Citation: 5P.163/2004 01.07.2004 E. A

Mit Eingabe vom 24. März 2003 liess X.________, Mutter des Mädchens Y.________, durch ihren Anwalt bei der Vormundschaftsbehörde A.________ das Begehren stellen, es sei die ihr am 3. Dezember 2001 entzogene elterliche Obhut über das Kind wieder auf sie zu übertragen. Z.________, Pflegemutter des Mädchens, stellte im eingeleiteten Verfahren das Gesuch, ihr die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und ihren Anwalt zum unentgeltlichen Rechtsvertreter zu bestellen. Die Vormundschaftsbehörde beschloss am 23. Juli 2003, auf das Armenrechtsbegehren nicht einzutreten. Sie verwies auf ihren Beschluss vom 16. Juni 2003, worin sie zu dem von X.________ gestellten gleichen Begehren festgehalten hatte, im Verfahren vor den Vormundschaftsbehörden sei das Institut der unentgeltlichen Rechtspflege nicht vorgesehen. Am 6. Januar 2004 wies das Bezirksamt Baden die von Z.________ gegen den vormundschaftsbehördlichen Beschluss vom 23. Juli 2003 eingereichte Beschwerde ab.