Citation: 9C_352/2020 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat dem polydisziplinären Gutachten der MEDAS Bern vom 27. August 2018 Beweiskraft beigemessen, wonach die Beschwerdeführerin mit Blick auf die bei ihr vorliegende Fussproblematik ab März 2017 in einer angepassten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig ist. Im Rahmen eines Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG) hat sie dem Valideneinkommen (Fr. 48'800.-) ein um 6 % parallelisiertes Invalideneinkommen von Fr. 41'196.- gegenüber gestellt und selbst unter Anrechnung eines maximalen Abzugs vom Tabellenlohn einen rentenbegründenden Invaliditätsgrad verneint. Weiter hat das kantonale Gericht zwischen Mai und Dezember 2017 aufgrund einer neu hinzu getretenen und operativ versorgten Schilddrüsenerkrankung eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit anerkannt. Gestützt darauf hat es der Beschwerdeführerin ab 1. August 2017 bis 31. März 2018 eine ganze Invalidenrente zugesprochen.