Citation: 6B_1001/2008 25.03.2009 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe aufgrund der tatsächlichen Feststellungen zu Unrecht einen direkten Gefährdungsvorsatz bejaht. Seine Verurteilung wegen versuchter Gefährdung des Lebens verstosse gegen Bundesrecht. 3.2 Die Vorinstanz stellte willkürfrei fest, dass der Beschwerdeführer mit einer Pistole vor die Füsse von zwei Menschen schoss und dabei davon ausging, dass er Vollmantelmunition verwendete, welche im Vergleich zur tatsächlich verwendeten Teilmantelmunition eine erhöhte Gefahr von Abprallern birgt (vgl. E. 2.1 und 2.2). Der Beschwerdeführer wusste gemäss den Feststellungen der Vorinstanz als Sportschütze um die Gefahr der Vollmantelmunition, woraus sich der Schluss aufdrängt, er habe sicher um die unmittelbare Lebensgefahr gewusst. Gestützt darauf hat die Vorinstanz willkürfrei einen Gefährdungswillen des Beschwerdeführers bejaht. Aufgrund der Feststellungen der Vorinstanz zum Wissen und Willen des Beschwerdeführers ist der rechtliche Schluss auf einen direkten Vorsatz nicht zu beanstanden. Die Verurteilung wegen versuchter Gefährdung des Lebens gemäss Art. 129 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB erweist sich damit als bundesrechtskonform, weshalb die Beschwerde diesbezüglich abzuweisen ist.