Citation: I 538/05 19.01.2006 E. 2

In formeller Hinsicht macht die Beschwerdeführerin geltend, es sei ihr Anspruch auf rechtliches Gehör insofern verletzt worden, als die von der IV-Stelle veranlasste psychosomatische Begutachtung durch die Klinik X.________ gemäss Bericht vom 10. Januar 2002 ohne Beizug eines Dolmetschers erfolgt sei. Indessen hat die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt, dass nach der Rechtsprechung grundsätzlich der Gutachter im Rahmen sorgfältiger Auftragserfüllung zu entscheiden hat, ob eine medizinische Abklärung in der Muttersprache des Exploranden oder unter Beizug eines Übersetzers im Einzelfall geboten ist (AHI 2004 S. 146 f. Erw. 4.2.1 [Urteil I. vom 30. Dezember 2003, I 245/00]). Die Beschwerdeführerin habe ihre gesundheitlichen Beeinträchtigungen darlegen können und eine nachvollziehbare und umfassende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch den Gutachter sei möglich gewesen, sodass dieser auf den Beizug eines Dolmetschers zu Recht verzichtet habe. Von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs kann daher nicht die Rede sein.