Citation: 1A.1/2000 08.05.2000 E. 2.-

Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und inwieweit auf eine Beschwerde ein- zutreten ist (BGE 125 I 14 E. 2a S. 16, 253 E. 1a S. 254; 125 II 293 E. 1a S. 299). a) Entsprechend der subsidiären Natur der staats- rechtlichen Beschwerde (Art. 84 Abs. 2 OG) ist nach ständi- ger Praxis zunächst zu prüfen, ob die Verwaltungsgerichts- beschwerde offen steht (BGE 125 I 14 E. 2a S. 16; 123 II 289 E. 1a S. 290). Hier will der Beschwerdeführer mit seinem Sistierungsgesuch jedoch bewirken, dass zunächst die staats- rechtliche Beschwerde an die Hand genommen wird. Da die Ein- tretensvoraussetzungen nicht der Dispositionsmaxime unter- stehen, ist dieses Begehren grundsätzlich unzulässig. Eine Ausnahme wäre allenfalls denkbar, wenn die staatsrechtliche Beschwerde als Verwaltungsgerichtsbeschwerde entgegenzuneh- men wäre, wobei fraglich ist, ob eine Partei die Reihenfolge der zu prüfenden Rügen bestimmen kann bzw. ob sie sich mit Bezug auf gewisse Rügen eine Rückzugsmöglichkeit offen hal- ten kann. Hier braucht diese Frage jedoch nicht beantwortet zu werden, da die Rügen, die der Beschwerdeführer im Rahmen der staatsrechtlichen Beschwerde erhebt, materiell in den- jenigen aufgehen, die er mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend macht. Mit der Erledigung der Verwaltungsgerichts- beschwerde wird daher die staatsrechtliche Beschwerde, ein- schliesslich dem Sistierungsbegehren, gegenstandslos. b) Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erfüllt die Eintretensvoraussetzungen gemäss Art. 97 ff. OG. Der Be- schwerdeführer ist insbesondere vom angefochtenen Entscheid persönlich betroffen und macht die Verletzung von öffent- lichrechtlichen Vorschriften des Bundes geltend (Art. 97 OG i.V.m. Art. 5 VwVG). Zum mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde überprüfbaren Bundesrecht gehört auch das Bundesverfassungs- recht, soweit die Rüge eine Angelegenheit betrifft, die in die Sachzuständigkeit der eidgenössischen Verwaltungsrechts- pflegeinstanz fällt (BGE 123 II 9 E. 2 S. 11; 289 E. 1c S. 291, mit Hinweisen). Die Rügen der Verletzung des recht- lichen Gehörs bzw. des Willkürverbots können daher im Rah- men der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geprüft werden. Das kantonale Recht, das vom Beschwerdeführer angerufen wird, weist einen hinreichend engen Sachzusammenhang mit Art. 24 RPG auf, so dass es auch im Rahmen der Verwaltungsgerichts- beschwerde zu überprüfen ist (vgl. BGE 118 Ib 381 E. 2a S. 389, mit Hinweisen). Hinsichtlich der Anwendung des kan- tonalen Rechts richtet sich die Kognition des Bundesgerichts allerdings nach den für die staatsrechtliche Beschwerde gel- tenden Grundsätzen (BGE 118 Ib 234 E. 1b S. 237, mit Hinwei- sen). Da der Beschwerdeführer einfaches kantonales Recht an- ruft, steht dem Bundesgericht diesbezüglich nur die Willkür- kognition zu. Willkür liegt nach der Rechtsprechung des Bun- desgerichts nicht schon dann vor, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder sogar vorzuziehen wäre. Das Bundesgericht weicht vom Entscheid der kantonalen In- stanz nur ab, wenn dieser offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 125 II 10 E. 3a S. 15, mit Hinweisen). c) Der Antrag auf Durchführung eines Augenscheins ist abzuweisen, da sich dieses Beweismittel mit Blick auf die vorhandenen Akten erübrigt, wie nachfolgend darzulegen ist (BGE 123 II 248 E. 2a S. 249; 122 II 274 E. 1d S. 279).