Citation: 1C_202/2017 E. 3.1

3.1. Das Verwaltungsgericht führte aus, die Einhaltung der angeordneten Betriebszeiten sei technisch und betrieblich ohne Weiteres möglich. Aufgrund einer Abwägung der in Frage stehenden Interessen kam es zudem zum Schluss, die Beschränkung sei auch wirtschaftlich tragbar und verhältnismässig. Ob der Schredder von Montag bis Freitag oder auch am Samstag in Betrieb sei, habe zwar (bei unveränderten 1'100 Betriebsstunden pro Jahr) offenbar auf den Beurteilungspegel nur einen kleinen Einfluss (+/- 0.2 dB[A]). Doch sei der Altholzschredder die dominierende Lärmquelle, weshalb mit dem Verzicht auf dessen Betrieb an Samstagen ein lärmarmer Tag ermöglicht werde. Direkt an die Betriebsliegenschaft grenze die Spezialzone Aarelandschaft mit der Empfindlichkeitsstufe II. Die Spezialzone diene der Freizeit und Erholung sowie der Landwirtschaft und dem Naturschutz. Der fragliche Bereich gehöre zudem zum Perimeter des Schutzgebiets Klingnauer Stausee und Umgebung. Dabei handle es sich um ein beliebtes Naherholungsgebiet. Des Weiteren hätten auch die Bewohner der (Wohn-) Liegenschaft Stauseestrasse 101, welche ca. 100 m vom Schredder entfernt in der Spezialzone Aarelandschaft liege, ein Interesse an Ruhe. Die Beschwerdeführerin habe ihrerseits vorgebracht, dass am Samstag die Anlieferung von Material nicht im Vordergrund stehe, weshalb es ihr praktisch ausschliesslich möglich sei, das Betriebsareal aufzuräumen. Durch die Anordnung, am Samstag den Altholzschredder nicht zu betreiben, werde sie somit nicht erheblich eingeschränkt.