Citation: 7B_35/2024 E. B

B.a. Mit Verfügungen vom 29. bzw. 31. August 2023 liess die Staatsanwaltschaft bei den (ehemaligen) Revisionsstellen der genannten Gesellschaft und bei einer Treuhandfirma diverse Unterlagen betreffend die Geschäftsjahre 2018 bis 2021 der Gesellschaft edieren. Der Beschuldigte wurde unverzüglich über die Editionsverfügungen orientiert, worauf er am 7. September 2023 die Siegelung der edierten Unterlagen beantragte. B.b. Mit Gesuch vom 25. September 2023 beantragte die Staatsanwaltschaft beim kantonalen Zwangsmassnahmengericht, auf das Siegelungsbegehren des Beschuldigten sei nicht einzutreten und sie sei zu ermächtigen, die edierten Unterlagen zu durchsuchen; eventualiter sei eine entsprechende Entsiegelung zu bewilligen. B.c. Mit Eingabe vom 20. Oktober 2023 an das Zwangsmassnahmengericht beantragte der Beschuldigte, das Siegelungsbegehren sei gutzuheissen, das Entsiegelungsgesuch abzuweisen, und es sei festzustellen, dass sämtliche mittels Editionsverfügungen vom 29. bzw. 31. August 2023 erlangten Unterlagen unverwertbar (im Sinne von Art. 141 Abs. 2 und Abs. 4 StPO) und folglich aus den Akten zu weisen seien. B.d. Mit Verfügung vom 1. Dezember 2023 trat das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Luzern, Einzelrichterin (ZMG), auf das Siegelungsbegehren vom 7. September 2023 des Beschuldigten nicht ein und überliess der Staatsanwaltschaft die edierten Unterlagen, ohne Prüfung von materiellen Entsiegelungsvoraussetzungen, zur Durchsuchung nach Eintritt der Rechtskraft der Verfügung.