Citation: 8C_8/2020 E. 4.3

4.3. Im MEDAS-Gutachten vom 5. Februar 2015 wurde weiter dargelegt, das psychische Beschwerdebild sei iatrogen durch die Medikamente verursacht worden. Der Unfall vom 29. Oktober 2012 sei eher unwahrscheinlich Allein- oder Teilursache der psychischen Symptomatik. Die Vorinstanz hielt fest, die Psyche- und Suchtproblematik sei bereits im Zusammenhang mit dem früheren Unfall im Jahr 2007 bekannt gewesen und habe jedenfalls vor dem Ereignis vom 29. Oktober 2012 bestanden. Mit diesen gutachterlichen und vorinstanzlichen Feststellungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht substanziiert auseinander. Seine bloss pauschalen Einwände, die medizinische Behandlung sei adäquat gewesen bzw. die MEDAS-Gutachter hätten die Frage der korrekten medizinischen Therapie weder geprüft noch plausibel erklärt, vermögen die Verneinung des natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall vom 29. Oktober 2012 und den psychischen Beschwerden nicht zu entkräften.