Citation: 9C_340/2019 E. 5

Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustandes. Die Vorinstanz hat die Vergleichseinkommen auf der Grundlage des gleichen Tabellenlohns gemäss Tabelle TA 1, Frauen, Total, Kompetenzniveau 1, der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik 2014 festgelegt und nach Vornahme eines leidensbedingten Abzugs von 15 % vom Invalideneinkommen einen Invaliditätsgrad von 15 % ermittelt, was aufgrund von Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV zur Aufhebung der ganzen Invalidenrente auf Ende Oktober 2018 führt. Der ausgeglichene Arbeitsmarkt kennt für die Beschwerdeführerin in Betracht fallende, dem Zumutbarkeitsprofil des ABI-Gutachtens (körperlich leichte, vom Sitzen auszuübende Tätigkeit ohne Heben der Arme über 70 Grad) entsprechende Arbeiten, wie die Vorinstanz zutreffend feststellt. Da Hilfsarbeiten keine Berufsausbildung voraussetzen, ist der Umstand, dass die Versicherte über keine Berufskenntnisse verfügt, nicht entscheidend. Ebenso wenig stellt das Alter der 1959 geborenen Beschwerdeführerin einen Hinderungsgrund für die Aufnahme einer Tätigkeit dar, war sie doch zum massgebenden Zeitpunkt des Verfügungserlasses (am 20. September 2018) erst knapp 59-jährig. Somit bleibt es auch in diesem Punkt beim angefochtenen Entscheid.