Citation: 8C_526/2024 E. 4.2.5

4.2.5. Weiter hielt die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer habe mit seinem Verhalten dazu beigetragen, dass allfällige psychische Beeinträchtigungen nicht mit der erforderlichen überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgewiesen seien. Diese Beweislosigkeit gehe zu seinen Lasten. Dasselbe gelte hinsichtlich des festgestellten Morphinübergebrauchs. Der Beschwerdeführer mache denn auch keine konkreten funktionellen Einschränkungen geltend. Vor Bundesgericht macht dieser erneut geltend, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die funktionale Leistungsfähigkeit aufgrund des Morphinübergebrauchs eingeschränkt sei, etwa wegen vermehrter Müdigkeit. Solche Einschränkungen hätten genauer abgeklärt werden müssen. Auch damit dringt der Beschwerdeführer nicht durch. Mit seinem Verhalten verhinderte er eine korrekte Beurteilung seines Gesundheitszustandes und seiner Arbeitsfähigkeit. Aufgrund der sich sowohl aus der Längsschnitt- als auch aus der Querschnittbeurteilung ergebenden Inkonsistenzen war es gutachterlicherseits nicht möglich, eine Beurteilung von Diagnosen und Leistungseinschränkungen vorzunehmen oder allfällige leichtere psychische Störungen von nicht authentischen Angaben des Beschwerdeführers abzugrenzen. Anlässlich der gutachterlichen Untersuchungen zeigten sich keine Auffassungs-, Konzentrations-, Merkfähigkeits- oder Gedächtnisstörungen. Am Ende der Untersuchungen gab der Beschwerdeführer zwar an, er sei komplett erschöpft und habe extreme Schmerzen. Gemäss Dr. med. B.________ war dies aber aspektmässig nicht feststellbar. Der Explorand habe diverse Tests mit adäquatem Tempo absolviert, so etwa einen Breitbandtest am PC mit über 300 Fragen, und sich dabei - jeweils über mehrere Stunden hinweg - durchgängig ohne Hinweise auf kognitive, psychomotorische oder antriebsbezogene Einschränkungen präsentiert. Zudem habe der Beschwerdeführer von einer hohen Kompetenz beim Autofahren berichtet. Diese Angaben im psychiatrischen Gutachten lassen jedenfalls keine wesentliche Beeinträchtigung aufgrund der Morphinabhängigkeit annehmen.