Citation: 4A_271/2023 E. B

Der Versicherte erhob am 7. Mai 2021 beim Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen Klage gegen die Versicherung. Er beantragte, die Versicherung sei zu verpflichten, ihm 260 Taggelder zu 50 % à Fr. 100.15, ergebend Fr. 26'039.-- bzw. nach Abzug der Quellensteuer von Fr. 1'171.75, Fr. 24'867.25 zuzüglich Zins zu bezahlen. Mit Entscheid vom 19. April 2023 wies das Versicherungsgericht die Klage ab. Es erwog im Wesentlichen, der Versicherte sei gestützt auf die eingereichten medizinischen Gutachten im massgebenden Zeitraum vom 19. Juni 2020 bis am 5. März 2021 in seinem bisherigen Beruf zumindest zu 50 % arbeitsfähig gewesen, weshalb die Beschwerdegegnerin berechtigt gewesen sei, per 19. Juni 2020 die Taggeldleistungen entsprechend zu kürzen.