Citation: 1A.152/2000 11.08.2000 E. A

A.-Die Moskauer Staatsanwaltschaft führt eine Strafuntersuchung wegen qualifizierten Betruges gegen den russischen Staatsangehörigen K.________. Mit undatiertem Begehren, welches am 22. März 1999 beim Bundesamt für Polizeiwesen (BAP) einging, ersuchte das Stadtgericht Mehanskij des Moskauer Administrativen Zentralbezirkes die schweizerischen Behörden um Rechtshilfe. Am 6. Juli 1999 übermittelte das Justizministerium der Russischen Förderation den schweizerischen Behörden eine (ebenfalls undatierte) Ergänzung des Ersuchens. Die russischen Behörden beantragten u.a. Kontenerhebungen und eine provisorische Kontensperre betreffend ein Konto "STOVE" bei der Bank Y.________ (Zürich). a) Laut Sachverhaltsdarstellung des Ersuchens habe die russische Firma A.________ mit den ukrainischen Gesellschaften Firma B.________ und Firma C.________ einen Vertrag über die Lieferung von 50'000 Tonnen Rohöl gegen Lebensmittel (Zucker und Mehl) abgeschlossen. Zur Absicherung des Geschäftes habe sich die Firma C.________ zur Eröffnung eines Dokumentenakkreditives verpflichtet. Mit der Lebensmittellieferung sei die russische Firma D.________ beauftragt worden. Die Firma A.________ habe im Dezember 1995 vertragsgemäss Rohöl im Wert von ca. US$ 4,8 Mio. an die Firma B.________ geliefert. Diese habe der Firma D.________ Anfang 1996 den Empfang der Lieferung bestätigt. Am 6. Februar 1996 habe die schweizerische Firma E.________ im Auftrag der Firma C.________ ein Akkreditiv bei der Bank Z.________ (Moskau) eröffnet. Die Firma D.________ sei berechtigt gewesen, den hinterlegten Betrag gegen Präsentation von Dokumenten zu beziehen, welche die vereinbarte Lebensmittellieferung nachwiesen. Die Verantwortlichen der Firma D.________ hätten die Auszahlung der ca. US$ 4,5 Mio. mittels gefälschten oder simulierten Dokumenten (bezüglich angeblicher Lebensmittellieferungen) erschlichen. In Wahrheit habe zum Vornherein nie die Absicht bestanden, die vereinbarte Gegenleistung zu erbringen. Generaldirektor der Firma D.________ sei der Angeschuldigte K.________ gewesen. b) Am 4. Juni 1996 habe die Firma D.________ die Überweisung der US$ 4,5 Mio. an die Firma F.________ (San Francisco) veranlasst. Davon seien US$ 2'684'933.-- mittels fünf Zahlungsaufträgen über die Firma Q.________ (West Samoa) via die Bank R.________ (San Francisco) auf Bankkonten verschiedener Firmen transferiert worden. Gemäss Zahlungsauftrag vom 28. Oktober 1996 seien US$ 200'000.-- auf ein Konto "STOVE" bei der Bank Y.________ (Zürich) geflossen.