Citation: 5P.354/2000 09.11.2000 E. 3

3.- Die staatsrechtliche Beschwerde erweist sich damit als unbegründet und ist abzuweisen. Entsprechend diesem Verfahrensausgang hat die Beschwerdeführerin die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 156 Abs. 1 OG). Sie hat zwar ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung (Art. 152 OG) gestellt. Doch musste ihre Beschwerdeführung, die sich einzig auf die Verletzung der verfassungsrechtlichen Begründungspflicht stützte, angesichts des ausführlich begründeten Urteils des Obergerichts als von vornherein aussichtslos erscheinen. Bei der Bemessung der Gerichtsgebühr ist ihren finanziellen Verhältnissen Rechnung zu tragen (Art. 153a Abs. 1 OG). Eine Parteientschädigung ist dem Beschwerdegegner nicht zuzusprechen, da keine Vernehmlassung eingeholt wurde und ihm somit keine Aufwendungen entstanden sind.