Citation: I 490/01 24.10.2001 E. 2

2.- Zu prüfen ist, ob sich der Grad der Invalidität zwischen dem 6. Oktober 1998 und dem 30. November 2000 in einer für den Anspruch erheblichen Weise glaubhaft geändert hat. a) Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Berichte des Dr. med. X.________, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, Psychosomatische und Psychosoziale Medizin (APPM) (vom 8. September 2000), und des Dr. med. B.________ (vom 8. August 2001) würden eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes belegen. b) aa) In diagnostischer Hinsicht ist - wie die Vorinstanz zu Recht erwog - seit der Verfügung vom 6. Oktober 1998 keine Änderung eingetreten. Denn Dr. med. X.________ diagnostizierte am 8. September 2000 ein chronisches Schmerzsyndrom, eine Adipositas permagna sowie eine arterielle Hypertonie, was bereits Dr. med. H.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und Dr. med. L.________, FMH Innere Medizin, speziell Rheumaerkrankungen, in ihren Berichten vom 23. Juni 1998 bzw. vom 9. April 1998 festgestellt hatten. Dr. med. H.________ und Dr. med. L.________ erachteten die Beschwerdeführerin damals für leicht- und mittelschwergradige körperliche Arbeiten als 100 % arbeitsfähig. bb) Indessen ist Folgendes zu beachten: Dr. med. H.________ hatte am 23. Juni 1998 dargelegt, es lägen gewisse chronifizierende Anteile vor, welche die angegebenen körperlichen/organischen Beschwerden aufrecht erhielten; diese seien aber "mässig ausgeprägt und nicht unlösbar". Demgegenüber führte Dr. med. X.________ am 8. September 2000 aus, der Chronifizierungsprozess sei "weit fortgeschritten"; die Beschwerdeführerin sei auch für leichte Arbeiten 100 % arbeitsunfähig. Im Weiteren legte Dr. med. W.________, FMH Handchirurgie und Orthopädische Chirurgie, im Bericht vom 14. April 2000 u.a. dar, die Versicherte leide an einer "zunehmenden Polymorbidität". Schliesslich hielt Dr. med. B.________ am 8. August 2001 fest, die Beschwerdeführerin habe sich seit November 1998 seriösen Therapieversuchen zur Behandlung des Schmerzsyndroms unterzogen. In dieser Zeit habe sich indessen ihr subjektives Befinden "verschlechtert". Damit ist im Sinne der zu Art. 87 Abs. 3 IVV ergangenen Rechtsprechung glaubhaft, dass sich seit der Verfügung vom 6. Oktober 1998 in gesundheitlicher Hinsicht eine rentenerhebliche Änderung realisiert hat, indem sich das Ausmass der Chronifizierung der Beschwerden verstärkt hat und eine zunehmende Verschlechterung des Befindens eingetreten ist. Die Sache ist daher an die Verwaltung zurückzuweisen, damit sie die Neuanmeldung vom 12. September 2000 materiell prüfe.