Citation: I 87/02 04.03.2004 E. A

Die 1971 geborene T.________ leidet an einem Sedlackova-Syndrom mit beidseitigem Cholesteatom (links erfolgte Tympanoplastik) sowie geburtsgebrechensbedingten Ohrmuschelmissbildungen mit sehr engen, konischen Gehörgängen und Schwerhörigkeit. Seit 1976 wird sie von der Invalidenversicherung regelmässig mit Hörgeräten versorgt. Am 17. Oktober 2000 ersuchte T.________ die Invalidenversicherung durch die Lieferantin für Hörgeräte, die Firma B.________ AG um erneute binaurale Hörgeräteversorgung. Gestützt auf die Expertise 1 vom 16. November 2000 und die Expertise 2 vom 23. März 2001 der Frau Dr. med. P.________, Spezialärztin FMH für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie, sowie den Anpassungsbericht der B.________ AG vom 20. März 2001 sprach die IV-Stelle des Kantons Aargau (nachfolgend: IV-Stelle) T.________ mit Verfügung vom 10. Juli 2001 den für die erforderliche binaurale Versorgung in der Indikationsstufe 3 tariflich vorgesehenen Höchstbetrag von Fr. 4'922.70 zu; einen Mehrbetrag für die zwei Hörgeräte Phonak Claro 211 dAZ lehnte sie ab.