Citation: 2C_47/2020 E. 1.2.2

1.2.2. A.________, die zuvor als Cabaret-Tänzerin in der Schweiz gearbeitet habe, sei - so die Vorinstanz - mit einem Schengen-Visum über Spanien in die Schweiz eingereist und habe ihren Gatten bereits 12 Tage später geheiratet. Zweieinhalb Wochen nach der Heirat sei sie wieder in die Ukraine zurückgekehrt. In den einzelnen Einvernahmen habe sie widersprüchliche Angaben gemacht und zahlreiche Fragen nicht oder unzutreffend beantwortet (Datum des Eheschlusses; Krankheit des Ehemanns; nur vage Angaben über den Werdegang und Beruf des Gatten; Unkenntnis der Wohnadressen des Paars; Nichterinnern an den Namen des Restaurants, wo die Hochzeitsfeier stattgefunden hat usw.). Seit anfangs 2017 seien sie und ihr früherer Gatte und Vater des gemeinsamen Sohns wieder ein Liebespaar; dies belege, dass es A.________ letztlich darum gegangen sei, dank ihrer Aufenthaltsbewilligung "früher oder später" die eigentliche Familie in die Schweiz nachziehen zu können.