Citation: 9C_239/2018 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Nichtansetzung einer formellen Frist zur Einreichung einer Replik durch die Vorinstanz (Dispositiv-Ziffer 2 des angefochtenen Entscheids) verletze Art. 9 BV (Schutz vor Willkür und Wahrung von Treu und Glauben) und Art. 29 Abs. 2 BV (Anspruch auf rechtliches Gehör). Zur Begründung beruft er sich namentlich auf BGE 133 I 100 E. 4.3-6 S. 102 ff., wo sich das Bundesgericht zum Replikrecht in gerichtlichen Verfahren äusserte. Daraus kann er indessen nichts zu seinen Gunsten ableiten: Aus E. 4.5 und 4.6 des Grundsatzurteils BGE 133 I 100 und den dort erwähnten Präjudizien ergibt sich, dass der Anspruch auf Stellungnahme zu Eingaben der Gegenpartei zwar unabhängig davon besteht, ob sie neue und erhebliche Gesichtspunkte enthalten; erforderlich ist jedoch, dass darin "Ausführungen zum Sachverhalt und zur Rechtslage" gemacht werden, die nicht von vornherein ungeeignet sind, "den Verfahrensausgang zu beeinflussen". Im vorliegenden Fall steht fest (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG), dass die Gesuchsgegner (B.________ und C.________) auf eine Stellungnahme zu den gegen sie vorgebrachten Ablehnungsgründen verzichtet hatten. Unter diesen Umständen durfte die Vorinstanz, ohne Bundesrecht zu verletzen, ohne Ansetzung einer Frist zur Einreichung einer Replik entscheiden. Im Übrigen findet das Replikrecht seine Grenze dort, wo es dazu dient, Versäumtes in Bezug auf eine genügende Begründung nach Ablauf der Rechtsmittelfrist nachzuholen (Urteil 2C_567/2009 vom 4. März 2010 E. 4.3).