Citation: 1P.181/2002 18.04.2002 E. 1

Der Beschwerdeführer stellt ein Ausstandsbegehren gegen Bundesrichter Nay, weil dieser 1975 als anwaltlicher Vertreter seiner Freundin die Erfolgsaussichten eines bundesrechtlichen Rechtsmittels falsch eingeschätzt habe. Seitdem bestehe ein feindschaftliches Verhältnis zu Bundesrichter Nay. Der Zweck des Ablehnungsverfahrens besteht darin, eine objektive Rechtsprechung durch unabhängige Richter zu gewährleisten. Vorliegend ist nicht einzusehen, und wird vom Beschwerdeführer auch nicht näher dargelegt, inwiefern die besagte anwaltliche Tätigkeit die Unabhängigkeit von Bundesrichter Nay in Frage stellen sollte. Eine derart begründete Ablehnung ist unzulässig, weshalb auch kein Ausstandsverfahren nach Art. 26 Abs. 1 OG durchzuführen ist. Auf das Begehren des Beschwerdeführers ist nicht einzutreten.