Citation: I 469/01 08.07.2002 E. 5

5.- Für die weitere Bemessung des Invaliditätsgrades ist somit von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer leichten Hilfstätigkeit auszugehen. Das Valideneinkommen von Fr. 52'800.- ist unbestritten und auf Grund der Akten nicht zu beanstanden. Der Ermittlung des Invalideneinkommens hat die Vorinstanz zutreffend die Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) von 1998, Anforderungsniveau 4, und demnach einen monatlichen Lohn von Fr. 4268.- zugrunde gelegt. Unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit für 1998 von 41,9 Stunden (Die Volkswirtschaft, Heft 1/2002, Tabelle B 9.2, S. 92) sowie einer Nominallohnentwicklung von 0,3 % für 1999 und 1,3 % für 2000 (Die Volkswirtschaft, Heft 1/2002, Tabelle B 10.2, S. 93) ergibt dies bei einem halben Arbeitspensum ein jährliches Einkommen von Fr. 27'254.-. Entgegen der Ansicht des Versicherten ist unter Berücksichtigung aller Umstände, d.h. gesundheitlicher Einschränkungen wie auch allfälliger Einbussen wegen Teilzeitarbeit und anderes, ein Abzug von maximal 25 % möglich (BGE 126 V 80 Erw. 5b/cc). In vergleichbaren Fällen hat das Eidgenössische Versicherungsgericht einen Abzug von 15 % als angemessen erachtet (vgl. etwa BGE 126 V 82 Erw. 7b), sodass die Bemessung der Vorinstanz nicht zu beanstanden ist. Das zumutbare Invalideneinkommen beträgt demnach Fr. 23'166.-. Bei einem Vergleich des hypothetischen Einkommens ohne Invalidität mit dem Invalideneinkommen resultiert ein Invaliditätsgrad von 56,1 %, welcher Anspruch auf eine halbe Rente begründet. Der kantonale Entscheid besteht somit zu Recht.