Citation: 2C_155/2020 E.

Der Steuerpflichtige gelangte mit verwaltungsgerichtlicher Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, das diese mit Entscheid WBE.2019.183 vom 11. Dezember 2019 abwies. Das Verwaltungsgericht erwog, dass der Steuerpflichtige im Zeitpunkt der Umzonung der Stammparzelle kein Gesuch um eine zweiphasige Abrechnung gestellt habe, was er jetzt aber für sich beanspruche und sich hierzu auf das Urteil 2C_708/2010 vom 28. Januar 2011 berufe. Ebenso wenig habe er im Zeitpunkt der Abparzellierungen für eine logische Sekunde die Überführung ins Privatvermögen (Privatentnahme) und von dort in das nicht-landwirtschaftliche Geschäftsvermögen angestrebt. Vielmehr habe er die in den Jahren 2010 und 2011 erzielten Gewinne der Grundstücke 1 und 2 verbucht, eine Ersatzbeschaffungsrückstellung gebildet und teils eine Ersatzbeschaffung vorgenommen. Erst später - nach dem Verkauf der Grundstücke 3 und 4 - habe er versucht, den Sachverhalt zu gestalten, als ob er von Anbeginn weg im Sinne des Urteils 2C_708/2010 vorgegangen sei. Der Steuerpflichtige habe aufgrund der Veräusserung der beiden ersten Parzellen im Konto 2825 Ersatzbeschaffungsrückstellungen von Fr. 325'000.-- bzw. Fr. 162'500.-- gebildet. Den Verkauf des dritten und vierten Grundstücks habe er in der Jahresrechnung 2011 nicht verbucht und in der Steuererklärung auch nicht deklariert. Mit Blick darauf habe die Veranlagungsbehörde zugunsten des Steuerpflichtigen angenommen, dass er in der Steuerperiode (auch) im Umfang von Fr. 764'200.-- eine Ersatzbeschaffungsrückstellung habe bilden wollen. Dadurch habe die Veranlagungsbehörde aber auch zu erkennen gegeben, dass sie an der Besteuerung festhalte. Der Steuerpflichtige habe seinerseits die Veranlagungsverfügung 2011 unangefochten in Rechtskraft erwachsen lassen. In der Eingangsbilanz per 1. Januar 2012 habe keine Ersatzbeschaffungsrückstellung (mehr) bestanden. Da der Steuerpflichtige die Veräusserung der Grundstücke 3 und 4 nicht verbucht habe, sei die Jahresrechnung 2012 insofern nicht massgeblich. Der Steuerpflichtige habe mit seinem Vorgehen klargemacht, dass er nur einen geringen Teil des beim Verkauf der Parzellen 3 und 4 erzielten Gewinns mit der Einkommenssteuer erfasst haben wolle, während der grössere Teil mit der Grundstückgewinnsteuer abzurechnen sei. Ebenso klar sei indes, dass er für diese Gewinne keine Ersatzbeschaffungsrückstellung bilden wolle, weshalb nicht zu beanstanden sei, wenn der Gewinn aus dem Verkauf der Grundstücke 3 und 4 in der Steuerperiode 2012 besteuert werde. Im Übrigen sei der angefochtene Entscheid unbestritten geblieben.