Citation: 6B_502/2023 E. 4.3.1

4.3.1. Nach den vorinstanzlichen Feststellungen liess der Beschwerdeführer fünf Rechnungen für Büromobiliar und EDV-Anlagen von total Fr. 101'736.40 erstellen und durch eine Drittperson bei der Buchhaltung zur Nachbuchung für das Geschäftsjahr 2013 einreichen. Die fingierten Rechnungen habe der Beschwerdeführer als von ihm privat bezahlte Investitionen verbuchen lassen, um damit seine Schulden aus dem Kontokorrentverhältnis und dem Aktionärsdarlehen zu verringern. Dadurch habe sich die finanzielle Lage der B.________ AG weiter verschlechtert. Die unwahren Rechnungen seien nur erstellt worden, weil sich die Buchhaltung geweigert habe, ohne entsprechende Belege Buchungen vorzunehmen. Als Buchhaltungsbelege für die B.________ AG sei den Rechnungen erhöhte Glaubwürdigkeit und dadurch Urkundenqualität zugekommen. Die Nachbuchung der unwahren Rechnungen hätten zur Folge gehabt, dass die Jahresrechnungen der B.________ AG verfälscht worden seien. Damit habe der Beschwerdeführer den Tatbestand der Falschbeurkundung mit Wissen und Willen erfüllt.