Citation: 2P.330/2005 18.04.2006 E. 2

Die Beschwerdeführerin macht geltend, der Instruktionsrichter habe Art. 29 Abs. 3 BV verletzt, indem er die Aussichtslosigkeit ihres Begehrens lediglich aufgrund der Akten des ersten Verfahrens und nicht aufgrund der seit dem Jahr 2003 veränderten Situation geprüft habe. Sie habe darauf hingewiesen, dass sie psychisch stabilisiert sei, in geordneten Verhältnissen lebe und wieder zu unterrichten vermöge. Zum Beweis hierfür habe sie ein persönliches Gespräch anerboten, welches die Erziehungsdirektion in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes und ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) abgelehnt habe, ohne den Sachverhalt anderweitig - etwa durch die vom Instruktionsrichter als "wohl allein massgebend" erachtete psychiatrische Begutachtung - zu erstellen. Sowohl der Instruktionsrichter wie die Erziehungsdirektion hätten durch den Verzicht, aktuelle Beweismittel zu erheben, ihre Verfahrensrechte missachtet. Es sei widersprüchlich, verletze den Anspruch auf rechtliches Gehör und bedeute eine unhaltbare Handhabung des Untersuchungsgrundsatzes sowie eine willkürliche antizipierte Beweiswürdigung, ein bestimmtes Beweismittel - das psychiatrische Gutachten - als massgeblich zu erachten, gleichzeitig aber den Verzicht darauf (wie auch jenen auf die mündliche Anhörung) als zulässig zu werten und die Voraussetzungen zur Wiedererteilung der Unterrichtsberechtigung dennoch als nicht erstellt bzw. die Beschwerde hiergegen als aussichtslos zu bezeichnen.