Citation: 4P.207/2003 20.02.2004 E. 2

Nach Art. 84 Abs. 2 OG ist die staatsrechtliche Beschwerde nur zulässig, wenn die behauptete Rechtsverletzung nicht mit einem anderen Rechtsmittel gerügt werden kann. Diese Subsidiarität der staatsrechtlichen Beschwerde gilt insbesondere auch im Verhältnis zur Berufung (BGE 120 II 384 E. 4a S. 385). Die Rüge falscher Anwendung von Bundesrecht ist in berufungsfähigen Streitsachen mit Berufung vorzubringen (Art. 43 Abs. 1 OG), so dass die staatsrechtliche Beschwerde insoweit verschlossen bleibt. Vorliegend steht eine vermögensrechtliche Streitigkeit zur Beurteilung, deren Streitwert über Fr. 8'000.-- liegt. Berufungsfähigkeit ist somit gegeben (Art. 46 OG). Der Beschwerdeführer hat denn parallel zu seiner staatsrechtlichen Beschwerde auch Berufung eingereicht. Soweit die Beschwerdevorbringen auf Kritik an der Auslegung und Anwendung von Bundesrecht hinauslaufen, ist deshalb darauf nicht einzutreten. Somit bleiben seine Rügen unbeachtet, wonach die festgestellten Tatsachen für die Annahme, dass der Irrtum objektiv und subjektiv wesentlich gewesen sei, nicht ausreichten, die Präsidentin der III. Zivilkammer zu Unrecht treuwidriges Verhalten des Beschwerdegegners verneint und auf Unverbindlichkeit des gesamten Vertrages erkannt habe.