Citation: 6B_617/2017 E. 1.5.2

1.5.2. Der Beschwerdeführer kritisiert die vorinstanzlichen Erwägungen zur Kontaktaufnahme. Er bringt vor, das Überwachungsvideo zeige, dass das Gespräch zwischen ihm und der Beschwerdegegnerin 2 vor der Tankstelle nur gerade etwas mehr als 40 Sekunden gedauert habe. In dieser Zeit könne das von der Beschwerdegegnerin 2 dargestellte "Überredungs- und Täuschungsgespräch" nicht stattgefunden haben. Die Vorinstanz erwäge es als notorisch, dass Zusammenfassungen länger dauern können, als das Gespräch selbst. Dadurch blende sie willkürlich aus, dass sich der Sachverhalt nicht so zugetragen haben könne. Wenn die Vorinstanz erwägt, aufgrund der Dauer des Gesprächs könne nicht zwingend auf die eine oder andere Version geschlossen werden, ist dies - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers - nachvollziehbar und willkürfrei. Sie führt ferner aus, der Vergleich der Schilderungen der beiden bezüglich des Erstkontakts zeige, dass die Darstellung des Beschwerdeführers in keiner Weise glaubhaft erscheine. Demgegenüber habe die Beschwerdegegnerin 2 die Kontaktaufnahme detailliert geschildert, habe sich an die genaue Uhrzeit erinnert, beschrieben, aus welcher Richtung der Beschwerdeführer gekommen sei, und nachvollziehbar erläutert, dass sie sich dazu überreden liess, zu ihm ins Auto zu steigen, um ihm schnell den Weg zu zeigen. Zudem habe ihr Onkel bestätigt, dass er mit ihr an der Tankstelle verabredet gewesen sei, was auch der SMS-Chat zwischen den beiden zeige. Die Vorinstanz begründet nachvollziehbar, dass es dem Beschwerdeführer nicht gelingt, glaubhaft darzutun, weshalb er sich in Muri aufgehalten habe. Es ist nicht zu kritisieren, wenn sie zur Erkenntnis gelangt, dass seine Aussagen denen seines guten Freundes widersprechen und er deshalb an Glaubwürdigkeit einbüsse (Urteil S. 14, 18). Der Beschwerdeführer stellt diesen Erwägungen vor Bundesgericht einzig seine davon abweichende Auffassung gegenüber und stellt Hypothesen darüber auf, was die Beschwerdegegnerin 2 hätte bewegen können, in das Auto zu steigen; dies ist ungeeignet, Willkür aufzuzeigen.