Citation: 1C_529/2014 E. 6.3

6.3. Bezüglich dieser Frage führte der Abteilungsleiter der GVG, G.________, am voristanzlichen Augenschein gemäss dem Protokoll vom 13. Mai 2014 zusammengefasst aus, daraus, dass der Abstand zwischen dem Ochsenauge und der dahinterliegenden Brandmauer mit den Fenstern 1,23 m betrage, könne nicht gefolgert werden, die vorliegende Situation sei aus brandschutzrechtlicher Sicht zu beanstanden. Wenn in die Brandschutzmauer ein Fenster eingebaut werde, könne zur Einhaltung der brandschutzrechtlichen Vorschriften das untenliegende Dach beim Fenster im Umkreis von 1,5 m mit besonders feuerfestem Material verkleidet werden. Dieser Vorkehr mindestens gleichwertig sei die im vorliegenden Fall getroffene Lösung, bei der einerseits das gesamte Dach mit feuerfestem Material verkleidet und andererseits durch die Ausrichtung des Ochsenauges ein direktes Übergreifen der Flammen von einem Wohnhaus auf das andere ausgeschlossen worden sei.