Citation: 9C_401/2023 E. 3.1.2

3.1.2. Die Vorinstanz hat im Entscheid des BSV, den Beschwerdeführer nach dem Erlass des Urteils 9C_603/2019 vom 17. Februar 2020 und vor jenem der Verfügung vom 16. März 2020 nicht erneut anzuhören, keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör erkannt. Sie hat erwogen, der Beschwerdeführer habe ausreichend Gelegenheit gehabt, sich zur ablehnenden Haltung des BSV hinsichtlich einer weiteren Ausnahmevereinbarung zu äussern. Wie es sich damit verhält, kann offenbleiben. Eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs kann ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die (zumindest) sowohl den Sachverhalt als auch die Rechtslage frei überprüfen kann. Unter dieser Voraussetzung ist darüber hinaus - im Sinne einer Heilung des Mangels - selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des Gehörsanspruchs von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötiger Verzögerung führen würde, was mit dem (hinsichtlich der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht vereinbar wäre (BGE 137 I 195 E. 2.3.2; 132 V 387 E. 5.1; Urteil 9C_343/2022 vom 8. März 2023 E. 3.3 mit weiteren Hinweisen). In concreto sind diese Voraussetzungen erfüllt: Das Bundesverwaltungsgericht hat nicht nur Sachverhalts- und Rechtsfragen kontrolliert, sondern - in Anwendung von Art. 49 VwVG - auch die (Un-) Angemessenheit der Verfügung des BSV überprüft. Sodann liegt angesichts der im vorinstanzlichen Verfahren aktenkundigen Stellungnahmen des BSV auf der Hand, dass die Rückweisung der Sache an die Verwaltung einen formalistischen Leerlauf bedeutet hätte.