Citation: 7B_151/2022 E. 5.1

5.1. Zunächst ruft der Beschwerdeführer formelle Gründe an: Dr. med. I.________ Verfasser des psychiatrischen Gutachtens vom 21. Januar 2021, auf das sich die Anordnung der Massnahme stützt, sei befangen. Der Gutachter habe ihn im Rahmen eines stationären Aufenthalts in den Jahren 2013/2014 in der UPK Basel mindestens einmal bei einer Visite als Patienten behandelt. Das Gutachten liefere deshalb keine taugliche Grundlage für die Anordnung einer stationären Massnahme. Des Weiteren argumentiert der Beschwerdeführer, gemäss Therapiebericht vom 23. Juni 2021 von Dr. med. J.________, die ihn mehrere Monate eng behandelt habe, könne entgegen der Einschätzung von Dr. med. I.________ aktuell keine Diagnose aus dem schizophrenen Formkreis mehr gestellt werden. Die Vorinstanz hätte vor diesem Hintergrund seinen Anträgen auf Befragung von Dr. med. J.________ respektive Einholung eines neuen Gutachtens bei einer unbefangenen Fachperson stattgeben müssen. Davon abgesehen nehme die Vorinstanz eine falsche Verknüpfung vor, wenn sie die Diagnose von Dr. med. I.________ durch den Umstand, dass er bei Bedarf Quetiapin einnehme, bestätigt sehe. Bei diesem Medikament handle es sich um ein weit verbreitetes "off-label"-Schlafmittel und die im angefochtenen Urteil erwähnte Dosierung sei mitnichten geeignet, eine Schizophrenie zu behandeln.