Citation: I 930/06 11.06.2007 E. 4

Das kantonale Gericht hat zu Recht die Invalidität der Beschwerdeführerin nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 IVG, Art. 16 ATSG) ermittelt. Das Einkommen als Gesunde im Jahr 2001 im Betrag von Fr. 64'546.30 wird nicht beanstandet. In Bezug auf das hypothetische Invalideneinkommen macht die Beschwerdeführerin geltend, es sei aufgrund der schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) angesichts der fehlenden Ausbildung nicht der statistische Lohn gemäss Anforderungsniveau 3 ("Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt"), sondern bloss derjenige gemäss Anforderungsniveau 4, ("einfache und repetitive Tätigkeiten") heranzuziehen und davon mindestens ein Abzug von 25 % statt den vom kantonalen Gericht gewährten 15 % vorzunehmen. Entgegen diesen Einwänden ist die Berechnung des Invalideneinkommens auf der Grundlage des Anforderungsniveaus 3, was ein Invalideneinkommen von Fr. 57'408.- pro Jahr und nach Abzug von 15 % ein solches von Fr. 48'796.- ergibt, mit Blick auf die bindende sachverhaltliche Feststellung der Vorinstanz, wonach die Versicherte über vielseitige Aus- und Weiterbildungen verfügt, nicht zu beanstanden. Die Festlegung der Höhe des Leidensabzugs von 15 % beschlägt eine typische Ermessensfrage und ist letztinstanzlicher Korrektur damit nur dort zugänglich, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat (E. 2.1 hievor). In der Festlegung des Abzugs von 15 % ist keine solche Fehlerhaftigkeit zu erblicken, weshalb der angefochtene Entscheid auch in diesem Punkt bundesrechtskonform ist. Bei Gegenüberstellung der beiden Einkommen (Fr. 64'546.- und Fr. 48'796.-) ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 24,4%, wie dies das kantonale Gericht zutreffend ausgeführt hat.