Citation: 2C_444/2017 E. 4.3.1

4.3.1. Das Interview mit der Aargauer Zeitung, das der Beschwerdeführer gemäss dem Verwaltungsgericht geführt hat, findet sich in den vorinstanzlichen Akten nicht. Es wurde von der Vorinstanz zu Ungunsten des Beschwerdeführers berücksichtigt, indem sie es nicht zur Entkräftung der gegen ihn im Raum stehenden Vorwürfe heranzog. Entscheiderheblich auf Medienberichte abzustellen, ohne diese in für die Beteiligten transparente Weise in die Beweiswürdigung mit einzubeziehen und zu den Akten zu nehmen, ist indes mit der aus Art. 29 Abs. 2 BV abgeleiteten Aktenführungspflicht unvereinbar. Aufgrund der gegebenen Umstände ist weiter davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in der Tat keine Gelegenheit hatte, sich im Lichte des hängigen Verfahrens betreffend Waffenerwerbsschein zum Interview zu äussern, obschon ihm dies im Rahmen seines Anspruchs auf rechtliches Gehör ebenfalls zugestanden hätte.