Citation: 1C_147/2021 E. 6.3.1

6.3.1. Die Beschwerdeführer machen sinngemäss geltend, es hätte weniger einschneidende Alternativen zur Absage der Landsgemeinde 2021 gegeben, mit welchen die Ausbreitung des Corona-Virus hätte begrenzt werden können. Als mögliche Massnahmen nennen sie eine Maskenpflicht, die Verkürzung der Dauer der Versammlung, den Verzicht auf die Einladung von Gästen, eine Verschiebung der Versammlung auf einen grösseren Platz sowie die Wegweisung von (nicht an der Versammlung teilnehmenden) Personen bzw. Demonstranten. Eine Verkürzung der Dauer der Versammlung könne durch eine Kürzung der Rede des Landammans oder durch eine Beschränkung der Versammlung auf die zwingenden, alljährlichen Geschäfte herbeigeführt werden. Im Zusammenhang mit dem Eventualantrag 1 bringen die Beschwerdeführer sodann sinngemäss vor, die Ausübung des Stimm- und Wahlrechts wäre weniger stark eingeschränkt worden, wenn nur über die dringlichen und jährlichen Geschäfte an der Urne abgestimmt worden wäre und man die anderen Geschäfte auf eine später stattfindende Landsgemeinde verschoben hätte.