Citation: 2C_448/2023 E. 4.1

4.1. Die Frage, ob die Vorinstanz dem Beschwerdeführer die Eigenschaft als Opfer von Menschenhandel zu Unrecht abgesprochen hat, kann offen bleiben. Ebenso braucht nicht geprüft zu werden, ob sie in diesem Zusammenhang seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt bzw. eine Rechtsverweigerung begangen hat (Art. 29 Abs. 1 und 2 BV), indem sie sich für die Verneinung der Opfereigenschaft - so der Beschwerdeführer - "nur auf den Ausgang der Strafuntersuchung" stützte (vgl. Beschwerde Ziff. 15). Selbst wenn man dem Beschwerdeführer nämlich den Status eines Opfers von Menschenhandel zuerkennen würde, sind die Voraussetzungen von Art. 14 Abs. 1 lit. a ÜBM mangels eines schwerwiegenden persönlichen Härtefalles nicht erfüllt, wie nachfolgend auszuführen ist.