Citation: 6B_919/2023 E. 3.1

3.1. Weiter rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz nehme eine willkürliche Beweiswürdigung vor, weil sie auf ein unvollständiges, nicht schlüssiges sowie widersprüchliches und daher unverwertbares Gutachten abstelle. Zudem verletze sie seinen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 3 Abs. 2 lit. c und Art. 107 StPO; Art. 29 Abs. 2 und Art. 32 Abs. 2 BV sowie Art. 6 Ziff. 3 EMRK) und damit insgesamt seinen Anspruch auf ein faires Verfahren (Art. 3 Abs. 2 lit. c StPO, Art. 29 Abs. 1 BV sowie Art. 6 Ziff. 1 EMRK), aber auch Art. 20 StGB. Zusammengefasst legt er dar, das Gutachten von Dr. med. B.________ vom 2. März 2022 sei bereits aus formellen Gründen unverwertbar. Auch die weiteren Mängel beträfen zentrale Punkte des Gutachtens, sodass es keine rechtsgenügende Grundlage für die Beurteilung seiner Schuldfähigkeit darstellen könne. Angesichts der Widersprüchlichkeit, der fehlenden Schlüssigkeit des Gutachtens und der im Ergebnis offen gelassenen, unklaren und nicht begründeten Diagnosestellung sowie aufgrund des Umstands, dass es erheblich von früheren Gutachten abweiche, wäre zumindest ein Vorgehen nach Art. 189 StPO angezeigt gewesen. Indem die Vorinstanz die Sachverständige zum erläuterungsbedürftigen Gutachten nicht einmal befragt habe, verletze sie neben Art. 189 StPO ebenso Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK (Beschwerde S. 7 ff.).