Citation: 6B_832/2007 13.03.2008 E. 3

Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer es entgegen der gesetzlichen Vorschrift unterlassen hat, die Berufung anzumelden. Er macht geltend, sein Anwalt habe ihn auf die Anmeldepflicht nicht hingewiesen, und zudem ergebe sich diese Pflicht auch nicht aus dem Dispositiv, welches nach der Verhandlung abgegeben worden sei. Die Vorbringen sind unbegründet. Auf S. 3 des nach der Verhandlung unter anderem dem Beschwerdeführer persönlich abgegebenen Dispositivs wird in Ziff. 8 ausdrücklich und besonders hervorgehoben darauf aufmerksam gemacht, dass gegen das Urteil bei der Eröffnung mündlich zu Protokoll oder binnen 10 Tagen ab Eröffnung des Urteilsdispositivs beim Bezirksgericht Bülach schriftlich Berufung angemeldet werden könne. Der Beschwerdeführer hat den Urteilsspruch zunächst angenommen und es unterlassen, die Berufung selber anzumelden oder seinen Anwalt entsprechend anzuweisen. Erst nach Ablauf der Anmeldefrist hat er seinem Anwalt mitgeteilt, dass er das Urteil nicht anerkenne und Berufung erheben wolle. Unter diesen Umständen kann davon, dass dem Anwalt des Beschwerdeführers irgend ein Vorwurf gemacht werden könnte und der Beschwerdeführer durch ein unverschuldetes Hindernis davon abgehalten worden wäre, die Berufung anzumelden, nicht die Rede sein. Die übrigen Vorbringen des Beschwerdeführers haben mit der Frage der Berufungsanmeldung nichts zu tun. Darauf ist nicht einzutreten. Ebenfalls nicht einzutreten ist auf den Antrag, dem Beschwerdeführer das begründete Urteil des Bezirksgerichts zuzustellen. Eine solche Zustellung ist nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Da die Sache erledigt ist, können dem Beschwerdeführer keine möglichen Schritte angegeben werden, "um zu einer Neuverhandlung zu kommen".