Citation: 9C_714/2022 E. 4.1.2

4.1.2. Die Beschwerdeführerinnen machen, wiederum unter Berufung auf das Kostendeckungsprinzip, geltend, die Berechnung der Vorinstanz reflektiere in keiner Weise die massgebenden Berechnungsgrundlagen für die auferlegte Gebühr, zu denen die Kosten für Erneuerungsinvestitionen, die Erstellungskosten und der darauf anzuwendende Zinssatz sowie die Vertriebs- und Verwaltungskosten zu zählen seien: Sie, die Beschwerdeführerinnen, hätten aufzeigen können, dass die von der Beschwerdegegnerin angeführten Erneuerungen und Erweiterungen der Kabelrohranlage unerheblich und die Erstellungskosten für die Kabelrohranlagen vollständig abgeschrieben seien; zudem heisse die Vorinstanz, indem sie die gesamte auferlegte Gebühr geschützt habe, im Ergebnis eine bei weitem zu hohe Kapitalverzinsung gut und würden überdies von der Vorinstanz die vollkommen überhöhten Vertriebs- und Verwaltungskosten bundesrechtsverletztend mit keinem Wort gewürdigt. Insgesamt habe die Vorinstanz damit, indem sie sich mit den Berechnungen der massgebenden Kosten durch die Beschwerdeführerinnen in keiner Weise auseinandergesetzt habe, deren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Als bundesrechtswidrig erachten die Beschwerdeführerinnen den angefochtenen Entscheid zudem deshalb, weil die Vorinstanz, indem sie die ihnen für die Nutzung des Kabelrohrnetzes der Beschwerdegegnerin auferlegten Gebühren geschützt habe, zugelassen habe, dass die Beschwerdegegnerin die für die Nutzung der Kabelrohranlage auferlegten Gebühren in einem ganz erheblichen Umfang für die Erweiterung ihres Kabelnetzes und den Aufbau ihres eigenen Glasfasernetzes verwendet habe.