Citation: 1B_324/2009 03.12.2009 E. 3

3.1 Die Vorinstanz verweist zur Begründung des dringenden Tatverdachts auf die haftrichterliche Verfügung vom 21. August 2009. Sie fügt ergänzend an, der Beschwerdeführer habe mittlerweile zugegeben, zwei Knaben im Genitalbereich angefasst und deren Penis in den Mund genommen zu haben. Aufgrund der ihn konkret belastenden und detaillierten Aussagen von vier Knaben sowie auf dem Computer des Beschwerdeführers gefundenen Bilder sei nicht auszuschliessen, dass sich der dringende Tatverdacht auch in Bezug auf den ihm vorgeworfenen Kindesmissbrauch gegenüber B.________ und C.________ bestätige. 3.2 Der Beschwerdeführer bringt vor, es reiche nicht, dass nicht ausgeschlossen werden könne, dass sich ein dringender Tatverdacht bestätige. Der vierte Knabe, der gemäss der Staatsanwaltschaft als Opfer in Frage komme, sei sodann nicht C.________, sondern D.________, wobei auch dieser von der Staatsanwaltschaft als Opfer eher ausgeschlossen werde. Abgesehen von den zugegebenen Handlungen gebe es keinen hinreichenden Tatverdacht. Die Anschuldigungen stützten sich ausschliesslich auf gefilmte Aussagen. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers habe dabei keine Gelegenheit gehabt, Ergänzungsfragen zu stellen. Auch sei die Identität der gefilmten Personen nicht erstellt. Ebensowenig sei klar, wann und wo die Aufnahmen gefilmt und weshalb die Behörden nicht involviert worden seien. Offenbar seien die Aufnahmen erst mehr als zwei Jahre nach den Vorfällen erstellt worden. Die Aussagen, aus der seltenen indischen Sprache Malayalam übersetzt, könnten falsch oder unvollständig wiedergegeben worden sein. Der übersetzte Text weise denn auch verschiedene Fehler auf. Weiter sei das Alter der Opfer nicht nachgewiesen und die Staatsanwaltschaft habe nicht aufgezeigt, mit welchen weiteren Personen - neben E.________, F.________ und B.________ - der Beschwerdeführer sexuelle Handlungen vorgenommen haben solle. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb der Beschwerdeführer zwei konkrete sexuelle Handlungen zugeben, andere aber abstreiten sollte.