Citation: I 500/03 29.12.2003 E. 4

Wie nachfolgend zu zeigen sein wird, kann offen bleiben, ob nach der einschlägigen Praxis (BGE 101 V 47 f. Erw. 1b, 97 f. Erw. 2b, 103 Erw. 3; AHI 2000 S. 299 Erw. 2b mit Hinweisen) die beidseitige Übernahme der Staroperationen angesichts der die Dauerhaftigkeit und Wesentlichkeit des Eingliederungserfolgs gefährdenden erheblichen Nebenbefunde (hohe Myopie bei Status nach Amotio-Operation mit Viterectomie gemäss Bericht des Dr. med. S.________ vom 6. April 1999) zu Recht erfolgte. Zumindest ist kein erheblicher Eingliederungserfolg ersichtlich, soweit Dr. med. S.________ den Visus an dem 1999 operierten linken Auge im Juni 2001 auf nur gerade 0,1 (vgl. Bericht vom 6. Juni 2001) bezifferte, also einen im Vergleich zum präoperativen Visus von "weniger als 0,1" gemäss Bericht vom 6. April 1999 praktisch unveränderten Wert.