Citation: 9C_186/2021 E. A

Der 1988 geborene A.________ meldete sich anfangs 2018 unter Hinweis auf zahlreiche gesundheitliche Beeinträchtigungen (u.a.: Hüftgelenksfehlstellung mit Schmerzen, posttraumatische Belastungsstörung nach wiederholtem Missbrauch in der Kindheit, Verdacht auf kombinierte Persönlichkeitsstörung, rezidivierende depressive Störung, Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung [ADHS], Migräneanfälle, Nacken- und Rückenschmerzen nach Schleudertrauma 2013 sowie Substanzabhängigkeiten) bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Solothurn (fortan: IV-Stelle) traf erwerbliche und medizinische Abklärungen. Insbesondere holte sie einen Bericht der Psychiatrischen Klinik B.________ vom 16. Mai 2018 ein sowie ein orthopädisch-psychiatrisches Gutachten der ABI Ärztliches Begutachtungsinstitut GmbH, Basel (Expertise vom 15. Oktober 2018), wozu in der Folge der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) sowie die behandelnden Ärzte und der Psychologe der Psychiatrischen Klinik B.________ Stellung nahmen (der RAD am 12. Dezember 2018 und die Psychiatrische Klinik B.________ am 11. April 2019). Die Stellungnahme der Psychiatrischen Klinik B.________ wurde den Gutachtern nach Rücksprache mit dem RAD nicht vorgelegt. Gestützt auf das ABI-Gutachten lehnte die IV-Stelle mit Verfügung vom 7. Januar 2020 einen Leistungsanspruch (berufliche Massnahmen, Invalidenrente) ab (Invaliditätsgrad: 15 %).