Citation: 9C_255/2014 E. 3.2

3.2. Wie die Vorinstanz weiter erwogen hat (E. 3.7.1) war Sinn und Zweck des Aufenthaltes im Rehazentrum E.________ vom 12. Mai bis 2. Juni 2009 eine stationär physikalisch-balneologische Behandlung, nicht eine versicherungsmedizinische Einschätzung der verbliebenen Leistungsfähigkeit. Gleiches galt für den Bericht der behandelnden Psychiaterin Frau Dr. med. C.________ vom 6. Oktober 2011. Die darin diagnostizierte chronifizierte schwere Depression basiert massgeblich auf den Angaben des Beschwerdeführers und die erhobenen Befunde und resultierenden Einschränkungen wurden nicht weiter konkretisiert. Auch hat die Vorinstanz zu Recht darauf hingewiesen, es sei nicht zu beanstanden, dass Dr. med. H.________ keine psychologischen Tests durchgeführt hat, obliege es doch allein dem Gutachter zu entscheiden, ob solche Tests überhaupt durchzuführen sind. Nach der Rechtsprechung ist dem testmässigen Erfassen der Psychopathologie im Rahmen der psychiatrischen Exploration generell nur eine ergänzende Funktion beizumessen. Ausschlaggebend bleibt die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (Urteil 9C_344/2013 vom 16. Oktober 2013 E. 3.1.5).