Citation: U 430/06 17.08.2007 E. 3

3.1 In sorgfältiger und überzeugender Würdigung der medizinischen Akten hat die Vorinstanz zu Recht erkannt, dass die nebst den unfallbedingten Kniebeschwerden aufgetretenen Hüftbeschwerden des Versicherten mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum Ereignis vom 6. März 2000 oder zum Rückfall vom 2. Oktober 2002 stehen. Sie stützte sich dabei auf den Bericht des Dr. med. L.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie FMH, FA Manuelle Medizin SAMM, Abteilung Versicherungsmedizin der SUVA (vom 14. Oktober 2005), welcher die Zumutbarkeitsbeurteilung des Kreisarztes Dr. med. F.________ (vom 8. Mai 2003) als korrekt bestätigte. Danach ist dem Versicherten mit der Vorinstanz unfallbedingt noch ein ganztägiger Arbeitseinsatz mit Tätigkeiten ohne Heben von schweren Lasten über 20 kg und ohne regelmässiges Tragen von Lasten über 10 kg zumutbar, sofern er das Kniegelenk durch sitzende Beschäftigung im Rahmen von 50 % der Gesamtarbeitszeit über den Tag hin und wieder entlasten kann und es sich weder um Tätigkeiten in ungünstiger Stellung, wie kniend und in der Hocke handelt, noch um solche, bei welchen diese Stellung repetitiv eingenommen werden muss. Den einlässlichen Erwägungen im angefochtenen Entscheid kann vollumfänglich beigepflichtet werden. 3.2 Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, rechtfertigt keine andere Betrachtungsweise. Insbesondere sprechen keinerlei Anhaltspunkte gegen die Zuverlässigkeit der überzeugend begründeten versicherungsinternen Beurteilung des Dr. med. L.________ (vom 14. Oktober 2005), weshalb die Vorinstanz zu Recht darauf abgestellt hat (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/ee S. 353 f.). Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers ist in den Berichten der Ärzte der Uniklinik B.________ nirgends eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit zufolge unfallbedingten persistierenden Kniebeschwerden attestiert worden. Zudem wird im Bericht vom 28. Juli 2005 mit keinem Wort bestätigt, dass dem Versicherten eine unfallbedingte leidensangepasste Tätigkeit lediglich zu 50 % zumutbar sei. Vielmehr wird darin eine leichte körperliche Arbeit als nicht mehr möglich beurteilt und festgestellt, dass dabei vor allem die Hüft- sowie Oberschenkelbeschwerden im Vordergrund stünden. Fest steht, dass in den vom Beschwerdeführer angeführten medizinischen Unterlagen bei der Beurteilung der Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit nicht zwischen unfallkausalen und nicht unfallkausalen Faktoren differenziert wird, weshalb sich daraus nichts im Hinblick auf den konkreten Fall ableiten lässt. Überdies können die nach Ablauf der Rechtsmittelfrist aufgelegten Aktenstücke (Bericht der Uniklinik B.________ vom 12. Oktober 2006 und Arztzeugnis vom 25. Oktober 2006) nicht berücksichtigt werden, da diese weder neue erhebliche Tatsachen noch entscheidende Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit. b OG enthalten, die eine Revision des Gerichtsurteils rechtfertigen könnten (BGE 127 V 353). Damit hat es beim vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden. Zu Recht erhebt der Beschwerdeführer keine Einwände gegen die Invaliditätsbemessung. Den in allen Teilen zutreffenden Ausführungen des kantonalen Gerichts ist nichts beizufügen.