Citation: 1C_182/2013 E. 3.1.1

3.1.1. Bereits im Verfahren vor der BVE hatte die Gemeinde Brienz, gestützt auf die Skizze von Oberförster A.________ vom 2. Juni 1995, geltend gemacht, dass die Waldfläche von 324 m² grösstenteils erst nach dem Augenschein vom 30. November 1995 gerodet worden sei, indem der Zufahrtsweg immer weiter nach Norden, in den Wald hinein, verschoben worden sei (Stellungnahme vom 8. Februar 2012); davon ging auch die BVE in ihrem Entscheid vom 20. April 2012 (E. 3d S. 10) aus. Insofern hätte der Beschwerdeführer bereits im Verfahren vor Verwaltungsgericht Anlass gehabt, Beweismittel zu dieser Frage zu benennen. Der Antrag auf Edition von Fotos ist daher ein unzulässiges neues Beweismittel (Art. 99 Abs. 1 BGG). Dagegen ist die Aktennotiz vom 30. Juni 2005 nicht neu, da sie (wie auch der Amtsbericht vom 1. Mai 1998; vgl. dazu unten E. 3.2) von der Gemeinde Brienz vor der BVE eingereicht worden ist.