Citation: 5D_131/2022 E. 3.3

3.3. Der angefochtene Entscheid des Obergerichts fällt unter keinen der im Ausnahmekatalog von Art. 75 Abs. 2 lit. a bis c BGG erwähnten Gründe. Insbesondere liegt kein Fall von lit. a der genannten Norm vor. Art. 50 Abs. 2 ZPO sieht im Gegenteil sogar ausdrücklich die Anfechtbarkeit des Ausstandsentscheids mit Beschwerde vor, womit die Beschwerde gemäss Art. 319 ff. ZPO gemeint ist (vgl. BGE 145 III 469 E. 3; Urteil 4A_520/2020 vom 28. Januar 2021 E. 3.4). Sodann geht es vorliegend nicht um einen Zwischenentscheid im Rahmen eines obergerichtlichen Rechtsmittelverfahrens. Das Bundesgericht kann demnach auf die Beschwerde infolge Verletzung des Prinzips der "double instance" nicht eintreten. An alldem ändert nichts, dass das Obergericht in seiner Rechtsmittelbelehrung sowie in seinen Erwägungen (lit. H) auf die Beschwerde in Zivilsachen, die subsidiäre Verfassungsbeschwerde sowie Art. 92 BGG hingewiesen hat. Daran ändert auch nichts, dass der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nunmehr zusätzlich den Ausstand des Obergerichtspräsidenten verlangt und alle Richter im Kanton Appenzell Ausserrhoden für befangen hält. Der Obergerichtspräsident hat im Ausstandsverfahren als erstinstanzlicher Richter entschieden, womit die gegen ihn geltend gemachten Ausstandsgründe nicht direkt dem Bundesgericht vorgetragen werden können (vgl. BGE 139 III 120 E. 3.1).