Citation: 4F_7/2017 E. 5.5

5.5. Schliesslich reicht der Gesuchsteller zwei Honorarrechnungen der Anwaltskanzlei G.________, die sich in den edierten Steuerklärungsunterlagen aus dem Jahr 2001 gefunden hätten, als neue Beweismittel ein. Er führt aus, diese würden belegen, "dass der Entschluss zur Anfechtung des Aktienkaufvertrages getroffen wurde, bevor die Nachforschungen in Auftrag gegeben wurden." Die Ausführungen gehen fehl: Denn der Gesuchsteller tut nicht schlüssig dar, inwiefern diese Unterlagen beweisen sollen, dass die Klägerin bereits im März 2002 vom tiefen Wert der Aktien erfahren und damit Kenntnis von der Täuschung erlangt haben soll. Vielmehr sucht er in ihnen bloss zusätzliche Bestätigung für seine - auf die Steuererklärung 2001 gestützte - entsprechende Behauptung. Gerade die zwei vom Gesuchsteller hervorgehobenen Fakturapositionen vom 7. Mai 2003 vermögen die dahingehende Sachdarstellung für sich alleine betrachtet nicht zu beweisen, sondern fügen sich bestenfalls als weitere Indizien in das vom Gesuchsteller gezeichnete, vom Bundesgericht und seinen Vorinstanzen aber nicht bestätigte Bild. Sie lassen die Entscheidungsgrundlagen des Urteils 4A_533/2013 vom 27. März 2014 nicht als objektiv mangelhaft erscheinen. Somit kann offen bleiben, ob es sich dabei tatsächlich um neue Beweismittel im Sinne von Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG handelt, die der Gesuchsteller im früheren Verfahren nicht beibringen konnte.