Citation: 4C.22/2003 16.05.2003 E. 1

Gemäss Art. 55 Abs. 1 lit. b OG muss in der Berufungsschrift genau angegeben werden, welche Punkte des Entscheides angefochten und welche Abänderungen beantragt werden. Aus dieser Vorschrift leitet das Bundesgericht als Regel ab, dass ein bezifferter Antrag erforderlich ist, wenn die Gegenpartei zur Zahlung einer Geldsumme verpflichtet werden soll. Nach ständiger Praxis genügt indessen ein blosser Rückweisungsantrag, wenn das Bundesgericht, falls es die Rechtsauffassung des Berufungsklägers für begründet erachtet, kein Endurteil fällen kann, sondern die Sache zu weiteren Abklärungen an die Vorinstanz zurückweisen muss (BGE 125 III 412 E. 1b mit Hinweisen). So verhält es sich hier, strebt der Beklagte mit dem Hauptantrag der Berufung doch an, dass das Bundesgericht das Abstellen der Vorinstanz auf die Aktienwertberechnung der D.________ Treuhand AG für bundesrechtswidrig erklärt, den angefochtenen Entscheid aufhebt, und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist. Die Fällung eines Endurteils durch das Bundesgericht wäre in diesem Fall ausgeschlossen, weil die dafür notwendigen tatsächlichen Feststellungen fehlen würden.