Citation: 8C_720/2016 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob die Vorinstanz den Anspruch des Beschwerdeführer auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung über den 16. Januar 2015 hinaus zu Recht verneinte. Prozessthema bildet dabei die Frage, ob in diesem Zeitpunkt der medizinische-therapeutische Endzustand erreicht und der Versicherte in seiner angestammten Tätigkeit als Bau-Facharbeiter wieder voll arbeitsfähig war. Das kantonale Gericht hat die zu beachtenden Rechtsgrundlagen zur Leistungspflicht des Unfallversicherers (Art. 6 Abs. 1 UVG; BGE 129 V 181), insbesondere auf den Anspruch auf Heilbehandlung (Art. 10 Abs. 1 UVG), auf Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG), auf eine Invalidenrente Art. 18 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 8 ATSG) und auf eine Integritätsentschädigung (Ar. 24 Abs. 1 UVG) zutreffend dargelegt. Dasselbe gilt bezüglich der Rechtsprechung über den Beweiswert eines ärztlichen Berichtes oder Gutachtens (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3b/ee S. 353). Es wird darauf verwiesen. Zu betonen ist, dass bei Entscheiden gestützt auf versicherungsinterne ärztliche Beurteilungen, die im Wesentlichen oder ausschliesslich aus dem Verfahren vor dem Sozialversicherungsträger stammen, an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen sind. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen, ist eine versicherungsexterne medizinische Begutachtung im Verfahren nach Art. 44 ATSG oder ein Gerichtsgutachten anzuordnen (BGE 139 V 225 E. 5.2 S. 229; 135 V E. 4.4 S. 470).