Citation: 2C_71/2020 E. 4.5

4.5. Wie die Vorinstanz weiter zutreffend ausführt, kommt vorliegend erschwerend hinzu, dass der Beschwerdeführer die Anlasstat aus nichtigem Anlass begangen und dabei ein erschreckendes Mass an Brutalität und krimineller Energie an den Tag gelegt hat. Besonders nachteilig fällt ins Gewicht, dass er gemäss dem Urteil des Obergerichts Zürich vom 28. Februar 2017 sein wehrloses Opfer wiederholt mit Fusstritten gegen den Kopf und den Oberkörper traktierte, während dieses am Boden lag. Es war dabei dem blossen Zufall zu verdanken, dass das Opfer nicht weitaus gravierender verletzt wurde (E. 4.1 des angefachtenen Urteils). Negativ zu werten ist zusätzlich, dass der Beschwerdeführer wiederholt mit Gewaltdelikten in Erscheinung getreten ist (Strafbefehl vom 25. September 2014, Urteil vom 28. Februar 2017) und dass er die Straftaten des zweiten Strafbefehls nur zwei Tage nach Erhalt des ersten Strafbefehls beging. Dies belegt, wie die Vorinstanz zutreffend vorbringt, eine hohes Mass an Gleichgültigkeit und Unbelehrbarkeit. Dass an den Tag gelegte Verhalten des Beschwerdeführers ist inakzeptabel. Auch wenn ausländerrechtlichen Massnahmen nicht die Funktion zusätzlicher Strafen zukommt (vgl. Urteile 2C_385/2018 vom 29. November 2018 E. 5.3; 2C_532/2017 vom 26. März 2018 E. 5.1), ist ihre Anordnung in Fällen wie dem vorliegenden schon aus generalpräventiven Gesichtspunkten indiziert, zumal beim drittstaatsangehörigen Beschwerdeführer gerade auch solche Aspekte bei der Interessenabwägung mitberücksichtigt werden dürfen (BGE 136 II 5 E. 4.2 S. 20; Urteile 2C_641/2019 vom 3. Oktober 2019 E. 3.3).