Citation: 8C_413/2024 E. A

A.________, geboren 1967, gründete im Jahr 2013 zusammen mit B.________ die C.________ AG. Zweck der Gesellschaft war die Vermögensberatung und -verwaltung. Anlässlich der Gründung übernahm A.________ Aktien im Nennwert von Fr. 52'000.-. Nach dem Ausscheiden von B.________ im Juli 2021 übernahm er die restlichen Aktien im Nennwert von Fr. 48'000.- und war fortan Alleinaktionär und Verwaltungsratspräsident der C.________ AG. Mit Vertrag vom 23. Juni 2022 vereinbarte A.________ mit der D.________ GmbH, vertreten durch E.________, dass er seine Anteile an der C.________ AG in zwei Schritten an diese Gesellschaft verkaufe. 51 % der Anteile sollten gegen Entrichtung des Kaufpreises sogleich übertragen werden, die weiteren 49 % bis spätestens Ende Dezember 2022, zu einem Zeitpunkt nach Wahl der Käuferin. E.________ und F.________ wurden als neue Verwaltungsratsmitglieder ernannt und A.________ wurde in seiner Funktion als Verwaltungsratspräsident bestätigt. Am 5. Juli 2022 schloss die C.________ AG sodann mit A.________ einen Arbeitsvertrag, mit dem sie ihn ab dem 1. Juli 2022 in den Funktionen als CEO, Managing Partner und Verwaltungsratspräsidenten im Vollzeitpensum anstellte. Mit Schreiben vom 1. Juli 2023 löste die C.________ AG, vertreten durch F.________ und E.________, das Arbeitsverhältnis mit A.________ per sofort auf. A.________ meldete sich daraufhin am 20. Juli 2023 beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) U.________ zur Vermittlung einer Vollzeitstelle an und stellte am 2. August 2023 bei der Unia Arbeitslosenkasse Antrag auf Arbeitslosenentschädigung ab dem 1. Juli 2023. Mit Verfügung vom 30. August 2023 verneinte die Arbeitslosenkasse den Anspruch von A.________ auf Arbeitslosenentschädigung. Denn er sei zwar seit dem 11. August 2023 im Handelsregister nicht mehr eingetragen, jedoch immer noch im Besitz von 49 % der Aktien der C.________ AG und habe somit nach wie vor eine arbeitgeberähnliche Stellung in dieser Gesellschaft inne, was einem Arbeitslosenentschädigungsanspruch entgegenstehe. Auf Einsprache hielt die Kasse daran fest (Einspracheentscheid vom 13. November 2023).