Citation: K 51/04 24.08.2004 E. 5

Das Schlafapnoesyndrom ist im Zusammenhang mit der Leistungspflicht der obligatorischen Krankenpflegeversicherung für zahnärztliche Behandlungen in Art. 17 lit. f Ziff. 1 KLV erwähnt. Diesbezüglich hat die Vorinstanz ausführlich und zutreffend dargelegt, dass die Kosten für die zahnärztlichen Behandlungen nur zu übernehmen wären, wenn das Schlafapnoesyndrom auf eine Dysgnathie zurückzuführen wäre. Art. 17 KLV regelt nämlich die Leistungspflicht der obligatorischen Krankenpflegeversicherung für zahnärztliche Behandlungen, die durch eine der abschliessend aufgezählten schweren, nicht vermeidbaren Erkrankungen des Kausystems, u.a. durch eine Dysgnathie, die zu einem Schlafapnoesyndrom führt, bedingt sind. Da der Beschwerdeführer unbestrittenermassen nicht an einer Dysgnathie leidet, besteht auch gestützt auf Art. 17 lit. f Ziff. 1 KLV keine Leistungspflicht der obligatorischen Krankenpflegeversicherung für die zahnärztlichen Behandlungen. Der Vollständigkeit halber kann abschliessend noch erwähnt werden, dass das kantonale Gericht zu Recht auch eine Leistungspflicht gestützt auf Art. 17 lit. c Ziff. 5 KLV zufolge einer Osteomyelitis der Kiefer ausgeschlossen hat, wird doch lediglich im Schreiben des Dr. med. et med. dent. K.________ vom 6. März 2002 von osteomyelitischen Herden gesprochen, ist eine solche jedoch in keiner Art und Weise nachgewiesen. Eine Leistungspflicht für zahnärztliche Behandlungen, die durch eine schwere Allgemeinerkrankung oder ihre Folgen bedingt sind, ist schliesslich ebenfalls auszuschliessen, da das Schlafapnoesyndrom in der abschliessenden Aufzählung des Art. 18 KLV nicht erwähnt ist.