Citation: 2C_265/2022 E. 6

Der Beschwerdeführer beruft sich sodann auf den Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 BV). Er wirft dem Kantonalen Steueramt vor, ihn mit falschen Angaben getäuscht und in die Irre geführt zu haben. Er sei in der Folge irrtümlicherweise davon ausgegangen, dass die Erhöhung des Eigenmietwerts im Veranlagungsverfahren beanstandet werden müsse. Diese irrige Wahrnehmung des Beschwerdeführers habe das Kantonale Steueramt auch dann nicht korrigiert, als sich der Beschwerdeführer mit seiner Einsprache an das Kantonale Steueramt gewendet habe. Stattdessen habe das Kantonale Steueramt die Einsprache an die Steuerkommission Neuenhof überwiesen, obschon es für die Überprüfung des Eigenmietwerts grundsätzlich zuständig gewesen wäre.