Citation: 2P.73/2005 17.06.2005 E. 4

4.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, der Regierungsrat habe seinen Entscheid ungenügend begründet, womit der Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV sowie Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK verletzt worden sei; das Kantonsgericht hätte den Entscheid des Regierungsrats aufheben und die Sache zur Verbesserung der Begründung an diesen zurückweisen müssen. 4.2 Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern er sich im vorliegenden Zusammenhang auf Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK - eine Bestimmung, die einem Angeklagten im Strafverfahren besondere Verfahrensrechte einräumt - berufen können sollte. Darauf ist daher mit Blick auf die Begründungspflicht des Beschwerdeführers nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG (dazu grundlegend BGE 110 Ia 1 E. 2a S. 3 f.) nicht einzutreten. Hingegen kann der Beschwerdeführer aus Art. 29 Abs. 2 BV grundsätzlich einen Anspruch auf genügende Begründung behördlicher Entscheide ableiten. Es kann aber offen bleiben, ob die Begründung des Regierungsratsentscheids den verfassungsrechtlichen Anforderungen genügte oder nicht, wobei immerhin nicht zu übersehen ist, dass der Beschwerdeführer den Regierungsratsentscheid durchaus sachgerecht beim Kantonsgericht anzufechten vermochte. So oder so können allfällige Verletzungen des rechtlichen Gehörs unter bestimmten, hier gegebenen Voraussetzungen durch die Rechtsmittelinstanz geheilt werden (vgl. BGE 126 I 68 E. 2 S. 72 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 1A.254/2004 vom 7. Februar 2005, E. 3). Das mit voller Kognition urteilende Kantonsgericht hat seinen Entscheid umfassend und jedenfalls in rechtsgenüglicher Art begründet, nachdem der Beschwerdeführer seinen Standpunkt uneingeschränkt hatte vortragen können. Damit erweist sich ein allfälliger Verstoss gegen den Anspruch auf rechtliches Gehör durch den Regierungsrat als durch das verwaltungsgerichtliche Urteil geheilt.