Citation: 6B_1149/2020 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz fällt für die von ihr ausgesprochenen Schuldsprüche der Erpressung und Nötigung sowie qualifizierten Widerhandlung gegen das Sportförderungsgesetz eine Gesamtfreiheitsstrafe aus. Die Einsatzstrafe bildet sie für die das objektiv schwerste Delikt darstellende qualifizierte Widerhandlung gegen das Sportförderungsgesetz. Sie geht unter Würdigung der Tatkomponenten von einem dem Beschwerdeführer diesbezüglich vorzuwerfenden mittelschweren Verschulden aus und bemisst die dafür als angemessen erachtete Sanktion auf zwei Jahre Freiheitsstrafe zuzüglich einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen, die sie als zwingende Verbindungsgeldstrafe festsetzt (angefochtener Entscheid E. 7.4. f. S. 47 f.). Diese Einsatzstrafe erhöht sie in Anwendung des Asperationsprinzips zunächst für die Erpressung um weitere zwei Jahre Freiheitsstrafe. Das dem Beschwerdeführer für die Erpressung anzulastende Verschulden beurteilt sie unter Berücksichtigung der Tatkomponenten ebenfalls als mittelschwer; zudem hält sie fest, dass die Erpressung mit der qualifizierten Widerhandlung gegen das Sportförderungsgesetz in keinem Zusammenhang stehe und der Gesamtschuldbeitrag daher entsprechend hoch zu veranschlagen sei (angefochtener Entscheid E. 7.5.2 f. S. 48 f.). Für die Nötigung erachtet die Vorinstanz schliesslich eine weitere Erhöhung um ein halbes Jahr Freiheitsstrafe als angezeigt. Dabei verweist sie hinsichtlich der Tatkomponenten auf die Würdigung bei der Erpressung, da sich aufgrund der Einheit des Sachverhaltskomplexes die Tatkomponenten der Nötigung an jenen der Erpressung anlehnten (angefochtener Entscheid E. 7.5.2.2 S. 49 f.). Unter dem Titel der Täterkomponente berücksichtigt die Vorinstanz alsdann im Umfang von drei Monaten straferhöhend, dass der Beschwerdeführer die zu beurteilenden Straftaten nach seiner Haftentlassung und während eines anderen laufenden Strafverfahrens verübt habe. Im Übrigen beurteilt sie die Täterkomponente als für die Strafzumessung neutral (angefochtener Entscheid E. 7.5.3 S. 50). Die Höhe des Tagessatzes der für die qualifizierte Widerhandlung gegen das Sportförderungsgesetz zusätzlich auszufällenden Verbindungsgeldstrafe bemisst die Vorinstanz mit Rücksicht darauf, dass sich der Beschwerdeführer aufgrund eines anderen Verfahrens in Haft befinde, auf das Minimum von Fr. 30.--. Sie erklärt die Verbindungsgeldstrafe wegen der dem Beschwerdeführer anzulastenden eigentlichen Schlechtprognose (und implizit die Freiheitsstrafe aufgrund ihrer Höhe) als vollziehbar. Insgesamt spricht die Vorinstanz damit eine Freiheitsstrafe von 4 ¾ Jahren und eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- aus (angefochtener Entscheid E. 7.5.4 f. S. 50 f.).