Citation: 8C_257/2022 E. 6.3

6.3. Gemäss Vorinstanz ist dem Beschwerdeführer die Verwertung seiner Restarbeitsfähigkeit zuzumuten. Sie zog dabei in Erwägung, dass ihm angesichts seines Alters von rund 56,5 Jahren zum Zeitpunkt von deren gutachtlich bescheinigtem Umfang noch eine genügend lange Aktivitätsdauer zur Verfügung gestanden habe. Das Zumutbarkeitsprofil körperlich leichter wechselbelastender Tätigkeiten verhindere eine Anstellung auf dem massgeblichen hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht, dies selbst mit Blick auf seine psychiatrischen beziehungsweise neuropsychologischen Einschränkungen, die insbesondere einen zu hohen Verantwortungsgrad oder Sorgfaltsanspruch, hohe visuell-konstruktive Anforderungen und Konzentration sowie Zeitdruck verbieten würden. Gleiches gelte auch hinsichtlich des noch verbleibenden zeitlichen Pensums von 40 %. Der Beschwerdeführer erneuert zunächst seinen Einwand, dass die ihm verbleibende Aktivitätsdauer für die Annahme der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit nicht zu genügen vermöge, womit er jedoch nicht durchzudringen vermag (vgl. Urteil 8C_535/2021 vom 25. November 2021 E. 5.4.1). Gleiches gilt auch insoweit, als er letztinstanzlich geltend macht, er habe seit dem Unfall, das heisst seit Oktober 2013, nicht mehr im Erwerbsprozess gestanden. Gemäss Vorinstanz war aus medizinischen Gründen gestützt auf das SMAB-Gutachten von April 2017 bis Februar 2018 eine 70%ige Arbeitsfähigkeit, danach noch eine 40%ige Arbeitsfähigkeit ausgewiesen. Wenn der Beschwerdeführer dennoch über all diese Jahre keiner Erwerbstätigkeit nachgegangen ist, vermag er daraus nichts zu seinen Gunsten abzuleiten (Urteil 8C_192/2022 vom 7. Juli 2022 E. 7.2.3 mit Hinweisen). Mit Blick auf den massgeblichen ausgeglichenen Arbeitsmarkt verfängt zudem weder das Argument, dass er gegenüber jüngeren Stellensuchenden benachteiligt sei, noch dass es nicht genüge, ihn auf Nischenarbeitplätze zu verweisen (BGE 148 V 174 E. 9.1; Urteil 9C_134/2016 vom 12. April 2016 E. 5.3). Das kantonale Gericht war im Übrigen praxisgemäss nicht gehalten, die dem Beschwerdeführer noch verfügbaren Arbeitsgelegenheiten weitergehend zu konkretisieren (BGE 138 V 457 E. 3.1; Urteile 8C_587/2019 vom 30. Oktober 2019 E. 6.2; 8C_811/2018 vom 10. April 2019 E. 4.4.1). Der Beschwerdeführer beruft sich des Weiteren darauf, dass mehrere Eingliederungsversuche, selbst in Gefälligkeitstätigkeiten, gescheitert seien, was sich jedoch angesichts der vorinstanzlich festgestellten Restarbeitsfähigkeit seit April 2017 medizinisch nicht begründen lässt (vgl. Urteil 8C_269/2021 vom 1. Dezember 2021 E. 5.2). Schliesslich besteht praxisgemäss keine Notwendigkeit einer Überprüfung der Arbeitsfähigkeit mittels EFL, wie vom Beschwerdeführer beantragt, sofern wie hier eine zuverlässige ärztliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit vorliegt (SVR 2011 IV Nr. 6 S. 17, 9C_1035/2009 E. 4; SVR 2009 IV Nr. 26 S. 73, 8C_547/2008 E. 4.2; Urteile 8C_148/2022 vom 27. Oktober 2022 E. 5.2; 8C_711/2016 vom 15. Dezember 2016 E. 3.5). Dass die Vorinstanz bei der Beurteilung der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit Bundesrecht verletzt haben sollte, ist damit insgesamt nicht erkennbar.