Citation: 2C_832/2018 E. A

A.a. Der 1983 in der Türkei geborene A.________, türkischer Staatsangehöriger, reiste 1988 im Alter von fünf Jahren mit seinen Eltern in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung des Kantons Basel-Landschaft. 1992 erfolgte die Geburt des Bruders B.________, 1999 die Geburt der Schwester C.________. A.________ ist in der Schweiz mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getreten: Mit Urteil der Jugendanwaltschaft Basel-Landschaft (Jugendanwaltschaft) vom 14. April 1996 wegen geringfügiger Vermögensdelikte wurde von einer Strafe abgesehen. Mit einem weiteren Entscheid der Jugendanwaltschaft vom 13. Februar 2001 wurden A.________ wegen Sachbeschädigung, Tätlichkeiten, Nötigung, Raub, Drohung und einfacher Körperverletzung 30 Tage Arbeitsleistung auferlegt, weshalb er am 8. Februar 2002 ausländerrechtlich verwarnt wurde. Da er der zugewiesenen Arbeitsstelle unentschuldigt fernblieb, wurde er schliesslich von der Jugendanwaltschaft am 14. November 2001 wegen Ungehorsams gegen eine amtliche Verfügung verurteilt, wobei von einer Strafe abgesehen wurde. Am 14. Juli 2004 erfolgte eine Verurteilung zu 30 Tagen Freiheitsstrafe (Strafgericht Basel-Landschaft) wegen Betäubungsmitteldelikten und am 22. August 2005 die zweite ausländerrechtliche Verwarnung. Mit Urteil vom 17. März 2006 (Strafgericht Basel-Landschaft) sowie Strafbefehl vom 7. Januar 2008 (Bezirksstatthalteramt Arlesheim) wurde A.________ wegen Körperverletzungs- und Tätlichkeitsdelikten zu einer Freiheitsstrafe von 30 Tagen und Busse von Fr. 400.-- respektive wegen Raufhandels und grober Verkehrsregelverletzung zu einer bedingten Geldstrafe (50 Tagessätze à Fr. 60.--) und Busse von Fr. 1'200.-- verurteilt. Am 17. Juli 2009 wurde A.________ wegen häuslicher Gewalt zum Nachteil seiner damaligen Freundin mit einer Wegweisungsverfügung inkl. Kontaktverbot belegt, welche er missachtete und deshalb gemäss Strafbefehl des Bezirksstatthalteramtes Liestal vom 30. Dezember 2009 zu einer Busse von Fr. 1'000.-- verurteilt wurde. Im Nachgang zum Vorfall der häuslichen Gewalt unterzeichnete A.________ am 14. September 2009 eine Integrationsvereinbarung und nahm an einem Programm gegen häusliche Gewalt teil. In den Jahren 2009 und 2014 wurde je eine Busse wegen eines SVG-Delikts gegen A.________ ausgesprochen. Schliesslich bestätigte das Kantonsgericht Basel-Landschaft im Berufungsverfahren mit Urteil vom 11. Mai 2016 eine erstinstanzliche Verurteilung von A.________ vom 10. März 2015 zu drei Jahren teilbedingt vollziehbarer Freiheitsstrafe, davon ein Jahr unbedingt, wegen mengen- und gewerbsmässig qualifizierter Widerhandlung gegen das Bundesgesetz vom 3. Oktober 1951 über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe (Betäubungsmittelgesetz [BetmG]; SR 812.121). Die Betäubungsmitteldelikte wurden im Zeitraum Sommer 2012 bis Sommer 2013 begangen. A.b. Im Weiteren wurde A.________, nachdem Betreibungen im Umfang von Fr. 47'162.-- und offene Verlustscheine im Umfang von Fr. 45'051.-- zu seinen Lasten zu verzeichnen waren, am 24. September 2012 zum dritten Mal ausländerrechtlich verwarnt.