Citation: 4C.410/1999 23.02.2000 E. 1

1.- Der Hauptantrag der Klägerin lautet, das Bundesgericht habe "die Haftungsquote auf 80%, evt. 66% festzulegen und die Sache zur Bestimmung der Schadenshöhe und zur Bemessung des Schadenersatzes an die Vorinstanz zurückzuweisen." Offensichtlich bezieht sie sich damit auf den Umfang der Haftung, den die Versicherung des am Unfall beteiligten Motorfahrzeuglenkers übernommen hat. Sie verkennt indessen, dass das vorliegende Verfahren nicht die Haftung der Unfallbeteiligten, sondern allfällige Haftpflichtansprüche der Klägerin gegen ihren vormaligen Rechtsvertreter zum Gegenstand hat. Eine verbindliche Festlegung der Haftungsquote aus dem Unfallereignis ist dem Bundesgericht demnach von vornherein verwehrt, so dass auf das klägerische Rechtsbegehren insoweit nicht einzutreten ist. Einzutreten ist hingegen auf den Rückweisungsantrag, da sich die Vorinstanz zu Schadensberechnung, Schadenersatzbemessung und Schadenszins nicht ausgesprochen hat und das Bundesgericht deshalb - sollte es die Berufung gutheissen - kein Sachurteil fällen könnte, sondern die Streitsache zur weiteren Abklärung des Sachverhaltes an die Vorinstanz zurückweisen müsste (BGE 106 II 201 E. 1 S. 203; 104 II 209 E. 1 S. 211, je mit Hinweisen).