Citation: 2P.243/2002 18.11.2002 E. 1

1.1 Der mazedonische Staatsangehörige Z.________, geboren 1957, reiste am 15. März 1991 in die Schweiz ein. Am 15. März 1994 erhielt er die Jahresaufenthaltsbewilligung. Seit September 1998 versuchte er mehrmals, letztmals mit Gesuch vom 4. Dezember 2000, seine Ehefrau und seine vier Kinder in die Schweiz nachzuziehen. Am 14. Dezember 2001 wurde Z.________ die Niederlassungsbewilligung erteilt. In der Folge bewilligte das Ausländeramt des Kantons St. Gallen am 15. Januar 2002 den Nachzug der Ehefrau und der beiden Kinder A.________ (geboren 1985) und B.________ (geboren 1987). Für das zweitälteste Kind, die Tochter Y.________ (geboren 1983) wurde der Nachzug verweigert, weil sie am 14. Dezember 2001 bereits über 18 Jahre alt gewesen sei. Dieser Entscheid wurde vom Justiz- und Polizeidepartement des Kantons St. Gallen am 6. Mai 2002 und vom Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen am 17. September 2002 bestätigt. 1.2 Z.________ hat am 21. Oktober 2002 sowohl Verwaltungsgerichtsbeschwerde als auch staatsrechtliche Beschwerde beim Bundesgericht erhoben. Er beantragt, das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde stellt er zudem das Rechtsbegehren, ihm sei der Nachzug seiner Tochter Y.________ zu bewilligen; eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen. Das Justiz- und Polizeidepartement beantragt, auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht einzutreten und die staatsrechtliche Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Das Verwaltungsgericht beantragt, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abzuweisen und auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht einzutreten. 1.3 Dem Gesuch um aufschiebende Wirkung wurde (im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde) mit Formularverfügung vom 24. Oktober 2002 insofern entsprochen, als bis zum Entscheid über das Gesuch alle Vollziehungsvorkehren untersagt wurden. 1.4 Die beiden Beschwerden richten sich gegen dasselbe Urteil, betreffen dieselben Beteiligten und denselben Gegenstand. Es ist deshalb aus prozessökonomischen Gründen angezeigt, die Verfahren zu vereinigen und darüber in einem einzigen Urteil zu befinden.