Citation: I 437/05 25.10.2005 E. A

Der 1966 geborene W.________ meldete sich erstmals am 8. Oktober 1997 unter Hinweis auf Durchfall und Fieber nach einer Herzoperation im Juni 1996 zum Leistungsbezug (Arbeitsvermittlung) bei der Invalidenversicherung an. Mit Verfügung vom 24. Juli 2001 sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Thurgau ab 1. Februar 1997 eine ganze und ab 1. Dezember 1997 eine halbe Rente zu, nachdem sie unter anderem eine medizinische Abklärung beim Medizinischen Zentrum (MZ) veranlasst hatte. Ein Anspruch auf Massnahmen beruflicher Art wurde verneint (Verfügung vom 25. Juli 2001). Wegen Verletzung der Mitwirkungspflicht im Rahmen des im März 2002 von Amtes wegen an die Hand genommenen Revisionsverfahrens stellte die IV-Stelle die Rentenleistung mit Verfügung vom 19. September 2002 per Ende September 2002 ein. Nachdem der Versicherte den Fragebogen für die Rentenrevision im Oktober 2002 der IV-Stelle doch noch zugesandt hatte, gab die IV-Stelle erneut beim MZ ein Gutachten in Auftrag, welches am 29. Januar 2004 erstattet wurde. Daraufhin verneinte sie mit Verfügung vom 13. August 2004 einen Anspruch auf Invalidenrente. Ebenso lehnte sie gleichentags verfügungsweise einen Anspruch auf Berufsberatung im Sinne einer beruflichen Eingliederungsmassnahme ab. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 15. November 2004).