Citation: 2C_510/2023 E. A

A.a. Am 26. Juni 2021 trat die Verordnung des Bundesrates vom 23. Juni 2021 über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Verordnung besondere Lage 2021; AS 2021 379 ff.) in Kraft. Sie beschränkte ab 13. September den Zugang für Personen ab 16 Jahren zu den Innenbereichen von Restaurants und Bars auf Personen mit einem Zertifikat, welches eine Impfung gegen Covid-19, eine Genesung nach Ansteckung oder ein negatives Testergebnis auswies (Art. 12 Abs. 1 lit. a Covid-19-Verordnung besondere Lage 2021; AS 2021 542; vgl. zudem Art. 6a Bundesgesetz vom 25. September 2020 über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie [Covid-19-Gesetz; SR 818.102]; Art. 1 Verordnung des Bundesrates vom 4. Juni 2021 über Zertifikate zum Nachweis einer Covid-19-Impfung, einer Covid-19-Genesung oder eines Covid-19-Testergebnisses [Covid-19-Verordnung Zertifikate; AS 2021 325; in der Fassung vom 7. September 2021; in Kraft bis 31. August 2023 unter SR 818.102.2; AS 2022 837]). A.b. A.________ führt das Restaurant B._______ ("Gasthaus B.________") im Kanton Schwyz und ist einziger Gesellschafter und Geschäftsführer der entsprechenden Betriebsgesellschaft. Nachdem A.________ im September 2021 trotz wiederholter Kontrollen der Kantonspolizei Schwyz und Ermahnung die Zertifikatspflicht nicht umsetzte, verfügte das Departement des Innern des Kantons Schwyz (Departement) am 7. Oktober 2021 aus epidemiologischen Gründen die temporäre und sofort vollzogene Schliessung des Restaurants für sieben Tage. Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz trat auf eine dagegen gerichtete Beschwerde vom 19. Oktober 2021 mit Urteil vom 29. April 2022 teilweise nicht ein und schrieb im Übrigen die Beschwerde als gegenstandslos geworden ab, und zwar im Wesentlichen mit der Begründung, es bestehe kein aktuelles, praktisches Rechtsschutzinteresse an der materiellen Behandlung, da die Covid-19-Verordnung besondere Lage 2021 bzw. deren Artikel 12 und damit die Zertifikatspflicht für Innenräume von Restaurants in der Zwischenzeit (per 17. Februar 2022) aufgehoben worden sei (vgl. AS 2022 97, wonach die genannte Verordnung per 17. Februar 2022 aufgehoben wurde). Zudem sei die Schliessungsverfügung bezüglich des Restaurants B.________ längst vollzogen. A.c. Gegen das genannte Urteil vom 29. April 2022 gelangte A.________ mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht. Letzteres hiess die Beschwerde, soweit es darauf eintrat, mit Urteil vom 18. Februar 2023 gut. Es hob das angefochtene Urteil auf und wies die Angelegenheit zu neuem Entscheid im Sinne der bundesgerichtlichen Erwägungen an das kantonale Verwaltungsgericht zurück (Urteil 2C_507/2022 vom 18. Februar 2023). Das Bundesgericht erwog im Wesentlichen, nach dem Grundsatz der Einheit des Verfahrens dürfe die Beschwerdelegitimation im kantonalen Verfahren nicht enger gefasst sein als die Legitimation vor Bundesgericht, weshalb die Legitimation im kantonalen Verfahren den Mindestanforderungen des Bundesrechts genügen müsse (Art. 89 Abs. 1 i.V.m. Art. 111 Abs. 1 BGG). Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG verlange ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids, wobei dieses Interesse grundsätzlich aktuell und praktisch sein müsse. Ausnahmsweise werde auf das Erfordernis des aktuellen praktischen Interesses verzichtet, wenn sich die aufgeworfenen Fragen unter gleichen oder ähnlichen Umständen jederzeit wieder stellen könnten, eine rechtzeitige Überprüfung im Einzelfall kaum je möglich wäre und die Beantwortung wegen deren grundsätzlicher Bedeutung im öffentlichen Interesse liege (Urteil 2C_507/2022 vom 18. Februar 2023 E. 5.1-E. 5.4). A.________ hatte im Verfahren vor dem kantonalen Verwaltungsgericht unter anderem geltend gemacht, die Schliessungsverfügung verletze die persönliche Freiheit (Art. 10 Abs. 2 BV), die Eigentumsgarantie (Art. 26 BV) und die Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 BV). Art. 12 Abs. 1 lit. a Covid-19-Verordnung besondere Lage 2021 stelle insbesondere für die mit der Zertifikatspflicht verbundene Zutrittsbeschränkung für Innenräume von Restaurants auf Gäste bzw. Personen mit Zertifikat keine den Anforderungen von Art. 36 BV genügende Grundlage dar. Das Bundesgericht kam zum Schluss, im Kontext der Zertifikatspflicht für Restaurants seien die aufgeworfenen Fragen von grundsätzlicher Bedeutung, jedoch noch nicht geklärt worden, weshalb auch vor dem kantonalen Verwaltungsgericht auf das Erfordernis des aktuellen Interesses zu verzichten sei (Urteil 2C_507/2022 vom 18. Februar 2023 E. 5.5 ff. und E. 6). Der Streitfall wurde deshalb zum Entscheid in der Sache an das kantonale Verwaltungsgericht zurückgewiesen.