Citation: 8C_603/2022 E. 6

Zu den letztinstanzlich wiederholten Einwänden des Beschwerdeführers hat sich die Vorinstanz bereits eingehend geäussert. Inwiefern sie offensichtlich unrichtige Feststellungen in sachverhaltlicher Hinsicht getroffen oder Bundesrecht verletzt haben sollte, vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen. Dass Frau Dr. med. B.________ sowie die Psychotherapeutin C.________ mit ihren Berichten vom 21. Januar 2021 (wozu die Gutachter am 27. Mai 2021 Stellung genommen haben), vom 9. August 2021 und vom 5. Juli 2022 objektive Aspekte eingebracht hätten, die im Gutachten unberücksichtigt geblieben wären, wird beschwerdeweise nicht geltend gemacht und ist nicht erkennbar. Es sind gestützt darauf daher keine Indizien auszumachen, die gegen die Zuverlässigkeit der gutachtlichen Einschätzung des Gesundheitszustandes aus psychiatrischer Sicht und die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sprächen. Gleiches gilt aber auch hinsichtlich des Vorwurfs des Beschwerdeführers, der psychiatrische Gutachter habe eine Schmerzstörung geleitet von subjektiver Ergebnisorientiertheit und fehlender Objektivität unter blossem Hinweis auf ein hinreichendes Aktivitätsniveau sowie auf aggravierendes Verhalten verworfen, obwohl sich sein Alltag auf Essen und Trinken, die Beschäftigung am PC und Fernsehen beschränke. Der Vorwurf, dass die Begutachtung nicht lege artis erfolgt sei, lässt sich nicht halten. Der psychiatrische Teilgutachter beschrieb die von ihm als auffällig erachteten Diskrepanzen zwischen den subjektiven Beschwerdeschilderungen einerseits und dem von ihm wahrgenommenen Verhalten des Exploranden in der Untersuchungssituation anderseits. Dies tat er insbesondere dahingehend, dass die vom Beschwerdeführer subjektiv vorgebrachte Intensität der Beschwerden in einem Missverhältnis stehe zur Vagheit seiner Schilderung der einzelnen Symptome. Zudem sei sie auch nicht in Übereinstimmung zu bringen mit der nicht leidensgerechten Inanspruchnahme therapeutischer Hilfe; unter anderem würden keine Antidepressiva eingenommen. Was die Opiateinnahme betrifft, erkannte die Vorinstanz, dass der Beschwerdeführer mehrfach über die unerwünschten Wirkungen bei Langzeiteinnahme aufgeklärt worden sei, dass seine Angaben über die Menge der eingenommenen Medikamente schwankten, dass aber jedenfalls in keinem der ärztlichen Berichte von einem Abhängigkeitssyndrom die Rede gewesen sei und zudem sämtliche Gutachter über den Konsum dieses Medikaments informiert gewesen seien. Auch insoweit vermag der Beschwerdeführer keine offensichtlich unrichtigen Feststellungen durch das kantonale Gericht darzutun oder Mängel an der Beweiskraft des Gutachtens aufzuzeigen. Zusammenfassend ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auf eine volle Beweiskraft des ZIMB-Gutachtens schloss und darauf abstellte. Es bestand bei diesem Ergebnis von vornherein kein Bedarf an weiteren Abklärungen und damit auch nicht zur Bemühung der Prinzipien der antizipierten Beweiswürdigung. Die vorinstanzlichen Feststellungen zu den erwerblichen Auswirkungen der Gesundheitsschädigung werden beschwerdeweise nicht angefochten und geben keinen Anlass zu Weiterungen.