Citation: 1C_690/2017 E. 3.2.1

3.2.1. Die Ehrverletzungstatbestände gemäss Art. 173 ff. StGB schützen den Ruf, ein ehrbarer Mensch zu sein, das heisst, sich so zu benehmen, wie nach allgemeiner Anschauung ein charakterlich anständiger Mensch sich zu verhalten pflegt. Für die Frage, ob eine Äusserung ehrenrührig ist, ist massgebend, welchen Sinn ihr ein unbefangener Adressat unter den konkreten Umständen beimisst (BGE 137 IV 313 E. 2.1.3 S. 315 f.). Der Vorwurf, jemand habe eine strafbare Handlung begangen, ist grundsätzlich ehrverletzend (vgl. Urteil 6B_522/2015 vom 22. Oktober 2015 E. 2.2 mit Hinweis). Eine Drohung, insbesondere eine solche gegen Beamte, stellt eine strafbare Handlung dar. Insoweit wird, wie von der Vorinstanz ausgeführt, die Ehre des Beschwerdeführers tangiert.