Citation: 6A.68/2005 06.12.2005 E. 2

Die Vorinstanz hat ihren Entscheid ausführlich begründet, worauf hier in Anwendung von Art. 36a Abs. 3 OG verwiesen werden kann (vgl. insbesondere angefochtenen Entscheid S. 7 - 12 E. 3). Diesen Ausführungen ist beizupflichten. Was der Beschwerdeführer vorbringt, dringt nicht durch. Er rügt, das kantonale Verfahren habe ungewöhnlich lange und insbesondere länger gedauert als dasjenige seines Zellennachbarn (vgl. Beschwerde S. 2 Ziff. 1). Der Hinweis auf das Verfahren seines Zellennachbarn dringt schon deshalb nicht durch, weil es in diesem Fall nicht um eine Verwahrung, sondern um eine zeitliche Freiheitsstrafe ging. Es ist aus diesem Grund nicht zu beanstanden, wenn das Verfahren des Zellennachbarn etwas vorgezogen wurde. Im Übrigen ist nicht ersichtlich, dass das Verfahren des Beschwerdeführers ungebührlich verschleppt worden wäre. Was der Beschwerdeführer zur Prognose vorbringt (vgl. Beschwerde S. 2 Ziff. 2), ist unbehelflich. Die Vorinstanz führt zu Recht aus, der Umstand, dass er seine Versetzung in eine offene Strafanstalt verweigere, betreffe entgegen seiner Ansicht die Prognose sehr wohl, da gerade die Beurteilung seines Verhaltens in einer offenen Anstalt die Grundlagen für eine realistische Prognose liefern würde (vgl. angefochtenen Entscheid S. 10 E. 3.3). Die Notwendigkeit eines Übertritts in den offenen Vollzug ergibt sich im Übrigen mit aller Deutlichkeit aus dem der Beschwerde beigelegten Schreiben des Strafvollzugsdienstes vom 2. Juni 2005 (vgl. Beschwerdebeilage C). Davon, dass hier eine "Erpressung" vorläge, kann nicht die Rede sein. Was der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der Frage des offenen Vollzugs weiter vorbringt (vgl. Beschwerde S. 2/3 Ziff. 3), ist unbegründet. Es kann diesbezüglich auf die Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (vgl. angefochtenen Entscheid S. 11 E. 3.4). Wie schon vor der Vorinstanz stellt der Beschwerdeführer erneut die Behauptung auf, dass eine Therapie im Strafvollzug nicht möglich sei. Es ist jedoch nicht ersichtlich, aus welchem Grund er in einer offenen Anstalt nicht adäquat sollte behandelt werden können. Im Übrigen kann es bei der Frage der Notwendigkeit einer Versetzung in eine offene Anstalt auch nicht auf die Verdienstmöglichkeiten ankommen. Schliesslich verweist der Beschwerdeführer auf die Revision des StGB und in diesem Zusammenhang noch einmal auf den Fall seines Zellennachbarn (vgl. Beschwerde S. 3/4 Ziff. 4). Der neue allgemeine Teil des StGB ist jedoch noch nicht in Kraft und deshalb hier nicht anwendbar. Und der Fall des Zellennachbarn ist, wie oben schon gesagt, mit dem Fall des Beschwerdeführers nicht vergleichbar. Gesamthaft gesehen ist der angefochtene Entscheid bundesrechtlich nicht zu beanstanden und die Beschwerde deshalb abzuweisen.