Citation: 7B_212/2022 E. B

Mit Entscheid vom 30. Mai 2022 erklärte die Strafkammer des Kantonsgerichts St. Gallen A.________ des gewerbsmässigen Betrugs, der mehrfachen Zechprellerei, des mehrfachen geringfügigen Vermögensdelikts (Sachentziehung) sowie des Führens eines Motorfahrzeugs trotz Führerausweisentzugs schuldig (Dispositiv-Ziffer 2). Im Gegensatz zum Kreisgericht Toggenburg qualifizierte die Strafkammer des Kantonsgerichts einen angeklagten Sachverhaltskomplex nicht als Betrugshandlung, sondern als Zechprellerei. Die Strafkammer verurteilte A.________ zu einer Freiheitsstrafe von 17 Monaten, unter Anrechnung der erstandenen Untersuchungs- und Sicherheitshaft von 152 Tagen, sowie zu einer Busse von Fr. 300.--, wobei sie die Ersatzfreiheitsstrafe bei schuldhafter Nichtbezahlung auf drei Tage festsetzte (Dispositiv-Ziffer 3). Zudem befand sie über die Zivilforderungen (Dispositiv-Ziffer 5) sowie über die Kosten- und Entschädigungsfolgen des Untersuchungs- und erstinstanzlichen Gerichtsverfahrens (Dispositiv-Ziffer 6) und über die Kosten des Berufungsverfahrens (Dispositiv-Ziffer 8).