Citation: 2C_880/2018 E. 4

Die Vorinstanz hat dafür gehalten, dass die Beschwerdeführerin einer faktischen Weiterleitungspflicht im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung unterlegen habe. Sie hat in diesem Zusammenhang auch auf die aktuelle Auffassung der OECD verwiesen. Die Beschwerdeführerin rügt, dass es nicht angehe, blosse ökonomische Zwänge einer Pflicht zur Weiterleitung gleichzustellen. Überhaupt sei es irreführend, in diesem Zusammenhang von einer "faktischen Pflicht" zu sprechen, da Pflichten stets normativer Natur seien. Ferner rügt sie diverse tatsächliche Feststellungen der Vorinstanz in diesem Zusammenhang als offensichtlich unrichtig. Da sich Rechts- und Tatfragen beim Begriff der Nutzungsberechtigung kaum auseinanderhalten lassen, wird die Würdigung der Vorinstanz nachfolgend gesamthaft überprüft (vgl. so implizit bereits BGE 141 II 447 E. 5 und 6 S. 358 ff.). Wo sich Tatfragen isolieren lassen, gilt der Prüfmassstab gemäss Art. 97 Abs. 1 BGG (vgl. oben E. 1.3).