Citation: 8C_799/2021 E. 3

Die Vorinstanz erachtete die Beschwerdeführerin gestützt auf die Darlegungen des RAD-Arztes Dr. med. C.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 18. März 2021 in einer leichten, an die Schulterbeschwerden angepassten Tätigkeit ab 1. November 2020 als vollständig arbeitsfähig. Hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitsschadens bestätigte die Vorinstanz das Vorgehen der Beschwerdegegnerin. Diese stellte aufgrund des Konkurses der letzten Arbeitgeberin für den Einkommensvergleich bezüglich Validen- und Invalideneinkommen auf denselben Tabellenlohn der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) ab. Obwohl die Vorinstanz, wie soeben ausgeführt, grundsätzlich von einer 100%igen medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit ausging, korrigierte sie bei der Ermittlung des Invaliditätsgrads zugunsten der Beschwerdeführerin die von der Beschwerdegegnerin angenommene 50%-ige Arbeitsfähigkeit nicht. Somit resultierte ein Teilinvaliditätsgrad im Erwerb von maximal 30 %. Im Aufgabenbereich Haushalt hielt die Vorinstanz eine 21,5%ige Einschränkung fest, was in diesem Bereich einen Teilinvaliditätsgrad von 8,6 % und addiert mit der Einschränkung in der Erwerbstätigkeit einen Invaliditätsgrad von insgesamt 38,6 % ergab. Schliesslich verneinte die Vorinstanz einen Anspruch auf die subeventualiter beantragten beruflichen Eingliederungsmassnahmen infolge fehlender subjektiver Eingliederungsfähigkeit.