Citation: 4A_542/2017 E. 4.2.2

4.2.2. Dass die Rüge des Beschwerdeführers diesen Anforderungen genügt, erscheint fraglich, kann aber dahingestellt bleiben, da sie ohnehin nicht durchzudringen vermag. Im vom Beschwerdeführer angerufenen, aber unvollständig, wenn nicht gar unzutreffend wiedergegebenen Urteil 5A_695/2013 beanstandete das Bundesgericht, dass die dortige Vorinstanz den Wert eines Auskunftsbegehrens mit dem vollen Wert des möglichen Schadens gleichsetzte, anstatt einen Bruchteil davon anzunehmen. Zur Höhe des Bruchteils äusserte sich das Bundesgericht allerdings nicht, da dem kantonalen Gericht insofern ein erhebliches Ermessen zustehe (E. 7.3). Es verwies immerhin darauf, dass in der Lehre ein Bruchteil von 10 % bis 40 % vorgeschlagen werde (E. 7.2). Vorliegend ging die Vorinstanz von einem Bruchteil von knapp einem Drittel aus, was innerhalb dieser Bandbreite liegt. Der Beschwerdeführer trägt dagegen zum einen vor, damit übersteige der Wert des Auskunftsanspruchs den Wert des Hauptanspruchs (worunter er den eingeklagten Teil der Forderung versteht) bei weitem. Zum anderen macht er geltend, es gehe hier bloss um die Auskunft über spezifische Einnahmen und die Edition von Buchhaltungsdokumenten eines KMU, worin ein geringer Aufwand zu erblicken sei. Der Bruchteil sei daher auf 10 % festzulegen. Die Vorinstanz bestimmte den Streitwert des Auskunftsanspruchs in Relation zur vom Beschwerdeführer behaupteten Höhe des noch nicht eingeklagten Teils seines Entschädigungsanspruchs. Aufgrund dieser Abhängigkeit vom noch nicht eingeklagten Teil der Forderung kann der Streitwert des Auskunftsanspruchs ohne Weiteres grösser sein als der Streitwert des bereits eingeklagten Teils der Forderung. Insofern besteht, entgegen dem, was der Beschwerdeführer anzunehmen scheint, nicht ein "Maximalverhältnis", zumal es der Kläger in der Hand hält, welchen Teil der Forderung er bereits einklagt und welchen noch nicht. Inwiefern die Höhe des Streitwerts eines Auskunftsbegehrens vom dadurch verursachten Aufwand abhängt, kann offenbleiben. Denn in Anbetracht der weiten Formulierung des Auskunftsbegehrens ist dessen Umfang - und dementsprechend auch der dadurch der Gegenseite entstehende Aufwand - ohnehin nicht so gering, wie der Beschwerdeführer es darstellt. Indem er einen Bruchteil von 10 % als angemessen erachtet, die Vorinstanz hingegen einen solchen von rund 30 %, weist der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Beurteilung nicht als willkürlich aus, sondern stellt ihr bloss seine eigene Ansicht entgegen.