Citation: 9C_81/2020 E. 5.2.6

5.2.6. Die vorinstanzliche Feststellung zur Arbeitsfähigkeit beruht auf der nachvollziehbaren Schlussfolgerung von Dr. med. B.________, wonach bedingt durch die erhöhte Ermüdbarkeit im Rahmen der rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig leichte Episode, von einer Arbeitsfähigkeit von 80 % in angestammter sowie leidensangepasster Tätigkeit auszugehen sei (Expertise S. 15 Ziff. 5.5). Massgebend für diese Beurteilung ist insbesondere der Schweregrad der depressiven Symptomatik, welcher mittels eingehender Befundaufnahme festgestellt wurde. Die von der Beschwerdeführerin angerufenen beruflichen Unterlagen sowie die konkreten Erfahrungen im Berufsleben sind dagegen nicht geeignet, den Nachweis betreffend eine medizinische Leistungsfähigkeit zu erbringen. Damit können sie auch die auf einer schlüssigen fachärztlichen Befundaufnahme beruhende Arbeitsfähigkeitsschätzung nicht in Frage stellen.