Citation: 6B_974/2017 E. 2.2.1

2.2.1. Es ist unbestritten, dass die vom Beschwerdeführer geführte Fahrzeugkombination gemäss Fahrzeugausweisen ein Gesamtgewicht von 4'800 Kilogramm (Fahrzeug: 2'800 kg; Anhänger: 2'000 kg) aufwies und dass er nicht über eine Bewilligung der Kategorie BE verfügte, welche für das Führen von Fahrzeugen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3'500 Kilogramm erforderlich ist. Mit seinen Einwänden zum Eventualvorsatz verkennt er, dass es darauf nicht ankommt. Wie die Vorinstanz zutreffend erwägt und im Übrigen unbestritten ist, ist auch fahrlässiges Handeln strafbar. In diesem Zusammenhang ist ebenfalls ohne Belang, ob sich der Beschwerdeführer gegenüber der verletzten Gesetzesvorschrift gleichgültig verhalten und sich bewusst für dieses Nichtwissen entschieden hat, wie die Vorinstanz annimmt. Fahrlässig handelt auch, wer die Folge seines Verhaltens aus pflichtwidriger Unvorsichtigkeit nicht bedenkt oder darauf nicht Rücksicht nimmt (Art. 12 Abs. 3 StGB). Der Beschwerdeführer sagt zudem selber, er habe bezüglich der Berechtigung Zweifel gehabt, sich aber nach der Bestätigung seines Vorgesetzten keine Gedanken darüber gemacht. Wenn die Vorinstanz daraus schliesst, es sei ihm letztlich egal gewesen und er habe ein strafbares Verhalten in Kauf genommen, ist dies nachvollziehbar. Dies gilt umso mehr, als der Beschwerdeführer - entgegen seiner jetzigen Behauptung - in der polizeilichen Einvernahme keinerlei Zweifel an seiner Berechtigung geäussert, sondern angegeben hatte, er habe sich nie darum gekümmert; sein Vorgesetzter habe gedacht, er habe dies - die Kategorie BE - automatisch im Ausweis. Darauf weist die Vorinstanz zutreffend hin. Auch von Abklärungen seines Vorgesetzten ist im Übrigen keine Rede. Inwiefern die Annahme von Eventualvorsatz die Unschuldsvermutung verletzen soll, weil das Verhalten des Beschwerdeführers gemäss Vorinstanz nur darauf hindeute, leuchtet nicht ein.