Citation: 8C_720/2015 E. 5.3

5.3. Die Versicherte rügt, sowohl das Validen- als auch das Invalideneinkommen seien fehlerhaft festgestellt worden. Das von der Vorinstanz berücksichtigte hypothetische Invalideneinkommen falle deutlich höher aus als das hypothetische Valideneinkommen. Den zusätzlichen Nebenerwerb bei C.________ habe das kantonale Gericht bei der Ermittlung des Valideneinkommens zu Unrecht nicht aufgerechnet. Die unterschiedlichen Einkommensgrössen hätten parallelisiert werden müssen. Im Gesundheitsfall hätte die Beschwerdeführerin ohne Unfallfolgen 2005 die selbstständige Erwerbstätigkeit als Physiotherapeutin mit 100 %-Pensum aufgenommen. Ab Erreichen des Endzustandes habe sie nach Massgabe von Art. 18 UVG Anspruch auf eine Invalidenrente in der Höhe von mindestens 17 %.