Citation: 4A_581/2015 E. A

Mit Totalunternehmerwerkvertrag vom 6. Juni 2006 (nachfolgend: TU-Werkvertrag) betraute die B.________ AG (Bestellerin, Beklagte, Beschwerdegegnerin) die A.________ AG (Unternehmerin, Klägerin, Beschwerdeführerin) mit der Planung und Erstellung der Überbauung C.________ in U.________, umfassend den Neubau von 6 Mehrfamilienhäusern mit 54 Eigentumswohnungen und 96 Parkplätzen, zu einem Globalpreis von Fr. 20'586'694.-- (Werkpreis: Fr. 19'194'546.-- plus sog. Budgetbeträge) inkl. 7,6 % MwSt. Das Bauvorhaben wurde in mehreren Etappen erstellt: 1. Etappe: Häuser C und D; 2. Etappe: Haus B; 3. Etappe: Haus E; 4. Etappe: Haus A; 5. Etappe: Haus F; die Position Infra (Infrastruktur/Umgebung) verteilte sich über mehrere Etappen. Die Wohnungen wurden teilweise verkauft, teilweise vermietet. Die Klägerin erstellte je Etappe eine eigene Schlussrechnung; jene für die erste, zweite und dritte Etappe datieren je vom 6. Juli 2010, jene für die vierte und fünfte Etappe sowie für die Infra-Position datieren je vom 22. Juni 2012. Ebenfalls am 22. Juni 2012 erstellte die Klägerin eine Schlussabrechnung für verspätete Zahlungen und eine weitere für zusätzliche Leistungen.