Citation: 4A_411/2023 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz erachtete es für denkbar, dass der erste Unfall, wenn es bei diesem geblieben wäre, keine der durch das Gutachten ausgewiesenen Beschwerden verursacht hätte, so dass diese allein durch den zweiten Unfall ausgelöst worden und ohne den ersten Unfall in gleicher Weise eingetreten wären. Andererseits hat die Vorinstanz eine Mitverursachung nicht von vornherein ausgeschlossen - es geht hier also um das klassische Kausalitätsproblem, einer potentiellen Gesamt- oder Teilursache, die aber im konkreten Fall möglicherweise keinen Einfluss auf den Schaden hatte. Die Vorinstanz hat im Einzelnen dargelegt, weshalb sie bei diesem Beweisergebnis den Nachweis der natürlichen Kausalität nicht als erbracht erachtet. Der Beschwerdeführer zieht diesen Schluss zwar implizit in Zweifel, indem er davon ausgeht, das Bundesgericht werde in jedem Fall einen Kausalzusammenhang annehmen. Er setzt sich aber mit der Argumentation der Vorinstanz nicht weiter auseinander. Damit genügt er den Begründungsanforderungen nicht (vgl. E. 1 hiervor), weshalb es insoweit beim angefochtenen Entscheid sein Bewenden hat.