Citation: 2F_17/2022 E. 3.4

3.4. Im Übrigen wären die neu eingereichten Unterlagen ohnehin nicht geeignet gewesen, eine Änderung des Urteils zugunsten des Gesuchstellers zu bewirken: Im Verfahren 2C_719/2018 war unter anderem strittig, ob das Verwaltungsgericht zu Recht davon ausgegangen war, dass auf den streitgegenständlichen Grundstücken vier über 900 Tage alte Pferde mit einer Widerristhöhe von über 148 cm gehalten werden könnten, nicht aber, ob tatsächlich Pferde gehalten wurden. Das Bundesgericht führte gestützt auf die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen diesbezüglich aus, dass seit dem Entscheid der Volkswirtschaftsdirektion vom 16. Februar 2017 vier Pferdeboxen erstellt worden seien, die für Pferde mit einer Widerristhöhe von mehr als 148 cm zugelassen seien und deren Tierschutzkonformität gegeben sei. Ebenso sei der Anschluss an die Abwasserreinigungsanlage (ARA) sichergestellt worden. Aufgrund einer objektiven Betrachtungsweise sei es bei der verfügbaren landwirtschaftlichen Nutzfläche möglich, auf eigener Futterbasis vier Pferde zu halten, die über 900 Tage alt seien und eine Widerristhöhe von über 148 cm aufwiesen (vgl. dort E. 2.6.1). Dem heutigen Gesuchsteller gelang es im bundesgerichtlichen Verfahren nicht, die Sachverhaltsfeststellungen des Verwaltungsgerichts als offensichtlich unrichtig erscheinen zu lassen (vgl. Urteil 2C_719/2018 vom 18. September 2019 E. 2.6.2). Die von ihm im vorliegenden Revisionsverfahren eingereichten GELAN-Auszüge bzw. der Umstand, dass in den dem zu revidierenden bundesgerichtlichen Urteil vorangegangenen Jahren keine Pferde gehalten worden seien, wären ebenfalls nicht geeignet, die Schlussfolgerungen des Bundesgerichts, wonach eine Pferdehaltung auf den betreffenden Grundstücken möglich wäre, infrage zu stellen.