Citation: C 116/02 26.09.2002 E. A

Die 1943 geborene G.________ war vom 1. August 1994 bis zum 31. Dezember 1999 als Damenschneiderin in der Firma C.________ GmbH tätig. Nach dem Konkurs dieser Gesellschaft meldete sie sich am 2. April 2001 bei ihrer Wohnsitzgemeinde als arbeitslos und beantragte Arbeitslosenentschädigung. Weil sie diversen Aufgeboten des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums Berner Oberland (RAV) zu Beratungsgesprächen ohne entschuldbaren Grund fernblieb und sowohl vor Stempelbeginn als auch in den darauf folgenden Monaten keine Arbeitsbemühungen nachwies, wurde sie insgesamt acht Mal in der Anspruchsberechtigung eingestellt (Verfügungen vom 6., 12. und 16. Juli sowie vom 14. August 2001). Sämtliche Verfügungen erwuchsen unangefochten in Rechtskraft. Am 16. August 2001 überwies das RAV die Akten dem Kantonalen Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (KIGA), damit dieses die Vermittlungsfähigkeit von G.________ abkläre. Mit Verfügung vom 18. September 2001 verneinte das KIGA die Vermittlungsfähigkeit ab dem 1. April 2001.