Citation: 1P.63/2002 09.07.2002 E. A

Nach Verzeigung der Kantonspolizei vom 30. März 2000 und gestützt auf ein Einvernahmeprotokoll vom 15. März 2000 verurteilte der Einzelrichter für Strafsachen am Kantonsgericht Glarus X.________ mit Strafverfügung vom 28. Juni 2000 wegen Widerhandlung gegen die Glarner Jagdgesetzgebung zu einer Busse von Fr. 150.-- und auferlegte ihm eine Gerichtsgebühr von Fr. 50.--. Dem Gebüssten wird vorgeworfen, am 6. März 2000, zwischen 16.30 und 17.30 Uhr, im sogenannten "Föhnen", einem bewaldeten, unwegsamen und steilen Gelände zwischen Schwanden und Sool, Abwurfstangen (Hirschgeweih) gesucht und dabei das Wild während der Notzeit in dessen Einstandsgebiet unnötig gestört zu haben. Den gegen die Strafverfügung erhobenen Rekurs wies die Strafgerichtskommission des Kantonsgerichts Glarus am 14. März 2001 ab.