Citation: 5A_233/2022 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin hält dem entgegen, L.________ hätte sich im Konkurs der C.________ AG in Liq. sehr wohl darauf berufen können, die Grundstücke seien ihm im Sinne von Art. 219 Abs. 1 SchKG - wenn auch nur im Sinne eines Drittpfandes - verpfändet worden. Der auf der Liegenschaft Berghaus E.________ im 2. Rang lastende Inhaber-Papier-Schuldbrief sei im Zeitpunkt des Kaufgeschäfts vom 27. November 2013 in voller Höhe von Fr. 1 Mio. belastet gewesen. Damit seien mit dem vorliegend angefochtenen Kaufgeschäft vorweg grundpfandgesicherte Forderungen befriedigt worden, welche auch in einem Konkursverfahren allen übrigen Gläubigern vorgegangen wären. Weiter macht die Beschwerdeführerin geltend, sie habe für die Liegenschaften Fr. 530'000.-- bezahlt und die im 1. Rang lastende Grundpfandschuld in Höhe von Fr. 470'000.-- übernommen, mithin insgesamt eine gleichwertige Gegenleistung für die Liegenschaften erbracht. Das Kaufgeschäft vom 27. November 2013 habe somit zu keiner Gläubigerschädigung geführt, unabhängig davon, ob der im 2. Rang lastende Inhaber-Schuldbrief belastet gewesen sei oder nicht. Vielmehr hätte die Vorinstanz zur Erkenntnis gelangen müssen, die Verfügung über die letzten Aktiven habe in der Verwendung der Fr. 500'000.-- durch die C.________ AG und nicht im Kaufgeschäft vom 27. November 2013 als solchem gelegen.