Citation: U 77/03 02.09.2003 E. A

Die 1972 geborene L.________ war seit August 1989 als Verkäuferin bei der Firma C.________ angestellt, als sie am 3. April 1998 auf nasser Strasse ausglitt und auf den Rücken fiel. Dabei zog sie sich eine Fraktur des 12. Brustwirbelkörpers zu, welche im Spital X.________ konservativ mittels Stützkorsett und Physiotherapie behandelt wurde. Die Allianz Suisse Versicherungen (vormals Elvia Versicherungen, nachstehend Allianz), bei der L.________ obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert war, kam für die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Ende September 1998 konnte der Fall abgeschlossen werden, nachdem die Versicherte ab 3. August 1998 ihre bisherige Tätigkeit wieder vollumfänglich aufgenommen hatte. Am 19. März 2001 begab sich L.________ wegen starker Rückenschmerzen in die Behandlung des Dr. med. M.________ (Zeugnis vom 30. März 2001). Im Spital X.________ wurden gemäss Bericht vom 16. August 2001 die Diagnosen lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseits (Status nach BWK 12-Fraktur, kleine medio-linksseitige Diskushernie L5/S1), Osteopenie/Osteoporose, Hyperprolaktinämie, Adipositas permagna und OSG-Arthrose gestellt. Durch die Arbeitgeberin liess die Versicherte am 12. November 2001 einen Rückfall melden. Die Allianz zog die Berichte des Dr. med. M.________ vom 21. November und 5. Dezember 2001 und des Spitals X.________ vom 16. Januar 2002 bei und holte eine Stellungnahme ihres beratenden Arztes Dr. med. G.________ vom 13. März 2002 ein. Mit Verfügung vom 24. April 2002 verneinte sie ihre Leistungspflicht. Die Versicherte und deren Krankenkasse erhoben Einsprache, wobei letztere die Einsprache wieder zurückzog. Mit Einspracheentscheid vom 26. August 2002 hielt die Allianz an ihrer Verfügung fest.