Citation: 1B_47/2014 E. 2

Nachdem X.________ zur Einvernahme vom 25. Juli 2013 ohne Entschuldigung nicht erschienen war, trat die Staatsanwaltschaft mit Verfügung vom 25. Juli 2013 auf die Einsprache nicht ein und verfügte gegen X.________ eine Ordnungsbusse. Dagegen erhob X.________ Beschwerde und verlangte dabei den Ausstand des untersuchungsführenden Staatsanwaltes. Die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich wies mit Beschluss vom 20. Dezember 2013 das Ausstandsbegehren gegen den fallführenden Staatsanwalt ab, hiess die Beschwerde gegen den Nichteintretensentscheid und gegen die Ordnungsbusse gut und hob die Verfügung vom 25. Juli 2013 auf. Die Gerichtsgebühr auferlegte es ausgangsgemäss zu einem Drittel X.________. Zur Begründung führte die Strafkammer zusammenfassend aus, dass X.________ zur Befragung vom 25. Juli 2013 nicht gültig vorgeladen worden sei, weshalb ihn an seiner Säumnis kein Verschulden treffe. Bei der gerügten fehlerhaften Vorladung handle es sich um einen prozessualen Fehler. Solche singulären Prozessfehler könnten im Rechtsmittelverfahren korrigiert werden und würden solange keinen Anschein der Befangenheit begründen, als sie nicht besonders krass sind und wiederholt auftreten. Dies sei vorliegend nicht der Fall, weshalb das Ausstandsbegehren abzuweisen sei.