Citation: 8C_234/2018 E. 5.2.3

5.2.3. Nicht stichhaltig ist weiter sein Einwand, die Vorinstanz habe bezüglich seiner Einsätze bei der Feuerwehr den Sachverhalt offensichtlich falsch festgestellt, indem sie von 16 anstatt 17 Einsatztagen im Jahr 2015 ausgegangen sei und im Jahr 2016 sei er ebenfalls mehr als die vorinstanzlich festgestellten 39 Tage im Einsatz gewesen. Ausserdem seien die Einsätze nicht überwiegend nach 19.00 Uhr erfolgt. Bei dieser Rüge verkennt der Versicherte, dass er selbst in der vor kantonalem Gericht eingereichten Beschwerde von 16 Einsatztagen im Jahr 2015 und von deren 39 im Jahr 2016 ausgegangen ist, welchen Standpunkt die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid lediglich wiedergab. Eigene Feststellungen traf sie dazu keine, indem sie einzig feststellte, dass die Feuerwehrtätigkeit überwiegend nach 19.00 Uhr am Abend und daher nicht während der normalen Arbeitszeit stattgefunden habe. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwieweit diese Feststellung offensichtlich unrichtig sein soll. Insbesondere behauptet er nicht, dass ihn die Einsätze an der Ausübung einer unselbstständigen Arbeitnehmertätigkeit gehindert hätten, woran es rechtlich ankommt (NUSSBAUMER, a.a.O, Rz. 221, S. 2330). Schliesslich macht der Versicherte geltend, er stehe seit August 2012 auch noch mit der D.________ GmbH in einem Arbeitsverhältnis, was die Vorinstanz zu Unrecht unberücksichtigt gelassen habe. Das kantonale Gericht traf zum Arbeitsverhältnis mit der D.________ GmbH in der Tat keine Feststellungen, weshalb das Bundesgericht befugt ist, den entsprechenden Sachverhalt frei zu prüfen (Art. 105 Abs. 2 BGG). Zutreffend ist, dass seit 1. August 2012 ein Arbeitsverhältnis auf Abruf mit der D.________ GmbH als Promotor besteht, wobei der Versicherte unregelmässig eingesetzt wird. Die Arbeitslosenkasse führte dazu indessen in ihrer Vernehmlassung vom 21. August 2017 anlässlich des vorinstanzlichen Beschwerdeverfahrens zutreffend aus, der Versicherte habe vom 5. Juli bis 31. Oktober 2016 bei der B.________ AG vollzeitlich als Maurer tätig sein können. Aufgrund des Verlustes dieses Arbeitsverhältnisses meldete er sich denn auch zum Leistungsbezug bei der Arbeitslosenversicherung an. Das Arbeitsverhältnis auf Abruf mit der D.________ GmbH ist unter den gegebenen Umständen als nicht versicherter Nebenverdienst zu werten, der keine Beitragszeit begründet, woran die Lohnkonti der D.________ GmbH für die Jahre 2015 und 2016 nichts zu ändern vermögen. Eine andere Qualifikation dieser Abruftätigkeit rechtfertigt sich gestützt darauf ebenso wenig wie mit Blick auf den Auszug aus dem individuellen Konto, wobei dieser ohnehin als erst letztinstanzlich eingereichtes Dokument ein unzulässiges und damit unbeachtliches Novum darstellt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Die Beschwerde ist unbegründet.