Citation: 2C_306/2019 E. 1

Gegen Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts über einen Tarifgenehmigungsbeschluss nach dem Bundesgesetz vom 9. Oktober 1992 über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte steht die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht offen (vgl. Art. 59 und 74 URG). Der angefochtene Entscheid hat Auswirkungen auf die Schlussabrechnung der Tarifperiode vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2019, womit ein aktuelles Rechtsschutzinteresse fortbesteht. Im Übrigen wäre auch vom Erfordernis des aktuellen Interesses abzusehen, da sich die aufgeworfene Frage unter gleichen oder ähnlichen Umständen jederzeit wieder stellen könnte, eine rechtzeitig Überprüfung im Einzelfall kaum je möglich wäre und die Beantwortung wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Frage im öffentlichen Interesse liegt (BGE 142 I 135 E. 1.3.1; 139 I 206 E. 1.1 S. 208). Zwar ist der umstrittene Tarif inzwischen abgelaufen, doch stellt sich die grundsätzliche Frage nach der Tragweite des Rechts auf Zugänglichmachung durch die SRG im nächsten Tarif in gleicher Weise; es rechtfertigte sich deshalb auch, vom Erfordernis des aktuellen Interesses abzusehen. Da auch alle weiteren Eintretensvoraussetzungen gegeben sind (vgl. Art. 82 lit. a i.V.m. Art. 86 Abs 1 lit. a, Art. 90 und Art. 100 Abs. 1 BGG), ist die Eingabe materiell zu behandeln (vgl. die Urteil 2C_685/2016 vom 13. Dezember 2017 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 143 II 617 ff. und 2C_146/2012 vom 20. August 2012 E. 1).