Citation: 6B_540/2015 E. 5.3

5.3. Das Bundesgericht hat in seinem Urteil 6B_1187/2013 vom 28. August 2014 (E. 10.2) eine Verletzung des Beschleunigungsgebots verneint. Das Rückweisungsverfahren endete mit der Ausfällung des neuen vorinstanzlichen Entscheids vom 23. Januar 2015. Es dauerte damit offensichtlich nicht zu lange. Eine Verletzung des Beschleunigungsgebots ist daher nach wie vor nicht gegeben. Auch ist der Strafmilderungsgrund im Sinne von Art. 48 lit. e StGB nach den zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid (S. 21) nach wie vor nicht erfüllt, da sich der Beschwerdeführer nicht seit mindestens zehn Jahren wohl verhalten hat. Die Vorinstanz berücksichtigt aber im Rahmen von Art. 47 StGB den Zeitablauf, dem sie in ihrem ersten Urteil (S. 91) durch eine Strafminderung um fünfzehn Monate Rechnung getragen hatte, neu dergestalt, dass sie die Strafe um sechzehn Monate herabsetzt (angefochtener Entscheid S. 22). Inwiefern dies bundesrechtswidrig sei, vermag der Beschwerdeführer nicht darzulegen. Da seit dem Urteil vom 14. August 2013 keine wesentlichen Änderungen in den persönlichen Verhältnissen eingetreten sind, fielen weitere Strafreduktionen ausser Betracht.