Citation: 8C_373/2023 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer macht sinngemäss im Wesentlichen geltend, der Gutachter Dr. med. B.________ habe mit der ihm, dem Beschwerdeführer, unterstellten Aggravation eine blosse unzulässige Neubeurteilung des psychischen Gesundheitszustandes vorgenommen. Eine rentenerhebliche Veränderung könne gestützt darauf nicht als erstellt gelten. Auch auf die Einschätzung der Suva-Ärztin könne nicht abgestellt werden, zumal sie ihn nie selber untersucht habe. Schliesslich habe sich, so der Beschwerdeführer weiter, sein psychischer Gesundheitszustand seit der von der Invalidenversicherung veranlassten Begutachtung durch Dr. med. B.________ erheblich verschlechtert. Es hätten dazu weitere Abklärungen getätigt werden müssen, zumal eine Rentenrevision zu seinen Ungunsten dreieinhalb Jahre nach der Begutachtung zur Frage stehe und die Beschwerdegegnerin eine Verbesserung zum Zeitpunkt der verfügten Rentenrevision mit Einspracheentscheid vom 14. Juli 2022 hätte beweisen müssen. Erst nachdem er bei der Vorinstanz Beschwerde erhoben habe, habe die Beschwerdegegnerin noch bei seinem seit 20 Jahren behandelnden Psychiater Dr. med. D.________ nach dem aktuellen Stand nachgefragt, wobei dessen Bericht aber erst am 1. Mai 2023, also nach dem hier angefochtenen Urteil, erstattet worden sei.