Citation: 6B_460/2021 E. 5.3

5.3. Des Weiteren legt die Vorinstanz mit Verweis auf die Beurteilungen von Dr. B.________ und der KoFaKo, in denen unter anderem der Substanzkonsum (ohne Beschränkung auf Alkohol und Kokain) als Risikofaktor genannt wird, nachvollziehbar dar, weshalb der selbst im Vollzug fortbestehende Konsum von Cannabis bei der Beurteilung der Legalprognose negativ ins Gewicht fällt. Demgegenüber beschränkt sich der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit dem Cannabiskonsum und dessen Auswirkungen auf die Legalprognose weitgehend darauf, seine im kantonalen Verfahren vorgebrachten Argumente zu wiederholen, ohne sich mit den vorinstanzlichen Überlegungen substanziiert auseinanderzusetzen. Damit kommt er seiner in Art. 42 Abs.2 BGG statuierten Begründungspflicht nicht hinreichend nach, weshalb in diesem Punkt auf die Beschwerde nicht einzutreten ist. Zur Bekräftigung seines Standpunkts legt der Beschwerdeführer dem Bundesgericht ausserdem das Ergebnis einer Urinprobe vom 15. März 2021 vor. Dabei übersieht er, dass echte Noven, d.h. Tatsachen oder Beweismittel, die sich auf das vorinstanzliche Prozessthema beziehen, sich jedoch erst zugetragen haben oder entstanden sind, nachdem vor der Vorinstanz keine neuen Tatsachen und Beweismittel mehr vorgetragen werden konnten, im Verfahren vor dem Bundesgericht von vornherein unbeachtlich sind (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 143 V 19 E. 1.2; 140 V 543 E. 3.2.2.2; Urteile 6B_1114/2018 vom 29. Januar 2020 E. 1, nicht publ. in BGE 146 IV 23; 6B_771/2020 vom 9. Februar 2021 E. 2.1). Darüber hinaus ist nicht ersichtlich, inwiefern die Behörden sich unfair verhalten haben sollen, wie der Beschwerdeführer behauptet. Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB hängt die Gewährung der bedingten Entlassung unter anderem vom Verhalten im Vollzug ab (vgl. E. 4.1 hiervor). Der Beschwerdeführer musste daher damit rechnen, dass die Disziplinierungen wegen Cannabiskonsums Auswirkungen auf seine Bewährungsaussichten haben werden und kann sich nicht darauf berufen, die Behörden hätten ihn zu Unrecht nicht auf diese Folgen aufmerksam gemacht.