Citation: 2C_5/2024 E. 8.3.3

8.3.3. Ähnlich verhält es sich in Bezug auf die jüngere Tochter des Beschwerdeführers 1: Im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Entscheids war sie mit 17 Jahren zwar noch unter der alleinigen elterlichen Sorge und Obhut des Beschwerdeführers 1. Als ausländisches unmündiges Kind hätte sie jedoch bereits aus familienrechtlichen Gründen das ausländerrechtliche Schicksal ihres Vaters geteilt und das Land gegebenenfalls mit ihm verlassen müssen (vgl. BGE 143 I 21 E. 5.4; 133 III 305 E. 3.3). Mittlerweile ist auch sie volljährig (s. vorstehende E. 1.2) und ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis zu ihrem Vater ist trotz des Umstandes, dass sie bei ihm lebt und noch eine Lehre absolviert, ebenso wenig erstellt. Ausserdem fällt ins Gewicht, dass der Beschwerdeführer 1 sowohl sein eigenes Aufenthaltsrecht als auch dasjenige seiner Töchter erschlichen hat und demnach jederzeit damit rechnen musste, nicht weiter in der Schweiz mit ihnen leben zu können.