Citation: 2C_260/2023 E. 2.3

2.3. Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit damit beantragt wird, es sei festzustellen, dass die dem angefochtenen Urteil zugrundeliegende Abschlussarbeit kein Plagiat darstelle. Feststellungsbegehren sind im bundesgerichtlichen Verfahren nur zulässig, sofern an der Feststellung ein schutzwürdiges Interesse besteht, das nicht ebenso gut mit einem Leistungs- oder Gestaltungsbegehren gewahrt werden kann (BGE 142 V 2 E. 1.1; 141 II 113 E. 1.7; Urteil 2C_46/2019 vom 29. Januar 2020 E. 1.2 mit weiteren Hinweisen). Die vorliegend angestrebte Feststellung kann mit der Aufhebung des angefochtenen Urteils bzw. mit der beantragten Rückweisung an die EPFL, verbunden mit der Anweisung, die Abschlussarbeit zu bewerten, erreicht werden. Es fehlt demnach diesbezüglich an einem schutzwürdigen Interesse i.S.v. Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG.