Citation: 1C_166/2014 E. 2

2. (...) Der Wortlaut ("insbesondere") und die Systematik (Ziff. 1 und 2) sprechen für die Auffassung des Verwaltungsgerichts, wonach es sich um eine nicht abschliessende, exemplarische Aufzählung handelt, und gegen die Auffassung der Beschwerdeführer, wonach die Voraussetzungen gemäss Ziff. 1 und 2 zwingend und kumulativ vorliegen müssten. Unter diesen Umständen ist es jedenfalls nicht willkürlich, die Projektänderungen als ein untergeordnetes Bauvorhaben i.S.v. Art. 50 KRVO zu qualifizieren; hierfür kann auf das oben (E. 2.5) Gesagte verwiesen werden. Im Übrigen wurde das Projektänderungsgesuch den Beschwerdeführern direkt zugestellt, weshalb diese ihre Rechte unstreitig wahrnehmen konnten.