Ausführungen beschliesst er mit dem Fazit, entgegen der Ansicht der Vorinstanz bestünden "bei objektiver Betrachtung erhebliche und nicht zu unterdrückende Zweifel, ob sich der Sachverhalt so verwirklicht hat wie er in der Anklage umschrieben worden ist". Damit rügt er im Ergebnis eine Verletzung der Unschuldsvermutung und übersieht, dass dem Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweiswürdigungsregel im Verfahren vor Bundesgericht keine über das Willkürverbot hinausgehende Bedeutung zukommt. Willkür liegt nur vor, wenn das angefochtene Urteil geradezu unhaltbar ist oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht. Für die Willkürrüge gelten erhöhte Begründungsanforderungen. Es genügt nicht, einen von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichenden Sachverhalt zu behaupten oder die eigene Beweiswürdigung zu erläutern. Genau dies tut der Beschwerdeführer aber, wenn er beispielsweise vorträgt, das Gutachten könne keine Auskunft geben, wer die Unterschrift auf die Zahlungsvereinbarung kopiert habe; es existiere kein Kündigungsschreiben seines Halbbruders oder dieser habe sich nie bei der Gemeinde abgemeldet. Auf solche und ähnliche Vorbringen ist nicht einzutreten, zumal der Beschwerdeführer übersieht, dass für die Annahme von Willkür nicht einmal genügen würde, wenn eine andere Lösung oder Würdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erschiene. Erforderlich wäre vielmehr, dass das angefochtene Urteil nicht nur in der Begründung, sondern auch im Ergebnis willkürlich ist. Dass dies der Fall ist, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf.