Citation: 6B_879/2022 E. 3

Ungeachtet der Legitimation in der Sache kann die Privatklägerschaft mit Beschwerde in Strafsachen eine Verletzung ihrer Parteirechte rügen, die ihr nach dem Verfahrensrecht, der Bundesverfassung oder der EMRK zustehen und deren Missachtung auf eine formelle Rechtsverweigerung hinausläuft. Zulässig sind Rügen, die formeller Natur sind und von der Prüfung der Sache getrennt werden können. Das geforderte rechtlich geschützte Interesse ergibt sich diesfalls aus der Berechtigung, am Verfahren teilzunehmen. Nicht erlaubt sind dagegen Rügen, die im Ergebnis auf eine materielle Überprüfung des angefochtenen Entscheids abzielen (sog. "Star-Praxis"; BGE 146 IV 76 E. 2; 141 IV 1 E. 1.1; je mit Hinweisen). Solche formellen Rügen erhebt der Beschwerdeführer nicht. Namentlich begründet er die von ihm beanstandete formelle Rechtsverweigerung mit der nach seinem Dafürhalten unberechtigten Nichtanhandnahme und damit mit seiner Kritik in der Sache, zu welcher er vor Bundesgericht nicht legitimiert ist. Gleiches gilt für den von ihm gerügten Verstoss gegen das Prinzip von Treu und Glauben, bei welchem es sich ohnehin nicht um ein Parteirecht, sondern um einen Verfahrensgrundsatz handelt.