Citation: I 181/06 26.04.2007 E. 6

Die Vorinstanz hat die Sache zur Abklärung im Haushalt an die Verwaltung zurückgewiesen. Die Beschwerdeführerin bringt diesbezüglich lediglich vor, dass auch im Haushalt eine erhebliche Einschränkung bestehe, ohne diese genauer zu spezifizieren. 6.1 Bei Anwendung der spezifischen und gemischten Methode ist die Unmöglichkeit, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen, massgebend, was unter Berücksichtigung der konkreten Verhältnisse im Einzelfall festzustellen ist. Dabei kommt den ärztlichen Stellungnahmen kein Vorrang gegenüber den Ergebnissen einer von der Invalidenversicherung durchgeführten Haushaltabklärung zu. Die nach Massgabe der Verwaltungsweisungen eingeholten Abklärungsberichte im Haushalt stellen eine geeignete und im Regelfall genügende Grundlage für die Invaliditätsbemessung im Haushalt dar. Rechtsprechungsgemäss bedarf es des Beizugs eines Arztes, der sich zu den einzelnen Positionen der Haushaltführung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, nur in Ausnahmefällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicherten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen (SVR 2005 IV Nr. 21 S. 81 E. 5.1.1 mit Hinweisen). 6.2 Die IV-Stelle hat noch keine Abklärungen im Haushalt vorgenommen. Da den ärztlichen Berichten kein Vorrang zukommt, sondern die Ermittlung der Einschränkung im Haushaltsbereich in der Regel auf Grund eines Abklärungsberichts vor Ort erfolgt, hat die Vorinstanz zu Recht die Sache an die Verwaltung zurückgewiesen, damit sie dies nachhole und über den Anspruch auf eine Invalidenrente neu verfüge.