Citation: 8C_92/2018 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz schützte den Fallabschluss per 13. Oktober 2015 im Wesentlichen gestützt auf die Chirurgische Beurteilung des Dr. med. H.________, Arbeitsarzt, Facharzt für Chirurgie, Abteilung Versicherungsmedizin, vom 25. Juli 2016, die die Beschwerdegegnerin im Beschwerdeverfahren auflegte. Zur Unfallkausalität der Rückenbeschwerden führte Dr. med. H.________ aus, dass ein Schonhinken (Schmerzhinken), wie es beim Beschwerdeführer festgestellt wurde, zwar zu einer Belastungsasymmetrie der Lendenwirbelsäule führen könne, dies aber nur dann zur Ursache degenerativer Veränderungen der Lendenwirbelsäule werden könne, wenn die Beanspruchung über mehrere Jahre anhalte. Das Vorhandensein von Rückenschmerzen sei erst 1 3/4 Jahre nach dem Unfallereignis aktenkundig geworden. Ein Schonhinken sei beim Beschwerdeführer erst nach dem 1. Februar 2016 dokumentiert und könne in der Untersuchung durch Dr. med. I.________, prodorso, Zentrum für Wirbelsäulenmedizin, im Juni 2016 nicht besonders ausgeprägt gewesen sein. Denn ein durch Knieschmerzen bedingtes Schonhinken im Fersengang sei kaum vorstellbar. Der Knieschmerz werde in der Regel durch einen Fersengang verstärkt und deshalb von der verletzten Person gar nicht erst demonstriert. Die Bejahung der Kausalität durch Dr. med. I.________ sei somit weder biomechanisch überzeugend noch durch die dokumentierten medizinischen Fakten gestützt und versicherungsmedizinisch als unzutreffend zu qualifizieren. Überdies wäre eine tatsächliche Verursachung einer mässigen Facettengelenksarthrose der unteren zwei LWS-Segmente innerhalb der hier diskutierten kurzen Zeiträume ausgeschlossen. Zu den Kniebeschwerden führte Dr. med. H.________ aus, anhand der Bildgebung sei zweifellos objektiviert, dass die Unfallfolgen am linken Knie folgenlos ausgeheilt seien. Die Meniskusdegeneration des medialen Hinterhorns, die vorbestehend gewesen sei, sei durch den Sturz im August nicht beschleunigt worden, was als eine richtunggebende Verschlimmerung eines bis anhin unbekannten stummen Vorzustands gewertet werden müsste. Der Status quo sine des linken Kniegelenks sei mit MRI-Bildern vom 21. April 2016 dokumentiert. Zusammenfassend beurteilte Dr. med. H.________ einen kausalen Zusammenhang zwischen der Verletzung des linken Kniegelenks im August 2013 und den Rückenbeschwerden des Versicherten im Jahr 2015 als unwahrscheinlich. Zudem bestätigte er aufgrund der Bildgebung im zeitlichen Verlauf den Zeitpunkt der Einstellung der Versicherungsleistungen mehr als zwei Jahre nach dem Unfallereignis.