Citation: 7B_476/2023 E. B

Das Obergericht des Kantons Bern stellte mit Urteil vom 3. November 2022 fest, dass das Beschleunigungsgebot verletzt wurde. Weiter stellte es die Rechtskraft verschiedener Punkte des erstinstanzlichen Urteils fest: Einstellung des Verfahrens im vom WSG genannten Punkt, Verurteilung wegen mehrfacher qualifizierter Veruntreuung (Anklageziff. 1.2.6, 1.2.8, 1.2.11.1, 1.2.13.1, 1.2.14, 1.2.16), mehrfacher Urkundenfälschung (Anklageziff. 1.1.1.2, 1.1.2, 1.2.3.4, 1.2.4.2, 1.2.9, 1.2.10.3.1, 1.2.10.3.2, 1.2.10.3.3, 1.2.11.2, 1.2.12.2, 1.2.13.2, 1.3.3.2, 1.3.5), mehrfachen Erschleichens einer Falschbeurkundung (Anklageziff. 1.2.7.1, 1.2.7.2, 1.2.10.4.1, 1.2.10.4.2, 1.2.10.4.3), Betrugs (Anklageziff. 1.1.1.1), Misswirtschaft (Anklageziff. 1.2.10.1) und qualifizierter ungetreuer Geschäftsbesorgung (Anklageziff. 1.2.10.2), Anerkennung seitens von A.________ der Zivilforderungen gegenüber der D.________ AG, E.________, F.________, Verurteilung zur Bezahlung von Fr. 150'000.-- an G.________, Abweisung der Zivilklage von H.________ sowie die verfügten Einziehungen. Das Obergericht sprach A.________ der falschen Anschuldigung (Anklageziff. 1.1.3), der mehrfachen qualifizierten Veruntreuung (Anklageziff. 1.2.2, 1.2.3.2, 1.2.4.1, 1.2.5, 1.2.12.1, 1.2.15, 1.3.2, 1.3.3.1, 1.3.4) und des Betrugs (Anklageziff. 1.2.3.3) schuldig. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von sechseinhalb Jahren und befand über die Zivilforderungen, weiteren Nebenfolgen sowie die Kosten- und Entschädigungsfolgen. Schliesslich untersagte das Obergericht A.________ für die Dauer von drei Jahren, in selbständiger Erwerbstätigkeit in der Treuhand-, Finanz- und/oder Immobilienbranche sowie in unselbständiger Stellung mit eigener Zeichnungsberechtigung (auch Kollektivzeichnungsberechtigung) sowie mit rechtlicher und/oder faktischer Verfügungsberechtigung über finanzielle Mittel Dritter in der Treuhand-, Finanz- und/oder Immobilienbranche tätig zu sein.