Citation: 2D_8/2020 E. 5.1

5.1. Es wird vorliegend nicht in Abrede gestellt, dass aufgrund der konkreten Gefährdungslage durch Naturgefahren grundsätzlich bauliche Schutzmassnahmen auf dem Grundstück der Beschwerdeführerin erforderlich sind. Streitig ist einzig, ob die GVA vorliegend verhältnismässige und zumutbare Massnahmen verlangt hat und dementsprechend mangels Umsetzung dieser Massnahmen (als "ultima ratio") der teilweise Ausschluss von der Versicherung gerechtfertigt ist. Nach Ansicht der Beschwerdeführerin hätte eine der von ihr vorgeschlagenen Schutzkonzeptvarianten I und II - in Verbindung mit den bereits von ihr ergriffenen Massnahmen - für einen ausreichenden Schutz vor Hochwasser genügt und ist damit der verfügte teilweise Ausschluss aus der Versicherung unverhältnismässig.