Citation: 2C_980/2020 E. 3

Die Beschwerdeführer rügen, dass die Festlegung des durchschnittlichen Belegungsgrades für die Bemessung der Pauschale nach Art. 6 Abs. 2 und Abs. 3 KTR/RA nicht nachvollziehbar und damit nicht aufgrund von objektiven Kriterien und auch nicht in enger Anlehnung an die gegebenen Sachumstände erfolgt sei. Ferner sei ein durchschnittlicher Belegungsgrad von 50 Tagen im Sektor 1 aufgrund der geografischen Lage der Einwohnergemeinde Riederalp völlig unrealistisch. Diese Bestimmung verletze daher das Willkürverbot (Art. 9 BV), weil die Gemeinde damit den kantonalrechtlichen Anforderungen (Art. 19 und 21 Abs. 3bis TG/VS) offensichtlich nicht gerecht werde.