Citation: 1B_613/2019 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz führte aus, die Gefahr einer Flucht habe sich aufgrund der Zeugenaussagen eklatant erhöht. Bezüglich einer allfälligen Motivation des Beschwerdeführers, die Schweiz insbesondere in Richtung Italien oder Dominikanische Republik zu verlassen, könne nicht auf die Situation abgestellt werden, wie sie sich vor den Zeugenaussagen präsentiert habe. Nachdem das Zwangsmassnahmengericht mit Verfügung vom 22. August 2019 das Vorliegen eines dringenden Tatverdachts verneint habe, habe der Beschwerdeführer dem weiteren Verlauf der Strafuntersuchung relativ gelassen gegenüberstehen können. Entsprechend habe auch kein Fluchtanreiz bestanden, zumal er damit nicht nur erneut den Verdacht der Täterschaft auf sich gezogen, sondern sich auch die von ihm dannzumal wohl noch ernsthaft erhoffte Auszahlung der Schadenssumme verkompliziert hätte. Aufgrund der Zeugenaussagen habe sich der dringende Tatverdacht wegen (Anstiftung zur) Brandstiftung und versuchten Betrugs gegenüber der Versicherung B.________ wieder erhärtet. Im Fall einer Verurteilung drohe dem Beschwerdeführer eine Freiheitsstrafe von sicher mehr als einem Jahr, nachdem nebst der (Anstiftung zur) Brandstiftung mit einer Mindeststrafe von einem Jahr Freiheitsstrafe (zumindest) auch noch der Vorwurf des versuchten Betrugs im Raum stehe. Zudem sei der Beschwerdeführer in Italien nach wie vor stark verwurzelt und stehe er nach dem Brand des Restaurants vor einem eigentlichen finanziellen Scherbenhaufen. Familiäre oder freundschaftliche Bindungen in der Schweiz bestünden mit Ausnahme zu seiner Ehefrau keine bzw. nur wenige. Zu seinem leiblichen Sohn habe er keinen Kontakt. Hinsichtlich seiner Ehefrau sei unklar, wie stark die Bindung sei, zumal der Beschwerdeführer offenbar eine "heimliche Beziehung" zu einer anderen Frau unterhalte bzw. unterhalten habe. Abgesehen davon sei auch seine, aus der Dominikanischen Republik stammende Ehefrau in der Schweiz nicht stark verwurzelt und weile ihr Sohn bereits in der Dominikanischen Republik. Damit sei die Fluchtgefahr zu bejahen und erübrige sich eine Prüfung weiterer Haftgründe.