Citation: 1C_589/2022 E. 3.4

3.4. Ferner moniert der Beschwerdeführer, entgegen der Auffassung der Standeskommission würden überall dort, wo das Vieh regelmässig hin- und hergetrieben werde, Trittschäden entstehen. Der Betriebsweg sei daher notwendig, weil sonst die Grasnarbe zerstört werde und die Tiere unnötig in Kot und Dreck laufen müssten. Damit wiederholt er seine Rüge aus der Beschwerde vor der Vorinstanz, ohne zu berücksichtigen, dass sich die Vorinstanz dazu bereits geäussert hat. So hielt die Vorinstanz fest, dass die Argumentation mit den Trittschäden nicht stichhaltig sei, würden doch Alpweiden von Tieren zur direkten Nahrungsaufnahme genutzt, was zwangsläufig auch Tritte im Gelände ergebe. Durch die neu erstellte Strasse gehe vielmehr gar Weidefläche verlustig. Weshalb das Vieh regelmässig hin- und hergetrieben werden müsse, begründe der Beschwerdeführer nicht und mache folglich auch nicht geltend, dass er Milchkühe auf der Alp habe, welche täglich zu den Gebäuden zum Melken geholt und somit grössere Trittschäden als durch Bestossung der Alp einzig durch Jungvieh entstehen würde. Mit diesen zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz setzt sich der Beschwerdeführer in keiner Weise auseinander, sondern kritisiert weiterhin die Feststellung der Standeskommission. Damit genügen seine Vorbringen den Begründungsanforderungen nicht und ist auf seine diesbezügliche Rüge nicht einzutreten (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 145 V 161 E. 5.2; 140 V 22 E. 7.1; 134 II 244 E. 2.3).