Citation: 1B_518/2017 E. A

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg führt gegen A.________ eine Strafuntersuchung. Am 29. November 2016 erliess sie einen Hausdurchsuchungs- und Beschlagnahmebefehl. Die während der Hausdurchsuchung am Wohn- und Arbeitsort sichergestellten Gegenstände wurden auf Gesuch A.________s sowie seiner Arbeitgeberin hin versiegelt. Am 22. Dezember 2016 reichte die Staatsanwaltschaft beim Zwangsmassnahmengericht des Kantons Freiburg ein Entsiegelungsgesuch ein. Das Zwangsmassnahmengericht gab zunächst A.________, dann seiner Arbeitgeberin Gelegenheit zur Stellungnahme. In der Folge beauftragte es einen Gutachter mit einer ersten Analyse eines Teils der sichergestellten Datenträger, wobei den Parteien sowohl vorgängig als auch nach Erstellung des Gutachtens Gelegenheit zur Vernehmlassung eingeräumt wurde. In der Folge ordnete das Zwangsmassnahmengericht ein zweites Gutachten zur weiteren Analyse und Triage der sichergestellten Datenträger an. In der Folge gab es den Parteien nochmals Gelegenheit, zum Gutachten und zum Entsiegelungsverfahren Stellung zu nehmen. Mit Verfügung vom 30. Oktober 2017 hiess das Zwangsmassnahmengericht das Entsiegelungsgesuch teilweise gut und wies es im Übrigen ab.