Citation: 6B_1125/2017 E. A

Die Staatsanwaltschaft See / Oberland des Kantons Zürich wirft X.________ zusammengefasst vor, am 18. September 2014 und am 6. März 2015 trotz Entzugs des Führerausweises im öffentlichen Strassenverkehr einen Personenwagen geführt zu haben. Um einer Kontrolle durch die Polizei zu entgehen, habe X.________ am 6. März 2015 die Aufforderung anzuhalten ignoriert und seine Fahrt innerorts mit übersetzter Geschwindigkeit fortgesetzt und hierbei ein Stoppschild missachtet. Letztlich habe er sein Fahrzeug angehalten und sich im Rahmen der Polizeikontrolle als sein Bruder, der über eine gültige Fahrerlaubnis verfügt, ausgegeben. Das Obergericht des Kantons Zürich verurteilte X.________ am 16. Juni 2017 im Berufungsverfahren wegen falscher Anschuldigung, Fahrens ohne Berechtigung und vorsätzlicher Verletzung der Verkehrsregeln zu einer unbedingten Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu Fr. 20.- sowie einer Busse von Fr. 100.- respektive einem Tag Ersatzfreiheitsstrafe im Falle schuldhafter Nichtbezahlung der Busse. Gleichzeitig widerrief es den bedingten Vollzug einer Geldstrafe von 45 Tagessätzen zu Fr. 50.- und stellte fest, dass das erstinstanzliche Urteil des Bezirksgerichts vom 14. Januar 2016 hinsichtlich der Dispositivziffern 1 (Schuldspruch wegen Hinderung einer Amtshandlung und Fahrens ohne Berechtigung am 6. März 2015), 2 (Teilfreispruch vom Vorwurf der Verletzung der Verkehrsregeln wegen Missachtung von Weisungen und übersetzter Geschwindigkeit) und 6 (Kostenauflage) in Rechtskraft erwachsen ist.