Citation: 9C_255/2023 E. 5.4.1

5.4.1. In der Beschwerde wird im Weiteren gerügt, die Vorinstanz verletze Bundesrecht, wenn sie von der Verwertbarkeit der Resterwerbsfähigkeit der Ehefrau ausgehe. Bei Personen, welche das 60. Altersjahr überschritten hätten, stelle es eine unverhältnismässige Härte dar, wenn auf die theoretische (Rest-) Erwerbsfähigkeit abgestellt werde. Das kantonale Gericht habe zudem ausser Acht gelassen, dass in den Jahren 2021 und 2022 die Corona-Pandemie geherrscht habe. Der Ehefrau sei es unter diesen Bedingungen faktisch nicht möglich gewesen, eine Arbeitsstelle zu finden.