Citation: 1A.81/2005 13.05.2005 E. 3

Der Beschwerdeführer beantragt, die vom Kantonsgericht zugesprochene Parteientschädigung sei angemessen zu erhöhen, und bestimmte von ihm bezahlte Verfahrenskosten seien zurückzuerstatten. 3.1 Die Kostenfolgen eines Entscheids des Kantonsgerichts richten sich nach dem kantonalen Recht. Im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde prüft das Bundesgericht die Auslegung und Anwendung des kantonalen Rechts nach den für die staatsrechtliche Beschwerde geltenden Grundsätzen (BGE 118 Ib 234 E. 1b mit Hinweis, 127 II 18 nicht publ. E. 1a). Die Anwendung der Bestimmungen über die Kostenfolgen ist auf Willkür hin zu prüfen (BGE 122 II 274 E. 1b/cc S. 279 mit Hinweis). Das Kantonsgericht führt aus, es sei nur ausnahmsweise eine Abgeltung für durch den Prozess verursachte Zeitverluste und entgangene Gewinne zuzusprechen. Vorliegend bestünden keine besonderen Umstände, und der Beschwerdeführer habe auch keine solchen geltend gemacht und nachgewiesen. Es rechtfertige sich somit, der obsiegenden Partei eine Auslagenentschädigung zu Lasten der Gemeinde von Fr. 100.-- zuzusprechen. Der Beschwerde von X.________ an das Kantonsgericht vom 12. Februar 2005 lässt sich in der Tat kein klarer Nachweis für Auslagen oder Aufwendungen entnehmen, die im Zusammenhang mit der vorliegenden Rechtsstreitigkeit stehen. Indessen ergibt sich aus der in den Verfahrensakten enthaltenen umfangreichen Korrespondenz mit verschiedenen Behörden klar, dass hier besondere Umstände vorliegen. Das Kantonsgericht stellte bereits mit Entscheid vom 25. August 2000 eine Rechtsverweigerung fest und forderte die Gemeinde auf, umgehend zu entscheiden. Seither musste sich der Beschwerdeführer wiederum in unzähligen Briefen um die weitere Behandlung der Angelegenheit bemühen. Der damit verbundene Aufwand geht ganz offensichtlich über das übliche Mass hinaus. Die dafür dem Beschwerdeführer zugesprochene Parteientschädigung von Fr. 100.-- erscheint angesichts der beschriebenen Umstände als tief, doch ist sie noch nicht geradezu willkürlich. Dies insbesondere auch, weil der Beschwerdeführer selbst in seiner Beschwerde an das Kantonsgericht keine näheren Angaben zu seinem Aufwand machte. 3.2 Im bundesgerichtlichen Verfahren verlangt der Beschwerdeführer weiter die Rückerstattung von Verfahrenskosten, die ihm in früheren kantonalen Beschwerdeverfahren im Zusammenhang mit der vorliegenden Angelegenheit auferlegt wurden. Diese Forderung wird erstmals im Verfahren vor Bundesgericht erhoben und geht über den Streitgegenstand, wie er dem Kantonsgericht vorlag, hinaus. Insoweit kann auf die vorliegende Beschwerde nicht eingetreten werden.