Citation: 5P.64/2006 09.10.2006 E. 4

An zahlreichen Stellen wirft die Beschwerdeführerin dem Obergericht vor, Art. 76 (Abs. 1) BV, wonach schädigende Einwirkungen auf das Wasser abzuwehren seien, keine Rechnung getragen zu haben. Ebenso habe es Art. 26 BV (Eigentumsgarantie) und Art. 27 Abs. 1 BV (Wirtschaftsfreiheit) missachtet. Die Rechte, die einer Person als Eigentümerin oder Inhaberin einer Dienstbarkeit an einer Quelle zustehen, einschliesslich die Ansprüche gegen Private auf Wiederherstellung des früheren Zustandes und auf Schadenersatz bei Verunreinigung, werden im Zivilgesetzbuch (Art. 704 ff.) geregelt. Inwieweit den von ihr angerufenen Verfassungsnormen eine über diese gesetzlichen Bestimmungen hinausgehende Bedeutung zukommen soll, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Da gegen den angefochtenen Entscheid Berufung erhoben werden kann, ist auf die einleitend angeführten Verfassungsrügen nicht einzutreten (Art. 84 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 43 Abs. 1 OG).