Citation: 5C.259/2004 11.02.2005 E. 1

Die Berufung richtet sich gegen ein letztinstanzliches Urteil, beschlägt die Voraussetzungen der Ehescheidung, mithin eine nicht vermögensrechtliche Zivilrechtsstreitigkeit. Sie ist unter diesen Gesichtspunkten zulässig (Art. 44 Abs. 1, Art. 48 Abs. 1 OG). Hingegen äussert sich das Bundesgericht nicht zu Rechtsfragen, zu welchen die Vorinstanz sich nicht geäussert hat. Dies gilt vorliegend für den Scheidungsanspruch nach Art. 115 ZGB, zu welchem die Berufungsklägerin Stellung nimmt. Ungeachtet des allgemein gehaltenen Antrags auf Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides überprüft das Bundesgericht diesen zudem nur, soweit auch konkrete Rügen zu den einzelnen Punkten des Dispositivs erhoben werden (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Da sich in der Berufungsschrift keine Ausführungen zur Anwendung von Art. 122 ZGB finden, kann die von der Vorinstanz vorgenommene Aufteilung der Austrittsleistung nicht auf ihre Übereinstimmung mit dem Bundesrecht geprüft werden.