Citation: 8C_134/2024 E. 4.1

4.1. Für die Beurteilung der unfallbedingten Gesundheitsbeeinträchtigungen und der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin stützte sich sich die Vorinstanz auf das polydisziplinäre Gutachten des Instituts D.________ samt verschiedenen ergänzenden Stellungnahmen. Als arbeitsfähigkeitsrelevante Diagnosen wurden darin eine Kniegelenksluxation links, eine Kniegelenksluxation rechts, ein Status nach Gefässverletzung der Arteria poplitea rechts sowie Beckenringfrakturen Typ LC11 nach Young and Burgess erhoben. In der Konsensbeurteilung hielten die Gutachter fest, dass das Polytrauma aus orthopädischer Sicht zu erheblichen Verletzungen geführt habe. In ihrer bisherigen Tätigkeit als Raumpflegerin sei die Beschwerdeführerin nicht mehr einsetzbar; die Arbeitsunfähigkeit betrage 100 %. In einer körperlich leichten Tätigkeit, die vorwiegend oder ausschliesslich im Sitzen ausgeübt werde, bestehe hingegen keine Arbeitsunfähigkeit. Die Beschwerdeführerin könne darin ein volles Pensum und eine volle Leistung erbringen. Den Integritätsschaden legten die Gutachter sodann gestützt auf Tabelle 5 (Integritätsschaden bei Arthrosen) zur Bemessung der Integritätsschädigung der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) und aufgrund einer mässigen Femorotibialarthrose sowie einer mittelschweren Instabilität des Kniegelenks insgesamt auf 20 % fest.