Citation: 8C_716/2020 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz stellte fest, eine über die altersübliche Progression hinausgehende richtungsgebende Verschlimmerung sei weder ausgewiesen noch von ärztlicher Seite geltend gemacht. Sie stützte sich dabei entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers nicht einzig und entscheidend auf die verwaltungsinterne Beurteilung des med. pract. F.________ ab, sondern würdigte und berücksichtigte die gesamte medizinische Aktenlage. Eine Verursachung der Diskushernien an der Halswirbelsäule durch den Unfall ist schon daher ausgeschlossen, weil diese bereits bei der Magnetresonanzuntersuchung im Spital C.________ vom 17. Oktober 2016 und damit mehr als ein Jahr vor dem hier zur Diskussion stehenden Unfall als schwere degenerative Veränderungen diagnostiziert wurden. Dem Bericht des Prof. Dr. med. G.________, orthopädische Chirurgie FMH, vom 16. November 2017 ist sodann zu entnehmen, dass die entsprechenden Veränderungen an der HWS schon auf einem MRI aus dem Jahre 2013 ersichtlich seien. Ausser derjenigen der Hausärztin des Beschwerdeführers, Dr. med. H.________ die in einem Zeugnis vom 5. September 2019 eine durch die Unfälle verursachte Verschlimmerung der Beschwerden postuliert, liegt keine Beurteilung eines behandelnden oder untersuchenden Arztes vor, welche von einer unfallbedingten Verursachung oder Verschlimmerung des Vorzustandes ausgehen würde. Weshalb nicht auf die Hausärztin abgestellt werden kann und deren Ausführungen keine auch nur geringen Zweifel an den weiteren ärztlichen Beurteilungen zu erwecken vermögen, hat das kantonale Gericht überzeugend begründet. Dem ist nichts hinzuzufügen.