Citation: 6B_917/2017 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin legt in ihren Ausführungen zur "Verwertbarkeit der Polizeiprotokolle" nicht dar, welche Aussagen "mitbeschuldigter Personen", deren Interessenwahrnehmung nicht (auch) durch ihren Verteidiger wahrgenommen wurde (das Problem [unzulässiger] Mehrfachverteidigung wurde im kantonalen Verfahren nicht thematisiert), unverwertbar sein soll. Der lapidare Hinweis auf ihre Berufungsbegründung ohne Bezug auf den angefochtenen Entscheid oder die Verfahrensakten ist unzulässig. Die Begründung der Beschwerde muss in der Beschwerdeschrift selbst enthalten sein; der blosse Verweis auf Ausführungen in anderen Rechtsschriften oder auf die Akten reicht nicht aus (BGE 143 IV 122 E. 3.3 S. 128 mit Hinweisen). Auf die Erwägungen der Vorinstanz, warum diese die vor der Polizei gemachten Aussagen für verwertbar erachtet, geht die Beschwerdeführerin nicht ein. Ihre Einwendungen richten sich (fast) ausschliesslich gegen die rechtlichen Erwägungen im erstinstanzlichen Urteil. Hierauf ist nicht einzutreten, denn Anfechtungsobjekt im bundesgerichtlichen Verfahren ist ausschliesslich das kantonal letztinstanzliche Urteil der Vorinstanz (vgl. Art. 80 Abs. 1 BGG). Sie legt im Übrigen nicht dar, inwieweit die Vorinstanz die Sachlage völlig verkennen und ein allfälliges Verwertungsverbot einzelner Aussagen für den Verfahrensausgang entscheidend sein soll. Dies ist auch nicht ersichtlich. Selbst wenn sämtliche Aussagen "mitbeschuldigter Personen", die nicht auch durch den Rechtsbeistand der Beschwerdeführerin verteidigt wurden, nicht berücksichtigt würden, hätte dies keine Auswirkungen auf die übrigen Aussagen der mitbeschuldigten Personen, der Zeugen und Auskunftspersonen und der weiteren objektiven Beweise und Indizien (Zimmer mit Kondomen und Sexspielzeug, Auftreten und Kleidung der angetroffenen Frauen, Internetkommentare über die in der Bar angebotenen Dienstleistungen, etc.), auf die sich die Vorinstanz ebenfalls abstützt. Was die Beschwerdeführerin inhaltlich gegen die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz vorbringt, erschöpft sich in einer unzulässigen appellatorischen Kritik, auf die das Bundesgericht nicht eintritt (vgl. vorstehend E. 1.2). Die Beschwerdeführerin setzt sich allenfalls ansatzweise mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinander. Sie kritisiert die Beweiswürdigung pauschal als willkürlich und beschränkt sich darauf, zum Beweisergebnis wie in einem Berufungsverfahren frei zu plädieren. Sie verkennt, dass dem Sachgericht im Bereich der Beweiswürdigung ein erheblicher Ermessensspielraum zusteht (vgl. BGE 129 IV 6 E. 6.1; Urteil 6B_800/2016 vom 25. Oktober 2017 E. 10.3.1) und das Bundesgericht keine Appellationsinstanz ist, die eine freie Beweiswürdigung vornimmt (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3). Sie zeigt nicht auf, inwieweit die Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Entscheid gestützt auf die nicht als unverwertbar gerügten Beweise schlechterdings unhaltbar sein sollen und "jeglicher Logik entbehren", sondern wiederholt lediglich ihre von der Vorinstanz im Berufungsverfahren verworfene Sichtweise der Dinge. Dass die Beweiswürdigung der Vorinstanz nicht mit der Darstellung und Wahrnehmung der Beschwerdeführerin übereinstimmt, vermag keine Willkür aufzuzeigen (vgl. BGE 138 I 305 E. 4.3 mit Hinweisen).