Citation: 8C_570/2023 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz stellte fest, dass die Beschwerdeführerin ihr Arbeitspensum nach der Geburt ihres Sohnes auf 20 % reduziert habe. Das kantonale Gericht ging, entsprechend den Angaben der Beschwerdeführerin anlässlich der Abklärung im Haushalt, davon aus, dass sie bei guter Gesundheit ein 60 %-Pensum ausüben würde. Aufgrund des Statuswechsels seien, so die Vorinstanz, die Voraussetzungen für eine Rentenrevision erfüllt. Sie setzte den hypothetischen Verdienst als Gesunde (Valideneinkommen) nach Massgabe von Art. 26 Abs. 6 IVV auf Fr. 80'193.- und den zumutbarerweise noch erzielbaren Lohn für ein 60 %-Pensum gestützt auf Art. 26bis IVV auf Fr. 36'679.- fest. Aus dem Vergleich der beiden Einkommen ergab sich ein Invaliditätsgrad von 54,26 % beziehungsweise gewichtet für den erwerblichen Bereich 32,55 %. Bezüglich der Einschränkung im Haushalt stellte das kantonale Gericht auf den Abklärungsbericht vom 14. Oktober 2022 ab und ging von einem Invaliditätsgrad von 8 %, gewichtet für diesen Bereich 3,2 %, aus. Insgesamt resultierte ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 36 %.