Citation: 2C_255/2007 28.09.2007 E. 3

3.1 Die Beschwerdeführerin kann den Nachzug ihrer Tochter aus der geschiedenen früheren Ehe nur verlangen, wenn eine vorrangige Bindung zu dieser nachgewiesen ist und besondere stichhaltige familiäre Gründe - die nicht leichthin bejaht werden dürfen und an welche hohe Beweisanforderungen gestellt werden - dieses Vorgehen rechtfertigen (BGE 129 II 11 E. 3.1.3 und 3.3.2). Diese Grundsätze gelten auch im Lichte der neueren Rechtsprechung des Gerichtshofes der Europäischen Gemeinschaften bzw. derjenigen des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (vgl. BGE 133 II 6 E. 3 und 5). 3.2 Die Vorinstanz hat unter Bezugnahme auf die einschlägige bundesgerichtliche Rechtsprechung (insb. BGE 129 II 11, 126 II 329, 125 II 585 und 633, 124 II 361) überzeugend dargelegt, dass keine vorrangige Beziehung des Kindes zur in der Schweiz lebenden Beschwerdeführerin vorliege und dieses durch einen Nachzug in die Schweiz vielmehr entwurzelt würde. Sie hat dabei entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin auch das Wohl des Kindes angemessen gewürdigt. Eine Verletzung von Bundesrecht ist nicht ersichtlich. Es kann daher auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz (angefochtenes Urteil E. II/1 und 2) verwiesen werden, denen nichts beizufügen ist.