Citation: 8C_162/2023 E. 6.1

6.1. Zusammenfassend vermag der Beschwerdeführer keine konkreten Indizien gegen die Zuverlässigkeit des interdisziplinären ZMB-Gutachtens vom 5. Juli 2021 samt Ergänzung vom 20. Januar 2022 aufzuzeigen (vgl. BGE 147 V 79 E. 8.1, 135 V 465 E. 4.4). Insbesondere ruft er auch keine Arztberichte an, die dieses Gutachten zu entkräften vermöchten. Vielmehr gibt er im Wesentlichen die eigene Sicht wieder, wie die medizinischen Akten zu würdigen und welche Schlüsse daraus zu ziehen seien. Dies genügt nicht, um die vorinstanzliche Beurteilung, die sich auf dieses Gutachten stützte, in Frage zu stellen (BGE 143 V 208 E. 6.3.2; Urteil 8C_508/2022 vom 24. Januar 2023 E. 7.1). Insgesamt ist es somit nicht bundesrechtswidrig, wenn die Vorinstanz gestützt auf das ZMB-Gutachten vom 5. Juli 2021 zum Schluss kam, seit Juni 2019 sei dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit nicht mehr zumutbar. In einer angepassten Tätigkeit bestehe eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit von 30 % (vgl. E. 3 hiervor).