Citation: 2C_539/2023 E. 5.3.2

5.3.2. Die Beschwerdeführerin bestreitet denn auch nicht grundsätzlich, dass ein Verzicht auf den Anspruch auf Wasserzinsreduktion möglich sei. Ihre Kritik am vorinstanzlichen Entscheid betrifft vielmehr die rechtlichen Folgen, welche die Vorinstanz daraus abgeleitet hat, dass sie den Wasserzins für die Jahre 2008 und 2009 bezahlt hat, ohne sich gleichzeitig ein Gesuch um Wasserzinsreduktion vorzubehalten. Während die Vorinstanz nämlich im angefochtenen Entscheid zutreffend zum Ergebnis gelangt sei, dass bei der Neukonzessionierung durch Aufnahme eines blossen Verweises auf die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen kein Ausschluss des Anspruchs auf Wasserzinsreduktion vereinbart worden sei, messe sie der Bezahlung des Wasserzinses 2008 und 2009 zu Unrecht eine solche Verzichtswirkung zu.