Citation: I 300/04 19.10.2004 E. 4.2

4.2.1 Sofern die Beschwerdeführerin, wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren, erneut vorbringt, sie leide an einer sich zusätzlich leistungsvermindernd auswirkenden Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion, ist ihr mit dem kantonalen Gericht entgegenzuhalten, dass die entsprechende Diagnose seitens des psychiatrischen Fachpersonals der Klinik V.________ gemäss deren Austrittsbericht vom 22. Januar 2002 zwar gestellt worden war, eine akute psychotherapeutische Intervention bzw. Psychopharmaka-Therapie jedoch als nicht notwendig erachtet wurde und diesbezüglich keine pathologischen Werte mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hatten festgestellt werden können. Konsequenterweise finden sich in den nachfolgenden Berichten der Klinik (vom 24. Januar und 23. April 2002 sowie 6. Februar 2003) denn auch keine Hinweise mehr auf ein die Leistungsfähigkeit beeinträchtigendes psychisches Leiden. Dass Dr. med. B.________ am 4./5. März 2002 wiederum eine Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion diagnostizierte, deutet vor diesem Hintergrund wie auch angesichts des Umstands, dass seine Gesamtdiagnose wortwörtlich derjenigen im Austrittsbericht der Klinik V.________ vom 22. Januar 2002 entspricht, auf eine reine Wiedergabe der - vorerst - erhobenen Klinikbefunde hin, ohne dass eine eigene umfassende Beurteilung des psychischen Zustandes der Versicherten stattgefunden haben dürfte. Für diese Schlussfolgerung spricht neben der Tatsache, dass es sich bei Dr. med. B.________ nicht um einen psychiatrischen Fachspezialisten handelt, das Fehlen jeglicher Anhaltspunkte für das Vorliegen eines psychischen Leidens im hausärztlichen Bericht vom 20. November 2003. 4.2.2 Im Hinblick auf die geltend gemachten Schlafstörungen samt Folgen (Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit), welche die Leistungsfähigkeit gemäss Aussage der Beschwerdeführerin weiter reduzierten, kann auf die gutachtlichen Ausführungen der Ärzte der Klinik V.________ vom 23. April 2002 verwiesen werden. Daraus geht klar hervor, dass sich die Experten der Schlafproblematik durchaus bewusst waren, ihr aber keine zusätzlich leistungseinschränkende Wirkung bescheinigten bzw. diese als mit der auf 50 % geschätzten Beeinträchtigung des Arbeitsvermögens abgegolten erachteten. Anlässlich der am 26. August 2002 durchgeführten Erhebungen im Haushalt unterliess es die Versicherte im Übrigen, auf Schlafstörungen und damit in Zusammenhang stehende körperliche Defizite hinzuweisen. 4.2.3 Ebenso wenig äusserten sich die involvierten Ärzte ferner dahingehend, dass die Beschwerdeführerin auf Grund ihrer Schmerzen - wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht - spätestens alle 45 Minuten während 10 bis 15 Minuten eine Tätigkeit unterbrechen müsse und dadurch über die attestierte 50 %ige Leistungsverminderung hinaus behindert sei. Es handelt sich dabei - der Verwaltung ist hierin ebenfalls Recht zu geben - offensichtlich um vom Rechtsvertreter zitierte Selbstangaben der Beschwerdeführerin, welche medizinisch nicht objektiviert werden konnten und denen damit keine Rechtswirksamkeit zukommt. 4.2.4 Nichts zu ihren Gunsten kann die Versicherte sodann aus dem im kantonalen Verfahren eingereichten Zeugnis des Dr. med. B.________ vom 20. November 2003 ableiten. Nebst dem Umstand, dass es nach dem im hier zu beurteilenden Verfahren relevanten Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheides (vom 11. September 2003; vgl. Erw. 1.1 hievor) erstellt worden ist, enthält es lediglich eine Arbeitsunfähigkeitsschätzung (von 80 %) für rückenbelastende, nicht aber für leidensadaptierte - und damit rückenschonende - Tätigkeiten. 4.3 Von zusätzlichen Beweiserhebungen in medizinischer Hinsicht, wie sie die Beschwerdeführerin im Eventualantrag hinsichtlich der Schlafstörungen sowie des psychischen Gesundheitszustandes beantragt, sind nach dem Gesagten keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf verzichtet werden kann (antizipierte Beweiswürdigung; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b mit Hinweisen auf BGE 124 V 94 Erw. 4b und 122 V 162 Erw. 1d).