Citation: 6B_1306/2021 E. 2.5

2.5. Die Rüge des Beschwerdeführers stösst ins Leere. Zum einen wurde gemäss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz nämlich gerade kein konkreter Diebstahlsverdacht gegenüber den Mitarbeitenden erhoben. Zum anderen stützt der Beschwerdeführer seine Rüge auf weitere Sachverhaltselemente, die im angefochtenen Entscheid keine Stütze finden. So etwa, dass die Geschädigte ihm gegenüber den Diebstahl gestanden, er die Mitarbeitenden über den anschliessenden Rückzug des Geständnisses informiert und die Geschädigte keinesfalls schlechter dargestellt habe, als es zur Rettung des Betriebsklimas notwendig gewesen sei. Abgesehen davon zählt das Argument der Vorinstanz, dass auch ein allfälliger Verdacht in einer Weise hätte beseitigt werden können, ohne einem weiteren Kreis der Mitarbeitenden mitzuteilen, dass die Geschädigte das Geld angeblich gestohlen habe. Damit kann offenbleiben, ob die Umstände, dass der Beschwerdeführer selbst keine Strafanzeige gegen die Geschädigte erstattet hat und im gegen ihn geführten Strafverfahren von seinem Aussage- und Mitwirkungsverweigerungsrecht Gebrauch gemacht hat, von der Vorinstanz überhaupt bei der Kostenauflage berücksichtigt werden, wie der Beschwerdeführer vorbringt (vgl. angefochtener Beschluss E. 2.6 S. 7). Insgesamt überschreitet die Vorinstanz das ihr unter Art. 426 Abs. 2 StPO zustehende Ermessen nicht, wenn sie den Beschwerdeführer dazu verpflichtet, die Verfahrenskosten zu tragen. Die Rüge ist unbegründet, soweit sie überhaupt zulässig ist.