Citation: 6B_678/2013 E. 4.2.1

4.2.1. Die Vorinstanz stellt gestützt auf die Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Zürich und des Forensischen Instituts Zürich fest, dass die vom Beschwerdeführer geschilderten Manipulationen (Entladen der Waffe) und das anschliessende Betätigen des Abzughahns technisch nicht möglich seien. Diese wären nur möglich gewesen, wenn die Waffe einen Defekt aufgewiesen hätte. Die Waffe habe beim früheren Probeschuss im Wald funktioniert und die Patrone sei beim Entladen ausgeworfen worden. Ebenfalls für eine intakte Waffe spreche, dass sie beim Abfeuern des tödlichen Schusses einwandfrei funktionierte und die verschossene Patronenhülse aus dem Patronenlager ausgeworfen wurde. Die Vorinstanz prüfte die von der Verteidigung vorgebrachten Hypothesen und befand sie als nicht überzeugend. Für die These der Verteidigung, wonach sich das vom Beschwerdeführer geschilderte Klicken dadurch erklären lasse, dass sich der "klemmende" Schlitten durch das erstmalige Betätigen des Abzugs gelöst habe, bestünden keine Anhaltspunkte. Insbesondere habe der Beschwerdeführer nie etwas dahingehendes erwähnt. Auch das Argument der Verteidigung, der Abzug sei blockiert gewesen, lasse sich nicht auf die Aussagen des Beschwerdeführers stützen. Gleiches gelte für das Vorbringen, ein korrosions- und verschmutzungsbedingt schlechter Zustand der Waffe oder der Munition kämen als Störungsfaktoren in Frage. Auch sei die bei der Tat verschossene Patrone in einwandfreiem Zustand gewesen (Urteil S. 59 Ziff. A.6.1, S. 76 ff. Ziff. A.7.2.4.2.f; erstinstanzliches Urteil S. 29 ff. Ziff. II.6.1 f., S. 44 f. Ziff. II.7.2.5.2.c). Der Grundsatz "in dubio pro reo" ist nicht verletzt. Die Vorinstanz legt insgesamt schlüssig dar, weshalb sie zur Überzeugung gelangt, der Beschwerdeführer habe gewusst, dass die Waffe geladen war. Sie wirft ihm keineswegs vor, er habe das Gegenteil nicht beweisen können.