Citation: 9C_31/2022 E. A

Der 1960 geborene B.________ war seit Januar 2000 bei der C.________ AG angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Stiftung Auffangeinrichtung BVG (nachfolgend: Stiftung) berufsvorsorgerechtlich versichert. Seit Juni 2014 lebte er in einem gemeinsamen Haushalt mit seiner Lebenspartnerin A.________. Mit Bescheinigung vom 3. Februar 2019 erklärte B.________ gegenüber der Stiftung, seine Lebenspartnerin mit Blick auf allfällige Vorsorgeansprüche begünstigen zu wollen. Nach länger dauernder Arbeitsunfähigkeit verstarb B.________ am 11. Februar 2020. Vom 28. Januar 2019 bis zu seinem Tod waren Krankentaggelder ausbezahlt worden. Am 27. Mai 2020 verfügte die IV-Stelle des Kantons Thurgau die Ausrichtung einer halben Invalidenrente für den Zeitraum vom 1. Januar bis 29. Februar 2020. In der Folge gelangte A.________ an die Stiftung und forderte die Auszahlung von Hinterlassenenleistungen. Nach Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen zahlte die Stiftung ihr ein Todesfallkapital in der Höhe von Fr. 44'743.84 aus. Darüber hinausgehende Leistungen wurden abgelehnt.