Citation: 5P.17/2001 06.03.2001 E. 5

5.- Der unterliegende Beschwerdeführer wird bei diesem Ausgang des Verfahrens gebühren- und entschädigungspflichtig (Art. 156 Abs. 1 und Art. 159 Abs. 2 OG), falls die von den Parteien gestellten Gesuche um Verfahrenshilfe erfolglos bleiben. Es kann nicht gesagt werden, der staatsrechtlichen Beschwerde hätten von vornherein keine ausreichenden Erfolgschancen eingeräumt werden können (Art. 152 Abs. 1 OG; BGE 124 I 304 E. 2c). Die Beschwerdegegnerin musste sich auf das Verfahren einlassen, weshalb sich bei ihr die Frage nach der Aussichtslosigkeit nicht stellen kann. Haben beide Parteien vor dem Obergericht mit Verfahrenshilfe prozessiert, dürfen sie auch im bundesgerichtlichen Verfahren als bedürftig im Sinne von Art. 152 Abs. 1 OG gelten mit der Folge, dass ihre Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege bewilligt werden können, bezüglich der obsiegenden Beschwerdegegnerin indessen nur insoweit, als das Gesuch angesichts ihres Obsiegens nicht gegenstandslos geworden ist. Die Honorare, die den amtlichen Rechtsvertretern aus der Bundesgerichtskasse auszurichten sind, werden entsprechend Art. 9 des Tarifs für die Entschädigung an die Gegenpartei für das Verfahren vor dem Bundesgericht vom 9. November 1978 (SR 173. 119.1) gekürzt.