Citation: 5A_669/2021 E. 4.4

4.4. Was die Ausgestaltung des persönlichen Verkehrs anbelangt (allgemein dazu vgl. Urteil 5A_984/2019 vom 20. April 2020 E. 3.1), bleibt vorab unerfindlich und ist auch nicht weiter ausgeführt, was der Beschwerdeführer aus dem Umstand zu seinen Gunsten ableiten möchte, dass die Parteien die elterliche Sorge gemeinsam ausüben (Art. 296 ZGB; vgl. vorne Bst. A.a). Dem Beschwerdeführer ist sodann zwar darin zuzustimmen, dass bei der Ausgestaltung des persönlichen Verkehrs allfällige Interessen der Eltern hinter dem Kindeswohl zurückzustehen haben (BGE 130 III 585 E. 2.1). Deswegen ist es aber nicht zu beanstanden, dass das Kantonsgericht es der Mutter ermöglichen wollte, ebenfalls mit dem Kind Wochenenden zu verbringen (vgl. dazu Urteil 5A_888/2016 vom 20. April 2018 E. 4.1, in: FamPra.ch 2018 S. 869), zumal dies auch dem Kindeswohl entsprechen wird.