Citation: I 540/00 15.10.2001 E. 3

3.- Das kantonale Gericht hat den Rentenbeginn - abweichend von der Verwaltungsverfügung vom 5. Juni 1998 - auf den 1. Dezember 1995 datiert, was von der Beschwerdeführerin zu Recht nicht mehr bestritten wird. Nach der Rechtsprechung genügt für die Eröffnung der einjährigen Wartezeit (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG) eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % im angestammten Beruf (AHI 1999 S. 124 Erw. 3c). Nachdem Dr. med. R.________ es im Bericht vom 19. Dezember 1997 als gerechtfertigt erachtete, den Beginn einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit als Maurer auf (spätestens) 1. März 1995 festzusetzen, kann - angesichts der gemäss ärztlichen Angaben schleichenden Verschlechterung hin zur vollen Arbeitsunfähigkeit - mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass eine erhebliche Einschränkung der Leistungsfähigkeit von 20 % bereits im Dezember 1994 vorgelegen hat. Dies gilt umso mehr, als Dr. med. R.________ selbst nicht ausschliesst, dass die vollständige Arbeitsunfähigkeit bereits am 10. Dezember 1994 (letzter effektiver Arbeitstag: 9. Dezember 1994) eingetreten ist. Die vorinstanzliche Festsetzung des Rentenbeginns auf den 1. Dezember 1995 ist demnach nicht zu beanstanden.