Citation: 6B_787/2021 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz stellt fest, der Beschwerdeführer habe seinen Wohnsitz in U.________ Anfang 2012 faktisch aufgegeben. Dennoch habe er vom 1. Oktober 2011 bis 4. März 2016 von der Gemeinde U.________ Sozialhilfe bezogen. In diesem Zeitraum habe er in U.________ eine 1-Zimmer-Wohnung für Fr. 500.-- pro Monat gemietet, wobei es in den Jahren 2014 und 2015 zu Mietzinsausständen von je Fr. 3'500.-- gekommen sei. Gemäss Auskunft der örtlichen Energieversorgung habe der Beschwerdeführer für diese Wohnung bis 31. Dezember 2011 in üblicher Menge Strom bezogen. Danach sei der Verbrauch eingebrochen. Zwischen 2012 und 2015 sei dem Beschwerdeführer noch 1 kWh verrechnet worden. Ein durchschnittlicher Schweizer Haushalt mit vier Personen verbrauche im Jahr zwischen 4'500 bis 5'000 kWh. Die Sozialbehörde sei durch die Bankauszüge des Beschwerdeführers auf dessen Wohnsituation aufmerksam geworden. Sie habe festgestellt, dass der Beschwerdeführer in V.________ regelmässig Geld bezogen habe. Deshalb habe sie den Beschwerdeführer aufgefordert, Bankauszüge zu den Gesprächen mit ihr mitzubringen. Ein weiteres Indiz für die faktische Aufgabe des Wohnsitzes in U.________ erblickt die Vorinstanz in den Therapiesitzungen, die der Beschwerdeführer in V.________ wahrgenommen habe, ohne bei der Sozialbehörde je Fahrspesen geltend zu machen.