Citation: 9C_603/2024 E. A

Auf Gesuch hin befreite die Schweizerische Erhebungsstelle für die Radio- und Fernsehabgabe (Serafe AG) A.A.________ und B.A.________ am 16. Februar 2023 für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 von der Haushaltabgabe (sog. Opting-out). Um die Voraussetzungen für die Befreiung zu prüfen, nahm das Bundesamt für Kommunikation (nachfolgend: BAKOM) im Haushalt der Eheleute A.________ am 12. April 2023 eine Kontrolle vor. Dabei stellte die untersuchende Beamtin fest, dass ein zum Empfang von Radio- oder Fernsehprogrammen geeignetes Gerät vorhanden war. A.a. Die von A.A.________ und B.A.________ am 13. April 2023 gegen die am Vortag durchgeführte Kontrolle erhobene Verwaltungsbeschwerde nahm das BAKOM als Beschwerde gegen Untersuchungshandlungen im Sinne von Art. 27 des Bundesgesetzes vom 22. März 1974 über das Verwaltungsstrafrecht (VStrR; SR 313.0) entgegen. Mit Entscheid vom 17. Mai 2023 wies es sie ab. Dagegen reichten A.A.________ und B.A.________ Beschwerde beim Bundesstrafgericht ein, welches den angefochtenen Entscheid aufhob und das BAKOM anwies, die Eingabe vom 13. April 2023 als Verwaltungsbeschwerde entgegenzunehmen und zu behandeln (Beschluss vom 18. August 2023). A.b. In der Folge beurteilte das BAKOM die Eingabe vom 13. April 2023 neu als Beschwerde gegen einen Augenschein nach Art. 12 lit. d VwVG (SR 172.021). Mit Verfügung vom 12. September 2023 wies es sie ab.