Citation: U 270/06 07.09.2006 E. 2

Zu prüfen ist weiter, ob der Verstorbene über den 1. Juli 2004 hinaus einen Taggeldanspruch hatte. Wie die Vorinstanz, auf deren Erwägungen im Übrigen verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 OG), zutreffend erkannt hat, ist gestützt auf das Aktengutachten des Dr. med. B.________ vom 31. März 2005 festzustellen, dass der Versicherte beim Sturz vom 21. Januar 2003 keine Fraktur im Bereiche des Steiss- und Kreuzbeins erlitten hat. Der mittels bildgebender Verfahren sichtbar gewordene Spalt an Sakrum und Kokzyx war vielmehr eine angeborene Anomalie. Die Stauchung am Gesäss aktivierte zwar die Beschwerden an der durch mittelschwere degenerative Veränderungen vorgeschädigten Lendenwirbelsäule und Iliosakralgelenke, sie führte aber nicht zu einer richtunggebenden Verschlimmerung des Krankheitsbildes. Spätestens ein Jahr nach dem Unfall war der status quo sine erreicht. Die SUVA hat daher die Leistungen zu Recht ab 1. Juli 2004 eingestellt.