Citation: 4A_496/2023 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz sah es als erwiesen an, dass der Zedent anlässlich der Eröffnung der Bankbeziehung die AGB Version 2008 erhalten hat. Demgegenüber habe die Beschwerdegegnerin nicht bewiesen, dass das Schreiben vom 27. Mai 2009 mit den AGB Version 06/2009 und das Schreiben vom 26. November 2010 mit den AGB Version 01/2011 dem Zedenten zugegangen waren. Zu den weiteren Versionen der AGB führte die Vorinstanz aus, die Beschwerdeführerin habe die Zustellung der AGB Version 04/2013 nicht bestritten, denn sie räume ein, dass "die Kunden der [Beschwerdegegnerin]" - somit auch der Zedent - über die Änderung informiert worden seien, und bestreite die Wirksamkeit der AGB nur mit Hinweis auf das Fehlen einer wirksamen Änderungsklausel, mithin in erster Linie mit rechtlichen Argumenten. Daher sei erwiesen, dass der Zedent das Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 21. Februar 2013 und die diesem beiliegenden AGB Version 04/2013 sowie das Merkblatt "Vergütungen von Dritten" erhalten habe. Die Vorinstanz stellte weiter fest, die Beschwerdegegnerin habe den Zedenten mit Schreiben vom 20. November 2017 über die per 1. Januar 2018 in Kraft tretenden AGB Version 01/2018 informiert. Die Beschwerdeführerin habe anerkannt, dass "mit Schreiben vom 20.11.2017 [...] den Bankkunden der [Beschwerdegegnerin] die AGB Version 01/2018 sowie das neue Depotreglement Version 01/2018 zugestellt" worden seien. In ihrer Replik bestreite sie pauschal sämtliche diesbezüglichen Ausführungen der Beschwerdegegnerin. Sie argumentiere unter Hinweis auf die angeblich unwirksame Änderungsklausel in Art. 16 der ursprünglichen AGB 2008, die AGB Version 01/2018 seien nicht "übernommen" worden. Entsprechend bestreite die Beschwerdeführerin nicht, dass der Zedent die AGB Version 01/2018 erhalten habe. Im Ergebnis seien die AGB Version 2008, AGB Version 04/2013 und AGB Version 01/2018 Bestandteil des Vertragsverhältnisses zwischen dem Zedenten und der Beschwerdegegnerin geworden.