Citation: 8C_148/2014 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat in umfassender Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere gestützt auf das Gutachten der MEDAS vom 23. Februar 2012 für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich festgestellt, dass die Versicherte ab November 2010 in einer ihrem Leiden angepassten Tätigkeit lediglich zu 75 % arbeitsfähig ist. Hinsichtlich der Feststellung des medizinischen Sachverhaltes bestätigte die Vorinstanz damit die erstinstanzliche Verfügung. Was die beschwerdeführende IV-Stelle nunmehr - entgegen der Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 6. März 2012 - gegen diese Feststellung vorbringt, vermag sie nicht als bundesrechtswidrig erscheinen lassen: Auf ein im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholtes Gutachten ist rechtsprechungsgemäss abzustellen, wenn nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470). Auch eine leichte bis mittelgradige Depression kann sich im Einzelfall invalidisierend auswirken, gerade wie im vorliegenden Fall im Zusammenspiel mit einem nicht unerheblichen körperlichen Schaden (funktionelle Einarmigkeit). Entgegen den Vorbringen der IV-Stelle schliesst auch die Behandelbarkeit des psychischen Leidens bei grundsätzlich guter Prognose einen - allenfalls befristeten - Rentenanspruch nicht zum Vorneherein aus (vgl. etwa Urteil 8C_56/2014 vom 17. Juni 2014 E. 4.1). Die vorinstanzliche Beweiswürdigung erweist sich somit jedenfalls nicht als unhaltbar oder willkürlich, ist doch eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung nicht bereits gegeben, wenn eine andere Lösung vertretbar oder sogar vorzuziehen wäre (BGE 134 II 124 E. 4.1 S. 133; 133 I 149 E. 3.1 S. 153 mit Hinweisen).