Citation: 2C_1188/2013 E. 1.2.4

1.2.4. Der Beschwerdeführer 3 ist noch minderjährig (16 Jahre und zwei Monate). Im Unterschied zur Sicherheitsdirektion bestreitet jedoch die Vorinstanz, dass zwischen dem Beschwerdeführer und seinen Kindern eine intakte und gelebte Beziehung besteht. Der Beschwerdeführer macht geltend, er pflege mit den Kindern regelmässig telefonischen Kontakt. Dass er sie in all den Jahren bloss zweimal in Pakistan besucht hat, kann dem Beschwerdeführer nicht ohne Weiteres zum Vorwurf gemacht werden, da während des Asylverfahrens regelmässige Besuche in Afghanistan oder Pakistan von vornherein ausser Betracht fielen. Kaum nachvollziehbar ist dagegen, dass er nach Abschluss des erfolglosen Asylverfahrens nicht zu seinen Kindern zurückgekehrt ist, obschon ihm deren gemäss seinen eigenen Angaben katastrophalen Lebensumstände bekannt waren. Die Vorinstanz beanstandet zudem, dass der Beschwerdeführer nicht finanziell für die Kinder gesorgt und dies mehrheitlich seinen Freunden und Verwandten überlassen hat. In diesem Zusammenhang ist allerdings zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer bis zur Heirat mit seiner heutigen Ehefrau - wohl auch aufgrund seiner Anwesenheit ohne Bewilligung - schon Mühe hatte, für seine eigenen Lebenshaltungskosten aufzukommen. Ob eine intakte den erschwerten Umständen entsprechend tatsächlich gelebte familiäre Beziehung vorliegt, kann jedoch letztlich dahingestellt bleiben, da - wie die Vorinstanz zutreffend ausführt - die Voraussetzungen für eine Nachzugsgewährung ohnehin nicht erfüllt sind.