Citation: 9C_170/2024 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Bearbeitungsgebühren dürften lediglich die angefallenen Kosten decken und hätten in einem angemessenen Verhältnis zum fraglichen Ausstand zu stehen. Bearbeitungskosten von weniger als 10 % würden bereits als grenzwertig gelten. Vorliegend seien "Spesen" von 23 % strittig, die durch die Beschwerdegegnerin nie aufgeschlüsselt oder belegt worden seien. Der Rechtsvorschlag sei nicht gegen die gesamte Spesenforderung erhoben worden, er verlange lediglich einen Beleg der tatsächlichen Umtriebe. Vorliegend könnten maximal Kosten im Wert von aufgerundet Fr. 15.- entstanden sein. Die Vorinstanz handle willkürlich, verstosse gegen Art. 105b KVV, die geltende Rechtsprechung und das Äquivalenzprinzip.