Citation: 5A_179/2018 E. 5.3.2

5.3.2. Der Beschwerdeführer rügte im Berufungsverfahren, es gehe nicht an, das Ferienrecht in geografischer Hinsicht auf die Schweiz zu beschränken, wenn dadurch eine bloss abstrakte Gefahr des Missbrauchs des Besuchsrechts gebannt werden solle. Unter diesen Umständen durfte sich die Vorinstanz nicht mit der blossen, vagen Schlussfolgerung begnügen, es sei "sicher" "ein Stück weit" von einer Rückbehaltungsgefahr auszugehen. Sie wäre angesichts ihres Ermessensspielraums gehalten gewesen zu erläutern, welche Gründe sie zu dieser Einschätzung bewogen. Sie hat hier ihre Begründungspflicht verletzt. Die Beschwerde ist deshalb in diesem Punkt gutzuheissen und die Sache zur Ergänzung der Entscheidbegründung an die Vorinstanz zurückzuweisen.