Citation: 8C_329/2018 E. 5.2.2

5.2.2. Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, ihr Gesundheitszustand verschlechtere sich seit 2012. Demgegenüber hätten die MGSG-Gutachter die medizinischen Vorakten nur selektiv berücksichtigt. Inwiefern die MGSG-Gutachter im Einzelnen konkret entscheidwesentliche Tatsachen aus den medizinischen Vorakten übersehen hätten, welche Zweifel an der vorinstanzlich festgestellten Beweiskraft des MGSG-Gutachtens zu begründen vermöchten, legt die Versicherte nicht dar und ist nicht ersichtlich. Schlüssige Anhaltspunkte für den Eintritt einer rechtserheblichen Verschlechterung des Gesundheitszustandes zwischen dem Zeitpunkt der MGSG-Begutachtung im Juni 2015 und dem Erlass der hier strittigen Verfügung vom 22. März 2017 (vgl. zur zeitlichen Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis in tatsächlicher Hinsicht E. 5.1 i.f.) sind weder evident noch substantiiert aufgezeigt worden. Was die Beschwerdeführerin im Übrigen gegen die nach der postoperativen Rehabilitation festgestellte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit ab Juni 2015 gemäss angefochtenem Entscheid vorbringt, ist unbegründet. Insbesondere haben die MGSG-Gutachter mit dem kantonalen Gericht - und entgegen der Versicherten - ein CRPS (complex regional pain syndrome) Typ 1 diagnostiziert. Hervorzuheben ist, dass Dr. med. F.________, auf dessen Bericht vom 22. November 2016 sich die Beschwerdeführerin beruft, ausdrücklich ein bereits seit November 2012 anhaltendes CRPS diagnostizierte, wie es den MGSG-Gutachtern folglich anlässlich der Exploration im Juni 2015 bekannt war. Denn im genannten Bericht des Dr. med. F.________ finden sich keine Anhaltspunkte für eine erst nach der MGSG-Begutachtung eingetretene Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Vielmehr wies Dr. med. H.________ von der Klinik X.________ am 5. Januar 2017 darauf hin, dass sich das "potentielle CRPS I in partieller Remission" - also Abschwächung - befinde.