Citation: 6B_388/2022 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt in prozessualer Hinsicht eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes gemäss § 7 und § 60 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Zürich vom 24. Mai 1959 (VRG ZH; LS 175.2) und eine Gehörsverletzung (Art. 29 Abs. 2 BV). Die Vorinstanz ziehe die Akten des kantonalen Migrationsamtes, aus denen sich ergebe, dass im laufenden Rückführungsverfahren die gegen den Beschwerdeführer ergriffenen Zwangsmassnahmen und Vollzugsbemühungen nicht ausgeschöpft worden seien, zu Unrecht nicht bei (Beschwerde S. 7). Das angefochtene Urteil widerspreche zudem der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur EU-Rückführungsrichtlinie (Beschwerde S. 4 ff.).