Citation: 5A_553/2022 E. 1

Dass der gemäss Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG für die Beschwerde in Zivilsachen erforderliche Mindeststreitwert nicht erreicht ist, sehen auch die Beschwerdeführer. Sie behaupten deshalb eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinn von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG und machen geltend, es gehe um die grundlegende Frage der Kompetenz eines Richters zur Parteibestimmung. Die Voraussetzungen von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG sind erfüllt, wenn ein allgemeines Interesse besteht, dass eine umstrittene Frage höchstrichterlich geklärt wird, um eine einheitliche Anwendung und Auslegung des Bundesrechts herbeizuführen und damit Rechtssicherheit herzustellen (BGE 141 III 159 E. 1.2; 144 III 164 E. 1). Keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung liegt demgegenüber vor, wenn es lediglich um die Anwendung von Grundsätzen der Rechtsprechung auf einen konkreten Fall geht (BGE 133 III 493 E. 1.2; 134 III 115 E. 1.2). Vorliegend geht es um die Frage, ob die Beschwerdeführer in der vorliegenden Konstellation kantonal den richtigen Rechts (mittel) weg eingeschlagen haben (dazu E. 3 und 4); dies ist keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung.