Citation: 2C_196/2015 E. 3.3

3.3. Sodann hat die Vorinstanz zu Recht festgestellt, es lägen keine wichtigen persönlichen Gründe für einen nachehelichen Härtefall im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG vor: Der blosse Umstand, dass die Sicherheits- oder Wirtschaftslage in der Schweiz besser ist als im Heimatstaat, bildet keine solchen, auch wenn die Betroffene hier integriert erscheint und nicht straffällig geworden ist. Die Beschwerdeführerin ist in Kenia aufgewachsen und erst im Alter von 23 Jahren erstmals in die Schweiz eingereist. Es darf somit davon ausgegangen werden, dass ihr eine soziale Wiedereingliederung in der Heimat möglich sein wird, zumal sie dort neben ihrer Familie auch noch Freunde hat. Was die Beschwerdeführerin einwendet, vermag den vorinstanzlichen Schluss, es bestünden keine wichtigen persönlichen Gründe im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG (vgl. BGE 138 II 229 E. 3.1 S. 231 f.; 137 II 345 E. 3.2.3 S. 350; Urteil 2C_873/2013 vom 25. März 2014 E. 4.1, nicht publiziert in: BGE 140 II 289), die den weiteren Aufenthalt der Beschwerdeführerin erforderlich machten, nicht zu erschüttern. Insbesondere ist dabei nicht entscheidend, ob die Schwester der Beschwerdeführerin diese in ihrem Heimatland weiterhin finanziell unterstützen kann.