Citation: 5A_304/2018 E. 3.2.3

3.2.3. Die Beschwerdeführer erachten sich als Dritte durch den Kollokationsplan als direkt beschwert. Sie verweisen in diesem Zusammenhang auf die Geltendmachung und (in der Folge vorgenommene) Abtretung der Anfechtungsansprüche gemäss Art. 285 ff. SchKG an die Beschwerdegegner. Zwar trifft es zu, dass die Beschwerdeführer nunmehr mit einer Anfechtungsklage rechnen müssen. Dabei handelt es sich jedoch um ein eigenständiges Verfahren, in welchem das zuständige Gericht die Voraussetzungen zu prüfen hat, unter denen die von der Erblasserin zu Lebzeiten an ihre Nachkommen übertragenen Liegenschaften der konkursamtlichen Verwertung ihres Nachlasses zugeführt werden. Drittpersonen, die aus vollstreckungsrechtlicher Sicht unrechtmässig entäussertes Substrat wieder der Vollstreckung zuzuführen haben, werden mit der Anfechtung nach Art. 285 ff. SchKG konfrontiert (BGE 143 III 395 E. 4.2; BOVEY, L'action révocatoire, JdT 2018 II S. 51); in jenem Verfahren werden gegebenenfalls ihre Verhältnisse zur Konkursmasse miteinbezogen. Damit bleibt es dabei, dass die Beschwerdeführer als Schuldner von Anfechtungsansprüchen als Dritte gelten, welche zur Beschwerde gegen den Kollokationsplan nicht berechtigt sind (BGE 139 III 384 E. 2.2.1 a.E.).