Citation: 6B_1069/2016 E. 3

Die Vorinstanz erwägt zusammengefasst, dass A.________ im Verlaufe des Schwitzkastens nicht mehr habe atmen können. Ihm sei schwarz vor Augen geworden, die wegen der eingetretenen Blutungen völlig rot gewesen seien. A.________ habe in einem nicht exakt bestimmbaren Zeitpunkt Blut husten müssen und nach der Befreiung durch die Mitinsassen stark gekeucht und extrem gehechelt. Er sei stets bei Bewusstsein gewesen und habe sich nie in akuter Lebensgefahr befunden, weil er noch rechtzeitig gerettet worden sei. In subjektiver Hinsicht könne dem Beschwerdeführer nicht nachgewiesen werden, dass er zu Beginn der Auseinandersetzung bereits Tötungsabsicht gehabt habe. Im Verlaufe der dynamischen Auseinandersetzung habe sich seine Wut aufgrund der Gegenwehr von A.________ und der zur Hilfe eilenden Mitinsassen zur Rage gesteigert und er habe A.________ spätestens auf dem eskalierten Höhepunkt seiner Aggression mit seinem Unterarmwürgegriff töten wollen. Der Beschwerdeführer habe seinen Tötungsvorsatz nur deshalb nicht umsetzen können, da dies von Mitinsassen habe verhindert werden können.