Citation: 6B_976/2015 E. 9.2

9.2. Nach der Rechtsprechung ist Bandenmässigkeit gegeben, wenn zwei oder mehrere Täter sich mit dem ausdrücklich oder konkludent geäusserten Willen zusammenfinden, inskünftig zur Verübung mehrerer selbständiger, im Einzelnen möglicherweise noch unbestimmter Straftaten zusammenzuwirken (BGE 132 IV 132 E. 5.2 S. 137 mit Hinweisen). Eine Bande ist bereits beim Zusammenschluss zweier Täter denkbar (BGE 135 IV 158 E. 2 und 3 S. 158 ff.). Zweck der Qualifikation ist die besondere Gefährlichkeit, die sich daraus ergibt, dass der Zusammenschluss die Täter stark macht und die fortgesetzte Verübung solcher Delikte voraussehen lässt (BGE 78 IV 227 E. 2 S. 233; 72 IV 110 E. 2 S. 113). Die Mitglieder binden sich an die verbrecherischen Ziele und erschweren sich gegenseitig die Umkehr (TRECHSEL/CRAMERI, in: Schweizerisches Strafgesetzbuch, Praxiskommentar, 2. Aufl. 2013, N. 16 zu Art. 139 StGB; NIGGLI/RIEDO, in: Basler Kommentar, Strafrecht, Bd. II, 3. Aufl. 2013, N. 118 f. zu Art. 139 StGB). Der Beschwerdeführer argumentiert mit Verweis auf die Regelung von Art. 139 Ziff. 3 StGB, dass mindestens ein Delikt, etwa ein Diebstahl oder der Verkauf von Drogen, erforderlich sei, damit Bandenmässigkeit gegeben sei. Wie es sich damit verhält, kann offenbleiben. Der Beschwerdeführer räumt selber ein, mit einer Person über den Verkauf von 200 kg Marihuana verhandelt zu haben. Er hat somit mindestens in einem Fall konkrete Anstalten zur Veräusserung von Drogen getroffen und damit ein Delikt im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. g BetmG verübt. Die Vorinstanz verstösst nicht gegen Bundesrecht, wenn sie von einer bandenmässigen Begehung ausgeht.