Citation: 1P.511/2002 07.01.2003 E. 2

Der Beschwerdeführer macht zur Hauptsache geltend, die Auffassung der kantonalen Behörden, wonach die Nichtanhandnahmeverfügung des Verhörrichteramtes vom 22. November 1999 in Rechtskraft erwachsen sei (weshalb auf die am 29. November 1999 nachgereichte, inhaltlich identische Strafanzeige nicht eingetreten werden könne), erscheine unhaltbar und beruhe auf aktenwidrigen Feststellungen. Zwar sei das Verhörrichteramt mit Nichtanhandnahmeverfügung vom 22. November 1999 auf die ursprünglich eingereichte Strafanzeige vom 16. November 1999 nicht eingetreten. Anlässlich einer telefonischen Besprechung habe der Verhörrichter jedoch erkannt, dass die Nichtanhandnahmeverfügung auf irrtümlichen Annahmen beruht habe. Der Verhörrichter habe den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers daher eingeladen, die Strafanzeige noch einmal einzusenden, damit die Untersuchung ohne weiteren administrativen Aufwand (gestützt auf die neue Anzeige) eröffnet werden könnte. Nachdem der Beschwerdeführer am 29. November 1999 abredegemäss eine inhaltlich identische Strafanzeige eingereicht habe, seien vom Verhörrichteramt eine Strafuntersuchung eröffnet und umfangreiche Untersuchungshandlungen durchgeführt worden.