Citation: 1C_107/2015 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer wirft den Beschwerdegegner 3 und 4 Amtsmissbrauch und falsche Anschuldigungen vor. Dabei verkennt er, dass die Strafbehörden verpflichtet sind, ein Verfahren einzuleiten und durchzuführen, wenn ihnen auf Straftaten hinweisende Verdachtsgründe bekannt werden (Art. 7 Abs. 1 StPO). Bei dem von ihm beanstandeten Vorfall vom 26. November 2014 handelte es sich nicht um eine Schikane, sondern um eine routinemässige Polizeikontrolle, deren Grund im Verhalten des Beschwerdeführers zu erblicken ist. Gemäss den Stellungnahmen der Beschwerdegegner 3 und 4 vom 5. Dezember 2014 habe der Beschwerdeführer, ohne einen Sicherheitsgurt zu tragen, seinen Personenwagen in zügiger und auffälliger Fahrweise gelenkt. Insbesondere habe er sich in einem Kreisel an im Stau stehenden Autos vorbei gedrängelt. Spätestens nachdem der Beschwerdeführer auf die eingeschaltete Leuchtmatrix des streckenweise unmittelbar hinter ihm fahrenden Polizeiautos ("Stop Polizei") nicht reagierte, mussten die Beamten die Verfolgung aufnehmen. Dabei ist nicht zu beanstanden, dass sie ihm zu Fuss in ein Einkaufszentrum folgten, wo sie ihn schliesslich anhalten konnten und ihm Vorhalt machten. Inwiefern hier den Beschwerdegegnern 3 und 4 ein strafbares Verhalten, namentlich Amtsmissbrauch, vorgeworfen werden kann, wird vom Beschwerdeführer nicht dargetan und ist auch nicht ersichtlich.