Citation: 5A_13/2010 11.02.2010 E. A

X.________ und Z.________ sind die Eltern des 1993 geborenen Sohnes A.________. Bei der 1995 durch das Bezirksgericht B.________ ausgesprochenen Scheidung ihrer Ehe wurde A.________ unter die elterliche Gewalt der Mutter gestellt. X.________ wurde ein Besuchs- und Ferienrecht eingeräumt. Das Kantonsgericht Wallis hob am 7. November 2000 die Besuchsrechtsregelung vollständig auf. Nachdem X.________ wiederholt um Errichtung einer Beistandschaft für A.________ ersucht und das Vormundschaftsamt C.________ dem Begehren am 13. März 2008 entsprochen hatte, hob das Bezirksgericht D.________ (Bezirksrichter Y.________) den vormundschaftsbehördlichen Beschluss am 24. April 2009 auf und stellte ausdrücklich fest, dass X.________ kein Recht auf persönlichen Verkehr mit seinem Sohn zustehe. Mit Urteil vom 4. August 2009 (5A_370/2009) hob die erkennende Abteilung das Urteil des Bezirksrichters auf und wies die Sache zu neuem Entscheid an die kantonale Instanz zurück. Der Entscheid wurde ausschliesslich damit begründet, dass der Bezirksrichter den Anspruch von X.________ auf rechtliches Gehör missachtet habe, indem er auf ein Schreiben von A.________ abstellte, das X.________ zwar zugestellt wurde, von dem dieser aber nur einen Tag vor Fällung des Entscheids Kenntnis erlangt hatte. In seiner Vernehmlassung vom 13. Juli 2009 an das Bundesgericht hatte der Bezirksrichter vorgebracht, X.________ sei bei der Zustellung des erwähnten Schreibens ausdrücklich darauf hingewiesen worden, dass der Entscheid umgehend aufgrund der Akten gefällt werde, und hätte als Jurist mit Anwaltspraktikum wissen müssen, dass eine allfällige Stellungnahme umgehend einzureichen gewesen wäre.