Citation: 5A_643/2022 E. 3

In Bezug auf die unentgeltliche Rechtspflege hat das Obergericht erwogen, die KESB und der Bezirksrat hätten sich während Monaten bemüht, vom Beschwerdeführer Unterlagen zur seiner angeblichen Mittellosigkeit erhältlich zu machen. Mit Verfügung vom 18. Januar 2022 habe ihm der Bezirksrat aufgezeigt, weshalb die erneut verlangte Fristerstreckung nicht mehr gewährt werden konnte und ihm eine kurze Nachfrist im Sinn einer Notfrist eingeräumt. Sodann habe der Bezirksrat im Endentscheid einlässlich begründet, dass der Beschwerdeführer die Entscheidgebühr angesichts der von ihm selbst angegebenen Einkommens- und Bedarfszahlen innerhalb eines Jahres werde tragen können. Mit dem blossen Vorbringen, er habe dargelegt, dass er unterhalb des Existenzminimums lebe, tut der Beschwerdeführer weder in Bezug auf die Beweiswürdigung im Zusammenhang mit der ausgebliebenen Dokumentation der angeblichen Mittellosigkeit noch im Zusammenhang mit der festgestellten Möglichkeit, die anfallenden Entscheidgebühren aus seinem Überschuss bestreiten zu können, eine Verletzung des Willkürverbotes oder andere Verfassungsverletzungen dar. Vor diesem Hintergrund geht die weitere Behauptung, die Beschwerde sei nicht aussichtslos gewesen, an der Sache vorbei.