Citation: 4A_593/2020 E. A

Am 4. Juni 2014 schloss A.A.________ (Beklagter, Beschwerdeführer) mit seinem Vater C.A.________ eine Vereinbarung. Diese wurde auch von seinem Bruder B.A.________ (Kläger, Beschwerdegegner) mit dem Vermerk "mit Einverständnis B.A.________" genehmigt. Rechtsanwalt Dr. G.________ beriet die Parteien. Die Vereinbarung enthält unter anderem folgende Klauseln: Ziffer II/22: "Die Liegenschaft X.________, Brugg (ehemaliges Wohnhaus D.A.________ und E.A.________) gehört der C.A.________ AG. Sie soll im heutigen Charakter erhalten bleiben, ausgenommen sanierungsbedingte Anpassungen. B.A.________ und F.A.________ haben an der Liegenschaft mit angemessenem Umschwung ein Kaufrecht zum Kaufpreis gemäss Steuerschätzung im Moment des Erwerbs, jedoch nur zur Eigennutzung und unter Einhaltung der Bedingungen gemäss Abs. 1 hievor. Bei Nichteinhaltung dieser Bedingungen und Auflagen kann die C.A.________ AG die Liegenschaft bis zum Ablauf des Kaufrechts zum Kaufrechtspreis zurückkaufen. Das Kaufrecht der Herren B.A.________ und F.A.________ ist befristet bis zum 31.12.2020. Ein separater notariell beurkundeter Vertrag ist abzuschliessen." Ziffer III/2: "Sollten sich aus der vorliegenden gemeinsamen Erklärung von Vater und Sohn Differenzen innerhalb der Familie A.________ oder mit Dritten ergeben, so verpflichten sich die Unterzeichnenden, diese im Sinne der vorliegenden Erklärung durch einen Schiedsmann ausschliesslich und verbindlich lösen zu lassen. Als Schiedsmann wird bestimmt: Dr. G.________, Fürsprecher, Brugg, im Verhinderungsfall dessen Büronachfolger. Dieser hat sich bei einem allfälligen Schiedsspruch an die hinter der vorliegenden Vereinbarung und Erklärung liegenden Absichten der Parteien als Richtschnur für seinen Entscheid zu halten. Die Anrufung staatlicher Gerichte ist ausgeschlossen." Der in Ziffer II/22 genannte F.A.________ ist der Bruder des Klägers und des Beklagten. Er ist in die zu beurteilende Streitigkeit nicht involviert.