Citation: 6B_778/2024 E. 3.2.2

3.2.2. Die Vorinstanz erwägt, entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers sei es zulässig, dass die Erstinstanz die Abstandsverhältnisse anhand der Länge der Leitlinien und deren Zwischenräume beurteilt habe. Zudem stimmten die Erkenntnisse aus dem Video mit der Beurteilung der Polizisten und derjenigen des Beschwerdeführers vom Tattag überein. Er selbst habe den Abstand auf unter zwei Fahrzeuglängen eingeschätzt. Sein späterer Einwand, der Abstand sei etwa ein halber Tacho gewesen, sei eine Schutzbehauptung. Das Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach sein Fahrzeug bei ungenügendem Abstand ständig laute Warnsignale abgebe, vermöge das Beweisergebnis nicht infrage zu stellen. Zum einen könne das Warnsignal üblicherweise manuell ausgeschaltet werden. Zum andern habe der Beschwerdeführer angegeben, das Fahrzeug gebe keinen Pfeifton mehr von sich, wenn der ungenügende Abstand eine gewisse Zeit lang unterschritten werde.