Citation: 5A_800/2022 E. 7.2

7.2. Der Beschwerdeführer besteht darauf, die Gerichtskosten zu halbieren und die Parteientschädigungen wettzuschlagen. Er tadelt die vorinstanzliche Kostenverlegung als rechtsfehlerhaft; die Vorinstanz wende Art. 107 Abs. 1 Bst. c ZPO willkürlich an und unterschreite ihr Ermessen in der Kostenverlegung. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, im kantonalen Verfahren unterlegen zu sein, meint aber, dass die hälftige Kostenverlegung in familienrechtlichen Verfahren üblich sei und andernfalls Art. 107 Abs. 1 Bst. c ZPO toter Buchstabe bleibe. Er beruft sich namentlich darauf, dass das Gericht in Eheschutz- und Scheidungsverfahren die Gerichtskosten stets hälftig teile und keine Parteientschädigungen zuspreche. Von diesem Grundsatz nur deshalb abzuweichen, weil er mit der Beschwerdegegnerin 2 nicht verheiratet gewesen sei, verletze das Rechtsgleichheitsgebot (Art. 8 Abs. 1 BV). Schliesslich sei auch bei Konkubinaten keinem der Beteiligten ein Vorwurf am Scheitern der Beziehung zu machen.