Citation: 5A_401/2022 E. 5.2.3

5.2.3. Die Beschwerdegegner weisen hingegen darauf hin, dass sich eine Demenzerkrankung und insbesondere deren Stadium durch einen Hausarzt nicht einfach diagnostizieren lasse, weshalb sie wiederholt den Beizug eines Gutachters beantragt hätten. Sie rügen aber nicht, die Vorinstanz hätte ihr Recht auf Beweis verletzt, weswegen, sollte das Bundesgericht beispielsweise zum Schluss kommen, dass eine Demenzerkrankung nicht erwiesen wäre oder mindestens nicht eine solche Demenzerkrankung nachgewiesen wäre, die zu einer Umkehr der Beweislast führt, die Sache zur entsprechenden Ergänzung des Sachverhalts an die Vorinstanz zurückzuweisen wäre. Weiterungen hierzu erübrigen sich daher. Was sodann die von den Beschwerdegegnern aufgestellte Behauptung anbelangt, es stehe fest, dass "die bekannten Indizien für eine Demenzerkrankung" bereits 2005 manifest gewesen seien, nämlich "Schwierigkeiten beim Planen und Problemlösen, Probleme mit gewohnten Tätigkeiten, räumliche und zeitliche Orientierungsprobleme, Wahrnehmungsstörungen, Sprach- und Schreibschwäche, Verlegen von Gegenständen, Alterswahn [Vorstellung es werde ständig eingebrochen und es werde gestohlen], eingeschränktes Urteilsvermögen, Verlust von Eigeninitiative und Rückzug aus dem sozialen Leben, Persönlichkeitsveränderungen, Stimmungsschwankungen ohne erkennbaren Grund", so sei darauf hinzuweisen, dass diese keine Grundlage im angefochtenen Entscheid findet. Eine Sachverhaltsrüge erheben die Beschwerdegegner allerdings nicht, weshalb sich weitere Ausführungen erübrigen.