Citation: 4C.7/2000 05.06.2000 E. 2

2. Auflage, N. 44 zu Art. 164 OR; Jäggi/Gauch, Zürcher Kommentar, N. 188 ff. zu Art. 18 OR; Kramer, Berner Kommentar, N. 128 zu Art. 18 OR; Wiegand, Fiduziarische Sicherungsgeschäfte, ZBJV 116 /1980, S. 541 f.; Hans Peter Walter, Die Sicherungszession im schweizerischen Recht, in: Wiegand [Hrsg. ], Mobiliarsicherheiten, Bern 1998, S. 44 und 46). Entfaltet aber auch eine Sicherungszession volle Wirkung, ist nicht entscheidend, welchem Zweck die Zession nach dem Willen der Zedentin dienen sollte. Ausschlaggebend ist vielmehr, ob die Zedentin im Zeitpunkt der Abtretung diese Wirkung zu erzielen in der Lage oder auf Grund der Beschlagnahme daran gehindert war. b) Die Beschlagnahme, die im vorliegenden Fall in Form der Kontosperre erfolgte, ist eine provisorische "konservatorische" prozessuale Massnahme zur vorläufigen Sicherstellung der allenfalls der Einziehung unterliegenden Vermögenswerte (BGE 120 IV 365 E. 1c S. 366 f. mit Verweisen; 124 IV 313 E. 4 S. 316). Die Beschlagnahme greift nicht in die bestehenden Eigentumsverhältnisse ein (BGE 119 Ia 453 E. 3d S. 457). Sie entzieht aber - ihrem Sinn und Zweck entsprechend - den an den Vermögenswerten Berechtigten die Verfügungsmacht zu Gunsten des Staates (Niklaus Schmid, Strafprozessrecht,