Citation: 9C_293/2021 E. 4.3

4.3. Anders als der Beschwerdeführer darstellen lässt, befasste sich das kantonale Gericht mit diesem Einwand. Es erwog sinngemäss, mit der Einholung des psychiatrischen Gutachtens vom 22. Februar 2018 sei die IV-Stelle den Vorgaben des Rückweisungsurteils nachgekommen. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers habe sie die entsprechenden medizinischen Angaben nicht unbesehen übernehmen können, sondern auf die Einhaltung der normativen Rahmenbedingungen prüfen müssen; da sie diese nicht für gegeben erachtet habe, sei sie schliesslich vom Gutachten abgewichen. Mit diesen Erwägungen legte die Vorinstanz dar, weshalb sie den an die Adresse der IV-Stelle gerichteten Vorwurf der Rechtsverweigerung für unbegründet hielt. Sie nannte die entscheidwesentlichen Überlegungen, von denen sie sich leiten liess, und auf welche sie ihre ablehnende Haltung stützte. Damit genügt ihr Urteil den Anforderungen der (sich aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör ergebenden) Begründungspflicht (BGE 142 II 49 E. 9.2; 138 I 232 E. 5.1).