Citation: 5C.41/2006 03.05.2006 E. 1

1.1 Die Berufung richtet sich gegen einen Endentscheid eines oberen kantonalen Gerichts, der nicht mehr durch ein ordentliches kantonales Rechtsmittel angefochten werden kann (Art. 48 Abs. 1 OG). Ob ein Zivilrechtsstreit vorliegt, beurteilt sich nach der Art des geltend gemachten Anspruchs. Die Grundbuchberichtigungsklage ist im Bundeszivilrecht begründet und überdies vermögensrechtlicher Natur. Der erforderliche Streitwert ist erreicht (Art. 46 OG). Entgegen der Auffassung der Berufungsbeklagten, die offenbar von der materiellen Beurteilung der Sache und nicht von der Rechtsnatur des Streitgegenstandes ausgeht, ist die Berufung zulässig. 1.2 Gemäss Art. 55 Abs. 1 lit. b OG hat der Berufungskläger anzugeben, welche Punkte des Entscheides angefochten und welche Änderungen beantragt werden. Der Antrag auf Rückweisung an die Vorinstanz zu neuem Entscheid genügt nur, sofern das Bundesgericht die Rechtsauffassung des Berufungsklägers teilt, aber kein Endurteil fällen kann, sondern die Sache zu weiterer Abklärung an die Vorinstanz zurückweisen muss. Dies dürfte vorliegend der Fall sein. Zudem kann der Begründung entnommen werden, dass die Berufungsklägerin im Ergebnis die Gutheissung ihrer Klage anstrebt (BGE 125 III 412 E. 1b). 1.3 Das Bundesgericht ist an die tatsächlichen Feststellungen der letzten kantonalen Instanz gebunden, es wäre denn, dass sie unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen sind (BGE 130 III 102 E. 2.2). Vorbehalten bleibt die Berichtigung offensichtlich auf Versehen beruhender Feststellungen von Amtes wegen (Art. 63 Abs. 2 OG). Ausführungen gegen die tatsächlichen Feststellungen sind unzulässig (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Für die Kritik an der Beweiswürdigung durch die Vorinstanz ist die staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung des Willkürverbotes gegeben (Art. 9 BV, Art. 43 Abs. 1 OG). Diese Anforderungen gelten auch für die Berufungsantwort (Art. 59 Abs. 3 OG). Soweit die Berufungsklägerin sich zur Entschädigung der Berufungsbeklagten für die Nichtausübung des strittigen Wohnrechts äussert, ist sie nicht zu hören. Dies gilt in gleicher Weise für die Darlegungen der Berufungsbeklagten zur schleppenden Arbeitsweise des Konkursverwalters.