Citation: C 284/01 07.02.2002 E. 3

3.- a) Die Vorinstanz hat die Vermittlungsfähigkeit mit der Begründung verneint, der Beschwerdeführer könne sich seit der Beendigung seines Arbeitsverhältnisses bei der L.________ AG am 31. Dezember 2000 bis zum 23. Mai 2001 lediglich über zehn Arbeitsbemühungen ausweisen, welche er alle am 21. März 2001 über Beziehungen oder Headhunters tätigte. Bis zum 23. Mai 2001 war er jeweils am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag in der F.________ Buchhandlung, deren Eigentümerin seine Lebenspartnerin ist, mit der Regelung der Konkursangelegenheiten beschäftigt gewesen. Auf Grund der gesamten Umstände sei somit davon auszugehen, dass er bis zum Abschluss dieser Arbeiten nicht ernsthaft daran interessiert gewesen sei, eine anderweitige Anstellung zu finden. Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, seine Tätigkeit in S.________ habe auch dazu gedient, seine Vermittlungsfähigkeit zu verbessern. Man könne ihm nicht den Vorwurf machen, seine Arbeitsbemühungen über Headhunters getätigt zu haben, zumal Stellen in seiner Branche kaum je in einem Zeitungsinserat anzutreffen seien. b) Die gesamte Aktenlage lässt überwiegend darauf schliessen, dass sich der Beschwerdeführer in der fraglichen Zeit der Arbeitsvermittlung nicht in einer hinreichenden Weise zur Verfügung stellte, weshalb das AWA und die Vorinstanz die Vermittlungsfähigkeit ab dem 9. Februar 2001 zu Recht verneint haben.