Citation: I 632/06 29.08.2007 E. 3

3.1 Die Rekurskommission hat zu Recht erkannt, dass der Beschwerdeführer grundsätzlich unter den gleichen Voraussetzungen Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente hat wie Schweizer Bürger und dass sich der Rentenanspruch nach schweizerischem Recht bestimmt (Art. 3 und 4 des Abkommens zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik Mazedonien über Soziale Sicherheit vom 9. Dezember 1999 [SR 0.831.109.520.1]). Die Vorinstanz hat sodann in Anwendung des am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG) die Bestimmungen über die Begriffe der Beschwerdefrist (Art. 60 Abs. 1 ATSG), der Berechnung und des Stillstandes der Fristen (Art. 38 ATSG) sowie der Fristwiederherstellung (Art. 41 ATSG) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt für die Ausführungen über den Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis 31. Dezember 2003 gültig gewesenen Fassung), die Rentenrevision (alt Art. 41 IVG, welcher per 31. Dezember 2002 aufgehoben und mit Inkrafttreten des ATSG in Weiterführung der bisherigen Regelung durch Art. 17 ATSG abgelöst wurde; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5 S. 349 ff.) sowie die noch unter der Herrschaft des alt Art. 41 IVG ergangene, weiterhin massgebende Rechtsprechung (BGE 130 V 343 E. 3.5.4 S. 352). Richtig sind auch die Hinweise zu den Voraussetzungen der Berücksichtigung anspruchsbeeinflussender Änderungen im Rahmen der Rentenrevision (Art. 88a IVV) sowie zu den Rechtsfolgen einer Verweigerung der Mitwirkung (Art. 73 IVV in der bis 30. Juni 2006 gültig gewesenen Fassung). Darauf wird verwiesen. 3.2 Nach ständiger Rechtsprechung steht der Verwaltung nicht nur im Falle pflichtwidriger Verweigerung der Auskunftserteilung (Art. 73 IVV in Verbindung mit Art. 28 ATSG) das Recht zu, die Zahlung einer Leistung einzustellen (BGE 111 V 219 E.1 222 [= ZAK 1986 S. 343]). Vielmehr ist der Rekurskommission beizupflichten, soweit sie im angefochtenen Entscheid korrekt auf den praxisgemäss im Revisionsverfahren allgemein geltenden Grundsatz verwies, wonach die Verwaltung nicht nur im staatsvertraglichen Bereich, sondern auch bei Streitigkeiten mit Versicherten schweizerischer Nationalität berechtigt ist, die Leistungen einzustellen, wenn sie in einem Revisionsverfahren wegen Verzuges des Versicherten selbst oder eines Dritten (ungeachtet, ob es sich dabei um eine Privatperson oder um eine öffentliche Aufgaben wahrnehmende Institution handelt) nicht rechtzeitig verfügen kann, weil ihr - trotz Aufforderung unter Fristansetzung und Androhung entsprechender Rechtsfolgen - die einverlangten Unterlagen nicht zugestellt wurden (BGE 111 V 219 E.1 S. 222 f. [= ZAK 1986 S. 343] und 107 V 24 E. 3 S. 28 f. [ZAK 1982 S. 260]).