Citation: I 838/05 04.09.2006 E. A

A.a G.________, geboren 1966, war seit 1. März 1994 als Arbeiter im Landwirtschaftsbetrieb des Q.________ tätig und bei der Konkordia, Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung, (seit 1. Januar 2000: Concordia, Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung; nachfolgend: Concordia) obligatorisch für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 19. April 1994 stürzte er bei der Arbeit und zog sich dabei eine Distorsion des linken Kniegelenks zu. Eine diagnostische Arthroskopie im Spital X.________ vom 9. Mai 1994 zeigte keine wesentlichen Befunde. Bei einer Untersuchung im Spital Y.________ vom 23. Dezember 1994 stellte Dr. med. S.________, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, indessen zwei bewegliche Gelenksfragmente bei wahrscheinlichem Status nach Flake fracture (Abschälungsfraktur) an der medialen Patellafacette des linken Kniegelenks fest. Am 28. Februar 1995 wurde im Spital Y.________ eines der beiden Fragmente entfernt, während das andere unauffindbar blieb. Wegen fortbestehender Beschwerden wurden weitere physiotherapeutische Massnahmen und in der Zeit vom 21. September bis 19. Oktober 1995 eine stationäre Behandlung in der Rehaklinik D._________ durchgeführt. Die Concordia holte bei Dr. med. P.________, Spezialarzt FMH für Orthopädische Chirurgie, einen gutachtlichen Bericht vom 21. Februar 1996 ein und stellte die Heilkosten- und Taggeldleistungen mit Verfügung vom 21. März 1996 und Einspracheentscheid vom 29. Mai 1996 per Ende Februar 1996 ein. Auf die hiegegen erhobene Beschwerde beauftragte das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern Dr. med. B.________, Spezialarzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Leitender Arzt Sporttraumatologie an der Sportschule A.________, mit der Erstellung eines Gutachtens, welches am 26. November 1997 erstattet wurde. Mit Entscheid vom 20. Mai 1998 hiess es die Beschwerde gut und verpflichtete die Concordia, G.________ ab 1. März 1996 weiterhin die gesetzlichen Leistungen in Zusammenhang mit dem Unfall vom 19. April 1994 zu erbringen. Die von der Concordia eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde wies das Eidgenössische Versicherungsgericht mit Urteil vom 1. Juni 1999 ab (U 189/98). A.b Mit Verfügung vom 5. Juni 1997 sprach die IV-Stelle Luzern G.________ ab 1. April 1995 eine ganze Rente zu, welche sie auf den 30. Juni 1997 befristete, nachdem die Abklärung in einer beruflichen Abklärungsstelle (BEFAS) ergeben hatte, dass dem Versicherten eine körperlich leichte, vorwiegend sitzend zu verrichtende Tätigkeit ganztags zumutbar war. Am 9. August 2001 meldete sich G.________ erneut zum Bezug einer Rente an. Die IV-Stelle zog die Akten des Unfallversicherers bei, holte Arztberichte ein und beauftragte das Institut für Medizinische Begutachtung (IMB) mit einer rheumatologischen und psychiatrischen Beurteilung. Am 27. Februar 2003 erstattete Dr. med. W.________, Facharzt für Chirurgie, eine somatisch-medizinische Expertise und am 4. Juni 2003 Dr. med. M.________, FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, ein psychiatrisches Teilgutachten. Auf Zuweisung des behandelnden Arztes Dr. med. C.________, FMH Innere Medizin, hielt sich G.________ vom 25. Juni bis 23. Juli 2003 in der Rehaklinik Z.________ auf, wo auch ein psychosomatisches Konsilium durchgeführt wurde. Mit Verfügung vom 15. Oktober 2003 lehnte die IV-Stelle die Ausrichtung einer Rente mit der Feststellung ab, dass der Invaliditätsgrad lediglich 25 % betrage. Dabei ging sie auf Grund der medizinischen Abklärungen davon aus, dass der Versicherte im angestammten Beruf als landwirtschaftlicher Arbeitnehmer zu 50 % eingeschränkt sei, eine körperlich leichte, vorwiegend sitzend zu verrichtende Tätigkeit dagegen ganztags auszuüben vermöchte. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 26. Juli 2004 fest.