Citation: 5A_413/2019 E. 3.5

3.5. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer in Bezug auf den gebührenden Unterhalt der Beschwerdegegnerin die Verletzung von Art. 8 ZGB und Art. 55 ZPO bzw. Art. 154 ZPO und Art. 29 BV. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe mit dem Entscheid, wonach die erste Instanz zu Recht erklärt habe, dass die pauschale Bestreitung der Angaben in der Antwort des Beschwerdeführers den Substantiierungsanforderungen nicht genüge, Art. 8 ZGB und Art. 55 ZPO verletzt, wobei er auf letztere Bestimmung nicht näher eingeht. Im Zusammenhang mit Art. 8 ZGB führt er aus, die Bestreitungslast dürfe nicht zu einer Umkehr der Beweislast führen. Der Beschwerdeführer verkennt hier jedoch, dass die Bestreitungslast lediglich voraussetzt, dass die belastete Partei darlegt, welche Tatsachenbehauptungen der Gegenpartei sie im Einzelnen bestreitet (vgl. Art. 222 Abs. 2 ZPO). Dies stellt keine unzulässige Umkehr der Beweislast dar. Insofern hat die Vorinstanz, indem sie eine rechtsgenügliche Bestreitung verlangte bzw. die pauschale Bestreitung seitens des Beschwerdeführers für ungenügend erachtete, Art. 8 ZGB nicht verletzt. Die in diesem Zusammenhang ebenfalls erhobene Rüge der Verletzung von Art. 29 BV ist mangels Substantiierung nicht zu hören (vgl. E. 1.2). Im Übrigen rügt der Beschwerdeführer, dass das Bezirksgericht keine Beweisverfügung erlassen und damit Art. 154 ZPO verletzt habe, womit er indessen mangels materieller Ausschöpfung des Instanzenzugs nicht zu hören ist (vgl. E. 1.4). Aus dem vorinstanzlichen Entscheid geht nicht hervor, dass der Beschwerdeführer diese Rüge bereits dort vorgebracht hätte. Er macht auch nicht geltend, dass er sie zwar erhoben hätte, damit aber in Verletzung seines rechtlichen Gehörs (Art. 29 BV) nicht gehört worden wäre. Auf diese Rüge ist somit nicht einzutreten.