Citation: 5A_604/2024 E. B

Mit Scheidungsurteil vom 23. Mai 2022 genehmigte das Bezirksgericht Luzern die Teilvereinbarung der Parteien vom 16. August 2021, mit welcher der Sohn (unter Verzicht auf die Regelung eines konkreten persönlichen Kontakts mit der Mutter) unter die alleinige Obhut des Vaters gestellt und das Vorsorgeguthaben aufgeteilt wurde. Sodann regelte das Kantonsgericht das streitige Güterrecht und verpflichtete den Ehemann in Annahme einer lebensprägenden Ehe zu nachehelichem Unterhalt von Fr. 7'390.-- bis Dezember 2022, von Fr. 6'085.-- für Januar bis Dezember 2023, von Fr. 4'005.-- von Januar 2024 bis Oktober 2027 (AHV-Alter Ehemann) und von Fr. 2'245.-- ab November 2027 bis September 2032 (ursprüngliches AHV-Alter Ehefrau). Berufungsweise verlangte der Ehemann die Festsetzung des nachehelichen Unterhaltes auf Fr. 1'308.10 von August 2021 bis Juli 2022, auf Fr. 1'199.55 von August 2022 bis Juli 2023, auf Fr. 1'043.25 von August 2023 bis Juli 2024 und auf Fr. 794.05 von August 2024 bis Juli 2025. Mit Berufungsurteil vom 5. August 2024 sprach das Kantonsgericht Luzern der Ehefrau nachehelichen Unterhalt von Fr. 3'850.-- bis Oktober 2027 (AHV-Alter Ehemann) und von Fr. 2'245.-- von November 2027 bis September 2032 (ursprüngliches AHV-Alter Ehefrau) zu.