Citation: 8C_808/2023 E. 6.3

6.3. Die Vorinstanz stellte sodann fest, dass das Mahn- und Bedenkzeitverfahren vor Erlass der angefochtenen rentenaufhebenden Verfügung vom 14. September 2023 korrekt durchgeführt worden sei. So wurde das Mahn- und Bedenkzeitschreiben vom 23. März 2023 per eingeschriebener Post dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers zugestellt, was nicht (mehr) bestritten ist. Darin wurde der Beschwerdeführer aufgefordert, an den von der Invalidenversicherung vorgesehenen beruflichen Eingliederungsmassnahmen aktiv teilzunehmen, damit die ärztlich attestierte Arbeitsfähigkeit von 100 % in einer leidensangepassten Tätigkeit umgesetzt werden könne. Es wurde ihm namentlich mitgeteilt, bis zum 11. April 2023 werde eine Kontaktaufnahme mit der zuständigen Berufsberaterin erwartet. Zudem wurde der Beschwerdeführer auf die Rechtsfolgen im Unterlassungsfall hingewiesen, indem im Schreiben ausgeführt wurde, dass er - sollte er sich bis zu diesem Datum nicht melden oder weiterhin die Eingliederung verhindern - die Aufhebung der Rente basierend auf der ärztlich attestierten Arbeitsfähigkeit in Kauf nehme. Wie das kantonale Gericht feststellte und was der Beschwerdeführer selber einräumt, nahm er den besagten Termin nicht wahr. Daran vermag das Schreiben des Rechtsvertreters vom 31. März 2023, mit dem dieser der IV-Stelle mitteilte, die fraglichen Tätigkeiten in einer Brockenstube sowie in einem Altersheim hätten sich nach Auskunft seines Klienten nicht als geeignet erwiesen, und er bitte um Zustellung der eingliederungsrelevanten Unterlagen sowie um Erläuterung des weiteren Vorgehens, nichts zu ändern.