Citation: 5C.176/2001 15.11.2001 E. 3

3.- Der Berufungskläger ersucht um unentgeltliche Rechtspflege. Diese wird einer bedürftigen Person gewährt, deren Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint (Art. 152 Abs. 1 OG). Zudem kann ihr nötigenfalls ein Rechtsanwalt beigegeben werden (Art. 152 Abs. 2 OG). Wenn die Partei später dazu imstande ist, so hat sie der Bundesgerichtskasse Ersatz zu leisten (Art. 152 Abs. 3 OG). Die Voraussetzungen für die unentgeltliche Rechtspflege sind vorliegend erfüllt. Der Berufungskläger hat seine Bedürftigkeit im Berufungsverfahren nachgewiesen. Es kann auch nicht gesagt werden, seine Rechtsbegehren seien aussichtslos gewesen, zumal die beiden ersten Instanzen in seinem Sinn entschieden haben. Schliesslich trifft zu, dass der Berufungskläger auf die Unterstützung durch einen Anwalt angewiesen war. Es sind daher zwar Verfahrenskosten zu erheben, diese sind indessen zunächst auf die Gerichtskasse zu nehmen. Zudem ist dem Anwalt des Berufungsklägers aus der Gerichtskasse eine Parteientschädigung auszurichten. Sodann ist der Berufungskläger zu verpflichten, dem Anwalt der Berufungsbeklagten, welche kein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt hat, eine Parteientschädigung zu bezahlen (Art. 159 Abs. 2 OG).