Citation: 8C_384/2021 E. 3

Vor Bundesgericht nicht (mehr) strittig ist die Abstufung der von der Vorinstanz im Rahmen der reformatio in peius festgesetzten Invalidenrente in zeitlicher Hinsicht, mithin die dementsprechend zutreffend berücksichtigten Rentenrevisionsgründe. Ebenso unbestritten ist das für den Einkommensvergleich im Jahr des Rentenbeginns (2018) massgebende Invalideneinkommen von Fr. 34'607.-. Es beruht auf dem Erwerbseinkommen aus der zuletzt seit September 2012 mit einem Vollpensum ausgeübten angestammten Tätigkeit des Beschwerdeführers als Sales Manager der D.________ AG (Arbeitgeberin). Nach Angaben der Arbeitgeberin hätte der Beschwerdeführer in dieser Tätigkeit ohne gesundheitliche Einschränkungen - insbesondere ohne Folgen des zweiten Unfalles - im Jahre 2017 Fr. 86'190.- verdient. Angepasst um die Nominallohnentwicklung von 2017 auf 2018 sowie unter Berücksichtigung der trotz seiner gesundheitlichen Einschränkungen in dieser leidensangepassten Tätigkeit verbleibenden Restarbeitsfähigkeit von 40 % resultiert das 2018 massgebende Invalideneinkommen von Fr. 34'607.-. Angesichts des feststehenden Invalideneinkommens und der in zeitlicher Hinsicht unbestrittenen Abstufung der vorinstanzlich festgesetzten Invalidenrente ist von der Tatsachenfeststellung des kantonalen Gerichts in Bezug auf die Restarbeitsfähigkeiten in der angestammten und leidensangepassten Tätigkeit als Sales Manager auszugehen. Denn im Ergebnis steht gemäss insoweit unbeanstandet gebliebenem angefochtenem Urteil fest, dass der Beschwerdeführer vom 1. Januar 1995 bis 30. April 2018 keinen Rentenanspruch, jedoch vom 1. Dezember 2018 bis 30. April 2019 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat. Der Eintritt des Gesundheitsschadens mit Beginn der einjährigen Wartefrist (vgl. Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG; vgl. auch Art. 29bis IVV) lag demnach - wie von der Vorinstanz zutreffend festgestellt - im Mai 2017. Weiter ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer den im Zeitpunkt des ersten Unfalles vom 8. März 1986 noch ausstehenden theoretischen Teil der Lehrabschlussprüfung zum Metzger zwar im September 1986 erfolgreich zu absolvieren vermochte. Doch scheiterte der anschliessende Versuch, die praktische Berufstätigkeit aufzunehmen, schon am ersten Arbeitstag infolge der gesundheitlichen Einschränkungen.