Citation: 2C_246/2022 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz verzichtete auf eine persönliche Anhörung der Beschwerdeführer mit der Begründung, diese hätten offenkundige Eigeninteressen in der Sache, weshalb auf ihre eigenen Angaben nicht vorbehaltlos abgestellt werden könne, zumal die Angaben zu ihrer Beziehung auch vorangegangenen Stellungnahmen des früheren Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin und der Aktenlage widersprächen. Die Beschwerdeführer bringen dagegen vor, eine Anhörung wäre durchaus geeignet gewesen, die Stabilität und Intensität der geltend gemachten Beziehung zu prüfen. Dass sie selbstverständlich legitime Eigeninteressen in der Sache hätten, stehe einer Prüfung der Glaubwürdigkeit der geltend gemachten Beziehung im Rahmen einer persönlichen Anhörung nicht entgegen. Das gelte umso mehr, als die Vorinstanz allfällige mündliche Aussagen nicht von vornherein als irrelevant bezeichnet habe. Mit diesen Vorbringen vermögen die Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen, dass die Vorinstanz bei der antizipierten Beweiswürdigung in Willkür verfallen wäre. Die Vorinstanz hat die Vorbehalte gegenüber den Angaben der Beschwerdeführerin insbesondere auch damit begründet, dass die Angaben zu ihrer Beziehung den vorausgegangenen Stellungnahmen des früheren Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin und der Aktenlage widersprächen. So gebe die Beschwerdeführerin an, seit 2006 mit dem Beschwerdeführer liiert zu sein, während in früheren Stellungnahmen eine über Verpflichtungen des Beschwerdeführers zur Ermöglichung des Aufenthalts der Beschwerdeführerin und die Übernahme der Miete für die gemeinsame Wohnung hinausgehende Beziehung kaum Erwähnung gefunden habe. Mit dieser Erwägung setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. Die Rüge der Gehörsverletzung ist daher unbegründet.