Citation: 5A_720/2021 E. 2

Die Beschwerde erschöpft sich in einer appellatorischen Sachverhaltsschilderung aus eigener Sicht, wobei Ausführungen zur Vater-Tochter-Beziehung, zum Charakter des Vaters, zu den allgemeinen Gefahren in Brasilien, zu einer angeblich drohenden Kindesentführung und zum starken Bezug des Kindes zur Schweiz gemacht werden. Das Obergericht hat sich zu den betreffenden Umständen - soweit sie von der Beschwerdeführerin bereits vorgebracht worden waren und sie deshalb nicht ohnehin neu und damit unzulässig im Sinn von Art. 99 Abs. 1 BGG sind - geäussert und die Beschwerdeführerin müsste diesbezüglich eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung dartun (vgl. E. 1). Mit ihren Schilderungen wird jedoch weder explizit eine Verletzung des Willkürverbotes geltend gemacht noch genügen sie der Sache nach den an Willkürrügen zu stellenden Substanziierungsanforderungen. In rechtlicher Hinsicht werden keine Rügen erhoben und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern das Obergericht mit seiner abgestuften Regelung, welche nicht nur den Bedürfnissen des Vaters, sondern insbesondere auch denjenigen des Kindes angemessen Rechnung trägt, gegen Recht verstossen haben könnte.