Citation: 1C_100/2019 E. 5

Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Stimmbürger seien über den Inhalt und Gegenstand der Abstimmung ungenügend informiert gewesen. Die Gemeindeversammlung sei durch grosse Verwirrung gekennzeichnet gewesen. Den wenigsten Stimmbürgern sei klar gewesen, dass weite Teile des Stadtentwicklungskonzepts - das auf einer breiten Mitwirkung der Bevölkerung beruht habe - ohne Beschluss des Gemeinderates aus dem räumlichen Leitbild entfernt worden seien. Verletzt sei auch der aus der Wahl- und Abstimmungsfreiheit folgende Anspruch auf eine klare und korrekte Fragestellung: Unklar sei insbesondere das Verhältnis von Antrag 1 des Gemeinderats (betreffend das räumliche Leitbild als Ganzes) zu dessen Antrag 2 (betreffend Kapitel 3 "Die Stadt als stimmiges Ganzes" mit 6 Leitsätzen und Handlungsempfehlungen) gewesen. Selbst der Regierungsrat habe an diesem Dispositiv Kritik geübt, weil der zweite Antrag aus seiner Sicht nicht notwendig gewesen wäre.