Citation: P 34/02 12.09.2002 E. 2

2.- a) Die Beschwerdeführerin bringt vor, bei der Liegenschaft in B.________ (Parzelle X.________) handle es sich um ein unüberbautes und derzeit unverkäufliches landwirtschaftliches Grundstück, welches nicht zum Repartitionswert angerechnet werden dürfe. Verwaltung und Vorinstanz gehen indessen zu Recht davon aus, dass es sich bei der fraglichen Parzelle um eine Liegenschaft handelt, welche zum Repartitionswert anzurechnen ist, wobei der für landwirtschaftliche Liegenschaften geltende Ansatz von 100 % des Steuerwertes massgebend ist (Art. 17 Abs. 6 ELV und Kreisschreiben des Vorstandes der Schweizer Steuerkonferenz für die Bewertung der Grundstücke bei der interkantonalen Steuerausscheidung in der Steuerperiode 1999/2000 vom 11. Dezember 1998). Unerheblich für die Anrechnung zum Steuerwert ist, dass es sich um eine unüberbaute Parzelle handelt und eine richterliche Pachterstreckung bis 31. März 2005 verfügt worden ist. b) Was die geltend gemachten Gebäudeunterhaltskosten betrifft, ist auf Art. 16 Abs. 1 ELV hinzuweisen, wonach der für die direkte kantonale Steuer im Wohnsitzkanton anwendbare Pauschalabzug gilt. Daraus ergibt sich zum einen, dass nicht auf die am Ort der gelegenen Sache, sondern auf die am Wohnsitzkanton geltenden Regeln abgestellt wird. Zum andern folgt aus der Bestimmung, dass nicht die effektiven Kosten, sondern die nach dem kantonalen Steuerrecht zulässigen Pauschalen abzugsberechtigt sind, was auch dann zu gelten hat, wenn das kantonale Steuerrecht die Wahl zwischen dem Pauschalabzug und dem Abzug der effektiven Unterhaltskosten vorsieht (zur Gesetzmässigkeit von Art. 16 ELV in der bis Ende 1991 gültig gewesenen Fassung vgl. ZAK 1987 S. 309).