Citation: 6B_188/2017 E. 1.4

1.4. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Ausführungen der Vorinstanz nur ungenügend auseinander und zeigt nicht auf, weshalb diese offensichtlich unhaltbar und damit geradezu willkürlich sein könnten. Die Vorinstanz legt schlüssig dar, weshalb sie zur Überzeugung gelangt, der Beschwerdeführer habe sich durch sein Verhalten einer Kontrolle durch die Polizei entziehen wollen. Ihre Ausführungen lassen keine Willkür erkennen. Der Beschwerdeführer macht demgegenüber sinngemäss geltend, er habe sich in einem Sachverhaltsirrtum (Art. 13 StGB) über das Vorliegen einer rechtfertigenden Sachlage befunden, die ihn dazu berechtigt habe, zu flüchten und sich mit Händen und Füssen gegen die Festhaltung durch die Polizeibeamten zu wehren. Dieser Argumentation durfte die Vorinstanz, ohne in Willkür zu verfallen, keinen Glauben schenken. Die Vorinstanz erkennt zwar, dass der Beschwerdeführer bei der Polizeikontrolle ein gewisses Unbehagen empfunden haben mag. Unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden ist jedoch, wenn sie darin nicht den Grund für den Fluchtversuch des Beschwerdeführers und dessen Schläge mit Händen und Füssen sieht, sondern diese vielmehr auf dessen Angst vor möglichen Auswirkungen der Rapportierung durch die Polizei auf seine Arbeitsstelle zurückführt. Zutreffen mag auch, dass die Übersetzung der chinesischen Aussagen des Beschwerdeführers mit gewissen Schwierigkeiten verbunden war. Dass und inwiefern die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Ungenauigkeiten bei der Übersetzung seiner Aussagen (vgl. Beschwerde S. 4 und die dort zitierten zwei Beispiele) einen Einfluss auf die vorinstanzliche Beweiswürdigung hätten haben können, ist jedoch weder dargetan noch ersichtlich. Die vorinstanzliche Beweiswürdigung hält auch insofern einer Willkürprüfung stand. Die Rügen des Beschwerdeführers sind unbegründet, soweit sie den gesetzlichen Begründungsanforderungen überhaupt zu genügen vermögen.