Citation: 1A.146/2003 14.06.2004 E. 3

Aufgrund des Wortlautes und der Zielsetzung von Art. 24 Abs. 1 lit. a aRPV hält das Verwaltungsgericht diese Bestimmung im Zusammenhang mit den streitbetroffenen Dachaufbauten für nicht anwendbar. Es handle sich um eine Änderung im Sinn von Art. 24 Abs. 2 aRPG, welche aufgrund der bisherigen baulichen Änderungen und Erweiterungen den Rahmen einer teilweisen Änderung überschreite. Aus dieser Beurteilung ergebe sich allerdings nicht, dass die Rechtmässigkeit der am 10. Dezember 1997 (resp. 17. Dezember 1997) erteilten Bewilligung abzusprechen wäre. Einem solchen Schluss stehe schon das Verbot der prozessualen Schlechterstellung entgegen. Die Beschwerdeführer erachten diese Würdigung des Verwaltungsgerichtes für bundesrechtswidrig. Zu beurteilen sei einzig gewesen, ob die tatsächlich realisierten Dachaufbauten gestützt auf Art. 24 Abs. 1 aRPG i.V.m. Art. 24 Abs. 1 und 4 aRPV bewilligungsfähig seien und ob eventualiter die Wiederherstellung des mit Verfügung vom 10. Dezember 1997 bewilligten Zustandes verhältnismässig wäre.