Citation: 9C_347/2017 E. 6.2.1

6.2.1. Es sind keine Gründe ersichtlich, welche Zweifel an der Beweistauglichkeit der psychiatrisch-rheumatologischen Expertise wecken könnten: Sie ist für die streitigen Belange umfassend, beruht auf den notwendigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden, ist in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden, leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge bzw. der Beurteilung der medizinischen Situation ein, setzt sich ausführlich mit den bei den Akten liegenden (abweichenden) fachärztlichen Einschätzungen (namentlich der behandelnden Psychiaterin Dr. med. E.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie; Bericht vom 15. August 2013) auseinander und ist in den Schlussfolgerungen überzeugend. Sie erfüllt somit sämtliche Anforderungen an beweiswertige ärztliche Entscheidgrundlagen (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232 mit Hinweis), insbesondere auch jene, welchen bei der Beurteilung des medizinischen Sachverhalts in Revisionsfällen zusätzlich Beachtung zu schenken ist (Urteil 9C_710/2014 vom 26. März 2015 E. 2). Daran ändert nichts, dass Dr. med. B.________ weder verlässliche Aussagen betreffend den Verlauf des Grades der Arbeitsfähigkeit zu machen noch eine gewisse Prognose zu stellen vermochte. Der Gutachter selbst wies darauf hin, entsprechende Aussagen seien wegen Inkonsistenzen und Widersprüchlichkeiten in den Angaben der Beschwerdeführerin (welche auf gutachterliche Nachfrage von der behandelnden Psychiaterin bestätigt wurden) sowie aufgrund subjektiver Krankheitsüberzeugung und Selbstlimitierung nicht möglich gewesen. Entgegen der Beschwerde lässt dies auf eine Rentenrevision schliessen, die auf einer genügenden Verlaufsbegutachtung beruht. Die Beschwerdeführerin lässt diesbezüglich im Übrigen ausser Acht, dass die Gutachter ihre Expertisen im August und September 2014 betreffend die Frage einer Verbesserung des Gesundheitszustands ergänzten.