Citation: 5A_583/2007 06.02.2008 E. 1

1.1 Angefochten ist ein letztinstanzlicher Beschluss über ein Massnahmenbegehren im Rahmen eines Erbteilungsprozesses. Es handelt sich um einen selbständig eröffneten Zwischenentscheid in einer Zivilsache. Gegen ihn kommt die Beschwerde in Zivilsachen dann in Betracht, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 72 Abs. 1, Art. 75 Abs. 1 und Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG). Entsprechend dem Begriff des Nachteils im Sinne des altrechtlichen Art. 87 Abs. 2 OG muss es sich um einen Nachteil rechtlicher Natur handeln, der auch durch einen für den Beschwerdeführer günstigen Entscheid in der Zukunft nicht mehr behoben werden kann (BGE 133 IV 139 E. 4 S. 141; 133 V 477 E. 5.2.1 S. 483). Voraussetzung für die Zulässigkeit der Beschwerde in Zivilsachen ist zudem, dass der Streitwert - nach Massgabe der Hauptsache - den Betrag von 30'000 Franken erreicht (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). 1.2 Im angefochtenen Beschluss wird der Streitwert entgegen Art. 112 Abs. 1 lit. d BGG ausdrücklich als unbestimmt bezeichnet (Dispositiv-Ziffer 6). Auch aus der Beschwerde ergibt sich kein Hinweis auf dessen Höhe. Zudem ist fraglich, ob durch die Abweisung des Massnahmenbegehrens, mit dem die Ausweisung aus der Liegenschaft KTN xxxx verhindert werden sollte, für den Beschwerdeführer ein nicht wieder gutzumachender Nachteil entstehen könnte. Abgesehen davon, dass nach den im angefochtenen Entscheid festgehaltenen Angaben der Beschwerdegegner die Ausweisung des Beschwerdeführers aus den Geschäftsräumlichkeiten (gestützt auf den mietrechtlichen Ausweisungsbefehl des Einzelrichters vom 10. Februar 2006) am 6. Februar 2007 vollzogen worden sein soll, ist nicht ersichtlich, weshalb es dem Beschwerdeführer nicht möglich sein sollte, die in Frage stehende Liegenschaft im Falle einer Ausweisung später wieder zu beziehen, falls sie ihm im Erbteilungsprozess zugewiesen werden sollte. Die angesprochenen Fragen brauchen nicht abschliessend erörtert zu werden: Sollte die Beschwerde in Zivilsachen nicht offen stehen, wäre die Eingabe des Beschwerdeführers als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegenzunehmen (Art. 113 BGG), mit der die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (Art. 116 BGG). Auch im Rahmen einer Beschwerde in Zivilsachen können bei einem Entscheid über vorsorgliche Massnahmen wie dem vorliegenden keine anderen Rügen erhoben werden (Art. 98 BGG). 1.3 Die Verletzung von Grundrechten prüft das Bundesgericht nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Das bedeutet, dass - entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG - klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (BGE 133 III 393 E. 6 S. 397). Bei der Willkürrüge (Art. 9 BV) ist in der erwähnten Form aufzuzeigen, inwiefern der kantonale Entscheid offensichtlich unhaltbar sein, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen bzw. eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzen oder sonst wie in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderlaufen soll (BGE 133 I 149 E. 3.1 S. 153 mit Hinweisen). Auf rein appellatorische Kritik, wie sie allenfalls in einem Berufungsverfahren zulässig ist, wird nicht eingetreten (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261 f. mit Hinweisen).