Citation: 9C_423/2017 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, das Bundesverwaltungsgericht habe sich bei der Prüfung der prozessualen Mittellosigkeit auf offensichtlich unrichtige und willkürliche Annahmen in Bezug auf die Lebenshaltungskosten im Kosovo gestützt (vgl. nachfolgend E. 3). Zudem habe die Vorinstanz Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG sowie Art. 29 Abs. 3 BV verletzt, weil sie über das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht nach dessen Einreichung, sondern erst eineinhalb Jahre später und insbesondere nach Durchführung weiterer kostenaufwändiger Verfahrensschritte befunden habe (vgl. nachfolgend E. 4).