Citation: 6B_214/2024 E. 4.4.1

4.4.1. Was er aus seinem Einwand ableitet, die Vorinstanz nehme fälschlicherweise an, nicht er, sondern der Buschauffeur habe die Polizei avisiert, erschliesst sich nicht; der Einwand trifft ausserdem nicht zu (vgl. angefochtenes Urteil E. 5.1.2 S. 22). Mit der von ihm angeführten Schwere seiner Gefährdung durch den Bus, welche die Vorinstanz übergangen habe, zielt der Beschwerdeführer sodann darauf ab, eine erhöhte Gefährdung im Sinne von Art. 90 Abs. 2 SVG und damit ein vorausgegangenes Vergehen zu begründen, welchenfalls ein privates Festnahmerecht grundsätzlich möglich wäre. Die betreffende Frage muss hier jedoch nicht vertieft werden, da die Vorinstanz das Anhalten des Beschwerdeführers selbst bei Vorliegen eines Vergehens als unverhältnismässig qualifiziert und der Beschwerdeführer diese Beurteilung nicht als rechtswidrig auszuweisen vermag. Vorweg nicht weiter einzugehen ist dabei auf seine Einwände betreffend die Aspekte, inwieweit Fahrgäste betroffen waren und ob er die Identifizierung des Buschauffeurs beabsichtigt hatte, handelt es sich dabei doch nicht um die primären Punkte, anhand derer die Vorinstanz auf die Unverhältnismässigkeit eines Festhaltens des Buschauffeurs schliesst. Vielmehr bejaht sie eine solche bereits wegen der fehlenden Notwendigkeit des Festhaltens des Buschauffeurs zur Feststellung seiner Identität und Zuführung desselben zu einem Strafverfahren. Diese Beurteilung der Vorinstanz ist nachvollziehbar, entspricht der bundesgerichtlichen Rechtsprechung und ist nicht zu beanstanden (vgl. angefochtenes Urteil E. 5.2.2.2 S. 25; Urteile 6B_170/2011 vom 10. November 2011 E. 3.4; 6B_14/2011 vom 12. Juli 2011 E. 1.5). Das Vorbringen des Beschwerdeführers, nur durch das Anhalten habe die für eine Verurteilung des Buschauffeurs wesentliche Auskunftsperson erhältlich gemacht werden können, und mithin das Argument der Beweissicherung, ändert hieran nichts. Denn nicht nur unterlässt es der Beschwerdeführer darzulegen, weshalb dieser Punkt, den er soweit ersichtlich erstmals anführt, nicht bereits im kantonalen Verfahren Thema war, sondern zeigt er auch nicht nachvollziehbar auf, warum sein mehr als zwei Minuten dauernder Halt vor dem Bus für eine Sicherstellung der Aussagen der Auskunftsperson erforderlich gewesen wäre. Die Umstände rund um die Begegnung mit der Auskunftsperson bleiben vielmehr gänzlich unklar. Seine Hinweise, aufgrund seiner "erheblichen Furcht" sei er in der "Fähigkeit zur sekundenschnellen Wahrnehmung der Auskunftsperson beeinträchtigt" und diese Wahrnehmung sei zudem von seinen "technischen Schwierigkeiten mit dem Mobiltelefon absorbiert" gewesen (Beschwerde Ziff. 3.3.10 S. 16), reichen hierfür nicht aus.