Citation: H 63/05 25.05.2007 E. 5

Die Vorinstanz hat weiter erwogen, die X.________ AG sei ihrer Beitragspflicht ab 1994 nur noch schleppend und ab 1996 überhaupt nicht mehr nachgekommen. Damit habe die Firma ihre gesetzliche Abrechnungs- und Beitragspflicht verletzt und insofern widerrechtlich gehandelt. Dies müsse sich der Beschwerdeführer, welchem Organstellung zugekommen sei, anrechnen lassen. Er habe trotz Kenntnis der Beitragsausstände keine Massnahmen zu deren Bezahlung unternommen. Erfüllt sei auch die Haftungsvoraussetzung des qualifizierten Verschuldens. Der Mitsanierer G.________ habe in der Zeit vom 4. Juli 1996 bis 21. Oktober 1996 unkontrolliert Bezüge über Fr. 558'500.- ab dem Bank- und dem PC-Konto der X.________ AG getätigt. Der Verbleib von rund Fr. 360'000.- dieser Bezüge sei nicht bekannt. Indem der Beschwerdeführer diese Bezüge zugelassen und nicht dafür gesorgt habe, dass diese finanziellen Mittel zur Begleichung der ausstehenden Sozialversicherungsbeiträge eingesetzt wurden, habe er mindestens grobfahrlässig zum der Ausgleichskasse erwachsenen Schaden beigetragen.