Citation: 1C_447/2017 E. 4.2

4.2. Gegenstand des Verfahrens um nachträgliche Baubewilligung bildet die ohne Bewilligung erstellte Holzterrasse der Beschwerdegegnerin. Es ist unter den Verfahrensbeteiligten strittig, ob die gewachsenen Terrainhöhen, deren Bemessung der Beschwerdeführer ausdrücklich beanstandet, überhaupt Gegenstand des Baugesuchs sind; der Beschwerdeführer befürchtet überdies, dass sich der angeblich falsch festgesetzte Terrainverlauf auch in einem späteren Bauprojekt zu seinem Nachteil auswirken könnte. Indessen setzte sich die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid eingehend mit der Frage der Relevanz der Terrainhöhen auseinander und kam nachvollziehbar zum Schluss, dass der Bau der strittigen Terrasse durch die im Jahr 2001 erfolgten Terrainveränderungen nicht betroffen und die Beschwerdegegnerin deswegen nicht begünstigt ist. Im Übrigen beträfen die Veränderungen einen Bereich, in dem aufgrund der Grenzabstandsvorschriften, unter Vorbehalt allfälliger Näherbaurechte, ohnehin keine Baute mehr erstellt werden dürfte, weshalb der Beschwerdeführer schon von daher künftig nicht benachteiligt sei. Diese Beurteilung ist im Ergebnis nicht unhaltbar bzw. willkürlich.