Citation: 9C_730/2022 E. 4

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde begründet und gutzuheissen. Das angefochtene Urteil ist aufzuheben. Das Berichtigungsgesuch ist zu bewilligen und die gestützt auf die irrtümliche Zollanmeldung zur Überführung in den zollrechtlich freien Verkehr ergangenen Veranlagungsverfügungen betreffend Zoll, Spirituosensteuer und Mehrwertsteuer sind aufzuheben. Die bezahlten Einfuhrabgaben sind der Beschwerdeführerin zurückzuerstatten. Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens trägt das unterliegende BAZG, da es Vermögensinteressen verfolgt (Art. 66 Abs. 1 und 4 BGG). Das BAZG hat der Beschwerdeführerin eine angemessene Parteientschädigung zu bezahlen (Art. 68 Abs. 1 BGG). Zur neuen Verlegung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des vorangegangenen Verfahrens ist die Sache an das Bundesverwaltungsgericht zurückzuweisen (Art. 67 und Art. 68 Abs. 5 BGG).