Citation: H 205/03 06.01.2004 E. 3

Streitig und zu prüfen ist die Schadenersatzpflicht des Beschwerdeführers. Die Vorinstanz hat in für das Eidgenössische Versicherungsgericht verbindlicher Weise (Erw. 1.2 hievor) festgestellt, dass der Beschwerdeführer von Dezember 1998 bis Mai 1999 Verwaltungsrat der in Konkurs gefallenen Firma war, dass diese die Sozialversicherungsbeiträge monatlich, hinsichtlich der für den Beschwerdeführer massgebenden Amtszeit als Verwaltungsrat letztmals am 10. Mai 1999, hätte abliefern müssen, und dass der Versicherte nach eigenen Angaben keine Zeit gefunden hatte, sich um die mit dem Verwaltungsratsmandat verbundenen Pflichten, namentlich die Bezahlung der Sozialversicherungsbeiträge, zu kümmern. Daraus hat die Vorinstanz zu Recht auf grobfahrlässiges Verschulden im Sinne von Art. 52 AHVG geschlossen. Was der Beschwerdeführer hiegegen einwendet, vermag zu keinem andern Ergebnis zu führen. Dass er im strafrechtlichen Verfahren freigesprochen worden ist, entlastet ihn ahv-rechtlich nicht. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die angeblich betrügerischen Machenschaften der anderen Gesellschafter im Umgang mit Kundengeldern ihn daran gehindert hätten, für die Einhaltung der ahv-rechtlichen Arbeitgeberpflichten der von ihm mitverwalteten Aktiengesellschaft zu sorgen. Der Beschwerdeführer weist keine Versuche nach, mit welchen er sich bemüht hätte, die Ausstände bei der Kasse zu begleichen. Die Hausdurchsuchung am 11. Mai 1999 erfolgte einen Tag nach Ablauf der Zahlungsfrist für die letzten Schadensbestandteil bildenden Beiträge und vermag den Beschwerdeführer somit nicht zu entlasten. Anderweitige Umstände, die als Exkulpationsgründe in Betracht fielen, sind nicht ersichtlich. Damit ist der kantonale Entscheid bundesrechtskonform.