Citation: U 232/02 05.08.2003 E. 3

Nach dem Gesagten haben die psychischen Beschwerden ausser Acht zu bleiben und mit der Vorinstanz ist der Invaliditätsgrad einzig aufgrund der somatischen Unfallfolgen zu bestimmen. Dabei ist von einer vollen Arbeitsfähigkeit des Versicherten in einer leidensangepassten Tätigkeit auszugehen. Der Einwand des Beschwerdeführers, die Arbeitsunfähigkeit betrage allein auf Grund der somatischen Beschwerden mindestens 50%, widerspricht der klaren Aktenlage. 3.1 Die SUVA hat die Berechnung des Invalideneinkommens auf ihre Dokumentation über Arbeitsplätze (DAP) gestützt und dieses auf Fr. 40'000.- im Jahr festgesetzt. Nachdem die hierbei berücksichtigten Referenzstellen im März 1997 erfasst worden sind, hat die Vorinstanz die Richtigkeit dieser Schätzung mittels den in der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik erschienen Tabellen über standardisierte Bruttolöhne (LSE) verifiziert. Dabei ist sie vom monatlichen Bruttolohn (Zentralwert) für die im privaten Sektor mit einfachen und repetitiven Aufgaben (Anforderungsniveau 4) beschäftigten Männer gemäss Tabelle A1 der LSE für das Jahr 1998 von Fr. 4'268.- ausgegangen. Umgerechnet auf die betriebsübliche durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 41,8 Stunden im Jahre 2000 und unter Berücksichtigung der Nominallohnerhöhung von 0,3 % und 1,3 % in den Jahren 1999 und 2000 hat sich ein massgebliches Jahreseinkommen von Fr. 54'379.- ergeben. Angesichts der medizinisch begründeten zusätzlichen Pausen von 5 Minuten pro Stunde ist sie von einer zumutbaren Arbeitszeit von 37 Stunden pro Woche ausgegangen, was sachgerecht ist. Vom daraus resultierenden Referenzwert von Fr. 48'135.-, hat das kantonale Gericht einen leidensbedingten Abzug von 17 % gewährt. 3.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, aufgrund seiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen bestehe auch im Rahmen einer angepassten leichten Tätigkeit eine massive Einschränkung. Dabei seien die notwendigen wiederholten Pausen während der Arbeitszeit zu berücksichtigen, weshalb vom Tabellenlohn der maximale Abzug von 25% gerechtfertigt sei. Weil der Beschwerdeführer wegen seines Gesundheitsschadens in seiner Leistungsfähigkeit auch bei einer passenden Hilfsarbeit in verschiedener Hinsicht eingeschränkt ist, ist ein Abzug vom Tabellenlohn unbestritten angebracht (BGE 126 V 75). Das kantonale Gericht hat diesen auf 17% beziffert. Dieser Abzug vom statistischen Lohn hält sich im Rahmen der Angemessenheitskontrolle (Art. 132 lit. a OG), nachdem die vermehrten Pausen und der dadurch verursachte Einkommensausfall schon berücksichtigt sind. Da keine von der Rechtsprechung anerkannten weiteren Abzugsgründe bestehen, kommt die Gewährung des maximalen Abzuges von 25% nicht in Frage. Das kantonale Gericht hat damit den Invalidenlohn mit Fr. 39'952.- richtig berechnet. Verglichen mit dem unbestrittenen Valideneinkommen von Fr. 60'630.- ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 34,11%.