Citation: 5A_207/2024 E. 4.2

4.2. Was BGE 139 III 504 angeht, lässt das Kantonsgericht keinen Zweifel daran, dass es diese Rechtsprechung im vorliegenden Fall als massgeblich erachtet (E. 3.1.1). Damit steht fest, dass es der gegenteiligen Meinung des Beschwerdeführers nicht folgt. Mithin kann nicht gesagt werden, dass der angefochtene Entscheid eine Antwort auf die diesbezüglichen Ausführungen des Beschwerdeführers vermissen lasse. Ob die Vorinstanz mit ihrer Beurteilung richtig liegt, ist keine Frage des rechtlichen Gehörs, sondern eine solche der vorinstanzlichen Rechtsanwendung. Sodann mag der Beschwerdeführer auch nicht erklären, weshalb sich die Vorinstanz nicht mit einer summarischen Prüfung der Beschwerde begnügen durfte und auf die darin enthaltenen Ausführungen zur Sache hätte eingehen müssen, obwohl sie die Beschwerde wegen fehlender Legitimation als unzulässig ansah. Art. 29 Abs. 2 BV verleiht den Rechtsunterworfenen keinen Anspruch darauf, mit Vorbringen gehört zu werden, die zur Begründung des Urteilsspruchs nicht von Belang sind. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich auf verschiedene "Aktenwidrigkeiten" verweist, bringt er Beanstandungen in der Sache ins Spiel, die den (formellen) Rahmen des rechtlichen Gehörs sprengen. Allein dadurch, dass sie seine Vorbringen nicht entsprechend seinen eigenen Vorstellungen wahrnimmt oder würdigt, setzt sich die Vorinstanz nicht dem Vorwurf einer Gehörsverletzung aus. Auch unter diesem Blickwinkel erweist sich die Gehörsrüge als unbegründet.