Citation: U 373/01 04.07.2002 E. 4

4.- Was schliesslich die bestrittene Taggeldzahlung für die Zeit vom 1. Oktober 1997 bis zum 31. Dezember 1999 betrifft, ist davon auszugehen, dass die SUVA dem Versicherten am 8. September 1997 mitgeteilt hat, er werde ab 1. Oktober 1997 als zu 50 % arbeitsfähig und in diesem Umfang als vermittlungsfähig in der Arbeitslosenversicherung erachtet, weshalb das Taggeld auf diesen Zeitpunkt auf 50 % herabgesetzt werde. Gegen die entsprechende Verfügung vom 28. November 1997 hat der Versicherte am 23. Dezember 1997 Einsprache erhoben, ohne den Nichterhalt des Taggeldes geltend zu machen (oder einen Antrag auf Weiterausrichtung zumindest des halben Taggeldes zu stellen). Nach den Akten hat er auch in der Folge nie wegen des Taggeldes interveniert. Erst in der Einsprache vom 16. Dezember 1999 gegen die Verfügung vom 3. Dezember 1999 und damit mehr als zwei Jahre nach der Herabsetzung des Taggeldes auf 50 % brachte er erstmals vor, kein Taggeld mehr bezogen zu haben. Aus einer Aktennotiz vom 19. November 1997 über ein Gespräch mit der IV-Berufsberatung ist indessen zu schliessen, dass das halbe Taggeld ausbezahlt worden ist. Hiefür spricht auch eine weitere Aktennotiz, aus welcher hervorgeht, dass die Steuerverwaltung der Stadt Q.________ der SUVA am 9. September 1999 mitgeteilt hatte, dass der Versicherte seit dem 10. März 1999 in Q.________ wohnhaft und ab diesem Datum nicht mehr quellensteuerpflichtig sei, worauf der zuständige Mitarbeiter der SUVA feststellte, dass bei den Taggeldzahlungen an den Versicherten weiterhin die Quellensteuer abgezogen worden war, und eine entsprechende Korrektur veranlasste. Die Behauptung des Beschwerdeführers, er habe in der fraglichen Zeit keine Taggelder erhalten, ist mit dem kantonalen Gericht daher als unglaubwürdig zu werten. Zu weiteren Beweiserhebungen besteht kein Anlass.