Citation: 6S.137/2003 08.08.2003 E. 1

Der Beschwerdeführer beanstandet den ergangenen Schuldspruch nicht. Hingegen macht er eine Verletzung von Art. 63 StGB geltend. Er bemängelt in mehrfacher Hinsicht, dass die vorinstanzliche Bemessung der Strafe nicht nachvollziehbar sei. 1.1 Gemäss Art. 63 StGB misst der Richter die Strafe nach dem Verschulden des Täters zu; er berücksichtigt dabei die Beweggründe, das Vorleben und die persönlichen Verhältnisse des Schuldigen. Das Gericht hat in seinem Urteil die Überlegungen, die es bei der Bemessung der Strafe anstellt, in den Grundzügen darzustellen. Dabei muss es in der Regel die wesentlichen schuldrelevanten Tat- und Täterkomponenten so erörtern, dass festgestellt werden kann, ob alle rechtlich massgebenden Gesichtspunkte Berücksichtigung fanden und wie sie gewichtet wurden. Dabei müssen die einzelnen Strafzumessungsfaktoren nicht in allen Einzelheiten ausgebreitet werden und über Umstände ohne oder von ausgesprochen untergeordneter Bedeutung darf auch mit Stillschweigen hinweggegangen werden. Insgesamt müssen die Erwägungen des Gerichts die ausgefällte Strafe aber rechtfertigen, d.h. das Strafmass muss als plausibel erscheinen. Ein an einem Begründungsmangel leidendes Urteil wird nach konstanter Rechtsprechung indes nur aufgehoben, sofern der Mangel schwer wiegt und der Entscheid auch im Ergebnis Bundesrecht verletzt (BGE 127 IV 101 E. 2c mit Hinweisen). Bei der Gewichtung der im Rahmen der Strafzumessung zu beachtenden Komponenten steht dem urteilenden Gericht ein erheblicher Spielraum des Ermessens zu. Das Bundesgericht greift in diesen auf Nichtigkeitsbeschwerde nur ein, wenn das kantonale Gericht den gesetzlichen Strafrahmen über- oder unterschritten hat, wenn es von rechtlich nicht massgebenden Gesichtspunkten ausgegangen ist oder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen bzw. in Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens falsch gewichtet hat (BGE 127 IV 101 E. 2; 124 IV 286 E. 4a; 123 IV 49 E. 2a; 122 IV 241 E. 1a je mit Hinweisen).