Citation: U 132/01 21.09.2004 E. A

Der 1959 geborene G.________ arbeitete seit 1986 als Bodenleger bei der Firma W.________ AG in X.________ und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unfälle versichert. Am 15. März 1996 wurde er als Lenker eines Toyota-Landcruiser in eine Auffahrkollision verwickelt, als ein hinter ihm fahrender Lastwagen auf sein stehendes Fahrzeug auffuhr. Unmittelbar nach dem Unfall verspürte der Versicherte Schmerzen im Nacken, eine Nackensteife, eine Bewegungseinschränkung der Halswirbelsäule (HWS), Nausea und Hinterkopfschmerzen. Am nächsten Tag war er weitgehend schmerzfrei. An den Folgetagen traten wiederum Schmerzen unter Ausstrahlung in Schultern und Oberarm auf, zudem entwickelte sich ein Ohrensausen (Tinnitus). Am 20. März 1996 begab sich G.________ zu seinem Hausarzt in Behandlung, der ein Schleudertrauma der HWS diagnostizierte; die Röntgenbefunde ergaben keine Hinweise auf ossäre Läsionen. Es wurden Physiotherapie und Schmerzmittel verordnet und eine Arbeitsunfähigkeit ab 27. März 1996 zu 100 % auf unbestimmte Dauer bescheinigt. Am 8. Mai 1996 unternahm der Versicherte einen ersten Arbeitsversuch, der aber nach wenigen Tagen abgebrochen werden musste. Die SUVA kam für die Heilbehandlung auf. Nachdem er seine Arbeit am 22. Juli 1996 zu 50 % wieder aufgenommen hatte, hielt sich der Versicherte vom 18. September bis 16. Oktober 1996 in der SUVA-Klinik Y.________ auf. Im Austrittsbericht vom 22. Oktober 1996 wurden weiterhin Kopfschmerzen und Schmerzen im HWS-Bereich sowie eine Einschränkung der Beweglichkeit der HWS festgehalten; die Arbeitsfähigkeit im bisherigen Beruf wurde mit 50 % beziffert. In der Beurteilung vom 29. November 1996 äusserte Kreisarzt-Stellvertreter Dr. S.________ die Annahme, dass die Schädigung an der Halswirbelsäule in diesem Fall stärker ausgebildet war als anfänglich angenommen, weshalb er zusätzliche Abklärungen mit bildgebenden Verfahren anregte. Zwei in der Folge durchgeführte Abklärungen in der Klinik Z.________ vom 8. Dezember 1996 und 21. Januar 1997 ergaben die Diagnose eines "Status nach HWS-Distorsionstrauma mit ausgeprägter lokal weichteilrheumatischer Reaktion und Wirbelsäulenfehlhaltung. Im nächsten kreisärztlichen Bericht vom 17. Februar 1997 wurde ausgeführt, die für das Schmerzbild in erster Linie verantwortlichen Muskelverspannungen seien nicht mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit als Unfallfolgen anzusehen; es wurde dem Versicherten der stufenweise Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess empfohlen. Am 28. Februar 1997 verfügte die SUVA per 10. März 1997 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % und kürzte das Taggeld entsprechend auf die Hälfte. Hiegegen erhob die Arbeitgeberin namens des Versicherten und in eigenem Namen Einsprache. Die SUVA holte eine Expertise des Dr. med. M.________, Spezialarzt für physikalische Medizin, vom 23. Juni 1997 ein. Im Wesentlichen gestützt auf die Aussagen des Gutachters, dass keine nennenswerten organischen Unfallfolgen mehr vorlägen, verfügte die SUVA am 4. August 1997 die Einstellung der Versicherungsleistungen auf den 11. August 1997. Dagegen erhob der Versicherte wiederum Einsprache, in welcher insbesondere die Durchführung der von Dr. med. M.________ vorgeschlagenen neuropsychologischen Abklärung verlangt wurde. Im Rahmen des Einspracheverfahrens veranlasste die Anstalt eine MRI-Untersuchung beim medizinisch radiodiagnostischen Institut am Spital B.________. Mit Entscheid vom 29. März 1999 lehnte die SUVA die Einsprachen gegen die Verfügungen vom 28. Februar und 4. August 1997 ab mit der Begründung, dass kein somatischer Befund mehr vorliege, während die psychisch bedingten Beschwerden nicht in einem adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfallereignis stünden.