Citation: 8C_516/2016 E. 4.2.3

4.2.3. Mit Blick auf die verschiedenen übereinstimmenden ärztlichen Berichte, welche ihm allesamt eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestieren würden, beanstandet der Beschwerdeführer, das kantonale Gericht habe Bundesrecht verletzt, indem es die Arbeitsfähigkeit basierend auf einer einseitigen und willkürlichen Interpretation des SMAB-Gutachtens feststellte. Insbesondere in Bezug auf die gerügte angebliche Widersprüchlichkeit der Arbeitsfähigkeitsbeurteilungen gemäss SMAB-Bericht vom 7. März 2014 einerseits und laut SMAB-Gutachten andererseits lässt der Versicherte jedoch deren unterschiedliche Zweckbestimmung ausser Acht. Das orthopädische Assessment des SMAB vom 7. März 2014 wurde im Auftrag des Krankentaggeldversicherers der Arbeitgeberin erstellt. Angesichts der damals bevorstehenden Heilbehandlungsmassnahme (am 16. Mai 2014 durchgeführter operativer Eingriff am linken Fussgelenk) attestierten die SMAB-Ärzte damals bis zum Abschluss der operativen Behandlungsmassnahme durchgehend eine volle "Arbeitsunfähigkeit als Automechaniker". Demgegenüber hatten sich die explorierenden Fachärzte gemäss Auftrag der IV-Stelle im Rahmen des SMAB-Gutachtens ausdrücklich auch zu der trotz gesundheitlicher Einschränkungen zumutbaren Leistungsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit zu äussern (SMAB-Gutachten S. 19). Denn für die definitionsgemäss beim Invaliditätsbegriff vorausgesetzte Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.3.1 S. 347) ist - im Unterschied zur Arbeitsunfähigkeit - nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbereich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Erwerbsmöglichkeit in irgendeinem für den Betroffenen auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf massgebend (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346 f.).