Citation: 6B_328/2021 E. 2.3.2

2.3.2. Der Wahrheitsbeweis im Sinne von Art. 173 Ziff. 2 StGB kann bereits deshalb nicht als erbracht gelten, weil der Beschwerdeführer nicht behauptet, gegen den Beschwerdegegner 2 sei ein Schuldspruch wegen Betrugs ergangen. Ebenso wenig kann sich der Beschwerdeführer auf den Gutglaubensbeweis berufen. Die Vorinstanz legt im angefochtenen Entscheid vielmehr dar, der Beschwerdeführer hätte hinreichend Zeit und auch Gelegenheit gehabt, die Betrugsvorwürfe, die er seit mehreren Jahren gegen den Beschwerdegegner 2 erhebe, strafrechtlich oder allenfalls zivilrechtlich beurteilen zu lassen (angefochtenes Urteil E. 3.5.4 S. 16 f.).