Citation: 6B_1104/2019 E. 3.1

3.1. Das angefochtene Urteil verletzt auch kein Bundesrecht, soweit die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe zu Unrecht Gewerbsmässigkeit und unrechtmässige Bereicherungsabsicht bejaht. Nach den insoweit willkürfreien tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz hat die Beschwerdeführerin ohne Einwilligung des Privatklägers mit seinen Bank- und Kreditkarten in beträchtlichem Umfang Geld abgehoben. Nach den Feststellungen steht weiter fest, dass der Privatkläger in Bezug auf die Vorfälle aus dem Jahre 2012 auf eine Strafanzeige gegen seine damalige Lebenspartnerin verzichtet und mit ihr eine Vereinbarung über die Abzahlung der entstandenen Schulden getroffen hat, welche die Einstellung des Haushaltsgeldes betraf (erstinstanzliches Urteil 4 f.). Dass ihr die bezogenen Geldbeträge zustanden, lässt sich auch unter diesem Gesichtspunkt nicht behaupten. Die Annahme unrechtmässiger Bereicherungsabsicht ist mithin nicht zu beanstanden. Der Hinweis der Beschwerdeführerin auf den nach ihrer Ansicht "sehr einseitigen Mittelfluss zum Strafkläger hin", führt zu keinem anderen Ergebnis (Beschwerde S. 7). Nicht zu beanstanden ist das angefochtene Urteil schliesslich, soweit die Vorinstanz Gewerbsmässigkeit annimmt. Nach der Rechtsprechung handelt der Täter gewerbs- bzw. berufsmässig, wenn sich aus der Zeit und den Mitteln, die er für die deliktische Tätigkeit aufwendet, aus der Häufigkeit der Einzelakte innerhalb eines bestimmten Zeitraums sowie aus den angestrebten und erzielten Einkünften ergibt, dass er die deliktische Tätigkeit nach Art eines Berufs ausübt (BGE 123IV 113 E. 2c). Wie die Vorinstanz zu Recht erwägt, bezog die Beschwerdeführerin in der Zeit zwischen dem 7. Juli 2012 und dem 4. Februar 2017 in Dutzenden Fällen einen namhaften Bargeldbetrag mit den Karten des Privatklägers, womit sie zu einem erheblichen Nebeneinkommen, das einen namhaften Beitrag an die Kosten zur Finanzierung ihrer Lebensgestaltung darstellte, gelangt ist (angefochtenes Urteil S. 10). Inwiefern der Schluss der Vorinstanz offensichtlich falsch sein soll (Beschwerde S. 8), legt die Beschwerdeführerin nicht hinreichend dar. Soweit sie sich auf den Einwand beschränkt, sie habe für den Privatkläger eingekauft, genügt ihre Beschwerde den Begründungsanforderungen nicht. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet, soweit sie den Begründungsanforderungen überhaupt genügt.