Citation: 5A_924/2012 E. A

A.a. Die Masse en faillite ancillaire de Sabena SA ist die schweizerische Konkursmasse im Sinne von Art. 170 IPRG ("IPRG-Konkursmasse Sabena") der am 7. November 2001 in Konkurs geratenen belgischen Luftfahrtgesellschaft Sabena SA ("Sabena"). Die SAirLines AG ("SAirLines") war eine im Jahr 1997 gegründete Tochtergesellschaft der SAirGroup AG ("SAirGroup"), der ehemaligen "Swissair" Schweizerische Luftverkehr-Aktiengesellschaft. Am 5. Oktober 2001 wurde der SAirLines die provisorische Nachlassstundung bewilligt. Sodann wurde am 20. Juni 2003 der Nachlassvertrag mit Vermögensabtretung (Art. 317 SchKG) bestätigt. A.b. Im Nachlassverfahren der SAirLines gab die IPRG-Konkursmasse Sabena Forderungen von insgesamt über Fr. 4,2 Mia. ein, welche von den Liquidatoren der SAirLines im Umfang von Fr. 397'115'192.55 zugelassen wurden. Die zugelassene Forderung beruht auf einem Vertrag vom 2. August 2001 ("Astoria Agreement") bzw. dessen Nichterfüllung, der u.a. von der Sabena und der SAirLines unterzeichnet worden war. A.c. Mit Kollokationsklage vom 9. August 2006 gelangte die IPRG-Konkursmasse Sabena an das Bezirksgericht Zürich. Sie verlangt damit die Kollokation von Forderungen von weiteren Fr. 230'835'000.--. Sie begründet die zusätzliche Forderung mit dem Schaden, der ihr aus der Nichterfüllung der von der SAirLines im Vertrag vom 2. August 2001 und in den "Januarverträgen" desselben Jahres eingegangenen Verpflichtungen entstanden seien; sie verlangt damit das vertragliche Erfüllungsinteresse aus der Vereinbarung, welche bei richtiger Erfüllung ihren Konkurs verhindert und zur kostenlosen Übernahme von neuen Airbus-Flugzeugen geführt hätte. Zudem stützt die Klägerin ihre Klage unabhängig von dieser vertraglichen Grundlage auf Art. 530 des Code Belge des Sociétés ( belg. CdS), wonach u.a. der faktische Geschäftsführer einer Gesellschaft, die in Konkurs gefallen ist, bis zur Höhe des Konkursausfalles haftbar gemacht werden könne. A.d. Mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich (Einzelgericht) vom 22. Februar 2011 (FB060046) wurde die Klage abgewiesen. A.e. Während des erstinstanzlichen Verfahrens hat die IPRG-Konkursmasse Sabena den Bezirksrichter Ziltener mit Begehren vom 20. Dezember 2010 abgelehnt. Die Verwaltungskommission des Obergerichts des Kantons Zürich, an welches das Ablehnungsbegehren weitergeleitet wurde, trat darauf am 18. März 2011 nicht ein, da in Fällen, in welchen der Endentscheid bereits gefallen sei, über die Ablehnungsgründe im Rechtsmittelverfahren bzw. in der Berufung zu befinden sei.