Citation: 6B_1175/2018 E. 2

Der Beschwerdeführer setzt sich in seiner Beschwerde mit dem Urteil der Vorinstanz nicht rechtsgenüglich auseinander. Seine Beschwerde genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen in weiten Teilen nicht. Mit seiner Kritik am aussagepsychologischen Gutachten der Aussagen des Opfers vom 16. August 2016 und am Bericht des Kantonsspitals Graubünden vom 15. Dezember 2017 wehrt sich der Beschwerdeführer gegen die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz. Inwiefern aber Willkür oder eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vorliegen sollen, ist weder dargetan noch ersichtlich. Der Beschwerdeführer beschränkt sich vielmehr darauf, seine eigene Beweiswürdigung vorzunehmen, ohne dabei aufzuzeigen, inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung unhaltbar sein sollte. Aus seiner Beschwerde ergibt sich nicht, dass und inwieweit der vorinstanzliche Entscheid verfassungswidrig, willkürlich oder sonstwie bundesrechtswidrig sein könnte. Daran ändert auch nichts, dass der Beschwerdeführer in seinem Fazit an den bekannten Gehalt von Art. 3, Art. 6 und Art. 10 StPO erinnert. Die Vorinstanz verletzt weder die Unschuldsvermutung nach Art. 10 StPO noch verfällt sie in ihrer Beweiswürdigung in Willkür, indem sie im Wesentlichen auf die Aussagen des Opfers abstellt, deren Glaubhaftigkeit gemäss dem schlüssigen und nachvollziehbaren aussagepsychologischen Gutachten vom 16. August 2016 erstellt ist. Die Vorinstanz hat den Sachverhalt vielmehr sorgfältig und unter Würdigung aller belastenden und entlastenden Beweise festgestellt. Insbesondere werden auch die Aussagen des Beschwerdeführers umfassend gewürdigt. Die Vorinstanz begründet die Ablehnung der Beweisanträge des Beschwerdeführers in nachvollziehbarer Weise und setzt sich mit seinen Einwänden ausführlich auseinander. Das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers wurde hinreichend gewahrt. Die Beweiswürdigung der Vorinstanz ist nicht zu beanstanden und der vorinstanzliche Schuldspruch ist vollumfänglich zu bestätigen.