Citation: 8C_929/2009 24.02.2010 E. 3.3

3.3.1 Gleiches gilt hinsichtlich der Einwände gegen die zusätzliche Rückforderung im Umfang von Fr. 503.45 aus der Überentschädigungsberechnung betreffend die Dauer der Taggeldleistungen vom 6. Oktober 2005 bis 30. April 2007. Die Überentschädigungsberechnung und die Geltendmachung der entsprechenden Rückforderung erfolgten - entgegen dem Beschwerdeführer - im richtigen Zeitpunkt (BGE 132 V 27 E. 3.1 S. 29 mit Hinweisen). 3.3.2 Erstmals vor Bundesgericht macht der seit August 2006 stets von demselben Rechtsanwalt vertretene Beschwerdeführer neu geltend, durch seine unfallbedingte Pflegebedürftigkeit erleide seine Ehegattin im Vergleich zu ihrer bis zum Unfall ausgeübten Erwerbstätigkeit eine Einkommenseinbusse von rund 50 %. Diese Tatsache sei bisher bei der Ermittlung der Überentschädigungsgrenze von Art. 69 Abs. 2 ATSG in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes nicht berücksichtigt worden. Dabei handelt es sich, wie die SUVA zutreffend einwendet, um ein unzulässiges Novum im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen auch im Verfahren um Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Militär- und Unfallversicherung vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (BGE 135 V 134). Es besteht keine Veranlassung, hier auf die Anwendung dieser Rechtsprechung zu verzichten. Die Voraussetzungen für eine ausnahmsweise anzunehmende Zulässigkeit von Noven sind nicht erfüllt, was der Versicherte zu Recht auch nicht behauptet. Entgegen dem Beschwerdeführer ist nicht ersichtlich, dass das kantonale Gericht die notwendigen Beweise in Verletzung von Art. 61 lit. c ATSG nicht erhoben oder den Sachverhalt willkürlich festgestellt hätte. 3.4 Nach dem Gesagten steht fest, dass das kantonale Gericht die mit Verfügung vom 8. Mai 2008 geltend gemachte und mit Einspracheentscheid vom 26. Januar 2009 bestätigte Rückerstattungsforderung der SUVA über total Fr. 16'102.80 sowie deren Verrechnung mit der Rentennachzahlung der Invalidenversicherung zu Recht geschützt hat.