Citation: 2C_378/2024 E. 2.4

2.4. Vorliegend hat die Vorinstanz zunächst in Anwendung des massgeblichen kantonalen Rechts (vgl. Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 41 Abs. 1 und Art. 42 Abs. 2 des Gesetzes [des Kantons Bern] vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege [VRPG/BE; BSG 155.21]) erwogen, dass die bei ihr erhobene Beschwerde verspätet sei, was der Beschwerdeführer im bundesgerichtlichen Verfahren nicht bestreitet. Sodann hat das Verwaltungsgericht die Voraussetzungen dargelegt, unter welchen eine Beschwerdefrist gemäss Art. 43 Abs. 2 VRPG/BE wiederhergestellt wird. Insbesondere hat es festgehalten, dass eine Krankheit nur dann ein unverschuldetes Hindernis bilde, wenn sie jegliches auf die Fristwahrung gerichtetes Handeln verunmögliche, was mit einschlägigen Arztzeugnissen zu belegen sei. Mit Bezug auf den konkreten Fall hat die Vorinstanz im Wesentlichen erwogen, das vom Beschwerdeführer eingereichte Arztzeugnis vom 26. Juni 2024 halte lediglich fest, dass er an "einer schweren psychiatrischen Erkrankung" leide und "seit März bis heute nicht verhandlungsfähig" sei. Weitere Angaben zum Gesundheitszustand würden fehlen. Damit sei nicht plausibel dargelegt, weshalb der Beschwerdeführer im fraglichen Zeitraum aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage gewesen sein soll, die fristwahrende Handlung selbst vorzunehmen oder eine Drittperson mit seiner Interessenwahrung zu beauftragen. Folglich sei auch nicht erstellt, dass es dem Beschwerdeführer aus unverschuldeten Gründen nicht möglich gewesen sei, die Beschwerdefrist zu wahren. Im Ergebnis hat die Vorinstanz sein Gesuch um Wiederherstellung der Beschwerdefrist abgewiesen und ist auf die Beschwerde zufolge verspäteter Einreichung nicht eingetreten.