Citation: 9C_54/2018 E. 4.1

4.1. Im angefochtenen Entscheid wurde ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG mit folgender Begründung bejaht. Aus den medizinischen Akten gehe hervor, dass sich die kardiale Situation im August 2013 bereits stabilisiert habe. Im Februar 2014 hätten die Ärzte der Wirbelsäulenchirurgie des Universitätsspitals C.________ denn auch die Ausübung einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit in Teilzeit als zumutbar erachtet und eine sukzessive Steigerung bis auf 100 % für eine leichte Arbeit bzw. 50 - 70 % für mittelschwere körperliche Verrichtungen prognostiziert. Im Zeitpunkt der Berentung im Jahr 2014 sei die Beschwerdegegnerin demnach davon ausgegangen, dass es sich auf Grund des im Mai 2012 erlittenen Myokardinfarkts und der Rückenoperation im August 2013 zwar um eine deutliche, aber bloss vorübergehende kardiale und lumbovertebragene Verschlechterung gehandelt habe, weshalb von Seiten des RAD eine baldige Revision empfohlen worden sei. Im Vergleich zum Gesundheitszustand, der bei Rentenzusprechung im Februar 2014 bestanden habe, seien die gesundheitlich bedingten Beeinträchtigungen demzufolge derzeit ausgewiesenermassen wieder wesentlich geringer. Das Gutachten der Dres. med. D.________ und E.________ vom 16. Dezember 2016 setze sich sorgfältig mit den zwischenzeitlich ergangenen Berichten auseinander und lege einleuchtend dar, weshalb dem Beschwerdeführer das frühere Niveau an Leistungsfähigkeit wieder zumutbar sei. Es erfülle sämtliche Anforderungen an beweiswertige ärztliche Entscheidgrundlagen (vgl. E. 2.2 am Ende hiervor). Gründe dafür, dass der Versicherte dieses aus medizinischer Sicht gesteckte Ziel fast drei Jahre nach Erlangen der (Teil-) Arbeitsfähigkeit im Februar 2014 nicht hätte erreicht haben sollen, seien keine erkennbar und würden auch nicht substanziiert geltend gemacht. Sollte es dem Beschwerdeführer nicht gelungen sein, diese potenzielle Leistungsfähigkeit umzusetzen, so dürfte dies - wie im psychiatrischen Teilgutachten zutreffend ausgeführt - auf invaliditätsfremde Aspekte zurückzuführen sein. Zusammenfassend dürfe daher auf Grund der lege artis erstellten Expertise der Dres. med. D.________ und E.________ als mit dem erforderlichen Beweisgrad erwiesen betrachtet werden, dass es im Vergleichszeitraum zu einer massgeblichen Verbesserung des Gesundheitszustands und damit der Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers gekommen sei. Er sei mit anderen Worten wieder in der Lage, angepasste Arbeiten vollschichtig auszuüben.