Citation: 8C_412/2023 E. 5.3.2

5.3.2. Die Vorinstanz hat - wie die Beschwerdeführerin zu Recht kritisiert - nach unvollständiger Feststellung und damit willkürlich (vgl. BGE 146 IV 88 E. 1.3.1 f.; 140 III 115 E. 2; je mit Hinweisen) erkannt, dass der Beschwerdegegner sein Studium aus psychischen Gründen nicht hat beenden können. Soweit dieser im letztinstanzlichen Verfahren vorbringt, es fänden sich kaum Indizien, die gegen eine gesundheitliche Beeinträchtigung während des begonnenen Studiums sprechen würden, zielt seine Rüge vor dem Hintergrund der willkürlichen Beweiswürdigung der Vorinstanz ins Leere. Diese hat unter diesen Voraussetzungen bundesrechtswidrig auf eine Frühinvalidität (aArt. 26 Abs. 2 bzw. Art. 26 Abs. 5 IVV) geschlossen. Die Beschwerde ist in diesem Punkt begründet.