Citation: 4A_94/2020 E. A

B.________ (Kläger, Beschwerdegegner) wohnt in U.________. Die Bank A.________ AG (Beklagte, Beschwerdeführerin) ist eine Bank mit Sitz in V.________, Deutschland. Eine Rechtsvorgängerin der Beklagten, die Bank C.________ AG, gewährte dem Kläger ein Darlehen zur Finanzierung einer noch zu sanierenden Eigentumswohnung in W.________, Deutschland. Das Darlehen wurde durch eine Grundschuld nebst dinglicher und persönlicher Zwangsvollstreckungsunterwerfung über DM 210'000.-- gesichert. Am 4. Dezember 1997 wurde eine ent sprechende öffentliche Urkunde eines deutschen Notars errichtet. Mit Schreiben vom 13. Dezember 2001 kündigte die aus der Bank C.________ AG hervorgegangene Bank D.________ AG das besagte Darlehen. In der Folge wurde die Wohnung zwangsversteigert und die Rechtsvorgängerin der Beklagten für ihre Forderung teilweise befriedigt. Am 11. Januar 2018 unterzeichnete der Kläger eine Schuldanerkennung, wonach er der Beklagten Fr. 155'978.-- zuzüglich Zins zu 1.67 % seit dem 25. Februar 2016 auf Fr. 104'555.-- schulde. Der Kläger leistete daraufhin fünf Abschlagszahlungen von insgesamt Fr. 4'400.--.