Citation: 9C_221/2021 E. 4.2.1

4.2.1. Soweit die Beschwerdeführerin eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör rügt, dringt sie damit nicht durch. Das kantonale Gericht hat ihre Klage mangels zeitlichen Zusammenhangs zwischen der während der Versicherung bei der Beschwerdegegnerin eingetretenen Arbeitsunfähigkeit und der späteren Invalidität abgewiesen. Die Beschwerdeführerin wirft ihm vor, sich dabei etwa nicht mit den Frühinterventionsmassnahmen der IV, den Umständen und Folgen der Freistellung oder der Begründung für die IV-Rente auseinandergesetzt zu haben. Dabei bleibt im Dunkeln, inwiefern diese Elemente für die Beurteilung einer Unterbrechung des zeitlichen Konnexes von Bedeutung sein sollten, zumal sich das kantonale Gericht im Sinne einer Gesamtbetrachtung jedenfalls damit befasst hat, inwiefern eine Verbesserung der während des Vorsorgeverhältnisses stattgehabten Leiden prognostisch zu erwarten war (vgl. etwa zit. BGE 134 V 20 E. 3.2). Unbegründet ist sodann der Vorwurf, das Sozialversicherungsgericht habe sich weder dazu geäussert, "dass Dr. med. C.________ die Bestätigung einer Arbeitsfähigkeit gegenüber der ALV retrospektiv, unbegründet und ohne Unterscheidung zwischen angestammter Tätigkeit, angepasster Tätigkeit und Vermittlungsfähigkeit" vorgenommen habe, noch dazu, dass sich im Rahmen einer Gesamtwürdigung die Frage eines rentenausschliessenden Einkommens stelle und eine vergleichbare Konstellation in der Rechtsprechung bisher nie beurteilt worden sei. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin hat das kantonale Gericht eine Gesamtwürdigung ihrer Arbeitsfähigkeit (im Zeitraum vom 6. Mai bis 19. September 2013) vorgenommen, wobei sie insbesondere Beweiswert und Aussagengehalt der Arbeitsfähigkeitsbescheinigung des Dr. med. C.________ vom 30. Mai 2013 gewürdigt und diese in den Kontext der übrigen medizinischen Akten gestellt hat. Schliesslich durfte die Vorinstanz ohne ihre Begründungspflicht zu verletzen auf Weiterungen dazu verzichten, wie es sich mit der Leistungspflicht verhält, wenn die massgebliche Arbeitsunfähigkeit in einem Zeitpunkt eintritt, in dem eine Anbindung bei der Arbeitslosenversicherung besteht, diese jedoch keine Taggelder ausrichtet, weil solche bereits aus anderer Quelle fliessen (i.c.: aus der Unfallversicherung ab 20. September 2013) : Eine allfällige Leistungspflicht der Stiftung Auffangeinrichtung BVG liegt zum vornherein ausserhalb des Streitgegenstands.