Citation: 9C_322/2020 E. 3.2.3

3.2.3. Schliesslich wird in der Beschwerde geltend gemacht, die vorinstanzliche Erwägung, wonach die Beschwerdeführerin schon den mit der Verfügung vom 3. April 2012 festgesetzten Erwerbsstatus von 45 % hätte anfechten können und müssen, überzeuge nicht. Sie als psychisch Kranke ohne Rechtsbeistand habe die Auswirkungen dieser Feststellungen nicht beurteilen können. Dieser Ausführung ist entgegenzuhalten, dass die Beschwerdeführerin ausweislich der Akten am 26. März 2012 einen Anwalt beauftragte, der Einsicht in die Akten nahm und prüfte, ob gegen die Verfügung vom 3. April 2012 ein Rechtsmittel erhoben werden soll (vgl. dessen Briefe vom 26. März 2012 und 11. April 2012).