Citation: 2A.196/2005 26.09.2005 E. 4

Der Beschwerdeführer beanstandet auch den Kostenentscheid des Obergerichts. Er müsse von den Kosten in allen Instanzen ganz oder teilweise befreit werden, weil er über einen "Deliktsbetrag" von rund Fr. 18'000.-- (vor allem die Dringlichkeitszuschläge betreffend), was über 91 % der anfänglichen Verurteilung durch die Aufsichtsbehörde entspreche, "freigesprochen" worden sei. Nach dem zuvor Gesagten erweist sich der Kostenentscheid des Obergerichts indes nicht als willkürlich. Das Obergericht hielt an den meisten durch die Aufsichtsbehörde erhobenen Vorwürfen fest. Somit bestand nach der gemäss kantonalem Recht (vgl. § 19 aAnwG/LU und § 15 Abs. 2 des aktuellen AnwG/LU vom 4. März 2002) entsprechend anzuwendenden Bestimmung von § 275 des luzernischen Gesetzes über die Strafprozessordnung vom 3. Juni 1957 keine Verpflichtung, den Beschwerdeführer von den Kosten zu befreien.