Citation: 8C_437/2023 E. 1.2.1

1.2.1. Durch den vorliegend angefochtenen Rückweisungsentscheid zur Fortsetzung der Sachverhaltsermittlung wird die Beschwerde führende IV-Stelle verpflichtet, "berufsberaterisch" abzuklären, welche berufliche Qualifikation der Beschwerdegegner durch seine langjährige Tätigkeit im Bereich Garten-/Zaunbau (auch unter Berücksichtigung der konkreten Tätigkeit als Geschäftsführer) erworben habe und wie hoch sein Einkommen auf dem allgemeinen und ausgeglichenen Arbeitsmarkt für entsprechend qualifizierte, gesunde Arbeitnehmer im Januar 2020 gewesen wäre. Dieses Einkommen sei als Valideneinkommen in den Einkommensvergleich einzusetzen. Das abgerechnete, im Auszug aus dem Individuellen Konto (IK) ausgewiesene Erwerbseinkommen sei nicht massgebend. Es müsse vielmehr auf das objektiv erzielbare Einkommen abgestellt werden, da sich die Erwerbsfähigkeit als versichertes Gut durch das Erwerbspotential definiere. Die IV-Stelle hat hingegen in ihrer Verfügung vom 4. November 2022 zur Festlegung des Valideneinkommens auf die im IK-Auszug aufgelisteten Erwerbseinkommen abgestellt, weil sie es als überwiegend wahrscheinlich erachtete, dass der Beschwerdegegner ohne Gesundheitsschaden kein höheres Erwerbseinkommen erzielt hätte.