Citation: 1C_281/2015 E. 5.2.2

5.2.2. Die Vorinstanz führt dagegen hauptsächlich aus, hinsichtlich der Betriebszeiten als auch in Bezug auf die Lärm- und Lichtemissionen seien sowohl im verbindlichen Nutzungskonzept als auch in der angefochtenen Baubewilligung klare und einschränkende Vorschriften für die Nutzung des Jugendtreffs festgelegt worden. Es bestehe eine Jugendtreffleitung, die für einen geordneten Betrieb und die erforderliche Kontinuität sorge. Der Jugendtreff sei am Mittwoch von 14.00 - 18.00 Uhr (für Schüler der 5. und 6. Klasse) sowie alternierend am Freitag oder Samstag von 19.00 - 22.00 Uhr (für Jugendliche ab der 1. Oberstufe bis 18 Jahre) geöffnet, wobei Abweichungen mit Blick auf Projekte oder Events während den Tagesstunden möglich seien. Die Grenze von total acht Stunden Treffbetrieb pro Woche dürfe aber nicht überschritten werden. Das Nutzungskonzept enthalte strenge Regeln hinsichtlich der Vermeidung von Lärmemissionen und der Abfallentsorgung. Ebenso bestehe ein Alkohol- und Drogenverbot. Es werde mit Besucherzahlen von 10 - 20 Kindern und Jugendlichen jeweils am Mittwoch und 20 - 40 Personen jeweils alternierend am Freitag oder Samstag gerechnet.