Citation: 8C_897/2017 E. 3.2.2

3.2.2. Vorweg ist festzuhalten, dass die IV-Stelle mit bundesrechtswidriger Begründung abweichend von der einschlägigen Rechtsprechung (E. 3.1 hievor) bei der Ermittlung des Valideneinkommens nicht auf den Verdienst aus der angestammten Tätigkeit, sondern auf die Tabellenlöhne abstellte. Tatsächlich war die Versicherte - wie in der Verfügung vom 26. Juli 2016 zutreffend ausgeführt wurde - "seit Jahren keiner Erwerbstätigkeit" mehr nachgegangen. Dies allerdings deshalb, weil sie seit 9. September 2003 aus somatischen und psychischen Gründen ärztlich bescheinigt voll arbeitsunfähig war und demzufolge nach Ablauf des Wartejahres ab 1. September 2004 bei einem Invaliditätsgrad von 100% eine ganze Invalidenrente bezog. Diese Umstände sprechen jedenfalls nicht dagegen, dass die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen ihre angestammte Tätigkeit über das Jahr 2003 hinaus weiterhin ausgeübt hätte.