Citation: 6B_116/2024 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer bringt im Wesentlichen vor, es erweise sich nicht als plausibel, dass seine Zurufe bei D.B.________ überhaupt etwas ausgelöst bzw. bewirkt hätten. Viel lebensnaher sei, dass dieser die Fassung verloren und blind vor Wut versucht habe, während weniger Sekunden mit massiver Gewalt auf den Beschwerdegegner einzustechen. Für einen solchen Kontrollverlust bzw. "Rausch" spreche auch, dass D.B.________ sogar seinen Bruder am Oberschenkel verletzt und dessen Jacke aufgeschlitzt habe. Es könne deshalb nicht angenommen werden, allfällige Zurufe seinerseits, den Beschwerdegegner zu töten, hätten seine Söhne "angefeuert" und in ihrem Entschluss, den Beschwerdegegner weiter zu verletzen, bestärkt. Es fehle demnach an der erforderlichen Förderungskausalität, weshalb er vom Vorwurf der Gehilfenschaft zur versuchten vorsätzlichen Tötung freizusprechen sei (Beschwerde Ziff. II.B. S. 11-13).