Citation: 6B_941/2019 E. A

A.a. A.________ wird vorgeworfen, er habe sich am 26. September 2015 zwischen 22.00 Uhr und 23.00 Uhr zusammen mit B.________ in seinem Fahrzeug zu einem Parkplatz in U.________ begeben. Wenig später sei noch ein Kollege von A.________, C.________, hinzugekommen. Die beiden Männer hätten von B.________ erfahren wollen, mit welchen Männern sie "etwas habe bzw. gehabt habe". Zu diesem Zweck habe A.________ B.________ zunächst das Mobiltelefon aus der Hand geschlagen und es ergriffen. Alsdann habe er B.________ mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen und nach dem Passwort ihres Mobiltelefons gefragt, woraufhin B.________ A.________ dieses aus Angst mitgeteilt habe. Während A.________ B.________ geschlagen habe, habe er von ihr zudem gefordert, die Wahrheit aus ihrer Vergangenheit zu erzählten, was B.________ nicht getan hätte, wäre sie nicht psychisch und physisch von A.________ unter Druck gesetzt worden. Anschliessend habe A.________eine Flüssigkeit aus seinem Fahrzeug geholt, B.________ damit bespritzt, ein von C.________ verlangtes Feuerzeug angezündet, es in Richtung B.________ gehalten und ihr gesagt, er werde sie anzünden und sie werde in der Hölle verrecken. A.________ habe B.________ dann aufgefordert, von sich selber zu behaupten, dass sie eine Schlampe sei und zu erzählen, was sie mit ihren Ex-Freunden schon alles gemacht habe. Gleichzeitig habe A.________ von seinem Freund C.________ verlangt, er solle B.________ filmen. Als dann das Mobiltelefon von B.________ geklingelt habe, habe A.________ den Anruf entgegengenommen, wobei er festgestellt habe, dass ein Mann am anderen Ende gewesen sei. Daraufhin sei er wütend geworden und habe B.________ erneut und immer wieder geschlagen. Sodann habe A.________ von B.________ verlangt, dass sie ihn oral befriedige, was sie indes verweigert habe. In der Folge hätten sich A.________ und B.________ von C.________ entfernt. A.________ habe B.________ mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen, seine Hosen und Unterhosen heruntergezogen, B.________ an den Schultern gefasst und sie auf die Knie gezwungen. Aus Angst vor möglichen weitere Schlägen habe B.________ das Glied von A.________ in den Mund genommen, wobei A.________ gewusst habe, dass sie dies nicht habe tun wollen. A.________ sei klar gewesen, dass sie es vielmehr nur aus Angst vor ihm getan habe und insbesondere, weil sie von ihm bedroht und geschlagen worden sei. Nach einer gewissen Zeit habe A.________ von B.________ abgelassen. Anschliessend habe er sie aufgefordert, mit ihm den vaginalen Geschlechtsverkehr auszuüben. Da A.________ B.________ geschlagen und ihr gedroht habe, er würde sie noch härter schlagen, wenn sie nicht mit ihm schlafe, habe sie mit A.________ gegen ihren erkennbaren Willen den Geschlechtsverkehr vollzogen. Nach dem Sexualakt habe sich B.________ auf Anweisung von A.________ auf die Rückbank des Fahrzeugs von C.________ gesetzt. A.________ habe auf dem Beifahrersitz Platz genommen, eine dicke Eisenstange geholt und B.________ gedroht, er werde sie mit der Stange schlagen, sollte sie nicht die Wahrheit gesagt haben. A.________ habe betont, dass er ohnehin erfahren werde, was ihm B.________ in dieser Nacht nicht erzählt habe. Dadurch habe B.________ grosse Angst bekommen, was von A.________ gewollt gewesen sei. A.b. A.________ wurde mit Urteil des Bezirksgerichts Meilen vom 2. Oktober 2017 der Vergewaltigung, der sexuellen Nötigung, der mehrfachen Drohung, der mehrfachen Nötigung, der Verletzung des Geheim- und Privatbereichs durch Aufnahmegeräte und der Tätlichkeiten schuldig gesprochen und mit einer Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren sowie einer Busse von Fr. 600.-- bestraft. Des Weiteren wurde A.________ verpflichtet, B.________ eine Genugtuung in der Höhe von Fr. 10'000.-- zu bezahlen.