Citation: 8C_304/2014 E. 3

Der Beschwerdeführerin wurde erstmals am 3. März 1999 eine halbe Rente zugesprochen. Nach dem Bericht des Spitals F.________ vom 26. August 1998 litt sie an chronischen Beschwerden am rechten (ulnaren) Handgelenk. In der angestammten Tätigkeit als Betriebsmitarbeiterin in einer Stanzerei mit den dort erforderlichen manuellen Fertigkeiten sei sie zu 100 Prozent arbeitsunfähig. Die rechte Hand könne nur noch als Hilfshand eingesetzt werden, es bestünden keine funktionell-manuellen Tätigkeitsmöglichkeiten. Für leidensangepasste Verweistätigkeiten ohne manuelle Anforderungen für die rechte Hand wie etwa Überwachungs- und Kontrollfunktionen attestierten die Ärzte eine volle Arbeitsfähigkeit. Den Akten der IV-Stelle lässt sich entnehmen, dass der Beschwerdeführerin ein statistisches Durchschnittseinkommen nach der Lohnstrukturerhebung des Bundesamts für Statistik (LSE) für eine einfache Tätigkeit als Hilfsarbeiterin angerechnet wurde. Es wurde berücksichtigt, dass sie als Gesunde unterdurchschnittlich verdient habe, und es wurden ein Abzug von 30 Prozent wegen Verlangsamung sowie ein Abzug von 20 Prozent wegen funktioneller Einhändigkeit gewährt. Es ergab sich ein Invaliditätsgrad von 53 Prozent.