Citation: 4A_329/2022 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz kam zum Ergebnis, dass dieses Schadenersatzbegehren aussichtslos sei. Denn erstens habe der Beschwerdeführer in der Klage den Schaden nicht hinreichend substantiiert: Er habe einfach "den entgangenen Lohn während einer Zeitdauer von vier Jahren" als Schaden bezeichnet (zufolge Wegweisung aus der Schweiz und damit verbundenem Verlust der Arbeitsstelle), ohne im Sinne der Differenztheorie den gegenwärtigen Vermögensstand dem Stand, den das Vermögen ohne das schädigende Ereignis hätte, gegenüberzustellen. Die ebenfalls als Schadensposten geltend gemachten Anwaltskosten seien überdies nur mangelhaft belegt. Zweitens habe der Beschwerdeführer auch nicht aufgezeigt, dass der Prozess vor Verwaltungsgericht bei sorgfaltsgemässer Führung ein günstigeres Ergebnis gezeitigt hätte, mithin eine relevante Pflichtverletzung vorliege. Im Gegenteil fehlten in der Klage sachdienliche Ausführungen zu den Erfolgsaussichten seiner Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Diese beiden Umstände (unzureichende Substantiierung des Schadens, Nichtdarlegung einer relevanten anwaltlichen Pflichtverletzung) begründeten je für sich allein die Aussichtslosigkeit der Klage.