Citation: 7B_1450/2024 E. A

Das Bezirksgericht Kreuzlingen sprach B.________ mit Entscheid vom 17. November 2021 der qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (SR 812.121), der Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über Arzneimittel und Medizinprodukte vom 15. Dezember 2000 (SR 812.21), der Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über Waffen, Waffenzubehör und Munition vom 20. Juni 1997 (SR 514.54) und der Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration vom 16. Dezember 2005 (SR 142.20) schuldig. Es verurteilte ihn zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 28 Monaten bei einem zu vollziehenden Anteil von 14 Monaten und einem bedingten Anteil von 14 Monaten. Zudem verwies es B.________ für die Dauer von sieben Jahren des Landes und ordnete die Ausschreibung im Schengener Informationssystem (SIS) und im RIPOL an. Auf Berufung von B.________ bestätigte das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 27. September 2022 in der Sache die Schuldsprüche, die Strafe, die Landesverweisung sowie deren Ausschreibung im SIS. Es ordnete ferner unter anderem an, dass die Sicherheitsleistung von Fr. 15'000.-- zur Anrechnung an die Verfahrenskosten eingezogen und verwertet wird und ein allfälliger Überschuss B.________ auszuzahlen ist (Dispositiv-Ziffer 6). Die von B.________ dagegen erhobene Beschwerde in Strafsachen wies das Bundesgericht mit Urteil 6B_213/2023 vom 6. Dezember 2023 ab, soweit es darauf eintrat. Was den in der Beschwerde gestellten Antrag angeht, von der Einziehung und Anrechnung der Sicherheitsleistung in der Höhe von Fr. 15'000.-- an die Verfahrenskosten sei abzusehen und diese sei stattdessen seiner Ehefrau A.________ herauszugeben, verneinte es die Beschwerdelegitimation von B.________ (Erwägung 1.1.2).