Citation: 2C_235/2021 E. 3.3

3.3. Indem der Beschwerdeführer geltend macht, ab dem 10. Oktober 2018, dem Datum des Gutachtens der B.________ AG, sei der Ball bei den Behörden gelegen, blendet er aus, dass nach diesem Datum innert zwei Monaten (10. Dezember 2018) und damit zügig die Einziehungsverfügung der SIWAS erging. Anschliessend legte der Beschwerdeführer beim Regierungsrat Beschwerde ein. Ab dem Abschluss des diesbezüglichen Schriftenwechsels (2. April 2019) bis zum regierungsrätlichen Beschluss (29. April 2020) verging rund ein Jahr. Auch wenn die vorgenannten bundesgerichtlichen Urteile andere Rechtsgebiete und Umstände betrafen, ist eine Dauer von einem Jahr für die Entscheidfindung in Anbetracht der vorliegenden Materie nicht zu beanstanden. Angesichts der konkreten Umstände und der sich stellenden Rechtsfragen war der beim Regierungsrat hängige Fall nicht dermassen simpel, dass ohne Weiteres ein Beschluss innert weniger Monate zu erwarten war. Zudem drängte sich, im Gegensatz zum Urteil 12T_3/2007 vom 11. Dezember 2007 E. 4.4, aufgrund fehlender, besonderer Umstände bzw. mangels besonderer Dringlichkeit gerade keine prioritäre Behandlung ausserhalb der Reihenfolge des Beschwerdeeingangs auf. Insbesondere für den Beschwerdeführer hatte das Verfahren objektiv gesehen keine besondere Bedeutung. Die gesamte, rund 3-jährige Verfahrensdauer von der Beschlagnahmeverfügung (10. April 2018) bis zum angefochtenen Urteil (9. Februar 2021) hat der Beschwerdeführer denn auch weder beanstandet noch ist diesbezüglich praxisgemäss eine Verletzung des Beschleunigungsgebots auszumachen (vgl. Urteil 2C_562/2020 vom 21. Mai 2021 E. 3.4). Die Rüge der Verletzung des Beschleunigungsgebots erweist sich damit als unbegründet, soweit sie unter dem Gesichtspunkt von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 BV) überhaupt berechtigt ist.