Citation: 9C_355/2016 E. 4.3

4.3. Dass der Einkommensvergleich, der zur Zusprechung einer Invalidenrente geführt hat, nicht auf den massgebenden Zahlen beruht hat, ist bekannt. Der Umstand, dass das Valideneinkommen ursprünglich auf schweizerischen Löhnen basierte, das Invalideneinkommen jedoch auf chilenischen Einkommen, begründet keinen Anspruch darauf, dass bei der Rentenrevision in ebenso unzutreffender Weise verfahren wird. Vielmehr sind für beide Vergleichseinkommen chilenische Löhne in der Landeswährung heranzuziehen, wie dies die Vorinstanz getan hat. Die Behauptung des Beschwerdeführers sodann, das Valideneinkommen werde bei Eintritt der Invalidität hypothetisch festgesetzt und spätere Änderungen seien grundsätzlich nicht mehr vorzunehmen, trifft in dieser Form nicht zu. Auch im Revisionszeitpunkt wird bei erwerbstätigen Versicherten ein Einkommensvergleich durchgeführt, dem gegebenenfalls auch ein abweichendes Valideneinkommen zugrunde liegt. Berücksichtigt wird namentlich auch die (mutmassliche) berufliche Entwicklung (BGE 139 V 28 E. 3.3.3.2 S. 31; vgl. auch AHI 2002 S. 164; Urteil U 183/02 vom 26. Mai 2003).