Citation: 4C.277/2003 20.02.2004 E. 2

Nach Art. 55 Abs. 1 lit. c OG ist in der Berufungsschrift anzugeben, welche Bundesrechtssätze der angefochtene Entscheid verletzt und inwiefern er gegen sie verstösst. Fehl am Platz sind dagegen Rügen der Verletzung von Verfassungsrecht (Art. 43 Abs. 1 Satz 2 OG), Erörterungen über die Anwendung kantonalen Rechts und Ausführungen, die sich in unzulässigerweise Weise gegen die tatsächlichen Feststellung und gegen die Beweiswürdigung der Vorinstanz richten (BGE 127 III 248 E. 2c S. 252; 126 III 59 E. 2a S. 65, mit Hinweisen). Eine ausdrückliche Nennung bestimmter Gesetzesartikel ist nicht erforderlich, falls aus den Vorbringen hervorgeht, gegen welche Regeln des Bundesrechts die Vorinstanz verstossen haben soll. Unerlässlich ist aber, dass auf die Begründung des angefochtenen Urteils eingegangen und im Einzelnen dargetan wird, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegen soll (BGE 121 III 397 E. 2a S. 400; 116 II 745 E. 3 S. 748 f.). Unbeachtlich sind blosse Verweise auf die Akten; inwiefern das angefochtene Urteil Bundesrecht verletzt, ist in der Berufungsschrift selber darzulegen (BGE 126 III 198 E. 1d S. 201; 116 II 92 E. 2 S. 93 f., mit Hinweisen). Auf die Berufung des Beklagten ist im Folgenden von vornherein nur einzutreten, soweit sie diesen Anforderungen gerecht wird. Das ist auf weite Strecken nicht der Fall. Unzulässig ist es insbesondere, wenn der Beklagte der Vorinstanz ein offensichtliches Versehen im Rahmen der Beweiswürdigung vorwirft, in Tat und Wahrheit aber die Würdigung der Zeugenaussagen rügt, wenn er die auf vorweggenommene Beweiswürdigung oder auf kantonales Verfahrensrecht gestützte Ablehnung des Antrags auf die Anhörung weiterer Zeugen beanstandet oder wenn er der Vorinstanz eine Verfassungs- oder EMRK-Verletzung vorwirft. Ebenfalls unzulässige Kritik an der Beweiswürdigung übt der Beklagte, wo er rügt, die Vorinstanz habe sich nicht an das Regelbeweismass der vollen richterlichen Überzeugung gehalten. Ferner begnügt er sich zur Begründung der Rüge, wonach die Vorinstanz seinen Einwand, dass sich der Kläger treuwidrig verhalten habe, zu Unrecht verworfen hat, mit dem Hinweis auf eine frühere Rechtsschrift und die Wiedergabe von Beweisofferten. Insoweit ist auf die Berufung nicht einzutreten.