Citation: I 164/99 20.03.2000 E. 2

2.- Die Vorinstanz hat die Akten an die Verwaltung zu- rückgewiesen zur Prüfung der Frage, ob und in wieweit die abgelehnte Physiotherapie unmittelbar auf die Beeinflussung der motorischen Funktionen gerichtet ist und nicht (nur) auf die Behandlung eines auf die Lähmung zurückgehenden se- kundären Krankheitsgeschehens. Nach Auffassung des Beschwerde führenden Bundesamtes erübrigt sich diese Abklärung, weil eine Leistungspflicht der Invalidenversicherung von vornherein aus folgenden zwei Gründen entfalle: einerseits weil die physiotherapeutischen Vorkehren in erster Linie auf sekundäre Folgen der Lähmung gerichtet seien und andererseits weil die Massnahme dauernd erforderlich sei, um den Status quo zu bewahren, und damit als Behandlung des Leidens an sich zu bewerten sei.