Citation: 8C_8/2019 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt in formellrechtlicher Hinsicht die Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör. Er habe im vorinstanzlichen Verfahren replikweise eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs durch die IV-Stelle geltend gemacht. So sei die (erstreckbare) behördliche Frist von 73ter Abs. 1 IVV zur Einreichung von Einwendungen im Rahmen des Vorbescheidverfahrens infolge des Fristenstillstands um Ostern gemäss Art. 38 Abs. 4 ATSG am Montag, 7. Mai 2018, abgelaufen. Am 4. Mai 2018 habe seine Rechtsvertreterin um Fristerstreckung bis 6. Juni 2018 ersucht. Diese Eingabe habe die Beschwerdegegnerin am 7. Mai 2018 erhalten. Ungeachtet dessen habe sie bereits am selben Tag die Verfügung erlassen, ohne dass ihr allfällige Einwände des Beschwerdeführers bekannt gewesen seien. Nachdem sich die Vorinstanz damit überhaupt nicht befasst habe, sei das rechtliche Gehör wiederum schwerwiegend verletzt worden.