Citation: 8C_640/2022 E. A

Der 1984 geborene A.________ war seit 29. Juli 2019 bei der B.________ GmbH als Lieferwagenchauffeur angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 8. August 2019 stürzte er in einer Lagerhalle von einer Lastwagenrampe (vgl. Rapport der Polizei vom 20. November 2019). Er zog sich eine dislozierte mehrfragmentäre Claviculafraktur rechts, Rippenfissuren rechts, eine Rissquetschwunde (RQW) parieto-occipital rechts sowie ein Schädel-Hirn-Trauma (SHT) Grad I zu (vgl. Austrittsbericht des Spitals C.________ vom 9. [richtig: 19.] August 2019). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Gestützt auf die kreisärztliche Beurteilung des Dr. med. D.________, Facharzt für Allgemeinmedizin, vom 18. Mai 2021 eröffnete sie A.________ mit Schreiben vom 11. Juni 2021, eine weitere medizinische Behandlung sei nicht mehr nötig, da sie nicht mehr zu einer namhaften Besserung des Gesundheitszustands beitragen würde. Aus diesem Grund stelle sie die Heilkosten- und Taggeldleistungen per 30. Juni 2021 ein. Mit Verfügung vom 17. Juni 2021 verneinte sie einen Anspruch auf eine Invalidenrente mangels leistungsbegründenden Invaliditätsgrades und auf Integritätsentschädigung mangels einer dauernden erheblichen Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität. Zur Begründung führte sie unter anderem an, aus medizinischer Sicht sei dem Versicherten der zuletzt ausgeübte Beruf als Chauffeur wegen der verbleibenden Beeinträchtigung an der rechten Schulter nicht mehr zumutbar. Hingegen vermöge er leicht bis mittelschwer belastende Beschäftigungen (zum Beispiel im Bereich seiner pharmazeutisch-akademischen Berufsbildung), die den Umgang mit vibrierenden, stossenden oder schlagenden Werkzeugen nicht erforderten und die ohne sturzgefährdende Arbeiten auf Leitern und Gerüsten sowie ohne besondere Abstützfunktion der rechten Hand verrichtet werden könnten, vollzeitlich und uneingeschränkt auszuüben. Die Einsprache des Versicherten wies die Suva ab (Einspracheentscheid vom 12. Oktober 2021).