Citation: 8C_78/2019 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht erkannte, gestützt auf § 29 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG/AG; SAR 271.200) habe nur diejenige Partei bei Obsiegen im Verwaltungsverfahren Anspruch auf Ersatz der Parteikosten, die sich durch einen Anwalt vertreten lasse. Mit anderen Worten sei der von Nichtanwälten geleistete Aufwand im verwaltungsinternen Beschwerdeverfahren nicht ersatzfähig, obwohl sie gemäss § 14 Abs. 1 VRPG/AG als Vertreter in diesen Verfahren auftreten könnten. Diese Regelung sei gemäss Urteil des Bundesgerichts 1C_592/2012 vom 7. März 2013 E. 3.5 weder willkürlich noch verstosse sie gegen das Rechtsgleichheitsgebot. Damit bestehe trotz des Obsiegens von 4/5 im vorinstanzlichen Verfahren kein Anspruch auf eine Entschädigung für den Aufwand der nichtanwaltlichen Vertreterin.