Citation: 4A_133/2015 E. A

A.a. A.________ (Kläger, Beschwerdeführer) war ab dem 1. März 2009 als Assistant Manager in der Abteilung Financial Risk Management der B.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) tätig. Nach dem schriftlichen Arbeitsvertrag vom 5./28. September 2008 setzte sich sein Einkommen wie folgt zusammen: CHF/Monat CHF/Jahr Grundgehalt 85 % 8'854.20 106'250.-- Rechnerischer individueller Bonus (INBO) 15 % 1'562.50 18'750.-- Total 100 % 10'416.70 125'000.-- Im Arbeitsvertrag wurde das ab 1. Oktober 2007 gültige Bonusreglement der B.________ AG zu Vertragsbestandteil erklärt. Darin wird das Grundgehalt und der rechnerische INBO als rechnerisches Gesamteinkommen bzw. als garantiertes Gehalt bezeichnet, das in zwölf gleichen Monatsraten ausgezahlt wird. Der individuelle Bonus (INBO) soll im Dezember des Geschäftsjahres ausgezahlt werden, das dem Bemessungsjahr (1. Oktober bis 30. September) folgt. Ziffer 6 des Bonusreglements lautete wie folgt: "Bei Austritten während des Bemessungsjahres wird der rechnerische INBO [...] pro rata temporis zum Zeitpunkt des Austritts ausbezahlt." A.b. Per 1. Oktober 2009 führte die B.________ AG einen neuen "Bonusplan für Kadermitarbeitende" ein. Darin wird das bisherige rechnerische Gesamteinkommen neu als garantiertes Fixgehalt ("fixed salary") bezeichnet, zu dem ein variabler Bonus hinzutritt. Nach Ziffer 5 dieses Bonusplans haben Kadermitarbeitende bei Austritt während des Bemessungsjahres keinen Bonusanspruch. Die B.________ AG hat A.________ nach eigenen Angaben mit Schreiben vom 17. August 2009 und mit E-Mail vom 4. September 2009 über die Einführung des neuen Bonusplans informiert. A.c. A.________ kündigte das Arbeitsverhältnis am 30. Mai 2011 per 30. September 2011.