Citation: 9C_340/2019 E. 4.2

4.2. Was schliesslich die Selbsteingliederung beftrifft, hat das kantonale Gericht festgehalten, eine solche sei mit Blick auf das Alter und die Dauer des Rentenbezugs nach der Rechtsprechung grundsätzlich nicht mehr zumutbar (Urteil 9C_231/2015 vom 7. September 2015 E. 2). Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen setzt indessen die subjektive Eingliederungsfähigkeit voraus (zitiertes Urteil 9C_231/2015 E. 4.). Gestützt auf die Expertise des ABI, dessen diesbezügliche Feststellungen im angefochtenen Entscheid wiedergegeben sind, hat die Vorinstanz festgestellt, der fehlenden Motivation zur Reintegration liege nicht primär eine subjektive Krankheitsüberzeugung zugrunde, sondern zu einem wesentlichen Teil der durch ihr Verhalten erzielte sekundäre Krankheitsgewinn in Form der dauernden Zuwendung durch Familienangehörige; es lägen demnach keine gesundheitsbezogenen Bedenken vor, welche mit dem Angebot beruflicher Massnahmen angemessen begegnet werden könnte. Ausdruck fehlender Eingliederungsbereitschaft sei auch der Umstand, dass die Versicherte weder im Vorbescheid- noch im Beschwerdeverfahren die Gewährung von Eingliederungsmassnahmen beantragt habe. Diesen Erwägungen ist beizupflichten.