Citation: 8C_293/2024 E. 4.2

4.2. Moniert die Beschwerdeführerin sodann, dessen ungeachtet sei mit den Angaben des Dr. med. D.________ im Vergleich zur Einschätzung des rheumatologischen Sachverständigen des Spitals B.________ Dr. med. G.________ eine klare Verschlechterung ausgewiesen (vgl. Gutachten vom 6. August 2020), so äusserte sich die Vorinstanz auch dazu eingehend. Im Rahmen ihrer Beweiswürdigung berücksichtigte sie vor allem, dass der behandelnde Rheumatologe unter Hinweis auf die aktualisierte Bildgebung (Magnetic resonance imaging [MRI] vom Juni 2023, Sonografien vom August bzw. Oktober 2023) von einer Verschlimmerung der Gelenkschwellungen und der Synovialitiden ausging (Bericht vom 14. Oktober 2023). Das kantonale Gericht stellte diesbezüglich willkürfrei (vgl. E. 1 hiervor) fest, diese Befundänderungen würden in Anbetracht des bereits von Dr. med. G.________ erhobenen Belastungsprofils zu keiner massgeblichen Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin als Hausfrau führen. Abgesehen davon ergebe sich aus den Darlegungen des Dr. med. D.________ nicht, dass die von ihm diagnostizierten Synovialitiden einen neuen, erst nach Verfügungserlass vom 19. Januar 2022 aufgetretenen Befund mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit im Haushalt darstellten (vorinstanzliche Erwägung 7.2.1 f.). Gleichermassen detailliert befasste sich die Vorinstanz mit den von Dr. med. D.________ erwähnten, den RAD-Stellungnahmen widersprechenden Beurteilungen der früheren behandelnden Rheumatologin Dr. med. H.________ (vgl. Bericht vom 21. August 2019; ärztliches Zeugnis vom 19. September 2019). Darüber hinaus hielt sie fest, bereits der rheumatologische Experte des Spitals B.________ Dr. med. G.________ habe davon Kenntnis gehabt. Selbst Dr. med. D.________ sei der entsprechenden Aussage des RAD-Arztes Dr. med. F.________ gefolgt, eine relevante Verschlechterung könne ausgeschlossen werden, weil Dr. med. H.________ bereits im Jahr 2015 den entzündlichen Charakter der Beschwerden betont und im Unterschied zum aktuellen Gutachten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert habe. Diese Feststellungen bleiben für das Bundesgericht verbindlich (vgl. E. 1 hiervor). Anhaltspunkte für eine willkürliche Beweiswürdigung bestehen mit anderen Worten selbst vor diesem Hintergrund keine. Im Übrigen kann mit der Vorinstanz auf die bereits im rechtskräftigen kantonsgerichtlichen Urteil vom 2. Januar 2023 enthaltene Begründung verwiesen werden.