Citation: 1B_135/2013 E. A

D.X.________ nahm am 21. August 2009 an einem Mountainbike-Event teil. Die Strecke führte von Fluehli-Ranft über die Tannalp Richtung Engstlenalp. D.X.________ geriet auf dem schmalen und in den Fels der Spycherflue gehauenen Bergweg über den Wegrand hinaus und stürzte den Steilhang hinunter. Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu. Er hinterlässt seine Ehefrau A.X.________ und die beiden gemeinsamen Kinder B.X.________ und C.X.________. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern, Region Oberland, führt in diesem Zusammenhang gegen Y.________, Z.________, W.________ und V.________ eine Strafuntersuchung wegen fahrlässiger Tötung. Die zuständige Staatsanwältin hiess mit Verfügung vom 25. Juni 2012 den von A.X.________, B.X.________ und C.X.________ als Privatkläger gestellten Beweisantrag auf Anordnung eines amtlichen Gutachtens gut und wies die Parteien am 10. Juli 2012 darauf hin, dass sie gedenke, Gutachter U.________ den Gutachterauftrag zu erteilen. A.X.________, B.X.________ und C.X.________ äusserten sich ablehnend und schlugen stattdessen mehrere andere Personen als mögliche Gutachter vor. Am 17. September 2012 lehnte die Staatsanwältin Gutachter U.________ infolge Anscheins der Befangenheit als Sachverständigen ab. Zugleich wies sie den Antrag von A.X.________, B.X.________ und C.X.________ auf Einsetzung der von ihnen genannten Personen als Gutachter ab und teilte den Parteien mit, dass sie beabsichtige, Gutachter T.________ als Sachverständigen einzusetzen. Mit Schreiben vom 11. Oktober 2012 erklärten A.X.________, B.X.________ und C.X.________, dass sie Gutachter T.________ als amtlichen Gutachter ablehnten. Mit Verfügung vom 10. Dezember 2012 setzte die Staatsanwältin Gutachter T.________ als Sachverständigen ein. Diese Verfügung fochten A.X.________, B.X.________ und C.X.________ mit Beschwerde ans Obergericht des Kantons Bern an. Mit Beschluss vom 6. März 2013 wies das Obergericht die Beschwerde ab. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 1'500.-- auferlegte es A.X.________, B.X.________ und C.X.________ und verpflichtete diese, den vier Beschuldigten deren Verteidigungskosten von insgesamt Fr. 10'209.25 zu ersetzen. In der Entscheidbegründung fasste das Obergericht vorab den Standpunkt von A.X.________, B.X.________ und C.X.________ zusammen (E. 3.1) und gab alsdann die Stellungnahme der Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern integral wieder (E. 3.2). Das Obergericht erwog, es schliesse sich den Ausführungen der Generalstaatsanwaltschaft an und verweise darauf. Gutachter T.________ stehe weder in persönlicher noch wirtschaftlicher Beziehung zu den beschuldigten Personen. Er sei Swiss Cycling Mountainbike-Guide Level 3 (Experte) und verfüge über eine breite Erfahrung in der Durchführung und Organisation von Mountainbike-Kursen und -Events. Seine Ausbildung sei darauf ausgelegt, auch Geländebeurteilungen und Tourenplanungen im voralpinen Gelände vorzunehmen. Die Privatkläger stellten deshalb die fachliche Kompetenz von Gutachter T.________ zu Unrecht in Abrede (E. 3.3).