Citation: 8C_729/2019 E. 4.2

4.2. Das kantonale Gericht hat in seinem neuen Entscheid vom 18. September 2019 erwogen, die Sachverständigen der Ärztliches Begutachtungsinstitut GmbH (ABI) hielten in ihrem Gutachten vom 3. November 2006 hinsichtlich der unfallbedingten Verletzungen am rechten Bein fest, aus neurologischer Sicht bestünde aufgrund der leichten autonomen Dysregulation für die angestammte oder andere körperlich leicht belastende, in Wechselhaltung ausübbare Tätigkeiten eine zumutbare Arbeitsfähigkeit von 80 % bei ganztägiger Präsenz (um 20 % reduzierte Leistung wegen des erhöhten Pausenbedarfs). Unter Einschluss der psychischen Beeinträchtigungen habe sich eine noch um weitere 10 % reduzierte Leistung ergeben. Der nicht unfallbedingte psychische Faktor erweise sich für die Beurteilung des leidensbedingten Abzugs nicht als derart ausschlaggebend, dass an der von der Invalidenversicherung vorgenommenen Reduktion von 15 % etwas geändert werden müsse. Allein mit der Einschränkung von 20 % wegen des erhöhten Pausenbedarfs habe der Versicherte zu gewärtigen, dass er auch bei einem verständnisvollen Arbeitgeber mit einem geringeren Lohn zu rechnen habe als ein gesunder Mitarbeiter.