Citation: 2C_1039/2011 E. 3

Am 31. Oktober 2014 weist die Gesundheits- und Fürsorgedirektion namens des Regierungsrats des Kantons Bern darauf hin, dass am 1. Januar 2014 das Spitalversorgungsgesetz vom 13. Juni 2013 (SpVG) und die dazu gehörende Spitalversorgungsverordnung vom 23. Oktober 2013 (SpVV) in Kraft getreten seien; auf diesen Zeitpunkt hin sind mit Ausnahme von Art. 11 und 12 die umstrittenen Bestimmungen der hier angefochtenen EV KVG aufgehoben worden. Die noch geltenden Bestimmungen betreffen die in der Beschwerde als bundesrechtswidrig gerügte Einführung des Lebenszyklusmanagements. Dieses wird nun von Art. 56 SpVG vorgesehen; gegen dieses Gesetz wurde nicht Beschwerde erhoben. Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion wirft die Frage nach dem Fortbestehen eines Rechtsschutzinteresses der Beschwerdeführer auf. Diese beantragen in ihrer Eingabe vom 5. November 2014 eine Weitersistierung bis zum 31. März 2015; dies unter Hinweis auf als fruchtbar eingeschätzte Einigungsverhandlungen betreffend die näheren Einzelheiten des Lebenszyklusmanagements, die in die noch unvollständige SpVV einfliessen sollen. In einer weiteren Eingabe vom 25. November 2014 (nach Kenntnisnahme von der Stellungnahme des Kantons vom 31. Oktober 2014) erneuern sie einerseits diesen Sistierungsantrag; für den Fall, dass diesem nicht entsprochen werden sollte, beantragen sie die Abschreibung des Verfahrens, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Kantons. Dieser beantragt seinerseits (nach Kenntnisnahme von der beschwerdeführerischen Stellungnahme vom 5. November 2014) mit einer weiteren Eingabe vom 26. November 2014, die Sistierung des Verfahrens aufzuheben und es danach abzuschreiben.