Citation: 5A_109/2018 E. 6.4

6.4. Der Kläger rügt insofern eine unrichtige Feststellung des Sachverhaltes (Art. 97 BGG), als die Vorinstanz zu Unrecht keinen übereinstimmenden tatsächlichen Willen der Vertragsparteien festgestellt habe. Vorab trägt er vor, die Vorinstanz habe ihre Zweifel an dem vom Kläger dargelegten Vertragswillen nicht begründet. Wie die soeben wiedergegebenen Erwägungen des Obergerichts aufzeigen, trifft dieser Vorwurf offensichtlich nicht zu. Dasselbe gilt für den Einwand, die von der Vorinstanz behaupteten Zweifel seien "gesucht". Soweit weitergehend beschränkt sich der Kläger darauf, seine bereits im kantonalen Verfahren vorgetragenen Argumente zu wiederholen (es sei den Erben damals einzig darum gegangen, den Betrieb F.________ landwirtschaftlich zu erhalten und der Spekulation zu entziehen, und das Land der alteingesessenen Familie E.________ zu erhalten und nicht einer auswärtigen Person zu vererben; weitere Ziele habe die Erbengemeinschaft bei Vertragsschluss nicht gehabt; es sei um einen praktizierenden Landwirt aus ihrer Familie gegangen, ohne Rücksicht auf dessen finanziellen Hintergrund) und apodiktisch zu erklären, er habe "aufgrund aller Indizien den klaren Vertragswillen vom 28. Februar 1989 in allen Teilen" bewiesen. Mit derartigen Ausführungen lässt sich Willkür in der beweiswürdigenden Feststellung, der Kläger habe nicht beweisen können, was genau die Vertragsparteien unter dem Begriff "praktizierender Landwirt" gemeint haben, nicht dartun (E. 3.2). Die Rüge erweist sich als unbegründet.