Citation: 1C_248/2023 E. A

A.________ stellte am 28. September 2022 in der Schweiz ein Asylgesuch. Dabei gab er an, am 15. April 2005 geboren worden zu sein. Mit Verfügung vom 13. Februar 2023 trat das Staatssekretariat für Migration (SEM) auf das Gesuch nicht ein und wies ihn in den zuständigen Dublin-Mitgliedstaat (Bulgarien) weg. Weiter stellte es fest, dass im Zentralen Migrationsinformationssystem (ZEMIS) der 1. Januar 2004 mit Bestreitungsvermerk als Geburtsdatum registriert worden sei. A.________ focht diese Verfügung beim Bundesverwaltungsgericht an. Dieses wies die Beschwerde betreffend das Nichteintreten auf das Asylgesuch und die Wegweisung mit Urteil vom 30. März 2023 ab und hielt gleichzeitig fest, über die Datenänderung im ZEMIS werde in einem separaten Verfahren entschieden. Im Rahmen des datenschutzrechtlichen Verfahrens (betreffend den Eintrag im ZEMIS) wies die lnstruktionsrichterin mit Zwischenverfügung vom 17. April 2023 das Gesuch von A.________ um unentgeltliche Prozessführung ab. Sie forderte ihn auf, innert 30 Tagen einen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- zu leisten, und drohte ihm an, andernfalls auf seine Beschwerde nicht einzutreten. Sein Gesuch, das SEM im Sinne einer superprovisorischen Massnahme anzuweisen, bis zur Rechtskraft der angefochtenen Verfügung im ZEMIS den 15. April 2005 als Geburtsdatum einzutragen, wies sie ebenfalls ab. Zur Begründung hielt sie insbesondere fest, es sei ihm im Asylverfahren nicht gelungen, seine Minderjährigkeit im Zeitpunkt der Stellung des Asylgesuchs glaubhaft zu machen, und seither seien keine neuen Beweismittel zu den Akten gereicht worden. Das von ihm geltend gemachte Geburtsdatum (15. April 2005) dürfte deshalb nicht wahrscheinlicher sein als das im ZEMIS eingetragene (1. Januar 2004). Die Beschwerde erscheine daher nach summarischer Prüfung der Prozesschancen als aussichtslos.