Citation: 1C_435/2022 E. 3.2

3.2. Das rechtliche Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV verlangt, dass die Behörde die Vorbringen der vom Entscheid in ihrer Rechtsstellung betroffenen Person auch tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt; daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Sie muss sich dabei jedoch nicht mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen (BGE 146 II 335 E. 5.1 mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat in ihrem Entscheid ausführlich dargelegt, weshalb sie die Beschwerdeführerin vorliegend als nicht zur Verbandsbeschwerde legitimiert erachtet und sich deshalb - abgesehen von ihrer Eventualbegründung zur akzessorischen Überprüfung des Zonenplans gemäss Art. 21 Abs. 2 RPG - nicht mit deren materiellen Begründungen betreffend angeblicher Ungültigkeit des Sondernutzungsplans auseinandergesetzt. Der Beschwerdeführerin wurde somit aufgezeigt, aus welchen Gründen die Vorinstanz ihre Ausführungen als nicht relevant eingeschätzt und ihre diesbezüglichen Beweisanträge nicht angenommen hat. Ob die Begründung der Vorinstanz zutrifft, ist keine Frage des rechtlichen Gehörs, sondern der materiellen Beurteilung.