Citation: 7B_734/2023 E. 6.1

6.1. Eventualiter vertritt der Beschwerdeführer die Auffassung, dass der Vollzug der Freiheitsstrafe zugunsten der ambulanten Behandlung aufgeschoben werden müsste. Zur Begründung führt er aus, dass der Sachverständige im Ergänzungsgutachten vom 11. Februar 2022 implizit rate, zur Aufrechterhaltung der eher günstigen Legalprognose den Strafvollzug aufzuschieben. Ihre Abweichung vom Gutachten begründe die Vorinstanz einzig mit Ausführungen zur Resozialisierung respektive entsprechenden Aussichten. Diese Argumentation sei aber im Fachbereich des Gutachters anzusiedeln. Indem die Vorinstanz diese Fachfrage nicht durch eine Fachperson klären lasse, verfalle sie in Willkür.