Citation: 4A_598/2013 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz hielt fest, der Antrag des Beschwerdeführers auf Edition aller Protokolle, Aktennotizen, etc. sei abzuweisen. Dass und mit welchem Inhalt der Stiftungsrat am 28. September 2005 hinsichtlich der Abgangsentschädigung einen Beschluss gefasst habe, ergebe sich bereits aus der Klagebeilage 20 (Schreiben vom 30. September 2005), auf deren Inhalt der Beschwerdeführer die Beschwerdegegnerin behaften wolle. So lasse sich auch aus dem Protokoll der Stiftungsratssitzung vom 17. November 2005 der Inhalt des am 28. September 2005 gefassten Beschlusses entnehmen. Im Schreiben vom 30. September 2005 sei festgehalten worden, falls der Beschwerdeführer auf die Bedingung (Tarmed-Nachzahlung) nicht eingehe, sich der Stiftungsrat in seiner nächsten Sitzung nochmals über die Höhe der Entschädigung unterhalten werde. Mit Verweis auf act. 143 (Protokoll vom 17. November 2005) hielt die Vorinstanz sodann fest, dass die Abgangsentschädigung in der Folge auch tatsächlich Thema an der Stiftungsratssitzung vom 17. November 2005 gewesen sei, was klar dafür spreche, dass bis zu diesem Zeitpunkt noch keine (bedingungslose) Annahme seitens des Beschwerdeführers auf den Vergleichsvorschlag vorgelegen habe. So lasse denn auch das Schreiben des Beschwerdeführers vom 13. März 2006 keinen Zweifel daran, dass er an seinen früheren Forderungen festgehalten und damit den Vorschlag des Stiftungsrates nicht angenommen habe. Eine Zustimmung zum Angebot über Fr. 200'000.-- lasse sich erstmals am 23. Januar 2007 (implizit) erkennen, als der Beschwerdeführer seine Klage beim Friedensgericht anhängig gemacht habe.