Citation: U 249/04 28.01.2005 E. 3

Materiell streitig und zu prüfen ist die Leistungspflicht der SUVA aus dem Unfall vom 1. August 1989 (Sturz vom Gerüst) für die Zeit ab 5. Juni 2001. Dabei stellt sich in erster Linie die Frage, ob die geklagten Beschwerden und die darauf zurückzuführende Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit natürlich kausale Unfallfolgen darstellen. Entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geht es vorliegend nicht um einen rückwirkenden Leistungsentzug. Die Einstellung der aufgrund der Rückfallmeldung vom 19. September 2000 erbrachten Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) zum 5. Juni 2001 erfolgte ex nunc et pro futuro. Es werden denn auch keine Taggelder zurückgefordert. Dass die Verfügung über die Leistungseinstellung erst am 9. Januar 2002 erging, ist offensichtlich ohne Belang. 3.1 Im angefochtenen Entscheid wird der Begriff des natürlichen Kausalzusammenhangs (BGE 129 V 181 Erw. 3.1 mit Hinweisen) sowie die Rechtsprechung zum Beweiswert von Arztberichten im Allgemeinen (BGE 125 V 352 Erw. 3a) und von Gerichtsgutachten im Besonderen (BGE 125 V 352 f. Erw. 3b/aa) zutreffend dargelegt. Ebenfalls werden von der Vorinstanz die für die Beurteilung des natürlichen Kauszusammenhanges zwischen dem Sturz vom 1. August 1989 und den geklagten Schulterschmerzen über den 5. Juni 2001 hinaus wesentlichen fachärztlichen Aussagen richtig wiedergegeben. Darauf wird verwiesen.