Citation: 8C_689/2015 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid die in Art. 8 Abs. 1 lit. a und b IVG (in der seit 1. Januar 2008 geltenden Fassung) genannten Voraussetzungen für einen Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen richtig dargelegt, worauf verwiesen wird. Dasselbe gilt bezüglich der einzelnen hier in Betracht fallenden Massnahmen beruflicher Art (Art. 8 Abs. 3 lit. b IVG, ebenfalls gültig seit 1. Januar 2008). Korrekterweise ist das kantonale Gericht in der Folge davon ausgegangen, dass eine Umschulung, wie sie hier zur Diskussion steht, laut Art. 17 IVG eine Invalidität im Sinne von Art. 8 ATSG von rund 20 % voraussetzt, wobei es sich dabei lediglich um einen Richtwert handelt. Die versicherte Person muss also in den ohne zusätzliche berufliche Ausbildung noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten in diesem Ausmass eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse erleiden (BGE 124 V 108 E. 2b S. 110 f., vgl. auch BGE 130 V 488 E. 4.2 S. 489 f., je mit Hinweisen).