Citation: 5A_914/2018 E. B

B.a. A.________ trat im September 2016 in den Kindergarten ein, wo es bald zu Problemen kam. Infolge einer Gefährdungsmeldung des Vaters errichtete die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Frauenfeld (nachfolgend: KESB) mit Entscheid vom 8. März 2017 eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB, regelte das Besuchsrecht des Vaters und erteilte den Eltern die Weisung, dem Kind therapeutische Unterstützung beim Zentrum D.________ in U.________ zukommen zu lassen und konstruktiv mit der Therapeutin zusammenzuarbeiten. Am 8. September 2017 befand die Schulleiterin der Schule, zu welcher der Kindergarten gehörte, dass sich die Situation verschlechtert habe; ein geregelter Schulunterricht sei nicht mehr möglich. A.________ wurde in der Folge vom Kindergarten dispensiert. B.b. Mit Entscheid vom 16. November 2017 wurde den Eltern die gemeinsame elterliche Sorge für A.________ übertragen und eine neue Beiständin ernannt. B.c. Vom 8. Januar bis 17. Mai 2018 hielt sich A.________ zwecks Abklärung in der Tagesklinik des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes V.________ (KJPD) auf. Per 22. Mai 2018 trat er in die Sonderschule E.________ ein, vorerst im Externat, d.h. ohne Übernachtungen.