Citation: I 736/04 21.03.2006 E. 1

Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen zum Anspruch auf Hilfsmittel, namentlich auf einen Treppenlift (Art. 21 Abs. 1 IVG und Ziff. 13.05* HVI-Anhang), zutreffend dargelegt und in intertemporalrechtlicher Hinsicht zu Recht festgehalten, dass die Änderungen des IVG vom 21. März 2003 und der IVV vom 21. Mai 2003 (4. IV-Revision, in Kraft getreten am 1. Januar 2004) nicht anwendbar sind. Zu ergänzen ist, dass bei den unter der Kategorie der Hilfsmittel für die Selbstsorge in Ziff. 14.04 HVI-Anhang erwähnten invaliditätsbedingten baulichen Änderungen in der Wohnung abschliessend (SVR 1999 IV Nr. 27 S. 84 Erw. 3a), jedoch unter Vorbehalt der Austauschbefugnis (Art. 2 Abs. 5 HVI, vgl. hiezu Erw. 2.2), aufgeführt sind: Das Anpassen von Bade-, Dusch- und WC-Räumen an die Invalidität, das Versetzen oder Entfernen von Trennwänden, das Verbreitern oder Auswechseln von Türen, das Anbringen von Haltestangen, Handläufen und Zusatzgriffen, das Entfernen von Türschwellen oder Erstellen von Schwellenrampen sowie die Installation von Signalanlagen für hochgradig Schwerhörige, Gehörlose und Taubblinde.