Citation: 1C_261/2022 E. 6.5.1

6.5.1. Gemäss verbindlicher und unbestrittener Feststellung des Bundesverwaltungsgerichts war die Beschwerdeführerin bis 2010 erwerbstätig. Seit 2010 bezieht sie Leistungen des Sozialamtes Zürich und ist zu 100 % arbeitsunfähig. Seit dem Jahr 1991 leidet die Beschwerdeführerin an rezidivierenden depressiven Episoden. Bis 1995 hatte sie zwei Episoden, welche mehrere Monate dauerten. Ihre Verpflichtungen im privaten und beruflichen Leben konnte sie bis dahin gut bewältigen. Ab dem Jahr 1996 waren die depressiven Symptome ausgeprägter. Seit Beginn der Behandlung an der Psychiatrischen Poliklinik der Stadt Zürich im Oktober 2013 gestaltete sich die Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin wie folgt: 24. Oktober 2013 bis 27. März 2014 (70 %), 4. April 2014 bis 26. Juli 2016 (50 %), 17. Oktober 2016 bis 23. Januar 2017 (100 %), 24. Januar 2017 bis 23. März 2017 (50 %), 1. November 2017 bis 31. Januar 2018 (100 %), 1. Februar 2018 bis auf Weiteres (50 %).