Citation: 6B_688/2021 E. 2.5.6

2.5.6. Zusammengefasst ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz darauf abstellt, die SVA habe erst mit Vorliegen des Nachgutachtens vom 20. März 2017 gesicherte Kenntnis des unrechtmässigen Leistungsbezugs durch den Beschwerdeführer erlangt. Angesichts davon, dass blosse Zweifel nicht ausreichen, um einen Irrtum i.S.v. Art. 146 StGB auszuschliessen (vgl. E. 2.5.2 oben), geht die Rüge des Beschwerdeführers fehl, wonach die Vorinstanz sich ab August 2016 nicht (mehr) in einem Irrtum befunden haben konnte. Damit ist auch das Vorbringen des Beschwerdeführers unbeachtlich, wonach die Bejahung eines Irrtums ab August 2016 willkürlich sei, soweit diese Rüge nicht ohnehin mangels rechtsgenüglicher Begründung und Auseinandersetzung mit dem vorinstanzlichen Entscheid unbeachtlich ist (Art. 42 Abs. 2, 106 Abs. 2 BGG).