Citation: 6B_986/2022 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz erachtet unter Verweis auf das Bezirksgericht als erstellt, dass sich der Beschwerdeführer am 13. Februar 2018 beim Grenzwachkorps in Y.________ mit einem verfälschten bosnischen Reisepass auswies, der auf den Namen F.________ lautete und mit einem Foto des Beschwerdeführers versehen war. Sie erwägt, der Beschwerdeführer habe damit seine wahre Identität verschleiert, um ungehindert die Grenze passieren zu können. Soweit der Beschwerdeführer wiederum beanstandet, dass die Vorinstanz auf die Ausführungen der Erstinstanz abstellt, kann auf das in E. 3.3 Gesagte verwiesen werden. Dies ist zulässig (Art. 82 Abs. 4 StPO). Der Beschwerdeführer bringt sodann nichts vor, was die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen als willkürlich oder ihre Würdigung als bundesrechtswidrig erscheinen liesse. Den illegalen Grenzübertritt vom 13. Februar 2018 stellt er gar nicht in Abrede. Entgegen seiner Auffassung geht die Vorinstanz zu Recht von einem zumindest verfälschten Ausweis aus, zumal feststeht, dass der auf F.________ lautende Pass mit einem Foto des Beschwerdeführers versehen war. Hingegen ist ohne Belang, ob der Beschwerdeführer bei seiner Verhaftung einen echten serbischen Pass auf sich trug. Der Schuldspruch ist rechtens. Mit Bezug auf einen weiteren Grenzübertritt vom 14. Februar 2018 trifft es sodann nicht zu, dass die Erstinstanz einen solchen als nicht erwiesen erachtet hätte. In der vom Beschwerdeführer zitierten Urteilsstelle lässt die Erstinstanz einzig offen, ob sich der Beschwerdeführer und der Mitbeschuldigte B.________ in Italien getroffen haben, nicht aber, dass der Beschwerdeführer die Grenze mit demselben verfälschten Ausweis wie am 13. Februar 2018 übertrat. Dies gilt ebenso für einen weiteren Grenzübertritt am 29. Januar 2018, wobei die Erstinstanz nachvollziehbar von illegalen Grenzübertritten ausgeht, da der Beschwerdeführer jeweils seinen echten Reisepass unbestrittenermassen nicht vorgewiesen habe.