Citation: 6P.59/2004 08.07.2004 E. 1

Der Beschwerdeführer rügt, das Kassationsgericht habe zu Unrecht verneint, dass das Obergericht bei der Beweiswürdigung in Willkür verfallen sei und das Prinzip der Unschuldsvermutung verletzt habe. Seine Verurteilung beruhe einzig auf den als krass widersprüchlich zu bezeichnenden Aussagen des Belastungszeugen. Ausserdem seien ihm auch angebliche Widersprüchlichkeiten im eigenen Aussageverhalten angelastet worden. 1.1 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (BGE 129 I 113 E. 2.1). Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen. Auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 127 I 38 E. 3c; 125 I 492 E. 1b mit Hinweisen). Es genügt namentlich nicht, wenn ein Beschwerdeführer mit pauschalen Vorbringen behauptet, die kantonalen Instanzen seien in Willkür verfallen. Vielmehr muss er im Einzelnen zeigen, inwiefern das Kassationsgericht zu Unrecht verneint haben soll, dass die Beweiswürdigung des Obergerichts offensichtlich unhaltbar sei, mit der tatsächlichen Situation in krassem Widerspruch stehe, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz offensichtlich verletzen oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderlaufen soll. Auch soweit ein Beschwerdeführer eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" als Beweiswürdigungsregel geltend macht, hat er detailliert aufzuzeigen, inwiefern das Kassationsgericht zu Unrecht verneint haben soll, dass das Obergericht ihn verurteilte, obgleich bei objektiver Betrachtung des ganzen Beweisergebnisses offensichtlich erhebliche und nicht zu unterdrückende Zweifel an seiner Schuld fortbestehen (BGE 125 I 492 E. 1b mit Hinweisen). 1.2 Der Beschwerdeführer wiederholt in seiner Eingabe vom 5. Mai 2004 im Wesentlichen die vor Kassationsgericht erhobenen Rügen, ohne sich mit dessen einlässlichen und in allen Teilen nachvollziehbaren Erwägungen im Einzelnen auseinander zu setzen. Er begründet nicht, weshalb das Kassationsgericht die beanstandeten Verletzungen des Willkürverbots und der Unschuldsvermutung zu Unrecht verneint habe bzw. weshalb die Beweiswürdigung des Obergerichts offensichtlich unhaltbar sein soll. Seine allgemein gehaltene Kritik erschöpft sich in der Darlegung seiner eigenen Sichtweise. Damit genügt er den Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht. Auf die Beschwerde kann deshalb nicht eingetreten werden.