Citation: 8C_741/2018 E. A

A.________, geboren 1981, absolvierte zwischen 1997 und 1999 eine Anlehre als Heizungsmonteur mit Attestabschluss. Er ist seit 2012 verheiratet und Vater von drei Kindern (geboren 2004, 2013 und 2015). Der Psychiater Dr. med. B.________ verneinte am 12. März 2002 die Militärdiensterstehungsfähigkeit des Rekruten A.________ auf Grund einer asthenisch abhängigen Persönlichkeit. Wegen seit 2005 anhaltender psychischer Beschwerden meldete er sich am 26. August 2009 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Zwecks Durchführung einer psychiatrischen Behandlung in einer Tagesklinik leitete die IV-Stelle erstmals am 30. Juni 2011 ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren ein. Seit 2014 lässt sich der Versicherte auf Veranlassung und Kosten der zuständigen Sozialhilfebehörde im Verfahren betreffend Leistungen der Invalidenversicherung durch einen Rechtsanwalt vertreten. Gestützt auf das psychiatrische Gutachten des Dr. med. C.________, vom 3. Juni 2016 (nachfolgend: psychiatrisches Gutachten) und dessen ergänzenden Bericht vom 3. Oktober 2016 zu den gegen das Gutachten erhobenen Einwänden sowie unter Berücksichtigung der anhaltenden Verweigerung einer zumutbaren psychiatrischen Behandlung verneinte die IV-Stelle Luzern in Anwendung von Art. 21 Abs. 4 ATSG einen Leistungsanspruch (Verfügung vom 28. Juni 2017).