Citation: K 30/00 29.01.2001 E. 2

2.- a) Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbesondere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 124 I 51 Erw. 3a, 242 Erw. 2, 124 II 137 Erw. 2b, 124 V 181 Erw. 1a, 375 Erw. 3b, je mit Hinweisen). b) Die Vorinstanz hat unter Hinweis darauf, dass der Sachverhalt genügend abgeklärt sei, die beantragten Beweismittel nicht abgenommen. Diese antizipierte Beweiswürdigung stellt keine Verletzung des rechtlichen Gehörs dar (BGE 126 V 130 Erw. 2, 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis). Eine solche wäre nur gegeben, wenn das kantonale Gericht sich mit den beantragten Beweisen in der Begründung überhaupt nicht auseinandergesetzt hätte, was jedoch nicht der Fall ist.