Citation: 5A_121/2022 E. 3.2.2

3.2.2. Diesen Voraussetzungen genügt das angefochtene Urteil. Namentlich hat das Obergericht dargelegt, weshalb sich der Einwand, die Verfahrensbeiständin habe widersprüchlich gehandelt, nicht aufrechterhalten lasse. Zwar habe sie zu Beginn des Mandats die ablehnende Haltung der Beschwerdeführerin gegenüber einer Begutachtung geteilt, sich kritisch zu den Gutachterfragen geäussert und gegen die Anordnung des Gutachtens Beschwerde beim Bezirksrat eingereicht. Aber es könne ihr keine Widersprüchlichkeit vorgeworfen werden, wenn sie nach dem rechtskräftig angeordneten Gutachten zu einer Terminvereinbarung mit dem Gutachter Hand biete. Das Obergericht führte sodann aus, dass sich die Hinweise auf eine Verschlechterung des gesundheitlichen Zustands der Beschwerdeführerin verdichtet hätten. Die Vorinstanz hat sich damit zum gemäss Beschwerdeführerin unbegründeten Meinungswechsels zureichend geäussert, womit keine Gehörsverletzung festgestellt werden kann.