Citation: 7B_16/2023 E. 3.3

3.3. Bei der vorgebrachten "Rechtsverweigerung" handelt es sich letztlich einzig um die Geltendmachung einer Verletzung der gehörsrechtlichen Begründungspflicht. Ob die Rüge tatsächlich die Berechtigung, am Verfahren teilzunehmen (vgl. BGE 138 IV 78 E. 1.3 mit Hinweisen) beschlägt und den Beschwerdeführer in Anwendung der "Star-Praxis" damit zur Beschwerde in Strafsachen berechtigt, kann offengelassen werden. In materieller Hinsicht erweist sie sich nämlich als unbegründet: Die Vorinstanz war nach ständiger Rechtsprechung nicht gehalten, sich mit allen Parteistandpunkten des Beschwerdeführers einlässlich auseinanderzusetzen und jedes einzelne seiner Vorbringen ausdrücklich zu widerlegen. Stattdessen durfte sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken (BGE 147 IV 409 E. 5.3.4; 146 II 335 E. 5.1). Die zentralen Überlegungen, von denen sich die Vorinstanz leiten liess, gehen aus ihrem Entscheid hinreichend deutlich hervor und sind nachvolllziehbar. Insbesondere lässt sich diesem implizit auch entnehmen, dass die Vorinstanz die vom Beschwerdeführer erhobenen Foltervorwürfe als ungerechtfertigt erachtet. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 3 Abs. 2 lit. c und Art. 107 StPO, Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK) wegen unzureichender Begründung ist nicht auszumachen.