Citation: 8C_452/2023 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin bringt vor, das kantonale Gericht blende ohne jegliche Begründung aus, dass der Beschwerdegegner seit August 2007 in einem Pensum von 20 % für eine Kirchgemeinde tätig sei. Er reinige die Kirche im Stundenaufwand, sei für organisatorische Aufgaben wie das Aufstellen von Blumengebinden zuständig und besorge die Hauswartung des Pfarrhauses. Sodann sei die Werkstatt, in welcher der Beschwerdegegner antike Möbel restauriere, nach wie vor in Betrieb. Dem im Gerichtsgutachten beschriebenen Tagesablauf sei ansonsten zu entnehmen, dass er einen Haushalt führe, einen kleinen Garten pflege, viel spazieren gehe und sozial aktiv sei. Diese Umstände zeigten, dass er beruflich umstellungsfähig und flexibel sei. Die von der Vorinstanz besonders hoch gewichtete gesundheitliche Einschränkung sei insoweit zu relativieren, dass der handchirurgische Sachverständige die Leistungsfähigkeit in einer optimal angepassten Beschäftigung ab Februar 2019 auf 60 % einschätze. Leichte Überwachungs- oder Hilfsarbeiten seien dem Beschwerdegegner zumutbar, bei grösseren Belastungen sollte er Handgelenksschienen tragen. Insgesamt habe das kantonale Gericht Bundesrecht verletzt, indem es einen erheblich erschwerten Zugang des Beschwerdegegners zum ausgeglichenen Arbeitsmarkt bejaht und die Verwertbarkeit der verbliebenen Arbeitsfähigkeit verneint habe.