Citation: 1C_85/2023 E. 6.2

6.2. Der Beschwerdeführer erachtet dies als willkürlich. Die Abweichung von der Ersatzvornahmeverfügung sei wesentlich und habe daher eine neue Verfügung bedingt. So seien mehrheitlich Arbeiten auf Parzelle Nr. 66 ausgeführt worden, welche von der Ersatzvornahmeverfügung gar nicht erfasst sei. Dort seien nach Angaben des AfU rund 2'000 m3 Material entfernt, vertikale Stahlplatten aufgestellt und eine Gegenschüttung von über 5'000 m3 Material und 6 m Höhe vorgenommen worden. Gleichzeitig sei auch auf Parzelle Nr. 65 senkrecht auf ca. 458 m.ü.M. aufgefüllt worden, entgegen den "Objektbezogenen Bestimmungen", die eine Böschung mit einer Neigung von 2:3 ab Kote 452 m.ü.M. vorsehen. Die vorgenommenen Arbeiten entbehrten somit einer rechtlichen Grundlage.