Citation: 1A.54/2006 10.10.2006 E. 2

Die Beschwerdeführerin beantragt die Durchführung einer mündlichen Verhandlung. Angesichts der weitgehend technischen Materie und des bereits von der Beschwerdeführerin eingereichten umfangreichen schriftlichen Materials erscheint eine mündliche Verhandlung jedoch nicht sinnvoll; sie ist auch nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK nicht geboten (vgl. Nichteintretensentscheid des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 17. Januar 2006 i.S. Luginbühl c. Schweiz). Im Übrigen liegt nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung eine zivilrechtliche Streitigkeit im Sinne dieser Bestimmung nur vor, wenn der Beschwerdeführer geltend macht, auf seinen Grundstücken seien die (geltenden) Immissions- oder Anlagegrenzwerte der NISV überschritten (BGE 128 I 59 E. 2a/bb S. 61 f.). Dies trifft im vorliegenden Fall nicht zu.