Citation: 2C_356/2015 E. 5.3.2

5.3.2. Die Beschwerdeführerin beruft sich auf ihr Schreiben vom 24. März 2009 an die Beschwerdegegnerin, mit dem sie einen Vorbehalt ausgedrückt habe. Eingehend sei dort ausgeführt worden, sie - die Beschwerdeführerin - "finde die rechtliche Grundlage für diese Verrechnung ungenügend". Ausserdem habe sie angefügt: "Jedoch bezahlen wir ihre Rechnung 500386 und alle nachfolgenden Rechnungen in gleicher Sache nur unter dem ausdrücklichen Vorbehalt, dass eine allfällige gerichtliche Überprüfung der Verrechnung allgemeiner Systemdienstleistungen an die Kraftwerke kein anderes Ergebnis ergibt als die von ihnen auf einer unsicheren rechtlichen Grundlage basierenden Verordnung.". Diese Erklärungen enthalten keine Zahlungsaufforderung, und schon gar nicht eine unmissverständliche, sondern einen blossen - und zudem sinngemäss geäusserten - Vorbehalt eines allfälligen Rückforderungsrechts für den Fall, dass sich die Rechnung als unberechtigt oder überhöht erweisen sollte. Sie können angesichts der dafür geltenden Anforderungen (vorne E. 4.2.2) nicht als Mahnung gelten.