Citation: 2C_644/2018 E. C

Am 5. Oktober 2017 gelangte der Steuerpflichtige an das Obergericht des Kantons Schaffhausen, wobei er bezüglich der direkten Bundessteuer und der Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Schaffhausen um Gewährung des Pauschalabzugs ersuchte. Das Obergericht trat auf die Beschwerde zur direkten Bundessteuer nicht ein und wies den Rekurs zu den Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Schaffhausen ab (Entscheid 66/2017/11 / 66/2017/13 vom 17. Juli 2018). Es bestätigte die Sichtweise der KSTV/SH, wonach zwecks Abzugs der Unterhalts-, Betriebs- und Verwaltungskosten nicht etwa von zwei (separaten) Einfamilienhäusern auszugehen sei, sondern von einem Doppeleinfamilienhaus. Entsprechend seien die erzielten Mieterträge zu addieren. Der Grenzbetrag von Fr. 90'000.-- sei überschritten, was die Gewährung des Pauschalabzugs ausschliesse.