Citation: 2C_480/2014 E. 1.1

1.1. Das angefochtene Urteil wurde als Endentscheid von einer letzten kantonalen Gerichtsinstanz in einer Angelegenheit des öffentlichen Rechts erlassen, weshalb die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten grundsätzlich offen steht (vgl. Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d, Art. 90 BGG). Gemäss Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG ist die Beschwerde unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt. Auf die (vorzeitige) Erteilung der Niederlassungsbewilligung ausserhalb des Familiennachzugs besteht gemäss Art. 34 Abs. 2 und 3 AuG (SR 142.20) kein Anspruch; das vorinstanzliche Urteil wird in diesem Punkt indessen auch nicht angefochten. Gegenstand der Beschwerde bildet einzig der Entscheid der Vorinstanz, die Aufenthaltsbewilligung nicht zu verlängern. Die Beschwerdeführerin, welche die Aufenthaltsbewilligung im Familiennachzug gestützt auf Art. 42 Abs. 1 AuG erhalten und weniger als drei Jahre mit ihrem Ehemann zusammengelebt hatte, kann sich auf Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG (nachehelicher Härtefall) berufen. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist zulässig.