Citation: 8C_345/2007 18.02.2008 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob für die Zeit über den 1. Oktober 2004 hinaus ein behandlungsbedürftiger und/oder zu Arbeitsunfähigkeit führender Gesundheitsschaden besteht, welcher in natürlich kausaler Weise auf den versicherten Unfall vom 19. Dezember 2002 (Auffahrunfall) zurückzuführen ist. 2.1 Laut angefochtenem Entscheid ist auf die schlüssige Einschätzung von Prof. Dr. med. L.________, Facharzt FMH für orthopädische Chirurgie, abzustellen, wonach die Einengung des Wirbelkanals konstitutionell bedingt und nicht auf ein Trauma zurückzuführen sei. Ebenso seien die weiteren Befunde an der Lendenwirbelsäule vorbestehend. Sodann sei auch die beginnende Chondrose L4/5 mit Diskusprotrusion zweifellslos unfallfremd. Der fragliche Kantenabbruch des LWK 5 sei gestützt auf die weitergeführten bildgebenden Untersuchungen ebenfalls nicht auf den Unfall zurückzuführen. Mit Blick auf die Kausalitätsbeurteilung folgert die Vorinstanz, dass die körperlich nachweisbaren Beschwerden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfall vom 19. Dezember 2002 stehen. Allfällige psychische Beschwerden seien mangels Erfüllung der Adäquanzkriterien ebensowenig unfallkausal. 2.2 Der Beschwerdeführer behauptet, gestützt auf die Angaben von Frau Dr. med. D.________, Fachärztin FMH für physikalische Medizin und Rehabilitation, sei die Fraktur von LWK 5 auf den Unfall zurückzuführen. Sämtliche involvierten Ärzte seien zu diesem Zeitpunkt zum gleichen Ergebnis gekommen. Sodann seien die Ausführungen von Dr. med. L.________ erstaunlich und widersprüchlich, zumal er sich auf neue bildgebenden Materialien berufe. Selbst wenn die Fraktur von einem früheren Unfall herrühre, sei die SUVA dennoch leistungspflichtig, weshalb eine reformatio in peius ungerechtfertigt und eine Neubeurteilung erforderlich sei. Ferner sei die Beurteilung der Vorinstanz bezüglich der Adäquanz in Bezug auf eine somatoforme Schmerzstörung unzutreffend, da bereits ein Merkmal, das der körperlichen Dauerschmerzen, in ausgeprägter Weise ausgewiesen sei.