Citation: 6B_450/2016 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz erwägt, objektive Beweismittel zur Frage der Alkoholisierung lägen keine vor. Sie würdigt die Aussagen des Beschwerdeführers sowie von B.________, C.________, D.________, E.________ und F.________. Die Vorinstanz stellt fest, aus allen Aussagen gehe übereinstimmend hervor, dass der Beschwerdeführer vor der Tat Alkohol getrunken habe. Unklar bleibe das Ausmass des Konsums. Der Beschwerdeführer habe dazu widersprüchliche Angaben gemacht. Die behaupteten Trinkmengen würden denn auch von seinem Trinkkumpanen B.________ nicht bestätigt, obwohl dieser unter dem Gesichtspunkt der Schuldfähigkeit selber ein Interesse an hohen Mengenangaben gehabt habe. Zwar habe E.________ davon gesprochen, der Beschwerdeführer sei "recht betrunken" und "benebelt" gewesen. Diese Aussage lasse jedoch nicht mit Sicherheit auf eine sehr hohe Blutalkoholkonzentration schliessen. Wo F.________ ausführe, der Beschwerdeführer sei "sturzbetrunken" gewesen, gehe aus ihren Aussagen nicht hervor, ob dies eine eigene Beobachtung sei oder ob es sich dabei lediglich um Erzählungen des Folgetags handle. Ausserdem sei die Bedeutung des Ausdrucks "sturzbetrunken" relativ. Den Angaben von E.________ und F.________ stehe schliesslich die Aussage von C.________ gegenüber, wonach der Beschwerdeführer in guter Verfassung und jedenfalls nicht sturzbetrunken gewesen sei. Der Beschwerdeführer wolle von E.________ erfahren haben, er sei getorkelt. Dies schildere E.________ in ihren Aussagen gerade nicht. Dass der Beschwerdeführer sein angebliches Torkeln selber nicht mehr habe wahrnehmen können und nicht mehr gewusst habe, wo links und rechts sei, passe nicht zum gezielt ausgeführten Schlag mit dem Baseballschläger. Widersprüchlich sei auch die Schilderung des Beschwerdeführers, am nächsten Morgen im Wohnwagen von B.________ erbrochen zu haben. Der Beschwerdeführer behaupte, ein Blackout erlitten und vom Tatgeschehen nicht einmal Ansätze oder Umrisse mitbekommen zu haben, erinnere sich dann aber doch an Details. Er sei nicht in einem Mass alkoholisiert gewesen, dass seine Steuerungsfähigkeit beeinträchtigt gewesen wäre. Selbst wenn zu seinen Gunsten von einer Blutalkoholkonzentration von über 2 Promillen auszugehen wäre, gäbe es ausreichende Anzeichen, die gegen eine Beeinträchtigung der Steuerungsfähigkeit sprächen. In diversen Aussagen sei davon die Rede gewesen, der Beschwerdeführer sei aggressiv gewesen. Dass er nicht mehr ansprechbar gewesen wäre oder nicht mehr auf Aussenreize hätte reagieren können, werde nirgends ausgesagt. Auch der Tatablauf spreche dafür, dass der Beschwerdeführer koordiniert habe handeln können. Er habe den Baseballschläger behändigt, sich dem ahnungslosen Widersacher von hinten angenähert und gezielt auf dessen Hinterkopf geschlagen. Diese Handlung setze ein gewisses Koordinationsvermögen voraus. Wer dazu fähig sei, wäre auch fähig, die nötige Willensanstrengung aufzubringen, um diese Handlung zu unterlassen und damit sein Verhalten normgemäss zu steuern.