Citation: 8C_593/2014 E. 2.2.3

2.2.3. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin widersprechen dem von ihr im vorinstanzlichen Verfahren eingebrachten e-mail-Schriftenwechsel mit der ehemaligen Arbeitgeberin (B.________ AG). Danach hat die B.________ AG eindeutig klargestellt, dass die von der Versicherten getätigten und unter zwei Stunden liegenden Arbeitseinsätze nicht von dem im Betrieb Üblichen abwichen. Wohl mag zutreffen, dass eine vollzeitlich beschäftigte "Spitex-Angestellte", wie sich die Beschwerdeführerin ausdrückt, täglich damit rechnen muss, auch Patienten zu betreuen, die einen Einsatz unter zwei Stunden erfordern. Bezogen auf ihre vor dem Unfall ausgeübte Tätigkeit ist, wie die Vorinstanz mit nicht zu beanstandender Begründung erkannt hat, davon auszugehen, dass dies jedenfalls bei der B.________ AG nicht üblich war. So hat diese sich in den erwähnten e-mails gegenüber der Beschwerdeführerin unmissverständlich dahin gehend ausgesprochen, dass die das Übliche übersteigenden Arbeitseinsätze, die jeweils unter zwei Stunden gelegen hätten, nicht nachgewiesen werden könnten, jedenfalls aber nicht weiterhin toleriert würden.