Citation: 1C_501/2021 E. 3.4

3.4. Die Vorinstanz schützte im angefochtenen Urteil die Beurteilung des Baurekursgerichts. Konkret hielt diese für das Haus D fest, eine gute Einordnung und Gestaltung mit Bezug auf die bestehende Arealüberbauung könne weder durch die Projektunterlagen noch das Fachgutachten aufgezeigt werden und sei solches auch anderweitig nicht ersichtlich. Auch die mit der Replik eingereichte Visualisierung vermöge einen gelungenen Bezug zur bestehenden Arealüberbauung nicht aufzuzeigen. Hinsichtlich des von der Gemeinde eingeholten Fachgutachtens hielt die Vorinstanz in Übereinstimmung mit dem Baurekursgericht weiter fest, dass dieses lückenhaft sei und deshalb ein Grund für ein Abweichen davon vorliege. Da die durch die Gemeinde vorgenommene Beurteilung der Gestaltung unmittelbar auf der unzutreffenden und nicht nachvollziehbaren Schlussfolgerung des Fachgutachtens basiere, dass die Harmonie mit der bestehenden Arealüberbauung positiv beurteilt werden könne, habe sie dem Projekt die erforderliche gute Gestaltung für Arealüberbauungen zu Unrecht und in Überschreitung ihres Ermessens attestiert.