Citation: 5A_133/2016 E. 1

Entschieden hat vorliegend das Kantonsgericht in einer öffentlich-rechtlichen Angelegenheit, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Zivilrecht steht (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6 BGG; Entscheid auf dem Gebiet des Erwachsenenschutzes). Der Beschwerdeführer richtet sich in seiner Eingabe jedoch nicht gegen die Errichtung der Beistandschaft für seine Ehefrau. Er will im Dispositiv des Entscheides der KESB einzig vermerkt haben, dass sich die Mitwirkung in der Verwaltung des Vermögens auf das Einkommen und die Vermögensteile seiner Ehefrau beschränkt. Diesbezüglich rügt er, dass das Obergericht die Anordnung der KESB respektive die Verfügungsformel nicht entsprechend korrigiert habe. Das Obergericht hat bereits erwogen, dass bei der Anordnung der KESB "ohne Zweifel nicht die Verwaltung der dem Ehemann gehörenden Vermögenswerte zu verstehen ist". Es sei davon auszugehen, dass auch die Ehefrau über Errungenschaft und Eigengut verfüge und die Mitwirkung der Beiständin bei der Verwaltung des Vermögens der Ehefrau daher, soweit notwendig, angebracht sei. Auch wenn die Entscheidung der KESB missverständlicherweise von "ehelichem Vermögen" spricht, so gibt es unter dem Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung kein solches Vermögen. Das Dispositiv kann damit nur so verstanden werden, wie es die Vorinstanz bereits dargelegt hat, weshalb auch eine Änderung der Verfügungsformel keine anderweitige Rechtsfolge als die bereits geltende bewirken würde. Dem Beschwerdeführer fehlt es somit vor Bundesgericht an einem schutzwürdigen Interesse (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG), den vorinstanzlichen Entscheid aufzuheben und das Dispositiv der KESB in seinem Sinne zu korrigieren. Auf die Beschwerde ist daher bereits mangels Beschwerdelegitimation nicht einzutreten, weshalb sich eine weitere Prüfung der Eintretensvoraussetzungen erübrigt. Nichts anderes würde sich im Übrigen im Anwendungsbereich der subsidiären Verfassungsbeschwerde ergeben (Art. 115 lit. b BGG).