Citation: 1C_254/2022 E. 1.3

1.3. Dem angefochtenen Entscheid liegt ein Planänderungsverfahren im Sinn von § 202 Abs. 2 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Luzern vom 7. März 1989 (PBG; SRL 735) zugrunde, das die Umgebungsgestaltung des am 16. Oktober 2017 bewilligten Zweifamilienhauses betrifft. Dieses Verfahren hat seinen Abschluss nicht im Urteil des Kantonsgerichts vom 31. März 2021 gefunden, da dieses die Angelegenheit zur Neubeurteilung der Parkplatzsituation an die Gemeinde zurückwies. Entgegen deren Auffassung ist mit Bezug auf die im angefochtenen Urteil beurteilten Fragen auch nicht von einem Teilentscheid gemäss Art. 91 BGG auszugehen: Ein Urteil, das nur über den Teilaspekt einer Streitsache, nicht aber über eines der Beschwerdebegehren abschliessend entscheidet, gilt nicht als Teilentscheid, sondern als Zwischenentscheid (vgl. BGE 142 II 20 E. 1.2). Im Streit liegt der von der Gemeinde am 17. April 2020 genehmigte, nachträglich abgeänderte Umgebungsplan vom 28. Oktober 2019. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die einzelnen Elemente desselben Gegenstand unabhängig voneinander zu beurteilender Begehren bilden könnten (Art. 91 lit. a BGG; vgl. Urteile 1C_697/2020 vom 30. März 2021 E. 1.4; 1C_541/2015 vom 8. Januar 2016 E. 1.3). Beim Urteil des Kantonsgerichts vom 31. März 2021 handelt es sich somit um einen kantonal letztinstanzlichen Zwischenentscheid nach Art. 86 Abs. 1 lit. d und Art. 93 BGG.