Citation: 1A.99/2005 04.11.2005 E. 2

Die Beschwerdeführerin wirft dem Verwaltungsgericht bzw. dem Regierungsrat in erster Linie unrichtige Feststellung des Sachverhaltes vor. Die Jahresprogramme der Schiessanlage "Schwybogen" seien im Laufe des kantonalen Verfahrens massiv reduziert worden und nicht mehr mit den Programmen zu vergleichen, die der im Jahre 1995 erstellten Feinanalyse zugrunde gelegen hätten. Dieser Änderung der tatsächlichen Verhältnisse hätten die Vorinstanzen Rechnung tragen und die Sanierungsbedürftigkeit der Schiessanlage neu abklären müssen. Diese Vorbringen der Beschwerdeführerin sind jedoch unbehelflich. Sollte der Betrieb der Schiessanlage "Schwybogen" seit dem Jahre 1995 tatsächlich bereits erheblich eingeschränkt worden sein, was vor Bundesgericht nicht belegt wird, so wird die Beschwerdeführerin durch die in der Sanierungsverfügung vom Februar 2002 angeordneten betrieblichen Einschränkungen lediglich weniger beschwert. Die Beschwerdeführerin behauptet denn auch selbst nicht, es werde nunmehr derart wenig geschossen, dass die Immissionsgrenzwerte überall eingehalten werden könnten und sich Sanierungsmassnahmen sowie Erleichterungen vollständig erübrigten. Nur in diesem Falle hätten aber die betrieblichen Änderungen als rechtserheblich betrachtet und den Rechtsmittelentscheiden zugrunde gelegt werden müssen. Soweit im Übrigen in E. 2g des verwaltungsgerichtlichen Entscheides vom Gemeinderat Beckenried statt vom Gemeinderat Stans die Rede ist, handelt es sich offensichtlich um einen Verschrieb und nicht - wie die Beschwerdeführerin meint - um Rechtsmissbrauch.