Citation: 9C_637/2022 E. 4.1

4.1. Betreffend die Steuerperioden 2008 und 2009 hat das Verwaltungsgericht erwogen, dass die Zuwendungen der A.________ Familienstiftung nicht in den Ausnahmekatalog von Art. 24 DBG fallen würden; die Vergabungen der Stiftung an die Kinder hätten keinen Schenkungscharakter, da sie nach Massgabe des statutarischen Stiftungszwecks und nicht in Schenkungsabsicht entrichtet worden seien. Wenn es aber an einem Schenkungswillen der Stiftung gefehlt habe, seien die empfangenen Zuwendungen gemäss der Generalklausel von Art. 16 Abs. 1 DBG bei den jeweils Begünstigten bzw. den Inhabern der elterlichen Sorge der Begünstigten, vorliegend also bei den Beschwerdeführern, als Einkünfte zu erfassen, unabhängig davon, ob diese im Rahmen einer statuten- und gesetzeskonformen ideellen Zwecksetzung entrichtet worden seien oder nicht.