Citation: 8C_479/2021 E. 6.2.1

6.2.1. Die Beschwerdeführerin behauptet, ihre kurz darauf folgende erstmalige Einweisung in die Klinik im März 2012 per FFE stehe in direktem Zusammenhang mit der wenig mehr als ein halbes Jahr später anerkannten Diagnose einer Schizophrenie. Es handle sich dabei überwiegend wahrscheinlich um eine typische unspezifische Frühmanifestation der Schizophrenie in Form eines inadäquaten, fremdgefährdenden, impulsiven und aggressiven Verhaltens. Soweit das kantonale Gericht den FFE als isoliertes, in keinerlei Beziehung zur schizophrenen Erkrankung stehendes Ereignis abtue, setze es sich über die gängigen Erkenntnisse der Psychiatrie hinweg und müsse sich vorhalten lassen, den Sachverhalt offensichtlich unrichtig gewürdigt zu haben.