Citation: 7B_611/2024 E. 5.4.2

5.4.2. Der Beschwerdeführer beanstandet eine wiederholte bzw. systematische Missachtung der Teilnahmerechte (Art. 147 Abs. 1 StPO). Er und seine Verteidigung seien sowohl anlässlich der Einvernahme vom 21. November 2023 als auch anlässlich der Einvernahme vom 29. November 2023 in einem separaten Nebenraum mit Videoübertragung "verbannt" worden. Die Vorinstanz setzt sich im angefochtenen Entscheid mit der in der Eingabe vom 4. Dezember 2023 gerügten Verletzung des Teilnahmerechts betreffend die Einvernahme eines Mitbeschuldigten vom 29. November 2023 auseinander. Sie hält dazu fest, dieser Vorfall sei mit Beschwerdeentscheid BES.2023.158 behandelt worden. In diesem Entscheid sei eine - im Beschwerdeverfahren geheilte - Gehörsverletzung festgestellt und festgehalten worden, dass dem Beschwerdeführer und seiner Rechtsvertreterin die Anwesenheit im Einvernahmeraum hätte gestattet werden müssen, sodass die Einvernahme zu wiederholen sei. Die Vorinstanz erwägt, die Art der Durchführung dieser Einvernahme sei zu Recht beanstandet worden. Indessen sei das Verhalten des beteiligten Kriminalkommissärs E.________ und der Staatsanwältin F.________ nicht als besonders krasser Fehler zu qualifizieren, der für sich alleine einen Ausstandsgrund darstellen würde. Der Beschwerdeführer und seine Rechtsvertreterin seien nicht gänzlich von der Einvernahme ausgeschlossen worden, sondern hätten die Einvernahme per Videoübertragung in einem separaten Raum mitverfolgen und Ergänzungsfragen stellen können. Mit dieser vorinstanzlichen Würdigung setzt sich der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde mit keinem Wort auseinander (Art. 42 Abs. 2 BGG). Darauf ist nicht einzutreten. Zwar trifft zu, dass der Beschwerdeführer in der Eingabe vom 4. Dezember 2023 eine "erneute massive Verletzung der Teilnahmerechte" beanstandete und dass er dort auf die beigelegte Beschwerde vom 4. Dezember 2023 verwies. In der genannten Beschwerde wurde jedoch - entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers - einzig die Art der Durchführung einer Einvernahme vom 16. November 2023 beanstandet und die Einvernahme vom 21. November 2023 gar nicht erwähnt. Aus der dargelegten Rechtsprechung ergibt sich, dass gegen beanstandete Verfahrenshandlungen primär die zur Verfügung stehenden Rechtsmittel auszuschöpfen sind (vgl. oben E. 5.2.2). Der Beschwerdeführer legt vor Bundesgericht nicht dar, dass er die Verletzung des Teilnahmerechts (auch) betreffend die Einvernahme vom 16. bzw. 21. November 2023 vor der kantonalen Beschwerdeinstanz angefochten hätte, bzw. weshalb ihm dies - anders als bezüglich der Einvernahme vom 29. November 2023 - nicht möglich gewesen wäre. Insoweit liegen keine Umstände vor, die auf eine Befangenheit schliessen lassen. Die blosse Behauptung des Beschwerdeführers, seine Verfahrensrechte seien verletzt worden, genügt hierfür nicht.