Citation: 1P.368/2003 26.08.2003 E. A

Mit Strafbefehl des Bezirksamts Baden vom 3. Februar 2003 wurde X.________ mit Fr. 300.-- gebüsst, weil er das ihm während einer Reparatur von der Garage Sport World Cars GmbH überlassene Ersatzfahrzeug nicht zurückerstattet hatte. Gegen diesen Strafbefehl erhob X.________ Einsprache. Am 18. März 2003 erstattete X.________ beim Bezirksamt Baden folgende Strafanzeigen: a) gegen die Verantwortlichen der Garage Sport World Cars GmbH in Dättwil, die ihm einen Personenwagen mit nicht zugelassenen Ersatz- oder Zusatzrädern verkauft hätten, und b) gegen die für seine Anhaltung zuständigen Polizisten, die ihn seines Erachtens telefonisch zur Rückgabe des Personenwagens hätten auffordern sollen. Mit Verfügung vom 20. März 2003 trat das Bezirksamt Baden auf die Strafanzeigen von X.________ sowie auf dessen Einsprache gegen die verhängte Busse nicht ein. Eine gegen die Verfügung des Bezirksamts vom 20. März 2003 gerichtete Beschwerde von X.________ hiess das Obergericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 2. Mai 2003 teilweise gut und überwies die Akten der Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau zur Prüfung der Einsprache gegen den Strafbefehl des Bezirksamts Baden vom 3. Februar 2003. Im Übrigen wies das Obergericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Den von X.________ in seiner Strafanzeige beanstandeten Verkauf angeblich nicht zum Personenwagen passender Zusatzräder durch die Verantwortlichen der Garage Sport World Cars GmbH bezeichnete das Obergericht als strafrechtlich nicht relevant, da eine allenfalls in Frage kommende fahrlässige Sachbeschädigung nicht strafbar sei. Auf die entsprechende Strafanzeige sei somit zu Recht nicht eingetreten worden.