Citation: 8C_247/2007 04.12.2007 E. 3

Streitig und zu prüfen ist zunächst, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang eine Arbeitsfähigkeit gegeben ist. 3.1 Die Vorinstanz hat unter einlässlicher Würdigung der gesamten medizinischen Aktenlage, namentlich gestützt auf die Berichte des Dr. med. W.________ vom 5. Mai 2006 und der Klinik H.________ vom 23. Oktober 2006 festgestellt, der Beschwerdeführer sei für eine leichte, leidensangepasste Tätigkeit zu 100% arbeitsfähig. Diese Sachverhaltsfeststellung ist für das Bundesgericht verbindlich, ausser wenn sie offensichtlich unrichtig oder unvollständig ist. Von unvollständiger Tatsachenfeststellung, die nach Art. 105 Abs. 2 BGG als Rechtsverletzung gilt, könnte nur gesprochen werden, wenn bezüglich einer rechtserheblichen Tatsache (z.B. hinsichtlich des Gesundheitsschadens, des funktionellen Leistungsvermögens, der verfügbaren psychischen Ressourcen, der medizinisch zumutbaren restlichen Arbeitsfähigkeit etc.) keine gerichtliche Feststellung getroffen worden ist. Dies ist hier nicht der Fall. 3.2 Der Beschwerdeführer rügt sodann eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts und bringt vor, die Arztberichte äusserten sich nicht oder nur ungenügend über seine Arbeitsfähigkeit. Die Berichte des Dr. med W.________ und der Klinik H.________ führen im Wesentlichen übereinstimmende Diagnosen auf. Was die Ausführungen zur Arbeitsfähigkeit betrifft, äussert sich der Bericht der Klinik H.________ zwar, wie der Beschwerdeführer anführt, nicht selbst zur Arbeitsfähigkeit, verweist aber für diesen Punkt auf die Beurteilung durch Dr. med. W.________. Dass sich die IV-Stelle für die Festsetzung der Arbeitsfähigkeit nur auf den Bericht des Dr. med. W.________ stützt, ist von der Vorinstanz zu recht nicht beanstandet worden. Aufgrund der übereinstimmenden Diagnosen und fehlenden Hinweisen auf eine Arbeitsunfähigkeit in einer leichten leidensangepassten Tätigkeit im Bericht der Klinik H.________ drängt sich kein abweichendes Vorgehen auf. Auch der Einwand des Versicherten, die Angaben zur Arbeitsfähigkeit des Dr. med. W.________ seien ungenügend, weil er keinen genauen Zeitpunkt dafür angibt, ab wann der Beschwerdeführer wieder zu 100% arbeitsfähig sein wird, vermag daran nichts zu ändern. Entgegen seiner Annahme, ist hier davon auszugehen, dass Dr. med. W.________ seine Stellungnahme zur Arbeitsfähigkeit auf den Zeitpunkt der Berichterstattung bezog. Somit kann seiner Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ausschlaggebendes Gewicht beigemessen werden. Im angefochtenen Entscheid ist demnach der relevante Sachverhalt, namentlich die zumutbare Arbeitsfähigkeit des Versicherten, weder offensichtlich unrichtig noch rechtsverletzend festgestellt worden, sodass er für das Bundesgericht verbindlich ist. Im vorinstanzlichen Verzicht auf zusätzliche Beweisvorkehren liegt ebenfalls keine Bundesrechtsverletzung, weshalb die Vorbringen in der Beschwerde nichts ändern. 3.3 Die beiden vom Beschwerdeführer neu vorgelegten Arztberichte des Dr. med. W.________ vom 26. März 2007 und 2. Mai 2007 sind nicht zu berücksichtigen, da sie lediglich den weiteren Verlauf der Krankheit dokumentieren und für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im hier massgebenden Zeitraum bis zum 29. September 2006 nicht relevant sind. Die genannten Berichte können allenfalls im Rahmen einer Neuanmeldung eingereicht werden (Art. 87 Abs. 4 in Verbindung mit Abs. 3 IVV). Revisionsrechtlich unerheblich und daher prozessual unzulässig ist ferner der nach Abschluss des Schriftenwechsels eingereichte Bericht des Dr. med. W.________ vom 24. September 2007, weshalb er unbeachtlich ist (BGE 127 V 353).