Citation: 1C_553/2019 E. 2.3

2.3. Diese Ausführungen der Vorinstanz sind im Ergebnis nicht zu beanstanden. Daraus, dass die Beschwerdeführer im ersten Baubewilligungsverfahren Parteistellung hatten, können sie vorliegend nichts zu ihren Gunsten ableiten: Beim zweiten Baugesuch handelte es sich um ein neues Gesuch, das ein neues Baubewilligungsverfahren einleitete, wobei nicht von vornherein feststand, dass die Beschwerdeführer gegen das neue Projekt wiederum Einsprache erheben würden. Unter diesen Umständen war die Baubewilligungsbehörde nicht verpflichtet, sie bereits vorgängig als Verfahrenspartei zu betrachten und anzuhören (vgl. Urteil 1C_77/2013 vom 19. Juli 2013 E. 3). Die Auffassung der Beschwerdeführer, es habe sich um ein "offenes Verfahren" gehandelt, in dem klar gewesen sei, dass die Bauherrschaft nicht von ihrem Baugesuch abrücken und dieses neu einreichen und dass die von ihnen aufgeworfene Thematik weiterhin relevant sein würde, vermag daran nichts zu ändern. Hinzu kommt, dass lediglich zwei Grundeigentümer, ein Vertreter des Bezirks Küssnacht sowie zwei Personen der F.________ AG an der Begehung vor Ort teilgenommen haben. Mithin war insbesondere die Baugesuchstellerin ebenfalls nicht involviert und handelte es sich gerade nicht um eine "parteiöffentliche Abklärung", wie dies die Beschwerdeführer meinen. Eine Verletzung des Anspruchs der Beschwerdeführer auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) ist somit zu verneinen. Inwiefern ihr Anspruch auf ein faires Verfahren verletzt worden sein soll oder ein Verstoss gegen Treu und Glauben vorliegen soll, machen die Beschwerdeführer nicht (rechtsgenüglich) geltend (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG, oben E. 1.5), weshalb nicht darauf einzugehen ist.