Citation: 6B_989/2023 E. 3.3.3

3.3.3. An der Sache vorbei geht die Kritik des Beschwerdeführers an der Bemessung der Einzelstrafen für die Vergehen gegen das Waffengesetz und das Fahren in fahrunfähigem Zustand. Er scheint fälschlicherweise davon auszugehen, dass die Vorinstanz hierfür "hypothetische Strafen" von vier bzw. neun Monaten festsetzt. Demgegenüber ergibt sich aus ihren Erwägungen, dass die Vorinstanz Einzelstrafen von drei bzw. sechs Monaten für angemessen erachten würde und die hypothetische Einsatzstrafe betreffend die qualifizierte Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz für die genannten Delikte um einen Monat bzw. drei Monate im Rahmen der Asperation erhöht (Urteil S. 8). Dies erweist sich ohne Weiteres als ermessenskonform. Entgegen seinem Ansinnen gelingt es dem Beschwerdeführer mit seinen diesbezüglichen Ausführungen nicht, eine "aus dem Ruder laufende Beurteilung" hinsichtlich der hypothetischen Einsatzstrafe darzulegen. Insgesamt zeigt er mit seinen Einwänden nicht auf, dass die Vorinstanz ihr sachrichterliches Ermessen verletzt, indem sie hinsichtlich der qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz von einem mittleren Verschulden ausgeht und die hypothetische Einsatzstrafe auf acht Jahre festsetzt.