Citation: 8C_703/2023 E. A

A.a. Der 2006 geborene A.________ leidet an angeborenen cerebralen Lähmungen gemäss Ziff. 390 des Anhangs zur Verordnung über Geburtsgebrechen (GgV). Am 29. September 2010 wurde er bei der Invalidenversicherung zum Bezug von medizinischen Massnahmen und am 23. Oktober 2010 zum Bezug einer Hilflosenentschädigung angemeldet. Die IV-Stelle des Kantons Aargau erteilte Kostengutsprache für medizinische Massnahmen und sprach A.________ mit Verfügung vom 14. April 2011 eine Entschädigung für Hilflosigkeit leichten Grades für die Zeit vom 1. August 2010 bis 31. März 2013 zu. Einen Anspruch auf einen Intensivpflegezuschlag verneinte sie. Nach einer erneuten Abklärung an Ort und Stelle (Abklärungsbericht vom 9. Oktober 2012) sprach ihm die IV-Stelle mit Verfügung vom 26. November 2012 revisionsweise eine Entschädigung für Hilflosigkeit mittleren Grades für die Zeit vom 1. November 2012 bis 31. Oktober 2014 zu. A.b. Ein Gesuch um Erhöhung der Hilflosenentschädigung von A.________ wies die IV-Stelle mit Verfügung vom 27. Mai 2015 ab. Die dagegen geführte Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 8. Dezember 2015 insoweit gut, als es die Sache zur weiteren Abklärung an die IV-Stelle zurückwies. A.c. Nach einer erneuten Abklärung an Ort und Stelle (Bericht vom 6. April 2016) sprach ihm die IV-Stelle mit Verfügung vom 2. September 2016 eine Entschädigung aufgrund mittlerer Hilflosigkeit für die Zeit vom 1. August 2014 bis 1. August 2018 zu und bejahte den Anspruch auf einen Intensivpflegezuschlag von vier Stunden. Ende 2016 traten nächtliche Epilepsieanfälle auf, die als Geburtsgebrechen Ziff. 387 (angeborene Epilepsie) anerkannt wurden. Die IV-Stelle sprach A.________ am 17. Februar 2017 auch diesbezüglich medizinische Massnahmen zu. Anlässlich der im Jahr 2018 durchgeführten Revision nach erfolgter Abklärung an Ort und Stelle Bericht vom 13. Dezember 2018 bestätigte die IV-Stelle einen unveränderten Anspruch auf Hilflosenentschädigung und Intensivpflegezuschlag (Verfügung vom 2. April 2019). A.d. Im Rahmen der im August 2021 eingeleiteten Revision führte die IV-Stelle wiederum eine Abklärung an Ort und Stelle durch (Abklärungsbericht vom 24. Juni 2022; ergänzende Stellungnahme vom 12. Januar 2023 und verfügte am 24. Januar 2023 einen Anspruch auf eine Entschädigung wegen Hilflosigkeit schweren Grades ab 1. August 2021 und einen unveränderten Intensivpflegezuschlag für einen Betreuungsaufwand von vier Stunden.