Citation: 2C_537/2022 E. 6.5

6.5. Im Lichte des Gesagten kommt die Vorinstanz zu Recht zum Schluss, dass der Nachweis der (hinreichenden) Wirksamkeit im Sinne von aArt. 10 Abs. 1 lit. a HMG für die Indikation A nicht gelungen ist. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin geht die Vorinstanz in tatsächlicher Hinsicht nicht davon aus, dass das Arzneimittel gänzlich unwirksam sei. Sie erwägt vielmehr zutreffend, dass die aufgezeigte Wirksamkeit nicht den (rechtlichen) Anforderungen von aArt. 10 Abs. 1 lit. a HMG zu genügen vermag. Dass die Vorinstanz vor diesem Hintergrund das Nutzen-Risiko-Verhältnis nicht geprüft hat (vgl. auch E. 6.2.1 hiervor), ist nicht zu beanstanden. Eine solche Prüfung drängt sich namentlich auf, wenn eine hinreichende Wirksamkeit den potenziellen, unerwünschten Nebenwirkungen gegenüberzustellen ist.