Citation: 5A_342/2024 E. 4.2

4.2. Im Licht dieser Vorgaben ist der angefochtene Entscheid nicht zu beanstanden; daran vermag der über die ganze Beschwerde hinweg gebetsmühlenartig wiederholte Einwand nichts zu ändern. Die vorinstanzlichen Erwägungen (oben E. 3) lassen entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer klar erkennen, weshalb das Kantonsgericht das Gesuch um den Erlass vorsorglicher Massnahmen abgewiesen hat, nämlich weil die behaupteten Immissionen aufgrund des Privatgutachtens allenfalls auf der Südweide und aufgrund der Messungen der Beschwerdeführer allenfalls auch auf der Nordweide, nicht aber auf den Nordwest- und Südwestweiden als glaubhaft bezeichnet werden könnten und ein nächtliches Verbot der Glocken begrenzt auf die Nord- und/oder Südweide (ohnehin) nicht zum Dispositiv erhoben werden könne, weil die Süd- und Südwestweiden und die Nord- und Nordwestweiden jeweils auf einem Grundstück liegen und die Beschwerdeführer diese nicht klar voneinander abgegrenzt haben. Deshalb sei es nicht möglich, ad maiore ad minus die beantragten vorsorglichen Massnahmen auf die Nordweide (des Grundstücks Art. zzz) und die Südweide (des Grundstücks Art. yyy) zu beschränken. Dass das Kantonsgericht bei der Beurteilung der Massnahmenbegehren teilweise auf Erkenntnisse abgestellt hat, die es im Rahmen der Beurteilung der Hauptsache ermittelte, ist unter dem Gesichtspunkt der Begründungspflicht nicht zu beanstanden. Davon, dass die Beschwerdeführer über die Entscheidgründe spekulieren müssten, kann keine Rede sein. Ob die Tatsachen, aus welchen auf eine Übermässigkeit der Immissionen zu schliessen wäre, glaubhaft gemacht wurden, beschlägt die Beweiswürdigung, und ob im Licht der gestellten Begehren ein nächtliches Verbot der Glocken begrenzt auf die Süd- und/oder Nordweiden zum Dispositiv erhoben werden kann, eine Rechtsfrage, nicht aber das rechtliche Gehör.