Citation: 8C_141/2017 E. 2.3

2.3. Die vom Beschwerdeführer im Vorbescheidverfahren eingereichten Unterlagen des Kinderspitals B.________ aus den Jahren 1969 bis 1975 lassen nicht erkennen, wie die damals beschriebenen Kindheitserfahrungen des Beschwerdeführers und seine seitherige Entwicklung zu einer anderen Betrachtungsweise führen könnten. Dies ist auch vom kantonalen Gericht im angefochtenen Entscheid so erkannt worden. Inwiefern damit der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt worden sein sollte, ist nicht ersichtlich. Nachdem im Erwachsenenalter eine berufliche Betätigung offenbar über weit mehr als ein Jahrzehnt hinaus möglich war und die aktuellen ärztlichen Erhebungen keine eindeutigen Anhaltspunkte dafür ergaben, dass frühkindliche Erlebnisse allenfalls als Ursache der nunmehrigen Schwierigkeiten in Frage kommen, ist nicht zu beanstanden, wenn medizinischen Akten aus frühester Kindheit des Beschwerdeführers in der Folge keine entscheidrelevante Bedeutung beigemessen wurde und diese dementsprechend keinen Anlass für weitergehende Erhebungen boten. Eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 ATSG) ist darin nicht zu erblicken, sind doch vertiefte Abklärungen von vornherein auf rechtserhebliche Aspekte zu beschränken. Wie zuvor schon die Verwaltung konnte sich die Vorinstanz über die aktuelle gesundheitliche Situation des Beschwerdeführers im Rahmen der ihr zustehenden Beweiswürdigung in nicht zu beanstandender Weise ein zuverlässiges Bild machen, ohne dabei in Willkür zu verfallen. Unter diesen Umständen kann dahingestellt bleiben, ob Dr. med. C.________ vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) von den Akten des Kinderspitals B.________ tatsächlich Kenntnis gehabt hatte, was vom Beschwerdeführer trotz gegenteiliger Darstellung seitens der Beschwerdegegnerin bestritten wird. Die gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung an einen medizinischen Bericht zu stellenden beweisrechtlichen Anforderungen (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3 S. 352 ff.) konnten unabhängig davon als erfüllt betrachtet werden.