Citation: 1C_493/2019 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat für die Auslegung des kommunalen Zonenreglementes geprüft, ob die Bestimmungen der Interkantonalen Vereinbarung vom 23. April 2009 über die Harmonisierung der Baubegriffe (IVHB; SGS 149.72) zur Anwendung gelangen und ist dabei aufgrund von § 139a Abs. 3 des Raumplanungs- und Baugesetzes vom 8. Januar 1998 (RBG/BL; SGS 400) zum Schluss gekommen, dass die IVHB nicht anwendbar sei, da das ZRS vor dem 1. Januar 2015 am 5. Februar 2014 beschlossen wurde. Die Beschwerdeführerin anerkennt zwar, dass die Normen der IVHB nicht direkt anwendbar seien, aber will doch mittels Vorwirkung diese Bestimmungen zur Anwendung bringen. Dabei übersieht jedoch die Beschwerdeführerin, dass der Kanton Basel-Landschaft eine explizite Übergangsbestimmung für die Anwendbarkeit der IVHB geschaffen hat und somit auch eine allfällige Vorwirkung damit ausgeschlossen wird (vgl. dazu das Urteil 1C_397/2015 vom 9. August 2016 E. 3.3).