Citation: 5A_23/2010 31.03.2010 E. A

A.a Z.________ (geb. 1940) und X.________ (geb. 1935) heirateten am xxxx 1973 in A.________. Der Ehe entsprangen drei Kinder, die heute alle erwachsen sind. Mit Urteil des Bezirksgerichts Gossau vom 22. Dezember 1989 wurde die Ehe der Parteien geschieden und X.________ zur Bezahlung einer Rente nach Art. 151 aZGB an Z.________ verpflichtet. Im Berufungsverfahren vor Kantonsgericht St. Gallen wurde die von X.________ an seine geschiedene Ehefrau zu leistende Rente mit Urteil vom 22. Mai 1991 auf Fr. 2'500.-- bis zum 30. Juni 2000 und anschliessend auf Fr. 2'800.-- festgesetzt; eine Indexierung wurde nur für die erste Phase vorgesehen. A.b Am 7. Februar 2008 meldete X.________ beim Vermittleramt des Kreises B.________ eine Klage auf Änderung des Scheidungsurteils des Kantonsgerichts St. Gallen vom 22. Mai 1991 bzw. auf Aufhebung der Rentenzahlungspflicht an; eventualiter sei die Höhe der weiterhin zu bezahlenden Rente angemessen herabzusetzen. Nach erfolglos verlaufener Sühneverhandlung wurde der Leitschein mit Prozesseingabe vom 7. April 2008 an das Bezirksgericht Landquart prosequiert. Mit Urteil vom 14. Januar 2009 wies das Bezirksgericht die Klage ab.