Citation: 6B_278/2018 E. 8.4

8.4. Die dem Beschwerdeführer vorgeworfene wahrheitswidrige Erfassung von Geschäftsvorfällen in der Rechnungslegung der C.________ AG ist unbestritten. Unbestritten ist etwa, dass er in den Bilanzen per 30. September 2004 und 30. September 2005 als Anlagevermögen wahrheitswidrig Finanzanlagen von Fr. 800'000.-- erfasste. Der Ausweis fiktiver Aktiven ist in jedem Fall eine Falschbilanzierung (MARKUS BOOG, in: Basler Kommentar, Strafrecht, Bd. II, 3. Aufl. 2013, N. 94 zu Art. 251 StGB). Nicht zur Diskussion stellt der Beschwerdeführer zudem, dass er keine lediglich optische Bilanzverschönerungen tätigte, sondern den Rahmen von Rechnungslegungsvorschriften verliess und unwahre Jahresrechnungen verfasste. Nimmt die Vorinstanz an, den Jahresrechnungen komme Urkundenqualität zu, verletzt sie kein Bundesrecht. Nach der Rechtsprechung kommt auch der noch nicht geprüften und abgenommenen Bilanz erhöhte Glaubwürdigkeit zu, sofern der Geschäftsverkehr üblicherweise darauf abstellt (Urteile 6B_986/2017 vom 26. Februar 2018 E. 6.4; 6B_142/2016 vom 14. Dezember 2016 E. 6.2.1; 6B_496/2012 vom 18. April 2013 E. 9.4; 6B_541/2011 vom 18. Oktober 2011 E. 4.2; kritisch dazu BOOG, a.a.O., N. 94 zu Art. 251 StGB). Dies ist hier der Fall. Zudem wurden die Jahresrechnungen durch die Revisionsstelle geprüft. Damit muss auf die Ausführungen des Beschwerdeführers, diese seien keiner (rechtmässigen) Generalversammlung vorgelegt worden, nicht näher eingegangen werden. Irrelevant ist auch, dass der Beschwerdeführer die verfälschten Jahresrechnungen nie benutzt haben will. Die Falschbeurkundung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 StGB ist ein abstraktes Gefährdungsdelikt (BGE 129 IV 53 E. 3.2 S. 58) und stellt materiell bloss eine Vorbereitungshandlung zu Vermögensdelikten dar (BOOG, a.a.O., N. 1 zu Art. 251 StGB). Dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner persönlichen Verhältnisse (Ausbildung als Kaufmann, reiche Berufserfahrung als Buchhalter, Veranlagungsexperte bei der Steuerverwaltung und Treuhänder) sich der Wirkung seiner Darstellungsweise bewusst war, liegt auf der Hand. Macht er geltend, nicht mit Schädigungs- oder Vorteilsabsicht gehandelt zu haben, wird ihm erstes nicht vorgeworfen. Im Übrigen erschöpft sich sein Vorbringen in einer appellatorischen Kritik. Der Schuldspruch wegen Urkundenfälschung im Zusammenhang mit der C.________ AG verletzt, soweit er überhaupt angefochten ist (Jahresrechnungen 2004 und 2004/2005), nicht Bundesrecht.