Citation: 5A_398/2019 E. 5.2

5.2. Soweit die Beschwerdeführerin sich darüber beklagt, keine Einsicht in die Akten des Verfahrens betreffend den Arrest Nr. xxx (Geschäfts-Nr. www) erhalten zu haben, bleibt unklar, was sie sich mit Bezug auf ihre eigene Einspracheberechtigung von der Konsultation der fraglichen Unterlagen verspricht. Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, inwiefern sie zum Nachweis, dass sie nach Massgabe von Art. 278 Abs. 1 SchKG in ihren Rechten betroffen und deshalb zur Einsprache gegen den fraglichen Arrest berechtigt sein soll, auf Informationen aus den Akten des besagten Arrestverfahrens angewiesen ist. Insbesondere macht sie (zu Recht) auch nicht geltend, dass ihre Einspracheberechtigung davon abhängt, ob der Beschwerdegegnerin 1 der Arrest im besagten Verfahren zu Recht bewilligt wurde. Ist aber ungewiss, weshalb die Beschwerdeführerin überhaupt Einsicht in die Akten des fraglichen Verfahrens nehmen will, so ist auch dem Vorwurf einer Gehörsverletzung der Boden entzogen. Der Gehörsanspruch ist nicht Selbstzweck; Anspruch auf Einsicht besteht nur hinsichtlich derjenigen Akten, die geeignet sind, Grundlage des Entscheides zu bilden (vgl. BGE 132 II 485 E. 3 S. 494 f.).