Citation: 4A_234/2014 E. A

Die A.________ GmbH (Klägerin, Beschwerdeführerin) und die B.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) schlossen im Juni 2009 einen Werkvertrag über Boden- und Wandplattenarbeiten in der Wohnüberbauung C.________ in U.________. Am 26. bzw. 31. August 2009 unterzeichneten sie einen weiteren Werkvertrag über Boden- und Wandplattenarbeiten in der Wohnüberbauung D.________ in V.________. In beiden Verträgen war als Werklohn ein Pauschalpreis vorgesehen: Für das Objekt C.________ betrug dieser Fr. 1'360'000.-- netto und für die D.________ Fr. 305'000.-- netto. Die Beklagte leistete der Klägerin Akontozahlungen von insgesamt Fr. 1'100'000.-- für das C.________ und von Fr. 270'000.-- für die D.________. Die Parteien hatten schon vor diesen beiden Projekten zusammengearbeitet. Insbesondere waren sie im Zusammenhang mit dem Wohnpark E.________ in U.________ ein Werkvertragsverhältnis über Boden- und Wandplattenarbeiten eingegangen. In der Wohnüberbauung C.________ wurden 118 Wohneinheiten erstellt, in der D.________ deren 34. In 20 Wohneinheiten im C.________ und in einer Wohneinheit an der D.________ führte die Klägerin gar keine Arbeiten aus. In acht Wohneinheiten des Projekts C.________ und sechs Wohneinheiten der D.________ leistete sie Arbeiten in reduziertem Umfang.