Citation: 1P.1/2004 02.06.2004 E. 9

Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Gemäss Art. 156 Abs. 1 OG werden die Gerichtskosten in der Regel der vor Bundesgericht unterliegenden Partei auferlegt. Das Obergericht hat, wie sich aus dem Gesagten (E. 3.2) ergibt, durch eine fragwürdige Begründung zur Beschwerde Anlass gegeben. Damit läge es nahe, auf die Erhebung einer Gerichtsgebühr zu verzichten. Gegen einen derartigen Verzicht spricht jedoch die Art der Prozessführung. Der Beschwerdeführer schlug dem Geschädigten mit Schreiben vom 26. März 2002 die Zahlung von Fr. 2'000.-- per Saldo aller Ansprüche vor. In der Vereinbarung vom 2. April 2002 verpflichtete er sich zur Zahlung von Fr. 2'500.--. Er nahm somit gegenüber seinem ursprünglichen Angebot einen Mehrbetrag von Fr. 500.-- in Kauf. Überdies verpflichtete er sich in der Vereinbarung zur Übernahme der Kosten, falls diese dem Geschädigten auferlegt würden. Der Beschwerdeführer hat damit die zusätzliche Zahlung der Kosten bereits einkalkuliert. Vor diesem Hintergrund ist es schwer nachvollziehbar, dass er die Auferlegung der Kosten im Betrag von insgesamt Fr. 280.-- durch alle Instanzen hindurch angefochten hat, obwohl er den Vorfall vom 21. Dezember 2001 offensichtlich bedauert und eingesehen hat, sich unkorrekt verhalten zu haben; sonst hätte er keinen Grund für eine Entschuldigung gehabt. Das Prozessgebahren des Beschwerdeführers ist umso weniger verständlich, als ihm die Bezahlung der Fr. 280.-- - die im Vergleich zu den bereits zu leistenden Fr. 2'500.-- und den eigenen Anwaltskosten nur noch geringfügig ins Gewicht fielen - keinerlei Schwierigkeiten bereitet. Wie sich aus den Akten ergibt, verfügte er im Jahr 2001 über ein Vermögen von Fr. 560'000.-- (act. 11/2). Unter diesen Umständen ist auf eine Gerichtsgebühr nicht zu verzichten (vgl. Art. 156 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 156 Abs. 2 und 6 OG). Es rechtfertigt sich, eine gegenüber dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- reduzierte Gerichtsgebühr zu erheben. Diese wird auf Fr. 1'500.-- festgesetzt.