Citation: 4P.212/2005 18.01.2006 E. 5

Das Obergericht hat im angefochtenen Urteil die Frage aufgeworfen, ob die Appellationsbegründung den von Rechtsprechung und Lehre umschriebenen Anforderungen genüge, diese Frage dann aber offen gelassen, weil die Appellation aus anderen Gründen abzuweisen sei. Soweit dem Obergericht im Zusammenhang mit der Frage, ob die Appellationsbegründung den prozessualen Anforderungen entspreche, eine willkürliche Nichtabnahme von Beweisen und eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vorgeworfen wird, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Es besteht kein Rechtsschutzinteresse an der Überprüfung einer Erwägung auf Verfassungsmässigkeit, die für den Urteilsspruch gar nicht relevant ist.