Citation: 2C_407/2018 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil erwogen, die Voraussetzungen für einen positiven Promotionsentscheid seien in § 6 Abs. 1 der Verordnung des Kantons Aargau über die Promotion und die Maturität an den Mittelschulen vom 23. Juni 1999 (Maturitätsverordnung) geregelt. Bei Vorliegen von wichtigen Gründen könnten Schülerinnen und Schüler, welche diese Voraussetzungen nicht erfüllten, promoviert werden, wenn ihnen für das Erreichen der Lernziele der entsprechenden Klasse eine günstige Prognose gestellt werden könnte (§ 6 Abs. 2 Maturitätsverordnung). Ob beim Beschwerdeführer, welcher die Voraussetzungen für eine Promotion klar nicht erfülle, ein wichtiger Grund für eine solche ausnahmsweise Promotion vorliege, erachtete die Vorinstanz als deshalb nicht ausschlaggebend, weil seine Schulleistungen derart klar ungenügend seien, dass keine günstige Prognose abgegeben werden könne. Die dem Bundesgericht enthaltene Beschwerdeschrift setzt sich zwar mit der einen Voraussetzung einer ausnahmsweisen Promotion gemäss § 6 Abs. 2 Maturitätsverordnung - dem wichtigen Grund - auseinander, geht jedoch mit keinem Wort auf die kumulative Voraussetzung - der günstigen Prognose - ein. Angesichts der fehlenden Auseinandersetzung mit der kumulativen Voraussetzung der günstigen Prognose fehlt es dem eingereichten Rechtsmittel an einer sachbezogenen Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG, weshalb darauf mit Entscheid des Abteilungspräsidenten als Einzelrichter im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist. Wegen Aussichtslosigkeit kann das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im bundesgerichtlichen Verfahren (Art. 64 Abs. 1 BGG) nicht gutgeheissen werden. Die Gerichtskosten sind somit dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Inwiefern die Vorinstanz im Kostenpunkt § 31 Abs. 2 des VRPG/AG willkürlich ausgelegt oder angewendet oder die Mindestgarantie von Art. 29 Abs. 3 BV verletzt hätte (siehe Urteil 2C_877/2010 vom 17. März 2010 E. 2.1), legt der Beschwerdeführer ebenfalls nicht dar, weshalb die vorinstanzlichen Kosten- und Entschädigungsfolgen nicht neu zu verlegen sind.