Citation: 2C_566/2019 E. 5.4

5.4. Es erweist sich nach dem Gesagten, dass die streitbetroffene Angelegenheit die internationale Amtshilfe im Sinne von Art. 83 lit. h BGG betrifft. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist somit ausgeschlossen. Entgegen der Beschwerdeführerin kann am hier gezogenen Schluss nichts ändern, dass das Bundesgericht in seinem Urteil 2C_237/2009 vom 28. September 2009 (in E. 1.1) erklärte, gegen finanzmarktrechtliche Aufsichts-, Liquidations- und Konkursentscheide des Bundesverwaltungsgerichts könne die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht erhoben werden. Beim entsprechenden Fall im Streit lag nämlich nicht etwa die Anerkennung eines ausländischen Konkurserkenntnisses (oder die Anerkennung der im konkreten Fall verfügten ausländischen Nachlassstundung) oder die Ermächtigung ausländischer Behörden (oder ausländischer Liquidatoren), Forderungen geltend zu machen. Vielmehr ging es um die Rechtmässigkeit einer Anordnung der FINMA, mit welcher bestimmte Vermögenswerte bei einer schweizerischen Bank direkt der Konkursmasse einer luxemburgischen Bank zugewiesen wurden und das weitere Verfahren betreffend dieser Vermögenswerte geregelt wurde. Es fehlte damit im betreffenden Fall an einem Bezug der Handlung der FINMA zu einer ausländischen Behörde, welcher eine internationale Hilfeleistung hätte begründen können. In seinem Urteil 2C_127/2010 vom 15. Juli 2011 hat das Bundesgericht die Anwendbarkeit der Ausschlussklausel von Art. 83 lit. h BGG mit der Begründung verneint, im konkreten Fall sei Verfahrensgegenstand "nicht die Frage, ob die Voraussetzungen gegeben waren, um den amerikanischen Behörden doppelbesteuerungsrechtlich Amtshilfe zu leisten, sondern ob die FINMA im Rahmen von aufsichtsrechtlichen Schutzmassnahmen befugt erschien, notfalls Kundendaten ins Ausland zu liefern" (E. 1.1.2 des Urteils; in BGE 137 II 431 nicht amtlich publiziert). Da es vorliegend unbestrittenermassen nicht um aufsichtsrechtliche Schutzmassnahmen der FINMA geht, lässt sich aus diesem Urteil entgegen der Beschwerdeführerin nichts ableiten, was für die Zulässigkeit ihrer Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten spräche.