Citation: 8C_98/2019 E. 5.2.1

5.2.1. Die Beschwerdeführerin beruft sich auf die Einschätzung des Dr. med. G.________, Chirurgie FMH, Spital H._________, der sie am 18. Juli 2016 operiert hatte. Seinem Bericht vom 3. August 2016 war zu entnehmen, dass er die Schädigungen an der linken Schulter (Impingement bei Bursitis subacromialis, partielle Ruptur am Ansatz der Bizepssehne sowie Partialruptur der Supraspinatussehne) auf ein Abduktionstrauma des Schultergelenks zurückführe. Vor dem Unfall hätten keine Beschwerden bestanden. Zudem sei durch den Unfall eine leichte AC-[Acromioclavicular-, Schultereck-]Gelenksarthrose traumatisiert worden. Die perioperativ erhobenen Befunde - gemäss Operationsbericht vom 2. September 2016 eine SLAP (superior labrum anterior posterior) -I-Läsion - seien ebenfalls eindeutig einem Trauma zuzuordnen. Die Rupturstellen seien nicht degenerativer Natur, zumal sich keine anderen diesbezüglichen Hinweise gefunden hätten. Des Weiteren sei, wie beschwerdeweise geltend gemacht wird, auch Dr. med. I.________, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, nach der von ihm durchgeführten zweiten Operation davon ausgegangen, dass, wegen einer Begleitverletzung am Ellbogen, von einer traumatischen Ursache der Rotatorenmanschettenverletzungen auszugehen sei.