Citation: 1P.23/2004 19.03.2004 E. C

Vom 17. Juni bis 17. Juli 1996 erfolgte im Rahmen der Güterzusammenlegung die Auflage des Eigentums- und Pfandrechtsnachweises. Im aufgelegten Änderungsnachweis, welcher vom Grundbuchverwalter in Fischingen erstellt worden war, erschien versehentlich zusätzlich beziehungsweise abweichend von den rechtskräftig im Grundbuch eingetragenen Grunddienstbarkeiten ein Fuss- und Fahrwegrecht zu Gunsten der Parzelle von X.________ und zu Lasten des Grundstückes Nr. 1185. Das Fuss- und Fahrwegrecht zu Gunsten der Parzelle Nr. 1187 und zu Lasten von GB Nr. 1186 war dagegen nicht aufgeführt worden. Einsprache gegen den Änderungsnachweis wurde von keiner Seite erhoben. Auf einen Telefonanruf von X.________ hin berichtigte der Grundbuchverwalter - der als Aktuar der Schlichtungskommission auch Organ der Güterzusammenlegung war - mit Schreiben vom 17. Januar 2000 die Liegenschaftsbeschriebe der Parzellen Nrn. 1185, 1186 und 1187. Mit der Korrektur wurde der ursprüngliche Bestand der Dienstbarkeiten gemäss den Servitutsverträgen von 1924 und 1973 wiedergegeben. Gegen das ihm mit Einschreiben zugestellte Berichtigungsschreiben erhob X.________ keine Einwände. Am 12. September 2000 genehmigte der Regierungsrat des Kantons Thurgau den Eigentums- und Pfandrechtsnachweis in der berichtigten Form.