Citation: 8C_121/2018 E. 4.2.2

4.2.2. Bei den Akten findet sich jedoch keine medizinisch begründete Beurteilung, wonach der Versicherte an einer unfallbedingten Gesundheitsschädigung leide, welche nach den einschlägigen Bemessungsgrundlagen (vgl. dazu statt vieler: Urteile 8C_19/2017 vom 22. Mai 2017 E. 4.2 und 8C_606/2016 vom 13. Dezember 2016 E. 6, je mit Hinweisen) bei den "Hirnfunktionsstörungen nach Hirnverletzungen" (gemäss Tabelle 8 der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt [Suva]; vgl. zu deren Bedeutung: BGE 124 V 29 E. 1c S. 32 und SVR 2016 UV Nr. 14 S. 43, 8C_430/2014 E. 3 mit weiteren Hinweisen) einzuordnen wäre. Zwar vertrat die Neuropsychologin F.________ im entsprechenden Medas-Teilgutachten vom 23. Dezember 2014 (S. 5) eine teilweise abweichende Auffassung, indem sie auf eine leichte Funktionsstörung im Sinne der Suva-Tabelle 8 verwies. Doch fand diese Einschätzung bei der Beantwortung der Frage nach der Schätzung des Integritätsschadens aus polydisziplinärer Sicht im Ergebnis nicht Eingang in das Medas-Gutachten. Jedenfalls fehlt es an medizinisch begründeten Anhaltspunkten dafür, dass der Beschwerdeführer am 2. September 2011 eine Contusio cerebri (vgl. dazu BGE 117 V 369 E. 3d S. 378) erlitten hätte. So schloss der die AXA beratende Neurologe Dr. med. G.________, insbesondere auch gestützt auf das Medas-Gutachten mit Blick auf die gesamte Aktenlage zu Recht eine objektivierbare strukturelle Hirnverletzung aus. Denn auch die Medas-Gutachter sahen kognitive Einschränkungen nur im Rahmen der Schmerzproblematik nach Polytrauma. Soweit der Versicherte seinen gegenteiligen Standpunkt nicht auf medizinisch fundierte Einschätzungen abzustützen vermag, bleiben seine Ausführungen unbegründet. Unter den gegebenen Umständen hat die Vorinstanz in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung bundesrechtskonform auf weitere Beweismassnahmen verzichtet (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 und SVR 2016 IV Nr. 33 S. 102, 8C_590/2015 E. 6, je mit Hinweisen). Ein Integritätsschaden im Sinne von Ziff. 3.3 (leichte Hirnfunktionsstörung) der Suva-Tabelle 8, welcher gemäss Ziff. 4 derselben Tabelle einen Anspruch auf eine zusätzliche Integritätsentschädigung von 20% begründen würde, ist nicht ausgewiesen.