Citation: 1C_23/2017 E. A

Die I.________ AG beabsichtigt, im Eyacher, auf den Parzellen Nrn. 73, 210, 215 und 242 in der Gemeinde Thierachern, eine Deponie für Inertstoffe mit beschränkter Stoffliste (unverschmutztes Aushubmaterial) zu erstellen. Der Standort wurde in den regionalen Teilrichtplan Abbau und Deponie der Region Thun/InnertPort vom 22. Juni 2006 aufgenommen. Die Stimmberechtigten der Einwohnergemeinde Thierachern lehnten am 23. September 2012 den Erlass einer kommunalen Überbauungsordnung (ÜO) jedoch ab. Kurz darauf stellte die I.________ AG deshalb ein Gesuch um Erlass einer kantonalen Überbauungsordnung (KÜO). Die Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion des Kantons Bern (JGK) leitete ein entsprechendes Verfahren ein. Die KÜO mit Baugesuch und Rodungsgesuch wurde vom 11. September bis 13. Oktober 2014 öffentlich aufgelegt. Am 15. September 2014 erhoben unter anderen A.________, B.________, C.________, D.________, E.________, F.________, G.________ und H.________ gemeinsam Einsprache. Mit Verfügung vom 23. April 2015 beschloss die JGK die KÜO "Aushubdeponie Eyacher" mit Änderung des Schutzzonenplans, erteilte die Baubewilligung und die Rodungsbewilligung und wies die Einsprache ab. Gegen diese Verfügung erhoben die genannten Einsprecher am 29. April 2015 Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Bern. Dieser wies die Beschwerde mit Entscheid vom 16. Dezember 2015 ab. Eine dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 16. Dezember 2016 im Sinn der Erwägungen ab.