Citation: 2C_854/2010 05.12.2010 E. 2

Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften nebst den Begehren deren Begründung zu enthalten, wobei in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dies setzt voraus, dass in gezielter Form auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz eingegangen wird. Das Verwaltungsgericht hat, gestützt auf den von ihm festgestellten Sachverhalt, dargelegt, dass das eheliche Zusammenleben, ohne dass ein wichtiger Grund im Sinne von Art. 49 AuG vorliegen würde, lange vor Ablauf von drei Jahren aufgegeben worden sei, mithin kein Anspruch nach' Art. 42 Abs. 1 AuG mehr bestehe und auch Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG nicht angerufen werden könne; blosse Behauptungen über eine angeblich beabsichtigte Wiederaufnahme des Ehelebens genügten nicht; sodann seien die Voraussetzungen für eine Berufung auf Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG nicht erfüllt; ohnehin liege Rechtsmissbrauch im Sinne von Art. 51 Abs. 1 lit. a AuG vor; jedenfalls könne der Beschwerdeführer gestützt auf die Ehe keine Verlängerung der Bewilligung beanspruchen. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Erwägungen des Verwaltungsgerichts nicht näher auseinander. Er begnügt sich mit der Behauptung, eine Wiederaufnahme der Ehegemeinschaft sei beabsichtigt, ohne auf die diesbezüglichen Darlegungen des Verwaltungsgerichts einzugehen. Seine Ausführungen in der Rechtsschrift vom 20. Oktober 2010 lassen selbst im Ansatz nicht erkennen, inwiefern der angefochtene Entscheid auf einer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung beruhen (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG) bzw. schweizerisches Recht verletzen könnte (Art. 95 BGG). Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Da die Beschwerdefrist längst abgelaufen ist, könnte eine allfällige ergänzende, durch den nachträglich bestellten Rechtsanwalt verfasste Beschwerdebegründung nicht berücksichtigt werden. Auf die Beschwerde ist mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht einzutreten. Die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) sind entsprechend dem Verfahrensausgang der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).