Citation: 1C_28/2021 E. 5.4

5.4. Die Vorinstanz behandelte die Beschwerdeführerin sodann so, wie wenn sie die untere Stützmauer auf ihrer eigenen Parzelle oder auf der Parzellengrenze errichtet oder um zwei Steinreihen erhöht hätte. Nach Ansicht der Vorinstanz ist dies geboten, weil ansonsten mittels etappenweiser Errichtung von Stützmauern auf beiden Seiten der Grenze die Höhenbeschränkungen von Stützmauern an der Parzellengrenze ausgehebelt werden könnten. Für das "niedriger gelegene Terrain" stellte die Vorinstanz vor diesem Hintergrund auf die Schnittpunkte der angepassten Terrainverlaufslinie mit der Grenzlinie am Fuss der ehemaligen unteren Stützmauer bzw. am Fuss der von der Beschwerdeführerin auf der Parzelle Nr. 2306 errichteten, zwischenzeitlich nicht mehr bestehenden zwei Quadersteinreihen ab.