Citation: I 73/07 24.04.2007 E. 2

Das kantonale Gericht hat den Anspruch der Beschwerdeführerin auf Eingliederungsmassnahmen beruflicher Art (Art. 8 und 15 ff. IVG), insbesondere die Umschulung zur Tiermedizinischen Praxisassistentin verneint. In tatsächlicher Hinsicht hat die Vorinstanz festgestellt, auf Grund der fachärztlichen Beurteilungen sei die Versicherte für leicht bis mittelschwer belastende Tätigkeiten im Ausmass von 100% als uneingeschränkt arbeitsfähig zu betrachten. Diese Einschätzung gelte auch in Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Bäckerin-Konditorin. Die Abklärungen der IV-Stelle hätten ergeben, dass heutzutage in diesem Beruf keine schweren Arbeiten mehr anfallen würden. Die meisten Bäckereibetriebe verfügten über zeitgemässe technische Einrichtungen, welche die anfallenden schweren Arbeiten übernähmen. Das Herumtragen schwerer Bleche mit Backwaren werde in der Regel zu Zweit gemacht. Sei aber die Beschwerdeführerin als hinreichend eingegliedert zu betrachten, bleibe kein Raum für Massnahmen im Sinne der Art. 15 ff. IVG. Selbst wenn im Übrigen die invaliditätsmässigen Voraussetzungen für eine Umschulung im Sinne von Art. 17 Abs. 1 IVG gegeben wären, scheiterte die Zusprechung der selbst gewählten Ausbildung zur Tiermedizinischen Praxisassistentin unter diesem Titel am Erfordernis der Gleichwertigkeit (vgl. BGE 124 V 108). Im Weitern würde die Beschwerdeführerin überwiegend wahrscheinlich ohne die geltend gemachten gesundheitlichen Beschwerden immer noch ihren Beruf als Bäckerin-Konditorin ausüben. Somit liege kein gesundheitsbedingter Erwerbsausfall vor, und es bestehe demzufolge auch kein Anspruch auf eine Invalidenrente. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird hauptsächlich die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung beanstandet.