Citation: 5C.43/2003 09.05.2003 E. 1

Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine vermögensrechtliche Zivilrechtsstreitigkeit im Sinne von Art. 46 OG. Der erforderliche Streitwert für das Berufungsverfahren ist gegeben. Die Berufung ist rechtzeitig erhoben worden und richtet sich gegen einen Endentscheid eines oberen kantonalen Gerichts, der nicht mehr durch ein ordentliches kantonales Rechtsmittel angefochten werden kann (Art. 54 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 OG). 1.1 Im Berufungsverfahren sind neue tatsächliche Vorbringen sowie neue Einreden ausgeschlossen (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Das Bundesgericht ist an die tatsächlichen Feststellungen der letzten kantonalen Instanz gebunden, wenn sie nicht offensichtlich auf Versehen beruhen, unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen (Art. 63 Abs. 2 OG) oder zu ergänzen sind (Art. 64 OG). Liegen solche Ausnahmen vor, so hat die Partei, die den Sachverhalt berichtigt oder ergänzt wissen will, darüber genaue Angaben mit Aktenhinweisen zu machen. Eine Ergänzung setzt zudem voraus, dass entsprechende Sachbehauptungen bereits im kantonalen Verfahren prozesskonform aufgestellt, von der Vorinstanz aber zu Unrecht für unerheblich gehalten oder übersehen worden sind, was wiederum näher anzugeben ist; andernfalls gelten die Vorbringen als neu und damit als unzulässig (BGE 115 II 484 E. 2a S. 485 f.; 127 III 248 E. 2c S. 252). Da der Beklagte keine der vorgenannten Ausnahmen geltend macht, sind die von ihm im bundesgerichtlichen Verfahren eingereichten Unterlagen unbeachtlich. Beweismittel nimmt das Bundesgericht im Verfahren der eidgenössischen Berufung nicht entgegen. Nachdem das Bundesgericht auf die staatsrechtliche Beschwerde gegen den nämlichen Entscheid zudem nicht eingetreten ist, ist vom Sachverhalt auszugehen, wie das Kantonsgericht ihn festgestellt hat. 1.2 Für Kritik an der Beweiswürdigung des Sachrichters, soweit nicht Vorschriften des Bundesrechts in Frage stehen, ist die Berufung nicht gegeben (BGE 117 II 609 E. 3c S. 613; 128 III 390 E. 4.3.3 S. 398). Unzulässige Kritik an der Beweiswürdigung übt der Beklagte insbesondere in Zusammenhang mit dem angeblichen Mehrvermögen der Klägerin sowie der Bewertung eines Darlehens an den Sohn der Parteien. Insoweit ist daher auf die Berufung nicht einzutreten. 1.3 Der Beklagte beantragt unter anderem, dass die Hälfte des an den Sohn der Parteien gewährten Darlehens durch die Klägerin zu übernehmen und an ihren güterrechtlichen Anspruch anzurechnen sei. In der Berufungsschrift fehlt aber jegliche Begründung dieses Antrags. Damit kann in diesem Punkt ebenfalls nicht auf die Berufung eingetreten werden (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 106 II 36 E. 1 S. 38).