Citation: 4A_376/2017 E. B

Der Kläger stellte sich auf den Standpunkt, der Beklagte schulde ihm eine Entschädigung aus geleisteten Überstunden und klagte am 30. Mai 2012 beim Bezirksgericht Schwyz auf Bezahlung von Fr. 27'419.70 brutto, abzüglich der geschuldeten Sozialversicherungsbeiträge. Der Beklagte schloss auf Abweisung der Klage, soweit auf sie einzutreten sei. Mit Eingabe vom 18. Dezember 2012 reichte der Kläger eine Klageänderung ein und beschränkte seinen Anspruch auf Fr. 27'338.80 Bruttolohn. Das Bezirksgericht Schwyz nahm mit Verfügung vom 19. Dezember 2012 Vormerk vom teilweisen Klagerückzug, im Übrigen wies es die Eingabe vom 18. Dezember 2012 aus dem Recht. Mit Urteil vom 30. September 2013 wies das Bezirksgericht die Klage ab. Soweit das Kantonsgericht Schwyz auf eine dagegen erhobene Berufung eintrat, hob es mit Urteil vom 27. Januar 2015 den angefochtenen Entscheid auf und wies die Sache - unter anderem mit der Weisung, die Eingabe vom 18. Dezember 2012 zu berücksichtigen - zur materiellen Beurteilung an das Bezirksgericht zurück. Nach Gewährung des rechtlichen Gehörs des Beklagten zu dieser Eingabe verpflichtete das Bezirksgericht Schwyz mit Urteil vom 7. Oktober 2015 beziehungsweise Urteilsberichtigung vom 14. Oktober 2015 den Beklagten, dem Kläger Fr. 24'338.80 brutto, abzüglich der geschuldeten Sozialversicherungsbeiträge, zu bezahlen. Das hiergegen mit Berufung sowie Anschlussberufung angerufene Kantonsgericht Schwyz hob den angefochtenen Entscheid mit Urteil vom 8. Juni 2017 teilweise auf und verpflichtete den Beklagten, dem Kläger Fr. 23'006.65 brutto, abzüglich der geschuldeten Sozialversicherungsbeiträge, zu bezahlen.