Citation: K 18/05 20.05.2005 E. 4

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Klägerschaft." Ferner hat er in der Beschwerdeschrift unter dem Titel "Öffentliche Verhandlung" vorgebracht, er wünsche eine öffentliche Verhandlung. 3.2 Im Revisionsgesuch wird geltend gemacht, unter "Antrag" sei nicht nur der förmliche Beschwerdeantrag zu verstehen, "sondern auch jedes einen solchen Antrag darlegenden, konkret umschriebenes Vorbringen betreffend (anderer) Beurteilung einer einzelnen Verumständung, Rechtslage, Rechts- oder Tatsachenfrage". Nach der Rechtsprechung ist allerdings unter einem Antrag im Sinne von Art. 136 lit. c OG grundsätzlich nur ein Antrag in der Hauptsache, nicht aber ein Verfahrensantrag zu verstehen (BGE 101 Ib 222 f. Erw. 2). Die erwähnte Bestimmung bezieht sich nicht auf in der Begründung zu gestellten Anträgen aufgeworfene Tat- und Rechtsfragen (Urteil X. vom 30. März 2001, 7B.68/2001, Erw. 2). Der Umstand, dass zu solchen Fragen im Urteil nicht oder nicht einlässlich Stellung genommen wird, gibt daher keinen Revisionsgrund ab, wenn über die gestellten Anträge als solche befunden worden ist. Die Revision, welche kein appellatorisches Rechtsmittel, sondern ein ausserordentlicher Rechtsbehelf ist, würde andernfalls nämlich bloss zu einer Neubeurteilung der streitigen Fragen führen (Poudret, a.a.O., Bd. V, N 4 zu Art. 136 OG mit Hinweisen). 3.3 Unter dem Titel des Art. 136 lit. c OG bringt der Gesuchsteller ausschliesslich inhaltliche Rügen am Urteil des EVG vom 23. November 2004 (K 116/03) an. Im Einzelnen werden die Ablehnung einer öffentlichen Verhandlung, die von der Vorinstanz vorgenommene Verfahrensvereinigung, die Vertretung der Krankenkassen durch ihren Verband, die Gesetzmässigkeit des vorinstanzlichen Gerichts, die Parteibezeichnung, die Ausführungen bezüglich der Bezifferung der Rechtsbegehren im kantonalen Verfahren, die Zusprechung einer Gesamtsumme, die Verneinung einer Rechtsverzögerung im Schiedsgerichtsverfahren, die Nomination der Schiedsrichter und die Verweigerung der Einreichung einer Klageantwort im vorinstanzlichen Prozess beanstandet. Sodann sei der Revisionsgrund auch erstellt hinsichtlich der Vorbringen des Gesuchstellers im Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren hinsichtlich der Verweigerung eines (weiteren) kantonalen Sühneverfahrens, des Nichteingehens auf die Rüge betreffend eines Pauschalbeanstandungsverfahrens sowie der Ausführungen zur Verwirkung. Schliesslich sei das EVG in seinem Urteil vom 23. November 2004 mit keinem Wort auf die Ausführungen zum Zeitpunkt der Besetzung des kantonalen Gerichts, zur Verweigerung der Behandlung von Verfahrensanträgen sowie zur Verweigerung eines Beweis- und eines Verwaltungsverfahrens eingegangen. Die umfangreichen Ausführungen im Revisionsgesuch erschöpfen sich in einer blossen Urteilskritik. Dass das EVG einen der in Erw. 3.1 hiervor zitierten Anträge unbeurteilt gelassen habe, vermag der Gesuchsteller nicht darzutun; dies gilt auch für den "Wunsch" nach der Durchführung einer öffentlichen Verhandlung. Das Revisionsgesuch ist demzufolge in diesem Punkt unbegründet.