Citation: 8C_390/2020 E. A

A.a. Der 1961 geborene A.________ hatte sich am 13. Februar 2003 unter Hinweis auf eine seit dem Jahr 2000 bestehende Knochenentzündung an der linken Hand erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. Nach diversen Abklärungen und Beizug der Akten der Unfallversicherung bezüglich eines am 14. März 2002 erlittenen Unfalls (Anschlagen der linken Hand an einem Türrahmen) verneinte die IV-Stelle des Kantons St. Gallen mit Verfügung vom 6. August 2004, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 27. Januar 2005, einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. Am 12. August 2005 meldete sich A.________ unter Hinweis auf die Knochenentzündung und auf psychische Beschwerden erneut bei der Invalidenversicherung an und ersuchte um Zusprache einer Rente. Die IV-Stelle zog die medizinischen Berichte bei und liess bei der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) Zentralschweiz ein interdisziplinäres Gutachten vom 12. Juli 2007 erstellen. Mit Verfügung vom 24. Januar 2008 verneinte sie ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 18 % den Anspruch auf eine Invalidenrente. A.b. Am 5. November 2008 meldete sich A.________ unter Hinweis auf die Schmerzen an der linken Hand sowie auf Angst, Träume, Aggressionen und Depressionen zum dritten Mal bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle holte bei der MEDAS eine psychiatrische Verlaufsbegutachtung des Dr. med. B.________ vom 25. Mai 2009 sowie Stellungnahmen des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) Ostschweiz vom 21. Juli und 4. August 2009 ein, liess den Versicherten überwachen (Ermittlungsbericht vom 28. Dezember 2009) und holte ergänzende Berichte des RAD vom 5. Januar und 3. Juni 2010 ein. Am 22. September 2010 stieg A.________ anlässlich einer Konsultation im Psychiatrie-Zentrum C.________ im ersten Stock aus dem Fenster, hängte sich ans Fenstersims und liess sich in den Hof fallen. Mit Verfügung vom 4. Oktober 2010 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch. Eine hiegegen erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 15. Februar 2013 teilweise gut und wies die Sache zur Vornahme einer ergänzenden Begutachtung an die IV-Stelle zurück. Auf eine von der IV-Stelle dagegen erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten trat das Bundesgericht mit Urteil 8C_328/2013 vom 4. Februar 2014 nicht ein. A.c. Nach Einholung eines polydisziplinären Verlaufsgutachtens der MEDAS vom 6. Februar 2015 sowie einer Stellungnahme des RAD vom 26. Februar 2015 gab die IV-Stelle - nach Durchführung mehrerer Verfahren - eine zusätzliche polydisziplinäre Begutachtung bei der Ärztliches Begutachtungsinstitut GmbH (ABI), Basel, in Auftrag und holte zum dort erstellten Gutachten vom 4. Februar 2019 eine weitere Stellungnahme des RAD vom 27. Februar 2019 ein. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren wies sie das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 12. Juni 2019 ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 30 % ab.