Citation: 5A_322/2009 28.05.2009 E. 1

Am 13. November 2008 stellte der Amtsgerichtspräsident des Richteramtes A.________ in einem von den Beschwerdeführern angehobenen Verfahren betreffend Feststellungsklage nach Art. 42 Abs. 1 ZGB fest, dass die Eintragung der Geburt von B.________ in das Schweizerische Zivilstandsregister mit Verfügung der ZAB vom 13. Juni 2008 erfolgt sei (Ziff. 2) und daher das Verfahren infolge Gegenstandslosigkeit als erledigt von der Geschäftskontrolle abgeschrieben werde (Ziff. 3). Die Parteikosten wurden wettgeschlagen und die Kostenforderung von Rechtsanwalt C.________ auf Fr. 1'781.85 (inkl. Auslagen und MwSt) festgesetzt (Ziff. 4). Die Kosten des Verfahrens von total Fr. 2'810.-- wurden den Beschwerdeführern auferlegt. Die Kosten sind zufolge der gewährten unentgeltlichen Rechtspflege und des unentgeltlichen Rechtsbeistands, vorbehältlich eines Rückforderungesanspruchs des Staates während 10 Jahren im Fall hinreichenden Vermögens oder Einkommens, vom Staat Solothurn zu tragen. Das Obergericht des Kantons Solothurn wies am 8. April 2009 einen dagegen eingereichten Rekurs der Beschwerdeführer ab, soweit es darauf eintrat, wies das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege der Beschwerdeführer ab und auferlegte ihnen die Verfahrenskosten von Fr. 400.--. Die Beschwerdeführer gelangen mit Beschwerde in Zivilsachen bzw. subsidiärer Verfassungsbeschwerde vom 4. Mai 2009 an das Bundesgericht. Sie beantragen die vollständige Eintragung des Geburteneintrags gemäss Angaben vom 13. Mai 2006, die vollständige Akteneinsicht, die Gewährung des rechtlichen Gehörs sowie die unentgeltliche Rechtspflege.