Citation: 1C_311/2019 E. 4.2

4.2. Gleiches gilt, soweit sie behauptet, die Schutzabklärung der Weggrundstücke und des Baugrundstücks hätte von Amtes wegen erfolgen müssen. Wie die Stadt in ihrer Vernehmlassung darlegt, wurden die betroffenen Grundstücke 1987 im Rahmen der Überprüfung des gesamten Stadtgebiets auf potentiell schutzwürdige Gärten geprüft, doch wurden sie - im Gegensatz zur Parzelle der Beschwerdeführerin - nicht als potentiell schützenswert befunden. Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, weshalb die Stadt verpflichtet gewesen wäre, auf diese Einschätzung zurückzukommen bzw. im Baubewilligungsverfahren eine erneute Schutzabklärung vorzunehmen, obwohl dies - jedenfalls bis zum Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht - von keiner Seite vorgebracht wurde.