Citation: 1C_260/2024 E. 1.3

1.3. Sowohl der vorsorgliche Führerausweisentzug als auch die Anordnung einer Fahreignungsuntersuchung stellen vorsorgliche Massnahmen dar (vgl. Urteil 1C_434/2023 vom 4. Juni 2024 E. 2, zur Publikation vorgesehen). Mit Beschwerden gegen vorsorgliche Massnahmen kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 98 BGG). Die Anwendung anderer Rechtsnormen prüft das Bundesgericht deshalb nur auf Willkür (vgl. BGE 147 II 44 E. 1.2; Urteile 1C_319/2020 vom 18. Februar 2021 E. 1.2; 1C_434/2023 vom 4. Juni 2024 E. 2.6, zur Publikation vorgesehen). Das Bundesgericht prüft die Verletzung solcher Rechte nur insofern, als eine diesbezügliche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).