Citation: 7B_835/2023 E. 2.4

2.4. Die ausführliche und detaillierte Anklage lässt keinen Raum für Zweifel an den Vorwürfen, die dem Beschwerdeführer angelastet werden. Sie umschreibt den Sachverhalt umfassend und nennt, anders als der Beschwerdeführer geltend macht, die Massnahmen, welche beim betreffenden Krankheitsbild möglich gewesen wären (tiefes Einstreu, separates Abteil, Transport in einen näher gelegenen Schlachthof). Die Anklageschrift ist diesbezüglich als Ganzes zu lesen. Wenn die Vorinstanz den Beschwerdeführer für den Tatbestand der Tierquälerei verurteilt, weil er das kranke Schwein während des Aufenthalts in seinem Betrieb ("Aufstallungszeit") nicht von den anderen, gesunden Tieren separiert bzw. es nicht in einer Einzelbox untergebracht hat, steht dies mit dem Anklagegrundsatz in Einklang. Betreffend den subjektiven Tatbestand hat der Beschwerdeführer den Anklagegrundsatz vor Vorinstanz nicht gerügt, obwohl ihm dies möglich und zumutbar gewesen wäre. Auf diese Rüge ist mangels Ausschöpfung des Instanzenzuges nicht einzutreten (Art. 80 Abs. 1 BGG).