Citation: I 874/05 09.05.2006 E. 6

Angesichts der im Aufgabenbereich Erwerbstätigkeit festgestellten Einschränkung bedürfte es, damit eine rentenbegründende Invalidität erreicht würde, eine haushaltsbezogene Einschränkung von mindestens 63 %. Dafür finden sich in den Akten weder Anhaltspunkte, noch bringt die Beschwerdeführerin entsprechende Argumente vor. Eine Rückweisung der Sache zur Vornahme einer Abklärung im Haushalt erübrigt sich daher, wie bereits das kantonale Gericht richtig festgestellt hat. Der vorinstanzliche Entscheid erweist sich damit als rechtens. Sollte sich die gesundheitliche Situation nach Erlass des Einspracheentscheides vom 22. Februar 2005 erneut verschlechtert haben und das erwerbliche sowie haushaltliche Leistungsvermögen dadurch weiter beeinträchtigt worden sein bzw. falls sich die familiären Verhältnisse seither rentenrelevant verändert haben, ist es der Versicherten unbenommen, dies im Rahmen einer Neuanmeldung (nach Massgabe von Art. 87 Abs. 4 in Verbindung mit Abs. 3 IVV) geltend zu machen (BGE 130 V 71 ff.)