Citation: 6B_341/2024 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Beweiswürdigung, eine unvollständige und willkürliche Sachverhaltsfeststellung, eine gegen die Unschuldsvermutung verstossende Beweislastverteilung, die Vornahme einer unzulässigen antizipierten Beweiswürdigung sowie die Verletzung der Grundsätze in dubio pro reo und nulla poena sine lege. Dabei moniert er eine widersprüchliche Argumentation im Kontext der vorinstanzlichen Feststellung, wonach sich, entgegen den erstinstanzlichen Erwägungen, sowohl entlang der Fahrspur als auch beim Schneepflugwendeplatz eine Stützmauer befinde. Damit einhergehend konstruiere die Vorinstanz Widersprüche in seinen Aussagen. Sodann ergebe sich bereits aus den polizeilichen Einvernahmen, dass die Darstellungen bezüglich den "Standort des Steckenbleibens des Fahrzeuges" divergierten. Entsprechend wäre diejenige Person als Zeuge einzuvernehmen gewesen, die sein Fahrzeug abgeschleppt habe. Unabhängig vom "Ort des Feststeckens" sei die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung deswegen unvollständig, weil nicht erwähnt werde, dass es eine Aufforderung des Polizisten B.________ gewesen sei, wegen welcher er "adäquat kausal" im Schnee stecken geblieben sei. Unzutreffend sei zudem, dass sich die Aussagen des als Zeuge befragten Polizisten C.________ mit jenen von B.________ deckten. Insgesamt lägen damit keine objektiven Beweise dafür vor, dass sich das Fahrzeug im fraglichen Zeitpunkt auf der Fahrbahn befunden habe. Die Vorinstanz verfalle auch deswegen in Willkür, weil sie allein auf die Aussagen des Polizisten B.________ abstelle, obwohl er seinem Kollegen widerspreche und fälschlicherweise behauptet habe, dass sein Fahrzeug mit Sommerreifen ausgerüstet gewesen sei. Damit einhergehend stelle sich die Frage der Rechtmässigkeit der polizeilichen Anordnung respektive sei es in einer solchen Konstellation die Strafverfolgungsbehörde, welche die volle Beweislast für das Fehlen von Rechtfertigungsgründen trage. Der Grundsatz "in dubio pro reo" sei verletzt, weil die Vorinstanz auf die für ihn ungünstigere Aussage des Polizisten B.________ abstelle, dessen Angaben zudem widersprüchlich, detailarm, wenig plausibel und damit insgesamt unglaubhaft seien.