Citation: 8C_268/2023 E. A

A.a. Die 1973 geborene A.________ meldete sich am 9. August 2017 zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Sie wies auf seit Jahren bestehende, erhebliche körperliche und psychische Beeinträchtigungen hin. Die IV-Stelle des Kantons Zürich holte unter anderem den Bericht des Dr. med. B.________, Psychiatrie und Psychotherapie, vom 6. Dezember 2017 ein. Danach litt die Versicherte an einer unverarbeiteten Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) sowie mittel-schweren depressiven Episoden mit psychotischen Symptomen (F32.2-3), differentialdiagnostisch: schizoide Persönlichkeit. Die einer religiösen Minderheit zugehörige Familie der Versicherten sei vom Regime Saddam Husseins verfolgt worden. Die Erlebnisse und Ereignisse im Irak und Iran gingen ihr immer noch nach. Die seit Jahren bestehende Störung dominiere das klinische Krankheitsbild vollständig, zeitweise wirke die Versicherte psychotisch, agitiert, dann wieder verzweifelt und gehemmt. Mit unangefochten gebliebener Verfügung vom 30. April 2018 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf Invalidenrente. Zur Begründung hielt sie fest, A.________ sei im März 2001 bereits gesundheitlich eingeschränkt in die Schweiz eingereist und habe bei Eintritt der Invalidität nicht während mindestens drei Jahren Beiträge geleistet. A.b. Am 23. März 2018 ersuchte die Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV, die IV-Stelle, zwecks Ermittlung eines Anspruchs auf rentenlose Zusatzleistungen den Invaliditätsgrad zu bestimmen. Diese holte unter anderem den Verlaufsbericht des Dr. med. B.________ vom 24. Mai 2018 ein und veranlasste eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt (Bericht vom 30. August 2018). Mit Schreiben vom 6. September 2018 teilte sie dem Amt für Zusatzleistungen unter Zusendung des Feststellungsblattes mit, der Invaliditätsgrad betrage von Februar bis August 2018 31 % und ab September 2018 22 %. A.c. Am 27. September 2021 ersuchte A.________ die IV-Stelle, ihre Anfrage infolge zunehmender Verschlechterung des Gesundheitszustands neu zu beurteilen. Mit Verfügung vom 4. Juli 2022 wies die Verwaltung das Leistungsbegehren, nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren, ab. Sie hielt fest, Dr. med. B.________ ordne laut Berichten vom 25. Oktober und 20. Dezember 2021 das psychische Krankheitsbild neu einer anderen diagnostischen Codierung zu, womit keine anspruchsbegründende Veränderung des Gesundheitszustandes belegt sei.