Citation: 6B_33/2016 E. 2.3.1

2.3.1. Den Beweisantrag auf Befragung der aktuellen Lebenspartnerin des Beschwerdeführers weist die Vorinstanz ab mit der Begründung, dass die ihm vorgeworfenen Taten mit fünf und siebeneinhalb Jahren schon lange zurück lägen, weshalb seine jetzige Freundin dazu nichts sagen könne. Im Tatzeitpunkt habe der Beschwerdeführer sie noch nicht einmal gekannt. Ausserdem liege dem Gericht eine schriftliche Stellungnahme von ihr vor. Beweise müssten im Rechtsmittelverfahren nur abgenommen werden, wenn es unerlässlich erscheine, was in casu nicht der Fall sei (Hauptverhandlungsprotokoll, pag. 1748). Da der Beschwerdeführer und seine Partnerin sich im Zeitpunkt der ihm vorgeworfenen Taten noch gar nicht kannten, durfte die Vorinstanz willkürfrei zur Überzeugung gelangen, deren Befragung werde nichts zur Klärung des massgebenden Sachverhalts beitragen und an ihrer Würdigung der bereits vorhandenen Beweise nichts ändern.