Citation: I 897/06 19.03.2007 E. 4

Entgegen dem Einwand des Beschwerdegegners hat die IV-Stelle ein Eintreten auf dessen Wiedererwägungsgesuch vom 5. Juli 2005 offenkundig nicht nur nach dem Wortlaut, sondern auch nach dem tatsächlichen rechtlichen Bedeutungsgehalt ihres Schreibens vom 13. Juli 2005 abgelehnt. Das Nichteintreten erfolgte nach äusserst summarischer Prüfung, indem diesbezüglich im formlosen Schreiben des Versicherungsträgers einzig festgehalten wird, der mit dem Wiedererwägungsgesuch eingereichte ärztliche Abschlussbericht der SUVA vom 2. Mai 2005 weise lediglich eine "gewisse Verschlechterung seit den Voruntersuchungen von 1997 und 2003" aus. Von einem Eintreten der IV-Stelle auf das Rückkommensgesuch, d.h. von dessen materieller Behandlung und einem erneut ablehnenden Sachentscheid durch die Verwaltung im Sinne vorstehender Erwägung 3.3 (vgl. auch BGE 117 V 8 E. 2b/aa S. 13 mit Hinweisen) kann unter diesen Umständen keine Rede sein. Ist überdies nach dem (unter Erwägung 3.2 hievor) Gesagten das Nichteintreten des Versicherungsträgers auf das Wiedererwägungsgesuch des Beschwerdegegners nicht durch Einsprache anfechtbar (BGE 133 V 50), verbietet sich die vom kantonalen Gericht angeordnete Rückweisung an die IV-Stelle zum formellen Einspracheentscheid über das Nichteintreten. Wie der Versicherungsträger in seiner Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu Recht geltend macht, hätte die Vorinstanz auch in diesem Punkt auf die Beschwerde des Versicherten nicht eintreten dürfen.