Citation: 6F_15/2017 E. 2

Der damalige Beschwerdeführer und heutige Gesuchsteller wehrt sich "im Sinne eines Gesuchs um Revision" mit Eingaben vom 14. September 2017 und 7. November 2017 gegen den Kostenentscheid im damaligen Verfahren 6B_886/2016. Es sei auf eine Kostenauflage in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 BGG zu verzichten, insbesondere deshalb, weil es "während des familiengerichtlichen Verfahrens tatsächlich zu Rechtsverletzungen (evtl. auch zu Straftaten) gekommen" sei, welche gravierende finanzielle und gesundheitliche Auswirkungen auf ihn hätten. Es sei ihm indessen nicht möglich gewesen, die gesamten fehlbaren Handlungen und Unterlassungen des Familiengerichts, welche ihm erst im Verlaufe des Jahres 2017 bewusst geworden seien, bereits im Verfahren 6B_886/2016 geltend zu machen. Zudem habe die Staatsanwaltschaft das rechtliche Gehör krass verletzt. Mit Blick auf die Grundsätze der Bundesverfassung, insbesondere den Grundsatz der Verhältnismässigkeit staatlichen Handelns, rechtfertige es sich, von einer Kostenauflage im Verfahren 6B_886/2016 abzusehen.