Citation: 5A_332/2024 E. 1

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid über ein von der KESB in Auftrag gegebenes Gutachten (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6 und Art. 75 Abs. 1 BGG). Dabei handelt es sich um einen Zwischenentscheid, der nur unter den besonderen Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG beim Bundesgericht angefochten werden kann, wobei diese in der Beschwerde darzutun sind (BGE 137 III 324 E. 1.1; 141 III 80 E. 1.2). Der Beschwerdeführer äussert sich nicht zu den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG. Allerdings waren die identischen Voraussetzungen von Art. 61 Abs. 3 VRPG/BE bereits Gegenstand des kantonalen Verfahrens und diese bilden den Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens. Ob die betreffenden Ausführungen mutatis mutandis zugleich als Begründung in Bezug auf die Eintretensvoraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG gelten können, muss nicht abschliessend beurteilt werden, weil die Beschwerde ohnehin abzuweisen ist, soweit auf sie eingetreten werden kann (dazu E. 3). Im Kontext mit den Beschwerdegründen ist zu beachten, dass im Bereich des Kindes- und Erwachsenenschutzes aufgrund des zuteilenden Vorbehaltes in Art. 450f ZGB das Verfahrensrecht weitestgehend kantonal geregelt ist und das Bundesgericht kantonales Recht nicht frei, sondern nur auf Verfassungsverletzungen hin überprüfen kann, wobei die Rüge der willkürlichen Anwendung der massgeblichen kantonalen Normen im Vordergrund steht (BGE 140 III 385 E. 2.3). Vorausgesetzt sind mithin dem strengen Rügeprinzip von Art. 106 Abs. 2 BGG gerecht werdende Verfassungsrügen, insbesondere substanziierte Willkürrügen.