Citation: 9C_401/2015 E. 3

Die IV-Stelle kann zur Durchführung eines Einigungsversuchs verpflichtet werden, wenn bei der Anordnung eines Gutachtens grundsätzlich ein konsensorientiertes Vorgehen angezeigt ist (vgl. hiezu BGE 139 V 349 E. 4.2 S. 353) und sofern gegen den gewählten Gutachter zulässige oder stichhaltige Einwände geltend gemacht werden (Urteile 9C_718/2013 vom 12. August 2014 E. 4, in: SVR 2015 IV Nr. 3 S. 5, und 9C_560/2013 vom 6. September 2013 E. 2.3). Ob der vorinstanzliche Rückweisungsentscheid verbunden mit der Verpflichtung, einen Einigungsversuch durchzuführen, zu Recht erging, ist in diesem Verfahren nicht zu prüfen. Selbst aus der Pflicht, im Rahmen der medizinischen Sachverhaltsabklärung eine bundesrechtliche Verfahrensvorschrift zu missachten, erwächst der Beschwerdeführerin kein nicht wieder gutzumachender Nachteil (BGE 140 V 507 E. 3.2.2 S. 512; vgl. auch Urteil 9C_260/2015 vom 13. Mai 2015 E. 2). Da keine Partei zu einer Einigung gezwungen werden kann, bliebe beim Scheitern eines Konsenses die von der IV-Stelle zu treffende Verfügung davon unbeeinflusst (BGE a.a.O.). Praxisgemäss gilt der mit einer Rückweisung verbundene Mehraufwand nicht als nicht wieder gutzumachender Nachteil (BGE 139 V 99 E. 2.4 S. 103; Urteil 8C_512/2013 vom 13. Januar 2014 E. 3). Auf die Beschwerde ist mangels Erfüllung der Eintretensvoraussetzungen nicht einzutreten.