Citation: 5A_413/2019 E. 3.1

3.1. In Bezug auf den nachehelichen Unterhalt rügt der Beschwerdeführer zum einen die Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 53 Abs. 1 ZPO). So habe sich die Vorinstanz mit den Ausführungen, wonach Art. 125 ZGB keinen Anspruch auf lebenslängliche Gleichstellung der Ehegatten gebe, nicht auseinandergesetzt. Dieser Vorwurf trifft nicht zu. Die Vorinstanz hat zum einen festgehalten, dass es sich um eine lebensprägende Ehe handelt und sich der gebührende Unterhalt der Beschwerdegegnerin grundsätzlich an dem in der Ehe zuletzt gemeinsam gelebten Standard bemisst, was vom Beschwerdeführer u.a. in der Berufungseingabe ausdrücklich anerkannt worden ist. Zum anderen wies die Vorinstanz ausdrücklich darauf hin, dass die Parteien auf die Weiterführung der ehelichen Lebenshaltung Anspruch haben. Entsprechend hat sich die Vorinstanz dazu geäussert, welcher Lebensstandard unter dem Blickwinkel von Art. 125 ZGB relevant ist. Eine Gehörsverletzung liegt damit nicht vor. Dass der Beschwerdeführer mit den vorinstanzlichen Erwägungen nicht einverstanden ist, ändert an dieser Beurteilung selbstredend nichts.