Citation: U 56/01 18.07.2003 E. 4

Die SUVA bringt sodann vor, entgegen der Auffassung der Vorinstanz seien weitere Abklärungen, ob ein Kausalzusammenhang zwischen dem Unvollständigen Entfernen des Blasenkatheters und den Rückenbeschwerden bestehe, nicht notwendig, weil ein solcher gestützt auf die Akten ausgeschlossen werden könne. Die Zusammenhänge zwischen der vaginalen Hysterektomie, dem Zurücklassen eines Teils des Katheters in der Blase, der Hämaturie sowie den bereits vorgängig diagnostizierten Gesundheitsschäden und der offenbar in jener Zeit eingetretenen Arbeitsunfähigkeit waren im Verwaltungsverfahren weder Gegenstand der Abklärungen noch der Beurteilung in der Verfügung und im Einspracheentscheid. Die Vorinstanz hat aus diesem Grunde die Sache an die Verwaltung zur ergänzenden Abklärung und neuen Verfügung zurückgewiesen. Um der Beschwerdegegnerin das Recht des zweifachen Instanzenzugs zu wahren, prüft das Eidgenössische Versicherungsgericht nicht, ob ein (natürlicher und adäquater) Kausalzusammenhang zwischen dem unvollständigen Entfernen des Katheters und den gesundheitlichen Beschwerden vorliegt (vgl. in SVR 2002 EL Nr. 2 S. 4 publ. Erw. 5 des Urteils BGE 127 V 244).