Citation: 6P.151/2005 17.08.2006 E. 6

Schliesslich erblicken die Beschwerdeführer eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör darin, dass das Obergericht ihren Antrag auf Einholung einer Expertise und auf Einvernahme von vier Zeugen abgelehnt hat. Wie in der Beschwerde selber eingeräumt wird, entfiel der Grund für die beantragte Expertise zu einem erheblichen Teil schon dadurch, dass das Obergericht der erstinstanzlichen Ansicht über den Unfallhergang (Überholmanöver der ASK 21) nicht folgte. Zu den beiden weiteren Punkten, welche die Beschwerdeführer gutachterlich klären lassen wollten, gibt - soweit sie das Obergericht überhaupt als rechtserheblich erachtet - bereits der Schlussbericht des Büros für Flugunfalluntersuchungen hinreichende Auskunft. Eine Gehörsverletzung liegt deshalb in dieser Hinsicht nicht vor. Der Verzicht auf die Einvernahme der vier Zeugen wird im angefochtenen Entscheid näher begründet. Mit dieser Erwägung setzen sich die Beschwerdeführer nicht auseinander. Auf die Beschwerde ist daher in diesem Punkt mangels genügender Begründung (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG) nicht einzutreten.