Citation: 8C_529/2021 E. 4.2

4.2. Was der Beschwerdeführer gegen die Beweiskraft des Gutachtens der Klinik C.________vorbringt, überzeugt nicht. Die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag der therapeutisch tätigen (Fach-) Person einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits (BGE 124 I 170 E. 4) lässt es - vorbehaltlich wichtiger unerkannt oder ungewürdigt gebliebener Aspekte - nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, nur weil die behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräfte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen (vgl. Urteil 8C_277/2021 vom 25. August 2021 E. 3 mit Hinweisen). Insbesondere trifft nicht zu, dass die Gutachter der Klinik C.________ das Tätigkeits- und Belastbarkeitsprofil fehlerhaft oder ungenügend ermittelt hätten. Dr. med. D.________ stützte sich im orthopädisch-unfallchirurgischen Teilgutachten vom 14. April 2020 hinsichtlich der Aufgaben des Beschwerdeführers auf dessen Arbeitszeugnis. Danach war letzterer als Geschäftsführer verantwortlich für Hotelservice und Gästebetreuung, Bestellungen und Einkäufe, Organisation, Erstellung der Personaldienstpläne, Führen von Vorstellungsgesprächen mit Service-Mitarbeitenden, Einführung und Ausbildung des Personals sowie Reservierung und Organisation von Banketten. Diese Angaben sind hinreichend konkret, um die diesbezügliche Arbeitsfähigkeit unter Einbezug der durchgeführten Leistungstests rechtsgenüglich beurteilen zu können. Ein vermeintlicher Widerspruch bezüglich der Arbeitsintensität konnte objektiv nachvollziehbar mit Schreiben des Leiters der Gutachterstelle, Dr. med. E.________ vom 15. Juni 2020 geklärt werden. Die Vorinstanz ging mit Blick auf das bekannte Anforderungsprofil als Geschäftsführer und gestützt auf die Stellungnahme der RAD-Orthopädin vom 28. Juli 2020 von einer wechselbelastenden Tätigkeit aus.