Citation: 8C_589/2008 05.02.2009 E. A

S.________, geboren 1964, schloss eine Lehre als Kaminfeger ab. In der Folge war er bis 1987 im erlernten Beruf, hernach als Lastwagenchauffeur tätig. Am 24. März 1987 meldete er sich wegen Rückenbeschwerden zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Nachdem er der IV-Stelle des Kantons Luzern (nachfolgend: IV-Stelle) mitgeteilt hatte, er habe zwischenzeitlich eine angepasste Stelle gefunden, schrieb diese sein Gesuch am 13. Mai 1988 als erledigt ab. Ab 1991 führte er als Selbstständigerwerbender ein Reinigungsgeschäft. Am 28. September 1995 meldete er sich erneut zum Bezug von Leistungen bei der Invalidenversicherung an. Mit Verfügung vom 13. November 1996 sprach ihm die IV-Stelle eine ganze Invalidenrente seit 1. November 1995 bei einem Invaliditätsgrad von 89 % zu. Gestützt auf Verlaufsberichte des Hausarztes, Dr. med. U.________, Facharzt für Allgemeine Medizin, und ohne Veranlassung weiterer Abklärungen bestätigte die IV-Stelle am 28. Oktober 1997, 8. Oktober 2001, 19. September 2002 und 22. Oktober 2004 die zugesprochene ganze Invalidenrente. Am 26. Januar 2006 leitete die IV-Stelle erneut ein Revisionsverfahren ein und ordnete nach Einholung eines weiteren Verlaufsberichts des Hausarztes eine Abklärung bei Dr. med. A.________, Facharzt für Innere Medizin, speziell Rheumaerkrankungen, an. Nachdem S.________ gegen die durchgeführte Abklärung und das Gutachten vom 26. Mai 2006 Einwände erhoben hatte, beauftragte die IV-Stelle das Institut für forensische Psychiatrie und Psychotherapie (nachfolgend: IFPP) mit einer interdisziplinären Begutachtung. Gestützt auf das Gutachten des Dr. med. A.________ vom 26. Mai 2006 und des IFPP vom 20. Februar 2007 hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 8. Juni 2007 die Invalidenrente infolge nicht rentenbegründendem Invaliditätsgrades von 28 % per Ende Juli 2007 auf.