Citation: 6B_646/2018 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwägt zur Verurteilung wegen mehrfachen Wuchers, der Beschwerdeführer habe innerhalb kurzer Zeit zwei Darlehen zu wucherischen Bedingungen gewährt und den Tatbestand mehrfach erfüllt. Die beiden Vertragsschlüsse seien auf zwei Einzelhandlungen zurückzuführen (angefochtenes Urteil, E. III. 1.14 S. 23 f.). Der Beschwerdeführer habe mit den beiden Darlehen zwei Tatentschlüsse gefasst (angefochtenes Urteil, E. IV. 2.2.1.3 S. 59). Betreffend die Verurteilung wegen mehrfacher versuchter Erpressung begründet die Vorinstanz die mehrfache Tatbegehung nicht ausdrücklich. Sie gliedert ihre Erwägungen zu den entsprechenden Vorwürfen indessen klar in zwei Sachverhaltsteile, nämlich denjenigen laut Anklageziffer I.3.a ("Versuchte Erpressung zum Vorbezug des Vorsorgeguthabens") und denjenigen gemäss Anklageziffer I.3.b ("Versuchte Erpressung zur Beschaffung eines BMW X5 durch Leasing"; vgl. angefochtenes Urteil, E. III. 2.2 S. 25 ff. und E. III. 2.3 S. 29 ff.). Auch anlässlich ihrer rechtlichen Würdigung des Sachverhalts der beiden Anklageziffern unterscheidet sie jeweils zwischen dem versuchten Vorbezug des Vorsorgeguthabens und dem versuchten Abschluss eines Leasingvertrags (vgl. angefochtenes Urteil, E. III. 2.4 S. 35 ff.).