Citation: 8C_4/2024 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin rügt, das angefochtene Urteil verletze Bundesrecht, namentlich den Untersuchungsgrundsatz (Art. 43 und Art. 61 lit. c ATSG). Das kantonale Gericht (resp. die IV-Stelle) wäre gehalten gewesen, weitere Sachverhaltsabklärungen vorzunehmen, da an der Einschätzung der Dr. med. B.________ relevante - zumindest jedoch geringe - Zweifel bestehen würden. Die Vorinstanz gestehe selber ein, dass die Frage, ob seit dem Jahr 2009 eine relevante Veränderung des Gesundheitszustandes eingetreten sei, von der RAD-Ärztin nicht zuverlässig beantwortet worden sei. Wäre der Sachverhalt ordnungsgemäss abgeklärt worden, so hätte sich gezeigt, dass Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe.