Citation: 5A_834/2017 E. 3.1

3.1. Strittig ist, ob vorliegend eine Zwangsbehandlung vorliegt. Das Kantonsgericht hat auf Verwaltungsbeschwerde hin im Wesentlichen erwogen, der Beschwerdeführer habe vor Bezirksgericht und vor Kantonsgericht einzig die Rüge erhoben, er werde unter Drohungen dazu gezwungen, Medikamente einzunehmen. Einen anderen Grund mache er nicht geltend. Laut konstanter und glaubhafter Darstellung der Klinik bemühe sich das Personal um einen toleranten Umgang mit dem Beschwerdeführer und verabreiche ihm die Medikamente nicht unter Anwendung körperlicher Gewalt. Der Beschwerdeführer vermöge daher, abgesehen von der geltend gemachten Drohung mit der Verlegung in eine Isolierzelle, keine Begleitumstände der angeblich erzwungenen Medikamenteneinnahme zu benennen. Dabei verkenne das Kantonsgericht nicht, dass eine psychiatrische Klinik ihren Patienten gegenüber einen gewissen Druck ausüben müsse, um sie zur Einnahme der verschriebenen Medikamente zu bewegen. Dieser psychische Druck komme indes nicht einer Zwangsbehandlung gleich, solange er im Ergebnis nicht dieselbe Intensität erreiche wie die körperliche Fixierung der betroffenen Person. Die Behandlung des Beschwerdeführers gegen seinen Willen sei nicht von vornherein gesetzwidrig. Allein eine gesetzwidrige Zwangsbehandlung unterstehe indes der gerichtlichen Beurteilung. Da nach dem Gesagten eine Zwangsmedikation nicht erstellt sei, und der Beschwerdeführer überdies in sehr hoher Frequenz mit mehr oder weniger gleichlautenden Vorwürfen, die sich in der Folge nicht erhärten liessen, an das Bezirksgericht gelange, sei nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auf seine Eingabe vom 13. September 2017 nicht eingetreten sei. Denn mit einem inexistenten Beschwerdegrund gebreche es dem Beschwerdeführer, wie die erste Instanz zu Recht erwäge, am erforderlichen Rechtsschutzinteresse.