Citation: 5A_507/2010 15.12.2010 E. 7

Die Verlegung der Leitung begründet der Beschwerdeführer mit Bauarbeiten auf der Parzelle Nr. 773, über die die Leitung gemäss dem Vertrag von 1893 verlaufen ist. Die Eigentümer der Parzelle Nr. 773 hätten von ihm die Verlegung der Leitung verlangt (S. 6 Ziff. 4.2 der Beschwerdeschrift). Soweit sein Dienstbarkeitsrecht aus dem Jahr 1893 besteht, ist eine eigentliche Rechtspflicht des Beschwerdeführers, die Leitung freiwillig zu verlegen, d.h. auf der Höhe der Parzelle Nr. 718 bogenförmig in einem rechten Winkel zum bisherigen Verlauf abzuknicken und neu über die Parzelle Nr. 654 zu seiner Parzelle Nr. 112 zu ziehen, weder ersichtlich noch dargetan. Der Beschwerdeführer hat zur Leitungsverlegung gleichwohl Hand geboten und mit den Eigentümern der betroffenen Parzellen Nrn. 718 und 654 entsprechende Verträge geschlossen (act. 3/11 und /12). Da die vereinbarten - nach dem Gesagten (E. 6) - neu begründeten Durchleitungsrechte nicht im Grundbuch als Dienstbarkeiten angemeldet und eingetragen wurden und da Vertragspartner des Beschwerdeführers die Rechtsvorgänger der Beschwerdegegner waren, können die Verträge den Beschwerdegegnern nicht entgegengehalten werden. Das Obergericht durfte auch in diesem Punkt willkürfrei auf die zutreffenden Ausführungen des Kantonsgerichts (E. III/7 S. 13) verweisen (E. II/3 S. 9 des angefochtenen Urteils).