Citation: 2C_670/2023 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin beruft sich auf Art. 3 EMRK. Dabei führt sie in allgemeiner Weise aus, aufgrund eines im Juli 2022 erlittenen Unfalls würde sie nicht mehr gesund werden. Vielmehr seien bei ihr chronische Krankheiten sowie der Verdacht, dass eine vorzeitige Alterung mit Demenzanteilen vorliegt, diagnostiziert worden. Alle medizinischen Leistungserbringer hätten bestätigt, dass sie keinen Haushalt mehr führen könne und auf durchgehende Pflege, Behandlung und Medikation angewiesen sei. Auch sei ihre in der Schweiz lebende Tochter das einzige Mitglied der Kernfamilie, das noch lebe. Daraus leitet sie das Vorliegen einer lebensgefährlichen Situation bzw. einer konkrete Gefährdung an Leib und Leben ab.