Citation: 8C_142/2023 E. 4.1

4.1. Gemäss angefochtenem Urteil stellte die IVSTA in medizinischer Hinsicht massgeblich auf die Aktenbeurteilung der RAD-Ärztin Dr. med. B.________ vom 18. November 2019 ab. Diese habe "im Wesentlichen [...] die Diagnosen und Arbeitsunfähigkeiten" des Medas-Gutachtens übernommen, soweit die Medas-Gutachter überhaupt entsprechende Feststellungen getroffen hätten. Bei der Würdigung der medizinischen Aktenlage gelangte die Vorinstanz zum Schluss, aufgrund der damals erstellten medizinischen Berichte für den Zeitraum von 2017 bis Anfang 2019 müsse - entgegen den Medas-Gutachtern und der RAD-Ärztin - davon ausgegangen werden, dass bei der Beschwerdeführerin tatsächlich ein hirnorganisches Psychosyndrom vorgelegen habe. Für diesen Zeitraum sei das Medas-Gutachten mangels zuverlässiger Feststellungen nicht aussagekräftig. Angesichts der mindestens drei mehrwöchigen stationären Klinikaufenthalte zwischen Februar 2017 und 15. Juli 2019 (Zeitpunkt der Medas-Begutachtung) sowie mit Blick auf die in diesem Zeitraum echtzeitlich attestierten, unterschiedlich grossen Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit ging das Bundesverwaltungsgericht für diese Periode von einer durchwegs im Bereich von 50% liegenden Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeiten aus. Genaueres könne nicht festgestellt werden, weshalb in antizipierender Beweiswürdigung auf weitere Beweismassnahmen zu verzichten sei. Bei einer - sowohl in der früheren als auch in jeder anderen Tätigkeit bestehenden - Arbeitsunfähigkeit von 50% ab Februar 2017 und einer solchen von 20% ab 15. Juli 2019 habe die Beschwerdeführerin nach Massgabe eines hier angezeigten Prozentvergleichs ab 1. Februar 2018 Anspruch auf eine bis zum 30. September 2019 befristete halbe Invalidenrente.