Citation: 2C_255/2019 E. 2.3.7

2.3.7. Die vorinstanzliche Beweiswürdigung erweist sich mithin als verfassungsrechtlich haltbar. In der Folge durfte die Vorinstanz bundesrechtskonform zum Ergebnis gelangen, die veräusserten Grundstücke hätten auch in der Steuerperiode 2011/B dem Geschäftsvermögen des Steuerpflichtigen angehört. Entsprechend ist es nicht zu beanstanden, dass der mit der Veräusserung erzielte Kapitalgewinn vollumfänglich mit der Einkommenssteuer erfasst und die Anwendbarkeit von Art. 18 Abs. 4 DBG verworfen wurde. Was schliesslich die (erst) im Jahr 2012 veräusserten Grundstücke betrifft, ist es nachvollziehbar, dass die Vorinstanz von einer integralen Aufgabe des Geschäftsvermögens ausging und noch im Jahr 2011 über den Verkehrswert abrechnete. Der Steuerpflichtige macht nicht geltend, der Verkehrswert der Objekte habe zwischen 2011 und 2012 eine Einbusse erlitten, weshalb auf einer zu hohen Basis abgerechnet worden sei. Mit anderen Worten kommt es letztlich auf dasselbe hinaus, ob in der Steuerperiode 2011 die Privatentnahme oder in der Steuerperiode 2012 die Veräusserung zum Anlass genommen wurde, um über den Verkehrswert abzurechnen.