Citation: 5C.19/2002 15.10.2002 E. A

A.________ und B.________ hatten sich im Mai 1991 in Winterthur verheiratet. Am 10. August 1992 kam ihre Tochter C.________ zur Welt, und im November 1993 machte A.________ die Scheidungsklage rechtshängig. Während des folgenden Scheidungsverfahrens wurden bezüglich der Zuteilung der elterlichen Sorge über die Tochter weitläufige Abklärungen getroffen sowie Berichte und Gutachten eingeholt. Die Parteien wurden vom Bezirksgericht Winterthur mit Urteil vom 30. September 1998 rechtskräftig geschieden. Die elterliche Gewalt über die gemeinsame Tochter wurde der Mutter zugewiesen und jener ein Beistand nach Art. 308 ZGB bestellt. Es wurde Vormerk davon genommen, dass sich die Beklagte bereit erklärt hatte, die elterliche Gewalt wenn möglich in Absprache mit dem Kläger auszuüben und wichtige Entscheide vorgängig mit diesem zu besprechen. Die Beklagte billigte dem Kläger weiter das Recht zu, von der Vormundschaftsbehörde und von den die Tochter betreuenden Personen direkt Auskunft einzuholen. Der Kläger erhielt weiter das Recht, die Tochter C.________ an jedem zweiten Wochenende, alternierend vom Samstag 12.00 Uhr bis Sonntag 20.00 Uhr und von Freitag 20.00 Uhr bis Sonntag 20.00 Uhr sowie zusätzlich in den Jahren mit gerader Jahreszahl von Karfreitag bis Ostermontag und in den Jahren mit ungerader Jahreszahl von Pfingstsamstag bis Pfingstmontag und jährlich am 26. Dezember zu sich auf Besuch zu nehmen (Dispositivziff. 4 Abs. 1). Weiter wurde dem Kläger das Recht gewährt, die Tochter C.________ jährlich während vier Wochen (während zwei davon in den Sommerferien) auf eigene Kosten zu sich oder mit sich in die Ferien zu nehmen (a.a.O. Abs. 2). Die geschilderten Rechte standen dem Kläger gemäss entsprechender Bereitschaft der Beklagten auch für die nicht gemeinsame Tochter D.________ mit Rufnamen "Y.________" zu (Dispositivziff. 5). Ferner wurde der Kläger verpflichtet, für die Tochter C.________ einen Unterhaltsbeitrag von Fr. 950.-- im Monat bis zu deren zehnten Lebensjahr und danach von Fr. 1'100.-- bis zu deren Mündigkeit zuzüglich Kinderzulagen zu bezahlen (Dispositivziff. 6a und 6b). Falls die Tochter C.________ (zusammen mit der Beklagten oder allein) in der Dominikanischen Republik lebt, sollten sich die Unterhaltsbeiträge auf monatlich Fr. 200.-- ermässigen (Dispositivziff. 6c). Schliesslich wurde auch die Bereitschaft der Beklagten vorgemerkt, den Kläger im Fall eines Wegzuges in die Dominikanische Republik drei Monate im Voraus zu informieren (Dispositivziff. 8).