Citation: 8C_722/2018 E. 5.5.1

5.5.1. Soweit er sich zur Begründung der Unfallkausalität seiner anhaltenden Handbeschwerden auf die Berichte des PD Dr. med. E.________, Facharzt FMH für Handchirurgie, und Dr. med. F.________, Facharzt FMH für Rheumatologie sowie Physikalische Medizin und Rehabilitation, beide Universitätsklinik G.________, vom 31. August und 13. September 2016 stützt, ist ihm entgegenzuhalten, dass die behandelnden Ärzte in den genannten Berichten nicht auf das Ereignis vom 13. Februar 2015 Bezug nahmen. Vielmehr wiesen sie auf eine 1993/1994 erlittene Scaphoidfraktur hin. Soweit sich PD Dr. med. E.________ mit der kausalitätsverneinenden Verfügung der Suva vom 25. August 2016 nicht einverstanden erklären konnte und das CRPS als klare Unfallfolge bezeichnete, ist darauf hinzuweisen, dass er seinen Standpunkt nicht weiter begründete, was den Beweiswert seines Berichts entscheidend schmälert. Dr. med. F.________ seinerseits führte in seinem Bericht aus, beim Patienten sei es bei vermutlicher Scaphoidfraktur links 1993/1994 zu einer Scaphoid-Pseudarthrose links gekommen. Aufgrund der folgenden Panarthrose radiocarpal links sei am 8. September 2015 eine Arthrodese des Handgelenks links durchgeführt worden. Unmittelbar postoperativ habe sich ein CRPS entwickelt. Deshalb erachte er das CRPS als Unfallfolge. Daraus lässt sich allenfalls ein Kausalzusammenhang zwischen dem CRPS und der Scaphoidfraktur 1993/1994 ableiten. Eine Unfallkausalität zum Ereignis vom 13. Februar 2015 ist damit indessen nicht dargetan, wie die Vorinstanz richtig erkannte.