Citation: 2P.30/2005 24.02.2005 E. 3

3.1 Die Beschwerdeführerin rügt als weitere Verletzung ihres Anspruches auf rechtliches Gehör, dass sie im Verfahren vor dem Regierungsrat zur Vernehmlassung des Migrationsamtes nicht habe Stellung nehmen können. 3.2 Abgesehen davon, dass im Rekursverfahren ein zweiter Schriftenwechsel nach dem massgebenden kantonalen Recht (vgl. § 26 Abs. 4 des zürcherischen Gesetzes über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen [Verwaltungsrechtspflegegesetz; VRPG/ZH]) nicht vorgeschrieben ist, legt die Beschwerdeführerin nicht dar, inwiefern in der Vernehmlassung konkrete neue und rechtserhebliche sowie für den angefochtenen Entscheid massgebende - für die Beschwerdeführerin nachteilige - Tatsachen enthalten sind, die sich nicht bereits aus den übrigen Akten ergeben. Denn nur in diesem Fall könnte sich allenfalls ein Anspruch auf eine Stellungnahme zur Vernehmlassung der Vorinstanz ergeben (vgl. Urteil 1A.43/2004 vom 19. August 2004 E. 2.4). In erster Linie war für den angefochtenen Entscheid jedoch massgebend, dass die eheliche Wohngemeinschaft der Beschwerdeführerin weniger als drei Jahre gedauert hatte, womit die entsprechende kantonale Praxis - die hier nicht zu überprüfen ist - zur Anwendung gelangte, da keine besonderen individuellen Umstände entgegenstanden. Auch in dieser Hinsicht erweist sich die Rüge der Gehörsverletzung somit als unbegründet.