Citation: 4A_544/2017 E. B

B.a. Mit Klage vom 5. November 2015 beim Kantonsgericht Freiburg, II. Sozialversicherungsgerichtshof, beantragte der Kläger im Wesentlichen, die Beklagte sei zu verpflichten, ihm Krankentaggelder von Fr. 91'521.95 sowie Ersatz für vorprozessuale Kosten von Fr. 4'548.55, je nebst Zins, zu bezahlen. Mit Eingaben vom 9. Dezember 2015 und 11. März 2016 änderte er sein Begehren insofern ab, als er nunmehr Krankentaggelder von Fr. 112'410.70 beanspruchte. Das Kantonsgericht hiess die Klage mit Urteil vom 23. Dezember 2016 grösstenteils gut. Es verpflichtete die Beklagte, Fr. 112'410.70 nebst Zins ab drei verschiedenen Daten zu zahlen; soweit die Ersatzansprüche für vorprozessuale Kosten betreffend wies es die Klage ab. Mit Urteil 4A_66/2017 vom 14. Juli 2017 hiess das Bundesgericht eine von der Beklagten dagegen erhobene Beschwerde in Zivilsachen teilweise gut und wies die Sache zu neuer Entscheidung an das Kantonsgericht zurück. Es kam zum Schluss, das Kantonsgericht habe einerseits die Beweislast unzutreffend verteilt (E. 3.2) und andererseits das rechtliche Gehör der Beklagten verletzt (E. 5.2 in fine). B.b. Das Kantonsgericht verzichtete darauf, einen weiteren Schriftenwechsel durchzuführen, und fällte am 8. September 2017 erneut ein Urteil. Die noch zu beurteilende Krankentaggeldforderung hiess es wiederum grösstenteils gut und verpflichtete die Beklagte nunmehr dazu, Fr. 112'130.85 nebst Zins ab drei verschiedenen Daten zu zahlen. Soweit weitergehend wies es die Klage ab.