Citation: 6B_1403/2016 E. 1.3

1.3. Die Rüge ist unbegründet. Die Vorinstanz zeigt nachvollziehbar auf, weshalb die von C.________ anlässlich der polizeilichen Befragung in der Tatnacht gemachten Aussagen verwertbar sind. Zusammengefasst erwägt sie, es handle sich um eine nach damaligem Prozessrecht gültige Befragung. Auch im Lichte der Schweizerischen Strafprozessordnung liege eine gültige Befragung vor, welche verwertbar sei, sofern sie nicht in einer nachfolgenden förmlichen Einvernahme widerrufen würde. Es sei auf das Zeugnisverweigerungsrecht hingewiesen worden und über diese Erstaussage sei ein Protokoll erstellt und von der Zeugin unterschrieben worden. Nachdem diese in den nachfolgenden förmlichen Befragungen auch noch die Richtigkeit dieser Erstaussagen bestätigt habe, stehe ihrer Verwertbarkeit nichts entgegen (Urteil S. 25 f. E. 1.2). In ihre Beweiswürdigung bezieht die Vorinstanz sodann ein, dass es nicht ersichtlich ist, wie die Aussagen vom 23. Mai 2007 zustande gekommen sind. Sie seien vom befragenden Polizisten protokolliert worden, als Aussagen in Anführungs- und Schlusszeichen, ohne die allenfalls gestellten Fragen. Es sei also nicht erkennbar, ob diese Aussagen in freier Rede oder auf Fragen zustande kommen seien (Urteil S. 38 E. 2.1.6). Entgegen der Meinung des Beschwerdeführers setzt sich die Vorinstanz hinlänglich mit seinen diesbezüglichen Vorbringen auseinander. Naheliegend ist schliesslich, dass sie die möglicherweise etwas verwirrenden Ausführungen des Beschwerdeführers zum Befragungsprotokoll vom 23. Mai 2007 auch unter dem Aspekt der Verwertbarkeit prüfte, obwohl er gerade nicht dessen "formelle Verwertbarkeit, sondern lediglich dessen Beweistauglichkeit" beanstandet haben will.