Citation: 6B_595/2021 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung seines Anspruchs auf ein unparteiisches, unbefangenes und unvoreingenommenes Gericht (Art. 56 StPO, Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK). Er argumentiert, aus einer Gesamtschau aller Umstände ergebe sich, dass der vorinstanzliche Spruchkörper bei der Entscheidfindung befangen gewesen sei. So habe die Instruktionsrichterin bereits fünf Tage nach Erhalt des Rückweisungsurteils des Bundesgerichts erneut zur Berufungsverhandlung vorgeladen. Ferner stütze die Vorinstanz ihren neuerlichen Schuldspruch trotz vom Bundesgericht festgestellter Unverwertbarkeit zufolge fehlender Konfrontation mit der früheren Schwägerin des Beschwerdeführers auf deren SMS und deren schriftliche Erklärung zu Handen des erstinstanzlichen Gerichts ab. Zu diesen Umständen würden - vor allem, aber nicht nur bezüglich der Instruktionsrichterin - noch weitere den Befangenheitsanschein bekräftigende Aspekte hinzutreten, wie beispielsweise die suggestive Fragestellung der Instruktionsrichterin, die abwegige antizipierte Beweiswürdigung und die inhaltlichen Absprachen zwischen der Instruktionsrichterin und einer der Gutachterinnen. Letzteres führe dazu, dass auch die Sachverständige als befangen i.S.v. Art. 56 i.V.m. Art. 183 Abs. 3 StPO anzusehen sei und ihr Gutachten damit unverwertbar sei.