Citation: 8C_592/2017 E. 3.1

3.1. Zum Zeitpunkt der Rentenfestsetzung (Juli 2012) hatte der Beschwerdeführer seine Arbeitsstelle bei der B.________ AG bereits verloren. Die Vorinstanz ging davon aus, dass Verfehlungen in der Zeiterfassung und damit verbundene Disziplinarmassnahmen zu einer Lohnreduktion geführt haben, so dass auf dasjenige (reduzierte) Einkommen abzustellen sei, das der Beschwerdeführer bei einer Weiterführung des Arbeitsverhältnisses im massgeblichen Zeitpunkt noch erzielt hätte. Der Beschwerdeführer macht demgegenüber geltend, er sei wegen der Berufskrankheit Ende Oktober 2007 von seiner Tätigkeit als Betriebsassistent enthoben und ab dann temporär in diversen Tätigkeiten in der B.________ AG eingesetzt worden. Die angeblichen Verfehlungen seien erst im Juli 2008 thematisiert worden und würden daher für diese interne Versetzung keine Rolle spielen. Auch habe die Verwarnung nichts mit der später eingetretenen Lohnreduktion zu tun. Vielmehr sei der Lohn einzig aus dem Grund herabgesetzt worden, weil er nicht mehr in seiner Tätigkeit als Betriebsassistent habe arbeiten können und man ihm intern keine seinem früheren Lohn entsprechende Stelle habe vermitteln können. Somit sei davon auszugehen, dass er ohne die Berufskrankheit weiterhin als Betriebsassistent tätig gewesen wäre und weiterhin den (markant höheren) damaligen Lohn erzielt hätte.