Citation: 1C_75/2018 E. 4.5

4.5. Im erläuternden Bericht zum Gestaltungsplan Metropol vom 23. Mai 2016 wird zwar ausgeführt, die drei freistehenden Häuser an der Bahnhofstrasse 105 - 115 (ausserhalb des Gestaltungsplanperimeters) bildeten einen Gegenpol zum Hauptgebäude und blieben als Zeitzeugen einer früheren Bauepoche dem Zentrum vom Wetzikon erhalten (S. 19). Diese Angabe betrifft jedoch explizit ein vom Gestaltungsplan nicht erfasstes Gebiet und kann daher für die Überbaubarkeit dieses Gebiets nicht verbindlich sein. Dies wird dadurch bestätigt, dass der kommunale Teilrichtplan Zentrum die Kleinparzellen dem Gebiet mit angestrebter baulicher Verdichtung zuordnet. Entsprechend enthält der von der Gemeindeversammlung am 13. November bzw. am 17. Dezember 2012 festgesetzte Bericht zum kommunalen Richtplan auf S. 51 eine exemplarische Visualisierung, die an der Bahnhofstrasse eine mögliche Verdichtung durch den Ersatz von älteren kleineren Bauten durch modernere grössere Bauten unter Wahrung der typischen Strukturelemente mit Übernahme der Trauflinien zeigt. Zudem ergibt sich das Konzept, dass hinter den Bauten auf den Kleinparzellen höhere Bauten errichtet werden können, bereits aus dem kommunalen Teilrichtplan Zentrum, der in diesem hinteren Bereich Hochhäuser bis maximal 35 m zulässt. Wenn der strittige Gestaltungsplan entsprechend diesem Konzept hinter den Kleinparzellen höhere Bauten vorsieht, führt dies damit zu keiner Beschränkung der Überbauungsmöglichkeiten, die nicht bereits im kommunalen Teilrichtplan Zentrum vorgesehen waren. Gleiches gilt bezüglich des im Gestaltungsplan vorgesehenen Innenhofs zwischen der Überbauung Metropol und dem Grundstück der Beschwerdeführerin, weil dieser Zwischenbereich im kommunalen Teilrichtplan als städtischer Aussenraum gekennzeichnet wurde, der die Erhaltung eines öffentlich zugänglichen Freiraums verlangt. Der strittige Gestaltungsplan setzt damit bezüglich der Höhe der in seinem Perimeter vorgesehenen Bauten und der städtischen Aussenräume die Vorgaben des kommunalen Teilrichtplans um, weshalb die Vorinstanz willkürfrei eine zusätzliche Einschränkung der Überbauungsmöglichkeiten auf der Liegenschaft der Beschwerdeführerin verneinen durfte.