Citation: 4A_571/2010 31.01.2011 E. 6

Schliesslich kritisieren die Beschwerdeführer die Verlegung der Verfahrenskosten in den kantonalen Verfahren. Dabei verkennen sie, dass sich diese nach § 101 der Zivilprozessordnung des Kantons Solothurn richtet und die Anwendung und Auslegung des kantonalen Zivilprozessrechts vom Bundesgericht einzig unter dem Blickwinkel eines Verstosses gegen Bundesrecht bzw. gegen Bundesverfassungsrecht überprüft werden kann (Art. 95 BGG; BGE 136 I 241 E. 2.4; 134 III 379 E. 1.2 S. 382 f.), was das Vorbringen qualifiziert begründeter Rügen voraussetzt (oben E. 1.4). Der qualifizierten Begründungspflicht nach Art. 106 Abs. 2 BGG werden die Beschwerdeführer mit einem blossen Hinweis auf Art. 9 BV aber nicht gerecht, weshalb auf ihre Kritik an der Kostenverlegung mangels hinreichend substanziierter Verfassungsrügen nicht einzutreten ist.