Citation: 8C_419/2009 03.11.2009 E. A

H.________, geboren 1950, meldete sich im August 2007 wegen beidseitigem grauem Star bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an und ersuchte um Übernahme der Kataraktoperation. Die Augenoperation wurde in der Folge nicht wie ursprünglich geplant am 17. Oktober 2007 in der Klinik V.________ durchgeführt, sondern durch Dr. med. P.________, Leitender Arzt der Klinik A.________ AG, am 14. Februar (rechtes Auge) und am 28. Februar 2008 (linkes Auge). Nach Beizug der Berichte der Augenärzte Dr. med. W.________ vom 15. August 2007, Dr. med. S.________ vom 2. Oktober 2007, und Dr. med. P.________ vom 18. Januar und 11. März 2008, holte die IV-Stelle des Kantons Aargau eine Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 9. April 2008 ein. Gestützt darauf lehnte sie mit Verfügung vom 30. Mai 2008 den Anspruch auf Übernahme der beidseitigen Kataraktoperation als medizinische Eingliederungsmassnahme ab, weil Nebenbefunde des Versicherten den Eingliederungserfolg entscheidend in Frage stellten.