Citation: 1D_5/2022 E. A

Der 1978 geborene syrische Staatsangehörige A.________ reiste im Juni 2006 in die Schweiz ein und wohnt seit Juni 2012 in Romanshorn. Er stellte am 12. März 2018 beim Amt für Zivilstandswesen des Kantons Thurgau ein Gesuch um Einbürgerung. Seine am 3. März 2018 geborene Tochter B.________ wurde in das Gesuch miteinbezogen. Die Einbürgerungskommission der Politischen Gemeinde Romanshorn (nachfolgend: Einbürgerungskommission) wies das Einbürgerungsgesuch am 21. Februar 2020 ab. Am 29. Februar 2020 heiratete A.________. Den gegen den Entscheid der Einbürgerungskommission erhobenen Rekurs von A.________ hiess das Departement für Justiz und Sicherheit (DJS) des Kantons Thurgau am 18. Juni 2020 gut und wies die Sache wegen einer Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör zwecks Neuentscheid an die Einbürgerungskommission zurück. Nachdem A.________ hinsichtlich der vorläufigen Auffassung der Einbürgerungskommission vom 2. März 2021 das rechtliche Gehör gewährt wurde, erfolgte am 24. März 2021 eine zweite Anhörung, anlässlich welcher die 2. Kammer der Einbürgerungskommission sich gegen die Einbürgerung aussprach. Auch hierzu wurde A.________ Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Am 14. Juni 2021 beschloss die Einbürgerungskommission die Nichteinbürgerung und teilte dies A.________ mit schriftlichem Entscheid vom 23. Juni 2021 mit.