Citation: 6B_793/2015 E. 3.1

3.1. Die Beschwerde ist offensichtlich unbegründet, soweit sie den Begründungsanforderungen nach Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG genügt. Die Beschwerdeführerin vermischt Sach- und Rechtsfragen. Der Einwand, dass die Sozialhilfe Basel-Stadt bei den Vermögensfreibeträgen nicht grundsätzlich die von der SKOS empfohlenen Richtwerte anwende und den Beschwerdeführern somit kein Vermögensfreibetrag von Fr. 10'000.- gewährt worden wäre, erschöpft sich in appellatorischer Kritik. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen nicht auseinander und ihr Verweis auf nicht in den Akten befindliche Auskünfte des Rechtsdienstes der Sozialhilfe Basel-Stadt ist von vornherein ungeeignet, Willkür in der Sachverhaltsfeststellung aufzuzeigen. Die Beschwerdeführerin verkennt , dass Sozialhilfebetrug den unrechtmässigen Bezug von Unterstützungsleistungen und eine rechtswidrige Bereicherung voraussetzt. Erreicht das Vermögen unter Hinzurechnung der rechtswidrig verschwiegenen Werte nicht den nach kantonaler Praxis gewährten Pauschalfreibetrag, liegt kein unrechtmässiger Leistungsbezug vor. Eine allfällige Leistungskürzung als verwaltungsrechtliche Sanktion der Meldepflichteverletzung betrifft nicht den ursprünglichen Unterstützungsanspruch und begründet (rückwirkend) keinen Vermögensschaden im Sinne von Art. 146 StGB. Zudem ist ein Sozialhilfebetrug durch blosses Verschweigen der veränderten wirtschaftlichen Verhältnisse nicht möglich, da den Beschwerdegegnern trotz der gesetzlichen Meldepflicht gemäss § 14 Abs. 2 Sozialhilfegesetz des Kantons Basel-Stadt (SHG; SG 890.100) keine Garantenstellung zukommt (vgl. BGE 140 IV 11 E 2.4.3 und 2.4.7 S. 18).