Citation: 7B_8/2021 E. 11.3.2

11.3.2. Die Privatkläger haben erstinstanzlich ihre Aufwendungen für die Rechtsvertretung bis zum 12. Juni 2019 geltend gemacht und beziffert (Akten Bezirksgericht Verfahren 50 2018 13 act. 562 ff.; gemäss Honorarnote: 34.8 Stunden Aufwand, Auslagen von Fr. 15.30 sowie Mehrwertsteuer). Die erstinstanzlich zugesprochene Entschädigung belief sich auf 34.8 Stunden à Fr. 250.-- plus Auslagen von Fr. 15.30 und Mehrwertsteuer von Fr. 671.10, ausmachend total Fr. 9'386.40. Die Vorinstanz kürzte die für das erstinstanzliche Verfahren zugesprochene Stundenanzahl und erachtete für die Kenntnisnahme der Einsprache, der Besprechung mit der Klientschaft, des Studiums der Akten inkl. der Eingaben des Beschwerdeführers, der Vorbereitung für die Verhandlung betreffend den Strafpunkt, der Verhandlung sowie die Besprechung der Verfügung vom 13. Juni 2019 mit der Klientschaft pauschal einen Aufwand von 15 Stunden à Fr. 250.--, ausmachend Fr. 3'750.--, als angemessen. Sie erhöhte diesen Betrag um Fr. 500.-- für notwendige Korrespondenz und Telefongespräche (Art. 67 Abs. 1 des Justizreglements des Staatsrats des Kantons Freiburg vom 30. November 2010 [JR/FR, SGF 130.11]) sowie um Fr. 15.30 für Auslagen. Sodann gewährte sie gestützt auf Art. 77 Abs. 1 und Abs. 3 JR/FR einen Zuschlag für die zurückgelegten Kilometer von Fr. 285.--, zumal die Privatkläger mit ihrem Rechtsvertreter am 13. Juni 2019 zur Verhandlung vor der Polizeirichterin in Estavayer-le-Lac erschienen sind. Insgesamt sprach die Vorinstanz den Privatklägern damit eine Entschädigung von Fr. 4'550.30 zuzüglich Mehrwertsteuer von Fr. 350.35, d.h. total Fr. 4'900.65 zu. Dass die Vorinstanz die Entschädigung gesamthaft gesehen um Fr. 4'485.75 reduziert, indessen von Amtes wegen die Reiseentschädigung einbezieht, die im Rahmen der Honorarnote nicht geltend gemacht wurde, aber offensichtlich angefallen ist, verletzt kein Bundesrecht. Es kann nicht gesagt werden, die Privatkläger hätten die nunmehr zugesprochene Gesamtsumme der Forderung in Missachtung von Art. 433 Abs. 2 StPO nicht hinreichend beziffert, zumal sie eine detaillierte Honorarnote eingereicht haben, die einen höheren Aufwand ausweist. Vielmehr ist die konkrete Höhe der Entschädigung betroffen, die auf kantonalem Recht beruht. In diesem Punkt legt der Beschwerdeführer nicht dar, inwiefern die Vorinstanz das hierfür massgebende kantonale Justizreglement hinsichtlich der Wegentschädigung geradezu willkürlich angewendet hätte. Die Rügen sind unbegründet, soweit darauf einzutreten ist.