Citation: 8C_320/2023 E. 5.2

5.2. Bezüglich der ebenfalls bereits im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemachten Hospitalisation im Spital B.________ im Juli 2021, somit kurz nach der ZIMB-Begutachtung, wegen akuter abdomineller Beschwerden stellte das kantonale Gericht fest, die Experten hätten gerade wegen der dafür von den Ärzten des Spitals B.________ als ursächlich erkannten bestehenden generalisierten Arteriosklerose eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 30 % bescheinigt. Anlässlich der Verlaufssonographie im Juli 2021 hätten zwar eine Rekanalisation vorgenommen und weitere Stents gesetzt werden müssen. Jedoch hätten sich keine Anzeichen für einen Verschluss der Mesenterialgefässe gezeigt, und nach der erneuten Kontrolle sei am 1. September 2021 berichtet worden, es gehe dem Beschwerdeführer sehr gut und er habe praktisch keine abdominellen Schmerzen mehr. Dass die Vorinstanz gestützt darauf von einer Akutsituation im Rahmen der bestehenden Durchblutungsstörung ohne weitergehende längerfristige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausging, insbesondere auch keine andauernde Verschlechterung annahm, und auf ergänzende Abklärungen verzichtete, ist nicht zu beanstanden. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, wegen der Vielzahl seiner gesundheitlichen Probleme sei er gemäss seinem Hausarzt vollständig arbeitsunfähig, vermag er damit nicht durchzudringen. Dass die Gutachter dieser Multimorbidität in ihrer Konsensbeurteilung nach eingehender Abklärung in den entsprechenden Fachdisziplinen nur unzureichend Rechnung getragen haben sollten, ist nicht erkennbar. Auch insoweit durfte das kantonale Gericht auf das ZIMB-Gutachten abstellen.