Citation: 5P.263/2004 14.10.2004 E. 1

Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (BGE 125 I 71 E. 1c S. 76; 129 I 185 E. 1.6 S. 189). Allgemeine Vorwürfe ohne eingehende Begründung dafür, inwiefern welches verfassungsmässige Recht verletzt sein soll, genügen den gesetzlichen Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht (BGE 117 Ia 10 E. 4b). Die Beschwerde vermag diesen Anforderungen nicht zu genügen. Die Willkürrüge baut auf der Hypothese, die Beschwerdegegnerin habe sich vom 19. August bis Ende Dezember 2003 illegal in der Schweiz aufgehalten. Diese Behauptung ist offensichtlich aktenwidrig, tolerierten doch die aargauischen Behörden mit Entscheid vom 5. September 2003 einen Aufenthalt bis Ende 2003. Im Übrigen erschöpft sich die Willkürrüge im Vorbringen, es sei stossend, wenn sich ein Ehegatte vom anderen seinen Aufenthalt in der Schweiz finanzieren lasse statt in seiner Heimat einer Arbeit nachzugehen. Solche Ausführungen stellen appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid dar, auf die im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde nicht einzutreten ist (BGE 125 I 492 E. 1b S. 495; 127 III 279 E. 1c S. 282). Wird die Verletzung des Willkürverbots gerügt, reicht es nicht aus, die Rechtslage aus Sicht des Beschwerdeführers darzulegen und den davon abweichenden angefochtenen Entscheid als willkürlich zu bezeichnen; vielmehr wäre im Einzelnen darzulegen, inwiefern das kantonale Gericht willkürlich entschieden haben soll und der angefochtene Entscheid deshalb an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 117 Ia 10 E. 4b S. 11 f.). Ist die Hypothese, die Beschwerdegegnerin habe sich bis Ende 2003 illegal in der Schweiz aufgehalten, aktenwidrig, wird die Rüge, das Obergericht habe zu wenig ausführlich begründet, weshalb der aufenthaltsrechtliche Status den eherechtlichen Unterhaltsanspruch nicht berühre, was eine Verletzung des rechtlichen Gehörs bedeute, gegenstandslos.