Citation: 8C_313/2018 E. 7.3

7.3. Soweit der Beschwerdegegner vorbringt, beim von der Suva postulierten Einkommensvergleich handle es sich um ein unzulässiges Novum, zielt der Einwand ins Leere. Die Neuheit eines Begehrens bemisst sich im Verhältnis zu den vorinstanzlich gestellten Begehren (BGE 136 V 362 E. 4.2 S. 367 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin hatte vor der Vorinstanz verlangt, ihr Einspracheentscheid sei aufzuheben und ein Rentenanspruch zu verneinen. Nichts anderes beantragt sie vor Bundesgericht. Wenn sie nunmehr geltend macht, eine entscheidwesentliche Parallelisierung der Vergleichseinkommen stehe nicht zur Diskussion, so liegt darin keine Veränderung des Streitgegenstandes und kein unzulässiges neues Begehren, sondern eine zusätzliche rechtliche Begründung für das vorinstanzlich gestellte Begehren (BGE 136 V 362 E. 4.2 S. 367 mit Hinweis). Sodann konnte sich der Beschwerdegegner im Rahmen der Vernehmlassung zu den Ausführungen in der Beschwerde äussern.