Citation: 1C_205/2023 E. 3.3.1

3.3.1. Die Vorinstanz führte aus, die Baustellenerschliessung über Grundstücke in der Landwirtschaftszone bedürfe einer kantonalen Ausnahmebewilligung. Da diese von der kantonalen Dienststelle zwar in Aussicht gestellt, indes noch nicht erteilt worden sei, habe sich die Gemeinde veranlasst gesehen, eine alternative Baustellenerschliessung festzulegen. Ein Verstoss gegen den Grundsatz von Treu und Glauben sei in diesem Vorgehen nicht auszumachen, weil keine Zusicherung seitens der Gemeinde erkennbar sei. Dem angefochtenen Entscheid kann weiter entnommen werden, es genüge, wenn im Gestaltungsplanverfahren die grundsätzliche tatsächliche und rechtliche Erschliessbarkeit geprüft werde. Es sei nachvollziehbar, dass die Baustellenerschliessung über die Landwirtschaftszone von sämtlichen Verfahrensbeteiligten vorgezogen werde. Indes erscheine die Variante via Sonnhaldenstrasse und Allmendweg nicht schlechthin ausgeschlossen und aufgrund ihres temporären Charakters auch grundsätzlich quartierverträglich. Das Erschliessungserfordernis auf Stufe Gestaltungsplan sei damit erfüllt. Über die Baustellenerschliessung sei abschliessend erst im Baubewilligungsverfahren zu befinden.