Citation: 8C_439/2023 E. A

A.a. A.________, geboren 1959, hatte sich bei einem Sturz am Arbeitsplatz am 30. April 2005 und einem Velounfall am 31. Juli 2006 Verletzungen an beiden Schultern zugezogen. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) sprach ihm mit Verfügung vom 11. Oktober 2008 eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von je 10 % für die linke und die rechte Schulter zu. Einen Anspruch auf Invalidenrente lehnte sie indessen auch nach Geltendmachung einer Verschlechterung mit Verfügung vom 25. November 2019 und Einspracheentscheid vom 25. März 2020 ab (Invaliditätsgrad: 5 %). Das Verwaltungsgericht des Kantons Glarus und das Bundesgericht wiesen die dagegen von A.________ erhobenen Beschwerden mit den Urteilen vom 3. September 2020 beziehungsweise vom 4. Dezember 2020 (8C_603/2020) ab. A.b. Nach einem Sturz am 2. Juli 2020 machte A.________ verschiedene Verletzungen, insbesondere auch erneut an der linken Schulter, geltend. Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG (nachfolgend: Mobiliar), bei der er nunmehr gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert war, anerkannte ihre Leistungspflicht im Grundsatz. Gestützt auf die Stellungnahmen ihrer beratenden Ärzte, insbesondere die Beurteilung des Dr. med. B.________, Orthopädische Chirurgie FMH, vom 24. November 2022, schloss sie den Fall mit Verfügung vom 17. Dezember 2020 und Einspracheentscheid vom 10. Februar 2023 ab und stellte ihre Leistungen ab 1. November 2020 ein.