Citation: 1F_36/2019 E. 2

Das Einreichen einer Revision setzt ein aktuelles Rechtsschutzinteresse voraus, und es ist Sache des Gesuchstellers, dieses nachzuweisen (ELISABETH ESCHER in: Basler Kommentar zum BGG, 3. Aufl. 2018, N. 2 zu Art. 127). Dieser muss mithin darlegen, dass er aus der Gutheissung der Revision einen praktischen Nutzen ziehen kann. Der Gesuchsteller äussert sich nicht zu den Sachurteilsvoraussetzungen und legt damit auch nicht dar, dass er aus der Gutheissung der Revision einen praktischen Nutzen ziehen könnte. Das ist auch nicht ersichtlich, erklärt der Gesuchsteller doch kategorisch, dass er keinerlei Interesse daran habe, in der Schweiz am (motorisierten) Strassenverkehr teilzunehmen. Er hat unter diesen Umständen kein Rechtsschutzinteresse daran, das Urteil 1C_556/2016, mit welchem das Bundesgericht die Weigerung des Strassenverkehrsamts schütze, ihm einen schweizerischen Führerschein auszustellen, in Revision zu ziehen. Auf das Revisionsgesuch ist mangels eines aktuellen Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten.