Citation: 6B_835/2020 E. 1

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis verurteilte den Beschwerdeführer mit Strafbefehl vom 27. September 2019 wegen Sachbeschädigung, Hausfriedensbruchs, Bruchs amtlicher Beschlagnahme und Siegelbruchs zu einer bedingten Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu Fr. 65.-- und einer Busse von Fr. 500.-- (Ersatzfreiheitsstrafe 5 Tage). Der Beschwerdeführer erhob Einsprache. Nachdem die gemäss Vorladungsverfügungen vom 22. Oktober und 11. Dezember 2019 anberaumten Einvernahmen zur Einsprache nicht durchgeführt werden konnten und der Beschwerdeführer auch der mit Vorladungsverfügung vom 26. Februar 2020 anberaumten Sitzung vom 24. April 2020 ferngeblieben war, trat die Staatsanwaltschaft nach Gewährung des rechtlichen Gehörs am 4. Mai 2020 auf die Einsprache infolge unentschuldigten Fernbleibens nicht ein und stellte fest, dass der Strafbefehl vom 27. September 2019 in Rechtskraft erwachsen war. Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht Wallis am 15. Juni 2020 ab. Auf das Ausstandsbegehren gegen den vorsitzenden Richter trat es nicht ein. Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.