Citation: BGE 150 II 11 E. 3.2

Der Steuerpflichtige bringt hiergegen vor, die Einordnung der Prämien unter den allgemeinen Versicherungsabzug sei nicht mehr sachgerecht und zeitgemäss. Durch die Bestimmungen im Gesamtarbeitsvertrag für das Gastgewerbe, wegen denen der Anfall der Prämien nicht freiwillig sei, und infolge der Erschöpfung durch die betragsmässige Beschränkung beim freiwilligen Versicherungsabzug, sei die diesbezügliche Zuordnung nicht mehr zielführend und damit nicht mehr tragbar. Vielmehr müssten die Prämien vollumfänglich als Berufskosten zum Abzug zugelassen werden; ein Einbezug in die Pauschale der "übrigen Berufskosten" sei nicht sachgerecht.