Citation: 6B_182/2024 E. A

A.________ sollte am 10. August 2021 zwecks Hafteinvernahme aus dem Polizeigefängnis zur Staatsanwaltschaft See/Oberland transportiert werden. Gemäss Anklagevorwurf (Dossier 2) soll sich A.________ bei der Fesselung im Polizeigefängnis aggressiv und renitent verhalten haben. Als er durch die beiden Sicherheitsassistenten der Kantonspolizei Zürich, B.________ und C.________, zum Fahrzeug begleitet wurde, habe er versucht, B.________ zu treten und beiden Sicherheitsassistenten "Schwedenküsse" zu verpassen. Aufgrund des äusserst renitenten Verhaltens von A.________ wurde die Zuführung an die Staatsanwaltschaft abgebrochen. A.________ habe sich geweigert, selbständig zu gehen und habe in die Zelle getragen werden müssen. Als ihm die Handfesseln in der Zelle gelöst wurden, habe er den Zeigefinger von C.________ ergriffen und diesen verdreht, was zu einer mittelschweren Stauchung und einer viertägigen Arbeitsunfähigkeit geführt habe. Durch dieses Verhalten habe sich A.________ der Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte schuldig gemacht.