Citation: 8C_305/2022 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, das Ereignis vom 7. Juli 2020 sei als Unfall zu qualifizieren. Ihr Bewegungsablauf sei durch den das Bike beziehungsweise dessen Vorderrad blockierenden Stein programmwidrig und unvorhersehbar beeinflusst worden. Inwiefern die Vorinstanz diesbezüglich Bundesrecht verletzt haben sollte, ist nicht erkennbar. Praxisgemäss gelten Schlaglöcher auf Biketouren nicht als ungewöhnlich (SVR 2021 UV Nr. 28 S. 132, 8C_534/2020 E. 4.2). Unbestrittenerweise blieb es im Übrigen bei einem Schlag auf den gestreckten Arm beziehungsweise die Schulter. Wäre es wegen des Schlaglochs zu einer gänzlichen Blockade des Vorderrades gekommen, hätte sich das Mountainbike überschlagen und wäre ein Sturz der Beschwerdeführerin über den Lenker unvermeidlich gewesen, was sie jedoch nie geltend machte. Es ist somit entgegen ihrem Einwand nicht zu einer Unterbrechung ihres Bewegungsablaufs gekommen. Der Hergang des Ereignisses lässt sich daher nicht als programmwidrig beziehungsweise - im Rahmen dessen, was bei einer Bikeabfahrt auf einem Singletrail als üblich gelten kann - als besonders sinnfällig qualifizieren. Dass die Beschwerdeführerin bei der Abfahrt brüsk abgebremst wurde, wobei es auch zum Schlag auf die Schulter kam, genügt nicht für die Annahme eines ungewöhnlichen äusseren Faktors (vgl. auch Urteil 8C_225/2019 vom 20. August 2019 E. 5).