Citation: 9C_647/2022 E. 7.3

7.3. Was die Gesellschaft hiergegen vorbringt, überzeugt nicht. Ihre Ausführungen basieren auf der Annahme, dass die Geschäftseinrichtung in E.________ ihr und nicht ihrer Muttergesellschaft zuzurechnen ist. Diese Annahme trifft nach dem Gesagten jedoch nicht zu. Unter diesen Umständen könnte von einer Aufrechnung nur dann abgesehen werden, wenn die Gesellschaft von der Tätigkeit ihrer Muttergesellschaft am Standort E.________ profitiert hat und die Kostenübernahme aus diesem Grund ganz oder teilweise geschäftsmässig begründet war. Weder aus den Feststellungen der Vorinstanz noch den Ausführungen der Gesellschaft ergibt sich jedoch ein Anhaltspunkt hierfür. Das angefochtene Urteil erweist sich demnach auch in Bezug auf die Annahme einer verdeckten Gewinnausschüttung als bundesrechtskonform.