Citation: 5A_635/2017 E. 2

Das Obergericht hat erwogen, dass eine Beschwerde nach Art. 17 SchKG die fristgerechte Anfechtung einer Verfügung eines Betreibungs- oder Konkursamts voraussetze. Vorliegend sei unklar, welche konkrete behördliche Anordnung die Beschwerdeführerin anfechte. Die Beschwerdefrist gegen Verfügungen, gegen welche sich die Beschwerdeführerin - soweit erkennbar - zu richten scheine, sei bereits lange abgelaufen. Die erhobenen Rechtsmittel (insbesondere gegen die Steigerungsanzeige vom 16. Mai 2014, gegen die Verwertung des Grundstücks als Ganzes, gegen das Lastenverzeichnis oder gegen den Steigerungszuschlag), die die Rügen der Beschwerdeführerin bereits behandelt hätten, seien rechtskräftig erledigt bzw. abgewiesen worden. Es fehle somit an einem Anfechtungsobjekt. Auf im Zwangsvollstreckungsverfahren bereits entschiedene Fragen könne nicht zurückgekommen und die Verwertung des Grundstücks als Ganzes abermals überprüft werden. Soweit die Beschwerdeführerin geltend mache, dass in dieser Sache immer wieder die Grundpfandversteigerungsanzeige vom 6. November 2013 mit derjenigen vom 6. November 2014 verwechselt bzw. vermischt worden sei, hätte sie dies rechtzeitig rügen müssen. Nicht zu beachten seien vor Obergericht neu erhobene Tatsachenbehauptungen (das Betreibungsamt habe verfälschte Auszüge aus dem Betreibungs- und Pfändungsregister ihres Ehemannes an die Aufsichtsbehörden gesandt, um so die Versteigerung des Grundstücks als Ganzes zu erreichen; das Betreibungsamt führe geheime Pfändungs- und Betreibungsregister, von denen das Betreibungsamt V.________, wo ihr Ehemann nun wohne, keine Kenntnis habe; das Betreibungsamt führe gegen die Beschwerdeführerin fiktive Betreibungs- und Verwertungsbegehren bzw. habe schon beglichene Forderungen benutzt, um die Versteigerung des Grundstücks als Ganzes durchzuführen; das Betreibungsamt habe mit einem raffinierten Lügengebäude verhindert, dass die Gerichte das Lastenverzeichnis genau prüften).