Citation: 4A_589/2019 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer stützt sich auch vor Bundesgericht ferner auf Auftragsrecht und macht geltend, ihm stehe nach Art. 400 OR als Auftragsgeber über den Tod seines Halbbruders hinaus ein Herausgabeanspruch auf die im Rechtsbegehren verlangten Mandatsakten zu. Da die Beschwerdegegnerin zufolge ausgeschlagener Erbschaft nicht in die Rechtsstellung ihres verstorbenen Ehemannes trat, kann der Beschwerdeführer aus dem obligatorischen Rechtsverhältnis, das einzig zu seinem verstorbenen Halbbruder bestand, nichts zu seinen Gunsten ableiten. Der weiteren Behauptung des Beschwerdeführers, die Beschwerdegegnerin habe ihren Ehemann hinsichtlich des C.________ Ltd. Mandats substituiert, kann nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz führte zutreffend aus, dass selbst wenn die Beschwerdegegnerin den von ihr gepflegten krebskranken Mann kurz vor seinem Tod auch bei einzelnen Geschäftstätigkeiten unterstützt haben sollte, sie dadurch nicht ohne Weiteres zu seiner Substitutin im Sinne von Art. 398 Abs. 3 und Art. 399 OR wurde (vgl. dazu BGE 121 III 310 E. 4; Urteil 4A_407/2007 vom 14. März 2008 E. 2.3).