Citation: 8C_1043/2009 15.04.2010 E. 2.1

2.1.1 Der Beschwerdeführer hat als in Belgien wohnhafter belgischer Staatsangehöriger am 26. Juli 2004 in seinem Heimatland einen Nichtberufsunfall erlitten. Zu diesem Zeitpunkt war er bei der Beschwerdegegnerin durch eine bis Ende Oktober 2004 dauernde Abredeversicherung (gemäss Art. 3 Abs. 3 UVG in Verbindung mit Art. 8 UVV) freiwillig UVG-versichert. In Belgien war der als arbeitslos gemeldete Beschwerdeführer in jenem Moment einzig der die obligatorische Krankenversicherung durchführenden Gesellschaft Mutualité socialiste Luxembourg angeschlossen, welche für die Unfallfolgen - teilweise - vorübergehende Taggeld- und Heilkostenleistungen ausrichtete, bei Vorliegen eines Nichtberufsunfalles aber keinen Anspruch auf Invalidenrente vorsieht. Ebenso wenig bestand, wie der Bescheinigung des zuständigen Versicherungsträgers vom 24. Januar 2005 zu entnehmen ist, im Rahmen der obligatorischen belgischen Arbeitslosenversicherung eine entsprechende unfallversicherungsrechtliche Leistungsdeckung. 2.1.2 Angesichts dieser Verhältnisse hat die Vorinstanz unter Bezugnahme auf die massgeblichen koordinationsrechtlichen Bestimmungen (Art. 115a UVG; Art. 8 und 15 des Abkommens über die Personenfreizügigkeit [FZA; SR 0.142.112.681] sowie Art. 1 Abs. 1 des Anhangs II ["Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit"] des FZA in Verbindung mit Abschnitt A des Anhangs; Art. 4 Abs. 1 und Art. 13 ff. der Verordnung [EWG] Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbstständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern) zutreffend erkannt, dass die strittige Erhöhung der dem Beschwerdeführer zustehenden Invalidenrente nach Massgabe der mit der Beschwerdegegnerin abgeschlossenen freiwilligen Abredeversicherung zu beurteilen ist und damit schweizerisches Recht zur Anwendung gelangt. Dem wird zu Recht von keiner Seite opponiert (vgl. insbesondere Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 10. Februar 2005). 2.2 Die Rechtsgrundlagen für die Beurteilung der Streitsache wurden im angefochtenen Entscheid und im Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 22. August 2008 zutreffend wiedergegeben. Hervorzuheben sind insbesondere die Bestimmungen über den Anspruch auf Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG) und die Bemessung der Invalidität nach der Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG; vgl. auch BGE 130 V 343 E. 3.4.2 S. 349), die Rechtsprechung zu dem für einen Leistungsanspruch nebst anderem vorausgesetzten natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod; BGE 119 V 335 E. 1 S. 337 f.; 118 V 286 E. 1b S. 289; vgl. ferner BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181 mit Hinweisen) sowie die bei der beweismässigen Auswertung medizinischer Berichte und Gutachten zu beachtenden Grundsätze (BGE 125 V 351 E. 3 S. 352 ff. mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.