Citation: 6B_252/2018 E. 2

Der Beschwerdeführer 2 führt im eigenen und im Namen des Beschwerdeführers 1 Beschwerde in Strafsachen und beantragt, der Beschluss der III. Strafkammer sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin anzuhalten, eine Strafuntersuchung an die Hand zu nehmen. Es sei durch das Bundesgericht im Rahmen einer (super-) provisorischen Massnahme zu verfügen, dass dem Beschwerdeführer 1 von dessen Tochter und deren Anwalt keine Betreibungsurkunden zugestellt werden dürften und beiden sei eine Friedensbürgschaft abzuverlangen. Dem Beschwerdeführer 1 sei für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. Der Beschwerdeführer 2 bringt zusammengefasst vor, das vorliegende Strafverfahren stünde in engstem Zusammenhang mit dem zivilrechtlichen Unterhaltsprozess. Die Strafanzeige sei erhoben worden, um während des hängigen bundesgerichtlichen Zivilverfahrens (5A_1002/2017) die Vollstreckung des Zivilurteils zu vermeiden, durch die der Beschwerdeführer 1 in den Suizid getrieben würde. Der bundesgerichtlichen Beschwerde in Zivilsachen sei zwar die aufschiebende Wirkung erteilt worden, was jedoch die Zustellung eines Zahlungs-befehls nicht verhindern könne. Es bestehe mithin ein akutes und dringendes Rechtsschutzbedürfnis an den beantragten vorsorglichen Massnahmen. Sinn und Zweck der Beschwerde in Strafsachen sei es sicherzustellen, dass der Beschwerdeführer 1 nicht betrieben werde.