Citation: 9C_155/2009 15.04.2010 E. A

A.a Die gelernte Bäuerin und Haushaltleiterin O.________ (geb. 1960) wirkte ab 1993 in den von ihrem Ehemann gegründeten Firmen X.________ AG und Y.________ GmbH, als Haushaltleiterin und in der Oberaufsicht mit. Im November 1999 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an, nachdem eine (seronegative) rheumatoide Arthritis mit Befall vor allem der Ellenbogen-, Hand-, Finger-, Knie- und Sprunggelenke (resp. eine primär chronische Polyarthritis, PCP) sowie eine Haltungsanomalie der Wirbelsäule mit intermittierendem Zervikalsyndrom diagnostiziert worden war (Bericht des Dr. med. S.________, Facharzt FMH für Innere Medizin, speziell Rheumaerkrankungen, vom 23. Januar 1998). Gestützt auf die medizinischen und beruflichen Abklärungen (u.a. Bericht des Dr. med. C.________, Facharzt FMH für Innere Medizin, vom 30. Dezember 1999, 10. Januar und 3. März 2002; Gutachten des Spitals Z.________, Klinik für Rheumatologie und klinische Immunologie/Allergologie, vom 29. August 2000; Abklärungsbericht Hilflosigkeit vom 24. Oktober 2002 und Abklärungsbericht für In- bzw. Teilhaber von Aktiengesellschaften/GmbH vom 14./24. Oktober 2002) sprach die IV-Stelle des Kantons Bern der Versicherten nebst diversen Hilfsmitteln mit Verfügung vom 11. Dezember 2002 rückwirkend ab 1. November 1998 Hilflosenentschädigungen für Hilflosigkeit mittleren, zeitweise leichten Grades zu. Mit Verfügung vom 5. Februar 2003 sprach sie ihr ferner rückwirkend ab 1. November 1998 bis 30. September 1999 (Invaliditätsgrad: 90 %) und erneut ab 1. Januar bis 31. Juli 2002 (Invaliditätsgrad: 75 %) ganze Invalidenrenten sowie für den Zeitraum ab 1. Oktober 1999 bis 31. Dezember 2001 und ab 1. August 2002 (Invaliditätsgrad: je 40 %) Viertelsrenten zu. Einen Anspruch auf lebenspraktische Begleitung verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 14. Januar 2005. A.b Am 25. September 2008 verfügte die IV-Stelle - im Wesentlichen gestützt auf den Verlaufsbericht des Dr. med. C.________ vom 6. April 2007, den Abklärungsbericht Hilflosenentschädigung vom 18. März 2008 und den Abklärungsbericht für Selbstständigerwerbende vom 14. Februar 2008 - die Aufhebung der laufenden Viertelsrente rückwirkend ab 1. Januar 2003, dies unter Hinweis auf einen seit damals bestehenden Invaliditätsgrad von unter 40 % und eine Meldepflichtverletzung zwischen 1. Januar 2003 und 31. Dezember 2006. Mit Verfügung vom 26. September 2008 stellte sie zudem ab Januar 2004 die Ausrichtung der Hilflosenentschädigung (für Hilflosigkeit leichten Grades) ein, wobei sie die rückwirkende Leistungsaufhebung auch hier mit einer Meldepflichtverletzung begründete. Mit Verfügungen vom 15. Oktober 2008 forderte die Verwaltung von O.________ die Rückerstattung von Rentenleistungen im Betrag von Fr. 21'816.- (2003 bis 2006) und von Hilflosenentschädigungen im Betrag von Fr. 15'384.- (2004-2006) zurück.