Citation: 7B_249/2024 E. 3.2

3.2. Als Ausstandsgrund führt der Beschwerdeführer appellatorische Vorbringen gegen das Strafurteil vom 20. Juni 2023 des Bezirksgerichts Kulm an. Er vertritt die Ansicht, in Erwägung 3.3.3 des Strafurteils würden "tatsachenwidrige" Feststellungen getroffen. Entgegen dem Anschein, den diese Erwägung erwecke, hätten der Bezirksgerichtspräsident und der Gerichtsschreiber gar nicht selber wissen können, was die hängigen Ermittlungen der Eidgenössische Spielbankenkommission in einem separaten Verwaltungsstrafverfahren ergeben hätten. Dennoch verzichteten sie in ihrer sprachlichen Formulierung auf die Verwendung des Konjunktives. Dies erscheine entgegen der Ansicht der Vorinstanz nicht bloss "stilistisch unschön", sondern begründe "unzweifelhaft einen Ausstandsgrund i.S.v. Art. 82 VStrR i.V.m. Art. 56 lit. f StPO". Derartige Erwägungen hätten "in einem Strafurteil schlichtweg nichts zu suchen" und seien "unentschuldbar". Dieser Argumentation ist offensichtlich nicht zu folgen. Seine appellatorische Kritik an einzelnen Erwägungen des Strafurteils kann der Beschwerdeführer ohne Weiteres im hängigen Berufungsverfahren vortragen. Für diesen Zweck sieht das Gesetz kein nachträgliches Ausstandsverfahren gegenüber den am erstinstanzlichen Strafurteil mitwirkenden Justizpersonen vor. Darüber hinaus begründen die redaktionellen Beanstandungen des Beschwerdeführers (angeblich fehlender Konjunktiv, gewisse stilistische bzw. sprachliche Fehler) auch keine besonders krassen Verfahrensfehler im Sinne der oben (E. 2.3) dargelegten einschlägigen Rechtsprechung des Bundesgerichtes. Eine Befangenheit im Sinne von Art. 56 lit. f StPO wird damit nicht dargetan. Es kann offen bleiben, ob die Rüge der Verletzung von Bundesrecht überhaupt ausreichend substanziiert erscheint (Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG).