Citation: 1C_725/2013 E. 3.3

3.3. Zur Begründung ihrer Auffassung führt die Vorinstanz aus, bei Schutzmassnahmen gelte als Stichtag das Datum, an dem sie in ihrem vollen Umfang rechtskräftig werden. Die fragliche Unterschutzstellung sei ausserdem auch nicht bereits vor der Verfügung vom 21. September 2000 in Teilrechtskraft erwachsen, da die Gemeinde an diesem Tag erneut eine integrale Schutzverfügung erlassen habe. Es spiele vor diesem Hintergrund keine Rolle, dass die neue Verfügung nur wenige Punkte ergänzt und im Übrigen bloss den Inhalt der früheren Verfügungen übernommen habe. Schliesslich könne die Verwirkungsfrist auch aus Gründen des Vertrauensschutzes erst ab Rechtskraft der definitiv bereinigten Schutzverfügung zu laufen beginnen, denn der Eigentümer dürfe sich darauf verlassen, dass diese für die nachfolgenden Auseinandersetzungen über Ansprüche aus materieller Enteignung massgebend sei.