Citation: 4A_267/2021 E. 3.3.2

3.3.2. Hinzu kommt, dass drei Monate vor den beiden genannten Entscheiden der strafrechtlichen Abteilung vom 21. Juni 2018 die Spruchkörperbildung am Obergericht des Kantons Bern in BGE 144 I 70 für verfassungs- und konventionskonform erklärt wurde (insb. BGE 144 I 70 E. 6.3). Diese publizierte Rechtsprechung wurde in der Folge vom Bundesgericht mehrfach bestätigt (Urteile 6B_233/2019 vom 15. August 2019 E. 3; 8C_665/2018 vom 15. April 2019 E. 3.4; 6B_982/2018 vom 6. Februar 2019 E. 3.2; 5D_154/2018 vom 17. Januar 2019 E. 3.1; 1B_491/2018 vom 11. Januar 2019 E. 6.2; 5D_56/2018 vom 18. Juli 2018 E. 3; 1B_275/2018 vom 28. Juni 2018 E. 4.2; alle den Beschwerdeführer betreffend). Sodann wurde dem Beschwerdeführer im Anschluss an die beiden strafrechtlichen Entscheide vom 21. Juni 2018 bereits in zwei Entscheiden ausdrücklich nochmals aufgezeigt, dass die in BGE 144 I 70 E. 6.3 dargelegten Gründe weiterhin überzeugen: Ihm wurde explizit dargelegt, dass sich die Kriterien für die Spruchkörperbildung am Obergericht des Kantons Bern mit hinreichender Klarheit aus dem kantonalen Gerichtsorganisationsgesetz und der dazugehörigen Praxis ergeben, womit das Ermessen, das die Abteilungspräsidien bei der Spruchkörperbildung ausüben, in einer Weise regelgebunden ist, die mit den Vorgaben von Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK vereinbar ist (Urteile 5D_154/2018 vom 17. Januar 2019 E. 3.1; 8C_665/2018 vom 15. April 2019 E. 3.4). Ebenso wurde dem Beschwerdeführer bereits erläutert, dass dasselbe für die Spruchkörperbildung am Verwaltungsgericht des Kantons Bern gilt (Urteil 8C_665/2018 vom 15. April 2019 E. 3.4), und ihm wurde aufgezeigt, dass an der Konventionskonformität nichts ändert, dass am 1. September 2018 ein revidiertes Organisationsreglement des Obergerichts des Kantons Bern in Kraft trat, das eine Bestimmung zur Spruchkörperbesetzung enthält (Urteil 1B_491/2018 vom 11. Januar 2019 E. 6.2). Die vom Beschwerdeführer vorgetragene, nicht weiter begründete Kritik gibt keinen Anlass, von dieser gefestigten Rechtsprechung abzuweichen.