Citation: 5A_65/2018 E. 3

Die Beschwerdeführerin stellt ein Ausstandsgesuch gegen die am angefochtenen obergerichtlichen Entscheid beteiligten Gerichtspersonen (Oberrichter D.________, E.________ und F.________, Gerichtsschreiber G.________). Sie stellt dieses Gesuch jedoch offensichtlich einzig deshalb, weil sie mit dem angefochtenen Entscheid nicht einverstanden ist. Damit kann sie das Vorliegen von Ausstandsgründen nicht dartun. Vielmehr erweist sich ihr Gesuch als missbräuchlich. Darauf ist nicht einzugehen. Die Beschwerdeführerin hält an ihrem Ausstandsgesuch gegen Gerichtspräsident B.________ fest. Sie setzt sich jedoch nicht ansatzweise mit den ausführlichen vorinstanzlichen Erwägungen auseinander, mit denen das Obergericht das Vorliegen von Ausstandsgründen nach Art. 10 Abs. 1 SchKG verneint hat. Inwieweit das angefochtene Urteil diesbezüglich widersprüchlich sein soll, legt die Beschwerdeführerin nicht nachvollziehbar dar. Als Ausstandsgründe beruft sie sich auf "ein unwiderlegtes und belastendes unter Eid geleistetes Affidavit" und "eine unwiderlegte und akzeptierte in Verzugsetzung gegen den Gerichtspräsidenten B.________". Diese angeblichen Umstände haben im angefochtenen Urteil keinen Niederschlag gefunden, womit die Berufung darauf - mangels genügender Sachverhaltsrüge - unzulässig ist (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 und Art. 99 Abs. 1 BGG). Sollte sich die Beschwerdeführerin damit auf die ihrer Beschwerde beiliegenden Dokumente beziehen, so ist ergänzend darauf hinzuweisen, dass es sich dabei um von der Beschwerdeführerin selber fabrizierte ("Das souveräne lebende Weib MP A.________ ist Autor dieses Affidavits und bekundet wie folgt..."; "Ihnen wurde am [17.02.2017] ein Souveränes Affidavit der Wahrheit durch das geistige, sittliche, beseelte Wesen (auch genannt Mensch) :A.________ zugestellt. Sie haben weder bis heute geantwortet noch gehandelt...") und von ihr - unter anderem mit Fingerabdruck - unterzeichnete Dokumente handelt, die inhaltlich kaum verständlich sind und die Adressaten - unter anderem B.________ - in keiner Weise zu belasten vermögen, woran die gegenteilige Behauptung in diesen Dokumenten nichts ändert ("Alle enthaltenen Anklagepunkte in dem dreimalig zugestellten Affidavit sind somit durch das Stillschweigen und/oder Versäumnis der Widerlegung von B.________ angenommen, verifiziert und durch B.________ bestätigt. Dieses Instrument benötigt keine Antwort..."). Allerdings lässt sich all dem entnehmen, dass es der Beschwerdeführerin mit ihrem Ausstandsgesuch (und ihren vorangehenden Machenschaften) einzig um die Blockierung der Justiz geht, was rechtsmissbräuchlich ist. Weshalb schliesslich das rechtliche Gehör verletzt oder das Recht auf eine faire Verhandlung beschnitten worden sein soll, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Zudem ist sie querulatorisch und rechtsmissbräuchlich. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 Abs. 1 lit. b und c BGG durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten.