Citation: 2C_724/2017 E. 5.3.1

5.3.1. Das private Interesse des Beschwerdeführers an einem Verbleib in der Schweiz ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass er hier geboren und aufgewachsen ist und seine Frau und Kinder hier leben. Unter diesen Umständen wäre für ihn eine Ausreise zweifellos mit einer besonderen Härte verbunden. Allerdings ist auch zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer die Schweiz bereits zwei Mal für längere Zeit verlassen hat, was im Jahr 2003 zum Erlöschen seiner Niederlassungsbewilligung und im Jahr 2005 zum Erlöschen seiner (damaligen) Aufenthaltsbewilligung geführt hat. Den Kontakt zu seinem Heimatland hat der Beschwerdeführer nicht abgebrochen, hat er doch von Mai 2002 bis Februar 2003 neun Monate in Italien gelebt. Da er keiner Erwerbstätigkeit nachgeht, wäre eine Ausreise nicht mit der Aufgabe eines stabilen beruflichen Umfelds verbunden. Die vom Beschwerdeführer absolvierte Umschulung zum Transportfachmann wird ihm auch im Nachbarland Italien von Nutzen sein können. Auch wenn eine Übersiedlung nach Italien anfänglich mit Schwierigkeiten verbunden sein kann, erscheint sie dennoch nicht unzumutbar.