Citation: 9C_620/2020 E. 3.1

3.1. Im SMAB-Gutachten wurde für angepasste Tätigkeiten (körperlich leicht, in lufthygienisch optimaler Umgebung, stressarm und ohne besondere Anforderung an Konzentration, Reaktion und Flexibilität) eine psychisch bedingte Arbeitsunfähigkeit von 50 % vom 4. August 2016 bis zum 3. September 2018 und eine pneumologisch/onkologisch begründete Einschränkung von 100 % für August und September 2017 attestiert. Die Experten legten dar, dass nach der Lungenoperation vom 7. August 2017 zwar (gleichentags) eine Revisionsoperation und (vom 18. bis zum 26. August 2017) eine stationäre Rehabilitationsbehandlung erfolgt waren und eine (zwischenzeitlich remittierte) Heiserkeit infolge "Stimmbänderlähmung" persistiert hatte, aber keine weitere onkologische Behandlung notwendig war. Damit begründeten sie nachvollziehbar und im Rahmen ihres Ermessensspielraums (vgl. dazu BGE 137 V 210 E. 3.4.2.3 S. 253), weshalb sie eine "angemessene Erholungsphase" von rund zwei Monaten berücksichtigten. Sodann hatte auch der behandelnde Pneumologe in seinem Bericht vom 9. Mai 2018 für angepasste Tätigkeiten eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit attestiert, und in seinem Bericht vom 2. April 2019 hielt er im Vergleich zur Voruntersuchung vom 12. März 2018 trotz Verminderung der CO-Diffusionskapazität von 57 auf 51 % einen "günstigen zwischenzeitlichen Verlauf" und eine "stabile Situation" fest. Somit genügt das SMAB-Gutachten den Anforderungen an die Beweiskraft (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352). Soweit die vorinstanzlichen Feststellungen betreffend die Arbeitsfähigkeit mit den Einschätzungen der SMAB-Experten übereinstimmen, bleiben sie für das Bundesgericht verbindlich (E. 1.2).