Citation: 9C_656/2022 E. 5.2

5.2. Den Beschwerdeführern gelingt es auch nicht, das angefochtene Urteil mit folgender Argumentation als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen: Ein zusätzliches Indiz hätte für die Steuerkommission sein müssen, dass es sich bei der Erwerbstätigkeit der Beschwerdeführer um eine unselbständige gehandelt habe. Stattdessen habe die Vorinstanz aktenwidrig festgestellt, dass die Beschwerdeführer selbständig erwerbstätig seien (vgl. dazu auch oben E. 3.3). Dadurch sei der Sachverhalt offensichtlich falsch im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG festgestellt worden, was sich für den Ausgang des Verfahrens als entscheidend erweise. Dem kann nicht gefolgt werden. Unbestritten ging die zuständige Steuerkommission für die hier zu beurteilenden Ermessensveranlagungen jeweils von einer unselbständigen Erwerbstätigkeit der Beschwerdeführer aus und nahm sie Erhöhungen beim steuerbaren Einkommen vor, und auch das Spezialverwaltungsgericht hat in seinem Urteil vom 22. Januar 2022 die Sachlage ausschliesslich unter dem Gesichtspunkt der unselbständigen Erwerbstätigkeit betrachtet (Art. 105 Abs. 2 BGG). Wohl hat das Verwaltungsgericht zu Unrecht zwei Mal von selbständiger Erwerbstätigkeit gesprochen, gleichzeitig aber begründet, dass und weshalb es - mit dem Spezialverwaltungsgericht - Lohnausweise für nur beschränkt aussagekräftig hält und ein massgeblicher Unterschied zu dem Bundesgerichtsurteil 2C_679/2016 vom 11. Juli 2017 vorliegt, in dem Letzteres in einer ganz spezifischen Konstellation auf Nichtigkeit einer Ermessensveranlagung erkannt hat.