Citation: 6B_553/2022 E. 3.3.4

3.3.4. Die Beschwerdeführer weisen wohl auf "begründete Beweisanträge" hin (Beschwerde Ziff. 18) und rügen in gleichlautenden Vorbringen, dass die Staatsanwaltschaft und die Vorinstanz angesichts der verdächtigen Überweisungen und trotz Antrags keinerlei weitere Einvernahmen durchführen liessen, verletze die Art. 6 und 7 sowie Art. 319 Abs. 1 lit. a StPO (Beschwerde Ziff. 42, 48, 54, 60, 75, 78, 88 ff.). Weiter bringen sie vor, zudem handle es sich bei den vorinstanzlichen Ausführungen, dass weitere Beweismittel "nicht ersichtlich" seien und die Beschwerdeführer nicht dargetan hätten, "welche weiteren Beweiserhebungen warum erfolgversprechend sein könnten", um eine offensichtlich unrichtige und auf Rechtsverletzungen beruhende Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 BGG. Denn sie hätten in ihren Strafanzeigen und in ihrer Eingabe vom 17. Februar 2020 dargelegt, welche weiteren Beweiserhebungen warum erfolgversprechend seien (Beschwerde Ziff. 85). Dem ist nicht zuzustimmen. Die Vorinstanz begründet die Nichtanordnung weiterer Beweismassnahmen in einer Gesamtbetrachtung unter dem Titel von Art. 146 StGB in Verbindung mit Art. 319 Abs. 1 lit. a StPO. Dagegen wenden die Beschwerdeführer lediglich und zutreffend ein, dass sie Beweisanträge stellten und diese als erfolgversprechend behaupteten. Sie wiederholen dies in einer ausführlichen Darstellung vor Bundesgericht. Da das Bundesgericht nicht als Appellationsinstanz amtet, ist auf eine bloss appellatorische beweisrechtliche Kritik nicht einzutreten. Dass die Vorinstanz die Beweisanträge bundesrechtswidrig abgewiesen oder willkürlich darauf nicht eingetreten wäre, muss anhand der vorinstanzlichen Subsumtion qualifiziert aufgezeigt werden (oben E. 3.3.2). Das gelingt den Beschwerdeführern nicht. Einerseits ist festzustellen, dass die Beschwerdeführer ihren Vorwurf auf ihre eigene Analyse des Nachtrags vom vom 17. Februar 2020 stützen, die sich indes in Vermutungen erschöpft. Deshalb kann - wie sich nachfolgend in E. 3.4 ergibt - nicht davon ausgegangen werden, eine willkürliche vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung sei kausal für die Nichtanordnung von weiteren Beweiserhebungen gewesen. Andererseits ist auf die in der nachfolgenden E. 4 dargestellte vorinstanzliche Gesamtwürdigung zu verweisen, die sich ebenfalls nicht als schlechterdings unhaltbar und damit als willkürlich erweist (oben E. 2.3, 2.4). Der blosse Widerspruch zu Erwägungen der Vorinstanz qualifiziert eine Entscheidung noch nicht als willkürlich (zum Begriff der Willkür nachfolgend E. 3.4.1).