Citation: 2A.33/2006 18.05.2006 E. B

Mit Verfügung vom 19. September 2000 widerrief die Fremdenpolizei des Kantons Luzern die Niederlassungsbewilligung von X.________ und trat auf das Familiennachzugsgesuch nicht ein, im Wesentlichen mit der Begründung, X.________ habe beim Nachzug durch seinen Vater verschwiegen, dass er bereits verheiratet sei. Auf Beschwerde hin erwog das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern mit Urteil vom 11. Februar 2002, das Dokument "Extrait de l'acte de mariage" habe sich als Fälschung herausgestellt. Es hob die Verfügung vom 19. September 2000 auf und wies die Akten an das Amt für Migration zurück, damit dieses nach erfolgter Aktenergänzung neu verfüge.