Citation: B 45/99 30.06.2000 E. A

A.- Wegen eines starken Rückgangs der Rüstungsaufträge begann das Eidgenössische Militärdepartement (EMD, heute: Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport [VBS]) im Juli 1992, den Verkauf der Mittelkaliber-Munitionsproduktion in der Eidgenössischen Munitionsfabrik Altdorf (M+FA) an die Oerlikon Contraves AG in die Wege zu leiten. Durch eine Zusammenlegung der Mittelkaliber-Munitionsproduktion beider Betriebe in einer neu zu gründenden Gesellschaft Oerlikon Contraves Pyrotec AG (OCP) und den damit verbundenen Synergieeffekten sollte eine gesicherte Auslastung des auf dem Areal der M+FA zu konzentrierenden Betriebes und eine langfristige Erhaltung der gefährdeten Arbeitsplätze im Kanton Uri erreicht werden. Beide Parteien waren daran interessiert, dass ein Grossteil der in der Mittelkaliber-Munitionsproduktion der M+FA tätigen Personen zur OCP übertreten würde. Die Oerlikon Contraves AG verpflichtete sich, dieses Personal in die zu gründende Gesellschaft zu übernehmen. Zur Frage der beruflichen Vorsorge des übertretenden Personals fand am 28. August 1992 eine Besprechung zwischen Vertretern des EMD, der OCP, der Eidgenössischen Versicherungskasse (EVK, nunmehr Pensionskasse des Bundes [PKB]) und der Pensionskasse der Oerlikon Contraves AG (PKOC) statt, wobei die Anwendbarkeit des Freizügigkeitsabkommens 90 beschlossen wurde. Im November/Dezember 1992 fanden Verhandlungen mit den Dachverbänden und Gewerkschaften über die Anstellungsbedingungen und den berufsvorsorgerechtlichen Versicherungsschutz des Personals statt. Am 11. Dezember 1992 erfolgte die Bekanntgabe des Verhandlungsergebnisses an die betroffenen Mitarbeiter, welchen auch die neuen Anstellungsverträge der OCP übergeben wurden. In einem Schreiben gleichen Datums informierte die M+FA die Betroffenen bezüglich der Übertrittsmodalitäten und der Abfindungsleistungen des Bundes, welche u.a. eine einmalige Pauschalabgeltung zum Ausgleich weiterer, teilweise nicht quantifizierbarer Vorteile des bisherigen Dienstverhältnisses umfassten. Des Weiteren wurde darauf hingewiesen, dass bei Nichtannahme des Anstellungsvertrages bei der OCP die Auflösung des Dienstverhältnisses bei der M+FA eingeleitet werde. Nach der Unterzeichnung der Hauptverträge zwischen der Oerlikon Contraves AG und der M+FA traten die personalrechtlichen Vereinbarungen vom Dezember 1992 und die Anstellungsverträge der Betroffenen mit der OCP auf den 1. April 1993 in Kraft.