Citation: 8C_378/2018 E. 6.2

6.2. Was die Versicherte gegen die vorinstanzliche Schlussfolgerung in Bezug auf Aggravation vorbringt, überzeugt nicht. So wendet sie gegen die Feststellung eines psychosozial intakten Umfelds ohne eruierbaren Leidensdruck gemäss angefochtenem Entscheid ein, sie pflege pro Woche höchstens einmal ausserhäusliche Aktivitäten, wobei ihre Beschwerden schon nach einer Stunde zunehmen würden. Demgegenüber führte die psychiatrische asim-Gutachterin in der Anamnese aus, die Beschwerdeführerin fühle sich selber nicht sehr isoliert, habe noch Kontakt zu früheren Kollegen, werde häufig über das Wochenende eingeladen oder verbringe Feiertage mit ihnen. Zu ihrer jüngeren Schwester habe sie einen sehr herzlichen Kontakt. Auch aus dem Verweis auf das Urteil 9C_154/2016 vom 19. Oktober 2016 E. 4.4 vermag die Versicherte nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. Soweit sie geltend macht, die psychiatrische asim-Gutachterin habe höchstens eine Aggravationstendenz bzw. Inkonsistenzen festgestellt, welche die Schwelle einer leistungsausschliessenden Aggravation jedoch nicht erreichten, kann ihr nicht gefolgt werden. Die fachpsychiatrische Expertin hielt vielmehr ausdrücklich fest, insgesamt entstehe der Eindruck von Verdeutlichung bis zur Aggravation mit bewusstseinsnah anmutender Selbstlimitierung und Ausweitung. Das kantonale Gericht hat die Rechtsfrage, ob gestützt auf die ärztlichen Feststellungen bei diagnostizierten anhaltenden somatoformen Schmerzstörungen oder vergleichbaren psychosomatischen Leiden und erkannter Aggravation auf einen Ausschlussgrund geschlossen werden kann, bundesrechtskonform frei geprüft (Urteil 9C_154/2016 vom 19. Oktober 2016 E. 4.2 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 141 V 281 E. 7 S. 308 f.) und bejaht. Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, inwiefern die Vorinstanz bei der Beweiswürdigung Bundesrecht verletzt habe. Vielmehr stellt sie dem vorinstanzlichen Ermessen bei der Gewichtung der tatsächlichen Anhaltspunkte (vgl. zum Ermessensspielraum des Sachgerichts bei der Beweiswürdigung Urteil 8C_200/2018 vom 7. August 2018 E. 6.3 mit Hinweisen), welche für die Bejahung der Aggravation sprechen, ihre gegenteiligen Einschätzungen gegenüber. Dabei handelt es sich um appellatorische Kritik an der Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts, auf welche nicht weiter einzugehen ist (E. 1.2 hievor). Was die Versicherte gegen die vorinstanzliche Bejahung von Ausschlussgründen im Sinne von BGE 141 V 281 vorbringt, ist demnach unbegründet, soweit überhaupt darauf einzugehen ist.