Citation: 1D_7/2024 E. 2.2

2.2. Nach der hiervor zitierten Rechtsprechung ist für die Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen nur dann auf den mutmasslichen Ausgang des Verfahrens abzustellen, wenn sich dieser ohne Weiteres feststellen lässt. Dies ist vorliegend nicht der Fall. Die Rügen der Beschwerdeführenden bedürften einer eingehenden bundesgerichtlichen Prüfung und Abwägung. Für die Bestimmung der Kostenfolgen ist demnach auf das Verursacherprinzip abzustellen. Der Grossen Rat des Kantons Thurgau hat die Sitzung für die Behandlung des Einbürgerungsgesuchs des Beschwerdeführers während des hängigen Verfahrens vor Bundesgericht traktandiert und am 19. Februar 2025 schliesslich einen ablehnenden Einbürgerungsentscheid betroffen. Die Gründe, welche zur Gegenstandslosigkeit des Verfahrens geführt haben, sind beim Grossen Rat des Kantons Thurgau eingetreten.