Citation: 1C_653/2017 E. 2.1

2.1. Umstritten ist, ob die 2009 erfolgte Umzonung einer Teilfläche von ca. 1'120 m 2 von der Bauzone WE2 in das übrige Gemeindegebiet eine materielle Enteignung darstellt. Massgebender Zeitpunkt für die Beurteilung, ob eine materielle Enteignung vorliegt, ist grundsätzlich das Datum des Inkrafttretens der Eigentumsbeschränkung (BGE 132 II 218 E. 2.3 und 2.4 S. 221 f. mit Hinweisen). Stichtag im vorliegenden Fall ist der 2. September 2009, als der revidierte Zonenplan durch das kantonale Baudepartement genehmigt wurde (Art. 26 Abs. 3 RPG). Nach dem damals anwendbaren kantonalen Recht waren im übrigen Gemeindegebiet Bauten und Anlagen nur unter den restriktiven Voraussetzungen der Landwirtschaftszone zulässig (vgl. Art. 21 des bis Ende September 2017 geltenden Gesetzes über die Raumplanung und das öffentliche Baurecht vom 6. Juni 1972 [aBauG; nGS 36-89] und dazu BGE 140 II 509 E. 2.1 S. 511 f.).