Citation: 5A_612/2023 E. 4.2.1

4.2.1. Er rügt, die Vorinstanz habe die bundesgerichtliche Praxis zur Heilung von Gehörsverletzungen willkürlich ausgeweitet und damit selbst eine Gehörsverletzung begangen. Auf diese Weise sei ihm eine Instanz genommen und er in ein kostenpflichtiges Rechtsmittelverfahren gezwungen worden. Er bestehe auf der Rückweisung an die Erstinstanz, die die Honorarfrage korrekt abzuhandeln habe. 4.2.1.1. Der Gehörsanspruch ist formeller Natur, womit seine Verletzung ungeachtet der materiellen Begründetheit des Rechtsmittels zur Gutheissung der Beschwerde und zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids führt (BGE 143 IV 380 E. 1.4.1). Eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs kann ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann. Unter dieser Voraussetzung ist darüber hinaus - im Sinne einer Heilung des Mangels - selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs von einer Rückweisung der Sache an die Vorinstanz abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 137 I 195 E. 2.3.2 mit Hinweisen). 4.2.1.2. Die Vorinstanz hielt sich an diese bundesgerichtlichen Vorgaben (siehe E. 4.1). Es ist daher nicht ersichtlich, inwiefern sie mit der Annahme einer Heilung das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt oder gar willkürlich gehandelt haben soll. Die Kostenregelung für das Berufungsverfahren greift der Beschwerdeführer sodann nicht an. Ohnehin hat er nicht lediglich im Hinblick auf die Parteientschädigung, sondern auch in der Hauptsache Berufung erhoben. Seine Kritik, er sei in ein kostenpflichtiges Rechtsmittelverfahren gezwungen worden, verfängt daher in doppelter Hinsicht nicht.