Citation: 5P.126/2005 13.05.2005 E. 2

Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde sind neue tatsächliche und rechtliche Vorbringen grundsätzlich unzulässig (BGE 114 Ia 204 E. 1a S. 205; 118 Ia 20 E. 5a S. 26) und es können auch keine neuen Beweismittel eingereicht werden (BGE 108 II 69 E. 1 S. 71). An diesem Novenverbot scheitern nicht nur die tatsächlichen Vorbringen der Beschwerdeführer, das L.________ sei aufgrund der dortigen Vorkommnisse der falsche Ort für A.________ und er habe es zu Hause besser, sondern auch das rechtliche Vorbringen, A.________ sei nicht persönlich angehört worden, zeigen sie doch in der staatsrechtlichen Beschwerde entgegen ihrer Rügepflicht nicht auf, inwiefern sie bereits vor Bezirksgericht die betreffenden Sachbehauptungen erhoben bzw. die betreffenden Verfahrensanträge gestellt hätten. Ebenso wenig ergibt sich solches aus dem angefochtenen Entscheid. Im Übrigen kann auf sämtliche Rügen mangels genügender Substanziierung nicht eingetreten werden, muss doch die Beschwerdeschrift nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darstellung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind; das Bundesgericht prüft in diesem Sinn nur klar und detailliert erhobene Rügen (BGE 125 I 71 E. 1c S. 76; 129 I 185 E. 1.6 S. 189; 130 I 258 E. 1.3 S. 262). Die Eingabe der Beschwerdeführer erfüllt diese Anforderungen offensichtlich nicht.