Citation: 2C_476/2023 E. A

A.a. Das Veterinäramt des Kantons Zürich sprach gegenüber A.________ mit Verfügung vom 9. Juli 2020 ein partielles Tierhalteverbot aus. A.b. Am 15. Juni 2021 wurde das partielle Tierhalteverbot vollzogen. 15 Equiden wurden A.________ weggenommen und abtransportiert, darunter auch das Pferd B.________. A.________ stellte daraufhin ein Gesuch um Wiedererwägung des teilweisen Tierhalteverbots. Auf dieses trat das Veterinäramt nicht ein. Das Bundesgericht bestätigte diesen Entscheid letztinstanzlich (Urteil 2C_812/2022 vom 12. Januar 2024). A.c. Das Pferd B.________ wurde bei einer Betreuungsperson untergebracht. Gemäss Berichten und verschiedenen Meldungen zeigte das Pferd B.________ ein problematisches Verhalten. Der Umgang mit dem Pferd war für die betreuenden Personen und Ärzte teilweise lebensgefährlich, sodass die erforderliche Pflege nicht durchgeführt werden konnte. Ein Pferdeexperte empfahl mit Bericht vom 9. November 2021 die Euthanasierung des Pferdes B.________. A.________ nahm mit Eingaben vom 6. Dezember 2021 und 17. Dezember 2021 Stellung zu einer allfälligen Euthanasierung und beantragte im Wesentlichen, davon abzusehen. A.d. Mit Verfügung vom 23. Dezember 2021 ordnete das Veterinäramt die sofortige Euthanasierung des Pferdes B.________ an (Dispositivziffer I), auferlegte A.________ die Kosten der Verfügung von Fr. 399.-- (Dispositivziffer III) und entzog einem allfälligen Rekurs die aufschiebende Wirkung (Dispositivziffer IV). A.e. Dagegen erhob A.________ Rekurs an die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich und beantragte im Wesentlichen die vollumfängliche Aufhebung der Verfügung, das sofortige Absehen von der Euthanasierung und zusätzlich die Herausgabe des Pferdes B.________. Dazu stellte sie verschiedene prozessuale Anträge, darunter die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung. A.f. Mit Zwischenverfügung vom 30. Dezember 2021 wies die Gesundheitsdirektion das Veterinäramt superprovisorisch an, einstweilen von einer Euthanasierung des Pferdes B.________ abzusehen. Mit Zwischenverfügung vom 7. Februar 2022 hiess die Gesundheitsdirektion das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung gut. A.g. Mit Zwischenverfügung vom 22. April 2022 ordnete die Gesundheitsdirektion eine Begutachtung des Pferdes B.________ an. Am 15. Juni 2022 reichte der Gutachter der Gesundheitsdirektion das Gutachten ein. Der Gutachter kam darin zusammengefasst zum Schluss, dass es aus Tierschutzgründen keine Veranlassung mehr für eine Euthanasierung des Pferdes B.________ gebe. Im Sommer und Herbst 2021 sei die Situation jedoch anders gewesen. Unterdessen habe sich das Verhalten deutlich verbessert und lasse rasche Erfolge erwarten. Das ursprüngliche problematische Verhalten sei auf eine unterlassene Sozialisierung des Pferdes durch A.________ zurückzuführen.