Citation: 2C_589/2022 E. A

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) verhängte gegen A.________, rumänischer Staatsangehöriger, mit Verfügung vom 24. Januar 2022 ein bis zum 31. Dezember 2027 befristetes, rund sechsjähriges Einreiseverbot für die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein. A.________ focht diese Verfügung mit Beschwerde vom 1. März 2022 beim Bundesverwaltungsgericht an. Letzteres hiess mit Zwischenverfügung vom 24. März 2022 das Gesuch von A.________ um unentgeltliche Rechtspflege gut. Dieser reichte mit Stellungnahme vom 17. Juni 2022 eine detaillierte Kostennote gleichen Datums seines nichtanwaltlichen Vertreters Gabriele Tulipani mit einem Zeitaufwand von 17.75 Stunden im Betrag von insgesamt Fr. 3'333.05 (inkl. MWST) ein und machte für das genannte Verfahren eine entsprechende Parteientschädigung geltend. Mit Verfügung vom 29. Juni 2022 reduzierte das SEM das genannte Einreiseverbot wiedererwägungsweise auf vier Jahre und entsprach damit im Wesentlichen dem Begehren von A.________ bezüglich Reduktion der Dauer des Einreiseverbots.