Citation: 1C_340/2017 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, bei der für das zu beurteilende Bauvorhaben abzubrechenden Gartenmauer handle es sich um eine historische Natursteinmauer mitten im Ortskern von Sagogn. Dieser sei im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) mit dem Erhaltungsziel A eingetragen. Er macht geltend, gemäss dem ISOS-Eintrag sei das betreffende Gebiet integral zu erhalten. Wenn sich die Baubewilligung darüber hinwegsetze, verletze dies in willkürlicher Weise Art. 25 Abs. 2 und Abs. 4 BG sowie Bundesrecht. Gemäss Art. 25 Abs. 2 BG sind in der Ortsbildschutzzone Neubauten und Umbauten sowie Renovationen mit besonderer Sorgfalt zu gestalten und auszuführen und innerhalb der Zone ist auch bei der Neugestaltung von Freiräumen auf das Ortsbild angemessen Rücksicht zu nehmen. Art. 25 Abs. 4 BG bestimmt, dass die Gemeinde bei Bauvorhaben mit erheblichen Auswirkungen auf das Ortsbild und die Siedlungsstruktur nach Einholung einer Stellungnahme der kantonalen Denkmalpflege oder der Bauberatung über deren Zulässigkeit entscheidet.