Citation: 2C_529/2019 E. 5

Der Beschwerdeführer bemängelt, die Vorinstanz äussere sich ungenügend zur Frage seines Rückfallrisikos. Ein solches müsse vorliegen, damit ihm aus freizügigkeitsrechtlicher Sicht die Aufenthaltsbewilligung entzogen werden könne. Den Erwägungen der Vorinstanz zu seinem konkreten Rückfallrisiko sei nicht mehr zu entnehmen, als dass er bereits zweimal verurteilt worden sei. Dies reiche aber gerade im vorliegenden Fall nicht aus, um von einer hinreichenden Wahrscheinlichkeit für die Gefahr eines künftigen Rückfalls auszugehen. Es sei vorliegend dem Umstand Rechnung zu tragen, dass dem Beschwerdeführer bei beiden Verurteilungen der bedingte Vollzug gewährt worden sei. Aufgrund einer günstigen Legalprognose und der zwischen den beiden Delikten liegenden Zeitspanne könne dem Beschwerdeführer ohne anderweitige konkrete Veranlassungen nicht ein Rückfallrisiko angelastet werden. Der Beschwerdeführer bringt im Weiteren vor, sein Verschulden sei vom Bezirksgericht Zürich mit Urteil vom 6. April 2017 als leicht eingestuft worden. Denn er sei trotz des mengenmässig schweren Falls und des Umstands, dass er vorbestraft gewesen sei zu einer verhältnismässig kurzen Freiheitsstrafe von 16 Monaten bedingt verurteilt worden. Sinngemäss rügt der Beschwerdeführer damit eine Verletzung des Grundsatzes der Verhältnismässigkeit.