Citation: 8C_591/2021 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin macht demgegenüber im Wesentlichen geltend, mit Blick auf BGE 143 V 451 habe die Vorinstanz Art. 7 Abs. 3 lit. c ZUG verletzt. Der Wohnsitzwechsel der Mutter von X.________/ZH nach Altendorf/SZ per 1. Dezember 2018 ändere nichts am erworbenen Unterstützungswohnsitz des Jugendlichen in X.________/ZH. Es werde bestritten, dass mit dem Wohnsitzwechsel der Mutter auch der minderjährige Leistungsbezüger seinen zivilrechtlichen Wohnsitz von X.________/ZH nach Altendorf/SZ verschoben habe. Hätte der Minderjährige überwiegend bei der Mutter als Inhaberin der alleinigen elterlichen Sorge gewohnt, so hätte er in Anwendung von Art. 7 Abs. 2 ZUG seinen eigenständigen Unterstützungswohnsitz mit seinem abgeleiteten zivilrechtlichen Wohnsitz gemeinsam mit der Mutter von X.________/ZH nach Altendorf/SZ verlegt. Wenn der minderjährige Leistungsbezüger an seinem letzten Unterstützungswohnort X.________/ZH einen "eigenen" Unterstützungswohnsitz gehab habe, dann folge daraus zwangsläufig, dass er dort auch einen "eigenen" - nicht mehr vom Wohnsitz seiner Mutter abgeleiteten - zivilrechtlichen Wohnsitz beibehalten habe. Wohn- und Standortkanton seien mit Blick auf den konkreten Sachverhalt nie auseinander gefallen, weshalb die IVSE hier nicht anwendbar sei. Der Kanton Schwyz hätte gegenüber dem Kanton Zürich nie eine IVSE-Kostenübernahmegarantie abgeben sollen. Weil es sich um eine rein innerkantonale Angelegenheit des Kantons Zürich handle, sei auch nicht auf die vorinstanzlichen Ausführungen zur Finanzierungsregelung einzugehen. Daher entfalle auch die vorinstanzlich aufgeworfene Frage nach der Leistungsabgeltung, die gemäss IVSE aus einem "Subventionsanteil" und einem "BU-Anteil" zusammengesetzt sei.