Citation: 4A_311/2018 E. A

Am 14. September 2012 schlossen B.________, C.________ und D.________ (Auftraggeberinnen, Beklagte, Beschwerdegegnerinnen) mit der A.________ GmbH (Mäklerin, Klägerin, Beschwerdeführerin) einen Mäklervertrag betreffend das im Gesamteigentum der Auftraggeberinnen als Erbengemeinschaft stehende Grundstück X.________, Gbbl. Nr. xxx, mit einer Fläche von 11'982 m². Der Vertrag enthielt eine Exklusivitätsklausel und bestimmte unter anderem, dass die Provision bereits beim Nachweis eines Käufers mittels schriftlichen Angebots geschuldet sei sowie im Falle eines Verkaufs nach Vertragsende durch die Auftraggeberinnen an einen durch die Mäklerin angeworbenen Interessenten, sofern insoweit ein sachlicher oder psychologischer Zusammenhang bestehe. Während der Vertragsdauer wurde das Grundstück nicht verkauft. Indessen wurde es nach Beendigung des Mäklervertrags neu parzelliert. Ein grosser Teil des ehemaligen Grundstücks Gbbl. Nr. xxx wurde unter der neuen Gbbl. Nr. yyy geführt, welcher mit Kaufvertrag vom 11. Dezember 2014 für Fr. 4'150'000.-- an die E.________ SA (Käuferin) verkauft wurde.