Citation: I 428/01 28.10.2002 E. 2

2. Die ermittelten Invalideneinkommen werden von der Versicherten nicht bestritten. Betreffend das Valideneinkommen macht sie geltend, sie habe während des Studiums dokumentiert, dass sie eine berufliche Laufbahn im internationalen Wirtschaftsbereich angestrebt hätte. Sie habe die Lehrveranstaltung "Unternehmensführung" besucht und während den Semesterferien bei einer Bank und bei Wirtschaftsanwälten gearbeitet. Weiter habe sie die erforderlichen sprachlichen Studien absolviert. Damit bestünden genügend Anhaltspunkte für die Annahme einer Berufskarriere im internationalen Bereich, vorwiegend als Wirtschaftsanwältin. Nach dem Unfall habe sie alles daran gesetzt, ihre Resterwerbsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit auszuschöpfen, was ihr bei der nunmehrigen Tätigkeit im Personalbereich, wo weniger Stress und Hektik herrsche, gelungen sei. Als Wirtschaftsanwältin mit 7-jähriger Berufserfahrung würde sie heute ein Einkommen von Fr. 150'000.- bis Fr. 200'000.- erzielen. Sie sei nicht auf den Kanton Nidwalden fixiert, wo sie nur deshalb wohne, weil sich da die von ihrem Vater geführte Arbeitgeberfirma befinde. Die Löhne im Kanton Zürich oder beim Bund seien höher. Mit ihren Sprachkenntnissen und dem guten Lizentiatsabschluss wäre ihr der Zugang zur Gerichtsschreibertätigkeit an einem eidgenössischen Gericht kaum verschlossen geblieben, wo sie ein Einkommen von ca. Fr. 140'000.- erzielen würde. Es gehe nicht an, bei der Karriereplanung und Lohnbeurteilung auf die schlechteste Variante abzustellen. Weiter könne angenommen werden, dass sie nach reichlicher Gerichtsschreibererfahrung Richterin oder z.B. Bezirksanwältin im Kanton Zürich hätte werden können. Dies ergebe Einkünfte, die eine Invalidenrente nicht ausschlössen. Im Jahre 1995 habe sie ein Invalideneinkommen von lediglich Fr. 17'396.- und ein Taggeld von Fr. 26'796.- bezogen, womit sie keinen rentenausschliessenden Lohn erzielt habe. Ab 1. Februar 1995 (Ablauf der einjährigen Wartezeit seit dem Unfall) habe sie daher Anspruch auf eine Invalidenrente, dies zumindest bis zur Erzielung eines nach Angaben der Vorinstanz rentenausschliessenden Einkommens ab 1996. 2.1 Verwaltung und Vorinstanz gehen davon aus, die Beschwerdeführerin wäre ohne Gesundheitsschaden nach Erlangung des Anwaltspatents als Gerichtsschreiberin oder in einer ähnlichen Funktion tätig gewesen, was gemäss der Entlöhnungsverordnung des Kantons Nidwalden vom 1. Dezember 1998 im Leistungslohnband 10 in der höchsten Stufe 10 zu einem Lohn von Fr. 109'000.- führe. Dass sie heute Richterin wäre, sei höchst spekulativ und eher unwahrscheinlich. Aus dem Besuch des Fachs "Unternehmungsführung" im Jahre 1991 könne nicht auf eine erfolgreiche Tätigkeit als Wirtschaftsanwältin geschlossen werden, zumal sich die Versicherte nach dem Unfall nicht in diese Richtung fortgebildet, sondern eine Ausbildung im Personalwesen gewünscht habe. In den Jahren 1996 bis 1999 habe sie bei der Firma Y._______ AG Invalideneinkommen von Fr. 81'830.-, Fr. 72'362.-, Fr. 75'944.- und Fr. 71'232.- erzielt, was verglichen mit dem Valideneinkommen Invaliditätsgrade zwischen 24 % und 35 % ergebe und keinen Rentenanspruch begründe. 2.2 Die ermittelten Invalideneinkommen werden von der Versicherten nicht bestritten. Betreffend das Valideneinkommen macht sie geltend, sie habe während des Studiums dokumentiert, dass sie eine berufliche Laufbahn im internationalen Wirtschaftsbereich angestrebt hätte. Sie habe die Lehrveranstaltung "Unternehmensführung" besucht und während den Semesterferien bei einer Bank und bei Wirtschaftsanwälten gearbeitet. Weiter habe sie die erforderlichen sprachlichen Studien absolviert. Damit bestünden genügend Anhaltspunkte für die Annahme einer Berufskarriere im internationalen Bereich, vorwiegend als Wirtschaftsanwältin. Nach dem Unfall habe sie alles daran gesetzt, ihre Resterwerbsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit auszuschöpfen, was ihr bei der nunmehrigen Tätigkeit im Personalbereich, wo weniger Stress und Hektik herrsche, gelungen sei. Als Wirtschaftsanwältin mit 7-jähriger Berufserfahrung würde sie heute ein Einkommen von Fr. 150'000.- bis Fr. 200'000.- erzielen. Sie sei nicht auf den Kanton Nidwalden fixiert, wo sie nur deshalb wohne, weil sich da die von ihrem Vater geführte Arbeitgeberfirma befinde. Die Löhne im Kanton Zürich oder beim Bund seien höher. Mit ihren Sprachkenntnissen und dem guten Lizentiatsabschluss wäre ihr der Zugang zur Gerichtsschreibertätigkeit an einem eidgenössischen Gericht kaum verschlossen geblieben, wo sie ein Einkommen von ca. Fr. 140'000.- erzielen würde. Es gehe nicht an, bei der Karriereplanung und Lohnbeurteilung auf die schlechteste Variante abzustellen. Weiter könne angenommen werden, dass sie nach reichlicher Gerichtsschreibererfahrung Richterin oder z.B. Bezirksanwältin im Kanton Zürich hätte werden können. Dies ergebe Einkünfte, die eine Invalidenrente nicht ausschlössen. Im Jahre 1995 habe sie ein Invalideneinkommen von lediglich Fr. 17'396.- und ein Taggeld von Fr. 26'796.- bezogen, womit sie keinen rentenausschliessenden Lohn erzielt habe. Ab 1. Februar 1995 (Ablauf der einjährigen Wartezeit seit dem Unfall) habe sie daher Anspruch auf eine Invalidenrente, dies zumindest bis zur Erzielung eines nach Angaben der Vorinstanz rentenausschliessenden Einkommens ab 1996.