Citation: 6B_573/2018 E. 3.2.1

3.2.1. Die Vorinstanz erwägt weiter, dass der Beschwerdeführer bestätigt habe, er sei während der ganzen Fahrt im Besitz des Schlüssels des von ihm gelenkten Fahrzeugs gewesen und er habe dieses immer abgeschlossen. Dass eine oder mehrere unberechtigte Personen sich unbemerkt Zutritt zu seinem Bus verschafft und dort rund 120 kg Haschisch verstaut hätten, habe der Beschwerdeführer nicht festgestellt. Ein solches Unterfangen hätte dann auch eine gewisse Zeit in Anspruch genommen und wäre kaum unbemerkt geblieben, insbesondere nicht auf einem stark frequentierten Hotelparkplatz. Nicht glaubhaft sei sodann, dass jeder Chauffeur in der Lage sei, einen Bus unbemerkt zu öffnen und wieder zu verschliessen. Ein solches Know-how würde sich kaum auf Chauffeurkreise beschränken und umgehend Sicherheitsmassnahmen erfordern. Unglaubhaft seien auch die Ausführungen des Beschwerdeführers im Zusammenhang mit der in Spanien angeblich erwarteten chinesischen Reisegruppe. Dass diese wegen einer Verspätung von fünf bis sechs Stunden die Heimreise per Flugzeug angetreten haben soll und der Beschwerdeführer dies als erfahrener Carchauffeur geglaubt habe, sei abwegig. Die Vorinstanz erwägt ausserdem, dass der Beschwerdeführer erstmals über leere Taschen, die sich im Gepäckraum des Cars befunden hätten, berichtet habe, als ihm anlässlich der Einvername vom 17. Januar 2014 mitgeteilt worden sei, dass auf einem Haschischpaket, das sich in einer dieser Taschen befand, sein DNA-Profil sichergestellt worden sei. Der Beschwerdeführer habe zunächst erklärt, nichts darüber zu wissen. Danach habe er zu Protokoll gegeben, dass er in U.________ von der Abreise in Richtung Spanien fünf bis sechs Taschen im Gepäckraum gesehen habe. Diese seien auf der Rückfahrt noch dort gewesen und er habe sie an der Grenze zur Kontrolle öffnen müssen. Am 31. Januar 2014 habe der Beschwerdeführer hingegen erklärt, vor der Abreise nur eine Tasche im Gepäckraum gesehen zu haben. Als er in diese geschaut habe, habe er drei, vier oder fünf weitere leere Taschen gefunden. Diese Aussagen würden bereits wegen deren laufenden Anpassungen unglaubhaft erscheinen und seien als Schutzbehauptungen zu qualifizieren. Nicht nachvollziehbar sei unter anderem, dass der Beschwerdeführer zunächst weder von einer behördlichen Kontrolle noch von leeren Taschen berichtet habe, und diese erst erwähnt habe, nachdem er mit der gefundenen DNA-Spur konfrontiert worden sei.