Citation: 9C_741/2018 E. 3.2.8

3.2.8. Entgegen der Ansicht des Versicherten ist sodann weder gerichtsnotorisch noch im vorliegenden Fall erstellt, dass es "bei einer Querschnittssymptomatik mit Katheterisierungspflicht und digitalem Darmausräumen regelmässig zu Verschmutzungen von Kleidern und (Bett-) Wäsche" komme, die sich durch das Tragen von Einlagen nicht beseitigen bzw. auffangen liessen. Dies gilt umso mehr, als die Vorinstanz - nicht offensichtlich unrichtig, und für das Bundesgericht deshalb verbindlich - festgestellt hat, der Urin werde nachweislich durch einen Katheter abgeleitet und aktenkundig ist, dass die digitale Darmausräumung grundsätzlich auf dem WC stattfindet, wobei der diesbezügliche Hilfsbedarf mit zehn Minuten pro Tag veranschlagt wurde (FAKT2 Ziff. 1.5.1). Schliesslich setzt sich der Beschwerdeführer mit seinem Einwand, aufgrund der sehr stark eingeschränkten Fingermotorik würden seine Kleider beim Essen und Trinken regelmässig beschmutzt, in keiner Weise mit der vorinstanzlichen Begründung auseinander, wonach dies durch das Tragen einer Serviette oder Schürze vermieden werden könne.