Citation: 2A.620/2006 22.12.2006 E. 2

Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet und ist im Verfahren nach Art. 36a OG (mit summarischer Begründung) zu erledigen: 2.1 Streitig ist, ob der Beschwerdeführer aufgrund der Beziehung zu seinem in der Schweiz eingebürgerten minderjährigen Sohn aus erster Ehe zum Zwecke der Ausübung des ihm eingeräumten Besuchsrechtes gestützt auf das in Art. 8 EMRK verankerte Recht auf Achtung des Familienlebens ein Anwesenheitsrecht ableiten kann. Insoweit ist auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde einzutreten. Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist in Konstellationen wie den vorliegenden den Anforderungen von Art. 8 EMRK Genüge getan, wenn das Besuchsrecht des nicht sorgeberechtigten Ausländers im Rahmen von Kurzaufenthalten vom Ausland her ausgeübt werden kann, wobei allenfalls dessen Modalitäten entsprechend auszugestalten sind. Die Voraussetzungen, unter denen zur erleichterten Ausübung des Besuchsrechtes eine Aufenthaltsbewilligung verlangt werden kann (vgl. BGE 120 Ib 1 E. 3c S. 5, 22 E. 4a/b S. 25 f.; Urteil 2A.423/2005 vom 25. Oktober 2005, E. 4.3 mit weiteren Hinweisen), sind vorliegend, wie die Vorinstanz zu Recht annimmt, nicht erfüllt. Der Beschwerdeführer trennte sich von der Mutter des Kindes, als dieses noch im Kleinkindalter war, und hat zu ihm, wie im angefochtenen Entscheid in nicht offensichtlich unrichtiger, unvollständiger oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensgarantien erfolgter und daher für das Bundesgericht verbindlicher Weise festgehalten (Art. 105 Abs. 2 OG), weder in affektiver (unregelmässig wahrgenommenes Besuchsrecht) noch in wirtschaftlicher Hinsicht (Ausstände beim Bezahlen der Unterhaltsbeiträge) eine besonders intensive Beziehung gepflegt. Zudem kann das Verhalten des Beschwerdeführers auch nicht als klaglos bezeichnet werden (Verhalten als Arbeitnehmer, Gefängnisstrafe wegen Verstosses gegen Vorschriften des Arbeitslosenversicherungsgesetzes). Aus den vom Verwaltungsgericht genannten Gründen durfte auch auf die vom Beschwerdeführer beantragte Befragung des Sohnes aus erster Ehe ohne Verletzung der UNO-Kinderrechtekonvention verzichtet werden. 2.2 Ausser Betracht fällt vorliegend, wie die Vorinstanz zu Recht annimmt, ein Anwesenheitsanspruch aufgrund des in Art. 8 EMRK mitenthaltenen Rechtes auf Achtung des Privatlebens: Der Beschwerdeführer ist nicht derart intensiv in der Schweiz verwurzelt, dass ihm der weitere Aufenthalt aufgrund der erwähnten Garantie nicht verweigert werden dürfte. Der Umstand, dass er mit einer Landsmännin, welche zusammen mit dem gemeinsamen Kind in ihrem Heimatland lebt, eine neue Ehe eingegangen ist, zeigt, dass von einer endgültigen faktischen Bindung an die Schweiz nicht die Rede sein kann. Überhaupt sind die Verhältnisse vorliegend nicht entfernt vergleichbar mit jenen, wie sie dem in der Beschwerdeschrift angerufenen BGE 130 II 281 zugrunde lagen. 2.3 Der angefochtene Entscheid erweist sich damit als bundesrechts- und konventionskonform, weshalb die dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde abzuweisen ist.