Citation: 6B_755/2007 08.01.2008 E. 1.1

Die Vorinstanz kommt in einer ausführlichen Begründung zum Schluss, dass sich die Ablehnung des Antrags auf bedingte Entlassung durch das Amt für Straf- und Massnahmenvollzug zum Zwei-Drittel-Termin aufgrund einer ungünstigen Legalprognose insgesamt als angemessen und rechtmässig erweise. Das Vorleben des Beschwerdeführers zeige auf, dass er über viele Jahre wiederholt straffällig geworden sei, insbesondere auch, nachdem er im Jahre 2003 bereits einmal unter Ansetzung einer zweijährigen Probezeit bedingt entlassen worden sei. Der tadellose Führungsbericht der Strafanstalt Zug vermöge an der negativen Gesamtbeurteilung nichts zu ändern (angefochtenes Urteil S. 14). 1.2 Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe im Ergebnis allein auf sein Vorleben abgestellt und das Schutzbedürfnis der Bevölkerung verabsolutiert. Bei einer solchen Argumentation wäre die bedingte Entlassung für jeden einschlägig Vorbestraften von vornherein ausgeschlossen. Das widerspreche Sinn und Zweck der gesetzlichen Regelung. Die Vorinstanz habe ihren Ermessensspielraum überschritten und damit Art. 86 Abs. 1 StGB verletzt (zusammenfassend Beschwerde S. 8).