Citation: 8C_274/2017 E. 7.1

7.1. Die Mobiliar hat die obligatorische Unfallversicherung gemäss UVG per 30. April 2015 aufgehoben, da der Beschwerdegegner der einzige Angestellte der A.________ AG sei und in dieser Gesellschaft keine operative Tätigkeit im Sinne des im Handelsregister aufgeführten Firmenzwecks ausübe. Den Erwägungen des angefochtenen Entscheids ist zu entnehmen, dass der Beschwerdegegner diversen Medienberichten zufolge den Rücktritt vom professionellen Skirennsport erklärt hat und seine Erfahrung fortan unter anderem als Berater weiterzugeben gedenke. Daraus schloss das kantonale Gericht, die tatsächlichen Verhältnisse hätten sich damit insofern verändert, als davon ausgegangen werden könne, dass die Beschwerdegegnerin inskünftig einen zu versichernden Arbeitnehmer beschäftigen werde, der eine operative Geschäftstätigkeit im Sinne des Firmenzwecks ausübe. Es liege im Ermessen der Mobiliar, ob der Versicherungsvertrag unter den geänderten Umständen weitergeführt oder gegebenenfalls neu aufgesetzt werden soll. Ob dies in der Vergangenheit auch der Fall war, liess die Vorinstanz offen. Im Dispositiv hob sie den Einspracheentscheid vom 28. Januar 2016 vollumfänglich auf.