Citation: 8C_369/2008 11.08.2008 E. 8

8.1 Im Weiteren diagnostizierte das Spital R.________, Neurologische Klinik und Poliklinik, im neuropsychologischen Bericht vom 24. Oktober 2003 einen Status nach schwerem Distorsionstrauma der HWS vom 29. Juni 2002, radiologisch grosse Diskushernie C5/C6 rechts sowie chronische Kopfschmerzen mit zunehmenden Konzentrationsstörungen. Weiter führte es aus, neuropsychologisch zeigten sich diskret eingeschränkte Leistungen in der gerichteten und geteilten Aufmerksamkeit (Konzentrationsschwäche im Sinne von inkonstanter Arbeitsweise). Aufgrund der neuropsychologischen Befunde werde zur Vermeidung der Exazerbation der Schmerzsymptomatik ein reduziertes Arbeitspensum empfohlen. Soweit Dr. med. U.________ hiezu im Gutachten vom 24. Mai 2004 mit der pauschalen Bemerkung "Ausschluss wesentlicher neuropsychologischer Störungen (am 24.10.2003)" Position bezog, kann darauf nicht abgestellt werden, zumal er diesbezüglich nicht fachkompetent ist. Die neuropsychologische Seite bedarf mithin weiterer Prüfung (E. 11.2 hienach). 8.2 Weiter ist zu beachten, dass der Gutachter Dr. med. U.________ für die Zeit nach dem 1. Januar 2004 Beschwerden in Form von Kopfschmerzen, Schwindelgefühlen, Übelkeit sowie abnormer Ermüdbarkeit beschrieb und ausführte, die heutigen Beschwerden und Befunde liessen sich mit den vorbestehenden degenerativen Veränderungen (Diskopathien und Diskushernien) sowie mit einer gewissen psychosomatischen Komponente (Verunsicherung) und der Überlastung der Versicherten, die offenbar psychologisch nicht optimal geführt worden sei, erklären (E. 4 hievor). Diesbezüglich ist festzuhalten, dass der psychische Aspekt der psychiatrischen Abklärung bedarf (vgl. auch E. 11.2 hienach), zumal Dr. med. U.________ diesbezüglich ebenfalls die Fachkompetenz fehlt.