Citation: 6B_292/2015 E. 1.4.2

1.4.2. Nicht ersichtlich ist, inwiefern die Vorinstanz die Unschuldsvermutung in ihrer Ausgestaltung als Beweislastregel verletzt haben sollte. Wie dargelegt würdigt sie die Aussagen des Beschwerdeführers und der Beschwerdegegnerin 2 willkürfrei. Dass sie im Rahmen ihrer Beweiswürdigung das Fehlen eines Motivs für eine falsche Anschuldigung miteinbezieht und berücksichtigt, dass der Beschwerdeführer kein Alibi für die Tatzeit hat, bedeutet keine Umkehr der Beweislast. Die Vorinstanz verurteilte den Beschwerdeführer nicht, weil es ihm nicht gelang, seine Unschuld zu beweisen (vgl. BGE 127 I 38 E. 2a S. 40 mit Hinweis). Vielmehr kommt sie nach nicht zu beanstandender Beweiswürdigung und unter Verweis auf die erstinstanzlichen Ausführungen zum Schluss, dass die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 glaubhaft sind und der Beschwerdeführer auch Zeit und Gelegenheit hatte, die ihm vorgeworfenen Taten zu begehen. Dadurch verletzt sie den Grundsatz "in dubio pro reo" nicht.