Citation: 8C_228/2022 E. 9.2

9.2. Die Vorinstanz hat bei der Verneinung des Anspruchs der Beschwerdeführer auf eine Parteientschädigung die kantonale Rechtsprechung angewandt, wonach die Parteientschädigung bei teilweisem Obsiegen verhältnismässig auferlegt wird, ohne Rücksicht auf die effektiven Anwaltskosten einer Partei. Ohne Einfluss auf den Verteilschlüssel ist auch der Umstand, dass eine Partei, die ohne Anwalt auftritt, keinen Anspruch auf einen Parteikostenersatz hat. Die Quoten der Parteientschädigungen sind bei teilweisem Obsiegen/Unterliegen zu verrechnen, und zwar auch dann, wenn nur eine Partei anwaltlich vertreten ist (AVGE 2012 S. 223 ff., 2011 S. 247 ff., 2009 S. 278 ff.). Diese Praxis des kantonalen Verwaltungsgerichts ist in Buchform und im Internet publiziert. Von einer Anwaltsperson ist zu erwarten, dass sie diese Rechtsprechung kennt. Die Beschwerdeführer zeigen nicht auf und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern diese kantonale Rechtsprechung willkürlich oder anderweitig bundesrechtswidrig sein soll. Da gemäss der Berechnung der Vorinstanz alle Parteien je einen Viertel der Parteikosten zu tragen haben, hat sie zu Recht geschlossen, dass den Beschwerdeführern aufgrund der Verrechnung kein Anspruch auf Parteientschädigung zusteht. Insgesamt hat die Vorinstanz ihre Begründungspflicht erfüllt (BGE 143 III 65 E. 5.2).