Citation: 9C_619/2017 E. 3.4.2

3.4.2. 3.4.2.1. Der Beschwerdeführer wendet dagegen zum einen ein, das kantonale Gericht verletze, indem es die aktuelle Arbeitsfähigkeit ohne nähere Begründung einzig basierend auf der Stellungnahme des RAD beurteilt habe, seinen Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV. Dem kann nicht gefolgt werden. Wie in der Beschwerde selber eingeräumt wird - und sich auch aus den Akten ergibt -, hatte der Versicherte nach Erlass des Vorbescheids der Beschwerdegegnerin (vom 27. Januar 2017) Kenntnis erhalten von der RAD-Stellungnahme vom 10. September 2016 und der darin vorgenommenen Indikatorenprüfung. Er war somit in der Lage, sich in seiner Eingabe auf den Vorbescheid hin und in seiner gegen die Verfügung vom 28. März 2017 gerichteten Beschwerde zur betreffenden Thematik zu äussern, was er denn auch getan hat. 3.4.2.2. Ebenfalls fehl geht der Beschwerdeführer, soweit er beanstandet, es hätte zur Vornahme der Indikatorenprüfung zwingend ein Gerichtsgutachten eingeholt werden müssen. Die Ärzte des RAD haben sich über Jahre eingehend fachärztlich mit den vorhandenen medizinischen Unterlagen befasst und sich auf dieser Grundlage ein umfassendes Bild der gesundheitlichen Verhältnisse des Versicherten verschafft (vgl. Stellungnahmen vom 2. Februar 2015, 10. September 2016 und 23. Februar 2017). Soweit abweichende ärztliche Einschätzungen insbesondere bezüglich der Arbeitsfähigkeit bestehen, haben sie sich damit auseinandergesetzt und dargelegt, weshalb diese zu relativieren sind. Namentlich den beiden letztgenannten Berichten des Dr. med. F.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, kann daher, auch wenn nicht auf eigenen Untersuchungen basierend, ungeschmälerte Aussagekraft und damit Beweiswert beigemessen werden (Urteil 9C_524/2017 vom 21. März 2018 E. 5.2.1 mit Hinweisen). Auf dessen eingehend begründete Schlussfolgerung, wonach mit der festgestellten Aggravationstendenz sowie mit den nachweislich vorhandenen Diskrepanzen und Inkonsistenzen ein Ausschlusskriterium im Sinne der Grundsätze nach BGE 141 V 281 (E. 2.2 ff. S. 287 f.) vorliege, welches nicht erlaube, die im Gutachten der Psychiatrischen Klinik E.________ vom 7. Januar 2015 bescheinigte 50%ige Leistungsfähigkeit unbesehen zu übernehmen, zumal ein Funktionsprofil mit umfangreichen Fähigkeiten auch für kognitiv anspruchsvolle Tätigkeiten, die soziale Interaktion und die Partizipation gegeben sei, ist somit abzustellen. Stichhaltige Gründe gegen diese Sichtweise sind denn auch weder ersichtlich noch werden sie vom Beschwerdeführer vorgebracht.