Citation: 8C_578/2021 E. 5.2.3

5.2.3. 5.2.3.1. Das kantonale Gericht kam diesbezüglich zum Schluss, an der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit des RAD-Arztes Dr. med. C.________ vom 1. Dezember 2017 bestünden keine auch nur geringen Zweifel. Es stellte in diesem Zusammenhang zunächst fest, der medizinische Sachverhalt sei im asim-Gutachten erhoben worden und der RAD-Beurteilung habe ein lückenloser Befund zugrunde gelegen. Der Beschwerdeführer bestreitet dies zwar, doch ist nicht ersichtlich, inwiefern die Untersuchungsbefunde im asim-Gutachten, welche vom RAD-Arzt nicht in Frage gestellt wurden, unvollständig sein sollen. Unbehelflich ist auch der Hinweis des Beschwerdeführers auf die Einschätzung des Prof. Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Spital E.________. Denn es ergeben sich aus seinem mit Dr. med. F.________ zusammen erstellten Bericht vom 4. August 2015 keine weiteren, nicht berücksichtigten Aspekte. Der Beschwerdeführer übersieht vielmehr, dass sich die in diesem Bericht attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 % auf das angestammte Berufsfeld bezog. Eine Arbeitsfähigkeitseinschätzung für eine sitzende Tätigkeit, die wegen der Fussbeschwerden als optimal angesehen werden muss, fehlt darin jedoch, desgleichen in den weiteren Berichten des Spitals E.________ vom 9. August 2016 sowie 20. September 2016. Es ist festzuhalten, dass die vom RAD bescheinigte volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit mit den Ausführungen in den Teilgutachten der asim vereinbar ist und sich auch in den übrigen Akten kein Anhaltspunkt findet, der gegen die Einschätzung des RAD spricht. Vor diesem Hintergrund durfte die Vorinstanz auf die Beurteilung des RAD abstellen, ohne Bundesrecht zu verletzen. 5.2.3.2. Zur fachlichen Qualifikation des RAD-Arztes führte die Vorinstanz aus, es sei nicht ersichtlich, weshalb diesem als Facharzt für Chirurgie die nötigen Kenntnisse zur Beurteilung des zumutbaren Arbeitsprofils gestützt auf die umfassenden Erhebungen, Erkenntnisse und Aussagen der Fachärzte abzusprechen wäre. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, erschöpft sich in appellatorischer Kritik, womit eine Verletzung von Bundesrecht nicht dargetan ist. 5.2.3.3. Dem Einwand des Beschwerdeführers, auch eine leichte Belastung der linken Hand würde eine Zunahme der Arthrose bewirken, ist die vorinstanzliche Erwägung entgegenzuhalten, dass die Einschätzung des RAD-Arztes unter dem Vorbehalt des formulierten Zumutbarkeitsprofils (leichte Arbeiten ohne repetitive Bewegungen oder Unterarmumdrehung unter Belastung) stehe und eine solche Tätigkeit gemäss handchirurgischem Gutachten der asim problemlos möglich sei. Die vorinstanzliche Schlussfolgerung, die Sorge einer beschäftigungsbedingten Verschlimmerung der Arthrose sei unbegründet, ist daher nicht willkürlich. 5.2.3.4. Auch das Argument des Beschwerdeführers, die Leistungsfähigkeit werde durch die eingenommenen Medikamente eingeschränkt, verfängt nicht. Es kann auf die schlüssige vorinstanzliche Erwägung verwiesen werden, wonach aus dem als hoch bezeichneten Schmerzmittelkonsum von keiner Seite eine relevante Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit abgeleitet wurde.