Citation: I 554/04 03.03.2005 E. 5

Die Rentenleistungen wurden nicht wegen Ablehnung zumutbarer Eingliederungsmassnahmen, sondern deshalb verweigert, weil die Invaliditätsbemessung keinen rentenbegründenden Invaliditätsgrad ergab. Dass Vorinstanz und Verwaltung einen Anspruch auf Umschulung angesichts der uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit in einer angepassten (Hilfs-)Tätigkeit verneint haben, ist nicht zu beanstanden, zumal nicht ersichtlich ist, inwiefern die Ausübung solcher Tätigkeiten eine Umschulung voraussetzen sollte (Urteil R. vom 16. Dezember 2004, I 485/04). Hinsichtlich des Anspruchs auf Arbeitsvermittlung hat das Eidgenössische Versicherungsgericht entschieden, dass versicherten Personen, deren Arbeitsfähigkeit (wie dies auf den Versicherten zutrifft) einzig insoweit eingeschränkt ist, als nurmehr leichte Tätigkeiten voll zumutbar sind, eine solche lediglich bei zusätzlichen spezifischen Einschränkung gesundheitlicher Art (wie etwa Stummheit, mangelnder Mobilität, Sehbehinderungen, speziellem Ruhebedürfnis oder gesundheitsbedingter Sprachstörungen) zusteht (AHI 2003 S. 270 Erw. 2c). Unbestrittenermassen weist der Versicherte keine solchen Einschränkungen auf, weshalb Vorinstanz und Verwaltung zu Recht keine Arbeitsvermittlung zugesprochen haben. Für die Durchführung eines Mahn- und Bedenkzeitverfahrens bestand kein Raum.