Citation: 1C_253/2022 E. 6.2.3

6.2.3. Hinzu kommt, dass zurzeit ein Hochwasserschutzprojekt für den Dorfbach Horw ausgearbeitet wird, welches das Siedlungsgebiet vor einem bis zu 100-jährigen Hochwasserereignis schützen soll. Gemäss der Stellungnahme des BAFU sieht das kantonale Hochwasserprojekt entlang der Parzelle Nr. 2300 eine geringfügige Verbreiterung des Gerinnes und eine Absenkung eines Fusswegs entlang des Dorfbachs vor. Die bestehenden Böschungen würden dabei belassen. Eine Mauer sei entlang der Parzelle Nr. 2300 nicht vorgesehen und sei auch nicht notwendig zur Sicherstellung des Hochwasserschutzes. Allfällige Seitenerosionen der Böschung würden, wenn überhaupt, nur bei der gerinnenahen Böschung auftreten und somit nicht auf der Parzelle der Beschwerdeführenden. Die Mauer erscheint folglich auch unter diesem Gesichtswinkel nicht als erforderlich, um das Grundstück vor Hochwasser zu schützen. Eine Verletzung von Art. 41c Abs. 5 GSchV ist nicht ersichtlich.