Citation: 6B_1222/2016 E. 6.1.3

6.1.3. Bezüglich der geltend gemachten blossen Teilzeitbeschäftigung hat der Beschwerdeführer nicht aufgezeigt, weshalb die vorinstanzlichen Feststellungen willkürlich sein sollen (vgl. E. 1). Auch hat er nicht dargelegt, inwiefern die Qualifikation der monatlichen Fr. 10'000.-- als Lohnbezug gegen Normen des Bundesrechts verstossen soll. Sein Einwand zu 2008 ist unbehelflich, da ihm für diesen Zeitraum kein strafrechtlich relevantes Verhalten vorgeworfen wird. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers liegen keine Anhaltspunkte für falsche Angaben in den Anmeldeformularen und damit für eine Opfermitverantwortung im Sinne der Rechtsprechung vor (vgl. Urteil 6B_932/2015 vom 18. November 2015 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen). Denn es ist nicht die Aufgabe der Arbeitslosenkasse, die finanzielle Situation eines Arbeitgebers - sei dies in der Baubranche oder anderswo - standardmässig zu überprüfen. Weiter ist unbeachtlich, ob sich die Arbeitslosenkasse als Privat- oder Strafklägerin konstituiert hat, da dies weder Strafbarkeitsvoraussetzung noch ein Indiz für oder gegen ein strafrechtlich relevantes Verhalten ist. Schliesslich begründet er die fehlende Gewerbsmässigkeit nur mit dem aus seiner Sicht fälschlicherweise ergangenen Schuldspruch, bringt aber keine Gründe vor, inwiefern die Qualifizierung der Gewerbsmässigkeit bei gegebenem Schuldspruch unzutreffend sein soll.