Citation: 1C_32/2009 09.07.2009 E. 6

Der Beschwerdeführer beruft sich im Hinblick auf die verlangte Überweisung direkt auf die Bundesverfassung, und zwar zur Hauptsache auf den verfassungsmässigen Gehörsanspruch. Dieser Anspruch ist in Art. 29 Abs. 1 und 2 BV verankert. Nach der dazu entwickelten Rechtsprechung (vgl. BGE 127 I 133 E. 6 S. 137; 124 II 1 E. 3a S. 6; je mit Hinweisen) ist die Pflicht zum Zurückkommen auf eine rechtskräftige Verfügung zu beurteilen. Die Rechtsanwendung des Verwaltungsgerichts im vorliegenden Fall bewegt sich im Rahmen dieser Rechtsprechung. Der Beschwerdeführer vermag nicht darzutun, weshalb es ihm nicht zumutbar gewesen wäre, allfällige Mängel der Verfügung vom 15. Juni 2007 bzw. der damit als massgeblich erklärten Inventarliste in jenem rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren beheben zu lassen. Ebenso wenig zeigt er auf, dass wegen des Brandvorfalls eine wesentliche nachträgliche Veränderung der Verhältnisse vorliegt. Auch im Lichte der vom Beschwerdeführer zusätzlich angerufenen Grundrechte (Eigentumsgarantie und Wirtschaftsfreiheit) ergibt sich keine andere Beurteilung. Unbehelflich ist im vorliegenden Zusammenhang der Hinweis des Beschwerdeführers auf BGE 110 Ib 38 E. 1 S. 40. Insgesamt ist nicht ersichtlich, inwiefern es die Verfassung verletzt, wenn das Verwaltungsgericht von einer Weiterleitung der Aufsichtsanzeige an das Regierungsstatthalteramt Thun abgesehen hat.