Citation: 2C_525/2023 E. 5.2.5

5.2.5. Der Beschwerdeführer konnte vor der Vorinstanz nicht hinreichend dartun, dass er sich in seiner Heimat auf eine Weise bewährt hätte, die eine Integration in die hiesigen Verhältnisse im damaligen Zeitpunkt absehbar erscheinen lassen würde (angefochtener Entscheid E. 4.2). So lässt sich den Akten nach den vorinstanzlichen Feststellungen nicht zuverlässig entnehmen, wie es sich mit seiner wirtschaftlichen und sozialen Integration in seiner Heimat verhält. Zwar hat der Beschwerdeführer belegt, dass er vom 1. April 2021 bis 12. Mai 2023 im einer Beschäftigung nachgegangen ist und verfügt er im über Angehörige, die ihn finanziell unterstützten (Art. 105 Abs. 2 BGG; angefochtener Entscheid E. 4.2). Dennoch wäre es am Beschwerdeführer gewesen, gestützt auf seine Mitwirkungspflicht, allfällige Tätigkeiten und Integrationsbemühungen im mit entsprechenden Belegen bereits vor der Vorinstanz nachzuweisen. Sein Beschäftigungsnachweis von März 2019 bis Dezember 2020, den er vor Bundesgericht einreicht, darf infolge des Novenverbots vom Bundesgericht nicht berücksichtigt werden. Gleiches gilt für seinen Führerausweis (vorstehend E. 2.3). Auch Abzahlungsvereinbarungen mit der Gläubigerschaft, die die Absicht zur Schuldentilgung glaubhaft machen könnten, sind nicht aktenkundig. Dass eine Integration in die hiesigen Verhältnisse nunmehr absehbar erscheint und eine allfällige Rückfallgefahr vernachlässigt werden kann (vgl. vorstehend E. 4.3.1), setzt voraus, dass der Beschwerdeführer seinen Verbleib, seine Integration und seine Verhältnisse im Heimatland offen legt und (soweit möglich) beweismässig erstellt (vgl. Urteil 2C_935/2017 vom 17. Mai 2018 E. 5.4). Das hat der Beschwerdeführer nicht getan. Allein, dass er während zwei Jahren im gearbeitet und Angehörige hat und seine frühere Arbeitgeberin ihm eine erneute Beschäftigung in Aussicht stellt, lässt noch keine günstige Prognose für die Integration in der Schweiz zu.