Citation: 6B_1058/2023 E. 2.3

2.3. Die vorstehenden Erwägungen sind überzeugend. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, dass die Vorinstanz massgebende Strafzumessungskriterien ausser Acht gelassen oder das ihr zustehende Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hätte. Zwar trifft zu, dass die Vorinstanz nicht explizit feststellt, ob sie das Verschulden des Beschwerdeführers als leicht, mittelschwer oder schwer beurteilt. Darin liegt aber noch kein Verstoss gegen die Begründungspflicht nach Art. 50 StGB. Aus ihren Erwägungen erhellt, dass sie den Tatbeitrag des Beschwerdeführers als untergeordnet und sein Verschulden objektiv als beachtlich bezeichnet. Subjektiv erachtet sie die Tat als nicht nachvollziehbar. Unter diesen Umständen ist es nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz die von der Erstinstanz festgesetzte Einsatzstrafe von 20 Monaten übernimmt, obwohl sie im Unterschied zur Erstinstanz die Tritte des Beschwerdeführers gegen den am Boden liegenden Beschwerdegegner 2 nicht als erwiesen erachtet. Daran ändert nichts, dass die Einsatzstrafe eines weiteren Beschuldigten, welcher ebenfalls "nur" zugeschlagen haben soll, erstinstanzlich auf 14 Monate festgesetzt worden sein mag. Dies muss mit Bezug auf den Beschwerdeführer zu keiner Strafminderung führen, zumal die Vorinstanz nicht an die Auffassung der Erstinstanz gebunden ist und der erwähnte Beschuldigte vorinstanzlich freigesprochen wurde. Ebenso wenig ist die Einsatzstrafe des Beschwerdeführers im Vergleich zu derjenigen des Hauptbeschuldigten von 27 Monaten "massiv überhöht" oder insoweit eine Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes substanziiert. Der Beschwerdeführer zeigt sodann nicht auf, dass die Vorinstanz wesentliche Strafzumessungskriterien ausser Acht gelassen hätte. Dies gilt etwa, wenn er vorbringt, die Vorinstanz hätte dem Umstand Rechnung tragen müssen, dass er seit längerem nicht mehr straffällig geworden sei. Sie erwägt zu Recht, dass dies neutral zu werten ist. Soweit der Beschwerdeführer rügt, die lange Verfahrensdauer hätte mit mehr als vier Monaten strafmindernd berücksichtigt werden müssen, kann ihm ebenfalls nicht gefolgt werden. Die Reduktion der Freiheitsstrafe von 20 auf 16 Monate aufgrund der Verletzung des Beschleunigungsgebots liegt innerhalb des vorinstanzlichen Ermessens. Dies gilt auch für die ausgefällte Freiheitsstrafe als Ganzes. Diese liegt im unteren Bereich des gesetzlichen Strafrahmens, welcher von Geldstrafe bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe reicht (Art. 134 StGB). Dies stellt der Beschwerdeführer nicht in Abrede. Entgegen seinem Einwand (vgl. oben) wird damit überdies zum Ausdruck gebracht, dass sein Verschulden jedenfalls nicht schwer wiegt. Die vorinstanzliche Strafzumessung hält vor Bundesrecht stand. Demgegenüber ist dem Beschwerdeführer zuzustimmen, dass das Gericht nach ständiger Rechtsprechung verpflichtet ist, die Verletzung des Beschleunigungsgebotes im Dispositiv seines Urteils ausdrücklich festzuhalten (BGE 141 IV 369 E. 1.3; 137 IV 118 E. 2.2; 135 III 334 E. 3; Urteile 6B_520/2020 vom 10. März 2021 E. 14.4.1; 6B_441/2019 vom 12. September 2019 E. 3.1; 6B_987/2016 vom 28. Oktober 2016 E. 1.2.1; 6B_176/2017 vom 24. April 2017 E. 2.1; je mit Hinweisen). Dies ist nachzuholen, wobei sich eine Rückweisung der Sache an die Vorinstanz nicht rechtfertigt (Art. 107 Abs. 2 BGG).