Citation: 5A_987/2014 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 273 ZGB sowie von Art. 6 und 8 EMRK und ferner von Art. 9 Abs. 3 UN-KRK, weil ihm seitens der Mutter und der KESB grundlos der Umgang mit seinen Kindern verweigert werde, obwohl er ein entsprechendes Anrecht habe; gerade bei jüngeren Kindern sei wichtig, dass der Vater aktiv an deren Entwicklung teilnehme. Mit diesen Vorbringen äussert sich der Beschwerdeführer inhaltlich zum Besuchsrecht. Gegenstand des angefochtenen Entscheides war aber lediglich die Sistierung des Verfahrens über das elterliche Sorgerecht. Vor Bundesgericht kann der Verfahrensgegenstand nicht ausgedehnt und folglich nicht zum Inhalt des mit dem Sorgerecht zusammenhängenden Besuchsrechts Stellung bezogen werden. Auf diese Vorbringen ist mithin nicht einzutreten. Der Beschwerdeführer verlangt in seinen Rechtsbegehren zwar auch die Aufhebung der Verfahrenssistierung. Er begründet diesen Antrag aber nicht, weshalb auf diesen nicht eingetreten werden kann (Art. 42 Abs. 1 BGG). Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass das Obergericht die Sistierung als richtig betrachtete, weil erst die Abklärungen und Erfahrungen im Zusammenhang mit der multisystemischen Therapie die nötigen Informationen für den Entscheid über das Sorge-, Obhuts- und Besuchsrechts liefern würden. Der Beschwerdeführer müsste deshalb ausführen, dass und inwiefern die von ihm angerufenen Bestimmungen verlangen, dass ihm sofort und nicht erst auf der Grundlage der Abklärungen ein Besuchsrecht einzuräumen wäre.