Citation: 2C_911/2020 E. 3.1

3.1. Ausgangspunkt und Massstab für die Schwere des Verschuldens und die fremdenpolizeiliche Interessenabwägung ist die vom Strafge-richt verhängte Strafe (Urteil 2C_295/2009 vom 25. September 2009 E. 5.3, nicht publ. in: BGE 135 II 377; BGE 129 II 215 E. 3.1 S. 216). Der Beschwerdeführer verübte während dem Zeitraum vom Januar 2013 bis Februar 2014 verschiedene Straftaten, welche dazu führten, dass ihn das Bezirksgericht Bülach mit Urteil vom 26. Oktober 2016 insbesondere wegen gewerbsmässigen- und bandenmässigen Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädigung und mehrfachen Hausfriedensbruch zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 22 Monaten verurteilte. Während der laufenden Strafuntersuchung verübte der Beschwerdeführer am 13. Dezember 2015 eine versuchte schwere Körperverletzung. Dem Strafurteil des Obergerichts Zürich vom 13. Juni 2018, mit welchem er zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten als Zusatzstrafe verurteilte wurde, lässt sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer vor einem Nachtclub einem infolge von Schlägen und Tritten bereits am Boden liegenden Opfer einen Fusstritt gegen das Gesicht versetzte.