Citation: 6B_943/2023 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz verneint einen schweren persönlichen Härtefall. Sie führt zusammengefasst aus, der Beschwerdeführer sei weder in der Schweiz geboren noch aufgewachsen. Das Einzige, was für einen Härtefall sprechen könnte, seien die Bindungen des Beschwerdeführers zur Schweiz in familiärer und beruflicher Hinsicht. Er sei indessen nicht verheiratet, habe keine Kinder und sei in keiner Beziehung, weshalb höchstens eine marginale Bindung zur Schweiz bestehe. Die Beziehung zu seinen Geschwistern falle nicht in den Schutzbereich von Art. 8 EMRK. Insgesamt habe er keine eigentlichen Wurzeln in der Schweiz geschlagen. Die berufliche Integration sei zwar als gelungen anzusehen, gehe indes auch nicht über jene einer gewöhnlichen Integration hinaus, zumal das Nachgehen einer geregelten Arbeit alleine ohnehin nicht zur Annahme eines Härtefalls führe. Er spreche fliessend albanisch und sei mit der Kultur seines Heimatlandes Kosovo bestens vertraut. Eine Reintegration in seinem Heimatland sei ihm zuzumuten, wenn auch der Aufbau einer beruflichen Existenz nicht ganz einfach sei. Insgesamt liege kein persönlicher Härtefall vor; eine Interessenabwägung könne unterbleiben.