Citation: 6B_658/2009 27.11.2009 E. 1

1.1 Dem angefochtenen Urteil liegt in Bezug auf den Schuldspruch des Betruges zum Nachteil der Beschwerdegegnerin 1 folgender Sachverhalt zugrunde: Der Beschwerdeführer war CEO der Firma A.________. Als solcher unterzeichnete er am 5. Juli 2004 einen Investitionsvertrag, in welchem vereinbart wurde, dass die Beschwerdegegnerin 1 als Investorin der Firma A.________ einen Betrag von Fr. 25'000.-- als Kapital zur Verfügung stelle. Diese verpflichtete sich im Gegenzug zur Leistung von Zins zu 10% pro Monat an die Beschwerdegegnerin 1 bis zur Rückzahlung der Investition. Die Mindestlaufzeit des Vertrages wurde auf 2 Jahre festgesetzt. Im Vertrag wurde ferner festgehalten, dass der Betrag dem Beschwerdeführer in bar ausgehändigt wurde. Am 20. Juli 2004 unterzeichneten die Parteien einen weiteren Investitionsvertrag gleichen Inhalts, wobei das Kapital dem Beschwerdeführer von der Beschwerdegegnerin 1 am selben Tag wiederum in bar ausgehändigt wurde. Schliesslich überwies die Beschwerdegegnerin 1 auf Ersuchen des Beschwerdeführers am 8. Oktober 2004 einen Betrag von Fr. 20'000.-- auf das Konto der A.________. Der Beschwerdeführer leitete die ihm in bar überreichten Gelder nicht an die Firma A.________ weiter, sondern verbrauchte sie für eigene Zwecke. Den auf das Konto der Firma A.________ überwiesenen Betrag, welcher in der Buchhaltung der Firma nicht erfasst wurde, hob der Beschwerdeführer zur Verwendung für persönliche Zwecke ab. Mit notarieller Urkunde vom 8. Februar 2005 erwarb die Beschwerdegegnerin 1 in Polen ein Grundstück. In diesem Zusammenhang hatte der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin 1 vorgängig einen Betrag von Fr. 10'000.-- übergeben. Am 30. August 2004 hatte die A.________ eine Zinszahlung in der Höhe von Fr. 2'500.-- auf das Konto der Beschwerdegegnerin 1 bei der PostFinance überwiesen. Am 28. Juli und 2. August 2005 erfolgten zwei weitere Überweisungen von Fr. 190.-- bzw. Fr. 200.--. Bereits vor diesen Überweisungen kündigte die Beschwerdegegnerin 1 am 12. April 2005 den Investitionsvertrag per 30. April 2005 und forderte die Erstattung der Ausstände in Höhe von Fr. 52'000.--. Am 26. Mai 2005 reichte sie Strafanzeige wegen Betruges ein. Über den Beschwerdeführer war am 6. April 2004 der Konkurs eröffnet worden. Der Abschluss des Konkurses erfolgte am 17. August 2004 (angefochtenes Urteil S. 6 ff.; erstinstanzliches Urteil S. 5 ff.; vgl. auch Beschwerde S. 4 ff.). 1.2 Die Vorinstanz nimmt in tatsächlicher Hinsicht an, bei den Investitionsverträgen handle es sich um reine Darlehensverträge. Als Darlehen sei auch die Überweisung von Fr. 20'000.-- durch die Beschwerdegegnerin 1 an die A.________ zu würdigen. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers seien diese Darlehen nicht ihm persönlich gewährt, sondern zu Gunsten der A.________ ausgerichtet worden. Die Überweisung des Betrages von Fr. 20'000.-- sei denn auch direkt auf ein Konto der Firma erfolgt, und die erste und einzige Darlehenszinszahlung von Fr. 2'500.-- sei vom Konto dieser Gesellschaft überwiesen worden. Schliesslich habe der Beschwerdeführer auch den Betrag von Fr. 10'000.--, welchen er im Februar 2005 der Beschwerdegegnerin 1 übergeben habe, vom Konto der A.________ abgehoben (angefochtenes Urteil S. 13 ff.). In rechtlicher Hinsicht gelangt die Vorinstanz zum Schluss, der Beschwerdeführer habe die Beschwerdegegnerin 1 arglistig zur vermögensschädigenden Gewährung der Darlehen bewegt und sich unrechtmässig bereichert. Die Beschwerdegegnerin 1 habe um den Konkurs des Beschwerdeführers gewusst. Dieser habe ihr mitgeteilt, dass er deswegen mit der A.________ zusammenarbeite. So habe er erwirkt, dass die Beschwerdegegnerin 1 ihm für diese Firma Geld übergeben habe. Er habe sie aber nicht darüber aufgeklärt, dass er zum Abschluss von Darlehensverträgen für die A.________ nicht bevollmächtigt gewesen sei. Ausserdem hätten er und die Beschwerdegegnerin 1 ein kollegiales Verhältnis gepflegt, aufgrund dessen sie keine Nachforschungen über seine Bevollmächtigung angestellt habe. Indem der Beschwerdeführer die Beträge von Fr. 75'000.-- (recte: Fr. 70'000.--; vgl. Beschwerde S.9) nicht an die A.________ weitergeleitet bzw. einen Betrag von Fr. 20'000.-- von deren Konto abgehoben und für eigene Zwecke verwendet habe, habe er sich des mehrfachen Betruges schuldig gemacht (angefochtenes Urteil S. 17 ff.). Demgegenüber nahm die erste Instanz an, sowohl für den Beschwerdeführer wie auch für die Beschwerdegegnerin 1 sei klar gewesen, dass die Gelder für die Geschäftstätigkeit des Beschwerdeführers übergeben worden seien. Es fehle daher an einer arglistigen Täuschung (erstinstanzliches Urteil S. 82 ff.).