Citation: 8C_278/2009 02.06.2009 E. 3

Streitig und zu prüfen ist die Höhe der Invalidenrente und der Integritätsentschädigung. 3.1 Die Vorinstanz hat sich mit der vorhandenen umfangreichen medizinischen Dokumentation eingehend befasst und daraus in nicht zu beanstandender Weise ihre Schlüsse gezogen. Dies betrifft die Kniebeschwerden und das Zervikalsyndrom einerseits und die psychischen Störungen andererseits. Körperliche Unfallfolgen konnten lediglich am Knie rechts festgestellt werden, während ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen den zervikalen Beschwerden und dem Unfall fehlt. Offen gelassen wurde im vorinstanzlichen Entscheid, ob zwischen psychischem Leiden und Unfall ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht; unter den gegebenen Umständen ist das kantonale Gericht im Rahmen der Adäquanzprüfung richtigerweise nach der in BGE 115 V 133 für psychische Fehlentwicklungen nach einem Unfall erarbeiteten Rechtsprechung vorgegangen. Dass danach - unter Ausserachtlassung psychischer Faktoren (vgl. BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140) - von den für eine Bejahung der Adäquanz erforderlichen Kriterien keines erfüllt ist, wurde im vorinstanzlichen Entscheid mit nachvollziehbarer und einleuchtender Begründung aufgezeigt. Das unfallbedingte Knieleiden führt nach den zutreffenden Ausführungen der SUVA zu einer Erwerbsunfähigkeit von 22 % und einer Integritätseinbusse von 15 %, womit höhere Leistungen der Unfallversicherung zu Recht abgelehnt wurden. 3.2 Die Einwände des Beschwerdeführers vermögen zu keinem anderen Ergebnis zu führen. Von einer Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes zufolge ungenügender Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts kann angesichts der umfangreichen ärztlichen Angaben, entgegen der Ansicht des Versicherten, keine Rede sein. Von der in der Beschwerdeschrift verlangten Einholung weiterer Berichte der behandelnden Ärzte zur Frage, ob zervikale Beschwerden tatsächlich erst rund 21 Monate nach dem Unfallereignis oder allenfalls bereits zu einem früheren Zeitpunkt beklagt worden seien, ist mit Blick auf die diesbezüglich eindeutige medizinische Aktenlage abzusehen. Des Weiteren hat das kantonale Gericht das Ereignis vom 23. Januar 2001 als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unfällen eingestuft, während der Versicherte eine Einordnung im Grenzbereich zu den schweren Unfällen vornehmen will. Es kann offen bleiben, wie es sich damit verhält, weil - wie die Vorinstanz in nicht zu beanstandender Weise erwogen hat - die Adäquanz angesichts des vollständigen Fehlens von rechtsprechungsgemäss erheblichen Kriterien so oder anders zu verneinen ist. Der Beschwerdeführer übersieht bei seiner Argumentation, dass psychische Faktoren bei der Adäquanzprüfung nach BGE 115 V 133 auszuklammern sind und die Auswirkungen der unfallfremden zervikalen Beschwerden ebenfalls nicht berücksichtigt werden können. Gegen die Invaliditätsbemessung an sich erhebt der Versicherte zu Recht keine Einwände. Eine höhere Integritätsentschädigung kommt schliesslich in Anbetracht der Tatsache, dass allein die Kniebeschwerden rechts in einem rechtserheblichen Kausalzusammenhang zum Unfall vom 23. Januar 2001 stehen, ebenfalls nicht in Frage.