Citation: 6B_1072/2023 E. 6

Bei diesem Ergebnis ist über die Prozesskosten mit summarischer Begründung aufgrund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrunds zu entscheiden (Art. 71 BGG i.V.m. Art. 72 BZP). Zur Beurteilung der Kosten- und Entschädigungsfolgen ist somit in erster Linie auf den mutmasslichen Ausgang des Prozesses abzustellen (vgl. Urteil 7B_142/2022 vom 25. August 2023 E. 9.2.1). Da der Nichteintretensbeschluss vom 18. August 2023 wegen der rechtzeitig eingereichten Berufungserklärung zu Unrecht ergangen ist, hätte der Beschwerdeführer im vorliegenden Beschwerdeverfahren obsiegt, sodass er nicht kostenpflichtig wäre (Art. 66 Abs. 1 BGG) und ihm grundsätzlich eine Parteientschädigung zustünde (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Dem Beschwerdeführer sind demnach keine Kosten aufzuerlegen. Eine Parteientschädigung ist ihm indes nicht zuzusprechen, weil er seine Beschwerde selbst verfasste, ihm folglich keine Kosten für die Rechtsvertretung angefallen sind und dem Beschwerdeverfahren kein komplexer Gegenstand zugrundeliegt, der einen Arbeitsaufwand notwendig machte, welcher den Rahmen dessen überschreitet, was der Einzelne üblicher- und zumutbarerweise nebenbei zur Besorgung der persönlichen Angelegenheiten auf sich zu nehmen hat (vgl. BGE 125 II 518 E. 5b; Urteil 5A_957/2021 vom 30. November 2021 E. 4). Der Kanton Zürich trägt alsdann keine Kosten (Art. 66 Abs. 4 BGG).