Citation: 8C_808/2023 E. 5

Das kantonale Gericht wies im angefochtenen Urteil darauf hin, dass es in seinem rechtskräftigen Urteil vom 7. September 2022 gestützt auf die medizinische Aktenlage, namentlich auf das PMEDA-Gutachten vom 1. April 2021, als nachvollziehbar erachtet habe, dass der Beschwerdeführer aus gutachterlicher Sicht zumindest in körperlich leichten, wechselbelastenden und überwiegend sitzend ausgeübten Tätigkeiten ohne Besteigen von Leitern, Treppen oder Gerüsten sowie ohne repetitive oder kraftaufwändige Tätigkeiten in Schulterhöhe oder über Kopf als uneingeschränkt belastbar anzusehen sei. Diese gutachterlichen Ausführungen erwiesen sich auch mit Blick auf die Beurteilung der objektiven Zumutbarkeit einer Eingliederungsmassnahme als massgebend. Die Vorinstanz erwog sodann im Wesentlichen, die von der IV-Stelle unter Mitwirkung des Beschwerdeführers bei der Stiftung B.________, einem Kompetenzzentrum für Arbeitsintegration, geplante berufspraktische Eingliederungsmassnahme samt anschliessender Arbeitsvermittlung hätte der Eingliederung des Beschwerdeführers fraglos gedient und wäre geeignet gewesen, zu seiner Erwerbsfähigkeit beizutragen resp. diese zu steigern. Sie erweise sich zudem mit Blick auf den Gesundheitszustand als verhältnismässig. Des Weiteren - so das kantonale Gericht - sei das Mahn- und Bedenkzeitverfahren vor Erlass der angefochtenen Verfügung vom 14. September 2023 korrekt durchgeführt worden und habe der Beschwerdeführer innerhalb der mit eingeschriebener, an den Rechtsvertreter zugestellter Post angesetzten Bedenkfrist nicht reagiert. Schliesslich stellte die Vorinstanz fest, dass sich der Beschwerdeführer anfänglich motiviert und interessiert gezeigt habe, durch die IV-Stelle bei der Eingliederung unterstützt zu werden. Diese positive Haltung habe jedoch anlässlich der Besichtigung der Stiftung B.________ am 14. März 2023 nach Festlegung des Antrittsdatums für die per 3. April 2023 aufgegleiste Eingliederungsmassnahme ein abruptes Ende gefunden, da der Beschwerdeführer die Auffassung vertreten habe, er sei krank und könne nicht arbeiten. In der Folge habe er sich gegenüber der zuständigen Berufsberaterin ebenfalls in diesem Sinne geäussert und auch im weiteren Verlauf keinen Eingliederungswillen bekundet. Mit Blick auf den massgeblichen Sachverhalt bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 14. September 2023 schloss die Vorinstanz daher auf eine gänzlich fehlende aktivierbare Motivation für Reintegrationsmassnahmen und verneinte das Vorliegen einer subjektiven Eingliederungsbereitschaft. Insgesamt sei somit nicht zu beanstanden, so das kantonale Gericht abschliessend, dass die IV-Stelle angesichts der Weigerung des Beschwerdeführers, an einer zumutbaren und geeigneten Eingliederungsmassnahme teilzunehmen, nach Durchführung des Mahn- und Bedenkzeitverfahrens die bisherige ganze Invalidenrente aufgehoben habe.