Citation: 7B_858/2023 E. 3.2

3.2. Diesen Ausführungen kann indessen nicht gefolgt werden. Wie die Vorinstanz zu Recht erwägt, stellt die Parteizugehörigkeit praxisgemäss keinen Ausstandsgrund dar (Urteile 7B_14/2021 vom 12. März 2024 E.1.1; 1B_56/2020 vom 17. März 2020 E. 3.5; 6B_1442/2017 vom 24. Oktober 2018 E. 2.1, nicht publ. in: BGE 144 I 234; je mit Hinweisen). Die Vorinstanz zeigt sodann nachvollziehbar auf, dass dem Gesuch keine Gründe entnommen werden können, weshalb der Einzelrichter im konkreten Fall, da er Mitglied der FDP ist, befangen sein sollte. Darauf kann verwiesen werden (E. 5.2 des angefochtenen Entscheids). Daran ändert auch die Behauptung des Beschwerdeführers nichts, dass der betroffene Richter "unbewusst dem Gruppenzwang unterliegen könnte". Wie die Vorinstanz erwägt, hat sich der Beschwerdegegner nicht öffentlich zur umstrittenen Thematik der Aufzeichnung von Gutachtergesprächen geäussert. Besondere Anzeichen bzw. konkrete Hinweise, wonach der Beschwerdeführer aufgrund seiner Parteizugehörigkeit befangen sein könnte, sind mithin keine ersichtlich und werden vom Beschwerdeführer auch nicht nachvollziehbar dargetan. Gemäss ständiger bundesgerichtlicher Praxis ist denn auch nicht auf das subjektive Empfinden einer Partei abzustellen. Das Misstrauen in die Unvoreingenommenheit muss vielmehr in objektiver Weise begründet erscheinen (vgl. E. 2 hiervor). Die vom Beschwerdeführer gerügte Parteizugehörigkeit und die damit seiner Ansicht möglicherweise einhergehende "unconscious bias" ist indessen nicht geeignet, Misstrauen in die Unparteilichkeit des Beschwerdegegners zu erwecken. Etwas anderes lässt sich auch aus den übrigen Vorbringen des Beschwerdeführers hinsichtlich des Berichts der GRECO, welcher die zu enge Bindung zwischen Richteramt und Partei rüge, bzw. im Zusammenhang mit Bundesrichterin Kiss nicht herleiten. Diesbezüglich hat sich die Vorinstanz ebenfalls mit den Behauptungen des Beschwerdeführers auseinandergesetzt. Darauf kann verwiesen werden (E. 5.3 des angefochtenen Entscheids). Inwiefern diese Ausführungen rechts- bzw. verfassungswidrig sein sollen, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf. Zusammengefasst verletzt es daher kein Bundesrecht, wenn die Vorinstanz den Ausstandsgrund von Art. 56 lit. f StPO verneint hat.