Citation: 8C_909/2013 E. 4.2

4.2. Als abzugsrelevanten Faktor hat das kantonale Gericht einzig die Notwendigkeit körperlich nur leicht belastender Tätigkeiten berücksichtigt. Die Beschwerdeführerin will demgegenüber bei der Festsetzung des leidensbedingten Abzuges auch Nationalität und "ganz besonders" die nicht vorhandenen Kenntnisse der deutschen und der französischen Sprache berücksichtigt wissen. Mangelhafte Sprachkenntnisse vermögen indessen einen höheren Abzug nicht zu begründen, nachdem der Beschwerdeführerin im MEDAS-Gutachten aus dem Jahre 2000 "sehr gute Deutschkenntnisse" ("spricht ein sehr einfaches, aber fast akzentfreies Berndeutsch... Manchmal gibt es kleine sprachliche Verständigungsschwierigkeiten, wobei die Explorandin jeweils nachfragt... Die Explorandin kann einfache deutsche Texte lesen".) attestiert wurden. Im Rahmen einer gesamthaften Schätzung rechtfertigt dieser Aspekt einen 15 % übersteigenden Abzug auch unter Mitberücksichtigung der ausländischen Nationalität und des auf körperlich eher leichte Aufgaben beschränkten Einsatzbereichs nicht. Auch der Umstand, dass anlässlich der medizinischen Untersuchungen im Institut D.________ eine türkisch sprechende Übersetzerin beigezogen wurde, lässt insoweit keine Abänderung des - weder auf offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellungen beruhenden noch sonst wie bundesrechtswidrigen (vgl. E. 1 hievor) - kantonalen Entscheids zu.