Citation: 4C.369/2005 08.02.2006 E. 4

4.1 Die Beklagte macht geltend, die Vorinstanz habe die vertraglichen Pflichten unzulässig ausgeweitet, indem sie annahm, der Servicemonteur habe auch prüfen müssen, ob das Gerät gemäss den Empfehlungen angeschlossen gewesen sei. Die Kontrolle der Erstinstallation habe nicht zu den vertraglichen Pflichten gehört. 4.2 Die Beklagte verkennt, dass der Monteur nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz selbst ausgesagt hat, er habe sich über den festen Anschluss der Maschine gewundert. Die Geräte müssten flexibel angeschlossen sein um eventuelle Druckschläge auszugleichen. Er habe aber nichts unternommen, da er davon ausgegangen sei, dass diesbezüglich schon irgend etwas kommuniziert worden sei. 4.3 Die Frage, ob die Kontrolle der Erstinstallation zu den vertraglichen Pflichten gehört, ist nur bedeutsam, solange der Mangel unerkannt bleibt. Sofern der Monteur beim Service Mängel erkennt, muss er diese auch dann melden, wenn eine entsprechende Kontrolle nicht Bestandteil des Vertrages ist. Dies ergibt sich aus dem Zweck des Servicevertrages selbst, der ein reibungsloses Funktionieren der Geräte sicherstellen soll. Unter diesen Umständen konnte die Vorinstanz ohne Verletzung von Bundesrecht erkennen, der Monteur habe seine vertraglichen Pflichten verletzt, indem er das Gerät starr wieder anschloss, ohne die Kläger auf die von ihm erkannte Unzulänglichkeit dieser Art der Verbindung und die davon ausgehende Gefahr eines Wasserschadens hinzuweisen.