Citation: 6B_1074/2023 E. 1.3.2

1.3.2. Dem Einwand des Beschwerdeführers zum Trotz, stellt die Vorinstanz nicht fest, dass es zu einer Penetration gekommen wäre. Sie lässt dies ausdrücklich offen und hält fest, die vorgenommene Handlung sei jedenfalls ähnlich intensiv gewesen wie ein Beischlaf. Die Vorinstanz erwägt auch nicht, die Beschwerdegegnerin 2 habe mitbekommen, dass der Beschwerdeführer in der Nähe ihres Schambereichs ejakuliert habe. Sie stellt lediglich fest, dass dies geschah. Eine Diskrepanz in der vorinstanzlichen Argumentation besteht nicht. Die Vorinstanz begründet ebenfalls schlüssig, weshalb sie die Aussagen des Beschwerdeführers hinsichtlich des Kerngeschehens als unglaubhaft beurteilt und erwägt, diese vermöchten die Vorwürfe nicht zu entkräften. So habe er ausschweifend und ausweichend geantwortet und sei auf keine die Sache betreffenden Fragen direkt eingegangen. Auf den Vorhalt des Schändungsvorwurfs angesprochen, habe er erklärt, in der fraglichen Zeit habe man nur sehr wenig kommuniziert, und die Beschwerdegegnerin 2 habe keine Migräneanfälle mehr gehabt. Der Beschwerdeführer setzt sich mit der vorinstanzlichen Würdigung seiner Aussagen nicht auseinander. Die Vorinstanz hält zudem zutreffend fest, dass er von Anfang an Vorwürfe gegen die Beschwerdegegnerin 2 richtete, wie etwa Erpressung und Drohung. Es ist nachvollziehbar, dass sie erwägt, das Aussageverhalten des Beschwerdeführers sei weit über blosses Bestreiten einer sich unschuldig fühlenden Person hinausgegangen. Auch liegt in der Erwägung der Vorinstanz, wonach auf die Aussagen des Beschwerdeführers nur insoweit abgestellt werden könne, als sie sich mit objektiven Beweisen deckten, bzw. als sie nicht in Widerspruch zu überzeugenderen Aussagen anderer Personen stünden, keine Verletzung der Unschuldsvermutung.