Citation: 2C_202/2020 E. 5

Ebenso ist kein nachehelicher Härtefall nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG ersichtlich. Der Beschwerdeführer bringt pauschal vor, er lebe seit einer beachtlichen Zeit in der Schweiz, habe Familie und Freunde hier, sei wirtschaftlich integriert und könne sich im Heimatland wegen seiner eingeschränkten Leistungsfähigkeit nicht wiedereingliedern. Damit vermag er die vorinstanzlichen Erwägungen nicht ernsthaft infrage zu stellen, wonach er bis im Alter von 19 Jahren im Heimatland gelebt habe und mit den dortigen Gepflogenheiten vertraut sei, gemäss Einschätzungen der SUVA seit Ende Januar 2017 mit gewissen Einschränkungen wieder zu 100 % arbeitsfähig sei und sich angesichts seines Alters im Herkunftsstaat wiedereingliedern könne bzw. keine engen familiären oder gesellschaftlichen Beziehungen in der Schweiz besitze (vgl. E. 3.3 und E. 4.2 des angefochtenen Urteils).