Citation: B 41/06 23.05.2007 E. 4

4.1 Im Urteil vom 5. Oktober 2005 wurde festgestellt, dass sich der Rechtsstreit um die Frage drehe, ob sich (im Lichte der zu Art. 23 BVG ergangenen Rechtsprechung über den erforderlichen engen sachlichen und zeitlichen Zusammenhang zwischen Arbeitsunfähigkeit und Invalidität [BGE 123 V 262 E. 1c S. 264, 120 V 112 E. 2c/aa und bb S. 117 f. mit Hinweisen]) die später (ab 1. April 1994) unbestrittenermassen invalidisierenden psychischen Beeinträchtigungen bereits während des (unter Einschluss der Nachdeckungszeit gemäss Art. 10 Abs. 3 BVG) bis 31. Januar 1994 dauernden Vorsorgeverhältnisses mit der Pensionskasse M.________ in einer Weise manifestiert hätten, dass deswegen schon damals eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit resultiert habe. 4.2 Diese Frage wurde im Hauptverfahren gestützt auf die (damalige) medizinische Aktenlage verneint: Eine auf die invalidisierende psychische Beeinträchtigung zurückzuführende relevante Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen während des Vorsorgeverhältnisses einschliesslich der Zeit der Nachdeckung sei nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgewiesen. Von zusätzlichen Abklärungen seien keine für die hier zu beantwortende Rechtsfrage wesentlichen neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb derartige Weiterungen unterbleiben könnten. Zur Begründung führte das Eidgenössische Versicherungsgericht in seinem Urteil vom 5. Oktober 2005 Folgendes aus: Dass das psychische Leiden während des Arbeitsverhältnisses mit der Firma S.________ seinen Anfang genommen habe, könne aufgrund der ärztlichen Angaben der Psychiatrischen Klinik Y.________ vom 26. Juni 1996 und vor allem des psychiatrischen Gutachters Dr. Z.________ vom 24. Oktober 1996 angenommen werden. Ob der Ehemann der Beschwerdeführerin (heute: Gesuchstellerin) vom 24. Februar bis 17. Juli 1992 "arbeitsunfähig" gewesen sei, wie Dr. G.________, Spezialist für Innere Medizin, in seinem Schreiben vom 12. August 2003 angegeben habe, und ob dies durch die später zur Invalidität führende psychische Krankheit bedingt gewesen sei, lasse sich dem Schreiben nicht mit hinreichender Zuverlässigkeit entnehmen. Falls der damalige Hausarzt darunter eine relevante Beeinträchtigung der funktionellen Leistungsfähigkeit im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich (vgl. BGE 114 V 281 E. 3c S. 286) hätte verstehen sollen, so bedeutete dies doch einen erheblichen Arbeitsausfall während fast eines halben Jahres. Dies lasse sich schlecht mit der Tatsache vereinbaren, dass die Firma S.________ als Arbeitgeberin dem Versicherten im Januar 1993 die Mitgliedschaft im "Club V." für "hervorragende Verkaufsleistung" im Jahre 1992 verliehen hatte. Wenn Dr. G.________ ferner die erwähnte Arbeitsunfähigkeit "im Rahmen dieser Behandlung" attestiere, so sei dies sehr vage, zähle er doch diesbezüglich Leiden auf (wie beispielsweise eine erneute beidseitige Lungenembolie), die mit einer psychischen Erkrankung nichts zu tun hätten. Die übrigen von der Beschwerdeführerin (hier Gesuchstellerin) eingelegten ärztlichen Berichte seien unbestimmt und wenig überzeugend.