Citation: 1C_313/2018 E. 1

Mit Beschluss vom 7. Februar 2017 erteilte der Gemeinderat Wil A.________ die Bewilligung für den Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach seines Wohnhauses in Wil. Der Zürcher Heimatschutz rekurrierte dagegen am 16. März 2017 an das Baurekursgericht des Kantons Zürich. Dieses wies das Rechtsmittel am 17. August 2017 ab. Gegen den Entscheid des Baurekursgerichts erhob der Zürcher Heimatschutz am 21. September 2017 Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich. Dieses hiess die Beschwerde mit Urteil vom 9. Mai 2018 teilweise gut, hob den Bauentscheid vom 7. Februar 2017 sowie den Rekursentscheid vom 17. August 2017 auf und wies die Sache im Sinn der Erwägungen an den Gemeinderat Wil zurück. Zur Begründung führte das Verwaltungsgericht aus, der Gemeinderat Wil habe den Sachverhalt ungenügend festgestellt, sodass sich die erforderliche Interessenabwägung nicht sachgerecht vornehmen lasse. Das streitbetroffene Gebäude sei im kommunalen Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte aufgeführt. Es erscheine zweckmässig, wenn für die notwendigen Abklärungen des Eigen- und Situationswerts des Inventarobjekts und der Bedeutung des Gebäudes für den Ortsbildschutz eine Fachperson beigezogen werde.