Citation: 9C_279/2020 E. 5.3

5.3. Die Versicherte rügt mehrfach eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung. Dabei beschränkt sie sich jedoch auf die Darlegung des eigenen Standpunkts und vermag nicht aufzuzeigen, inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen unhaltbar sein sollen. Denn es liegt noch keine offensichtliche Unrichtigkeit vor, nur weil eine andere Lösung ebenfalls in Betracht fällt, selbst wenn diese als die plausiblere scheint; diese Grundsätze gelten auch in Bezug auf die konkrete Beweiswürdigung (BGE 144 V 50 E. 4.2 S. 53 mit Hinweisen). Soweit die Versicherte etwa der Vorinstanz eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung hinsichtlich der psychosozialen Belastungsfaktoren vorwirft, kann ihr nicht gefolgt werden. Denn Dr. med. C.________ hat in seinem Bericht vom 16. Juli 2019 - wie die Vorinstanz zutreffend erwähnt - den psychosozialen Faktoren bei der Auslösung der psychischen Beeinträchtigungen eine herausragende Rolle eingeräumt. Dass er im Zeitpunkt der Untersuchung deren Vorliegen verneinte, hat auch die Vorinstanz erkannt und für diesen Zeitpunkt keine solchen festgehalten oder ihrer Beurteilung zugrunde gelegt. Die Versicherte macht verschiedentlich eine Aktenwidrigkeit geltend. Eine solche ist jedoch nicht gegeben, da die von ihr erwähnten Umstände der Interpretation unterliegen und die von der Vorinstanz gezogenen Schlüsse jedenfalls nicht als geradezu unhaltbar bezeichnet werden können. Unzutreffend ist schliesslich die Behauptung der Versicherten, gemäss Dr. med. C.________ liege eine die Arbeitsfähigkeit einschränkende Persönlichkeitsstörung vor. Dieser diagnostizierte eine selbstunsicher-abhängige Persönlichkeitsakzentuierung (ICD-10: Z73.1). Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine psychische Störung, sondern lediglich um akzentuierte Persönlichkeitszüge. Solche vermögen nach der Rechtsprechung jedoch keinen rechtserheblichen Gesundheitsschaden zu begründen (vgl. etwa die Urteile 8C_880/2015 vom 30. März 2016 E. 4.2.5 und 9C_542/2019 vom 12. November 2019 E. 3.2, je mit Hinweisen). Auf die von der Versicherten in diesem Zusammenhang erhobenen Einwände ist somit nicht weiter einzugehen.