Citation: 6B_107/2021 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin bringt vor, das Nichteintreten auf ihren Antrag bezüglich des auf die E.________ SA lautenden Kontos verletzte den Grundsatz der materiellen Wahrheit. Die Verletzung dieses unumstrittenen Rechtsgrundsatzes sei willkürlich und führe zu einer Verletzung von Art. 73 StGB. Der Wahrheitsgrundsatz gelte auch in einem Rückweisungsverfahren. Wie sie (die Beschwerdeführerin) in ihrer Berufungsbegründung detailliert dargelegt habe, erfülle sie sämtliche materiellen Voraussetzungen für eine Herausgabe der fraglichen Vermögenswerte nach Art. 73 StGB. Wenn die Vorinstanz erwäge, ausserhalb des Gegenstands des Rückwirkungsverfahrens entfalte sich die Bindungswirkung des bundesgerichtlichen Urteils, weshalb auf die Frage, die nicht (mehr) zum Prozessstoff gehöre, nicht zurückgekommen werden dürfe, sofern keine Noven geltend gemacht würden, führe dies dazu, dass die Erstinstanz nie mehr über die Verwendung des eingezogenen Kontos entscheiden dürfte. Die Vorinstanzen müssten indes gar nicht auf einen ausserhalb des Rückweisungsentscheids liegenden Sachverhalt zurückkommen, da die Erstinstanz ja noch nicht darüber entschieden habe. Die Erstinstanz hätte ihr (der Beschwerdeführerin) also "völlig unabhängig vom Rückweisungsentscheid des Bundesgerichts" das fragliche Konto im vorliegenden Verfahren herausgeben können, zumal sie für den Entscheid über die eingezogenen Vermögenswerte zuständig sei und in ihrem Urteil SK.2015.44 angekündigt habe, dass sie in einem separaten Entscheid über alle in der "Affäre B.________" eingezogenen Vermögenswerte befinden werde. Angesichts des Vorliegens aller Voraussetzungen (gemäss Art. 73 StGB) könne längst separat über das verfahrensgegenständliche Konto entschieden werden. Schliesslich liege eine Rechtsverweigerung vor, nachdem die Beschwerdeführerin vor bald fünf Jahren die Herausgabe beantragt habe und ein Entscheid über das eingezogene Konto immer noch ausstehe (Beschwerde S. 11 ff.).