Citation: U 574/06 05.10.2007 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin in ihrer Eigenschaft als obligatorischer Unfallversicherer für die Folgen des ihr mit der Unfallmeldung vom 23. Februar 2005 mitgeteilten Ereignisses vom 20. Februar 2005 Leistungen zu erbringen hat. 3.1 Das kantonale Gericht hat erwogen, die bei den Akten liegenden direkt oder indirekt von der Versicherten stammenden Angaben über den Unfallhergang seien nicht widerspruchslos und liessen insbesondere den Schluss nicht zu, dass sie sich am 20. Februar 2005 das linke Knie verdreht habe. Ob sie tatsächlich beim Einsteigen in die Skibindung ein "Klacken" verspürt habe, könne offen bleiben, da in diesem Vorgang weder ein Unfall noch eine unfallähnliche Körperschädigung zu erblicken sei. Wenn sie beim Versuch, eine Linkskurve zu fahren, dreimal auf die linke Seite gestürzt sei, wären zwar die Voraussetzungen des Unfallbegriffs erfüllt, doch fehle es aufgrund der medizinischen Unterlagen an einem natürlichen Kausalzusammenhang zwischen der Knieverletzung und dem Unfallereignis. 3.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird eine falsche Würdigung des Sachverhalts durch die Vorinstanz gerügt. Aus der Unfallmeldung und den medizinischen Unterlagen ergebe sich, dass die Versicherte beim Skifahren gestürzt sei und dabei ein Drehtrauma des linken Knies erlitten habe. Unzutreffend seien die am 1. Juli 2005 gegenüber dem Schadeninspektor gemachten Angaben, wonach keine besondere Drehbewegung stattgefunden habe und ein erstes "Knacksen" schon beim Einstieg in die Skibindung aufgetreten sei. Des Weitern habe das kantonale Gericht zu Unrecht mangels einer eingeschränkten Kniebeweglichkeit und fehlendem Erguss eine frische Kreuzbandruptur ausgeschlossen. Überdies sei es mit Bezug auf den im Jahre 2000 erlittenen Skiunfall in mehrfacher Weise von falschen Annahmen ausgegangen.