Citation: 9C_151/2014 E. A

Die am 8. Februar 2000 geborene A.________, deren Mutter das alleinige Sorgerecht innehatte und am 23. Februar 2013 verstarb, bezieht mit Wirkung ab 1. März 2013 eine Waisenrente der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV). Sie lebt - wie schon vor dem Tod ihrer Mutter - im gleichen Haushalt wie ihr Halbbruder und ihr Stiefvater, welcher per 23. März 2013 als Pflegevater eingesetzt wurde (Pflegevertrag vom 24./28. Mai bzw. 13. August 2013). A.________ wurde von ihrem Vormund am 29. Mai 2013 zum Bezug von Ergänzungsleistungen angemeldet. Die Ausgleichskasse des Kantons Thurgau verneinte mit Verfügung vom 13. September 2013 und Einspracheentscheid vom 12. November 2013 den Anspruch auf Ergänzungsleistungen ab 1. März 2013 mit der Begründung, es liege ein Einnahmeüberschuss vor. Dieser ergab sich aus einer gemeinsamen Berechnung der Einnahmen und Ausgaben von A.________, ihrem Halbbruder sowie ihrem Stief- und Pflegevater.