Citation: 8C_752/2023 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer erachtet zunächst das Kriterium der besonders dramatischen Begleitumstände oder der besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls als gegeben. Es habe sich beim fraglichen Ereignis vom 17. November 2011 faktisch um einen dreifachen Unfall gehandelt, denn er sei zunächst umgeworfen, dann sei sein Bein bis zum Knie überfahren und schliesslich sei er vom Gabelstapler mitgeschleift worden. Die Vorinstanz verneinte das Kriterium mit Blick auf vergleichbare Fälle (insb. Urteil 8C_806/2009 vom 15. Januar 2010 E. 4.1.3). Das Kriterium beurteilt sich praxisgemäss objektiv und nicht aufgrund des subjektiven Empfindens beziehungsweise Angstgefühls der versicherten Person. Jedem mindestens mittelschweren Unfall ist eine gewisse Eindrücklichkeit eigen, die somit noch nicht für eine Bejahung des Kriteriums ausreichen kann (Urteil 8C_100/2011 vom 1. Juni 2011 E. 3.5.1, nicht publ. in: BGE 137 V 199, aber in: SVR 2012 UV Nr. 2 S. 3). Das Kriterium kann als erfüllt erachtet werden, wenn objektiv eine unmittelbare Lebensbedrohung bestand (Urteile 8C_799/2008 vom 11. Februar 2009 E. 3.2.3; 8C_257/2008 vom 4. September 2008 E. 3.3.3). Inwiefern eine solche hier vorgelegen haben sollte, wird beschwerdeweise nicht aufgezeigt und lässt sich nicht erkennen. Zudem finden sich im Polizeirapport keine Hinweise darauf, dass sich der Unfall derart dramatisch abgespielt hätte, wie ihn der Beschwerdeführer letztinstanzlich darstellt.