Citation: 1C_133/2023 E. 4.1

4.1. Er macht zunächst geltend, das Obergericht habe in einem ähnlichen Verfahren keine Kosten erhoben; die Einsicht sei kostenlos zu gewähren. Er beruft sich jedoch auf keine gesetzlichen Grundlagen, die ein kostenloses Verfahren vorsehen würden; insbesondere macht er nicht geltend, Verfahren betreffend Einsicht in den Staatshaushalt gemäss § 12 KV/ZG seien kostenlos. Soweit er sich bezüglich der Kostenlosigkeit des Verfahrens auf das Gesetz des Kantons Zug vom 20. Februar 2014 über das Öffentlichkeitsprinzip der Verwaltung (Öffentlichkeitsgesetz; BGS 158.1; vgl. § 17 Abs. 1) hätte berufen wollen, ist zu bemerken, dass der Beschwerdeführer dessen Anwendbarkeit ausdrücklich bestreitet. Auch die Vorinstanz ging davon aus, das Öffentlichkeitsgesetz sei nicht anwendbar. Es ist somit nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz Recht verletzt hätte, indem sie Gerichtskosten erhoben hat.