Citation: 1P.252/2001 15.06.2001 E. 1

1.- a) Die Nichtigkeitsbeschwerde an den Kassationshof des Bundesgerichts kann nur mit der Verletzung eidgenössischen Rechts begründet werden (Art. 269 BStPO). Da der Beschwerdeführer nicht geltend macht, der angefochtene Entscheid verletze materielles Bundesstrafrecht, ist auf die Nichtigkeitsbeschwerde nicht einzutreten. Sie wäre im Übrigen gemäss Art. 272 Abs. 1 BStP in der Fassung vom 23. Juni 2000, in Kraft seit dem 1. Januar 2001, entgegen der Auffassung des Beschwerdegegners 1, rechtzeitig. b) Die Verletzung verfassungsmässiger Rechte, auf die sich der Beschwerdeführer zumindest sinngemäss beruft, ist mit staatsrechtlicher Beschwerde geltend zu machen (Art. 84 Abs. 1 lit. a OG). Die staatsrechtliche Beschwerde ist allerdings nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide zulässig (Art. 86 Abs. 1 OG). Aus der fehlenden Rechtsmittelbelehrung des angefochtenen Entscheides ergäbe sich an sich, dass gegen ihn kein kantonales Rechtsmittel offen steht, da er nach der klaren Vorschrift von § 188 des Gerichtsverfassungsgesetzes vom 13. Juni 1976 mit einer solchen versehen sein müsste, wenn gegen ihn nach kantonalem oder Bundesrecht die Berufung, der Rekurs oder die Nichtigkeitsbeschwerde zulässig wäre. Die Rechtsmittelbelehrung ist indessen zu Unrecht unterblieben. Gegen den angefochtenen Beschluss steht nämlich, wie dies in ihren Vernehmlassungen auch der Beschwerdegegner 1 und das Bezirksgericht dartun, die Nichtigkeitsbeschwerde ans Obergericht offen (§ 428 Ziff. 1 der Zürcher Strafprozessordnung vom 4. Mai 1919; Andreas Donatsch/Niklaus Schmid, Kommentar zur Strafprozessordnung des Kantons Zürich, Zürich 1996 -, N. 3 ff. zu § 428). Auf die staatsrechtliche Beschwerde ist daher mangels Letztinstanzlichkeit nicht einzutreten. Die Sache ist dem Obergericht des Kantons Zürich zur allfälligen Beurteilung der Eingabe als kantonale Nichtigkeitsbeschwerde zu überweisen. c) Auf die Eingabe des Beschwerdeführers ist somit weder als Nichtigkeitsbeschwerde noch als staatsrechtliche Beschwerde einzutreten. Der Umstand, dass die Rechtsmittelbelehrung zu Unrecht unterblieben war, war für den ohne rechtskundigen Vertreter handelnden Beschwerdeführer nicht ohne weiteres erkennbar. Es darf ihm deshalb kein Nachteil daraus erwachsen, dass er den Fehler nicht erkannte. Es rechtfertigt sich daher, auf die Erhebung von Kosten zu verzichten (Art. 156 Abs. 1, 2 und 6 OG) und dem anwaltlich vertretenen Beschwerdegegner 1 eine Parteientschädigung zu Lasten des Kantons Zürich zuzusprechen (Art. 159 Abs. 5 i.V.m. Art. 156 Abs. 6 OG).