Citation: 2C_100/2021 E. 3.1.1

3.1.1. Die Vorinstanz hat sich betreffend Sachverhaltsfeststellung bezüglich der Tierhaltung in der Liegenschaft in U.________ im Wesentlichen auf die fotografisch dokumentierte, dort am 22. September 2018 angetroffene Situation und die Feststellungen des vor Ort vertretenen kantonalen Amtes abgestützt. Diesbezüglich seien unter anderem die sich in den Käfigen und Terrarien befindlichen toten und lebenden Tiere, die von Futterresten und Tierkot verdreckten Käfige bzw. Käfigböden und Trinkbehälter (vgl. Bst. A.b oben) sowie die meterhohen Müllberge im Innern sowie völlig verdreckten Fussböden und Fenster bzw. der allgemein schlechte hygienische Zustand des Hauses fotografisch festgehalten. Der Tod der Bartagamen sei auf das fehlende Futter und Wasser in den Terrarien und die Ausschaltung der Klimatisierung, der tote Vogel und der höchst kritische Zustand der noch lebenden Vögel auf das ungenügende Futter und Wasser zurückzuführen. Die Beschwerdeführerinnen hätten die Liegenschaft in U.________ verlassen und die im Haus befindlichen Tiere weder ausreichend gepflegt noch gefüttert bzw. seien nicht mehr regelmässig zur Liegenschaft zurückgekehrt, um sich um die betroffenen Tiere zu kümmern. Deshalb seien auch die toten Tiere nach wie vor im Haus gelegen und nicht bereits von den Beschwerdeführerinnen entsorgt worden.