Citation: 5P.377/2000 04.12.2000 E. 2

2.- Das angefochtene Urteil verletzt nach dem Gesagten den Anspruch auf rechtliches Gehör, weil weder in erster noch in zweiter Instanz die beantragte mündliche Verhandlung mit Parteibefragung durchgeführt worden ist. Dass der Beschwerdeführer selber wegen einer kurzfristig notwendig gewordenen Operation um Verschiebung des Verhandlungstermins nachgesucht hat, ändert daran nichts. Es ist darauf hinzuweisen, dass sein Anwalt angeboten hat, allenfalls auch während der Gerichtsferien noch bis zum 21. Juli 2000 für eine Verhandlung zur Verfügung zu stehen. Der Entscheid des Gerichtspräsidenten datiert vom 20. Juli 2000, was hinreichend belegt, dass der Verzicht auf eine Verhandlung nicht der Beschleunigung des damals schon ein Jahr hängig gewesenen Verfahrens zu dienen vermochte.