Citation: 8C_105/2014 E. 3.3.3

3.3.3. Was die Einwendungen bezüglich des Gutachtens der Frau med. pract. B.________ vom 27. September 2012anbelangt, entspricht dieses - wie die Vorinstanz dargelegt hat - den Anforderungen der Rechtsprechung an ein beweiskräftiges Gutachten. Soweit die Beschwerdeführerin rügt, es hätten die Erhebungsbögen Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD-2) beigezogen werden müssen, ist darauf hinzuweisen, dass nicht einmal feststeht, dass solche Bögen überhaupt verwendet worden sind, zumal bei der Befunderhebung nichts Entsprechendes erwähnt wird. Die Frage kann indes offen bleiben. Bei der OPD 2 handelt es sich nämlich um ein Diagnosesystem. Mit diesem Instrument soll die Diagnose besser bestimmt und objektiviert werden können (Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, http://de.wikipedia.org/wiki/Operationalisierte_Psychodynamische_Diagnostik). W ie das kantonale Gericht zu Recht festgehalten hat (E. 5), gehören Arbeitsunterlagen, die als Hilfsmittel der Erstellung eines Gutachtens dienen, nicht zu den Akten, bei welchen Anspruch auf Einsicht besteht. Das Recht auf Einsicht ist ausnahmsweise dann gegeben, wenn die Unterlagen für die Überprüfung der Expertise in ihren Grundlagen oder Schlussfolgerungen erforderlich scheinen. Wieso dies vorliegend zutreffen sollte, legt die Versicherte nicht dar. Es ist auch nicht ersichtlich, was an den kurzen, auf S. 22 des Gutachtens festgehaltenen Erkenntnissen der Fachärztin unzutreffend sein sollte, und es bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass sich diese Erkenntnisse für sich allein auf das Begutachtungsresultat entscheidend ausgewirkt hätten. Im Übrigen wird auf die Ausführungen der Vorinstanz zum Gutachten vom 27. September 2012 verwiesen.