Citation: 1C_425/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Im Sinne von Art. 9 BV liegt Willkür in der Rechtsanwendung vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Dass eine andere Anordnung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, lässt eine von den kantonalen Behörden getroffene Lösung für sich allein nicht als willkürlich erscheinen. Massgebend für eine Verletzung des Willkürverbots ist sodann nicht die Begründung, sondern ob das Ergebnis eines Entscheids offensichtlich unhaltbar ist (vgl. BGE 136 I 316 E. 2.2.2; Urteile 1C_22/2019 vom 6. April 2020 E. 3.1 [nicht publ. in: BGE 146 II 304]; 1C_555/2018 vom 29. August 2019 E. 4.3).