Citation: 6S.444/2004 14.03.2006 E. A

Das Geschworenengericht des Kantons Zürich sprach R.________ am 18. Dezember 2003 des mehrfachen Mordes, des mehrfachen Raubes und der versuchten Nötigung schuldig. Zugleich ordnete es seine psychiatrische Begutachtung an. Im Verlaufe der gutachterlichen Untersuchungen und an der Fortsetzung der Hauptverhandlung gestand R.________, im Juni 1999 A.________ zunächst gefesselt und dann mit einer Vielzahl von Messerstichen umgebracht zu haben, nachdem dieser nach misslungenem Geschlechtsverkehr nur 50 statt der vereinbarten 300 Franken habe bezahlen wollen. Ausserdem gestand er, im Januar 2000 E.________, den er zuvor ebenfalls gefesselt hatte, mit einem Kissen erstickt zu haben. Dieser habe in seiner Wohnung das Entgelt nicht wie üblich vor dem Geschlechtsverkehr auf den Tisch gelegt, weshalb es zu einer Auseinandersetzung gekommen war. Danach stach er mit einem Messer auf das bereits erstickte Opfer ein. Am 25. August 2004 bestrafte das Geschworenengericht R.________ mit einer lebenslänglichen Zuchthausstrafe und verwies ihn für die Dauer von 15 Jahren aus dem Gebiet der Schweiz.