Citation: 6B_898/2016 E. 1.4.1

1.4.1. Was der Beschwerdeführer gegen die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz vorbringt, ist nicht geeignet, Willkür darzutun. Aus den Erwägungen im angefochtenen Urteil ergibt sich klar, dass die Vorinstanz die Geldübergabe vom 20. April 2012 und die dabei vorgebrachte Lüge hinsichtlich der angeblichen Überführung des Buchhalters nicht isoliert betrachtet, sondern den Vorfall - wie sie sogar explizit festhält (vgl. angefochtenes Urteil, S. 21) - im Zusammenhang mit den vorangehenden Geschehnissen würdigt. Die Vorinstanz berücksichtigt dabei grundsätzlich auch die vom Beschwerdeführer angeführten Umstände. So legt sie namentlich dar, weshalb A.A.________ und B.A.________ trotz der Übergabe von rund Fr. 40'000.-- ohne Gegenleistung weiterhin auf die Auszahlung des ursprünglich beabsichtigten Kredits in der Höhe von Fr. 50'000.-- durch den Beschwerdeführer hofften. Aus den von der Vorinstanz wiedergegebenen Aussagen von A.A.________ bezüglich der zuvor einmal vorgetäuschten Geldübergabe ergibt sich, dass dieser Vorfall das Vertrauen der Geschädigten in den Beschwerdeführer nicht zu erschüttern vermochte. Demnach habe A.A.________ den Beschwerdeführer angerufen, als er, zuhause angekommen, bemerkt habe, dass ihm vom Beschwerdeführer bloss Papier übergeben worden sei. Dieser habe aber wiederum nur jemand andern beschuldigt, was von A.A.________ akzeptiert worden sei. Die Vorinstanz zeigt auf, dass die Geschädigten durch den vom Beschwerdeführer vermittelten Kredit bei der Bank C.________ wieder Hoffnung und Vertrauen schöpften, da sie nun erstmals Geld erhalten hätten. Entgegen seinem Vorbringen ergibt sich aus den von der Vorinstanz angeführten Aussagen der Geschädigten, dass der Kreditantrag vom Beschwerdeführer vorbereitet wurde, B.A.________ diesen per Post erhielt und bloss noch zu unterschreiben hatte. Insofern ist die vorinstanzliche Feststellung, der Beschwerdeführer habe B.A.________ dazu gebracht, im Kreditantrag falsche Angaben zu machen, nicht offensichtlich unrichtig. Schliesslich vermag der Umstand, dass A.A.________ den Beschwerdeführer offenbar vor der Übergabe der Fr. 58'000.-- einmal fragte, ob er "in der Kiste" gewesen sei, als dieser sich nach langer Zeit wieder einmal meldete, keine sichere Kenntnis der fehlenden Vertrauenswürdigkeit des Beschwerdeführers zu belegen. Dasselbe gilt für die Aussage von B.A.________, dass der Beschwerdeführer anscheinend "mal in der Psychi" war. Ob B.A.________ dies vor der Übergabe der Fr. 58'000.-- gehört hatte, ergibt sich aus der vom Beschwerdeführer zitierten Aktenstelle jedenfalls nicht schlüssig. Die vorinstanzliche Feststellung, die Geschädigten hätten keine Kenntnis von den Machenschaften des Beschwerdeführers respektive von anderen Geschädigten gehabt, ist nach dem Vorstehenden jedenfalls nicht geradezu unhaltbar.