Citation: 8C_462/2015 E. A

Die 1967 geborene A.________ war seit 12. Juli 2005 als Wäschereiarbeiterin für die B.________ SA tätig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 13. Juli 2005 brannte das Haus nieder, in welchem sie mit ihrem Ehemann wohnte. Gemäss Bericht des Dr. med. C.________, Spezialarzt FMH Innere Medizin, trat bei A.________ ein posttraumatisches Stresssyndrom auf, nachdem das Ehepaar nur knapp durch die Feuerwehr über ein Fenster vor den Flammen gerettet werden konnte. Die SUVA gewährte Heilbehandlung und richtete Taggelder aus. Mit Verfügung vom 26. Juni 2007 schloss sie den Fall per 13. Juli 2007 ab und stellte die Taggeld- und Heilkostenleistungen ein mit der Begründung, der natürliche Kausalzusammenhang sei zwei Jahre nach dem Unfall nicht mehr gegeben. Nachdem A.________ dagegen Einsprache erhoben hatte, holte die SUVA das psychiatrische Gutachten des Dr. med. D.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 2. Mai 2013 ein und verschob im Anschluss daran die Einstellung der Versicherungsleistungen auf den 30. September 2013 (Verfügung vom 21. Juli 2013). Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 11. Dezember 2013).