Citation: 4A_431/2023 E. 4.3.1

4.3.1. Mit Bezug auf die Ausführungen zum Eigenbedarf beschränkt sich die Beschwerdeführerin auch vor Bundesgericht darauf, ihre bereits im kantonalen Verfahren erhobenen Vorbringen zu wiederholen. Damit genügt sie den gesetzlichen Begründungsanforderungen (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) nicht. Dies ist etwa der Fall, wenn die Beschwerdeführerin wiederum auf die alternativen räumlichen Optionen des Beschwerdegegners zur Deckung des Eigenbedarfs in derselben oder anderen Liegenschaften hinweist oder infrage stellt, dass die bisherigen Räumlichkeiten des ADA nicht mehr genügten. Gleiches gilt, indem sie anführt, der Beschwerdegegner habe freigewordene Objekte in der Liegenschaft gerade nicht dem ADA zugewiesen und somit die ins Feld geführte "Zusammenlegungsstrategie" nicht weiterverfolgt. Ebenso stellt sie den vorinstanzlich als erwiesen erachteten Eigenbedarf abermals mit der Begründung in Abrede, dass nur 0,8 Stellen geschaffen worden seien. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit den diesbezüglichen Argumenten der Vorinstanz nicht auseinander. Sie unterlässt es auch aufzuzeigen, dass die Vorinstanz zu Unrecht angenommen hätte, die Beschwerdeführerin habe bereits die Erwägungen der Erstinstanz nicht genügend in Frage gestellt (vgl. oben E. 4.2.2). Entgegen der - nicht weiter begründeten - Auffassung der Beschwerdeführerin ist nach dem Gesagten ein "Grund von gewisser Bedeutung" für die Kündigung erstellt und nahm die Vorinstanz solches zu Recht an. Sie verneinte eine missbräuchliche Kündigung unter dem Titel Eigenbedarf zu Recht. Die Beschwerdeführerin legt in keiner Weise dar, dass die diesbezüglichen Feststellungen der Vorinstanz willkürlich wären.