Citation: 6B_1406/2022 E. 2.4

2.4. Sofern der Beschwerdeführer rügt, er habe niemanden getäuscht, weil er nicht gewusst habe, dass die C.________ Ltd. nicht existiert habe, entfernt er sich von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz und übt appellatorische Kritik. Als unbehelflich erweist sich sein Einwand, B.________ sei es egal gewesen, mit wem er den Vertrag abschliesse, weshalb ein sogenannter "Inkognito-Fall" vorliege, welcher Täuschungsabsicht ausschliesse. Der Beschwerdeführer hat eben nicht einfach für sich als Privatperson einen falschen Namen verwendet. Er wahrte nicht sein Inkognito, sondern setzte einen anderen Vertragspartner, nämlich eine nichtexistente juristische Person als Vertragspartei auf den Urkunden ein. Als B.________ dies realisierte, erhob er Strafanzeige. Der Beschwerdeführer handelte in Täuschungsabsicht, indem er die beiden Dokumente im Rechtsverkehr mindestens eventualabsichtlich als echt verwendete. Mit der Herstellung und der Verwendung der beiden unechten Urkunden täuschte er B.________ bei einem rechtserheblichen Vertragsabschluss über den tatsächlichen Aussteller der Dokumente.