Citation: 8C_710/2018 E. 4

Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, aufgrund der objektiv festgestellten neurologischen Einschränkungen sei sie nicht in der Lage, ein 100 %-Pensum als Primarlehrerin zu leisten. Ein Vollzeitpensum bedeute, dass alle Arbeiten erfüllt werden müssten, also auch Sport- und Gestaltungsunterricht, was ihr aber wegen den motorischen Einschränkungen nicht mehr möglich sei. Weiter führt sie aus, im Zeitpunkt der Begutachtung habe ihr Arbeitspensum 38 % betragen, wobei sie vier Lektionen als Primarlehrerin (ohne Werken und Sport), sechs Lektionen Deutschunterricht (Deutsch als Zweitsprache [DaZ]) in einer Kleinstklasse und zwei Stunden als Bibliotheksbeaufsichtigung geleistet habe. Nur gerade vier Lektionen habe sie demnach im ursprünglichen Beruf gearbeitet, wobei ein Ausbau nicht endlos möglich sei, wie sich bereits aus dem Gutachten des Dr. med. C.________ ergebe. Sodann sei entgegen der vorinstanzlichen Feststellung auch eine Tätigkeit in der Bibliothek oder DaZ-Unterricht nicht zu 100 % möglich, da gemäss Expertise sowohl zeitlich als auch leistungsmässig eine Einbusse von 30 bis 50 % bestehe. Richtigerweise müsste somit von einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 30 bis 50 % ausgegangen werden. Daraus ergebe sich ein rentenrelevanter Invaliditätsgrad.