Citation: 5A_437/2024 E. 3.1.1

3.1.1. Im Wesentlichen rügt der Beschwerdeführer eine Missachtung des Begriffs der Besitzanweisung. Die Besitzanweisung stelle keine Abtretung im Sinne von Art. 164 ff. OR dar. Ohnehin habe die Beschwerdegegnerin einen Besitzanweisungsvertrag und damit ein gültiges Verfügungsgeschäft nicht behauptet. Wenn das Obergericht trotzdem auf einen Besitzanweisungsvertrag geschlossen habe und von einer Besitzanweisung ausgegangen sei, habe es Art. 924 Abs. 1 ZGB (Besitzanweisung) sowie Art. 55 Abs. 1 ZPO (Verhandlungsgrundsatz) missachtet.