Citation: 6B_363/2007 03.09.2007 E. A

X.________ verbüsst in der Strafanstalt Pöschwies (Regensdorf/ZH) eine Freiheitsstrafe. Sein Pass wurde ihm abgenommen und bei der Strafanstalt hinterlegt. Am 21. September 2006 verfügte das Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, die Ausweishinterlegung werde dem zuständigen Passbüro gemäss Art. 13 Abs. 1 lit. b des Ausweisgesetzes vom 22. Juni 2001 (SR 143.1, AwG) gemeldet. Einem allfälligen Rekurs entzog es die aufschiebende Wirkung. X.________ rekurrierte gegen diese Verfügung bei der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich. Er machte geltend, jene sei nichtig, und der ohne Begründung erfolgte Entzug der aufschiebenden Wirkung unzulässig. Die Direktion der Justiz und des Innern wies den Rekurs am 15. Januar 2007 kostenfällig ab. Sie erwog, es sei nicht zu beanstanden, dass das Amt für Justizvollzug seiner ihm in Art. 13 Abs. 1 lit. b AwG auferlegten Pflicht nachgekommen sei, dem kantonalen Passbüro mitzuteilen, dass der Pass von X.________ in der Strafanstalt Pöschwies hinterlegt sei. In Bezug auf den Entzug der aufschiebenden Wirkung sei festzuhalten, dass dieser zwar nicht begründet worden, aber aus Gründen der öffentlichen Sicherheit ohne weiteres gerechtfertigt gewesen sei. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich wies die Beschwerde von X.________ am 6. Juni 2007 ab. Es erwog, die Meldung der Passhinterlegung sei in der Sache nicht zu beanstanden. Das Amt für Justizvollzug habe zwar eine Gehörsverweigerung begangen, indem es den Entzug der aufschiebenden Wirkung nicht begründet habe. Da dieser indessen sachlich ohne weiteres gerechtfertigt gewesen sei und die Rückweisung der Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs einer leeren Formalität gleichkäme, sei davon abzusehen.