Citation: 8C_385/2024 E. 5.2

5.2. Wie von der Beschwerdeführerin zutreffend aufgezeigt, hat die Vorinstanz das Willkürverbot verletzt, indem sie trotz ihrer zutreffenden Sachverhaltsfeststellungen darauf schloss, die Teilfunktion des "Aufstehens" habe für den Beschwerdegegner keinen Nutzen mehr. Letzterer kann jedoch seine Position selbstständig wechseln, weshalb in diesem Bereich mit der Beschwerdeführerin keine Hilfsbedürftigkeit besteht (vgl. Rz. 2030 KSH; vgl. auch Urteil 9C_839/2009 vom 4. Juni 2010 E. 3.4.2.3). Zu Recht macht sie geltend, Sinn und Zweck des Aufstehens könne einfach sein, sich fortzubewegen oder einen Positionswechsel (von liegend oder sitzend zu stehend oder von stehend zu gehend) vorzunehmen. Solche Positionswechsel kann der Beschwerdegegner, wie die Vorinstanz gestützt auf die Einschätzungen der Fachspezialisten korrekt festhält, selbständig (halb) stehend oder mit einem Rollstuhl durchführen. Soweit der Beschwerdegegner an seinem Standpunkt festhält, für ihn habe das sich Erheben bzw. das Aufstehen jeglichen Sinn verloren, widersprechen seine Vorbringen den für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlichen (vgl. E. 1.2 hiervor) Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz.