Citation: 6B_1056/2021 E. 4

Der Beschwerdeführer wendet sich gegen den Schuldspruch wegen Pornografie. Er rügt diesbezüglich Unregelmässigkeiten bei der Datensicherung und stellt infrage, dass die pornografischen Dateien, für welche er verurteilt wurde, bei ihm sichergestellt wurden. Er argumentiert, er habe auf Internet nie bewusst nach harter Pornografie gesucht und jeweils sofort gelöscht, was ihm strafbar erschienen sei. Er macht zumindest sinngemäss geltend, er sei für nicht lesbare, gelöschte bzw. überschriebene, von der Polizei jedoch wiederhergestellte, undatierte Dateien verurteilt worden. Die Vorinstanz legt dar, der Beschwerdeführer habe am 9. August 2016 noch zugegeben, verbotene Pornografie (Kinder- und Tierpornografie, nicht aber Gewaltvideos) heruntergeladen und konsumiert zu haben (angefochtenes Urteil E. 7.6 S. 10). Weiter geht aus dem angefochtenen Entscheid hervor, dass der Beschwerdeführer in Berücksichtigung der Verfolgungsverjährung einzig für Dateien verurteilt wurde, welche erwiesenermassen in der Zeit ab dem 8. September 2013 heruntergeladen wurden (angefochtenes Urteil S. 19). Er wurde nicht für sofort gelöschtes Material, sondern für bei ihm auf (teilweise nicht mehr ans Internet angeschlossenen) externen Festplatten, CDs und DVDs sichergestellte pornografische Aufzeichnungen schuldig gesprochen. Die Vorinstanz verwirft daher die vom Beschwerdeführer im Berufungsverfahren vorgetragene Begründung, die Daten seien durch einen Hackerangriff auf seinen Computer gelangt (vgl. angefochtenes Urteil S. 18). Sie stellt zudem fest, der Beschwerdeführer habe kinderpornografische Inhalte via "eMule" auch Dritten zugänglich gemacht (angefochtenes Urteil S. 20). Was der Beschwerdeführer dagegen vorträgt, erschöpft sich in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Entscheid. Darauf ist nicht einzutreten. An der Sache vorbei geht insbesondere auch der Einwand des Beschwerdeführers, 342 Seiten der DVD act. 094 mit eindeutig legalen Dateien seien nicht ausgedruckt und zu den Akten gereicht worden, da der Beschwerdeführer nicht behauptet, er sei für diese Dateien verurteilt worden. Bezüglich welcher, angeblich legaler Filme oder Bilder zu Unrecht ein Schuldspruch ergangen sein soll, zeigt der Beschwerdeführer nicht konkret auf. Nicht zu hören ist der Beschwerdeführer zudem, soweit er geltend macht, die Einvernahme vom 9. August 2016 sei nicht verwertbar, da er sich mit den diesbezüglichen Ausführungen der Vorinstanz nicht auseinandersetzt. Diese begründet ausführlich, weshalb davon auszugehen ist, dass der Beschwerdeführer am 9. August 2016 entgegen seinen Vorbringen verhandlungsfähig war und sein Geständnis daher verwertbar ist (vgl. angefochtenes Urteil S. 12-15).