Citation: I 285/01 29.04.2002 E. 1

1.- a) In formeller Hinsicht rügt der Beschwerdeführer, dass der Präsident und der Gerichtsschreiber der Vorinstanz befangen seien, da sie am Erlass des ausländerrechtlichen Entscheides vom 28. April 1999 (einer anderen Abteilung) des kantonalen Gerichts beteiligt gewesen seien; darin sei dem Versicherten mangels Invalidität der Anspruch auf eine ausländerrechtliche Aufenthaltsbewilligung verneint worden. b) Nach der materiell unverändert von Art. 58 aBV in Art. 30 Abs. 1 BV überführten, ebenfalls in Art. 6 Ziff. 1 EMRK enthaltenen Garantie des verfassungsmässigen Richters hat der Einzelne Anspruch darauf, dass seine Sache von einem unparteiischen, unvoreingenommenen und unbefangenen Richter ohne Einwirken sachfremder Umstände entschieden wird. Liegen bei objektiver Betrachtungsweise Gegebenheiten vor, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit zu begründen vermögen, so ist die Garantie verletzt (BGE 127 I 198 Erw. 2b mit Hinweisen). c) Das vorliegende invalidenversicherungsrechtliche Verfahren wurde mit Beschwerde vom 7. Dezember 1995 erstmals beim vorinstanzlichen Gericht anhängig gemacht und mit Entscheid vom 19. Juni 1996 (vorläufig) abgeschlossen, während das ausländerrechtliche Verfahren vor dieser Instanz mit Beschwerde vom 22. Mai 1998 eingeleitet und - unter Mitwirkung des Präsidenten und des Gerichtsschreibers - mit Entscheid vom 28. April 1999 abgeschlossen worden ist. Im letzteren Verfahren wurden jedoch keine Wertungen zum Bestehen oder Nichtbestehen einer Invalidität getroffen, sondern einzig festgehalten, dass das Vorliegen eines invalidisierenden Gesundheitsschadens zur Zeit nicht nachgewiesen sei. Damit liegen für das invalidenversicherungsrechtliche Verfahren keine Gegebenheiten vor, die den Anschein der Befangenheit oder die Gefahr der Voreingenommenheit zu begründen vermögen.