Citation: 4A_294/2020 E. 6.3

6.3. Obgleich der Beschwerdeführerin darin beizustimmen ist, dass sie ihr Rechtsbegehren in Schweizer Franken stellen durfte (vgl. E. 4.1.2.1.4 und E. 5.3.2 hiervor), vermag sie mit ihren übrigen Vorbringen nicht durchzudringen. An den von ihr in der Klage und der Replik aufgeführten Stellen nennt sie lediglich einmal (Rz. 525 der Replik) den Betrag von " mindestens EUR 195'000.-- " (bzw. umgerechnet Fr. 238'350.-- zzgl. Zins), offeriert dazu jedoch kein Beweismittel. Das einzige in Rz. 525 der Replik aufgeführte Beweismittel ist ein " Auszug Oanda EUR/CHF Kurs für die Periode 1.6.2006-31.01.2011 ". Soweit die Beschwerdeführerin angibt, an anderer Stelle in der Replik (Rz. 646 ff.) auf die Buchhaltung der F.________ AG verwiesen zu haben, trifft dies zwar zu, doch ist dieser Verweis zu wenig genau. Die Beschwerdeführerin weist bloss auf " KAB 1 12" hin, eine Beilage mit 20 Seiten Bilanzen und Erfolgsrechnungen, und nennt einen Betrag von Fr. 322'901.20. Abgesehen davon, dass es nicht selbsterklärend ist, dass die Fr. 322'901.20 den an anderer Stelle der Rechtsschrift erwähnten EUR 195'000.-- entsprechen sollen, was jedoch notwendig ist, um ihre Vorbringen nachvollziehen zu können, darf sie von der Vorinstanz nicht verlangen, in diesen Buchhaltungsunterlagen nach dem erwähnten Betrag zu suchen (vgl. Urteil 4A_443/2017 vom 30. April 2018 E. 2.2.1 f. mit Hinweisen). Es wäre ihr ohne Weiteres zuzumuten gewesen, die einschlägige Bilanz (hier jene per 31. Oktober 2009) und die entsprechenden Konti (hier 1121 und 1121) anzugeben, wie sie es in der Beschwerdeschrift an das Bundesgericht - allerdings zu spät - denn auch tat.