Citation: 5A_202/2021 E. 3.2

3.2. Nach Ansicht des Beschwerdeführers ist das Kantonsgericht damit in Willkür verfallen. Verschiedene Äusserungen von G.________ liessen den Schluss zu, dass sie sich bereits vorab eine feste Meinung über den Ausgang des Verfahrens gebildet gehabt habe. Ihre Befangenheit widerspiegle sich zum Beispiel in ihrer widerstrebenden Haltung gegen eine mündliche Anhörung. Zudem habe sie sich in ihrer Vernehmlassung ans Kantonsgericht am 9. September 2019 dahingehend geäussert, dass die Kinder nach dem Wissen der KESB in keiner Weise daran interessiert seien, aktuell den Kontakt zum Vater zu pflegen. Diese seltsame Interpretation der Aussagen der Kinder, v.a. von E.________, würde auf dem Vorurteil beruhen, dass die Kinder, v.a. E.________, ihren Vater nicht kontaktieren wollten. Auch die Äusserungen von G.________ in Zusammenhang mit den Schwierigkeiten betreffend die Beistandschaft würden auf eine Befangenheit hinweisen, zumal diese Äusserungen teilweise auf falschen Informationen beruhen würden (z.B. kein Kontakt vor Abreise des Beschwerdeführers nach Japan; Entfremdung der Kinder; Sprachprobleme).