Citation: 5A_369/2014 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdeschrift hat Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Diese sind grundsätzlich so zu formulieren, dass sie im Falle einer Gutheissung zum Urteil erhoben werden können. Da die Beschwerde in Zivilsachen ein reformatorisches Rechtsmittel ist (Art. 107 Abs. 2 BGG), darf sich der Beschwerdeführer grundsätzlich nicht darauf beschränken, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu beantragen, sondern muss einen Antrag in der Sache stellen. Insbesondere muss der Beschwerdeführer angeben, welche Punkte des Entscheides angefochten und welche Abänderungen beantragt werden. Grundsätzlich ist ein materieller Antrag erforderlich. Dieser muss sich allerdings auf jene Rechtsfragen beziehen, welche Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens waren und darf nicht über die dort gestellten Begehren hinausgehen. Bei der Beurteilung, ob die Beschwerdeschrift ein hinreichendes Begehren enthält, darf das Bundesgericht indessen nicht ausschliesslich auf den am Anfang oder am Ende der Rechtsschrift förmlich gestellten Antrag abstellen. Vielmehr kann sich das Begehren auch aus der Begründung oder aus der Begründung zusammen mit dem formellen Antrag ergeben (BGE 133 II 409 E. 1.4.1 S. 415; 134 III 235 E. 2 S. 236 f.; 136 V 131 E. 1.2 S. 135 f.). Der Beschwerdeführer stellt in seiner Beschwerdeschrift folgende Anträge: - Beibehaltung der eigenständigen Selbstbestimmung durch die Eltern von Z.________, geb. 2. April 2013 (ohne Fremdbestimmung durch die KESB Behörde) - Ablehnung der Beistandschaft durch KESB Behörde Y.________ - Alimentenvorschlag (SFr. 500.-- bis zum 6. Altersjahr / Sfr. 600.-- bis zum 12. Altersjahr und SFr. 700.-- bis zur Volljährigkeit) von Herrn X.________ sei gerichtlich festzuhalten" Vor Obergericht war die Anordnung einer Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB durch die KESB streitig. Nicht Gegenstand dieses Verfahrens ist die Festsetzung des Unterhalts für das Kind. Vielmehr ist es dann Aufgabe der Beiständin ein entsprechendes Verfahren vor den zuständigen Zivilgerichten einzuleiten, falls keine aussergerichtliche Einigung zu Stande kommt. Entsprechend ist auf das Begehren, den Unterhalt festzulegen bzw. den "Alimentenvorschlag (...) gerichtlich festzuhalten", nicht einzutreten. Ebenfalls nicht eingetreten werden kann auf das erste Begehren. Damit wird nicht die Regelung einer Rechtsfrage verlangt, sondern ein allgemeines Anliegen vorgebracht. Demgegenüber ist auf das zweite Begehren einzutreten. Damit verlangt der Beschwerdeführer, die Anordnung der Beistandschaft aufzuheben.