Citation: 2C_95/2021 E. 5.2.1

5.2.1. Die Vorinstanz bezweifelt nicht, dass der beschwerdeführende Arzt freitags und samstags in der Arztpraxis in U.________ vor Ort war. Sie beachtet indes, dass die Arztpraxis gemäss den Öffnungszeiten auf der Praxisbeschilderung am Freitagnachmittag und am Samstag geschlossen gewesen sei. Wie die Beschwerdeführer geht auch die Vorinstanz davon aus, dass die Arztpraxis nicht vollständig ausgelastet gewesen sei. Sodann berücksichtigt die Vorinstanz den Umstand, dass sich gemäss dem Protokoll der Praxisinspektion vom 16. November 2018 der angeblich für die Skype-Konsultation vorgesehene Laptop in der Ecke des Behandlungszimmers aufgrund der Verkabelung kaum habe bewegen lassen. Die Liege, auf der sich die Patientinnen und Patienten hätten hinlegen können, habe sich auf der anderen Seite des Behandlungszimmers befunden. Ein Stuhl, auf dem sich die Patientinnen und Patienten in die Nähe des Laptops hätten hinsetzen können, habe gefehlt. Eine bewegliche Webcam, die in die Richtung der Patientin oder des Patienten hätte gewendet werden können, sei ebenfalls nicht vorhanden gewesen. Zudem habe die Assistentin des beschwerdeführenden Arztes auf Nachfrage eingeräumt, dass die Verbindung nicht besonders verschlüsselt und damit gegen unbefugte Zugriffe ungesichert gewesen sei. In tatsächlicher Hinsicht kommt die Vorinstanz daher zum Schluss, dass die von den Beschwerdeführern behaupteten Konsultationen per Skype zu keiner Zeit stattgefunden hätten (vgl. E. 5.5 des angefochtenen Urteils).