Citation: 8C_517/2023 E. 8.6

8.6. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, das kantonale Gericht habe nicht begründet, weshalb es auf Zeugenbefragungen verzichtet habe und damit sein rechtliches Gehör verletzt (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 6 EMRK), dringt er nicht durch. Denn die Vorinstanz ist darauf eingegangen, weshalb sie auf die Abnahme der offerierten Beweise verzichtet hat. So hat sie dargelegt, es sei grundsätzlich glaubhaft, dass der Beschwerdeführer noch Tätigkeiten nach Einstellung des Barbetriebs erledigt habe. Insofern seien Befragungen des Beschwerdeführers oder von Zeugen zum Sachverhalt entbehrlich. Zudem ist das kantonale Gericht zum Schluss gelangt, dass der Beschwerdeführer keine genauen Angaben zu seinem zeitlichen Aufwand oder zum genauen Arbeitszeitpunkt habe machen können, weshalb es nicht erfolgversprechend sei, hierzu Jahre später ihn selbst und/oder verschiedene Zeugen zu befragen. Mit dem nicht weiter unterlegten Einwand, die Vorinstanz habe den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt, indem sie seine offerierten Beweise nicht abgenommen habe, vermag der Beschwerdeführer nicht darzutun, inwiefern die Vorinstanz in Willkür verfallen sein soll. Im Sinne einer zulässigen antizipierten Beweiswürdigung (vgl. BGE 145 I 167 E. 4.1; 144 II 427 E. 3.1.3; 143 III 297 E. 9.3.2) hat ihr Verzicht auf Zeugeneinvernahmen ebenso wenig den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt.