Citation: 8C_399/2023 E. 3.2.2

3.2.2. Weiter macht der Beschwerdeführer unter Hinweis auf Art. 28 Abs. 3 UVV geltend, bei einem zweiten Unfall entspreche das Valideneinkommen dem Lohn, den die versicherte Person mit der vorbestehenden gesundheitlichen Beeinträchtigung zu erzielen imstande wäre. In diesem Sinn habe das Bundesgericht mit Urteil 9C_887/2017 vom 7. Juni 2018 E. 4.3.2 entschieden. Der Beschwerdeführer habe vor dem zweiten Unfall vom 20. September 2015 während Jahren als Geschäftsführer der C.________ GmbH gearbeitet. Mithin habe er die im angefochtenen Urteil geforderten konkreten Schritte damals längst vollzogen. Dies ergebe sich im Übrigen auch sonst aus den Akten. Er habe neben der Anstellung bei der B.________ AG als Selbstständigerwerbender Renovationen und Umbauten, von der Planung bis zur Umsetzung, durchgeführt. Mithilfe dieser Tätigkeit habe er Kontakte geknüpft und ein Netzwerk aufgebaut, um in der Immobilienbranche als Makler Fuss fassen zu können. Nach dem Unfall vom 4. April 2007 habe nicht die Beschwerdegegnerin die von ihm bereits begonnenen Ausbildungen initiiert. Insgesamt sei die Beweiswürdigung der Vorinstanz offensichtlich unrichtig. Entgegen ihrem Ergebnis sei anzunehmen, dass er lediglich vorübergehend als Chauffeur arbeitstätig gewesen sei. Massgebend für die Bestimmung des Valideneinkommens seien daher die Löhne, die er ab dem Jahr 2009 bis zum Unfall vom 20. September 2015 durchschnittlich bei der C.________ GmbH erzielt habe (mindestens Fr. 234'000.-). Verglichen mit dem vorinstanzlich festgestellten Invalideneinkommen von Fr. 59'169.- ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 70 %.