Citation: 2C_517/2017 E. 4.1.2

4.1.2. Der Beschwerdeführer wurde insgesamt viermal zu einer Freiheitsstrafe verurteilt, wobei die Höhe der Strafen tendenziell zunahm. Auf die im Jahr 2005 ausgesprochene Freiheitsstrafe von 15 Tagen folgten die Verurteilungen zu zwölf Monaten (2007) und zu zehn Monaten Freiheitsstrafe (2014). Die beiden letztgenannten Strafen wiegen schwer, auch mit Blick auf die Rechtprechung, wonach eine Freiheitsstrafe, welche ein Jahr überschreitet, eine längerfristige Freiheitsstrafe im Sinn von Art. 62 Abs. 1 lit. b AuG darstellt (vgl. BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 379 ff.) und gemäss Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG i.V.m. Art. 62 Abs. 1 lit. b AuG den Widerruf der Niederlassungsbewilligung nach sich ziehen kann. Aus der Tatsache, dass ein Teil der Strafen bedingt ausgesprochen wurde, kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten (vgl. Urteile 2C_562/2017 vom 30. Oktober 2017 E. 6.1.3; 2C_114/2012 vom 26. März 2013 E. 3.3).