Citation: 1C_565/2022 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, es bestehe ein hinreichender Verdacht, dass sich der Beschwerdegegner und die Beschwerdegegnerin der Nötigung (Art. 181 StGB) schuldig gemacht hätten. Zusammengefasst begründet er das strafbare Verhalten damit, dass er, entgegen der Feststellung der Vorinstanz, während der polizeilichen Einvernahme vom 13. Februar 2022 nicht einverstanden gewesen sei, dass der Beschwerdegegner sein Mobiltelefon durchsucht. Vielmehr habe ihm der Beschwerdegegner nach telefonischer Rücksprache mit der Beschwerdegegnerin ohne förmliche Eröffnung eines Strafverfahrens und ohne Hinweis auf die ihm zustehenden Rechte mitgeteilt, dass sein Mobiltelefon sichergestellt werde, sofern er der Durchsuchung nicht zustimme. Da er beruflich auf sein Mobiltelefon angewiesen sei, wäre eine längere Sicherstellung des Geräts für ihn mit grossen Nachteilen verbunden gewesen. Infolgedessen habe er erst aufgrund der Drohung mit der Sicherstellung in die Durchsuchung eingewilligt. Damit sei erstellt, dass er von der Beschwerdegegnerin und dem Beschwerdegegner durch die in Aussicht gestellte Zwangsmassnahme zur Einwilligung in die Durchsuchung der gespeicherten Foto- und Videodateien genötigt worden sei. Die Durchsuchung sei zudem unverhältnismässig gewesen, da der Beschwerdegegner die auf seinem Mobiltelefon gespeicherten Foto- und Videoaufnahmen wahllos und ohne zeitliche Einschränkung auf das Datum des Vorfalls im Zug gesichtet habe.