Citation: 9C_102/2020 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz mass insbesondere den Berichten des RAD vom 7. März und 29. Mai 2017 Beweiswert zu. Gestützt darauf kam sie zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin auf Grund der Folgen eines operierten Karpaltunnelsyndroms rechts in ihrer angestammten Tätigkeit als Reinigungsmitarbeiterin seit 29. August 2014 vollständig arbeitsunfähig sei; leidensadaptierte, leichte bis zeitweise mittelschwere Verrichtungen im Wechselrhythmus ohne vollen Gebrauch der rechten Hand in grob- und feinmotorischem Einsatz vermöge sie seit 21. Juni 2016 jedoch wieder zu 80 % auszuüben (vollschichtig verwertbar mit zusätzlichem Pausenbedarf). Die Einschränkung im Aufgabenbereich veranschlagte das kantonale Gericht gemäss den Ergebnissen der vor Ort durchgeführten, im Abklärungsbericht Haushalt vom 22./27. Juni 2016 wiedergegebenen Erhebungen vor Ort auf 16,4 %. In der Beschwerde wird dagegen im Wesentlichen angeführt, der RAD-Bericht vom 7. März 2017 basiere auf einer unvollständigen gesundheitlichen Anamnese, sei doch insbesondere ausser Acht gelassen worden, dass nicht nur rechts- sondern auch linksseitig seit geraumer Zeit Probleme bestünden, welche die behandelnden Ärzte auf ein leichtes bis mässiges Karpaltunnelsyndrom links zurückgeführt hätten. Da bereits geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit von versicherungsinternen ärztlichen Beurteilungen genügten, um deren Beweistauglichkeit zu mindern, könne darauf nicht abgestellt werden und seien ergänzende medizinische Abklärungen in die Wege zu leiten.