Citation: 2C_868/2019 E. 3.4.2

3.4.2. Der Beschwerdeführer wendet demgegenüber ein, die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz zum öffentlichen Interesse an seiner Entfernung aus der Schweiz beruhten auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG. Die Vorinstanz verletze die Unschuldsvermutung, indem sie zur Begründung des öffentlichen Interesses an der Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung wiederholt auf den nicht rechtskräftigen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 17. Mai 2019 abstelle. Der Einwand überzeugt nicht: Es trifft zwar zu, dass die Vorinstanz neben sämtlichen Delikten des Beschwerdeführers auch auf die nicht rechtskräftige Verurteilung vom 17. Mai 2019 abgestellt hat, doch belegen bereits die rechtskräftig beurteilten Delikte das gewichtige öffentliche Interesse daran, dass seine Bewilligung nicht verlängert und er weggewiesen wird. Eine Korrektur der Sachverhaltsfeststellung, wie sie der Beschwerdeführer fordert, hätte somit keine Auswirkungen auf die Gewichtung des öffentlichen Interesses.