Citation: 5A_482/2007 17.12.2007 E. 4

Der Kläger wird mangels momentaner Leistungsfähigkeit von der Pflicht zur Zahlung von monatlichen Unterhaltsbeiträgen für die Tochter T.________ befreit. Erzielt der Kläger jedoch ein Fr. 3'300.-- übersteigendes monatliches Nettoeinkommen, so ist der Fr. 3'300.-- übersteigende Betrag als monatlicher Unterhaltsbeitrag für die Tochter T.________ bis zum Maximalbetrag von Fr. 650.-- geschuldet, zahlbar im Voraus, je auf den Ersten des Monats ab Rechtskraft des Urteils bis zum vollendeten 18. Lebensjahr der Tochter, vorbehältlich früherer voller Erwerbsfähigkeit und längstens bis die Erstausbildung ordentlicherweise abgeschlossen werden kann, unter Vorbehalt von Ansprüchen aus Art. 277 Abs. 2 ZGB. Der Kläger wird verpflichtet, der Beklagten entsprechende Lohnänderungen sofort und unaufgefordert mitzuteilen und ihr die entsprechenden Unterlagen zuzustellen. Das Obergericht entschied ferner neu über die berufliche Vorsorge und die Gerichtsgebühr (Urteil vom 19. Juli 2007).