Citation: 1C_58/2023 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwägt hierzu, die Fassadenpläne zur Giebelseite West (Nrn. 01-209 und 01-229) liessen tatsächlich nicht erkennen, dass die ursprünglichen drei Öffnungen auf Höhe der Galerie im Obergeschoss an mehreren Stellen wieder aufgebrochen würden, nicht nur an jeweils einem Lüftungsschlitz pro Öffnung, der ohnehin bereits bestehe. Auch die Positionierung des Ansaugschachts für die Wärmepumpe sei aus diesen Fassadenplänen nicht ersichtlich. Insofern weise der Beschwerdeführer zu Recht auf die Mangelhaftigkeit der besagten Fassadenpläne hin. Er habe jedoch anhand des Grundrissplans (Nr. 01-202) trotzdem richtig erkannt, dass die ursprünglichen Öffnungen neben den bestehenden Lüftungsschlitzen teilweise wieder aufgebrochen würden (um sie mit Glasziegeln zu versehen). Auch sei ihm die Positionierung des Ansaugschachts für die Wärmepumpe an der Westfassade (bei einer der ursprünglichen Öffnungen) nicht verborgen geblieben. Er habe sich durch die Mangelhaftigkeit der Fassadenpläne somit nicht in die Irre führen lassen, weshalb seine Darstellung, es sei nicht erkennbar, wie das Resultat am Ende aussehen werde, auf ihn selber offensichtlich nicht zutreffe. Aus den gerügten Planmängeln seien ihm persönlich keine Nachteile erwachsen.