Citation: I 498/04 28.02.2005 E. A

Der 1959 geborene gelernte Koch G.________ betreibt seit 1993 als Selbstständigerwerbender ein Café-Restaurant, welches sich seit 1998 in seinem Eigentum befindet. Am 19. August 2002 meldete er sich zum Bezug von Leistungen bei der Invalidenversicherung an. Dem von der IV-Stelle Bern beigezogenen Arztbericht der Dr. med. T.________, Spezialärztin FMH für Chirurgie und Leitende Ärztin am Spital H.________, vom 5. Mai 2003 ist zu entnehmen, dass der Versicherte wegen eines juvenilen Diabetes mellitus, mit - trotz optimaler Einstellung - rezidivierenden, fast täglichen Hypo- und Hyperglykämien und begleitenden Polyneuropathien sowie einer dorso-medianen Diskushernie L5/S1 links in seiner Arbeitsfähigkeit seit April 2002 zu 50% eingeschränkt ist. Als weitere Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit werden eine Neurodermitis, stressbedingte Praecordialgien mit deutlicher Belastungshypertonie und eine chronische Rhinitis mit Asthma bronchiale aufgeführt. Die IV-Stelle zog die Buchhaltungsabschlüsse der Jahre 1997 bis 2002 bei und holte einen Abklärungsbericht für Selbstständigerwerbende ein. Gestützt darauf erliess sie am 17. November 2003 eine Verfügung, womit das Leistungsbegehren abgelehnt wurde, da der Invaliditätsgrad nur 34% betrage. Daran wurde auch auf Einsprache hin festgehalten, nachdem eine weitere Stellungnahme des Abklärungsdienstes vom 13. Januar 2004 eingeholt worden war (Entscheid vom 30. April 2004).