Citation: 6B_56/2024 E. 2.4.3

2.4.3. Mit Blick auf die E-Banking-Transaktion vom 8. März 2013 sei es grundsätzlich denkbar, dass der Beschwerdeführer die IBAN-Nummer der beiden Konten verwechselt bzw. die falsche Zahlungsvorlage ausgewählt habe. In einer Gesamtschau lasse sich allerdings die Überweisung von Fr. 8'617.70 vom Gesellschafterkonto ("Korridor K.________") auf das Privatkonto des Beschwerdeführers nicht mit einem Versehen des Letzteren erklären. Selbst wenn man (im Sinne des Beschwerdeführers) von der Existenz zweier am 4. März 2013 erstellten Teilrechnungen ausgehe, erscheine eine Bezahlung am selben Tag naheliegend, zumal auf dem Gesellschafterkonto am 6. März 2013 über Fr. 30'000.-- vorhanden gewesen seien. Seltsam mute im Weiteren an, dass der Beschwerdeführer bei der ersten Zahlung vom 6. März 2013 unter der Empfängeradresse die "E.________ AG", bei der nur zwei Tage später erfolgten Zahlung dagegen die "D.________ AG" aufgeführt habe. Abermals als grosser Zufall erscheine, dass der Beschwerdeführer bei der vermissten zweiten Teilrechnung als Zahlungsreferenz lediglich "Zahlung Korridor", bei der Zahlung vom 6. März 2013 hingegen die korrekte Rechnungsnummer yyy aufgeführt habe. Aus diesen Besonderheiten sei zu folgern, dass der Beschwerdeführer die Überweisungen habe verschleiern wollen (Urteil E. 4.4.5 S. 19-21).