Citation: 5A_403/2018 E. 4.2.3

4.2.3. Die Beschwerdeführerin behauptet lediglich pauschal die Notwendigkeit einer fachärztlichen Begutachtung von C.A.________ und beruft sich auf die Einschätzung von Dr. med. G.________, ohne sich mit der Begründung der Vorinstanz auseinanderzusetzen, weshalb auf die Stellungnahme von Dr. med. G.________ nicht abgestellt werden könne und deshalb der Beweisantrag auf eine psychiatrische Abklärung abgewiesen werde. Ebenso wenig legt die Beschwerdeführerin dar, inwiefern eine formelle oder zumindest materielle Erforderlichkeit einer Begutachtung vorgelegen hätte. Die Unterbringung von C.A.________ im Schulheim F.________ erfolgte nicht wegen einer psychischen Störung, sondern wegen seiner sozialen und schulischen Defizite, was auch die Beschwerdeführerin nicht in Abrede stellt. Es handelt sich um eine erzieherische Massnahme, welche nicht zwingend die Einholung eines fachärztlichen Gutachtens erfordert. Aber auch materiell drängt sich keine psychiatrische Abklärung von C.A.________ auf. Die Massnahmebedürftigkeit von C.A.________ in erzieherischen und schulischen Belangen ist mit den diversen sich bei den Akten befindenden Berichten sowohl des Schulpsychologischen Dienstes wie auch involvierter sozialpädagogischen Fachpersonen hinreichend dokumentiert. Die Rüge erweist sich ebenfalls als unbegründet, soweit darauf einzutreten ist.