Citation: 4A_196/2020 E. 5.3

5.3. Die Vorinstanz stellte diese Grundsätze im angefochtenen Urteil richtig dar. Sie erkannte zutreffend, dass die Beschwerdeführerin die Grundlagen des eingeklagten Anspruchs ungenügend substanziiert hat. Wenn hinreichend konkrete Behauptungen fehlen, ist es der Gegenpartei unmöglich, die behaupteten Tatsachen ihrerseits substanziiert zu bestreiten, und das Gericht kann keine Beweise abnehmen (vgl. dazu Art. 150 Abs. 1 ZPO). Die Beschwerdeführerin verkennt mit ihrer Argumentation, dass die Obliegenheit zur Substanziierung dem Beweisverfahren vorgelagert ist und dieses gleichsam zu ermöglichen hat (vgl. dazu Urteile 4A_445/2019 vom 18. Februar 2020 E. 4.2; 4A_442/2019 vom 4. Februar 2020 E. 2.2.4; 4A_659/2018 vom 15. Juli 2019 E. 3.4). Daher zielen sämtliche Ausführungen der Beschwerdeführerin, wonach die Vorinstanz den Sachverhalt willkürlich festgestellt habe, ins Leere, soweit es um den streitgegenständlichen Lebenssachverhalt geht (vgl. E. 2.2 hiervor). Denkbar wäre einzig die Rüge, die Vorinstanz habe den Prozesssachverhalt (vgl. E. 2.2 hiervor) in Bezug auf die Substanziierung willkürlich festgestellt, soweit dem für den Prozessausgang Bedeutung zukommt. Die Beschwerdeführerin zeigt aber nicht auf, dass die Vorinstanz die Vorbringen zur Substanziierung der geltend gemachten Ansprüche offensichtlich unvollständig festgestellt hätte, sondern sie ist - wie dargelegt zu Unrecht - der Auffassung, die festgestellten Ausführungen genügten als Substanziierung. Selbst wenn die Beschwerdegegnerin in der Vergangenheit Rechnungen allein aufgrund der von der Beschwerdeführerin im Prozess eingereichten Belege beglichen haben sollte, könnte allein daraus nicht einfach gefolgert werden, die Ansprüche seien damit auch für den Fall, dass sie im Prozess bestritten werden, hinreichend substanziiert. Die Vorinstanz verzichtete darauf, E.________ sowie D.________ als Zeugen und C.________ als Partei zu befragen. Die Beschwerdeführerin erblickt darin eine Verletzung ihres Anspruchs auf rec htliches Gehör. Sie hatte bereits vor der Vorinstanz geltend gemacht, diese habe eine unzulässige antizipierte Beweiswürdigung vorgenommen. Doch dabei übersieht sie, dass die Vorinstanz überhaupt keine Beweiswürdigung vornahm. Vielmehr verzichtete sie auf die Abnahme der Beweise, weil die Beschwerdeführerin ihre Forderung nicht hinreichend substanziierte. Mangels stringenten Behauptungsfundaments war es der Vorinstanz gar nicht möglich, Beweise abzunehmen. Schliesslich begründet die Beschwerdeführerin mit keinem Wort, weshalb die Vorinstanz Art. 402 Abs. 1 OR verletzt haben sollte. Darauf ist nicht einzutreten. Die Rügen sind unbegründet.