Citation: 5A_877/2021 E. B

B.a. Mit Gesuch vom 30. November 2015 an die Schlichtungsbehörde stellte A.A.________ gegen B.A.________ und gegen C.A.________ unter anderem die Begehren, die Nachlässe ihrer Eltern festzustellen und zu teilen und B.A.________ und C.A.________ zu verpflichten, die lebzeitigen unentgeltlichen Zuwendungen zur Ausgleichung zu bringen. Am 29. Februar 2016 wurde A.A.________ die Klagebewilligung erteilt. B.b. Am 7. März 2016 klagte A.A.________ einzig gegen C.A.________ auf Erbteilung. Sie stellte zusätzlich den Antrag, es sei festzustellen, dass B.A.________ rechtsgültig auf seine Erbansprüche an den Nachlässen seiner Eltern verzichtet habe. Mit Klageantwort vom 10. August 2016 beantragte C.A.________ die Abweisung der Klage mangels Passivlegitimation. B.c. Das Kantonsgericht stellte mit Entscheid vom 31. Januar 2019 fest, dass B.A.________ gültig den Prozessabstand erklärt hat und C.A.________ passivlegitimiert ist. B.d. B.A.________ erhob dagegen Berufung, die das Obergericht mit Entscheid vom 29. Oktober 2019 guthiess. Es erklärte die Prozessabstandserklärung von B.A.________ infolge Irrtums für unverbindlich und erwog, damit B.A.________ Partei des Erbteilungsprozesses werde, sei ein Parteiwechsel auf Antrag von A.A.________ und mit Zustimmung C.A.________ erforderlich. Die Sache sei deshalb zur Behandlung an das Kantonsgericht zurückzuweisen. B.e. Den Rückweisungsentscheid focht A.A.________ vor Bundesgericht an, das auf ihre Beschwerde nicht eintrat (Urteil 5A_986/2019 vom 24. Februar 2020). B.f. Das Kantonsgericht verneinte die Voraussetzungen für einen Parteiwechsel, da C.A.________ seine Zustimmung dazu nicht erteilt hatte. Es wies die Klage von A.A.________ mit Entscheid vom 29. Mai 2020 mangels Aktiv- und Passivlegitimation ab. B.g. A.A.________ reichte dagegen Beschwerde ein und beantragte, den Rückweisungsentscheid des Obergerichts vom 29. Oktober 2019 und den Entscheid des Kantonsgerichts vom 29. Mai 2020 aufzuheben und die Sache an das Kantonsgericht zur weiteren Behandlung der Erbteilungsklage zurückzuweisen. Das Bundesgericht hiess die Beschwerde gut, soweit darauf einzutreten war, hob die Entscheide des Obergerichts vom 29. Oktober 2019 und des Kantonsgerichts vom 29. Mai 2020 auf und wies die Sache zur weiteren Behandlung der Erbteilungsklage vom 7. März 2016 an das Kantonsgericht zurück. Die Sache wurde zur Neuverlegung der Kosten und Entschädigungen des kantonalen Berufungsverfahrens an das Obergericht zurückgewiesen (Urteil 5A_685/2020 vom 19. April 2021). B.h. Mit Entscheid vom 22. September 2021 verlegte das Obergericht die Kosten und Entschädigungen des kantonalen Berufungsverfahrens neu. Danach wurden die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 4'000.-- mit Fr. 3'200.-- B.A.________ und mit Fr. 800.-- C.A.________ auferlegt. Was die Parteientschädigung an A.A.________ betrifft, verpflichtete das Obergericht B.A.________ zur Zahlung von Fr. 9'600.-- und C.A.________ zur Zahlung von Fr. 2'400.--.