Citation: B 3/01 23.01.2003 E. A

Der 1960 geborene S.________ war bis am 30. Juni 1996 als Kellner im Restaurant X.________ angestellt und damit im Obligatoriumsbereich bei der Vorsorgeeinrichtung Y.________ (nachstehend: Vorsorgeeinrichtung) berufsvorsorgeversichert. Nach Beendigung. des Arbeitsverhältnisses ergab sich gemäss Austrittsabrechnung der Vorsorgeeinrichtung vom 17. Juni 1996 ein Guthaben des Versicherten von Fr. 34'074.05. Per Ende Juni 1996 gab S.________ seinen Wohnsitz in der Schweiz auf, um sich in Spanien niederzulassen. Mit Verfügung des Konkursrichters am Bezirksgericht Zürich vom 13. Juni 1996 wurde über S.________ zufolge Insolvenzerklärung der Konkurs eröffnet, wobei das summarische Verfahren zur Anwendung gelangte und das Konkursamt A.________ mit dessen Vollzug beauftragt war. Nachdem das Amt für Jugend- und Sozialhilfe der Stadt Zürich dem Konkursamt am 2. Juli 1996 telefonisch mitgeteilt hatte, S.________ habe einen Antrag auf Auszahlung der Pensionskassengelder gestellt, ersuchte das Konkursamt die Vorsorgeeinrichtung um Überweisung des Pensionskassenguthabens auf sein Amtskonto. Mit Schreiben vom 6. September 1996 eröffnete die Vorsorgeeinrichtung dem Konkursamt indessen, dass sich S.________ zwar mündlich nach den Möglichkeiten einer Barauszahlung der Austrittsleistung erkundigt, jedoch kein Barauszahlungsgesuch gestellt habe; die Austrittsleistung könne deshalb nicht dem Konkursamt ausbezahlt werden. In der Folge wurden die Stadt Zürich, Amt für Jugend- und Sozialhilfe, und Frau D.________ für ihre im Konkurs zugelassenen Forderungen über Fr. 6'476.-- resp. Fr. 3'793.05 mit Schreiben vom 2. Oktober 1996 vom Konkursamt ermächtigt, den Anspruch gegenüber der Vorsorgeeinrichtung auf Barauszahlung der Austrittsleistung in eigenem Namen sowie auf eigene Rechnung und Gefahr geltend zu machen (Art. 260 SchKG).