Citation: 1C_446/2022 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführenden machen im Wesentlichen geltend, die Baubewilligung könne nicht erteilt werden, wenn die zukünftige Nutzung der Grundstücke Nr. 414 und Nr. 858 nicht bekannt sei. Dabei rügen sie zunächst eine Verletzung von Art. 22 Abs. 2 lit. a RPG (SR 700) und führen zur Begründung aus, die ursprünglich bewilligte Nutzung des Stahlhandels und der Stahlverarbeitung sei nicht mehr zonenkonform. Weiter machen sie geltend, das Vorgehen in mehreren Etappen verstosse gegen das Koordinationsgebot nach Art. 25a RPG. Die Baubewilligung dürfe der Beschwerdegegnerin 1 erst erteilt werden, wenn die Nutzung des Grundstücks Nr. 414 bekannt und geprüft worden sei. Schliesslich bestreiten die Beschwerdeführenden das Vorliegen einer hinreichenden Erschliessung und machen eine Verletzung der Art. 22 Abs. 2 lit. b und 19 RPG geltend. Dazu schildern sie die Verkehrssituation auf der Bahnhofstrasse, die seit etwa 4 Jahren mit einer Vielzahl von Schwertransporten befahren werde. Das nördlich der Bahnhofstrasse gelegene Grundstück Nr. 414 sei nur über diese Strasse erreichbar; dessen Nutzung habe somit unmittelbare Folgen auf die Erschliessungs- und Verkehrssituation auf der Bahnhofstrasse. Es seien in den letzten Jahren mehrere Bauprojekte bewilligt worden oder noch hängig, die zusätzlichen Verkehr generieren würden.