Citation: 1C_573/2019 E. 4.4

4.4. Die Fassung der Quelle durch die Beschwerdegegnerin im Jahre 1991 ist gemäss den Ausführungen der Beschwerdeführerin der Grund für das erhöhte Schutzbedürfnis in der neu ausgeschiedenen Grundwasserschutzzone und die damit verbundenen Quellschutzmassnahmen. Diesem behaupteten Umstand messen weder die Vorinstanz noch das Bundesamt für Umwelt noch die Beschwerdegegnerin Bedeutung für die rechtliche Beurteilung des Streitgegenstands zu. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin sind die Angaben zum historischen Hintergrund von der Vorinstanz jedoch nie rechtsgenüglich festgestellt worden. Daran ändert auch nichts, wenn sie im vorinstanzlichen Verfahren nicht angezweifelt wurden, wie die Beschwerdeführerin geltend macht. Die Vorinstanz ergänzt ihre Bezugnahmen auf den historischen Hintergrund jeweils mit dem Zusatz "gemäss Angaben der Gemeinde Churwalden" und "nach Angaben der Gemeinde Churwalden". Daraus lässt sich nicht erkennen, dass die Vorinstanz von der Richtigkeit dieser Sachverhaltsangaben überzeugt ist und sie sich in ihrer Entscheidfindung mit diesen Sachverhaltsangaben kritisch auseinandergesetzt hat, wie dies nach Art. 105 Abs. 1 BGG erforderlich wäre (vgl. JOHANNA DORMANN, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, N. 17, 22 und 24 zu Art. 105 BGG). Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin wurden ihre betreffenden Angaben für das bundesgerichtliche Verfahren damit nicht im Sinne von Art. 105 Abs. 1 BGG verbindlich festgestellt. Den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt kann das Bundesgericht bloss berichtigen oder ergänzen, wenn er offensichtlich unrichtig, unvollständig oder in Verletzung wesentlicher Verfahrensrechte ermittelt wurde (vorne E. 3.3). Der Betroffene hat darzulegen, dass und inwiefern dies klar und eindeutig der Fall ist (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 184 E. 1.2 S. 187 mit Hinweisen). Das Vorliegen dieser Voraussetzungen ist nicht ersichtlich und wird auch nicht geltend gemacht. Nach Art. 105 Abs. 1 BGG ist das Bundesgericht jedoch an den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt gebunden. Ob und inwieweit die betreffenden Angaben der Beschwerdeführerin zum Sachverhalt zutreffend sind, muss daher im Folgenden offengelassen werden. Immerhin ist von der Möglichkeit ihrer Korrektheit auszugehen.