Citation: 7B_783/2024 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, die Vorinstanz verkenne, dass bei einem Widerruf eine Gesamtstrafe zu bilden sei und dabei auch die im früheren Verfahren erstandene Haft von sechs Monaten anzurechnen sei. Da er im laufenden Verfahren bereits 25 Monate und im früheren Verfahren sechs Monate, d.h. insgesamt 31 Monate erstanden habe und er nach summarischer Einschätzung der Vorinstanz mit einer Maximalstrafe von 36 Monaten zu rechnen habe, drohe im Überhaft, weshalb er aus der Haft zu entlassen sei.