Citation: 1C_495/2015 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz kam im angefochtenen Entscheid zum Schluss, die Gemeinde Wichtrach habe der Beschwerdeführerin vor dem Erlass der Wiederherstellungsverfügung zwar Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben, sie aber nicht korrekt über die bemängelten Punkte informiert und hierdurch den Anspruch der Beschwerdeführerin auf rechtliches Gehör verletzt. Dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid zum Ergebnis gelangte, die festgestellte Gehörsverletzung seitens der Einwohnergemeinde Wichtrach wiege nicht so schwer, dass eine Heilung im Verfahren vor der BVE ausgeschlossen gewesen sei, ist nicht zu beanstanden. Wie die Vorinstanz sodann richtig ausführte, verfügte die BVE gemäss Art. 66 lit. c VRPG bei ihrem Entscheid über die gleiche umfassende Überprüfungsbefugnis wie die Gemeinde, konnte die Beschwerdeführerin ihre Rechte im Verfahren vor der BVE vollumfänglich wahrnehmen und wurde die Gehörsverletzung von der BVE im Kostenpunkt berücksichtigt. Unter diesen Umständen hätte eine Rückweisung der Sache an die Gemeinde zu einem prozessualen Leerlauf und einer unnötigen Verzögerung des Verfahrens geführt, weshalb die Vorinstanz weder Art. 29 Abs. 2 BV noch sonst Bundesrecht verletzt hat, wenn sie davon ausgegangen ist, die festgestellte Gehörsverletzung sei im Verfahren vor der BVE geheilt worden. Inwiefern die von der Beschwerdeführerin angeführten kantonalen Bestimmungen in diesem Zusammenhang eine über Art. 29 Abs. 2 BV hinausgehende Bedeutung haben sollten, ist weder dargetan noch ersichtlich.