Citation: 2C_785/2015 E. 4.4.2

4.4.2. Die Vorinstanz hat weiter die Verhältnismässigkeit der Wegweisung bejaht. Da der Beschwerdeführer unzählige Male strafrechtlich in Erscheinung getreten war, mehrere Verwarnungen sein Verhalten nicht zu ändern vermochten und trotz einer Integrationsvereinbarung zahlreiche neue Betreibungen hinzugekommen waren, ging sie von einem gewichtigen öffentlichen Interesse an einer Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung für den Beschwerdeführer im Kanton Basel-Landschaft aus. Sie berücksichtigte seine Aufenthaltsdauer in der Schweiz von 22 Jahren, seine Deutschkenntnisse und insbesondere die Tatsache, dass die gesamte Kernfamilie hier lebt. Gleichzeitig stellte sie fest, er verfüge nicht über ein grösseres soziales Beziehungsnetz in der Schweiz. Das karitative Engagement der Familie in einer Kirche erfolge hauptsächlich durch die Kinder. Aus deren guter Integration könne der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. Auch die berufliche Integration erachtete die Vorinstanz nicht als erfolgreich: Zeitweise habe er als Gipser gearbeitet, er verfüge jedoch über keine Berufsausbildung und eine von ihm selbständig geführte Unternehmung habe im November 2013 Konkurs anmelden müssen. Aufgrund eines Verkehrsunfalls im Oktober 2013 beziehe er aktuell Taggelder der SUVA. Anlässlich der Parteiverhandlung habe er ausgeführt, nach wie vor keiner Erwerbstätigkeit nachzugehen und als Hausmann tätig zu sein. Die Vorinstanz befand im Ergebnis, ein Neuanfang im Kosovo wäre schwierig, aber zumutbar, zumal der Beschwerdeführer dort aufgewachsen und mit Sprache, Kultur und den Verhältnissen vor Ort vertraut sei.