Citation: 2C_739/2022 E. 5

Der Beschwerdeführer begründet die gerügte Verletzung von Art. 5 Anhang I FZA ferner damit, dass eine Wegweisung unverhältnismässig sei. In diesem Zusammenhang bringt er zudem vor, der mit einer Aufenthaltsbeendigung verbundene Eingriff in sein Recht auf Privat- und Familienleben nach Art. 8 Ziff. 1 EMRK könne im Rahmen der vorzunehmenden Interessenabwägung nicht gerechtfertigt werden. Die Vorinstanz erwog zusammengefasst, dass das sehr grosse öffentliche Interesse an der Entfernung des Beschwerdeführers aus der Schweiz dessen grosses Interesse, in der Schweiz verbleiben zu dürfen, überwiege. Der von der Vorinstanz dabei sorgfältig vorgenommenen Interessenabwägung (angefochtenes Urteil E. 6 S. 13-27) vermag der Beschwerdeführer nichts Substanzielles entgegenzusetzen, wie nachfolgend aufzuzeigen ist.