Citation: 2C_972/2018 E. 11.4.3

11.4.3. Vorliegend fand sich in der Betriebsstättebuchhaltung der Beschwerdeführerin per 31. Dezember 2010 im Übrigen die erst in der Steuerperiode 2011 abgeschriebene Restforderung gegen die C.________ S.A.S. von EUR 4'652'487.--. Zwar macht die Beschwerdeführerin mit ihrem Eventualantrag geltend, dieser Betrag sei in die vorinstanzliche Bemessung des massgebenden Eigenkapitals am Ende der Steuerperiode 2010 eingeflossen. Letzteres trifft aber nicht zu: Die Vorinstanz hat mit dem angefochtenen Urteil eine Beschwerde gutgeheissen, mit welchem die Bestätigung des Einspracheentscheids betreffend die direkte Bundessteuer gefordert wurde. Das mit dem angefochtenen Urteil auf Fr. 85'494'000.-- festgesetzte massgebende Eigenkapital der Steuerperiode 2010 ist tiefer als das Eigenkapital von Fr. 92'538'000.-- gemäss der Veranlagung vom 2. November 2015. Der Differenzbetrag von Fr. 7'044'000.-- setzt sich im Wesentlichen zusammen aus einem Abzug für Steuerrückstellungen im Betrag von Fr. 1'225'000.-- und einem Abzug von Fr. 5'818'865.--, welcher dem per 31. Dezember 2010 verbuchten Wert der Forderungen gegen die C.________ S.A.S. von EUR 4'652'487.-- entspricht (der Restbetrag von Fr. 135.-- ist auf eine Abrundung des massgebenden Eigenkapitals zurückzuführen). Dies erhellt aus der Darstellung im Einspracheentscheid betreffend die direkte Bundessteuer vom 1. September 2016, welche insoweit gestützt auf Art. 105 Abs. 2 BGG in Ergänzung des Sachverhalts heranzuziehen ist (vgl. zur Sachverhaltsergänzung bei fehlender Feststellung rechtserheblicher Aspekte durch die Vorinstanz BGE 141 II 14 E. 1.6 S. 24 f.). Aufgrund des Abzuges des Betrages von Fr. 5'818'865.-- wurde somit die in der Steuerperiode 2011 abgeschriebene Restforderung gegen die C.________ S.A.S. richtigerweise nicht als Teil des Eigenkapitals per Ende 2010 behandelt.