Citation: 2C_206/2018 E. A

A.a. Das Elektrizitäts- und Wasserwerk Lachen wurde 1995 als selbständige öffentlich-rechtliche Anstalt der Gemeinde Lachen/SZ begründet. Am 1. Januar 2001 wurde die Anstalt in die EW Lachen AG, umgewandelt. Sie betätigt sich in den Sparten "Elektrizität", "Wasser" sowie "Signale und Signalnetz". Mit der Sparte Signale und Signalnetz (Gemeinschaftsantenne) untersteht die EW Lachen AG seit jeher der Steuerpflicht. In Bezug auf die Sparten Elektrizität und Wasser war sie bis Ende der Steuerperiode 2005 steuerbefreit wegen Verfolgung eines öffentlichen Zwecks (Art. 56 lit. g DBG [SR 642.11] und Art. 23 Abs. 1 lit. f StHG [SR 642.14] bzw. § 61 lit. f StG/SZ [SRSZ 172.200]). A.b. Für das Steuerjahr 2006 veranlagte die Kantonale Steuerverwaltung/Kantonale Verwaltung für die direkte Bundessteuer die EW Lachen AG mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 316'000 (kantonale Steuern und direkte Bundessteuer) und einem steuerbaren Kapital von Fr. 8'781'000.- (kantonale Steuern). Dabei wurde die Steuerbefreiung für die Sparten Elektrizität und Wasser nicht mehr anerkannt. Mit Urteil vom 28. Juni 2013 (VGE II 2013 13) und Erläuterungsentscheid vom 26. Juli 2013 erkannte das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, dass die Steuerbefreiung für die Sparte Elektrizität entfallen, für die Sparte Wasser aber noch zu prüfen sei, und wies die Sache zur Neuveranlagung an die Verwaltung zurück. Das Bundesgericht trat auf eine dagegen erhobene Beschwerde nicht ein (Urteil 2C_725+726/2013 vom 27. August 2013). Mit Veranlagungsverfügung vom 14. Januar 2014 und Einspracheentscheid vom 13. Oktober 2014 veranlagte die Verwaltung die EW Lachen AG mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 595'400.- (wovon Sparte Elektrizität Fr. 578'145.-) und einem steuerbaren Kapital von Fr. 8'781'000.-. Dabei ging sie davon aus, dass die Sparte Wasser weiterhin steuerbefreit sei, weshalb der entsprechende Verlust von Fr. 279'400.25 nicht verrechenbar sei. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Urteil vom 12. November 2015 (VGE II 2014 14) teilweise gut und wies die Sache zur Neuveranlagung im Sinne der Erwägungen an die Verwaltung zurück. Dabei ging das Verwaltungsgericht weiterhin davon aus, dass die EW Lachen AG für die Sparte Elektrizität nicht mehr steuerbefreit sei; auf die Steuerbefreiung für die Sparte Wasser könne sie aber auch verzichten, so dass der entsprechende Verlust grundsätzlich verrechenbar sei; doch bleibe zu prüfen, ob der ausgewiesene Verlust massgeblich sei. Auf eine dagegen erhobene Beschwerde der EW Lachen AG trat das Bundesgericht wiederum nicht ein (Urteil 2C_1144+1145/2015 vom 29. Dezember 2015). A.c. Mit Veranlagungsverfügung vom 10. Mai 2016 und Einspracheentscheid vom 5. April 2017 wurde die EW Lachen AG wiederum mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 595'400.- und einem steuerbaren Kapital von Fr. 8'781'000.- veranlagt.