Citation: 5A_637/2022 E. 4.2.1

4.2.1. Zunächst hält die Beschwerdeführerin daran fest, ihr auch ein Zimmer für C.________ "zuzusprechen". C.________ sei erst fünf Jahre alt und auf ein separates Zimmer angewiesen, da D.________ (13 Jahre) und E.________ (12 Jahre) sich in einem völlig anderen Entwicklungsstadium befänden. Indem die Vorinstanz sie dazu zwinge, eine kleine Wohnung zu mieten, verletze sie auch den Anspruch der Kinder auf besonderen Schutz ihrer Unversehrtheit und auf Förderung ihrer Entwicklung gemäss Art. 11 BV. Hinsichtlich der Rüge der Verletzung von Art. 11 BV kann auf die entsprechenden Erwägungen im Obhutsstreit verwiesen werden (E. 3.2.1 i.f.). Im Übrigen begnügt sich die Beschwerdeführerin abermals mit appellatorischen Gegenbehauptungen. Die vorinstanzliche Erkenntnis, dass sie C.________ nicht oder nicht wesentlich betreue, stellt sie nicht in Frage, noch übt sie Kritik an der vom Obergericht erwähnten Grundregel, dass diesfalls keine Kosten für ein separates Kinderzimmer berücksichtigt werden können. Allein der Hinweis auf den Altersunterschied zwischen den Halbgeschwistern hilft der Beschwerdeführerin nicht weiter.