Citation: 1C_129/2021 E. 3.4

3.4. Ob die Vorinstanz die Lawinengefahr bei der Eggastrasse - trotz den baulichen Schutzmassnahmen - als erheblich im Sinne der Gefahrenzone 1 ansehen durfte, ist eine Frage der Beweiswürdigung. Eine solche ist eine Sachverhaltsfrage, die vom Bundesgericht nur unter Willkürgesichtspunkten überprüft wird (vgl. dazu BGE 144 II 332 E. 4.2; 144 V 111 E. 3). Die Beweiswürdigung erweist sich als willkürlich, wenn das Gericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges und entscheidwesentliches Beweismittel unberücksichtigt gelassen hat oder wenn es auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hat (vgl. BGE 144 II 281 E. 3.6.2; 144 V 50 E. 4.2). Der Gleichbehandlungsrüge kommt im vorliegenden Zusammenhang keine eigenständige Bedeutung zu.