Citation: 8C_474/2022 E. 4

Fest steht, dass im Verlauf der zahlreichen operativen Eingriffe an der rechten Schulter ab dem 10. Mai 2013 eine ungünstige Entwicklung (Failed Shoulder Surgery) eintrat, welche zu chronischen Schulterschmerzen führte. Unbestritten ist ferner, dass die AXA in Bezug auf die Folgen des Sturzes vom 12. September 2012 an der rechten Schulter bis zur Einstellung ex nunc et pro futuro per 31. März 2019 die gesetzlichen Leistungen nach UVG erbrachte. Auch wenn sie mit der Vorinstanz den Standpunkt vertritt, der Status quo sine sei spätestens sechs Monate nach dem Unfall erreicht worden, steht fest, dass sie zufolge der Leistungseinstellung ex nunc et pro futuro (E. 3.2) auf die Rückforderung der zu Unrecht erbrachten Leistungen verzichtete.