Citation: 7B_938/2023 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin verkennt die Natur des Beschwerdeverfahrens vor Bundesgericht. Statt unter Bezugnahme auf die Begründung der Vorinstanz im Einzelnen aufzuzeigen, inwiefern der angefochtene Entscheid an einem vom Bundesrecht überprüfbaren Mangel leidet, unterbreitet sie dem Bundesgericht frei ihre eigene Sicht der Dinge, gemäss der das Verhalten der Beschwerdegegnerin belege, dass diese nicht gewillt sei, eine ordnungsgemässe Strafuntersuchung gegen die angezeigten Gutachter zu führen und zum Abschluss zu bringen, und deshalb zumindest ein Anschein der Befangenheit zu bejahen sei. Dabei geht sie mit keinem Wort auf die - zutreffende (vgl. Art. 92 Abs. 2 BGG) - Rechtsauffassung der Vorinstanz ein, wonach grundsätzlich nur das angebliche Verhalten der Beschwerdegegnerin nach dem ersten Ausstandsentscheid vom 14. März 2023 Gegenstand des neuerlichen Ausstandsverfahrens sein kann und kritisiert in ihrer Beschwerde erneut das Verhalten der Beschwerdegegnerin seit Einreichung der Strafanzeige vom 2. Dezember 2020. Soweit sich ihre Ausführungen überhaupt auf das Verhalten der Beschwerdegegnerin nach dem ersten Ausstandsentscheid vom 14. März 2023 beziehen, weichen sie nach Belieben von den Feststellungen im angefochtenen Entscheid ab und nehmen über weitere Strecken nicht nachvollziehbar auf diese Bezug. Ausserdem ist nicht erkennbar, inwiefern es für den Ausgang des Verfahrens von Bedeutung sein soll (Art. 97 Abs. 1 BGG), wenn die Beschwerdeführerin an einer Stelle moniert, sie habe entgegen der Feststellung der Vorinstanz nicht behauptet, dass die Beschwerdegegnerin Rechtsanwalt Bünger in der Weise beeinflusst habe, dass er das Mandat niederlege. Denn die Vorinstanz stellt gerade nicht auf diesen Umstand ab. Die Beschwerdeführerin zeigt mit ihrer Argumentation nicht auf, dass die Vorinstanz die Bestimmungen über den Ausstand verletzt hätte, und dies ist auch nicht erkennbar.