Citation: 8C_630/2020 E. A

A.________, geboren 1960, arbeitete seit 1. April 2011 für B.________, Gartenbau und Allround, und war in dieser Eigenschaft bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Laut der am 20. Juni 2017 erstellten Schadenmeldung UVG verrenkte er sich am 29. Mai 2017 beim Aufheben einer Kiste mit Platten den Arm, wobei er plötzlich Schmerzen in der linken Schulter verspürte. Daraufhin begab er sich gleichentags zur Untersuchung ins Spital C.________. Die dabei festgestellte Rotatorenmanschettenläsion links wurde am 28. Juni 2017 im Spital D.________ operativ saniert. Per Ende Januar 2018 verlor er seine Arbeitsstelle. Die AXA übernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Mit Verfügung vom 9. August 2018, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 18. April 2019, verneinte die AXA in Bezug auf den angemeldeten Vorfall vom 29. Mai 2017 eine Leistungspflicht und verzichtete auf eine Rückforderung der zu Unrecht erbrachten Leistungen.