Citation: 4A_25/2023 E. 7.2.6

7.2.6. Der Beschwerdeführer stellt sich eventualiter (wie bereits vor den Vorinstanzen) auf den Standpunkt, familieninterne Transaktionen würden das Erwerbsrecht gemäss Ziff. III.2.c der Vereinbarung 2011 nicht auslösen. Die Rüge geht fehl. Wie die Vorinstanz zutreffend erwog, sieht die Regelung in Ziff. III.2.c der Vereinbarung 2011 nicht bloss vor, dass die Aktien in der Familie gehalten werden sollen, sondern sie stipuliert darüber hinaus eine eigentliche Kaskadenregelung. Diese Kaskade würde umgangen, wenn familieninterne Transaktionen nicht unter die Regelung fielen. Fehl geht auch sein (erneuter) Einwand, es habe noch keine Transaktion stattgefunden, weil das Kaufsrecht durch die D.________ nicht ausgeübt worden sei. Die Transaktion (bzw. der Kontrollverlust) liegt bereits in der Einräumung des Kaufsrechts an die D.________, wie die Vorinstanz zutreffend erwog. Nicht zu beanstanden ist auch, wenn die Vorinstanz erwog, mit der Vereinbarung 2011 hätte unter anderem auch verhindert werden sollen, dass die B.________-Aktien direkt oder indirekt im Rahmen der Erbfolge an G.A.________ und H.A.________ gelangten.