Citation: 1B_78/2020 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer sei seiner Substanziierungsobliegenheit betreffend Privatgeheimnisse nicht ausreichend nachgekommen. Es bleibe "unklar", auf welchem der zwei gesiegelten Smartphones "sich welches angeblich private Material" befinde, "welche Dateien bzw. Inhalte" er "genau schützen" wolle, wo diese gespeichert seien ("Speicherort oder verwendete Applikation"), "wann bzw. in welchem Zeitraum die angeblich intimen Daten bzw. Chats erstellt" worden und "welche Personen" davon betroffen seien. Der Beschuldigte sei "nicht einmal bereit" gewesen, den Namen seiner angeblich mitbetroffenen Freundin bekannt zu geben. Aber selbst wenn rechtlich geschützte Privatgeheimnisse ausreichend substanziiert wären, seien keine privaten Geheimnisinteressen dargetan, die das Strafverfolgungsinteresse des Staates überwiegen würden (angefochtener Entscheid, S. 7, E. 9.2.1-9.2.2).