Citation: 2P.253/2001 23.01.2002 E. A

A.- Mit Kaufvertrag vom 29. Juni 1994 hat A.________ sein in der Gemeinde Erstfeld gelegenes Grundstück (Mehrfamilienhaus) seinen vier Kindern C.________, F.________, D.________ und E.________ zu (Mit-)Eigentum abgetreten. Zu seinen Gunsten wurde im gleichen Vertrag ein Nutzniessungsrecht am erwähnten Grundstück begründet. Eine Grundstückgewinnsteuer wurde nicht erhoben, da es sich um eine steueraufschiebende Handänderung handelte. Mit einem weiteren Vertrag vom 17. April 1999 verkauften C.________, D.________ und E.________ ihre Miteigentumsanteile ihrem Bruder F.________. Grundlage für die Entschädigung bildete die amtliche Verkehrswertschätzung über Fr. 612'000.--. F.________ hatte für die Abtretung der drei Miteigentumsanteile je Fr. 60'000.-- zu bezahlen und die Hypothekarschuld in Höhe von Fr. 239'000.-- zu übernehmen. Zudem verpflichtete er sich, zu Gunsten der Eltern A.________ und B.________ ein Wohnrecht mit einem Kapitalwert von Fr. 133'000.-- zu begründen. Das Amt für Steuern des Kantons Uri ermittelte in der Veranlagungsverfügung vom 23. September 1999 ausgehend von einem Veräusserungserlös für die drei Miteigentumsanteile von Fr. 459'000.-- einen Grundstückgewinn von Fr. 325'627.--, was unter Berücksichtigung der Besitzesdauer einen Steuerbetrag von Fr. 36'777.-- ergab.