Citation: 8C_717/2014 E. 6.2

6.2. Das kantonale Gericht befreite den Versicherten infolge gewährter unentgeltlicher Rechtspflege von der Bezahlung der Gerichtskosten von Fr. 600.- und setzte die Entschädigung für die unentgeltliche Rechtsverbeiständung auf Fr. 2'800.- fest. Die gegenüber der geltend gemachten Entschädigung von Fr. 5'588.35 vorgenommene Kürzung begründete die Vorinstanz damit, dass in invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren gestützt auf Art. 22 Abs. 1 lit. b der Honorarordnung für Rechtsanwälte und Rechtsagenten des Kantons St. Gallen vom 22. April 1994 (HonO; sGS 963.75) regelmässig eine (ungekürzte) pauschale Entschädigung zwischen Fr. 3'000.- und Fr. 4'000.- zugesprochen würde. Der vorliegende Streitfall erscheine nicht übermässig aufwendig, weshalb kein Anlass bestehe, mehr als die Normalentschädigung von Fr. 2'800.- zuzusprechen (80 % von Fr. 3'500.- einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer; die Reduktion um 20 % ergebe sich aus Art 31 Abs. 3 des Anwaltsgesetzes des Kantons St. Gallen vom 11. November 1993 [AnwG; sGS 963.70], gemäss welchem dem unentgeltlichen Rechtsbeistand lediglich ein um 20 % reduziertes Honorar zusteht).