Citation: 8C_738/2019 E. A

Der 1988 geborene A.________ erlitt 2013 bei einem Selbstunfall auf der Autobahn ein Polytrauma und zog sich dabei unter anderem eine Trümmerfraktur des 3. Lendenwirbelkörpers und mehrere Frakturen am Becken zu. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) erbrachte Leistungen gemäss UVG. Am 19. Juli 2013 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Zug holte Berichte der behandelnden Ärzte und die Akten der Suva ein. Nachdem die Unfallversicherung A.________ mit Verfügung vom 12. Dezember 2016 ab dem 1. Juni 2016 eine Rente bei einem Invaliditätsgrad von 14 % und eine Integritätsentschädigung von 20 % zugesprochen hatte, erliess die IV-Stelle am 24. Januar 2017 gestützt auf die Einschätzung der Suva einen Vorbescheid, wonach der Versicherte ab Juni 2014 Anspruch auf eine ganze und ab Januar 2015 bis und mit Mai 2016 auf eine halbe Rente habe. Die Suva hiess eine gegen ihre Verfügung erhobene Einsprache in dem Sinne teilweise gut, als sie dem Versicherten ab 1. Juni 2016 eine Rente auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 38 % zusprach (Einspracheentscheid vom 13. Februar 2017). In der Folge erliess die IV-Stelle am 30. August 2017 einen neuen Vorbescheid, wonach der Versicherte ab Juni 2014 Anspruch auf eine ganze und ab Juni 2016 auf eine halbe Invalidenrente habe. Ab August 2016 bestehe bei einem Invaliditätsgrad von 38 % kein Rentenanspruch mehr. Auf Ersuchen des A.________ wartete die IV-Stelle mit dem Erlass einer entsprechenden Verfügung ab, bis der Einsprachentscheid mit Urteil des Bundesgerichts vom 9. Oktober 2017 (Verfahren 8C_514/2017) rechtskräftig bestätigt worden war. Mit Verfügung vom 19. Dezember 2018 sprach sie dem Versicherten entsprechend dem Vorbescheid eine abgestufte, bis 31. Juli 2016 befristete Rente zu.