Citation: 9C_526/2021 E. A

Der 2006 geborene A.________ meldete sich im August 2020 bei der Invalidenversicherung zum Bezug von medizinischen Massnahmen mit Hinweis auf ein Geburtsgebrechen (Ziffer 163 des Anhangs zur Verordnung vom 9. Dezember 1985 über die Geburtsgebrechen, GgV, SR 831.232.21; "Trichterbrust, sofern Operation notwendig ist") an. In der Folge tätigte die IV-Stelle Bern medizinische Abklärungen. Gestützt auf die Einschätzungen des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) stellte die Verwaltung dem Versicherten vorbescheidsweise die Abweisung der Kostengutsprache für medizinische Massnahmen in Aussicht, da der erforderliche Schweregrad nicht erfüllt und eine Operation nicht notwendig sei. Daran hielt die IV-Stelle nach erneuter Rücksprache mit dem RAD mit Verfügung vom 19. Januar 2021 fest.