Citation: 5D_103/2016 E. 4.1

4.1. Welcher Zweck mit dem Fuss- und Fahrwegrecht verwirklicht wird, ergibt sich aus dem Dienstbarkeitsvertrag (Bst. A.a oben). Das Wegrecht ist unbeschränkt und bezweckt die Erschliessung des berechtigten Grundstücks zu Fuss und mit Fahrzeugen. Da diese Erschliessung 1965 unstreitig im Hinblick auf die Überbauung des berechtigten Grundstücks mit einem Wohnhaus vereinbart wurde, die auch tatsächlich erfolgt ist, hat das Wegrecht seit damals bis heute Wohnzwecken gedient. Insoweit sind sich die Parteien einig und erheben die Beschwerdeführer keine Verfassungsrügen.