Citation: BGE 149 II 129 E. 5.1

Umstritten sind vorliegend Einfuhren im Zeitraum vom 3. Januar 2012 bis zum 9. Februar 2016, die sich - wie die Vorinstanz festgehalten hat - unbestrittenermassen dadurch auszeichneten, dass: BGE 149 II 129 S. 139 - es um Sendungen im Anwendungsbereich des Freihandelsabkommens ging, - es sich nicht um Sendungen unter Privatpersonen handelte, - die jeweilige Zollanmeldung elektronisch, über das System "e-dec", erfolgte, - jeweils kein Antrag auf eine provisorische Veranlagung gestellt, sondern um definitive Präferenzverzollung ersucht wurde, - das Selektionsergebnis jeweils auf "frei ohne" lautete, so dass ohne weitere Kontrolle eine antragsgemässe definitive Präferenzveranlagung erfolgte und - innert der dafür vorgesehenen Frist jeweils kein Begehren um Berichtigung oder Rückzug der Zollanmeldung im Sinne von Art. 34 ZG gestellt wurde.