Citation: 6B_335/2020 E. 3.4.7

3.4.7. Der Beschwerdeführer machte im früheren Beschwerdeverfahren (Beschwerde 1 vom 19. April 2018; s. oben E. 1.4) hinsichtlich E. 4.3.1.1 (Ersturteil S. 25 ff.) u.a. geltend, die Vorinstanz übersehe, dass bis anhin alle Instanzen die Preisliste hinsichtlich der Abkürzungen "b.________", "c.________" und "d.________" und als Verkaufsliste willkürlich gewürdigt und ihm nicht die Originaltabelle (angeblich aus Formatgründen nicht ausdruckbar) vorgehalten hätten und er die Wirkstoffe von verschiedenen Lieferanten bezogen hätte. Es sei willkürlich auf dieser Grundlage irgendwelche Berechnungen anzustellen. Hinsichtlich E. 4.3.1.2 bringt er u.a. vor, es liege kein forensischer Beweis dafür vor, dass die Zeitstempel falsch gewesen seien, vielmehr müsse es sich um an verschiedenen Daten versendete SMS-Nachrichten gehandelt haben. Entsprechend könne er nicht der Benutzer der Telefonnummer gewesen sein. Auf eine frühere Aussage könne nicht abgestellt werden; Aussagen seien nicht in Stein gemeisselt. Es könne aufgrund der SMS-Nachrichten nicht auf Verkäufe geschlossen werden. Entlastende Elemente würden nicht beachtet. Der geringere Umsatz von B.________ müsste Zweifel aufkommen lassen. Zur E. 4.3.2 hält er u.a. fest, C.________ sei an den Daten gar nicht in der Schweiz gewesen. Die Vorinstanz nehme willkürlich trotzdem Verkäufe an diesen an. Bezüglich E. 4.3.3 führt er u.a. aus, nach der Vorinstanz könne er nichts aus der Einstellung des Verfahrens gegen D.________ für sich ableiten. Die Staatsanwaltschaft wäre zur Würdigung entlastender Elemente verpflichtet (Beschwerde 1, Ziff. 52-81). Wie oben E. 3.4.1 (letzter Absatz) festgehalten, prüft die Vorinstanz diese weiteren verfahrens- und beweisrechtlichen Fragen in ihrer Neubeurteilung erneut vertieft und ist diese Beurteilung nicht zu beanstanden (oben E. 3.4.2 ff. sowie nachfolgend). Der Beschwerdeführer setzt sich mit der Beweiswürdigung nicht den Begründungsanforderungen entsprechend auseinander (insbesondere oben E. 3.4.5). Das Bundesgericht ist keine Appellationsinstanz, vor welcher der Sachverhalt erneut frei diskutiert werden könnte (oben E. 2.1). Bei der Beweiswürdigung kommt der Vorinstanz ein weites Ermessen zu (Art. 10 Abs. 2 StPO), in welches das Bundesgericht nur bei Willkür eingreift. Ein im Verfahrensausgang (Art. 97 Abs. 1 BGG) willkürliches Beweisergebnis ist nicht dargelegt. Darauf ist nicht weiter einzutreten.