Citation: 9C_604/2022 E. 5.2.3

5.2.3. Die Parteien des Aktienkaufvertrags mussten sich darüber im Klaren sein, dass die Aktien mehr als die ursprünglich vom Beschwerdeführer für das gemeinsame Projekt aufgewendeten Mittel wert waren (vgl. oben E. 5.2 einleitend). Ebenso stand für die Vertragspartner ausser Zweifel, dass die Wertschöpfung seit Gründung des Unternehmens auf das Engagement und die Arbeit der drei führenden Mitarbeiter des Unternehmens, nämlich B.B.________ und die Beschwerdeführer, zurückzuführen war. Als juristische Laien legten sie den Kaufpreis für den Übergang des Aktienpakets an die Beschwerdeführer unterpreisig fest, was für die Beschwerdeführer sowohl bei der direkten Bundessteuer als auch den Staats- und Gemeindesteuern mit erheblichen Steuerfolgen verbunden war (vgl. oben Sachverhalt/A.d. u. B.). Zudem waren damit die in der Gesellschaft vorhandenen Reserven noch nicht abgegolten, sondern nach wie vor unausgeschüttet.