Citation: 6B_128/2013 E. 2.4

2.4. Die Rüge der willkürlichen Beweiswürdigung ist unbegründet, soweit darauf eingetreten werden kann. Soweit sich die Beschwerdeführerin über die vorinstanzliche Beweiswürdigung hinwegsetzt, die tatsächlichen Feststellungen ergänzt und eine eigene Würdigung vornimmt, ohne dass sich aus ihren Ausführungen ergäbe, dass und inwiefern die Beweiswürdigung der Vorinstanz willkürlich und ihre tatsächlichen Feststellungen offensichtlich unrichtig wären, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 5; 134 IV 36 E. 1.4.1; zu den Begründungsanforderungen Art. 106 Abs. 2 BGG sowie BGE 136 I 49 E. 1.4.1 mit Hinweisen). Massgebend ist, ob die Einwilligung von E.________, mit dem Beschwerdegegner in die Schweiz zu kommen und sich hier zu prostituieren, ihrem tatsächlichen Willen entsprach und in Kenntnis der konkreten Sachlage erfolgte. Die Frage, ob sie im Sinne der Rechtsprechung wirksam ist, beurteilt sich nach den Umständen vor und im Zeitpunkt der Einwilligung. Soweit sich die Beschwerdeführerin auf Begebenheiten beruft, die sich nach der Einreise in die Schweiz zugetragen haben, wie z.B. das mitgehörte Drohgespräch, gehen ihre Vorbringen an der Sache vorbei. Entgegen den Einwänden der Beschwerdeführerin geht die Vorinstanz weder davon aus, einzig die Überredungskunst des Beschwerdegegners sei der Grund für die Einwilligung gewesen, noch lässt sie die von der Geschädigten in Ungarn erlittene Gewalt ausser Acht. Die Vorinstanz erwägt, es habe eher an der Überzeugungskunst des Beschwerdegegners und nicht an ihrer Angst vor ihm gelegen, dass die Geschädigte in die Schweiz gereist sei. Es verhalte sich auch nicht so, dass sie nur unter dem Eindruck der erlittenen Gewalt eingewilligt habe. Diese Erwägungen sind nicht zu beanstanden. Die Geschädigte sagte zwar aus, sie habe auch schon in Ungarn Angst gehabt, nein zu sagen (kantonale Akten act. 8/6 S. 9). Sie führte aber ebenfalls aus, sie habe dem Beschwerdegegner gesagt, sie wolle nicht als Prostituierte arbeiten, und sie wolle nicht, dass er sie schlage. Er habe ihr versprochen, sie nicht mehr zu schlagen und sie müsse nur arbeiten, bis andere Frauen kommen würden. Er habe sie solange zu überzeugen versucht, bis sie zugesagt habe (kantonale Akten act. 8/6 S. 10 f.). Die von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Hörigkeit und Abhängigkeit lassen sich der Anklageschrift nicht entnehmen. Aus ihr gehen auch keine besonderen wirtschaftlichen und sozialen Umstände in Ungarn hervor, die E.________ dazu veranlasst hätten, der Reise zuzustimmen, worauf die Vorinstanz sinngemäss hinweist.