Citation: 4P.172/1999 17.02.2000 E. 6.-

Gemäss den vorstehenden Erwägungen hält die Annahme des Schiedsgerichts, dass die Kündigung der "Bisphosphonate"- Verträge unzulässig war, im Lichte der gegen sie erhobenen Rügen vor dem Ordre public stand. Die Kündigung des "Lozol"- Vertrages wäre daher auch dann nicht gerechtfertigt gewesen, wenn dessen Fortbestand mit demjenigen der "Bisphosphonate"- Verträge verknüpft gewesen wäre. Die Erwägung des Schiedsge- richts, dass keine solche Verknüpfung bestanden habe, ist daher nicht rechtserheblich. Auf die Rügen der Beschwerde- führerin, welche sich auf diese Erwägung beziehen, ist daher mangels Rechtsschutzinteresses (Art. 88 OG) nicht einzutre- ten. Daran vermag auch die sogenannte formelle Natur des rechtlichen Gehörs nichts zu ändern, welches die Beschwerde- führerin im Zusammenhang mit der Beurteilung der Verknüpfung der Verträge als verletzt betrachtet, weil sich der Gehörs- anspruch nur auf rechtserhebliche Parteiaussagen und Beweis- mittel bezieht (BGE 121 III 331 E. 3b S. 333).