Citation: 4F_2/2025 E. 2.2.2

2.2.2. Damit könnte sich nur die Frage stellen, ob sich die Gesuchstellerin, obwohl sie ihn nicht erwähnt, auf den Revisionsgrund nach Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG berufen möchte, der einer Partei in Zivilsachen zur Verfügung steht, die nachträglich erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweismittel auffindet, die sie im früheren Verfahren trotz gehöriger Aufmerksamkeit nicht beibringen konnte (unter Ausschluss der Tatsachen und Beweismittel, die erst nach dem Entscheid entstanden sind). Die Gesuchstellerin räumt aber selbst ein, dass sie über die Fakten im Wesentlichen bereits früher unterrichtet worden sei (ausser über das Datum). Damit hätte sie aber schon in diesem Moment Anlass gehabt, abzuklären, ob die Geschehnisse einen für sie relevanten Zeitraum betrafen. Zudem handelt es sich um blosse Behauptungen. Der pauschale Verweis auf Wikipedia ohne konkrete Internetadresse ist schon formell ungenügend. Auch die in der nachträglichen Eingabe genannten Gründe für den Anschein der Befangenheit (die Anhörung vom 21. Januar 2021 habe in der Gemeindebibliothek stattgefunden - einem von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Raum, der sich direkt gegenüber der Fabrik befinde und wirtschaftlich mit der Gesuchsgegnerin verbunden sei -) sind objektiv nicht geeignet, Zweifel an der Unabhängigkeit der Gerichtsinstanz zu wecken, zumal die Gesuchstellerin selbst ausführt, es bestehe kein direkter wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen der Gemeinde und dem Bezirksgericht.