Citation: 5A_851/2016 E. A

A.a. A.A.________ und B.A.________ sind seit 2008 verheiratet. Sie haben gemeinsam eine minderjährige Tochter, C.A.________, die 2007 geboren wurde. A.b. Ein erstes Eheschutzverfahren zwischen den Parteien endete im Urteil des Bezirksgerichts U.________ vom 4. Februar 2015. Darin wurde den Parteien die Obhut über ihre Tochter je zur Hälfte zugeteilt. C.A.________ wurde zudem eine Beiständin bestellt. A.c. Mit Faxschreiben vom 15. April 2015 stellte B.A.________ bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) V.________ den Antrag, es sei A.A.________ superprovisorisch die Obhut über C.A.________ zu entziehen, und C.A.________ sei unter seine alleinige Obhut zu stellen. Die KESB wies den Antrag auf superprovisorischen Obhutsentzug mit Verfügung vom 16. April 2015 ab. Nach einer Anhörung durch die KESB einigten sich die Parteien darauf, dass B.A.________ einstweilen die alleinige Obhut übernehmen soll. Ferner vereinbarten sie ein Besuchsrecht von A.A.________, nach dem diese berechtigt war, C.A.________ an zwei Nachmittagen pro Woche zu sehen, wobei sie vorher einen Alkoholschnelltest zu absolvieren hatte. A.d. Mit Eingabe vom 20. Mai 2015 beantragte B.A.________ die Abänderung des Eheschutzurteils vom 4. Februar 2015. Insbesondere ersuchte er um Zuteilung der alleinigen Obhut, Gewährung eines begleiteten Besuchsrechts für A.A.________ und um Aufhebung seiner Unterhaltspflicht. In diesem Abänderungsverfahren fällte das Bezirksgericht U.________ am 14. September 2015 ein erstinstanzliches Urteil, mit dem die gemeinsame Tochter unter die alleinige Obhut von B.A.________ gestellt, das Besuchsrecht von A.A.________ neu geregelt, der Auftrag für die Beistandschaft ergänzt und die Kinder- bzw. Ehegattenunterhaltsbeiträge geändert wurden. Ferner teilte es die elterliche Sorge über C.A.________ B.A.________ allein zu (Ziffer 3).