Citation: 2C_536/2020 E. A

A.a. Die A.________ AG (nachfolgend: die Steuerpflichtige) mit Sitz in U.________/ZH bezweckt unter anderem die Herstellung sowie Entwicklung von [...]. Die Gesellschaft steht im Alleineigentum des Ehepaares A.B.________ und B.B.________. Dieses Ehepaar ist zudem Alleineigentümer der C.________ AG mit Sitz in V.________/SZ, die bis Ende 2013 alle Anteile der D.________ (nachfolgend: D.________) mit Sitz in W.________ (Türkei) hielt. Seit vielen Jahren unterhält die Steuerpflichtige Geschäftsbeziehungen zur D.________. Von letzterer Gesellschaft bezieht die Steuerpflichtige unter anderem die in [...] benötigten [...]. Die Steuerpflichtige stellt der D.________ seit dem Jahr 2000 Kapital zur Verfügung. Ende 2013 führte die D.________ eine Kapitalerhöhung durch. Die Steuerpflichtige beteiligte sich im Rahmen dieser Kapitalerhöhung an der D.________ und ist seither mit 88,16 % an deren Kapital beteiligt. Die Liberierung der Anteile der Steuerpflichtigen erfolgte durch Wandlung einer Forderung gegen die D.________ im Betrag von Fr. 2'071'216.--. Die Steuerpflichtige aktivierte ihre Beteiligung an der D.________ per 31. Dezember 2013 zu diesem Betrag. Im Geschäftsjahr 2014 reduzierte sie den Beteiligungsbuchwert erfolgswirksam um Fr. 500'000.-- und deklarierte einen steuerbaren Reingewinn von Fr. 0.-- (Verlust von Fr. 142'798.--). A.b. Das kantonale Steueramt Zürich (nachfolgend: kantonales Steueramt) veranlagte die Steuerpflichtige für die direkte Bundessteuer und die Staats- sowie Gemeindesteuern 2014 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 384'200.--, und zwar unter Verweigerung der Wertberichtigung der Beteiligung an der D.________ in der Höhe von Fr. 500'000.--. Zur Begründung führte es aus, dass ein unabhängiger Dritter sich aufgrund der Überschuldung der D.________ nicht an der Kapitalerhöhung beteiligt hätte.