Citation: 1P.817/2006 01.06.2007 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Beweiswürdigung infolge Befangenheit des Sachverständigen, d.h. eine Verletzung von Art. 9 BV in Verbindung mit Art. 29, 30 BV und Art. 6 EMRK. Er macht geltend, der Arzt, der das psychiatrische Gutachten erstellte, sei befangen gewesen, da er auch B.________ begutachtet habe. Der Beschwerdeführer sei von B.________ abhängig gewesen, er sei von ihm immer mehr unter Druck geraten, mit ihm geschäftlich verflochten gewesen, so dass Wechselwirkungen bestünden, welche teilweise auf den gleichen Lebenssachverhalten beruhten. Der Sachverständige dürfte sich mit B.________ über den Beschwerdeführer unterhalten haben und habe daher über ein Vorwissen verfügt. Dies wecke den Anschein der Befangenheit.