Citation: 2C_944/2020 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführer bringen vor, die Schwere der begangenen Delikte und die damit verbundenen öffentlichen Interessen an der aufenthaltsbeendenden Massnahme überwögen die persönlichen Interessen des beschwerdeführenden Ehemanns nicht. Ihm sei eine gute Legalprognose gegeben worden. Die Vorinstanz verstosse gegen das Doppelverwertungsverbot, wenn sie die Argumente, welche im Strafurteil vom 28. März 2018 zu einem leichten Verschulden geführt hätten, erneut im Rahmen des ausländerrechtlichen Verfahrens abwäge. Er lebe seit 13 Jahren in der Schweiz, sei arbeitstätig und habe keine Betreibungen oder Schulden. Überdies sei er nie von der Sozialhilfe abhängig gewesen. Er habe sich seit fünf Jahren nichts mehr zuschulden kommen lassen.