Citation: 1C_147/2018 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erachtet es im angefochtenen Entscheid als erwiesen, dass der Beschwerdeführer im Dezember 2016 Kokain und Cannabis konsumiert und damit gegen die mit Verfügung vom 6. Mai 2016 erneuerte Auflage zur Einhaltung einer Drogenabstinenz verstossen hat. Der vom Verkehrsamt verfügte Sicherungsentzug sei daher nicht zu beanstanden. Sie stützt sich in erster Linie auf das pharmakologisch-toxikologische Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Zürich (IRM) vom 25. Januar 2017. Danach wurden im peripheren Blut des Beschwerdeführers neben einer Spur Kokain und 1,4 µg/L Tetrahydrocannabinol (THC) die beiden Kokain-Metaboliten Methylecgonin (19 µg/L) und Benzoylecgonin (310 µg/L) sowie die beiden THC-Metaboliten Hydroxy-THC (0,9 µg/L) und THC-Carbonsäure (28 µg/L) nachgewiesen. Die immunochemischen Vorteste im Urin ergaben positive Ergebnisse für Kokain und Cannabis. Mit den forensisch-toxikologischen Analysen des Urins wurden Kokain-Metaboliten (sowie Sildenafil-Metaboliten) nachgewiesen, wobei das verwendete Screeningverfahren THC und dessen Metaboliten nicht erfasste. Gemäss dem Gutachten beweisen die im Blut nachgewiesenen Substanzen den Kokain- und Cannabis-Konsum des Beschwerdeführers. Kokain bzw. Kokain-Metaboliten liessen sich nach dem letzten Konsum im Urin noch etwa 3 bis 4 Tage, Cannabis einige Tage (bei sehr starkem Konsum mehr als eine Woche) nachweisen.