Citation: 5A_304/2015 E. 8.3

8.3. Das Obergericht hat den geltend gemachten Irrtum damit verneint. Der Beklagte geht darauf nicht näher ein und verweist auf seinen Willensmangel gegenüber dem Erbteilungsvertrag (S. 14 Rz. 19 der Beschwerdeschrift). Ob überhaupt ein Irrtum vorhanden war, ist indessen eine Tatfrage, die die kantonale Letztinstanz für das Bundesgericht verbindlich beantwortet (BGE 134 III 643 E. 5.3.1 S. 650; 108 II 410 E. 1b S. 412). Ausnahmsweise zulässige Sachverhaltsrügen erhebt und begründet der Beklagte nicht. Gegen die obergerichtliche Annahme, die vereinbarte Bewertung erfasse auch den Eigentumsviertel der Erblasserin, wendet er nichts ein, so dass auf seine weiteren Ausführungen zur steueramtlichen Bewertung des Eigentumsviertels nicht einzugehen ist (S. 14 f. Rz. 20 der Beschwerdeschrift).