Citation: 2P.199/2000 14.05.2001 E. 7

7.- a) Schliesslich rügen die Beschwerdeführer, durch die Auferlegung einer Staatsgebühr von Fr. 11'100.-- (Fr. 300.-- pro Rekurrent) werde das Äquivalenzprinzip verletzt. Art. 74 Abs. 1 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 9. April 1967 (VGG) lege den Kreis der Abgabepflichtigen, den Gegenstand sowie die Bemessung der Abgabe nicht in den Grundzügen fest. Die Gebühr müsse nach dem Äquivalenzprinzip im Einzelfall in einem vernünftigen Verhältnis stehen zum Wert, den die staatliche Gebühr für den Abgabepflichtigen habe. Die Gebühren seien im vorliegenden Fall willkürlich festgelegt worden. Die Verfahrenskosten hätten sich nicht erhöht, nur weil mehrere Rekurrenten gleichzeitig Rekurs erhoben hätten. Es sei willkürlich und widerspreche dem Äquivalenzprinzip, die Staatsgebühr mit der Anzahl Rekurrenten zu multiplizieren. b) Diese Rüge dringt, soweit sie überhaupt genügend begründet ist, nicht durch. Die Beschwerdeführer zeigen nicht auf, dass die Gebühr im Ergebnis willkürlich festgesetzt worden ist. Weder rufen sie die anwendbaren Bestimmungen des kantonalen Verfahrensrechts an, noch zeigen sie auf, dass diese willkürlich angewendet worden wären. Sie sagen auch nicht, wie hoch der Streitwert im vorliegenden Fall insgesamt gewesen ist. Nach Art. 1 lit. a der Gebührenverordnung vom 25. August 1980 für das Verwaltungsgericht beträgt die Staatsgebühr grundsätzlich 100 - 15'000 Franken, wobei die Möglichkeit besteht, die Gebühr bei besonders hohem Interessenwert oder Aufwand bis auf Fr. 50'000.-- zu erhöhen. Bei einer Staatsgebühr von insgesamt Fr. 11'100.-- (Fr. 300.-- pro Beschwerdeführer) lässt sich nicht sagen, dass das Willkürverbot oder das Äquivalenzprinzip verletzt sind, auch wenn insgesamt 37 Personen Beschwerde geführt haben. _____________ Lausanne, 14. Mai 2001