Citation: 6B_521/2019 E. 2.5

2.5. Zudem bringt der Beschwerdeführer vor, die ungünstige Prognose stehe im Widerspruch zu den vorinstanzlichen Erwägungen betreffend die Anordnung einer ambulanten Massnahme. Gestützt auf das psychiatrische Gutachten vom 29. September 2017 habe die Vorinstanz festgehalten, sein Rückfallrisiko sei vor allem bei engem Kontakt mit weiblichen Minderjährigen zu bejahen, wobei diese Konstellation beim Beschwerdeführer nicht mehr gegeben und in absehbarer Zeit nicht wieder zu erwarten sei. Der Beschwerdeführer schliesst daraus, dass die Vorinstanz von einem geringen Rückfallrisiko ausgegangen sei und erkennt darin einen Widerspruch zu der im Zusammenhang mit dem bedingten Strafvollzug gestellten negativen Legalprognose. In der von der Vorinstanz beschränkt vorgenommenen Relativierung des nach dem psychiatrischen Gutachten als sehr hoch eingestuften Rückfallrisikos bezüglich sexueller Handlungen mit Kindern ist indes kein Widerspruch zur Legalprognose zu erkennen. Die Vorinstanz hält in der vom Beschwerdeführer angeführten Erwägung ausdrücklich fest, dass er angesichts des wiederholten sexuellen Übergriffs auf ein Kind rückfallgefährdet sei. Die von der Vorinstanz vorgenommene Relativierung schlägt sich lediglich in der Frage nach der Verhältnismässigkeit der Anordnung einer stationären therapeutischen Massnahme nieder.