Citation: C 153/02 22.12.2003 E. 3

Die Vorinstanz hat für die Festsetzung des versicherten Verdienstes auf die erwerblichen Verhältnisse in der Zeit vor dem Unfall im April 2000 abgestellt. Weil der Beschwerdeführer im Monat März 2000 als letztem Beitragsmonat vor dem Unfallereignis (Art. 37 Abs. 1 AVIV) ein um mehr als 10 % höheres Bruttoeinkommen erzielte als im Durchschnitt der Monate Oktober 1999 bis März 2000 (Art. 37 Abs. 2 AVIV), ging das kantonale Gericht dabei von einem sechsmonatigen Bemessungszeitraum aus. Unter Berücksichtigung der lohnprozentualen Ferienentschädigung sowie des Umstandes, dass der Beschwerdeführer in seinem Antrag auf Arbeitslosenentschädigung (vom 1. Juni 2001) angegeben hatte, bereit und in der Lage zu sein, 50 % einer Vollbeschäftigung zu arbeiten (vgl. Art. 10 Abs. 2 lit. a AVIG), resultierte ein versicherter Verdienst von Fr. 1'956.75. Der Beschwerdeführer macht geltend, statt des sechs- sei ein zwölfmonatiger Bemessungszeitraum anwendbar, weil die Ferienentschädigung "in Prozenten auf ein Jahr ausgerechnet sei". Der versicherte Verdienst betrage folglich Fr. 2'166.80 (Fr. 52'003.15 dividiert durch 12, davon 50 %).