Citation: 9C_468/2015 E. 4.1

4.1. Eine leistungs-, insbesondere rentenbegründende Invalidität setzt auch nach neuester Rechtsprechung eine psychiatrische, lege artis gestellte Diagnose voraus (BGE 141 V 281 E. 2 S. 285 ff.). An diesem Grunderfordernis fehlt es im vorliegenden Fall. Die Gutachter der Kliniken D.________ vermochten einzig Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Nikotinabhängigkeit, Status nach mittelgradig depressiver Episode [ICD-10 Ziff. F32.1]) sowie Belastungsfaktoren mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Burnout-Symptomatik [ICD-10 Ziff. Z73.0], Akzentuierung von narzisstischen Persönlichkeitszügen [ICD-10 Ziff. Z73.1]) festzustellen. Psychiatrische Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit stellten sie demgegenüber nicht. Die darauf gestützte Entscheidung des kantonalen Gerichts über die Arbeitsfähigkeit als einer Tatfrage (BGE 132 V 393 E. 3.1 S. 397 in fine) ist für das Bundesgericht verbindlich (vgl. E. 1.1 hievor), kann doch von einer qualifiziert unrichtigen oder sonstwie rechtsfehlerhaften Sachverhaltsermittlung (Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 105 Abs. 2 BGG) in Anbetracht des beweiskräftigen Administrativgutachtens (vgl. E. 3 hievor) keine Rede sein.