Citation: 1C_149/2016 E. 2

Trotz weiterbestehendem Ausweisentzug fuhr A.________ am 17. Oktober 2013 ein landwirtschaftliches Motorfahrzeug. Deswegen verfügte das Strassenverkehrsamt am 27. Dezember 2013 eine neue Sperrfrist von 12 Monaten mit Wirkung ab dem 17. Oktober 2013. Am 14. November 2013 und 24. April 2014 gingen beim Strassenver-kehrsamt Untersuchungsberichte des Institutes für Rechtsmedizin der Universität Zürich ein, welche aufzeigten, dass in den untersuchten Haarproben von A.________ im relevanten Zeitraum kein Ethylglucu-ronid nachweisbar war. Am 27. April 2014 ersuchte A.________ um Wiedererteilung seines Führerausweises. Das Strassenverkehrsamt wies ihn mit Schreiben vom 8. Mai 2014 darauf hin, dass die Wieder-erteilung unter dem Vorbehalt der noch bis 16. Oktober 2014 laufen-den Sperrfrist stehe. Ausserdem wies das Strassenverkehrsamt A.________ darauf hin, dass er aufgrund des mittlerweile sechs Jahre dauernden Führerausweisentzugs eine neue Fahrprüfung ablegen müsse. Am 1. Oktober 2014 hielt eine Patrouille der Kantonspolizei Graubünden A.________ an, als er trotz Führerausweisentzug mit dem Traktor fuhr. Der Polizeirapport ging beim Strassenverkehrsamt am 18. November 2014 ein. Bereits am 6. November 2014 ersuchte A.________ um Wiedererteilung des Führerausweises. Das Strassen-verkehrsamt hob am 17. November 2014 die Verfügung vom 23. Au-gust 2008 auf, mit der Auflage, die gesamte Führerprüfung neu abzulegen. Aufgrund des Vorfalls vom 1. Oktober 2014 widerrief das Strassenverkehrsamt am 5. Dezember 2014 seine Verfügung vom 17. November 2014 und auferlegte A.________ eine neue Sperrfrist auf unbestimmte Zeit, mindestens jedoch auf zwei Jahre mit Wirkung ab 1. Oktober 2014. Weiter wurde die Aufhebung der Sperrfrist vom Vorliegen eines die Fahreignung bejahenden verkehrspsychologi-schen Gutachtens abhängig gemacht. Ausserdem wurde A.________ das Ablegen einer neuen Führerprüfung auferlegt. Die dagegen von A.________ erhobene Beschwerde wies das Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit mit Entscheid vom 14. April 2015 ab. Gegen diesen Entscheid erhob A.________ am 4. Mai 2015 Be-schwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden, welches mit Urteil vom 8. September 2015 die Beschwerde abwies, soweit es darauf eintrat.