Citation: 9C_173/2019 E. 3.1

3.1. Für die Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit des Versicherten stützte sich die Vorinstanz im Wesentlichen auf das Gutachten des Dr. med. G.________ vom 4. April 2016, welches Beweiswert habe und im Einklang mit den übrigen medizinischen Unterlagen stehe. Zusammen mit dem ihrer Auffassung nach ebenfalls beweiskräftigen Entlassungsbericht des Zentrums F.________ vom 24. Dezember 2014 ergebe es ein eindeutiges, abgeschlossenes, in sich stimmiges Bild. Gestützt darauf sowie auf den RAD-Bericht vom 8. April 2016 stellte sie fest, der Versicherte leide an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), bei zugrunde liegender depressiver Neurose (ICD-10 F34.1) und mit ausgeprägter Neurasthenie (ICD-10 F48.0), sowie an einer Panikstörung (ICD-10 F41.0). Die diagnostizierte Depression sei nach der von ihr vorgenommenen Indikatorenprüfung invalidisierend. Der Versicherte sei vom 24. Januar 2014 bis zum Antritt der neuen Stelle am 1. März 2015 vollständig arbeitsunfähig gewesen; danach betrage seine Arbeitsunfähigkeit 50 %.