Citation: 1B_269/2021 E. A

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Glarus wirft A.________ vor, am 25. September 2018 eine versuchte vorsätzliche Tötung und einen qualifizierten Raub begangen zu haben. Wegen Beteiligung an dieser versuchten vorsätzlichen Tötung und Begünstigung leitete sie zudem gegen C.________ ein Strafverfahren ein. Mit Schreiben vom 17. Juli 2020 teilte die Staatsanwaltschaft C.________ mit, er sei nicht zusammen mit A.________ angeklagt worden, weil er gemäss aktuellem Ermittlungsstand formell nicht als Mittäter einzustufen sei. Hiergegen erhob C.________ Beschwerde beim Obergericht des Kantons Glarus mit dem Antrag, die vorgenommene Trennung in je ein Verfahren gegen ihn und ein solches gegen A.________ aufzuheben. Das Obergericht wies die Beschwerde mit Beschluss vom 25. August 2020 ab. Am entsprechenden Beschwerdeverfahren hatte unter anderem der Obergerichtsschreiber, B.________, mitgewirkt. Nach Anklageerhebung durch die Staatsanwaltschaft sprach das Kantonsgericht Glarus A.________ mit Urteil vom 2. September 2020 vom Vorwurf der versuchten vorsätzlichen Tötung und des qualifizierten Raubes frei. Gegen dieses Urteil erhoben A.________, die Staatsanwaltschaft sowie ein Privatkläger (D.________) Berufung. Am 6. April 2021 verlangte der Rechtsvertreter A.________s den Ausstand von Obergerichtsschreiber B.________ im Berufungsverfahren. Das Obergericht wies das Ausstandsgesuch mit Beschluss vom 27. April 2021 ab, soweit es darauf eintrat.