Citation: 2C_37/2021 E. 3.6.4

3.6.4. Die Steuerpflichtigen hätten daher in Befolgung der qualifizierten Rüge- und Begründungsobliegenheit detailliert anhand der vorinstanzlichen Erwägungen darzutun gehabt, dass und weshalb die generelle Anhebung in ihrem individuell-konkreten Fall verfassungsrechtlich unhaltbar, konkret willkürlich, sei. Dies haben sie unterlassen. So reicht es nicht, in höchst allgemeiner Weise die Vermutung zu äussern, dass die statistische Menge zur Beurteilung der bisherigen Bewertungen in kleinen Gemeinden wohl zu gering sei. Ebenso unbehelflich ist die durch nichts belegte Behauptung, dass die höhere Anhebung in ihrem Dorf wohl darauf zurückzuführen sei, dass die Datenbasis dünner sei als jene im Nachbardorf. Griffiges Datenmaterial zu ihrem eigenen Objekt, zu gleichwertigen Vergleichsobjekten und insgesamt zur Situation am Ort haben die Steuerpflichtigen nicht vorgelegt, womit sie der qualifizierten Rüge- und Begründungsobliegenheit von vornherein nicht genügen können.