Citation: 1C_140/2009 27.10.2009 E. A

Die Y.________ AG baut auf dem in einer Abbauzone gelegenen Grundstück GB Zell Nr. 1400 im Gebiet Zeller Allmend gestützt auf verschiedene bau- und waldrechtliche Bewilligungen Kies ab. Im Juli 2006 verlangte X.________, Eigentümerin des angrenzenden Grundstücks GB Zell Nr. 434, beim Gemeinderat Zell unter anderem einen Baustopp und die Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustands. Sie machte geltend, im Bereich ihrer Grundstücksgrenze habe die Y.________ AG entlang des Abbaurands der Kiesgrube unrechtmässig einen Erdwall errichtet. Der Gemeinderat wies die Anträge mit Entscheid vom 27. Februar 2007 ab. Eine von X.________ gegen den Entscheid der Gemeinde vom 27. Februar 2007 erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern mit Urteil vom 16. Oktober 2007 gut. Es hob den kommunalen Entscheid auf und wies die Sache zur Durchführung eines förmlichen Baubewilligungsverfahrens mit öffentlicher Auflage über den umstrittenen Erdwall an die Gemeinde zurück. Eine gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten wies das Bundesgericht mit Urteil 1C_414/2007 vom 22. Februar 2008 ab. Vom 2. bis 23. April 2007 wurde ein "Projektoptimierungsgesuch" der Y.________ AG öffentlich aufgelegt, das unter anderem auf eine Anpassung der Endgestaltung der Kiesgrube abzielt und auch den genannten Erdwall betrifft. Mit Schreiben vom 26. Oktober 2009 teilt die Gemeinde Zell mit, dass sie das Gesuch am 20. Oktober 2009 unter Bedingungen und Auflagen bewilligt hat.