Citation: 2C_368/2015 E. A

A.a. A.________ (geb.1989) stammt aus dem Kosovo. Er reiste am 5. Oktober 1996 im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein und erhielt zu einem von der Vorinstanz nicht festgestellten Zeitpunkt die Niederlassungsbewilligung. A.b. A.________ wurde während seines Aufenthalts in der Schweiz mehrfach strafrechtlich verurteilt. Am 25. Januar 2008 sprach ihn das Jugendgericht des Kantons Zug unter anderem der einfachen Körperverletzung, des mehrfachen versuchten Raubes sowie der Drohung schuldig. Es verurteilte ihn zu einem bedingten viermonatigen Freiheitsentzug bei zweijähriger Probezeit und ordnete eine definitive Unterbringung in einer Erziehungseinrichtung an. Aufgrund der Verurteilung drohte das Amt für Migration A.________ im Mai 2008 den Widerruf der Niederlassungsbewilligung an. Vom Widerruf sah es indessen ab, da A.________ eine Lehre als Möbelschreiner begonnen und eine Therapie gegen seine Aggressivität in Angriff genommen hatte. A.________ wurde am 23. Juni 2008 förmlich verwarnt. In der Folge ergingen weitere strafrechtliche Erkenntnisse: Mit Urteil des Gerichtskreises II Biel-Nidau wurde A.________ wegen Diebstahls mit 120 Stunden gemeinnütziger Arbeit bestraft; weiter wurde er mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zug vom 9. Mai 2009 wegen mehrfachen Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen und einer Busse sowie mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zug vom 22. September 2009 wegen mehrfacher einfacher Körperverletzung und Hausfriedensbruchs zu einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen verurteilt. In der Folge verwarnte das Amt für Migration A.________ ein weiteres Mal. Sodann ergingen weitere Straferkenntnisse, im Wesentlichen wegen Raufhandels (30. April 2010; Geldstrafe von 180 Tagessätzen), versuchten Diebstahls, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs (14. Januar 2011; Geldstrafe von 90 Tagessätzen); Hausfriedensbruchs, Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Polizeistrafgesetz (30 Tagessätze und Busse); mehrfacher Tätlichkeiten (3. Mai 2011; Busse) sowie Verübens einer Tat in selbstverschuldeter Unzurechnungsfähigkeit (11. März 2013; 40 Tagessätze und Busse). Am 28. Mai 2013 (Berichtigung 15. Juli 2013) verurteilte das Strafgericht des Kantons Zug A.________ unter anderem wegen mehrfacher versuchter schwerer Körperverletzung, einfacher Körperverletzung, Raufhandels, Diebstahls, versuchter Sachbeschädigung und Hinderung einer Amtshandlung zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 26 Monaten und einer Geldstrafe zu zehn Tagessätzen. Das Strafgericht hatte darin Delikte zu beurteilen, die A.________ nach 2010 begangen hatte.