Citation: 1C_158/2019 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführer sind der Auffassung, die Verfügung vom 17. Oktober 2017 verletze ihren Anspruch auf rechtliches Gehör derart schwer, dass sie nichtig sei. Zur Begründung führen sie aus, die Verfügung sei ihnen einerseits nicht eröffnet worden (vgl. hiernach E. 3) und andererseits hätten weder die Stockwerkeigentümergemeinschaft noch die einzelnen Stockwerkeigentümer je die Möglichkeit gehabt, zur Frage der angeblichen materiellen Baurechtswidrigkeit des im Stockwerkeigentum stehenden Mehrfamilienhauses sowie zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands und der Anordnung einer Baubusse Stellung zu nehmen. Der Miteinbezug der die Sachherrschaft innehabenden Stockwerkeigentümer sei für eine vollstreckbare Verfügung aber zwingend, weshalb deren Nichteinbezug unhaltbar sei. Indem die Vorinstanz die Verfügung trotz dieser Mängel nicht aufgehoben oder zumindest das Verfahren sistiert habe, habe sie willkürlich gehandelt und zudem Art. 5 des Gesetzes vom 31. August 2006 über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons Graubünden (VRG/GR; BR 370.100) verletzt.