Citation: 5A_740/2014 E. 3.1

3.1. Das Regionalgericht hat angenommen, die Klausel sei heute (vertragsergänzend) als erfüllt zu betrachten, das Klagebegehren auf Feststellung, dass das Wegrecht dahingefallen ist, gutzuheissen und die Löschung im Grundbuch anzuordnen. Das Obergericht ist der Auffassung nicht gefolgt und hat vielmehr angenommen, mit der Klausel hätten die Kaufvertragsparteien eine Resolutivbedingung vereinbart, die im Verhältnis unter den heutigen Grundeigentümern als Rechtsnachfolgern der Kaufvertragsparteien weder dinglich noch obligatorisch wirke. Die Bedingung entfalte keine dingliche Wirkung, weil sie nicht im Grundbuch eingetragen sei, und keine obligatorische Wirkung, weil eine Vertrags- bzw. Schuldübernahme nicht bewiesen und von den Parteien auch nicht behauptet worden sei (E. IV/6-8 S. 6 ff. des angefochtenen Entscheids). Die Beklagte schliesst sich der obergerichtlichen Beurteilung an (S. 9 Ziff. 3 der Beschwerdeschrift), während die Kläger dagegenhalten, das Wegrecht sei zufolge Eintritts der Resolutivbedingung dahingefallen und folglich bereits deshalb im Grundbuch zu löschen (S. 15 ff. Ziff. 3 der Beschwerdeantwort). Zu diesem Einwand sind die Kläger auch als Beschwerdegegner befugt (BGE 136 III 502 E. 6.2). Die Beklagte hätte dazu Stellung nehmen können, hat darauf aber verzichtet.