Citation: 2C_872/2013 E. 2.3.1

2.3.1. Es stellt sich zunächst die Frage nach dem öffentlichen Interesse an der Fernhaltung bzw. Wegweisung des Beschwerdeführers. Die Vorinstanz erwägt, nach den drei Verurteilungen wegen Verletzung der Verkehrsregeln habe der Beschwerdeführer mit dem Geschwindigkeitsexzess und dem Missachten der Lichtsignalanlage, die seit 14,8 Sekunden auf "rot" stand, schweres Verschulden erkennen lassen. Die Strafbehörde spreche denn auch von "gröbster Fahrlässigkeit". Bald nach dem Tötungs- und Verkehrsdelikt habe er sodann, ohne sich in einer finanziellen Notlage zu befinden, zusammen mit einem Arbeitskollegen mehrfachen Diebstahl zum Nachteil der Arbeitgeberin begangen und durch die Versilberung des Diebesguts einen Schaden von über Fr. 100'000.-- verursacht. Insgesamt sei, so die Vorinstanz weiter, von einer effektiv eingetretenen, mehrfachen und massiven Verletzung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit auszugehen. Dies begründe ein hohes öffentliches Interesse an der Wegweisung des Beschwerdeführers.