Citation: 6B_613/2007 11.12.2007 E. 3

Zusammenfassend stellt die Vorinstanz willkürfrei auf das in jeder Hinsicht schlüssige Gutachten ab. Nicht zu beanstanden ist, dass die Vorinstanz anstelle eines Zweit- oder Obergutachtens ein Ergänzungsgutachten (mit Nachtrag) anordnete. Der Beschwerdeführer konnte an der Hauptverhandlung der Gutachterin Fragen stellen. Ein Zweitgutachten oder Ergänzungsgutachten ist einzuholen, wenn der gutachterliche Befund nicht genügt. Welche Art von Gutachten anzuordnen ist, ist Ermessensfrage. Ein Zweitgutachten steht im Vordergrund, wenn das Gericht ein bestehendes Gutachten für klar unzureichend und kaum verwertbar erachtet (Urteil 6B_283/2007 vom 5. Okt. 2007, E. 2). Vorliegend ist das Gegenteil der Fall.