Citation: I 636/05 17.07.2006 E. 3

Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer wegen der körperlichen Erkrankungen (koronare 3-Ast-Erkrankung, funktionelle Blasenstörung, chronisches Schmerzsyndrom im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule) für leichtere Arbeiten nicht eingeschränkt ist. Zu prüfen ist einzig, wie schon im vorinstanzlichen Verfahren, inwieweit eine Beeinträchtigung aus psychiatrischer Sicht besteht. Das kantonale Gericht hat erkannt, dass zur Beurteilung dieser Frage auf das Gutachten des Dr. med. F.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, 28. April 2003 abzustellen ist. Danach leidet der Beschwerdeführer an einer Anpassungsstörung (ICD-10 F43.23), deren Ausmass nicht gravierend ist und allenfalls eine leichte, höchstens 20%-ige Leistungseinschränkung begründet. Diese Einschätzung wurde von den Ärzten des Spitals X.________ bestätigt (Bericht vom 3. Juli 2003). Auch der Hausarzt, Dr. med. E.________, Spezialarzt für Chirurgie FMH, kam in Berücksichtigung der "depressiven Entwicklung" zum Schluss, dass der Versicherte für leichtere Tätigkeiten vollständig arbeitsfähig ist (Bericht vom 20. August 2001). Demgegenüber hat er in einem Bericht vom 10. Oktober 2003 bei gleichlautenden Diagnosen erwähnt, er habe den Versicherten bei der Invalidenversicherung angemeldet, weil dieser seiner Ansicht nach wegen des "seelischen Zustandes" nicht mehr arbeitsfähig sei. Eine Begründung für die von der früheren Auffassung und der psychiatrischen Beurteilung des Dr. med. F.________ abweichende Arbeitsfähigkeitsschätzung fehlt. Auch Frau Dr. med. B.________ hat sich in der vorinstanzlich eingereichten Stellungnahme nicht mit den Befunden und Ergebnissen des Dr. med. F.________ auseinandergesetzt. In Anbetracht dieser medizinischen Aktenlage hat das kantonale Gericht zu Recht den Invaliditätsgrad ausgehend von einer um 20 % herabgesetzten Arbeitsfähigkeit bestimmt. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden die bereits im vorinstanzlichen Verfahren entkräfteten Rügen wiederholt, weshalb auf die nicht zu beanstandenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen wird, welchen das Eidgenössische Versicherungsgericht nichts beizufügen hat.