Citation: 6B_312/2023 E. 1.2.6

1.2.6. Gemäss Vorinstanz nahmen der Beschwerdeführer und seine Komplizen beachtliche Anfahrtswege in Kauf und suchten bewusst Geschäfte mit teurer Markenkleidung aus. Meistens mieteten sie im Ausland Fahrzeuge und transportierten das Deliktsgut zur Veräusserung über die Landesgrenze. Das Vorgehen qualifiziert die Vorinstanz als raffiniert und kaltblütig. Zum Motiv des Beschwerdeführers erwägt sie, er habe wegen der Aussicht auf leichtes Geld delinquiert. Deswegen habe er seine legale Arbeit aufgegeben. Das erbeutete Geld habe er unter anderem für Glücksspiele eingesetzt. Die Vorinstanz geht von einer "subjektiven, mittleren Tatschwere" aus und wertet dies als leicht straferhöhend. Die Vorinstanz übersieht nicht, dass der Beschwerdeführer die Taten im Verlauf der Befragungen gestand. Sie berücksichtigt auch, dass er nicht versuchte, die Schuld den anderen Beteiligten zuzuschieben. Vielmehr habe er Bedauern gezeigt. Allerdings falle auf, dass er bereits vorgängig in Spanien und Italien delinquiert habe. Ausserdem sei er nach seiner Haftentlassung mit Diebstählen in Österreich fortgefahren und dort zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Ernsthafte Wiedergutmachungsversuche sind gemäss Vorinstanz nicht ersichtlich.