Citation: 7B_268/2022 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt zunächst, dass die Vorinstanz das Verfahren gestützt auf Art. 409 StPO an die Erstinstanz hätte zurückweisen müssen, da er in der Untersuchung und im erstinstanzlichen Verfahren ungenügend verteidigt gewesen sei. Zur Begründung führt er drei Versäumnisse seines vormaligen Verteidigers ins Feld: Erstens sei dieser der wichtigen Konfrontationseinvernahme vom 3. Juni 2020 ferngeblieben. Zweitens habe der Verteidiger betreffend die Einvernahmen mit den Zeugen D.________ und E.________ vom 25. August 2020 kein Verschiebungsgesuch gestellt, obwohl er, der Beschwerdeführer, sich wegen der Corona-Pandemie in Quarantäne befunden und den Einvernahmen nicht habe beiwohnen können. Drittens habe der Verteidiger keinen Unterbruch der erstinstanzlichen Hauptverhandlung beantragt, obwohl neu und entgegen der Anklage das Aussprechen einer Landesverweisung thematisiert worden sei.