Citation: 2C_12/2009 27.08.2009 E. 4

Durfte die Vorinstanz ihren Entscheid auf § 32 VRPV/NW abstützen, ist den weiteren Rügen der Beschwerdeführer der Boden entzogen. So ist es nicht willkürlich und stellt keine Verletzung des Gehörsanspruchs dar, wenn die Vorinstanz den Beschwerdeführern keine Gelegenheit einräumte, die Gründe ihrer Verhinderung näher darzulegen, weil es darauf gar nicht ankommt. Soweit die Beschwerdeführer behaupten, es sei nicht erwiesen, dass überhaupt eine Abholungseinladung in ihr Postfach gelegt worden sei, bringen sie keinerlei Anhaltspunkte vor, die einen Fehler bei der Post nahelegen könnten. Es trifft zwar zu, dass Behörden nachzuweisen haben, dass und wann sie ihre Verfügungen dem Adressaten zugestellt haben. Nach der Rechtsprechung besteht jedoch eine - widerlegbare - Vermutung dafür, dass die Post eine Abholungseinladung in den Briefkasten oder das Postfach des Empfängers legt und das Zustelldatum korrekt registriert (vgl. zuletzt Urteil 2C_38/2009 vom 5. Juni 2009 E. 4.1). Die Beschwerdeführer berufen sich lediglich in allgemeiner Weise darauf, dass bei der Post fehlerhafte Zustellungen vorkommen. Das genügt jedoch nicht, um die erwähnte Vermutung zu entkräften, da sich dieser Einwand immer erheben lässt.