Citation: 4A_329/2022 E. B

B.a. Am 22. Juni 2021 reichte der Kläger beim Bezirksgericht Zürich eine (Teil-) Klage gegen die Beklagte gestützt auf Anwaltshaftung ein (im Folgenden: Haftpflichtprozess). Er warf ihr vor, ihm die Kostenvorschussaufforderung des Verwaltungsgerichts nicht weitergeleitet und damit den Nichteintretensentscheid vom 9. März 2020 verschuldet zu haben. Als Folge dieser anwaltlichen Pflichtverletzung sei der Widerruf der Niederlassungsbewilligung rechtskräftig geworden, habe er nicht in der Schweiz verbleiben können und insbesondere seine Arbeitsstelle verloren. Mit seiner Teilklage fordert der Kläger Ersatz für entgangenen Lohn, Anwaltskosten sowie eine Genugtuung, insgesamt Fr. 312'735.45 nebst Zins, unter Vorbehalt der Nachklage. Ausserdem stellte er ein Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege samt gerichtlicher Bestellung eines Rechtsbeistands. B.b. Mit Beschluss vom 21. Februar 2022 wies das Bezirksgericht das Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege ab, zufolge Aussichtslosigkeit seiner Begehren im Haftpflichtprozess. Ausserdem setzte das Bezirksgericht Frist an, um den Kostenvorschuss zu leisten und zum Antrag der Beklagten auf Leistung einer Sicherheit für die Prozessentschädigung Stellung zu nehmen. B.c. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss und Urteil vom 17. Juni 2022 ab.