Citation: 2C_773/2019 E. 3.5.2

3.5.2. Eine Rückkehr des Beschwerdeführers in sein Heimatland erscheint auch zumutbar: Er hat den überwiegenden und prägenden Teil seines Lebens im Kosovo verbracht und ist mit einer Landsfrau verheiratet. Gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen habe er von der Schweiz aus regelmässig Ferien in seiner Heimat verbracht, wo er Wohneigentum besitze und noch Angehörige und Bekannte habe (vgl. E. 4.4.1 des angefochtenen Urteils). Es ist somit davon auszugehen, dass er mit den Gepflogenheiten und Bräuchen seines Heimatlands vertraut ist und die Sprache beherrscht. Schliesslich ist der Vorinstanz zuzustimmen, dass eine beruflich-wirtschaftliche Wiedereingliederung des Beschwerdeführers im Kosovo möglich erscheint. Zwar wurde ihm nach einem Unfall ein Invaliditätsgrad von 34 % attestiert, weshalb ihm eine SUVA-Rente in der Höhe von Fr. 24'102.-- pro Jahr ausbezahlt wird; dennoch war er stets in der Lage, zumindest einer Teilzeit-Erwerbstätigkeit nachzugehen und für seine fünfköpfige Familie finanziell zu sorgen (vgl. E. 4.4.1 des angefochtenen Urteils). Weshalb es ihm nicht möglich sein sollte, eine passende Arbeitsstelle im Kosovo zu finden, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht substantiiert dargetan. Der Umstand, dass die Wirtschaftslage in seinem Herkunftsland schwieriger ist als in der Schweiz reicht praxisgemäss nicht aus, um eine Rückkehr als unzumutbar erscheinen zu lassen (vgl. BGE 137 II 345 E. 3.2.3 S. 350; Urteil 2C_368/2015 vom 15. September 2015 E. 3.2.3).