Citation: 6B_764/2020 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt bezüglich des Schuldspruchs wegen Störung oder Behinderung der polizeilichen Tätigkeit, der Beschwerdeführer lege nicht dar, weshalb seine Schilderung des Geschehensablaufs, wonach er sich nicht von der Kontrollstelle habe entfernen wollen, zutreffender sein sollte als die Ausführungen der Polizisten. Indem er sage, er habe dem Befehl der Polizisten vor Ort zu bleiben, Folge geleistet, widerspreche er sich zudem selbst. Denn wenn er tatsächlich nicht weggelaufen sei, hätten die Polizisten ihm nicht befehlen müssen, vor Ort zu bleiben. Zusammenfassend vermöge er betreffend den Vorwurf der Störung/Behinderung von polizeilichen Tätigkeiten und Anordnungen durch mehrfaches Weglaufen von der Kontrollstelle keine unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung der ersten Instanz geltend zu machen (angefochtener Entscheid, E. 3.2.3 S. 8). Betreffend den Schuldspruch wegen Verweigerung oder Falschangaben zur Identität erwägt die Vorinstanz, die erste Instanz sei davon ausgegangen, dass sich der Beschwerdeführer, wenn allenfalls auch nur anfänglich, geweigert habe, seine Personalien an Ort und Stelle bekannt zu geben (angefochtener Entscheid, E. 3.3.1 S. 8). Er vermöge insgesamt keine unrichtige oder unvollständige Sachverhaltserstellung durch die erste Instanz darzulegen (angefochtener Entscheid, E. 3.3.5 S. 9).