Citation: 6B_257/2008 20.05.2008 E. 3

Der Beschwerdeführer will "nach bestem Wissen" nur Alkohol getrunken haben, der zu einem Blutalkoholgehalt von 0,4 Gewichtspromillen führt. Der Polizeirichter, auf dessen Urteil die Vorinstanz verweist, kommt denn auch zum Schluss, es sei nicht ausgeschlossen, dass der Beschwerdeführer normalerweise mit dem im vorliegenden Fall in Frage stehenden Alkoholkonsum einen Wert von nur 0,4 Gewichtspromillen erreicht hätte (Urteil Polizeirichter S. 2 E. 2.3). Der Beschwerdeführer hatte in Bezug auf den bei ihm nachgewiesenen höheren Blutalkoholgehalt im kantonalen Verfahren geltend gemacht, dieser sei durch starke Schmerzen verursacht worden (Eingaben vom 22. Oktober 2007 und 22. Januar 2008). Dazu stellen die kantonalen Richter fest, es spiele keine Rolle, wie die Blutalkoholkonzentration zustande gekommen sei. Selbst wenn der Beschwerdeführer davon ausgegangen sei, dass er lediglich einen Wert von 0,4 Gewichtspromillen habe, als er sich hinter das Steuer setzte, sei die tatsächliche Konzentration höher gewesen. Die persönliche Verfassung des Beschwerdeführers am fraglichen Abend (Aufregung über eine angeblich nicht gerechtfertigte Busse, Schmerzen und Krankheit) sei nur insoweit relevant, als der Körper bei Krankheit Alkohol anders abbaue. Dieser Umstand sei indessen allgemein bekannt, und auch der Beschwerdeführer habe darum gewusst, habe er dies doch selber als Erklärung für den höheren Blutalkoholwert vorgebracht. Er hätte deshalb mit dem Wissen um seine körperliche und psychische Verfassung entweder ganz auf Alkohol verzichten oder seinen Konsum einschränken müssen. (angefochtener Entscheid S. 3 E. 2b mit Hinweis auf das Urteil des Polizeirichters S. 2 E. 2.3). Diese Erwägung ist bundesrechtlich nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer macht vor Bundesgericht geltend, er habe nicht voraussehen können, dass der Alkohol durch Schmerzen und extremen Stress langsamer abgebaut werde. Damit wiederspricht er der tatsächlichen Feststellung der Vorinstanz, wonach er um den genannten Umstand gewusst habe. Er vermag indessen nicht darzulegen, dass die Feststellung der Vorinstanz offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG wäre. Der Polizeirichter hat denn auch darauf hingewiesen, dass der Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren selber ausgeführt habe, der hohe Blutalkoholgehalt sei durch die starken Schmerzen verursacht worden. Die Beschwerde ist offensichtlich unbegründet und deshalb im Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen.