Citation: 2C_980/2018 E. 6.4

6.4. Die Vorinstanz setzt sich im Weiteren mit der Zumutbarkeit der Ausreise für den Beschwerdeführer auseinander. Sie erwägt, dass er in seiner Kindheit sieben Jahre in Kroatien gelebt habe und mit der kroatischen Sprache und Kultur ausreichend vertraut sei. Als unternehmerisch denkender Mensch könne es dem Beschwerdeführer zugetraut werden, sich in Kroatien eine neue Existenz aufzubauen. Die Vorinstanz kommt gestützt darauf zutreffend zum Schluss, dass eine Ausreise für den Beschwerdeführer zumutbar und damit sowohl mit dem Bundes- als auch Völkerrecht vereinbar ist (vgl. Art. 8 Ziff. 2 EMRK; Art. 13 Abs. 1 BV i.V.m. Art. 36 Abs. 3 BV; Art. 96 Abs. 1 AuG). In einer Gesamtbetrachtung hält der Widerruf der Niederlassungsbewilligung und der Wegweisung des Beschwerdeführers dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit demzufolge stand.