Citation: 5A_18/2015 E. B

Nachdem A.________ bereits im Mai 2014 im Kantonsspital Olten hospitalisiert worden war, musste er am 17. Juli 2014 erneut hospitalisiert werden. Am 28. Juli 2014 beantragte die Sozialberatung des Kantonsspitals Olten bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Olten-Gösgen die Prüfung erwachsenenschutzrechtlicher Massnahmen, insbesondere eine Beistandschaft zur Regelung der finanziellen Belange. Gestützt auf einen bei der Sozialregion Untergäu SRU in Auftrag gegebenen Abklärungsbericht vom 27. August 2014 sowie nach Anhörung von A.________ am 2. September 2014 ordnete die KESB Olten-Gösgen mit Entscheid vom 10. September 2014 für A.________ gestützt auf Art. 394 i.V.m. Art. 395 ZGB eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung an und übertrug der Beiständin die Aufgaben, das Einkommen und das Vermögen von A.________ sorgfältig zu verwalten, ihn beim Erledigen der administrativen Angelegenheiten und im Rechtsverkehr zu vertreten, namentlich im Verkehr mit Behörden, Ämtern, Banken, Post, (Sozial-) Versicherungen, sonstigen Institutionen und Privatpersonen sowie, soweit notwendig, ihn bei Fragen der Unterbringung im Heim zu vertreten (Ziff. 3.1). Als Beiständin ernannte die KESB Olten-Gösgen D.________ (Ziff. 3.2). Einer allfälligen Beschwerde gegen den Entscheid wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (Ziff. 3.3) und für den Entscheid eine Gebühr von Fr. 550.-- erhoben (Ziff. 3.4).