Citation: 6P.183/2006 19.03.2007 E. 6.3

6.3.1 Der Beschwerdeführer trug im Appellationsverfahren vor, seine Bezüge seien vom Stiftungsrat im Rahmen der Genehmigung der Jahresrechnung akzeptiert worden. Das Appellationsgericht hält dazu fest, dass die dem Stiftungsrat im Hinblick auf die Prüfung der Jahresrechnung vorgelegten Unterlagen keine Details über Lohnzahlungen, sondern jeweils nur eine gesamte Lohnsumme betreffend alle Mitarbeitenden enthielten. Der Beschwerdeführer habe seine Lohnausweise nicht durch ein Mitglied des Stiftungsrates, sondern durch den Revisor H.________ unterzeichnen lassen. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers hätten die Lohnlisten bei der Besprechung der Jahresrechnung nicht sichtbar aufgelegen (angefochtenes Urteil S. 73). 6.3.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Lohnlisten hätten jeweils aufgelegen, was mehrere Zeugen bestätigen könnten, die aber zu Unrecht nicht dazu befragt worden seien (Beschwerde S. 95 f.). Der Einwand geht an der Sache vorbei. Entscheidend ist vorliegend, dass die Mitglieder des Stiftungsrates die Lohnlisten und damit die Bezüge des Beschwerdeführers tatsächlich nicht zur Kenntnis nahmen. Die Genehmigung der Jahresrechnung kann damit nicht einer Genehmigung der Bezüge des Beschwerdeführers gleichgesetzt werden. Ob der Stiftungsrat diese hätte zur Kenntnis nehmen können beziehungsweise zur Kenntnis nehmen müssen, ist in diesem Zusammenhang unerheblich. 6.4 Die Feststellung des Appellationsgerichts, dass sich die inkriminierten Lohnbezüge weder auf eine mündliche Vereinbarung zwischen dem Beschwerdeführer und der Gönnervereinigung noch auf eine Genehmigung durch den Stiftungsrat stützen lassen, ist somit verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. 6.5 Die staatsrechtliche Beschwerde ist demnach, soweit sie sich gegen die Verurteilung des Beschwerdeführers im Anklagepunkt B.1 richtet (Beschwerde Ziff. 4 S. 75-98), abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.