Citation: 2A.624/2005 26.10.2005 E. 1

A.________ (alias B.________), geb. 1980, Staatsangehöriger von Algerien, reiste im März 2004 illegal in die Schweiz ein, nachdem er sich zuvor während Jahren illegal in verschiedenen europäischen Ländern aufgehalten hatte. Nach seiner Festnahme und Verurteilung zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 30 Tagen wegen Widerhandlungen gegen das Bundesgesetz über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; SR 142.20) wurde er im Kanton Zürich in Ausschaffungshaft genommen (Haftverfügung des Haftrichters des Bezirksgerichts Zürich vom 25. Mai 2004). Am 12. August 2004 wurde er aus der Haft entlassen und zur Ausreise aus der Schweiz innert 48 Stunden aufgefordert. Am 15. August 2004 reichte A.________ an der Empfangsstelle X.________ ein Asylgesuch ein. Das Bundesamt für Flüchtlinge (heute Bundesamt für Migration) trat am 27. September 2004 gestützt auf Art. 33 des Asylgesetzes (AsylG; SR 142.31) auf das Gesuch nicht ein, unter gleichzeitiger Anordnung der Wegweisung. Die Verfügung erwuchs in Rechtskraft. Am 15. März 2005 stellte A.________ an der Empfangsstelle Y.________ ein weiteres Asylgesuch. Das Bundesamt für Migration trat mit Verfügung vom 23. März 2005 gestützt auf Art. 32 Abs. 2 lit. c AsylG (Missachtung elementarer Mitwirkungspflichten) auf das Gesuch nicht ein und ordnete seinerseits die Wegweisung an. Auch diese Verfügung erwuchs in Rechtskraft. Am 19. September 2005 wurde A.________ im Kanton Tessin aufgegriffen und den Behörden des Kantons Graubünden zugeführt. Das Amt für Polizeiwesen, Abteilung Asyl und Massnahmenvollzug, des Kantons Graubünden nahm ihn mit Haftbefehl vom 20. September 2005 in Ausschaffungshaft. Nach mündlicher Verhandlung bestätigte das Bezirksgerichtspräsidium Plessur am 23. September 2005 die Rechtmässigkeit und Angemessenheit der Ausschaffungshaft und genehmigte die Haft bis zum 19. Dezember 2005. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 17. Oktober (Postaufgabe 18. Oktober) 2005 beschwert sich A.________ beim Bundesgericht über "eine weitere Inhaftierung gemäss dem Entscheid des Bezirksgerichtspräsidiums Plessur vom 23.9.05". Die Akten des Amtes für Polizeiwesen des Kantons Graubünden und des Bezirksgerichtspräsidiums Plessur sind eingeholt worden. Von der Anordnung eines Schriftenwechsels und weiterer Instruktionsmassnahmen ist abgesehen worden. Das Urteil ergeht im vereinfachten Verfahren (Art. 36a OG).