Citation: 8C_756/2015 E. A

A.________, geboren 1980, flüchtete 1998 zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern von der Türkei in die Schweiz. Nach dem Besuch von Integrations- und Deutschkursen sowie einer Vorlehre als Pflegeassistentin bezog sie seit September 2002 Arbeitslosenentschädigung. Während eines vom 1. Mai bis 31. Juli 2003 befristeten Praktikums im Spital B.________ war sie bei der Winterthur Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (heute: AXA Versicherungen AG; nachfolgend: AXA oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Bei einem Sturz auf das linke Handgelenk vom 2. Juli 2003 zog sie sich laut Bericht der Notfallaufnahme des Spitals B.________ vom 5. August 2003, wo die Versicherte unmittelbar nach dem Unfall untersucht wurde, eine Handgelenksdistorsion links zu. Eine Fraktur konnte röntgenologisch ausgeschlossen werden. Die nachbehandelnde Allgemeinmedizinerin Dr. med. C.________, diagnostizierte primär ein cervikoradikuläres Schmerzsyndrom C7 links und berichtete am 3. September 2003, beim Heilungsverlauf würden unfallfremde Faktoren (ähnlich protrahierte Beschwerden wie nach akuter Überlastung des linken Armes im Dezember 2001 sowie eine depressive Verstimmung infolge psychosozialer Überlastung) mitspielen. Die AXA übernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Mit Verfügung vom 15. Juni 2012 hielt sie an der Einstellung der Taggeldleistungen per 12. Juli 2003 fest, stellte sämtliche übrigen Leistungen per 31. März 2010 ein und schloss den Fall folgenlos ab. Auf Einsprache der Versicherten hin bestätigte die AXA ihre Verfügung vom 15. Juni 2012 (Einspracheentscheid vom 8. November 2013).