Citation: 8C_1/2023 E. 15.3.2

15.3.2. Mangelnde Sprachkenntnisse begründen beim hier anwendbaren Kompetenzniveau 1 regelmässig keinen Tabellenlohnabzug (Urteil 8C_703/2021 vom 28. Juni 2022 E. 5.3 mit Hinweis). Gründe für eine Ausnahme sind hier nicht ersichtlich. Was den Ausländerstatus (Aufenthaltsbewilligung B) anbelangt, ist vorliegend nicht ersichtlich, dass dieser die Möglichkeit des Beschwerdeführers erheblich schmälert, auf dem für ihn in Frage kommenden Arbeitsmarkt mit einem durchschnittlichen Lohn rechnen zu können (vgl. auch Urteile 8C_339/2022 vom 9. November 2022 E. 6.4.2 und 8C_314/2019 vom 10. September 2019 E. 6.2, je mit Hinweis auf LSE Tabelle TA12). Dem Beschwerdeführer sind nicht nur leichte, sondern leichte bis mittelschwere Tätigkeiten zumutbar (siehe E. 8 hiervor), weshalb in dieser Hinsicht grundsätzlich kein Tabellenlohnabzug gerechtfertigt ist (vgl. Urteil 9C_449/2015 vom 21. Oktober 2015 E. 4.2.4 mit Hinweis). Indessen bestehen beim Beschwerdeführer qualitative Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit, die das Spektrum der ihm zumutbaren Tätigkeiten weiter eingrenzen (vgl. E. 8 hiervor). Solche Einschränkungen führen zwar nicht standardmässig zu einem Abzug (vgl. Urteil 9C_312/2022 vom 5. Januar 2023 E. 5.5.2 mit Hinweis auf BGE 148 V 174). Vorliegend besteht indessen mit Blick auf das zu wahrende vorinstanzliche Ermessen kein Grund, den dem Beschwerdeführer gewährten behinderungsbedingten Abzug von 5 % in Frage zu stellen (vgl. E. 15.1.2 hiervor).