Citation: 1C_179/2019 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog, es sei nicht ersichtlich, dass sich seit der rechtskräftigen Baubewilligung die Sach- bzw. Rechtslage geändert habe, weshalb der Entscheid des Staatsrats zu bestätigen sei, der die Beschwerde abgewiesen habe. Nach Auffassung der Beschwerdeführer hätte sich die Vorinstanz jedoch nicht mit der alleinigen Wiedergabe des Argumentariums des Staatsrats begnügen dürfen. Dieser Einwand vermag indessen nicht zu überzeugen. Es trifft zwar zu, dass sich die Vorinstanz nicht ausdrücklich zu der von den Beschwerdeführern behaupteten neu eingetretenen Tatsache durch die Ablehnung eines ähnlichen Projekts in der näheren Umgebung geäussert hat. Indem sie aber die betreffenden Ausführungen des Staatsrats wiedergegeben und somit implizit darauf verwiesen hat, pflichtete sie der erstinstanzlichen Beurteilung der fehlenden Wiedererwägungs- und Widerrufssituation vollumfänglich bei und machte folglich die Begründung des Staatsrats zu ihrer eigenen. Dadurch verletzte sie ihre Begründungspflicht jedenfalls nicht (vgl. Urteil 6B_523/2010 vom 15. September 2010 E. 3.2.2).