Citation: 1C_83/2017 E. 1

Am 7. Mai 2015 erhob der Bezirksrat U.________ Strafanzeige bei der Kantonspolizei Zürich gegen Unbekannt wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses und/oder des Berufsgeheimnisses. Zur Begründung der Strafanzeige führte der Bezirksrat aus, dass bei ihm verschiedene Verfahren hängig seien, die der Verein "B.________" bzw. dessen Präsident angestrengt habe. Aus diesen Verfahren und in Verbindung mit den auf der Homepage des Vereins publizierten Informationen sei der Eindruck entstanden, dass eine oder mehrere Personen aus der Betriebskommission und/oder der Delegiertenversammlung des Vereins "B.________" und/oder dass Personen, die beim Verein angestellt seien, vertrauliche Informationen an den Verein und/oder an dessen Präsidenten weitergeleitet hätten. Im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen befragte die Kantonspolizei Zürich den Präsidenten des Vereins "B.________". Dieser gab u.a. zu Protokoll, er habe die Informationen von besorgten Leuten "mitten aus dem Spital" und von besorgten "Behörden, d.h. Delegierte und Betriebskommissionsmitglieder" erhalten, die daran interessiert seien, dass "diese Gedanken" veröffentlicht würden. A.________, Gemeinderätin in U.________, seit 1. Juli 2015 Mitglied der Betriebskommission und zuvor stellvertretende Delegierte und danach Delegierte des Vereins "B.________", meldete sich am 17. Juli 2015 bei der fallführenden Staatsanwältin. Sie wolle Aussagen im Verfahren betreffend Amtsgeheimnisverletzung etc. machen, da ihr möglicherweise relevante Informationen vorlägen. Am 2. September 2015 belastete sie als polizeiliche Auskunftsperson C.________, ein seit 6. Juli 2014 gewähltes Mitglied der Betriebskommission, als mutmasslichen Informanten.