Citation: 8C_168/2017 E. 5.4

5.4. Die Versicherte macht letztinstanzlich geltend, dass sich die Vorinstanz nur unzureichend mit ihren Einwänden zur Schadenminderungspflicht im Haushaltsbereich befasst habe. Die Mithilfe der Kinder werde in unzulässiger Weise überstrapaziert. Nach den vorinstanzlichen Feststellungen wurde diese jedoch nur punktuell berücksichtigt, namentlich bei der Prüfung der Sauberkeit des Geschirrs und der Kleider sowie beim Einkauf. Dies lässt sich nicht als offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig beanstanden. Die genannten Hilfeleistungen bei der Geschirrreinigung und bei der Kleiderpflege gehen nicht über eine übliche Mitwirkung von Kindern im Haushalt hinaus. Auch scheint es zumutbar, dass die 2002 und 2003 geborenen Kinder die Mutter beim Einkauf abwechslungsweise begleiten.