Citation: I 890/05 21.08.2006 E. 4

Die Vorinstanz erwog, das (nachgereichte) Arztzeugnis des Dr. med. S.________, FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 8. September 2005 vermöge die Einschätzungen des Dr. med. W.________ im Gutachten 24. August 2004 nicht in Zweifel zu ziehen. Auf das Gutachten sei abzustellen und von weiteren medizinischen Abklärungen abzusehen. Demgegenüber lässt der Beschwerdeführer vorbringen, die vorinstanzliche Beweiswürdigung sei willkürlich. Zum einen habe das kantonale Gericht zu Unrecht von weiteren Abklärungen - beispielsweise einem Aktengutachten - abgesehen, obwohl angesichts des Suizides seiner Ehefrau und der Einschätzungen des Dr. med. S.________ genügend Anhaltpunkte für eine bereits im Sommer 2004 bestehende schwere Depression vorgelegen hätten. Zum anderen könne aus dem Umstand, dass der Rheumatologe Dr. med. W.________ keine psychische Erkrankung erwähne, nicht auf das Fehlen einer solchen geschlossen werden.