Citation: 2C_305/2007 06.11.2007 E. A

Der aus Serbien-Montenegro stammende A. X.________ (geb. 1949) arbeitete seit 1971 als Saisonnier in der Schweiz. 1972 heiratete er im Kosovo. Nachdem ihm 1976 eine Jahresaufenthaltsbewilligung erteilt worden war, erhielt er 1989 die Niederlassungsbewilligung. Im Rahmen des Familiennachzuges kamen 1992 seine Ehefrau B. X.________ (geb. 1952) und die gemeinsame Tochter (geb. 1988, eines von sieben Kindern) in die Schweiz. Die Ehefrau besitzt eine regelmässig verlängerte Jahresaufenthaltsbewilligung; die Niederlassungsbewilligung wurde ihr verweigert (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2A.292/2001 vom 20. September 2001). Die Tochter verfügt über eine Niederlassungsbewilligung; sie ist behindert und besuchte seit 1994 die Heilpädagogische Schule in Sursee. Zwei weitere Kinder (D. X.________ [geb. 1975] und E. X.________ [geb. 1976]) erhielten 1992 ebenfalls eine Niederlassungsbewilligung. Mit Verfügung vom 4. November 2005 wies das Amt für Migration des Kantons Luzern A. X.________ und C. X.________ auf unbestimmte Zeit aus der Schweiz aus; B. X.________ wurde die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung verweigert und sie wurde aus dem Kanton Luzern bzw. aus der Schweiz weggewiesen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern wies die von A. X.________ und B. X.________ gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde am 22. Mai 2007 ab. In Bezug auf die Tochter C. X.________ wurde die Beschwerde gutgeheissen; deren Ausweisung wurde aufgehoben und die Sache zur neuen Beurteilung an das kantonale Amt für Migration zurückgewiesen.