Citation: 6B_416/2009 09.09.2009 E. 1

1.1 Angefochten sind zwei kantonal letztinstanzliche Entscheide über die Entschädigung des Beschwerdeführers für eine amtliche Verteidigung. Das Hauptverfahren, in welchem der Beschwerdeführer als Verteidiger tätig war, ist eine Strafsache im Sinne von Art. 78 Abs. 1 BGG. Die Parteikosten - im Wesentlichen die Kosten für die private und/ oder amtliche Vertretung - sind untrennbar mit dem Strafverfahren verbunden und werden in der Regel wie die Verfahrenskosten vom Strafrichter mit der Hauptsache oder mit separatem Entscheid beurteilt. Rügen gegen ihre Festsetzung durch die kantonale letzte Instanz sind dementsprechend - entgegen der obergerichtlichen Rechtsmittelbelehrung - mit Beschwerde in Strafsachen zu erheben (Entscheid des Bundesgerichts 6B_493/2007 vom 22. November 2007, in: Pra 2008 Nr. 46 S. 316). Diese kennt keine Streitwertgrenze, womit für die subsidiäre Verfassungsbeschwerde kein Raum bleibt. Die vom Beschwerdeführer eingereichte Verfassungsbeschwerde ist dementsprechend als Beschwerde in Strafsachen entgegenzunehmen. 1.2 Mit ihrem zweiten Entscheid hat die Verwaltungskommission ihren ersten teilweise berichtigt. Der Beschwerdeführer hat beide rechtzeitig angefochten, weshalb beide zu prüfen sind.