Citation: 8C_83/2023 E. 11.2

11.2. Die Vorinstanz erwog, der Beschwerdegegner habe alle ihm zumutbaren Schritte unternommen, um den Arbeitskonflikt zu lösen. Trotz mehrerer Gespräche, der Hinweise auf sein inakzeptables Verhalten und der drohenden Kündigung habe sich der Beschwerdeführer nicht an die Vorgaben gehalten und damit eine erhebliche Uneinsichtigkeit gezeigt, weshalb weniger einschneidende Massnahmen als die Kündigung keine taugliche Alternative dargestellt hätten. Obwohl ihm zur Vermeidung der Kündigung und zur Wiederherstellung des Vertrauens ein befristeter, mit Auflagen versehener unbezahlter Urlaub angeboten worden sei, habe er diesen abgelehnt, ohne die Auflagen auch nur besprechen zu wollen. Zudem habe er angekündigt, seine umstrittene Rede zu wiederholen, wenn sich die Möglichkeit biete. Aufgrund seiner entschiedenen Haltung und vor dem Hintergrund seines anhaltenden politischen Aktivismus sei davon auszugehen, dass er sein nicht tolerierbares Verhalten fortgesetzt und damit dem Ruf und der Glaubwürdigkeit der Schule geschadet sowie den Schulbetrieb gestört hätte. Die Auflösung des Anstellungsverhältnisses sei daher gerechtfertigt gewesen.