Citation: 6A.23/2005 21.06.2005 E. 1

Der Entscheid über die aufschiebende Wirkung im kantonalen Rechtsmittelverfahren gegen einen Sicherungsentzug des Führerausweises stellt einen Zwischenentscheid dar. Gegen einen solchen ist nach Art. 97 Abs. 1 OG i.V.m. Art. 45 Abs. 1 und 2 VwVG die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zulässig, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirkt und die Verwaltungsgerichts-beschwerde auch in der Hauptsache offen steht (Art. 101 lit. a OG, e contrario). Diese Voraussetzungen sind hier gegeben, weil die Beschwerdeführerin aufgrund der Verweigerung der aufschiebenden Wirkung nicht mehr berechtigt ist, ein Fahrzeug zu führen, und gegen den Sicherungsentzug als solchen, der sich auf das Strassen-verkehrsrecht des Bundes (Art. 16d SVG) stützt, die Verwaltungs-gerichtsbeschwerde offen steht (Art. 97 Abs. 1 OG i.V.m. Art. 5 VwVG; Art. 24 Abs. 2 SVG). Zwar ergehen Entscheide über die aufschiebende Wirkung in Anwendung von kantonalem Verfahrensrecht, doch besteht ein hinreichend enger Sachzusammenhang zur Regelung des Bundesrechts über den Sicherungsentzug (Urteil 6A.85/2002 vom 22. November 2002 E. 1.2), weshalb auf die innert der Frist von 10 Tagen für die Anfechtung eines Zwischenentscheides (Art. 106 Abs. 1 OG) eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde einzutreten ist.