Citation: 8C_124/2008 17.10.2008 E. A

Die 1953 geborene B.________ war bei der Arbeitslosenversicherung angemeldet und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch unfallversichert. Am 22. November 2002 hielt sie mit ihrem Auto vor einem Rotlicht an, worauf der nachfolgende Personenwagen mit dem Heck ihres Fahrzeugs kollidierte. Gleichentags und am 29. November 2002 wurde die Versicherte notfallmässig im Spital M.________ behandelt, in dessen Berichten vom 23. und 29. November 2002 ein Distorsionstrauma der Halswirbelsäule (HWS) diagnostiziert wurde. Zudem verletzte sich die Versicherte an den Zähnen; nach ihrer Darstellung wurden die Zähne beim Aufprall in die Kieferhöhle geschlagen. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld); die Dentalbehandlung bei Dr. med. dent. R.________ übernahm sie für die Zähne 11, 21 und 44. Zur Abklärung der Verhältnisse holte sie diverse Arztberichte sowie eine biomechanische Kurzbeurteilung (Triage) der Arbeitsgruppe für Unfallmechanik vom 20. März 2003 ein. Mit Schreiben vom 11. November 2003 teilte die SUVA Dr. med. E.________ mit, das diagnostizierte Gangrän am Zahn 45 stehe in keinem Zusammenhang mit dem Unfall vom 22. November 2002, weshalb sie diesbezüglich keine Leistungen erbringe. Mit Verfügung vom 29. Juni 2005 stellte sie die Leistungen auf den 30. Juni 2005 ein, wogegen die Versicherte und ihr Krankenversicherer, die Sanitas, Einsprache erhoben. Mit Schreiben an die Versicherte vom 18. April 2006 führte die SUVA aus, sie habe Leistungen für den Zahn 45 übernommen, obwohl dessen Behandlung nicht im Zusammenhang mit dem Unfall vom 22. November 2002 gestanden habe; sie habe jedoch keine Folgehaftung für den Zahn übernommen. Die SUVA zog neben weiteren Arztberichten das zu Handen der IV-Stelle des Kantons St. Gallen erstellte polydisziplinäre Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) vom 12. Mai 2006 bei. Mit Verfügung vom 26. September 2006 stellte sie die Leistungen auf den 30. September 2006 ein; bezüglich der (am 9. August 2005 begonnenen) Zahnbehandlung bei Dr. med. dent. H.________ werde sie sich zu einem späteren Zeitpunkt äussern. Hiegegen führten die Versicherte und die Sanitas erneut Einsprache. Mit Entscheid vom 17. November 2006 wies die SUVA die Einsprachen ab. Gestützt auf eine Stellungnahme ihres beratenden Zahnarztes Dr. med. dent. L.________ vom 21. Dezember 2006 eröffnete die SUVA Dr. med. dent. dent. H.________ und in Kopie dem Rechtsvertreter der Versicherten mit Schreiben vom 5. Januar 2007, die vorgesehene Behandlung (Kostenvoranschlag vom 30. März 2006) stehe in keinem Zusammenhang mit dem Unfall vom 22. November 2002 und gehe daher nicht zu ihren Lasten; Ausnahme bilde eine allfällig notwendige Erneuerung des Kompositaufbaus an dem im Rahmen des Unfalls mitverletzten Zahn 44.