Citation: 1B_450/2022 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt u.a. eine Verletzung von Art. 134 Abs. 2 StPO sowie seines grundrechtlichen Anspruchs auf wirksame Verteidigung (Art. 29 Abs. 3 i.V.m. Art. 32 Abs. 2 BV, Art. 6 Ziff. 3 lit. c EMRK). Er hatte schon vorinstanzlich insbesondere geltend gemacht, seine damalige amtliche Verteidigerin habe an seiner polizeilichen Befragung vom 13. März 2020 und an vier für ihn haftrelevanten Einvernahmen von Mitbeschuldigten nicht teilgenommen und sich übermässig durch unerfahrene Anwaltspraktikant (inn) en substituieren lassen. Er bringt erneut vor, das Vertrauensverhältnis zwischen ihm und seiner früheren Offizialverteidigerin sei "an sich längst nachweislich und unwiderruflich zerstört". Dies allein reiche "für den beantragten Widerruf der amtlichen Verteidigung aus". Auf relevante Vorbringen des Beschwerdeführers betreffend ausreichende wirksame Verteidigung und Rückwirkung der am 5. August 2021 neu eingesetzten amtlichen Verteidigung ist, soweit notwendig, in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen.