Citation: 5A_23/2010 31.03.2010 E. 6

6.1 Das Kantonsgericht hat sodann die im Scheidungszeitpunkt gegebene Lebensstellung der aktuellen gegenübergestellt und folgendes erwogen (angefochtenes Urteil E. 8 S. 22/23): Der Beschwerdeführer verfüge trotz des Vermögensverbrauchs immer noch über ein Vermögen von über Fr. 600'000.--, welches trotz der erschwerten Verkäuflichkeit der Y.________ AG bzw. deren Fabrikliegenschaft zumindest teilweise realisiert werden könne. Er könne sich insbesondere die in der Vergangenheit in der AG belassenen Erträge, welche zu einem Bilanzgewinn und freien Reserven von zusammen über Fr. 400'000.-- geführt hätten, ausschütten lassen. Zudem könne er durch einen Verkauf des Einfamilienhauses weitere liquide Mittel in der Grössenordnung von Fr. 150'000.-- realisieren. Angesichts dieser immer noch recht komfortablen finanziellen Situation falle eine gänzliche Aufhebung der Rentenzahlungspflicht nicht in Betracht. Vielmehr erscheine dem Gericht eine Herabsetzung der monatlich zu entrichtenden Rente an die Beschwerdegegnerin auf Fr. 2'000.-- als angemessen, wobei wie bis anhin von einer Indexierung der Rente abzusehen sei.