Citation: H 63/05 25.05.2007 E. A

Die Firma X.________ AG mit Sitz in Z.________ war der Ausgleichskasse Promea (nachfolgend: Ausgleichskasse) als abrechnungspflichtige Arbeitgeberin angeschlossen. Nachdem die Firma in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten war, wurde die Y.________ AG, vertreten durch D.________, zur Sanierung beigezogen. Diese Firma und D.________ persönlich erhielten am 31. Januar 1996 und 13. Mai 1996 Vollmachten, um Handlungen für die X.________ AG vornehmen zu können. Am 20. Juni 1996 beschloss der aus dem Präsidenten A.________ sowie den Mitgliedern B.________ und C.________ bestehende Verwaltungsrat der X.________ AG, mit sofortiger Wirkung zurückzutreten und die operative Geschäftsführung bis zur Wahl eines neuen Verwaltungsrates an die Y.________ AG, vertreten durch D.________, zu übertragen. Zudem verpflichteten sich die Verwaltungsratsmitglieder, die Mehrheit der Aktien der X.________ AG auf die Y.________ Beteiligungs AG zu übertragen. Als deren Vertreter trat G.________ auf. An der ausserordentlichen Generalversammlung vom 29. Juli 1996 wurde D.________ in den Verwaltungsrat der X.________ AG gewählt. Auf Anfechtung durch A.________ hin wurden die Beschlüsse der Generalversammlung am 11. November 1996 für ungültig erklärt. Am 4. Dezember 1996 wurde über die X.________ AG der Konkurs eröffnet. Die Ausgleichskasse gab eine Forderung von Fr. 207'229.45 aus entgangenen Sozialversicherungsbeiträgen ein. Nachdem sie aufgrund der Mitteilungen der Konkursverwaltung davon ausgehen musste, dass ihre Forderung vermutlich nicht gedeckt werde, verlangte die Ausgleichskasse mit Verfügung vom 25. Februar 1998 von D.________, er habe ihr für entgangene Sozialversicherungsbeiträge insgesamt Fr. 207'769.45 Schadenersatz zu bezahlen, dies unter Abtretung einer allfälligen Konkursdividende und in solidarischer Haftbarkeit mit A.________, B.________, C.________ sowie G.________, gegen welche separate Schadenersatzverfügungen ergingen. D.________ erhob Einspruch.