Citation: 8C_337/2022 E. 4.3.1

4.3.1. Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, das angefochtene Urteil verletze die Grundsätze zur Zumutbarkeit der Selbsteingliederung, wie sie im Urteil 9C_456/2014 vom 19. Dezember 2019 (richtig: 2014) festgehalten worden seien. Er verfüge über einen sehr geringen Ausbildungsstand, er sei Analphabet. Überdies sei er in der Umstellungsfähigkeit gemäss Gutachten der medexperts ag schwer eingeschränkt. Er müsse regelmässig Pausen einlegen können und vermöge nur fallweise mit leichten Gewichten zu hantieren. Danach müsse er sich ausruhen. Dies gelte auch, wenn er länger gestanden oder gegangen sei. Er benötige bei der Arbeit jederzeit jemanden, den er fragen könne, wenn er nicht weiter wisse. Die zumutbaren Tätigkeiten dürften nur repetitiv und praktisch sein. Insgesamt vermöge er eindeutig nur Beschäftigungen im geschützten Rahmen auszuüben. Jedenfalls sei ihm die Selbsteingliederung wegen der schweren Beeinträchtigungen in der Umstellfähigkeit, des Analphabetismus, der Lernbehinderung und des fortgeschrittenen Alters nicht zumutbar (mit Hinweis auf BGE 145 V 209). Er habe selber Eingliederungsmassnahmen beantragt, welche die IV-Stelle abgelehnt habe. Diesbezüglich sei ein Verfahren beim kantonalen Gericht hängig. Die vorinstanzliche Auffassung, er sei nicht eingliederungswillig, sei daher unzutreffend.