Citation: 2C_602/2018 E. 3

Der Beschwerdeführer macht in zweierlei Hinsicht Verletzungen seines rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) geltend. Zunächst rügt er, die RAB habe gegen das Einzelunternehmen formell kein Verfahren eröffnet und ihm somit auch nicht vorgängig den Zulassungsentzug angedroht. Eine Androhung des Zulassungsentzugs mit einer Verfahrenseröffnung sei aber gemäss Art. 17 Abs. 1 Satz 2 und 3 RAG zwingend gewesen. Ferner macht er geltend, die RAB wie auch die Vorinstanz hätten ihm zu Unrecht die Einsicht in eine nicht anonymisierte Version des Hinweisformulars "Information von dritter Stelle" verweigert. Die Bekanntgabe der Identität des Hinweisgebers sei deshalb wichtig, weil sie Auskunft über seine Motive erteilen würde.