Citation: 1C_575/2020 E. B

Mit Verfügung vom 24. April 2019 ordnete das Strassen- und Schifffahrtsamt des Kantons St. Gallen (nachstehend: StVA) eine verkehrsmedizinische Untersuchung der Fahreignung von A.________ an, ohne ihm den Führerausweis zu entziehen. In der Folge wurde er am Institut für Rechtsmedizin des Kantonsspitals St. Gallen am 18. Juni 2019 von Dr. med. B.________ untersucht, die auch das verkehrsmedizinische Gutachten vom 30. September 2019 erstellte. Dieses kam zum Ergebnis, die Fahreignung von A.________ könne nicht abschliessend beurteilt werden, da eine zusätzlich vorgenommene testpsychologische Abklärung leichte bis mittelgradig ausgeprägte kognitive Defizite ergeben habe und daher zum Ausschluss von fahreignungsrelevanten kognitiven Leistungsdefiziten eine ärztlich begleitete Kontrollfahrt erforderlich sei. Entsprechend ordnete das StVA mit Verfügung vom 22. Oktober 2019 eine solche Kontrollfahrt an. Dagegen erhob A.________ Rekurs, den die Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen am 30. März 2020 abwies. Eine dagegen von A.________ eingereichte Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 11. September 2020 ab, soweit es darauf eintrat.