Citation: 6B_1133/2023 E. 2.4

2.4. Hinsichtlich der Pfändungsankündigungen ist darauf hinzuweisen, dass die Verletzung der Vorschrift von Art. 90 SchKG, wonach die Pfändung dem Schuldner angekündigt werden soll, keinen Nichtigkeitsgrund bezüglich der Pfändung darstellt (Urteile 5A_163/2016 vom 24. Mai 2016 E. 2.1; 7B.80/2003 vom 1. Juli 2003 E. 3.4). Eine mangelhafte Pfändungsankündigung ist lediglich anfechtbar, und auch dies nur, sofern der Schuldner (oder sein Vertreter) dem Pfändungsakt nicht beiwohnte (BGE 115 III 41 E. 1; Urteile 5A_450/2018 vom 4. September 2018 E. 7.1; 5A_837/2016 vom 6. März 2017 E. 3.1; je mit Hinweisen). Das Strafgericht kann eine anfechtbare Betreibungshandlung nicht aufheben oder erfolglos vorgebrachte Anfechtungsgründe mit Wirkung für das Strafverfahren berücksichtigen (BGE 89 IV 77 E. I.1; Urteil 6S.84/2002 vom 10. Mai 2002 E. 3.1). Unter Berücksichtigung dessen sowie der nachfolgenden Erwägungen konnte die Vorinstanz, entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers, offen lassen, ob die Pfändungsankündigungen tatsächlich zugestellt worden sind und es erübrigt sich, auf die vom Beschwerdeführer in Bezug auf die Pfändungsvorladungen vorgebrachten Rügen, insbesondere der von ihm erhobenen Willkürrüge, einzugehen.