Citation: 4D_1/2013 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz habe ihr rechtliches Gehör verletzt, da sie "wichtige Argumente nicht abgenommen" habe. Sie habe bereits vor der Vorinstanz eine "Verletzung der Privatautonomie und des Legalitätsprinzipes" gerügt, womit sich die Vorinstanz jedoch nicht auseinandergesetzt habe. Soweit ersichtlich, macht die Beschwerdeführerin geltend, dass die Vorinstanz, unter Verletzung ihres rechtlichen Gehörs, nicht auf ihre Vorbringen eingegangen sei, wonach es einer klaren gesetzlichen Grundlage bedürfe, um in die Privatautonomie der Parteien eingreifen zu dürfen. Die Parteien hätten beide einen neuen Arbeitsvertrag schliessen wollen und hätten dabei übereinstimmend eine neue Probezeit - wie eine solche bei Kaderpositionen durchaus üblich und sinnvoll sei - vereinbart. Demnach sei die Vereinbarung einer neuen Probezeit von beiden Parteien gewollt gewesen, womit die am 27. Mai 2011 ausgesprochene Kündigung gültig erfolgt sei.