Citation: I 431/99 15.02.2000 E. 2

2.- Nach Lage der Akten ist mit Vorinstanz und Verwaltung davon auszugehen, dass die Arbeitsfähigkeit bei Erlass der Verwaltungsverfügung vom 8. Juli 1997 für schwere Arbeiten wie die bis April 1994 ausgeübte Hilfsarbeitertätigkeit aus physischer Sicht nicht eingeschränkt war. Die im Recht liegenden kardiologischen und rheumatologischen Gutachten und Berichte der Fachpersonen des Universitätsspitals X.________ sind eindeutig. Soweit der Hausarzt Dr. med. F.________ (Bericht vom 26. Februar 1996) davon ausgeht, es sei lediglich zu 50 % eine sitzende Tätigkeit mit einer körperlichen Dauerbelastung bis zu 75 Watt (Belastungs-EKG) möglich, womit etwa die Verrichtung von Gartenarbeiten entfalle, kann darauf nicht abgestellt werden. Der Hausarzt vermochte die seiner Auffassung nach eingeschränkte Belastbarkeit nicht hinreichend zu begründen. Er musste namentlich eingestehen, dass im EKG kein pathologischer Befund erhoben werden konnte. Dr. med. G.________ hat im Bericht vom 22. Mai 1997 - visiert durch PD Dr. med. N.________ - den Beschwerdeführer aus kardialer Sicht als 100 % arbeitsfähig bezeichnet. Unter ausdrücklichem Hinweis auf die damals bereits seit drei Jahren anhaltende Absenz vom Arbeitsprozess wird die erneute Integration ins Arbeitsleben als "wahrscheinlich schwierig" qualifiziert. Die in diesem Zusammenhang gemachte Aussage, wonach die thorakalen Beschwerden wahrscheinlich aus einer psychosozialen Ueberlastungssituation resultierten, vermag hinsichtlich des für die Fallbeurteilung massgebenden Zeitpunkts des Erlasses der Verwaltungsverfügung (vom 8. Juli 1997) nichts daran zu ändern, dass Anhaltspunkte dafür fehlen, dass damals ein psychisches Leiden mit Krankheitswert (BGE 102 V 165; AHI 1996 S. 302 Erw. 2a, S. 305 Erw. 1a, S. 308 Erw. 2a) vorgelegen hat. Entsprechend waren Verwaltung und Vorinstanz nicht gehalten, weitere Abklärungen und Beweiserhebungen zu treffen. Letzteres gilt auch letztinstanzlich. Die unter der Herrschaft der aBV ergangene Rechtsprechung (BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis) zum Verzicht auf unnötige Beweisvorkehren (sog. antizipierte Beweiswürdigung) hat auch unter Geltung der neuen Bundesverfassung Bestand (nicht veröffentlichtes Urteil S. vom 8. Februar 2000, I 362/99). Da die vom Beschwerdeführer in Aussicht gestellten Gutachten nicht geeignet sind, am fest stehenden Ergebnis etwas zu ändern, erweisen sie sich als nicht entscheidrelevant. Hinsichtlich sämtlicher beanspruchter Leistungen der Invalidenversicherung mangelt es an der entsprechenden Invalidität (vgl. Erw. 1a hievor), weshalb die vorinstanzlich bestätigte Verwaltungsverfügung vom 8. Juli 1997 zu Recht erging.