Citation: 5A_443/2023 E. 3.1

3.1. Gegenstand des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens ist ein Rückweisungsentscheid. Rückweisungsentscheide kantonaler Rechtsmittelinstanzen schliessen das Verfahren nicht ab und sind somit nach der Rechtsprechung keine End-, sondern Vor- und Zwischenentscheide (BGE 144 III 253 E. 1.3 und 1.4 mit Hinweisen). Abgesehen vom hier nicht gegebenen Spezialfall nach Art. 92 BGG ist die Beschwerde gegen solche Entscheide nur zulässig, wenn der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 Bst. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 Bst. b BGG). Im vorliegenden Fall könnte die Gutheissung der Beschwerde keinen Endentscheid herbeiführen: Weder würde mit dem Entscheid, die Beschwerde gutzuheissen, das Scheidungsverfahren abgeschlossen noch die güterrechtliche Auseinandersetzung zum Abschluss gebracht. Geklärt würde einzig die (Vor-) Frage, nach welchen Regeln das Kantonsgericht die güterrechtliche Auseinandersetzung vornehmen muss. Schon deshalb scheidet die Möglichkeit aus, dass das Bundesgericht gestützt auf Art. 93 Abs. 1 Bst. b BGG auf die Beschwerde eintritt. Zu prüfen bleibt so einzig, ob dem Beschwerdeführer ein nicht wieder gutzumachender Nachteil (Art. 93 Abs. 1 Bst. a BGG) droht, wenn der Prozess auf der Basis seine Fortsetzung findet, dass die Parteien auch im Fall der Scheidung dem Güterstand der Gütertrennung unterliegen.