Citation: 1B_288/2009 26.02.2010 E. 4

Der Beschwerdeführer bringt vor, die Prozesskaution erweise sich im Vergleich mit den in den drei anderen Verfahren erhobenen, weit tieferen Beträgen, als willkürlich hoch. Als Beweis reicht er in der Beschwerdebeilage die Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 23. September 2009 in Sachen Studer gegen B.________ ein, mit welcher vom Beschwerdeführer ein Kaution von Fr. 300.-- gefordert wurde. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist einzig, ob der angefochtene Entscheid des Obergerichts Bundesrecht verletzt. Der Umstand, dass in den drei anderen Verfahren (oder wenigstens in einem von ihnen) die Prozesskautionen substanziell gesenkt wurden, lässt die vorliegend zu beurteilende Kaution noch nicht als willkürlich hoch erscheinen. Die Fälle unterscheiden sich nach den zutreffenden Ausführungen des Obergerichts im Urteil vom 31. März 2009 darin, dass Rechtsanwältin E.________ einzig ein Antragsdelikt vorgeworfen wird. Den anderen drei Beschuldigten werden auch Offizialdelikte angelastet, sodass es in diesen drei Fällen unzulässig ist, vom Strafantragssteller die Sicherstellung der gesamten Kosten zu verlangen. Dies vermag auch erhebliche Unterschiede der Kautionshöhen zu rechtfertigen. Entscheidend für den Beschwerdeführer ist zudem, dass die anfänglich in ihrer Gesamtheit prohibitiv hohen Kautionen von insgesamt Fr. 10'000.-- massiv gesenkt wurden, was nach seinen Ausführungen der Fall ist. Auch unter diesem Gesichtspunkt erweist sich die Höhe der Kaution nicht als willkürlich.