Citation: U 287/99 16.07.2001 E. 3

3.- a) Das Verfahren vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht ist schon deshalb kostenpflichtig, weil es nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen, sondern um die rein prozessuale Frage der Auferlegung von Verfahrenskosten geht (Art. 134 OG e contrario). b) Nach Art. 156 Abs. 1 OG (in Verbindung mit Art. 135 OG) werden die letztinstanzlichen Gerichtskosten in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt. Dabei sind die Gerichtskosten grundsätzlich aufgrund der Anträge der Beschwerde führenden Partei, gemessen am Ergebnis der Anfechtung des vorinstanzlichen Entscheides - und somit ohne Rücksicht auf die Anträge der Gegenpartei - zu verlegen, auch wenn Letztere den vorinstanzlichen Entscheid nicht zu vertreten hat. So verliert die Gegenpartei dadurch, dass sie auf eine Vernehmlassung verzichtet, ihre Parteistellung nicht und trägt grundsätzlich bis zum Abschluss des Verfahrens das Prozess- und Kostenrisiko. Auch ein Antrag auf Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde befreit die beschwerdegegnerische Partei grundsätzlich nicht vom Kostenrisiko (BGE 123 V 156, 159 Erw. 4b; vgl. AHI 1998 S. 191 Erw. 4). c) Vorliegend hat die letztinstanzlich formell unterliegende SWICA selbst die Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt. Auch wenn sie den vorinstanzlichen Kostenentscheid nicht zu vertreten hat, sind ihr die Gerichtskosten aufzuerlegen.