Citation: 1C_119/2020 E. 6.3

6.3. Soweit die Vorinstanz vorbringt, der Gemeinderat habe "implizit" die erwähnten Kriterien von Art. 99 PBG/NW berücksichtigt, erscheint dies zweifelhaft, legen doch der Baubewilligungs- und der Einwendungsentscheid solches nicht nahe. Darauf ist jedoch nicht weiter einzugehen. Die Vorinstanz hat das private Interesse der Beschwerdegegner am Unterabstand des geplanten Grenzzauns benannt und erläutert, wieso sie von einem Anwendungsfall von Art. 99 Abs. 1 Ziff. 3 PBG/NW ausgeht. Sie hat zudem ausgeführt, wieso dem Interesse der Beschwerdegegner keine öffentlichen Interessen entgegenstehen und allfällige private Interessen des Beschwerdeführers nicht überwiegen. Sie hat somit soweit erforderlich geprüft, ob neben den vom Gemeinderat und vom Regierungsrat als erfüllt betrachteten Voraussetzungen von Art. 157 Abs. 3 BauG/NW in Verbindung mit Art. 28 Abs. 3 Ziff. 3 StrG/NW auch die Anforderungen einer Ausnahmebewilligung im Sinne von Art. 99 PBG/NW erfüllt sind, und dies bejaht. Dass sie ihre Prüfung dem Gemeinderat zugeschrieben hat, ist unter Willkürgesichtspunkten nicht von Belang. Massgebend ist vielmehr, ob die Beurteilung im Ergebnis willkürlich ist. Dies ist entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers zu verneinen: