Citation: 9C_133/2023 E. 3.3.5

3.3.5. Schliesslich hat die Vorinstanz die ihrer Ansicht nach mangelhafte Mitwirkung der Beschwerdeführerin gewürdigt. Das kantonale Steueramt habe die Beschwerdeführerin aufgefordert, beweiskräftige Unterlagen über ihre Buchhaltung einzureichen, die Tätigkeit des Verwaltungsrats C.________ zu substanziieren und Nachweise über das Arbeitsverhältnis von D.________ beizubringen. Dieser Aufforderung sei die Beschwerdeführerin nicht nachgekommen und habe sich stattdessen darauf berufen, im Steuerhoheitsverfahren nicht zur Mitwirkung verpflichtet zu sein. Auf eine Befragung von B.________, welche die Beschwerdeführerin beantragt hatte, habe verzichtet werden können, weil sie als Verwaltungsratspräsidentin ein offensichtliches Interesse daran hatte, zugunsten der Beschwerdeführerin auszusagen, und ihre Aussagen daher mittels schriftlicher Nachweise hätten überprüft werden müssen. Die Beschwerdeführerin habe es jedoch ausdrücklich abgelehnt, weitere Unterlagen einzureichen, obschon diese zweckdienlich schienen und die betreffende Auflage verhältnismässig gewesen sei. Zusammen mit den übrigen Indizien rechtfertige diese mangelhafte Mitwirkung die Annahme, dass sich die tatsächliche Verwaltung nicht am Sitz in U.________, sondern in V.________ abgespielt habe.