Citation: 1P.197/2002 22.10.2002 E. 1

Beim angefochtenen Urteil des Obergerichts handelt es sich um einen kantonal letztinstanzlichen Entscheid (Art. 86 Abs. 1 OG), gegen den auf Bundesebene einzig die staatsrechtliche Beschwerde zur Verfügung steht (Art. 84 Abs. 2 OG). Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde grundsätzlich einzutreten. Der Privatkläger und Beschwerdegegner stellt sich indessen auf den Standpunkt, auf die Beschwerde könne grösstenteils nicht eingetreten werden, da dem Rügeprinzip nicht Genüge getan sei. Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen. Auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (vgl. BGE 127 I 38 E. 3c S. 43; 125 I 492 E. 1b S. 495 mit Hinweisen). Diesen Anforderungen vermag die Eingabe vom 11. April 2002 nicht durchwegs zu genügen. Der Beschwerdeführer beschränkt sich teilweise darauf, die obergerichtliche Beweiswürdigung in rein appellatorischer Weise zu kritisieren, ohne aufzuzeigen, inwiefern die gerügte Beweiswürdigung unhaltbar sein soll. Verschiedene Teile der Beschwerdeschrift lassen damit ausreichend substanziierte Verfassungsrügen gegen den Entscheid des Obergerichts vermissen. Namentlich der globale Verweis auf die nach Ansicht des Beschwerdeführers zutreffenden Ausführungen des Bezirksgerichts G.________ wird dem Rügeprinzip nicht gerecht. Insoweit kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden.