Citation: 8C_285/2021 E. 5.2.3

5.2.3. 5.2.3.1. Der Beschwerdeführer beruft sich jedoch darauf, dass ihm laut Asim-Gutachten infolge fehlender Ressourcenlage die Fähigkeit zur beruflichen Umstellung fehle. Deshalb seien nicht nur niederschwellige Eingliederungsversuche seiner langjährigen Arbeitgeberin, sondern auch die berufliche Abklärung in der Stiftung E.________ für berufliche Integration ab 8. September 2015 gescheitert. Trotz intakter Motivation könne er seine Arbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht mehr verwerten. Zwar stellten die Asim-Gutachter anlässlich der interdisziplinären Gesamtbeurteilung ausdrücklich fest, aufgrund des klinischen Eindrucks in der Exploration und der Darstellungsweise des Beschwerdeführers sei sehr gut vorstellbar, "dass er Briefe ohne Zeitdruck mit manuellen bzw. papiernen Registrier- und Bestätigungsprozeduren in einem gut bekannten (quasi in seinem eigenen) Wohnumfeld verteilen könnte." Trotzdem fügten sie an, die Weiterentwicklung seiner angestammten Tätigkeit zu einer leidensangepassten Beschäftigung "scheine für ihn aber nicht mehr zu bewältigen zu sein." 5.2.3.2. Steht mit dem kantonalen Gericht fest, dass gemäss beweiswertigem Asim-Gutachten kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden fachärztlich lege artis diagnostiziert werden konnte, erübrigt sich die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens. Denn eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit kann nur dann anspruchserheblich sein, wenn sie Folge einer Gesundheitsbeeinträchtigung ist (BGE 141 V 281 E. 2.1; 130 V 396). Für die Annahme einer rentenbegründenden Invalidität aus psychiatrischen Gründen fehlt es hier gemäss Asim-Gutachten jedenfalls an einer psychiatrischen, lege artis gestellten Diagnose (vgl. Urteil 8C_407/2020 vom 3. März 2021 E. 4.1 mit Hinweisen; vgl. BGE 141 V 281).