Citation: 9C_424/2017 E. 3.1

3.1. Soweit die IV-Stelle rügt, die Vorinstanz habe die Rechtskraft der den Anspruch auf eine Invalidenrente verneinenden Verfügung missachtet, ist auf die Rechtsprechung zu verweisen. Gemäss BGE 136 V 369 E. 3.1.2 S. 374 muss für die Umschreibung der Rechtskraft und der damit verbundenen Rechtsbeständigkeit eines den Anspruch auf eine Dauerleistung verneinenden negativen Entscheids auf die Begründungselemente zurückgegriffen werden. In der Begründung der hier interessierenden Verfügung vom 6. Februar 2008 führte die IV-Stelle aus, die versicherungsmässigen Voraussetzungen seien für sämtliche beantragten Leistungen nicht erfüllt. Weiter wurde im Verfügungstext festgehalten, dass die Versicherte "keine Rente sondern Berufsberatung, Hilfsmittel, Eingliederungsmassnahmen" beantrage. Die IV-Stelle erachtete demnach die versicherungsmässigen Voraussetzungen für diese Leistungen als nicht erfüllt. Hingegen betraf diese Verfügung entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht den Anspruch auf eine Invalidenrente. Die Auffassung der Vorinstanz, wonach die Verfügung vom 6. Februar 2008 die Verfügung vom 27. Januar 2016 nicht präjudiziert, trifft daher zu.