Citation: 4A_441/2019 E. B

B.a. Mit Klage vom 12. Oktober 2016 beim Kantonsgericht Appenzell Ausserrhoden beantragte der Kläger, der Beklagte sei kostenfällig zu verpflichten, ihm Fr. 475'000.-- nebst 6 % Zins seit dem 27. November 2014 zu bezahlen und es sei der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Appenzeller Mittelland zu beseitigen. Das Kantonsgericht kürzte den Zins auf 5 %, im Übrigen hiess es die Klage gut und beseitigte den Rechtsvorschlag. Es erwog, der Kläger habe Darlehensverträge als Grundlage der beiden Zahlungen vom 17. und 30. Oktober 2014 nachweisen können. Es stützte sich auf eine E-Mail vom 1. August 2015; darin habe der Beklagte bestätigt, im November 2014 von A.A.________, was vermutungsweise die Initialen des Klägers seien, zwei Darlehen im Betrag von Fr. 175'000.-- und Fr. 300'000.-- erhalten zu haben. Entgegen dem Beklagten ergebe sich aus der E-Mail des Klägers an den Beklagten vom 14. Oktober 2014 der vom Beklagten behauptete Zahlungsgrund eines Investments nicht. Diese E-Mail sehe einerseits eine Zahlung in Euro vor, im Betrag von EUR 1,5 Mio., und anderseits sollte nach dieser E-Mail die Familie A.________ und nicht der Kläger die EUR 1,5 Mio. investieren. B.b. Das Obergericht des Kantons Appenzell Ausserrhoden schützte die vom Beklagten gegen dieses Urteil erhobene Berufung mit Entscheid vom 2. April 2019, hob dieses auf und wies die Klage sowie das Gesuch um Beseitigung des Rechtsvorschlages in der Betreibung Nr. xxx ab. Es erwog, der Kläger habe das von ihm behauptete Darlehen in der Klageschrift nicht genügend substanziiert, weshalb auch keine Beweise zum Zustandekommen eines Darlehensvertrages abgenommen werden könnten. Auch den eventualiter geltend gemachten Anspruch aus ungerechtfertigter Bereicherung verneinte es.