Citation: 5C.222/2006 14.02.2007 E. 2

Der Kläger macht geltend, er habe nicht einfach aus eigener Initiative eine Klage auf Haftung aus Art. 143 Abs. 2 SchKG eingereicht, sondern ihm sei vom Betreibungsamt Frist zur Klage gemäss Art. 107 SchKG gegen die Bank Y.________ angesetzt worden. Das Kantonsgericht habe diese Bestimmung, welche eine Norm des Bundesrechts sei, bewusst oder fälschlicherweise nicht angewandt oder nicht anwenden wollen. Die Parteirollenverteilung sei durch die betreibungsamtliche Verfügung vorgegeben und als Drittansprecher müsse er nicht auf Feststellung klagen, sondern auf Entlassung des Vermögensstücks, von dem er glaube, dass es ihm gehöre. Die örtliche Zuständigkeit richte sich im Übrigen nach Art. 107 Abs. 5 SchKG und das Kantonsgericht sei folglich zuständig gewesen.