Citation: 8C_378/2018 E. 6.1

6.1. Nach einlässlicher Würdigung des asim-Gutachtens stellte die Vorinstanz fest, konkrete Hinweise liessen darauf schliessen, dass die aus psychiatrischer Sicht attestierte Arbeitsunfähigkeit von 30% in leidensangepasster Tätigkeit auf Aggravation basiere. Die anlässlich der Untersuchungen festgestellte erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Beschwerden und dem gezeigten Verhalten, die vagen Beschreibungen ihrer Schmerzen, die teils grotesk anmutenden Untersuchungsergebnisse, das intakte psychosoziale Umfeld und der nicht eruierbare Leidensdruck würden die Tatsache nicht aufzuwiegen vermögen, dass die Beschwerdeführerin eine schmerztherapeutische Behandlung in Anspruch nehme. Aus diesen Tatsachenfeststellungen sei nicht auf eine blosse Verdeutlichungstendenz, sondern vielmehr auf Aggravation zu schliessen. Entgegen von abweichenden Anwendungsfällen (vgl. z.B. Urteil 9C_154/2016 vom 19. Oktober 2016 E. 4.4) hätten die Gutachter hier in ihrer Gesamtbeurteilung "deutliche Anzeichen einer bewusstseinsnahen Symptomverdeutlichung/Aggravation" festgestellt.