Citation: 6B_528/2020 E. 2.5.1

2.5.1. Die Vorinstanz ist im Hinblick auf die Einsatzstrafe von einem mittelschweren Tatverschulden ausgegangen. Dem Beschwerdeführer sei aufgrund seiner Alkoholisierung sowie Distanz ein genaues Zielen der Flasche nicht möglich gewesen. Er habe ohne Weiteres jemanden am Kopf treffen und bei einem Zerbrechen der Flasche erhebliche Verletzungen hinterlassen können. Der Beschwerdeführer habe die Flasche aus dem Hinterhalt geworfen, um sich für die abweisende Reaktion von B.________ auf seinen Kussversuch zu rächen. Die Schlussfolgerung der Vorinstanz, es sei von einem mittelschweren Tatverschulden auszugehen, ist nachvollziehbar begründet. Der Strafrahmen für die einfache Körperverletzung reicht bis zu drei Jahren. Vor diesem Hintergrund kann nicht gesagt werden, dass die Vorinstanz das ihr zustehende Ermessen überschritten hat, indem sie von einer Einsatzstrafe von zehn Monaten ausging. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers ist auch keine Ermessensüberschreitung in der Erhöhung der Strafe um zwei Monate aufgrund der Vorstrafen wegen Raufhandels, unberechtigten Verwendens eines (Motor-) Fahrrades, Drohung, Beschimpfung und dem Umstand, dass der Beschwerdeführer während laufender Probezeit erneut straffällig geworden sei, zu erkennen.