Citation: 2P.283/2004 07.04.2005 E. 2

2.1 Gemäss § 1 Abs. 2 Diplomprüfungsreglement kann die Diplomprüfung für das höhere Lehramt erst nach Abschluss des wissenschaftlichen Studiums an der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät abgelegt werden, sofern auch die für den didaktisch-praktischen Teil der Prüfung erforderlichen Bedingungen erfüllt sind. Als wissenschaftlicher Teil der Diplomprüfung für das höhere Lehramt wird das an der Universität Zürich erworbene Diplom oder Doktorat als Mathematiker respektive Naturwissenschafter anerkannt, sofern das gewählte Mittelschulfach dem Hauptfach der wissenschaftlichen Prüfung entspricht (§ 4 Ziff. 1 Satz 1 Diplomprüfungsreglement). In allen anderen Fällen, wie auch bei Zusatzfächern, entscheidet die Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät, ob eine bestandene Prüfung als Ausweis für eine ausreichende fachliche Ausbildung genügt (§ 4 Ziff. 1 Satz 2 Diplomprüfungsreglement). Gestützt auf § 2 Abs. 2 Satz 2 Diplomprüfungsreglement regelt die Fakultät den Umfang der zu erbringenden Studienleistungen in einer Wegleitung (Anforderungen der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät für die Zusatzfächer für das höhere Lehramt vom 24. Januar 1995 bzw. 20. Februar 2002; Wegleitung). Danach sind die für die erste und die zweite Vorprüfung in Mathematik erforderlichen Studienleistungen zu erbringen. Die erste Vorprüfung umfasst die Fächer Differential- und Integralrechnung I und II sowie Lineare Algebra und Geometrie I und II. Die zweite Vorprüfung umfasst den Stoff von vier vierstündigen Vorlesungen aus der höheren oder mittleren Ausbildung in Mathematik (vgl. Wegleitung in Verbindung mit der Prüfungsordnung für das Diplom an der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich vom 24. August 2001 sowie 2.1.1 und 2.1.2 der Studienordnung für das Diplom an der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich vom 1. September 2001). 2.2 Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, sämtliche für die erste und zweite Vorprüfung nötigen Teilprüfungen erfolgreich absolviert zu haben, sondern bringt vor, seine bisherigen in Mathematik erbrachten Studienleistungen sowie seine kantonale aargauische Fachprüfung für Bezirkslehrer entsprächen diesen Anforderungen. Demgegenüber hat das Verwaltungsgericht entschieden, dass die Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät die erste Vorprüfung nicht erlassen durfte, weil sich die vom Beschwerdeführer besuchten Lehrveranstaltungen an Sekundarlehrer bzw. Ökonomen richteten und daher nicht die erforderlichen Kenntnisse vermittelten, die im Rahmen der ersten Vorprüfung geprüft würden. Ebenso seien die vom Beschwerdeführer als Ersatz für die zweite Vorprüfung angerufenen Vorlesungen für Ökonomen resp. Sekundarlehrer konzipiert und würden nicht das für die zweite Vorprüfung erforderliche Wissen vermitteln. Anders als bei der Gegenüberstellung für die erste Vorprüfung berufe sich der Beschwerdeführer bei der zweiten Vorprüfung darauf, eine Vorlesung für Mathematiker besucht zu haben (elementare Zahlentheorie). Der Beschwerdeführer lege jedoch nicht dar, dass er über das Fach elementare Zahlentheorie eine Teilprüfung abgelegt hätte. Für eine Anrechnung der vom Beschwerdeführer erbrachten Leistungen habe somit auch hinsichtlich der zweiten Vorprüfung kein Raum bestanden.