Citation: 5A_817/2017 E. 3

Das Obergericht hat erwogen, die elterliche Sorge und damit das Aufenthaltsbestimmungsrecht stünden der Mutter zu. Würde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung erteilt, bliebe die Situation diesbezüglich unverändert. Die aufschiebende Wirkung würde somit nicht bedeuten, dass der Mutter die Rücknahme des Kindes vorsorglich verboten würde. Sie nütze den Beschwerdeführern deshalb nichts. Eine entsprechende vorsorgliche Massnahme wäre nicht ausgeschlossen. Aufgrund der Aktenlage brauche deren Notwendigkeit aber zurzeit nicht geprüft zu werden, denn die Rücknahme des Kindes in die Obhut seiner Mutter sei erst per 1. Januar 2018 geplant, so dass keine Dringlichkeit bestehe. Vor Bundesgericht legen die Beschwerdeführer nicht dar, inwiefern die Verfügung des Obergerichts gegen verfassungsmässige Rechte verstossen soll, und sie setzen sich mit den wiedergegebenen Erwägungen nicht im Einzelnen auseinander. Dies gilt insbesondere auch insoweit, als sie vorbringen, die aufschiebende Wirkung habe Auswirkungen auf weitere Anträge, die sie gestellt hätten. Im Übrigen sind die Beschwerdeführer darauf hinzuweisen, dass sich die Frage vorsorglicher Massnahmen, mit denen die Rücknahme vorsorglich verboten werden könnte, später im Verfahren vor Obergericht immer noch stellen kann (d.h. insbesondere wohl dann, wenn ein Verfahrensabschluss vor dem 1. Januar 2018 nicht mehr in Reichweite sein sollte). Auch das Obergericht hat auf diese Möglichkeit hingewiesen. Die Beschwerde erweist sich somit als offensichtlich ungenügend begründet. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten.