Citation: 6B_282/2018 E. 1.4

1.4. Ein Grossteil der Kritik des Beschwerdeführers betrifft die Würdigung der sichergestellten DNA-Spuren durch die Vorinstanz. Dabei handelt es sich allerdings lediglich um einzelne Indizien. Der Beschwerdeführer verkennt, dass Indizien für sich allein betrachtet nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf eine bestimmte Tatsache oder Täterschaft hindeuten und insofern Zweifel offenlassen, auf den vollen rechtsgenügenden Beweis von Tat oder Täter zu schliessen. Der Indizienprozess als solcher verletzt weder die Unschuldsvermutung noch die aus ihr abgeleiteten Teilrechte. Der Grundsatz "in dubio pro reo" findet auf das einzelne Indiz keine Anwendung (Urteil 6B_885/2017 vom 20. Dezember 2017 E. 3.2 mit Hinweisen). Vielmehr ist die Beweiswürdigung als Ganzes zu betrachten. Vorliegend unterzieht die Vorinstanz nicht nur die DNA-Spuren, sondern die gesamten Tatumstände einer sorgfältigen und eingehenden Würdigung. Dabei weist sie explizit auf bestehende Unsicherheiten hin, die jedoch aufgrund der Indizienlage insgesamt relativiert werden. Ausgehend von der rechtskräftigen Verurteilung des Beschwerdeführers wegen des Einbruchdiebstahls betreffend Anklagesachverhalt 5 sieht die Vorinstanz den Tatverdacht gegen den Beschwerdeführer als erhärtet, da es mehr oder weniger ausgeschlossen sei, dass am gleichen Tag von einer unabhängigen Täterschaft nach dem selben modus operandi in weitere Wohnungen derselben Liegenschaft eingebrochen worden sei. Soweit ist die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung nicht zu beanstanden. Auch die Erwägung, wonach bei sämtlichen Einbruchdiebstählen von einer identischen Täterschaft auszugehen sei, wofür auch das Spurenbild auf der Balkontrennwand spreche, ist nachvollziehbar. Sodann schliesst die Vorinstanz sowohl eine mittäterschaftliche Tatbegehung als auch eine unabhängige Dritttäterschaft mit überzeugender Begründung aus. Sie legt zudem ausführlich dar, weshalb es sich bei der in der Wohnung von der Zeugin B.________ sichergestellten DNA-Spur um deren eigene DNA handeln könnte. Jedenfalls ist nicht ersichtlich, inwiefern eine weitergehende Auswertung der genannten DNA-Spur, welche offensichtlich nicht vom Beschwerdeführer stammen kann, etwas zur Klärung des vorliegenden Falles beitragen könnte. In diesem Zusammenhang stellt die Vorinstanz zudem allgemeine Erwägungen zur Frage der Verbreitung und Sicherstellung von DNA-Material in Wohnungen an. Indem die Vorinstanz der Aussage der Zeugin B.________, wonach sie eine grosse Person wahrgenommen habe, keine Bedeutung beimisst, verfällt sie ebenfalls nicht in Willkür. Jedenfalls lässt die genannte Aussage die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht insgesamt als bundesrechtswidrig erscheinen. Auch eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" ist nicht ersichtlich.