Citation: 4A_249/2019 E. 2.4

2.4. Mit Schreiben vom 2. Juli 2014 teilte der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin mit, er sei mit der fristlosen Kündigung nicht einverstanden. Er bot seine Arbeitsleistung an und bat um eine schriftliche Begründung der fristlosen Kündigung. Die Begründung erfolgte am 14. Juli 2014. Darin wurde im Wesentlichen ausgeführt, das Verhalten gegenüber seinem Arbeitskollegen, dem Chefbademeister, sei inakzeptabel gewesen. Dieser sei sogar vor Badegästen beschimpft worden und auch die Kommunikation mit dem Chefbademeister sei zunehmend schlechter geworden. Zudem seien ganz konkrete Kommunikationsaufträge des Präsidenten nicht umgesetzt worden. Bei zwei Gesprächen mit dem Präsidenten habe sich der Beschwerdeführer wie folgt geäussert: "wenn sich das nicht ändert, gehe ich". Trotz der letzten Aussprache mit dem Ressortleiter D.________ und der anlässlich dieses Gesprächs ausgesprochenen mündlichen Verwarnung sei die Situation zunehmend schlechter geworden. Die Zusammenarbeit sei unter diesen Umständen nicht mehr haltbar gewesen. Es habe die vorübergehende Schliessung der Badeanstalt während der Saison gedroht. Mit Stellungnahme vom 21. Juli 2014 wies der Beschwerdeführer die Vorwürfe zurück. Das Arbeitsklima mit dem Chefbademeister sei zwar nicht gut gewesen, aber er habe sich mehrfach darum bemüht, eine gemeinsame Sprache mit dem Chefbademeister zu finden. Es habe keine letzte Aussprache gegeben und die mündliche Verwarnung sei frei erfunden. Eine weitere Zusammenarbeit sei keineswegs unhaltbar gewesen, da einige Probleme hätten gelöst werden können.