Citation: 9C_790/2016 E. 5.3

5.3. Im hier zu beurteilenden Fall kann offen gelassen werden, ob die fehlende Beglaubigung - entsprechend der von der Beschwerdegegnerin vertretenen Auffassung - bereits deshalb irrelevant ist, weil die Beschwerdeführerin die Dokumente, wie verbindlich feststeht (vgl. E. 4.1 hiervor), unterzeichnet hat (vgl. auch Urteil 9C_464/2014 vom 24. Februar 2015 E. 3.4.4 Abs. 3). Denn mit Blick auf die Geschehnisse nach der mit Valuta vom 9. Juli 2004 erfolgten Überweisung stellt sich die Frage, ob es unter den gegebenen Umständen nicht gegen Treu und Glauben verstösst, wenn die Beschwerdeführerin unter Berufung auf den Formmangel der nicht rechtsgültigen Unterschriftsbeglaubigung die Leistung von der Beschwerdegegnerin (nochmals) fordert. Die Vorinstanz hat dazu keine Tatsachen festgestellt, da sie diese nicht für relevant hielt. Die Akten erlauben dem Bundesgericht aber ohne weiteres, den Sachverhalt in diesem Punkt zu ergänzen (Art. 105 Abs. 2 BGG) :