Citation: 1C_1/2022 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz vor, eine unzulässige Übergewichtung der Interessen des Lärmschutzes gegenüber den Interessen der inneren Verdichtung und der Schaffung von Wohnraum an zentralen Lagen vorgenommen zu haben. Die Vorinstanz hielt fest, dass die Lärmwerte bei mehreren Fenstern von lärmempfindlichen Räumen näher beim Alarmwert als beim Immissionsgrenzwert liegen würden. Der Beschwerdeführer stellt dieser Beurteilung der Vorinstanz seine eigene Wertung der lärmmässigen Beeinträchtigungen der einzelnen Wohnungen gegenüber, ohne damit jedoch substanziiert aufzuzeigen, dass die für das Bundesgericht massgebende Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz willkürlich sein soll (vgl. vorne E. 1.2 und 1.3). Dies ist auch nicht ersichtlich. Die Vorinstanz hat aus den Lärmmessungen geschlossen, dass eine wesentliche Überschreitung der IGW vorliege, die der Erteilung einer Ausnahmebewilligung generell entgegenstehe. Das BAFU teilt diese Auffassung und führt ergänzend aus, dass insbesondere die nächtlichen Überschreitungen der IGW von bis zu 7 dB (A) als wesentlich zu qualifizieren seien.