Citation: 2C_780/2013 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, dass der Widerrufsgrund von Art. 62 lit. e AuG nicht erfüllt sei, da kein Fall einer erheblichen und dauernden Sozialhilfeabhängigkeit vorliege. Er sei seit Dezember 2011 als Produktionsmitarbeiter mit einem 100%-Pensum angestellt und es sei der Familie gelungen, sich von der Sozialhilfe zu lösen. Er habe sich somit beruflich integriert und es sei nicht damit zu rechnen, dass die Verschuldung weiter anwachsen werde. Zudem könne bei zwei Verlustscheinen über Fr. 4'780.75 nicht von einer eigentlichen "Verschuldenswirtschaft" ausgegangen werden. Weiter verletze das angefochtene Urteil Art. 8 EMRK und Art. 13 BV, da eine Wegweisung faktisch zu einer Trennung von seiner Frau und seinen beiden Kindern führen würde. Das angefochtene Urteil erweise sich als unverhältnismässig.