Citation: 6B_1310/2015 E. A

Am 20. März 2012 kam es zu einem verbalen Streit zwischen X.________ und seinem Nachbarn A.A.________ sowie dessen Kindern B.A.________ und C.A.________. X.________ zeichnete die Auseinandersetzung mit einer kleinen Handkamera auf. Weil A.A.________ ihn als "Idiot" beschimpft haben soll, zeigte X.________ diesen am 30. April 2012 an und stellte Strafantrag sowie eine Genugtuungsforderung von Fr. 7'000.--. Am 6. August 2012 stellte die Staatsanwaltschaft Abteilung 1 Luzern die Strafuntersuchung gegen A.A.________ ein, wogegen X.________ Beschwerde einreichte. Auf seinen Antrag hin sistierte das Kantonsgericht Luzern dieses Beschwerdeverfahren am 12. Juli 2013, bis das gegen ihn selbst laufende Strafverfahren betreffend Verletzung des Geheim- oder Privatbereichs durch Aufnahmegeräte rechtskräftig abgeschlossen wäre. Nachdem das Bundesgericht die Beschwerde von X.________ in dieser Sache gutgeheissen und das Verfahren an das Kantonsgericht Luzern zurückgewiesen hatte (vgl. Urteil 6B_1149/2013 vom 13. November 2014), sprach dieses ihn vom fraglichen Vorwurf frei. Daraufhin setzte das Kantonsgericht Luzern das Beschwerdeverfahren betreffend die Einstellung der Strafuntersuchung gegen A.A.________ fort. Am 6. November 2015 wies es die Beschwerde von X.________ und dessen Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab.