Citation: 1B_306/2021 E. 2.2

2.2. Das Kantonsgericht hat im angefochtenen Entscheid einen Anspruch des Beschwerdeführers auf amtliche Verteidigung mit der Begründung verneint, es handle sich bei einem Strafmass von 40 Tagessätzen und einer Busse von 400 Franken, welches die Staatsanwaltschaft im Strafbefehl gegen den Beschwerdeführer verhängt habe, um einen Bagatellfall. Das Verfahren biete weder in tatsächlicher Hinsicht - der Beschwerdeführer soll im Rahmen des Verfahrens betreffend Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung der zuständigen Sachbearbeiterin und der Abteilungsleiterin des Amtes für Migration und Bürgerrecht verschiedene E-Mails geschickt haben mit der Forderung, seine Aufenthaltsbewilligung vorzeitig und ohne weitere Prüfung zu verlängern, unter der Androhung, sie andernfalls öffentlich der Menschenrechtsverletzung zu bezichtigen, ihre finanziellen und sozialen Lebensläufe im Internet zu veröffentlichen und "Verfahren" gegen sie einzuleiten - noch in rechtlicher Hinsicht besondere Schwierigkeiten, denen der über einen maltekischen Abschluss (Master) im internationalen Recht verfügende Beschwerdeführer nicht gewachsen wäre. Seinen mangelnden Kenntnissen der deutschen Sprache werde durch den Beizug eines Dolmetschers Rechnung getragen. Der Beschwerdeführer setzt sich mit diesen zutreffenden Ausführungen des Kantonsgerichts nicht sachgerecht auseinander. Mit der nicht näher begründeten Behauptung, das Kantonsgericht habe zusammen mit dem Strafgericht "und der Gesetzgebung Basel-Landschaft" seine ihm nach Art. 6 EMRK zustehenden Rechte verletzt, legt er jedenfalls nicht in einer den gesetzlichen Anforderungen genügenden Weise dar, inwiefern der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt. Das ist auch nicht ersichtlich.