Citation: 6B_972/2017 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer 2 wendet sich gegen den Schuldspruch der Gehilfenschaft zu ungetreuer Amtsführung. Er macht geltend, es sei die Absicht des BAFU gewesen, die IT-Dienstleistung "Business Analyst DaZu 2008" aufgrund der hohen Zufriedenheit mit den geleisteten Arbeiten direkt an die A.________ GmbH zu vergeben. Damit sei ein Verlust von Know-how und bereits investiertem Kapital vermieden worden. Die Vergabe sei daher nicht aufgrund irgendwelcher Beeinflussungen erfolgt. Die C.________ AG habe im fraglichen Zeitpunkt nicht über qualifiziertes Personal verfügt, so dass sie nicht in der Lage gewesen sei, die im Vergabeverfahren angefragten IT-Dienstleistungen termingerecht zu erbringen. Bei ihrer schriftlichen Absage habe es sich somit nicht um eine Scheinabsage gehandelt. Das Schreiben sei inhaltlich wahr und korrekt gewesen. Der damalige Geschäftsführer der C.________ AG habe aufgrund seiner mangelnden Erfahrung nicht gewusst, wie ein solches Absageschreiben fachgerecht zu verfassen gewesen sei. Er (sc. der Beschwerdeführer 2) habe jenem daher dabei Hilfe geleistet, damit er nicht Gefahr gelaufen sei, bei einem potentiellen künftigen Kunden unprofessionell zu wirken. Zudem sei durch die Absage der C.________ AG niemand geschädigt worden. Die Absage der C.________ AG habe weder einen Marktteilnehmer ausgeschlossen noch die Konkurrenzsituation Dritter beeinträchtigt. Mit dem Absageschreiben sei das Beschaffungsverfahren mithin nicht beeinflusst worden. Zudem habe die A.________ GmbH im Zeitpunkt, als das Schreiben entworfen worden sei, bereits seit drei Wochen im Rahmen des Auftrages gearbeitet. Das BAFU habe mithin schon vor dem Absageschreiben zugunsten der A.________ GmbH entschieden, so dass dieses den Entscheid nicht habe beeinflussen können. Das Schreiben habe nur eine Bedeutung für die interne Dokumentation im BAFU gehabt, um das Einladungsverfahren im Nachhinein als ordnungsgemäss zu legitimieren. Schliesslich habe die A.________ GmbH auch keinen unrechtmässigen Vorteil erlangt, zumal sie eine ordnungsgemässe, nie beanstandete Leistung erbracht habe. In subjektiver Hinsicht macht der Beschwerdeführer geltend, er habe nicht wissen oder ahnen können, dass das Absageschreiben der C.________ AG einen Einfluss auf den Ausgang des Einladungsverfahrens nehmen könnte. Er habe auch in keinem Zeitpunkt daran gedacht, dass er in irgendeiner Hinsicht zu einer ungetreuen Amtsführung beitragen könnte (Beschwerde S. 30 ff.).