Citation: 1C_313/2016 E. 2.4

2.4. Das Verwaltungsgericht führte ferner aus, auch wenn die Soldatenstube bei ihrer Errichtung als Provisorium geplant gewesen sei, habe das Gebäude über 70 Jahre bestanden und zum Erscheinungsbild von Mönthal gehört, weshalb es als Altbaute gemäss § 6 Abs. 5 BNO qualifiziert werden könne. Die Beschwerdeführer räumen in ihrer Eingabe an das Bundesgericht ein, dass die Soldatenstube zweifellos nach Massgabe des damaligen Rechts rechtmässig erstellt worden sei. Sie machen aber geltend, es handle sich dabei nicht um eine Altbaute im Sinne von § 6 Abs. 5 BNO, sondern um eine Fahrnisbaute. Insofern zweifeln sie den Charakter der Soldatenstube als Baute an. Soweit sie damit überhaupt den vorerwähnten Begründungsanforderungen zu genügen vermögen, verkennen sie, dass Fahrnisbauten, die über nicht unerhebliche Zeiträume ortsfest verwendet werden, bereits von Bundesrechts wegen als (bewilligungspflichtige) Bauten gelten (BGE 139 II 134 E. 5.2 S. 140; 123 II 256 E. 3 S. 259). Auch das Gesetz über Raumentwicklung und Bauwesen des Kantons Aargau (BauG/AG; SAR 713.100) zählt in § 6 Abs. 1 lit. c Fahrnisbauten wie Hütten, Buden, Baracken, Kioske, Waren- und andere Automaten, Schaukästen und dergleichen zu den Bauten und Anlagen im Sinne des Gesetzes (vgl. RALPH VAN DEN BERGH, in: Kommentar zum Baugesetz des Kantons Aargau, 2013, N. 8 zu § 6 BauG/AG). Dass vorliegend die Soldatenstube bereits seit Jahrzehnten ortsfest verwendet worden ist, stellen die Beschwerdeführer zu Recht nicht in Abrede. Die Vorinstanz ist somit nicht in Willkür verfallen, wenn sie das Gebäude als Altbaute im Sinne von § 6 Abs. 5 BNO einstufte. Insoweit durfte von der Einhaltung des Grenzabstands von 4 m für Neubauten abgesehen werden. Soweit die Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang vorbringen, die Soldatenstube habe nicht zum Dorfbild gehört, erschöpft sich ihr Einwand in rein appellatorischer Kritik am angefochtenen Entscheid, die nicht zu hören ist (vgl. E. 1.4 hiervor).