Citation: I 596/99 02.03.2001 E. 2

2.- Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad. Dabei kritisiert der Beschwerdeführer einzig die Würdigung der Unterlagen durch die Vorinstanz, wobei er beanstandet, sie habe sich ausschliesslich auf die polydisziplinäre Begutachtung der MEDAS gestützt, anstatt die durch andere Ärzte attestierte Arbeitsunfähigkeit von 75 % und 100 % zu berücksichtigen. a) Das Sozialversicherungsgericht hat auf Grund des MEDAS-Gutachtens vom 12. Oktober 1995 festgestellt, dass der Beschwerdeführer im angestammten Beruf als Bauarbeiter (Baumaschinist) nicht mehr arbeitsfähig, hingegen in sämtlichen leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden körperlichen Tätigkeiten voll arbeitsfähig sei. Es befand, die von Dr. med. A.________ in seinem Bericht vom 5. August 1994 erfolgte Einschätzung von 100 % vermöge hiegegen nicht aufzukommen, da sich dieser Arzt damit bloss zur Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf, nicht aber in einer anderweitigen Tätigkeit geäussert habe. Die Vorinstanz hat sodann festgehalten, die von Dr. med. B.________ am 24. März 1998 und von Dr. med. C.________ am 17. Mai 1999 angenommene vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit sei nicht massgebend, da sich diese Stellungnahme nicht auf die Verhältnisse zur Zeit des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 20. August 1996, sondern auf einen späteren Zeitabschnitt bezogen. Unter diesen Voraussetzungen konnten Verwaltung und Vorinstanz ohne weiteres auf das Gutachten der MEDAS vom 12. Oktober 1995 abstellen, welches auf Grund umfassender ärztlicher Untersuchungen und in Kenntnis und Würdigung der bisherigen Akten der Invalidenversicherung erstellt wurde. Die polydisziplinäre Begutachtung erfasst und beurteilt die medizinische Situation im massgeblichen Zeitpunkt des Verfügungserlasses (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen), wobei sich die in diesem Zusammenhang durchgeführten Abklärungen als sorgfältig und widerspruchsfrei erweisen. Auch die neu eingereichten, knapp gehaltenen Arztzeugnisse von Dr. med. B.________ und Dr. med. C.________ bringen für den massgebenden Zeitpunkt des Verfügungserlasses keine neuen Erkenntnisse und vermögen die überzeugenden und umfassenden Feststellungen des MEDAS in keiner Weise in Zweifel zu ziehen. b) Das Sozialversicherungsgericht kam sodann gestützt auf die im erwähnten Bericht der MEDAS fachärztlich festgestellten Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit zum überzeugenden Schluss, in erwerblicher Hinsicht ergebe sich (nach Gegenüberstellung des Invalideneinkommens von Fr. 36'600. - zum Valideneinkommen von Fr. 74'425. -) eine 50%ige, beziehungsweise auch mit Blick auf die so genannten Tabellenlöhne keine höhere als 50%ige Erwerbseinbusse. In Anwendung des im Übrigen unbestritten gebliebenen Einkommensvergleichs ergibt sich somit, dass kein Anspruch auf eine ganze Rente ausgewiesen ist. c) Damit muss es bei der Feststellung sein Bewenden haben, dass die Zusprechung einer halben Invalidenrente ab 1. Januar 1995 zu Recht erfolgt ist. Den zutreffenden Darlegungen von Verwaltung und Vorinstanz, auf welche verwiesen werden kann, hat das Eidgenössische Versicherungsgericht nichts beizufügen.