Citation: 5A_241/2023 E. 2

2. Rechtsanwältin Dr. iur. A.________ wird ein Verweis erteilt, mit der Aufforderung, Gerichtssendungen zukünftig zügig abzuholen." Das Bezirksgericht begründete die angeordnete Disziplinierung im Wesentlichen damit, dass die Rechtsvertreterin die vom Bezirksgericht am 10. September 2021 angeordnete rechtskräftige Besuchsrechtsregelung wider besseres Wissen wiederholt in Frage gestellt habe. Die Verlegung der Kosten des Entscheids behielt sich das Bezirksgericht für den Endentscheid vor. Die Verfügung vom 16. Dezember 2022 ist mit der folgenden Rechtsmittelbelehrung versehen: "6. Eine Beschwerde gegen die Ziffern 1 und 2 dieses Entscheids kann innert 30 Tagen von der Zustellung an [...] erklärt werden.... Diese Frist steht während den Gerichtsferien still." Weiter führte das Bezirksgericht in der Begründung der Verfügung (Erwägung 11) aus : "Gegen die Vollstreckung einer vorsorglichen Massnahme (Besuchsrecht) ist kein Rechtsmittel nach der ZPO und dem BGG gegeben [...]. Gegen die Massnahmen nach Art. 128 ZPO kann Beschwerde erhoben werden (Art. 128 Abs. 4 ZPO)."