Citation: 1C_600/2021 E. A

An der Sitzung vom 9. September 2016 wies der Gemeinderat Villigen das Baugesuch von A.________ für die Errichtung eines Ein- und Auswasserungskrans auf der im Ortsteil Stilli an der Aare gelegenen Parzelle Nr. 3434 ab. Zuvor hatte bereits das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) des Kantons Aargau dem Bauvorhaben die erforderliche kantonale Zustimmung für Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone mit Entscheid vom 30. August 2016 verweigert. Der Bauabschlag erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Im September 2018 stellte der Gemeinderat fest, dass A.________ den nicht bewilligten Ein- und Auswasserungskran trotzdem erstellt hatte. Mit Verfügung vom 10. September 2018 forderte er ihn auf, den Kran innert 30 Tagen nach Rechtskraft der Verfügung zurückzubauen. Daraufhin reichte A.________ am 28. September 2018 beim Gemeinderat ein Wiedererwägungsgesuch ein, mit demer um die nachträgliche Bewilligung des Krans ersuchte. Der Gemeinderat trat stillschweigend auf das Wiedererwägungsgesuch ein und leitete das nachträgliche Baugesuch zur Beurteilung der kantonalen Prüfbelange an das Departement BVU weiter. Dieses wies das nachträgliche Baugesuch mit Entscheid vom 19. Dezember 2018 ab und ordnete den vollständigen Rückbau des Krans einschliesslich der Rekultivierung der betroffenen Fläche innerhalb einer Frist von drei Monaten ab Rechtskraft des Entscheids an. Mit Verfügung vom 7. Januar 2019 wies der Gemeinderat Villigen das Baugesuch ebenfalls ab und bestätigte die Anordnung des Rückbaus sowie die Rückbaufrist; gleichzeitig eröffnete er A.________ den Entscheid des Departements BVU. Die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde wies der Regierungsrat des Kantons Aargau am 6. November 2019 ab. Daraufhin erhob A.________ Beschwerde ans Verwaltungsgericht des Kantons Aargau. Dieses führte einen Augenschein durch und wies mit Urteil vom 26. August 2021 das Rechtsmittel ebenfalls ab.