Citation: 5A_438/2018 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin rügt weiter, das Obergericht habe verschiedentlich Beweisanträge missachtet und dadurch Art. 6 Ziff. 1 EMRK bzw. den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) sowie Art. 8 ZGB verletzt (zum Recht auf Beweisabnahme vgl. BGE 141 I 60 E. 3.3). Der Beschwerde lässt sich jedoch nicht entnehmen, welche angeblich unbehandelt gebliebenen Beweisanträge die Beschwerdeführerin gestellt haben will. Nicht ausreichend ist dabei der unspezifische Hinweis auf nicht näher bezeichnete Eingaben vor der Vorinstanz: Es ist nicht Sache des Bundesgerichts in den Rechtsschriften der Parteien oder den Akten nach den relevanten Hinweisen und Anhaltspunkten zu suchen (Urteil 5A_556/2014 vom 4. März 2015 E. 3.2). Auch insoweit genügt die Beschwerde damit den Begründungsanforderungen nicht.