Citation: 6B_523/2009 26.08.2009 E. 3

Zum Vorwurf der unangepassten Geschwindigkeit mit Unfallfolge führte die Vorinstanz unter anderem aus, der Beschwerdeführer sei durch die Sonne geblendet worden, als er aus einem dichten Wald fuhr. Er habe in der Folge eine Kurve nicht "erwischt", die Mittelinsel befahren, dabei mindestens einen Mittelpfosten inklusive Signaltafel umgefahren und sei mit einer Vollbremsung auf der Gegenfahrbahn bei der linksseitigen Leitplanke zum Stillstand gekommen. Aus diesen Umständen folge klar, dass die vom Beschwerdeführer gewählte Geschwindigkeit den örtlichen Gegebenheiten nicht angepasst gewesen sei, und er die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren habe (Beschwerde S. 16/17). Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt (Beschwerde S. 3-5), dringt nicht durch. Zur Hauptsache beschränken sich seine Ausführungen auf unzulässige Kritik, wie sie vor einer Instanz mit voller Kognition vorgebracht werden könnte, aus der sich indessen nicht ergibt, dass und inwieweit die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willkürlich im Sinne von Art. 9 BV festgestellt oder mit ihrem Schuldspruch sonstwie gegen das schweizerische Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen haben könnte. So befasst sich der Beschwerdeführer zum Beispiel mit der Frage, wie aus den Bremsspuren auf die Geschwindigkeit geschlossen werden kann (Beschwerde S. 3). Die Vorinstanz ist indessen nicht von einer konkreten Geschwindigkeit des Beschwerdeführers ausgegangen (angefochtener Entscheid S. 10), sondern hat festgestellt, sein Fahrmanöver zeige klar, dass die von ihm gewählte Geschwindigkeit den örtlichen Gegebenheiten nicht angepasst gewesen sei (angefochtener Entscheid S. 17). Folglich sind die Berechnungen des Beschwerdeführers für den Ausgang der Sache ohne Belang. Auch die weiteren Ausführungen (vgl. Beschwerde S. 4) vermögen nicht darzutun, dass die Vorinstanz in Willkür verfallen wäre. Willkür liegt nach der Rechtsprechung nur vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 134 I 140 E. 5.4). Dass diese Voraussetzung erfüllt wäre, ergibt sich aus der Beschwerde nicht. Im Übrigen hält die Schlussfolgerung der Vorinstanz, der Beschwerdeführer sei mit nicht angemessener Geschwindigkeit unterwegs gewesen, vor dem Recht stand. Soweit er dies in Abrede stellt (Beschwerde S. 5), ist die Beschwerde unbegründet. Sie ist auch in diesem Punkt abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.