Citation: 1C_540/2015 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer begründet seine Beschwerdebefugnis sodann damit, dass er mit seiner Einsprache die Aufnahme einer Vereinbarung mit den Eigentümern der beiden Mehrfamilienhäusern in die Baubewilligung bewirken wolle, in der diese zusicherten, die durch seinen Landwirtschaftsbetrieb verursachten Immissionen zu dulden. Dabei übersieht er jedoch, dass das Baubewilligungsverfahren dazu dient, der Behörde zu ermöglichen, das Projekt in Bezug auf die räumlichen Folgen vor der Ausführung auf die Übereinstimmung mit der raumplanerischen Nutzungsordnung und der übrigen einschlägigen Gesetzgebung zu überprüfen (BGE 139 II 134 E. 5.2 S. 139 f.). Entspricht es dem Zweck der Nutzungszone und stehen ihm aus den anwendbaren öffentlich-rechtlichen (Bau-) Vorschriften keine Hindernisse entgegen, ist die Baubewilligung zu erteilen. Die Behörde kann indes nicht eine Verpflichtung des Bauherrn in die Bewilligung aufnehmen, mit dem Nachbarn einen privatrechtlichen (Dienstbarkeits-) Vertrag abzuschliessen (vgl. ALEXANDER RUCH, Kommentar zum RPG, 2010, N. 11 zu Art. 22 RPG). Ausserdem ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass der Landwirtschaftsbetrieb die Vorgaben aus dem USG (SR 814.01) gegenüber den bereits bestehenden, räumlich näher liegenden Bauten ohnehin einhalten muss, was derzeit unbestrittenermassen der Fall ist (vgl. E. 4.3.2.1 des angefochtenen Entscheids). Unter diesem Blickwinkel ist somit kein schutzwürdiges Interesse des Beschwerdeführers zu erkennen.