Citation: 6B_531/2023 E. 5

Verfahrensgegenstand sind vorliegend einzig die beiden vorinstanzlichen Entscheide (Art. 80 Abs. 1 BGG). Die Vorinstanz tritt auf die Beschwerde gegen die Verfügung vom 14. Dezember 2022 (Vorladung) nicht ein, weil die Beschwerde einerseits verspätet sei und andererseits die Vorladung als verfahrensleitende Anordnung grundsätzlich nicht angefochten werden könne. Auf die Beschwerde gegen die Verfügung vom 23. Januar 2023 tritt die Vorinstanz mangels hinreichender Begründung nicht ein, hält jedoch ergänzend fest, dass die Beschwerde im Übrigen abzuweisen wäre, da das Verhalten des Beschwerdeführers als Desinteresse am weiteren Gang des Strafverfahrens zu werten sei und die erste Instanz das Verfahren zu Recht infolge Rückzugs der Einsprache abgeschrieben habe. Es kann vor Bundesgericht daher nur um die Fragen gehen, ob die Vorinstanz zu Recht auf die kantonalen Beschwerden des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist, mithin ob seine Beschwerde gegen die Vorladung verspätet war und jene gegen die Abschreibungsverfügung wegen Rückzugs der Einsprache den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht genügte und das Absehen von einer Nachfrist rechtmässig war bzw. ob die Vorinstanz im Sinne einer Alternativbegründung ohne Rechtsverletzung von einem Desinteresse des Beschwerdeführers am weiteren Gang des Strafverfahrens ausgeht. Soweit sich der Beschwerdeführer zu Begebenheiten oder Verfahren äussert, die nicht den obgenannten Verfahrensgegenstand betreffen, er insbesondere den Strafbefehl, die Verfügungen des erstinstanzlichen Gerichts oder andere Entscheide kritisiert oder sich über eine angeblich nicht korrekte Behandlung durch Amtspersonen sowie Behördenmitglieder beklagt oder in seiner als "Beschwerde/Klage/Widerklage und Strafanzeigen" bzw. "Verfassungsbeschwerde, Staatsrechtliche Beschwerde, Menschenrechtsklage und Völkerrechtsklage" bezeichneten Eingabe Strafanzeigen erhebt, kann auf seine Beschwerde von Vornherein nicht eingetreten werden. Im Übrigen ist das Bundesgericht für die Entgegennahme und Behandlung von (allfälligen) Strafanzeigen ebenso wenig zuständig, wie für die Einleitung von Amtsenthebungsverfahren. Was den eigentlichen Verfahrensgegenstand betrifft, genügt die Beschwerde den Begründungsanforderungen nicht. Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, insgesamt 26 "Rechtsbegehren und Anträge" zu stellen, verschiedene Bestimmungen aus Gesetzen und Staatsverträgen aufzuzählen und als verletzt zu rügen sowie auszuführen, dass die vorinstanzlichen Gerichte "unzuständig, unzulässig" und deren Entscheide sowie Verfügungen "kriminell" seien, sowie verschiedenen Behördenmitgliedern eine Vielzahl von Straftaten vorzuwerfen. Demgegenüber setzt er sich mit der vorinstanzlichen Begründung sowie den Anforderungen von Art. 385 Abs. 1 und 2 StPO betreffend Beschwerdebegründung sowie Nachfrist und von Art. 396 Abs. 1 i.V.m. Art. 384 lit. b und Art. 90 Abs. 1 sowie 2 StPO betreffend Einhaltung der Beschwerdefrist nicht im Geringsten auseinander. Ebenso wenig legt er hinsichtlich der Verweigerung der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtspflege sowie der Verlegung der Gerichtskosten dar, inwiefern die vorinstanzliche Einschätzung, es handle sich um einen Bagatellfall, er habe seine Mittellosigkeit nicht belegt und von ihm sei in den kantonalen Beschwerdeverfahren kein Kostenvorschuss einverlangt worden, rechtsverletzend (vgl. Art. 29 Abs. 3 BV; Art. 132 Abs. 1 lit. b StPO) sein könnte oder inwiefern die Vorinstanz die Bestimmung von Art. 428 Abs. 1 StPO oder eine andere Gesetzesnorm unrichtig angewandt haben soll. Insgesamt geht aus der Eingabe des Beschwerdeführers nicht ansatzweise hervor, dass und inwiefern die Vorinstanz mit ihren Nichteintretensentscheiden geltendes Recht im Sinne von Art. 95 BGG verletzt haben könnte. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.