Citation: 6S.235/2000 07.08.2001 E. 3

3.- Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht angenommen, dass er mit der Anordnung einer Blutprobe durch die Polizei hätte rechnen müssen, wenn er seinen Pflichten nach dem Unfall nachgekommen wäre (Beschwerde, S. 15 ff.). Dieser Einwand ist unbegründet. Es kann auch hier auf die Erwägungen im angefochtenen Urteil verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG). Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, drängte sich angesichts der aussergewöhnlichen Umstände des Unfalles und des ihm vorausgegangenen groben Fehlverhaltens des Beschwerdeführers die Vermutung geradezu auf, dass dieser alkoholisiert war. Damit hat die Vorinstanz zu Recht eine objektiv hohe Wahrscheinlichkeit im Sinne von Art. 91 Abs. 3 SVG bejaht, dass die Polizei bei Kenntnis des Vorfalls eine Blutprobe angeordnet hätte (angefochtenes Urteil, S. 21 f.; zum Tatbestandserfordernis vgl. BGE 124 IV 175 E. 3a m.N.). Daran vermag der Umstand nichts zu ändern, dass die Polizei nach der Unfallmeldung durch B.________ gegenüber diesem keine Massnahme zur Ermittlung des Blutalkoholgehaltes anordnete. Der Beschwerdeführer hatte davon keine Kenntnis, als er sich vom Unfallort entfernte. Das Verhalten der Polizei gegenüber B.________ konnte daher keinen Einfluss darauf haben, ob der Beschwerdeführer mit der Anordnung einer Blutprobe ihm gegenüber objektiv rechnen musste oder nicht. Im Übrigen hat der Beschwerdeführer seine Meldepflichten nach dem Unfall mit Sachschaden gemäss Art. 51 Abs. 3 SVG verletzt. Auch kannte er die Umstände, welche die hohe Wahrscheinlichkeit der Anordnung der Blutprobe begründeten (zum Ganzen BGE 125 IV 283; 124 IV 175; 120 IV 73). Ausgehend davon verletzt die Verurteilung wegen Vereitelung der Blutprobe kein Bundesrecht.