Citation: 2C_946/2019 E. A

A.________ (nachfolgend: die Steuerpflichtige) erlitt am 19. Juni 1996 einen Verkehrsunfall, in dessen Folge es zu Leistungen der Motorfahrzeughaftpflichtversicherung an sie kam. Hier von Interesse sind namentlich die Zahlungen von Fr. 160'422.-- (4. Februar 2005) und Fr. 220'000.-- (10. März 2005). Am 28. Dezember 2005 verlegte die Steuerpflichtige ihren Wohnsitz von U.________/BL nach V.________/NW. In der Veranlagungsverfügung vom 31. Juli 2008 zur Steuerperiode 2005 rechnete das Steueramt des Kantons Nidwalden (KStA/NW) für die Zwecke der direkten Bundessteuer den Betrag von Fr. 160'422.-- auf. Die Steuerpflichtige erhob am 1. September 2008 Einsprache, worauf die Veranlagungsbehörde die Veranlagungsverfügung vom 31. Juli 2008 aufhob und auf die Besteuerung der Kapitalleistung verzichtete (Einspracheentscheid vom 5. März 2010). Die Überlegung des Kantons Nidwalden ging dahin, dass die Steuerhoheit hinsichtlich der beiden Kapitalleistungen dem Kanton Basel-Landschaft zustehe. Der Einspracheentscheid wurde rechtskräftig.