Citation: 6A.50/2004 11.01.2005 E. A

X.________ wurde am 4. März 1988 vom Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt wegen wiederholter und fortgesetzter qualifizierter Notzucht, einfacher Notzucht, wiederholter und qualifizierter Nötigung zu einer unzüchtigen Handlung, wiederholten Raubs, einfacher Körperverletzung mit einem gefährlichen Werkzeug, fortgesetzter Drohung sowie wiederholter und fortgesetzter versuchter und vollendeter Nötigung zu einer achtjährigen Zuchthausstrafe verurteilt. Anstelle des Vollzugs der Zuchthausstrafe wurde die Verwahrung nach Art. 42 StGB auf unbestimmte Zeit angeordnet. Mit Entscheid vom 23. April 1991 wurde X.________ auf den 25. Mai 1991 bedingt aus der Verwahrung entlassen. Am 21. November 1995 sprach ihn das Kantonsgericht St. Gallen der sexuellen Handlung mit einem Kind schuldig und verurteilte ihn zu zwei Jahren Gefängnis. Die Strafe wurde zu Gunsten der Verwahrung nach Art. 42 StGB aufgeschoben. Die auf den 25. Mai 1991 gewährte bedingte Entlassung wurde am 28. November 1996 wegen Rückfalls während der Probezeit widerrufen und X.________ in den Verwahrungsvollzug zurückversetzt. Am 25. November 2002 verweigerte die Strafvollzugskommission Basel-Stadt die bedingte Entlassung X.________s. Dieser Entscheid wurde am 16. Mai 2003 vom Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt (als Verwaltungsgericht) und am 8. Dezember 2003 vom Bundesgericht (6A.59/2003) bestätigt.