Citation: 8C_826/2018 E. A

A.________, geboren 1958, war seit dem 1. Oktober 2000 als Mitarbeiter in der Produktion bei der B.________ AG beschäftigt. Im Nebenerwerb arbeitete er seit August 2009 vier bis fünf Stunden pro Woche in der Reinigung für die C.________ AG. Am 4. Februar 2014 musste er sich im Spital D.________ einer Schulteroperation unterziehen (Rekonstruktion der Supraspinatus- und der Infraspinatussehne links). Im April 2014 meldete er sich unter Hinweis auf eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit dem 6. Januar 2014 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Im Juni 2014 nahm er seine angestammte Tätigkeit wieder zu 50 % auf, konnte das Pensum in der Folge aber nicht steigern, worauf der Arbeitgeber die Stelle kündigte. Am 28. August 2014 musste auch die rechte Schulter operiert werden. Die IV-Stelle Bern gewährte am 3. Februar 2015 eine berufliche Abklärung bei der Stiftung E.________ vom 2. Februar bis zum 1. Mai 2015 (Bericht vom 27. April 2015). Nach einer Untersuchung durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD; Bericht vom 7. Januar 2016) veranlasste sie eine erneute berufliche Abklärung beziehungsweise ein Arbeitstraining vom 29. Februar bis 28. April 2016 bei der Genossenschaft F.________ (Bericht vom 12. Mai 2016). Am 31. August 2016 gewährte sie Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche. Sie schloss die Massnahme am 27. Juni 2017 ab. Mit Verfügung vom 27. April 2018 sprach sie A.________ vom 1. Januar 2015 bis 31. August 2015 eine ganze und vom 1. September bis zum 31. Oktober 2015 eine Dreiviertelsrente zu.