Citation: H 355/00 16.01.2002 E. 3

3.- a) Die Verwaltung verneinte den Anspruch auf Herabsetzung der Beiträge (nach Art. 11 AHVG) mit der Begründung, einem (approximativen) jährlichen Notbedarf der Beschwerdeführerin und ihres Ehegatten von Fr. 62'589.- stünden verfügbare Mittel ("Bruttoeinkommen und Vermögen") in Höhe von Fr. 113'590.- (pro Jahr) gegenüber. Allein auf Grund des von der Beschwerdeführerin mit Fr. 91'975.- bezifferten steuerbaren Vermögens der Eheleute B.________ bleibe kein Raum für eine Herabsetzung der Beiträge. Daran vermöge die Tatsache nichts zu ändern, dass der grösste Teil dieser Vermögenswerte blockiert sei, da die Aufnahme eines Darlehens zur Tilgung der Beitragsschulden erwartet werden könne. Weiter wäre auch denkbar, dass die jährlichen Amortisationen von Fr. 20'000.- vorübergehend, d.h. während eines Jahres, um die Hälfte reduziert würden, wodurch die Mittel zur Bezahlung der Beitragsrestanz frei würden. b) Das kantonale Gericht begründete seinen abweisenden Entscheid damit, die Verwaltung habe, gestützt auf den von ihr erhobenen Sachverhalt, zutreffend geschlossen, dass bei einem (approximativen) jährlichen Notbedarf von Fr. 62'589.- und verfügbaren Mitteln von circa Fr. 113'590.- die vollständige Beitragsentrichtung nicht unzumutbar im Sinne von Art. 11 Abs. 1 AHVG sei. c) Die Beschwerdeführerin wendet sinngemäss ein, bei der Berechnung der verfügbaren Mittel sei unberücksichtigt geblieben, dass ihr Vermögen, soweit in der Einzelunternehmung investiert (Warenlager) oder in Grundeigentum bestehend, blockiert sei und eine Belehnung ausser Betracht falle.