Citation: 2C_702/2016 E. 3.3.3

3.3.3. Der Verzicht auf eine persönliche Anhörung des Beschwerdeführers und seines Sohnes stellt ebenso wenig eine Verletzung des Rechts auf Beweisführung dar. Der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verleiht kein Recht auf die Abnahme sämtlicher offerierter Beweise (vgl. BGE 141 I 60 E. 3.3 S. 64; 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f.; Urteil 2C_807/2015 vom 18. Oktober 2016 E. 2.3). Im vorliegenden Fall ist zudem weder ersichtlich noch dargetan, inwieweit der rechtserhebliche Sachverhalt durch den Verzicht auf eine mündliche Befragung des Beschwerdeführers und seines Sohnes offensichtlich unrichtig festgestellt worden wäre. Namentlich ging die Vorinstanz auch ohne mündliche Anhörung von einer engen Beziehung zwischen dem Beschwerdeführer und seinem Sohn aus. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers war die Vorinstanz sodann nicht gehalten, ihn zum beabsichtigten Verzicht auf eine mündliche Anhörung eigens Stellung nehmen zu lassen. Wie gezeigt (vgl. E. 3.3.1 und E. 3.3.2 hiervor) bestand auf die Anhörung kein Anspruch, sodass ein Verzicht auf sie keinen Eingriff in die Rechtsstellung des Beschwerdeführers darstellte, der einer Gelegenheit zur vorgängigen Stellungnahme bedurft hätte.