Citation: 6B_1211/2014 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz erwägt zusammengefasst, weder die frühere Verurteilung noch seine Anstellungen hätten den Beschwerdeführer davon abhalten können, zu delinquieren. Dieser tendiere offenkundig zu Vermögensdelikten verschiedener Ausprägung, weshalb organisatorische Vorkehrungen (kein Zugriff auf die Kasse und keine eigenständige Auslösung von Zahlungen) bei seinem neuen Arbeitgeber Straftaten nicht per se auszuschliessen vermöchten (angefochtenes Urteil S. 8 f.). Der vom Beschwerdeführer geltend gemachte Druck seiner Ehefrau sei nicht der alleinige Auslöser für das deliktische Verhalten gewesen, zumal er auch aufgrund der Lohnpfändung unter Druck gestanden sei, wobei diese nach wie vor anhalte und angesichts seiner fortwährend hohen Schulden voraussichtlich auch künftig anhalten werde (angefochtenes Urteil S. 10). Der Beschwerdeführer habe bei der A.________ AG delinquiert, obwohl er mit Urteil vom 2. Juni 2010 verurteilt und wegen Straftaten zum Nachteil der B.________ AG bereits ein erneutes Strafverfahren gegen ihn eröffnet worden sei. Er habe sich von der am 2. Juni 2010 bedingt ausgesprochenen Strafe offenkundig in keiner Weise beeindrucken lassen. Auch die Entlassung bei der B.________ AG habe ihn nicht davon abhalten können, bei der A.________ AG erneut Vermögenswerte zu veruntreuuen. Eine die Legalprognose positiv beeinflussende Kooperation liege nicht vor. Zwar habe der Beschwerdeführer die Delikte gegenüber der B.________ AG bereits an der ersten Einvernahme vom 8. Juni 2010 zugestanden. Gleichwohl habe er zeitgleich bei der A.________ AG bis zum 3. August 2011 weiter deliniquiert. Der von ihm dargelegten Einsicht und Reue komme in Bezug auf die Legalbewährung keine massgebliche Stellung zu, zumal diese ihn bis anhin von der Begehung von Straftaten nicht habe abhalten können (angefochtenes Urteil S. 10 f.). An der Legalbewährung des Beschwerdeführers bestünden massgebliche Bedenken. In Gesamtwürdigung aller Aspekte sei aus spezialpräventiver Sicht notwendig, zumindest einen Teil der Strafe unbedingt auszusprechen (angefochtenes Urteil S. 12).