Citation: 2P.216/2005 23.02.2006 E. 3

Die Beschwerdeführer argumentieren schliesslich, es verletze Treu und Glauben (Art. 9 BV), dass die kantonale Erstinstanz zunächst eine definitive Bewilligung in Aussicht gestellt, eine solche dann aber in ihrer Verfügung vom 11. Mai 2004 ohne nähere Begründung ausgeschlossen und ihnen zudem eine angemessene Nachfrist zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes verweigert habe. Die Einwohnergemeinde Y.________ hat in ihrem Schreiben vom 25. August 2003 eine definitive Bewilligung nicht bedingungslos zugesichert, sondern nur unter der Voraussetzung, dass alle in der Grundverfügung genannten Bedingungen und Auflagen erfüllt sind. Die Beschwerdeführer behaupten nicht, dass dies im Zeitpunkt der hier massgeblichen Verfügung vom 11. Mai 2004 der Fall gewesen sei. Unbestritten ist insbesondere, dass die OGG damals die Zusammenarbeit mit ihnen schon eingestellt hatte. Demzufolge ist ein Verstoss gegen Treu und Glauben nicht ersichtlich, ebenso wenig ein Anspruch auf Gewährung einer Nachfrist. In Bezug auf diesen letzten Punkt argumentieren die Beschwerdeführer übrigens einmal mehr appellatorisch.