Citation: 2C_4/2022 E. 7.4.3

7.4.3. Die Vorinstanz stellte verbindlich fest, dass der Beschwerdeführer 1 einen gewissen, wenn auch nicht besonders engen Bezug zum seinem Herkunftsland aufweist (Art. 105 Abs. 1 BGG; vgl. vorstehende E. 5.3). Er wuchs gemäss eigenen Angaben bei seiner spanischen Grossmutter auf, kann sich mündlich problemlos auf Spanisch verständigen und hielt sich mehrmals besuchshalber in Spanien auf. Soweit nötig, könnte er seine Sprachkenntnisse weiter vertiefen (vgl. Urteile 2C_450/2019 vom 5. September 2019 E. 4.3; 2C_642/2016 vom 20. Juli 2017 E. 4.3). Falls er im Herkunftsland über keine Kontakte verfügt, wäre er zudem fähig - zusammen mit der Beschwerdeführerin 2 - ein neues Beziehungsnetz aufzubauen. Der Beschwerdeführer 1 ist ferner gesund und im arbeitsfähigen Alter. Als ausgebildeter Servicefachmann mit Deutschkenntnissen erscheinen auch seine beruflichen Integrationsaussichten intakt. Hinzu kommt, dass die sozio-kulturellen und ökonomischen Gegebenheiten in Spanien grundsätzlich mit denjenigen in der Schweiz vergleichbar sind. Auch wenn es dem Beschwerdeführer 1 nicht leicht fallen wird, sich in Spanien einzugliedern (vgl. BGE 144 IV 332 E. 3.4.1), ist ihm dies zumutbar.