Citation: 8C_380/2016 E. A

Der 1961 geborene A.________ war seit 1988 bei der B.________ AG unbefristet als Arbeiter angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 6. September 2012 löste sich ein an einem Kran hängendes, 500 kg schweres Schalungselement, fiel auf den Betonboden, kippte um und traf den vorbeigehenden Versicherten an der linken Schulter und am Kopf (vgl. Unfallmeldung vom 13. September 2012; Unfallrapport der SUVA vom 27. September 2012; Rapport der Polizei vom 11. Oktober 2012). Die Ärzte des Spitals C.________ diagnostizierten laut Austrittsbericht vom 11. September 2012 eine Schulter- und Scapulakontusion mit Prellmarke links, eine RQW (Rissquetschwunde) an der Oberlippe lateral links sowie frontale Kopfschmerzen. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Der Versicherte hielt sich vom 5. Dezember 2012 bis 30. Januar 2013 sowie vom 13. bis 28. März 2013 in der Klinik D.________ auf (vgl. Austrittsberichte vom 30. Januar und 28. März 2013), deren Ärzte festhielten, die Prognose sei im Hinblick auf die erwerbliche Wiedereingeliederung vom Verlauf der psychischen Problematik abhängig. Laut Austrittsbericht der Klinik E.________, in welcher der Versicherte ab 28. März bis 19. Juni 2013 stationär behandelt wurde, waren Anpassungsstörungen zu diagnostizieren (längere depressive Reaktion nach Arbeitsunfall im September 2012; differenzialdiagnostisch: mittelgradige depressive Episode sowie diverse somatische Beschwerden [persistierende Kopf- und Nackenschmerzen; Schwindel; Tinnitus]); bei Austritt war eine Arbeitsfähigkeit nur in geschütztem Rahmen bei kleinem Pensum möglich. Vom 24. Juni bis 30. November 2013 absolvierte der Versicherte in der Therapiewerkstatt der Psychiatrischen Klinik des Spitals F.________ ein Belastbarkeitstraining (vgl. Rapport der SUVA vom 27. November 2013). Mit Verfügung vom 15. Januar 2014 eröffnete die SUVA dem Versicherten, dass die Leistungen auf den 31. Januar 2014 eingestellt würden. Im Einspracheverfahren legte der Versicherte unter anderem die Berichte des PD Dr. med. G.________, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, vom 14. Januar 2014 sowie des Dr. med. H.________, Facharzt FMH für Chirurgie, vom 27. Mai 2014 auf. Die SUVA holte dazu die kreisärztlichen Beurteilungen des Dr. med. I.________, Facharzt für Chirurgie, vom 24. Februar sowie 5. August 2014 ein. Danach handelte es sich bei den im Bereich der linken Schulter beschriebenen, objektivierbaren Pathologien mangels unfallbedingt nachweisbarer struktureller Läsionen um ein typisches Voranschreiten degenerativer Veränderungen, weshalb aus orthopädisch-chirurgischer Sicht knapp 18 Monate nach der Traumatisierung der linken Schulter der Status quo sine erreicht gewesen war. Mit Entscheid vom 24. September 2014 hiess die SUVA den eingelegten Rechtsbehelf teilweise insoweit gut, als der Status quo sine vel ante hinsichtlich der beeinträchtigten linken Schulter auf den 28. Februar 2014 festzusetzen sei und auf diesen Zeitpunkt die Leistungen einzustellen seien.