Citation: 9C_230/2017 E. 3

3.1 Die Beschwerdeführerin kritisiert die Beweiswürdigung der Vorinstanz, die für die Aufhebung der Invalidenrente auf das rheumatologisch-psychiatrische Gutachten vom 31. März/ 20. November 2014 abgestellt hat, in verschiedenen Punkten, ohne jedoch darzutun, inwiefern diese den rechtserheblichen medizinischen Sachverhalt offensichtlich unrichtig oder anderweitig unter Verletzung von Bundesrecht (E. 1 hievor) festgestellt haben soll. Den Einwand, der Gutachter habe kein eigenes MRI der Halswirbelsäule angefertigt und die daraus abgeleitete Behauptung, der Sachverhalt sei offensichtlich unrichtig und unvollständig festgestellt worden, hat bereits die Vorinstanz einlässlich und mit zutreffender Begründung entkräftet, sodass auf die entsprechenden Darlegungen verwiesen wird. Da das kantonale Gericht den medizinischen Sachverhalt vollständig ermittelt hat, erübrigt sich die Anordnung eines Obergutachtens, weshalb den eventualiter gestellten Rückweisungsanträgen der Beschwerdeführerin nicht stattzugeben ist. 3.2 Schliesslich ist die Kritik am vorinstanzlich durchgeführten Einkommensvergleich unbegründet. Der leidensbedingte Abzug von 10 % wäre als Ermessensfrage einer letztinstanzlichen Korrektur nur mehr dort zugänglich, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, also Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung vorliegt (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 393). Eine rechtsfehlerhafte Ermessensbetätigung vermag die Versicherte nicht darzulegen. Da die Invaliditätsbemessung auf der Grundlage eines Einkommensvergleichs vorgenommen wurde, war entgegen den Vorbringen in der Beschwerde keine Haushaltabklärung durchzuführen.