Citation: 4A_377/2016 E. 1.5

1.5. Die Beschwerdeführer verkennen diese Grundsätze, indem sie ihren rechtlichen Vorbringen eine ausführliche Sachverhaltsdarstellung voranstellen, in der sie unter Hinweis auf zahlreiche Aktenstücke des kantonalen Verfahrens die örtlichen Verhältnisse und den Unfallhergang aus eigener Sicht schildern und dabei verschiedentlich von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichen oder diese erweitern, ohne substanziiert Ausnahmen von der Sachverhaltsbindung geltend zu machen. Sie bringen im Anschluss an ihre Sachverhaltsdarstellung zwar vor, die Vorinstanz habe den Sachverhalt in vier Punkten bundesrechtswidrig festgestellt: So hätten sie vorgebracht, der Zugang zur Wohnung der Mutter des Beschwerdeführers 3 sei über eine Treppe von 15 Stufen zu erreichen gewesen, der Beschwerdegegner habe Silchfäden über seinen Teich gespannt, um Graureiher vom Fischen abzuhalten, und er habe auf seinem Grundstück mehrere Katzenschrecks installiert; zudem hätten sie behauptet, dass die Mutter des Beschwerdeführers 3 keine Kenntnis vom Teich des Beklagten gehabt habe. Sie legen jedoch in keiner Weise dar, inwiefern die Behebung der angeblichen Mängel bei der Sachverhaltsfeststellung für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein könnten; sie erheben damit keine hinreichenden Sachverhaltsrügen. Entgegen dem, was die Beschwerdeführer anzunehmen scheinen, stellte die Vorinstanz überdies in ihrer Sachverhaltsübersicht fest, dass der Beschwerdegegner im Zeitpunkt des Unfalls ferienabwesend war. Auch in ihrer weiteren Beschwerdebegründung unterbreiten die Beschwerdeführer dem Bundesgericht teilweise ihre Sicht der Dinge und weichen von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz ab oder erweitern diese, ohne die gesetzlichen Anforderungen an eine hinreichende Sachverhaltsrüge zu erfüllen. So bringen sie etwa vor, der Beschwerdeführer 3 sei es gewohnt, "hinter das Haus (d.h. auf die Westseite) zu gehen", und es sei ohne Weiteres möglich, dass er sich aufgrund des ähnlichen Erscheinungsbilds der Liegenschaften im Haus geirrt habe und so auf die Westseite des Hauses des Beschwerdegegners gelangt sei, einfach weil er habe nach Hause gehen wollen. Ausserdem sei der Zugangsweg im Garten des Beschwerdegegners so angelegt, dass ein Kind, das diesen Weg nehme, direkt zum Teich geleitet werde; der Weg sei nämlich wie ein Kanal und es gebe keine Abzweigungen oder sonstige Möglichkeiten auszuweichen, was die Wahrscheinlichkeit erhöht habe, dass ein Kind bis zum Teich gelange. Die entsprechenden Vorbringen haben unbeachtet zu bleiben.