Citation: U 232/03 11.12.2003 E. 1

Streitig und zu prüfen ist, ob die vom Beschwerdeführer geklagten gesundheitlichen Beeinträchtigungen somatischer wie psychischer Art in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 15. November 1988 stehen. Dabei ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass der Grundfall dadurch abgeschlossen wurde, dass die SUVA dem Versicherten im Brief vom 17. Januar 1992 (unter Hinweis auf den Bericht des Kreisarztes vom 14. Januar 1992) eröffnet hatte, die Leistungen würden eingestellt. Diesem formlosen, materiell Verfügungscharakter aufweisenden Akt kommt mangels Widerspruchs Rechtsbeständigkeit zu (vgl. auch BGE 122 V 368 f. Erw. 3 und Urteil N. vom 14. Juli 2003, C 7/02, Erw. 3). Verfahrensentscheidend ist daher, ob ein leistungsbegründender Rückfall oder Spätfolgen im Sinne von Art. 11 UVV bestehen. Das kantonale Gericht hat die für die Beurteilung dieser Frage einschlägigen Rechtsgrundlagen nach Art. 6 Abs. 1 UVG zutreffend dargelegt, wobei korrekterweise die Anwendbarkeit des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, in Kraft getreten am 1. Januar 2003, verneint wurde. Darauf wird verwiesen.