Citation: 5A_323/2013 E. 6.2

6.2. Gerade der zuletzt erwähnten Erkenntnis hat die Beschwerdeführerin nichts entgegenzusetzen, was über eine blosse Gegenbehauptung hinausgeht. Sie gibt sich mit dem Einwand zufrieden, es liege "nichts dafür vor, dass die Erblasserin in Kenntnis der bereits für den Reitstall zur Verfügung gestellten Gelder für diesen Zweck zusätzliche Mittel gesprochen hätte, ohne die bereits bereit gestellten Gelder auch nur zu erwähnen"; es sei "völlig unwahrscheinlich, dass die Erblasserin quasi zweimal die gleiche Verfügung (d.h. eine Zuwendung für die Kosten des Reitstalls) tätigen wollte". Allein damit vermag sie den angefochtenen Entscheid nicht zu erschüttern. Danach kann als erstellt gelten, dass die jährliche Rente aus der Stiftung G.________ bei Weitem nicht ausreicht, um die laufenden Betriebskosten des Reitstalles zu decken, auch wenn diese pro Jahr nicht - wie von den Beschwerdegegnern behauptet - Fr. 300'000.--, sondern - wie seitens der Beschwerdeführerin geltend gemacht - nur Fr. 180'000.-- betragen sollten. Entgegen dem, was die Beschwerdeführerin glauben machen will, stellt das Obergericht weder auf den Betrag von Fr. 300'000.-- ab, noch verlangt es von ihr den "sicheren Nachweis", dass die Erblasserin ohne Irrtum anders verfügt hätte. Erfolglos bleibt die Beschwerdeführerin auch mit ihrem Argument, die Beschwerdegegnerin 1 habe genügend Mittel für den Betrieb des Reitstalls gehabt, weil die Erblasserin im öffentlichen Testament vom 16. März 2006 auch das Barvermächtnis von 1 Mio. auf 2 Mio. Franken erhöht habe (s. Sachverhalt Bst. A). Das Obergericht hält nämlich fest, "aus Gründen der Gleichbehandlung" sei nicht anzunehmen, die Erblasserin habe gewollt, dass die Beschwerdegegnerin 1 ihr Barlegat über 2 Mio. Franken sukzessive für den Reitstall aufbrauchte. Darauf geht die Beschwerdeführerin nicht ein.