Citation: 1C_6/2022 E. 4.5

4.5. Der Stadtrat hatte zwar nach der Kritik an seinem Entscheid über die Durchführung der Urnenabstimmung Gesprächsbereitschaft signalisiert in der Frage, wie die Urnenabstimmung durchzuführen sei, namentlich welche Frage zur Abstimmung gelangen und ob ihr ein Gegenvorschlag gegenübergestellt werden sollte. Vor diesem Hintergrund ist der Beginn des Fristenlaufs vor der offiziellen Publikation der Anordnung, wie die Abstimmung durchzuführen ist, heikel. Im vorliegenden Fall hat die Vorinstanz den Beginn des Fristenlaufs für die beiden Beschwerdeführer jedoch mit deren Wissen um die wesentlichen Züge des Verfahrens am 10. September 2020 begründet. Diese weisen zwar auf Umstände hin, weshalb zumindest bei Hanspeter Raetzo nicht darauf geschlossen werden könne, dieser habe damals über die notwendigen Informationen verfügt. Sie stellen die Aussage des Verwaltungsgerichts, wonach sie am 10. September 2020, jedenfalls vor dem Erhalt der Abstimmungsunterlagen, über das von der Vorinstanz zu Recht (siehe vorne E. 4.2) als relevant angesehene Wissen verfügt haben sollen, nicht in Abrede. Die Beschwerdeführer machen insbesondere auch nicht geltend, dass die Vorinstanz den Sachverhalt diesbezüglich offensichtlich unrichtig oder in Rechtsverletzung von Art. 95 BGG festgestellt habe, weshalb das Bundesgericht daran gebunden ist (siehe vorne E. 1.5). Aus diesen Gründen ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auf ihre Beschwerde wegen verspäteter Beschwerdeerhebung nicht eingetreten ist.