Citation: 2C_321/2024 E. 5.2

5.2. Durch das materielle Recht vorgegebenes Beweisthema war im vorinstanzlichen Verfahren die Frage, ob die Beschwerdeführerin durch das zweifache Verpassen von Rechtsmittelfristen und durch die Nichteinhaltung von richterlichen Fristen gegen die Berufsregeln verstossen habe. Die Beschwerdeführerin legt vor Bundesgericht nicht nachvollziehbar dar, inwiefern die Anhörung der von ihr vertretenen Personen entscheiderheblich ist, zumal sie die Tatsache, dass sie die fraglichen Fristen verpasste, nicht bestreitet. Für die disziplinarrechtliche Beurteilung (vgl. E. 6 hiernach) ist irrelevant, ob die betroffenen Klientinnen und Klienten der Ansicht sind, die Beschwerdeführerin habe ihnen trotz allem geholfen. Soweit sich die Beschwerdeführerin zudem allgemein zum kantonalen Sozialversicherungsverfahren äussert, setzt sie sich weder mit dem Beweisthema des vorinstanzlichen Verfahrens noch mit dem angefochtenen Entscheid hinreichend auseinander. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung in diesem Punkt willkürlich sein soll. Daher durfte das kantonale Gericht in antizipierter Beweiswürdigung von der Abnahme der beantragten Beweise absehen.