Citation: 8C_10/2009 03.08.2009 E. 3

Die Vorinstanz hat richtig erwogen, dass für die Zeit bis 31. Dezember 2002 auf die damals geltenden Bestimmungen und danach auf die neuen Normen des ATSG (in Kraft seit 1. Januar 2003) abzustellen ist (BGE 130 V 445 ff.). Dies hat indessen keine materiellrechtlichen Folgen, da das ATSG nicht zu einer inhaltlichen Änderung der für die Beurteilung massgeblichen Bestimmungen und Grundsätze geführt hat (BGE 134 V 109 E. 2.1 f. S. 111 f., 130 V 343 ff.; RKUV 2005 Nr. U 555 S. 322 [U 458/04], 2004 Nr. U 530 S. 576 [U 123/04], 2004 Nr. U 529 S. 572 [U 192/03]; Urteil 8C_319/2007 vom 6. Mai 2008 E. 2.2). Weiter hat die Vorinstanz die rechtlichen Grundlagen über den Anspruch auf Heilbehandlung (Art. 10 Abs. 1 UVG), Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG), Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1, Art. 19 Abs. 1 UVG) und Integritätsentschädigung (Art. 24 UVG) sowie den für die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod; BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111 f.), die vorausgesetzte Adäquanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181) und bei psychischen Unfallfolgen (BGE 134 V 109 E. 6.1 S. 116, 115 V 133) zutreffend dargelegt. Richtig wiedergegeben hat sie auch die Bestimmung und die Grundsätze über die Leistungspflicht für Schädigungen der versicherten Person im Rahmen der Heilbehandlung (Art. 6 Abs. 3 UVG; vgl. auch Art. 10 UVV; BGE 128 V 169, 118 V 286; SVR 2009 UV Nr. 9 S. 35 E. 4.2 [8C_510/2007], 2007 UV Nr. 37 S. 125 E. 3.1 [U 292/05]). Gleiches gilt zum Wegfall des Kausalzusammenhangs und damit des Leistungsanspruchs der versicherten Person (SVR 2009 UV Nr. 3 S. 9 E. 2.2 [8C_354/2007]), zum Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125 mit Hinweis) sowie zum Grundsatz der freien Beweiswürdigung und zum Beweiswert von Arztberichten (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 ff.). Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass bei Rückfällen und Spätfolgen (Art. 11 UVV) eine Leistungspflicht des (damaligen) Unfallversicherers nur besteht, wenn zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 123 V 137 E. 3a S. 138; SVR 2005 MV Nr. 1 S. 1 E. 1.2 [M 1/02], 2003 UV Nr. 14 S. 42 E. 4 [U 86/02]; Urteil 8C_826/2008 vom 2. April 2009 E. 2.2).