Citation: 8C_60/2024 E. 5.3.1

5.3.1. Gemäss Bericht der Dr. med. C.________ vom 26. Januar 2023 leide die Beschwerdeführerin am seltenen sogenannten Antiphospholipid-Antikörper-Syndrom. Bei diesem Syndrom richte sich das eigene Immunsystem gegen verschiedene Organe im Körper und verursache dadurch Komplikationen. Insbesondere träten auch Durchblutungsstörungen und Thrombembolien auf. Die Diagnose sei seit Beginn vermutet worden. Sie habe aber definitiv erst im Jahr 2022 bei erneutem Ausbruch der Erkrankung gestellt werden können. Im August sei es zu einem Rezidiv mit erneuter Anämie gekommen. Zudem beklage die Beschwerdeführerin eine Fatiguesymptomatik, die durch die Anämie und Therapie ausgelöst worden sei. Wegen der Nebenwirkungen habe die Therapie sistiert werden müssen, wodurch aber die Grundkrankheit (Anti-Phospholipid-Syndrom) wieder zum Tragen gekommen sei. Es seien Gefässverschlüsse am bisher gesunden Bein aufgetreten, die in der Folge in einem sehr schmerzhaften Ulcus am Unterschenkel gemündet seien. Diese Wunde werde aktuell trotz aller Massnahmen stets grösser. Auch eine operative Versorgung und Spalthautdeckung habe keinen Erfolg gebracht. Die Wunde sei für die Beschwerdeführerin sehr schmerzhaft und schränke sie zusammen mit der Beinamputation des anderen Beines stark in der Mobilität ein.