Citation: 1B_572/2018 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdegegner kritisierte insbesondere die nachfolgenden beispielhaft aufgezählten Textstellen der Beschwerden vom 29. Juni bzw. 25. Juli 2018 als beleidigend oder gar verleumderisch bzw. Sitte und Anstand verletzend: - Es spreche inzwischen alles dafür, dass es darum gehen dürfte, dem Beschwerdeführer noch eins auszuwischen. Man werde das Gefühl nicht los, dass sich die Verfahrensleiterin gerne an einem solchen Verfahren beteiligt habe, zumal man sich daran erinnere, dass sie dem Beschwerdeführer schon im Rahmen der Einstellungsverfügung mit der Kostenauferlegung ganz offensichtlich schaden wollte. Auf jeden Fall bestehe inzwischen der Eindruck, dass der Verfahrensleiterin auch sehr viel daran liege, dass dieser nicht sachgerechte und für den Beschwerdeführer ungünstige Kostenentscheid öffentlich gemacht werde (Rz. 49 der Beschwerde vom 25. Juli 2018). - Mithin bestehe eine erhebliche Wahrscheinlichkeit, dass das Umfeld von B.________ antisemitisch eingestellt sein könnte. Letzteres könne auch bezüglich der beiden Journalisten nicht ausgeschlossen werden. Daher wäre es geradezu stossend, wenn die Beschwerdegegnerin (Verfahrensleiterin) dazu Hand bieten würde, dem Beschwerdeführer zu schaden, weil er Jude sei (Rz. 56, 57 der Beschwerde vom 25. Juli 2018). - Die (heikle) Offenlegung (von Teilen der Einstellungsverfügung) sei nicht nur unfair und boshaft, sondern wider Treu und Glauben erfolgt (Rz. 64, 66 der Beschwerde vom 25. Juli 2018). - Die Verfahrensleiterin habe den Beschwerdeführer nach seiner Eingabe gar noch abgestraft (!), indem sie statt wie angekündigt "unter teilweiser Auferlegung der Verfahrenskosten" die ganzen Kosten auferlegt habe (Rz. 80/109 der Beschwerde vom 25. Juli 2018; Rz. 42 der Beschwerde vom 29. Juni 2018). Sie habe genau dies angestrebt, dass Leser aus der Formulierung im Strafbefehl falsche Schlüsse ziehen würden. Den gleichzeitig dem Beschwerdeführer dadurch möglicherweise entstehenden Nachteil habe sie ganz bewusst gewollt (Rz. 165 der Beschwerde vom 25. Juli 2018). - Die Verfahrensleiterin habe den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers als Taktik ausgenützt und ihn in unfairer Weise unter Druck gesetzt (Rz. 100/153 f. der Beschwerde vom 25. Juli 2018; Rz. 113 f. der Beschwerde vom 29. Juni 2018). - Die Vorgehensweise der Verfahrensleiterin erhelle einmal mehr in aller Deutlichkeit, dass die Verfahrensleiterin - ohne begründeten Anlass - eine starke Aversion gegen den Beschwerdeführer hege (Rz. 142 der Beschwerde vom 25. Juli 2018).