Citation: 1P.585/2004 12.01.2005 E. A

Das Statthalteramt des Bezirks Andelfingen bestrafte X.________ mit Strafverfügung vom 19. März 2003 wegen Tätlichkeiten im Sinn von Art. 126 Abs. 1 StGB mit einer Busse von Fr. 500.--. Dieser verlangte daraufhin die gerichtliche Beurteilung der Strafverfügung. Anlässlich der Hauptverhandlung vor dem Einzelrichter in Strafsachen des Bezirks Andelfingen am 11. Dezember 2003 zog X.________ sein Begehren um gerichtliche Beurteilung zurück. Mit Verfügung vom 11. Dezember 2003 schrieb der Einzelrichter das Verfahren als durch Rückzug erledigt ab und erklärte die Strafverfügung des Statthalteramtes als rechtskräftig. Sodann auferlegte er X.________ die Gerichtskosten, die Kosten der Strafverfügung des Statthalteramtes und die nachträglichen Untersuchungs- und Überweisungskosten. Am 11. August 2004 reichte X.________ gegen die Verfügung des Einzelrichters vom 11. Dezember 2003 beim Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, Nichtigkeitsbeschwerde ein. Das Obergericht trat mit Beschluss vom 31. August 2004 auf die Beschwerde nicht ein. Als Begründung führte es an, X.________ habe die Frist zur Anmeldung der Nichtigkeitsbeschwerde versäumt.