Citation: 5A_907/2019 E. 5.6

5.6. Mit Bezug auf den Einwand des Beschwerdeführers, die Beschwerdegegnerin habe ihn beim Abschluss der Vereinbarung vom 12. Januar 2009 im Sinn von Art. 28 OR absichtlich getäuscht, erwog das Kantonsgericht, er hätte diesen Einwand im Schiedsverfahren vortragen müssen, weshalb diese Behauptung einer Anerkennung des Schiedsspruchs nicht entgegenstehe. Der Beschwerdeführer äussert sich nicht spezifisch zu dieser Erwägung des Kantonsgerichts. In der Tat hätte er diesen Einwand im Schiedsverfahren vorbringen können und müssen. Er beschlägt die materiell-rechtliche Begründetheit des von der Beschwerdegegnerin im Schiedsverfahren geltend gemachten Anspruchs, da er die Frage aufwirft, ob die Vereinbarung, aus welcher die Beschwerdegegnerin den behaupteten Anspruch ableitet, unter einem Mangel des Vertragsschlusses leidet. Das NYÜ erlaubt den Anerkennungs- bzw. Vollstreckungsbehörden indes nicht, die materiell-rechtliche Richtigkeit des Schiedsspruchs frei zu prüfen. Dem Schiedsspruch könnten die Anerkennung und Vollstreckung nur dann versagt werden, wenn sie der öffentlichen Ordnung - also dem sog. Ordre public - der Schweiz widersprechen würden (Art. V Abs. 2 lit. b NYÜ). Dass der Schiedsspruch aus dem geltend gemachten Grund Ordre public -widrig wäre, hat der Beschwerdeführer im kantonal oberinstanzlichen Verfahren nicht behauptet, und er trägt auch im Verfahren vor Bundesgericht nichts diesbezügliches vor. Darauf ist nicht weiter einzugehen.