Citation: 1B_187/2022 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer ist erstinstanzlich der mehrfachen qualifiziert groben Verletzung der Verkehrsregeln schuldig gesprochen und zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 43 Monaten verurteilt worden. Er stellt den dringenden Tatverdacht gemäss Art. 221 Abs. 1 StPO vor Bundesgericht nicht in Abrede. Er macht aber geltend, es fehle an der von der Vorinstanz bejahten Wiederholungsgefahr im Sinne von Art. 221 Abs. 1 lit. c StPO, insbesondere lägen keine hinreichenden Vorstrafen vor. Die zwei Vorstrafen, mit denen er zu 15 bzw. 20 Tagessätzen Geldstrafe verurteilt worden sei, könnten weder einzeln noch zusammen Wiederholungsgefahr begründen. Überdies würden die ihm vorgeworfenen qualifizierten groben Verletzungen der Verkehrsregeln massgeblich mit dem Ferrari seines ehemaligen Arbeitgebers zusammenhängen, welchen er nicht mehr zur Verfügung habe. Schliesslich könne nicht gesagt werden, seine Legalprognose sei derart ungünstig, dass damit Sicherheitshaft begründet werden könne.