Citation: 2C_753/2015 E. 4.3.2

4.3.2. Nach Phasen der Arbeitslosigkeit ist der Beschwerdeführer nun offenbar wieder arbeitstätig und vermag es, für den Unterhalt der Familie aufzukommen. Die finanzielle Situation spricht aber zu seinen Ungunsten: Die Vorinstanz hat festgestellt, dass gegen den Beschwerdeführer offene Verlustscheine im Betrag von über Fr. 135'000.-- und hängige Betreibungen über Fr. 26'000.-- (jeweils Stand per 27. Februar 2014) bestünden. Zudem seien Betreibungen gegen seine Ehefrau in der Höhe von Fr. 6'054.85 und Verlustscheine im Wert von Fr. 46'115.90 zu verzeichnen. Der Beschwerdeführer bestreitet diese Schulden nicht grundsätzlich. Hingegen wehrt er sich gegen die vom Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau vor Bundesgericht eingereichten Verlustschein-Journale und Betreibungsregisterauszüge per 28. resp. 22. September 2015 und macht geltend, der behauptete Schuldenanstieg treffe offensichtlich nicht zu, vielmehr betrügen die Schulden Fr. 48'344.90 und nicht gegen Fr. 100'000.-- (Ehefrau) resp. Fr. 91'804.-- und nicht Fr. 165'344.90 (Beschwerdeführer). Auf die jüngste Entwicklung der Schuldenlage seit Erlass des Urteils des Verwaltungsgerichts vom 3. Juni 2015 ist vorliegend vor Bundesgericht indes nicht einzugehen. Als echtes Novum bleibt diese unbeachtlich (betr. Novenverbot vgl. vorstehend E. 4.2.2). Abzustellen ist somit auf den von der Vorinstanz festgestellten und als solchen nicht bestrittenen Schuldenbetrag. Dieser erweist sich als erheblich und es erscheint - selbst wenn sich die finanzielle Situation seit der Drogenabstinenz und der Entlassung aus der Untersuchungshaft stabilisiert haben sollte - fraglich, wie der Beschwerdeführer diesen abzubauen gedenkt.