Citation: 4A_351/2019 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer geht in casu von der vollen Kognition des Bundesgerichts aus. Das begründet er damit, dass das deutsche Recht sich hinsichtlich der vorliegend relevanten Fragen vom schweizerischen Recht nicht unterscheide. Dem kann nicht gefolgt werden. Eine Ausnahme von der in Art. 96 lit. b BGG statuierten Regel bei bestehenden Ähnlichkeiten des anzuwendenden ausländischen Rechts mit dem schweizerischen Recht besteht nicht. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist der angefochtene Entscheid folglich lediglich auf Willkür hin zu überprüfen. Mit anderen Worten ist es nicht die Aufgabe des Bundesgerichts im vorliegenden Verfahren, darüber zu befinden, ob die von ihm vertretene Auffassung ebenfalls vertretbar - oder gar überzeugender - ist als diejenige der Vorinstanz. Das Bundesgericht hat lediglich zu prüfen, ob der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist. Angesichts dessen ist auf die Rüge des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe die Verhandlungsmaxime (Art. 55 ZPO) verletzt, nicht einzutreten. Nichts anderes gilt in Bezug auf seine Ausführungen zur angeblichen Rechtsfehlerhaftigkeit der vorinstanzlichen Erwägungen, sofern diese nicht aufzeigen, inwiefern der angefochtene Entscheid willkürlich sein soll.