Citation: 5A_596/2019 E. 3.3.2

3.3.2. Konkret wirft die Beschwerdeführerin der Vorinstanz vor, mit der Ernennung von F.________ zwar einen anerkannten Fachmann für Raumplanung und -entwicklung ausgewählt zu haben. Für die Verwertung dieser hochkomplexen Liegenschaften brauche es aber in erster Linie einen Verkäufer, der Erfahrung im Transaktionsgeschäft habe. Über diese Kompetenzen verfüge F.________ jedoch nicht. Mit dieser Einschätzung wiederholt die Beschwerdeführerin lediglich die bereits im kantonalen Verfahren geäusserten Vorbehalte gegen die Person des von der Vorinstanz beauftragten Fachmannes. Zudem übersieht sie, dass dessen Aufgabenbereich primär in der organisatorischen Unterstützung des Betreibungsamtes im Hinblick auf die anstehende Zwangsversteigerung besteht und erst in zweiter Linie in der Betreuung möglicher Investoren durch die Aufbereitung und Zurverfügungstellung von Entscheidgrundlagen. Für die Auswahl eines Fachmannes ist letztlich die konkrete Fragestellung ausschlaggebend, weshalb der Behörde hier ein gewisses Ermessen zukommt. Dass die Vorinstanz bei der Bezeichnung von F.________ als Fachmann von sachfremden Überlegungen ausgegangen wäre, kann nicht gesagt werden. Damit ist auf den Antrag der Beschwerdeführerin, einen sachverständigen Dritten, die G.________ AG, oder eine andere qualifizierte Immobilienfirma mit der Hilfestellung für das Betreibungsamt zu beauftragen, nicht einzugehen. Ob in einem solchen Fall der Kostenrahmen von Art. 30 GebV SchKG eingehalten werden könnte (bzw. müsste), ist damit ebenfalls nicht zu prüfen.