Citation: I 200/03 26.07.2004 E. 5

Zu prüfen bleibt die Berechnung des Invaliditätsgrades. Die Vorinstanz sprach der Beschwerdegegnerin eine ganze Invalidenrente ab dem Jahr 1996 zu. Ab diesem Zeitpunkt sei bei der Berechnung des Invaliditätsgrades erstmals von je 50% Haushalts- und auswärtiger Erwerbstätigkeit als Hotelfachassistentin auszugehen. Bei Annahme eines Mindestlohnes von Fr. 3'050.- nach Art. 29 Abs. 1 des Landes-Gesamtarbeitsvertrags des Gastgewerbes Stand 1996 hätte dies inkl. 13. Monatslohn und 50%iger Arbeitstätigkeit einen Jahreslohn von Fr. 19'825.- ergeben. Im Verhältnis zum ausgewiesenen effektiven Lohn von Fr. 12'089.- für 1996 resultiere ein Invaliditätsgrad von 39%. Werde von einem progredierenden Verlauf der Arbeitsunfähigkeit ausgegangen, sei für 1996 von einer Arbeitsunfähigkeit im Haushalt von 57% auszugehen. Diese ergebe für den Haushalt einen Invaliditätsgrad von 28.5%. Die Vorinstanz errechnete in der Folge: "Zusammen mit dem IV-Grad im erwerblichen Bereich von 39% ergibt dies einen IV-Grad von total 67.5%, was ab 1996 erstmals einen Anspruch auf Rentenleistung und zwar auf eine ganze Rente ergibt." Die Parameter der Vorinstanz zur Kalkulation der Invalidität sind unbestritten. Doch die Beschwerdeführerin rügt zu Recht, dass es die Vorinstanz fälschlicherweise unterlassen habe, lediglich von einem hälftigen Invaliditätsgrad bei der Erwerbstätigkeit auszugehen. In der Tat machte der Anteil der Erwerbstätigkeit bei der Versicherten damals nur 50% aus. Die Beschwerdegegnerin hat deshalb ab dem 1. Januar 1996 bei einem Invaliditätsgrad von 48% Anspruch auf eine Viertelsrente (zu dieser Berechnungsweise vgl. auch BGE 125 V 146).