Citation: C 262/05 14.02.2006 E. 3

Die Beschwerdeführer werfen der Vorinstanz eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor. Das Gericht habe zur Abweisung der kantonalen Beschwerden eine im bisherigen Verfahren nie diskutierte Begründung verwendet, zu welcher sie sich nie hätten äussern können. Aus der Korrespondenz der Vorinstanz mit den Beschwerdeführern ergibt sich, dass das kantonale Gericht verschiedene Unterlagen (Buchhaltung, vollständige Auszüge u.a. über die Lohnkonten) eingeholt hat. Folglich mussten die Beschwerdeführer damit rechnen, dass die Vorinstanz diese Belege prüfen und ihre Schlüsse daraus ziehen werde. Aus dem vorinstanzlichen Urteil ist ersichtlich, dass das Gericht zur Begründung sowohl auf die Darstellung der Verwaltung und überdies zusätzlich auf den mangelnden Nachweis des Lohnflusses abgestellt hat. Beide Voraussetzungen sind Bestandteil der Erfüllung der Beitragszeit, was den anwaltlich vertretenen Beschwerdeführern bewusst sein musste. Es ist daher fraglich, ob die Vorinstanz gehalten gewesen wäre, die Beschwerdeführer mit zusätzlichen Begründungsvarianten zu konfrontieren. Dies kann indessen offen bleiben: Soweit dennoch eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vorliegen sollte, ist sie als geheilt zu betrachten, da das Eidgenössische Versicherungsgericht über eine volle Kognition verfügt und die Beschwerdeführer nunmehr zu allen Punkten umfassend Stellung nehmen konnten (BGE 127 V 437 Erw. 3d/aa, 126 V 132 Erw. 2b). Da Verwaltung und Vorinstanz auf eine Vernehmlassung verzichtet haben, rechtfertigt sich keine Rückweisung der Sache zu einer erneuten Anhörung.