Citation: 8C_170/2024 E. 6.2

6.2. Die AXA wendet ein, die Vorinstanz habe sich nicht damit auseinandergesetzt, dass mit dem ABI-Gutachten vom 30. Oktober 2015 ein neues Beweismittel vorgelegen habe, womit sie auch die gutachterlichen Ausführungen nicht berücksichtigt habe, dass am 10. Februar 2008 kein Thalamusinfarkt stattgefunden habe. Ob die Vorinstanz diesbezüglich die Begründungspflicht verletzt hat (hierzu siehe BGE 148 III 30 E. 3.1), scheint angesichts der Bezugnahme darauf in E. 4.2 des angefochtenen Urteils und der bestehenden Möglichkeit zur sachgerechten Anfechtung zweifelhaft, braucht aber nicht geprüft zu werden. Denn wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt, würde eine Rückweisung an sie zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der Beschwerdeführerin an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren sind (vgl. BGE 133 I 201 E. 2.2; Urteile 8C_401/2023 vom 19. Februar 2024 E. 6.2 und 8C_674/2022 vom 15. Mai 2023 E. 7.4, je mit Hinweisen).