Citation: 1C_21/2023 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführer sind der Auffassung, das Vorhaben bedürfe nach Art. 22 Abs. 1 RPG (SR 700) keiner Baubewilligung. Mit zwei Fällen, die das Bundesgericht früher zu beurteilen gehabt habe, seien die hier in Frage stehenden Monitore nicht vergleichbar (Urteile 1C_12/2007 vom 8. Januar 2008, in: URP 2008 S. 257; 1C_538/2010 vom 18. Mai 2011). Diese seien klein und leuchteten deutlich weniger hell als die beiden Schaufenster an der Froschaugasse 3. Dass die Leuchtkraft 250 cd/m2 betrage und damit das Zehnfache der beiden Schaufenster, sei falsch. Es werde auf die bereits im Rekursverfahren eingereichten Fotos verwiesen. Die Messung vom 29. Juni 2021 sei von einer nicht befähigten Person vorgenommen worden, das Messgerät sei unbekannt und wahrscheinlich falsch bedient worden. Der Wert sei darüber hinaus ohnehin nicht aussagekräftig. Dasselbe gelte für die am Augenschein erstellten Fotos, wobei die Monitore auf den Fotos 3 bis 6 kaum wahrnehmbar seien. Denn letztlich müsse auf direkt gewonnene Sinneseindrücke abgestellt werden. Es sei unter diesen Umständen nicht zulässig, dass im Verfahren vor Baurekursgericht nicht der gesamte Spruchkörper am Augenschein teilgenommen habe.