Citation: 5A_412/2014 E. 3.5

3.5. An der Sache vorbei geht schliesslich die in diesem Zusammenhang erhobene Behauptung, in Verletzung von Art. 8 ZGB sei ihm gewissermassen ein Negativbeweis auferlegt worden. Art. 260b Abs. 1 ZGB stellt eine klare Beweisregel auf, welche der allgemeinen Regel von Art. 8 ZGB - so sich aus dieser überhaupt ein anderer Schluss ergeben würde - vorgeht. Der Beweis ist anhand von Indizien zu erbringen (Tatsachen über den Beiwohnungstermin, die Zeugungsunfähigkeit, eine auffallende Unähnlichkeit, etc., vgl. Hegnauer, Berner Kommentar, N. 10 ff. und 25 ff. zu Art. 260b ZGB).