Citation: 8C_588/2019 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführerin ist zwar dahingehend beizupflichten, dass auf die Berichte versicherungsinterner Ärzte rechtsprechungs- gemäss nur (aber immerhin) dann abgestellt werden kann, wenn auch keine geringe Zweifel an der Richtigkeit ihrer Schlussfolgerungen bestehen (BGE 135 V 465 E. 4.7 S. 471). Bei einer näheren Betrachtung der medizinischen Aktenlage ergibt sich indessen, dass die Schlussfolgerungen des RAD-Arztes im Einklang mit jenen der behandelnden Spezialärzte stehen. So hat Dr. med. E.________, Oberärztin Kardiologie am Herzzentrum des Spitals F.________, bereits in ihrem Bericht vom 18. Juli 2014 festgehalten, die Versicherte sei kardial kompensiert und beschwerdefrei. Bezüglich des Hirninfarktes hielten Dr. med. G.________ und med. prakt. H.________, Zentrum für Neurologie und Neurorehabilitation des Spitals F.________, am 13. Februar 2016 fest, dieser sei ohne Relevanz für die aktuelle Diagnose. Aus epileptologischer Sicht hielt schliesslich Dr. med. I.________, Assistenzärztin am Zentrum für Neurologie und Neurorehabilitation des Spitals F.________, am 16. April 2018 fest, aufgrund der Abwesenheit weiterer (manifester) epileptischer Anfälle seit mindestens September 2017 bestehe nunmehr eine 100 %-ige Arbeitsfähigkeit, sofern Gefahrenpotentiale und Provokationsfaktoren bei der Arbeit vermieden werden könnten.