Citation: 6B_1227/2014 E. 3

Die Vorinstanz stellt zusammengefasst fest, der Selbstkostenbeitrag von täglich Fr. 5.-- sei als Gegenleistung für verschiedene in den Informationsunterlagen näher umschriebene Leistungen der Arztpraxis eingezogen und durch den Kantonsarzt als gerechtfertigt bezeichnet worden. Der Beschwerdeführer sei über Grund und Höhe des Selbstkostenbeitrags aufgeklärt worden. Eine Androhung ernstlicher Nachteile liege nicht vor, weil die Methadonabgabe nicht unter der Bedingung der Bezahlung der Fr. 5.-- gestanden habe (Entscheid S. 5/6 E. 2.4). Inwieweit bei dieser Sachlage Betrug, Nötigung, Erpressung oder Wucher vorliegen könnten, vermag der Beschwerdeführer nicht zu sagen. Er wendet sich denn auch nur gegen den Sachverhalt, ohne dass sich aus seinen Ausführungen ergäbe, dass und inwieweit die Vorinstanz die Beweise offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willkürlich im Sinne von Art. 9 BV gewürdigt hätte. Die Vorinstanz stellt unter anderem fest, durch zwei Personen sowie die entsprechenden Informations- und Merkblätter sei belegt, dass die Methadonbezüger über Grund und Höhe des Selbstkostenbeitrags aufgeklärt wurden. Wieso dies ausgerechnet in seinem Fall unterblieben sein soll, vermag der Beschwerdeführer nicht überzeugend darzutun. Aber selbst wenn die Orientierung bei ihm unterblieben wäre, ist nicht ersichtlich, was dies in Bezug auf die Strafbarkeit der Beschuldigten ausmachen könnte, denn die Vorinstanz führt aus, der Selbstkostenbeitrag sei gerechtfertigt gewesen, was der Kantonsarzt bestätigt habe. Dazu komme, dass die Methadonabgabe nicht unter der Bedingung der Bezahlung der Fr. 5.-- gestanden habe. Auch diese beiden wesentlichen Feststellungen der Vorinstanz vermag der Beschwerdeführer nicht zu widerlegen. Dass der Betrag ohne jedes Erbringen irgendeiner Leistung "einzig abkassiert" wurde, und dass sich der Beschwerdeführer der Zahlung nicht zu widersetzen vermocht hätte, stellt eine durch nichts bewiesene Behauptung dar. Ohne dass sich das Bundesgericht zu allen Ausführungen der Beschwerde ausdrücklich äussern müsste, ist darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.