Citation: U 480/06 05.10.2007 E. 3

Es ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin beim Unfall vom 29. November 2002 eine HWS-Distorsion erlitt. Von einer commotio cerebri, wie sie in späteren Arztberichten verdachtsweise angeführt wurde, ist in den ersten Zeugnissen der Chirurgischen Klinik des Spitals B.________ nichts erwähnt. Mit SUVA und Vorinstanz ist davon auszugehen, dass die von der Versicherten geklagten Beschwerden zumindest teilweise, nämlich Nacken-, Schulter- und Kopfschmerzen sowie Schwindel, zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung gehören (vgl. BGE 117 V 359 E. 4b S. 360). Wie es sich mit Bezug auf die posttraumatische Belastungsstörung, die mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom und die zunächst als Verdachtsdiagnose erwähnte, im Bericht der Externen Psychiatrischen Dienste am Spital B.________ vom 28. Februar 2005 bestätigte somatoforme Schmerzsstörung verhält, bedarf, entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung, keiner abschliessenden Antwort. Denn selbst wenn der im Zusammenhang mit einem Schleudertrauma der HWS sich manifestierende Beschwerdekomplex noch andere Ursachen haben kann, führt dies nicht von Vornherein zur Verneinung der natürlichen Kausalität, da der Unfall als eine Teilursache für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs genügt (BGE 119 V 335 E. 1 S. 337 und E. 2b/bb S. 341). In diesem Sinne sind auch die Ausführungen im Bericht der Rehaklinik R.________ vom 6. August 2003 zu würdigen, wonach sich die vorbestehenden psychosozialen Belastungen sowie der Umstand, dass die ganze Familie in den Unfall verwickelt war, erschwerend auswirkten. Der Unfall stellt somit zumindest eine Teilursache der gesundheitlichen Störungen dar, was zu Recht von keiner Seite in Frage gestellt wird.