Citation: 5A_979/2020 E. 3.4

3.4. Im Weiteren wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz Willkür vor, da sie auf seine Streitverkündungsklage nicht eingetreten ist. Die Vorinstanz verwies den Beschwerdeführer hier auf Art. 81 Abs. 3 ZPO, wonach die Streitverkündungsklage im vereinfachten und summarischen Verfahren nicht zulässig ist. Sodann führte sie aus, dass gemäss Art. 78 ff. ZPO eine einfache Streitverkündung im Rechtsöffnungsverfahren ausgeschlossen ist, da hier keine Beurteilung materiellrechtlicher Ansprüche bzw. Prüfung mit materiellrechtlicher Wirkung vorgenommen, sondern nur das Vorliegen eines vollstreckbaren Rechtsöffnungstitels geprüft werde (mit Hinweis auf kantonale Praxis bzw. Lehre, vgl. VOCK/MEISTER-MÜLLER, SchKG-Klagen nach der Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2. Aufl. 2018, S. 34). Mit der Behauptung, es gehe im konkreten Fall gerade um "materiellrechtliche" Ansprüche legt der Beschwerdeführer keine unhaltbare Anwendung prozessualer Grundsätze des Rechtsöffnungsverfahrens dar. Auf diese Rüge ist nicht einzutreten.