Citation: 6B_961/2016 E. 8.2

8.2. Die Vorinstanz nimmt an, der Beschwerdeführer sei eine der treibenden Kräfte bei der Gründung der E.________AG gewesen mit der Absicht, die Weiterführung des Geschäftsbetriebs der A.________AG sicherzustellen. Er habe zumindest zu Beginn der Geschäftstätigkeit der E.________AG faktische Geschäftsführerstellung innegehabt. Er habe sich bis Ende 2007 genauso intensiv wie der Mitangeklagte Y.________ und der weitere Beteiligte um die Liquiditätsbeschaffung gekümmert und die finanziellen Geschicke der Gesellschaft geleitet. Er sei insbesondere an der Erwirkung des Darlehens über CHF 50'000.-- vom Geschädigten C.________ direkt beteiligt gewesen. In Bezug auf die Darlehensbeschaffungen im Jahr 2008 liessen sich indes keine Tatbeiträge nachweisen, da er nur bis Ende 2007 für die E.________AG tätig gewesen sei. Die Vorinstanz nimmt weiter an, die E.________AG sei bereits im Mai 2007 überschuldet und zu keinem Zeitpunkt in der Lage gewesen, die aufgenommenen Darlehen mit Zinsen zurückzuzahlen. Der Beschwerdeführer und die weiteren Angeklagten hätten die Geschädigten über die finanziellen Verhältnisse der E.________AG zur Zeit der Vertragsabschlüsse getäuscht. Sie hätten namentlich verschwiegen, dass die Gesellschaft überschuldet gewesen und dass diese Überschuldung u.a. auf den Entzug des Haftungssubstrats zurückzuführen gewesen sei (angefochtenes Urteil S. 61 ff.; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 55).