Citation: 2C_822/2014 E. B

Mit Verfügung vom 26. April 2011 lehnte das Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung von X.________ ab, da es die Voraussetzungen hierfür als nicht gegeben erachtete. Ein hiergegen ergriffener Rekurs wurde vom Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel mit Entscheid vom 13. September 2013 abgewiesen. Anders als das Migrationsamt ging das Departement nicht nur vom Fehlen der Verlängerungsvoraussetzungen aus, sondern es erachtete die Beziehung von X.________ und Y.________ von vornherein als Scheinehe. Hiergegen rekurrierte die Betroffene beim Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht. Dieses wies den Rekurs mit Urteil vom 17. Juli 2014 ebenfalls ab, doch liess es die Frage nach dem Vorliegen einer Scheinehe offen: Wie das Migrationsamt beschränkte sich das Appellationsgericht auf die Prüfung der Verlängerungsvoraussetzungen und erachtete diese als nicht gegeben.