Citation: 2C_563/2022 E. G

G.a. Die Mietergesellschaft erhebt mit Eingabe vom 13. Juli 2022 beim Bundesgericht Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Sie beantragt der "rechtserhebliche Sachverhalt sei korrekt festzustellen", eventualiter seien "die Leistungen an die nahestehende Person zu Drittpreisen abzurechnen bzw. die Rechtssache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen". Sodann seien die "Frühlingswochen als geschäftsmässig begründet zu betrachten", die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens neu zu verteilen und der Mietergesellschaft eine "höhere Parteientschädigung" zuzüglich Mehrwertsteuer zuzusprechen. G.b. Die Begründung geht hauptsächlich dahin, dass die Mietergesellschaft gegenüber dem wirtschaftlich Berechtigten keinerlei Leistungen erbracht habe. Die vorinstanzlichen Erwägungen seien in sich widersprüchlich: Mangels eigenen Personals sei es der Mietergesellschaft von vornherein benommen gewesen, Beherbergungsleistungen an den wirtschaftlich Berechtigten und dessen Familie zu erbringen. Das Bundesverwaltungsgericht habe insofern richtig festgehalten, dass die Beherbergungsleistungen einzig von der Betreibergesellschaft ausgegangen seien. Den Quartalsrechnungen lasse sich sodann entnehmen, dass das Chalet "ausschliesslich und das ganze Jahr" zur alleinigen Nutzung an die Betreibergesellschaft übergeben worden sei. G.c. Zur Bemessung der Leistungen an den wirtschaftlich Berechtigten sei zu kritisieren, dass das Bundesverwaltungsgericht die annäherungsweise Ermittlung nur zurückhaltend und damit gegen die Kognitionsregeln verstossend geprüft habe. In die Bemessungsgrundlage einzubeziehen seien einzig die (Unter-) Mietleistungen, nicht aber die Hotellerieleistungen, da diese auch nach Ansicht der Vorinstanz von der Betreibergesellschaft erbracht worden seien. Die auf der Website veröffentlichen Ansätze enthielten auch die Hotellerieleistungen, ferner auch den Abholservice in Grossbritannien. Die Vorinstanz habe dies gehörsverletzend und willkürlich übersehen; sie habe die erforderlichen Abklärungen unterlassen. Die geschäftsmässige Begründetheit des Aufenthalts im Frühling sei auch aufgrund dessen gegeben, dass Unterhaltsarbeiten regelmässig in dieser Saison vorgenommen würden. Aus den Rechnungen und der Erfolgsrechnung gehe dies ohne Weiteres hervor. Die Mietergesellschaft verfüge über kein eigenes Personal, sodass die Beaufsichtigung der Arbeiten zwangsläufig in den Händen des Vorsitzenden der Geschäftsführung gelegen sei.