Citation: 8C_517/2020 E. 4.1

4.1. Soweit der Beschwerdeführer zunächst geltend macht, die Beschwerdegegnerin sei bei ihrer Anerkennung der Schwerhörigkeit als Berufskrankheit vom 24. Januar 2011 zu behaften, ist dieser Einwand unbehelflich. Die Anerkennung bezog sich, wie die Vorinstanz zu Recht festhielt, auf die bis dahin etablierte Berufskrankheit, keinesfalls auch auf erst später aufgetretene Krankheiten wie beispielsweise die am 20. Januar 2015 diagnostizierte Otosklerose und deren Auswirkungen. Aus der Kostenübernahme für das Hörgerät kann sodann weder auf einen Rentenanspruch noch auf einen Anspruch auf Integritätsentschädigung geschlossen werden, gelten doch diesbezüglich andere Anspruchsvoraussetzungen.