Citation: 8C_63/2023 E. 4.3.2

4.3.2. Entgegen der Beschwerdeführerin ist nicht ersichtlich, inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung das Willkürverbot verletzen soll. Nach der jedenfalls nicht substanziiert bestrittenen Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts finden sich in den Akten keine Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdegegner eine besondere Fachausbildung absolviert hätte und/oder über einschlägige Arbeitserfahrung in der Versicherungsbranche verfügen würde. Daran änderte gemäss angefochtenem Urteil auch die erst im Juni 2020 aufgenommene Tätigkeit für die damals neu gegründete B.________ nichts. Insofern ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz - entgegen der Beschwerdeführerin - in subjektiver Hinsicht keine allzu hohen Anforderungen an den Beschwerdegegner stellte hinsichtlich dessen Fachkenntnisse in Bezug auf die Bestimmung des Durchschnittslohnes bei der Bemessung des Taggeldes in Sonderfällen gemäss Art. 23 Abs. 3 UVV.