Citation: 1C_442/2019 E. A

Das Gebiet "Wieschterüti" befindet sich in einem durch den Chaschtelbach geformten Seitental des Flusses Birs. Es liegt in der Landwirtschaftszone der Gemeinde Grellingen, rund 300 m Luftlinie von der Siedlungsgrenze der Gemeinde entfernt. Das genannte Gebiet weist eine Fläche von rund 13'000 m 2 auf (davon ca. 3'000 m 2 Wald). Dort befinden sich mehrere Gebäude eines vor Jahrzehnten aufgegebenen Landwirtschaftsbetriebs, die heute zum Wohnen, als Lagerraum, Werkstatt und Autounterstand genutzt werden. Etwas abseits steht zudem ein Wochenendhaus. Auf Parzelle Nr. 371, Grundbuch Grellingen, im Gebiet Wieschterüti stand ein Gebäude, das ursprünglich als Stallbaute erstellt und später als Lagerhalle genutzt worden war. Am 18. Januar 2004 wurde es durch einen Brand zerstört. A.________ stellte das Baugesuch für den Wiederaufbau. Im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens ergaben sich Differenzen mit dem Gemeinderat der Einwohnergemeinde Grellingen über die bauliche Weiterentwicklung. Zur Konfliktlösung unterbreitete der Gemeinderat A.________ eine auf den 2. Mai 2005 datierte Vereinbarung, die folgende Ziffer 1 enthält: "Die Gemeinde Grellingen erarbeitet eine Teilzonenplanung für das Gebiet Wüstenrütti. Die Planung hat das Ziel[,] die bestehenden Liegenschaften und deren Nutzung in eine zonengerechte Form zu bringen. Das heisst, die vorhandene Nutzung soll auf lange Sicht gesichert werden." Weiter regelte die Vereinbarung u.a. die Kostentragung für diese Teilzonenplanung und Fragen der Erschliessung. A.________ stimmte der Vereinbarung zu. Am 28. Juni 2005 erteilte die Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons Basel-Landschaft (BUD) die Ausnahmebewilligung für den Wiederaufbau des Gebäudes. Nach Ausführung des Wiederaufbaus zeigte sich, dass dieser teilweise von den bewilligten Plänen abwich. Die BUD erliess am 10. Juli 2012 einen Wiederherstellungsbefehl. Der Streit über den Umfang der Wiederherstellung wurde in einem aussergerichtlichen Vergleich beigelegt.