Citation: 4A_584/2021 E. 5

Die Beschwerdeführerin rügt schliesslich, dass der Entscheid unhaltbar sei, weil es für die Beschränkung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege keinen wirklichen Grund gebe. Die Beschränkung diene dazu, die Beschwerdeführerin bzw. ihren Rechtsvertreter dafür zu bestrafen, dass sie in ihrem ersten Gesuch vom 4. Oktober 2021 die Prozessaussichten nicht näher begründet habe. Dies führe im Ergebnis dazu, dass eine mittellose Person es in Zukunft besser unterlasse, ein vorprozessuales Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zu stellen. Art. 9 BV sei verletzt. Inwiefern die Beschwerdeführerin oder ihr Rechtsvertreter durch den angefochtenen Entscheid "bestraft" würden und Art. 9 BV verletzt wäre, ist weder hinreichend dargetan (Erwägung 2.1) noch ersichtlich, gewährte die Vorinstanz der Beschwerdeführerin doch die vollständige unentgeltliche Rechtspflege samt unentgeltlichem Rechtsbeistand ab Gesuchseinreichung.