Citation: 9C_87/2007 25.07.2007 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts. 2.1 Die Feststellung des Gesundheitsschadens, d.h. die Befunderhebung und die gestützt darauf gestellte Diagnose, betrifft ebenso eine Tatfrage wie die Prognose. Ebenfalls um Tatfragen handelt es sich bei medizinischen Einschätzungen über das verbliebene funktionelle Leistungsvermögen oder (wichtig vor allem bei psychischen Gesundheitsschäden) über das Vorhandensein und die Verfügbarkeit von Ressourcen im Einzelfall. Bei der Bemessung der Arbeits(un)fähigkeit handelt es sich in kognitionsrechtlicher Hinsicht ebenfalls um eine Frage tatsächlicher Natur - zumindest soweit auf konkreter Beweiswürdigung und nicht auf allgemeiner Lebenserfahrung beruhend -, deren Beantwortung durch das kantonale Gericht das Bundesgericht grundsätzlich bindet (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397). 2.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe vor der Vorinstanz dargelegt, dass er seit dem Frühjahr 2005 auch wegen Depressionen, Orientierungslosigkeit u.s.w. in medizinischer Behandlung stehe. Mit ärztlichem Zeugnis des Dr. med. H.________ vom 13. Februar 2006 sei dies medizinisch bestätigt und dargelegt worden, dass er auch in einer angepassten Tätigkeit nur zu 50 % arbeitsfähig sei. Dieses Zeugnis habe das kantonale Gericht ignoriert. Davon kann indessen nicht die Rede sein. Das kantonale Gericht hat sich eingehend mit sämtlichen medizinischen Unterlagen befasst und ist zum Schluss gekommen, dass die Handgelenksverletzung vollständig verheilt sei und der Beschwerdeführer diesbezüglich an keinen Restbeschwerden mehr leide, welche seine Erwerbsfähigkeit beeinträchtigten. Was die unklaren Glutealbeschwerden betreffe, sei er für alle Tätigkeiten, ausser längerem Sitzen, voll arbeitsfähig. Sodann befasste sich das kantonale Gericht entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers mit dem Bericht des Hausarztes Dr. med. H.________ vom 13. Februar 2006 und kam zum Schluss, dass dieses Zeugnis keinen invalidenversicherungsrechtlich relevanten psychischen Gesundheitsschaden in dem bis zum Erlass des Einspracheentscheids relevanten Zeitpunkt (13. Dezember 2005) glaubhaft darlege. Es sei somit mit der IV-Stelle davon auszugehen, dass der Versicherte für Tätigkeiten in wechselnder Position voll arbeitsfähig sei. Die in der Beschwerde erhobenen Einwände vermögen diese vorinstanzliche Schlussfolgerung nicht in Zweifel zu ziehen, da die einlässlich und nachvollziehbar begründete Tatsachenfeststellung einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit durch das kantonale Gericht in Würdigung des Berichtes von Dr. med. H.________ vom 13. Februar 2006 erfolgt und jedenfalls nicht offensichtlich unrichtig ist und daher im Rahmen der Kognition nach Art. 105 Abs. 2 BGG stand hält. Unter diesen Umständen ist schliesslich auch die Auffassung des kantonalen Gerichts, der Sachverhalt sei genügend abgeklärt, nicht offensichtlich unrichtig oder unvollständig.