Citation: 4A_260/2014 E. 3.4.2

3.4.2. Selbst wenn man die Vorbringen in der Klage, auf die verwiesen wird, berücksichtigen wollte, wird an der angegebenen Stelle zwar im Einzelnen dargelegt, woraus auf ein gutes Lern- und Arbeitsverhalten der Beschwerdeführerin sowie auf die Qualitäten im Bereich des Sozialverhaltens und der Sozialkompetenz geschlossen wird (Klage Rz. 42 f. S. 30 ff.). In der Klage wird aber eingeräumt, es müsse eine Mutmassung bleiben, welchen schulischen und beruflichen Weg die Beschwerdeführerin ohne Unfall eingeschlagen hätte (Klage Rz. 43 S. 34). Danach folgt die Behauptung, aufgrund der heute noch bestehenden Qualitäten der Beschwerdeführerin sowie in Anbetracht der Qualitäten und Neigungen ihrer Geschwister werde als realistisches Szenario davon ausgegangen, die Beschwerdeführerin hätte einen Beruf im sozialen Milieu einer kaufmännischen Tätigkeit vorgezogen. Es sei davon auszugehen, die Beschwerdeführerin hätte sich einem Beruf im Gesundheitswesen, der diplomierten Gesundheitspflege zugewandt. Inwiefern sich diese Schlüsse aus den genannten Beweismitteln zwingend ergeben, wird auch an der angegebene Stelle in der Klage nicht weiter aufgezeigt, so dass die Vorinstanz offensichtlich nicht in Willkür verfällt, wenn sie den entsprechenden Schlüssen nicht folgt.