Citation: 5A_751/2013 E. 3.1.3

3.1.3. Dem Beschwerdeführer kann nicht beigepflichtet werden. Gemäss Art. 204 ZGB wird der Güterstand mit dem Tod eines Ehegatten oder mit der Vereinbarung eines andern Güterstandes aufgelöst (Abs. 1); bei Scheidung, Trennung, Ungültigerklärung der Ehe oder gerichtlicher Anordnung der Gütertrennung wird die Auflösung des Güterstandes auf den Tag zurückbezogen, an dem das Begehren eingereicht worden ist (Abs. 2). Hinzu kommt die Verschollenerklärung, ansonsten ist die Aufzählung abschliessend (Alexandra Rumo-Jungo, in: Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, Personen- und Familienrecht inkl. Kindes- und Erwachsenensc hutzrecht, 2. Aufl., Zürich 2012, N. 2zu Art. 204 ZGB, Heinz Hausheer/Ruth Reusser/Thomas Geiser, in: Berner Kommentar, Das Güterrecht der Ehegatten, Allgemeine Vorschriften, Der ordentliche Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung, Art. 181-220 ZGB, 1992, N. 6 zu Art. 204 ZGB, Daniel Steck, in: FamKOMM Scheidu ng, 2. Aufl., Bern 2011, N. 3 zu Art. 204 ZGB). Bei der Vereinbarung vom 8. Oktober 2007 (s. Sachverhalt Bst. B) handelte es sich um eine Eheschutzvereinbarung, in der vier Punkte geregelt wurden (Auflösung des gemeinsamen Haushalts per 1. Januar 2007, Unterhaltsbeitrag zugunsten der Ehefrau, Anwalts- und Gerichtskosten, Abschreibung des Eheschutzverfahrens). Die Parteien vereinbarten aber gerade keine Gütertrennung und eine solche wurde, soweit ersichtlich, auch nicht gerichtlich angeordnet. Ebenso wenig tritt aufgrund einer Trennungsvereinbarung im Eheschutzverfahren von Gesetzes wegen die Gütertrennung ein. Der Begriff "Trennung" in Art. 204 Abs. 2 ZGB bezieht sich auf die Ehetrennung nach Art. 117 f. ZGB (Daniel Steck, a.a.O., N. 9 und 11 zu Art. 204 ZGB; Dieter Freiburghaus/Thomas Sutter, in: Kommentar zum neuen Scheidungsrec ht, Zürich 1999, N. 23 f. zu Art. 117 ZGB), was vorliegend ebenfalls nicht gegeben ist. Die Vorinstanz legte den Zeitpunkt der Auflösung des Güterstandes somit zu Recht auf die Einleitung des Scheidungsverfahrens fest; bis zu diesem Zeitpunkt lebten die Parteien unter dem Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung.