Citation: 8C_452/2023 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdegegner wendet ein, er habe einen Staubsaugerroboter angeschafft, um die Böden in der Kirche und im Pfarrhaus reinigen zu können. Bei den seltenen schwereren Arbeiten, beispielsweise dem Schneiden von Hecken, benötige er die Hilfe seines Bruders. Eine Steigerung des Pensums bei der Kirchgemeinde sei nicht möglich. Er habe den Eindruck, dass diese ihn eigentlich nur aus langjähriger Verbundenheit gleichsam durchschleppe. Die im angefochtenen Urteil erwähnte Bewerbung auf eine 50 %-Stelle bei der katholischen Kirchgemeinde V.________ in der Zentrumspfarrei B.________ sei erfolglos gewesen, weil der seinerzeit 60-jährige Beschwerdegegner laut Auskünften der zuständigen Person zu nah an der Grenze zum Pensionsalter gestanden habe. Der Umstand, dass ihm die Tätigkeit als Sakristan zumutbar sei, sei für die Beurteilung der sozialpraktisch und faktisch nicht bestehenden Verwertbarkeit der verbliebenen Restarbeitsfähigkeit ohne Relevanz.