Citation: 5A_833/2020 E. 1

In Bestätigung ihrer vorangegangenen superprovisorischen Verfügung entzog die KESB Hochdorf und Sursee den rubrizierten Eltern mit vorsorglichem Entscheid vom 11. Oktober 2019 das Aufenthaltsbestimmungsrecht über ihren Sohn C.________ (geb. Juli 2019) und platzierte ihn im Kinderheim D.________. Die hiergegen erhobene Beschwerde blieb ohne Erfolg. Mit Entscheid im ordentlichen Verfahren vom 11. August 2020 entzog die KESB den Eltern das Aufenthaltsbestimmungsrecht und verfügte den Verbleib von C.________ im Kinderheim D.________, unter Errichtung einer Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB und Einsetzung von E.________ als Beiständin. Dagegen hat der Vater am 26. August 2020 beim Kantonsgericht eine Beschwerde eingereicht. Im Rahmen dieses Beschwerdeverfahrens beantragte er auch die superprovisorische Zuteilung der Obhut über das Kind und die superprovisorische Entlassung der Beiständin. Dieses Gesuch wies das Kantonsgericht mit Verfügung vom 7. September 2020 ab mit der Begründung, dass damit eine Vorwegnahme des Entscheides in der Sache beantragt werde. Ohnehin aber sei festzuhalten, dass sich C.________ gemäss Fachgutachten vom 18. Mai 2020 im Kinderheim gut entwickle und einen sehr stabilen, positiven Allgemeinzustand zeige, weshalb die behauptete Kindeswohlgefährdung im Kinderheim nicht ansatzweise begründet sei. Was die Beiständin anbelange, werde der Antrag nicht begründet und sei auch keine Dringlichkeit ersichtlich. Gegen diese Verfügung hat der Vater am 6. Oktober 2020 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht mit dem Begehren, es sei ihm unverzüglich das Aufenthaltsbestimmungsrecht über C.________ zu erteilen und dieser unter seine Obhut zu stellen.