Citation: 6B_444/2014 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer scheint die Grundsätze der Nichtbewährung (Art. 46 StGB) mit jenen der retrospektiven Konkurrenz (Art. 49 Abs. 2 StGB) zu verwechseln und setzt sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen zum Widerruf aufgrund einer negativen Legalprognose nicht auseinander. Nicht gehört werden kann der Beschwerdeführer mit seiner Rüge, die Vorinstanz stütze sich bei ihrer Legalprognose auf "veraltete" Tatsachen. Dass er (mittlerweile) fest und nicht nur temporär angestellt ist, bringt der Beschwerdeführer erstmals im bundesgerichtlichen Verfahren vor. Es ist jedoch nicht Aufgabe des Bundesgerichts, Beweise abzunehmen und Tatsachen festzustellen, über die sich das kantonale Gericht nicht ausgesprochen hat (Art. 105 Abs. 1 BGG; BGE 136 III 209 E. 6.1 S. 249 f. mit Hinweisen). Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was in der Beschwerde darzulegen ist (BGE 134 V 223 E. 2.2.1 S. 226 mit Hinweis). Zudem zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, inwiefern diesem Umstand im Hinblick auf die Anordnung der Bewährungshilfe massgebliche Bedeutung zukommen sollte. Die Vorinstanz führt explizit aus, "alleine die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit - insbesondere einer temporären - vermag einer erhebliche Veränderung der Lebensumstände jedenfalls nicht zu begründen". Auch dass er bei seiner Familie lebt, ist ungeeignet, seine (zwischenzeitliche) soziale Integration zu belegen, denn dies hielt ihn auch zuvor nicht davon ab zu delinquieren. Die Rügen sind unbegründet, soweit sie überhaupt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügen.