Citation: 8C_285/2023 E. A

A.________, geboren 1966, ist Staatsangehörige Deutschlands und lebt seit 2008 in der Schweiz. Sie erwarb 2012 den Titel als "Fachärztin für Anästhesiologie" und arbeitete seit März 2008 als Assistenzärztin in der B.________ AG in C.________ sowie ab 1. Oktober 2014 mit einem 80%-Pensum im Spital D.________. Am 24. Mai 2016 zog sie sich bei einem Motorradsturz unter anderem eine Scaphoidfraktur am rechten Handgelenk sowie eine rechtsseitige Knie- und Schulterkontusion zu. Die AXA Versicherungen AG, welche für die Unfallfolgen die gesetzlichen Leistungen nach UVG erbrachte, schloss den Fall mit Verfügung vom 14. Mai 2020, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 6. August 2021, per 1. Juli 2018 unter ausschliesslicher Zusprache einer Integritätsentschädigung von 10 % ab. Am 29. November 2016 meldete sich A.________ wegen seit 24. Mai 2016 anhaltender Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Seit 1. Juni 2017 arbeitete sie als Dozentin Schulmedizin bei der E.________ AG in F.________ und seit 1. Januar 2019 als Ausbildnerin Rettungsdienst bei der G.________ AG in H.________ mit einem vereinbarten Pensum von 60 %. Nach umfangreichen Abklärungen verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf eine Invalidenrente bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von durchwegs weniger als 40 % (Verfügung vom 24. November 2022).