Citation: 6B_817/2019 E. 2.9

2.9. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz gewähre ihm infolge der Verletzung des Beschleunigungsgebotes eine Strafreduktion von einem Monat. Dies sei deutlich zu wenig. Die Vorinstanz erwäge, insbesondere die Tatsache, dass ein neues Gutachten habe erstellt werden müssen, könne sich nicht zu seinem Nachteil auswirken. Dabei lasse die Vorinstanz verschiedene weitere Verzögerungen unberücksichtigt (Beschwerde, S. 17). Die Vorinstanz schildert den gesamten Verfahrenslauf, von der Festnahme des Beschwerdeführers bis zur Berufungsverhandlung (vgl. Urteil, S. 28). Die Herabsetzung der Strafe infolge einer Verletzung des Beschleunigungsgebotes erfolgte somit - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers - in Berücksichtigung der gesamten Verfahrensdauer. Die Notwendigkeit eines neuen Gutachtens hob die Vorinstanz lediglich als besonderen Umstand hervor, der sich nicht zum Nachteil des Beschwerdeführers auswirken dürfe. Die Rüge ist unbegründet.