Citation: 8C_10/2018 E. 5.1

5.1. Bei der Beurteilung der zunächst streitigen gesundheitlichen Situation hat sich das kantonale Gericht in somatischer Hinsicht hauptsächlich auf das polydisziplinäre Gutachten der medexperts AG vom 19. Januar 2016 gestützt. Darin wurde mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein lumbovertebrales Schmerzsyndrom mit leichter chronisch-neurogener radikulärer Schädigung Höhe L4 links, Status nach Dekompression L4 bis S1 beidseits und Spondylodese am 23. Januar 2014 diagnostiziert. Zudem verwies es auf die ergänzende Stellungnahme der medexperts AG zum orthopädischen Teil vom 16. März 2016, in welcher sich die Fachärztin für orthopädische Chirurgie und Traumatologie kritisch mit der Beurteilung des behandelnden Prof. Dr. med. Dr. phil. E.________ auseinandersetzte. In psychischer Hinsicht stützte sich die Vorinstanz auf das Gutachten des Dr. med. D.________ vom 26. September 2016, in welchem mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren seit ca. 2012 sowie eine ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsakzentuierung seit Kindheit diagnostiziert wurden. In Würdigung dieser medizinischen Gutachten stellte das kantonale Gericht fest, dass dem Beschwerdeführer die angestammte körperlich schwere Tätigkeit als Heizungsmonteur nicht mehr zumutbar sei. In einer leidensangepassten Tätigkeit ging es von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit ab Juli 2014 aus. Es stützte sich diesbezüglich auf die Stellungnahme des med. pract. F.________, RAD, vom 25. Oktober 2016, welche wiederum auf dem Gutachten des Dr. med. D.________ bezüglich der psychischen Beschwerden und insbesondere auf den Schlussberichten der C.________ AG über das Belastbarkeits- und Aufbautraining vom 30. August und 10. Dezember 2013 sowie auf dem Konsultationsbericht des Prof Dr. med. Dr. phil. E.________ vom 4. Juli 2014 hinsichtlich der somatischen Beschwerden basierte.