Citation: C 20/06 30.10.2006 E. 3

Die Vorinstanz hat mit in allen Teilen zutreffender Begründung, worauf verwiesen wird, richtig erkannt, dass für den Beschwerdeführer - auch in seiner Eigenschaft als gelernter Kaufmann - die Teilnahme am viereinhalb monatigen Berufspraktikum bei der Arbeitgeberin zumutbar war. Soweit sich der Versicherte bei Ausübung dieses Praktikums teilweise überfordert fühlte, hat das kantonale Gericht korrekt festgestellt, dass die beruflichen Anforderungen nicht seine intellektuellen Fähigkeiten überstiegen hätten, sondern es der Beschwerdeführer am notwendigen Interesse habe fehlen lassen, sich bei der Arbeit neues technisches Wissen anzueignen. Die von ihm als unverhältnismässig gering beanstandete Höhe des Taggeldes von Fr. 102.- entspricht dem gesetzlich für Berufspraktika nach Art. 64a Abs. 1 lit. b AVIG vorgesehenen Mindestansatz (Art. 59b Abs. 2 AVIG in Verbindung mit Art. 81b AVIV). Gegebenenfalls vorhandene unterschiedliche Auffassungen zwischen dem Versicherten und der Arbeitgeberin über den richtigen Zeitpunkt von Stellenbewerbungsgesprächen führten weder zur Unzumutbarkeit des Berufspraktikums noch zur Kündigung seitens der Arbeitgeberin. Vielmehr entschied sich der Beschwerdeführer dafür, das Praktikum vorzeitig zu beenden. Vorinstanz und Verwaltung schlossen zu Recht darauf, dass der Versicherte durch die vorzeitige Beendigung des zumutbaren Berufspraktikums den Einstellungstatbestand im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG erfüllt hat. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was diesbezüglich am angefochtenen Entscheid etwas zu ändern vermöchte.