Citation: 7B_416/2023 E. 3.3

3.3. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, es sei "absolut lebensfremd, anzunehmen, dass man auf dem Mobiltelefon etwas über die Tat in Erfahrung bringe könnte", kann ihm nicht gefolgt werden. Zwar ist richtig, dass die Anwesenheit des Beschwerdeführers am Tatort insoweit erstellt ist, als er in dessen Nähe angehalten wurde. Die auf den Mobiltelefonen befindlichen Daten vermögen aber allenfalls darüber hinausgehende Erkenntnisse über das Bewegungsprofil des Beschwerdeführers zum Tatzeitpunkt zu liefern. Die Auswertung der Navigationsdaten des Fahrzeugs vermag diesbezüglich keine Abhilfe zu schaffen, ist der Täter gemäss den Zeugenaussagen doch zu Fuss vom Tatort geflüchtet und war ein allfälliges Fluchtfahrzeug daher nicht unmittelbar am Tatort stationiert (siehe E. 2.2 hiervor). Sodann kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Täter sich mit Dritten hinsichtlich der geplanten Tatbegehung oder anlässlich deren Scheitern ausgetauscht hat. Es gelingt dem Beschwerdeführer somit nicht, darzulegen, dass die sichergestellten Mobiltelefone offensichtlich nicht untersuchungsrelevant sind (siehe Urteil 7B_554/2023 vom 23. April 2024 E. 3.4), und auch hinsichtlich der Erforderlichkeit der Zwangsmassnahme (Art. 197 Abs. 1 lit. c StPO) vermögen seine Argumente nicht zu überzeugen.