Citation: 5A_994/2014 E. 1.1

1.1. Das angefochtene Urteil betrifft die Auskunftspflicht unter Erben in der Teilung und damit eine Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG) in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit, deren Streitwert nicht genau beziffert werden kann und muss, mit Rücksicht auf die behaupteten Ausgleichungs- und Herabsetzungsansprüche aber den gesetzlichen Mindestbetrag von Fr. 30'000.-- übersteigt (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG; BGE 127 III 396 E. 1b/cc S. 398). Es ist kantonal letztinstanzlich (Art. 75 BGG) und lautet zum Nachteil der klagenden Partei, deren Berufungsbegehren überwiegend abgewiesen wurden (Art. 76 Abs. 1 BGG). Als Entscheid über die als Stufenklage gestellten Auskunfts- und Editionsbegehren beendet das angefochtene Urteil den Erbteilungsprozess nicht. Da es sich auf die materiell-rechtliche Auskunftspflicht stützt, ist es keine blosse Beweisverfügung, sondern Sachentscheid (Urteil 5A_421/2013 vom 19. August 2013 E. 1.2, in: SZZP 2014 S. 35 f.) und unterliegt der Beschwerde, sei es als Teilentscheid (Art. 91 BGG; Urteil 5A_136/2012 vom 17. Dezember 2012 E. 2.2, betreffend Auskunftspflicht), oder sei es als Zwischenentscheid, der ungeachtet der besonderen Voraussetzungen gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG beschwerdefähig ist (Urteil 4A_142/2014 vom 2. Oktober 2014 E. 1, in: SJ 137/2015 I S. 69 f., betreffend Auskunftspflicht und Rechenschaftsablegung). Die fristgerecht (Art. 100 Abs. 1 BGG) erhobene Beschwerde ist zulässig.