Citation: 2C_299/2017 E. 4.5.3

4.5.3. In die Interessenabwägung ist die Situation der Beschwerdeführerin und der Kinder miteinzubeziehen. Mit dem Verwaltungsgericht ist davon auszugehen, dass sich die Ausreise für die seit dem Jahr 2000 in der Schweiz ansässige Beschwerdeführerin und die beiden eingebürgerten Kinder als unzumutbar erweist. Den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen zufolge ist die Familie durch die Trennungssituation stark belastet. Insbesondere sei die Ehefrau als alleinerziehende Mutter überfordert. Sie leide an Depressionen bzw. einer Angststörung und sei auf die Unterstützung von in der Schweiz lebenden Verwandten angewiesen. Die Vorinstanz stellt nicht in Abrede, dass sich die Rückkehr des Beschwerdeführers durchaus positiv auf die Familiensituation auswirken könnte. Ebenso ist verständlich, dass sich die Beschwerdeführerin den Beistand ihres Ehemannes wünscht. Allerdings ist auch zu berücksichtigen, dass die Trennung der Familie auf den Entscheid der Beschwerdeführerin selbst zurückgeht, die durch den Verbleib in der Schweiz den Verzicht auf ein gemeinsames Familienleben bewusst in Kauf genommen hat.