Citation: 5P.367/2002 11.02.2003 E. A

Der Kanton Basel-Landschaft erstellte in den Jahren 1965/66 an der Strasse Y.________ in Z.________ sechs Einfamilienhäuser, welche damals vermietet wurden. Im Jahre 1977 entschied der Regierungsrat, die Häuser zu verkaufen. Die ursprüngliche Parzelle Nr. 1.________, auf welcher alle sechs Häuser standen, musste hierfür unterteilt werden. Es entstanden die Parzellen Nr. 2.__________ bis 7.________, auf welchen die Gebäude standen bzw. heute noch stehen, sowie die Korporationsparzellen Nr. 8._________ und 9.________, auf welchen Autoabstellplätze mit Direktanstoss an die Strasse Y.________ errichtet wurden. Für die drei hinterliegenden Parzellen (Parz.Nr. 3.________ der Beschwerdeführerin, Parz.Nr. 4.________ der Beschwerdegegnerin 1 und Parz.Nr. 7.________ der Beschwerdegegner 2 und 3) ohne direkten Anstoss an die Strasse Y.________ wurde eine Korporationswegparzelle (Parz.Nr. 10.________) ausgeschieden, welche ausgehend von der Strasse Y.________ um die drei Liegenschaften herum führt. Die Korporationswegparzelle Nr. 10.________ steht im Miteigentum zu 1/3 der jeweiligen Eigentümer der hinterliegenden Parzellen Nr. 3.________ (Beschwerdeführerin), Nr. 4.________ (Beschwerdegegnerin 1) und Nr. 7.________ (Beschwerdegegner 2 und 3). Zudem erhielten die hinterliegenden Parzellen ein Gehrecht zulasten der drei vorgelagerten Parzellen, welche direkt an die Strasse Y.________ anstossen. Die Korporationswegparzelle Nr. 10.________ ist bis heute nicht als Weg ausgebaut worden. Sie wird vielmehr durch die jeweiligen Anstösser als Garten genutzt.