Citation: 5A_292/2023 E. 6.5.3

6.5.3. Zuletzt nimmt der Beschwerdeführer Anstoss daran, dass die Vorinstanz lediglich Ausbildungszulagen von Fr. 210.-- berücksichtigte. Zu Recht weist er darauf hin, dass die Ausbildungszulage mindestens Fr. 250.-- beträgt (Art. 5 FamZG [SR 836.2]). Sie ist ab Beginn des auf die Vollendung des 16. Altersjahrs folgenden Monats auszurichten (Art. 3 Abs. 1 lit. b FamZG). Indessen ist der Beschwerdegegnerin darin zuzustimmen, dass eine Differenz von Fr. 40.-- den angefochtenen Entscheid im Ergebnis noch nicht als willkürlich erscheinen lässt. Die Höhe der Ausbildungszulage wird deshalb erst ab jenem Zeitpunkt angepasst, zu welchem beide Söhne darauf Anspruch haben und nur so weit, als dadurch keine unnötige Zerstückelung in vermehrte Unterhaltsphasen entsteht.