Citation: 6B_77/2024 E. A

Mit Urteil vom 13. Januar 2022 sprach das Strafgericht Schwyz A.________ der versuchten vorsätzlichen Tötung (Dispositiv-Ziffer 1a) und des mehrfachen Inzests schuldig (Dispositiv-Ziffer 1b). Es bestrafte ihn mit einer Freiheitsstrafe von 9 Jahren, unter Anrechnung von 514 Tagen Haft (Dispositiv-Ziffer 2). Es verzichtete auf die Anordnung einer ambulanten Massnahme (Dispositiv-Ziffer 3), ordnete aber eine Landesverweisung für die Dauer von 15 Jahren an (Dispositiv-Ziffer 4). Weiter entschied es über die Zivilforderungen, die Beschlagnahme und die Kosten (Dispositiv-Ziffern 5 ff.). Dagegen meldeten die Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz, B.________ (vormals D.________) und A.________ Berufung an. Die Staatsanwaltschaft beantragte insbesondere, die Dispositiv-Ziffern 1a, 2 und 3 seien aufzuheben, A.________ sei des versuchten Mordes schuldig zu sprechen, mit einer Freiheitsstrafe von 13 Jahren und 6 Monaten zu bestrafen (unter Anrechnung der erstandenen Haft) und es sei vollzugsbegleitend eine ambulante Massnahme anzuordnen. A.________ beschränkte sich in seiner Berufung auf die Anfechtung des Schuldspruchs betreffend versuchte vorsätzliche Tötung, der Höhe der ausgefällten Strafe und der Dauer der angeordneten Landesverweisung. Er beantragte einen Schuldspruch wegen versuchten Totschlags, eine Freiheitsstrafe von höchstens 5 Jahren sowie die Anordnung einer Landesverweisung von einer angemessenen Dauer.