Citation: 6B_571/2020 E. 2.4.3

2.4.3. Die Vorinstanz erwägt im Zusammenhang mit der Strafzumessung, der Beschwerdeführer habe Bier und Bargeld im Gesamtbetrag von ca. Fr. 200'000.-- veruntreut. Ein solcher Deliktsbetrag sei keine Bagatelle mehr, dürfe aber aufgrund der damit verbundenen diversen Unwägbarkeiten im vorliegenden Fall bei der Strafzumessung nicht als vorrangiges Kriterium behandelt werden. Vielmehr handle es sich um einen blossen Richtwert, welcher als einer von mehreren Punkten zu berücksichtigen sei (angefochtenes Urteil E. 18.1.1 S. 70). Die Vorinstanz trägt zudem den weiteren Tatkomponenten Rechnung, insbesondere der langen Deliktsdauer von 7½ Jahren, dem Umstand, dass der Beschwerdeführer geplant und organisiert handelte, dass er entsprechend den begangenen Veruntreuungen auch die Buchhaltung manipulierte und dass er die Massnahmen der Beschwerdegegnerin 2 zwecks Aufdeckung der Fehlbeträge durch Manipulationen im Bereich der installierten Videoüberwachung aktiv torpedierte (angefochtenes Urteil E. 18.1.1 f. S. 70 f.).