Citation: 5P.431/2006 22.12.2006 E. 3

Die Beschwerdeführerinnen machen als Verletzung ihres persönlichen Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) geltend, die Verwaltungsrekurskommission habe anlässlich der Sitzung vom 31. August 2006 auf die Erstellung eines Sitzungsprotokolls verzichtet, weshalb heute das von den Parteien Gesagte inhaltlich nicht mehr überprüft werden könne. Die angerufene Verfassungsbestimmung (Art. 29 Abs. 2 BV) gewährt den Beschwerdeführerinnen zwar einen Anspruch auf Protokollierung ihrer Aussagen (BGE 130 II 473 E. 4.2 S. 478; 131 II 670 E. 4.3 S. 679). Diese wurden aber im angefochtenen Entscheid (S. 7 f.) wiedergegeben. Die Beschwerdeführerinnen legen nicht substanziiert dar, inwiefern diese Wiedergabe unvollständig sei. Eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV ist damit nicht ersichtlich.