Citation: 6B_1242/2020 E. 2.2

2.2. Nicht einzutreten ist dementsprechend auf die "Rügen" der Beschwerdeführer, insoweit sich diese in der abstrakten Anrufung von angeblich verletzten Rechtsnormen erschöpfen (vgl. Beschwerde S. 5-8) oder aber sich kein Bezug zwischen den angerufenen Normen und dem Verfahrensgegenstand herstellen lässt (vgl. Beschwerde S. 10 [Ziff. B.3] und dort namentlich die Anrufung der Art. 9 Abs. 1, Art. 10 Abs. 1, 2 und 3, Art. 32 Abs. 1, Art. 62 Abs. 1, Art. 149, Art. 155 Abs. 1 und 2, Art. 306 Abs. 1, Art. 308 Abs. 1 und 3, Art. 310 Abs. 1 lit. a, Art. 311 Abs. 1, Art. 321 Abs. 1 und 2, Art. 325 Abs. 1 lit. f und g, Art. 355 Abs. 1, Art. 356 Abs. 1, "Art. 388 Abs. a" und Art. 393 StPO). Dasselbe gilt, insoweit die Vorbringen der Beschwerdeführer den Begründungsanforderungen gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht im Ansatz genügen. Das ist namentlich der Fall, wenn sie sich im Zusammenhang mit der Untersuchungshaft pauschal auf die für die Beschwerdeführerin diagnostizierte Störung bzw. Art. 234 Abs. 2 StPO berufen (Beschwerde S. 10 [Ziff. B.3]). Aber auch, wenn sie eine nicht wirksame Verteidigung bzw. eine Verletzung von Art. 6 EMKR rügen (Beschwerde S. 12) und damit nicht ansatzweise ein sachlich nicht vertretbares respektive offensichtlich fehlerhaftes Prozessverhalten der Verteidigung aufzuzeigen vermögen (vgl. Urteil 6B_739/2019 vom 2. September 2019 E. 1.3). Die Beschwerdeführer legen überdies nicht dar und ergibt sich auch nicht aus dem vorinstanzlichen Urteil, dass sie bereits vor Vorinstanz solche Rügen formuliert hätten bzw. weshalb ihnen dies nicht möglich war. Der Begriff der Letztinstanzlichkeit im Sinne von Art. 80 Abs. 1 BGG bedeutet indes, dass der kantonale Instanzenzug nicht nur formell durchlaufen werden soll, sondern dass die Rügen, die dem Bundesgericht unterbreitet werden, soweit möglich schon vor Vorinstanz vorgebracht werden müssen (BGE 143 III 290 E. 1.1.; 135 I 91 E. 2.1; Urteile 6B_1154/2015 vom 28. Juni 2016 E. 3, nicht publ. in: BGE 142 IV 299; Urteile 6B_1446/2020 vom 25. August 2022 E. 4.2.2; 6B_90/2022 vom 27. April 2022 E. 2.2; 6B_362/2022 vom 22. Juni 2022 E. 3.1; 6B_877/2021 vom 7. Oktober 2021 E. 1.3.5; je mit Hinweisen und wiederum 6B_739/2019 vom 2. September 2019 E. 1.3). Mithin fehlt es an der materiellen Ausschöpfung des Instanzenzuges, weshalb auch aus diesem Grund auf diese Rügen nicht eingetreten werden kann. Dasselbe gilt schliesslich, wenn die Beschwerdeführer erstmals im vorliegenden Verfahren rügen, der Gutachter Prof. Dr. med. C.________ hätte die ihm für die Erstellung des Ergänzungsgutachtens gesetzte Frist nicht eingehalten (Beschwerde S. 10 [Ziff. 2.2]).