Citation: 8C_620/2009 26.10.2009 E. 4.2

4.2.1 Hinsichtlich des vom Versicherten in grundsätzlicher Hinsicht angezweifelten Beweiswertes kreisärztlicher Ausführungen gilt es einmal mehr darauf hinzuweisen, dass rechtsprechungsgemäss (vgl. u.a. Urteile 8C_943/2008 vom 1. April 2009 E. 4.1, 8C_663/2007 vom 4. August 2008 E. 4.1, U 484/06 vom 15. Mai 2008 E. 4.1.2 und U 455/06 vom 6. Dezember 2007 E. 3.3) auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zukommt, sofern sie schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee S. 353 f. mit Hinweis). In einlässlicher Auseinandersetzung mit den im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten Rügen hat das kantonale Gericht zutreffend festgestellt, dass die Abschlussuntersuchungsberichte des Dr. med. B.________ vom 28. Februar 2003 und 31. Oktober 2006 für die vorstehend zu beurteilenden Belange eine in allen Teilen beweistaugliche und -kräftige medizinische Entscheidgrundlage darstellen. Namentlich sind - auch unter Anlegung des geforderten strengen Massstabes (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/ee S. 354 in fine mit Hinweis) - keine besonderen Umstände ersichtlich, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen liessen. Die Tatsache allein, dass der sich mit der Angelegenheit befassende Arzt in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. 4.2.2 Der Beschwerdeführer bemängelt des Weitern, dass Dr. med. B.________ anlässlich seiner Ende Oktober 2006 vorgenommenen abschliessenden Untersuchungen im Rahmen der Beurteilung der noch verbliebenen Restarbeitsfähigkeit die auf das Unfallereignis vom 19. August 2000 - und die damals erlittene mediale Malleolarfraktur rechts - zurückzuführenden gesundheitlichen Beschwerden ausgeklammert und insbesondere nicht deren Interaktion mit den übrigen, den linken Knie- sowie den rechten Schulterbereich betreffenden Beeinträchtigungen berücksichtigt habe. Diesem Einwand ist in dem Sinne beizupflichten, als der Kreisarzt die besagten Fussbeschwerden rechts in seinem Bericht vom 31. Oktober 2006 zwar insofern erwähnte, als er auf die Notwendigkeit einer Einlagevorsorgung hinwies, sie aber nicht explizit in seine Einschätzung der noch zumutbaren Tätigkeiten miteinbezog. Wie die Vorinstanz in ihrem Entscheid indes zutreffend erkannt hat, deckt sich das am 28. Februar 2003 in Zusammenhang mit der rechtsseitigen OSG-Problematik festgehaltene kreisärztliche Tätigkeitsprofil weitgehend mit demjenigen, welches Dr. med. B.________ Ende Oktober 2006 in Bezug auf die Folgen der Knieverletzung links definierte. Einzig die auf zwei bis drei Kilometer reduzierte Gehstrecke entfiel anlässlich der letztgenannten Beurteilung. Diesem Umstand kommt jedoch, wie die nachstehenden Erwägungen zeigen, keine entscheidwesentliche Bedeutung zu. Nicht einsehbar ist schliesslich, inwiefern allfällige Fusslimitierungen rechts "im Verbund" mit den Restbeschwerden eine über die festgelegte Einschränkung des Leistungsvermögens hinausgehende Verminderung der Arbeitsfähigkeit namentlich in zeitlicher Hinsicht (und mit Blick auf das Schmerzverhalten) zu bewirken vermöchten. Was sodann die vom Versicherten monierte Erforderlichkeit einer arbeitsorientierten Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) anbelangt, wurde eine solche - im Gegensatz zu dem in der Beschwerde erwähnten Urteil 8C_547/2008 vom 16. Januar 2009 (in: SVR 2009 IV Nr. 26 S. 73) - von keinem der involvierten medizinischen Fachpersonen als indiziert erachtet. Ein derartiges EFL-Testverfahren ist entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers nicht in jedem Fall, gleichsam losgelöst von der Betrachtungsweise der Ärzteschaft, durchzuführen, sondern allenfalls in Betracht zu ziehen in Konstellationen, in welchen sich die beteiligten Fachärzte ausserstande sehen, eine zuverlässige Einschätzung des leistungsmässig noch Machbaren vorzunehmen, und deshalb eine konkrete leistungsorientierte berufliche Abklärung als zweckmässigste Massnahme ausdrücklich empfehlen. Dafür bestehen vorliegend keine Anhaltspunkte. Nach dem Gesagten hat es bei dem durch Dr. med. B.________ im Rahmen seiner kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 31. Oktober 2006 als noch zumutbar erachteten Leistungsprofil sein Bewenden. 4.3 Beanstandet werden im Weiteren die erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Arbeitsunfähigkeit. 4.3.1 Unbestritten ist in diesem Zusammenhang der (hypothetische) Verdienst, welchen der Beschwerdeführer - gestützt auf die Lohnangaben eines mit der vormaligen Arbeitgeberin, der nicht mehr operativ tätigen Firma I.________ AG, vergleichbaren Betriebs vom 19. Januar 2006 sowie unter Berücksichtigung der bis 2007 eingetretenen Nominallohnentwicklung - ohne Gesundheitsschädigung zu erwirtschaften in der Lage gewesen wäre (Valideneinkommen), von Fr. 101'960.-. 4.3.2 Hinsichtlich der Festsetzung des Einkommens, das der Versicherte trotz seiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen zumutbarerweise noch zu erzielen vermöchte (Invalideneinkommen), ist zu präzisieren, dass rechtsprechungsgemäss primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen ist, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare Erwerbstätigkeit mehr aus, so können entweder Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die von der SUVA erhobenen Angaben aus der Dokumentation über die Arbeitsplätze (DAP) herangezogen werden (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475 mit Hinweisen). Vorliegend hat die Beschwerdegegnerin zur Ermittlung des Invalideneinkommens auf fünf DAP-Profile abgestellt und gestützt darauf ein massgebendes Invalideneinkommen von Fr. 60'685.- ermittelt. Ob diese Vorgehensweise den zur Rechtskonformität der DAP-Invaliditätsbemessung entwickelten Kriterien (BGE 129 V 472) entspricht und damit, wie von der Vorinstanz bestätigt, entgegen der Betrachtungsweise des Versicherten dessen gesundheitliche Beeinträchtigungen in genügendem Masse berücksichtigt werden, braucht nicht abschliessend beurteilt zu werden. Dem Beschwerdeführer stehen in Anbetracht seines beruflichen Werdeganges, insbesondere seiner langjährigen Tätigkeiten als Sachbearbeiter bei der Polizei sowie als Projektleiter Werbetechnik bei der Firma I.________ AG, verschiedene, anspruchsvollere Stellen im Dienstleistungssektor offen, bei denen ohne weiteres anzunehmen ist, dass er sie auch in Berücksichtigung des fortgeschrittenen Alters sowie der eingeschränkten körperlichen Mobilität (beeinträchtigte Schulterbeweglichkeit und -belastbarkeit rechts, verminderte Einsatzfähigkeit der unteren Extremitäten) zu verrichten vermag und auf dem für ihn in Frage kommenden Arbeitsmarkt mit einem durchschnittlichen Lohn rechnen kann. Ergänzend mag darauf hingewiesen werden, dass für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das Einkommen im mittleren Alter massgebend ist, wenn sich das vorgerückte Alter erheblich auf die Erwerbsfähigkeit auswirkt (Art. 28 Abs. 4 UVV). Gemäss Tabelle TA1 der LSE 2006 (S. 25) beträgt der Zentralwert für Arbeitnehmer im Bereich der öffentlichen und persönlichen Dienstleistungen mit Berufs- und Fachkenntnissen (Anforderungsniveau 3) bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden Fr. 5748.- monatlich. In Beachtung einer Nominallohnerhöhung von 1,3 % (2007; Die Volkswirtschaft, 6/2009, S. 87, Tabelle B10.7, Noga-Abschnitte M, N, O [u.a. sonstige öffentliche und persönliche Dienstleistungen]) sowie aufgerechnet auf die im Jahre 2007 durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 41,8 Stunden (Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 86, Tabelle B9.2, Noga-Abschnitt O [Sonstige Dienstleistungen]) resultiert daraus ein Einkommen von Fr. 73'016.95 jährlich. Selbst wenn hievon ein leidensbedingter Abzug (BGE 126 V 75 E. 5 S. 78 ff.; Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 82/01 vom 27. November 2001 E. 4, in: AHI 2002 S. 62) in Höhe von 15 % vorgenommen würde (Invalideneinkommen von Fr. 62'064.40), womit jegliche, allenfalls durch die körperlichen Beeinträchtigungen des Versicherten bedingte zusätzliche Lohneinbusse (einschliesslich einer durch die reduzierte Gehstrecke verursachten) abgegolten würde, ergäbe sich in Gegenüberstellung zum Valideneinkommen jedenfalls kein höherer als der von der Beschwerdegegnerin angenommene und vom kantonalen Gericht bekräftigte Invaliditätsgrad von 40 %.