Citation: 1A.104/2001 15.03.2002 E. 3

3. Massnahmen nach Absatz 1 müssen bereits bei der Projektierung der technischen Eingriffe vorgesehen werden. Die Beschwerdeführer verlangen in erster Linie weitere Massnahmen i.S.v. Art. 9 Abs. 1 lit. a-d BGF zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Fische und zur Sicherstellung der freien Fischwanderung und kritisieren die diesbezüglichen Sachverhaltsfeststellungen der Behörden als unvollständig. Sie beantragen daher die Änderung und Ergänzung der Konzession. Dagegen gehen auch die Beschwerdeführer davon aus, dass - jedenfalls bei Anordnung der von ihnen beantragten zusätzlichen Massnahmen - ein überwiegendes öffentliches Interesse an der Nutzung der Wasserkraft des Rheins in Eglisau besteht, welches die Konzessionierung trotz der mit der Flussstauhaltung unvermeidlich verbundenen schwerwiegenden Beeinträchtigung von Interessen der Fischerei gemäss Art. 9 Abs. 2 BGF rechtfertigt. Im Folgenden ist daher für die einzelnen Sachbereiche zu prüfen, ob weitere Massnahmen i.S.v. Art. 9 Abs. 1 BGF hätten angeordnet werden müssen und ob der Sachverhalt diesbezüglich genügend abgeklärt worden ist.