Citation: 6B_347/2012 E. 2.2.1

2.2.1. Was die Beschwerdeführerin gegen die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz vorbringt, erschöpft sich weitgehend in einer appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil, auf welche das Bundesgericht nicht eintritt. Die Beschwerdeführerin hätte klar und substantiiert darlegen müssen, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sind oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen, und dass die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich im Wesentlichen darauf, noch einmal alle Einwendungen vorzubringen, die sie bereits im kantonalen Verfahren erhoben hat, namentlich dass sich aus dem vom Mitangeklagten X.________ und dem Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 unterzeichneten Kaufvertrag ergebe, dass der Kaufpreis für den Personenwagen bar bezahlt worden sei (Beschwerde S. 10 ff.). Es mag zutreffen, dass eine Würdigung der Beweise, wie sie die Beschwerdeführerin als richtig ansieht, ebenso in Betracht gezogen werden könnte oder gar vorzuziehen wäre, doch genügt dies praxisgemäss nicht, um Willkür zu bejahen (BGE 138 V 74 E. 7;136 III 552 E. 4.2). Dies gilt insbesondere, soweit die Beschwerdeführerin die Erwägung der Vorinstanz beanstandet, sie (die Beschwerdeführerin) habe zu ihrer finanziellen Situation "trotzig-karge" Angaben gemacht (Beschwerde S. 4 f.; angefochtenes Urteil S. 33 f.). Abgesehen davon, dass nicht ersichtlich ist, inwiefern diese Würdigung ihrer Aussagen durch die Vorinstanz entscheidrelevant sein soll, ist darauf hinzuweisen, dass sich jedenfalls die Verteidigung der Beschwerdeführerin veranlasst sah, im Rahmen des Parteivortrags im vorinstanzlichen Verfahren den Vermögenszuwachs näher zu erklären. Nicht zu beanstanden ist sodann, wenn die Vorinstanz zum Schluss gelangt, aus den Feststellungen des Fachbereichs Computer- und Wirtschaftskriminalität der Kantonspolizei Bern (FCWK) zum Dokument "AutoRecovery save ofMGA.doc" liessen sich bedeutsame Schlüsse ziehen. Dass es sich bei dem Dokument "AutoRecovery save ofMGA.doc" nicht um die Datei handle, welche für die Quittung ausgedruckt wurde, weil es offensichtlich nicht den selben Inhalt hat wie die fragliche Quittung, und dass das sichergestellte File "AutoRecovery save ofMGA.doc" zum letzten Mal am 9. März 2009 um 16.34 ausgedruckt wurde (vgl. Beschwerde S. 5 f.), steht dem nicht entgegen. Der Sachverständige hat hiezu Stellung genommen und einen denkbaren Ablauf der Vorgänge dargestellt (vgl. angefochtenes Urteil S. 13 f.). Dass dieser schlechterdings unhaltbar wäre, legt die Beschwerdeführerin nicht hinreichend dar und ist auch nicht ersichtlich. Im Übrigen stützt sich die Vorinstanz nicht ausschliesslich auf die Auswertung des sichergestellten Dokuments, sondern würdigt sie nur als ein Indiz im Kontext der übrigen Beweismittel. Keine Willkür liegt ferner darin, dass die Vorinstanz annimmt, die Quittung habe unmöglich vor der Vertragsunterzeichnung und der Übergabe des MG A Roadsters am Abend des 8. September 2009 erstellt worden sein können, weil erst zu diesem Zeitpunkt und in Abwesenheit der Beschwerdeführerin definitiv festgelegt worden sei, welche zusätzlichen Gegenstände der Mitangeklagte X.________ zu welchem Preis habe kaufen wollen (vgl. Beschwerde S. 6). Es mag zutreffen, dass bei den vorgängigen Treffen über den Kaufpreis des Sportwagens gesprochen worden war. Dass damals bereits verbindlich festgelegt war, welche weiteren Gegenstände der Mitangeklagte X.________ erwerben wollte, ergibt sich daraus nicht. Im Übrigen weist die Vorinstanz zu Recht darauf hin, dass der Standpunkt der Beschwerdeführerin auch den Aussagen des Vertreters der Beschwerdegegnerin 2 widerspricht (vgl. Untersuchungsakten act. 113 f.). Nichts anderes ergibt sich, soweit die Vorinstanz Ungereimtheiten in Bezug auf die Zahlungsmodalitäten feststellt. Die Vorinstanz nimmt in diesem Zusammenhang an, dafür dass bereits im Vorfeld eine "zwei-Drittel-ein-Drittel-Bezahlung vereinbart worden sei, lägen keine bzw. sogar eher gegenteilige Anhaltspunkte vor. Umso mehr erstaune, dass bereits in der angeblich zuvor erstellten Quittung von einer (teilweisen) zwei-Drittel-Anzahlung die Rede sei (angefochtenes Urteil S. 35). Es mag zutreffen, dass es wahrscheinlicher und üblicher ist, die Zahlungsmodalitäten bei Kaufverträgen über einen Betrag im Bereich von CHF 60'000.-- nicht erst beim letzten Treffen, sondern bereits im Vorfeld zu regeln (Beschwerde S. 7). Dies genügt indes für die Annahme von Willkür nicht, zumal die Vorinstanz davon ausgeht, dass bis zuletzt gar nicht klar war, welche Gegenstände der Mitangeklagte X.________ neben dem Sportwagen im Einzelnen kaufen wollte. An diesem Gesamtergebnis ändert nichts, dass die Vorinstanz zu Unrecht annimmt, der Mitangeklagte X.________ habe ausgehend von seiner Darstellung zuviel bezahlt (Beschwerde S. 8; angefochtenes Urteil S. 35 f.). Dasselbe gilt, soweit die Vorinstanz Widersprüche in der Aussage der Beschwerdeführerin hinsichtlich des Betrages erblickt, den sie am 9. September 2009 dem Mitangeklagten X.________ angeblich übergeben habe (Beschwerde S. 9; angefochtenes Urteil S. 34). Nicht zu beanstanden ist schliesslich, dass die Vorinstanz auf die Aussagen des Vertreters der Beschwerdegegnerin 2 abstellt, soweit sie diese als glaubhaft erachtet. Der Umstand allein, dass sich der Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 mit seiner Darstellung begünstigt (Beschwerde S. 9), ändert daran nichts. Das angefochtene Urteil wäre nur dann als willkürlich aufzuheben, wenn - selbst bei anfechtbaren Bewertungen in einzelnen Punkten - das Ergebnis der Beweiswürdigung insgesamt nicht haltbar wäre. Dies ist hier nicht der Fall.