Citation: C 235/01 06.05.2002 E. 4

4.- Bei der zugewiesenen Arbeit handelte es sich um eine Anstellung als angelernte/ungelernte Betriebsmitarbeiterin für allgemeine Montagearbeiten in X.________, die durch die Personalberatungsfirma W.________ AG in G.________ vermittelt wurde. Diese teilte dem RAV am 14. April 2000 mit, "Lohn und Fabrik" entsprächen nicht den Vorstellungen der Versicherten, weshalb sie eine Anstellung abgelehnt habe. Dementsprechend liess die Beschwerdeführerin das RAV (mit Schreiben vom 14. April 2000) wissen, der Lohn und die Fabrikarbeit am Fliessband würden nicht ihren Vorstellungen entsprechen. Im Rahmen der Gewährung des rechtlichen Gehörs bestätigte die Versicherte, die zuvor unter anderem als Verkäuferin, Schwesternhilfe, Werkstattschreiberin und Raumpflegerin erwerbstätig gewesen war, dass sie die Annahme der zugewiesenen Stelle deshalb verweigere, weil es sich dabei um Fliessbandarbeit handle und weil der Lohn für diese Arbeit zu niedrig sei (Schreiben vom 24. April 2000). Weiter machte sie geltend, sie könne nicht gleichzeitig "an drei verschiedenen Orten" arbeiten, da sie auf Weisung des Arbeitsamtes hin seit 3. April 2000 am Kurs "Zerlegung von Elektrogeräten" im Rahmen eines Beschäftigungsprogrammes im Sinne von Art. 72 Abs. 1 AVIG teilnehme. Die Vorinstanz gelangte nach umfassender Prüfung der Einwände der Versicherten mit ausführlicher Begründung, worauf verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 OG), zu Recht zur Auffassung, die Beschwerdeführerin habe ohne rechtserheblichen Grund die ihr zugewiesene zumutbare Arbeit abgelehnt. Soweit sie mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde sinngemäss geltend macht, Frau H.________ von der Firma W.________ AG habe ihr quasi die Ablehnung der zugewiesenen Arbeitsstelle "in den Mund gelegt", weil diese Stellenvermittlerin ihre Lohnvorstellungen schon aus früheren Kontakten gekannt habe, vermag sie daraus nichts zu ihren Gunsten abzuleiten.