Citation: 2C_689/2022 E. 4.6

4.6. Auch die weitere Kritik, die Vorinstanz habe den prozessualen Antrag der Beschwerdeführer, nochmals auf den Entscheid bezüglich vorsorglicher Massnahmen zurückzukommen, in rechtsverletzender Weise ignoriert, vermag nicht zu überzeugen. Die Vorinstanz befasste sich mit den in der Beschwerdeschrift gestellten Anträgen um Erlass superprovisorischer sowie vorsorglicher Massnahmen und wies diese mit Zwischenverfügungen vom 26. November 2021 und 9. Dezember 2021 ab (s. vorstehende lit. C.b). Es trifft zu, dass die Beschwerdeführer in ihrer Replik vom 28. Februar 2022 erneut um Erlass vorsorglicher Massnahmen ersuchten (Art. 105 Abs. 2 BGG). Ein neues formelles Rechtsbegehren dahingehend stellten sie in der Replik allerdings nicht; sie machten denn auch geltend, die vorsorglichen Massnahmen seien "von Amtes wegen" anzuordnen. Zudem verwiesen sie auf die Begründung der vorangehenden Anträge, welche die Vorinstanz kurz zuvor abgelehnt hatte, ohne dabei neue Gegebenheiten vorzubringen, die ein Zurückkommen auf den Entscheid hätten rechtfertigen können. Nachdem die Beschwerdeführer mit Eingabe vom 29. April 2022 beanstandeten, dass keine weitere Instruktionsverfügung erging, wies die Vorinstanz die Beschwerde am 25. Juli 2022 ab. Dass die Vorinstanz unter diesen Umständen ein beförderliches Urteil in der Sache erliess, ohne nochmals formell über vorsorgliche Massnahmen zu entscheiden, stellt weder eine Rechtsverweigerung dar, noch verletzt es den Anspruch auf rechtliches Gehör.