Citation: 7B_203/2024 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz bejaht den dringenden Tatverdacht gegen den Beschwerdeführer. Sie hält diesbezüglich fest, gemäss Polizeiberichten und einem Ermittlungsbericht der italienischen Behörden sei am 14. April 2022 ein mit Rohkaffee und Kokain beladener Container im Hafen von U.________, Belgien, eingetroffen und am 27. April 2022 per Zug in die Schweiz überführt worden. Am 28. April 2022 sei der Container in V.________ bei der B.________ AG eingetroffen. Am Folgetag sei er wieder auf den Zug aufgeladen und nach W.________ verbracht worden (wo nach den Feststellungen des Zwangsmassnahmengerichts beim Entladen des Containers Säcke mit insgesamt 510 kg Kokain zwischen der Rohkaffeeladung aufgefunden worden seien). Die Auswertung der Randdaten des Mobiltelefons des Beschwerdeführers habe ergeben, dass er sich vom 15. bis 19. April 2022 in Belgien und vom 28. April bis 1. Mai 2022 in der Schweiz befunden habe. Er soll sich insbesondere an zwei aufeinanderfolgenden Nächten, nämlich am 29. und 30. April 2022, auf dem Areal der B.________ AG aufgehalten haben, mutmasslich, um das Gelände nach dem Container abzusuchen. Die Polizei habe ihn dort am 30. April 2022 um 00.33 Uhr angetroffen. Die Randdaten und seine Anhaltung durch die Polizei liessen darauf schliessen, dass er dem Container gezielt gefolgt sei. Zudem seien bei einer Hausdurchsuchung beim Beschwerdeführer in Italien Notizzettel gefunden worden, die "in einem Zusammenhang mit dem Handel von Betäubungsmitteln stehen dürften".