Citation: 2A.159/2005 18.03.2005 E. 2

Der Beschwerdeführer ist im Asylverfahren (rechtskräftig) aus der Schweiz weggewiesen worden; die gegen ihn angeordnete Ausschaffungshaft dient der Sicherstellung des Wegweisungsvollzugs und damit einem vom Gesetz vorgesehenen Zweck (Art. 13b Abs. 1 lit. b ANAG). Wie sich aus den Erwägungen des angefochtenen Entscheids ergibt, die ihre Bestätigung in den Akten finden und auf welche vollumfänglich verwiesen werden kann (vgl. Art. 36a Abs. 3 OG), genügt sie sämtlichen gesetzlichen Anforderungen: Der geltend gemachte Haftgrund der Untertauchensgefahr (Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG) ist erfüllt, insbesondere weil der Beschwerdeführer trotz rechtskräftigen negativen Asylentscheids eine Rückkehr in sein Land ablehnt, obwohl keine legale Möglichkeit zur Ausreise in ein anderes Land besteht; zudem lässt sich dieser Haftgrund auf die Tatsache stützen, dass der Beschwerdeführer straffällig geworden ist, dies übrigens in einer Weise, die auch die Annahme des Haftgrundes von Art. 13a lit. e in Verbindung mit Art. 13b Abs. 1 lit. b ANAG rechtfertigte. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde räumt der Beschwerdeführer zudem ein, dass er am 9. März 2005 einen Rückflug vereitelt hat. Haftbeendigungsgründe im Sinne von Art. 13c Abs. 5 ANAG sind nicht erkennbar; sodann ist das Beschleunigungsgebot (Art. 13b Abs. 3 ANAG) eingehalten, sind doch schon während der Dauer des Strafvollzugs zielstrebig Ausschaffungsvorbereitungen getroffen worden (s. Haftgenehmigungsantrag vom 21. Februar 2005). Es ist nichts bekannt, was in anderer Hinsicht (Haftbedingungen in Verbindung mit dem Gesundheitszustand des Beschwerdeführers) gegen die Verhältnismässigkeit der Haft sprechen würde. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist in jeder Hinsicht offensichtlich unbegründet und abzuweisen. Bei diesem Verfahrensausgang würde der Beschwerdeführer grundsätzlich kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 OG). In Fällen der vorliegenden Art rechtfertigt es sich jedoch, von der Erhebung einer Gerichtsgebühr abzusehen (Art. 154 und Art. 153a OG).