Citation: 8C_746/2017 E. 4.3

4.3. Schliesslich verlangt der Beschwerdeführer sinngemäss, es seien vor Aufhebung der Rente Eingliederungsmassnahmen durchzuführen. Nach ständiger Rechtsprechung ist im Regelfall eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit auf dem Weg der Selbsteingliederung zu verwerten. Bei Versicherten, die bei der revisions- oder wiedererwägungsweisen Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente das 55. Altersjahr vollendet haben oder die eine Rentenbezugsdauer von mindestens 15 Jahren aufweisen, ist - von Ausnahmen abgesehen - eine Selbsteingliederung grundsätzlich nicht zumutbar (Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 E. 3 mit Hinweisen, in: SVR 2011 IV Nr. 73 S. 220; Urteil 9C_231/2015 vom 7. September 2015 E. 2; Zusammenstellung der Rechtsprechung in: PETRA FLEISCHANDERL, Behandlung der Eingliederungsfrage im Falle der Revision einer langjährig ausgerichteten Invalidenrente, in: SZS 2012 S. 360 ff.). Auch diesbezüglich hat die Vorinstanz verbindlich festgestellt, dass die beiden genannten Kriterien beim Beschwerdeführer nicht erfüllt sind. Zudem besteht gemäss Expertise eine uneingeschränkte Arbeits- (und Erwerbs) fähigkeit. Medizinisch besteht daher keine Notwendigkeit für Eingliederungsmassnahmen. Damit ist der angefochtene Entscheid zu bestätigen.