Citation: 6B_210/2022 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen den Schuldspruch der Schändung. Im Wesentlichen macht er geltend, die Untersuchung im Vaginalbereich sei medizinisch indiziert gewesen. Deshalb fehle es bereits an einer sexuellen Handlung. Zudem sei die Beschwerdegegnerin 2 nicht widerstandsunfähig gewesen. Er habe ihr die Untersuchung nicht nur angekündigt, sondern sie auch noch angewiesen, hierzu ihre Knie etwas mehr anzuziehen und ihre Beine mehr zu spreizen. Insofern sei sie von der Untersuchung keineswegs überrascht worden. Der Irrtum über die medizinische Indikation einer Handlung begründe für sich alleine noch keine Widerstandsunfähigkeit (Beschwerde S. 9, S. 15 und S. 20 ff.).