Citation: 6B_1440/2019 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz wertet das objektive Tatverschulden des Beschwerdeführers als noch leicht. Die von ihm erlangte Menge an reinem Heroin liege nur knapp über der unteren Grenze des qualifizierten Strafrahmens. Er habe das Heroin weder aktiv gesucht, noch sich um dessen Weitergabe bemüht. Er sei zum Tatzeitpunkt von Suchtmitteln abhängig gewesen. Seine Schuldfähigkeit sei gemäss dem Gutachten leicht bis mittelgradig vermindert gewesen. Das Tatverschulden sei daher als eher leicht einzustufen und eine Einsatzstrafe von 12 Monaten auszufällen. In Bezug auf die Täterkomponente führt die Vorinstanz aus, er führe ein desintegriertes Leben am Rande der Gesellschaft. Er sei seit über 20 Jahren von Suchtmitteln abhängig, gebe sich primär mit Landsleuten ab, lebe von staatlicher Unterstützung, habe keine Tagesstruktur, sei mehrfach geschieden und sein einziger Sohn sei fremdplatziert. Sein Lebenswandel und sein allgemeiner Leumund seien bei der Strafzumessung nicht zu berücksichtigen. Die gesundheitliche Situation habe keine erhöhte Strafempfindlichkeit zur Folge. Die Vorinstanz erhöht die Einsatzstrafe von 12 Monaten um 3 Monate für die Weitergabe von ca. 5 Gramm Heroin an B.________. Schliesslich berücksichtigt die Vorinstanz die zwei teilweise einschlägigen Vorstrafen straferhöhend. Hinsichtlich des Nachtatverhaltens hält sie fest, dass der Beschwerdeführer zwar geständig sei, nach seiner Haftentlassung und während des laufenden Verfahrens jedoch erneut einschlägig rückfällig geworden sei, weshalb Einsicht und Reue fehlten. Insgesamt erhöht sie die Strafe unter Einbezug der Vorstrafen und des Nachtatverhaltens auf 16 Monate Freiheitsstrafe, die sie um weitere 4 Monate erhöht, und zwar aufgrund der widerrufenen sechsmonatigen Vorstrafe vom 10. März 2017 wegen mehrfachen Betrugs. Sie erwägt, die Anlasstaten datierten vom 18. September 2017 (Verbrechen und Vergehen) bzw. vom 1. Januar 2016 und 20. September 2017 (Übertretung). Zwar sei die Vorstrafe vom 10. März 2017 nicht einschlägig, aber er verfüge wegen gewerbsmässigen Betrugs und Vergehens gegen das BetmG bereits über eine Vorstrafe vom 3. April 2008. Die im dortigen Verfahren verbrachte Haft von 907 Tagen habe keine Wirkung gezeigt. Die neue Delinquenz während laufender Probezeit zeuge von grosser Unbelehrbarkeit (angefochtenes Urteil S. 12 ff.). Insgesamt sei eine Freiheitsstrafe von 20 Monaten angemessen.