Citation: I 449/04 10.02.2005 E. 3

Gemäss den eben dargelegten Grundsätzen (Art. 87 Abs. 3 und IVV in Verbindung mit Art. 41 IVG) ist zu prüfen, ob sich die gesundheitlichen Verhältnisse der Beschwerdeführerin seit Erlass der ersten Ablehnungsverfügung vom 10. März 2000 bis zum Entscheid über die Einsprache am 3. April 2003 dermassen verschlechtert haben, dass nunmehr ein Invaliditätsgrad von mindestens 50 % resultiert. 3.1 Die Beschwerdeführerin bringt insbesondere vor, sie sei zu 100 % arbeitsunfähig, könne keine körperliche Arbeit mehr ausüben und sei im Haushalt auf Hilfe Dritter angewiesen. Sie verweist auf die Stellungnahmen ihrer behandelnden Ärzte, auf das Attest einer 80%igen Erwerbsunfähigkeit von Seiten des serbisch- und montenegrinischen Versicherungsträgers sowie auf den Umstand, dass sie immer nur einer körperlichen Tätigkeit nachgegangen sei und nichts anderes gelernt habe. Die IV-Stelle geht davon aus, seit der ersten Ablehnungsverfügung hätten sich die Verhältnisse nicht wesentlich verändert. 3.2 Die Verneinung eines Rentenanspruchs in der Verfügung vom 10. März 2000 beruhte auf einem medizinischen Gutachten von Dr. K.________, Gesundheitszentrum Y.________, vom 5. Februar 1999. Es wurden die Diagnosen eines Status nach lateraler Nephrektomie links, einer Hyperthyreose bei Morbus Basedow, einer arteriellen Hypertonie und einer einfachen chronischen Bronchitis gestellt. Die Gutachter kamen zum Schluss, es bestehe eine verminderte Arbeitsfähigkeit und eine "Invalidität ersten Grades", die Patientin sei jedoch zu physischer Arbeit fähig. Die IV-Stelle erachtete aufgrund der gestellten Diagnosen die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführer in ihrer Tätigkeit als landwirtschaftliche Hilfsarbeiterin als nicht eingeschränkt, womit ein Rentenanspruch verneint wurde.