Citation: 9C_292/2022 E. A

A.________ betreibt unter der Firma "X.________" ein Einzelunternehmen, das seit 2018 im Handelsregister eingetragen ist. Er ist der Ausgleichskasse Schwyz als Selbstständigerwerbender angeschlossen. Im Februar 2019 legte die Ausgleichskasse provisorische Sozialversicherungsbeiträge für das Jahr 2019 unter Berücksichtigung eines gemeldeten Erwerbseinkommens von Fr. 54'500.- fest. Im Januar 2020 meldete A.________ für das Jahr 2019 ein Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 21'217.04. Im Februar 2020 deklarierte er mit dem Formular "Akontobeiträge für Sebstständigerwerbende: Wesentliche Veränderung des Einkommens" für 2019 ein Einkommen von Fr. 28'502.89 (und für 2020 ein solches von Fr. 40'000.-). Die Ausgleichskasse erhob - ausgehend von einem Jahreseinkommen von Fr. 28'502.90 und nach Aufrechnung der persönlichen Beiträge - mit "provisorischer Verfügung" vom 18. Februar 2020 Sozialversicherungsbeiträge (Akontobeiträge) für das Jahr 2019 auf der Grundlage eines beitragspflichtigen Einkommens von Fr. 30'200.-. Im März 2020 meldete sich A.________ im Zusammenhang mit den Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus zum Bezug einer Erwerbsausfallentschädigung (nachfolgend: Corona-Erwerbsersatz) an. Dabei führte er aus, seine Kunden hätten ihre Optikergeschäfte schliessen müssen. Ausserdem habe ihm sein wichtigster Geschäftspartner im Jahr 2019 gekündigt; er habe deshalb gegenüber diesem klageweise eine Gesamtforderung von Fr. 94'579.80 (Fr. 34'579.80 für ausgefallene Provisionen der Monate August bis November 2019 und Fr. 60'000.- Abfindung) geltend gemacht. Mindestens die ausgefallenen Provisionen seien bei der Berechnung des Corona-Erwerbsersatzes zu berücksichtigen. Mit Abrechnung vom 9. April 2020 anerkannte die Ausgleichskasse einen Anspruch des A.________ auf Corona-Erwerbsersatz für die Zeit vom 17. bis zum 31. März 2020; dabei legte sie den Tagesansatz basierend auf einem Jahreseinkommen von Fr. 30'200.- auf Fr. 67.20 fest. Mit Verfügung vom 29. April 2020 bestätigte sie den Tagesansatz und das zugrunde gelegte Jahreseinkommen. Gestützt auf die Steuermeldung der kantonalen Steuerverwaltung Schwyz legte die Ausgleichskasse mit Verfügung vom 16. Juli 2021 die definitiven Sozialversicherungsbeiträge des A.________ für das Jahr 2019 auf der Grundlage eines beitragspflichtigen Einkommens von Fr. 27'700.- fest. Am 1. September 2021 teilte A.________ der Ausgleichskasse mit, dass er mit seinem ehemaligen Geschäftspartner einen gerichtlichen Vergleich abgeschlossen habe. Danach habe er Anspruch auf eine Provisionsentschädigung von Fr. 26'000.-; diese müsse für den Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz als zusätzliches Einkommen des Jahres 2019 berücksichtigt werden. Mit Einspracheentscheid vom 23. September 2021 bestätigte die Ausgleichskasse die Verfügung vom 29. April 2020.