Citation: 2C_773/2019 E. 3.5.1

3.5.1. Dem angefochtenen Urteil kann entnommen werden, dass der Beschwerdeführer im November 2005 im Alter von 21 Jahren in die Schweiz eingereist ist und sich somit seit über 13 Jahren hier aufhält. Wie die Vorinstanz zu Recht ausführt, ist die lange Aufenthaltsdauer mit Blick auf die Dauer des vorliegenden ausländerrechtlichen Verfahrens und die in Haft verbrachte Zeit zu relativieren (vgl. E. 4.2 des angefochtenen Urteils). Zudem befand er sich von März 2011 bis Juli 2011 aufgrund eines im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils noch hängigen Strafverfahrens in seinem Heimatland in Haft (vgl. E. 3.3.2 des angefochtenen Urteils). Zwar ist positiv zu würdigen, dass der Beschwerdeführer gemäss dem vorinstanzlichen Urteil bereits vor seiner Inhaftierung ununterbrochen erwerbstätig war und keine Sozialhilfe bezogen hat (vgl. E. 4.3.2 des angefochtenen Urteils). Entgegen seiner Auffassung kommt seiner einigermassen gelungenen beruflich-wirtschaftlichen Integration angesichts seiner Delinquenz kein entscheidendes Gewicht zu (vgl. auch E. 4.3.1 des angefochtenen Urteils). Den vorinstanzlichen Feststellungen, wonach er im Übrigen über keine vertieften ausserfamiliären Beziehungen in der Schweiz verfügt (vgl. Art. 4.3.3 des angefochtenen Urteils), bringt er nichts Substantiiertes entgegen. Dass sich der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben sehr gut auf Deutsch verständigen kann, zeugt schliesslich nicht von einer besonders guten Integration, kann dies doch angesichts der langen Aufenthaltsdauer von ihm erwartet werden. Aufgrund der gesamten Umstände ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz zum Schluss gekommen ist, der Beschwerdeführer habe sich höchstens teilweise integrieren können (vgl. E. 4.3.4 des angefochtenen Urteils).