Citation: 2C_345/2021 E. 2.3.1

2.3.1. Der Steuerpflichtige beanstandet, dass der Tarif für natürliche Personen (§ 36 und 36a StG/SZ) eine Eintrittsschwelle von lediglich Fr. 100.-- (§ 36 Abs. 4 StG/SZ) vorsehe. Seine Feststellung zur Höhe der Eintrittsschwelle ist grundsätzlich zutreffend, wobei zu ergänzen ist, dass es faktisch erst ab einem steuerbaren Einkommen von Fr. 6'500.-- zur Besteuerung kommt (Sachverhalt lit. A) : Unter dem Titel "Sozialabzug" konnte der Steuerpflichtige in der Steuerperiode 2018 zum einen den Betrag von Fr. 3'200.-- beanspruchen ("übrige Steuerpflichtige"; § 35 Abs. 1 lit. b StG/SZ). Zum anderen standen ihm gemäss § 35 Abs. 1 lit. f StG/SZ weitere Fr. 3'200.-- zu ("für jede steuerpflichtige Person, die über 65 Jahre alt ist oder eine ganze Rente der eidgenössischen Invalidenversicherung bezieht"). Die unterste Besteuerungsschwelle setzte gemäss dem Tarif für natürliche Personen bei Fr. 100.-- ein (§ 36 Abs. 4 StG/SZ). Hinzu käme - was im vorliegenden Fall ohne Bedeutung ist - die Geringfügigkeitsregel im Sinne von § 24 Abs. 1 der Steuerbezugsverordnung (des Kantons Schwyz) vom 19. Dezember 2000 (StG/SZ 21.15). Dieser Norm zufolge werden Steuern und Steuernachforderungen nicht eingefordert, wenn sie gesamthaft Fr. 30.-- nicht übersteigen.