Citation: 5C.68/2002 25.04.2002 E. A

A.- Der X.________ AG mit Sitz in Basel wurde vom Zivilgericht Basel-Stadt am 17. Mai 1995 die Nachlassstundung bewilligt. Die Bestätigung des Nachlassvertrages mit Vermögensabtretung erfolgte am 6. Dezember 1995; als Liquidatorin wurde die A.________ eingesetzt. Das Landgericht Linz eröffnete am 19. Mai 1995 über die Tochtergesellschaft der X.________ AG in Basel, die X.________ GmbH in Linz sowie über deren Tochtergesellschaft, die Z.________ GmbH in Linz, den Konkurs. Die B.________ AG hatte im Laufe einer langjährigen Geschäftsbeziehung den beiden Tochtergesellschaften Kredite gewährt, die durch die X.________ AG in Basel mittels abstrakter Garantieerklärungen gesichert wurden. Gestützt darauf meldete sie am 8. Juni/31. August 1995 im Nachlassverfahren der X.________ AG in Basel ihre Forderungen gegenüber der X.________ GmbH in Linz an. Am 11. August 1997 kollozierte die A.________ die Forderungen der B.________ AG in der fünften Klasse zu einem Teilbetrag (Verfügung Nr. 105 lit. A), wies sie ganz ab (lit. B) oder liess sie bedingt zu (lit. C, D und E).