Citation: 1C_580/2021 E. A

A.________ ist Eigentümer der Parzelle Pieterlen Gbbl. Nr. 2391, die in der Landwirtschaftszone liegt und als Ackerfläche genutzt wird. Das Grundstück ist im kantonalen Inventar der Fruchtfolgeflächen verzeichnet. Am 6. August 2019 stellte die Baupolizeibehörde der Einwohnergemeinde (EG) Pieterlen fest, dass auf dem Grundstück mehrere Sanddepots mit einem Gesamtvolumen von rund 200m3 angelegt worden waren, ohne dass dafür eine Baubewilligung vorlag. Am selben Tag traf die EG Pieterlen eine Verfügung über die Einstellung der Bauarbeiten, mit der sie die Vornahme weiterer Aktivitäten im Zusammenhang mit den Sanddepots bis auf weiteres verbot und A.________ auf die Möglichkeit hinwies, ein nachträgliches Baugesuch einzureichen. Eine gegen diese Verfügung gerichtete Beschwerde wies die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE; heute: Bau- und Verkehrsdirektion [BVD]) am 16. September 2019 ab. Auf das dagegen erhobene Rechtsmittel trat das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mangels fristgerechter Leistung des Kostenvorschusses nicht ein (Entscheid vom 21. November 2019). Nachdem A.________ innert Frist kein nachträgliches Baugesuch eingereicht hatte, ordnete die EG Pieterlen mit Wiederherstellungsverfügung vom 3. Oktober 2019 an, dass er die strittigen Sanddepots bis zum 18. November 2019 vollständig zu entfernen bzw. abzutragen habe. Gleichzeitig wies sie ihn nochmals auf die Möglichkeit eines nachträglichen Baugesuchs hin und drohte bei Nichtbefolgung die Ersatzvornahme sowie eine Busse an.