Citation: 1P.453/2006 13.11.2006 E. B

Gegen den Genehmigungsentscheid des Amtes für Gemeinden und Raumordnung führte X.________ Beschwerde bei der Justiz-, Gemeinde und Kirchendirektion des Kantons Bern. Er verlangte, dass der angefochtene Entscheid aufgehoben und die Gemeinde Adelboden angewiesen werde, die planungsrechtliche Sicherung von Pisten und Liftanlagen auf das gesamte Gemeindegebiet auszudehnen, und zwar unter gleichzeitiger Ausarbeitung eines einheitlichen Entschädigungskonzepts. Zudem sei das Quellgebiet "Geissbrunni" in die Gewässerschutzkarte aufzunehmen. Die Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion wies die Beschwerde mit Entscheid vom 30. Juni 2005 ab. X.________ wandte sich hierauf an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern. Im Verlaufe des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens erklärte sich die Einwohnergemeinde Adelboden bereit, das Reservoir und zwei Wasserfassungen des Quellgebiets "Geissbrunni", das teils auf der Parzelle Nr. 1166 liegt, aus dem ZöN-Perimeter zu entlassen. Mit Urteil vom 19. Juni 2006 hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die Beschwerde teilweise gut und hob den angefochtenen Entscheid insoweit auf, als das genannte Quellgebiet auf den Parzellen Nrn. 1166 und 1923 dem Geltungsbereich der ZöN Nr. 18 zugewiesen worden war. Das Verwaltungsgericht ordnete die Entlassung des fraglichen Gebietes aus der ZöN an. Im Übrigen wurde die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten war.