Citation: 7B_331/2023 E. 4.4

4.4. Die Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen nicht zu überzeugen. Gemäss den Feststellungen der Vorinstanz bestand bereits vor dem Vorfall vom 31. Mai 2023 ein Kontaktverbot und wurde ihm bereits damals die Anordnung von Untersuchungshaft bei dessen Missachtung angedroht. Dies hat den Beschwerdeführer nicht davon abgehalten, das Opfer fortlaufend zu bedrohen. Entsprechend wird im Rapport vom 12. Juni 2023 der Fachstelle Opferschutz der Kantonspolizei Bern festgehalten, die bisher umgesetzten "umfangreichen Sicherheitsmassnahmen" hätten das Opfer "nicht vor den fortlaufenden Nötigungshandlungen [des Beschwerdeführers] schützen [können]", der sich "weder an Abmachungen noch an Weisungen, Kontaktverbote" halte. Angesichts dieser Umstände hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt, wenn sie die Geeignetheit der vom Beschwerdeführer beantragten Ersatzmassnahmen verneint hat.