Citation: 4A_516/2024 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerin macht nunmehr vor Bundesgericht geltend, das Schiedsgericht hätte mangels Zuständigkeit (Art. 393 lit. b ZPO) gar nicht auf das Klagebegehren Ziff. 3 eintreten dürfen, da bezüglich dieses Streitgegenstands bei Einleitung des Schiedsverfahrens bereits ein gerichtliches Verfahren rechtshängig gewesen sei, nämlich das am 29. Juli 2020 eingeleitete Verfahren vor der Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt. Sie vermag jedoch nicht aufzuzeigen, dass sie diesen Einwand bereits im Schiedsverfahren erhoben hätte. Aus der von ihr zitierten Stelle der Klageantwort ergibt sich vielmehr, dass sie sich vor dem Schiedsgericht einzig darauf berufen hatte, das Schiedsverfahren sei verspätet eingeleitet worden. Es geht daher nicht an, diesen Einwand erstmals vor Bundesgericht zu erheben. Die Rüge ist verwirkt.