Citation: 8C_216/2024 E. 5

Inwiefern die Vorinstanz offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellungen getroffen oder Bundesrecht verletzt haben sollte, wird vom Beschwerdeführer nicht dargetan und ist nicht erkennbar. Er beschränkt sich darauf zu wiederholen, dass seiner Auffassung nach neue Beweismittel bestünden, die eine Revision des vorinstanzlichen Urteils vom 28. September 2007 rechtfertigten. Mit der Begründung des kantonalen Gerichts im hier angefochtenen Entscheid, wonach eine Revision wegen des Zeitablaufs unzulässig sei, setzt er sich nicht auseinander. Es lässt sich insbesondere nicht ersehen, dass die kantonale Gesetzesbestimmung, wonach eine Abänderung eines Entscheides nur innerhalb von zehn Jahren verlangt werden kann (sofern nicht durch ein Verbrechen oder Vergehen auf den Entscheid eingewirkt wurde), mithin die zeitlich begrenzte Zulässigkeit prozessualer Revisionen, den verfassungsmässigen Gehörsanspruch (Art. 29 Abs. 2 BV) beziehungsweise Art. 6 Ziff. 1 EMRK verletzen sollte. Eine entsprechende Vorschrift findet sich auch für das bundesgerichtliche Verfahren in Art. 124 Abs. 2 BGG. Anfechtungsobjekt ist schliesslich der Nichteintretensentscheid bezüglich der anbegehrten Abänderung eines Gerichtsurteils, also einer prozessualen Revision. Eine Überprüfung unter dem Aspekt einer materiellen Revision im Sinne von Art. 17 ATSG fällt im vorliegenden Verfahren ausser Betracht. Der Beschwerdeführer macht darüber hinaus geltend, der vorinstanzliche Einzelrichter sei für den hier zu beurteilenden Entscheid gemäss Art. 65 Abs. 1 des kantonalen VVRG nicht zuständig gewesen. Indessen sieht Art. 20 Abs. 1 lit. b des kantonalen Gesetzes über die Rechtspflege (RPflG; SGS VS 173.1) ausdrücklich vor, dass bei offensichtlicher Unzulässigkeit der Präsident eines Kollegialgerichts oder ein delegierter Richter ohne Verhandlung und ohne Schriftenwechsel als Einzelrichter entscheiden kann. Eine Verfassungswidrigkeit wird vom Beschwerdeführer diesbezüglich nicht geltend gemacht und lässt sich nicht erkennen. Dass die Vorinstanz die Revision ihres Urteils vom 28. September 2007 aufgrund des Gesuchs vom 23. Februar 2024, somit fast 17 Jahre danach, als unzulässig erachtete, ist somit insgesamt nicht zu beanstanden.