Citation: 9C_31/2022 E. 3.1

3.1. Unter den Verfahrensbeteiligten herrscht Einigkeit darüber, dass sämtliche Voraussetzungen für die Ausrichtung eines reglementarischen Todesfallkapitals an die Beschwerdeführerin als langjährige Lebenspartnerin des verstorbenen Versicherten vorliegen und sie einzige anspruchsberechtigte Person im Sinne von Art. 21 Abs. 2 lit. c des Vorsorgereglements ist. Zu Diskussionen Anlass gibt die Bemessung des ihr auszurichtenden Todesfallkapitals. Fraglich ist dabei, ob die im Vorsorgeplan festgelegte Höhe des Todesfallkapitals sowie die begriffliche Auslegung des im Zeitpunkt des Versicherungsfalls massgeblichen Alterskontoguthabens auf eine höhere als die im Umfang von Fr. 44'743.84 ausbezahlte Leistung schliessen lassen.