Citation: 2A.240/2002 05.06.2002 E. 1

Der aus Mazedonien stammende X.________ (geboren 1951) erhielt im Dezember 1991 eine Jahresaufenthaltsbewilligung. Seinem Gesuch um Familiennachzug der Ehefrau und der vier Kinder wurde im August 1992 entsprochen. Eine Überprüfung durch die Fremdenpolizei des Kantons Graubünden im Jahr 1996 ergab indessen, dass die Kinder nie in die Schweiz eingereist waren, um hier zu leben. Die Eltern begründeten den unterlassenen Nachzug damit, dass die vier Kinder lieber bei ihren Grosseltern in Mazedonien geblieben seien, um diese nicht allein zu lassen. Am 29. Januar 1997 teilte die Fremdenpolizei dem Ehepaar X.________ mit, dass unter den gegebenen Umständen auch ein Familiennachzug der beiden jüngeren, noch nicht 18 Jahre alten Kinder D.________ (geboren am ............. 1983) und H.________ (geboren am ........... 1984) in Zukunft nicht mehr möglich sein werde; hingegen werde die Jahresaufenthaltsbewilligung der Ehefrau weiterhin verlängert. Die im Juni 1999 und Juli 2001 eingereichten Gesuche um Familiennachzug für die Kinder D.________ und H.________ wurden von der Fremdenpolizei am 9. August 1999 sowie am 19. Juli 2001 abgelehnt. Beschwerden hiergegen wurden vom Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement Graubünden (am 26. November 2001) und anschliessend vom Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden (am 19. Februar 2002) abgewiesen. X.________ hat am 19. Dezember 2001 die Niederlassungsbewilligung erhalten. Gegen das Urteil vom 19. Februar 2002 hat er am 16. Mai 2002 Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben. Er beantragt, den nachzuziehenden Kindern sei eine Niederlassungsbewilligung, eventualiter zumindest eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen.