Citation: 6B_243/2022 E. 1.3

1.3. Der Beschwerdeführer beantragt vor Bundesgericht eine mildere Bestrafung (eine bedingte Geldstrafe an Stelle einer bedingten Freiheitsstrafe, eventualiter eine tiefere bedingte Freiheitsstrafe) und die Aufhebung des Tätigkeitsverbots. Dass er sich gegen den Schuldspruch wegen Misswirtschaft wendet und einen Freispruch vom entsprechenden Vorwurf verlangt, ist weder seinen Anträgen noch seiner Beschwerdebegründung zu entnehmen. Jedoch kritisiert er über viele Seiten hinweg die Sachverhaltsfeststellung und die (antizipierte) Beweiswürdigung der Vorinstanz zum Schuldspruch als unzulässig sowie willkürlich. Es kann offenbleiben, ob auf seine Beschwerde in diesem Punkt bereits mangels eines entsprechenden Antrags im Schuldpunkt nicht eingetreten werden kann, da sie diesbezüglich (auch) den Begründungsanforderungen nicht genügt. Soweit der Beschwerdeführer die Abweisung seiner Beweisanträge kritisiert, erweisen sich seine Ausführungen als appellatorisch, da er lediglich seinen Standpunkt wie vor der Berufungsinstanz darlegt, ohne sich mit den ausführlichen Erwägungen der Vorinstanz auseinanderzusetzen, bzw. indem er Teile der vorinstanzlichen Begründung einfach ausblendet (vgl. Urteile 6B_1302/2020 vom 3. Februar 2021 E. 4.3.1, nicht publ. in: BGE 147 IV 176; 6B_767/2019 vom 7. April 2020 E. 4.3.3; 6B_43/2020 vom 4. Februar 2020 E. 1.1). Das gilt etwa in Bezug auf den Vorwurf der Bevorzugung der Privatklägerin im Zusammenhang mit seinem abgewiesenen Editionsantrag, indem er insbesondere nicht auf die vorinstanzliche Erwägung eingeht, wonach sich dadurch nichts an der allfälligen Überschuldung ändern würde bzw. nicht ersichtlich sei, inwiefern sich aus den Unterlagen der Bank zur Kreditgewährung Erkenntnisse zur geschäftsmässigen Begründetheit der Zahlungen ergeben sollten (angefochtenes Urteil S. 6 E. 5.2.1), oder die unterlassenen Zeugeneinvernahmen, in Bezug auf welche er sich nicht mit den einlässlichen Erwägungen der Vorinstanz (angefochtenes Urteil S. 6 f. E. 5.2.2 und 5.2.3 sowie S. 25 E. 4.5.3.1) auseinandersetzt. Seine Rüge genügt mithin den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht, weshalb darauf nicht einzutreten ist. Gleiches gilt soweit er seinen Vorsatz bezüglich der leichtsinnigen Darlehensgewährung bestreitet und die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung als willkürlich bezeichnet. Auch in diesem Punkt setzt sich der Beschwerdeführer mit den Erwägungen der Vorinstanz und deren ausführlichen Beweiswürdigung zum subjektiven Tatbestand (angefochtenes Urteil S. 24 f. und 41 ff.) nicht auseinander. Er beschränkt sich darauf, wie in einem appellatorischen Verfahren frei zu plädieren und darzulegen, wie sich der Sachverhalt seiner Auffassung nach zugetragen hat, bzw. wie die Beweise richtigerweise zu würdigen gewesen wären, ohne anhand der vorinstanzlichen Erwägungen aufzuzeigen, inwieweit die Beweiswürdigung geradezu unhaltbar sei. Das gilt zum Beispiel in Bezug auf seine Kenntnis der finanziellen Probleme von C.________, obwohl er eine solche vor Vorinstanz zugegeben hatte (angefochtenes Urteil S. 25), oder auch in Bezug auf die pauschale Kritik, die Vermögenslage der B.________ AG sei nicht korrekt dargestellt worden. Insgesamt genügt die Kritik des Beschwerdeführers an der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung den Begründungsanforderungen nicht, weshalb auf die Beschwerde in diesem Punkt nicht eingetreten werden kann.