Citation: 8C_737/2023 E. 4.2.2

4.2.2. Dr. med. univ. E.________ erkannte schlüssig und nachvollziehbar, der Sturz vom 2. März 2018 habe keine unfallkausalen strukturellen Läsionen zur Folge gehabt, sondern lediglich zu einer vorübergehenden Schmerzauslösung bei vorbestehenden degenerativen Veränderungen an der linken Schulter geführt. Dabei stützte sich der Suva-Arzt auf die medizinische Aktenlage, insbesondere auf die unfallanamnestischen Angaben des Beschwerdeführers anlässlich der notfallmässigen Erstbehandlung vom 2. März 2018 und die Ergebnisse der Arthro-MRI-Untersuchung vom 21. März 2018. Entgegen dem Beschwerdeführer steht die Suva-Aktenbeurteilung nicht im Widerspruch zur anerkannten Leistungspflicht der Suva für die unmittelbaren Folgen des Unfalles vom 2. März 2018, zumal auch der Hausarzt Dr. med. H.________ die Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit hinsichtlich der Unfallfolgen per 13. August 2018 bestätigte und nach unbestrittener Feststellung des Suva-Arztes in den Jahren 2019 bis 2021 keine unfallbedingte Heilbehandlung dokumentiert ist. Der Beschwerdeführer macht nicht geltend und es ist nicht ersichtlich, dass er zwischenzeitlich an behandlungsbedürftigen Brückensymptomen gelitten hätte. Nichts Gegenteiliges vermag er zu seinen Gunsten aus dem Kurzbericht vom 11./12. Juni 2018 der Dr. med. univ. I.________ von der Rehaklinik J.________ abzuleiten. Zwar übernahm diese Rehabilitationsärztin die Diagnose eines "traumatisch bedingten subacromialen Impingements" aus dem Erstbericht vom 2. März 2018. Doch bezieht sie sich in ihrem Kurzbericht nicht auf die abweichenden, später erhobenen Befunde gemäss Arthro-MRI-Untersuchung vom 21. März 2018. Gleichzeitig verneinte sie die Indikation für eine stationäre Rehabilitation.