Citation: 6A.97/2001 05.03.2002 E. 2

2.- Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung der Verfahrensgrundsätze von Art. 9 und 29 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK. Die Vorinstanz habe Akten der Strafbehörden beigezogen, ohne die Parteien zu informieren. Daraus werde ein Polizeirapport zitiert, der 10 Tage nach dem Vorfall von einem Polizeibeamten aus dem Gedächtnis geschrieben worden sei, weshalb eine Verhandlung mit Konfrontationseinvernahme dieses Polizeibeamten als Zeugen vorgeschrieben gewesen wäre. Der Beschwerdeführer habe diesen Antrag nicht früher gestellt, weil er vorher davon nichts gewusst habe. Bereits das Departement des Innern zitierte mehrfach den dem Beschwerdeführer angeblich unbekannten Polizeirapport, und zwar jedes Mal ausdrücklich mit Angabe des Datums vom 1. September 1999. Wie der Beschwerdeführer unter diesen Umständen behaupten kann, erst anhand der vorinstanzlichen Begründung habe er erkannt, dass es sich wohl nicht um den von ihm unterzeichneten Rapport (vom 21. August 1999) habe handeln können, ist nicht nachvollziehbar. Im Übrigen hatte schon das Strassenverkehrsamt am 26. November 1999 vor Erlass seiner Verfügung den Beschwerdeführer darauf hingewiesen, dass ihm während der Frist zur Stellungnahme die Akten zur Einsicht offen stünden. Der Beschwerdeführer hatte somit im kantonalen Verfahren Gelegenheit zur Akteneinsicht bzw. die Möglichkeit, ein diesbezügliches Gesuch zu stellen, und hätte im Anschluss daran auch ihm gut scheinende Beweisbegehren formulieren können. Da er dies nicht tat, ist auf die erhobenen Verfassungsrügen nicht einzutreten. Dasselbe gilt hinsichtlich seiner Bestreitung, er habe auf 5 - 8 Meter auf das vorausfahrende Fahrzeug aufgeschlossen. Denn im kantonalen Verfahren hat er diesen von allen drei Instanzen angenommenen Abstand zum Vorderfahrzeug nie bestritten.