Citation: 5A_403/2023 E. 3.4.3

3.4.3. Um darzutun, dass die Vorinstanz hinsichtlich des tatsächlichen Parteiwillens den Sachverhalt willkürlich feststellte, müsste der Beschwerdeführer seine Ausführungen mit Aktenstücken - wie beispielsweise Notizen oder Schriftverkehr im Zusammenhang mit der Erarbeitung der Scheidungskonvention - untermauern, welche die Vorinstanz ausser Acht gelassen oder offensichtlich falsch gewürdigt hätte und die seine Auffassung stützen würden, oder aber auf entsprechende erfolglose Beweisofferten bzw. -anträge seinerseits verweisen. Dies tut er nicht; er beschränkt sich auf blosse Behauptungen. Sodann erläutert er nicht, weshalb die Parteien, sollten sie den von ihm vertretenen Willen gehabt haben, diesen nicht mit einer präziseren Formulierung zum Ausdruck brachten (z.B. "Diese Regelung gilt nicht bei Stellenwechsel/Stellenverlust.", "Diese Regelung gilt für Einkommensverminderungen bis Fr. [...]."). Es genügt nicht, die eigene Tatsachendarstellung nur zu bekräftigen, auch wenn sie ebenfalls plausibel oder gar zutreffender erscheinen mag (vgl. BGE 148 IV 39 E. 2.3.5; 146 IV 88 E. 1.3.1; je mit Hinweisen).