Citation: 4A_258/2018 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin rügt weiter, die Beschwerdegegnerin habe den Mindestverkaufspreis von Fr. 65'000.-- eigenmächtig und ohne sachliche Rechtfertigung unterschritten. Dabei habe sie ihre Informationspflicht gemäss Art. 426 Abs. 1 OR verletzt und sich unredlich im Sinne von Art. 433 Abs. 1 OR verhalten, sodass ihr Anspruch auf Provision dahinfalle. Darauf ist vorläufig nicht einzugehen, da die Sache zur Feststellung des vereinbarten Weiterverkaufspreises an die Vorinstanz zurückgewiesen wird (vgl. E. 2.3.3 hiervor).