Citation: 2C_119/2017 E. 3

Die Vorinstanz gelangte zum Ergebnis, dass die Beschwerdeführerin ein Unternehmen betreibt und nicht von der Steuerpflicht befreit ist. Sie liess hingegen offen, ob die Liegenschaft dem Unternehmen zuzuordnen und die vorsteuerbelasteten Investitionen in die Liegenschaft im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit angefallen sind und äusserte sich nicht zur Frage, ob die Vermietung der Ferienwohnung an den Hauptaktionär so unangemessen wie ein Orientteppich in einem Coiffeursalon oder ein kostspieliges Kunstwerk in einem Treuhandbüro sei (beides Beispiele, welche den Rahmen des Üblichen klar sprengen und nicht mehr der allgemeinen unternehmerischen Tätigkeit zuzurechnen sind; vgl. BGE 142 II 488 E. 3.7.3). Sie ging vielmehr davon aus, dass die gewählte Rechtsgestaltung den Tatbestand einer Steuerumgehung erfülle, was die Beschwerdeführerin bestreitet.