Citation: 1C_300/2015 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz setzte sich im angefochtenen Urteil mit Art. 21 Abs. 1 des Baugesetzes des Kantons Bern vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721.0), Art. 58 Abs. 1 der Bauverordnung des Kantons Bern vom 6. März 1985 (BauV; BSG 721.1) sowie ergänzend mit der SIA-Norm 543 358 vom März 2010 auseinander und kam gestützt darauf zum Schluss, die Treppe sei zu Recht nicht nachträglich bewilligt worden, weil die anwendbaren Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten würden. Der Beschwerdeführer macht geltend, es gebe in der Stadt Bern noch andere Aussentreppen, welche die Sicherheitsvorschriften nicht einhielten, womit er sinngemäss eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots (Art. 8 Abs. 1 BV) rügt. Dass in der Stadt Bern hinsichtlich der Sicherheitsvorschriften bei Aussentreppen eine ständige rechtswidrige Praxis bestünde, von welcher die Baubewilligungsbehörde nicht abzuweichen gedenkt, ist aber weder dargetan noch ersichtlich, weshalb ein Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht nicht besteht (vgl. BGE 136 I 65 E. 5.6 S. 78 mit Hinweisen). Darüber hinaus setzt sich der Beschwerdeführer mit den erwähnten Ausführungen der Vorinstanz nicht substanziiert auseinander. Soweit er rügen wollte, die Vorinstanz habe in diesem Zusammenhang kantonales Recht willkürlich angewandt, ist darauf mangels einer genügenden Begründung nicht weiter einzugehen.