Citation: 8C_421/2019 E. 2.1

2.1. Das kantonale Gericht ist zum Schluss gelangt, dass zur Beurteilung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit im Erwerbsbereich auf das in allen Teilen beweiskräftige bidisziplinäre Gutachten der D.________ GmbH vom 22. Juni 2017 abzustellen sei. Danach leide die Versicherte an einer funktionell kompletten, schweren Ischiadicusparese rechts und hochgradigen Femoralisparese links mit ausgeprägter Gangstörung; ferner an einer Bewegungseinschränkung des linken und des rechten Hüftgelenks bei regelrecht einliegender Hüftprothese, an mehrsegmentalen Veränderungen der Halswirbelsäule mit mehrdirektionaler Bewegungseinschränkung sowie an einem chronischen lumbo-spondylogenen Schmerzsyndrom ohne Radikulopathie. Die Versicherte sei im angestammten Beruf als Sekretärin oder in einer anderen adaptierten Erwerbstätigkeit bei Bereitstellung von Hilfsmitteln (höhenverstellbarer Schreibtisch, Stehhocker, Gehstöcke, gegebenenfalls Rollstuhl) bezogen auf ein Vollzeitpensum zu 70 % arbeitsfähig. Weiter hat die Vorinstanz erkannt, dass der Abklärungsbericht Haushalt vom 18. September 2017 die Anforderungen, die rechtsprechungsgemäss an eine zuverlässige Abklärung der mit den gesundheitlichen Beeinträchtigungen noch möglichen Betätigungen im Aufgabenbereich zu stellen sind, erfülle und somit vollauf beweiswertig sei. Dementsprechend sei davon auszugehen, dass die Versicherte bei der Erledigung des Haushalts im Umfang von insgesamt 42 % eingeschränkt sei.