Citation: C 259/00 13.12.2000 E. 1

1.- Auf die zutreffenden rechtlichen Ausführungen des kantonalen Gerichts zur Vermittlungsfähigkeit kann verwiesen werden. Hinzuzufügen ist, dass bei fortdauernd ungenügenden Arbeitsbemühungen - z.B. in Form einer Beschränkung der Arbeitssuche auf den bisherigen Berufsbereich - oder bei wiederholter Ablehnung zumutbarer Arbeit nur bei Vorliegen besonders qualifizierter Umstände, die zeigen, dass es sich nicht lediglich um eine unzureichende Erfüllung der gesetzlichen Schadenminderungspflicht (Art. 17 Abs. 1 AVIG) handelt, ohne vorgängige ein- oder mehrmalige Einstellung in der Anspruchsberechtigung (Art. 30 Abs. 1 lit. c und d AVIG) direkt auf fehlende Vermittlungsbereitschaft und damit auf Vermittlungsunfähigkeit erkannt werden darf (ARV 1996/1997 Nr. 8 S. 31 Erw. 3 und Nr. 19 S. 101 Erw. 3b; SVR 1997 ALV Nr. 81 S. 246 Erw. 3b/bb, Nr. 87 S. 265 Erw. 2b). Die Beurteilung der Vermittlungsfähigkeit hat aufgrund einer gesamthaften Würdigung der für die Anstellungschancen im Einzelfall wesentlichen objektiven und subjektiven Faktoren zu erfolgen (ARV 1998 Nr. 46 S. 266 Erw. 1c; SVR 2000 ALV Nr. 1 S. 1 Erw. 2a).