Citation: 1F_1/2024 E. 1.4.1

1.4.1. Gegenstand des Verfahrens, das zum bundesgerichtlichen Urteil vom 28. September 2023 führte, war allein die Frage der Erstreckung der Nichtigkeit der erleichterten Einbürgerung auf die Gesuchstellerin 1 im Sinne von Art. 41 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 29. September 1952 über Erwerb und Verlust des Schweizer Bürgerrechts (aBüG; AS 1952 1087). Ausserhalb des Verfahrensgegenstands liegen damit die Anträge, die Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung des Vaters sei in Bezug auf die Gesuchstellerin 1 für nichtig zu erklären und der Gesuchstellerin 1 sei die schweizerische Staatsbürgerschaft zu belassen. Gleiches gilt für den Antrag, die zuständige Stelle sei anzuweisen, eine "Ex-nunc-Beurkundung" der Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung des Vaters vorzunehmen und die Nichtigerklärung der Gesuchstellerin 1 im INFOSTAR und ZEMIS zu löschen. Indem das SEM am 2. September 2020 formell die Nichterstreckung der Nichtigkeit verfügte, wurde der Gesuchstellerin 1 das Schweizer Bürgerrecht belassen. Daran ändern weder die Beurkundungspraxis noch etwaige nach wie vor ersichtliche Registereinträge im INFOSTAR oder ZEMIS etwas.