Citation: 1C_14/2021 E. 2

Bei nicht bewilligungsfähigen Bauten und Anlagen kann gestützt auf § 159 Abs. 1 des Gesetzes des Kantons Aargau vom 19. Januar 1993 über Raumentwicklung und Bauwesen (Baugesetz, BauG; SAR 713.100) die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands angeordnet werden. Die Gemeinde Widen tat dies in Form eines Änderungsbefehls mit Schreiben vom 6. Februar 2020. Die darin angesetzte Frist verlängerte sie in der Folge per E-Mail und letztmals mit Schreiben vom 7. Juli 2020 bis am 31. August 2020. Diese Wiederherstellungsanordnung bildet die Sachverfügung, auf die sich die Vollstreckungsverfügung der Gemeinde vom 7. September 2020 bezieht. Die Kritik der Beschwerdeführer am angefochtenen Urteil des Verwaltungsgerichts, das diese Vollstreckungsverfügung schützte, beschränkt sich auf die Feststellung des Sachverhalts. Diese kann gemäss Art. 97 Abs. 1 BGG nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Artikel 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann. Bei der Rüge der offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung gilt das strenge Rügeprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG). Das Bundesgericht prüft in diesem Fall nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen; auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein. Die Beschwerdeführer sind im Wesentlichen der Auffassung, dass die Messungen, auf die die Gemeinde abstellte, falsch seien. Das Verwaltungsgericht stützte sich bei seiner Feststellung, die Einfriedung sei bezüglich Höhe und Lage bewilligungswidrig ausgeführt worden, auf verschiedene, vom Gemeinderat Widen im vorinstanzlichen Verfahren eingereichte Dokumente. Zunächst verwies es auf ein von Martin Graf unterzeichnetes Schreiben vom 6. Februar 2020 der Abteilung Bau und Planung der Gemeinde Widen. Die Beschwerdeführer machen geltend, die diesem Schreiben beigefügte Skizze habe nicht Martin Graf angefertigt, sondern C.________ vom Ingenieurbüro C.________ + Partner. Inwiefern dies relevant sein soll, legen sie jedoch nicht dar (Art. 97 Abs. 1 BGG). Auch behaupten sie nicht, die Skizze sei falsch. Weiter führte das Verwaltungsgericht die von C.________ + Partner vorgenommenen Erhebungen vom 12. März 2020 an. Der bei diesen Erhebungen angefertigte Plan zeigt die Lage der Einfriedung und enthält verschiedene Höhenangaben. Die Beschwerdeführer zweifeln diese Messungen an und machen geltend, dass der Verfasser des Plans anlässlich der Messungen gesagt habe, der Grenzstein sei falsch. Einen Beleg für diese Behauptung legen sie jedoch nicht vor. Schliesslich verwies das Verwaltungsgericht auf in den Akten befindliche Fotoaufnahmen mit Messungen, ein E-Mail des Kantonsgeometers vom 6. August 2020 und ein E-Mail des Leiters der Abteilung Bau und Planung vom 13. Mai 2020. In den beiden E-Mails werden technische Details der vorgenommenen Messungen erläutert. Die Beschwerde enthält keine substanziierte Kritik an diesen Unterlagen. Eine offensichtlich unrichtige oder sonstwie unter Verletzung von schweizerischem Recht erfolgte Feststellung des Sachverhalts durch das Verwaltungsgerichts ist somit nicht erkennbar, soweit die Rügen der Beschwerdeführer überhaupt hinreichend begründet wurden.