Citation: I 235/02 14.10.2002 E. 3

Es fragt sich, ob der Beschwerdegegner wegen seiner Leiden Probleme bei der Stellensuche hat. Gemäss Gutachten der MEDAS vom 20. März 2001 ist der Versicherte in den Beschwerden angepassten Tätigkeiten (d.h. in sämtlichen körperlich leichten bis mittelschweren wechselbelastenden Tätigkeiten ohne Arbeiten in Zwangspositionen, vornübergeneigt, mit erhobenen Armen oder Überkopf) zu 100% arbeitsfähig; insbesondere liegt auch aus psychiatrischer Sicht in diesem Rahmen keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor. Damit besteht eine vollständige Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten, ohne dass weitere Einschränkungen ersichtlich wären. Dem Versicherten stehen deshalb auf dem - für alle erwerblich orientierten Leistungen der Invalidenversicherung massgebenden (Ulrich Meyer-Blaser, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, Zürich 1997, S. 8 unten) - ausgeglichenen hypothetischen Arbeitsmarkt genügend zumutbare Stellen offen (zu denken ist insbesondere an leichtere Kontroll- und Überwachungstätigkeiten), zu deren Finden die spezifischen Fachkenntnisse der mit der Invalidenversicherung betrauten Behörden nicht notwendig sind. Damit besteht nach dem Gesagten kein Anspruch auf Arbeitsvermittlung durch die Invalidenversicherung. Die von der Vorinstanz vorgesehene Koordination mit den Organen der Arbeitslosenversicherung erübrigt sich deshalb.