Citation: 8C_38/2021 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat dazu erwogen, die Beschwerdeführerin sei sinngemäss der Ansicht, aufgrund des Minimalstandards gemäss Art. 1 des Bundesgesetzes über das Öffentlichkeitsprinzip der Verwaltung (BGÖ; SR 152.3) habe sie einen rechtlichen Anspruch auf Herausgabe der geforderten statistischen Resultate. Indessen habe der Bundesgesetzgeber die IV-Stellen nicht einheitlich dem BGÖ unterstellen wollen, weshalb gemäss BGE 144 I 170 E. 5.4 (unveröffentlicht) insoweit das kantonale Recht massgebend sei. Im Kanton Luzern bestehe kein Öffentlichkeitsprinzip der Verwaltung, was das Kantonsgericht Luzern mehrere Male bestätigt habe. Damit sei der Editionsantrag abzuweisen. Darin sei keine Beweisvereitelung oder Rechtsverweigerung zu erblicken. Schliesslich substanziiere die Beschwerdeführerin nicht, inwieweit Dr. med. G.________ die erhobenen medizinischen Befunde ergebnisorientiert beurteilt habe. Damit sei ein schutzwürdiges Feststellungsinteresse, das nicht mit einem Leistungs- oder Gestaltungsentscheid gewahrt werden könne, nicht begründet (unter anderem mit Hinweis auf BGE 126 II 300 E. 2c). Mit der Beurteilung des Begehrens um Aufhebung der Verfügung vom 13. Mai 2020 würden die Interessen der Beschwerdeführerin vollumfänglich gewahrt. Daher sei auf den Antrag, es sei festzustellen, dass Dr. med. G.________ kein unabhängiger psychiatrischer Gutachter sei, nicht einzutreten. Vielmehr sei zu prüfen, ob dessen Expertise dazu dienen könne, die Arbeitsfähigkeit zu beurteilen.