Citation: 5A_895/2023 E. 4.3

4.3. Mit seinen Vorbringen zu den aktuellen Übergabezeiten, zur Übergabe der Sportausrüstungen, zu den Gegenständen des täglichen Gebrauchs und zur Wechselkleidung ergänzt der Beschwerdeführer wiederum in verschiedener Hinsicht den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt, ohne darzutun, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung des Obergerichts offensichtlich unrichtig sein oder auf einer anderen Bundesrechtsverletzung beruhen soll. Auf die entsprechenden Vorbringen ist deshalb nicht einzugehen und der rechtlichen Beurteilung ist der sich aus dem angefochtenen Entscheid ergebende Sachverhalt zugrunde zu legen (vgl. vorne E. 2.2). Inwiefern der angefochtene Entscheid - wie der Beschwerdeführer vorbringt - widersprüchlich sein soll, weil die Übergabe am Freitagabend um 18 Uhr, am Sonntagabend dagegen um 17 Uhr erfolgt, erschliesst sich nicht. So unterscheidet sich die Ausgangslage an den beiden Tagen auch mit Blick auf die erforderliche Ruhe der Kinder insbesondere dadurch, dass am Freitagabend das Wochenende beginnt, während auf den Sonntagabend der Schulbeginn am Montag folgt. Es trifft sodann zwar zu, dass das jüngste Kind der Parteien im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils nicht mehr vier, sondern rund fünfeinhalb Jahre alt war. Das ändert jedoch nichts daran, dass die Vorinstanz im Rahmen ihres Ermessensentscheids über die Ausgestaltung des Besuchsrechts das im Zeitpunkt ihres Entscheids immer noch tiefe Alter des jüngsten Kinds berücksichtigen durfte. Ein Grund, in das der Vorinstanz zustehende Ermessen einzugreifen, besteht nicht (vgl. vorne E. 3.1). Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt abzuweisen, soweit auf sie einzutreten ist. Da sich der angefochtene Entscheid als bundesrechtskonform erweist, kann auch offen gelassen werden, wie das Eventualbegehren des Beschwerdeführers, es sei "das Besuchsrecht jedes 2. Wochenende am Sonntag von 17:00 auf So. 18:00 gerichtsüblich festzulegen", zu verstehen ist.