Citation: 1B_16/2007 01.03.2007 E. B

X.________ steht im Weiteren unter dem dringenden Verdacht, am 5. August 2006 das Schlafzimmer der Freundin betreten zu haben, als diese im Bett gelegen sei. Darauf habe er sie festgehalten und gedroht, sie umzubringen. Anschliessend habe er der Freundin aus einer Entfernung von ca. zwei Metern einen Untersatz für Gläser gegen den Oberkörper geworfen, so dass sie am Arm eine blutende Schnittwunde von ca. einem Zentimeter erlitten habe. Am 7. August 2006 wurde X.________ erneut festgenommen. Mit Verfügung vom 9. August 2006 versetzte ihn der Haftrichter des Bezirksgerichts Uster in Untersuchungshaft. Am 17. August 2006 ordnete der Haftrichter des Bezirksgerichts Uster den Verbleib von X.________ in Untersuchungshaft an. Gleich verfügte der Haftrichter am 13. und 21. September, 27. Oktober, 29. November und 21. Dezember 2006. Am 23. Dezember 2006 wies der Haftrichter des Bezirksgerichts Zürich ein Haftentlassungsgesuch von X.________ ab. Mit Urteil vom 26. Januar 2007 hob das Bundesgericht die von X.________ gegen die Verfügung des Haftrichters des Bezirksgerichts Zürich vom 23. Dezember 2006 erhobene staatsrechtliche Beschwerde gut (1P.20/2007). Es befand, der Haftrichter habe das rechtliche Gehör von X.________ verletzt, indem dessen Verteidiger keine Gelegenheit gegeben worden sei, sich zur Aktennotiz der Staatsanwaltschaft über ein Telefongespräch mit Dr. Y.________ (Arzt des Psychiatrisch-Psychologischen Dienstes) zu äussern, welcher X.________ untersucht habe und zum Schluss gekommen sei, dieser sei hafterstehungsfähig und eine Versetzung in eine psychiatrische Klinik dränge sich nicht auf (E. 2.3). Das Bundesgericht erwog, der Haftrichter werde unter Wahrung der verfassungsmässigen Gehörsansprüche von X.________ mit der gebotenen Beschleunigung einen neuen Entscheid zu fällen haben. X.________ sei - schon mangels eines entsprechenden Antrags - vorläufig nicht aus der Haft zu entlassen (E. 3). Ebenfalls am 26. Januar 2007 erhob die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich beim Bezirksgericht Uster Anklage gegen X.________ wegen mehrfacher Gefährdung des Lebens, einfacher Körperverletzung und Drohung. Die Staatsanwaltschaft beantragte die Anordnung der Sicherheitshaft; die Verurteilung von X.________ zu einer Freiheitsstrafe von 12 Monaten unbedingt; die Anordnung einer stationären Massnahme im Sinne von Art. 59 StGB (Behandlung von psychischen Störungen) und Art. 60 StGB (Suchtbehandlung) unter Aufschub des Vollzugs der Freiheitsstrafe zugunsten der Massnahme. Mit Verfügung vom 31. Januar 2007 versetzte der Haftrichter des Bezirksgerichts Uster X.________ in Sicherheitshaft. Mit Verfügung vom 5. Februar 2007 schrieb der Haftrichter des Bezirksgerichts Zürich das Haftentlassungsverfahren als gegenstandslos ab. Er erwog, nachdem am 26. Januar 2007 die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben habe und der zuständige Haftrichter mit Verfügung vom 31. Januar 2007 Sicherheitshaft angeordnet habe, sei das vorliegende Haftentlassungsverfahren gegenstandslos.