Citation: 6B_241/2018 E. A

Am 28. September 2002 verständigte die Schwester von A.________ namens B.________ die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich über den Erhalt eines verdächtigen Pakets. Die ausgerückten Polizeibeamten fanden das seitlich aufgerissene Paket am Wohnort von B.________ in C.________ auf einem Tisch der Terrasse. Das Paket war an die Redaktion der Zeitung D.________ in Zürich gesandt worden. B.________ nahm es von dort nach Hause, um es dem Geschäftsführer der Zeitung, A.________, zu übergeben. Dieser zeigte sich indessen skeptisch, weshalb dessen Bruder E.________ das Paket auf der Terrasse öffnen wollte. Dabei entnahm er dem Paket eine Weinflasche, bevor er den verdächtigen Inhalt entdeckte. Der angerückte Fachspezialist der Stadtpolizei Zürich erblickte durch die seitliche Öffnung des Pakets eine Handgranate, deren Abzugsring mittels Draht und Haken mit dem Deckel der Aussenverpackung verbunden war. Die Paketbombe wurde daktyloskopisch untersucht, und es wurden DNA-Spuren sichergestellt.