Citation: 2C_450/2018 E. 5.3.2

5.3.2. Der Beschwerdeführerin kann auch insoweit nicht gefolgt werden, als sie die Auffassung vertritt, die Sachverhaltsermittlung und Beweiswürdigung des Bundesverwaltungsgerichts beruhe auf zahlreichen und schwerwiegenden Verfahrensverstössen. So habe die Vorinstanz u.a. aufgrund unvollständiger Akten geurteilt und ausserdem die Anforderungen in Bezug auf Beweislast bzw. -mass missachtet. Weiter habe sie sich auf die Aussagen des Darlehensgebers gestützt, ohne ihr die Möglichkeit gegeben zu haben, diese Aussage kontradiktorisch in Frage zu stellen. Ebenso wenig habe sie nicht das geforderte Buchhaltungsgutachten erstellen lassen oder bestimmte Drittpersonen (insb. Bankinstitute) angehört, die von aussen her einen wesentlichen Einblick in die hier massgeblichen Transaktionen hätten bringen können. Auch diesbezüglich ergibt sich trotz der grossen Anzahl und der Heftigkeit der erhobenen Vorwürfe nichts, was darauf schliessen lassen müsste, dass die Vorinstanz in irgendeiner Weise das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzt oder sonstige Verfahrensverstösse begangen hätte, genauso wenig, wie sich die (zumeist) gleichen Vorwürfe gegenüber dem erstinstanzlichen Verfahren als stichhaltig erwiesen hätten (vgl. oben E. 2). Vielmehr hat das Bundesverwaltungsgericht sein Vorgehen in Bezug auf alle Verfahrensaspekte rechtskonform gestaltet und überzeugend begründet (vgl. u.a. E. 5-7 des Zwischenentscheids vom 22. Juni 2017 und E. 6 des Urteils vom 18. April 2018 passim). Das gilt u.a. insofern, als es im Rahmen seiner Beweiswürdigung der Beschwerdeführerin keine übermässige oder rechtswidrige Beweislast auferlegt hat. Ebenfalls hat es ihr zwar nicht die Möglichkeit gegeben, an der Befragung des Darlehensgebers im Sinne einer kontradiktorischen Einvernahme teilzunehmen; das war aber nur schon aufgrund des Umstands statthaft, dass die Vorinstanz ihre Beweiswürdigung primär auf die vorhandenen Bankunterlagen gestützt hat (vgl. oben E. 4.2 einleitend) und die Aussagen des Darlehensgebers gegenüber diesen Unterlagen bestenfalls eine bestätigende Funktion haben konnten, von der nicht zu erwarten war, dass sie durch eine kontradiktorische Ausgestaltung der Einvernahme erschüttert werden würde (vgl. dazu schon oben E. 4.2.3). In ihrer Replik vom 11. Juli 2018 wiederholt die Beschwerdeführerin auf zusätzlichen 15 Seiten (nebst zahlreichen, schon als unzutreffend bezeichneten Vorhaltungen gegenüber dem erstinstanzlichen Verfahren, vgl. oben E. 2) noch einmal verschiedene der entlang ihrer Beschwerdeschrift geltend gemachten (und bereits dort mehrfach erhobenen) Vorwürfe gegenüber dem Prozessstadium vor dem Bundesverwaltungsgericht. Auch diese Ausführungen enthalten nichts, was das vorinstanzliche Verfahren als rechtswidrig erscheinen lassen würde.