Citation: 2C_870/2016 E. 1.1

1.1. Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffent-lich-rechtlichen Angelegenheiten ausgeschlossen gegen Entscheide, welche Bewilligungen betreffen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Ausländische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern haben Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (vgl. Art. 42 Abs. 1 AuG; SR 142.20). Ein analoges Recht besteht unter Vorbehalt überwiegender öffentlicher Interessen aufgrund des in Art. 13 Abs. 1 BV bzw. Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierten Rechts auf Achtung des Familienlebens. Der Beschwerdeführer ist mit einer Schweizerin verheiratet und pflegt die Beziehungen zu seiner Gattin und seinem Sohn; seit dem 8. September 2016 (Strafvollzug mit Electronic Monitoring) lebt er zudem offenbar wieder mit diesen zusammen. Gegen den kantonalen Entscheid, ihm die Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der Familie nach dem Strafvollzug zu verweigern, ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig (vgl. Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario). Ob die für die aufenthaltsbeendende Massnahme erforderlichen Voraussetzungen gegeben sind oder nicht, bildet Gegenstand der materiellen Beurteilung und nicht eine Frage des Eintretens (BGE 137 I 305 E. 2.5 S. 315; 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f., 497 E. 3.3 S. 500 f.).