Citation: 4A_35/2024 E. 5.4.2

5.4.2. Die Vorinstanz hielt fest, dem Beschwerdeführer seien die Versicherungsbedingungen und damit die Pflicht, sich nach drei Monaten fachärztlich untersuchen zu lassen, bekannt gewesen. Zudem habe er die hausärztlich empfohlene psychotherapeutische Begleitung während rund eines Jahres verweigert. Der Beschwerdeführer setzt sich mit diesen vorinstanzlichen Erwägungen nicht hinreichend auseinander. Vielmehr behauptet er bloss erneut, dass er sich keiner fachärztlichen Untersuchung verweigert habe und nicht zu einer fachärztlichen Behandlung verpflichtend aufgefordert worden sei. Als medizinischer Laie habe er auf den von seinem Hausarzt vorgeschlagenen Behandlungsplan vertrauen dürfen, weshalb ihn kein Verschulden treffe. Mit diesen Vorbringen zeigt er insbesondere nicht auf, inwiefern ihn objektive oder zumindest ihm nicht zurechenbare Umstände an der Erfüllung seiner Obliegenheit gehindert haben sollen und daher die Vorinstanz zu Unrecht von einer fehlenden Anwendung von Art. 45 Abs. 1 lit. a VVG ausgegangen ist. Seine diesbezüglichen Rügen erweisen sich somit als unzulässig.