Citation: 5P.40/2003 27.05.2003 E. 3

Der Beschwerdeführer erblickt auch im Umstand Willkür, dass ihm die gesamten Gerichts- und Parteikosten auferlegt worden sind. Im kantonalen Prozess sei es einerseits um die Persönlichkeitsverletzung, andererseits um die Genugtuung gegangen. Im zweiten Punkt seien die Beschwerdegegner, die einen Betrag von Fr. 10'000.-- verlangt hätten, weitgehend unterlegen. Das Kantonsgericht hat seinen Kostenentscheid auf Art. 252 ZPO/VS gestützt, nach dem von der verhältnismässigen Teilung abgewichen werden kann, wenn die unterliegende Partei sich in guten Treuen zur Prozessführung veranlasst sah oder wenn dem Kläger die genaue Bezifferung seines Anspruches nicht zumutbar war und seine Klage grundsätzlich gutgeheissen wird. Es hat zutreffend ausgeführt, im vorliegenden Fall seien die Beschwerdegegner im Grundsatz durchgedrungen und die Rechtsbegehren 1 - 3 (Feststellung der Persönlichkeitsverletzung; Verbot der Reproduktion und Veröffentlichung; Herausgabe der beschlagnahmten Porträts) seien vollumfänglich gutgeheissen worden. Zu Recht hat es daraus gefolgert, auf das Gesamte betrachtet falle das teilweise Unterliegen hinsichtlich der Genugtuung - deren Zuspruch von der Gutheissung des Hauptpunktes abhängig und die vorliegend im Grundsatz bejaht worden ist - kaum ins Gewicht, zumal die Beschwerdegegner auf Grund des Verhaltens des Beschwerdeführers zur Durchsetzung ihrer legitimen Interessen zur Klage gezwungen gewesen seien. Was an diesen Erwägungen und der vollständigen Kostenauflage an den Beschwerdeführer willkürlich sein soll, ist nicht ersichtlich.