Citation: 6B_900/2024 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer wendet sich in rechtlicher Hinsicht gegen die Annahme der mittelbaren Täterschaft. Er bringt im Wesentlichen vor, die mittelbare Täterschaft setze voraus, dass dem Hintermann die Tatherrschaft über den Geschehensablauf zukomme und diesem erlaube, den Tatmittler nach seinem Willen zu manipulieren. Vorliegend hätten jedoch die Drittpersonen jeweils frei über die Vornahme und konkrete Ausgestaltung der sexuellen Handlungen entscheiden können, weshalb ihm (Beschwerdeführer) deren Verhalten strafrechtlich nicht zugerechnet werden könne. Er habe an den Treffen auch diverse weitere sexuelle Handlungen zwischen D.________ und den Drittpersonen angestrebt, die dann aber unterblieben seien, weil Letztere sie abgelehnt hätten. Auch dies verdeutliche, dass ihm die Tatherrschaft gefehlt habe.