Citation: 2A.224/2004 26.10.2004 E. 3

3.1 Nach Art. 73 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (Steuerharmonisierungsgesetz; StHG; SR 642.14) unterliegen Entscheide der letzten kantonalen Instanz, die eine in den Titeln 2-5 und 6 in Kapitel 1 geregelte Materie betreffen, der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht. Die Abzugsfähigkeit von Berufskosten, um die es im vorliegenden Fall geht, ist im zweiten Titel dieses Gesetzes geregelt (Art. 9 Abs. 1 StHG). Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich daher als zulässig, obwohl sich der angefochtene Entscheid unmittelbar auf kantonales Recht stützt (vgl. BGE 130 II 202 E. 1 S. 204, mit Hinweisen). Ausschlussgründe nach Art. 99-102 OG liegen keine vor. Auf die frist- und formgerecht (vgl. Art. 106 und 108 OG) eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde betreffend die Staatssteuer des als betroffener Steuerpflichtiger nach Art. 103 lit. a OG beschwerdebefugten Beschwerdeführers ist demnach unter folgendem Vorbehalt einzutreten. Der Beschwerdeführer verlangt den Abzug von Berufsauslagen im Umfang von Fr. 20'871.--. Die Steuerbehörde kürzte die Auslagen auf Fr. 7'986.--. Die Mehrkosten für auswärtigen Wochenaufenthalt einschliesslich auswärtige Verpflegung belaufen sich auf Fr. 10'800.--. Die Beschwerdebegründung, die sich ausschliesslich auf diese Kosten bezieht und sich mit den weiteren Korrekturen des Steueramtes nicht befasst, genügt für die weiteren Auslagen den Anforderungen von Art. 108 Abs. 2 OG nicht (vgl. E. 2.4). 3.2 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden (Art. 104 lit. a und b OG). Das Bundesgericht wendet im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde das Bundesrecht von Amtes wegen an; es ist nach Art. 114 Abs. 1 OG an die von den Parteien vorgebrachten Begründungen nicht gebunden und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen (BGE 128 II 145 E. 1.2.2 S. 150 f.; 127 II 264 E. 1b S. 268, mit Hinweisen). Hat - wie hier - eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden, ist das Bundesgericht an deren Sachverhaltsfeststellung gebunden, sofern diese nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen erfolgt ist (Art. 105 Abs. 2 OG).