Citation: 8C_114/2015 E. 2.2

2.2. Das kantonale Gericht erwog, die wiedererwägungsrechtlich massgebliche Verfügung vom 3. Mai 2000 sei deshalb zweifellos unrichtig, weil die IV-Stelle die Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als selbstständiger Carrosserie-Spengler in der genannten Verfügung der Erwerbsunfähigkeit gleichgestellt und damit nicht berücksichtigt hatte, was der Beschwerdeführer in einer ihm zumutbaren Verweistätigkeit verdienen könnte. Das stelle ohne Zweifel eine qualifiziert fehlerhafte Rechtsanwendung dar. Aufgrund des schlüssigen Gutachtens des Dr. med. B.________ vom 6. August 2012, auf welches abgestellt werden könne, vermöge der Beschwerdeführer in einer seinem Gesundheitsschaden angepassten Tätigkeit eine Leistung von 80 % zu erbringen. Das kantonale Gericht ermittelte bei einem in der Beschwerde unbestritten gebliebenen hypothetischen Valideneinkommen von Fr. 71'439.- und einem zumutbaren Invalideneinkommen von Fr. 44'586.-, bei welchem ein Abzug in der Höhe von 10 % berücksichtigt wurde, einen Invaliditätsgrad von 37,5 %. Der Beschwerdeführer habe keinen Anspruch auf eine Invalidenrente.