Citation: 8C_779/2021 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog, die medizinischen Akten, auf die sich der Kreisarzt stütze, beruhten auf verschiedenen persönlichen Untersuchungen, enthielten übereinstimmende Diagnosen sowie Befunde und ergäben ein vollständiges Bild über den relevanten medizinischen Sachverhalt. Nach dessen Würdigung und Konsultation von Fachliteratur komme der Kreisarzt zur nachvollziehbar begründeten Schlussfolgerung, dass ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom 2. März 2020 und den Aortabeschwerden nicht überwiegend wahrscheinlich bestehe. Dabei habe sich der Kreisarzt auch mit den verschiedenen Sachverhaltsvarianten (zum Unfallhergang) auseinandergesetzt. Seine Feststellung, dass mehrere Darstellungen des Sachverhalts vorlägen, begründe zudem keinen Anschein der Befangenheit und Voreingenommenheit.