Citation: I 342/06 30.04.2007 E. 4

Streitig und zu prüfen ist, ob dem Beschwerdeführer aufgrund des Sachverhalts, wie er sich bis zum Erlass des Einspracheentscheids vom 29. September 2005 entwickelt hat (BGE 129 V 167 E. 1 S. 169), eine Invalidenrente zusteht. 4.1 Nach Lage der Akten steht fest und ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer seine bisherige, körperlich schwere Arbeit als Schweisser gesundheitsbedingt nicht mehr auszuüben in der Lage ist (Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: Schulter-Arm-Syndrom links, Status nach akutem lumbospondylogenem Syndrom links 08/04 bei leichten degenerativen Veränderungen der LWS). Nach Auffassung von Vorinstanz und Verwaltung ist ihm dagegen die Ausübung körperlich leichter, wechselbelastender Tätigkeiten (vorzugsweise im Metallbereich) ohne Zwangshaltungen der Halswirbelsäule und mit einer mehrheitlichen Neutralstellung des Kopfes ganztags zumutbar, wobei in diesem zeitlichen Rahmen eine Leistungsminderung von 10-30 % bzw. durchschnittlich 20 % bestehe. 4.2 Entgegen den letzinstanzlich erneut vorgebrachten Einwänden ist der medizinische Sachverhalt, soweit den hier massgebenden Zeitraum bis zum Einspracheentscheid vom 29. September 2005 betreffend, weder unvollständig noch anderweitig mangelhaft im Sinne von Art. 132 i.V.m. Art. 104 lit. a und b OG abgeklärt worden. Namentlich besteht kein Anlass, dem umfassenden Bericht der BEFAS vom 28. April 2005 den Beweiswert deshalb abzusprechen, weil die fachärztliche Qualifikation des unterzeichnenden Konsiliararztes, Dr. med. C.________, aus den Unterlagen nicht hervorgeht. Bereits eine einfache Abklärung ergibt, dass es sich beim erwähnten Arzt - entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers - nicht um einen Allgemeinpraktiker oder Chirurgen handelt, sondern um einen Facharzt für Rheumatologie, der als Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Rheumatologie im "Fachärzte-Verzeichnis der Rheumatologen" aufgeführt ist (http://www.rheuma-net.ch). Ferner ist der auf persönlicher Untersuchung beruhende BEFAS-Bericht mit Blick auf die im Zeitpunkt der Begutachtung bereits gut dokumentierten objektiven Befunde und Diagnosen weder zu knapp gehalten noch birgt er unauflösbare Widersprüche in sich, die weitere Beweismassnahmen indizieren. Aus den Akten ergeben sich insbesondere keine Anhaltspunkte für eine die Arbeitsfähigkeit potentiell einschränkende und daher näher abklärungsbedürftige psychische Gesundheitsbeeinträchtigung mit Krankheitswert. Der Bericht gelangt nachvollziehbar und überzeugend zum Schluss, dass der Versicherte bei ganztägigem Einsatz in einem leidensangepassten, ihm bekannten Arbeitsfeld eine Leistungsfähigkeit von "gut 80%" zu erreichen vermag. Den Einwand des Versicherten, nach den Feststellungen im BEFAS-Bericht vom 28. April 2005 könne er ihm "unbekannte Arbeiten" bei einer Leistung von bloss 50 % ausführen, hat die Vorinstanz zu Recht mit dem Argument zurückgewiesen, dass die von der BEFAS als günstig eingestuften Arbeiten wie serielle, leichte Montagearbeiten, Überwachungsarbeiten an Maschinen [Maschinenführung und -steuerung], maschinengesteuerte feinmechanische Arbeiten im Metallbereich) ein breites Einsatzgebiet im vertrauten Metallbereich umreissen. Der - als Gesunder in verschiedenen Firmen, u.a. auch als Maschinenführer, tätig gewesene - Beschwerdeführer ist insbesondere bereit und in der Lage, Routinearbeiten auszuführen, wo er im Rahmen der BEFAS-Abklärung vor allem in der industriellen Montage bei schnellem Arbeitstempo eine gute Monotoniebeständigkeit über einen längeren Zeitraum hinweg zeigte. Vor diesem Hintergrund ist ihm zuzumuten, seine Restarbeitsfähigkeit bei einer Leistungsfähigkeit von 80 % in leidensangepassten Tätigkeiten zu verwerten. Nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz entspricht dies im Wesentlichen auch der Einschätzung des Hausarztes Dr. med. F.________ im Bericht vom 14./22. September 2004, welcher eine Leistungsminderung von 10 - 30 % angibt (zulässiger Mittelwert: 20 %; vgl. Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts I 822/04 vom 21. April 2005, E. 4.4) und dabei gar dem zeitweise verlangsamten Arbeitstempo Rechnung trägt, das vom kantonalen Gericht bei der Festsetzung des trotz Gesundheitsschadens zumutbaren Einkommens (Invalideneinkommen) zusätzlich durch Gewährung eines leidensbedingten Abzugs berücksichtigt wurde (vgl. Erw. 4.3.2 hernach). Auf die erwähnten medizinisch-theoretischen Beurteilungen der Restarbeitsfähigkeit ist ungeachtet des Umstands abzustellen, dass die vom Beschwerdeführer im Rahmen der BEFAS-Abklärungen tatsächlich erreichten Leistungswerte je nach Arbeit mitunter beträchtlich variierten. Der Beschwerdeführer verkennt, dass die Resultate der spezifischen beruflichen Abklärung vor allem für die Ermittlung der konkret geeigneten, leidensangepassten Tätigkeiten massgebend sind, wogegen die Bestimmung der körperlich-funktionellen Leistungs-/ belastbarkeitsgrenze in erster Linie dem Arzt oder der Ärztin obliegt (BGE 107 V 17 E. 2b S. 20).