Citation: 1A.15/2004 13.07.2004 E. 4

Der Beschwerdeführer wirft dem Kantonsgericht unter Hinweis auf andere Urteile derselben Instanz eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebotes im Sinne von Art. 8 Abs. 1 BV vor. 4.1 Das Kantonsgericht hat im angefochtenen Urteil Bezug genommen auf ein eigenes Urteil vom 16./23. August 1995, welches das Bundesgericht mit Entscheid vom 20. August 1996 (1A.319/1995) geschützt hatte. Der Beschwerdeführer macht geltend, das Kantonsgericht sei im angefochtenen Urteil von seiner in jenem Entscheid angewendeten Praxis abgewichen. Da der Beschwerdeführer jedoch selbst erklärt, die vorliegende Sache sei mit jenem Entscheid, der ein Lager in der Kernzone betraf, nicht vergleichbar, kann er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Das in Art. 8 Abs. 1 BV verankerte Gleichbehandlungsgebot wird nicht verletzt, wenn nicht miteinander vergleichbare Situationen unterschiedlich beurteilt und behandelt werden. Es ist daher auch nicht zu prüfen, ob das Kantonsgericht tatsächlich eine Praxisänderung vorgenommen habe und ob diese unter dem Gesichtswinkel von Rechtssicherheit und Rechtsgleichheit mit Art. 8 Abs. 1 BV vereinbar sei (vgl. BGE 125 II 152 E. 4c/aa S. 162, mit Hinweisen). 4.2 Der Beschwerdeführer hat sich im bundesgerichtlichen Verfahren überdies auf ein Urteil des Kantonsgerichts vom 19. November 2003 bezogen und dieses eingereicht. In diesem Entscheid verneinte das Kantonsgericht die Zonenkonformität eines Autotuning-Betriebes in einer Wohnzone mit der Begründung, es sei keine funktionale Bindung zwischen dem betreffenden Betrieb und den Bedürfnissen der Wohnzone gegeben, da dieser Betrieb die Wohnbevölkerung nicht mit Gütern des täglichen Bedarfs versorge. Ob die Zonenkonformität auch aufgrund weiterer Kriterien wie z.B. aufgrund des durch den Betrieb verursachten Kundenverkehrs zu verneinen wäre, liess das Kantonsgericht in jenem Entscheid offen. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren ist die Rechtslage massgebend, wie sie im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheides bestand. Seither eingetretene Umstände oder Tatsachen können grundsätzlich nicht berücksichtigt werden (BGE 121 I 367 E. 1b S. 370, mit Hinweisen). Es kann daher nicht geprüft werden, ob der angefochtene Entscheid vom 24. September 2003 im Lichte des Urteils vom 19. November 2003, soweit die Sachlage überhaupt als vergleichbar zu bezeichnen wäre, als rechtsungleich oder gar als willkürlich erscheinen könnte.