Citation: 8C_74/2017 E. A

Der 1971 geborene A.________ war vom 1. Januar 2011 bis 29. Februar 2012 bei der B.________ AG tätig gewesen. Ab 2. März 2012 machte er Leistungen der Arbeitslosenversicherung geltend. Mit Verfügung vom 3. September 2015 hielt die Öffentliche Arbeitslosenkasse Baselland fest, die Taggeldabrechnungen für die Monate Juni bis Dezember 2012 seien korrekt erstellt worden. Der im Jahr 2012 bei der C.________ GmbH erzielte Jahresverdienst von Fr. 13'000.- sei anteilsmässig als monatlicher Zwischenverdienst von Fr. 1'083.35 in den betreffenden Kontrollperioden zu berücksichtigen. Im Monat Juni 2012 habe A.________ zusätzlich als Prüfungsexperte bei den Schulen D.________ ein anzurechnendes Einkommen von Fr. 2'637.- erzielt und im Monat Juli 2012 sei er vom 2. bis 19. Juli 2012, ohne einen Anspruch auf kontrollfreie Bezugstage gehabt zu haben, in den Ferien gewesen. Daher sei ihm für die acht Tage, in denen er bezugsberechtigt gewesen sei, ein Zwischenverdienst von Fr. 393.95 anzurechnen. Ferner sei A.________ ab 1. März 2012 für die Dauer von 36 Tagen wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit sowie für vier Tage im Monat Juni 2012 wegen Meldepflichtverletzung in der Anspruchsberechtigung eingestellt worden. Die dagegen erhobene Einsprache hiess die Arbeitslosenkasse insoweit teilweise gut, als die bisherige Nichtberücksichtigung der Verdienste bei der Handelsschule E.________ zu entsprechenden Anpassungen der Taggeldabrechnungen führte (Einspracheentscheid vom 18. März 2016).