Citation: 1B_613/2019 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer bestreitet das Vorliegen eines dringenden Tatverdachts im Sinne von Art. 221 Abs. 1 Ingress StPO. Der Zeuge, auf dessen Aussagen der Antrag der Staatsanwaltschaft um Anordnung von Untersuchungshaft beruhe, sei unglaubwürdig. Dieser befinde sich selber in einem umfangreichen Strafverfahren wegen Versicherungsbetrügen. Auf die Frage nach den Gründen für die Belastung des Beschwerdeführers habe er ausgesagt, er erhoffe sich eine mildere Strafe, er sei sauer auf ihn, und weil dieser seiner Frau angerufen habe. Damit bestehe eine sehr eindeutige Motivlage für falsche Belastungen und sei es willkürlich, wenn die Vorinstanz ein Motiv für falsche Anschuldigungen in Abrede stelle. Weiter habe der Zeuge selber ausgesagt, die Untersuchungsakten des Beschwerdeführers gelesen zu haben. Anhand verschiedener Beispiele macht der Beschwerdeführer sodann geltend, die Aussagen des Zeugen seien nicht glaubhaft und kommt zum Schluss, bereits eine summarische Prüfung der Zeugenaussagen ergebe klar, dass ein dringender Tatverdacht weder in Bezug auf eine Anstiftung zu Brandstiftung noch auf versuchten Versicherungsbetrug begründbar sei.