Citation: 2C_863/2021 E. 1.3

1.3. Das Bundesgericht entscheidet grundsätzlich reformatorisch (Art. 107 Abs. 2 BGG). Dementsprechend sind rein kassatorische Anträge grundsätzlich unzulässig. Die Rechtsprechung lässt es allerdings genügen, dass ein kassatorisches Begehren gestellt wird, wenn sich aus der Begründung ergibt, was mit der Beschwerde angestrebt wird (BGE 137 II 313. E. 1.3; Urteil 1C_809/2013 vom 13. Juni 2014 E. 1, nicht publ. in: BGE 140 II 334; Urteil 1C_466/2013 vom 24. April 2014 E. 2.3, nicht publ. in: BGE 140 I 68), oder wenn das Bundesgericht ohnehin nicht reformatorisch entscheiden könnte, weil die erforderlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz fehlen (BGE 133 III 489 E. 3.1; Urteile 2C_509/2019 vom 3. Oktober 2019 E. 1.2; 2C_971/2014 vom 18. Juni 2015 E. 2.2). Die Beschwerdeführerin stellt kassatorische Anträge auf Aufhebung des angefochtenen Urteils und Rückweisung zur Neu- bzw. Weiterbeurteilung an die Vorinstanz. Legt man die Anträge im Lichte der Beschwerdebegründung aus, sind sie so zu verstehen, dass die Beschwerdeführerin die Verpflichtung der Beschwerdegegnerin zur Zahlung von mindestens Fr. 3'390'000.-- zuzüglich Zins zu 5% seit 23. Februar 2018 fordert. Das Bundesgericht kann darüber nicht reformatorisch entscheiden, weil verschiedene dazu erforderliche Sachverhaltsfeststellungen fehlen, wie die Beschwerdeführerin zutreffend geltend macht. Damit liegt ein zulässiges Rechtsbegehren vor. Anfechtungsobjekt ist vorliegend ausschliesslich der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts (Art. 86 Abs. 1 lit. a BGG), weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, soweit die Beschwerdeführerin mit der Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides implizit auch beantragt (vorne Bst. E), den Beschluss des Vorstandes der Beschwerdegegnerin vom 29. August 2018 aufzuheben.