Citation: 5A_974/2022 E. 1.3.2

1.3.2. Das Kantonsgericht hat das Gesuch aus zwei voneinander unabhängigen Gründen abgewiesen, indem es sowohl die Befürchtung einer Anspruchsverletzung (Hauptsachenprognose; Art. 261 Abs. 1 Bst. a ZPO) als auch einen hieraus drohenden, nicht leicht wieder gutzumachenden Nachteil (Nachteilsprognose; Art. 261 Abs. 1 Bst. b ZPO) als nicht glaubhaft getan erachtete. Das Obergericht erwog, der Beschwerdeführer befasse sich hauptsächlich mit den Erwägungen des Kantonsgerichts zur Hauptsachenprognose. Demgegenüber genügten seine Ausführungen hinsichtlich der Nachteilsprognose den Begründungsanforderungen nicht, weshalb darauf nicht eingetreten werden und folglich offenbleiben könne, wie es sich mit den Rügen betreffend das Scheitern der Hauptsachenprognose verhalte.