Citation: 4A_464/2023 E. B

Mit Schiedsentscheid vom 21. August 2023 trat das TAS nicht auf die Berufung ein bzw. eröffnete kein Verfahren in dieser Sache. Es befand, die Berufung sei zugestandenermassen verspätet eingereicht worden. Dem Antrag auf Wiederherstellung der Frist könne nicht stattgegeben werden, da der Beschwerdeführer bzw. sein Rechtsvertreter, Herr C.________, nicht unverschuldet verhindert gewesen sei, fristgemäss zu handeln. Die Erkrankung des Rechtsvertreters werde nicht in Frage gestellt. Indessen leide er bereits seit drei Jahren an der Krankheit, und die beklagten Schmerzen und Symptome hätten bereits am 2. Mai 2023 begonnen. Am 8. Mai 2023 habe er die Resultate des Bluttests erhalten, nachdem die Berufungsfrist am 5. Mai 2023 begonnen habe. Die gesundheitlichen Probleme seien bereits zu Beginn der Berufungsfrist aufgetreten, weshalb nicht von einer unvorhergesehenen Verhinderung ausgegangen werden könne. Der Rechtsvertreter hätte rechtzeitig während der laufenden Berufungsfrist seinen Klienten informieren oder einen Stellvertreter beiziehen können, wie er dies in anderen Fällen getan habe, was zeige, dass er dazu in der Lage war.