Citation: 8C_578/2009 01.02.2010 E. 3

Die Vorinstanz hat nach einlässlichen und zutreffenden Erwägungen, auf welche in allen Teilen verwiesen werden kann, erkannt, dass das Unfallereignis vom 30. November 2000 nicht besonders schwer gewesen sei. Der Beschwerdeführer sei nach dem Vorfall noch in der Lage gewesen, weitere Kommissionen zu erledigen, und die Symptome der Diskushernien seien erst Tage bis Wochen nach dem Ereignis aufgetreten, wobei am 4. Dezember 2000 mittels Computertomogramm (CT) eine mediane Protrusion L4/5 ohne Kompression der Wurzel und eine Diskusprotrusion L5/S1 rechts mit möglicher Wurzeltangierung, am 5. Januar 2001 mittels Magnetresonanztomographie (MRI) eine grosse, etwas paramedian linksbetonte Diskushernie mit konsekutiv Ausbildung einer vollständigen Spinalkanalstenose und Kompression der intradural verlaufenden Nervenwurzeln nachgewiesen wurden. Die Voraussetzungen für die ausnahmsweise Annahme einer Verursachung der Diskushernien durch den Unfall seien daher nicht erfüllt.