Citation: 1B_15/2011 19.01.2011 E. 1

Am 29. Oktober 2008 erstattete Y.________ namens und in seiner Funktion als Gesellschafter der X.________ GmbH Strafanzeige gegen A.________, ebenfalls Gesellschafter der X.________ GmbH, wegen Veruntreuung zum Nachteil der X.________ GmbH. Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat stellte mit Verfügung vom 30. Juli 2009 die gegen A.________ eingeleitete Strafuntersuchung ein. Die X.________ GmbH erhob dagegen am 4. September 2009 Rekurs. Die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich wies den Rekurs mit Beschluss vom 6. Dezember 2010 ab. Die Strafkammer kam zusammenfassend zum Schluss, dass die Rekurrentin die Erwägungen der Staatsanwaltschaft, mit welchen diese die Untersuchung hinsichtlich des Vorwurfs der Veruntreuung einstellte, nicht beanstandet habe. Der Vorwurf der Veruntreuung sei demnach nicht Streitgegenstand. Hinsichtlich des Vorwurfs der ungetreuen Geschäftsbesorgung fehle es am Nachweis eines pflichtwidrigen bzw. missbräuchlichen Verhaltens. Mit einer Verurteilung des Angeschuldigten könne folglich nicht gerechnet werden. Der Rekurs gegen die Verfahrenseinstellung sei demnach abzuweisen.