Citation: 6F_21/2013 E. 3

Der Gesuchsteller bezieht sich auf Art. 121 lit. d BGG, wonach die Revision eines bundesgerichtlichen Urteils verlangt werden kann, wenn das Bundesgericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat. Der Gesuchsteller macht geltend, die Vorinstanz habe dem Bundesgericht gegenüber wahrheitswidrig angegeben, dass kein weiteres Strafverfahren gegen den Gesuchsteller hängig sei, obwohl das Bundesgericht am 9. Januar 2013 vom Obergericht habe wissen wollen, ob ein kantonales Rechtsmittel hängig sei, welches eine Sistierung des bundesgerichtlichen Verfahrens erfordere (Gesuch S. 8-10 Ziff. 1). Die Rüge ist unbehelflich. Wie der Verfügung vom 9. Januar 2013 zu entnehmen ist, musste die Vorinstanz dem Bundesgericht nur mitteilen, ob gleichzeitig noch ein kantonales Rechtsmittel hängig war, welches eine Sistierung des bundesgerichtlichen Verfahrens erfordert hätte (Verfahren 6B_34/2013 act. 6). Unter diese Rechtsmittel fallen entgegen der Ansicht des Gesuchstellers selbstverständlich nicht weitere kantonale Strafverfahren, die gegen den Beschuldigten geführt werden und zum Zeitpunkt des Beschwerdeverfahrens vor Bundesgericht noch nicht abgeschlossen sind. Die Antwort des Obergerichts war richtig und davon, dass das Bundesgericht das noch laufende Strafverfahren versehentlich nicht berücksichtigt hätte, kann nicht die Rede sein.