Citation: 1C_688/2023 E. 3.1.1

3.1.1. Zur Begründung führt der Beschwerdeführer zusammengefasst aus, er habe im vorinstanzlichen Verfahren eine 18-seitige Beschwerde zuzüglich 38 Seiten Beilagen, eine 15-seitige Replik mit über zehn Seiten Beilagen, eine Eingabe mit Ergänzungsfragen von über vier Seiten und eine über fünfseitige Stellungnahme zu den Antworten von zwei Kliniken eingereicht. Allein die über 40-seitige Hauptkorrespondenz mit der Vorinstanz zeige den beträchtlichen Aufwand. Zudem seien 129 Seiten Vorakten des Strassenverkehrsamts beigelegt worden, die in der Beschwerde hätten kommentiert werden müssen, zumal der Beschwerdeführer (vertreten durch einen anderen Anwalt) bereits gegen eine ähnliche Verfügung des Strassenverkehrsamts erfolgreich Beschwerde erhoben habe. Hinzu kämen 57 Seiten Belege aus den Rechtsschriften, zuzüglich zehn Seiten Antworten von ärztlichen Instituten zu den Fragebogen. Damit hätten etwa 200 Seiten Akten studiert werden müssen. Die Vorinstanz hätte das Gesuch um aufschiebende Wirkung in einer separaten Verfügung gutgeheissen, Korrespondenzen mit zwei ärztlichen Instituten geführt und schliesslich ein 23 Seiten umfassendes Urteil gefällt, was zu einem aufwendigen Aktenstudium geführt habe. Die vor Bundesgericht eingereichte Honorarnote weise einen detailliert aufgelisteten Aufwand von insgesamt 56,84 Stunden aus, wobei 25,31 Stunden auf das Verfassen der Rechtsschriften und 16,62 Stunden auf das Aktenstudium entfielen. Der restliche Aufwand betreffe Korrespondenzen mit dem Beschwerdeführer und der Vorinstanz sowie Telefongespräche mit Ärzten. Die vorinstanzlich zugesprochene Parteientschädigung von Fr. 5'000.-- entspreche bei einem Stundenansatz von Fr. 350.-- insgesamt 14,2 Arbeitsstunden. Bei einer Kürzung des zu vergütenden Aufwands von ca. 56 auf 14 Stunden wäre eine gehörige Rechtsvertretung im vorinstanzlichen Verfahren offensichtlich nicht möglich gewesen. Dies würde selbst dann gelten, wenn bei unentgeltlicher Rechtsvertretung von einem Stundenansatz von Fr. 200.-- und damit von 25 Arbeitsstunden ausgegangen würde. Das Interesse des Beschwerdeführers an der Aufhebung der vom Strassenverkehrsamt verfügten Auflagen habe zum einen darin bestanden, die finanziellen und zeitlichen Aufwendungen für zwei Haaranalysen zu vermeiden. Zum anderen wehre er sich gegen den unberechtigten Stempel "Drogensucht", da ein solcher seine Vorgeschichte ("History") schwer belasten würde. Die Schwierigkeit der Sache sei erheblich gewesen, da die Diagnosen bezüglich der Alkohol- und/oder Drogensucht der Gutachterin und verschiedener involvierter Ärzte anhand der Kriterien des medizinischen Klassifikationssystems der Weltgesundheitsorganisation (ICD) kritisch hätten analysiert werden müssen. Die Kommentierung und Ergänzung des Fragenkatalogs (der Vorinstanz) an zwei medizinische Institute sei ebenfalls schwierig gewesen. Der Streitwert sei beachtlich gewesen, da eine verkehrsmedizinische Abklärung der Fahreignung inklusive Haarprobe rund Fr. 1'500.-- koste und mit zeitlichem Aufwand verbunden sei. Demnach sei das Verfahren überdurchschnittlich komplex gewesen, weshalb im Sinne von § 9 Abs. 3 der Kostenverordnung ein ausserordentlicher Fall vorliege, der eine Überschreitung der in § 9 Abs. 2 der Kostenverordnung vorgesehenen Bemessungsgrenze von Fr. 10'000.-- erlaube.