Citation: I 488/05 21.09.2005 E. A

Der 1980 geborene B.________ erlitt am 16. Januar 2000 während der Ausbildung zum Primarlehrer einen Snowboard-Unfall und ist seither wegen Paraplegie auf den Rollstuhl angewiesen. Am 20. März 2000 meldete er sich bei der Invalidenversicherung an, welche verschiedene Leistungen im Sinne der Übernahme von Kosten für Hilfsmittel zusprach. Mit Datum vom 24. Januar 2003 wurde ihm das Patent als Primarlehrer erteilt. Gemäss eigenen Angaben erkundigte sich der Versicherte in der Folge jeweils wiederholt mündlich bei ausgeschriebenen Lehrstellen, wobei Bewerbungen bereits von Beginn weg aufgrund der fehlenden Rollstuhlgängigkeit gescheitert seien. Am 3. Juli 2003 teilte B.________ der IV-Stelle Bern mit, er habe an der Schule X.________ das Handelsdiplom VSH erfolgreich abgeschlossen. Auf sein Begehren hin unterbreitete die Berufsberaterin der Abteilung Berufliche Eingliederung der Invalidenversicherung am 11. Dezember 2003 der IV-Stelle den Antrag, es seien als berufliche Eingliederungsmassnahme die Kosten eines Studiums der Sportwissenschaften mit den Nebenfächern Psychologie und Betriebswirtschaftslehre ab dem Herbstsemester 2003 an der Universität Bern zu übernehmen. Mit Verfügung vom 6. Februar 2004 lehnte die IV-Stelle das Gesuch ab und bestätigte dies mit Einspracheentscheid vom 12. Juli 2004.