Citation: 2C_765/2009 24.11.2009 E. 1

Mit Verfügung vom 5. August 2009 ordnete die Dienststelle Landwirtschaft und Wald des Kantons Luzern den Abschuss eines Wolfes an, der im Laufe des Monats Juli 2009 27 Schafe gerissen hatte. Sie befristete die Abschussbewilligung bis zum 19. September 2009; einer allfälligen Beschwerde entzog sie die aufschiebende Wirkung. Der WWF Schweiz sowie Pro Natura fochten diese Verfügung am 7. September 2009 beim Verwaltungsgericht des Kantons Luzern an. Dieses wies das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung am 10. September 2009 ab. Die beschwerdeführenden Verbände beantragten sodann dem Verwaltungsgericht am 16. September 2009, es habe die Rechtslage auch dann noch zu klären, wenn der Wolf bis zum 19. September 2009 nicht abgeschossen werde. Da der Wolf bis dahin nicht abgeschossen werden konnte, erklärte das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern das Beschwerdeverfahren mit Verfügung vom 14. Oktober 2009 als erledigt. Es verneinte ein aktuelles Rechtsschutzinteresse und hielt dafür, die Voraussetzungen, um ausnahmsweise auf das Erfordernis eines solchen zu verzichten, seien nicht erfüllt. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 18. November 2009 beantragen der WWF Schweiz und Pro Natura dem Bundesgericht, die Verfügung des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und dieses sei anzuweisen, die bei ihm eingereichte Beschwerde vom 7. September 2009 materiell zu behandeln. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.