Citation: 4A_535/2015 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer stützt sich auf das Y.________ Gutachten vom 9. Januar 2003, welches eine Wirbelsäulenfehlhaltung diagnostiziert habe und wonach keine nach ICD-10 diagnostizierbare psychische Erkrankung vorliege und keine Befunde ersichtlich seien, warum der Explorand nicht in der Lage sein sollte, die Tätigkeit als kaufmännischer Angestellter in der Autobranche auszuführen. Weiter beruft er sich auf einen Arztbericht vom 16. August 2004, wonach aktuell eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestehe und die Psyche i.O. sei. Erst im März 2007 habe der Beschwerdeführer infolge Überweisung durch den Hausarzt wegen Verdachts auf psychische Überlagerung der chronischen körperlichen Symptomatik Kontakt mit dem Psychiater Dr. D.________ aufgenommen, der im Arztbericht vom 24. Mai 2007 eine reaktive depressive Störung erhoben habe. Im Rahmen einer weiteren Begutachtung im Auftrag der IV-Stelle sei am 12. Februar 2008 ein psychiatrisches Fachgutachten erstellt worden. Hier sei eine Somatisierungsstörung sowie eine leichte bis mittelschwere depressive Episode mit einer aus rein psychiatrischer Sicht erstmals festgelegten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 30 % diagnostiziert worden.