Citation: U 348/02 13.08.2003 E. 1

Entsprechend dem tatsächlichen rechtlichen Bedeutungsgehalt (vgl. BGE 120 V 496) der Verfügung vom 30. Mai 2001 und des Einspracheentscheides vom 9. August 2001 ist, letzt- wie bereits vorinstanzlich, streitig und zu prüfen, ob der Beschwerdeführer über den 6. Juni 2001 hinaus auf Grund eines zu Arbeitsunfähigkeit führenden Gesundheitsschadens, der natürlich und adäquat kausal auf den versicherten Unfall vom 22. Juni 2000 zurückzuführen ist, Anspruch auf ein ungekürztes Taggeld (entsprechend einer Arbeitsunfähigkeit von 100 %) gemäss Art. 16 f. UVG in der bis Ende 2002 in Kraft gewesenen, hier anwendbaren Fassung (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b) hat.