Citation: 9C_403/2017 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz in rechtlicher Hinsicht vor, sie habe nicht aufgrund nachvollziehbarer Überlegungen, sondern rein ergebnisorientiert entschieden. Die Leistungen an B.________ seien ausschliesslich im Gesellschaftsverhältnis begründet. Entgegen dem von der Vorinstanz erweckten Anschein seien nicht nur die Dienstleistungserträge, sondern auch die Kosten hoch gewesen. Der geringe Lohn von B.________ habe seinen Grund darin gefunden, dass die Beschwerdeführerin sich noch tief in der Verlustzone bewegt habe. Des Weiteren bestehe ahv-rechtlich eine Bindung an die steuerrechtliche Betrachtungsweise. Aus der Rechtsprechung zum Steuerrecht ergebe sich, dass man nicht für steuerliche Zwecke von einer dem Gewinn aufzurechnenden geldwerten Leistung ausgehen und für die Belange der AHV diese kurzerhand als Lohn qualifizieren kann. Wichtige Gründe, um von der steuerrechtlichen Qualifikation abzuweichen, lägen nicht vor.