Citation: 9C_647/2022 E. 6.4

6.4. Die Gesellschaft ist der Ansicht, dass sich die Frage einer Vertreterbetriebsstätte hier nicht stelle und nicht weiterverfolgt werden müsse (vgl. Beschwerde Rz. 61). Unter diesen Umständen ist es nicht am Bundesgericht, diese Frage vertieft zu prüfen, zumal die Würdigung der Vorinstanz jedenfalls nicht als offensichtlich unrichtig erscheint (vgl. oben E. 2.2). Namentlich entspricht es der wohl herrschenden Auffassung, dass der Vertreter in der Lage sein muss, das Unternehmen rechtlich zu verpflichten (vgl. die Hinweise bei VOGELSANG, a.a.O., S. 218 ff. sowie - zur kontroverseren Frage, ob der Vertreter im Namen des Unternehmens auftreten muss oder es ausreicht, wenn auf andere Weise Bindungswirkung erzielt wird - S. 224 ff.).