Citation: 1C_363/2024 E. 3

Der (anwaltlich nicht vertretene) Beschwerdeführer macht geltend, dass die Vorinstanz für die Auferlegung von Verfahrenskosten über keine Rechtsgrundlage verfüge. Damit rügt er sinngemäss eine Verletzung des Legalitätsprinzips im Abgaberecht. Die Vorinstanz bestreitet das Fehlen einer gesetzlichen Grundlage für die beanstandete Kostenauflage nicht. Indes bringt sie vor, die Kosten- und Entschädigungsfrage werde bei Abschreibung infolge Gegenstandslosigkeit mangels einer Regelung im Gesetz entsprechend den allgemeinen Rechtsgrundsätzen danach beurteilt, wie sich die Prozessaussichten nach dem Stand der Streitsache vor der Gegenstandslosigkeit dargeboten hätten. Weiter macht sie geltend, der Beschwerdeführer habe seine Beschwerde aufgrund des deutlichen Abstimmungsresultats als aussichtslos anerkannt und die Gegenstandslosigkeit des Verfahrens durch seinen Beschwerderückzug verursacht. Aus diesem Grund seien ihm die Kosten von Verfahren und Entscheid aufzuerlegen. Die Kosten seien aufgrund des frühen Rückzugs der Beschwerde reduziert worden.