Citation: 6B_305/2022 E. 2.3.1

2.3.1. Der Beschwerdeführer macht im Einzelnen geltend, entgegen den vorinstanzlichen Feststellungen habe er die Situation der körperlichen Auseinandersetzung keineswegs "selbst geschaffen". Er sei in Richtung von D.________ und C.________ gegangen, weil sie ihn zuvor provoziert hätten. Diese Ausführungen sind unbegründet, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann. Wie bereits dargelegt (E. 1.3), ist klar, von welchem Sachverhalt die Vorinstanz ausgeht. Diese hält hierzu insbesondere fest, selbst eine anfängliche Beleidigung seitens D.________ vermöge die spätere Gewalteskalation keineswegs zu rechtfertigen. Zudem habe die erste Instanz zutreffend dargetan, dass die Aussagen des Beschwerdeführers bezüglich den (angeblichen) Beleidigungen von D.________ nicht glaubhaft seien (vgl. Urteil S. 10 E. II.1.4). Dass die Vorinstanz, insbesondere gestützt auf die Videoaufnahmen, zum Schluss gelangt, der Beschwerdeführer habe die Situation der körperlichen Auseinandersetzung selbst geschaffen, ist nicht zu beanstanden; selbst wenn vor der körperlichen Auseinandersetzung tatsächlich verbale (Beleidigungen) oder nonverbale Provokationen (Anrempeln, Wegdrücken) durch die Gegenseite statt gefunden haben sollten. Mithin ist nicht relevant, ob die Schilderungen der vier Beteiligten in Bezug auf die Beleidigungen und Provokationen auseinandergehen (Beschwerde S. 15 f.). Im Übrigen räumt der Beschwerdeführer selbst ein, dass die von ihm geltend gemachten Beleidigungen die darauffolgende Gewalteskalation nicht zu rechtfertigen vermögen (Beschwerde S. 16).