Citation: 8C_173/2017 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erachtete einen Revisionsgrund nach Art. 17 ATSG als gegeben, da sich der Gesundheitszustand seit der rentenzusprechenden Verfügung vom 2. Juni 2004 erheblich verändert habe. Es könne auf das beweiswertige bidisziplinäre (psychiatrisch-rheumatologische) Gutachten der Dres. med. C.________ und B.________ vom 15. April 2015 abgestellt werden. Der rheumatologische Befund (chronisches Schmerzsyndrom im Bereich der oberen Körperhälfte) sei ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit, während die psychiatrisch diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzstörung und die rezidivierende leichte depressive Störung die Arbeitsfähigkeit bis Mai 2010 um 50 % und ab Mai 2010 um 20 % eingeschränkt hätten. Nach der Rechtsprechung von BGE 141 V 281 schätzte das kantonale Gericht das Leistungsvermögen des Versicherten ein und kam zum Schluss, die Prüfung der Indikatoren ergebe keine Schmerzstörung mit relevanter und schwerer Ausprägung. Da der Beschwerdeführer weder durch die somatoforme Schmerzstörung noch durch die leichte depressive Episode in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei, erübrige sich ein Einkommensvergleich.