Citation: U 74/05 28.07.2005 E. 4

4.1 Für die HWS-Beschwerden, welche seit dem Auffahrunfall vom 30. März 2000 geltend gemacht werden, besteht unbestrittenermassen kein pathologisches Korrelat (vgl. auch den Bericht der Frau Dr. med. L.________ vom 17. März 2003). Obwohl offenbar gegenüber den erstbehandelnden Ärzten des Spitals X.________, welche einzig ein "Trauma lombosacrale senza fratture" diagnostiziert hatten (Bericht vom 25. April 2000), nicht erwähnt - das in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebrachte Argument der sprachlichen Verständigungsschwierigkeiten erscheint insofern zumindest fraglich, als jedenfalls auch mittels Gestik eine Lokalisierung der am 9. Mai 2000 gegenüber der SUVA behaupteten, fünf Minuten nach dem Unfallereignis verspürten starken Schmerzen im Nackenbereich (vgl. Bericht vom 10. Mai 2000) möglich gewesen wäre -, nennt der zwei Tage nach dem Unfall konsultierte Dr. med. G.________ im Rahmen der Befunderhebung cervicale Beschwerden mit Verspannung der Muskulatur bis zum Trapezius (Bericht vom 1. Mai 2000). Die Nackenschmerzen - als Indiz für ein erlittenes HWS-Schleudertrauma - sind somit innerhalb der Latenzzeit von 24 bis höchstens 72 Stunden nach dem Unfall (RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29 ff.) geklagt worden. Wie das kantonale Gericht indes zutreffend erwogen hat, finden sich in den Akten für die folgende Zeit zwar einzelne Hinweise auf die für ein derartiges Beschwerdebild typischen Symptome (Kopfschmerzen, Schwankschwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen [Bericht des Dr. med. R.________ vom 2. Oktober 2000]; Kopfschmerzen und Schwindelerscheinungen [SUVA-Bericht vom 11. Februar 2002]; migräneartige Kopfschmerzen [Bericht des Dr. med. T.________ vom 7. März 2002), doch fehlt es, soweit aus den medizinischen Unterlagen erkennbar, an der dafür charakteristischen Häufung der Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung usw. (BGE 117 V 360 Erw. 4b). 4.2 Ob die Versicherte anlässlich des Unfalles vom 30. März 2000 tatsächlich ein HWS-Schleudertrauma erlitten hat und dieses weiterhin die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigende gesundheitliche Folgen zeitigt, braucht indes nicht abschliessend beantwortet zu werden. Wie die Beschwerdegegnerin in ihrem Einspracheentscheid vom 7. Juli 2003 überzeugend dargelegt hat, wäre jedenfalls der - nach den in BGE 117 V 366 ff. Erw. 6 dargelegten Kriterien zu prüfende - adäquate Kausalzusammenhang zu verneinen. Der Auffahrunfall vom 30. März 2000 geschah weder unter besonders dramatischen noch eindrücklichen Umständen, noch können die dabei erlittenen Verletzungen als schwer oder von besonderer Art bezeichnet werden. Ferner dauerten die - immer wieder durch längere Zeiträume unterbrochenen - ärztlichen Behandlungen jeweils nicht ungewöhnlich lange, bestehen keine Anhaltspunkte für Fehlbehandlungen und sind Grad und Dauer der Arbeitsunfähigkeiten nicht als gravierend einzustufen. Von erheblichen Komplikationen oder einem schwierigen Heilungsverlauf kann sodann ebenfalls nicht die Rede sein. Selbst wenn im Übrigen von gewissen Dauerbeschwerden auszugehen wäre, läge dieses Kriterium jedenfalls nicht in der ausgeprägten Form vor, deren es in dieser Konstellation für die Bejahung der Adäquanz bedürfte.