Citation: 2C_577/2007 30.10.2007 E. 1

Mit Verfügung vom 25. Juni 1997 wies das damalige Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) das am 1. April 1996 gestellte Asylgesuch des aus Bangladesh stammenden A.________ (geb. 1975) ab und wies diesen aus der Schweiz weg. Eine hiegegen gerichtete Beschwerde wies die Schweizerische Asylrekurskommission am 16. Oktober 1997 ab. In der Folge galt A.________ als verschwunden. Vom 4. April bis zum 4. Juli 2001 befand er sich ein erstes Mal in Ausschaffungshaft. Eine weitere Haftanordnung vom 6. Februar 2002 wurde mit Urteil des basel-landschaftlichen Einzelrichters für Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht vom 8. Februar 2002 aufgehoben, im Wesentlichen mit der Begründung, der Haftgrund der Untertauchensgefahr habe sich nicht erhärten lassen. Am 25. Februar 2005 wurde A.________ wieder als verschwunden gemeldet. In der Zwischenzeit war das Bundesamt für Flüchtlinge auf sein erneutes Asylgesuch nicht eingetreten und hatte ihn wiederum aus der Schweiz weggewiesen (Verfügung vom 22. April 2002). Abklärungen vor Ort in Dhaka ergaben, dass seine Angaben zur Identität falsch waren. Am 10. September 2007 wurde A.________ von der Kantonspolizei Basel-Stadt angehalten. Die beiden Polizeibeamten waren im Auftrag der Fremdenpolizeibehörden im Hotel X.________ in Basel vorstellig geworden. Der dort angetroffene A.________ entzog sich zunächst der Polizeikontrolle und flüchtete, konnte aber später an einer Strassenverzweigung gestellt werden, nachdem er vorerst davongerannt war. In der Folge wurde er den Behörden des Kantons Basel-Landschaft übergeben und vom dortigen Amt für Migration in Ausschaffungshaft genommen. Mit Urteil vom 13. September 2007 prüfte der Einzelrichter für Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht die Haft und genehmigte sie bis zum 10. Dezember 2007.