Citation: I 520/01 09.07.2002 E. 5

5.- In Bezug auf die erneute Durchführung einer Haushaltsabklärung ist der Beschwerdeführerin darin beizupflichten, dass bei S.________ vom Abklärungsdienst der Beschwerdegegnerin eine gewisse Vorbefasstheit anzunehmen ist. Bereits unter Position 8. im Haushaltsabklärungsbericht vom 28. Mai 1999 brachte S.________ ihre Zweifel daran zum Ausdruck, dass die Beschwerdeführerin - angeblich aus invaliditätsbedingten Gründen - genau in dem Zeitpunkt zu 100 % arbeitsunfähig geworden sei, als ihre Arbeitsstelle aus der früheren Arbeitgeberfirma X.________ AG in eine neue Arbeitgeberfirma ausgegliedert wurde, welche die bisherigen Arbeitnehmerinnen nur noch zu schlechteren Arbeitsbedingungen weiterbeschäftigt hätte. In der Aktennotiz vom 10. Februar 2000 setzte sich S.________ sogar über die Erkenntnisse der Gutachter betreffend die Arbeitsunfähigkeit in der Erwerbstätigkeit als Putzfrau hinweg, wodurch sie die Grenzen ihres sachlichen Zuständigkeitsbereichs (vgl. Erw. 2a hievor) klar überschritt. Die IV-Stelle wird daher eine andere Person mit der neu durchzuführenden Haushaltsabklärung zu betrauen haben.