Citation: 2C_701/2020 E. 4.5.2

4.5.2. Dem Beschwerdeführer ist zwar zuzustimmen, dass sich die Berichte der beiden Militärärzte auf Akten stützen und die Ergebnisse auf vorgedruckten Formularen festgehalten sind. Dieser Umstand vermag jedoch noch keine Zweifel an der Sachlichkeit und Korrektheit der Einschätzung der Sachverständigen zu begründen: Die Vorinstanz hält dazu fest, dass der Militärärztliche Dienst die Aufgabe habe, alle medizinischen Akten zu beurteilen und den kantonalen Behörden für die Wehrpflichtersatzabgabe eine Schlussbeurteilung abzugeben, die auf einem entsprechenden Formular festgehalten werde. Eine persönliche Untersuchung des Betroffenen sei dazu nicht notwendig (vgl. E. 6.1 des angefochtenen Entscheids). Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, dass die Ausführungen des Verwaltungsgerichts unzutreffend sind. Ebensowenig vermag er Zweifel an den fachlichen Qualifikationen der beiden medizinischen Sachverständigen oder an ihrer Unbefangenheit zu begründen. Es besteht somit kein Grund zur Ausnahme, dass die Beurteilungen der Militärärzte der notwendigen Sorgfalt und Objektivität entbehren würden.