Citation: 6B_859/2023 E. 2.2.1

2.2.1. In tatsächlicher Hinsicht kritisiert der Beschwerdeführer den vorinstanzlichen Schluss, wonach er "bewusst, direkt und indirekt" alkoholische Getränke an Jugendliche unter 16 Jahren ausschenkte. Er bestreitet namentlich die Abgabe des 5-Liter-Bierkrugs am 8. November 2019. Allerdings erschöpfen sich die Ausführungen des Beschwerdeführers in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil. Dies ist etwa der Fall, wenn er auf Widersprüche in den Aussagen von D.________, C.________ und E.________ hinweist. Er anerkennt selbst, dass sich die Vorinstanz intensiv mit diesen Widersprüchen auseinandersetzte. Im Ergebnis präsentiert der Beschwerdeführer bloss seine eigenen Schlüsse aus den divergierenden Aussagen der drei Privatkläger. Insbesondere setzt er sich nicht mit der vorinstanzlichen Erwägung auseinander, wonach diverse Jugendliche unter 16 Jahren die Abgabe von alkoholischen Getränken bestätigt haben. Gemäss Vorinstanz haben sie in Anwesenheit der Eltern versucht, sich selbst in ein möglichst gutes Licht zu rücken. Teilweise hätten sie trotzdem zugegeben, dass sie oder andere Jugendliche alkoholische Getränke an der Bar gekauft hätten. Die Vorinstanz geht davon aus, dass sich einige Jugendliche wegen Trunkenheit nicht mehr exakt an die Abläufe erinnern konnten. Allfällige Widersprüche liessen sich auch mit Erinnerungslücken wegen Zeitablaufs erklären. Die Schulbehörde behaupte, dass regelmässig alkoholische Getränke an Jugendliche veräussert worden seien. Daher könnten die Jugendlichen durchaus die Übersicht verloren haben, wer an welchem Abend welches Getränk an der Bar bezogen habe. Trotz Widersprüchen bestünden keine hinreichenden Zweifel, dass der Beschwerdeführer alkoholische Getränke an Jugendliche unter 16 Jahren ausgeschenkt habe. Die Jugendlichen hätten wiederholt ausgesagt, dass der Beschwerdeführer ihnen bewusst alkoholische Getränke verkauft habe. Dies erscheine trotz unterschiedlicher Mengenangaben als glaubhaft. Der Beschwerdeführer habe nicht bloss weggeschaut, er habe die Abgabe von Alkohol "akzeptiert, gefördert und teils sogar direkt realisiert". Diese Erwägungen vermag der Beschwerdeführer nicht als willkürlich auszuweisen. Weiter bestreitet der Beschwerdeführer, am 8. November 2019 zwei Smirnoff-Vodka an C.________ verkauft zu haben. Er anerkennt, dass D.________ aussagte, C.________ habe für sich und D.________ je einen Smirnoff an der Bar geholt. Allerdings sei unklar, ob mit "Smirnoff" auch effektiv ein "Smirnoff-Vodka-Getränk" gemeint sei. Es ist offensichtlich, dass der Beschwerdeführer mit solchen und ähnlichen Vorbringen die Anforderungen an eine gehörige Willkürrüge vor Bundesgericht verfehlt.