Citation: 4A_251/2023 E. 8.2

8.2. Der Beschwerdeführer rügt, indem die Vorinstanz den in seiner Noveneingabe vom 13. Februar 2019 offerierten Zeugen (E.________) nicht befragt habe, habe sie seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt und Art. 229 ZPO falsch angewandt. E.________ habe in seiner Funktion bei der F.________ AG für die Beschwerdegegnerin das Aktienbuch geführt. Er hätte dazu befragt werden sollen, ob er ihn als Aktionär der betreffenden Aktien ins Aktienbuch der Beschwerdegegnerin eingetragen habe. Die Rüge geht fehl. Die Vorinstanz hat mit der Erstinstanz die Noveneingabe ohne Verletzung von Bundesrecht als verspätet erachtet. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Beschwerdegegnerin habe in ihrer Duplik erstmals vollkommen neue (zeitlich spätere) Aktienbücher in den Prozess eingebracht. Bis zu diesem Zeitpunkt habe er nicht damit rechnen müssen, dass die Beschwerdegegnerin vollkommen neue Aktienbücher erstellen und ins Verfahren einbringen würde. Die Beschwerdegegnerin zeigt in ihrer Beschwerdeantwort mit Aktenverweis auf, dass sie bereits in ihrer Klageantwort (dort Rz. 32, 69, 70) bestritten hat, dass es sich bei der vom Beschwerdeführer eingereichten Klagebeilage 10 um ein gültiges Aktienbuch der Beschwerdegegnerin handle, das als "Dokument zur 53. Generalversammlung" erstellt und versandt worden sei. Vor diesem Hintergrund ist sein Einwand unbegründet, erst die Ausführungen der Beschwerdegegnerin in ihrer Duplik (bzw. das Einreichen neuer Aktienbücher) hätten dazu Anlass gegeben, die Befragung von E.________ als Zeugen zu verlangen.