Citation: I 623/05 15.11.2005 E. 2.1

2.1.1 Mit Blick auf den erwerblichen Bereich sind Vorinstanz und Verwaltung - im Wesentlichen gestützt auf das Gutachten der Dres. med. W.________ und T.________, Klinik für Rheumatologie und Rehabilitation am Spital I.________, vom 23. Mai 2004 und den Austrittsbericht der Rheuma- und Rehabilitationsklinik X.________ vom 18. November 2002 - zum Schluss gelangt, dass die an einem chronischen lumbospondylogenen Syndrom (bei degenerativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule, erosiver Osteochondrose L4/5 sowie Spondylarthrosen), ferner unklaren rechtsseitigen Beinschmerzen (bei unerklärter habitueller Aussenrotationsstellung des rechten Beines sowie habitueller Flexionsstellung des rechten Knies und bei Adipositas) leidende Beschwerdeführerin in der Lage sei, grundsätzlich vollzeitlich eine körperlich leichte Tätigkeit mit Wechselpositionen und ohne längere Gehstrecken auszuüben. Diese Beurteilung ist in Würdigung der medizinischen Aktenlage nicht zu beanstanden. Auf die diesbezüglich zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz, welchen das Eidgenössische Versicherungsgericht nichts beizufügen hat, wird verwiesen. Der - zur Begründung der von ihr behaupteten erheblichen Einschränkung auch einer leidensangepassten Tätigkeit erfolgte - generelle Hinweis der Beschwerdeführerin auf die Akten der Invalidenversicherung ergeben keine neuen Gesichtspunkte, welche die einlässlich begründete Schlussfolgerung des kantonalen Gerichts umzustossen vermöchten. Entsprechendes gilt für den letztinstanzlich beigebrachten Bericht des Orthopäden Dr. med. K.________, Klinik L.________, vom 27. Juli 2005, aus welchem sich für den hier massgebenden Zeitraum bis zum Einspracheentscheid vom 16. August 2004 - als zeitlicher Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweis; vgl. auch BGE 129 V 4 Erw. 1.2, 169 Erw. 1, 356 Erw. 1, je mit Hinweisen) - nichts Neues gewinnen lässt. 2.1.2 Im Rahmen des im erwerblichen Bereich für die Bestimmung des Invaliditätsgrades vorzunehmenden Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG in der bis 31. Dezember 2002 gültig gewesenen Fassung sowie in der ab 1. Januar 2003 geltenden Fassung in Verbindung mit Art. 16 ATSG) haben Vorinstanz und Verwaltung das ohne Gesundheitsschaden hypothetisch erzielbare Einkommen gestützt auf die tatsächlichen Lohnbezüge der Versicherten als Spettfrau (Anstellung durch die römisch-katholische Kirchgemeinde Y.________) im Jahr 1999 (Fr. 20'163.-) unter Berücksichtigung der Lohnentwicklung für das Jahr 2002 (frühestmöglicher Rentenbeginn) auf Fr. 21'313.- festgesetzt. Dies wird von der Beschwerdeführerin nicht beanstandet und gibt - wie vorinstanzlich zutreffend erwogen - auch im Lichte des statistischen Durchschnittseinkommens von Frauen, welche im Jahre 2002 im Pensum von 50 % einfache und repetitive Reinigungstätigkeiten verrichteten (Fr. 21'967.60; Bundesamt für Sozialversicherung [Hrsg.], Die Schweizerische Lohnstrukturerhebung [LSE] 2002: TA7/ Ziff. 35/Anforderungsniveau 4/Frauen [Median]: Fr. 3512 x 41.7/40 [durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit; Tabelle B 9.2/Total/2002, in: Die Volkswirtschaft, Heft 11/2004, S. 86] x 12 x 0.5) zu keinen Korrekturen Anlass. 2.1.3 Das trotz Gesundheitsschadens zumutbarerweise erzielbare Einkommen (Invalideneinkommen) hat die Vorinstanz zulässigerweise (BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1, 126 V 76 Erw. 3b, mit Hinweisen) unter Bezugnahme auf die LSE-Tabellenlöhne (vgl. Erw. 2.1.2 hievor) ermittelt. Abweichend von den vorinstanzlichen Erwägungen bildet dabei statistischer Ausgangswert der monatliche Durchschnittslohn von Frauen für einfache und repetitive Tätigkeiten im gesamten privaten Sektor (dazu vgl. etwa Urteil M. vom 20. Januar 2004 [I 730/03] Erw. 3.3 mit Hinweisen), welcher sich auf Fr. 3'820.- beläuft (LSE 2002/ TA1/TOTAL/Frauen/Anforderungsniveau 4; für den privaten und öffentlichen Sektor zusammen vgl. LSE 2002/TOTAL/Frauen/ Anforderungsniveau 4: Fr. 3'844.- [TA3] bzw. 3'823 [TA7]), zumal keine medizinischen Gründe gegen die grundsätzliche Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit auf dem gesamten ausgeglichenen Arbeitsmarkt sprechen. Bei einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden (2002) resultiert ein jährliches Invalideneinkommen von Fr. 23'894.10. In Anbetracht dessen, dass die Beschwerdeführerin als Spettfrau körperlich oft recht schwere Arbeit zu verrichten hatte und ihr dies heute verwehrt ist, und sie auch leichte Tätigkeiten nicht ohne einschränkende Auflagen verrichten kann, rechtfertigt sich ein sog. leidensbedingter Abzug (BGE 129 V 481 Erw. 4.2.3 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 67 ff. Erw. 4) von 10 %, was ein Invalideneinkommen von Fr. 21'504.69 ergibt. Verglichen mit dem Valideneinkommen (Erw. 2.1.2 hievor) resultiert ein Invaliditätsgrad von aufgerundet 1 %, mithin - wie vorinstanzlich im Ergebnis zutreffend erwogen - keine nennenswerte Einkommenseinbusse. 2.2 Ist eine Invalidität im erwerblichen Bereich nach dem Gesagten gänzlich zu verneinen, hält es vor Bundesrecht stand, dass die Verwaltung mit Blick auf die Einschränkungen im Haushalt von einer - grundsätzlich unumgänglichen - Abklärung an Ort und Stelle (vgl. Erw. 1.2 hievor) abgesehen hat. Aufgrund der aktenkundigen Angaben der Versicherten ist zu erwarten, dass eine solche Haushaltsabklärung Widersprüche zu den ärztlichen Befunden und Feststellungen im beweiskräftigen Gutachten des Spitals I.________ vom 23. Mai 2004 ergeben würde. Nachdem aber die Gutachter des Spitals I.________ eine Einschränkung "als Hausfrau eines Dreipersonen- und Dreizimmer-Haushaltes" aus rheumatologischer Sicht bereits ausdrücklich verneint haben und nach Lage der Akten unwahrscheinlich ist, dass eine erneute - auch bezüglich der einzelnen Haushaltsaufgaben differenzierende (vgl. SVR 2005 IV Nr. 21 S. 84 Erw. 5.1.1 [Urteil M. vom 6. September 2004, I 249/04]) - ärztliche Begutachtung die nach den zutreffenden vorinstanzlichen Erwägungen zur Erreichung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades erforderliche Einschränkung im Haushalt von insgesamt rund 80 % auszuweisen vermöchte, erübrigen sich aufgrund einer antizipierten Beweiswürdigung (SVR 2001 IV 10 S. 28 Erw. 4b; BGE 124 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. I./1d, mit Hinweisen) sowohl die Anordnung einer Haushaltsabklärung als auch weiterer medizinischer Abklärungen.