Citation: 8C_660/2023 E. 5.2.2

5.2.2. Das vorinstanzliche Urteil ist insofern missverständlich, als es sich vordergründig mit der Vermittlungsfähigkeit befasst. Wie die Vorinstanz aber im Ergebnis richtig erkannt hat, muss der Beschwerdeführer seine arbeitgeberähnliche Stellung aufgeben, damit er im Rahmen einer Wiederanmeldung nach geförderter selbstständiger Erwerbstätigkeit wieder in den Genuss von Arbeitslosenentschädigung kommen kann. Die Vorbringen des Beschwerdeführers betreffend die seines Erachtens gegebene Vermittlungsfähigkeit zielen insofern an der Sache vorbei. Mit Blick auf die langjährige Rechtsprechung kann er auch aus der - für das Gericht ohnehin nicht verbindlichen (vgl. BGE 139 V 108 E. 5.3 mit Hinweisen) - (Verwaltungs-) Weisung des SECO in der AVIG-Praxis AMM, Randziffer K75, und in der AVIG-Praxis ALE, Randziffer B238, nichts zu seinen Gunsten ableiten (vgl. im Übrigen die Änderung von Randziffer K75 AVIG-Praxis AMM per 1. Januar 2024, wonach für einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung die Voraussetzungen für die Eröffnung einer neuen Rahmenfrist erfüllt sein müssten). Ausserdem erwog das kantonale Gericht, Randziffer K75 sei vorliegend nicht anwendbar, da der Beschwerdeführer von der C.________ AG nie einen Lohn bezogen und somit nie vollständig aus der Arbeitslosigkeit herausgefunden habe. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern diese vorinstanzliche Beurteilung Bundesrecht verletzen soll.