Citation: 4A_583/2021 E. 7.2.1

7.2.1. Die Beschwerdegegnerin hat gemäss den für das Bundesgericht verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen vorgebracht, es sei der Beschwerdeführerin spätestens ab August respektive ab September 2013 nicht mehr möglich gewesen, die vertraglich vereinbarten Leistungen zu erbringen, nachdem die VAE die Sanktionen gegen den Iran im Sommer 2013 doch noch durchzusetzen begonnen hätten. Damit widerspricht es dem von der Beschwerdegegnerin vorgetragenen Sachverhalt nicht, wenn die Vorinstanz davon ausgeht, es habe zumindest eine teilweise Unmöglichkeit der Leistungserbringung der Beschwerdeführerin (Tätigkeit als "pay/finanical agent") unter dem Vertrag vorgelegen. Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin hat die Vorinstanz auch nicht festgestellt, dass all die übrigen Aufgaben noch möglich gewesen seien. Sie hielt nur (aber immerhin) fest, ab September 2013 seien nicht sämtliche Tätigkeiten gemäss Ziff. 2 des Vertrags unmöglich geworden.