Citation: 6P.32/2005 30.04.2005 E. 2

Der Beschwerdeführer macht in der staatsrechtlichen Beschwerde geltend, die kantonalen Richter hätten den Beweisantrag auf Befragung des Zeugen E.________ willkürlich abgewiesen (vgl. Beschwerde S. 3 - 5). Es kann offen bleiben, inwieweit er zu dieser Rüge legitimiert ist (vgl. BGE 128 I 218 E. 1.1 und 127 IV 236 E. 2b/bb). Die Vorinstanz führt zur Frage, ob E.________ einvernommen werden müsse, in beiden angefochtenen Beschlüssen aus, einerseits sei dieser nicht Augenzeuge des in Frage stehenden Vorfalls gewesen und andererseits könne er nicht als neutraler Zeuge gelten, weil B. Y.________ "im Zerwürfnis mit ihm" gelebt habe (angefochtene Beschlüsse S. 7 lit. b bzw. S. 11 lit. c). Der Beschwerdeführer macht geltend, dies sei widersprüchlich, denn entweder könne E.________ nichts am Ergebnis der Untersuchung ändern, weil er den Vorfall nicht direkt gesehen habe, und dann sei es unerheblich, ob er neutral sei oder nicht. Wenn er demgegenüber möglicherweise Aussagen zur Sache machen könne, dann wäre die Glaubhaftigkeit seiner Aussage in freier Beweiswürdigung zu beurteilen (Beschwerde S. 4 Ziff. 4). Diese Argumentation geht an der Sache vorbei. Der Beschwerdeführer behauptet nicht, dass E.________ den fraglichen Vorfall gesehen hat. Folglich ist die Folgerung der Vorinstanz, E.________ könne darüber von vornherein auch nichts Relevantes aussagen, nicht willkürlich. Weiter bestreitet der Beschwerdeführer nicht, dass B. Y.________ und E.________ zerstritten waren. Damit ist auch die zweite Folgerung der Vorinstanz, dass E.________ kein neutraler Zeuge wäre, nicht willkürlich. Bei der von der Vorinstanz gegebenen doppelten Begründung war es offensichtlich nicht willkürlich, dass sie E.________ nicht als Zeugen einvernahm. Von einem Widerspruch kann nicht die Rede sein.