Citation: 5A_257/2024 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen (Art. 76 Abs. 1 Bst. a BGG), ist durch den angefochtenen Entscheid berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 76 Abs. 1 Bst. b BGG). Zum schutzwürdigen Interesse (vgl. allgemein BGE 143 III 578 E. 3.2.2.2) ist festzuhalten, was folgt: Im vorliegenden Abänderungsverfahren hat keine Partei eine Begleitung der Besuche der Mutter bei den Kindern beantragt. Die entsprechende Regelung des persönlichen Verkehrs wurde vielmehr von der Erstinstanz auf Antrag der Beiständin hin getroffen (vgl. vorne Bst. A; Entscheid des Bezirksgerichts Affoltern vom 2. Juli 2023, E. 3.2.3.19 [Akten Obergericht, act. 2; vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG]). Hierzu war das Bezirksgericht befugt, da es in den zu regelnden Kinderbelangen nach Art. 296 Abs. 3 ZPO ohne Bindung an die Parteianträge entscheiden konnte (Offizialgrundsatz; BGE 145 III 393 E. 2.7.3). Auch wenn der Beschwerdeführer ursprünglich kein begleitetes Besuchsrecht verlangte, hat er sodann im Berufungsverfahren mit seinem Antrag auf Abweisung der gegen die erstinstanzlich verfügte Obhuts- und Besuchsregelung gerichteten Berufung ein solches (zumindest implizit) beantragt. Indem das Obergericht in der Folge eine nach Ansicht des Beschwerdeführers das Kindeswohl missachtende Besuchsregelung traf (zur Bedeutung des Kindeswohls vgl. BGE 146 III 313 E. 6.2.2; 142 III 612 E. 4.2), ist diesem ein relevanter Nachteil entstanden, zumal er als sorgeberechtigter und die Obhut ausübender Elternteil zur Wahrung des Kindeswohls berechtigt und verpflichtet ist (Art. 296 Abs. 1 und Art. 301 Abs. 1 ZGB; BGE 146 III 313 E. 6.2.1; Urteil 5A_742/2021 vom 8. April 2022 E. 3.3.3.2, in: FamPra.ch 2022 S. 700). Damit kann dem Beschwerdeführer die Beschwerdelegitimation im bundesgerichtlichen Verfahren nicht abgesprochen werden.