Citation: 9C_826/2016 E. A

Der 1988 geborene A.________, gelernter Bodenleger, hatte sich am 8. August 2014 unter Hinweis auf Kniebeschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen prüfte den Anspruch auf berufliche Massnahmen. Am 28. Juli 2015 teilte sie A.________ mit, sie übernehme die Mehrkosten der erstmaligen beruflichen Ausbildung zum Technischen Kaufmann beim Bildungszentrum B.________ im Betrag von Fr. 22'443.-. Zusätzlich habe der Versicherte während der Dauer der beruflichen Massnahme Anspruch auf ein Taggeld. Dafür erhalte er eine separate Verfügung. Am 31. Juli 2015 erliess die IV-Stelle die Taggeldverfügung. Die Massnahme sollte vom 24. August 2015 bis 2. April 2017 dauern. Für die Periode vom 24. August bis 31. Dezember 2015 setzte die IV-Stelle das Taggeld auf Fr. 103.80 fest, während sie für den Taggeldanspruch ab 1. Januar 2016 eine neue Verfügung in Aussicht stellte. Am 15. Dezember 2015 erliess die IV-Stelle die entsprechende Verfügung, wobei sie das Taggeld für das Jahr 2016 auf Fr. 122.10 festlegte. Auf ein Wiedererwägungsgesuch betreffend die Verfügung vom 31. Juli 2015 trat die IV-Stelle nicht ein (Verfügung vom 1. Februar 2016).