Citation: 6B_987/2021 E. 2.1

2.1. Die Beschwerde richtet sich gegen den vorinstanzlichen Schuldspruch des Raubes, die Strafzumessung und die Landesverweisung. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts sowie eine willkürliche Beweiswürdigung. Dabei macht er mit Bezug auf den Schuldspruch des Raubes im Wesentlichen geltend, unter Verletzung der Beweiswürdigungsregeln stelle die Vorinstanz zu Unrecht fest, dass er Nötigungshandlungen vorgenommen habe, damit der Geschädigte sein Eigentum aufgebe und er das zuvor gestohlene Geld behalten könne. Keiner der Beteiligten habe geäussert, dass er die Gewalt gegen das Opfer zwecks Beutesicherung ausgeübt habe. Er habe den Geschädigten geschlagen, weil dieser ihn genervt habe. Für die vorinstanzliche Annahme, dass er das Opfer geschlagen habe, um das gestohlene Geld zu sichern, gebe es keine Grundlage. Es bestehe kein Zusammenhang zwischen der Wegnahme des Geldes und dem Schlagen des Geschädigten. Die beiden Vorfälle seien separat zu beurteilen, wobei die Wegnahme von Fr. 25.-- als geringfügiger Diebstahl und der Schlag als Tätlichkeit zu qualifizieren seien.