Citation: 6P.91/2006 02.11.2006 E. 1

Das Kantonsgericht sieht es als erwiesen an, dass der Beschwerdeführer B.________ im Januar 2003 rund 40 - 50 Gramm Kokain verkaufte. Da der übliche Reinheitsgrad höchstens 37 % betrage, sei aber zu Gunsten des Beschwerdeführers anzunehmen, dass die Mindestmenge für die Annahme des schweren Falls, nämlich 18 g reines Kokain, nicht erfüllt sei (angefochtenes Urteil S. 5). Der Nachweis des Drogengeschäfts ergibt sich für das Kantonsgericht aus Telefongesprächen zwischen dem Beschwerdeführer und B.________ sowie zwischen B.________ und C.________ (angefochtenes Urteil S. 3 f.). Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Grundsatzes in dubio pro reo als Beweiswürdigungsregel. Aus dem Gespräch vom 30. Januar 2003 zwischen B.________ und C.________ gehe nicht hervor, dass es sich um ein Drogengeschäft gehandelt habe. Auch sei kein inhaltlicher Bezug zu den Gesprächen vom 24. und 27. Januar 2003 zwischen B.________ und dem Beschwerdeführer erkennbar. Die Beweiswürdigung sei willkürlich (Art. 9 BV).