Citation: 6B_1004/2017 E. B

Gegen diesen Entscheid erhob X.________ Berufung. In teilweiser Gutheissung der Berufung bestrafte ihn das Obergericht des Kantons Aargau am 2. Juni 2017 wegen Schändung mit einer bedingten Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu Fr. 160.--. Das Obergericht hält folgenden Sachverhalt für erwiesen: Am 10. März 2015 begab sich A.________ (nachfolgend: Strafklägerin) aufgrund eines Treppensturzes zur ärztlichen Nachbehandlung zu X.________. Sie lag bekleidet auf dem Bauch, während er im Rahmen der Behandlung eine Detonisation ihrer Rückenmuskulatur vornahm. Dabei fuhr er mit seinen Händen immer weiter Richtung Gesäss. Schliesslich ging er unter ihre Hose und berührte sie mit der Hand in ihrem Intimbereich, konkret an ihren Pobacken, ihrem Anus, ihrer Vagina und ihrer Klitoris. Da sie während der Behandlung auf dem Bauch, mit dem Gesicht zur Seite sowie nach unten lag und vom Übergriff vollkommen überrascht wurde, war sie widerstandsunfähig und physisch nicht in der Lage, sich gegen den sexuellen Übergriff zur Wehr zu setzen. Nachdem sie ihm sagte, dass er damit aufhören soll, beendete er seine Handlungen.