Citation: 1C_482/2019 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz kam zum Schluss, der Vorwurf des Amtsmissbrauchs sei unbegründet und es seien keine Anhaltspunkte für eine Begünstigung ersichtlich. Weiter lasse sich auch kein rufschädigendes bzw. ehrverletzendes Verhalten der Beschwerdegegnerin erkennen. Allfällige, möglicherweise rufschädigende bzw. ehrverletzende Äusserungen im Wahrnehmungsbericht seien darüber hinaus durch Art. 14 StGB geschützt, zumal keine Gründe ersichtlich seien, die auf einen Missbrauch des Rechtfertigungsgrundes hindeuten würden. Beim Wahrnehmungsbericht, wie dessen Name bereits sage, handle es sich lediglich um eine Bestandesaufnahme der verfügbaren und teils auch unverifizierten Informationen zu einem Straffall aus Sicht der verfassenden Person. Die Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung sei aufgrund der genannten Umstände nicht zu erteilen.