Citation: 8C_146/2021 E. 5.2

5.2. im Urteil vom 29. November 2013 hatte die Vorinstanz die Sache an die IV-Stelle zurückgewiesen, damit sie eine interdisziplinäre Begutachtung in Auftrag gebe, welche aus rheumatologischer/neurochirurgischer (in Bezug auf die Beschwerden an der HWS und LWS) sowie aus psychiatrischer Sicht zu erfolgen habe. Damit wurde klarerweise auch eine neurochirurgische Begutachtung gefordert, die im Rahmen des Medas-Gutachtens vom 19. August 2015 nicht durchgeführt worden war. Der rheumatologische Medas-Gutachter Dr. med. D.________ konnte diese mangels Fachkompetenz nicht ersatzweise vornehmen. Folglich ist es nicht offensichtlich unrichtig, wenn die Vorinstanz zum Schluss kam, dieses Gutachten sei in dieser Hinsicht nicht beweiswertig. Hieran ändert nichts, dass die IV-Stelle entgegen dem Auftrag der Vorinstanz von der Medas keine neurochirurgische Abklärung verlangte. Denn das Gericht hat zu prüfen, ob das Gutachten die Anforderungen an eine medizinische Beurteilungsgrundlage erfüllt (Urteil 8C_411/2019 vom 16. Oktober 2019 E. 4).