Citation: 6B_689/2014 E. 1.3.4

1.3.4. Nicht schlechterdings unhaltbar ist es, wenn die Vorinstanz mit Blick auf die gesamten Umstände und hinweisend auf die bestehenden anderen Optionen erwägt, A.________ sei nicht zu dem nächtlichen Treffen genötigt worden und freiwillig hingegangen. Dass er ursprünglich vorgeschlagen hatte, sich erst am folgenden Tag um 18 Uhr zu treffen, steht dem nicht entgegen. Die Vorinstanz hat diesen Umstand berücksichtigt und nicht "komplett ausser Acht" gelassen, wie ihr die Beschwerdeführerin vorwirft (Urteil, S. 35 E. 7.3.2). Letztere bestreitet sodann nicht, dass A.________ den Treffpunkt gewählt hat. Er hätte diesen demnach auch an einen frequentierteren Ort - zum Beispiel auf die Hauptseite des Bahnhofs oder in eine grössere Stadt - verlegen können, wenn er tatsächlich eingeschüchtert gewesen wäre. Nicht willkürlich ist es weiter, wenn die Vorinstanz die abgelehnte Begleitung durch seine Freunde als Indiz dafür wertet, dass A.________ keine Angst vor dem Treffen hatte. Ob er vom Beschwerdegegner 1 in den Stunden vor dem Treffen und während der Fahrt nach Oensingen bedroht worden ist, lässt sich aufgrund der diesbezüglich unterschiedlichen Aussagen nicht zweifelsfrei klären. Solches ist entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin nicht erstellt. Auch aus den erhobenen Randdaten der verwendeten Mobiltelefone ergibt sich dies nicht. Wenn die Vorinstanz unter Berücksichtigung der diesbezüglich eher vagen Aussagen von A.________ eine Drohung verneint, ist dies nicht zu beanstanden. Nach den von der Beschwerdeführerin nicht beanstandeten Feststellungen der Vorinstanz ist demgegenüber erwiesen, dass A.________ dem Beschwerdegegner 3 unter Todesdrohungen eine letzte Frist zur Rückzahlung des Darlehens über Fr. 7'000.-- gesetzt hatte (Urteil, S. 35 f. E. 7.3.2 f.). Dies spricht dagegen, dass er sich bedroht und genötigt fühlte, zu dem Treffen zu erscheinen.