Citation: 2C_224/2023 E. 7.4

7.4. Der Beschwerdeführer hat seine Heimat mit 25 Jahren verlassen. Er hat mithin seine prägenden Jahre dort verbracht und ist dort sozialisiert worden. Er ist mit der Sprache nach wie vor vertraut und ist mit seiner Mutter und seiner Schwester, die dort leben, in Kontakt. Damit verfügt er über familiäre Bezugspersonen, die ihm bei der sozialen und beruflichen Integration behilflich sein können. Zudem ist er arbeitsfähig und wird auf seine Arbeitserfahrung in der Schweiz zurückgreifen können, bis er pensioniert wird. Dass die Schweiz sein Lebensmittelpunkt sei, wie er vorbringt, steht der Rückkehr nicht entgegen. Ebenso wenig hindert ihn seine Diabetes-Erkrankung an der Rückkehr, zumal er der vorinstanzlichen Beurteilung, er könne die notwendige Behandlung auch in Serbien erhalten, nichts entgegensetzt (angefochtener Entscheid E. 4.4.4). Insgesamt dürfte die Wiedereingliederung im Heimatland für den Beschwerdeführer nach der langen Abwesenheit zwar herausfordernd sein, dennoch erweist sie sich als möglich und zumutbar.