Citation: 6B_560/2017 E. 1

Der Beschwerdeführer rügt in verschiedener Hinsicht eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts. So habe die Vorinstanz im Anklagepunkt 2 zu Unrecht gestützt auf das Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Zürich (IRM) vom 8. Juni 2015 seine Täterschaft als nachgewiesen erachtet. Dabei habe sie sich nicht mit der von der Verteidigung vorgebrachten Kritik auseinandergesetzt, wonach er aufgrund seine Abstammung aus dem türkischen Hinterland in genetischer Hinsicht nicht mit der europäischen Durchschnittsbevölkerung verglichen werden könne und wonach bei unrichtiger Auswahl der Vergleichspopulation die Gefahr von falsch-positiven DNA-Nachweisen bestehe. Wäre die DNA-Spur mit der richtigen Vergleichspopulation verglichen worden, hätten sich weit häufigere Übereinstimmungen mit anderen DNA-Daten ergeben, so dass das Ergebnis deutlich weniger aussagekräftig gewesen wäre und eine anderen mögliche Täterschaft nicht rechtsgenüglich ausgeschlossen werden könnte (Beschwerde S. 6 f.). Ferner habe die Vorinstanz auch im Anklagepunkt 14 seine Täterschaft unrichtig festgestellt. Der Sachverständige habe hinsichtlich des sichergestellten Sohlenabdrucks nicht mit Bestimmtheit "eine Bewertung der Stufe 2" gemäss ENFSI-Bewertungsskala geben können. Damit liege keine Übereinstimmung in hohem Masse vor. Im Übrigen habe die Vorinstanz seinen Einwand, dass die bei ihm sichergestellten Schuhe auch von anderen Personen getragen würden, zu Unrecht als blosse Schutzbehauptung abgetan (Beschwerde S. 7 f.). Sodann stütze sich die Vorinstanz im Anklagepunkt 16 zu Unrecht auf Aussagen des Mittäters Y.________. Dass dieser im Zeitpunkt seiner Zeugenaussage bereits rechtskräftig verurteilt gewesen sei, spreche nicht gegen eine falsche Anschuldigung (Beschwerde S. 8 f.). Im Anklagepunkt 17 stütze sich die Vorinstanz ebenfalls ausschliesslich auf einen am Tatort sichergestellten Schuhabdruck. Auch hier sei der Sachverständige in der Beurteilung der Spur keineswegs sicher gewesen. Soweit die Vorinstanz für den Nachweis der Täterschaft auf den modus operandi abstelle, verfalle sie in Willkür, zumal die Vorgehensweise in diesem Fall bei Einbruchdiebstählen weit verbreitet sei (Beschwerde S. 9 f.). Schliesslich würdige die Vorinstanz auch im Anklagepunkt 26 betreffend Gewalt und Drohungen gegen Beamte die Beweise willkürlich. Die Bilder der Überwachungskamera zeigten nichts, was den Schilderungen der Zeuginnen entsprechen würde. Es sei zwar nicht auszuschliessen, dass er beim Gerangel mit den Kontrollbeamten die Privatklägerin am Bein getroffen und ihr unbeabsichtigt die dokumentierte Prellung zugefügt habe. Doch sei auf dem Videobild zu erkennen, dass weder jene noch ihre Kollegen in irgendeiner Form reagiert hätten. Dies spreche dafür, dass der Vorfall von den Beteiligten nicht als dramatisch und er nicht als gewalttätig eingestuft worden sei. Der Tatbestand sei daher nicht erfüllt (Beschwerde S. 10 f.).