Citation: 2P.232/2005 20.09.2005 E. 1

1.1 Die A.________ AG veräusserte am 3. April 2001 unter anderem das Grundstück Nr. **** in Y.________ (LU) für einen Preis von 4'547'920 Franken. Ausgehend von einem Katasterwert von 15'684'500 Franken erhob das Grundbuchamt X.________ (LU) hierfür Grundbuchgebühren von 31'369 Franken (Rechnung Nr. **** vom 11. April. 2001). Die Justizkommission des Obergerichts des Kantons Luzern hiess eine von der A.________ AG erhobene Beschwerde teilweise gut und wies die Streitigkeit zur Neufestsetzung der Gebühren an das Grundbuchamt zurück (Urteil vom 21. Juni 2005). Ausschlaggebend war, dass das Schatzungsamt des Kantons Luzern eine Neuschatzung des verkauften Grundstücks vorgenommen und den für die Bemessung der Grundbuchgebühren massgebenden Katasterwert auf 10'072'800 Franken reduziert hatte (Einspracheentscheid vom 11. April 2005). 1.2 Am 15. Juli 2005 gelangte die A.________ AG an das Bundesgericht, welches mit Urteil 2P.197/2005 vom 17. August 2005 auf die eingereichte staatsrechtliche Beschwerde nicht eintrat (weil die angefochtene Rückweisung an das Grundbuchamt einen Zwischenentscheid darstellte, der keinen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken konnte; vgl. Art. 87 Abs. 2 OG). 1.3 Am 30. August 2005 hat das Grundbuchamt X.________ die Grundbuchgebühren neu festgesetzt und die A.________ AG mit Rechnung Nr. **** zur Bezahlung von Fr. 20'145.60 verpflichtet.