Citation: 9C_755/2023 E. A

A.a. A.________, geb. 1959, war als Mitarbeiter technischer Unterhalt und Logistik bei der B.________ AG tätig und meldete sich im November 2011 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Er machte dabei eine eingeschränkte Bewegungsfähigkeit der Halswirbelsäule, eine stark begrenzte Fähigkeit des Lastentragens und eine reduzierte Lungenfunktion geltend. Nach Frühinterventionen und medizinischen Abklärungen, insbesondere der Einholung eines ophthalmologisch-pneumologischen Gutachtens bei der Gutachterstelle Ärztliches Begutachtungs-Institut GmbH (ABI) vom 25. November 2014, wies die IV-Stelle Solothurn das Rentengesuch mit Verfügung vom 29. Juli 2015 bei einem Invaliditätsgrad von 19 % ab. A.b. Ab 1. Oktober 2015 nahm A.________ an mehreren beruflichen Massnahmen teil, die am 3. November 2016 abgeschlossen wurden. Das letzte Arbeitstraining brach er am 22. August 2016 vorzeitig ab. Mit Verfügung vom 3. Februar 2017 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf weitere berufliche Massnahmen und verwies in Bezug auf den Rentenanspruch auf die rechtskräftige Verfügung vom 29. Juli 2015. A.c. Im Juli 2020 meldete sich A.________, mittlerweile als Hauswart bei der C.________ SA beschäftigt, erneut bei der Invalidenversicherung aufgrund von Schwindelanfällen, erhöhtem Blutdruck, Konzentrationsschwierigkeiten, Ohrensausen, Schmerzen im Nacken-, Brust- und Hüftbereich sowie eingeschränkter Lungenfunktion zum Leistungsbezug an. Nachdem die IV-Stelle zunächst das Nichteintreten auf das Leistungsgesuch in Aussicht gestellt hatte, trat sie nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren auf das Gesuch ein und liess A.________ polydisziplinär (orthopädisch, neurologisch, psychiatrisch, internistisch, pneumologisch) begutachten (Gutachten der Swiss Medical Assessment- and Business-Center [SMAB] AG vom 8. August 2022). Gestützt auf dieses Gutachten wies sie das Leistungsbegehren bei einem Invaliditätsgrad von 14 % ab (Verfügung vom 23. Dezember 2022).