Citation: 6B_530/2020 E. 2.1.1

2.1.1. In Bezug auf das Wissensmoment hält sie in tatsächlicher Hinsicht fest, die Beschwerdegegner hätten gewusst, dass die bei der C.________ SA einbezahlten Gelder mit einer bestimmten Zweckbindung zur sicheren und risikolosen Verwendung anvertraut und daher für sie fremd waren (vgl. angefochtenes Urteil S. 16 f.). Ebenso sei ihnen vor der Vornahme der Überweisung von EUR 7.3 Mio. von der C.________ SA auf das Konto Nr. yyy der R.________ Sàrl. bei der Bank S.________ AG bekannt gewesen, dass die von der R.________ Holding SA versprochenen Sicherheiten über EUR 15 Mio. in Form von Wertpapieren erst nach der Überweisung hätten ausgestellt werden sollen und sie für das auf die R.________ Sàrl. lautende Konto über keine Zeichnungsberechtigung verfügten (vgl. angefochtenes Urteil S. 50 ff.). Zwar hätte der Beschwerdegegner 2 glaubhaft ausgeführt, aufgrund der Angaben von O.________ davon ausgegangen zu sein, dass das genannte Konto über einen "Non-depletion-Status" verfüge, es sich mit anderen Worten um ein Sperrkonto handle (zur Aussagenwürdigung des Beschwerdegegners 2 vgl. angefochtenes Urteil S. 31 ff.). Indessen hätte er keine näheren Abklärungen in dieser Hinsicht vorgenommen bzw. keine entsprechende Bestätigung der kontoführenden Bank eingeholt (vgl. angefochtenes Urteil S. 50 f. und S. 62), worüber auch der Beschwerdegegner 1 im Bilde gewesen sei (vgl. angefochtenes Urteil S. 53 f.). Bei lebensnaher Betrachtung könne daraus nur geschlossen werden, dass die beiden Beschwerdegegner bei Vornahme der Überweisung um das hohe Risiko ihres Vorgehens wussten (vgl. angefochtenes Urteil S. 54).