Citation: 4A_356/2023 E. 4.3.4

4.3.4. Die Beschwerdeführerin vermag - mangels hinreichend substanziierter Behauptungen - nicht darzutun, dass es sich bei der Vereinbarung zwischen der C.________ AG und der Beschwerdegegnerin um eine Simulation gehandelt hat, mit dem Ziel ein Arbeitsverhältnis zwischen ihr und der Beschwerdegegnerin zu verschleiern. Die Vorinstanz hat in ihrer Hauptbegründung ausführlich begründet, dass das Vertragsverhältnis zwischen der Beschwerdegegnerin einerseits und der C.________ AG andererseits entstanden ist (vgl. hiervor E. 4.1.1). Weiter hat sich die Vorinstanz mit dem von der Beschwerdeführerin vorgebrachten Argument einer angeblichen Scheinselbstständigkeit auseinandergesetzt und eine solche verneint (vgl. hiervor E. 4.2.2). Damit setzt sich die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde nicht hinreichend auseinander (vgl. hiervor E. 3). Entsprechend vermag sie nicht darzutun, dass die Vorinstanz in Willkür verfallen wäre, weil sie den Nachweis einer Simulation im Ergebnis als nicht erbracht erachtet hat. Damit muss nicht auf die von der Beschwerdegegnerin aufgeworfene Frage eingegangen werden, ob es als rechtsmissbräuchliches Verhalten zu qualifizieren wäre, wenn sich die Beschwerdeführerin auf eine Simulation berufen würde, an der sie sich mittels Zwischenschaltung der von ihr als Alleininhaberin beherrschten C.________ AG (einschliesslich der Verrechnung von Mehrwertsteuer) massgeblich beteiligt hätte.