Citation: 1C_479/2015 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer wirft dem Obergericht vor, es habe den Sachverhalt zu gut abgeklärt. Es sei im Ermächtigungsverfahren darauf beschränkt, "höchst summarisch" zu prüfen, ob es "in minimaler Weise glaubhaft" erscheine, dass ein strafbares Verhalten vorliege. Dies sei vorliegend bereits aufgrund der Tatsachen erstellt, dass er wegen der unmenschlichen Transportbedingungen ohnmächtig geworden sei und seither an chronischen Kopfschmerzen leide. Mehr habe es für die Erteilung der Ermächtigung nicht gebraucht, die weitere Ermittlung des Sachverhalts sei der Strafuntersuchung vorbehalten. Das Obergericht habe Art. 7 StPO verletzt, indem es die Ermächtigung gestützt auf weitere Abklärungen verweigert habe.