Citation: 4A_284/2018 E. 3.3.2

3.3.2. Der klägerische Antrag (iii) war nach seinem Wortlaut zwar auf die Handlungen der vom Beschwerdeführer angeführten Parallelstruktur in Form der sog. "Schurken-IFAF" gerichtet. Selbst nach seiner Ansicht kam dieser jedoch nicht etwa eigene Rechtspersönlichkeit zu; vielmehr waren beide Fraktionen der Ansicht, für die "wirkliche" IFAF zu handeln. Wie die Beschwerdegegner in der Antwort zutreffend vorbringen, verfängt der in der Beschwerde erhobene Einwand nicht, es müsse auch in Bezug auf den klägerischen Antrag scharf zwischen Schurken-IFAF und "wirklicher" IFAF unterschieden werden. Nach Treu und Glauben ausgelegt, ging es beim klägerischen Antrag (iii) lediglich darum festzustellen, dass die Handlungen der vom Beschwerdeführer angeführten Parallelstruktur nach seinem behaupteten Abgang als Präsident keine Rechtswirkungen für die IFAF zeitigten. Dass eine weitere Organisation mit eigener Rechtspersönlichkeit bestanden haben könnte, für die der Beschwerdeführer hätte handeln können, stand im Schiedsverfahren nie zur Diskussion. Indem das Schiedsgericht Antrag (iii) vor diesem Hintergrund dahingehend auslegte, dass sich dieser auf Handlungen für die IFAF bezog, sprach es den Beschwerdegegnern nicht anderes zu als beantragt. Es fasste die nichtigen Handlungen im Vergleich zum klägerischen Antrag zudem enger, indem sich der Urteilsspruch auf Handlungen des Beschwerdeführers beschränkte, unter Ausschluss weiterer Akteure. Ein Entscheid extra bzw. ultra petita liegt auch in dieser Hinsicht nicht vor.