Citation: 7B.191/2005 14.12.2005 E. 3

Nach Art. 79 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege (OG) ist in der Beschwerde an die erkennende Kammer anzugeben, welche Abänderung des angefochtenen Entscheids verlangt wird, und kurz darzulegen, inwiefern dieser gegen Bundesrecht verstossen soll. Das bedeutet, dass die beschwerdeführende Partei auf die Ausführungen der kantonalen Aufsichtsbehörde einzugehen und sich damit auseinander zu setzen hat. 3.1 Soweit der Beschwerdeführer sich überhaupt mit den Erwägungen des Obergerichts befasst, begnügt er sich grösstenteils damit, diesen seine eigene Sicht der Dinge gegenüberzustellen. Dem Hauptargument der Vorinstanz, es sei ihm auf jeden Fall möglich und zuzumuten, das Haus auf den ordentlichen Kündigungstermin vom 30. September 2005 hin zu vermieten, hält er ohne nähere Begründung vorab entgegen, es gebe verschiedene Gattungen von Mietinteressenten und es müsse bei der Vermietung sehr vorsichtig vorgegangen werden. Diese Vorbringen sind in keiner Weise geeignet, die Auffassung des Obergerichts als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. 3.2 Der Beschwerdeführer weist alsdann darauf hin, dass bei Abschluss eines Mietvertrags eine Kaution geleistet werden müsse, er wegen der Einkommenspfändung jedoch über kein Geld mehr verfüge. Dass ihm ausser dem (gepfändeten) Erwerbseinkommen nicht auch noch ein allfälliges Vermögen zustehe, auf das für die angesprochene Sicherheitsleistung zurückgegriffen werden könnte, macht er nicht geltend. Im Übrigen ist zu bemerken, dass unter Nachweis des für eine Kaution konkret benötigten Geldbetrags gegebenenfalls beim Betreibungsamt eine entsprechende (vorübergehende) Anpassung der Pfändung zu verlangen wäre (vgl. Art. 93 Abs. 3 SchKG). 3.3 Der Hinweis des Beschwerdeführers auf eine Krankheit, an der er leide, findet in den tatsächlichen Feststellungen des Obergerichts keine Stütze. Diese Ausführungen haben als im Sinne von Art. 79 Abs. 1 zweiter Satz OG neu zu gelten und sind deshalb unbeachtlich, zumal Gelegenheit und auch Anlass bestanden hätte, sie schon im kantonalen Verfahren vorzutragen. Sollte seit dem Vollzug der strittigen Pfändung eine Veränderung des Gesundheitszustandes eingetreten sein, die im Sinne von Art. 93 Abs. 3 SchKG eine Anpassung der Pfändung zu rechtfertigen vermöchte (dazu BGE 129 III 242 E. 4.3 S. 245), wäre auch hierfür ein entsprechendes Begehren beim Betreibungsamt einzureichen.