Citation: 4A_314/2009 10.09.2009 E. 1

Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob ein Rechtsmittel zulässig ist (BGE 134 III 115 E. 1 S. 117; 133 III 439 E. 2 S. 441). 1.1 Nach dem Konzept der Einheitsbeschwerde ist der Rechtsmittelweg an das Bundesgericht vom Rechtsgebiet abhängig, auf das die Sache letztlich zurückgeht. Streitig ist eine Forderung in einer Zivilsache, so dass die Einheitsbeschwerde als Beschwerde in Zivilsachen gemäss Art. 72 BGG entgegenzunehmen ist. Diese ist in vermögensrechtlichen Angelegenheiten grundsätzlich nur gegeben, wenn der Streitwert mindestens Fr. 30'000.-- beträgt (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Erreicht der Streitwert den massgebenden Betrag nicht, ist die Beschwerde ausnahmsweise dennoch zulässig, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG). 1.2 Der Begriff der Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung ist sehr restriktiv auszulegen. Soweit es bei der aufgeworfenen Frage lediglich um die Anwendung von Grundsätzen der Rechtsprechung auf einen konkreten Fall geht, handelt es sich nicht um eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (BGE 135 III 1 E. 1.3 S. 4; 134 III 115 E. 1.2 S. 117; 133 III 493 E. 1.1 und 1.2 S. 495 f.). Die Voraussetzung ist hingegen erfüllt, wenn ein allgemeines Interesse besteht, dass eine umstrittene Frage höchstrichterlich geklärt wird, um eine einheitliche Anwendung und Auslegung des Bundesrechts herbeizuführen und damit Rechtssicherheit herzustellen. Eine neue Rechtsfrage kann vom Bundesgericht sodann beurteilt werden, wenn dessen Entscheid für die Praxis wegleitend sein kann, namentlich wenn von unteren Instanzen viele gleichartige Fälle zu beurteilen sein werden. Auch eine vom Bundesgericht bereits entschiedene Rechtsfrage kann unter der Voraussetzung von grundsätzlicher Bedeutung sein, dass sich die erneute Überprüfung aufdrängt (BGE 135 III 1 E. 1.3 S. 4 mit Hinweisen). Ist eine Beschwerde nur unter der Voraussetzung zulässig, dass sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt, ist in der Beschwerdeschrift auszuführen, warum diese Voraussetzung erfüllt ist (Art. 42 Abs. 2 BGG). 1.3 Die Beschwerdeführerin anerkennt, dass der für die Beschwerde in Zivilsachen erforderliche Streitwert nicht erreicht wird. Sie rügt eine falsche Beweislastverteilung und wirft sinngemäss die Frage auf, ob der Gläubiger in einem Forderungsprozess bezüglich mehreren sachlich nicht zusammenhängenden Mandatsverhältnissen sämtliche Forderungen aufzuführen habe, auch solche, die bezahlt worden seien, um zu beweisen, dass die vom Schuldner getätigten Zahlungen andere Forderungen als die eingeklagten beträfen. Dies stelle eine unzulässige Beweislastumkehr dar und sei eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung, da die Vorinstanz entschieden habe, es sei der Beschwerdeführerin zwar gelungen, Forderungen im Betrag von Fr. 5'341.75 nachzuweisen, aber keine anderen, weshalb die Zahlungen der Beschwerdegegnerin auf diese Forderungen hätten angerechnet werden dürfen. Diesbezüglich bestehe ein allgemeines Interesse. Die Frage sei bis heute in dieser Konstellation noch nicht geklärt worden. 1.4 Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Beweislast sei nicht richtig verteilt worden. Dabei geht es indessen ausschliesslich um die Frage, ob die erste Instanz die unbestrittenen Regeln der Beweislastverteilung im konkreten Einzelfall richtig angewendet hat. Dies ist offensichtlich keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung. Da weder der erforderliche Streitwert gegeben ist noch eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung vorliegt, ist auf die Beschwerde in Zivilsachen nicht einzutreten.