Citation: 9C_751/2019 E. 5.1

5.1. Die BVK-Statuten unterscheiden zwischen Erwerbs- (§§ 21 f.) und Berufsinvalidität (§§ 19 f.). Während für diese eine blosse Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Berufstätigkeit genügt, wird bei jener auch auf jede andere, dem (bisherigen) "Wissen und Können entsprechende und zumutbare Erwerbstätigkeit" verwiesen; alternativ ist der Entscheid der "eidgenössischen IV-Kommission" und damit die gesetzliche Vorgabe nach IVG (in Verbindung mit dem ATSG) massgeblich. Damit steht mit dem vorinstanzlichen Gericht fest, dass der Begriff der "Erwerbsinvalidität" von § 21 Abs. 2 BVK-Statuten - wie jener der "Berufsinvalidität" von § 19 Abs. 1 BVK-Statuten - weiter gefasst ist als der Invaliditätsbegriff von Art. 23 BVG respektive von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 ATSG (in diesem Sinne bereits Urteile 9C_141/2018 vom 22. November 2018 E. 5.1, 9C_538/2014 vom 23. September 2014 E. 4.2, in: SVR 2015 BVG Nr. 28 S. 103, 9C_341/2013 vom 10. Dezember 2013 E. 4.1, in: SVR 2014 BVG Nr. 23 S. 83, 9C_273/2012 vom 20. November 2012 E. 3.3, 9C_213/2011 vom 2. November 2011 E. 4.4.1 in; SVR 2012 BVG Nr. 14 S. 61, und [des Eidg. Versicherungsgerichts] B 35/06 vom 27. September 2006 E. 2.2.2 in fine). Die Invaliditätsbegriffe der §§ 19 und 21 BVK-Statuten unterscheiden sich vom gesetzlichen (Art. 8 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 ATSG) in Bezug auf die massgeblichen Verweisungstätigkeiten, indem gesetzlich "Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt" postuliert werden. Hingegen ist in Bezug auf die Erwerbsunfähigkeit kein begrifflicher Unterschied zwischen der statutarischen und gesetzlichen Regelung ersichtlich, was den erforderlichen Gesundheitsschaden anbelangt (Urteile 9C_538/2014 vom 23. September 2014 E. 4.2, in: SVR 2015 BVG Nr. 28 S. 103, und 9C_213/2011 vom 2. November 2011 E. 4.4.3, in: SVR 2012 BVG Nr. 14 S. 61).