Citation: 8C_388/2024 E. 4.3

4.3. Weiter stellte die Vorinstanz willkürfrei fest, dass der psychiatrische Gutachter der SMAB AG seine Beurteilung praktisch ausschliesslich auf die subjektiven Angaben der Beschwerdegegnerin gestützt und diese hinsichtlich Konsistenz und Plausibilität nicht genügend validiert habe. Er habe lediglich einen einzigen Validierungstest durchgeführt, aus dem nicht plausibel hervorgehe, wie die erhobenen Werte einzuordnen bzw. zu verstehen seien. Zudem habe der Gutachter die postulierte Einschränkung der Arbeitsunfähigkeit um 50 % nicht nachvollziehbar und überzeugend dargelegt. Hieraus ergibt sich, dass das Gutachten der SMAB AG trotz mehrfachem Nachfragen nicht ausreicht, um in Bezug auf die Frage einer neuanmeldungsrechtlich relevanten gesundheitlichen Veränderung als beweiskräftig zu gelten, wie die Vorinstanz in ihrer letztinstanzlichen Stellungnahme einräumt.