Citation: 9C_471/2023 E. 5.3

5.3. Schliesslich bestreitet der Beschwerdeführer auch die Beweiskraft des MGSG-Gutachtens vom 16. März 2020, namentlich weil die "Erkenntnisse aus der Eingliederung" - er bezieht sich auf die Integrationsmassnahme, die erst nach der Begutachtung stattfand - nicht zur Verfügung gestanden hätten und damit eine wesentliche Beurteilungsgrundlage gefehlt habe. Entgegen dem Gutachten ergäben sich klare Hinweise auf eine somatoforme Störung, wie dem Bericht des Dr. med. E.________ vom 1. Juni 2021 und den Unterlagen zur Integrationsmassnahme vom 25. August (Zwischengespräch) bzw. 20. September 2021 (Schlussbericht) entnommen werden könne. Der psychiatrische Gutachter begründete indessen überzeugend, weshalb er beim Beschwerdeführer keine somatoforme Schmerzstörung diagnostizierte, und es ist nicht ersichtlich, inwiefern der Bericht vom 1. Juni 2021 daran Zweifel erwecken könnte, stellte doch auch Dr. med. E.________ keine entsprechende Diagnose (während die Eingliederungsfachleute, auf welche sich der Beschwerdeführer darüber hinaus beruft, dafür von vornherein nicht zuständig sind). Anders als die Ausführungen des Versicherten suggerieren, wurde eine (davon zu unterscheidende) Schmerzproblematik im Übrigen nie in Abrede gestellt, gaben doch die Gutachter unter anderem gerade auch Empfehlungen zur Behandlung der lumbalen Beschwerden ab (deutliche Gewichtsreduktion, Physiotherapie und regelmässige Einnahme nichtsteroidaler Antirheumatika). Weiter bleibt darauf hinzuweisen, dass die MGSG-Gutachter die Ergebnisse der am 10. und 11. März 2020 durchgeführten Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit an der Orthopädie und Physiotherapie F.________ in ihre Beurteilung miteinbezogen. Sie legten nachvollziehbar dar, dass die Resultate der physischen Leistungstests für die Beurteilung der zumutbaren Belastbarkeit - infolge mässiger Symptomausweitung und Selbstlimitierung - nur teilweise verwertbar waren und sich das Ausmass der demonstrierten physischen Einschränkungen mit den objektivierbaren pathologischen Befunden nur ungenügend erklären liess. Dass das Leistungsvermögen des Beschwerdeführers im Rahmen der Integrationsmassnahme abweichend beurteilt wurde, scheint dem Umstand geschuldet zu sein, dass sich die Eingliederungsfachleute wesentlich auf die subjektiven Schmerzangaben des Versicherten stützten. Insgesamt ergibt sich, dass die Vorinstanz zu Recht auf die Expertise vom 16. März 2020 abgestellt hat. Auch der Beschwerdeführer vermag keine konkreten Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit zu nennen, wie sie erforderlich wären, um dem im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärzte, die auf der Basis eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatteten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangten, die Beweiskraft abzusprechen (vgl. BGE 137 V 210 E. 1.3.4; 135 V 465 E. 4.4; 125 V 351 E. 3b/bb).