Citation: 4A_315/2020 E. A

Der Wirtschaftsinformatiker B.________ (Arbeitnehmer, Beschwerdegegner) arbeitete vom 18. März 2013 bis 31. Dezember 2018 bei der A.________ AG (Arbeitgeberin, Beschwerdeführerin) als Senior Consultant. Ab dem 1. Juli 2013 war er in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis angestellt. Er wurde in Kundenprojekten und internen Projekten der Arbeitgeberin eingesetzt. Für die Zeit im Einsatz in Kundenprojekten war ein monatliches Bruttosalär von Fr. 13'000.-- vorgesehen, für die Zeit im Einsatz in internen Projekten ein solches von Fr. 10'000.--. Mit Schreiben vom 28. September 2018 kündigte die Arbeitgeberin dem Arbeitnehmer per 30. November 2018. Die Parteien verständigten sich jedoch darauf, dass diese Kündigung ihre Wirkung per 31. Dezember 2018 entfalten sollte. Anfangs November 2018 arbeitete der Arbeitnehmer in einem internen Projekt. Ab dem 12. November 2018 bis zum Ende des gekündigten Arbeitsverhältnisses bezog er Ferien und zwei Feiertage. Die Arbeit geberin zahlte dem Arbeitnehmer für November und Dezember 2018 den Basislohn für interne Projekte von Fr. 10'000.-- brutto und nahm in der Lohnabrechnung für Dezember 2018 eine Korrektur des ursprünglich auf der Basis von Fr. 13'000.-- vergüteten Lohnes für Juli 2018 vor, weil der Arbeitnehmer vor dem Ferienbezug im Juli 2018 auf einem internen Projekt und in diesem Monat nur während sieben Tagen an einem externen Projekt gearbeitet habe.