Citation: 2C_1033/2017 E. 2.2

2.2. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer sind die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz nicht, jedenfalls nicht in für den Verfahrensausgang relevanter Weise offensichtlich unrichtig, unvollständig oder willkürlich. Die Vorinstanz hat zwar ausgeführt, dass unter dem "Smart-Working"-Konzept lediglich ein Teil der fixen Arbeitsplätze durch flexible ersetzt werde, woraus die "sharing ratio" von 0.8 resultiere (vgl. angefochtener Entscheid E. 3.3. S. 5 f.). Auch wenn diese Feststellung missverständlich ist, weil offenbar (überhaupt) keine fixen Arbeitsplätze mehr zugewiesen werden ("employees are no longer assigned one dedicated desk"; vgl. Dokumentation der D.________ AG vom 6. Mai 2013 [im Folgenden: Dokumentation] S. 4), trifft sie doch im Ergebnis zu, indem unter dem "Smart-Working"-Konzept für 80% der Mitarbeiter flexible Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, bei denen sie sich jeweils individuell anmelden können ("Each employee is equipped with a laptop or virtual machine and can choose to work in the zone that best fits their needs at varying points in the day"; vgl. Dokumentation S. 4). Die "ratio" als das Verhältnis zwischen Arbeitnehmern und zur Verfügung stehenden Arbeitsplätzen beruht auf der Überlegung, dass nie alle Arbeitnehmer gleichzeitig im Unternehmen sind, weil stets ein Teil von ihnen wegen Krankheit, Ferien, Aussendiensttätigkeit oder aus anderen Gründen nicht an seinem Arbeitsplatz ist. Die Beschwerdeführer machen zwar geltend, die Abwesenheiten der Arbeitnehmer vom Arbeitsplatz verteilten sich nicht linear über das ganze Jahr. Das hat die Vorinstanz aber auch nicht angenommen. Sie hat unter Bezugnahme auf die Dokumentation der Arbeitgeberin vielmehr dargelegt, diese gehe davon aus, dass ein Teil der Mitarbeiter ausserhalb der Büroräumlichkeiten arbeiten würde, womit neben normalen Ausseneinsätzen auch die Arbeit im privaten Arbeitszimmer ("Home Office") gemeint sein könne (vgl. angefochtener Entscheid E. 3.3. S. 6). Aus der Dokumentation der Arbeitgeberin ergibt sich aber weiter, worauf die Vorinstanz ebenfalls hingewiesen hat, dass das entsprechende Bedürfnis beschränkt ist ("D.________ AG appetite for home working is only 1-2 days/week max"; vgl. Dokumentation S. 11). Darüber hinaus erweisen sich die Feststellungen der Vorinstanz auch mit Bezug auf den Bedeutungsgehalt des Ausdrucks "working remotely" in tatsächlicher Hinsicht nicht als willkürlich. Aus der Beschreibung des "Smart-Working"-Konzepts ergibt sich keineswegs, dass für den Arbeitnehmer, sofern wegen der "ratio" von 0.8 einmal kein Arbeitsplatz zur Verfügung steht, deshalb stets als einzige Alternative die Arbeit zu Hause in Betracht fällt. Auch wenn beim Beschwerdeführer als Informatiker Aussendiensteinsätze, wie geltend gemacht wird, ausser Betracht fallen dürften, ist - in Übereinstimmung mit der Vorinstanz - zusätzlich zu berücksichtigen, dass zum "Smart-Working"-Konzept offenbar auch der Aufenthalt bzw. die Arbeit in Besprechungseinheiten oder generellen Aufenthaltszonen dazugehört. Wird überdies in Betracht gezogen, dass sämtliche Mitarbeiter mit einem mobilen elektronischen Arbeitsgerät ausgestattet sind, so ist die Bedeutung von "working remotely" jedenfalls nicht auf "Home-Office"-Arbeit beschränkt, sondern umfasst offensichtlich die gesamte Arbeit, soweit sie nicht an einer Arbeitsstation geleistet wird (z.B. Arbeit in Aufenthaltszonen, Besprechungszonen am Arbeitsort, im öffentlichen Verkehrsmittel auf dem Weg von und zur Arbeit).