Citation: 2C_31/2024 E. 4.3

4.3. Das kantonale Migrationsamt erteilte dem Beschwerdeführer nach dem Widerruf der Niederlassungsbewilligung mit Verfügung vom 28. Juli 2020 eine Aufenthaltsbewilligung unter anderem mit der Bedingung, sich straflos zu verhalten. Der Widerruf bzw. die Nichtverlängerung einer Aufenthaltsbewilligung gestützt auf eine nicht erfüllte Bedingung (Art. 62 Abs. 1 lit. d AIG) ist nach einer Rückstufung von der Niederlassungs- zur Aufenthaltsbewilligung möglich, wenn die mit der Bewilligung verbundenen Bedingungen oder eine Integrationsvereinbarung ohne entschuldbaren Grund nicht eingehalten werden (BGE 148 II 1 E. 2.6; Urteil 2C_119/2023 vom 26. Januar 2024 E. 5.2). Gemäss unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz wurde der Beschwerdeführer danach zwei weitere Male strafrechtlich belangt. Weder macht dieser geltend noch ist ersichtlich, dass die erneute Strafbarkeit ausländerrechtlich entschuldbar ist. Damit hielt der Beschwerdeführer zumindest eine der ihm gegenüber verfügten Bedingungen nicht ein. Der Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. d AIG ist daher erfüllt. Der Beschwerdeführer setzt sich in der Beschwerdeschrift mit keinem Wort mit dem Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. d AIG auseinander, sondern beschränkt sich darauf, den Widerrufsgrund nach Art. 62 Abs. 1 lit. c AIG zu bestreiten. Daher bleibt es in Bezug auf Art. 62 Abs. 1 lit. d AIG bei der vorinstanzlichen Rechtsanwendung.