Citation: 2C_352/2023 E. A

A.a. Die thailändische Staatsangehörige A.________ (geb. 1977), die in den Ausweisdokumenten als männliche Person erfasst ist, reiste am 25. Dezember 2004 in die Schweiz ein, wo ihr nach der Eheschliessung mit der Schweizer Bürgerin B.________ eine Aufenthaltsbewilligung im Familiennachzug erteilt wurde. Diese wurde in der Folge regelmässig verlängert, auch nach dem Getrenntleben der Eheleute ab 2013, zuletzt am 25. November 2019. A.b. Während ihrer Anwesenheit in der Schweiz trat A.________ wiederholt strafrechtlich in Erscheinung: Verurteilung zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen und einer Busse von Fr. 1'300.-- wegen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz vom 14. Juni 2017; Bestrafung mit einer Busse von Fr. 600.-- sowie von Fr. 1'000.-- vom 30. Januar 2018 bzw. 30. Oktober 2018 wegen mehrfachen vorsätzlichen Ausübens der Prostitution an einer verbotenen Örtlichkeit sowie Verurteilung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 16 Monaten und einer bedingten Geldstrafe von 155 Tagessätzen wegen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz (mehrfache Begehung), Verbrechens gegen das Betäubungsmittelgesetz wegen Gehilfenschaft sowie rechtswidrigen Aufenthalts und mehrfacher Täuschung der Ausländerbehörden. A.c. Darüber hinaus war A.________ im September 2019 mit drei hängigen Betreibungen und sechs Verlustscheinen im Gesamtbetrag von rund Fr. 40'000.-- verzeichnet.