Citation: 2C_473/2023 E. 5.4

5.4. Das vom Beschwerdeführer seit längerer Zeit ausgeübte Besuchsrecht entspricht offensichtlich keinem gerichtsüblichen Umfang und ist zudem noch ein begleitetes Besuchsrecht (vgl. dazu Sachverhalt A.b sowie E. 3.5 des vorinstanzlichen Urteils). Zudem wurde es zum Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils von seinem Sohn überhaupt nicht mehr wahrgenommen. Dass nicht das übliche Besuchsrecht massgeblich sein soll, davon kann nur abgesehen werden, wenn ein ausländischer Elternteil einseitig an der Ausübung des Besuchsrechts gehindert wird, er sich aber korrekt verhält. Damit wird verhindert, dass der obhutsberechtigte Elternteil durch missbräuchliches Verhalten über den Aufenthaltsanspruch des besuchsberechtigten Elternteil gleichsam verfügen und die Fortführung der (engen affektiven) Beziehung zwischen Kind und ausländischem Elternteil gänzlich verunmöglichen kann (vgl. Urteil 2C_547/2014 vom 5. Januar 2015 E. 3.6.2 mit weiteren Hinweisen). Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers liegt jedoch keine solche Situation vor (vgl. vorstehend E. 4.2). Die Vorinstanz durfte vielmehr bundesrechtskonform schliessen, dass nicht von einer einseitigen Kontaktverweigerung seitens der Kindsmutter gesprochen werden kann und entsprechend das beschränkte Besuchsrecht vom Beschwerdeführer mitverschuldet ist, dieses nicht einem gerichtsüblichen Besuchsrecht entspricht und entsprechend eine enge affektive Beziehung zu den Kindern zu verneinen ist.