Citation: 2C_501/2018 E. 3.4

3.4. Vorliegend ergibt sich aus der Beschwerdeschrift, dass die Beschwerdeführerin einen beträchtlichen Aufwand betrieben hat, um die Rechtzeitigkeit des Briefeinwurfs zu dokumentieren. Eine beweissichernde Aufgabe als Einschreibesendung bei der Post (z.B. bei der nicht weit vom Standort des Verwaltungsgerichts entfernten, über Mittag geöffneten Silhpost) wäre nicht mit mehr Aufwand verbunden gewesen als das von der Beschwerdeführerin geschilderte Vorgehen. Zudem ist zu berücksichtigen, dass am 20. März 2018 nicht die geringste Notwendigkeit bestand, um auf die behauptete Art und Weise vorzugehen: Die Verfügung mit der Auflage, ein mit Unterschrift versehenes Exemplar der Beschwerdeschrift nachzureichen, wurde am 15. März 2018 entgegengenommen; so lief die angesetzte Frist am 20. März 2018 noch etliche Tage und sie hätte selbst bei Nichtberücksichtigung des (der Beschwerdeführerin eventuell unbekannten) Friststillstands nicht vor Montag, 26. März 2018, geendet. Der in Zürich wohnhaften Beschwerdeführerin wären in jedem Fall noch mehrere Tage zur Verfügung gestanden, um entweder die Eingabe (nochmals) beim Verwaltungsgericht persönlich vorbeizubringen oder aber sie (wie die vorliegende Beschwerde) bei der Post als Einschreibesendung aufzugeben. Ohnehin erstaunt, dass gerade eine Partei, die nach ihrer Darstellung schon mehrmals Probleme mit der Fristwahrung gehabt haben will, die geschilderte Vorgehensweise wählt, obwohl sie sich der Problematik des Briefkasteneinwurfs bewusst war.