Citation: 1B_386/2021 E. 1.1

1.1. Angefochten ist eine kantonal letztinstanzliche Verfügung über die Entsiegelung von Daten, die in Anwendung von Art. 246 ff. StPO in einem Strafverfahren sichergestellt wurden. Dagegen steht grundsätzlich die Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht nach Art. 78 ff. BGG offen. Es handelt sich um einen Zwischenentscheid, der einen auch durch einen Endentscheid in Strafsachen nicht mehr korrigierbaren möglichen Eingriff in die Geheimsphäre des Beschwerdeführers mit sich bringt. Entgegen der Auffassung der Staatsanwaltschaft genügt dies, um von einem möglichen nicht wieder gutzumachenden Nachteil für den Beschwerdeführer auszugehen, denn insoweit muss er seine Geheimhaltungsinteressen nicht konkretisieren. Die Beschwerde erweist sich daher als grundsätzlich zulässig (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG; vgl. BGE 135 I 261 E. 1.2 mit Hinweisen; nicht amtl. publ. E. 1 von BGE 144 IV 74 und E. 1.2 von BGE 143 IV 270).