Citation: 6S.383/2004 18.11.2004 E. 1

X.________ tätigte mit einer in einer Telefonkabine gefundenen EC-Karte innerhalb von ca. 3 ½ Wochen elf Geldbezüge sowie eine Zahlung für einen Lebensmitteleinkauf. Die Schadenssumme beträgt mehr als 11'000 Franken (angefochtener Entscheid S. 12 lit. f). Das Obergericht des Kantons Thurgau sprach X.________ am 24. August 2004 im Berufungsverfahren der unrechtmässigen Aneig-nung und des mehrfachen Missbrauchs einer Datenverarbeitungs-anlage schuldig und verurteilte ihn zu sechs Monaten Gefängnis, unter Anrechnung von sieben Tagen Untersuchungshaft. X.________ wendet sich mit Nichtigkeitsbeschwerde ans Bundesgericht und beantragt, das Urteil des Obergerichts sei aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Er sei mit maximal drei bis vier Monaten Gefängnis zu bestrafen. Es sei ein psychiatrisches Gutachten über ihn zu erstellen.