Citation: 6P.27/2003 03.08.2003 E. A

A.a Die zum Tatzeitpunkt knapp 20-jährige H._______ und ihre Freundin R._______ verliessen in der Nacht vom 14./15. März 2001 heimlich das Schulheim X.________, um in den Ausgang zu gehen. Nach dem Besuch des Dancings Babalu in Bern fuhren sie mit dem Angeschuldigten S.________, seinen Kollegen A. und B. G._______, seiner Kollegin K._______, einem Kollegen von B. und A. sowie C._______ zu dessen Wohnung an der Effingerstrasse. Dort standen ihnen ein kleineres und ein grösseres Zimmer zur Verfügung. Nach den Aussagen von H._______ erzwang S.________, als sie sich allein im kleineren Zimmer befanden, den Geschlechtsverkehr. Gemäss Darstellung von S.________ war der Sexualakt von beiden gewollt. Als Kind war H._______ in Somalia rituell beschnitten worden. Dabei wurden ihr Teile der Geschlechtsorgane entfernt und die Vagina vom Schambein her bis auf eine kleine, etwa Daumen-durchgängige Öffnung zugenäht. Als S.________ mit seinem Penis in die Vagina eindrang, wurde das Narbengewebe aufgerissen. A.b Am 22. Februar, 10. und 11. Juni sowie 2. Juli 2001 benützte S.________ ohne gültigen Fahrausweis Fahrzeuge der Städtischen Verkehrsbetriebe Bern.