Citation: 5A_293/2021 E. 1.2

1.2. Angesichts des vorliegenden Streitwertes von weniger als Fr. 30'000.-- ist die Beschwerde in Zivilsachen nur gegeben, sofern eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung vorliegt (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG). Eine solche wird nur mit Zurückhaltung angenommen. Sie setzt ein allgemeines und dringendes Interesse an der höchstrichterlichen Klärung voraus, um eine einheitliche Anwendung von Bundesrecht herbeizuführen und damit eine erhebliche Rechtsunsicherheit auszuräumen (BGE 146 III 237 E. 1). Die Beschwerdeführerin verweist auf die uneinheitliche Praxis der Kantone bei der Zwangsvollstreckung der direkten Bundessteuern hinsichtlich der Parteistellung sowie der Vertretung der Gläubigerin. Angesichts der praktischen Bedeutung für die rechtsanwendenden Behörden dränge sich eine höchstrichterliche Beantwortung der gestellten Fragen auf. Ob dies der Fall ist, kann vorliegend offen bleiben. Wie sich aus dem Folgenden ergibt, bilden die von der Beschwerdeführerin hier aufgeworfenen Fragen nicht Gegenstand des Verfahrens vor Bundesgericht. Damit ist die Eingabe der Beschwerdeführerin als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegenzunehmen (Art. 113 BGG).