Citation: 9C_216/2020 E. 3.1

3.1. Das Bundesgericht wies die Sache mit Urteil 9C_785/2018 in teilweiser Gutheissung der Beschwerde an das kantonale Gericht zurück. Dabei führte es in E. 6.3 aus: "Nicht gefolgt werden kann dem kantonalen Gericht indessen insoweit, als es auf eine Prüfung des Rentenanspruchs ab dem 1. April 2017 mit der Begründung verzichtete, dem Beschwerdeführer sei aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt worden. Diese Erwägungen implizieren eine über den 31. März 2017 hinausgehende uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers." Wie in der Beschwerde richtig vorgebracht, hat das Bundesgericht damit keine vollständige Arbeitsfähigkeit von (Anfang) 2013 bis (Ende) 2017 festgestellt. Vielmehr liess es in den Folgeerwägungen ausdrücklich offen, ob der implizite Schluss des kantonalen Gerichts auf eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit über den 31. März 2017 hinaus in Anbetracht der medizinischen Aktenlage und insbesondere der handchirurgischen Expertise vom 10. November 2016 vor Bundesrecht standhalte. Diese Frage konnte damals offen bleiben, weil für die Annahme eines Revisionsgrunds bereits genügte, dass die Invaliditätsbemessung neu gestützt auf abstrakte Werte vorzunehmen ist. Anders als die Einwände des Beschwerdeführers suggerieren, stellte das Bundesgericht aber durchaus eine vollständige Arbeitsfähigkeit für den Zeitraum fest, in welchem er bei der B.________ AG angestellt war (1. August 2013 bis 31. März 2017). Ein anderer Schluss wäre denn in Anbetracht des geleisteten Vollzeitpensums, des rentenausschliessenden Einkommens (ohne Soziallohnkomponente) und der wirtschaftlich bedingten Kündigung auch undenkbar. Die in der Expertise von Dr. med. D.________ attestierte Arbeitsfähigkeit von 50 % steht damit in offenem Widerspruch zu den feststehenden damaligen tatsächlichen Gegebenheiten. Zumindest im Lichte der eingeschränkten Kognition des Bundesgerichts (vgl. E. 1.2 hievor) ist demnach nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz im nunmehr angefochtenen Entscheid gestützt auf eine Würdigung der medizinischen Akten schloss, es könne für die Frage der Arbeitsfähigkeit nicht auf die Expertise von Dr. med. D.________ abgestellt werden. Dies umso weniger, als der Gutachter explizit Schwierigkeiten beim Objektivieren der geklagten Überspannung der Prothese einräumte und sich seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ausdrücklich darauf beschränkte, das vom Exploranden behauptete 50 %-Pensum aufgrund der geklagten Schmerzsituation als nachvollziehbar zu bezeichnen.