Citation: 1C_327/2016 E. 10.1

10.1. Die Vorinstanz verpflichtete die Beschwerdeführerin, die Verfahrenskosten, bestehend aus einer Staatsgebühr von Fr. 10'000.-- sowie der Kanzleigebühr und den Auslagen von Fr. 506.--, zu tragen und dem Beschwerdegegner eine Parteientschädigung von Fr. 10'000.-- zu bezahlen. Zur Begründung wird im angefochtenen Urteil ausgeführt, der Streitwert betrage paxisgemäss 10 % der Bausumme, d.h. von Fr. 2'580'000.--. Bei diesem Streitwert liege der Rahmen für die Entschädigung nach dem Dekret über die Entschädigung der Anwälte vom 10. November 1987 (Anwaltstarif, SAR 291.150) zwischen Fr. 5'000.-- und Fr. 15'000.--. Innerhalb dieses Rahmens richte sich die Entschädigung nach dem mutmasslichen Aufwand des Anwaltes und der Bedeutung und Schwierigkeit des Falles. Im vorliegenden Fall sei der anwaltliche Aufwand und die Komplexität des Rechtsstreits als durchschnittlich zu bezeichnen, weshalb die Parteientschädigung auf Fr. 10'000.-- zu bemessen sei. In ihrer Vernehmlassung vor dem Bundesgericht führte die Vorinstanz ergänzend aus, nach § 22 Abs. 1 lit. c des Verfahrenskostendekrets (VKD; SAR 221.150, in der bis zum 31. Dezember 2015 geltenden Fassung) betrage der Gebührenrahmen für das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Fr. 26.-- bis Fr. 10'420.--. Innerhalb dieses Rahmens bemesse sich die Gerichtsgebühr in Verwaltungssachen nach dem Zeitaufwand und der Bedeutung der Sache (§ 3 Abs. 1 VKD). Nach der kantonalen Rechtsprechung werde die Staatsgebühr im Regelfall auf 6 - 8 % des Streitwerts, der vorliegend Fr. 258'000.-- betrage, festgesetzt. Die Gerichtsgebühr von Fr. 10'000.-- entspreche all diesen Vorgaben.