Citation: 2C_464/2023 E. 5.3.1

5.3.1. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers ergeben sich aus den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen denn auch keine Umstände, welche ein Selbstverschulden an der Sozialhilfeabhängigkeit ausschliessen oder den Grad des Verschuldens wesentlich mindern würden. So ist etwa nicht erstellt, dass er die Kinderbetreuung und den Haushalt über all die Jahre hinweg zu einem Anteil hätte übernehmen müssen, welcher eine Arbeitstätigkeit ausgeschlossen hätte. Ebenso wenig ergibt sich aus den vorinstanzlichen Feststellungen eine krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit seiner Ehefrau, deren Anspruch auf eine IV-Rente abgelehnt wurde (vgl. vorstehend B.d). Zudem kann von einer teilweise erfolgreichen Integration des Beschwerdeführers in den (ersten) Arbeitsmarkt keine Rede sein. Zwar waren seine Arbeitsbemühungen in den letzten Jahren nicht gänzlich erfolglos (vgl. vorstehend A.d), doch vermögen zwei kurze Anstellungen auf Stundenlohnbasis und das geringe damit erwirtschaftete Gesamtarbeitseinkommen von wenigen tausend Franken - selbst unter Berücksichtigung der ausserordentlichen Lage während der Corona-Pandemie - das Gesamtbild nicht entscheidend zu verändern. Die Bemühungen erfolgten überdies unter dem Druck des ausländerrechtlichen Verfahrens, was ihre Bedeutung zusätzlich relativiert.