Citation: 8C_192/2020 E. 3.3

3.3. Was der Beschwerdeführer hinsichtlich des vom kantonalen Gericht beurteilten Beweiswertes der polydisziplinären Gutachten der MEDAS vom 26. April 2013 und 3. Februar 2017 vorbringt, ist nicht stichhaltig. Er übersieht, dass die Vorinstanz mit nicht zu beanstandender Begründung das Gutachten der MEDAS vom 3. Februar 2017 einzig dahingehend für nicht beweiskräftig gehalten hat, als die medizinischen Sachverständigen nicht dargelegt hatten, weshalb sie die Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf (Druck-/Servicetechniker) retrospektiv und aktuell nunmehr anders einschätzten. Es ist nicht einzusehen, inwieweit das Gutachten vom 3. Februar 2017 für die übrigen zu beurteilenden Belange in revisionsrechtlicher Hinsicht nicht beweiswertig sein sollte, wie der Beschwerdeführer geltend macht. Zu seinem Vorbringen, gemäss Auskünften der BEFAS vom 11. Dezember 2009 sei er auch in einer leidensangepassten Erwerbstätigkeit zu 50 % eingeschränkt gewesen, weshalb er zwingend ab 1. August 2008 Anspruch auf eine Invalidenrente habe, hat das kantonale Gericht zutreffend erkannt, aus der einlässlichen Diskussion der Akten im Gutachten der MEDAS vom 3. Februar 2017 ergebe sich deutlich, dass es sich bei den von der BEFAS festgestellten gesundheitlichen Problemen massgeblich um subjektiv empfundene, im geschilderten Ausmass nicht objektivierbare Befunde gehandelt haben müsse. Nicht nachvollziehbar ist schliesslich das Vorbringen, wie sich ohne Weiteres aus der vorstehend zitierten Erwägung des kantonalen Gerichts ergibt, der psychiatrische Sachverständige habe im Gutachten vom 3. Februar 2017 das Verhalten des Versicherten in Widerspruch zu anderen Ärzten als aggravatorisch bezeichnet. Insgesamt ist unter Verweis auf den nicht zu beanstandenden angefochten Entscheid festzuhalten, dass die Vorinstanz den Sachverhalt in Bezug auf den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit nicht offensichtlich unrichtig festgestellt hat.