Citation: 4A_180/2014 E. 7

Zuletzt beanstanden die Beschwerdeführer die neue Kostenverteilung für das erstinstanzliche Tarifierungsverfahren, die infolge der teilweisen Gutheissung der Beschwerde vorzunehmen war. Sie weisen darauf hin, nach Art. 106 Abs. 2 ZPO würden die Prozesskosten nach dem Ausgang des Verfahrens verteilt. Erstinstanzlich hätten die Beschwerdegegnerinnen eine Parteientschädigung von Fr. 80'000.-- geltend gemacht, während ihnen nunmehr Fr. 30'000.-- zugesprochen worden seien. Dies bedeute, dass die Beschwerdegegnerinnen 5/8 der erstinstanzlichen gerichtlichen und aussergerichtlichen Kosten zu tragen hätten, während den Beschwerdeführern lediglich 3/8 aufzuerlegen seien. Die Vorinstanz macht dagegen in ihrer Vernehmlassung geltend, die Verteilung der Kosten vor erster Instanz richte sich nach dem vor dieser Instanz anwendbaren kantonalem Prozessrecht. Bei der Verteilung der Prozesskosten werde praxisgemäss eine Pauschalisierung der Bruchteile vorgenommen. Auch wenn die Beschwerdeführer im Ergebnis zu 62,5 % durchgedrungen seien und nicht lediglich zu 50 %, sei es angemessen und praktikabel die entsprechenden Verfahrenskosten den Parteien hälftig aufzuerlegen und die jeweiligen Anwaltskosten wettzuschlagen.