Citation: 8C_286/2017 E. 4

In sachverhaltlicher Hinsicht hält das kantonale Gericht fest, der Beweiswert der medizinischen Grundlagen sei nicht bestritten. Da nicht ersichtlich sei, inwiefern hierauf nicht abgestellt werden könne, sei diesen zu folgen. Die geklagten Augen- und Kopfschmerzen könnten gemäss fachärztlicher Beurteilung keinem organischen Korrelat zugeordnet werden. Auch aus psychiatrischer Sicht hätten die Schmerzen diagnostisch nicht eingeordnet werden können. Hinsichtlich der geltend gemachten Schmerzen liege somit kein Gesundheitsschaden vor. Daran vermöge auch die Verordnung des bewilligungspflichtigen Medikaments "Dronabinol" nichts zu ändern. Weitere Abklärungen erübrigten sich. Die Vorinstanz folgerte aus diesen Feststellungen, der Versicherte sei in einer seinem Leiden (sehr eingeschränkte Sicht am rechten Auge) angepassten Tätigkeit voll arbeitsfähig.