Citation: 2C_171/2021 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdeführer ist allerdings der Auffassung, dass er das Kriterium der längerfristigen Freiheitsstrafe nicht erfülle. Zwar sei er in einem Urteil zu 18 Monaten verurteilt worden, doch seien unterschiedliche Tatbestände in einem Urteil zusammengefasst worden, weshalb er eine so hohe Freiheitsstrafe erhalten habe. Der Gesetzgeber habe mit dem Einfügen des Wortes "längerfristig" gerade vermeiden wollen, dass wiederholt kurze Freiheits- oder Geldstrafen zwingend als Widerrufgsgrund gelten würden.