Citation: 1C_115/2009 16.03.2009 E. A

Mit Meldung vom 1. Oktober 2008 ersuchte Interpol Wiesbaden gestützt auf den Haftbefehl des Amtsgerichts Heidelberg vom 30. September 2008 um die Anordnung der vorläufigen Auslieferungshaft gegen den kosovarischen Staatsangehörigen X.________. Diesem wird vorgeworfen, in der Zeit vom 24. bis zum 28. Mai 2008 bandenmässig Einbruchdiebstähle begangen bzw. dies versucht zu haben. Am 1. Oktober 2008 ordnete das Bundesamt für Justiz die provisorische Auslieferungshaft gegen X.________ an. Anlässlich der gleichentags erfolgten Einvernahme durch das Untersuchungsrichteramt Chur erklärte dieser, mit der vereinfachten Auslieferung an Deutschland nicht einverstanden zu sein. In der Folge wurde er aus der Ausschaffungshaft, in welcher er sich seit dem 26. September 2008 befand, entlassen und in provisorische Auslieferungshaft versetzt. Am 2. Oktober 2008 erliess das Bundesamt einen Auslieferungshaftbefehl, der unangefochten blieb. Am 13. Oktober 2008 ersuchte das Justizministerium Baden-Württemberg formell um die Auslieferung von X.________ zur Verfolgung der diesem im Haftbefehl des Amtsgerichts Heidelberg zur Last gelegten Taten. Am 29. Dezember 2008 bewilligte das Bundesamt die Auslieferung. Die von X.________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesstrafgericht (II. Beschwerdekammer) am 24. Februar 2009 ab. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wies es ebenfalls ab und auferlegte X.________ die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.--.