Citation: 4C.309/2000 06.03.2001 E. 6

6.-Im angefochtenen Urteil wird festgehalten, dass das Obergericht auf die Prüfung der Frage verzichtet habe, ob die Prämienzahlungen für die Weiterdauer der Krankentaggeldzahlungen tatsächlich vom Kläger persönlich erbracht worden sind, was die Beklagte ausdrücklich bestritten habe, und ob folglich überhaupt ein Schaden beim Kläger eingetreten sei. Die Beklagte hält vor Bundesgericht daran fest, dass der Kläger den behaupteten Schaden nicht nachgewiesen habe. Diese Frage kann vom Bundesgericht mangels tatsächlicher Feststellungen der Vorinstanz nicht entschieden werden. Das angefochtene Urteil ist vielmehr in Anwendung von Art. 64 Abs. 1 OG aufzuheben und die Sache zur Vervollständigung des Sachverhalts und neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen. Gemäss Art. 343 Abs. 3 OR ist keine Gerichtsgebühr zu erheben. Dagegen hat die unterliegende Beklagte den Kläger für das bundesgerichtliche Verfahren zu entschädigen (Art. 159 Abs. 1 und 2 OG; BGE 115 II 30 E. 5c).