Citation: 8C_218/2019 E. 3.3

3.3. Weiter sei das von F.________ als Inhaber geführte Einzelunternehmen G.________ am... März 2014 ins Handelsregister eingetragen und am... Mai 2014 über F.________ der Konkurs eröffnet worden. Am... September 2014 sei die Löschung des Einzelunternehmens im Handelsregister erfolgt. Die grundsätzliche Beitragspflicht für Zahlungen an die Einzelunternehmung G.________, zumindest seit Konkurseröffnung, sei in der Einsprache unbestritten geblieben und lediglich ein Unkostenabzug von 32 % vom aufgerechneten Betrag von Fr. 207'425.- gefordert worden. Die Einzelunternehmung G.________ sei überdies beiden Beschwerdegegnerinnen nicht bekannt gewesen; eine Anmeldung zur Anerkennung und Registrierung als selbstständig erwerbend sei nicht erfolgt. Die Frage der Registrierung der Einzelunternehmung G.________ resp. deren Inhabers sei jedoch insofern unerheblich, als ohnehin lediglich die nach der Konkurseröffnung geleisteten Zahlungen als beitragspflichtige Bruttolohnsumme aufgerechnet worden seien. Ab Konkurseröffnung erfülle der Betriebsinhaber eines Einzelunternehmens die Voraussetzungen einer selbstständigen Erwerbstätigkeit nicht mehr. Der Inhaber der Einzelunternehmung G.________ wie auch allfällige weitere von Dritten beigezogene Hilfspersonen seien im Rahmen der "Aufträge" in betriebswirtschaftlicher bzw. arbeitsorganisatorischer Hinsicht von der Beschwerdeführerin abhängig gewesen. Auch bei der Einzelunternehmung G.________ sei daher vom Regelfall auszugehen, wonach der Subakkordant eine unselbstständige Erwerbstätigkeit ausübe.