Citation: 5A_967/2021 E. 4.8

4.8. Mit dem Hinweis auf die Ausführungen und Anträge der Beiständin, die Feststellungen der Kindergärtnerin (die aufgrund des Vorfalls vom Oktober 2020 bei C.________ erhebliche Entwicklungsdefizite feststelle) und den Bericht der sozialpädagogischen Familienbegleitung (wonach C.________ vom Vorfall mit dem Polizeieinsatz traumatisiert worden sei), vermag die Beschwerdeführerin ebenfalls nichts auszurichten. Der Schlussfolgerung, dass es C.________ selbst nach Auffassung der Beschwerdeführerin darum geht, Sicherheit zu haben, wieder zur Mutter zurückgehen zu können, und daher die von der Beschwerdeführerin geschilderten Vorbehalte C.________s nicht das Besuchsrecht als solches beschlagen, beanstandet die Beschwerdeführerin dagegen nicht. Daher bestand diesbezüglich auch kein weitergehender Abklärungsbedarf (insbesondere kein Bedarf für eine Erweiterung des Erziehungsfähigkeitsgutachtens) und hat das Kantonsgericht weder den Anspruch auf Beweis (hinsichtlich des Antrags auf Einholung von Auskünften bei der früheren Kinderpsychiaterin bzw. auf Befragung der Kindergärtnerin) verletzt noch den Untersuchungsgrundsatz willkürlich angewendet. Im Übrigen führt die Beschwerdeführerin nicht aus, zu welchen Themen sich die frühere Kinderpsychiaterin oder die Kindergärtnerin hätte äussern sollen und inwiefern die einzuholenden Auskünfte für den Ausgang des Verfahrens relevant sein könnten.