Citation: 7B_275/2022 E. A

A.a. A.________ wird vorgeworfen, er habe am 21. August 2020 im Bereich des Bahnhofs U.________ einen Personenwagen rückwärts ausparkiert und diesen anschliessend abgedreht. Nach Vollendung der Drehung sei er nach einer kurzen Pause erneut rückwärts gefahren, wobei er in eine Fussgängerin hineingefahren sei. Diese sei zu Fall gekommen und habe sich verletzt. Zum Kollisionszeitpunkt habe sich das Heck des Fahrzeugs von A.________ zumindest in geringem Masse hinter einer eingezeichneten Fahrverbotslinie befunden. Mit Strafbefehl vom 24. November 2020 befand die Staatsanwaltschaft Graubünden A.________ der Verletzung der Verkehrsregeln (Art. 36 Abs. 4 SVG und Art. 17 Abs. 1 der Verkehrsregelnverordnung vom 13. November 1962 [VRV; SR 741.11] in Verbindung mit Art. 90 Abs. 1 SVG) für schuldig. A.b. Das Regionalgericht Surselva bestätigte mit Urteil vom 8. September 2021 den Strafbefehl auf Einsprache von A.________ hin und bestrafte ihn mit einer Busse von Fr. 400.--.