Citation: 4A_583/2017 E. 2.2.2

2.2.2. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Abänderung bzw. die Ergänzung des Rechtsbegehrens durch die Beschwerdegegnerin in der Replik (Eventualantrag 1 mit dem Zusatz "Zug um Zug gegen die Bezahlung des vom Schiedsgericht gutgeheissenen Betrags der vom Beklagten geltend gemachten Retentionsforderung"). Er rügt, das Schiedsgericht habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem es sich "[...] einerseits nicht sorgfältig mit den Ausführungen des Beschwerdeführers auseinandersetzt und ihm anderseits noch Ausführungen andichtet, die er nicht gemacht hat [...]". Damit beanstandet der Beschwerdeführer eine unrichtige Auslegung seiner prozessualen Vorbringen, von denen er nicht behauptet, sie seien übersehen worden. Es stellt sich daher die Frage nicht, ob es sich um Argumente handeln könnte, mit denen sich das Schiedsgericht hätte auseinandersetzen müssen. Soweit der Beschwerdeführer behauptet, das Schiedsgericht hätte seinen rechtlichen Argumenten folgen müssen, verkennt er offensichtlich die Tragweite des Anspruchs auf rechtliches Gehör.