Citation: 9C_301/2023 E. 7.3.2

7.3.2. Der Beschwerdeführer bestreitet diese Beträge nicht, er macht jedoch geltend, es sei kein Vermögensverzicht anzurechnen, da die Vorgehensweise der Verwaltung auf eine Lebensführungskontrolle hinauslaufen würde. Er habe einen Teil der aus der Erbschaft zugeflossenen Mittel für Restaurant- und Konzertbesuche, Reisen und die Anschaffung von Konsumgütern verwendet. Dabei gelingt es ihm jedoch nicht aufzuzeigen, dass Vorinstanz und Verwaltung von ihm belegte Ausgaben nicht anerkannt hätten. Entgegen seinen Vorbringen entspricht es der Rechtsprechung und stellt auch keine - indirekte - Lebensführungskontrolle dar, wenn von ihm verlangt wird, nachzuweisen, dass nicht mehr vorhandenes Vermögen in Erfüllung einer rechtlichen Pflicht oder gegen eine adäquate Gegenleistung hingegeben worden ist (vgl. E. 7.2.1 f.). Indem er den Vermögensverbrauch nicht substanziiert, sondern lediglich pauschal behauptet, die nicht mehr vorhandenen Mittel - insgesamt immerhin Fr. 141'689.95 - für Reisen, Restaurant- und Konzertbesuche sowie nicht belegte Anschaffungen ausgegeben zu haben, ist er der ihm obliegenden Mitwirkungspflicht bei der Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts nicht nachgekommen. Entsprechend verstösst es nicht gegen Bundesrecht, wenn das kantonale Gericht von einem Vermögensverzicht ausging.