Citation: 5A_467/2023 E. 2.3.3

2.3.3. Soweit der Beschwerdeführer es auf eine selbständige Anfechtung der kantonalen Kostenentscheide abgesehen hat, ist seinen diesbezüglichen Ausführungen zu entnehmen, dass er für das erstinstanzliche Verfahren überhaupt keine Gerichtskosten zu zahlen bereit ist. Könnte in dieser Hinsicht von einem bezifferten reformatorischen Antrag gesprochen werden, so erweist sich dieses Begehren im bundesgerichtlichen Verfahren aber als neu und damit als unzulässig (Art. 99 Abs. 2 BGG). Aus dem angefochtenen Entscheid ergibt sich nicht, dass der erstinstanzliche Kostenentscheid schon vor Obergericht (selbständig) angefochten war. Dass dies der Fall gewesen und von der Vorinstanz bundesrechtswidrig übersehen worden sei, behauptet der Beschwerdeführer nicht. Was schliesslich die Prozesskosten des Berufungsverfahrens angeht, verlangt der Beschwerdeführer, ihm in erheblichem Umfang eine Parteientschädigung zuzusprechen. Allein damit genügt er den beschriebenen Anforderungen an die Bezifferung der Anträge wiederum nicht, so dass insofern auf die Beschwerde nicht einzutreten ist. Die Forderung, ihm für das Berufungsverfahren ausserdem eine Entschädigung für "spese legali" zuzugestehen, macht der Beschwerdeführer nur in demjenigen Mass geltend, in welchem das Bundesgericht den angefochtenen Entscheid aufhebt, also nicht unabhängig vom Ausgang in der Hauptsache. Darüber wird die Schlusserwägung dieses Urteils Klarheit schaffen (s. unten E. 5).