Citation: 2C_463/2023 E. 2.2

2.2. Vorliegend hat die Vorinstanz erwogen, dass der seit Februar 2019 geschiedene Beschwerdeführer, dessen rechtmässiger Aufenthalt in der Schweiz rund sechs Jahre gedauert habe und dessen Kinder volljährig seien, gestützt auf das Recht auf Privat- und Familienleben (Art. 8 Ziff. 1 EMRK; Art. 13 Abs. 1 BV) keinen Bewilligungsanspruch habe. Sodann hat das Verwaltungsgericht festgehalten, dass der Beschwerdeführer seine Eigenschaft als Arbeitnehmer verloren habe, sodass er aus Art. 4 i.V.m. Art. 2 Abs. 1 und Art. 6 Abs. 1 Anhang I FZA (SR 0.142.112.681) keinen Aufenthaltsanspruch ableiten könne. Ferner hat die Vorinstanz geprüft, ob ihm gestützt auf das FZA ein anderweitiger Bewilligungsanspruch zukomme und hat dies verneint. Schliesslich hat sie erwogen, dass er die Voraussetzungen für die Erteilung einer Niederlassungsbewilligung mangels Teilnahme am Wirtschaftsleben nicht erfülle (Art. 34 Abs. 2 lit. c AIG [SR 142.20] i.V.m. Art. 58a AIG und Art. 60 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]).