Citation: 5A_350/2023 E. 5.2

5.2. Unter dem Titel einer offensichtlich unrichtigen Feststellung des Sachverhalts insistiert die Beschwerdeführerin, die "faktischen Ausstandsgründe" den kantonalen Instanzen vorgetragen und unter Beweis gestellt zu haben. Die Vorinstanzen seien auf diese Sachverhaltsdarlegung nicht eingegangen bzw. davon abgewichen, indem sie darauf hingewiesen hätten, dass die Entscheide von Bezirksrichterin C.________ jeweils von allen Instanzen gestützt worden seien. Da die Erwägungen jedoch nicht an der Rechtskraft teilnähmen, sei diese Argumentation falsch. Damit hätten die kantonalen Instanzen "den entscheidrelevanten Sachverhalt nicht abgenommen", was im Ergebnis einer falschen Sachverhaltsfeststellung entspreche. Ob das Obergericht die als Ausstandsgründe vorgetragenen Sachdarstellungen der Beschwerdeführerin mit der Argumentation entkräften durfte, dass die Entscheide der abgelehnten Gerichtsperson vor den Rechtsmittelbehörden Bestand hatten, ist keine Frage der Sachverhaltsfeststellung, sondern - allenfalls - eine solche der Rechtsanwendung. Daran ändert auch der Einwand nichts, dass die Erwägungen - die Beschwerdeführerin meint wohl diejenigen in den fraglichen Rechtsmittelentscheiden - nicht an der Rechtskraft teilnehmen. Die Rüge geht mithin an der Sache vorbei.