Citation: 2A.17/2005 18.01.2005 E. A

Der aus Kosovo stammende A.________ (geb. 1965) reiste im Mai 1989 erstmals in die Schweiz ein, wo er ohne Arbeitsbewilligung bei einer Baufirma beschäftigt war. Nach einem Aufenthalt in seiner Heimat hielt er sich von 1990 bis 1995 praktisch ständig illegal in der Schweiz auf. Nachdem er am 30. April 1995 die am 9. März 1995 von ihrem Ehemann geschiedene Schweizerin B.________ geb. C.________ geheiratet hatte, erhielt er gestützt auf ein Familiennachzugsgesuch eine Aufenthaltsbewilligung. Noch während seiner Ehe mit C.________ unterhielt A.________ in Kosovo eine aussereheliche Beziehung mit D.________, aus welcher die Kinder E.________ (geb. 1998) und F.________ (geb. 2000) hervorgingen. Seit dem 1. April 1999 lebte A.________ getrennt von seiner Schweizer Ehefrau. Am 28. März 2000 wurde ihm die Niederlassungsbewilligung C erteilt. Die Ehe wurde am 8. November 2000 geschieden, worauf A.________ am 4. Mai 2001 in Kosovo D.________ heiratete. Am 5. Juni 2001 reichte er ein Gesuch um Familiennachzug für seine Frau und die beiden Kinder ein. Nachdem das Amt für öffentliche Sicherheit des Kantons Solothurn Erkundigungen über die Ehe zwischen A.________ und C.________ eingezogen hatte, widerrief es die Niederlassungsbewilligung von A.________ und wies ihn an, den Kanton Solothurn zu verlassen. Auf das Familiennachzugsgesuch wurde nicht eingetreten. Gegen diese Verfügung wandte sich A.________ an das Verwaltungsgericht, welches seine Beschwerde am 7. Dezember 2004 abwies.