Citation: 6P.72/2003 01.10.2003 E. 3

Im Weiteren beanstandet die Beschwerdeführerin, das Obergericht habe in Bezug auf den Geschädigten und sie selbst widersprüchliche Anforderungen an die Aufmerksamkeit gestellt. Ausserdem beanstandet sie den Schluss des Obergerichts, sie habe ihre Pflicht zur Aufmerksamkeit verletzt, weil sie den Geschädigten während seiner Fahrt auf dem Trottoir nicht wahrgenommen habe. Die Frage nach dem Mass, welches an die Aufmerksamkeit des Fahrzeuglenkers zu stellen ist, und die Frage, worauf die Beschwerdeführerin im konkreten Fall ihre Aufmerksamkeit richten musste, betreffen nicht die Beweiswürdigung, sondern beschlagen Rechtsfragen, die im Rahmen der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde aufgeworfen werden müssen. Insofern kann auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werden (Art. 84 Abs. 2 OG; Art. 269 Abs. 1 BStP).