Citation: 4A_44/2015 E. 3.3.3

3.3.3. Damit ist Willkür nicht dargetan. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin lässt sich aus der Verwendung des Begriffs "finale Vereinbarung" nicht ableiten, sie hätte konkret behauptet, eine Provision sei bereits bei einem Treffen in München im März 2009 vereinbart worden. Wenn der Zeuge E.________ ausgesagt hat, an diesem Treffen sei besprochen worden, die Beschwerdeführerin solle den Kontakt zur COCAN sicherstellen, vermag dies die vorinstanzlichen Feststellungen nicht als willkürlich auszuweisen. Die Vorinstanz hat festgestellt, den Aussagen lasse sich nicht entnehmen, für welche Mäklertätigkeit eine Provision vereinbart worden sein solle und welches die Parteien und der Gegenstand des allenfalls angestrebten Hauptvertrages hätten gewesen sein sollen. Aufgrund der eher vagen Aussagen des Zeugen erscheinen diese Feststellungen nicht willkürlich. Dies gilt auch für die vorinstanzliche Würdigung, die Aussagen des Zeugen E.________ seien widersprüchlich: Es leuchtet in der Tat nicht ein, eine Provision prozentmässig festzulegen, wenn die Bemessungsgrundlage noch nicht klar sein soll, mithin wovon diese Prozente zu berechnen seien. Die Rüge ist somit unbegründet.