Citation: 2C_4/2022 E. 6.4

6.4. Die Vorinstanz begründet die Rückfallgefahr des Beschwerdeführers 1 sodann nicht ausschliesslich gestützt auf dessen bisherige Straffälligkeit: Einerseits erwog sie, dass auch das familiäre Umfeld des Beschwerdeführers 1 in den Drogenhandel involviert war, insbesondere die Beschwerdeführerin 2 und deren Verwandte (vgl. vorstehende E. 6.1). Darin sieht sie zu Recht einen individuellen Faktor, der ein zusätzliches Rückfallrisiko begründet. Andererseits bestehe aufgrund der beruflichen und finanziellen Situation des Beschwerdeführers 1 die Gefahr, dass er erneut (gewerbsmässig) Drogendelikte begehen könnte. Die dagegen vorgebrachte berufliche Wiedereingliederung des Beschwerdeführers 1 kann aufgrund der vor Bundesgericht geltenden Novenschranke (Art. 99 Abs. 1 BGG; vgl. vorstehende E. 5.2) nicht berücksichtigt werden. Überdies bleibt die finanzielle Situation des Beschwerdeführers 1 - abgesehen von der Frage der Erwerbstätigkeit - auch aufgrund seiner Verschuldung sowie des Sozialhilfebezugs angespannt (vgl. vorne lit. A.d; nachstehende E. 7.2.2).