Citation: 6B_142/2020 E. A

A.________ wird mit Anklage vom 5. September 2017 zusammengefasst vorgeworfen, im Zeitraum vom 4. Januar 2011 bis 15. Dezember 2015 über das ihm als Verwalter einer Stockwerkeigentümergemeinschaft (STWEG) mit Einzelunterschrift anvertraute und auf die STWEG lautende Konto (Konto Nr. xxx) 110 Transaktionen privater Natur getätigt und dabei insgesamt Fr. 118'117.95 für private Zwecke verwendet zu haben. Hierbei sei ihm stets bewusst gewesen, dass er das Vermögen der STWEG nicht zur Tilgung privater Verbindlichkeiten hätte brauchen dürfen. Im erwähnten Zeitraum habe A.________ auf privaten Konti zwar über Vermögenswerte in der Höhe von Fr. 101'995.-- verfügt. Letzten Endes habe er im angeklagten Zeitraum jedoch Fr. 16'122.95 der STWEG für private Zwecke ausgegeben, für welche er keinen Wertersatz habe leisten können. Damit habe er sich der Veruntreuung schuldig gemacht. In den Jahren 2012 bis 2016 habe A.________ zudem eine mehrfache Urkundenfälschung begangen, indem er die privaten Bezüge nicht in der jeweiligen Erfolgsrechnung der STWEG aufgeführt, sondern diese buchhalterisch verschleiert habe.