Citation: 5A_120/2024 E. 1.3

1.3. Der Streitgegenstand des Verfahrens vor Bundesgericht wird im Rahmen des Anfechtungsobjekts durch die Begehren der Parteien festgelegt (BGE 142 I 155 E. 4.4.2; Urteil 13Y_2/2018 vom 3. August 2018 E. 3). Der Beschwerdeführer beantragt vor Bundesgericht, es sei zeitnah ein runder Tisch einzuberufen, um die familiäre Situation zu besprechen (vgl. vorne Bst. C). Einen entsprechenden Antrag hatte er zwar bereits im vorinstanzlichen Verfahren gestellt. Diese Thematik hat das Obergericht indes einzig mit Blick auf die Verhältnismässigkeit des Entzugs des Aufenthaltsbestimmungsrechts und hinsichtlich eines (späteren) Wiederaufbaus der Beziehungen unter den Beteiligten behandelt. Dagegen hat es nicht geprüft, ob eine spezifische Kindesschutzmassnahme, etwa eine Anweisung nach Art. 307 Abs. 1 ZGB, zu ergreifen ist. Der Beschwerdeführer beanstandet dies nicht und macht insbesondere nicht geltend, dem Obergericht sei diesbezüglich eine Rechtsverweigerung nach Art. 29 Abs. 1 BV (BGE 144 II 184 E. 3.1; 135 I 6 E. 2.1) vorzuwerfen. War die Anordnung eines "runden Tisches" dergestalt aber nicht (eigenständiger) Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens, ist es dem Beschwerdeführer verwehrt, solches vor Bundesgericht zu verlangen. Auf die Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten. Selbstverständlich kann der "runde Tisch" soweit nötig beim Entscheid über den Entzug des Aufenthaltsstimmungsrechts berücksichtigt werden, wie auch das Obergericht dies getan hat.