Citation: 1C_19/2022 E. 4.1

4.1. Grundlage für die Prognose der Strahlung einer projektierten Mobilfunkanlage ist deren äquivalente Strahlungsleistung (ERP). Diese wird in Art. 3 Abs. 9 der Verordnung vom 23. Dezember 1999 über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV; SR 814.710) als die einer Antenne zugeführte Sendeleistung, multipliziert mit dem Antennengewinn in Hauptstrahlrichtung, bezogen auf den Halbwellendipol definiert. Die maximale äquivalente Strahlungsleistung der Sendeantennen sind von den Mobilfunkbetreiberinnen im Standortdatenblatt bzw. in seinem Zusatzblatt 2 anzugeben (vgl. Urteil 1C_143/2022 vom 28. Mai 2024 E. 4.4). Diese Angaben müssen von der Baubewilligungsbehörde auf ihre Richtigkeit und Übereinstimmung mit den Vorgaben der NISV überprüft werden (vgl. BGE 128 II 378 E. 4).