Citation: 2C_151/2014 E. 3.3.1

3.3.1. Der Beschwerdeführer bestreitet im vorliegenden Fall nur die Interessenabwägung und Verhältnismässigkeitsprüfung, wie sie die Vorinstanz vorgenommen hat. Zu Unrecht: Der Beschwerdeführer ist zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Jahren verurteilt worden. Er war auf mittlerer Hierarchiestufe banden- und gewerbsmässig am Import eines Kokaingemischs von 600 Kilogramm beteiligt, was einer reinen Drogenmenge von 360 bis 420 Kilogramm entspricht. Sein Verschulden wiegt schwer, zumal er nach Erliegen der Bandenaktivitäten mit einem Mittäter in eigener Regie noch einmal den Import von 8,5 Kilogramm Kokain organisierte. Seine leichte Heroinabhängigkeit und gesundheitliche Situation (inoperabler Tumor an der vorderen Schädel-/Sehregion) wurden im Strafurteil bereits strafmildernd berücksichtigt. Der Beschwerdeführer ist seit 1991 immer schwerer straffällig geworden; sein strafbares Verhalten, welches der Hauptverurteilung zugrunde liegt, dauerte von 2004 bis 2008.