Citation: 2C_911/2021 E. 7.4

7.4. Die Beschwerdeführer meinen, die Konfessionszugehörigkeit hänge davon ab, ob man einen Mitgliedsvertrag mit der Kirche geschlossen habe. Ob diese Ansicht zutrifft, ist zumindest zweifelhaft. Jedenfalls handelt es sich bei den Voraussetzungen der Konfessionszugehörigkeit aber um kantonales Recht (vgl. oben E. 7.1), dessen Verletzung das Bundesgericht nach Art. 95 BGG nicht frei, sondern nur in Zusammenhang mit Verletzungen des Bundesrechts (insb. Willkürverbot gem. Art. 9 BV) und verfassungsmässigen Rechten überprüfen kann, wobei für Verfassungsrügen die gesteigerten Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG gelten. Inwiefern Bundesrecht oder verfassungsmässige Rechte verletzt werden sollen, wenn für die Konfessionszugehörigkeit kein Mitgliedschaftsvertrag vorausgesetzt wird, erklären die Beschwerdeführer nicht und ist auch nicht ersichtlich. Weiterungen hierzu erübrigen sich.