Citation: 1P.109/2005 04.05.2005 E. 1

Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um eine selbstständig eröffnete letztinstanzliche Zwischenverfügung betreffend Ausstand bzw. Ablehnung des Untersuchungsrichters im Strafprozess. Dagegen ist die staatsrechtliche Beschwerde zulässig (Art. 87 Abs. 1 OG). Die Beschwerdeführerin wurde nicht von strafprozessualer Haft betroffen. Soweit sie sich auf die Verfahrensgarantien von Art. 31 Abs. 3 BV bzw. Art. 5 Ziff. 3 EMRK beruft, ist sie grundsätzlich nicht beschwerdelegitimiert (Art. 88 OG). Soweit in der Beschwerdeschrift Fragen aufgeworfen werden, die nicht Streitgegenstand des angefochtenen Entscheides bilden (Strafanzeige gegen den Amtsstatthalter, Entschädigungs- und Genugtuungsansprüche usw.), kann darauf ebenfalls nicht eingetreten werden (Art. 84 Abs. 1 OG). Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen von Art. 84 ff. OG sind erfüllt.