Citation: 4A_164/2007 09.08.2007 E. 2

Gegenstand des kantonalen Verfahrens bildet eine zivilrechtliche Streitigkeit. Nach Art. 72 BGG ist die Beschwerde in Zivilsachen das zutreffende Rechtsmittel. 2.1 Der angefochtene Entscheid ist kantonal letztinstanzlich (Art. 75 BGG, vgl. § 284 Ziffer 7 ZPO ZH in der Fassung vom 27. Januar 2003). Er schliesst das Verfahren ab (Art. 90 BGG). Der Streitwert ist erreicht (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Die Beschwerdeführerin hat am kantonalen Verfahren teilgenommen (Art. 76 Abs. 1 lit. a BGG). Auf ihr kantonales Rechtsmittel wurde nicht eingetreten. Sie hat ein rechtlich geschütztes Interesse an der Behandlung ihrer Beschwerde (Art. 76 Abs. 2 lit. b BGG). Die Beschwerde ist fristgerecht eingereicht worden (Art. 100 in Verbindung mit Art. 44 BGG). 2.2 Die Beschwerde ist nur gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen zulässig (Art. 75 Abs. 1 BGG). Da die Vorinstanz auf den Rekurs nicht eingetreten ist, hat sie den Entscheid über die vorsorglichen Massnahmen nicht materiell überprüft. Soweit sich die Rügen der Beschwerdeführerin gegen den Entscheid über die vorsorgliche Massnahme des Audienzrichters richten, ist der kantonale Instanzenzug nicht erschöpft. Aus Art. 107 Abs. 2 BGG folgt entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin nicht, dass ihr Rekurs gegen den erstinstanzlichen Entscheid über die vorsorgliche Massnahme vom Bundesgericht materiell zu beurteilen ist. Danach entscheidet das Bundesgericht im Falle der Gutheissung der Beschwerde in der Sache selbst oder weist diese zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz oder ausnahmsweise an die erste Instanz zurück (Art. 107 Abs. 2 BGG). Dies bedeutet vorliegend, dass im Falle der Gutheissung der Beschwerde der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Sache zur materiellen Beurteilung des Rekurses an die Vorinstanz zurückzuweisen ist. Soweit sich die Rügen der Beschwerdeführerin gegen den Entscheid der ersten Instanz richten und sie im Rechtsbegehren 2 die Gutheissung ihres kantonalen Rekurses verlangt, ist ihre Beschwerde unzulässig. 2.3 Nach Art. 105 Abs. 1 BGG legt das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat. Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Artikel 95 beruht und wenn die Berichtigung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens erheblich ist (Art. 105 Abs. 2, Art. 97 Abs. 2 BGG). Die Vorinstanz ist auf das kantonale Rechtsmittel der Beschwerdeführerin nicht eingetreten. Sie hat entsprechend keine tatsächlichen Feststellungen getroffen, die für die materielle Beurteilung der Streitsache erheblich wären. Die Voraussetzungen einer Ergänzung des Sachverhalts fehlen insofern von Vornherein. Auf die Rüge der Beschwerdeführerin, das Willkürverbot sei durch unrichtige Sachverhaltsfeststellung in Bezug auf die angeordnete vorsorgliche Massnahme verletzt worden, ist nicht einzutreten. 2.4 Der angefochtene Entscheid ist in einem Verfahren über vorsorgliche Massnahmen ergangen; mit der Beschwerde kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 98 BGG). Das Bundesgericht prüft die Verletzung von Grundrechten nur insofern, als solche Rügen in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden sind (Art. 106 Abs. 2 BGG). Die Rügen der Beschwerdeführerin sind grundsätzlich zulässig, soweit sie beanstandet, dass die Vorinstanz mit dem angefochtenen Entscheid das Verbot der Rechtsverweigerung gemäss Art. 29 BV missachtet habe und dass sie das Willkürverbot im Sinne von Art. 9 BV verletzt habe, indem sie kantonale Normen (§§ 51 Abs. 2 und 273 ZPO ZH) willkürlich ausgelegt habe. Nicht eingetreten werden kann dagegen auf die Rüge der Verweigerung des rechtlichen Gehörs und des Anspruchs auf Gleichbehandlung im Prozess, denn die Begründung dieser Rügen richtet sich gegen den Entscheid der ersten Instanz. Der Beschwerde ist nicht zu entnehmen, inwiefern die Vorinstanz im Rahmen der Beurteilung der Legitimation der Beschwerdeführerin zum Rekurs das rechtliche Gehör oder den Anspruch auf Gleichbehandlung im Prozess verletzt haben könnte.