Citation: 7B_1121/2024 E. 6.2

6.2. Dem kann nicht gefolgt werden: Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung erstreckt sich die notwendige Verteidigung im Hauptverfahren grundsätzlich nicht auf Beschwerdeverfahren. In solchen Fällen kommt - jedenfalls wenn die beschuldigte Person Beschwerde führt - einzig die amtliche Verteidigung nach den allgemeinen Regeln der unentgeltlichen Rechtspflege in Betracht (Urteil 7B_218/2022 vom 23. Oktober 2023 E. 2.2.11 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer hat in seiner kantonalen Beschwerde keinen Antrag auf amtliche Verteidigung beziehungsweise unentgeltliche Rechtspflege gestellt und mit Replik vom 12. September 2024 lediglich angemerkt, die Kostennote seines Rechtsbeistands werde nachgereicht. Bei dieser Sachlage musste die Vorinstanz nicht damit rechnen, dass der Beschwerdeführer noch ein Gesuch um amtliche Verteidigung beziehungsweise unentgeltliche Rechtspflege stellen wird. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass sie die Einreichung der in Aussicht gestellten Kostennote nicht abgewartet und dem Beschwerdeführer folglich im angefochtenen Entscheid - mangels entsprechenden Antrag - keine amtliche Verteidigung beziehungsweise unentgeltliche Rechtspflege gewährt hat. Aus den Vorakten geht im Übrigen hervor, dass die Vorinstanz das erst am 19. September 2024 gestellte Gesuch des Beschwerdeführers um amtliche Verteidigung beziehungsweise unentgeltliche Rechtspflege materiell geprüft und mit Verfügung vom 14. Oktober 2024 zufolge Aussichtslosigkeit abgewiesen hat.