Citation: 8C_592/2022 E. 4.3.2

4.3.2. Die Beschwerdeführer zeigen nicht auf, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung der Vorinstanz, welche unter den gegebenen Umständen zur Festsetzung des Valideneinkommens basierend auf den LSE-Tabellenlöhnen führten, das Willkürverbot verletzen sollen (vgl. E. 1.2 hiervor). Insbesondere legen sie nicht dar, inwiefern das Durchschnittseinkommen der Jahre 2005 bis 2009 gemäss angefochtenem Entscheid (E. 4.3.1 hiervor) offensichtlich unrichtig sei. Wie erwähnt (E. 4.1 hiervor) war D.________ sel. im Zeitraum der Anspruchsprüfung anlässlich der Erstanmeldung zum Leistungsbezug und vor der Neuanmeldung vom 10. Juni 2013 sowohl in der angestammten Tätigkeit als Creative Director als auch in einer angepassten, körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit invalidenversicherungsrechtlich voll arbeitsfähig (Urteil 8C_63/2011 vom 27. Mai 2011 E. 6; vgl. auch Urteil 8F_20/2012 vom 25. Januar 2013). Nachdem seine Werbeagentur jedoch 2004 in Konkurs gefallen und sein angestammter Arbeitsplatzes nicht mehr vorhanden war, haben Verwaltung und Vorinstanz das Valideneinkommen praxisgemäss (vgl. SVR 2021 UV Nr. 26 S. 123, 8C_581/2020 E. 6.3 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil 8C_314/2019 vom 10. September 2019 E. 6.1 mit Hinweisen) mittels statistischer Werte anhand der LSE-Tabellenlöhne bestimmt (Urteil 8C_489/2022 vom 9. März 2023 E. 6.5.1 i.f.).