Citation: I 643/03 17.08.2004 E. 2

2.1 Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Invalidenrente hat. Sein Hausarzt, Dr. med. G.________, legt den Beginn der (teilweisen) Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers im Beruf als Landwirt auf den 13. Dezember 1994 fest. Damals musste er sich einer valgisierenden Tibiakopfosteotomie links unterziehen. In Anwendung von Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG konnte ein eventueller Rentenanspruch demnach frühestens per Dezember 1995 entstehen. Vorerst sind die Verhältnisse zu jenem Zeitpunkt zu prüfen (vgl. Erwägung 1.1 zweiter Abschnitt hievor). 2.2 Dr. med. G.________ hält in seinem Arztbericht vom 6. Dezember 1996 fest, sein Patient leide seit ca. 10 Jahren an einer zunehmenden Gonarthrose links. Die Arthrose sei trotz der Tibiakopfosteotomie progredient. Er attestiert ihm eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in seiner Tätigkeit als Landwirt. Die Beschwerden bestünden vor allem aus Schmerzen bei Belastung, längerem Stehen und Arbeiten in unebenem Gelände. Zudem habe er Mühe beim Gewichte heben und beim Tragen von schweren Lasten. Die Steh- und Gehdauer sei eingeschränkt. Dr. med. S.________, welcher die Knieoperation durchgeführt hatte, berichtet am 24. April 1997, sein Patient bewirtschafte einen Betrieb, zu dem nur unebenes Gelände gehöre. Auf diesem sei eine Arbeit mit den festgestellten Gelenkleiden nicht vorstellbar. Er empfiehlt in erster Linie eine sitzende Tätigkeit, bei welcher ein volles Pensum verrichtet werden könne. Gewichte über 20 kg sollten nur in Ausnahmefällen gehoben und getragen werden müssen. Die Sitzdauer sei uneingeschränkt, Stehen sollte durch Sitzen unterbrochen werden, ohne Belastung sei die Gehstrecke fast unbeschränkt. Er kam zum Schluss, für eine körperliche nicht belastende Tätigkeit bei einem normalen Arbeitstempo bestehe keine weitere Einschränkung.