Citation: 2C_23/2025 E. 3

Materiellrechtlicher Streitgegenstand in der Hauptsache ist nach dem Gesagten einzig das durch das SEM erlassene zehnjährige Einreiseverbot gegen den Beschwerdeführer. Nicht Streitgegenstand bilden demgegenüber der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers sowie die in diesem Zusammenhang ergangenen Entscheide der kantonalen Behörden. Die Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers wurde mit Verfügung des Migrationsamts des Kantons Thurgau vom 22. November 2022 widerrufen. Auf die dagegen erhobenen Beschwerden traten das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 28. August 2024 und das Bundesgericht mit Urteil 2C_481/2024 vom 8. Oktober 2024 nicht ein. Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 18. Dezember 2024 ein Revisionsgesuch des Beschwerdeführers gegen seinen Entscheid vom 28. August 2024 abgewiesen hat. Eine dagegen erhobene Beschwerde ist derzeit beim Bundesgericht hängig (Verfahren 2C_653/2024). Soweit der Beschwerdeführer beantragt, es sei ihm die Niederlassungsbewilligung zu bestätigen, geht sein Rechtsbegehren somit über den Verfahrensgegenstand hinaus, sodass darauf nicht einzutreten ist.