Citation: 5A_507/2018 E. 1

A.________ und B.________ haben die Kinder C.________ (geb. 2007), D.________ (geb. 2009) und E.________ (geb. 2012). Mit Entscheiden vom 3. August 2017 teilte die KESB Bülach-Nord die Obhut über die Kinder dem Vater zu, unter Regelung der Kontakte zur Mutter und Errichtung einer Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB. Mit Schreiben vom 12. August 2017 wandte sich die Mutter an die Präsidentin der KESB und machte geltend, es finde auf dem Rücken der Kinder eine Verleumdung und ein Racheakt statt, weshalb sie nach erfolgten Abklärungen einen korrigierten Entscheid erwarte. Mit Schreiben vom 17. August 2017 antwortete die KESB unter Verweis auf ihren Entscheid, es erfolge keine Korrektur, aber es bestehe die Möglichkeit zur Ergreifung der entsprechenden Rechtsmittel. Mit E-Mail vom 20. August 2017 wandte sich F.________ an die KESB und warf dieser vor, seiner Frau G.________ sowie A.________ unrechtmässig die Kinder weggenommen zu haben. Am 18. April 2018 wandte sich F.________ als Vertreter von A.________ in Sachen C.________, D.________ und E.________ an den Bezirksrat Bülach und bat um Entscheid darüber, ob das Schreiben von A.________ vom 12. August 2017 und seine E-Mail vom 20. August 2017 als Beschwerde gelten könne. Mit Beschluss vom 3. Mai 2018 entschied der Bezirksrat, kein Beschwerdeverfahren an die Hand zu nehmen. Die hiergegen von F.________ als Vertreter von A.________ am 12. Mai 2018 erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 23. Mai 2018 ab. Gegen dieses Urteil hat A.________ am 14. Juni 2018 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht.