Citation: 6B_158/2015 E. 4.2

4.2. Nach den Feststellungen der kantonalen Behörden unterlag die Beschuldigte gemäss den beim Betreibungsamt angeforderten Unterlagen von November 2011 bis Juli 2012 und ab April 2013 einer Lohnpfändung und lebte somit im tatrelevanten Zeitraum mit dem Existenzminimum. Von August bis Oktober 2012 habe sie in einem Hotel gearbeitet und ab November 2012 bis Januar 2013 sowie für die Monate April und Mai 2013 Arbeitslosengelder bezogen. Aufgrund der geringen Einkünfte habe keine pfändbare Quote berechnet werden können. Im Gastgewerbe verdiene sie ca. Fr. 3'000.-- pro Monat. Ihr Einkommen liege damit unter dem heute geforderten Minimallohn. Und schliesslich sei nicht ersichtlich, dass sie bei gutem Willen ein höheres Einkommen hätte erzielen können (vgl. Urteil S. 3/4 E. 3.2 und 3.4). Der Beschwerdeführer behauptet, die Beschuldigte habe Fr. 3'500.-- zuzüglich Trinkgeld verdient. Zudem macht er geltend, dass sie zweieinhalb Jahre Zeit gehabt hätte, um wieder zahlungsfähig zu werden (Beschwerde S. 3). Mit diesen Angaben vermag der Beschwerdeführer nicht darzutun, dass die Vorinstanz in Willkür verfallen wäre. Selbst wenn die Beschuldigte im Gastgewerbe etwas mehr als Fr. 3'000.-- verdient hätte, legt er nicht dar, dass diese höheren Einkünfte über ihrem Existenzminimum gelegen hätten. Einen Nachweis dafür, dass sie im tatrelevanten Zeitraum bei gutem Willen mehr hätte verdienen können, hat er ebenfalls nicht erbracht. Insbesondere genügt das Vorbringen, sie habe nebst einem Führerschein in Ungarn eine Berufsausbildung als Verkäuferin und Geschäftsführerin abgeschlossen (Beschwerde S. 2), als Nachweis für die besseren Verdienstmöglichkeiten nicht.