Citation: 9C_811/2013 E. 5

Die Rechtsprechung wendet zur Ermittlung des hypothetischen Invalideneinkommens in der Regel die Monatslöhne gemäss LSE-Tabelle TA1, Zeile "Total Privater Sektor", an, wenn die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat (nicht publizierte E. 5.1 von BGE 133 V 545 [9C_237/2007]). Auf den Totalwert abzustellen rechtfertigt sich namentlich dort, wo der versicherten Person die angestammte Tätigkeit nicht mehr zumutbar und sie darauf angewiesen ist, ein neues Betätigungsfeld zu suchen, wobei grundsätzlich der ganze Bereich des Arbeitsmarktes zur Verfügung steht. So verhält es sich hier. Das kantonale Gericht hat zu Recht keinen Grund gesehen, um ausnahmsweise auf die Durchschnittslöhne einer bestimmten Branche abzustellen.