Citation: 6B_1331/2017 E. 2.4

2.4. Was die Aussagewürdigung der Vorinstanz angeht, so ist diese ausführlich und nachvollziehbar. Die Vorinstanz übernimmt grundsätzlich die erstinstanzliche Beweiswürdigung und bringt Ergänzungen an, soweit die Einwände des Beschwerdeführers dies erfordern. Wie bereits die erste Instanz, gelangt die Vorinstanz zum Schluss, die Aussagen der Beschwerdegegnerin zum Kerngeschehen seien detailliert, ausführlich, stimmig und widerspruchsfrei. Sie habe konstant während sämtlichen Einvernahmen ihre Lebensgeschichte geschildert und ausgeführt, wie sie sich während der Zeit in der Schweiz emanzipiert habe. Sie habe auch nachvollziehbar beschreiben können, weshalb sie zur Anzeige gegen den Beschwerdeführer geschritten sei. Die Beschwerdegegnerin habe schlicht genug gehabt vom Verhalten ihres Ehemannes. Sie habe bei ihren Aussagen nicht übertrieben oder den Beschwerdeführer übermässig belastet. So habe sie beispielsweise angegeben, dass der Beschwerdeführer beim Würgen losgelassen habe, als er bemerkte, dass sie nicht mehr atmen konnte. Sie habe auch ausgesagt, dass der Beschwerdeführer grundsätzlich ein guter Vater sei. Die Beschwerdegegnerin habe weiter ihre persönlichen Gedanken geäussert und Details nennen können. Ihre Angaben seien sehr spezifisch. Die wiedergegebenen Interaktionen und Vorfälle wirkten tatsächlich erlebt. Sie habe zudem Dinge erwähnt, die sie selber in einem negativen Licht erscheinen lassen könnten. Weiter habe sie eingestanden, wenn sie etwas nicht gewusst habe. Die Beschwerdegegnerin habe die Taten auch zeitlich einordnen können. Auf ihre Aussagen könne daher abgestellt werden. Diesbezüglich zeigt der Beschwerdeführer nicht konkret auf, inwiefern die Beweiswürdigung gegen Bundesrecht verstossen soll. Vielmehr bringt er einzelne Rügen vor, die er allesamt schon im vorinstanzlichen Verfahren vorgebracht hatte und mit denen sich die Vorinstanz eingehend befasst. Er beschränkt sich darauf, seine eigene Sichtweise des Geschehens darzulegen. Für den Nachweis der willkürlichen Beweiswürdigung genügt es allerdings nicht, einzelne Beweismittel anzuführen, die aus Sicht des Beschwerdeführers anders als im angefochtenen Entscheid zu würdigen wären, und zum Beweisergebnis frei zu plädieren. Der Beschwerdeführer verkennt, dass das Bundesgericht keine Appellationsinstanz ist, die eine freie Würdigung in tatsächlicher Hinsicht vornimmt. Soweit die Rügen des Beschwerdeführers den Begründungsanforderungen überhaupt genügen (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG), sind sie unbegründet. Beispielsweise führt der Beschwerdeführer erneut aus, es sei eigenartig, dass niemand, insbesondere nicht der neue Partner der Beschwerdegegnerin, körperliche Verletzungen bei der Beschwerdegegnerin festgestellt habe. Bereits die Vorinstanz befasste sich mit diesem Einwand. Sie führt dazu aus, nicht jedes Würgen hinterlasse sichtbare Spuren. Die Beschwerdegegnerin habe auch keine längerfristig sichtbaren Spuren erwähnt. Mit einem Schal, wie sie ihn erstelltermassen getragen habe, habe sie Verletzungen kaschieren können. Dass ein Opfer häuslicher Gewalt versuche, Spuren zu verdecken, sei zudem nicht aussergewöhnlich. Bereits die erste Instanz stellte fest, dass die Beschwerdegegnerin am 14. August 2013 mit dem Gedanken gespielt habe, bei den Behörden eine Meldung wegen des Verhaltens ihres Ehemannes zu erstatten. Dass die Beschwerdegegnerin sich schliesslich gegen den Gang zu den Behörden entschieden habe, könne entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers nicht als Beweis dafür gewertet werden, dass es keine häusliche Gewalt gab. Diese Schlussfolgerungen sind nicht zu beanstanden. Auch mit der Behauptung, die Beschwerdegegnerin habe bereits seit Längerem versucht, "an seiner Glaubwürdigkeit zu kratzen", vermag der Beschwerdeführer die sorgfältige und umfassende Aussagewürdigung der Vorinstanz nicht in Zweifel zu ziehen.