Citation: 6B_1025/2019 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin wendet sich gegen die Verpflichtung, eine Anwaltskostenentschädigung an die B.________ Genossenschaft zu bezahlen. Dazu führt sie aus, sie habe Strafantrag gegen die für die Kundensicherheit und namentlich für die Leerung der Abfalleimer auf dem Areal der B.________-Filiale in C.________ verantwortlichen bzw. zuständigen Personen eingereicht. Deren namentliche Nennung sei nicht möglich gewesen, da ihr nicht bekannt gewesen sei, wer in der genannten Filiale für die Kundensicherheit zuständig sei. Jedenfalls habe sich die Strafanzeige gegen natürliche Personen gerichtet. Im Ermittlungsauftrag vom 1. Dezember 2018 sei sodann auch angegeben worden, die Ermittlungen richteten sich gegen Unbekannt. In offenem Widerspruch dazu stehe, dass die Staatsanwaltschaft in der Einstellungsverfügung die B.________ Genossenschaft als beschuldigte Person bezeichnet habe. Da die Staatsanwaltschaft keinerlei Ermittlungen in der betreffenden B.________-Filiale durchgeführt habe, sei keine Unternehmensstrafbarkeit in Frage gekommen. Jedenfalls sei eine Verantwortlichkeit der B.________ Genossenschaft im Verfahren nie Thema gewesen. Somit bleibe es dabei, dass die beschuldigte Person unbekannt sei. Die Rechtsanwältin Claudia Brun könne mit einer unbekannten beschuldigten Person kein Mandatsverhältnis eingegangen sein, weshalb auch keine Entschädigung geschuldet sei.