Citation: 5A_987/2022 E. 2.2.3

2.2.3. Sodann beinhaltet die Beschwerde primär die Aussage, die eigenen Angelegenheiten alleine besorgen zu können. Damit wird das Gegenteil der Sachverhaltsfeststellungen des angefochtenen Entscheids und im Übrigen auch der Einschätzung gemäss Gutachten des Psychiatriezentrums U.________ vom 1. Juli 2022 (S. 22, Bst. b, act. KESB), wonach der Beschwerdeführer in administrativen und finanziellen Belangen überfordert sei, behauptet, dies jedoch in rein appellatorischer und damit ungenügender Weise (BGE 140 III 264 E. 2.3 mit Hinweisen). Des Weiteren erfolgt keine Auseinandersetzung mit den Erwägungen im angefochtenen Entscheid zum Schwächezustand (paranoide Schizophrenie), der es dem Beschwerdeführer belegtermassen verunmöglichte, seine finanziellen und administrativen Angelegenheiten zu überblicken und zweckmässig zu besorgen, was sich insbesondere gezeigt hat, nachdem der Beschwerdeführer im Jahr 2021 eine Erbschaft erhielt (vgl. Gutachten des Psychiatriezentrum U.________ vom 1. Juli 2022, S. 3, erster Abschnitt, S. 22, Bst. b, act. KESB). Die Sachverhaltsrüge erweist sich demnach als unbegründet.