Citation: 4A_591/2015 E. 2.3

2.3. Im Zwischenentscheid stellte die erste Instanz im Dispositiv zwar lediglich fest, die Widerrechtlichkeit und die Kausalität für den geltend gemachten Schadenersatz und Genugtuungsanspruch in noch zu bestimmender Höhe seien erfüllt. Das Bezirksgericht hat aber nicht etwa nur abstrakt geprüft, ob diese beiden Voraussetzungen für einen Schadenersatzanspruch gegeben wären, falls sich die behaupteten körperlichen Beeinträchtigungen nachweisen lassen sollten. Unter Hinweis auf das Gutachten E.________ (die Einholung eines Obergutachtens erachtete die Mehrheit des Gerichts als unnötig) hält der Zwischenentscheid vielmehr fest, es sei erwiesen, dass die Klägerin durch den Auffahrunfall eine Distorsionsverletzung der Halswirbelsäule erlitten habe und derzeit an Kopfschmerzen, Schmerzen im Bereich des rechten Nackens und Schulterschmerzen, Armschmerzen auf der rechten Seite, Ischiasschmerzen beim Gehen rechts sowie an Konzentrationsstörungen leide.