Citation: U 3/01 26.03.2001 E. 2

2.- a) Im Urteil vom 15. September 2000 hat das Eidgenössische Versicherungsgericht den natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem am 7. September 1994 erlittenen Unfall und dem Leidenszustand des Gesuchstellers verneint. Das Gericht berücksichtigte dabei die gesamte medizinische Aktenlage. Sodann tätigte es im Hinblick auf einen seitens des (damaligen) Beschwerdeführers neu eingebrachten Bericht des Dr. med. M.________, Facharzt FMH für Innere Medizin, speziell Rheumatologie, vom 10. Januar 2000, weitere Abklärungen, indem es ärztliche Berichte der Gegenpartei (Stellungnahme des Dr. med. X.________, Medizinische Abteilung der SUVA, vom 27. Juni 2000) beizog. Dazu gewährte das Gericht dem Versicherten das rechtliche Gehör und kam zum Schluss, es sei weder bewiesen noch durch weitere Abklärungen beweisbar, dass die (verstärkten) spondylarthrotischen Veränderungen auf den versicherten Unfall vom 7. September 1994 zurückzuführen seien. b) Keines der - teilweise an der Grenze zur Ungebührlichkeit (Art. 30 Abs. 3 OG) liegenden - Vorbringen des Gesuchstellers und keines der von ihm eingereichten Beweismittel ist geeignet, die dem Urteil vom 15. September 2000 zu Grunde liegenden Tatsachenfeststellungen zu erschüttern: Zum einen gehen die Einwendungen des Gesuchstellers an der Sache vorbei, indem sie sich nicht zum rechtserheblichen Punkt der natürlich kausalen Verursachung der Beschwerden durch den versicherten Unfall beziehen. Zum andern sind die eingereichten Berichte schon im Verfahren, das zum Urteil vom 15. September 2000 führte, berücksichtigt und gewürdigt worden, namentlich etwa das rheumatologische Gutachten des Dr. med. Z.________, Spezialarzt FMH für Rheumatologie, vom 23. November 1995 (vgl. Urteil, S. 3). Neu ist der vom 15. November 2000 datierende Austrittsbericht der Neurologischen Klinik und Poliklinik Y.________, welcher folgende zusammenfassende Schlussbeurteilung enthält: "Auf Grund der klinischen Untersuchung mit vollständig unauffälligem neurologischem Status liegt bei diesem Patienten kein neurologisches Leiden vor. Die angegebenen Beschwerden, insbesondere der thorakalen Wirbelsäule, sind auch unseres Erachtens muskulo-skelettaler Genese bei bekanntem Morbus Scheuermann mit Wirbelsäule-Fehlstellung. Die intermittierende Schwäche des rechten Armes kann durch Schmerzhemmung bedingt sein. Elektrophysiologisch haben wir ein Karpaltunnelsyndrom ausgeschlossen. Sicherheitshalber wollten wir zusätzlich eine Myelopathie noch mittels elektrophysiologischen Abklärungen suchen, obwohl klinisch dafür keine Hinweise bestanden. Diese mussten aber erneut wegen intolerabler Schmerzen abgebrochen werden." Sowohl diese Beurteilung wie auch die abschliessende Bemerkung, nach sechsjähriger Arbeitsabstinenz erscheine eine erneute Rehabilitation wenig aussichtsreich, vermag in keiner Weise neue Tatsachen darzutun, welche im Zeitpunkt des Urteils vom 15. September 2000 schon bestanden und zu einer abweichenden Beurteilung der Kausalitätsfrage hätten führen müssen, wenn sie bekannt gewesen wären. Der eingereichte Bericht des Spitals Y.________ unterstreicht vielmehr die unklare Genese der Beschwerden, an welchen der Gesuchsteller leidet. Daher kann dafür die Unfallversicherung nicht leistungspflichtig erklärt werden.