Citation: 6B_543/2016 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer macht zunächst geltend, die Vorinstanz stütze sich verschiedentlich auf Aussagen in Einvernahmen, in denen er als Auskunftsperson und Privatkläger im Sinne von Art. 178 lit. a StPO befragt worden sei. Diese Aussagen dürften nach seinem Rollenwechsel zum Beschuldigten nicht zu seinem Nachteil verwertet werden. Das ergebe sich schon daraus, dass er nicht gemäss Art. 158 StPO belehrt worden sei. Darüber hinaus sei er als Auskunftsperson gemäss Art. 178 lit a StPO zur Aussage verpflichtet gewesen und habe folglich die Aussage nicht verweigern können. Soweit die kantonalen Instanzen ihre Urteile auf die unverwertbaren Aussagen stützten, hätten sie somit die Art. 141 und 158 StPO verletzt. Zudem habe er bei den fraglichen beiden Einvernahmen den befragenden Beamten erklärt, er habe aus medizinischen Gründen 60 mg Morphium eingenommen. Trotz der dadurch bedingten mangelnden Vernehmungsfähigkeit sei die Befragung durchgeführt worden (Beschwerde S. 4 f.).