Citation: 5A_86/2021 E. 6.2

6.2. Ob die vorläufige Eintragung des Pfandrechts zu Recht erfolgte, hängt nicht allein vom Bestand der Werklohnforderung, sondern auch von weiteren Voraussetzungen ab, insbesondere von der Einhaltung der viermonatigen Eintragungsfrist (Art. 839 Abs. 2 ZGB). Welches Schicksal dem Klagebegehren Ziffer 3 um definitive Eintragung des Pfandrechts beschieden ist, steht mit dem heutigen Urteil - gerade im Hinblick auf die erwähnte Eintragungsfrist - noch nicht fest (E. 4). In dieser Situation hat die Beschwerdeführerin kein im Sinne von Art. 76 Abs. 1 Bst. b BGG schutzwürdiges Interesse daran, dass sich das Bundesgericht mit den Klageanträgen Ziffern 4 und 5 befasst. Die Befugnis zur Beschwerde setzt ein aktuelles und praktisches Interesse an der Gutheissung der gestellten Rechtsbegehren voraus (s. BGE 131 I 153 E. 1.2). Die rechtsuchende Partei muss vor Bundesgericht eine im konkreten Fall eingetretene Verletzung ihrer Rechte geltend machen; sie kann sich nicht damit begnügen, faktisch irrelevante Rechtsfragen aufzuwerfen (Urteil 5A_845/2017 vom 14. Mai 2018 E. 3.1). Mit Bezug auf die erwähnten Begehren ist deshalb nicht auf die Beschwerde einzutreten.