Citation: 6B_280/2018 E. A

X.________, Inhaber und Sicherheitsverantwortlicher einer Firma für Gerüstbau, führte am 26. April 2011 zusammen mit E.C.________, F.________ und G.________ die Begehung auf einer vorgesehenen Baustelle durch. Er besichtigte mit ihnen die Einsatzorte und besprach die Arbeiten sowie den zum Einsatzort zu benützenden Weg. Der Vorarbeiter F.________ erstellte in der ersten Woche das Gerüst auf der Südseite. Es folgte eine Arbeitspause, weil für den Transport des Gerüstmaterials für das rückseitige nordwestliche Dach ein Kran abgewartet werden musste. Y.________ nahm an der Besichtigung nicht teil, wurde aber infolge einer Planänderung kurzfristig anstelle des ursprünglich vorgesehenen F.________ als Chefmonteur auf der rückseitigen nordwestlichen Baustelle eingesetzt. Am Vormittag des 6. Mai 2011 wurde mit dem Aufbau des Gerüsts auf der nordwestlichen Seite begonnen. Nach der Mittagspause holte E.C.________ Kleinmaterial auf der Südseite. Beim Rückweg brach er durch das Eternitdach und stürzte aus einer Höhe von ca. 9,5 m auf den Betonboden der Fabrikhalle. Er verstarb auf der Unfallstelle.