Citation: 4A_504/2024 E. A

C.________ (Verunfallte) fuhr am 8. Februar 2002 am frühen Morgen auf ihrem Fahrrad auf der Strasse U.________ in V.________. Sie kam bei der Einmündung eines Feldweges zu Fall und zog sich Verletzungen zu. A.________ (Fussgängerin, Beklagte, Beschwerdeführerin) war mit ihren zwei Hunden auf einem Spaziergang und überquerte die Strasse U.________ vom Feldweg herkommend. Auf sie möchte die B.________ AG (Versicherung; Beschwerdegegnerin) als obligatorische Unfallversicherung der Verunfallten für die nach eigenen Angaben in den letzten Jahren erbrachten Leistungen in Millionenhöhe Regress nehmen. Der Hund D.________ sei an einer 3-4 m langen Leine vor der Fussgängerin auf der Strasse U.________ gelaufen. Die Verunfallte sei mit dem Hund und der Hundeleine kollidiert. Die Fussgängerin habe den Hund ungenügend beaufsichtigt.