Citation: 7B.33/2006 10.05.2006 E. 2

Das Kantonsgericht hält dafür, dass die betreibungsamtliche Ermittlung des Existenzminimums den einschlägigen Richtlinien entspreche. Der monatliche Grundbetrag sei dazu bestimmt, die durchschnittlichen Auslagen für Nahrung, Körper- und Gesundheitspflege, Unterhalt der Wohnungseinrichtungen, Kulturelles sowie für Beleuchtung und Kochenergie abzudecken. Festgelegt seien Fr. 1'100.-- für alleinstehende Schuldner und Fr. 1'500.-- für Ehepaare bzw. für zwei eine Hausgemeinschaft bildende erwachsene Personen. Das Zusammenleben zweier erwachsener Personen sei günstiger, weshalb in diesem Fall für jede der beiden die Hälfte des Grundbetrags für ein Ehepaar angerechnet werde, mithin Fr. 775.--. Dies sei auch bei der Berechnung des Mietzinses zu berücksichtigen. Zu den konkreten Gegebenheiten stellt die Vorinstanz fest, dass die Beschwerdeführerin mit ihrer 24-jährigen Tochter in der gleichen Wohnung lebe. Auch wenn die Tochter einer unabhängigen Tätigkeit nachgehe und ihre Freizeit mit ihrem Freund verbringe, habe sie gleichwohl mit ihrer Mutter einen gemeinsamen Haushalt, an den sie ihren Anteil beizusteuern habe. Der ihr angerechnete Mietzinsanteil (die Hälfte von Fr. 1'296.--) entspreche etwa dem, was sie für eine Einzimmerwohnung ausgeben müsste.