Citation: 6B_667/2019 E. 3.2

3.2. Was der Beschwerdeführer gegen die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz einwendet, erschöpft sich weitgehend in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil und vermag keine Willkür aufzuzeigen. Für eine entsprechende Rüge reicht nicht aus, wenn die beschwerdeführende Partei zum Beweisergebnis wie in einem Berufungsverfahren frei plädiert und darlegt, wie seiner Auffassung nach die vorhandenen Beweise zu würdigen gewesen wären. Letztlich beschränkt sich der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde darauf, im bundesgerichtlichen Verfahren seinen Standpunkt darzulegen, den er bereits im kantonalen Verfahren vorgetragen hat, und zu schildern, wie sich die Ereignisse seiner Ansicht nach zugetragen haben. Dabei lässt er sich weitläufig insbesondere über die Rolle aus, welche dem Direktor der F.________ G.________ zugekommen sein soll. Seine allgemein gehaltenen Einwände setzen indes eine freie Prüfung in tatsächlicher Hinsicht voraus, welche das Bundesgericht nicht vornimmt. Insofern genügt die Beschwerde den gesetzlichen Anforderungen an die Beschwerdebegründung nicht. Der Beschwerdeführer hätte vielmehr darlegen müssen, inwiefern die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sein, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen und inwieweit die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen sollen. Diesen Anforderungen wird seine Beschwerde nicht gerecht. Im Einzelnen ist etwa nicht ersichtlich, inwiefern die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz in Bezug auf den M.________ offensichtlich unhaltbar sein sollen. Was der Beschwerdeführer hiezu vorbringt (Beschwerde S. 24 ff.), betrifft nicht den Anklagesachverhalt. Im Übrigen ist nicht relevant, was die Vorinstanz in ihren Erwägungen "suggeriert", sondern was sie in tatsächlicher Hinsicht konkret feststellt. Nicht zu beanstanden ist sodann der Schluss der Vorinstanz, dass das Geld des M.________s nie im Austausch zum besagten Gemälde oder einem reellen Gegenwert auf ein Konto der L.________ Ltd. transferiert worden sei (angefochtenes Urteil S. 19 ff.). Dasselbe gilt, soweit die Vorinstanz die angebliche Blockierung der Trust Gelder auf der P.________-Bank in Dubai als völlig unplausibel erachtet (angefochtenes Urteil S. 20 f.). Der Beschwerdeführer setzt sich mit der Beweiswürdigung der Vorinstanz in diesem Punkt nicht auseinander, sondern stellt dieser lediglich seine eigene Sichtweise der Verhältnisse gegenüber (Beschwerde S. 31, 57 ff.). Sodann ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz in Bezug auf das Eigentum am Gemälde "Grablegung Christi" und dessen Wert in Willkür verfallen sein soll. Die Feststellungen, wonach die K.________ Ltd. das Gemälde erst mit Vertrag vom 23. Juni 2010 zu einem Kaufpreis (und nicht einer Kaufpreisrestanz; vgl. angefochtenes Urteil S. 27) von EUR 1.5 Mio. erstanden hat, ist jedenfalls nicht unhaltbar (angefochtenes Urteil S. 26 ff.). Der Einwand des Beschwerdeführers, es sei ihm nichts anderes übrig geblieben, als "sich faktisch erpressen zu lassen" und eine Einigung mit der beim Museum nach wie vor als Eigentümerin eingetragenen T.________ zu erzielen (Beschwerde S. 60 ff.), ist nicht geeignet, das Beweisergebnis der Vorinstanz nachhaltig zu erschüttern. Auf dieser Grundlage ist auch der Schluss, wonach das sog. Option/Sales Agreement vom 23. März 2010 und das Basic-Agreement vom 9. Dezember 2009 mit der Wirklichkeit nichts gemein gehabt und allein bezweckt hätten, wahre - aber für den Beschwerdeführer problematische - Begebenheiten zu verschleiern (angefochtenes Urteil S. 22 ff.), nicht zu beanstanden. Alsdann begründet die Vorinstanz auch nachvollziehbar, aus welchen Gründen sie annimmt, der tatsächliche Wert des Tizian zugeschriebenen Gemäldes habe deutlich unter den vom Beschwerdeführer vorgegebenen EUR 5 bis 8 Mio. bzw. "einem niedrigen zweistelligen Millionenbetrag (Beschwerde S. 44 ff., 83 f.) gelegen (angefochtenes Urteil S. 59 ff.). Soweit sich der Beschwerdeführer in diesem Kontext auf das in den Akten liegende Gutachten eines Kunstexperten beruft, verkennt er, wie die Vorinstanz einleuchtend darlegt, dass sich dieses Gutachten mit keinem Wort zum Marktwert des Bildes äussert (angefochtenes Urteil S. 60). Im Übrigen nimmt die Vorinstanz zu Recht an, der Verkaufswert spiele im zu beurteilenden Fall rechtlich keine Rolle, weil der M.________ gar nie Eigentümer geworden sei (angefochtenes Urteil S. 60). Zu Unrecht wendet der Beschwerdeführer schliesslich gegen die Feststellung der Vorinstanz, wonach keine Vermögenswerte ins Eigentum des M.________s zurückgeführt worden seien (angefochtenes Urteil S. 15), ein, er habe mittels "Asset Preservation Agreement" vom 4. Mai 2017 sämtliche Rechte an den wirtschaftlich Berechtigten des M.________s abgetreten. Dieser sei seitdem auch wirtschaftlich berechtigt an der im Handelsregister der British Virgin Islands neu wieder eingetragenen L.________ Ltd., der Muttergesellschaft der K.________ Ltd., welche wiederum Eigentümerin des fraglichen Gemäldes von Tizian sei (Beschwerde S. 13, 35). Die Vorinstanz trifft zu diesem Übereinkommen keine Feststellungen. Dies ist nicht zu beanstanden, zumal dem rund sechs Jahre nach Begehung der angeklagten strafbaren Handlungen geschlossenen Agreement ohnehin lediglich der Charakter einer Wiedergutmachung zukäme. Desgleichen ist auch ohne Bedeutung, was der Beschwerdeführer zur Desinteresse-Erklärung des wirtschaftlich Berechtigten des M.________s und tatsächlich Geschädigten vom 12. April 2019 ausführt (Beschwerde S. 13 f.). Eine Desinteresse-Erklärung des Geschädigten ändert nichts daran, dass die staatlichen Behörden bei Offizialdelikten von Amtes wegen abzuklären haben, ob in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht eine strafbare Handlung vorliegt (vgl. Urteil 6B_1200/2016 vom 30. März 2017 E. 1.3). Insgesamt bringt der Beschwerdeführer in allen Punkten eine vom Sachverhalt, wie er von der Vorinstanz festgestellt worden ist, abweichende Schilderung der Ereignisse vor. Dabei setzt er sich mit den Erwägungen der Vorinstanz nicht hinreichend auseinander, sondern stellt diesen lediglich sein eigenes Verständnis des Sachverhalts gegenüber, wobei er es weitgehend unterlässt, seinen Standpunkt hinreichend zu belegen. Insofern entfernt er sich weitgehend von dem vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt, ohne Willkür darzutun, und übt unzulässige appellatorische Kritik. Die Beurteilung der Vorinstanz, wonach das ganze Argumentarium des Beschwerdeführers in der Untersuchung einem rein "virtuellen Kartenhaus" geglichen habe und sein Aussageverhalten offenkundig vorwiegend darauf ausgerichtet gewesen sei, Fakten zu vernebeln und die Beweisführung der Staatsanwaltschaft zu erschweren (angefochtenes Urteil S. 17 f., 43 ff., 49), wird jedenfalls durch die weitschweifigen verworrenen Ausführungen in der Beschwerde nicht widerlegt. Wenig glaubhafte und ausweichende Einwände scheinen im Übrigen auch in der Beschwerdebegründung auf, so etwa wenn der Beschwerdeführer der Einschätzung der Vorinstanz, seine Aussage, wonach der inzwischen verstorbene U.________ der K.________ Ltd. das Bild geschenkt habe, sei eine reine Schutzbehauptung, die wegen des Todes des angeblichen Schenkers nicht überprüft werden könne (angefochtenes Urteil S. 26, 44), nunmehr entgegenhält, der Tod von U.________ sei nur vorgetäuscht gewesen, dieser lebe nunmehr unter falschem Namen in Thailand (Beschwerde S. 65). Mit der eigentlichen Begründung der Vorinstanz, dass U.________ das Bild der K.________ Ltd. nicht geschenkt hat, weil es ihm gar nicht gehört hat, setzt sich der Beschwerdeführer dagegen nicht auseinander. Der Nachweis der Willkür lässt sich mit derartigen Einwänden jedenfalls nicht erbringen. Ganz grundsätzlich gilt nach ständiger Rechtsprechung auch hier, dass für die Begründung von Willkür nicht genügt, wenn das angefochtene Urteil mit der Darstellung der beschwerdeführenden Partei nicht übereinstimmt oder gar eine andere Lösung oder Würdigung vertretbar erscheint (BGE 144 V 50 E. 4.2; 143 IV 241 E. 2.3.1; je mit Hinweisen). Willkür liegt nur vor, wenn die Feststellung des Sachverhalts offensichtlich unhaltbar ist. Dies ist hier nicht der Fall. Die Beschwerde erweist sich insgesamt als unbegründet, soweit sie den Begründungsanforderungen überhaupt genügt.