Citation: 1B_453/2018 E. 6.3

6.3. Im zurückgewiesenen Entsiegelungsverfahren hat sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt gestellt, in den internen Berichten seien keine dem bankenspezifischen Controlling und Auditing zuzurechnenden Abklärungen oder Dokumentationen von "einzelnen Kundenbeziehungen" oder Finanztransaktionen (im Sinne der geldwäschereigesetzlichen Bestimmungen) erfolgt. Die Vorinstanz legt demgegenüber nachvollziehbar dar, dass beide Berichte (samt Beilagen) über weite Strecken solche bankenspezifischen Abklärungen und Dokumentationen enthalten (vgl. dazu oben, E. 3). In ihren Eingaben an das Bundesgericht wiederholt die Beschwerdeführerin im Wesentlichen ihren vorinstanzlichen Standpunkt. Indem die Beschwerdeführerin dem Bundesstrafgericht vorwirft, es habe versäumt, die sichergestellten Berichte (samt Beilagen) zu durchsuchen und nach jenen Teilen zu forschen, die dem Anwaltsgeheimnis unterliegen könnten, verkennt sie ihre eigenen prozessualen Obliegenheiten im Entsiegelungsverfahren. Soweit sie auch im zurückgewiesenen Verfahren nicht ausreichend substanziiert hat, welche konkreten Dokumente oder Berichtsabschnitte ihrer Ansicht nach unter die anwaltlichen Berufsprivilegien fallen sollten, durfte das Bundesstrafgericht ein rechtlich geschütztes Geheimnisinteresse als Durchsuchungshindernis verneinen. Dabei war es der Vorinstanz von Bundesrechts wegen erlaubt, die beiden umfangreichen Untersuchungsberichte zu einem komplexen Sachverhalt und die zahlreichen beigefügten Unterlagen einer (thematisch gruppierten) stichprobeweisen Prüfung zu unterziehen. Demgegenüber war es nicht ihre gesetzliche Aufgabe, von Amtes wegen danach zu forschen, welche Bestandteile der bankinternen Berichte (samt Beilagen) gegebenenfalls unter das Anwaltsgeheimnis fallen könnten. Soweit die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang nachträglich unzulässige Noven vorbringt, ist darauf nicht einzutreten (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG).