Citation: 4A_537/2022 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin bringt vor, dass die Vorinstanz Art. 97 OR verletzt habe und "einfach den Weg des geringsten Widerstandes" gegangen sei. Bei dieser Bestimmung des Obligationenrechts handelt es sich nicht um ein verfassungsmässiges Recht, sodass auf diese Ausführungen der Beschwerdeführerin im Rahmen der subsidiären Verfassungsbeschwerde nicht einzutreten ist (Erwägung 2.1). Die Beschwerdeführerin behauptet zwar zusätzlich, dass es willkürlich sei, im vorliegenden Fall den "Schadensbegriff in seiner klassischen Ausprägung" anzuwenden und die Beschwerdegegnerin ihren Lohnausfall während ihrem unbezahlten Urlaub zu ersetzen habe. Sie legt damit aber nicht rechtsgenüglich dar (Erwägung 2.1), inwiefern es geradezu offensichtlich unrichtig wäre, wenn die Vorinstanz unter den gegebenen Umständen auf den gewöhnlichen Schadensbegriff abstellte und zum Schluss kam, dass kein Vermögensschaden entstanden sei.