Citation: 9C_210/2021 E. 3.2.2

3.2.2. Entgegen der Einwendung des Beschwerdeführers haben die Experten der medaffairs sowohl die dokumentierte Niereninsuffizienz als auch die Gammopathie anlässlich der Begutachtung mitberücksichtigt (Fächerübergreifende Aktenzusammenfassung; Allgemeininternistisches Fachgutachten S. 27). Der internistische Gutachter nahm seine Beurteilung in Kenntnis des Umstandes vor, dass diesbezüglich regelmässige Kontrollen stattfinden müssen. Die Monoklonale Gammopathie Typ IgG kappa unklarer Signifikanz (MGUS) diagnostizierte er als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Diesbezüglich führte er aus, das MGUS sei im August 2018 als Zufallsbefund diagnostiziert worden. Hinweise für eine Entartung in Richtung maligne Erkrankung oder eine Komplikation (Anämie, Hyperkalzämie, Niereninsuffizienz oder Osteolysen) fänden sich bisher nicht. Laut eigenen Angaben sei der Beschwerdeführer in regelmässiger hämatologischer Kontrolle, der Befund sei stabil, es sei bisher keine Progredienz der Erkrankung nachweisbar (Allgemeininternistisches Fachgutachten S. 31 und S. 39).