Citation: 7B_975/2024 E. 2.4.2

2.4.2. Nach dem für das Bundesgericht verbindlich festgestellten Sachverhalt (siehe Art. 105 Abs. 1 BGG) entwendete der Beschwerdeführer beim Einbruchdiebstahl vom 12. Oktober 2018 ein Deliktsgut von Fr. 27'940.--. Die Einschätzung der Vorinstanz, bei einem derart grossen Vermögenswert liege eine entsprechend schwerwiegende "Tat" vor, ist nicht zu beanstanden. Hinzu kommen namentlich ein rund dreieinhalb Jahre später begangener (Einbruch-) Diebstahl mit einem Deliktsgut von Fr. 1'202.--, Sachschäden in der Höhe von ca. Fr. 3'000.-- und Fr. 1'500.-- sowie im Fall der Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte der Umstand, dass der Beschwerdeführer, der sich der Festnahme durch einen Polizisten widersetzte, diesen zu Boden drückte und in Richtung dessen Waffengurts griff. Im Weiteren berücksichtigt die Vorinstanz zu Recht als straferhöhend, dass der Beschwerdeführer schon mehrmals wegen Vermögensdelikten (Veruntreuung; Raub; zahlreiche Diebstähle) und Widerstand gegen Beamte ("Rébellion" in Frankreich; Widerstand gegen Beamte der Schutzpolizei in Albanien) zu Freiheitsstrafen verurteilt worden sei. Wenn die Vorinstanz erwägt, vor diesem Hintergrund erscheine die von der Erstinstanz ausgesprochene Freiheitsstrafe von insgesamt 40 Monaten "keineswegs als zu hoch", erscheint dies - für das Haftprüfungsverfahren - zumindest im Ergebnis als vertretbar. Daran ändert auch der Hinweis des Beschwerdeführers nichts, wonach die Staatsanwaltschaft unter Berücksichtigung des von ihr zusätzlich geforderten Schuldspruchs wegen Gefährdung des Lebens sowie Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte eine Gesamtstrafe von "bloss" 46 Monaten fordere. Die konkrete Bemessung der Strafe und damit auch die eingehende Überprüfung der im erstinstanzlichen Urteil vorgenommenen Strafzumessung bleibt dem Berufungsgericht vorbehalten. Im Übrigen ficht die Staatsanwaltschaft ihrerseits sowohl die Teilfreisprüche als auch die Höhe der ausgesprochenen Strafe an. Insofern weist die Vorinstanz treffend daraufhin, dass das Berufungsgericht im Vergleich zur Erstinstanz die Strafe auch noch zum Nachteil des Beschwerdeführers erhöhen könnte, und zwar unabhängig davon, ob es weitere Schuldsprüche ausfällen wird oder nicht (vgl. Art. 391 Abs. 2 Satz 1 StPO e contratio). Nach Abzug der seit dem 7. Mai 2022 erstandenen Haft von der erstinstanzlich ausgesprochenen Freiheitsstrafe von 40 Monaten verblieb im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Entscheids ein Strafrest von 13 Monaten. Damit erweist sich die Rüge der fehlenden Verhältnismässigkeit als unbegründet.