Citation: 8C_630/2020 E. 4.3.1

4.3.1. Wie dargelegt (E. 4.2.1) gingen die Dres. med. G.________ und F.________ davon aus, die vom Beschwerdeführer gehobene schwere Schachtel sei abgerutscht und von ihm mit der linken Hand respektive dem linken Arm aufgefangen worden. Statt dessen hat das kantonale Gericht nach bundesrechtskonformer Würdigung der Aktenlage zutreffend festgestellt, ausser dem plötzlichen Verspüren eines starken Schmerzes in der linken Schulter sei beim planmässigen Heben der schweren Kartonschachtel mit Keramikfliesen nichts Aussergewöhnliches passiert (vgl. auch E. 4.2 hievor). Zu Recht verweist der Beschwerdeführer darauf, dass das erinnerliche und benennbare Ereignis praxisgemäss auch nach der Revision von Art. 6 Abs. 2 UVG (vgl. dazu E. 3.2 hievor) bedeutsam bleibt. Denn ist als initiales Ereignis nur ein solches von ganz untergeordneter oder harmloser Art zu erheben, vereinfacht dies zwangsläufig in aller Regel den Entlastungsbeweis (BGE 146 V 51 E. 8.6 S. 69 f.).