Citation: 1P.3/2002 25.03.2002 E. 2

Zulässig wäre unter dem Gesichtspunkt von Art. 88 OG die gegen die Kostenverteilung des angefochtenen Entscheids gerichtete Rüge. In diesem Punkt begnügen sich die Beschwerdeführer indessen mit allgemeinen Vorwürfen an die Gemeinde Küsnacht - sie würde die Bürger mit der "Kostenkeule" missbräuchlich von der Wahrnehmung ihrer Rechte abhalten - und den Regierungsrat - der Kostenentscheid sei aus "allgemein-rechtsstaatlichen Überlegungen geradezu katastrophal falsch". Sie begründen mit keinem Wort, inwiefern der Regierungsrat im angefochtenen Entscheid die einschlägigen Bestimmungen des kantonalen Verfahrensrechts willkürlich, d. h. offensichtlich falsch angewandt haben soll, indem er ihnen als nur teilweise obsiegende Rekurrenten einen Drittel der Verfahrenskosten auferlegte. Das genügt den gesetzlichen Anforderungen an die Beschwerdebegründung nicht, weshalb auf diese Rüge nicht einzutreten ist.