Citation: 5P.288/2000 19.09.2000 E. 4

4.- Die staatsrechtliche Beschwerde ist damit abzuweisen. Das Scheidungsbegehren musste als aussichtslos erscheinen, da die Beschwerdeführerin im kantonalen Verfahren nicht dargetan hat, dass es ihr unzumutbar sei, die vierjährige Trennungszeit für eine Scheidung auf einseitiges Begehren abzuwarten. Entsprechend diesem Verfahrensausgang hat die Beschwerdeführerin die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 156 Abs. 1 OG). Sie hat zwar für das vorliegende Verfahren ebenfalls ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt, doch musste auch das Beschwerdebegehren vor Bundesgericht als aussichtslos erscheinen (Art. 152 OG). Bei der Bemessung der Gerichtsgebühr ist den finanziellen Verhältnissen der Beschwerdeführerin Rechnung zu tragen (Art. 153a Abs. 1 OG).