Citation: I 226/02 03.02.2004 E. 5

Die Beschwerdeführerin macht schliesslich eventualiter geltend, sie habe Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen. 5.1 Der Umschulungsanspruch setzt eine Invalidität oder die unmittelbare Bedrohung durch eine solche voraus (Art. 8 Abs. 1 IVG). Als invalid im Sinne von Art. 17 IVG gilt, wer nicht hinreichend eingegliedert ist, weil der Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht hat, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise unzumutbar macht. Dabei muss der Invaliditätsgrad ein bestimmtes erhebliches Mass erreicht haben; nach der Rechtsprechung ist dies der Fall, wenn der Versicherte in den ohne zusätzliche berufliche Ausbildung noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet (BGE 124 V 110 f. Erw. 2b mit Hinweisen). 5.2 Nach den zutreffenden Erwägungen des kantonalen Gerichts vermag die Beschwerdeführerin ihren bisherigen Beruf (Hilfspflegerin in einem Alters- und Pflegeheim), in welcher auch körperlich belastende Arbeiten verrichtet werden müssen, aus somatischer Sicht nicht mehr oder nur noch teilweise auszuüben. In einer dem Gesundheitsschaden angepassten Erwerbstätigkeit würde sie nach dem in Erwägung 4.2 Gesagten eine Erwerbseinbusse von 20 % erleiden. Die invaliditätsmässigen Voraussetzungen einer Umschulung gemäss Art. 17 IVG sind daher erfüllt. Vorinstanz und Verwaltung haben nicht geprüft, welche konkreten Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art notwendig und geeignet sind, der Beschwerdeführerin eine neue eingliederungswirksame Erwerbsmöglichkeit zu verschaffen (vgl. BGE 124 V 109 f. Erw. 2a mit Hinweisen). Die Sache ist daher an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit sie den Sachverhalt in beruflicher Hinsicht abkläre und über den Leistungsanspruch auf Umschulung neu verfüge.