Citation: U 363/04 12.01.2005 E. 2

2.1 Nach Art. 61 lit. b ATSG muss die Beschwerde eine gedrängte Darstellung des Sachverhaltes, ein Rechtsbegehren und eine kurze Begründung enthalten. Genügt sie diesen Anforderungen nicht, so setzt das Versicherungsgericht der Beschwerde führenden Person eine angemessene Frist zur Verbesserung und verbindet damit die Androhung, dass sonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird. 2.2 Art. 61 lit. b ATSG entspricht der früheren Bestimmung des Art. 85 Abs. 2 lit. b AHVG und gleich lautenden Verfahrensbestimmungen in den anderen Einzelgesetzen (wie auch Art. 108 Abs. 1 lit. b UVG), namentlich was die Anforderungen an die Beschwerde und die Nachfristansetzung betrifft (Urteil Z. vom 6. Mai 2004, H 305/03, erwähnt in ZBJV 2004 S. 752 und HAVE 2004 S. 242). Dies bedeutet namentlich, dass die zu Art. 85 Abs. 2 lit. b AHVG ergangene Rechtsprechung (BGE 118 V 311) unter der Geltung von Art. 61 lit. b ATSG weitergeführt werden kann. Da diese Praxis § 18 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich vom 7. März 1993 als bundesrechtskonform bezeichnete und der kantonalen Bestimmung keine weitergehende Bedeutung beimass - was im Übrigen nur im Sinne einer Erleichterung der Beschwerdevoraussetzungen, nicht hingegen einer Erschwerung derselben zulässig wäre -, ist im Folgenden nur noch zu prüfen, ob das kantonale Gericht dadurch eine Bundesrechtsverletzung (Art. 104 lit. a OG) begangen hat, dass es auf Nichteintreten erkannte, ohne dem Beschwerdeführer für die mangelhafte Beschwerdebegründung eine Nachfrist anzusetzen.