Citation: 1B_123/2018 E. 2

Der zuständige Staatsanwalt beantragte am 9. Januar 2018 eine Verlängerung der Untersuchungshaft bis 14. April 2018. Das Kantonsgericht Schaffhausen, Zwangsmassnahmengericht, entsprach mit Verfügung vom 17. Januar 2018 diesem Ersuchen. Dagegen erhob A.________ Beschwerde beim Obergericht des Kantons Schaffhausen. Während des Haftverlängerungsverfahrens ersuchte A.________ am 16. Januar 2018 um Haftentlassung. Die Staatsanwaltschaft widersetzte sich diesem Gesuch und reichte es am 17. Januar 2018 beim Zwangsmassnahmengericht ein, welches am 25. Januar 2018 eine Verhandlung durchführte. Mit Verfügung vom 29. Januar 2018 wies das Kantonsgericht Schaffhausen, Zwangsmassnahmengericht, das Haftentlassungsgesuch ab und untersagte dem Beschuldigten das Stellen eines weiteren Haftentlassungsgesuchs für die Dauer eines Monats. A.________ erhob dagegen mit Eingabe vom 11. Februar 2018 Beschwerde und ersuchte dabei u.a. um eine "mündliche parteiöffentliche faire Verhandlung in der Sache" und um Gewährung der aufschiebenden Wirkung. Mit Verfügung vom 19. Februar 2018 wies das Obergericht des Kantons Schaffhausen sowohl das Gesuch um Durchführung einer Verhandlung als auch das Gesuch um aufschiebende Wirkung ab, soweit es darauf eintrat. Zur Begründung führte es zusammenfassend aus, dass weder ersichtlich noch dargetan sei, weshalb in Abweichung von Art. 387 StPO ausnahmsweise die aufschiebende Wirkung gewährt werden müsste. Ausserdem sei die aufschiebende Wirkung insofern nutzlos, als damit dem abgelehnten Haftentlassungsgesuch nicht etwa vorläufig stattgegeben würde. Im weiteren sei die Beschwerde gemäss Art. 397 Abs. 1 StPO in einem schriftlichen Verfahren zu behandeln und es sei nicht ersichtlich, weshalb vorliegend von dieser Bestimmung abgewichen werden müsste.