Citation: 2C_30/2023 E. 4.2

4.2. In der Tat wirft die vorinstanzliche Beweiswürdigung Fragen auf. Reichen die Beschwerdeführenden detaillierte Belege für ihre Vorbringen ein, wie das Arztzeugnis vom 7. Dezember 2020 und 20. September 2021 betreffend Epilepsie der Cousine, werden diese mit der Begründung verworfen, sie seien nicht glaubhaft und wirkten inhaltlich auf das Verfahren abgestimmt. Reichen sie einen gemäss Vorinstanz mit widersprüchlichen Angaben behafteten Totenschein der Tante vom 6. September 2021 ein, hätten sie dafür keine Erklärung. Doch selbst wenn sie eine Erklärung hätten, führt die Vorinstanz klar aus, dass sie Erklärungen des Beschwerdeführers nur mit Vorsicht würdige, da er im Jahr 2006 bei der erleichterten Einbürgerung falsche Angaben gemacht und Tatsachen verschwiegen habe. Das eingereichte Arztzeugnis zur geltend gemachten Pflegebedürftigkeit der Grossmutter findet im angefochtenen Entscheid keine Erwähnung.