Citation: 9C_21/2021 E. A

A.a. Die am 26. Juni 1935 geborene A.________ bezog seit dem Tod ihres Ehegatten Ende Juli 1988 eine Witwenrente der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), eine Hinterlassenenrente der Unfallversicherung sowie eine von der Eidgenössischen Versicherungskasse (EVK) respektive ab 1. Januar 1995 von der Pensionskasse des Bundes (nachfolgend: PKB) ausbezahlte Ehegatten- bzw. Witwenrente aus beruflicher Vorsorge (BVG). Letztere wurde infolge Überversicherung gekürzt. Ab 1. Juli 1997 erhielt A.________ zudem die ordentliche AHV-Altersrente. A.b. Per 1. Januar 2002 übernahm die Pensionskasse Post (nachfolgend: PK Post) die aktiven Versicherten und Rentenbezüger der Schweizerischen Post von der PKB und damit die Ausrichtung der entsprechenden BVG-Ehegattenrenten. Am 29. Januar 2019 informierte sie A.________, eine Überprüfung ihres Rentendossiers habe ergeben, dass fälschlicherweise die AHV-Altersrente in die Überversicherungsberechnung miteinbezogen worden sei. Dies führe zur Nachzahlung zu viel gekürzter Leistungen von insgesamt Fr. 26'454.- (vom 1. Februar 2014 bis 31. Januar 2019), wobei die gesetzliche und reglementarische fünfjährige Verjährungsfrist zu beachten sei. Demgegenüber liess A.________ den Standpunkt vertreten, die PK Post habe von Anfang an über sämtliche relevanten Informationen verfügt und könne sich daher nicht auf den Verjährungseintritt berufen. Somit seien (auch) die vor Februar 2014 liegenden ungerechtfertigten Rentenkürzungen zurückzuerstatten. Nach weiterer Korrespondenz hielt die PK Post unter Hinweis auf die bereits durchgeführte Leistungsnachzahlung an ihrer Auffassung fest (Schreiben vom 18. Dezember 2019).