Citation: 6B_180/2023 E. 4.2.4

4.2.4. Die Vorinstanz qualifiziert das Tatverschulden bezüglich der Diebstähle trotz der grossen Anzahl und des hohen Deliktsbetrags als leicht bis eher mittelschwer, weil der Beschwerdeführer eine direkte Konfrontationen mit den Geschädigten weitgehend vermieden habe. Auf der subjektiven Seite habe der Beschwerdeführer mit direktem Vorsatz und ohne wirtschaftliche Notlage gehandelt. Mangels besonderer Rücksichtslosigkeit sei insgesamt dennoch von einem leichten bis mittelschweren Tatverschulden auszugehen. Die Vorinstanz verortet die hypothetische Gesamtstrafe für die zahlreichen Diebstähle bei 75 Monaten und 10 Tagen. Sie erklärt zu Recht, dass die vom Beschwerdeführer beantragte Einsatzstrafe von 24 Monaten als deutlich zu tief erscheint. Sodann erhöht die Vorinstanz die Gesamtstrafe für die 10-fache Sachbeschädigung um 2 Monate, für den 16-fachen Hausfriedensbruch um zwei Monate, für den 6-fachen Betrug um 3 Monate, für die Zechprellerei um 10 Tage, für die 3-fache grobe Verkehrsregelverletzung um 4 Monate, für die qualifiziert grobe Verkehrsregelverletzung um 6 Monate, für das 2-fache Fahren in fahrunfähigem Zustand um 1 Monat, für die Vereitelung einer Massnahme zur Feststellung der Fahrunfähigkeit um 20 Tage, für die Entwendung eines Motorfahrzeugs zum Gebrauch sowie Führens eines entwendeten Motorfahrzeugs um 30 Tage und schliesslich für das mehrfache Führen eines Motorfahrzeugs trotz Entzugs des Führerausweises um 2 Monate. So gelangt die Vorinstanz aufgrund der Tatkomponenten zu einer hypothetischen Gesamtstrafe von 97 Monaten und 10 Tagen.