Citation: 8C_392/2009 19.10.2009 E. 3

Gemäss dem Austrittsbericht der Rehaklinik X.________ (nachfolgend: Rehaklinik) vom 16. Januar 2007, wo sich die Versicherte vom 15. November bis 20. Dezember 2006 stationär aufgehalten hatte, besteht für die angestammte Tätigkeit in der Spedition an vier Tagen pro Woche nach einer Einarbeitungszeit volle Arbeitsfähigkeit. Der Versicherten sei zumindest in einer Übergangsphase nachmittags eine leichtere (vorwiegend sitzende) Tätigkeit zuzuweisen. Ab 24. Dezember 2006 bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % (5 Tage/Woche); zusätzlich könne ab sofort nach Absprache mit dem Betrieb eine schrittweise Erhöhung des Arbeitspensums durch tageweise Arbeit nachmittags in einer angepassten leichten Tätigkeit erfolgen. Dieses Pensum sei innert vier bis sechs Wochen auf ein volles Arbeitspensum zu steigern. Bei günstigem Verlauf könne anschliessend der allmähliche Übergang auf ein volles Arbeitspensum als Spediteurin (80 %-Pensum) erfolgen. Eine andere mittelschwere wechselbelastende Tätigkeit ohne länger dauerndes Knien oder Kauern sei ganztags zumutbar. Aus medizinisch-unfallkausaler Sicht gebe es keinen Grund, der gegen eine ganztägige Arbeitsaufnahme spreche. Allein wegen der länger dauernden reduzierten Arbeitsfähigkeit mit angepasster Tätigkeit könne in einer Anfangsphase ein Halbtagspensum gerechtfertigt werden, welches rasch auf ganztags gesteigert werden solle.