Citation: 9C_415/2022 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer hatte im vorinstanzlichen Verfahren aufgrund einer am 9. Februar 2021 erfolgten Infiltration am Rücken eine Verschlechterung des Gesundheitszustands seit der Begutachtung im ZIMB geltend gemacht. Das kantonale Gericht stellte diesbezüglich fest, gemäss dem zur Begründung nachgereichten Bericht der Dr. med. H.________ vom 6. Oktober 2021 habe es sich bei der Zunahme der Rückenschmerzen um eine rein subjektive Verschlechterung der Beschwerden gehandelt. Die objektive Befundlage sei indessen seit Jahren unverändert. Es liege deshalb keine Verschlechterung des Gesundheitszustands aus somatischer Sicht vor. Insofern der Beschwerdeführer nunmehr vor Bundesgericht geltend macht, es sei sehr fragwürdig, ob die Vorinstanz auf diesen Bericht hätte abstützen dürfen, kann er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Zum einen verhält er sich widersprüchlich, wenn er letztinstanzlich denjenigen Bericht in Frage stellt, mit dem er zuvor die behauptete Verschlechterung des Gesundheitszustands begründet hatte. Zum anderen fehlen mit oder ohne diesen Bericht jegliche Hinweise auf eine objektive Verschlechterung des somatischen Gesundheitszustands. Ein solcher lässt sich jedenfalls nicht mit der Behauptung begründen, Infiltrationen würden "bekanntlich" dann nicht vorgenommen, wenn sich der Gesundheitszustand (nur) unwesentlich verschlechtert habe.