Citation: 4A_605/2020 E. 6.4

6.4. Was die Beschwerdeführerin dagegen einwendet, verfängt nicht. Die Beschwerdeführerin setzt sich nicht mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinander, wonach die Parteien vereinbart hatten, dass Regieaufträge nur mit vorgängiger schriftlicher Bewilligung der Bauleitung ausgeführt werden dürfen, dass die Rapporte der Bauleitung täglich zur Prüfung vorzulegen sind und dass die Beschwerdeführerin bei Verletzung dieser Abmachung den Entschädigungsanspruch verliert, wobei Notfälle oder Sofortmassnahmen ausgenommen sind. Im Übrigen übersieht die Beschwerdeführerin, dass ihr die Vorinstanz nicht zum Vorwurf machte, bloss eine Auswahl von Zeugen angeboten zu haben. Vielmehr beanstandete die Vorinstanz, dass die Beschwerdeführerin es versäumte, konkrete Behauptungen aufzustellen, worüber die Zeugen hätten befragt werden können. So durfte die Vorinstanz beispielsweise verlangen, dass die Beschwerdeführerin jeweils substanziierte Behauptungen zu den wirklich und den scheinbar dringenden Arbeiten aufstellt. Es wäre zu erwarten gewesen, dass die Beschwerdeführerin behauptet, bei welchen Arbeiten sie konkret künstlich unter Druck gesetzt wurde. Es genügt nicht, wenn die Beschwerdeführerin lediglich ausführt, es sei offensichtlich unrichtig, dass ihre Behauptungen zur Bestellung der Regiearbeiten zu wenig detailliert seien. Sie stellt den Feststellungen der Vorinstanz bloss ihre eigenen Sicht der Dinge gegenüber und wiederholt ihre vorinstanzlichen Vorbringen.