Citation: 8C_408/2010 05.10.2010 E. 5

Demnach bleibt einzig zu prüfen, ob die am 15. Juni 2007 durch Dr. med. Z.________ bei der Allianz rückfallweise angemeldeten Beschwerden mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 28. Februar 2003 stehen. 5.1 Der die Beschwerdegegnerin beratende Orthopäde Dr. med. H.________ verneinte in seiner Kurzbeurteilung vom 27. Juni 2007 einen anspruchsbegründenden natürlichen Kausalzusammenhang der am 15. Juni 2007 angemeldeten rezidivierenden Schmerzen in der linken Schulter mit dem Unfall vom 28. Februar 2003. Nachdem die Beschwerdeführerin mit Einsprache vom 4. Oktober 2007 den Beweiswert dieser Kurzbeurteilung in Frage gestellt hatte, holte die Allianz beim behandelnden Hausarzt einen ausführlichen Bericht ein, mit welchem Dr. med. Z.________ nicht nur zum Kausalzusammenhang, sondern auch zum gesamten Verlauf seiner krankheits- und unfallbedingten Behandlung der Versicherten im fraglichen Zeitraum Stellung nahm. Diesbezüglich führte er aus: "Die Schulterbeschwerden links sind wahrscheinlich nicht auf den Skiunfall vom 28. Februar 2003 zurückzuführen, sondern allenfalls auf den Skisturz vom 19. Februar 1997 [...]." 5.2 Gestützt auf diese Beurteilung haben Verwaltung und Vorinstanz unter Mitberücksichtigung der gesamten Aktenlage rechtsfehlerfrei festgestellt, dass die am 15. Juni 2007 rückfallweise zum Unfall vom 28. Februar 2003 geltend gemachten und ab April 2006 behandelten Beschwerden nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit in einem natürlichen Kausalzusammenhang zu einem bei der Beschwerdegegnerin versicherten Unfallereignis stehen. Und entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin ist weder aus dem hausärztlichen Bericht vom 10. März 2008 noch aus den übrigen medizinischen Unterlagen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf eine Unfallkausalität der im Juni 2007 geltend gemachten Gesundheitsstörung zu schliessen, so dass einer Anwendung der Rechtsprechung gemäss Urteil (des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [heute: Bundesgericht]) U 417/01 vom 17. Juli 2002 (in: RKUV 2002 Nr. U 469 S. 522) die Grundlage fehlt. Was die Versicherte im Übrigen hiegegen vorbringt, ist unbegründet. Insbesondere finden sich keine Anhaltspunkte dafür, dass die Allianz die tatsächlichen Verhältnisse in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes bundesrechtswidrig festgestellt hätte. 5.3 Nach dem Gesagten ist der angefochtene Entscheid, mit welchem das kantonale Gericht im Ergebnis die Ablehnung einer Leistungspflicht durch die Beschwerdegegnerin gemäss Einspracheentscheid vom 4. Juni 2008 hinsichtlich der ab Januar 2007 geltend gemachten Beschwerden bestätigt hat, nicht zu beanstanden.