Citation: 5A_755/2013 E. 3.2

3.2. Nach den Ausführungen im angefochtenen Entscheid, die sich unter anderem auf das Gutachten vom 8. März 2013, die Stellungnahme des Wohnheims A.________ vom 9. September 2013 und die Befragung der Beschwerdeführerin anlässlich der Verhandlung vom 20. September 2013 stützen, leidet die Beschwerdeführerin an Schizophrenie mit stabilem Residuum sowie an einem Diabetes mellitus und ist wegen ihrer psychischen Störung als urteilsunfähig einzustufen. Bevor sie im Herbst 2008 in das Wohnheim A.________ eintrat, lebte sie allein, wobei es trotz maximaler ambulanter Betreuung dazu kam, dass sie in Lebensgefahr schwebte. Nach den weiteren Ausführungen des angefochtenen Entscheids ist die Beschwerdeführerin nach wie vor unter anderem bezüglich der Einnahme der Medikamente, der Pflege ihrer Füsse sowie ihrer Verdauungsprobleme auf eine konsequente Betreuung angewiesen, die ihr nur in einer Einrichtung gewährt werden kann. Im Fall der Entlassung ist gemäss Vorinstanz mit einem Absetzen der Medikamente verbunden mit weiteren Krankheitsschüben zu rechnen. Die Beschwerdeführerin bringt nichts vor, was die Auffassung der Vorinstanz, die nötige Betreuung könne ihr zurzeit nur im Wohnheim gewährt werden, als unverhältnismässig erscheinen liesse. Insbesondere legt sie nicht dar, inwiefern die der rechtlichen Würdigung zugrunde liegenden tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz willkürlich sein oder sonst wie gegen Bundesrecht verstossen sollen (BGE 133 II 249 E. 1.2.2 und 1.4.3 S. 255). Damit erweist sich die Zurückbehaltung als verhältnismässig und mit Art. 426 Abs. 1 ZGB vereinbar.