Citation: 8C_633/2009 09.10.2009 E. 3

Streitig ist, ob dem Beschwerdeführer auf Grund seiner berufsbedingten Dermatose unter dem Titel der Berufskrankheit (weitere) Unfallversicherungsleistungen zustehen. Zu beurteilen ist dabei, ob die mit Schreiben vom 12. Juni 2007 geltend gemachten Hautbeschwerden mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als kausal zur anerkannten Berufskrankheit anzusehen sind. 3.1 Es ist erstellt und unbestritten, dass das im Mai 2001 aufgetretene Ekzem auf den während der Arbeit in der Firma G.________ AG erfolgten Kontakt mit der Substanz Flammruss und den dadurch bedingten intensiven Hautreinigungen zurückzuführen war und somit eine leistungspflichtige Berufskrankheit nach Art. 9 Abs. 2 UVG vorlag. Nach Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch die Arbeitgeberin auf den 31. Oktober 2001 fand ausweislich der Akten kein weiterer Kontakt mit Flammruss mehr statt. 3.2 Die Vorinstanz gelangte in eingehender Würdigung der ärztlichen Aktenlage, namentlich gestützt auf die Beurteilungen der SUVA-Ärzte Dres. med. R.________ und M.________ (vom 15. Februar und 29. April 2008) - welchen sie zu Recht vollen Beweiswert beimass - zum Schluss, die geltend gemachten Hautveränderungen in Form einer diskreten ekzematösen Dermatitis (Bericht des Dr. med. H._________, Allergologie und Dermatologie, vom 30. Januar 2008) stünden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in natürlichem Kausalzusammenhang mit der als Berufskrankheit anerkannten Kontaktdermatose. 3.3 Die Einwände des Beschwerdeführers vermögen zu keinem anderen Ergebnis zu führen. Dr. med. R.________ legte in seiner ärztlichen Beurteilung vom 15. Februar 2008 (vgl. zum Beweiswert von Aktenberichten: RKUV 1993 Nr. U 167 S. 95 E. 5d; Urteil 8C_514/2008 vom 31. März 2009 E. 5) einleuchtend und nachvollziehbar dar, dass wegen des langen ekzemfreien Intervalls die von Dr. med. H._________ festgestellten ekzematösen Hautveränderungen nicht wahrscheinliche Folge der früheren Berufsdermatose seien. Die erhobenen Befunde würden aufgrund der Hauttrockenheit viel eher für eine endogen verursachte Hautproblematik sprechen, zumal der Versicherte seit Jahren nicht mehr gearbeitet habe. Diese Beurteilung fügt sich widerspruchsfrei in die weitere medizinische Aktenlage ein (Bericht der behandelnden Dermatologin Frau Dr. med. C.________, vom 23. August 2002; Gutachten der Dermatologischen Klinik Z._________ vom 5. Dezember 2002; Beurteilung der Dermatologischen Universitätsklinik und -Poliklinik am Spital Y._________ vom 6. Juni 2005), gemäss welcher seit August 2002 keine Ekzeme mehr festgestellt wurden. Wenn die Vorinstanz gestützt hierauf einen Kausalzusammenhang zwischen dem als Berufskrankheit anerkannten toxisch irritativen Handekzem und der von Dr. med. H._________ diagnostizierten diskreten ekzematösen Dermatitis verneinte, ist dies nicht zu beanstanden. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist ein rechtsgenüglicher Kausalzusammenhang nicht bereits durch den Umstand gegeben, dass er vor seiner Tätigkeit bei der Firma G.________ AG und der damit verbundenen Exposition zu Flammruss keinerlei Hautbeschwerden aufwies. Diese Argumentation liefe auf einen beweisrechtlich unzulässigen "post hoc, ergo propter hoc"-Schluss hinaus (vgl. BGE 119 V 335 E. 2b/bb S. 341 f.). Schliesslich liegt bei dieser Sach- und Rechtslage auch keine ungenügende Abklärung des Sachverhalts resp. keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes von Art. 61 lit. c ATSG vor, so dass das kantonale Gericht zu Recht im Rahmen der antizipierten Beweiswürdigung (BGE 131 I 153 E. 3 S. 157; 124 V 90 E. 4b S. 94; SVR 2007 IV Nr. 45 S. 149, I 9/07, E. 4) auf die Anordnung weiterer Abklärungen verzichtet hat. Damit hat es beim vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden.