Citation: 5A_426/2018 E. 1.3

1.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Hiervon erfasst sind unechte Noven, also neue Tatsachen, die im bisherigen Verfahren bereits hätten vorgebracht werden können, aber nicht vorgebracht wurden. Echte Noven, also Tatsachen, die erst nach dem angefochtenen Entscheid entstanden sind, sind im Verfahren vor dem Bundesgericht demgegenüber grundsätzlich unbeachtlich. Wer neue Tatsachen vorbringt, hat zu begründen, weshalb diese ausnahmsweise zu berücksichtigen sein sollen (BGE 139 III 120 E. 3.1.2; 133 IV 342 E. 2.1; 133 III 393 E. 3). Beide Parteien bringen vor Bundesgericht verschiedentlich neue Tatsachen und Beweismittel vor, insbesondere in den Eingaben vom 12. und vom 26. Juli 2018. Soweit es sich hierbei um echte Noven handelt, sind diese nach dem Ausgeführten von vornherein nicht zu beachten. Soweit die Parteien sodann unechte Noven geltend machen, begründen sie nicht, weshalb diese vor Bundesgericht ausnahmsweise zu berücksichtigen wären. Auch diese sind daher unbeachtlich. Einzig in der Beschwerde führt der Beschwerdeführer aus, weshalb es ihm erlaubt sein müsse, als Reaktion auf die Erwägungen des Obergerichts neue Tatsachen und Beweismittel zum bisherigen Verlauf des Scheidungsverfahrens beizubringen. Wie es sich hiermit verhält, kann mit Blick auf das nachfolgend in E. 2.4 A usgeführte indessen offen bleiben.