Citation: 1P.12/2005 28.01.2005 E. A

X.________ erhob am 2. Dezember 2002 Strafklage wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Chauffeur der Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland Y.________. Er warf diesem vor, am 7. Oktober 2002 mit seinem Bus brüske Abbrems- und Beschleunigungsmanöver durchgeführt zu haben. Dadurch sei er, der als Passagier mitgefahren sei, auf den Vordersitz geworfen und anschliessend auf seinen Sitz zurückgeschleudert worden; nach dem Verlassen des Busses hätten sich starke Schmerzen in der Halswirbelgegend bemerkbar gemacht. Das Untersuchungsamt Uznach trat am 27. März 2003 auf die Strafklage nicht ein. Es sei fraglich, ob überhaupt von einer Körperverletzung gesprochen werden könne, da bei X.________ ein Schleudertrauma vorbestanden und sich der Schmerzzustand an diesem Tag offensichtlich verschlimmert habe. Angesichts der konstitutionellen Prädisposition könne sich sein Gesundheitszustand auf dieser Fahrt durch einen unerwarteten Ruck oder beim Aussteigen verschlimmert haben, ohne dass eine pflichtwidrige Unvorsichtigkeit des Chauffeurs dazu beigetragen habe. X.________ reichte gegen diese Nichteintretensverfügung Beschwerde bei der Anklagekammer des Kantons St. Gallen ein, zog diese jedoch mit Schreiben vom 6. Juni 2003 zurück. Der Präsident der Anklagekammer schrieb das Verfahren am 18. Juni 2003 als durch Rückzug erledigt ab.