Citation: 8C_107/2022 E. 8.1

8.1. Der Beschwerdeführer bringt weiter im Wesentlichen vor, die Vorinstanz habe sich zu Unrecht nicht mit der Qualität und dem generellen Beweiswert eines ABI-Gutachtens auseinandergesetzt, zumal lediglich eine versicherungstechnische Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. med. D.________ vorliege. Sie habe verkannt, dass dem ABI-Gutachten vom 4. Januar 2021 umfassende eigene Explorationen vorausgegangen seien (inkl. Prüfung der Motorik, des mögliche Krafteinsatzes der rechten Hand/Extremitäten etc.) und den Gutachtern breitere Vorakten vorgelegen hätten als Dr. med. D.________. Weshalb seine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit a priori überzeugender sein solle als diejenige der ABI-Gutachter, lasse sich dem vorinstanzlichen Entscheid nicht entnehmen. Dasselbe gelte in Bezug auf die Einschätzung der RAD-Ärztin Dr. med. C.________ vom 14. Januar 2021, wonach auf das ABI-Gutachten aus versicherungsmedizinischer Sicht abgestellt werden könne. Die Berichte des Dr. med. D.________ liessen noch viel mehr als das ABI-Gutachten die Frage offen, wie und gestützt auf welche Aktenstücke oder Untersuchungen die Beurteilung seiner Arbeitsfähigkeit überhaupt zustande gekommen sei.