Citation: 5A_36/2022 E. A

A.a. Die A.________ AG schloss am 20. September 2016 mit der D.________ GmbH (später umbenannt in B.________ GmbH) einen Vertrag über den Aufbau einer IT-Infrastruktur sowie die Erbringung von IT-Dienstleistungen. Nachdem das Projekt gescheitert war, klagte die A.________ AG am 31. Mai 2018 gegen die D.________ GmbH auf Schadenersatz wegen Nichterfüllung des Vertrags. A.b. Mit Urteil vom 31. Januar 2019 eröffnete das Bezirksgericht Zürich den Konkurs über die B.________ GmbH. Das Konkursverfahren wurde mit Urteil vom 7. März 2019 mangels Aktiven eingestellt. Die Gesellschaft wurde am 14. Juni 2019 von Amtes wegen aus dem Handelsregister gelöscht. A.c. Die A.________ AG ersuchte mit Eingabe vom 11. März 2020 beim Bezirksgericht Zürich um Wiedereintragung der B.________ GmbH in Liq. in das Handelsregister. Sie begründete ihr Gesuch mit nach Einstellung des Konkurses neu entdeckten Aktiven in Form von Verantwortlichkeitsansprüchen der Gesellschaft gegenüber ihrem Geschäftsführer C.________ als formelles Organ sowie gegenüber der Muttergesellschaft als faktisches Organ. A.d. Mit Urteil vom 30. April 2020 wurde dem Gesuch stattgegeben. Das Bezirksgericht Zürich ordnete die Wiedereintragung der B.________ GmbH in Liq. ins Handelsregister zwecks Durchführung des Konkursverfahrens an. Zudem verfügte das Bezirksgericht die Wiedereröffnung des am 7. März 2019 eingestellten Konkurses und ordnete das summarische Konkursverfahren an.