Citation: 1C_455/2022 E. 5

In materieller Hinsicht rügen die Beschwerdeführenden eine Verletzung von Art. 22 RPG (SR 700). Einerseits sei die Vereinbarung betreffend die Nutzungsübertragung vom 12. Februar 2020 nicht gültig zustande gekommen, da die Initialen der Beschwerdegegnerin keine gültige Unterschrift darstellen würden. Andererseits hätten sie die Vereinbarung wegen Irrtum, Bedrohung und Täuschung angefochten. Die Vereinbarung sei somit gar nie gültig zustandegekommen bzw. infolge ihrer Anfechtungserklärung ex tunc dahingefallen. Ohne eine rechtsgültige Nutzungsübertragung führe das vorliegende Bauvorhaben zu einer Übernutzung des Grundstücks; es könne somit nicht bewilligt werden.