Citation: C 323/99 14.02.2000 E. 2

2.- a) Es steht fest, dass der Beschwerdeführer seit dem 3. November 1997 (erneut) auf Abruf im Restaurant B.________ arbeitete, bei welcher Tätigkeit es sich unbe- strittenermassen um einen Zwischenverdienst handelt. Damit bestand kein Raum, den Versicherten in dieser Zeit einem Beschäftigungsprogramm zuzuweisen. Denn der Ausübung einer ausgleichsberechtigten Zwischenverdienstarbeit kommt, wie das Eidgenössische Versicherungsgericht in einem neusten Urteil erkannt hat, Priorität vor einer vorübergehenden Be- schäftigung zu (BGE 125 V 365 Erw. 4b). An dieser Rechtslage ändert die kapazitätsorientierte Beschäftigungsform im Restaurant B.________ nichts. Ist nämlich bei der Ermittlung der Beitragszeit bei Erzielung eines Zwischenverdienstes nicht auf die einzelnen Tage, an welchen der Versicherte effektiv zum Einsatz gelangte, son- dern auf die gesamte Dauer der beitragspflichtigen Arbeit- nehmerbeschäftigung abzustellen (BGE 122 V 249), so kann dem Beschwerdeführer auch in Bezug auf die im vorliegenden Fall zu beurteilende Problematik nicht zum Nachteil gerei- chen, dass er bloss über einzelne Einsatztage verfügte. Dies gilt umso mehr, als auch der ausserhalb des Betriebs geleistete Bereitschaftsdienst zu entlöhnen ist (BGE 124 III 251 Erw. 3b). Dass die Stelle als Discjockey im Zeitpunkt der Zuwei- sung ins Beschäftigungsprogramm nicht zugesichert war, führt ebenso wenig zu einem anderen Ergebnis, zumal das Ar- beitsverhältnis mit dem Restaurant B.________, wie sich aus der Arbeitgeberbescheinigung über Zwischenverdienst vom 8. Dezember 1997 betreffend den Monat November 1997 ergibt, auf unbestimmte Zeit weiterlief. Schliesslich ist auch die Beschäftigungssituation des Versicherten ab Februar 1998 - von Mitte Dezember 1997 bis 31. Januar 1998 war er vollzeitlich als Discjockey tätig - unerheblich. Abgesehen davon, dass der Erlass der angefoch- tenen Verfügung vom 6. Januar 1998 die zeitliche Grenze der richterlichen Prüfungsbefugnis bildet (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen), hatte sich der Beschwerdeführer in- folge der Mitte Dezember 1997 angetretenen Stelle als Disc- jockey bei der Arbeitslosenversicherung abgemeldet. Aus dem im vorinstanzlichen Verfahren aufgelegten Auszug aus dem Datenunterhalt ist jedenfalls ersichtlich, dass der Kon- trollperioden ab März 1998 eine (Neu-) Anmeldung vom 2. Februar 1998 zu Grunde liegt. b) Nach dem Gesagten ist dem Beschwerdeführer das Ver- halten gegenüber dem Beschäftigungsprogramm "Brockenstube" nicht vorzuwerfen. Die vorinstanzlich im Grundsatz bestä- tigte Einstellung in der Anspruchsberechtigung widerspricht dem Bundesrecht.