Citation: 6B_347/2019 E. 1.1

1.1. Die Beschwerdeführerin wendet sich zunächst dagegen, dass die Vorinstanz dem Beschwerdegegner die Stellung eines Geschädigten zuerkannt und ihn als Privatkläger zugelassen hat. Sie macht geltend, die Feststellung, wonach der Beschwerdegegner direkt an seinem Vermögen geschädigt worden sei, sei aktenwidrig. Kontoinhaberin des "Unterkontos B.________" bei der E.________ sei die C.________ gewesen. Gemäss Anklageschrift sei der Beschwerdegegner lediglich wirtschaftlich Berechtigter am auf dem Konto liegenden Vermögen gewesen. Als solcher könne er nicht direkt geschädigt worden sein. Bei Vermögensdelikten gelte der jeweilige Vermögensinhaber und nicht der wirtschaftlich Berechtigte als geschädigte Person. Direkt Geschädigte sei allein die Kontoinhaberin gewesen. Als am Vermögen bloss wirtschaftlich Berechtigter sei der Beschwerdegegner somit im vorliegenden Verfahren nicht Partei. Er sei daher nicht berechtigt gewesen, daran teilzunehmen (Beschwerde S. 7 f., 12 f.). Im Übrigen treffe gar nicht zu, dass das Konto für den Beschwerdegegner eingerichtet und geführt worden sowie dass dieser an den Geldern auf dem Konto wirtschaftlich berechtigt gewesen sei. In der Verdachtsmitteilung der C.________ Treuhand vom 31. August 2009 sei die D.________ Foundation als wirtschaftlich Berechtigte bezeichnet worden. Der Beschwerdegegner sei Gründer der Stiftung gewesen. Dieser, seine Ehefrau und die direkten Nachkommen seien Begünstigte aus der Stiftung gewesen. Es sei allen klar gewesen, dass wirtschaftlich Berechtigte an den ursprünglich auf dem Konto einbezahlten Betrag von CHF 1'540'000.-- die D.________ Foundation bzw. ursprünglich die F.________ SA gewesen sei. Da es sich um Schwarzgeld gehandelt habe, habe jener auch keinerlei Interesse daran gehabt, namentlich genannt zu werden. Die Stiftung sei denn auch einzig und allein zum Zweck der Verschleierung von Schwarzgeld errichtet worden. Dass sie (sc. die Beschwerdeführerin) in den Erklärungen vom 31. Dezember 2005 und vom 1. Februar 2006 den Beschwerdegegner als wirtschaftlich Berechtigten am Unterkonto bezeichnet habe, spreche nicht gegen diese Darstellung, zumal die Stiftung erst später gegründet worden sei. Im Übrigen sei der Beschwerdegegner selber davon ausgegangen, dass die Stiftung wirtschaftlich berechtigt gewesen sei, was sich aus dessen Weiterleitung des von der Staatsanwaltschaft zugestellten Formulars "Erklärung der Privatklägerschaft" an den Stiftungsrat der D.________ Foundation ergebe (Beschwerde S. 8 ff.).