Citation: 8C_384/2021 E. 6.1

6.1. Bereits mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Urteil vom 12. November 1996 ermittelte das kantonale Gericht das massgebende Valideneinkommen basierend auf den statistischen Metzger-Löhnen des damaligen Bundesamtes für Industrie, Gewerbe und Arbeit (BIGA), obwohl der Beschwerdeführer schon 1991 nach dem Erwerb des Wirtepatentes eine Erwerbstätigkeit als Gerant aufgenommen hatte (vgl. Sachverhalt lit. A). Die Vorinstanz stellte mit hier angefochtenem Urteil für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich fest, der Beschwerdeführer habe nach seinem ersten Unfall den damals noch ausstehenden theoretischen Teil seiner Abschlussprüfung zur Lehre als Metzger mit der Note 5,3 bestanden und den erlernten Beruf nach Heilbehandlungsabschluss wieder aufnehmen wollen. Ausschliesslich gesundheitliche Folgen des Unfalles vom 8. März 1986 hätten ihn jedoch zur beruflichen Umorientierung gezwungen. Nichts lasse darauf schliessen, dass er sich auch im Gesundheitsfall mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit beruflich neu orientiert hätte. Sind praxisgemäss auch bei jungen Versicherten grundsätzlich Indizien in Form von konkreten Anhaltspunkten für eine berufliche Weiterentwicklung bereits bei Eintritt des Gesundheitsschadens erforderlich (Urteile 8C_491/2018 vom 13. März 2019 E. 5.1 und 8C_530/2009 vom 1. Dezember 2009 E. 7.2 mit Hinweisen), verzichtete das kantonale Gericht unter den gegebenen Umständen angesichts der klaren Ausgangslage in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung auf ergänzende Abklärungen. Diesbezüglich kann einzig Willkür gerügt werden (BGE 136 I 229 E. 5.3 mit Hinweisen; Urteil 9C_270/2020 vom 13. Juli 2020 E. 5.4.4 mit Hinweis). Inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung das Willkürverbot (Art. 9 BV) verletzt, macht der Beschwerdeführer nicht in einer dem strengen Rügeprinzip (vgl. BGE 144 V 50 E. 4.1 i.f. mit Hinweisen) genügenden Weise geltend und ist nicht ersichtlich.