Citation: 5A_598/2024 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz stellte bei der Kostenverteilung auf der Grundlage von Art. 107 Abs. 1 lit. e ZPO auf den mutmasslichen Prozessausgang ab. Sie erwog unter anderem, dass die erstinstanzliche Verfahrensleitung bereits vor der rechtshilfeweisen Einholung des Schätzungsgutachtens (s. Sachverhalt Bst. B.a) darauf hingewiesen habe, dass dies eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen würde. Nachdem auf das am 2. November 2022 ergangene Rechtshilfeersuchen keine Rückmeldung eingegangen sei, habe die erstinstanzliche Verfahrensleitung die zuständige kroatische Zentralbehörde am 15. Mai 2023 gemahnt. Dass sie dies angesichts der erfahrungsgemäss zu erwartenden Dauer für Zustellungen von zwei bis sieben Monaten erst nach gut sechs Monaten getan habe, sei nicht zu beanstanden. Da die erstinstanzliche Verfahrensleitung die Rückmeldung erhalten habe, dass die kroatische Zentralbehörde das Rechtshilfegesuch und die Mahnung erhalten und an das zuständige Gericht weitergeleitet hatte, habe kein Anlass für die Annahme bestanden, dass das Rechtshilfebegehren aussichtslos sein könnte. Somit sei das weitere Zuwarten der erstinstanzlichen Verfahrensleitung nicht als Rechtsverweigerung oder -verzögerung zu qualifizieren. Die erstinstanzliche Verfahrensleitung habe weiterhin mit der Bearbeitung des Rechtshilfeersuchens durch das zuständige kroatische Gericht rechnen dürfen, auch wenn der Rahmen hierfür offen gewesen sei. Es sei zu berücksichtigen, dass die Einflussmöglichkeiten der vorinstanzlichen Verfahrensleitung im Hinblick auf eine Beschleunigung bei der internationalen Rechtshilfe beschränkt seien und ihr die entstandene Verzögerung nicht angelastet werden könne. Abschliessend stellte die Vorinstanz fest, dass die vorliegende Verfahrensdauer auch aus Sicht des Beschwerdeführers nicht als untragbar zu werten sei.