Citation: 6B_1039/2014 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz stellt nicht fest, dass der Beschwerdeführer das Tötungsdelikt im Auftrag von C.________ oder D.________ beging. Die Rüge der willkürlichen Beweiswürdigung geht diesbezüglich an der Sache vorbei. Was der Beschwerdeführer im Übrigen zum Beweisergebnis, wonach er einzig für die Tötung in die Schweiz gereist sei, vorbringt, vermag eine willkürliche Beweiswürdigung nicht darzutun. Das Bundesgericht ist keine Appellationsinstanz, die eine freie Prüfung in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vornimmt. Es reicht deshalb nicht aus, wenn der Beschwerdeführer argumentiert, der entsprechende Vorwurf sei eine völlig haltlose Behauptung, die nirgends eine Stütze finde. Solche allgemein gehaltenen Einwände sind ungenügend und erschöpfen sich in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Entscheid. Die Vorinstanz würdigt zur Aufenthaltsdauer insbesondere die Aussagen von B.________ sowie zweier Landsmänner, welche den Beschwerdeführer in der Woche der Tat beherbergten. Gestützt darauf gelangt sie zur Überzeugung, dass der Beschwerdeführer am Montag vor der Tat von Paris her in die Schweiz einreiste und am Samstag nach der Tat wieder den Zug nach Paris bestieg. Dass der Beschwerdeführer deshalb einzig für die Liquidation des Opfers in die Schweiz fuhr, kann entgegen dem Dafürhalten in der Beschwerdeschrift nicht als völlig haltlos bezeichnet werden. Ebenso wenig kann der Vorwurf an die Adresse des Beschwerdeführers, die Tat geplant zu haben, als unhaltbar bezeichnet werden. Der Beschwerdeführer hält dem entgegen, es wäre eher anzunehmen, die Tötung sei eine spontane Tat aus einer unbekannten Situation heraus gewesen. Dieses Vorbringen zeigt lediglich eine andere theoretisch denkbare Sachverhaltswürdigung auf. Dass aber eine andere Lösung oder Würdigung auch vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, genügt praxisgemäss für die Begründung von Willkür nicht. Die Ausführungen in der Beschwerde sind nicht geeignet, Willkür darzutun, und genügen den Begründungsanforderungen gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist nicht einzutreten.