Citation: 8C_30/2015 E. 4

Der Versicherte macht geltend, nach Angaben der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew berichte etwa ein Drittel aller Patienten von einem traumatischen Erlebnis, bevor diese Krankheit bei ihnen ausgebrochen sei. Dies spreche dafür, dass neurophysiologische Prozesse an der Krankheitsentwicklung mitbeteiligt seien. Morbus Bechterew könne deshalb Folge eines Unfalls sein. Die SUVA habe dies nicht geprüft, obwohl er nach drei Unfällen ein HWS-Trauma erlitten und Medikamente genommen habe. Die Vorinstanz habe diese Frage gar nicht beantwortet mit dem Hinweis, der Befall befinde sich nicht am gleichen Ort wie die Problematik, die er sich durch den Unfall zugezogen habe. Damit sei nicht geklärt, ob der Morbus Bechterew Folge des zweiten Unfalls vom 14. Februar 2009 sei, nach welchem er sich gemäss den Angaben des Dr. med. M.________ entwickelt habe. Diese Vorbringen sind nicht stichhaltig. Der Versicherte führt nämlich keine Arztberichte ins Feld, die den vorinstanzlichen Schluss entkräften würden, dass der bei ihm aufgetretene Morbus Bechterew überwiegend wahrscheinlich einzig krankheitsbedingt ist.