Citation: 1A.231/2000 19.10.2000 E. B

B.- Mit Verfügung vom 7. Mai 1999 übertrug das Bundesamt für Polizei die Durchführung des Rechtshilfeverfahrens der Oberzolldirektion (Art. 17 Abs. 4 und Art. 79 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über internationale Rechtshilfe in Strafsachen [IRSG; SR 351. 1]). Die Oberzolldirektion erliess am 11. November 1999 eine Eintretensverfügung gegenüber der N.________ SA in Zug als Rechtsnachfolgerin der I.________ SA und beauftragte die Direktion des II. Zollkreises mit den Vollzugsmassnahmen. Am 25. Januar 2000 führte der Zolluntersuchungsdienst Zürich eine Untersuchung in Zug und in Zürich durch und erhob verschiedene Unterlagen der I.________ SA. Am 26. Januar 2000 wurde der ehemalige Verwaltungsratspräsident der I.________ SA, G.________, einvernommen. Dieser stimmte nach Rücksprache mit dem einzigen Verwaltungsratsmitglied der N.________ SA, Rechtsanwalt L.________, der Herausgabe der Akten an die ersuchende Behörde zu; von der Zustimmung ausgenommen wurden jedoch fünf im Einvernahmeprotokoll bezeichnete Einkaufskontrakte sowie die erhobenen Bankbelege. Mit Schlussverfügung vom 27. Juli 2000 entschied die Oberzolldirektion, dass sämtliche erhobenen Unterlagen gemäss Beschlagnahmeprotokoll sowie das Einvernahmeprotokoll der lettischen Justiz zuzustellen seien.