Citation: 1A.52/2000 24.11.2000 E. 1

1.- Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid, mit dem ein Gesuch der Beschwerdeführerin um Entschädigung und Genugtuung gestützt auf das Opferhilfegesetz und somit auf Bundesverwaltungsrecht abgewiesen wurde. Es handelt sich um eine Verfügung i.S.v. Art. 5 VwVG, die der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht unterliegt (Art. 97 Abs. 1, Art. 98 lit. g OG). Der Ausschlussgrund von Art. 99 lit. h OG greift nicht ein, weil Art. 12 OHG einen Rechtsanspruch auf Entschädigung und Genugtuung vorsieht (BGE 122 II 211 E. 1b S. 213). Auf die rechtzeitig erhobene Beschwerde ist daher einzutreten.