Citation: 9C_204/2017 E. 2

Scheidet der Versicherte aus der obligatorischen Versicherung aus, so kann er die Vorsorge oder bloss die Altersvorsorge im bisherigen Umfang bei derselben Vorsorgeeinrichtung, wenn deren Reglement dies zulässt, oder bei der Auffangeinrichtung weiterführen (Art. 47 Abs. 1 BVG). Das Vorsorgereglement I der Vorsorgestiftung (nachfolgend: Reglement) enthielt in der vom 1. Mai 2010 bis zum 31. Dezember 2012 geltenden Fassung unter dem Titel "Nachdeckung" Art. 29.2 mit folgender Regelung: "Wird das Arbeitsverhältnis nach Alter 53 aufgelöst und hat der Versicherte weder ein neues Arbeitsverhältnis noch nimmt er eine selbständige Erwerbstätigkeit auf, so kann er auf einer beitragsfreien Basis in der Stiftung bleiben, bis er ein neues Arbeitsverhältnis hat bzw. eine selbständige Erwerbstätigkeit aufnimmt, längstens jedoch bis zum Alter 58. Seine Freizügigkeitsleistung des Pensionsplans wird in den Sparplan transferiert. Die Versicherung der Todesfall- und Invaliditätsleistungen erlischt in Übereinstimmung mit Art. 29.1." In der ab 1. Januar 2013 geltenden Fassung des Reglements war diese Bestimmung nicht mehr enthalten.