Citation: 8C_142/2023 E. 6

Weiter rügt die Beschwerdeführerin die Widersprüchlichkeit und fehlende Aussagekraft des Medas-Gutachtens in Bezug auf entscheidrelevante Fragen hinsichtlich der von der Vorinstanz rückwirkend zugesprochenen befristeten Invalidenrente (vgl. auch E. 3.3.2 hiervor). Letztere habe "den rechtserheblichen Sachverhalt überhaupt nicht geprüft". So bemängelt die Beschwerdeführerin, aus dem Medas-Gutachten sei entgegen dem Bundesverwaltungsgericht nicht auf eine im Juli 2019 eingetretene Verbesserung des Gesundheitszustandes und damit eine revisionsrechtlich für die Befristung der Rente vorausgesetzte Veränderung der Befundlage (vgl. E. 3.3.2) zu schliessen. Fehlt es an einer widerspruchsfreien zuverlässigen Feststellung des in medizinischer Hinsicht rechtserheblichen Sachverhalts als Ausgangslage für die Zusprechung der halben Invalidenrente, so fehlt es auch an der verbindlichen Vergleichsbasis für den gemäss angefochtenem Urteil bis zum 30. September 2019 zu befristenden Rentenanspruch (vgl. E. 2.2 f.). Insbesondere kritisiert die Versicherte, die vorinstanzliche Beweiswürdigung verletze Bundesrecht, soweit das Bundesverwaltungsgericht in willkürlicher Weise zum Teil auf das Medas-Gutachten abstellte, zum Teil jedoch davon abwich, ohne die bereits vorinstanzlich gerügten inneren Widersprüche des Gutachtens aufzulösen.