Citation: 8C_802/2017 E. A

A.________ meldete sich am 12. März 2012 unter Hinweis auf drei in den Jahren 2002, 2007 und 2011 erlittene Unfälle erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an, nachdem bereits in den Jahren 2006 und 2007 ergangene Leistungsgesuche infolge der innerhalb eines Jahres wiedererlangten vollständigen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit abgewiesen worden waren (Verfügungen vom 13. November 2006 und 29. Januar 2008). Die IV-Stelle Bern zog die Unfallakten der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) bei, veranlasste eine berufliche Abklärung durch die Genossenschaft E.________ und liess A.________ interdisziplinär durch das Zentrum für versicherungsmedizinische Begutachtung (ZVMB) GmbH, Medizinische Abklärungsstelle (MEDAS), Bern, begutachten (Expertise vom 24. Februar 2016). Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens nahm ihr Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) zu den Einwänden Stellung (Bericht vom 10. Mai 2016), worauf die Verwaltung zusätzlich bei den Dres. med. B.________, FMH Neurologie, und C.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, eine Begutachtung in Auftrag gab (Expertise vom 24. September 2016). In Berücksichtigung einer weiteren Stellungnahme des RAD vom 27. Januar 2017 wies die IV-Stelle das Rentenbegehren ab (Verfügung vom 21. Februar 2017).