Citation: 8C_651/2010 23.09.2010 E. 4

Was dagegen beschwerdeweise vorgebracht wird, vermag an dieser zutreffenden Beurteilung nichts zu ändern. Auch letztinstanzlich wird nicht weiter ausgeführt, durch welche anderen als die Schulterschmerzen die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt sein soll und inwiefern diese durch den erlittenen Unfall verursacht seien. Die Vorinstanz hat sich dazu bereits eingehend geäussert. Diesbezügliche beweismässige Weiterungen sind daher nicht angezeigt. Im Zusammenhang mit der adäquaten Kausalität der psychischen Unfallfolgen wird geltend gemacht, dass sich der Unfall unter dramatischen Umständen abgespielt habe. Selbst wenn jedoch ein zweites Kriterium erfüllt wäre, würde dies für die Bejahung der Adäquanz nicht genügen (Urteil 8C_897/2009 vom 29. Januar 2010 E. 4.5 zur Schleudertrauma-Praxis; zur Psychopraxis vgl. etwa Urteile 8C_9/2010 vom 11. Juni 2010 E. 3.3 u. 3.6; 8C_935/2009 vom 29. März 2010 E. 4.1.3). Schliesslich hat sich das kantonale Gericht auch zum Einwand des Beschwerdeführers, er könne seine Restarbeitsfähigkeit nicht verwerten, unter Hinweis auf den massgeblichen ausgeglichenen Arbeitsmarkt einlässlich und zutreffend geäussert (Art. 16 ATSG; BGE 134 V 64 E. 4.2.1 S. 70 f.; 110 V 273 E. 4b S. 276; SVR 2003 IV Nr. 11 S. 33, I 761/01 E. 2.5).