Citation: 1B_215/2015 E. 5.10.1

5.10.1. Im angefochtenen Entscheid wird erwogen, der Beschwerdeführer habe im kantonalen Verfahren beantragt, seine Beschwerdeeingaben seien der Privatklägerin nicht zuzustellen. Diese habe im Strafverfahren jedoch Parteistellung und damit Anspruch auf rechtliches Gehör bzw. Akteneinsicht. Die Akteneinsicht könne nur beschränkt werden, wenn es im Rahmen einer Interessenabwägung darum ginge, höherwertige private oder öffentliche Geheimhaltungsinteressen von Verfahrensbeteiligten oder Dritten zu wahren. Der Beschwerdeführer habe nicht substanziiert dargelegt, inwiefern er durch die Einsicht der Privatklägerin in seine Beschwerdeschriften in seinen privaten Geheimhaltungsinteressen betroffen wäre bzw. aus welchen Gründen diese höher zu bewerten seien als das Akteneinsichtsrecht der Privatklägerin. Gesetzliche Gründe für eine Einschränkung ihres rechtlichen Gehörs seien nicht ersichtlich.