Citation: 2A.626/2005 01.12.2005 E. 4

4. Bei gesamthafter Betrachtung aller Indizien musste sich für das Verwaltungsgericht der Schluss aufdrängen, dass keine Aussichten auf Wiederaufnahme der ehelichen Gemeinschaft mehr bestanden. Wenn sich die Beschwerdeführerin 1 unter den dargelegten Umständen dennoch auf die Ehe beruft, um für sich und ihre voreheliche Tochter die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligungen zu erwirken, handelt sie rechtsmissbräuchlich. Es kann dazu auf die Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).