Citation: 4A_588/2023 E. 5.2

5.2. Die Rüge einer Gehörsverletzung ist unbegründet. Der Anspruch auf rechtliches Gehör verlangt nicht, dass die Parteien die Gelegenheit erhalten, sich zu jedem möglichen Ergebnis zu äussern; das Gericht muss seine Begründung den Parteien nicht vorweg zur Stellungnahme unterbreiten (vgl. BGE 132 II 485 E. 3.2). Die Vorinstanz beurteilte die Frage, ob der Beschwerdeführer den Beweis einer Rückzahlungsverpflichtung erbracht hatte. Dazu musste zuerst die korrekte Beweislastverteilung geklärt werden. Der Beschwerdeführer hatte in den vorinstanzlichen Verfahren ausgiebig Gelegenheit, dazu Stellung zu nehmen. Es kann keine Rede davon sein, dass die Vorinstanz bei der Überprüfung der Beweislastverteilung eine überraschende Rechtsanwendung vorgenommen hätte. Die Gehörsrüge ist unbegründet.