Citation: I 340/02 28.11.2002 E. 2

Streitig ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Rente hat. Zu prüfen ist zunächst, ob die vorhandenen medizinischen Akten eine Beurteilung dieser Rechtsfrage zulassen oder ob es weiterer Abklärungen des rechtserheblichen Sachverhalts bedarf. 2.1 Dr. med. S.________ gibt in seinem Bericht vom 19. Oktober 2000 an, er habe die Beschwerdeführerin am 5. Mai 1999 gesehen. Er diagnostizierte einen Hallux valgus und rigidius links sowie einen Status nach Operation am rechten Handgelenk. An den Füssen seien die oberen Sprunggelenke vollständig in Ordnung gewesen. Er habe damals Schuheinlagen empfohlen, wobei offenbar weitgehend Beschwerdefreiheit habe erreicht werden können. Der Arzt führt aus, dass zur Erstellung des Berichts keine Konsultation notwendig gewesen sei und beurteilt die Arbeitsfähigkeit als in jeder Hinsicht uneingeschränkt. Nachdem Dr. med. E.________ die Versicherte am 4. Oktober 2000 untersucht hatte, stellte er in seinem Arztbericht vom 21. Oktober 2000 die Diagnosen einer posttraumatischen Arthrose des linken oberen Sprunggelenks bei Status nach Bimalleolarfraktur 1982, von Spreiz-/Plattfüssen beidseits mit Hallux valgus und Grundgelenksarthrose I. sowie einer leichten Achsenfehlstellung des rechten Handgelenks bei Status nach Radiusfraktur 1. Klasse 1998. Er hatte anlässlich der Untersuchung eine massiv verdickte Knöchelregion gefunden und war zum Schluss gekommen, dass die Belastbarkeit und Gehfähigkeit (bei längerer Dauer) des linken Fusses eingeschränkt sei. Über die Arbeitsunfähigkeit seien keine sicheren Angaben möglich. Er empfahl indessen eine sitzende Arbeit, wobei gelegentliche kurze Gehstrecken möglich seien. Diese könnte "wahrscheinlich ganztags" ausgeübt werden. Schliesslich gab Dr. med. Z.________ in seinem Bericht vom 8. Januar 2001 an, die Beschwerdeführerin leide an einem lumbospondylogenen Syndrom bei Osteochondrose L 4/5 und Skoliose sowie einem Status nach Radiusfraktur rechts am 18. September 1998. Er habe sie vom 13. Juli bis 28. September 1998 behandelt und seither nicht mehr gesehen. Über die Arbeitsfähigkeit könne er keine Angaben machen. Der Arzt riet "vor Rente unbedingt Abklärung machen". 2.2 Das kantonale Gericht folgert aus den verschiedenen Arztberichten, es beständen zwar verschiedene Leiden, diese würden die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin jedoch nicht wesentlich beeinflussen. Dr. med. E.________, welcher sie schon längere Zeit kenne, erwähne die Rückenbeschwerden nicht als einen die Arbeitsfähigkeit einschränkenden Faktor. Der Versicherten sei somit eine leichte wechselbelastende Tätigkeit ganztags zumutbar, wobei der eingeschränkten Belastbarkeit der Füsse Rechnung zu tragen sei. Die Vorinstanz ermittelte auf Grund dieser Vorgaben einen Invaliditätsgrad von 19,7 % und bestätigte damit die Verfügung der IV-Stelle. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird insbesondere gerügt, die vorhandenen medizinischen Unterlagen würden es nicht erlauben, ein eindeutiges Bild über den Gesundheitszustand zu gewinnen. Es bestehe keine Klarheit darüber, welche Art von Tätigkeiten die Beschwerdeführerin in welchem Umfang und mit welchem Leistungsgrad zumutbarerweise noch zu verrichten imstande sei. Damit sei es nicht möglich, das hypothetische Invalideneinkommen zu schätzen. Im Weiteren wird geltend gemacht, auch das Valideneinkommen, welches Verwaltung und Vorinstanz ihrer Berechnung zu Grunde gelegt hätten, sei zu tief bemessen. Man habe nicht beachtet, dass eine abgeschlossene Ausbildung als Krankenschwester bestehe. Schliesslich sei vorerst eine eingehende berufliche Abklärung vorzunehmen und die allenfalls erforderlichen beruflichen Massnahmen durchzuführen.