Citation: 9C_673/2024 E. 4.5.2

4.5.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Gesellschaft hätte mangels finanzieller Mittel den Schaden ohnehin nicht beseitigen oder minimieren können. Abgesehen davon, dass diese Behauptung nicht näher substanziiert und belegt wird, war die Gesellschaft gehalten, stets nur soweit Löhne auszurichten, als auch die darauf geschuldeten Sozialversicherungsbeiträge gedeckt waren (Urteil 9C_313/2021 vom 18. November 2021 E. 3.2.2 und 4.2). Die adäquate Kausalität kann nicht mit der Begründung verneint werden, dass den Beschwerdeführer - nach eigener, aber soeben (E. 4.4.2) widerlegter Auffassung - kein Verschulden treffe. Ob die Demission des Beschwerdeführers - mit der Folge, dass die Gesellschaft mangels eines formellen Organs rechtlich handlungsunfähig geworden wäre - wegen des auch in diesem Fall anhaltenden Fehlverhaltens seines Bruders keine Auswirkung auf den Schaden gehabt hätte, ergibt sich nicht ohne Weiteres aus der allgemeinen Lebenserfahrung und erscheint zweifelhaft. Wie es sich verhält, ist aber letztlich nicht entscheidend und kann offenbleiben. Die Vorinstanz hat zutreffend erkannt, dass das - hinsichtlich der Organpflichten des Beschwerdeführers strafrechtlich nicht relevante - Fehlverhalten des Bruders nicht dermassen schwer wiegt, dass dadurch die dem Beschwerdeführer vorgeworfene Widerrechtlichkeit als Schadensursache klar in den Hintergrund gedrängt würde. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet.