Citation: 9C_602/2016 E. 6.2

6.2. Für die Bestimmung der massgebenden Rentenbezugsdauer und des erreichten Altersjahres ist auf den Zeitpunkt der Revisionsverfügung bzw. den darin festgelegten Zeitpunkt der Rentenaufhebung abzustellen (BGE 141 V 5). Im vorliegenden Fall bezog der Beschwerdeführer ab 1. August 1999 eine ganze Rente der Invalidenversicherung, welche die Beschwerdegegnerin zuerst wiedererwägungsweise (Verfügung vom 8. Juni 2012), nach dem Urteil des Bundesgerichts 9C_86/2013 vom 30. April 2013 und weiteren Abklärungen revisionsweise (Verfügung vom 21. April 2015) auf Ende Juli 2012 aufhob. Der angefochtene Entscheid vom 3. August 2016 verneint einen Rentenanspruch ab 1. August 2015 (vgl. Sachverhalt A und B), was unangefochten geblieben ist. Ende Juli 2012 hatte der Beschwerdeführer die ganze Rente noch nicht während mindestens fünfzehn Jahren bezogen. Massgebend ist jedoch der von der Vorinstanz festgesetzte Zeitpunkt der Rentenaufhebung, da die zur revisionsweisen Überprüfung des Anspruchs Anlass gebende Tatsachenänderung erst mit dem SMAB-Gutachten vom 23. April 2014 als eingetreten gelten kann (vgl. E. 5.2.2.2 in fine hiervor). Ende Juli 2015 betrug die Rentenbezugsdauer mehr als fünfzehn Jahre. Die Vorinstanz hat keine Feststellungen zum Selbsteingliederungspotenzial des Beschwerdeführers getroffen. Die Rentenaufhebung ohne entsprechende Abklärungen ist daher bundesrechtswidrig. Mithin hat die Beschwerdegegnerin - die Motivation des Beschwerdeführers vorausgesetzt (Art. 21 Abs. 4 ATSG) - die Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit zu prüfen bzw. gegebenenfalls Eingliederungsmassnahmen an die Hand zu nehmen. Anschliessend ist über die revisionsweise Aufhebung der Rente neu zu verfügen.