Citation: 6B_824/2014 E. 1.4.2

1.4.2. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz würdige die "Verwerflichkeit des Handelns" negativ und somit straferhöhend. Sie halte insbesondere fest, die Täter hätten den Opfern zusätzlichen Schrecken eingejagt, indem sie nachts in die Wohnung eingedrungen seien und sie aus dem Schlaf gerissen hätten. Dies stimme nicht. D.I.________ sei wach gewesen und habe zuerst an einen Scherz ihres Ehemannes und der Söhne geglaubt. Dass es sich um einen Raub handelte, habe sie erst bemerkt, nachdem sie die Pistole gesehen habe. Dass D.I.________ nicht sofort, sondern erst in einem zweiten Moment wahrgenommen haben soll, dass es sich um einen Raub handelte, ändert an der objektiven Schwere der Tat nichts. Ohne Bedeutung ist auch, ob sie zum Tatzeitpunkt bereits eingeschlafen war, zumal die anderen Opfer bereits am Schlafen waren.