Citation: 5A_391/2022 E. B

B.a. Mit Eingabe vom 18. Dezember 2020 ersuchte die Arrestgläubigerin das Bezirksgericht Zürich darum, Vermögenswerte der Arrestschuldnerin mit Arrest zu belegen. Sie berief sich auf Kaufpreisforderungen aus zwei Wertschriftenkaufverträgen und aus einem Goldkaufvertrag, deren Zahlung die B.________ Ltd schuldig geblieben sei (Arrestforderung). Als Arrestgegenstände bezeichnete die Arrestgläubigerin Vermögenswerte der Arrestschuldnerin bei der Bank C.________ AG in X.________ (ZH). Gestützt auf Art. 271 Abs. 1 Ziff. 4 SchKG bewilligte das Bezirksgericht den Arrest mit Arrestbefehl vom 23. Dezember 2020. Tags darauf wurde der Arrest vom zuständigen Betreibungsamt Zürich 1 vollzogen (Arrest-Nr. xxx). B.b. Am 4. März 2021 erhob die Arrestschuldnerin Arresteinsprache. In der Folge wurde das Arresteinspracheverfahren auf Antrag der Arrestschuldnerin und mit Zustimmung der Arrestgläubigerin schliesslich bis am 15. Juni 2021 sistiert, weil zwischen den Parteien am London Court of International Arbitration (LCIA) das von der Arrestgläubigerin anhängig gemachte Schiedsverfahren über den Bestand der Arrestforderung (Prosequierungsverfahren) hängig war (vgl. Bst. A). Mit Entscheid vom 7. Juni 2021 wies der LCIA die Prosequierungsklage der Arrestgläubigerin vollumfänglich ab. Im Arresteinspracheverfahren machte die Arrestschuldnerin darauf geltend, dass der Arrest ipso iure gestützt auf Art. 280 Ziff. 3 SchKG dahinfalle; eventualiter verlangte sie dessen Aufhebung, da aufgrund des Schiedsspruches belegt sei, dass die Arrestforderung bei weitem nicht glaubhaft gemacht sei. Die Arrestgläubigerin widersetzte sich diesen Anträgen und ersuchte um eine weitere Verfahrenssistierung, da sie das Schiedsurteil wegen gravierender Verfahrensfehler am 3. Juli 2021 beim High Court of Justice in London angefochten habe. Am 20. September 2021 reichte die Arrestschuldnerin die begründete Arresteinsprache ein und beantragte zugleich die Abweisung des Sistierungsgesuchs. Nachdem es das Sistierungsgesuch mit Verfügung vom 22. Oktober 2021 abgewiesen hatte, hiess das Bezirksgericht mit Urteil vom 12. Januar 2022 die Einsprache gut und hob den Arrestbefehl auf. Die Arrestgläubigerin wurde zur Bezahlung einer Spruchgebühr von Fr. 4'000.-- und einer Parteientschädigung von Fr. 48'465.-- (inkl. Mehrwertsteuer) verurteilt. Die Arrestschuldnerin reagierte mit einer Schutzschrift, mit der sie beantragte, ein allfälliges Gesuch der Arrestgläubigerin um aufschiebende Wirkung einer von ihr eingereichten Beschwerde abzuweisen.