Citation: 5A_950/2023 E. 4.4

4.4. Zunächst ist die Rüge der Beschwerdeführerin zu prüfen, die Vorinstanz habe nicht begründet, inwiefern die hälftige Kostentragung angemessen sei, womit sie die Begründungspflicht verletzt habe. Unter diesem Gesichtspunkt ist der angefochtene Entscheid jedoch nicht zu beanstanden: Die Vorinstanz führt aus, weshalb sie die Kosten in Abweichung von Art. 106 Abs. 1 und 2 ZPO verlegt, wobei sie zum Ergebnis gelangt, eine hälftige Verlegung sei gerechtfertigt. Damit begründet sie das Ergebnis ihres Entscheids und nennt die wesentlichen Überlegungen, von denen sie sich hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt, womit der angefochtene Entscheid den Anforderungen an die Begründungspflicht genügt (BGE 147 IV 409 E. 5.3.4; 145 III 324 E. 6.1).