Citation: 6B_182/2024 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz hält fest, C.________ habe nachvollziehbar geschildert, wie es zur Gegenwehr des Beschwerdeführers anlässlich der Transportvorbereitung gekommen sei. Das Anlegen der Handschellen sei problemlos gewesen, die Situation sei erst bei den Fussfesseln eskaliert, dagegen habe sich der Beschwerdeführer gewehrt und um sich geschlagen. Dabei habe er versucht zu treten und Kopfnüsse zu verteilen. Diese Schilderung decke sich insofern mit der Darstellung des Beschwerdeführers, als dieser ebenfalls eingeräumt habe, sich gegen die Fussfesselung gewehrt zu haben. Dass er dies nur verbal getan habe, wie er erstmals anlässlich der Berufungsverhandlung behauptet habe, sei nicht glaubhaft. Zudem habe der Beschwerdeführer selbst eingeräumt, dass er versucht habe, B.________ gegen das Schienbein zu treten. Weiter gehe auch aus den Aussagen des Beschwerdeführers hervor, dass die Beamten aufgrund seiner Weigerung, die Fussfesseln anzulegen, gegen ihn vorgegangen seien, d.h. aufgrund seiner Weigerung die Fussfesseln anzulegen, seinen Kopf gegen den Boden gedrückt und mit dem Knie gegen seinen Rücken gedrückt hätten. Die Sachdarstellung des Zeugen C.________, wonach das Einschreiten der Sicherheitsassistenten aufgrund der körperlichen Gegenwehr des Beschwerdeführers gegen die Fussfesselung erfolgt sei, erscheine glaubhaft. Sodann habe der Beschwerdeführer eingeräumt, dass er in Rage geraten sei und habe nicht in Abrede gestellt, dass der Transport nicht habe durchgeführt werden können und er in die Zelle habe zurückgetragen werden müssen. Dies lasse auf eine massive körperliche Gegenwehr des Beschwerdeführers schliessen und spreche für den Wahrheitsgehalt der Schilderungen des Zeugen C.________. Sodann habe der Zeuge C.________ nachvollziehbar, authentisch und glaubhaft geschildert, wie der Beschwerdeführer nach der Entfernung der Handschellen zunächst seine Hand gepackt habe und als er diese etwas habe entwinden können, der Beschwerdeführer noch seinen Finger gepackt gehalten habe. Er habe subjektiv das Gefühl gehabt, er wolle ihm den Finger brechen. Der Beschwerdeführer habe immer wieder versucht, seinen Finger umzudrehen. Nachdem er den Beschwerdeführer dreimal aufgefordert habe, loszulassen, habe er um Unterstützung gerufen, worauf B.________ sich Pfefferspray auf seine Hand gesprüht und diese dem Beschwerdeführer ins Gesicht gehalten habe. Diesen Ablauf räume auch der Beschwerdeführer ein, doch mache er geltend, er habe den Finger nur gehalten und den Pfefferspray habe er erst als er schon losgelassen habe, ins Auge bekommen. Gegen die Darstellung des Beschwerdeführers, er habe den Finger nur gehalten, spreche nicht nur die Aussage des Zeugen C.________, sondern auch das einen Tag nach dem Vorfall erstellte Arztzeugnis, welches eine mittelgradige Verstauchung attestiere. Es sei zumindest erstellt, dass der Beschwerdeführer den Finger gepackt und derart Gewalt ausgeübt habe, dass eine entsprechende Verstauchung resultiert habe. Sodann sei die Behauptung des Beschwerdeführers, er habe den Finger von C.________ schon losgelassen gehabt, als man ihn mit dem Pfefferspray traktiert habe, durch die glaubhaften und übereinstimmenden Aussagen der Zeugen C.________ und B.________ widerlegt. So habe B.________ bestätigt, dass der Beschwerdeführer die Hand von C.________ gehalten habe und er daraufhin Pfefferspray in seine Handfläche gesprayt habe und dem Beschwerdeführer damit über das Gesicht gefahren sei, wobei C.________ erst dann die Umklammerung habe lösen können. Sodann hält die Vorinstanz fest, dass die vom Beschwerdeführer beim Vorfall erlittenen Verletzungen (Schwellung und Schürfungen an den Fussgelenken und am Ohr) in Einklang mit den von den beiden Zeugen dargelegten Abläufen gebracht werden können und somit nicht für eine überbordende Gewaltanwendung durch die Sicherheitsbeamten sprechen.