Citation: 7B_376/2023 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz erwägt, es sei nicht ersichtlich, inwiefern das Schreiben von E.________ vom 7. Juli 2020 die Vermögensinteressen der Beschwerdeführerinnen unmittelbar beeinträchtigen könnte. Im Schreiben werde ausgeführt, wie aus Sicht der Bank die Schuldbrieferrichtung erfolgt sei. Hingegen enthalte es keine Erklärung zum angeblichen Wert der Grundstücke, deren Inhalt sich nicht schon aus anderen Dokumenten oder den bereits erfolgten Befragungen ergeben würde. Das Schreiben spreche insbesondere und entgegen den Behauptungen der Beschwerdeführerinnen nicht von einem konkreten Bauprojekt, sondern nur von mutmasslichen Baukosten, die bei der Höhe der Grundpfandschuld bereits berücksichtigt worden seien, damit nicht nachträglich ein zweiter Schuldbrief errichtet werden müsse. Es sei nicht ersichtlich, inwiefern diese Angaben zu einem hypothetischen Bauprojekt die Prozesschancen der Beschwerdeführerinnen in Zivil- bzw. Adhäsionsverfahren gegen G.________ oder andere Personen vermindert hätten. Die Beschwerdeführerinnen würden weiter geltend machen, mit dem umstrittenen Schreiben sollten ihr Recht auf Beweis und damit auch ihre Schadenersatzansprüche vereitelt werden. Allerdings legten sie nicht dar, weshalb dieses Schreiben tatsächlich eine solche Auswirkung auf ihre prozessuale Position haben solle. Wie sie selbst ausführten, existiere das Hypothekardossier bei der F.________ bank nach wie vor und könne ediert werden. Die Beschwerdeführerinnen würden durch das Schreiben in ihren prozessualen Möglichkeiten, eine entsprechende Edition zu beantragen, nicht eingeschränkt. Auch sei bisher eine Edition des Hypothekardossiers nicht mit Verweis auf das Schreiben vom 7. Juli 2020 abgelehnt worden. Es sei deshalb nicht nachvollziehbar, inwiefern mit dem Schreiben vom 7. Juli 2020 die prozessuale Position der Beschwerdeführerinnen derart geschwächt werden könnte, dass ihre Schadenersatzansprüche vereitelt würden. Entsprechend fehlten auch Hinweise auf einen möglichen Prozessbetrug bzw. den Versuch dazu. Insgesamt vermöchten die Beschwerdeführerinnen nicht darzulegen, dass das Schreiben von E.________ sie vermögensrechtlich oder auf andere Art benachteiligt hätte, weshalb der Nachweis einer Schädigung ihrer Individualinteressen durch die angebliche Urkundenfälschung misslinge.