Citation: 8C_451/2022 E. A

A.________, geboren 1978, arbeitete seit 1. März 2018 als angelernter Bodenleger in der B.________ AG und war in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 8. August 2019 war er als schlafender Beifahrer in dem von seinem Bruder gelenkten Opel Zafira zusammen mit seiner Mutter, seiner Frau und drei seiner vier Kinder aus seinem Heimatland Mazedonien auf der Rückreise in die Schweiz. Auf der Autobahn in Serbien (bei xxx) prallte der Opel bei einer Geschwindigkeit von etwa 130 km/h in das Heck eines Lieferwagens. Während seine Frau und zwei seiner Kinder über Nacht hospitalisiert bleiben mussten, fanden die Ärzte des Spitals C.________ beim Versicherten am Unfalltag ambulant röntgenologisch keine Frakturen. Unmittelbar nach seiner Rückkehr in die Schweiz begab sich der Versicherte am 10. August 2019 notfallmässig ins Universitätsspital D.________, wo nach eingehender bildgebender Untersuchung eine intrakranielle Blutung, eine Fraktur der Schädelkalotte oder der Halswirbelsäule (HWS) ausgeschlossen wurden. Dr. med. E.________, diagnostizierte abschliessend eine Distorsion der HWS Grad II, eine nicht dislozierte Querfraktur des Brustbeins und eine Hüftkontusion links. Die Suva übernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Nach umfangreichen erwerblichen und medizinischen Abklärungen schloss die Suva den Fall per 9. Mai 2021 folgenlos ab (Verfügung vom 13. April 2021) und hielt daran mit Einspracheentscheid vom 14. September 2021 fest.