Citation: 1C_546/2023 E. 5.4

5.4. Angesichts dieser Rechtsprechung des Bundesgerichts, das die Einhaltung der gesetzlichen Zuständigkeitsordnung stärker gewichtet als die Begehren der Parteien, kann der angefochtene Entscheid, der in seiner Auslegung des kantonalen Rechts demselben Grundsatz folgt, nicht als willkürlich bezeichnet werden. Auch überspitzter Formalismus als besondere Form der Rechtsverweigerung (Art. 29 Abs. 1 BV) liegt nicht vor. Das Beharren des Verwaltungsgerichts auf der von ihm willkürfrei festgelegten Zuständigkeitsordnung beruht auf einem schutzwürdigen Interesse und ist nicht blosser Selbstzweck (vgl. BGE 149 III 12 E. 3.3.1 mit Hinweisen). Dass seine Vorinstanzen entgegen dem ausdrücklichen Hinweis des Obergerichts ihre Zuständigkeit nicht prüften und dadurch eine Verfahrensverlängerung verursachten, ändert daran nichts.