Citation: 8C_729/2021 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erachtete die Mitteilung vom 25. Januar 2008 ohne weitere Begründung als wiedererwägungsrechtlich unerheblich. Dem ist entgegenzuhalten, dass die einen Rentenanspruch bestätigende Mitteilung, die auf einer materiellen Rentenüberprüfung basiert, grundsätzlich an die Stelle der bisherigen Verfügung tritt und diese konsumiert (E. 2.2.2 hiervor). Wie im angefochtenen Urteil im Zusammenhang mit der Prüfung der Rentenrevision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG aufgezeigt wurde, hatte die Beschwerdegegnerin nach der Verfügung vom 12. Juni 2006 im Rahmen des im März 2007 eingeleiteten Revisionsverfahrens (insbesondere) ein Gutachten des Dr. med. C.________ vom 25. Juli 2007 und einen Untersuchungsbericht des PD Dr. med. D.________ vom RAD vom 25. Januar 2008 eingeholt. Die Mitteilung vom 25. Januar 2008 beruhte somit auf umfassenden Abklärungen, mithin einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs. Diese Mitteilung trat daher an die Stelle der Verfügung vom 12. Juni 2006. Die wiedererwägungsweise Aufhebung des Rentenanspruchs setzt entsprechend voraus, dass diese rentenbestätigende Mitteilung als zweifellos unrichtig einzustufen ist. Die Vorinstanz verletzte somit Bundesrecht, indem sie bei der Prüfung der Wiederer wägung der zugesprochenen Rente die Mittei lung vom 25. Januar 2008 ausser Acht liess und auf die Verfügung vom 12. Juni 2006 abstellte. Denn eine Rentenbestätigung setzt eine (qualifizierte) Unrechtmässigkeit einer zugesprochenen Rente nicht zwingend fort (vgl. Urteil 8C_288/2016 vom 14. November 2016 E. 4.2). Mangels Auseinandersetzung mit den medizinischen Berich ten, wie sie der Mitteilung vom 25. Januar 2008 zugrunde lagen, und entsprechend auch diesbezüglich fehlender vorinstanzliche r Sach verhaltsfeststellungen, rechtfertigt es sich, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an das kantonale Gericht zurückzuweisen. Es wird zu prüfen haben, ob die Bestätigung des Anspruchs auf eine ganze Rente mit Mitteilung vom 25. Januar 2008 zweifellos unrichtig war.