Citation: 8C_75/2013 E. 3.3

3.3. Dem Handelsregister des Kantons Zürich ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer nebst seiner Gesellschafterfunktion bei der A.________ GmbH bis zu deren Löschung von Amtes wegen am 15. September 2009 (Tagebucheintrag) einzelzeichnungsberechtigter Gesellschafter und Geschäftsführer der in Konkurs geratenen B.________ GmbH gewesen war. Mit Blick auf die hier geltend gemachte Arbeitnehmertätigkeit war der Versicherte zusammen mit dem Mitgesellschafter und Geschäftsführer L.________ sein eigener Arbeitgeber, weshalb er auch selbst seinen Arbeitsvertrag vom 5. Dezember 2008 als Arbeitgeber und Arbeitnehmer unterschrieb und insoweit seinen Lohnanspruch festlegen konnte. Ebenso unterzeichnete er zuhanden der Arbeitslosenversicherung die Arbeitgeberbescheinigung vom 6. Februar 2012 mit. Die Vorinstanz stellte fest, dass sich der Beschwerdeführer im Arbeitsvertrag einen Monatslohn von Fr. 6'000.- versprochen hat. Die Helsana Versicherungen AG legte den Taggeldleistungen einen Jahreslohn von Fr. 71'500.- zugrunde, entsprechend den Angaben des L.________ in der am 2. Mai 2009 erstatteten Arbeitsunfähigkeitsmeldung. Die Lohnabrechnungen der A.________ GmbH weisen dementgegen einen Monatslohn von Fr. 6'600.- aus, wobei, wie die Vorinstanz bereits festhielt, nicht erklärbar ist, weshalb auch für die Jahre 2009 und 2010 ein entsprechender Lohn abgerechnet wurde, nachdem der Beschwerdeführer in dieser Zeit Krankentaggeldleistungen erhielt. Weiter hielt das kantonale Gericht fest, dass der gemäss Auszug des individuellen Kontos (IK) vom 6. September 2012 gebuchte Verdienst für die Monate Februar bis Oktober 2011 Fr. 66'000.- beträgt, welcher zwar mit dem im Lohnausweis vom 3. Februar 2012 für diese neun Monate aufgeführten Betrag übereinstimmt und einem Monatsverdienst von Fr. 7'333.33 entspricht, nicht aber mit der Lohnabrechnung 2011, die für die zehn Monate (Januar bis Oktober 2011) einen Lohn im Monat von Fr. 6'600.- ausweist. Weitere Ungereimtheiten hielt das kantonale Gericht hinsichtlich der vorliegenden monatlichen Lohnabrechnungen und entsprechend vom Versicherten unterzeichneten Quittungen über den erhaltenen Lohn fest, indem es insbesondere nicht für glaubwürdig hielt, dass der Versicherte trotz vollständiger Arbeitsunfähigkeit mit entsprechendem Taggeldbezug bis 15. Januar 2011 von der A.________ GmbH einen ungekürzten Monatslohn erhalten haben soll. Der Kontokorrentauszug der A.________ GmbH (vom 24. Februar 2012) weise zudem keinen entsprechenden Betrag als Barbezug aus.