Citation: 5D_191/2021 E. 6

Ferner wendet die Beschwerdeführerin ein, die Aufzählung des aus Sicht des Obergerichts nicht gebotenen Aufwands vermöge die von der KESB begangene Verletzung des rechtlichen Gehörs nicht zu heilen. Weil die KESB den Aufwand pauschal reduziert habe, hätte das Obergericht die Sache zur Neubeurteilung an die KESB zurückweisen müssen, und zwar umso mehr als diese im oberinstanzlichen Verfahren auf eine Vernehmlassung verzichtet habe. Um mit diesem Argument durchzudringen, müsste die Beschwerdeführerin darlegen, dass und weshalb die behauptete Verletzung des rechtlichen Gehörs im oberinstanzlichen Verfahren nicht geheilt werden konnte, sowie dass und weshalb das Obergericht keinen reformatorischen Entscheid hätte fällen dürfen. Das tut sie nicht, weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist.