Citation: 4A_544/2019 E. 6

6. Auf das (eventualiter) beantragte Gerichtsgutachten (die Beschwerdegegnerin beantragte in ihrer Klageantwort eventualiter ein Gerichtsgutachten, falls das Gericht von einer Erwerbsunfähigkeit über den 1. Januar 2017 hinaus ausgehe, und der Beschwerdeführer schloss sich diesem Antrag in seiner Replik an) könne schliesslich in antizipierter Beweiswürdigung verzichtet werden. Der Beschwerdeführer sei bereits hinreichend von verschiedener Seite psychiatrisch beurteilt worden und sein Gesundheitszustand sowie die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit seien aufgrund der medizinischen Akten genügend abgeklärt. Ausserdem seien die Verhältnisse in der massgebenden Zeitspanne zu beurteilen. Angesicht der unterdessen verstrichenen Zeit und des Umstandes, dass seit dem 2. Februar 2018 keine Arbeitsunfähigkeit mehr attestiert werde, könne eine dermassen verspätete Begutachtung absehbar keine über die vorliegenden hinausgehenden zusätzlichen Erkenntnisse vermitteln.