Citation: 1B_117/2014 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer macht geltend, der Strafantrag sei überrissen und die Weiterführung der Haft unverhältnismässig. Der Beschwerdeführer wird, falls er bis zur auf den 25. Juni 2014 angesetzten Hauptverhandlung in Haft bleibt, gut 14 Monate Untersuchungs- und Sicherheitshaft erstanden haben. Der Beschwerdeführer wurde von der Bundesanwaltschaft mit Strafbefehl vom 11. November 2011 wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte (Art. 285 Abs. 1 StGB) sowie Herstellens, Verbergens, Weiterschaffens von Sprengstoffen und giftigen Gasen (Art. 226 Abs. 1 StGB) zu einer bedingten Geldstrafe von 180 Tagessätzen verurteilt. Die Staatsanwaltschaft fordert in der Anklage im Hauptantrag, diesen Strafaufschub zu widerrufen und den Beschwerdeführer zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 26 Monaten zu verurteilen. Dieser Antrag erscheint entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht als von vornherein unhaltbar. Vor allem aber wird er im Zeitpunkt der erstinstanzlichen Hauptverhandlung erst etwas mehr als die Hälfte dieser Zeit durch Untersuchungs- und Sicherheitshaft erstanden haben. Die Fortführung der Haft bis zur Hauptverhandlung ist unter diesen Umständen auch unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismässigkeit nicht zu beanstanden.