Citation: 6B_523/2024 E. 1.5.1

1.5.1. Das forensisch-psychiatrische Gutachten vom 27. Dezember 2023 wurde von PD Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Forensische Psychiatrie, und damit von einem hinreichend qualifizierten Sachverständigen erstellt. Die formellen Anforderungen bei der Erstellung eines Gutachtens gemäss Art. 182 ff. StPO wurden unbestrittenermassen eingehalten, insbesondere hatte der Beschwerdeführer die Möglichkeit, sich zur Person des Sachverständigen zu äussern und diesem Ergänzungsfragen zu stellen. In diesem Zusammenhang ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht mit Kritik am Gutachten B.________ zurückhält, jedoch anlässlich der vorinstanzlichen Verhandlung dem Sachverständigen keine Ergänzungsfrage zum Inhalt des Gutachtens bzw. zu einem von ihm nun beanstandeten Thema stellte, obwohl er die Möglichkeit dazu hatte (kantonale Akten, act. 1 S. 56 ff.). Ebenso wenig beantragte er im vorinstanzlichen Verfahren, das Gutachten sei zu ergänzen oder zu verbessern (vgl. Art. 189 StPO). Ferner erweist sich die Rüge des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe die Befangenheit des Sachverständigen B.________ nicht berücksichtigt, als unbegründet, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann. Einerseits ergibt sich aus seinen Ausführungen in der Beschwerde nicht, dass er bereits im vorinstanzlichen Verfahren geltend machte, der Sachverständige sei befangen, womit davon auszugehen ist, dass er die Rüge erstmals vor Bundesgericht erhebt, was unzulässig ist (vgl. Art. 80 Abs. 1 und Art. 99 BGG). Andererseits vermag er mit seinen Behauptungen keine Befangenheit des Sachverständigen aufzuzeigen. Dass der Sachverständige B.________ in einem Arbeitsverhältnis zur PUK Zürich steht, war dem Beschwerdeführer bereits bekannt, als er ihn als Sachverständigen vorgeschlagen und gegen dessen Ernennung keine Einwände erhoben hat (kantonale Akten, act. 2 S. 23, act. 37). Daraus wie auch aus dem Vorgehen des Sachverständigen und seinem "Verhältnis" zum Beschwerdeführer ergibt sich offensichtlich kein Anschein der Befangenheit des Sachverständigen.