Citation: 6B_1005/2017 E. 4.1.2

4.1.2. Vorliegend ist in formeller Hinsicht ein bedingter Strafvollzug zulässig, weil die ausgefällte Freiheitsstrafe zwei Jahre nicht überschreitet. Da keine der Vorstrafen die in Art. 42 Abs. 2 StGB definierte Schwelle von 180 Tagessätzen erreicht, mithin keine besonders günstigen Umstände im Sinne dieser Bestimmung erforderlich sind, ist zudem weiterhin von der Regel des Strafaufschubs auszugehen. Indessen erachtet die Vorinstanz die Vermutung der günstigen Prognose, der ersten Instanz folgend, namentlich mit Blick auf die Vorstrafen als widerlegt. Auch der Umstand, dass dem Beschwerdeführer nur wenige Tage vor dem aktuellen Verkehrsdelikt die Ausdehnung des Verfahrens zur Entziehung des Führerausweises mitgeteilt worden sei, lasse krasse Uneinsichtigkeit erkennen.