Citation: 6B_625/2018 E. 2.2

2.2. Der Urkundenfälschung gemäss Art. 251 Ziff. 1 StGB macht sich unter anderem schuldig, wer in der Absicht, jemanden am Vermögen oder an andern Rechten zu schädigen oder sich oder einem andern einen unrechtmässigen Vorteil zu verschaffen, eine rechtlich erhebliche Tatsache unrichtig beurkundet oder beurkunden lässt. Der Täter muss alternativ entweder in Schädigungs- oder Vorteilsabsicht handeln; die Verwirklichung der Absicht ist nicht erforderlich (MARKUS BOOG, in: Basler Kommentar, Strafrecht II, 4. Aufl. 2019, N. 185 zu Art. 251 StGB). Dass niemand getäuscht oder geschädigt worden sein soll, ist mithin unerheblich. Eine unrechtmässige Vorteilsabsicht erblickt die Vorinstanz zutreffend darin, dass der Beschwerdeführer mit den falschen Rechnungen und Buchungen beabsichtigte, den Nachweis zu erbringen, dass er von A.________ kein Bargeld bezogen hatte, sondern dass die einbezahlten Gelder aus anderweitiger Geschäftstätigkeit herrührten und er somit seine Veruntreuungen habe vertuschen wollen (Urteil, S. 74 f.). Dass A.________ die Transaktionen genehmigt haben soll, hat die Vorinstanz willkürfrei verneint. Die Rüge ist unbegründet.