Citation: I 640/02 06.05.2003 E. 3

Es steht fest, dass der Beschwerdeführer auf Grund seiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist. Streitig und zu prüfen ist hingegen das Ausmass dieser Einschränkung und deren Auswirkungen in erwerblicher Hinsicht. 3.1 Das kantonale Gericht hat unter Würdigung der medizinischen Unterlagen dargelegt, dass der Beschwerdeführer in einer seinem Gesundheitszustand angepassten rückenschonenden Tätigkeit zu 62,5 % arbeitsfähig wäre. Dabei hat es sich insbesondere auf die Einschätzungen von Dr. med. B.________ (Bericht vom 11. Juni 1999), Dr. med. L.________ (Gutachten vom 29. November 2000) und Dr. med. E.________ (Bericht vom 4. Juli 2001) gestützt, die den Versicherten in einer angepassten Tätigkeit übereinstimmend als zu 50 bis 75 % arbeitsfähig einschätzen. Demgegenüber wiederholt der Beschwerdeführer im Wesentlichen seine bereits im vorinstanzlichen Verfahren geäusserten Einwände, wonach die psychischen Folgen der von ihm erlittenen Unfälle sowie die Leiden im Zusammenhang mit dem Tod seines Sohnes im Jahre 1992 polydisziplinär hätten untersucht werden müssen und er jedenfalls vollständig arbeitsunfähig sei. 3.2 Wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, erweist sich der medizinische Sachverhalt angesichts der zahlreichen und umfassenden ärztlichen Berichte und Stellungnahmen als hinreichend abgeklärt. Hinsichtlich der noch bestehenden Arbeitsfähigkeit vermitteln die Akten ein einheitliches und widerspruchsfreies Bild. Die beteiligten Ärzte halten übereinstimmend fest, dass der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit vollständig arbeitsunfähig ist, eine angepasste, rückenschonende Arbeit aber - etwa als Magaziner, im Gastgewerbe, in einer Gärtnerei, in der Landwirtschaft, in einer sitzenden Tätigkeit oder in einer wechselbelastenden (sitzenden/stehenden) Kontrollfunktion in der Industrie - mindestens zu 50 % ausführen könnte (Gutachten Dr. med. L.________ vom 29. November 2000; vgl. auch Arztbericht Dr. med. B.________ vom 11. Juni 1999 sowie Berichte der Klinik X.________ vom 16. März 1999 und der neurochirurgischen Abteilung des Spitals Q.________ vom 1./2. Dezember 1998). Hinsichtlich der von der IV-Stelle beigezogenen "Dokumentation über Arbeitsplätze" (DAP) äusserte sich Dr. med. L.________ am 16. Februar 2001 dahingehend, dass der Versicherte als Hilfsarbeiter/Montagehelfer (DAP Nr. 629) zu 50 % arbeitsfähig wäre und als Betriebsarbeiter/Bestücker Montage (DAP Nr. 3279) sowie als Hilfsarbeiter/Ersatzteillagerangestellter (DAP Nr. 4528) zu 50 bis 75 % arbeiten könnte. Dr. med. E.________ bestätigte diese Einschätzung mit Bericht vom 4. Juli 2001 und verneinte explizit, dass andere (internistische, psychische oder sonstige) Leiden als die festgestellten rheumatologischen Beschwerden sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten. Die medizinischen Stellungnahmen beruhen auf eigenen Untersuchungen der jeweiligen Ärzte, berücksichtigen die geklagten Beschwerden und leuchten in ihren Schlussfolgerungen ein, so dass ihnen voller Beweiswert zukommt (Erw. 2.1 hievor). Wenn die Vorinstanz hinsichtlich der von ihr herangezogenen DAP-Arbeitsplätze von einer durchschnittlichen Arbeitsfähigkeit von 62,5 % ausging, ist dies nicht zu beanstanden. Entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wurden die erlittenen Unfälle bereits im Verwaltungsverfahren thematisiert und führten unter anderem dazu, dass die IV-Stelle die entsprechenden Akten der Unfallversicherung beizog. Zu einer psychiatrischen oder polydisziplinären Begutachtung bestand keine Veranlassung, zumal - wie bereits erwähnt - lediglich die umfassend abgeklärten rheumatologischen Beschwerden Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zeitigen und die medizinischen Akten diesbezüglich eine hinreichend schlüssige Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit erlauben (BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d). Auch zu weiteren beruflichen Abklärungen bestand somit kein Anlass.