Citation: 5A_953/2023 E. 1

Mit Eheschutzentscheid vom 8. April 2019 regelte das Kreisgericht Rheintal die Folgen des Getrenntlebens der Parteien. Am 9. Dezember 2021 erging der betreffende Berufungsentscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, mit welchem auch die Teilvereinbarung der Parteien genehmigt wurde; diese sah u.a. vor, dass die eheliche Wohnung vorläufig der Ehefrau zugewiesen bleibt. Am 1. Februar 2022 reichte der Ehemann die Scheidungsklage ein und am 18. Mai 2022 ersuchte er um Anordnung vorsorglicher Massnahmen, mit welchen er u.a. die alleinige Sorge und Obhut für die Kinder und die Zuteilung der ehelichen Liegenschaft verlangte. Am 16. September 2022 erging der betreffende Entscheid des Kreisgerichtes Rheintal. Im Rahmen des Berufungsentscheides vom 6. Dezember 2023 hielt das Kantonsgericht nebst zahlreichen weiteren Anordnungen u.a. fest, dass das Aufenthaltsbestimmungsrecht über die Kinder den Eltern entzogen bleibe und sie weiterhin im Kinder- und Jugendheim untergebracht würden, dass die Mutter gestützt auf Art. 307 Abs. 3 ZGB zur Verbesserung ihrer Emotionsregulierung eine psychiatrische oder psychologische Therapie zu besuchen habe und dass die eheliche Wohnung ab 1. März 2023 dem Ehemann zur Benützung zugewiesen werde. Dagegen überbrachte die Ehefrau dem Kreisgericht Rheintal am 14. Dezember 2023 eine Eingabe, welche von diesem an das Bundesgericht weitergeleitet wurde.