Citation: 4C.20/2002 18.06.2002 E. 1

Die Vorinstanz hat festgestellt, die Klägerin fordere von der Beklagten nicht die Begleichung einer allfälligen Restschuld aus dem Grundstückkauf, sondern sie belange die Beklagte ausschliesslich als Solidarschuldnerin aus dem Darlehensvertrag. Die Parteien seien sich einig, dass mit der Begründung der Darlehensschuld die Kaufpreisschuld getilgt worden sei (Art. 116 Abs. 1 OR). Damit hat die Vorinstanz eine tatsächliche Feststellung über den animus novandi der am Darlehensvertrag beteiligten Personen getroffen. Daran ist das Bundesgericht im Berufungsverfahren gebunden (Art. 63 Abs. 2 OG). Soweit die Klägerin in der Berufung geltend macht, falls der Ehemann die Beklagte durch den Abschluss des Darlehensvertrags nicht habe verpflichten können, hätte die Vorinstanz erkennen müssen, dass die Beklagte weiterhin aus der ursprünglichen Kaufpreisschuld hafte, ist darauf nicht einzutreten, weil neue Begehren im Berufungsverfahren nicht zulässig sind (Art. 55 Abs. 1 lit. b OG). Das Bundesgericht hat somit als einzige Streitfrage zu prüfen, ob auch die Beklagte durch den Darlehensvertrag verpflichtet wurde.