Citation: 2C_189/2024 E. 6.4

6.4. Angesichts der Deliktsbiografie des Beschwerdeführers 2 (18 strafrechtliche Verurteilungen in einem Zeitraum von etwa zwei Jahrzehnten, Freiheitsstrafen von insgesamt rund 31 Monaten, Geldstrafen von insgesamt 480 Tagessätzen zu Fr. 30.-- bis Fr. 70.--, Bussen von insgesamt knapp Fr. 5'000.--) fällt schliesslich auch die Geburt des Sohnes im Oktober 2019 als solche nicht derart ins Gewicht, dass die Vorinstanz einen Neubeurteilungsanspruch hätte bejahen müssen (vgl. in diesem Kontext Urteile 2C_714/2020 vom 25. November 2020 E. 4.3.1; 2C_650/2017 vom 9. Januar 2018 E. 3.1 und 5.1). Die Häufigkeit und Regelmässigkeit der Delinquenz des Beschwerdeführers 2, die Schwere mehrerer der von ihm begangenen Straftaten (bandenmässiger Diebstahl, mehrfacher Hausfriedensbruch, Raufhandel, Körperverletzung, Entführung, versuchte Nötigung, mehrfache grobe Verletzung der Verkehrsregeln, Drohung, mehrfache Tätlichkeiten) sowie der Umstand, dass ihn bedingte Strafen, Probezeiten, Gefängnisaufenthalte, zwei ausländerrechtliche Verwarnungen, zwei Wegweisungen und zwei Eheschliessungen mit Schweizer Bürgerinnen nicht davon abhielten, weiter zu delinquieren, zeugen von einer ausgeprägten kriminellen Energie, einer erhöhten Gewaltbereitschaft und der Unfähigkeit bzw. dem Unwillen, sich an die hiesige Rechtsordnung zu halten. Bei einer Bewährungszeit von drei Jahren und acht Monaten seit dem Eintritt der Rechtskraft des Bewilligungswiderrufs (vgl. E. 6.1 hiervor) rechtfertigt sich in Bezug auf den Beschwerdeführer 2 auch unter Berücksichtigung der Geburt des Sohnes die Annahme einer vernachlässigbaren Rückfallgefahr eindeutig (noch) nicht.