Citation: 2C_613/2020 E. 3.2

3.2. Demgegenüber geht die Vorinstanz davon aus, dass im Zeitpunkt der Erbteilung keine Überführung vom Geschäftsvermögen in das Privatvermögen erfolgt sei. Der beschwerdeführende Ehemann habe den Betrieb bereits vor der Erbteilung geführt, sodass der Betrieb im Rahmen seiner selbständigen Erwerbstätigkeit auch nach der Erbteilung im Geschäftsvermögen verblieben sei. Werde ein Geschäftsbetrieb von einem der Erben unentgeltlich erworben, indem die anderen Erben im Rahmen der Erbteilung im Gegenzug andere Aktiven der Erbengemeinschaft erhielten, würden diese nicht besteuert, da sie keine stillen Reserven realisierten. Der vom beschwerdeführenden Ehemann bezahlte Betrag von Fr. 9'612.35 würde bloss eine vertraglich vereinbarte Zahlung darstellen, um die wertmässige Differenz zwischen den Grundstücken auszugleichen. Die Steuerverwaltung habe im Zeitpunkt der Erbteilung zu Recht keine Besteuerung vorgenommen und den Liquidationsgewinn in rechtmässiger Weise erst in der Steuerperiode 2013 vollumfänglich bei den Beschwerdeführern besteuert (vgl. S. 6 f. des angefochtenen Urteils).