Citation: 1S.14/2006 25.10.2006 E. 5

Der Beschwerdeführer rügt die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten. 5.1 Er rügt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, da die angefochtenen Beschlagnahmeverfügungen nicht begründet seien. Er bestreitet jedoch die Darlegung im angefochtenen Urteil nicht, wonach eine mögliche Gehörsverletzung aufgrund der vollen Kognition im Verfahren vor Bundesstrafgericht geheilt worden wäre. Insofern fehlt dem Beschwerdeführer das Rechtsschutzinteresse, weshalb auf das Vorbringen nicht einzutreten ist. 5.2 Die weiteren Grundrechtseingriffe (Eigentumsgarantie, Wirtschaftsfreiheit) sind rechtmässig. Denn die Voraussetzungen, unter denen Grundrechte eingeschränkt werden können (Art. 36 BV), sind erfüllt. Mit Art. 46/47 VStrR liegt eine gesetzliche Grundlage vor, die Beschlagnahme liegt im Interesse der Strafverfolgung, und es ist kein ebenso geeignetes, milderes Mittel zur Sicherung von Beweisen und mutmasslichen Einziehungsgegenständen ersichtlich. 5.3 Der Beschwerdeführer hält unbeirrt an seiner Behauptung fest, das Gerät Tropical Shop sei ein Warengewinnautomat, der Kaugummis und Karten ausgebe, nicht ein Glücksspielautomat. Dabei übersieht er jedoch, dass gemäss Tatverdacht die Karten in den Restaurants gegen Bargeld eingetauscht wurden, weshalb der Automat Teil eines Glücksspiels sein könnte. Auf die entsprechende Rüge (Verletzung des Gebots von Treu und Glauben) ist nicht einzutreten. 5.4 Die Begründung der Willkürrüge geht nicht über die bereits geprüften Vorbringen hinaus. Sie ist demnach nicht zu behandeln.