Citation: U 503/06 07.11.2007 E. 4

4.1 Auf Grund der medizinischen Akten ist erstellt und unbestritten, dass der Versicherte im Zeitpunkt der Leistungseinstellung auf den 30. Oktober 2004 und auch danach bis zum massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheides (1. März 2005; BGE 129 V 167 E. 1 S. 169) an keinen objektiv (hinreichend) nachweisbaren organischen Unfallfolgen mehr gelitten hat. Weiter wird von keiner Seite in Frage gestellt, dass der Unfall vom 20. November 2000 zumindest eine Teilursache des fortbestehenden, organisch nicht fassbaren Beschwerdekomplexes bildet, was für die Bejahung der natürlichen Kausalität genügt (BGE 119 V 335 E. 1 S. 337). 4.2 Zu prüfen ist demnach einzig die umstrittene Frage der Adäquanz des Kausalzusammenhangs (vgl. auch RKUV 2005 Nr. U 555 S. 322 E. 3.2 mit Hinweis, U 458/04). Der Versicherte ist der Auffassung, er habe beim Unfall vom 20. November 2000 eine HWS-Distorsion erlitten. Die somatischen Beschwerden seien im Vergleich zur psychischen Problematik keineswegs in den Hintergrund getreten. Vielmehr liege ein komplexes Beschwerdebild zwischen somatischen und psychischen Beschwerden vor. Die Adäquanz sei demnach nach Massgabe von BGE 117 V 359 ff. - mithin ohne Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten - zu beurteilen, was zu deren Bejahung führe. Gleiches gelte selbst dann, wenn die Adäquanz nach der Rechtsprechung zu den psychogenen Unfallfolgen (BGE 115 V 133 ff.) zu beurteilen wäre. Die Vorinstanz vertritt den Standpunkt, es sei nicht auszuschliessen, dass der Versicherte zumindest an einer dem Schleudertrauma äquivalenten Verletzung leide. Dies könne indessen offen bleiben, da die eventuell hierauf zurückzuführenden Beschwerden im Vergleich zur psychischen Problematik in den Hintergrund getreten seien, weshalb die adäquate Kausalität nach BGE 115 V 133 ff. zu beurteilen sei. Die Adäquanzkriterien seien nicht im erforderlichen Ausmass erfüllt.