Citation: 8C_205/2007 07.07.2008 E. 5

Der Beschwerdeführer legt letztinstanzlich ein zuhanden der Invalidenversicherung erstelltes Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) vom 28. Februar 2007 auf. Die Gutachter attestieren ihm (ab dem 17. Januar 2007, dem Tag der Schlussbesprechung) eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in einer leichten oder körperlich mittelschweren Tätigkeit, wobei die "leichte Einschränkung" der Arbeitsfähigkeit durch die chronischen Kopfschmerzen bedingt sei. Aus rheumatologischer Sicht ergab sich bis auf die Zumutbarkeit lediglich leichter oder mittelschwerer Tätigkeiten keine, aus psychiatrischer Hinsicht gar keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Die Gutachter haben auch zur Unfallkausalität der Kopfschmerzen Stellung genommen. Sie gehen davon aus, dass dem Heckauffahrunfall kaum Bedeutung zukomme. Damit ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die heute nach gutachterlicher Auffassung noch zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führenden Kopfschmerzen nicht durch den hier streitigen Unfall vom 21. Februar 2002 verursacht worden sind. Der Psychiater hat sich insbesondere auch zur psychischen Entwicklung seit dem zweiten Unfall - welcher nach Ansicht des Beschwerdeführers Ursache für seine psychophysischen Beschwerden sei - geäussert, kommt indessen nach ausführlicher Diskussion auch der Stellungnahmen des vormals behandelnden Psychiaters Dr. med. C.________ zum Schluss, dass die vermutete verminderte psychische Belastbarkeit durch keine psychische Störung mit Krankheitswert begründbar sei. Damit ergibt sich auch aus dem MEDAS-Gutachten, dass die geklagten Beschwerden nicht auf den hier zu beurteilenden Unfall zurückzuführen sind.