Citation: 9C_223/2017 E. 4.4

4.4. Die beantragten Kosten (pauschal oder effektiv) für die Warmwasseraufbereitung können einzig entweder Art. 10 Abs. 1 lit. a ELG oder Art. 10 Abs. 1 lit. b ELG zugeordnet werden. Aus keiner der beiden Rechtsgrundlagen vermag die Beschwerdeführerin jedoch etwas zu ihren Gunsten abzuleiten. Würden die Kosten für die Warmwasseraufbereitung zum allgemeinen Lebensbedarf nach Art. 10 Abs. 1 lit. a ELG gehören, wäre ein zusätzlicher Betrag zu den Fr. 19'290.- nicht anzuerkennen. Denn es handelt sich dabei um eine absolute Höchstgrenze. Nichts anderes ergibt sich aus Art. 10 Abs. 1 lit. b ELG. Diesbezüglich ist der gesetzlich festgelegte Höchstbetrag von anerkannten Mietzinsausgaben - inklusive Nebenkosten - von Fr. 13'200.- ebenso erreicht (vgl. E. 4.1). Da die geltend gemachten Warmwasserkosten im Rahmen von Art. 10 Abs. 1 lit. a und b ELG hier so oder anders nicht zu höheren anerkannten Ausgaben führen würden, kann die grundsätzliche Frage, ob eine Warmwasserpauschale analog den Heizkosten anzuerkennen ist, offen gelassen werden (vgl. Art. 190 BV). Damit ist nach dem Gesagten auf die Rügen der Versicherten, es liege hinsichtlich der Warmwasseraufbereitung eine gesetzliche Lücke vor und Art. 16b ELV würde gegen Art. 8 und 12 BV verstossen, nicht weiter einzugehen.