Citation: 1B_342/2017 E. 7

Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, die angefochtene Verfügung verletze Art. 269 StPO i.V.m. Art. 140 und 141 StPO. Gemäss Art. 269 StPO kann die Staatsanwaltschaft unter den Voraussetzungen gemäss Abs. 1 den Post- und den Fernmeldeverkehr überwachen lassen, sofern die Überwachung der Verfolgung einer in Abs. 2 aufgeführten Straftat dient. Art. 141 StPO regelt i.V.m. Art. 140 StPO die Verwertbarkeit bzw. Unverwertbarkeit rechtswidrig erlangter Beweise. Wenn Mobiltelefone und andere digitale Kommunikationsgeräte sichergestellt werden und die Staatsanwaltschaft die gespeicherten Daten auswerten will, liegt nach der Praxis des Bundesgerichtes keine Fernmeldeüberwachung (Art. 269-279 StPO) vor und auch keine rückwirkende Randdatenerhebung (Art. 273 StPO). Der Rechtsschutz erfolgt hier in der Weise, dass die betroffene Person die Siegelung (Art. 248 Abs. 1 StPO) des edierten oder sichergestellten Gerätes verlangen kann (vgl. BGE 143 IV 270 E. 4.6 S. 274 mit Hinweisen). Die vorliegend angefochtene Verfügung betrifft somit keine Fernmeldeüberwachung im Sinne von Art. 269 ff. StPO. Damit dringt der Beschwerdeführer auch mit der Rüge, die angefochtene Verfügung verletze Art. 269 StPO i.V.m. Art. 140 und 141 StPO, nicht durch.