Citation: 6P.145/2005 01.03.2006 E. 1

1.1 Nach Art. 84 Abs. 2 OG ist die staatsrechtliche Beschwerde nur zulässig, soweit die behauptete Rechtsverletzung nicht sonst wie durch Klage oder Rechtsmittel beim Bundesgericht oder einer anderen Bundesbehörde gerügt werden kann. Das angefochtene Strafurteil unterliegt grundsätzlich der Nichtigkeitsbeschwerde an den Kassationshof des Bundesgerichts (Art. 268 ff. BStP). Wird eine Verletzung von eidgenössischem Recht geltend gemacht (Art. 269 Abs. 1 BStP), ist dieses Rechtsmittel zu ergreifen. 1.2 Der Beschwerdeführer rügt Willkür in der Beweiswürdigung. Das Strafgericht sei von offensichtlich falschen Grundlagen ausgegangen. Es habe nicht nachgewiesen, dass er vorsätzlich gehandelt habe, sondern lediglich geprüft, ob er beim Erwerb des Audi 80 Avant gutgläubig gewesen sei oder nicht. Selbst wenn ihm eine gewisse Fahrlässigkeit vorzuwerfen wäre, wäre damit der Nachweis noch nicht erbracht, dass er wissentlich und willentlich den Tatbestand der Hehlerei erfüllt hätte (Art. 9 der Beschwerde, S. 6 f.). Was der Täter wusste, wollte und in Kauf nahm, sind innere Tatsachen und damit Tatfragen. Rechtsfrage ist dagegen, ob im Lichte der von der kantonalen Instanz festgestellten Tatsachen der Schluss auf (Eventual-)vorsatz berechtigt erscheint (BGE 130 IV 58 E. 8.5, mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer legt nicht dar oder jedenfalls nicht in einer den gesetzlichen Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügenden Weise, inwiefern das Strafgericht Beweise hinsichtlich innerer Tatsachen willkürlich gewürdigt haben sollte. Auf die Rüge ist daher nicht einzutreten. Dies gilt auch, soweit er sinngemäss vorbringt, das Gericht sei von einem unrichtigen Begriff des Vorsatzes ausgegangen. Damit macht er eine Verletzung von Bundesrecht geltend, was im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde nicht zulässig ist. 1.3 Der Beschwerdeführer erhebt den Vorwurf der willkürlichen Beweiswürdigung auch im Zusammenhang mit der zivilrechtlichen Vorfrage, ob D.________ den Audi 80 Avant gutgläubig erworben habe. Er verweist dazu auf den Beschluss des Kantonsgerichts Schwyz vom 13. Dezember 2000, mit dem die Einstellung des Strafverfahrens gegen D.________ bestätigt wurde. Die Erwägungen des Kantonsgerichts liessen keine Zweifel an dessen guten Glauben. Im vorliegenden Verfahren anzunehmen, D.________ hätte die fehlende Veräusserungsbefugnis von B.________ erkennen können, sei Willkür (Art. 7 der Beschwerde, S. 5 f.). Dem Erwerber fehlt der gute Glaube, der vermutet wird (Art. 3 Abs. 1 ZGB), wenn tatsächlich feststeht, dass er von der fehlenden Verfügungsbefugnis des Veräusserers Kenntnis hatte. Gegen eine solche Tatsachenfeststellung steht die staatsrechtliche Beschwerde zur Verfügung. Der Gutglaubensschutz versagt allerdings bereits, wenn der Erwerber jene Aufmerksamkeit vermissen liess, die von ihm nach den Umständen verlangt werden durfte (Art. 3 Abs. 2 ZGB). Ob der Erwerber die durch die Umstände gebotene Aufmerksamkeit hat walten lassen, ist eine Rechtsfrage, die dem Bundesgericht mit staatsrechtlicher Beschwerde nicht unterbreitet werden kann (vgl. BGE 131 III 418 E. 2.3.1, mit Hinweisen). Im vorliegenden Fall stellt das Strafgericht nicht fest, D.________ habe gewusst, dass B.________ zur Veräusserung des Fahrzeuges nicht berechtigt war. Es nimmt vielmehr an, er habe die unter den konkreten Umständen erforderliche Sorgfalt vermissen lassen (angefochtenes Urteil, S. 14). Soweit sich der Beschwerdeführer gegen diese Schlussfolgerung richtet, macht er eine unrichtige Anwendung von Bundes(zivil)recht geltend, was im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren nicht überprüft werden kann. Insoweit ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.