Citation: 8C_359/2016 E. 5.3

5.3. Bezüglich der angestammten Tätigkeit als Maler verbleiben nach Ansicht des Kreisarztes Dr. med. D.________ kurz- und mittelfristig keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit und die noch attestierte Reduktion der Arbeitsfähigkeit hat gemäss klarer Formulierung nur für den Monat Juli 2014 Geltung. So begrenzt der Kreisarzt die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (einschliesslich schwerer Arbeiten) infolge des Knochenmarködems ab 1. Juli 2014 auf einen Monat. Folglich ist ab 1. August 2014 von einer vollen Arbeitsfähigkeit auch in der angestammten Tätigkeit als Maler auszugehen, so dass kein Bedarf für eine Anpassungszeit besteht. Im Übrigen entspricht die Beurteilung des Kreisarztes auch der Einschätzung des behandelnden Dr. med. E.________, gehen doch beide von einer vollen Arbeitsfähigkeit bei Verheilung des Knochenmarködems aus (vgl. auch den radiologischen Bericht des Dr. med. H.________, Leitender Arzt, Spital F.________, vom 14. August 2014). Damit besteht aus unfallversicherungsrechtlicher Sicht eine volle zumutbare Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit bezüglich der Folgen aus dem Ereignis vom 16. Mai 2013. Die von Dr. med. E.________ im August 2014 trotz festgestellter vollständiger Rückbildung des Knochenmarködems attestierte Arbeitsunfähigkeit ist weder begründet noch - wie oben dargelegt - auf das versicherte Ereignis zurückzuführen. Der Fallabschluss ist demnach nicht zu beanstanden.