Citation: 2C_516/2008 13.03.2009 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer wurde wiederholt straffällig und insgesamt zu einer Freiheitsstrafe von 39 Monaten verurteilt. Er bestreitet zu Recht nicht, dass der Ausweisungsgrund von Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG damit grundsätzlich erfüllt ist. Ausgangspunkt und Massstab für die Schwere des Verschuldens und die fremdenpolizeiliche Interessenabwägung sind die vom Strafrichter verhängten Strafen (BGE 129 II 215 E. 3.1 S. 216). Im Urteil des Bezirksgerichts Horgen vom 24. Januar 2007 wurde das Verschulden des Beschwerdeführers hinsichtlich der Diebstähle, Hausfriedensbrüche und Sachbeschädigungen als mittelschwer beurteilt. Innerhalb eines kurzen Zeitraums hat er eine Vielzahl von Einbruchdiebstählen in Geschäftsbetrieben und Restaurants nach Feierabend verübt. Es mag zutreffen, dass sein Vorgehen keine besondere Gefährlichkeit offenbart, indessen fällt ins Gewicht, dass er die öffentliche Ordnung und Sicherheit immer wieder in erheblicher Weise verletzt hat. Er liess sich dabei weder durch die laufenden Probezeiten, noch durch hängige Strafuntersuchungen beeindrucken und fuhr unbeirrt mit seiner deliktischen Tätigkeit fort. Auch die fremdenpolizeiliche Verwarnung vom 31. August 2005, mit welcher ihm schwerer wiegende Massnahmen für den Fall angedroht wurden, dass er erneut zu Klagen Anlass geben sollte, bewirkte keine Verhaltensänderung. Obwohl er sich nicht in einer finanziellen Notlage befand, beging er aus rein pekuniären Interessen eine Vielzahl von Einbruchdiebstählen und anderen Delikten, was auf eine erhebliche Einsichtslosigkeit und auf eine Unfähigkeit, sich an die hier geltende Ordnung zu halten, schliessen lässt. Die kantonalen Behörden erachteten daher zu Recht auch den Ausweisungsgrund nach Art. 10 Abs. 1 lit. b ANAG als erfüllt. Das Bezirksgericht Horgen hielt im Übrigen im obgenannten Urteil fest, es könne keine günstige Prognose betreffend das künftige Verhalten des Beschwerdeführers gestellt werden. Weder sein Wohlverhalten während des Strafvollzugs noch der kurze Zeitraum nach der bedingten Entlassung vermögen die Rückfallgefahr auszuschliessen. Es besteht somit ein gewichtiges öffentliches Interesse an der Entfernung und Fernhaltung des Beschwerdeführers aus der Schweiz. 3.2 Der Beschwerdeführer lebte bis zum 9. Altersjahr im Kosovo. Er ist demnach kein Ausländer der zweiten Generation. Er hält sich zwar inzwischen schon etwas über dreizehn Jahre in der Schweiz auf, jedoch ist es ihm nicht gelungen, sich hier beruflich und gesellschaftlich zu integrieren. Seine Beziehungen in der Schweiz beschränken sich nach seinen eigenen Angaben hauptsächlich auf seine Eltern und Geschwister. Zwischen seinen Familienangehörigen und dem volljährigen Beschwerdeführer besteht indessen nicht ein eigentliches Abhängigkeitsverhältnis, weshalb er sich nicht auf das Recht auf Achtung des Familienlebens nach Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV berufen kann (vgl. dazu BGE 129 II 11 E. 2 S. 14; 120 Ib 257 E. 1d und e S. 261 f. mit Hinweis). Im Übrigen hat ihn sein familiäres Umfeld in der Schweiz bereits bisher nicht davon abhalten können, immer wieder straffällig zu werden. Der Beschwerdeführer spricht die heimatliche Sprache und hat sein Heimatland, wo noch Verwandte leben, bis 2004 regelmässig besucht. Es darf daher davon ausgegangen werden, dass er mit den dortigen kulturellen Gepflogenheiten vertraut ist. Die Rückkehr in den Kosovo mag den Beschwerdeführer zwar hart treffen und mit Schwierigkeiten verbunden sein, aber erweist sich als zumutbar. 3.3 Zusammenfassend ergibt sich, dass das öffentliche Interesse an der Fernhaltung des Beschwerdeführers dessen privates Interesse an einem weiteren Verbleib in der Schweiz überwiegt. Nachdem sich der Beschwerdeführer weder durch strafrechtliche Verurteilungen noch durch eine fremdenpolizeiliche Verwarnung von weiteren Straftaten abhalten liess, fällt eine blosse Androhung der Ausweisung ausser Betracht. Auch die Dauer der verfügten Massnahme ist unter den vorliegenden Umständen nicht zu beanstanden. Die angeordnete Ausweisung erweist sich als bundesrechts- und konventionskonform. Für die Begründung kann ergänzend auf die Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).