Citation: 5A.2/2006 28.04.2006 E. A

A.a X.________ reiste am 20. Februar 1994 in die Schweiz ein und heiratete am 25. April 1994 den Schweizer Bürger Y.________. Am 19. Mai 1998 stellte X.________ ein Gesuch um erleichterte Einbürgerung. Im anschliessenden Verfahren hatten sie und ihr Ehemann am 23. November 1999 eine Erklärung unterzeichnet, wonach sie in einer tatsächlichen, ungetrennten, stabilen ehelichen Gemeinschaft zusammenlebten und weder Trennungs- noch Scheidungsabsichten bestünden. Gleichzeitig hatten sie unterschriftlich zur Kenntnis genommen, dass die erleichterte Einbürgerung nicht möglich sei, wenn vor oder während des Einbürgerungsverfahrens einer der Ehegatten die Trennung oder Scheidung beantragt habe oder keine tatsächliche eheliche Gemeinschaft mehr bestehe. Bestätigt wurde mit der schriftlichen Erklärung überdies die Kenntnisnahme davon, dass die Verheimlichung dieser Umstände zum Widerruf oder zur Nichtigerklärung der Einbürgerung führen könne. A.b Am 13. Dezember 1999 wurde X.________ erleichtert eingebürgert und erhielt das Bürgerrecht der Gemeinde G.________, Kanton Bern. Kurze Zeit später meldete sie sich per 31. Dezember 1999 von S.________, dem bis dahin gemeinsamen Wohnort der Ehegatten, ohne ihren Ehemann an eine Adresse in T.________ ab. Am 20. Januar 2000 richteten sie und ihr Ehemann ein gemeinsames Scheidungsbegehren an das Bezirksgericht in Bülach, wo am 29. Mai 2000 die Scheidung ausgesprochen wurde.