Citation: 2A.458/2002 15.10.2004 E. C

Nach erfolglosem Einspracheverfahren gelangte die A.________ Immobilien AG an die Bundessteuer-Rekurskommission des Kantons Zürich. Diese bestätigte zwar das Vorliegen einer geldwerten Leistung gemäss Art. 58 Abs. 1 lit. b DBG an B.________, bestimmte deren Umfang jedoch nicht - wie zuvor das Steueramt - ausgehend vom massiven Einschlag, den B.________ beim Erwerb der streitigen Forderungen von den Banken erhalten hatte. Sie suchte vielmehr, den Preis zu ermitteln, welchen ein Dritter für die D.________ AG und die E.________ AG zu bezahlen bereit gewesen wäre. Ihre Berechnungen ergaben eine verdeckte Gewinnausschüttung bzw. geldwerte Leistung an B.________ von insgesamt 2'602'349 Franken, weshalb sie die Aufrechnung der Abschreibungen von 2,1 Mio. Franken - und mithin die Veranlagung des steuerbaren Gewinns für die direkte Bundessteuer der Jahre 1995/96 - vollumfänglich schützte. Angesichts der im Vergleich zur Berechnung der Steuerbehörden höheren Werte der absorbierten Gesellschaften korrigierte die Bundessteuer-Rekurskommission jedoch das steuerbare Kapital der Steuerperiode 1996 und veranlagte die A.________ Immobilien AG mit Entscheid vom 11. Juli 2002 wie folgt: Steuerperiode 1995 (nach neuem Recht): steuerbarer Reingewinn Fr. 309'100.-- Verhältniskapital Fr. 1'964'000.-- steuerbares Kapital Fr. 1'616'000.-- Steuerperiode 1996: steuerbarer Reingewinn Fr. 1'500'300.-- Verhältniskapital Fr. 2'032'000.-- steuerbares Kapital Fr. 2'448'000.--