Citation: 2C_525/2023 E. 2.3

2.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG; unechte Noven; BGE 148 I 160 E. 1.7), was in der Beschwerde näher darzulegen ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 143 I 344 E. 3). Für die Berücksichtigung eines Novums im bundesgerichtlichen Verfahren muss das kantonale Gericht materielles Recht derart angewendet haben, dass bestimmte Sachumstände neu und erstmals - durch den angefochtenen Entscheid - Rechtserheblichkeit erhalten (Urteil 2C_484/2020 vom 19. Januar 2021 E. 2.4). Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet keinen hinreichenden Anlass im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG für die Zulässigkeit von unechten Noven, die bereits im kantonalen Verfahren ohne Weiteres hätten vorgebracht werden können (BGE 143 V 19 E. 1.2 mit Hinweisen). Echte Noven sind in jedem Fall unzulässig. Folglich bleiben Tatsachen und Beweismittel unberücksichtigt, die erst nach dem angefochtenen Urteil entstanden sind und somit nicht durch dieses veranlasst worden sein können (vgl. BGE 149 III 465 E. 5.5.1; 148 V 174 E. 2.2). Die Beschwerdeführer reichen diverse Beilagen ein, die Tatsachen belegen sollen, die bereits vor dem vorinstanzlichen Entscheid vorhanden waren. Abgesehen davon, dass die Beschwerdeführer damit ihre Versäumnisse aus dem vorinstanzlichen Verfahren nachholen, ist nicht ersichtlich, inwiefern erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gegeben haben soll, diese einzureichen. Das Wohlverhalten des Beschwerdeführers im Ausland und die entsprechende Prognose im Hinblick auf den Aufenthalt in der Schweiz waren das zentrale Thema im vorinstanzlichen Verfahren. Die Beschwerdeführer hätten den Führerausweis des Beschwerdeführers und die Bestätigung der Arbeitstätigkeit im in den Jahren 2019 und 2020 daher bereits bei der Vorinstanz einreichen können und müssen. Sie können vor Bundesgericht nicht berücksichtigt werden. Sofern die weiteren Belege erst nach dem vorinstanzlichen Urteil entstanden sind (Schreiben der Eheleute vom 17. Januar 2024; Arbeitsvertrag der Beschwerdeführerin vom 1. Dezember 2023; Arbeitsvertrag des Beschwerdeführers vom 18. September 2023), sind sie von vornherein unzulässig. Die von den Beschwerdeführerin erstmals vor Bundesgericht eingereichten Beweismittel sind somit allesamt nicht zu berücksichtigen.