Citation: H 277/03 15.06.2004 E. 3

Das beanstandete Urteil ist dem Gesuchsteller am 7. August 2003 zugestellt worden. Das am 30. September 2003 der Post übergebene Revisionsgesuch wahrt die Verwirkungsfrist von 90 Tagen für eine Revision nach Art. 137 OG, nicht aber diejenige von 30 Tagen für eine Revision nach Art. 136 OG (Art. 141 Abs. 1 lit. a und b sowie Art. 32 OG). Soweit Rügen nach Art. 136 OG vorgebracht werden, ist auf das Revisionsgesuch mangels fristgerechten Einreichens ebenfalls nicht einzutreten. Darunter fallen die Argumente hinsichtlich der angeblichen planmässigen Verwirklichung der Erwerbsabsicht, der angeblichen unrichtigen Verlustangabe, des angeblichen provisorischen Charakters der Steuerrechnungen, der Frage der fehlenden Geschäftsabschlüsse und der Akquisition weiterer Autoren, der angeblichen Investitionen und der Würdigung der Frage des Zeitpunktes der Erkennbarkeit der Erfolglosigkeit der angestrebten wirtschaftlichen Tätigkeit. In dieser Hinsicht erschöpft sich das Revisionsgesuch im Einwand, der im Hauptverfahren getroffene Entscheid und die hiefür massgebend gewesenen Erwägungen seien unzutreffend. Abgesehen davon, dass diese Rügen verspätet erhoben worden sind, kann Art. 136 lit. d OG nicht angerufen werden zur Korrektur einer angeblich unrichtigen rechtlichen Würdigung von (berücksichtigten oder bewusst nicht berücksichtigten) Tatsachen oder einer angeblich unrichtigen Rechtsauffassung (Erw. 2.2 in fine). Weiter ist darauf hinzuweisen, dass sich die ursprünglichen Verfügungen vom 9. Januar 2001 lediglich auf die Jahre 1997 bis 2000 bezogen und somit Rügen betreffend die Jahre 2001 und 2002 mangels Vorhandensein eines Anfechtungsgegenstandes im Hauptverfahren nicht geprüft wurden.