Citation: 2A.29/2002 14.05.2002 E. B

Mit Verfügung vom 24. August 2000 verweigerte die Direktion für Soziales und Sicherheit des Kantons Zürich die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligungen für B.________, A.________ und die Tochter C.________. Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, das Verhalten von B.________ habe wiederholt zu schweren Klagen Anlass gegeben, weshalb seine weitere Anwesenheit unerwünscht sei. Die im Familiennachzug zugelassene Ehefrau und die gemeinsame Tochter seien in diesen Entscheid einzubeziehen. Dagegen führten B.________ und A.________ je getrennt Rekurs beim Regierungsrat des Kantons Zürich. Dieser vereinigte die Verfahren und wies die Rekurse am 6. Juni 2001 ab. In der Folge verhängte das Bundesamt für Ausländerfragen gegenüber B.________ eine Einreisesperre auf unbestimmte Dauer. Gegen den Entscheid des Regierungsrates erhoben B.________ und A.________ je Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich. Dieses vereinigte die beiden Beschwerden mit Beschluss vom 21. November 2001 und trat darauf nicht ein, im Wesentlichen mit der Begründung, es fehle an einem Anspruch auf Aufenthaltsbewilligung, was die Beschwerde an das Verwaltungsgericht ausschliesse. Am 12. Dezember 2001 wurde die Ehe A.-B.________ geschieden, wobei die Mutter die elterliche Sorge über die Tochter C.________ zugesprochen erhielt.