Citation: 8C_233/2024 E. 5.5

5.5. Auch aus dem Bericht des PD Dr. med. F.________ vom 18. Juli 2023 vermag der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Weshalb die Folgerung der Vorinstanz, PD Dr. med. F.________ habe ihn nicht selbst untersucht und seine Bewertung "augenscheinlich" auch in Unkenntnis der medizinischen Vorakten vorgenommen, "schlicht falsch" sein soll, vermag er nicht schlüssig darzulegen. Dass PD Dr. med. F.________ sein behandelnder Arzt gewesen sei, wie er insoweit behauptet, lässt sich aus dem Bericht des Spitals D.________ vom 14. März 2023 nicht herleiten. Daraus geht vielmehr hervor, dass die Überweisung an die Klinik G.________ an einen Dr. med. H.________ erfolgte. Im Übrigen beruft sich der Beschwerdeführer - ebenso unbehelflich - lediglich darauf, dass er PD Dr. med. F.________ in seiner vorinstanzlichen Beschwerdeschrift als "behandelnden Orthopäden" bezeichnet habe und daher ohne weiteres angenommen werden dürfe, dass er als solcher die Vorakten seines Patienten kenne. Letztlich erscheint diese vom Beschwerdeführer aufgeworfene Thematik ohnehin eher nebensächlich. Entscheidender ist nämlich, dass PD Dr. med. F.________, entgegen der unzutreffenden Behauptung in der Beschwerde, gerade keine (hinreichend) konkreten Ausführungen zum vorliegenden Fall macht. Vielmehr beschränkt er sich am Ende des Berichts auf die pauschale Behauptung, dass aus seiner Sicht die Unfallkausalität "hier klar gegeben" sei. Eine fallbezogene und nachvollziehbare Begründung hierfür findet sich in seinen vorangegangenen allgemein-theoretischen Erörterungen jedoch nicht. So weist PD Dr. med. F.________ einleitend darauf hin, dass es bei einem Sturz in eine Baugrube "prinzipiell" zu einer Rotatorenmanschettenruptur kommen könne. Soweit er anschliessend erläutert, dass eine Ruptur, die zum einen unmittelbar gut dokumentiert worden sei und zu der zum anderen eine entsprechende (zeitnahe) Bildgebung stattgefunden habe, auch stets als traumatischer Natur eingestuft werden sollte, scheint dies - da beides im vorliegenden Fall nicht gegeben ist - gerade nicht für eine traumatische Verursachung der Läsion zu sprechen. Die weiteren Anmerkungen des PD Dr. med. F.________ beschränken sich auf eine allgemeine Kritik am Vorgehen der Unfallversicherer bei Sehnenrissen und den Hinweis, dass aufgrund einer (späteren) Bildgebung bzw. der Bilder aus dem Operationssaal eine Ruptur nicht eindeutig einer traumatischen oder degenerativen Natur zugeordnet werden könne. Wie die Vorinstanz bundesrechtskonform folgerte, sind diese allgemeinen Ausführungen bzw. die nicht weiter begründete Behauptung der Unfallkausalität nicht geeignet, auch nur geringe Zweifel an der Schlüssigkeit der eingehenden, fallbezogenen Beurteilung der Kreisärztin zu wecken (vgl. vorne E. 3.2).