Citation: U 41/06 02.02.2007 E. 10.3

10.3.1 Am 16. März 2004 gab der Versicherte gegenüber der SUVA an, nach Abschluss der ärztlichen Behandlung sei er weiter therapeutisch behandelt worden. Nach der Therapie sei es jeweils besser gegangen. Bis am Morgen hätten sich die Nackenbeschwerden und das Kopfweh wieder verstärkt. Am Morgen sei der Nacken jeweils ganz versteift gewesen. Die Beschwerden hätten mit der Zeit immer mehr zugenommen, weshalb er ca. im August 2003 wiederum Dr. med. M.________ aufgesucht habe. Dieser habe ihm wieder Therapie verschrieben. Trotzdem sei der Nacken am Morgen noch immer verspannt und er habe Mühe mit den Kopfbewegungen. Er verspüre auch weiterhin unterschiedliche Nackenbeschwerden und Kopfweh. Tagsüber gehe es jeweils etwas besser, da er bei der Arbeit abgelenkt sei. Er verspüre einfach Beschwerden, wenn er beim Malen einer Decke nach oben schauen müsse. Dr. med. M.________ gab im Zwischenbericht vom 21. Mai 2004 an, gelegentlich bestünden bewegungsabhängige HWS-Schmerzen; seit dem Unfall sei der Versicherte oft unkonzentriert und werde schnell müde. Das Spital Z.________ führte im Bericht vom 8. Juni 2004 in der Anamnese aus, die Schmerzen im Nackenbereich, der Schulterpartie und die Kopfschmerzen seien im Verlauf eher zunehmend. Den Charakter der permanent vorhandenen Kopfschmerzen beschreibe der Versicherte als druckartig; auf einer Schmerzskala zwischen 0 bis 10 könnten sie 8 erreichen. Diese bestünden bereits morgens nach dem Erwachen, seien tagsüber - wahrscheinlich durch die Ablenkung - eher weniger ausgeprägt und nähmen gegen Abend wieder zu. Die Einnahme von Ponstan würde nur kurzfristig eine geringe Besserung bringen. Jeweils nach der Therapie sei er völlig entspannt und schmerzfrei, aber bereits am nächsten Morgen seien die Schmerzen in unveränderter Form und Stärke wieder vorhanden. Er sei nun bereits zweimal in der Akupunktur gewesen; danach fühle er sich etwas besser. Dr. med. I.________ legte im Bericht vom 29. November 2005 dar, seit dem Unfall vom 16. Januar 2003 leide der Versicherte an Kopf- und Nackenschmerzen, sei nicht mehr im Stande, Überkopfarbeiten auszuführen und leide unter verstärkten Kopf- und Nackenschmerzen, wenn er sich bei der Arbeit mit über die Horizontale gehobenem linken Arm festhalten müsse. Etwa einmal im Monat passiere es ihm, dass er im Gespräch den Faden verliere. Am 12. Januar 2006 gab Dr. med. I.________ zusätzlich an, der Versicherte arbeite zu 100 % als Maler, sei aber durch die beschriebenen Behinderungen in der Einsatzfähigkeit eingeschränkt und leide unter anhaltenden Schmerzen, die rechts frontal und beidseits suboccipital lokalisiert seien. Diese hätten unter anderem zur Folge, dass er nicht länger als 1 1/2 Stunden Auto fahren könne. 10.3.2 Unter diesen Umständen kann das Kriterium der Dauerbeschwerden als erfüllt angesehen werden, bis zum massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheides (17. Dezember 2004; Erw. 5 hievor) aber nicht in ausgeprägter Weise.