Citation: 5A_140/2017 E. 2.2

2.2. Das Obergericht hat erwogen, die Berufungsbegründung bestehe aus zwei kurzen Hauptsätzen. Wohl weise der Beschwerdeführer darauf hin, dass ein im Grundbuch per 11. April 2007 angemerkter Wille der Erblasserin bestehe, der das vorgängige Testament vom 20. März 2001 habe irrelevant werden lassen. Er zeige indes nicht auf, worin dieser Wille bestehe bzw. wieso die Willensvollstreckerin abgesetzt und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückgewiesen werden solle. Eine Auseinandersetzung mit dem Urteil der Vorinstanz lasse sich nicht erkennen. So bleibe - auch bei Auslegung mit viel gutem Willen - letztlich unklar, ob (i) der Beschwerdeführer mit seinem Hinweis auf die grundbuchliche Anmerkung meine, dass es aufgrund ebendieser Anmerkung keiner erbrechtlichen Massnahmen mehr bedürfe, (ii) er auf eine weitere letztwillige Verfügung in den Formen nach Art. 481 ff. ZGB anspiele, die das Testament vom 20. März 2001 übersteuere, oder (iii) er gar etwas Drittes meine. Auch aus den verfügbaren Akten ergebe sich nichts dazu. Damit vermöge der Beschwerdeführer den Begründungsanforderungen an ein Rechtsmittel nicht zu genügen.