Citation: 9C_498/2021 E. 3.2.3

3.2.3. Bei der Festlegung des Valideneinkommens kann die Würdigung der konkreten Umstände durch das kantonale Gericht nicht als offensichtlich unrichtig erachtet werden. Insbesondere mit Blick auf die auch von der Vorinstanz angesprochene Erwerbsbiographie der Beschwerdeführerin ist es nicht geradezu unhaltbar, wenn weder das zuletzt bei der B.________ SA erzielte Einkommen noch das Einkommen aus der Tätigkeit bei der Botschaft U.________ im Jahre 2010 zur Ermittlung des Valideneinkommens herangezogen wurden. Soweit die Beschwerdeführerin ihre unbestritten häufigen Stellenwechsel mit der ihrer Ansicht nach ab Oktober 2010 erstmals manifestierten Krankheit begründen will, verkennt sie, dass ihre Erwerbsbiographie seit jeher von Inkonstanzen geprägt war (vgl. psychiatrisches Gutachten vom 19. Februar 2020 S. 25 f., Lebenslauf). Weiterungen erübrigen sich.