Citation: 1C_262/2022 E. A

A.________ ist Miteigentümerin der in der Landwirtschaftszone der Gemeinde Schübelbach gelegenen Parzelle Nr. 405 (rund 2.5 ha), auf der ein Stall mit Anbau steht. Am 27. Mai 2003 erteilte ihr das Meliorationsamt des Kantons Schwyz die Raumplanungsbewilligung für den Abbruch und den Wiederaufbau des Stallanbaus und den Bau von drei Pferdeboxen in dessen Innern. Der Gemeinderat von Schübelbach erteilte seinerseits die Baubewilligung am 8. Juli 2003, wobei er gleichzeitig die kantonale Raumplanungsbewilligung eröffnete. Diese Baubewilligung ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Im Rahmen einer Baukontrolle wurden am 21. April 2006 indessen verschiedene Abweichungen vom bewilligten Bauvorhaben festgestellt. Auf eine Anzeige von B.B.________ und C.B.________ hin forderte das Amt für Landwirtschaft des Kantons Schwyz den Gemeinderat Schübelbach mit Schreiben vom 9. und 12. März 2015 auf, A.________ zur Einreichung eines nachträglichen Baugesuchs zu verpflichten. Am 17. April 2015 reichte Letztere beim Gemeinderat ein solches Gesuch für drei zusätzliche Pferdeboxen, einen Auslaufplatz beim Stall und den Rückbau von zwei Auslaufflächen ein. Gegen das Bauvorhaben erhoben neben einer weiteren Person B.B.________ und C.B.________ Einsprache. Mit Gesamtentscheid vom 10. September 2015 und mit Beschluss vom 22. September 2015 wiesen das Amt für Raumentwicklung des Kantons Schwyz (ARE/SZ) und der Gemeinderat die Einsprachen ab und erteilten die Baubewilligung unter anderem mit einer Auflage betreffend die Frist zum Rückbau und zur Rekultivierung des Allwetterauslaufs. B.B.________ und C.B.________ erhoben zunächst erfolglos eine Beschwerde an den Regierungsrat des Kantons Schwyz. Hingegen hiess das von ihnen daraufhin angerufene Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz ihr Rechtsmittel mit Entscheid vom 28. September 2016 gut und wies im Wesentlichen die Sache im Sinne der Erwägungen zur ergänzenden Sachverhaltsabklärung und Neubeurteilung an den Gemeinderat zurück. Es erwog unter anderem, dass auch ein Zwischenboden und eine Aussentreppe Gegenstand des nachträglichen Baubewilligungsverfahrens hätten sein müssen. Zudem sei abzuklären, ob die Pferdepensionshaltung durch den neuen Pächter zulässig sei. Am 31. Dezember 2016 zog A.________ das Baugesuch vom 17. April 2015 zurück. Daraufhin teilte ihr das ARE/SZ mit, dass dieses Baugesuch nur abgeschrieben werden könne, wenn sie ein neues einreiche. Am 16. Februar 2017 reichte A.________ deshalb bei der Gemeinde Schübelbach ein neues Baugesuch ein, das unter anderem die bereits erstellten drei zusätzlichen Pferdeboxen, einen Zwischenboden und einen Auslaufplatz umfasste. Dagegen erhoben B.B.________ und C.B.________ wiederum Einsprache. In der Folge schrieben das ARE/SZ und der Gemeinderat das Verfahren betreffend das Baugesuch vom 17. April 2015 ab. Mit Gesamtentscheid vom 29. Juni 2020 verweigerte das ARE/SZ die kantonale Bewilligung für das Baugesuch vom 16. Februar 2017 und verfügte die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands, wobei es die erforderlichen Rückbaumassnahmen im Dispositiv seines Entscheids aufführte. Mit Beschluss vom 11. August 2020 verweigerte der Gemeinderat die Baubewilligung unter Verweisung auf den kantonalen Gesamtentscheid. Dagegen erhob A.________ Beschwerde an den Regierungsrat. Dieser hiess ihr Rechtsmittel mit Beschluss vom 29. Juni 2021 teilweise gut. Er hob die Anordnung der Rückbaumassnahme betreffend die Trennwände auf und wies die Sache zur Neufestlegung der Rückbaumassnahmen an das ARE/SZ zurück. Zudem reduzierte er die kantonale Bewilligungsgebühr von Fr. 6'000.-- auf Fr. 4'000.--. Im Übrigen wies er die Beschwerde ab. Eine von A.________ in der Folge erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht mit Entscheid vom 8. März 2022 teilweise gut. Es hob den regierungsrätlichen Beschluss vom 29. Juni 2021 auf und erteilte die Baubewilligung im Sinne der Erwägungen unter Auflagen und Bedingungen, wobei es davon den Raum "Büro" und den Auslaufplatz, soweit dieser die Fläche von 220 m2 überschreitet, ausnahm. Es ordnete an, dass diesbezüglich die vom Regierungsrat definierten Rückbaumodalitäten weiterhin gelten würden. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab.