Citation: 5P.107/2004 26.04.2004 E. B

Die Erbmasse enthält unter anderem mehrere landwirtschaftlich genutzte Parzellen in der X.________ in der Gemeinde Y.________ im Halte von ungefähr 14 ha, darunter das Grundstück Art. 2121. Auf diesem Grundstück befand sich ein Bauernhaus, welches am 2. Januar 1999 nach einem Blitzschlag vollständig niederbrannte. Die Kantonale Gebäudeversicherungsanstalt legte die Entschädigungssumme für den Wiederaufbau mit Verfügung vom 12. April 1999 auf Fr. 1'641'000.-- fest. R.________ sel. reichte am 15. Juli 1999 ein Baugesuch für einen vollständigen Wiederaufbau des Bauernhauses ein, welches er später noch korrigierte und welches am 14. Februar 2000 bewilligt wurde. In der Folge wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Diese wurden aber gestützt auf eine Besitzesschutzklage von A.________ und B.________ bis zur Ernennung eines Erbenvertreters und dessen Entscheid in dieser Sache eingestellt. Mit Schreiben vom 13. Juni 2001 stellte der Erbenvertreter den Erben einen als Entwurf bezeichneten Entscheid über den Wiederaufbau des Bauernhauses zu und setzte ihnen Frist, um gegen den beabsichtigten Entscheid beim Friedensgericht Beschwerde zu führen. Der Erbenvertreter sah den Wiederaufbau des Bauernhauses gemäss der erteilten Baubewilligung vor und betraute die U.________ AG mit der Weiterführung der Planungs- und Architekturarbeiten sowie V.________ mit der Bauführung. Er machte die Auflage, das Bauprojekt auf Fr. 1'500'000.-- zu redimensionieren, im neuen Baukostenplan eine Reserve von Fr. 83'400.-- einzuplanen und ihm den neuen Baukostenplan zur Genehmigung zu unterbreiten. Die Beschwerden beim Friedensgericht Rechthalten wurden von diesem am 15. Mai 2002 abgewiesen und der Entscheid des Erbenvertreters vom 13. Juni 2001 bestätigt.