Citation: 1P.213/2005 03.08.2005 E. B

Mit Entscheid vom 18. Februar 2005 wies der Einzelrichter den Rekurs erneut ab. Er erachtete nunmehr den Tatbestand der fahrlässigen Körperverletzung als einschlägig. Aufgrund der Vernehmlassung der Rekursgegnerin erwog er indessen, dass diese lediglich Verwalterin sei; die Stellung einer Werkeigentümerin und allfälligen Haftpflichtigen komme der C.________ AG zu. Es sei deshalb lediglich zu prüfen, ob die Rekursgegnerin die ihr aufgrund ihrer Tätigkeit als Verwalterin der Liegenschaft zukommende Sorgfaltspflicht verletzt habe. Ob die damalige Bodenunebenheit einen derart gravierenden Werkmangel darstellte, dass die unterbliebene Behebung eine Verletzung der Verwalterpflicht bedeutete, lasse sich indessen weder aufgrund der Akten noch, wegen der zwischenzeitlich erfolgten Reparatur, anderweitig hinreichend erstellen.