Citation: 6B_130/2022 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz beschäftigt sich zunächst mit der Kritik des Beschwerdeführers, wonach die vom Beschwerdegegner 2 handschriftlich ergänzten Aussagen in seinem Einvernahmeprotokoll vom 14. September 2018 unzulässig und klar unverwertbar seien, und verwirft diese. In der Folge prüft sie den Einwand, die Staatsanwaltschaft und das erstinstanzliche Gericht hätten den Grundsatz "in dubio pro reo" mehrfach verletzt und willkürliche Tatsachenfeststellungen getroffen, und bezeichnet diesen als unbegründet. Sie erwägt, es sei weder eine Vorverurteilung des Beschwerdeführers erkennbar noch sei vorliegend vom Grundsatz abgewichen worden, wonach dem Beschuldigten alle die Strafbarkeit begründenden Umstände nachzuweisen seien und nicht er seine Unschuld beweisen müsse. Auch genüge das erstinstanzliche Urteil dem Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör. Schliesslich widmet sich die Vorinstanz der Beweiswürdigung und stellt fest, dass der Beschwerdeführer im Wesentlichen seine früheren Ausführungen wiederhole bzw. seine Sicht zum Geschehensablauf schildere. Sie erwägt, die erste Instanz habe sämtliche Beweismittel und insbesondere die Aussagen aller Beteiligten eingehend geprüft sowie zutreffend gewürdigt. Dabei habe sie sich auch mit den vorliegend erneut vorgebrachten Einwänden des Beschwerdeführers auseinandergesetzt und dargelegt, weshalb diesen nicht gefolgt werden könne. Auf die entsprechenden Erwägungen könne umfassend verwiesen werden. Im Weiteren setzt sich die Vorinstanz mit einzelnen Vorbringen des Beschwerdeführers vertieft auseinander und gelangt schliesslich nach Würdigung sämtlicher Beweismittel zu der Auffassung, dass keine erheblichen Zweifel verblieben und der angeklagte Sachverhalt erstellt sei (Urteil S. 6 ff.).