Citation: 4P.199/2003 24.02.2004 E. 4

4.1 Sodann rügt die Beschwerdeführerin eine Verletzung des Willkürverbots. 4.2 Gemäss Art. 9 BV hat jede Person Anspruch darauf, von den staatlichen Organen ohne Willkür behandelt zu werden. Ein Entscheid ist nicht schon dann willkürlich, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst dann, wenn er im Ergebnis offensichtlich unhaltbar ist. Dies ist namentlich dann der Fall, wenn er eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt (BGE 129 I 8 E. 2.1, mit Hinweisen). 4.3 Zur Begründung der Willkür bringt die Beschwerdeführerin vor, das Kantonsgericht habe zu Unrecht das Vorliegen eines Schiedsgutachtervertrages bejaht. So sei auf Grund der vom Kantonsgericht zitierten Korrespondenz nicht erkennbar, dass die Parteien daran gedacht hätten, die richterliche Kompetenz zur definitiven Sachverhaltsfeststellung auszuschliessen. Die Rüge ist offensichtlich unbegründet. So wurde der Vorschlag der Beschwerdeführerin, dass die Parteien die Feststellungen des Fachexperten akzeptieren, von der Beschwerdegegnerin angenommen. Daraus kann willkürfrei geschlossen werden, die Parteien hätten insoweit eine richterliche Überprüfung ausschliessen wollen. Davon geht denn auch die Beschwerdeführerin aus, wenn sie geltend macht, Art. 6 KSG sei auf den vorliegenden Schiedsgutachtervertrag zumindest analog anwendbar. 4.4 Alsdann behauptet die Beschwerdeführerin, das Gutachten der EMPA sei offenbar fehlerfrei (recte: fehlerhaft) und willkürlich, sodass es nicht verbindlich sein könne. Damit legt die Beschwerdeführerin nicht dar, inwiefern das beanstandete Gutachten offensichtlich unhaltbar sein soll, weshalb auf diese Rüge mangels einer hinreichenden Begründung nicht einzutreten ist (E. 1.2 hievor).