Citation: 1C_147/2018 E. 5.4

5.4. Der Beschwerdeführer bringt vor, im Bericht des Instituts für Rechtsmedizin vom 4. August 2017 über seine am 12. Juni 2017 durchgeführte verkehrsmedizinische Begutachtung werde eingeräumt, dass geringste Drogenmengen über den Speichel übertragen werden könnten. Zudem werde seine Darstellung, er habe die im pharmakologisch-toxikologischen Gutachten festgestellten Betäubungsmittelsubstanzen allenfalls ungewollt beim intensiven Küssen einer Frau an einer Party aufgenommen, als realistisch bewertet. Im erwähnten Bericht wird diese Darstellung allerdings gerade zurückgewiesen mit der (sinngemässen) Begründung, die über den Speichel, wenn überhaupt, übertragbaren geringsten Drogenmengen vermöchten die im Blut des Beschwerdeführers ermittelten Konzentrationen von Cannabis und Kokain und deren Stoffwechselprodukten nicht zu erklären. Diese Beurteilung ist nicht offenkundig unzutreffend, weshalb insofern nicht am pharmakologisch-toxikologischen Gutachten zu zweifeln ist (vgl. Urteil 1C_106/2016 vom 9. Juni 2016 E. 3.1.1).