Citation: 1P.367/2004 08.07.2004 E. 5

Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen (BGE 127 I 38 E. 3c mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer setzt sich mit seiner appellatorischen Kritik nicht mit der Begründung im angefochtenen Beschluss auseinander und legt nicht dar, inwiefern diese verfassungs- oder konventionswidrig sein soll. Auf die staatsrechtliche Beschwerde kann daher mangels einer genügenden Begründung nicht eingetreten werden. Somit kann offen bleiben, inwieweit der durch eine angeblich strafbare Handlung geschädigte Beschwerdeführer überhaupt legitimiert ist, gegen die Nichteröffnung eines Strafverfahrens staatsrechtliche Beschwerde zu erheben (vgl. BGE 128 I 218 E. 1). Ebenfalls offen bleiben kann die Frage, ob gegen den Beschluss in Sachen Überweisung und Einholung eines Berichts bei der Vormundschaftskommission die staatsrechtliche Beschwerde überhaupt zulässig ist (vgl. Art. 87 Abs. 2 OG).