Citation: 5A_1033/2017 E. 1.3

1.3. Eheschutzentscheide unterstehen Art. 98 BGG (BGE 133 III 393 E. 5), weshalb nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (BGE 133 III 585 E. 4.1). Entsprechend prüft das Bundesgericht auch die Rüge der unvollständigen oder unrichtigen Feststellung des Sachverhalts allein unter diesem Gesichtspunkt (vgl. BGE 133 III 585 E. 4.1). Gleiches gilt für die Rüge der Verletzung von kantonalem Recht. Es kommt das strenge Rügeprinzip nach Art. 106 Abs. 2 BGG zur Anwendung. Die rechtsuchende Partei muss daher präzise angeben, welches verfassungsmässige Recht durch den angefochtenen Entscheid verletzt wurde, und im Einzelnen darlegen, worin die Verletzung besteht. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und soweit möglich belegte Rügen. Auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 141 I 36 E. 1.3; 140 III 264 E. 2.3 S. 266). Wird eine Verletzung des Willkürverbots geltend gemacht (vgl. zu diesem BGE 142 II 433 E. 4.4; 140 III 167 E. 2.1), reicht es sodann nicht aus, die Lage aus der eigenen Sicht darzulegen und den davon abweichenden angefochtenen Entscheid als willkürlich zu bezeichnen. Es ist im Einzelnen darzutun, inwiefern das kantonale Gericht willkürlich entschieden haben soll und der angefochtene Entscheid deshalb an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 136 I 49 E. 1.4.1; 134 II 244 E. 2.2). Die Beschwerdeführerin beantragt, es sei festzustellen, dass für die Kinder kein gebührender Unterhaltsbeitrag festgesetzt werden könne (Rechtsbegehren, Ziffer 5.6; vgl. Art. 301a Bst. c ZPO). Dieses Begehren begründet sie allerdings nicht, sodass auf die Beschwerde insoweit nicht einzutreten ist. Ebenfalls nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit die Beschwerdeführerin im Eventualstandpunkt geltend macht, es seien mit Blick auf die eheliche Beistandspflicht sämtliche Gerichts- und Anwaltskosten dem Beschwerdegegner aufzuerlegen. Ein solches Vorgehen rechtfertige sich mit Blick auf die "gesamte Prozessgeschichte". Diese pauschalen Vorbringen erfüllen die an die Begründung der Beschwerde zu stellenden Anforderungen nicht.