Citation: 8C_623/2021 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht unberücksichtigt gelassen, dass die ursprüngliche Rentenverfügung vom 26. Mai 1997 auf vorangegangenen - von der Beschwerdegegnerin unter Verletzung der Aktenführungspflicht nicht protokollierten - Vergleichsgesprächen beruht habe. Eine Wiedererwägung falle aus diesem Grund ausser Betracht beziehungsweise wäre zumindest nur unter erhöhten Voraussetzungen zulässig. Gerade weil man sich auch diesbezüglich vergleichsweise geeinigt habe, sei der fraglichen Verfügung insbesondere auch nichts Näheres hinsichtlich des Einkommensvergleichs zu entnehmen. Dieser Umstand könne ihm, so der Beschwerdeführer weiter, entgegen der Vorinstanz nicht zum Nachteil gereichen, zumal auch lediglich eine Komplementärrente zur Auszahlung gelangt sei. Auch in gesundheitlicher Hinsicht sei es erst aufgrund der Besprechung vom 17. April 1996 und dem erneuten, nicht protokollierten Treffen vom 28. Februar 1997 zu einer Einigung gekommen, denn zunächst habe die Beschwerdegegnerin damals eine weitere Begutachtung als erforderlich erachtet. Der Beschwerdeführer wehrt sich weiter gegen die von der Vorinstanz angenommene Beweiskraft des ABI-Gutachtens angesichts der Stellungnahmen der von ihm beauftragten PD Dres. med. D.________, Orthopädische Chirurgie FMH, Klinik E.________ (Berichte vom 14. und 27. März sowie 16. Oktober 2017), und F.________, FMH Neurologie, (Berichte vom 22. März und 2. November 2017). Seine Ärzte hätten Befunde erhoben, die die ABI-Gutachter verkannt hätten.