Citation: 6P.205/2006 23.04.2007 E. 10

Was das Verhalten des Kollisionsgegeners betrifft, führt die Vorinstanz aus, dieser habe sich korrekt verhalten, insbesondere sei er unter den gegebenen Verhältnissen berechtigt gewesen, die stehende Kolonne auf der linken Fahrspur zu überholen, womit der Beschwerdeführer als ortskundiger Lenker habe rechnen müssen (angefochtener Entscheid, Ziff. 3.5.3 S. 13 ff.). Soweit der Beschwerdeführer diese Ausführungen als "aktenwidrig" rügt, wendet er sich wiederum gegen den verbindlich festgestellten Sachverhalt. Er beruft sich zwar in diesem Zusammenhang auch beiläufig auf den aus Art. 26 SVG abgeleiteten Vertrauensgrundsatz, wonach jeder Strassenbenützer darauf vertrauen darf, dass sich die anderen Verkehrsteilnehmer ordnungsgemäss verhalten (BGE 129 IV 282 E. 2.2.1 S. 285). Doch zeigt er mit keinem Wort auf, noch ist ersichtlich, dass die Vorinstanz diesen Grundsatz verletzt haben könnte.