Citation: 6P.60/2006 08.08.2006 E. 7

Soweit der Beschwerdeführer schliesslich geltend macht, die Vorinstanz habe Art. 43 Ziff. 2 Abs. 2 StGB verletzt, indem sie den Vollzug der ausgesprochenen Freiheitsstrafe nicht zu Gunsten einer ambulanten Therapie aufgeschoben habe, geht seine Rüge an der Sache vorbei. Die Vorinstanz hat eine ambulante Behandlung nicht angeordnet, weshalb sich die Frage des Aufschubs des Strafvollzugs nicht stellt. Der Beschwerdeführer hätte darlegen müssen, inwiefern es Bundesrecht verletzt, von der Anordnung einer ambulanten Massnahme abzusehen. Dies hat er jedoch in keiner Weise getan.