Citation: 6B_780/2024 E. 3.4

3.4. Die Vorinstanz würdigt die objektive Tatschwere insgesamt noch als leicht. Der Beschwerdeführer sei nur während eines kurzen Zeitraums im Bereich des Anwaltsmonopols tätig gewesen und habe nur einige wenige Eingaben bzw. Briefe verfasst. Pekuniäre Motive würden dem Beschwerdeführer nicht vorgeworfen und solche würden sich auch nicht aus den Akten ergeben. In subjektiver Hinsicht könne ihm zu Gute gehalten werden, dass er aufgrund einer laufenden (Beschwerde-) Frist habe Hilfestellung leisten wollen. Unter Berücksichtigung des Tatverschuldens und seines monatlichen Einkommens von Fr. 2'200.-- bestehend aus der Altersrente und vereinzelten Spenden sei eine Busse in Höhe von Fr. 2'000.-- gerechtfertigt (vgl. angefochtenes Urteil E. III.2 S. 9 f.).