Citation: 6B_505/2016 E. 1.3.4

1.3.4. Der Beschwerdeführer macht geltend, entgegen der Beweiswürdigung der ersten Instanz und der Vorinstanz hätten die Aussagen des Zeugen C.________ auch so verstanden werden können, dass sie nicht in Widerspruch zur Angabe des Beschwerdeführers stünden, schräg nach unten geschossen zu haben. Zudem beanstandet er, dass der Zeuge C.________ angegeben habe, drei Personen hätten sich von der gegenüberliegenden Jagdhütte her bewegt, während die beiden Jagdkollegen des Beschwerdeführers übereinstimmend ausgesagt hätten, sie seien in der Hütte geblieben. Das Verhalten des Beschwerdeführers, so wie es der Zeuge C.________ beschrieben habe, lasse den Schluss zu, dass er auf ein lebendiges Zielobjekt geschossen habe. Hätte er blindlings in Richtung des Beschwerdegegners geschossen, hätte er dies mit Sicherheit nicht derart überhastet getan. Die Vorinstanz erwägt, das Aussageverhalten des Beschwerdeführers sei widersprüchlich. Er habe dem Beschwerdegegner am Telefon gesagt, er habe ihn anvisiert, den gezielten Schuss aber 20 bis 30 Meter tiefer abgegeben. Später im Verfahren wolle er auf einen Fuchs ausserhalb des Waldes geschossen haben. Wäre dem so gewesen, dann hätte er dies, wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, bereits am Telefon klargestellt und es wäre nicht verständlich, weshalb er auf seine Schiesskünste hingewiesen und eine Demonstration davon im Schiessstand angeboten hätte. Die Vorinstanz berücksichtigt, dass die Jagdkollegen des Beschwerdeführers übereinstimmend aussagten, dieser habe ihnen nach der Schussabgabe erklärt, auf einen Fuchs geschossen zu haben. Daraus zieht sie den vertretbaren Schluss, dass D.________ den Fuchs erwähnt hätte, nachdem ihm B.________ am Telefon Vorwürfe machte. Mit diesen überzeugenden Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht hinreichend auseinander. Er trägt lediglich vor, die Erwägungen der Vorinstanz seien «rein spekulativ». Auch sein Vorbringen, wonach die Aussagen des Zeugen C.________ auch einen anderen Schluss zugelassen hätten, sind nicht geeignet, Willkür in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung zu begründen (BGE 134 I 140 E. 5.4 S. 148 mit Hinweisen).