Citation: 1C_121/2022 E. 1.2

1.2. Mit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann geltend gemacht werden, der angefochtene Entscheid verletze Bundes- oder Völkerrecht (Art. 95 lit. a und b BGG). Die Rüge der Verletzung kantonalen Rechts ist - abgesehen von hier nicht einschlägigen Ausnahmen (Art. 95 lit. c und d BGG) - nicht zulässig. Jedoch kann geltend gemacht werden, die Anwendung kantonalen Rechts widerspreche dem Bundesrecht, namentlich dem Willkürverbot gemäss Art. 9 BV (BGE 142 II 369 E. 2.1 mit Hinweisen). Die im kantonalen Recht geregelte Frage, inwiefern neben dem Verfahren betreffend Ausschreibungspflicht überhaupt Raum für den Zugang zu Informationen gestützt auf das kantonale Informations- und Datenschutzgesetz besteht, braucht vorliegend mangels entsprechender Rüge nicht geklärt zu werden.