Citation: I 74/06 19.07.2006 E. 5

Zwischen der ersten und der zweiten Fassung der vom Spital X.________ erstellten Gutachten besteht bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit somit in der Tat eine erhebliche Diskrepanz. Dass dieselben Ärzte ohne nochmalige Untersuchung des Versicherten in der "revidierten" Fassung zu einem stark abweichenden Ergebnis gelangten, erfordert - wie bereits die Vorinstanz zutreffend erwog - eine besonders sorgfältige und kritische Würdigung. Es fällt auf, dass sich die beiden Gutachten bezüglich der ärztlichen Entscheidgrundlagen insofern unterscheiden, als die Einschätzungen vom 8. Januar 2004 auf der Untersuchung des Beschwerdeführers vom 15. Dezember 2003 und den von der IV-Stelle zur Verfügung gestellten, nicht näher bezeichneten Akten beruhen, während der Fassung vom 24. März 2004 dieselbe Untersuchung vom 15. Dezember 2003 und zusätzlich "namentlich" der Verlaufsbericht des Dr. med. E.________ vom 11. März 2002, das rheumatologische Gutachten des Spitals Y.________ vom 25. August 2003 sowie das angiologische Gutachten vom 9. Februar 2004 zu Grunde liegen. Hinsichtlich der Diagnosen ergibt eine Gegenüberstellung der beiden Gutachten folgendes Bild: Gutachten vom 8. Januar 2004 Gutachten vom 24. März 2004 mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: