Citation: I 605/03 05.12.2003 E. 4

In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird vorgebracht, der gesundheitliche Zustand der Beschwerdeführerin habe sich trotz mehrjähriger psychiatrischer Behandlung nicht verbessert. Insbesondere sei aus ärztlicher Sicht auch kurz- und mittelfristig keine wesentliche Verbesserung zu erwarten. Gemäss ZMB-Gutachten vom 13. Juli 2001 könnten wegen der schweren gesundheitlichen Beeinträchtigung vorläufig keine beruflichen Massnahmen in Betracht gezogen werden. Es sei deshalb unverständlich, weshalb der Beschwerdeführerin dagegen die Ausübung einer ausserhäuslichen Arbeitstätigkeit zugemutet werde. Somit sei aus psychiatrischer Sicht von einer 100 %igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Beim Valideneinkommen sodann könne nicht auf den zuletzt erzielten Verdienst abgestellt werden. Auf Grund der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin hoch verschuldet sei, wäre früher oder später eine berufliche Umorientierung mit besseren Verdienstmöglichkeiten unausweichlich geworden.