Citation: 1E.2/2006 31.03.2006 E. 1

Angefochten ist der Entscheid des in der Sache zuständigen Departementes über eine enteignungsrechtliche Einsprache (vgl. Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Enteignung [EntG, SR 711]). Solche Einspracheentscheide unterliegen grundsätzlich der Verwaltungsgerichtsbarkeit (Art. 99 Abs. 1 lit. c OG). Das Departement hat im vorliegenden Verfahren indes nur darüber befunden, ob die Einsprechenden durch das umstrittene Projekt in ihren nachbarrechtlichen Ansprüchen betroffen seien; mit den gestellten Planänderungsbegehren hat es sich nicht befasst. Auch das Bundesgericht hat daher im vorliegenden Verfahren lediglich darüber zu entscheiden, ob die Beschwerdeführer zu den Enteigneten zählen. Wäre dies - entgegen dem Departement - zu bejahen, wäre die Sache zu materieller Beurteilung an die erstinstanzliche Einsprachebehörde zurückzuweisen. Auf die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gestellten Begehren um Planänderung und um Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung ist daher von vornherein nicht einzutreten.