Citation: 4P.108/2000 01.09.2000 E. 4

4.- Die Beschwerdeführerin rügt schliesslich die Annahme des Obergerichts als willkürlich, das Kontokorrentverhältnis zwischen der Beschwerdeführerin und dem Beschwerdegegner 1 sei im Rahmen des streitigen Mietverhältnisses durch konkludentes Verhalten weitergeführt worden. Soweit sich die Beschwerdeführerin darauf stützen will, dass sie für das Mietverhältnis mit den Beschwerdegegnern ein separates Debitorenkonto führte, sind ihre Vorbringen nicht zu hören; das Obergericht hat diese Behauptung namentlich aufgrund der in jenem Verfahren unangefochten gebliebenen erstinstanzlichen Würdigung der Kontoauszüge als unbewiesen erachtet, was die Beschwerdeführerin im vorliegenden Verfahren erfolglos angefochten hat (E. 2). Unbehelflich ist sodann das Argument, es hätte der mit dem Verrechnungsausschluss verfolgten Absicht widersprochen, das Kontokorrent für das neue Mietverhältnis weiterzuführen. Die Beschwerdeführerin übersieht, dass das Obergericht von der Annahme ausging, die Parteien hätten nach Vereinbarung des Verrechnungsausschlusses eine neue, anderslautende Vereinbarung getroffen, so dass die ursprünglich verfolgte Absicht nicht mehr massgeblich sein kann. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin ist ohne weiteres denkbar und willkürfrei anzunehmen, dass die Mietzinszahlungen entgegen der ursprünglichen Absicht dennoch durch Verbuchung auf dem Kontokorrent beglichen wurden, zumal das alte Kontokorrentverhältnis in der fraglichen Zeit unstreitig noch nicht saldiert und aufgelöst worden war.