Citation: 4A_55/2014 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz habe die Aussagen der Zeugen E.________, F.________ und G.________ willkürlich gewürdigt. Dabei habe sie insbesondere bei den Zeugen F.________ und E.________ auf einzelne aus dem Gesamtzusammenhang herausgerissene Einzelaussagen abgestellt und diese völlig einseitig zugunsten der Beschwerdegegnerin ausgelegt. Würdige man die ganze Aussage - insbesondere jene des Zeugen F.________ -, so ergebe sich, dass die Parteien im September 2002 vereinbart hätten, die Beschwerdegegnerin erhalte lediglich noch den der Nachlassdividende entsprechenden Anteil (Prozentsatz) von ihrer ursprünglichen Forderung, welcher klarerweise unter 100 % liege. Diese Vereinbarung enthalte einen (zumindest) konkludent abgeschlossenen Aufhebungs- oder Schulderlassvertrag. Die Parteien hätten folglich denjenigen Teil, der durch die Nachlassliquidation ungedeckt geblieben sei, durch Übereinkunft aufgehoben. So würden auch weitere Umstände, welche von der Vorinstanz jedoch nicht gewürdigt wurden, aufzeigen, dass die Parteien von einem Teilschulderlass ausgegangen seien.