Citation: 8C_592/2023 E. A

Der 1972 geborene A.________ war bei der Genossenschaft B.________ angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch unfallversichert. Am 7. März 2020 wurde ihm bei einem Streit in einer Bar ein Bierglas gegen den Kopf geschlagen, wodurch er am Kopf und am linken Auge verletzt wurde. Er erlitt u.a. eine Bulbusruptur, ein komplett gespaltenes Oberlid und eine Orbitabodenfraktur links. Am 7. März 2020 wurde er im Spital C.________ am linken Auge operiert. Der Versicherte wurde durch den Unfall einäugig. Die Suva kam für die Heilbehandlung und das Taggeld auf, wobei sie das Taggeld um 50 % kürzte (Verfügung vom 22. Januar 2021). Mit Verfügung vom 4. März 2021 forderte sie zu viel ausgerichtete Taggelder von Fr. 9'318.45 zurück. Am 14. April 2021 verzichtete sie auf diese Rückforderung. Mit Schreiben vom 13. Oktober 2021 stellte die Suva die Taggelder per 31. Januar 2022 ein. Mit Verfügung vom 28. Dezember 2021 verneinte sie den Rentenanspruch und sprach dem Versicherten eine um 50 % gekürzte Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 35 % zu. Hieran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 5. April 2022 fest.