Citation: 6B_417/2010 09.12.2010 E. 5

5.1 Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe durch den Verzicht auf eine (erstmalige) Konfrontationseinvernahme von B.________ seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt (Beschwerde S. 30). 5.2 Die Vorinstanz verzichtet ausdrücklich darauf, auf die Aussagen von B.________ abzustellen. Sie hält fest, dass somit auch die Frage der Verwertbarkeit der Angaben von B.________ offen bleiben könne (angefochtenes Urteil S. 14). 5.3 Aussagen von Zeugen und Auskunftspersonen dürfen in der Regel nur nach erfolgter Konfrontation zum Nachteil eines Angeschuldigten verwertet werden. Dem Anspruch, den Belastungszeugen Fragen zu stellen, kommt insofern grundsätzlich ein absoluter Charakter zu (BGE 131 I 476 E. 2.2 S. 481 mit Hinweis). Der Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör ist nicht verletzt, nachdem die Vorinstanz sich nicht zu seinem Nachteil auf die Aussagen von B.________ stützt.