Citation: 1C_367/2022 E. 6.3

6.3. Inwieweit das Gestaltungsplanareal nicht als im Sinne von Art. 24 Abs. 2 USG und Art. 30 LSV i.V.m. Art. 19 Abs. 1 RPG genügend erschlossen betrachtet werden könnte, wird von den Beschwerdeführenden nicht rechtsgenüglich dargetan. Sie wiederholen die bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten Argumente, ohne sich mit den Erwägungen der Vorinstanz substanziiert auseinanderzusetzen. Der Einwand der Beschwerdeführenden, wonach sich das Verwaltungsgericht bei der Beurteilung der Erschliessungsfrage ausschliesslich auf eine baupolizeiliche Prüfung beschränkt und die Einhaltung des USG und der LSV nicht geprüft habe, ist nicht stichhaltig. Dass die Vorinstanz in ihren Erwägungen die Gesetzesbestimmungen von Art. 24 Abs. 2 USG und Art. 30 LSV nicht explizit erwähnte, ist nicht zu beanstanden. Indem sie die kantonalen Anforderungen an die Feinerschliessung, insbesondere in Bezug auf ein Gestaltungsplanverfahren, geprüft hat, ging sie implizit davon aus, dass damit auch die bundesrechtlichen Minimalanforderungen an die Feinerschliessung erfüllt seien. Damit erweist sich auch die in diesem Zusammenhang erhobene Gehörsrüge (Art. 29 Abs. 2 BV) als unbegründet.