Citation: 1C_522/2022 E. 8.3

8.3. Die Parzelle des Beschwerdeführers befindet sich zwar in einem zentrumsnahen Bereich von Brugg. Dieser ist jedoch nur locker überbaut, was der Zoneneinteilung (Wohnzone 2) entspricht. Wie das Verwaltungsgericht zu Recht dargelegt hat, kann daraus geschlossen werden, dass eine städtebauliche Verdichtung nicht erwünscht ist. Hinzu kommt, dass der Gewässerraum im Bereich zwischen der Altenburgerstrasse und der Freudensteinstrasse auf weitgehend unbebauten Flächen verläuft. Die vorinstanzliche Feststellung, dass hier grundsätzlich grüne Flächen dominieren, lässt sich entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers gestützt auf die Akten bestätigen. Es handelt sich insgesamt um ein locker überbautes Wohnquartier ausserhalb des Zentrums, das nicht die Anforderungen an ein dicht überbautes Gebiet i.S.v. Art. 41a Abs. 4 GSchV erfüllt. Eine Anpassung des Gewässerraums an die baulichen Gegebenheiten und somit eine Reduktion der Gewässerraumbreite im Sinne des Antrags des Beschwerdeführers fällt damit ausser Betracht.