Citation: 2C_329/2022 E. 1.3

1.3. Soweit die Beschwerdeführerin (subeventualiter) die Erteilung einer Härtefallbewilligung gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer und die Integration (AIG; SR 142.20, in der Fassung vom 1. April 2020) beantragt, ist die Beschwerde unzulässig. Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG vermittelt keinen Bewilligungsanspruch, sondern bildet Grundlage für Ermessensbewilligungen (Urteil 2C_114/2022 vom 2. August 2022 E. 1.3). Diesbezüglich können (im Rahmen der subsidiären Verfassungsbeschwerde) ausschliesslich Rügen betreffend verfahrensrechtliche Punkte geltend gemacht werden, deren Verletzung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt, soweit das Gericht diese losgelöst von der Frage in der Sache selber beurteilen kann ("Star"-Praxis; BGE 137 II 305 E. 2 und E. 4; Urteil 2C_114/2022 vom 2. August 2022 E. 1.3). Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz habe die Frage, ob ein Härtefall vorliege, nicht geprüft bzw. mit einem Satz "abgetan". Diese Rüge zielt im Ergebnis auf eine materielle Überprüfung der Entscheidung ab. Auf die Beschwerde ist insoweit daher nicht einzutreten.