Citation: 1C_230/2017 E. 5.4.3

5.4.3. Wie sich aus den voranstehenden Ausführungen ergibt, hat die Vorinstanz nachvollziehbar begründet, weshalb sich der Standort "Eichhof West" als Standort für die geplante Überbauung eignet bzw. dass sich diese - soweit sie durch den Bebauungsplan vorgezeichnet wird - im Sinne von § 140 Abs. 1 PBG in die bauliche und landschaftliche Umgebung eingliedert, ohne das Orts- und Landschaftsbild zu beeinträchtigen. Gleichzeitig hat die Vorinstanz dargelegt, weshalb die geplante Überbauung insoweit den Anforderungen von Art. 2 sowie Art. 53 BZR Kriens entspricht. Dass die Vorinstanz die genannten Bestimmungen im Ergebnis geradezu willkürlich angewendet hätte, ist nicht zu sehen. Soweit die Beschwerdeführer überhaupt in genügender Weise begründen, inwiefern das angefochtene Urteil im Ergebnis in geradezu willkürlicher Weise gegen kantonales bzw. kommunales Recht verstossen sollte, dringen sie mit ihrer Rüge nicht durch. Mit Blick auf die ausserdem als verletzt gerügte Bestimmung von Art. 3 Abs. 2 lit. b RPG ist zu bedenken, dass der Grundsatz, wonach sich Siedlungen, Bauten und Anlagen in die Landschaft einordnen sollen, in einem gewissen Gegensatz zu anderen Planungszielen und Planungsgrundsätzen gemäss Art. 1 und 3 RPG stehen kann, namentlich den Geboten, die Siedlungsentwicklung unter Berücksichtigung einer angemessenen Wohnqualität nach innen zu lenken (Art. 1 Abs. 2 lit. a bis RPG) und kompakte Siedlungen zu schaffen (Art. 1 Abs. 2 lit. b RPG), sowie dem Ziel, Siedlungen in ihrer Ausdehnung zu begrenzen, unter anderem mittels Massnahmen zur besseren Nutzung der brachliegenden oder ungenügend genutzten Flächen in Bauzonen und der Möglichkeiten zur Verdichtung der Siedlungsfläche (Art. 3 Abs. 3 lit. a bis RPG). Das auf dem Areal "Eichhof West" geplante Vorhaben führt zu einer verdichteten Überbauung bestehender Siedlungsfläche im Sinne der genannten Bestimmungen und ordnet sich in Abwägung der verschiedenen Interessen - soweit es durch den Bebauungsplan vorgezeichnet wird - in vertretbarer Weise in die Landschaft ein. Die Rüge, der umstrittene Bebauungsplan stehe im Widerspruch zu Art. 3 Abs. 2 lit. b RPG, ist ebenfalls unbegründet.