Citation: 8C_242/2024 E. 7.3

7.3. Die Beschwerdeführerin bringt vor, es handle sich um einen schweren Unfall. Sie habe mehrere Brüche erlitten. Durch den starken Aufprall seien auf der Kühlerhaube des Fahrzeugs zwei gut sichtbare Dellen entstanden. Sie habe mit der Ambulanz ins Spital überführt werden müssen. Diese Einwände sind nicht stichhaltig. Denn die von ihr erlittenen Verletzungen und der Umstand, dass sie mit der Ambulanz abtransportiert werden musste, sind bei der Beurteilung der Unfallschwere nicht einzubeziehen (vgl. E. 7.1 hiervor). Im Übrigen hat die Vorinstanz gestützt auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu vergleichbaren Unfällen aufgezeigt, dass der Unfall vom 7. Oktober 2020 höchstens als eigentlich mittelschwer zu qualifizieren ist (vgl. Urteile 8C_358/2014 vom 14. August 2014 Sachverhalt lit. A und E. 2.4.2 sowie 8C_546/2013 vom 24. September 2013 Sachverhalt lit. A und E. 3.2, je mit Hinweisen; siehe auch Urteile 8C_236/2016 vom 11. August 2016 Sachverhalt lit. A und E. 6.1.2, 8C_258/2013 vom 16. Oktober 2013 Sachverhalt lit. A und E. 4.4.1, 8C_990/2008 vom 6. März 2009 Sachverhalt lit. A. und E. 5.3.1 sowie U 435/04 vom 20. Oktober 2005 Sachverhalt lit. A. und E. 3.2). Der Einwand der Beschwerdeführerin, dass auf der Motorhaube zwei Dellen sichtbar gewesen seien, vermag die vorinstanzliche Qualifizierung der Unfallschwere angesichts dieser bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Somit kann die adäquate Unfallkausalität der psychischen Problematik der Beschwerdeführerin nur bejaht werden, wenn mindestens drei der sieben Kriterien in einfacher Form erfüllt sind oder eines besonders ausgeprägt vorliegt (BGE 115 V 133 E. 6c/aa; SVR 2023 UV Nr. 48 S. 169, 8C_1/2023 E. 10.3; Urteil 8C_807/2023 vom 11. Juni 2024 E. 4.3).