Citation: 1B_411/2019 E. 2

Der Beschwerdeführer beanstandet, das Obergericht habe sich nicht mit allen seinen Rügen auseinander gesetzt und daher seinen Anspruch auf eine ausreichende Entscheidbegründung gemäss Art. 29 Abs. 2 BV verletzt. Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör ergibt sich die Pflicht der Behörden, ihre Entscheide so zu begründen, dass sie sachgerecht angefochten werden können. Die Begründung muss daher kurz die Überlegungen nennen, auf welche die Behörde ihren Entscheid stützt. Dagegen ist nicht erforderlich, dass sie sich mit jeder tatsächlichen Behauptung und mit jedem rechtlichen Einwand ausdrücklich auseinandersetzt (BGE 142 II 49 E. 9.2 S. 65; 137 II 226 E. 3.2 S. 270; je mit Hinweisen). Der angefochtene Entscheid ist ausführlich begründet und konnte vom Beschwerdeführer sachgerecht angefochten werden. Die Begründung erweist sich daher als ausreichend, weshalb Art. 29 Abs. 2 BV nicht verletzt ist.