Citation: 9C_98/2017 E. 3.2

3.2. In der Zeit ab 1. September 1998 hatte die Versicherte ihren Wohnsitz nicht mehr in der Schweiz. Gemäss ihren Angaben hatte ihr verstorbener Ehemann 1996 in den USA eine Firma gegründet mit dem Ziel, für längere Zeit eine Niederlassungsbewilligung zu erhalten. Er erhielt denn auch zunächst ein erneuerbares Visum für zwei Jahre, von dem die jährliche Aufenthaltsbewilligung der Versicherten abhängig war. Diese Tatsache sowie der langjährige Aufenthalt in den USA, wenn auch in der ersten Zeit jeweils nur befristet für 180 Tage im Jahr, lassen die Annahme der Vorinstanz, die Beschwerdeführerin habe ihren Wohnsitz in den USA gehabt, als plausibel erscheinen. Inwiefern die Vorinstanz die für die Beurteilung des Wohnsitzes (Art. 23 Abs. 1 ZGB; zum Begriff vgl. BGE 136 II 405 E. 4.3 S. 409 f. mit Hinweisen) massgeblichen tatsächlichen Verhältnisse offensichtlich unrichtig dargestellt oder die Beweislage willkürlich gewürdigt habe, vermag die Beschwerdeführerin nicht zu begründen. Eine Beweiswürdigung ist nicht bereits willkürlich, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre (vgl. dazu statt vieler Urteil 9C_635/2016 vom 14. Dezember 2016 E. 4.1 mit Hinweisen).