Citation: 5A_686/2008 04.02.2009 E. 2

Die Parteien haben dem Bundesgericht mit Schreiben vom 19. Januar 2009 einen Vergleich mit folgendem Wortlaut vorgelegt: [...] "Für das Jahr 2006 erhielt der Beklagte von der Bank W.________ einen Bar-Bonus von Fr. 157'500.-- brutto. Ausserdem wurden 261 Incentive Share Units (ISU) in sein Konto eingebucht, die ihn berechtigen, am 23. Januar 2008 87 Namenaktien der Bank W.________, am 23. Januar 2009 87 Namenaktien der Bank W.________ und am 23. Januar 2010 weitere 87 Namenaktien der Bank W.________ zu erhalten. Die Parteien haben sich darauf geeinigt, dass der Beklagte bis spätestens am 28. Februar 2009 aus dem Bar-Bonus je CHF 25'000.-- netto auf die Konten seiner Töchter R.________ und S.________ bei der Bank W.________ in A.________ bezahlt. Ausserdem verpflichtet er sich, per 23. Januar 2009 je 87 Namenaktien der Bank W.________ auf das Depot seiner Töchter R.________ und S.________ bei der Bank W.________ in A.________ und per 23. Januar 2010 je weitere 43 Namenaktien der Bank W.________ auf das Depot seiner Töchter einzubuchen. Gestützt auf diesen Vergleich kann das Verfahren 5A_686/2008 beim Bundesgericht abgeschrieben werden. Die Parteien tragen die Kosten des Bundesgerichts sowie die Kosten des Kantonsgerichts und des Obergerichts Schaffhausen je zur Hälfte. Die Parteientschädigungen werden wettgeschlagen (jede Partei trägt ihre Anwaltskosten für die Verfahren in allen Instanzen selbst). Wenn die Gerichtsgebühr des Bundesgerichts aus dem von der Klägerin einbezahlten Kostenvorschuss von CHF 2'000.-- gedeckt wird, verpflichtet sich der Beklagte, ihr die Hälfte der auferlegten Kosten zurückzuerstatten. [...] 2.1 Gemäss Art. 71 BGG i.V.m. Art. 73 Abs. 1 BZP beendet der vor dem Richter erklärte Vergleich der Parteien den Rechtsstreit. Die Beschwerde ist daher durch die Instruktionsrichterin als Einzelrichterin abzuschreiben (Art. 32 Abs. 2 BGG). Die Gerichtskosten sind vorliegend in Anwendung von Art. 65 und Art. 66 Abs. 2 BGG in der Höhe von Fr. 500.-- festzusetzen. Der Vergleich der Parteien regelt auch die Tragung der Verfahrenskosten. Demnach sind die Gerichtskosten für das Verfahren vor Bundesgericht von den Parteien je zur Hälfte zu bezahlen und die Parteikosten wettzuschlagen. Gemäss Art. 67 und Art. 68 Abs. 5 BGG kann das Bundesgericht die Gerichts- und Parteikosten des vorangegangenen Verfahrens anders verteilen, wenn der angefochtene Entscheid geändert wird. In sinngemässer Anwendung dieser Bestimmungen sind unter Berücksichtigung des Vergleichs auch die Gerichtskosten des kantonalen Verfahrens von den Parteien je hälftig zu tragen und die Parteikosten wettzuschlagen.