Citation: 4A_163/2018 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwog, dass der Beschwerdeführerin aufgrund des jeweiligen Unterbruchs der "sexgewerblichen" Nutzung des ersten Obergeschosses und des Erdgeschosses kein Anspruch auf Verzicht der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands zustehe. Insoweit die Beschwerdeführerin diese Rechtsanwendung beanstandet, beruft sie sich einzig auf tatsächliche Behauptungen, die in den willkürfreien Feststellungen im angefochtenen Urteil keine Stütze finden und deshalb unberücksichtigt zu bleiben haben. So bringt sie in Bezug auf das Erdgeschoss vor, der verhältnismässig kurze Unterbruch des "sexgewerblichen" Betriebs für die Dauer des Umbaus stelle keine Aufgabe der rechtswidrigen Nutzung dar. Die Vorinstanz hielt indessen nicht nur eine unterbruchslose "sexgewerbliche" Nutzung aufgrund eines Umbaus für unbewiesen, sondern ging vielmehr davon aus, dass das Erdgeschoss für zwei bis drei Monate vorübergehend zonenkonform zu Wohnzwecken genutzt wurde. Inwiefern die Vorinstanz die angerufenen Bestimmungen des Bundes- bzw. Verfassungsrechts (Art. 662 ZGB, Art. 5 Abs. 3 sowie Art. 9 und 26 BV) verletzt haben soll, wenn diese willkürfreien Feststellungen der Vorinstanz dem Urteil des Bundesgerichts zugrunde gelegt werden (Art. 105 Abs. 1 BGG), legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Dass sodann die festgestellte Lücke in der sexgewerblichen Nutzung betreffend das erste Obergeschoss von neun respektive acht Monaten auch unbedeutend sein sollte, behauptet die Beschwerdeführerin selbst nicht.