Citation: 4A_162/2020 E. 9.1

9.1. Die Vorinstanz erwog, das Biotop sei bei Mietantritt in einem zwecktauglichen Zustand gewesen. Hätte sich dessen Zustand während der Mietdauer verschlechtert, hätten die Beschwerdegegner die Beschwerdeführer darüber informieren und ihnen Gelegenheit zur Mängelbeseitigung bieten müssen. Die Beschwerdegegner hätten das Biotop aber kurzerhand zugeschüttet. Dies sei eine Änderung des Mietobjekts, die hätte genehmigt werden müssen. Die Beschwerdegegner hätten es allerdings unterlassen, bei den Beschwerdeführern eine Erlaubnis einzuholen. Daher bestehe ein Anspruch auf die Wiederherstellung eines Biotops. Das zugeschüttete Biotop sei im Jahr 1991 erstellt worden. Die Lebensdauer eines Biotops hänge wesentlich von der Qualität der verwendeten Folie ab. Die Teichfolie und der Wasserkreislauf seien beim Auszug der Beschwerdegegner 25 Jahre alt und damit vollständig amortisiert gewesen. Deswegen könnten die Kosten für die Verlegung einer neuen Folie und die Installation einer neuen Pumpe nicht den Beschwerdegegnern auferlegt werden. Hingegen hätten sie die Kosten für die Entfernung des Schüttmaterials und die Neubepflanzung zu übernehmen. Diese Kosten seien der von den Beschwerdeführern eingereichten Offerte nicht zu entnehmen. Es finde sich bloss ein Pauschalpreis von Fr. 9'000.-- für "Aushub, Folie liefern, Steine liefern und einbringen, Pumpe mit Brunnen installieren, Pflanzen liefern und setzen". Obwohl es möglich gewesen wäre, diese Kosten separat auszuweisen, hätten die Beschwerdeführer keine entsprechenden Belege eingereicht oder Beweisanträge gestellt. Insoweit habe auch keine Beweisnot bestanden. Eine Beweiserhebung von Amtes wegen scheide aus, auch wenn die soziale Untersuchungsmaxime gelte. Mangels Nachweises der Wiederherstellungskosten sei die Forderung der Beschwerdeführer somit abzuweisen.