Citation: 1P.484/2001 08.10.2001 E. 1

1.- Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und in welchem Umfang auf eine staatsrechtliche Beschwerde einzutreten ist (BGE 127 III 41 E. 2a S. 42; 126 I 207 E. 1 S. 209, je mit Hinweisen). a) Die Beschwerdeführer beantragen unter anderem, es sei der Beschluss der Baukommission C.________ vom 16. Mai 2000 nichtig zu erklären und aufzuheben. Mit der staatsrechtlichen Beschwerde kann - von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen - nur ein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid angefochten werden (Art. 86 Abs. 1 OG). Der Entscheid einer unteren Instanz kann dann mitangefochten werden, wenn die letzte kantonale Rechtsmittelinstanz nicht alle Fragen, die Gegenstand der staatsrechtlichen Beschwerde bilden, beurteilen konnte, oder wenn sie die Rügen nur mit einer engeren Kognition, als sie dem Bundesgericht zukommt, zu überprüfen befugt war. In solchen Fällen kann ausnahmsweise auch das vorangegangene kantonale Sachurteil mitangefochten werden. War jedoch die Überprüfungsbefugnis der letzten kantonalen Behörde nicht beschränkter als diejenige des Bundesgerichts im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, so kann sich die Beschwerde nur gegen den letzten kantonalen Entscheid richten (BGE 117 Ia 394 E. 1b, mit Hinweisen). Die Beschwerdeführer konnten vor dem Verwaltungsgericht jegliche Rechtsverletzung geltend machen und jede für den Entscheid erhebliche unrichtige oder ungenügende Feststellung des Sachverhalts anfechten (vgl. §§ 50 f. des kantonalen Verwaltungsrechtspflegegesetzes). Die in der staatsrechtlichen Beschwerde erhobenen Rügen konnten demnach vom Verwaltungsgericht, dessen Kognition nicht enger ist als jene des Bundesgerichts im vorliegenden Verfahren, beurteilt werden. Auf die staatsrechtliche Beschwerde ist daher nicht einzutreten, soweit die Beschwerdeführer die Aufhebung des Entscheids der Baukommission C.________ vom 16. Mai 2000 beantragen. b) Von hier nicht in Betracht fallenden Ausnahmen abgesehen ist die staatsrechtliche Beschwerde rein kassatorischer Natur. Soweit die Beschwerdeführer die Rückweisung der Sache an das Verwaltungsgericht zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen und damit mehr als die Aufhebung des angefochtenen Entscheids verlangen, kann auf die Beschwerde ebenfalls nicht eingetreten werden (BGE 126 I 213 E. 1c S. 216 f.; 126 II 377 E. 8c S. 395, je mit Hinweis). c) Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die Beschwerdeschrift unter anderem die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen. Auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 127 I 38 E. 3c S. 43, 125 I 492 E. 1b S. 495, mit Hinweisen). Diese Anforderungen sind hier nicht erfüllt. Die staatsrechtliche Beschwerde enthält vorab eine ausführliche Darstellung von Sachverhalt und Prozessgeschichte; in einem zweiten Teil legen die Beschwerdeführer dar, weshalb ihrer Auffassung nach der Wiedererwägungsbeschluss der kommunalen Baukommission willkürlich sei. Ob die Gemeindebehörde wiedererwägungsweise auf ihren Beschluss zurückkommen durfte oder nicht, ist hier jedoch nicht zu prüfen und wurde im kantonalen Rechtsmittelverfahren auch gar nicht beurteilt: Die Baurekurskommission ist im Wesentlichen unter Hinweis auf §§ 315 f. des kantonalen Bau- und Planungsgesetzes (PBG) auf den Rekurs nicht eingetreten und das Verwaltungsgericht hat diesen Prozessentscheid bestätigt. Einzig die Frage, ob durch dieses Vorgehen der Rechtsmittelinstanzen verfassungsmässige Rechte der Beschwerdeführer verletzt wurden, kann Gegenstand des Verfahrens vor Bundesgericht sein. In der staatsrechtlichen Beschwerde wird darauf aber in keiner Art und Weise Bezug genommen. Auch die nach Eingang der Vernehmlassungen, aber noch am letzten Tag der Beschwerdefrist eingereichte Beschwerdeergänzung enthält im Wesentlichen appellatorische Kritik an den Entscheiden der kantonalen Behörden. Immerhin nehmen die Beschwerdeführer in der Eingabe Bezug auf die erwähnten Bestimmungen des PBG. Sie legen aber nicht in einer Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügenden Weise dar, inwiefern der vom Verwaltungsgericht einlässlich begründete Schluss, ihr Rekursrecht sei verwirkt, Art. 9 BV (zum Willkürbegriff vgl. BGE 127 I 54 E. 2b S. 56, 38 E. 2a S. 41) oder die aus Art. 6 Ziff. 1 EMRK fliessenden Garantien verletzen soll. Die Ausführungen der Beschwerdeführer vermögen nicht aufzuzeigen, inwiefern die Behörden qualifiziert rechtswidrig gehandelt haben sollen. Die Beschwerdeführer behaupten auch nicht, dass die Regelung von §§ 315 f. PBG an sich verfassungswidrig sei.