Citation: 5A_64/2022 E. A

A.a. A.________ und B.________ sind die unverheirateten Eltern von C.________ (geb. 2014) und D.________ (geb. 2016). Die Eltern hatten für beide Kinder die gemeinsame elterliche Sorge vereinbart. Seit 2017 leben die Eltern getrennt. Die Kinder leben bei der Mutter. A.b. Aufgrund einer Meldung der Kantonspolizei Bern über häusliche Gewalt durch den Vater gegenüber der Mutter und den Kindern eröffnete die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Biel/Bienne (im Folgenden: KESB) im Jahr 2017 ein Kindesschutzverfahren. Dabei errichtete sie für C.________ und D.________ eine Beistandschaft im Sinn von Art. 308 Abs. 2 ZGB. Den Kindern wurde zudem ein Kindesvertreter gemäss Art. 314a bis ZGB beigeordnet. Auf Ersuchen der KESB reichte Dr. med. E.________ am 9. April 2020 ein Fachgutachten zu den Fragen der alleinigen Obhut der Mutter sowie das Besuchs- und Ferienrecht des Vaters ein. Ebenso reichte er am 15. September 2020 ein Ergänzungsgutachten zu der Frage der alleinigen elterlichen Sorge der Mutter ein. Mit Entscheid vom 29. Juni 2020 regelte die KESB die alleinige Obhut, das Besuchs- und Ferienrecht und erteilte den Eltern umfangreiche Verhaltensanweisungen, teilweise unter Androhung einer Ungehorsamsstrafe im Widerhandlungsfall. Der Vater focht diesen Entscheid erfolglos bis vor Bundesgericht an (Urteil 5A_100/2021 vom 25. August 2021). Mit Entscheid vom 14. Januar 2021 teilte die KESB der Mutter gestützt auf Art. 298d Abs. 1 ZGB die alleinige elterliche Sorge über C.________ und D.________ zu.