Citation: 9C_315/2024 E. 1.2

1.2. Bezüglich der Verrechnungssteuer der Steuerperiode 2021erhob der Steuerpflichtige Rechtsmittel an das Steuerrekursgericht des Kantons Zürich. Mit Verfügung vom 22. April 2024 setzte dieses dem Steuerpflichtigen eine Frist bis zum 13. Mai 2024 zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'200.-, unter Androhung des Nichteintretens im Unterlassungsfall. Die Begründung ging dahin, dass der Steuerpflichtige die im Verfahren 2 ST.2022.189 / 2 VS.2022.6 angefallenen Kosten noch nicht beglichen habe. Gemäss § 13 der Verordnung [des Kantons Zürich] vom 17. Dezember 1997 über die Rückerstattung der Verrechnungssteuer (LS 634.2) in Verbindung mit § 15 Abs. 2 lit b des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [des Kantons Zürich] vom 24. Mai 1959 (VRG/ZH; LS 175.2) gelte, dass eine Privatperson unter der Androhung, dass auf ihr Begehren sonst nicht eingetreten werde, zur Sicherstellung der Verfahrenskosten angehalten werden, wenn sie aus einem erledigten und nicht mehr weiterziehbaren Verfahren vor einer zürcherischen Verwaltungs- oder Gerichtsbehörde Kosten schulde.