Citation: 8C_27/2018 E. A

Die 1964 geborene A.________, Mutter einer im Jahre 1994 geborenen Tochter, war in einem Teilpensum als Verwaltungsbeamtin angestellt. Im Juli 2008 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern führte medizinische und beruflich-erwerbliche Abklärungen durch und liess die Verhältnisse im Haushalt untersuchen (Abklärungsberichte vom 11. November 2011, vom 6. August 2014 und vom 5. Januar 2016). Während des Abklärungsverfahrens erlitt die Versicherte am 21. Februar 2012 einen Unfall, wobei sie sich eine Schulterluxation mit Abrissfraktur des Tuberculum majus und eine Armplexusläsion zuzog. Am 25. August 2015 erstattete die medizinische Abklärungsstelle Bern ZVMB GmbH (MEDAS Bern) ein von der IV-Stelle in Auftrag gegebenes polydisziplinäres Gutachten. In der Folge holte die IV-Stelle interne Stellungnahmen ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD: Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Berichte vom 19. April 2016 und vom 22. Juli 2016) sowie des Bereichs Abklärungen ein (Berichte vom 26. Mai 2016 und vom 18. Juli 2016). Mit Verfügung vom 17. Oktober 2016 sprach die Invalidenversicherung A.________ eine vom 1. Februar 2012 bis 31. Januar 2013 befristete halbe Invalidenrente zu.