Citation: 1C_471/2021 E. 5.6.4

5.6.4. Zusammenfassend kommen somit sowohl der Planungsbericht als auch der UVB Gestaltungsplan zum Ergebnis, dass das Projekt bezüglich Lärm nicht so optimiert werden könne, dass die IGW für Eisenbahnlärm und die IRW für Sportlärm überall eingehalten werden könnten. Die Bauprojekte seien daher auf Ausnahmebewilligungen gemäss Art. 31 Abs. 2 LSV angewiesen. Die Grundrisse der Wohnungen seien mit dem Ziel zu optimieren, dass jeder lärmempfindliche Wohnraum über ein Fenster belüftet werden könne, bei dem die IGW für Eisenbahnlärm eingehalten werden, und bei jeder Wohneinheit sollten die Hälfte der lärmempfindlichen Räume nicht von Sportlärmbelastungen über den IRW betroffen sein. Mindestens aber müssten sämtliche Wohneinheiten über einen lärmempfindlichen Wohnraum verfügen, an dem die IRW des Sportlärms an mindestens einem Lüftungsfenster eingehalten würden (vgl. Anh. 2 BNO, Zielvorgaben für Sport- und Eisenbahnlärm).