Citation: 4A_61/2024 E. A

C.________ führte bis zum 31. Dezember 2016 in der Gemeinde U.________ (OW) einen Landwirtschaftsbetrieb. Sie ist die Mutter von A.________ (Klägerin, Beschwerdeführerin). B.________ (Beklagter, Beschwerdegegner) ist Eigentümer des in der Gemeinde V.________ (OW) gelegenen Grundstückes Parzellen-Nr. xxx (Grundstück X.________). Im Frühjahr 2012 schlossen C.________ und der Beklagte einen als Gebrauchsleihe bezeichneten Vertrag über das Grundstück X.________ ab. Darin verpflichtete sich der Beklagte, diese Parzelle C.________ "zur Mähnutzung" zu überlassen. Gleichzeitig vereinbarten beide, dass C.________ dem Beklagten für die Benutzung von diversen Gerätschaften und einer Transportseilbahn einen jährlichen Pauschalbetrag von Fr. 4'500.-- zu entrichten habe. Per 1. Januar 2017 übergab C.________ ihren Landwirtschaftsbetrieb an die Klägerin. Im Februar 2020 teilte der Beklagte C.________ mit, dass er das Vertragsverhältnis per 31. Dezember 2020 auflösen wolle. Sowohl C.________ wie auch die Klägerin waren damit nicht einverstanden. In der Folge beharrte der Beklagte mit Schreiben vom 26. November 2020 darauf, das Vertragsverhältnis gekündigt zu haben bzw. zu kündigen.