Citation: 1C_501/2021 E. 5.4.3

5.4.3. Aus dem Fachgutachten wird ersichtlich, dass sich dieses zwar stellenweise auch mit der Beziehung der Arealüberbauung mit der Umgebung befasst, sich jedoch kaum mit dem Bezug des Hauses D zu der bestehenden Arealüberbauung auseinandersetzt. An denjenigen Stellen, an denen die neuen mit den bestehenden Arealbauten verglichen werden, ist das Gutachten sehr allgemein gehalten oder bezieht sich primär auf die Häuser A und B. Wie im Gutachten dennoch zum Schluss gelangt wird, dass die Harmonie mit der bestehenden Arealüberbauung insgesamt positiv zu beurteilen ist, erschliesst sich nicht ohne Weiteres aus den Ausführungen im Gutachten. Folglich ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz mit dem Baurekursgericht das Fachgutachten als lückenhaft erachtete und die Beziehung der neu geplanten Gebäude zu den bestehenden Arealbauten eigens untersuchte (vgl. BGE 136 II 539 E. 3.2 mit Hinweisen). Anhand der in den Akten gelegenen Pläne und Unterlagen war eine solche Beurteilung durch die Vorinstanzen möglich, ohne dass dazu eine Ergänzung des Gutachtens hätte eingeholt werden müssen. Insofern besteht auch im vorliegenden bundesgerichtlichen Verfahren kein Anlass dazu, die Angelegenheit zur Einholung eines ergänzenden Gutachtens an die Gemeinde zurückzuweisen, wie dies die Beschwerdeführerin beantragt. Indem die Vorinstanzen somit die besonders gute Gestaltung der Arealüberbauung vor dem Hintergrund des Bezugs des Hauses D mit der bestehenden Arealüberbauung überprüfte, setzten sie nicht ihre eigene Einschätzung an die Stelle einer mit dem Gesetzeszweck ebenfalls vertretbaren Lösung der Gemeinde, sondern setzten sie sich vielmehr mit einem Aspekt auseinander, der von der Gemeinde nicht ausreichend berücksichtigt wurde. Dies liegt innerhalb der Überprüfungsbefugnis der Vorinstanzen (vgl. auch Urteil 1C_92/2018 vom 9. Juli 2019 E. 3.6). Unter diesen Umständen liegt auch keine Verletzung der Gemeindeautonomie vor.