Citation: 9C_794/2020 E. A

A.a. Der 1957 geborene A.________ meldete sich im Januar 2018 wegen der Folgen eines am 24. August 2017 erlittenen Bandscheibenvorfalls bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Er war bis 31. Januar 2018 bei der B.________ AG angestellt und dadurch im Rahmen einer Kollektivkrankentaggeldversicherung bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Allianz) versichert. Auf 1. Februar 2018 trat er in deren Einzelkrankentaggeldversicherung über. Aus dieser bezog er Leistungen. Des Weitern richtete ihm die Arbeitslosenkasse des Kantons Thurgau Taggelder aus. A.b. Mit Vorbescheid vom 10. Dezember 2019 kündigte die IV-Stelle des Kantons Thurgau die Zusprache einer ganzen Rente für die Zeit vom 1. August 2018 bis 31. Oktober 2019 an. A.________ erhob Einwand und machte geltend, die Versicherungsprämien der Einzelkrankentaggeldversicherung seien bei der Überentschädigungsberechnung zu berücksichtigen bzw. einem Verrechnungsantrag des Krankentaggeldversicherers entgegenzuhalten. Im Umfang der für die Zeit vom 1. Februar 2018 bis 27. August 2019 geleisteten Prämien von Fr. 17'849.90 sei ein Verrechnungsantrag des Krankentaggeldversicherers abzuweisen. A.c. Die Arbeitslosenkasse forderte mit Verfügung vom 6. Februar 2020 die von A.________ für die Zeit vom 1. August bis 31. Oktober 2019 zu viel ausgerichteten Leistungen in der Höhe von Fr. 13'537.- zurück und beantragte bei der IV-Stelle gleichzeitig die Verrechnung der Rückforderung im Umfang von Fr. 5710.65 mit den nachzuzahlenden Invalidenleistungen (für den Restbetrag wandte sie sich an die Pensionskasse des Versicherten). Die Allianz stellte am 6. Februar 2020 ihrerseits einen Verrechnungsantrag im Umfang der von ihr vom 1. August 2018 bis 27. August 2019 zu viel erbrachten Leistungen von Fr. 29'496.30, wobei sie sich auf eine von ihr vorgenommene Überentschädigungsberechnung stützte. A.d. Mit Verfügung vom 6. März 2020 sprach die IV-Stelle A.________ vom 1. August 2018 bis 31. Oktober 2019 eine ganze Invalidenrente zu. Aufgrund der gestellten Verrechnungsanträge sah sie vor, von der sich auf Fr. 34'315.- belaufenden Nachzahlung Fr. 5710.65 der Arbeitslosenkasse und Fr. 28'604.35 der Allianz zu überweisen.