Citation: U 241/06 26.07.2007 E. 5

5.1 Die Vorinstanz hat gestützt auf die medizinische Aktenlage zusammenfassend erwogen, der harte Schlag im Zusammenhang mit der gekrümmten Körperhaltung sei durchaus geeignet gewesen, eine Verletzung der Zwischenwirbelscheibe zu verursachen. Die typischen Symptome für eine Diskushernie seien unmittelbar nach dem Unfall aufgetreten und hätten eine bis heute andauernde Arbeitsunfähigkeit nach sich gezogen. Die Rückenbeschwerden seien überwiegend wahrscheinlich natürlich kausal auf den Unfall vom 28. April 2001 zurückzuführen. Nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge sei ein solcher Schlag geeignet, eine Diskushernie herbeizuführen, weshalb auch die Adäquanz zu bejahen sei. Eine Unterbrechung der Kausalität durch Zeitablauf könne vorliegend nicht angenommen werden. 5.2 Die Winterthur macht geltend, zu bejahen seien vorbestehende degenerative LWS-Veränderungen. Da kein schweres Trauma vorliege und auch nicht von einer sofortigen dramatischen Symptomatik ausgegangen werden könne, müsse die Unfallkausalität verneint werden. Die Diskushernie sei durch den Unfall vom 28. April 2001 lediglich ausgelöst und nicht verursacht worden, weshalb sie nur für den Beschwerdeschub bis zum Erreichen des Status quo sine Ende September 2002 leistungspflichtig sei.