Citation: 8C_223/2017 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz stützte ihre sachverhaltlichen Feststellungen zum Geschehensablauf auf den Entscheid der 2. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Bern vom 4. Dezember 2015, was vom Beschwerdeführer nicht beanstandet wird. Danach steht fest, dass dem tätlichen Angriff von C.________ und D.________ auf den Beschwerdeführer eine verbale Auseinandersetzung vorausging. Dies ergibt sich auch aus dessen eigenen Angaben in der Schadensmeldung sowie aus den im Polizeirapport vom 9. September 2011 festgehaltenen Aussagen der befragten Auskunftspersonen. Aus dem erwähnten Strafentscheid ergibt sich zudem, dass C.________ unter Alkoholeinfluss stand und aggressiv war. Unter den gegebenen Umständen durfte sich der Versicherte auf die Frage von C.________, wer ihn "agfigget" habe, nicht auf eine verbale Auseinandersetzung mit diesem und D.________ einlassen. Der Beschwerdeführer musste erkennen, dass sein Einlassen auf die verbale Auseinandersetzung objektiv gesehen die Gefahr einschloss, in Tätlichkeiten überzugehen. Dies gilt umso mehr, als es gemäss Aussagen von E.________ (einer der beiden Begleiter des Versicherten) bereits zuvor auf dem Weg zum Fahrzeug zwischen C.________ und dem Versicherten zu einem Wortgefecht gekommen sei, wobei sich Letzterer wortstark geäussert habe. Entgegen der Auffassung des Versicherten ist allgemein bekannt, dass auch eine relativ banale verbale Auseinandersetzung schnell in Tätlichkeiten münden kann. Im Übrigen kann dazu auf die zutreffenden vorinstanzlichen Ausführungen verwiesen werden.