Citation: 6B_127/2021 E. 4.3.2

4.3.2. Die Vorinstanz verletzt sodann kein Bundesrecht, wenn sie den Beschwerdeführer mit Bezug auf die Handlungen der Mitbeschuldigten vor dem Club als Mittäter betrachtet. Es ist unbestritten und erstellt, dass der Beschwerdeführer das am Boden liegende Opfer weiterhin fixierte, während es die anderen Security-Mitarbeiter mit Schlägen und einem heftigen Fusstritt gegen den Kopf traktierten. Entgegen seiner Auffassung hat er sich damit die Handlungen der Mitbeschuldigten zu Eigen gemacht, zumal er deren koordiniertes Vorgehen mit seinem Tun erst ermöglicht oder zumindest erleichtert hat. Mit seinen Einwänden verkennt der Beschwerdeführer, dass dies für die Annahme von Mittäterschaft genügt. Eine gegenseitige, ausdrückliche Absprache vor der Tat ist nicht erforderlich. Der Vorinstanz ist zuzustimmen, dass, wer eine am Boden liegende Person weiter fixiert, während eine Personenmehrzahl auf den Wehrlosen einprügelt und einmal heftig gegen den Kopf tritt, wissen muss und in Kauf nimmt, dass die Person dadurch massive Kopfverletzungen erleiden kann. Der vorinstanzliche Schuldspruch ist zu bestätigen. Auf die Ausführungen in der Beschwerde zum Raufhandel braucht nicht eingegangen zu werden. Dies gilt ebenso für den Antrag um Ausrichtung einer Genugtuung und Entschädigung.