Citation: 5A_458/2023 E. 7.2

7.2. Vorab beruft der Beschwerdeführer sich umsonst auf die im Scheidungsurteil erwähnten Parteihandlungen: Die Feststellung des Obergerichts, die Beschwerdegegnerin sei im Scheidungsverfahren, an dem sie nicht persönlich teilgenommen hat, nicht gültig vertreten gewesen, ist wie dargelegt nicht zu beanstanden (vgl. vorne E. 6.2). Die Handlungen ihres angeblichen Vertreters an der Scheidungsverhandlung können ihr damit von vornherein nicht angerechnet werden. Dem Obergericht ist folglich keine Verfassungsverletzung vorzuwerfen, indem es nicht auf eine Einlassung auf das Scheidungsverfahren (vgl. Art. 27 Abs. 2 Bst. a IPRG) geschlossen und das Verhalten des angeblichen Vertreters der Ehefrau oder die Tatsache von dessen Auftreten an sich nicht weiter beachtet hat. Ohnehin ist zum Nachweis der gehörigen Ladung die Zustellungsbescheinigung der zuständigen Behörde am Wohnort der Beschwerdegegnerin einzureichen (vgl. vorne E. 3.3). Hierzu bringt der Beschwerdeführer zwar vor, die Vorladung ins Recht gelegt zu haben. Mit den Überlegungen der Vorinstanz, weshalb dieses Schriftstück eine gehörige Ladung der Beschwerdegegnerin nicht nachzuweisen vermöge, insbesondere weil sich aus der bei den Akten liegenden Übersetzung der Adressat nicht ergebe, setzt er sich jedoch nicht auseinander. Hierauf ist daher nicht weiter einzugehen (vgl. vorne E. 2). Damit vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen, dass der Vorinstanz im Zusammenhang mit dem Nachweis der gehörigen Ladung der Beschwerdegegnerin eine Verfassungsverletzung vorzuwerfen wäre.