Citation: 9C_205/2023 E. A

A.a. A.________ war seit dem 1. Oktober 2016 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Ausgleichskasse, als Selbständigerwerbender erfasst. Am 24. März 2020 meldete er sich im Zusammenhang mit den Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus zum Bezug einer Erwerbsausfallentschädigung (nachfolgend: Corona-Erwerbsersatz) an. In der Folge wurden ihm vom 17. März bis 16. September 2020 Taggelder ausgerichtet. Am 27. Juli 2020 meldete der Versicherte, dass er seine Einzelunternehmung B.________ rückwirkend per 1. Januar 2020 in eine GmbH umgewandelt habe. Nach Korrespondenz zwischen dem Versicherten und der Ausgleichskasse erfasste Letztere die B.________ gmbh am 9. Oktober 2020 rückwirkend per 1. Januar 2020 als Arbeitgeberin und hob das Abrechnungskonto von A.________ auf. Mit Verfügungen vom 12. Oktober 2020 forderte die Ausgleichskasse den für den Zeitraum vom 17. März bis 16. September 2020 bezogenen Corona-Erwerbsersatz zurück. Die hiergegen erhobene Einsprache (mit welcher auch der Erlass beantragt wurde), wies die Ausgleichskasse mit Einspracheentscheid vom 16. März 2021 ab, wobei sie auf das Erlassgesuch nicht eintrat. Auf ein Gesuch um Wiedererwägung dieses Entscheids ist die Ausgleichskasse nicht eingetreten. Dieser Entscheid blieb unangefochten. A.b. Mit Verfügung vom 19. Mai 2021 wies die Ausgleichskasse das in der Einsprache enthaltene Erlassgesuch ab. Am 28. Mai 2021 reichte der Versicherte ein weiteres Erlassgesuch ein, am 18. Juni 2021 erhob er Einsprache gegen die Verfügung vom 19. Mai 2021. Mit Einspracheentscheid vom 3. November 2021 wies die Ausgleichskasse die Einsprache ab.