Citation: 2C_846/2018 E. 4.2.2

4.2.2. Den Beschwerdeführer trifft ausländerrechtlich ein zumindest mittelschweres Verschulden: Bezüglich der sexuellen Nötigung hielt das Kantonsgericht fest, dass er eine beträchtliche kriminelle Energie an den Tag gelegt hat. Er habe "rücksichtslos" sein Opfer während über einer Stunde durch die Wohnung verfolgt und dieses gegen seinen Willen am ganzen Körper und im Genitalbereich berührt. Zudem habe er Gewalt angewendet: Nebst dem Umstand, dass das Opfer seinen Kopf an einer Stange anschlug, als der Beschwerdeführer es auf das Bett stiess, hat er seine überlegene Körperkraft ausgenutzt und angewendet, um sich die betroffene Person gefügig zu machen; der Beschwerdeführer hat "egoistisch" und "zielgerichtet" gehandelt.