Citation: 9C_471/2023 E. 4

Aufgrund eines Vergleichs der Verhältnisse im Zeitpunkt der Verfügung vom 7. September 2022 mit den der Verfügung vom 6. August 2004 zugrunde liegenden erachtete die Vorinstanz die Revisionsvoraussetzungen gemäss Art. 17 ATSG als erfüllt. Gestützt auf das MGSG-Gutachten vom 16. März 2020, dem sie Beweiskraft zuerkannte, sei der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig (Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: Pseudolumboischialgie links bei Spondylarthrose L3/4 mit mässiger Spinalkanalstenose, ossärer Konsolidation nach transpedikulärer Reinstrumentierung L4 bis S1 mit Zementierung L4 beidseits, TLIF L4/5 und L5/S1 mit autologer Spongiosaplastik und Bandscheibenersatzkörpereinlage intervertebral L4/5 und L5/S1 7/2014 sowie Nukleotomie L5/S1 rechts und semirigider Fixation mittels Dynesis L4 bis S1 12/2002). Selbst wenn man einen Einkommensvergleich vornehmen und einen maximalen Abzug vom Tabellenlohn von 25 % vornehmen würde, ergäbe sich kein rentenbegründender Invaliditätsgrad von mindestens 40 %. Damit habe die IV-Stelle die dem Beschwerdeführer seit 1. Oktober 2001 ausgerichtete ganze Rente mit Verfügung vom 7. September 2022 zu Recht aufgehoben.