Citation: 4A_696/2015 E. 10

Die Vorinstanz verteilte die erstinstanzlichen Kosten im Verhältnis ein Zehntel (Beschwerdegegner) zu neun Zehnteln (Beschwerdeführer), weil sie entgegen dem Bezirksgericht, das sämtliche Kosten dem Beschwerdeführer auferlegte, die Verzugszinsen nicht mit einbezog. Im Übrigen bestätigte sie aber das Urteil des Bezirksgerichts; namentlich insofern, als dieses den Streitwert nicht anhand der in der ursprünglichen Klage genannten approximativen Forderungsbeträge bestimmt hatte, sondern anhand der nach der Abrechnung bezifferten Rechtsbegehren. Entsprechend bestätigte sie ausdrücklich auch im Dispositiv (Ziff. 2) die erstinstanzlichen Kostenansätze. Der Beschwerdeführer rügt dies und macht nach wie vor geltend, die Beschwerdegegner hätten mit ihren ursprünglichen Forderungen massiv überklagt. Selbst im Fall einer Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils in den übrigen Punkten wären daher die Verfahrenskosten der Erstinstanz im Verhältnis von mindestens 33 % den Beschwerdegegnern aufzuerlegen und die ihnen zugesprochene Parteientschädigung wäre auf einen Drittel des Betrages zu reduzieren. Die Kostenverlegung und Parteientschädigung für das obergerichtliche Verfahren ficht er nicht an. Zwar wird die Vorinstanz aufgrund der Rückweisung erneut auch über die Kosten und die Parteientschädigung zu befinden haben. Die Frage, von welchem Streitwert auszugehen ist, wird sich aber nicht ändern. Daher ist es sinnvoll, bereits jetzt darüber zu befinden. Die Vorinstanz hatte wie ausgeführt die korrekte Handhabung des anwendbaren Verfahrensrechts durch das Bezirksgericht zu überprüfen. Auf das Verfahren vor dem Bezirksgericht fand unbestritten noch das zürcherische Zivilprozessrecht Anwendung, da das Verfahren seit 1999 hängig war. Auch wenn die Zulässigkeit der Stufenklage vor dem Inkrafttreten der Schweizerischen Zivilprozessordnung aus dem materiellen Bundesrecht abgeleitet wurde (BGE 116 II 215 E. 4a S. 219 f.), blieb die Frage der Bestimmung des Streitwerts doch eine solche des kantonalen Prozessrechts. Soweit kantonales Recht zur Anwendung gelangt, können nur verfassungsmässige Rechte (namentlich das Willkürverbot) als verletzt gerügt werden (BGE 139 III 225 E. 2.3 S. 231; 136 I 241 E. 2.4 S. 249). Diesbezüglich bestehen erhöhte Rügeanforderungen (E. 2.1 hiervor). Diesen genügt die Beschwerde nicht, weshalb darauf nicht einzutreten ist.