Citation: 9C_115/2023 E. 3.1

3.1. Die OKP vergütet nur Leistungen, welche von zugelassenen Leistungserbringern erbracht werden. Werden Vergütungen an nicht zugelassene Leistungserbringer ausgerichtet, sind sie unrechtmässig erbracht und deshalb zurückzuerstatten (vgl. BGE 133 V 579 E. 3.2 mit Hinweisen). Gemäss Art. 1 Abs. 2 lit. e KVG finden die Bestimmungen des ATSG keine Anwendung in Verfahren vor dem kantonalen Schiedsgericht (Art. 89 KVG). Im Zusammenhang mit der Rückforderung zu Unrecht erbrachter Leistungen zwischen Krankenversicherern und Leistungserbringern kommt Art. 25 ATSG jedoch analog zur Anwendung (Urteil 9C_525/2018 vom 21. November 2018 E. 3 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 133 V 579; vgl. BGE 133 V 579 E. 3.4 mit dem Verweis auf Art. 56 Abs. 2 KVG als Grundlage für eine Rückforderung, wo auch das Wirtschaftlichkeitsziel [Art. 32 KVG] tangiert ist, wobei auch dort hinsichtlich der Verwirkung Art. 25 Abs. 2 ATSG analog zur Anwendung gelangt [E.4.1]).