Citation: 5C.145/2005 29.06.2005 E. B

In der Folge ersuchte er am 6. April 2001 erneut um Herabsetzung des Unterhaltsbeitrages an die Beklagte, welche sich nunmehr Y.________ nennt. Der Einzelrichter am Bezirksgericht Bülach hiess das Begehren mit Urteil vom 18. Dezember 2003 teilweise gut und verhielt den Kläger dazu, der Beklagten persönliche monatliche Unterhaltsbeiträge von Fr. 421.10 ab 1. Mai 2001 bis 31. Oktober 2002, von Fr. 896.10 ab 1. November 2002 bis 31. Dezember 2002 und von Fr. 796.10 ab 1. Januar 2003 bis 31. Oktober 2008 zu bezahlen. Demgegenüber wies das Obergericht des Kantons Zürich die Abänderungsklage am 14. April 2005 ab. Es hielt zusammenfassend dafür, die vom Kläger ins Feld geführten Geburten der beiden jüngeren Kinder sowie der Bezug einer grösseren und teureren Wohnung hätten zwar eine dauernde und im Zeitpunkt der Scheidung nicht vorhersehbare Erhöhung der klägerischen finanziellen Lasten zur Folge, welche allerdings durch die gleichzeitig erfolge Einkommenssteigerung mehr als ausgeglichen werde; eine die Abänderungsklage rechtfertigende Verschlechterung der finanziellen Verhältnisse des Klägers sei damit nicht dargetan. Als Abänderungsgrund komme ebenso wenig die Behauptung des Klägers in Frage, durch die von ihm zu leistenden Unterhaltsbeiträge werde in sein Existenzminimum eingegriffen. Er anerkenne, eine solche Situation bereits im Zeitpunkt des Abschlusses der Konvention in Kauf genommen zu haben und lege nicht dar, inwiefern und durch welche konkreten Umstände heute Veränderungen eingetreten seien. Ausser Betracht fielen schliesslich die von der ersten Instanz im Zusammenhang mit dem Auto des Klägers berücksichtigten Kosten, zumal dieser nicht rechtsgenügend behaupte, dass das Fahrzeug im Vergleich zum Zeitpunkt der Scheidung neu ein Kompetenzgut darstelle und weshalb die entsprechenden Kosten einen Abänderungsgrund bildeten.