Citation: U 435/04 20.10.2005 E. 3

3.1 Falls mit dem Hinweis auf initial bestehende Kopfschmerzen und neurologische Ausfälle - welche in den Akten trotz erheblichem Abklärungsaufwand der Vorinstanz keine Bestätigung finden - geltend gemacht werden will, die Beschwerdeführerin habe ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten, womit für die Adäquanzbeurteilung die Rechtsprechung gemäss BGE 117 V 359 und 369 heranzuziehen sei, kann auf die eingehenden und richtigen Ausführungen im vorinstanzlichen Entscheid verwiesen werden. Hinzuzufügen bleibt, dass sich die psychischen Beschwerden schon bald nach dem Unfall manifestiert haben, sodass in Anwendung von BGE 123 V 99 Erw. 2a die Adäquanzprüfung auf jeden Fall unter dem Gesichtspunkt psychischer Fehlentwicklung nach Unfall gemäss BGE 115 V 133 vorzunehmen ist. 3.2 Unabhängig davon, wie die Beschwerdeführerin das Unfallgeschehen erlebt haben mag, kommt man bei objektiver Betrachtungsweise zur Erkenntnis, dass der Unfall dem mittleren Bereich zuzuordnen ist. Mit dem kantonalen Gericht ist zudem festzustellen, dass von den einschlägigen Kriterien keines in ausgeprägter Weise erfüllt ist. Auch das Gesamtbild der entsprechenden Faktoren vermag im vorliegenden Fall nicht zur Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs zu führen. Somit kommt dem Unfall vom 17. Dezember 1997 rechtlich keine massgebende Bedeutung für die Entstehung der psychischen Beeinträchtigung bzw. für die psychisch bedingte Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit zu. Die Beschwerdeführerin verkennt in ihrer Argumentation namentlich, dass die psychisch bedingte Heilbehandlung und Arbeitsunfähigkeit bei einer Prüfung der für die Adäquanzbeurteilung gemäss BGE 115 V 133 heranzuziehenden Kriterien ausser Betracht bleiben. Schliesslich ist der Beschwerdeführerin zu entgegnen, dass die Adäquanz als ein Faktor der Kausalität im Bereich der obligatorischen Unfallversicherung eine unabdingbare Voraussetzung der Leistungspflicht darstellt, was bei der finalen Invalidenversicherung, wie auch im Bereiche der beruflichen Vorsorge, welche in Bezug auf die Invaliditätsbemessung auf jene der Invalidenversicherung abstellt, keine Rolle spielt. Aus der Tatsache, dass diese beiden Versicherungen eine ganze Rente ausrichten, kann deshalb für die vorliegend zu beurteilende Anspruchsberechtigung nichts abgeleitet werden.