Citation: 6B_775/2020 E. 5.4

5.4. Die Vorinstanz führte aus, der Kausalzusammenhang zwischen der Bankrotthandlung (Verschleudern von Vermögenswerten durch den zu günstigen Privatkauf der Häuser C und D durch zu grossen Honorarbezug) und dem Erfolg, mithin der Zahlungsunfähigkeit, ergebe sich ohne weiteres daraus, dass die B.________ AG "nach dem Landkauf für die Häuser C und D im Mai 2013 [...] per 31. Dezember 2013 einen Verlust bzw. Liquiditätsmangel von Fr. 124'940.02 aufgewiesen habe. Tatsächlich ist nicht nachvollziehbar, weshalb die Vorinstanz in diesem Zusammenhang den Landkauf für die Häuser C und D erwähnt. Unabhängig davon verfehlt die Beschwerde jedoch ihr Ziel, wenn darin ausgeführt wird, per 31. Dezember 2012 habe die B.________ AG noch über flüssige Mittel von ca. Fr. 1.9 Mio. und über ein Eigenkapital von ca. Fr. 400'000.-- verfügt, und weiter, auch per 31. Dezember 2013 habe "weder eine Überschuldung noch eine Unterbilanz" vorgelegen. Im Übrigen warf die Vorinstanz dem Beschwerdeführer nicht vor, er habe in Kauf genommen, dass die B.________ AG ein Jahr später "in Konkurs fallen werde", stellt die Konkurseröffnung doch eine objektive Strafbarkeitsbedingung dar (Erwägung 3.1). Dass die B.________ AG gemäss dem Beschwerdeführer in den Jahren 2013 und 2014 noch gewisse Rechnungen bezahlt hat, widerspricht den Feststellungen der Vorinstanz nicht. Deren Ausführungen zur Kausalität sind auch unter gehöhrsrechtlichen Gesichtspunkten nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer trägt sodann als "Alternativbegründung" vor, wenn er zufolge Abschlusses eines Totalunternehmervertrages verpflichtet gewesen wäre, Zahlungen an die B.________ AG zu leisten, hätte er seine Forderung gegenüber der B.________ AG in der Höhe von Fr. 1.3 bis 1.5 Mio. zur Verrechnung gebracht, und der B.________ AG wäre keine Liquidität zugeflossen, zumal die Voraussetzungen von Art. 120 ff. OR offensichtlich vorgelegen hätten. Er zeigt jedoch nicht nachvollziehbar auf, weshalb er zu einer dahingehenden Sachverhaltserweiterung berechtigt sein soll.