Citation: 5A_13/2021 E. 3

Zunächst ist die über viele Seiten vorgetragene Rüge, mangels genügender Begründung der angefochtenen Verfügung sei der verfassungsmässige Anspruch auf rechtliches Gehörs und der Anspruch auf ein faires Verfahren verletzt, haltlos: Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör fliesst die Pflicht, einen Entscheid so abzufassen, dass der Betroffene ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Daher müssen - im Sinn der entscheidwesentlichen Gesichtspunkte - wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf welche sich sein Entscheid stützt (BGE 139 IV 179 E. 2.2 S. 183; 141 III 28 E. 3.2.4 S. 41; 141 IV 249 E. 1.3.1 S. 253). Das Obergericht hat sehr wohl und nachvollziehbar dargelegt, von welchen Überlegungen es sich hat leiten lassen. Zu berücksichtigen ist sodann, dass es sich nicht um den Entscheid in der Sache, sondern um die Instruktionsverfügung über die aufschiebende Wirkung handelt und hier die Begründung naturgemäss summarischer ausfallen darf.