Citation: K 108/03 10.11.2005 E. 2

Im angefochtenen Entscheid wurde unter Hinweis darauf, dass das Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, in Kraft getreten am 1. Januar 2003, auf den vorliegenden Fall keine Anwendung findet (vgl. auch BGE 130 V 446 mit Hinweisen), richtig dargelegt, dass die Kosten für Leistungen, die der Diagnose oder Behandlung einer Krankheit und ihrer Folgen dienen, als Pflichtleistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung übernommen werden (Art. 25 Abs. 1 KVG). Diese Leistungen umfassen auch die Untersuchungen, Behandlungen und Pflegemassnahmen, die ambulant von Personen durchgeführt werden, die auf Anordnung oder im Auftrag eines Arztes oder einer Ärztin Leistungen erbringen (Art. 25 Abs. 2 lit. a Ziff. 3 KVG). Gemäss Art. 7 Abs. 1 KLV übernimmt der Versicherer die Kosten der Untersuchungen, Behandlungen und Pflegemassnahmen (Leistungen), die auf Grund der Bedarfsabklärung (Art. 7 Abs. 2 und 8a) auf ärztliche Anordnung hin oder im ärztlichen Auftrag von Krankenschwestern oder Krankenpflegern, von Organisationen der Krankenpflege und Hilfe zu Hause sowie von Pflegeheimen erbracht werden (lit. a-c). Zu den Massnahmen der Untersuchung und der Behandlung gehören laut Art. 7 Abs. 2 lit. b Ziff. 11 KLV auch pflegerische Massnahmen bei Störungen der Blasen- oder Darmentleerung, inkl. Rehabilitationsgymnastik bei Inkontinenz. Zutreffend wiedergegeben hat das kantonale Gericht sodann, dass die versicherten Personen nach Art. 41 Abs. 1 KVG unter den zugelassenen Leistungserbringern, die für die Behandlung ihrer Krankheit geeignet sind, frei wählen können. Bei ambulanter Behandlung muss der Versicherer - von den in Art. 41 Abs. 2 KVG statuierten Ausnahmen abgesehen - die Kosten jedoch höchstens nach dem Tarif übernehmen, der am Wohn- oder Arbeitsort der versicherten Person oder in deren Umgebung gilt.