Citation: 6B_1280/2022 E. 3.1

3.1. Dem Beschwerdeführer kann nicht gefolgt werden, wobei offen bleiben kann, ob das Recht auf eine Wahlverteidigung überhaupt verletzt ist. Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer bereits bei der ersten polizeilichen Einvernahme anwaltlich vertreten war. Vor diesem Hintergrund ist unerfindlich und begründet der Beschwerdeführer nicht, weshalb die allenfalls in der ersten Einvernahme unter Teilnahme einer gehörigen Verteidigung erlangten Beweise unverwertbar sein sollen. Daran ändert weder etwas, dass ihm nicht sofort der gewünschte Verteidiger beigegeben wurde, noch dass ein Fall notwendiger Verteidigung vorliegt. Im Übrigen legt die Vorinstanz dar, dass der Beschwerdeführer die von ihm gewünschte Verteidigung am 23. Februar 2019 nicht hinreichend genau bezeichnen konnte und dass die Auffindung dieser Person trotz Bemühungen der Behörden scheiterte. Ihr ist zuzustimmen, dass es sich der Beschwerdeführer selbst zuzuschreiben hat, dass seinem Wunsch um Wahlverteidigung nicht sofort entsprochen werden konnte. Sie weist gleichfalls zutreffend darauf hin, dass er bereits am 24. Februar 2019 einen anderen, den jetzigen, Wahlverteidiger benannte. Die Vorinstanz geht zu Recht von der Verwertbarkeit der erhobenen Beweise aus.