Citation: 4P.296/2005 22.03.2006 E. 1

Die staatsrechtliche Beschwerde ist nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide zulässig (Art. 86 Abs. 1 OG). Auf Rügen, welche mit einem kantonalen Rechtsmittel vorgebracht werden können, ist daher nicht einzutreten. Dies gilt hier für die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs. Denn gemäss Art. 359 Ziffer 3 der bernischen ZPO kann das Urteil des Obergerichts als nichtig angefochten werden, wenn der Partei das vollständige rechtliche Gehör verweigert wurde (BGE 118 Ia 110 E. 3; vgl. auch Leuch/Marbach/Kellerhals/Sterchi, Die Zivilprozessordnung für den Kanton Bern, 2000, N 1a, 6 zu Art. 359). Die Rüge der Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV ist mangels Erschöpfung des kantonalen Instanzenzuges unzulässig. Der Beschwerdeführer rügt namentlich in Ziffer 9b der Beschwerde in Bezug auf die Feststellung zum Zustand der Terrasse, das Obergericht habe ein von ihm beantragtes, wesentliches Beweismittel nicht abgenommen und ihm damit das rechtliche Gehör verweigert. Er rügt sodann eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV in Bezug auf die Erwägungen des Obergerichts zum Kinderspielzimmer in Ziffer 10 und beanstandet in Ziffer 12, das Gericht habe diverse aktenkundige Rechnungen nicht beachtet und ihm dadurch das rechtliche Gehör verweigert. Auf diese Rügen ist mangels Erschöpfung des kantonalen Instanzenzugs nicht einzutreten. Dasselbe gilt auch für die sinngemässe Rüge, das Obergericht habe seiner Begründungspflicht nicht genügt, indem es nicht festgestellt habe, welche sanitäre Anlagen gefehlt hätten, was der Beschwerdeführer als Verstoss gegen das Willkürverbot rügt. Es ist darauf nicht einzugehen.