Citation: 2C_349/2024 E. 1.2

1.2. Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide betreffend ausländerrechtliche Bewilligungen nur zulässig, wenn das Bundesrecht oder das Völkerrecht einen Anspruch auf die Bewilligung einräumt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario). Für das Eintreten genügt, wenn die betroffene Person in vertretbarer Weise dartut, dass potenziell ein solcher Anspruch besteht. Ob tatsächlich ein Aufenthaltsrecht besteht, ist eine materielle Frage und keine Eintretensfrage (BGE 147 I 268 E. 1.2.7; 139 I 330 E. 1.1). Ein landesrechtlicher Anspruch der ledigen Beschwerdeführer gestützt auf Art. 42 Abs. 1 AIG, wie ihn die Beschwerdeführer geltend machen, ist nicht ersichtlich. Gleiches gilt für das Recht auf Achtung des Privatlebens gemäss Art. 8 Ziff. 1 EMRK, nachdem die Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers 1 nach mehr als sechsmonatiger Landesabwesenheit unbestrittenermassen erloschen ist (vgl. BGE 149 I 66 E. 4.8). Nachdem der Beschwerdeführer 1 aber in vertretbarer Weise eine eheähnliche Gemeinschaft zum Beschwerdeführer 2 geltend macht, kann er sich auf einen potenziellen Bewilligungsanspruch gemäss Art. 8 EMRK (Recht auf Achtung des Familienlebens) berufen. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten steht damit grundsätzlich offen.