Citation: 6B_260/2021 E. A

Am 12. Februar 2018 verurteilte das Bezirksgericht Aarau A.________ wegen Diebstahls, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs zu 12 Monaten Freiheitsstrafe als Gesamtstrafe mit einer im Umfang von 6 Monaten aufgeschobenen Freiheitsstrafe gemäss Urteil vom 14. Juni 2017. Ausserdem ordnete es eine Landesverweisung von 6 Jahren an. Auf Berufung von A.________ hin reduzierte das Obergericht des Kantons Aargau am 11. Februar 2019 die Gesamtfreiheitsstrafe auf 10 Monate und die Landesverweisung auf 5 Jahre. Das vom Beschuldigten hierauf angerufene Bundesgericht wies die Sache am 17. März 2020 an die Vorinstanz zurück und wies diese an, die Flüchtlingseigenschaft des Beschuldigten bei der Anordnung der Landesverweisung im Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung zu berücksichtigen (Urteil 6B_423/2019). Am 30. April 2020 hielt das Obergericht an seinem Entscheid fest. Das vom Beschuldigten neuerlich angerufene Bundesgericht hiess dessen Beschwerde am 24. August 2020 wiederum gut und ordnete an, ihn zu den geltend gemachten Änderungen seiner persönlichen Verhältnisse formell anzuhören, da diese durchaus geeignet seien, zu einer abweichenden Beurteilung der persönlichen Situation zu führen (Urteil 6B_629/2020). Hierauf holte das Obergericht eine Stellungnahme des Beschuldigten ein. Am 29. Januar 2021 ordnete es wiederum eine Landesverweisung von 5 Jahren an.