Citation: 4A_465/2018 E. 3.2.2

3.2.2. Soweit er auf Äusserungen nach erfolgter Abtretungsvereinbarung abstellt, ist dies zur Ermittlung des tatsächlichen Parteiverständnisess zwar zulässig (BGE 132 III 626 E. 3.1 S. 632). Das haben indessen auch die kantonalen Instanzen getan, und daraus vom Beschwerdeführer abweichende Schlüsse gezogen. Inwieweit diese offensichtlich unzutreffend und damit willkürlich sein sollten, zeigt der Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich auf. Es wäre durchaus denkbar, dass die Parteien ursprünglich keine Bedingung vereinbarten, in der Annahme, der Zedent behalte in jedem Fall die Aktivlegitimation im hängigen Prozess, und sich erst nachträglich auf eine Bedingung beriefen, als sie erkannten, dass diese Annahme unzutreffend sein könnte.