Citation: 2C_176/2015 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin rügt eine mangelhafte und willkürliche Sachverhaltsfeststellung bzw. Beweiswürdigung durch die Vorinstanz. Sie habe im vorinstanzlichen Verfahren genügend nachgewiesen, dass die bisherige Betreuungsperson aufgrund von attestierten Erkrankungen die Betreuung nicht länger übernehmen könne und auch keine alternativen Betreuungsmöglichkeiten aufgrund familiärer oder anderer Bindungen bestünden. Sie unterhalte eine tatsächliche und gelebte Beziehung zu ihrem Sohn und es seien - entgegen der Ansicht der Vorinstanz - auch keine besonderen Integrationsschwierigkeiten zu erwarten. Der angefochtene Entscheid missachte damit das Wohl und die familiären Bindungen des Kindes und verletze Art. 47 Abs. 4 AuG, Art. 8 EMRK und Art. 13 BV.