Citation: 5A_101/2007 25.10.2007 E. 3

3.1 Den unbestimmten Begriff der Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung hat die Rechtsprechung zu konkretisieren. Auf Grund der Entstehungsgeschichte des Bundesgerichtsgesetzes ist er restriktiv auszulegen und eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung nur mit äusserster Zurückhaltung zu bejahen (BGE 133 III 493 E. 1.1, mit Hinweisen auf die Lehre). 3.2 Es obliegt dem Beschwerdeführer, in der Beschwerdeschrift darzulegen, warum diese Voraussetzung erfüllt ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 133 III 439 E. 2.2.2.1). 3.3 Gemäss dem Beschwerdeführer lautet die Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung vorliegend, ob einem Vater zugemutet werden könne, für eine Tochter, welche die Kontakte zu ihm abgebrochen habe, während neun Jahren Ausbildungsunterhalt zu bezahlen, obschon die Ausbildung ordentlicherweise nach drei Jahren abgeschlossen werden könne. Eine eingehende Begründung für seine Annahme einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung ist jedoch seiner Rechtsschrift nicht zu entnehmen, was bereits gegen die Zulässigkeit der Beschwerde in Zivilsachen spricht (vorne, E. 3.2). 3.4 Zudem sind die Grundsätze des Mündigenunterhalts durch die bundesgerichtliche Rechtsprechung hinreichend geklärt (siehe z.B. BGE 129 III 375, passim; Urteil vom 27. Januar 2006 [5C.231/2005], E. 2, in FamPra.ch 2006 S. 488; Urteil vom 9. November 2005 [5C.237/2005] E. 2.1, 4.2 und 4.3, in FamPra.ch 2006 S. 482). Die vorliegend vom Beschwerdeführer aufgeworfene Frage stellt nichts anderes als die Anwendung der gefestigten Grundsätze auf einen konkreten Sachverhalt dar (BGE 133 III 493 E. 1.2). Auf die Beschwerde in Zivilsachen ist somit nicht einzutreten.