Citation: 5A_856/2021 E. A

Die rubrizierten Parteien sind die unverheirateten Eltern der 2012 geborenen C.________. Kurz nach der Geburt reichte der leitende Arzt der Kinderschutzgruppe des Kantonsspitals bei der KESB Nordbünden eine Gefährdungsmeldung ein, die Mutter leide an vielfältigen psychiatrischen Auffälligkeiten und Störungen, der Vater befinde sich in einem heroingestützten Programm mit täglicher Abgabe, die Wohnsituation sei schwierig und die Mutter mit der Versorgung des Kindes überfordert. Ein psychiatrisches Konsilium vom 9. Januar 2013 hielt fest, dass die Mutter an paranoider Schizophrenie leide und mehrmals in der Klinik D.________ in Behandlung gewesen sei. Am 10. Januar 2013 entzog die KESB der Mutter einstweilen die elterliche Obhut und am 11. Januar 2013 wurde sie in der psychiatrischen Klinik D.________ fürsorgerisch untergebracht. Am 12. März 2013 errichtete die KESB für C.________ eine Erziehungs- und Besuchsbeistandschaft. Am 18. Juni 2013 hob die KESB den Obhutsentzug auf und erteilte den Eltern die gemeinsame elterliche Sorge. Am 13. Juli 2016 wurden Mutter und Tochter von einer Patrouille am Flughafen Zürich angehalten und der beigezogene Notfallpsychiater ordnete die fürsorgerische Unterbringung der Mutter an. Am 11. Oktober 2018 meldete das Jugendamt der Stadt U.________ dem EDA, dass Mutter und Tochter aufgegriffen worden seien und das Jugendamt diese in einem geeigneten Kinderheim untergebracht habe. Darauf entzog die KESB der Mutter superprovisorisch das Aufenthaltsbestimmungsrecht und brachte C.________ bei einer Familie unter. Mit Entscheid vom 14. Februar 2019 gab die KESB der Mutter das Aufenthaltsbestimmungsrecht zurück. Am 16. April 2019 verfügte sie eine Begutachtung des Kindes und der Erziehungsfähigkeit des Vaters in Bezug auf die Ausübung des Besuchsrechts. Am 6. Juni 2019 teilte der Beistand mit, dass Mutter und Kind erneut nach Deutschland gereist seien, wo das Kind aufgrund des auffälligen Verhaltens der Mutter wiederum in einem Kinderheim untergebracht worden sei. Gleichentags entzog die KESB der Mutter superprovisorisch das Aufenthaltsbestimmungsrecht und brachte C.________ im Kinderheim E.________ unter. Das Gutachten der Kinder- und Jugendpsychiatrie Graubünden vom 27. September 2019 empfahl aufgrund der wiederkehrenden psychischen Destabilisierungen und damit verbundenen impulsiven Handlungen der Mutter eine langfristige Platzierung des Kindes, mindestens bis zum Abschluss der obligatorischen Schulzeit. Am 5. März 2020 reichte der Beistand seinen Zwischenbericht ein, wonach C.________ sich im E.________ gut zurechtgefunden habe.