Citation: 5P.466/2004 07.03.2005 E. 3

Willkür erblickt die Beschwerdeführerin sodann auch in der Annahme des Obergerichts, sie habe die Angaben des Beschwerdegegners zu seinem Einkommen nicht substantiiert bestritten. Soweit der Beschwerdegegner sich in den Rechtsschriften des Rekursverfahrens auf die von ihm eingereichten Jahres- und Hochrechnungen berufen habe, habe sie dessen Behauptungen sehr wohl bestritten. Im Übrigen sei sie nicht gehalten gewesen, im Summarverfahren auf alle Einzelheiten zur Berechnung des Praxiseinkommens des Beschwerdegegners im Jahresvergleich 2003 und 2004 einzugehen. Das Obergericht habe die ihr obliegende Behauptungs-und Bestreitungslast überdehnt und dadurch gegen einen wesentlichen Verfahrensgrundsatz verstossen. Die Beschwerdeführerin unterlässt es, ihre Rüge in einer den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügenden Form zu begründen: Sie legt nicht dar, welche von ihr vorgebrachten Bestreitungen bezüglich des Einkommens des Beschwerdegegners von der kantonalen Rekursinstanz unbeachtet geblieben sein sollen, und beschränkt sich darauf, auf die Akten des kantonalen Verfahrens und ihre dortigen Vorbringen zu verweisen. In diesem Punkt ist auf die Beschwerde daher nicht einzutreten.