Citation: 6B_785/2015 E. 3

Hinsichtlich der Verkehrsregelverletzung bemängelt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz sei auf keines seiner Argumente wie etwa sein Geständnis oder die Tatsache, dass seine Vorstrafe nicht einschlägig sei sowie den Verweis auf Strafmassempfehlungen eingegangen. Damit habe sie sein rechtliches Gehör verletzt. Nach der Rechtsprechung kann ein Geständnis bei der Beurteilung des Nachtatverhaltens im Rahmen der Strafzumessung zugunsten des Täters berücksichtigt werden, wenn es auf Einsicht in das begangene Unrecht oder auf Reue schliessen lässt oder der Täter dadurch zur Tataufdeckung über den eigenen Tatanteil beiträgt (vgl. BGE 121 IV 202 E. 2d/cc; siehe zudem Urteil 6B_473/2011 vom 13. Oktober 2011 E. 5.4 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer anerkannte zwar den Sachverhalt bereits während der Untersuchung. Allerdings wurde gemäss den Akten eine Nachfahrmessung durchgeführt und das Überholmanöver wurde auf Video dokumentiert (Polizeirapport vom 4. Januar 2012). Inwiefern seine Geständigkeit zur Aufklärung der Straftat beigetragen haben soll, ist weder ersichtlich noch vom Beschwerdeführer dargelegt. Die Vorinstanz verletzt das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers nicht, indem sie das Geständnis nicht strafmindernd berücksichtigt. Unzutreffend ist die Behauptung des Beschwerdeführers, die Vorstrafe wegen ungenügenden Abstands beim Hintereinanderfahren sei nicht einschlägig. Der Beschwerdeführer verstiess mehrmals in grober Weise gegen die Verkehrsregeln. Sein automobilistischer Leumund ist getrübt, was die Vorinstanz zu seinen Lasten berücksichtigen durfte. Im Übrigen musste sich die Vorinstanz nicht mit jedem einzelnen Vorbringen des Beschwerdeführers auseinandersetzen. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Es müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (BGE 139 IV 179 E. 2.2; 138 IV 81 E. 2.2; je mit Hinweis). Die vorinstanzlichen Erwägungen sind nachvollziehbar und schlüssig. Inwiefern der Entscheid nicht sachgerecht angefochten werden konnte, ist weder ersichtlich noch dargelegt. Eine Gehörsverletzung liegt nicht vor und die Beschwerde erweist sich auch in diesem Punkt als unbegründet. Soweit der Beschwerdeführer beantragt, die Geldstrafe sei auf 20 Tagessätze zu Fr. 60.-- zu reduzieren, kann auf das Begehren mangels Begründung nicht eingetreten werden.