Citation: 5A_849/2019 E. 6.3

6.3. Soweit die Beschwerdeführerin (unter dem Titel einer Gehörsverletzung) die Begründung des erstinstanzlichen Kostenentscheids bemängelt, übersieht sie, dass nur der Entscheid der letzten kantonalen Instanz Gegenstand der Beschwerde an das Bundesgericht ist (Art. 75 BGG). Dieser Entscheid gibt Auskunft darüber, weshalb eine sachgerechte Anfechtung des erstinstanzlichen Kostenentscheids möglich war und das Bezirksgericht den Gehörsanspruch nicht verletzte (s. E. 6.1). Die Beschwerdeführerin setzt sich mit den diesbezüglichen Erwägungen nicht auseinander, sondern tut diese als "Mutmassungen" ab. Allein damit ist nichts gewonnen (E. 2). Mit der vorinstanzlichen Erkenntnis, dass eine sachgerechte Anfechtung des erstinstanzlichen Kostenentscheids möglich gewesen wäre, hat es sein Bewenden. Übrig bleibt noch der Entscheid über die Kosten des Beschwerdeverfahrens. Die Anstrengungen, welche die Beschwerdeführerin dagegen unternimmt, sind umsonst. Ob das Obergericht zur Ermittlung des für die Kostenfestsetzung massgeblichen Streitwerts den Vermögensauszug der Bank D.________ vom 30. September 2018 sowie die Schreiben dieser Bank vom 8. und 17. Oktober 2018 berücksichtigen musste, ist eine Frage des Prozessrechts. Die Beschwerdeführerin rügt beharrlich Willkür, kommt aber nur an einer Stelle auf eine konkrete Vorschrift zu sprechen, die das Obergericht willkürlich angewendet haben soll: Art. 92 Abs. 1 ZPO. Diese Norm steht im siebten Titel des ersten Teils der ZPO. Sie besagt, dass als Wert wiederkehrender Nutzungen oder Leistungen der Kapitalwert gilt. In der Beschwerde findet sich indes keine Erklärung, inwiefern diese Regel im Zusammenhang mit der Ermittlung des Streitwerts bei der Kostenfestsetzung eine Rolle spielt. Auch sonst äussert sich die Beschwerdeführerin nicht näher dazu, weshalb das Obergericht hinsichtlich der Frage, ob der Wert des Arrestsubstrats bekannt sei, nicht auf seine eigenen Erwägungen zum Rechtsschutzinteresse verweisen durfte, sondern geradezu zwingend auf die erwähnten Dokumente abstellen musste. Ihre weitschweifigen Erörterungen münden in den pauschalen Vorwurf, dass das Obergericht den Streitwert "fiktiv als unbekannt" voraussetze und diesbezügliche Anhaltspunkte in Abrede stelle. Allein damit ist keine Willkür dargetan. Damit erübrigen sich weitere Erörterungen zur Frage, ob sich der angefochtene Entscheid mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung vertrage, der zufolge bei der Festlegung des Streitwerts für die Anfechtung des Arrestes nicht von der Arrestforderung, sondern vom Wert der Arrestgegenstände auszugehen ist, soweit dieser Wert bekannt ist (Urteil 5A_28/2013 vom 15. April 2013 E. 2.4.2).