Citation: 4A_104/2008 08.05.2008 E. 4.7.1

4.7.1. Von vornherein fehl geht die in diesem Zusammenhang erhobene Rüge, die Vorinstanz habe die Beweislastregel von Art. 8 ZGB verletzt, indem sie verkannt habe, dass nicht die Beschwerdeführerinnen beweisen müssten, dass sich C.________ zeitlebens keiner Urheberrechte bewusst war, sondern dass vielmehr die Beschwerdegegnerin hätte beweisen müssen, dass er sich der ihm zustehenden Rechte überhaupt bewusst war und alle Urheberrechte auf die SBB habe übertragen wollen. Die Beschwerdeführerinnen übersehen, dass die Vorinstanz das Bewusstsein von C.________ um den allfälligen Bestand von Urheberrechten und den Übertragungswillen hinsichtlich allfälliger Rechte bejaht hat. Es liegt insofern kein offenes Beweisergebnis vor. Die Beweislastverteilung ist damit gegenstandslos und eine Verletzung von Art. 8 ZGB fällt insoweit ausser Betracht (BGE 128 III 271 E. 2b/aa S. 277; 114 II 289 E. 2a).