Citation: 2C_1033/2014 E. B

Mit Verfügung vom 29. Juli 2009 widerrief das Migrationsamt die Aufenthaltsbewilligung von A.________, da es sich bei der von ihm geschlossenen Ehe um eine Scheinehe handeln soll. Ein gegen die Eheleute wegen Täuschung der Behörden im Sinne von Art. 118 AuG eingeleitetes Strafverfahren wurde durch Verfügung des Bezirksgericht Zürich vom 7. Februar 2013 eingestellt, nachdem die Anklageschrift - trotz vorangegangener Rückweisung und Ergänzung durch die Anklagebehörde - dem Anklagegrundsatz noch immer nicht genügte. Den Ehegatten wurden hierbei die Hälfte der Gerichtskosten auferlegt und keine Parteientschädigung zugesprochen, da sie durch widersprüchliche und unwahre Aussagen im Ermittlungs- und Untersuchungsverfahren sowie unrichtige Meldeverhältnisse die Durchführung des Strafverfahrens und die Anklageerhebung mitverursacht hätten. Eine gegen diese Kosten- und Entschädigungsfolgen erhobene Beschwerde an das Obergericht des Kantons Zürich wurde am 25. Juli 2013 gutgeheissen, da nicht nachgewiesen werden konnte, dass die Eheleute klar gegen ihre Meldepflichten verstossen oder sich auf andere Art widerrechtlich verhalten hätten. Einen gegen die Verfügung des Migrationsamts vom 29. Juli 2009 erhobenen Rekurs wies der Regierungsrat am 30. April 2014 ab. Eine hiergegen beim Verwaltungsgericht geführte Beschwerde blieb ohne Erfolg (Urteil vom 3. September 2014).