Citation: 6B_520/2020 E. 6.5

6.5. Der Beschwerdeführer rügt das Tatbestandsmerkmal der "Leistung mit offensichtlich geringerem Wert" sei offensichtlich nicht erfüllt. Zu prüfen ist in diesem Kontext allein die Frage, ob der Schluss der Vorinstanz, wonach die Aktien der E.________.ch AG im Frühjahr 2004 nicht werthaltig gewesen seien, mit sachlichen Gründen nicht haltbar erscheint (Beschwerde S. 21). Der Beschwerdeführer beruft sich für seinen Standpunkt auf den Verkauf von Namenaktien der E.________.ch AG, namentlich mit Vertrag vom 5. März 2005, im Nominalwert von Fr. 10.-- zu einem Stückpreis von Fr. 12.-- an verschiedene Investoren (Beschwerde S. 17). Was der Beschwerdeführer in diesem Punkt gegen die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz einwendet, geht auch hier nicht über eine unzulässige appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil hinaus. Er beschränkt sich darauf, seinen im kantonalen Verfahren eingenommenen Standpunkt erneut zu vertreten und geltend zu machen, die Aktien seien nicht wertlos gewesen. Dies genügt für den Nachweis von Willkür nicht. Der Beschwerdeführer hätte vielmehr darlegen müssen, inwiefern die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz nach seiner Auffassung offensichtlich unhaltbar sein oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen und die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen sollen. Diesen Anforderungen wird die Beschwerde nicht gerecht. Die kantonalen Instanzen gehen zu Recht davon aus, es erscheine als offensichtlich, dass die 20'000 Namenaktien der E.________.ch AG im Zeitpunkt ihres Erwerbs mit Blick auf die Finanzlage der E.________.ch AG im Frühjahr 2004 keinen tatsächlichen Wert aufgewiesen hätten (angefochtenes Urteil S. 94; erstinstanzliches Urteil S. 253). Dies ergibt sich zwanglos aus dem Umstand, dass der Gesellschaft eine Überschuldung drohte oder eine solche bereits feststand. Es mag zutreffen, dass im Frühjahr 2005 Namenaktien an diverse Investoren verkauft worden sind. Doch wäre eine allfällige Wertsteigerung der Aktien der E.________.ch AG, wie die Vorinstanz im Rahmen der Strafzumessung erwägt (angefochtenes Urteil S. 247), viel zu spät gekommen, um die X.________ GmbH sanieren zu können. Die Vorinstanz nimmt denn auch an, der Beschwerdeführer habe keine echten Bemühungen zur Sanierung der Gesellschaft unternommen. Hiezu äussert sich dieser nicht. Bei dieser Sachlage ist nicht ersichtlich, inwiefern die kantonalen Instanzen hätten Bundesrecht verletzen sollen, indem sie kein Sachverständigengutachten eingeholt haben (Beschwerde S. 18). Der Schluss der Vorinstanz, die Aktien der E.________.ch AG seien wertlos gewesen oder hätten in jedem Fall einen offensichtlich geringeren Wert als die Debitorenforderungen der X.________ GmbH aufgewiesen, erscheint jedenfalls nicht als schlechterdings unhaltbar. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet.