Citation: 4A_707/2016 E. 3

Die Beschwerdeführerin rügt in ihren Ausführungen zur subsidiären Verfassungsbeschwerde zunächst eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 BV). Sie macht geltend, sie habe am 31. August 2015 eine eingehende Stellungnahme eingereicht, die im angefochtenen Entscheid keine Beachtung gefunden habe, nicht einmal in der Zusammenfassung des Sachverhalts. Anlass zu der Stellungnahme habe einerseits die neue Rechtsprechung des Bundesgerichts gegeben betreffend die Beweisanforderungen an die medizinische Feststellung des Krankheitswertes bei psychosomatischen Leiden sowie das Versterben des Verunfallten. Der Anspruch auf rechtliches Gehör umfasse auch, sich zu den Stellungnahmen der Gegenpartei zu äussern, dies unabhängig davon, ob diese Eingaben neue Tatsachen oder Beweismittel enthielten und ob sie das Gericht tatsächlich zu beeinflussen vermöchten. Die Vorinstanz habe zu Recht die Zulässigkeit der Eingabe nicht bemängelt. Da sie sich mit der Eingabe nicht auseinandergesetzt habe, werde das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzt.