Citation: 2A.276/2000 28.06.2000 E. 2

2.-a) Dem Beschwerdeführer ist bereits mehrmals erläutert worden, dass sämtliche Voraussetzungen zur Anordnung, Aufrechterhaltung und Verlängerung der Ausschaffungshaft, auch bei Berücksichtigung seines Gesundheitszustands, grundsätzlich erfüllt sind. Er kann dazu auf die zutreffenden Erwägungen in den bisher ergangenen Haftrichterentscheiden, zuletzt im Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildenden Entscheid vom 31. Mai 2000, sowie auf das bundesgerichtliche Urteil vom 8. Mai 2000 verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG). Weder der neuen Beschwerde noch den Akten lässt sich etwas entnehmen, was eine andere Berurteilung rechtfertigen bzw. gegen eine weitere Haftverlängerung sprechen würde. Nach wie vor stehen dem Vollzug der Wegweisung auf die bis vor kurzem fehlende Mitarbeit des Beschwerdeführers zurückzuführende Hindernisse entgegen (vgl. Art. 13b Abs. 2 ANAG), wobei aber umgekehrt nicht damit gerechnet werden muss, dass die Ausschaffung nicht innert der gesetzlichen maximalen Haftdauer von neun Monaten bewerkstelligt werden könnte (vgl. Art. 13c Abs. 5 lit. a ANAG). Insbesondere arbeiten die Behörden im Rahmen des Möglichen auf den Vollzug hin (Art. 13b Abs. 3 ANAG). So sind sie den vom Beschwerdeführer erst spät gemachten Hinweisen unverzüglich und in zweckdienlicher Weise nachgegangen. Die Weiterführung der Haft hält damit auch vor dem Beschleunigungs- und Verhältnismässigkeitsgebot stand. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist offensichtlich unbegründet und deshalb im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 36a OG mit summarischer Begründung abzuweisen. b) Von der Erhebung einer Gerichtsgebühr wird angesichts der finanziellen Verhältnisse des Beschwerdeführers abgesehen. c) Die kantonale Fremdenpolizei wird ersucht sicherzustellen, dass das vorliegende Urteil dem Beschwerdeführer korrekt eröffnet und verständlich gemacht wird.