Citation: 1C_404/2019 E. 2

Wer zur Beschwerde an das Bundesgericht berechtigt ist, muss sich am Verfahren vor allen kantonalen Vorinstanzen als Partei beteiligen können (Art. 111 Abs. 1 BGG). Die Legitimation zum Rekurs und zur Beschwerde gegen behördliche Verkehrsanordnungen muss in den Kantonen daher mindestens im gleichen Umfang wie nach Art. 89 BGG zugelassen werden (BGE 144 I 43 E. 2.1 S. 45). Zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 89 Abs. 1 BGG ist berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat, wer zudem durch den angefochtenen Entscheid oder Erlass besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat (Art. 89 Abs. 1 BGG). Dementsprechend ist zur Anfechtung von lokalen Verkehrsanordnungen nach der Rechtsprechung berechtigt, wer die mit der Beschränkung belegte Strasse regelmässig benutzt, z.B. als Anwohner oder Pendler, während bloss gelegentliches Befahren einer Strasse nicht genügt (BGE 136 II 539 E. 1.1 S. 542 f. mit Hinweisen; Urteil 1C_117/2017, 1C_118/2017 vom 20. März 2018 E. 2).