Citation: 1C_510/2016 E. 2.4

2.4. Nach der Rechtsprechung ist es nach den allgemeinen Grundsätzen des Verwaltungsrechts im Rahmen der Verhältnismässigkeit stets zulässig, den Führerausweis mit Auflagen zu versehen (BGE 131 II 248 E. 6 f. S. 251 f.). Bestehen nach den Umständen hinreichend aussagekräftige Anzeichen für den Verdacht, dass der Führerausweisinhaber mindestens regelmässig Cannabis konsumiert und kann die ärztliche Untersuchung diesen Verdacht nicht ausräumen sowie die konkreten Konsumgewohnheiten abschliessend erhellen, können die Behörden im Interesse der Verkehrssicherheit verhältnismässige Auflagen anordnen, welche der Klärung der Fahreignung dienen (Urteil 6A.11/2006 vom 13. April 2006 E. 3.3).