Citation: 8C_437/2021 E. 5.3

5.3. Bei diesem Ergebnis braucht auf die vom Beschwerdeführer beantragte Praxisänderung (vgl. E. 4 hiervor) nicht weiter eingegangen zu werden. Offen bleiben kann auch, ob mit Blick auf die von der Vorinstanz (vgl. E. 5.2.1 des angefochtenen Urteils) und der psychiatrischen Gutachterin zitierte medizinische Literatur bei Blitzunfällen von einem typischen Beschwerdebild mit psychischen und neurologischen Folgen gesprochen werden kann und ob es sich aufgrund der in der Literatur diskutierten Möglichkeit elektrochemischer Veränderungen im Gehirn als Folge des Blitzschlags allenfalls rechtfertigen würde, bei Blitzunfällen die Adäquanz der organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden nach der für Schleudertraumen, äquivalente Verletzungen und Schädel-Hirntraumen geltenden Praxis (BGE 134 V 109) zu beurteilen.