Citation: 8C_395/2023 E. 4.2

4.2. Soweit der Beschwerdeführer eine höhere Einschränkung als die gutachterlich attestierte (und von der Vorinstanz übernommene) 30%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Schreinerpraktiker EBA geltend macht, zeigt er nicht auf, inwiefern diese vorinstanzliche Feststellung willkürlich ist oder anderweitig Bundesrecht verletzt. Weiter rügt er eine Verletzung der Untersuchungsmaxime, indem die Vorinstanz keinen Bericht der Klinik D.________, in welche er am 4. Juli 2022 eingetreten war, eingeholt habe. Was sich daraus für den Beschwerdeführer und dessen Arbeits (un) fähigkeit hätte ergeben sollen, legt er nicht dar. Hervorzuheben ist, dass der im sozialversicherungsrechtlichen Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren geltende Untersuchungsgrundsatz durch die Mitwirkungspflicht der Parteien eingeschränkt wird (Art. 43 Abs. 1, 61 lit. c ATSG; BGE 138 V 86 E. 5.2.3; 125 V 193 E. 2 S. 195). Nach willkürfreier Einschätzung der Vorinstanz waren von weiteren medizinischen Abklärungen keine entscheidrelevanten Erkenntnisse zu erwarten, zumal der vertretene Beschwerdeführer auch im gerichtlichen Beschwerdeverfahren keinen Bericht der Tagesklinik eingereicht und überdies darauf hingewiesen habe, dass er einen "grossen Sprung" gemacht habe. Dies verstösst nicht gegen den Untersuchungsgrundsatz (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 144 V 361 E. 6.5; 141 I 60 E. 3.3; 137 V 64 E. 5.2).