Citation: 2C_298/2020 E. A

A.a. Mit Einspracheentscheid vom 5. Oktober 2015 veranlagte die Steuerverwaltung des Kantons Thurgau (nachfolgend: kantonale Steuerverwaltung) die A.________ AG, deren einziges Mitglied des Verwaltungsrates B.________ war, für das Steuerjahr 2013 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 256'389.-- (direkte Bundessteuer sowie Staats- und Gemeindesteuern), indem sie dem deklarierten Reingewinn von Fr. 59'089.-- den Betrag von Fr. 180'000.-- für die "Abschreibung Nonvaleur (C.________ AG und D.________) " sowie geldwerte Leistungen von Fr. 17'300.-- für die Abschreibung eines geschäftsmässig nicht begründeten Darlehens an die "E.________ AG" hinzurechnete. Zugleich veranlagte die kantonale Steuerverwaltung die A.________ AG für das Steuerjahr 2013 mit einem steuerbaren Kapital von Fr. 1'300'600.-- (Staats- und Gemeindesteuern). Für die Kapitalsteuerveranlagung anerkannte die Steuerverwaltung dabei aktivierte Aufwendungen aus einer Rechnung der C.________ AG nur im Umfang einer Pauschale von Fr. 15'000.--. Die hiergegen erhobenen Rechtsmittel wurden letztinstanzlich am 7. September 2017 abgewiesen (vgl. Urteil 2C_385/2017 / 2C_386/2017 vom 7. September 2017). A.b. Die kantonale Steuerverwaltung auferlegte der A.________ AG mit Verfügungen vom 22. Januar 2018 eine Busse von Fr. 21'426.-- wegen versuchter Hinterziehung der Staats- und Gemeindesteuern 2013 sowie eine Busse von Fr. 15'300.-- wegen versuchter Hinterziehung der direkten Bundessteuer 2013. Ferner auferlegte die kantonale Steuerverwaltung der A.________ AG für das kantonale Steuerhinterziehungsverfahren Verfahrenskosten von Fr. 300.--.