Citation: H 244/00 09.03.2001 E. 3

3.- Zu prüfen ist die Schadenersatzpflicht des Beschwerdeführers. a) Die Vorinstanz hat in für das Eidgenössische Versicherungsgericht verbindlicher Weise (Erw. 1 hievor) festgestellt und bundesrechtskonform angenommen, dass die in Konkurs gefallene Firma von November 1995 bis August 1996 ihre Beiträge nicht mehr ordnungsgemäss bezahlt habe und wiederholt gemahnt und betrieben worden sei. Der Beschwerdeführer als einziges Verwaltungsratsmitglied habe von diesen Rückständen wissen müssen. Trotzdem habe er weiterhin Löhne ausbezahlt, ohne die entsprechenden Sozialversicherungsbeiträge abzuliefern. Exkulpationsgründe weise er keine nach. b) In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nichts geltend gemacht, was diese vorinstanzlichen Feststellungen und Beurteilungen als bundesrechtswidrig erscheinen liesse. Nach wie vor sind keine konkreten Massnahmen ersichtlich, mit welchen der Beschwerdeführer versucht hätte, die ausstehenden Beiträge zu begleichen. Ebensowenig ist belegt, inwiefern realistische Aussichten darauf bestanden haben sollten, die Firma mittels vorübergehender Zurückhaltung der Beiträge in kurzer Zeit zu sanieren. Der Beschwerdeführer hätte unabhängig von der unsicheren Forderung gegen den C.________ Club dafür sorgen müssen, dass die Ausstände bei der Kasse rasch beglichen werden. Indem er dies unterliess, hat er sich passiv verhalten, was als grobfahrlässig im Sinne von Art. 52 AHVG zu werten ist (ZAK 1989 S. 104). c) Soweit tatsächlich nach Abschluss des Konkursverfahrens weitere Beträge bei der Ausgleichskasse eingegangen sein sollten, wird dies bei der Vollstreckung der Schadenersatzforderung zu berücksichtigen sein.