Citation: 6B_860/2018 E. 4.4

4.4. Die Würdigung der Vermögensdelikte als gewerbsmässige Hehlerei verletzt kein Bundesrecht. Die kantonalen Instanzen schliessen aufgrund der konkreten Umstände zu Recht darauf, dass der Beschwerdeführer sich darauf eingerichtet hat, aus der Weiterveräusserung des von ihm übernommenen Diebesguts regelmässige Einnahmen zur Finanzierung seines Lebensunterhalts zu erzielen, und bereit war, eine Vielzahl entsprechender strafbarer Handlungen zu begehen. Dies ergibt sich, wie die kantonalen Instanzen zu Recht annehmen, schon aus der Häufigkeit der Transaktionen zwischen ihm und seinen Lieferanten. Ausserdem erzielte der Beschwerdeführer im relevanten Deliktszeitraum kein Erwerbseinkommen, sondern lebte von seinem Vermögen sowie der Unterstützung seiner Eltern und war verschuldet (angefochtenes Urteil S. 36; erstinstanzliches Urteil S. 33). Er war daher zur Bestreitung seines Lebensunterhalts und dabei namentlich zur Finanzierung seines Drogenkonsums auf die Einkünfte aus der Weiterveräusserung des Diebesguts angewiesen. Soweit der Beschwerdeführer in diesem Kontext eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts und eine Verletzung des Anklageprinzips (Beschwerde S. 19) rügt, geht seine Beschwerde nicht über eine unbeachtliche appellatorische Kritik hinaus. Zudem handelt es sich beim Erlös aus dem effektiv erfolgten sowie beabsichtigten Weiterverkauf des Diebesguts entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers sehr wohl um einen namhaften Betrag an die Lebenshaltungskosten. Seine Bemühungen, das aus den Hehlereihandlungen erzielbare Einkommen auf einen Betrag von monatlich lediglich Fr. 200.-- bzw. Fr. 250 (Beschwerde S. 19) herunterzurechnen, beruhen auf keiner verlässlichen Grundlage und gehen fehl. Sodann spricht auch der Zeitraum von fünf Monaten, innerhalb derer der Beschwerdeführer das Deliktsgut entgegengenommen hat, nicht gegen das Merkmal der Gewerbsmässigkeit. Im Übrigen schliesst nach der Rechtsprechung auch eine kurze Zeitspanne der Deliktstätigkeit Gewerbsmässigkeit nicht von vornherein aus (Urteil 6B_493/2018 vom 18. September 2018 E. 3.3 mit Hinweis). Die Beschwerde erweist sich auch in diesem Punkt als unbegründet.