Citation: 8C_108/2015 E. 4.5.2

4.5.2. Der hinsichtlich des Kriteriums der fortgesetzt spezifischen, belastenden ärztlichen Behandlung geltend gemachte Umstand, dass zahlreiche stationäre Aufenthalte in der Rehaklinik erfolgten und invasive Operationen an Schulter und Halswirbelsäule erforderlich waren, vermag nicht zu dessen Bejahung zu führen. Weder die Schulteroperation vom 6. Februar 2010 noch der Eingriff an der HWS vom 1. Februar 2012 waren wegen des Unfalls vom November 2004 indiziert. Zwar hat sich die Versicherte, teils aus eigener Initiative, wiederholt in Kuraufenthalte begeben. Diese standen jedoch grösstenteils mit der unfallfremden Fehlform der HWS und der Schulterverletzung in Zusammenhang und dienten nur teilweise der Behandlung der Folgen des Unfalls vom November 2004. Zudem waren sie nicht überdurchschnittlich belastend. Das Kriterium ist daher zu Recht verneint worden.