Citation: 9C_189/2023 E. A

A.a. Ende Juli 2017 meldeten sich die Eheleute A.________ als Nichterwerbstätige bei der Ausgleichskasse Zug an. Die Kasse forderte von ihnen mit zwei Verfügungen vom 13. Februar 2018 Akontobeiträge für Nichterwerbstätige für das Jahr 2018 von je Fr. 24'258.80 (einschliesslich Verwaltungskosten). In zwei Nachtragsverfügungen vom 27. Februar 2018 setzte sie die Beitragsschuld neu auf je Fr. 23'668.55 (einschliesslich Verwaltungskosten) fest. A.b. Am 22. März 2018 teilte A.A.________ der Verwaltung mit, sie werde ab 1. April 2018 bei der Firma C.________ arbeiten und dort AHV-Beiträge bezahlen. Der von der Ausgleichskasse daraufhin eingeforderte Arbeitsvertrag datiert vom 26./28. März 2018. Er sah einen Arbeitsbeginn am 1. April 2018 sowie einen Monatslohn von Fr. 1'500.- für ein Pensum von 25 % vor. Nachdem die Kasse A.A.________ darüber informiert hatte, dass sie das "Abrechnungskonto als Nichterwerbstätige nicht löschen" könne, weil bei einem 25%-Pensum keine volle Erwerbstätigkeit im Sinne der AHV gegeben sei, liess A.A.________ der Kasse am 21. April 2018 den am 16./17. April 2018 zwischen ihr und der Firma C.________ geschlossenen Vertrag zukommen, in welchem für ein Pensum von 50 % ein Monatslohn von Fr. 2'000.- vereinbart worden war (bei einem unveränderten Arbeitsbeginn am 1. April 2018). Daraufhin orientierte die Ausgleichskasse A.A.________ darüber, dass eine Befreiung von der Beitragspflicht als Nichterwerbstätige nicht möglich sei, weil sie - hochgerechnet auf das ganze Jahr - weniger als 50 % arbeite. Im Rahmen der anschliessend per E-Mail geführten Korrespondenz stellte die Ausgleichskasse in Aussicht, dass A.A.________ bei einer Erhöhung des Pensums auf 75 % und Erreichen eines durchschnittlichen Pensums von 50 % für das ganze Jahr 2018 die Beiträge grundsätzlich aus Erwerbstätigkeit leisten könnte. In der Folge reichte A.A.________ der Verwaltung am 26. Juni 2018 den am 22./25. Juni 2018 unterzeichneten Vertrag ein, in welcher das Pensum auf 100 %, der Monatslohn auf Fr. 2'500.- und der Arbeitsbeginn auf 1. Juni 2018 festgelegt worden waren. A.c. Mit Verfügung vom 9. Juli 2018 stellte die Ausgleichskasse fest, dass A.A.________ für das Jahr 2018 von der Beitragspflicht als Nichterwerbstätige befreit sei. Eine analoge Verfügung erliess sie am 2. Oktober 2018 auch betreffend B.A.________. Nachdem die kantonale Steuerverwaltung der Kasse am 11. Dezember 2019 ein Renteneinkommen des B.A.________ in der Höhe von Fr. 355'072.- und ein Vermögen von Fr. 9'253'805.- gemeldet hatte, forderte die Ausgleichskasse Zug mit zwei definitiven Verfügungen vom 6. Januar 2020 von A.A.________ und B.A.________ unter Berücksichtigung eines massgebenden Vermögens von Fr. 8'177'622.50 Nichterwerbstätigen-Beiträge für das Jahr 2018 von je Fr. 23'512.50 (einschliesslich Verwaltungskosten). A.A.________ opponierte dagegen am 18. Januar 2020 per E-Mail und sandte die Verfügungen an die Ausgleichskasse zurück. Innert der von der Kasse daraufhin gesetzten Frist wurde eine unterzeichnete Einsprache eingereicht. Mit zwei separaten Einspracheentscheiden vom 8. Februar 2021 hielt die Kasse an den Verfügungen vom 6. Januar 2020 fest.