Citation: 6A.51/2003 15.10.2003 E. 5

Der Beschwerdeführer macht geltend, das Obergericht nehme zu Unrecht einen Rückfall im Sinne von Art. 17 Abs. 1 lit. c zweiter Teilsatz SVG an, weil der erste Entzug auf einer in Deutschland begangenen Verkehrsregelverletzung beruht habe. Er verkennt damit die rechtliche Natur der Verfügung vom 14. August 2001. Zwar war es ein im Ausland begangenes Verkehrsdelikt, welches Anlass für den Führerausweisentzug gab. Das ändert aber daran nichts, dass die Entzugsverfügung nach schweizerischem Recht erging und rechtskräftig wurde. Die Vorinstanz geht deshalb richtigerweise von der Anwendbarkeit von Art. 17 Abs. 2 lit. c aus, weil dem Beschwerdeführer innert zweier Jahre seit dem Ablauf des letzten Entzuges - am 10. September 2001 beziehungsweise am 10. Oktober 2001 - der Führerausweis erneut entzogen werden muss. Nicht von Belang ist dabei - was auch die Vorinstanz feststellt -, dass der Beschwerdeführer mit der ersten Entzugsverfügung nicht auf die Folgen im Wiederholungsfall hingewiesen wurde. Es kann auf die zutreffende Erwägung 3d im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).