Citation: 5P.230/2004 30.09.2004 E. 6

Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör und des Willkürverbots machen die Beschwerdeführer schliesslich in Bezug auf die Frage der Zweideutigkeit des Besitzes der Beschwerdegegnerin geltend. Sie werfen dem Appellationsgericht in diesem Zusammenhang vor, die Ausführungen der beiden Auskunftspersonen unterschlagen zu haben, und zitieren dabei insbesondere diverse Aussagesequenzen von R.________, wie: "Ich nehme an, [die Skulptur] kam durch Ankauf, ich weiss es nicht mehr", "Sachen kamen mehrmals aus Paris, es gab einen Freipass dafür. Wir hatten oft die Ausstellungen aus Paris. Oder wir kauften dann Sachen" und "Man machte [für die Übertragung der Werke] keinen Vertrag. Wir machten einfach die Ausstellungen und verkauften daraus". Die Beschwerdeführer stellen zu Recht fest, dass R.________ zum Erwerb der Skulptur keine konkreten Angaben machen konnte. Damit lässt sich jedoch weder eine Gehörsverletzung noch Willkür dartun; vielmehr müssten die Beschwerdeführer im Einzelnen aufzeigen, inwiefern diese Aussagen für die Beurteilung der Klarheit des Besitzes ausschlaggebend sein könnten, zumal auch durch die Besitzübergabe zum Zweck eines möglichen Verkaufs Eigenbesitz begründet werden kann. Ebenso wenig legen die Beschwerdeführer in substanziierter Form dar, inwiefern mit Bezug auf die zitierte Aussage von T.________, "[i]m Rahmen unserer Tätigkeit wurden Werke gewechselt, um verkauft zu werden", eine Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorliegen soll. Auf diese Rügen ist nicht einzutreten (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).