Citation: 8C_247/2019 E. 5

Die Vorinstanz kam zum Schluss, das Gutachten der Klinik C.________ vom 11. Februar 2002, insbesondere das psychiatrische Teilgutachten, enthalte Widersprüche. Zudem sei es von der Unfallversicherung in Auftrag gegeben worden, so dass primär die Frage der Kausalität wesentlich gewesen sei. Dennoch habe die IV-Stelle keine weiteren medizinischen Abklärungen veranlasst, sondern trotz der im Gutachten enthaltenen Inkonsistenzen der Versicherten eine ganze Invalidenrente zugesprochen. Damit habe die IV-Stelle klar den Untersuchungsgrundsatz von Art. 43 Abs. 1 ATSG verletzt, weshalb die ursprüngliche Rentenzusprache zweifellos unrichtig sei. Weiter hielt sie fest, dass das ZIMB-Gutachten vom 13. Januar 2014 und das Gutachten der D.________ GmbH vom 19. Mai 2017 die Anforderungen der Rechtsprechung erfüllten, so dass auf sie abgestellt werden könne. Folglich bestätigte sie die Aufhebung der Rente im Rahmen einer Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG. Abschliessend hielt sie fest, bei diesem Ausgang des Verfahrens sei auf die in Zusammenhang mit einer Revision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG aufgeworfenen Fragen nicht einzugehen.