Citation: 2C_650/2019 E. 3.2

3.2. In rechtlicher Hinsicht vertritt die Vorinstanz die Auffassung, dass das Vorliegen einer genügenden statutarischen Grundlage für die Leistung von Mitgliederbeiträgen und die gleichmässige Erhebung derselben bei den Mitgliedern nach Rechtsprechung des Bundesgerichts lediglich eine von mehreren kumulativ zu erfüllenden Voraussetzungen für die Annahme der Steuerneutralität der Beitragsleistungen darstelle. Die Frage, ob die Mitgliederbeiträge eine blosse Gegenleistung für vom Verein erbrachte Leistungen bilden oder der Förderung von rein persönlichen Interessen diene, sei damit auch bei Vorliegen einer hinreichenden statutarischen Grundlage für die Beitragserhebung zu klären (vgl. E. 3.1 des angefochtenen Entscheids).