Citation: I 254/05 22.08.2005 E. 3.3

3.3.1 Unbestrittenermassen ist die bisherige, körperlich anspruchsvolle Tätigkeit als Lagermitarbeiter nicht mehr zumutbar. In einer leidensadaptierten Tätigkeit, wie sie insbesondere Dr. med. L.________ in seinem Abschlussbericht vom 10. April 2002 einlässlich umschrieben hat, gehen sowohl der Kreisarzt wie auch die Dres. med. W.________ und G.________ indes von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit aus. Dr. med. B.________ erachtete in seinen Berichten vom 7. Februar 2003 und 14. September 2004 zwar ebenfalls noch die Ausübung einer leichten Beschäftigung im Ausmass von vier bis acht Stunden täglich für möglich, hielt aber demgegenüber mit Stellungnahmen vom 25. November 2004 sowie 8. April 2005, insbesondere unter Hinweis auf das nunmehr vorherrschende psychische Beschwerdebild in Form einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung, fest, die Arbeitsfähigkeitsbescheinigung im bisherigen Umfang sei nur aus arbeitslosenversicherungsrechtlichen Gründen erfolgt, betrage aber in Wahrheit lediglich höchstens 25 %. Wie das kantonale Gericht in allen Teilen zutreffend erkannt hat, ist zur Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit auf die übereinstimmende Einschätzung der Dres. med. L.________, W.________ und G.________ abzustellen, welcher sich auch der Hausarzt zu Beginn noch weitgehend angeschlossen hatte. Der vorinstanzliche Entscheid legt unter Hinweis auf die Rechtsprechung (BGE 130 V 352; vgl. auch BGE 131 V 50 f. Erw. 1.2) eingehend dar, dass eine psychiatrisch relevante Komorbidität von erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer fachärztlich nicht ausgewiesen ist. Den Erwägungen des Versicherungsgerichts ist ferner darin beizupflichten, dass auch die weiteren qualifizierenden Merkmale, in deren Lichte die - regelmässig - zumutbare Willensanstrengung zur Überwindung der somatoformen Schmerzstörung oder deren Folgen unter Umständen zu verneinen wäre, fehlen. Beizufügen bleibt, dass Dr. med. B.________ die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung erst in seinen Berichten vom 25. November 2004 und 8. April 2005 und damit nach Erlass des Einspracheentscheides (vom 1. November 2004; vgl. Erw. 1.1 hievor) erwähnt hat. Soweit der Beschwerdeführer und Dr. med. B.________ sich letztinstanzlich zur Begründung ihres Standpunktes eines reduzierten Leistungsvermögens auf den Bericht der Klinik X.________ (vom 4. Februar 2002) berufen, ist ihnen entgegenzuhalten, dass darin einzig zur Arbeitsfähigkeit in der bisherigen beruflichen Tätigkeit als Lagerist, nicht aber zur massgeblichen Leistungsfähigkeit in einer den gesundheitlichen Beeinträchtigungen angepassten Beschäftigung (vgl. nunmehr Art. 6 Satz 2 sowie Art. 7 ATSG) Stellung genommen wurde. Wie hernach noch darzulegen ist (Erw. 4), vermöchte überdies auch die Annahme einer um 25 % reduzierten Arbeitsfähigkeit, wie sie Dr. med. B.________ in seinen Berichten vom 7. Februar 2003 und 14. September 2004 mit der Aussage einer möglichen wechselbelastenden Arbeit von vier bis acht Stunden täglich im Sinne eines zumutbaren Durchschnittswertes suggeriert, am Ergebnis letztlich nichts zu ändern. 3.3.2 Die medizinischen Unterlagen erlauben somit eine schlüssige Beurteilung der gesundheitlich bedingten Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit. Von weiteren ärztlichen Erhebungen, wie sie der Beschwerdeführer beantragt, kann, da davon keine neuen entscheidwesentlichen Erkenntnisse zu erwarten sind, ebenso abgesehen werden wie von der Edition des im Bericht des Dr. med. B.________ vom 8. April 2005 erwähnten, indes nicht aktenkundigen Berichtes der Klinik Y.________ vom 16. Dezember 2003 (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b; RKUV 2003 Nr. U 473 S. 50 Erw. 3.; nicht publizierte Erw. 6.2 des Urteils BGE 130 V 343, veröffentlicht in SVR 2005 IV Nr. 8 S. 37 Erw. 6.2).