Citation: 9C_367/2015 E. 2.3.1

2.3.1. Mit Blick auf die rheumatologische Expertise des Dr. med. C.________ ist weder ersichtlich noch substantiiert dargelegt, inwiefern es an der erforderlichen Differentialdiagnostik und Diskussion der Untersuchungsergebnisse fehlen soll. Der rheumatologische Experte nahm sowohl zu den Kopfschmerzen als auch zur vermuteten Veneninsuffizienz Stellung. Nachdem die Versicherte bei der Untersuchung keinerlei Beschwerden beschrieb, die typisch für eine chronisch-venöse Insuffizienz sind und keine Hinweise auf Komplikationen (Ödembildung, Dermatitis) bestanden (Gutachten, S. 11), hat die Vorinstanz richtigerweise eine diesbezügliche Arbeitsunfähigkeit verneint. Hinsichtlich der Kopfschmerzen ergab die MRI-Bildgebung des Schädels vom 18. Februar 2011 (bis auf entzündliche Schleimhautpolster in den Nasennebenhöhlen) keinen Befund, was die Gutachter - wie auch die sonstigen relevanten Vorakten (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232) - berücksichtigten. Anhaltspunkte für eine neurologische (Begleit) Erkrankung liegen bei normalem Neurostatus sowie unauffälliger elektrophysiologischer Untersuchung offensichtlich nicht vor (vgl. Berichte des Neurologen Dr. med. E.________ vom 11. Januar/14. Juni 2011 sowie des Dr. med. F.________ vom Regionalen Ärztlichen Dienst [RAD] vom 10. November 2011). Die Ursache der "Dysfunktion der Membranen der Nervenzellen", worauf sich die Beschwerdeführerin beruft, ist vor diesem Hintergrund nicht relevant. Dass das kantonale Gericht auf Weiterungen verzichtet hat, stellt keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG) dar, zumal die Untersuchungspflicht nur so lange dauert, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit herrscht (Urteil 8C_345/2014 vom 5. Juni 2015 E. 5.2.3 mit Hinweisen).