Citation: 9C_577/2007 07.01.2008 E. 2

2.1 Die Vorinstanz hat die gesetzlichen Bestimmungen und Grundsätze über den Begriff der Invalidität (Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG), den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung), die Bemessung des Invaliditätsgrades bei erwerbstätigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG; BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348, 128 V 29 E. 1 S. 30, 104 V 135 E. 2a und b S. 136) sowie über die Bedeutung ärztlicher Auskünfte (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261) richtig wiedergegeben. Darauf wird verwiesen. 2.2 Das kantonale Gericht hat als Ergebnis einer inhaltsbezogenen, umfassenden und sorgfältigen freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG; vgl. auch BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400) namentlich gestützt auf das Gutachten der Klinik V.________ vom 18. März 2005 festgestellt, dass die Beschwerdeführerin für leichte wechselbelastende Tätigkeiten grundsätzlich ganztags zu 100% arbeitsfähig ist. Zu beachten sind hierbei die im Gutachten genannten Belastungseinschränkungen (Arbeiten über Kopf; vorgeneigtes Sitzen und Stehen sollte nur ab und zu vorkommen, Hockestellung sowie Besteigen von Leitern sollten die Ausnahme bleiben; ferner sind Arbeiten zu meiden, die ein höheres Mass an Gleichgewicht erfordern. Der gestützt darauf vorgenommene Einkommensvergleich unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 10% ergab einen Invaliditätsgrad von 16% und begründet damit keinen Anspruch auf eine Rente. 2.3 Die vorinstanzliche Feststellung einer Arbeitsfähigkeit von 100% hinsichtlich leidensadaptierter Tätigkeiten ist tatsächlicher Natur (Art. 105 Abs. 2 BGG; BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 398 f.) und bleibt für das Bundesgericht verbindlich. Denn sie ist im Lichte der Vorbringen der Beschwerdeführerin weder offensichtlich unrichtig noch in Verletzung von Art. 95 BGG getroffen worden. Insbesondere ist der Einwand unbegründet, es liege bei der Beschwerdeführerin eine nachhaltige Störung des psychischen Wohlbefindens vor, weshalb eine eingehende psychologische Abklärung notwendig sei. Die Vorinstanz hat zutreffend dargelegt, dass auch der betreuende Hausarzt in seiner letzten Stellungnahme vor Erlass der angefochtenen Verfügung auf die Erkenntnisse der Klinik V.________ verwies. Zudem führte das kantonale Gericht zutreffend aus, bereits Dr. med. R.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie leitender Arzt des psychosomatischen Dienstes der Klinik V.________, habe die Versicherte untersucht und bis auf die psychischen Kontextfaktoren wie namentlich Z56 (Belastung durch Arbeitsplatzkonflikt und Entlassung) und Z60/Z63 (Probleme in Verbindung mit der sozialen Umgebung bzw. familiärer Umstände) keine ICD-10:F kodifizierten psychischen Störungen gefunden, weshalb analog auch im Gutachten keine Hinweise für psychische Störungen, Depressionen oder Persönlichkeitsstörungen festgestellt worden seien. Dass die Vorinstanz keine zusätzliche psychiatrische Abklärung anordnete, ist deshalb nicht bundesrechtswidrig. Was schliesslich den seitens der Beschwerdeführerin als ungenügend bezeichneten Leidensabzug betrifft, beschlägt dies eine typische Ermessensfrage und ist letztinstanzlicher Korrektur damit nur dort zugänglich, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat (E. 1.2). In der Festlegung des Abzugs von 10% ist keine solche Fehlerhaftigkeit zu erblicken, zumal der Umstand, dass die Beschwerdeführerin ihre ganztägige Tätigkeit nur noch im Rahmen einer leichten wechselbelastenden Tätigkeit ausüben kann, bereits bei der Festsetzung des Invalideneinkommens sowie mit dem Abzug von 10% in jedenfalls nicht offensichtlich ungenügender Werte berücksichtigt wurde. Daran vermag der Hinweis auf "ein belastetes soziales und persönliches Umfeld, insbesondere die nachhaltig belastete Kindheit und die ungenügende Schuldbildung" nichts zu ändern, weshalb der angefochtene Entscheid auch in diesem Punkt bundesrechtskonform ist.