Citation: 9C_462/2022 E. A

Die 1975 geborene, zuletzt als Pflegehelferin tätig gewesene A.________ meldete sich im September 2018 unter Hinweis auf psychische Beeinträchtigungen bei der Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau sprach ihr Frühinterventions- und Integrationsmassnahmen (Belastbarkeits- und Aufbautraining) zu und richtete entsprechende Taggelder aus. Nach Rücksprache mit ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) holte sie bei Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein Gutachten ein, welches am 20. April 2021 erstattet wurde. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens sprach sie A.________ mit Wirkung ab 1. März 2019 aufgrund eines ermittelten Invaliditätsgrades von 46 % eine Viertelsrente zu, welche sie während der Dauer des Taggeldbezugs sistierte (Verfügung vom 14. Oktober 2021).