Citation: U 155/05 06.09.2005 E. 3

Zu prüfen bleibt, ob über Juni 2003 hinaus weiterhin ein behandlungsbedürftiger Gesundheitsschaden vorlag, welcher in natürlich und adäquat kausaler Weise auf den versicherten Unfall vom 21. Oktober 1992 zurückzuführen ist. Gegenüber den begutachtenden Ärzten und der Verfasserin eines neuropsychologischen Untersuchungsberichts gab der Beschwerdeführer an, er leide an Kopfschmerzen und Migräne, in den linken Arm ausstrahlenden Nackenschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen sowie gelegentlichem Verschwommensehen und Einschlafstörungen; überdies sei er sehr stressanfällig und wenig belastbar. Der Orthopäde Prof. Dr. D.________, Chefarzt am Spital X.________, und PD Dr. V.________, Chefarzt Neurologie an der Klinik Y.________, diagnostizierten übereinstimmend ein auf den streitigen Unfall zurückzuführendes, linksbetontes zerviko-brachiales Syndrom bei vorbestehender Osteochondrose C6/C7 und C5/6 (orthopädisches Gutachten vom 21. Dezember 2001, neurologische Expertise vom 23. Januar 1995). Laut der Neuropsychologin Dr. phil. O.________ weisen die von ihr eruierten Befunde auf eine mittelschwere kognitive Funktionsstörung im Bereich links-temporal sowie auf eine minimale rechts-frontale Funktionsstörung hin. Aus neuropsychologischer Sicht sei der Versicherte aufgrund des erhobenen kognitiven Leistungsprofils als Reallehrer nicht arbeitsfähig (Bericht vom 16. Oktober 2000).