Citation: 7B_224/2022 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die vorinstanzliche Wahl der Strafart der Freiheitsstrafe anstelle einer Geldstrafe verletze Bundesrecht. Er macht geltend, eine Freiheitsstrafe sei keineswegs die einzig mögliche und zweckmässige Sanktion. Vielmehr reiche eine Geldstrafe als mildere Sanktionsform aus. Darauf habe er einen Anspruch. Vom Vollzug der bisherigen Freiheitsstrafe, welcher vom 4. Juli 2019 bis zum 1. August 2022 erfolgt sei, sei er geprägt, und er werde alles daran setzen, eine Geldstrafe zu begleichen. Durch den drohenden Vollzug des Strafrests von 587 Tagen aus der vollzogenen Vorstrafe werde er von weiterer Delinquenz abgehalten, als durch eine drohende sechsmonatige Freiheitsstrafe. Nach seiner bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug sei er im August 2022 nach Serbien ausgewandert und wolle mit Hilfe seiner Verwandten die Mittel für die Geldstrafe aufbringen, auch wenn seine derzeitigen Einkommensverhältnisse nicht ausreichten, um eine Geldstrafe sofort zu bezahlen. Hierbei beanstandet er nicht, dass die Vorinstanz auf einen unbedingten Strafvollzug erkannt hat.