Citation: 5A_222/2024 E. 3.3.3

3.3.3. 3.3.3.1. Dass das Grundstück Nr. yyy bei Errichtung der Dienstbarkeit noch unbebaut war, machte der Beschwerdeführer erstmals im Berufungsverfahren geltend. Die Vorinstanz erwog hierzu, es handle sich um ein unechtes Novum, wobei der Beschwerdeführer nicht begründe, weshalb dieses zulässig sein sollte. Deswegen müsse das Vorbringen unbeachtlich bleiben. Der Beschwerdeführer setzt sich mit dieser Erwägung vor Bundesgericht nicht auseinander, weshalb es bei der vorinstanzlichen Beurteilung zu bleiben hat. Was die seinerzeitige Nutzung des Garagenvorplatzes anbelangt, so ergeben sich diese Feststellungen nicht aus dem angefochtenen Entscheid und der Beschwerdeführer erhebt diesbezüglich keine Sachverhaltsrügen. Die seiner Rüge zugrunde liegende Tatsachendarstellung ist für das Bundesgericht folglich insgesamt unbeachtlich (Art. 105 Abs. 1 BGG). 3.3.3.2. Der Wortlaut des Parzellierungsbegehrens lautet dahingehend, dass das Fahrwegrecht die "Wendemöglichkeit auf der Parz. xxx" beinhalte. Dabei ist nicht näher umschrieben, wo diese Wendemöglichkeit genau ausgeübt werden darf. Dass diese sich jedoch auf die 1.5 m Weg, die sich auf dem Grundstück Nr. xxx befinden, beschränken sollte, macht aus mehreren Gründen keinen Sinn: Zum einen erwiese es sich als überflüssig, eine Wendemöglichkeit explizit zu benennen, wenn diese nur auf dem zuvor näher definierten Ausmass des Fahrwegrechts ausgeübt werden dürfte, denn dieser Weg darf ja ohnehin bereits befahren werden. Zum anderen leuchtet nicht ein, inwiefern die Berechtigung, gerade mal 1.5 m Weg des fremden Grundstücks zu befahren, das Wenden eines Fahrzeugs ermöglichen könnte. Weshalb mit der Formulierung im Parzellierungsbegehren hätte klargestellt werden sollen, dass das Fahrwegrecht bereits alle zulasten des Grundstücks Nr. xxx eingeräumten Wendemöglichkeiten enthalte, erschliesst sich folglich nicht. Vielmehr ist nach dem Gesagten das Gegenteil der Fall.