Citation: 5A_492/2019 E. 1

Soweit der Beschwerdeführer mehr oder anderes verlangt, als von der Vorinstanz beurteilt wurde, ist darauf nicht einzutreten (BGE 136 V 362 E. 3.4.2 S. 365; 142 I 155 E. 4.4.2 S. 156). Dies betrifft namentlich die Vorbringen, der Beschwerdeführer werde seit dem 5. Juni 2019 gegen seinen Willen medikamentös behandelt, ohne dass dies gemäss Art. 434 Abs. 2 ZGB korrekt angeordnet worden wäre, und er werde aus unsachlichen Gründen dauerhaft in einem Isolierzimmer gehalten. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, dass er diese beiden Themen bereits im kantonalen Beschwerdeverfahren aufgeworfen hätte, jedoch eine Beurteilung zu Unrecht unterblieben wäre. Folglich ist diesbezüglich der Instanzenzug nicht ausgeschöpft und darauf von vornherein nicht einzutreten. Neu und damit unzulässig ist ferner das im Zusammenhang mit der behaupteten Zwangsmedikation und der fürsorgerischen Unterbringung erfolgende Genugtuungsanliegen (Art. 99 Abs. 2 BGG). Zu prüfen ist die Beschwerde mit anderen Worten nur in Bezug auf die fürsorgerische Unterbringung als solche, welche denn auch alleinigen Gegenstand des angefochtenen Entscheides bildet.