Citation: 8C_582/2021 E. 8.2

8.2. Nicht auf eigenen Untersuchungen der versicherten Person beruhende kreisärztliche Stellungnahmen können beweiskräftig sein, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte fachärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (vgl. SVR 2010 UV Nr. 17 S. 63, 8C_239/2008 E. 7.2; RKUV 1993 Nr. U 167 S. 95 E. 5d; Urteil 9C_558/2016 vom 4. November 2016 E. 6.1). Die Aktenbeurteilungen der Dres. med. D.________ und C.________ erfüllen diese Anforderungen an eine aktenbasierte medizinische Stellungnahme. Der Beschwerdeführer zeigt nicht substanziiert auf, welche entscheidwesentlichen Vorakten sie nicht beachtet hätten. Sie berücksichtigten insbesondere seine Gehör- und Schwindelbeschwerden. Dass sie sich nicht zur psychischen Problematik äusserten, ist nicht zu beanstanden, da dies nicht in ihrer Fachkompetenz lag.