Citation: 5A_498/2024 E. 1

A.________ (geb. Juli 2000) ist ein iranischer Staatsangehöriger. Im Oktober 2020 reiste er in die Schweiz und beantragte Asyl, wobei er auf sein Ersuchen hin mit der Hauptidentität B.________ ins zentrale Migrationsinformationssystem aufgenommen wurde. Im Rahmen eines anschliessenden Ehevorbereitungsverfahrens reichte er verschiedene (als echt befundene) heimatliche Zivilstandsdokumente ein, die ihn als A.________ auswiesen. Das Gemeindeamt des Kantons Zürich verfügte deshalb am 27. Juli 2023 gestützt auf Art. 24 Abs. 1 ZStV seine Eintragung mit diesem Vor- und Familiennamen ins Personenstandsregister mit der Erwägung, gestützt auf Art. 8 des Niederlassungsabkommens zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Kaiserreich Persien bleibe sein Name dem iranischen Recht unterstellt, weshalb für eine Namensänderung nicht Art. 30 Abs. 1 ZGB, sondern Art. 40 des iranischen Personenstandsregistergesetzes gelten würde, was in einem separaten Verfahren zu prüfen wäre. Am 11. August 2023 wurden seine Personendaten entsprechend erfasst, worauf die Eheschliessung vollzogen werden konnte. Nach der Heirat ersuchte A.________ um Bereinigung seiner Personendaten und Anpassung seines Namens von A.________ in B.________. Dieses Gesuch wies das Gemeindeamt des Kantons Zürich mit Verfügung vom 9. Januar 2024 ab mit der Begründung, die Zivilstandsbehörden seien verpflichtet gewesen, seine Personalien so zu erfassen, wie sie in den heimatlichen Zivilstandsdokumenten geführt würden, so dass kein zu berichtigender Fehler vorliege, und auch ein Namensänderungsgesuch könne nicht erfolgreich sein, weil die Namensänderung dem iranischen Recht unterstehe und dieses nur die Wahl islamischer Namen zulasse. Auf den dagegen im April 2024 erhobenen Rekurs trat die Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich mit Entscheid vom 27. Mai 2024 zufolge abgelaufener Rekursfrist nicht ein. Auf die hiergegen am 18. Juli 2024 eingereichte Beschwerde trat das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich zufolge abgelaufener Beschwerdefrist mit Urteil vom 25. Juli 2024 nicht ein. Mit Beschwerde vom 5. August 2024 wendet sich A.________ an das Bundesgericht.