Citation: 5A_1046/2021 E. 1

Die rubrizierten Beschwerdeführer sind die Eltern der 2006 geborenen C.________, welche seit dem 20. November 2019 mit kurzen Unterbrüchen wiederholt in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie stationär behandelt werden musste. Während den Aufenthalten kam es zu wiederkehrenden Krisen mit selbstschädigenden Verhaltensweisen. Am 28. Mai 2021 beantragte die Klinik beim Familiengericht Brugg eine Begutachtung, da C.________ über Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung berichte und nach Konflikten mit massiven Selbstverletzungen und suizidalen Handlungsweisen, aber auch mit Fremdaggression reagiere. Am 11. Juni 2021 erfolgte auf Wunsch von C.________ und der Eltern der Austritt aus der Klinik. Während ihrer Zeit bei den Eltern wurden jedoch diverse Hospitalisierungen auf der Intensivstation des Kinderspitals U.________ notwendig, welches beim Familiengericht Brugg auch eine Gefährdungsmeldung einreichte. In der Folge wurde C.________ am 17. Juli 2021 mit ärztlicher Einweisung in der Klinik E.________ fürsorgerisch untergebracht. Am 22. Juli 2021 ordnete die Klinik eine Verlegung in die Klinik F.________ (Privatklinik für Psychiatrie und Psychotherapie) an. Letztere beantragte am 2. August 2021 beim Familiengericht Brugg die Bestätigung der fürsorgerischen Unterbringung. Nach erfolgter Anhörung entzog dieses den Eltern mit Entscheid vom 5. August 2021 das Aufenthaltsbestimmungsrecht und brachte C.________ in der Klinik F.________ fürsorgerisch unter. Mit Urteil vom 14. Oktober 2021 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau die von den Eltern erhobene Beschwerde ab (Zustellung des schriftlichen Urteils am 11. November 2021). Dagegen reichten diese am 16. Dezember 2021 beim Bundesgericht eine Beschwerde ein mit den Begehren um dessen Aufhebung und Rückweisung der Sache an das Verwaltungsgericht, unter Zusprechung von Parteikostenersatz im verwaltungsgerichtlichen Verfahren. Mit Vernehmlassung vom 28. Dezember 2021 schloss das Verwaltungsgericht auf Abweisung der Beschwerde. Mit Entscheid vom 6. Januar 2022 hob das Familiengericht Brugg die fürsorgerische Unterbringung per 9. Januar 2022 auf und gab den Eltern das Aufenthaltsbestimmungsrecht zurück. In der Folge gab das Bundesgericht den Beteiligten Gelegenheit, zu den Fragen der Gegenstandslosigkeit des Beschwerdeverfahrens und den entsprechenden Kostenfolgen Stellung zu nehmen. Mit Stellungnahme vom 17. Januar 2022 hält das Familiengericht Brugg fest, dass das Beschwerdeverfahren gegenstandslos geworden sei, wobei die Entlassung von C.________ aus der Klinik in keinem Zusammenhang mit der Beschwerde stehe, sondern aufgrund der gesundheitlichen Stabilisierung erfolgt sei, was im Übrigen auch die Eignung der Klinik bestätige. Mit Stellungnahme vom 20. Januar 2022 halten die Beschwerdeführer fest, die Entlassung aus der Klinik lasse keineswegs darauf schliessen, dass diese geeignet gewesen wäre, das Beschwerdeverfahren könne aber tatsächlich als gegenstandslos bezeichnet werden, wobei die Kosten dem Staat aufzuerlegen seien, weil das erstellte Gutachten klarerweise nicht rechtsbeständig sei.