Citation: 8C_208/2018 E. A

A.a. A.________, geb. 1973, war bei der Firma B._________ als Velo- und Motorradmechaniker-Lehrling angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Gemäss Bagatellunfallmeldung vom 2. März 1990 war er am 17. August 1989 nach einer Streifkollision mit einem Velofahrer vom Mofa gestürzt und hatte sich dabei einen Kreuzbandriss am linken Knie zugezogen. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Ab 21. Mai 1991 nahm A.________ seine Arbeitstätigkeit wieder vollzeitlich auf, wobei er ab 1. Januar 1991 im Betrieb seiner Eltern angestellt war. A.b. Anfang 1994 meldete A.________ der Suva Beschwerden im rechten Knie, die er mit dem Unfall vom 17. August 1989 in Zusammenhang brachte. Die Suva verneinte mit Schreiben vom 7. Februar 1994 ihre Leistungspflicht, weil der Versicherte bei diesem Unfall das linke, nicht das rechte, Knie verletzt habe. Nachdem sich A.________ im Jahr 2001 erneut wegen Beschwerden im rechten Knie hatte behandeln lassen, anerkannte die Suva mit Schreiben vom 16. Januar 2003 den Leistungsanspruch und erbrachte wiederum Taggeld- und Heilbehandlungsleistungen. Mit Verfügung vom 4. April 2005 sprach die Suva A.________ für eine Femoropatellararthrose am rechten Knie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 5 % zu. Mit Verfügung vom 14. Februar 2007 anerkannte sie zudem aufgrund der beidseitigen Kniebeschwerden mit Wirkung ab 1. März 2007 einen Anspruch auf Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 11 %. Beide Verfügungen blieben unangefochten. A.c. Am 24. November 2010 machte A.________ Schmerzen an beiden Knien (insbesondere rechts) sowie im Bereich der Hüften und der Lendenwirbelsäule als Rückfall geltend. Im Zusammenhang mit den Kniebeschwerden erbrachte die Suva in der Folge abermals Versicherungsleistungen (Taggelder, Heilbehandlung), doch lehnte sie es mit Schreiben vom 13. März 2015 ab, Leistungen für die als unfallfremd erachteten Hüft- und Rückenbeschwerden auszurichten. Nach medizinischen Abklärungen und verschiedenen kreisärztlichen Untersuchungen verfügte die Suva am 20. Juni 2016 die Einstellung der Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen per 30. September 2016. Gleichzeitig verneinte sie einen Leistungsanspruch betreffend die Hüft- und lumbalen Rückenbeschwerden (mangels eines natürlichen Kausalzusammenhangs zum Unfallereignis vom 17. August 1989) sowie betreffend die zwischenzeitlich aufgetretenen psychischen Beschwerden (mangels eines adäquaten Kausalzusammenhangs). Angesichts des seit der Rentenzusprache im Jahr 2007 im Wesentlichen unveränderten Zustands der Knie und des mit dem Zustand bei der Beurteilung im Jahr 2005 identischen Integritätsschadens bestehe zudem weder Anspruch auf eine höhere Rente noch auf eine zusätzliche Integritätsentschädigung. A.________ liess dagegen Einsprache erheben und vorbringen, er sei am 19. September 2016 infolge einer Blockade des rechten Knies die Treppe hinuntergestürzt und seither wieder zu 100 % arbeitsunfähig. Daraufhin richtete die Suva ein weiteres Mal Taggeld- und Heilbehandlungsleistungen aus, die sie mit Verfügung vom 5. Dezember 2016 per 31. Oktober 2016 einstellte, weil der Zustand vor dem neuen Unfall (status quo ante) mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erreicht worden sei. Auch hiergegen erhob A.________ Einsprache. Mit Entscheid vom 6. März 2017 vereinte die Suva die beiden Verfahren und wies die Einsprachen ab.