Citation: 9C_888/2017 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt weiter, die Vorinstanz habe rechtsfehlerhaft verkannt, dass die IV-Stelle in Verletzung des Devolutiveffekts während des kantonalen Beschwerdeverfahrens eine umfassende ärztliche Beurteilung ihres RAD eingereicht habe (Bericht vom 25. Juni 2017). Damit habe sie die Waffengleichheit der Parteien im Verfahren verletzt. Aufgrund des Devolutiveffekts der Beschwerde ist es der Verwaltung grundsätzlich verwehrt, nach Einreichung des Rechtsmittels weitere oder zusätzlich Abklärungen vorzunehmen, soweit sie den Streitgegenstand betreffen und auf eine allfällige Änderung der angefochtenen Verfügung durch Erlass einer neuen abzielen (BGE 136 V 2 E. 2.5 S. 5 mit Hinweis). Mit dem kantonalen Gericht hat jedoch vorliegend die IV-Stelle durch Einholen des RAD-Berichts vom 25. Juni 2017 nicht weitere oder zusätzliche Abklärungen vorgenommen, sondern lediglich die Akten im Lichte der Vorbringen des Versicherten in der Beschwerde unter Zuhilfenahme ihres RAD gewürdigt. Dies war im Rahmen der Vorbereitung der Beschwerdeantwort zulässig, zumal die Parteien im Verfahren vor Vorinstanz bis zum Entscheiddatum berechtigt waren, Akten einzureichen, die das Gericht in freier Beweiswürdigung in seine Entscheidfindung einzubeziehen hatte (Art. 61 lit. c ATSG; Urteil 8C_95/2017 vom 15. Mai 2017 E. 5.3 mit Hinweisen).