Citation: 9C_430/2014 E. A

A.a. A.________, geboren 1962, war im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung bei der Sanitas Grundversicherungen AG (nachfolgend: Sanitas) versichert. Im Jahr 2008 musste der Konkurs über A.________ eröffnet werden und die Sanitas meldete ihre Prämienforderung der Jahre 2006 bis 2008 in der 2. Klasse privilegiert beim Konkursamt an. Infolge des Konkurses Nr. uuu wurden Verlustscheine von Fr. 932.95 (8. Juni 2009) und Fr. 4'750.85 (3. Dezember 2009) für die Sanitas ausgestellt. Mit Schreiben vom 11. Oktober 2010 kündigte A.________ die obligatorische Krankenpflegeversicherung bei der Sanitas per 31. Dezember 2010. Diese bestätigte am 31. Oktober 2010, das Kündigungsschreiben erhalten zu haben und die Gültigkeit der Kündigung, wenn keine Zahlungsausstände vorliegen würden. Am 23. November 2010 stellte die Eidgenössische Gesundheitskasse (EGK) der Sanitas die Aufnahmebestätigung für A.________ zu mit dem Vorbehalt, dass keine Zahlungsausstände bestehen würden. Mit Schreiben vom 18. Dezember 2010 bestätigte die Sanitas erneut die Kündigung per 31. Dezember 2010 mit der erwähnten Einschränkung bezüglich der Zahlungsausstände. Am 13. Januar 2011 teilte sie A.________ mit, er habe ausstehende Beträge nicht vollständig bezahlt. Er bleibe daher weiterhin bei ihr versichert. A.b. Die Sanitas leitete für die Prämien 2011 sowie für die Monate Januar bis Juni 2012 Betreibungen ein. A.________ erhob gegen die Zahlungsbefehle Rechtsvorschlag. Mit Verfügungen vom 7. November 2011, 25. Februar 2013 und 5. März 2013, bestätigt durch Einspracheentscheide vom 15. April 2013, hob die Sanitas die Rechtsvorschläge in den Betreibungen Nr. vvv, Nr. www, Nr. xxx, Nr. yyy und Nr. zzz auf für den Betrag von total Fr. 9'315.15 (Krankenkassenprämien von Fr. 6'532.80; Mahnspesen von Fr. 480.-; Zins von Fr. 464.35; Bearbeitungsgebühren von Fr. 630.-; Betreibungskosten von Fr. 1'208.-).