Citation: 6B_594/2016 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz hält fest (Urteil, S. 13), die Aussagen von Auskunftspersonen besässen nicht generell eine verminderte Beweiskraft. Vielmehr sei gemäss dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung auf die Umstände des Einzelfalls abzustellen, insbesondere auf Aussageverhalten, Schlüssigkeit und Indizienlage. Eine Verurteilung gestützt auf die Aussagen eines Geschädigten sei grundsätzlich möglich. Weiter führt sie aus (Urteil, S. 15 f.), der Beschwerdegegner 2 habe anlässlich der Konfrontationseinvernahme unmissverständlich ausgesagt, den Beschwerdeführer als diejenige Person wiederzuerkennen, der er am 3. Juni 2004 die Anzahlung von Fr. 3'500.-- ausgehändigt und welche die Quittung unterzeichnet habe. Zuvor habe der Beschwerdegegner 2 den Beschwerdeführer bereits in einer Auswahl von Fotografien erkannt. Ausserdem entspreche die ursprüngliche Täterbeschreibung durch den Beschwerdegegner 2 dem Erscheinungsbild des Beschwerdeführers. Für die Glaubhaftigkeit der Aussagen des Beschwerdegegners 2 spreche seine Angabe, dass er unter einer Rufnummer mit einem Herrn über die Lieferung eines PW "Subaru Legacy" gesprochen habe, die auf den Beschwerdeführer registriert war. Für die Darstellung des Beschwerdegegners 2 spreche ausserdem, dass sich seine Aussagen mit jenen einer anderen geschädigten Person deckten, die wiederum vom Beschwerdeführer im Wesentlichen bestätigt worden seien. Die Aussagen des Beschwerdegegners 2 erschienen insgesamt deutlich glaubhafter als jene des Beschwerdeführers.