Citation: 8C_368/2021 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz habe sie mit dem angefochtenen Urteil schlechter gestellt. Eine Schlechterstellung liege insofern vor, als die Vorinstanz entgegen der Beschwerdegegnerin einerseits ein höheres Invalideneinkommen veranschlagt und andererseits den leidensbedingten Abzug von 10 % verweigert habe, obwohl diesbezüglich keine Rügen erhoben worden seien. Die Vorinstanz habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem sie ihr trotz dieser zweifachen Schlechterstellung vorgängig keine Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben habe.