Citation: 9C_764/2016 E. 3.2

3.2. Die zu entscheidende Frage lautet, wie mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im ursprünglichen Verfahren die Beurteilung von Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit ausgefallen wäre, wenn den damals mit dem Beschwerdeführer befassten Ärzten die zur prozessual revisionsweisen Neuprüfung der Rente mit Wirkung ex tunc Anlass gebende Tatsache bekannt gewesen wäre. Gemäss Vorinstanz bestand aufgrund des beweiskräftigen Gutachtens vom 9. Oktober 2013 zu keinem Zeitpunkt bis zur angefochtenen Verfügung vom 29. November 2013 eine psychiatrische Diagnose mit Krankheitswert. Sowohl im erlernten Beruf, als auch als... sei von voller Arbeitsfähigkeit auszugehen. In seinen Erwägungen hat sich das kantonale Versicherungsgericht einlässlich mit dem Umstand auseinandergesetzt, dass alle behandelnden Ärzte psychiatrische Diagnosen stellten und die Arbeitsfähigkeit ganz oder teilweise als eingeschränkt erachteten. Ebenfalls hat es Stellung genommen zu den verschiedenen Einwendungen gegen den Beweiswert der Expertise (vgl. dazu BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232). Der Beschwerdeführer bestreitet die betreffenden Feststellungen und die daraus gezogenen rechtlichen Schlussfolgerungen. Seine Vorbringen sind indessen entweder appellatorischer Natur und damit von vornherein unbeachtlich (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 137 II 353 E. 5.1 S. 356), oder sie vermögen nicht aufzuzeigen, inwiefern die Expertise mit Bezug auf die Beurteilung von Gesundheitszustand (Befund und Diagnose) und Arbeitsfähigkeit nicht nachvollziehbar und schlüssig ist.