Citation: 8C_359/2022 E. 5.5

5.5. Der Beschwerdeführer moniert weiter, die mit dem Einwand vom 4. März 2021 eingereichten medizinischen Unterlagen seien der Gutachterstelle nicht vorgelegt und in somatischer Hinsicht einzig durch die als Psychiaterin hierzu fachlich nicht qualifizierte RAD-Ärztin Dr. med. F.________ beurteilt worden. Diese Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung und an der Fachkompetenz der RAD-Ärztin entbehrt einer stichhaltigen Begründung. Es ist nicht ersichtlich, weshalb Dr. med. F.________, die nicht nur Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie ist, sondern - was Vorinstanz und Beschwerdeführer ausserdem übersehen haben - auch eine Weiterbildung als praktische Ärztin besitzt, nicht imstande sein sollte, zur Arbeitsfähigkeit und zum funktionellen Leistungsvermögen Stellung zu nehmen, desgleichen zur Frage, ob die neu eingereichten medizinischen Berichte das Gutachten zu entkräften vermögen. Eines spezifischen Facharzttitels bedurfte sie deshalb vorliegend nicht, um den bestehenden medizinischen Sachverhalt zu würdigen (zur Aufgabe des RAD vgl. Art. 59 Abs. 2 und 2 bis IVG; Art. 49 IVV; BGE 135 V 254 E. 3.3.2; Urteil 9C_904/2009 vom 7. Juni 2010 E. 2.2, in: SVR 2011 IV Nr. 2 S. 7). Wie die Vorinstanz zutreffend feststellte, benennen diese Berichte keinerlei Aspekte, die bei der Begutachtung unerkannt oder unberücksichtigt geblieben wären.