Citation: 1B_338/2008 15.01.2009 E. 3

3.1 Zur Begründung des Eventualantrags auf Aufhebung des Kostenentscheids der Vorinstanz und Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung für das vorinstanzliche Verfahren bringt der Beschwerdeführer vor, der im Jahr 2007 und der im Jahr 2008 entscheidende Haftrichter seien über die Frage des ausreichenden Tatverdachts und des Vorliegens eines besonderen Haftgrundes offensichtlich nicht derselben Meinung gewesen. Beim Bestehen solcher Meinungsunterschiede zwischen den involvierten Fachrichtern könne nicht gesagt werden, die bei der Vorinstanz erhobene Beschwerde sei von vornherein aussichtslos gewesen. 3.2 Die den Tatverdacht gegen den Beschwerdeführer massgeblich erhärtenden Gesprächsprotokolle der Telefonüberwachung wurden der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt von der Staatsanwaltschaft Oldenburg am 31. März 2008 übersandt. Zwischen der ersten Verhaftung des Beschwerdeführers am 8./9. November 2007 und derjenigen am 8. Oktober 2008 bestand somit ein erheblicher Unterschied hinsichtlich der vorliegenden Ermittlungsergebnisse. Darüber hinaus erfolgte das für die Annahme des Haftgrundes der Kollusionsgefahr bedeutsame Telefongespräch am 26. Februar 2008 (siehe oben E. 2.3.3) und somit erst nach der ersten Verhaftung des Beschwerdeführers. Die massgebende Faktenlage unterscheidet sich somit auch in dieser Hinsicht erheblich zwischen dem November 2007 und dem Oktober 2008. Unter diesen Umständen erscheint es nicht als willkürlich und ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz trotz der unterschiedlichen Entscheidungen der Haftrichter im November 2007 und im Oktober 2008 die bei ihr erhobene Beschwerde als aussichtslos bezeichnete.