Citation: U 38/02 30.07.2002 E. 4.2

Der Kurzbericht des SUVA-Kreisarztes Dr. med. C.________ vom 16. November 1999 enthält lediglich die apodiktische Aussage, ein Kausalzusammenhang zwischen dem diagnostizierten CTS und der beim Unfall vom 28. April 1998 erlittenen Daumenverletzung sowie der Metacarpale-Fraktur vom 7. Februar 1997 und der Fremdkörperverletzung vom 23. Oktober 1996 sei weder sicher noch wahrscheinlich; eine Begründung fehlt jedoch. Im vorinstanzlich eingereichten Bericht vom 19. März 2001 betreffend eines vom Versicherten bei einem Verkehrsunfall am 25. Dezember 2000 erlittenen Gesundheitsschadens bestätigt der Kreisarzt seine Auffassung, dass das CTS nicht auf die 1997 und 1998 erlittenen Unfälle zurückzuführen sei, begründet sie aber erneut nicht; immerhin führt er an, dass ein Zusammenhang mit einer früher erlittenen distalen Vorderarmfraktur nicht ausgeschlossen werden könne. Damit fehlt es an einer nachprüf- und nachvollziehbaren Begründung der Verneinung der Unfallkausalität, woran auch die Ausführungen genereller Art in einer medizinischen Fachpublikation der SUVA nichts ändern. Der Beschwerdeführer hat vielmehr Anspruch darauf, dass der ausschlaggebende, medizinische Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung für die von ihm tatsächlich erlittenen versicherten Unfallverletzungen und deren Folgen individuellkonkret geklärt wird. Dies haben Vorinstanz und SUVA indes nicht getan.