Citation: 1C_367/2013 E. 3.3

3.3. Wie sich den Akten entnehmen lässt, ging der ärztliche Bericht vom 15. März 2013 am 20. März 2013 - also einen Tag vor dem angefochtenen Entscheid - kommentarlos beim BFM ein. Dieses sandte den Bericht am 5. April 2013 der Vorinstanz zu. Es bemerkte, es habe ihn aufgrund eines Kanzleiversehens bisher nicht an diese weitergeleitet. Es lasse den Bericht der Vorinstanz zukommen, damit diese prüfen könne, ob er allenfalls im Rahmen eines Revisionsverfahrens zu würdigen sei. Am 8. April 2013 teilte der vorinstanzliche Instruktionsrichter unter anderem dem Vertreter der Beschwerdeführer mit, die Klinik habe den ärztlichen Bericht am 15. März 2013 offenbar an das kantonale Migrationsamt gefaxt; von dort sei er einige Tage später an das BFM weitergeleitet worden. Davon werde Kenntnis genommen. Eine revisionsweise materielle Beurteilung des ärztlichen Berichts setzte die Einreichung eines Revisionsgesuchs durch die belastete Partei voraus. Ob der angefochtene Entscheid in Revision zu ziehen sei, wird demnach gegebenenfalls die Vorinstanz zu beurteilen haben. Die Möglichkeit der Revision steht der Behandlung der vorliegenden Beschwerde nicht entgegen (BGE 138 I 171 E. 4.4 am Schluss mit Hinweisen).