Citation: 8C_450/2018 E. 4.3

4.3. Das kantonale Gericht stellte gestützt darauf fest, die Beschwerdeführerin sei in ihrer Leistungsfähigkeit um 20 % eingeschränkt und demgemäss in einer juristischen Tätigkeit mit eher geringen Anforderungen an die Selbst- und Arbeitsstrukturierung resp. mit überschaubaren Arbeiten ohne grosse Entscheidungskompetenz mit konstanten Arbeitsabläufen, ohne Multitasking, möglichst eigenem Aufgabenbereich, konstanten Arbeitszeiten, ohne Nachtarbeit, ohne Zeitdruck, mit der Möglichkeit zusätzlicher betriebsunüblicher Pausen, mit der Möglichkeit zu Anleitung, Beaufsichtigung und Rückmeldung durch den Arbeitgeber, mit konstanter sozialer Umgebung, ohne konfliktträchtige soziale Interaktionen, wohlwollendem auf sie eingehendem Umfeld, mit flexiblem Leistungspensum, ohne Verantwortung für Menschen und Maschinen zu 80 % arbeits- und leistungsfähig. Sie verfüge über einen Universitätsabschluss als Juristin. Als solche habe sie sowohl in der Verwaltung als auch bei einer NGO (Nichtregierungsorganisation) während Jahren in einem beruflichen Umfeld gearbeitet, welches - unter Ausklammerung der Führungsfunktionen - den medizinisch-theoretischen Anforderungen an einen leidensangepassten Arbeitsplatz entspreche. Es rechtfertige sich deshalb, das Invalideneinkommen gestützt auf die Tabelle T17, Berufsuntergruppe 26, zu ermitteln, zumal sich im öffentlichen Sektor viele dem Zumutbarkeitsprofil der Beschwerdeführerin entsprechende (juristische) Stellen in erster Linie mit Sachbearbeitungsfunktionen fänden.