Citation: 9C_482/2020 E. A

Die 1965 geborene A.________ ist für die berufliche Vorsorge bei der St. Galler Pensionskasse sgpk versichert. Diese senkte den Umwandlungssatz im Rentenalter 65 per 1. Januar 2019 von 6.4 % auf 5.2 %, wobei sie die Folgen der Senkung für die Jahrgänge 1970 und älter durch gestaffelte Einlagen ins Sparguthaben ("Verstärkungseinlagen") abfederte. Die individuellen Ansprüche ermittelte sie grundsätzlich basierend auf den Sparguthaben per 31. Dezember 2018 in der Grundversicherung. Nicht berücksichtigt wurden Freizügigkeitseinlagen, freiwillige Einkäufe und Rückzahlungen von Vorbezügen für die Wohneigentumsförderung (WEF) nach dem 31. Oktober 2016 (Vorsorgereglement per 1. Januar 2017 Anhang 3; Vorsorgereglement per 1. Januar 2019 Ziff. 79 sowie Anhang 6). A.________ zahlte am 27. Februar 2017 den Betrag von Fr. 100'000.- ein, wovon Fr. 81'431.- auf die Rückzahlung eines Vorbezugs für den Erwerb von Wohneigentum und Fr. 18'569.- auf einen Einkauf aus privaten Mitteln entfielen. Die sgpk erachtete diese Einlagen - da nach dem 31. Oktober 2016 erfolgt - als nicht zuschlagsberechtigt, hingegen sicherte sie auf dem restlichen Sparguthaben von Fr. 147'792.10 per 31. Dezember 2018 eine Verstärkungseinlage von 12 % bzw. Fr. 17'736.- zu (Schreiben vom 8. und 27. März 2019).