Citation: 7B_13/2021 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, der Beschwerdeführer habe bei der Schussabgabe in Richtung der beim Hoflader Deckung suchenden Personen eine schwere Verletzung - namentlich Lebensgefahr, den Verlust des Augenlichts oder eine Entstellung des Gesichts - in Kauf genommen. Der Beschwerdeführer habe nicht nur um den Umstand gewusst, dass sich in der beleuchteten Tenne in Schussrichtung Personen befanden. Auch habe er aufgrund seiner militärischen Ausbildung und seiner Affinität zu Waffen in Kenntnis der mit dem Schusswaffeneinsatz einhergehenden hohen Lebensgefahr gehandelt. Es sei gemäss eigenen Aussagen des Beschwerdeführers das Ziel der Schussabgabe gewesen, die Personen zu treffen.