Citation: 6B_1172/2021 E. B

Mit Urteil vom 4. Dezember 2020 stellte der Einzelrichter am Strafgericht des Kantons Zug das Verfahren gegen A.________ betreffend mehrfache Veruntreuung gemäss Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB, evtl. mehrfache qualifizierte ungetreue Geschäftsbesorgung gemäss Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 i.V.m. Abs. 3 StGB, bezüglich sämtlicher (allfällig) pflichtwidriger Bezüge im Betrag bis zu Fr. 300.-- gemäss Anklageziffer I.2.1.2/a zufolge Eintritts der Verfolgungsverjährung ein. Zudem sprach er A.________ von den Vorwürfen der mehrfachen ungetreuen Geschäftsbesorgung gemäss Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 i.V.m. Abs. 3 StGB, des betrügerischen Konkurses gemäss Art. 163 Ziff. 1 StGB und der mehrfachen Urkundenfälschung gemäss Art. 251 Ziff. 1 StGB (in Bezug auf die Anklageziffern I.4.1 [teilweise], I.4.2 und I.4.3) frei. Dagegen sprach er A.________ der mehrfachen Veruntreuung gemäss Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB und der Urkundenfälschung gemäss Art. 251 Ziff. 1 StGB schuldig. Er verurteilte sie zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 15 Monaten und einer bedingten Geldstrafe von 65 Tagessätzen zu je Fr. 25.--. Gegen dieses Urteil erhob A.________ Berufung an das Obergericht des Kantons Zug. Mit Urteil vom 18. August 2021 hiess es die Berufung von A.________ teilweise gut und sprach sie bezüglich der Anklageziffer I.2.1.2/b zusätzlich vom Vorwurf der Veruntreuung (Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB) und vom Eventualvorwurf der qualifizierten ungetreuen Geschäftsbesorgung (Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 i.V.m. Abs. 3 StGB) frei. Dagegen sprach es A.________ der Veruntreuung (Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB) und der Urkundenfälschung (Art. 251 Ziff. 1 Abs. 2 StGB) schuldig. Es verurteilte sie zu einer Freiheitsstrafe von 13 Monaten und einer Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu Fr. 25.--, jeweils bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von zwei Jahren.