Citation: 8C_402/2007 23.04.2008 E. 5

Ist nach dem Gesagten von einem leichten Schädel-Hirntrauma als Unfallfolge ohne organisch objektiv ausgewiesene Beschwerden auszugehen, hat im Weiteren - eine psychische Störung mit Krankheitswert konnte ausgeschlossen werden (vgl. Bericht des Dr. med. K.________ vom 10. September 2004) - eine adäquanzrechtliche Beurteilung nach Massgabe der in BGE 117 V 369 dargelegten, mit erwähntem Urteil BGE U 394/06 (E. 10) modifizierten Grundsätzen zu erfolgen. Ob der Beschwerdeführer anlässlich des Sturzes vom 20. November 2003 auch eine HWS-Distorsion erlitten hat, kann, da diesfalls das gleiche Prüfungsschema (gemäss BGE 117 V 359 und den im Urteil BGE U 394/06 enthaltenen Präzisierungen), namentlich ohne Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten bei dem mittleren Bereich zuzuordnenden Unfallereignissen (BGE 117 V 359 E. 6a S. 367), zur Anwendung gelangte, offen gelassen werden. 5.1 Vorab ist jedoch der Rüge des Beschwerdeführers nachzugehen, es sei eine "verfrühte Adäquanzprüfung" vorgenommen worden. 5.1.1 Im Urteil BGE U 394/06 hat sich das Bundesgericht auch kritisch mit dem verschiedentlich erhobenen Einwand auseinandergesetzt, mit der Prüfung des adäquaten Kausalzusammenhangs bei organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden müsse bis zur Beendigung des normalen, unfallbedingten Heilungsprozesses zugewartet werden. Es hat erkannt, dass nicht danach zu fragen ist, in welchem Zeitpunkt die Adäquanzprüfung vorzunehmen ist, sondern wann der Unfallversicherer den Fall (unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung) abzuschliessen hat (erwähntes Urteil, E. 3.2). Dies hat gestützt auf Art. 19 Abs. 1 UVG in dem Zeitpunkt zu geschehen, in welchem von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind. Das Bundesgericht hat klargestellt, der Fallabschluss dürfe nicht mit der Begründung, der adäquate Kausalzusammenhang könne noch nicht geprüft werden, über diesen Zeitpunkt hinausgezögert werden (erwähntes Urteil, E. 3 und 4; Urteil U 291/06 vom 4. März 2008, E. 4.1). Aus dem Gesagten erhellt, dass der auf Ende September 2004 vorgenommene Fallabschluss nicht mit der Begründung der verfrühten Adäquanzprüfung für unrechtmässig erklärt werden kann. Die Rechtmässigkeit des Fallabschlusses beurteilt sich, da keine Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung zur Diskussion stehen (vgl. Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 12. April 2005), danach, ob von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung über den 30. September 2004 hinaus noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden konnte, was seitens der SUVA bestritten wird (vgl. insbesondere Beschwerdeantwort vom 29. Dezember 2006, S. 7 unten f.).