Citation: 9C_184/2016 E. 5.1

5.1. In Bezug auf die Beweiskraft des MEDAS-Gutachtens für den Zeitpunkt bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom 14. September 2015 ergibt sich Folgendes: In somatischer Hinsicht liegt kein Widerspruch darin, dass die Vorinstanz darauf verwies, die Arbeitsfähigkeitsschätzung der MEDAS-Gutachter für angepasste Tätigkeiten stimme mit jener des Dr. med. B.________ überein. Sodann setzte sich der neurologische MEDAS-Experte in einleuchtender Weise u.a. mit den Berichten der Radiologie D.________, des Dr. med. E.________ und der Klinik F.________ auseinander. In Übereinstimmung mit Dr. med. E.________ konnte er keine klinischen Hinweise für eine Myelopathie erheben. Seine Einschätzungen stehen mit jenen des orthopädischen Gutachters, der ausdrücklich keine "rechtfertigende Indikation" für weitere medizinisch-technische Untersuchungen erkennen konnte, im Einklang. Schliesslich legte er nachvollziehbar dar, inwiefern er im Vergleich zur Situation bei der Untersuchung durch Dr. med. B.________ von einer Verschlechterung ausging und weshalb er körperlich schwere Tätigkeiten nicht mehr und die bisherige Arbeit als Briefsortierer "wegen der dabei bestehenden Bewegungsabläufe" nur zu 80 %, hingegen leidensangepasste Tätigkeiten uneingeschränkt für zumutbar hielt. Der Bericht der Frau Dr. med. G.________ vom 9. Juli 2015 erschüttert denn auch nicht die Beweiskraft des MEDAS-Gutachtens (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/bb und cc S. 353), zumal darin keine erneute - d.h. nach der Untersuchung durch die MEDAS-Ärzte eingetretene - Verschlechterung des Gesundheitszustandes geltend gemacht wird, wie die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat. Die psychiatrischen Einschätzungen überzeugen ebenfalls: Insbesondere mit Blick auf die relevanten Diagnosekriterien resp. allfälligen Ausschlussgründe (vgl. BGE 141 V 281 E. 2 S. 285 ff.) ist schlüssig, weshalb der MEDAS-Experte die von Dr. med. C.________ gestellten (Haupt-) Diagnosen wie auch dessen Arbeitsfähigkeitsschätzung verwarf. Er konnte denn auch nur "gering ausgeprägte" Störungen feststellen. Aus dem Umstand, dass keine Freundschaften gepflegt werden, muss nicht zwingend auf soziale Isolation - die ohnehin nicht per se invalidisierend ist - geschlossen werden. Diesbezüglich wurde zu Recht berücksichtigt, dass der Versicherte fähig war, sich innert kurzer Zeit von der langjährigen Freundin zu trennen und seine jetzige Frau zu heiraten. Dass sich die Vorinstanz bei diesem Umstand im Datum geirrt hat, ist nicht von Belang. Weiter befasste sich der MEDAS-Experte mit den Vorakten und dabei insbesondere mit den Einschätzungen des behandelnden Dr. med. H.________. Dessen Bericht vom 12. August 2015 enthält keine Anhaltspunkte für eine nach der Begutachtung eingetretene Verschlechterung. Im Übrigen beschränkt sich der Beschwerdeführer ohnehin auf weiten Strecken auf eine eigene, von der Vorinstanz abweichende Beweiswürdigung und Darstellung seiner gesundheitlichen Verhältnisse, was nicht genügt. Das MEDAS-Gutachten erfüllt die Anforderungen an die Beweiskraft (E. 3.1), weshalb sich weitere medizinische Abklärungen erübrigen.