Citation: 6B_563/2023 E. 8.4.1

8.4.1. Die Vorinstanz würdigt die familiäre und berufliche Situation des Beschwerdeführers ausführlich und setzt sich sorgfältig damit auseinander. Sie befragte den Beschwerdeführer an der Berufungsverhandlung zu seinen persönlichen Verhältnissen und insbesondere zum Kontakt zu seinen Töchtern. Dabei gab der Beschwerdeführer zu Protokoll, eine Tochter wohne bei ihm und die andere Tochter bei einer Pflegefamilie. Sie besuche ihn nur am Wochenende, wenn sie Lust habe. Zur Mutter der beiden Töchter habe er keinen Kontakt. Zu seiner Erwerbstätigkeit habe der Beschwerdeführer ausgesagt, er arbeite nach wie vor Vollzeit bei einer Firma für Asbestsanierung und verdiene zwischen Fr. 4'600.-- und Fr. 5'000.-- im Monat. Unterhalt müsse er keinen bezahlen, aber er unterstütze seine Tochter "auch so". Sein Vater sei schon gestorben und mit seiner Mutter habe er keinen Kontakt. Mit den Geschwistern habe er nur gelegentlich Kontakt. Die Vorinstanz berücksichtigt eine Stellungnahme einer Tochter des Beschwerdeführers, welche die Verteidigung an der Berufungsverhandlung einreichte. Darin bestätige die Tochter, dass sie beim Beschwerdeführer wohne und seine Unterstützung brauche. Bei ihrer Mutter könne sie nicht leben, weil diese unter psychischen Problemen leide.