Citation: 5P.448/2002 06.02.2003 E. 4

Der Beschwerdeführer erachtet das Schiedsgerichtsurteil als nicht vollstreckbar, da ihm ungeachtet des hängigen Revisionsverfahrens die Stundung verweigert worden sei, was wiederum willkürlich geschehen sei. Zudem werde die Anhandnahme des Revisionsgesuchs vom Schiedsgericht hinausgezögert. Dem ist entgegen zu halten, dass sich die staatsrechtliche Beschwerde einzig gegen den Entscheid des Obergerichts richten kann und damit Vorwürfe gegenüber dem Schiedsgericht hinsichtlich seiner Arbeitsweise in einem noch laufenden Verfahren nicht zu hören sind. Es ist auch nicht ersichtlich und wird nicht einmal ansatzweise begründet, weshalb dem Beschwerdeführer ein Anspruch auf Stundung zustehen sollte (E. 1.2 hiervor). Angesichts dieser blossen Behauptung verfassungswidrigen Verhaltens grenzt der nunmehr geäusserte Verdacht der Befangenheit gegenüber dem Schiedsgericht an Mutwilligkeit, ohne dass sich das Bundesgericht zur Frage der Rechtzeitigkeit eines solchen Vorbringens äussern muss.