Citation: 8C_835/2019 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat erkannt, die Kreisärztin der Suva (Dr. med. C.________) habe gestützt auf die medizinischen Akten und ihre eigene klinische Untersuchung vom 5. März 2018 im Bericht vom 6. März 2018 festgehalten, subjektiv bestünden noch ausgeprägte Ruhe-, Bewegungs- und Belastungsschmerzen im Bereich des Steissbeines sowie im Bereich umschriebener Aktivitätsmehrbelegung in der Skelettszintigraphie. Im Hinblick auf die noch bestehende Beschwerdesymptomatik seien dem Versicherten körperlich leicht bis mittelschwer belastende Tätigkeiten mit der Möglichkeit, die Position zu wechseln (Gehen, Stehen, Sitzen), ohne andauerndes und repetitives Tragen von Gewichten über 20 kg, ohne andauernde und repetitive Fortbewegung auf Treppen und Leitern sowie ohne repetitive und andauernde Verrichtungen in gebückter oder kauernder Haltung, zu 40 % zumutbar. Im Bericht vom 1. November 2018 betreffend die kreisärztliche Abschlussuntersuchung vom 31. Oktober 2018 habe Dr. med. C.________ festgehalten, der Versicherte klage weiterhin über Schmerzen in Ruhe sowie bei Bewegung und Belastung, obwohl die radiologische Beurteilung vom 6. September 2018 keine Aktivitätsmehrbelastung im Bereich des Os coccygis mehr gezeigt habe. Nachdem sich der Versicherte definitiv gegen eine Entfernung des Steissbeines entschieden habe, habe sich Dr. med. C.________ am 22. (recte 27.) November 2018 abschliessend dahingehend geäussert, bei ausgeprägter subjektiver Beschwerdesymptomatik sei der Versicherte in Bezug auf die Tätigkeit als Gipser, die stehend und gehend verrichtet werden müsse und die mit dem Heben und Tragen von Lasten verbunden sei, nur noch zu 80 % arbeitsfähig. Aufgrund der Unfallfolgen seien dem Versicherten körperlich leicht bis mittelschwer belastende, in Wechselhaltung ausübbare Arbeiten ganztägig zumutbar, wobei er Verrichtungen auf Leitern und Gerüsten wegen der Beschwerdesymptomatik und der damit verbundenen Einnahme von Opioiden vermeiden sollte. Abschliessend hat das kantonale Gericht erkannt, die Kreisärztin habe sich fundiert mit den medizinischen Akten auseinandergesetzt und ihre Einschätzung der Arbeitsfähigkeit gestützt auf die von ihr erhobenen Befunde schlüssig begründet.