Citation: 8C_751/2017 E. 5.1.3

5.1.3. Vorliegend hat das kantonale Gericht verbindlich festgestellt, dass das Arbeitsverhältnis der Beschwerdeführerin mit dem Spital B.________ auf den 31. Mai 2012 aufgelöst worden war. Die danach fliessenden Leistungen des ehemaligen Arbeitgebers basierten auf einer gesetzlichen Grundlage über die Lohnfortzahlung nach Auflösung des Arbeitsverhältnisses und nicht mehr auf einem weiterhin andauernden Austausch von Arbeit und Geld (§ 6 Abs. 1 i.V.m. § 3 Abs. 1 der Verordnung über die Lohnansprüche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit oder Unfalls des Regierungsrats des Kantons Baselland [SGS 153.12]). Hätte die Beschwerdeführerin vor Ablauf der 730 Tage ihr Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit wieder ganz oder teilweise erlangt, hätte sie diese nicht am Spital B.________ verwerten können oder ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen müssen, da kein Arbeitsverhältnis mehr bestand. Die Zahlungen des Spitals B.________ hatten nach dem 31. Mai 2012 also nicht mehr den Charakter von Lohn, obwohl sie als solche bezeichnet wurden, sondern von Krankentaggeld oder sozialen Hilfeleistungen. Damit ist dem kantonalen Gericht zu folgen, dass die Beschwerdeführerin innert der Rahmenfrist nur während zehn Monaten einer beitragspflichtigen Beschäftigung nachgegangen ist.