Citation: 5C.282/2002 27.03.2003 E. 10

Aus den dargelegten Gründen ist die Berufung der Klägerin vollumfänglich gutzuheissen, was den Kinderunterhalt anbetrifft, hingegen nur teilweise - zu einem Drittel - bezüglich des Ehegattenunterhalts. Die Anschlussberufung muss abgewiesen werden. Die Gerichtsgebühr wird den Parteien im Verhältnis von einem zu drei Vierteln auferlegt (Art. 156 Abs. 3 OG), und der Beklagte hat der Klägerin eine herabgesetzte Parteientschädigung auszurichten (Art. 159 Abs. 3 OG). Den Gesuchen beider Parteien um unentgeltliche Rechtspflege kann entsprochen werden; die Uneinbringlichkeit der Parteientschädigung ist dabei ausgewiesen (Art. 152 OG).