Citation: 1C_553/2019 E. 3.5.4

3.5.4. Was sodann die Verlandung des Rieds betrifft, ist der Stellungnahme des Bezirks Küssnacht an das kantonale Amt für Raumentwicklung vom 8. Februar 2016 zu entnehmen, dass der Riedgraben aufgrund seines minimen Gefälles kaum Fliessgeschwindigkeit zeige, sondern primär eingestaut respektive vom Seespiegel beeinflusst sei. Aus diesem Grund verlande der Graben relativ schnell, was den Bezirk in den Jahren 2009/2010 dazu veranlasst habe, den Graben am oberen Rand des Naturschutzgebiets aufzuweiten, um der Verlandung des Riedgrabens durch Sand aus den Meteor- und Drainageleitungen entgegenzuwirken und diesen im Becken abzusetzen.