Citation: 1C_250/2021 E. 1

A.________ erstattete am 10. Oktober 2020 Strafanzeige gegen den Präsidenten der Gemeinde U.________ und die stellvertretende Leiterin des Sozialdienstes U.________ wegen "Rassismus, Mobbing, andauernder unterlassener Hilfestellung, andauernder vorsätzlicher Körperverletzung bis Inkaufnahme des Todes, Verleumdung, Rufschädigung, Verhinderung der Arbeitswiederaufnahme, schweren körperlichen, psychologischen und wirtschaftlichen Missbrauchs, welcher die Qualität der Folter erfüllt, Beamtenwillkür, Machtmissbrauchs und Cyberstalking". Im Weiteren stellte A.________ am 29. Oktober 2020 Strafantrag gegen die beiden Angezeigten wegen Körperverletzung. Sie wirft ihnen vor, sie hätten seit Juni 2016 durch mutwilliges Unterlassen einer Kostengutsprache und durch Einflussnahme bei verschiedenen Ärzten einen notwendigen operativen Eingriff bei ihr verhindert, wodurch sie bleibende körperliche Schäden erlitten hätte. Auch hätten sie seit Juni 2016 mutwillig die Bezahlung von Sozialleistungen, welche ihre Lebenssituation verbessert hätten, verhindert. Die Staatsanwaltschaft See/Oberland überwies mit Verfügung vom 20. November 2020 die Akten an das Obergericht des Kantons Zürich, um über die Erteilung bzw. Nichterteilung der Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung zu entscheiden. Die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich erteilte mit Beschluss vom 17. Februar 2021 der Staatsanwaltschaft die Ermächtigung zur Strafverfolgung nicht. Sie führt zur Begründung zusammenfassend aus, sie habe die Anzeigerin bereits mit Beschluss vom 9. März 2018 darauf hingewiesen, dass die verwaltungsrechtliche Frage, ob die vorliegende Sachlage von den zuständigen Beamten gemäss den Bestimmungen des Sozialhilfegesetzes richtig beurteilt worden sei, auf dem Weg der Verwaltungsgerichtsbarkeit zu klären sei. Natürlich stehe es einem Verfahrensbeteiligten offen, gegen die rechtsanwendende Behörde bzw. deren Mitglieder zusätzlich eine Strafanzeige einzureichen. Im gegenwärtigen Verfahrensstadium seien jedoch keine Anhaltspunkte für eine Kompetenzüberschreitung der angezeigten Personen oder für ein gemessen an ihren Amtspflichten missbräuchliches Verhalten, das zu strafrechtlichen Konsequenzen führt, ersichtlich.