Citation: 1C_567/2022 E. 4.2

4.2. Vorliegend ist unbestritten, dass Hochwasserschutzmassnahmen im betreffenden Perimeter unerlässlich sind und als gemeindeübergreifendes Gesamtprojekt realisiert werden müssen. Es wird auch nicht in Frage gestellt, dass die einzelnen Massnahmen grundsätzlich gemeinsam zu ergreifen sind. Die Vorinstanz stellte in diesem Zusammenhang für das Bundesgericht verbindlich fest, dass die gegenseitige Beeinflussung der vier Bäche und das dadurch begründete Gewässernetz keine gesonderte Ergreifung von Massnahmen zulasse; die Massnahmen seien als Gesamtprojekt zu ergreifen, anders könne der Hochwasserschutz nicht gewährleistet werden. Aus den Akten geht allerdings nicht hervor, dass ein Gesamtprojekt ausschliesslich mit der gewählten Stollen-Lösung möglich und insbesondere mit der vom Beschwerdeführer vorgebrachten Variante 1.1 (Linienführung entlang der Autobahn) nicht zu erzielen sein soll. So sah bereits das Vorprojekt 2015 mit der Variante 1.1 eine Gesamtlösung unter Einbezug der vier Bäche vor.