Citation: 5A_690/2014 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerin ist der Ansicht, dass der Weiterzug des erstinstanzlichen Entscheides an die obere kantonale Aufsichtsbehörde sachlich begründet und daher nicht mutwillig war. Ihre diesbezüglichen Ausführungen haben indes mit dem von der Vorinstanz zu beurteilenden Auslagenersatz für die Zustellung des Zahlungsbefehls in der Betreibung Nr. xxxx des Betreibungsamtes Wädenswil wenig zu tun. Nicht einzugehen ist insbesondere auf die von der Beschwerdeführerin geäusserte allgemeine Kritik an der kantonalen Gebührenpraxis, die von der oberen kantonalen Aufsichtsbehörde toleriert werde und zu ihrer eigenen Rechtsprechung in Widerspruch stehe. Ebenfalls nicht zu berücksichtigen ist der Hinweis, die Betriebenen seien nicht organisiert und ihre Interessen würden nicht vertreten. Zur Beschwerde nach Art. 17 SchKG ist nämlich nur berechtigt, wer durch die angefochtene Verfügung oder die Rechtsverweigerung berührt ist (BGE 138 III 628 E. 4 S. 630, mit Hinweisen). Ebenso setzt die Beschwerde an das Bundesgericht voraus, dass der Adressat durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG). Nicht nachvollziehbar ist weiter der Vorwurf der Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe durch den Hinweis auf verschiedene Bundesgerichtsentscheide das Amtsgeheimnis missachtet und sie sei in ihrer Persönlichkeit verletzt worden, zumal es sich bei den Zitaten im angefochtenen Entscheid um Urteile handelt, welche die Beschwerdeführerin selber betreffen. Schliesslich kann es nicht angehen, dass die Beschwerdeführerin unter dem Vorwand, die kantonale Instanz sei ihrer Pflicht zur Abklärung des Sachverhaltes von Amtes wegen (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG) nicht nachgekommen, in allgemeiner Weise Rechtsfragen aufwirft, wie sie die Berechnung der betreibungsamtlichen Kosten und die Organisation der kantonalen Aufsichtsbehörde darstellen. Soweit diese Vorbringen überhaupt verständlich sind, gehen sie an der Sache vorbei.