Citation: 4A_388/2021 E. 5.3.2

5.3.2. Entgegen dem was die Beschwerdeführerin suggeriert, offerierte sie nicht sämtliche, angeblich nicht berücksichtigte Beweismittel für die gesamte eingeklagte Periode von Juli 2018 bis Juni 2019. Für die vorliegend interessierende Zeit ab Oktober 2018 bot sie Dr. med. D.________, die Eingliederungsberaterin und die Jobcoachin als Zeugen bzw. Zeuginnen an. Weiter offerierte sie das Protokoll der Besprechung mit Dr. E.________ vom Regionalen Ärztlichen Dienst der IV-Stelle U.________ vom 27. September 2018, die Telefonnotiz über das Gespräch zwischen der Eingliederungsberaterin und ihr vom 1. November 2018 sowie eine schriftliche Auskunft bei der IV-Stelle U.________. Die übrigen Beweisofferten (Bericht des MZL vom 26. März 2018, Arbeitsunfähigkeitszeugnisse des MZL vom 7. Mai, 6. Juni und 9. Juli 2018 sowie Zeugeneinvernahmen von Dr. med. F.________ und Dr. phil. G.________) betrafen andere Monate. Auf diese Beweisofferten ist bei der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit in den Monaten Juli bis September 2018 zurückzukommen (E. 6 hiernach). Für den gesamten eingeklagten Zeitraum von Juli 2018 bis Juni 2019 offerierte die Beschwerdeführerin lediglich ihre eigene Befragung oder Parteiaussage sowie ein Gerichtsgutachten. Das ebenfalls offerierte Schreiben der IV-Stelle des Kantons U.________ vom 17. Mai 2021, das sich zur aktuellen Situation der Beschwerdeführerin äussert, betrifft einen Zeitpunkt, der nahezu zwei Jahre nach dem Ende des eingeklagten Zeitraums liegt, weshalb es offensichtlich beweisuntauglich war.