Citation: 2C_612/2017 E. B

B.a. Die Steuerpflichtigen deklarierten in der Steuererklärung 2014 zwar im Wertschriftenverzeichnis die Aktien der C.A.________ AG zu ihrem Vermögenswert. Dagegen liessen sie das Feld, in welchem die empfangen Dividenden von Fr. 200'000.-- einzusetzen gewesen wären, leer. B.b. Die Steuerverwaltung des Kantons Bern erhielt durch zwei steuerbehördeninterne Meldungen der ESTV vom 13. März 2015 Kenntnis von den beiden Dividendenzahlungen. Gestützt darauf führte sie im Vorabdruck der Veranlagungsverfügungen 2014 vom 17. bzw. 23. November 2015 an, den aufgrund ihrer Anfrage zum Vorschein gekommenen Ertrag könne sie nicht als ordnungsgemäss deklariert betrachten, weshalb sie eine Rückerstattung der Verrechnungssteuer verweigern müsse. Mit Schreiben vom 23. bzw. 25. November 2015 reichten die Steuerpflichtigen rektifizierte Fassungen der Wertschriftenformulare ein, in denen sie die Dividendenzahlung von Fr. 200'000.-- nachdeklarierten und den Antrag auf Rückerstattung der Verrechnungssteuer um Fr. 70'000.-- erhöhten. B.c. Letztmals mit Einspracheentscheid vom 12. Juli 2016 wies die Steuerverwaltung des Kantons Bern die von den Steuerpflichtigen erhobene Einsprache ab und verweigerte die geltend gemachte Rückerstattung der Verrechnungssteuer. Die dagegen erhobene Beschwerde wies die Steuerrekurskommission des Kantons Bern mit Entscheid vom 6. Juni 2017 in Bezug auf die Kantons- und Gemeindesteuern 2014 ab, in Bezug auf die direkte Bundessteuer 2014 schrieb sie das Verfahren als gegenstandslos ab.