Citation: 7B_174/2022 E. 2.4

2.4. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die am angefochtenen Beschluss mitwirkenden Richter bzw. Richterinnen und der mitwirkende Gerichtsschreiber seien befangen, hätte er bereits im kantonalen Verfahren ein entsprechendes Ausstandsgesuch stellen müssen (Art. 58 Abs. 1 StPO). Die vor Bundesgericht erstmals erhobene Rüge ist unzulässig (vgl. Art. 80 Abs. 1 und 99 Abs. 1 BGG), zumal der Beschwerdeverfahren nicht geltend macht, er habe den von ihm angerufenen Ausstandsgrund erst nach der Fällung des letztinstanzlichen kantonalen Urteils, aber vor Ablauf der Beschwerdefrist beim Bundesgericht entdeckt (vgl. zu dieser Konstellation BGE 147 I 173 E. 4 mit weiteren Hinweisen), sondern im Gegenteil ausführt, es sei "absolut klar", dass die betroffenen Gerichtspersonen keine Ausstandsgesuche beurteilen könnten, bei denen der Präsident der III. Strafkammer betroffene Person sei.