Citation: 5A_649/2014 E. A

Im Pfändungsverfahren Nr. xxxx wurde A.________ am 24. Mai 2014 als Schuldner an seinem Domizil über seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse einvernommen. Am 10. Juni 2014 setzte das Betreibungsamt Bern-Mittelland, Dienststelle Mittelland, zur Einkommenspfändung das Existenzminimum auf Fr. 5'003.45/Monat fest, ermittelte eine pfändbare Quote von Fr. 305.-- und zeigte dem Arbeitgeber von A.________ an, dass der entsprechende Anteil vom Monatslohn dem Betreibungsamt abzuliefern sei. Das Betreibungsamt berücksichtigte dabei zu Gunsten von A.________ Unterstützungszahlungen von Fr. 700.-- an seine in Thailand lebende Ehefrau, nicht jedoch einen Betrag von Fr. 200.-- für auswärtige Verpflegung. A.________ beklagte sich mit Email vom 16. Juni 2014 über die Nichtberücksichtigung der auswärtigen Verpflegung. Am 25. Juni 2014 revidierte das Betreibungsamt die Existenzminimum-Berechnung und billigte A.________ nunmehr einen Betrag für auswärtige Verpflegung zu, strich jedoch die Unterhaltszahlung an seine Ehefrau aus seinem Existenzminimum. Die pfändbare Quote erhöhte es im Ergebnis um Fr. 500.-- auf Fr. 805.-- pro Monat.