Citation: 9C_186/2013 E. 3.2.3

3.2.3. Nicht stichhaltig ist schliesslich die Rüge, die Vorinstanz habe ihre Begründungspflicht verletzt, indem sie nicht auf die abweichende Beurteilung des behandelnden Facharztes eingegangen sei. Das kantonale Gericht hat der unterschiedlichen Natur von Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen (Fach-) Arztes Rechnung getragen und zutreffend erkannt, dass der behandelnde Psychiater keine wichtigen, nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringenden Aspekte benennen konnte, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben wären (Urteil I 514/06 vom 25. Mai 2007 E. 2.2.1, publ. in: SVR 2008 IV Nr. 15 S. 44). Namentlich ist die Einschätzung des Schweregrades psychischer Störungen der hier vorliegenden Art und der sich daraus ergebenden Auswirkungen auf das funktionelle Leistungsvermögen kein solcher Aspekt (Urteil 9C_746/2010 vom 28. Januar 2011 E. 3.1 mit Hinweisen).