Citation: 6B_976/2015 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung sei rechtswidrig, da sie auf dem Vorhalt absolut unverwertbarer Gesprächsprotokolle basiere. Bei einer absoluten Unverwertbarkeit im Sinne von Art. 141 Abs. 1 StPO bestehe eine strikte Fernwirkung des Beweisverwertungsverbots. Da ihm zahlreiche von einem unrechtmässig anonym gebliebenen Dolmetscher übersetzte Gespräche vorgehalten worden seien, seien alle betroffenen Einvernahmen und die dabei erfolgten Geständnisse absolut unverwertbar. Selbst wenn man mit der Vorinstanz nicht von einer strikten Fernwirkung des Beweisverwertungsverbots ausgehen würde, sei ihr Schluss, dass er auch ohne Vorhalt der unverwertbaren überwachten Gespräche ein Geständnis abgelegt hätte, rein spekulativ und damit willkürlich. Es sei vielmehr gerade vom Gegenteil auszugehen.