Citation: 1C_505/2022 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführer bringen im Wesentlichen vor, es gebe zwei bessere Standorte für die Bushaltestelle: gegenüber dem ehemaligen Restaurant Sternen (Parzelle Nr. 1403) oder auf dem 30 m weiter westlich davon liegenden Grundstück der Genossame Muotathal (Parzelle Nr. 686). Das Amt für öffentlichen Verkehr sei mit beiden Standorten einverstanden, zudem bliebe der bestehende Fussgängerstreifen erhalten. Das Restaurant Sternen sei aufgrund eines Eigentümerwechsels während des Verfahrens geschlossen worden. Dass der Ausbau der Bushaltestelle auf der Parzelle Nr. 1403, wo sie sich schon bisher befunden habe, zur Aufhebung von für das Restaurant verwendeten Parkplätzen führen würde, spreche deshalb nicht mehr gegen diesen Standort. Trotzdem seien die erforderlichen Abklärungen unterblieben und sei insbesondere nicht abgeklärt worden, wie viel Land und wie viele Parkplätze an diesem Alternativstandort betroffen wären. Ihren Einwand, wonach der zum ehemaligen Restaurant gehörende Parkplatz derzeit nicht vermietet werde, habe das Verwaltungsgericht nicht gewürdigt, was ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletze. Für den Standort "Sternen" spreche, dass nach dem geplanten Neubau des Restaurants jene Fläche nicht mehr als Pflichtparkplätze angerechnet werden könnten. Auch der zweite Alternativstandort, derjenige bei der Parzelle Nr. 686 der Genossame Muotathal, sei gegenüber dem vom Kanton gewählten zu bevorzugen. Die Genossame habe sich bereit erklärt, der öffentlichen Hand die notwendige Fläche zu verkaufen. Der Standort sei zudem ebenso gut vernetzt. Er befinde sich zwar nicht direkt bei der gegenüberliegenden Bushaltestelle, doch sei ohnehin willkürlich, dieses Kriterium stark zu gewichten. Die Beschwerdeführer sind zudem der Auffassung, dass sie selbst von einer Bushaltestelle auf ihren Grundstücken stärker betroffen wären als die Eigentümer der Grundstücke an den Alternativstandorten. Der Beschwerdeführer 1 beruft sich auf seine Privatsphäre und befürchtet, er hätte Immissionen wie Abfall und Lärm zu erdulden. Für die Ausfahrt auf die Hauptstrasse würde zudem sein Sichtfeld beeinträchtigt und er würde ein Parkfeld verlieren. Der Beschwerdeführer 2 bringt vor, er hätte für die landwirtschaftliche Bewirtschaftung seiner Parzelle keinen freien Zugang zur Hauptstrasse mehr.