Citation: I 100/05 10.05.2005 E. A

T.________, geboren 1966, absolvierte nach Abschluss der Bezirksschule eine kaufmännische Lehre. Ab Juni 1995 war sie als Sachbearbeiterin bei der Firma X.________ tätig. Dieses Arbeitsverhältnis wurde per 31. März 2000 wegen wiederkehrenden Absenzen, welche zu Minderleistungen führten, aufgelöst. T.________ meldete sich am 24. Oktober 2000 bei der Invalidenversicherung zum Bezug einer Rente an. Die IV-Stelle Solothurn holte verschiedene medizinische Akten, unter anderem einen Bericht des Prof. Dr. med. B.________, Leiter der Abteilung für gynäkologische Sozialmedizin und Psychosomatik an der Klinik Y.________ vom 24. April 2001 ein und liess die Versicherte am Ärztlichen Begutachtungsinstitut (ABI) bidisziplinär untersuchen. Gemäss Expertise vom 31. März 2003 leidet T.________ an einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.14), an einer depressiven Episode leichten bis mittleren Grades (ICD-10 F32.1) und an einer nicht näher bezeicheten Persönlichkeitsstörung mit Symptomen der vermeidenden, abhängigen und passiv-aggressiven Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.9). Weitere Diagnosen würden die Arbeitsfähigkeit nicht beeinflussen. Zusammenfassend gelangten die Gutachter zum Schluss, dass eine um 50 % eingeschränkte Arbeitsfähigkeit in der angestammten, wie auch andern, gleich adaptierten Tätigkeiten, bestehe. Mit Verfügung vom 29. Juli 2003 sprach die IV-Stelle T.________ bei einem Invaliditätsgrad von 50 % ab 1. Oktober 1999 eine halbe Invalidenrente nebst Zusatzrente für den Ehemann zu. Die dagegen erhobene Einsprache, mit welcher eine Rente nach Massgabe eines mindestens 70%igen Invaliditätsgrades verlangt wurde, wies die Verwaltung ab (Entscheid vom 17. März 2004).