Citation: I 739/05 14.06.2006 E. 3

3.1 Der erstmaligen Rentenzusprechung gemäss Verfügung vom 30. März 2001 lagen unter anderem der Abklärungsbericht Haushalt vom 13. März 2000 samt Ergänzungsbericht vom 31. Juli 2000 und das Gutachten der Medizinischen Klinik des Spitals X.________ vom 26. Mai 2000 zugrunde. Die Ärzte diagnostizierten eine koronare Eingefässerkrankung, Diabetes mellitus Typ 2, fibrinöse Pericarditis, Adipositas und ein generalisiertes muskulo-skelettäres Schmerzsyndrom. Die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Hausfrau wurde mit 50 % veranschlagt. Verantwortlich dafür sei der schwer einstellbare Diabetes mellitus. Die koronare Herzkrankheit sei stabil und ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit, doch bestehe langfristig ein Re-Infarkt-Risiko. Weiter gaben die Mediziner an, durch eine bessere Blutzuckereinstellung könne die Arbeitsfähigkeit gesteigert werden. Eine Unterstützung im Bereich Nahrungsbeschaffung und Zubereitung wie auch bei der Insulintherapie wären sinnvoll, doch lasse der psycho-sozio-kulturelle Hintergrund an deren Umsetzbarkeit zweifeln. 3.2 Das kantonale Gericht hat erwogen, weder mit Bezug auf die gesundheitlichen noch auf die Verhältnisse im Haushalt sei eine revisionsrelevante Verschlechterung oder Einschränkung ausgewiesen. Bereits dem Ergänzungsbericht zum Haushaltbericht der IV-Stelle vom 31. Juli 2000 sei zu entnehmen, dass das eigentliche Kochen für die Versicherte nicht mehr möglich sei, sie lediglich noch kleine Flächen abstauben könne und ohne Begleitung das Haus nicht mehr verlassen dürfe. Der Hausarzt Dr. med. S.________ mache im Bericht vom 2. Februar 2005 keine Einschränkungen geltend, welche nicht bereits im Zusammenhang mit der erstmaligen Abklärung im Jahre 2000 berücksichtigt worden wären. Zudem seien seine Angaben widersprüchlich.