Citation: 6B_210/2022 E. 2.5

2.5. Wie bereits dargelegt (E. 1.3), gelangt die Vorinstanz ohne Willkür zum Schluss, für die Untersuchung im Vaginalbereich habe keine medizinische Indikation bestanden (Urteil S. 35 E. 3.1). Die diesbezüglichen Vorbringen des Beschwerdeführers sind unbegründet, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann. Zu Recht erwägt die Vorinstanz sodann, bei den von ihm bei dieser "Untersuchung" vorgenommenen Handlungen, dem Berühren der Schamlippen und der Klitoris sowie dem Einführen eines Fingers in die Vagina der Beschwerdegegnerin 2, handle es sich um sexuelle Handlungen im Sinne von Art. 191 StGB (Urteil S. 35 E. 3.1).