Citation: 8C_727/2023 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz ist in Nachachtung der entscheidwesentlichen Gesetzesbestimmungen, insbesondere von Art. 60 Abs. 1 und 2 sowie Art. 38 Abs. 1 und 2 bis ATSG, zum Ergebnis gelangt, der Beschwerdeführer habe als Einsprecher mit dem Entscheid der Beschwerdegegnerin rechnen müssen. Dieser sei am 10. Februar 2023 eingeschrieben versandt und von der Post am 14. Februar 2023 zur Abholung bereit gehalten worden. Am 20. Februar 2023 habe der Beschwerdeführer die Abholungsfrist bis 13. März 2023 verlängert und den Einspracheentscheid letztlich am 10. März 2023 am Postschalter entgegengenommen. Aufgrund der sogenannten Zustellfiktion sei der Entscheid am siebten Tag nach dem erfolglosen Zustellungsversuch vom 14. Februar 2023 als am 21. Februar 2023 zugestellt zu betrachten. Vor diesem Hintergrund habe, so das kantonale Gericht abschliessend, die dreissigtägige Beschwerdefrist am 22. Februar 2023 zu laufen begonnen und am 23. März 2023 geendet, weshalb die am 15. April 2023 der Post übergebene Beschwerde verspätet und daher darauf nicht einzutreten sei.