Citation: 7B_275/2022 E. 2.4

2.4. Es ist nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz zu Unrecht eine willkürliche Beweiswürdigung durch die erste Instanz verneint hätte. Die Vorinstanz geht auf die bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgetragene Kritik des Beschwerdeführers ein und widerlegt dessen Argumente schlüssig. Sie hält zwar zunächst fest, es lasse sich der Fotodokumentation der Polizei keine eindeutige Kollisionsstelle auf der einen oder anderen Seite der Linie entnehmen. Damit wird aber einzig zum Ausdruck gebracht, dass sich die Kollisionsstelle allein gestützt auf die Fotodokumentation nicht eindeutig feststellen lasse. Im Weiteren verweist die Vorinstanz auf die ausführliche Würdigung der übrigen Beweismittel durch die erste Instanz, die zum Schluss gelangte, dass die Kollision knapp hinter der Linie stattgefunden habe. Da sich die Kritik des Beschwerdeführers einzig gegen die Würdigung der polizeilichen Fotodokumentation richtet, gelingt es ihm nicht, Willkür in der Sachverhaltsfeststellung aufzuzeigen. Dazu hätte er darlegen müssen, inwiefern auch die übrigen Beweismittel und insbesondere die Aussagen willkürlich gewürdigt wurden. Im Übrigen wies bereits die erste Instanz darauf hin, dass selbst der Beschwerdeführer auf den von ihm eingereichten Unterlagen die Kollisionsstelle nicht auf der Verkehrsstrasse (V.________strasse/W.________strasse), sondern auf dem angrenzenden Grundstück eingezeichnet hatte. Somit ist ohne Weiteres auf den von der Vorinstanz festgehaltenen Sachverhalt abzustellen, soweit dieser für die nachfolgende Würdigung überhaupt von Relevanz ist.