Citation: 2C_27/2015 E. B

Eine Beschwerde der Steuerpflichtigen hiess die Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 6. Mai 2014 gut und wies die Sache zu neuer Veranlagung an die kantonale Steuerverwaltung, Abteilung Bundessteuer, zurück. Sie erwog, in Bezug auf die Erschliessung, Parzellierung und Veräusserung der unüberbauten zehn Parzellen an der W.________strasse sei ein aktives und wertvermehrendes Tätigwerden der Beschwerdegegner nicht ersichtlich; dies im Gegensatz zum Projekt V.________strasse (Überbauung und Veräusserung von 33 Stockwerkeinheiten), bei welchem die Beschwerdegegner die Qualifikation des daraus erzielten Gewinnes als Einkommen aus einer selbständigen Erwerbstätigkeit nicht bestreiten. Hiergegen führte die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau. Dieses wies mit Urteil vom 5. November 2014 das Rechtsmittel ab.