Citation: B 81/04 03.08.2005 E. 3

Das Vorsorgeverhältnis zwischen der Pensionskasse und der Beschwerdegegnerin bestand (unter Beachtung der einmonatigen Nachdeckungsfrist nach Art. 10 Abs. 3 BVG) vom 1. April 1989 bis 31. Juli 2000. Das kantonale Gericht hat erwogen, auf Grund der medizinischen Akten sei eine relevante Arbeitsunfähigkeit vor dem Eintritt der Beschwerdegegnerin in die Pensionskasse nicht erstellt. Die in rentenbegründendem Ausmass bestätigte Arbeitsunfähigkeit, d.h. diejenige auf Grund der psychischen Beschwerden, sei gemäss dem Bericht des Dr. med. M.________ vom 7. Juni 2001 während der Dauer des Vorsorgeverhältnisses eingetreten. Ob dies 1997 oder 2001 der Fall gewesen sei, sei irrelevant, da das Vorsorgeverhältnis seit 1. April 1989 bestehe. Die Pensionskasse macht geltend, der Eintritt der psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeit sei sehr wohl relevant, da die Versicherte per 30. Juni 2000 bei ihr ausgetreten sei. Der für den Leistungsanspruch auslösende Sachverhalt sei erst am 1. Februar 2001 eingetreten. Die Beschwerdegegnerin wendet ein, seit Frühjahr 1994 habe sie an einer Diskushernie gelitten, weshalb ihr die IV-Stelle am 8. Februar 1995 ein Lendenmieder als Hilfsmittel zugesprochen habe. Aus dem Bericht des Dr. med. M.________ vom 7. Juni 2001 gehe hervor, dass sie faktisch seit September 1997 an einem ausgeprägten und komplexen depressiven Symptom leide, das sich zusätzlich zur somatischen Erkrankung invalidisierend auswirke. Ab 1. Mai 2001 habe ihr die IV-Stelle eine Invalidenrente zugesprochen. Rechne man vom Rentenbeginn die einjährige Wartezeit nach Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG zurück, stehe fest, dass die Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt habe, noch während der Versicherungszeit bei der Pensionskasse eingetreten sei.