Citation: 1C_4/2020 E. 4.3.2

4.3.2. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers erweist sich diese vorinstanzliche Erwägung nicht als bundesrechtswidrig. Die einzige ersichtliche Alternative, mit welcher Geruchsimmissionen allenfalls vermindert werden könnten, wäre ein Standort der Container im Gebäudeinnern. Wie das kantonale Gericht jedoch zutreffend festhält, wäre mit Blick auf die verbindlich festgestellte Geringfügigkeit der Emissionen (vgl. E. 4.2 hievor) eine solche Anordnung unverhältnismässig. Damit erübrigt sich eine Prüfung der Frage, ob bei einer Unterbringung der Container im Gebäudeinnern insgesamt tatsächlich weniger Personen von einer Geruchsimmission betroffen wären. Die Vorinstanz hat den Containerstandort nach Vornahme einer nicht zu beanstandenden Verhältnismässigkeitsprüfung bewilligt. Ob es sich bei den Geruchsemissionen, wie vom kantonalen Gericht angenommen, um einen umweltschutzrechtlichen Bagatellfall handelt, muss nicht näher geprüft werden, führte doch die Bejahung eines solchen lediglich dazu, dass der Standort auch ohne eine Verhältnismässigkeitsprüfung bewilligungsfähig gewesen wäre. Damit braucht vorliegend auch die Frage, ob an der bisherigen Rechtsprechung zum umweltschutzrechtlichen Bagatellfall festzuhalten ist (vgl. E. 4.1 hievor), nicht beantwortet zu werden.