Citation: 5D_128/2013 E. 3.3

3.3. Vorliegend sind ähnliche Verhältnisse gegeben: Der als Rechtsanwalt tätige Beschwerdeführer wusste, dass die Entschädigung des Beirates maximal Fr. 2'000.-- pro Jahr betragen kann (Art. 28 Abs. 1 und 2 der Verordnung). Überdies wurde ihm von der Vormundschaftsbehörde am 17. März 2010 bedeutet, dass sich die Entschädigung für das arbeitsintensive Mandat am Höchstsatz orientiere. Unter diesen Umständen war er gehalten, mit der Einreichung der Jahresberichte und der entsprechenden Jahresrechnungen ausdrücklich auf die nunmehr strittigen Rechnungen betreffend den durch die maximale Entschädigung gemäss Art. 28 der Verordnung nicht gedeckten Aufwand hinzuweisen und zu begründen, warum dieser Aufwand dennoch zu entschädigen ist (vgl. BGE 111 la 101 E. 2b S. 104). Abgesehen davon verleiht Art. 29 Abs. 2 BV keinen Anspruch, zu der von der Vormundschaftsbehörde beabsichtigten Begründung der Entschädigungsverfügung vorweg Stellung zu nehmen (BGE 132 II 257 E. 4.2 S. 267, 485 E. 3.4 S. 495). Soweit der Beschwerdeführer beanstandet, er sei vor dem Entscheid nicht zu den einzelnen strittigen Rechnungspositionen angehört worden, erweist sich die Rüge als unbegründet.