Citation: 9C_24/2015 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin wendet ein, es sei auf das Gerichtsgutachten abzustellen. Dieses sei weder widersprüchlich noch liege ein vom Gericht zusätzlich eingeholtes Obergutachten vor. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz habe med. pract. F.________ klar begründet, weshalb er trotz Befindlichkeitsverbesserungen nicht von einer wesentlichen, dauerhaften Änderung des Gesundheitszustandes im Vergleich zum Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung ausgeht. Die Auffassung von med. pract. F.________ decke sich mit den Angaben der behandelnden Psychiaterin G.________ vom 5. März 2012, welche die Belastbarkeit der Beschwerdeführerin im Rahmen eines chronischen Zustandsbildes als stark beeinträchtigt bezeichnete. Vor diesem Hintergrund sei es nicht gerechtfertigt, vom Gerichtsgutachten abzuweichen. Vielmehr sei von einer andauernden vollen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Wenn die Vorinstanz die Schlüssigkeit des Gerichtsgutachtens in Frage stellte, hätte sie für die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ein Obergutachten einholen müssen. Ein solches sei anzuordnen, wenn nicht auf die Gerichtsexpertise des med. pract. F.________ abgestellt wird. Überdies könne das Gutachten des Dr. med. E.________ schon deshalb nicht massgebend sein, weil es die qualitativen Anforderungen an ein medizinisches Gutachten nicht ausreichend erfülle. Dr. med. E.________ erläutere nicht, weshalb seine Diagnose sowohl vom Neurozentrum H.________ wie auch von der Beurteilung des Dr. med. C.________ abweicht. Es fehle die Auseinandersetzung mit sämtlichen relevanten Vorakten.