Citation: 9C_626/2022 E. 4.6

4.6. Insgesamt ergibt sich aus § 1 Abs. 1 lit. a Gebührendekret/AG mit gerade noch genügender Bestimmtheit, dass die streitbetroffene Gebühr dem Halter des Fahrzeugs aufzuerlegen war. Die Rüge der Verletzung des Gesetzmässigkeitsprinzips erweist sich unter diesen Umständen als unbegründet. Es ist auch nicht zu beanstanden, dass die Gebührenverfügung an die Beschwerdeführerin adressiert war, sei es, weil sie als Stellvertreterin ihres Kunden agierte, wie die Vorinstanz erwogen hat (vgl. angefochtenes Urteil E. 2.4) und von der Beschwerdeführerin nicht substanziiert bestritten wird, oder weil sie im relevanten Zeitpunkt selbst Halterin des Fahrzeugs war, wie das Strassenverkehrsamt vor Bundesgericht geltend macht (vgl. Stellungnahme des Strassenverkehrsamts vom 21. März 2023 S. 1).