Citation: 8C_499/2020 E. 3.2

3.2. Im Sinne einer Eventual- bzw. Subsidiärbegründung prüfte die Vorinstanz den adäquaten Kausalzusammenhang nach der bei Schleuder traumen und äquivalenten Verletzungen der Halswirbelsäule sowie Schädel-Hirntraumen anwendbaren Rechtsprechung (E. 2.2.1 hiervor). Sie hat das Unfallereignis als mittelschwer eingestuft und die Adäquanz des Kausalzusammenhangs verneint, weil keines der relevanten Adäquanzkriterien in besonders ausgeprägter Weise vorliege oder mindestens drei dieser Kriterien erfüllt seien (vgl. SVR 2010 UV Nr. 25 S. 100, 8C_897/2009 E. 4.5).