Citation: 1P.332/2004 29.09.2004 E. 2

2.1 Das Obergericht hat das Entschädigungsbegehren, soweit es darauf eingetreten ist, einerseits mit dem Argument abgewiesen, der Beschwerdeführer habe das Strafverfahren zumindest leichtfertig verursacht, weshalb ihm eine Entschädigung zu verweigern sei. Andererseits hat es erwogen, die von der Staatsanwaltschaft abgewiesenen Ansprüche seien nicht belegt. Der Beschwerdeführer hätte seine Forderungen daher auf dem Weg des Verantwortlichkeitsprozesses geltend machen müssen. 2.2 Der Beschwerdeführer richtet seine Beschwerde nur gegen den Vorwurf des leichtfertigen Verhaltens. Das zweite Argument, wonach er das falsche Rechtsmittel ergriffen habe, lässt er unangefochten. Eigentlich wäre daher auf seine Beschwerde nicht einzutreten, denn beruht der angefochtene Entscheid auf zwei voneinander unabhängigen Begründungen, muss sich der Beschwerdeführer mit jeder von ihnen auseinander setzen und bezüglich jeder hinreichend dartun, dass der Entscheid verfassungswidrig ist (vgl. dazu Art. 90 Abs. 1 lit. b OG und BGE 121 IV 94 E. 1b; 119 Ia 13 E. 2, je mit Hinweisen). Vorliegend erweist sich die Beschwerde aber ohnehin als unbegründet bzw. aus anderen Gründen als unzureichend.