Citation: 1P.568/2004 31.01.2005 E.

Am 22. August 2004 reichte X.________ dem Kantonsgericht ein Gesuch ein, das er als streng vertraulich bezeichnete. Darin beantragte er u.a. die Zuteilung eines anderen amtlichen Verteidigers. Mit Verfügung vom 24. August 2004 leitete der Kantonsgerichtspräsident ein Doppel des vertraulichen Gesuchs an den amtlichen Verteidiger weiter und erstreckte die Frist zur Stellungnahme; das Gesuch um Bestellung eines neuen amtlichen Verteidigers wurde abgewiesen und X.________ wurde angedroht, dass direkte Eingaben unter Umgehung des Verteidigers künftig diesem zugeleitet und im Übrigen als unbeachtlich ad acta gelegt würden. Mit Schreiben vom 19. September 2004 kündigte X.________ dem Bundesgericht an, dass er zur Beseitigung der Verfügung vom 24. August 2004 ein Rechtsmittel ergreifen wolle. Wegen einer Erkrankung könne er die 30-tägige Frist nicht wahrnehmen. Er ersuchte das Bundesgericht, die Beschwerdefrist zur Einreichung einer staatsrechtlichen Beschwerde ab dem Datum seines Klinikaustritts, welcher dem Gericht noch bekannt gegeben werde, wiederherzustellen. Am 8. Oktober 2004 wies der Präsident der I. öffentlichrechtlichen Abteilung den Beschwerdeführer darauf hin, dass die Fristwiederherstellung gemäss Art. 35 OG voraussetze, dass die versäumte Handlung binnen zehn Tagen seit Wegfall des Hindernisses nachgeholt werde. Hierfür müsse eine mit einer Begründung versehene staatsrechtliche Beschwerde eingereicht werden. Dem Beschwerdeführer wurde Gelegenheit gegeben, sein Gesuch zurückzuziehen oder es im dargelegten Sinne zu ergänzen.