Citation: 1B_470/2020 E. 2.1.2

2.1.2. Dem vorinstanzlichen Urteil ist in diesem Zusammenhang zu entnehmen, dass die angefochtene Verfügung der Staatsanwaltschaft ausführlich und der Standpunkt der amtlichen Verteidigerin bekannt seien. Unter Nachachtung des Beschleunigungsgebots könne somit ohne Gehörsverletzung darauf verzichtet werden, diese abermalig anzuhören. Indem keine Stellungnahmen einzuholen seien, mithin überhaupt kein Schriftenwechsel stattfinde, falle der mit dem Beschleunigungsgebot nicht verträgliche Antrag des Beschwerdeführers auf Gewährung des Replikrechts in einem zeitraubenden zweiten Schriftenwechsel als gegenstandslos dahin. Ergänzend führte die Vorinstanz im Rahmen ihrer Vernehmlassung an das Bundesgericht aus, aufgrund des Umfangs der beschwerdeführerischen Vorbringen habe in antizipierter Würdigung auf zeitraubende weitere Stellungnahmen und zusätzliche Schriftenwechsel verzichtet werden können. Die antizipierte Würdigung werde durch die Vorbringen in der Beschwerde an das Bundesgericht bestätigt, die zwar deutlich umfangreicher ausfalle, inhaltlich indes nichts wesentlich Neues enthalte.