Citation: 5A_40/2023 E. 3

Die Beschwerdeführer stellen keine ausdrücklichen Begehren. Mit der Unterbringung scheinen sie einverstanden zu sein, denn sie danken dafür, diesen Platz für C.________ ausgesucht zu haben, um sie wieder aufzubauen. Allerdings bezeichnen sie den Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts als unfair. Sie gehen jedoch nicht auf die obergerichtliche Erwägung ein, dass der Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrecht bereits rechtskräftig sei (Entscheid der KESB vom 22. Juni 2022). Zudem machen die Beschwerdeführer geltend, sie hätten vor Obergericht Unterbringungskosten beantragt, die sie sich nicht leisten könnten. Sie kritisieren in diesem Zusammenhang die Wiedergabe ihrer Begehren an das Obergericht im angefochtenen Entscheid, legen jedoch nicht unter präzisen Hinweisen auf ihre kantonale Beschwerde dar, inwiefern das Obergericht ihre Anträge falsch verstanden oder falsch zitiert haben soll. Sie gehen auch nicht auf die Erwägung des Obergerichts ein, wonach die Kosten des Aufenthalts nicht Verfahrensgegenstand seien und sie sich gegebenenfalls an ihre Wohnsitzgemeinde wenden müssten, wenn sie die Kosten nicht bezahlen könnten. Im Übrigen kritisieren und ergänzen sie einzelne Erwägungen des Obergerichts, indem sie den Sachverhalt (etwa die Beziehung zu ihrer Tochter) aus eigener Sicht schildern. Eine genügende Rüge, inwiefern das Obergericht den Sachverhalt willkürlich festgestellt haben soll (Art. 97 Abs. 1 BGG) fehlt. Die Beschwerdeführer legen auch nicht dar, inwieweit das Obergericht gegen Recht verstossen haben soll. Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).