Citation: 9C_737/2013 E. 3.3

3.3. Eine Verletzung von Bundesrecht erblickt die Beschwerdeführerin ferner darin, dass die Vorinstanz in somatischer Hinsicht der Einschätzung des RAD-Arztes Dr. med. K.________ (Bericht vom 2. November 2011) gefolgt sei, zumal diese im Widerspruch zur Stellungnahme des RAD-Kollegen Dr. med. G.________ vom 23. März 2009 stehe und sich Dr. med. K.________ damit nicht auseinandergesetzt habe. Der Umstand, dass sich Dr. med. K.________ nicht explizit zur Einschätzung des Dr. med. G.________ vom 28. März 2009 geäussert hat, vermag den Beweiswert seines Untersuchungsberichts nicht zu schmälern. Denn die Aktennotiz des Dr. med. G.________, welcher keine eigene Untersuchung durchgeführt hatte, enthält keine fundierte Auseinandersetzung mit den medizinischen Akten. Vielmehr erschöpft sich diese darin, die von den behandelnden Ärzten gestellten Diagnosen und Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit kommentarlos wiederzugeben und ohne Weiteres als plausibel zu bezeichnen, weshalb ihr nur ein geringer Beweiswert zukommt. Sodann kann die Beschwerdeführerin nichts aus den Berichten der behandelnden Dr. med. U.________, Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie Rheumatologie FMH, ableiten. Abgesehen davon, dass solche Berichte aufgrund der Verschiedenheit von Expertise und Therapie grundsätzlich mit Vorbehalt zu würdigen sind (Urteil 9C_799/2012 vom 16. Mai 2013 E. 2.3 mit Hinweis, Zusammenfassung in: SZS 2013 S. 487), widersprechen sie sich überdies. So wird im Bericht vom 23. Februar 2009 eine 50 %ige Arbeitsfähigkeit seit 28. Februar 2008 (Behandlungsbeginn) attestiert, wogegen im Verlaufsbericht vom 16. Juni 2011 eine Arbeitsunfähigkeit von 75 % (aus somatischer Sicht) seit 2008 postuliert wird (Beiblatt Frage 2). Mithin erscheint im Lichte der vorgebrachten Rügen nicht bundesrechtswidrig, dass das kantonale Gericht auf den Untersuchungsbericht des Dr. med. K.________ resp. dessen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit (mindestens 80 %ige Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Sekretärin bzw. Sachbearbeiterin sowie in einer angepassten Tätigkeit) abgestellt hat.