Citation: 2C_261/2024 E. A

A.a. A.________ (geb. am 19. März 1975) ist kosovarischer Staatsange-höriger und reiste am 24. Januar 1995 in die Schweiz ein. Am 4. November 1996 heiratete er die damals in der Schweiz aufenthaltsberechtigte B.A.________. In der Folge erhielt er eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Ehefrau. Am 15. November 2004 erhielt er eine Niederlassungsbewilligung. Der Ehe mit B.A.________ entsprangen zwei Kinder (C.A.________, geboren am 18. August 2000; D.A.________, geboren am 15. September 2021). Die Kinder und B.A.________ verfügen über die Schweizer Staatsangehörigkeit. A.b. A.________ trat mehrfach strafrechtlich in Erscheinung: - Mit Entscheid vom 7. August 1999 bestrafte ihn das Amtstatthalteramt Sursee wegen einfacher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von 14 Tagen (bedingt vollziehbar, Probezeit von zwei Jahren). - Mit Entscheid vom 16. Januar 2002 verurteilte das Bezirkstatthalteramt Liestal A.________ wegen grober und einfacher Verletzung der Verkehrsregeln zu einer Busse von Fr. 850.--. - Die Staatsanwaltschaft Solothurn erliess am 9. Februar 2007 eine Strafverfügung gegen A.________ wegen Fahrens eines nicht betriebssicheren Fahrzeugs (Busse von Fr. 200.--). - Das Strafgericht Basel-Stadt bestrafte A.________ am 22. März 2010 wegen einfacher Körperverletzung mit gefährlichem Gegenstand, Angriffs, Sachbeschädigung und grober Verletzung der Verkehrsregeln zu einer Geldstrafe von 360 Tagessätzen, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von drei Jahren. Das kantonale Amt für Migration und Integration verwarnte A.________ in der Folge mit Verfügung vom 26. Januar 2011 wegen der (damaligen) Straffälligkeit und drohte den Widerruf der Niederlassungsbewilligung an. Danach kam es zu weiteren Verurteilungen: - Mit Strafbefehl vom 9. März 2011 sanktionierte die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm A.________ wegen Missachtung eines gerichtlichen (Park-) Verbots (Busse von Fr. 40.--). - Wiederum durch die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm wurde A.________ am 28. Dezember 2012 wegen Missachtung des Vortritts beim Fahrstreifenwechsel und mangelnder Aufmerksamkeit zu einer Busse von Fr. 400.-- verurteilt. - Das Obergericht des Kantons Aargau bestrafte A.________ am 12. Oktober 2020 wegen gewerbsmässigen Wuchers, schwerer Körperverletzung, mehrfacher teilweiser versuchter Nötigung, Veruntreuung, Raubs, gewerbsmässigen Betrugs, mehrfacher Urkundenfälschung und Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über Waffen, Waffenzubehör und Munition (Waffengesetz [WG]; SR 741.01) mit einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren, einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen mit einer Probezeit von vier Jahren sowie einer Busse von Fr. 1'000.--. Die beurteilten Straftaten beging A.________ vor dem 1. Oktober 2016. A.c. Zwischen dem 20. März 2013 und dem 21. Juli 2015 befand sich A.________ in Untersuchungshaft. Am 2. Mai 2022 trat er den Vollzug der Freiheitsstrafe gemäss Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 12. Oktober 2020 an. Am 5. Oktober 2022 konnte er in das Arbeitsexternat wechseln und wurde am 29. September 2023 bedingt aus dem Vollzug entlassen. Für die Dauer der Probezeit (bis 30. Mai 2025) wurde Bewährungshilfe angeordnet. A.d. Im Betreibungsregister ist A.________ mit zwei Verlustscheinen im Gesamtwert von Fr. 89'803.15 verzeichnet (Stand 2022). Sozialhilfeschulden bestehen gemäss Feststellungen der kantonalen Behörden nicht. Nach der Entlassung aus der Haft nahm A.________ eine bereits früher begonnene selbständige Erwerbstätigkeit als Geschäftsführer der E.________ GmbH wieder auf.