Citation: 2C_992/2016 E. 4.1

4.1. Der in Berlin geborene Beschwerdeführer 1 reiste mit 10 Jahren in die Schweiz ein und hielt sich im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils seit rund 25 Jahren hier auf. Aufgrund dieser langen Aufenthaltsdauer würde ihn die Wegweisung zweifellos hart treffen. Allerdings muss ihm aufgrund der Delinquenz die soziale Integration in der Schweiz abgesprochen werden. Er verfügt über keine abgeschlossene Berufsausbildung und befand sich im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils noch im Strafvollzug. Von einer gefestigten beruflichen Integration kann daher - entgegen seiner Auffassung - nicht gesprochen werden. Den Kontakt zu seinem Heimatland Serbien hat der Beschwerdeführer 1 nicht abgebrochen. Er spricht die dortige Sprache, hat dort seine erste Ehefrau geheiratet und kennt das Land von Ferienaufenthalten her. Die Behauptung, nur die Staatsbürgerschaft verbinde den Beschwerdeführer 1 mit seinem Heimatland, überzeugt somit nicht. Insgesamt ist daher mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass eine Rückkehr nach Serbien den Beschwerdeführer 1 nicht vor unzumutbare Schwierigkeiten stellen würde.