Citation: 8C_498/2007 28.12.2007 E. A

L.________, geboren 1960, war seit Oktober 1999 als Mitarbeiterin der Versandabteilung bei der Firma S.________ AG angestellt und bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Zürich) obligatorisch für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 26. Juni 2001 meldete die Arbeitgeberin eine Verletzung des Meniskus und der Bänder am rechten Knie, welche die Versicherte sich am 21. März 2001 beim Aussteigen aus dem Auto zugezogen habe. Mit Verfügung vom 6. September 2005 und unangefochten gebliebenem Einspracheentscheid vom 9. November 2005 lehnte die Zürich eine Leistungspflicht unter dem Titel einer unfallähnlichen Körperschädigung (Art. 9 Abs. 2 UVV) ab. Am 11. März 2002 stiess L.________ mit ihrem Personenwagen innerorts mit einem entgegenkommenden, nicht genügend rechts fahrenden Automobil zusammen. Wegen Nackenschmerzen suchte sie zwei Tage nach dem Unfall Dr. med. R.________, Innere Medizin FMH, auf, welcher eine leichte bis mittelgradige Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) diagnostizierte und eine Behandlung mit Massage und Analgetika anordnete. In der Folge kam es zu einem protrahierten Verlauf mit Zervikalgien, Kopfschmerzen und psychischen Beeinträchtigungen. Die Zürich traf nähere Abklärungen und holte beim Zentrum für Medizinische Begutachtung (ZMB) ein Gutachten ein, welches am 16. November 2004 erstattet wurde. Mit Verfügung vom 8. Mai 2006 stellte sie die Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) per Ende März 2006 mit der Begründung ein, dass offen bleiben könne, inwieweit zwischen den bestehenden Beschwerden und dem Unfall vom 11. März 2002 noch ein natürlicher Kausalzusammenhang bestehe, weil jedenfalls die Adäquanz des Kausalzusammenhangs zu verneinen sei. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 12. Oktober 2006 fest.