Citation: 8C_280/2017 E. 4.5

4.5. Dr. med. B.________ geht im neurologischen Teilgutachten vom 6. Februar 2016 von einer radikulären Ausfalls- und möglichen Reizsymptomatik der Wurzel L3 und L4 aus. Objektivierbar seien eine Oberschenkelathropie links sowie eine Parese L3 und L4 inervierter Muskulatur mit dadurch verursachtem leichtem Hinken beim Gehen. Zusätzlich abgrenzbar sei ein Lumbovertebralsyndrom. Der Versicherte sei in jeder Tätigkeit mit mehr als leichter Belastung der Körperachse und Tätigkeiten mit erhöhten Anforderungen an die Gehfähigkeit behindert. Eine ideal angepasste Tätigkeit sei eine solche mit der Möglichkeit die Körperhaltung zu wechseln, ohne mehr als leichte Belastung der Körperachse sowie ohne mehr als leichte Anforderungen an die Gehfähigkeit. Dies entspricht im Wesentlichen der Beurteilung, welche der Rentenzusprache zugrunde lag. Eine relevante Verbesserung des Gesundheitszustandes des Versicherten im massgebenden Zeitraum legt der Neurologe nicht dar.