Citation: 9C_48/2018 E. 6.2

6.2. Grundsätzlich kann entsprechend dem vorinstanzlichen Vorgehen auf das im IK-Auszug erfasste Einkommen abgestellt werden (vgl. E. 7.1 hievor). Es bestehen keine Anhaltspunkte, und der Beschwerdeführer macht nicht substanziiert geltend, dass tatsächlich ein höheres Einkommen erzielt worden wäre. Er verweist stattdessen einzig auf die E. 2.3.4 des Urteils 9C_928/2015 (recte wohl 8C_928/2015) vom 19. April 2016, woraus sich indessen nichts zu seinen Gunsten ableiten lässt. In besagtem Urteil ging es um die Berücksichtigung erwirtschafteter Gewinne einer vom Versicherten beherrschten AG bei der Bezifferung des Invalideneinkommens und nicht wie vorliegend des Valideneinkommens. Der Versicherte liess trotz erheblicher (nicht ausgeschütteter) Gewinne nur einen relativ bescheidenen Lohn ausbezahlen. Demgegenüber bestehen im vorliegenden Fall keine Anhaltspunkte dafür, dass aus versicherungsrechtlichen Überlegungen nur ein bescheidener Lohn ausbezahlt oder ein erheblicher Gewinn nicht ausgeschüttet worden wäre. Im Gegenteil lässt sich den Akten entnehmen, dass der Gewinn der D.________ GmbH im Jahr 2011, d.h. vor Eintritt der gesundheitlichen Beeinträchtigung, gegenüber den Vorjahren 2009 und 2010 stark rückläufig war. In Anbetracht der dadurch bewirkten starken Abnahme des Eigenkapitals (Fr. 126'687.86 per Ende 2010, Fr. 60'367.60 per Ende 2011) erscheint fraglich, ob die GmbH künftig überhaupt in der Lage gewesen wäre, tatsächlich einen Gewinn wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht zu erwirtschaften. Nicht abgestellt werden kann auch auf das von der D.________ GmbH für das Jahr 2013 angegebene Einkommen in der Höhe von Fr. 91'600.-. Abgesehen davon, dass der Beschwerdeführer diese Angaben als Inhaber von 50 % der Gesellschaftsanteile massgebend beeinflussen konnte, hatten sich die gesundheitlichen Beeinträchtigungen bereits im Jahre 2012 eingestellt.