Citation: 2C_848/2022 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz begründete die weite Fassung des Streitgegenstands in ihrem Entscheid - unter Verweis auf ihre eigene Rechtsprechung und Kommentare zum Verwaltungsrecht des Kantons Bern - damit, dass die Beschwerdegegnerin in ihrer Begründung vor Verwaltungsgericht in aller Deutlichkeit zum Ausdruck gebracht habe, dass sie aus der Ausschreibung auf klare Diskriminierungsabsichten schliesse, und nicht gewillt sei, diese hinzunehmen. Im Licht dieser Begründung könnten die Anträge nur dahingehend verstanden werden, dass die beanstandeten Eignungskriterien so umzuformulieren bzw. zu handhaben seien, dass sie nicht diskriminierend wirkten.