Citation: 2C_994/2021 E. C

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 6. Dezember 2021 gelangt A.________ ans Bundesgericht. Er beantragt, das Urteil des Obergerichts vom 28. Oktober 2021 sei aufzuheben. Es sei ihm eine Genugtuung im Betrag von Fr. 61'000.-- zuzüglich Zins von 5 % seit dem 24. Oktober 2019 (für 305 Tage widerrechtliche Haft) zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragt er, ihm sei die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und es sei auf die Erhebung von Verfahrenskosten, insbesondere eines Kostenvorschusses, zu verzichten. Zudem seien die Akten der Vorinstanz zu edieren, dem Beschwerdeführer sei eine unentgeltliche Rechtsbeiständin in der Person der unterzeichnenden Rechtsanwältin zu bestellen und diese sei gemäss der eingereichten Kostennote zu entschädigen. Das Departement Inneres und Sicherheit des Kantons Appenzell Ausserrhoden beantragt die Abweisung der Beschwerde und verzichtet im Übrigen auf eine Vernehmlassung. Die Vorinstanz und das SEM verzichten auf eine Vernehmlassung.