Citation: 6P.154/2002 31.03.2003 E. 6

Im Gutachten über Werkzeugspuren vom 13. März 2001 kam der Gutachter zum Schluss, dass die Einbruchspuren am Fenster des Hauses im Anklagefall Nr. 100 von der Fahrradspeiche stammten, die der Beschwerdeführer anlässlich seiner Verhaftung auf sich getragen habe. In Bezug auf andere Einbruchspuren sei eine Identifikation nicht möglich gewesen, weil die individuellen Merkmale des Werkzeugs, bedingt durch die Spurenqualität, in den Spuren nicht erkennbar gewesen seien. In diesem Zusammenhang rügt der Beschwerdeführer eine willkürliche Beweiswürdigung: 6.1 Der Umstand, dass eine Identifikation der Spuren nur in einem der zahlreichen ihm vorgehaltenen Fälle möglich gewesen sei, lasse Zwei-fel an der Beweistauglichkeit des Gutachtens aufkommen. Warum dem so sein sollte, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. 6.2 Der Beschwerdeführer bringt vor, wenn er der Täter gewesen wäre, hätte er den Draht nach der Tat weggeworfen und anlässlich der angeblichen Diebestour eine Woche später, als er verhaftet worden sei, einen neuen Draht verwendet. Dieser Einwand ist nicht zwingend und auch nicht geeignet aufzuzeigen, dass das Gutachten im Fall, in dem es zu einer Identifikation gelangt, offensichtlich falsch sein soll. 6.3 Der Beschwerdeführer macht geltend, am Diebeswerkzeug, das in der von ihm benutzten Wohnung aufgefunden worden sei, seien keine Fingerabdruckspuren von ihm gefunden worden. Welcher Zusammenhang mit der Frage der Beweiskraft des Gutachtens bestehen soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich.