Citation: 9C_593/2020 E. 4.1.1

4.1.1. Die Internistin berichtete in ihrem Teilgutachten, dass die von ihr untersuchte Rachen- und Mundhöhle der Beschwerdeführerin keinen pathologischen Befund aufweise. Wie bereits die Vorinstanz erkannte, führte Dr. med. B.________ in ihrer ergänzenden Stellungnahme vom 13. Mai 2019 aus, dass aufgrund des damals bei der Begutachtung festgestellten unauffälligen oralen Befunds (u.a. keine Schleimstrasse an der Rachenhinterwand) kein Anlass für weitergehende Abklärungen oder Untersuchungen bestanden habe. Im Weiteren hielt sie fest, die Beschwerden betreffend die Sinusitis maxillaris chronica sinistra hätten zum Zeitpunkt der Exploration aus internistischer Sicht ganz eindeutig nicht im Vordergrund gestanden. Dr. med. B.________ erachtete es folglich in Anlehnung an ihre Befunderhebung nicht als notwendig, weitere Abklärungen in Bezug auf die Sinusitis einzuleiten. Mit der Vorinstanz fehlen Hinweise dafür, dass die Internistin dabei nicht lege artis vorgegangen sein soll. So ist es denn auch grundsätzlich Sache der Gutachterin zu entscheiden, ob und welche Abklärungen sowie Untersuchungen für eine umfassende Expertise notwendig sind (Urteil 9C_297/2017 vom 6. April 2018 E. 4.3 mit Hinweis).