Citation: 6B_362/2014 E. 4.3

4.3. Der Führungsbericht des Therapiezentrums "im Schache" vom 20. Januar 2014 und der Therapieabschlussbericht der psychiatrischen Dienste Solothurn vom 27. Januar 2014 stellen demgegenüber eine Stagnation, wenn nicht gar einen Rückschlag, der bisher günstigen Entwicklung fest (vgl. kantonale Akten, Vorakten, p. 277 ff., p. 283 ff.). Der Therapieverlauf zeige (namentlich in Bezug auf die Deliktaufarbeitung) ein stereotypes Muster. Positive Ansätze und Einsichten könnten zwar erarbeitet, nicht aber umgesetzt werden. Seit spätestens Herbst 2013 habe man keine positiven Fortschritte mehr erzielt. Die Einstellungen des Beschwerdeführers zum Massnahmenvollzug, zur Institution und zum behandelnden Therapeuten seien zuletzt unveränderbar negativ bis feindselig gewesen. Die grundsätzlichen Bedingungen für eine weitere konstruktive Zusammenarbeit in der stationären Massnahme seien aktuell nicht mehr gegeben. Am 16. Dezember 2013 sei man daher übereingekommen, dass die Therapie keinen Sinn mehr mache und sie daher zu sistieren sei. Eine Weiterführung der Massnahme werde zwar empfohlen; diese könne aber wegen des gestörten Vertrauensverhältnisses nicht mehr im Therapiezentrum "im Schache" durchgeführt werden (vgl. Entscheid, S. 8 ff., siehe auch kantonale Akten, Schreiben des Therapiezentrums "im Schache" vom 6. Januar 2014, p. 271).