Citation: 5A_928/2016 E. 6.3.4

6.3.4. Eine widersprüchliche und daher willkürliche Argumentation des Obergerichts sieht der Beschwerdeführer darin, dass dieses ihm einerseits vorwerfe, die Motivationsschreiben seien weitgehend standardisiert und durchgehend gleich aufgebaut. Andererseits stelle die Vorinstanz fest, die Schreiben seien in drei Abschnitte unterteilt, die durchaus Bezüge zu den konkreten Stellen aufwiesen. Tatsächlich habe er, der Beschwerdeführer, sich beim Aufbau der Schreiben an den Rat von Fachstellen gehalten und träfe nicht zu, dass diese allzu standardisiert seien. Mit seiner Kritik verkennt der Beschwerdeführer, dass die Vorinstanz die in den Motivationsschreiben enthaltenen individualisierten Elemente und die Bezüge zu der jeweils ausgeschriebenen Stelle durchaus würdigte. Sie kam aber zum Schluss, es fehle insgesamt ein ausreichender Bezug zum potentiellen Arbeitgeber, weshalb der Eindruck entstehe, das Schreiben habe als Vorlage für eine Vielzahl von Bewerbungen gedient. Hiermit setzt sich der Beschwerdeführer nicht ausreichend auseinander. Sodann mag zwar zutreffen, dass eine gewisse Standardisierung von Bewerbungsschreiben sinnvoll ist und das Obergericht etwas weit geht, wenn es dem Beschwerdeführer den durchgehend identischen Aufbau seiner Schreiben vorwirft. Dies begründet indessen noch keine Willkür. Hieran ändern auch die allgemeinen Ausführungen des Beschwerdeführers zum Aufbau und Inhalt von Bewerbungsschreiben nichts.