Citation: 1C_616/2014 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdeführerin bestreitet die Verhältnismässigkeit der Wiederherstellung. Entgegen der Behauptung der Vorinstanz sei vorliegend der Grundsatz der Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet nicht verletzt, weil die Parzellen im "übrigen Gemeindegebiet" lägen, welches in naher Zukunft mit einem Sondernutzungsplan einer bestimmten Nutzung zugeordnet werden solle. Zudem liege die durch ihren Betrieb gewährleistete Entfernung des Flussgeschiebes im öffentlichen Interesse, da hierdurch die Gefahr eines Hochwassers verringert werden könne. Auf der anderen Seite sprächen entgegen der Behauptung der Vorinstanz keine gewichtigen öffentlichen Interessen für die Wiederherstellung; solche wären aber gemäss Art. 51 Abs. 5 BauG/VS erforderlich.