Citation: 1C_562/2014 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführer rügen weiter, die Erwägungen des Verwaltungsgerichts seien willkürlich, wenn es festhalte, dass es der massgeblichen Umgebung an einer einheitlichen und zu berücksichtigenden Dachlandschaft fehle und ein gestuftes Attikageschoss nicht gegen § 238 PBG und Art. 9 BZO verstosse. Art. 9 BZO bezwecke eine gute Einordnung der Dachaufbauten ins Gesamtbild und stelle somit eine Verschärfung gegenüber § 238 PBG dar. Das Attikageschoss wirke überfrachtet und - aufgrund des gestaffelten Dachs - unharmonisch und uneinheitlich. Dies würde sich bei einer künftigen Möblierung des Attikadaches mit Tischen, Stühlen, Sofas, Sonnenschirmen etc. noch akzentuieren. Im Übrigen sei die massgebende Umgebung von einer ruhigen Dachlandschaft geprägt.