Citation: 6B_128/2013 E. 2.1

2.1. Gemäss Anklageschrift zog E.________ im Oktober/November 2007 zum Beschwerdegegner. Nach einem Streit habe er sie zunächst aus dem Haus gejagt, sie danach am Bahnhof ins Fahrzeug gezerrt und zurück nach Hause gebracht. Schon in Ungarn habe er ihr das Versprechen abgenommen, dass sie in der Schweiz solange als Prostituierte arbeiten würde, bis weitere Frauen gekommen seien. Sie habe erst nach längeren Diskussionen eingewilligt. Sie habe nur zugestimmt, weil sie Angst vor dem Beschwerdegegner gehabt und aufgrund der zuvor erlittenen Gewalt keine andere Möglichkeit gesehen habe, als einzuwilligen. Während die Geschädigte mit ihm zusammengelebt habe, sei sie von ihm regelmässig geschlagen, unter Druck gesetzt, gedemütigt, sexuell misshandelt, bedroht und insbesondere während des Aufenthalts in der Schweiz gefoltert und tätlich gemassregelt worden (kantonale Akten act. 36 S. 4 ff. und S. 16).