Citation: 1A.178/2005 20.09.2005 E. 1

Für die Rechtshilfe zwischen Monaco und der Schweiz ist in erster Linie die Übereinkunft betreffend die gegenseitige Auslieferung von Verbrechern vom 10. Dezember 1885 (SR 0.353.956.7) massgebend. Sie sieht in Art. 14 Zeugeneinvernahmen und übrige Untersuchungshandlungen zugunsten des anderen Vertragsstaates vor. Soweit die Übereinkunft bestimmte Fragen nicht regelt, gelangt das schweizerische Landesrecht zur Anwendung, namentlich das Bundesgesetz über internationale Rechtshilfe in Strafsachen vom 20. März 1981 (IRSG, SR 351.1) und die entsprechende Verordnung vom 24. Februar 1982 (IRSV, SR 351.11). Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um eine Verfügung der letztinstanzlichen kantonalen Behörde, mit der das Rechtshilfeverfahren abgeschlossen wird. Dagegen ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht zulässig (Art. 80f Abs. 1 IRSG). Die Beschwerdeführerin erhebt ebenso staatsrechtliche Beschwerde. Da diese subsidiär zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist, scheidet sie aus (Art. 84 Abs. 2 OG). Auf die staatsrechtliche Beschwerde ist nicht einzutreten.