Citation: 7F_54/2024 E. 4

Die Gesuchstellerin nennt keine tauglichen Revisionsgründe im Sinne von Art. 121 ff. BGG. Wie bereits im Verfahren 7B_799/2024 beruft sie sich über weite Teile auf zivilrechtliche Gesetzesbestimmungen und die dazugehörende Rechtsprechung. Sie macht dabei geltend, das Bundesgericht habe diese Grundlagen im Urteil 7B_799/2024 falsch angewandt. Damit übersieht sie erneut, dass der Streitgegenstand im Verfahren 7B_799/2024 eine strafprozessuale Beschlagnahmung gemäss Art. 263 Abs. 1 lit. c -e StPO war und die von ihr genannten zivilrechtlichen Prinzipien nicht zur Anwendung gelangen. Sodann scheint sie fälschlicherweise davon auszugehen, dass ein zu einem früheren Zeitpunkt gerichtlich abgelehnter Antrag auf Anordnung einer Beschlagnahmung von Vermögensgegenständen deren spätere Beschlagnahmung ausschliesst. Damit übersieht sie, dass Zwangsmassnahmen nur und solange angeordnet werden dürfen, wie die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind (Art. 197 Abs. 1 StPO). Eine Beschlagnahmung ist daher aufzuheben, sobald die gesetzlichen Voraussetzungen nicht mehr gegeben sind. Dies schliesst allerdings nicht aus, dass dieselben Vermögenswerte gestützt auf veränderte Sachumstände erneut beschlagnahmt werden dürfen. So oder anders zielen die Vorbringen der Gesuchstellerin auf eine materielle Neubeurteilung des sie betreffenden Urteils 7B_799/2024 vom 7. August 2024 ab. Dies stellt nach der vorerwähnten Rechtsprechung keinen zulässigen Revisionsgrund im Sinne von Art. 121 ff. BGG dar (siehe vorne E. 3).