Citation: 1C_501/2022 E. 5.1

5.1. Unter dem Gesichtspunkt der Erforderlichkeit der Massnahme bringt der Beschwerdeführer vor, die Bushaltestelle könne an ihrem bisherigen Standort auf der Hüribachbrücke belassen werden. Dort könnte sie durch eine Verbreiterung der Brücke mit marginalen Mehrkosten behindertengerecht ausgestaltet werden. Eine solche Verbreiterung habe nur geringfügige Auswirkungen auf die Durchflusskapazität. Die gegenteilige Feststellung im angefochtenen Entscheid sei mit keinem Rechenmodell belegt worden. Auch habe das Verwaltungsgericht keinen Augenschein durchgeführt und sei auf seine Einwendungen nicht eingegangen, was seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletze. Ein zweiter alternativer Standort sei derjenige am Rand der im Eigentum der B.________ AG stehenden Parzelle Nr. 90. Dieser habe den Vorteil, dass keine Grünfläche verloren gehe. Der dortige Parkplatz könne entgegen den Feststellungen der Vorinstanz um die benötigte Breite verschoben werden, so dass keine Parkplätze verloren gingen. Unabhängig davon, dass somit zwei alternative Standorte bestünden, gehe das Projekt über das Erforderliche hinaus, da die vorgesehene Trottoirbreite von 2,5 m die gesetzliche Mindestbreite von 2,0 m für die Rollstuhleinfahrtsfläche im Busverkehr überschreite (vgl. Art. 11 Abs. 3 der Verordnung des UVEK vom 23. März 2016 über die technischen Anforderungen an die behindertengerechte Gestaltung des öffentlichen Verkehrs [VAböV; SR 151.342]).