Citation: 1B_301/2022 E. 3

Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 49 E. 1.4.1, 65 E. 1.3.1 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Grundrechte verstossen soll. Der Beschwerdeführer begründet seinen Antrag um Entlassung aus der Sicherheitshaft nicht. Er führt nicht aus, ob er sich in Sicherheitshaft oder im vorzeitigen Strafvollzug befinde. Auch legt er nicht dar, mit welchen Entscheiden über die Sicherheitshaft bzw. den vorzeitigen Strafvollzug befunden wurde. Einzig in der Begründung zu seinem Gesuch um aufschiebende Wirkung, mit dem er die Landesverweisung während dem bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren verhindern will, führt er aus, dass sämtliche Haftentlassungsgesuche abgewiesen wurden und dasjenige, welches er bei der I. Strafkammer eingereicht habe, nicht einmal behandelt wurde. Damit vermag er nicht aufzuzeigen, inwiefern das Urteil der I. Strafkammer vom 4. April 2022 hinsichtlich der Sicherheitshaft rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.