Citation: 4P.108/2003 31.07.2003 E. 6

Alsdann rügt die Beschwerdeführerin, das Obergericht habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör und willkürfreie Behandlung verletzt, da es auf gewisse Rügen der Verletzung des rechtlichen Gehörs und der entsprechenden Begründungspflicht materiell nicht eingetreten sei. Die Beschwerdeführerin legt jedoch nicht dar, inwiefern ihr dadurch - trotz der Aufhebung des Urteils des Schiedsrichters wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs - ein Nachteil erwachen sein soll. Ein solcher Nachteil ist auch nicht ersichtlich, da der Einzelschiedsrichter einen neuen Entscheid zu fällen und zu begründen hat und er dabei das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin gewähren muss. Auf die Rüge, das Obergericht habe zu Unrecht nicht alle gegen den aufgehobenen Entscheid gerichteten Rügen materiell behandelt, ist daher mangels eines hinreichenden Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten. Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, das Obergericht habe gewisse Rügen der Aktenwidrigkeit willkürlich abgewiesen, ist auf die Beschwerde mangels einer rechtsgenüglichen Begründung nicht einzutreten. Damit kann offen bleiben, ob diese Rügen, welche nicht die Zuständigkeitsfrage betreffen, im Rahmen der Anfechtung des angefochtenen Zwischenentscheides vorgebracht werden können (vgl. E. 1 hievor).