Citation: 1B_192/2015 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer befindet sich seit dem 15. April 2015 in Haft, mithin seit gut zwei Monaten. Ihm droht nur schon wegen der Strolchenfahrt vom 17. Januar 2015 eine Verurteilung wegen (u.a.) qualifiziert grober Verkehrsregelverletzung und damit eine Freiheitsstrafe von nicht unter einem Jahr (Art. 90 Abs. 3 und 4 SVG). Die Fortführung der Untersuchungshaft ist damit in zeitlicher Hinsicht noch nicht unverhältnismässig. Angesichts seiner Uneinsichtigkeit sind auch keine Ersatzmassnahmen ersichtlich, die den Beschwerdeführer an der Begehung weiterer Straftaten hindern könnten. Damit erweist sich seine Beschwerde gegen seine Versetzung in Untersuchungshaft als unbegründet.