Citation: 2C_860/2022 E. 8.2

8.2. Die Vorinstanz legt im angefochtenen Urteil in detaillierter Art und Weise dar, weshalb der Beschwerdeführer mit der versuchten Nötigung ein besonders hochwertiges Rechtsgut verletzt oder zumindest gefährdet und damit den Widerrufsgrund nach Art. 63 Abs. 1 lit. b AIG gesetzt hat. Die pauschal geäusserte - und letztlich nicht konkret begründete - Gegenmeinung des Beschwerdeführers vermag die Argumentation der Vorinstanz nicht zu widerlegen. Zudem kann offen bleiben, ob die Verurteilung vom 15. September 2020 für sich allein genommen den Widerrufsgrund im Sinne von Art. 63 Abs. 1 lit. b AIG erfüllt, da der Beschwerdeführer - wie nachfolgend aufgezeigt wird - mit seiner wiederholten Delinquenz den Widerrufsgrund so oder anders gesetzt hat.