Citation: 1C_220/2019 E. 4.5

4.5. Dass die Vorinstanz den Nichtigkeitsgrund des Erschleichens im Sinne von Art. 41 Abs. 1 aBüG bejaht hat, verstösst demnach nicht gegen Bundesrecht. Sie hat im Weiteren die Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung zu Recht weder als unverhältnismässig noch als rechtsfehlerhafte Ermessensausübung beurteilt (vgl. dazu Urteil 1C_578/2008 vom 11. November 2009 E. 3.1). Der angefochtene Entscheid bzw. die strittige Nichtigerklärung verletzt deshalb auch insoweit und damit insgesamt kein Bundesrecht, zumal die Fristen von Art. 41 Abs. 1bis aBüG ebenfalls eingehalten sind. Bundesrechtskonform ist ferner, dass die Vorinstanz die Erstreckung der Nichtigkeit auf die Tochter des Beschwerdeführers mit seiner neuen Ehefrau und allfällige weitere Familienglieder, deren Schweizer Bürgerrecht auf der nichtig erklärten Einbürgerung beruht, bestätigt hat. Gründe gegen diese in Art. 41 Abs. 3 aBüG grundsätzlich vorgesehene Erstreckung der Nichtigkeit bringt der Beschwerdeführer nicht vor und sind nicht ersichtlich (vgl. BGE 135 II 161 E. 5.3 f. S. 170 f.).