Citation: I 176/02 11.07.2002 E. 2.3

Invaliditätsbedingte Gestehungskosten sind keine in Anschlag zu bringen. Nach der Rechtsprechung fallen darunter nur Auslagen, die zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit tatsächlich notwendig sind und sich daraus unmittelbar ergeben; ein nur mittelbarer Zusammenhang genügt nicht. Üblicherweise gehören dazu in erster Linie Kosten für eine Heilbehandlung, den Transport zum Arbeitsort oder ausserordentliche Mehrkosten für die Lebenshaltung wegen eines invaliditätsbedingten Wechsels des Arbeitsortes (Meyer-Blaser, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG], in Murer/Stauffer [Hrsg.], Die Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Zürich 1997, S. 210 f.). Die Versicherte wurde im massgeblichen Zeitraum bei der Hausarbeit durch ihren Ehemann entlastet; ob Aufwendungen für die Haushaltführung überhaupt zu den Gestehungskosten im genannten Sinn zu zählen sind, kann daher offen bleiben.