Citation: 5A_992/2023 E. 3

Entscheide, die der Beschwerde an das Bundesgericht unterliegen haben eine Rechtsmittelbelehrung zu enthalten (Art. 112 Abs. 1 lit. d BGG). Ausserdem dürfen einer Partei aus mangelhafter Eröffnung, insbesondere wegen unrichtiger oder unvollständiger Rechtsmittelbelehrung oder wegen Fehlens einer vorgeschriebenen Rechtsmittelbelehrung, keine Nachteile erwachsen (Art. 49 BGG). Die Vorinstanzen des Bundesgerichts erfüllen ihre Pflicht, wenn sie in allgemeiner Weise auf das ordentliche, infrage kommende Rechtsmittel hinweisen. Sie sind weder verpflichtet, die gesetzliche Regelung im Detail anzuführen (Urteil 2F_8/2016 vom 10. Juni 2016 E. 5), noch auf Stillstandsfristen im Sinn von Art. 46 Abs. 1 BGG oder deren Nichtanwendbarkeit (vgl. Art. 46 Abs. 2 BGG) hinzuweisen; letzere Pflicht gilt nur in kantonalen Verfahren, in denen Art. 145 Abs. 3 ZPO Anwendung findet (BGE 141 III 170 E. 3; 139 III 78 E. 5). Kann die Beschwerdeführerin trotz unterlassener oder fehlerhafter Rechtsmittelbelehrung den Entscheid fristgerecht anfechten, hat sie im Übrigen kein schutzwürdiges Interesse an einem Aufhebungsantrag (Urteile 5A_395/2012 vom 16. Juli 2012 E. 2.2; 5D_134/2010 vom 3. Dezember 2010 E. 2). Die beiden Eingaben vom 27. und 28. Dezember 2023 hat die Beschwerdeführerin innert Frist eingereicht. Folglich ist auf das in der Beschwerdeergänzung vom 28. Dezember 2023 gestellte Begehren und ihre Ausführungen zur (Un-) Rechtmässigkeit der Rechtsmittelbelehrung - in welchen sie sich ohnehin zu Unrecht auf die Bestimmungen der ZPO beruft - mangels des erforderlichen Interesses (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG) nicht einzutreten. Weshalb es sodann unzulässig sein soll, Entscheide vor oder während Gerichtsferien (gemeint: Stillstandsfristen) zuzustellen, begründet die Beschwerdeführerin nicht; darauf ist nicht einzutreten. Eine solche prozessuale Vorgabe liesse sich auch nicht aus dem Anspruch auf ein faires Verfahren ableiten.