Citation: 6B_1377/2022 E. 2.4.2

2.4.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 seien widersprüchlich und damit nicht glaubhaft. Er vergleicht verschiedene Aussagen der Beschwerdegegnerin 2, ohne darzulegen, dass die Vorinstanz allfällige Unterschiede in den Aussagen in willkürlicher Weise gewürdigt hätte. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz die vom Beschwerdeführer vorgebrachten Widersprüche hinsichtlich der Frage, wer wann B.________ die Jacke ausgezogen habe und wer wann nackt gewesen sei, auf den Zeitablauf sowie den beträchtlichen Alkoholkonsum zurückführt. Hinsichtlich der Aussage von B.________, wonach sie glaube, dass es der Beschwerdeführer geschafft habe, mit dem Glied in sie einzudringen, bringt der Beschwerdeführer vor, B.________ habe mit der Wortwahl "ich glaube" zugegeben, dass sie nicht wisse, ob er in sie eingedrungen sei. Die Vorinstanz hat diesbezüglich auf die konkrete Schilderung der Penetration durch B.________ hingewiesen sowie überzeugend dargelegt, dass B.________ die Formulierung "glaube ich" wiederholt nutze und diese Wortwahl auf ein vorsichtiges Aussageverhalten hinweise. Ferner bringt der Beschwerdeführer vor, die Aussagen von B.________ seien unplausibel, wenn man berücksichtige, dass sie angegeben habe, mit dem Küssen einverstanden gewesen zu sein. Die Vorinstanz hielt in diesem Zusammenhang indes willkürfrei fest, dass es für die Glaubhaftigkeit der Aussagen von B.________ spreche, auch Umstände beschrieben zu haben, die zu ihren Ungunsten hätten ausgelegt werden können. Der Beschwerdeführer stellt hinsichtlich der von ihm vorgebrachten Widersprüche seine eigene Sicht der Dinge dar, ohne aufzuzeigen, dass die Vorinstanz in ihren Erwägungen in Willkür verfallen wäre. Vor diesem Hintergrund ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz den Antrag des Beschwerdeführers auf Einholung eines aussagepsychologischen Gutachtens abgelehnt hat. Rein appellatorisch sind seine Vorbringen, wenn er sich gegen die vorinstanzliche Würdigung der Aussagen von C.________ wendet, die vorinstanzliche Würdigung seiner eigenen Aussagen in Frage stellt und die vorinstanzliche Würdigung der von B.________ nach dem Vorfall an den Beschwerdeführer versandten Nachricht als nicht rechtens bezeichnet. Die Vorinstanz hat sich mit seinen Vorbringen auseinandergesetzt und ihr Beweisergebnis nachvollziehbar und schlüssig dargelegt. Soweit die Vorbringen des Beschwerdeführers den erhöhten Begründungsanforderungen zu genügen vermögen, ist ihnen keine Verletzung von Bundesrecht zu entnehmen.