Citation: 2C_565/2023 E. 4.3

4.3. Entgegen den Beschwerdevorbringen fällt dabei nicht entscheidend ins Gewicht, dass das Obergericht die Strafe aufgrund des subjektiven Verschuldens auch nicht erhöhte. Die insgesamt ausgesprochene Freiheitsstrafe von über zwei Jahren und die Tatschwere in Bezug auf die sexuelle Nötigung begründen ohne Weiteres entsprechend erhebliche öffentliche Interessen. Ebenfalls nicht zu beanstanden ist, dass das Verwaltungsgericht neben der Verurteilung von 2020 auch die weiteren strafrechtlichen Verfehlungen des Beschwerdeführers (vorne B.a) für die ausländerrechtliche Beurteilung miteinbezog (vgl. vorne E. 4.1). Der Beschwerdeführer rügt zwar, dass Strafen doppelt gezählt worden seien, zeigt vor Bundesgericht aber nicht konkret auf, welche Verurteilungen im Rahmen der strafrechtlichen Verurteilung bereits straferhöhend berücksichtigt worden sind (vgl. zur Rügepflicht vor Bundesgericht, vorne E. 2.1). Es gelingt ihm damit nicht, eine fehlerhafte Rechtsanwendung seitens der Vorinstanz darzutun. Auch nicht ersichtlich ist, dass die Vorinstanz dem Zeitablauf seit den älteren Delikten keine respektive nicht ausreichend Rechnung getragen hätte; vielmehr hat sie - rechtsprechungsgemäss (vgl. wiederum vorne E. 4.1) - die früheren Delikte im Rahmen der erforderlichen Gesamtbetrachtung (mit-) berücksichtigt, wobei die verfahrensauslösende Verurteilung offenkundig im Vordergrund stand.