Citation: C 257/05 01.03.2006 E. 2

Es steht fest und ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin in den zwei Monaten vor Beendigung des auf den 31. Juli 2004 befristeten Arbeitsverhältnisses einundzwanzig Bewerbungen und vom 1. August bis zur Anmeldung zur Arbeitsvermittlung am 12. August 2004 keine Arbeitsbemühungen nachgewiesen hat. Es handelte sich ausschliesslich um Anfragen ohne konkretes Angebot (so genannte Blindbewerbungen) als Miterzieherin, Floristin und in einem Fall als Büroangestellte, welche telefonisch oder durch persönliche Vorsprache erfolgten. 2.1 Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin sich bei der bekannten schwierigen Arbeitsmarktlage in den Berufszweigen Floristik und Sozialpädagogik während den Sommermonaten noch intensiver um eine zumutbare Arbeit hätte bemühen und auch Stellen ausserhalb ihres Geschäfts- und Bekanntenkreises, insbesondere für ausgeschriebene Arbeitsgelegenheiten (allenfalls temporär und in anderen Berufszweigen), hätte bewerben müssen. 2.2 Die Beschwerdeführerin bringt vor, sie habe in den Monaten Juni bis August 2004 genügend Arbeitsbemühungen nachgewiesen. Im Juli 2004 habe sie während zwei Wochen im Rahmen ihrer arbeitsvertraglichen Verpflichtungen an einem Sommerlager auf einem Maiensäss teilnehmen müssen, wo es keinen Zugang zu Internet oder Printmedien und auch keinen Telefonanschluss gegeben habe. Während dieser Zeit habe sie sich nicht bewerben können. Im Übrigen habe sie sich gemäss Empfehlungen des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums (RAV) beworben.