Citation: 2C_1011/2021 E. A

A.a. A.________ (geboren 1986), albanischer Staatsangehöriger, heiratete am 27. Oktober 2015 die Schweizer Staatsangehörige B.________. Aus der Ehe ging am 24. Februar 2016 C.________ hervor. Am 30. November 2016 reiste A.________ im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein und erhielt am 28. Dezember 2016 vom Migrationsamt des Kantons Luzern (Migrationsamt) eine Aufenthaltsbewilligung, welche letztmals bis zum 30. November 2018 verlängert wurde. A.b. Am 19. Februar 2019 ordnete die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der Regionen U.________ und V.________ (KESB) für A.________ eine Begleitbeistandschaft nach Art. 393 ZGB sowie eine Vertretungsbeistandschaft nach Art. 394 Abs. 1 i.V.m. Art. 395 Abs. 1 und 3 ZGB an. A.c. Das Migrationsamt ersuchte am 4. Juni 2020 das Staatssekretariat für Migration (SEM) um Zustimmung zur Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung von A.________. In der Folge stellte das SEM A.________ die Verweigerung der Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung und die Wegweisung in Aussicht und gewährte ihm diesbezüglich am 20. August 2020 (adressiert an einen früheren Rechtsvertreter von A.________, der zu diesem Zeitpunkt über kein Mandat mehr verfügte) und am 17. September 2020 sowie 2. November 2020, adressiert an die eingesetzte Beiständin, das rechtliche Gehör. Seitens A.________ - auch über seine Beiständin nicht - ging keine Stellungnahme ein. A.d. Vom 16. September 2020 bis zum 6. November 2020 befand sich A.________ im Strafvollzug. Per 1. Januar 2021 zog er vom Kanton Luzern in den Kanton Aargau. Mit Entscheid vom 26. Januar 2021 hob die KESB die genannte Beistandschaft per 31. Januar 2021 auf.