Citation: 9C_537/2024 E. 5.2

5.2. Gegen eine Qualifikation der massgeblichen Liegenschaft als Geschäftsvermögen im Steuerjahr 2018 spricht schliesslich - wie das Verwaltungsgericht zutreffend angenommen hat - auch nicht, dass die Beschwerdeführer die Immobilie stets als Privatvermögen deklariert und die Steuerbehörden dies über die Jahre hinweg ungeprüft hingenommen hatten. Erst mit dem Verkauf der Liegenschaft lag eine veränderte Situation vor, die eine Neubeurteilung rechtfertigte. Generell kommt nach ständiger Rechtsprechung einer Veranlagung bei periodischen Steuern nur für die betreffende Periode Rechtskraft zu; die tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse können in einem späteren Veranlagungszeitraum anders gewürdigt werden (vgl. dazu eingehend E. 4.5 des angefochtenen Urteils und das Urteil 9C_613/2023 vom 22. Januar 2024 E. 4.5.4 m.w.H.). Ebenso wenig lag darin ein zur Begründung von schutzwürdigem Vertrauen geeignetes oder widersprüchliches Verhalten (vgl. dazu u.a. das Urteil 2C_827/2021 vom 28. September 2022 E. 5.4). Das von den Beschwerdeführern zur Stützung ihrer Auffassung angerufene Urteil des Bundesgerichts (9C_267/2023 vom 24. Juni 2024 E. 3.2) betraf eine sachverhaltlich andere Konstellation und ist schon deshalb nicht von Bedeutung.