Citation: 2C_284/2024 E. 4.6.3

4.6.3. Die Beschwerdeführerin begnügt sich in diesem Punkt im Wesentlichen damit, die Ansicht der Vorinstanz zu bestreiten, indem sie ihre eigene Auffassung wiederholt. Sie stellt sich sinngemäss auf den Standpunkt, wie jede andere alleinstehende serbische Frau müsse sie in Serbien grundsätzlich mit Diskriminierungen rechnen. Indessen kann - wie erwähnt - bei der Beurteilung der Gefährdung der Wiedereingliederung rechtsprechungsgemäss nicht auf allgemeine Hinweise abgestellt werden. Nach dem Gesagten kann nicht davon gesprochen werden, dass die soziale Wiedereingliederung in Serbien bei der Beschwerdeführerin im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AIG stark gefährdet ist. Die Beschwerdeführerin macht sodann keine weiteren Umstände geltend, welche einen wichtigen persönlichen Grund im Sinne der vorgenannten Bestimmung darstellen könnten. Sie benötigt aktenkundig seit dem Sommer 2023 auch keine bzw. zumindest keine engmaschige psychiatrische Behandlung.