Citation: 5A_85/2021 E. 7.2.2

7.2.2. Mit diesen Ausführungen begnügt der Beschwerdeführer sich im Wesentlichen damit, appellatorisch seine eigene Sicht der Dinge darzulegen und die davon abweichenden Überlegungen der Vorinstanz als willkürlich zu bezeichnen. Im Zusammenhang mit der Anerkennung der ausländischen Berufsausbildung setzt er sich nicht mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinander und auch zu den Überlegungen des Kantonsgerichts betreffend die Auswirkungen der mangelnden Berufserfahrung der Ehefrau äussert er sich nicht vertieft. Seine Ausführungen sind alles in allem wenig konkret und er vermag in keiner Weise nachvollziehbar zu erklären, weshalb der Beschwerdegegnerin ein Einkommen angerechnet werden können sollte, das um ein Vielfaches über dem vom Kantonsgericht ermittelten liegt. Dies lässt sich auch nicht mit einem erhöhten Erwerbspotential im Pflegebereich erklären. Unter diesen Umständen hilft es dem Beschwerdeführer auch nicht weiter, dass das Kantonsgericht zwar erwägt, die Beschwerdegegnerin könne auch ausserhalb des Pflegebereichs ein hinreichendes Einkommen erzielen, sie dann aber nicht zur Deckung ihres eigenen Bedarfs anhält. Damit vermag der Beschwerdeführer weder Willkür noch anderweitige Verfassungsverletzungen aufzuzeigen (zur Tragweite der Untersuchungsmaxime vgl. im Übrigen vorne E. 4.2).