Citation: 6B_140/2021 E. 1.4

1.4. Die Vorbringen des Beschwerdeführers gehen an der Sache vorbei. Zunächst ist es Aufgabe des Gerichts, den Sachverhalt verbindlich festzustellen und darüber zu befinden, ob der angeklagte Sachverhalt erstellt ist oder nicht (vgl. BGE 145 IV 407 E. 3.3.2; Urteil 6B_589/2019 vom 26. Mai 2020 E. 3.3 f.; je mit Hinweisen). Die Vorinstanz hält einen Teil des Sachverhalts gemäss Anklageschrift, nämlich, dass der Beschwerdegegner 2 durch Vorzeigen eines Messers und einer Schusswaffe dazu bewegt werden sollte, die Telefonnummer und Adresse von G.________ bekannt zu geben, für nicht erwiesen. Dagegen erachtet sie die weiteren in der Anklage umschriebenen Nötigungsmittel (Freiheitsberaubung und Entführung) als gegeben. Dass diese Nötigungsmittel zu ungenau angeklagt worden sind, trifft nicht zu. Zum Vorhalt der versuchten Nötigung zum Nachteil des Beschwerdegegners 2 wird in der Anklage erwähnt, dass dieser entgegen seinem klar erkennbaren Willen im Auto des Beschwerdeführers festgehalten worden sei. Ergänzend wird auf den Tatvorwurf der Entführung und Freiheitsberaubung, der in der Anklage sehr ausführlich dargestellt ist, verwiesen. Damit war für den Beschwerdeführer ohne Weiteres klar, welche Nötigungsmittel, nebst dem Vorzeigen von Waffen, ihm angelastet werden. Eine Verletzung des Anklagegrundsatzes ist nicht erkennbar.