Citation: 6B_930/2015 E. 1.2.2

1.2.2. Die Vorinstanz erwägt, die Aussagen des Beschwerdeführers seien insbesondere dann ausführlich, wenn es um seine Person, seine Krankengeschichte oder sein eigenes Empfinden gehe. Auf Fragen zum Tatgeschehen antworte er sehr ausweichend, zurückhaltend und repetitiv. Er neige grundsätzlich dazu, die Schuld für die Schwierigkeiten bei anderen zu suchen. Sein eigenes Fehlverhalten erkläre er mit Krankheits- oder Medikamenteneinflüssen. Die während des gesamten Verfahrens von ihm wiederholt angeführten Blackouts beurteilt die Vorinstanz mehrheitlich als reine Schutzbehauptung. Es sei ihm nicht gelungen, genauere Umstände der Blackouts zu nennen. Auch habe er diese weder seiner Familie noch seiner Ehefrau gegenüber erwähnt. Gemäss dem forensisch-psychiatrischen Gutachten sei nicht auszuschliessen, dass die Gedächtnislücken (unbewusst) funktioneller Natur sein könnten. Widersprüchliche und nicht glaubhafte Aussagen mache der Beschwerdeführer auch hinsichtlich seines Medikamentenkonsums sowie der Art und Weise der Medikamenteneinnahme. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, die Aussagen des Beschwerdeführers seien insgesamt wenig glaubhaft. Häufig gebe er bei genauer Analyse gewisse vorgehaltene, strafrechtlich relevante Verhaltensweisen zu, um sich dann bei konkreter Nachfrage wieder zurückzunehmen (Urteil S. 13 ff.).