Citation: 5A_78/2018 E. 1.1

1.1. Der angefochtene Entscheid ist kantonal letztinstanzlich und erging durch ein oberes kantonales Gericht (Art. 75 BGG). Er betrifft eine vorsorgliche Massnahme und die Regelung der mit dieser verbundenen Kosten- und Entschädigungsfolge. Selbständig eröffnete Entscheide über vorsorgliche Massnahmen stellen nach der Rechtsprechung Zwischenentscheide nach Art. 93 BGG dar, wenn sie - wie hier - vor einem Hauptverfahren erlassen werden und nur unter der Bedingung Bestand haben, dass ein solches Verfahren eingeleitet wird (BGE 138 III 76 E. 1.2; 137 III 324 E. 1.1). Vorliegend hat die Beschwerdeführerin allerdings das Hauptverfahren nicht anhängig gemacht, weshalb das Massnahmeverfahren mit dem angefochtenen Entscheid abgeschrieben wurde (vgl. vorne Bst. B). Unter diesen Umständen ist vom Vorliegen eines das Verfahren abschliessenden Endentscheids auszugehen (Art. 90 BGG; vgl. Urteile 5A_838/2015 vom 5. Oktober 2016 E. 1.1 und 1.2.2, nicht publiziert in: BGE 142 III 738; 5A_410/2015 vom 9. Juni 2015 E. 1; 4A_272/2014 vom 9. Dezember 2014 E. 1.1). Der Entscheid betrifft eine vorsorgliche Massnahme zum Schutz der Persönlichkeit nach Art. 28 ff. ZGB und damit eine Zivilsache nicht vermögensrechtlicher Natur (Urteile 5A_773/2016 vom 6. Juni 2017 E. 1; 5A_761/2014 vom 26. Februar 2015 E. 1.2; vgl. auch BGE 127 III 481 E. 1a). Die Beschwerde in Zivilsachen ist damit das zutreffende Rechtsmittel. Die ebenfalls erhobene subsidiäre Verfassungsbeschwerde ist folglich nicht zulässig (Art. 113 BGG). Die Beschwerdeführerin ist nach Art. 76 Abs. 1 BGG zur Beschwerde legitimiert. Auf die form- und fristgerecht erhobene Beschwerde ist unter Vorbehalt der nachfolgenden Ausführungen einzutreten (Art. 42 Abs. 2 und Art. 100 Abs. 1 BGG).