Citation: 5A_20/2016 E. 6.1

6.1. Das Obergericht teilte die Kindergrundbeträge mit Hinweis auf die Betreuungsanteile im Verhältnis 60 % (Mutter) zu 40 % (Vater) (E. 6.2/b). Der Beschwerdeführer rügt, die tatsächlichen Betreuungsanteile wichen bloss leicht voneinander ab. Daher komme nur eine hälftige Teilung der Kindergrundbeträge infrage. Die gewählte Zuweisung liegt indessen offenkundig im Rahmen des vorinstanzlichen Ermessens (vgl. Art. 4 ZGB; BGE 127 III 136 E. 3a S. 141), zumal die von der Mutter zu leistenden Betreuungszeiten etwas ausgedehnter sind als diejenigen des Vaters.