Citation: 1B_49/2017 E. 1.2

1.2. Gemäss Art. 81 Abs. 1 BGG ist zur Beschwerde berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen und ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat. Das Interesse muss aktuell sein, mithin auch im Zeitpunkt der Urteilsfällung noch bestehen. Fällt das aktuelle Interesse - wie hier - im Verlaufe des Verfahrens dahin, wird die Sache als erledigt erklärt (BGE 142 I 135 E. 1.3.1 S. 143; 136 III 497 E. 2.1 S. 500; je mit Hinweisen). Das Bundesgericht verzichtet lediglich ausnahmsweise auf das Erfordernis des aktuellen praktischen Interesses, so wenn sich die aufgeworfenen Fragen unter gleichen oder ähnlichen Umständen jederzeit wieder stellen können, eine rechtzeitige Überprüfung im Einzelfall kaum je möglich wäre und die Beantwortung wegen deren grundsätzlicher Bedeutung im öffentliche Interesse liegt (BGE 142 I 135 E. 1.3.1 S. 143; 139 I 206 E. 1.1 S. 208). Diese Voraussetzungen sind hier nicht erfüllt. Die mit der Beschwerde aufgeworfene Frage der Verfahrenstrennung wegen drohender Verjährung stellt sich selten unter gleichen oder ähnlichen Umständen, hängt sie doch stark von den konkreten Gegebenheiten des Einzelfalls ab. Da ausserdem davon auszugehen ist, dass die Verfahrenstrennung in solchen Situationen - auch im Hinblick auf ein allfälliges Beschwerdeverfahren - frühzeitig verfügt wird, kann sie im Normalfall nach Erschöpfung des kantonalen Instanzenzugs rechtzeitig durch Beschwerde in Strafsachen einer Überprüfung durch das Bundesgericht zugeführt werden. Schliesslich ist weder ersichtlich noch legt der Beschwerdeführer dar, dass hier durch die EMRK geschützte Ansprüche zur Diskussion stehen (vgl. BGE 139 I 206 E. 1.2.1 S. 208 f.). Das vorliegende Verfahren ist daher mit einzelrichtlichem Entscheid vom Geschäftsverzeichnis abzuschreiben (Art. 32 Abs. 2 BGG).