Citation: 1B_301/2016 E. 3

Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen die gerügten Grundrechte verstossen soll. Die Beschwerdeführer setzen sich mit ihrer weitschweifigen Beschwerde nicht rechtsgenüglich mit den Entscheidgründen der I. Beschwerdeabteilung, die zum Nichteintreten auf das Ausstandsgesuch führten, auseinander. Sie legen nicht dar, inwiefern die mit Schreiben vom 8. Juni 2016 angeordnete Zurückweisung des Ausstandsgesuchs zur Verbesserung rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll (vgl. dazu Art. 110 Abs. 4 StPO und Art. 42 Abs. 6 BGG). Aus der Beschwerde ergibt sich im Weitern nicht, dass die I. Beschwerdeabteilung Recht verletzt hätte, als sie davon ausging, die weitere Eingabe vom 27. Juni 2016 enthalte keine Ausstandsgründe. Sie führen in ihrer Eingabe an das Bundesgericht zwar zahlreiche Vorkommnisse an, die ihrer Ansicht nach die Befangenheit der Strafrichterin aufzeigen sollen, erwähnen aber nicht, welche dieser Geschehnisse sie -entgegen der Erwägungen im angefochtenen Entscheid - schon in ihrer Eingabe an die I. Beschwerdeabteilung vorgetragen hätten und von dieser zu Unrecht nicht als Ausstandsgründe erkannt und behandelt worden seien. Die Beschwerdeführer vermögen somit nicht aufzuzeigen, inwiefern der Schluss der I. Beschwerdeabteilung, das Ausstandsbegehren sei nicht hinreichend begründet, rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Mangels einer genügenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann.