Citation: 1A.79/2002 25.04.2003 E. 1

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid, mit dem der Kulturlandplan und die dazu gehörende Nutzungsordnung Kulturland der Gemeinde Niederlenz vom 29. Juni 1990 bestätigt wird. Formell handelt es sich um einen Entscheid über einen Nutzungsplan i.S.v. Art. 14 ff. RPG, der gemäss Art. 34 Abs. 3 RPG nur der staatsrechtlichen Beschwerde unterliegt. Wie jedoch bereits im Bundesgerichtsentscheid vom 24. Februar 1997 (BGE 123 II 88 E. 1 S. 91 f.) dargelegt wurde, ist die angefochtene Festlegung der Kiesabbauzone als behördliche Anordnung im Einzelfall (Verfügung) zu betrachten, die sich auch auf direkt anwendbares Bundesrecht (Umweltschutz-, Wald-, Gewässerschutz) stützt und damit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unterliegt (Art. 97 OG i.V.m. Art. 5 VwVG), soweit die Verletzung von direkt anwendbarem Bundesverwaltungsrecht gerügt wird. Die planungsrechtlichen Rügen des Beschwerdeführers hängen sachlich eng mit den der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unterliegenden Fragen des Bundesverwaltungsrechts zusammen und sind deshalb ebenfalls im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu überprüfen (BGE 121 II 72 E. 1d und f S. 76 f.). Da die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde einzutreten.