Citation: 6B_1045/2015 E. 2.3.4

2.3.4. Schliesslich liegt auch kein Verstoss gegen die aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) fliessende Begründungspflicht (Art. 81 Abs. 3 lit. a StPO) vor. Der Beschwerdeführer bringt zwar zutreffend vor, dass sich die Vorinstanz nicht explizit mit seinem Vorbringen auseinandersetzt, wonach mit dem entnommenen Bargeld teilweise auch "offene Debitoren" getilgt worden seien. Die Vorinstanz musste sich indes nicht mit jedem einzelnen Vorbringen des Beschwerdeführers auseinandersetzen. Vielmehr konnte sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Es müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (BGE 139 IV 179 E. 2.2 S. 183; 138 IV 81 E. 2.2 S. 84; je mit Hinweis). Die Erwägungen im angefochtenen Entscheid sind nachvollziehbar und schlüssig. Die Vorinstanz setzt sich mit den wesentlichen Einwänden des Beschwerdeführers auseinander. Inwiefern der Entscheid nicht sachgerecht angefochten werden konnte, ist weder ersichtlich noch dargelegt. Es ist im Übrigen nicht erkennbar, inwiefern der der Beschwerdegegnerin 2 entstandene Schaden in unhaltbarer Weise festgestellt worden wäre. Aus der vom Beschwerdeführer angeführten Aktenstelle ergibt sich, dass der Beschwerdeführer in einzelnen Fällen mit frisch entnommenem Geld von ihm verursachte Ausstände aufgrund früherer Bargeldentnahmen ausgeglichen hat. Wenn durch einzelne Entnahmen von Kundengeldern frühere Bargeldentnahmen kompensiert werden, hat dies auf die Gesamthöhe des Schadens jedoch grundsätzlich keinen Einfluss.