Citation: 1C_147/2021 E. 1.3.1

1.3.1. Alle Geschäfte, die für die Landsgemeinde 2021 vorgesehen waren, gelangten am ausserordentlichen Urnengang vom 9. Mai 2021 zur Wahl bzw. zur Abstimmung. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung werden gegen Vorbereitungshandlungen von Abstimmungen gerichtete Beschwerden grundsätzlich auch als gegen die Abstimmung gerichtet verstanden, wenn der Urnengang in der Zwischenzeit stattgefunden hat (vgl. BGE 145 I 282 E. 2.2.3 mit Hinweisen). Diese Rechtsprechung kommt vorliegend indessen nicht zur Anwendung. Es weist nichts darauf hin, dass die Beschwerdeführer an einer Aufhebung der Wahl- und Abstimmungsergebnisse des ausserordentlichen Urnengangs vom 9. Mai 2021 interessiert wären.