Citation: 8C_206/2018 E. A

Der 1992 geborene A._________ war seit August 2014 bei der Autospritzwerk B._________ GmbH als Carossier und Lackierer angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten obligatorisch versichert. Am 5. Januar 2016 meldete die Arbeitgeberin der Suva, der Versicherte sei seit mehreren Monaten immer wieder wegen Hautausschlägen in ärztlicher Behandlung und sei mehrere Wochen arbeitsunfähig gewesen. Die Suva klärte den Sachverhalt in medizinischer und beruflicher Hinsicht ab. Laut Bericht des Dr. med. C._________, Facharzt für Arbeitsmedizin und Allgemeine Innere Medizin, Suva, vom 22. April 2016 erfolgte die Triggerung der Ekzeme an ungeschützten Hautstellen stark überwiegend wahrscheinlich durch Stoffe am Arbeitsplatz, die in einer Carosserie-Werkstatt zahlreich vorhanden seien. Daher seien die wahrscheinlich irritativ-toxisch verursachten Kontaktekzeme als Berufskrankheit nach Art. 9 Abs. 2 UVG im Sinne einer erheblichen Verschlimmerung einer vorbestehenden Erkrankung (atopisches Ekzem) anzuerkennen. In einer weiteren Stellungnahme vom 25. Mai 2016 hielt Dr. med. C._________ fest, in Anbetracht des Umstands, dass der Versicherte seit Dezember 2015 nicht mehr im angestammten Beruf arbeite und gemäss Verlaufskontrolle des Spitals D._________ vom 22. Januar 2016 die Handekzeme vollständig abgeheilt gewesen seien, könne die von der behandelnden Dermatologin darüber hinaus attestierte Arbeitsunfähigkeit nicht mehr auf berufliche Auslöser zurückgeführt werden. Mit Verfügung vom 23. Juni 2016 eröffnete die Suva dem Versicherten, sie stelle ihre Leistungen, soweit ein Anspruch über den 21. März 2016 hinaus geltend gemacht werde, ein. Die hiegegen erhobene Einsprache wies sie ab (Einspracheentscheid vom 23. November 2016).