Citation: 2C_499/2008 26.09.2008 E. 2

2.1 Mit der umstrittenen (Zwischen-)Verfügung hat das Bundesverwaltungsgericht das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung abgewiesen. Mit dem Entscheid darüber, ob dies in Verletzung von Bundes(verfassungs)recht geschehen ist, kann weder das vorinstanzliche Verfahren abgeschlossen noch ein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten erspart werden. Die Beschwerde ist deshalb nur zulässig, falls dem Beschwerdeführer aus dem angefochtenen Zwischenentscheid ein nicht wieder gutzumachender Nachteil rechtlicher Natur droht, d.h. damit eine Beeinträchtigung verbunden ist, die auch durch einen für ihn allenfalls günstigen bundesgerichtlichen Endentscheid nicht oder nicht mehr vollständig behoben werden kann (BGE 134 III 188 E. 2.1; 133 III 629 E. 2.3; 133 IV 139 E. 4). 2.2 Die Rechtsprechung bejaht in einem Fall wie dem vorliegenden einen solchen Nachteil, wenn nicht bloss die unentgeltliche Rechtspflege verweigert, sondern zugleich auch die Anhandnahme des Rechtsmittels von der Bezahlung eines Kostenvorschusses abhängig gemacht wird (BGE 128 V 199 E. 2b mit Hinweisen). Zwar wurde dem Beschwerdeführer angedroht, dass ohne rechtzeitige Leistung des Kostenvorschusses auf seine Eingabe nicht eingetreten werde (Ziff. 4 des Dispositivs); der Instruktionsrichter hielt jedoch gleichzeitig die EBK an, dafür zu sorgen, dass der Kostenvorschuss vom blockierten Konto des Beschwerdeführers freigegeben wird, andernfalls er unverzüglich zu benachrichtigen sei. In diesem Sinn wies er das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Bestellung des unentgeltlichen Rechtsvertreters "zur Zeit" ab. Der Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- ist, was der Beschwerdeführer selber einräumt, von der B.________ AG rechtzeitig geleistet worden, womit die Vorinstanz keinen Nichteintretensentscheid mangels Kostenvorschusses wird treffen können. Weil dieser bezahlt ist, droht dem Beschwerdeführer kein nicht wieder gutzumachender Nachteil. Art. 29 Abs. 3 BV ist nicht darauf ausgelegt, eine Partei rückwirkend von Vorschussleistungen zu befreien, die bereits erbracht worden sind; der Beschwerdeführer wird den Endentscheid in der Sache selber anfechten und dabei gegebenenfalls auch die Kostenregelung beanstanden können. Nichts anderes gilt hinsichtlich der Verbeiständung: Der Beschwerdeführer war bei der Abfassung seiner Eingabe an das Bundesverwaltungsgericht anwaltlich vertreten und damit fachkundig beraten; weitere Instruktionshandlungen, welche den Beizug eines Anwalts geböten, scheinen weder geplant noch erforderlich. Auf die Beschwerde ist deshalb nicht einzutreten (vgl. das Urteil 2D_1/2007 vom 2. April 2007, E. 3.2). 2.3 In der Sache selber wäre der Entscheid des Instruktionsrichters nicht willkürlich oder anderweitig bundesrechtswidrig gewesen: Der Beschwerdeführer verfügt gemäss eigenen Angaben nach wie vor über 9,3 % der Aktien der R.________ AG, die ihm bei einem Kurs der R.________-Aktie in U.________ von ca. Euro 5,7 hinreichend Spielraum bieten, sich die für den Prozess (allenfalls noch) erforderlichen Mittel zu beschaffen. Hieran ändert nichts, dass die Aktien wegen ihrer Beschlagnahmung durch die EBK zurzeit nicht direkt realisiert werden können. Der Beschwerdeführer geht selber davon aus, dass es sich dabei dennoch um reale Werte handelt. Im Übrigen befinden sich nach wie vor beschlagnahmte Gelder aus dem Aktienhandel auf dem Konto, von dem der Kostenvorschuss geleistet worden ist. Sollten weitere Instruktionshandlungen nötig sein, welche den Beizug eines Anwalts erforderlich machen, wird sich der Beschwerdeführer erneut an den Instruktionsrichter wenden können, nachdem dieser sein Gesuch nur "zur Zeit" abgewiesen hat. Die Vorinstanz wird dann allenfalls erneut prüfen müssen, ob es sich rechtfertigt, für die weiteren Schritte wiederum Gelder aus den beschlagnahmten Mitteln freizugeben (vgl. das Urteil 2A.179/2001 vom 31. Mai 2001, E. 3b; publ. in: EBK Bulletin 42/2002 S. 45 ff.; Zulauf/Wyss/Roth, Finanzmarktenforcement, Bern 2008, S. 156).