Citation: 2C_869/2020 E. 6.8

6.8. Die Beschwerdeführerinnen beantragen schliesslich die Streichung der Randziffer 200. Subsidiär machen sie geltend, dass der Allianznamen D.________ in dieser Randziffer zu löschen sei. Die Vorinstanz hat bezüglich der Randziffer 200 festgehalten, dass sich eine Streichung des Allianznamens D.________ nicht aufdränge. Im Gegensatz zu Randziffer 1629, wo dieser Namen gestrichen worden sei, weil die fragliche Allianz in einem direktem Zusammenhang mit der Beurteilung der Stellungnahme einer Verfahrenspartei steht, gehe es bei der Randziffer 200 bloss um die Schilderung des Marktes, ohne dass ein Bezug zwischen der fraglichen Allianz und den Beschwerdeführerinnen hergestellt werde. Diese Beurteilung ist nicht zu beanstanden. Die Beschwerdeführerinnen zeigen nicht auf, weshalb die Streichung des Allianznamens notwendig sei zum Schutz ihres Rufes. Auch die Rüge, der Beurteilung der Vorinstanz liege eine zu enge Auffassung des Begriffs obiter dicta zugrunde, verfängt nicht. Bei der strittigen Textstelle handelt es sich nicht um Ausführungen, die für die gefällte Entscheidung unbeachtlich wären. Aufgrund des internationalen Sachverhalts, welcher den von der WEKO untersuchten Verstössen zugrunde liegt, sind darauf Bezug nehmende Beschreibungen vielmehr wesentlich für das Verständnis der von der WEKO erfolgten Untersuchungen. Die Rüge erweist sich infolgedessen als unbegründet.