Citation: 6B_1149/2020 E. 1.2.1

1.2.1. Der Beschwerdeführer rügt zum einen eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör wegen unterlassenen Aktenbeizugs. Zur Begründung nimmt er Bezug auf die in den Strafverfahren gegen H.________ und I.________ durchgeführten Überwachungsmassnahmen, die Grundlage (auch) des vorliegenden Strafverfahrens bilden. Er verweist dabei auf die in jener Strafsache ergangenen Urteile 6B_40/2018 und 6B_417/2018 des Bundesgerichts vom 18. April 2019, in denen das Bundesgericht die Vorinstanz angewiesen hat, die Gesetzmässigkeit der betreffenden Strafverfahren ausführlicher zu untersuchen und zu begründen, nachdem geltend gemacht worden war, dass unverwertbare Erkenntnisse aus Überwachungsmassnahmen zum Anfangsverdacht geführt hätten. Der Beschwerdeführer beanstandet, dass die in jener Angelegenheit inzwischen ergangenen (Rückweisungs-) Urteile der Vorinstanz vom 12. Februar und 6. April 2020, auf welche die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid bei der Begründung der Verwertbarkeit der Erkenntnisse aus den Überwachungsmassnahmen für das vorliegende Verfahren Bezug nehme, ihm nicht vorlägen. Die Vorinstanz habe es gänzlich unterlassen, die Akten der Strafverfahren gegen H.________ und I.________ in das vorliegende, ihn betreffende Strafverfahren beizuziehen. Stehe jedoch die Rechtmässigkeit der Verfahren gegen H.________ und I.________ im Grundsatz in Frage, könne ohne Aktenbeizug die Zulässigkeit und Verwertbarkeit der dortigen Zwangsmassnahmen, insbesondere der Telefonüberwachungen und gestützt darauf die Verwertbarkeit der dort erlangten Zufallsfunde im vorliegenden Verfahren, nicht beurteilt werden.