Citation: 9C_413/2013 E. 7.3

7.3. Auch die weiteren Einwände gegen das psychiatrische Teilgutachten vermögen dessen Beweiskraft nicht in Frage zu stellen. Die Rüge, Dr. med. A.________ habe zu Unrecht keinen aktuellen Bericht bei Dr. med. S.________ eingeholt, ist unbegründet. Nicht nur gab Dr. med. S.________ am 26. März 2009 an, es seien (nurmehr) "zeitweise einige stützende psychotherapeutische Sitzungen" nötig, und führte am 13. Juli 2009 aus, es bestehe "über die Jahre [ein] stationärer, unveränderter Zustand", weshalb die Gutachter auch in Anbetracht der Beobachtungen und Schilderungen der Versicherten keine Veranlassung sahen, bei Dr. med. S.________ einen weiteren Bericht einzuholen. Dr. med. S.________ monierte in seiner Stellungnahme zum Medas-Gutachten vom 17. Mai 2011 denn auch nicht, die psychiatrischen Vorakten seien lückenhaft gewesen, sondern er rügte lediglich, es seien zu Unrecht die Berichte des Dr. med. W.________, Facharzt FMH für Anästhesiologie (speziell Schmerztherapie), vom 7. April 2010 und 6. April 2011 nicht berücksichtigt worden. Diese aber dokumentieren ausschliesslich die (teilweise erfolgreich gewesenen) Interventionen im Rahmen der ambulanten Schmerzsprechstunde. Ob in der aktenkundig nurmehr sporadisch erfolgten Konsultation des Dr. med. S.________ eine Einstellung der Behandlung oder eine angemessene Fortführung derselben gesehen wird, ist nicht entscheidwesentlich. Schliesslich sind die Ausführungen zu den sogenannten Überwindbarkeitskriterien keineswegs derart unverständlich, wie dies die Versicherte geltend macht. Dem Gutachten ist klar zu entnehmen, dass die Experten eine erhebliche psychiatrische Komorbidität ebenso ausschlossen wie eine schwere körperliche Begleiterkrankung, einen sozialen Rückzug oder einen therapeutisch nicht mehr beeinflussbaren Verlauf. Damit hält die vorinstanzliche Beweiswürdigung in allen Teilen vor Bundesrecht stand und es bleibt beim angefochtenen Entscheid.