Citation: 5A_184/2021 E. 3

Der Beschwerdegegner warf und wirft der Gerichtsschreiberin vor, in der Aktennotiz vom 22. September 2020, mit welcher festgehalten wurde, dass er auf eine Einzelanhörung verzichte und nicht verstehe, warum kein runder Tisch zustande gekommen sei, nicht erwähnt zu haben, dass ihm ein Telefonat mit dem verfahrensleitenden Richter verwehrt worden sei. Daraus leitete und leitet er eine Befangenheit der Gerichtsschreiberin und ein Näheverhältnis zur Gegenpartei ab. Das Kantonsgericht hat erwogen, der Beschwerdeführer nenne nicht ausreichend konkret, welches Verhalten der Gerichtsschreiberin den Anschein einer Befangenheit hervorrufen soll. Es lasse sich den Ausführungen nicht ansatzweise entnehmen, inwiefern zwischen ihr und der Mutter ein Näheverhältnis bestehen oder inwiefern sie sich zu deren Gunsten parteiisch verhalten haben soll. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Vielmehr beschränkt er sich auf die Erneuerung des Vorwurfes, die Aktennotiz sei unvollständig. Im Übrigen leitet er eine Befangenheit der Gerichtsschreiberin aus Gegebenheiten im Machtbereich des verfahrensleitenden Richters ab (runder Tisch und Telefonate); dies geht von vornherein an der Sache vorbei.