Citation: 1C_62/2016 E. 2.5

2.5. Soweit die Beschwerdeführer nunmehr die Feststellungen des Verwaltungsgerichts zum gewachsenen Terrain und damit indirekt die Terrainaufnahme Cavagelli als offensichtlich unrichtig rügen, ist fraglich, ob darauf eingetreten werden kann. Die Frage kann offen bleiben, weil die eingereichten Fotos nicht geeignet sind, die offensichtliche Unrichtigkeit der Geländeaufnahme aus dem Jahr 2002 zu belegen. Die Fotos des Werkhofs (act. 3/3BE, 10 und 11) belegen lediglich, dass dieser über eine ebenerdige Zufahrt von der Via Palius (d.h. von Norden) her verfügte und das Gelände nach Süden bzw. Südwesten anstieg. Dagegen lässt sich der genaue Terrainverlauf im Bereich des heutigen Bauvorhabens (südlich der Werkhofzufahrt bis zur Via Sogn Giacun) nicht erkennen. Dieser ergibt sich auch nicht - wie die Beschwerdeführer geltend machen - aus dem Vergleich von Foto 3/3BE und 5/4BE (vor und nach den Planierarbeiten für die Casa Iris) : Aufgrund der unterschiedlichen Perspektive (das erste Bild zeigt die Nordfassade, das zweite die Westfassade) kann aus der Höhe der Betonsockel kein direkter Schluss auf die Höhe der Aufschüttungen bzw. das ursprüngliche Terrain gezogen werden. Das Foto der Tiefgarageneinfahrt zur Casa Iris beweist nur, dass diese deutlich tiefer liegt als das umliegende Gelände. Dagegen lässt sich dem Foto nicht entnehmen, ob die Einfahrt dem ursprünglichen Terrainverlauf entspricht (wie die Beschwerdeführer geltend machen) oder im Gegenteil ins Gelände eingeschnitten wurde (so G.________ mit Verweis auf das Foto der Baustelle, Beilage 2 der Gemeindeduplik vor Verwaltungsgericht). Der alten Luftaufnahme "Wegnetz Ausbaustandard" können schon aufgrund der Vogelperspektive keine gesicherten Aussagen zum Geländeniveau entnommen werden. Dies gilt erst Recht für die heutigen Fotos der Casa Iris, die den Zustand nach 2007 zeigen.