Citation: U 367/05 13.03.2006 E. A

C.________, geboren 1954, war seit Juni 2001 bei der Firma X.________ AG, als Mitarbeiterin in der Produktion angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 13. September 2002 verletzte sie sich während der Arbeit am Zeigefinger der linken dominanten Hand (Abtrennung des Fingers und Mittelphalanx-Trümmerfraktur ohne Gelenkbeteiligung). Nachdem eine gleichentags im Spital Y.________ durchgeführte Replantation nicht erfolgreich gewesen war, wurde der Finger am 20. September 2002 auf der Höhe des Fingermittelgelenks (Proximales Interphalangealgelenk [PIP]) amputiert. Am 6. Januar 2003 nahm C.________ die Arbeit wieder im Umfang von 50 %, am 17. Februar 2003 zu 75 % auf, klagte jedoch über Stumpfschmerzen. Daraufhin fand am 28. März 2003 im Spital Y.________ eine Neuromexzision statt, welche nicht zu einer Besserung der geklagten Beschwerden führte. In der Folge traten zusätzlich psychische Beschwerden auf (Berichte des Hausarztes Dr. med. S.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 23. Juni 2003 sowie des Dr. med. K.________, Oberarzt am Spital Y.________ vom 23. Juli 2003), weshalb sich C.________ zu Frau Dr. med. I.________, Psychiatrie FMH, in Behandlung begab. Die Psychiaterin diagnostizierte eine Anpassungsstörung mit depressiven Symptomen und attestierte eine vollständige Arbeitsunfähigkeit (Bericht vom 11. August 2003). Anlässlich der Abschlussuntersuchung vom 21. August 2003 kam Kreisarzt Dr. med. B.________ zum Schluss, C.________ seien mit wenigen Ausnahmen "alle Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, die in der Regel einer Frau angeboten werden, wieder zumutbar". Mit Verfügung vom 25. Mai 2004 sprach die SUVA C.________ eine vom 1. Juni 2004 bis 31. Mai 2007 befristete Invalidenrente von 10 % sowie eine Integritätsentschädigung, basierend auf einer Integritätseinbusse von 6 %, zu. C.________ liess Einsprache erheben und die Aufhebung der Rentenbefristung beantragen. Mit Schreiben vom 4. Januar 2005 kündigte die SUVA im Sinne einer reformatio in peius die Einstellung der Rentenleistungen ab 1. Februar 2005 an. Nach erneuten medizinischen Abklärungen wies die SUVA die Einsprache am 2. Februar 2005 ab und verzichtete gleichzeitig auf die angedrohte reformatio in peius.