Citation: 4C.207/2001 03.01.2002 E. 2

2.- Was der Kläger mit Bezug auf seine Forderung nach einer Abgangsentschädigung beziehungsweise nach einer Genugtuung vorbringt, vermag in keiner Weise zu überzeugen. Die Voraussetzungen für eine Abgangsentschädigung nach Arbeitsvertragsrecht (Art. 339b Abs. 1 OR) sind offensichtlich nicht erfüllt. Der Kläger macht zur Begründung seiner Genugtuungsforderung zu Recht nicht geltend, die Kündigung sei missbräuchlich gewesen. Worin vorliegend eine widerrechtliche Persönlichkeitsverletzung liegen soll, die einen Anspruch auf eine Genugtuung nach Art. 49 OR begründen könnte, ist nicht zu sehen. Das Kantonsgericht hat die Klage auch insoweit zu Recht abgewiesen.