Citation: 8C_105/2023 E. 5.2.1

5.2.1. Dem Beschwerdeführer ist beizupflichten, dass Dr. med. C.________ im Gutachten vom 12. Dezember 2020 folgende Diagnosen stellte: Chronische Depression, gegenwärtig schwergradig (ICD-10 F33.2); Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10 F40.01); chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41). Richtig ist auch, dass Dr. med. C.________ feststellte, die Krankheiten Depression, Angst und chronischer Schmerz beeinflussten sich gegenseitig ungünstig und verstärkten sich in ihren negativen Auswirkungen. Das Gesamtpaket habe einen höheren Krankheitswert als die Summe der Einzelstörungen. Direkte Auswirkungen psychosozialer Faktoren auf die Leistungsfähigkeit seien für ihn nicht erkennbar. Seit 3. Oktober 2017 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten und in einer angepassten Tätigkeit. Ergänzend ist anzufügen (Art. 105 Abs. 2 BGG; vgl. Urteil 8C_737/2022 vom 10. März 2023 E. 7.2.2), dass Dr. med. C.________ festhielt, beim Beschwerdeführer lägen psychische Erkrankungen mit Eigendynamik vor, auch wenn diese von psychosozialen Faktoren ausgelöst worden seien und weiterhin moduliert würden. Bezogen auf die Beeinträchtigungen im Alltag und Beziehungen durch die festgestellten Störungen bestehe insgesamt eine mittelschwere bis schwere psychische Gesundheitsschädigung.