Citation: 5F_8/2025 E. 3

Der Gesuchsteller beruft sich auf die Revisionsgründe von Art. 121 lit. c und d BGG. Er macht geltend, das Bundesgericht widerlege den Verfahrensmangel nicht und folglich sei davon auszugehen, dass das obergerichtliche Verfahren an einem solchen leide; das Bundesgericht wolle den Vorinstanzen durch falsche Rechtsauslegung einen amtsmissbräuchlichen Vorteil verschaffen. Im Übrigen stelle sich das Bundesgericht absichtlich dumm, um die Parallelen zu anderen obergerichtlichen Verfahren nicht zu sehen. Soweit sich der Gesuchsteller direkt gegen den obergerichtlichen Entscheid richtet und einen Verfahrensmangel geltend macht, kann auf das Revisionsgesuch von vornherein nicht eingetreten werden, weil die Beschwerde 5D_12/2025 nicht materiell behandelt wurde. Die Ausführungen des Gesuchstellers stehen indes sinngemäss auch in einem Zusammenhang mit der Begründungspflicht und damit den Eintretensvoraussetzungen für eine Beschwerde. Dazu ist Folgendes zu bemerken: Zum einen übersieht der Gesuchsteller, dass nicht das Bundesgericht darlegungspflichtig ist, sondern er im Verfahren 5D_12/2025 mit hinreichender Begründung - und zwar zufolge des Fr. 30'000.-- nicht erreichenden Streitwertes mit substanziierten Verfassungsrügen (dazu Urteil 5D_12/2025 E. 3) - darzutun gehabt hätte, inwiefern das Obergericht gegen verfassungsmässige Rechte verstossen haben soll. Zum anderen zielt die sinngemässe Kritik am Nichteintreten nicht auf ein Übersehen von Anträgen oder Aktenstellen, sondern es geht um die Beurteilung der Frage, ob die Beschwerde hinreichend begründet war oder nicht. Der Gesuchsteller möchte diese Frage gewissermassen neu und in seinem Sinn beurteilt wissen mit der Folge, dass auf seine Beschwerde einzutreten (gewesen) wäre; dieses Anliegen ist jedoch einer Revision nicht zugänglich (vgl. E. 2).