Citation: 8C_210/2020 E. 6.3

6.3. Die Vorinstanz hielt zur Erwerbsbiografie des Beschwerdeführers Folgendes fest: Im Erstgespräch vom 27. September 2012 habe der Versicherte angegeben, er habe die Grundschule besucht, Mathematik studiert und sei mit 21 Jahren Mathematiklehrer gewesen. Nach der einjährigen Militärdienstzeit sei er 1988 in die Schweiz immigriert und habe nach einer Anlehre im Baugewerbe über zehn Jahre gearbeitet, bevor ihm 1998 gesundheitsbedingt gekündigt worden sei. Anschliessend habe er zwei Jahre Krankentaggelder bezogen und sei nach seiner Genesung über Jahre nicht mehr in der Schweiz erwerbstätig gewesen. Er sei oft im Kosovo bei seinen Eltern und Geschwistern gewesen und habe vom Einkommen der Frau sowie von Grundstückverkäufen gelebt. Ab Frühjahr 2011 habe er seinem Bruder einige Monate beim Hausbau geholfen. Weiter habe er ab Juni 2012 temporär gearbeitet. Gegenüber B.________ habe der Beschwerdeführer im Rahmen der Anamneseerhebung sodann unter anderem angegeben, er sei nach seiner Krebserkrankung in den Kosovo zurückgekehrt, wo er eine Versicherungsgesellschaft gegründet und diese nach drei Jahren verkauft habe. Danach sei er zwei Jahre Inhaber eines Werkzeugladens gewesen, bevor er 2004 in die Schweiz zurückgekehrt und bis 2011 Hausmann gewesen sei. Auf Anfrage des Instruktionsrichters habe der Beschwerdeführer weitere detaillierte Angaben zu seiner Erwerbsbiografie gemacht. Daraus ergebe sich zusammenfassend, dass der Beschwerdeführer bis 1998 in einer Baufirma gearbeitet und anschliessend Taggelder bezogen habe. Er habe dann einen Anteil seiner Erbschaft im Kosovo verkauft, in einen Werkzeugladen investiert und während etwa drei Monaten entgeltlich beim Hausbau des Bruders geholfen. Im Juli 2011 sei er zudem 28 Tage in Untersuchungshaft gewesen. Aus dem IK-Auszug ergebe sich schliesslich, dass der Beschwerdeführer nach dem Ende der Beschäftigung für die Baufirma 1998 in den Jahren 2003 und 2004 Arbeitslosenentschädigung bezogen und anschliessend bis 2012 allein 2005 und 2007 geringe Einkommen erzielt habe. Aus diesen Angaben schloss das kantonale Gericht, es sei keine durchgehende Erwerbstätigkeit erstellt. Insbesondere seien zwischen 1998 und 2012 keine dauernden Arbeitnehmertätigkeiten nachgewiesen. Es sei demnach nicht davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in Zukunft lückenlos als Temporärarbeitnehmer tätig gewesen wäre.