Citation: 2C_402/2024 E. 2

Der Beschwerdeführer beantragt, der Spruchkörper sei mit anderen Bundesrichterinnen und Bundesrichtern zu besetzen als im Verfahren 2C_493/2023. Der Antrag wird als Ausstandsgesuch gegen die im Verfahren 2C_493/2023 als Einzelrichterin mitwirkende Präsidentin der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung Aubry Girardin entgegengenommen. Der Beschwerdeführer beruft sich nicht ausdrücklich auf einen Ausstandsgrund gemäss Art. 34 BGG, sondern bringt lediglich vor, eine andere Besetzung solle die "Ausführung ohne Voreingenommenheit" gewährleisten und "die Unabhängigkeit im Innenverhältnis der Abteilung" wahren. Folglich wird das Ausstandsgesuch (sinngemäss) lediglich mit der Mitwirkung der Abteilungspräsidentin in einem früheren, den Beschwerdeführer betreffenden Verfahren begründet. Gemäss Art. 34 Abs. 2 BGG bildet die Mitwirkung in einem früheren Verfahren des Bundesgerichts für sich allein indessen keinen Ausstandsgrund. Anders verhält es sich nur, wenn Umstände vorliegen, die darauf schliessen lassen, dass ein Ausstandsgrund gemäss Art. 34 Abs. 1 erfüllt ist (vgl. Urteile 9F_14/2024 vom 23. August 2024 E. 2.2.1; 2F_28/2023 vom 6. Februar 2024 E. 2.2; 2F_34/2022 vom 13. Dezember 2022 E. 2.2; 6F_28/2015 vom 15. Oktober 2015 E. 1.3), wobei die den Ausstand begründenden Tatsachen glaubhaft zu machen sind (Art. 36 Abs. 1 Satz 2 BGG). Solche Umstände werden nicht ansatzweise geltend gemacht. Auf das Gesuch ist deshalb - unter Mitwirkung der Abteilungspräsidentin - nicht einzutreten, ohne dass das Verfahren nach Art. 37 BGG durchgeführt werden müsste (vgl. Urteile 5F_21/2024 vom 23. Juli 2024 E. 2.3; 4F_9/2024 vom 19. März 2024 E. 2).