Citation: 2C_333/2020 E. 5.2

5.2. Der Befund der Vorinstanz überzeugt nicht. Es ist zwar denkbar, dass die Schwester des Beschwerdeführers als eine ihm nahestehende Person unter seinem Einfluss gestanden haben und er deshalb faktisch eine gleich starke Stellung genossen haben könnte wie ein Alleinaktionär. Die Vorinstanz nennt jedoch keinerlei Anhaltspunkte, die eine solche Annahme fundieren würden. Unter diesen Umständen ist nach der allgemeinen Lebenserfahrung davon auszugehen, dass die Beteiligung von 50 % und die Stellung des Beschwerdeführers als Verwaltungsratsmitglied zwar sicherlich sehr grossen Einfluss, aber noch nicht die alleinige Kontrolle über die Gesellschaft verschafften. Anders als bei der Gesellschaft, welche die Beschwerdeführer kontrollierten, lässt sich folglich nicht sagen, dass der Beschwerdeführer seine Bezüge von dieser zweiten Gesellschaft völlig frei anpassen konnte, auch wenn er grossen Einfluss auf die Höhe der Entschädigung nehmen konnte, die er von dieser Gesellschaft bezog. Der Sachverhalt ist in diesem Sinne zu korrigieren.