Citation: 1C_784/2013 E. 5.2

5.2. Das Verwaltungsgericht erwog, ein Interesse an der Durchführung eines nachträglichen Baugesuchsverfahrens bestehe nur, wenn der Anspruch der Gemeinde auf Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands nicht verwirkt sei. Sofern die 30-jährige Verwirkungsfrist auch auf Bauten ausserhalb der Bauzone Anwendung finden sollte, könne bezüglich des nachträglich durchzuführenden Wiederherstellungsverfahrens festgehalten werden, dass diese Frist seit Erstellung der fraglichen baulichen Massnahmen im vorliegenden Fall noch nicht abgelaufen sei, da diese Massnahmen vor weniger als 30 Jahren ausgeführt bzw. beendet worden seien.