Citation: 9C_810/2018 E. 2.1

2.1. Nach Art. 8 Abs. 1 Satz 1 des Vorsorgereglements (gültig ab 1. Januar 2016) kann eine versicherte Person durch den Kanton oder den angeschlossenen Arbeitgeber nach Vollendung des 58. Altersjahres (bei einer betrieblichen Restrukturierung ab vollendetem 55. Altersjahr [Satz 2]) vorzeitig altershalber entlassen werden. Art. 8 Abs. 2 lit. a-d Vorsorgereglement hält die Voraussetzungen für eine anspruchsbegründende vorzeitige Entlassung altershalber fest. Eine solche liegt vor, wenn die Kündigung nach Ablauf der Probezeit ausgesprochen wird (lit. a), die Kündigung nicht auf ein Verschulden der versicherten Person zurückzuführen ist (lit. b), das Arbeitsverhältnis ohne Berücksichtigung einer allfälligen, anstelle einer Abgangsentschädigung bzw. Abfindung gleichen Charakters vereinbarten Anstellungsverlängerung nach Vollendung des 58. Altersjahres (oder im Falle einer betrieblichen Umstrukturierung nach Vollendung des 55. Altersjahres) endet (lit. c), vorgängig noch keine Leistungen infolge vorzeitiger Entlassung altershalber ausgerichtet wurden (lit. d). Das Verschulden im Sinne von Abs. 2 lit. b hiervor beurteilt sich nach dem Verschuldensbegriff des kantonalen Personalrechts. Für angeschlossene Arbeitgeber gilt dieser sinngemäss (Abs. 3). Bezüglich des Verschuldens stützt sich die BVK auf den Entscheid bzw. die Meldung des Kantons oder des angeschlossenen Arbeitgebers (Abs. 5).