Citation: 6B_699/2018 E. 5.2.1

5.2.1. Die Vorinstanz geht in Bezug auf die objektive Tatschwere bei der qualifizierten Sachbeschädigung von einem Gesamtschaden von CHF 265'121.60 und EUR 9'706.97 aus. Sie nimmt an, der Beschwerdeführer sei als Mittäter für sämtliche Taten mitverantwortlich. Die objektive und subjektive Schwere der Rechtsgutsverletzung wertet die Vorinstanz als mittelschwer. Bei den Straftaten vom 21. Mai 2010 habe es sich um einen direktvorsätzlichen Vandalenakt gehandelt, welcher durch eine blinde, vorgeblich staats- und gesellschaftskritisch motivierte Zerstörungswut getrieben worden sei. Die bei der Demonstration mitgeführten und bereit gestellten Handschuhe und Schutzbrillen zeugten von einem nicht geringen Vorbereitungsaufwand, welcher auf einen konkreten Tatplan hindeute. Selbst wenn der Beschwerdeführer nicht an der Vorbereitung mitgewirkt haben sollte, habe er diese für seine persönlichen deliktischen Motive genutzt und sich zu eigen gemacht. Verschuldenserhöhend wirke sich zudem aus, dass er die Anwesenheit der nicht eingeweihten friedlichen Kundgebungsteilnehmer ausgenutzt habe, um die Zerstörungswut hinter grundrechtlich geschützten Rechtspositionen zu kaschieren. Insgesamt stuft die Vorinstanz das Tatverschulden als mittelschwer ein. In Anbetracht dieser Umstände erachtet sie eine Einsatzstrafe von 14 Monaten Freiheitsstrafe als angemessen (angefochtenes Urteil S. 26 ff.). In Bezug auf den Schuldspruch wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte stuft die Vorinstanz in objektiver Hinsicht die dem Privatkläger A.________ zugefügte Rechtsgutsverletzung am unteren Rand denkbarer Gewalttätigkeiten ein. Der Privatkläger sei durch den ihm zugefügten Rempler weder verletzt worden, noch seien andere bleibende Einschränkungen seines Wohlbefindens objektiviert. Infolgedessen nimmt die Vorinstanz ein geringes Tatverschulden an. Insgesamt erachtet sie eine hypothetische Freiheitsstrafe von 6 Monaten als angemessen. Hinsichtlich der Schuldsprüche wegen Begünstigung und Landfriedensbruchs misst sie eine hypothetische Strafe von je einem Monat zu. Insgesamt erhöht sie die Einsatzstrafe für die qualifizierte Sachbeschädigung in Anwendung von Art. 49 Abs. 1 StGB um insgesamt 4 Monate (angefochtenes Urteil S. 28 f.). Bei der Beurteilung der Täterkomponenten wertet die Vorinstanz die persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers und den Umstand, dass er weder Reue noch Einsicht gezeigt habe, neutral. Eine erhöhte Strafempfindlichkeit verneint sie. Ferner berücksichtigt sie die einschlägige Vorstrafe des Beschwerdeführers wegen qualifizierter Sachbeschädigung, begangen durch öffentliche Zusammenrottung am 22. Oktober 2012. Er sei somit in Bezug auf die Taten vom 14. September 2013 (Anklagepunkt I.2) rückfällig, was sich angesichts des Umstands, dass offenbar nur ein geringes Verschulden vorliege und seit der Verurteilung demnächst sechs Jahre verstrichen seien, nur in geringem Masse straferhöhend auswirke (angefochtenes Urteil S. 30 f.). Im Rahmen der Gesamtstrafenbildung würdigt die Vorinstanz die bei der Demonstration in Basel iterativ verübten Sachbeschädigungen als einheitliches, zusammengehörendes Geschehen, mithin als natürliche Handlungseinheit. Der Tatbestand des Landfriedensbruchs stehe im Verhältnis der (echten) Idealkonkurrenz zur qualifizierten Sachbeschädigung. Bei den in Zürich begangenen Delikten der Gewalt und Drohung gegen Beamte sowie der Begünstigung nimmt die Vorinstanz ebenfalls Idealkonkurrenz an; im Verhältnis zum Landfriedensbruch liege wiederum natürliche Handlungseinheit vor. Für die qualifizierte Sachbeschädigung und den Landfriedensbruch erachtet die Vorinstanz aus general- und spezialpräventiven Gründen eine Sanktionierung mittels Freiheitsstrafe als angebracht. Aus Gründen der Zweckmässigkeit und der präventiven Effizienz, namentlich in Anbetracht des Umstands, dass ein Rückfall vorliege und zahlreiche Indizien darauf hindeuteten, dass der Beschwerdeführer nach wie vor in einem gewaltaffinen Umfeld verkehre, hält die Vorinstanz auch in Bezug auf die am 14. September 2013 begangenen Delikte eine Freiheitsstrafe als angemessen. Insgesamt erachtet die Vorinstanz eine Gesamtstrafe von 18 Monaten Freiheitsstrafe als schuldangemessen (angefochtenes Urteil S. 31 ff.).