Citation: 1P.381/2001 21.08.2001 E. 3

3.- Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts ist der durch eine strafbare Handlung angeblich Geschädigte grundsätzlich nicht legitimiert, gegen die Nichteröffnung oder Einstellung eines Strafverfahrens oder gegen ein freisprechendes Urteil staatsrechtliche Beschwerde zu erheben. Er hat an der Verfolgung und Bestrafung des Angeschuldigten nur ein tatsächliches oder mittelbares, nicht jedoch ein rechtlich geschütztes Interesse im Sinne der Rechtsprechung zu Art. 88 OG. Der Strafanspruch, um den es im Strafverfahren geht, steht ausschliesslich dem Staat zu, und zwar unabhängig davon, ob der Geschädigte als Privatstrafkläger auftritt oder die eingeklagte Handlung auf seinen Antrag hin verfolgt wird (BGE 120 Ia 157 E. 2a/aa S. 159 f., mit Hinweisen). Praxisgemäss kann zwar eine in der Sache selbst nicht legitimierte Person die Verletzung von Verfahrensrechten geltend machen, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt (BGE, a.a.O.). Entsprechende Rügen trägt der Beschwerdeführer jedoch nicht vor bzw. in Bezug auf die gerügte Befangenheit kantonaler Oberrichter nicht mit einer rechtsgenüglichen Begründung. Auf seine staatsrechtliche Beschwerde ist deshalb mangels Legitimation und wegen Nichterfüllung der Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG (BGE 127 III 279 E. 1c S. 282; 125 I 492 E. 1b S. 495, mit Hinweisen) nicht einzutreten.