Citation: 9C_436/2007 06.12.2007 E. 6.1

6.1.1 Nach Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG kann die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts in Zivilsachen und in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten verlangt werden, wenn die ersuchende Partei nachträglich erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweismittel auffindet, die sie in früheren Verfahren nicht beibringen konnte, unter Ausschluss der Tatsachen und Beweismittel, die erst nach dem Entscheid entstanden sind. Das Revisionsgesuch ist nach Art. 124 Abs. 1 lit. d BGG innert 90 Tagen nach der Entdeckung des Revisionsgrundes, frühestens jedoch nach Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheids einzureichen. Eine Revision im Sinne von Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG können lediglich Tatsachen begründen, welche sich bis zum Zeitpunkt, da im Hauptverfahren tatsächliche Vorbringen prozessual noch zulässig waren, verwirklicht haben, dem Gesuchsteller jedoch trotz hinreichender Sorgfalt nicht bekannt waren. Die Tatsachen müssen geeignet sein, das tatsächliche Fundament des in Revision zu ziehenden Urteils zu verändern und bei zutreffender rechtlicher Würdigung zu einer anderen Entscheidung zu führen (Urteil 4F_3/2007 vom 27. Juni 2007 E. 3.1 mit Hinweis auf die zu Art. 137 lit. b OG ergangene, unter der Herrschaft des BGG weiterhin gültige Rechtsprechung; BGE 127 V 353 E. 5b S. 358). 6.1.2 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat. Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Artikel 95 beruht (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Ob nach Ablauf der Beschwerdefrist oder nach Abschluss eines zweiten Schriftenwechsels neue erhebliche Tatsachen oder schlüssige Beweismittel nur noch vorgebracht werden können, wenn diese eine Revision im Sinne von Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG zu rechtfertigen vermöchten (Urteil 9C_40/2007 vom 31. Juli 2007 E. 3.1 mit Hinweis auf die zu Art. 105 Abs. 2 und Art. 132 OG ergangene Rechtsprechung; BGE 127 V 353), kann offen bleiben. 6.2 Gemäss den nachträglich eingereichten Unterlagen wurden seit 1. Januar 1995 weitere Anschlussverträge mit der Beschwerdegegnerin aufgelöst. U.a. trat die Sparkasse C.________ und eine zweite Mitgliedfirma zum 31. Dezember 2001 aus. Die Beschwerdegegnerin erstellte auf Anweisung des Bundesamtes für Sozialversicherungen ein Konzept zur Teilliquidation für ausgetretene Mitgliedinstitute zwischen 1995 und 2004. Mit Verfügung vom 24. Juli 2007 stellte die Aufsichtsbehörde fest, der Tatbestand der Teilliquidation per 31. Dezember 2001 sei erfüllt, und genehmigte den Verteilungsplan vom 5. Juni 2007. Danach ist an die neuen Vorsorgeeinrichtungen der ausgetretenen Mitgliederfirmen kollektiv ein Anteil am Fonds zur Stärkung der Grundlagen zu überweisen. Mit Schreiben vom 10. August 2007 hat die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin 2, welcher die Sparkasse C.________ neu angeschlossen ist, davon in Kenntnis gesetzt. Von diesen neuen Tatsachen könnte einzig die vom Bundesamt für Sozialversicherungen im Rahmen der Teilliquidation zum 31. Dezember 2001 genehmigte kollektive Übertragung des Anteils am Fonds zur Stärkung der Grundlagen, wozu auch die Langlebigkeitsreserven zu zählen sind, erheblich im Sinne von Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG sein. Die entsprechende Verfügung ist indessen erst am 24. Juli 2007 nach Ablauf der Beschwerdefrist erlassen worden. Damit handelt es sich nicht um eine vorbestandene revisionsrechtlich erhebliche Tatsache, welche allenfalls noch nachträglich hätte in den Prozess eingeführt werden können.