Citation: 5A_685/2016 E. 5.2

5.2. Das Obergericht hat angenommen, der Vergleich sei nach dem hypothetischen Parteiwillen auszulegen, weil die Parteien gar nicht bedacht hätten, dass das Klageverfahren auch durch Klagerückzug rechtskräftig seinen Abschluss finden könnte. Was Vertragsparteien in einem bestimmten Zeitpunkt wussten, dachten oder wollten, betrifft die Feststellung des Sachverhalts (BGE 132 III 24 E. 4 S. 28), den das Bundesgericht seinem Urteil unter Vorbehalt ausnahmsweise zulässiger Sachverhaltsrügen zugrunde legt (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 1 BGG; BGE 137 III 226 E. 4.2 S. 234).