Citation: 2A.566/2002 09.01.2003 E. B

Mit Beschwerde an das Steuerrekursgericht des Kantons Aargau machte A.________ u.a. geltend, der Verrechnungssteuer-Entscheid vom 2. April 2001 habe ihn in einem Zeitpunkt erreicht, da er eine tiefe Depression durchlaufen habe. Sein fester Glaube und Wille, alles wieder in geordnete Bahnen lenken zu können, habe ihm den Verrechnungssteuer-Entscheid weniger bedeutsam erscheinen lassen, und er sei offenbar nicht in der Lage gewesen, die Folgen einer Fristverwirkung zu erkennen. Am 4. Juni 2002 teilte der Präsident des Steuerrekursgerichts dem Beschwerdeführer mit, dass ein allfälliger Hinderungsgrund wegen Erkrankung durch ärztliche Bescheinigung zu belegen wäre. In der Folge reichte der Beschwerdeführer ein Arztzeugnis vom 17. Juni 2002 ein. Mit Urteil vom 24. Oktober 2002 wies das Steuerrekursgericht die Beschwerde ab. Es erwog, die ärztliche Bestätigung, wonach der Beschwerdeführer an je einem Zeitpunkt vor und nach dem für die Wiederherstellung der Frist massgeblichen Zeitraum unter Depressionen gelitten habe, reiche nicht aus, um zu belegen, dass er auch zwischen April und Dezember 2001 wegen seiner psychischen Beeinträchtigung nicht in der Lage gewesen sei, Einsprache zu erheben.