Citation: 9C_726/2017 E. 4.2.3

4.2.3. Weiter verweist die Beschwerdeführerin darauf, dass die im Beschwerdeverfahren eingereichten Fremdanamnesen ihres Vorgesetzten sowie des Hausarztes der Arbeitsfähigkeitsschätzung der ABI widersprächen. In der Beurteilung des Vorgesetzten vom 10. Mai 2017 wird die Versicherte im Wesentlichen als sehr motiviert, aber seit dem Hirnschlag in der Persönlichkeit stark verändert und beeinträchtigt beschrieben. Indessen sind auch diese Äusserungen - wie bereits die Einschätzung des Eingliederungsberaters (E. 4.2.1 Abs. 2 oben) vor dem Hintergrund der gutachterlich festgestellten Krankheitsüberzeugung und der Anzeichen für Aggravation zu sehen. Diese wurden nicht nur von den psychiatrischen, orthopädischen und neurologischen Gutachtern der ABI übereinstimmend erhoben, sondern auch bereits vom neuropsychologischen Gutachter der PMEDA und den Experten des Instituts C._________ erwähnt. Die Berichte des Hausarztes enthalten keine neuen Elemente, die von den Gutachtern nicht berücksichtigt worden wären, so dass sie keine Zweifel an der ABI-Expertise zu wecken vermögen.