Citation: 2C_432/2023 E. 4.7

4.7. Soweit die Beschwerdeführer schliesslich in abstrakter Weise auf die Diskriminierung von LGBT-Personen und die politische Situation in Südafrika hinweisen, erschöpfen sich ihre Ausführungen in einer apellatorischen Kritik der Vorinstanz. Sie versäumen es, darzulegen, inwiefern sie bereits vor der Vorinstanz eine konkrete Gefährdung nachgewiesen hätten. Zwar mag es zutreffen, dass ein gemeinsames Leben in Südafrika mit Schwierigkeiten verbunden wäre. Allerdings ergibt sich aus den geltend gemachten allgemeinen Umständen keine konkrete Beeinträchtigung der Beschwerdeführenden, die einen nachträglichen Familiennachzug notwendig erscheinen liessen (vgl. Urteil 2C_870/2019 vom 3. März 2020 E. 5.2.2).