Citation: 1C_24/2022 E. A

A.________ hat im Zusammenhang mit dem Umtausch seines indischen Führerausweises in einen schweizerischen verschiedene Verfahren angestrengt (vgl. Urteil 1C_354/2021 vom 15. November 2021). Mit Eingabe vom 19. Oktober 2021 wandte er sich ans Kantonsgericht Luzern mit dem Antrag, es sei ihm entweder zu erlauben, mit seinem indischen Führerausweis zu fahren, oder es sei ihm ein Führerausweis der Kategorie B auszustellen. Für die Dauer des Verfahrens sei ihm vorsorglich die Fahrerlaubnis zu erteilen. Ausserdem ersuchte er um unentgeltliche Rechtspflege. Am 21. Oktober 2021 überwies das Kantonsgericht diese Eingabe zuständigkeitshalber dem Strassenverkehrsamt des Kantons Luzern. Am 5. November 2021 gelangte A.________ unter Bezugnahme auf das Überweisungsschreiben des Kantonsgerichts vom 21. Oktober 2021 ans Strassenverkehrsamt und teilte ihm mit, dass er, falls er von ihm bis zum 9. November 2021, 17 Uhr, keine Mitteilung erhalten sollte, beim Kantonsgericht Beschwerde gegen diese willkürliche Behandlung einreichen werde. Mit auf englisch und deutsch verfassten Eingaben vom 29. November 2021 beantragte A.________ dem Kantonsgericht, ihm den schweizerischen Führerausweises direkt - und für die Dauer des Verfahrens bereits vorsorglich - zu erteilen, da das Strassenverkehrsamt auf seine Eingabe nicht reagiert habe. Er ersuchte zudem um unentgeltliche Rechtspflege. Mit Verfügung vom 22. Dezember 2021 wies das Kantonsgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab und verpflichtete A.________ zur Bezahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'000.--, unter der Androhung, bei Säumnis auf die Beschwerde nicht einzutreten.