Citation: 1P.59/2002 22.08.2002 E. A

Auf der an die G.________strasse angrenzenden Parzelle Nr. 1.. in N.________ lastet das selbständige und dauernde Baurecht Nr. ..... Dieses steht im Eigentum von X.________. Auf dem Baurechtsgrundstück befindet sich eine Tankstelle, die Y.________, der Sohn von X.________, als Pächter betreibt. Der Regierungsrat des Kantons Obwalden hatte die Errichtung und den Betrieb der Tankstelle am 22. März 1960 bewilligt. Ziffer 14 der Bewilligung enthält folgenden Revers: "Die kantonale Baudirektion und ihre Organe sind berechtigt, die Einstellung der Betriebes der Benzinabfüllvorrichtung oder deren Beseitigung oder Versetzung jederzeit ohne Entschädigungspflicht des Staates oder der Gemeinde zu verlangen und im Nichtbefolgungsfalle die Vorrichtung auf Kosten des Konzessionärs oder seines Rechtsnachfolgers zu entfernen, sofern dieser Konzession nicht strikte nachgelebt wird oder eine Veränderung der Strasse oder andere öffentliche Interessen, insbesondere die Verkehrssicherheit, dies erfordern. Eine bezügliche Verfügung der kantonalen Baudirektion ist unanfechtbar." Nach dem Unwetter, das im August 1997 Teile von N.________ verwüstet hatte, wurde ein Projekt zur Verlegung der Bäche in N.________ erarbeitet. Dieses führt im Bereich des Tankstelle zu einer Höherlegung der G.________strasse. Am 3. April 2000 erteilte der Gemeinderat N.________ der Wuhrgenossenschaft Dorfbach N.________ und der Wuhrgenossenschaft E.________bach die Baubewilligung; am 4. Dezember 2000 die Bewilligung für eine Projektänderung. Die Bewilligungen sind rechtskräftig.