Citation: 6B_594/2016 E. 1.7.1

1.7.1. Schliesslich erachtet der Beschwerdeführer sein rechtliches Gehör als verletzt, weil die Vorinstanz sich nicht konkret äussere zu den von ihm genannten Gründen, weshalb er seine Ferienabwesenheit im Tatzeitpunkt in den Einvernahmen nicht von Anfang an erwähnt habe. So habe er vorgebracht, dass er bei seiner ersten Befragung nicht an eine Alibiangabe gedacht habe, weil er vom Vorwurf gegen ihn völlig überrascht worden sei, und anlässlich der Konfrontationseinvernahme sei er völlig perplex gewesen, als der Beschwerdegegner 2 angegeben habe, ihn als die gesuchte Person zu erkennen. Da er keinen Verteidiger gehabt habe, sei er nicht gefragt worden, wo er sich im Tatzeitpunkt aufgehalten habe, und dass er sich damals zu diesem Punkt nicht geäussert habe, mache seine späteren Aussagen vor dem Untersuchungsrichter in keiner Weise verdächtig (Beschwerde, S. 32).