Citation: 5F_13/2020 E. 2

Weiter macht der Gesuchsteller geltend, im Urteil 5D_56/2020 sei seine auffällig platzierte Aussage übersehen worden, dass eine "humanitäre Notsituation der Personalführung aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vorliege". Sein entscheidender Beschwerdepunkt sei gewesen, dass ein "Notstand" verneint worden sei und die "Echtheit der Not diskreditiert werde", was im Urteil 5D_56/2020 ebenfalls unbesehen geblieben sei. Mit diesen Vorbringen könnte sinngemäss der Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG angesprochen sein. Indes hat das Bundesgericht in diesem Zusammenhang nichts übersehen, sondern festgehalten, dass die Beschwerde weitgehend aus einer Anprangerung angeblicher Missstände in der Kirche bestehe und der Beschwerdeführer dieser vorwerfe, seine Kritik in verborgener Weise bzw. in Andeutungen zu diskreditieren, indem sie wegschaue und es an Dialogbereitschaft vermissen lasse, und dass der Beschwerdeführer sinngemäss die Meinungsäusserungsfreiheit als Rechtfertigungsgrund für die Besitzesstörung vorschieben möchte. Die weiteren Ausführungen, welche das Bundesgericht übersehen haben soll ("akute religiöse Entwurzelung der Kinder durch die Kirchenführung" als "zentrales Schadensmoment"; "Diskriminierung bei Missio-Entzug trotz kirchenbehördlicher Verpflichtung zu aktivem Diskriminierungsschutz"; "Lösungsblockade und Verweigerung von Hilfeleistung", "herausragender Zermürbungsfaktor durch die Blockade"; u.ä.m.), betrafen wiederum allgemeine Kirchenkritik, namentlich auch in personeller Hinsicht, was im Urteil 5D_56/2020 zusammenfassend so festgehalten wurde. Indes war und ist kein Zusammenhang mit der Besitzesstörung erkennbar, ausser dass die angeprangerten angeblichen Missstände im Sinn eines Notstandes die Besitzesstörung legitimiert haben sollen. All dies wurde aber wie gesagt im Urteil 5D_56/2020 bereits so dargestellt und beurteilt.