Citation: 4D_78/2008 19.08.2008 E. 3

Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung von Art. 29 Abs. 3 BV und von Art. 9 BV. Der Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege wird in erster Linie durch das kantonale Prozessrecht geregelt. Unabhängig davon besteht ein solcher Anspruch unmittelbar aufgrund von Art. 29 Abs. 3 BV. Dieser setzt neben der Bedürftigkeit der Gesuch stellenden Partei kumulativ voraus, dass ihre Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheinen. Die Beigabe eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes ist ausserdem an die Voraussetzung geknüpft, dass ein Rechtsbeistand zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist (Art. 29 Abs. 3 Satz 2 BV).