Citation: 4A_513/2021 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie habe vor der Vorinstanz eine "Rechtsverweigerung im Sinne einer Verletzung des rechtlichen Gehörs" gerügt, da eine Rechtsanwendung bzw. eine Liquidation anhand des Konkubinatsvertrags ohne weiteres möglich gewesen sei. Auf diese Rüge sei die Vorinstanz kommentarlos nicht eingegangen. Damit sei ihr Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 311 ZPO verletzt worden. Inwiefern letztere Bestimmung in diesem Zusammenhang verletzt sein soll, legt die Beschwerdeführerin nicht nachvollziehbar dar (Erwägung 2.1). Auch eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör ist diesbezüglich nicht hinreichend darlegt noch ersichtlich. Die Vorinstanz gab im Gegenteil den Standpunkt der Beschwerdeführerin, dass das Vorgehen der Erstinstanz im vorliegenden Fall einer "Rechtsv erweigerung" gleich komme, im Entscheid wieder (angefochtener Entscheid S. 38). Die Vorinstanz konnte aber keine Rechtsverweigerung erkennen. Sie kam vielmehr zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin vor der Erstinstanz ihre Forderungen hätte substanziieren und im Berufungsverfahren hinreichend aufzeigen sollen, wann und wo sie vor der Erstinstanz rechtzeitig welche Behauptungen aufgestellt habe, die eine genügende Substanziierung der Forderungen aus dem Konkubinationsverhältnis darstellten. Die Vorinstanz nannte damit die Überlegungen von denen sie sich hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (dazu: BGE 143 III 65 E. 5.2). Sie genügte damit den Begründungsanforderungen von Art. 29 Abs. 2 BV.