Citation: 5A_624/2017 E. 3.6

3.6. Dass die Sprachschule und die Eintragung des Einzelunternehmens der Beschwerdegegnerin im Handelsregister in den Erwägungen des angefochtenen Entscheids nicht genannt werden, vermag ebenfalls keine Willkür in der Sachverhaltsfeststellung zu begründen. Die Vorinstanz hat die beruflichen Tätigkeiten der Beschwerdegegnerin gewürdigt, indem sie allgemein erwogen hat, die Beschwerdegegnerin habe in der Schweiz nicht regelmässig gearbeitet und sei in der Zeit vor der Trennung nicht in einem hohen Pensum tätig gewesen. Inwiefern diese Feststellungen offensichtlich unhaltbar sind, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Insbesondere zeigt er nicht auf, warum der Handelsregistereintrag die Erkenntnis der Vorinstanz geradezu ausschliesst. Abgesehen davon bezieht sich seine Rüge nur auf eines der Elemente, die das Kantonsgericht seiner Beurteilung zugrunde legt. Inwiefern die anderen Elemente (Alter und Deutschkenntnisse der Beschwerdegegnerin, Rollenverteilung während der Ehe) für sich genommen die vorinstanzliche Schlussfolgerung nicht zuliessen, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf. Unter diesen Umständen ist seine Rüge unbegründet.