Citation: 5C.80/2005 24.10.2005 E. 1

Die Berufung ist in der Regel erst gegen Endentscheide der oberen kantonalen Gerichte zulässig (Art. 48 OG). Gemeint ist damit ein Entscheid, der den Prozess beendet. Er steht damit im Gegensatz zu Teil- sowie Vor- und Zwischenentscheiden, die ihm vorausgehen und in der Regel nicht berufungsfähig sind. Die Vorinstanz hat am 17. Januar 2005 befunden, dass die Verjährungseinrede der Beklagten zu schützen sei und hat die Klage abgewiesen. Damit hat sie einen Endentscheid gefällt, gegen den es kein kantonales Rechtsmittel gibt. In der Sache geht es um die Frage der Verjährung im Schadenersatzrecht, mithin eine Zivilsache mit Vermögenswert. Der Streitwert von Fr. 8'000.-- ist bei weitem erreicht. Die Berufung ist unter diesen Gesichtspunkten zulässig (Art. 46, Art. 48 Abs. 1 OG).