Citation: 5A_463/2022 E. 8.1

8.1. Nach dem Ausgeführten ist die Beschwerde unbegründet und abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Damit besteht kein Anlass, auf die vorinstanzliche Kostenregelung einzugehen, die nicht unabhängig vom Verfahrensausgang angefochten ist. Entsprechend dem Ergebnis des bundesgerichtlichen Verfahrens sind die Gerichtskosten (inkl. den Kosten für die Kindesvertreterin; vgl. Urteil 5A_529/2014 vom 18. Februar 2015 E. 8.3) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG) und hat dieser der Beschwerdegegnerin die Parteikosten zu ersetzen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Der Beschwerdeführer ersucht vor Bundesgericht jedoch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung. Da die diesbezüglichen Voraussetzungen erfüllt sind (Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG), ist dieses Gesuch gutzuheissen. Damit sind die Gerichtskosten vorläufig auf die Bundesgerichtskasse zu nehmen und ist dem Beschwerdeführer seine Vertreterin als unentgeltliche Rechtsbeiständin beizuordnen und diese aus der Bundesgerichtskasse zu entschädigen. Hingegen hat der Beschwerdeführer die Entschädigung der Beschwerdegegnerin selbst zu tragen, weil von der unentgeltlichen Rechtspflege nur die eigenen, nicht aber die Kosten der Gegenpartei erfasst werden (Urteil 5A_138/2012 vom 26. Juni 2012 E. 7). Der Beschwerdeführer wird darauf hingewiesen, dass er der Bundesgerichtskasse Ersatz zu leisten hat, falls er dazu später in der Lage ist (Art. 64 Abs. 4 BGG).