Citation: 6B_986/2017 E. A

A.a. Y.________ war vom 1. April 2007 bis Ende Dezember 2010 im Bundesamt für Umwelt (BAFU) als externer Projektleiter im Rahmen des Mandats der Firma A.________ GmbH für das Informatik-Projekt "Datenzugang" (nachfolgend: DaZu) tätig. Das Projekt DaZu war Bestandteil des Projekts "Umweltdatenmanagement", welches im Jahr 2006 lanciert worden war. Mit dem Projekt DaZu sollte unter der Federführung des BAFU bis Mitte 2010 ein gesamtheitliches Umweltinformationssystem mit dem Ziel entwickelt werden, verschiedene Datenbanken mit Angaben zu Böden, Luft, Biodiversität sowie Flora und Fauna zu vernetzen und damit den Zugang zu diesen Daten zu erleichtern. Y.________ hatte als IT-Projektleiter die Kompetenz, Offerten einzuholen sowie Einladungsverfahren durchzuführen und arbeitete eng mit den Entscheidungsträgern im Projekt zusammen. Y.________ war ferner alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer der E.________ GmbH, Eigentümer und nach aussen nicht erkennbarer, faktischer Geschäftsführer der F.________ AG, welche 100%-ige Tochter der E.________ GmbH war. Ausserdem war er im Zeitraum vom 8. November 2007 bis 8. Dezember 2008 Präsident bzw. Mitglied des Verwaltungsrats der G.________ SA (bis 3. April 2008 H.________ AG) und bis 12. Januar 2009 Alleinaktionär dieser Gesellschaft. Schliesslich war er bis 31. August 2007 neben X.________ und W.________ Geschäftsleiter der A.________ GmbH. Nach seinem Ausscheiden war er in deren Auftrag als externer account manager für die Betreuung seiner früheren Kunden tätig. A.b. Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) erstattete am 18. Oktober 2009 bei der Bundesanwaltschaft Strafanzeige/Verdachtsmeldung gegen Y.________, gegen Z.________, Sektionschef Informatik, Logistik und Organisation (ILO) beim BAFU (Verfahren 6B_988/2017) und gegen I.________, Mitarbeiter der A.________ GmbH und Projektassistent von Y.________ im Projekt DaZu sowie ab 10. September 2009 Geschäftsführer der Firma F.________ AG, wegen Verdachts auf ungetreue Amtsführung sowie Bestechung/Vorteilsgewährung im Zusammenhang mit Vertragsabschlüssen. Am 3. November 2009 eröffnete die Bundesanwaltschaft eine Strafuntersuchung gegen Z.________. In der Folge dehnte es die Strafverfolgung auf Y.________, auf I.________, auf D.________, Business Analyst im Projekt DaZu und Angestellter der Firmen A.________ GmbH und F.________ AG, sowie auf die Geschäftsführer der Firmen A.________ GmbH und B.________ GmbH, W.________, (Verfahren 6B_972/2017) und X.________ (Verfahren 6B_973/2017), und auf J.________ (vgl. Urteil 6B_781/2015 vom 30. September 2015), Geschäftsführer der Firma K.________ AG), aus. A.c. Y.________ wird vorgeworfen, er habe im Zeitraum von September 2007 bis September 2010 unter Ausnützung seiner Position als Projektleiter DaZu das Einladungsverfahren im Zusammenhang mit der Vergabe von IT-Dienstleistungen zugunsten einzelner Anbieterfirmen gesteuert, indem er u.a. Schein-Absageschreiben und Gefälligkeitsofferten von anderen Firmen beibrachte bzw. Mandate in Verletzung des öffentlichen Beschaffungsrechts des Bundes im freihändigen Verfahren vergab. Zudem habe er von diesen als Gegenleistung für das pflichtwidrige Vermitteln des Mandats Provisionszahlungen in der Höhe von insgesamt CHF 118'945.-- verlangt und über Konten der ihm gehörenden bzw. von ihm kontrollierten Firmen G.________ SA und E.________ GmbH insgesamt CHF 114'445.-- entgegengenommen. Zu diesen Anbieterfirmen gehörten namentlich die A.________ GmbH, die K.________ AG und die B.________ GmbH. Die Höhe der Zahlungen habe sich nach den monatlich geleisteten Stunden im jeweiligen Projekt gerichtet, wobei pro geleistete Arbeitsstunde im jeweiligen Mandat ein Betrag zwischen CHF 15.-- und 25.-- bezahlt worden sei. Durch sein Vorgehen habe er zudem die öffentlichen Interessen des Bundes verletzt, indem er dafür gesorgt habe, dass die Dienstleistungsverträge in Verletzung des Beschaffungsrechts an die A.________ GmbH, die K.________ AG und die B.________ GmbH vergeben worden seien, wodurch er diesen Firmen einen unrechtmässigen Vorteil in Höhe von CHF 656'980.-- verschafft habe. Y.________ wird weiter vorgeworfen, er habe im Zeitraum von April 2008 bis September 2010 in seiner Funktion als Gesellschafter und Geschäftsführer der E.________ GmbH sowie Eigentümer und faktischer Geschäftsführer der F.________ AG dem damaligen Sektionschef ILO im BAFU, Z.________, diesem nicht gebührende Vorteile in Form von Einladungen für sich und seine Partnerin zu Veranstaltungen in der Schweiz und im Ausland gewährt. Schliesslich wird Y.________ zur Last gelegt, er habe im Zeitraum vom 1. Januar bis 7. April 2010 Jahresrechnungen, Zwischenabschlüsse und die konsolidierte Bilanz der E.________ GmbH und der F.________ AG per 2009 und 2010 im Hinblick auf den Antrag auf einen Hypothekarkredit zur Finanzierung einer Luxus-Liegenschaft in L.________ bei der Bank M.________ verfälscht.