Citation: 2C_852/2018 E. C

In der Folge gelangte die Steuerpflichtige an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, dessen 2. Abteilung die Beschwerden mit Entscheid SB.2018.00077 / SB.2018.00078 vom 7. August 2018 abwies. Das Verwaltungsgericht erkannte hauptsächlich, soweit beantragt werde, dass "zur Rechenschaft" gezogen werden solle, wer weiterhin die Mangelhaftigkeit der Bücher behaupte, sei dies mit der Aufsichtsbeschwerde vorzubringen (angefochtener Entscheid E. 2). Die Rügen der Verletzung von Art. 127 Abs. 3, Art. 29 Abs. 2, Art. 27 bzw. Art. 94 BV und die Kritik an der wirtschaftlichen Doppelbelastung seien entweder nicht zu hören oder unbegründet. Die Verhältnisse zwischen Kapitalgesellschaft und Anteilsinhabern hätten dem Drittvergleich zu genügen. Das Kreisschreiben Nr. 6 der ESTV vom 6. Juni 1997 (Ermittlung und Aufrechnung des verdeckten Eigenkapitals) sei nicht zu beanstanden, ebenso wenig wie der Umstand, dass es nun - entgegen der in früheren Steuerperioden geübten Praxis - zur Aufrechnung komme. Die Sichtweise der Mehrwertsteuer vermöge nichts zu präjudizieren (E. 3.1). Die Bücher litten an erheblichen Mängeln (fehlende Kontierung, fehlendes Journal, teils fehlende Aufbewahrung, vorhandene Belege ungeordnet und teils unleserlich) und der Gewinn sei durch geschäftsmässig unbegründeten Aufwand gezielt neutralisiert worden, um die unerwünschten Folgen der wirtschaftlichen Doppelbelastung zu beheben. Die Voraussetzungen der Veranlagung nach pflichtgemässem Ermessen lägen daher vor (E. 3.2 und 3.3). Das Steuerrekursgericht habe seine Methodik detailliert und nachvollziehbar dargelegt. Es habe den Drittvergleichspreis anhand der Kostenaufschlagsmethode ("cost-plus method") ermittelt, die geschäftsmässig nicht begründeten Mietzinse und Fahrzeugkosten aufgerechnet und zutreffend das Kreisschreiben Nr. 6 herangezogen. Der Unrichtigkeitsnachweis sei nicht erbracht (E. 3.4 und 3.5).