Citation: 1C_688/2023 E. 3.3.5

3.3.5. Zu prüfen bleibt, ob eine Parteientschädigung von Fr. 5'000.-- mit Blick auf die Schwierigkeit der Sache sowie den Zeit- und Arbeitsaufwand als offensichtlich unhaltbar zu beurteilen ist. In ihrer Vernehmlassung an das Bundesgericht legt die Vorinstanz dar, dass die streitgegenständliche Angelegenheit einen mittleren Schwierigkeitsgrad aufwies. Unter dem Blickwinkel des Willkürverbots ist dieser Standpunkt nicht zu beanstanden: Im vorinstanzlichen Verfahren war strittig, ob die vom Strassenverkehrsamt verfügten Auflagen gerechtfertigt waren, um den Beschwerdeführer den Führerausweis zu belassen. Dies hing im Wesentlichen davon ab, ob bei ihm nach seiner stationären Therapie in der Klinik B.________ vom 6. Januar bis 16. Februar 2022 wegen Missbrauchs von Alkohol und Drogen (Kokain) entgegen seinen Angaben und trotz der negativen Haaranalysen eine Drogen- und/oder Alkoholsucht bestand, die ein massgebliches Risiko für das Führen eines Motorfahrzeugs in nicht fahrfähigem Zustand begründet. In rechtlicher Hinsicht stellten sich dabei keine komplexen Fragen. Hingegen waren Abklärungen zum medizinischen Sachverhalt zu treffen, die von der Vorinstanz in vertretbarer Weise nicht mehr als einfach qualifiziert wurden. Die entsprechenden Abklärungen wirkten sich auch erhöhend auf den Zeit- und Arbeitsaufwand aus, den der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers aufbringen musste. Von einem aussergewöhnlichen Aufwand kann diesbezüglich jedoch nicht die Rede sein, zumal der Umfang der Verfahrensakten hier nicht vergleichbar ist mit den vom Beschwerdeführer zitierten Entscheiden, bei denen das Bundesgericht auf eine unzulässige Kürzung der Parteientschädigung erkannte (vgl. Urteil 8C_129/2023 vom 27. Oktober 2023 E. 5.1 und E. 5.2). Dem Beschwerdeführer ist sodann auch insoweit beizupflichten, als die sorgfältige Redaktion von Rechtsschriften mit erheblichem Zeitaufwand verbunden sein kann. Indes hatte die Vorinstanz keine Veranlassung, von einem mehr als mittleren Arbeits- und Zeitaufwand des Beschwerdeführers bzw. seines Rechtsvertreters auszugehen, zumal die Länge von Schriftsätzen entgegen dem Beschwerdeführer keine unmittelbaren Schlüsse auf den entschädigungspflichtigen Aufwand zulassen.