Citation: 9C_616/2021 E. 3

Die Vorinstanz ging davon aus, der von der IV-Stelle auf den 1. April 2014 festgesetzte Beginn der Wartezeit nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG sei für die ordnungsgemäss in das invalidenversicherungsrechtliche Verfahren einbezogene Beschwerdeführerin grundsätzlich in dem Sinne verbindlich, dass vorbehältlich offenbarer Unhaltbarkeit die nach Art. 23 lit. a BVG relevante Arbeitsunfähigkeit (von dauerhaft mindestens 20 Prozent) in diesem Zeitpunkt als eingetreten zu gelten habe. Zur Begründung führte das kantonale Gericht aus, mit Blick auf die Anmeldung des Versicherten bei der Invalidenversicherung im Juni 2014 habe die IV-Stelle die Arbeitsunfähigkeit ab Dezember 2013 zu prüfen gehabt. Die Festlegungen in der Verfügung vom 13. Dezember 2016, wonach der Versicherte seit dem 1. April 2014 (Beginn der einjährigen Wartezeit) in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt gewesen sei, habe die Beschwerdeführerin unmittelbar betroffen, weil der Versicherte bei ihr seit dem 1. April 2014 vorsorgeversichert gewesen sei. Obwohl die Beschwerdeführerin dazu berechtigt gewesen wäre, habe sie auf eine Anfechtung der Verfügung vom 13. Dezember 2016 verzichtet. Offensichtlich unhaltbare, geradezu willkürliche Feststellungen der IV-Organe verneinte die Vorinstanz.