Citation: 5A_259/2019 E. A

A.a. Im Grundbuch C.________ ist zulasten des Grundstücks Nr. xxx ein "Fuss- und Fahrwegrecht zugunsten Genossame A.________" eingetragen. Ein Beleg für die Begründung des Wegrechts fehlt, doch wird auf den zwischen 1911 und 1920 erfolgten Eintrag im kantonalen Grundbuch verwiesen, wonach "Der Genossame A.________ das Fuss- und Fahrwegrecht auf dem D.________-Strässli" zusteht. Das D.________-Strässli heisst heute E.________-Strasse. Die E.________-Strasse liegt im Ortsteil U.________. Sie führt ab der F.________-Strasse in nordwestlicher Richtung über den südwestlichen Grenzbereich des belasteten Grundstücks Nr. xxx und über weitere Grundstücke bis zu einer Strassengabelung im Ort V.________. Die Strasse, die von dort weiter in nördlicher Richtung geht, heisst G.________-Weg, während die E.________-Strasse westwärts zunächst das Grundstück Nr. yyy über- und anschliessend den Weiler H.________ durchquert. A.b. Im Gebiet W.________ ist die Genossame A.________ als Eigentümerin landwirtschaftlich genutzter Grundstücke im Grundbuch eingetragen, die sie in zeitlicher Hinsicht wie folgt erworben hatte: - vor 1920: Nrn. zzz, uuu, vvv, www und rrr. - nach 1920: Nrn. sss, ttt, ooo, ppp, qqq, lll, mmm und nnn. Die Genossame A.________ beansprucht das Fuss- und Fahrwegrecht auf der E.________-Strasse für die Bewirtschaftung sämtlicher Grundstücke. A.c. B.________ ist seit 2007 Eigentümer des Grundstücks Nr. xxx. Er bestreitet das Recht der Genossame A.________, den Fuss- und Fahrweg über sein Grundstück für die Bewirtschaftung all ihrer Grundstücke zu benutzen, und forderte die Genossame A.________ auf, das Fuss- und Fahrwegrecht einzig für die Bewirtschaftung der Grundstücke auszuüben, die bereits 1920 in ihrem Eigentum gestanden hatten. Eine Einigung kam nicht zustande.