Citation: 6B_961/2016 E. 5.2.1

5.2.1. Die Vorinstanz nimmt in Bezug auf den Schuldspruch der ungetreuen Geschäftsbesorgung an, den Beschwerdeführer habe gegenüber der A.________AG aufgrund seiner Organstellung als deren einziger Verwaltungsrat eine Treuepflicht getroffen. Er sei betreffend ihre Bankkonten zeichnungsbefugt gewesen und habe sich formell wie auch tatsächlich in einer selbständigen und verantwortlichen Stellung befunden, in welcher er für das Vermögen der A.________AG zu sorgen gehabt habe. Er sei daher Geschäftsführer im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 StGB gewesen. Der Beschwerdeführer habe nicht glaubhaft darzulegen vermocht, dass die einzelnen Zahlungen von insgesamt CHF 119'358.20 an Drittpersonen für die A.________AG im Einzelnen betriebsnotwendig gewesen wären, sondern habe im Gegenteil selber zumindest teilweise eine betriebsfremde Verwendung der Gelder eingeräumt. Dass er im Jahr 2005 sowohl Alleinaktionär als auch alleiniger Verwaltungsrat der A.________AG gewesen war, ändere an der Subsumierung des Sachverhalts unter Treubruchtatbestand nichts, da nach der Rechtsprechung das Vermögen einer Aktiengesellschaft auch im Interesse Dritter in einem gewissen Umfang erhalten bleiben müsse (angefochtenes Urteil S. 18 f.; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 24 f.).