Citation: 8C_799/2018 E. 4.4

4.4. Wie die Beschwerdeführerin zutreffend geltend macht, rechtfertigen die von der Vorinstanz angeführten Gründe (Risiko von vermehrten gesundheitlichen Absenzen, weniger Flexibilität, was das Leisten von Überstunden etwa bei Verhinderung eines Mitarbeiters anbetrifft) in aller Regel keinen Abzug vom Tabellenlohn (Urteile 9C_898/2015 vom 7. April 2016 E. 3.2; 9C_437/2015 vom 30. November 2015 E. 2.4, 8C_712/2012 vom 30. November 2012 E. 4.2.1 und 8C_711/2012 vom 16. November 2012 E. 4.2.2). Umstände, welche vorliegend eine andere Beurteilung nahelegten, sind keine ersichtlich. Der vom Versicherten in der Beschwerdeantwort geltend gemachte zusätzliche Pausenbedarf ist durch das gutachterlich auf 70 % herabgesetzte Rendement ausreichend berücksichtigt. Somit hat das kantonale Gericht Bundesrecht verletzt, als es bei der Bemessung des Invalideneinkommens einen Abzug vom Tabellenlohn vorgenommen hat.