Citation: 9C_529/2021 E. 4.2.3

4.2.3. Schliesslich wäre die Stellungnahme von Dr. med. F.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom 16. April 2021 entgegen der Auffassung der Vorinstanz sehr wohl in die Würdigung mit einzubeziehen gewesen, nachdem sie nicht einmal einen Monat nach Verfügungserlass datiert und keine Hinweise auf eine zwischenzeitliche Veränderung vorliegen (E. 3.2.1 hiervor). Darin wird eine psychiatrische Behandlung oder Beurteilung der Leistungsfähigkeit vor dem Hintergrund der Schmerzproblematik als indiziert erachtet. Der Internist beschreibt, dass er den Beschwerdeführer am 9. April 2021 bei den Psychiatrischen Diensten G.________ angemeldet habe. Damit bestehen zumindest Anhaltspunkte für psychische (Folge-) Beschwerden bei (gemäss Dr. med. C.________, vgl. E. 4.2.2 hiervor) organisch begründeter Schmerzproblematik. Der medizinische Sachverhalt erscheint abklärungsbedürftig und die Einschätzung von Dr. med. B.________ nicht als umfassend (zur Eignung von Berichten behandelnder Ärzte, versicherungsinterne Beurteilungen in Zweifel zu ziehen: BGE 135 V 465 E. 4.5 f.).