Citation: 4P.16/2006 14.03.2006 E. 4

4.1 Für den Fall, dass die Prüfung der Erfolgsaussichten als solche nicht verfassungswidrig sein sollte, macht der Beschwerdeführer geltend, der Referent des Obergerichts sei bei der konkreten Beurteilung in Willkür verfallen, indem er gleich wie das erstinstanzliche Gericht die Anhörung der zum Beweis der Tauglichkeit des Werks angerufenen Zeugen und den Beizug eines Gutachtens abgelehnt habe. Zudem habe der Referent des Obergerichts die Beweisanträge ohne nachvollziehbare Begründung abgewiesen und dadurch das rechtliche Gehör verletzt. 4.2 Damit sich die Parteien ein Bild über die Erwägungen des Gerichts machen können, ist sein Entscheid zu begründen. Die Begründung muss kurz die Überlegungen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die sich sein Entscheid stützt. Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich der Entscheid mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinander setzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Es genügt, wenn der Entscheid gegebenenfalls sachgerecht angefochten werden kann (BGE 129 I 232 E. 3.2 S. 236; 126 I 97 E. 2b S. 102 f., je mit Hinweisen). 4.3 Dem angefochtenen Entscheid ist zu entnehmen, dass der Referent des Obergerichts die Beweisanträge des Beschwerdeführers für unerheblich und das angefochtene Urteil für überzeugend hielt, wogegen die Vorbringen in der Appellation nicht aufzukommen vermocht hätten. Aus der kurzen Zusammenfassung des Urteils des Amtsgerichts geht zudem hervor, dass dem Umstand, dass die definitive Abnahme des Trailers durch die MFK abredewidrig nicht erfolgt ist, besonderes Gewicht und eigenständige Bedeutung zukam. Unter diesen Umständen war für den Beschwerdeführer hinreichend erkennbar, dass er, um diese Beurteilung als willkürlich auszuweisen, dem Bundesgericht im Einzelnen darzulegen hatte, inwiefern die Befragung der Zeugen geeignet gewesen wäre, den Entscheid im Ergebnis zu seinen Gunsten zu beeinflussen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; (BGE 130 I 26 E. 2.1 S. 31; 258 E. 1.3 S. 261 f., je mit Hinweisen). Dieser Obliegenheit kommt der Beschwerdeführer nicht hinreichend nach, denn er legt nicht substanziiert dar, mit welchen Beweismitteln er welche Behauptung hätte belegen wollen, und er zeigt auch nicht ansatzweise auf, dass er dadurch den Schluss, mangels definitiver MFK-Abnahme sei das Werk insgesamt unbrauchbar gewesen, hätte zu Fall bringen können. Die staatsrechtliche Beschwerde ist insoweit unbegründet.