Citation: 5A_1048/2019 E. 3.7

3.7. Der Argumentation des Beschwerdeführers ist damit der Boden entzogen. Unbestrittenermassen stellte er vor Bezirksgericht keinerlei Behauptungen zu den Aktienwerten in einem dem Urteilsdatum nahen Zeitpunkt auf. Zwar bestritt er die von der Beschwerdegegnerin genannten Werte. Da er aber selbst für den relevanten Bewertungszeitpunkt keine Aktienwerte behauptete, ist angesichts der Geltung der Dispositionsmaxime nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz in Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils die beschwerdegegnerischen Werte übernahm. Zu Recht weist die Vorinstanz darauf hin, dass die Beschwerdegegnerin ihre Aufstellung der Börsenkurse an der Hauptverhandlung vor Bezirksgericht nicht verspätet einreichte, zumal sie die aktuellen Kurse vorher nicht kennen konnte. Bundesrechtskonform ist in diesem Zusammenhang auch, dass dem angefochtenen Entscheid Börsenkurse zugrunde liegen, die für einen wenige Tage vor Urteilsdatum liegenden Zeitpunkt galten (vgl. Urteil 5C.238/2000 vom 8. Dezember 2000 E. 1a, nicht publ. in: BGE 127 III 65, wo das Kantonsgericht in seinem Entscheid vom 18. September 2000 auf eine Bankauskunft vom 26. Juni 2000 abgestellt hatte). Sodann ergibt sich entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers keine Verletzung von Art. 214 Abs. 1 ZGB aus dem Umstand, dass das erstinstanzliche Urteil vom 16. Oktober 2018 erst am 21. März 2019 an die Parteien versandt wurde. Massgebend für den Wert der bei der Auflösung des Güterstandes vorhandenen Errungenschaft ist nicht der Tag des Urteilsversands (vgl. vorne E. 3.2). Die Beschwerde ist mithin in diesem Punkt abzuweisen.