Citation: 1C_30/2016 E. 1.4

1.4. Nach dem Grundsatz von Treu und Glauben und dem Verbot des Rechtsmissbrauchs, das auch im Verfahrensrecht Geltung hat, ist es nicht zulässig, formelle Rügen, welche in einem frühen Stadium hätten geltend gemacht werden können, bei ungünstigem Ausgang noch später vorzubringen (BGE 119 Ia 221 E. 5a S. 228 mit Hinweisen). So darf eine Partei, die es unterliess, vor der letzten kantonalen Instanz eine die Verfahrensführung betreffende Rüge vorzubringen, diese nach dem Grundsatz von Treu und Glauben grundsätzlich vor Bundesgericht nicht mehr erheben (BGE 135 I 91 E. 2.1 S. 93; Urteil 1C_461/2010 vom 31. Januar 2011 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen). Auf die Beschwerde ist daher nicht einzutreten, soweit die Beschwerdeführer vor Bundesgericht erstmals die Rüge erheben, das DBU habe mit einer Sistierung des Verfahrens und der Zulassung der Nachreichung des Minergie-Nachweises kantonales Verfahrensrecht verletzt.