Citation: 8C_604/2017 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht erkannte sinngemäss, dass dem in Kenntnis der relevanten Vorakten, beruhend auf Untersuchungen in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie, Rheumatologie, Neurologie, Psychiatrie und Neuropsychologie ergangenen jüngsten Gutachten des MZR vom 23. März 2015 mit seiner einleuchtenden Darlegung der medizinischen Situation dem Grundsatz nach Beweiskraft zukommt. Davon ist auch im vorliegenden Verfahren auszugehen, zumal in dieser Hinsicht jedenfalls in begründeter Weise auch von den Parteien nichts Gegenteiliges vorgetragen wird. Demnach leidet der Beschwerdeführer an einer depressiven Störung mittelgradiger Ausprägung mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) sowie an psychischen und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen, Störungen durch Opioide, Abhängigkeitssyndrom gegenwärtig ständiger Substanzgebrauch (ICD-10 F11.25) im Sinne einer iatrogenen Abhängigkeit. Des Weiteren bestehen nebst einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) und einem metabolischen Syndrom (arterielle Hypertonie; Adipositas Grad I nach WHO, Hyperlipidämie) auch ein Diabetes insipidus sowie ein chronifiziertes Panvertebralsyndrom (bei grössenregredienter Diskushernie L4/L5 links; altersnormalem MRI HWS und obere BWS; Blockwirbelbildung C2/C3; ohne radikuläre Symptomatik; diffusen Missempfindungen und Sensibilitätsstörungen an den Extremitäten ohne organisches Korrelat; massiver Selbstlimitierung; nicht indizierter Opiattherapie). Dazu kommen weitere Leiden, vorwiegend somatischer Art: ein leichtes myofasziales Schultergürtelsyndrom rechts, chronische Kopfschmerzen bei Medikamentenübergebrauch sowie vom Spannungstyp, eine chronische Insomnie bei schwerem obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom und eine latente Hypothyreose.