Citation: 6B_540/2015 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz setzt sich im vorliegend angefochtenen Entscheid mit diesen Vorbringen inhaltlich auseinander, soweit sie die angeblich ungenügende Verteidigung im Berufungsverfahren betreffen, und sie erachtet die Einwände als unbegründet. Die Vorinstanz erwägt, sie habe im Berufungsverfahren keine schweren Pflichtverletzungen von Rechtsanwalt A.________ im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtssprechung festgestellt. Es habe kein Grund zur Annahme bestanden, der Beschwerdeführer sei nicht ausreichend und wirksam verteidigt worden. Es sei der Verteidigung, die auf Freispruch plädiert habe, namentlich nicht vorzuwerfen, dass sie sich ausführlicher zum Strafmass hätte äussern müssen. Das Gericht habe auch keine eklatanten Unterschiede in der Art und Weise der Verteidigung des Beschwerdeführers im Vergleich zur Verteidigung der beiden Mitbeschuldigten durch andere Anwälte feststellen können. Auch das Bundesgericht, welches das Recht von Amtes wegen anwende (Art. 106 Abs. 1 BGG), habe im Verfahren des Beschwerdeführers keine schwerwiegenden Pflichtverletzungen durch den Verteidiger festgestellt, sondern sich vielmehr mit dessen Beschwerde eingehend auseinander gesetzt (siehe angefochtener Entscheid E. III.A.3c S. 15 ff.). Hingegen setzt sich die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid nicht mit den Rügen des Beschwerdeführers inhaltlich auseinander, er sei schon im Untersuchungsverfahren und im erstinstanzlichen Verfahren durch seine damaligen Verteidiger nicht ausreichend verteidigt worden. Zur Begründung führt die Vorinstanz aus, Rechtsanwalt A.________ sei es im Rahmen seiner Verteidigung offen gestanden, im Berufungsverfahren oder im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren die angeblichen Mängel in der Verteidigung des Beschwerdeführers im Untersuchungsverfahren und im erstinstanzlichen Verfahren durch die damaligen Verteidiger zu rügen. Dies sei indessen nicht geschehen. Im Rückweisungsverfahren könne die Rüge der ungenügenden Verteidigung nicht mehr vorgebracht werden, da es sich dabei nicht um einen Revisionsgrund handle. Selbst wenn die Rüge der ungenügenden Verteidigung als neue Tatsache und somit als Revisionsgrund im vorliegenden Rückweisungsverfahren hätte vorgebracht werden können, sei darauf mangels ausreichender Begründung der Rüge nicht einzutreten. Die Wahlverteidigung des Beschwerdeführers habe in ihrem Plädoyer im Rückweisungsverfahren nicht erläutert, inwiefern die behauptete Schlechtverteidigung geeignet sein soll, einen Freispruch oder eine wesentlich mildere Bestrafung des Beschwerdeführers herbeizuführen (angefochtener Entscheid E. III.A.3d S. 17).