Citation: 6B_357/2024 E. 5.3

5.3. Die Vorinstanz äussert sich ausführlich zum Beweisergebnis und gelangt auf der Grundlage einer eingehenden Aussagewürdigung zum Schluss, dass der Sachverhalt im Sinne der Anklage erstellt sei (vgl. angefochtenes Urteil S. 26 ff.). Was der Beschwerdeführer dagegen einwendet, vermag Willkür nicht zu begründen. Seine Kritik erschöpft sich im Wesentlichen darin, die Privatklägerin als Person zu diskreditieren, ihre Aussagen als unwahre Behauptungen abzuqualifizieren und ihr einen Rachefeldzug gegenüber ihm zu unterstellen. Er bestreitet, ein Regime der Angst, Unterdrückung und Kontrolle durch Drohungen und Gewalt geschaffen zu haben, ebenso, dass sich die Privatklägerin nicht mehr getraut haben soll, ohne seine Einwilligung die Wohnung zu verlassen. Ohne sich mit den Erwägungen der Vorinstanz substanziiert zu befassen, wendet er beispielsweise ein, die Privatklägerin hätte - wären ihre Behauptungen wahr - aufgrund seiner Schläge blaue Flecken im Gesicht und am Körper aufweisen müssen, die von Dritten (z.B. Polizei, Spielkasino- oder Krankenhauspersonal, Schwiegereltern) wahrgenommen worden wären. Oder er macht geltend, die Privatklägerin hätte verschiedentlich Gelegenheit gehabt, Hilfe einzuholen. Damit ergeht sich der Beschwerdeführer in Spekulationen, mit denen er nicht darzulegen vermag, dass die vorinstanzliche Würdigung willkürlich wäre. Er lässt ausser Acht, dass es hierfür nicht einmal genügen würde, dass eine andere Lösung oder Würdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erschiene. Erforderlich wäre, dass das angefochtene Urteil im Ergebnis schlechterdings unhaltbar ist, was der Beschwerdeführer mit seinen Mutmassungen und eigenen Darstellungen zu möglichen Sachverhaltsabläufen bzw. Sachverhaltsversionen nicht hinreichend aufzuzeigen vermag. Ohne dass sich das Bundesgericht zu allen Ausführungen des Beschwerdeführers ausdrücklich äussern müsste, erweist sich die Beschwerde auch in diesem Punkt als unbegründet, soweit sie den Begründungsanforderungen überhaupt genügt (Art. 42 Abs. 2 BGG und Art. 106 Abs. 2 BGG).