Citation: 6B_1167/2023 E. 1.4.2

1.4.2. Die Vorinstanz setzt sich ausführlich mit dem Gedanken der Resozialisierung des Beschwerdeführers auseinander. Dabei erwägt sie nachvollziehbar, trotz hoher Schulden sei es ihm gelungen, seit mehreren Jahren erfolgreich ein eigenes Geschäft zu führen. Wenn sie daraus schliesst, seine Resozialisierung sei durch die Ersatzforderung nicht in einem Umfang gefährdet, als dass dadurch eine Reduktion vorzunehmen oder darauf zu verzichten wäre, so ist diese Auffassung nicht zu beanstanden. Sie stützt sich auf die aktuellen finanziellen Verhältnisse und die Lebenssituation des Beschwerdeführers und übersieht dabei auch nicht, dass er im Alter von 62 Jahren relativ kurz vor der Pensionierung steht. Wenn der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, er habe demnächst eine Strafe von 28 Monaten abzusitzen und werde bis zum Zeitpunkt seiner ordentlichen Pensionierung kaum mehr erwerbstätig sein, so kann er daraus nichts für sich ableiten. Auf seine diversen Vorbringen zu der abzusitzenden Freiheitsstrafe und den finanziellen Konsequenzen ist bereits deshalb nicht einzugehen, da dies aus den vorinstanzlichen Erwägungen nicht hervorgeht und der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang keine Verletzung seines rechtlichen Gehörs bzw. der Begründungspflicht dartut. Er belässt es bei der blossen Behauptung, er müsse "demnächst" eine Strafe von 28 Monaten Freiheitsstrafe absitzen, weshalb er bis zu seiner Pensionierung "kaum" mehr erwerbstätig sein und entsprechend auch kein Einkommen mehr generieren werde. Inwieweit die Vorinstanz in der Feststellung des Sachverhalts in Willkür verfallen sein soll, zeigt er weder auf noch ist dies ersichtlich (Art. 42 Abs. 2, 105 Abs. 1 BGG). Gleiches gilt mit Bezug auf die Höhe seines monatlichen Einkommens; auch in dieser Hinsicht übt er rein appellatorische Kritik und legt nicht dar, inwieweit dadurch die vorinstanzliche Darstellung seiner finanziellen Situation offensichtlich falsch sein sollte und welche Auswirkungen dies auf das Erkennen auf eine Ersatzforderung haben sollte. Ebenso wenig vermag der Beschwerdeführer für sich ableiten, wenn er die vorinstanzlichen Erwägungen mit Bezug auf die B.________ AG kritisiert. Zwar führt die Vorinstanz aus, ihm sei es gelungen, seit mehreren Jahren erfolgreich ein eigenes Geschäft zu führen. Jedoch bezieht sie sich dabei auf das Protokoll der Berufungsverhandlung, worauf der Beschwerdeführer nicht eingeht. Zudem findet die Vermutung des Beschwerdeführers, die Vorinstanz gehe davon aus, er sei nicht bloss Angestellter, sondern auch Eigentümer des Unternehmens, in den vorinstanzlichen Feststellungen keine Stütze. Schliesslich vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen, inwieweit die Vorinstanz seine berufliche Situation mit Bezug auf das Unternehmen und die Konsequenzen für seine finanzielle Situation falsch einschätze. Willkür wird auch dadurch nicht begründet, dass die Vorinstanz zur Übernahme des Geschäfts vom Bruder des Beschwerdeführers - wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht - keine weiteren Ausführungen vornimmt. Nicht einzugehen ist auf die appellatorische Kritik des Beschwerdeführers, wonach sein Einkommen das Existenzminimum nicht übersteige. Er zeigt lediglich seine eigene Sicht der Dinge auf, setzt sich indes nicht mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinander. Im Zusammenhang mit der Wiedereingliederung geht die Vorinstanz schliesslich zu Recht auf die familiäre Situation sowie familienrechtlichen Verpflichtungen ein und hält fest, der Beschwerdeführer müsse seinen sowie den Lebensunterhalt seiner Familie nicht alleine bestreiten. Er bringt dagegen vor, mit der vorinstanzlichen Argumentation werde die Einkommenssituation der Ehefrau berücksichtigt, um keine Reduktion der Ersatzforderung rechtfertigen zu können; dies könne nicht der Sinn von Art. 71 StGB sein. Das Einkommen der Ehefrau habe nichts mit dem Gebot zu tun, wonach sich strafbares Verhalten nicht lohnen solle. Dabei übersieht der Beschwerdeführer, dass die Vorinstanz das Einkommen der Ehefrau lediglich insoweit berücksichtigt, als sie dadurch die familienrechtlichen Verpflichtungen des Beschwerdeführers prüft und ausführt, die Ehefrau steuere einen Grossteil des Familieneinkommens bei. Wenn die Vorinstanz auch gestützt darauf zum Schluss kommt, es würden keine konkreten Anhaltspunkte für eine Gefährdung der bisher gelungenen Wiedereingliederung bestehen, so gibt dies zu keiner Kritik Anlass. Was der Beschwerdeführer vorbringt, vermag nicht zu überzeugen.