Citation: 5P.481/2006 19.02.2007 E. 3

Sodann wirft der Beschwerdeführer dem Obergericht vor, den aus dem Eheschutzverfahren stammenden monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 615.-- als Ergebnis festgesetzt und die sich daraus ergebende Freibetragsaufteilung von 55% zu 45% nachträglich und ergebnisorientiert begründet zu haben, womit es gegen das Willkürverbot (Art. 9 BV) verstossen habe. 3.1 Willkür im Sinne von Art. 9 BV liegt nach ständiger Rechtsprechung nicht schon dann vor, wenn eine andere Lösung als die beanstandete ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre. Das Bundesgericht hebt einen kantonalen Entscheid wegen materieller Rechtsverweigerung nur dann auf, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder sonst wie in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Die Aufhebung eines kantonalen Entscheides rechtfertigt sich in jedem Fall nur dort, wo nicht nur die Begründung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 132 I 13 E. 5.1 S. 17; 131 I 57 E. 2 S. 61 und 217 E. 2.1 S. 219, je mit Hinweisen). 3.2 Das Obergericht hat das Schulgeld der Tageshandelsschule S.________ für den ausserehelichen Sohn der Beschwerdegegnerin als neue Ausgabe ab August 2004 (bis Juli 2005) zum Bedarf der Unterhaltsgläubigerin hinzugerechnet. Dieser wesentliche Ausgabeposten (Fr. 950.-- pro Monat) ist gegenüber dem Eheschutzverfahren neu hinzugetreten. Das Bundesgericht prüft nicht von Amtes wegen, ob ein kantonaler Entscheid verfassungswidrig ist. Entgegen Art. 90 Abs. 1 lit. b OG (vgl. oben E. 1.4) setzt sich der Beschwerdeführer jedoch in Bezug auf den erhobenen Willkürvorwurf mit dem Entscheid nicht auseinander. Er bringt in diesem Zusammenhang denn auch nicht vor, inwiefern die obergerichtliche Vorgehensweise bezüglich der Freibetragsaufteilung in der Begründung und im Ergebnis unhaltbar sei. Die Willkürrüge des Beschwerdeführers ist insgesamt unbegründet, weshalb diesbezüglich auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann.