Citation: I 863/02 18.08.2003 E. 4

Entsprechend der in BGE 128 V 174 veröffentlichten Rechtsprechung ist nunmehr noch zu prüfen, ob sich in der Folge der Sachverhalt in erheblicher Weise geändert hat und ob der Anspruch auf eine ganze Rente in Revision (Art. 41 IVG) zu ziehen ist. Aufgrund der Akten lässt sich diese Frage nicht mit hinreichender Sicherheit beantworten. Insbesondere ist nicht klar, ob und wenn ja, ab welchem Zeitpunkt, sich die gesundheitlichen Verhältnisse so stabilisiert haben - und der Beschwerdeführer gehalten war, eine aus ärztlicher Sicht zumutbare Tätigkeit auszuüben -, dass sein Anspruch auf eine ganze Rente in Revision zu ziehen sei. Die Sache wird daher an die Verwaltung zurückgewiesen, damit sie entsprechende Abklärungen trifft. Sie wird dabei in Anwendung von Art. 88a Abs. 1 IVV zu berücksichtigen haben, ob eine allfällige Verbesserung der Erwerbsfähigkeit längere Zeit gedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Teil dieser Abklärung wird auch sein, ob sich die im ärztlichen Zeugnis von Dr. med. O.________, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, vom 19. November 2001 erwähnte reaktive Depression mit Spannungszuständen in einer die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigenden Weise ausgewirkt hat, und wenn ja, ab welchem Zeitpunkt diese aufgetreten und zu berücksichtigen sei.