Citation: C 201/00 21.12.2000 E. 3

3.- Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebrachten Einwände vermögen, soweit erheblich, zu keiner anderen Beurteilung zu führen: a) Dass die aktuelle Mindestqualifikation für eine Weiterführung der angestammten Tätigkeit im Personalbereich in der Ausbildung zur Personalfachfrau bestehe, ändert nichts an den Anstellungschancen, welche die Beschwerdeführerin mit ihrem relativ breiten bildungs- und erfahrungsmässigen Hintergrund auch ausserhalb des Personalbereichs besitzt. Unbehelflich ist auch der Einwand, die Versicherte könne im klassischen Bankgeschäft, auf welches sich ihre Grundausbildung beziehe, mangels Erfahrung kaum mehr eingesetzt werden, beschränkt sich doch der kaufmännisch-administrative Bereich keineswegs auf dieses Segment des Arbeitsmarktes. b) Die Behauptung, die Beschwerdeführerin sei von 1983 bis 1995 fast ausschliesslich mit Personalaufgaben und Personaladministration betraut gewesen, findet in den Akten keine Stütze. Für die X.________ war die Versicherte während eines vom 25. August 1983 bis zum 31. Dezember 1985 dauernden Arbeitsverhältnisses laut Arbeitszeugnis vom 31. Dezember 1985 nicht nur in der Personalabteilung, sondern auch im Kreditsekretariat und in der Administration tätig. Im die (vom 1. Januar 1986 bis zum 31. Dezember 1987 dauernde) Anstellung betreffenden Zeugnis der Y.________ AG vom 31. Dezember 1987 werden nebst personalspezifischen Tätigkeiten auch die üblichen Sekretariatsarbeiten, die Korrespondenz in Deutsch und Englisch, die Organisation und Durchführung zentraler Sonderveranstaltungen und die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit der internen Dienste erwähnt. Im Zeugnis vom 18. Dezember 1995 führte die Firma Z.________, für welche die Beschwerdeführerin vom 1. Januar 1988 bis zum 31. Dezember 1995 als Direktionssekretärin tätig war, aus, diese sei seit Beginn als Assistentin der Geschäftsleitung tätig und "auch" für die Personalangelegenheiten verantwortlich gewesen. Neben der Korrespondenz in Englisch und Deutsch mit Kunden und Lieferanten sei sie für die selbstständige Wahrnehmung aller Sekretariatsarbeiten zuständig gewesen, wobei ihr eine sehr gute Sekretariatsführung attestiert wurde. Daraus, dass die vom Pflichtenheft umfassten Bereiche Sekretariat und Rechnungswesen Teile des Personalwesens und der Personaladministration darstellten, kann die Versicherte nichts zu ihren Gunsten ableiten, können doch Sekretariats- und Buchhaltungserfahrungen im Personalbereich auch auf anderen Gebieten verwertet werden. c) Die Beschwerdeführerin vertritt die Auffassung, die Umstände, dass sie bereits 1996/97 arbeitslos gewesen sei und das am 1. August 1998 angetretene Arbeitsverhältnis mit der A.________ AG von der Arbeitgeberin bereits per 30. November 1999 gekündigt worden sei, zeigten, dass es ihr an der von der Vorinstanz angenommenen breiten beruflichen Erfahrung im Bereich der kaufmännisch-administrativen Tätigkeiten fehle, weshalb die stark erschwerte Vermittelbarkeit - auch wegen der persönlichen Arbeitslosenbilanz - zu bejahen sei. Dieser Argumentation kann nicht gefolgt werden. Aus den von der Versicherten erwähnten Umständen kann in Anbetracht ihrer Ausbildung und Erfahrung sowie des Arbeitszeugnisses der Firma Z.________ auch ohne Beizug von Statistiken jedenfalls nicht auf eine aus Gründen des Arbeitsmarktes stark erschwerte Vermittlung (Art. 59 Abs. 1 AVIG) geschlossen werden. Dies gilt umso mehr, als im Aktionsplan des KIGA Schwyz vom 23. März 2000 in der (im gemeinsamen Gespräch auszufüllenden) Rubrik "Bewerbungsstrategie" im Bereich "Büro/Verwaltung" ein hohes Anforderungsniveau angegeben wird, was der Behauptung, nicht über eine breite Erfahrung auf dem Gebiet der kaufmännisch-administrativen Tätigkeiten zu verfügen, widerspricht.