Citation: 6B_507/2024 E. 2

Der Beschwerdeführer legt seinem Antrag auf Freispruch von den Vorwürfen der einfachen Körperverletzung und der mehrfachen Drohung den von ihm behaupteten Sachverhalt zugrunde. Die rechtliche Würdigung des von der Vorinstanz willkürfrei festgestellten - und somit massgeblichen - Sachverhalts beanstandet er nicht. Indem der Beschwerdeführer dem Beschwerdegegner 2 mit der Faust gegen die linke Gesichtshälfte geschlagen hat, was eine Prellung, ein Schädel-Hirn-Trauma ersten Grades und eine akute Belastungsstörung zur Folge hatte, hat er den Tatbestand der einfachen Körperverletzung i.S.v. Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 aStGB erfüllt. Durch die angeklagten Äusserungen sowohl gegenüber dem Beschwerdegegner 2 als auch gegenüber der Beschwerdegegnerin 3 hat der Beschwerdeführer den Tatbestand der Drohung i.S.v. Art. 180 Abs. 1 StGB erfüllt. Er hat dabei zumindest in Kauf genommen, die Beschwerdegegner 2 und 3 in Angst und Schrecken zu versetzen. Die entsprechenden Schuldsprüche verletzen kein Bundesrecht.