Citation: I 784/02 26.06.2003 E. A

Die 1949 geborene, verheiratete H.________, Mutter eines 1978 geborenen Sohnes, meldete sich erstmals am 21. Juni 1990 unter Hinweis auf ständige Rückenbeschwerden bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Nach Einholung von Berichten des Dr. med. K.________, Orthopädie X.________, vom 3. Juli 1990 sowie des Dr. med. M.________, Spezialarzt für Chirurgie FMH, vom 30. August 1990 lehnte die damalige IV-Kommission des Kantons St. Gallen das Leistungsersuchen mangels rentenbegründender Invalidität rechtskräftig ab (Verfügung vom 9. November 1990). Am 14. August 1998 wurde H.________, wiederum mit der Begründung, seit beinahe zwanzig Jahren unter Rückenschmerzen (Diskushernie) zu leiden, erneut bei der Invalidenversicherung vorstellig. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen zog Berichte des Hausarztes Dr. med. V.________, Arzt für Allgemeine Medizin, vom 25. August 1998, 23. Dezember 1998 und vom 25. August 1999 sowie des Dr. med. A.________, Chefarzt Rheumatologie, Medizinisches Zentrum B.________, vom 13. Januar 1999 bei und veranlasste eine konsiliarische Begutachtung durch Dr. med. Y.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 30. November 1999 sowie durch Dr. med. C.________, Spezialarzt FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation, spez. Rheumaerkrankungen, vom 1. November (recte wohl 1. Dezember; nachfolgend: 1. Dezember) 1999. Ferner klärte sie die Verhältnisse in erwerblicher (Zusammenzug der individuellen Konti [IK]) und in haushaltlicher Hinsicht (Abklärungsbericht Haushalt vom 24. März 2000) ab. Nachdem Dr. med. V.________ zu den gutachtlichen Ausführungen der Dres. med. Y.________ und C.________ mit Schreiben vom 18. Januar 2000 Stellung genommen hatte, verfügte die IV-Stelle - nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens - am 21. Juni 2001 die Zusprechung einer Viertelsrente bzw. bei Vorliegen eines wirtschaftlichen Härtefalles einer halben Invalidenrente (samt Zusatzrente) rückwirkend ab 1. Dezember 1999.