Citation: 2C_683/2022 E. A

A.a. F.________ (geb. 1959) verstarb am 22. Oktober 2020 im Kantonsspital St. Gallen (nachfolgend Kantonsspital). Am 7. September 2021 ersuchte die Mutter der Verstorbenen, A.________, um Herausgabe sämtlicher Akten betreffend die Behandlung ihrer Tochter im Kantonsspital in der Zeit vom 21. bis 22. Oktober 2020. Es sei ihr ein Anliegen, die letzten Stunden ihrer Tochter für sich selbst nachvollziehen zu können. Am 24. September 2021 ersuchten Prof. Dr. med. B.________, Prof. Dr. med. C.________, Prof. Dr. med. D.________ und Prof. Dr. med. E.________ (nachfolgend gesuchstellende Ärzte) das Gesundheitsdepartement des Kantons St. Gallen (nachfolgend Gesundheitsdepartement), sie und ihre Hilfspersonen betreffend die Behandlung von F.________ vom ärztlichen Berufsgeheimnis zu befreien. Am 30. September 2021 reichte Rechtsanwalt Rolf Thür dem Kantonsspital eine von A.________ unterzeichnete Erklärung ein, mit welcher sie die behandelnden Ärzte des Kantonsspitals von der ärztlichen Geheimhaltungspflicht befreite und sie ermächtigte, Rechtsanwalt Rolf Thür Einsicht in die Krankenakten von F.________ zu gewähren und diesem Bericht zu erstatten. Am 5. Oktober 2021 liess das Kantonsspital dem Gesundheitsdepartement ein Schreiben des Rechtsvertreters von A.________ zukommen, wonach die Befreiung vom Arztgeheimnis die Prüfung von Haftungsfragen im Zusammenhang mit der zum Tod führenden Infarktbehandlung der Verstorbenen ermöglichen solle. A.b. Mit Verfügung vom 29. Oktober 2021 eröffnete das Gesundheitsdepartement unter anderem dem Rechtsvertreter von A.________, die gesuchstellenden Ärzte würden nicht zur Auskunftserteilung und Aktenherausgabe betreffend die Behandlung von F.________ ermächtigt. Auf dessen Wiedererwägungsgesuch vom 2. November 2021 trat das Gesundheitsdepartement am 8. November 2021 nicht ein.