Citation: 4A_652/2014 E. 3.3.2

3.3.2. Die Auslegung des Mietvertrages sowie der beiden Zusatzvereinbarungen durch die Vorinstanz nach dem Vertrauensprinzip ist bundesrechtlich nicht zu beanstanden. Die Auffassung des Beschwerdeführers, die Zusatzvereinbarung sei nur hinsichtlich der "Art und Benutzung" des Mietobjekts geschlossen worden, überzeugt nicht. Der Beschwerdeführer legt denn auch gar nicht erst dar, weshalb bezüglich einzelner "Räumlichkeiten" die Benutzung hätte definiert werden müssen, noch was sich aus der Zusatzvereinbarung konkret für eine Benutzung ergeben würde. Allein die Tatsache, dass in der Zusatzvereinbarung bei der Beschreibung des Mietobjekts die Lagerräume nicht erwähnt werden, wie dies der Beschwerdeführer vorbringt, obwohl diese im Mietvertrag unter der Rubrik "zur Benützung als:" genannt werden, mag dieses Auslegungsergebnis auch nicht umzustossen. Denn aufgelistet werden in der Zusatzvereinbarung nach dem Gesagten die gemieteten bzw. vermieteten Räume, nicht jedoch deren Benutzung (als Verkaufs- oder Lagerräume), welche dem Mieter frei steht. Mit der Vorinstanz ist demnach davon auszugehen, dass die Zusatzvereinbarung nur so verstanden werden kann, dass darin die einzelnen gemieteten Räumlichkeiten, die das Mietobjekt an und für sich bilden, aufgelistet werden. Aus dem Verweis auf Seite 8 der Replik ergibt sich denn auch nicht, dass dies vom Beschwerdegegner anders verstanden worden wäre. Insoweit ist die Vorinstanz ohne Verletzung von Bundesrecht davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer keinen Anspruch aus ihm entgangenen Einnahmen aus Untermietverhältnissen geltend machen könne.