Citation: 6B_714/2012 E. 3.3.2

3.3.2. Die schriftlichen Partizipationsverträge halten fest, dass die C.________ AG Eigentümerin des Kessels, dass die Aktionäre der C.________ AG bereits in den Erwerb und die Wertsteigerung des Kessels investiert hatten, dass weiterhin in die Wertsteigerung zu investieren ist, dass der unterzeichnende Investor an der C.________ AG partizipiert, dass er dabei einerseits an den Investmentprogrammen betreffend die Vermögenswerte der C.________ AG sowie andererseits an den Erträgen aus der Vermarktung des Kessels partizipiert (Urteil S. 75). Die Vorinstanz legt die Partizipationsverträge in Übereinstimmung mit der ersten Instanz dahin gehend aus, dass die Zahlungen der Investitoren in die Vermarktung des Kessels zu fliessen hatten (erstinstanzliches Urteil S. 88; angefochtener Entscheid S. 75). Sie stützt diese Feststellung betreffend den vereinbarten Verwendungszweck der Investitionen indessen nicht allein auf den Wortlaut der schriftlichen Verträge, sondern auch auf die Zeugenaussagen der Geschädigten L.________, O.________, LL.________ und I.________ (Urteil S. 75 f.) sowie auf die Zeugenaussagen der Geschädigten F.________ und G.________, welche beiden Geschädigten ihr Investment aufgrund von Gesprächen mit dem Beschwerdeführer getätigt hatten und erst danach die Partizipationsverträge unterzeichneten (Urteil S. 76 f.). Die Vorinstanz kommt zum Schluss, dass die "fraglichen Geschädigten" (d.h. die Geschädigten, welche Partizipationsverträge unterzeichneten) aufgrund der Informationen, die sie seitens der Vertreter der C.________ AG erhielten, sowie (mit Ausnahme der Geschädigten F.________ und G.________) aufgrund des mit der mündlichen Präsentation überstimmenden Inhalts der schriftlichen Partizipationsverträge in ein Geschäft investieren wollten, in welchem ihre Gelder ausschliesslich für die Vermarktung des Chiemseekessels verwendet werden (Urteil S. 77).