Citation: 6B_382/2024 E. 2

Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz eine willkürliche Beweiswürdigung, die Verletzung der Unschuldsvermutung sowie des Anspruchs auf rechtliches Gehör resp. ungenügende Begründung vor. Die Vorinstanz habe ihn aufgrund zahlreicher Indizien gemäss Hauptanklage schuldig gesprochen, wobei sie diese Indizien zu Unrecht als belastend (hinsichtlich der Hauptanklage) beurteilt habe. Die Vorinstanz habe sodann unzureichend begründet, weshalb das durch das Zusammenstellen der einzelnen Indizien entstandene Bild ohne überwiegende Zweifel den Sachverhalt im Sinne der Hauptanklage beweisen soll. Weiter habe die Vorinstanz entlastende Indizien nicht gewürdigt. Sie sei auch deshalb von einem bewiesenen Sachverhalt im Sinne der Hauptanklage ausgegangen, weil er, der Beschwerdeführer, für die einzelnen belastenden Indizien keine schlüssige Erklärung habe vorbringen können. Indes sei er zu diesen Indizien nicht konkret befragt worden und habe deshalb auch keine Gelegenheit gehabt, glaubhafte Erklärungen abzugeben. Solche Erklärungen seien einerseits - mangels belastendem Charakter der einzelnen Indizien - auch gar nicht nötig gewesen; andererseits habe er durchaus genügende Erklärungen abgegeben, soweit überhaupt die Möglichkeit und Gelegenheit bestanden habe, Erklärungen abzugeben über etwas, das er selbst erlebt habe. Die von der Vorinstanz aufgeführten - angeblich für die Hauptanklage sprechenden - Indizien würden ebenso für die Eventualanklage (die sich auf die Zugeständnisse des Beschwerdeführers stütze) sprechen oder seien sogar (hinsichtlich der Hauptanklage) entlastend. Insgesamt sei die Eventualanklage mindestens so plausibel wie die Hauptanklage.