Citation: 1C_690/2017 E. A

Mit Schreiben vom 14. August 2017 erstattete A.________ Strafanzeige gegen B.________, Leiterin der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) "...", wegen Ehrverletzung gemäss Art. 173 ff. StGB. Er beanstandete Äusserungen von B.________, welche diese anlässlich ihrer Einvernahme als Auskunftsperson (mutmassliches Opfer) am 16. Februar 2017 im Rahmen des gegen A.________ geführten Strafverfahrens betreffend Gewalt und Drohung gegen Beamte etc. gemacht hatte. Gegenstand des Strafverfahrens gegen A.________ bildete der Vorwurf, er habe B.________ bedroht, als sie am 15. Februar 2017 an einer öffentlichen Veranstaltung in ihrer Funktion als Leiterin der KESB Uster einen Vortrag gehalten hatte. Das Strafverfahren gegen A.________ wurde in der Zwischenzeit eingestellt, nachdem B.________ darauf verzichtet hatte, einen Strafantrag zu stellen. Mit Verfügung vom 28. August 2017 überwies die Staatsanwaltschaft See/Oberland die Strafanzeige von A.________ dem Obergericht des Kantons Zürich mit dem Ersuchen, über die Erteilung bzw. Nichterteilung der Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung gegen B.________ zu entscheiden. Die Staatsanwaltschaft beantragte, die Ermächtigung sei nicht zu erteilen, da nach summarischer Prüfung kein deliktsrelevanter Verdacht vorliege. Mit Beschluss vom 9. November 2017 erteilte das Obergericht der Staatsanwaltschaft die Ermächtigung zur Strafverfolgung von B.________ nicht.