Citation: 6S.680/2001 25.01.2002 E. A

A.- A.________ gelangte im Jahre 1988 im Hinblick auf den Bau einer Yacht durch Vermittlung der C.________ bzw. deren Direktor B.________, welcher die ersten Verhandlungen geführt hatte, an die D.________, deren Direktor X.________ war. Dieser bot den Bau des Schiffes an. Dabei war vorgesehen, bei der Errichtung des Schiffes die F.________ in Amsterdam als Subunternehmerin der D.________ einzubeziehen. Der Gesamtpreis sollte hfl 8'950'000.-- (ca. Fr. 7'000'000.--) betragen. Bei Vertragsabschluss sollte der Besteller eine Anzahlung von 15 %, d.h. hfl 1'342'500.--, leisten. Im Gegenzug sollte die D.________ eine Bankgarantie beibringen, welche wieder freigegeben werden sollte, sobald die Bestätigung von Lloyds eingetroffen wäre, dass die Schale des Schiffes bis zum Hauptdeck gebaut sei. Für den Bau des Schiffes wurde eine Lloyds-Beglaubigung vereinbart, welche die Genehmigung der Konstruktionspläne durch Lloyds vor Baubeginn voraussetzte. Zudem sollte A.________ ein Bankakkreditiv von 80 % der Vergütung leisten. 16 Monate nach der Unterzeichnung des Vertrags und der ersten Zahlung sollte die Übergabe des Schiffes erfolgen. Dessen Errichtung sollte von der C.________ überwacht werden, welche den Kontakt zwischen A.________ und der D.________ hergestellt hatte. A.________ reiste zum Zwecke der Vertragsunterzeichnung nach Amsterdam. Dort eröffnete ihm X.________ am 14. März 1989 in den Räumlichkeiten der C.________, dass er die versprochene Bankgarantie noch nicht beibringen könne. A.________ beharrte auf der Bankgarantie. X.________ führte daraufhin ein Telefongespräch und teilte hierauf A.________ mit, er werde ihm die Bankgarantie am nächsten Morgen übergeben können. X.________ konnte aber die Bankgarantie auch am 15. März 1989 nicht vorlegen. Er drängte gleichwohl auf die Unterzeichnung des Vertrages unter Leistung der Anzahlung und bot A.________ die Übergabe eines Checks in der Höhe der zu leistenden Anzahlung von hfl 1'342'500.-- an, welcher bis zum Eintreffen der Bankgarantie als vorläufige Sicherheit dienen und ihm danach wieder zurückgegeben werden sollte. A.________ willigte ein. Der Vertrag wurde am 15. März 1989 in Amsterdam unterzeichnet. Gleichentags leistete A.________ die vereinbarte Anzahlung von hfl 1'342'500.-- mittels Übergabe eines auf die Luzerner Kantonalbank gezogenen Checks und übergab ihm X.________ seinerseits als vorläufige Sicherheit einen auf den gleichen Betrag lautenden Check, welcher bis Ende 1989 jederzeit bei der Bank Crédit Suisse (France) in Monte Carlo zur Zahlung vorgelegt werden konnte. X.________ konnte die Bankgarantie auch in der Folge nicht beibringen. Es fand ein umfangreicher Briefwechsel zwischen den Parteien statt unter anderem über den Stand der Bauarbeiten sowie darüber, wo sich das Objekt befinde. Am 21. Dezember 1989 reiste A.________ nach Vorankündigung nach Holland, um die Yacht, die sich nach der Darstellung von X._________ im Bau befand, zu besichtigen. Dazu kam es aber nicht, weil er X.________ am Amsterdamer Flughafen nicht antraf. Am 27. Dezember 1989, rund 9 Monate nach dem Vertragsabschluss, legte die UBS im Auftrag von A.________ den Check, den X.________ am 15. März 1989 A.________ als vorläufige Sicherheit übergeben hatte, der Crédit Suisse (France), Monte Carlo, zur Zahlung vor. Der Check wurde mangels Deckung nicht eingelöst. Die D.________ lieferte weder das Schiff noch einen Schiffsrumpf und erstattete A.________ auch die von ihm geleistete Anzahlung nicht zurück; sie hatte A.________ im Dezember 1989 lediglich gewisse Konstruktionspläne (ohne Genehmigung durch Lloyds) vorgelegt.