Citation: 9C_675/2021 E. 5.3

5.3. Die Beschwerdeführerin rügt zusammengefasst, sie sei zum "Verwerten" von Patenten in U.________/ZG gegründet worden. Sämtliche mit der Verwertung der Patente im Zusammenhang stehenden leitenden Tätigkeiten seien am Sitz im Kanton Zug durchgeführt worden. Rechtlich stelle sich daher die Frage, ob bei einer "GmbH", deren einzige "Verwaltungshandlung" die Durchführung einer "Generalversammlung" sei, an ihrem statutarischen Sitz oder am Wohn- oder Geschäftssitz ihres Gesellschafters zu besteuern sei. Die Beschwerdeführerin habe keine Tätigkeiten ausserhalb des Kantons Zug. Es sei offensichtlich, dass die einzigen strategischen und operativen Entscheide der Beschwerdeführerin darin bestehen, die Jahresrechnung zu genehmigen und ihre Organe zu bestellen. Dazu genüge die bei der H.________ AG angemietete Infrastruktur bei weitem. Einziger denkbarer weiterer Entscheid wäre ein Entscheid darüber, ob Lizenzverträge gekündigt werden sollten, auch für diese Entscheidung genüge die vorhandene Infrastruktur. Es sei keine davon getrennte "Verwaltung" auszumachen, welche im Kanton Solothurn domiziliert wäre.