Citation: 8C_182/2015 E. A

Die 1966 geborene A.________ war seit 9. Mai 1983 Mitarbeiterin im Betrieb ihres Vaters. Am 13. April 2007 erlitt sie bei einem Autounfall diverse Verletzungen (Sternum-Kontusion, Knieprellung links, Abschürfung abdominal links, Hämatom frontal); danach litt sie an LWS- und BWS-Beschwerden bei Status nach Diskopathie L2/L3 sowie an Knieschmerzen links. Am 6. Dezember 2007 wurde sie am linken Knie operiert. Am 5. Februar 2008 meldete sie sich bei der IV-Stelle des Kantons Aargau zum Leistungsbezug an. Diese holte unter anderem das vom Unfallversicherer in Auftrag gegebene interdisziplinäre Gutachten der MEDAS vom 23. Februar 2009 ein. Mit Verfügung vom 20. Mai 2011 verneinte sie den Rentenanspruch. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons Aargau teilweise gut; es hob die Verfügung auf und wies die Sache zur weiteren Abklärung und anschliessenden Neuverfügung an die IV-Stelle zurück (Entscheid vom 22. März 2012). Diese holte ein interdisziplinäres (internistisches, psychiatrisches und rheumatologisches) Gutachten des medizinischen Abklärungszentrums B.________ vom 5. Juli 2013 ein. Mit Verfügung vom 6. März 2014 sprach sie der Versicherten ab 1. April 2008 eine Dreiviertelsrente zu (Invaliditätsgrad 69 %).