Citation: 1C_400/2022 E. 6.4.3

6.4.3. Gemäss Vorinstanz würde der Ausnützungstransfer die Bruttogeschossfläche auf dem Baugrundstück um 25% steigern. Das geplante Gebäude weise eine maximale Gesamthöhe von 10.1 m, eine Gebäudelänge von von 24.65 m (Nordseite) bzw. 24 m (Südseite) auf und halte somit die gesetzlich maximale Gesamthöhe von 13 m (Gebäudehöhe von 7.5 m und Firsthöhe von 5.5 m) als auch die gesetzlich maximale Gebäudelänge von 30 m ein. Ebenso wenig werde die Geschossanzahl überschritten (vgl. Art. 3 BZO U.________). Somit bewege sich die vorgesehene Ausnützungsübertragung in dem von den übrigen Bau- und Zonenvorschriften vorgegebenen Rahmen. Entscheidend sei im Sinne der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung - wie bereits erwähnt - nicht eine feste quantitative Grenze, sondern vielmehr, ob sich das projektierte Mehrfamilienhaus mit dem erhöhten Volumen so in die bauliche und landschaftliche Umgebung einpasse, dass trotz dieses volumetrischen Spannungsverhältnisses und des vergleichsweise geringeren Umschwungs eine befriedigende Gesamtwirkung erreicht werde. Eine solche sei hier zu bejahen, das projektierte Mehrfamilienhaus vermöge sich auch mit der durch die Ausnützungsübertragung von 25% zusätzlich geschaffener Bruttogeschossfläche befriedigend in das Quartier einzuordnen.