Citation: 1B_181/2016 E. A

Am 12. November 2015 reichte die Bank X.________ Switzerland AG bei der Meldestelle für Geldwäscherei des Bundesamtes für Polizei eine Verdachtsmeldung gemäss Art. 305ter Abs. 2 StGB gegen die A.________ GmbH ein. Gestützt auf diese Verdachtsmeldung eröffnete das Untersuchungsamt St. Gallen eine Strafuntersuchung gegen den über die Konten der A.________ GmbH bei der Bank X.________ AG einzelzeichnungsberechtigten B.________ wegen des Verdachts auf Betrug und Geldwäscherei. Mit Verfügung vom 10. Dezember 2015 forderte es die Bank X.________ AG zur Edition von Unterlagen bezüglich zweier Konten und eines Depots der A.________ GmbH auf und sperrte alle Konten und Depots der A.________ GmbH. Diese Verfügung wurde von B.________ sowie von der A.________ GmbH angefochten. Die Anklagekammer des Kantons St. Gallen wies am 16. März 2016 die Beschwerde ab, soweit sie darauf eintrat. Sie sprach B.________ die Rechtsmittelbefugnis ab und hielt fest, die Kontensperre sei als Einziehungsbeschlagnahme nach Art. 263 Abs. 1 lit. d StPO bzw. allenfalls als Restitutionsbeschlagnahme nach Art. 263 lit. c StPO zu Recht erfolgt.