Citation: 5A_281/2024 E. 3.2.1

3.2.1. Das Obergericht hat festgehalten, dass nicht nachvollziehbar sei, wenn die Beschwerdeführerin von einer Betreibung gestützt auf eine "falsche Forderungsurkunde" spreche. Sie habe ohne Weiteres Kenntnis von der tatsächlich in Betreibung gesetzten Forderung gehabt, welche sich im Übrigen nicht bloss auf das (rechtskräftige, mit Rechtskraftsvermerk versehene) Bundesgerichtsurteil, sondern auf die massgebende Nachsteuerverfügung und die entsprechenden Steuerrechnungen stütze. Weder über das Vorliegen der Nachsteuerverfügung, noch über die Echtheit der Urkunde sowie anderer Dokumente würden Zweifel bestehen, und die pauschal kritisierte Berechtigung der die Dokumente unterzeichnenden Personen seien nicht genügend begründet, weshalb die Berufung offensichtlich unbegründet sei.