Citation: 1C_314/2022 E. 8.3

8.3. Die Vorinstanz kam hier gestützt auf den Standortevaluationsbericht vom 14. Oktober 2019, den Baubewilligungsentscheid und die Stellungnahme der kantonalen Fachbehörde (BVU, Abteilung Umwelt) zusammengefasst zum Schluss, es habe einerseits eine rechtsgenügende Standortevaluation im Sinne von § 26 EG UWR/AG stattgefunden und andererseits sei der vorgesehene Standort besser geeignet als die geprüften Alternativstandorte. Inwiefern der angefochtene Entscheid in dieser Hinsicht willkürlich sein sollte, wird von den Beschwerdeführenden nicht aufgezeigt. Sie begnügen sich mit dem - erstmals vor Bundesgericht vorgebrachten - Hinweis, wonach es sich zum Beispiel anbieten würde, eine neue Mobilfunkanlage in der Industriezone anstatt in einer W2-Zone anzusiedeln, damit die Hauptimmissionen auch dort anfielen, wo sie am meisten in Anspruch genommen würden. Die Vorinstanzen hätten von vornherein zwei ungeeignete Alternativstandorte zur Prüfung ausgewählt, weshalb die Standortevaluation nicht mit der gebührenden Sorgfaltspflicht erfolgt sei.