Citation: 2C.3/1999 07.03.2000 E. 6

6.- Der vom Kläger erhobene Schadenersatzanspruch erweist sich damit als unbegründet. Die Klage ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Kläger aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Dabei ist für die Höhe der Gebühr dem Umstand Rechnung zu tragen, dass auf die Durchführung von Vorbereitungs- und Hauptverhandlung verzichtet werden konnte (vgl. Art. 153 und Art. 153a OG). Die Regelung von Art. 159 Abs. 2 OG, wonach obsiegenden Behörden in der Regel keine Parteientschädigung zugesprochen wird, gilt nicht im Direktprozess nach Art. 42 OG (nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts i.S. F. vom 14. Mai 1985; Thomas Hugi Yar, in: Thomas Geiser/Peter Münch [Hrsg. ], Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Aufl. 1998, Rz. 7.12, S. 251). Deshalb hat der unterliegende Kläger dem obsiegenden Kanton die Parteikosten zu ersetzen.