Citation: 6B_1055/2022 E. 2.3.2

2.3.2. In ihrem Urteil vom 28. Dezember 2020 verurteilte die Vorinstanz den Beschwerdeführer gestützt auf Art. 28 Abs. 3 TSchG, weil er vorsätzlich gegen die an ihn gerichtete Verfügung des Laboratoriums der Urkantone vom 25. Januar 2017 verstossen habe, wonach ihm untersagt war, den Hund "B.________" ausserhalb der Wohnung respektive des Hauses seiner Lebenspartnerin abzugeben oder ihr zu überlassen. Das Bundesgericht erwog, eine Sanktionierung des angeklagten Verstosses gegen das sicherheitspolizeilich motivierte Verbot, das dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 25. Januar 2017 auferlegt wurde, lasse sich nicht auf Art. 28 Abs. 3 TSchG abstützen. Es hob den auf Bundesrecht gestützten Schuldspruch wegen "mehrfacher Widerhandlung gegen Art. 28 Abs. 3 TSchG" auf, da es diesem an einer ausreichenden gesetzlichen Grundlage fehlte, und er den Grundsatz der Legalität ("keine Strafe ohne Gesetz") verletzte (Urteil 6B_112/2021 vom 4. Mai 2022 E. 1.3).