Citation: 2C_909/2019 E. 3.4.1

3.4.1. Hinsichtlich der Rüge, die Vorinstanz habe willkürlich darauf verzichtet, sie nochmals persönlich anzuhören, ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin die Gelegenheit hatte, sich gegenüber dem SEM mündlich zu äussern und ihre Anliegen hinreichend darzulegen. Die Vorinstanz konnte deshalb in ihrem Entscheid auf die Aussagen zurückgreifen, die die Beschwerdeführerin gegenüber dem Botschaftspersonal der Schweizer Botschaft in Pristina gemacht hat und vom SEM in dessen Verfügung schriftlich festgehalten wurden (E. 6.1 und E. 7.3 des angefochtenen Entscheids). Die Beschwerdeführerin konnte sich vor den unteren Instanzen zudem mehrmals mittels ihres Rechtsvertreters in das Verfahren einbringen, sei es durch persönlich verfasste Schreiben, Arztzeugnisse, eidesstattlichen Erklärungen von Familienangehörigen oder direkt im Rahmen der Beschwerdeschriften (E. 6.1 f., 6.4 und 7.3 des angefochtenen Entscheids). Die genannten Beweismittel hat die Vorinstanz sodann hinsichtlich der Beurteilung des Kindeswohls der Beschwerdeführerin umfassend geprüft (vorne E. 3.3).