Citation: 8C_682/2021 E. 5.3.2

5.3.2. Diese Einwände sind unbeheflich. Bei der Frage nach dem Fallabschluss hat eine prospektive Betrachtungsweise gestützt auf die Verhältnisse im Zeitpunkt des Fallabschlusses per Ende 2019 Platz zu greifen. Der Bericht des Dr. med. E.________ vom 22. Februar 2020 bzw. die Verhältnisse bis zum strittigen Einspracheentscheid sind somit nicht rechtsrelevant (vgl. auch Urteil 8C_604/2021 vom 25. Januar 2022 E. 7.1). Hiervon abgesehen könnte der Beschwerdeführer aus diesem Bericht ohnehin nichts zu seinen Gunsten ableiten. Denn die von der Rehaklinik D.________ und von Dr. med. E.________ vorgeschlagenen Massnahmen in Form von Physio- und Ergotherapie sowie Krafttraining genügen praxisgemäss nicht, um den Fallabschluss hinauszuzögern (Urteil 8C_604/2021 vom 25. Januar 2022 E. 9.2 mit Hinweis). Es ist mithin nicht erstellt, dass eine Fortsetzung ärztlicher Behandlung angezeigt, geschweige denn noch eine namhafte Besserung zu erwarten gewesen wäre. Der Beschwerdeführer ruft keine Arztberichte an, die einen gegenteiligen Schluss zuliessen. Die Vorinstanz hat insgesamt richtig erkannt, dass die Einschätzung der Dr. med. C.________ vom 12. September 2019, wonach der medizinische Endzustand damals erreicht gewesen sei, kongruent mit den Feststellungen der behandelnden Arztpersonen sei. Es ist nicht ersichtlich, weshalb Dr. med. C.________ als Fachärztin für Neurochirurgie für die Beurteilung der Handverletzung des Beschwerdeführers ungenügend sachkundig sein sollte. Ihr Bericht vom 12. September 2019 erfüllt zudem die praxisgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1; siehe auch Urteil I 175/06 vom 19. April 2006 E. 2.2). Insgesamt bestehen keine auch nur geringen Zweifel an ihrer Einschätzung (siehe E. 3 hiervor).