Citation: 1C_585/2019 E. 6

Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe Art. 30 VZV willkürlich angewandt, weil keine ernsthaften Zweifel an seiner Fahreignung bestünden. Der von der Vorinstanz bestätigte vorsorgliche Führerausweisentzug sei willkürlich und widerspreche dem Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 9 BV). Er stelle ausserdem einen ungerechtfertigten Eingriff in die persönliche Freiheit (Art. 10 Abs. 2 BV) und in die Berufsausübungsfreiheit (Art. 27 Abs. 2 BV) dar und verletzte die Unschuldsvermutung gemäss Art. 32 Abs. 1 BV bzw. Art. 6 Ziff. 2 EMRK.