Citation: 5A_845/2024 E. 1.2.1

1.2.1. Was die prozessualen Anordnungen anbelangt, beschlägt der angefochtene Entscheid eine prozessleitende Verfügung gemäss Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO (BGE 137 III 380 E. 1.1 mit Hinweisen). In der Begrifflichkeit des Bundesgerichtsgesetzes ist die angefochtene Verfügung jedoch ein Vor- oder Zwischenentscheid gemäss Art. 93 BGG (Urteil 5A_454/2021 vom 26. Juli 2021 E. 2). Die Beschwerde ist daher gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG nur zulässig, wenn der Zwischenentscheid entweder einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b). Letzteres fällt - entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin - vorliegend nicht in Betracht, denn der Entscheid des Bundesgerichts über die Sistierung des Verfahrens könnte nie zu einem Endentscheid in der Sache führen (BGE 133 III 629 E. 2.4.1; zit. Urteil 5A_454/2021 E. 3.3).