Citation: 9C_573/2023 E. 8.4

8.4. Der Beschwerdeführerin ist insoweit zuzustimmen, als sie rügt, das kantonale Gericht hätte die Überbindung von Kosten in dieser Höhe begründen müssen. Es ist zwar anzunehmen, dass sich die Vorinstanz für das Massliche auf die Honorarrechnung des Gutachters vom 30. März 2023 stützte, welche in ihrem Urteil indessen mit keinem Wort erwähnt wurde (d.h. weder im Sachverhalt noch in den Erwägungen) und im Übrigen auch in den dem Bundesgericht vorliegenden Unterlagen fehlt. Den Akten lässt sich lediglich entnehmen, dass die Vorinstanz Prof. Dr. med. B.________ anlässlich der Auftragserteilung am 11. Oktober 2022 aufforderte, mit dem Gutachten eine "detaillierte, nach den einzelnen Positionen aufgegliederte Kostennote" einzureichen, und eine Kopie der nach der Gutachtenserstellung bei ihr eingegangenen Rechnung vom 30. März 2023 den Parteien mit Verfügung vom 6. April 2023 zur Kenntnisnahme zustellte (weil die Akten liquid sind, kann das Bundesgericht den Sachverhalt diesbezüglich ergänzen). Eine Auseinandersetzung mit dem von Prof. Dr. med. B.________ in Rechnung gestellten Honorar wäre nur schon deshalb angezeigt gewesen, weil der Betrag von Fr. 16'560.- das für ein monodisziplinäres Gerichtsgutachten üblicherweise zu Erwartende deutlich überstieg (vgl. beispielsweise Urteile 8C_98/2023 vom 10. August 2023: Fr. 10'000.- [auszugsweise veröffentlicht in: SVR 2023 UV Nr. 52 S. 184]; 8C_60/2023 vom 14. Juli 2023: Fr. 11'352.50; Urteil 9C_13/2012 vom 20. August 2012: Fr. 6'774.- [auszugsweise veröffentlicht in: SVR 2013 IV Nr. 1 S. 1], je Sachverhalt Bst. B). Unter diesen Umständen rechtfertigt es sich, die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie sich mit der (in den eingereichten Akten fehlenden) Kostennote vom 30. März 2023 auseinandersetze und über die Höhe des von der IV-Stelle zu tragenden Gutachterhonorars neu entscheide.