Citation: 5A_625/2024 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz hinsichtlich der Verneinung einer Kindeswohlgefährdung in mehrfacher Hinsicht eine unrichtige Sachverhaltsfeststellung vor. Soweit sie dazu einleitend eigene, weitschweifende Ausführungen zum Sachverhalt macht, ohne eine Sachverhaltsrüge zu erheben, bleiben ihre Ausführungen unbeachtlich. Sie macht sodann geltend, die Vorinstanz habe den Sachverhalt offensichtlich falsch festgestellt, indem sie zu Unrecht verneint habe, dass der Beschwerdegegner gegenüber A.________ körperliche Gewalt angewendet habe. Die Vorinstanz geht davon aus, dass keine objektiven Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung bestehen, und legt dabei ausführlich dar, dass daran auch die von der Beschwerdeführerin behaupteten Umstände nichts ändern. Demgegenüber begnügt sich die Beschwerdeführerin im Wesentlichen damit, ihre Vorbringen aus dem kantonalen Verfahren zu wiederholen. Dies gilt insbesondere für die Behauptung, dass die Striemen auf A.________s Arm nicht durch Zurückhalten mit einer Hand verursacht worden sein können. Soweit sie im Zusammenhang mit den von ihr behaupteten körperlichen Übergriffen des Beschwerdegegners gegen A.________ ausführt, ihr vorinstanzlich vorgebrachtes Argument sei entgegen der Auffassung der Vorinstanz überzeugend und der Wahrheitsgehalt ihrer Aussagen überwiege, verfällt sie in unzulässige appellatorische Kritik. Die Vorinstanz berücksichtigt im Rahmen ihrer Beweiswürdigung ein Foto, das Striemen und ein Hämatom an A.________s Arm zeigt. Soweit die Beschwerdeführerin auf dem Foto darüber hinaus Kratzer erkennen will, die sich über den gesamten Oberarm und auch noch den Unterarm erstrecken sollen, ergänzt sie den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt, ohne darzutun, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung willkürlich sein soll (s. vorne E. 2.2). Die Vorinstanz geht weiter davon aus, dass der Beschwerdegegner plausibel erklärt habe, dass das auf dem Foto sichtbare Hämatom durch das Zurückreissen von A.________ in einer Notsituation entstanden sei. Im Gegensatz dazu kommt die Beschwerdeführerin zum Schluss, dass das Foto beweise, dass der Beschwerdegegner gegen A.________ Gewalt angewendet habe. Sie nimmt damit eine eigene Beweiswürdigung vor, ohne dazulegen, inwiefern die vorinstanzlichen Tatsachenfeststellungen unhaltbar sein sollen. Allein darin liegt keine hinreichende Auseinandersetzung mit den Sachverhaltsfeststellungen (s. vorne E. 2.2), die dem angefochtenen Entscheid zugrunde liegen. Weiter macht die Beschwerdeführerin auch im Zusammenhang mit ihren Vorwürfen betreffend die Erziehungsmethoden des Beschwerdegegners eine unrichtige Sachverhaltsfeststellung geltend, ohne dabei eine hinreichende Sachverhaltsrüge zu erheben. So macht sie nicht geltend, die Feststellungen der Vorinstanz seien willkürlich oder würden auf einer sonstigen Verletzung von Bundesrecht beruhen (s. vorne E. 2.2). Gleiches gilt, soweit die Beschwerdeführerin der Vorinstanz im Zusammenhang mit dem Vorfall vom 20. Mai 2021 vorwirft, das ärztliche Zeugnis zu ignorieren, das die durch äussere Gewalteinwirkung entstandenen Verletzungen der Beschwerdeführerin belege, "was beinahe schon einer willkürlichen Sachverhaltsfeststellung" entspreche. Mangels hinreichender Sachverhaltsrügen ist daher im Folgenden vom vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt auszugehen.