Citation: 7B_164/2022 E. B

B.a. Am 17. Juni 2019 erhob A.________ als Rechtsvertreter für eine namentlich genannte und mit Adresse aufgeführte Privatklägerin sowie für weitere "426 Geschädigte" Beschwerde gegen die Einstellungsverfügung, soweit es um die Kostenregelung und die Verwendung beschlagnahmter Vermögenswerte ging. Weiter ersuchte er um Veröffentlichung des Urteils sowie um Zusprechung einer Genugtuung von Fr. 100.-- für jeden Geschädigten wegen unzureichender Untersuchungsführung durch die Staatsanwaltschaft. Die Verfahrensleitung des Obergerichts des Kantons Zürich forderte A.________ unter Fristansetzung mit der Androhung, dass bei Säumnis nicht auf die Beschwerde eingetreten werde, auf, Vollmachten und eine Liste mit der genauen Bezeichnung (Name, Vorname, Adresse, Geburtsdatum und Heimatort) sämtlicher von ihm vertretenen "Geschädigten" einzureichen sowie eine Prozesskaution von einstweilen Fr. 10'000.-- zu leisten. Innert der (erstreckten) Frist ging weder der Kostenvorschuss ein, noch liess sich A.________ weiter vernehmen. In der Folge trat das Obergericht am 12. März 2020 auf die Beschwerde nicht ein (Dispositiv-Ziffer 1) und auferlegte A.________ die Kosten des Beschwerdeverfahrens (Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- [Dispositiv-Ziffer 3] und Kosten der amtlichen Verteidigung der zwei in Italien verurteilten Beschuldigten in der Höhe von Fr. 789.55; Dispositiv-Ziffer 2). A.________ erhob Beschwerde in Strafsachen und beantragte, es sei Dispositiv-Ziffer 2 dieses Beschlusses aufzuheben und es seien die Kosten des kantonalen Beschwerdeverfahrens auf die Staatskasse zu nehmen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Kantons Zürich. Mit Urteil 6B_434/2020 vom 14. September 2021 hiess das Bundesgericht die Beschwerde gut, soweit es darauf eintrat. Es hob die Ziffern 2 und 3 des angefochtenen Beschlusses auf und wies die Sache insoweit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurück - dies mit den Hinweisen, dass die Neubeurteilung in ordentlicher Besetzung vorzunehmen und A.________ vor einer Kostenauflage gestützt auf Art. 417 StPO das rechtliche Gehör zu gewähren sei. B.b. Am 16. September 2022 fällte das Obergericht in der Sache einen neuen Beschluss und auferlegte A.________ die Kosten des Beschwerdeverfahrens (Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- und Kosten der amtlichen Verteidigung der zwei in Italien verurteilten Beschuldigten) zu zwei Dritteln, während es den Rest auf die Gerichtskasse nahm (Dispositiv-Ziffer 1 und 2).