Citation: 2C_594/2021 E. B

B.a. Mit Entscheid vom 18. Oktober 2020 schützte das Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement des Kantons Graubünden (im Folgenden: EKUD) die vom Schulrat der Gemeinde D.________ mit Entscheid vom 23. März 2021 angeordnete Disziplinarmassnahme. Die Verpflichtung zur Konsultation einer Psychologin und Planung einer Therapie hob es hingegen mangels gesetzlicher Grundlage auf. B.b. Gegen den Entscheid des EKUD vom 23. März 2021 gelangte B.A.________ als gesetzliche Vertreterin A.A.________s (vertreten durch Rechtsanwalt C.________) mit Eingabe vom 22. April 2021 an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden (nachfolgend: das Verwaltungsgericht). B.c. Am 27. April 2021 übermittelte der Instruktionsrichter des Verwaltungsgerichts Rechtsanwalt C.________ ein Schreiben folgenden Inhalts: "Sehr geehrter Herr C.________ Ihre Eingabe vom 22. April 2021 mitsamt Ergänzungen haben wir erhalten. Gemäss Art. 38 des Gesetzes [des Kantons Graubünden vom 31. August 2006, Anm. des Bundesgerichts] über die Verwaltungsrechtspflege (VRG; BR 370.100) hat eine Beschwerde ein Rechtsbegehren, den Sachverhalt, eine kurze Begründung und eine Unterschrift zu enthalten. Genügt eine Eingabe den gesetzlichen Erfordernissen nicht oder ist sie in unziemlicher Form abgefasst, wird eine angemessene Frist zur Behebung des Mangels angesetzt, mit der Androhung, dass auf die Eingabe sonst nicht eingetreten werde. Ihre Eingabe genügt den vorgenannten gesetzlichen Anforderungen für die Einleitung eines Verfahrens vor Verwaltungsgericht in mehrfacher Hinsicht nicht. So wird bereits in der Legende auf Seite 2 der Eingabe der Schulleiter in unnötiger Art und Weise herabgesetzt, indem er in der Beschwerdeschrift konsequent als 'Jäger' bezeichnet wird aufgrund seiner angeblichen Freizeitbeschäftigung, welche ohne Grund negativ bewertet wird und ohnehin für den vorliegenden Fall irrelevant ist. Solche unnötigen und in diffamierender Absicht verwendeten Bezeichnungen sind in einer Rechtsschrift an dieses Gericht zu unterlassen. Ohnehin hat eine korrekt verfasste Beschwerdeschrift die richtigen Namen auszuweisen und nicht irgendwelche Abkürzungen. Das Gericht verlangt zudem Klärung darüber, ob es sich bei den im Entscheid des Regionalgerichts P.________ Proz.Nr. xxxx vom 6. April 2021 (Beilage zur Beschwerdeschrift) genannten Personen 'B.G.________' und 'A.G.________' und den im angefochtenen Entscheid des EKUD aufgeführten und offenbar an derselben Wohnadresse domizilierten 'B.A.________' und 'A.A.________' um verschiedene oder dieselben Personen handelt und - falls Identität besteht - weshalb in verschiedenen Verfahren unterschiedliche Namen verwendet worden sind. Vor diesem Hintergrund wird für das vorliegende Verfahren zwecks Sicherstellung der Identität des Beschwerdeführers bzw. seiner gesetzlichen Vertreterin das Vorlegen eines amtlichen Identitätsdokuments (Kopie) angeordnet. Weiter fehlen in der Rechtsschrift die übersichtliche Darstellung eines Sachverhaltes und eine konzise Begründung, weshalb das Gericht dem Antrag oder den Anträgen entsprechen sollte bzw. inwiefern die Vorinstanz rechtsfehlerhaft entschieden haben sollte. Ich sende Ihnen deshalb beigeschlossen eine Kopie Ihrer Eingabe vom 22. April 2021 mitsamt Ergänzungen zurück mit der Aufforderung, die Beschwerdeschrift im Sinne der vorstehenden Ausführungen zu verbessern. Für die Behebung dieser Mängel räume ich Ihnen eine nicht erstreckbare Nachfrist bis zum 11. Mai 2021ein. Werden diese Mängel bis dahin nicht behoben, kann auf Ihre Eingabe vom 22. April 2021 mitsamt Ergänzungen nicht eingetreten werden. [...]." B.d. Innert angesetzter Frist übermittelte Rechtsanwalt C.________ dem Verwaltungsgericht eine neue Beschwerdeeingabe. Darin kritisierte er zunächst auf rund 20 Seiten das Schreiben des Instruktionsrichters vom 27. April 2021. Die übrigen Teile der Beschwerdeschrift blieben im Vergleich zur Eingabe vom 22. April 2021 weitestgehend unverändert. B.e. Mit Urteil vom 16. Juni 2021 trat das Verwaltungsgericht auf die Beschwerde androhungsgemäss nicht ein. Die Gerichtskosten von Fr. 1'295.-- auferlegte es Rechtsanwalt C.________. Zudem belegte das Verwaltungsgericht Rechtsanwalt C.________ mit einer Ordnungsbusse in der Höhe von Fr. 750.--.