Citation: 6B_534/2017 E. A

Rechtsanwalt X.________ wirft A.________ vor, sich in einem Verfahren betreffend Aufhebung der fürsorgerischen Unterbringung ihres Ehemannes, dessen Interessen er vertreten hatte, sowie in einem späteren Strafverfahren durch diverse Äusserungen der Verleumdung, eventuell üblen Nachrede oder Beschimpfung schuldig gemacht zu haben. Am 8. Januar 2016 stellte das Bezirksgericht Zürich das Verfahren in Bezug auf die Vorwürfe der Verleumdung, eventuell üblen Nachrede oder Beschimpfung gemäss Strafanzeigen vom 8. Juni 2012 und 23. Dezember 2013, soweit sie sich auf ein Schreiben vom 20. Oktober 2011 an die psychiatrische Universitätsklinik beziehen, infolge Verjährung ein. Von den Vorwürfen der Verleumdung eventuell üblen Nachrede, angeblich begangen mit Schreiben an die Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 17. Mai 2013 und 23. Februar 2015, sprach es A.________ frei. Die Schadenersatz- und Genugtuungsbegehren von X.________ wies das Gericht ab. Das Obergericht des Kantons Zürich bestätigte das erstinstanzliche Urteil am 16. Februar 2017.