Citation: 8C_637/2023 E. 7.2

7.2. Bis Ende 2007 wurden nach Art. 13 Abs. 6 ELKV (vgl. E. 2.3 vorne) die Kosten für die notwendige Hilfe und Betreuung im Haushalt durch Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben wie der Bezüger von Ergänzungsleistungen oder nicht einer anerkannten Spitex-Organisation angehören, bis höchstens Fr. 4'800.- pro Kalenderjahr vergütet und gemäss Art. 13 Abs. 7 ELKV bis Fr. 25.- pro Stunde berücksichtigt. Die Bestimmung des Art. 13 ELKV traf eine Unterscheidung zwischen Personen, die Dienste im Haushalt erbringen, aber nicht über anerkannte Spitex-Organisationen eingesetzt werden und solchen, die dies über anerkannte Spitex-Organisationen tun. In Art. 13 Abs. 6 ELKV ging es somit um nicht professionell angebotene Hilfe, für welche die Verordnung einen Höchstbetrag festgesetzt hat, und in den Abs. 1 bis 4 um Dienste professioneller Träger ohne Festsetzung eines Höchstbetrages, wobei die Kosten für Leistungen von privaten Trägern vergütet wurden, sofern sie den Kosten öffentlicher oder gemeinnütziger Träger entsprachen (Art. 13 Abs. 4 ELKV). Kosten von öffentlichen oder gemeinnützigen Trägern für Hilfe, Pflege und Betreuung, die infolge Alter, Invalidität, Unfall oder Krankheit notwendig war, wurden demnach - ohne Nennung einer pauschalen Kostenlimitierung - auf der Grundlage der tatsächlich entstandenen Kosten vergütet (Art. 13 Abs. 1 ELKV; BGE 132 V 121 E. 4.3).