Citation: 6G_2/2019 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Staatsanwaltschaft habe ein Vorsatzdelikt angeklagt ("womit er eine ernstliche Gefahr für die Sicherheit der übrigen Verkehrsteilnehmer schuf und in Kauf nahm.") (oben E. 1.1). Die Anklage weiche entscheidend von der gesetzlichen Formulierung in Art. 90 Abs. 2 SVG ab ("hervorruft oder in Kauf nahm."). Die Anklage grenze den Sachverhalt durch die Formulierung "und" bewusst auf Inkaufnahme und damit Vorsatz ein. Das hätten auch die Vorinstanzen so gesehen. Eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tatbegehung sei ausgeschlossen (Gesuch S. 3). Der Beschwerdeführer rügt unzulässig die Entscheidgründe als solche. Bundesgerichtliche Entscheide erwachsen am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft (Art. 61 BGG). Sie können nur noch nach den Vorschriften über die Revision in Frage gestellt werden (Art. 121 ff. BGG).