Citation: 4C.276/2000 08.02.2001 E. A

A.- a) Mit Kaufvertrag vom 15. Dezember 1988 und Nachtrag vom 24. Februar 1989 erwarben A.________, B.________, C.________ und D.________ (nachfolgend: die Beklagten) die Parzellen Nrn. 1.. und 2.. des Grundbuches der Gemeinde F.________ und traten in der Folge als Baugesellschaft X.________ auf. Am 26. März 1990 begründeten sie als Miteigentümer der Liegenschaft an dem zu erstellenden Mehrfamilienhaus mit 13 Wohnungen Stockwerkeigentum. b) Am 12./15. Oktober 1990 schlossen die Beklagten im Namen der Baugesellschaft X.________ mit der Firma G.________ + Cie einen öffentlich beurkundeten Vertrag, worin diese sich verpflichtete, insgesamt sieben Stockwerkeinheiten und acht Autoeinstellplätze in dem von der Baugesellschaft X.________ zu errichtenden Mehrfamilienhaus zu einem festen Preis zum Weiterverkauf zu übernehmen. Die Parteien verzichteten darauf, Handänderungen an die Firma G.________ grundbuchlich auszuweisen, um einerseits Kosten zu sparen und andererseits die Sperrfrist für die Veräusserung von nichtlandwirtschaftlichen Grundstücken zu umgehen. Die Firma G.________ war indes allein berechtigt, über die fraglichen Stockwerkeinheiten zu verfügen, wobei eine allfällige Differenz zwischen dem von ihr gegenüber dem jeweiligen Käufer erzielten und dem mit den Beklagten vereinbarten Übernahmepreis zu ihren Lasten bzw. zu ihren Gunsten ausfiel. Sollte die Firma G.________ bis zum 30. Juni 1991 einzelne der fraglichen Stockwerkeinheiten noch nicht verkauft haben, war sie verpflichtet, diese zum festgesetzten Preis zu Eigentum zu übernehmen. Diese Frist wurde in einem Nachtrag zu diesem Vertrag am 27. Juni 1991 bis zum 30. Juni 1992 verlängert. c) Am 16. August 1993 traten die Beklagten vom Vertrag zurück. Bis zu jenem Zeitpunkt waren drei der insgesamt sieben von der Firma G.________ übernommenen Wohnungen verkauft.