Citation: 6B_841/2019 E. 2.4

2.4. Das Verbrechen der schweren Körperverletzung wird mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft (Art. 122 StGB). Der Beschwerdeführer hatte das Opfer erheblich verletzt, indem er es in der Dunkelheit, nachdem das Opfer die Haustür geöffnet hatte, unvermittelt und kräftig, ohne Vorwarnung sowie ohne zu sehen, wohin er traf, in den Rücken stach. Eine schwere, lebensgefährliche Verletzung wurde nur dank Glück vermieden (Urteil S. 50). Er hatte alkoholisiert, aber bei klarem Verstand und eventualvorsätzlich gehandelt. Er fügte sich in der Folge Verletzungen zu und beschuldigte das Opfer als Urheber dieser Verletzungen. B.________ (die Mutter seiner drei Kinder) sagte zu seinen Gunsten falsch aus und wurde deshalb bestraft (Urteil S. 54). Der Beschwerdeführer war bis zur vorinstanzlichen Verhandlung am 5. Februar 2019 mit insgesamt vier Urteilen aus den Jahren 2009, 2011, 2016 und 2018 im Strafregister verzeichnet. Das aktuelle Körperverletzungsdelikt vom 29. Januar 2017 hatte er nur wenige Tage nach und damit noch während der Rechtsmittelfrist des Strafbefehls vom 19. Januar 2017 begangen (Urteil S. 53 f.). Der Beschwerdeführer liess sich demnach durch die Vorstrafen nicht beeindrucken. Die teilbedingte Freiheitsstrafe von 28 Monaten belegt ein erhebliches Verschulden. Nach der ausländerrechtlichen "Zweijahresregel" bedarf es ausserordentlicher Umstände, damit das private Interesse des Betroffenen an einem Verbleib in der Schweiz das öffentliche Interesse an einer Ausweisung überwiegt (Urteil 6B_34/2019 vom 5. September 2019 E. 2.4.4 mit Hinweis). Das gilt umso mehr für die strafrechtliche Landesverweisung. Die Vorinstanz geht gesetzmässig von einer obligatorischen Landesverweisung aus (oben E. 1.1).