Citation: 1C_28/2021 E. 4

Dem angefochtenen Urteil und den von der Vorinstanz herangezogenen Plänen "Profil Ost" und "Profil West" zum Baugesuch Nr. 12-45-1 ist, soweit hier interessierend, Folgendes zu entnehmen: - Zunächst gab es auf der Parzelle Nr. 2306 eine Quadersteinreihe an der Grenze zur Nachbarparzelle. - In der Folge wurde auf der Parzelle Nr. 2227 eine Terrainaufschüttung vorgenommen. Zu deren Absicherung wurde die erwähnte Quadersteinreihe auf der Nachbarparzelle Nr. 2306 um zwei weitere Quadersteinreihen erhöht. - Mindestens vier Jahre später bzw. in den Jahren 2012 und 2013 errichtete die Beschwerdeführerin die streitgegenständliche (obere) Stützmauer aus L-Betonelementen. - Jedenfalls vor Erstellung von aktenkundigen Plänen aus dem Jahr 2016 wurde die ursprüngliche dreigliedrige Quadersteinmauer auf der Parzelle Nr. 2306 ([untere] Stützmauer) durch eine verschalte Betonmauer ersetzt; die Höhe der Mauer von rund 90 cm blieb dabei im Wesentlichen gleich. - In der Folge wurde die (untere) Stützmauer auf der Parzelle Nr. 2306 durch die Beschwerdegegner abgebrochen. Weshalb die Vorinstanz die entsprechenden Feststellungen nicht ohne die Durchführung eines Augenscheins hätte treffen dürfen, ohne in Willkür zu verfallen, ist nicht ersichtlich. Soweit die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe unter willkürlicher Beweiswürdigung und in Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) auf einen Augenschein verzichtet, kann ihr somit nicht gefolgt werden. Dies gilt umso mehr, als die Ausmessungen in den Plänen, welche die Vorinstanz herangezogen hat, nach Ansicht der Beschwerdeführerin korrekt sind. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern unter diesen Umständen ein Augenschein geeignet gewesen wäre, die erwähnten Feststellungen in Frage zu stellen. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör, eine willkürliche Würdigung der örtlichen Verhältnisse oder eine ebensolche Sachverhaltsfeststellung ist vorliegend daher in Bezug auf die genannten Punkte zu verneinen. Letzteres gilt auch unter Berücksichtigung der von den Beschwerdegegnern vor dem Bundesgericht gemachten Ausführungen zum Sachverhalt. Denn damit ist nicht hinreichend substantiiert dargetan, dass die Vorinstanz den Sachverhalt bezüglich der erwähnten Punkte willkürlich festgestellt hätte.