Citation: 8C_591/2019 E. 3.1.2

3.1.2. Ausgehend von der Annahme, die (hypothetische) Pensenerhöhung wäre primär aus wirtschaftlichen und nicht ausschliesslich aus familiären Beweggründen erfolgt, verneinte die Vorinstanz sodann, dass eine Konstellation vorliege, die mit der in der Sache Di Trizio beurteilten vergleichbar wäre. Insbesondere bilde keine von der Beschwerdeführerin getroffene, in den Schutzbereich des Art. 8 EMRK fallende Disposition (namentlich die Geburt und im weiteren Verlauf zunehmende Selbstständigkeit von Kindern sowie der damit verbundene Betreuungsaufwand) die einzige Grundlage des Statuswechsels. Mithin könne die Beschwerdeführerin aus der Di-Trizio-Rechtsprechung nichts zu ihren Gunsten ableiten.