Citation: 8C_789/2015 E. 6

Die Versicherte erneuert ihr vorinstanzliches Vorbringen, aufgrund des Devolutiveffekts der von ihr eingereichten Rechtsverweigerungsbeschwerde hätte die IV-Stelle keine Anordnungen mehr erlassen dürfen. Das gelte auch für das Mahn- und Bedenkzeitverfahren. Das kantonale Gericht hat hiezu erwogen, sowohl die Rechtsverweigerungsbeschwerde als auch der Weiterzug seines hierüber ergangenen Entscheids an das Bundesgericht hätten keinen Devolutiveffekt entfaltet, welcher die weiteren Verfahrenshandlungen der Verwaltung als unzulässig erscheinen liesse. Diese Beurteilung ist rechtmässig (vgl. etwa SVR 2008 UV Nr. 19 S. 70, 8C_23/2007 E. 1, nicht publ. in: BGE 134 V 145; 2005 IV Nr. 26 S. 101, I 328/03 E. 4.2; Urteile 8C_556/2014 vom 11. Dezember 2014 E. 1.2; 2C_45/2009 vom 26. Mai 2009 E. 2.2.3). Die Vorbringen der Beschwerdeführerin vermögen dies nicht in Frage zu stellen.