Citation: 6B_1028/2021 E. 1.3.1

1.3.1. Was die Kürzung des geltend gemachten Aufwands anbelangt, bringt der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, sich mit der Verfügung einer Staatsanwältin und damit einer ausgewiesenen Fachperson im Bereich des Straf- und Strafprozessrechts konfrontiert gesehen zu haben, weshalb im Hinblick auf eine allfällige Beschwerde qualifizierte Abklärungen zu tätigen gewesen seien. Ausserdem werde sein Vertreter darin kritisiert, unnötigen Aufwand betrieben zu haben. Dieser Vorwurf sei unhaltbar. Die Beschwerde sei nach anwalts- und auftragsrechtlich sorgfältigem Massstab verfasst worden. Insbesondere stehe es in seinem Ermessen, die weitergehenden Umstände des Untersuchungsverfahrens darzustellen, um damit aufzuzeigen, dass die Staatsanwaltschaft einseitig oder falsch vorgegangen sei. Ausserdem gelte es zu berücksichtigen, dass die Tätigkeit seines Rechtsvertreters nicht nur aus dem Ausarbeiten der Beschwerde bestehe, sondern auch aus der Kommunikation mit dem Klienten. Der entsprechende Aufwand durch Telefonate und E-Mails belaufe sich vorliegend auf etwas mehr als zwei Stunden, was nicht unangemessen sei.