Citation: 8C_167/2017 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, dass die anlässlich der stationären Behandlungen festgestellte schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen von der Vorinstanz nicht berücksichtigt worden sei. Die Rüge erweist sich als unbegründet. Das kantonale Gericht hat die Berichte der behandelnden Ärzte der Psychiatrie-Dienste D.________ über die stationären Aufenthalte im Psychiatrie-Zentrum E.________ und in der Klinik F.________ eingehend dargestellt. Es ist jedoch der Einschätzung des psychiatrischen Gutachters gefolgt, weil es dessen Diagnose und Arbeitsfähigkeitsschätzung als überzeugend erachtete. Zur Begründung hielt das kantonale Gericht fest, die behandelnden Ärzte hätten eine mittelgradig bis teilweise schwergradig ausgeprägte rezidivierende depressive Störung diagnostiziert und seien davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer längerfristig erheblich in seiner Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt sein werde. Mit dem ABI-Gutachten hätten sie sich jedoch nicht auseinandergesetzt und ihre abweichenden Diagnosen und Arbeitsfähigkeitsschätzungen nicht begründet. Sie seien von einer Benzodiazepinabhängigkeit ausgegangen, welche nach den überzeugenden Ausführungen des ABI-Gutachters angesichts der angegebenen Mengen (zweimal fünf Milligramm Valium pro Tag) nur sehr geringfügig ausgeprägt und für die Arbeitsfähigkeitsschätzung nicht von Bedeutung sei. Die behandelnden Ärzte hätten nicht unterschieden zwischen krankheitsbedingten Einschränkungen und psychosozialen Belastungsfaktoren. Eine Zumutbarkeitsbeurteilung fehle. Die Befundschilderungen unterschieden sich von jener des psychiatrischen Gutachters nicht derart erheblich, dass damit die sich letztlich diametral entgegenstehenden Arbeitsfähigkeitsschätzungen erklärt werden könnten. Die Berichte enthielten gesamthaft also keine Hinweise, die relevante Zweifel an der Überzeugungskraft des psychiatrischen Teilgutachtens weckten. Die Vorinstanz erblickte in den Vorbringen des Beschwerdeführers keine Indizien, die gegen die Zuverlässigkeit des Gutachtens sprachen. Aufgrund ihrer nicht zu beanstandenden Beweiswürdigung durfte sie auf die ABI-Expertise, die den an ein Gutachten gestellten Anforderungen entspricht (BGE 137 V 210 E. 1.3.4 S. 227; 135 V 465 E. 4.4 S. 470; 125 V 351 E. 3b/bb S. 353), abstellen.