Citation: 8C_317/2024 E. 7.2

7.2. Nach neuester Rechtsprechung kann eine Adipositas eine zu Rentenleistungen berechtigende Invalidität bewirken, auch wenn sie grundsätzlich behandelbar ist und keine körperlichen oder geistigen Schäden verursacht und auch nicht die Folge von solchen Schäden ist (Urteil 8C_104/2024 vom 22. Oktober 2024 E. 5.9 und 5.11, zur Publikation vorgesehen). Entgegen dem Beschwerdeführer war den MEDAS-Gutachtern aufgrund des Entlassungsberichts des Dr. med. I.________, Facharzt Innere Medizin, Nefrologie, Leiter der Abteilung Innere Medizin, und Dr. med. J.________, Fachärztin Innere Medizin, Ordinierende Ärztin, Krankenhaus K.________, vom 20. März 2017 bekannt, dass er an Unterschenkelödemen litt. Weiter stellten die MEDAS-Gutachter - wie die Vorinstanz richtig erkannt hat - fest, zu einer Veränderung des Gesundheitszustandes mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sei es aus kardiologischer und allgemeininternistischer Sicht nicht gekommen. Bereits im Zeitpunkt der Verfügungen vom 11. Juli und 22. August 2012 habe eine morbide Adipositas mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestanden. Hiergegen bringt der Beschwerdeführer keine substanziierten Einwände vor, weshalb es damit sein Bewenden hat. In diesem Lichte kann der Beschwerdeführer mangels einer diesbezüglichen Veränderung des Gesundheitszustands bzw. der Arbeitsfähigkeit auch aus der neuesten Rechtsprechung zur Adipositas nichts zu seinen Gunsten ableiten.