Citation: 2D_15/2023 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer vermag nicht darzutun, dass er durch die fehlende Aufbewahrung von Prüfungskopien sein Akteneinsichtsrecht nicht habe ausüben oder den Rechtsmittelinstanzen Beweismittel nicht habe einreichen können. Er bestreitet weder, dass ihm die Originale der schriftlichen Prüfungen für seine Akten ausgehändigt wurden noch dass die Benotung jener Prüfungen oder deren Eintrag in die Notendatenbank "schulNetz" falsch gewesen wäre (angefochtener Entscheid E. 3.3.3). Der Beschwerdeführer hatte während der gesamten Dauer des Verfahrens die Hoheit über die Akten und konnte nachvollziehen, wie die Zeugnisnoten - die nicht nur auf den monierten schriftlichen Prüfungen beruhen - zustande gekommen sind. Gleiches gilt für die kantonalen Behörden, welche anhand der einzelnen Noten, die schriftlich festgehalten wurden, prüfen konnten, wie sich die Jahresendnote zusammensetzt. Sowohl dem Beschwerdeführer als auch den kantonalen Behörden waren die Einzelnoten der schriftlichen Prüfungen zu jedem Zeitpunkt bekannt - und auch nie umstritten. Dass der Beschwerdeführer es für die Allgemeinheit als wichtig empfindet, dass die Schule die Hoheit über die Prüfungen nicht den Schülerinnen und Schülern überlässt und verpflichtet werden sollte, Kopien anzufertigen, begründet keine Pflicht der Schule, dies zu tun.