Citation: H 106/04 30.12.2004 E. 4

Auf den Antrag der Ausgleichskasse, im letztinstanzlichen Verfahren die zwischenzeitlich erfolgte Beitragsanpassung zu berücksichtigen, kann nicht eingetreten werden, da für die Beurteilung des strittigen Verzugszinses der Sachverhalt bei Erlass der Verfügung (BGE 129 V 4 Erw. 1.2 mit Hinweis) am 7. Oktober 2003 massgebend ist. Dies gilt erst recht im Rahmen der eingeschränkten Kognition des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (Erw. 1): Die nachträgliche Reduktion der geschuldeten Beiträge sowie die entsprechende Änderung bezüglich der Zinsen vermögen die für das Eidgenössische Versicherungsgericht verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz nicht als unzutreffend im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG erscheinen zu lassen; vielmehr sind sie Gegenstand einer separaten Verfügung oder eines weiteren Verfahrens.