Citation: 5P.332/2002 21.11.2002 E. 5

Zusammenfassend ergibt sich, dass die staatsrechtliche Beschwerde abzuweisen ist, soweit auf sie eingetreten werden kann. Bei diesem Verfahrensausgang ist die Gerichtsgebühr der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Da sich die staatsrechtliche Beschwerde nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnen lässt und die Bedürftigkeit der Beschwerdeführerin offensichtlich ist, wird ihr die unentgeltliche Rechtspflege erteilt und die Gerichtsgebühr einstweilig auf die Gerichtskasse genommen (Art. 152 Abs. 1 OG). Im Übrigen wird ihr Fürsprecher Johann Schneider als amtlicher Anwalt beigeordnet (Art. 152 Abs. 2 OG).