Citation: U 237/02 04.08.2003 E. 4

Die Beschwerdeführerin stellt sich im Weiteren auf den Standpunkt, der Unfallversicherer sei zumindest für die aufgrund der medizinischen Beurteilungen als unfallkausal angesehenen Schulterbeschwerden leistungspflichtig. Insbesondere habe sie Anspruch auf eine Integritätsentschädigung. 4.1 Es trifft zu, dass eine Leistungspflicht der SUVA mit Bezug auf die Schulterschmerzen nicht wegen fehlender natürlicher Kausalität ausgeschlossen werden kann. Eine Heilbehandlung wegen dieses Leidens ist im derzeitigen Zeitpunkt allerdings nicht notwendig, weshalb der Unfallversicherer auch keine entsprechenden Leistungen zu erbringen hat. Und ein Anspruch auf Renten- bzw. Taggeldleistungen ist zu verneinen, weil - wie dargelegt - die Schulterbeschwerden nicht zu einer Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit führen. 4.2 Zu prüfen bleibt die Frage der Integritätsentschädigung. Gemäss Art. 24 Abs. 1 UVG hat eine Versicherte Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen oder geistigen Integrität erleidet. Vorliegend fehlt es am Kriterium der Erheblichkeit der Schädigung. Gemäss dem MZ-Gutachten ist die Schulterbeweglichkeit nur in Bezug auf die Seitwärtselevation eingeschränkt, Nacken- und Schultergriff sind möglich. Sodann liess sich nach den Dres. med. K.________ und H.________ "ausser dem Zustand nach Resektion des distalen Claviculaendes kein pathologischer periartikulärer Befund" erheben. Die Muskulatur zeigte sich symmetrisch entwickelt, bei der Kraftprüfung konnte keine Einbusse nachgewiesen werden. Die Schmerzen wurden als unspezifisch bezeichnet. Diese Befunde zeigen, dass die körperliche Integrität der Beschwerdeführerin weder augenfällig noch stark beeinträchtigt ist, weshalb kein Anspruch auf eine Integritätsentschädigung besteht.