Citation: 2C_835/2018 E. 5.2

5.2. Nach Auffassung der Vorinstanz sind die Beschwerdeführerinnen ihrer Mitwirkungspflicht vorliegend nicht hinreichend nachgekommen: Die Beschwerdeführerin 2 habe sich im Laufe des Verfahrens zwar zu ihrer finanziellen Situation geäussert. Ihre Eingaben widersprächen sich jedoch. Zudem belegten die wenigen eingereichten Dokumente jedenfalls nicht ein Familieneinkommen, das den monatlichen Lebensbedarf der Familie (einschliesslich der nachzuziehenden Tochter) von zumindest Fr. 4'800.-- zu decken vermöchte. Zwar sei ihre Familie bis anhin nicht von der Sozialhilfe unterstützt worden. Indes habe sie während ihres noch relativ kurzen Aufenthalts in der Schweiz gemäss Betreibungsregisterauszug vom 7. Februar 2018 bereits acht Verlustscheine im Gesamtbetrag von über Fr. 20'000.-- gegen sich erwirkt. Auch vor dem Hintergrund der Weigerung der Beschwerdeführerin 2, weitere sachdienliche Unterlagen einzureichen, sei nicht überprüfbar, ob die Familiennachzugsvoraussetzung von Art. 44 lit. c AIG gegeben sei.