Citation: 5A_22/2020 E. 1

Zwischen den Parteien ist am Regionalgericht Bern-Mittelland ein Verfahren betreffend vorsorgliche Massnahmen nach Art. 276 ZPO hängig (CIV 19 1706). Mit Verfügung vom 20. November 2019 nahm das Regionalgericht Kenntnis vom Eingang eines Schreibens der Gesuchsgegnerin (fortan: Beschwerdeführerin) (Ziff. 1), stellte den Parteien je einen Auszug des Dossier-Kontos des Scheidungsverfahrens (CIV 18 4681) zu und stellte fest, dass der Gerichtskostenvorschuss des Klägers (fortan: Beschwerdegegner) von Fr. 10'000.-- fristgerecht eingegangen sei (Ziff. 2), und hielt schliesslich an der Gesuchsverhandlung vom 21. November 2019 fest (Ziff. 3). Mit Verfügung vom 28. November 2019 ordnete das Regionalgericht die Einholung eines Gutachtens über die Regelung der elterlichen Sorge, der Obhut und der Ausgestaltung der persönlichen Kontakte hinsichtlich des gemeinsamen Kindes C.________ (geb. 2008) an. Unter anderem bestimmte das Regionalgericht die Gutachterinnen, legte die Gutachtensfragen fest und hielt die Parteien an, sich an die Weisungen der Gutachterinnen zu halten (unter Androhung von Strafe und polizeilichen Zwangs). Gegen diese beiden Verfügungen erhob die Beschwerdeführerin am 9. Dezember 2019 Beschwerde beim Obergericht des Kantons Bern. Mit Verfügung vom 11. Dezember 2019 wies das Obergericht den sinngemässen Antrag auf aufschiebende Wirkung und auf (superprovisorische) Anordnung vorsorglicher Massnahmen ab, soweit es darauf eintrat. Zur Begründung führte das Obergericht aus, hinsichtlich der Verfügung vom 20. November 2019 sei nicht ersichtlich, welche Verfahrensanordnung vollstreckt und aufgeschoben werden könnte. Hinsichtlich der Verfügung vom 28. November 2019 lege die Beschwerdeführerin nicht dar, welche besonderen Gründe für den Aufschub der Vollstreckung des Gutachtensauftrags sprächen, und solche seien auch nicht ersichtlich. Unzulässig sei das Gesuch, das Obergericht habe die Prüfung der Prozessvoraussetzungen der regionalgerichtlichen Verfahren und insbesondere die Erbringung des Nachweises der Rechtzeitigkeit des Gerichtskostenvorschusses betreffend Scheidungsklage anzuordnen. Dies gehe über den Beschwerdegegenstand hinaus. Gegen diese Verfügung hat die Beschwerdeführerin am 13. Januar 2020 Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. Das Bundesgericht hat die beiden Verfügungen des Regionalgerichts vom 20. und 28. November 2019 beigezogen.