Citation: 1C_321/2021 E. 4.3.1

4.3.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Datenbank bzw. die daraus generierte Liste sei in ständiger Entwicklung und müsse "per definitionem" regelmässig aktualisiert werden. Damit könne sie nicht vom zeitlichen Geltungsbereich des BGÖ ausgenommen werden. Eine Aktualisierung erfordere nicht zwingend eine inhaltliche Anpassung des Dokuments, wenn sich aus der Bestimmung des Dokuments ergebe, dass dieses laufend aktuell gehalten werden müsse. Die Vorinstanz hielt im angefochtenen Urteil fest, den Angaben der SERV zufolge seien für deren Tätigkeiten nach dem 1. Juli 2006 die Projektdaten der ERG, die Exportrisikogarantien für die D.________ AG bis zum Jahr 2005 enthielten, auf keiner Liste mehr aktualisiert oder verwendet worden. Sie habe bei ihrer Errichtung im Jahr 2007 den Datenbestand der Vorgängerorganisation ERG integral übernommen und nicht separat inventarisiert oder aktualisiert. Inwiefern diese vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen offensichtlich unrichtig oder rechtsverletzend getroffen worden sein sollen, zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf und liegt auch nicht auf der Hand (vgl. Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG). So bestreitet die Beschwerdeführerin nicht, dass insbesondere in den Jahren 2005 bis 2007 Lücken bestehen, weshalb gemäss Vorinstanz davon auszugehen ist, dass in diesem Zeitraum keine Exportrisikogarantien für die D.________ AG gestellt worden seien. Ausserdem sind gemäss Verfügung der SERV vom 9. Juli 2020, soweit die ERG Projekte der D.________ AG versichert habe, die entsprechenden Informationen allesamt vor dem 1. Juli 2006 empfangen und dokumentiert worden. Weder die ERG noch die SERV führten oder hätten Listen über diese früheren Projekte der D.________ AG geführt, die sie regelmässig und vor allem nach dem 1. Juli 2006 noch aktualisiert hätten. Dies wiederholte die SERV in ihrer Vernehmlassung an die Vorinstanz vom 9. November 2020 und führte weiter aus, sie habe die von der ehemaligen ERG übernommenen Informationen betreffend frühere Versicherungsgeschäfte weder "aktualisiert" noch "neu erstellt". Vielmehr sei bei ihrer Errichtung der frühere Datenbestand integral und ohne inhaltliche Anpassungen übernommen worden. In ihrer Eingabe an das Bundesgericht führt die SERV sodann aus, dass es sich bei den Informationen der ERG um abgeschlossene Versicherungsgeschäfte handle und weder von der Beschwerdeführerin dargelegt werde noch ersichtlich sei, inwiefern diese Daten regelmässig aktualisiert werden sollten. Worauf sich die Beschwerdeführerin bezieht, wenn sie geltend macht, ein vor dem 1. Juli 2006 erstelltes oder empfangenes Dokument falle in den zeitlichen Anwendungsbereich des Gesetzes, wenn es in ein nach Inkrafttreten des BGÖ erstelltes oder empfangenes Dokument eingebunden werde, ist nicht nachvollziehbar. Sollten damit die aufgezeichneten Informationen der ERG und der SERV gemeint sein, vermag sie auch damit keine offensichtlich unrichtige oder rechtsverletzende Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz darzutun (vgl. Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG). Sollte sich die Beschwerdeführerin dabei auf die von der SERV eingereichte zweite Liste mit den Informationen der ERG und der SERV beziehen, ist auf obige Erwägung 4.2 zu verweisen.