Citation: 8C_543/2023 E. 4.3.1

4.3.1. Dass sich nach der Geburt der zweiten Tochter an der Situation der Beschwerdegegnerin mit ihren seit jeher bestehenden Einschränkungen und den damit einhergehenden, von der Vorinstanz aufgezeigten, Überforderungen im Alltag und Beruf, bzw. an ihrer Hilflosigkeit leichten Grades etwas Relevantes verändert hätte, ergibt sich aus den Einwänden der Beschwerdeführerin nicht. Die Vorinstanz hat überdies festgestellt, mit Blick auf die Einkommensverhältnisse sei zu schliessen, dass die Familie auf das von der Beschwerdegegnerin erwirtschaftete Einkommen angewiesen wäre, was ebenfalls gegen eine Einschränkung der Erwerbstätigkeit aus invaliditätsfremden Gründen spreche, wogegen die Beschwerdeführerin nichts vorbringt. Die Vorinstanz hat in haltbarer Weise überdies aufgezeigt, dass ebenso wenig die Betreuungssituation der zwei Kinder gegen die Annahme unveränderter Verhältnisse spreche. Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz gestützt auf die dargelegten Umstände die Aufgabe der Erwerbstätigkeit als invaliditätsbedingt qualifiziert hat.