Citation: 1B_109/2019 E. 2.6

2.6. Unbehelflich ist schliesslich auch der Einwand des Beschwerdeführers, der Siegelungsantrag müsse in einem unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang gestellt werden. Dies spreche klar dafür, dass die Siegelung bereits am 30. Oktober 2017 erfolgt sei und eine zweite Siegelung Monate im Nachhinein rechtswidrig sei. Es trifft zwar zu, dass der Antrag auf Siegelung, nachdem der Berechtigte über diese Möglichkeit informiert wurde, grundsätzlich unverzüglich, d.h. in direktem zeitlichen Zusammenhang mit der Zwangsmassnahme, gestellt werden muss und die Siegelung daher grundsätzlich mit der Durchführung der Zwangsmassnahme zusammen fällt (BGE 127 II 151 E. 4c/aa S. 156; Urteil 1B_24/2019 vom 27. Februar 2019 E. 2.2; je mit Hinweisen). Vorliegend umstritten ist jedoch die Rechtzeitigkeit des Entsiegelungsgesuchs der Staatsanwaltschaft und nicht, ob der Siegelungsantrag innert Frist gestellt wurde. Die Beschwerde ist auch insofern unbegründet.