Citation: 4P.151/2005 20.09.2005 E. B

Am 28. August 2002 schloss der Beschwerdeführer mit der X.________ AG, in D.________ (SG), einen Anstellungsvertrag als Servicetechniker auf den 1. Januar 2003. Er kündigte sein Arbeitsverhältnis mit der Beschwerdegegnerin am 20. September 2002 fristgerecht. Die Kündigung begründete er wie folgt: "Seit einiger Zeit schaue ich das Stelleninserat der Firma B.________ AG im Internet, internes Stellenbulletin, sowie verschiedene Zeitungen an. Auch führte ich im Frühjahr-Sommer Gespräche mit Abteilungsleitern. Ich musste feststellen, dass die Firma B.________ AG mir keine andere Stelle bieten kann im Bündnerland, ausser als Monteur Neuanlagen. Als Chefmonteur in der NI/EA-Abteilung sind wir mehrheitlich am montieren, abladen der Güter auf Baustelle, den Monteuren am helfen bei schweren Arbeiten usw. Auf gut Deutsch auch ein Monteur. Beim wechseln von der MOD-Abteilung in die NI/EA-Abteilung vor zwei Jahren war es mir auch ein Anliegen, dass ich als Chefmonteur mein Rücken mehr schonen kann. Ich hatte ja bekanntlich eine Rückenoperation und habe bereits bei Z.________ damals den Job als Monteur-Neuanlagen aufgegeben, aus dem selben Grund (obwohl es ja eine interessante Arbeit ist und mir gefallen würde). Doch die Gesundheit kommt bei mir an erster Stelle." Die Beschwerdegegnerin bestätigte die Kündigung am 25. September 2002. Mit Schreiben vom 18. Oktober 2002 erinnerte die Beschwerdeführerin den Beschwerdegegner an das verabredete Konkurrenzverbot und hob hervor, es sei ihm nicht gestattet, vor Ablauf der vereinbarten Frist für die Firma X.________ AG tätig zu werden. Der Beschwerdeführer wurde darauf hingewiesen, dass die Beschwerdegegnerin zur Wahrung ihrer berechtigten Interessen auf der Einhaltung des Konkurrenzverbotes bestehe. Dennoch trat der Beschwerdeführer die neue Stelle am 1. Januar 2003 an.