Citation: 5A_419/2022 E. 4

Der angefochtene Beschluss ist ein Nichteintretensentscheid. Thema des bundesgerichtlichen Verfahrens ist demnach grundsätzlich einzig, ob das Obergericht zu Recht auf die kantonale Beschwerde nicht eingetreten ist. Diesbezüglich hat die Beschwerde an das Bundesgericht eine Begründung zu enthalten (Art. 42 Abs. 2 BGG), in der in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen aufzuzeigen ist, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2; 140 III 115 E. 2). Das Obergericht ist auf die kantonale Beschwerde mangels Begründung nicht eingetreten. Die Beschwerdeführerin bringt vor, sie habe nicht verstanden, dass sie ihre Beschwerde begründen müsse, weil sie zu wenig gut Deutsch spreche. Die Beschwerdeführerin macht jedoch nicht geltend, dass das Obergericht in diesem Zusammenhang gegen Recht verstossen hätte. Im Übrigen ergibt sich aus der bezirksgerichtlichen Rechtsmittelbelehrung, dass die Beschwerde an das Obergericht hätte begründet werden müssen. Die Beschwerde vom 27. Mai 2022 lässt ausserdem nicht erkennen, dass es der Beschwerdeführerin an den erforderlichen Deutschkenntnissen für die Erhebung und Begründung einer Beschwerde fehlen würde. Die Beschwerdeführerin macht sodann geltend, das Gold sei mehr wert, als ihr angerechnet worden sei. Dieses Vorbringen ist neu und deshalb unzulässig (Art. 99 Abs. 1 BGG). Sodann macht sie geltend, ihr gehöre gar nicht das ganze Gold. Auch dieses Vorbringen ist neu. Im Übrigen hätte sie dies dem Betreibungsamt mitzuteilen, damit gegebenenfalls ein Widerspruchsverfahren (Art. 106 ff. SchKG) eingeleitet werden kann. Auf die Beschwerde kann damit nicht eingetreten werden.