Citation: 6B_1472/2021 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz geht davon aus, dass der Beschwerdeführer ohne Weiteres in der Lage gewesen wäre, selbstständig Einsprache gegen den Strafbefehl zu erheben, seine Argumentation ins Strafverfahren einzubringen und den im Raum stehenden Einvernahmen ohne Rechtsbeistand beizuwohnen. Es sei nicht ersichtlich und werde nicht dargetan, inwiefern das Strafverfahren negative Auswirkungen hätte haben können. Selbst ein negativer Verfahrensausgang wäre ohne einschneidende rechtliche Folgen für den Beschwerdeführer geblieben, da der Strafbefehl nur eine Verurteilung zu Fr. 40.-- Busse zuzüglich Fr. 90.-- Kosten vorgesehen und kein Eintrag im Strafregister gedroht habe (angefochtener Entscheid E. 4 S. 5).