Citation: 5A_536/2020 E. 5.2

5.2. Ausgangsgemäss sind die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu zwei Dritteln der Beschwerdeführerin 1 und zu einem Drittel der Beschwerdeführerin 2 aufzuerlegen. Die der Beschwerdeführerin 1 auferlegten Kosten sind aufgrund der besonderen Umstände des Falls aber nicht zu erheben (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die unterliegenden Beschwerdeführerinnen haben dem Beschwerdegegner 1 ausserdem die ihm angefallenen Parteikosten je zur Hälfte zu ersetzen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Dagegen hat der Kanton Basel-Landschaft keinen Anspruch auf Ausrichtung einer Parteientschädigung (Art. 68 Abs. 3 BGG). Sowohl die Beschwerdeführerin 1 als auch der Beschwerdegegner 1 ersuchen für das bundesgerichtliche Verfahren indes um unentgeltliche Rechtspflege und Beiordnung ihrer Anwälte als unentgeltliche Rechtsvertreter. Diese Gesuche werden gegenstandslos, soweit die Parteien keine Verfahrenskosten zu tragen haben. Gegenstandlos wird weiter das Gesuch des Beschwerdegegners 1, soweit er zu Lasten der Beschwerdeführerin 2 eine Parteientschädigung zugesprochen erhält. Nicht gegenstandslos wird sein Gesuch hingegen hinsichtlich der Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands, soweit die Beschwerdeführerin 1 verpflichtet wird, ihm eine Parteientschädigung zu bezahlen. Angesichts der wirtschaftlichen Verhältnisse der Beschwerdeführerin 1 ist nicht anzunehmen, dass der Beschwerdegegner 1 die ihm zustehende Entschädigung wird erhältlich machen können (vgl. zum Ganzen Urteil 5A_295/2016 vom 23. Februar 2017 E. 6.2, nicht publ. in: BGE 143 III 113, mit Hinweisen). Soweit es nicht gegenstandslos wird, ist das Gesuch des Beschwerdegegners 1 um unentgeltliche Rechtspflege gutzuheissen, da die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind (Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG). Dagegen ist das Gesuch der Beschwerdeführerin 1 abzuweisen, soweit es noch zu behandeln ist, weil ihre Beschwerden nach dem vorstehend Ausgeführten als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden müssen (Art. 64 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdegegner 1 wird darauf hingewiesen, dass er der Bundesgerichtskasse Ersatz zu leisten hat, falls er dazu später in der Lage ist (Art. 64 Abs. 4 BGG).