Citation: 6B_361/2019 E. A

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern eröffnete am 1. Juni 2017 gegen den am 21. Oktober 2018 verstorbenen Dr. med. B.________, Facharzt FMH für innere Medizin, eine Strafuntersuchung wegen "Widerhandlungen gegen Art. 90 Abs. 3 und 4 SVG (Raserfall) ". Mit Verfügung vom 23. August 2017 übernahm die Staatsanwaltschaft des Kantons Uri zuständigkeitshalber das Strafverfahren und führte es bis zu dessen Übernahme durch die Staatsanwaltschaft Innerschwyz am 16. März 2018. In den von den Staatsanwaltschaften Luzern und Uri geführten Strafuntersuchungsabschnitten war "B.________ durch Rechtsanwalt A.________ (Beschwerdeführer) vertreten. Ob es sich bei der Rechtsvertretung vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Uri (Beschwerdegegnerin) in der Zeitspanne vom 23. August 2017 bis 15. März 2018 um eine erbetene oder amtliche Verteidigung handelte und Rechtsanwalt A.________ Anspruch auf eine Entschädigung als amtlicher Verteidiger aus der Staatskasse hat, ist strittig und bildet Gegenstand der vorliegenden Beschwerde. Ein Gesuch von Rechtsanwalt A.________ auf Entschädigung als amtlicher Verteidiger für die in Uri geführte Strafuntersuchung wies die Staatsanwaltschaft des Kantons Uri mit Verfügung vom 16. November 2018 ab mit der Begründung, "B.________ sei im Verfahren im Kanton Uri erbeten verteidigt gewesen und weder er noch Rechtsanwalt A.________ hätten bei der Verfahrensleitung der Staatsanwaltschaft Uri ein Gesuch um amtliche Verteidigung gestellt.