Citation: 6B_72/2018 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz kommt nach Würdigung der gesamten Umstände zum Schluss, dass die Hafterstehungsfähigkeit des Beschwerdeführers zu bejahen sei. Weder der körperliche bzw. psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers noch der verzögerte Heilungsverlauf nach der erfolgten Knieoperation oder die angeblich bevorstehenden weiteren Operationen würden zur Aufhebung der Hafterstehungsfähigkeit führen. Die vom Beschwerdeführer geltend gemachten gesundheitlichen Beeinträchtigungen seien zwar allenfalls geeignet, den Vollzug zuweilen zu erschweren, würden aber weder einzeln noch zusammen dazu führen, dass mit beträchtlicher Wahrscheinlichkeit damit zu rechnen sei, dass der Strafvollzug das Leben oder die Gesundheit des Beschwerdeführers gefährden würde. Die notwendige medizinische Betreuung sei auch im Rahmen des Strafvollzugs gewährleistet.