Citation: 8C_172/2024 E. 6.1

6.1. Das kantonale Gericht erwog hinsichtlich der Vorbringen des Beschwerdeführers zum Valideneinkommen, es liessen sich den medizinischen Akten keine Hinweise entnehmen, dass bereits vor Eintritt der Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit im Jahr 2020 (wegen der Schulterverletzung) eine Einschränkung in der Berufsausübung aus gesundheitlichen Gründen bestanden habe. Inwiefern die Vorinstanz damit offensichtlich unrichtige Feststellungen in sachverhaltlicher Hinsicht getroffen oder sonstwie Bundesrecht verletzt haben sollte, ist nicht erkennbar. Die Beschwerdegegnerin liess zu dieser Frage den beratenden Psychiater des RAD Stellung nehmen. Gemäss dessen Einschätzung vom 4. April 2023 manifestierte sich die von den behandelnden Ärzten diagnostizierte (und vom RAD bestätigte) Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ erst in jüngster Zeit und begründet zusammen mit der (allerdings lediglich leicht ausgeprägten) ADHS- sowie der depressiven Symptomatik nunmehr die bescheinigte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Indessen lägen, so der RAD, für den Zeitraum vor November 2022 keine Arztberichte vor, die auf eine psychiatrisch bedingte länger dauernde Arbeitsunfähigkeit schliessen liessen. Inwiefern sich zu dieser spezifischen Frage aus Berichten behandelnder Ärzte abweichende Beurteilungen entnehmen liessen, wird beschwerdeweise nicht aufgezeigt. Dass die Vorinstanz davon ausging, ein gesundheitlich begründeter Erwerbsverlust in früheren Jahren sei nicht ausgewiesen, ist nicht zu beanstanden. Im Übrigen wird vom Beschwerdeführer nicht dargelegt, dass die praxisgemäss zu beachtenden Grundsätze zur Ermittlung des Valideneinkommens bei Selbstständigerwerbenden verletzt worden wären beziehungsweise weshalb im vorliegenden Fall nicht auf die IK-Einträge abzustellen sei.