Citation: 5A_654/2008 12.02.2009 E. 5

Das Kantonsgericht ist auf die Ausführungen des Beschwerdeführers über die Fortsetzung, die Auflösung und die Wiedereintragung der Kollektivgesellschaft im Handelsregister nicht eingegangen. Der Beschwerdeführer erblickt darin eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör und wiederholt seine Vorbringen (S. 42 ff. Ziff. 13-25 der Beschwerdeschrift). 5.1 Die Ansicht des Beschwerdeführers lässt sich dahin gehend zusammenfassen, die Beschwerdeparteien hätten nach dem Tod ihres Vaters - vorerst gemeinsam mit dessen Bruder und nach dessen Ausscheiden (1980) allein - die Kollektivgesellschaft bis zu deren Auflösung weitergeführt, so dass bereits ab 1980 mit Bezug auf die Kollektivgesellschaft von einer partiellen Erbteilung auszugehen sei und die Kollektivgesellschaft deshalb nicht zu den im vorliegenden Verfahren zu teilenden Nachlässen gehören könne. Das Kantonsgericht hat in diesen Vorbringen einen Widerspruch zu früherem Verhalten und einen Verstoss des Beschwerdeführers gegen Treu und Glauben gesehen und ist "unter diesen Umständen" darauf nicht eingegangen (E. II/2 S. 15 der angefochtenen Verfügung). Die verfassungsmässigen Anforderungen genügende Begründung fehlt der angefochtenen Verfügung somit auch in diesem Punkt nicht. Die entsprechende Rüge des Beschwerdeführers ist unbegründet (Art. 29 Abs. 2 BV; BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88). 5.2 Die kantonsgerichtliche Beurteilung kann nicht beanstandet werden. Der Beschwerdeführer hat die Zugehörigkeit der Kollektivgesellschaft bzw. derer Vermögenswerte zu den Nachlässen nicht bloss im Erbteilungsprozess (E. 4.1) und im anschliessenden Verfahren der Bestellung eines Erbenvertreters anerkannt (E. 4.3 hiervor). Gemäss den unangefochtenen Feststellungen des Kantonsgerichts hat der Beschwerdeführer die Zugehörigkeit zu den Nachlässen vielmehr auch nicht bestritten, als die öffentliche Versteigerung unter anderem der im Eigentum der Kollektivgesellschaft stehenden Grundstücke Nrn. aaaa und bbbb angeordnet und durchgeführt und der Steigerungserlös dem Erbenvertreter zur Verwaltung mit dem restlichen Nachlassvermögen übergeben wurde (E. II/2 S. 14 f. der angefochtenen Verfügung; vgl. Bst. D hiervor). Ergänzt werden kann (Art. 105 Abs. 2 BGG), dass sich der Beschwerdeführer offenbar auch der anschliessenden Löschung der Kollektivgesellschaft im Handelsregister nicht widersetzt hat, deren Gesellschafter er gewesen sein will. Auf Grund seines Verhaltens durften die Beschwerdegegner nach Treu und Glauben annehmen, auch der Beschwerdeführer gehe davon aus, die Kollektivgesellschaft bzw. deren Vermögenswerte gehörten zu den Nachlässen ihrer verstorbenen Eltern. Seine im Teilungsverfahren vor dem Kreispräsidenten vollzogene Kehrtwende enttäuscht das insoweit schützwürdige Vertrauen, das sein früheres Verhalten bei den Beschwerdegegnern begründet und diese dazu veranlasst hat, unwiderruflichen Verfügungen mit Bezug auf die Kollektivgesellschaft, namentlich der Liquidation des Hotelbetriebs P.________ zuzustimmen. Sein Einwand verdient deshalb keinen Rechtsschutz und ist unbeachtlich (vgl. BGE 125 III 257 E. 2a S. 259; 133 I 149 E. 3.3 S. 154). Zum gleichen Ergebnis führt die Überlegung, dass die gesamte Abwicklung des Teilungsverfahrens seit der Anhebung der Erbteilungsklage im Jahre 2000 auf mehreren behördlichen Verfügungen und Vollzugsakten beruht, die nicht oder nicht mit Erfolg angefochten wurden und in Rechtskraft erwachsen sind und auch nicht oder nur schwer rückgängig gemacht werden könnten. Darauf im Zeitpunkt der Verteilung des Nachlassvermögens nicht nochmals zurückzukommen, gebieten die Rechtssicherheit und der Rechtsfrieden, damit im Verfahren Erreichtes nicht immer wieder erneut in Frage gestellt und der Rechtsstreit insgesamt auch einmal abgeschlossen werden kann (vgl. Urteil 5C.248/2003 vom 5. Februar 2004 E. 2.1, eine Erbteilung betreffend). 5.3 Aus den dargelegten Gründen verletzt es kein Bundesrecht, dass das Kantonsgericht auf die Vorbringen einer bereits vollzogenen partiellen Erbteilung mit Bezug auf die Kollektivgesellschaft nicht eingetreten ist.