Citation: 9C_60/2023 E. 7

Zusammenfassend genügt das PMEDA-Gutachten vom 29. Juli 2021 den Anforderungen an eine beweiswertige ärztliche Entscheidgrundlage (vgl. E. 2.3 hiervor). Konkrete Indizien, die gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen würden, sind auszuschliessen. Deren bedürfte es indessen, um im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzten, die auf der Basis eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, die Beweiskraft abzusprechen (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/bb; Urteil 8C_213/2022 vom 4. August 2022 E. 2.3 mir Hinweisen). Eine für den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin bedeutsame Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse ist daher für den relevanten Zeitraum zu verneinen. Da die übrigen Faktoren der Invaliditätsbemessung zu Recht weder vor- noch letztinstanzlich bestritten werden, bleibt es bei der am 3. Januar 2022 verfügten Rentenablehnung.