Citation: 8C_266/2019 E. A

Die 1991 geborene A.________ war am 27. September 2007 von ihrer Mutter unter Hinweis auf ein Medulloblastom bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet worden. Die IV-Stelle Luzern erteilte daraufhin mit Mitteilungen vom 24. Januar 2008 und 9. August 2010 Kostengutsprache für Perücken und zwei Hörgeräte. Am 4. Juni 2012 meldete sich A.________ erneut bei der Invalidenversicherung an und ersuchte um berufliche Integration sowie Ausrichtung einer Rente. Die IV-Stelle traf Abklärungen medizinischer und beruflicher Art und übernahm im Rahmen beruflicher Massnahmen die Kosten für eine Abklärung im Abklärungszentrum B.________ sowie für ein anschliessendes, vom Abklärungszentrum B.________ durchgeführtes Job Coaching. Nachdem A.________ eine Teilzeitstelle angetreten hatte, wurden die beruflichen Massnahmen mit Mitteilung vom 4. Januar 2017 abgeschlossen. Die IV-Stelle sprach der Versicherten nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren mit Verfügung vom 5. Januar 2018 für die Zeit ab 1. Februar 2018 und mit Verfügung vom 29. Januar 2018 rückwirkend für die Zeit ab 1. Dezember 2012 bis 31. Januar 2014 und ab 1. Mai 2016 bis 31. Januar 2018 eine Dreiviertelsrente zu.