Citation: 5C.46/2007 06.06.2007 E. B

Mit öffentlichen letztwilligen Verfügungen setzte A.Z.________ zunächst K.________ (1981), dann eine nach seinem Ableben zu errichtende Stiftung (1983) und schliesslich L.________ (1988) als Alleinerbinnen ein. In einem eigenhändig errichteten Testament vom 15. September 1999 widerrief A.Z.________ sämtliche letztwilligen Verfügungen. Er setzte T.________ als Alleinerbin und ihre beiden Kinder U.________ und V.________ als Ersatzerben ein. Für den Fall, dass T.________ eine Ehe eingehen sollte, bezeichnete A.Z.________ sie als Vorerbin ohne Pflicht zur Sicherstellung und die beiden Kinder als Nacherben. Mit der Willensvollstreckung betraute er die Bank B.________. In einem Nachtrag vom 22. September 1999 verfügte A.Z.________, dass bei Fehlen eines der Kinder von T.________ das andere Kind alleine erben sollte.