Citation: 6B_164/2021 E. 2.4.1

2.4.1. Die Vorinstanz schliesst gestützt auf verschiedene Indizien auf die tatsächliche Verfügungsgewalt der Beschwerdeführerin am Inhalt des Tresorfachs Nr. xxx bei der Bank C.________ AG in U.________. Diese Auffassung ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden. So hält die Vorinstanz vorab fest, die Beschwerdeführerin habe am 18. Mai 2009 einen Tresorfachmietvertrag mit der Bank C.________ AG über das Tresorfach Nr. xxx in U.________ abgeschlossen, dessen Inhalt am 23. August 2013 beschlagnahmt worden sei. Das Schliessfach sei am 6. Mai 2011 saldiert worden, wobei die Mutter der Beschwerdeführerin dieses gleichentags übernommen habe. Die Vorinstanz führt aus, es seien im Tresorfach Nr. xxx unter anderem Aktienzertifikate und Partizipationsschein-Zertifikate der D.________ AG und der E.________ AG, sowie Aktienzertifikate der F.________ AG gefunden worden. Bei all diesen Unternehmen sei die Beschwerdeführerin Verwaltungsrätin gewesen. Überzeugend erwägt die Vorinstanz, die gefundenen Zertifikate würden nur zu ihr - und nicht zu ihrer Mutter - einen Bezug aufweisen. Die Vorinstanz setzt sich auch mit dem weiteren Inhalt des Tresorfachs auseinander und hält fest, auch die weiteren Schriftstücke seien entweder an sie adressiert oder stammten von ihr. Angesichts dieser Schriftstücke - es handelt sich dabei um einen Konservierungs-Schein für verschiedene Pelzartikel, lautend auf die Beschwerdeführerin, einen Brief von G.________ an die Beschwerdeführerin, einen Brief von H.________ an die Beschwerdeführerin, ein Protokoll über einen Termin vom 9. November 2010, verfasst von der Beschwerdeführerin, sowie eine Vereinbarung zwischen der Beschwerdeführerin und I.________ -, sind die vorinstanzlichen Erwägungen überzeugend. Die Beschwerdeführerin macht nicht geltend, diese Gegenstände hätten sich nicht im Tresorfach Nr. xxx befunden oder seien nicht ihr zuzuordnen und vermag damit keine Willkür in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung darzulegen. Die Auffassung der Vorinstanz, es liege nahe, dass die Beschwerdeführerin das Schliessfach genutzt habe, erscheint entsprechend plausibel und nachvollziehbar. Ihre Ausführungen sind indes auch insofern schlüssig, als sie vorbringt, die Beschwerdeführerin alleine habe über die einzigen Schlüssel für das Schliessfach verfügt, wodurch sie die faktische Verfügungsmacht gehabt habe. Unter Berücksichtigung des zeitlichen Elements - die Tochter saldiert am gleichen Tag das Schliessfach, an dem die Mutter dieses übernimmt -, der an die Beschwerdeführerin ausgestellten unbeschränkten Vollmacht sowie angesichts des auf die Beschwerdeführerin zurückzuführenden Inhalts ist der vorinstanzlichen Würdigung nichts entgegenzuhalten, wonach die Beschwerdeführerin die Besitzerin des Inhalts des Tresorfachs Nr. xxx bei der Bank C.________ AG in U.________ sei. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, vermag keine Willkür in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung zu begründen. Sie belässt es in ihren Ausführungen grösstenteils damit, ihre eigene Sicht der Dinge zu präsentieren, ohne sich dabei mit den vorinstanzlichen Erwägungen begründet auseinanderzusetzen, und beschränkt sich damit teilweise auf bloss appellatorische Kritik (Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 BGG). Beispielsweise führt sie aus, ihre Mutter habe unbestritten Besitz an dem von ihr gemieteten Schliessfach. Und auch ihre Ausführungen, wonach ein Besitzmittlerverhältnis bestanden habe und sie weder den Willen gehabt habe, das Schliessfach selbst zu besitzen, noch ihre Mutter den Willen, den Besitz daran aufzuheben, überzeugen nach dem Ausgeführten nicht. Gleiches gilt für ihre Ausführungen, wonach tatsächlich und aktenkundig Fremdbesitz vorliege.