Citation: 5A_847/2022 E. 3.2

3.2. Zusammengefasst macht die Beschwerdeführerin geltend, sie habe vorinstanzlich nur Beschwerde erhoben, weil ihr rechtliches Gehör verletzt worden sei. Die Verletzung des rechtlichen Gehörs bejahe selbst die Vorinstanz. Dennoch setze sie sich mit ihrem Antrag, die "Prozessentschädigung" auf die Gerichtskasse zu nehmen, nicht ansatzweise auseinander. Eine sachgerechte Beschwerde vor Bundesgericht sei damit nicht möglich (Art. 29 Abs. 2 BV). Die Vorinstanz begründe ausserdem mit keinem Wort, weshalb die Beschwerdeführerin dem Beschwerdegegner eine Prozessentschädigung ausrichten müsse und weshalb der Beschwerdegegner obsiegt hätte. Die Beschwerde sei nur darum "bedeutungslos" geworden, weil der Beschwerdeführerin durch die Vorinstanz in der Zwischenzeit die unentgeltliche Rechtspflege gewährt worden sei, was die Vorinstanz verkenne. Sie sei "durch den Schriftenwechsel sowie durch den Zwischenentscheid auf die Beschwerde bereits eingetreten". Das Vorgehen der Vorinstanz sei daher widersprüchlich. Werde das rechtliche Gehör verletzt, habe die betroffene Partei "immer" ein Interesse an der Beschwerde. Ein nicht wiedergutzumachender Nachteil sei gegeben gewesen. Die Annahme einer angeblich von Anfang an fehlenden Legitimation zur Beschwerde verletze auch Bundesrecht (Art. 319 lit. b Ziff. 1 [recte: Ziff. 2] ZPO).