Citation: 8C_206/2024 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht erkannte dem Gutachten der Klinik F.________ bei der Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts insbesondere hinsichtlich der über den 30. November 2019 (E. 2.2) hinaus feststellbaren unfallbedingten Gesundheitsschädigungen und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit vollen Beweiswert zu. Demnach vermöge die beginnende Subtalararthrose im linken unteren Sprunggelenk (USG) keine anspruchserhebliche Beeinträchtigung der gesundheitlichen Unversehrtheit zu begründen, weshalb die Verneinung eines Anspruchs auf Integritätsentschädigung nicht zu beanstanden sei. Das in diesem Zusammenhang geklagte Ausmass der Schmerzen sei nur zu einem geringen bis mässigen Anteil auf ein organisches Substrat zurückzuführen. Dieses unfallbedingte organische Substrat habe in Bezug auf die angestammte Tätigkeit als selbstständigerwerbender Automechaniker einzig eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 10 % in der Form eines erhöhten Pausenbedarfs zur Folge. In einer leidensadaptierten, körperlich leichten Tätigkeit mit Wechselbelastung sei die Leistungsfähigkeit jedoch unfallbedingt aus somatischen Gründen nicht eingeschränkt. Hinsichtlich der organisch nicht hinreichend objektivierbaren Beschwerden, insbesondere der somatisch nicht erklärbaren Schmerzstörung prüfte und verneinte die Vorinstanz deren Unfalladäquanz praxisgemäss nach der Rechtsprechung zu psychischen Fehlentwicklungen in der Folge von Unfällen (BGE 115 V 133).