Citation: I 370/03 16.12.2003 E. 2

2.1 Nach Lage der medizinischen Akten, namentlich dem auf Ersu-chen des Versicherten eingeholten Gutachten der Dres. med. H.________ und E.________ vom 6. März 2002, ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer - mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit - an chronisch intermittierenden Schmerzen im Bereich des Ringfingers und Handgelenkes rechts bei Status nach Algodystrophie, nach Naht der Fingerflexoren IV, Rekonstruktion des A2-Ringbandes IV, nach Naht der radio-palmaren Digitalarterie IV und der beiden palmaren Digitalnerven IV sowie nach Schnittverletzung Ringfinger rechts am 2. März 2000 leidet. Hinsichtlich sämtlicher körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeiten, soweit sie ohne Kraftarbeiten mit dem rechten Arm, Vibrationen, häufiges Treppensteigen oder Kälteeinfluss vorgenommen werden können, attestieren die Gutachter ihm seit dem 21. Februar 2001 eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit. 2.2 Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen erhobenen Einwände vermögen zu keinem anderen Schluss zu führen. Insbeson-dere ist dem Gutachten der Dres. med. D.________ und E.________ - wie die Rekurskommission mit einlässlicher und sorgfältiger Begründung erwogen hat - voller Beweiswert zuzuerkennen (vgl. BGE 125 V 352 Erw. 3a). Wenn der Beschwerdeführer unter Berufung auf die Aussagen des Dr. med. C.________ (vom 6. und 14. März 2001) eine Arbeitsfähigkeit in einer den Leiden angepassten Beschäftigung von lediglich 85 % behauptet, ist ihm entgegenzuhalten, dass die von ihm geltend gemachten Rücken- und Kniebeschwerden sehr wohl seitens der Gutachter D.________ und E.________ berücksichtigt, aber eben als ohne Auswirkungen auf das erwerbliche Leistungsvermögen bewertet worden sind. Was ferner die auf eine Mittelohrentzündung im Jahre 1995 zurückzuführende vollständige Gehörlosigkeit rechts anbelangt, traten die damit verbundenen Beschwerden wie Schwindel, Gleichgewichtsstörungen und Müdigkeit gemäss Bericht des Dr. med. F.________ (vom 15. Januar 2003) erstmals im Jahre 2000 alle zwei Monate einmal auf und schränkten die Arbeitsfähigkeit zu dieser Zeit, wie mit überwiegender Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, auf Grund ihrer Seltenheit nicht erheblich ein; erst "in letzter Zeit" (Datum der Untersuchung: 29. November 2002) hätten diese an Häufigkeit zugenommen ("2 - 3 x pro Woche"), welchem Umstand indessen im vorliegenden Verfahren nicht Rechnung zu tragen ist, da sich die Rechtmässigkeit einer Verwaltungsverfügung nach dem Sachverhalt beurteilt, der zur Zeit deren Erlasses gegeben war (hier: 30. September 2002), wohingegen eine spätere Änderung der Verhältnisse grundsätzlich Gegenstand einer neuen Verfügung zu bilden hat (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen). Sofern der Versicherte zur Begründung seiner Leistungseinbusse im Weiteren auf die Stellungnahme des G.________ vom 20. Januar 2003 verweist, bleibt festzuhalten, dass - wie hernach noch aufzuzeigen ist (vgl. Erw. 3.2) - selbst die Annahme einer um 15 % reduzierten Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit am Ergebnis nichts ändern würde.