Citation: 4A_401/2018 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Beschluss ausgeführt, auf das Gesuch in Rechtsschutz in klaren Fällen sei nicht einzutreten, weil eine klare Rechtslage nicht gegeben sei (Art. 257 Abs. 1 lit. b ZPO). Sie stellte fest, ein natürlicher Konsens der Parteien hinsichtlich des Inhalts bzw. Umfangs der Anforderungen an die Prüfung der Einzelabschlüsse der drei Gesellschaften sei nicht gegeben. Folglich sei der mutmassliche Wille der Parteien zu ermitteln, was eine Auslegung der Erklärungen der Parteien aufgrund des Vertrauensprinzips erfordere. Die Prüfung dessen, wie die konkrete Regelung im Aktienkaufvertrag vom 28. Juni 2013 von den Parteien verstanden wurde, verlange einen Ermessensentscheid, der nicht im Rahmen eines Verfahrens um Rechtsschutz in klaren Fällen getroffen werden könne. Mit dieser Begründung setzen sich die Beschwerdeführer nicht auseinander. Inwiefern sich die von ihnen gerügten angeblichen Verletzungen auf das Ergebnis der vorinstanzlichen Prüfung ausgewirkt haben, wird nicht dargelegt. Obwohl sie mit ihrer Beschwerde in Zivilsachen die Gutheissung des Gesuchs um Rechtsschutz in klaren Fällen beantragen, setzen sie sich mit dem Erfordernis einer klaren Rechtslage nach Art. 257 ZPO nicht auseinander, dies obwohl diese Voraussetzung von der Vorinstanz vorliegend als nicht erfüllt betrachtet wurde. Sie bringen insbesondere nicht vor, die Erforderlichkeit der Auslegung des Aktienkaufvertrages vom 30. November 2016 nach dem Vertrauensprinzip schliesse das Vorliegen eines klaren Falles in rechtlicher Hinsicht nicht aus (vgl. zur Auslegung von Verträgen nach dem Vertrauensprinzip im Verfahren um Rechtsschutz in klaren Fällen Urteil 4A_185/2017 vom 15. Juni 2017 E. 5.4). Weshalb die von ihnen angestrebte Nichtberücksichtigung der Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 31. März 2017 bzw. des als Beilage eingereichten Schreibens vom 30. November 2016 etwas daran ändern sollte, dass die einschlägige Vertragsbestimmung nach der Auffassung der Vorinstanz nicht im Verfahren um Rechtsschutz in klaren Fällen ausgelegt werden könne, legen die Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Mangels Auseinandersetzung mit einer eigenständigen Begründung für das Nichteintreten auf ihr Gesuchs um Rechtsschutz in klaren Fällen (vgl. BGE 133 IV 119 E. 6.3), erweist sich die Beschwerde als ungenügend.