Citation: 4A_137/2007 20.07.2007 E. 9

Das Kassationsgericht hat darauf verzichtet, auf die gegen die Annahme ungenügender Zustellung/Benachrichtigung im Zusammenhang mit der Konstituierung des Schiedsgerichts erhobenen Rügen der Beschwerdeführerin einzutreten, da es die Alternativbegründung des Obergerichts hinsichtlich der Befangenheit der Berufungsrichter für unanfechtbar hielt. Auch hierin sieht die Beschwerdeführerin eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Der Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV verlangt insbesondere, dass das Gericht die Vorbringen einer Partei anhört und bei der Entscheidfindung berücksichtigt, sofern sie erheblich sind (BGE 126 I 97 E. 2b S. 102 f.; 124 I 241 E. 2 S. 242). Diese Voraussetzung ist nicht erfüllt mit Bezug auf Rügen, die gegen eine von mehreren Begründungen erhoben werden, sofern der angefochtene Entscheid - wie hier - von einer anderen Begründung gestützt wird, die nicht zu beanstanden ist. Die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs stösst damit ins Leere.