Citation: 9C_345/2019 E. 5.2.4

5.2.4. Das kantonale Gericht führte aus, die Rückenbeschwerden hätten bei diskreten altersgemässen Abnutzungen nicht objektiviert werden können. Klinisch habe eine muskuläre Dysbalance im Vordergrund gestanden. Diese Beschwerden könnten nicht als erhebliche Komorbiditäten gewertet werden. Der subjektiven Schmerzwahrnehmung sei mit einer 20%igen Leistungsminderung Rechnung getragen. Die Beschwerdeführerin wirft dem kantonalen Gericht vor, es habe verkannt, dass sie neben den Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit unter mindestens sieben Komorbiditäten leide. Es ist zwar richtig, dass im asim-Gutachten zahlreiche weitere Erkrankungen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt sind. Viele (Diagnosen 1-7) gehen jedoch - wie das kantonale Gericht zutreffend erkannte - in den mit der Schmerzstörung zusammenhängenden Beeinträchtigungen auf. Inwieweit die anderen Erkrankungen zu funktionellen Einschränkungen führen sollen, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Es ist daher nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz den massgebenden Sachverhalt unvollständig erhoben haben sollte.