Citation: 6B_1308/2023 E. 4.3.2

4.3.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe die vorliegenden Delikte alle während der laufenden Probezeit einer einschlägigen Vorstrafe (betreffend Hausfriedensbruch) begangen, wobei er mehrfach und in der Schwere der Taten eskalierend delinquiert habe. Auch wenn diese Vorstrafe von ihrer Höhe her nicht die Rechtsfolgen von Art. 42 Abs. 2 StGB nach sich ziehe, so sei dem Beschwerdeführer doch aufgrund seines bisherigen Verhaltens eine eigentliche Schlechtprognose zu attestieren. Denn nicht nur habe er sich vom drohenden Vollzug der für die Vorstrafe verhängten Geldstrafe nicht abschrecken lassen. Mittlerweile verzeichne sein Strafregisterauszug bereits eine weitere Verurteilung wegen Drohung, Beschimpfung, Tätlichkeiten und Ungehorsam gegen amtliche Verfügungen, alles begangen am 20. Juni 2022, mithin nach der erstinstanzlichen Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von 44 Monaten. Dass ihn nicht einmal diese hohe Strafe bzw. das laufende Berufungsverfahren sowie die im hiesigen Verfahren erstandenen rund acht Monate Untersuchungshaft von weiteren Delikten habe abhalten können, beweise seine Unbelehrbarkeit bzw. die von ihm ausgehende Rückfallgefahr. Entsprechend sei die heute auszusprechende Freiheitsstrafe von 34 Monaten zu vollziehen (Urteil S. 36 f. E. 5.9 f.).