Citation: 8C_366/2019 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz stützte sich hinsichtlich der Frage nach der ab August 2017 bestehenden Arbeitsfähigkeit des Versicherten auf die als beweiskräftig qualifizierte Aktenbeurteilung des Suva-Arztes Dr. med. C.________. Sie führte aus, es bestünden hierzu keine divergierenden medizinischen Berichte, die auch nur geringe Zweifel an dieser sorgfältigen versicherungsinternen Einschätzung zu begründen vermöchten. Er habe in Berücksichtigung der Erkenntnisse der Abklärungen im Rahmen der Bekämpfung des Versicherungsmissbrauchs, aber auch des biomechanischen Unfallablaufs sowie der bildgebenden Befunde und Berichte der behandelnden Ärzte überzeugend ausgeführt, dass die erlittene stabile Vorderkantenabsprengung des vierten Brustwirbelkörpers nach Abschluss der wirbelsäulenorthopädischen Behandlung per 31. Juli 2017 keine vollständige Arbeitsunfähigkeit mehr - auch nicht in der körperlich anstrengenden angestammten Tätigkeit als Bodenleger - begründe. Der Hausarzt sei im Juli 2017 ebenso davon ausgegangen, dass mit Blick auf die Unfallfolgen die Wiederaufnahme der Arbeit mit 50%igem Rendement (versuchsweise) zumutbar sei. Soweit der Versicherte Taggeldleistungen ab August 2017 auf der Basis einer vollständigen anstatt einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit erhalten habe, sei dies aufgrund der Erkenntnisse aus den Betriebskontrollen im Kiosk C.________ vom 24. Mai und 12. Juli 2017 zweifellos unrichtig im wiedererwägungsrechtlichen Sinn. Überdies würden mit den im Januar 2018 eingegangenen Strafakten auch erhebliche neue Tatsachen als prozessrechtlicher Revisionsgrund vorliegen. Die unrechtmässig bezogenen Taggeldleistungen seien daher zurückzuerstatten.