Citation: 8C_50/2017 E. 5

Für das kantonale Gericht stand fest, dass der Beschwerdeführer übermässig Cannabis konsumiere. Dem Betreuungsbericht der Spitex sei zu entnehmen, dass es bei mehreren Besuchen nach Cannabis gerochen habe. Beim Gespräch vom 27. Februar 2015 habe er selber angegeben, dass er seit dem Unfall dazu neige, sich "nur noch etwas reinzuziehen", damit er nicht über seine Situation nachdenken müsse. Des Weiteren stützte es sich dabei auf den Bericht des RAD vom 24. Mai 2016. Der Beschwerdeführer sei unzuverlässig, habe Termine nicht eingehalten und die Wundpflege vernachlässigt, dadurch die Wundheilung und auch die Eingliederung verzögert. Es fehle an der nötigen Motivation zur beruflichen Abklärung und Eingliederung. Was der Beschwerdeführer vorbringt, vermag diese Feststellungen nicht als offensichtlich unrichtig erscheinen zu lassen. Insbesondere stützen sich die Annahmen des RAD und der Vorinstanz nicht nur auf Vermutungen aufgrund einzelner Vorkommnisse. Vielmehr ist dem Spitex-Betreuungsbericht zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer auf Anrufe kaum je reagiert habe und trotz Terminvereinbarung zu Hause nicht anzutreffen gewesen beziehungsweise nicht erschienen sei. Der RAD verweist des Weiteren auf die Akten der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva). Auch daraus ergibt sich, dass der Beschwerdeführer Termine verpasst und Abmachungen nicht eingehalten habe. Er habe zugegeben, dass er unzuverlässig gewesen sei, sich in einem Tief befunden habe und sich deshalb nicht habe aufraffen können (vgl. etwa das Protokoll der Besprechung vom 19. Januar 2015). Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass die geplanten beruflichen Massnahmen wegen übermässigen Cannabiskonsums gefährdet waren. Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb die Aufforderung der IV-Stelle zur Mitwirkung an der Abklärung (vereinbarte Termine mit der IV-Stelle und F.________ wahrnehmen, regelmässig an den beruflichen Massnahmen teilnehmen und den Aufforderungen der Durchführungsstelle Folge leisten) und in diesem Rahmen auch die Verpflichtung zu Laborkontrollen unter diesen Umständen rechtswidrig sein soll. Die Untersuchungen standen im Übrigen auch im Interesse des Beschwerdeführers, die beruflichen Massnahmen durch seinen übermässigen Cannabiskonsum nicht zu gefährden.