Citation: 4A_204/2022 E. 3.5

3.5. Die Beschwerdeführerin rügt ferner, dass die "Abweisung der Klage aufgrund einer (angeblich) nicht gerechtfertigten ungenügenden Substantiierung" ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletze (Art. 29 Abs. 2 BV). Die Abweisung einer Klage mangels hinreichender Substantiierung der anspruchsbegründenden Tatsachen stellt selbstredend keine Missachtung des Gehörsanspruchs dar. Genau besehen kritisiert die Beschwerdeführerin unter dem Vorwand der Gehörsverletzung die Rechtsanwendung des Obergerichts. Eine hinreichend begründete Verfassungsrüge stellt dies nicht dar.