Citation: 4A_549/2014 E. 4.3.2

4.3.2. Die Beschwerdeführerin gibt in ihrer Beschwerde das Abstellen auf das PUK Gutachten vom 16. August 2012 zwar als willkürlich aus. Abgesehen davon, dass sie sich auch insoweit weitgehend darauf beschränkt, ihre eigene Würdigung der Beweismittel vorzutragen und mit dieser appellatorischen Kritik die Begründungsanforderungen verfehlt, verkennt sie, dass aufgrund der im Gutachten angenommenen schleichenden Entwicklung aus der Tatsache, dass bei früheren Untersuchungen noch keine paranoide Schizophrenie festgestellt wurde, weder auf einen Widerspruch zum PUK-Gutachten geschlossen werden kann, noch darauf, dass sich die noch nicht erkannte paranoide Schizophrenie nicht auf den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin auswirkte. Die Beschwerdeführerin scheint im Unfall und im Verhalten der Beschwerdegegnerin 1 den Auslöser und den Grund für ihre psychiatrischen Probleme zu sehen. Sie zeigt aber nicht rechtsgenüglich auf, dass die Einschätzung der Vorinstanz, bei der schleichend aufgetretenen paranoiden Schizophrenie habe es sich nicht um einen durch ein einschneidendes oder als einschneidend erlebtes Ereignis ausgelösten Zustand gehandelt, sondern um ein von innen kommendes Krankheitsgeschehen, offensichtlich unhaltbar wäre.