Citation: 4A_200/2022 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin trägt vor, die Urteilsbegründung beruhe auf der pauschalen Gleichstellung der vorhandenen Arztberichte. Bei genauer Analyse seien ihre Beweismittel jenen der Beschwerdegegnerin überlegen. Zudem habe sie mehrere Atteste ins Recht gelegt und die Beschwerdegegnerin nur eines. Damit genügt die Beschwerdeführerin den dargelegten Begründungsanforderungen nicht. Wenn sie sich zur Qualifikation, Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit von Dr. med. C.________, Prof. Dr. med. D.________ und Dr. med. E.________ äussert, dann übt sie bloss appellatorische Kritik, als ob das Bundesgericht den Sachverhalt frei überprüfen könnte. Gleiches gilt, wenn sie aus ihrer Sicht darlegt, wie die ärztlichen Stellungnahmen, Berichte und Zeugnisse zu würdigen sind. Die Beweiswürdigung der Vorinstanz ist nicht willkürlich, nur weil sie mit der Darstellung der Beschwerdeführerin nicht übereinstimmt. Ausserdem trifft es entgegen dem Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht zu, dass sich die Vorinstanz inhaltlich mit keinem Wort mit den Arztberichten auseinandergesetzt hat.