Citation: 9C_2/2022 E. 5.1.1

5.1.1. Dieser Einwand ist nicht stichhaltig. Das kantonale Gericht stellte für das Bundesgericht verbindlich fest, es hätten gemäss Verfügung vom 28. November 2007 damals keine Einschränkungen vorgelegen, welche eine vollzeitige Verwertung der Arbeitsfähigkeit in angestammter und angepasster Tätigkeit verhindert hätten. Inwiefern diese Feststellungen willkürlich sein sollen, ist weder ersichtlich noch vom Beschwerdeführer substanziiert dargetan. Dieser scheint mit der Behauptung, es habe im Zeitpunkt der Verfügung vom 28. November 2007 eine Arbeitsunfähigkeit von 19 % bestanden, vielmehr zu verkennen, dass sich die Begriffe der Arbeitsunfähigkeit (Art. 6 ATSG) und der Invalidität (Art. 8 ATSG) nicht decken. So lässt sich der Verfügung vom 28. November 2007 ohne Weiteres entnehmen, dass der damals errechnete Invaliditätsgrad von 19 % allein im Umstand gründet, dass die IV-Stelle das Valideneinkommen anhand des zuletzt erzielten Verdienstes und das Invalideneinkommen anhand der LSE-Tabellenlöhne bestimmte. Ob dieses Vorgehen im Lichte der fehlenden Einschränkungen in angestammter Tätigkeit sachgerecht ist, braucht hier nicht geklärt zu werden. So oder anders geht aus der Verfügung keine Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf hervor. Es kann daher auch offen bleiben, ob der Argumentation in der Beschwerde folgend eine solche Einbusse in der Höhe von lediglich 19 % genügte (vgl. E. 3.1 hievor).