Citation: 2C_29/2024 E. 4.3.3

4.3.3. Vor diesem Hintergrund ist ebenso wenig zu bemängeln, dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid zwar auf verschiedene Indizien hinweist, die ihrerseits darauf hindeuten, dass sich der Beschwerdeführer 2013 für seinen weiteren Aufenthalt auf eine Ehe berufen hat, die vor Erreichen dreier in ehelicher Gemeinschaft gelebter Jahre inhaltsleer war, die Frage nach dem Vorliegen einer Scheinehe jedoch letztlich offen gelassen hat, da der Widerrufsgrund der Behördentäuschung mit Bezug auf das Führen einer Parallelbeziehung nach dem soeben Festgehaltenen ohnehin zu bejahen war. Diesbezügliche, weitere Sachverhaltserhebungen (Zeugenbefragungen) durften demnach, ohne Bundesrecht zu verletzen, in willkürfreier antizipierter Beweiswürdigung und ohne Gehörsverletzung unterbleiben.