Citation: 6B_1314/2017 E. A

A.________ reichte am 31. Dezember 2015 beim Zivilkreisgericht Basel-Landschaft West Klage auf Absetzung des von seiner verstorbenen Mutter C.________ testamentarisch eingesetzten Willensvollstreckers X.________ ein. Mit Eingabe vom 3. März 2016 stellte der Rechtsvertreter von X.________, Y.________, dem zuständigen Gericht eine Stellungnahme zum Absetzungsbegehren zu. Er machte unter Beilage von schriftlichen Dokumenten geltend, X.________ sei gegenüber sämtlichen Erben unvoreingenommen, weil er für mehrere der Erben sowie für die Erblasserin anwaltschaftlich bzw. notariell tätig gewesen sei. Insbesondere habe X.________ einen Kaufvertrag zwischen der B.________ AG, die A.________ gehöre, und dessen Bruder D.________ öffentlich beurkundet. Weiter habe er verschiedene Mandate für die Erblasserin ausgeübt. Die B.________ AG erstattete am 20. Mai 2016 mit Nachtrag vom 26. Mai 2016 Strafanzeige gegen X.________ und Y.________ wegen Berufsgeheimnisverletzung. A.________ reichte seinerseits am 3. Juni 2016 S trafanzeige und Strafantrag gegen X.________ und Y.________ wegen Verletzung des Berufsgeheimnisses zum eigenen Nachteil sowie zum Nachteil seiner verstorbenen Mutter ein.