Citation: 9C_772/2020 E. A

A.a. Der 2002 geborene A.________ leidet an einer Muskeldystrophie Duchenne (Geburtsgebrechen Nr. 184). Von der Invalidenversicherung bezieht er eine Hilflosenentschädigung für Hilflosigkeit schweren Grades, einen Intensivpflegezuschlag von acht Stunden pro Tag sowie seit 1. Oktober 2019 einen Assistenzbeitrag. A.b. A.________ wird zu Hause durch seine Eltern betreut, welche sich zu diesem Zweck bei der X.________ GmbH anstellen liessen. Für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 übernahm die IV-Stelle Glarus die Rechnungen der X.________ GmbH für Kinderspitexleistungen im Umfang von Fr. 109'477.95 ohne Anerkennung einer Rechtspflicht und ohne Präjudiz für künftige Fälle (Mitteilung vom 25. März 2019). A.c. Am 10. Mai und am 6. Juli 2019 reichte die X.________ GmbH bei der IV-Stelle Rechnungen ein für die im ersten Quartal sowie in den Monaten April und Mai 2019 erbrachten Pflegeleistungen. Mit Vorbescheid vom 29. Januar 2020 kündigte die IV-Stelle an, dass sie für die in der Zeit ab 1. Januar 2019 erbrachten Kinderspitexleistungen keine Kostengutsprache mehr erteile. Daran hielt sie auf Einwand des Versicherten hin fest (Verfügung vom 18. Juni 2020).