Citation: 6B_1179/2021 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt in mehrfacher Hinsicht eine Verletzung des Anklagegrundsatzes. Die Vorinstanz lege ihrem Urteil in Bezug auf den Vorwurf der Schändung einen anderen Sachverhalt als die Anklageschrift zugrunde. Dies sei der Fall, wenn sie erwäge, dass B.________ (nachfolgend: Beschwerdegegnerin 2) zum Tatzeitpunkt einen "langen und anstrengenden Arbeitstag" hinter sich gehabt (Beschwerde S. 26 f. Rz. 143), "tief geschlafen" (Beschwerde S. 25 Rz. 134) und ihre "Periode" gehabt habe (Beschwerde S. 26 Rz. 138). Schliesslich wenn sie festhalte, ihm sei klar gewesen, dass die Beschwerdegegnerin 2 kein Interesse an Geschlechtsverkehr mit ihm gehabt habe und mit seinem Vorgehen keinesfalls einverstanden gewesen wäre (Beschwerde S. 27 Rz. 145, 147). Eine Verletzung des Anklagegrundsatzes betreffend den Vorwurf der sexuellen Belästigung sieht der Beschwerdeführer darin, dass die Vorinstanz bei der Subsumtion davon ausgehe, er habe die Beschwerdegegnerin 2 auf den Mund geküsst, obwohl dies nicht Teil des als erwiesen erachteten Sachverhalts sei (Beschwerde S. 35 f. Rz. 198 f.).