Citation: 4A_197/2020 E. 3.5

3.5. Mit dem Rückweisungsentscheid vom 19. September 2019 im Verfahren 4A_6/2019 hiess das Bundesgericht die erste Beschwerde teilweise gut. Es hob die Dispositiv-Ziffern 1-4 sowie die Kostenverlegung in den Dispositiv-Ziffern 6 bis 8 des Ersturteils auf und wies die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurück. Das Bundesgericht begründete seinen Entscheid damit, dass ein künftiger Pflege- und Betreuungsschaden nicht erstellt sei (Rückweisungsentscheid E. 4); dass im Valideneinkommen nur eine individuelle Reallohnerhöhung zu berücksichtigen sei, weshalb der bisherige und künftige Erwerbsausfall sowie der Rentenschaden neu zu berechnen seien (Rückweisungsentscheid E. 5); und dass die Genugtuung in der Grössenordnung der Beträge zu bemessen sei, welche in vergleichbaren Fällen zugesprochen wurden (Rückweisungsentscheid E. 6).