Citation: 9C_969/2008 30.06.2009 E. 3

Strittig und zu prüfen ist, ob das Kantonsgericht Basel-Landschaft mit Recht die von der Verwaltung verfügte Aufhebung der ganzen Rente der Invalidenversicherung im Grundsatz geschützt hat. 3.1 Der Beschwerdeführer rügt die vorinstanzlich unter dem Titel einer geänderten Rechtsprechung (BGE 130 V 352) im Grundsatz bestätigte Rentenaufhebung als bundesrechtswidrig. Darin ist ihm zwar zu folgen (vgl. BGE 8C_502/2007 vom 26. März 2009); indes ist der angefochtene Entscheid aus andern Gründen im Ergebnis richtig. 3.2 Gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben, wenn sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers erheblich ändert. Anlass zur Revision einer Invalidenrente im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen (BGE 130 V 343 E. 3.5 S. 349; 113 V 273 E. 1a S. 275; siehe auch BGE 112 V 371 E. 2b S. 372 und 387 E. 1b S. 390). Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs beruht (BGE 134 V 131 E. 3 S. 132; 133 V 108 E. 5.4 S. 114). 3.3 Im Rahmen des Rentenrevisionsverfahrens nach Art. 17 ATSG gab die IV-Stelle bei den Dres. med. H.________ und L.________ eine polydisziplinäre Begutachtung in Auftrag. Die Ärzte erkannten eine vollständige Arbeitsfähigkeit in einer leichten bis mässig belastenden Tätigkeit, und der sich darauf abstützende Einkommensvergleich ergab einen Invaliditätsgrad von 21 % (Verfügung vom 1. Oktober 2007). Die Vorinstanz hat das Gutachten vom 16. April 2007 sowohl hinsichtlich der medizinischen Beurteilung als auch mit Bezug auf die Schlussfolgerungen zur Leistungsfähigkeit als voll beweiskräftig beurteilt. Dagegen trägt der Beschwerdeführer nichts vor, und es lassen sich insgesamt keine Gründe erkennen, der Expertise die Beweistauglichkeit abzusprechen, weshalb darauf abzustellen ist.