Citation: 5A_85/2021 E. 3.1

3.1. Nach Darstellung des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz ein am 19. Juli 2019 eingereichtes Gesuch um Ausstand des erstinstanzlich zuständigen Richters und Wiederholung wesentlicher Verfahrenshandlungen nicht beurteilt und dadurch den Anspruch auf ein gleiches und gerechtes Verfahren (Art. 29 Abs. 1 BV) sowie auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt. Der Ausstand des Richters sei bereits früher (am 27. Dezember 2017 sowie am 29. Mai und 30. August 2018) verlangt worden, wenn auch erfolglos. Gegenstand dieser Verfahren seien insbesondere eine Strafanzeige wegen Amtsmissbrauchs sowie eine verfehlte Gefährdungsmeldung des Richters gegen den Beschwerdeführer gewesen. Weiteres sei seither hinzugekommen: An der Hauptverhandlung vom xx.xx.2018 habe der Richter die Kantonspolizei beigezogen und alle technischen Geräte versiegeln lassen, dem Beschwerdeführer vorgeworfen, seine Opferrolle zu zelebrieren, und das Ausstandsbegehren als Beleg der Unbelehrbarkeit bezeichnet. Im März 2019 habe er sodann ein ausserhalb des Eheschutzverfahrens gestelltes Auskunftsbegehren an die Beschwerdegegnerin und die Kindesvertreterin weitergeleitet, was eine Amtsgeheimnisverletzung bedeute. Das erstinstanzliche Scheidungsverfahren werde denn auch nicht mehr durch den fraglichen Richter geführt, sondern liege beim Regionalgericht V.________. Auf das neuerliche Gesuch vom 19. Juli 2019 sei die Vorinstanz - was durch die Lektüre des angefochtenen Entscheids bestätigt wird - nur im Teilbereich der Befangenheit in Bezug auf die erstinstanzliche Kindesanhörung eingegangen.