Citation: 4A_626/2023 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung der Begründungspflicht und damit eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör. So habe die Vorinstanz nicht begründet, weshalb die gegenüber ihm ausgesprochene fristlose Kündigung vom 12. Oktober 2021 nicht nur im Interesse der beiden Aktionäre, sondern auch im Interesse der Beschwerdegegnerin gewesen sei. Der Anspruch auf rechtliches Gehör verlangt, dass die Behörde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Nicht erforderlich ist jedoch, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (Art. 29 Abs. 2 BV; BGE 143 III 65 E. 5.2; mit Hinweisen). Das angefochtene Urteil genügt diesen Anforderungen. Insbesondere hat die Vorinstanz ausführlich dargelegt, weshalb sie nicht von einer unzulässigen Interessenkollision im Sinne von Art. 12 lit. c BGFA ausging. Die Rüge erweist sich daher als unbegründet.