Citation: I 649/05 08.05.2007 E. 3

Das kantonale Gericht hat den Invaliditätsgrad in Anwendung der gemischten Methode (vgl. BGE 125 V 146 E. 2a-c S. 148 ff.sowie BGE 130 V 393 und SVR 2006 IV Nr. 42 S. 151 [I 156/04]) ermittelt. Den Anteil der Erwerbstätigkeit hat es entsprechend der Verfügung vom 11. November 2003 auf 0,5 (50%/100%) festgesetzt. Für die Ermittlung des Invaliditätgrades im erwerblichen Bereich ist die Vorinstanz von einem Valideneinkommen von maximal Fr. 30'000.- ausgegangen. Einen Verdienst in dieser Höhe könne eine versicherte Person mit zweijähriger Bürolehre bei einem hälftigen Arbeitspensum gemäss den Salärempfehlungen des SKV für 2002 erzielen. Bei der Bestimmung des Invalideneinkommens ist das kantonale Gericht vom Bruttolohn von Frauen für einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungs-niveau 4) im privaten Sektor von Fr. 3820.- monatlich gemäss Tabelle TA1 der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2002 des Bundesamtes für Statistik (LSE 02 S. 43) ausgegangen. Bei einer betriebsüblichen durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 41,7 Stunden, einer trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung zumutbaren Arbeitsfähigkeit von mindestens 40% und einem leidensbedingten Abzug vom Tabellenlohn im Sinne von BGE 126 V 75 ergab sich ein Invalideneinkommen von gerundet mindestens Fr. 16'249.- (vgl. BGE 126 V 75 E. 3b/bb S. 77; BGE 124 V 321). Daraus resultierte eine Invalidität im erwerblichen Bereich von höchstens 46%. Zur Behinderung im Aufgabenbereich Haushalt hat das kantonale Gericht erwogen, eine Abklärung an Ort und Stelle habe zwar nicht stattgefunden. Jedoch müsse die Einschränkung mindestens 34% betragen, damit sich insgesamt ein rentenbegründender Invaliditätsgrad von mindestens 40% ergäbe. Dies treffe offensichtlich nicht zu. Die Versicherte habe im Übrigen die von der IV-Stelle angenommene Einschränkung im Haushalt von höchstens 30% in der Beschwerde ausdrücklich anerkannt.