Citation: 2C_346/2022 E. 5.2.2

5.2.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, der schulpsychologische Bericht sei widersprüchlich: Die Intelligenztestung habe weder standardisiert noch vollständig durchgeführt werden können und der Schulpsychologische Dienst habe die kognitive Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers entsprechend als "nicht umfassend einschätzbar" erachtet; gleichwohl sei er in der Folge zum Schluss gelangt, dass der Beschwerdeführer "aktuell eine weit unterdurchschnittliche kognitive Leistungsfähigkeit" zeige. Die mit dem Beschwerdeführer punktuell unternommenen Testversuche bzw. die daraus resultierenden Ergebnisse seien nicht reliabel und objektiv. Aufgrund der unvollständigen und nicht standardisiert erfolgten Intelligenztestung seien die Ergebnisse nicht verwertbar und deshalb nicht tauglich als Entscheidungsgrundlage. Indem die Vorinstanz gleichwohl darauf abgestützt habe, sei sie in Willkür verfallen. Der Beschwerdeführer bringt allgemein vor, die Beurteilung der kognitiven Fähigkeiten bzw. des Entwicklungs-standes des Beschwerdeführers sei unzureichend und einseitig erfolgt. Die Vorinstanz habe positive Feststellungen nur aufgezählt, jedoch nicht in ihre Beurteilung einfliessen lassen und sich mit den geltend gemachten Widersprüchen nicht bzw. falsch auseinandergesetzt. Unberücksichtigt seien auch die Ausführungen und Feststellungen von Prof. Dr. E.________ zum Entwicklungsstand und Entwicklungspotential des Beschwerde-führers geblieben.