Citation: 2C_695/2022 E. 5.2.1

5.2.1. Der Beschwerdeführer stellt die vorinstanzlich festgestellten Indizien, welche für eine Scheinehe sprechen, zunächst in allgemeiner Weise in Abrede, indem er diese als bloss unbedeutende "Scheinargumente" bezeichnet. Weiter bringt er vor, seine Ehefrau gehöre nicht zur Zielgruppe für Scheinehen, obwohl eine Verschuldung bzw. finanziell prekäre Verhältnisse der in der Schweiz ansässigen Ehegattin rechtsprechungsgemäss ein typisches Merkmal dieser Zielgruppe darstellen (vgl. Urteile 2C_656/2022 vom 5. April 2023 E. 5.1; 2C_331/2022 vom 26. Juli 2022 E. 4.2; 2C_407/2020 vom 24. August 2021 E. 3.2). Auch müsse der Vermieter die Ehefrau des Beschwerdeführers missverstanden haben, als diese anlässlich einer Wohnungsbesichtigung C.________ als ihren Ehemann vorgestellt habe (vgl. E. 4.4.2 oben). Bei diesen Ausführungen des Beschwerdeführers handelt es sich um appellatorische Sachverhaltskritik, welche vor Bundesgericht nicht zu hören ist (vgl. E. 2.2 oben). Im Weiteren bringt der Beschwerdeführer vor, Fakten, welche gegen eine Scheinehe sprechen würden, etwa dass er mit seiner Ehefrau auf Albanisch kommunizieren könne und sie den Mietvertrag für die eheliche Wohnung gemeinsam unterschrieben hätten, seien von der Vorinstanz einfach "abgetan" worden. Dies trifft jedoch nicht zu, denn die Vorinstanz hat diese Elemente sehr wohl als Indizien gegen das Vorliegen einer Scheinehe gewürdigt. So führte sie aus, dass die Ehegatten sich in der Muttersprache des Beschwerdeführers bzw. Albanisch unterhalten könnten und der Mietvertrag von den Ehegatten gemeinsam unterzeichnet worden sei, was gegen eine Scheinehe spreche (vgl. E. 3.3 vorinstanzliches Urteil).