Citation: 4A_220/2015 E. A

A.a. A._______ (Unternehmer, Kläger, Beschwerdeführer) ist Inhaber der seit 1984 im Handelsregister eingetragenen Einzelfirma "A._______ bauhandwerklicher Betrieb, C._______". Die Unternehmung hat die Ausführung von bauhandwerklichen Arbeiten, insbesondere von Schreinerei-Innenausbau, Deckenverkleidungen, Schall- und Wärmeisolationen sowie Brandschutz zum Zweck; sie beschäftigt nach Angaben des Unternehmers 14 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von rund 3 Mio. Franken pro Jahr. Die Ehefrau des Unternehmers führt das Büro und betreut insbesondere Debitoren und Kreditoren, während die Buchhaltung im Übrigen von D._______ geführt wird. B._______ (Bestellerin, Beklagte, Beschwerdegegnerin) ist Geschäftsführerin der E._______ Immobilien GmbH, die in der Liegenschaft F._______ in G._______ domiziliert ist, wo die Bestellerin wohnt. Sie ist Alleineigentümerin dieser Liegenschaft, die sie im Jahre 2004 aus der Erbschaft ihres Grossvaters übernahm. Sie renovierte die Liegenschaft nach deren Erwerb durch einen "grossen Umbau". Die Einzelfirma des Unternehmers führte in diesem Rahmen zwischen Herbst 2006 und Ende 2007 verschiedene Schreinerarbeiten aus. H._______ (Zeuge) war von 2004 bis 2008 Lebenspartner der Bestellerin, mit der er jedoch nicht zusammenwohnte. Er betreibt mehrere (unter anderem Bordell-) Betriebe. Er betraute den Unternehmer im Laufe der Jahre mehrmals mit Schreinerarbeiten in verschiedenen seiner Betriebe. Der Unternehmer stellte dafür keine Rechnungen, sondern wurde jeweils bar bezahlt, ohne dass Quittungen ausgestellt wurden. A.b. Am 11. April 2011 stellte der Unternehmer der Bestellerin für seine in den Jahren 2006 und 2007 geleisteten Arbeiten Rechnung in Höhe von Fr. 166'287.35, von der er eine Akontozahlung von Fr. 10'000.-- in Abzug brachte. Den Betrag von Fr. 156'287.35 setzte er in der Folge mit Zahlungsbefehl vom 1. Juni 2011 (Betr. Nr. xxxxx BA Horgen) in Betreibung. A.c. Die Bestellerin bestritt ihre Zahlungspflicht mit der Begründung, nicht sie, sondern ihr damaliger Lebenspartner habe die Schreinerarbeiten in ihrer Liegenschaft bestellt. Ausserdem sei für die entsprechenden Arbeiten ein Kostendach zwischen Fr. 120'000.-- und Fr. 150'000.-- vereinbart worden. Sie brachte vor, ihr damaliger Lebenspartner habe die Arbeiten mit zwei Barzahlungen in Höhe von Fr. 70'000.-- und Fr. 80'000.-- abgegolten, wobei er den ersten Betrag von Fr. 70'000.-- zu Beginn des Jahres 2007 und den zweiten von Fr. 80'000.-- anfangs 2008 bezahlt habe. Sie machte geltend, sie habe von ihrem ehemaligen Lebenspartner ein Darlehen von Fr. 180'000.-- erhalten, wovon Fr. 150'000.-- die Schreinerarbeiten beträfen.