Citation: 1C_457/2020 E. 3

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet die Frage, ob die kantonalen Behörden auf das Gesuch der Beschwerdeführer um Erlass einer Kostenverteilungsverfügung im Sinne von Art. 32d USG zu Recht nicht eingetreten sind. Die genannte Bestimmung trat in einer früheren Fassung am 1. Juli 1997 in Kraft (AS 1997 1174 und sieht im Wesentlichen vor, dass der Verursacher die Kosten für notwendige Massnahmen zur Untersuchung, Überwachung und Sanierung belasteter Standorte trägt (Art. 32d Abs. 1 USG). Mehrere Verursacher tragen die Kosten dabei entsprechend ihren Anteilen an der Verursachung (Art. 32d Abs. 2 USG). Sofern ein Verursacher dies verlangt oder die Behörde die Massnahme selber durchführt, erlässt sie über die Kostenverteilung eine Verfügung (Art. 32d Abs. 4 USG).