Citation: 4A_494/2008 E. B

Dagegen gelangten die Beschwerdeführer mit Rekurs an das Obergericht des Kantons Thrugau und verlangten, 1) die Nichtigkeit der Verfügung vom 24. Januar 2008 festzustellen, 2) das Verfahren betreffend Vertriebsverbot zufolge Gegenstandslosigkeit als erledigt abzuschreiben und festzustellen, dass die superprovisorische Verfügung vom 7. Dezember 2006 dahinfalle, 3) eventualiter die angefochtene Verfügung aufzuheben, 4) subeventualiter die Nichtigkeit der angefochtenen Verfügung festzustellen oder sie aufzuheben und das Verfahren zur Neubeurteilung an einen unbeteiligten Richter zurückzuweisen und 5) subsubeventualiter die Gerichtsgebühren vor der Erstinstanz den Beschwerdegegnern aufzuerlegen und den Beschwerdeführern für das erstinstanzliche Verfahren eine angemessene Parteientschädigung zulasten der Beschwerdegegner zuzusprechen. Das Obergericht wies den Rekurs mit Entscheid vom 15. August 2008 ab. Es verneinte eine Nichtigkeit der angefochtenen Verfügung, die von den Beschwerdeführern mit der Behauptung geltend gemacht worden war, die Erstinstanz habe in eigener Sache und eigenem Interesse gehandelt. Weiter bestätigte es die Abschreibung des Verfahrens betreffend Vertriebsverbot wegen Gegenstandslosigkeit, da die Verfügung vom 7. Dezember 2006 das Erscheinen in der Zeitschrift K.________ am 8. Dezember 2006 nicht mehr habe verhindern können und zumal die Beschwerdeführer die Abschreibung wegen Gegenstandslosigkeit selber verlangten. Schliesslich bestätigte es die Kostenverlegung durch die Kosten- und Entschädigungsregelung in der Verfügung vom 24. Januar 2008; die Beschwerdegegner hätten weder die Gegenstandslosigkeit des betreffenden Verfahrens noch das Verfahren selbst veranlasst und es könne auch nicht festgestellt werden, sie wären mutmasslich unterlegen; Verursacher des Verfahrens seien die Beschwerdeführer, die mit ihrem Verhalten das Vertriebsverbot provoziert hätten, und denen die Kosten des Verfahrens damit zu Recht auferlegt worden seien.