Citation: 5A_1018/2021 E. 3.2

3.2. Im Schreiben vom 14. September 2021 führte der Beschwerdeführer im Wesentlichen aus, er schlage ein Treffen am runden Tisch vor, um die offenen Fragen zu klären. Alternativ könne man so weitermachen wie bisher und der Staat argumentiere weiterhin mit schlampig recherchierten, fehlerhaften und unvollständigen Quellen und zeige damit, dass der oberste Dienstherr die Versicherungslobby sei. Im Schreiben vom 20. September 2021 führte der Beschwerdeführer im Wesentlichen aus, das Betreibungsamt habe Straftaten begangen, indem es sich widerrechtlich Zugang zu seinem Konto verschafft habe. Die Straftaten seien auf Drängen der Versicherungslobby begangen worden, was die fehlende Unabhängigkeit und Neutralität der Aargauer Betreibungsämter beweise. Er habe mehrfach um Anhörung gebeten und die Sache hätte innert Minuten geklärt werden können. Die Anliegen der Versicherungslobby seien einfach eins zu eins übernommen worden. Das Obergericht hat erwogen, diese Ausführungen liessen keine Auseinandersetzung mit den Erwägungen des bezirksgerichtlichen Entscheids erkennen. Vielmehr erschöpften sie sich in einem - im Wesentlichen unsachlichen - Rundumschlag gegen sämtliche involvierten Behörden, ohne dass der Beschwerdeführer konkrete Rechtsverletzungen dartun würde. Die Eingaben genügten den Begründungsanforderungen nicht.