Citation: 9C_524/2021 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdegegnerin führte in ihrem Einspracheentscheid vom 4. März 2021 aus, die Beschwerdeführerin habe in der Zeit zwischen 2004 und 2012 auf Vermögenswerte im Umfang von insgesamt Fr. 684'000.- verzichtet. Dieser Betrag setze sich zusammen aus einer Schenkung im Jahre 2007 in der Höhe von Fr. 50'000.-, aus "risikohaften Investitionen" in den Jahren 2004, 2005, 2008, 2010 und 2012 in der Höhe von insgesamt Fr. 249'000.- und aus "ungeklärten Vermögensabnahmen" in den Jahren 2005, 2006, 2007 und 2009 in der Höhe von insgesamt Fr. 385'000.-. Das kantonale Gericht bestätigte im Wesentlichen die Berechnungen der Verwaltung, hielt indessen fest, dass die Investitionen der Beschwerdeführerin in ihr eigenes Geschäft in der Höhe von Fr. 249'000.- nicht als Verzichtsvermögen angerechnet werden dürfen. Die Beschwerdeführerin bestreitet letztinstanzlich nicht, dass die Schenkung an ihre Mutter im Jahre 2007 in der Höhe von Fr. 50'000.- als Verzichtsvermögen betrachtet werden muss. Sie bestreitet demgegenüber die "ungeklärten Vermögensabnahmen" in der Höhe von insgesamt Fr. 385'000.-. Sie habe seit dem Jahre 2004 gesundheitliche Probleme und keine wesentlichen Einkünfte aus einer Erwerbstätigkeit mehr. In der Zeit zwischen 2004 und dem Beginn ihrer Sozialhilfebedürftigkeit im Jahre 2015 habe sie vom Kapital in der Höhe von insgesamt Fr. 680'202.-, welches ihr in dieser Zeit aus der Erbschaft zunächst ihres Vaters, später ihrer Mutter zugeflossen sei, gelebt. Abgesehen von der unbestrittenen Schenkung und den Investitionen in ihr Geschäft habe sie in dieser Zeit ihr gesamtes Vermögen inklusive der Mittelzuflüsse aus der Erbschaft für ihre Lebenshaltung verbraucht.