Citation: 6B_793/2015 E. 3.2

3.2. Dass die Vorinstanz die Eigentumsverhältnisse am Grundstück offensichtlich willkürlich feststellt, da sie ohne Sachgründe vom beglaubigten Urteil des Grundgerichts Niksic abweicht, und die Beschwerdegegnerin dies explizit nicht anficht, erstaunt. Dies wirkt sich vorliegend jedoch nicht auf den Verfahrensausgang aus, da mit dem Schätzungsgutachten (in dubio pro reo) davon auszugehen ist, dass der Grundstückswert im Bezugszeitraum den Vermögensfreibetrag nicht erreicht hat und ein simples Verschweigen der veränderten Vermögensverhältnisse mangels Garantenstellung keine taugliche Tathandlung ist. Auf eine Aufhebung des Urteils und eine Rückweisung der Sache zur Neubeurteilung von Amtes wegen kann verzichtet werden.