Citation: 2C_573/2014 E. 1.2.2

1.2.2. Der Beschwerdeführer führt nicht aus, dass und inwiefern er hier integriert wäre bzw. er "einen sicheren Platz in der Gemeinschaft" im Sinne der Rechtsprechung des EGMR gefunden hätte: Er lebt in einem Wohnheim und erklärt selber, ausserhalb von diesem (krankheitsbedingt) praktisch keinerlei soziale oder berufliche Kontakte zu pflegen; es erscheint unter diesen Umständen fraglich, ob seine Situation in den Schutzbereich von Art. 8 EMRK (bzw. Art. 13 BV) fällt und er den entsprechenden Anspruch in vertretbarer Weise geltend macht. Die Frage braucht nicht definitiv entschieden zu werden, da das angefochtene Urteil so oder anders kein Bundesrecht verletzt: Die umstrittene aufenthaltsbeendende Massnahme erweist sich - wie zu zeigen sein wird (E. 3 und 4) - als konventionskonform, da sie gesetzlich vorgesehen ist, legitime Ziele im Sinn von Art. 8 Ziff. 2 EMRK verfolgt und zu deren Realisierung in einer demokratischen Gesellschaft notwendig erscheint.