Citation: 8C_163/2022 E. 4.1.2

4.1.2. In Bezug auf das SMAB-Gutachten erwog das kantonale Gericht, der internistische Gutachter, Dr. med. E.________, habe die geschilderten Beschwerden im angegebenen Ausmass nicht nachvollziehen können. Es bestehe die Möglichkeit, dass die Erschöpfung als Nebenwirkung im Zuge der Anti-Hormontherapie auf die Einnahme von Tamoxifen zurückzuführen sei. Ein Absetzen des Medikaments erscheine im Hinblick auf die Brustkrebserkrankung höchst bedenklich. Der gastroenterologische Gutachter, Dr. med. F.________, habe die Müdigkeit und die Konzentrationsschwierigkeiten teilweise auf das Darmleiden (Morbus Crohn) sowie auf das Fibromyalgiesyndrom respektive auf den Status nach dem Brustkrebs zurückgeführt. Obwohl eine leichte Einschränkung der Leistungsfähigkeit bestehe, sei die aktuelle Tätigkeit leidensadaptiert und als Vollzeitbeschäftigung zumutbar. Letzteres gelte laut Dr. med. G.________ auch aus rheumatologischer Sicht, wenn die Morgensteifigkeit mit etwas erhöhtem Zeitbedarf für die Wärmeanwendung erst einmal überwunden sei. In der interdisziplinären Gesamtbeurteilung hätten die Gutachter ausgeführt, die derzeitig ausgeübte Tätigkeit sei ideal adaptiert und in dieser Funktion sei die Beschwerdeführerin seit dem 1. Januar 2016 voll arbeitsfähig.