Citation: 1C_284/2017 E. 4.1

4.1. Mit Blick auf Art. 24 RPG machen die Beschwerdeführer geltend, beide vorgesehenen Konstruktionen, also der Geräteschuppen einerseits sowie der gedeckte Holzunterstand andererseits, seien auf den fraglichen Standort angewiesen. Der am 18. März 2015 bewilligte Einbau einer Holzheizung mit Aussenkamin und Umnutzung des bestehenden Kleintierstalls in einen Heizraum sei in der Folge vollzogen und in Betrieb genommen worden. Der Betrieb benötige jährlich mindestens 21 Ster, in einem Jahr mit hartem Winter sogar bis zu 30 Ster Brennholz. Für das Einholen des Holzes im von den Beschwerdeführern bewirtschafteten Waldstück brauche es die dafür erforderlichen Geräte, die auch wieder geschützt aufbewahrt werden müssten, was die Errichtung des Geräteunterstands rechtfertige. Für das notwendige Lagern und Trocknen des Holzes über zwei Jahre werde überdies ein trockener Lagerplatz von deutlich über 40 m3 benötigt.