Citation: 6B_1017/2023 E. 4

Der Beschwerdeführer macht nicht in einer den Formerfordernissen genügenden Weise geltend, im kantonalen Verfahren - entgegen der Vorinstanz - neue Tatsachen oder Beweismittel im Sinne von Art. 410 Abs. 1 lit. a StPO oder einen anderen Revisionsgrund vorgebracht bzw. die Begründungsanforderungen erfüllt zu haben. Solches ergibt sich nicht aus seinem pauschalen Vorbringen, er habe mit seinem an die Vorinstanz gerichteten Gesuch [vom 17. Juni 2023] ihm vorher "nicht zugängliche, eindeutige Beweise" geliefert, die daran zweifeln liessen, dass er die angezeigten Straftaten tatsächlich begangen habe. Insoweit er solches auf einen offenbar vor Vorinstanz eingereichten "Nachtrag zur Strafanzeige/Revisionsantrag" vom 21. August 2023 stützen will, kann dieser selbstredend keinen Eingang in den per 18. August 2023 ergangenen vorinstanzlichen Beschluss gefunden haben. Insoweit der Beschwerdeführer mit seiner Beschwerde in tatsächlicher Hinsicht auf seine Eingabe vom 21. August 2023 respektive darin gemachte tatsächliche Vorbringen Bezug nimmt, handelt es sich folglich um unzulässige Noven (Art. 99 Abs. 1 BGG). Dasselbe gilt für alle weiteren tatsächlichen Vorbringen, die nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens waren. Revisionsgründe macht der Beschwerdeführer im Übrigen auch vor Bundesgericht nicht geltend. Stattdessen stellt er wiederum dar, weshalb er aus seiner Sicht zu Unrecht verurteilt worden ist und macht - wie bereits vor Vorinstanz - zahlreiche "absichtlich oder nicht" begangene Verfahrensfehler geltend. So, wenn er namentlich moniert, nicht (rechtzeitig) über die gegen ihn erhobenen Beschuldigungen informiert worden zu sein, er keine Gelegenheit gehabt habe, sich selbst zu verteidigen bzw. ihm kein unentgeltlicher Beistand bestellt worden sei, ihm verwehrt gewesen sei, Fragen an Belastungszeugen zu stellen, oder Entlastungszeugen zu laden, oder aber ihm anlässlich einer Einvernahme nicht erlaubt worden sei, selbst Fragen zu formulieren und Kommentare zu machen. Inwiefern die Vorinstanz Bundes- oder Verfassungsrecht verletzt, wenn sie erwägt, dass sämtliche seine Ausführungen keine neuen Tatsachen darstellen und er seine Kritik im ordentlichen Einspracheverfahren hätte vorbringen müssen, wird von ihm nicht rechtsgenüglich dargetan. Mit seinem soweit ersichtlich erstmals vor Bundesgericht gemachten Einwand, dass ihm dies aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich gewesen sei, ist er wiederum nicht zu hören (Art. 99 Abs. 1 BGG). Aus seinen Ausführungen erhellt vielmehr, dass der Beschwerdeführer das Wesen des Revisionsverfahrens verkennt und mit seinem Gesuch auf die verpasste Einsprache zurückzukommen versucht. Das Revisionsverfahren dient jedoch nicht dazu, rechtskräftige Entscheide jederzeit infrage zu stellen oder gesetzliche Vorschriften über die Rechtsmittelfristen bzw. die Zulässigkeit von neuen Tatsachen im Rechtsmittelverfahren zu umgehen oder frühere prozessuale Versäumnisse zu beheben (BGE 145 IV 197 E. 1.1; 130 IV 72 E. 2.2; 127 I 133 E. 6; je mit Hinweisen). Insoweit er schliesslich diverse Personen der Begehung von Straftaten bezichtigt und damit zumindest sinngemäss sich auf Art. 410 Abs. 1 lit. c StPO beruft, verkennt der Beschwerdeführer, dass sich dieser Revisionsgrund grundsätzlich aus einem (zumindest eingeleiteten) Strafverfahren ergeben muss (vgl. Urteil 6B_1101/2021 vom 25. August 2022 E. 2.5.3). Dass solches der Fall wäre respektive dass und weshalb die Vorinstanz auch das Vorliegen dieses Revisionsgrundes zu Unrecht verneint hat, wird vom Beschwerdeführer wiederum nicht rechtsgenüglich dargetan. Letzteres gilt schliesslich auch, wenn er sich gegen die vorinstanzliche Nichtgewährung der amtlichen Verteidigung wendet, sich indes damit begnügt, im Sinne eines Rundumschlages die Verletzung diverser Grundrechte geltend zu machen, ohne sich ansatzweise mit den diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz auseinanderzusetzen.