Citation: 9C_291/2007 12.07.2007 E. 2

Die Vorinstanz legt die für den nach Art. 13 Abs. 1 ATSG auch im Sozialversicherungsrecht gültigen zivilrechtlichen Wohnsitzbegriff massgeblichen Grundlagen (Art. 23 ff. ZGB; vgl. BGE 127 V 237 E. 1 S. 238 mit Hinweisen) zutreffend dar. Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass der subjektiv vorausgesetzten Absicht des dauernden Verbleibens nur insoweit Bedeutung zukommt, als sie äusserlich erkennbar und entscheidend ist, wo sich - unter Würdigung aller Umstände - der Mittelpunkt der Lebensbeziehungen befindet (Hausheer/Aebi-Müller, Das Personenrecht des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, Bern 2005, Rz 09.28 f.). Insbesondere schliesst die Absicht, einen Ort später wieder zu verlassen, eine Wohnsitzbegründung nicht aus (BGE 127 V 237 E. 2c S. 241). Nur - aber immerhin - Indizien für die Beurteilung der Wohnsitzfrage sind die Anmeldung und Hinterlegung der Schriften, die Ausübung der politischen Rechte, die Bezahlung der Steuern, fremdenpolizeiliche Bewilligungen sowie die Gründe, die zur Wahl eines bestimmten Wohnsitzes veranlassen (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichtes K 34/04 vom 2. August 2005 E. 3, publiziert in: RKUV 2005 Nr. KV 344 S. 360).