Citation: 8C_89/2023 E. 3.2

3.2. Es stehe daher fest, dass die Umsätze der Beschwerdeführerin nach Aufhebung fast sämtlicher behördlicher Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie am 17. Februar 2022 ab März 2022 deutlich angestiegen seien. Zudem sei gestützt auf die Konjunkturumfrage der KOF, die Angaben des SECO und das Zürcher Wirtschaftsmonitoring des AWA vom März 2022 (www.zh.ch/de/wirtschaft-arbeit/zuercher-wirtschaftszahlen/wirtschaftsmonitoring.html) anzunehmen, dass es im fraglichen Zeitraum von März bis August 2022 zu einer merklichen Erholung im Gastgewerbe sowie zu einer deutlichen Umsatzzunahme der Restaurationsbetriebe im Kanton Zürich und in der gesamten Schweiz gekommen sei. Es sei von einer längerfristigen veränderten touristischen Reiseentwicklung auszugehen, weshalb diesbezüglich kein vorübergehender, pandemiebedingter Arbeitsausfall vorliege. Schliesslich sei nicht auszuschliessen, dass auch im Gastronomiebereich mit der Zunahme der Teleheimarbeit ein dauerhafter Rückgang der Nachfrage nach gastronomischen Dienstleistungen einhergehe.