Citation: 8C_435/2013 E. 3.1.1

3.1.1. Der Beschwerdeführer macht zwar geltend, dass er unter einem organischen Gesundheitsschaden leide, unterlässt es aber, die konkreten somatischen Beschwerden zu benennen, welche über den 31. August 2004 andauerten. Es kann dahingestellt bleiben, ob er sich beim Skiunfall durch das Kabel und den Sturz die behaupteten Schürfungen und Schwellungen, bzw. "innere und äussere Verletzungen" zugezogen hatte. Denn der Leistungsanspruch ist für die Zeit ab Unfalldatum bis Ende August 2004 gar nicht umstritten. Hingegen liegt ein organisch objektiver Nachweis für eine über den 31. August 2004 hinaus andauernde unfallbedingte Verletzung nicht vor. Der Versicherte verkennt, dass lediglich diejenigen Untersuchungsergebnisse objektivierbar sind, die reproduzierbar und von der Person des Untersuchenden und den Angaben des Patienten unabhängig sind. Von organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen kann somit erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abklärungen bestätigt wurden und die dabei angewendeten Untersuchungsmethoden wissenschaftlich anerkannt sind (BGE 138 V 248 E. 5.1 S. 251 mit Hinweis). Davon kann mit Blick auf die von der Vorinstanz umfassend gewürdigten medizinischen Unterlagen nicht ausgegangen werden. Der Einwand des Beschwerdeführers, die Zürich sei beweisrechtlich an die Ergebnisse der von ihr und dem Haftpflichtversicherer eingeholten Expertise des Prof. Dr. med. S.________, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, vom 9. November 2004 (sowie des Verlaufsgutachtens vom 28. November 2005) gebunden, geht fehl (vgl. zum Beweiswert und zur Würdigung ärztlicher Berichte und Gutachten: BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352).