Citation: I 39/01 09.10.2001 E. 5

5.- Nach dem Gesagten war der Beschwerdeführer ab 19. November 1992 in seiner bisherigen Tätigkeit zu 70 % arbeitsunfähig, sodass die einjährige Wartezeit gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG zu diesem Zeitpunkt eröffnet wurde und im November 1993 endete. Gemäss der Bestätigung der Arbeitgeberin vom 22. Juni 1992 hätte der Versicherte im Jahr 1992 einen Verdienst von Fr. 3885.- pro Monat bzw. Fr. 50'505.- pro Jahr erzielt. Selbst wenn davon ausgegangen wird, dass sich dieser Betrag im Jahr 1993 nicht erhöht hätte, ist auszuschliessen, dass der Beschwerdeführer durch die ihm gemäss dem Gutachten der Psychiatrischen Klinik Y.________ vom 13. August 1993 und der entsprechenden Aktennotiz vom 13. Oktober 1993 zumutbaren "einfachsten stundenweisen Überwachungsarbeiten" mit einem Pensum von höchstens 30 % ein Erwerbseinkommen von mehr als einem Drittel dieses Betrags, also Fr. 16'835.-, hätte erzielen können. Der für den Anspruch auf eine ganze Rente erforderliche Invaliditätsgrad von 66 2/3 % ist somit gegeben, wobei sich eine exakte Bezifferung der beiden Vergleichseinkommen erübrigt (vgl. BGE 104 V 137 Erw. 2b). Da demnach sowohl die durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit während der Wartezeit als auch die anschliessende Erwerbsunfähigkeit das für den Anspruch auf eine ganze Rente erforderliche Ausmass erreichen, hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine ganze Rente mit Wirkung ab 1. November 1993 (Art. 29 Abs. 2 Satz 1 IVG). Indizien dafür, dass sich die erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigungen während des Zeitraums bis zum Eintritt der vollständigen Arbeitsunfähigkeit im März 1997 wesentlich verändert hätten, bestehen nicht. Dem Versicherten ist somit ab November 1993 ohne Unterbrechung eine ganze Rente zuzusprechen.