Citation: 2A.569/2002 23.12.2002 E. 1

Y.________ bewirtschaftete aufgrund eines (Pacht-)Vertrags mit dem Grundeigentümer X.________ landwirtschaftliche Grundstücke in Deutschland. In den Jahren 1995 und 1996 führte er aus diesen Grundstücken stammende Ernteerträge im landwirtschaftlichen Bewirtschaftungsverkehr bewilligungs- und abgabefrei in die Schweiz ein; insgesamt handelte es sich um 20'500 kg nicht denaturierten Weizen, 16'700 kg Futtergerste und 43'000 kg Körnermais. Die zuständige Zollbehörde stellte fest, dass die fraglichen Produkte zu Unrecht abgabefrei eingeführt worden seien, und erklärte X.________ leistungspflichtig für hinterzogene Einfuhrabgaben im Gesamtbetrag von Fr. 45'682.95 (Zoll Fr. 44'414.30 und Mehrwertsteuer Fr. 1'268.65). Beschwerden vorerst an die Oberzolldirektion und anschliessend an die Eidgenössische Zollrekurskommission blieben erfolglos. Mit an die Eidgenössische Zollverwaltung adressiertem Schreiben vom 15. November 2002 beschwerte sich X.________ über den Beschwerdeentscheid der Eidgenössischen Zollrekurskommission vom 30. Oktober 2002. Die Eidgenössische Zollrekurskommission leitete das Schreiben am 21. November 2002 an das Bundesgericht weiter, welches gestützt darauf ein Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eröffnete. Der Präsident der II. öffentlichrechtlichen Abteilung forderte den Beschwerdeführer am 22. November 2002 gestützt auf Art. 29 Abs. 4 OG auf, bis spätestens 12. Dezember 2002 ein Zustelldomizil in der Schweiz zu verzeigen; das Schreiben enthielt den Hinweis, dass gerichtliche Zustellungen unterbleiben oder auf dem Ediktalweg erfolgen können, wenn dieser Auflage nicht Folge geleistet werde. Das als eingeschriebene Sendung versandte Schreiben gelangte mit dem Vermerk "nicht abgeholt" an das Bundesgericht zurück. Am 5. Dezember 2002 wurde es mit A-Post nochmals versandt. Der Beschwerdeführer hat bis heute keine Zustelladresse in der Schweiz angegeben.