Citation: C 320/05 20.04.2006 E. 2

Die Vorinstanz erwog, die Arbeitsbemühungen der Versicherten auf Ende der befristeten Stelle bei der X.________ AG seien ungenügend gewesen. Dies sei jedoch kein Grund, die Vermittlungsfähigkeit zu verneinen, zumal die Beschwerdegegnerin laut Beratungsprotokollen nie auf ihre ungenügenden bzw. unbrauchbaren Arbeitsbemühungen aufmerksam gemacht worden sei und erst am 1. Juni 2005 eine Vereinbarung betreffend Stellensuche unterzeichnet habe. Dass die Vermittlungsfähigkeit zu bejahen sei, ergebe sich auch daraus, dass die Versicherte die befristeten Stellenangebote bei der X.________ AG immer wieder angenommen, Vertragsverlängerungen zugestimmt und dadurch ihre Vermittlungsfähigkeit bewiesen habe. Die ungenügende Stellensuche hätte mit einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung sanktioniert werden müssen. Demgegenüber bringt das AWA vor, da die Versicherte seit fünf Jahren immer wieder ausschliesslich befristete Arbeitsverhältnisse mit der X.________ AG abgeschlossen habe und die Suche nach einer Dauerstelle trotz mehrmaligem Hinweis mangelhaft und rudimentär geblieben sei, könne die Vermittlungsfähigkeit nicht mehr bejaht werden.