Citation: U 118/01 10.10.2002 E. A

Der 1954 geborene B.________ zog sich am 3. November 1989 als Insasse eines an einem Verkehrsunfall beteiligten Kleinbusses nebst einer ausgedehnten Weichteilverletzung über dem rechten oberen Sprunggelenk eine Abrissfraktur am linken Handgelenk, eine Brustkorbprellung mit Schulterblattfraktur rechts sowie offene Quetschwunden am linken Oberschenkel und am linken Ohr zu. Nachdem er ab 26. März 1990 bis 21. Juli 1993 wieder gearbeitet hatte, liess er der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA), welche seinerzeit ihre Haftung für den Unfall vom 3. November 1989 anerkannt und die gesetzlichen Leistungen erbracht hatte, einen Rückfall melden und eine neue medizinische Abklärung sowie eine Überprüfung der erwerblichen Situation beantragen. Auf Grund ihrer daraufhin vorgenommenen weiteren Erhebungen gelangte die SUVA zum Schluss, dass keine unfallbedingte Verminderung der Erwerbsfähigkeit vorliege, weshalb kein Anspruch auf Taggleder oder eine Rente bestehe. Dies eröffnete sie dem Versicherten zunächst mit Schreiben vom 25. Januar 1994. Als B.________ damit nicht einverstanden war und unter Hinweis auf seine Bein- und Rückenbeschwerden nebst Taggeld- und Rentenleistungen eine Integritätsentschädigung forderte, lehnte die Anstalt diese Begehren am 4. März 1994 verfügungsweise ab, woran sie mit Einspracheentscheid vom 1. Juni 1994 festhielt. Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern nach Einsichtnahme in weitere medizinische Berichte und Durchführung eines doppelten Schriftenwechsels mit Entscheid vom 6. Dezember 1995 ab. Auf Verwaltungsgerichtsbeschwerde hin bestätigte das Eidgenössische Versicherungsgericht diesen Entscheid mit Urteil vom 30. Juni 1997.