Citation: 9C_190/2015 E. A

Die 1974 geborene A.________, von Beruf Krankenpflegerin, meldete sich am 27. September 2006 unter Hinweis auf eine Depression bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern gewährte der Versicherten vom 4. August 2008 bis 7. August 2012 eine Umschulung zur Uhrmacher Praktikerin und Uhrmacherin. Am 17. August 2012 eröffnete die IV-Stelle A.________, zur Klärung des Leistungsanspruchs sei eine umfassende medizinische Untersuchung in den Fachrichtungen Allgemeine Innere Medizin, Endokrinologie und Psychiatrie erforderlich. Gleichzeitig informierte sie die Versicherte über die Fragen an die Gutachter und die Möglichkeit, innert zehn Tagen schriftlich Einwände zu erheben. Am 24. August 2012 schrieb A.________ der IV-Stelle, sie halte es nicht für notwendig, endokrinologisch und internistisch untersucht zu werden, während sie für die psychiatrische Abklärung ihre Therapeutin, Frau Dr. med. B.________, vorschlage. Am 12. September 2012 wurde die IV-Stelle vom Team C.________ davon in Kenntnis gesetzt, dass der Begutachtungsauftrag der Begutachtungsstelle D.________ zugelost worden sei. Am 13. September 2012 verfügte die IV-Stelle, dass sie an der Begutachtung in den drei Fachrichtungen festhalte. Die Verfügung enthielt eine Rechtsmittelbelehrung, laut welcher innert 30 Tagen nach deren Erhalt schriftlich Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern erhoben werden könne. Am 21. September 2012 teilte die Begutachtungsstelle D.________ der Versicherten mit, dass die geplante Begutachtung durchgeführt werde. Mit zwei Schreiben der IV-Stelle und der Begutachtungsstelle D.________ (je vom 4. Oktober 2012) wurden A.________ die Namen der begutachtenden Ärzte bekannt gegeben. Dabei räumte die IV-Stelle der Versicherten eine Frist von zehn Tagen ein, innert welcher sie Einwendungen gegen die Gutachter erheben könne. Diese Frist lief unbenutzt ab. Am 31. Dezember 2012 erstattete die Begutachtungsstelle D.________ ihre Expertise. Mit Verfügung vom 13. Mai 2014 lehnte die IV-Stelle den Anspruch auf eine Invalidenrente mangels eines relevanten Gesundheitsschadens ab.