Citation: 6B_1060/2020 E. 2.2.3

2.2.3. Der Beschwerdeführer bemängelt diese rechtliche Würdigung einzig insoweit, als er geltend macht, das Fälschen der Unterschriften auf den Bankdokumenten sei ohne Absicht unrechtmässiger Vorteilsverschaffung erfolgt. Er macht geltend, er habe sich mit der von ihm auf den Bankdokumenten angebrachten falschen Unterschrift von G.________ keinen unrechtmässigen Vorteil verschaffen wollen bzw. verschafft. Zwar habe er mittels dieser Bankdokumente eine Einzelzeichnungsberechtigung sowie eine Maestrokarte für das Bankkonto der D.________ GmbH erhältlich gemacht. F.________ sei damit allerdings einverstanden und bei der Zeichnung der Unterschriften selber anwesend gewesen; er hätte ihm die entsprechenden Berechtigungen aufgrund seiner Einzelzeichnungsberechtigung bei der D.________ GmbH selber (allein) einräumen können. Die Fälschung der Unterschrift auf den Bankdokumenten sei einzig erfolgt, weil irrtümlich von der Notwendigkeit der Unterschrift des nicht mehr auffindbaren bzw. sich im Ausland befindenden G.________ ausgegangen worden sei. Die Fälschung habe damit offensichtlich nicht den Zweck des Verschaffens eines unrechtmässigen Vorteils gehabt. Gegen die Beurteilung der übrigen Tatbestandsvoraussetzungen und gegen die rechtliche Würdigung des Einreichens der fingierten Versicherungsanträge samt Ausweiskopien bringt der Beschwerdeführer hingegen keine rechtlichen Rügen vor.