Citation: 6B_91/2022 E. 5

Eventualiter stellt der Beschwerdeführer den Antrag, es sei das Verfahren an die Vorinstanz zurückzuweisen und es sei eine psychiatrische Begutachtung betreffend seine Einsichts- und Steuerungsfähigkeit durchzuführen. Derartige Abklärungen seien offenbar nie in Erwägung gezogen worden, was einer Verletzung der Pflicht gleichkomme, objektiv zu ermitteln und belastende ebenso wie entlastende Sachverhaltselemente zu erforschen. Eine entsprechende Einschränkung der Einsichts- und Steuerungsfähigkeit hätte sich zwingend strafmindernd auswirken müssen. Dieser Umstand könne und müsse nach einer allfälligen Rückweisung des Verfahrens untersucht werden. Der Beschwerdeführer zeigt weder auf, inwiefern ernsthafter Anlass bestanden hat, an seiner Schuldfähigkeit zu zweifeln (vgl. Art. 20 StGB), noch dass er bereits im kantonalen Verfahren einen dahingehenden Beweisantrag gestellt hat und dieser in Verletzung von Bundesrecht abgewiesen worden wäre oder dass er nach Art. 99 Abs. 1 BGG dazu berechtigt ist, diesen Antrag vor Bundesgericht erstmals zu stellen. Im Sinne der vorstehenden Erwägungen erübrigt sich eine Rückweisung an die Vorinstanz, weshalb wie auch aufgrund von Art. 42 Abs. 2 BGG darauf nicht weiter einzugehen ist.