Citation: 5C.50/2000 15.05.2000 E. A

A.- Durch Entscheid des Gemeindegerichtes in X.________, Republik Serbien, Bundesrepublik Jugoslawien wurde die Ehe von G.________ und S.________ geschieden und der gemeinsame Sohn der Parteien, M.________, geb. am ... Mai 1997, offenbar zur "Fürsorge und Erziehung" dem Vater, S.________ zugewiesen. Zum Zeitpunkt des Entscheides wohnte das Kind in der Schweiz. Das Urteil erwuchs hinsichtlich des Scheidungspunktes in Rechtskraft, wurde aber in Bezug auf die Kinderbelange durch Beschluss vom 15. Juli 1999 des Kreisgerichtes in X.________ aufgehoben und die Sache zur Wiederverhandlung und Entscheidung an die erste Instanz zurückgewiesen. Auf die mit Eingabe vom 19. August 1999 in der Schweiz angehobene Klage der G.________, mit der sie die Regelung der Obhut, des Besuchsrechts und der Unterhaltsbeiträge für den Sohn M.________ verlangt hatte, trat das Bezirksgericht B.________ nicht ein und wies das Begehren um Erlass vorsorglicher Massnahmen ab. Dem Rekurs von G.________ gab das Obergericht des Kantons Zürich am 15. Dezember 1999 nicht statt, soweit es darauf eintrat; vielmehr bestätigte es den Beschluss des Bezirksgerichts.