Citation: 2C_967/2017 E. 2.2

2.2. Das Verwaltungsgericht stellt zunächst fest, dass und warum sich der mit einer EU-Bürgerin verheiratete Beschwerdeführer unter den gegebenen Umständen für die Aufrechterhaltung der Bewilligung nicht (mehr) auf das Freizügigkeitsabkommen FZA berufen könne (E. 3). Alsdann fragt es sich, ob er sich angesichts des Status seiner Ehefrau (Aufenthaltsbewilligung) auf Art. 50 in Verbindung mit Art. 42 AuG berufen könne, wobei es die Frage offen lässt (E. 4.1), weil es an den zeitlichen Voraussetzungen für eine Berufung auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG fehle (E. 4.2), und zudem erkennt, das keine wichtigen persönlichen Gründe im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG vorliegen. Namentlich befasst es sich mit den vom Beschwerdeführer geltend gemachten Schwierigkeiten bei einer Rückreise nach Brasilien, wo er zuvor über 48 Jahre gelebt hatte. Es schliesst, dass nach vier Jahren Anwesenheit in der Schweiz, unter Berücksichtigung auch seiner beruflichen Betätigung, keine über das Übliche hinausgehende vertiefte Integration in die hiesigen Verhältnisse vorliege und die soziale Wiedereingliederung in seinem Herkunftsland nicht im Sinne von Art. 50 Abs. 2 AuG stark gefährdet erscheine (E. 4.3); so sei der die Rückreise nach Brasilien implizierende Widerruf der Aufenthaltsbewilligung verhältnismässig (E. 5). Der Beschwerdeführer lässt eine gezielte Auseinandersetzung mit diesen Erwägungen weitgehend vermissen. Insgesamt bringt er nichts vor, was geeignet wäre aufzuzeigen, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen offensichtlich unzutreffend, die einschlägigen Rechtsnormen falsch interpretiert oder in einer den Verhältnissen des konkreten Falles nicht angemessenen Art angewendet worden seien. Die Verletzung schweizerischen Rechts (Art. 95 BGG) wird nicht dargetan.