Citation: 2P.280/2001 30.04.2002 E. A

A.________ ist zu 50 % an der X.________ AG, in J.________, beteiligt und gehört dem Verwaltungsrat dieser Gesellschaft an. Zudem war sie bis 1998 Alleinaktionärin und Verwaltungsratspräsidentin der 1994 gegründeten Y.________ AG in K.________. Am 5. September 1994 gewährte die X.________ AG der Y.________ AG auf den Zeitpunkt von deren Geschäftsaufnahme hin ein Darlehen von Fr. 150'000.--. Der auf einer Höhe von 6,5 % vereinbarte Zins wurde nicht entrichtet, sondern jeweilen zur Schuld geschlagen. Im Jahr 1996 schrieb die X.________ AG die Darlehensforderung inklusive aufgelaufene Zinsen im Betrag von total Fr. 168'879.60 ab. Die Kantonale Steuerverwaltung/Verwaltung für die direkte Bundessteuer des Kantons Schwyz setzte mit Veranlagungsverfügung vom 29. September 1999 das steuerbare Einkommen von A.________ für die Veranlagungsperiode 1997/1998 auf Fr. 182'800.-- (kantonale Steuern) und auf Fr. 191'700.-- (direkte Bundessteuer) fest. In Abweichung von der Selbstdeklaration wurde dabei insbesondere die Hälfte des abgeschriebenen Darlehens samt Zinsen, d.h. ein Betrag von Fr. 84'400.--, für beide Steuerjahre je Fr. 42'200.--, aufgerechnet. Die Steuerverwaltung qualifizierte die Abwicklung des Darlehensgeschäfts als verdeckte Gewinnausschüttung, rechnete jedoch nicht den vollen Darlehensbetrag (Fr. 168'879.-- inklusive Zinsen) auf; dies darum, weil A.________ nur zu 50 % an der X.________ AG beteiligt ist. A.________ erhob gegen diese Veranlagung Einsprache und beantragte, es sei von der Aufrechnung von Fr. 84'440.-- abzusehen. Mit Schreiben vom 14. September 2000 der kantonalen Steuerkommission bzw. der Verwaltung für die direkte Bundessteuer wurde A.________ angekündigt, dass beabsichtigt werde, den gesamten abgeschriebenen Darlehensbetrag von Fr. 168'879.-- dem Einkommen aufzurechnen, und es wurde ihr im Hinblick auf diese vorgesehene reformatio in peius das rechtliche Gehör gewährt. Mit Entscheid der Steuerkommission und der Verwaltung für die direkte Bundessteuer vom 4. Dezember 2000 wurde die Einsprache abgewiesen; das steuerbare jährliche Einkommen wurde im Sinne einer reformatio in peius neu auf Fr. 225'000.-- (kantonale Steuern) bzw. Fr. 233'900.-- (direkte Bundessteuer) festgesetzt. Mit Entscheid vom 24. September 2001 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz die gegen den Einspracheentscheid erhobene Beschwerde ab.