Citation: 4A_175/2021 E. 2.4

2.4. Schliesslich bringt die Beschwerdeführerin vor, die D.________ GmbH sei Hilfsperson (Art. 101 OR) der Beschwerdegegnerin gewesen, weshalb sich diese das Fehlverhalten der D.________ GmbH habe anrechnen lassen müssen, welches zu deren Konkurs geführt habe. Die Beschwerdegegnerin sei damit insbesondere verantwortlich für die Auflösung des Auftrags zur Unzeit und habe gestützt darauf Schadenersatz zu leisten. Die Vorinstanz habe trotz spezifischer und ausreichender Einwendungen in den Rechtsschriften diese Frage nicht beurteilt, weshalb ihr Willkür vorzuwerfen sei. Die Beschwerdeführerin verweist zur Begründung ihrer Rüge auf ihre Ausführungen in der Klageantwort (Ziff. 43, 44 und 46) sowie der Duplik (Ziff. 46). In der Klageantwort finden sich allerdings keine Ziffern 43, 44 und 46. In Ziffer 46 der Duplik hat die Beschwerdeführerin - wie nun auch vor Bundesgericht - ausgeführt, das Projekt "R.________" sei von ihr im Auftrag der Beschwerdegegnerin bearbeitet worden, "für deren Kundin, der D.________ GmbH". Die D.________ GmbH sei die Auftraggeberin der Beschwerdegegnerin gewesen. Eine Kundin bzw. eine Auftraggeberin ist nicht eine Hilfsperson im Sinn von Art. 101 OR, sondern eine Vertragspartnerin. Mit dieser Rüge widerspricht die Beschwerdeführerin somit ihrem eigenen Vorbringen, weshalb sie auch in diesem Punkt nicht durchdringt.