Citation: 9C_786/2014 E. 4

Bei der Begutachtung in der Klinik C.________ vom 20. Januar 1998 diagnostizierte Dr. med. D.________ Verletzungen im rechten Knie, einen Hallux valgus rechts sowie eine anhaltende posttraumatische Somatisierungsstörung bei narzisstisch kränkbarer Persönlichkeit (ICD-10 F45.0, F60.8). Die Gutachterin attestierte dem Beschwerdeführer eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, wobei sie den somatischen und den psychischen Anteil der Erkrankung auf je 50% einschätzte. Im Gegensatz dazu schlossen die Gutachter der MEDAS im Rahmen der bidisziplinären versicherungsmedizinischen Expertise vom 10. Juni 2010 das Vorliegen einer psychiatrischen Erkrankung aus; explizit verneinten sie eine depressive Erkrankung (Anpassungsstörung, Dysthymie, depressive Episode), eine neurotische Störung (anhaltende somatoforme Schmerzstörung, Somatisierungsstörung) sowie eine Persönlichkeitsstörung. Auch im Rahmen der im Jahre 2013 durchgeführten Begutachtung im Institut B.________ konnten die einst in der Klinik C.________ gestellten psychiatrischen Diagnosen nicht bestätigt werden. Stattdessen schloss Dr. med. E.________ einzig auf eine somatoforme Schmerzstörung, ohne dass er dieser Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit beimass. Sowohl das Gutachten der MEDAS wie auch jenes des Instituts B.________ erfüllen die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an ein beweistaugliches Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis); Gegenteiliges geht weder aus dem vorinstanzlichen Entscheid noch genügend substanziiert aus den Parteivorbringen hervor.