Citation: 8C_512/2021 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hielt fest, es bestünden keine auch nur geringen Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der kreisärztlichen Feststellungen der Dres. med. G.________ und F.________. Deren Beurteilungen seien beweiskräftig. Es könne deshalb auf ihre Schlussfolgerungen abgestellt werden, wonach die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig und in einer angepassten Tätigkeit voll arbeitsfähig sei. Die kreisärztliche Einschätzung des Dr. med. G.________ vom 4. Mai 2017 sei zudem in Bezug auf die Integritätsentschädigung nachvollziehbar und einleuchtend. Gemäss Vorinstanz vermöge daran die vom Kreisarzt (Dr. med. F.________) als typische Begleitverletzung anerkannte Schädigung des Nervus suprascapularis bzw. die Atrophie des Musculus supraspinatus nichts zu ändern, stelle dies doch lediglich eine (Mit-) Ursache bzw. Erklärung für die (bereits hinreichend abgegoltene) Funktionseinschränkung dar. Davon scheine auch Dr. med. D.________ auszugehen, der die Integritätseinbusse ebenfalls auf 15 % eingeschätzt habe.