Citation: 5A_736/2013 E. 2.1

2.1. Das Obergericht hat erwogen, am 23. September 2013 habe der Beschwerdeführer die Notfallstation des Inselspitals aufgesucht, da er sich von Telekommunikationsfirmen massiv bedroht gefühlt habe. Der Beschwerdeführer habe sich laut ärztlichen Angaben misstrauisch verhalten und erklärt, dass er sich nirgends sicher fühle und Suizidgedanken habe. Der Beschwerdeführer sei aus diesem Grund am gleichen Tag ärztlich eingewiesen worden. Zufolge der am 23. September ausgedrückten Todeswünsche und den vorhandenen Suizidgedanken sei man an diesem Tag zu Recht von einer Selbstgefährdung ausgegangen. Während des Klinikaufenthaltes habe der Beschwerdeführer die Medikamenteneinnahme verweigert. und sich nicht krankheitseinsichtig gezeigt. Aus ärztlicher Sicht sei die Weiterführung einer stationären Behandlung indiziert, da der Beschwerdeführer derzeit akut psychotisch, nicht aber absprachefähig sei, jedoch keine Krankheits- und Behandlungseinsicht zeige. Der Beschwerdeführer leide unter einer paranoiden Schizophrenie und somit an einem Schwächezustand im Sinn von Art. 426 Abs. 1 ZGB; eine Selbstgefährdung sei derzeit nicht ausgeschlossen. Die Universitären Psychiatrischen Dienste erschienen als geeignete Einrichtung. Aus diesen Gründen bejahte die Vorinstanz die Voraussetzungen für eine Fortführung der fürsorgerischen Unterbringung.