Citation: 6B_1085/2015 E. 3

Die Vorinstanz stellt unter anderem fest, die Information des Arbeitgebers über eine angebliche Urkundenfälschung sowie des mehrfachen Gefängnisaufenthaltes des Beschwerdegegners 2 sei weder aufgrund von Wahrung öffentlicher Interessen noch aus begründeter Veranlassung erfolgt, sondern vornehmlich in der Absicht, ihm Übles vorzuwerfen, weshalb die Beschwerdeführerin nicht zum Entlastungsbeweis zuzulassen sei (vgl. Urteil S. 10/11 E. 5b). Die Begriffe "krimineller Sauhund" und "verwahrloste Drecksau" habe sie ebenfalls mit reiner Beleidigungsabsicht verwendet, weshalb sie auch insoweit nicht zum Entlastungsbeweis zugelassen werde (vgl. Urteil S. 11 E. 6). Die von ihr beantragte Einvernahme des gemeinsamen Sohnes vermöge schliesslich am Ergebnis nichts zu ändern. Ihre Begründung, der Sohn könne bestätigen, dass er ins Heim gehen musste, weil der Vater der Mutter kein Geld schicken will, habe mit dem vorliegenden Verfahren nichts zu tun, da es vorliegend nur darum gehe, ob die konkreten Äusserungen der Beschwerdeführerin im Schreiben an den Arbeitgeber ehrverletzend und strafbar waren (vgl. Urteil S. 11/12 E. 8). Die Beschwerdeführerin äussert sich vor Bundesgericht zur Zulassung zum Entlastungsbeweis und zur Einvernahme des gemeinsamen Sohnes. Indessen legt sie nicht dar, dass die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG wären, noch vermag sie darzutun, dass und inwieweit der angefochtene Entscheid sonst gegen das Recht verstossen könnte. Dazu sind insbesondere die erneuten Vorwürfe gegen den Beschwerdegegner 2 nicht geeignet. Soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann, ist die Beschwerde als offensichtlich unbegründet im Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen.