Citation: 7B_390/2024 E. 5.4

5.4. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, dringt nicht durch. Der Beschwerdeführer argumentiert, dass die tatsächlichen und rechtlichen Fragen vor der Sicherheits-, Justiz- und Sportdirektion und vor Vorinstanz "im Grundsatz dieselben waren". Daher verhalte sich die Vorinstanz widersprüchlich, wenn sie zwar in ihrem eigenen Beschwerdeverfahren "angesichts der sich stellenden Fragen" die Vertretung durch einen Rechtsbeistand als geboten bezeichne, aber nicht im Beschwerdeverfahren vor der Sicherheits-, Justiz- und Sportdirektion. Dem Beschwerdeführer ist beizupflichten, dass darin ein Widerspruch liegt. Allerdings bedeutet dies nicht, dass die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege vor der Sicherheits-, Justiz- und Sportdirektion rechtswidrig wäre. Die Vorinstanz begründet überzeugend, dass die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug in den meisten Fällen keine grossen Schwierigkeiten bereitet, weshalb zumindest im verwaltungsrechtlichen Verfahren in der Regel kein unentgeltlicher Rechtsbeistand notwendig ist. Die Vorinstanz legt auch schlüssig dar, dass die Fragen der Verlegung in den offenen Vollzug und der Erstellung eines Vollzugsplans keine grösseren Schwierigkeiten bieten. Diese Erwägungen werden nicht willkürlich oder bundesrechtswidrig, nur weil die Vorinstanz im vorinstanzlichen Verfahren einen grosszügigeren Massstab anlegt.