Citation: 4P.50/2005 13.05.2005 E. 1

Die staatsrechtliche Beschwerde ist gemäss Art. 84 Abs. 2 OG nur zulässig, wenn die behauptete Rechtsverletzung nicht sonstwie durch ein Rechtsmittel beim Bundesgericht gerügt werden kann. Die staatsrechtliche Beschwerde ist danach insbesondere ausgeschlossen, wenn die behauptete Rechtsverletzung mit Berufung gerügt werden kann. Die Berufung ist in der vorliegenden vermögensrechtlichen Zivilstreitigkeit zulässig, zumal der Streitwert den nach Art. 46 OG massgebenden Betrag offensichtlich übersteigt; die Beschwerdeführerin hat dieses Rechtsmittel denn auch ergriffen. Mit der Berufung kann die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (Art. 43 OG), während Rügen gegen die Feststellung des Sachverhalts nur erhoben werden können, wenn bundesrechtliche Beweisvorschriften verletzt, der Sachverhalt aufgrund eines offensichtlichen Versehens festgestellt oder aufgrund fehlerhafter Rechtsanwendung zu ergänzen ist (Art. 63 Abs. 2 und 64 OG). 1.1 In ihrer ersten Rüge beanstandet die Beschwerdeführerin eine sie benachteiligende "willkürliche und den Anspruch auf das rechtliche Gehör missachtende Beweislastverteilung durch die Vorinstanz". Die Beweislastverteilung wird durch die bundesrechtliche Beweisvorschrift von Art. 8 ZGB geregelt. Die Beschwerdeführerin beruft sich denn auch auf diese Bestimmung sowie auf das Verbot des Rechtsmissbrauchs gemäss Art. 2 ZGB, dessen Verletzung ebenfalls mit Berufung gerügt werden kann. Soweit die Auslegung und Anwendung der angerufenen Normen mit Berufung gerügt werden kann, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. 1.2 In ihrer zweiten Rüge bringt die Beschwerdeführerin ausschliesslich vor, das Obergericht habe im angefochtenen Urteil den Rechtsbegriff des unmittelbaren Schadens verkannt und insbesondere die Tragweite der bundesgerichtlichen Rechtsprechung missachtet, die mit dem im Verfahren der Berufung ergangenen Urteil BGE 122 III 176 begründet worden sei. In der fünften Rüge rügt sie eine Verletzung der Art. 699 und 725 aOR. Die Vorbringen erschöpfen sich in der Rüge der Verletzung von Bundesrechtsnormen (Art. 43 Abs. 2 OG), die im Verfahren der Berufung vorgebracht werden können. Auf diese Rügen ist nicht einzutreten.