Citation: 8C_359/2016 E. 5.1

5.1. Mit der Vorinstanz ist auf die Berichte des Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädie sowie Rheumatologie, physikalische Medizin und Rehabilitation, Kreisarzt, SUVA, abzustützen sowie der Beurteilung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit durch Dr. med. D.________, Facharzt für physikalische Medizin und Rehabilitation, Kreisarzt, SUVA, zu folgen. Denn die beiden Einschätzungen der Kreisärzte stützen sich auf die Vorakten, berücksichtigen die geklagten Beschwerden, sind einleuchtend und nachvollziehbar begründet; zudem stimmen sie im Wesentlichen mit den Feststellungen des behandelnden Dr. med. E.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie, Leitender Arzt, Spital F.________, überein. Daran vermögen auch die Einwände des Versicherten nichts zu ändern. Es besteht Einigkeit bezüglich der Beurteilung des Knochenmarködems, dessen voraussichtlicher Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit und dessen vollständiger Rückbildung. Zudem hat auch Dr. med. E.________ am 12. Juni 2014 die bekannten postoperativen Veränderungen ohne eindeutige neue Rissbildung sowie das Knochenmarködem als Hauptproblem festgehalten. Die ärztlichen Einschätzungen unterscheiden sich jedoch insofern, als Dr. med. C.________ einen Zusammenhang zwischen der am 7. Mai 2014 diagnostizierten Läsion am Hinterhorn und dem Ereignis vom 17. Mai 2013 verneint, während sich der behandelnde Dr. med. E.________ weder in seinem Bericht vom 12. Juni 2014 noch im Operationsbericht vom 2. September 2014 explizit zur Entstehung dieses erneuten Risses äussert. Selbst im Bericht vom 27. August 2014, d.h. in Kenntnis der Ergebnisse der radiologischen Untersuchung vom 14. August 2014, geht Dr. med. E.________ nicht von einem eindeutigen Riss aus, sondern er erachtet postoperative Veränderungen für möglich. So hält er denn auch im Operationsbericht vom 2. September 2014 lediglich eine "fragliche kleine Restläsion" als Indikation fest. Dadurch werden aber die Aussagen des Dr. med. C.________ nicht in Zweifel gezogen, so dass in Einklang mit der Rechtsprechung (BGE 135 V 465) auf die Berichte des Kreisarztes abgestellt werden kann.