Citation: I 325/03 04.08.2003 E. A

Der 1956 geborene türkische Staatsangehörige T.________, Vater von drei Kindern (geboren 1981, 1982 und 1988), ist geschieden und lebt heute alleine. 1991 verlor er seine letzte Arbeitsstelle in der Firma B.________ AG in S.________. In der Folge bezog er Sozialhilfe und vom 1. März bis 31. Oktober 1996 eine ganze Invalidenrente. Gemäss Gutachten der medizinischen Abklärungsstelle in L.________ vom 22. Oktober 1996 attestierten ihm die Experten in Bezug auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit ab 17. Oktober 1996 eine Arbeitsfähigkeit von 80 % bei leicht limitierenden psychiatrischen Befunden. Am 4. Juni 1998 meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle des Kantons Solothurn (nachfolgend: IV-Stelle) zum Leistungsbezug an. Das Ambulatorium der Psychiatrischen Dienste des Kantons V.________ in Z.________, wo sich der Versicherte seit 8. Mai 1998 behandeln liess, diagnostizierte eine undifferenzierte Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.1), ein starkes depressives Syndrom (ICD-10 F32.2) sowie eine narzisstische Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.8) und schätzte die Arbeitsunfähigkeit seit 1994 auf 100 %. Die IV-Stelle liess den Versicherten durch Dr. med. W.________, FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, begutachten und lehnte sodann gestützt auf dessen Bericht vom 14. Februar 1999 eine Leistungspflicht ab (Verfügung vom 30. Juni 1999). Die hiegegen erhobene Beschwerde des T.________ hiess das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn in dem Sinne gut, als es die Sache zur Einholung eines Obergutachtens an die Verwaltung zurück wies (Entscheid vom 23. Mai 2000). Auf ausdrückliches Verlangen des Versicherten hin erteilte die IV-Stelle den Auftrag an das Ärztliche Begutachtungsinstitut GmbH in Y.________ (nachfolgend: ABI), welches mit Datum vom 7. Februar 2002 ein umfassendes interdisziplinäres Gutachten (nachfolgend: ABI-Gutachten) erstattete, wonach dem Versicherten "jegliche körperlich leichte bis mittelschwere, adaptierte Tätigkeiten zu mindestens 70 % bei voller Leistung" zumutbar seien (ABI-Gutachten S. 17). Daraufhin lehnte die IV-Stelle das Leistungsgesuch bei einem Invaliditätsgrad von 30 % erneut ab, bot T.________ jedoch gleichzeitig die Hilfeleistung bei der Suche nach einer geeigneten Arbeitsstelle ausdrücklich an (Verfügung vom 16. Juli 2002).