Citation: 1B_599/2022 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hat diesbezüglich festgehalten, der Beschwerdeführer sehe den nicht wieder gutzumachenden Nachteil der verfahrensleitenden Verfügung im angedrohten Säumnisverfahren. Dabei gebe er jedoch selbst zu, dass ein zu Unrecht durchgeführtes Abwesenheitsverfahren auch mit der Berufung gegen den Endentscheid noch gerügt werden könne, womit ihm kein Nachteil rechtlicher Natur drohe. Die dadurch bewirkte Verlängerung des Strafverfahrens sei insgesamt überschaubar und könne auch bei der Bemessung der Strafe oder der Entschädigung berücksichtigt werden. Ein nicht wieder gutzumachender Nachteil könne allenfalls in der Durchführung der angeordneten Begutachtung und dem damit verbundenen Eingriff in die Privatsphäre des Beschwerdeführers erblickt werde. Jedoch halte er selbst in seinem Ausstandsbegehren eine Begutachtung für angezeigt. Er wehre sich vielmehr gegen die Ausgestaltung dieser Begutachtung. Die Kritik daran beruhe jedoch weitgehend auf haltlosen Unterstellungen gegenüber der Vorinstanz, die in den Akten keine Stütze finden würden und daher keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil begründen könnten. Nichts anderes gelte sodann für die weiteren in diesem Zusammenhang vorgetragenen Rügen des Beschwerdeführers betreffend die spätere Verwertbarkeit des Gutachtens, die ebenfalls ungeeignet seien, einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil zu begründen, weshalb auf die Beschwerde nicht eingetreten werden könne.