Citation: H 201/99 16.02.2000 E. 4

4.- Es steht fest, dass die Gesellschaft die im Pau- schalverfahren nach Art. 34 Abs. 3 AHVV erhobenen Beiträge ab Mai 1996 nicht ordnungsgemäss geleistet hat und der Aus- gleichskasse daraus ein Schaden entstanden ist. Dabei erhellt aus einem Schreiben der Ausgleichskasse vom 13. August 1998 an den Rechtsvertreter des Beschwerdefüh- rers, dass die für den Jahresausgleich erforderlichen Lohn- bescheinigungen für das Jahr 1996 offenbar von der Gesell- schaft eingereicht und für das Jahr 1997 vom kasseneigenen Revisor erstellt worden waren. Entsprechende Belege sind jedoch nicht aktenkundig. Indem die Vorinstanz ohne Akten- ergänzung lediglich auf die diesbezüglichen Kontrollblätter (zur Lohnbescheinigung), welche den jeweiligen Schlussab- rechnungen zu Grunde liegen, abgestellt hat, erfolgte die vom Beschwerdeführer stets bestrittene Feststellung der un- bezahlt gebliebenen Beiträge in Verletzung des Untersu- chungsgrundsatzes. Damit hat sie einen wesentlichen Verfah- rensgrundsatz nicht beachtet (Erw. 2). Ebenso wenig sind Beitragsverfügungen, die nicht mehr anfechtbar wären, ak- tenkundig. Die Sache ist demzufolge zur ergänzenden Abklä- rung an die kantonale Rekurskommission zurückzuweisen.