Citation: 5A_200/2024 E. 3

Grundsätzlich obliegt die Regelung des Beschwerdeverfahrens vor den kantonalen Aufsichtsbehörden aufgrund des zuteilenden Vorbehaltes in Art. 20a Abs. 3 SchKG den Kantonen, soweit nicht bundesrechtliche Vorschriften greifen (vgl. COMETTA/MÖCKLI, in: Basler Kommentar, 3. Aufl. 2021, N. 38 zu Art. 30a SchKG). Bundesrechtlich geregelt ist in Art. 17 Abs. 2 und Art. 18 Abs. 1 SchKG die Frist zur Einreichung von Beschwerden bei den Aufsichtsbehörden in Betreibungs- und Konkurssachen und auch die Wiederherstellung dieser Frist richtet sich nicht nach kantonalem Recht, sondern nach Art. 33 Abs. 4 SchKG (dazu ausführlich Urteil 5A_916/2022 vom 6. Juli 2023 E. 2.3; sodann Urteile 5A_677/2021 vom 5. November 2021 E. 3.2; 5A_383/2017 vom 3. November 2017 E. 3.3; 5A_953/2016 vom 3. Juli 2017 E. 3.4; COMETTA/MÖCKLI, a.a.O., N. 52 zu Art. 17 und N. 14 zu Art. 18 SchKG; DIETH/WOHL, in: Kurzkommentar SchKG, 2. Aufl. 2014, N. 29c zu Art. 17 SchKG).