Citation: 2C_148/2008 29.07.2008 E. A

Am 27. Mai 2002 verstarb A.________, geb. 1917, ledig und kinderlos, wohnhaft gewesen in G.________. Mit öffentlicher letztwilliger Verfügung vom 20. März 2002 hatte er den mit ihm nicht verwandten X.________, ebenfalls wohnhaft in G.________, als Alleinerben eingesetzt. Anfangs April 2002 wünschte A.________ insoweit eine Testamentsänderung, als die Ehefrau des eingesetzten Alleinerben, Y.________, Fr. 20'000.-- und die gemeinsamen drei Kinder je Fr. 10'000.-- als Vermächtnis erhalten sollten. Dieser im Beisein der Eheleute X.________ und Y.________ geäusserte Wunsch wurde von Rechtsanwalt Peter in einer Aktennotiz vom 9. April 2002 festgehalten mit dem Vermerk, er werde das Nötige zur Ergänzung des Testamentes veranlassen. Bis zum Tode von A.________ kam es jedoch nicht mehr dazu.