Citation: 5A_111/2009 05.05.2009 E. 1

Mit der Begründung, sie habe sich (erst) aufgrund des kassationsgerichtlichen Entscheids veranlasst gesehen, beim Bezirksgericht um Berichtigung des Protokolls nachzusuchen, und sie müsse das im Sinne ihres Begehrens berichtigte Protokoll als Beweismittel in das bundesgerichtliche Verfahren einbringen können, verlangt die Beschwerdeführerin, letzteres sei bis zum Entscheid über das Protokollberichtigungsbegehren zu sistieren. Art. 99 Abs. 1 BGG bestimmt, dass im Verfahren vor Bundesgericht neue Tatsachen und Beweismittel nur so weit vorgebracht werden dürfen, als erst der Entscheid der kantonalen Vorinstanz dazu Anlass gibt. Die Beschwerdeführerin übergeht, dass bereits das Obergericht in seinem zu ihren Ungunsten ausgefallenen Entscheid bei der Beurteilung der Frage, ob in der Verhandlung vom 5. März 2007 eine Vereinbarung zwischen den Parteien zustande gekommen sei, dem Inhalt des bezirksgerichtlichen Verhandlungsprotokolls eine ausschlaggebende Bedeutung beigemessen hatte. War es aber somit entgegen ihrer Auffassung nicht erst der Entscheid des Kassationsgerichts, der Anlass gab, eine Berichtigung dieses Protokolls anzustreben, sind die Voraussetzungen zur Zulassung sich bei einer allfälligen Protokollberichtigung neu ergebender Tatsachen von vornherein nicht erfüllt. Es braucht unter diesen Umständen nicht erörtert zu werden, inwiefern eine nachträgliche Protokollberichtigung im Rahmen der erwähnten Bestimmung überhaupt berücksichtigt werden könnte. Das Ergebnis des von der Beschwerdeführerin eingeleiteten Protokollberichtigungsverfahrens ist nach dem Gesagten nicht abzuwarten, und das Sistierungsbegehren ist abzuweisen.