Citation: 4A_286/2021 E. 2.2.1

2.2.1. Die Beschwerdeführerin macht dazu geltend, die vom Obergericht angeordnete Rückweisung an die erste Instanz sei mit einem erheblichen zeitlichen und finanziellen Aufwand verbunden. Bei einer endgültigen Erledigung der Streitigkeit im bundesgerichtlichen Verfahren ohne Rückweisung der Sache an die Erstinstanz und Durchführung eines allfälligen zweiten Rechtsmittelverfahrens würde die Zeitersparnis drei bis vier Jahre betragen. Überdies würden bei einer Rückweisung zusätzliche erhebliche Kosten für die Erhebung von Beweismitteln (Einvernahme von Zeugen, Gutachten, je im internationalen Verhältnis), für die Abklärung ausländischen Rechts sowie weitere Gerichts- und Parteikosten anfallen. Von einer wesentlichen Zeit- und Kostenersparnis, so die Beschwerdeführerin weiter, sei schon auszugehen, wenn die Erwägungen des Obergerichts betrachtet würden, mit denen es die Rückweisung an die Vorinstanz begründet habe. So habe die Erstinstanz ganze Themenkomplexe ausgeblendet bzw. nicht behandelt, worunter die von der Beschwerdeführerin und den Nebenintervenientinnen vorgetragenen Einwendungen rund um das französische Recht betreffend der Gültigkeit des "Letter of Engagement" fielen sowie die Erforderlichkeit der Beurteilung einer Äquivalenzstörung und/oder Vertragsergänzung und die Berechnung des Erfolgshonorars. Die Beschwerdeführerin verkennt mit diesen Ausführungen weitgehend, dass die Bestimmung von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG nur das Beweis- und nicht das Hauptverfahren beschlägt. Es muss zur Erfüllung der zweiten kumulativen Voraussetzung von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren erspart werden können. Die Möglichkeit, das Verfahren zu verkürzen, genügt nicht und es ist namentlich unerheblich, ob sich komplexe Rechtsfragen stellen, die umfassende Recherchen und eine gründliche Prüfung erfordern (Urteile des Bundesgerichts 4A_203/2019 vom 11. Mai 2020 E. 1.3.2, nicht publ. in: BGE 146 III 254; 4A_65/2017 vom 19. September 2017 E. 2.2.1). Soweit die Beschwerdeführerin sich bloss auf eine Ersparnis von Zeit oder Kosten wegen der allgemeinen Verkürzung des Verfahrens bei einem sofortigen Endentscheid durch das Bundesgericht bei Gutheissung der Beschwerde beruft, legt sie demnach nicht dar, inwiefern die zweite Voraussetzung von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG erfüllt sein soll.