Citation: 2C_1103/2015 E. 5.3

5.3. Bereits das Strafmass von fünf Jahren Freiheitsstrafe indiziert ein erhebliches Verschulden, liegt es doch weit über der Grenze von einem Jahr, welche für die Möglichkeit des Widerrufs massgeblich ist (vgl. E. 4.2). Wie bereits erwähnt, wurde das Tatverschulden als schwer eingestuft. Mit seinem Verhalten hat der Beschwerdeführer skrupellos in Kauf genommen, die Gesundheit einer Vielzahl von Menschen zu gefährden. Besonders verwerflich ist die Tatsache, dass er aus rein finanziellem Interesse handelte, ohne selbst drogenabhängig zu sein. Negativ fällt zudem ins Gewicht, dass die verfahrensauslösende Verurteilung nicht das erste Straferkenntnis gegen den Beschwerdeführer darstellt, wurde er doch bereits zuvor unter anderem wegen verschiedener SVG-Delikte verurteilt. Wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, hat sich der Beschwerdeführer weder durch Strafurteile noch Bewährungszeiten beeindrucken lassen. Selbst das laufende strafrechtliche Verfahren hat ihn nicht davon abgehalten, noch vor Antritt des Strafvollzugs erneut gegen die Rechtsordnung zu verstossen, wurde er doch im Mai 2013 zu einer Geldstrafe und einer Busse wegen Hausfriedensbruchs verurteilt (vgl. E. 4.3.2 und 4.3.3 hiervor). Insgesamt zeugt die Haltung des Beschwerdeführers von Unbelehrbarkeit und einer deutlichen Geringschätzung der schweizerischen Rechtsordnung. Angesichts dieser Sachlage ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das öffentliche Interesse an der Fernhaltung des Beschwerdeführers als hoch einstufte.