Citation: 6S.70/2004 28.01.2005 E. 3

Soweit der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde mehrfach die Verletzung des Prinzips der Unschuldsvermutung rügt, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten, da dieses ein verfassungsmässiges Recht darstellt (Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK), dessen Verletzung mit staatsrechtlicher Beschwerde geltend zu machen ist. In weiten Teilen seiner Beschwerde richtet sich der Beschwerdeführer gegen tatsächliche Feststellungen der Vorinstanz. So bringt er vor, eine Mittäterschaft an der Entführung und eine Beteiligung an der Erpressung könne nicht als bewiesen betrachtet werden, und es bestünden auch keine Anhaltspunkte dafür, dass er Todesdrohungen Dritter in Kauf genommen habe. Auch hinsichtlich der Raubüberfälle wendet sich der Beschwerdeführer gegen die Sachverhaltsdarstellung der Vorinstanz. So bringt er hinsichtlich der Tat vom 3. Mai 2000 vor, die Geschädigten hätten ihn weder in der durchgeführten Konfrontation noch vor Gericht als Täter erkannt, und es sei nicht erwiesen, dass er und sein Mittäter sich vor dem Raubüberfall im Hotel C.________ ausdrücklich oder stillschweigend zusammen gefunden hätten, um eine unbestimmte Zahl solcher Taten zu begehen. Dasselbe gilt hinsichtlich der Rüge, die Waffe sei nicht im rechten Winkel gegen den Körper des Opfers gerichtet gewesen und gemäss dem ärztlichen Bericht habe für das Opfer keine Lebensgefahr bestanden. Gleich verhält es sich auch, wenn er bezüglich der Tat vom 10. Mai 2000 eine falsche Gewichtung einer Zeugenaussage rügt und geltend macht, dass auf dem Ausdruck der Aufnahmen der Videoüberwachung sein Gesicht nicht erkennbar sei. Auf die Nichtigkeitsbeschwerde kann in diesen Punkten nicht eingetreten werden.