Citation: 8C_760/2023 E. 7.3.2

7.3.2. 7.3.2.1. In ihrer Stellungnahme vom 11. Januar 2022 zu den Vorbringen des Dr. med. F.________ wiederholte Dr. med. E.________ hinsichtlich der Beurteilung eines Integritätsschadens am linken Knie, dass das Kniegelenk gut beweglich sei. Die Irritation der Genikularnerven würde ebenfalls keinem Integritätsschaden entsprechen, eine posttraumatische Arthrose liege nicht vor. Übereinstimmend mit PD Dr. med. I.________ und Dr. med. J.________ nahm sie eine gute Stabilität des linken Knies an (MRT-Befund vom 27. November 2020, gehaltene Aufnahme vom 27. November 2020). 7.3.2.2. Die Vorinstanz berücksichtigte die von Dr. med. F.________ hierzu divergierende Annahme einer gewissen Instabilität des Knies dennoch insoweit, als sie feststellte, dass gemäss Anhang 3 zur UVV sowie Suva-Tabelle 6 (Integritätsschaden bei Gelenksinstabilitäten) eine leichte Gelenksinstabilität keine Entschädigung rechtfertige. Für mittelschwere Gelenksinstabilitäten, verursacht durch ein Kreuzband oder beide Kreuzbänder, sei eine Integritätsentschädigung von 0-5 % vorgesehen. Da hier allenfalls eine leichte Instabilität vorliege, verneinte die Vorinstanz eine leistungsbegründende Erheblichkeit von mindestens 5 %. Dies ist nicht zu beanstanden (vgl. E. 3.3. vorne).