Citation: 5A_234/2008 07.07.2008 E. B

Die Erbengemeinschaft des Y.________, bestehend aus A.________ und B.________, ersuchte daraufhin beim Rechtsöffnungsrichter am Kantonsgericht Zug gegen die X.________ AG um definitive Rechtsöffnung für die in Betreibung gesetzte Forderung, welchem Begehren der Rechtsöffnungsrichter mit Verfügung vom 14. Dezember 2007 vollumfänglich entsprach. Mit Urteil vom 26. Februar 2008 wies das Obergericht des Kantons Zug die von der X.________ AG gegen die erstinstanzliche Verfügung erhobene Beschwerde ab. Zur Begründung führte das Obergericht namentlich aus, in der Abschreibungsverfügung vom 25. September 2007 werde der "Nachlass des Y.________ sel." aufgeführt, welchem nach dem massgebenden deutschen Recht keine Parteistellung zukomme. Damit liege ein schwerer Mangel vor; die Beschwerdeführerin sei sich indes über die Identität der Prozessgegnerschaft im Klaren gewesen und habe dennoch nicht die korrekte Parteibezeichnung verwendet, weshalb sie sich rechtsmissbräuchlich verhalte, wenn sie sich nunmehr im Vollstreckungsverfahren auf die Nichtigkeit der Abschreibungsverfügung berufe.