Citation: 9C_370/2013 E. 5.1

5.1. Eine Gutheissung der Beschwerde könnte sofort einen Endentscheid herbeiführen, indem die von der Beschwerdeführerin verfügte Abweisung des Rentenbegehrens bestätigt würde. Damit verbunden wäre eine Ersparnis an Zeit oder Kosten für ein Beweisverfahren. Fraglich ist, ob die psychiatrische Abklärung das Kriterium der Weitläufigkeit erfüllt, welches generell nur zurückhaltend bejaht wird. So hat das Bundesgericht unlängst entschieden, die Befragung von Zeugen in Deutschland, Thailand und namentlich von lokalen Angestellten in Kabul wäre mit einem bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten verbunden (vgl. das bereits zitierte, zur Publikation vorgesehene Urteil 4A_103/2013 vom 11. September 2013). Eine (mutmassliche) Zeitersparnis kann insbesondere dann ein Eintreten rechtfertigen, wenn eine weitere Verzögerung aus prozessökonomischen Gründen unbillig wäre oder gegen öffentliche Interessen verstiesse. Hiefür müssen indes besondere Umstände gegeben sein, zumal Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG nicht nur unnötigen Verfahrensaufwand vermeiden, sondern auch die mehrfache Befassung des Bundesgerichts mit derselben Streitsache verhindern will (E. 1.3 hievor). Im Urteil 1C_129/2012 vom 12. November 2012 (E. 1.4) trat das Bundesgericht gestützt auf Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG hauptsächlich deshalb auf eine Beschwerde ein, weil dies unter dem Blickwinkel der Prozessökonomie und des Beschleunigungsgebotes (Art. 29 Abs. 1 BV) geboten war, um ein seit vielen Jahren hängiges Verfahren nicht unnötig zu verzögern. Mit gleicher Argumentation trat das Bundesgericht auch im Urteil 1C_175/2013 vom 11. September 2013 auf die dortige Beschwerde ein unter zusätzlichem Hinweis, der Streit drehe sich um eine für die Landes- und Bahnversorgung bedeutsame Übertragungsleitung.