Citation: 9C_97/2019 E. A

Mit Verfügung vom 23. Dezember 2015 lehnte die IV-Stelle des Kantons Bern das Gesuch des 1960 geborenen A.________ um Zusprechung beruflicher Massnahmen und einer Invalidenrente ab. Nachdem der Versicherte hiegegen Beschwerde eingereicht hatte, hob die IV-Stelle die angefochtene Verfügung wiedererwägungsweise auf und holte eine Expertise des Zentrums für Medizinische Begutachtung (ZMB), Basel, vom 18. August 2016 ein. Gestützt darauf sprach sie A.________ mit Verfügung vom 22. November 2016 ab 1. Mai 2015 aufgrund eines Invaliditätsgrades von 100 % eine ganze Invalidenrente zu. Der Versicherte führte hiegegen Beschwerde mit dem Antrag auf Zusprechung der Rente ab einem früheren Zeitpunkt, zog das Rechtsmittel indessen mit Schreiben vom 2. Juni 2017 zurück, nachdem ihm der Instruktionsrichter des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern eine mögliche Schlechterstellung angedroht hatte. Nach erneuter Prüfung der Aktenlage gelangte die IV-Stelle zum Schluss, dass der Versicherte keinen Anspruch auf eine Invalidenrente habe, worauf sie ihre Verfügung vom 22. November 2016 am 26. September 2017 wiedererwägungsweise aufhob und die Rentenleistungen auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats einstellte.