Citation: 9C_68/2018 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin rügt, die Festlegung einer 50 %-igen bzw. 80 %-igen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall sei willkürlich und rechtswidrig; ohne gesundheitliche Beeinträchtigung würde sie ein 100 %-Pensum ausüben. Die Vorinstanz ist ab 2011 von einem hypothetischen erwerblichen Arbeitspensum von 80 % ausgegangen, was sie wie folgt begründet hat: Bei einem psychisch kranken Bruder, der im selben Haushalt wohnt, und einem Kindsvater, der nicht im selben Haushalt lebt, habe die Beschwerdeführerin nicht davon ausgehen können, jederzeit eine verlässliche Kinderbetreuung zu haben. Ein Pensum von 80 % erscheine in ihrer Situation als allein für die Erziehung der Tochter Verantwortliche als Maximum einer denkbaren Lösung. Mit der Geburt des Sohnes habe sich sodann jedenfalls kein Grund für eine Erhöhung des Pensums ergeben. Nach für das Bundesgericht verbindlicher Feststellung der Vorinstanz (E. 1) hatte sich zwar die Beschwerdeführerin anlässlich der zweiten Abklärung vor Ort dahingehend geäussert, sie würde (gerne) ohne gesundheitliche Einschränkungen 100 % arbeiten. Ebenfalls hatte sie gemäss ihren Vorbringen im kantonalen Verfahren darauf hingewiesen, dass die zuständige Sozialversicherungsfachstelle in ihrer Einwandergänzung vom 22. März 2011 ausgeführt hatte, nach der Trennung vom Kindsvater im Sommer 2010 habe sie sich insoweit stabilisiert, dass ab Sommer 2011 eine Praktikumsstelle, mit entsprechender Begleitung durch Fachpersonen im Rahmen von 100 % in der Stadtbibliothek in Aussicht stehe. Die vollständige Kinderbetreuung sei bereits organisiert. Damit vermag sie indessen nicht substanziiert aufzuzeigen, inwiefern die vorinstanzlichen Erwägungen zur Statusfrage in tatsächlicher Hinsicht willkürlich oder sonstwie rechtsfehlerhaft sein sollen (BGE 130 V 504 E. 3.2 S. 507; Urteil 9C_926/2015 vom 17. Oktober 2016 E. 1.2, in: SVR 2017 IV Nr. 2 S. 2).