Citation: 5A_726/2016 E. 3.3

3.3. Aus den beiden Eingaben an das Kantonsgericht ergibt sich ohne weiteres, dass der Beschwerdegegner die Aufhebung des vom Beschwerdeführer erhobenen Rechtsvorschlags und die Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung für einen bestimmten und bezifferten Betrag zuzüglich Zinsen verlangte. Seinem Gesuch lag unter anderem der Darlehensvertrag der Parteien als Rechtsöffnungstitel und das Kündigungsschreiben als Beweis für die Fälligkeit der betriebenen Forderung bei. Damit hat der Beschwerdegegner die Anforderungen an ein Rechtsöffnungsgesuch erfüllt. Der Richter konnte gestützt darauf über das Begehren entscheiden, nämlich das Vorhandensein eines Vollstreckungstitels - und nicht etwa den Bestand einer Forderung - feststellen (E. 3.1). Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers erwies sich das Rechtsöffnungsbegehren als hinreichend begründet. Sein Standpunkt, dass jede rechtserhebliche Tatsache behauptet werden müsse, trifft gewiss für einen Forderungsprozess zu, sofern die Parteien für den Sachverhalt verantwortlich sind (Art. 55 Abs. 1 ZPO). Da es im Rechtsöffnungsverfahren gerade nicht um den Bestand einer Forderung, sondern um das Vorhandensein eines Vollstreckungstitels geht, genügen seitens des Gesuchstellers alle Angaben, welche zu dessen Prüfung notwendig sind (vgl. STAEHELIN, a.a.O., N. 50 zu Art. 84). Alsdann obliegt es dem Gesuchsgegner, seine Einwendungen gegen die Schuldanerkennung sofort glaubhaft zu machen (Art. 82 Abs. 2 SchKG). Inwiefern die Vorinstanz gegen die Regeln zur Erteilung der Rechtsöffnung für den vorgelegten Darlehensvertrag verstossen habe (vgl. BGE 136 III 627 E. 2 S. 629; KREN KOSTKIEWICZ, a.a.O., N. 15 zu Art. 82, mit Hinw.), ist nicht ersichtlich. Nach dem Dargelegten erweist sich das vorinstanzliche Urteil als bundesrechtskonform.