Citation: K 185/98 03.02.2000 E. 5

5.- Der Kanton Schwyz hat für den Fall des Nichtein- tretens auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde die Überwei- sung der Eingabe vom 30. November 1998 an das Bundesgericht zur Behandlung als staatsrechtliche Beschwerde (Art. 96 Abs. 2 OG) beantragt. Dazu besteht, soweit auf die Verwal- tungsgerichtsbeschwerde einzutreten war, im Hinblick auf die Subsidiarität der staatsrechtlichen Beschwerde (Art. 84 Abs. 2 OG) kein Raum und im Übrigen kein Anlass. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts zu Art. 88 OG können Kantone gegen Akte anderer Staatsorgane, die sie als Träger hoheitlicher Befugnisse treffen, in der Regel nicht staatsrechtliche Beschwerde führen (BGE 124 II 411 f. Erw. 1a). Eine Ausnahme besteht nur, wenn sie nicht hoheit- lich handeln, sich auf dem Boden des Privatrechts bewegen oder sonstwie als dem Bürger gleichgeordnete Rechtssubjekte auftreten und durch den angefochtenen Akt wie eine Privat- person betroffen werden (BGE 121 I 219 f. Erw. 2a, 120 Ia 96 f. Erw. 1a, je mit Hinweisen; Kälin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, 2. Aufl., S. 212 ff.). Diese Voraussetzungen sind vorliegend nicht gegeben, was sich schon daraus ergibt, dass der Kanton Schwyz das Spital- abkommen mit dem Kanton Luzern und dem damaligen kantonalen Krankenkassenverband, woraus er in erster Linie seine For- derung gegen die Visana ableitet, in Ausübung hoheitlicher Befugnisse geschlossen hatte. Eine Verletzung von kantona- len Verfahrensvorschriften, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt, wird im Übrigen nicht gerügt (BGE 120 Ia 100 Erw. 2).