Citation: 1C_129/2021 E. 3.6

3.6. Ferner geht bereits aus dem Planungs- und Mitwirkungsbericht zum Quartierplan hervor, dass die bestehende Überbauung im Einzugsbereich der Eggastrasse zum grossen Teil vor der Verkleinerung des Baugebiets wegen den Lawinenereignissen von 1968 erstellt worden ist. Die Beschwerdeführer bringen vor Bundesgericht nicht substanziiert vor, bei welchem überbauten Grundstück Anhaltspunkte vorliegen sollten, dass die Baubewilligung mit Erschliessung einzig über die Eggastrasse unter Zugrundelegung der Gefahrenzone 1 erteilt worden wäre. Angesichts der vorbestehenden Wohnbauten erscheint es auch haltbar, der Eggastrasse die Funktion einer Erschliessungsstrasse zuzubilligen, soweit sie nicht wegen Lawinengefahr gesperrt werden muss. Offensichtlich nicht stichhaltig ist ausserdem der Einwand, dem erstinstanzlichen Entscheid liege eine Sperrung der Eggastrasse bei Lawinengefahr nur für Fahrzeuge zugrunde. Die dort angestellten Erwägungen erfolgten offensichtlich im Gesamtzusammenhang mit der Annahme einer Mitbenützung des Tunnels durch Fussgänger. Die Gemeinde hat denn auch vor der Vorinstanz und vor dem Bundesgericht bekräftigt, dass sich eine Sperrung der Eggastrasse wegen Lawinengefahr auch auf Fussgänger beziehen müsse. Die Bewertung der Lawinengefahr durch die Vorinstanz erscheint entgegen den Beschwerdeführern nicht als in sich widersprüchlich oder sonstwie unhaltbar, sondern als sachlich nachvollziehbar.