Citation: 1P.547/2005 10.10.2005 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt, die angefochtene Haftprüfungssperre sei unverhältnismässig und verletze namentlich Art. 5 Ziff. 4 EMRK sowie seinen Anspruch auf "rechtliches Gehör". Die streitige Ausschlussfrist sei zeitlich nicht bestimmt, und es sei "überhaupt nicht absehbar", wann die fragliche Expertise eingehen werde. Zum einen sei durchaus damit zu rechnen, dass sich das Gutachten um weitere "ein bis zwei Monate oder mehr" verzögern könnte. Zum andern erscheine es "möglich, dass dieses" Gutachten (wie schon die Expertise vom 25. Juli 2005) von den kantonalen Behörden erneut "nicht als abschliessend klärendes Gutachten" im Sinne des angefochtenen Entscheides anerkannt würde. Es sei nicht zulässig, "dem Beschwerdeführer auf derart unbestimmte Zeit die richterliche Haftprüfung zu verwehren".