Citation: 5C.91/2004 05.08.2004 E. A

Im Grundbuch der Gemeinde T.________ ist zu Gunsten der Parzellen Nrn. 632, 633 und 635 und zu Lasten der Parzelle Nr. 634 ein Fuss- und Fahrwegrecht eingetragen. Die Dienstbarkeit wurde im Juni/Juli 1976 begründet, als F.________ ab ihrem Grundstück (heute: Nr. 634) die erwähnten Parzellen abtrennte und veräusserte. Das Wegrecht verbindet die mit Wohnhäusern überbauten Parzellen mit dem öffentlichen Mittelweg. Die Dienstbarkeit wurde auf Situationsplänen eingezeichnet, die zu den jeweiligen Kaufverträgen gehörten, in den Vermarkungsskizzen festgehalten, die im November 1981 nach Abschluss der Grundbuchvermessung öffentlich auflagen, und durch Angabe der sog. Kulturgrenzen in den Grundbuchplan aufgenommen, der Teil des am 1. Februar 1994 eingeführten eidgenössischen Grundbuchs bildet. Das Wegrecht gab bei der Einführung des Grundbuchs zu keinen Einsprachen Anlass und konnte während rund zwanzig Jahren offenbar ungestört ausgeübt werden.