Citation: 5A_301/2021 E. 3.3

3.3. Weiter rügt der Beschwerdeführer die Berechnung des ihm angerechneten Einkommens von monatlich Fr. 5'150.-- als fehlerhaft. Das Obergericht habe auf einen versicherten Verdienst von Fr. 6'060.-- im Monat abgestellt und verschiedene (Sozialversicherungs-) Abzüge berücksichtigt. Unbeachtet geblieben sei, dass der Beschwerdeführer nur 80 % dieses Verdienstes ausbezahlt erhalten habe, was einem Bruttoeinkommen von Fr. 4'848.-- entspreche und ein Nettoeinkommen von rund Fr. 4'300.-- ergebe. Indem das Obergericht ihm 100 % des versicherten Verdienstes anrechne, stelle es den Sachverhalt offensichtlich unrichtig fest. Sodann könnten nicht in jedem Monat die vollen Taggelder berücksichtigt werden, da nicht jeder Monat gleich viele Abrechnungs- oder Arbeitstage aufweise. Nehme man den aktenkundigen Durchschnitt aller ausbezahlten Taggeldleistungen, gelange man zu einem monatlichen Einkommen von Fr. 4'482.70. Der Beschwerdeführer missversteht den angefochtenen Entscheid: Zur Bestimmung des Einkommens, das der Beschwerdeführer im hier interessierenden Zeitraum tatsächlich erzielte, ging das Obergericht von dem für die Arbeitslosenversicherung im vorhergehenden Zeitabschnitt massgeblichen Lohn aus (sog. versicherter Verdienst; Art. 23 Abs. 1 AVIG [SR 837.0]). Dies geschah mit der Überlegung, es sei zu keiner Verringerung gegenüber diesem Wert gekommen. Mit anderen Worten erachtete das Obergericht nicht die dem Beschwerdeführer ausbezahlten (tieferen) Taggelder (vgl. Art. 22 Abs. 1 AVIG), sondern den diesen Taggeldern zugrunde liegenden versicherten Verdienst als massgebend. Entsprechend kann der angefochtene Entscheid auch nicht erfolgreich mit der Rüge in Frage gestellt werden, das Obergericht habe diese Taggelder falsch berechnet. Die Vorbringen des Beschwerdeführers gehen folglich ins Leere. Mit dem Vorgehen der Vorinstanz, mithin dem Abstellen auf den versicherten Verdienst als massgebenden Wert für die Einkommensberechnung, setzt der Beschwerdeführer sich sodann nicht auseinander (vgl. vorne E. 1.2). Damit ist die Beschwerde auch insoweit unbegründet.