Citation: U 346/03 13.05.2004 E. 2

Vorweg ist zu prüfen, ob das kantonale Gericht (vgl. Erw. 1.1 des angefochtenen Entscheids) auf das bereits im vorinstanzlichen Verfahren gestellte Begehren der Beschwerdeführerin, es seien ihr für den Monat Juni 2001 Taggeldleistungen nach Massgabe einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % auszurichten, zu Recht nicht eintrat. 2.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen und zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung - Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist (BGE 125 V 414 Erw. 1a, 119 Ib 36 Erw. 1b, je mit Hinweisen). 2.2 Die AXA bestimmte weder in der Verfügung vom 12. Juli 2001 noch im Einspracheentscheid vom 23. August 2002 über die Höhe der Taggeldleistungen für den Monat Juni 2001. Die Vorinstanz erkannte daher zutreffend, dass diese Frage nicht zum Anfechtungsgegenstand gehört. Folglich trat das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid zu Recht nicht auf das entsprechende Begehren der Versicherten ein. Was die Beschwerdeführerin mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiegegen vorbringt ist offensichtlich unbegründet.