Citation: 2C_679/2023 E. 3.3

3.3. Ein anderweitiger potenzieller Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ist nicht ersichtlich und wird nicht in vertretbarer Weise geltend gemacht. Unbehelflich ist insbesondere die Berufung auf das Übereinkommen über die Rechte des Kindes vom 20. November 1989 (KRK; SR 0.107), zumal sich daraus rechtsprechungsgemäss keine Bewilligungsansprüche ergeben (vgl. z.B. BGE 144 I 91 E. 5.2; 143 I 21 E. 5.5.2). Dass es sich vorliegend anders verhalten würde, ist der Beschwerde nicht zu entnehmen. Insbesondere legt die Beschwerdeführerin nicht substanziiert dar, inwiefern sich aus den von ihr angerufenen Art. 6 und 16 KRK ein Anspruch auf Erteilung oder Verlängerung einer Bewilligung ergeben soll. Im Übrigen ist nicht ersichtlich, inwiefern der angefochtene Entscheid dem Kindeswohl widersprechen könnte, zumal der 2018 geborene Sohn der Beschwerdeführerin noch sehr jung ist und weiterhin bei seiner Mutter und nunmehr im selben Land wie sein Vater leben wird.