Citation: 6B_1069/2023 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz eingangs seiner Beschwerde vor, sie habe keine eigentliche Interessenabwägung vorgenommen. Die Kritik ist nicht nachvollziehbar. Vielmehr würdigt die Vorinstanz seine gesamte Situation, wobei sie namentlich auf seine familiären Verhältnisse wie auch auf die von ihm geltend gemachte Bedrohungslage in Eritrea eingeht. Obwohl sie zum Schluss kommt, dass kein schwerer persönlicher Härtefall vorliege, nimmt sie eventualiter eine Interessenabwägung vor und zeigt auf, weshalb das vom Beschwerdeführer begangene Delikt wie auch seine Vorstrafen ihres Erachtens ein überwiegendes öffentliches Interesse an der Landesverweisung begründeten. Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden.