Citation: 1C_414/2015 E. 4.4

4.4. Die Beschwerdeführer bringen in ihrer Rechtsschrift zwar eine Fotodokumentation bei, aus der sich Anhaltspunkte dafür ergeben, dass die parkierten Personenwagen auf den westlich von ihnen gelegenen Parzellen Nr. 2764 und Nr. 2763 in derselben Sichtberme wie ihr Anhänger stehen. Damit legen sie jedoch nicht in rechtsgenüglicher Weise dar, dass diese Fahrzeuge immer, oder jedenfalls häufig, so abgestellt werden. Das vom Verwaltungsgericht bestätigte Abstellverbot erscheint aber auch deshalb nicht als verfassungswidrig, weil - wie die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid ausführt - keine Hinweise dafür ersichtlich sind, dass die von den Beschwerdeführern bemängelte rechtswidrige Praxis weitergeführt wird. Vielmehr ist die Bau- und Planungskommission gehalten, das gegenüber den Beschwerdeführern ausgesprochene Parkierverbot gegebenenfalls auf die westlich davon gelegenen Grundstücke auszuweiten, sofern die darauf abgestellten Fahrzeuge die Sicht für aus der Zufahrt auf der Parzelle Nr. 2768 ausfahrende Fahrzeuglenker einschränken. Mithin können sich die Beschwerdeführer nicht auf den Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht berufen. Auch legen sie nicht in substanziierter Weise dar, inwiefern auf anderen, nicht näher bezeichneten Grundstücken in der Gemeinde Fahrzeuge oder Anhänger in den gemäss VSS-Norm vorgeschriebenen Sichtfeldern abgestellt würden. Vor dem Hintergrund der dargelegten Rechtsprechung ist somit eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots und des Willkürverbots zu verneinen.