Citation: I 162/05 17.08.2005 E. 3

Aus den Akten ersichtlich und unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer in seiner bisherigen Tätigkeit als Carrosserie-Spengler zu mindestens 50% arbeitsunfähig war. Für den Anspruch auf ein Wartetaggeld ist jedoch gemäss Art. 18 Abs. 1 IVV zudem erforderlich, dass die versicherte Person auf den Beginn von Eingliederungsmassnahmen wartet und dass Eingliederungsmassnahmen subjektiv und objektiv angezeigt sind. Diese Voraussetzungen sind im vorliegenden Fall nicht erfüllt. Wie den Protokolleinträgen der Invalidenversicherung zu entnehmen und auch unbestritten ist, hat sich der Beschwerdeführer selber um eine neue Lehrstelle kümmern wollen und auch gekümmert. Nach dem Erstgespräch hat er den Kontakt zur IV-Stelle nicht mehr gesucht. Sowohl für den Besuch des zehnten Schuljahres wie auch für die Lehre als Autolackierer entschied er sich selbständig ohne Mitwirkung der Invalidenversicherung. Vom Beginn der Lehre erfuhr die IV-Stelle erst durch einen Telefonanruf des Vaters des Versicherten nach Lehrstellenantritt. Seitens der IV-Stelle bestand keine Notwendigkeit, Eingliederungs- oder auch nur Abklärungsmassnahmen durchzuführen. Solche wurden - wie die Beschwerdegegnerin geltend macht - weder für angezeigt gehalten, noch in Aussicht genommen oder gar in die Wege geleitet. Aus dem Umstand, dass die Invalidenversicherung die bereits begonnene Autolackiererlehre trotz anfänglicher Zweifel nachträglich als berufliche Massnahme anerkannt und dafür Taggelder gesprochen hat, lässt sich in Bezug auf das Wartetaggeld nichts zu Gunsten des Beschwerdeführers ableiten. Selbst wenn diese Lehre als berufliche Eingliederungsmassnahme angezeigt gewesen wäre, kann angesichts der dargelegten Umstände nicht davon ausgegangen werden, der Beschwerdeführer habe auf die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen gewartet (vgl. dazu BGE 129 V 309 Erw. 4.1), weshalb ein Anspruch auf Wartetaggeld entfällt.