Citation: 2F_9/2022 E. 2.4

2.4. Als unzulässig erweist sich das Revisionsgesuch, soweit die Gesuchstellerin - in ohnehin unsubstanziierter Weise - behauptet, der Sachverhalt sei unrichtig bzw. unvollständig festgestellt worden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann diesen - soweit entscheidrelevant - bloss dann berichtigen oder ergänzen, falls er offensichtlich unrichtig oder in Verletzung wesentlicher Verfahrensrechte ermittelt wurde (Art. 105 Abs. 2 BGG). Der Betroffene muss rechtsgenügend dartun, dass und inwiefern der festgestellte Sachverhalt klar und eindeutig mangelhaft erscheint (BGE 142 V 2 E. 2). Der Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG liegt deshalb nicht schon dann vor, wenn das Bundesgericht einen Sachverhalt nicht berücksichtigt, der sich aus den Akten hätte ergeben können, der aber in der Beschwerde gar nicht geltend gemacht wurde (vgl. Urteil 2F_24/2016 vom 5. Dezember 2016 E. 2.2). Wurden im Beschwerdeverfahren keine ausnahmsweise zulässigen Sachverhaltsrügen erhoben, kann das anschliessende Revisionsgesuch nicht damit begründet werden, das Bundesgericht habe eine unrichtige Sachverhaltsfeststellung aus Versehen nicht berichtigt (vgl. Urteil 5F_24/2018 vom 1. Juli 2019 E. 1 mit Hinweisen). Dies ist vorliegend der Fall, zumal die heutige Gesuchstellerin in ihrer Beschwerde vom 10. November 2021 keine genügend substanziierten Sachverhaltsrügen erhoben hatte.