Citation: 6B_789/2024 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz nimmt im angefochtenen Entscheid auf die mit Urteil vom 5. Dezember 2017 verhängte Strafe und die damalige Gewichtung des Verschuldens als mittelschwer bis schwer (Übertretungen) bzw. als schwer (Tierquälerei) Bezug (angefochtenes Urteil S. 3.1 S. 19 f.). Sie erwägt, bezüglich der Übertretungen des Tierschutz- sowie des Tierseuchengesetzes gebe es im Vergleich zum Urteil vom 5. Dezember 2017 keine Veränderungen, weshalb es bei der Busse von Fr. 10'000.-- sein Bewenden habe. Indessen sei der Beschwerdeführer von einem von insgesamt sieben Vorwürfen der Tierquälerei im Sinne von Art. 26 Abs. 1 lit. a TSchG freizusprechen. Die Tagessatzhöhe sei im Rückweisungsverfahren nicht thematisiert worden, sodass von unveränderten Verhältnissen ausgegangen werden könne. Es erscheine daher als angemessen, die seinerzeit ausgesprochene Geldstrafe von 210 Tagessätzen zu Fr. 85.-- um 1 / 7 zu reduzieren (angefochtenes Urteil E. 3.2 S. 20). Das Obergericht habe im Urteil vom 5. Dezember 2017 aufgrund der schlechten Prognose den unbedingten Vollzug der Geldstrafe angeordnet. Im Rückweisungsverfahren seien keine Umstände geltend gemacht worden, die eine abweichende Beurteilung nahelegen würden. Es sei deshalb an der unbedingt ausgesprochenen Geldstrafe festzuhalten (angefochtenes Urteil E. 4 S. 20 f.).