Citation: 2A.670/2004 26.11.2004 E. 4

Der Beschwerdeführer wendet ein, die Begründung des Verwaltungsgerichts führe zu einer Besserstellung von Studierenden, die nicht von Drittgeldern abhängig seien und daher während der Ausbildung Aufwendungen machen könnten. Diese Argumentation übersieht, dass die Frage der Abzugsfähigkeit der mit dem Beruf zusammenhängenden Weiterbildungs- und Umschulungskosten im Sinne von § 26 Abs. 1 lit. d StG nicht davon abhängt, ob diese aus eigenem Vermögen oder aus darlehensweise beschafften Mitteln bestritten werden. Zudem können solche Aufwendungen nur dann vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden, wenn und soweit genügend Einkommenssubstrat vorhanden ist. Häufig erfolgt eine solche Ausbildung berufsbegleitend und können diese Kosten vom dabei erzielten Einkommen abgezogen werden. Steuerpflichtige ohne Einkommen, die ihre Weiterbildung oder Umschulung aus eigenem Vermögen finanzieren, können indessen keinen Abzug geltend machen. In dieser Hinsicht sind - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers - Steuerpflichtige mit und ohne Vermögen gleich gestellt.