Citation: 8C_433/2016 E. 3.2.1

3.2.1. Der vorinstanzlichen Beweiswürdigung kann, wie der Beschwerdeführer zu Recht vorbringt, nicht beigepflichtet werden. Dr. med. I.________ und pract. med. J.________ hielten zwar unbestritten in ihrer Aktenbeurteilung vom 27. Mai 2015 fest, aus den bildgebenden Befunden sei zu schliessen, dass sich der vorbestehende, ausgedehnte Knorpelschaden (Chondromalazie des medialen Femurcondylus und geringer auch des medialen Tibiaplateaus) sowie die vorbestehende Arthrose seit dem Unfall nicht signifikant verändert hatten. Indessen ist ihren Feststellungen zu entnehmen, dass der Versicherte davor nie wegen Kniebeschwerden ärztliche Behandlung beanspruchte und deswegen nie arbeitsunfähig war. Unter diesen Umständen ist die Schlussfolgerung der genannten Ärzte, neben dem komplexen Innenmeniskusschaden erklärten die Chondromalazie und Arthrose die bestehenden Schmerzen über dem medialen Gelenkspalt, weshalb nach drei bis vier Wochen vom Status quo sine auszugehen sei, nur schwer nachvollziehbar. Ihr Hinweis, der Versicherte habe anlässlich des Gesprächs mit dem Aussendienstmitarbeiter der SUVA vom 26. November 2014 angegeben, vor dem Unfall gelegentlich unter Kniebeschwerden gelitten zu haben, wurde - wie sich aus dem Folgenden ergibt - auch in Bezug auf die Läsion des Meniskus nicht mit ärztlichen Fakten untermauert. Es könnte auch der Auffassung des Dr. med. G.________ gefolgt werden, wonach der arthroskopisch festgestellte Knorpelschaden auch nach dem Unfall kein eigenes Krankheitspotential hatte, das therapiebedürftig gewesen war (Bericht vom 14. Januar 2015). Dafür sprach auch, dass der Chirurg anlässlich der Arthroskopie vom 29. Juli 2014 neben der Teilresektion des Innenmeniskushinterhornes kein Microfracturing des Knorpelschadens durchführte und postoperativ davon Abstand genommen wurde, sogenannte Chondroprotektiva einzusetzen.