Citation: 8C_401/2023 E. A

Die 1971 geborene A.________ ist seit 1. Juni 2012 Leiterin der Mediothek an der Hochschule C.________ und dadurch bei der Visana Versicherungen AG (nachfolgend: Visana) obligatorisch unfallversichert. Laut Unfallmeldung vom 18. Januar 2021 stürzte sie am 15. Januar 2021 auf die rechte Schulter. Dr. med. D.________, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierte am 15. Januar 2021 eine Schulterkontusion rechts. Die Visana kam für die Heilbehandlung und das Taggeld auf. Am 15. März 2021 wurde die Versicherte in der Klinik E.________ an der rechten Schulter operiert, wobei eine traumatische Supraspinatussehnenruptur mit sekundärer Impingementkonstellation und Bursitis subacromialis bei begleitender Rotatorenintervallsynovialitis diagnostiziert wurden. Die Visana zog u.a. Stellungnahmen des beratenden Arztes Dr. med. F.________, Facharzt für Chirurgie und Intensivmedizin, vom 8. September und 11. November 2021 bei. Am 7. Dezember 2021 verfügte sie die Leistungseinstellung per 14. März 2021. Dies bestätigte sie nach Einholung einer Stellungnahme des beratenden Arztes Dr. med. G.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, vom 20. August 2022 mit Einspracheentscheid vom 23. August 2022.