Citation: 1B_270/2018 E. 3

Nach Art. 221 StPO ist Untersuchungshaft unter anderem zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist und ernsthaft zu befürchten ist, dass sie sich durch Flucht dem Strafverfahren oder der zu erwartenden Sanktion entzieht (Abs. 1 lit. a) oder dass sie Personen beeinflusst oder auf Beweismittel einwirkt, um so die Wahrheitsfindung zu beeinträchtigen (Abs. 1 lit. b). Das Kantonsgericht geht davon aus, dass der dringende Tatverdacht der mehrfachen qualifizierten Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz besteht. Zudem bejaht es die Kollusionsgefahr. Die Frage, ob darüber hinaus auch Fluchtgefahr besteht, hat es im angefochtenen Beschluss zwar erwogen, im Ergebnis jedoch offen gelassen. Der Beschwerdeführer bestreitet sowohl den dringenden Tatverdacht als auch die Kollusions- und Fluchtgefahr.