Citation: 8C_359/2024 E. 3

In einlässlicher Würdigung der medizinischen Aktenlage stufte die Vorinstanz die Beurteilungen des Suva-Versicherungsmediziners Dr. med. D.________ vom 27. Juli 2022 und 18. Oktober 2022 als beweiskräftig ein. Gestützt darauf erwog sie, die Schmerzbeschwerden seien nicht im geklagten Ausmass objektivierbar, sodass Dr. med. D.________ eine Symptomverdeutlichung festhalte. Sie prüfte und verneinte einen adäquaten Kausalzusammenhang zwischen diesen nicht objektivierbaren Beschwerden und dem Unfallereignis nach den bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) anzuwendenden Kriterien (vgl. Urteil 8C_592/2023 vom 30. Januar 2024 E. 6). In Bezug auf die an der rechten Hand bestehenden Beschwerden mit organischem Korrelat ging die Vorinstanz gestützt auf das von Dr. med. D.________ formulierte Zumutbarkeitsprofil von einer vollen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Bürotätigkeit und in einer angepassten leichten Tätigkeit mit jeweils zusätzlichen Pausen von einer Stunde aus. Dem Einkommensvergleich legte die Vorinstanz einen Validenlohn von Fr. 56'916.95 zugrunde, den die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen im massgebenden Jahr des Rentenbeginns (2022) mutmasslich an den beiden angestammten Arbeitsstellen in einem gesamthaften Arbeitspensum von 60 % erzielt hätte. Das Invalideneinkommen ermittelte die Vorinstanz gestützt auf die Tabellenlöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE). Dabei stellte sie, wie bereits die Beschwerdegegnerin, auf den Medianlohn von Frauen auf dem untersten Kompetenzniveau 1 gemäss Zeile "TOTAL" laut Tabelle TA1 der LSE 2020 ab. Unter Berücksichtigung der betriebsüblichen durchschnittlichen Arbeitszeit von 41,7 Wochenstunden und der Nominallohnentwicklung resultiere für das Jahr 2022 ein Einkommen von Fr. 47'732.66.-. Mit einem angenommenen zumutbaren Pensum von 88 % trug sie den notwendigen Pausen und der damit verminderten Leistungsfähigkeit Rechnung. Einen leidensbedingten Abzug vom Tabellenlohn nahm die Vorinstanz nicht vor. In Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen ergab sich ein Invaliditätsgrad von 16 %.