Citation: 9C_121/2014 E. 3.4

3.4. Eine Aufhebung oder Herabsetzung des bisherigen Rentenanspruchs auf dem Weg einer Wiedererwägung setzt voraus, dass bis dahin keine Invalidität eingetreten ist (Urteile I 859/05 vom 10. Mai 2006 E. 2.3 und I 222/02 vom 19. Dezember 2002 E. 5.1). Dies ist anhand des (beweiswertigen; BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232) orthopädisch-psychiatrischen Gutachtens vom 8. Februar 2013 auszuschliessen. Danach ist die Beschwerdeführerin trotz Beeinträchtigungen der Lendenwirbelsäule und beider Kniegelenke in (näher umschriebenen) leidensangepassten Arbeiten seit März 2000 bei voller Stundenpräsenz mit einem Rendement von 90 Prozent arbeitsfähig. Befunde im Bereich der Halswirbelsäule wirken sich nicht zusätzlich auf das Leistungsvermögen aus. Psychatrische Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit haben die Sachverständigen nicht gestellt; einzig von Februar 1998 bis etwa Februar 2000 sei die Arbeitsfähigkeit wegen einer psychischen Reaktion auf den Unfall zu höchstens 30 Prozent eingeschränkt gewesen.