Citation: 8C_592/2023 E. 10.3.2

10.3.2. Die Vorinstanz erwog, gemäss der Beurteilung der Dr. med. D.________, Fachärztin für Ophthalmologie und, Ophthalmochirurgie FMH, Suva Versicherungsmedizin, vom 5. März 2021 sei beim Beschwerdeführer bei unfallkausaler Einäugigkeit für vier bis sechs Monate von einer vollständigen, dann für sechs Monate von einer 50%igen und schliesslich bei Neuerlernung einer Arbeit für 12 Monate noch von einer 20%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Somit sei der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit nicht dauerhaft arbeitsunfähig. Diese von der Vorinstanz festgestellte Arbeitsunfähigkeit bestreitet der Beschwerdeführer nicht. Da er mithin spätestens sechs Monate nach dem Unfall somatischerseits wieder zu 50 % arbeitsfähig war, ist es nicht bundesrechtswidrig, dass die Vorinstanz das Kriterium verneinte (vgl. auch Urteil 8C_236/2016 vom 11. August 2016 E. 6.2.6).