Citation: 1C_386/2024 E. 3.1

3.1. Vorliegend ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer im Rahmen einer polizeilichen Intervention in der Nacht vom 26. auf den 27. Mai 2023 zu Boden geführt und in Handschellen gelegt wurde. Bei seinem Arztbesuch vom 2. Juni 2023 wurden bei ihm Verletzungen am Handgelenk sowie verschiedene tiefere Schürfungen und Hämatome festgestellt. Von "Verletzungsfolgen einer Misshandlung und massiven Gewalteinwirkung" kann allerdings entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht gesprochen werden. Die Vorinstanz hält es für naheliegend, dass er sich die Verletzungen am Handgelenk durch die Fesselung (Handschellen) zugezogen hat. Was die übrigen Verletzungen betrifft, ist die Kausalität gemäss Arztbericht vom 25. Juli 2023 nicht klar. Allerdings spricht aufgrund des Zeitablaufs einiges dafür, dass der Beschwerdeführer sich auch diese Verletzungen, wie von ihm geltend gemacht, im Rahmen des Polizeieinsatzes zugezogen hat; die Mutmassung der Vorinstanz, dies könnte auch vorher oder nachher geschehen sein, erscheint jedenfalls wenig überzeugend. Zu prüfen ist deshalb nachfolgend, ob zumindest minimale Hinweise dafür vorliegen, dass die erwähnten Verletzungen auf einer strafbaren Handlung in der Form einer einfachen Körperverletzung beruhen, begangen durch die beteiligten Polizeibeamten.