Citation: 2C_289/2007 09.10.2007 E. A

Der 1964 geborene serbische Staatsangehörige X.________ hielt sich von 1986 bis 1990 als Saisonnier im Kanton St. Gallen auf. 1990 wurde ihm eine Jahresaufenthaltsbewilligung erteilt. Seiner Ehefrau Y._________ (geb. 1968) und der gemeinsamen Tochter A.________ (geb. 1989) wurde 1991 im Rahmen des Familiennachzuges der Aufenthalt in der Schweiz bewilligt. Am 26. März 1991 bzw. am 14. September 1992 kamen in W.________ bzw. in V.________ die gemeinsamen Söhne B.________ und C.________ zur Welt. X.________ und die drei Kinder erhielten am 24. März 1997 die Niederlassungsbewilligung. Im November 2003 meldeten sich die Eheleute mit ihren drei Kindern in St. Gallen an. Aufgrund von Schulsäumnissen vorgenommene Abklärungen über den Aufenthalt der Kinder ergaben, dass diese seit 1998 bei den Grosseltern mütterlicherseits in Serbien lebten. Am 4. August 2005 ersuchte X.________ für seine drei Kinder um Gewährung des Familiennachzuges. Mit Verfügung vom 15. März 2006 wies das Ausländeramt des Kantons St. Gallen das Familiennachzugsgesuch ab. Dagegen beschwerte sich X.________ erfolglos beim Justiz- und Polizeidepartement des Kantons St. Gallen und sodann beim Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen.