Citation: 4A_102/2016 E. B

B.a. Am 15. Dezember 2014 wurden die verbandsinternen Verfahren gegen die Beschwerdeführer eröffnet. Mit Entscheid vom 31. März 2015 befand das Australian Football League Anti-Doping Tribunal (AFL Tribunal), eine Verletzung der anwendbaren Anti-Doping-Bestimmungen sei nicht erwiesen. B.b. Mit Eingabe vom 8. Mai 2015 focht die WADA den Entscheid des AFL Tribunal vom 31. März 2015 beim Tribunal Arbitral du Sport (TAS) mit Berufung an. Mit Eingaben vom 22. bzw. 26. Mai 2015 beantragten die AFL und die ASADA, am Berufungsverfahren teilnehmen zu können. Während die WADA nichts gegen eine Verfahrensbeteiligung der ASADA und der AFL einzuwenden hatte, widersetzten sich die Beschwerdeführer 1-32 einer Beteiligung der ASADA. Mit Verfügung vom 9. Juni 2015 liess das TAS sowohl die ASADA als auch die AFL zur Teilnahme am Verfahren zu. Am 6. Juli 2015 wurde den Parteien die Zusammensetzung des Schiedsgerichts bekannt gegeben. Am 8. Juli 2015 reichte die WADA ihre Berufungsbegründung ein. Am 31. Juli 2015 reichten die Beschwerdeführer 1-32 dem TAS eine Eingabe zur Zuständigkeit und zum Umfang der Berufungsschrift ein. Am 28. August 2015 reichten die Beschwerdeführer dem TAS zwei weitere Eingaben zur Zuständigkeit und zum Umfang der Berufung ein. Dazu äusserten sich die AFL, die WADA und die ASADA mit Eingaben vom 2. bzw. 3. September 2015. Am 10. September 2015 teilte das Schiedsgericht den Parteien mit, es werde über die Berufung gestützt auf Artikel R57 des TAS-Code de novoentscheiden, also mit unbeschränkter Kognition und gegebenenfalls unter Berücksichtigung neuer Beweise. Am 11. September 2015 reichten die Beschwerdeführer dem TAS ihre Berufungsantworten ein. Ebenfalls am 11. September 2015 reichte die WADA dem Schiedsgericht eine zusätzliche Eingabe mit weiteren Beweismitteln ein. Die Beschwerdeführer nahmen dazu mit Eingabe vom 18. September 2015 Stellung. Mit separatem Schreiben vom 18. September 2015 verlangten die Beschwerdeführer ausserdem die Herausgabe zusätzlicher Informationen und Daten durch die WADA hinsichtlich eines unlängst entwickelten Labortests. Am 28. September 2015 äusserte sich die WADA auf Anordnung des TAS dazu, ob die von ihr mit Eingabe vom 11. September 2015 eingereichten Beweismittel bereits vor Erlass des angefochtenen Entscheids vom 31. März 2015 erhältlich waren oder vernünftigerweise hätten entdeckt werden können. Mit Eingabe vom 1. Oktober 2015 äusserten sich die Beschwerdeführer 1-32 zur Eingabe der WADA vom 11. September 2015. Am 5. Oktober 2015 folgte eine weitere Stellungnahme zu besagter Eingabe der WADA. Mit Eingabe vom 12. Oktober 2015 beantragten die Beschwerdeführer 1-32 die Herausgabe zusätzlicher Informationen und Daten durch die WADA hinsichtlich eines bestimmten Labortests. Mit Verfügung vom gleichen Tag forderte das TAS die WADA auf, diesem Gesuch nachzukommen. Am 16. Oktober 2015 reichte die WADA zusätzliche Informationen und Daten hinsichtlich des fraglichen Labortests ein. Mit Eingabe vom 21. Oktober 2015 beantragten die Beschwerdeführer 1-32 die Herausgabe weiterer Unterlagen aus einem bestimmten Labor. Am 23. Oktober 2015 reichten die Beschwerdeführer 33 und 34 dem TAS weitere Beweismittel in Form von zwei neu erstellten Gutachten ein. Ebenfalls am 23. Oktober 2015 reichten die Beschwerdeführer 1-32 dem Schiedsgericht Expertenberichte verschiedener Sachverständiger vom 19. und 23. Oktober 2015 ein. Am 24. Oktober 2015 nahm die WADA zum Gesuch vom 21. Oktober 2015 Stellung; insbesondere wehrte sie sich gegen die Herausgabe bestimmter Dokumente betreffend das fragliche Labor. Mit Verfügung vom 26. Oktober 2015 forderte das TAS die WADA auf, die entsprechenden Unterlagen beizubringen. Am 28. Oktober 2015 reichte die WADA die verlangten Dokumente ein. Am 9. November 2015 reichten die Parteien dem Schiedsgericht jeweils eine Aufstellung ihrer wesentlichen Argumente ein. Am 13. November 2015 unterzeichneten die WADA, die Beschwerdeführer 33 und 34 und die ASADA die Anordnung über den Ablauf des Verfahrens ("Order of Procedure"). Die Beschwerdeführer 1-32 unterzeichneten die Order of Procedure am 18. November 2015. Zwischen dem 16. und dem 20. November 2015 fand in Sidney, Australien, die mündliche Verhandlung statt. Dabei wurden unter anderem verschiedene von den Parteien bezeichnete Zeugen befragt. B.c. Mit Schiedsspruch vom 11. Januar 2016 hiess das TAS die Berufung der WADA gut, nachdem es zur Überzeugung gelangt war, dass den Beschwerdeführern eine Verletzung der massgebenden Anti-Doping-Regeln vorzuwerfen sei. Entsprechend hob es den Entscheid des AFL Tribunal vom 31. März 2015 auf und verhängte - wirksam ab 31. März 2015 - jeweils eine zweijährige Sperre gegen die Beschwerdeführer, wobei eine bereits provisorisch auferlegte Sperre an die Dauer der verhängten Sanktion angerechnet wird.