Citation: 6P.156/2002 27.02.2003 E. A

Mit Urteil des Obergerichts des Kantons Luzern vom 22. November 1995 wurde X.________ (geb. 1963) des betrügerischen Konkurses (Art. 163 Ziff. 2 aStGB), der mehrfachen Urkundenfälschung (Art. 251 Ziff. 1 aStGB) sowie der mehrfachen falschen Anschuldigung (Art. 303 Ziff. 1 StGB), alles begangen im Oktober/November 1990, schuldig gesprochen und vom Vorwurf des mehrfachen vollendeten Betrugsversuchs (Art. 148 Abs. 1 aStGB in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB) freigesprochen. Er wurde mit 2 ¼ Jahren Gefängnis bestraft, als Zusatzstrafe zur Strafverfügung des Amtsstatthalteramtes Hochdorf vom 8. September 1994, durch welche er wegen Lagerns von Falschgeld zu einem Monat Gefängnis verurteilt worden war. Zudem wurde der ihm mit Urteil des Kriminalgerichts des Kantons Luzern vom 20. Oktober 1989 gewährte bedingte Vollzug hinsichtlich einer Zuchthausstrafe von 15 Monaten wegen gewerbsmässigen Betrugs widerrufen. Gegen das Urteil vom 22. November 1995 meldete X.________ eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde an das Bundesgericht an, die er in der Folge aber nicht begründete, weshalb das Verfahren abgeschrieben wurde.