Citation: 6B_14/2020 E. 3.5

3.5. Der Beschwerdeführer rügt, seine weiteren Beweisanträge - wie etwa der Antrag auf Erstellung eines gerichtlichen Schriftgutachtens - seien zu Unrecht abgewiesen worden. Zudem spreche die Vorinstanz dem von ihm eingereichten Gutachten ebenfalls zu Unrecht die Beweiseignung ab. Sodann lege sie ihrer Beurteilung einen anderen Sachverhalt zugrunde, als er von ihm vorgetragen worden sei. Dadurch sei sein Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Der Anspruch auf rechtliches Gehör räumt dem Betroffenen das persönlichkeitsbezogene Mitwirkungsrecht ein, erhebliche Beweise beizubringen, mit solchen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise mitzuwirken. Dem Mitwirkungsrecht entspricht die Pflicht der Behörden, die Argumente und Verfahrensanträge der Parteien entgegenzunehmen und zu prüfen. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs und des Untersuchungsgrundsatzes liegt nicht vor, wenn eine Behörde auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil sie aufgrund der bereits abgenommenen Beweise ihre Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener (antizipierter) Beweiswürdigung annehmen kann, dass ihre Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (vgl. BGE 143 III 297E. 9.3.2 S. 332; 141 I 60 E. 3.3 S. 64; je mit Hinweisen). Angesichts der fehlenden revisionsrechtlichen Relevanz des Vorgebrachten sowie der zahlreichen bereits in dieser Angelegenheit geführten Verfahren durfte die Vorinstanz auch die weiteren Beweisanträge des Beschwerdeführers in antizipierter Beweiswürdigung abweisen. Die allfällige Beweiseignung des Schriftgutachtens wurde sodann von ihr explizit offengelassen und entgegen der Vorbringen des Beschwerdeführers nicht entschieden, womit diese Rüge unbegründet ist. Schliesslich stellt es auch keine Gehörsverletzung dar, wenn ein Gericht den Sachverhalt abweichend von den Darstellungen einer Partei erstellt. Die Rüge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör erweist sich als unbegründet.