Citation: 6B_947/2022 E. 1.2

1.2. In ihrem Urteil vom 8. Juli 2021 begründete die Vorinstanz den Schuldspruch wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte zusammengefasst noch damit, der Beschwerdegegner 1 habe durch das Halten zumindest eines weiteren Steins in der Hand - nachdem er grosse Steine gegen das Gebäude geworfen habe - damit gedroht, weitere Sachbeschädigungen zu begehen, und damit wissentlich und willentlich die Mitarbeitenden der E.________ AG in der Ausübung ihrer Amtshandlung - der Verhinderung weiterer Steinwürfe - behindert. Dagegen liess sie offen, ob der Beschwerdegegner 1 dem Beschwerdegegner 2 tatsächlich einen Stein angeworfen habe und ob er sich und allenfalls mittels welcher Handlungen anlässlich seiner Fixierung gegen Mitarbeitende der E.________ AG gewehrt habe. Ebenso liess sie dahingestellt, ob die Fixierung des Beschwerdegegners 1 zum Auftrag der Mitarbeitenden der E.________ AG gehört habe. Das Bundesgericht befand am 23. März 2022 zusammengefasst, der Schuldspruch wegen Art. 285 Ziff. 1 StGB beruhe auf einem Tatvorwurf, der in der Anklage nicht erhoben werde, und sei daher mit dem Anklagegrundsatz nicht zu vereinbaren. Die Sache sei somit zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen, nachdem diese die angeklagten Tatvorwürfe nicht abschliessend beurteilt habe (Verfahren 6B_1262/2021).