Citation: 1C_284/2017 E. 4.3

4.3. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung darf die Standortgebundenheit gemäss Art. 24 lit. a RPG nur bejaht werden, wenn eine Baute aus technischen oder betriebswirtschaftlichen Gründen oder wegen der Bodenbeschaffenheit auf einen Standort ausserhalb der Bauzonen angewiesen ist. Dabei beurteilen sich die Voraussetzungen nach objektiven Massstäben, und es kann weder auf die subjektiven Vorstellungen und Wünsche des Einzelnen noch auf die persönliche Zweckmässigkeit oder Bequemlichkeit ankommen (vgl. BGE 129 II 63 E. 3.1 S. 68; 124 II 252 E. 4a S. 255). Insbesondere gelten Erschliessungsanlagen und Anbauten, die einzig dazu dienen, den Komfort oder die Möglichkeiten der Benützung eines nicht zonenkonformen Hauptgebäudes zu erhöhen, das mit einem landwirtschaftlichen Betrieb keinen direkten Zusammenhang aufweist, nicht als standortgebunden (vgl. die Urteile 1C_257/2012 vom 6.September 2012 E. 3.1 und 1A.256/2004 vom 31. August 2005 E. 5, wo jeweils die Erstellung einer Erschliessungsstrasse zu beurteilen war, sowie 1A.32/2005 vom 8. Dezember 2005 E. 3.1, wo es um den Bau einer Wasserleitung ging).