Citation: 8C_241/2015 E. 4

Was beschwerdeweise dagegen vorgebracht wird, vermag zu keiner anderen Beurteilung zu führen. Der Versicherte macht sinngemäss im Wesentlichen geltend, dass die Vorinstanz zu den Unfallereignissen weitere Abklärungen hätte tätigen und wie beantragt Zeugen hätte einvernehmen müssen. In antizipierter Beweiswürdigung durfte die Vorinstanz jedoch davon ausgehen, dass auch aufgrund von Aussagen des Physiotherapeuten, welcher den Versicherten am 23. und 30. Juli sowie am 4. August 2010 behandelt habe, sowie von zwei Arbeitskollegen, die beide Unfälle beobachtet hätten, nicht abzuweichen sei von dem Sachverhalt, der anhand der echtzeitlichen Angaben des Hausarztes erstellt ist (SVR 2010 UV Nr. 3 S. 11, 8C_283/2009 E. 2.2.2; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 27, I 362/99 E. 4b; zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene, weiterhin geltende Rechtsprechung: BGE 124 V 90 E. 4b S. 94; 122 V 157 E. 1d S. 162). Dieser bestätigte im Übrigen am 28. November 2010, dass der Beschwerdeführer erst im Oktober 2010 von Handgelenksbeschwerden berichtet habe, und daran ändert auch nichts, dass er am 5. Oktober 2010 Röntgenaufnahmen des Handgelenks angefertigt hat, welche erst letztinstanzlich eingereicht werden; auf die Zulässigkeit des neuen Beweismittels ist daher nicht weiter einzugehen (Art. 99 Abs. 1 BGG). Demgegenüber lässt sich auch den Berichten der Ärzte der Klinik C.________, wo der Beschwerdeführer erstmals am 25. Oktober 2010 untersucht und am 11. November 2010 operiert wurde, nicht entnehmen, dass sich im Oktober 2010 ein (weiterer) Unfall mit Handgelenksverletzung ereignet hätte.