Citation: 8C_586/2022 E. 5.1.2

5.1.2. Der Beschwerdeführer wendet im Wesentlichen ein, die Vorinstanz habe dargelegt, gemäss dem medexperts-Gutachten vom 31. August 2020 lägen in psychiatrischer Hinsicht keine Diagnosen (mehr) vor, welche seine Arbeitsfähigkeit beeinträchtigten. Dieses Zitat stehe im Widerspruch zur gutachterlichen Konsensbeurteilung, wonach psychisch Hinweise auf eine Arbeitsminderung vorlägen. Diesbezüglich sei das medexperts-Gutachten weder schlüssig noch nachvollziehbar und auch nicht vollständig im Sinne der Rechtsprechung. Wäre der Unmut über seine schwierige psychosoziale Situation der einzige Grund für sein fremdaggressives Verhalten, hätten die Gutachter im Rahmen der Empfehlung einer stationären Abklärung kaum festgestellt, das psychisch ebenfalls Hinweise für eine Arbeitsminderung bestünden. Die Vorinstanz habe die Auffassung der medexperts-Gutachter ignoriert, dass es unmöglich sei, seinen psychischen Gesundheitszustand bzw. seine Arbesitsfähigkeit bloss ambulant zu beurteilen, weshalb eine stationäre Begutachtung angebracht sei.