Citation: 1P.471/2004 04.01.2005 E. 1

Die staatsrechtliche Beschwerde ist rein kassatorischer Natur, d.h. es können mit ihr grundsätzlich keine über die Aufhebung des angefochtenen Entscheides hinausgehende Anträge gestellt werden (vgl. BGE 129 I 129 E. 1.2.1 S. 131, mit Hinweisen). Die Beschwerdeanträge Ziff. 2 - 4 sind daher unzulässig, weshalb der offensichtliche Verschrieb in Ziff. 3 der Beschwerdeanträge ohne Bedeutung ist. Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG ist in der staatsrechtlichen Beschwerde darzulegen, gegen welche verfassungsmässigen Rechte der angefochtene Entscheid verstösst und inwiefern dies der Fall sein soll. Das Bundesgericht prüft lediglich hinreichend begründete Rügen. Inwieweit dies im vorliegenden Fall zutrifft, ist in den nachfolgenden Erwägungen zu prüfen. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet der Kostenpunkt hinsichtlich der Gerichtskosten und der Parteientschädigung im obergerichtlichen und bezirksgerichtlichen Verfahren. Nicht einzugehen ist auf die Rüge, das Obergericht hätte das Verfahren in Bezug auf die Verleumdung und üble Nachrede nicht einstellen dürfen, sondern den Beschwerdeführer in diesem Punkte freisprechen müssen. Dieser legt nicht dar, inwiefern dieser - bereits am 3. Juli 2003 getroffene und nicht angefochtene - Entscheid gegen Verfassungsrechte verstossen sollte oder in geradezu willkürlicher Anwendung des kantonalen Verfahrensrechts ergangen sei. Darüber hinaus tut er nicht dar, inwieweit sich der beanstandete Verfahrensentscheid auf den gerügten Kostenpunkt auswirken sollte.