Citation: 2A.311/2001 18.07.2001 E. 1

1.- a) Der angeblich aus dem Sudan stammende L.________, geb. 1981, reiste am 1. August 1999 illegal in die Schweiz ein. Am 28. Juli 2000 wies das Bundesamt für Flüchtlinge ein von ihm gestelltes Asylgesuch ab. Mit Urteil vom 11. September 2000 trat die Schweizerische Asylrekurskommission auf eine dagegen erhobene Beschwerde nicht ein. L.________ wurde Frist gesetzt, die Schweiz bis zum 14. November 2000 zu verlassen. Einer Vorladung der damals zuständigen Fremdenpolizei des Kantons Aargau vom 19. September 2000, sich unverzüglich bei dieser zwecks Regelung der Ausreisemodalitäten zu melden, leistete L.________ keine Folge. Am 14. November 2000 erklärten die Behörden des Kantons Aargau L.________ seit dem 6. November 2000 als verschwunden. Am 9. Mai 2001 ersuchte L.________ erneut um Asyl. Er gab an, die Schweiz am 10. November 2000 verlassen zu haben, über Italien und Kenya in den Sudan zurückgekehrt und nunmehr für ein neues Asylbegehren wieder illegal in die Schweiz eingereist zu sein. Mit Entscheid vom 5. Juni 2001 trat das Bundesamt für Flüchtlinge auf das Asylgesuch nicht ein und verfügte die sofortige Wegweisung von L.________. b) Am 15. Juni 2001 nahm die Fremdenpolizei des Kantons Basel-Landschaft L.________ in Ausschaffungshaft. Der Einzelrichter für Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht am Verwaltungsgericht des Kantons Basel-Landschaft prüfte und bestätigte die Haft am 19. Juni 2001. c) Am 5. Juli 2001 erhob L.________ bei der Schweizerischen Asylrekurskommission Beschwerde gegen den Asylentscheid vom 5. Juni 2001. Am 6. Juli 2001 wies der zuständige Instruktionsrichter die Fremdenpolizei an, vorläufig von Vollzugshandlungen abzusehen. d) Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 9. Juli 2001 an das Bundesgericht beantragt L.________ im Wesentlichen, der Haftentscheid vom 19. Juni 2001 und die verfügte Ausschaffungshaft seien aufzuheben. Die Fremdenpolizei schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Das Verwaltungsgericht reichte eine ausführliche Stellungnahme ein, ohne ausdrücklich Antrag zu stellen. Das Bundesamt für Ausländerfragen liess sich innert Frist nicht vernehmen. L.________ nahm die Gelegenheit wahr, sich nochmals zur Angelegenheit zu äussern.