Citation: 1B_547/2021 E. 1

Die Beschwerdeführerin ist nicht Partei des hängigen Strafverfahrens, weshalb sich der angefochtene Entsiegelungs-Teilentscheid für sie als Endentscheid im Sinne von Art. 90 f. BGG auswirkt. Wie den Akten zu entnehmen ist, war sie von der Hausdurchsuchung, die bei einer anderen Gesellschaft erfolgt ist, nicht direkt betroffen. Ebenso wenig ist sie Inhaberin der sichergestellten Datenträger. Sie macht jedoch geltend, sie sei von der Entsiegelung dennoch persönlich und unmittelbar tangiert. Bei der von den Sicherstellungen direkt betroffenen Firma handle es sich um ihre Revisionsstelle. Vorläufig beschlagnahmt und versiegelt worden seien Datenträger, die mit ihrem Namen ("A") gekennzeichnet gewesen seien, weshalb sie deren Siegelung verlangt habe. Die Beschwerdeführerin hat im vorinstanzlichen Verfahren zudem geltend gemacht, dass Aufzeichnungen sichergestellt und entsiegelt worden seien, die Geschäftsgeheimnisse enthielten (insbesondere Angaben über Kundenbeziehungen, Ein- und Verkäufe sowie Bilanzen und Erfolgsrechnungen). Wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt, kann offen bleiben, ob die Beschwerdeführerin in dieser Konstellation ein eigenes aktuelles Rechtsschutzinteresse an der Anfechtung der Entsiegelung hat (Art. 81 Abs. 1 BGG i.V.m. Art. 248 Abs. 1 StPO). Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen von Art. 78 ff. BGG geben zu keinen weiteren Vorbemerkungen Anlass.