Citation: 9C_100/2019 E. 7.2

7.2. Der Beschwerdeführer wendet vorab ein, dass die diskutierte Liegenschaft ihm zu eigenen Wohnzwecken diene, weshalb gemäss Art. 17 Abs. 4 ELV e contrario der Steuer- und nicht der Verkehrswert massgebend sei. Dieser Auffassung kann nicht gefolgt werden. Es trifft zu, dass Grundeigentum, welches dem Leistungsansprecher oder einer Person, die in der EL-Berechnung eingeschlossen ist, zu eigenen Wohnzwecken dient, nach dem (günstigeren) Steuerwert angerechnet wird (Art. 17 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 4 ELV). Da es hier aber um die (entgeltliche) Entäusserung eines Grundstückes geht, gelangt Abs. 5 Satz 1 derselben Bestimmung zur Anwendung, welche den Verkehrswert für massgebend erklärt (vgl. vorne E. 6.1). Auf den von ihm angerufenen Abs. 4 könnte sich der Beschwerdeführer nur berufen, wenn er Eigentümer des Grundstückes wäre. Dies ist seit dem Verkauf nicht mehr der Fall; er bewohnt die fragliche Liegenschaft seither als Mieter.