Citation: 8C_628/2015 E. A

Die 1978 geborene, als Pharmaassistentin und medizinische Sachbearbeiterin tätig gewesene A.________ meldete sich unter Hinweis auf eine Depression am 29. September 2009 zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Bern veranlasste berufliche und medizinische Abklärungen und liess die Versicherte psychiatrisch begutachten (Expertise des Dr. med. B.________, Psychiatrie und Psychotherapie, vom 23. Februar 2010). Sie erteilte Kostengutsprache für ein Arbeitstraining vom 15. Februar bis 9. Mai 2010 mit Verlängerung bis 31. August 2010. Als Integrationsmassnahme sprach die IV-Stelle zudem für die Zeit vom 13. Juni bis 4. September 2011 bei der Stiftung C.________ für berufliche Integration ein Belastbarkeitstraining zu. Weiter holte sie bei Dr. med. B.________ ein Verlaufsgutachten (vom 28. Februar 2012) ein, übernahm die Kosten für ein weiteres Belastbarkeitstraining vom 9. Januar bis 1. April 2012, für ein Aufbautraining vom 2. April bis 24. Juni 2012, für ein Arbeitstraining vom 25. Juni bis 16. September 2012, für eine Arbeit zur Zeitüberbrückung vom 17. September bis 21. Oktober 2012 bei der Stiftung C.________ sowie für ein vom 22. Oktober 2012 bis 7. April 2013 dauerndes Job Coach Placement der Dienste D.________. Am 23. Januar 2015 sprach die IV-Stelle verfügungsweise für die Zeit vom 1. September 2010 bis 31. Dezember 2012 eine befristete ganze Invalidenrente zu. Ab 1. Januar 2013 verneinte sie den Anspruch auf eine Invalidenrente mangels rentenbegründenden Invaliditätsgrades.