Citation: 9C_837/2017 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin ist eine öffentlich-rechtliche Stiftung. Die Bestimmungen des hier anwendbaren Vorsorgereglements (am 1. Januar 2014 in Kraft getreten, zweite Fassung) sind somit nach den Regeln der Gesetzesauslegung zu interpretieren (BGE 139 V 234 E. 5.1 S. 238). Dabei ist vom Wortlaut auszugehen. Dieser ist im juristischen Kontext nach seinem Sinn zu verstehen. Bleiben verschiedene Interpretationen möglich, muss nach der wahren Tragweite der Bestimmung gesucht werden (BGE 143 I 272 E. 2.2.3 S. 277). Vom klaren, d.h. eindeutigen und unmissverständlichen Wortlaut darf nur abgewichen werden, wenn triftige Gründe dafür vorliegen, dass er nicht den wahren Sinn der Bestimmung wiedergibt. Solche Gründe können sich aus der Entstehungsgeschichte der Bestimmung, aus ihrem Sinn und Zweck oder aus dem Zusammenhang mit andern Vorschriften ergeben (BGE 140 II 129 E. 3.2 S. 131 mit Hinweisen). Auf den (klaren) Wortlaut darf nur abgestellt werden, wenn sich daraus zweifelsfrei die sachlich richtige Lösung ergibt (BGE 138 V 17 E. 4.2 S. 20; Urteil 9C_264/2014 vom 30. Juli 2014 E. 1.2).