Citation: 8C_38/2013 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer wirft dem kantonalen Gericht eine unrichtige und unvollständige Feststellung des medizinischen Sachverhalts vor und bestreitet den Beweiswert des Untersuchungsberichts der RAD-Ärztin. Er rügt, die Vorinstanz habe durch das alleinige Abstellen auf deren Einschätzung die Abklärungs- und Beweiserhebungspflicht gemäss Art. 43 und Art. 61 lit. c ATSG verletzt. Zusätzlich macht er unter Hinweis auf BGE 135 V 465 geltend, der Grundsatz der Waffengleichheit im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EMRK erfordere aufgrund der aufeinander einwirkenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen eine umfassende medizinische Beurteilung und verbiete das alleinige Abstellen auf die Einschätzung der Ärztin der Invalidenversicherung.