Citation: 7B_369/2023 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwägt, sämtliche beteiligten Strafverfolgungsbehörden - die Staatsanwaltschaft, die Oberstaatsanwaltschaft, die Jugendanwaltschaft und die Oberjugendanwaltschaft - seien sich (nunmehr) einig, dass die Staatsanwaltschaft das Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer führen sollte. Streitig sei die Frage, welche Behörde über die Zuständigkeit entscheide, wenn eine Partei, hier die beschuldigte Person, mit diesem von den beteiligten Strafverfolgungsbehörden nach Jugend- und Erwachsenenstrafrecht getroffenen Entscheid nicht einverstanden sei. Sie gelangt zum Schluss, mit der Anklageerhebung sei die Verfahrensherrschaft auf das Bezirksgericht übergegangen. Dieses habe seine Zuständigkeit einschliesslich der Frage, ob auf den Beschwerdeführer das Erwachsenen- oder Jugendstrafrecht bzw. -strafprozessrecht anwendbar sei, von Amtes wegen zu prüfen. Die Beschwerdeinstanz verliere damit "die Zuständigkeit, über eine für das Vorverfahren strittige Zuständigkeit zu entscheiden, jedenfalls bevor das Sachgericht seine Zuständigkeit selbst geprüft [habe]". Das Beschwerdeverfahren sei folglich mit der Anklageerhebung gegenstandslos geworden.