Citation: 6B_370/2024 E. 2.3.1

2.3.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung des Anklagegrundsatzes durch die Vorinstanz. Über den erstinstanzlichen Schuldspruch wegen mehrfacher Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit musste die Vorinstanz zufolge bereits eingetretener Rechtskraft nicht mehr befinden. Die Vorinstanz hat somit die Beschwerdeführerin nicht wegen Fahrens in fahrunfähigem Zustand verurteilt, sondern lediglich die Rechtskraft des erstinstanzlichen Schuldspruchs wegen Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit festgestellt. Es liegt keine Verletzung des Anklagegrundsatzes vor.