Citation: 4C.322/2001 15.02.2002 E. 1

1.- Die Beklagte stellte zusammen mit der Berufungsantwort das Begehren, die in Taiwan domizilierte Klägerin sei gestützt auf Art. 150 Abs. 2 OG zu verpflichten, bei der Bundesgerichtskasse eine angemessene Parteientschädigung zu hinterlegen. Nach der Rechtsprechung kommt eine solche Sicherstellung jedoch dann nicht mehr in Frage, wenn im Zeitpunkt der Gesuchstellung die Kosten bereits erwachsen sind (BGE 118 II 87 E. 2; 79 II 295 E. 3 S. 305). Mit der Erstattung der Berufungsantwort waren die Kosten der Beklagten bereits entstanden. Das Begehren um Kostensicherstellung ist deshalb als gegenstandslos abzuschreiben.