Citation: 9C_269/2016 E. 2

Die Vorinstanz hat die Rechtsgrundlagen betreffend den Erlass der Rückerstattung unrechtmässig gewährter Leistungen bei Vorliegen von Gutgläubigkeit und einer grossen Härte (Art. 25 Abs. 1 Satz 2 ATSG; Urteil 8C_391/2008 vom 14. Juli 2008 E. 4.4.1 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Der gute Glaube entfällt danach insbesondere, wenn die zu Unrecht erfolgte Leistungsausrichtung auf eine arglistige oder grobfahrlässige Melde- oder Auskunftspflichtverletzung zurückzuführen ist. Anderseits kann sich die rückerstattungspflichtige Person auf den guten Glauben berufen, wenn ihr fehlerhaftes Verhalten nur leicht fahrlässig war (BGE 112 V 97 E. 2c S. 103). Das Mass der erforderlichen Sorgfalt beurteilt sich nach einem objektiven Massstab, wobei aber das den Betroffenen in ihrer Subjektivität Mögliche und Zumutbare nicht ausgeblendet werden darf (Urteil 9C_14/2007 vom 2. Mai 2007 E. 4.1, in: SVR 2008 AHV Nr. 13 S. 41). Der gute Glaube ist jedoch regelmässig zu verneinen, wenn die versicherte Person das EL-Berechnungsblatt nicht oder nur unsorgfältig kontrolliert und deshalb einen darin enthaltenen gravierenden, für sie leicht erkennbaren Fehler nicht meldet (Urteile 8C_391/2008 vom 14. Juli 2008 E. 4.4.1 und [des Eidg. Versicherungsgerichts] P 62/04 vom 6. Juni 2005 E. 4.3).