Citation: 2C_957/2018 E. 2.4

2.4. Als bundesgerichtliches Rechtsmittel gegen die angeordnete Wegweisung fällt allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde in Betracht (Art. 83 lit. c Ziff. 4, Art. 113 ff. BGG). Mit diesem Rechtsmittel kann die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 116 BGG). Zur Verfassungsbeschwerde ist berechtigt, wer ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat. Ein solches rechtlich geschütztes Interesse kann sich namentlich aus Art. 3 EMRK ergeben (vgl. BGE 137 II 305 E. 3.3 S. 310), dessen Verletzung die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht jedoch nicht geltend macht. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) insofern, als die Vorinstanz die Argumente der unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen leidenden Beschwerdeführerin zur Zumutbarkeit einer Rückreise nach Russland nicht geprüft habe, ohne jedoch die Rüge der Verletzung von Art. 3 EMRK zu erheben. Des Weiteren rügt die Beschwerdeführerin eine willkürliche vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung (Art. 9 BV) bezüglich der durch den zweiten Ehemann erfahrenen häuslichen Oppression. Diese Frage ist für die Beendigungsverfügung bedeutsam und wurde dort abgehandelt. Auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde ist nicht einzutreten.