Citation: 6B_829/2013 E. 3

Hinsichtlich des Schuldspruchs der versuchten Tötung zum Nachteil von B.________ rügt der Beschwerdeführer Verletzungen der Unschuldsvermutung, des Willkürverbots, des rechtlichen Gehörs und von Art. 12 Abs. 2 StGB. Es gebe keinerlei objektive Beweismittel, die eine körperliche Reaktion der Geschädigten infolge Sauerstoffmangels belegten. Die Vorinstanz drehe die Beweislast um, wenn sie ausführe, das Fehlen objektiver Anhaltspunkte für eine Atemnot schliesse eine solche nicht aus. Es sei unzutreffend, dass die Dauer des Aufdrückens nicht relevant sei. Dem Grundsatz "in dubio pro reo" folgend könne die Dauer nicht als "lang anhaltend" bezeichnet werden. Es sei von 10-20 Sekunden auszugehen.