Citation: I 159/06 18.07.2006 E. 5

5.1 Soweit Dr. med. M.________ sowohl im ursprünglichen Rentenzusprechungs- als auch im vorliegenden Revisionsverfahren die Meinung vertritt, der Versicherte sei nurmehr in geschütztem Rahmen arbeitsfähig, stützt sich seine Einschätzung auf invaliditätsfremde Gründe, namentlich auf die lange Abwesenheit vom Arbeitsmarkt (wobei entgegen den Vorbringen des Versicherten nicht bereits "lange Jahre" eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestand, sondern er seit der Diagnose des Magenkarzinoms im September 1996 trotz hälftiger Arbeitsfähigkeit nach Abheilung der Operationsfolgen [vgl. Bericht des Spital Y.________ vom 23. September 1997] nie mehr eine Arbeitstätigkeit aufgenommen hatte), die fehlende Schulbildung und Sprachschwierigkeiten, welche ausser Acht bleiben (AHI 2000 S. 153 Erw. 3). Nach Lage der Akten besteht aus medizinischer Sicht in angepassten Tätigkeiten eine (mindestens) 50%ige Arbeitsfähigkeit. 5.2 Wenn Vorinstanz und Verwaltung beim Einkommensvergleich auf Tabellenlöhne der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) abgestellt und - bezogen auf das Jahr 2004 - unter Gewährung des zulässigen Maximalabzuges vom Tabellenlohn in Höhe von 25 % (BGE 126 V 80 Erw. 5b/cc) ein Invalideneinkommen rund Fr. 21'000.- angenommen haben (vgl. LSE 2004 Tabelle TA 1, S. 53, Zentralwert für einfache und repetitive Tätigkeiten [Anforderungsniveau 4; Männer]), ist dies nicht zu beanstanden. Im Vergleich zum unbestritten gebliebenem Valideneinkommen von Fr. 64'397.- (gemäss IV-Stelle) oder Fr. 66'732.- (Vorinstanz) ergibt sich ein deutlich unter 70 % liegender Invaliditätsgrad.