Citation: 2C_994/2021 E. 9

Dem Verfahrensausgang entsprechend sind dem in vermögensrechtlichen Interessen betroffenen Kanton Appenzell Ausserrhoden reduzierte Verfahrenskosten aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 und 4 BGG). Angesichts der Situation des Beschwerdeführers sind ihm keine Kosten aufzuerlegen; seine Rechtsvertreterin hat zudem Anspruch auf eine reduzierte Parteientschädigung (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 1 BGG). In diesem Umfang erweist sich das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung für das bundesgerichtliche Verfahren als gegenstandslos. Im Übrigen ist das Gesuch gutzuheissen, da die Beschwerde nicht aussichtslos war und der Beschwerdeführer als bedürftig zu gelten hat (Art. 64 Abs. 1 BGG). Die Entschädigung für die ihm beizugebende unentgeltliche Rechtsbeiständin richtet sich nach dem Reglement vom 31. März 2006 über die Parteientschädigung und die Entschädigung für die amtliche Vertretung im Verfahren vor dem Bundesgericht (SR 173.110.210.3; Art. 64 Abs. 2 BGG; vgl. Urteil 1B_107/2022 vom 3. Januar 2023 E. 4). Die Vorinstanz wird zudem über die Kosten für das kantonale Verfahren neu zu befinden haben (Art. 68 Abs. 5 BGG).