Citation: 2C_357/2022 E. B

Nachdem sich A.________ am 6. Mai 2020 von seiner Schweizer Ehefrau hatte scheiden lassen, ergaben Abklärungen des Migrationsamts des Kantons Zürich, dass die eheliche Gemeinschaft bereits nach kurzer Ehe aufgegeben worden war. Gestützt darauf widerrief das Migrationsamt am 17. September 2021 die Niederlassungsbewilligung unter Ansetzung einer dreimonatigen Ausreisefrist, da die Niederlassungsbewilligung bei Offenlegung der Trennung nie erteilt worden wäre und auch die Voraussetzungen für einen nachehelichen Aufenthalt nicht gegeben seien. Die hiergegen erhobenen kantonalen Rechtsmittel blieben erfolglos (Rekursentscheid der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich vom 6. Januar 2022; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 16. März 2022).