Citation: 2C_851/2020 E. 2.2

2.2. Die vorinstanzliche Zwischenverfügung ist selbständig anfechtbar (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG; BGE 142 III 798 E. 2.3.1 S. 802). Auch wenn die Verfügung auf Bundesrecht beruht, das grundsätzlich von Amtes wegen geprüft wird, hätte die Beschwerdeführerin zumindest in gedrängter Form darzulegen, dass und inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (vorne E. 2.1). Diesen Anforderungen genügt die Eingabe, die als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten entgegenzunehmen ist, offenkundig nicht. Die Beschwerdeführerin scheint (nur) den verfügten Kostenvorschuss anfechten zu wollen, wobei sie einzig vorbringt, die Beschwerde sei bereits anhand genommen worden, so dass die Konsequenz der Nichtzahlung des Kostenvorschusses obsolet sei. Ihrem Einwand ist entgegenzuhalten, dass ein Kostenvorschuss in jedem Verfahrensstadium erhoben werden kann, also selbst dann, wenn die Sache bereits liquid (spruchreif) wäre (Art. 63 Abs. 4 VwVG). Nichts daran ändern die Ausführungen zur angeblichen strafrechtlichen Relevanz.