Citation: 1A.101/2001 13.08.2001 E. 4

4.- Der Beschwerdeführer rügt, der angefochtene Entscheid habe entgegen Art. 20 Abs. 4 der Kantonsverfassung des Kantons Appenzell-Ausserrhoden (KV/AR) keine Rechtsmittelbelehrung enthalten. Der angefochtene Entscheid enthält im Dispositiv den Vermerk, dass dagegen kein ordentliches Rechtsmittel gegeben sei, was nach dem vorne Ausgeführten (E. 1b) zutreffend ist. Das Verwaltungsgericht stellt sich in seiner Vernehmlassung auf den Standpunkt, Art. 20 Abs. 4 KV/AR verlange nicht, dass auf das ausserordentliche Rechtsmittel der staatsrechtlichen Beschwerde hingewiesen werde. Dies dürfte wohl zutreffen, da die staatsrechtliche Beschwerde nicht das kantonale Verfahren weiterführt, sondern ein selbständiges Verfahren darstellt (Walter Kälin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, 2. Aufl. , Bern 1994, S. 8 f., mit Hinweis). Die Frage kann aber offen bleiben: Nach ständiger Rechtsprechung führt nämlich auch die Unterlassung einer vorgeschriebenen Rechtsmittelbelehrung nicht zur Aufhebung des angefochtenen Urteils, sondern nur dazu, dass dem Betroffenen aus der Unterlassung kein Nachteil entstehen darf (BGE 125 I 313 E. 5 S. 320; 124 I 255 E. 1a/aa S. 258; vgl. Art. 107 Abs. 3 OG). Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, dass und weshalb Art. 20 Abs. 4 KV/AR anders zu verstehen sein sollte. Es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern ihm durch das Fehlen des Hinweises auf die staatsrechtliche Beschwerde ein Nachteil entstanden sein soll.