Citation: 5A_702/2014 E. 3.3.3

3.3.3. Dass die Vorinstanz willkürfrei schliessen durfte, das Handeln von D.________ sei formal von dessen Vertretungsmacht gedeckt, steht bereits fest (E. 3.2). Soweit die Beschwerdeführerin behauptet, die Beschwerdegegnerin habe von einer Zweckbindung des Gesellschaftskontos - und von allfälligem treuwidrigem Handeln des Vertreters - gewusst, wendet sie sich gegen die Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts. Sie legt indes nicht dar, inwiefern das Appellationsgericht den E-Mail-Verkehr vom 18. Mai 2008 in willkürlicher Weise gewürdigt habe, wenn sie ein Wissen der Beschwerdegegnerin betreffend eine strikte Zweckbestimmung des Gesellschaftskontos verneint hat. Ebenso wenig setzt die Beschwerdeführerin auseinander, inwiefern die Vorinstanz in unhaltbarer Weise angenommen habe, die Beschwerdegegnerin habe nicht merken müssen, wofür D.________ Kontoauszüge verlangt habe, und sie deshalb keinen Pfändungsvermerk auf dem Auszug des Gesellschaftskontos habe anbringen müssen. Die Beschwerdeführerin betont in ihren Ausführungen lediglich, dass nach ihrer Auffassung das Vorgehen (dennoch) den Interessen der C.________ LLC in treuwidriger Weise zuwiderlaufe. Dass die Beschwerdegegnerin dies wissen oder erkennen musste, damit ein Vertretungsmissbrauch im Sinne von Art. 2 Abs. 2 ZGB vorliegt, wird übergangen; jedenfalls legt die Beschwerdeführerin nicht dar, inwiefern die tatsächlichen Grundlagen im angefochtenen Urteil, welche die Vorinstanz zum negativen Schluss führten, in unhaltbarer Weise festgestellt worden seien.