Citation: 5A_317/2018 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, dass die dem Rechtsöffnungsbegehren zugrunde liegenden Ermessensveranlagungen für die Kantons-, Gemeinde- und Kirchensteuern 1995 bis 1998 nichtig seien. Die Nichtigkeit leite sich vorliegend im Wesentlichen daraus ab, dass die Ermessensveranlagungen krass willkürlich seien. Anfang der Neunzigerjahre sei er durch betrügerische Machenschaften eines Geschäftspartners sowie durch die negative Entwicklung im Immobiliensektor in massive finanzielle Schwierigkeiten geraten. Da er als Selbständigerwerbender die Verluste der Vorjahre mit den (allfälligen) Gewinnen hätte verrechnen können, hätten die Verluste auch bei der Ermessensveranlagung entsprechend berücksichtigt werden müssen. Stattdessen habe die Steuerbehörde U.________ trotz der enormen Verluste in den Jahren 1991 und 1992 für die folgenden Steuerperioden ermessensweise ohne jede Grundlage und ohne jeden Realitätsbezug ein steuerbares Jahreseinkommen von Fr. 123'900.-- (recte: Fr. 120'000.--) angenommen. Tatsächlich habe er in der für die Veranlagungen 1995 bis 1998 massgebenden Periode Verluste erlitten und jedenfalls aufgrund verrechenbarer früherer Verluste sicher kein steuerbares Einkommen erzielt.