Citation: 9F_1/2024 E. 3.3

3.3. Laut vorinstanzlichem Entscheid vom 9. August 2023 war der Gesuchsteller im damaligen Verfahren darauf hingewiesen worden, dass die berufsmässige Verbeiständung und Vertretung vor dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau gemäss § 9 Abs. 3 des Gesetzes vom 23. Februar 1981 über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons Thurgau (VRG; RB 170.1) den nach dem Bundesgesetz vom 28. April 1999 über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte (Anwaltsgesetz, BGFA; SR 935.61) zugelassenen Anwältinnen und Anwälten vorbehalten sei. Zu diesen gehörte der vom Gesuchsteller mandatierte Vertreter nicht. In der Folge reichte der Gesuchsteller auf gerichtliche Aufforderung hin fristgerecht eine von ihm persönlich unterzeichnete Beschwerdeschrift ein. Das Verwaltungsgericht stufte das Verfahren daraufhin als ohne berufsmässige Vertretung geführt ein.