Citation: 2C_800/2022 E. 2.2

2.2. Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ausgeschlossen gegen Entscheide, welche Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt oder Abweichungen von den Zulassungsvoraussetzungen betreffen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 und Ziff. 5 BGG). Folglich ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen die Erteilung von Aufenthaltsbewilligungen wegen eines schwerwiegenden persönlichen Härtefalls unzulässig (Art. 83 lit. c Ziff. 5 AIG; vgl. Urteile 2D_32/2022 vom 25. November 2022 E. 2.1 mit Hinweisen; 2C_580/2021 vom 4. Oktober 2021 E. 1.1). Ausgenommen sind Fälle, in welchen die beschwerdeführende Partei sich auf eine Rechtsnorm berufen kann, die ihr einen Anspruch auf Familiennachzug einräumt (vgl. Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Für das Eintreten genügt, wenn der Betroffene in vertretbarer Weise dartun kann, dass ein potenzieller Anspruch auf die beantragte Bewilligung besteht (vgl. BGE 137 I 305 E. 2.5; 136 II 177 E. 1.1). Ist die Zulässigkeit eines Rechtsmittels zweifelhaft, umfasst die Begründungspflicht gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG grundsätzlich auch die Eintretensvoraussetzungen (vgl. BGE 134 II 45 E. 2.2.3; 133 II 249 E. 1.1; Urteil 2C_682/2021 vom 3. November 2021 E. 1.1).