Citation: 1C_405/2021 E. 3.5

3.5. Anschliessend prüfte die Vorinstanz, ob der Beschwerdeführer durch das einmonatige Fahrverbot in Deutschland betroffen gewesen sei und die Entzugsdauer in der Schweiz deshalb auf elf Monate zu reduzieren sei. Sie hielt fest, der Beschwerdeführer mache nicht geltend, in beruflicher Hinsicht vom deutschen Fahrverbot betroffen gewesen zu sein. Für die von ihm behaupteten privaten Fahrten habe er keinerlei Belege eingereicht, weshalb diesbezüglich nicht von einer merklichen Betroffenheit ausgegangen werden könne. Es bestehe folglich kein Anlass, die gesetzlich vorgeschriebene Mindestentzugsdauer von zwölf Monaten zu reduzieren. Soweit der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, die Vorinstanz sei fälschlicherweise davon ausgegangen, dass die Auswirkungen des deutschen Fahrverbots auf berufliche Aspekte zu beschränken seien, kann ihm nicht gefolgt werden: In den Erwägungen 3.4.5 und 3.4.6 des angefochtenen Urteils hat sich die Vorinstanz mit den Vorbringen des Beschwerdeführers betreffend seine Familienmitglieder in Deutschland auseinandergesetzt, eine diesbezügliche Betroffenheit aber verneint, weil der Beschwerdeführer seine angeblichen privaten Fahrten nicht belegt habe. Zudem hielt sie fest, auch der Umstand, dass er für den Fahrdienst seiner Grossmutter einen Ersatz habe organisieren müssen, würde keine Betroffenheit im erforderlichen Sinn begründen, zumal er nicht darlege, ob und wie häufig er seine Grossmutter während des Fahrverbots hätte chauffieren sollen und dass die Organisation eines Ersatzes mit aussergewöhnlichen Umständen verbunden gewesen wäre. Dass die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig oder in rechtsverletzender Weise festgestellt habe (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG), macht der Beschwerdeführer sodann nicht geltend. Auch bringt er nicht vor, inwiefern er vom deutschen Fahrverbot betroffen gewesen sein soll.