Citation: 2C_263/2019 E. 3.4.2

3.4.2. Der Haftrichter muss indessen einer allfälligen Verletzung von Art. 3 EMRK bzw. Art. 10 Abs. 3 BV (drohende unmenschliche oder erniedrigende Behandlung bzw. Strafe) im Rahmen des Vollzugs der Weg- oder Landesverweisung Rechnung tragen, soweit ein entsprechender Einwand konkret und auf den Einzelfall bezogen substanziiert erhoben wird und eine tatsächliche Beeinträchtigung im Sinne eines "real risk" nicht ausgeschlossen werden kann (Urteil 2C_312/2018 vom 11. Mai 2018 E. 4.2 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer erhebt vorliegend im Zusammenhang mit seinem Gesundheitszustand diesbezüglich keine hinreichend begründeten Rügen. Er macht nicht geltend, nicht hafterstehungsfähig gewesen zu sein, und bestreitet nicht, dass er in der Haft die erforderliche minimale medizinische Betreuung erhalten hat und ihm auch Psychopharmaka zur Verfügung gestellt wurden. Zu allfälligen künftigen medizinischen Betreuungsdefiziten in der Heimat äusserte er sich nicht.