Citation: 9C_108/2016 E. A

Der 1923 geborene C.________ war ab Ende der Vierzigerjahre bis zu seiner Pensionierung auf Ende 1987 bei der Firma Z.________ angestellt, zuletzt als stellvertretender Direktor. Berufsvorsorgeversichert war er bei der Pensionskasse X.________ und zusätzlich - im Rahmen einer Kaderversicherung für Direktionsmitglieder - bei der Ergänzungsversicherung Y.________. Ab 1. Januar 1988 wurden ihm zwei vorsorgerechtliche Altersrenten ausgerichtet, eine von der Pensionskasse und eine seitens der Ergänzungsversicherung. Am 2. November 2009 verstarb der Versicherte. Die Pensionskasse stellte die Rentenzahlungen umgehend ein, während die Ergänzungsversicherung ihre Altersrente von Fr. 5465.- im Monat weiterhin auf das bisherige Bankkonto des Verstorbenen überwies und die entsprechenden Mitteilungen (Steuerausweise, monatliche Rentenabrechnungen etc.) nach wie vor an den Versicherten adressierte. Per Ende September 2011 wurden alle Versicherten und Rentenbezüger sowie sämtliche Aktiven und Passiven der Ergänzungsversicherung (mit Ausnahme des Stiftungskapitals) auf die Pensionskasse übertragen (Übernahmevereinbarung vom 30. Dezember 2011 und Verfügung der BVG- und Stiftungsaufsicht des Kantons Zürich vom 25. Mai 2012). Auch die nunmehr zuständige Pensionskasse richtete vorerst die Altersrente unverändert aus. Erst mit Schreiben vom 10. Januar und 12. Februar 2013 teilte sie den Erben des Versicherten, den beiden Söhnen A.________ und B.________ mit, die Altersrente der Ergänzungsversicherung sei nach dem Hinschied ihres Vaters fälschlicherweise bis Ende Dezember 2012 weiter ausgerichtet worden; die zu Unrecht bezogenen Rentenleistungen im Gesamtbetrag von Fr. 202'205.- seien zurückzuerstatten. Nach kontroversem Schriftenwechsel leitete die Pensionskasse am 13. August 2013 Betreibungen ein, gegen welche Rechtsvorschlag erhoben wurde.