Citation: 5A_505/2018 E. 3

Wie bereits vor Obergericht macht die Beschwerdeführerin geltend, sie habe bei der Beschwerdegegnerin eine Abwasser-Wärmenutzungsanlage geplant und installiert. Wegen Fehlern der Stadt V.________ habe diese saniert werden müssen. Die Beschwerdegegnerin habe gegen die Beschwerdeführerin geklagt und in diesem Verfahren habe sie (die Beschwerdeführerin) der Stadt V.________ den Streit verkündet. Die Streitverkündungsklage sei zwar abgetrennt worden, doch seien die beiden Verfahren voneinander abhängig und vor einer Verurteilung müsse der Verantwortliche gefunden werden. Die Beschwerdeführerin strebt gestützt darauf die Sistierung des Rechtsöffnungsprozesses an. Soweit ein solches Gesuch bereits der kantonalen Beschwerde zu entnehmen war, hat das Obergericht erwogen, das Gesuch sei verspätet. Vor Bezirksgericht habe die Beschwerdeführerin kein solches Gesuch gestellt und im Beschwerdeverfahren seien neue Anträge nicht mehr zulässig. Die Beschwerdeführerin setzt sich damit nicht auseinander. Sie genügt damit ihrer Begründungsobliegenheit nicht (oben E. 2). Die Beschwerdeführerin strebt ausserdem eine Zusammenführung der beiden Prozesse an. Mit keinem Wort setzt sie sich mit den entsprechenden obergerichtlichen Erwägungen auseinander, wonach eine Zusammenführung nicht möglich sei, weil das materielle Verfahren zwischen der Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegnerin durch den vorliegend zu vollstreckenden Vergleich und den Abschreibungsbeschluss erledigt worden sei. Der Vergleich enthalte ausserdem - so das Obergericht weiter - keine Bestimmung, wonach die Vollstreckung vom Streitverkündungsverfahren abhängig wäre. Was die Beschwerdeführerin zur angeblichen Abhängigkeit der Prozesse vorbringt (z.B. Berufung auf geistiges Eigentum, Baubewilligung), geht an der Sache, d.h. der Frage, ob Rechtsöffnung zu erteilen sei, vorbei. Die Beschwerdeführerin verkennt, dass es im vorliegenden Rechtsöffnungsverfahren nicht mehr um die inhaltliche Beurteilung der gegen sie gerichteten Forderung der Beschwerdegegnerin geht, sondern nur noch um die Vollstreckung dieser Forderung, und dass das Verfahren auf inhaltliche Beurteilung der Forderung mit dem gerichtlichen Vergleich bzw. dem Abschreibungsbeschluss beendet worden ist. Soweit sich die Beschwerdeführerin schliesslich auf Verjährung beruft, scheint sie sich - soweit überhaupt nachvollziehbar - nicht auf den Vergleich als solchen zu beziehen. Damit legt die Beschwerdeführerin nicht ansatzweise dar, inwiefern das Obergericht Recht verletzt haben soll. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Darauf ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).