Citation: 9C_730/2019 E. 5.2

5.2. Die behandelnde Psychiaterin hat am 22. Juni 2017 zuhanden der IV-Stelle einen umfassenden Bericht erstattet. Zudem haben sie und der Versicherte gemeinsam den Einwand gegen den Vorbescheid formuliert. Aufgrund der Akten war der Beschwerdeführerin daher die Sicht der Dinge der Psychiaterin bekannt. Die am 23. März 2018 vom Versicherten beauftragte Beschwerdeführerin war entsprechend auch in der Lage, ohne Rücksprache mit behandelnden Ärzten am 23. April 2018 eine Beschwerde einzureichen. Vor diesem Hintergrund ist daher nicht willkürlich, dass die Vorinstanz die Kostennote um die Aufwandpositionen betreffend die weitere Korrespondenz mit der behandelnden Psychiaterin kürzte. Das kantonale Gericht entschädigte einen Aufwand für die Instruktion des Versicherten sowie die Nachbesprechung des Urteils von jeweils einer Stunde und im Zusammenhang mit der Beiladung der Pensionskasse berücksichtigte es einen Aufwand von 1,25 Stunden. Wenn die Vorinstanz diesen Aufwand für die Information des Versicherten (bzw. seines Beistands) als ausreichend erachtet hat, kann dies nicht als unhaltbar qualifiziert werden. Insbesondere ist nicht einsichtig, inwiefern der Versicherte nach der Beiladung der Pensionskasse (nochmals) umfassend aufzuklären war, hat die Pensionskasse doch im Wesentlichen den gleichen Standpunkt wie die IV-Stelle in der angefochtenen Verfügung vom 9. März 2018 vertreten. Die Beschwerdeführerin erstattete denn auch keine Stellungnahme zur Vernehmlassung der Pensionskasse, obwohl sie am 5. September 2019 noch eine weitere Eingabe einreichte.