Citation: 1P.412/2000 17.07.2000 E. B

B.- Am 4. Mai 2000 stellte K.________ ein Haftentlassungsgesuch. Er machte geltend, die Untersuchungshaft habe nunmehr die Hälfte der zu erwartenden Freiheitsstrafe erreicht, weshalb er nach § 78 StPO aus der Haft zu entlassen sei. Das Besondere Untersuchungsrichteramt überwies das Haftentlassungsgesuch am 5. Mai 2000 ans Verfahrensgericht mit dem Antrag, es abzulehnen. Mit Replik vom 11. Mai 2000 machte K.________ geltend, der Haftbefehl gegen ihn sei am 8. Mai 2000 abgelaufen, weshalb er schon aus diesem Grund aus der Haft entlassen werden müsse. Mit Präsidialbeschluss vom 12. Mai 2000 wies das Verfahrensgericht das Haftentlassungsgesuch ab. Es erwog, es bestehe nach wie vor Tatverdacht und Fluchtgefahr, und die Weiterführung der Untersuchungshaft erweise sich noch nicht als unverhältnismässig. Mit Präsidialbeschluss vom 31. Mai 2000 wies das Obergericht die Haftbeschwerde K.________s ab, da sowohl die formellen als auch die materiellen Haftvoraussetzungen erfüllt seien.