Citation: I 783/02 18.10.2004 E. 1

1.1 Streitgegenstand bildet das auf Grund der Beschwerdebegehren tatsächlich angefochtene, somit als Prozessthema vor das (erst- oder zweitinstanzliche) Gericht gezogene Rechtsverhältnis (BGE 125 V 413 mit Hinweisen). Sache des Gerichts bleibt es, im jeweiligen Einzelfall unter Berücksichtigung des materiellrechtlichen Kontextes, des massgeblichen Verfügungsinhaltes und der, in Anbetracht der Beschwerde, konkreten Verfahrenslage zu entscheiden, was den zu beurteilenden Streitgegenstand bildet, ferner (unter Umständen), ob die Voraussetzungen für eine Ausdehnung des Prozesses über den Streit-, allenfalls den Anfechtungsgegenstand hinaus (vgl. BGE 122 V 36 Erw. 2a mit Hinweisen) erfüllt sind. Die beschwerdegegnerische Partei kann, sofern sie nicht selber Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben hat, in der Vernehmlassung kein selbstständiges Begehren im Sinne eines Antrages mehr stellen, das über den durch die Verwaltungsgerichtsbeschwerde bestimmten Streitgegenstand hinausgeht (BGE 125 V 413, 124 V 155 Erw. 1, 122 V 244 Erw. 2a, 117 V 295 Erw. 2a, 112 V 99 Erw. 1a, 110 V 51 Erw. 3c mit Hinweisen; vgl. auch BGE 122 V 36 Erw. 2a). 1.2 Die Beschwerdegegnerin beantragt in ihrer Vernehmlassung zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde, der kantonale Entscheid sei aufzuheben und ihre Verfügung vom 9. April 2002 zu bestätigen. Sie macht dazu geltend, sie halte an der in den früheren Rechtsschriften vertretenen Auffassung fest, wonach der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des Versicherungsfalles keinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz gehabt habe und damit die Versicherteneigenschaft bis Ende 2000 fehle. Zwar hat sie den vorinstanzlichen Entscheid innerhalb der 30-tägigen Rechtsmittelfrist des Art. 106 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 132 OG nicht selbst angefochten. Nachdem aber die Versicherteneigenschaft Grundlage des Rentenanspruchs bildet, ist diese vorab zu prüfen, auch wenn mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde lediglich die Rentenhöhe angefochten wird.