Citation: 8C_478/2022 E. 5.1

5.1. Zur beruflich-erwerblichen Seite der Invaliditätsbemessung erwog das kantonale Gericht, das Valideneinkommen für das Jahr 2015 setze sich gestützt auf die Angaben der beiden Arbeitgeberinnen aus dem Haupterwerb für die 100%ige Tätigkeit als Pflegehelferin im Betrag von Fr. 68'601.- und aus dem Nebenerwerb für die 25%ige Tätigkeit als Raumpflegerin im Betrag von Fr. 16'326.80 zusammen, was rund Fr. 84'928.- ergebe. Bezüglich Invalideneinkommen legte die Vorinstanz dar, dass das von der Beschwerdegegnerin im Jahr 2015 trotz Gesundheitsschädigung effektiv erzielte Einkommen von Fr. 50'628.- (Fr. 34'301.- aus der 50%igen Tätigkeit als Pflegehelferin und Fr. 16'326.80 aus der wieder aufgenommenen 25%igen Tätigkeit als Raumpflegerin) höher sei als das anhand der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2014 für das Jahr 2015 ermittelte hypothetische Invalideneinkommen. Aus der Gegenüberstellung des effektiv erzielten Invalideneinkommens mit dem Valideneinkommen ermittelte das kantonale Gericht einen Invaliditätsgrad von 40,4 % und sprach der Beschwerdegegnerin dementsprechend eine Invalidenrente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 40 % zu.