Citation: 6B_286/2024 E. 1.4.6

1.4.6. In Würdigung der konkreten Umstände, der festgestellten fehlenden minimalen Motivierbarkeit, der gutachterlich attestierten geringen Erfolgsaussichten der stationären therapeutischen Behandlung, der deutlichen Rückfallgefahr für mittelschwere Delikte und der damit einhergehenden mittelschweren Gefährdung der öffentlichen Sicherheit, des bereits ausgestandenen Freiheitsentzugs und des mit der stationären therapeutischen Massnahme einhergehenden schwerwiegenden Eingriffs in das Freiheitsrecht des Beschwerdegegners, verletzt die Vorinstanz kein Recht, indem sie die Verhältnismässigkeit einer stationären therapeutischen Behandlung von psychischen Störungen verneint und keine Massnahme anordnet.