Citation: 5A_972/2022 E. 2.2

2.2. Nach den Feststellungen des Obergerichts hat der Beschwerdeführer in seiner erstinstanzlichen Gesuchsantwort geltend gemacht, dass er sich im Februar 2022 von der Stiftung sämtliche Schadenersatzansprüche gegenüber dem Beschwerdegegner habe abtreten lassen, welche direkt oder indirekt mit der Veräusserung von Anteilen an der D.________ GmbH in Zusammenhang stehen. Dabei hat er vorgebracht, der Beschwerdegegner habe am 27. Juli 2010 in Belarus als Vertreter der Stiftung C.________ einen Kaufvertrag unterzeichnet. Bei diesem Rechtsgeschäft sollten 99 % der der Stiftung gehörenden Anteile an der belarussischen Gesellschaft D.________ GmbH an die belarussische Gesellschaft E.________ GmbH veräussert werden; indirekt bzw. wirtschaftlich sei mit der Veräusserung der Anteile an der D.________ GmbH bezweckt worden, ein Motel in Belarus, welches damals im Eigentum der D.________ GmbH gestanden habe, an die E.________ GmbH zu verkaufen. Obwohl der Vertrag lediglich in russischer Sprache vorgelegen habe und er dieser Sprache nicht mächtig gewesen sei, habe der Beschwerdegegner den Kaufvertrag damals unterzeichnet. Der vom Beschwerdegegner unterzeichnete Vertrag habe diverse Passagen enthalten, welche nicht den Tatsachen entsprochen bzw. im klaren Widerspruch zu den von den Parteien im Voraus getroffenen Abreden gestanden hätten. Dadurch habe die Stiftung in der Folge einen Schaden in "Mehrmillionenhöhe" erlitten, indem ihr die Anteile an der D.________ GmbH (und damit das Motel in Belarus) entglitten seien, sie im Gegenzug aber den festgelegten Kaufpreis von Fr. 2.1 Mio. nicht erhalten habe. Im betreffenden Vertrag sei ein Passus enthalten gewesen, welcher besagt habe, "die Bezahlung des Kaufpreises von Fr. 2.1 Mio. [werde] bis zur Unterzeichnung dieses Abkommens vollständig ausserhalb des Hoheitsgebietes der Republik Belarus durchgeführt".