Citation: 4A_211/2023 E. 4

Die Beschwerdeführer rügen, die Vorinstanz lege Art. 16 Abs. 1 AKV zu eng aus. Die Verkäufer sicherten zu, dass die geprüften Jahresabschlüsse der Gesellschaft Gesetz und stetiger Rechnungslegungspraxis entsprechend und vollständig und richtig seien. Dabei handle es sich entgegen der - offensichtlich falschen und willkürlichen - Feststellung der Vorinstanz nicht lediglich um eine Zusicherung in Bezug auf die bilanzierten Elemente der Jahresabschlüsse. Erfasst seien vielmehr sämtliche Bestandteile der Jahresrechnung und somit auch die Erfolgsrechnung und der Anhang zur Jahresrechnung. Woraus sich dies zwingend ergeben sollte, legen die Beschwerdeführer indessen nicht rechtsgenüglich dar. Insoweit ist die Beschwerde mangelhaft begründet. Aber auch davon abgesehen wäre ihr kein Erfolg beschieden: