Citation: 9C_56/2020 E. 4.3.1

4.3.1. In Bezug auf die im Bericht erwähnten Osteochondrosen hat die Vorinstanz zutreffend erkannt, dass diese bereits seit (mindestens) 2012 bekannt sind. Wie der Beschwerdeführer letztlich selber einräumt, erscheint es unwahrscheinlich, dass sich die Situation hinsichtlich dieses Befundes innert kurzer Zeit massgeblich verschlechtert hat; jedenfalls fehlt im Bericht vom 6. Juni 2018 jeder Hinweis auf eine solche Verschlechterung seit der asim-Begutachtung. Gleiches gilt für die zunehmende Protrusion, führt doch der behandelnde Arzt diesbezüglich selber aus, die Unterschiede zwischen dem MRI vom 24. Mai 2018 und der Voraufnahme vom 12. April 2016 seien minim. Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass der orthopädische wie auch der angiologische Facharzt der asim von einer Ausstrahlung der Schmerzen in beide Extremitäten ausging (vgl. Gutachten S. 88 und S. 97). Wenn nun Dr. med. B.________ nur noch von einer Ausstrahlung in die rechte Wade berichtet, so ist darin jedenfalls keine Verschlechterung der Situation zu erblicken. Vor diesem Hintergrund kann letztlich auch offen gelassen werden, ob der Bericht der Klinik C.________ vom 18. September 2012 betreffend Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit in diesem Zusammenhang eine taugliche Beurteilungsgrundlage darstellt.