Citation: 9C_704/2018 E. 5.1

5.1. Wie die Vorinstanz richtig erkannt hat, vermag der regelmässige Beizug eines Gutachters durch eine IV-Stelle und das daraus resultierende Honorarvolumen für sich allein genommen nicht den Anschein von Befangenheit zu begründen (BGE 137 V 210 E. 1.3.3 S. 226). Es kann offenbleiben, ob der psychiatrische Experte der IME aufgrund der Anzahl Begutachtungen für IV-Stellen und des dafür bezogenen Honorars als für die Invalidenversicherung Unselbständigerwerbstätiger zu betrachten ist, wie vorgebracht wird. Selbst ein Anstellungsverhältnis eines Arztes zum Versicherungsträger liesse alleine nicht auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen (Urteil 8C_354/2016 vom 25. Oktober 2016 E. 5.3, in: SVR 2017 IV Nr. 14 S. 33; vgl. auch BGE 135 V 254 E. 3.3-4 S. 257 ff. und Urteil 9C_257/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.2.2, in: SVR 2017 IV Nr. 8 S. 21). Die inhaltlichen Einwendungen gegen das psychiatrische Teilgutachten sind nicht geeignet, dessen Beweiswert (vgl. dazu BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232) ernsthaft in Frage zu stellen.