Citation: 5A_247/2018 E. 2

Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116). Der im angefochtenen Entscheid festgestellte Sacherhalt ist für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG). In diesem Bereich kann lediglich eine offensichtlich unrichtige - d.h. willkürliche, in Verletzung von Art. 9 BV ergangene - Sachverhaltsfeststellung gerügt werden, wobei hierfür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; dazu im Einzelnen BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 141 IV 369 E. 6.3 S. 375). Was sodann die Voraussetzungen für einen Prozesskostenvorschuss bzw. für die Erlangung der unentgeltlichen Rechtspflege anbelangt, war für das Berufungsverfahren vor dem Kantonsgericht die eigene Prozessarmut nachzuweisen (BGE 120 Ia 179 E. 3a S. 181 f.; 125IV 161 E. 4a S. 164 f.) und traf den Beschwerdeführer diesbezüglich eine umfassende Mitwirkungsobliegenheit (Urteile 5A_897/2013 vom 8. Juli 2014 E. 3.1; 5A_761/2014 vom 26. Februar 2015 E. 3.2). Die Darlegung der eigenen finanziellen Situation hat umso ausführlicher zu erfolgen, je komplexer die Einkommens- und Vermögensverhältnisse sind (Urteil 5A_267/2013 vom 10. Juni 2013 E. 4.2.2). Bei Verletzung der Mitwirkungsobliegenheit darf die Mittellosigkeit ohne Verletzung von Bundesrecht verneint werden.