Citation: 6B_1424/2021 E. 7.2

7.2. Die Vorinstanz erachtet in tatsächlicher Hinsicht als erstellt, dass der Beschwerdeführer die Geschädigte am 7. Juli 2019 unvermittelt am Unterarm gepackt und nach hinten gestossen habe, wobei sie sich zusätzlich das Schienbein angestossen habe. Von diesem Übergriff habe die Geschädigte Schwellungen und einen grossflächigen Bluterguss am Unterarm sowie Prellungen und einen Bluterguss am Schienbein davongetragen. In rechtlicher Hinsicht erwägt die Vorinstanz, der Bluterguss der Geschädigten am rechten Arm sei relativ grossflächig, was für eine nicht mehr bloss harmlose Beeinträchtigung der körperlichen Integrität oder des gesundheitlichen Wohlbefindens spreche. Dies gelte selbst wenn zugunsten des Beschwerdeführers davon ausgegangen werde, dass die Blutgerinnung durch die Einnahme von Aspirin beeinträchtigt gewesen sein könnte. Nebst dem Bluterguss am Arm habe die Geschädigte sodann auch einen Bluterguss am Schienbein erlitten. Die Geschädigte sei aufgrund ihres hohen Alters besonders verletzlich. Die Grenze zur einfachen Körperverletzung sei aufgrund der zugefügten Verletzungen überschritten. Bei seinem Verhalten der Geschädigten gegenüber habe dem Beschwerdeführer bewusst sein müssen, dass er ihr derartige Verletzungen zufügen konnte, und er habe solche zumindest in Kauf genommen (Urteil S. 41 ff.).