Citation: 2C_536/2019 E. B

Am 9. August 2014 heiratete A.________ in Österreich eine fünf Jahre ältere griechische Staatsangehörige. Am 2. August 2015 reiste er in die Schweiz ein und erhielt am 24. September 2015 eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA zum Verbleib bei seiner inzwischen in der Schweiz wohnhaften griechischen Ehefrau. Diese zeigte ihren Ehemann am 9. Oktober 2017 wegen Bedrohung an, weshalb die Kantonspolizei Zürich am 13. Oktober 2017 verschiedene Gewaltschutzmassnahmen (Wegweisung aus der ehelichen Wohnung, Kontakt und Rayonverbot) gegen den Ehemann verfügte. Die Gewaltschutzmassnahmen wurden später vom Zwangsmassnahmengericht verlängert. In der Folge wurde er rechtskräftig wegen mehrfacher Bedrohung zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je Fr. 80.-- und einer Busse von Fr. 1'200.-- verurteilt. Das Migrationsamt des Kantons Zürich widerrief nach Gewährung des rechtlichen Gehörs am 27. März 2018 die Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA von A.________, da die Ehegatten ihr eheliches Zusammenleben seit der Anzeige nicht mehr aufgenommen hatten. Die Rechtsmittel dagegen waren erfolglos (Sicherheitsdirektion: 31. Oktober 2018; Verwaltungsgericht: 17. April 2019).