Citation: 6B_284/2015 E. 3.2

3.2. In Bezug auf die beantragte amtliche Verteidigung verweist die Vorinstanz auf die Ausführungen des Regionalgerichts, wonach die mündlichen Aussagen und schriftlichen Eingaben des Beschwerdeführers aufzeigen, dass er sich in Sprache und Schrift problemlos ausdrücken kann und in der Lage ist, seinen Standpunkt zu vertreten. Seine rechtlichen Erwägungen und aufgeworfenen Beweisverwertungsfragen verdeutlichten, dass er sich im Verfahren zurecht finde und zu verteidigen wisse. Die Vorinstanz stellt fest, der Beschwerdeführer lege nicht dar, inwiefern diese Ausführungen des Regionalgerichts unzutreffend sein sollen. Er sei der vorliegenden Strafsache allein gewachsen gewesen und habe keiner amtlichen Verteidigung bedurft (S. 3/4 E. 3.2). Vor Bundesgericht macht der Beschwerdeführer geltend, sein schulischer Stand reiche nicht aus, um als Beschwerdeführer zu genügen. Weil er sich nicht in Sprache und Schrift problemlos ausdrücken könne, übernehme sein Vater alle schriftlichen Arbeiten. Abgesehen davon, dass der Beschwerdeführer seine Behauptung nicht nachweist, vermag er damit nicht darzutun, dass die kantonalen Richter in Willkür verfallen wären. Gemäss deren Feststellungen machte er nicht nur in den schriftlichen Eingaben, sondern auch in mündlichen Aussagen den Eindruck, sich verständlich ausdrücken und seinen Standpunkt vertreten zu können. Diese Feststellung vermag der Beschwerdeführer allein mit dem Hinweis auf seine angeblich mangelhafte schulische Ausbildung nicht zu widerlegen.