Citation: 5A_452/2022 E. B

B.a. Mit Klagebewilligung vom 31. Oktober 2017 klagten B.A.________ und C.A.________ beim Kreisgericht Rheintal gegen E.D.________ und F.D.________. Soweit hier noch von Belang, verlangten sie im Wesentlichen die Verpflichtung der Beklagten dazu, die vom Grundstück Nr. yyy zum Grundstück Nr. xxx führenden, zerstörten Wasser- und Elektrizitätsleitungen wiederherzustellen bzw. auf eigene Kosten wiederherstellen zu lassen. Sodann seien den jeweiligen Eigentümern der Parzelle Nr. xxx zulasten der jeweiligen Eigentümer der Parzelle Nr. zzz als Dienstbarkeit Überbaurechte für die Stallwand, die Jauchegrube, den Dachstuhl und das Dach, welche vom Grundstück Nr. xxx auf das Grundstück Nr. zzz überragen, sowie für die Wasser- und die Elektrizitätsleitungen, welche vom Grundstück Nr. yyy zum Grundstück Nr. xxx führen, einzuräumen und im Grundbuch W.________ einzutragen. B.b. Die Beklagten erhoben mit ihrer Klageantwort vom 25. Januar 2018 eine Widerklage, welche sie später wieder zurückzogen. Anlässlich der Schlussverhandlung beantragten sie die Gewährung einer Grunddienstbarkeit zugunsten der Kläger für die Stallwand, den Dachstuhl und das Dach des Eselstalls gegen eine Entschädigung von Fr. 2'000.--. B.c. Das Kreisgericht führte am 31. Oktober 2018 einen Augenschein durch und holte mehrere Gutachten ein, bevor es die Klage mit Entscheid vom 3. März 2020 teilweise guthiess. Es räumte den Klägern ein Überbaurecht für die Stallwand, den Dachstuhl und das Dach des Eselstalls ein, wies das Grundbuchamt zu dessen Eintragung an und sprach den Beklagten eine Entschädigung von Fr. 2'000.-- für das Überbaurecht zu. Im Übrigen wies es die Klage ab.