Citation: 1P.275/2003 23.09.2003 E. 2

2.1 Der Sachverhalt ist insoweit unbestritten, als der Beschwerdeführer am 29. August 2001 um ca. 14.45 Uhr auf der Kantonsstrasse Churwalden - Malix von Churwalden herkommend den von Y.________ gelenkten Lastwagen überholte, bevor die Strasse in Fahrtrichtung Malix eine Linkskurve beschreibt. Ein von Malix herkommendes Polizeifahrzeug mit zwei Polizeibeamten hielt nach der Kurve auf einem Ausstellplatz rechts an, der Lenker des Polizeiautos stieg aus und gab dem Beschwerdeführer ein Handzeichen, worauf dieser anhielt. 2.2 Nachdem der Bezirksgerichtsausschuss Plessur den Beschwerdeführer vom Vorwurf der Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit freigesprochen hatte und dessen Urteil vom 15. August 2002 diesbezüglich in Rechtskraft erwachsen war, hatte der Kantonsgerichtsausschuss davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer bei seinem Überholmanöver die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h nicht überschritten hatte. Der Kantonsgerichtsausschuss erachtete den Sachverhalt durch die im Zeitpunkt seines Urteils bereits erhobenen Beweismittel, insbesondere durch die Aussagen der beiden Polizeibeamten, die beide als Zeugen einvernommen und mit dem Beschwerdeführer konfrontiert worden waren, sowie durch die Aussagen des Zeugen Y.________ und dessen Konfrontation mit dem Beschwerdeführer als genügend abgeklärt, weshalb er in antizipierter Beweiswürdigung die Beweisanträge des Beschwerdeführers auf Rekonstruktion des Überholmanövers, auf Sicherstellung (und Auswertung) der Tachoscheibe des überholten Lastwagens, auf Einholung einer Expertise und auf (nochmalige) Befragung des Polizeibeamten A.________ abgewiesen hat. Der Beschwerdeführer hält die Beweiswürdigung des Kantonsgerichtsausschusses für willkürlich und rügt eine Verletzung des Grundsatzes in dubio pro reo.