Citation: 8C_543/2023 E. 4.3.2

4.3.2. Soweit die Beschwerdeführerin in Abrede stellen will, dass die Beschwerdegegnerin nicht in der Lage gewesen sein soll, die hypothetische Frage nach ihrem Erwerbsstatus im Gesundheitsfall zu verstehen, wie die Vorinstanz im angefochtenen Urteil festgestellt hat, dringt sie damit nicht durch. Zum einen geht aus der Beurteilung der Abklärungsfachperson im Abklärungsbericht Haushalt/Erwerb vom 13. Juni 2022 unmissverständlich hervor, dass auf erneute Befragung der Beschwerdegegnerin und ihres Lebenspartners hin keine verlässlichen Antworten gekommen seien. Beide hätten die Frage des hypothetischen Status bei guter Gesundheit nicht verstanden. Damit im Einklang hielt auch die Beiständin der Beschwerdegegnerin in einer Stellungnahme vom 9. Februar 2023 fest, sowohl die Beschwerdegegnerin als auch ihr Lebenspartner seien mit dieser Frage überfordert gewesen. Sie hätten nicht verstanden, was die Abklärungsfachperson gemeint habe, weshalb sie diese Frage nicht hätten beantworten können. Wenn sich die Beschwerdeführerin auf die "Aussagen der ersten Stunde" der Beschwerdegegnerin und ihrer Beiständin gemäss Abklärungsbericht vom 13. Juni 2022 beruft und diese als verlässlich einstuft, überzeugt dies demnach nicht. Dass die Vorinstanz in einem anderen von ihr zu beurteilenden Fall die Frage nach dem hypothetischen Erwerbspensum im Gesundheitsfall für eine versicherte Person mit leichter Intelligenzminderung als beantwortbar gehalten haben mag, wie eingewendet wird, ändert daran nichts. Für die konkrete Situation im vorliegenden Fall lässt sich hieraus nichts zu Gunsten der Beschwerdeführerin ableiten. Sie zeigt nicht auf, inwiefern die diesbezüglichen Feststellungen im angefochtenen Urteil offensichtlich unrichtig sein sollen. Keiner letztinstanzlichen Korrektur bedarf auch die Feststellung der Vorinstanz, dass die von der Beschwerdeführerin bei der Festlegung des Status getroffene Annahme, die Beschwerdegegnerin würde sich als Gesunde mit einem Einkommen in Höhe der zugesprochenen Invalidenrente begnügen, einer nachvollziehbaren Grundlage entbehre. Die Vorinstanz durfte daher ohne Bundesrecht zu verletzen erkennen, der Umfang der im Gesundheitsfall ausgeübten Tätigkeit - und damit eine Status-Gewichtung - liesse sich nicht auf der Basis der tatsächlichen Rentenleistungen festlegen. Ebenfalls hat die Vorinstanz korrekt darauf hingewiesen, dass nicht entscheidend ist, welches Arbeitspensum der Beschwerdegegnerin aus sozialhilferechtlichem Blickwinkel zumutbar wäre (Urteil 9C_684/2013 E. 4.2.3).