Citation: 6B_1107/2018 E. 1.2.2

1.2.2. Die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers begründen ebenfalls keine Willkür. Der Vorinstanz ist zuzustimmen, dass mit Blick auf das gesamte Tatgeschehen kein wesentlicher Widerspruch darin zu erkennen ist, wenn der Ehemann aussagte, die Täter hätten nicht nach einem Tresor gefragt, die Ehefrau dies aber behauptete. Auch deren Aussage, sie bringe die Tageseinnahmen jeweils zur Bank und diejenige des Ehemannes, wonach er Fr. 3000.-- dabei gehabt und diese am nächsten Tag habe zur Bank bringen wollen, sind nicht widersprüchlich. Gleiches gilt für die Aussage der älteren Tochter, ihr sei ein Plastiksack über den Kopf gestülpt worden, damit die Mutter "etwas Richtiges" sage und die Bestätigung dessen elf Jahre später, dies sei geschehen um sicherzustellen, dass die erpressten Codes stimmten. Ob anlässlich des Überfalls das Licht brannte, ist sodann nicht entscheidend, zumal unbestritten ist, dass die Opfer die Täter aufgrund von Sturmmasken nicht erkannten. Die unterschiedlichen Aussagen der Ehegatten zum Zustand der Wohnung nach dem Überfall betreffen ferner nicht das Kerngeschehen. Dass einzelne ihrer weiteren Aussagen unglaubhaft sind, sie etwa bestritten, den Beschwerdeführer illegal beschäftigt zu haben, anerkennt auch die Vorinstanz. Entgegen seiner Auffassung hindert sie dies indes nicht, hinsichtlich der Ereignisse in der Tatnacht willkürfrei auf die Aussagen der Familie abzustellen und den Anklagesachverhalt als erstellt zu betrachten. Dies gilt umso mehr, als Videoaufnahmen vom Geschäftslokal der Familie zur mutmasslichen Tatzeit zwei Männer beim Betreten und anschliessenden Verlassen des Lokals zeigen. Wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, stützt dies die Darstellung der Opfer unbesehen der Frage, ob die beiden Männer erkennbar asiatisch-stämmig sind. Für einen tatsächlichen Überfall sprechen schliesslich die Fussspuren auf dem Vordach des Familiendomizils, die zahlreichen von den Tätern zurückgelassenen Gegenstände, unter anderem Einbruchsutensilien, mit Fingerabdrücken und DNA-Spuren sowie die medizinischen Befunde der Opfer gemäss Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin. Angesichts der dokumentierten Verletzungen sind allfällige Widersprüche bezüglich Art und Ort der ausgeübten Gewalt irrelevant.