Citation: 5A_747/2016 E. A

A.a. Am 8. Juli 2010 reichte A.________ gegen B.________ die Scheidungsklage ein. Gleichentags beantragte sie vorsorgliche Massnahmen für die Dauer des Scheidungsverfahrens. Mit Urteil vom 10. März 2011 stellte die Gerichtspräsidentin 4 von Baden im Präliminarverfahren fest, dass A.________ und B.________ berechtigt seien, getrennt zu leben (Dispositiv, Ziffer 1). Sie verpflichtete B.________, A.________ für die Zeit von Oktober bis Dezember 2010 (unter Anrechnung der bereits geleisteten Zahlungen von Fr. 1'744.--) einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 2'000.-- zu zahlen und für die Zeit von Januar 2011 bis Januar 2013 einen solchen von Fr. 3'000.-- (Dispositiv-Ziffer 4.1). Ferner nahm sie davon Vormerk, dass die Unterhaltsbeiträge für die Monate Oktober bis Dezember 2010 und Januar bis Februar 2011 bis zum Abschluss des Scheidungsverfahrens gestundet seien (Dispositiv-Ziffer 4.2). Schliesslich stellte sie fest, dass die Parteien unterhaltsrechtlich bis und mit September 2010 auseinandergesetzt seien (Dispositiv-Ziffer 4.3). A.b. B.________ hat den Unterhaltsbeitrag von Fr. 3'000.-- in der Folge nur teilweise bezahlt, so dass während des Scheidungsverfahrens eine Unterhaltsschuld auflief, die A.________ auf "rund Fr. 50'417.08" beziffert (Beschwerde, Ziffer 10, S. 9). A.c. Am 18. September 2012 schied das Bezirksgericht Baden die Parteien. Die Ziffern 6 - 8 des Scheidungsurteils regeln die güterrechtliche Auseinandersetzung. Ziffer 9 statuiert eine gerichtliche, nicht auf einer Konvention beruhende Saldoklausel, die wie folgt lautet: "Nach Vollzug von Ziffer 6 bis 8 hievor sind die Parteien beim heutigen Besitzstand güterrechtlich per Saldo aller Ansprüche auseinandergesetzt." A.d. Die Parteien sind sich uneinig über den Geltungsbereich dieser gerichtlichen Saldoklausel. Umstritten ist, ob sie die unbezahlt gebliebenen Unterhaltsbeiträge gemäss dem Präliminarurteil erfasst oder nicht.