Citation: 8C_489/2022 E. 6.5.2

6.5.2. Der Beschwerdegegner trat nach der Handelsschule - knapp zwanzigjährig - bei einem AHV-beitragspflichtigen Jahresverdienst von rund Fr. 25'000.- in den Dienst der B.________. Während seiner Anstellung absolvierte er zahlreiche Aus- und Weiterbildungen. Dank seines auch international im Einsatz für seine Arbeitgeberin erworbenen Know-hows und seiner internen Karrierelaufbahn vermochte er schliesslich in den Jahren 2011 bis 2016 jährlich ein AHV-beitragspflichtiges Einkommen von durchwegs mehr als Fr. 200'000.- zu erzielen. Dieser Entwicklung suchte die Vorinstanz dadurch Rechnung zu tragen, indem sie sich nicht auf die üblicherweise herangezogene Tabelle "TA1" (m onatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht), sondern auf die Tabelle "T1_b" (m onatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftszweigen, beruflicher Stellung und Geschlecht) der LSE 2018 abstützte. Während der Zentralwert für Männerlöhne im Bereich Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (Zeile 64-66) auf dem obersten Kompetenzniveau nach der Tabelle TA1 gemäss LSE 2018 Fr. 11'707.- beträgt (E. 6.4), liegt der entsprechende Wert für Männerlöhne des obersten bis mittleren Kaders im Bereich der Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (Zeile 64-66) laut Tabelle T1_b bei Fr. 16'350.-. Basierend auf dem letztgenannten Wert ermittelte das kantonale Gericht ein massgebendes Valideneinkommen von Fr. 204'539.-, welches gemäss Auszug aus dem individuellen Konto per 27. April 2021 (fortan: IK-Auszug) praktisch identisch ist mit dem Jahreslohn, den der Beschwerdegegner an der angestammten Arbeitsstelle 2015 tatsächlich erzielte.