Citation: 2D_5/2021 E. 7.2

7.2. Zur Begründung ihrer Rüge bringt die Beschwerdeführerin insbesondere vor, dass die Berufsfachschule die Schüler dahingehend informiert hätte, dass niemand durchfallen würde, wenn sein Prüfungsergebnis - wie in ihrem Fall - knapp ausfallen würde. Diese Behauptung bleibt indessen unbelegt und unsubstanziiert. Soweit sie sich in diesem Zusammenhang auf die angebliche E-Mail des Lehrgangsleiters berufen will, wurde bereits erwogen, dass - selbst wenn diese existieren sollte - sich daraus weder ein Anspruch aller oder gewisser Schüler auf Erhöhung ihrer Noten noch eine verbindliche Anweisung an die Lehrpersonen, einzelne Noten anzuheben, ergeben würde (vgl. E. 4.2 hiervor). Schliesslich erschöpft sich die Argumentation der Beschwerdeführerin in blossen, nicht weiter belegten, Vermutungen, wonach sie als einzige Schülerin mit einem knappen Ergebnis die Berufsmaturitätsprüfung nicht bestanden habe. Dabei zeigt sie indessen nicht substanziiert auf, wie dies zur Begründung von Verfassungsrügen erforderlich wäre (vgl. E. 2.1 hiervor), dass andere Mitschüler - trotz fehlender Punkte - die Berufsmaturitätsprüfung bestanden hätten. Auf die Rüge der Verletzung der Rechtsgleichheit ist daher nicht weiter einzugehen. Im Übrigen macht die Beschwerdeführerin explizit nicht geltend, dass die materielle Bewertung ihrer Prüfung von derjenigen ihrer Mitschüler abweiche und sie aus diesem Grund eine Gleichbehandlung mit ihren Mitschülern verlange.