Citation: 7B.37/2004 22.03.2004 E. 3

Für den Fall, dass der angefochtene Entscheid nicht sollte abgeändert werden können, stellt die Beschwerdeführerin das Begehren, die Beschwerde samt Beilagen "an die in Ihrem Brief erwähnte Stelle" weiterzuleiten. Sie scheint damit verlangen zu wollen, die Sache an den von der Vorinstanz angesprochenen Richter nach Art. 85a SchKG zu überweisen. Die Weiterleitung einer Eingabe - ohne materielle Behandlung - an eine andere Instanz (im Sinne von Art. 32 Abs. 2 SchKG) fällt indessen nur dann in Betracht, wenn die Eingabe bei der unzuständigen Behörde eingereicht worden ist. Es geht dabei um den Gedanken, dass eine Frist auch dann eingehalten ist, wenn rechtzeitig eine unzuständige Behörde angerufen worden ist. Hier liegt dieser Tatbestand nicht vor: Die erkennende Kammer hat die Eingabe der Beschwerdeführerin als Beschwerde nach Art. 19 Abs. 1 SchKG entgegengenommen und materiell behandelt. Sollte die Beschwerdeführerin Klage im Sinne von Art. 85a SchKG erheben wollen, läge es an ihr, den nach Massgabe des kantonalen Rechts zuständigen Richter anzurufen.