Citation: 8C_388/2013 E. 4.3.2

4.3.2. Aufgrund dieser Angaben ist nicht ohne Weiteres einzusehen, weshalb der Beschwerdeführer der Forderung der IV-Stelle, nach viermonatiger, gemäss Angaben des Unternehmen Z.________ AG (vgl. Protokolleinträge des Job Coach vom 30. August und 7. November 2012) insgesamt erfolgreich verlaufener Dauer des Arbeitsversuchs das Pensum von 50 % (vier Stunden pro Tag) künftig nicht für einen Tag pro Woche auf acht Stunden steigern wollte (vgl. Protokolleinträge des Job Coach vom 3. und 4. Dezember 2012). Er änderte seine Haltung trotz Abbruchs des Arbeitsversuchs und damit einhergegangener Einstellung der gestützt auf Art. 18a Abs. 2 IVG zugesprochenen Taggeldleistungen per 4. Dezember 2012 auch im Zeitpunkt der Besprechung vom 4. Februar 2013 nicht, anlässlich der über die Weiterführung der beruflichen Massnahme diskutiert wurde (vgl. Protokolleintrag des Job Coach vom selben Tag). Daher ist das vorinstanzliche Ergebnis nicht zu beanstanden, dass die Verwaltung den Arbeitsversuch mangels subjektiver Leistungsfähigkeit, die eine wesentliche Anspruchsvoraussetzung bildet, zu Recht ab 5. Dezember 2012 abbrach. Daran ändert der Verlaufsbericht des Dr. med. S.________ vom 23. November 2012 nichts, der gemäss telefonischer Auskunft mit der angegebenen hälftigen Arbeitsfähigkeit lediglich die Einschätzung des Versicherten selbst wiedergab (vgl. Protokolleintrag des Job Coach vom 4. Dezember 2012). Der Beschwerdeführer verkennt, dass die Eingliederungsmassnahme gemäss Art. 18a Abs. 1 IVG auf 180 Tage begrenzt ist und sie während dieser Zeit, wie die Vorinstanz richtig erkannt hat, vor allem auch der Testung der Leistungsfähigkeit der versicherten Person dient. Gerade diesen Zweck vereitelte der Beschwerdeführer teilweise, indem er nicht bereit war, die Präsenz am Arbeitsplatz auf das Ende der beruflichen Massnahme hin in moderater Weise zu erhöhen. Angesichts dieser Umstände ist entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers eine Verletzung des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes nicht zu erkennen; die Weiterführung des Arbeitsversuchs bei dem Unternehmen Z.________ AG für die ab 5. Dezember 2012 noch zur Verfügung gestandenen knapp zwei Monate war nicht mehr geeignet, die Eingliederung zu fördern.