Citation: 9C_16/2024 E. A

Der 1951 geborene A.________ hat seinen Wohnsitz in U.________/AG und betrieb bis ins Jahr 2017 in V.________/ZG eine Fahrschule. Die Ausgleichskasse Zug, der A.________ als Selbständigerwerbender angeschlossen war, verfügte am 30. Januar 2017 für das Jahr 2017 Akontobeiträge in der Höhe von Fr. 4'801.80 basierend auf einem beitragspflichtigen Einkommen von Fr. 48'200.-. Da die Jahresrechnung 2017 von A.________ einen Gewinn von Fr. 12'524.25 ergeben hatte, korrigierte die Ausgleichskasse Zug mit Verfügung vom 7. Mai 2018 die Beitragserhebung und ging neu von einem beitragspflichtigen Einkommen von Fr. 0.- aus. Nachdem das kantonale Steueramt Aargau der Ausgleichskasse für das Jahr 2017 ein Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 410'226.- und ein im Betrieb investiertes Eigenkapital von Fr. 229'785.- gemeldete hatte, setzte die Ausgleichskasse Zug mit Verfügung vom 20. Oktober 2021 und Einspracheentscheid vom 1. Dezember 2021 die AHV-Beiträge, basierend auf einem beitragspflichtigen Einkommen von Fr. 434'100.-, auf Fr. 44'597.15 fest.