Citation: 5A_675/2022 E. 1

Gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG erfordert die Beschwerde ein Begehren in der Sache. Der Beschwerdeführer hatte im kantonalen Verfahren behauptet, den Rechenschaftsbericht nicht erhalten zu haben (was gemäss Obergericht vom Bezirksrat ausführlich behandelt und widerlegt wurde), und er hatte in der Sache selbst die Aufnahme diverser Ergänzungen im Rechenschaftsbericht gefordert. Vor diesem Hintergrund kann er sich nicht darauf beschränken, im bundesgerichtlichen Verfahren einzelne Passagen des obergerichtlichen Urteils zu kommentieren und zu kritisieren. Bei der Beschwerde in Zivilsachen handelt es sich um ein reformatorisches Rechtsmittel (Art. 107 Abs. 1 BGG); das Bundesgericht urteilt mit anderen Worten direkt in der Sache selbst. Es wäre deshalb in einem Rechtsbegehren anzugeben, inwiefern eine Abänderung des angefochtenen Urteils und vorliegend eine Ergänzung des Rechenschaftsberichtes verlangt wird. Ein solches Rechtsbegehren lässt die Beschwerde vermissen. Sie enthält am Schluss einzig ein sinngemässes Begehren um ein faires Verfahren vor dem Obergericht, welches verletzt sei, weil die unentgeltliche Rechtspflege nicht gewährt worden sei, obwohl die eingereichte Beschwerde nicht aussichtslos habe sein können. Die Frage der unentgeltlichen Rechtspflege war indes Gegenstand des Urteils 5A_643/2022 vom 8. September 2022 und kann vorliegend nicht erneut thematisiert werden, da Gegenstand des nunmehr angefochtenen Entscheides einzig die Genehmigung des Rechenschaftsberichtes ist, welchen der Beschwerdeführer als unvollständig erachtet; hierzu findet sich in der Beschwerde aber wie gesagt kein Rechtsbegehren.