Citation: 8C_196/2020 E. 4

Unbestritten ist, dass die rentenzusprechende Verfügung vom 4. Juni 1999 den Referenzpunkt zur Prüfung der anspruchserheblichen Veränderung bildet. Nach Feststellung des kantonalen Gerichts beruhte die Rentenzusprache auf dem MEDAS-Gutachten vom 19. April 1996 und insbesondere auf der vom psychiatrischen Teilgutachter diagnostizierten posttraumatischen Belastungsstörung, welche die Arbeitsfähigkeit um 50 % einschränkte. Grundlage für die Rentenaufhebung bildet gemäss Vorinstanz das Gutachten der PMEDA vom 30. August 2017. Demnach habe der psychiatrische Teilgutachter zwar eine Symptomatik festgestellt, welche mit einer posttraumatischen Belastungsstörung vereinbar sei, deren Ausprägung indessen fraglich bleibe. Es könne ihr keine invalidisierende Wirkung mehr zugesprochen werden, weshalb eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustandes eingetreten sei. Die Kritik des Dr. phil. C.________ vermöge die gutachterlichen Schlussfolgerungen nicht in Frage zu stellen. Aufgrund des Gutachtens vom 30. August 2017 sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit als Kranführer vollständig arbeitsfähig sei. In Anlehnung an das Gutachten könne auch davon ausgegangen werden, dass es hinsichtlich des Gesundheitszustandes des Versicherten bereits im Oktober 2014 zu einer Verbesserung gekommen sei. Die bei der Observation dokumentierten Aktivitäten seien mit einer weitgehenden Arbeitsunfähigkeit und einem Invaliditätsgrad von 83 % nicht zu vereinbaren. Dies hätte ihm bewusst sein müssen, weshalb ohne Zweifel eine Meldepflichtverletzung vorliege. Die rückwirkende Aufhebung des Rentenanspruchs per November 2014 und die Rückerstattung seien nicht zu beanstanden.