Citation: 2A.190/2003 12.05.2003 E. 1

1.1 Das Bezirksgerichtspräsidium Plessur bestätigte am 1. April 2003 die vom Amt für Polizeiwesen Graubünden mit Verfügung vom 28. März 2003 gegen den - nach seinen eigenen Angaben aus Kamerun stammenden - A.________ (geb. 1984) angeordnete Ausschaffungshaft für die Dauer von drei Monaten. A.________ beantragt mit Eingabe vom 30. April 2003 an das Bundesgericht, diesen Entscheid aufzuheben. Sodann verlangt er, aus der Haft entlassen zu werden und ersucht um unentgeltliche Rechtspflege. Das gleichzeitig gestellte Gesuch um aufschiebende Wirkung wies das präsidierende Mitglied der II. Öffentlichrechtlichen Abteilung mit Verfügung vom 2. Mai 2003 ab. Das Amt für Polizeiwesen Graubünden beantragt, die Beschwerde abzuweisen. Das Bezirksgericht Plessur hat auf Vernehmlassung verzichtet. Das Bundesamt für Flüchtlinge hat sich innert Frist nicht geäussert. A.________ hat von der Möglichkeit, sich ergänzend vernehmen zu lassen, keinen Gebrauch gemacht. 1.2 Der Beschwerdeführer hat seine Rechtsschrift gegen den auf Deutsch abgefassten Entscheid des Bezirksgerichtspräsidiums Plessur dem Bundesgericht in französischer Sprache eingereicht, was zulässig ist (Art. 30 Abs. 1 OG). Indessen besteht vorliegend kein Anlass, vom Grundsatz abzuweichen, wonach Urteile des Bundesgerichts in der Sprache des angefochtenen Entscheides verfasst werden (Art. 37 Abs. 3 erster Satz OG).