Citation: 2C_576/2023 E. 2.2

2.2. Seinem Urteil legt das Bundesgericht den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). In Verfahren gegen Entscheide über vorsorgliche Massnahmen kann es die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz nur berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig sind oder soweit die Unrichtigkeit auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 98 BGG beruht (vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG; Urteil 2C_876/2021 vom 2. November 2022 E. 2.3 mit Hinweis). Offensichtlich unrichtig bedeutet willkürlich (BGE 143 IV 241 E. 2.3.1). Die Beschwerdeführerin beanstandet in ihren Vorbringen vor Bundesgericht verschiedentlich als unrichtige Sachverhaltsfeststellung, dass die Vorinstanz in ihrem Zwischenentscheid davon ausging, dass betreffend die Qualifikation der Produkte der Beschwerdeführerin als Lebensmittel wohl eher dem verfahrensbeteiligten Amt zuzustimmen sei. Dem ist nicht zu folgen: Bei der Frage, ob bestimmte Produkte als Lebensmittel im Sinne von Art. 4 des Bundesgesetzes über Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände (Lebensmittelgesetz, LMG; SR 817.0) zu qualifizieren sind, handelt es sich nicht um eine Sachverhalts- sondern um eine Rechtsfrage (vgl. auch hinten E. 7.3).