Citation: 9C_11/2014 E. 2.1

2.1. Als einzigen rechtlichen Einwand beruft sich der Beschwerdeführer auf den öffentlich-rechtlichen Vertrauensschutz (BGE 136 V 331 E. 4.3 S. 338). In Anbetracht des Verhaltens der Beschwerdegegnerin habe er darauf vertrauen dürfen, dass spätestens mit der zweiten Begutachtung 2011 die im Oktober 2008 auferlegte Schadenminderungspflicht und die damit verbundene Aufforderung dahingefallen seien und keine Wirkung mehr entfalten konnten. Gemäss seinen Ausführungen soll das vertrauensbildende Verhalten der Beschwerdegegnerin in deren Zuwarten bestanden haben, u.a. sinngemäss auch nachdem der Hausarzt am 4. Dezember 2009 schriftlich angegeben habe, die telefonisch angefragten Kliniken für Entzugsbehandlungen, wie die Klinik X.________, hätten ihn wegen fehlender Indikation für eine solche Massnahme abgelehnt.