Citation: 8C_143/2021 E. A

A.a. Der 1975 geborene A.________ war seit 1. Januar 2002 als Pizzaiolo bei der B.________ AG angestellt und dadurch bei der SWICA Versicherungen AG (nachfolgend: SWICA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Gemäss Unfallmeldung vom 5. August 2002 war er am 2. Mai 2002 "vom 3. Stock runtergefallen" und hatte sich an Rücken und Fussgelenk verletzt. Ab 2. bis 18. Mai 2002 war A.________ in der Klinik für Unfallchirurgie des Spitals C.________ hospitalisiert gewesen, wo eine Berstungsspaltfraktur der Lendenwirbelsäule (LWS) sowie eine mediale Malleolarfraktur und ein Ausriss des Tubercule de Chaput am rechten oberen Sprunggelenk (OSG) diagnostiziert und behandelt worden waren. Die SWICA kam für die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Nachdem A.________ seine Tätigkeit als Pizzaiolo und danach als Hilfsbäcker vorerst zu 50%, dann zu 100% wieder aufgenommen hatte, stellte sie ihre Leistungen ein. A.b. Mit Schreiben vom 17. Januar 2011 meldete A.________ einen Rückfall bzw. Spätfolgen an. Die SWICA anerkannte den Rückfall und erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Per 1. Juni 2013 nahm A.________ eine selbstständige Erwerbstätigkeit als Autohändler auf. Die SWICA kam für die Kosten einer am 5. Februar 2014 in der Klinik D.________ durchgeführten OSG-Arthrodese rechts auf und holte ein Gutachten ihrer beratenden Ärztin Dr. med. E.________, Fachärztin für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 1. Dezember 2014 ein. Gestützt auf das Gutachten teilte sie A.________ mit Schreiben vom 11. Dezember 2014 mit, sie gehe von einer vollen Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Autohändler aus und stelle daher die Taggeldleistungen ein, übernehme jedoch weiterhin die Kosten für die Heilbehandlung. Zudem sprach die SWICA A.________ wegen der Rückenbeschwerden und der OSG-Arthrodese eine Integritätsentschädigung auf der Basis einer Integritätseinbusse von 25% zu. Mit als Einsprache bezeichneter Eingabe vom 14. Januar 2015 beantragte A.________ die weitere Ausrichtung von Taggeldern, stimmte der zugesprochenen Integritätsentschädigung grundsätzlich zu, ersuchte indes um Berechnung des Gesamtschadens nach Abschluss der vorgesehenen Arthrodese des unteren Sprunggelenks (USG) rechts. Die SWICA hielt mit Schreiben vom 10. Februar 2015 an ihrem Standpunkt fest. A.c. Nach einer am 18. März 2015 in der Klinik D.________ durchgeführten USG-Arthrodese rechts richtete die SWICA ab 1. Februar 2016 ein Taggeld aufgrund einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit aus und holte weitere Verlaufsgutachten der Dr. med. E.________ vom 14. Januar und 1. September 2016 ein. Anlässlich einer ärztlichen Abklärung wegen Schmerzen im linken Fuss wurde im Sprechstundenbericht der Klinik D.________ vom 29. November 2016 u.a. eine OSG-Arthrose diagnostiziert. Die SWICA verneinte mit Verfügung vom 25. April 2017 eine Leistungspflicht für die Fussbeschwerden links mangels Vorliegens eines natürlichen Kausalzusammenhangs zum Unfallereignis vom 2. Mai 2002. Nach dagegen erhobener Einsprache, der A.________ einen Bericht des Dr. med. F.________, Facharzt für Chirurgie FMH, vom 26. Juni 2017 beilegen liess, holte die SWICA ein weiteres Verlaufsgutachten der Dr. med. E.________ vom 20. März 2018 ein. Mit Verfügung vom 13. Juli 2018, welche die Verfügung vom 25. April 2017 ersetzte, verneinte sie einen Leistungsanspruch betreffend den linken Fuss. Was die unfallbedingten Verletzungen am rechten Fuss und am Rücken anbelangt, stellte die SWICA die Übernahme von Heilbehandlung und die Taggeldleistungen per 30. Juni 2018 ein und verneinte einen Rentenanspruch. Schliesslich wies sie darauf hin, dass die Integritätsentschädigung mit Schreiben vom 11. Dezember 2014 auf 25% festgelegt und der entsprechende Betrag bereits ausbezahlt worden sei. An ihrem Standpunkt hielt die SWICA mit Einspracheentscheid vom 8. Juli 2019 fest.