Citation: 2C_390/2020 E. 3

Die hier interessierenden Tatbestände (Art. 37b DBG, Art. 11 Abs. 5 StHG) sind im harmonisierten Steuerrecht von Bund, Kantonen und Gemeinden, abgesehen von Tarifaspekten, wortgleich gehalten. Mit Blick darauf dürfen Praxis und Doktrin zur jeweils anderen Steuerart wechselseitig herangezogen werden (Urteil 2C_332/2019 vom 1. Mai 2020 E. 2.3). Alsdann hat der Kanton Thurgau das Harmonisierungsrecht zutreffend in § 38b des Gesetzes (des Kantons Thurgau) vom 14. September 1992 über die Staats- und Gemeindesteuern (StG/TG; RB 640.1) überführt. Entsprechend kann auf das zur direkten Bundessteuer Dargelegte verwiesen werden. Die Beschwerde erweist sich auch insoweit als unbegründet. Sie ist abzuweisen.