Citation: 1C_645/2023 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hat den Antrag der Beschwerdeführenden mit Verweis auf die zwei Urteile des Bundesgerichts 1C_443/2018 und 1C_444/2018 vom 3. Juli 2019 (publ. in ZBI 121/2020 S. 166) abgewiesen. Beiden Urteilen liegt im Wesentlichen eine ähnliche Konstellation wie der hier zu beurteilenden Streitsache zugrunde: Anlass für das nachträgliche Baubewilligungsverfahren in den zitierten Entscheiden gaben Gartenbauten- bzw. anlagen, die im an die Bauzone W2 angrenzenden Nichtbaugebiet der Gemeinde Wollerau errichtet worden waren. Wie im vorliegenden Fall ordneten die Behörden den Rückbau an, den das Verwaltungsgericht in der Folge aufgrund der eingeleiteten Nutzungsplanrevision und der damit beabsichtigten Schaffung einer Gartenzone zwecks Legalisierung der nicht bewilligten Bauten und Anlagen als unverhältnismässig erklärte. Anders als im vorliegenden Fall - die Beschwerdeführenden zogen ihre Beschwerde gegen das verwaltungsgerichtliche Urteil im ersten Rechtsgang zurück - hatte sich das Bundesgericht aufgrund einer Nachbarbeschwerde bereits damals materiell mit der Rechtsauffassung des Verwaltungsgerichts auseinanderzusetzen. Es hielt fest, die im Rahmen der Teilrevision der Nutzungsplanung der Gemeinde Wollerau geplante Gartenzone untergrabe das gewichtige öffentliche Interesse, die schleichende Ausdehnung der Bauzone ins Kulturland zu verhindern. Sie entspreche den bundesrechtlichen Anforderungen an eine Schutzzone nicht, da sie einzig das Ziel verfolge, eine angeblich unzweckmässige Zonengrenze zu korrigieren und bereits in der Nichtbauzone bestehende zonenfremde Bauten und Anlagen zu legalisieren (vgl. Urteile 1C_443/2018 und 1C_444/2018 vom 3. Juli 2019 E. 4.5). Auch komme eine Einzonung im betreffenden Gebiet nicht in Frage, weil damit keine innere Verdichtung, sondern vielmehr eine Umgehung der Vorschriften für das Bauen ausserhalb der Bauzone bezweckt werde (a.a.O., E. 5.2 f.). Für das Bundesgericht bestand demnach kein Anlass, die laufende Revision des kommunalen Nutzungsplans abzuwarten und vorerst auf die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands zu verzichten, weil sich die geplante Gartenzone ohnehin als bundesrechtswidrig erwiesen hätte.