Citation: 5C.23/2000 13.03.2000 E. 1

1.- Am 8. bzw. 12. Juli 1996 erwirkte X.________ gegen ihren Bruder Y.________ einen Arrestbefehl, in dessen Vollziehung sämtliche Vermögenswerte des Arrestschuldners, diesem zuzurechnende Gesellschaften, Stiftungen und Trusts beim Hauptsitz der Credit Suisse in Zürich, bei deren Filiale Z.________ sowie bei der Discount Bank & Trust Co. in Zürich und Miteigentumsanteile bei der Q.________ Sachentransport AG im Zollfreilager in Albisrieden verarrestiert wurden. Die P.________ Ltd. (Isle of Man), deren sämtliche Aktien vom C.________-Trust (Guernsey) gehalten werden, beanspruchte in der Folge das Eigentum an mehreren Vermögenswerten. Innert angesetzter Frist erhob X.________ Klage auf Aberkennung des Eigentumsanspruchs der P.________ Ltd. und machte insbesondere geltend, dass die Berufung auf Eigenständigkeit und Selbstständigkeit als Rechtsperson missbräuchlich sei und deshalb der Durchgriff von ihrem Bruder, dem Settlor des alle Aktien der P.________ Ltd. haltenden C.________-Trusts, auf die P.________ Ltd. zu erfolgen habe. Das Bezirksgericht Zürich (Einzelrichter im beschleunigten Verfahren) wie auch das Obergericht (II. Zivilkammer) des Kantons Zürich wiesen die Klage ab und entliessen die von der P.________ Ltd. zu Eigentum angesprochenen Vermögenswerte aus dem Arrestbeschlag (Urteile vom 12. Januar und vom 23. November 1999). Mit Berufung beantragt X.________ dem Bundesgericht, das obergerichtliche Urteil aufzuheben und die Sache an das Obergericht zu neuem Entscheid zurückzuweisen. Sie rügt eine Verletzung von Art. 2 Abs. 2 ZGB (Verbot offenbaren Rechtsmissbrauchs) und von Art. 8 ZGB (Beweisanspruch). Das Obergericht hat im Voraus auf Gegenbemerkungen zur Berufung verzichtet. Eine Berufungsantwort ist nicht eingeholt worden.