Citation: 7B_780/2024 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung der vorinstanzlichen Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 3 Abs. 2 lit. c StPO). Er bringt zur Begründung vor, der Beschwerdegegner erwecke den Anschein der Befangenheit, indem er ausführe, dass die Beweise "erhoben" seien, obwohl die StPO ein Beweisverfahren beim erstinstanzlichen Gericht vorsehe (Art. 341 ff. StPO). Die Vorinstanz nehme auf diese Ausführungen des Beschwerdegegners zwar Bezug, setze sich aber nicht damit auseinander, ob diese den Anschein einer Befangenheit erwecken können, weil der Beschwerdegegner damit suggeriert habe, dass er nicht beabsichtige, eine "beweisoffene Hauptverhandlung" durchzuführen. Zudem setze sich die Vorinstanz nicht damit auseinander, dass der Beschwerdegegner beim Vorwurf des Verstosses gegen das Waffengesetz ausgeführt habe, diese [d.h. die Waffen] seien "sichergestellt und fotografisch" dokumentiert, obwohl sich der Beschwerdeführer im bisherigen Strafverfahren noch nie zu diesem Vorwurf habe äussern können.