Citation: 5A_172/2024 E. 4.1

4.1. Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz hat die Betreibung mit dem Tod des Vaters des Beschwerdeführers am 20. März 2013 und der anschliessenden Abwicklung des Nachlassverfahrens durch Behörden des Kantons Basel-Landschaft zu tun. Am 18. Juli 2013 nahm das Erbschaftsamt ein vereinfachtes Erbschaftsinventar auf. Der Beschwerdeführer und seine Schwester wurden darin als gesetzliche Erben aufgeführt. Die Schwester hatte am 5. April 2013 die Ausschlagung der Erbschaft erklärt und die Vollständigkeit sowie Richtigkeit der Deklarationen im vereinfachten Erbschaftsinventar vom 18. Juli 2013 bestätigt. In Bezug auf den Beschwerdeführer, der damals unbekannten Aufenthalt hatte, wurde aufgrund des offensichtlich überschuldeten Nachlasses von Gesetzes wegen (Art. 566 Abs. 2 ZGB) die Ausschlagung der Erbschaft vermutet, was sich aus dem Erbenverzeichnis im vereinfachten Erbschaftsinventar vom 18. Juli 2013 ergibt. Gemäss Angaben des Beschwerdeführers wurden seine Interessen damals von seiner Bekannten, C.________, gewahrt. Demnach wurde eine Kopie des vereinfachten Erbschaftsinventars vom 18. Juli 2013 dem Beschwerdeführer an die Adresse seiner Bekannten zugestellt, mit dem Hinweis auf die dreimonatige Frist zur Ausschlagung der Erbschaft und auf die Rechtsmittelbelehrung. Das vereinfachte Erbschaftsinventar vom 18. Juli 2013 erwuchs in Rechtskraft. Mit E-Mail vom 7. Oktober 2013 an das Erbschaftsamt behauptete C.________, dass in der vom Beschwerdeführer und seinem Vater gemeinsam bewohnten Wohnung an der D.________-Strasse yy in U.________ Vermögenswerte des Beschwerdeführers abhanden gekommen seien und sie kündigte eine Strafanzeige wegen Diebstahls an. Diese Strafanzeige wurde von ihr am 9. Oktober 2013 gegen Unbekannt erstattet. Nach Befragung von C.________ und der Schwester des Beschwerdeführers, welche angab, nichts von abhanden gekommenen Vermögenswerten des Beschwerdeführers zu wissen, stellte die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft das Verfahren mit Verfügung vom 12. August 2014 ein, da kein hinreichender Beweis eines angeblichen Diebstahls erbracht werden konnte. Die Einstellungsverfügung erwuchs in Rechtskraft. Ab dem 25. Juni 2015 stellte der Beschwerdeführer erfolglos Akteneinsichtsgesuche bei der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft. Diese wurden unter anderem unter Hinweis auf die kantonale Datenschutzgesetzgebung sowie insbesondere aufgrund der ausdrücklich verweigerten Einwilligung zur Akteneinsicht durch die Schwester des Beschwerdeführers rechtskräftig abgewiesen. Sodann hatte der Beschwerdeführer in mehreren E-Mails an die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft zwischen 18. Mai 2018 und 30. Juni 2018 Amtspflichtverletzungen durch die Verfahrensleitung der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft behauptet und das Vorgehen des Erbschaftsamtes gerügt, da seine Schwester offenbar den Schlüssel zur Wohnung des verstorbenen Vaters habe behalten dürfen und die Wohnung nicht versiegelt worden sei. Aufgrund des behördlichen Fehlverhaltens sei es zur Entwendung seines Eigentums mit einem Wert von mehreren Millionen Schweizer Franken gekommen. Gestützt darauf prüfte die Staatsanwaltschaft eine Wiederaufnahme des Verfahrens. Laut Verfügung vom 24. Oktober 2019 kam sie dabei zum Schluss, dass der Beschwerdeführer weder neue Beweismittel noch neue Tatsachen vorgebracht hatte, welche eine Wiederaufnahme des Verfahrens hätten rechtfertigen können. Der Beschwerdeführer habe auch keine Unterlagen eingereicht, welche hätten belegen können, dass er tatsächlich je im Besitz von derart wertvollen Gegenständen gewesen sei. Sein Gesuch um Wiederaufnahme des Verfahrens wurde demgemäss von der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft abgewiesen.