Citation: 4A_575/2023 E. 5.2

5.2. Die weitschweifigen Vorbringen der Beschwerdeführerinnen erfüllen die gesetzlichen Begründungsanforderungen an eine präzise Darlegung, worin der geltend gemachte Beschwerdegrund besteht (vgl. E. 2.4), nicht. Sowohl das Vorbringen, sie hätten seit anfangs November 2021 keine Möglichkeit mehr gehabt, auf vertrauliche Informationen zuzugreifen, und damit keinen Zugang zu entscheiderheblichen Dokumenten gehabt, als auch die Kritik im Zusammenhang mit der Ablehnung der mündlichen Einvernahme der bereits angehörten Zeugin Edward sind - richtig besehen - ein unzulässiger Versuch, das Bundesgericht zur materiellen Nachprüfung des weitläufigen Schiedsverfahrens, das zudem und insbesondere im Hinblick auf den Zugang zu den editierten Dokumenten durch den häufigen Anwaltswechsel der Beschwerdeführerinnen geprägt war, bzw. zur Überprüfung der schiedsgerichtlichen Beweiswürdigung zu veranlassen. Dem kann nicht stattgegeben werden (vgl. Urteile 4A_520/2015 vom 16. Dezember 2015 E. 3.3.1; 4A_530/2013 vom 2. Mai 2014 E. 6.1; Olivier Carruzzo/Christina Kiss, Les particularités du contrôle des sentences exercé par le Tribunal fédéral suisse en matière d'arbitrage international, in: SJ 2023 S. 635 ff., S. 659). Mangels rechtsgenüglicher Darlegung einer Gehörsverletzung ist auf diese Rüge nicht einzutreten.