Citation: 8C_219/2009 25.08.2009 E. 2

2.1 Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann deren Sachverhaltsfeststellung berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Artikel 95 beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). 2.2 Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen über die Anspruchsgrundlage (Art. 28 IVG) und die Voraussetzungen einer Rentenrevision (Art. 17 ATSG) sowie die Rechtsprechung zu den in zeitlicher Hinsicht massgeblichen Referenzpunkten (BGE 133 V 108) und zu den für eine Rentenanpassung massgebenden Gründen (BGE 113 V 273) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass neue medizinische Feststellungen revisionsrechtlich nur bedeutsam sind, wenn sie eine tatsächliche Veränderung der - hier gesundheitlichen - Verhältnisse zum Ausdruck bringen. Hingegen stellt die bloss andere, abweichende Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts keine revisionsbegründende oder im Rahmen der Revision relevante Änderung dar (BGE 112 V 371; SVR 2004 IV Nr. 5 S. 13 E. 2, I 574/02). 2.3 Ebenfalls richtig wiedergegeben hat die Vorinstanz Art. 21 Abs. 4 ATSG, wonach Leistungen vorübergehend oder dauernd gekürzt oder verweigert werden können, wenn sich die versicherte Person einer zumutbaren Behandlung oder Eingliederung ins Erwerbsleben entzieht oder widersetzt, die eine wesentliche Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder eine neue Erwerbsmöglichkeit verspricht. Nach Satz 2 dieser Gesetzesbestimmung muss sie vorher schriftlich gemahnt und auf die Rechtsfolgen hingewiesen worden sein und es ist ihr eine angemessene Bedenkzeit einzuräumen. Gemäss Satz 3 sind Behandlungs- und Eingliederungsmassnahmen, die eine Gefahr für Leben und Gesundheit darstellen, nicht zumutbar. Beizufügen ist, dass Art. 7 Abs. 1 IVG (in der vom 1. Januar 2004 bis 31. Dezember 2007 in Kraft gestandenen Fassung), unter Hinweis auf die Kürzungs- und Verweigerungsmöglichkeiten gemäss Art. 21 Abs. 4 ATSG, die anspruchsberechtigten Personen zusätzlich verpflichtet, die Durchführung aller Massnahmen, die zur Eingliederung ins Erwerbsleben getroffen werden, zu erleichtern.