Citation: 6B_254/2009 02.07.2009 E. 3

Im Zeitpunkt der vorgeworfenen Handlung stand die Eheschliessung der Geschädigten mit einem Dritten in Vorbereitung. Sie begab sich in die Wohnung des Beschwerdeführers, mit dem sie früher eine Beziehung hatte, um persönliche Gegenstände abzuholen. Dabei wurde sie nach ihren Aussagen vom Beschwerdeführer vergewaltigt, während dieser angab, der Geschlechtsverkehr sei einvernehmlich erfolgt. Die Vorinstanz stellt auf die Aussagen der Geschädigten ab. Entscheidend sind somit ihre Aussagen (vgl. insbesondere die untersuchungsrichterliche Einvernahme vom 24. Januar 2007; act. E II, S. 3). Damit liegen eindeutige Beweismittel vor. Die Vorinstanz verweist zwar auf den erstinstanzlich festgestellten Sachverhalt, nimmt aber die wesentlichen Tatsachen aus den Akten in ihr Urteil auf oder verweist auf sie. Sie stimmt auch weiteren erstinstanzlichen Erwägungen zu, wobei sie erneut die wesentlichen Gesichtspunkte in ihrem Urteil begründet. Eine Verletzung der geltend gemachten verfassungsmässigen Rechte ist nicht ersichtlich. Die Vorbringen des Beschwerdeführers erweisen sich als unbehelfliche appellatorische Kritik. So ist es entgegen der Beschwerde nicht völlig lebensfremd, dass die Geschädigte Angst vor den Konsequenzen der Drohungen des Beschwerdeführers hatte, sie bei den Ausländerbehörden anzuzeigen oder ihren Kindern in Brasilien mitzuteilen, sie sei eine Prostituierte. Sie erklärte dazu vor der Untersuchungsrichterin, in "dem Moment" habe sie gedacht, "dass er das ernsthaft meint" (act. E II, S. 4 f.). Die diesbezüglichen vorinstanzlichen Erwägungen sind nicht zu beanstanden (angefochtenes Urteil S. 11 f.). Entscheidend ist, dass die Geschädigte dem Beschwerdeführer "vor und nach den Androhungen" erklärte, dass sie mit ihm nicht schlafen wolle (E II, S. 5). Erst unter dem Eindruck dieser Drohungen sagte sie ihm "ok, dann tu es" (E II, S. 6). Damit missachtete er das sexuelle Selbstbestimmungsrecht der Geschädigten (angefochtenes Urteil S. 13). Anhaltspunkte für eine Falschaussage sind nicht ersichtlich. Motiv für die Anzeige war im Übrigen, dass der Beschwerdeführer sie nicht in Ruhe lassen wollte (E II, S. 2, 6). Somit sind es entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers nicht "im Wesentlichen fünf Argumente, die die Vorinstanz vom Kriminalgericht übernommen hat und zu Gunsten des angeblichen Opfers vorbringt" (Beschwerde S. 5), und mit denen sich der Beschwerdeführer in der Beschwerde auseinander setzt, die zur Verurteilung geführt haben. Vielmehr urteilt die Vorinstanz in der Sache selbst, wobei für den Schuldspruch die klaren Aussagen der Geschädigten entscheidend sind. Daran ändern die vorinstanzlichen Hinweise auf das erstinstanzliche Urteil nichts. Auf die appellatorische Kritik des Beschwerdeführers ist nicht weiter einzutreten (BGE 133 II 396 E. 3.1).