Citation: 1C_779/2013 E. 2.7

2.7. Im Folgenden ist zu untersuchen, ob das Verwaltungsgericht Art. 4 und 27 QPV willkürlich ausgelegt hat, indem es den Beschwerdeführer hinsichtlich des auf die Parzelle Nr. 21228 entfallenden Kostenanteils für die Privatstrasse als kostenpflichtig erklärte. Für die Auslegung dieser Bestimmungen ist das Verhalten der Parteien nicht massgebend. Dem Beschwerdeführer ist deshalb nicht zu folgen, wenn er die Zahlung der Stockwerkeigentümergemeinschaft als "Anerkennung" seiner eigenen Rechtsauffassung ansieht. Ebenso wenig ist der Inhalt der Grundstückskaufverträge von Bedeutung. In den bei den Akten liegenden öffentlich beurkundeten Verträgen regelten die Parteien teilweise die Frage der Tragung der Erschliessungskosten. Wie diese Vertragsbestimmungen zu verstehen sind und wie es sich mit denjenigen Verträgen verhält, die keine solchen Bestimmungen enthalten, ist hier nicht zu entscheiden.