Citation: 9C_886/2017 E. 2

Das kantonale Gericht hat den Gutachten der Dres. med. B.________ (Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie) und C.________ (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie) vom 21. resp. 23. Dezember 2016, des Dr. med. D.________ (Facharzt für Neurologie) vom 6. Mai 2015 und des Dr. rer. nat. E.________ (Neuropsychologe) vom 23. April 2015 Beweiskraft beigemessen und gestützt darauf (implizit) für den Zeitpunkt der verfügten Rentenaufhebung (8. Mai resp. Ende Juni 2017) eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit angenommen. Weiter hat es eine erhebliche Veränderung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit des Versicherten im Vergleich zum Zustand bei Erlass der Verfügung vom 25. Januar 1999 und damit einen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG verneint. Hingegen hat es die wiedererwägungsweise (Art. 53 Abs. 2 ATSG) Rentenaufhebung für zulässig gehalten: Die Rentenzusprache vom 25. Januar 1999 habe auf ungenügenden medizinischen Grundlagen und demnach auf einer Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 ATSG) beruht. Die entsprechende Verfügung sei zweifellos unrichtig gewesen, und ihre Berichtigung sei von erheblicher Bedeutung. Schliesslich hat es die Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit auf dem Wege der Selbsteingliederung bejaht und folglich die Rentenaufhebung bestätigt.