Citation: 8C_394/2022 E. 9.2.1

9.2.1. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, der Beschwerdeführer habe sich am 16. Oktober 2018 und 17. Mai 2019 zwei operativen Eingriffen an der rechten Hand unterziehen müssen. Es sei jedoch kein längerer stationärer Klinikaufenthalt erfolgt. Daneben habe sich seine Behandlung vorab in (zahlreichen) Verlaufskontrollen und ergo- sowie schmerztherapeutischen Massnahmen erschöpft. Nicht stichhaltig sei der Einwand des Beschwerdeführers, es habe sich um eine spezielle Ergotherapie gehandelt, die nebst der Wiederherstellung der Handlungsfähigkeit auch die Befreiung von Dauerschmerzen zum Ziel gehabt habe. Denn letztlich ziele jede Therapie darauf ab, die Beschwerden der Patienten zu verringern bzw. zu beseitigen. Auch die Tatsache, dass die therapeutische Behandlung insgesamt fast drei Jahre gedauert habe, führe nicht zur Bejahung des Kriteriums. Eine durch die ärztliche Therapierung verursachte erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität bzw. Mehrbelastung aussergewöhnlicher Natur liege nicht vor, auch wenn der gewünschte Heilungserfolg nach den Operationen nicht eingetreten sei.