Citation: 1C_367/2022 E. 6.1

6.1. Das Verwaltungsgericht erwog, der Gestaltungsplan regle gemäss § 83 Abs. 3 PBG/ZH die Feinerschliessung innerhalb seines Perimeters. Ausserhalb des Perimeters gelegene Erschliessungsfragen bildeten hingegen nicht Teil seines Regelungsinhalts. Nicht zur Feinerschliessung gehörten Strassen und Wege, welche ab den Feinerschliessungsanlagen in die einzelnen Grundstücke hineinführen würden (sog. Hauszufahrten). Sowohl das Baurekursgericht als auch die Baudirektion hätten die Feinerschliessung des Gestaltungsplanareals über die Dorfstrasse als hinreichend erachtet. Die Ausführungen der damaligen Beschwerdegegnerschaft (der heutigen Beschwerdeführenden) vermöchten diesen Schluss nicht infrage zu stellen. Diese hatten im Wesentlichen vorgebracht, die bestehende Hauszufahrt genüge nicht und werde nicht als Zufahrt zur projektierten Tiefgarage genutzt werden können. Es müsse eine neue Zufahrt erstellt werden, die eine Kreuzungssituation schaffe und allenfalls einen Rechtsabbieger auf der Dorfstrasse notwendig machen werde. Eine neue Hauszufahrt gelte indessen gerade nicht als Anlage der Feinerschliessung. Ohnehin sei erst in einem späteren Baubewilligungsverfahren zu prüfen, ob die Zufahrt den Anforderungen von § 237 PBG und der Verkehrserschliessungsverordnung vom 17. April 2019 (VErV; LS 700.4) entspreche. Entscheidend sei bei der Beurteilung des Gestaltungsplans einzig, ob eine gesetzeskonforme Erschliessung überhaupt als möglich erscheine oder nicht (VGr, 3. Dezember 2020, VB.2019.00584, E. 7.3). Dass eine solche von vornherein ausgeschlossen sei, sei nicht ersichtlich.