Citation: 5A_372/2021 E. 2.6

2.6. Weiter besteht der Beschwerdeführer darauf, dass das gegen ihn ausgesprochene Konkurserkenntnis nichtig sei. Er hält eine "Revision" dieses Urteils "im Sinne von Art. 22 SchKG" für notwendig, da dem Gericht die Geschäftsberichte der F.________ AG für das Jahr 1988 nicht zur Verfügung gestanden und diese damit nicht berücksichtigt werden konnten. Diese Unterlagen, die er erst im August 2020 erhalten habe, würden belegen, dass er sich nicht betrügerisch verhalten habe, womit die Eröffnung des Konkurses ohne vorgängige Betreibung gemäss Art. 190 Abs. 1 Ziff. 1 SchKG nichtig sei. Offenbar geht der Beschwerdeführer davon aus, dass die kantonale Aufsichtsbehörde verpflichtet ist, jederzeit aufgrund echter oder unechter Noven Entscheide oder Urteile auf ihre Nichtigkeit zu überprüfen. Dass dem nicht so ist, hat die Vorinstanz dem Beschwerdeführer bereits erläutert. Er übergeht zudem, dass das Konkursgericht nicht zum Kreis der von der Aufsichtsbehörde beaufsichtigten Zwangsvollstreckungsorgane gehört (COMETTA/MÖCKLI, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 3. Aufl. 2021, N. 18 zu Art. 22 mit Hinweisen).