Citation: I 736/06 20.11.2006 E. 2.2

2.2. Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 2 OG) umfasst die von der IV übernommene Umschulung zum Informatiker "ITC Professional Web SIZ" zwei Unterrichtsmodule (vom 30. Januar bis 23. Mai 2006 und vom 15. Juni 2006 bis 31. Januar 2007), welche an jeweils zwei Tagen pro Woche abendliche Schulbesuche beinhalten. Die Verwaltung hat in der Verfügung vom 3. Februar 2006 - implizite - gestützt auf Art. 17bis lit. a IVV einen Anspruch auf Taggelder für die Eingliederungstage, d.h. zwei (Schul-) Tage pro Woche, bejaht. Auf Einsprache hin erwog die IV-Stelle, dass der Versicherte grundsätzlich nur an den Schultagen, also an zwei Tagen pro Woche, wegen der Eingliederung verhindert sei, einer Arbeit nachzugehen. Allerdings treffe es zu, dass seine Möglichkeiten zur Erfüllung von Arbeitsleistungen durch die grössere Lernzeit eingeschränkt seien. Um das Ausbildungsziel nicht zu gefährden, rechtfertige es sich, zwei Tage Taggeld pro Schultag, d.h. vier Tage Taggeld pro Woche zuzusprechen. Auf diese Weise habe der Versicherte die Möglichkeit und den Auftrag, das in der Schule Gelernte in Übungen anzuwenden. Die Vorinstanz begründete ihren auf Rückweisung lautenden Entscheid unter Hinweis auf die Verwaltungspraxis (Kreisschreiben über die Taggelder der Invalidenversicherung [KSTI], gültig ab 1. Januar 2004) im Wesentlichen damit, der Sachverhalt sei in verschiedener Hinsicht nicht ausreichend abgeklärt worden. Auch sie hat dabei den strittigen Anspruch ausschliesslich unter dem Blickwinkel von Art. 17bis lit. a IVV beurteilt. Dies macht der zusammenfassende Rückweisungsauftrag (vorinstanzlicher Entscheid, S. 7 f.) deutlich, wonach die Verwaltung u.a. zu klären habe, in welchem Rahmen sich die gesamte zeitliche Belastung der vom Beschwerdeführer besuchten Kurse am BVS bei einem durchschnittlichen Schüler bewege. Weiter sei anhand der Akten und allenfalls unter Beizug des RAD abzuklären, in welchem Ausmass der Beschwerdeführer eine den Normalfall übersteigende, längere Studienzeit benötige. Daraus sei zu ermitteln, welcher Stunden- und Tagesbedarf dem Beschwerdeführer insgesamt zugebilligt werden müsse.