Citation: 1C_900/2013 E. 3.1

3.1. Im Genehmigungsentscheid führte der Regierungsrat aus, das VIF sei an der Einspracheverhandlung davon ausgegangen, dass die Buslinie St. Erhard-Büron-Schlierbach eingestellt werde und habe deshalb dem Verzicht auf die Bushaltestelle zugestimmt. Anschliessend habe jedoch der Verkehrsverbund Luzern eine neue Buslinie Nr. 83 Sursee-Büron-Schlierbach-Etzelwil eingeführt, die am Wochenende zwischen St. Erhard-Schlierbach geführt werde. Insofern bestehe weiterhin ein Bedarf für die Bushaltestelle bei der Parzelle Nr. 21. Der gewählte Standort liege im Dorfzentrum und in unmittelbarer Nähe der Haltestelle der Buslinien Sursee-Triengen und Sursee-Etzelwil. Zudem sei die Bushaltestelle zwar vor der Parzelle Nr. 21, aber nicht auf dem Grundstück des Einsprechers vorgesehen. Das Kantonsgericht bestätigte diese Erwägungen. Es hielt überdies fest, dass sowohl die Zufahrten zu den Parzellen der Beschwerdeführerin 1 als auch die Parkplätze nach der Realisierung des Projekts erhalten blieben.