Citation: 6B_1390/2020 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz geht aufgrund der Kokain-Kontamination des Geldes, der Stückelung des grossen Geldbetrags in vorwiegend kleinen Banknoten sowie in unterschiedlichen Währungen, dem (Bar-) Transport von insgesamt doch erheblichen Summen, dem nicht vorhandenen "Papertrail" des Geldes sowie den mehrfach widersprüchlichen Aussagen der Beteiligten von einer deliktischen Herkunft des Geldes aus, zumal umgekehrt hinreichend konkrete Anhaltspunkte für einen legalen Erwerb fehlen würden (angefochtener Entscheid S. 7 f.). Sie wertet die hohe Kontamination des Bargeldes mit Kokain als Indiz für den Zusammenhang des Geldes mit Betäubungsmitteldelikten. Weitere Indizien seien die im Betäubungsmittelhandel übliche Stückelung in kleineren Einheiten, die unterschiedlichen Währungen, die Art des (Bargeld-) Transportes und die widersprüchlichen Angaben der Beschwerdeführerin und ihrer Begleiter zur Herkunft des Geldes, zu den geltend gemachten Ferien in Spanien sowie zum angeblich geplanten Autokauf in Deutschland. Schliesslich gebe es auch keine Belege über die Herkunft der insgesamt hohen Bargeldbeträge. Die von der Beschwerdeführerin eingereichten Arbeitsbestätigungen und Lohnabrechnungen würden einzig belegen, dass ihre Eltern arbeiten und dafür bezahlt werden.