Citation: 8C_40/2015 E. 4.2.1

4.2.1. Die Versicherte macht im Wesentlichen geltend, der behandelnde Psychiater Dr. med. D.________ sei in den Berichten vom 26. Mai 2010 und 24. März 2011 von einer mittelgradigen bis schweren depressiven Episode ausgegangen. Die Klinik F.________ habe im Bericht vom 3. Mai 2011 eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode diagnostiziert. Es lägen somit zwei Arztberichte von zwei unterschiedlichen Seiten vor, die im Widerspruch zu den vom Institut C.________ erhobenen Befunden stünden. Sie befinde sich in regelmässiger Psychotherapie und ständiger Medikamententherapie, was auf eine schwere psychische Beeinträchtigung hinweise. Zudem habe Dr. med. D.________ am 24. März 2011 festgehalten, es gebe keine Blutanalyse, welche die Aussage im psychiatrischen Gutachten des Instituts C.________ vom 17. Dezember 2010 bestätige, die Versicherte sei durch Schlafmittel übersediert gewesen. Aufgrund der vorliegenden Berichte könne zudem nicht ausgeschlossen werden, dass sich ihr Gesundheitszustand seit der Begutachtung verschlechtert habe, was in den RAD-Berichten vom 29. Juni 2011 und 14. März 2012 nicht ausgeschlossen worden sei. Dr. med. D.________ habe am 22. Februar 2012 festgehalten, dass eine Verbesserung ihres Gesundheitszustandes nach Austritt aus der Klinik F.________ am 20. April 2011 trotz intensiver Therapie nicht habe erreicht werden können. Demnach könnten ihr Gesundheitszustand und die Ausprägung ihrer depressiven Symptomatik nicht abschliessend beurteilt werden, weshalb eine Oberbegutachtung anzuordnen sei.