Citation: 6B_699/2020 E. 1.3

1.3. Unbestritten ist laut Vorinstanz der äussere Sachverhalt, das Kennenlernen der Beschwerdegegnerin 2, das Treffen im Restaurant "C.________" und die gemeinsame Fahrt vom 29. März 2018 in dem von der Beschwerdegegnerin 2 gelenkten Fahrzeug. Im Übrigen ist die Vorinstanz weitgehend der ihrer Ansicht nach überzeugenden Würdigung durch die erste Instanz gefolgt. Ergänzend hält sie fest, dass der äussere Ablauf der Geschehnisse - wie er von der Beschwerdegegnerin 2 geschildert werde - mit der Darstellung des Beschwerdeführers übereinstimmen würde. In ihrer Beschreibung der Tathandlung fänden sich keine Übertreibungen und Übersteigerungen. Sie habe die inkriminierten Handlungen nüchtern und sachlich geschildert. Überdies gehe aus verschiedenen Textnachrichten hervor, dass die Beschwerdegegnerin 2 dem Beschwerdeführer klar habe zu verstehen gegeben, wonach für sie beim ersten Treffen Sex nicht in Frage komme. Hinzu kämen die Aussagen des Zeugen F.________, der das Geschehen zwar nur vom Hörensagen aus der Schilderung der Beschwerdegegnerin 2 kenne. Er habe aber immerhin den Zustand beschreiben können, in welchem er die Beschwerdegegnerin 2 angetroffen habe, nachdem sie ihn telefonisch um Hilfe gebeten habe. Sie sei bei seiner Ankunft auf dem Parkplatz völlig verheult und am Zittern gewesen. Stimmig erscheine, dass die Beschwerdegegnerin 2 den Zeugen um Hilfe gebeten habe, da sie sich nicht mehr fahrfähig gefühlt hätte. Angesichts des aufgelösten Zustands erweise sich die nüchterne Darstellung des Beschwerdeführers in Bezug auf die Beendigung des Treffens als wenig glaubhaft. Wäre die Stimmung im Fahrzeug der Beschwerdegegnerin 2 tatsächlich "neutral" gewesen, dann liesse sich auch die gleich im Anschluss daran vom Beschwerdeführer abgesetzte Textnachricht nicht nachvollziehen. Auch die darauf folgende Antwort der Beschwerdegegnerin 2 spreche nicht gegen ihren aufgelösten Zustand und untermauere, dass die übergriffigen Avancen des Beschwerdeführers gegen ihren Willen erfolgt seien. Schliesslich sei auch nicht ersichtlich, weshalb die Beschwerdegegnerin 2 den Beschwerdeführer hätte falsch anschuldigen sollen (angefochtenes Urteil S. 10 ff.).