Citation: 1B_58/2018 E. 2.6

2.6. Unbegründet ist sodann die Rüge, die streitige Beschlagnahme greife in unzulässiger Weise dem konnexen hängigen Zivilverfahren (betreffend paulianische Anfechtung) vor und führe insofern zu einem unverhältnismässigen Eingriff in die Eigentumsgarantie (Art. 26 i.V.m. Art. 36 Abs. 3 BV). Die Beschwerdeführerin räumt selber ein, dass die Vorinstanz ausdrücklich erwogen hat, dass zwar die verfügte vorläufige Sicherungsbeschlagnahme der Aktien zulässig sei, nicht aber eine allfällige vorzeitige Rückgabe vor Abschluss des Strafverfahrens (im Sinne von Art. 267 Abs. 2 StPO). Der Vorwurf, die Vorinstanz habe in Verletzung von Bundesrecht bereits entschieden, "wem diese Aktien zustehen", findet im angefochtenen Entscheid keine Stütze.