Citation: 5A_353/2020 E. 1

Die rubrizierten Parteien haben am xx.xx.1989 in U.________ geheiratet. Am 8. Juli 2019 reichte die Ehefrau beim Kreisgericht St. Gallen ein Scheidungsbegehren ein; gemeinsam mit diesem überbrachte sie dem Gericht nicht auf Deutsch übersetzte Kopien von Dokumenten eines vom Ehemann in U.________ eingeleiteten Verfahrens. Im Verlauf des Prozesses stellte sich heraus, dass dieser bereits früher in U.________ die Scheidungsklage eingereicht hatte. Die verfahrensleitende Richterin teilte hierauf der Ehefrau mit, dass zunächst über eine allfällige Sistierung des schweizerischen Verfahrens zu entscheiden sei, und forderte den Ehemann auf, das in U.________ anhängig gemachte Scheidungsverfahren mittels übersetzter und amtlich beglaubigter Urkunden zu belegen. Die in der Folge eingereichten Unterlagen des Amtsgerichtes Brcko wurden der Ehefrau mitgeteilt und es wurde ihr Gelegenheit zum Klagerückzug gegeben. Indes hielt sie am Scheidungsverfahren in der Schweiz fest und lehnte auch eine Sistierung des Verfahrens ab. Mit Entscheid vom 13. März 2020 sistierte die verfahrensleitende Richterin das schweizerische Scheidungsverfahren gestützt auf Art. 9 Abs. 1 IPRG bis zum Vorliegen des Entscheides des Amtsgerichtes Brcko. Auf die hiergegen erhobene Beschwerde trat das Kantonsgericht St. Gallen mangels hinreichender Begründung - worauf vorgängig mit der Gelegenheit zur Verbesserung hingewiesen worden war - mit Entscheid vom 5. Mai 2020 nicht ein. Mit Eingabe vom 11. Mai 2020 wendet sich die Ehefrau an das Bundesgericht mit dem Ersuchen um "Berichtigung gegen die Sistierung des Scheidungsverfahrens".