Citation: 5C.76/2006 29.08.2006 E. 4

Die Berufungsklägerin führt schliesslich sinngemäss aus, sie und ihr Ehemann hätten die Liegenschaften als einfache Gesellschaft gekauft. Wenn überhaupt sei nur sie, nicht aber ihr Ehemann zur Ausgleichung verpflichtet. Der ausgleichungspflichtige Betrag sei folglich zu halbieren. Bei diesem Vorbringen handelt es sich eine neue rechtliche Argumentation. Eine solche ist im Berufungsverfahren zulässig, sofern sie auf Grund der verbindlichen Tatsachenfeststellungen beurteilt werden kann und nicht auf einer unzulässigen Ausweitung des vorinstanzlich festgestellten Sachverhalts beruht (BGE 116 II 695 E. 4 S. 699; 130 III 28 E. 4.4 S. 34). Die Berufungsbeklagten bringen in ihren Antworten vor, der Erblasser habe nur der Berufungsklägerin eine Schenkung zuwenden wollen. Aus dem angefochtenen Urteil lassen sich zu diesem Punkt keine tatsächlichen Feststellungen entnehmen, so dass eine Beurteilung der neuen Rüge nicht möglich ist. Darauf ist nicht einzutreten.