Citation: 8C_798/2013 E. 2.1

2.1. Die IV-Stelle kündigte im Rahmen einer im Februar 2012 eingeleiteten Revision von Amtes wegen mit Vorbescheid vom 25. Oktober 2012 die Renteneinstellung an. Nachdem der Versicherte dagegen Einwände erhoben hatte, stellte sie - nach Einholung des Berichts der Frau Dr. med. H.________, Fachärztin für Neurologie FMH, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), vom 7. Februar 2013 - in einem neuen Vorbescheid vom 27. Februar 2013 die Zusprechung einer ganzen Invalidenrente, basierend auf einem Invaliditätsgrad von 72 %, in Aussicht. Die IV-Stelle entschloss sich daraufhin, mit der Revisionsverfügung zuzuwarten (Schreiben an die Beschwerdeführerin vom 23. August 2012). Die Invaliditätsschätzung der Invalidenversicherung entfaltet gegenüber dem Unfallversicherer rechtsprechungsgemäss keine Bindungswirkung (BGE 133 V 549; 131 V 362), weshalb die Visana und das kantonale Gericht auf die Invaliditätsberechnung der IV-Stelle im Rentenrevisionsverfahren nicht weiter eingegangen sind.