Citation: C 245/05 17.11.2005 E. 2

2.1 Zu prüfen ist zunächst, ob die Leistungen, die der Beschwerdeführer von der Vorsorgeeinrichtung ausbezahlt erhalten hat, von den Taggeldern der Arbeitslosenversicherung in Abzug zu bringen sind, die er von Oktober 1999 bis Mai 2001 bezogen hat mit der Folge, dass er diese teilweise zurückerstatten muss, wenn die Voraussetzungen für die Rückforderung erfüllt sind. 2.2 Laut Abrechnung der Personalvorsorgestiftung der Firma U.________ vom 22. Oktober 1999 wurde dem Beschwerdeführer per 27. Oktober 1999 eine Summe von Fr. 1'072'006.95 ausbezahlt, bestehend aus einer Austrittsleistung gemäss Reglement von Fr. 848'001.95 und einer Abfindungssumme der Firma U.________ von Fr. 220'000.- sowie einem Zins in der Höhe von Fr. 4005.-. Der Gesamtbetrag wurde auf ein Bankkonto des Versicherten überwiesen. Wie die Vorinstanz u.a. gestützt auf die Unterlagen der Personalvorsorgestiftung sowie die Tatsache, dass die Vorsorgeleistung nicht auf ein Freizügigkeitskonto überwiesen wurde, richtig festgestellt hat, handelt es sich bei der Überweisung des Betrages von Fr. 848'001.95 um eine Altersleistung im Sinne von Art. 18 Abs. 4 AVIG in Verbindung mit Art. 32 AVIV. Beim Betrag von Fr. 220'000.-, welchen die Firma U.________ zu Gunsten des Beschwerdeführers der Vorsorgeeinrichtung überwiesen hat und der zusammen mit der Vorsorgeleistung auf ein Bankkonto des Versicherten einbezahlt wurde, handelt es sich um eine Abfindungssumme oder Abgangsentschädigung und damit unbestrittenermassen um eine freiwillige Leistung der Arbeitgeberfirma ohne Vorsorgecharakter, die im Zusammenhang mit der Auflösung des langjährigen Anstellungsverhältnisses steht. Der Umstand allein, dass die Zahlung nicht an den Beschwerdeführer direkt, sondern an die Vorsorgeeinrichtung erfolgte, ändert am Charakter der Entschädigung nichts, zumal die Einzahlung der Abfindungssumme auf das Vorsorgekonto erst unmittelbar vor der Überweisung des Gesamtbetrages an den Versicherten vorgenommen wurde. Freiwillige Abgangsentschädigungen ohne Vorsorgecharakter bleiben indessen praxisgemäss unabhängig von ihrer AHV-rechtlichen Qualifizierung für die Arbeitslosenversicherung unberücksichtigt und haben somit keinen Einfluss auf Beginn und Höhe der Arbeitslosenentschädigung (BGE 126 V 390; Urteil W. vom 17. Juli 2002, C 304/01). Als Altersleistung von der Arbeitslosenentschädigung abgezogen werden kann demnach nur der Betrag von Fr. 848'001.95, sofern die Voraussetzungen für die Rückforderung erfüllt sind.