Citation: 8C_23/2023 E. 3.2.2

3.2.2. In seinem Schreiben vom 3. Dezember 2021 äusserte sich der Beschwerdeführer gegenüber dem Universitätsrat selber zur fristlosen Entlassung vom 30. November 2021 und orientierte aus seiner Perspektive über die Hintergründe, die zu diesem nach seiner Ansicht ungerechtfertigten und missbräuchlichen Schritt geführt hatten. Auch in der Beschwerde an die Vorinstanz fand die fristlose Entlassung verschiedentlich Erwähnung. Mit Blick darauf und auf die mit der fristlosen Kündigung einhergehende Wirkung der sofortigen Beendigung des privatrechtlichen Arbeitsverhältnisses konnte und musste die Vorinstanz die am 30. November 2021 - und somit vor der altershalben Entlassung des Beschwerdeführers durch den Universitätsrat am 6. Dezember 2021 - erfolgte fristlose Auflösung der Anstellung beim Kinderspital berücksichtigen, ohne dass sie dem Beschwerdeführer dazu vorgängig das rechtliche Gehör hätte gewähren müssen. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers lässt sich vor diesem Hintergrund auch nicht beanstanden, dass sie eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch die Beschwerdegegnerin, die in ihrem Beschluss - entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers - ebenfalls bereits auf die Wirkungen der fristlosen Kündigung eingegangen war, verneinte.