Citation: 8C_835/2017 E. 4.4

4.4. Wie die Vorinstanz im Weiteren zutreffend erwogen hat, vermögen die verschiedenen Berichte des Dr. med. C.________ keine auch nur geringe Zweifel (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.7 S. 471) an den Schlussfolgerungen der kreisärztlichen Stellungnahme zu begründen. Der behandelnde Arzt setzt sich mit der Argumentation des Kreisarztes nicht auseinander, sondern folgert den natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom 1. April 2016 und der erlittenen Rotatorenmanschettenruptur aus dem Umstand, dass der Versicherte vor diesem Ereignis in der Schulter beschwerdefrei war. Praxisgemäss ist es jedoch nicht zulässig, gesundheitliche Beschwerden einzig aus dem Grund als Folge eines Ereignisses anzuerkennen, weil diese nach dem Ereignis erstmals aufgetreten sind, folgt doch aus einer zeitlichen Korrelation nicht zwingend ein Kausalzusammenhang (vgl. auch Urteil 8C_642/2017 vom 25. Januar 2018 E. 5.4 mit weiteren Hinweisen).