Citation: 1C_37/2013 E. 3.4

3.4. Da die Beschwerdeführerin in ihrem Baugesuch vom 15. März 2011 selber angab, der Wohnwagen sei vorher als Freizeit- und Ferienwohnung genutzt worden und solle nun als "Wohn-Wohnung" dienen, konnte das Verwaltungsgericht willkürfrei annehmen, aus den Ausführungen der Beschwerdeführerin ergebe sich, dass sie den Wohnwagen dauerhaft zu Wohnzwecken nutze. Daran vermag nichts zu ändern, dass die Beschwerdeführerin im Gesuch angab, sie lehne jegliche Verbindlichkeit ab, dass die Unterlagen juristisch-baurechtlich korrekt, richtig oder vollständig seien. Im Übrigen führt die Beschwerdeführerin auch vor Bundesgericht aus, sie halte sich gerne und möglichst viel im Wohnwagen auf. Damit bestätigt sie die dauernde Nutzung des Wohnwagens zu Wohnzwecken, wobei unerheblich ist, dass die Beschwerdeführerin gewisse Tätigkeiten, wie namentlich das Waschen von Wäsche, nicht im Wohnwagen, sondern im Haus erledigt. Zudem bestreitet die Beschwerdeführerin die Angabe des Verwaltungsgerichts, dass ihr Partner dauerhaft im Wohnwagen wohne, nicht. Damit lag hinsichtlich der dauernden Nutzung des Wohnwagens zu Wohnzwecken kein Sachverhalt vor, der durch einen Augenschein hätte geklärt werden müssen. Die Behauptung der Beschwerdeführerin, die Gemeinde habe die Unterlassung eines Augenscheins vertuschen wollen, entbehrt damit einer Grundlage.