Citation: 5A_994/2014 E. 12.2

12.2. Das Honorar als Teil der Anwaltskosten (Art. 2 Abs. 1) beträgt bei einem Streitwert bis zu Fr. 100'000.-- nach Tarif Fr. 10'000.-- (Art. 4). Es wird insbesondere nach dem Umfang der Arbeitsleistung und dem Zeitaufwand des Anwalts bemessen (Art. 3 Abs. 1 des Reglementes über die Parteientschädigung und die Entschädigung für die amtliche Vertretung im Verfahren vor dem Bundesgericht, SR 173.110.210.3). Die Stellungnahme der anwaltlich vertretenen Beklagten zum gutgeheissenen Gesuch um aufschiebende Wirkung umfasst ein Blatt mit dreizeiliger Begründung eines Abweisungsantrags (act. 11), und in ihrer Beschwerdeantwort findet sich die Begründung der Anträge auf Nichteintreten, eventuell Abweisung der Beschwerde auf - zusammengezogen - knapp einer Seite (act. 34). Eine herabgesetzte Parteientschädigung von Fr. 1'000.--, die der Klägerin aufzuerlegen ist (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG), erscheint als angemessen. Für die von ihr selbst verfassten Eingaben (act. 16, 18, 21, 27 und 31) kann die Beklagte praxisgemäss keine Parteientschädigung beanspruchen (BGE 135 III 127 E. 4 S. 136; 133 III 439 E. 4 S. 446).