Citation: 1C_22/2018 E. 3.3.2

3.3.2. Diese Würdigung der Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht. Setzt man die festgestellte Überschreitung der Gebäudehöhe in Relation zur bewilligten Gebäudehöhe, kann nicht mehr von einer bloss geringfügigen Abweichung ausgegangen werden. Ins Gewicht fällt dabei auch, dass die Gebäudehöhe einen der zentralen Punkte im Baubewilligungsverfahren bildete (vgl. insoweit Urteil 1P.708/2006 vom 13. April 2007 E. 5.2, in: ZBl 109/2008 S. 100) und den Beschwerdeführern bereits eine Ausnahmebewilligung zur Überschreitung der zulässigen Gebäudehöhe von 7,5 m um 1 m erteilt wurde. Liegt keine objektiv geringfügige Abweichung vor, ist nicht entscheidend, ob diese für die Bauherrschaft keinen oder nur einen geringen Nutzen bringt. Die Vorinstanz konnte indes ohne Bundesrechtsverletzung folgern, der Vorteil für die Beschwerdeführer habe darin bestanden, dass diese ohne Projektanpassung - insbesondere ohne zusätzliche Abgrabungen und Hangsicherungsmassnahmen - am geplanten, der ökologischen Energiegewinnung dienenden Latentspeicher festhalten konnten.