Citation: 5A_442/2024 E. 1

Der Beschwerdeführer hat eine im Jahr 2020 geborene Tochter, wobei er mit der Mutter nicht verheiratet ist und auch nicht mit ihr zusammen lebt. Mit Entscheid vom 17. September 2020 entzog die KESB der damals noch allein sorgeberechtigten Mutter definitiv das Aufenthaltsbestimmungsrecht, unter Platzierung des Kindes, Gewährung eines begleiteten Besuchsrechts und Errichtung einer Beistandschaft. Nach der Kindesanerkennung durch den Beschwerdeführer entzog die KESB mit Entscheid vom 16. April 2021 auch diesem das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Mit Entscheid vom 10. März 2022 entzog die KESB beiden Elternteilen die elterliche Sorge im Bereich der gesundheitlichen Betreuung. Am 29. April 2022 ordnete sie das Besuchsrecht der Eltern neu (wöchentlich begleitete Besuche von 90 Minuten). Am 20. März 2023 wurde ein kinder- und jugendpsychiatrisches Gutachten erstattet. Am 28. September 2023 wies die KESB die elterlichen Anträge auf Rückplatzierung ab, modifizierte aber das Besuchsrecht des Vaters (wöchentlich unbegleitete Besuche von 90 Minuten). Mit Entscheid vom 25. April 2024 dehnte die KESB das unbegleitete Besuchsrecht des Beschwerdeführers auf drei Stunden aus und regelte weitere Kindesbelange; namentlich die Anträge auf Rückplatzierung und Wiederherstellung der elterlichen Sorge im gesundheitlichen Bereich wies sie ab. Auf die hiergegen erhobene Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Bern mangels hinreichender bzw. verständlicher Begründung nicht ein. Mit Beschwerde vom 5. Juli 2024 (Postaufgabe 6. Juli 2024) wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht mit den Begehren, das Obergericht sei anzuweisen, auf den Wiedererwägungsantrag und den Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege einzutreten.