Citation: 1C_455/2022 E. 4.2

4.2. Fehl gehen die Beschwerdeführenden auch mit ihrem Vorwurf einer mangelhaften Begründung des angefochtenen Entscheids. Entgegen ihrem Vorbringen ist es nicht zu beanstanden, dass sich die Vorinstanz mit den zahlreichen Gründen, die zur Anfechtung der Vereinbarung vom 12. Februar 2020 geführt haben sollen (z.B. unerlaubte Hausbesichtigung, geplanter Ausbau des Dachstocks), nicht im Detail auseinandergesetzt hat. Die sich aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) ergebende Begründungspflicht erstreckt sich lediglich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte (vgl. BGE 142 II 49 E. 9.2; 137 II 226 E. 3.2; 136 I 184 E. 2.2). Die Vorinstanz hat die entscheidrelevanten Überlegungen transparent gemacht und es den Beschwerdeführenden so ermöglicht, den Entscheid sachgerecht anzufechten. Ihrer Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV) ist sie damit nachgekommen. Ohnehin argumentieren die Beschwerdeführenden nicht frei von Widersprüchen, wenn sie einerseits behaupten, die blosse Erklärung einer Anfechtung der Nutzungsübertragung habe (unabhängig vom Vorliegen eines Anfechtungsgrunds) automatisch deren Unwirksamkeit bzw. Auflösung zur Folge (vgl. dazu E. 5.5 hiernach), andererseits aber gleichwohl geltend machen, die zur Anfechtung führenden Gründe seien entscheidrelevant.