Citation: 1C_282/2021 E. 3.1

3.1. Das Verwaltungsgericht hat erwogen, weder das kantonale Planungs- und Baugesetz vom 14. Mai 1987 (PBG; SRSZ 400.100) noch das kommunale Baureglement (BauR) würden definieren, wer ein Baugesuch einreichen dürfe. Die Baubewilligung bilde eine behördliche Feststellung, dass einem Bauvorhaben keine öffentlich-rechtlichen Hindernisse entgegenständen. Diese behördliche Feststellung hänge nicht von der gesuchstellenden Person, sondern von den sachlichen Merkmalen des Bauvorhabens ab. Nach kantonalem Recht seien die Grundeigentumsverhältnisse im Baugesuch anzugeben; jedoch habe nur die Bauherrschaft dieses zu unterzeichnen (§ 77 Abs. 1 PBG). Gestützt auf diese Grundsätze kommt es für das Verwaltungsgericht nicht darauf an, ob die Beschwerdegegnerin die ihr ausgestellte Baubewilligung von 2006 auf die F.________ AG, übertragen hat. Vielmehr hat das Verwaltungsgericht es als mit dem kantonalen Recht vereinbar angesehen, dass auf das Baugesuch der Beschwerdegegnerin für den Weiterbetrieb und die Erweiterung der Deponie eingetreten wurde. Im Übrigen könne insoweit ohne Weiteres auch von einer Duldungsvollmacht der F.________ AG ausgegangen werden.