Citation: 8C_777/2016 E. A

A.________, geboren 1970, war bei der B.________ AG beschäftigt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 15. Juni 2013 geriet er in eine tätliche Auseinandersetzung. Er zog sich dabei eine Fraktur an der Halswirbelsäule zu (Facettengelenks-Fraktur HWK 2 im linken Atlantoaxialgelenk und bis in den Canalis vertebralis, Status nach Dens-Fraktur Typ D'Alonso II), welche im Spital C.________ operativ versorgt wurde. Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht dem Grundsatz nach, verfügte wegen Beteiligung an einer Rauferei und Schlägerei jedoch eine Kürzung um 50 Prozent. Nach der kreisärztlichen Untersuchung vom 2. Juli 2014 stellte sie die Taggeldleistungen am 31. Juli 2014 ein. Mit Verfügung vom 20. März 2015 schloss sie den Fall ab. Sie sprach A.________ eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 15 Prozent zu. Die Ausrichtung einer Invalidenrente lehnte sie ab mit der Begründung, dass die angestammte Tätigkeit weiterhin zumutbar sei. Die über den 31. Juli 2014 hinaus geklagten Beschwerden seien organisch objektiv nicht ausgewiesen. Die Voraussetzungen der Haftung für psychisch bedingte Beschwerden seien nicht erfüllt. Mit Verfügung vom 17. Juni 2015 bestätigte sie die Einstellung der Taggeldleistungen am 31. Juli 2014. Die gegen diese beiden Verfügungen erhobenen Einsprachen wies die Suva mit Entscheid vom 30. November 2015 ab.