Citation: 2C_832/2020 E. 2

Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdeführer verfügt über eine Aufenthaltsbewilligung, weshalb sich der Nachzug seiner Kinder nach Art. 44 AIG (SR 142.20) beurteilt und insofern kein Rechtsanspruch auf Familiennachzug besteht. Dies wird vom Beschwerdeführer anerkannt (vgl. S. 4 der Beschwerde). Er leitet einen Nachzugsanspruch aus dem Schutz des Familienlebens nach Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV ab. Er übersieht dabei, dass - vorbehältlich eines besonderen Abhängigkeitsverhältnisses - nur die Beziehung zu minderjährigen Kindern in den Schutzbereich von Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV fällt und nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung das Alter des Kindes im Zeitpunkt massgebend ist, in dem über den mutmasslichen Nachzugsanspruch entschieden wird (BGE 145 I 227 E. 3.1 S. 231; Urteil 2C_339/2019 vom 14. November 2019 E. 3.3). Im vorliegenden Fall waren die Töchter bei Erhebung der Beschwerde an das Bundesgericht bereits über 24 Jahre bzw. fast 23 Jahre alt. Insoweit kann sich der Beschwerdeführer nur auf den Schutz des Familienlebens berufen, wenn ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis bestehen würde. Dies wird in der Beschwerde indessen nicht substanziiert dargelegt. Namentlich liegt ein solches nicht bereits deshalb vor, weil die gefühlsmässigen Bindungen zwischen den Geschwistern als besonders gross bezeichnet werden (vgl. S. 7 der Beschwerde). Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist deshalb nicht zulässig; darauf ist im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG).