Citation: 4A_301/2018 E. A

Die A.________ S.A. (Beschwerdeführerin) ist eine Gesellschaft nach griechischem Recht mit Sitz in U.________. B.________ (Beschwerdegegner) ist Staatsangehöriger von W.________ und wohnt in V.________. Am 18. Januar 2013 unterzeichneten A.________ S.A. und B.________ ein "Consultancy Agreement". Gemäss diesem sollte B.________ die A.________ S.A. im Zusammenhang mit einem Projekt des Staates W.________ betreffend den Bau eines Kraftwerks unterstützen. Der Vertrag enthält eine Schiedsklausel zugunsten eines Schiedsgerichts mit Sitz in Zürich. In der Sache wurde schweizerisches Recht für anwendbar erklärt. Die A.________ S.A. erhielt zunächst den Zuschlag für den Auftrag im Wert von EUR 360'000'000.--. Das Projekt wurde sodann vom Staat W.________ nicht realisiert. In der Folge entstand zwischen den Parteien Streit über die Vergütung von B.________.