Citation: 1C_647/2020 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführenden sind der Auffassung, ihr verfassungsmässiger Anspruch auf ein faires Verfahren gemäss Art. 29 Abs. 1 BV, insbesondere auf gleiche und gerechte sowie beförderliche Behandlung, sei verletzt worden. Zur Begründung führen sie aus, die Nachbarschaft sei genötigt worden, gegen zwei Baurekursentscheide Beschwerde zu führen, die sachgerecht und prozessökonomisch hätten vereinigt werden müssen. Sistierungsanträge der Bauherrschaft seien regelmässig aus prozessökonomischen Gründen genehmigt, Koordinierungs- und Sistierungsanträge der Beschwerdeführenden aus prozessökonomischen Gründen hingegen abgewiesen worden. Entgegen der vorinstanzlichen Auffassung sei diese Rüge der Verletzung des fairen Verfahrens nicht verspätet, weil sie nicht bereits in der Rechtsschrift erhoben worden sei. Denn zu diesem Zeitpunkt sei das Verfahren erst angehoben worden.