Citation: 8C_531/2017 E. 3.2

3.2. Das kantonale Gericht erwog, gestützt auf das SMAB-Gutachten sei der Eintritt einer anspruchserheblichen Änderung des Gesundheitszustandes seit der letzten Rentenrevision sowohl in somatischer als auch psychischer Hinsicht im Vergleich zu den Verhältnissen gemäss MEDAS-Gutachten auszuschliessen. Weder medizinisch noch erwerblich sei ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG erstellt. Dennoch bestätigte es die Einstellung der laufenden Rente. Zwar stellte es fest, dass die von der SWICA angeführten Wiedererwägungsgründe nicht gegeben seien. Doch erkannte es, die SWICA habe anlässlich der letzten Rentenrevision mit Einspracheentscheid vom 23. Februar 2011 auf die "nicht nachvollziehbare" Beurteilung der Psychiaterin des Regionalen Ärztlichen Dienstes der IV-Stelle vom 7. Juni 2010 abgestellt, wonach für sämtliche leichten bis mittelschweren Tätigkeiten eine 50%-ige Arbeitsfähigkeit bestehe. Dabei handle es sich um ein "offensichtliches Versehen". Massgebend seien vielmehr die ergänzenden Angaben der MEDAS-Gutachter gemäss Bericht vom 1. Juni 2010.