Citation: 9C_723/2016 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht erwog - namentlich gestützt auf das neurologische Konsilium des Dr. med. B.________, FMH Neurologie, vom 28. Juni 1995, auf den Bericht der Rehab C.________ vom 19. Mai 2009 sowie auf die Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 1. Februar 2011 - der Gesundheitsschaden des Versicherten sei bereits in seiner Kindheit eingetreten. Die Vorinstanz qualifizierte diesen als Frühinvaliden im Sinne von Art. 26 Abs. 1 IVV und stellte fest, zur Frage, wie der Entscheid zur Schreinerlehre zustande gekommen sei, finde sich in den Akten einzig die von Dr. med. B.________ wiedergegebene Aussage der Mutter des Versicherten, wonach dies eher unüberlegt und impulsiv geschehen sei. Indessen fehlten eindeutige Anhaltspunkte für die Annahme, der Versicherte hätte auch ohne gesundheitliche Beeinträchtigung den Beruf als Schreiner gewählt. Das Valideneinkommen sei deshalb gestützt auf den Medianwert gemäss der LSE zu bestimmen. Weil dieser Wert ab dem 1. Januar 2015 von zuvor Fr. 77'000.- auf Fr. 82'500.- (vgl. IV-Rundschreiben Nr. 329 vom 18. Dezember 2014) gestiegen sei, habe der Versicherte bis zum 31. Dezember 2014 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente (Invaliditätsgrad 69 %) und ab dem 1. Januar 2015 auf eine ganze Rente (Invaliditätsgrad 71 %).