Citation: U 376/06 20.09.2007 E. 3

Vorliegend steht fest und ist unbestritten, dass der Versicherte nach wiederholten Zeckenstichen eine damit zusammenhängende Borrelien-Infektion erlitten hat. Streitig und zu prüfen ist, ob die seit Frühsommer 2003 aufgetretenen erheblichen Schlafstörungen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in einem natürlichen und sodann auch in einem adäquaten Kausalzusammenhang zu der am 3. Oktober 2002 diagnostizierten Lyme-Borreliose Stadium II steht. 3.1 Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid nach umfassender Wiedergabe der medizinischen Akten erwogen, dass, nachdem u.a. auch eine organische Ursache der Schlafstörung in Frage komme, insbesondere das Post-Lyme-Syndrom oder eine Neuroborreliose, die Annahme einer bloss psychischen Reaktion auf die Lyme-Borreliose durch die SUVA ohne zusätzliche Abklärungen nicht zu überzeugen vermöge. Der behandelnde Arzt Dr. med. S.________ habe offenbar beide Diagnosen zumindest in Betracht gezogen. Genaueres ginge aus den Akten nicht hervor. Sie wies daher die Sache zur weiteren Abklärung hinsichtlich der Frage der Unfallkausalität der bestehenden Schlafstörungen an die Versicherung zurück. 3.2 Demgegenüber macht die Beschwerdeführerin geltend, der vorinstanzliche Entscheid verletze Bundesrecht, weil die Beweiswürdigung in einer Art erfolgte, die als ungenügend, ja willkürlich zu bezeichnen sei. Sie stellt sich auf den Standpunkt, der medizinische Sachverhalt sei vorliegend umfassend abgeklärt, nicht zuletzt aufgrund des ausführlichen Berichts des SUVA-Arztes Dr. med. E.________ vom 24. August 2005. Könne sich das Gericht, dessen elementare Aufgabe die Beweiswürdigung sei, mangels eigenen medizinischen Sachverstandes keine abschliessende Meinung bilden, seien ärztliche Experten beizuziehen; eine Rückweisung stelle in diesem Falle eine Verletzung des gerichtlichen Rechtsschutzes dar. Die Ausführungen des Dr. med. E.________ seien im Urteil wohl dargetan und beschrieben, jedoch im Gesamtkontext nicht gewürdigt worden. Die Beurteilung des SUVA-Arztes Dr. med. E.________ vom 24. August 2005 sei umfassend, nachvollziehbar und schlüssig, weshalb ohne Weiteres darauf abgestellt werden könne.