Citation: 6B_25/2017 E. 4.2

4.2. Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz kann vor Bundesgericht nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig bzw. willkürlich ist und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 141 IV 317 E. 5.4 mit Hinweisen). Willkür im Sinne von Art. 9 BV liegt nur vor, wenn die vorinstanzliche Beweiswürdigung schlechterdings unhaltbar ist, das heisst, wenn die Behörde in ihrem Entscheid von Tatsachen ausgeht, die mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen oder auf einem offenkundigen Fehler beruhen. Dass eine andere Lösung ebenfalls möglich erscheint, genügt nicht (BGE 141 IV 369 E. 6.3, 305 E. 1.2; je mit Hinweisen). Die Rüge der Willkür muss in der Beschwerde explizit vorgebracht und substanziiert begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG). Auf eine rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 141 IV 369 E. 6.3 mit Hinweisen). Dem Grundsatz "in dubio pro reo" kommt in der von der Beschwerdeführerin angerufenen Funktion als Beweiswürdigungsregel im Verfahren vor Bundesgericht keine über das Willkürverbot hinausgehende selbstständige Bedeutung zu (BGE 138 V 74 E. 7 mit Hinweisen). Die Vorbringen der Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit der Deliktssumme sind unbegründet. Die Vorinstanz nimmt, teilweise unter Verweis auf die Feststellungen der ersten Instanz, eine sorgfältige Beweiswürdigung vor. Sie setzt sich dabei eingehend mit den Angaben des Beschwerdegegners 2 und denjenigen der Beschwerdeführerin sowie mit den Kontoauszügen des Beschwerdegegners 2 und dessen Aufstellung über die der Beschwerdeführerin ausgehändigten Beträge auseinander. Die Vorinstanz erachtet das Aussageverhalten der Beschwerdeführerin insgesamt als unglaubhaft, abstreitend und beschönigend. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz zum Schluss gelangt, die von ihr geltend gemachte Höhe der erhaltenen Geldbeträge sei unglaubhaft. Dabei sei zu betonen, dass die Beschwerdeführerin sich zunächst nicht einmal habe darauf festlegen können, ob der Beschwerdegegner 2 ihr mehrere tausend, mehrere zehntausend oder mehrere hunderttausend Franken gegeben habe, nur um sich dann plötzlich - nach einem Unterbruch der Konfrontationseinvernahme und einer Besprechung mit ihrem Verteidiger - genau erinnern zu können, dass der Beschwerdegegner 2 ihr Fr. 100'000.-- bis Fr. 200'000.-- gegeben habe. Die Vorinstanz stellt fest, aufgrund der Privatkontoauszüge sei es erwiesen, dass der Beschwerdegegner 2 von seinem Privatkonto Fr. 540'000.-- abgehoben habe. Aus den Auszügen gehe ausserdem hervor, dass er einerseits die gängigen monatlichen Ausgaben gehabt habe, andererseits aber auch grosse Beträge abgehoben habe. Auffallend sei dabei, dass er praktisch alle monatlichen Zahlungen mit E-Banking gemacht habe, die hohen Beträge hingegen in bar bezogen worden seien. Entscheidend sei sodann, dass der Beschwerdegegner 2 in Bezug auf die Barauszahlungsbeträge differenziert habe; er habe die Beschwerdeführerin nicht etwa unnötig belastet, indem er ihr sämtliche, bar ausbezahlten Beträge angelastet habe, sondern er habe konstant angegeben, dass nur die hohen Barauszahlungsbeträge an die Beschwerdeführerin gegangen seien. Die Vorinstanz verfällt nicht in Willkür, wenn sie zum Schluss gelangt, bezüglich der Höhe der übergebenen Beträge sei von der Glaubhaftigkeit der Aussagen des Beschwerdegegners 2 auszugehen, mithin sei auf seine Angaben abzustellen, womit sich ein Deliktsbetrag von Fr. 569'850.-- ergebe (Urteil S. 79 ff. E. 17.3).