Citation: 1C_495/2020 E. 10.5

10.5. Der Beschwerdeführer wendet zudem ein, er habe im kantonalen Verfahren keine Vorschläge für mildere Massnahmen unterbreiten können, weil ihm kein Vorschlagsrecht eingeräumt worden sei und am Augenschein keine Diskussion über Lösungsansätze hätten stattfinden sollen. Dennoch habe er am Augenschein gemäss dem ergänzten Protokoll ausgeführt, er könne sich höchstens vorstellen, im Bereich des vormaligen Vordachs eine Vordachattrappe vom First bis zum Seitenfenster heranzuziehen. Zudem sei beim Nachbarhaus als Ersatz eines seitlichen Vordachs (im Bereich des bis zur Giebelfassade reichenden Dacheinschnitts) ein rund 2 mm dickes Metallband an der Fassade angebracht worden, weshalb vorliegend von Amtes wegen hätte geprüft werden müssen, ob als mildere Massnahme an der Fassade im Bereich des (bisherigen) Vordachs eine ca. 1-2 mm dicke Metall- bzw. Stirnblende anzukleben sei, die im Bereich der Fensterfläche unterbrochen wird.