Citation: U 362/00 11.11.2003 E. A

Der 1964 geborene U.________ war seit 1993 bei der S.________ AG als Bauarbeiter angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 27. August 1995 kollidierte er mit seinem Personenwagen frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug, dessen Lenker in angetrunkenem Zustand auf die Gegenfahrbahn geraten war. Er zog sich dabei eine offene Patella-Trümmerfraktur links, eine Vorderarm-Schaftfraktur links sowie eine hintere Hüftluxation mit Acetabulumfraktur links zu. Im Spital Q.________ wurden gleichentags eine geschlossene Reposition der Hüfte links, eine Plattenosteosynthese am Vorderarm links und eine Osteosynthese der Patella links durchgeführt; am 4. September 1995 erfolgte eine Osteosynthese des Acetabulums links. Im Anschluss an den Spitalaufenthalt wurde U.________ vom 20. September bis 1. November 1995 in der Klinik X.________ behandelt. Wegen anhaltender Knie- und Hüftbeschwerden kam es zu weiteren Untersuchungen und Behandlungen, einschliesslich einer arthroskopischen Gelenksmobilisation im Spital Q.________ vom 18. September 1996 sowie stationärer Physiotherapie in der Klinik Z.________ vom 26. Juni bis 24. Juli 1996. Ein in der Folge unternommener Arbeitsversuch scheiterte. Vom 9. Oktober bis 8. November 1996 hielt sich U.________ erneut in der Klinik X.________ auf, wo eine Physiotherapie durchgeführt wurde, welche jedoch zu keiner wesentlichen Besserung führte. Die im Auftrag der IV-Stelle des Kantons Aargau erfolgte berufliche Abklärung führte zum Schluss, dass der Versicherte die bisherige Tätigkeit als Bauarbeiter wegen Bewegungseinschränkung und Belastungsschmerzen im linken Knie und der Hüfte nicht mehr auszuüben vermag, ihm jedoch leichte, vorwiegend sitzend zu verrichtende Arbeiten während etwa sieben Stunden täglich zumutbar sind. Nach einer kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 11. Dezember 1996 schloss die SUVA den Fall am 23. Dezember 1996 ab, erbrachte Taggeldleistungen noch bis Ende April 1997 und sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 5. Mai 1997 eine Invalidenrente auf Grund einer Erwerbsunfähigkeit von 40 % ab 1. Mai 1997 sowie eine Integritätsentschädigung von 10 % zu. Mit Einspracheentscheid vom 12. September 1997 hielt sie an dieser Verfügung fest.