Citation: 2A.591/1998 22.03.2000 E. 3.-

a) Nach ständiger Rechtsprechung ist die staats- rechtliche Beschwerde grundsätzlich rein kassatorischer Na- tur; davon werden jedoch Ausnahmen gemacht, wenn die blosse Aufhebung des angefochtenen Entscheids nicht geeignet ist, die verfassungsmässige Lage wieder herzustellen (BGE 123 I 87 E. 5 S. 96, mit Hinweis). Ob sich hier eine solche Aus- nahme rechtfertigt und somit auf die Begehren des Beschwer- deführers - soweit mehr verlangt wird als die Aufhebung des angefochtenen Entscheids - einzutreten ist, kann offen blei- ben, da die Beschwerde ohnehin abzuweisen ist. b) Die staatsrechtliche Beschwerde muss die wesent- lichen Tatsachen und eine kurzgefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze inwiefern durch den angefochtenen Entscheid ver- letzt worden sind (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Das Bundesge- richt untersucht nicht von Amtes wegen, ob ein kantonaler Hoheitsakt verfassungswidrig ist, sondern prüft nur rechts- genügend vorgebrachte und, soweit möglich, belegte Rügen (BGE 110 Ia 1 E. 2 S. 3/4; 119 Ia 197 E. 1d S. 201). Der Be- schwerdeführer hat sich mit der Begründung im angefochtenen Entscheid im Einzelnen auseinander zu setzen und zu erklä- ren, welches geschriebene oder ungeschriebene verfassungs- mässige Individualrecht verletzt worden sein soll. Auf bloss allgemein gehaltene, appellatorische Kritik tritt das Bun- desgericht nicht ein (BGE 107 Ia 186 E. b). Wird eine Ver- letzung des Willkürverbots geltend gemacht, kann der Be- schwerdeführer sich nicht damit begnügen, den angefochtenen Entscheid einfach als falsch oder willkürlich zu bezeichnen und ihm seine Sicht der Dinge gegenüberzustellen; er hat vielmehr anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen darzulegen, inwiefern der Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 117 Ia 10 E. 4b S. 11/12).