Citation: 1C_248/2013 E. A

Der Kongolese A.________ (Jg. 1966) reiste 1995 in die Schweiz ein und stellte unter falschem Namen ein Asylgesuch, welches am 26. August 1996 abgewiesen wurde. Gleichzeitig wurde seine Wegweisung angeordnet. Am 28. Februar 1997 meldete er mit der Schweizerin B.________ (Jg. 1957) ein Eheversprechen an. Am 7. März 1997 verliess A.________ die Schweiz. Am 19. April 1997 heirateten A.________ und B.________ im Kongo. Am 16. August 1997 reiste A.________ in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung. Nachdem sein erstes Gesuch um erleichterte Einbürgerung vom Bundesamt für Migration (BFM) wegen fehlender Voraussetzungen von der Geschäftskontrolle abgeschrieben wurde, reichte A.________ am 31. Juli 2002 ein neues Gesuch ein. Am 17. März 2004 unterzeichneten die Eheleute die gemeinsame Erklärung, in einer tatsächlichen, ungetrennten und stabilen ehelichen Gemeinschaft zu leben und weder Trennungs- noch Scheidungsabsichten zu hegen. Am 21. April 2004 wurde A.________ eingebürgert. Am 16. Mai 2006 teilte das BFM A.________ mit, es könne auf sein Gesuch um erleichterte Einbürgerung seines aus einer früheren Beziehung stammenden Sohnes Lutawo (Jg. 1991) nicht eintreten, da die Wohnsitzvoraussetzungen zur Zeit nicht erfüllt seien. Es fragte A.________ zudem an, weshalb er sich per 28. April 2005 von seiner Ehefrau getrennt habe. Mit Schreiben vom 12. Juni 2006 beteuerte A.________, die gemeinsame Erklärung vom 17. März 2004 habe der Wahrheit entsprochen. Am 25. September 2006 wurde die Ehe zwischen A.________ und B.________ geschieden. Am 12. Januar 2007 anerkannte A.________ die Vaterschaft für das am 13. August 2005 geborene Kind der Angolanerin Bibiana Diyaya Mayungu. Am 30. November 2007 heirateten A.________ und Bibiana Diyaya Mayungu. Am 21. April 2008 teilte das BFM A.________ mit, dass es ein Verfahren auf Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung eingeleitet habe. Am 19. März 2009 erklärte das BFM die erleichterte Einbürgerung von A.________ für nichtig. Am 25. Januar 2013 wies das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde von A.________ gegen die Verfügung des BFM vom 19. März 2009 ab.