Citation: 2C_847/2015 E. 2.2

2.2. Die Kantonale Steuerverwaltung sieht sich zur Beschwerde gestützt auf Art. 89 Abs. 1 BGG legitimiert. Diese Norm ist in erster Linie auf Privatpersonen zugeschnitten; das Gemeinwesen kann sich nur ausnahmsweise darauf stützen, wenn es durch einen Entscheid gleich wie ein Privater oder aber in spezifischer, schutzwürdiger Weise in der Wahrnehmung einer hoheitlichen Aufgabe betroffen wird, namentlich wenn einem Entscheid präjudizielle Bedeutung für die öffentliche Aufgabenerfüllung zukommt. Gestützt auf die allgemeine Legitimationsklausel von Art. 89 Abs. 1 BGG sind Gemeinwesen nur restriktiv zur Beschwerdeführung zuzulassen (BGE 141 II 161 E. 2.1 S. 164; 140 I 90 E. 1.2 S. 93 ff.). Finanzielle, fiskalische Interessen genügen für sich nicht (Urteil 2C_750/2013 vom 9. Oktober 2014 E. 1.3.5-1.3.8). Was spezifisch die Beschwerdebefugnis kantonaler Steuerverwaltungen betrifft, fehlt ihnen diese ausserhalb des harmonisierten Steuerrechts weitgehend, greift doch Art. 89 Abs. 2 lit. d BGG in diesem Bereich mangels spezifischer gesetzlicher Ermächtigung nicht. Die Erbschaftssteuer gehört nicht zum harmonisierten Bereich (vgl. Art. 2 StHG). Die Steuerverwaltung (bzw. wohl nur der Kanton selber, s. erwähntes Urteil 2C_750/2013 E. 1.3.6) wäre gegen entsprechende Entscheide nur unter, wie dargelegt, äusserst restriktiven Voraussetzungen nach Art. 89 Abs. 1 BGG beschwerdeberechtigt. Inwiefern diese vorliegend erfüllt wären, ist nicht ersichtlich und wird von der Beschwerdeführerin, die sich damit begnügt, in einem Satz Art. 89 Abs. 1 BGG zu erwähnen, nicht aufgezeigt.