Citation: C 191/00 15.12.2000 E. 3

3.- a) Die Vorinstanz hat in für das Eidgenössische Versicherungsgericht verbindlicher Weise (Erw. 1b) festgestellt, dass zunächst lediglich eine Bescheinigung über den Zwischenverdienst mit einem Verdienst von Fr. 445. 60 (betreffend den 2. und 3. September 1996) eingereicht wurde. Eine zweite Bescheinigung über einen Verdienst von Fr. 6'789. 25 wurde erst am 28. Oktober 1996 nachgereicht, mithin erst nach der Auszahlung der Arbeitslosenentschädigung in der Höhe von Fr. 3'171. 35 am 9. Oktober 1996. Gestützt darauf hat die Vorinstanz mit überzeugender Begründung erkannt, dass sich der Beschwerdeführer bei der Entgegennahme der Arbeitslosenentschädigung für September 1996 nicht in gutem Glauben befand und die Verwaltung das Erlassbegehren deshalb zu Recht abgelehnt hat. b) In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nichts vorgebracht, was zu einer anderen Beurteilung führen könnte: Nachdem die zweite Bescheinigung mit dem restlichen und weitaus höheren Zwischenverdienst erst Ende Oktober eingereicht wurde, muss dem Beschwerdeführer eine grobfahrlässige Meldepflichtverletzung vorgeworfen werden, was der Annahme gutgläubigen Leistungsbezugs entgegensteht. Dabei ist dem Beschwerdeführer entgegenzuhalten, dass die Meldepflichtverletzung nicht arglistig erfolgen muss, sondern grobfahrlässiges Verhalten genügt. Zudem konnte es, wie die Vorinstanz zu Recht festhält, vom Beschwerdeführer nicht unbeachtet bleiben, dass er mit der Auszahlung für September 1996 einen im Vergleich zu früheren Auszahlungen wesentlich höheren Betrag erhielt, obwohl er den ganzen Monat September einer Zwischenverdiensttätigkeit nachgegangen war. Inwiefern er schliesslich aus seinem Ferienbezug etwas zu seinen Gunsten ableiten will, ist nicht ersichtlich, erfolgte der Ferienbezug doch erst vom 30. September bis 18. Oktober 1996 und nicht in der fraglichen Zeit des Zwischenverdienstes bis 27. September 1996.