Citation: 2C_972/2018 E. 11.5

11.5. Es erweist sich somit, dass der Eventualantrag bei materieller Würdigung unbegründet ist. Unter Umständen ist diesem Eventualantrag auch bzw. schon deshalb nicht stattzugeben, weil das Bundesgericht trotz seiner Befugnis, einen reformatorischen Entscheid zu fällen (vgl. Art. 107 Abs. 2 Satz 1 BGG), nicht über die Entscheidbefugnis der Vorinstanz hinausgehen darf (vgl. BGE 138 III 542 E. 1.2 S. 543; BERNHARD CORBOZ, in: Corboz/Wurzburger/Ferrari/Frésard/Aubry Girardin [Hrsg.], Commentaire de la LTF, 2. Aufl. 2014, Art. 107 N. 12a) und die Vorinstanz den Eventualantrag womöglich aus prozessualen Gründen, nämlich nicht vorgesehener Anschlussbeschwerde im vorinstanzlichen Verfahren sowie aufgrund eines allfälligen Verbotes der reformatio in peius zu Ungunsten des Fiskus (vgl. dazu E. 4.2 des angefochtenen Urteils), gar nicht hätte gutheissen können. Wie es sich damit verhält, kann aber dahingestellt bleiben.