Citation: 1P.425/2003 27.08.2003 E. 1

Am 11. Dezember 2001 sprach die 4. Abteilung des Bezirksgerichts Zürich X.________ des Fahrens in angetrunkenem Zustand, der Vereitelung einer Blutprobe, der groben Verkehrsregelverletzung, der mehrfachen fahrlässigen Körperverletzung, des pflichtwidrigen Verhaltens bei Unfall, der Irreführung der Rechtspflege sowie des mehrfachen Fahrens ohne Führerausweis schuldig und bestrafte ihn mit 15 Monaten Gefängnis, wovon 10 Tage durch Untersuchungshaft erstanden waren, und mit einer Busse von Fr. 3'000.--. Dem Verurteilten wurde vorgeworfen, am 27. März 2001, ca. um 07.30 Uhr, seinen Personenwagen nach durchzechter Nacht mit einem unbestimmten, 0,8 Gewichtspromille jedoch weit übersteigenden Blutalkoholgehalt heimwärts gelenkt zu haben. Dabei habe er seinen Wagen plötzlich und mit einer für dieses Manöver übersetzten Geschwindigkeit über das mit einer Sicherheitslinie vom übrigen Verkehr abgesicherte und gegenüber der Strasse leicht erhöhte Tramtrassee gewendet und sei auf der gegenüberliegenden Strassenseite mit einem kurzzeitig dort parkierten Personenwagen kollidiert. Dessen Lenkerin und ihr Beifahrer hätten sich dabei verletzt. Trotz dieses Unfalls habe der Verurteilte seinen Wagen zurückgesetzt, um danach zu flüchten. Von der Stadtpolizei Zürich gleichentags mit dem Verdacht der Führerflucht konfrontiert, habe er behauptet, das Unfallfahrzeug sei ihm kurz zuvor von unbekannter Täterschaft gestohlen worden. Am 11. Juni 2001 habe er einen Personenwagen gelenkt, obwohl ihm vorgängig aufgrund der Vorfälle vom 27. März 2001 der Führerausweis auf unbestimmte Zeit entzogen worden sei. Im Berufungsverfahren bestätigte die II. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich mit Urteil vom 30. August 2002 den erstinstanzlichen Schuldspruch und bestrafte X.________ mit 12 Monaten Gefängnis, wovon 10 Tage durch Untersuchungshaft erstanden waren, und mit einer Busse von Fr. 2'000.--. Dagegen erhob X.________ kantonale Nichtigkeitsbeschwerde. Das Kassationsgericht des Kantons Zürich wies diese mit Beschluss vom 12. Juni 2003 ab, soweit es darauf eintrat.