Citation: 6B_799/2023 E. 5.2

5.2. Diese Beurteilung der Vorinstanz ist nachvollziehbar und weder unter Willkürgesichtspunkten zu beanstanden noch sonst wie offensichtlich rechtswidrig. Soweit die Beschwerdeführerin die Untersuchung erläutert, ohne konkrete Rügen zu erheben, ist darauf nicht einzugehen. Im Rahmen ihrer weiteren Vorbringen, die sich im Wesentlichen gegen die Annahme eines offenbaren Leistungsmissverhältnisses richten, beschränkt sie sich alsdann darauf, ihre eigene Sichtweise darzustellen, ohne sich mit den Ausführungen der Vorinstanz konkret zu befassen und aufzuzeigen, inwiefern diese willkürlich, d.h. geradezu haltlos (vgl. BGE 148 IV 356 E. 2.1), oder anderweitig rechtswidrig wären. Das gilt zunächst etwa, wenn sie unter dem baulichen Aspekt ohne Befassung mit der vorinstanzlichen Beweiswürdigung und in Widerspruch zu derselben verneint, Veränderungen an der Zimmeraufteilung vorgenommen und nur einen unzureichenden Schallschutz gewährleistet zu haben. Nicht anders verhält es sich betreffend ihre Einwände zur hygienischen Situation, namentlich es fehle insoweit an einem "objektiven Massstab" bzw. gebe "nichts zu reklamieren" oder der Kakerlaken- und Rattenbefall sei auf unsachgemässe Benutzung des Mietobjekts durch die Mieter zurückzuführen. Weshalb die vorinstanzlichen Feststellungen in den fraglichen Punkten haltlos wären, vermag die Beschwerdeführerin mit einer solchen pauschalen Kritik nicht aufzuzeigen. Wenn sie eine Überbelegung der Wohnungen mit Verweis auf Angaben des Hauseigentümerverbands in Abrede stellen möchte, übersieht sie im Weiteren, dass laut den nicht bemängelten vorinstanzlichen Feststellungen nebst den Mieterparteien in verschiedenen Zimmern noch zusätzliche Personen (zwei Ehefrauen und ein Kind; angefochtenes Urteil E. II.4.1.2 S. 14) gewohnt hätten und insofern selbst nach dem angeführten Massstab von Überbelegung auszugehen wäre. Dass die Vorinstanz nicht gesagt hätte, welche Mängel die Beschwerdeführerin trotz Reklamationen nicht behoben habe, trifft ferner nicht zu, nennt diese doch ausdrücklich die Reparatur von Kühlschrank und Waschmaschine (vgl. angefochtenes Urteil E. II.4.2.2 in fine S. 16, E. II.4.3.2 in fine S. 17). Ohnehin aber misst die Vorinstanz nicht primär der Situation vor Ort, sondern vielmehr den jeweils mehr als 25 % über dem angemessenen Wert liegenden Mietzinsen massgebliche Bedeutung bei der Beurteilung des Missverhältnisses von Leistung und Gegenleistung zu. Auch die daran geübte Kritik dringt nicht durch. Wenn die Beschwerdeführerin losgelöst von der Begründung der Vorinstanz und vom zugrundegelegten Gutachten die Mietzinse als ortsüblich bzw. sogar günstiger beschreibt und betont, die Zimmer hätten sich schnell vermietet, ihr Geschäft sei zu klein, um "Wucher zu sein", und ein anderes Strafgericht habe Fr. 1'000.-- für ein Zimmer nicht als zu hoch erachtet, vermag sie der fundierten Herleitung der Vorinstanz, auf die verwiesen werden kann (vgl. E. 5.1 oben und Art. 109 Abs. 3 BGG) nichts Substanzielles entgegenzusetzen. Soweit sie einzelne Berechnungsvorgänge wiedergibt, erschliesst sich weiter nicht, was sie daraus zu ihren Gunsten ableitet. Mit dem sinngemässen Einwand, die Vermietung vieler möblierter Einzelzimmer (anstatt bloss einer unmöblierten Wohnung) bedeute mehr Administrativ- und Ausstattungsaufwand, weshalb ein höherer Mietzins gerechtfertigt sei, übersieht sie alsdann, dass der Vorwurf nicht dahin geht, vergleichsweise höhere Mietzinse für die Einzelzimmer verlangt zu haben, sondern über den angemessenen Preis beträchtlich, bis zum Zweieinhalbfachen, hinausgehende Mietzinse (vgl. dazu etwa auch die laut Gutachten angemessenen Zimmermietzinse, die zusammen den Mietzins der betroffenen 7-Zimmerwohnung übersteigen: Untersuchungsakten pag 19/17/1 S. 23 und angefochtenes Urteil E. II.3.1 S. 11). Inwiefern die von der Beschwerdeführerin angeführten Mehraufwände bei der Berechnung der Vorinstanz bzw. im zugrunde gelegten Gutachten nicht oder ungenügend Berücksichtigung fänden, legt die Beschwerdeführerin nicht nachvollziehbar dar und ist nicht offensichtlich. Entgegen ihrer Ansicht lässt die Vorinstanz darüber hinaus auch das Mietausfallrisiko nicht ausser Acht, sondern erwägt sinngemäss, dieses werde von den regelmässig geleisteten Sicherheiten bzw. der Garantie der Asyl- oder Sozialbehörden abgedeckt (vgl. angefochtenes Urteil E. III.1.2 S. 39). Damit befasst sich die Beschwerdeführerin ebenfalls nicht. Mit ihrem pauschalen Hinweis, der Gutachter sei nur ein Maurer ohne Kenntnisse und Erfahrung in der Immobilienbewirtschaftung, lässt sich der von der Vorinstanz unter detaillierter Würdigung des Gutachtens getroffene Schluss, dieses sei rechtsgenügend erstellt und überzeugend (vgl. angefochtenes Urteil insbesondere E. II.6.3 S. 25 ff.), schliesslich nicht als unrichtig ausweisen. Nicht nur beachtet die Beschwerdeführerin die Qualifikation des Gutachters als dipl. Immobilien-Treuhänder sowie Immobilienökonom nicht (vgl. die oberwähnten Untersuchungsakten), sondern setzt sie sich ebenso mit der diesbezüglichen detaillierten Würdigung der Vorinstanz nicht auseinander. Dass und weshalb die Vorinstanz bei ihrer Beurteilung, die einverlangten Mietzinse stünden in einem offenbaren Missverhältnis zum Wert der gebotenen Leistung, in Willkür verfallen oder anderweitig Bundesrecht verletzt hätte, ergibt sich aus der Beschwerde insgesamt nicht. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin genügen über weite Strecken den formellen Anforderungen an die Beschwerdebegründung (vgl. E. 3 oben) nicht und sind erst recht nicht geeignet, Willkür oder sonstige Rechtsfehler in den gerügten Punkten darzutun. Die Kritik am Schuldspruch ist unbegründet, sofern auf sie überhaupt eingetreten werden kann.