Citation: 1C_341/2010 13.01.2011 E. 4

Schliesslich rügt die Beschwerdeführerin die vom Verwaltungsgericht im Nachgang zum bundesgerichtlichen Verfahren neu vorgenommene Kosten- und Entschädigungsbemessung. 4.1 Das Verwaltungsgericht begründet seinen Entscheid, der Beschwerdeführerin je ¾ der Verfahrenskosten vor den kantonalen Instanzen aufzuerlegen und lediglich je ¼ ihrer Parteikosten zu entschädigen, damit, dass sie mehrheitlich unterliege. In der Hauptsache, nämlich der planerischen Sicherstellung der Fuss- und Radwegverbindung als solche, unterliege die Beschwerdeführerin vollständig. Sie obsiege nur bezüglich der Tatsache, dass die ursprüngliche Planung zu wenig detailliert gewesen sei. Der Bereich, in welchen der 2 m breite Weg zu liegen komme, müsse durch Strassenlinien statt durch Schraffur sichergestellt werden. 4.2 Was an dieser Begründung willkürlich sein soll, ist weder ersichtlich noch rechtsgenüglich dargetan. Im Verhältnis zu den insgesamt vorgebrachten Rügen ist die Beschwerdeführerin grossmehrheitlich unterlegen, beantragte sie doch in erster Linie den Verzicht auf die planerische Sicherstellung einer Verbindungsmöglichkeit für Fussgänger und Radfahrer zwischen dem Mühlbergweg und der Schartenrainstrasse. Weder wurde eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör bestätigt, noch die Planung grundsätzlich als rechtswidrig beurteilt. Einzig das Mittel zur Sicherstellung des für den Weg benötigten Lands - nämlich die Schraffur - erklärte das Bundesgericht für untauglich. Das Verwaltungsgericht hat die Kosten und Parteientschädigungen für die kantonalen Verfahren entsprechend festgelegt. Ein Ermessensmissbrauch liegt nicht vor.