Citation: 4G_3/2024 E. 1

Der Gesuchsgegner 1 beantragt, der C.________ AG sei für das vorliegende Verfahren ein Prozessbeistand zu bestellen. Nach Art. 41 BGG kann das Bundesgericht eine Partei auffordern, einen Vertreter oder eine Vertreterin beizuziehen, wenn sie offensichtlich nicht imstande ist, ihre Sache selber zu führen (Abs. 1). Leistet sie innert der angesetzten Frist keine Folge, so bestellt ihr das Bundesgericht einen Anwalt oder eine Anwältin (Abs. 2). Diese Regelung betrifft die Fähigkeit einer Partei, vor Gericht selbständig Anträge zu stellen und ihre Sache vorzutragen. Die Postulationsfähigkeit geht im Allgemeinen mit der Prozessfähigkeit einher, da nach BGG kein Anwaltszwang besteht. Die Postulationsfähigkeit der Partei besteht im Grundsatz; nur ausnahmsweise wird ein Vertreter bezeichnet (Art. 41 Abs. 1 BGG; vgl. dazu ANDREAS GÜNGERICH, in: Seiler/von Werdt/Güngerich/Oberholzer [Hrsg.], Bundesgerichtsgesetz, 2. Auflage 2015, N. 2 zu Art. 41 BGG). Der Gesuchsgegner 1 legt nicht dar und es ist auch nicht ersichtlich, weshalb der C.________ AG ein Anwalt oder eine Anwältin zu bestellen wäre.