Citation: 5A_46/2014 E. 4.1

4.1. Das Obergericht hat das Begehren des Beschwerdeführers, Z.________ am Geburtstag zu Besuch zu nehmen, als aussichtslos bezeichnet. Der Beschwerdeführer erachtet es hingegen als aussichtsreich. Er macht im Wesentlichen geltend, dass Z.________ es nicht verstehen und mit Trauer reagieren würde, wenn er ihr nicht persönlich zum Geburtstag gratuliere. Der Wiederaufbau der Vater-Tochter-Beziehung erlitte einen Rückschlag, wenn er den Kindergeburtstag nicht mit seiner Tochter feiern könne. Z.________ würde das Nichterscheinen des Vaters als Desinteresse und Gleichgültigkeit empfinden. Es drohe somit ein erheblicher Nachteil, wenn er Z.________ am Kindergeburtstag nicht sehen und ihr nicht persönlich gratulieren und mit ihr feiern könne. Dies habe er bereits vor erster Instanz und in seiner Beschwerdeschrift ans Obergericht geltend gemacht, ohne dass das Obergericht dazu Stellung genommen habe. Es habe damit auch seinen Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV verletzt.