Citation: 2C_293/2019 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer 1 wirft der Vorinstanz eine Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV) vor. Sie sei, ohne die notwendigen Beweiserhebungen zu machen, von einer rechtsmissbräuchlichen Ehe ausgegangen. Bei der Ermittlung des Sachverhalts habe sie zu Unrecht ausser Acht gelassen, dass F.________ in einer Erklärung vom 10. Oktober 2018 bestätigt habe, dass es sich um eine normale Ehe gehandelt habe, die Eheleute in einer kleinen Wohnung in Biel mit den Kindern der Frau aus einer früheren Ehe zusammengelebt hätten, intim gewesen und gemeinsam in die Ferien gefahren seien. Zu berücksichtigen sei ferner, dass die Ehe daran gescheitert sei, dass die Kinder von F.________ ihren Stiefvater nicht akzeptiert hätten und die Initiative zur Einreichung der Scheidung von F.________ ausgegangen sei. Die fehlende Einvernahme von F.________ könne nicht zuungunsten des Beschwerdeführers ausgelegt werden: es sei mithin gut vorstellbar, dass F.________ glaubwürdig ausgesagt hätte, dass es eine Liebesheirat war und die Ehe lediglich daran gescheitert sei, dass sich ihre Kinder nicht mit ihrem Stiefvater vertrugen. Die Tatsache, dass der Beschwerdeführer 1 schon vor seinem Aufenthalt in der Schweiz zwei Kinder mit B.A.________ gehabt habe, sowie ein drittes während der Ehe mit F.________, begründe noch nicht den Verdacht einer Scheinehe, dies umso weniger, als es sich beim letzten Kind um einen "Ausrutscher" gehandelt habe.