Citation: 9C_47/2019 E. 4.1

4.1. Wie das Bundesgericht wiederholt erkannt hat, gilt die Bindung der Vorsorgeeinrichtung an die Rentenverfügung der Invalidenversicherung auf dem Gebiet der weitergehenden beruflichen Vorsorge nur, wenn das Vorsorgereglement ausdrücklich oder unter Hinweis auf das Gesetz vom selben Invaliditätsbegriff wie die Invalidenversicherung ausgeht (vgl. E. 2.2 hiervor). Daran ändern die Ausführungen des kantonalen Gerichts nichts, bei einem erleichterten Invaliditätsbegriff der Vorsorgeeinrichtung ergebe sich ohne weiteres, dass bei einem seitens der IV-Stelle ermittelten Invaliditätsgrad von 70 % eine volle Invalidenrente auszurichten sei. Diese Auffassung widerspricht der dargelegten Rechtsprechung, von der abzuweichen auch in Anbetracht des Urteils B 34/05 vom 8. Juni 2006 schon deswegen kein Anlass besteht, weil es dort um einen Fall ging, in dem die berufliche Vorsorgeeinrichtung den von der Invalidenversicherung festgelegten Beginn der Arbeitsunfähigkeit als massgeblich betrachtete, was hier gerade nicht zutrifft (Urteil 9C_141/2018 vom 22. November 2018 E. 5.1). Auf eine Auslegung des Vorsorgereglements 2014 der BVK in der gültigen Fassung ab 1. Januar 2016, insbesondere dessen Art. 39 Abs. 3, wonach sich die BVK im Bereich der Erwerbsinvalidität auf den Entscheid der IV abstützt, kann mit Blick auf die nachfolgende Erwägung 4.2 verzichtet werden.