Citation: 2C_160/2022 E. 2.3.2

2.3.2. Entgegen der Darstellung des Pflichtigen beruhen die von der Steuerbehörde einverlangten Nachweise auf keinen neuen und ungerechtfertigten Anforderungen. Nachdem das Ehepaar A.________ Einsprache gegen die Veranlagung erhoben hatte, forderte sie das Steueramt mit Auflage vom 24. Januar 2018 und Mahnung vom 12. März 2018 zur Nachreichung weiterer Belege und der Gerichtsurteile auf, um die Unterhaltspflicht gegenüber der Tochter, den Verwendungszweck der Unterhaltszahlungen sowie deren tatsächliche Verwendung nachzuweisen. Erst nach der letzten Mahnung vom 25. Oktober 2019 reichte der Pflichtige eine vom 15. Januar 2020 datierte Vereinbarung über die Versorgung des Kindes zu den Akten, welche die Vorinstanzen für die Steuerperiode 2016 für nicht massgebend befanden.