Citation: 4A_240/2013 E. 1.4

1.4. Selbst wenn die Beschwerdeführerin im Hauptbegehren rechtsgenügende Anträge gestellt hätte, würden ihre Vorbringen ins Leere stossen. Die Beschwerdeführerin unterbreitet dem Bundesgericht ihre Sicht zum Hintergrund des Rechtsstreits und stützt sich auf eine eigene Darstellung der tatsächlichen Verhältnisse, ohne jedoch eine zulässige Sachverhaltsrüge zu erheben. Sie reicht dem Bundesgericht zudem zahlreiche neue Beweismittel ein und beantragt die Einvernahme verschiedener Zeugen, was im Beschwerdeverfahren nicht zulässig ist (Art. 99 Abs. 1 BGG). Ausserdem beruft sie sich in unzulässiger Weise auf Vorgänge, die sich nach dem angefochtenen Entscheid zugetragen haben sollen. Die einzige zulässige Rüge, dass Art. 697h Abs. 2 OR, auf den die Vorinstanz ihren Entscheid stützte, per 1. Januar 2013 (d.h. während des laufenden Verfahrens) aufgehoben wurde und somit im Zeitpunkt des Entscheids nicht mehr in Kraft war, vermag am Ergebnis nichts zu ändern. Die Bestimmung wurde durch Art. 958e Abs. 2 OR ersetzt, der die bisherige aktienrechtliche Regelung zum Einsichtsrecht des Gläubigers unabhängig von der Rechtsform des Unternehmens weiterführen soll (Botschaft zur Änderung des Obligationenrechts [Aktienrecht und Rechnungslegungsrecht sowie Anpassungen im Recht der Kollektiv- und der Kommanditgesellschaft, im GmbH-Recht, Genossenschafts-, Handelsregister- sowie Firmenrecht] vom 21. Dezember 2007, BBl 2007 1704). Die Beschwerdeführerin bringt zu Recht nicht vor, dass das Einsichtsrecht des Gläubigers nach Art. 958e Abs. 2 OR verglichen mit der bisherigen Regelung weniger weit gehen bzw. strengeren Voraussetzungen unterliegen würde. Im Ergebnis kann daher - wie die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung zutreffend vorbringt - offenbleiben, welche der beiden Bestimmungen übergangsrechtlich anzuwenden gewesen wäre. Die Beschwerde wäre somit abzuweisen gewesen, soweit darauf hätte eingetreten werden können.