Citation: 1C_154/2022 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführenden machen schliesslich eine Verletzung des Gleichbehandlungsgebots (Art. 8 BV) geltend. Wenn sie ausführen, weder das kantonale Strassengesetz noch die Strassenverordnung noch die VSS-Normen würden eine Rabatte von 1 m Breite bzw. einen Vorplatz von bloss 3 m Breite verlangen, hat das allerdings mit der Rechtsgleichheit nichts zu tun. Insbesondere liegt es auf der Hand, dass die genannten Regelwerke nicht für jeden Einzelfall direkt anwendbare Bestimmungen enthalten und die rechtsanwendenden Behörden die Situation im Einzelfall berücksichtigen dürfen und müssen. Ungenügend begründet ist endlich die Behauptung, in Gampelen seien in den letzten Jahren verschiedene Zufahrten und Vorplatzsituationen mit wesentlich breiteren Zufahrten bewilligt worden. Die Beschwerdeführenden verweisen hierfür einzig auf die "bei den Vorakten liegenden Fotodokumentationen". Nach der Rechtsprechung muss die Begründung in der Beschwerde selbst enthalten sein; der blosse Verweis auf Ausführungen in anderen Rechtsschriften oder auf die Akten genügt nicht (BGE 133 II 396 E. 3.2 S. 400; Urteil 2C_187/2013 vom 31. Januar 2014 E. 1.4, nicht publiziert in: BGE 140 II 112). Auf das entsprechende Vorbringen kann nicht eingetreten werden.