Citation: 6B_1039/2014 E. 4.4

4.4. Nicht durchzudringen vermag der Beschwerdeführer mit der erneuten Rüge einer ungenügenden Entscheidmotivation (vgl. E. 2.5). Die Vorinstanz bezeichnet die allgemeine Glaubwürdigkeit von B.________ im Sinne einer dauerhaften persönlichen Eigenschaft als zweitrangig und qualifiziert dessen Aussagen als schlüssig, nachvollziehbar und im Kerngeschehen gleichbleibend. Sie verkennt nicht, dass die beiden Logisgeber zur Tötung des Opfers keine Angaben machen konnten. Zudem schliesst sie aus, dass B.________ anlässlich der rechtshilfeweise durchgeführten Befragung, in deren Zeitpunkt er die rechtskräftige Freiheitsstrafe bereits verbüsst hatte, ein Motiv für eine Falschbelastung hatte. Insgesamt genügt die vorinstanzliche Begründung dem verfassungsmässigen Gehörsanspruch (Art. 29 Abs. 2 BV). Sie ermöglicht den Prozessparteien, sich über die Tragweite des Entscheids ein Bild zu machen und diesen gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Ob die Vorinstanz B.________ als glaubwürdig und dessen Aussagen als glaubhaft einschätzen konnte, ist nicht eine Frage des rechtlichen Gehörs.