Citation: 2C_1135/2013 E. 2.2.2

2.2.2. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, der geschenkte Betrag unterliege der erbrechtlichen Ausgleichungspflicht im Sinne von Art. 626 ff. ZGB und müsse aus diesem Grunde als Reinvestition zugelassen werden, ist er nicht zu hören: In seinem Fall ist noch kein Erb- oder Ausgleichungsfall eingetreten und es steht nicht fest, wann gegebenenfalls eine Ausgleichung geschuldet sein wird. Art. 12 Abs. 3 lit. e StHG setzt als Bedingung für den Steueraufschub aber voraus, dass der bei der Veräusserung erzielte Erlös "innert angemessener Frist" in das Ersatzobjekt reinvestiert wird. Ungewisse künftige Zahlungsverpflichtungen können dabei nicht berücksichtigt werden.