Citation: B 64/06 17.04.2007 E. 4

Zu prüfen bleibt, ob zwischen der während der Versicherungsdauer neu eingetretenen Arbeitsunfähigkeit und der geltend gemachten späteren Invalidität ein sachlicher und zeitlicher Zusammenhang besteht. Wie es sich damit verhält, lässt sich aufgrund der vorhandenen Akten nicht zuverlässig beurteilen. Auszugehen ist davon, dass für die im April 1997 eingetretene Verschlechterung des Gesundheitszustandes keine objektiven Befunde erhoben werden konnten und der Verdacht auf eine funktionelle Komponente geäussert wurde (Bericht der Klinik Y.________ vom 10. April 1997). Von den SUVA-Ärzten wurde auf zunehmend in den Vordergrund tretende psychosomatische Faktoren sowie eine Schmerzverarbeitungsstörung geschlossen (Bericht des Dr. med. L.________vom 27. September 1999); ferner wurde eine Diskrepanz zwischen den subjektiven Beschwerden und den objektiven Befunden festgestellt (Bericht des Dr. med. S.________ vom 26. Juli 2000). Die im Anschluss an den Rückweisungsentscheid des kantonalen Gerichts vom 29. Mai 2002 von der IV-Stelle vorgenommene psychiatrische Abklärung führte zur Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung. Es fragt sich unter diesen Umständen, ob überhaupt eine leistungsbegründende Invalidität vorliegt, was im Lichte der im Rahmen von Art. 4 IVG entwickelten Rechtsprechung (BGE 130 V 352 ff. u. 396 ff., 131 V 49 ff.) sowie unter Berücksichtigung der im vorliegenden Fall anwendbaren reglementarischen Bestimmungen zu beurteilen ist. Der von der Invalidenversicherung eingeholte Bericht des Externen Psychiatrischen Dienstes vom 4. März 2003 bildet indessen keine hinreichende Grundlage für die Beurteilung der Frage, ob der Beschwerdeführer bei Aufbietung der ihm zumutbaren Willensanstrengung in der Lage wäre, die Schmerzen zu überwinden und die verbleibende Arbeitskraft zu verwerten. Im Übrigen bleibt offen, ob nicht neben der Schmerzstörung somatische Befunde bestehen, welche für sich allein eine relevante Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit zu begründen vermögen. Die Sache ist daher an das kantonale Gericht zurückzuweisen, damit es ergänzende Beweiserhebungen vornehme und über das Klagebegehren neu entscheide.