Citation: 9C_58/2018 E. 2.2

2.2. Das kantonale Gericht stellte fest und der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass seine Ehegattin bisher nie ausserhäuslich erwerbstätig war und zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Stellenbemühungen getätigt hatte. Damit steht mit der Vorinstanz fest, dass der Ehegattin längst eine realistische Übergangsfrist für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zustand (vgl. Urteil 9C_347/2015 vom 14. Januar 2016 E. 3.2 mit Hinweisen), sie diese indessen in Verletzung der ihr obliegenden Schadenminderungspflicht (vgl. dazu SZS 2010 S. 48, 9C_184/2009 E. 2.2) ungenutzt verstreichen liess. Es kann diesbezüglich auf die zutreffenden Ausführungen in E. 3.3 des angefochtenen Entscheids verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG). Zu ergänzen ist, dass am Vorliegen einer Verletzung der Schadenminderungspflicht entgegen der Beschwerde nichts ändert, dass es der Ehegattin grundsätzlich frei steht, ob sie den ihr obliegenden Stellenbemühungen tatsächlich nachkommt oder darauf "in Ausübung ihres freien Willens" verzichtet (zur Rechtsnatur der Schadenminderungspflicht vgl. BGE 113 V 22 E. 4a S. 28 mit Hinweisen).