Citation: 5P.210/2001 30.07.2001 E. A

A.- Mit Urteil vom 28. Juni 1999 schied das Bezirksgericht Uster die Ehe von A.________ und B.________ und stellte den am 25. April 1994 geborenen Sohn C.________ unter die elterliche Gewalt der Mutter. Dem Vater räumte es folgendes Besuchsrecht ein: -am ersten Wochenende eines jeden Monats, - ein von Fall zu Fall abzusprechendes weiteres Besuchsrecht von in der Regel einem Nachmittag pro Monat, - jährlich am 26. Dezember, - in den Jahren mit gerader Jahreszahl über die Ostertage (Ostersamstag bis und mit Ostermontag), - in den Jahren mit ungerader Jahreszahl über die Pfingstfeiertage (Pfingstsamstag bis und mit Pfingstmontag), - ab dem Jahr 2000 jährlich während einer Woche Ferien in der Schweiz, - ab Schuleintritt jährlich in den Schulferien während 14 Tagen Ferien. Am 8. Oktober 2000 gelangte B.________ an die Vormundschaftsbehörde Z.________ mit dem Begehren, das Besuchsrecht von A.________ provisorisch aufzuheben. Sie brachte insbesondere vor, dieser wiegle das Kind gegen sie auf, weise es an, ihr nicht mehr zu gehorchen und lasse es oft Kampf- und Karatespiele spielen. Es leide deshalb zunehmend unter einer Persönlichkeitsspaltung und einer multiplen Persönlichkeitsstörung, sei völlig aus dem Gleichgewicht geraten und gehe auf Kindergartenkinder und Spielgefährten los. Zudem hätten die Angriffe auf sie über das Kind in letzter Zeit massiv zugenommen. Im Anschluss an eine mündliche Anhörung errichtete die Vormundschaftsbehörde am 25. Oktober 2000 eine Erziehungsbeistandschaft gemäss Art. 308 Abs. 2 ZGB und setzte die Sozialarbeiterin D.________ als Beiständin ein mit dem Auftrag, nach Ablauf eines Jahres weiterführende Anträge zu stellen. Im Weiteren beauftragte die Vormundschaftsbehörde das Institut Y.________ mit der Ausarbeitung eines Gutachtens. Schliesslich änderte sie das Besuchsrecht für die Dauer von längstens einem Jahr dahin ab, dass A.________ das Kind jeden Monat am ersten und dritten Wochenende für einen Tag (von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr) zu sich auf Besuch nehmen könne.