Citation: 2C_1040/2022 E. 3.2.6

3.2.6. Insgesamt überwiegt vorliegend das öffentliche Interesse an der Behebung des Integrationsdefizits das entgegenstehende private Interesse der Beschwerdeführerin an der Beibehaltung der Niederlassungsbewilligung, zumal die Beschwerdeführerin in der Schweiz verbleiben kann. Die Schlussfolgerung der Vorinstanz, wonach die Rückstufung insgesamt verhältnismässig ist, erweist sich somit als bundesrechtskonform. Der Hauptantrag der Beschwerde, nämlich das vorinstanzliche Urteil aufzuheben und die Niederlassungsbewilligung nicht zu widerrufen, ist deshalb abzuweisen.