Citation: 8C_762/2015 E. 5.2

5.2. Die Einwände des Beschwerdeführers betreffen das Invalideneinkommen. Die ärztlich bestätigte 20%ige Einschränkung des Leistungsvermögens sei unberücksichtigt geblieben. Es sei auf einen Tabellenlohn von monatlich Fr. 4'588.- gemäss LSE-Tabelle TA1 abzustellen. Eine Umrechnung auf eine betriebsübliche Wochenarbeitszeit sei nicht gerechtfertigt, da im MEDAS-Gutachten das zumutbare Arbeitspensum mit 8 Stunden pro Tag beziffert werde. Sodann sei der leidensbedingte Abzug auf 25 % anzusetzen. Die Vorbringen sind unbegründet. Gemäss MEDAS-Gutachten liegt die 20%ige Einschränkung in den psychischen Beschwerden begründet. Diese sind nicht unfallkausal (E. 4 hievor). Unter Berücksichtigung der somatischen Unfallfolgen besteht laut MEDAS-Expertise eine volle Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten. Diese Einschätzung wird auch durch die fachärztliche Beurteilung gemäss handchirurgischem Gutachten des Dr. med. C.________ vom 6. Juli 2011 (mit Ergänzung vom 21. Juni 2012) nicht in Frage gestellt. Nach der bundesgerichtlichen Praxis ist bei der Verwendung von LSE-Löhnen in der Regel auf den branchenübergreifenden Totalwert abzustellen (SVR 2010 IV Nr. 26 S. 79, 8C_9/2009 E. 4). Der Beschwerdeführer begründet nicht, weshalb hier von dem von ihm postulierten Tabellenlohn - gemeint ist damit offenbar der Tabellenlohn der Sparte "Abfallbeseitigung, sonstige Entsorgung" gemäss Tabelle TA1 der LSE 2008 - auszugehen sei. Im Weiteren wird im MEDAS-Gutachten zwar ein Arbeitspensum von 8 Stunden pro Tag erwähnt. An anderer Stelle bestätigen die MEDAS-Experten aber ausdrücklich, für angepasste Tätigkeiten ergebe sich aufgrund der chirurgischen Befunde, mithin der somatischen Unfallfolgen, medizinisch-theoretisch keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Körperlich angepasste Tätigkeiten seien zeitlich uneingeschränkt zumutbar. Aus dem Gesamtgutachten ergibt sich mithin zweifelsfrei, dass die unter Berücksichtigung der hier einzig interessierenden somatischen Unfallfolgen attestierte Arbeitsfähigkeit keiner zeitlichen Beschränkung auf 8 Stunden pro Tag unterliegt. D ie Vorinstanz ist demnach zu Recht von der Zumutbarkeit einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit ausgegangen. Sodann kann das Bundesgericht die Höhe des im konkreten Fall vorgenommenen Leidensabzugs lediglich auf Überschreitung, Missbrauch und Unterschreitung des vorinstanzlichen Ermessens überprüfen (vgl. BGE 137 V 71 E. 5.1 S. 72f. mit Hinweis). Der hier vorgenommene Abzug hält dieser Überprüfung stand. Was der Versicherte vorbringt, rechtfertigt keinen höheren Abzug. Das gilt auch für die konkrete Beeinträchtigung durch die somatischen Beschwerden. Zudem liegt entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung keine unfallbedingte zeitliche Einschränkung des Arbeitspensums auf ein Teilzeitpensum vor. Der gegebene Sachverhalt lässt sich auch nicht mit den in der Beschwerde erwähnten Präjudizien, in denen ein höherer Abzug gewährt wurde, vergleichen. Dort lagen jeweils mehr abzugsrelevante Faktoren (vgl. BGE 126 V 75) vor resp. waren diese deutlich ausgeprägter als hier. Die Beschwerde ist im Rentenpunkt abzuweisen.