Citation: 6B_594/2009 26.10.2009 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör, da die Vorinstanz von der (neuerlichen) Befragung von X.B.________ als Zeugen abgesehen habe (Beschwerde S. 14 ff.). 3.2 Der Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV umfasst unter anderem das Recht der betroffenen Person, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 129 II 396 E. 2.1; 126 I 15 E. 2a/aa; 124 I 49 E. 3a und 241 E. 2, je mit Hinweisen). Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör folgt, dass das Gericht rechtzeitig und formrichtig angebotene erhebliche Beweismittel abzunehmen hat (BGE 122 I 53 E. 4a mit Hinweisen). Dies verwehrt es ihm indes nicht, einen Beweisantrag abzulehnen, wenn es aufgrund der bereits abgenommenen Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener Beweiswürdigung zur Auffassung gelangen durfte, seine Überzeugung werde durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert (BGE 129 II 396 E. 2.1; 124 I 208 E. 4a, je mit Hinweisen). 3.3 Die Vorinstanz hat ausführlich erörtert, weshalb sie den Sachverhalt als erstellt bewertet. Sie hat willkürfrei erwogen, die aufgrund des Aussageverhaltens und der Motivlage von X.B.________ bestehenden Zweifel am Wahrheitsgehalt seiner Schilderungen könnten auch durch dessen erneute Befragung nicht beseitigt werden, weshalb eine solche keinen Erkenntnisgewinn verspreche (angefochtenes Urteil S. 17). Bei dieser Sachlage konnte die Vorinstanz ohne Verletzung des Anspruchs des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV dessen Beweisantrag in antizipierter Beweiswürdigung abweisen. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers lässt sich schliesslich ein Anspruch auf Wiederholung der Zeugeneinvernahme auch nicht aus dem kantonalen Strafprozessrecht ableiten.