Citation: 5A_801/2022 E. 4.3.2

4.3.2. Vordergründig argumentiert die Beschwerdeführerin zwar mit der Zumutbarkeit, doch ihre Ausführungen beziehen sich ausschliesslich auf Tatfragen. Sie wirft der Vorinstanz zumindest implizit vor, nicht erkannt zu haben, dass sie aufgrund starker chronischer Schmerzen und Ermüdung nicht in der körperlichen Verfassung sei, an vier Arbeitstagen pro Woche einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Dies beschlägt die Beweiswürdigung. Sie rügt in diesem Zusammenhang denn auch eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts. Mit ihren Verweisen auf die im Berufungsverfahren neu eingereichten Berichte ihres Rheumatologen sowie ihres Psychotherapeuten, welche die Vorinstanz eingehend würdigte, gelingt es ihr nicht, die offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung darzutun. So räumt sie selbst ein, dass darin keine konkreten Angaben zu ihrer Arbeitsfähigkeit gemacht würden. Ferner erläutert sie nicht, weshalb die Vorinstanz in Willkür verfallen sein soll, wenn sie es als blosse Behauptung einstufte, dass die Beschwerdeführerin nach einem Arbeitstag fast einen ganzen Tag Erholung benötige. Ihre diesbezüglichen Vorbringen im hiesigen Verfahren beschränken sich darauf, in appellatorischer Weise ihre gegenteilige Auffassung zu bekräftigen. Die Beschwerdeführerin verweist weder auf andere in den Akten liegende Beweismittel, welche ihr eine weitergehende als die im angefochtenen Entscheid berücksichtigte Arbeitsunfähigkeit attestieren würden, noch macht sie geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht Beweisanträge ihrerseits (etwa auf Erstellung eines ärztlichen Gutachtens) abgewiesen, welche ihre Behauptungen zu belegen vermocht hätten.