Citation: 1C_360/2017 E. 8.3

8.3. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit den Erwägungen des Kantonsgerichts zu den Berechnungen der Projektunterlagen und seiner diesbezüglichen Kritik am Bericht Kohler nicht substanziiert auseinander. Unbehelflich ist ihr Einwand, die zuständige Behörde (vif) hätte Gelegenheit gehabt, an einem Augenschein mit der Kohler + Partner AG teilzunehmen und dabei frühzeitig auf die angeblichen Mängel hinzuweisen: Die zuständigen Behörden sind weder prozessual noch nach dem Grundsatz von Treu und Glauben verpflichtet, an der Erstellung eines Privatgutachtens mitzuwirken. Auch zu den übrigen Kritikpunkten des Kantonsgerichts, insbesondere den aus hydraulischer Sicht ungünstigen unterschiedlichen Querschnitten und dem Gefälle des bestehenden Durchlasses sowie der ungenügenden Berücksichtigung des auch nach Erstellung des Geschiebesammlers im Risiwald noch verbleibenden Geschiebeanfalls fehlen substanziierte Rügen der Beschwerdeführerin; der blosse Hinweis, wonach auch der Bericht Kohler eine Sohlenvertiefung vorsehe, genügt dafür nicht. Ungenügend ist schliesslich der Verweis auf früher eingeholte, günstigere Offerten der Bauunternehmung Firma Duss, ohne substanziiert darzulegen, welche baulichen Massnahmen diese umfassten und inwiefern diese für die angestrebte Hochwassersicherheit ausreichend gewesen wären.