Citation: 8C_201/2024 E. 4.1

4.1. Der Anspruch auf eine Integritätsentschädigung setzt einen Schaden voraus, der in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall steht (vgl. E. 2 hiervor; BGE 142 V 435 E. 1; 129 V 177 E. 3.1 f.; Urteil 8C_465/2023 vom 16. September 2024 E. 5.2). Der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 11. September 2020 und den Schulterbeschwerden links wurde nur bis 20. Juni 2021 bejaht. Dementsprechend beendete die Beschwerdegegnerin mit ihrer Leistungseinstellung gemäss Verfügung vom 23. Juni bzw. Einspracheentscheid vom 5. Oktober 2021 nicht nur ihre vorübergehenden Leistungen (Taggeld und Heilbehandlung). Vielmehr verwarf sie damit - vom Bundesgericht letztinstanzlich geschützt (Urteil 8C_355/2022 vom 2. November 2022) - zugleich einen Anspruch des Beschwerdeführers auf Dauerleistungen (Invalidenrente und Integritätsentschädigung), wie das kantonale Gericht mit hier angefochtenem Urteil im Ergebnis zu Recht erkannt hat. Der Beschwerdeführer macht keine neuen Beeinträchtigungen geltend, die mit diesem Unfall zusammenhängen sollen und die nicht bereits rechtskräftig beurteilt worden wären. Er beruft sich auch nicht auf einen Rückfall oder Spätfolgen (hierzu siehe Art. 11 UVV sowie BGE 144 V 245 E. 3.2 und 118 V 293 E. 2c). Somit bleibt nach wie vor das bundesgerichtliche Urteil 8C_355/2022 vom 2. November 2022 massgebend.