Citation: 9C_819/2018 E. 2.3

2.3. Der Bundesrat erlässt Vorschriften zur Verhinderung ungerechtfertigter Vorteile der versicherten Person oder ihrer Hinterlassenen beim Zusammentreffen mehrerer Leistungen (aArt. 34a Abs. 1 BVG [in der vom 1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Fassung]). Nach aArt. 24 Abs. 1 der Verordnung vom 18. April 1984 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2, in der vom 1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2016 geltenden Fassung; SR 831.441.1) kann die Vorsorgeeinrichtung die Hinterlassenen- und Invalidenleistungen kürzen, soweit sie zusammen mit anderen anrechenbaren Einkünften 90 % des mutmasslich entgangenen Verdienstes übersteigen.