Citation: 7B_755/2023 E. 2.5.2

2.5.2. Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, dass andere Insassen sich auch eigene Rasierschaber hätten bringen lassen bzw. solche aus anderen Untersuchungsgefängnissen hätten mitbringen können; diesbezüglich liege ein unfaires Verhalten seitens der Gefängnisleitung vor. Als Beweis dafür habe er der Vorinstanz eine Originalschachtel "Gilette Fusion" vorgelegt; diese Marke sei im internen Kiosk nicht erhältlich. Soweit darin überhaupt eine taugliche Begründung erblickt werden kann, dringt der Beschwerdeführer auch mit diesen Ausführungen nicht durch. Dass er im Besitz einer leeren Kartonverpackung von Rasierschabern war (bei der es sich im Übrigen um die Marke "Wilkinson" und nicht "Gilette" handelt), bedeutet nämlich nicht zwingend, dass anderen Insassen die Nutzung eines ausgewählten Rasierschabers (konkret also "Wilkinson") gestattet worden wäre, ihm dagegen nicht. Um diese Behauptung überprüfen zu können, bedürfte es zuallererst Angaben des Beschwerdeführers dazu, wie er zu dieser Schachtel gekommen ist. Solche lieferte er der Vorinstanz aber nicht. Damit verkennt er, dass die Parteien trotz der im (kantonalen) Verwaltungsverfahren geltenden Untersuchungsmaxime (vgl. § 18 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsrechtspflege des Kantons Basel-Stadt vom 14. Juni 1928 [VRPG/BS; SG 270.100]) eine Mitwirkungspflicht trifft (vgl. BGE 140 I 285 E. 6.3.1 mit Hinweisen). Diese zeigt sich namentlich darin, dass die schriftliche Rekursbegründung gemäss § 16 Abs. 2 VRPG/BS nebst den Anträgen des Rekurrenten die Angabe der Tatsachen und Beweismittel und eine kurze Rechtserörterung enthalten soll. Sie besteht besonders dort, wo eine Partei mit eigenen Begehren an den Staat herantritt und nicht umgekehrt der Staat an sie (Urteil 2C_1011/2014 vom 18. Juni 2015 E. 3.1 mit Hinweis). Kommt eine Partei dieser Mitwirkungspflicht nicht nach, verfällt die Behörde nicht in Willkür, wenn sie eine Tatsache als unbewiesen ansieht (BGE 148 II 465 E. 8.3; 140 I 285 E. 6.3.1). Nachdem der Beschwerdeführer der Vorinstanz die rechtserheblichen Tatsachen nur unzureichend dargelegt hat, kann der auf diesen Tatsachen gründenden Argumentation somit nicht gefolgt werden.