Citation: 2A.385/2004 29.11.2004 E. B

Am 10. Februar 2003 stellte X.________ beim Ausländeramt des Kantons Schaffhausen ein Gesuch um Familiennachzug für seine Tochter B.________. Er wies darauf hin, dass seine geschiedene Ehefrau, die Mutter von B.________, im Herbst 2002 gestorben sei. Ferner machte er geltend, seine Tochter lebe jetzt bei seinem Bruder und dessen Frau. Arbeit im Kosovo gebe es nicht, aber vielleicht finde B.________ "ja eine Arbeitsstelle, wenn sie hier ist." Die Tochter könne "noch ein paar Worte Deutsch, die sie in der Schweiz gelernt" habe (Schreiben vom 29. März 2003 an das Ausländeramt). Nach Einholung verschiedener Auskünfte wies das Ausländeramt das Gesuch mit Verfügung vom 19. Juni 2003 ab. Ein gegen diese Verfügung gerichteter Rekurs an den Regierungsrat des Kantons Schaffhausen blieb erfolglos, und mit Urteil vom 28. Mai 2004 wies das Obergericht des Kantons Schaffhausen die gegen den regierungsrätlichen Beschluss vom 28. Oktober 2003 erhobene Beschwerde ab.