Citation: 2C_151/2021 E. 3.4

3.4. Hinsichtlich der vom Beschwerdeführer geltend gemachten Gefährdung der Wiedereingliederung in Nordmazedonien hat die Vorinstanz zusammengefasst erwogen, die Schwelle für einen Härtefall sei vorliegend nicht erreicht. Dass in Nordmazedonien weniger Paare geschieden würden und allenfalls andere Moralvorstellungen betreffend Scheidungen herrschten als in der Schweiz, genüge nicht (vgl. E. 6.2 bis 6.4 des angefochtenen Urteils). Mit dieser Begründung bewegte sich die Vorinstanz auf der Linie verschiedener bundesgerichtlicher Entscheide (vgl. Urteile 2C_228/2018 vom 14. März 2019 E. 5.2; 2C_339/2018 vom 16. November 2018 E. 9.2; 2C_1000/2012 vom 21. Februar 2012 E. 5.2.2). Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was diese Rechtssprechung in Frage stellen könnte. Inwiefern das Einholen eines Gerichtsgutachtens zur "Ächtung von Geschiedenen in Nordmazedonien" in dieser Hinsicht neue Erkenntnisse vermitteln könnte, geht aus seiner Eingabe nicht hervor und ist auch nicht ersichtlich, zumal mit Blick auf Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG die persönliche Situation einer Ausländerin oder eines Ausländers entscheidend ist; insofern durfte die Vorinstanz den entsprechenden Beweisantrag ablehnen, ohne das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers zu verletzten (vgl. zur Zulässigkeit der antizipierten Beweiswürdigung unter dem Blickwinkel von Art. 29 Abs. 2 BV statt vieler BGE 136 I 229 E. 5.3). Soweit es der Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren sodann versäumt hat, darzulegen, inwiefern sich aus der Aufenthaltsbeendigung Konsequenzen für sein Privat- und Familienleben ergeben könnten, hat er sich dies selber anzurechnen. Im bundesgerichtlichen Verfahren ist dieses Versäumnis nicht korrigierbar. Die Rüge des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe Art. 50 Abs. 1 lit. b und Art. 50 Abs. 2 AIG verletzt, indem sie eine Gefährdung der Wiedereingliederung in Nordmazedonien verneint hat, ist unbegründet.