Citation: 2C_360/2023 E. 4.2.2

4.2.2. Hinsichtlich der doppelt bezahlten Versicherungsprämien moniert die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe ausser Betracht gelassen, dass die Versicherungsgesellschaft bereits mit Schreiben vom 8. November 2017 festgehalten habe, der Versicherungsvertrag werde rückwirkend aufgehoben, da Doppelversicherungen im Bereich der obligatorischen Krankenpflegeversicherung unzulässig seien. Es bestehe demnach - unabhängig davon, ob die entsprechenden Schuldscheine gelöscht wurden - keine Forderung mehr, welche ihr als Schuld vorgehalten werden könne. Die Beschwerdeführerin präzisiert dabei nicht, welcher Anteil ihrer Schulden auf diese Krankenkassenforderungen entfallen soll. Ebenso wenig erklärt sie, weswegen bis dato keine Löschung der Schuldscheine erfolgt ist bzw. angestrengt wurde. Damit ist ihre Rüge nicht hinreichend begründet und eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung nicht dargetan.