Citation: 4A_426/2022 E. 3.3.3

3.3.3. Der Beschwerdeführer unterbreitet dem Bundesgericht eigene neue Kalkulationen der hier relevanten jährlichen durchschnittlichen Zuwachsraten, stellt diese den Berechnungen der Vorinstanz gegenüber und behauptet, dass er den Gesamtmarkt während seiner ganzen Tätigkeitsdauer als Generalagent übertroffen habe. Er stützt sich hierfür vorab auf die Zahlen des Schweizerischen Versicherungsverbandes (SVV). Vor der Vorinstanz beantragte der Beschwerdeführer die Edition der Prämienzahlen des SVV für die Jahre 2014 - 2015. Die Vorinstanz editierte diese Zahlen nicht und stützte sich auf die Berichte der FINMA, da nicht ersichtlich sei, inwiefern die erforderlichen Zahlen nicht der im Internet frei zugänglichen Berichte der FINMA entnommen werden könnten. Aus dem angefochtenen Urteil ist nicht ersichtlich, dass der Beschwerdeführer die Zahlen des SVV ab dem Jahr 1996 bereits vor der Vorinstanz eingebracht oder dessen Edition verlangt hätte (Erwägung 2.2), obschon er dies ohne Weiteres hätte vorbringen können. Ebensowenig legt der Beschwerdeführer rechtsgenüglich dar, aus welchen Gründen die Vorinstanz die Prämienzahlen für die Jahre 2014 und 2015, wie von ihm beantragt, hätte edieren sollen, noch zeigt er auf, inwiefern in der Weigerung der Vorinstanz, diese Zahlen zu edieren, eine Bundesrechtsverletzung zu erblicken wäre. Soweit er sich vor Bundesgericht auf die Zahlen des SVV ab dem Jahr 1996 stützt, handelt es sich somit um neue unzulässige Behauptungen (Art. 99 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdeführer stützt sich sodann auf Zahlen aus den FINMA-Berichten und unterbreitet dem Bundesgericht eine von der Vorinstanz abweichende Berechnung. Aus dem angefochtenen Entscheid ist nicht ersichtlich, dass der Beschwerdeführer diese tatsächlichen Behauptungen bereits vor der Vorinstanz vorgebracht hätte, noch legt er rechtsgenüglich dar, dass erst der Entscheid der Vorinstanz zu diesen neuen Tatsachenbehauptungen Anlass gegeben hätte (Art. 99 Abs. 1 BGG). Auch hier handelt es sich um neue unzulässige Vorbringen. Soweit sich der Beschwerdeführer im Weiteren auf diese eigenen Berechnungen stützt und der Vorinstanz eine Verletzung von Art. 418u OR vorwirft, fehlt es damit an einer Sachverhaltsbasis für seine Rechtsrüge und er ist diesbezüglich nicht zu hören.