Citation: 2P.88/2005 30.06.2005 E. 4

4.1 Der Beschwerdeführer rügt, das Verwaltungsgericht habe den Sachverhalt falsch bzw. willkürlich festgestellt und dabei auch seinen Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 BV sowie denjenigen auf ein faires Verfahren gemäss Art. 6 Ziff. 1 EMRK verletzt. 4.2 Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde überprüft das Bundesgericht die tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid einzig auf Willkür hin. Das Bundesgericht greift im Rahmen einer staatsrechtlichen Beschwerde nur ein, wenn die Beweiswürdigung offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Versehen beruht (BGE 124 I 208 E. 4a; 117 Ia 13 E. 2c, je mit Hinweisen). 4.3 Zunächst tut der Beschwerdeführer nicht dar, inwiefern es sich beim Entscheid über die Einstellung von Sozialhilfeleistungen um ein Verfahren handeln soll, das in den Anwendungsbereich von Art. 6 Ziff. 1 EMRK (strafrechtliche Anklage oder zivilrechtlicher Anspruch) fällt; wie es sich damit verhält, kann aber offen bleiben. Wohl kann es nicht einzig darauf ankommen, dass der Beschwerdeführer während rund zehn Jahren akzeptiert hatte, dass die Sozialhilfebehörden davon ausgingen, er und seine Mutter lebten in einem Zweipersonenhaushalt und es liege nicht ein Untermieterverhältnis vor. Dies hat das Verwaltungsgericht aber auch gar nicht getan. Es hielt im Ergebnis einzig fest, bei dieser Ausgangslage trage der Beschwerdeführer die Beweislast dafür, dass eine Untermiete vorliege, wie er behaupte; da es keine entsprechenden Beweise gebe, rechtfertige sich eine Neubetrachtung nicht. Die entsprechende Sachverhaltsfeststellung ist nicht aktenwidrig bzw. unhaltbar. Überdies ist nicht ersichtlich, weshalb das Verwaltungsgericht dabei den Anspruch auf rechtliches Gehör des Beschwerdeführers verletzt oder den angefochtenen Entscheid nur ungenügend begründet haben sollte. Daran ändert auch nichts, dass der Beschwerdeführer eine Individualisierung der finanziellen Verhältnisse von ihm und seiner Mutter verlangt hatte. Das Verwaltungsgericht hat diesen Standpunkt vielmehr mit ernsthaften - und damit gerade nicht willkürlichen - Gründen abgelehnt. 4.4 Schliesslich ist das Verwaltungsgericht entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers nicht davon ausgegangen, dieser wende für sein Auto Geld auf. Es hielt im Gegenteil fest, dass selbst ein unentgeltlich zur Verfügung gestelltes Auto als Naturalleistung bei den Einnahmen zu berücksichtigen sei. Auch insofern liegt somit keine Willkür bei der Sachverhaltsabklärung vor. Weshalb der rechtliche Standpunkt unhaltbar sein oder die persönliche Freiheit des Beschwerdeführers verletzen sollte, trägt der Beschwerdeführer nicht in rechtsgenüglicher Weise vor (vgl. E. 2.5).