Citation: 4C.37/2006 18.04.2006 E. 2

Die Kläger werfen der Vorinstanz sodann sinngemäss vor, die bundesrechtliche Beweisvorschrift von Art. 8 ZGB verletzt zu haben, weil sie von der Beklagten nicht verlangt habe, die von ihnen geltend gemachte Berechnungsweise für die Mietzinsanpassungen so konkret zu bestreiten, dass daraus hervorgehe, wie die entgegen gehaltene Mietzinsberechnung der Beklagten denn auch tatsächlich aussehen solle. Die hinterlegten Urkunden zeigten auf, dass die Beklagte für die Jahre 1994 bis 1999 keiner einheitlichen Mietzinsberechnungsart gefolgt sei. Mit dieser Behauptung sind die Kläger nicht zu hören, weichen sie damit doch von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz ab, ohne eine Ausnahme von der Sachverhaltsbindung im Sinne von Art. 63 Abs. 2 und Art. 64 OG geltend zu machen. - Die Vorinstanz hat in E. 2c ihres Urteils klar festgehalten, wie die Beklagte die Mietzinsberechnung für die Jahre 1994 bis 1999 vorgenommen hat und dass die Berechnung ab dem Jahre 1991 stets nach der gleichen Formel erfolgt ist. Daraus ergibt sich, dass die klägerischerseits geltend gemachte Berechnungsweise im vorinstanzlichen Verfahren substanziiert bestritten worden ist. Eine Verletzung von Art. 8 ZGB ist nicht auszumachen, soweit auf die entsprechende Rüge überhaupt eingetreten werden kann.