Citation: U 317/99 15.10.2001 E. A

A.- Die 1946 geborene M.________ war seit dem 10. Juni 1987 als teilzeitlich beschäftigte Krankenpflegerin und Nachtwache im Alters- und Pflegeheim X.________ tätig. In dieser Funktion war sie über ihren Arbeitgeber, die Einwohnergemeinde Y.________, bei der Elvia Versicherungen unfallversichert. Am 9. September 1995 kam es in Z.________ zu einem Auffahrunfall, als M.________ nach dem Überqueren eines Bahnübergangs ihren mit einer Geschwindigkeit von 30 bis 35 Stundenkilometern gelenkten Personenwagen wegen eines ihre Fahrbahn überquerenden Fahrzeuges plötzlich bis zum Stillstand abbremsen musste und ein ihr nachfolgender Taxifahrer nicht mehr rechtzeitig reagieren konnte. Anschliessend fuhr M.________ zwar noch selber an ihren Wohnort in A.________, musste dort aber am folgenden Tag ihren Hausarzt Dr. med. S.________ aufsuchen. Wegen zunehmender zervikaler Schmerzen überwies dieser die Patientin am 14. September 1995 ins Spital B.________, wo ein zervikales Distorsionstrauma der Halswirbelsäule sowie eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert wurden. Eine Erwerbstätigkeit konnte M.________ auch nach der bis am 4. Dezember 1995 dauernden Hospitalisation nicht mehr aufnehmen. Die Elvia, welche ihre Haftung anerkannt und Taggelder ausgerichtet hatte sowie für Heilungskosten aufgekommen war, zog nebst dem Austrittsbericht des Spitals B.________ vom 8. Dezember 1995 unter anderm mehrere Stellungnahmen des Neurologen Dr. med. H.________ sowie der Hausärzte Dr. med. S.________ und Dr. med. E.________ bei. Zudem veranlasste sie eine interdisziplinäre Begutachtung in der Medizinischen Abklärungsstelle der Invalidenversicherung (MEDAS), welche am 10. Januar 1997 ausführlich Bericht erstattete. Gestützt auf diese Unterlagen gelangte sie zum Schluss, das Unfallereignis vom 9. September 1995 sei nicht geeignet gewesen, die aktuell noch vorliegenden Beschwerden zu verursachen. Mangels adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen der vorhandenen Schädigung und dem versicherten Verkehrsunfall stellte sie ihre Leistungen deshalb mit Verfügung vom 15. April 1997 rückwirkend per 31. Dezember 1996 ein. Im Ergebnis hielt sie daran mit Einspracheentscheid vom 9. Oktober 1997 fest, wobei sie zur Begründung neu darlegte, dass schon der natürliche Kausalzusammenhang zwischen Unfallereignis und gesundheitlicher Beeinträchtigung nicht gegeben sei.