Citation: 4A_170/2022 E. 4.2.3

4.2.3. Nach Ansicht des Beschwerdeführers hätte ihm eine Nachfrist zur Bezifferung oder Substanziierung angesetzt werden müssen. Dieses Vorbringen verwarf die Vorinstanz zu Recht: Ein mangelhaftes Rechtsbegehren stellt keinen Mangel i.S. von Art. 132 Abs. 1 ZPO dar, zu dessen Verbesserung das Gericht eine Nachfrist einzuräumen hätte (vgl. BGE 140 III 409 E. 4.3.2 S. 417; zur Publikation bestimmtes Urteil 4A_581/2021 vom 3. Mai 2022 E. 4; Urteile 5A_871/2020 vom 15. Februar 2021 E. 3.3.1; 5A_368/2018 und 5A_394/2018 vom 25. April 2019 E. 4.3.4) und auch eine vorgängige Ausübung der gerichtlichen Fragepflicht (Art. 56 ZPO) war jedenfalls bei anwaltlich vertretenen Parteien nicht angezeigt (zit. Urteile 4A_581/2021 E. 4; 5A_368/2018 E. 4.3.4; je mit Hinweisen).