Citation: 8C_697/2013 E. 3.5

3.5. Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, seit Behandlungsbeginn bei Dr. med. G.________ im Juni 2010 habe eine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes erreicht werden können. Auch wenn sie nicht mehr in vollem Umfang auf ihrem angestammten Beruf tätig sein könne, habe die Erwerbsfähigkeit von Mai 2010 bis Ende April 2011 kontinuierlich auf 100 Prozent gesteigert werden können. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz sei der Fallabschluss somit am 23. Mai 2010 verfrüht erfolgt. Dr. med. G.________ gibt im Bericht vom 20. Oktober 2010 zwar an, durch osteopathische Therapien und Physiotherapie habe eine diskrete Besserung des cervicospondylogenen Schmerzsyndroms erreicht werden können. Am 20. Mai 2011 hielt derselbe Arzt fest, es würden osteopathische Therapien zur Mobilisierung und Aufrechterhaltung der Funktion des Segmentes C0/1 durchgeführt. Zusätzlich empfahl er eine kräftigende und stabilisierende Physiotherapie. Auch wenn sich der behandelnde Arzt von diesen Massnahmen längerfristig eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit versprach, kann daraus nicht von einer ins Gewicht fallenden Besserung im Sinne der Rechtsprechung ausgegangen werden. Dies hat sich in der Folge denn auch bestätigt. Zwar konnte die Versicherte mit Unterstützung der Arbeitslosenversicherung am 1. Mai 2011 eine Praktikumsstelle als Fachangestellte Gesundheit in einem Alters- und Pflegeheim mit einem Arbeitspensum von 50 Prozent antreten. Die vorgesehene Erhöhung des Pensums auf 80 Prozent ab 1. Dezember 2011 konnte jedoch gesundheitsbedingt nicht realisiert werden. Dass im vorliegenden Fall ab dem 23. Mai 2010 von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch eine namhafte Besserung zu erwarten war, kann folglich mit der Vorinstanz aufgrund der Akten verlässlich verneint werden. Das Vorgehen der AXA und der dieses bestätigende Entscheid des kantonalen Gerichts sind mithin nicht zu beanstanden.