Citation: 2C_261/2008 29.07.2008 E. 2

2.1 Nach Art. 28 des Strahlenschutzgesetzes vom 22. März 1991 (StSG; SR 814.50) braucht eine Bewilligung, wer mit radioaktiven Stoffen oder mit Apparaten und Gegenständen umgeht, die radioaktive Stoffe enthalten (lit. a), wer Anlagen und Apparate, die ionisierende Strahlen aussenden können, herstellt, vertreibt, einrichtet oder benutzt (lit. b), und wer ionisierende Strahlen und radioaktive Stoffe am menschlichen Körper anwendet (lit. c). Gemäss Art. 31 StSG wird die Bewilligung erteilt, wenn der Gesuchsteller oder ein von ihm beauftragter Sachverständiger die notwendige Sachkunde hat (lit. a), wenn der Betrieb über eine angemessene Anzahl Sachverständiger verfügt (lit. b), wenn der Gesuchsteller und die Sachverständigen einen sicheren Betrieb gewährleisten (lit. c), wenn für den Betrieb eine ausreichende Haftpflichtversicherung besteht (lit. d), wenn die Anlagen und Einrichtungen bezüglich Strahlenschutz dem Stand von Wissenschaft und Technik entsprechen (lit. e), und wenn der Strahlenschutz nach dem Gesetz und den Ausführungsbestimmungen gewährleistet ist (lit. f). Die Bewilligung kann mit Auflagen erteilt werden und ist zu befristen (Art. 32 Abs. 2 StSG). Bewilligungsbehörde ist das Bundesamt für Gesundheit (Art. 127 Abs. 2 der Strahlenschutzverordnung vom 22. Juni 1994 [StSV, SR 814.501]). Gemäss Art. 34 Abs. 1 StSG wird die Bewilligung entzogen, wenn die Voraussetzungen für die Erteilung nicht mehr erfüllt sind (lit. a) oder wenn eine mit der Bewilligung verbundene Auflage oder eine verfügte Massnahme trotz Mahnung nicht erfüllt wird (lit. b). Gemäss Art. 18 Abs. 2 StSV (in der bis am 31. Dezember 2007 geltenden Fassung) müssen Ärzte, welche die Funktion des Sachverständigen ausüben, über eine vom Bundesamt für Gesundheit anerkannte Ausbildung mit Prüfung in Strahlenschutz und Röntgentechnik verfügen. Der Beschwerdeführer war im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Strahlenschutzverordnung am 1. Oktober 1994 bereits im Besitz einer Bewilligung zum Betreiben einer Röntgenanlage. Nach Art. 141 Abs. 1 lit. a StSV galten Ärzte ohne eine Ausbildung nach Art. 18 StSV längstens bis zum 30. September 2004 als Sachverständige, wenn sie beim Inkrafttreten der Strahlenschutzverordnung eine Bewilligung für Anwendungen nach den Artikeln 11 und 14 der Strahlenschutzverordnung besassen. 2.2 Diese rechtlichen Grundlagen werden vom Beschwerdeführer nicht in Frage gestellt. Er rügt lediglich eine Verletzung des Willkürverbotes bzw. des Vertrauensschutzes (Art. 9 BV) und des Anspruches auf rechtliches Gehör (Art. 29 BV).