Citation: 9C_212/2017 E. 2.4

2.4. Die von Rechtsanwältin Melina Tzikas im Namen von A.________ am 15. November 2016 beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich eingereichte Beschwerde richtete sich gegen eine Verfügung der IV-Stelle des Kantons Solothurn vom 17. Oktober 2016, mit welcher der Versicherten unter Hinweis auf den Rentenbeginn am 1. August 2013 ab 1. November 2016 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zugesprochen wurde. Diese Verfügung - wie auch die spätere Verfügung vom 6. Dezember 2016 betreffend den Zeitraum vom 1. August 2013 bis 31. Oktober 2016 - wurden fälschlicherweise von der IV-Stelle des Kantons Solothurn erlassen, worauf in der Beschwerde hingewiesen wurde. Ebenso hielt die Rechtsvertreterin fest, dass es sich korrekterweise um eine Vefügung der IV-Stelle des Kantons Zürich handle. Auch wenn dies zutrifft, hat sich das angerufene Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, das sich als örtlich unzuständig erklärt hat, keine Bundesrechtsverletzung vorwerfen zu lassen (vgl. Art. 69 Abs. 1 lit. a IVG). Die örtliche Unzuständigkeit des angerufenen Sozialversicherungsgerichts ist für die Beschwerdeführerin 2 erkennbar gewesen, wenn sie sich auf Seite 1 der Verfügungen verlassen hat, welche im Briefkopf als verfügende Instanz die IV-Stelle des Kantons Solothurn anführen. Hingegen kann Rechtsanwältin Melina Tzikas keine mangelnde Sorgfalt in der Berufsausübung vorgeworfen werden. Sie hat erkannt, dass die IV-Stelle des Kantons Solothurn versehentlich als verfügende Behörde aufgetreten ist, obwohl die IV-Stelle des Kantons Zürich zum Erlass der Rentenverfügungen zuständig gewesen wäre, und sie hat die IV-Stelle des Kantons Zürich auf diesen Fehler telefonisch aufmerksam gemacht. Zudem ist sie mit einer Mail an die Verwaltung gelangt. Angesichts der von ihr im Hinblick auf die Herbeiführung des gesetzlichen Zustandes unternommenen Schritte verletzt die sinngemässe Anwendung der vorstehend zitierten Rechtsprechung (E. 2.3 hievor) auf den vorliegenden Fall Bundesrecht, hat Rechtsanwältin Melina Tzikas doch nicht elementarste Vorsichtsgebote missachtet. Es besteht daher keine Grundlage, um ihr die Gerichtskosten des vorinstanzlichen Verfahrens aufzuerlegen.