Citation: 1C_429/2015 E. 6.1

6.1. Das Verwaltungsgericht führte aus, dass im Rahmen der nach Art. 34 Abs. 4 lit. b RPV gebotenen gesamthaften Interessenabwägung auch die Erhaltung von genügend Flächen an geeignetem Kulturland zu beachten sei; allerdings genössen die Fruchtfolgeflächen keinen absoluten Schutz. Vorliegend erfolge zumindest eine teilweise Kompensation durch die Auflagen zur Bodenrekultivierung: Das Bauvorhaben beanspruche 3'600 m2 Fruchtfolgeflächen der NEK 4 ("getreidebetonte Fruchtfolge 2. Güte"). Durch die Nutzung des Aushubs zur Aufwertung von Land der NEK 8 ("Wiesland") zur NEK 6 ("Futterbau bevorzugt, Ackerbau stark eingeschränkt") würden immerhin 1'800 m2 bedingt geeignete Fruchtfolgefläche neu geschaffen.