Citation: 8C_4/2024 E. 5.2.1

5.2.1. Es ist der Beschwerdeführerin im Grundsatz beizupflichten, dass zunächst abschliessend abzuklären gewesen wäre, ob seit der letzten abschlägigen Verfügung vom 11. November 2009 eine anspruchsrelevante Veränderung des Sachverhalts stattgefunden hat (vgl. E. 3.3 hiervor). Aufgrund der von Dr. med. B.________ nachvollziehbar (vgl. E. 5.2.2 f. hiernach) als geringfügig eingestuften aktuellen Einschränkungen in der Arbeitsfähigkeit bezogen auf eine leidensangepasste Beschäftigung und der auf dieser Basis vorgenommenen Invaliditätsbemessung zeigt sich allerdings klar, dass kein rentenbegründender Invaliditätsgrad von mindestens 40 % erreicht wird. Selbst wenn somit zusätzliche Erhebungen eine veränderte Gesundheitssituation im Vergleich zum Zustand im November 2009 ergeben würden, bliebe es bei einer Verneinung des Rentenanspruchs im vorliegenden Neuanmeldungsverfahren. Verwaltung und Vorinstanz konnten deshalb auf weitere medizinische Abklärungen zur gesundheitlichen Entwicklung seit dem 11. November 2009 verzichten.