Citation: 7B_177/2022 E. 4.1

4.1. Hinsichtlich der Barauslagen betreffend Kopien rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe die Spesen pro Kopie auf 30 Rappen reduziert, obwohl der bisherige Ansatz höher gelegen sei und ihm im ersten Urteil des Obergerichts vom 30. Dezember 2020 (vgl. Sachverhalt lit. B.b) Kopien mit Fr. 2.-- pro Seite entschädigt worden seien. Der Beschwerdeführer bestreitet die Ausführungen der Vorinstanz, wonach eine bisherige Praxis von Fr. 1.-- pro Kopie gegolten habe. Weiter beanstandet der Beschwerdeführer, dass ihm die Vorinstanz die Seitenpauschale von Fr. 15.-- pro ausgefertigter Seite gestrichen habe. Bisher hätten die Gerichte im Kanton Schaffhausen die Vergütung einer sogenannten Seitenpauschale von Fr. 10.-- bis Fr. 15.-- als Abgeltung für den Aufwand von Sekretariatspersonal akzeptiert, soweit dies mit der Honorarvereinbarung vereinbart worden sei, wie die Vorinstanz selbst ausführe und wie die Vorinstanz im ersten Berufungsverfahren, welches mit Urteil vom 30. Dezember 2020 (vgl. Sachverhalt lit. B.b) abgeschlossen worden sei, akzeptiert habe. Schliesslich habe die Vorinstanz diese neuen Ansätze betreffend Kopien und Barauslagen rückwirkend über acht Jahre auf das gesamte seit dem Jahr 2014 andauernde Verfahren angewendet, obwohl nach ihren Ausführungen bis zum angefochtenen Entscheid eine andere kantonale Praxis gegolten habe. Damit habe sie gegen das Gleichbehandlungsgebot gegenüber anderen seit dem Jahr 2014 vor Gericht stehenden Prozessparteien, das Prinzip von Treu und Glauben und das Willkürverbot verstossen.