Citation: 1A.12/2004 30.09.2004 E. 2

2.1 Die kantonalen Instanzen hegen den Verdacht, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2002 eine grössere Menge Altöl unsachgemäss bzw. vorschriftswidrig entsorgt hat. Der Verdacht beruht auf der Feststellung, dass der Beschwerdeführer in diesem Jahr ungefähr 4000 bis 6000 Altautos entsorgt hat (4'228 t gemäss den Ermittlungen des Verwaltungsgerichts), wobei rund 44 t Batterien angefallen sein sollen, gemäss den Angaben des Beschwerdeführers hingegen nur 1,4 t Altöl. Ausgehend von der Feststellung, dass ein Altauto vor der so genannten Trockenlegung in der Regel einige Liter Altöl enthält, sollte der Beschwerdeführer indessen gemäss den Berechnungen des Amtes für Umwelt rund 15'000 bis 40'000 Liter Altöl entsorgt haben. Der Beschwerdeführer hat im Verfahren vor den kantonalen Instanzen geltend gemacht, er habe von den ihn beliefernden Garagisten hauptsächlich Autos erhalten, die bereits trocken gelegt waren. Daher sei bei ihm nur sehr wenig Altöl angefallen. Das Verwaltungsgericht hat diese Behauptung als unglaubwürdig qualifiziert, da es gerichtsnotorisch sei, dass im Garagengewerbe die ausgedienten Fahrzeuge nicht derart ausgeschlachtet würden, wie dies der Beschwerdeführer behaupte. Es entspricht durchaus der Lebenserfahrung, dass Garagenbetriebe und erst recht private Eigentümer von ausgedienten Motorfahrzeugen diese nicht selbst trocken legen, sondern diese etwas heikle Arbeit einem Entsorgungsbetrieb überlassen, weshalb sie für die Entsorgung des Wagens auch eine Gebühr bezahlen. Die gegenteilige Darstellung des Beschwerdeführers ist nicht plausibel. Wie es sich damit verhält, ist hier zwar nicht abschliessend zu beurteilen, sondern soll nachgerade auf der Grundlage der einzureichenden Unterlagen erst genauer geprüft werden; indessen kann unabhängig vom Ausgang dieser Untersuchung keine Rede davon sein, dass das Amt für Umwelt oder das Verwaltungsgericht in diesem Zusammenhang haltlose Vermutungen geäussert hätten.