Citation: 4C.20/2002 18.06.2002 E. A

Die Eheleute B.________ (Beklagte) und C.________ standen unter dem ordentlichen Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung. Die finanziellen Angelegenheiten pflegte der Ehemann zu regeln. Mit Kaufvertrag vom 3. Juli 1991 erwarben sie von D.________ und A.________ (Klägerin) ein Grundstück in X.________ für Fr. 350'000.-- zu hälftigem Miteigentum. Der Kaufpreis sollte durch Übernahme einer bestehenden Hypothekarschuld im Betrag von Fr. 5'770.--, durch ein Depositum von Fr. 53'000.-- für die von den Verkäufern zu entrichtende Grundstückgewinnsteuer sowie durch Zahlung von Fr. 291'230.-- an die Verkäufer innerhalb von zehn Tagen ab Datum des Grundbucheintrages getilgt werden. Am 9. Juli 1991 liessen die Käufer D.________ Fr. 145'650.-- überweisen. Die Restschuld blieb einstweilen offen.