Citation: U 279/00 28.11.2000 E. 2

2.- Der angefochtene Nichteintretensentscheid stützt sich ausschliesslich auf kantonales Prozessrecht, nachdem die in diesem Zusammenhang massgebliche bundesrechtliche Verfahrensvorschrift (Art. 108 Abs. 1 lit. b UVG) keine Regelung bezüglich des Vorgehens bei Beschwerden mit ungebührlichen Äusserungen enthält. Für die Annahme einer bundesrechtlichen Verfügungsgrundlage genügt es nach der mit Urteil L. vom 3. April 2000 geänderten Rechtsprechung (BGE 126 V 143), wenn der dem kantonalen Verfahren zu Grunde liegende materiellrechtliche Streitgegenstand dem Bundessozialversicherungsrecht angehört. Zwischen- und Endentscheide kantonaler Gerichte in Bundessozialversicherungsstreitigkeiten, welche sich auf kantonales Verfahrensrecht stützen, können demnach mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Eidgenössischen Versicherungsgericht angefochten werden, unabhängig davon, ob in der Sache selbst Beschwerde erhoben wird. Demnach ist auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde einzutreten, soweit sie sich gegen die prozessuale Verfahrenserledigung durch die Vorinstanz richtet.