Citation: 8C_39/2018 E. 4.2

4.2. Organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolgen bzw. strukturelle Läsionen, welche in einem natürlich kausalen Zusammenhang zum Unfall vom 29. November 2014 stehen, haben Verwaltung und Vorinstanz zutreffend und unbestritten verneint. Inwiefern eine persönliche Untersuchung des Beschwerdeführers durch den die AXA beratenden Neurologen Dr. med. E.________, daran etwas ändern würde, ist nicht ersichtlich und wird nicht aufgezeigt. Von einer Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) kann keine Rede sein. Insbesondere vermag sich der Versicherte nicht auf abweichende, nachvollziehbar begründete fachärztlich Beurteilungen zu berufen, woraus sich Anhaltspunkte für einen ergänzenden Abklärungsbedarf des rechtserheblichen Sachverhalts in somatischer Hinsicht ergeben würden (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.8 i.f. S. 472). Fehlt es an organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen (vgl. dazu BGE 138 V 248 E. 5.1 S. 251 mit Hinweisen), konnten in Bezug auf die über den 31. Oktober 2015 hinaus geklagten Beschwerden weitere Abklärungen hinsichtlich des natürlichen Kausalzusammenhangs unterbleiben, da deren Unfalladäquanz (vgl. E. 5.2 hienach) ohnehin zu verneinen war (vgl. BGE 135 V 465 E. 5.1 S. 472).