Citation: 1F_26/2018 E. 2.2

2.2. Nach der Rechtsprechung handelt es sich um ein unvollständiges Dispositiv, wenn die Unvollständigkeit die Folge eines Versehens ist und das korrigierte Dispositiv ohne weiteres aus den Urteilserwägungen bzw. aus dem bereits getroffenen Entscheid abgeleitet werden kann; eine darüber hinausgehende inhaltliche Abänderung des Entscheids ist aber ausgeschlossen (Urteil des Bundesgerichts 1G_3/ 2017 vom 29. Juni 2017 E. 1.1). In E. 7.2 des Urteils vom 13. Juli 2018, worin die Kosten- und Entschädigungsfolgen geregelt werden, wird die Frage einer Entschädigung für das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht genauso wenig angesprochen wie im Dispositiv des Urteils. Eine Korrektur läuft daher auf eine Abänderung des Urteils hinaus, wenn davon ausgegangen wird, die entsprechende Zuständigkeit sei nicht implizite an das Verwaltungsgericht übergegangen. Damit ist eine Berichtigung nach Art. 129 BGG ausgeschlossen.