Citation: 2F_35/2022 E. 3.3

3.3. Wie ausgeführt, wurde im Urteil der Vorinstanz (das dem Urteil des Bundesgerichts vorausging) die Betreuungssituation der Gesuchsteller bereits intensiv diskutiert. Das Urteil der Vorinstanz kam zum Schluss, dass die Kindsmutter weiterhin die Betreuung der Beschwerdeführer (hier der Gesuchsteller) übernehmen kann - eine Ausreise nach Ghana wirke nachgeschoben und unglaubhaft, da die entsprechenden Aussagen der Beschwerdeführer (hier der Gesuchsteller) und ihrer Mutter sich mehr und mehr zuspitzen würden, weshalb diese als verfahrenstechnisch motiviert zu gelten hätten (vgl. Urteil 2C_375/2022 vom 15. September 2022 E. 3.3). Da der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein nicht ausreichend ist für die Zulässigkeit von unechten Noven, wurden diese, auch mangels unzureichender Begründung, nicht zugelassen. Es zeigt sich, dass im Urteil die wesentlichen in den Akten liegenden Umstände, wie insbesondere die schriftlich notariell beglaubigten Erklärungen vom 10. Mai 2022 - als nicht zugelassene unechte Noven - nicht unberücksichtigt geblieben sind. Mithin ist auch der Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG nicht gegeben und das Revisionsgesuch abzuweisen.