Citation: 1P.525/2004 22.12.2004 E. 1

1.1 Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist die Gemeinde zur Wahrung ihrer Existenz oder des Bestandes ihres Gebiets zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert; dies zumal auch dann, wenn der angefochtene Entscheid einer anderen Gemeinde ein bisher umstrittenes Gebiet zuspricht (BGE 104 Ia 381 E. 3 S. 389 ff.; 110 Ia 50 f.; 121 I 218 E. 2a S. 220, je mit Hinweisen). 1.2 Vorbehältlich von Ausnahmen, die hier nicht zutreffen, ist die staatsrechtliche Beschwerde ein rein kassatorisches Rechtsmittel. Soweit die Beschwerdeführerin mehr verlangt als die Aufhebung des angefochtenen Entscheids, kann darauf nicht eingetreten werden (BGE 129 I 129 E. 1.2.1 S. 131 f., 173 E. 1.5 S. 176). Erweist sich eine staatsrechtliche Beschwerde als begründet, so wird durch die Aufhebung des angefochtenen Entscheids das kantonale Verfahren wieder in den Zustand zurückversetzt, in dem es sich vor Ergehen des Anfechtungsobjekts befand. Die kantonale Behörde hat erneut über die bei ihr anhängigen Begehren zu entscheiden und dabei den Erwägungen des Bundesgerichts Rechnung zu tragen (BGE 104 Ia 377 E. 1 S. 378 mit Hinweisen). Daher drängen sich insbesondere explizite Feststellungen bezüglich eines bestimmten Grenzverlaufes nicht auf.