Citation: 2C_211/2023 E. 8

Die Beschwerdeführerin rügt schliesslich eine Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben durch die Allmendkommission (Art. 9 BV). Diese habe mit ihr bereits am 25. Januar 2017 vorbehaltslos einen Pachtvertrag abgeschlossen, wobei das Wohnsitzkriterium nach Ziff. 3.2 lit. d des Allmendreglements damals schon gegolten habe. Da sich ihre Wohnsituation in der Zwischenzeit nicht verändert habe, verhalte sich die Allmendkommission widersprüchlich, wenn sie nun den Wohnsitz in der Gemeinde verneine. Sie habe überdies im Vertrauen auf eine Verlängerung des Pachtvertrags Investitionen von Fr. 777'409.-- in den Stall und Schopf getätigt.