Citation: 5A_669/2021 E. A

A.a. C.________ (geb. 2014) ist das Kind der unverheirateten und getrennt lebenden Eltern B.________ und A.________. Die elterliche Sorge steht den Kindseltern gemeinsam zu. A.b. Mit Vereinbarung vom 4. September 2014 teilten die Kindseltern die (faktische) Obhut über C.________ der Kindsmutter zu. Die Betreuung teilten sie sich hälftig auf. Aufgrund von Auseinandersetzungen zwischen den Kindeseltern kam es zu wiederholtem Eingreifen der zuständigen Behörde. Im März 2015 zog B.________ mit C.________ in den Kanton Aargau, wo sie im März 2016 heiratete und Mutter zweier weiterer Kinder wurde (geb. 2016 und 2017). Auch A.________ lebt mit einer neuen Lebenspartnerin zusammen und ist zwischenzeitlich Vater eines weiteren Sohnes geworden. Mit Beschluss vom 21. März 2016 beliess die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Rheintal (KESB) die Obhut beiden Kindseltern gemeinsam, hielt fest, dass C.________ seinen Wohnsitz bei der Kindsmutter habe, und definierte eine Betreuungsregelung für den Streitfall. Zudem errichtete sie für C.________ eine Beistandschaft gemäss Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB. A.c. Gegen diesen Beschluss erhoben beide Elternteile Beschwerde bei der Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen (VRK). Im Rahmen dieses Verfahrens ergingen, nicht zuletzt aufgrund des Eintritts von C.________ in den Kindergarten, verschiedene vorsorgliche Anordnungen zur Betreuung des Kindes durch den Vater. Am 11. Juli 2018 ging bei der VRK das ausserdem eingeholte kinderpsychologische bzw. -psychiatrische Gutachten ein. Mit Entscheid vom 13. Dezember 2018 teilte die VRK die Obhut der Kindsmutter zu und regelte den persönlichen Verkehr zwischen Vater und Sohn.