Citation: I 647/05 16.08.2006 E. A

Der 1960 geborene M.________, Staatsangehöriger von Bosnien und Herzegowina, reiste am 29. Oktober 1992 nach mehrmonatiger Haft in einem Kriegsgefangenenlager als Flüchtling in die Schweiz ein. Bis 1997 war er als Nichterwerbstätiger bei der Ausgleichskasse Schwyz erfasst. Von September 1997 bis Februar 1999 bezog er Arbeitslosenentschädigung und von März bis August 1999 sowie vom 1. Juli 2000 bis 30. Juni 2001 war er beim Verein zur Förderung von Arbeitsmarktmassnahmen (VFAM) tätig. Am 7. September 2001 meldete er sich unter Hinweis auf ein chronisches Schmerzsyndrom mit depressiver Entwicklung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Schwyz (nachfolgend: IV-Stelle) holte eine Auskunft des VFAM vom 30. April 2002 sowie die Akten der Arbeitslosenversicherung ein, ebenso wie verschiedene Arztberichte (der Frau Dr. med. T.________, Spezialärztin FMH für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie, vom 3. Oktober 1994 und 6. Januar 1999, des Dr. med. N.________, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, vom 27. Januar 1999, des Dr. med. B.________, Spezialarzt FMH für physikalische Medizin, speziell Rheumatologie, vom 27. September 1999 und 30. Juli 2001, des Dr. med. A.________, Spezialarzt FMH für Neurologie, vom 8. März 2000, des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Kantons Schwyz, Frau Dr. med. G.________, vom 10. August [Erstbericht, inklusive Ergänzung vom 14. August 2001], und 24. September 2001 sowie 3. Februar 2003 [Schlussbericht] und der Frau Dr. med. V.________ vom 13. Oktober 2001). Die IV-Stelle veranlasste zudem eine berufliche Abklärung in der BEFAS (Bericht vom 3. April 2003) und zog die SUVA-Akten betreffend Unfall vom 18. Dezember 2001 bei, anlässlich welchem M.________ eine Commotio cerebri, eine Rissquetschwunde hinter dem rechten Ohr sowie eine HWS-Distorsion (Arztzeugnis UVG vom 11. Januar 2002) erlitten hatte. Mit Verfügung vom 29. April 2003 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf eine Invalidenrente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 20 %. Mit Einspracheentscheid vom 26. Januar 2005 hielt sie an der Ablehnung des Anspruchs auf eine Invalidenrente fest, bejahte jedoch einen Anspruch auf Arbeitsvermittlung.