Citation: 5A_184/2023 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz hat den Trennungsunterhalt einstufig-konkret ermittelt, was vom Beschwerdeführer nicht grundsätzlich in Frage gestellt wird und angesichts seiner überdurchschnittlich guten Einkommens- und Vermögensverhältnisse auch zulässig ist (BGE 147 III 301 E. 4.3; S. 293 E. 4.5). Bei dieser Methode spielt das Einkommen des Unterhaltsschuldners grundsätzlich keine Rolle, vielmehr wird vorausgesetzt, dass der Unterhaltsschuldner in der Lage ist, für den Unterhalt - er orientiert sich am letzten gemeinsam gelebten Lebensstandard (BGE 147 III 293 E. 4.4; 140 III 337 E. 4.2.1) - aufzukommen. Auch sonst zielen die Vorwürfe des Beschwerdeführers ins Leere. So ist es namentlich nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz für die Beurteilung der Einkommenssituation des Beschwerdeführers auf das Einkommen gemäss Steuererklärung 2016 abgestellt hat. Die Vorinstanz hat nachvollziehbar begründet, weshalb sie so vorgegangen ist und die Steuererklärungen der Jahre 2013-2015 und 2020 ausser Acht gelassen hat, womit auch der Gehörsanspruch des Beschwerdeführers gewahrt ist (vgl. BGE 148 III 30 E. 3.1). Ebenso wenig hilft es dem Beschwerdeführer weiter, wenn er geltend macht, dass tiefere Erträge bei den Liegenschaften rund um die Corona-Pandemie als notorisch zu gelten hätten. Von Notorietät kann keine Rede sein. Nicht nachvollziehbar ist weiter der Vorwurf, die Vorinstanz habe die Bestätigung der kantonalen Steuerbehörde vom 23. April 2021 in absolut stossender Weise gewürdigt, indem sie die Darlehensbezüge bzw. die Kontokorrentforderung der GmbH als verdeckte Gewinnausschüttungen qualifiziert habe, die der Beschwerdeführer ab 2018 im Umfang von Fr. 500'000.-- pro Jahr während zwölf Jahren als Einkommen versteuern müsse. Tatsächlich hat die Vorinstanz festgestellt, dass der Beschwerdeführer auch noch nach Abtretung der Stammrechte an der C.________ GmbH über die Ausschüttung von Dividenden bzw. deren Verrechnung mit Darlehen der C.________ GmbH befinden kann. Vor diesem Hintergrund ist es nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz die Voraussetzungen für einen Durchgriff als gegeben erachtet und dem Beschwerdeführer der Reingewinn der C.________ GmbH als Einkommen anrechnet. Ebenso wenig ist es willkürlich, dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer nicht folgte, soweit dieser gestützt auf (nicht belegte) Zahlen für 2017 und 2018 einen Gewinneinbruch der C.________ GmbH geltend machte. Die pauschale Behauptung einer schwierigen Marktlage reicht dafür nicht aus.