Citation: I 164/01 31.07.2001 E. 5

5.- Der Beschwerdeführer wendet ein, dass die Erkenntnisse der SUVA nicht ausschlaggebend seien, da sich diese - im Gegensatz zur Beurteilung der Invalidität im Rahmen von Art. 4 IVG - nur auf allfällige Unfallfolgen beschränkten. Dem ist entgegenzuhalten, dass die Ärzte der Rehabilitationsklinik eine Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers vornahmen, die sich keineswegs nur auf allfällige Unfallfolgen bezog. Eine solche Differenzierung wird nicht von der Rehabilitationsklinik, sondern von der SUVA vorgenommen. Auch das psychosomatische Konsilium beschränkte sich nicht darauf, lediglich nach psychosomatischen Befunden zu forschen, die einen Zusammenhang mit dem seinerzeit erlittenen Unfall haben könnten. Vielmehr handelt es sich dabei um allgemein gültige Wertungen, die auch im Verfahren der Invalidenversicherung verwendet werden können. Die ärztlichen Untersuchungen sind auch entgegen den Behauptungen des Beschwerdeführers weder widersprüchlich noch unpräzis. Im psychosomatischen Bereich liegen drei Beurteilungen durch Psychiater vor, die inhaltlich nicht oder nicht wesentlich voneinander abweichen oder die gar gegenteilige Aussagen enthalten würden. Dr. med. S.________ als Hausarzt des Beschwerdeführers ist demgegenüber fachärztlich nicht im Bereiche der Psychiatrie und Psychotherapie tätig, sondern ist Facharzt für Innere Medizin und Tropenmedizin FMH. Überdies ist in Übereinstimmung mit der Vorinstanz der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc mit Hinweisen). Somit kann auch aus diesem Argument des Beschwerdeführers nicht abgeleitet werden, dass keine genügenden Voraussetzungen zur Beurteilung der Invalidität vorliegen würden. Vielmehr ist im Rahmen der Beweiswürdigung gestützt auf die vorliegenden Gutachten und ärztlichen Berichte zu schliessen, dass kein körperlicher oder geistiger Gesundheitsschaden als Folge einer Krankheit oder eines Unfalles vorliegt, was gemäss Art. 4 IVG Voraussetzung für die Zusprache von Leistungen der Invalidenversicherung ist.