Citation: 1B_504/2022 E. 2.5

2.5. Dieser Argumentation ist nicht zu folgen. Weder bei der vorinstanzlichen Instruierung des forensisch-technischen Gutachters noch im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheides beschränkten sich die grundsätzlich untersuchungsrelevanten Bilddateien (der "Kategorie B") zwangsläufig auf Fotos, die ursprünglich mit dem sichergestellten Mobiltelefon erstellt worden waren. So ist durchaus möglich, dass untersuchungsrelevante Bilder, die mit anderen Aufnahmegeräten erstellt worden waren, auf dem sichergestellten Mobiltelefon lediglich empfangen und abgespeichert wurden. Hinzu kommt, dass es nach den Feststellungen der Vorinstanz auch nicht ausgeschlosssen erscheint, dass die vom Sachverständigen gespiegelten 46 Bilder der "Kategorie B" im tatrelevanten Zeitraum mit dem sichergestellten iPhone des Beschwerdeführers aufgenommen worden sein könnten. Der Sachverständige habe nachvollziehbar dargelegt, dass die massgeblichen Aufnahmezeitpunkte nicht in jedem Fall durch Zeitstempel eruierbar seien. Soweit vorhanden, könnten diese (aufgrund ihrer jeweiligen Nutzung oder durch die Verwendung von Applikationen) verändert bzw. beeinflusst worden sein. Zudem enthalte nicht jedes Bild, das mit einem iPhone aufgenommen wurde, zwangsläufig auch Metadaten auf dem sichergestellten Zielgerät. Die Einwendungen des Beschwerdeführers lassen die betreffenden Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz, welche sich auf die Berichte der sachverständigen Person stützen, nicht als offensichtlich unzutreffend erscheinen (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG). Er legt in diesem Zusammenhang auch nicht nachvollziehbar dar, welche der gesicherten 46 Bilddateien der "Kategorie B" offensichtlich nicht untersuchungsrelevant wären und von der Vorinstanz (noch zusätzlich) von der Entsiegelung hätten ausgeschlossen werden müssen.