Citation: 4A_593/2021 E. 2.2

2.2. Die von der Beschwerdeführerin beanstandete Bestimmung des Streitwerts (Art. 91 ZPO) durch die Vorinstanz könnte sich im Weiteren einzig auf die auferlegten Verfahrenskosten im angefochtenen Beschluss ausgewirkt haben. Der Beschwerde lassen sich hinsichtlich der Festsetzung der Verfahrenskosten jedoch keine konkreten Vorbringen entnehmen. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass der Zwischenentscheid vom 16. September 2021, mit dem der Beschwerdeführerin eine nicht erstreckbare Nachfrist zur Leistung des auferlegten Kostenvorschusses von Fr. 130'750.-- angesetzt wurde, sofort vollstreckbar war, solange er nicht angefochten und dem Rechtsmittel aufschiebende Wirkung gewährt wurde (Urteil 4A_170/2016 vom 10. Mai 2016 a.E.). Wenn die Partei, welche die Höhe des Kostenvorschusses bestreitet, nicht sofort Beschwerde gegen den Entscheid über den Kostenvorschuss einlegt (dazu BGE 142 III 798 E. 2.3.4) und die aufschiebende Wirkung erlangt, setzt sie sich angesichts der sofortigen Vollstreckbarkeit des genannten Entscheids grundsätzlich dem Risiko aus, dass ihr Gesuch vom angerufenen Gericht in Anwendung von Art. 101 Abs. 3 ZPO als unzulässig erklärt wird (Urteile 4A_308/2021 vom 10. Juni 2021 E. 5.3; 4A_185/2021 vom 31. März 2021 E. 4.2). In diesem Zusammenhang ist nicht erkennbar, inwiefern der Vorinstanz eine Bundesrechtsverletzung vorzuwerfen wäre, indem sie nach Ausbleiben des angesetzten Kostenvorschusses innert der angesetzten Nachfrist auf die Berufung der Beschwerdeführerin nicht eintrat.