Citation: I 156/03 11.07.2003 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht ging in einlässlicher Würdigung der medizinischen Unterlagen und insbesondere gestützt auf das Gutachten Dres. med. F.________ und M._______ vom 28. September 2001 davon aus, dass der an einer koronaren Zweigefässerkrankung und einem Panvertebralen Syndrom leidende Versicherte in seiner angestammten Tätigkeit zwar voll arbeitsunfähig sei, eine behinderungsangepasste, körperlich leichte Arbeit indessen zu 100 % ausüben könne. Limitierend wirke sich ausschliesslich der kardiologische Befund aus, während aus rheumatologischer Sicht keine Einschränkungen mit Bezug auf eine sitzende oder stehende Tätigkeit mit Heben von Gewichten von 5 kg bis Lendenhöhe und manchmal bis 10 kg, sowie für vorgeneigtes Sitzen und Stehen bestünden. Damit im Einklang steht auch der Bericht der Ärzte des Spitals T.________ vom 6. Februar 2001, welche am 15. November 2000 eine kardiologische Abklärung und Nachkontrolle durchgeführt haben. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird vorgebracht, das Gutachten vom September 2001 lasse unberücksichtigt, dass der Beschwerdeführer im November 2001 wegen einer plötzlichen Bewusstlosigkeit notfallmässig habe hospitalisiert werden müssen, wobei die in der Folge mit ihm befassten Ärzte lediglich noch von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % für leichtere Tätigkeiten ausgegangen seien. 2.2 Bereits das kantonale Gericht hat sich mit der nachträglichen unterschiedlichen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit befasst und ist dabei zum Ergebnis gekommen, dass diese das schlüssige und einlässlich begründete Gutachten vom 28. September 2001, welchem nach den von der Rechtsprechung entwickelten Kriterien voller Beweiswert zukommt (BGE 125 V 352), nicht in Frage zu stellen vermag. Das Eidgenössische Versicherungsgericht pflichtet diesem Ergebnis bei. Ergänzender Abklärungen bedarf es nicht. Dr. med. H.________ hat vor und nach dem Ereignis vom November 2001 zum Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit Stellung genommen. Während er im Arztzeugnis vom 11. Oktober 2000 eine 100 %ige Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit attestierte, welche nach Möglichkeit zumindest zeitweilig sitzend erfolgen sollte und welche keine Tragbelastung beinhaltet, ging er im Arztzeugnis vom 7. Januar 2002 von einer 50 %igen Arbeitsfähigkeit für eine leichte, körperlich nicht belastende Beschäftigung aus. Weshalb er zu dieser gegenüber seiner früheren Beurteilung abweichenden Einschätzung kommt, legt er nicht dar. Sie ist auch deshalb nicht nachvollziehbar, weil er zum einen ausdrücklich darauf hinweist, dass seit seinem letzten Bericht keine dauerhafte Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten ist und zum andern die Bewusstlosigkeit unklaren Ursprungs vom November 2001 als die Arbeitsfähigkeit nicht beeinflussend bezeichnet. Die eingehenden Abklärungen im Spital L.________ hatten gemäss den Berichten vom 23. November und 4. Dezember 2001 zu keiner zusätzlichen Diagnose geführt, und sie konnten auch keine Hinweise auf die Ursache für die plötzliche Bewusstlosigkeit zu Tage fördern. Die Myokard-Perfusionsszintigraphie vom 27./28. November 2001 zeigte keine Re-Stenose im RIVA-Stromgebiet und auch die bereits früher beschriebene RCA-Stenose äusserte sich nicht durch eine messbare Ischämie. Die linksventrikuläre Funktion wurde als mittelschwer bis schwer eingeschränkt bezeichnet. Die Gutachter Dres. med. F.______ und M.________ gingen damit übereinstimmend von der Bandbreite einer mässiggradigen, nicht aber einer schwersten Einschränkung der linksventrikulären Gesamtfunktion aus, und bezeichneten die koronare Herzkrankheit als bedeutend. Der Versicherte schone sich jedoch zu sehr und sei stark übergewichtig. Weshalb Dr. med. N.________ vom Spital L.________ trotz gleichem Befund, abweichend vom internistisch-rheumatologischen Gutachten, von einer lediglich 50 %igen Arbeitsfähigkeit für leichtere Tätigkeiten ausgeht (vgl. Bericht vom 10. Dezember 2001), begründet er nicht. Die - von Dr. med. H.________ im Arztbericht vom 7. Januar 2002 übernommene - Bezifferung "dürfte eine 50 %ige Arbeitsfähigkeit bestehen" ist zudem äusserst vorsichtig formuliert und wird offenbar vom Finden einer angepassten Tätigkeit abhängig gemacht. Konkrete Indizien, welche gegen die Zuverlässigkeit der ausführlichen, auf die konkrete Behinderung eingehende und differenziert begründete Expertise vom 28. September 2001 sprechen würden, lassen sich den beiden sich im Wesentlichen auf die Festlegung einer Prozentzahl beschränkenden nachträglichen Kurzbeurteilungen von Dres. med. H.________ und N.________ nicht entnehmen. Angesichts des umfassenden und einleuchtenden Gutachtens ist jedenfalls nicht nachvollziehbar, weshalb bei gleichem Befund nur wenige Monate später lediglich noch von einer hälftigen Arbeitsfähigkeit auszugehen ist.