Citation: 9C_536/2022 E. 8.1

8.1. Anders als die Einwände in der Beschwerde suggerieren, ging die Vorinstanz nicht davon aus, der Verstorbene hätte Kenntnis vom konkreten Inhalt der zitierten Mitteilungen des BSV oder von den erwähnten Lehrmeinungen haben müssen. Sie schloss indessen unter Hinweis auf diese Quellen zu Recht darauf, der Begriff "Geschwister" weise auf ein entsprechendes Verwandtschaftsverhältnis zu der versicherten Person hin, auf das unter anderem im Anwendungsbereich des BVG abzustellen sei. Diesen Schluss stellt die Beschwerdeführerin auch gar nicht in Abrede. Im Gegenteil räumt sie ausdrücklich ein, sowohl Art. 20a Abs. 1 BVG wie auch Ziff. 7.5 Abs. 1 lit. c-e des Reglements knüpften ihre Kaskadenordnung begünstigter Personen durchwegs an ein mit fortschreitenden literae loser werdendes verwandtschaftliches Verhältnis zwischen den Begünstigten und dem Verstorbenen an: Würden zwischen diesem und seinen Kindern (lit. c) die engsten Bindungen bestehen, seien diese zu seinen Eltern (lit. d) bereits schwächer und zu den Geschwistern (lit. e) noch einmal weniger intensiv.