Citation: 8C_597/2017 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz stellte fest, soweit der Beschwerdeführer gestützt auf das Schreiben des Dr. med. I.________, Facharzt FMH für Allgemeine und Innere Medizin, vom 26. November 2012 und dasjenige des Gemeinderates J.________ vom 20. Dezember 2012 sowie gestützt auf den Austrittsbericht des Spitals K.________ vom 8. Mai 2013 eine Verschlechterung des Gesundheitszustands gelten machen wolle, gelte das bereits im Entscheid des Versicherungsgerichts vom 12. März 2015 Erwogene: Die vorhandene Impulsstörung und die Gefahr aggressiven Verhaltens sei schon vor der letzten Leistungsablehnung hinlänglich bekannt gewesen. Das unberechenbare Verhalten des Beschwerdeführers möge für sein Umfeld schwierig und die Gefahr verwirklichter Impulsdurchbrüche real sein. Die Tatsache, dass sich die bereits berücksichtigte Gefahr von Impulsdurchbrüchen zwischenzeitlich gemäss diesen Dokumenten in drei Einzelfällen mehr oder weniger gravierend manifestiert habe, vermöge keine Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse glaubhaft zu machen. Weder aus den Akten noch aus den Darlegungen des Versicherten würden sich Zweifel hieran ergeben. Im Urteil 8F_9/2016 vom 16. August 2016 sei das Bundesgericht ferner zum Schluss gelangt, der Gutachter Dr. med. H.________ habe in seiner Expertise vom 26. März 2016 im Vergleich zur Aktenlage, wie sie dem Urteil 8C_979/2012 vom 15. März 2013 zugrunde gelegen habe, keine anderen als die damals berücksichtigten Beeinträchtigungen und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit festgestellt. Er erachte seine Beurteilung des Gesundheitsschadens und die daraus abgeleitete Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vielmehr rückwirkend ab Oktober 2009 für gültig. Damit sei der Sachverhalt im Wesentlichen seit Oktober 2009 unverändert geblieben. Daran ändere die von ihm gestellte Diagnose einer Panikstörung mit Agoraphobie (ICD-10 F40.1) nichts. Zum einen begründe er diese hauptsächlich mit den subjektiven Schilderungen des Versicherten. Klinische Hinweise oder objektive Gesichtspunkte für die Störung nenne er nicht. Zum andern habe das Versicherungsgericht im Entscheid vom 18. Oktober 2012 bereits gestützt auf entsprechende Angaben des Dr. med. L.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, im Bericht vom 25. März 2006 auf die Bedeutung der Angstproblematik hingewiesen. Auch aus dem psychiatrischen Gutachten der Klinik M.________ vom 16. August 2010 würden sich Hinweise auf Scheu und Ängste im sozialen Umgang ergeben. Im Verlaufsbericht vom 18. September 2016 habe Dr. med. H.________ überdies angegeben, der Gesundheitsschaden, darunter auch die Panikstörung mit Agoraphobie, bestehe, mit der von ihm postulierten Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, bereits seit Mai 2003. Im Gutachten vom 26. März 2016 habe er vage ausgeführt, das psychische Leiden habe sich in den letzten Jahren noch etwas verschlechtert. Im Rahmen einer Gesamtbetrachtung sei damit eine erst nach dem 25. Oktober 2011 eingetretene relevante Verschlechterung des Gesundheitszustands nicht glaubhaft gemacht worden.