Citation: 8C_777/2023 E. 3

Das kantonale Gericht hielt dazu im Wesentlichen fest, die Beschwerdeführerin sei im Urteil vom 29. Oktober 2010 auf § 92 der damals anwendbaren kantonalzürcherischen Zivilprozessordung hingewiesen worden, wonach erlassene Kosten und übernommene Auslagen dem Staat zurückzuzahlen seien, sobald die betroffene Person dazu in der Lage sei. Ab wann dies der Fall sei, beurteile sich auf der Grundlage der jeweils aktuell geltenden Einkommens- und Vermögensverhältnisse. Bei verheirateten Personen müsse das Einkommen und das Vermögen beider Ehegatten berücksichtigt werden. Zwar seien die Einkommens- und Vermögensverhältnisse von der Beschwerdeführerin nicht umfassend dargelegt. Dennoch ergebe sich aus den eingereichten Unterlagen ein hinreichend klares Bild, so dass auf ausreichend vorhandene Mittel zur Begleichung des in Frage stehenden Betrags zu schliessen sei.