Citation: 2C_508/2019 E. 4.3.2

4.3.2. Als Folge der Gewalteinwirkung erlitt der Geschädigte eine Gehirnerschütterung mit begleitender Erinnerungslücke, einen verschobenen Unterkieferbruch rechts, eine Riss-Quetschwunde am Hinterkopf rechtsseitig eine grossflächige Weichteilschwellung der rechten Wange, diskrete kleinflächige Blutergüsse und Hautabschürfungen an den Armen und eine Brustkorbprellung: Die Verletzungen (Gehirnerschütterung und Unterkieferbruch) machten einen rund einwöchigen Spitalaufenthalt, der Unterkieferbruch zusätzlich eine Operation nötig. Der Geschädigte war während gut drei Wochen zu 100% und danach aufgrund von Schwindelbeschwerden noch mindestens rund zwei Monate teilweise arbeitsunfähig. Beim verabreichten Faustschlag handelte es sich um einen "Kinnhaken", durch den der Geschädigte sofort bewusstlos geworden (K.O.-Schlag) und entsprechend unkontrolliert gestürzt war. Dass (noch) schwerere Verletzungen ausblieben, war - so das Obergericht - "allein dem Zufall zu verdanken" (vgl. vorstehende E. 3.3 Ziffer 1: Art und Schwere der Straftat).