Citation: 6B_1141/2014 E. 3

In Anwendung von Art. 109 Abs. 3 BGG kann auf die Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (vgl. Verfügung S. 4-6). Aufgrund der Zustellfiktion lief die Beschwerdefrist am 24. Juni 2014 ab, weshalb die Eingabe vom 4. Juli 2014 verspätet ist. Die Auffassung des Beschwerdeführers, die Frist sei erst am 28. Juni 2014 abgelaufen, ist unrichtig. Bei einer eingeschriebenen Postsendung, die nicht abgeholt wurde, gilt die Zustellung am siebten Tat nach dem erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt (Art. 85 Abs. 4 lit. a StPO). Im Gegensatz zur Meinung des Bescherdeführers werden in Tagen angegebene Fristen nicht nach Arbeitstagen, sondern nach dem Kalender berechnet (vgl. Art. 110 Ziff. 6 StGB). Im Übrigen wäre die Einsprache vom 4. Juli 2014 selbst bei der Betrachtungsweise des Beschwerdeführers verspätet. Auch vor Bundesgericht vermag der Beschwerdeführer die Vermutung, der Postangestellte habe die Abholungseinladung ordnungsgemäss in seinen Briefkasten gelegt, nicht umzustossen. Seine Annahme, der Umstand, dass die Poststelle Leuk-Stadt möglicherweise geschlossen werde, sei geeignet, "die Zustellfehler (zu) begünstigen" (act. 6 S. 1), ist als Widerlegung der Vermutung ungeeignet.