Citation: K 65/02 21.01.2003 E. 4

Was sodann die Behandlung des abgesplitterten Eckzahnes im Unterkiefer sowie die Behebung der Schäden an den Zähnen 16, 17 und 47 im Betrag von Fr. 7726.80 anbelangt, zeigt das kantonale Gericht in seinem Entscheid zutreffend auf, dass sich die Beschwerdegegnerin damit in ihrem Einspracheentscheid vom 21. Februar 2001 - obschon Gegenstand desselben sämtliche unfallbedingten zahnärztlichen Behandlungskosten waren - trotz Geltendmachung nicht befasst hatte. Es prüfte daher, ob dem Einspracheentscheid sämtliche urteilsrelevanten Faktoren zu Grunde lagen und ob allenfalls das rechtliche Gehör des Versicherten verletzt worden war. Zu Recht differenzierte das Gericht diesbezüglich zwischen Eckzahn einerseits und übrigen Schäden andrerseits. 4.1 In Bezug auf die vom Beschwerdeführer behauptete Absplitterung des Eckzahnes im Unterkiefer ist mit der Vorinstanz darauf hinzuweisen, dass dieser Schaden weder in der Unfallmeldung vom 24. Juni 1998, noch im von Dr. med. dent. J.________ ausgefüllten Frageblatt betreffend Zahnschäden vom 7. August 1998 noch in den Schreiben des Dr. med. dent. A.________ vom 26. Januar und 16. Oktober 2000 erwähnt worden ist. Die Schlussfolgerung, wonach eine Absplitterung des Eckzahns im Unterkiefer nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 29. Mai 1998 zurückzuführen ist, ist demzufolge entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht zu beanstanden. Aus der vom Versicherten diesbezüglich angerufenen Kostengutsprache der Krankenkasse vom 31. März 1999 lässt sich nichts zu seinen Gunsten ableiten, ist doch nur allgemein von beschädigten Zähnen, nicht von einem beschädigten Eckzahn im Unterkiefer, die Rede. 4.2 Hinsichtlich der Zähne 16, 17 und 47 hob das kantonale Gericht den Einspracheentscheid vom 21. Februar 2001 wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs auf und wies die Sache an die Beschwerdegegnerin zurück, damit sie nach zusätzlichen Abklärungen neu entscheide. Es legte dar, das Schreiben des Dr. med. dent. A.________ vom 16. Oktober 2000, gemäss welchem die verbleibenden Seitenzähne des Ober- und des Unterkiefers durch das Tragen des abnehmbaren Provisoriums im Oberkiefer während der Einheilphase der Implantate in Mitleidenschaft gezogen worden seien, worauf die Zähne 16, 17 und 47 extrahiert und durch Implantate und VMK's ersetzt worden seien, sei der Kasse mehrere Monate vor Erlass des angefochtenen Entscheids zugestellt worden und habe genügend Anlass geboten, den entsprechenden Sachverhalt abzuklären und sich mit den diesbezüglichen Vorbringen auseinanderzusetzen. Diese Verletzung des rechtlichen Gehörs könne in Anbetracht des schweren Verfahrensmangels und der ungenügend abgeklärten Sachlage nicht geheilt werden. Gestützt auf die medizinische Aktenlage könnten weder die konkreten Schäden noch die Unfallkausalität beurteilt werden. Auch bezüglich dieser Rückweisung zu zusätzlichen Abklärungen und neuem Entscheid an die Krankenkasse ist der vorinstanzliche Entscheid nicht zu beanstanden. Das im Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren bezüglich der erwähnten Zähne neu aufgelegte Schreiben des Vertrauenszahnarztes Dr. med. dent. L.________ vom 23. Juni 2002 vermag im vorliegenden Verfahren nicht weiterzuhelfen.