Citation: 2C_376/2009 08.07.2009 E. 3

Der Beschwerdeführer macht vorab geltend, die nach Art. 76 Abs. 3 AuG (SR 142.20) insgesamt höchst zulässige Haftdauer werde überschritten. Insoweit unterliegt er jedoch in zweifacher Hinsicht einem Irrtum. Zum einen beträgt die zulässige Höchstdauer für Ausschaffungshaft bei Erwachsenen nicht 15, sondern 18 Monate. Zum anderen handelte es sich bei den vom Beschwerdeführer genannten Gefängnisaufenthalten in 2007 und 2008 um den Vollzug von gegen ihn verhängten Strafen und nicht um Ausschaffungshaft. Diese Zeiten werden nicht in die Berechnung nach Art. 76 Abs. 3 AuG einbezogen.