Citation: 5A_148/2007 10.07.2007 E. 5

Sodann erklärt der Beschwerdeführer, das Verwaltungsgericht habe ein aufwendiges Beweisverfahren mit Partei- und Zeugenbefragung durchgeführt und damit zum Ausdruck gebracht, dass es die Sachurteilsvoraussetzungen für erfüllt halte. Wenn es, obschon es die zur materiellen Prüfung der Beschwerde erforderlichen Schritte bereits unternommen habe, dem von der Beschwerdegegnerin vorgebrachten Einwand des angeblich fehlenden Rechtsschutzinteresses gefolgt sei, liege darin Willkür bzw. eine formelle Rechtsverweigerung im Sinne von Art. 29 Abs. 1 BV. Der Beschwerdeführer übergeht, dass das Verwaltungsgericht sich nicht mit der Verneinung des Rechtsschutzinteresses begnügt hat. Vielmehr hat es zusätzlich geprüft, ob allenfalls die Voraussetzungen für das Eintreten auf die Beschwerde trotz fehlenden aktuellen praktischen Interesses gegeben gewesen seien. In diesem Zusammenhang, namentlich im Hinblick auf die Problematik der begleiteten Reisen der Kinder zum Beschwerdeführer nach N.________, hat es denn verschiedene Personen befragt. Die beanstandeten Beweismassnahmen waren mithin nicht etwa unnütz. Unter den dargelegten Umständen kann von den vom Beschwerdeführer geltend gemachten Verfassungsverletzungen keine Rede sein.