Citation: 6B_915/2017 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdegegner 1 habe die Tatbestände der einfachen Körperverletzung und des geringfügigen Vermögensdelikts erfüllt. Der Beschwerdeführer habe sich jedoch an die Hausordnung der Inhaberin des Hausrechts am Gelände C.________ zu halten. Den mehrmaligen Anordnungen durch D.________ und den Beschwerdegegner 1, das Gelände nicht zu betreten bzw. wieder zu verlassen, habe er sich widersetzt. Er habe deshalb den Tatbestand des Hausfriedensbruchs gemäss Art. 186 StGB erfüllt. Der Beschwerdegegner 1 habe zuerst versucht, mit dem Beschwerdeführer das Gespräch zu suchen. Erst nachdem sich dieser seinen Anordnungen widersetzt habe, habe er subsidiär physischen Zwang angewendet, indem er ihn am Arm festgehalten und die Treppe hinunter geführt habe. Dies sei erforderlich gewesen, da er das Hausrecht durch Zureden offensichtlich nicht habe durchsetzen können. Den Beschwerdeführer am Arm festzuhalten sei leichter physischer Zwang und erweise sich als angemessen und verhältnismässig. Der Beschwerdeführer habe sich anschliessend auf dem unteren Teil der Treppe vom Beschwerdegegner 1 entfernen wollen und begonnen, sich heftig zu wehren, weshalb E.________ zur Unterstützung hinzugekommen sei. Zusammen hätten sie beim Beschwerdeführer einen Fixationsgriff angewandt, was diesen jedoch zumindest vorläufig immer noch nicht habe dazu bewegen können, den Anweisungen des Sicherheitsdienstes Folge zu leisten. Der Beschwerdegegner 1 habe darauf reagieren müssen, indem er zusammen mit E.________ den Fixationsgriff dergestalt ausgeführt habe, dass der Beschwerdeführer an Ort und Stelle habe festgehalten werden können. Dem Beschwerdegegner 1 sei zur Sicherung des Hausrechts wie auch der Festnahme kein milderes Mittel zur Verfügung gestanden. Auch dieser Fixationsgriff sei damit erforderlich und den Umständen angemessen gewesen. Zu welchem Zeitpunkt sich der Beschwerdeführer aufgrund des Fixationsgriffs durch den Beschwerdegegner 1 die Verletzung an der linken Schulter zugezogen habe, bleibe unklar. Die Vorinstanz verweist auf Art. 14 und 15 StGB sowie auf Art. 218 StPO und erwägt, es liege ein Rechtfertigungsgrund vor und der Beschwerdegegner 1 sei freizusprechen (angefochtener Entscheid, E. III. 6b ff. S. 13 ff.).