Citation: 6B_1208/2020 E. 6.5.2

6.5.2. Nach den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz sind die fraglichen Dokumente von einer Drittperson ohne Wissen und gegen die Interessen des Mitangeklagten C.________ kopiert und dem Anzeigesteller G.________ zur Verfügung gestellt worden. Die Vorinstanz geht demnach von einer rechtswidrigen Beschaffung aus, auch wenn sie annimmt, der Ablauf dieser Beschaffung sei im Detail nicht geklärt. Sie nimmt aber zu Recht an, die Unterlagen seien sowohl nach der früheren kantonalen als auch nach der eidgenössischen Strafprozessordnung verwertbar, zumal die an der Geschäftsadresse des Beschwerdeführers vorhandenen Dokumente auch von den Strafverfolgungsbehörden selbst mittels Hausdurchsuchung hätten erlangt werden können. Zudem bejaht sie angesichts der schwerwiegenden in Frage stehenden Straftaten zutreffend ein überwiegendes öffentliches Interesse an der Strafverfolgung. Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht hinreichend auseinander (angefochtenes Urteil S. 33 ff.).