Citation: I 646/04 21.02.2005 E. 4

Einerseits steht fest, dass sich der Beschwerdeführer gemäss Bericht der Beratungs- und Reha-Stelle des Schweizerischen Blindenbundes in Zürich vom 13. April 2004 über eine zunehmende Kontaktlinsen-Unverträglichkeit beklagte und er diese Sehhilfe nur noch während drei bis vier Stunden pro Tag beschwerdefrei tolerierte, weil es gemäss Dr. med. J.________ immer wieder zu Augenentzündungen kam. Gleichzeitig stand nach den Erkenntnissen der Sehberatung des Schweizerischen Blindenbundes alternativ eine Brillenversorgung zur Diskussion, womit der Versicherte jedoch nur noch Visuswerte von 0,5 links und 0,1 rechts erreichen konnte. Andererseits sah der behandelnde Augenarzt als Alternative zur Kontaktlinsenversorgung nur eine erneuten Keratoplastik, wobei er im Vergleich zur ebenfalls immer schwieriger werdenden Kontaktlinsenanpassung den operativen Eingriff angesichts der schwierigen und komplexen Ausgangssituation als mit grösseren Risiken verbunden beurteilte.