Citation: 9C_85/2021 E. 4.1

4.1. Anerkanntermassen ist die Beschwerdegegnerin in der Ausgestaltung ihres Leistungsprofils grundsätzlich autonom und kann dieses statutarisch und reglementarisch weitgehend frei festlegen. Die vorliegend zu beleuchtende Thematik fällt insbesondere nicht in den Bereich der gemäss Art. 49 Abs. 2 BVG auch im Überobligatorium zu beachtenden Mindestvorschriften. Für die Bemessung des strittigen versicherten Verdienstes der Beschwerdeführerin sind daher in erster Linie die entsprechenden Reglementsbestimmungen massgebend; die hiervor zitierten Normen von BVG und BVV 2 kommen somit nicht unmittelbar zum Zug. Laut Ziff. 2.3.1 Abs. 1 Satz 1 des anwendbaren Vorsorgereglements Vita Classic der Beschwerdegegnerin, Ausgabe 1/2018 (nachfolgend: Reglement), entspricht der massgebende Jahreslohn dem mutmasslichen AHV-Jahreslohn der versicherten Person. Gemäss Ziff. 2.3.2 Abs. 1 des Reglements basiert die Berechnung der Vorsorgeleistungen und -beiträge auf dem versicherten Jahreslohn; letzterer ist im Vorsorgeplan umschrieben (Ziff. 2.3.2 Abs. 2 Reglement). Der Vorsorgeplan "Anwaltsbüro B.________ AG", gültig ab 1. Oktober 2014, hält - als integrierender Bestandteil des Reglements - seinerseits fest, dass der versicherte Lohn dem massgebenden Jahreslohn entspricht, begrenzt auf 450 % der maximalen AHV-Altersrente und reduziert um den Koordinationsabzug gemäss BVG, mindestens jedoch dem BVG-Mindestlohn. Nach Ziff. 3.1.2 lit. b des Reglements gehören Arbeitnehmer, deren massgebender Jahreslohn die Eintrittsschwelle gemäss BVG nicht übersteigt, nicht zum Kreis der versicherten Personen, es sei denn, der Vorsorgeplan sieht etwas Anderes vor; für Bezüger einer Rente der Invalidenversicherung wird die Eintrittsschwelle gemäss Gesetz angepasst.