Citation: 1C_32/2007 18.10.2007 E. 4

Schliesslich beanstandet der Beschwerdeführer die Kostenregelung des angefochtenen Entscheids in Bezug auf die Gerichtsgebühr. Er macht geltend, das Verwaltungsgericht habe eine Verletzung des Koordinationsgebots durch die Stadt Luzern festgestellt, was nach langjähriger kantonaler Praxis zu einer Kostenauferlegung an das Gemeinwesen hätte führen müssen. Die erwähnte Verletzung des Koordinationsgebots betrifft die mangelhafte Eröffnung des Entscheids der kantonalen Dienststelle Raumentwicklung, Wirtschaftsförderung und Geoinformation (rawi) vom 2. September 2004. Das Verwaltungsgericht legt im angefochtenen Urteil dar, die unterlassene Zustellung des genannten Entscheids an den Beschwerdeführer habe keine materiellen Auswirkungen gehabt. Die darin festgelegten Öffnungszeiten seien in die Baubewilligung übernommen und kommentiert worden. Diese sei dem Beschwerdeführer ordnungsgemäss zugestellt worden, und er habe auch nach vollständiger Akteneinsicht im Hinblick auf den Entscheid der rawi keine ergänzenden Rügen vorgebracht. Damit sei dieser formelle Mangel geheilt. Nach den §§ 119 Abs. 2 und 201 Abs. 2 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 3. Juli 1972 (VRG) können dem Gemeinwesen Verfahrens- und Parteikosten auferlegt werden, wenn ihnen grobe Verfahrensmängel oder offenbare Rechtsverletzungen zur Last fallen. Das Verwaltungsgericht stellt im angefochtenen Entscheid zwar einen Verfahrensmangel fest. Es wertet diesen indessen sinngemäss nicht als grob, nachdem er für den Beschwerdeführer keine materielle Nachteile bewirkt habe. Diese Beurteilung ist keinesfalls willkürlich. Die vom Beschwerdeführer ebenfalls erhobene Rüge, die Kostenregelung durch das Verwaltungsgericht verletze das Gleichbehandlungsgebot (Art. 8 BV), erscheint im Übrigen nicht hinreichend substanziiert (Art. 42 Abs. 2 BGG).