Citation: 2C_678/2023 E. 8.3

8.3. Die Beschwerdeführerin macht vor Bundesgericht geltend, ihr Rechtsvertreter habe mit dem Honorarkonsulat in Hamburg telefoniert und die Übergabe der Rechtsmittelschrift thematisiert. Das Honorarkonsulat habe zunächst die Entgegennahme der Eingabe (zu Unrecht) verweigert. Der Rechtsvertreter habe auf das kantonale Recht hingewiesen, und dieser Hinweis habe "dann dazu geführt, dass das Honorarkonsulat sich mit der Botschaft in Berlin in Verbindung gesetzt und dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin nach einiger Zeit die Möglichkeit eingeräumt hat, im Einzelfall Eingaben zur Weiterleitung anzunehmen". Zu diesem Zeitpunkt sei die Rekursfrist aber bereits abgelaufen gewesen. Es sei vor diesem Hintergrund nicht nachvollziehbar, der Beschwerdeführerin grobe Nachlässigkeit vorzuwerfen.