Citation: 2C_211/2023 E. 8.2.2

8.2.2. Gemäss den verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) schloss die Bürgergemeinde U.________ mit der Beschwerdeführerin für die verkürzte Pachtdauer vom 1. Januar 2017 bis zum 30. September 2020 einen befristeten Vertrag ab. Der Vertrag enthält den Hinweis, dass er nach Ablauf der Pachtperiode als gekündigt gelte. Die Pachtvergabe erfolgte somit lediglich auf Zeit ohne Erneuerungsanspruch. Zwar gelten die bisherigen Pächter beim Beginn einer neuen Pachtperiode als "angemeldet", sofern sie alle Anforderungen für eine Pachtberechtigung weiterhin erfüllen. Die Allmendkommission kann aber in Zweifelsfällen die Pachtberechtigung überprüfen (vgl. Ziff. 5.2.1 Allmendreglement). Die Neubeurteilung des Wohnsitzes durch die Allmendkommission stützt sich damit auf eine zulässige Überprüfung der Wohnsituation der Beschwerdeführerin. Unter diesen Umständen kann der Allmendkommission kein folgewidriges oder schwankendes Handeln vorgeworfen werden. Es ist zudem nicht erstellt, dass die Behörde jemals (implizit) den Standpunkt einnahm, die Beschwerdeführerin habe ihren zivilrechtlichen Wohnsitz tatsächlich in U.________.