Citation: 9C_218/2016 E. 5.2.1

5.2.1. Als nicht stichhaltig erweist sich namentlich das Vorbringen, die wegen Verdachts auf unrechtmässigen Leistungsbezug mit Verfügung vom 26. Juli 2013 vorgenommene Sistierung der Hilflosenentschädigung sei lediglich gestützt auf die "Faktenlage der Observation" erfolgt, ohne dass diese durch eine - rechtsprechungsgemäss erforderliche - fachärztliche Aktenbeurteilung verifiziert worden sei. Der Versicherte übersieht diesbezüglich, dass der Ermittlungsbericht vom 15. Juli 2013 im Nachgang dem RAD vorgelegt worden war, welcher mit Stellungnahme vom 25. Juli 2013 die sofortige Einstellung der Hilflosenentschädigung und im Übrigen das Abwarten der in die Wege geleiteten interdisziplinären Begutachtung empfahl. Aufgehoben wurde die Hilflosenentschädigung letztlich erst mit Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 10. November 2015, nachdem die PMEDA-Expertise vom 23. Januar 2015 und die Stellungnahme des RAD vom 3. Februar 2015 die Observationsergebnisse aus medizinischer Sicht bestätigt hatten.