Citation: 6B_505/2015 E. 2

Die tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil können vor Bundesgericht gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willkürlich im Sinne von Art. 9 BV sind. Willkür liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid im bemängelten Punkt offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Dass eine andere Lösung ebenfalls möglich erscheint, genügt nicht (BGE 138 III 378 E. 6.1; 137 IV 1 E. 2.4). Die angebliche Willkür ist in der Beschwerde präzise zu rügen, und die Rüge ist zu begründen (Art. 106 Abs. 2 BGG). Appellatorische Kritik, wie sie z.B. im Berufungsverfahren vor einer Instanz mit voller Kognition vorgebracht werden kann, ist vor Bundesgericht unzulässig. Soweit der Beschwerdeführer den Sachverhalt bemängelt, von dem die Vorinstanz ausging, beschränkt er sich auf unzulässige appellatorische Kritik, aus der nicht hervorgeht, dass und inwieweit die Vorinstanz in Willkür im oben umschriebenen Sinn verfallen wäre. So macht er z.B. geltend, er sei auf Kosten der holländischen Gesellschaft untergebracht gewesen und das Hotel habe ihm nichts vorgelegt, woraus hervorgehe, dass die Gesellschaft die Buchung nicht mehr verlängern und bezahlen wolle. Er vermag indessen nicht darzutun, woraus sich ergeben könnte, dass die holländische Gesellschaft dem Hotel gegenüber bestätigt hätte, er könne auch über den 31. Mai 2012 hinaus auf ihre Kosten im Hotel bleiben, und inwieweit die Feststellung der Vorinstanz, er sei rechtzeitig durch den Geschäftsführer und einen weiteren Mitarbeiter darüber informiert worden, dass nun er selber für seine Rechnung aufkommen müsse, willkürlich wäre. Im Folgenden ist von dem Sachverhalt auszugehen, den die Vorinstanz festgestellt hat.