Citation: U 134/05 29.08.2007 E. 4

Das kantonale Gericht ist in Würdigung der medizinischen Akten zum Schluss gelangt, die Versicherte habe beim Sturz mit dem Fahrrad am 21. Dezember 1998 eine einem Schleudertrauma äquivalente Verletzung der Halswirbelsäule erlitten. Die im November 2000 gemeldeten HWS-Beschwerden seien indessen nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf dieses Ereignis zurückzuführen. Nach dem Gutachten der Klinik Y.________ vom 30. Dezember 2002 sei relativ rasch nach dem ohnehin als mild einzustufenden Trauma ein Status quo ante erreicht worden. Laut Experten fände sich in den Akten denn auch über den Zeitraum von rund zwei Jahren nach dem Unfall vom 21. Dezember 1998 keine Erwähnung von Symptomen der möglichen HWS-Verletzung. Anderseits könnten insbesondere seit Jahren bestehende Kopfschmerzen zu verschiedenen Beschwerden beitragen. Die geklagten HWS-Beschwerden stünden somit lediglich möglicherweise in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Sturz vom 21. Dezember 1998. Das Gutachten vom 30. Dezember 2002 sei schlüssig. Daran änderten die Vorbringen in der Beschwerde nichts. Insbesondere sei nicht von Bedeutung, dass die Versicherte bereits von Januar bis Juli 1999 und dann wieder ab März 2000 bis März 2002 in physiotherapeutischer Behandlung gestanden habe. Der Unfallversicherer habe bis zur Meldung vom 22. November 2000 eine Leistungspflicht anerkannt und auch über mehrere Monate die Kosten für die Heilbehandlung übernommen. Sodann hätten bereits vor dem Unfallereignis vom 21. Dezember 1998 psychische Beschwerden bestanden. Die Versicherte sei nach ihren eigenen Angaben seit 1994 in psychotherapeutischer Behandlung gestanden. Der Sturz mit dem Fahrrad sei nicht derart gewesen, dass er irgendwelche psychische Störungen hätte auslösen können. Solche auf das erlittene Trauma zurückzuführende gesundheitliche Beeinträchtigungen seien im posttraumatischen Verlauf auch nicht dokumentiert worden. Der Vorzustand sei geeignet, die vom beratenden Psychiater der Winterthur, Dr. med. C.________, in seiner Stellungnahme vom 10. März 2004 erwähnte Chronifizierung im Sinne einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung zu erklären. Somit sei auch der natürliche Kausalzusammenhang zwischen den psychischen Beschwerden und dem Unfall vom 21. Dezember 1998 zu verneinen.