Citation: 1B_109/2019 E. 4

Soweit der Beschwerdeführer sodann eine Gehörsverletzung geltend macht und behauptet, die Strafverfolgungsbehörden hätten bereits vorher Einblick in die versiegelten Bücher genommen und an den Notizbüchern sei kein richtiges Siegel angebracht worden, da die Bücher lediglich in einem Plastiksack mit einer simplen Etikette verschlossen seien, welche ohne Beschädigung wieder abgezogen werden könne, dringt er ebenfalls nicht durch. Dem Bericht der Schaffhauser Polizei vom 15. November 2018, welcher anlässlich der Akteneinsicht des Rechtsanwalts des Beschwerdeführers erstellt wurde, kann entnommen werden, dass die Akten entsiegelt und anschliessend wieder versiegelt worden seien. Die Gegenstände seien zurück in den Kunststoffbeutel gepackt, durch den anwesenden Polizisten drei neue Siegel angebracht und mit dem Datum und der Unterschrift des Polizisten versehen worden. Auch im Anschluss an die Akteneinsicht durch den Beschwerdeführer wurde im Rapport der Schaffhauser Polizei vom 22. Mai 2018 festgehalten, der Beschwerdeführer habe die Siegel geöffnet und die Unterlagen seien nach der Einsicht durch die anwesenden Polizisten wieder versiegelt worden. Insofern sind keine konkreten Anhaltspunkte ersichtlich, wonach die Behauptungen des Beschwerdeführers zutreffen könnten. Über das seiner Ansicht nach daraus resultierende absolute Beweisverwertungsverbot hat im Übrigen der Sachrichter zu entscheiden (BGE 143 IV 387 E. 4.4 S. 395 mit Hinweisen).