Citation: 9C_482/2009 19.02.2010 E. 3.5

3.5.1 In materieller Hinsicht schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht Krankheits- und Transportkosten nicht einbezogen, zu hohe Mietkosten angerechnet, für das Jahr 2005 ein durch ihn selbst erzieltes Einkommen berücksichtigt sowie ab Oktober 2006 Vermögen und Vermögensertrag zu hoch veranschlagt. 3.5.2 In Bezug auf den Diabetes mellitus hat das kantonale Gericht im Einklang mit der Rechtsprechung des Eidg. Versicherungsgerichts angenommen, die notwendige Diät könne weitgehend ohne Mehrkosten eingehalten werden (Urteil P 47/05 vom 6. April 2006 E. 3). Hinsichtlich chronischer Pankreatitis resp. Pankreasinsuffizienz hat es nicht offensichtlich unrichtig und daher für das Bundesgericht verbindlich festgestellt (E. 2.1), es sei auf gesunde Ernährung mit guter Kombination gewöhnlicher Nahrungsmittel zu achten; eigentliche Mehrkosten entstünden dadurch nicht. Folglich hat es zu Recht die Anrechnung einer Pauschale, welche für die durch eine notwendige Diät entstehenden Mehrkosten gewährt wird (Urteil P 47/05 vom 6. April 2006 E. 1), abgelehnt. 3.5.3 Die Kosten für notwendige Krankentransporte und Medikamente sind nicht in die Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistungen (Art. 10 ELG resp. Art. 3 Abs. 1 lit. a und Art. 3b aELG) einzubeziehen, sondern als Krankheits- und Behinderungskosten (Art. 14 Abs. 1 ELG resp. Art. 3 Abs. 1 lit. b und Art. 3d Abs. 1 aELG) zu vergüten. Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens bildete die Verfügung vom 21. Februar 2008, welche lediglich die jährlichen Ergänzungsleistungen betrifft. Das kantonale Gericht hat sich daher - zu Recht (vgl. BGE 125 V 413 E. 1 S. 414 f.) - mangels Anfechtungsgegenstandes dazu nicht geäussert. Auf die diesbezüglichen Rügen ist auch im letztinstanzlichen Verfahren nicht einzugehen. 3.5.4 Bei der Berechnung der anrechenbaren Ausgaben hat die Vorinstanz jeweils Fr. 15'000.- als Mietkosten berücksichtigt. Dies entspricht dem vom Gesetz für die bundesrechtlichen Ergänzungsleistungen vorgesehenen maximal zulässigen Betrag (Art. 10 Abs. 1 lit. b Ziff. 2 ELG resp. Art. 5 Abs. 1 lit. b Ziff. 2 aELG). 3.5.5 Die Vorinstanz hat nicht offensichtlich unrichtig (E. 2.1) festgestellt, der Versicherte selbst habe im Jahr 2005 ein Erwerbseinkommen von Fr. 8'750.- erzielt und versteuert. Daraus, dass dieser - aus den Verwaltungsakten ersichtliche - Umstand von der Sozialversicherungsanstalt nie berücksichtigt oder vorgebracht wurde, kann der Beschwerdeführer indessen nichts für sich ableiten: Im Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht gelten Offizial- und Untersuchungsgrundsatz (Art. 61 lit. d und c ATSG), weshalb das Einkommen zu Recht in die Anspruchsberechnung einbezogen wurde (vgl. Art. 11 Abs. 1 lit. a ELG resp. Art. 3c Abs. 1 lit. a aELG). 3.5.6 Die Vorinstanz hat betreffend Oktober bis Dezember 2006 ein Reinvermögen von Fr. 98'880.- und einen Zinsertrag von Fr. 3'348.- aus dem der Firma X.________ gewährten Darlehen festgestellt und entsprechende Einnahmen berücksichtigt (Art. 11 Abs. 1 lit. b und c ELG resp. Art. 3c Abs. 1 lit. b und c aELG). Dass diese Beträge offensichtlich unrichtig seien, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht geltend gemacht (E. 2.1). Selbst wenn, wie vom Beschwerdeführer vorgebracht, die geringeren Beträge von Fr. 87'301.- (Vermögen) und Fr. 3'073.- (3,75 % Kapitalertrag) berücksichtigt würden, änderte dies nichts am resultierenden Einnahmenüberschuss. Im Übrigen hat das kantonale Gericht den Anspruch auf Ergänzungsleistungen ab 2007 verneint, ohne überhaupt anrechenbaren Vermögensverzehr und -ertrag zu veranschlagen; die diesbezüglichen Rügen des Beschwerdeführers zielen ins Leere. 3.5.7 Weiterungen in der gerichtlichen Prüfung erübrigen sich, da dem streitigen (bundesrechtlich begründeten) Ergänzungsleistungsanspruch ausgaben- und einnahmenseitig lediglich je die Positionen zugrunde liegen, welche aktenmässig klar belegt sind und bezüglich deren rechtlicher Behandlung durch die Vorinstanz kein Fehler (Art. 95 lit. a und 106 Abs. 1 BGG) ersichtlich ist. Die Beschwerde ist unbegründet.