Citation: 6P.108/2005 24.02.2006 E. 4

Die vorinstanzliche Strafzumessung lässt nach Ansicht des Beschwerdeführers einzelne Umstände ausser Acht und gewichtet andere in unzutreffender Weise. Der Vorwurf, die persönlichen Verhältnisse seien nicht berücksichtigt worden, entbehrt der Grundlage. Aus den Erwägungen zur reduzierten Zurechnungsfähigkeit geht hervor, dass sich die Vorinstanz durchaus mit der persönlichen Situation des Beschwerdeführers befasst hat. Er legt nicht dar, dass die Vorinstanz irgendwelche Umstände übersehen oder unzutreffend gewürdigt hätte. Ebenso wenig ist ersichtlich, dass sie der mehrfachen Tatbegehung ein zu grosses Gewicht beigemessen hätte. Die Rüge, die Vorinstanz habe die Strafe im Vergleich zur ersten Instanz trotz Wegfalls des Schuldspruchs wegen Hausfriedensbruchs und Annahme einer reduzierten Zurechnungsfähigkeit lediglich halbiert, ist unzutreffend. Es wurde nicht nur die Gefängnisstrafe von 14 auf 7 Tage vermindert, sondern auch auf die Ausfällung einer Busse verzichtet. Soweit sich der Beschwerdeführer schliesslich auf das Rechtsgleichheitsgebot und die bei anderen Verurteilungen wegen übler Nachrede ausgesprochenen milderen Strafen beruft, verkennt er die beschränkte Vergleichbarkeit der in verschiedenen Fällen verhängten Strafen. Die Strafzumessung beruht auf einer individualisierten Beurteilung aller massgeblichen Umstände und kann daher nicht durch den blossen Verweis auf die in anderen Fällen ausgesprochenen Strafen in Frage gestellt werden (BGE 120 IV 136 E. 3a S. 144; 123 IV 150 E. 2a S. 153). Die Vorinstanz hat jedenfalls vorliegend das ihr bei der Strafzumessung zustehende Ermessen nicht überschritten. Die Nichtigkeitsbeschwerde ist daher auch insoweit unbegründet, als sie sich gegen die Strafzumessung richtet.