Citation: 8C_620/2009 26.10.2009 E. 5

Der Beschwerdeführer beanstandet im Weiteren die Höhe der für sämtliche unfallbedingten Beschwerdebilder auf insgesamt 27,5 % veranschlagten Integritätseinbusse. 5.1 Unbestrittenermassen beläuft sich diese bezüglich der dauerhaften Schädigung der rechten Schulter auf 17,5 % (Unfall vom 29. April 2003) und für die Folgen der am 19. August 2000 erlittenen Verletzung am rechten OSG auf 5 %. Demgegenüber opponiert der Versicherte dem von Vorinstanz und Beschwerdegegnerin hinsichtlich der Knietraumatisierung links mit medialer Hinterhornläsion vom 11. Februar 2004 (mit anschliessender Valgisationsosteotomie links und medialer Teilmeniskektomie vom 21. Februar 2006 bei leichter bis mässiger medialer Femorotibialarthrose) auf 5 % bezifferten Integritätsschaden. Die von Dr. med. B.________ in seiner Beurteilung vom 7. November 2006 prognostizierte Verschlechterung des aktuell als leicht bis mässig eingestuften degenerativen Geschehens sei innerhalb der Bandbreite, welche die massgebenden SUVA-Werte für eine mässige Femorotibialarthrose mit 5-15 % vorsähen, mit 10 % abzugelten. 5.2 Entgegen den Vorbringen des Versicherten trägt die kreisärztliche Einschätzung, wonach die aktuell leichte bis mässige Form der Femorotibialarthrose auf Grund ihrer wahrscheinlichen Progression einer Integritätseinbusse von 5 % entspreche, den konkreten, unfallkausalen gesundheitlichen Verhältnissen vollumfänglich Rechnung (vgl. insbesondere Tabelle 5.2 der von der SUVA herausgegebenen Richtlinien betreffend Integritätsschaden [Integritätsschaden bei Arthrosen]; zur Bedeutung dieser sogenannten Feinraster: BGE 124 V 29 E. 1c S. 32, 209 E. 4a/cc S. 211 und Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] U 134/03 vom 12. Januar 2004 E. 5.1, in: RKUV 2004 Nr. U 514 S. 415). Wie bereits im kantonalen Entscheid zutreffend ausgeführt wurde, lag im Zeitpunkt der Einschätzung des Integritätsschadens mit einer diagnostizierten leichten bis mässigen Arthrose noch kein zu entschädigender Schweregrad der Einbusse vor. Die voraussehbare Verschlimmerung des Beschwerdebildes in Richtung einer mässigen Femorotibialarthrose berücksichtigte Dr. med. B.________ gemäss Art. 36 Abs. 4 UVV indessen bereits im damaligen Zeitpunkt angemessen, indem er den Integritätsschaden bei 5 % ansiedelte. Eine Festsetzung auf 10 % erscheint demgegenüber sachgerecht in Fällen, in welchen bereits bei erstmaliger Beurteilung eine mässige Femorotibialarthrose mit wahrscheinlich verschlechternder Tendenz festgestellt wird, ohne dass sich die Voraussehbarkeit bereits auf die schwere, nach Massgabe der einschlägigen SUVA-Tabelle mit einer Einbusse von 15-30 % bezifferten Form bezieht. Würde dem Antrag des Beschwerdeführers gefolgt, sähen sich die beigezogenen Ärzte ausserstande, bei der Beurteilung derartiger Verhältnisse entsprechend zu differenzieren. Die Beschwerde erweist sich somit auch in diesem Punkt als unbegründet.