Citation: 2C_716/2017 E. 1

A.________ ist türkischer Staatsangehöriger. Er lebt seit seiner Geburt in der Schweiz. Er hat die Niederlassungsbewilligung. Vor rund vier Jahren, am 28. Juli 2013 (im Alter von gut 18 ½ Jahren) griff er seine ehemalige Freundin mit einem Messer an (Tathergang und -umstände s. E. 3.1 des Urteils des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 8. Juli 2017). Das Amtsgericht Olten-Gösgen qualifizierte das Verhalten mit Urteil vom 12. Mai 2016 als versuchte vorsätzliche Tötung und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren, deren Vollzug zu Gunsten einer Massnahme für junge Erwachsene nach Art. 61 StGB aufgeschoben wurde. Mit Verfügung vom 13. Juni 2017 widerrief das Migrationsamt des Kantons Solothurn die Niederlassungsbewilligung von A.________ und wies ihn auf den Tag der Entlassung aus dem Straf- und Massnahmevollzug aus der Schweiz weg. Die gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn mit Urteil vom 8. August 2017 ab. A.________ gelangte in der Folge an das Verwaltungsgericht selber (Eingang dort am 28. August 2017) und erklärte, er ziehe dessen Urteil an das Bundesgericht weiter. Das Verwaltungsgericht hat das Schreiben zusammen mit einer Kopie seines Urteils am 28. August 2017 an das Bundesgericht weitergeleitet. Gestützt auf diese Überweisung ist das vorliegende Beschwerdeverfahren eröffnet worden.