Citation: 1C_247/2020 E. 6.1

6.1. In der Sache macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe Art. 16a Abs. 1 RPG und Art. 34 RPV verletzt, wenn sie unter den gegebenen Umständen die Erforderlichkeit des geplanten Umbaus der Weidescheune zu einem Sommerschafstall verneinte. Entgegen der vorinstanzlichen Auffassung entspreche es einer vernünftigen bäuerlichen Betriebsführung eine bestehende Weidescheune mit einem Zeitwert von Fr. 50'000.-- im Umfang von Fr. 25'000.-- zu einem Sommerschafstall auszubauen. Zudem sei der Stall für die Schafe zum Schutz vor Witterungseinflüssen und Tierangriffen sowie zur Schlechtwetterfütterung ohnehin zwingend erforderlich.