Citation: 2P.220/2002 03.10.2002 E. 2

Mit Eingaben an den Regierungsrat vom 29. Juli, 20. und 21. August 2002 beantragten die Betroffenen den Widerruf der Entscheide über die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung bzw. die Feststellung der Nichtigkeit oder die Revision des regierungsrätlichen Rekursentscheides vom 17. Oktober 2001 sowie die Verlängerung der streitigen Aufenthaltsbewilligungen, allenfalls die Ansetzung einer Ausreisefrist auf frühestens Mitte Juli 2003. In prozessualer Hinsicht wurde sodann verlangt, dass die am Rekursentscheid vom 17. Oktober 2001 beteiligten Regierungsratsmitglieder für das Revisionsverfahren in den Ausstand zu treten hätten. Der Entscheid über die neue Besetzung sei der Geschäftsleitung des Kantonsrates zu unterbreiten und das Verfahren vor dem Regierungsrat bis dahin zu sistieren. Mit Beschluss vom 28. August 2002 lehnte der Regierungsrat sowohl das Ausstandsbegehren wie auch die Gesuche betreffend Aufenthaltsbewilligung sowie Wegweisung und Ansetzung einer Ausreisefrist ab, soweit er darauf eintrat und er sie nicht als gegenstandslos betrachtete. Die Direktion für Soziales und Sicherheit wurde beauftragt, die Wegweisung der Gesuchsteller, unter Vorbehalt der für die Tochter C.________ allenfalls geltenden Sonderregelung, sicherzustellen und zu vollziehen.