Citation: 7B.8/2005 04.02.2005 E. 2

2.1 Den Akten kann entnommen werden, dass der Beschwerdeführer am 23. Dezember 2004 beim Kantonsgerichtsausschuss von Graubünden ein Fristerstreckungsgesuch für den Fall des Weiterzugs des Entscheids vom 8. Dezember 2004 an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts gestellt hat. Zudem hatte er am gleichen Tag beim Kantonsgericht von Graubünden ein Wiedererwägungsgesuch betreffend den Entscheid vom 8. Dezember 2004 eingereicht. Mit Schreiben vom 28. Dezember 2004 teilte der Präsident des Kantonsgerichts von Graubünden dem Beschwerdeführer mit, dass Rechtsmittelfristen nicht erstreckt werden könnten und die Wiedererwägung gegen Entscheide der kantonalen Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs nicht vorgesehen sei. Von vornherein nicht eingetreten werden kann auf den Antrag, dieses Schreiben aufzuheben, denn Anfechtungsobjekt im Sinne von Art. 19 Abs. 1 SchKG bildet allein der Entscheid vom 8. Dezember 2004. 2.2 Die Beschwerdefristen in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen sind gesetzliche Fristen (Art. 17 Abs. 2, Art. 18 Abs. 1 und Art. 19 Abs. 1 SchKG), welche nicht verlängert werden können (vgl. dazu BGE 126 III 30 ff.). Der Beschwerdeführer hat den Entscheid der Vorinstanz am 15. Dezember 2004 in Empfang genommen. Am 16. Dezember 2004 hat die 10-tägige Beschwerdefrist des Art. 19 Abs. 1 SchKG zu laufen begonnen, verlängerte sich aber, weil der letzte Tag der Frist, der 25. Dezember 2004, ein staatlich anerkannter Feiertag und der 26. Dezember 2004 ein Sonntag war, bis zum Montag, den 27. Dezember 2004 (Art. 31 Abs. 3 SchKG). Die bei der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer am 11. Januar 2005 eingegangene Beschwerde (Postaufgabe 8. Januar 2005) ist somit verspätet. 2.3 Gemäss Art. 33 Abs. 4 SchKG kann die Aufsichtsbehörde um Wiederherstellung der Frist ersucht werden, wenn der Betroffene durch ein unverschuldetes Hindernis davon abgehalten worden ist, innert Frist zu handeln. Ein unverschuldetes Hindernis stellt z.B. eine plötzliche schwere Erkrankung dar (BGE 112 V 255). Ein unverschuldetes Hindernis für die Fristversäumnis wird vom Beschwerdeführer in keiner Weise dargetan. 2.4 Nach dem Ausgeführten kann auf die Beschwerde insgesamt nicht eingetreten werden.