Citation: 6B_936/2019 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, der von den Kunden angeblich erlittene Vermögensschaden sei nicht erstellt und der Tatbestand somit nicht erfüllt. Die Vorinstanz lege in ihrer Urteilsbegründung nicht nachvollziehbar dar, aufgrund welcher Erwägungen sie zum Schluss gelange, dass ein Vermögensschaden vorliege und in welchem Umfang dieser eingetreten sei. Das angefochtene Urteil genüge insofern den bundesrechtlichen Begründungsanforderungen nicht. Soweit die Vorinstanz sodann für das Merkmal des Vermögensschadens auf den Umstand verweise, dass die Schadenersatzforderungen der Kunden gegenüber der Bank in höchstem Masse illiquid geworden seien, übersehe sie, dass ein Schadenersatzanspruch aus Vertragsverletzung bzw. aus Delikt erst entstehen könne, wenn tatsächlich ein Schaden existiere. Dieser folge dem Vermögensverlust nach. Die Durchsetzung eines Schadenersatzanspruchs könne daher nicht selbst als Vermögensschaden im Sinne des gesetzlichen Tatbestandes angesehen werden. Zudem hätte die Vorinstanz, um den Gefährdungsschaden bei einer illiquiden Forderung bejahen zu können, ermitteln müssen, ob und in welchem Umfang auf die Forderungen (hypothetische) Wertberichtigungen und Rückstellungen hätten vorgenommen werden müssen. Dabei hätte sie auch berücksichtigen müssen, wie sich Alternativanlagen entwickelt hätten (Beschwerde S. 9 f.).