Citation: 5C.117/2004 01.11.2004 E. 5

Unter Hinweis auf die Feststellungen der ersten Instanz führt das Obergericht aus, dass an der im Grundbuch auf der Liegenschaft der Beklagten bezeichneten Stelle weder Quell- noch Trinkwasser, sondern nur Drainagewasser fliesse. Indessen trete an einer anderen, wenig davon entfernten Stelle, die von den Beklagten nicht genutzt werde, genügend Wasser zu Tage, das nach Aussagen der Beklagten zum Trinken geeignet sei. Die Beklagten verfügten zumindest für ihren Eigenbedarf über genügend Wasservorkommen. Was die Beklagten, die an sich nicht behaupten, durch das dem Kläger eingeräumte Notbrunnenrecht selbst in eine Notlage zu geraten, den angeführten tatsächlichen Feststellungen entgegenhalten, erschöpft sich in einer unzulässigen Kritik der vorinstanzlichen Würdigung dessen, was der Augenschein vom 24. August 2001 ergeben habe, sowie der Aussagen der Zeugen D.________, E.________ und F.________.