Citation: 8C_217/2024 E. 5.3

5.3. Tatsächlich legt die Vorinstanz nicht dar und ist nicht ersichtlich, inwiefern dem SMAB-Gutachten hinsichtlich des retrospektiven Verlaufs der gesundheitsbedingten Einschränkungen der Leistungsfähigkeit ab dem Unfall vom 27. Juni 2014 mit Blick auf die umfangreiche medizinische Aktenlage aus dem Verfahren betreffend Unfallversicherungsleistungen nach UVG und insbesondere die abschliessenden Einschätzungen des RAD-Arztes Dr. med. F.________ vom 7. August 2019 ein höherer Beweiswert zukommen sollte. Wie beschwerdeweise zutreffend gerügt, verzichteten die SMAB-Gutachter in der interdisziplinären Gesamtbeurteilung darauf, bis zu acht Jahre im Nachhinein in zeitlicher und masslicher Hinsicht differenziert und nachvollziehbar begründet einen von den Suva-Akten abweichenden Verlauf der Arbeitsunfähigkeit aufzuzeigen. Vielmehr betonten sie ausdrücklich, dass der Verlauf der Arbeitsunfähigkeit retrospektiv "nicht genau beurteilt werden" könne. Der Beschwerdeführer zeigt schlüssig auf, inwiefern das kantonale Gericht Bundesrecht verletzte, indem es mit Blick auf den Verlauf der Arbeitsfähigkeit vor dem 7. August 2019 insbesondere auf das orthopädisch-traumatologische SMAB-Teilgutachten des federführenden Dr. med. G.________ abstellte, ohne zu begründen, weshalb dessen Angaben plausibler sein sollten als die übereinstimmenden echtzeitlichen Atteste der die Unfallfolgen behandelnden Ärzte, des Suva-Arztes Dr. med. E.________ und des RAD-Arztes Dr. med. F.________ vom 7. August 2019. Indem die Vorinstanz konkrete Indizien verneinte, welche gegen die Zuverlässigkeit des SMAB-Gutachtens hinsichtlich dessen Feststellungen zum in zeitlicher Hinsicht differenzierten Verlauf der invaliditätsbedingten Leistungsfähigkeitseinschränkung vom 27. Juni 2014 bis August 2019 sprechen, hat sie die Beweislage willkürlich gewürdigt.