Citation: 1C_96/2016 E. A

A.________ wurde in der Nacht von Sylvester auf Neujahr 2003 von seinem Onkel versehentlich angeschossen und schwer verletzt. Dieser wurde am 28. November 2003 vom Amtsgericht Bucheggberg-Wasseramt wegen schwerer Körperverletzung verurteilt, zur Bezahlung einer Genugtuung von Fr. 25'000.-- verpflichtet und bezüglich der Schadenersatzansprüche von A.________ im Grundsatz für vollumfänglich haftbar erklärt. Das Urteil blieb unangefochten. Am 1. Dezember 2003 stellte A.________ bei der Opferhilfestelle des Kantons Solothurn "rein vorsorglich und zur Fristwahrung" ein Gesuch um Entschädigung und Genugtuung. Nachdem das Inkasso beim Täter zu einem provisorischen Verlustschein geführt hatte, liess das Amt für Gemeinden und soziale Sicherheit mit Verfügung vom 21. Oktober 2004 A.________ die Genugtuungssumme von Fr. 25'000.-- auszahlen, sistierte das Entschädigungsverfahren und stellte die Subrogation der Genugtuungsansprüche an den Kanton Solothurn fest. Im Verlauf des Verfahrens betreffend Rentenleistungen und Integritätsentschädigung wurde dem Kanton Solothurn die vorgeschossene Genugtuung zurückbezahlt. Am 6. März 2015 beantragte A.________, ihm unter Anrechnung der geleisteten Integritätsentschädigung eine Genugtuung der Opferhilfe sowie eine Entschädigung von Fr. 100'000.-- inkl. Schadenszins von 5 % zuzusprechen. Am 15. Oktober 2015 wies das Departement des Innern das Gesuch von A.________ in Bezug auf die Entschädigung ab. Ein Haushaltsschaden liege nicht vor, und der sonstige Schaden sei durch die anrechenbaren Versicherungsleistungen von SUVA und IV gedeckt. Mit Beschwerde ans Verwaltungsgericht beantragte A.________, ihm eine Entschädigung von Fr. 100'000.-- inkl. Schadenszins von 5 % zuzusprechen. Am 20. Januar 2016 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab. Es erhob keine Kosten und sprach A.________ keine Parteientschädigung zu.