Citation: 2A.260/2004 17.02.2005 E. 3

In Art. 44 AsylV 2 wird - anders als bei Art. 25 AsylV 2 - der rechtsanwendenden Behörde aufgrund der bundesrechtlichen Regelung ein eigentliches Entschliessungsermessen eingeräumt. Das Bundesamt "kann" einen jährlichen Beitrag an die Kosten von Einrichtungen zur Behandlung traumatisierter Personen ausrichten (Art. 44 Abs. 1 AsylV 2). Voraussetzung ist, dass die Einrichtung eine Lehr- und Forschungstätigkeit auf dem Gebiet der speziellen Betreuung traumatisierter Personen betreibt und dass die Leistungserbringer in der entsprechenden Einrichtung nach den Bestimmungen des Krankenversicherungsgesetzes zugelassen sind. Das Bundesamt kann zudem weitere Kriterien vorsehen (vgl. Art. 44 Abs. 2 AsylV 2: "Der Beitrag des Bundes bezweckt namentlich [...]") und beispielsweise die Beiträge auf einen zentralen oder mehrere regionale Leistungserbringer konzentrieren. Deshalb besteht im Fall von Art. 44 AsylV 2 kein bundesrechtlicher Anspruch auf Subventionen, und die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist unzulässig, soweit sich der Kanton Zürich auf Art. 44 AsylV 2 stützt (Art. 99 Abs. 1 lit. h OG).