Citation: 1C_241/2017 E. 3.3

3.3. Dass im vorliegenden Fall das Kantonsgericht sich nicht detailliert zu den von der Beschwerdeführerin eingereichten Beweismitteln äussert, bedeutet nicht, dass es diese nicht gewürdigt hätte. Vielmehr hat es sich ausführlich mit der Frage befasst, auf welcher Motivation das strittige Verbot von mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerken beruht. Dabei deutet nichts darauf hin, dass das Gericht von den eingereichten Beweismitteln keine Kenntnis genommen hätte, diese nicht in den Entscheid eingeflossen wären oder das Urteil mit den Akten im Widerspruch stünde, nur weil sich es nicht dem Standpunkt der Beschwerdeführerin angeschlossen hat. Diese vermag denn auch nicht detailliert darzutun, worin genau die Aktenwidrigkeit bzw. ein Widerspruch zwischen den Akten und den tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid liegen sollte. Dass die Beweiswürdigung unhaltbar wäre, legt die Beschwerdeführerin ebenfalls nicht ausreichend dar. Die rechtliche Einschätzung des Falles stellt demgegenüber keine Tatfrage dar und es ist darauf nachfolgend unter rechtlichen Gesichtspunkten einzugehen. Damit ist weder eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts noch eine entsprechende Gehörsverletzung erstellt.