Citation: 5C.10/2007 03.05.2007 E. 5

5.1 Den Ausführungen des Kantonsgerichts hält die Berufungsklägerin vorab entgegen, es sei Tatsache und aktenmässig ausgewiesen, dass S.________ eine klare Abwehrhaltung gegenüber seinem Vater zeige. Dieses tatsächliche Vorbringen findet in den vorinstanzlichen Feststellungen keine Stütze. Dass diese unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen wären, ist nicht dargetan, und es deutet auch nichts auf ein offensichtliches Versehen hin. Das Vorbringen der Berufungsklägerin hat mithin als neu zu gelten und ist deshalb unbeachtlich (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). 5.2 Darin, dass das Kantonsgericht trotz Abwehrhaltung von S.________ nicht habe abklären lassen, ob das Wohl der Kinder bei der Ausübung eines Besuchsrechts tatsächlich gefährdet sei oder nicht, erblickt die Berufungsklägerin sodann eine Verletzung der Offizialmaxime, die hier zur Anwendung gelange. Indem die Vorinstanz davon abgesehen habe, das von ihr beantragte kinderpsychologische Gutachten einzuholen, habe sie ausserdem ihren Anspruch auf Abnahme beantragter Beweise missachtet.