Citation: 5A_154/2022 E. B

B.a. Mit Eingabe vom 11. März 2021 ersuchte B.________ die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Arbon um die Bewilligung, seinen Sohn durch eine dazu zuständige Fachperson mit einem dafür zugelassenen mRNA-Impfstoff gegen COVID-19 impfen zu lassen; die Eltern könnten sich in Bezug auf die Impffrage nicht einigen. B.b. Ein Ausstandsgesuch, das A.________ am 6. April 2021 gegen die KESB Arbon "in corpore" gestellt hatte, wies die erste Abteilung des Obergerichts des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 7. Dezember 2021 ab.Die zweite Abteilung des Obergerichts bestätigte diesen Entscheid am 22. März 2022. A.________ erhob Beschwerde beim Bundesgericht; das diesbezügliche Verfahren 5A_350/2022 ist hängig. B.c. Mit Verfügung vom 15. April 2021 ordnete die KESB Arbon für C.________ gestützt auf Art. 449a ZGB eine Verfahrensvertretung an. Auf die dagegen von A.________ erhobene Beschwerde trat das Obergericht nicht ein (Entscheid vom 7. Dezember 2021). In der Folge beantragte die Verfahrensbeiständin Rechtsanwältin F.________, die Einwilligung für die COVID-19-Impfung durch die KESB Arbon nach Massgabe von Art. 392 Ziff. 1 ZGB zu erteilen. B.d. Am 23. April 2021 stellte A.________ ein Ausstandsbegehren gegen sämtliche Richterinnen und Richter (einschliesslich Ersatzrichterinnen und -richter) des Obergerichts. Mit Entscheid vom 2. September 2021 wies der Gerichtspräsident des Bezirksgerichts Münchwilen als Obergerichtspräsident ad hoc das Gesuch ab, soweit er darauf eintrat. B.e. Mit Entscheid vom 24. Juni 2021 erklärte die KESB Arbon B.________ für berechtigt, ohne Zustimmung von A.________ in eine COVID-19-Impfung für C.________ gemäss Impfempfehlung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) und der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF) einzuwilligen. Einer allfälligen Beschwerde entzog die KESB die aufschiebende Wirkung.