Citation: 8C_707/2019 E. 4

Eine Verletzung des rechtliches Gehör resp. der Begründungspflicht liegt nicht vor, wenn eine sachgerechte Anfechtung des vorinstanzlichen Entscheids möglich war (vgl. BGE 142 III 433 E. 4.3.2 S. 436 mit Hinweisen). Die Begründung muss wenigstens kurz die Überlegungen darstellen, von denen sich die Behörde leiten liess und auf welche sie ihren Entscheid stützt. Die Anforderungen an die Begründung sind umso höher, je grösser der Entscheidungsspielraum der Behörde ist (BGE 142 II 324 E. 3.6 S. 337 f.; 129 I 232 E. 3.3 S. 239; 112 Ia 107 E. 2b S. 110, je mit Hinweisen). Indem die Vorinstanz auf die konkreten Umstände verwies, welche sie im Rahmen der gesamten Beurteilung eingehend erörterte und zum Schluss gelangte, trotz Ausschöpfung der Kürzungsmöglichkeit lägen keine triftigen Gründe vor, um in das dem Unfallversicherer zustehende Ermessen einzugreifen, hat sie der verfassungsrechtlich verankerten Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV) Genüge getan, weshalb die diesbezügliche Rüge fehl geht.