Citation: 1C_266/2022 E. 6

Was die rechtliche Würdigung des Sachverhalts und insbesondere die Einstufung des Vorfalls als schwere Wiederhandlung gegen die Strassenverkehrsvorschriften betrifft, fehlen entsprechende Rügen der Beschwerdeführerin gänzlich. Eine Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid findet nicht statt. Ihre Begründung genügt damit den Rüge- und Begründungsanforderungen nach Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Zudem ist auch nicht ersichtlich, weshalb die Qualifikation des Vorfalls als schwere Widerhandlung im Sinne von Art. 16c Abs. 1 lit. c SVG nicht bundesrechtskonform sein sollte. Vorliegend wird nicht nur ein Blick auf das Handy sanktioniert, sondern vielmehr ein kurzzeitiges Nichtbeherrschen des Fahrzeugs und mangelnde Aufmerksamkeit; und dies in der unmittelbaren Nähe einer Schule, wo eine erhöhte Aufmerksamkeit erwartet werden kann.