Citation: 4A_235/2020 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin zeigt mit ihren Ausführungen keine Missachtung der massgebenden Grundsätze zur Behauptungs- und Substanziierungslast auf. So bringt sie etwa vor, sie habe in ihrer Klage unter Ziffer 69 die von den sich beschwerenden Personen geltend gemachten Beanstandungen vorab zusammengefasst. An besagter Stelle listet sie jedoch fünfzehn Vorwürfe auf und fügt der Auflistung den Beweisantrag "Beschwerden Beilagen 37-124" bei. Damit lässt sich aufgrund der Vielzahl von Vorwürfen und eingereichten Unterlagen die einzelne Beweisofferte nicht eindeutig der damit jeweils zu beweisenden Tatsachenbehauptung zuordnen, weshalb die Beweisofferten den formellen Anforderungen nach den einschlägigen Bestimmungen in der Zivilprozessordnung (Art. 152 Abs. 1 i.V.m. Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO) nicht genügen (vgl. Urteile 4A_335/2019 vom 29. April 2020 E. 6.2.2; 4A_262/2016 vom 10. Oktober 2016 E. 4.1 mit Hinweisen). Eine Berücksichtigung der Beweismittel würde bereits aus diesem Grund ausser Betracht fallen. Entgegen dem, was die Beschwerdeführerin anzunehmen scheint, hat die Vorinstanz die eingereichten Beschwerden jedoch nicht gänzlich unbeachtet gelassen, sondern hat nur solche Beschwerden als ungenügend betrachtet, die ohne Erwähnung des entsprechenden Vorwurfs in den Rechtsschriften eingereicht wurden, insbesondere solche betreffend "mehrere Beschwerdegründe". Zudem betreffen die in der Beschwerde zitierten Ausführungen in der Klageschrift (Ziffern 70-239) zur Schweiz, Australien und Spanien gar nicht die fraglichen Beweismittel. Die anschliessend in Ziffer 240 der Klage beantragten Beweismittel (Beilagen 113-124) lassen sich wie die in Ziffer 766 der Replik aufgelisteten Unterlagen (Beilagen 215-229) anhand der Vorbringen der Beschwerdeführerin keinem bestimmten, in den Rechtsschriften erwähnten Vorwurf zuordnen. Mit ihren weiteren Ausführungen schildert die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht lediglich in appellatorischer Weise ihre Sicht zum Aufbau und Inhalt der eingereichten CD in ihrer Sammelbeilage act. 22/246. Damit wird jedoch nicht aufgezeigt, inwiefern die Ausführungen in ihren Rechtsschriften den Substanziierungsanforderungen genügt hätten und mit einem hinreichenden Hinweis auf konkrete Dokumente versehen gewesen wären. Die Vorwürfe der Willkür (Art. 9 BV) und des überspitzen Formalismus (Art. 29 Abs. 1 BV) stossen ins Leere.