Citation: 5A_561/2024 E. 4.3

4.3. Die Kritik des Beschwerdeführers genügt den Anforderungen an das Rügeprinzip nicht. Zwar macht er eine Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV) und damit grundsätzlich einen zulässigen Beschwerdegrund geltend. Anstatt sich jedoch mit den einzelnen Erwägungen der Vorinstanz auseinanderzusetzen und konkret aufzuzeigen, welche Überlegungen inwiefern willkürlich sein und den Entscheid auch im Ergebnis als unhaltbar ausweisen sollen, begnügt er sich damit, in appellatorischer Art und Weise seine Sicht der Dinge der vorinstanzlichen Einschätzung entgegenzustellen, um dann abschliessend zu befinden, die vorinstanzliche Beurteilung sei willkürlich. Dies genügt aber zur Begründung des Willkürvorwurfs nicht (oben E. 2.1). Schliesslich ist ohnehin nicht ersichtlich, inwiefern der angefochtene Entscheid im Ergebnis willkürlich sein sollte, nachdem der Beschwerdeführer den bestehenden Elternkonflikt nicht bestreitet. Auf die Beschwerde ist folglich insoweit nicht einzutreten.