Citation: 8C_100/2024 E. 9.2

9.2. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, im Jahr 2022 habe die Beschwerdeführerin einen Abschluss in Sozialwissenschaften der Universität Zürich erreicht, weshalb für die Berechnung des Invalideneinkommens ab diesem Zeitpunkt auf den Durchschnittslohn für Sozialwissenschaftlerinnen abzustellen sei. Zu Gunsten der Beschwerdeführerin sei jedoch nicht vom Lohn der Altersgruppe zwischen 30 und 49 Jahren, sondern von demjenigen der Frauen unter 30 Jahren auszugehen, der als Lohn für Studienabgängerinnen anzusehen sei. Dieser habe im Jahr 2020 Fr. 6'709.- monatlich (LSE 2020, T17, Ziff. 26, Alter bis 29 Jahre), mithin Fr. 80'508.- pro Jahr, betragen. Da der Beschwerdeführerin gestützt auf die Gutachten der Zentrum B.________ und des BEGAZ eine wechselbelastende Tätigkeit, abwechselnd stehend, sitzend und gehend mit der Möglichkeit kurzer Pausen, vollzeitig zumutbar sei, ergebe sich unter Berücksichtigung der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Wochenstunden und der Nominallohnerhöhung für das Jahr 2022 ein Invalideneinkommen von Fr. 85'075.- (Fr. 80'508.- : 40 x 41.7 : 2784 x 2822).