Citation: 1C_555/2022 E. 4.4

4.4. Die Beschwerdeführer anerkennen selbst, dass keine veränderten Verhältnisse im Sinne von Art. 21 Abs. 2 RPG vorliegen, sondern insistieren darauf, die Aufnahme ihrer Grundstücke in die Landschaftsschutzzone im Zuge der Revision der Ortsplanung 2011/2012 sei aus formellen und materiellen Gründen rechtswidrig gewesen. Sie hätten diesbezüglich verschiedene formelle und materielle Rügen vorgebracht, welche von der Vorinstanz nicht gehört worden seien. Insbesondere hätten sie beanstandet, dass die Planungsbehörden bei der Festlegung der Landschaftsschutzzone 2011/12 die Eigentümer bei der Durchführung des Auflageverfahrens nicht schriftlich benachrichtigt hätten. Auch auf die Rügen betreffend den Vertrauensschutz wegen falscher Auskunft gegenüber dem Beschwerdeführer 1 durch den ehemaligen Gemeindeschreiber, die fehlende Interessenabwägung bei der Festlegung der Landschaftsschutzzone, die willkürliche Grenzziehung der Landschaftsschutzzone und die Verletzung des Verhältnismässigkeitsprinzips beim Erlass der Landschaftsschutzzone sei die Vorinstanz nicht eingegangen.