Citation: 1C_573/2023 E. 7.4

7.4. Es ist daher davon auszugehen, die zuständigen Fachbehörden seien ihrer Aufgabe nachgekommen, die internationale Forschung sowie die technische Entwicklung betreffend die durch Mobilfunkanlagen erzeugte nichtionisierende Strahlung zu verfolgen und gegebenenfalls eine Anpassung der in der NISV festgesetzten Grenzwerte zu beantragen. Eine Verletzung von Bundesrecht liegt in dieser Hinsicht nicht vor. Was die von den Beschwerdeführenden in diesem Zusammenhang gestellten Verfahrensanträge anbelangt, so erläutern diese nicht näher, weshalb eine ergänzende Stellungnahme des BAFU bzw. eine erstmalige Stellungnahme des BAG erforderlich und für das vorliegende Verfahren entscheidend wäre. Dies ist auch nicht ersichtlich. Ebenso wenig ist notwendig, das BAFU zur Offenlegung aufzufordern, welche Mitarbeitenden die in den Stellungnahmen vertretene Fachmeinung zuhanden des Bundesgerichts repräsentieren. Die Beschwerdeführenden verkennen, dass die Stellungnahmen des BAFU - so wie auch vorliegend - stets von den verantwortlichen Mitarbeitenden unterzeichnet werden. Ihre Anträge Ziff. 4, 7, 8 und 9 sind daher abzuweisen.