Citation: I 549/04 19.10.2005 E. A

Die 1965 geborene, als Hausfrau und teilzeitlich bei zwei Arbeitgebern als Raumpflegerin tätige G.________ meldete sich am 19. März 2002 unter Hinweis auf Schmerzen nach einer Krampfaderoperation bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die Versicherte leidet seit Mai 2000 an chronisch rezidivierenden Schmerzen im Bereich des rechten Handgelenks und seit einer am 4. September 2000 im Spital X.________ durchgeführten Operation (Crossektomie, proximales Hemistripping der Vena saphena magna und Phlebektomien am Unterschenkel beidseits) an chronischen Oberschenkelschmerzen nicht qualifizierter Ätiologie bei Status nach Varizenoperation (Arztberichte Dr. med. B.________, Innere Medizin FMH, vom 28. Januar 2001 und 18. April 2002; Operationsbericht vom 4. September 2000). Wegen der nach der Operation andauernden Schmerzen veranlasste der Hausarzt Dr. med. B.________ chirurgische (Bericht Dr. med. S.________ vom 15. Februar 2001), angiologisch-gefässchirurgische (Bericht A.________/U.________, Angiologisch-gefässchirurgische Poliklinik des Spitals Y.________ vom 21. Juni 2001), neurologische (Bericht Dr. med. J.________, Spezialarzt FMH für Neurologie, vom 30. August 2001), rheumatologische (Bericht Dr. med. W.________, Rheumatologie und Innere Medizin FMH, vom 29. November 2001 sowie Bericht C.________/O.________, Klinik für Rheumatologie und klinische Immunologie/Allergologie, vom 11. März 2002), dermatologische (Bericht Dr. med. L.________ vom 2. April 2002) sowie psychosomatische Abklärungen (Bericht E.________/T.________, Medizinische Abteilung des Spitals Y.________, vom 2. Juli 2002). Die IV-Stelle holte Arztberichte beim behandelnden Arzt Dr. med. B.________ sowie bei Dr. med. H.________, Psychiatrie Psychotherapie FMH (Gutachten vom 26. November 2002) ein. Gestützt auf die genannten medizinischen Unterlagen sowie ein Gutachten des Zentrums für Arbeitsmedizin Q.________ GmbH (Bericht K.________/N.________ vom 10. September 2002) lehnte die IV-Stelle des Kantons Solothurn das Leistungsbegehren mangels eines invalidisierenden Gesundheitsschadens mit Verfügung vom 9. Januar 2003 ab. Im Rahmen des Einspracheverfahrens wurde bei der MEDAS, Medizinische Abklärungsstation des Spitals Y.________, ein polydisziplinäres Gutachten eingeholt (Gutachten vom 25. August 2003). Mit Einspracheentscheid vom 6. Januar 2004 wurde die leistungsablehnende Verfügung bestätigt.