Citation: 4A_508/2017 E. 4.1

4.1. Er kritisiert, die vom Schiedsgericht auferlegte Konventionalstrafe in Höhe von EUR 4'500'000.-- schränke seine wirtschaftliche Freiheit "ganz offensichtlich übermässig ein". Sie erscheine "nahezu absurd", wenn man bedenke, dass sie mehr als das 18-fache des durchschnittlichen Monatslohns des Beschwerdegegners von EUR 245'666.66 betrage. Ausserdem übersteige sie bei weitem den Betrag, "den der Gesetzgeber in Art. 337c Abs. 3 OR als Höchstbetrag einer zulässigen Strafzahlung bei der Kündigung eines Arbeitsvertrags festlegte". Hinzu komme, dass sich der Beschwerdegegner "mit Zusprechung dieser Konventionalstrafe offensichtlich bereichern" würde, komme er doch faktisch während 18 Monaten in den Genuss eines Lohns, ohne dass er arbeitsvertraglich an den Beschwerdeführer gebunden bliebe. Damit könne er ohne Weiteres einer neuen Beschäftigung nachgehen, ohne sich den dabei erzielten Verdienst anrechnen lassen zu müssen. Gerade dies verlange aber Art. 337c Abs. 2 OR.