Citation: 6B_515/2018 E. 1.2

1.2. Das Bundesgericht verwarf im Urteil vom 10. April 2017 die Komplotttheorie des Beschwerdeführers (vgl. Urteil, a.a.O., E. 15.3.2). Im Übrigen ist jedoch zutreffend, dass es im erwähnten Entscheid keine abschliessende Beurteilung vornahm und der Vorinstanz nicht vorschrieb, wie sie die Beweise zu würdigen hatte. Es verlangte von der Vorinstanz vielmehr eine neue Beweiswürdigung und wies diese insbesondere an, ihren Entscheid nachvollziehbar zu begründen. Anhaltspunkte, dass die Vorinstanz den Bundesgerichtsentscheid vom 10. April 2017 falsch interpretierte und davon ausging, es müsse ein Schuldspruch ergehen, liegen nicht vor. Diese stellt denn auch keineswegs einfach auf angeblich verbindliche Vorgaben des Bundesgerichts ab. Sie nimmt für die Begründung ihres Entscheids vielmehr auf die Akten Bezug, wobei sie nach dem Bundesgerichtsurteil vom 10. April 2017 zusätzlich verschiedene Beweisergänzungen vornahm (vgl. angefochtenes Urteil E. 4.2 S. 16 ff.), welche sie ebenfalls in die Beweiswürdigung miteinfliessen liess (vgl. dazu auch hinten E. 2.10.1). Die Rüge des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe sich von der falschen Annahme leiten lassen, es habe zwingend ein Schuldspruch zu ergehen, ist unbegründet.