Citation: 2C_152/2020 E. 7.4.1

7.4.1. Bezüglich der Kostenverlegung in den kantonalen Rechtsmittelverfahren betreffend die Staats- und Gemeindesteuern sind vorliegend § 151 Abs. 1 (Unterliegerprinzip) und Abs. 2 StG ZH einschlägig, welche im Wesentlichen Art. 144 Abs. 1 und 2 DBG entsprechen. Es kann deshalb auf das zu Art. 144 Abs. 1 und 2 DBG bzw. zur direkten Bundessteuer Gesagte verwiesen werden (vgl. E. 7.3.1 und 7.3.2). Ein Anspruch auf Parteientschädigung besteht mangels professioneller Vertretung des Beschwerdeführers sowie mangels anderer Umstände, welche eine Parteientschädigung rechtfertigen würden, nicht (§ 152 StG ZH i.V.m. § 17 VRG ZH [Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich vom 24. Mai 1959; LS 175.2]). Bezüglich des Vorwurfs der mangelhaften Verfügungseröffnung sowie der Rechtsverzögerung gilt das zur direkten Bundessteuer bzw. zu § 149 Abs. 1 StG ZH Gesagte (vgl. E. 7.3.3). Die Kostenverlegung in den kantonalen Rechtsmittelverfahren bezüglich der Staats- und Gemeindesteuern erweist sich damit weder als offensichtlich unhaltbar bzw. willkürlich noch als sonstwie bundesrechtswidrig.