Citation: 6B_1406/2022 E. A

A.________ wird vorgeworfen, er habe am 8. April 2019 ein "Licence Agreement" und eine "Invoice" per E-Mail an B.________ versandt, wobei er die beiden Dokumente zuvor namens der C.________ Ltd. eigenhändig unterzeichnet habe, obschon nie eine solche Gesellschaft existiert habe. Dadurch habe er B.________ über den tatsächlichen Aussteller der zwei Dokumente getäuscht. Ebenso habe er ihn darüber getäuscht, dass die genannte Gesellschaft überhaupt existiere und er für sie zeichnungsberechtigt sei. Durch das Einsetzen einer juristischen Person habe A.________ beabsichtigt, den Vertragsabschluss zu vereinfachen und zu vermeiden, sich selbst oder Dritte als Vertragspartei aufzuführen, einen verstärkten Eindruck von Professionalität zu erreichen und die Durchsetzung allfälliger Ansprüche ihm gegenüber als Privatperson zu erschweren.