Citation: 9C_394/2017 E. 2

Die Vorinstanz hat erwogen, die am 4. Februar 2014 extrahierten Zähne '23' und '25' hätten Frakturen aufgewiesen. Es sei durch nichts belegt, dass diese Frakturen auf ein Unfallereignis zurückzuführen wären. Die Annahme des Beschwerdeführers, es müsse während der Extraktion des mehrwurzligen Zahns '24' (und der Wurzelspitzenresektion beim Zahn '23') am 28. Mai 2013 im Kantonsspital Aarau aufgrund einer Ungeschicklichkeit zu einer Wurzelfraktur gekommen sein, entbehre einer Grundlage. In den Akten fänden sich keine Hinweise darauf, dass die damalige Behandlung nicht fachgerecht durchgeführt und vom medizinisch Üblichen abgewichen wurde. Ein unfallversicherungsrechtlich relevanter Behandlungsfehler sei nicht ausgewiesen, weshalb die Beschwerdegegnerin keine Leistungspflicht nach Art. 31 Abs. 2 KVG i.V.m. Art. 1a Abs. 2 lit. b und Art. 28 KVG treffe.