Citation: 5A_116/2019 E. 1

A.________ leidet an einer Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis und war deshalb in der Vergangenheit wiederholt in stationärer psychiatrischer Behandlung. Am 23. August 2018 wurde sie letztmals in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in U.________ fürsorgerisch untergebracht. Am 3. Oktober 2018 ordnete die KESB Kreis Liestal eine Verlängerung auf unbestimmte Zeit an. Eine dagegen in anwaltlicher Vertretung erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht des Kantons Basel-Landschaft mit Urteil vom 17. Oktober 2018 ab. Am 9. Januar 2019 stellte A.________ in anwaltlicher Vertretung ein Entlassungsgesuch. Mit Schreiben vom 11. Januar 2019 beauftragte die KESB die Klinik mit der Erstellung eines Berichtes bis zum 28. Januar 2019. Mit Schreiben vom 30. Januar 2019 gewährte sie A.________ hierzu das rechtliche Gehör. Am 31. Januar 2019 erhob A.________ beim Kantonsgericht eine Rechtsverzögerungsbeschwerde. Dieses forderte sie auf, bis zum 15. Februar 2019 eine aktuelle Vollmacht und das ausgefüllte Formular für die unentgeltliche Rechtspflege inkl. Belege einzureichen. Am 7. Februar 2019 erhob A.________ in anwaltlicher Vertretung beim Bundesgericht eine Rechtsverzögerungsbeschwerde, wobei sie auch ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege stellte. Mit Entscheid vom 25. Februar 2019 wies die KESB das Entlassungsgesuch ab und befristete die fürsorgerische Unterbringung bis längstens 15. März 2019. In der Folge schrieb das Kantonsgericht die Rechtsverzögerungsbeschwerde mit Verfügung vom 2. April 2019 wegen Gegenstandslosigkeit ab, wobei es auf Gerichtskosten verzichtete und zufolge gewährter unentgeltlicher Rechtspflege den amtlichen Anwalt entschädigte.