Citation: 6S.531/2000 27.12.2000 E. A

A.- X.________ überfiel zusammen mit Y.________ am 27. November 1995 den 77-jährigen A.________ in dessen Haus. Auf Grund eines Hinweises von Z.________ gingen die Täter davon aus, dass es beim Opfer "viel Geld zu holen" gebe. X.________ hatte zudem ebenfalls von Z.________ eine Pistole erworben. Die Täter vereinbarten, dass Y.________ dem Opfer mit der Pistole Angst einflössen und X.________ in der Wohnung nach Geld suchen werde. Nachdem zunächst niemand auf das Läuten der Täter reagiert und sie vergeblich versucht hatten, durch den Keller ins Haus zu gelangen, öffnete das Opfer schliesslich auf ihr erneutes Läuten hin doch noch die Haustüre. Y.________ drängte das Opfer ins Innere der Wohnung, bedrohte es mit der Waffe und verlangte Geld von ihm. Während das Opfer beteuerte, kein Geld zu haben, durchsuchte X.________ die Räumlichkeiten. Y.________ schlug in dieser Zeit mit den Fäusten, der Pistole und mit anderen Gegenständen, unter anderem einem Schraubenschlüssel, derart heftig auf das Opfer ein, dass es am Kopf erhebliche Verletzungen davontrug und stark blutete. Einmal behändigte X.________ die Waffe selber und nahm das Magazin heraus, damit das Opfer sehen konnte, dass die Waffe echt war. Darauf gab er die Pistole an Y.________ zurück und durchsuchte erneut das Wohnzimmer, während Y.________ mit dem Opfer im Korridor blieb. Plötzlich fiel ein Schuss, worauf X.________ in den Korridor rannte und sah, wie das Opfer getroffen auf dem Boden lag. Y.________ stand davor und schrie das Opfer immer wieder an, es solle ihm Geld geben. Ausser sich vor Wut zielte Y.________ sodann erneut auf das Opfer und gab einen zweiten, tödlichen Schuss auf es ab.