Citation: 8C_217/2013 E. A

Die 1970 geborene P.________ arbeitete als Director Strategic Regulatory Affairs bei der C.________ GmbH und war damit bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend AXA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als sie am 20. Februar 2008 auf dem Gehsteig ausrutschte und sich dabei am Rücken verletzte. Die AXA erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Im April 2007 war die Versicherte aufgrund einer Diskushernie L4/5 operiert worden. Anschliessend erfolgte im November 2007 die operative Implantation einer Marvick-Bandscheibenprothese. Mit Verfügung vom 10. Juni 2009 stellte die AXA ihre Leistungen zufolge Erreichens des Status quo sine ab 1. September 2008 ein. Die dagegen erhobene Einsprache der Versicherten wurde mit Entscheid vom 22. Dezember 2009 gutgeheissen, da die medizinischen Unterlagen keine abschliessende Beurteilung zuliessen. Nach ergänzenden Abklärungen beauftragte die AXA am 26. November 2010 PD Dr. med. L.________, Spezialarzt FMH für Orthopädische Chirurgie, insb. Wirbelsäulenchirurgie, Klinik B.________, mit der Begutachtung (Gutachten vom 31. Mai 2011). Am 8. Juli 2011 unterzog sich die Versicherte einer Operation bei Prof. Dr. med. O.________, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, Spez. Wirbelsäulenchirurgie, R.________ Zentrum für Wirbelsäulenmedizin. In der Folge wurden die Akten mit sämtlichen neuen Berichten PD Dr. med. L.________ zur abschliessenden Stellungnahme unterbreitet, welche am 28. September 2011 erging. Im Wesentlichen gestützt auf dessen Gutachten und die ergänzende Stellungnahme stellte die AXA mit Verfügung vom 12. Oktober 2011 ihre Leistungen per 19. Februar 2010 ein. Die dagegen erhobene Einsprache wurde nach Einholung eines Berichts des beratenden Arztes, Dr. med. H.________, Spezialarzt FMH Chirurgie, vom 6. März 2012 abgewiesen, da die weiterhin geklagten Beschwerden zwei Jahre nach dem Unfall mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr in einem natürlichen Kausalzusammenhang stünden (Einspracheentscheid vom 28. März 2012).