Citation: 1C_810/2013 E. 4.3.1

4.3.1. Die Vorinstanz führte dazu unter Hinweis auf Rechtsprechung und Literatur aus, nach der zürcherischen Praxis gelte in baurechtlichen Verfahren weitgehend das Rügeprinzip, was den Grundsatz der richterlichen Rechtsanwendung von Amtes wegen stark abschwäche. Der Nachbar, der als Rekurrent vor dem Baurekursgericht aufgrund einzelner Rügen erfolglos die Aufhebung einer Baubewilligung verlangt habe, könne sich vor Verwaltungsgericht nicht auf neue Bauhinderungsgründe berufen. Die Beschwerdeführer hätten zwar im Rekursverfahren die mangelnde Zonenkonformität des strittigen Projekts beanstandet; sie hätten dies aber einzig mit der Nichteinhaltung der maximal zulässigen Gebäudehöhe in der Zentrumszone Z 3.2 begründet. Die Rüge der fehlenden Baureife nach § 234 PBG sei hingegen neu. Da sie nicht erst durch den Rekursentscheid veranlasst worden sei, erweise sie sich als unzulässig.