Citation: 6B_19/2020 E. 4

Die Vorinstanz erwägt im angefochtenen Entscheid, der Beschwerdeführer wende im Revisionsverfahren ein, nicht der Lenker des parkierten Fahrzeuges gewesen zu sein. Diese Tatsache hätte er ohne Weiteres im Rahmen eines Einspracheverfahrens gegen den Strafbefehl vom 26. Oktober 2018 vorbringen können. Auf dem Strafbefehl sei explizit darauf hingewiesen worden, dass eine Einsprache gegen den Strafbefehl innerhalb von 10 Tagen ab Zustelldatum möglich sei. Der Beschwerdeführer hätte sich demnach mittels Einsprache gegen den Strafbefehl wenden müssen, was zur Fortsetzung des Verfahrens geführt hätte. Indem er erst im Revisionsverfahren die Aufhebung der rechtskräftigen Verurteilung zu erreichen versuche, erscheine sein Gesuch als Mittel, das Einspracheverfahren, den ordentlichen Rechtsmittelweg, zu umgehen. Nachdem er es selbstverschuldet versäumt habe, die Einsprachefrist einzuhalten und eine Revision nicht dazu da sei, verpasste Einsprachemöglichkeiten zu ersetzen, müsse sein Gesuch als missbräuchlich qualifiziert werden.