Citation: 5A_935/2015 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer bestreitet zunächst die "Aktivlegitimation" der Beschwerdegegnerin und wendet sich gegen die Auffassung der Vorinstanz, dass der in der öffentlichen Urkunde aufgenommene Alimentenanspruch der Beschwerdegegnerin zustehe. Soweit der Beschwerdeführer kritisiert, dass wegen Volljährigkeit der Beschwerdegegnerin die Vollstreckungsklausel am 25. Januar 2013 zu ihren Gunsten notariell umgeschrieben wurde und dies eine "Schlechterstellung" zur Folge habe, geht sein Vorbringen fehl. Gemäss § 727 (i.V.m. Art. 795) dt. ZPO wird gestützt auf einen Vollstreckungstitel dem unterhaltsberechtigten Kind mit Erreichen der Volljährigkeit auf Antrag hin eine vollstreckbare Ausfertigung erteilt (WOLFSTEINER, in: Münchener Kommentar zur ZPO, 4. Aufl. 2012, N. 9 zu § 727). Nichts anderes geht aus der umstrittenen Urkunde hervor. Mit seinem Hinweis bestätigt der Beschwerdeführer, dass eine Voraussetzung zur Vollstreckbarkeit im Ursprungsstaat vorhanden ist, wie die Vorinstanz (im Ergebnis) zu Recht festgehalten hat. Insoweit ist nicht ersichtlich, dass das Obergericht die Vollstreckbarkeit der Urkunde zu Gunsten der Beschwerdegegnerin verkannt und Art. 50 LugÜ/1988 verletzt hat.