Citation: 2C_700/2010 26.01.2011 E. 2

Anfechtbar sind vor Bundesgericht grundsätzlich nur Endentscheide (Art. 90 BGG) und Teilentscheide (Art. 91 BGG), Vor- und Zwischenentscheide nur ausnahmsweise (Art. 92 f. BGG). Endentscheide schliessen das Verfahren ab. Teilentscheide sind u.a. solche, welche nur einen Teil der Begehren behandelt haben, soweit diese unabhängig von den anderen Begehren beurteilt werden konnten. 2.1 Das Steuerrekursgericht hat seinen Entscheid vom 23. Juli 2009 gesplittet. Es hat den Rekurs teilweise abgewiesen, teilweise gutgeheissen sowie einen Teil des Einspracheentscheids aufgehoben und zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an die Steuerkommission Oftringen zurückgewiesen. Es hat dazu ausgeführt, dass die Erwägungen zum steuerbaren Nettolohn, zum Abzug für die Mehrkosten der auswärtigen Verpflegung, zum Pauschalabzug, zu den Mitgliederbeiträgen für Berufsverbände, zu den Zuwendungen an steuerbefreite politische Parteien, zu den Liegenschaftsunterhaltskosten, zum Eigenmiet- und zum Vermögenssteuerwert Dispositivcharakter hätten. Bei einem allfälligen erneuten Rekurs nach dem neuen Einspracheentscheid der Steuerkommission Oftringen könne das Steuerrekursgericht darauf nicht zurückkommen. Entsprechend sei gegen den Entscheid Beschwerde an das Verwaltungsgericht zu erheben, falls eine Partei diese Dispositivziffern anfechten wolle. Der Beschwerdeführer hat diese dann auch beim Verwaltungsgericht und dessen Entscheid beim Bundesgericht angefochten. Nicht Gegenstand des verwaltungsgerichtlichen Urteils bildete demgegenüber die Rückweisung, mit der die Steuerkommission Oftringen verpflichtet wurde, sich mit den in der Steuererklärung deklarierten Fr. 500.-- Kirchenopfer im Sinne einer freiwilligen Zuwendung zu befassen. 2.2 Offensichtlich ist, dass durch den Entscheid des Verwaltungsgerichts das Steuerveranlagungsverfahren für die Kantons- und Gemeindesteuern 2006 nicht abgeschlossen wird; ein Endentscheid liegt nicht vor. Fraglich kann höchstens sein, ob es sich vorliegend um einen Teilentscheid handelt. Dies ist indes zu verneinen. Mit der Steuerveranlagung soll das steuerbare Einkommen und das steuerbare Vermögen sowie die daraus resultierende Steuerschuld festgestellt werden. Zwar setzen sie sich aus einzelnen Positionen (z.B. die einzelnen Abzüge) zusammen, welche für sich allein beurteilt werden können, doch bilden diese lediglich einen Aspekt des zu beurteilenden Steuerrechtsverhältnisses. Einzelne Aspekte bzw. Rechtsfragen eines Entscheids sollen nach dem Art. 91 BGG zugrundeliegenden Zweck nicht losgelöst von der Gesamtbeurteilung an das Bundesgericht zur Überprüfung weitergezogen werden: Das Bundesgericht soll sich nicht quasi abstrakt mit einem Aspekt (BGE 135 II 30 E. 1.3.1 S. 33), sondern nur einmal mit der strittigen Sache befassen müssen (vgl. Urteil 2C_222/2007 vom 15. Oktober 2007 E. 2 i.f.). Dementsprechend handelt es sich im vorliegenden Fall nicht um einen Teilentscheid nach Art. 91 BGG, sondern um einen Zwischenentscheid nach Art. 93 BGG, wie auch die Vorinstanz selbst ihren Entscheid bezeichnete.