Citation: 6B_357/2013 E. 3

Die Beschwerdeführerin rügt, hinsichtlich des Vorwurfs der Sachbeschädigung liege kein rechtsgültiger Strafantrag vor. Ihr Ehemann habe gestanden, bei der angeblichen Sachbeschädigung mitgewirkt zu haben. Indem der anwaltlich vertretene Geschädigte den Strafantrag nicht ausgedehnt habe, habe er gegen den Grundsatz der Unteilbarkeit des Strafantrags verstossen. Die Vorinstanz hätte den Geschädigten über die rechtlichen Folgen der Beschränkung des Strafantrags belehren müssen. Indem sie sich mit diesem Vorbringen nicht auseinandergesetzt habe, habe sie das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzt.