Citation: 6B_992/2022 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Vorinstanz verfalle in Bezug auf den Vorwurf der Schändung im September 2017 zulasten der Beschwerdegegnerin 3 in eine willkürliche Beweiswürdigung, indem sie Widersprüche in den Aussagen der Beschwerdegegnerin 3 nicht würdige und seine Aussagen nicht weiter berücksichtige. Dazu komme, dass die Beschwerdegegnerin 3 an der Berufungsverhandlung nicht erschienen sei. Es sei willkürlich, auf eine erneute Einvernahme der Beschwerdegegnerin 3 zu verzichten. Es gehe nicht an, ihm die Glaubwürdigkeit abzusprechen, weil er auch anlässlich der Berufungsverhandlung bei seinen Bestreitungen geblieben sei und grösstenteils recht vage ausgesagt habe, wohingegen die Abwesenheit der Beschwerdegegnerin 3 zu deren Gunsten gewürdigt werde. Deren Aussagen seien aus verschiedenen Gründen nicht glaubhaft. Sowohl er als auch die Beschwerdegegnerin 3 hätten am fraglichen Abend massiv alkoholische Getränke zu sich genommen. Es sei willkürlich, einen Blackout der Beschwerdegegnerin 3 aufgrund dieser Konsumation anzunehmen, aber bei ihm davon auszugehen, seine Aussagen entsprächen nicht der Wahrheit, weil sie zu vage seien. Es sei von einvernehmlichem Sexualverkehr auszugehen.