Citation: 6B_93/2022 E. 3

Die Beschwerde ist gutzuheissen, das Urteil aufzuheben und die Sache zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Der Beschwerdeführerin ist keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 68 Abs. 3 BGG). Dem Beschwerdegegner wurde mit bundesgerichtlicher Verfügung vom 3. Oktober 2022 die unentgeltliche Rechtspflege nach Art. 64 Abs. 1 BGG bewilligt und ihm sein Rechtsvertreter in der vorliegenden Strafsache als unentgeltlicher Rechtsbeistand gemäss Art. 64 Abs. 2 BGG eingesetzt (Art. 64 Abs. 3 dritter Satz BGG i.V.m. Art. 32 Abs. 1 BGG). Somit sind ihm keine Kosten aufzuerlegen und seinem Rechtsvertreter für das Vernehmlassungsverfahren eine angemessene Entschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 2 BGG).