Citation: 7B_563/2024 E. 1.2

1.2. Zur Begründung seiner Beschwerdelegitimation führt der Beschwerdeführer aus, er habe als Fussgänger im letzten Moment dem Fahrzeug des Beschuldigten ausweichen können. Er sei in Angst und Schrecken versetzt worden. Die damit einhergehende Nötigung habe seine psychische Integrität derart beeinträchtigt, dass er als Opfer im Sinne von Art. 116 Abs. 1 StPO erscheine. Noch deutlicher ergebe sich die Opferstellung aus dem vorgeworfenen Delikt der einfachen Körperverletzung, welches mindestens qualifiziert, mit einem Personenwagen als gefährlichen Gegenstand, begangen worden sei. Aufgrund der erheblichen Beeinträchtigung seiner psychischen Integrität habe er im vorliegenden Verfahren Schutzmassnahmen beantragt und sei aus Angst in einen anderen Kanton gezogen. Durch die Verfahrenseinstellung werde sein Schadenersatzanspruch beeinflusst, indem er die Anwaltskosten und die aus dem raschen Umzug entstandenen Kosten selber tragen müsse. Ausserdem sei ein Genugtuungsanspruch kaum mehr durchzusetzen.