Citation: 5A_710/2018 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog, die KESB habe die Beistandschaft vor allem aufgrund der Gefährdung der Bildung der ältesten Tochter sowie wegen deren Zahnprobleme und der Augenentzündung errichtet. Aufgrund der Ergebnisse des Abklärungsberichts habe die KESB die Betreuung der Kinder als nicht ausreichend und deren Kindswohl als gefährdet erachtet. Sie, die Vorinstanz, folge dieser Auffassung. Die Vorinstanz geht sodann auf die häufigen Fehltage von B.A.________ im Kindergarten ein. Aus dem Abklärungsbericht gehe hervor, dass B.A.________ nicht nur wegen eigener Krankheit gefehlt habe, sondern gemäss Angaben der Beschwerdeführerin gegenüber der Kindergärtnerin auch, wenn die Zwillinge nach einer Impfung die ganze Nacht geweint hätten und B.A.________ dadurch ebenfalls nicht zu Schlaf gekommen sei. Die Beschwerdeführerin habe zwar gesagt, sie wolle dafür sorgen, dass B.A.________ wieder regelmässig in den Kindergarten gehe, versprechen könne sie aber nichts. Wenn sie beispielsweise nach einer langen Nacht mit den Zwillingen nicht aufstehen könne, um B.A.________ für den Kindergarten bereit zu machen, dann sei das so zu akzeptieren. Und wenn sie "den Wecker bei starker Müdigkeit nicht höre", melde sie B.A.________ erst nach dem Aufwachen im Kindergarten ab. Die Vorinstanz schliesst daraus auf eine Überforderung der Beschwerdeführerin und hält fest, dass die Beschwerdeführerin von ihrem Mann in der Betreuung der Kinder keine Unterstützung erhalte. In Bezug auf die Zahnprobleme hält die Vorinstanz fest, diese bestünden schon "über einen langen Zeitraum" und hätten sich noch nicht merklich gebessert. Es sei in der Verantwortung der Eltern, dass Untersuchungen gemacht würden. So lange dies nicht geschehe, sei eine Kindeswohlgefährdung zu bejahen. Um die weitere gesunde Entwicklung der Kinder im kognitiven, physischen sowie psychologischen Bereich sicherzustellen, seien Kindesschutzmassnahmen erforderlich. Blosse Weisungen genügten allerdings nicht, da aufgrund der bisherigen Erfahrungen und der Uneinsichtigkeit der Kindseltern nicht mit Kooperation gerechnet werden könne. Die Vorinstanz erachtet zusammengefasst die Errichtung der Beistandschaft inkl. dem von der Vorinstanz definierten Aufgabenbereich als "erforderlich und angemessen". Ebenso schützt die Vorinstanz die Weisung, die Eltern hätten mit der sozialpädagogischen Familienbegleitung J.________ GmbH zusammenzuarbeiten.