Citation: 2P.257/2004 14.03.2005 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer rügt, die Richter des Verwaltungsgerichts seien vorbefasst und befangen gewesen, und sieht darin eine Verletzung von Art. 29 Abs. 1 und Art. 30 BV sowie von Art. 6 Ziff. 1 EMRK. Dass das Verwaltungsgericht in einem früheren Verfahrensstadium bereits einmal einen Entscheid in der vorliegenden Sache zu fällen hatte, bedeutet jedoch nicht eine unzulässige Vorbefassung. Genauso wenig lässt sich aus der Begründung des angefochtenen Entscheids eine Befangenheit der Richter ableiten, wie dies der Beschwerdeführer behauptet. Die von ihm beanstandeten Erwägungen sind nicht geeignet, den Anschein von Befangenheit zu erwecken. 3.2 Der Beschwerdeführer macht verschiedentlich eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV geltend. Er konnte seinen Standpunkt indessen jedenfalls vor dem Verwaltungsgericht uneingeschränkt vortragen. Die rechtlichen Erwägungen des Verwaltungsgerichts waren nicht derart aussergewöhnlich, dass dem Beschwerdeführer vorweg noch eine zusätzliche Gelegenheit hätte gegeben werden müssen, sich dazu zu äussern. Was die Sachverhaltsfeststellungen des Verwaltungsgerichts betrifft, so waren die für den angefochtenen Entscheid ausschlaggebenden Umstände nicht neu. Insbesondere befinden sich die Aussagen des Handelsgerichts zu den Arbeitsleistungen des Beschwerdeführers, zu denen er sich angeblich nicht habe äussern können, in der Rekursantwort des Handelsgerichts vom 17. Juni 2002 an die Verwaltungskommission des Obergerichts. Dazu konnte der Beschwerdeführer nicht nur in seiner Rekursreplik vom 27. Juni 2002 Stellung nehmen, sondern er konnte darauf auch in seiner Beschwerde an das Verwaltungsgericht nochmals umfassend eingehen. Dem Beschwerdeführer wurde demnach das rechtliche Gehör nicht verweigert. 3.3 Der Beschwerdeführer erachtet sodann die Begründung des angefochtenen Entscheids als ungenügend, worin er ebenfalls einen Verstoss gegen Art. 29 Abs. 2 BV sieht. Tatsächlich ist der Entscheid des Verwaltungsgerichts - ähnlich wie die Beschwerdeschrift des Beschwerdeführers - in weiten Teilen nicht leicht verständlich. Im Ergebnis ist die Begründung aber doch in einer Weise nachvollziehbar, dass die Verfahrensbeteiligten in die Lage versetzt wurden, die Tragweite und Herleitung des Entscheids zu verstehen. Der Beschwerdeführer vermochte diesen denn auch durchaus sachgerecht anzufechten. Damit verstösst der angefochtene Entscheid nicht gegen die Begründungspflicht nach Art. 29 Abs. 2 BV.