Citation: 4A_495/2024 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz erwog, die D.________ AG habe am 27. Dezember 2017 Fr. 18'220.55 auf das Konto des Beschwerdeführers überwiesen. Die Klägerschaft habe gestützt auf den Vermerk auf dem Bankbeleg behauptet, die Zahlung sei als Hinterlegung zu qualifizieren. Damit habe die Klägerschaft ein Indiz für eine Hinterlegung geliefert. Der Beschwerdeführer habe sich mit einer einfachen Bestreitung begnügt. Wenn er aber geltend mache, die Überweisung sei - entgegen dem Vermerk auf dem Bankbeleg - keine Hinterlegung, sondern eine Akontozahlung, wäre es ihm ein Leichtes gewesen, nähere Angaben zur Akontorechnung zu machen. Denn die Rechnungsstellung sei eine Handlung des Beschwerdeführers, die er ohne Weiteres hätte nachweisen können. Das Anwaltsgeheimnis entbinde ihn nicht von einer korrekten Substanziierung und Beweisführung. Offenbar habe er kein Gesuch um Entbindung vom Anwaltsgeheimnis eingereicht. Zumindest hätte er die Akontorechnung näher bezeichnen und allenfalls ein teilweise geschwärztes Exemplar einreichen können, was er aber erst verspätet getan habe. Die Beurteilung, ob der Beschwerdeführer seiner Bestreitungslast hinreichend nachgekommen sei, obliege dem Gericht. Die Erstinstanz sei nicht verpflichtet gewesen, dem Beschwerdeführer, der selber Anwalt und zudem anwaltlich vertreten sei, eine Nachfrist zur Ergänzung seiner Bestreitung anzusetzen. Ein Verstoss gegen das Fairnessgebot oder den Gehörsanspruch sei nicht ersichtlich.