Citation: 6B_812/2018 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer bringt vor, je mehr Anteile des Körpers in einem Fliessgewässer und auf Schnee lägen und je feuchter die Kleidung sei, desto tiefer müsse der Korrekturfaktor angesetzt werden. Hier komme höchstens ein solcher von 0,7 infrage. Nach HENSSGE ergebe sich damit ein Todes- resp. Tatzeitpunkt von 18 (+/- 4,5) Stunden (bei Annahme einer konstanten Aussentemperatur von - 3,2 Grad) oder 17 (+/- 4,5) Stunden (bei Annahme einer konstanten Aussentemperatur von -6 Grad). Selbst wenn man von der weniger tiefen Aussentemperatur ausgehe, müsse die Tat mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent zwischen 20 Uhr und 5 Uhr begangen worden sein. Eine ausserhalb dieses Rahmens liegende Todeszeit sei nur zu fünf Prozent wahrscheinlich und daher unrealistisch. Es sei unhaltbar, mit der Anklage einen Tatzeitpunkt von schon kurz nach 17.30 Uhr anzunehmen.