Citation: 8C_512/2022 E. A

A.a. A.________, geboren 1971, hatte sich am 23. November 2004 bei der Arbeit an Kopf und Auge verletzt und bezog ab November 2005 eine ganze Invalidenrente (Invaliditätsgrad: 82 %; Verfügung vom 24. Januar 2008). A.b. Im Zuge eines von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsverfahrens veranlasste die IV-Stelle des Kantons Zürich eine polydisziplinäre Abklärung im Ärztlichen Begutachtungsinstitut ABI, Basel. Gemäss dessen Gutachten vom 20. Dezember 2016 war A.________ im angestammten Beruf als Koch wie auch in einer anderen leichten bis mittelschweren adaptierten Tätigkeit vollschichtig arbeitsfähig bei einer Leistungsminderung von 20 %. Gestützt darauf hob die IV-Stelle des Kantons Zürich den Rentenanspruch mit Verfügung vom 22. Mai 2017 auf. Die dagegen erhobenen Beschwerden wiesen das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 23. Januar 2019 und das Bundesgericht mit Urteil 8C_137/2019 vom 27. Mai 2019 ab. A.c. Im November 2019 liess A.________ durch seine behandelnde Ärztin Dr. med. B.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes melden. Die IV-Stelle holte weitere Arztberichte, insbesondere auch über die zwischenzeitlich ergangene augenärztliche und rhinologische Therapie, sowie einen Verlaufsbericht der behandelnden Psychiaterin vom 6. Dezember 2020 ein. Mit Verfügung vom 11. Oktober 2021 lehnte sie einen Anspruch auf eine Invalidenrente ab.