Citation: 2C_498/2022 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer beruft sich in vertretbarer Weise auf einen nachehelichen Härtefall gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AIG (SR 142.20). Die Beschwerde ist grundsätzlich zulässig (Art. 82 lit. a i.V.m. Art. 86 Abs. 1 lit. d Art. 90 BGG). Allerdings hat der Beschwerdeführer am 15. Oktober 2022 seinen Wohnsitz in der Schweiz aufgegeben und sich nach Serbien abgemeldet. Es ist zweifelhaft, ob er unter diesen Umständen ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides hat und zur Beschwerde legitimiert ist (Art. 89 Abs. 1 BGG). Angesichts des Verfahrensausgangs braucht diese Frage aber nicht abschliessend beurteilt zu werden. Auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde (Art. 42 und Art. 100 Abs. 1 BGG) ist einzutreten. Da die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig ist, kann hingegen auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nicht eingetreten werden (Art. 89 i.V.m. Art. 113 BGG).