Citation: U 383/05 22.03.2006 E. 3

Die Vorinstanz gelangte zum Ergebnis, nach Lage der medizinischen Akten leide der Versicherte - bei Fehlen organisch nachweisbarer Befunde - an einer somatoformen Schmerzstörung, welche jedoch einer vollen Arbeitsfähigkeit nicht entgegen stehe. Diese Beurteilung stützt sich insbesondere auf das Gutachten des Zentrums X.________ vom 23. Januar 2003. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird dessen Aussagekraft bestritten. 3.1 Das vom Zentrum X.________ erstellte Gutachten beantwortet die gestellten Fragen umfassend, berücksichtigt die vom Beschwerdeführer beklagten Beschwerden, wurde in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den Vorakten erstellt und ist in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend. Ebenso werden die gezogenen Schlussfolgerungen in nachvollziehbarer Weise hergeleitet. Das Gutachten wird damit den von der Rechtsprechung entwickelten Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Stellungnahme (BGE 125 V 352 Erw. 3a) gerecht. Ihm ist - als einem vom obligatorischen Unfallversicherer eingeholten Gutachten externer Spezialärzte - volle Beweiskraft zuzuerkennen, falls keine konkreten Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/bb). Der Beschwerdeführer lässt diesbezüglich geltend machen, das Gutachten bezeichne es lediglich als möglich, dass er sich anlässlich des Unfalls vom 10. August 2000 eine commotio cerebri zugezogen habe. Eine derartige Verletzung sei jedoch nachgewiesen. Zudem sei das den Unfall betreffende biomechanische Gutachten vom 13. März 2001 durch die Gutachter des Zentrums X.________ nicht genügend berücksichtigt worden.