Citation: 2A.191/2000 05.05.2000 E. 1

1.- a) Im Jahre 1996 ersuchte S.________, Staatsangehöriger von Sierra Leone, geb. 1. Januar 1979, der auch unter verschiedenen anderen Namen auftritt, in der Schweiz um Asyl. Nach Abweisung des Gesuchs und nachdem S.________ eine Einreisesperre bis zum 3. November 2001 auferlegt worden war, wurde er am 4. November 1996 ausgeschafft. Gemäss eigenen Angaben reiste S.________ am 3. Oktober 1999 illegal in die Schweiz ein, wo er tags darauf ein zweites Asylgesuch einreichte. Am 28. Dezember 1999 wurde er wegen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer Gefängnisstrafe von 15 Tagen und zu Landesverweisung für die Dauer von drei Jahren verurteilt. Am 9. Februar/23. Februar 2000 lehnte das Bundesamt für Flüchtlinge das Asylgesuch ab und wies S.________ aus der Schweiz weg. Nachdem S.________ zwischenzeitlich verschwunden war, wurde er am 25. Februar 2000 polizeilich angehalten. Nach Abschluss einer erneuten Strafuntersuchung wegen Betäubungsmittelvergehen ordnete das Amt für Polizeiwesen Graubünden am 10. April 2000 die Ausschaffungshaft bis zum 9. Juli 2000 an. Der Kreispräsident Chur am Kreisamt Chur als Haftrichter prüfte und genehmigte die Haft am 13. April 2000. b) Mit handschriftlicher Eingabe in französischer Sprache an das Bundesgericht wendet sich S.________ unter anderem gegen die Haft. Diese Eingabe ist im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu behandeln. Das Kreisamt Chur hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. Das Amt für Polizeiwesen Graubünden schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement hat sich innert Frist nicht vernehmen lassen. Der Beschwerdeführer nahm die Gelegenheit nicht wahr, sich nochmals zur Sache zu äussern.