Citation: 5C.244/2004 09.03.2005 E. 5

Schliesslich macht der Kläger geltend, der Februarvertrag, ergänzt durch den Vertrag vom 20. September 1995, stelle ein Verpflichtungsgeschäft dar. Es enthalte die Forderung des Berechtigten gegenüber dem Verpflichteten auf Errichtung einer Dienstbarkeit. Verweigere der Schuldner die Eintragung, könne der Gläubiger nach Art. 656 Abs. 1 i.V.m. 731 Abs. 2 ZGB auf Zusprechung der Dienstbarkeit klagen. Die Rüge stösst bereits deshalb ins Leere, weil gemäss dem angefochtenen Urteil der Februarvertrag mangels Nichteintritt der Suspensivbedingung weggefallen ist. Der Kläger weicht zudem auch in diesem Punkt in unzulässiger Weise von dem durch das Kantonsgericht festgestellten Sachverhalt ab (Art. 63 Abs. 2 OG). Eine Verletzung von Bundesrecht ist nicht dargetan und ist auch nicht ersichtlich.