Citation: 4A_506/2024 E. 8.2

8.2. Der Beschwerdeführer rügt, die Bejahung eines hypothetischen Kausalzusammenhangs verletze Art. 754 Abs. 1 OR. Weiter macht er im Wesentlichen geltend, Prozessthema sei ausschliesslich gewesen, ob eine auftragsrechtliche Schlechterfüllung durch eine Aktiengesellschaft eine aktienrechtliche Verantwortlichkeit auslösen könne, wenn ein Organ für diese Schlechterfüllung verantwortlich sei. Es verstehe sich unter diesen Umständen von selbst, dass er im vorliegenden Prozess ausschliesslich Argumente gegen eine Schlechterfüllung des Bauleitungsvertrags zwischen der D.________ AG und der C.________ AG ins Feld geführt habe. Dass die Vorinstanz diese Argumente nun im Rahmen der hypothetischen Kausalität gegen ihn selbst wende, verletze seinen Anspruch auf ein faires Verfahren gemäss Art. 6 Abs. 1 EMRK. Soweit der Beschwerdeführer eine Verletzung von Art. 754 Abs. 1 OR rügt, stützt er sich erneut auf unzulässige Nova (vgl. hiervor E. 7.2.3) und verweist pauschal auf Prozess- und Kostenrisiken. Damit vermag er nicht darzutun, dass die Vorinstanz durch die Bejahung des hypothetischen Kausalzusammenhangs Bundesrecht verletzt hat. Auch die Rüge einer Verletzung von Art. 6 Abs. 1 EMRK ist unbegründet. Der Beschwerdeführer kann nicht einerseits betreffend den Hauptvorwurf des Beschwerdegegners argumentieren, der Vertrag zwischen der C.________ AG und der D.________ AG sei korrekt erfüllt worden, andererseits betreffend den Eventualvorwurf des Beschwerdegegners die unbestrittenermassen behauptete korrekte Erfüllung des Vertrages zwischen der C.________ AG und der D.________ AG nicht mehr gelten lassen wollen. Ein solches Verhalten ist widersprüchlich und verletzt das Gebot des Handelns nach Treu und Glauben im Prozess gemäss Art. 52 ZPO (vgl. Urteil 4A_590/2016 vom 26. Januar 2017 E. 2.1).