Citation: 5A_251/2023 E. B

B.a. B.________ focht die beiden Entscheide des Kantonsgerichts vom 28. Januar 2022 mit separaten Berufungen beim Obergericht des Kantons Zug an. Entsprechend eröffnete dieses zwei Verfahren unter den Geschäftsnummern Z2 2022 9 (Auskunftsbegehren) und Z2 2022 10 (Prozesskostenvorschuss). In beiden Verfahren beantragte A.________ im Rahmen ihrer Berufungsantwort einen Prozesskostenvorschuss von je Fr. 5'000.-- und subsidiär die unentgeltliche Rechtspflege für das jeweilige Berufungsverfahren. B.b. Im Verfahren Z2 2022 9 hiess das Obergericht am 28. Oktober 2022 die Berufung teilweise gut und verpflichtete B.________ unter Androhung der Straffolgen nach Art. 292 StGB und gestützt auf Art. 170 ZGB dazu, A.________ folgende Auskünfte zu erteilen und Unterlagen in Kopie zu edieren: Lohnausweise 2020 und 2021; detaillierte Lohnabrechnungen ab März 2020 bis heute; Zusammenstellung sämtlicher Einkünfte aus Liegenschaften und Wertschriften (insbesondere Aktien, Optionen und sonstige Beteiligungen usw.), die auf den Namen von B.________ lauten oder an denen er wirtschaftlich berechtigt ist, ab dem Jahr 2020 bis heute. Im Übrigen wies es die Berufung ab, soweit es darauf eintrat. Schliesslich wies das Obergericht den Entscheid über die Prozesskosten (inkl. Prozesskostenvorschuss und evtl. unentgeltliche Rechtspflege) in das Verfahren Z2 2022 10. A.________ zog diesen Entscheid an das Bundesgericht weiter. Dieses wies die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat oder das Verfahren (hinsichtlich der Kostenfragen) nicht gegenstandslos geworden war (Urteil 5A_939/2022 vom 6. Juni 2023). B.c. Im Verfahren Z2 2022 10 fällte das Obergericht am 23. Februar 2023 folgende Entscheide: B.c.a. Zum einen verpflichtete es B.________ zur Leistung eines Prozesskostenvorschusses an A.________ für die Berufungsverfahren Z2 2022 9 und Z2 2022 10 von insgesamt Fr. 9'715.-- (inkl. MWST), womit die Gesuche von A.________ um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für die Berufungsverfahren gegenstandslos wurden. B.c.b. Zum anderen hiess das Obergericht die Berufung von B.________ gut und wies das Gesuch von A.________ vom 11. Dezember 2020 um Leistung eines Prozesskostenvorschusses für die (erstinstanzlichen) Verfahren EO 2021 195 (Scheidungsergänzungsverfahren) und ES 2020 242 (vorsorgliche Massnahmen und Auskunftsbegehren) ab. Es auferlegte A.________ Fr. 3'000.-- an Gerichtskosten des erstinstanzlichen Prozesskostenvorschussverfahrens (ES 2020 674), ordnete indes an, für den Fall, dass das nunmehr noch vom Kantonsgericht zu beurteilende Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (UP 2020 181) gutgeheissen werde, würden die Gerichtskosten auf die Staatskasse genommen und Rechtsanwältin C.________ würde mit Fr. 4'034.10 (inkl. MWST) aus der Staatskasse entschädigt, beides unter Vorbehalt der Nachzahlung. Sodann verpflichtete das Obergericht A.________, B.________ für das erstinstanzliche Prozesskostenvorschussverfahren mit Fr. 6'760.-- zu entschädigen. Mit Bezug auf das erstinstanzliche Massnahmen- bzw. Auskunftsverfahren (ES 2020 242) auferlegte es A.________ drei Viertel der Gerichtskosten von Fr. 4'000.-- (d.h. Fr. 3'000.--), wobei es auch hier den Ausgang des noch zu beurteilenden Gesuchs um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege vorbehielt und für den Fall der Gutheissung desselben die Entschädigung der amtlichen Anwältin auf Fr. 7'321.45 (inkl. MWST) festlegte. Ausserdem verpflichtete das Obergericht A.________ für das erstinstanzliche Massnahmen- bzw. Auskunftsverfahren zur Leistung einer Parteientschädigung von Fr. 9'150.--. Schliesslich legte es die Gerichtskosten der beiden Berufungsverfahren auf je Fr. 3'000.-- fest, auferlegte diese zu vier Fünfteln A.________ (d.h. je Fr. 2'400.--) und verpflichtete diese, B.________ für die beiden Berufungsverfahren eine Parteientschädigung von insgesamt Fr. 5'830.-- (inkl. MWST) zu bezahlen.