Citation: U 156/06 27.06.2006 E. 4

Anders als vom Beschwerdeführer dargelegt, kann dem Bericht von Dr. med. F.________, Spezialarzt FMH für Neurologie, vom 19. Februar 2003 nicht allein auf Grund des Umstandes voller Beweiswert zu bemessen werden, dass er knapp drei Monate nach dem Unfallereignis erstattet worden ist. Abgesehen davon enthält er im Hinblick auf die Beurteilung der Unfallfolgen nichts, das relevant von den Stellungnahmen der anderen Ärzte abweicht. Dass die Arbeitsstelle fünf Monate nach der Wiederaufnahme der Arbeit nicht ausschliesslich aus wirtschaftlichen Gründen verloren ging, sondern weil der Beschwerdeführer seine Arbeitsleistung nicht mehr voll hat erbringen können, ist nach der allgemeinen Lebenserfahrung zwar nicht von der Hand zu weisen. Aber die Firma X.________ AG hat im Kündigungsschreiben vom 22. Mai 2003 ausdrücklich wirtschaftliche Gründe genannt und laut Medienmitteilung des Regierungsrates vom gleichen Tag haben weitere 78 Mitarbeitende aus demselben Grund die Stelle verloren. Selbst wenn gesundheitliche Gründe mit den Ausschlag für die Kündigung der Stelle gegeben hätten, änderte dies jedoch nichts daran, dass die Beschwerdegegnerin rund ein Jahr später berechtigt war, die Leistungen ab dem 1. Juli 2004 mit der Begründung einzustellen, es lägen keine behandlungsbedürftigen Unfallfolgen mehr vor.