Citation: 1C_205/2019 E. 4.1

4.1. Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann der Vertrauensschutz der Anordnung der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands namentlich dann entgegenstehen, wenn die Baupolizeibehörden zwar vor Ablauf der 30-jährigen Verwirkungsfrist einschreiten, den baurechtswidrigen Zustand aber über Jahre hinaus geduldet haben, obschon ihnen die Gesetzwidrigkeit bekannt war oder sie diese bei Anwendung der gebotenen Sorgfalt hätten erkennen müssen. Auf den Vertrauensschutz kann sich aber nur berufen, wer selbst in gutem Glauben gehandelt hat (BGE 136 II 359 E. 7.1 S. 365; 132 II 21 E. 6.3 S. 39).