Citation: 6A.62/2003 25.11.2003 E. 1

1.1 Nach Art. 24 Abs. 2 SVG ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide über Führerausweisentzüge zulässig. Die Voraussetzungen für die Ergreifung dieses Rechtsmittels sind erfüllt. Auf die Beschwerde ist prinzipiell einzutreten. 1.2 Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unter bestimmten Voraussetzungen vorgelegt werden. Ob dies zulässig ist, hängt im Einzelnen vom Umfang der Sachverhaltsprüfung ab, der dem Bundesgericht zusteht. Ist wie hier die Sachverhaltsüberprüfung durch das Bundesgericht eingeschränkt (Art. 105 Abs. 2 OG), sind nur solche neuen Beweismittel zugelassen, welche die Vorinstanz von Amtes wegen hätte erheben müssen und deren Nichterhebung eine Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften darstellt (BGE 126 II 26 E. 2b S. 29, 121 II 97 E. 1c S. 99 f., 107 Ib 167 E. 1b S. 169). Der Beschwerdeführer reicht ein ärztliches Zeugnis vom 4. September 2003 ein und stützt seine Einwände teilweise darauf (Beschwerde, S. 5 ff.). Da die Vorinstanz kein ärztliches Zeugnis hätte einholen müssen bzw. ihr Vorgehen keine wesentlichen Verfahrensvorschriften verletzt hat, was der Beschwerdeführer auch nicht geltend macht, ist das neue Beweismittel unzulässig und deshalb nicht zu berücksichtigen. 1.3 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, nicht aber Unangemessenheit gerügt werden (Art. 104 OG). Nachdem als Vorinstanz eine richterliche Behörde entschieden hat, ist das Bundesgericht an die Feststellung des Sachverhaltes gebunden, soweit dieser nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften zustande gekommen ist (Art. 105 Abs. 2 OG). Der Beschwerdeführer weicht in seiner Eingabe wiederholt vom Sachverhalt ab, den die Vorinstanz festgestellt hat. Das betrifft insbesondere die Umstände bzw. die Gründe für die Überschreitung der signalisierten Höchstgeschwindigkeit (Beschwerde, S. 3 f.; angefochtenes Urteil, S. 4 f.) sowie die Fähigkeit des Beschwerdeführers, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen (Beschwerde, S. 6 f.; angefochtenes Urteil, S. 8). Der Beschwerdeführer legt nicht dar, dass und inwiefern die Feststellungen im angefochtenen Urteil unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften zustande gekommen sein sollen. Dies ist auch nicht ersichtlich. Die sich gegen die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz richtenden Vorbringen des Beschwerdeführers sind nicht zu hören.