Citation: 9C_278/2021 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführer bringen im Wesentlichen vor, auf den hier interessierenden Globalentschädigungen (auch der Jahre 2016 und 2017) habe der Beschwerdeführer 2 bereits Sozialversicherungsbeiträge als Selbstständigerwerbender entrichtet. Mit Blick auf diese "Doppel-Verabgabung" habe die Vorinstanz den Sachverhalt ungenügend abgeklärt. Sodann hätten sie die Aufteilung in Organtätigkeit einerseits und in anwaltliche resp. journalistische Tätigkeit anderseits ausreichend dargelegt und nachgewiesen. Es könne nicht ihre Sache sein, diese Abgrenzung weiter vorzutragen, zumal der auf die (unselbstständige) Organtätigkeit entfallende Lohn zufolge des Rentnerfreibetrags nicht beitragspflichtig sei. Die Vorinstanz habe eine unzutreffende antizipierende Beweiswürdigung vorgenommen. Der Untersuchungsgrundsatz sei auch verletzt worden, indem das Verhältnis zwischen Honorar und Spesenersatz, der nicht beitragspflichtig sei, nicht ermittelt worden sei. Zudem seien die Rentnerfreibeträge nicht zutreffend gewährt worden. Schliesslich verletze die unvollständige Sachverhaltsermittlung und die überlange Verfahrensdauer - gut zwei Jahre und neun Monate vom Erlass der Nachzahlungsverfügungen bis zur Zustellung des angefochtenen Urteils - das Recht auf ein faires Verfahren (Art. 6 Ziff. 1 EMRK).