Citation: 5A_608/2018 E. 1.2

1.2. Selbstständig eröffnete Massnahmenentscheide, die vor oder während eines Hauptverfahrens erlassen werden und nur für die Dauer des Hauptverfahrens bzw. unter der Bedingung, dass ein Hauptverfahren eingeleitet wird, Bestand haben, sind Zwischenentscheide im Sinne von Art. 93 BGG, gegen die die Beschwerde nur zulässig ist, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 Bst. a BGG; BGE 134 I 83 E. 3.1). Nicht wieder gutzumachen ist der Nachteil, wenn ihn auch ein für die Beschwerdeführerin günstiger Endentscheid nicht oder nicht vollumfänglich zu beheben vermöchte (BGE 141 III 395 E. 2.5; 137 III 522 E. 1.3 mit Hinweisen). Ausschlaggebend ist somit, wie sich der Zwischenentscheid auf die Hauptsache auswirkt (vgl. BGE 137 III 380 E. 1.2.2). Nach der Rechtsprechung obliegt es der rechtsuchenden Partei darzutun, dass eine der Voraussetzungen gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG erfüllt ist (BGE 137 III 324 E. 1.1; 134 III 426 E. 1.2), es sei denn, deren Vorliegen liege geradezu auf der Hand (BGE 133 III 629 E. 2.4.2). Vorliegend ist ein drohender nicht wieder gut zu machender Nachteil zu bejahen, da die Wahrscheinlichkeit für die Beschwerdeführerin grösser ist, dem Beschwerdegegner auf dem Gemeindegebiet von U.________ zu begegnen, als wenn diesem der Aufenthalt in dieser Gemeinde grundsätzlich verboten wird. Auch ein für die Beschwerdeführerin günstiger Ausgang des Hauptsacheverfahrens kann die Ängste der Beschwerdeführerin, dem Beschwerdegegner zu begegnen, nicht aus der Welt schaffen.