Citation: 2C_502/2015 E. 4.3

4.3. Weiter wendet der Beschwerdeführer ein, dass die Ehefrau unbeschränkten Zugriff auf das eheliche Einkommen hatte und sich nach ihrem eigenen Gutdünken am gemeinsamen Haushaltskonto bedient habe, welches mit dem gesamten Lohn des Beschwerdegegners gespiesen wurde. Damit stellt der Beschwerdeführer in den Raum, dass die Ehefrau des Beschwerdegegners in den Genuss von Leistungen kam, welche über den vom Beschwerdegegner für die Monate Januar bis August 2011 zum Abzug gebrachten Betrag von monatlich Fr. 3'210.-- hinaus gingen. Wie soeben gezeigt, stimmt dies mit den unbestritten gebliebenen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz überein. Dass der Beschwerdegegner die Ehefrau allenfalls über den geltend gemachten Betrag hinaus unterstützte, ändert indes nichts daran, dass er diesen zum Abzug bringen kann. Ebenso wenig rechtfertigt der Umstand, dass die Eheleute erst nach einigen Monaten Erfahrung des Getrenntlebens den vom Beschwerdegegner zu bezahlenden Unterhaltsbetrag endgültig fixierten, eine Verweigerung des Abzugs für ziffernmässig nachgewiesene Unterhaltsleistungen in den Vormonaten. Als nicht stichhaltig erweist sich schliesslich der Einwand des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe die Kontobezüge der Ehefrau in unzulässiger Weise mit der indirekten Zahlung von Unterhaltsbeiträgen gleichgesetzt. Wirtschaftlich betrachtet führte die Vorgehensweise der Eheleute in den Monaten Januar bis August 2011 vorliegend zum selben Ergebnis wie die spätere Überweisung von fixen Beträgen auf ein separates Konto der Ehefrau. Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz im konkreten Fall kein Bundesrecht verletzt, indem sie für die Monate Januar bis August 2011 abzugsfähige Unterhaltsleistungen in der Höhe von insgesamt Fr. 25'680.-- bejahte.