Citation: 1F_1/2024 E. 5.6

5.6. Die Gesuchstellerinnen machen im gleichen Zusammenhang weiter geltend, sie hätten in ihrem Ausstandsgesuch im Januar 2021 den Antrag gestellt, es sei eine unabhängige und unparteiische Person als Richterin oder Richter für die Beschwerden und das Revisionsgesuch einzusetzen, die im Bereich Kinderrechte geschult sei bzw. auf "Fachexpertenwissen" zurückgreifen könne. Dieser Antrag - den sie im vorliegenden Verfahren erneut stellen - sei unbeurteilt geblieben. Zudem seien die Regeln über die Besetzung des Gerichts nicht eingehalten worden, was ebenfalls einen Revisionsgrund darstelle. Indem das Bundesgericht im Urteil vom 28. September 2023 das Ausstandsgesuch gegen Bundesrichter Chaix und Gerichtsschreiber Störi als unzulässig beurteilte und darauf nicht eintrat, hat es implizit auch die darin gestellten zusätzlichen Verfahrensanträge für unzulässig befunden. Ein Antrag, der versehentlich nicht beurteilt worden wäre (Art. 121 lit. c BGG), liegt demnach nicht vor. Soweit die Gesuchstellerinnen geltend machen, es seien Vorschriften über die Besetzung des Gerichts verletzt worden (Art. 121 lit. a BGG), legen sie nicht dar, aufgrund welcher Bestimmung eine "im Bereich Kinderrechte" geschulte Person im Spruchkörper hätte mitwirken müssen. Eine derartige Rechtsnorm ist denn auch nicht ersichtlich. Folglich ist diesbezüglich kein Revisionsgrund gegeben. Der Antrag ist auch im vorliegenden Verfahren abzuweisen.