Citation: 6B_267/2007 03.12.2007 E. 2

2.1 Die Staatsanwaltschaft erhebt folgenden Sachverhalt zur Anklage: Der zum Tatzeitpunkt 31 Jahre alte Beschwerdeführer war ca. Mitte Dezember 2000 in einem Restaurant seines Wohnorts, das er zusammen mit einem Kollegen besucht hatte, mit der damals 15-jährigen Geschädigten ins Gespräch gekommen. In der Folge lud er sie und ihre Freunde zu verschiedenen alkoholischen Getränken ein. Auf dem Nachhauseweg forderte er die Geschädigte auf, noch auf ein Bier zu ihm zu kommen. Die Geschädigte gab diesem Ansinnen schliesslich nach und begleitete den Beschwerdeführer in seine Wohnung. Nachdem sie bei ihm zu Hause zunächst verschiedene geschäftliche Unterlagen angeschaut hatten, versuchte der Beschwerdeführer, die Geschädigte auf den Mund zu küssen. Daraufhin erhob sich diese sofort und verliess das Büro. Der Beschwerdeführer folgte ihr in den Korridor, fasste sie an den Händen, drückte sie an die Wand und begann, sie gegen ihren erklärten Willen im ganzen Gesicht zu küssen. Anschliessend führte er sie an der Hand ins Schlafzimmer, wo er sie hiess, sich auf das Bett zu setzen. Danach zog er ihr und sich selbst Hosen und Unterhosen aus, drückte die Geschädigte mit den Händen an ihren Schultern rücklings auf das Bett nieder, streifte sich ein Präservativ über sein erigiertes Glied und vollzog an ihr den Geschlechtsverkehr. Die Geschädigte war zu diesem Zeitpunkt noch Jungfrau (angefochtenes Urteil S. 2 f. [Anklageschrift], 8 und 21). 2.2 Der Beschwerdeführer anerkennt, dass er die Geschädigte im Rahmen eines "one-night-stand" geküsst, ihr unter das T-Shirt gegriffen und in der Folge mit ihr geschlechtlich verkehrt hat. Er stellt sich indes auf den Standpunkt, dies sei im gegenseitigen Einverständnis erfolgt. Ausserdem habe sich das Geschehen nicht im Dezember 2000, sondern zwischen August und Oktober 2001 - mithin nach Vollendung des 16. Lebensjahres der Geschädigten - ereignet (angefochtenes Urteil S. 8, 17; Beschwerde S. 3). 2.3 Die Vorinstanz erachtet nach Würdigung aller Beweise den angeklagten Sachverhalt als nachgewiesen. Sie stützt sich dabei im Wesentlichen auf die Aussagen der Geschädigten, welche sie für glaubhaft erachtet (angefochtenes Urteil S. 14 ff., 19).