Citation: 1C_810/2013 E. 6.3

6.3. Das Ortsbild von Meilen als verstädtertes Dorf ist auf den 1. Dezember 2012, also erst nach dem erstinstanzlichen Baubewilligungsentscheid, gemäss der Verordnung vom 9. September 1981 über das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (VISOS; SR 451.12) in dieses Inventar aufgenommen worden. Selbst wenn Art. 6 und 7 NHG auf den vorliegenden Fall übergangsrechtlich bereits anwendbar wären, was die Vorinstanz offengelassen hat, ist jedenfalls nicht ersichtlich, inwiefern der Antennenmast das geschützte Ortsbild erheblich beeinträchtigen könnte. Die Beschwerdeführer legen nicht konkret und nachvollziehbar dar, dass die geplante Anlage in der näheren Umgebung von geschützten Denkmälern zu liegen kommen soll, die Sicht darauf verdecken oder beeinträchtigen könnte oder sonst wie in massgeblicher Weise die Fernwirkung schützenswerter Installationen bzw. des Ortsbilds beeinflussen würde (vgl. dazu das Urteil des Bundesgerichts 1C_400/2008 vom 19. Oktober 2009 E. 4.3 m.w.H.). Indem die Vorinstanz die Vereinbarkeit des Bauprojekts mit § 238 Abs. 2 PBG prüfte, wonach insbesondere auf Objekte des Natur- und Heimatschutzes besondere Rücksicht zu nehmen ist, setzte sie sich im Übrigen implizite auch mit den entsprechenden einschlägigen Kriterien des Bundesrechts auseinander.