Citation: 5A_392/2013 E. A

Die B.________ LLC und die C.________, L.P. (beide mit Sitz in den USA; fortan: Beschwerdegegnerinnen 1 und 2) investierten zusammen mit anderen Geldgebern einen Betrag von USD 12'522'933.21 in die F.________ Inc. Die Beschwerdegegnerin 1 erwarb einen Aktienanteil von 15,3 % an der F.________ Inc., die Beschwerdegegnerin 2 einen solchen von 7 %. Am selben Tag wurde ein Aktientauschvertrag zwischen der F.________ Inc., der G.________ Ltd., die von D.________ (fortan: Beschwerdegegner 3) beherrscht wird, und der A.________ Ltd. (mit Sitz auf den Britischen Jungferninseln; fortan: Beschwerdeführerin), einer Tochter der G.________ Ltd., abgeschlossen. Dabei erwarb die G.________ Ltd. 66,9 % an der F.________ Inc. und trat im Gegenzug 100 % der Beschwerdeführerin an die F.________ Inc. ab. Die Investoren wollten auf diese Weise in den chinesischen Markt investieren, wobei der Grund für die gewählte Struktur darin lag, dass Ausländer gemäss chinesischem Recht nicht direkt chinesische Produktionsgesellschaften beherrschen dürfen. Die Zahlungen der Investoren erfolgten zunächst im Umfang von USD 12,5 Mio. an die H.________ LLC und gingen (nach Abzug von Kosten und Gebühren) in der Höhe von USD 10,13 Mio. von dort auf das Bankkonto der Beschwerdeführerin in Hongkong. Gemäss Vereinbarung hätten die Gelder von der Beschwerdeführerin über die I.________ in den chinesischen Markt investiert werden sollen. Stattdessen liess der Beschwerdegegner 3, der damals Direktor der Beschwerdeführerin war, den Betrag von USD 6,9 Mio. auf ein auf ihn lautendes Konto bei der Bank K.________ AG in L.________ (Fürstentum Liechtenstein) überweisen. Zwei Tage später wurde dieser Betrag auf ein Konto der M.________ Ltd. bei der Bank N.________ AG in der Schweiz übertragen. Am 9. April 2009 stellten die Beschwerdegegnerinnen 1 und 2 ein Arrestbegehren gegen den Beschwerdegegner 3 (Arrestschuldner) und sie verlangten die Verarrestierung von Vermögenswerten des Arrestschuldners und im Sinne eines Durchgriffs der M.________ Ltd. bei der Bank N.________ AG. Aufgrund des Arrestbefehls vom 15. April 2009 wurden Geldmarktforderungen, Anleihen und Aktien verarrestiert. Der Pfändungsvollzug erfolgte am 19. April 2010 in Abwesenheit des Arrestschuldners. Auf Arresteinsprachen der M.________ Ltd. (deren Direktor der Beschwerdegegner 3 seit 6. August 2010 ist) vom 30. August 2010 trat das Bezirksgericht Zürich mit Verfügungen vom 13. Januar 2011 nicht ein. Am 3. September 2010 meldete die M.________ Ltd. zudem einen Drittanspruch an. Nach Klage der Beschwerdegegnerinnen 1 und 2 wurde der Anspruch der M.________ Ltd. mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 27. April 2012 aberkannt.