Citation: 2C_397/2014 E. 2.4

2.4. In mit dem vorliegenden Fall vergleichbaren Ausgangslagen hat das Bundesgericht den Widerruf der Niederlassungsbewilligung je nach Gewichtung weiterer, im Rahmen der Interessenabwägung zu berücksichtigenden Elementen bisweilen als verhältnismässig bezeichnet (vgl. die Nachweise in BGE 139 I 16 E. 2.2.3 S. 21 f.). Nach der jüngsten publizierten Praxis rechtfertigten die Betäubungsmitteldelikte (Lagern, Befördern und Vermitteln von mehreren Kilos Heroin und Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten), die ein beruflich nicht integrierter, kinderloser und lediger Ausländer begangen hatte, den Widerruf dessen Niederlassungsbewilligung (BGE 139 I 37), während der Widerruf im Falle der Beteiligung bezüglich eines Kilos Heroin zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten (bedingt) eines auf dem Arbeitsmarkt integrierten sowie zuvor und danach nie straffällig gewordenen, ebenfalls ledigen und kinderlosen Ausländers als unverhältnismässig bezeichnet wurde (BGE 139 I 16).