Citation: 8C_422/2019 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog in Bezug auf den medizinischen Aspekt im Wesentlichen, die Versicherte leide an einer bipolaren affektiven Störung (ICD-10 F31) bzw. differentialdiagnostisch an einer schizoaffektiven Störung (ICD-10 F25). Seitens der behandelnden Ärzte sei vom 12. April bis 15. Juli 2016 und vom 26. Oktober bis 7. Dezember 2016 eine vollständige sowie in der Zeit vom 16. Juli bis 25. Oktober 2016 sowie ab 7. Dezember 2016 eine 50%-ige Arbeitsfähigkeit attestiert worden. So gehe der Psychiater Dr. med. B.________ in Zwischen- bzw. Remissionsphasen sowohl im erlernten Beruf als Köchin als auch in einer zumutbaren Verweisungstätigkeit von einer 50%-igen Leistungsfähigkeit aus. Der Einsatz solle in geordneter, überschaubarer, stressarmer und ruhiger Arbeitsumgebung mit wenig Mitarbeitenden stattfinden (Berichte vom 13. Juni und 13. Oktober 2016, 7. Februar und 3. November 2017). Dies stehe, so die Vorinstanz weiter, im Einklang mit den Angaben in den Berichten der Klinik C.________, wonach im Wesentlichen die Wiederaufnahme der Tätigkeit als Köchin bei gut organisierter und strukturierter psychischer Nachsorge als zumutbar angesehen worden sei (Austrittsberichte vom 19. Mai und 24. November 2016, Bericht vom 31. August 2016). Dementsprechend habe der RAD bei einer regelmässigen und geregelten Tätigkeit in überschaubarem Team, ohne Nacht- und Schichtdienst und ohne Zeiten mit erhöhtem Stress, eine Arbeitsfähigkeit von 50 % im bisherigen Beruf als Köchin als zumutbar erachtet (Bericht vom 30. November 2017). Die Vorinstanz hielt ferner fest, der RAD habe die derzeit ausgeübte Tätigkeit als Köchin in einem Privathaushalt als konform mit diesem Zumutbarkeitsprofil erachtet. In zeitlicher Hinsicht sei ihr jedoch ein Pensum nicht nur im tatsächlich geleisteten Umfang von 30 %, sondern von 50 % möglich.