Citation: 9C_729/2014 E. 4.2.1

4.2.1. Zunächst rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe die Beweise offensichtlich unrichtig gewürdigt. Gemäss der vorinstanzlichen Auswertung der Passdaten habe er insgesamt mehr Zeit in der Schweiz als in Thailand verbracht. Es sei willkürlich, nur die Jahre 2012 und 2013 zu berücksichtigen, in welchen die Verweildauer in Thailand ausnahmsweise überwiege. Dem kann nicht gefolgt werden. Zum einen hat das kantonale Gericht die Jahre 2012 und 2013 nicht isoliert betrachtet, sondern den gesamten Zeitraum von 2008 bis 2014 in seine Beurteilung einbezogen, wobei es einen kontinuierlichen Anstieg der Verweildauer in Thailand festgestellt hat. Zum anderen ist nicht erkennbar, inwiefern der Durchschnittswert mehrerer Jahre für die Frage massgebend sein soll, ob im Zeitpunkt der Aufhebung des Anspruchs auf eine Hilflosenentschädigung der gewöhnliche Aufenthalt in der Schweiz gegeben war. Vielmehr ist dies mit der Vorinstanz anhand des tatsächlichen Aufenthalts im Jahr 2013 - nach verbindlicher Feststellung des kantonalen Gerichts hat der Beschwerdeführer ca. zwei Drittel dieses Jahres in Thailand verbracht - sowie des Schwerpunkts der Beziehungen zu beurteilen (E. 3 Abs. 2 hievor).