Citation: 5A_827/2023 E. 7.4.1

7.4.1. Der Beschwerdeführer ist demgegenüber der Ansicht, die Ehefrau könne ab dem Schuleintritt der jüngsten Tochter im August 2022 zu 70 % einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Die Vorinstanz weiche vom Schulstufenmodell ab, weil angeblich eine grössere ausserschulische Betreuungslast gegeben sei. Dabei missachte sie, dass die bereits seit mehr als 1,5 Jahren praktizierte alternierende Obhut es der Ehefrau gestatten würde, ein Pensum von mindestens 60-70 % auszuüben. Dem Gericht seien die massgebenden Parameter bekannt, es habe diese aber nur ansatzweise bzw. gar nicht berücksichtigt und sei dadurch in Willkür verfallen. Indem die Vorinstanz die Vorbringen des Beschwerdeführers zur durch die alternierende Obhut eingetretenen Entlastung der Beschwerdegegnerin nicht berücksichtigt habe, habe sie ausserdem den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt.