Citation: 1C_325/2018 E. 7.3

7.3. Die Vorinstanz hat sich im angefochtenen Entscheid hinsichtlich der Frage der Bewilligungsfähigkeit der Beurteilung des Baudepartements angeschlossen. Dieses führte in seinem Entscheid aus, Art. 24e Abs. 1 RPG verlange eine räumliche Nähe des Stalls zu einem Wohngebäude. Die Anwendung dieser Bestimmung auf den umzunutzenden und umzubauenden Stall setze deshalb voraus, dass der Zustand des Wohnhauses zumindest formell rechtmässig sei. Dies sei jedoch nicht der Fall, da Art. 24c RPG auf dieses nicht anwendbar sei. Der Gemeinderat habe daher die Baubewilligung für den Stall zu Recht nicht erteilt. Diese Beurteilung verstösst nicht gegen Bundesrecht. Da es an einer bewilligten oder bewilligungsfähigen Wohnbaute mangelt, kommt Art. 24e Abs. 1 RPG nicht zur Anwendung. Das nachträgliche Baugesuch zum Stall kann daher nach dieser Bestimmung nicht bewilligt werden.