Citation: 5A_76/2019 E. 3.3

3.3. Ob die kantonale Aufsichtsbehörde ihrer Aufgabe nachkommt und die ihr unterstellten Betreibungs- und Konkursämter angemessen überwacht, kann nicht Gegenstand einer Beschwerde in Zivilsachen sein (EMMEL, a.a.O., N. 5 zu Art. 13). Das Bundesgericht befasst sich nur mit der Anfechtung eines konkreten Entscheides dieser Instanz (einschliesslich der Eingriffe gemäss Art. 22 SchKG) und prüft die Vorwürfe der Rechtsverzögerung und Rechtsverweigerung (EMMEL, a.a.O., N. 13 zu Art. 13). Entgegen der Meinung des Beschwerdeführers kann es daher die Vorinstanz als kantonale Aufsichtsbehörde nicht zu Vorkehren (individuelle oder generelle Dienstanweisungen) verpflichten, die unter die Dienstaufsicht fallen. Dies gilt auch für Massnahmen gegenüber dem Konkursamt. Selbstverständlich befasst sich das Bundesgericht im Rahmen einer Beschwerde in Zivilsachen nicht mit der kantonalen Aufsicht über die Staatsanwälte. Ebensowenig prüft es, ob das Konkursamt eine Amtspflicht zur Strafanzeige wahrnehmen bzw. die Aufsichtsbehörde das Betreibungsorgan entsprechend veranlassen muss (Urteil 7B.238/2003 vom 22. Dezember 2003 E. 2.2; LORANDI, Betreibungsrechtliche Beschwerde und Nichtigkeit, 2000, N. 10 zu Art. 17). Damit erweisen sich die entsprechenden Anträge (Ziff. 4, 6 und 13) als unzulässig.