Citation: U 54/03 17.12.2003 E. 5

5.1 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird eine ungenügende Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt. Das kantonale Gericht habe in Verletzung des Rechts auf Beweis darauf verzichtet, durch eine Parteibefragung und allenfalls einen Augenschein den genauen Unfallhergang abzuklären. Die Erhebungen hätten ergeben, dass der Beschwerdeführer einen besonders eindrücklichen Unfall mit traumatischen Begleitumständen erlitten habe. Wenn die Vorinstanz sodann Zweifel an der Schlüssigkeit der Beurteilung des psychiatrischen Gutachters der MEDAS hatte, wäre sie gehalten gewesen, eine gerichtliche psychiatrische Expertise zu bestellen. Selbst auf Basis des mangelhaft erhobenen Sachverhalts sei die vorinstanzliche Adäquanzprüfung fehlerhaft. Die zwei besonderen Kriterien des schwierigen Heilverlaufs sowie des Grades und der Dauer der Arbeitsunfähigkeit seien erfüllt. 5.2 Im Weitern könne nicht davon gesprochen werden, der Beschwerdeführer habe anerkannt, dass eine Beeinträchtigung der körperlichen Integrität nicht gegeben sei. Die Ausführungen in der Beschwerde zu diesem Punkt seien deshalb knapp, weil insbesondere bei einer Schmerzproblematik die physischen und psychischen Aspekte ohne eine eingehende Begutachtung kaum auseinander dividiert werden könnten.