Citation: 2C_909/2019 E. 4.8

4.8. Vor diesem Hintergrund verletzt die Verweigerung des Familiennachzugs, entgegen der Rüge der Beschwerdeführerin, auch keine Bestimmungen der Kinderrechtskonvention. Diese vermag praxisgemäss keine über die Garantien von Art. 8 EMRK hinausgehenden, eigenständigen Rechtsansprüche zu begründen (BGE 143 I 21 E. 5.5.2 S. 30; 139 I 315 E. 2.4 S. 321). Nachdem der angefochtene Entscheid das Recht auf Achtung des Familienlebens (Art. 8 EMRK) nicht verletzt, wurde somit auch den durch die Kinderrechtskonvention geschützten Kinderinteressen hinreichend Rechnung getragen. Die Vorinstanz hat demnach weder Bundes- noch Völkerrecht verletzt, indem sie das Vorliegen wichtiger Gründe gemäss Art. 47 Abs. 4 AIG verneint hat.