Citation: 5A_561/2019 E. B

Der Beklagte erhob am 16. April 2018 Berufung mit dem Antrag, die Klage abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Der Schriftenwechsel schloss im Januar 2019 mit der Quadruplik und einer weiteren Noveneingabe der Kläger und dem Verzicht des Beklagten, dazu Stellung zu nehmen. Das Obergericht des Kantons Thurgau erkannte die Berufung teilweise als begründet (Dispositiv-Ziff. 1) und entschied am 27. Februar 2019 neu wie folgt: «2. a) Die Rechtsbegehren 1.1, 1.2 und 1.3 (Beseitigungsklagen) werden zufolge faktischer Anerkennung als erledigt abgeschrieben. b) Die Eventualbegehren 1.1, 1.2 und 1.3 (eventuelle Feststellungsklagen) werden zufolge Gegenstandslosigkeit als erledigt abgeschrieben. c) Das Rechtsbegehren 2 (Feststellungsklage) von B.________ wird teilweise geschützt. aa) Es wird festgestellt, dass der Berufungskläger mit den Äusserungen "B.________ könnte ja auch mal aufhören, alle als linksextrem-jüdisch zu bezeichnen, die seinen Antisemitismus nicht teilen." und "Ja klar, der B.________ verbreitet auch schon seit Jahrzehnten seine antisemitischen Texte." am 16. Juni 2016 auf der Facebook-Seite des Vereins C.________) die Persönlichkeit von B.________ widerrechtlich verletzt hat. bb) Es wird festgestellt, dass der Berufungskläger mit der Äusserung "Er wurde deswegen mehrmals verurteilt." am 16. Juni 2016 auf der Facebook-Seite des Vereins C.________ die Persönlichkeit von B.________ widerrechtlich verletzt hat. d) Das Rechtsbegehren 2 (Feststellungsklage) des Vereins C.________ wird abgewiesen. »