Citation: 1A.56/2002 18.04.2002 E. C

Bei der einlässlichen Würdigung der Akten ist aufgefallen, dass das Bundesamt gemäss den seinem Entscheid zugrunde liegenden Erwägungen die Auslieferungsvoraussetzungen jedenfalls in erster Linie für den schweren Raubüberfall laut Ziff. 1 des Haftbefehls des Landesgerichtes Feldkirch vom 21. November 2001 als erfüllt erachtet hat. Demgegenüber hat es im Entscheid-Dispositiv lediglich für den unmittelbar nach der genannten Straftat erfolgten Raubversuch gemäss Ziff. 2 des Haftbefehls die Auslieferungsbewilligung erteilt. Weder der Beschwerdeführer noch das Bundesamt selber in seiner im bundesgerichtlichen Verfahren erstatteten Vernehmlassung haben sich zu dieser Diskrepanz geäussert. Der Beschwerdeführer hat sich - wie schon erwähnt - darauf beschränkt, den gegen ihn gehegten Tatverdacht und überhaupt jegliche Anwesenheit in Österreich zu bestreiten, und für die Tatnacht macht er ausdrücklich ein Alibi geltend. Das Bundesamt hat auf Frage von Seiten des Bundesgerichts mit Schreiben vom 3. April 2002 bestätigt, dass die dargelegte Diskrepanz zwischen Entscheidbegründung und Dispositiv auf einen Missschrieb (Kanzleiversehen) zurückzuführen ist. Nach seiner Eingabe lautet das korrigierte Dispositiv den dem Entscheid zugrunde liegenden Erwägungen entsprechend dahingehend, dass die Auslieferung des Beschwerdeführers an Österreich zur Ahndung der ihm unter Ziff. 1 und Ziff. 2 des Haftbefehls des Landesgerichtes Feldkirch vom 21. November 2001 zur Last gelegten Straftaten bewilligt wird (Rest unverändert). Dem Beschwerdeführer ist Gelegenheit gegeben worden, sich auch hierzu zu äussern. Er hat indes die ihm gesetzte Frist unbenutzt ablaufen lassen.