Citation: 8C_392/2014 E. 2.4

2.4. Nachdem der Beschwerdeführer vor der Kündigung seiner Stelle nicht einmal versucht hat, mit seinem Arbeitgeber Kontakt aufzunehmen, um eine Verständigung herbeizuführen, und auch davon abgesehen hat, sich an die firmeneigene vertrauliche Mitarbeiter-Hotline zu wenden, ist der Vorinstanz vollumfänglich darin beizupflichten, dass es ihm zumutbar gewesen wäre, seine Stelle trotz vorhandener Schwierigkeiten am Arbeitsplatz vorerst noch nicht zu kündigen, um damit - in Beachtung der Schadenminderungspflicht - den Eintritt von Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Ins Gewicht fällt dabei insbesondere, dass er immerhin schon seit dem 1. März 2009 und damit doch schon seit drei Jahren bei der früheren Arbeitgeberin tätig war, die von ihm beanstandeten dortigen Unzulänglichkeiten gemäss seinem Kündigungsschreiben vom 2. März 2012 wie auch laut der seine Kündigung den Mitarbeitern kommunizierender E-Mail vom 8. März 2012 seit langem bestanden und immer wieder auftraten, er aber jeweils auch einen Weg fand, um damit zurecht zu kommen. Dass kurz vor der Kündigung vom 2. März 2012 eine wesentliche Veränderung eingetreten wäre, welche das zumindest vorläufige Weiterbestehen des Arbeitsverhältnisses plötzlich als unzumutbar hätte erscheinen lassen, ist nicht behauptet oder rechtsgenüglich dargetan worden.