Citation: 8C_661/2007 11.04.2008 E. 4

Das kantonale Gericht hat zunächst erwogen, die über den 18. Mai 2004 hinaus geklagten Beschwerden seien zwar als natürlich unfallkausal zu betrachten. Sie liessen sich aber nicht mit einer organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolge erklären. Diese Beurteilung beruht auf einer sorgfältigen und zutreffenden Würdigung der medizinischen Akten über die, auch mit bildgebenden Verfahren, durchgeführten ärztlichen Abklärungen. Sie hat zur Folge, dass anders als bei Gesundheitsschädigungen mit einem klaren unfallbedingten organischen Substrat, bei welchen der adäquate Kausalzusammenhang in der Regel mit dem natürlichen bejaht werden kann (BGE 127 V 102 E. 5b/bb S. 103 mit Hinweisen), eine besondere Adäquanzprüfung zu erfolgen hat. Was in der Beschwerde vorgetragen wird, führt zu keiner anderen Betrachtungsweise. Zwar trifft zu, dass im polydisziplinären Gutachten vom 18. Mai 2004, namentlich durch die neurologische Konsiliarärztin, somatische Beschwerden und eine dadurch bedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestätigt werden. Wie das kantonale Gericht indessen richtig dargelegt hat, genügen physisch imponierende Beschwerden nicht für den Nachweis einer unfallbedingten organischen Ursache (Urteil U 42/2007 vom 16. Januar 2008, E. 3.2; vgl. auch SVR 2008 UV Nr. 2 S. 3, U 328/06, E. 5.2 mit Hinweisen). In der Ergänzung der Expertise vom 20. Juli 2005 betonen die begutachtenden Fachärzte denn auch, dass die durchgeführten Untersuchungen keine objektivierbaren Ausfälle resp. Befunde im Sinne eines objektivierbaren strukturellen Schadens ergeben hätten. Dies gelte auch aus neurologischer Sicht. Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sei aufgrund psychosomatischer bzw. psychisch bedingter Symptome, welche sich in körperlichen Beschwerden äusserten, bestätigt worden.