Citation: 1B_266/2023 E. 2

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer strafrechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 78 ff. BGG offen. Es ist allerdings Sache der Beschwerdeführer, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt (BGE 135 III 127 E. 1.6; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2; je mit Hinweisen). Wie in der Beschwerde selber festgehalten, wurde der angefochtene Entscheid den Beschwerdeführern am 3. April 2022 (recte: 2023) zugestellt. Die Zustellung erfolgte somit während der Gerichtsferien, in denen die gesetzlich nach Tagen bestimmte Frist vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern still steht (Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG). Die 30-tägige Beschwerdefrist beginnt am ersten Tag nach Ende der Gerichtsferien zu laufen (Art. 44 Abs. 1 BGG). Mit "Ostern" ist ausschliesslich der Ostersonntag, vorliegend der 9. April 2023, gemeint, und nicht auch der Ostermontag (vgl. Urteil 1C_252/2015 vom 15. Mai 2015 E. 2 mit Hinweisen). Damit begann die 30-tägige Beschwerdefrist (Art. 100 Abs. 1 BGG) am 17. April 2023 zu laufen und endete am 16. Mai 2023. Auf die am 17. Mai 2023 eingereichte Beschwerde ist daher wegen Verspätung im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.