Citation: 7B_935/2023 E. 2.3

2.3. Die vorinstanzlichen Erwägungen sind nicht zu beanstanden. Soweit der Beschwerdeführer seine Rügen überhaupt unter dem Titel von Art. 132 Abs. 1 lit. b StPO erhebt, setzt er sich nicht mit der vorerwähnten Rechtsprechung auseinander. Er übersieht, dass seine - unbestrittene - Fremdsprachigkeit und seine angeblich schlechte Schulausbildung allein nicht genügen, damit die Verteidigung zur Wahrung seiner Interessen im Sinne dieser Bestimmung zwingend als "geboten" erscheint. Jedenfalls legt er weder hinreichend dar noch ist ersichtlich, inwiefern der Straffall in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht insgesamt besondere Schwierigkeiten bieten sollte. Im Übrigen behauptet er auch nicht, ihm würde keine relativ geringe Strafe drohen. Was die Fremdsprachigkeit des Beschwerdeführers betrifft, ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass dieser mit der Bestellung eines Dolmetschers hinreichend Rechnung getragen wurde und wird (vgl. dazu auch Urteile 1B_72/2021 vom 9. April 2021 E. 4.2; 1B_185/2015 vom 9. Juni 2015 E. 3.4; 1B_555/2012 vom 6. Dezember 2012 E. 3.2). Der blosse Umstand, dass Laien nicht über dasselbe Fachwissen wie Rechtsanwälte verfügen, vermag die amtliche Verteidigung unter diesen Umständen nicht zu rechtfertigen, hat der Gesetzgeber sie doch gerade nicht in allen Fällen der Strafverfolgung vorgesehen (Urteil 1B_402/2015 vom 11. Januar 2016 E. 3.6).