Citation: U 53/02 27.05.2003 E. 3

3. Nach dem Gesagten ist der natürliche Kausalzusammenhang zwischen den geklagten Beschwerden und dem Unfallereignis vom 22. Mai 1998 zu bejahen. Die Sache geht deshalb zur Durchführung der Adäquanzprüfung und anschliessenden neuen Entscheidung über die Versicherungsleistungen an das kantonale Gericht zurück. Mit Blick darauf, dass die Versicherte eine schleudertraumaähnliche Einwirkung auf die HWS erlitten hat und über Beeinträchtigungen klagt, die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS gehören, die psychische Problematik aber nicht im Vordergrund steht, hat die Beurteilung nach den in BGE 117 V 369 ff. festgelegten Grundsätzen zu erfolgen. Dabei wird die Vorinstanz zu beachten haben, dass der Unfall vom 22. Mai 1998 auf Grund des augenfälligen Geschehensablaufs und der Verletzungen, die sich die Beschwerdeführerin dabei zuzog, weder als leicht noch als schwer qualifiziert werden kann. Vielmehr ist er dem dazwischen liegenden mittleren Bereich zuzuordnen.