Citation: 5F_12/2024 E. 3

Der Gesuchsteller lehnt Bundesrichter Herrmann ab, da er auf die Beschwerde nicht eingetreten sei, ohne die Akten beizuziehen, gegen die Denkgesetze der Logik krass verstossen und krasse Rechtsverletzungen begangen habe, den Beschwerdetext zum Nachteil des Gesuchstellers zu manipulieren versucht und die Beschwerde nur unvollständig gelesen und nicht ordnungsgemäss gewürdigt habe. Krasse und wiederholte Verfahrensfehler seien Ausstandsgründe und im Ausstandsverfahren dürfe der Abteilungspräsident nicht in eigener Sache urteilen. Die Mitwirkung in einem früheren Verfahren des Bundesgerichts bildet für sich allein keinen Ausstandsgrund (Art. 34 Abs. 2 BGG). Richterliche Verfahrensfehler und Fehlentscheide sind sodann grundsätzlich nicht geeignet, den objektiven Anschein von Befangenheit zu erwecken. Das kann nur ganz ausnahmsweise der Fall sein, wenn besonders krasse oder wiederholte Irrtümer vorliegen, die als schwere Verletzung der Richterpflichten bewertet werden müssen, und sich in den Rechtsfehlern eine Haltung manifestiert, die objektiv auf fehlende Distanz und Neutralität schliessen lässt (Urteile 5D_48/2021 vom 7. Juni 2021 E. 4.1; 4A_320/2020 vom 14. September 2020 E. 3.2 mit Hinweisen). Der Gesuchsteller begründet seine Ablehnung letztlich nur damit, dass der angefochtene Entscheid seiner eigenen Rechtsauffassung widerspricht. Es genügt nicht, jede (vermeintliche) Rechtsverletzung als "krass" zu bezeichnen oder in ähnlicher Weise zu bewerten, um daraus einen Ablehnungsgrund abzuleiten. Das Ausstandsgesuch zielt offensichtlich auf die Behinderung der Justiz und erweist sich als rechtsmissbräuchlich. Darauf ist nicht einzutreten, wobei der Entscheid unter Mitwirkung des Abgelehnten erfolgen kann (Urteil 6F_9/2021 vom 8. Juni 2021 E. 2 mit Hinweisen).