Citation: 1B_475/2016 E. 3.2

3.2. Das Obergericht hält fest, der Beschwerdeführer bestreite nicht, dass er zusammen mit zwei weiteren Personen 1 kg Cannabis habe erwerben wollen. Der dringende Tatverdacht des Erwerbs bzw. Besitzes von Betäubungsmitteln nach Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG (SR 812.121) sei damit gegeben. Nach Angaben des Beschwerdeführers habe der Verkäufer plötzlich mehr Geld verlangt als vereinbart, weshalb er ihm die Tasche mit dem Cannabis entrissen habe. Weiter sei unbestritten, dass der Beschwerdeführer mit einer Pfefferspray-Pistole aus kurzer Distanz gegen das Gesicht des Opfers geschossen und diesem damit zumindest eine vorübergehende Schädigung am linken Auge zugefügt habe. Es bestehe deshalb auch der dringende Tatverdacht einer vollendeten einfachen, eventuell sogar einer (versuchten) schweren Körperverletzung (Art. 122 und Art. 123 Ziff. 1 StGB).