Citation: 4P.215/2000 12.12.2000 E. 1

1.- Die Beschwerdeführerin stellte mit Schreiben vom 30. November 2000 ein Gesuch um Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels. Sie begründete das Gesuch damit, der Kantonsgerichtsausschuss habe in seiner Vernehmlassung Behauptungen aufgestellt, zu denen sie einlässlich Stellung nehmen wolle. Ein zweiter Schriftenwechsel wird nur in Ausnahmefällen durchgeführt (Art. 93 Abs. 3 OG), wenn wichtige Gründe dafür sprechen. Angezeigt ist er insbesondere, wenn die tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse noch ungenügend geklärt sind, so dass kein Entscheid gefällt werden kann. Allerdings liegt darin, dass die Behörde in ihrer Vernehmlassung eine Ansicht vertritt, welche von derjenigen der Beschwerdeführerin abweicht, kein für einen zweiten Schriftenwechsel ausreichender Grund. Das Gesuch ist unbegründet und wird abgewiesen.