Citation: 6B_1241/2017 E. 6.4.2

6.4.2. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz das ihr für die Strafzumessung zustehende Ermessen überschritten oder sich von nicht massgebenden Kriterien hätte leiten lassen. Auch hat sie keine wesentlichen Gesichtspunkte ausser Acht gelassen oder falsch gewichtet. Solches ist namentlich nicht darin zu erblicken, dass sie keine massgebliche Herabsetzung der Entscheidungsfreiheit des Beschwerdeführers durch G.________ in Erwägung zieht. Eine Beteiligung von diesem ist nicht bewiesen und der Beschwerdeführer führte selber aus, G.________ habe nicht einmal gewusst, dass die "Sache passiere". Er habe von diesem weder Geld gewollt noch bekommen. Dieser habe ihm gegenüber lediglich Andeutungen bezüglich des möglichen Verschwindens seines Schiffes gemacht (vgl. bereits E. 1.4 hiervor). Es stimme nicht, dass G.________ ihn überredet habe, das Schiff anzuzünden (kant. Akten, act. 3059). G.________ führte aus, in seinen Gesprächen mit dem Beschwerdeführer sei es nie um eine Beschädigung der Schiffe gegangen. Er habe nie irgendwelchen Druck auf den Beschwerdeführer in diese Richtung ausgeübt (kant. Akten, act. 3059). Die Vorinstanz verletzt auch anlässlich ihrer Beurteilung des objektiven Tatverschuldens kein Bundesrecht. So trägt sie dem Umstand, dass keine Person geschädigt werden sollte, bereits Rechnung. Es liegt in ihrem Ermessen, das objektive Tatverschulden trotz dieser Erkenntnis als schwer zu gewichten. Mit gutem Grund weist sie diesbezüglich auf den hohen aus der Brandstiftung resultierenden Sachschaden hin. Nicht zu beanstanden ist sodann die straferhöhende Berücksichtigung der Vorstrafen des Beschwerdeführers. Bei der Strafzumessung kommt solchen eine ausserordentlich wichtige Rolle zu. Weist ein Täter Vorstrafen auf, wird dies straferhöhend gewichtet (BGE 136 IV 1 E. 2.6.2 S. 2 mit Hinweisen). Nicht minder fehl gehen die weiteren Einwände des Beschwerdeführers. Wohlverhalten während eines hängigen Strafverfahrens ist neutral zu werten, stellt es doch keine besondere Leistung dar (vgl. Urteil 6B_794/2014 vom 9. Februar 2015 E. 6.3.1 mit Hinweisen). Fehlende Delinquenz seit Entlassung aus der Untersuchungshaft berücksichtigt die Vorinstanz demzufolge zu Recht nicht als strafmindernd. Bei einem Geständnis, welches die Strafverfolgung nicht erleichtert, drängt sich ebenso ein Verzicht auf eine Strafminderung auf. Dies namentlich dann, wenn der Täter nur aufgrund einer erdrückenden Beweislage oder gar erst nach Ausfällung des erstinstanzlichen Urteils geständig geworden ist (vgl. Urteil 6B_296/2017 vom 28. September 2017 E. 6.3 mit Hinweis). Zu den vorinstanzlichen Feststellungen, er habe in einer ersten Phase jedwelche Beteiligung an der Feuersbrunst abgestritten (angefochtenes Urteil, E. 7e/bb S. 11) und erst spät und unter dem Druck der Fakten nach und nach jeweils gerade das zugegeben, was man ihm habe nachweisen können und sich während der Untersuchungshaft zudem mit H.________ abgesprochen (angefochtenes Urteil, E. 7f S. 18), äussert sich der Beschwerdeführer bezeichnenderweise nicht. Nicht nachvollziehbar ist die als fehlend gerügte Berücksichtigung angeblich unausgewogener Presseberichte. Damit eine Medienberichterstattung als Strafzumessungsgrund qualifiziert werden kann, muss der Beschuldigte darlegen, dass und inwiefern ihn eine solche vorverurteilt und die Unschuldsvermutung verletzt habe (vgl. Urteil 6B_1110/2014 vom 19. August 2015 E. 4.3 mit Hinweisen, nicht publiziert in: BGE 141 IV 329). Dies tut der Beschwerdeführer jedoch nicht. Er behauptet lediglich von ihm nicht näher bezeichnete Schlagzeilen seien unausgewogen gewesen und hätten eine Identifikation in seinem direkten Umfeld ermöglicht. Die Vorinstanz lässt schliesslich auch keinen wesentlichen Strafminderungsgrund ausser Acht, wenn sie eine in einem früheren Verfahren miteinbezogene Diagnose nicht berücksichtigt. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern diese Diagnose nach wie vor aktuell sei und einen Einfluss auf die Einsichts- oder Steuerungsfähigkeit betreffend die vorliegenden Delikte gehabt habe. Es kann deshalb offen bleiben, ob der Beschwerdeführer mit diesem Einwand Noven vorbringt und diese überhaupt zu hören sind.