Citation: 6B_7/2023 E. 5.4

5.4. Das angefochtene Urteil verletzt auch in Bezug auf die Verlegung der Kosten des ersten Berufungsverfahrens kein Bundesrecht. Die vorinstanzlichen Erwägungen hierzu sind zwar knapp, aber entgegen der Meinung des Beschwerdeführers trotzdem noch hinreichend. Dem Urteil der Vorinstanz lässt sich u.a. entnehmen, dass diese die Kosten des (ersten) Berufungsverfahrens zutreffend anhand der Gewichtung der Anträge der Parteien aufteilt. Inwiefern die Vorinstanz dabei das ihr diesbezüglich zustehende Ermessen verletzt haben soll, begründet der Beschwerdeführer nicht ausreichend und ist auch nicht ersichtlich. Die Vorinstanz bestätigte im ersten Berufungsverfahren den erstinstanzlichen Entscheid im Schuld- und Strafpunkt, soweit sie nicht dessen Rechtskraft feststellte. Dass sie dem Beschwerdeführer letztlich drei Viertel der Kosten des ersten Berufungsverfahrens auferlegt, ist nicht zu beanstanden.