Citation: 8C_128/2024 E. 4.3

4.3. Im Übrigen beschränkt sich die Beschwerdeführerin weitgehend auf eine rein appellatorische Kritik an der RAD-Stellungnahme vom 18. April 2023 mit Wiedergabe der eigenen Sichtweise (zur Beweiskraft versicherungsinterner Aktenbeurteilungen vgl. statt vieler: BGE 139 V 225 E. 5.2 mit Hinweis auf BGE 135 V 465 E. 4.4). Offensichtlich unzutreffend ist nach dem Gesagten die Behauptung, Beschwerdegegnerin und kantonales Gericht hätten sich so verhalten, als ob bereits im vorliegenden Verfahrensstadium der schlüssige Beweis für eine gesundheitliche Verschlechterung hätte erbracht werden müssen. Ebenso wenig war die Beschwerdegegnerin entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin verpflichtet, bei der behandelnden Psychiaterin einen ergänzenden Bericht einzuholen (zur Geltung des Untersuchungsgrundsatzes im Verfahren der Neuanmeldung: BGE 130 V 64 E. 5.2.5; Urteile 8C_481/2020 vom 15. Dezember 2020 E. 2.5; 9C_353/2017 vom 25. Juli 2017 E. 2). Auch die sonstigen Vorbringen zeigen weder eine offensichtliche Unrichtigkeit des vorinstanzlich festgestellten Sachverhalts noch eine anderweitige Bundesrechtswidrigkeit.