Citation: 9C_730/2016 E. 4

Die Ausführungen der Versicherten sind nicht stichhaltig. Das ABI hat auf die in der Beschwerde aufgeführten Berichte des Dr. med. C.________, Orthopädische Chirurgie FMH, Spital B.________, in einer ergänzenden Stellungnahme vom 29. Januar 2015 Bezug genommen. Dabei bekräftigte es seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit. Die Diagnose eines lumboradikulären Syndroms L 4 links vermochten die Gutachter sodann nicht zu bestätigen. Die Versicherte zählt ferner verschiedene Krankheiten und Operationen auf, die sie in der Vergangenheit zu bewältigen hatte. Von der Krankengeschichte hatten die Administrativgutachter des ABI Kenntnis, weshalb sie daraus nichts zu ihren Gunsten abzuleiten vermag. Soweit sie in appellatorischer Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung übt, kann, das Bundesgericht im Rahmen der ihm gesetzlich zustehenden Überprüfungsbefugnis (E. 1 hievor) auf die entsprechenden Vorbringen nicht eingehen. Erhebliche Anhaltspunkte dafür, dass die Vorinstanz den rechtserheblichen Sachverhalt willkürlich festgestellt habe, sind nicht erkennbar. Insbesondere hat sich die Vorinstanz nicht vorwerfen zu lassen, nicht den Sachverhalt geprüft zu haben, der sich bis Verfügungserlass am 2. März 2015 ereignet hat, hat doch neben dem ABI (am 29. Januar 2015) auch noch Dr. med. D.________, Facharzt für Innere Medizin, Regionaler Ärztlicher Dienst, am 25. Februar 2015 eine Stellungnahme abgegeben, mit der er die bisherige Einschätzung der Arbeitsfähigkeit bestätigt hat. Sofern die Beschwerdeführerin mit ihren Vorbringen eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes mit Zunahme der Arbeitsunfähigkeit im Zeitraum nach Erlass der Ablehungsverfügung (vom 2. März 2015) geltend machen will, ist sie auf Art. 87 Abs. 3 IVV hinzuweisen. Danach hätte sie in einer neuen Anmeldung glaubhaft zu machen, dass sich der Invaliditätsgrad im Sinne von Art. 87 Abs. 2 IVV in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat.