Citation: 5A_497/2008 03.02.2009 E. 4

Strittig ist sodann die in güterrechtlicher Hinsicht festgelegte Ausgleichszahlung des Beschwerdeführers an die Beschwerdegegnerin. 4.1 Das Kantonsgericht erwog, dass zur Berechnung des güterrechtlichen Ausgleichsanspruchs der Beschwerdegegnerin die gemäss Erbteilungsvertrag vom 20. August 1996 dem Beschwerdeführer während der Ehedauer überbundenen Schulden von Fr. 470'400.-- berücksichtigt würden, welche zusammen mit dem Hof zu dessen Eigengut gehörten, da sie mit diesem sachlich zusammenhingen, und welche im Zeitpunkt der Klageeinreichung nur noch Fr. 330'000.-- betrügen. Aus der Differenz zwischen diesen beiden Schuldbeträgen von Fr. 470'400.-- und Fr. 330'000.-- resultierten die während der Ehedauer getätigten Amortisationen des Beschwerdeführers von Fr. 140'400.--. Da der Beschwerdeführer nicht zu beweisen vermöge, aus welcher Gütermasse er dieses Kapital entnommen habe, sei davon auszugehen, dass es sich um Errungenschaftsvermögen handle, sodass gegen sein Eigengut eine Ersatzforderung seiner Errungenschaft im Umfang von Fr. 140'400.-- bestehe. Unter Hinzurechnung eines Restkaufpreises von Fr. 111.-- sowie der Police der C.________-Lebensversicherung von Fr. 5'152.-- betrage seine Errungenschaft daher 145'663.--, wovon der Beschwerdegegnerin die Hälfte (somit Fr. 72'831.50) zustehe. Daher habe der Beschwerdeführer aus Güterrecht Fr. 2'576.-- aus der Säule 3a an eine Einrichtung der gebundenen Altersvorsorge der Beschwerdegegnerin und nach Rechtskraft den Restbetrag von Fr. 70'255.50 an diese zu überweisen. 4.2 Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Vorinstanz habe nicht berücksichtigt, dass ein landwirtschaftliches Gewerbe, das ein Ehegatte als Eigentümer selber weiterbewirtschaftet, bei Berechnung des Mehrwertanteils und der Beteiligungsforderung zum Ertragswert einzusetzen ist (Art. 212 Abs. 1 ZGB) und der Anrechnungswert angemessen erhöht werden kann, wenn besondere Umstände es rechtfertigen (Art. 213 Abs. 1 ZGB), verkennt er, dass das Kantonsgericht berücksichtigt hat, dass er nach der Scheidung sein landwirtschaftliches Gewerbe weiter bewirtschaftet und dieses demnach grundsätzlich zum Ertragswert von Fr. 236'600.-- einzusetzen wäre. Das Kantonsgericht führte weiter aus, er habe während der Ehedauer in sein landwirtschaftliches Gewerbe Investitionen aus Mitteln der Errungenschaft in Form von Amortisationen getätigt, sodass ein besonderer Umstand i.S.v. Art. 213 Abs. 2 ZGB vorliege, welcher eine Erhöhung des Anrechnungswerts rechtfertige. Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Ebensowenig richtet er sich gegen die oben (E. 4.1) dargestellte vorinstanzliche Argumentation. Vielmehr beschränkt er sich auf eine Wiederholung der Vorbringen in der Appellationsbegründung vor Kantonsgericht und richtet sich insofern nicht gegen den kantonsgerichtlichen Entscheid. Dabei verkennt der Beschwerdeführer, dass das Bundesgericht nicht eine weitere Appellationsinstanz ist, sondern in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), und er in der Beschwerdeschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die er im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekräftigen, sondern mit seiner Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz ansetzen soll (vgl. BGE 4A_399/2008 vom 12. November 2008 E. 2.1 mit Hinweisen; zu den Begründungsanforderungen vgl. BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.). Insofern ist auf die Beschwerde somit nicht einzutreten.