Citation: 1C_371/2022 E. 7.2

7.2. Abgesehen davon, dass die Grundstücke der Beschwerdeführer nie rechtmässig über die Via Sur Punt erschlossen waren, liegt bereits aus folgenden Gründen kein Eingriff in die Eigentumsgarantie vor: Die vorliegend streitbetroffene Verkehrsanordnung hat zwar für die Beschwerdeführer eine Komforteinbusse zur Folge; dass dadurch aber die bestimmungsgemässe Nutzung ihres Grundeigentums faktisch verunmöglicht würde, ist weder dargelegt noch ersichtlich. Durch den Umstand, dass die Beschwerdeführer mit ihrem Motorfahrzeug nicht mehr direkt an ihr Grundstück fahren können, wird die Wohnnutzung auch nicht in unzumutbarer Weise erschwert. In der Nähe der streitbetroffenen Grundstücke bestehen Parkierungsmöglichkeiten und die Wohnhäuser sind von dort zu Fuss erreichbar (vgl. E. 5.2.2 hiervor). Es liegt somit kein Eingriff in die Eigentumsgarantie vor, weshalb sich der angefochtene Entscheid des Verwaltungsgerichts auch in diesem Punkt im Ergebnis als rechtmässig erweist. Die entsprechende Rüge der Beschwerdeführer ist daher - soweit sie überhaupt den Rüge- und Begründungsanforderungen genügt - unbegründet.