Citation: 1C_223/2022 E. 4.3.2

4.3.2. Nach Art. 41 Abs. 1 BGG kann das Bundesgericht einer Partei, die offensichtlich nicht imstande ist, ihre Sache selber zu führen, einen Anwalt bestellen. Unfähigkeit zur Prozessführung ist nicht leichthin anzunehmen. Grundsätzlich ist jede Partei selbst dafür verantwortlich, dass ihre Eingabe den gesetzlichen Anforderungen genügt. Unfähigkeit, den Prozess selber zu führen, kann allenfalls bei einem Analphabeten oder bei jemandem angenommen werden, der sonst im betreffenden Verfahren völlig unbeholfen ist. Entsprechendes dürfte sich unmittelbar aus den Eingaben der Partei ergeben (Urteile 8C_824/2015 vom 19. Mai 2016 E. 3; 6B_720/2015 vom 5. April 2016 E. 3.2). Mangelnde Deutschkenntnisse und Nichtvertrautsein mit der schweizerischen Rechtsordnung haben ebenso wenig Postulationsunfähigkeit zur Folge wie eine Rechtsschrift, die beinahe identisch mit der Eingabe bei der Vorinstanz ist (vgl. Urteil 2C_579/2016 vom 24. August 2017 E. 2.5 mit Hinweis). Gemäss Art. 41 Abs. 1 BGG wird eine offensichtlich fehlende Postulationsfähigkeit vorausgesetzt, welche vorliegend nicht gegeben ist. Die zahlreichen Eingaben des Beschwerdeführers im vorinstanzlichen und im bundesgerichtlichen Verfahren zeigen, dass er durchaus in der Lage ist, seine Anliegen vorzubringen und auf die ihn störenden Punkte beim geplanten Bauprojekt hinzuweisen. Die Voraussetzungen von Art. 41 Abs. 1 BGG sind somit nicht erfüllt.