Citation: 9C_650/2022 E. 3.3.2

3.3.2. Zum anderen handle es sich um Hinterziehungstatbestände betreffend die Beschwerdeführerin seIbst. Letzterer werde vorgeworfen, im Zusammenhang mit einem fingierten Finanzierungsgeschäft ein nicht existierendes Lüftungszentralgerät aktiviert und in den Jahren 2008 bis 2014 abgeschrieben zu haben; die Jahresgewinne seien um den zu Unrecht verbuchten Abschreibungsaufwand zu korrigieren. Sodann werde der Beschwerdeführerin vorgehalten, sie habe im Jahr 2007 ein Leasinggeschäft (USM-Büromöbel) fingiert und in den Jahren 2007 bis 2010 geschäftsmässig nicht begründeten Leasingaufwand verbucht. Aufgrund dieser beiden Geschäfte sei für die hier massgeblichen Steuerperioden eine Steuerverkürzung in Form von geschäftsmässig nicht begründeten Aufwänden anzunehmen, und zwar für 2009 (Fr. 26'250.-, Fr. 35'219,90), 2010 (Fr. 19'687.-, Fr. 32'284.-), 2011 (Fr. 14'765.-), 2012 (Fr. 11'074.-) sowie 2013 (Fr. 8'306.-); dadurch sei der objektive Tatbestand der Steuerhinterziehung erfüllt.