Citation: I 715/02 30.03.2004 E. 3

Mit Bezug auf die Frage der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit auf dem (hypothetisch) ausgeglichenen Arbeitsmarkt kann ebenfalls auf die vorinstanzlichen Erwägungen verwiesen werden. Die Verwaltung hat die Rolle der invaliditätsfremden Faktoren in einer den gesetzlichen Bestimmungen und der Rechtsprechung gerecht werdenden Weise gewürdigt (vgl. S. 11 des angefochtenen Entscheids). Der ausgeglichene Arbeitsmarkt als abstrakter und theoretischer Begriff beinhaltet einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Arbeitsstellen sowie anderseits einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offen hält. Nach diesen Gesichtspunkten bestimmt sich im Einzelfall, ob ein Invalider die Möglichkeit hat, seine restliche Erwerbsfähigkeit zu verwerten und ob er ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen vermag oder nicht (BGE 110 V 276 Erw. 4b; AHI 1998 S. 291 Erw. 3b; ZAK 1991 S. 320 Erw. 3b). Das vorliegend massgebende medizinische Anforderungsprofil, dem zumutbare Verweisungstätigkeiten zu genügen haben, passt auf verschiedene Kategorien von leichten und ohne besondere Kenntnisse wahrnehmbaren Tätigkeiten; die Vorinstanz nannte in diesem Zusammenhang Bedienungs-, Überwachungs-, Wartungs- und leichtere Montagearbeiten im industriellen und gewerblichen Wirtschaftssektor.