Citation: 9C_494/2021 E. 5.1

5.1. Wie der Beschwerdeführer zu Recht einwendet, führte der psychiatrische Gutachter Dr. med. univ. C.________ nicht hinreichend aus, aufgrund welcher Umstände sich der Gesundheitszustand ab Juni 2019 relevant verbessert haben soll. Demgegenüber sind den Akten verschiedene Anhaltspunkte zu entnehmen, welche in die gegenteilige Richtung deuten. Hinzuweisen ist dabei vorab auf die Beurteilung der Klinik D.________, wo der Beschwerdeführer vom 24. Januar bis 12. März 2019 in stationärer Behandlung war. Laut Angaben der dortigen behandelnden Fachpersonen sei er während der therapeutisch begründeten Wochenendabwesenheiten schon mit der Bewältigung der angefallenen Alltagsaufgaben völlig überfordert gewesen. Seine erheblichen Zukunftsängste hätten trotz des Klinikaufenthalts nicht abgebaut werden können. Das beobachtete und auffällige Gedankenabreissen und die erheblichen Antwortlatenzen seien geeignet, eine allfällige Berufstätigkeit massiv zu beeinträchtigen. Dementsprechend wurde dem Beschwerdeführer eine nur geringe Arbeitsfähigkeit von bloss drei Stunden (30 %) täglich attestiert, wobei im Falle der Fortdauer der Symptomatik weitere Untersuchungen zu empfehlen seien (vgl. Bericht vom 5. April 2019). Den alsdann in der Klinik E.________ erhobenen neuropsychologischen Befunden ist Ähnliches zu entnehmen (Untersuchung vom 12. Juni 2019). Demnach sei der Einbezug der psychiatrischen Spitex aufgrund der Antriebs-probleme des Versicherten im Haushalt angezeigt. Betreffend dessen berufliche Eingliederung müsse beachtet werden, dass sich die schwer ausgeprägte Erschöpfung unter Alltagsbedingungen - Aufrechterhalten der Leistungsfähigkeit über längere Zeiträume sowie unter Ablenkung, Zeitdruck und Multitasking - stärker auf die kognitive Leistungsfähigkeit auswirke als unter den bei der Beurteilung vorherrschenden optimalen Testbedingungen. Daraus ergäben sich entsprechende (negative) Konsequenzen für die Arbeitsfähigkeit (vgl. Bericht vom 22. Juli 2019). Eine im Verlauf weitgehend unveränderte und stark eingeschränkte, teilweise im ersten Arbeitsmarkt gar unrealistische Arbeitsfähigkeit attestierte dem Beschwerdeführer schliesslich auch der behandelnde Psychiater Dr. med. F.________ in seinen Berichten vom 8. Februar 2019 und 25. April 2020.