Citation: 1C_136/2023 E. 5.4.2

5.4.2. Bezüglich des Lärmschutzinteresses wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung vor. Inwiefern der vorinstanzliche Schluss, das Amt für Denkmalpflege habe nachvollziehbar durchblicken lassen, dass eine Lärmschutzwand möglich sei und nicht kategorisch abgelehnt werde, willkürlich sein soll, vermag er nicht aufzuzeigen. Der sich in den Akten befindenden Stellungnahme vom 3. September 2014 kann entnommen werden, dass das Amt die damals geplante Lärmschutzwand nicht grundsätzlich, sondern aufgrund ihrer konkreten Ausgestaltung ablehnte. Zudem schlug es eine Besprechung mit sämtlichen Beteiligten für eine sinn- und massvolle Gestaltung vor. Das Projekt scheiterte letztlich offenbar am Widerstand der Gemeinde. Die Annahme der Vorinstanz, die Unterschutzstellung schliesse die Realisierung eines angemessenen Lärmschutzes mittels baulicher Massnahmen, insbesondere den Bau einer Lärmschutzwand nicht aus, ist somit nicht zu beanstanden. Entsprechend gelangte sie zu Recht zum Schluss, im Zusammenhang mit dem Lärmschutz bestehe, falls überhaupt, nur ein geringes öffentliches Interesse gegen die Unterschutzstellung. Auf die vom Beschwerdeführer aufgeworfene Frage, ob der Einbau von Schallschutzfenstern am Bestandesbau aus lärmschutzrechtlicher Sicht genügen würde, wie die Vorinstanz eventualiter annahm, braucht damit nicht weiter eingegangen zu werden.