Citation: 5A_178/2023 E. 3.2.3

3.2.3. Die Steigerungsbedingungen sind unstrittig rechtskräftig. Entgegen der Darstellung der Beschwerdeführer wird in Ziff. 25 der Steigerungsbedingungen sowohl der Anlass zum Doppelaufruf, dessen Gegenstand und das Vorgehen zum gestaffelten Doppelaufruf dargelegt. Weiter wird das Recht der Dienstbarkeitsberechtigten zum sofortigen Ausgleich erläutert, falls das Höchstangebot die Gesamtforderung der Grundpfandgläubiger nicht erreicht. Ebenso wird auf die Rechtsfolge für den Fall, dass Lasten mit dem Zuschlag nicht überbunden werden (Löschung im Grundbuch), hingewiesen. Wenn die Vorinstanz festgehalten hat, in den Steigerungsbedingungen sei der Doppelaufruf und die genaue Reihenfolge der Versteigerung (Aufrufe) sowie der Untergang der Last B (Unterbaurecht der Beschwerdeführer) im Fall der Versteigerung ohne Last ausgeführt worden, und zum Ergebnis gelangt ist, das Vorgehen gemäss Steigerungsbedingungen sei verbindlich, ist dies nicht zu beanstanden. Weiter ist daher unbehelflich, wenn die Beschwerdeführer die Angabe der konkursamtlichen Schätzung (Fr. 8'450'000.--) und die Beschreibung des zu verwertenden Grundstückes in den Steigerungsbedingungen kritisieren. Soweit sich die Beschwerdeführer gegen die Regelung des Doppelaufrufs wenden, wie er nach den rechtskräftigen Steigerungsbedingungen durchzuführen ist, kann auf ihre Vorbringen in der Beschwerde gegen die Versteigerung vom 8. Dezember 2022 nicht eingetreten werden.