Citation: 1C_396/2021 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt in formeller Hinsicht, die Vorinstanz habe seine Verfahrensrechte in grober Weise verletzt. Sie habe bei ihrer Hauptsachenprognose über einen Wissensvorsprung verfügt, da ihr die Beschwerdeantwort inklusive Beilagen, die der Beschwerdegegner im beim Staatsrat hängigen Beschwerdeverfahren gegen das strittige Bauvorhaben eingereicht habe, vorgelegen habe, während ihm diese Eingabe im Zeitpunkt seiner Beschwerde gegen den Entscheid über die aufschiebende Wirkung an die Vorinstanz nicht bekannt gewesen sei. Welche Verfahrensrechte die Vorinstanz verletzt haben soll, erläutert der Beschwerdeführer allerdings nicht. Insoweit genügt seine Beschwerde den erwähnten Rüge- und Begründungsanforderungen nicht. Ergänzend sei darauf hingewiesen, dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid nicht auf die erwähnte Stellungnahme des Beschwerdegegners abgestellt hat. Es ist deshalb nicht ersichtlich, dass sich ihre Kenntnis dieser Eingabe für den Beschwerdeführer nachteilig ausgewirkt hätte.