Citation: 9C_472/2018 E. 4.1

4.1. In formeller Hinsicht rügt der Beschwerdeführer, es bestehe eine berechtigte Vermutung, dass der RAD-Arzt den vorliegenden Fall mit der psychiatrischen Gutachterin vorbesprochen habe. Anhaltspunkte, welche seinen Verdacht bestätigen würden, nennt er jedoch keine und es sind auch keine solchen ersichtlich. Die Vorinstanz verletzte damit kein Bundesrecht, indem sie diesbezüglich auf weitere Abklärungen, insbesondere eine Anfrage an die betreffenden Personen, verzichtete. Dies gilt umso mehr, als die Voreingenommenheit einer Person der Geltendmachung eines Ausstandsgrundes gleichkommt, der sofort zu rügen gewesen wäre (statt vieler Urteil 9C_84/2017 vom 23. Mai 2017 E. 4.2).