Citation: H 184/06 25.04.2007 E. 5

5.1 Der Beschwerdeführer macht sodann, wie bereits vor den Vorinstanzen, geltend, einige der angeblichen Arbeitnehmer seien in Wirklichkeit selbstständig erwerbend gewesen, sodass für die Firma X.________ GmbH ihnen gegenüber keine Abrechnungspflicht bestanden habe. Auch diesbezüglich hat er vorinstanzlich entsprechende Beweisanträge gestellt. 5.2 Die Vorinstanz hat - ohne die beantragten Beweise abzunehmen - dazu ausgeführt, der Arbeitgeber könne sich nicht exkulpieren mit dem Argument, er habe die Tätigkeit eines bei ihm Versicherten als selbstständige Erwerbstätigkeit betrachtet, denn er müsse sich vergewissern, ob eine solche tatsächlich vorliegt. Zwar ist dieser, die Frage des Verschuldens betreffenden Auffassung beizupflichten. Vorab ist indessen zu klären, ob überhaupt ein Schaden vorliegt: Waren die betreffenden Personen nämlich tatsächlich selbstständig erwerbend, und sind sie als solche ihrer Beitragspflicht für die Bezüge von der Firma X.________ GmbH nachgekommen, so kann für die Ausgleichskasse durch das Verhalten des Beschwerdeführers von vornherein kein Schaden entstanden sein - selbst wenn sich der Beschwerdeführer schuldhaft nicht genügend vergewissert hat, ob bei den betreffenden Personen wirklich eine selbstständige Erwerbstätigkeit vorlag.