Citation: 2P.149/2003 13.07.2004 E. C

Nach Beginn des Vorkurses teilte die Verwaltung der GBS den Kursteilnehmern mit Wohnsitz in der Stadt St. Gallen schriftlich mit, dass die Trägerschaft der Gewerblichen Berufsschule auf den 1. Januar 2002 von der Stadt St. Gallen zum Kanton St. Gallen wechseln werde und dass von diesem Wechsel auch sämtliche Ausbildungsgänge im Bereiche der Weiterbildung betroffen seien. Damit werde der Beitrag der Stadt an die Ausbildung nur noch bis Ende Dezember 2001 geleistet. Dies führe zu folgender Berechnung des für das ganze Schuljahr geschuldeten Schulgeldes: Für die Monate August bis Dezember 2001 5/12 von Fr. 3'300.--, ausmachend Fr. 1'375.--, sowie für die Monate Januar bis Juli 2002 7/12 von Fr. 7'000.--, ausmachend Fr. 4'100.--, was für das gesamte Schuljahr zu einem Schulgeld von Fr. 5'475.-- führe. Gegen diese Erhöhung des Schulgeldes beschwerten sich A.________ sowie neun ihrer Kolleginnen und Kollegen mit Schreiben vom 20. Dezember 2001 beim Amt für Berufsbildung und bei der Präsidentin der Berufsschulkommission, I.________. Diese antwortete am 4. Januar 2002, es fänden in der Sache Gespräche mit dem Amt für Berufsbildung statt; mit Schreiben vom 28. Januar 2002 räumte der Abteilungssekretär der Schulverwaltung A.________ und ihren Kollegen gegenüber ein, dass die Information über die Erhöhung der Schulgelder für den gestalterischen Vorkurs für Erwachsene tatsächlich erst im September 2001 erfolgt sei; es hätten aber schon vorher Hinweise darüber bestanden, dass sich eine Änderung des Schulgeldes ergeben könnte, und es bleibe dabei, dass für den Erwachsenen-Vorkurs keine Beitragsleistung erfolge.