Citation: 2A.586/2002 09.04.2003 E. 5

Bei diesem Ergebnis stösst die Argumentation der Beschwerdeführerin ins Leere. Gewiss wirft sie mit ihren Einwänden gegen die Beschlagnahme von Futtermitteln auf blossen Verdacht hin heikle rechtliche Fragen auf. Es erübrigt sich jedoch, darauf einzugehen, weil die hier interessierenden Massnahmen nicht nur auf einem Verdacht gründeten. Auch macht das Bundesamt für Landwirtschaft bzw. die RAP gar nicht geltend, es hätte eine Beschlagnahme lediglich auf Verdacht hin ebenfalls verfügt und aufrecht erhalten. Das Vorhandensein unzulässiger Substanzen muss vorliegend vielmehr als erwiesen gelten. Dass für diesen Fall eine genügende gesetzliche Grundlage für das gerügte Vorgehen bezüglich des Sojakuchenmehls besteht, räumt aber auch die Beschwerdeführerin ein.