Citation: 6B_1242/2020 E. A

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug wirft A.A.________ und B.A.________ u.a. vor, im Zeitraum vom 9. Februar 2000 bzw. 1. Oktober 2002 bis 30. April 2014 gegenüber Ärzten, Psychiatern sowie Hilfspersonen und Entscheidträgern der IV-Stelle U.________ einen nicht zutreffenden, sehr schlechten Gesundheitszustand von A.A.________ vorgespiegelt zu haben. Dadurch seien A.A.________ von Oktober 2002 bis April 2014 Leistungen der Invalidenversicherung von rund Fr. 387'822.-- zugegangen, obwohl sie keinen Anspruch gehabt habe. Wäre ihr Verhalten nicht durchschaut bzw. die Renten- und Hilflosenleistungen nicht per Ende April 2014 eingestellt worden, wären von A.A.________ bis zum Erreichen von deren AHV-Alter weitere Leistungen von mindestens Fr. 806'832.-- erschlichen worden.