Citation: 2C_634/2018 E. 5.1

5.1. Der damals schwer drogensüchtige Beschwerdeführer verübte zwischen April 1999 und Februar 2000 15 Raubüberfälle in verschiedenen Lebensmittelgeschäften, wobei er jeweils ein Messer oder die Attrappe einer Faustfeuerwaffe mit sich führte und dafür einsetzte, seine Opfer gefügig zu machen (abgeurteilt im Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 15. November 2000). Im Zeitraum vom März 2001 bis Juni 2001 führte er sodann sieben Raubüberfälle auf Tankstellenshops aus, bei denen er wiederum seine Opfer mit der Attrappe einer Faustfeuerwaffe (Softairgun) bedrohte (Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 4. Dezember 2002). Nach einer längeren deliktfreien Phase (Entlassung aus der stationären Massnahme am 23. April 2004) verursachte der Beschwerdeführer, nachdem er wieder Drogen konsumiert hatte, mit dem Personenwagen seiner damaligen Ehefrau einen Verkehrsunfall; danach setzte er, ohne anzuhalten und die Polizei zu benachrichtigen, seine Fahrt fort (vgl. Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl vom 24. September 2008). Von September 2007 bis November 2009 verübte er sodann wiederum rund 24 Raubüberfälle, wobei er erneut zwar meist keine körperliche Gewalt anwendete, jedoch jeweils ein Messer und später einen Pfefferspray auf sich trug (Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 7. April 2011). Nachdem der Beschwerdeführer in der Folge die im Rahmen einer für ihn angeordneten stationären Massnahme durchgeführte Suchtbehandlung abgebrochen bzw. sich dieser entzogen hatte, entriss er während seiner Flucht am 20. Oktober 2014 zwei Frauen die Handtasche, um das darin befindliche Bargeld zu behändigen. Eine der beiden Frauen wehrte sich, woraufhin der Beschwerdeführer auf sie einschlug, in Richtung ihres Kopfes kickte und heftig an der Tasche riss; dadurch erlitt die Betroffene Schürfungen und Prellungen. Am 10. Dezember 2015 wurde der Beschwerdeführer für diese Taten vom Bezirksgericht Dielsdorf wegen Raubs und Diebstahls mit einer Freiheitsstrafe von 20 Monaten bestraft. Der Widerrufsgrund ist somit offensichtlich erfüllt.