Citation: 8C_563/2020 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat in Würdigung der gesamten Umstände überzeugend dargelegt, dass der Beschwerdegegner ohne den Unfall vom 11. November 2014 seine Eishockeykarriere noch mehrere Jahre fortgesetzt hätte. Dabei hat sie die von der Beschwerdeführerin vorgebrachten Argumente für eine vorzeitige Beendigung der Profikarriere nachvollziehbar entkräftet. In der Tat ist nicht einsehbar, weshalb das Alter des Beschwerdegegners von 27,5 Jahren im Unfallzeitpunkt resp. von 29,5 Jahren im Zeitpunkt des Rentenbeginns oder von 31,5 Jahren bei Erlass des Einspracheentscheids gegen die Weiterführung der Profikarriere sprechen soll. Auch aus dem Umstand, dass der Beschwerdegegner beim streitbetroffenen Unfall bereits seine sechste Gehirnerschütterung erlitt, kann nicht geschlossen werden, er wäre auch ohne den neuerlichen Unfall schon bald vom Profisport zurückgetreten, zumal er ja nach der letzten Commotio Cerebri im August 2014 wieder beschwerdefrei und auf hohem Niveau weiterspielte. Wie die Vorinstanz richtig erkannte, kann aus der Aussage des Beschwerdegegners vier Monate nach dem Unfall vom 11. November 2014, wonach er gerade auch wegen seiner Familie "vom Eis weg" wolle, nicht gefolgert werden, er hätte seine Karriere auch ohne Unfall und bei guter Gesundheit vorzeitig abgebrochen. Hinsichtlich der im Herbst 2014 begonnenen einjährigen Weiterbildung hat das kantonale Gericht ebenfalls zutreffend festgestellt, dass diese auch bei einem erst mehrere Jahre später erfolgten Rücktritt (noch) von Nutzen gewesen wäre. Es erscheint im Übrigen nicht ungewöhnlich, dass Profisportler aufgrund der relativ kurzen Dauer der Betätigung auf höchstem Niveau bereits vor dem Karriereende für die Zukunft vorsorgen und sich um eine zweite Ausbildung bemühen. Auch die Geburt der Tochter im Dezember 2013 lässt mit Blick auf die damit einhergehenden finanziellen Verpflichtungen - entgegen der Beschwerdeführerin - nicht auf ein baldiges Karriereende schliessen. Wenn es die Vorinstanz unter Berücksichtigung der genannten Faktoren als überwiegend wahrscheinlich erachtete, dass der Beschwerdegegner seine Eishockeykarriere im hypothetischen Gesundheitsfall noch während mehrerer Jahre weitergeführt hätte, so ist dies nach dem Gesagten nicht zu beanstanden.