Citation: 2C.4/1999 03.07.2003 E. J

In seiner Klageantwort vom 17. Februar bzw. 14. März 2000 schliesst der Kanton Wallis, die Klage der Einwohnergemeinden Rheinfelden und Oftringen sei unter Kosten- und Entschädigungsfolge abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden könne. Dazu führt er im Wesentlichen aus, die Feststellungsbegehren seien unzulässig und den Parteien fehle es an der notwendigen Aktiv- und Passivlegitimation. Sodann beruhe der angebliche Schaden auf ungültigen oder gar nichtigen Forderungen. Weiter habe der Kanton Wallis keine Amtspflichtverletzung bzw. keinen widerrechtlichen Schadenseintritt zu verantworten. Im Übrigen wäre es Sache der Einwohnergemeinden Rheinfelden und Oftringen gewesen, die Solvenz der Munizipalgemeinde Leukerbad zu überprüfen; dass sie dies nicht getan hätten, schliesse jegliche Haftbarkeit des Kantons aus. Überdies sei unbewiesen, in welchem Umfang ein Schaden mit einem Eingreifen des Kantons überhaupt hätte vermieden werden können.