Citation: 5A_515/2024 E. 1

Die Parteien heirateten im Februar 2009 und haben eine Tochter (geb. 2011). Die Ehe wurde im November 2017 in Deutschland geschieden und das Gericht genehmigte dabei eine Umfangsvereinbarung, in welcher die Eltern namentlich den Umzug der Mutter mit dem Kind in die Schweiz geregelt hatten. Im November 2018 klagte die Mutter in der Schweiz auf Ergänzung des deutschen Scheidungsurteils. Mit Urteil vom 1. Oktober 2021 ordnete das Kreisgericht Rheintal die Kindesbelange neu. In den Ziff. 1-7 regelte es namentlich Obhut, Beistandschaft, Besuchsrecht, Ferienrecht und Reisen. In Ziff. 8 setzte es Kindesunterhaltsbeiträge fest wie folgt: Barunterhalt von Fr. 580.-- für Januar bis Juli 2018, von Fr. 650.-- für August 2018, von Fr. 600.-- für September und Oktober 2018, von Fr. 860.-- für November 2018 bis Mai 2019, von Fr. 520.-- für Juni und Juli 2019, von Fr. 370.-- für August 2019 bis März 2021, von Fr. 460.-- für April 2021 bis Juli 2026, von Fr. 310.-- für August 2026 bis Juli 2027 und von Fr. 250.-- bis zum ordentlichen Abschluss einer angemessenen Ausbildung. In Ziff. 9-13 regelte es die Kosten. In Bezug auf Ziff. 5-8 und 11-13 erhoben die Parteien beidseits Berufung. Mit Berufungsurteil vom 4. Juli 2024 hob das Kantonsgericht St. Gallen Ziff. 5, Ziff. 6 Abs. 2 und Ziff. 8 des angefochtenen Urteils auf (Ziff. 2). Es regelte das Besuchsrecht sowie die Übergabemodalitäten neu (Ziff. 3 und 4). Sodann setzte es Kindesunterhaltsbeiträge fest wie folgt: Barunterhalt von Fr. 500.-- für Januar bis Juli 2018, von Fr. 600.-- für August bis Oktober 2018, von Fr. 920.-- für November 2018 bis Mai 2019, von Fr. 200.-- für Juni 2019 bis September 2024, von Fr. 980.-- für Oktober 2024 bis Juli 2026, von Fr. 840.-- für August 2026 bis Juli 2027 und von Fr. 690.-- bis März 2029 bzw. Volljährigkeit (Ziff. 5) und indexierte diese (Ziff. 6). Im Übrigen wies es die Berufungen ab (Ziff. 7). Mit Beschwerde vom 12. August 2024 wendet sich der Vater an das Bundesgericht. Er stellt die Begehren, das angefochtene Urteil sei aufzuheben (Ziff. 1) und es sei festzustellen, dass bei der Beurteilung des Sachverhaltes nicht alle fallrelevanten Tatsachen berücksichtigt worden seien (Ziff. 2), eventualiter sei der angefochtene Entscheid zur Berichtigung der Unterhaltsberechnung an die Vorinstanz zurückzuweisen (Ziff. 3). Ferner wird die unentgeltliche Rechtspflege verlangt (Ziff. 4).