Citation: 8C_804/2021 E. 4.2.2

4.2.2. Als (für das Bundesgericht nicht verbindliche) Verwaltungsweisung (BGE 139 V 108 E. 5.3 mit Hinweisen) konkretisiert Rz. 3087 des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung (KSHI; Stand 2018) die Tätigkeiten des Aufgabenbereichs Haushalt (Art. 27 Abs. 1 IVV). Danach können die Aufgaben der im Haushalt tätigen gesunden Person auch die Tätigkeit der Haustierhaltung umfassen. Soweit die Beschwerdeführerin aber hieraus schliesst, dass die Haustierhaltung (in concreto die Hundehaltung) zwingend zur Folge haben soll, dass sie als Versicherte mit Aufgabenbereich Haushalt anzusehen ist, geht dies fehl. Angesichts der berücksichtigten Umstände, wonach sie alleine, bzw. vorübergehend mit ihrem erwachsenen Sohn in einer 3-Zimmerwohnung lebt und gemäss der willkürfreien Feststellung der Vorinstanz angab, stets nur im Umfang von 80 % tätig gewesen zu sein, um genügend Zeit für ihre Hunde zu haben vgl. vorstehende E. 2.3), ist es jedenfalls nicht bundesrechtswidrig, dass die Vorinstanz die Hundehaltung als nicht versicherte Freizeitaktivität einordnete und einen Aufgabenbereich verneinte.