Citation: 1C_514/2024 E. 8.3

8.3. Die Beschwerdeführenden führen aus, in den Amtsberichten des NDB fänden sich lediglich Mutmassungen und Spekulationen über die Involvierung der Beschwerdeführerin in die Geldwäschereiaktivitäten ihres Bruders. Konkrete Anhaltspunkte würde der NDB keine nennen und im Bericht von 2023 sei auch nur die Rede von einem Reputationsrisiko und nicht von einem Sicherheitsrisiko. Aufgrund dieser Berichte könne nicht der Schluss gezogen werden, die Beschwerdeführenden würden die innere oder äussere Sicherheit der Schweiz gefährden. Auch dem angefochtenen Entscheid liessen sich keine konkreten Anhaltspunkte für eine Gefährdung der inneren oder äusseren Sicherheit entnehmen. Die Vorinstanz stütze sich auf die Artikel, die sie im Internet gefunden habe, anstatt auf die Berichte des NDB, die lediglich von einem Reputationsrisiko sprechen würden. Ohne triftige Gründe sei die Vorinstanz davon abgewichen und von einem Sicherheitsrisiko ausgegangen. Die Vorinstanz verdächtige die Beschwerdeführenden der Geldwäscherei, zeige jedoch nicht konkret auf, worin die illegalen Handlungen liegen sollten. Mutmassungen würden nicht ausreichen, um eine Gefährdung der inneren oder äusseren Sicherheit zu beweisen.