Citation: 2C_136/2014 E. 3.2

3.2. Die Gattin des Beschwerdeführers hat nach der Trennung wiederholt erklärt, dass sie sich ein gemeinsames Leben mit dem Beschwerdeführer nicht mehr vorstellen könne, sie jedoch die zweijährige Wartefrist für die Scheidung abwarten müsse, da ihr Ehemann nicht bereit sei, sich einvernehmlich scheiden zu lassen; er habe gegenüber ihr und ihrem Kind aus einer früheren Beziehung häusliche Gewalt geübt; die am 11. Juli 2008 geborene Tochter stamme von einem anderen Vater; es sei seit der Trennung zu keinen sexuellen Kontakten mehr gekommen. Die entsprechenden Darlegungen sind klar und es ist nicht ersichtlich, inwiefern es offensichtlich unhaltbar sein könnte, dass die Vorinstanz angenommen hat, die Ehe sei vor Ablauf der für den eigenständigen Bewilligungsanspruch erforderlichen drei (allenfalls fünf) Jahre nicht mehr gelebt worden und Art. 49 AuG finde mangels fortbestehenden Ehewillens keine Anwendung.