Citation: 1C_567/2018 E. 3

Die Beschwerdeführerin rügt in formeller Hinsicht, die Vorinstanz sei auf wesentliche Teile ihrer Beschwerdebegründung nicht eingegangen und habe damit die Begründungspflicht und ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Diese Rüge ist unbegründet. Die Begründungspflicht als Teilgehalt des Anspruchs auf rechtliches Gehör verlangt nicht, dass sich das Gericht mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann es sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und diesen in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann (BGE 143 III 65 E. 5.2 S. 70 f. mit Hinweisen). Diesen Anforderungen genügt die Begründung des angefochtenen Entscheids, geht daraus doch hervor, wieso die Vorinstanz die Voraussetzungen für die Erteilung eines Kollektiv-Fahrzeugausweises mit Händlerschild als nicht erfüllt und deren - im vorliegenden Fall strittigen - Entzug als gerechtfertigt und bundesrechtskonform erachtet. Auch wenn die Vorinstanz nicht auf alle Punkte der ausführlichen Beschwerdebegründung ausdrücklich eingegangen ist, hat sie demnach weder ihre Begründungspflicht noch den Gehörsanspruch der Beschwerdeführerin verletzt.