Citation: 2C_382/2020 E. 3.2.1

3.2.1. Der Beschwerdeführer ist wegen Raubes verurteilt worden und hat damit eines der Delikte begangen, die nach dem Willen des Verfassungsgebers als besonders verwerflich gelten und grundsätzlich zu einer Beendigung des Aufenthalts in der Schweiz führen (Art. 121 Abs. 3 lit. a BV), was bei der Interessenabwägung zu berücksichtigen ist (BGE 139 I 31 E. 2.3.2 S. 34). Das Strafmass von 6 Jahren impliziert ein schweres Verschulden (BGE 139 I 145 E. 3.4 S. 152 f.; Urteil 2C_738/2019 vom 19. Dezember 2019, E. 4.2.1). Nach den für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 2 BGG) beteiligte sich der Beschwerdeführer aus Habgier an einem Raub; er war dabei vermummt und bewaffnet und legte eine besondere Kaltblütigkeit an den Tag.