Citation: 6B_1290/2015 E. A

Nach Rückweisung der Anklageschrift vom 15. März 2013 an die Anklagebehörde wurde X.________ in der (korrigierten) Anklageschrift vom 22. Juli 2014 vorgeworfen, nachdem er als Beteiligter einer Auseinandersetzung in den frühen Morgenstunden des 29. April 2012 von Security-Mitarbeitern, namentlich von A.C.________, vor den Ausgang eines Clubs verbracht worden war, sei er wieder in den Vorraum des Clubs zurück gekommen und habe mit einem Messer, respektive einem anderen gefährlichen Gegenstand, auf die drei Security-Mitarbeiter A.C.________, B.C.________ und D.________ (die drei Privatkläger) eingestochen und ihnen Stichverletzungen zugefügt. Dabei habe er gewusst, dass diese tödlich verletzt werden könnten, und ihren Tod gewollt bzw. ihren möglichen Tod in Kauf genommen. Die Staatsanwaltschaft klagte ihn wegen mehrfach versuchter vorsätzlicher Tötung in insgesamt fünf Fällen an. X.________ stellte den Anklagesachverhalt stets in Abrede. Er habe mit niemandem Streit gehabt und weder jemanden gestochen noch verletzt. Er habe gar kein Messer gehabt. Vielmehr hätten die Security-Leute ihn geschlagen. Er sei dann weggegangen.