Citation: 1C_290/2022 E. 4.5.1

4.5.1. Die drei Längsparkfelder liegen unmittelbar entlang der Fledermausgasse und halten damit den in Rheinfelden gegenüber Gemeindestrassen geltenden Strassenabstand von 4 m nicht ein (vgl. § 111 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 BauG/AG i.V.m. Bau- und Nutzungsordnung der Stadt Rheinfelden vom 30. April 2003 bzw. 28. April 2004 [BNO]). Sie sind deshalb auf eine Ausnahmebewilligung gemäss § 67a BauG/AG oder § 67 BauG/AG angewiesen. Die Vorinstanz erachtete die Voraussetzungen für eine erleichterte Ausnahmebewilligung nach § 67a BauG/AG als erfüllt. Die Beschwerdeführenden vermögen nicht darzulegen, inwieweit die Vorinstanz § 67a BauG/AG willkürlich angewendet haben soll. Die noch vor Vorinstanz umstrittenen Punkte (Qualifikation als Pflichtparkplatz, Vorliegen einer untergeordneten Baute) werden im bundesgerichtlichen Verfahren nicht mehr gerügt. Die Beschwerdeführenden scheinen die willkürliche Anwendung einzig mit dem öffentlichen Interesse an der Verkehrssicherheit begründen zu wollen. Wie bereits erwähnt, durfte die Vorinstanz diesbezüglich frei von Willkür davon ausgehen, dass die Verkehrssicherheit gewahrt bleibt (vgl. E. 3.6 hiervor). Damit erweist sich auch die Rüge der willkürlichen Anwendung von § 67a BauG/AG als unbegründet, soweit sie den Rüge- und Begründungsanforderungen überhaupt entspricht (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. E. 4.1 hiervor).