Citation: M 3/05 13.09.2005 E. 4

4.1 Das kantonale Gericht hat nicht explizit geprüft, ob die Militärversicherung den Sicherheitsbeweis nach Art. 5 Abs. 1 lit. a oder lit. b MVG erbracht hat. Die Vorinstanz geht ohne weiteres davon aus, es sei ein unter Art. 5 Abs. 3 MVG (Verschlimmerung der Gesundheitsschädigung) oder unter Art. 6 MVG (Spätfolgen) fallender Sachverhalt gegeben. Dabei nimmt sie in Bezug auf diese beiden Tatbestandsvarianten keine getrennte Beurteilung vor. Das kantonale Gericht hat diese Fragen implizit mit der Begründung offen gelassen, die in den Wiederholungskursen von November/Dezember 2001 und Januar 2002 aufgetretenen Fussbeschwerden links könnten jedenfalls Ende September 2003 als sicher behoben gelten. Spätestens in diesem Zeitpunkt sei der Status quo ante oder, wo dieser Zustand, der Natur des Leidens entsprechend sowie wegen das ausgeübten Laufsports, nicht mehr eintreten könne, der Status quo sine, wie er auch ohne Dienst bestünde, erreicht gewesen.