Citation: 5C.128/2006 06.10.2006 E. 3

3.1 Der Kläger wirft dem Kantonsgericht ausserdem eine Verletzung von Art. 8 ZGB vor. Diese in erster Linie die Verteilung der Beweislast regelnde Bestimmung verleiht der belasteten Partei einen bundesrechtlichen Anspruch auf Abnahme von Beweisen, die zum Nachweis rechtserheblicher Tatsachen - nach Massgabe des kantonalen Prozessrechts frist- und formgerecht - anerboten worden sind. Das Bundesrecht bestimmt indessen nicht, wie der Sachrichter das Ergebnis der Beweiserhebungen zu würdigen habe, und verbietet ihm somit namentlich nicht, einem beantragten Beweismittel auf Grund einer vorweggenommenen Beweiswürdigung, weil er seine Überzeugung bereits aus anderen Beweisen gewonnen hat und davon ausgeht, dass weitere Abklärungen am massgeblichen Beweisergebnis nichts mehr zu ändern vermöchten, die Tauglichkeit abzusprechen (dazu BGE 130 III 591 E. 5.4 S. 601 f.; 129 III 18 E. 2.6. S. 24 f., mit Hinweisen). 3.2 Dieser letzte Fall ist hier gegeben: Gestützt auf eine - gemäss dem Urteil der erkennenden Abteilung zur staatsrechtlichen Beschwerde willkürfreie - Würdigung der tatsächlichen Gegebenheiten gelangte das Kantonsgericht zum Schluss, die strittigen kanadischen Werte könnten nicht aus der Erbschaft des Vaters des Klägers stammen, so dass sich weitere Beweismassnahmen erübrigten. Dass die vorinstanzliche Beurteilung auf unzutreffenden rechtlichen Überlegungen beruhen würde, legt der Kläger nicht dar. Bezüglich der Rüge der Verletzung von Art. 8 ZGB ist auf die Berufung mithin nicht einzutreten.