Citation: 5A_473/2021 E. 4

Nachdem die Beschwerdeführerin, wie bereits festgestellt, im vorinstanzlichen Verfahren abgesehen von ihrer grundsätzlichen Opposition gegen die Anordnung der alternierenden Obhut keine Einwendungen gegen die vom Beschwerdegegner vorgeschlagene Betreuungsregelung vorgetragen hat, kann mangels Ausschöpfung des Instanzenzuges nicht auf die Argumente eingegangen werden, mit welchen die Beschwerdeführerin ihr Eventualbegehren begründet. Es steht indes den Parteien frei, die Betreuungszeiten, wie sie im angefochtenen Entscheid willkürfrei angeordnet wurden, im gegenseitigen Einverständnis 1:1 (d.h. ohne weitergehende Änderungen) abzutauschen und diesen Abtausch von der zuständigen Kindesschutzbehörde genehmigen zu lassen (Art. 134 Abs. 3 bzw. Art. 298d Abs. 2 bzw. Art. 315b Abs. 2 ZGB).