Citation: 5A_67/2022 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hat erwogen, dass es sich aufgrund der teilweise widersprechenden Angaben des Beschwerdeführers und des Betreibungsamtes nicht mehr eruieren lasse, ob vorliegend tatsächlich eine Verweigerung des Einsichtsrechts (Art. 8a SchKG) vorgelegen habe oder ob der Beschwerdeführer und die Mitarbeiter des Betreibungsamts lediglich keine Einigung zum weiteren Vorgehen hätten erzielen können. Der Betreibungsregisterauszug des Schuldners sei dem Beschwerdeführers im kantonalen Beschwerdeverfahren zugestellt worden, womit dem Beschwerdeführer mittlerweile die entsprechende Einsicht gewährt worden sei. Falls der Beschwerdeführer weitergehende Einsicht wünsche, so habe er gegenüber dem Betreibungsamt darzulegen, inwiefern ihm die Angaben des detaillierten Auszuges kein genügendes Bild über die Kreditwürdigkeit oder die Erfolgsaussichten einer Betreibung geben sollte. Es könne sodann nicht von einer grundsätzlichen Verweigerung des Einsichtsrechts gesprochen werden, wenn das Betreibungsamt auf einem schriftlichen Auskunftsersuchen bestehe.