Citation: 1P.107/2000 10.03.2000 E. 1

1.- a) Die staatsrechtliche Beschwerde gegen den Entscheid vom 2. Februar 2000 ist nach Art. 88 OG nur zulässig, wenn der Beschwerdeführer noch ein aktuelles Interesse an dessen Aufhebung hat. Ein solches fehlt ihm, da er schon zum Zeitpunkt des Einreichens seiner Beschwerde aufgrund des Entscheids vom 7. Februar 2000 inhaftiert war. Auf das Erfordernis eines aktuellen praktischen Interesses wird ausnahmsweise verzichtet, wenn der gerügte Eingriff sich jederzeit unter gleichen oder ähnlichen Umständen wiederholen könnte, an der Beantwortung der aufgeworfenen Fragen wegen der grundsätzlichen Bedeutung ein hinreichendes öffentliches Interesse besteht und sofern diese kaum je rechtzeitig verfassungsgerichtlich geprüft werden könnten (BGE 125 I 394 E. 4b S. 397 f. mit Hinweisen). Vorliegend ist keine solche Ausnahme gegeben, da alle vom Beschwerdeführer aufgeworfenen Fragen auf Grund seiner Beschwerde gegen den Entscheid vom 7. Februar 2000 geprüft werden können, der sehr ähnlich begründet ist, wie der fünf Tage vorher ergangene. Die eventuelle Unrechtmässigkeit der vor dem 7. Februar 2000 erlittenen Haft wäre in einem separaten Entschädigungsverfahren geltend zu machen (vgl. BGE 125 I 394 E. 5 S. 398 ff. mit Hinweisen). Daher kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden, soweit sie sich gegen den Entscheid vom 2. Februar 2000 richtet. In Bezug auf den Entscheid vom 7. Februar 2000 sind hingegen alle Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt, weshalb auf die Beschwerde gegen diesen Entscheid einzutreten ist. b) Mit einer staatsrechtlichen Beschwerde gegen einen Haftentscheid kann, ausser der Aufhebung des angefochtenen Entscheids, auch die sofortige Entlassung aus der Haft verlangt werden (BGE 124 I 327 E. 4b/aa S. 333 mit Hinweisen). Der Antrag des Beschwerdeführers, er sei, eventuell unter Anordnung von in der Beschwerde bezeichneten Ersatzmassnahmen, freizulassen, ist daher zulässig.