Citation: 2C_113/2021 E. A

A.a. A.________ ist Eigentümer eines Gebäudes in U.________, dessen Versicherungswert von der Gebäudeversicherung des Kantons Freiburg (KGV) im Jahr 2002 auf Fr. 675'000.-- festgelegt wurde. Am 15. Juli 2016 brach im Dachstock des Gebäudes, welches sich zu diesem Zeitpunkt im Umbau befand, ein Brand aus, welcher Teile des Gebäudes zerstörte. Am 18. Juli und 19. Juli 2016 besichtigten der Vizepräsident der zuständigen Bezirksschätzungskommission und der Leiter des Departements Versicherung der KGV das beschädigte Gebäude. Anlässlich der sog. Ortsbesichtigung vom 19. Juli 2016 waren unter anderem auch A.________, Rechtsanwalt Daniel Zbinden (der Rechtsvertreter von A.________) und B.________ von der C.________ AG (von A.________ beauftragtes und als sein Vertreter bezeichnetes Architekturbüro) anwesend. Letztere erstellte diesbezüglich eine "Aktennotiz" bzw. ein "Protokoll", gemäss welchem die Vertreter des Gebäudeeigentümers und der KGV Schutzmassnahmen bezüglich des Dachs besprochen hätten, wobei die damit verbundenen Kosten von der C.________ AG auf Fr. 40'000.-- geschätzt worden seien. Eine weitere Ortsbesichtigung fand am 23. August 2016 statt. A.b. Anschliessend wies die KGV A.________ wiederholt schriftlich darauf hin, dass sie immer noch auf Kostenvoranschläge warte, um den Schaden einzuschätzen, und dass Reparaturarbeiten ohne Bewilligung der KGV nicht durchgeführt werden dürften. Mit Schreiben vom 12. April 2018 und 28. Juni 2018 reichte A.________ eine Kostenliste für die laufenden Arbeiten bis zum Schadendatum sowie die bereits getätigten und die noch durchzuführenden Arbeiten nach dem Schadenereignis ein. Die KGV wies A.________ darauf hin, dass die gelieferten Dokumente nicht genügten, um die Schäden einzuschätzen, weshalb am 16. Oktober 2018 erneut eine Ortsbesichtigung durchgeführt wurde. Am 5. Dezember 2018 liess A.________ der KGV eine Liste samt Ordner mit Belegen für die bis zum Schadenereignis ausgeführten Arbeiten im Betrag von Fr. 1'112'220.45 zukommen. Mit Schreiben vom 11. Januar 2019 sandte A.________ der KGV zudem eine Liste mit Beilagen zu nach dem Schadenereignis durchgeführten Reparaturarbeiten im Umfang von Fr. 956'211.50. A.c. Gestützt auf das Schätzungsprotokoll vom 3. Januar 2019 setzte die KGV am 3. Juli 2019 auf der Grundlage der am 1. Juli 2018 in Kraft getretenen, neuen kantonalen Gebäudeversicherungsgesetzgebung den Versicherungswert des Gebäudes nach Abschluss des Umbaus auf neu Fr. 2'300'000.-- fest.