Citation: 1C_589/2022 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer macht konkret geltend, der Bewirtschaftungsweg sei über die gesamte Länge betriebsnotwendig im Sinne von Art. 16a Abs. 1 RPG. Auf der Alp würden verschiedene Arbeiten (Heuen, Düngen, die Pflege der Wiesen und Weiden oder Versorgung der Tiere mit Trinkwasser) anfallen, welche eine Zufahrt mit Maschinen erfordere. Der Weg verhindere, dass durch das Befahren mit Maschinen und den Viehtrieb Schäden an den Wiesen und Weiden entstünden. Zudem führe der Weg entgegen der vorinstanzlichen Beurteilung zu keiner massiven Beeinträchtigung des Landschaftsbildes und würden daher keine überwiegenden Interessen vorliegen, die einer Bewilligung entgegenstünden.