Citation: 2C_1031/2014 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer beruft sich auch vergeblich auf Art. 8 EMRK: Einerseits legt er nicht dar, inwiefern seine weiteren angeblich freundschaftlichen Beziehungen zu seiner früheren Gattin bzw. die Bindungen zu seinem Stiefsohn einen Anwesenheitsanspruch zu begründen vermöchten. Andererseits hält er sich seit 2010 nur noch gestützt auf eine verfahrensrechtliche Anwesenheit im Land auf. Zwar behauptet er, hier über weitere Kontakte zu verfügen; er belegt diese indessen nicht; so oder anders kann gestützt auf den verbindlich festgestellten Sachverhalt nicht gesagt werden, dass er hier besonders enge Kontakte geltend machen könnte, wie sie die Rechtsprechung für einen Bewilligungsanspruch gestützt auf den Schutz des Privatlebens nach Art. 8 EMRK voraussetzt (BGE 130 II 281 E. 3.2.1 S. 286). Der Beschwerdeführer hat im Übrigen in seiner Heimat die Schulen besucht und dort bereits gearbeitet; zudem leben seine drei leiblichen Kinder, eine Schwester sowie sein Vater dort. Zu Unrecht rügt der Beschwerdeführer schliesslich auch eine falsche Anwendung von Art. 62 AuG (Widerrufsgründe). Vorliegend geht es nicht um den Widerruf seiner Bewilligung, sondern die Frage, ob er die Voraussetzungen von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG erfüllt und damit einen Anspruch auf Verlängerung der früheren Bewilligung hat, was mit der Vorinstanz zu verneinen ist. Verfügt der Beschwerdeführer über keine Anwesenheitsberechtigung (mehr), ist seine Wegweisung die gesetzliche Folge hiervon (Art. 64 Abs. 1 lit. c AuG). Er legt nicht dar, inwiefern diese besondere verfassungsmässige Rechte (Folterverbot usw.) verletzen würde (vgl. BGE 137 II 305 ff.).