Citation: I 348/04 19.11.2004 E. 5.1

5.1.1 Für die Ermittlung des Einkommens, welches die Versicherte ohne Invalidität erzielen könnte (Valideneinkommen), ist entscheidend, was sie im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns, im vorliegenden Fall am 1. März 2002, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 224 Erw. 4.3.1 mit Hinweisen). 5.1.2 Die Versicherte stand während zehn Jahren in demselben Arbeitsverhältnis, welches schliesslich per 30. September 2001 aus gesundheitlichen Gründen aufgelöst wurde. Es sind keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass sie diese angestammte Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden nicht weiterhin ausgeübt hätte, weshalb es sich entgegen der Vorinstanz nicht rechtfertigt, zur Bestimmung des Valideneinkommens von den Tabellenlöhnen gemäss LSE auszugehen. Den Angaben der Firma S.________ AG vom 12. März 2002 ist zu entnehmen, dass die Versicherte als Montageangestellte im Jahre 2002 einen Validenlohn von Fr. 46'277.- hätte verdienen können. Die Berücksichtigung einer Anpassung an die Nominallohnentwicklung vom Jahre 2001 auf das Jahr 2002 ist somit in Abweichung des von der Verwaltung durchgeführten Einkommensvergleichs nicht angezeigt.