Citation: 5A_207/2007 20.03.2008 E. B

B.________ verkaufte die Liegenschaft GB xxxx am 19. September 2003 an D.________. Der Kaufpreis von 1.5 Mio. Franken sollte per Datum des Eigentumsantritts auf ein Konto des Verkäufers einbezahlt werden. Weiter wurde vereinbart, was folgt: ... Die Zahlung wird heute durch ein unwiderrufliches Zahlungsversprechen einer Schweizer Bank sichergestellt, woraus hervorgeht, dass sich die Bank verpflichtet, den Kaufpreis vertragsgemäss auf das vorgenannte Konto gutzuschreiben. Der Verkäufer bestätigt mit dieser Vertragsunterzeichnung den Erhalt dieses Zahlungsversprechens. Die Parteien nahmen ferner "vom limitierten Vorkaufsrecht der Erben des E.________." Kenntnis (Ziff. 5). Die Urkundsperson stellte K.________ am Tag des Vertragsabschlusses eine Kopie des Kaufvertrags zu und zeigte ihr - "namens und auftrags der Parteien" - an, dass die Vorkaufsberechtigung ihres verstorbenen Vaters an sie übergegangen sei und dass sie innert dreier Monate das Vorkaufsrecht gegenüber ihrem Bruder ausüben könne.