Citation: 9C_662/2021 E. 5.6.2

5.6.2. Das Bundesverwaltungsgericht hat im hier interessierenden Kontext u.a. festgestellt, die Invalidenversicherung habe lediglich gewusst, dass der Beschwerdeführer die Absicht hatte, einer (gewerbsmässigen) journalistischen Tätigkeit nachgehen zu wollen, dass er einen Weiterbildungskurs im Bereich Journalismus besucht und dass er sich sporadisch bei Tageszeitungen beworben habe. Die tatsächliche Realisierung der Absicht, d.h. die Aufnahme der journalistischen Tätigkeit und deren Ausweitung auf digitale Medien wie YouTube, habe er verschwiegen. Dass diese Feststellungen offensichtlich unrichtig sein sollen, ist nicht ersichtlich und geht insbesondere nicht aus den vom Beschwerdeführer angerufenen Aktennotizen vom 27. November 1995 und 11. Oktober 1996 hervor. Weiter leuchtet auch nicht ein, weshalb im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes (vgl. Art. 43 Abs. 1 ATSG) Internet-Recherchen generell oder in Bezug auf den konkreten Fall unzulässig resp. deren Ergebnisse unverwertbar sein sollen. Die Feststellungen beruhen somit auch nicht auf einer Rechtsverletzung, weshalb sie für das Bundesgericht verbindlich bleiben (vgl. vorangehende E. 1.1).