Citation: 2C_1101/2018 E. A

Der sri-lankische Staatsangehörige A.________ (geboren 1989) reiste im August 1997 mit seiner Mutter in die Schweiz und ersuchte um Asyl. Im Juni 2000 wurde er vorläufig in der Schweiz aufgenommen und im Oktober 2002 erhielt er im Kanton Aargau eine Aufenthaltsbewilligung. Er hat einen im Februar 2014 geborenen Sohn und ist seit März 2017 mit dessen in der Schweiz niederlassungsberechtigten Mutter verheiratet. A.a. A.________ wurde in der Schweiz wiederholt straffällig: - Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom 27. Juli 2009 wurde er wegen Raufhandels und Fahrens in fahrunfähigem Zustand mit einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen à Fr. 30.- und einer Busse von Fr. 500.- bestraft. - Mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 15. September 2010 wurde er wegen fahrlässiger Körperverletzung, mehrfachen Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädigung, mehrfachen Hausfriedensbruchs, mehrfachen Fahrens in fahrunfähigem Zustand, Entwendung zum Gebrauch, Fahrens ohne Führerausweis oder trotz Entzug und Vergehens gegen das Waffengesetz mit einer Geldstrafe von 240 Tagessätzen à Fr. 40.- und einer Busse von Fr. 1'000.- bestraft. Die mit Strafbefehl vom 27. Juli 2009 ausgesprochene Strafe wurde widerrufen. - Mit Strafbefehl des Ministère public Parquet régional la Chaux-de-Fonds vom 17. Mai 2011 wurde er wegen schwerer Körperverletzung (unvollendeter Versuch), einfacher Körperverletzung, einfacher Körperverletzung mit Gift, Waffe oder gefährlichem Gegenstand, Tätlichkeiten und Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz mit einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen à Fr. 40.- und einer Busse von Fr. 300.- bestraft. - Mit Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 15. Mai 2012 wurde er wegen einfacher Körperverletzung unter Widerruf des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 15. September 2010 zu einer Freiheitsstrafe von 15 Monaten verurteilt. - Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft See/Oberland des Kantons Zürich vom 21. August 2012 wurde er wegen mehrfacher falscher Anschuldigung, Entwendung zum Gebrauch, mehrfachen Missbrauchs von Ausweisen und Schildern, mehrfacher widerrechtlicher Aneignung von Kontrollschildern und/oder Fahrradkennzeichen, Fälschung von Ausweisen, mehrfachen Fahrens ohne Berechtigung und Fahrens in fahrunfähigem Zustand mit einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen à Fr. 40.- und einer Busse von Fr. 300.- bestraft, unter Verlängerung der mit Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 15. Mai 2012 angesetzten Probezeit um zweieinhalb Jahre. - Mit Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 17. März 2016 wurde er wegen Raufhandels, mehrfachen Fahrens in fahrunfähigem Zustand, Verletzung der Verkehrsregeln, mehrfacher Entwendung zum Gebrauch, falscher Anschuldigung, Urkundenfälschung, mehrfachen Ungehorsams des Schuldners im Betreibungs- und Konkursverfahren, mehrfachen Fahrens ohne Führerausweis oder trotz Entzug und mehrfachen Führens eines Motorfahrzeugs trotz Verweigerung, Entzug oder Aberkennung des Ausweises mit einer Freiheitsstrafe von 25 Monaten und einer Busse von Fr. 1'000.- bestraft, unter Verlängerung der mit Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 15. Mai 2012 angesetzten Probezeit um weitere zweieinhalb Jahre. - Mit Urteil des Bezirksgerichts Baden vom 27. September 2017 wurde er wegen mehrfacher einfacher Körperverletzung, teilweise mit gefährlichem Gegenstand, Beschimpfung, Hinderung einer Amtshandlung, Fahrens ohne Führerausweis oder trotz Entzug oder Aberkennung des Ausweises, Missachtung der Meldepflicht und Vergehens gegen das Waffengesetz mit einer Freiheitsstrafe von 10 Monaten, Geldstrafe von 20 Tagessätzen à Fr. 30.- sowie einer Busse von Fr. 600.- als Teilzusatz- und Gesamtstrafe zum Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 17. März 2016 bestraft. A.b. A.________ wurde mit Verfügung des Amts für Migration und Integration des Kantons Aargau vom 1. Dezember 2011 ausländerrechtlich verwarnt. Nachdem er weiterhin straffällig geworden war, verweigerte das Amt für Migration und Integration mit Verfügung vom 7. Mai 2013 die Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung und wies ihn aus der Schweiz weg. Nach erfolgloser Einsprache hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau am 26. März 2015 die Beschwerde von A.________ gut. In der Folge wurde seine Aufenthaltsbewilligung bis 30. September 2016 verlängert. Am 26. August 2015 ersuchte A.________ im Kanton Zürich um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung (Kantonswechsel). Aufgrund seiner Straffälligkeit wurde dieses Gesuch mit Verfügung des Migrationsamts des Kantons Zürich vom 2. Dezember 2015 abgewiesen. Nach seiner Heirat beantragte er am 14. September 2017 erneut die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung im Kanton Zürich. Mit Verfügung vom 13. Februar 2018 lehnte das Migrationsamt des Kantons Zürich das Gesuch ab und wies A.________ aus der Schweiz weg.