Citation: 6B_459/2018 E. 3.4

3.4. In Bezug auf den Übergriff auf die Beschwerdegegnerin 2 stellt sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, es sei nie zum fraglichen Treffen im Hotelzimmer gekommen. Beim Vorfall mit der Beschwerdegegnerin 3 sei die Initiative von der Beschwerdegegnerin 3 ausgegangen. Was der Beschwerdeführer im Einzelnen vorbringt, dringt nicht durch. Er vermag von vornherein keine willkürliche Beweiswürdigung darzutun, indem er die vorinstanzlichen Akten unrichtig wiedergibt (Beschwerde S. 8 und 10). Es trifft nicht zu, dass in der Strafanzeige der Beschwerdegegnerin 2 als Tatzeitpunkt der September/Oktober 2011 bezeichnet wurde. Ebenso wenig hielt die Beschwerdegegnerin 2 vor der ersten Instanz fest, der Beschwerdeführer habe ihr ab September 2011 böswillig Schwierigkeiten bereitet (vorinstanzliche Akten pag. 60 und 62; pag. 424 ff.). Im Übrigen vermag der Beschwerdeführer keine Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung zu begründen. Für eine entsprechende Rüge reicht nicht aus, wenn der Beschwerdeführer zum Beweisergebnis wie in einem appellatorischen Verfahren frei plädiert und darlegt, wie seiner Auffassung nach die vorhandenen Beweise richtigerweise zu würdigen gewesen wären. Dies ist beispielsweise der Fall, soweit er ausführt, er bestreite, mit der Beschwerdegegnerin 2 jemals in einem Hotelzimmer gewesen zu sein. Es gebe keine Erklärung, dass er das eine Treffen (mit der Beschwerdegegnerin 3) einräume, das andere (mit der Beschwerdegegnerin 2) aber nicht. Es mache keinen Sinn, dass er die Beschwerdegegnerin 2 nach dem vorgeworfenen Vorfall schikaniert haben soll, nachdem er "angeblich sein Vergnügen gehabt haben soll". Diese allgemein gehaltenen Einwände sind, soweit überhaupt nachvollziehbar, ungenügend und erschöpfen sich in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Entscheid. Sie setzen eine freie Prüfung in tatsächlicher Hinsicht voraus, welche das Bundesgericht nicht vornimmt. Der Beschwerdeführer setzt sich mit verschiedenen Aussagen der Beschwerdegegnerinnen 2 und 3 auseinander. Damit wiederholt er einzig die von der Vorinstanz thematisierten Widersprüche und legt er dar, wie diese nach eigenem Dafürhalten richtigerweise zu würdigen gewesen wären. Mit diesen Diskrepanzen hat sich die Vorinstanz auseinandergesetzt und sie in nachvollziehbarer und vertretbarer Weise erklärt. Dass sie die Schilderungen der Beschwerdegegnerinnen 2 und 3 gleichwohl als glaubhaft einschätzt, kann nicht als unhaltbar bezeichnet werden. Das Beweisergebnis nicht zu erschüttern vermag auch etwa, wie der Beschwerdeführer den Hotelmeldeschein vom 6. Juli 2011 erklärt (Beschwerde S. 10). Gleiches gilt für seine Ausführungen betreffend eine Massageliege (Beschwerde S. 7 f.). Laut Beschwerdegegnerin 2 fand der Übergriff in einem Hotelzimmer auf einer Massageliege statt. Demgegenüber ergaben Abklärungen im fraglichen Hotel, dass in den Zimmern keine Massageliegen vorhanden sind (vorinstanzliche Akten pag. 68 und 84). Die Richtigkeit beider Aussagen würde bedeuten, dass die Massageliege anderweitig erhältlich gemacht wurde. Vermutet die Beschwerdegegnerin 2, es habe sich dabei um die gleiche portable Massageliege gehandelt, die im Büro des Beschwerdeführers gestanden habe (vorinstanzliche Akten pag. 83 und 732), ist dies ohne Weiteres möglich. Die anderslautende Einschätzung des Beschwerdeführers vermag das Beweisergebnis nicht ernsthaft in Frage zu stellen. Insgesamt zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, dass und inwiefern das vorinstanzliche Beweisergebnis schlechterdings nicht mehr vertretbar sein sollte. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet, soweit sie den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG zu genügen vermag.