Citation: 2C_235/2017 E. 3.3

3.3. Im Zusammenhang mit der Korrektur ihrer Prüfung und der Zusammensetzung der Notenkonferenz macht die Beschwerdeführerin eine Verletzung von nicht näher bezeichneten "Verfahrensgarantien gemäss Art. 29" BV geltend. Sie beanstandet namentlich, dass vier Experten an der Notenkonferenz gefehlt hätten und ihre Prüfung im Privatrecht von der zweiten Expertin "nicht kritisch geprüft worden" sei. Demgegenüber erwägt das Verwaltungsgericht, dass den Expertinnen und Experten bei der Bewertung schriftlicher Prüfungen ein gewisser Ermessensbereich zusteht, was auch in Bezug auf Anträge an die Notenkonferenz gilt und von der Beschwerdeführerin nicht in Abrede gestellt wird. Die fragliche Prüfung der Beschwerdeführerin sei von den zuständigen Experten zwei Mal durchgegangen worden. Dabei hätten sie keine Möglichkeit für eine bessere Bewertung erblickt und entsprechend auch keine Anträge an die Notenkonferenz gestellt. Vor dem Hintergrund, dass die zuständigen Experten im Rahmen ihres Ermessens auf Anträge verzichteten, ist eine Verletzung verfahrensmässiger Rechte der Beschwerdeführerin nicht darin zu erblicken, dass an der Notenkonferenz nicht sämtliche Experten teilnahmen. Hinzu kommt, dass es die Beschwerdeführerin im Rahmen ihrer Begründungspflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG) versäumt, anhand der einschlägigen kantonalen Bestimmungen schlüssig darzulegen, dass es in jedem Fall einer Teilnahme aller Experten an der Notenkonferenz bedarf, damit ihr Anspruch auf gleiche und gerechte Behandlung im Sinne von Art. 29 Abs. 1 BV gewahrt ist. Die Rüge einer Verletzung von Verfahrensgarantien erweist sich vor diesem Hintergrund als unbegründet.