Citation: 4A_338/2024 E. 2

Die Vorinstanz erwog vorab, dass der Beschwerdeführer diverse Noven eingereicht habe, die unbeachtlich zu bleiben hätten. Nicht einzutreten sei auf die wortwörtlich wiederholten Vorbringen, die keine Auseinandersetzung mit den erstinstanzlichen Erwägungen darstellt. Nicht näher einzugehen sei gemäss Vorinstanz auf die Ausführungen des Beschwerdeführers zu den Übereinkommen Nr. 95 und Nr. 158 der Internationalen Arbeitsorganisation, da die Schweiz diese nicht ratifiziert habe. Zum Beweisverfahren erwog die Vorinstanz, dass die Parteibefragung von C.________ rechtmässig gewesen sei und der Beschwerdeführer nicht konkret begründen könne, welche Beweise zu welchen Tatsachen die Erstinstanz hätte abnehmen müssen. In der Sache erwog die Vorinstanz hinsichtlich einer Entschädigung wegen missbräuchlicher Kündigung, dass dem Beschwerdeführer der Beweis eines verpönten Kündigungsgrunds misslinge; der Beschwerdeführer lege einerseits keine stichhaltigen Beweise vor, die einen Zusammenhang zwischen der Kündigung und der Herkunft bzw. Nationalität des Beschwerdeführers herstellen würden, womit kein missbräuchlicher Kündigungsgrund nach Art. 336 Abs. 1 lit. a OR vorliege. Er vermöge des Weiteren auch nicht nachzuweisen, dass seine Forderung nach diskriminierungsfreiem Lohn zur Kündigung geführt habe, weshalb kein missbräuchlicher Kündigungsgrund nach Art. 336 Abs. 1 lit. b und d OR vorliege. Andererseits gelinge es dem Beschwerdeführer auch nicht nachzuweisen, dass ihm auf einen bestimmten Zeitpunkt hin eine weitere Lohnerhöhung zugesichert worden sei oder ihm eine Prämie von 50 % des Grundgehalts versprochen worden sei, weshalb es in Bezug auf die Lohnhöhe und den Bonus keinen Anspruch gegeben habe, der durch Kündigung hätte vereitelt werden können; der Kündigungsgrund gemäss Art. 336 Abs. 1 lit. c OR bleibe ebenfalls unbewiesen. Gemäss der Vorinstanz bestehe auch kein Anspruch auf Abänderung des Arbeitszeugnisses. Die vom Beschwerdeführer aufgelisteten und im Zeugnis nicht berücksichtigten Projekte hätten sich im Anfangsstadium befunden, weshalb überzeugend und nachvollziehbar sei, dass aufgrund ungenügender Kommunikation seitens des Beschwerdeführers die Ausführung, die Qualität und der Status dieser Projekte nicht hätte ermittelt werden können.