Citation: 2C_425/2017 E. 1.4

1.4. Die Verfassungsbeschwerde ist zulässig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen, soweit keine Beschwerde nach den Art. 72-89 BGG möglich ist (Art. 113 BGG). Ein solcher Entscheid liegt hier vor. Gemäss Art. 115 BGG ist zur Verfassungsbeschwerde berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a) und über ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids verfügt (lit. b). Auch diese Voraussetzungen sind vorliegend ohne Weiteres erfüllt, zumal die Beschwerdeführerin am vorinstanzlichen Verfahren beteiligt war und aufgrund des Entscheides des Kantonsgerichts die streitbetroffenen Nachführungsarbeiten nicht mehr durchführen kann. Auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde ist somit grundsätzlich einzutreten, unter Vorbehalt der soeben nachfolgenden Einschränkungen. Mit der subsidiären Verfassungsbeschwerde kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 116 BGG). Ausgeschlossen ist damit die Rüge der Verletzung von Gesetzes-, Staatsvertrags- und Konkordatsrecht. Zulässig ist aber die Rüge einer willkürlichen Gesetzesanwendung (Art. 9 BV), da die Anbieter im öffentlichen Beschaffungsrecht ein rechtlich geschütztes Interesse an der Einhaltung der entsprechenden Gesetzgebung haben (BGE 125 II 86 E. 4 S. 95). Soweit die Beschwerdeführerin vorliegend (auch) die Verletzung von Bundesgesetzes- bzw. Bundesverordnungsrecht rügt, kann auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde daher in diesem Umfang nicht eingetreten werden.