Citation: 8C_256/2017 E. 2.2

2.2. Die IV-Stelle, an welche die Vorinstanz diese Anweisung weitergeleitet hatte, holte daraufhin ein Gutachten des Dr. med. B.________ vom 1. Mai 2015 ein. Danach befand sie, aufgrund dieser psychiatrischen Abklärung sei davon auszugehen, dass spätestens ab 9. August 2007 kein invalidisierender Gesundheitsschaden mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit mehr vorliege. Es würden lediglich eine Neurasthenie und akzentuierte Persönlichkeitszüge beschrieben ohne wesentliche Funktionseinschränkungen. Aus medizinischer Sicht liege kein psychiatrischer Gesundheitsschaden mit andauernden Funktionsdefiziten vor, die sich wesentlich auf die Arbeitsfähigkeit auswirken. Dem Einwand der Beschwerdeführerin gegen den entsprechenden Vorbescheid begegnete die IV-Stelle mit dem Hinweis darauf, dass auch nach Ansicht des zuständigen Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) beim Gutachten des Dr. med. B.________ vom 1. Mai 2015 die "Gütekriterien", welche an eine Expertise gestellt werden, vollumfänglich erfüllt seien, sodass darauf abgestellt werde. Das Rentenbegehren wurde daher am 15. Februar 2016 für die Zeit ab 1. Dezember 2007 verfügungsweise abgelehnt.