Citation: U 419/06 03.07.2007 E. A

Die 1952 geborene M.________ ist seit September 2001 als Schuhnäherin, später als Schuhputzerin in der Firma Q.________ AG tätig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert. Nachdem sie bereits im Jahr 1992 eine Auffahrkollision erlitten hatte, für welche ein anderer Unfallversicherer zuständig war, wurde M.________ am 19. Januar 2004 erneut in einen Verkehrsunfall verwickelt. Der Peugeot 206, in welchem sie als Beifahrerin sass und der vor einem Rotlicht stillstand, wurde durch einen von hinten kommenden Personenwagen gerammt und in ein davor stehendes Fahrzeug geschoben. Die Versicherte suchte die Notfallstation des Spitals X.________ auf, wo eine HWS-Distorsion diagnostiziert wurde. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Nach verschiedenen Abklärungen zum medizinischen Sachverhalt und zum Unfallhergang eröffnete die SUVA der Versicherten mit Verfügung vom 22. Oktober 2004, die gesetzlichen Leistungen würden am 31. Oktober 2004 eingestellt. Zur Begründung wurde ausgeführt, die noch geklagten Beschwerden seien organisch als Folge des Unfalles vom 19. Januar 2004 nicht mehr erklärbar, sondern auf eine psychische Problematik zurückzuführen, welche nicht in einem adäquaten Kausalzusammenhang zum versicherten Ereignis stehe. Zudem verneinte der Versicherer mangels unfallbedingter Erwerbsunfähigkeit und Integritätseinbusse einen Anspruch auf eine Invalidenrente und auf eine Integritätsentschädigung. Daran hielt die SUVA auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 20. April 2005).