Citation: 4C.222/2004 14.09.2004 E. 8

Die Vorinstanz hat eine Genugtuung von Fr. 40'000.-- als angemessen erachtet und diese aufgrund des nur leichten Verschuldens des bei der Beklagten versicherten Unfallverursachers auf Fr. 32'000.-- herabgesetzt. Die Beklagte beanstandet die Höhe der zugesprochenen Genugtuung, ohne zu begründen, inwiefern die Vorinstanz ihr Ermessen fehlerhaft ausgeübt hätte (vgl. BGE 129 III 380 E. 2 S. 382; oben E. 4.2). Im Übrigen kann der Beklagten nicht gefolgt werden, wenn sie bestreitet, dass die Genugtuung seit dem Unfalltag zu verzinsen sei (BGE 129 IV 149 E. 4.1). Da zudem die adäquate Kausalität zu bejahen ist (oben E. 3), ist der Einwand der Beklagten gegen den Anspruch der Klägerin aus Insassenversicherung von Fr. 14'000.-- unbegründet. Schliesslich stellt die Beklagte die vorprozessualen Anwaltskosten von Fr. 3'096.-- nicht in Frage. Auf dieser Grundlage sind der Klägerin folgende Kapitalbeträge zuzusprechen: Haushalts- und Erwerbsschaden bis zum vorinstanzlichen Urteil vom 4. Mai 2004: Fr. 308'141.-- Künftiger Haushalts- und Erwerbsschaden Fr. 670'861.-- Genugtuung Fr. 32'000.-- Insassenversicherung Fr. 14'000.-- Vorprozessuale Anwaltskosten Fr. 3'096.-- Total Fr. 1'028'098.--