Citation: 5A_696/2023 E. 2.6.5

2.6.5. Nun erheben die Stockwerkeigentümer C.________ und D.________, E.________, F.________ sowie die G.________ GmbH aber sinngemäss den Einwand, dem Beschwerdeführer habe bereits die Beschwer gefehlt, da ihm die Anfechtungsklage aufgrund ihrer kassatorischen Natur hinsichtlich der beiden negativen Beschlüsse (Traktanden Ziff. 35a und Ziff. 35b: Nichtbehandlung zweier Anträge des Beschwerdeführers) gar nicht diene (vgl. zu dieser Thematik BGE 145 III 121 E. 4.3.6; Urteil 5A_640/2012 vom 13. November 2012 E. 4.4, in: ZBGR 95/2014 S. 284 f.). Was den Beschluss über die Genehmigung des Wirtschaftsplans 2020 (Traktandum Ziff. 11) anbelangt, machen sie sinngemäss geltend, die gemeinschaftlichen Kosten und Lasten hätten mittlerweile aufgrund der tatsächlich angefallenen Kosten verteilt bzw. verrechnet werden können, sodass die mit dem Wirtschaftsplan 2020 budgetierten Vorschussleistungen ohnehin obsolet geworden seien. Die Vorinstanz hat sich mit diesen Argumenten nicht auseinandergesetzt, sodass es sich nicht rechtfertigt, darüber erstmals im bundesgerichtlichen Verfahren zu entscheiden. Die Angelegenheit ist deshalb an die Vorinstanz zurückzuweisen (Art. 107 Abs. 2 Satz 1 BGG), damit sie die Frage der Beschwer unter den genannten Gesichtspunkten erneut prüfe und gegebenenfalls die hierzu notwendigen Sachverhaltsfeststellungen treffe.