Citation: 1P.240/2004 12.05.2004 E. 2

Das Bundesgericht hat bereits im ersten in dieser Sache ergangenen Entscheid 1P.182/2004 (E. 2) dargelegt, dass der Verhaftete Anspruch darauf hat, über die Haftgründe und insbesondere auch über den Tatverdacht informiert zu werden; darauf ist zu verweisen. Es hat den Haftverlängerungsentscheid aufgehoben, weil dem Beschwerdeführer nicht mitgeteilt worden war, wessen er konkret verdächtigt werde. Strittig ist, ob dies in der Zwischenzeit nachgeholt wurde. Im Haftverlängerungsantrag vom 16. April 2004 wird der Beschwerdeführer verdächtigt, er habe am Tötungsdelikt der F.Y.________, die am 27. Januar 2004 ihren Ehemann A.Y.________ erschossen habe, als Gehilfe mitgewirkt, indem er ihr Tage zuvor die Tatwaffe beschafft habe. Dieser Tatvorwurf ist, entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers, in diesem frühen Untersuchungsstadium auch in zeitlicher Hinsicht genügend konkret.