Citation: 9C_575/2016 E. 4.2

4.2. Ob der Versicherte auch über das Jahr 2007 hinaus therapeutisch unterstützt wurde, lässt sich den Akten nicht entnehmen. Indessen geht aus diesen hervor, dass er im Rahmen des folgenden Ausbildungswegs nicht nur die Sekundarschule Anforderungsstufe C (mit guten bis sehr guten Noten in den Fächern Realien sowie nur knapp ungenügenden Noten in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch), sondern auch ein Motivationssemester sowie eine Ausbildung zum Malerarbeiter mit EBA absolvierte. Dabei gingen sowohl das Motivationssemester (schulische Kurse in den Fächern Mathematik, Deutsch und Allgemeinbildung) wie auch die zweijährige Lehre mit EBA (Berufsschule mit Allgemeinbildung und Berufskunde) nicht nur mit praktischen, sondern auch mit schulischen Inhalten einher. Dem Semesterbericht vom 15. Juni 2015 lässt sich dazu entnehmen, der Versicherte habe in der Berufsschule gute Leistungen erbracht. Insbesondere verfüge er über das vermittelte Wissen und Können, begreife neuen Stoff rasch und exakt und beherrsche die Grundoperationen sehr gut. Dass der beschriebene Ausbildungsweg nicht im regulären Schulbetrieb, sondern in einer Kleinklasse absolviert worden wäre, wird weder geltend gemacht, noch geht dies aus den Akten hervor. Unter Berücksichtigung dessen ist der Schluss im neuropsychologischen Untersuchungsbericht des Instituts C.________, der Versicherte sei auf eine kleine Klasse angewiesen, nicht nachvollziehbar.