Citation: 9C_104/2015 E. 4.2

4.2. Im Rahmen dieser allseitigen Prüfung gelangte die Vorinstanz gestützt insbesondere auf die bidisziplinäre Expertise der Dres. med. C.________ und phil. B.________ vom 4. Juni 2012 zum Schluss, die Beschwerdeführerin sei in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig, wobei nicht mehr von einer Unverwertbarkeit der Arbeitskraft auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auszugehen sei. Das kantonale Gericht begründete die nunmehr anzunehmende Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit im Wesentlichen damit, dass die Beschwerdeführerin trotz ihrer Einschränkungen und trotz des Erfordernisses einer möglichst freien Zeiteinteilung bereits zweimal eine Anstellung gefunden habe und sie im Zeitpunkt der Verfügung vom 22. Januar 2013 bereits im vierten Jahr bei der Kirche D.________ angestellt sei. Damit zeige sich, dass eine Adaption an die Beschwerden eingetreten sei.