Citation: 1B_262/2021 E. 4

Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Haft stelle eine übermässige Belastung für sie sowie ihre Kinder dar und sei deshalb unverhältnismässig. Der Einwand ist unbegründet. Nach der Rechtsprechung ist ein Eingriff in das Familienleben (Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 8 EMRK), der auf eine rechtmässige Strafverfolgungsmassnahme zurückzuführen ist, grundsätzlich zulässig (Urteil 1B_196/2021 vom 11. Mai 2021 E. 4 mit Hinweis). Weshalb hier von diesem Grundsatz abzuweichen wäre, ist nicht erkennbar; dies umso weniger, als die Kinder seit Jahren fremdplatziert sind und die Beschwerdeführerin somit bereits vor ihrer Inhaftierung von ihnen getrennt war. Wieweit den Kindern mit Blick auf das Recht auf Familienleben Haftbesuche gemäss Art. 235 Abs. 2 StPO zu gestatten sind (dazu BGE 143 I 241 E. 3.6), ist hier nicht Gegenstand des Verfahrens, weshalb sich das Bundesgericht dazu nicht zu äussern hat.