Citation: 1C_501/2022 E. 5.3

5.3. Das Verwaltungsgericht führt aus, im Rahmen der Strassensanierung werde die Hüribachbrücke neu erstellt, aber nicht verbreitert. Zu der vom Beschwerdeführer vorgeschlagenen Verbreiterung hangaufwärts hält es fest, dass dadurch die Durchflusskapazität verringert würde. Dem widerspricht zwar der Beschwerdeführer mit Hinweis auf eine Abbildung im Bericht zum Hochwasserschutznachweis vom 18. Juni 2021, wo erkennbar ist, dass sich die Brückenplatte am hangseitigen Ende verjüngt. Jedoch führt das Baudepartement diesbezüglich in seiner Vernehmlassung aus, dass eine Verbreiterung mit einer zunehmenden Verjüngung die Tragfähigkeit der Brücke beeinträchtigen würde. Ein breiteres Trottoir müsste aus statischen Gründen massiver, das heisse mit einer dickeren Bodenplatte, ausgeführt werden, sodass sich die geringste Höhe, trotz Verjüngung der Bodenplatte, automatisch bergseitig verschiebe und damit die Durchflusskapazität vermindere. Diese Ausführungen lassen sich gestützt auf das in der erwähnten Abbildung wiedergegebene Längenprofil der Brücke nachvollziehen und leuchten ein. Vor diesem Hintergrund ist die vorinstanzliche Feststellung, dass eine Verbreiterung der Brücke dem Hochwasserschutz abträglich wäre, jedenfalls nicht offensichtlich unzutreffend (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG). Hinzu kommt, dass das Verwaltungsgericht darüber hinaus dargelegt hat, dass eine Verbreiterung der Brücke nicht mit den bundesrechtlichen Bestimmungen zum Gewässerraum vereinbar wäre. Darauf geht der Beschwerdeführer nicht ein (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Seine Rüge ist somit unbegründet, soweit sie überhaupt hinreichend substanziiert wurde. Insgesamt ist deshalb nicht zu beanstanden, wenn das Verwaltungsgericht im Standort auf der Hüribachbrücke keine ebenso geeignete, jedoch mildere Massnahme erblickte.