Citation: 2C_1050/2016 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer lebte vom 27. Mai 2000 bis zum 15. Januar 2004 mit seiner Gattin und mit seinem Mitte 2003 geborenen Sohn damit rund sechs Monate zusammen, bevor die Ehegemeinschaft im Januar 2004 aufgelöst und die Ehe am 4. Mai 2007 geschieden wurde. Damals bestand die Regelung von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG noch nicht, weshalb auch kein entsprechender Anspruch gestützt auf das innerstaatliche Recht "fort"dauern konnte, auch wenn die kantonalen Behörden in der Folge während Jahren die Bewilligung des Beschwerdeführers ermessensweise jeweils erneuerten. Würde angenommen, der Anspruch nach Art. 50 AuG sei nach der Scheidung am 1. Januar 2008 entstanden, durfte die Vorinstanz ohne Verletzung von Bundesrecht davon ausgehen, dass der Beschwerdeführer nicht als "erfolgreich" integriert gelten konnte. Bei der Prüfung der Integrationskriterien verfügen die zuständigen kantonalen Behörden über einen gewissen Beurteilungsspielraum (vgl. Art. 96 Abs. 1 AuG sowie das Urteil 2C_64/2014 vom 27. Januar 2015 E. 3 mit Hinweisen; bestätigt im Urteil 2C_1125/2014 vom 9. September 2015 E. 3.2.1). Diesen haben sie hier nicht überschritten: Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann nicht von einer erfolgreichen Integration gesprochen werden, wenn die ausländische Person nicht ein Erwerbseinkommen erwirtschaftet, welches die Kosten ihrer Lebenshaltung zu decken vermag, und sie während einer substanziellen Dauer Sozialleistungen beziehen musste (vgl. das Urteil 2C_1125/2014 vom 9. September 2015 E. 3.2.2 mit Hinweisen). Nach dem verbindlich festgestellten Sachverhalt wurde der Beschwerdeführer zwischen November 2000 und Februar 2008 mit rund Fr. 50'000.-- von der öffentlichen Hand unterstützt. Am 3. April 2000 ist er wegen Sachbeschädigung zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 5 Tagen, am 7. April 2004 zu einer solchen von 14 Tagen wegen mehrfacher Drohung sowie Missbrauchs einer Fernmeldeanlage und am 17. Oktober 2006 zu einer Busse von Fr. 300.-- wiederum wegen Sachbeschädigung verurteilt worden; das Migrationsamt des Kantons Zürich verwarnte ihn hierauf am 28. Februar 2007 und stellte ihm für den Fall weiterer Klagen schwerwiegendere Sanktionen in Aussicht. Mit Strafbefehl vom 5. November 2015 wurde der Beschwerdeführer mit einer bedingten Geldstrafe von 120 Tagessätzen à Fr. 50.-- sowie einer Busse von Fr. 1'000.-- wegen Pfändungsbetrugs und Ungehorsams im Betreibungs- und Konkursverfahren bestraft. Beruflich bemühte er sich zwar regelmässig um Arbeit, doch waren seine Anstellungen jeweils zeitlich - teilweise auf wenige Monate - beschränkt; es gelang ihm nie, auf dem ersten Arbeitsmarkt längerfristig mit einer existenzsichernden Arbeitstätigkeit Fuss zu fassen. Soweit er auf ein künftig in Aussicht stehendes dauerndes Anstellungsverhältnis verweist, kann diesem als unzulässiges Novum - wie bereits dargelegt (vgl. oben E. 2.2) - keine Rechnung getragen werden.