Citation: 9C_604/2009 07.01.2010 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat - wobei es die hievor (E. 1) angeführte Kognitionsregelung zu beachten gilt - im Rahmen einer umfassenden Beweiswürdigung gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten des ärztlichen Begutachtungsinstituts X.________ vom 5. August 2008 festgestellt, dass sich der Gesundheitszustand seit Oktober 1999 wesentlich verändert habe, dass aber insgesamt keine bleibende (abgesehen von August 2004 bis spätestens Frühjahr 2005 mit akuten HWS-Beschwerden) relevante Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit eingetreten sei. Die Beschwerdeführerin bemängle das Gutachten des ärztlichen Begutachtungsinstituts X.________ in Bezug auf die zu ihrem psychischen Gesundheitszustand gemachten Feststellungen zu Recht nicht. Auch das von ihr erwähnte (knapp zwei Jahre ältere) Gutachten des medizinischen Begutachtungsinstituts Y.________ vermöge die Beurteilung der Leistungsfähigkeit durch die Gutachter des ärztlichen Begutachtungsinstituts X.________ nicht in Frage zu stellen. Der Beschwerdeführerin sei eine körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit zu 100 % zumutbar. Auch unter Berücksichtigung der Vorbringen zur Legasthenie sei ihr die angestammte Tätigkeit als Technopolygrafin bei einem Abzug von 10 % für Pausen zumutbar. 3.2 Demgegenüber macht die Beschwerdeführerin geltend, ihre Tätigkeit als Technopolygrafin sei aufgrund gastroenterologischer, rheumatischer und neuropsychologischer Leiden zu 50 % eingeschränkt, wobei die Vorinstanz die erheblichen, nicht unfallkausalen Einschränkungen zu Unrecht ausser Acht gelassen habe. Sowohl als Technopolygrafin als auch in jeder anderen angepassten Tätigkeit falle eine Vollzeitstelle gesundheitsbedingt ausser Betracht. Es sei daher nicht auf das widersprüchliche Gutachten des ärztlichen Begutachtungsinstituts X.________, sondern auf das Gutachten des medizinischen Begutachtungsinstituts Y.________ abzustellen, oder es sei im Sinne eines Eventualantrages die Sache zur Neubegutachtung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Die später aufgenommene Tätigkeit als Kinderhortnerin sei ihren Beschwerden mit einem Arbeitspensum von 50 % angepasst, weshalb die Ausbildung zur Kinderbetreuerin durch die Invalidenversicherung im Rahmen beruflicher Massnahmen zu finanzieren sei. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin sind teils unbehelflich, teils im Rahmen von Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG unzulässige appellatorische Kritik, auf welche nicht näher einzugehen ist, weshalb die vorinstanzliche Feststellung einer nahezu erhaltenen - die streitigen Leistungen daher ausschliessenden - Arbeitsfähigkeit in leidensangepassten, körperlich leichten Erwerbstätigkeiten für das Bundesgericht verbindlich bleibt (E. 1): Zum einen trifft die Kritik an der Würdigung der aus dem SUVA-Verfahren beigezogenen Akten durch das kantonale Gericht von vornherein ins Leere, weil ihr nicht entnommen werden kann, dass und inwiefern das Abstellen auf das Gutachten des ärztlichen Begutachtungsinstituts X.________ einen offensichtlich unrichtigen Entscheid über den für die Eingliederungs-/ Rentenberechtigung massgeblichen Sachverhalt bedeutete. Zum andern verkennen die erhobenen Einwände, dass sich die Ärzte im Rahmen der interdisziplinären Expertisierung keineswegs nur mit den unfallkausalen Aspekten befassten, sondern dass sie den Gesundheitszustand in seiner Gesamtheit in ihre Untersuchungen miteinbezogen und medizinisch würdigten. Dies gilt auch für die Legasthenie und die gastroenterologische Situation, wie aus dem detaillierten Gutachten des ärztlichen Begutachtungsinstituts X.________ hervorgeht. Die Beschwerde ist offensichtlich unbegründet und daher im Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG zu erledigen.