Citation: 4A_454/2019 E. C

Mit Beschwerde in Zivilsachen begehrt die Bestellerin, das Urteil des Handelsgerichts vom 12. Juli 2019 sei aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung zurückzuweisen, eventualiter sei die Klage vom 17. Dezember 2014 gutzuheissen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, zuzüglich Mehrwertsteuer, zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Die Beschwerdeführerin behauptet einen Minderwert des Gewerbe- und Fachmarktzentrums, da keine Bewilligung dafür erteilt wurde, sämtliche Flächen durch Verkaufsgeschäfte zu nutzen. Sie stellt sich auf den Standpunkt, die Beschwerdegegnerin habe ihr die erwartete Nutzung des gesamten Bauobjekts als Verkaufsfläche für Fachgeschäfte zugesichert, weshalb sie für den rechtlichen Mangel der fehlenden Bewilligungsmöglichkeit hafte. Indem das Handelsgericht dies verkannte, habe es zahlreiche Normen des Bundesrechts verletzt, namentlich Art. 18 OR i.V.m. Art. 1 OR und Art. 2 ZGB, Art. 197 Abs. 1 OR, Art. 412 Abs. 2 OR, Art. 398 Abs. 2 OR, Art. 97 Abs. 1 OR, Art. 152 Abs. 1 ZPO sowie Art. 9 BV. Die Beschwerdegegnerin begehrt in ihrer Antwort die Abweisung der Beschwerde. Das Handelsgericht verzichtete auf Stellungnahme. Die Parteien haben unaufgefordert repliziert bzw. dupliziert.