Citation: H 261/99 26.05.2000 E. 5

5.- In Bezug auf den Kausalzusammenhang zwischen dem Verhalten des Beschwerdeführers und dem der Kasse erwachse- nen Schaden sowie hinsichtlich des Verschuldens des Be- schwerdeführers kann ebenfalls auf die zutreffenden Erwä- gungen der Vorinstanz verwiesen werden. Angesichts der desolaten Finanzlage, welche dem Beschwerdeführer bekannt sein musste, bestand realistischerweise keine Aussicht auf Rettung des Betriebes mittels vorläufiger "Einsparung" der Sozialversicherungsbeiträge. Dennoch führte der Versicherte die Firma bis August 1993 weiter, ohne für eine konsequente Begleichung der Ausstände bei der Kasse zu sorgen. Exkulpa- tionsgründe vermag er keine nachzuweisen. Dieses Verhalten ist angesichts der Umstände des Falles als grobfahrlässig im Sinne von Art. 52 AHVG zu werten.