Citation: 6B_1080/2015 E. 1

Am 5. Dezember 2014 reichte der Beschwerdeführer bei der schweizerischen Botschaft in London eine mit seiner fotokopierten bzw. computergeschriebenen Unterschrift versehene Einsprache gegen einen Strafbefehl ein. Am 22. Dezember 2014 wies ihn die Staatsanwaltschaft See-Oberland darauf hin, dass eine Einsprache eigenhändig unterzeichnet sein müsse. Sie setze ihm eine Frist von fünf Tagen an, um eine schriftliche Eingabe mit eigenhändiger Unterschrift nachzureichen, ansonsten die Akten an das zuständige Gericht überwiesen würden mit dem Antrag, es sei die Ungültigkeit der Einsprache festzustellen. Am 5. Januar 2015 gingen bei der Botschaft ein Schreiben des Beschwerdeführers vom 1. Januar 2015 und eine Kopie der Einsprache ein. Beide Dokumente waren erneut mit einer fotokopierten bzw. computergeschriebenen Unterschrift versehen. Mit Verfügung vom 6. Februar 2015 stellte das Bezirksgericht Pfäffikon fest, dass keine gültige Einsprache vorliege und der Strafbefehl demgemäss rechtskräftig sei. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich am 9. Juli 2015 ab. Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, der Beschluss vom 9. Juli 2015 sei aufzuheben.