Citation: 5A_612/2023 E. 4.1

4.1. Vor Vorinstanz hatte der Beschwerdeführer eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs durch die Erstinstanz im Zusammenhang mit der vom Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin eingereichten Honorarnote gerügt. Die Vorinstanz kam zum Schluss, die Erstinstanz habe dem Beschwerdeführer keine Gelegenheit zur Stellungnahme zur Honorarnote gegeben und damit sein rechtliches Gehör verletzt. Diese Gehörsverletzung könne aber vor der Berufungsinstanz, die über eine freie Kognition in Tat- und Rechtsfragen verfüge, geheilt werden, da sich beide Parteien in ihren Rechtsmittelschriften zum fraglichen Honorar hätten vernehmen lassen. Auf eine Rückweisung der Sache könne demnach verzichtet werden, zumal eine solche zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde. Die Vorinstanz prüfte in der Folge die Beanstandungen des Beschwerdeführers zur Honorarnote des gegnerischen Rechtsvertreters. Zunächst hielt sie fest, die festzusetzende Parteientschädigung richte sich nach der Tarifordnung des Kantons Basel-Landschaft vom 17. November 2003 für Anwältinnen und Anwälte (TO, SGS 178.112). Was den Stundenansatz anbelangt, wies die Vorinstanz auf § 3 Abs. 1 TO, wonach eine Bandbreite von Fr. 200.-- bis 350.-- pro Stunde vorgesehen sei. Der Schwierigkeitsgrad des vorliegenden Streitfalles liege nicht am untersten Ende der Skala. Tendenziell einfachere Rechtssachen seien Rechtsöffnungsprozesse oder Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit. Bei der Ermittlung eines tarifkonformen und genehmigungsfähigen Stundenansatzes sei aber nicht nur die eher überdurchschnittliche rechtliche Komplexität für ein Unterhaltsabänderungsverfahren, sondern auch der tatsächliche Zeitbedarf des Rechtsvertreters in Betracht zu ziehen. Vorliegend sei der geltend gemachte Stundenansatz von Fr. 270.-- tarifkonform und vertretbar. Der - namentlich vom Beschwerdeführer veranlasste - geltend gemachte Aufwand von 31.25 Stunden sei sodann insgesamt angemessen.