Citation: 6F_29/2022 E. 1

Das Bundesgericht trat mit den Urteilen 6B_680/2022 und 6B_685/2022 vom 29. Juni 2022 auf die Beschwerden des Gesuchstellers im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht ein, weil diese offensichtlich keine taugliche Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG enthielten. Die Gerichtsgebühr von jeweils Fr. 500.-- wurde dem Gesuchsteller auferlegt. Der Gesuchsteller wendet sich mit einer als "Revisionsantrag" und "Wiedererwägungsgesuch" bezeichneten Eingabe an das Bundesgericht. Er stellt einen Antrag "auf Revision der Urteile der den Rechnungen (Beilage 1-3 [Mahnschreiben des Finanzdienstes des Bundesgerichts bezüglich der dem Gesuchsteller auferlegten Gerichtsgebühren von jeweils Fr. 500.--]) zugrunde liegenden Urteile". Damit einhergehend stellt er den Antrag auf Aufhebung des vorliegenden Entscheides " (B1) " bzw. der verfügten Massnahmen, einen Antrag "auf soziale Arbeit mit Rückforderungsrecht" (statt Bezahlen der Busse von B1-B3) " bzw. dass die Bussen abzuschreiben seien. Die Gerichtsgebühren seien auf die Staatskasse zu nehmen bzw. ebenfalls abzuschreiben. Gleichzeitig ersucht er um aufschiebende Wirkung, und, dass die vorliegende Angelegenheit zur Neubeurteilung an ein unabhängiges europäisches oder internationales Gericht weitergeleitet werde. Zur Begründung macht der Gesuchsteller im Wesentlichen geltend, sowohl den Vorinstanzen als auch dem Bundesgericht seien wichtige Beweise und Umstände "wohl bekannt" gewesen. Diese seien aber nicht gewürdigt, sondern "unter den Teppich gewischt worden", womit Art. 6 Abs. 1, 2, und 3 EMRK und Zusatzprotokolle verletzt worden seien. Ein solches Beweismittel stelle der Umstand dar, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ihn - im Gegensatz zum Bundesgericht und den Vorinstanzen - als Gerichtspartei bzw. den Parteiwechsel von "A.________ zum Verband B.________" anerkannt habe; ebenso sei anerkannt worden, "dass auf den Antrag einer rekursfähigen Verfügung seitens des Beschwerdeführers bzw. der Beschwerdeführerin innert nützlicher Frist nicht eingetreten wurde was einem krassen Verfahrensfehler entspricht". Damit einher gehe eine unrichtige Rechtsanwendung bzw. eine "Befangenheit des Urteils", oder sei dies "ähnlich wie eine nachträgliche Änderung des Sachverhalts". Damit sei ein Revisionsverfahren durchzuführen und der Sachverhalt neu zu prüfen.