Citation: 6B_376/2024 E. 2.4.2

2.4.2. Die Vorinstanz begründet nachvollziehbar und hinreichend, weshalb sie gestützt auf das Gutachten und die massgebenden Berichte bei der Beschwerdeführerin weiterhin von einem Risiko für schwere Gewalttaten ausgeht. Demgegenüber setzt sich die Beschwerdeführerin mit der ausführlichen Begründung der Vorinstanz kaum auseinander. Sie beschränkt sich beispielsweise darauf, zu behaupten, dem Gutachten lasse sich keine (genügende) Legalprognose entnehmen, ohne dies näher zu begründen. Ebenso wenig geht sie auf die weiteren Berichte und Beurteilungen, die in den wesentlichen Schlussfolgerungen betreffend die Voraussetzungen der Verlängerung der Massnahme mit dem Gutachten übereinstimmen, ein. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, kann diesbezüglich auf die zutreffenden vorinstanzlichen Ausführungen verwiesen werden (vgl. Beschluss S. 8 ff., 24 ff., 30 ff.). Soweit die Beschwerdeführerin kritisiert, die Sachverständige habe das organisierte Entlassungssetting nicht beurteilen können, da sie darüber gar nicht informiert gewesen sei, trifft dies nicht zu: Sie wurde anlässlich ihrer vorinstanzlichen Einvernahme über die organisierten Massnahmen, wie sie im erstinstanzlichen Entscheid umschrieben waren, informiert, womit sie sich auch dazu äussern konnte (vgl. Akten Vorinstanz, Einvernahmeprotokoll der Sachverständigen, pag. 118 und 120 mit Hinweis auf den erstinstanzliche Entscheid S. 24; siehe auch E. 2.3.6). Dabei legt sie schlüssig dar, dass das Entlassungssetting während des Massnahmenvollzugs erprobt werden müsse, da man mit einer direkten Entlassung ohne Erprobung das Risiko eingehe, dass die Beschwerdeführerin eine schwere schizomanische Episode erleide, wo sie Situationen oder Personen wahnhaft verkenne, wie es bei der Anlasstat der Fall gewesen sei (Akten Vorinstanz, Einvernahmeprotokoll der Sachverständigen, pag. 121). In symptombelasteten Phasen schätze sie das Risiko, dass sich die Beschwerdeführerin fremdaggressiv verhalte, als hoch ein (Akten Vorinstanz, Einvernahmeprotokoll der Sachverständigen, pag. 119).