Citation: 8C_378/2017 E. 5.4

5.4. Soweit die Beschwerdegegnerin sich schliesslich auf das Ermessen der Vorinstanz beruft, ist sie darauf hinzuweisen, dass ein kantonales Gericht nicht befugt ist, ohne triftigen Grund sein Ermessen an die Stelle desjenigen der Verwaltung zu setzen; vielmehr muss es sich auf Gegebenheiten stützen können, die eine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 S. 73 mit Hinweis; Urteil 8C_114/2017 vom 11. Juli 2017 E. 3.3). Für eine solche Abweichung besteht vorliegend, wie gezeigt, kein Anlass.