Citation: 1C_474/2015 E. 4.5.1

4.5.1. Die Vorinstanz führte im angefochtenen Entscheid aus, es stehe nicht zweifelsfrei fest, ob der im Grundbuch eingetragene Ausnützungstransfer zu Lasten des Grundstücks KTN 3399 und zu Gunsten des Baugrundstücks KTN 4056 rechtsbeständig sei. Unter Berücksichtigung der gemäss einem Schreiben der Baukommission vom 8. Februar 2012 auf der Parzelle KTN 3399 genutzten Fläche bestehe nicht eine (eigene) Ausnützungsreserve von 128 m2, sondern von nur 47.51 m2. Wie auch ein privatrechtliches Einspracheverfahren, welches die Beschwerdeführerin ihrerseits gegen ein Bauvorhaben auf der Parzelle KTN 3399 der Beschwerdegegner angestrengt hat, zeige, stehe der Inhalt der vereinbarten Dienstbarkeit nicht zweifelsfrei fest. Aus dem vorliegend angefochtenen Entscheid geht hervor, dass für die Vorinstanz insbesondere auch nicht zweifelsfrei feststand, ob die eingetragene Dienstbarkeit wenigstens insoweit rechtsbeständig sei, als damit die Übertragung von 47.51 m2 (eigener) Ausnützungsreserve ab der Parzelle KTN 3399 auf das Baugrundstück gesichert wäre. Die Vorinstanz gelangte deshalb zum Schluss, die Verweigerung der Baubewilligung sei nicht zu beanstanden und der entsprechende Entscheid des Regierungsrats (im Ergebnis) zu bestätigen.