Citation: 2C_222/2018 E. 2.1

2.1. In Anwendung dieser Bestimmung hat das Verwaltungsgericht festgehalten: Mangels Stillstandgründen gemäss § 177 Abs. 2 StG/AG begann die Veranlagungsverjährung gegenüber den Beschwerdegegnern für die Kantons- und Gemeindesteuern 2008 nach Massgabe von § 177 Abs. 1 StG/AG am 1. Januar 2009 und endete grundsätzlich am 31. Dezember 2013. Die letzte verjährungsunterbrechende Handlung i.S.v. § 177 Abs. 3 lit. a StG/AG innerhalb dieses Zeitraums erfolgte mit dem Schreiben des zuständigen Gemeindesteueramts vom 11. November 2009, mit welchem die Beschwerdegegner zur Einreichung zusätzlicher Unterlagen aufgefordert wurden (oder aber allenfalls, was hier offengelassen werden kann, am 11. Dezember 2009 durch die Einsendung der angeforderten Dokumente). Damit begann eine neue fünfjährige Frist zu laufen, welche am 10. November 2014 endete (oder gegebenfalls am 10. Dezember 2014). Die Kantons- und Gemeindesteuern 2008 wurden aber erst am 24. Februar 2015 veranlagt, d.h. nach Eintritt der Veranlagungsverjährung.