Citation: 2A.219/2000 15.08.2000 E. B

B.- Im Zusammenhang mit dem Verkehrsunfall verurteilte das Bezirksgericht Rheinfelden X.________ am 15. September 1993 wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger schwerer Körperverletzung sowie verschiedener Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741. 01) zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 18 Monaten sowie einer Busse von Fr. 2000.--; dieses Urteil erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Am 27. November 1996 bestrafte das Bezirksgericht Rheinfelden X.________ wegen Führens eines Motorfahrzeuges trotz Führerausweisentzug mit einer unbedingten Haftstrafe von fünf Tagen und einer Busse von Fr. 500.--. Auch dieses Urteil wurde rechtskräftig. Am 23. April 1997 wurde der bedingte Strafvollzug betreffend das Urteil vom 15. September 1993 nicht widerrufen, das Bezirksgericht Rheinfelden verwarnte jedoch X.________ und verlängerte die Probezeit um ein halbes Jahr. Mit Urteil vom 6. Mai 1998 verurteilte das Bezirksgericht Rheinfelden X.________ wegen qualifizierter einfacher Körperverletzung, begangen in Überschreitung der Grenzen der Notwehr, zu einer unbedingten Gefängnisstrafe von sieben Monaten und einer unbedingten Landesverweisung von vier Jahren. Bezüglich des am 15. September 1993 gewährten bedingten Strafvollzugs sprach es wiederum eine Verwarnung aus und verlängerte die Probezeit um ein halbes Jahr. Nach Rückzug der Berufung erwuchs dieses Urteil in Rechtskraft. Zurzeit ist gegen X.________ ein Strafverfahren wegen Verdachts der Mitbeteiligung an Falschgelddelikten hängig.