Citation: 4A_235/2020 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz ging gestützt auf die Parteivorbringen von einem Adressatenkreis der Konsumenten aus aller Welt aus, die im Internet zu privaten Zwecken Veranstaltungstickets kaufen. Die Durchschnittskonsumenten seien nicht fachkundig, verfügten aber über ein normales Wissen und schenkten den Umständen einen Grad an Aufmerksamkeit, der nach den entsprechenden Verhältnissen zu erwarten sei. Da ein Ticketkauf bewusst und nicht - wie z.B. das Durchblättern einer Zeitschrift - nebenher gemacht werde, sei von einem eher hohen Grad an Aufmerksamkeit auszugehen.