Citation: 1C_265/2020 E. 4.3

4.3. Ob diese Rüge den Anforderungen an eine Willkürrüge genügt, ist fraglich, kann jedoch offenbleiben, weil sie ohnehin unbegründet ist. Der Beschwerdeführer widerlegt nicht, dass die geringe Unterschreitung der gesetzlich verlangten Fensterfläche der nach Süden ausgerichteten Garagenaufbaute eine natürliche Belichtung gewährleistet, die namentlich Bastel- oder Hobbyarbeiten ermöglicht. Er macht zu Recht auch nicht geltend, dass für solche Arbeiten die Dimensionen des Raums nicht genügten. Der Hinweis auf die fehlende besondere Isolation vermag an der Nutzung für (erweiterte) Wohnzwecke nichts zu ändern, da praxisgemäss nicht verlangt wird, dass eine Baute ganzjährig zu solchen Zwecken genutzt werden kann. Zudem wurde die Garagenaufbaute gemäss den Plänen mit massiven Betonböden, -decken und -wänden errichtet, wobei über der Decke eine Erdschicht angebracht werden soll. Demnach ist diese Aufbaute nach der allgemeinen Lebenserfahrung zumindest in den Übergangszeiten auch ohne zusätzliche Isolation beheizbar. Dies wird dadurch bestätigt, dass die EG Wohlen in ihrer generellen Baubewilligung vom 14. März 2018 (S. 5) ausführte, mit der damaligen Bewilligung von mehr als 10 % Fensterfläche hätte der Raum tatsächlich auch für Wohnzwecke genutzt werden können. Unter diesen Umständen ging die Vorinstanz in vertretbarer Weise davon aus, die Garagenaufbaute sei im Sinne von aArt. 63 BauV für erweiterte Wohnzwecke als Bastel- oder Hobbyraum auch dann verwendbar, wenn sie über keinen Wasseranschluss bzw. sanitäre Anlagen verfügt.