Citation: 4A_642/2023 E. 3.1

3.1. Zur Begründung bringt er im Wesentlichen vor, dass bereits mehrere Entscheide von mehreren Instanzen die Gültigkeit des Rechtsöffnungstitels bzw. der Abtretungsvereinbarung vom 14. September 2015 zum Gegenstand gehabt hätten. Er erwähnt in einem ersten Instanzenzug das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 24. Januar 2018 bzw. das Urteil des Bundesgerichts 5A_214/2018 vom 26. April 2019 und in einem zweiten Instanzenzug das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 7. Juni 2021 bzw. das Urteil des Bundesgerichts 5A_667/2021 vom 3. August 2022. Keine der betrauten Gerichtsinstanzen habe jemals die Gültigkeit der Abtretungsvereinbarung in Zweifel gezogen, obwohl diese von Amtes wegen zu prüfen gewesen sei. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb das Obergericht, das im "vorliegenden Fall" die Abtretungsvereinbarung bereits zweimal für gültig erachtet habe, nun plötzlich eine Kehrtwende einlege, insbesondere nachdem sie mit Urteil vom 7. Juni 2021 dem Beschwerdeführer Darlehenszinsen im Umfang von Fr. 19'306.85 zugesprochen habe (recte: provisorische Rechtsöffnung erteilt hat). Indem die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid die Abtretung als nichtig beurteilt habe, verfalle sie in Willkür und verletze die Anforderungen an eine Änderung der Rechtsprechung, den Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht und das Verbot widersprüchlichen Verhaltens bzw. den Anspruch auf Vertrauensschutz.