Citation: 5A_441/2008 29.12.2008 E. B

Mit Eingabe vom 2. Juli 2008 hat X.________ (fortan: Kläger) gegen das Urteil des Obergerichts Beschwerde in Zivilsachen eingereicht. Er beantragt die teilweise Aufhebung des obergerichtlichen Urteils und die Festsetzung der Unterhaltsbeiträge auf monatlich Fr. 800.--. Weiter seien die Zahlen zu den finanziellen Verhältnissen der Parteien den tatsächlichen Gegebenheiten anzupassen und bei der Unterstellung der Unterhaltsbeiträge unter die Teuerungsformel sei der Indexstand des Monats des Schlussentscheids zu berücksichtigen. Eventualiter verlangt er die teilweise Aufhebung des Urteils und Rückweisung der Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz. Y.________ (fortan: Beklagte) hat gegen das obergerichtliche Urteil mit Eingabe vom 4. Juli 2008 ebenfalls Beschwerde in Zivilsachen eingereicht. Sie verlangt mit ihrem Hauptantrag die Ungültigerklärung des bisherigen Scheidungsverfahrens und mit Eventualantrag unbefristete nacheheliche Unterhaltsbeiträge, welche allenfalls ab Erreichen des Rentenalters des Unterhaltsverpflichteten nach richterlichem Ermessen etwas niedriger festzusetzen seien. Zudem stellt sie für das Beschwerdeverfahren das Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege. Mit Eingabe vom 4. Dezember 2008 hat die Beklagte ihre Beschwerde mit weiteren Ausführungen ergänzt und neue Unterlagen eingereicht. Zur Beschwerde des Klägers hat sich die Beklagte mit Eingabe vom 12. Dezember 2008 vernehmen lassen. Sie beantragt die Abweisung dieser Beschwerde und verweist zur Begründung auf die Ausführungen in ihrer Beschwerde vom 4. Juli 2008. Das Obergericht hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. Betreffend die Beschwerde der Beklagten wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.