Citation: 4A_449/2017 E. 5.3.3

5.3.3. Zu prüfen bleibt die in mehrfacher Hinsicht als willkürlich gerügte Beweiswürdigung der Vorinstanz. Entgegen dem Beschwerdeführer verlangte die Vorinstanz keine auf Prozent genaue Feststellung der medizinisch-theoretischen Arbeitsunfähigkeit; dieser Vorwurf entbehrt jeder Grundlage. Der Beschwerdeführer erachtet es als willkürlich, dass die Vorinstanz gestützt auf das Gutachten vom Dezember 2012 nicht zum Schluss gekommen ist, diese Arbeitsunfähigkeit müsse bereits in der fraglichen, früheren Periode bestanden haben. Entgegen dem Beschwerdeführer ist die von ihm bevorzugte Schlussfolgerung keineswegs zwingend. Indem er bloss einen anderen Schluss aus diesem Beweismittel zieht als es die Vorinstanz getan hat, legt er noch keine Willkür dar (siehe E. 2.2). Hinsichtlich des im IV-Verfahren eingeholten Gutachtens trifft zwar zu, dass dieses dafür spricht, dass bereits in der Vergangenheit eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % bestanden hat, doch bleibt unklar, wann diese eingetreten ist. Zu berücksichtigen ist in diesem Zusammenhang zudem, dass der Beschwerdeführer dieses Gutachten einreichte, ohne Tatsachenbehauptungen dazu aufzustellen, und dass er sich erstinstanzlich nie auf eine psychiatrisch bedingte Arbeitsunfähigkeit im hier massgebenden Zeitraum berufen hat. Die Beschwerdegegnerin hat dieses Gutachten zwar angerufen, wie der Beschwerdeführer vorbringt. Doch dies gemäss Feststellung der Vorinstanz nur insofern, als dort festgestellt wurde, dass der Beschwerdeführer "langfristig insbesondere aus psychiatrischer Sicht zu 100 % arbeitsfähig gewesen sei". Eine Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischen Gründen hat die Beschwerdegegnerin damit gerade nicht zugestanden. Willkür ist auch hier nicht auszumachen. Die Vorinstanz begründete, weshalb sie den sehr kurz gehaltenen Bericht des Hausarztes des Beschwerdeführers als ungeeignet erachtete, um damit die Arbeitsunfähigkeit im fraglichen Zeitraum zu beweisen. Inwiefern diese Einschätzung überspitzt formalistisch sein soll, ist nicht dargetan. Die blosse Behauptung, "in aller Regel" werde auf "derartige Arztzeugnisse" abgestellt, reicht hierfür jedenfalls nicht aus. Dass im Gutachten vom Dezember 2012 für die Vergangenheit, welche die Gutachter selber nicht mehr zu beurteilen vermochten, auf die Einschätzungen der behandelnden Ärzte verwiesen wurde, führt entgegen dem Beschwerdeführer nicht dazu, dass einfach auf jegliche früheren ärztlichen Bestätigungen abzustellen wäre, ohne dass das Gericht die einzig ihm obliegende Beweiswürdigung noch vornehmen dürfte. Willkür ist nicht ersichtlich.