Citation: 2C_790/2021 E. 5.3.1

5.3.1. Die Vorinstanz führt aus, die Beschwerdeführerin sei wirtschaftlich nicht integriert, weil sie Verlustscheine von fast Fr. 40'000.-- aufweise und es ihr auch nach der Trennung von ihrem vormaligen Ehemann nicht gelungen sei, sich mit ihrer eigenständigen beruflichen Tätigkeit finanziell auf "feste Füsse" zu stellen. Die Beschwerdeführerin sei offensichtlich nicht in der Lage ihren Lebensbedarf selber zu decken, nur so liessen sich die Konkursandrohungen über verhältnismässig kleine Beträge für ihre Krankenkassenprämien (Fr. 1'640.35 und Fr. 682.50) im Februar und März 2021 und die Konkurseröffnung und -einstellung mangels Aktiven erklären. Damit sei der Beschwerdeführerin unabhängig von allfälligen grösseren Zahlungseingängen im Kalenderjahr 2020 vorzuwerfen, dass sie sich wirtschaftlich nicht hinreichend integriert habe. An dieser Einschätzung würden auch drei Überweisungen im Betrag von je Fr. 239.45 nichts ändern, mit welchen die Beschwerdeführerin Zahlungen an ihre Krankenkassenprämien Oktober bis Dezember 2020 geleistet habe. Damit könne grundsätzlich auch offenbleiben, wie es sich mit der sprachlichen Integration verhalte. Insgesamt sei von einem Integrationsmisserfolg auszugehen und es entfalle ein nachehelicher Aufenthaltsanspruch im Sinn von Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG unabhängig von der Dauer der gelebten Ehegemeinschaft.