Citation: 8C_230/2020 E. 3.2

3.2. Was der Beschwerdeführer in weitgehender Wiederholung der bereits vor Vorinstanz erhobenen Einwendungen gegen den angefochtenen Entscheid vorbringt, ist offensichtlich unbegründet. Das kantonale Gericht stellte zu Recht fest, dass der Versicherte gestützt auf die kreisärztliche Abschlussuntersuchung vom 17. Juli 2015 im Zeitpunkt der Erreichung des Handelsdiploms Ende Februar 2018 in einer den unfallbedingten Beschwerden am linken Ellbogen angepassten Tätigkeit vollumfänglich arbeitsfähig war, zumal er die Ausbildung in einer solchen Tätigkeit ohne gesundheitsbedingten Unterbruch abschliessen konnte und auch die IV-Stelle von einer rentenausschliessenden Eingliederung ausging. Die Vorinstanz legte dar, weshalb sie der kreisärztlichen Beurteilung, selbst wenn diese bereits einige Zeit zurück lag, auch in Anbetracht der bei den Akten liegenden neueren medizinischen Berichte vollen Beweiswert zuerkannte. Der Beschwerdeführer vermag mit seinen Einwendungen, namentlich auch der erneuten Berufung auf die Berichte der Klinik E.________ vom 6. Dezember 2018 und 9. Januar 2019, keine auch nur geringen Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen aufkommen zu lassen (vgl. BGE 145 V 97 E. 8.5 S. 105 mit Hinweis). Er beschränkt sich weitgehend darauf, erneut seine Schmerzsituation zu schildern, ohne sich mit den überzeugenden vorinstanzlichen Erwägungen substanziiert auseinanderzusetzen. Soweit er wiederum unter Berufung auf die erwähnten Berichte der Klinik E.________ geltend macht, die kreisärztliche Beurteilung vom 17. Juli 2015 bilde keine taugliche Beweisgrundlage, weil sie die Rückenbeschwerden ausser acht lasse, qualifizierte das kantonale Gericht diese Beschwerden zu Recht nicht als Spätfolgen des Unfalls. Aus den Sprechstundenberichten der Klinik E.________ geht hervor, dass es sich dabei um eine schmerzhafte Radikulopathie S1 rechts handelt, deren Symptomatik erst seit August 2018 bestand. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers kann aus dem Umstand, dass die Suva entsprechende Berichte einverlangte und darauf der Unfall vermerkt war, nichts bezüglich Unfallkausalität der Rückenbeschwerden im Sinne von Spätfolgen abgeleitet werden. Wie das kantonale Gericht zutreffend aufzeigte, fehlen denn auch jegliche Hinweise oder ärztliche Feststellungen zu einem möglichen Zusammenhang der erst mehr als sieben Jahre nach dem Unfallereignis aufgetretenen Rückenbeschwerden und dem Unfallereignis. Bei dieser Ausgangslage konnte und kann in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 144 V 361 E. 6.5 S. 368 f.) auf zusätzliche Abklärungen verzichtet werden. Eine Bundesrechtswidrigkeit, namentlich eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes oder ein Verstoss gegen das rechtliche Gehör, ist darin ebenso wenig zu sehen wie eine in medizinischer Hinsicht unrichtige Sachverhaltsfeststellung. Da der Beschwerdeführer schliesslich keine Einwände bezüglich der vorinstanzlichen Ermittlung des Invaliditätsgrades erhebt und die diesbezüglichen Erwägungen nicht offensichtlich unrichtig sind (vgl. E 1.1 hiervor), ist darauf nicht näher einzugehen.