Citation: 4G_1/2016 E. 1.2.3

1.2.3. Das Bundesgericht hat in seinen Erwägungen den Entscheid des Bezirksgerichts für mangelhaft befunden, diesen aber im Dispositiv nicht abgeändert, sondern die Beschwerde teilweise gutgeheissen und den kantonsgerichtlichen Entscheid betreffend die Verrechnung und die Rückforderung aufgehoben. Mit Blick auf die in der Beschwerde gestellten Anträge und die Urteilsbegründung ist das Dispositiv entgegen der Auffassung des Gesuchstellers nicht unklar, widersprüchlich oder erläuterungsbedürftig. Die Aufhebung des kantonsgerichtlichen Entscheides macht deutlich, dass die vorgenommene Verrechnung unzulässig war und die urteilende Abteilung des Kantonsgerichts keine Rückzahlung verlangen konnte. Gleichzeitig konnte der Gesuchsteller dem Dispositiv entnehmen, dass seinem Antrag, den bezirksgerichtlichen Entscheid zu bestätigen, nicht entsprochen wurde. Aus der Begründung geht hervor, dass der Grund dafür in der Mangelhaftigkeit des bezirksgerichtlichen Entscheides lag. Ob einer Bestätigung auch andere Hindernisse entgegengestanden hätten, hatte das Bundesgericht nicht zu prüfen. Der Gesuchsteller konnte vor diesem Hintergrund nicht davon ausgehen, sein Antrag sei unbeurteilt geblieben oder das Bundesgericht sei nicht darauf eingetreten. Aus der Begründung ergibt sich vielmehr, dass eine der Voraussetzungen für eine Bestätigung durch das Bundesgericht nicht gegeben war. Aufgrund des Urteils des Bundesgerichts gilt der bezirksgerichtliche Entscheid so, wie wenn kein Rechtsmittelverfahren vor dem Kantonsgericht stattgefunden hätte oder der erstinstanzliche Kostenentscheid davon nicht betroffen wäre. Insoweit besteht keine Unklarheit.