Citation: 2C_714/2007 15.01.2008 E. 1

X.________, geb. 1956, Staatsangehöriger von Kroatien, reiste im Juli 1993 illegal in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch, welches umgehend abgewiesen wurde. Wegen Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs wurde X.________ vorläufig aufgenommen. Die vorläufige Aufnahme wurde im April 1996 aufgehoben, wobei aber die Ausreisefrist mehrmals, zuletzt bis zum 30. April 1997, erstreckt wurde. Am 7. Mai 1997 heiratete X.________ eine Landsfrau mit Niederlassungsbewilligung; dem Familiennachzugsgesuch der Ehefrau wurde, aus finanziellen Gründen und wegen des Verhaltens von X.________, vorerst nicht entsprochen. Erst per Ende 1997, nachdem er zuvor ausgeschafft worden war, erhielt er gestützt auf Art. 17 Abs. 2 ANAG eine Aufenthaltsbewilligung, die mehrmals, zuletzt bis zum 30. Dezember 2001 verlängert wurde. Am 23. März 2001 erschoss X.________ seine Ehefrau. In zweiter Instanz erkannte ihn das Kantonsgericht St. Gallen am 6. Juni 2005 der vorsätzlichen Tötung schuldig und verurteilte ihn zu einer Zuchthausstrafe von elf Jahren. Zurzeit befindet sich X.________ im Strafvollzug; frühester Zeitpunkt für eine bedingte Haftentlassung ist der 9. Juli 2008. Am 12. Dezember 2002, während des vorzeitigen Strafvollzugs, heiratete X.________ eine Kroatin mit Niederlassungsbewilligung. Am 23. August 2007 lehnte das Ausländeramt des Kantons St. Gallen die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung von X.________ ab und ordnete seine Wegweisung auf den Zeitpunkt der Entlassung aus dem Strafvollzug an. Am 5. Oktober 2007 wies das Justiz- und Polizeidepartement den gegen die Verfügung des Ausländeramtes erhobenen Rekurs ab; das für das Rekursverfahren gestellte Begehren um unentgeltliche Rechtspflege hatte es zuvor - unangefochten - wegen Aussichtslosigkeit des Rekurses abgelehnt. Gegen den materiellen Rekursentscheid erhob X.________ am 22. Oktober 2007 Beschwerde ans Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen. Nachdem er zur Bezahlung eines Kostenvorschusses aufgefordert worden war, ersuchte er das Verwaltungsgericht am 7. November 2007 um Erlass des Kostenvorschusses bzw. der Kosten. Mit Präsidial-Verfügung vom 12. November 2007 wies das Verwaltungsgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde ab; zugleich wurde X.________ - unter Androhung der Beschwerdeabschreibung nach unbenütztem Ablauf der Zahlungsfrist - aufgefordert, bis spätestens 30. November 2007 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- zu leisten. Mit als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten behandelter Rechtsschrift vom 11. Dezember (Postaufgabe 12. Dezember) 2007 beschwert sich X.________ beim Bundesgericht über die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege. Die Akten des Verwaltungsgerichts sind eingeholt, ein Schriftenwechsel ist nicht angeordnet worden.