Citation: 8C_98/2023 E. 3.1

3.1. Mit Urteil 8C_380/2021 vom 21. Dezember 2021 hielt das Bundesgericht fest, es bestünden aufgrund der gestützt auf eine eigene Untersuchung ergangenen fachärztlichen RAD-Beurteilung sowie des Berichtes des behandelnden Facharztes Dr. E.________, welche dem Beschwerdeführer lediglich eine (mindestens) 60%ige Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten attestiert hätten, zumindest geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der kurzen Aktenbeurteilung des Kreisarztes. Der Kreisarzt habe mit keinem Wort begründet, weshalb er - entgegen der Einschätzung des RAD-Arztes - von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer leidensangepassten Tätigkeit ausgegangen sei. Indem das Sozialversicherungsgericht gestützt auf die vorhandenen medizinischen Akten eine abschliessende Beweiswürdigung vorgenommen und auf weitere Erhebungen verzichtet habe, habe es zu hohe Anforderungen an die Erfüllung des Kriteriums des geringen Zweifels gesetzt und damit Bundesrecht verletzt. Das Bundesgericht trug der Vorinstanz daher auf, ein schulterorthopädisches Gerichtsgutachten einzuholen.