Citation: 1P.147/2002 19.08.2002 E. 1

Die Gemeinde Breil ist eine rätoromanische Gemeinde und auch die Beschwerdeführer (sowie die Rechtsvertreter beider Seiten) sind romanischer Sprache. Nach Art. 70 Abs. 1 BV ist im Verkehr mit Personen rätoromanischer Sprache auch diese Amtssprache des Bundes. Das Urteil des Bundesgerichts wird in der Regel in der Sprache des angefochtenen Entscheides verfasst; sprechen die Parteien eine andere Amtssprache, so kann die Ausfertigung in dieser Sprache erfolgen (Art. 37 Abs. 3 OG). Die Beschwerdeführer hatten ihre Einsprachen in romanischer Sprache eingereicht, die auch die Amtssprache der Gemeinde ist. Das hier in Frage stehende Nachtragsverfahren führte die Gemeinde jedoch - im Gegensatz zum 1972 bzw. 1979 noch ganz rätoromanisch durchgeführten Quartierplanverfahren - entgegen der geltenden Amtssprachenregelung weitgehend auf Deutsch durch. Auch die Beschwerdeführer reichten ihren kantonalen Rekurs und die staatsrechtliche Beschwerde in deutscher Sprache ein. Unter diesen Umständen sieht sich das Bundesgericht nicht veranlasst, von der Regel der Ausfertigung des Urteils in der Sprache des angefochtenen Urteils des Verwaltungsgerichts, das auf Deutsch verfasst ist, abzuweichen.