Citation: 5A_438/2022 E. B

Am 9. März 2022 stellten B.________, vertreten durch Rechtsanwalt A.________, und/oder Rechtsanwalt A.________ beim Bezirksgericht den Antrag, die Entschädigung für die unentgeltliche Rechtsvertretung auf (mindestens) Fr. 204'072.90 (zzgl. MwSt.) festzusetzen, eventualiter im pflichtgemässen Ermessen unter Ausschöpfung des Gebührentarifs; subeventualiter sei die allfällige Ablehnung der Festsetzung in einem anfechtbaren Entscheid zu begründen. Am 10. März 2022 erhöhten sie die beanspruchte Entschädigung auf Fr. 270'000.--. Mit Verfügung vom 22. März 2022 trat das Bezirksgericht auf den Antrag auf Festsetzung der Entschädigung vor "Rechtskraft des Kollokationsprozesses" (sic!) nicht ein. Über die Entschädigung werde nach rechtskräftigem Abschluss des Verfahrens entschieden.