Citation: 1C_7/2014 E. 2.5.1

2.5.1. Ob eine Verletzung des rechtlichen Gehörs verneint werden kann, erscheint zweifelhaft. Dass der Beschwerdeführer vom Schreiben vom 7. Juni 2013 erst am 21. Juni 2013 Kenntnis erlangt hat, kann ihm nicht widerlegt werden. Das Verkehrsamt gab ihm Gelegenheit, sich "innert 10 Tagen" zu äussern. Ab wann diese Frist zu laufen beginnt, ergibt sich aus dem Schreiben vom 7. Juni 2013 nicht eindeutig. Diese Unklarheit darf nicht zulasten des Beschwerdeführers gehen. Es dürfte deshalb als rechtzeitig anzusehen sein, wenn er 10 Tage nach dem Empfang des Schreibens vom 7. Juni 2013, d.h. am 1. Juli 2013, das Verkehrsamt um Fristerstreckung ersucht hat. Wie es sich damit verhält, braucht jedoch nicht abschliessend beurteilt zu werden. Jedenfalls die Eventualerwägung der Vorinstanz, wonach eine Verletzung des rechtlichen Gehörs geheilt worden wäre, verletzt kein Bundesrecht.