Citation: 5A_191/2008 04.07.2008 E. 4

Vorliegend beschränkt sich der Beschwerdeführer einerseits auf die Behauptung, das Obergericht habe ihm nie Gelegenheit gegeben, sich zur Eintretensfrage zu äussern, weshalb ihn der Nichteintretensentscheid wie ein "Blitz aus heiterem Himmel" getroffen habe, und andererseits auf das Vorbringen, er habe ein Feststellungsinteresse insofern, als er den Schuldbrief wegen der unsicheren Rechtslage nicht an einen Dritten weiterübertragen oder weiterverpfänden könne. Der Beschwerdeführer übergeht dabei, dass das Obergericht nebst der doppelten Nichteintretensbegründung zwei eigenständige Begründungen geliefert hat, weshalb der Klage auch materiell kein Erfolg beschieden sein könnte: Weil einerseits das angebliche Blankoindossament nach dem Eingeständnis in der Klageschrift jedenfalls erst lange nach der Übergabe des Schuldbriefes an den Beschwerdeführer ausgefüllt worden wäre und andererseits mit der strikt verweigerten Vorlage des Schuldbriefes die Überprüfung vereitelt werde, ob auf dem Original überhaupt ein solches Indossament (und diesfalls vom Beschwerdegegner stammend) angebracht sei, weshalb der Beweis für die von der Gegenseite bestrittene rechtsgültige Übertragung nicht als erbracht angesehen werden könne. Mit diesen beiden Begründungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht im Ansatz auseinander, so dass nach dem Gesagten auf die Beschwerde insgesamt nicht eingetreten werden kann und auf die erhobenen Rügen nicht weiter einzugehen ist. Immerhin sei erwähnt, dass die Eintretensvoraussetzungen in jeder Instanz von Amtes wegen zu prüfen sind und deshalb der Beschwerdeführer mit deren erneuter Prüfung vor Obergericht rechnen musste, umso mehr als er sich zu dieser Frage erstinstanzlich selbst ausführlich geäussert hatte, und dass überdies der Beschwerdeführer selbst auf eine mündliche Verhandlung und damit auf einen mündlichen Parteivortrag verzichtet hatte.