Citation: 2C_902/2022 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerin bestreitet weder, dass ihre Einnahmen aus der selbständigen Erwerbstätigkeit zur Deckung ihres Lebensunterhalts nicht ausreichen, noch dass sie Schulden angehäuft und Zahlungsschwierigkeiten hat. Sie bringt im Wesentlichen vor, ihre finanziellen Schwierigkeiten seien hauptsächlich auf die Corona-Pandemie zurückzuführen. Zudem behauptet sie in nicht weiter substanziierter Weise, sie werde von ihrer Familie unterstützt und würde niemals Sozialhilfe beantragen. Daher bestehe ihrer Auffassung nach kein Grund für den Widerruf ihrer Aufenthaltsbewilligung. Die Ausführungen der Beschwerdeführerin genügen den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. So gelingt es ihr nicht darzutun, dass und inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt haben soll, indem sie den Widerruf ihrer Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA zur Ausübung einer selbständigen Erwerbstätigkeit als rechtmässig erachtet hat. Ebensowenig legt sie dar, dass sie gestützt auf das FZA oder auf eine andere Norm des Bundesrechts bzw. eines anderen Staatsvertrags einen Anspruch auf Verbleib in der Schweiz habe.