Citation: 9C_190/2015 E. 4.2

4.2. Das kantonale Gericht legte im Zusammenhang mit dem Gutachten der Begutachtungsstelle D.________, auf das es bezüglich der Diagnosen abstellte, dar, dass den Experten bei der Folgenabschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die Arbeitsfähigkeit nach der Rechtsprechung keine abschliessende Beurteilungskompetenz zukomme. Es sei im Rahmen einer rechtlichen Würdigung zu beurteilen, ob das medizinisch festgestellte Leiden zu einer im Sozialversicherungsrecht anerkannten Arbeitsunfähigkeit führt. Bei der Dysthymie handle es sich nicht um einen invalidisierenden Gesundheitsschaden. Des Weiteren sei eine leichte depressive Episode allein, wie sie hier vorliegt, grundsätzlich nicht geeignet, eine Invalidität zu begründen. Schliesslich falle auch die diagnostizierte Persönlichkeitsakzentuierung nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheitsschadens.