Citation: 5A_702/2014 E. 3.3.2

3.3.2. Das Appellationsgericht hat in diesem Zusammenhang den E-Mail-Verkehr (vom 18. Juli 2008) zwischen der Beschwerdeführerin und -gegnerin gewürdigt. Es hat weiter aus dem Umstand, dass die Tranchen des von der Beschwerdeführerin (an die C.________ LLC) gewährten Darlehens auf dem Gesellschaftskonto eingingen, gefolgert, es lasse sich keine strenge Zweckbindung des Gesellschaftskontos beweisen. Die Beschwerdegegnerin habe nicht von einer Zweckbindung der Gelder auf dem Gesellschaftskonto ausgehen müssen; erst recht habe sie nicht annehmen müssen, dass ein Verbot bestanden habe, sich ein Pfandrecht am Gesellschaftskonto einräumen zu lassen. Ein Verbot (bzw. Verzicht), dass sich die Beschwerdegegnerin ein Pfandrecht einräumen lasse, sei nicht vereinbart gewesen. Sodann habe die Beschwerdegegnerin aus dem Umstand, dass D.________ (als Organ der C.________ LLC) Kontoauszüge verlangt habe, nicht auf Missbrauch schliessen müssen; ebenso wenig habe sie auf dem Kontoauszug einen Verpfändungsvermerk anbringen müssen; abgesehen davon sei zur Gültigkeit des Pfandrechts ein Pfandrechtsvermerk auf der Saldobestätigung ohnehin nicht erforderlich.