Citation: 5A_561/2014 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerin ist der Ansicht, in der vorliegenden Konstellation sei das Novenverbot rechtswidrig und stelle eine Verletzung des rechtlichen Gehörs dar. Die untere Aufsichtsbehörde hätte ihr mitteilen müssen, dass von einer Ergänzung bzw. Erläuterung der neuen Schätzung abgesehen werde, worauf sie noch vor dieser Instanz eine Oberexpertise verlangt hätte. Dass eine entsprechende Mitteilung unterblieben sei, habe nicht sie zu verantworten. Daher habe sie noch von der kantonalen Aufsichtsbehörde eine Oberexpertise verlangen dürfen.