Citation: 1C_531/2019 E. 2.4

2.4. Die Beschwerdeführerinnen machen geltend, die Vorinstanz sei in Willkür verfallen, indem sie die Herausgabe von Bankunterlagen zum Konto der Beschwerdeführerin 1 mit den im angefochtenen Entscheid dargelegten Argumenten gestattet habe (Beschwerde S. 9 Ziff. 27). Nach der Rechtsprechung ist ein Entscheid nicht schon willkürlich, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Willkür liegt nur vor, wenn nicht bloss die Begründung eines Entscheides, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 144 I 113 E. 7.1 S. 124 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerinnen kritisieren die Begründung der Vorinstanz zur Herausgabe der Bankunterlagen als willkürlich. Weshalb der angefochtene Entscheid insoweit auch im Ergebnis offensichtlich unhaltbar sei, legen sie nicht substanziiert dar. Die Beschwerde genügt insoweit den qualifizierten Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht (dazu BGE 145 I 26 E. 1.3 S. 30; 141 I 70 E. 6.6 S. 77). Selbst wenn es sich anders verhalten hätte, hätte das den Beschwerdeführerinnen nicht geholfen. Sie bringen vor, die ersuchende Behörde habe im ergänzenden Rechtshilfeersuchen vom 14. Mai 2018 lediglich die Sperre des Kontos, nicht aber die Herausgabe von Bankunterlagen verlangt; Letztere verletze das Übermassverbot. Das Bundesgericht hat jedoch in einer derartigen Konstellation die Verletzung des Übermassverbots verneint; dies unter Hinweis auf die ständige Rechtsprechung, welche eine weite Auslegung des Rechtshilfeersuchens nach dem Sinn, der ihm vernünftigerweise beizumessen ist, zulässt (Urteil 1A.303/2004 vom 29. März 2005 E. 4 mit Hinweisen). Im Lichte dieses Präjudizes kann die Herausgabe der Unterlagen zum Konto der Beschwerdeführerin 1 im Ergebnis jedenfalls nicht als schlechterdings unhaltbar und damit nicht als willkürlich angesehen werden.