Citation: 6B_160/2022 E. 1

Alle sechs Straf- und Zivilkläger stellten im erstinstanzlichen Verfahren eine Genugtuungsforderung, B.A.________ stellte zudem ein Schadenersatzbegehren. Die Vorinstanz wies als Folge des Freispruchs die Zivilforderungen der Eltern der Verunfallten, B.A.________ und A.A.________, und der Schwestern der Verunfallten, D.A.________ und C.A.________, ab. Die Eltern und Schwestern der Verunfallten machen Zivilforderungen gestützt auf Art. 47 OR, der Vater der Verunfallten zudem gestützt auf Art. 45 Abs. 1 OR geltend. Es handelt sich um Schadenersatz- und Genugtuungsforderungen, welche gestützt auf eine schädigende Handlung im Sinne von Art. 41 ff. OR zu entschädigen sind. Der angefochtene Entscheid, mithin die Frage, ob ein Schuld- oder Freispruch ergeht, wirkt sich unmittelbar auf die Zivilforderungen der Eltern und der Schwestern der Verunfallten aus. Sie sind somit zur Beschwerde in Strafsachen legitimiert (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG). Anders verhält es sich in Bezug auf die erstinstanzlich abgewiesenen Genugtuungsforderungen von F.F.________ und G.F.________. Die Vorinstanz hält fest, die Abweisung dieser Genugtuungsforderungen durch die Erstinstanz sei im Berufungsverfahren unangefochten geblieben und somit in Rechtskraft erwachsen. Diese Feststellung der Vorinstanz wird in der Beschwerde nicht beanstandet. Somit bildeten die Genugtuungsforderungen von F.F.________ und G.F.________ nicht Gegenstand des Berufungsverfahrens. Die Beschwerdelegitimation fällt dahin, wenn das Strafverfahren im Zivilpunkt bereits rechtskräftig erledigt ist (Urteile 6B_1235/2020 vom 5. Mai 2021 E. 1.1; 6B_1280/2020 vom 3. Februar 2021 E. 1.2; je mit Hinweisen). Bei dieser Sachlage kann sich der angefochtene Entscheid nicht im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG auf allfällige Zivilforderungen von F.F.________ und G.F.________ auswirken. Sie sind in der Sache nicht zur Beschwerde in Strafsachen legitimiert, auf ihre Beschwerde ist nicht einzutreten.