Citation: 9C_489/2017 E. 3

Laut Abtretungs- und Erbvertrag vom 11. Dezember 2001 tragen die beiden Wohnberechtigten (damals noch die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann) die Nebenkosten (Strom, Wasser etc.) sowie die Lasten des gewöhnlichen Unterhalts. Einer Berücksichtigung der Pauschale für die Gebäudeunterhaltskosten in Höhe von Fr. 1'924.-, d.h. 20 % des Bruttoertrages der Liegenschaft von Fr. 9'620.- (vgl. E. 1 hievor), steht nach dem Gesagten nichts im Wege (Art. 36 Abs. 2 des Steuergesetzes des Kantons Bern vom 21. Mai 2000 [StG/BE; BGS 661.11] in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 lit. b der Verordnung über die Unterhalts-, Betriebs- und Verwaltungskosten von Grundstücken vom 12. November 1980 [VUBV; BGS 661.312.51]). Den anerkannten Ausgaben von nunmehr Fr. 37'794.- (Fr. 19'290.- + Fr. 5'280.- + Fr. 9'620.- + Fr. 1'680.- + Fr. 1'924.-) stehen anrechenbare Einnahmen von Fr. 30'500.- (Fr. 20'880.- + Fr. 9'620.-) gegenüber. Der Ausgabenüberschuss von Fr. 7'294.- führt zur jährlichen Ergänzungsleistung vom selben Umfang. Die Beschwerdeführerin hat somit ab 1. Juni 2016 Anspruch auf eine Ergänzungsleistung von Fr. 608.- pro Monat.