Citation: 8C_626/2009 09.11.2009 E. 3

3.1 Gestützt auf die detailliert wiedergegebene medizinische Aktenlage, namentlich die neurologischen, neuropsychologischen und otorhinologischen Angaben des Dr. med. A.________ vom 1. April 2003, des lic. phil. H.________ vom 20. Juli 2004, des Dr. med. M.________ vom 14. September 2004, des Dr. med. U.________ vom 5. Oktober 2004, der Frau Dr. med. E.________ vom 15. November 2004, des Dr. med. S.________ vom 19. Oktober 2005, des Dr. med. R.________ vom 8. Dezember 2005 und der Ärzte der Klinik T.________ vom 29. März 2006, hat die Vorinstanz festgestellt, dass unfallbedingte organische Folgen struktureller Natur weder bildgebend noch klinisch hätten verifiziert werden können. Ein hinreichend objektivierbares, auf den Vorfall vom 14. Januar 2003 zurückzuführendes somatisches Korrelat für die von der Versicherten geklagten Beschwerden sei demnach auszuschliessen. 3.2 Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringen lässt, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu führen. Bezüglich des von ihr als organischer Unfallfolge monierten, erstmals im Bericht des Prof. Dr. med. K.________ vom 27. Dezember 2005 - und damit beinahe drei Jahre nach dem Unfallereignis - diagnostizierten linksbetonten Hochton-Tinnitus bei Hochtonschwerhörigkeit links mehr als rechts gilt es vorab anzumerken, dass der Verkehrsunfall vom 14. Januar 2003 unbestrittenermassen mit keinem Lärmtrauma verbunden war, das eine derartige gesundheitliche Beeinträchtigung hätte auslösen können. Prof. Dr. med. K.________ bringt das Ohrenleiden denn auch in Verbindung mit der damals gestellten Diagnose der HWS-Distorsion bzw. betrachtet die für den Tinnitus verantwortliche Hochtonschwerhörigkeit als Teil des diese kennzeichnenden komplexen und vielschichtigen Beschwerdebildes. Wie die Beschwerdegegnerin letztinstanzlich indessen zutreffend ausführt, erachtet der Arzt den betreffenden Zusammenhang, namentlich mangels anderweitiger anamnestischer Ursachen, zwar als möglich (" ... könnte als Folge des im Januar 2003 erlittenen HWS-Traumas betrachtet werden, ..."), nicht aber als mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt. Würde der Argumentation der Versicherten gefolgt, liefe dies auf einen beweisrechtlich unzulässigen "post hoc, ergo propter hoc"-Schluss hinaus (vgl. BGE 119 V 335 E. 2b/bb S. 341 f. mit Hinweis). Von weiteren spezialärztlichen Erhebungen sind keine entscheidrelevanten neuen Aufschlüsse zu erwarten, weshalb der Verzicht der Vorinstanz auf weitergehende diesbezügliche Beweismassnahmen nicht zu beanstanden ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 131 I 153 E. 3 S. 157; 124 V 90 E. 4b S. 94; Urteil I 9/07 vom 9. Februar 2007 E. 4, in: SVR 2007 IV Nr. 45 S. 149).