Citation: 6B_182/2016 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer beanstandet, dass er anlässlich der vorinstanzlichen Einvernahme entgegen Art. 143 Abs. 1 lit. c StPO nicht über seine Rechte belehrt worden sei. Die Einvernahme sei daher nicht verwertbar, wie sich aus Art. 158 Abs. 2 StPO ergebe. Die Rüge ist unbegründet. Art. 143 StPO sieht nicht vor, dass die Unterlassung der in Art. 143 Abs. 1 lit. c StPO vorgesehenen Belehrung die Ungültigkeit der Einvernahme zur Folge habe. Art. 158 Abs. 2 StPO, wonach Einvernahmen ohne diese Hinweise nicht verwertbar sind, gilt nur für die in Art. 158 StPO geregelte erste Einvernahme der beschuldigten Person. Die Einvernahme des Beschwerdeführers durch die Vorinstanz war nicht dessen erste Einvernahme.