Citation: 6B_303/2016 E. 1.3.1

1.3.1. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, das von der Vorinstanz eingeholte Gutachten vom 28. August 2015 sei mangelhaft, erschöpfen sich seine Einwände in einer unzulässigen appellatorischen Kritik. Dies ist etwa der Fall, wenn er vorbringt, das Gutachten gehe nicht darauf ein, dass es ein längeres Schmoren (eine Art Schwelbrand) gegeben haben könnte (Beschwerde Ziff. 1.9 S. 13, Ziff. 1.13 S. 17), oder wenn er dem Gutachter vorwirft, er habe selbst die einem Laien einleuchtende Tatsache ignoriert, dass sich die "Durchbrandzeit bei einem Brandausbruch im Bereich der Hydraulikpumpe oder bei in Brand geraten der Hydraulikpumpe selbst nach oben verkürze" (Beschwerde Ziff. 1.9 S. 13 f.). Der Gutachter musste sich zu diesen Hypothesen nicht explizit äussern. Hinweise, dass es ihm diesbezüglich am nötigen Fachwissen fehlte, liegen nicht vor. Unbegründet ist auch der Einwand des Beschwerdeführers, bei einem mit Benzin als Brandbeschleuniger verursachten Brand hätten im Nachhinein Spuren von Benzin auch bei einem totalen Ausbrand gefunden werden können (Beschwerde Ziff. 1.10 S. 14). Das Gutachten vom 28. August 2015 widerspricht dem nicht. Der Gutachter weist lediglich darauf hin, dass er die Laborresultate bezüglich Verwendung von Brandbeschleunigern als negativ beurteile, da es sich bei den in Brandschuttproben nachgewiesenen Lösungsmitteln um Pyrolyseprodukte der verbrannten Kunststoffe handeln könne (Gutachten Ziff. 6.4.1 S. 7, Ziff. 7.4 S. 9 und Ziff. 7 S. 12). Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdeführer zudem, wenn er kritisiert, das Gutachten spreche sich nicht dazu aus, wie eine Inbrandsetzung des Fahrzeugs ohne Brandbeschleuniger hätte erfolgen können (vgl. Beschwerde Ziff. 1.11 S. 15, Ziff. 1.15 S. 17 und Ziff. 1.18 S. 19). Das Gutachten lässt die Frage entgegen dem Beschwerdeführer nicht offen. Es führt dazu vielmehr aus, dies hätte dadurch geschehen können, dass das Fahrzeug z.B. unter Verwendung von Anzündwürfeln oder dergleichen an mehreren Stellen in Brand gesetzt wurde (Gutachten Ziff. 7.4 S. 9). Im Übrigen bildete die Frage, wie genau eine Inbrandsetzung ohne Brandbeschleuniger hätte bewerkstelligt werden können, nicht Bestandteil der Fragestellung an den Gutachter. Diesem kann daher nicht zum Vorwurf gemacht werden, er hätte die an ihn gestellten Fragen nicht beantwortet. Offensichtliche Mängel oder Widersprüche, welche bei der Vorinstanz Zweifel an der Überzeugungskraft des Gutachtens vom 28. August 2015 hätten begründen müssen, sind damit nicht ersichtlich. Eine andere Frage ist, ob gestützt auf das Gutachten ein Schuldnachweis erbracht werden kann.