Citation: 2C_517/2017 E. A

A.a. A.________ (geb. 1980), Staatsangehöriger von Bosnien und Herzegowina, reiste am 10. November 1992 im Rahmen des Familiennachzugs zu seinem Vater in die Schweiz ein und erhielt 1996 die Niederlassungsbewilligung. Am 31. März 2007 heiratete er in Liestal die aus Serbien und Montenegro stammende B.________ (geb. 1983); die gemeinsame Tochter C.________ wurde am 21. April 2007 geboren. Auf Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, vom 25. Juni 2008 hin wurde B.________ und der Tochter C.________ die Aufenthaltsbewilligung erteilt. Die Ehe von A.________ und B.________ wurde am 11. Oktober 2011 geschieden. Am 4. Februar 2012 heiratete A.________ in Liestal die ukrainische Staatsbürgerin D.________ (geb. 1978), welche damals im Besitz einer Kurzaufenthaltsbewilligung war. Am 19. März 2012 stellte A.________ ein Gesuch um Familiennachzug für seine Ehefrau D.________. Der gemeinsame Sohn E.________ wurde am 15. Februar 2013 in Yalta (Ukraine) geboren. A.b. A.________ trat strafrechtlich folgendermassen in Erscheinung: - Urteil der Überweisungsbehörde des Kantons Basel-Landschaft vom 25. Februar 2000: Freiheitsstrafe von vier Tagen (bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von zwei Jahren) und Busse von Fr. 1'200.-- wegen mehrfacher grober Verletzung von Verkehrsregeln, Fahrens ohne Führerausweis, Irreführung der Rechtspflege und Begünstigung; - Urteil der Staatsanwaltschaft des Kantons Tessin vom 17. Mai 2005: Freiheitsstrafe von 15 Tagen (bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von drei Jahren) und Busse von Fr. 300.-- wegen Fahrens ohne Führerausweis; - Urteil des Strafgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 3. August 2007: Freiheitsstrafe von zwölf Monaten (davon sechs Monate bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von drei Jahren) wegen versuchter einfacher Körperverletzung, Diebstahls (geringfügiges Vermögensdelikt), mehrfachen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage, mehrfacher Hehlerei, Verletzung der Verkehrsregeln, mehrfachen Fahrens in fahrunfähigem Zustand, mehrfachen Fahrens ohne Führerausweis, Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit und Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz; - Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 12. August 2014: Freiheitsstrafe von zehn Monaten (bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von drei Jahren) wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, Widerhandlung gegen das Ausländergesetz und mehrfacher Drohung (alle Taten begangen zwischen 2007 und 2010). A.c. Die finanzielle Situation von A.________ präsentiert sich über die Jahre wie folgt: - Aufgrund eines Autounfalls, den er am 11. Oktober 2004 verursacht hatte, bezog A.________ bis ins Jahr 2009 Unfalltaggelder. Zudem wurde ihm 2013 nachträglich eine Invalidenrente für die Zeit zwischen dem 1. Oktober 2005 und dem 31. Oktober 2009 in der Höhe von Fr. 119'860.50 zugesprochen. - Am 18. Dezember 2014 wurde die Tochter von A.________aus erster Ehe - C.________ - gerichtlich unter die gemeinsame elterliche Sorge gestellt und er wurde verpflichtet, monatlich Fr. 400.-- Kindesunterhalt zu bezahlen. - A.________ bezog von 2005 bis 2013 Fr. 112'440.30 und von Juni 2014 bis Ende März 2016 Fr. 59'000.-- von der Sozialhilfe. Seit Mai 2013 wurden die Unterhaltszahlungen für C.________ vom kantonalen Sozialamt bevorschusst. Im April 2016 beliefen sich die ausstehenden Unterhaltszahlungen auf Fr. 3'200.--. - Gemäss Betreibungsregisterauszug vom 30. September 2015 lagen zu diesem Zeitpunkt insgesamt 113 Betreibungen in der Höhe von Fr. 149'482.-- sowie 93 offene Verlustscheine im Umfang von Fr. 144'573.30 vor. - Gemäss Betreibungsregisterauszug vom 13. Februar 2017 lagen zu diesem Zeitpunkt insgesamt 8 Betreibungen in der Höhe von Fr. 78'067.25 und 96 Verlustscheine im Umfang von Fr. 187'706.-- vor. - Am 22. Februar 2017 betrug der monatliche Sozialhilfebetrag für A.________ Fr. 1'940.50; zudem wurden die Krankenkassenprämien und die Rechnungen des Psychiaters von der Sozialhilfebehörde übernommen. A.d. Das Amt für Migration des Kantons Basel-Landschaft hatte A.________ am 7. November 2008 wegen seiner strafrechtlichen Verurteilungen und seiner Schulden (damals 87 offene Verlustscheine in der Höhe von Fr. 104'444.35) verwarnt und ihn darauf hingewiesen, dass bei Gesetzesverstössen und Schulden die Möglichkeit des Widerrufs der Niederlassungsbewilligung bestehe.