Citation: 9C_726/2022 E. B

Nachdem das Kantonale Steueramt auf Einsprachen der Eheleute A.A.________ und B.A.________ gegen die Nachsteuerverfügungen am 10. November 2020 nicht eingetreten war, gelangten diese mit Rekurs bzw. Beschwerde an die Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen, welche die Rechtsmittel am 15. Februar 2022 teilweise guthiess und die Nachsteuerverfügungen aufhob. Dabei gelangte die Verwaltungsrekurskommission namentlich zum Ergebnis, dass die Aufrechnung wegen einer geldwerten Leistung im Zusammenhang mit dem Erwerb der Aktien der D.________ AG von den Eheleuten A.A.________ und B.A.________ durch die B.________ Holding AG zu Unrecht erfolgt sei. Am 5. September 2022 hiess das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen, Abteilung III, eine Beschwerde der kantonalen Steuerverwaltung gegen den Entscheid der Verwaltungsrekurskommission sowohl mit Bezug auf die Kantons- und Gemeindesteuern als auch hinsichtlich der direkten Bundessteuer gut, hob den Entscheid der Verwaltungsrekurskommission auf und erhöhte die steuerbare geldwerte Leistung auf Fr. 285'000.- (Kantons- und Gemeindesteuern) bzw. Fr. 171'000.- (direkte Bundessteuer).