Citation: 8C_406/2008 02.06.2009 E. 3

3.1 Aufgrund der Vorbringen in der Beschwerde gilt vorab zu prüfen, in welchem Ausmass die Versicherte noch arbeitsfähig ist. In kognitionsrechtlicher Hinsicht handelt es sich dabei um eine Frage tatsächlicher Natur - zumindest soweit auf konkreter Beweiswürdigung beruhend -, deren Beantwortung durch die Vorinstanz das Bundesgericht grundsätzlich bindet (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 in fine ff.). 3.2 Nach Würdigung der medizinischen Aktenlage erwog die Vorinstanz hinsichtlich dieser vorab umstrittenen Tatfrage, dass entsprechend der an der Klinik K.________ durchgeführten Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) vom 10. und 11. Oktober 2006 die zumutbare Arbeitsfähigkeit der Versicherten in der angestammten Tätigkeit wie auch in einer angepassten Tätigkeit (sehr leichte, hauptsächlich sitzende Tätigkeit mit der Möglichkeit, bei Bedarf aufzustehen) 70 % betrage. Die in der EFL festgestellte Arbeitsfähigkeit von 6 Stunden am Tag beurteilte sie als nachvollziehbar. Beim Leiden der Beschwerdeführerin ging die Vorinstanz von einem chronischen muskuloskelettalen Schmerzsyndrom mit beidseitiger Varusgonarthrose, Femoropatellararthrose, Coxarthrose links, degenerativen Veränderungen der LWS, muskulärer Dysbalance lumbal und der Oberschenkel, Osteopenie, Bouchard-Arthrose beidseits sowie Adipositas aus. Sie stützte sich dabei auf den Austrittsbericht des Spitals M.________ vom 25. September 2007. Dieser Bericht erging zwar, wie die Beschwerdeführerin zu Recht anführt, nach Erlass der Verfügung vom 7. September 2007 und mithin beinahe ein Jahr nach der EFL. Dies ist aber insofern ohne Bedeutung, als die Diagnose im Wesentlichen derjenigen im Untersuchungsbericht der Klinik K.________ vom 29. Mai 2006 entspricht. Dieser Diagnosestellung, bei welcher kein Hinweis auf eine psychische Beeinträchtigung zu finden ist, schloss sich auch der Hausarzt Dr. med. Z.________, Facharzt FMH für Innere Medizin, im Schreiben vom 11. September 2006 an, nachdem er zuvor noch in seinem Bericht vom 8. Mai 2006 von einem reaktiv depressiv schweren Zustandsbild sprach. Wie die Vorinstanz zu Recht erwog, sind aufgrund der Akten keine leistungsrelevanten psychischen Diagnosen ausgewiesen, womit sich entsprechende zusätzliche medizinische Abklärungen erübrigten. Indem die Vorinstanz ihrem Entscheid die angeführte Diagnose zu Grunde legte, kann entgegen der Beschwerdeführerin mithin nicht von einer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung gesprochen werden. Was die an der Klinik K.________ durchgeführte Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) vom 10. und 11. Oktober 2006 angeht, sind zwar, wie zu Recht beanstandet wird, die medizinischen Diagnosen im Bericht vom 12. Oktober 2006 nicht im einzelnen angeführt worden, allerdings sind die entsprechenden gesundheitlichen Einschränkungen genannt. Zudem ist in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen, dass der den EFL-Bericht (vom 12. Oktober 2006) mitunterzeichnende Arzt Dr. med. B.________, leitender Arzt der Klinik K.________, an der dem Untersuchungsbericht der gleichen Klinik vom 29. Mai 2006 zugrunde liegenden ambulanten Untersuchung beteiligt war. Mithin kann ohne weiteres davon ausgegangen werden, dass der EFL die erwähnte Diagnosestellung, welche auch die Gonarthrose wie ein lumbovertebrales Syndrom umfasst, zugrunde lag. Inwiefern die im EFL aufgeführten "arbeitsbezogenen relevanten Probleme" von der Diagnose vom 29. Mai 2006 massiv abweichen sollen, ist nicht ersichtlich und wird denn auch nicht näher begründet. Ueberdies wird in der EFL entgegen der Beschwerdeführerin eine allfällige Versorgung mit einer Knieprothese (wie im Bericht der Klinik K.________ vom 29. Mai 2006 angeführt) erwähnt. Mit Blick auf diese Ausgangslage ist der Vorinstanz unter Berücksichtigung der gesamten medizinischen Aktenlage darin beizupflichten, dass die EFL zur Beurteilung der Frage der verbliebenen Leistungsfähigkeit vorliegend eine rechtsgenügliche Entscheidgrundlage bildet. Entgegen der Beschwerdeführerin ist weder eine Verletzung der Untersuchungspflicht noch eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung zu erkennen. Die Vorinstanz ist mithin zu Recht von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten bzw. in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen.