Citation: 8C_766/2023 E. A

Der 1959 geborene A.________ war bei der B.________ AG als Mitarbeiter Kurierdienst angestellt und dadurch bei der Helsana Unfall AG (im Folgenden: Helsana) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Daneben war er als Goldschmied selbstständig erwerbstätig. Am 3. April 2019 prallte er mit seinem Fahrrad in das Heck eines Autos. Er zog sich eine mediale Schenkelhalsfraktur links sowie ein Flexions-Stauchungstrauma an der oberen Brustwirbelsäule (BWS) mit Berstungsfraktur des Brustwirbelkörpers (BWK) 3 mit relevanter ossärer Spinalkanaleinengung und Rotationskomponente zu. Diese Verletzungen wurden im Spital C.________ chirurgisch versorgt (vgl. Operations- und Austrittsberichte vom 5. und 10. April 2019). Nach dem Spitalaufenthalt trat A.________ am 13. April 2019 die stationäre Rehabilitation in der RehaClinic D.________ an. Wegen eines subakut raumfordernden und infizierten Hämatoms mit akuter lagerungsabhängiger temporärer Paraplegie wurde er am 26. April 2019 im Spital C.________ erneut operiert (Austrittsbericht vom 8. Mai 2019). Anschliessend setzte er die Rehabilitation im Zentrum für Rehabilitation E.________ fort. Die Helsana erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld) und holte zur Klärung der weiteren Leistungsansprüche die auf orthopädischen, psychiatrischen, neurologischen und neuropsychologischen Untersuchungen beruhende Expertise der MEDAS Zentralschweiz, Interdisziplinäre medizinische Gutachterstelle, vom 28. Oktober 2021 ein. A.________ liess unter anderem den Bericht des behandelnden Dr. med. F.________, Spezialarzt für Neurologie, vom 31. August 2022 ins Verwaltungsverfahren einbringen. Die Helsana sprach ihm mit Verfügung vom 29. September 2022 eine Invalidenrente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 50 % sowie eine Integritätsentschädigung auf Basis eines Integritätsschadens von 10 % zu. Der Versicherte erhob Einsprache, welche die Helsana mit Entscheid vom 12. Mai 2023 abwies.