Citation: 2C_762/2018 E. 1.1

1.1. Die A.________ GmbH hat Sitz in V.________/ZH und ist eine Tochtergesellschaft der B.________ AG bzw. eine Enkelgesellschaft der C.________ AG (heute: in Liquidation) mit Sitz in U.________/GR. Mit Kaufvertrag vom 28./29. Oktober 2015 veräusserte die A.________ GmbH ein bebautes Grundstück in U.________/GR an die C.________ AG. Der Kaufpreis belief sich auf Fr. 1'300'000.--, wobei die Parteien im Vertrag übereinkamen, dass sie die kommunale Handänderungssteuer je hälftig tragen werden. Am 31. Dezember 2015 verfügte die Einwohnergemeinde U.________/GR eine Handänderungssteuer von Fr. 26'000.-- und auferlegte sie diese vertragsgemäss je hälftig auf die beiden Vertragsparteien. Mit Einspracheentscheid vom 5. April 2016 hat die Gemeinde U.________ die Einsprachen der beiden Vertragsparteien abgewiesen. Die Verfügung erwuchs mit Entscheid A 16 21 des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 10. Januar 2017 in Rechtskraft.