Citation: 6P.100/2001 26.09.2001 E. 5

5.- a) Die Signale "Höchstgeschwindigkeit 50 generell" waren also nicht gesetzeskonform angebracht und nicht durch eine "Vorsignalisation" angezeigt. Der Beschwerdeführer musste deshalb und angesichts der konkreten Örtlichkeiten nicht mit der allgemeinen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h rechnen. Seine Verurteilung wegen fahrlässiger Überschreitung der signalisierten Höchstgeschwindigkeit innerorts verletzt Bundesrecht. Die eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde ist demnach gutzuheissen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist dem Beschwerdeführer eine Entschädigung aus der Bundesgerichtskasse zuzusprechen.