Citation: 1C_154/2020 E. 3.4.3

3.4.3. Den Verzicht auf den Beizug weiterer Baugesuchsdossiers hat die Vorinstanz nur knapp begründet. Sie hat insbesondere nicht ausdrücklich erläutert, wieso sie die Baugesuchsdossiers zu den in den Beschwerdeschriften der Beschwerdeführerin aufgeführten asphaltierten Zufahrten zu Berggasthöfen im Kanton Solothurn nicht hat edieren lassen, wie diese im vorinstanzlichen Verfahren nach der bundesgerichtlichen Rückweisung beantragt hatte. Aus ihren Ausführungen im Rahmen der materiellen Prüfung geht indes hervor, dass sie darauf verzichtet hat, weil sie davon ausgegangen ist, diese Dossiers vermöchten ihre Beurteilung, aus der kantonalen Bewilligungspraxis ergebe sich kein Anspruch der Beschwerdeführerin auf Gleichbehandlung im Unrecht, nicht in Frage zu stellen. Aus dem gleichen Grund hat sie auch dem Beweisantrag der Beschwerdeführerin auf Edition des Baugesuchsdossiers zur Asphaltierung der Zufahrt zum Bodenhof in Ramiswil nicht stattgegeben. Dass ihre Beurteilung willkürlich ist, vermag die Beschwerdeführerin nicht aufzuzeigen. Deren Rüge der Gehörsverletzung erweist sich deshalb auch insofern und damit insgesamt als unbegründet.