Citation: 8C_622/2018 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat weiter erwogen, gemäss Gutachten der ABI vom 7. Februar 2017 sei die Versicherte in leichten bis intermittierend mittelschweren adaptierten Tätigkeiten (wechselbelastend; ohne Einnahme von Zwangspositionen; ohne repetitive Überkopfbewegungen; ohne Heben, Stossen und Ziehen von Lasten über 10 bis 15 kg zur Taille und oberhalb von 5 bis 10 kg; keine Tätigkeiten mit sensibilisierenden Stoffen und Feuchtarbeiten beziehungsweise nur mit Schutzhandschuhen) zu 100 % arbeits- und leistungsfähig. Dies treffe auch auf die aktuell durchgeführte Arbeit zu. Übliche Reinigungstätigkeiten, welche die Versicherte anamnestisch schon seit längerem nicht mehr ausübe, wären je nach Belastungsprofil in unterschiedlichem quantitativen Ausmass zumutbar. Für eine durchschnittliche Reinigungsarbeit, unter Anwendung von Schutzhandschuhen, sei arbiträr von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % auszugehen. Sodann hat die Vorinstanz festgestellt, unbestrittenermassen sei die Versicherte im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung in einem Pensum von 30 % bei der C.________ AG, als Reinigungskraft tätig gewesen, sodass diesbezüglich von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit auszugehen sei. Im Kinderhuus D.________, sei sie im Umfang von 29.4 Stunden pro Woche, mithin in einem Pensum von 70 % beschäftigt gewesen, wobei ihr Pflichtenheft aus Reinigungsarbeiten (oft), Gartenarbeiten (selten) sowie Kochen (manchmal) bestanden habe. Angesichts des im Gutachten der ABI angegebenen Zumutbarkeitsprofils sei entgegen der Auffassung der medizinischen Sachverständigen fraglich, dass die Versicherte in der Tätigkeit beim Kinderhuus D.________ nicht eingeschränkt gewesen sein soll. Allerdings sei anzunehmen, dass es ihr zumutbar gewesen sei, eine adaptierte Beschäftigung zu einem Pensum von 70 % aufzunehmen. Gestützt auf die Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) 2014 des Bundesamtes für Statistik (Tabelle TA1, Total, Kompetenzniveau 1, Frauen) sei bezogen auf das Jahr 2016 (frühestmöglicher Rentenbeginn) ein Invalideneinkommen von Fr. 38'162.- zu ermitteln. Verglichen mit dem beim Kinderhuus D.________ ehemals erzielten Verdienst (Fr. 43'496.-) ergebe sich ein Invaliditätsgrad von gerundet 12 %, der keinen Anspruch auf eine Invalidenrente begründe.