Citation: 9C_347/2017 E. 6.2.2

6.2.2. Dem Beweiswert der bidisziplinären Expertise schadet auch die im rheumatologischen Gutachten erwähnte Verdachtsdiagnose einer Psoriasis nicht. Dr. med. C.________ führte diese explizit unter den Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit auf und empfahl einzig, den Verlauf künftig im Auge zu behalten. Dass weitere Abklärungen indiziert gewesen wären, lässt sich weder seinem Gutachten noch den übrigen Akten entnehmen. Entgegen der Beschwerde ist dem Beweiswert des Gutachtens auch nicht abträglich, dass die psychiatrische Expertise vor der rheumatologischen erstellt wurde. So verstehen sich die Qualitätsleitlinien für psychiatrische Gutachten in der Eidgenössischen Invalidenversicherung der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (SGPP), auf welche die Beschwerdeführerin ihre gegenteilige Auffassung stützt, nur als Empfehlung (vgl. Urteil 8C_466/2017 vom 9. November 2017 E. 5.1). Zudem befasst sich die konkret angerufene Ziff. 1.3 der Leitlinien mit dem Fall, in dem ein psychiatrischer Gutachter im Rahmen eines monodisziplinären Gutachtens eine somatische Abklärung für notwendig hält. Eine solche Konstellation liegt hier nicht vor. Dass indessen abschliessend keine interdisziplinäre Beurteilung stattgefunden oder Dr. med. B.________ eine vorgängig durchzuführende somatische Abklärung für indiziert gehalten hätte, macht die Beschwerdeführerin zu Recht nicht geltend.