Citation: 6B_625/2018 E. 3

Zum Vorwurf der Geldwäscherei erwägt die Vorinstanz, dass es sich bei einem Grundstück in N.________, welches der Beschwerdeführer zusammen mit U.________ gehalten habe, um ein Deliktssurrogat aus den Fr. 250'000.-- handle, die der Beschwerdeführer am 5. Juli 2007 vom Bankkonto von A.________ bezogen und veruntreut habe. Dasselbe gelte in Bezug auf den (anteilsmässigen) Erlös aus dem Verkauf dieser Liegenschaft in der Höhe von Fr. 112'754.18. Der Verkaufserlös stamme somit aus einem Verbrechen und daher aus einer Vortat im Sinne des Geldwäschereitatbestandes. Von diesen Fr. 112'754.18 habe der Beschwerdeführer am 6. März 2015 Fr. 85'000.-- an V.________ weitergeleitet, was als Geldwäschereihandlung zu qualifizieren sei (Urteil, S. 78 f.). Der Beschwerdeführer rügt, dass A.________ von diesem Bargeldbezug Kenntnis gehabt habe und die entsprechende Transaktion ausdrücklich gutgeheissen habe. Es liege somit keine Vortat im Sinne von Art. 305bis Ziff. 1 StGB vor (Beschwerde, S. 18 f.). Bei den am 5. Juli 2007 abgehobenen Fr. 250'000.-- handelt es sich um einen Teil der zwischen dem 16. Januar 2006 und dem 7. September 2011 abgehobenen Beträge. Die Vorinstanz hat den Sachverhalt in Bezug auf diese Gelder willkürfrei festgestellt und demzufolge den Tatbestand der Veruntreuung zu Recht bejaht. Auf die Rüge, es liege keine Vortat im Sinne von Art. 305bis Ziff. 1 StGB vor, ist nicht weiter einzugehen.