Citation: 4A_52/2022 E. A

C.________ (Kläger 3, Beschwerdeführer 3) hält 100 % der Anteile der A.________ Limited (Klägerin 1, Beschwerdeführerin 1), die wiederum 100 % der Anteile der B.________ GmbH (Klägerin 2, Beschwerdeführerin 2) hält. Nach Auffassung der Kläger hat der Kläger 3, persönlich oder als Vertreter der Klägerin 1 oder der Klägerin 2, mit D.________ (Beklagter) am 16. April 2015 mündlich eine Vergleichsvereinbarung abgeschlossen. Damit hätten der Kläger 3 und der Beklagte die finanziellen Verhältnisse ihrer langjährigen Geschäftsbeziehung bereinigt. In der Folge hätten sich der Kläger 3, handelnd für die Klägerin 1, und der Beklagte auf eine "Vollzugsvereinbarung" geeinigt, mit welcher die Vergleichsvereinbarung vom 16. April 2015 konkretisiert worden sei. Der Beklagte hält dagegen, dass diese Vereinbarungen nicht zustandegekommen seien.