Citation: 5A_126/2023 E. 6.6.3

6.6.3. Die Rüge geht fehl. Abermals verpasst es die Beschwerdeführerin, sich mit dem angefochtenen Entscheid auseinanderzusetzen. Das Obergericht stellt nicht in Abrede, dass die Beschwerdeführerin in ihrer kantonalen Beschwerde die Sachumstände aufführt, aufgrund derer sie die Entstehung der Arrestforderung unabhängig vom schriftlichen Darlehensvertrag für glaubhaft gemacht hält. Der Vorwurf der Vorinstanz, dass die Beschwerde den Begründungsanforderungen nicht genügt, geht in eine andere Richtung. Er besteht darin, dass die Beschwerdeführerin nicht substanziiert darlege, welche Sachumstände sie zur Glaubhaftmachung dieser Tatsache "vorinstanzlich", also im Verfahren vor dem Bezirksgericht, vorgebracht haben will (s. Erwägung 3.3.2.7, letzter Abschnitt, S. 41 f., sowie oben E. 6.6.1). Was zur Glaubhaftmachung des Bestandes der Arrestforderung im erstinstanzlichen Verfahren vorgebracht wurde und was im kantonalen Beschwerdeverfahren, sind zweierlei. Soweit die Beschwerdeführerin mit ihrer Rüge unterstellen will, dass sie im kantonalen Beschwerdeverfahren hinsichtlich der Erarbeitung des rechtserheblichen Sachverhalts habe nachholen können, was sie vor Bezirksgericht vorzubringen versäumte, täuscht sie sich erneut in der Rolle, die der kantonalen Beschwerdeinstanz in Bezug auf Sachverhaltsfragen zukommt (s. E. 6.3.4).