Citation: 1C_284/2021 E. 3.1

3.1. Das Projekt bezweckt, den Bodmerweg im betroffenen Abschnitt so umzugestalten, dass er als kombinierter Rad- und Fussweg genutzt werden kann. Das Verwaltungsgericht hat dieses Projekt nicht als eine Neuanlage, sondern als Ausbau des bestehenden Fusswegs qualifiziert. Es erwog, in (allenfalls nur analoger) Anwendung von § 14 des kantonalen Strassengesetzes vom 15. September 1999 (StraG; SRSZ 442.110) könne dieser Weg ohne Planungsverfahren ausgebaut werden. Es komme somit nicht darauf an, dass sich die kantonalen strassenrechtlichen Vorschriften grundsätzlich für eine Festlegung von Radrouten der betroffenen Art in der Nutzungsplanung aussprechen würden. § 14 StraG bestimmt, dass bestehende Strassen ausserhalb der Bauzonen mit Zustimmung des kantonalen Amts im Projektgenehmigungsverfahren nach §§ 15 ff. StraG erneuert, teilweise geändert und ausgebaut oder mit baulichen Verkehrsanordnungen ergänzt werden, wenn dies mit wichtigen Anliegen der Raumplanung vereinbar ist. Gemäss § 15 Abs. 1 StraG ersetzt dieses Projektgenehmigungsverfahren das Baubewilligungsverfahren (§ 15 Abs. 1 StraG). Weiter hat das Verwaltungsgericht darauf hingewiesen, dass das kantonale Fuss- und Wanderweggesetz vom 18. Mai 2004 (KFWG; SRSZ 443.210) in § 1 Abs. 3 u.a. die Anwendbarkeit des Strassengesetzes vorbehalte.