Citation: I 176/03 29.08.2003 E. 3

Bei der Beurteilung des Invaliditätsgrades sind Verwaltung und Vorinstanz zutreffenderweise von einer 60 %igen Tätigkeit im Haushalt und einem 40 %igen ausserhäuslichen Arbeitspensum ausgegangen. Es findet daher die gemischte Methode Anwendung. Die eigentliche Berechnung der Invaliditätsgrade erweckt in doppelter Hinsicht Bedenken: 3.1 Was den Einkommensvergleich für die ausserhäusliche Tätigkeit anbelangt, ist die Vorinstanz unter Hinweis auf die Vernehmlassung der Verwaltung von einem Validenlohn von Fr. 60'591.87 ausgegangen. Basis für diesen Lohn war in zeitlicher Hinsicht das Jahr 1998. Beim Invalidenlohn wurde sodann zu Recht auf die Tabellenlöhne verwiesen. Indessen wurden diese auf das Jahr 2000 indexiert. Damit beruhen die Einkommen nicht auf zeitlich gleicher Grundlage, was den in der Rechtsprechung festgelegten Grundsätzen zur Invaliditätsbemessung (BGE 128 V 175 in fine) widerspricht. 3.2 Beim Invaliditätsgrad in der Haushaltführung hat die Vorinstanz grundsätzlich zu Recht auf einen Bericht vom 3. Mai 2001 abgestellt. In ihrer Stellungnahme im Anhang zu diesem Bericht, vom 9. Mai 2001, führte die Abklärungsperson indessen aus, der Versicherten stünde, da sie nicht berufstätig sei, mehr Zeit zur Verfügung, um ihre Arbeiten auf die guten Phasen zu verlegen. Dieser Betrachtungsweise kann insofern nicht gefolgt werden, als mit Blick auf die Bestimmung des Invaliditätsgrades der Versicherten in der Haushaltführung davon auszugehen ist, diese sei zusätzlich zu 40 % ausserhäuslich berufstätig. Wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu Recht beanstandet wird, wären im Haushalt teilzeitig tätige Personen benachteiligt, wenn ihr Invaliditätsgrad nicht ungeachtet dessen, ob sie die Teilerwerbsfähigkeit verwenden oder nicht, festgesetzt würde. Dies führte dazu, dass einerseits eine Resterwerbsfähigkeit im Sinne eines Teilpensums in ausserhäuslicher Tätigkeit, andererseits eine volle Verfügbarkeit in der Haushaltführung zugemutet würde. Die Haushaltabklärung hat demnach selbst dann unter der Annahme einer ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit zu erfolgen, wenn die versicherte Person keiner solchen nachgeht. Daraus folgt, dass auch eine neue, diesen Aspekt berücksichtigende Haushaltsabklärung vorzunehmen ist.