Citation: 5A_228/2009 08.07.2009 E. B

Mit Eingabe vom 3. Juli 2007 reichte X.________ beim Amtsgericht A.________ gestützt auf die Art. 28 ff. ZGB gegen Z.________ Klage ein und verlangte, es sei diesem, mit Ausnahme von Äusserungen gegenüber Gerichten oder Strafuntersuchungsbehörden, zu verbieten, wörtlich oder sinngemäss zu behaupten, dass er, X.________, ihm oder einer anderen Person eine Geldsumme bzw. Fr. 70'000.-- angeboten habe, damit er oder eine andere Person seinen, X.'________, Bruder oder einen Mann im Tessin umbringe, wörtlich oder sinngemäss zu behaupten, dass er, X.________, einen Spion oder Spitzel auf seinen, X.'________, Bruder angesetzt habe, wörtlich oder sinngemäss zu behaupten, dass er, X.________, von Z.'________ Arzt verlangt habe, jenen wieder arbeitsfähig zu schreiben und jenem falsche Medikamente zu verschreiben, wörtlich oder sinngemäss zu behaupten, dass er, X.________, zur Polizei gegangen sei, um Aussagen von Z.________ zu verhindern und bestimmte (wörtlich wiedergegebene) Passagen aus dem Brief vom 7. Februar 2006, ausserhalb von Zivil- oder Strafverfahren, Dritten zugänglich zu machen. Einem Gesuch um Erlass eines vorsorglichen Verbots im Sinne der Art. 28c ff. ZGB, das X.________ bezüglich eines Teils der vorstehend angeführten Behauptungen und Äusserungen gestellt hatte, wurde mit Entscheid des Amtsgerichtspräsidenten I von A.________ vom 12. April 2007 stattgegeben. Das Amtsgericht A.________ (I. Abteilung) und das Obergericht (I. Kammer) des Kantons Luzern wiesen die Klage vom 3. Juli 2007 mit Urteil vom 8. Mai 2008 bzw. mit Appellationsurteil vom 17. Februar 2009 ab.