Citation: 6B_1416/2020 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwägt, mit der ersten Instanz sei von der angeklagten Menge von 4'095 kg Marihuana auszugehen. Es könne diesbezüglich auf die Miet- und Stromkosten der Hanfindooranlage sowie die weiteren Beweismittel abgestellt werden. Die Stromabrechnungen ab Juli 2011 bis September 2014 zeigten durch deren konstante Höhe einen durchgehenden Betrieb der Anlage. Die hohen Miet-, Strom- und Wasserkosten sowie die bezahlten Löhne bewiesen Aufwendungen, welche gemäss wissenschaftlichen Daten und Untersuchungen zu einem regelmässigen Ertrag in Höhe der eingeklagten Menge führten. Die vom Beschwerdeführer behauptete Menge von 217,6 kg Marihuana sei völlig unrealistisch. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers sei nicht von lediglich vier Räumen auszugehen, in welchen Marihuana angepflanzt worden sei. Aus den handschriftlichen Notizen gingen zwei weitere Räume hervor. Insgesamt sei von sechs Räumen auszugehen. Aus den Notizen ergebe sich auch die Anzahl Setzlinge. Der Beschwerdeführer habe die Zahlen 500, 1'750 und 2'300 notiert. Mit Bezug auf einen Raum habe er die Zahl 1'750 festgehalten. Daraus und ausgehend von der Grösse der Anlage sei der Schluss zu ziehen, dass pro Raum mindestens 1'750 Setzlinge verwendet worden seien. Hierzu könnten auch die Aussagen von J.________ herangezogen werden, welcher angegeben habe, es habe sich um eine riesige Hanfindooranlage gehandelt, so etwas habe er noch nie gesehen. Auch nach einem Vergleich der Anzahl Pflanzen mit denjenigen der anderen Hanfindooranlagen erscheine die Berechnung der Anklagebehörde nachvollziehbar und plausibel. Ausgehend von der Pflanzenmenge von total ca. 10'500, welche in einer Anlage in der Grösse der betroffenen angebaut werden können, und von vier Ernten pro Jahr sei laut Gutachten des Forensischen Instituts Zürich vom 2. April 2013 ein Ertrag von 30 g pro Pflanze und pro Ernte (gemäss Gutachten durchschnittlich 40 g) möglich, mithin insgesamt ca. 315 kg (10'500 x 30 g). Das Gutachten sei verwertbar. Der Beschwerdeführer hätte jederzeit Ergänzungsfragen stellen können, was er während des ganzen Verfahrens jedoch nicht getan habe, weshalb von einem Verzicht auszugehen sei. Der Sachverhalt sei somit in Bezug auf eine Menge von 4'095 kg Marihuana (13 Ernten à 315 kg; 2011: 2 Ernten, 2012: 4 Ernten; 2013: 4 Ernten; 2014: 3 Ernten) erstellt. Ausgehend von einem Kilopreis von Fr. 5'000.-- resultiere ein Umsatz von insgesamt mindestens Fr. 20'475'000.-- und damit ein Gewinn von weit mehr als Fr. 10'000.-- (vgl. angefochtenes Urteil, E. II. 2.1.6.1 S. 39 ff.).