Citation: 2C_200/2017 E. 3.5.3

3.5.3. Unter Berücksichtigung der in der Rechtsprechung entwickelten Kriterien ist die Vorinstanz zutreffend zum Schluss gelangt, dass gewichtige Hinweise vorliegen, wonach es sich bei der Ehe zwischen dem Beschwerdeführer und E.________ um eine Umgehungsehe handelte (vgl. E. 3.2 - E. 3.4 hiervor). Der Beschwerdeführer versucht diese Indizien in verschiedenen Punkten in ein anderes Licht zu rücken. So macht er geltend, dass es sich keineswegs um eine Ehe gehandelt habe, die von seiner Schwester arrangiert worden sei. Die aus objektiver Sicht ungewöhnlichen Umstände, die im Zusammenhang mit seinem Eheschluss augenfällig sind (beachtlicher Altersunterschied, kurze Ferienbekanntschaft, sprachliche Schwierigkeiten, rasche Heirat kurz nach der Scheidung von der ersten Ehefrau) vermag er dadurch jedoch nicht zu relativieren. Vor diesem Hintergrund gewinnt auch die Tatsache, dass die Eheleute keine gemeinsamen Interessen hatten und sich ihre Aktivitäten zu zweit auf ein Minimum beschränkten (vgl. E. 3.5.1 hiervor), an Bedeutung. Im gesamten Sachzusammenhang erweist sich weiter als auffällig, dass der Beschwerdeführer seine Ferien jeweils ohne E.________ in Mazedonien verbrachte. Anders als er in seiner Beschwerde an das Bundesgericht ausführt, durfte die Vorinstanz diesen Punkt durchaus als Indiz für das Vorliegen einer Umgehungsehe bewerten, zumal der erste Kontakt zwischen den Eheleuten während den Ferien von E.________ daselbst stattfand. Nach der allgemeinen Lebenserfahrung unüblich ist sodann der Umstand, dass der Beschwerdeführer seine erste Ehefrau erneut heiratete. Damit liegen zahlreiche und gewichtige Indizien vor, die auf eine Umgehungsehe hindeuten, wobei ergänzend auf die Erwägungen im angefochtenen Urteil verwiesen werden kann (Art. 109 Abs. 3 BGG; vgl. angefochtenes Urteil E. 3.3). Hinzu tritt die Tatsache, dass der Beschwerdeführer im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht (vgl. E. 3.3 hiervor) zu mehreren ungewöhnlichen Elementen keine substanziierten Ausführungen macht. Namentlich führt er nicht näher aus, welche konkreten Umstände zur Scheidung von B.A.________ während deren Schwangerschaft mit Sohn D.A.________ führten und wie es nach mehreren Jahren der Trennung zur Wiederannäherung und Entscheidung kam, das Band der Ehe mit ihr erneut einzugehen.