Citation: I 327/01 08.05.2003 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt die Ermittlung der Arbeitsfähigkeit (Erwägung 2.1) und des Valideneinkommens (Erwägung 2.2) sowie die Festsetzung des leidensbedingten Abzuges (Erwägung 2.3). 2.1 Die Vorinstanz hat sich zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf das Gutachten der MEDAS vom 18. Juni 1998 gestützt. Deren Ärzte konnten damals nach umfassender rheumatologischer, neurologischer, pneumologischer und psychiatrischer Untersuchung sowie berufsberaterischer Abklärung keine Diagnose mit wesentlicher Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit feststellen. Die zuletzt ausgeübten Tätigkeiten als Verkäufer, Aussendienstmitarbeiter und Hauswart seien dem Versicherten genauso wie jede andere vergleichbare Tätigkeit trotz chronischer zystischer Echinokokkose, chronischem zerviko-vertebragenem und zerviko-zephalem Syndrom, chronischem lumbo-vertebragenem Syndrom, Schwerhörigkeit sowie Adipositas voll zumutbar; lediglich zu ausgeprägter Schwerarbeit sei er nicht geeignet. Dies widerspricht dem früher am Spital X.________ im Zusammenhang mit der Prüfung des Anspruchs auf berufliche Massnahmen erstellten MEDAS-Gutachten vom 27. Mai 1994 entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht, wurde doch auch dort festgehalten, dass er in Bezug auf seine frühere Tätigkeit als Hilfsarbeiter nicht mehr arbeitsfähig sei, leichte bis mittelschwere Arbeiten jedoch ohne wesentliche Einschränkung ausüben könne. Aber auch die Berufung auf das im Rahmen des eingeleiteten Revisionsverfahrens in Auftrag gegebene dritte MEDAS-Gutachten vom 7. März 2000 sowie auf den letztinstanzlich eingereichten Bericht des Dr. med. L.________, Rheumatologie FMH, vom 23. November 2000 ist unbehelflich, lassen sich daraus, insbesondere auch aus der von Dr. med. L.________ gestellten Diagnose der ankylosierenden Spondylitis (Morbus Bechterew), doch bezüglich Arbeitsfähigkeit keine Rückschlüsse ziehen auf den massgebenden Zeitpunkt des Verfügungserlasses (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b). Es kann daher vollumfänglich auf die sorgfältigen und zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden. 2.2 Der Beschwerdeführer macht des Weiteren geltend, für die Bestimmung des Valideneinkommens sei entgegen der Auffassung von Verwaltung und Vorinstanz nicht auf den Lohn eines Hilfsarbeiters, sondern auf denjenigen eines gelernten Schreiners abzustellen. Zur Begründung führt er an, er habe seine Schreinerlehre aus gesundheitlichen Gründen anfangs 1988 abbrechen müssen, und reicht neu zwei Arztzeugnisse ein. Diese vermögen indessen an den Feststellungen der Vorinstanz nichts zu ändern, bescheinigen sie doch dem Versicherten eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit ab 1981, mithin fünf Jahre vor Beginn der Berufslehre (Bericht des Dr. med. E.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 20. Mai 2001), beziehungsweise die ärztliche Behandlung seit anfangs 1989 (Bericht des Dr. med. T.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 1. Mai 2001), geben jedoch über den Zeitraum von Beginn der Lehre im Jahr 1986 bis zum Abbruch anfangs 1988 keine Auskunft. Die Behauptung, der Versicherte habe seine Lehre aus gesundheitlichen Gründen abbrechen müssen, widerspricht auch dessen eigenen Angaben in den ersten beiden MEDAS-Gutachten, wonach er von 1982 bis 1989 sieben beschwerdefreie Jahre gehabt habe. Auch diesbezüglich kann auf die richtigen Ausführungen des kantonalen Gerichts verwiesen werden. 2.3 Schliesslich steht der von der Vorinstanz vorgenommene Abzug vom Tabellenlohn im Einklang mit der bundesgerichtlichen Praxis (BGE 126 V 75): Neben der leidensbedingten Einschränkung, welche mit 10 % berücksichtigt worden ist, sind keine weiteren Faktoren ersichtlich, die einen weitergehenden Abzug rechtfertigen würden. Insbesondere besteht kein Grund für eine Herabsetzung wegen Nationalität oder Aufenthaltskategorie, lebt der Beschwerdeführer doch seit seinem elften Lebensjahr in der Schweiz und verfügt über eine Niederlassungsbewilligung.