Citation: 4A_289/2021 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog, dass sich die Beschwerdeführer im Berufungsverfahren bezüglich dem Erscheinen des Beschwerdeführers am Verhandlungstag darauf beschränkten, ihre Vorbringen aus dem erstinstanzlichen Wiederherstellungsgesuch praktisch wörtlich zu wiederholen, ohne sich mit den diesbezüglichen Erwägungen der Schlichtungsbehörde auseinanderzusetzen. Zur schlüssigen, in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung erfolgten Erwägung der Schlichtungsbehörde, der Darstellung der Beschwerdeführer stehe jene der Vertreterin der Beschwerdegegnerin entgegen, wonach diese sich nach der ersten Verhandlung um ca. 09:20 Uhr vor das Gebäude der Schlichtungsbehörde begeben habe, um auf die zweite Verhandlung zu warten, und ihr zu diesem Zeitpunkt der Beschwerdeführer entgegengekommen sei und sich ins Gebäude der Schlichtungsbehörde begeben habe, äussern sich die Beschwerdeführer in ihrer Berufung mit keinem Wort. Gleiches gelte für die schlüssige Erwägung der Schlichtungsbehörde, dass es der Verhandlungsführung gemeldet worden wäre, wenn sich der Beschwerdeführer tatsächlich bereits um bzw. kurz nach 09:10 Uhr am Schalter gemeldet hätte. Nach dem Gesagten "war und ist" nicht davon auszugehen, dass sich der Beschwerdeführer tatsächlich bereits um ca. 09:10 Uhr am Empfang der Schlichtungsbehörde meldete, sondern davon, dass dies erst um ca. 09:20 Uhr der Fall gewesen sei.