Citation: 4A_130/2022 E. 5.4

5.4. Die Beschwerdeführerin rügt weiter, die Vorinstanz habe hinsichtlich des Druckerzeugungsapparats in verfassungswidriger Weise auch die mit E-Mail vom 24. November 2017 übermittelte technische Zeichnung und die mit E-Mail vom 19. Januar 2018 zugestellte Komponentenliste als vertraulich erachtet. Sie bringt vor, sie habe in der Gesuchsantwort geltend gemacht, dass diese Informationen ihr bereits mit E-Mail vom 22. August 2017 übermittelt worden seien und somit - aufgrund ihrer Bekanntmachung vor Abschluss der Vertraulichkeitsvereinbarung - keiner Vertraulichkeitsverpflichtung unterliegen. An der in der Beschwerde angegebenen Aktenstelle (Gesuchsantwort, Rz. 108) wird jedoch einzig die E-Mail vom 24. November 2017 aufgeführt; zur E-Mail vom 19. Januar 2018 ergeben sich daraus keine Behauptungen. Hinsichtlich der E-Mail vom 24. November 2017 prüfte die Vorinstanz die Einwände der Beschwerdeführerin, die fragliche Bauanleitung sei nicht Teil dieser Nachricht gewesen und zudem bereits am 22. August 2017 mitgeteilt worden. Sie hielt dabei fest, die Bauanleitung sei bei der Nachricht vom 22. August 2017 (Klagebeilage 38) nicht ersichtlich, dafür aber bei jener vom 24. November 2017, womit sie die Einwände verwarf. Soweit die Beschwerdeführerin nunmehr vorbringt, die Vorinstanz habe aktenwidrig ausgeführt, sie habe hierfür keine Beweisofferte unterbreitet, dringt sie nicht durch. In der Beschwerde wird geltend gemacht, als Beweisofferte sei die E-Mail vom 22. August 2017 genannt und als "KB 38" identifiziert worden. Dieses Beweismittel hat die Vorinstanz im fraglichen Zusammenhang geprüft, womit die Behebung der angeblich aktenwidrigen Feststellung für den Ausgang des Verfahrens von vornherein nicht entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Die weiteren Ausführungen in der Beschwerde zum Druckerzeugungsapparat, in denen im Übrigen Feststellungen des Gerichts und Behauptungen der Parteien miteinander vermengt werden, sind rein appellatorisch. Die Beschwerdeführerin vermag die vorinstanzliche Beurteilung, wonach ihr mit den E-Mails vom 24. November 2017 und 19. Januar 2018 vertrauliche Informationen übermittelt wurden, nicht als verfassungswidrig auszuweisen.