Citation: 9C_240/2007 21.01.2008 E. 4

4.1 Die Ablehnungsverfügung der IV-Stelle basiert auf uneingeschränkter Arbeitsfähigkeit bei leidensangepasster Erwerbstätigkeit, einem hypothetischen Einkommen ohne Invalidität (Valideneinkommen) von Fr. 62'480.- (Durchschnittslohn der letzten fünf Jahre) und einem Invalideneinkommen von Fr. 52'305.- (Tabellenlohn abzüglich 10 % infolge leichterer Arbeit), je bezogen auf das Jahr 2005, woraus ein Invaliditätsgrad von 16 % resultierte. 4.2 In Übereinstimmung mit der IV-Stelle ging das kantonale Gericht hinsichtlich des Invalideneinkommens ebenfalls von den Tabellenlöhnen gemäss Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik aus. Es vertrat die Auffassung, dass der Beschwerdeführer seine Restarbeitsfähigkeit mit den von ihm ausgeübten Tätigkeiten nicht ausschöpfe. 4.3 Demgegenüber macht der Beschwerdeführer geltend, mit seinen beiden Tätigkeiten als Kutscher und Alphirt schöpfe er seine verbliebene Arbeitsfähigkeit voll aus, weshalb das von ihm erzielte tatsächliche Einkommen anstelle des Tabellenlohnes als Invalideneinkommen heranzuziehen sei. 4.4 Bei der Frage, ob für die Invaliditätsbemessung Tabellenlöhne heranzuziehen sind, handelt es sich um eine frei überprüfbare Rechtsfrage (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399). Der Beschwerdeführer vermag indessen keine stichhaltigen Gründe nahmhaft zu machen, welche für seine Auffassung sprechen. Wie die Vorinstanz in Würdigung der medizinischen Akten festgestellt hat, ist dem Beschwerdeführer eine leidensangepasste Tätigkeit vollumfänglich möglich und zumutbar. Mit einer solchen Arbeit könnte er ein rentenausschliessendes Einkommen verdienen. Der im kantonalen Verfahren vorgebrachte Einwand des Versicherten, nur hälftig arbeitsfähig zu sein, wurde im angefochtenen Entscheid widerlegt, weshalb auch das ebenfalls auf reduzierter Arbeitsfähigkeit beruhende Einkommen von Fr. 34'149.- gemäss Angaben in der Beschwerdeschrift an die Vorinstanz für die Belange der Invalidenversicherung nicht als Invalideneinkommen herangezogen werden kann. Soweit die Bemessung der hypothetischen Einkommen mit und ohne Invalidität in Frage steht, kann auf die Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Denn bei der Festsetzung der beiden hypothetischen Vergleichseinkommen handelt es sich um eine Tatfrage, soweit sie auf konkreter Beweiswürdigung beruht (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399). Dass die Vorinstanz die beiden hypothetischen Einkommen im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG offensichtlich unrichtig festgestellt habe oder die Sachverhaltsfeststellung auf einer Bundesrechtsverletzung (Art. 95 lit. a BGG) beruhe, behauptet der Beschwerdeführer zu Recht nicht. Selbst wenn auf das Valideneinkommen, wie es in der Beschwerdeschrift ermittelt wurde (Fr. 72'891.- im Jahr 2002), abzustellen wäre, ergäbe sich kein Rentenanspruch. Diesfalls beliefe sich die Erwerbseinbusse bei einem Invalideneinkommen von Fr. 52'305.- auf etwa Fr. 20'580.-, entsprechend einem Invaliditätsgrad von rund 28 %.