Citation: I 68/05 08.04.2005 E. 2

Zu prüfender Hauptstreitpunkt ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente, namentlich der hierfür massgebende Invaliditätsgrad. 2.1 Im vorinstanzlichen Entscheid werden die vor Inkrafttreten des ATSG am 1. Januar 2003 (Erw. 1.1. hievor) und der am 21. März 2003 beschlossenen 4. IVG-Revision (1. Januar 2004; AS 2003 3837 ff.) gültig gewesenen und nach den Grundsätzen des intertemporalen Rechts sowie des zeitlich massgebenden Sachverhalts hier anwendbaren (BGE 130 V 3 Erw. 3, 129 V 4 Erw. 1.2 mit Hinweisen) Bestimmungen über die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 [in der bis 31. Dezember 2003 gültig gewesenen Fassung] und 1bis IVG [in Kraft gestanden bis 31. Dezember 2003]), die Invaliditätsbemessung bei erwerbstätigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG [in Kraft gestanden bis 31. Dezember 2002]; BGE 128 V 30 Erw. 1) zutreffend dargelegt. Ebenfalls richtig wiedergegeben hat die Vorinstanz die Rechtsprechung zum Beweiswert medizinischer Berichte und Gutachten sowie zur Beweiswürdigung (BGE 125 V 352 ff. Erw. 3, 122 V 160 f. Erw. 1c, je mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen. 2.2 Gestützt auf den Bericht des Dr. med. L.________ vom 3. April 2001 ist die Vorinstanz davon ausgegangen, dass die an einer Zervikobrachialgie leidende Beschwerdeführerin die bisher ausgeübte Tätigkeit als Aushilfe in der Betriebszentrale X.________ infolge zu starken Gebrauchs des rechten Armes nicht mehr auszuüben in der Lage ist, ihr jedoch leichte Tätigkeiten ohne Belastung des Schultergürtels und der Arme zu 100 % zumutbar sind. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin besteht kein Anlass, von dieser Beurteilung abzuweichen. Die diesbezüglichen Vorbringen hat das kantonale Gericht - ausgehend davon, dass zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis grundsätzlich der Zeitpunkt des Verfügungserlasses bildet (BGE 121 V 366 Erw. 1b, mit Hinweis) - mit zutreffender Begründung, worauf verwiesen wird, entkräftet. Namentlich ist mit der Vorinstanz festzuhalten, dass die Versicherte zu keinem Zeitpunkt ärztliche Stellungnahmen beibrachte, welche die Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit auf 100 % (im Bericht des Dr. med. L.________ vom 3. April 2001) auch nur ansatzweise in Frage zu stellen vermögen. Nicht stichhaltig ist zudem das Argument, die - unter dem Titel "leidensangepasst" - zugemuteten Beschäftigungen würden sich durch nichts von der gesundheitsbedingt ausser Betracht fallenden bisherigen Arbeit unterscheiden, zumal auch letztere als leicht einzustufen sei. Ob die bisher ausgeübte Tätigkeit - Verpackung und Etikettierung von Backwaren, wobei die Versicherte auch drei Meter lange Transportwagen herumschieben musste (Bericht des Berufsberaters vom 20. September 2001) - insgesamt als leicht zu gelten hat, muss mit Blick darauf, dass der Arbeitgeber seit der gesundheitsbedingten Einstellung der Arbeit im September 2000 auf erneute Arbeitsversuche mit der Begründung verzichtet hatte, die Versicherte könne keine schweren Lasten mehr tragen, bezweifelt werden, kann jedoch offen gelassen werden. Tatsache ist, dass die Beschwerdeführerin gegenüber Dr. med. L.________ angab, in ihrer bisherigen Tätigkeit müsse sie "mit dem rechten Arm viel arbeiten"; das im Bericht vom 3. April 2001 attestierte 100%ige Leistungsvermögen dagegen bezieht sich klarerweise auf schulter- und armschonende Verrichtungen. Innerhalb des Spektrums der als (vergleichsweise) leicht einzustufenden Tätigkeiten sind mithin sehr wohl Unterscheidungen und Spezifizierungen möglich, welchen im Falle der Beschwerdeführerin auch tatsächlich Rechnung getragen wurde.