Citation: 5A_479/2022 E. C

C.a. B.A.________ erhob Berufung beim Obergericht des Kantons Glarus. Er beantragte, C.________ unter die "gemeinsame Obhut" der Parteien zu stellen. Weiter sei er, der Vater, für berechtigt zu erklären, das Kind in den geraden Wochen jeweils von Sonntag, 18.00 Uhr, bis Sonntag, 18.00 Uhr, mit sich oder zu sich zu Besuch zu nehmen; eventualiter sei das in erster Instanz festgelegte Besuchsrecht (Bst. B) zu bestätigen. Zudem verlangte B.A.________, mit seinem Sohn fünf Wochen Ferien pro Jahr verbringen zu dürfen. Weitere Anträge betrafen die Kinderalimente. C.b. Das Obergericht hiess die Berufung teilweise gut und stellte C.________ unter die alternierende Obhut der Parteien. Die erstinstanzliche Betreuungsregelung (Bst. B) erweiterte es um zwei zusätzliche Tage, indem das Kind neu monatlich zwei Mal hintereinander von Mittwochabend bis Sonntagabend vom Vater betreut werden soll. Dem Begehren um ein fünf Wochen umfassendes Ferienrecht wurde entsprochen. Insgesamt konstatierte das Obergericht Betreuungsanteile von 60% (Mutter) und 40% (Vater). Die von B.A.________ geschuldeten Unterhaltsbeiträge umfassten neu (für eine bestimmte Dauer) auch persönlichen Unterhalt für A.A.________, wurden vom Gesamtbetrag her im Vergleich zur erstinstanzlichen Verfügung aber herabgesetzt. Die Gerichtsgebühr für das Berufungsverfahren auferlegte das Obergericht zu Fr. 2'500.-- A.A.________ und zu Fr. 500.-- B.A.________; ausserdem wurde A.A.________ zur Bezahlung einer "reduzierten" Parteientschädigung von Fr. 2'400.-- verurteilt. Das Urteil datiert vom 13. Mai 2022 und wurde am 18. Mai 2022 an die Parteien versandt.