Citation: 9C_19/2019 E. 2.2.1

2.2.1. Was der Beschwerdeführer gegen die bidisziplinäre Expertise der Dres. med. B.________ und C.________ vorbringt, hält nicht stand. Die Gutachter nahmen die vom Versicherten geltend gemachten Einschränkungen durchaus zur Kenntnis. Sie konnten jedoch die beschriebenen Konzentrationsschwierigkeiten sowie die Müdigkeit während der Exploration nicht feststellen, was den Umstand erklärt, dass sie diesen geklagten Beschwerden in ihrer Beurteilung nicht weiter auf den Grund gingen. Dass das psychiatrische Teilgutachten den Anforderungen an den Beweiswert gemäss BGE 143 V 409 und 141 V 281 nicht genügen soll, ist nicht ersichtlich und wird durch die Vorbringen des Versicherten auch nicht aufgezeigt. Im Übrigen bestreitet der Beschwerdeführer den Beweiswert des bidisziplinären Gutachtens vom 16. August und 16. September 2017 nicht. Soweit sich der Versicherte mehrfach auf den in der Verfügung vom 30. März 2006 ermittelten Invaliditätsgrad von 12 % beruft, ist darauf hinzuweisen, dass diese Verfügung nicht den relevanten Vergleichszeitraum beschlägt (vgl. E. 2.1 oben). Im Weiteren kann er mit Hinweisen auf die Berichte seiner behandelnden Ärzte nichts zu seinen Gunsten ableiten. Die Vorinstanz kam in Würdigung der Aktenlage zum Schluss, der medizinische Sachverhalt sei rechtsgenüglich erstellt; sie verzichtete auf weitere Abklärungen. Zur Begründung führte sie aus, die Berichte der behandelnden Ärzte und deren attestierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit erscheine nicht schlüssig. Sie würden ausserdem keine Aspekte benennen, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben seien. Inwiefern diese vom Bundesgericht nur eingeschränkt überprüfbare (BGE 144 V 111 E. 3 S. 112 mit Hinweisen) antizipierte Beweiswürdigung offensichtlich unrichtig sein soll, legt der Beschwerdeführer nicht substanziiert dar. Der vorinstanzliche Verzicht auf weitere Abklärungen stellt keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes dar (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236).