Citation: U 391/06 08.02.2007 E. A

Die 1967 geborene M.________ arbeitete seit Oktober 1997 als Bäckerin-Konditorin in der Konditorei X.________ und war bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend Zürich) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert. Als sie am 27. Juni 1998 mit ihrem Personenwagen auf einer schmalen Nebenstrasse eine unübersichtliche Kurve befuhr, kam ihr ein anderes Fahrzeug entgegen, mit dem sie kollidierte. Dabei erlitt sie ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule mit Brachialgie links sowie ein akutes thorako-lumbovertebrales Schmerzsyndrom bei Wirbelkörperfraktur L1 (Bericht des Allgemeinpraktikers Dr. H.________ vom 28. August 1998). Die Zürich richtete Taggelder aus und übernahm die Heilbehandlung. Als Folge des Unfalls wurde die Versicherte später im Hinblick auf eine kaufmännische Tätigkeit umgeschult (Verfügung der IV-Stelle des Kantons St. Gallen vom 12. April 2001). Mit Verfügung vom 2. Juni 2004, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 5. April 2005, stellte die Zürich ihre Leistungen ein und sprach der Versicherten eine Integritätsentschädigung in der Höhe von Fr. 43'740.- zu. Ein Rentenanspruch wurde verneint.