Citation: 9C_659/2017 E. 1.1.2

1.1.2. Das kantonale Gericht erkannte, die Beschwerdegegnerin sei in der Verfügung vom 22. Februar 2016 implizit von einer Verbesserung des Gesundheitszustands ausgegangen, indem sie festgehalten habe, aktuell fehle es an einem Gesundheitsschaden. Mit Blick darauf geht aus der Verfügung hervor, ob die Rente unter dem Titel von Art. 17 oder Art. 53 ATSG aufgehoben worden ist, weshalb die vorinstanzlichen Ausführungen, die IV-Stelle habe die Begründungspflicht in dieser Hinsicht nicht verletzt, bundesrechtskonform sind. Das kantonale Gericht stellte ausserdem fest, die Verwaltung habe sich mit einer kurzen und auf das Wesentliche beschränkten Stellungnahme zu den Einwänden des Versicherten begnügt. Dies ist, wie die Vorinstanz richtig festhält, zulässig, da sich die Beschwerdegegnerin nicht ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinander setzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 142 II 154 E. 4.2 S. 157; 136 I 229 E. 5.2 S. 236; 133 III 439 E. 3.3 S. 445; 124 V 180 E. 1a S. 181). Nach dem Gesagten erwog die Vorinstanz zu Recht, die IV-Stelle habe keine Gehörsverletzung begangen.