Citation: 5A_763/2022 E. 3

Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides nicht auseinander. Er gibt seinem Widerwillen gegen die Unterbringung in der Klinik Ausdruck. Sodann beklagt er sich über die Behandlung in der Klinik (angeblich Terror, Mobbing, sexuelle Gewalt), was jedoch ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes (fürsorgerische Unterbringung zur Begutachtung) liegt. Schliesslich äussert er sich dahingehend, dass er vergiftete Medikamente einnehmen müsse und dass die Therapien ihm schaden bzw. ihn vergiften würden, weshalb er diese nicht wolle. Soweit er die nötigen Medikamente verweigern würde, wäre die Anordnung einer Behandlung ohne Zustimmung durch die Klinik erforderlich. Wie es sich diesbezüglich in tatsächlicher Hinsicht verhält, geht aus dem angefochtenen Entscheid nicht hervor; dies war aber auch nicht Gegenstand des Anfechtungsobjektes und kann deshalb ebenso wenig zum Gegenstand der vorliegenden Beschwerde gemacht werden. Beim angefochtenen Entscheid ging es wie gesagt ausschliesslich um die Frage der fürsorgerischen Unterbringung zur Begutachtung und diesbezüglich erfolgen in der Beschwerde keine sachgerichteten Ausführungen.