Citation: 1C_282/2021 E. 6.1

6.1. Das Verwaltungsgericht hat festgehalten, es sei unbestritten, dass die geplante Erweiterung der Deponie vollständig innerhalb der Materialabbau- und Ablagerungszone (MZ) gemäss Art. 44 und Art. 57 BauR zu liegen komme. Diese besondere Zone befinde sich ausserhalb der Bauzonen. Vor Bundesgericht behaupten die Beschwerdeführer nichts anderes. Die Waldfläche befindet sich bei der südöstlichen Ecke der Deponie. Die Beschwerdegegnerin weist vor Bundesgericht darauf hin, dass die Zonengrenze der MZ dort in einem Abstand von 6 m zur Stockgrenze des Waldes verläuft. Soweit die Beschwerdegegnerin damit behaupten sollte, dass sich aus dieser Zonenzuweisung der massgebliche gesetzliche Waldabstand ergebe, könnte ihr nicht beigepflichtet werden. Es wird von keiner Seite konkret geltend gemacht noch ist ersichtlich, dass das kommunale Baureglement den Waldabstand regeln würde. Vielmehr liegt eine Unterschreitung des kantonalen gesetzlichen Waldabstands im Streit.