Citation: 5A_632/2014 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, bei diesem landwirtschaftlichen Einkommen gemäss Buchhaltung handle es sich um das Brutto- und nicht um das Nettoeinkommen, was bedeute, dass von den entsprechenden Beträgen die AHV-, IV- und EO-Beiträge noch abzuziehen seien. Sein Nettoeinkommen betrage in Tat und Wahrheit Fr. 4'849.10. Indem die Vorinstanz bei der Einkommensberechnung diese gesetzlichen Abzüge nicht berücksichtigt habe, habe sie sein Einkommen in krass willkürlicher und aktenwidriger Weise festgestellt und gegen den Schutz von Treu und Glauben verstossen. Ebenso habe sie dadurch den Anspruch auf gleiche und gerechte Behandlung im Sinne von Art. 29 Abs. 1 BV verletzt, werde doch für die Bemessung seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit auf ein massiv höheres Einkommen abgestellt, als es seiner Leistungsfähigkeit entspreche. Darüber hinaus stelle es einen unzulässigen und krass willkürlichen Methodendualismus dar, wenn bei ihm auf das Bruttoeinkommen, bei seiner Ehefrau aber auf das Nettoeinkommen abgestellt werde. Alle diese Punkte seien aus den im Recht liegenden Jahresabschlüssen ohne weiteres ersichtlich gewesen. Er habe dies im vorinstanzlichen Verfahren nicht geltend gemacht, weil er beantragt habe, die Unterhaltsbeiträge auf Grundlage seines Privatverbrauchs zu berechnen. Er habe sich mithin auf eine andere rechtliche Argumentation als die Vorinstanz gestützt.