Citation: 8C_247/2017 E. 3.2.3

3.2.3. Das Willkürverbot verschafft für sich allein kein rechtlich geschütztes Interesse gemäss Art. 115 lit. b BGG. Zur Willkürbeschwerde ist deshalb bloss derjenige legitimiert, der sich auf eine gesetzliche Norm berufen kann, die ihm im Bereich seiner betroffenen und angeblich verletzten Interessen einen Rechtsanspruch einräumt oder zumindest den Schutz seiner Interessen bezweckt (BGE 138 I 305 E. 1.3 S. 308; BGE 137 II 305 E. 2 S. 308; BGE 133 I 185 E. 4 ff. S. 191; FRÉSARD, a.a.O., N. 8 f. zu Art. 115 BGG). An einem Rechtsanspruch fehlt es insbesondere, wenn keine gesetzliche Norm die Voraussetzungen der Bewilligungserteilung bzw. der Gewährung eines anderen Vorteils näher regelt und diesbezügliche Kriterien aufstellt (BGE 138 I 305 E. 1.3 S. 308). Beim Fehlen eines solchen Anspruchs kann ein kantonaler Entscheid nicht allein gestützt auf das Willkürverbot mittels subsidiärer Verfassungsbeschwerde angefochten werden (SEILER, a.a.O., N. 18 zu Art. 115 BGG mit Hinweis auf BGE 133 I 185 E. 4 ff. S. 191).