Citation: 2C_255/2019 E. 2.3.3

2.3.3. Nach den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz hat der Steuerpflichtige per 1. Januar 2011 in seinem am 13. Februar 2013 erstellten handelsrechtlichen Abschluss die Überführung des streitbetroffenen Grundeigentums ins Privatvermögen verbucht. Davon erfasst waren jene Grundstücke, die er im Dezember 2011 veräusserte (Sachverhalt, lit. B), gleichzeitig aber auch die übrigen Parzellen, die erst später zum Verkauf kamen. Ebenso vorinstanzlich festgestellt ist, dass die Überführung auch aus der am 2. April 2013 abgegebenen Steuererklärung zur Steuerperiode 2011 hervorging, womit sie der Veranlagungsbehörde bekanntgegeben wurde. Der Steuerpflichtige scheint anzunehmen, dass er damit seinen formellen Pflichten genügt habe, zumal es ihm jederzeit und gewissermassen ohne weitere Voraussetzungen möglich sei, zur Überführung zu schreiten. Dem ist nicht beizupflichten: Zutreffend ist zwar, dass es grundsätzlich im freien Ermessen einer selbständig erwerbenden Person liegt, ob und wann sie einen Vermögenswert vom Geschäfts- in ihr Privatvermögen zu überführen wünscht. Eine Privatentnahme auf amtliche Anordnung ist ausgeschlossen. Die Vornahme einer Privatentnahme ist indes an die skizzierten gesetzlichen Voraussetzungen gebunden (vorne E. 2.2.4).