Citation: C 174/06 13.03.2007 E. 3

3.1 Die Vorinstanz hat erwogen, dass der Beschwerdeführer in der Firma G.________ nach eigenen Angaben in den Jahren 2004 und 2005 keine Einkünfte bezogen und daher auch keinen anrechenbaren Arbeitsausfall erlitten habe. In seinem Individuellen Konto findet sich bloss ein Eintrag dieser Firma für die Monate August bis Dezember 2003, der durch einen entsprechenden Lohnausweis belegt ist. Innerhalb der zweijährigen Rahmenfrist für die Beitragszeit (vorliegend 1. November 2003 bis 31. Oktober 2005) müssen indessen mindestens zwölf Monate beitragspflichtige Beschäftigung belegt sein (Art. 13 Abs. 1 AVIG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 3 AVIG). Gemäss der Rechtsprechung (BGE 131 V 444 E. 3.3 S.453 ) ist der Nachweis tatsächlicher Lohnzahlung zwar nicht selbstständige Anspruchsvoraussetzung für den Bezug von Arbeitslosenentschädigung, wohl aber ein bedeutsames und in kritischen Fällen unter Umständen ausschlaggebendes Indiz für die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung. Dass der Lohnfluss ab Januar 2004 nicht ausgewiesen ist, spricht somit zu Ungunsten des Versicherten. Dieser Punkt braucht aber nicht abschliessend beurteilt zu werden. Der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ist ohnehin aus einem anderen Grund zu verneinen. 3.2 Die Arbeitslosenkasse hat zu Recht darauf hingewiesen, dass der Versicherte wegen seiner arbeitgeberähnlichen Stellung als Gesellschafter und Geschäftsführer (BGE 123 V 234 E. 7 S. 236), ab 27. Februar 2006 Gesellschafter und Liquidator mit Einzelunterschrift (ARV 2002 S. 183, C 373/00) der genannten Firma, selbst dann keine Arbeitslosenentschädigung beziehen könnte, wenn die Beitragszeit erfüllt und der entsprechende Lohnfluss nachgewiesen wären. Zwar hat der Beschwerdeführer neben dieser Tätigkeit noch für eine Tätigkeit bei der Firma S.________ Provisionen erhalten. Dies ist jedoch unerheblich. Abgesehen davon, dass im Individuellen Konto des Versicherten kein Eintrag für diese Beschäftigung vermerkt ist, reichte der Genannte seinen Antrag auf Arbeitslosenentschädigung wegen der durch den Verlust der Anstellung in der Firma G.________ eingetretenen Arbeitslosigkeit ein. Hiefür kann die Arbeitslosenversicherung nach dem Gesagten keine Leistungen erbringen. Demgegenüber dauert die Tätigkeit bei der Versicherungsberatung an. Die auf den dort bezogenen Provisionen allenfalls entrichteten Beiträge an die Arbeitslosenversicherung vermögen dem Versicherten keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung für die bei der Firma G.________ entstandene Arbeitslosigkeit zu verschaffen.