Citation: 5A_84/2020 E. 3.2

3.2. Vor Bundesgericht macht der Beschwerdeführer geltend, die von der Vorinstanz genannten Entscheide, die ihm als Warnung hätten dienen sollen, hätten keinen sachlichen Zusammenhang mit den siebzehn Revisionsgesuchen. Würde der Auffassung der Vorinstanz gefolgt, so wäre dem Beschwerdeführer vor Jahren zeitlebens verboten worden, sich je wieder auf die Unabhängigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zu berufen und ihm wäre zeitlebens Rechtsmissbrauch und Mutwilligkeit unterstellt. Das Bundesverwaltungsgericht hätte sich einen Freipass ausgestellt, ihn künftig beliebig mit Kosten zu sanktionieren, sollte er es je wieder wagen, einen Ausstandsgrund geltend zu machen. Mangels sachlichen Zusammenhangs könnten die vorbestehenden Entscheide nicht als gehörwahrende Vorwarnung gelten. Einer der Entscheide habe zu einer Aufsichtsanzeige des Bundesverwaltungsgerichts an die bernische Anwaltsaufsicht geführt, welche der Anzeige jedoch keine Folge gegeben habe. Mangels genügender Vorwarnung hätte der Beschwerdeführer demzufolge vorgängig angehört werden müssen. Dabei wäre es nicht um die Rechtsanwendung gegangen, sondern um die Feststellung des sanktionsbegründenden Sachverhalts. Er habe mit seinen Sistierungsanträgen sodann einen Weg gesucht, die siebzehn Revisionsverfahren zweckmässig zu organisieren. Indem das Bundesverwaltungsgericht trotz des umsichtigen Vorgehens Rechtsmissbrauch und Mutwilligkeit annehme, habe es auch krass willkürlich gehandelt. Dasselbe gelte auch vor dem Hintergrund, dass die Revisionsgesuche einlässlich begründet worden seien und er ein vom Bundesgericht deklariertes objektives Kriterium (politische Unausgewogenheit) angerufen habe.