Citation: 7B_448/2023 E. 3.4.3

3.4.3. Die Vorinstanz hält diesbezüglich fest, der Beschwerdeführer habe betreffend das Motiv der ihm vorgeworfenen versuchten Brandstiftung (Wurf von zwei Molotowcocktails gegen das Einfamilienhaus von C.________ und D.________) angegeben, Stimmen im Kopf hätten ihm eingeredet, dass diese Personen bei ihm eingebrochen seien. Die Stimmen hätten ihm auch befohlen, er solle dorthin fahren und die Molotowcocktails werfen. Er habe sich mit diesem Verhalten verteidigen wollen, damit diese Personen nicht mehr kommen würden. Die Stimmen im Kopf seien damals permanent da gewesen. Gemäss Vorinstanz war dem Beschwerdeführer bekannt, dass sich Personen im Einfamilienhaus aufgehalten hätten bzw. hätten aufhalten können. Er habe mit seinem Vorgehen diese Personen von weiteren "Einbrüchen" bei ihm abhalten bzw. sich gegen diese verteidigen wollen (angefochtener Entscheid S. 12). Die Vorinstanz verweist auf die gutachterliche Feststellung, wonach beim Beschwerdeführer ähnliche Handlungen wie die angelasteten Delikte im Sinne von aggressiven Handlungen, Brandstiftung und Sachbeschädigung zu erwarten sind (angefochtener Entscheid S. 13 mit Verweis auf Gutachten S. 48). Bei der Brandstiftung handle es sich um ein Verbrechen, wodurch die Sicherheit anderer ohne Weiteres erheblich gefährdet werde. Zum Tatzeitpunkt habe der Beschwerdeführer unter einer massiven psychischen Störung gelitten. Eine Realitätsprüfung sei nicht mehr möglich gewesen. Er habe sich in einer Notlage gewähnt, in der er sich von vermeintlichen Gegnern gefährdet und beeinträchtigt gesehen habe bis hin zur Befürchtung, getötet zu werden (Gutachten S. 46). Gemäss Vorinstanz kann auch diese Bereitschaft, sich gegen allfällige imaginäre Feinde zu verteidigen, eine Gefahr für die Sicherheit anderer darstellen (angefochtener Entscheid S. 13 mit Verweis auf Urteile 1B_289/2022 vom 1. Juli 2022 E. 4.5 und 1B_207/2022 vom 18. Mai 2022 E. 4.4.3). Hinzu kommt, dass gemäss Vorinstanz anlässlich der Hausdurchsuchung in der Wohnung des Beschwerdeführers gefährliche Gegenstände sichergestellt wurden, unter anderem weitere, einsatzbereite Molotowcocktails. Der Beschwerdeführer habe dazu angegeben, er habe noch mehrere Gebäude von der Gemeinde bzw. von Personen, von denen er geglaubt habe, dass sie etwas gegen ihn hätten, in Brand setzen wollen; er habe das dann aber nicht gemacht. Gemäss Vorinstanz hatte der Beschwerdeführer folglich bereits Vorbereitungshandlungen für weitere schwere Delikte unternommen (angefochtener Entscheid S. 15).