Citation: 5A_427/2024 E. 3.2

3.2. Aus den Akten ergibt sich folgender Sachverhalt, der von Amtes wegen ergänzt werden kann (Art. 105 Abs. 2 BGG) : Mit Schreiben vom 28. August 2023 an Rechtsanwalt Fink bezogen sich die Rechtsanwälte Dr. D.________ und Dr. E.________ (im Anfechtungsverfahren Rechtsvertreter der ausseramtlichen Konkursverwaltung und damit mittelbar der Konkursmasse) auf das Akteneinsichtsgesuch vom 28. Juli 2023. Sie gaben an, "nach Rücksprache mit unserer Klientin" Verschiedenes mitteilen zu können. Vorab führten sie aus, dass die Ausführungen in einer Verfügung vom 15. Februar 2022 zu einem früheren Akteneinsichtsgesuch der Beschwerdeführerin nach wie vor gälten und insbesondere keine Einsicht in den Kaufvertrag zwischen der C.________ AG und der F.________ AG vom 7. September 2017 gewährt würde. Sodann führten die Anwälte aus, ihre Klientin (d.h. die ausseramtliche Konkursverwaltung) verfüge über sämtliche Verfahrensakten, die am Sitz der Klientin (U.________) gerne durchgesehen und von denen entsprechende Kopien zu den gesetzlichen Konditionen angefertigt werden könnten. Dies gelte ebenso für ausgewählte Gesellschaftsakten der Konkursitin, die sich im Tagesarchiv der ausseramtlichen Konkursverwaltung im gegenüberliegenden Gebäude befänden. Weitere Gesellschaftsakten seien in Archivräumen in V.________ eingelagert. Soweit das Akteneinsichtsgesuch diese Akten betreffe, werde um eine Nachricht gebeten, damit die ausseramtliche Konkursverwaltung einen Termin organisieren könne. Über die Vollständigkeit der Geschäftsakten der C.________ AG in Liquidation könne keine Aussage getroffen werden. Soweit vorhanden könnten auch diese am Sitz ihrer Klientin durchgesehen und Kopien angefertigt werden. Sie verwiesen ausserdem auf den Tarif für die Einsichtnahme und Fotokopien gemäss der Gebührenverordnung vom 23. September 1996 zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (GebV SchKG; SR 281.35). Schliesslich nannten die Anwälte drei Daten für die Akteneinsicht und verwiesen die Beschwerdeführerin für weitere Terminvorschläge bzw. Rückfragen zum genauen Ablauf der Akteneinsicht an einen (namentlich genannten) Mitarbeiter der ausseramtlichen Konkursverwaltung. Es folgte ein Mailverkehr zwischen dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin und der ausseramtlichen Konkursverwaltung, dem sich entnehmen lässt, dass am 12. September 2023 eine Akteneinsicht stattfand, die jedoch fortgesetzt werden sollte. Am 13. September 2023 schlug die ausseramtliche Konkursverwaltung den 18. September 2023 vor, was Rechtsanwalt Fink gleichentags bestätigte. Am 15. September 2023 sagte die ausseramtliche Konkursverwaltung den Termin ohne Begründung ab und stellte einen baldigen neuen Terminvorschlag in Aussicht. Am 18. September 2023 warf Rechtsanwalt Fink der ausseramtlichen Konkursverwaltung Verzögerungstaktik vor und verlangte unter anderem neue Terminvorschläge. Mit Schreiben vom 19. September 2023 bezog sich die ausseramtliche Konkursverwaltung auf das E-Mail vom 18. September 2023 und teilte mit, dass keine Akteneinsicht gewährt werde, da die Klageschrift inzwischen beim Gericht eingereicht worden sei und die beantragte Akteneinsicht einzig zum Zweck der Verbesserung der Verteidigungsposition der Beschwerdeführerin erfolge.