Citation: 6B_1422/2019 E. 6.1

6.1. Bezüglich der Verurteilung wegen mehrfacher Veruntreuung macht er eine falsche Gewichtung resp. Berücksichtigung verschiedener Strafzumessungsfaktoren geltend. Die Vorinstanz würde die von ihr straferhöhend berücksichtigten Umstände auf keine verwertbaren Beweismittel stützen. Ferner zeige ein Vergleich mit der C.________ im abgekürzten Verfahren auferlegten Freiheitsstrafe von 32 Monaten, dass die von der Vorinstanz vorliegend ausgesprochene Freiheitsstrafe nicht angemessen sei. Die Verfehlungen von C.________ seien zahlreicher und hätten viel höhere Summen umfasst, weshalb sie eindeutig schwerer wiegen würden als die ihm vorgeworfenen Veruntreuungen. Im Zusammenhang mit der Strafzumessung für den untauglichen Versuch der mehrfachen qualifizierten ungetreuen Geschäftsbesorgung rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung von Art. 49 Abs. 1 StGB. Er bringt vor, der Tatbestand der ungetreuen Geschäftsbesorgung schütze ein anderes Rechtsgut als derjenige der Veruntreuung. Die Vorinstanz lege nicht dar, aus welchen sachlichen Gründen vorliegend ein Zusammenhang zwischen den beiden Tatbeständen bestehe. Für die ungetreue Geschäftsbesorgung hätte die Vorinstanz deshalb eine Geldstrafe erkennen müssen.