Citation: 1C_568/2021 E. 9.1

9.1. Das Verwaltungsgericht ging davon aus, dass der Immissionsgrenzwert für Schwebestaub mit einem Durchmesser von 10 μm (PM 10) von 20 μg/m3 im Jahresmittelwert eingehalten werde. Es verwies auf die tendenziell rückgängige Feinstaubbelastung PM 10 und die Einschätzung der Fachstelle, wonach die Anlage lokal höchstens zu einem Anstieg von 0.1 μg/m3 im Jahresmittel führe. Dies wird vom BAFU bestätigt: Der IGW für Feinstaub PM 10 werde seit 2015 flächendeckend eingehalten und heute deutlich unterschritten. Vorliegend würden die Abgase durch die grosse Kaminhöhe von 35 m statt der gesetzlich geforderten 26 m ab Boden (sowohl für die WKK-Anlage als auch für das bestehende Kesselhaus der C.________; vgl. Ergänzungsbericht Luftreinhaltung S. 3/4) besser verdünnt und die Immissionen dadurch reduziert. Dies wird vom Beschwerdeführer nicht substanziiert bestritten.