Citation: 8C_107/2017 E. 1.2

1.2. In seiner Beschwerde an das kantonale Gericht beantragte der Beschwerdeführer nebst anderem, die Suva sei zu verpflichten, ihm für das Einspracheverfahren eine Parteientschädigung auszurichten. In der Beschwerdebegründung führte er aus, er ersuche um Gutheissung der Beschwerde. Sodann werde die Beschwerdegegnerin über eine Parteientschädigung für das Einspracheverfahren entsprechend dem Ausgang dieses (mithin des kantonalen) Prozesses zu befinden haben. Somit durfte das kantonale Gericht davon ausgehen, der Antrag auf eine Parteientschädigung im Einspracheverfahren sei nur für den Fall einer Gutheissung der Beschwerde im Hauptpunkt (Qualifikation der Knieverletzung als versichertes Ereignis) gestellt. Nachdem die Vorinstanz die Knieverletzung weder als Unfall noch als unfallähnliche Körperschädigung qualifiziert hatte, durfte sie somit ohne gegen die Begründungspflicht zu verstossen auf Weiterungen zur Frage einer Parteientschädigung im Einspracheverfahren verzichten.