Citation: U 87/01 24.07.2002 E. 3.1

Die SUVA hat das zumutbarerweise erzielbare Invalideneinkommen auf Fr. 47'420.- (Fr. 3647.75 x 13) festgelegt, wobei sie sich auf Lohnangaben aus der von ihr geführten Dokumentation über Arbeitsplätze (DAP) stützte. Bei den angeführten Tätigkeiten handelt es sich um Tätigkeiten als Hilfsarbeiter in der Industrie (Spedition, Punktierer, Stanzer und Stapelfahrer). Das durchschnittliche Einkommen belief sich dabei auf Fr. 54'195.-. Wegen der zusätzlich einzulegenden Pausen von rund einer Stunde pro Tag ging die SUVA von einer 35-Stunden Woche und damit einem zumutbaren Einsatz von 87.5% verglichen mit einer 40-Stunden Woche aus. Im Sinne einer Plausibilitätsprüfung hat die Vorinstanz sodann das Invalideneinkommen mit den statistischen Werten der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 1996 (Tabelle TA1; Monatseinkommen Fr. 4294.-) verglichen und ist dabei zum Schluss gelangt, dass das von der SUVA angenommene Einkommen um 13.5% tiefer liege, womit dem Erfordernis von Pausen angemessen Rechnung getragen werde. Der Beschwerdeführer macht demgegenüber geltend, es sei von einem Jahreslohn von Fr. 47'420.- auszugehen und davon ein Abzug von insgesamt 30% vorzunehmen, was zu einem Invaliditätsgrad von 55.6% führe.