Citation: 9C_504/2020 E. 3.2

3.2. Die Vorbringen in der Beschwerde vermögen an diesen vorinstanzlichen Schlussfolgerungen nichts zu ändern, zumal sie sich im Wesentlichen in einer Wiederholung der bereits im kantonalen Beschwerdeverfahren erhobenen und entkräfteten Rügen erschöpfen. Insbesondere ist nicht erkennbar, worin die vom Beschwerdeführer gerügte unrichtige Auslegung respektive Würdigung von Art. 25 Abs. 2 ATSG durch das kantonale Gericht und die dadurch angeblich begangene Verletzung des Gebots der willkürfreien Rechtsanwendung (Art. 9 BV) und des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) bzw. des Vertrauensprinzips (Art. 5 Abs. 3 BV) bestehen sollte. Namentlich sind, wie im angefochtenen Entscheid dargelegt, weder der Zeitpunkt, in welchem die Beschwerdegegnerin Kenntnis vom gerichtlich eingeholten Gutachten des Dr. med. B.________ vom 7. September 2017 genommen hat, noch mögliches Wissen beispielsweise von Meldungen des Versicherten bei der Ausgleichskasse bezüglich eines unrechtmässigen Leistungsbezugs geeignet, den Fristenlauf auszulösen, da die Aufhebung der Rente damals noch nicht rechtskräftig feststand. Aus diesem Grund vermag auch der Hinweis des Beschwerdeführers auf das Urteil 9C_482/2009 vom 19. Februar 2010 E. 3.3.2 nichts zu ändern, wonach, sofern die unrechtmässige Leistungsausrichtung auf einen Fehler des Versicherungsträgers zurückzuführen ist, die einjährige Frist an jenem Tag zu laufen beginnt, an dem sich die Amtsstelle später unter Anwendung der ihr zumutbaren Aufmerksamkeit über ihren Fehler hätte Rechenschaft geben müssen. Vielmehr stellte sich die betreffende Leistungsausrichtung erst mit unangefochten gebliebenem Entscheid der Vorinstanz vom 5. Juni 2018 als unrechtmässig heraus, weshalb die Beschwerdegegnerin nicht bereits zu einem früheren Zeitpunkt gehalten gewesen wäre - mit der Folge des Beginns der einjährigen Verwirkungsfrist im Falle der Unterlassung -, vorsorglich die Leistungen einzustellen.