Citation: 1C_8/2014 E. A

Am 26. November 2012 stellte A.________ einen Strafantrag gegen B.________ wegen Beschimpfung. Am 29. November 2012 nahm Staatsanwalt Lukas Wehrli von der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat die Untersuchung nicht an die Hand und auferlegte A.________ die Verfahrenskosten. Zur Begründung der Kostenauflage führte er an, der Privatkläger habe die Anzeige offensichtlich mutwillig eingereicht. Die Verfügung wurde vom Leitenden Staatsanwalt Hans Bebié tags darauf genehmigt. Am 11. März 2013 reichte A.________ bei der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich Strafanzeige wegen Ehrverletzung und Amtsmissbrauchs ein gegen Staatsanwalt Lukas Wehrli und den Leitenden Staatsanwalt Hans Bebié. Er machte darin geltend, in der Nichtanhandnahmeverfügung vom 29. November 2012 werde ihm in ehrverletzender Weise vorgeworfen, den Strafantrag gegen B.________ "offensichtlich mutwillig" gestellt zu haben. Am 23. Mai 2013 überwies die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich die Sache ans Obergericht des Kantons Zürich mit dem Antrag, über die Erteilung bzw. Nichterteilung der Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung gegen Staatsanwalt Lukas Wehrli und den Leitenden Staatsanwalt Hans Bebié zu entscheiden. Am 11. November 2013 erteilte das Obergericht die Ermächtigung nicht.