Citation: 1P.491/2002 28.11.2002 E. 1

Beim angefochtenen Entscheid der Verhörrichterin handelt es sich um einen letztinstanzlichen kantonalen Endentscheid, gegen den die staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte zulässig ist (Art. 84 Abs. 1 lit. a, Art. 86 OG). 1.1 Nach ständiger Praxis des Bundesgerichts ist indessen der durch eine angeblich strafbare Handlung Geschädigte grundsätzlich nicht legitimiert, gegen die Einstellung eines Strafverfahrens staatsrechtliche Beschwerde zu erheben, weil der Strafanspruch dem Staat zusteht und der Geschädigte an der Verfolgung des Täters nur ein mittelbares oder tatsächliches, aber kein rechtliches Interesse im Sinn von Art. 88 OG hat (BGE 108 Ia 97 E. 1 mit Hinweisen). Falls ihm im kantonalen Verfahren Parteistellung zukam, kann er jedoch unbekümmert um die fehlende Legitimation in der Sache selbst die Verletzung von Verfahrensrechten geltend machen, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt (BGE 114 Ia 307 E. 3c mit Hinweisen). Zur Beschwerde legitimiert ist der Geschädigte unter gewissen Voraussetzungen allerdings dann, wenn er Opfer im Sinne von Art. 2 OHG ist (BGE 128 I 218 E. 1.1). 1.2 Opfer im Sinne des OHG und damit grundsätzlich zur staatsrechtlichen Beschwerde befugt wäre der Beschwerdeführer im Verfahren gegen E.________, dem er vorwirft, ihn schwer verletzt zu haben. In diesem Punkt trat die Verhörrichterin auf seine Anzeige nicht ein, weil das Strafverfahren gegen E.________ rechtskräftig erledigt sei. Der Beschwerdeführer setzt sich mit dieser Begründung nicht auseinander und legt nicht dar, inwiefern sie verfassungswidrig sein soll. Das ist auch nicht ersichtlich. Die Beschwerde genügt daher in diesem Punkt den gesetzlichen Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG (BGE 127 I 38 E. 3c; 125 I 492 E. 1b; 122 I 70 E. 1c) nicht, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann. 1.3 In den Verfahren gegen die Herren A.________, B.________, C.________ und D.________ ist der Beschwerdeführer nicht Opfer im Sinne des OHG und damit nicht zur Beschwerde legitimiert. Befugt wäre er allenfalls zur Rüge, der angefochtene Entscheid sei nicht mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen, soweit er damit der Verhörrichterin eine formelle Rechtsverweigerung vorwerfen wollte. Für eine solche Rüge fehlt ihm indessen ein aktuelles Rechtsschutzinteresse, da er den Entscheid der Verhörrichterin ungeachtet der fehlenden Rechtsmittelbelehrung rechtzeitig bei der richtigen Instanz - dem Bundesgericht - angefochtenen hat. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Verhörrichterin habe sich gegenüber dem von ihm beschuldigten Verhörrichter A.________ und möglicherweise auch gegenüber D.________ in einer "Befangenheitssituation" befunden, genügt die Beschwerde den gesetzlichen Anforderungen an die Begründung einer staatsrechtlichen Beschwerde nicht (Art. 90 Abs. 1 litb OG; BGE 127 I 38 E. 3c; 125 I 492 E. 1b; 122 I 70 E. 1c). Das Gleiche gilt für die (im Übrigen offensichtlich unbegründete) Rüge, der angefochtene Entscheid sei ungenügend begründet, sodass er ihn nicht in voller Kenntnis der Entscheidgründe habe anfechten können. Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten.