Citation: 9C_440/2017 E. 8.2

8.2. Dem ist entgegenzuhalten, dass die modifizierte Klage vom 22. Dezember 2015 samt Anhängen und "integralen" Beilagen, zumal als vom kantonalen Gericht hinsichtlich der Schriftgrösse als "im Allgemeinen gerade noch akzeptabel" bezeichnet, durchaus geeignet ist, die Angelegenheit materiell zu beurteilen. Zwar sind die von der Beschwerdeführerin verwendeten, im angefochtenen Nichteintretensentscheid detailliert wiedergegebenen Abkürzungen mit der Vorinstanz als zumindest teilweise unüblich einzustufen. Da deshalb die Konsultation des beigefügten Abkürzungsverzeichnisses erforderlich ist, wird die Lesbarkeit der Rechtsschrift zugestandenermassen erschwert. Es kann indessen weder von einer dadurch bewirkten "erheblichen Beeinträchtigung" der Verständlichkeit der klägerischen Ausführungen noch, wie ebenfalls im Entscheid erwogen, von einem "geradezu masslosen" Einsatz derselben gesprochen werden. Dass die Beschwerdeführerin in ihrer ersten Version der Klageschrift noch weitgehend auf entsprechende Abkürzungen verzichtet hatte, ist offenkundig den ihr mit Beschluss vom 15. Juni 2015 auferlegten Kürzungsvorgaben zuzuschreiben und insofern durchaus nachvollziehbar. Eine eigentliche Absicht der Beschwerdeführerin, die entsprechenden Auflagen damit "zu unterlaufen", ist entgegen der Betrachtungsweise des kantonalen Gerichts nicht erkennbar. Auch liegt in Bezug auf die Substantiierung des Schadens, jedenfalls unter Beizug des Gutachtens der KPMG vom 11. Dezember 2014 samt Belegen, ein rechtsgenügliches, den Fall in materieller Hinsicht beurteilbares Klagefundament vor. Der Vorinstanz ist diesbezüglich überdies vorzuhalten, dass es widersprüchlich erscheint, der Beschwerdeführerin, nachdem die erste Klageschrift infolge Weitschweifigkeit nicht akzeptiert worden war, nunmehr vorzuwerfen, die Schadensberechnung werde im Sinne des Verweises auf ein beliegendes Gutachten unzulässigerweise "ausgelagert" und finde nicht in der Klage selber statt. Zusammenfassend hat die Beschwerdeführerin ihren Standpunkt im Rahmen der "verbesserten" Klageschrift vom 22. Dezember 2015 (samt Beilagen) wirksam zur Geltung bringen können (vgl. Urteile 2C_204/2015 vom 21. Juli 2015 E. 3.1 und 8C_258/2014 vom 15. Dezember 2014 E. 7.2.7 mit Hinweis). E ine Rückweisung der Angelegenheit an die Vorinstanz mit der Anweisung, eine Verbesserung der Teilklage vom 24. Dezember 2014 mit weniger restriktiven Auflagen zu verlangen, erübrigt sich daher und stellt keine Verletzung des Anspruchs der Beschwerdeführerin auf rechtliches Gehör dar. Vielmehr ist die Sache im Sinne des subeventualiter formulierten Rechtsbegehrens in der Beschwerde an das kantonale Gericht zurückzuweisen, damit es auf die "verbesserte" Klage vom 22. Dezember 2015 eintrete und diese materiell behandle. Diese Vorgehensweise rechtfertigt sich auch insofern, als die Beklagten im kantonalen Verfahren bereits Gelegenheit erhalten haben, sich zur "verbesserten" Klageschrift zu äussern und davon auch teilweise Gebrauch gemacht haben.