Citation: 1C_75/2022 E. 2.3.2

2.3.2. Die Vorinstanz erblickt darin ein unzulässiges Novum, da es sich bei der angeblichen Kaufabsicht der Architekturbüro J.________ AG um eine Tatsache handle, die im bisherigen Verfahren unerwähnt geblieben sei. Die Beschwerdeführerin hätte diesen Umstand bereits vor der Vorinstanz einbringen können. Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, die Kaufabsicht ergebe sich aus den Akten, begnügt sie sich mit Hinweisen auf Äusserungen im Entscheid des Regierungsrates vom 11. August 2020 sowie der Gemeinde V.________ vom 19. November 2018, welche auf den Inhalt der Kaufverträge zwischen den Beschwerdeführenden und der Architekturbüro J.________ AG verweisen würden. Wo sich die Kaufverträge in den Akten befinden sollen und woraus sich die behauptete Kaufabsicht ergeben soll, vermag sie aber nicht zu bezeichnen. Es ist folglich davon auszugehen, dass es sich bei der vorgebrachten Kaufabsicht der Architekturbüro J.________ AG am Grundstück Nr. yyy, V.________ um eine neue Tatsache handelt, die nur vorgebracht werden kann, wenn der angefochtene Entscheid dazu Anlass gibt. Solches ist vorliegend nicht der Fall, die notwendige Fahrbreite zur Erschliessung des Nachbargrundstücks war bereits vor der Vorinstanz Gegenstand des Verfahrens, weshalb die neu vorgebrachte Tatsache vorliegend nicht zu hören ist.