Citation: 4A_501/2021 E. 10.3.2

10.3.2. Die Beklagte tut keine willkürliche Anwendung kantonalen Rechts dar. Der Umstand, dass die Parteien auf eine Hauptverhandlung verzichtet haben, vermag eine Erhöhung der Grundgebühr nicht als willkürlich auszuweisen. Auch lässt sich eine willkürliche Annahme einer Ausnahmesituation durch die Vorinstanz auch nicht damit begründen, dass es an einer "Mehrparteienkonstellation" fehlt. Die Komplexität des vorliegenden Verfahrens ergibt sich namentlich daraus, dass die Parteien in Klage und Widerklage in umfangreichen Rechtsschriften zahlreiche Positionen geltend gemacht haben.