Citation: 5A_17/2025 E. 1

Am 31. Mai 2023 machte der Beschwerdegegner beim Bezirksgericht Affoltern ein Eheschutzverfahren anhängig. Die Beschwerdeführerin brachte vor, dass seit anfangs Februar 2023 am Bezirksgericht Breslau in Polen das Scheidungsverfahren anhängig sei und demzufolge kein Eheschutzgesuch mehr gestellt werden könne. Der Beschwerdegegner stellte sich auf den Standpunkt, nach polnischem Zivilprozessrecht werde die Rechtshängigkeit erst durch Zustellung der Klage an den gegnerischen Anwalt begründet, welche am 14. Juni 2023 erfolgt sei. In der Folge entschied das Bezirksgericht am 2. November 2023, dass auf das Eheschutzgesuch eingetreten werde, und lud zur Hauptverhandlung. Die hiergegen erhobene Berufung der Beschwerdeführerin wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 15. November 2024 ab, nachdem es mit dem Amtsgericht Breslau zwecks Klärung des umstrittenen Zustellungsdatums bzw. der Rechtshängigkeit des polnischen Scheidungsverfahrens einen Austausch geführt hatte (offenbar wurde bereits am 24. April 2023 ein 13-seitiges Dokument rechtshilfeweise zugestellt, die 160-seitige Klageschrift aber erst am 14. Juni 2023). Mit Eingabe vom 4. Januar 2025 (Postaufgabe: 6. Januar 2025) wendet sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht. Gleichzeitig verlangt sie die unentgeltliche Rechtspflege.