Citation: 4A_328/2022 E. 1

Mit Eingabe vom 18. Oktober 2021 reichte die Beschwerdeführerin beim Handelsgericht des Kantons Bern Klage gegen die Beschwerdegegnerin ein und ersuchte um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Die Beschwerdegegnerin beantragte ihrerseits, die Beschwerdeführerin sei zur Leistung einer Sicherheit für die Parteientschädigung zu verpflichten, und verlangte die Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege. Die Beschwerdeführerin nahm zum Sicherstellungsgesuch Stellung. Mit Entscheid vom 26. April 2022 wies das Handelsgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab, da es die Klagebegehren der Beschwerdeführerin als aussichtslos betrachtete, und hiess das Sicherstellungsgesuch gut, nachdem die Beschwerdegegnerin glaubhaft gemacht habe, dass die Beschwerdeführerin zahlungsunfähig sei. Sodann setzte es der Beschwerdeführerin Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses sowie einer Sicherheit für die Parteientschädigung an. Auf eine von der Beschwerdeführerin gegen den Entscheid vom 26. April 2022 erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 14. Juni 2022 nicht ein (Verfahren 4A_210/2022). Mit Entscheid vom 11. Juli 2022 trat das Handelsgericht auf die Klage nicht ein, da die Beschwerdeführerin auch innerhalb der angesetzten Nachfrist weder den Gerichtskostenvorschuss noch die Sicherheit für eine allfällige Parteientschädigung geleistet hatte. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- auferlegte es der Beschwerdeführerin und verpflichtete diese, der Beschwerdegegnerin für das handelsgerichtliche Verfahren eine Parteientschädigung von Fr. 10'952.50 zu bezahlen. Die Beschwerdeführerin erhob mit Eingabe vom 2. August 2022 beim Bundesgericht Beschwerde gegen den Entscheid vom 11. Juli 2022 betreffend dieser Parteikosten. Es wurden keine Vernehmlassungen zur Beschwerde eingeholt.