Citation: U 564/06 27.04.2007 E. A

Der 1972 geborene S.________ arbeitete seit 1. März 2001 als Autowascher in der X.________ AG, und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) versichert. Am 28. März 2001 sass er auf dem Rücksitz eines Personenwagens, als es beim Anhalten vor einem Fussgängerstreifen zu einer Auffahrkollision mit einem nachkommenden Fahrzeug kam. Bei dieser Kollision zog sich S.________ gemäss Diagnose des wegen Nacken-, Rücken- und Kopfschmerzen am 30. März 2001 aufgesuchten Dr. med. H.________, eine Halsmuskelzerrung (Schleudertrauma) zu. Anlässlich der Erstuntersuchung fanden sich nuchale Schmerzen und Druckdolenzen. Der Hausarzt schrieb den Versicherten gemäss Bericht vom 8. Mai 2001 ab 21. April 2001 voll arbeitsunfähig, nachdem ihn dieser wegen eines am 19. April 2001 aufgetretenen Schwindelanfalls mit Bewusstseinsverlust aufgesucht hatte. Die Arbeitsstelle wurde S.________ am 27. April 2001 noch während der Probezeit auf den 4. Mai 2001 gekündigt. Anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 30. Mai 2001 fand Dr. med. C.________ eine freie Rotation der Wirbelsäule. Neurologische Ausfälle konnte er nicht feststellen. Da sich die starken Kopfschmerzen nicht eingrenzen liessen, überwies er den Versicherten zur neurologischen Beurteilung an Dr. med. B.________. Dessen Untersuchung ergab gemäss Bericht vom 12. Juni 2001 keine Hinweise für eine unfallbedingte zentralnervöse Störung oder eine posttraumatische Spätkomplikation und auch keine sicheren Hinweise für ein Zervikalsyndrom. Überdies stand eine Chronifizierung der Kopfschmerzen nach Ansicht des Facharztes in einem fraglichen Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis. Dr. med. C.________ attestierte daraufhin laut Untersuchungsbericht vom 22. Juni 2001 eine volle Arbeitsfähigkeit des nunmehr arbeitslosen Versicherten. Mit Schreiben vom 26. Juni 2001 teilte die SUVA S.________ die Einstellung der Taggeldleistungen mit Wirkung ab 25. Juni 2001 in Aussicht. Da dieser weiterhin über persistierende Kopfschmerzen und Schwindel klagte, schlug der Hausarzt eine nochmalige neurologische Abklärung vor, welche am 6. März 2002 von Dr. med. K.________, durchgeführt wurde. Dieser diagnostizierte laut Bericht vom 2. Mai 2002 eine protrahiert verlaufende posttraumatische Cephalea und Verdacht auf Anpassungsstörung. Die SUVA legte die Akten daraufhin dem Neurologen Dr. med. G.________ vom SUVA-Ärzteteam Unfallmedizin vor, welcher am 9. August 2002 Stellung nahm. Zur Klärung der Frage, ob ein posttraumatischer Kopfschmerz vorliegt, die geltend gemachten Schmerzen Ausdruck einer bereits vorbestandenen Migräne sind, oder ob eine Anpassungsstörung dafür verantwortlich ist, schlug er gemäss Bericht vom 27. September 2002 eine neurologische Abklärung vor. Diese wurde von Dr. med. M.________, durchgeführt, welcher das Vorliegen von Unfallfolgen verneinte (Bericht vom 4. April 2003). Unter Hinweis auf dieses Untersuchungsergebnis teilte die SUVA dem Versicherten mit Verfügung vom 25. November 2003 mit, es lägen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Unfallfolgen mehr vor, weshalb ab dem 30. November 2003 keine Versicherungsleistungen mehr erbracht würden. Dieser liess dagegen Einsprache erheben und den Bericht des Chiropraktors Dr. J.________, vom 21. Oktober 2002 einreichen. Mit Entscheid vom 30. April 2004 wies die SUVA die Einsprache ab.