Citation: 9C_361/2018 E. 3.1.1

3.1.1. Entgegen den Ausführungen in der Beschwerde ist kein Widerspruch darin zu erblicken, dass die Versicherte in psychischer Hinsicht weitgehend unauffällig sei (Fehlen von psychosozialen Faktoren oder intrapsychischen Konflikten, keine Anhaltspunkte für Verdeutlichung und/oder Aggravation usw.), die Experten im Rahmen der bidisziplinären Begutachtung bei der prognostischen Einschätzung jedoch festhielten, dass in Bezug auf die (unklare) Prognose auch soziale Faktoren wie Selbstlimitierung und subjektive Krankheitsüberzeugungen eine Rolle spielten. Nachdem gemäss Expertise aus psychiatrischer Sicht keine Einschränkungen oder Auffälligkeiten vorliegen, richtet sich die Beurteilung bidisziplinär nach den rheumatologisch-orthopädischen Einschränkungen. In diesem Zusammenhang wurde festgestellt, dass die beklagten Schmerzen zu einer eingeschränkten Belastbarkeit des linken Hüftgelenkes führen würden. Intensität, Ausdehnung und Chronizität der geäusserten Beschwerden seien rheumatologisch-orthopädisch und bildgebend jedoch nur teilweise erklärbar. Auch der behandelnde Dr. med. D.________, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie, wies in seinem Bericht vom 6. März 2014 darauf hin, dass klinisch eine gewisse Diskrepanz zwischen Beschwerden und Befunden bestehen würde. Vor diesem Hintergrund ist die aus rheumatologischer Sicht ergangene Einschätzung einer Selbstlimitierung und subjektiven Krankheitsüberzeugung nachvollziehbar.