Citation: 2C_599/2018 E. B

B.a. Am 25. Juni 2013 lehnte das Migrationsamt des Kantons Zürich es ab, die Aufenthaltsbewilligung von A.________ zu erneuern und wies ihn weg: Die eheliche Gemeinschaft, falls sie überhaupt je gelebt worden sei, sei spätestens am 30. November 2011 aufgegeben worden, weshalb kein Bewilligungsanspruch mehr bestehe. Mehrere Indizien liessen zudem darauf schliessen, dass es A.________ mit der Heirat einer Schweizer Bürgerin einzig darum gegangen sei, zu Berufszwecken zu einer Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz zu kommen. B.b. Am 22. Juli 2013 teilte das Migrationsamt der Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich mit, dass das Ehepaar in den letzten elfeinhalb Jahren weniger als drei Jahre zusammen gewohnt habe. Die Rekursabteilung bestätigte in der Folge am 11. Februar 2014 die Verfügung des Migrationsamts: Zumindest A.________ habe entweder nie die Absicht gehabt, eine wirkliche Ehe zu führen, oder er habe sich spätestens seit der erneuten räumlichen Trennung im Jahr 2003 lediglich zu Bewilligungszwecken rechtsmissbräuchlich auf eine inhaltsleere Ehe berufen. Von entscheidender Bedeutung sei, dass A.________ und seine Gattin die überwiegende Zeit der angeblichen Ehegemeinschaft getrennt voneinander gelebt hätten - A.________ mit seinem Bruder in U.________ bzw. allein in V.________ und seine Gattin mit ihrer Tochter in W.________, X.________, Y.________ und Z.________. B.c. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich hiess am 16. April 2014 die gegen den Entscheid der Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion eingereichte Beschwerde teilweise gut und wies die Sache zur weiteren Untersuchung und zu neuem Entscheid an diese zurück: Nachdem die Eheleute ihren gemeinsamen Wohnsitz ab dem 1. Oktober 2013 wieder aufgenommen hätten, so das Verwaltungsgericht, könne - trotz mehrerer gewichtiger Indizien - das Vorliegen einer Ausländerrechtsehe (Umgehungsehe, "Scheinehe") bzw. einer rechtsmissbräuchlich angerufenen, nur noch formell bestehenden Ehe nicht als rechtsgenügend erstellt erachtet werden, zumal die Ehefrau vehement bestreite, dass ein rechtsmissbräuchliches Verhalten vorliege, was ihre Tochter bestätige; schliesslich seien dem Verwaltungsgericht die Akten nur unvollständig zur Verfügung gestellt worden, sodass ihm eine weitere Prüfung der Angelegenheit nicht möglich sei. B.d. Mit Entscheid vom 27. Oktober 2014 hiess die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich den ursprünglich abgewiesenen Rekurs gut; trotz verbleibender gewichtiger Zweifel daran, dass eine eheliche Gemeinschaft gelebt werde, sei angesichts der Tatsache, dass die Eheleute wieder zusammenwohnen würden - wenn auch knapp - darauf zu schliessen, dass derzeitig nicht als erwiesen gelten könne, dass eine Ausländerrechtsehe geführt werde. Die Rekursabteilung hielt das Migrationsamt deshalb an, die Aufenthaltsbewilligung von A.________ zu verlängern, was am 20. November 2014 geschah. Am 11. Juli 2016 schied das Bezirksgericht Winterthur die Ehe A.________-B.________, nachdem A.________ sich ab Dezember 2014 wiederum nur noch unregelmässig in der Familienwohnung aufgehalten und oft bei Kollegen übernachtet hatte.