Citation: 8C_285/2024 E. 7.4

7.4. Weiter erkannte das kantonale Gericht, die objektivierbaren Verletzungen am Knie rechts und an der HWS seien "verlaufsgerecht ausgeheilt". Ausserordentliche Belastungen durch die vorgenommenen Behandlungen oder eine besondere Intensität derselben seien nicht ersichtlich, womit das Kriterium der ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung nicht erfüllt sei. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, verfängt nicht. Das Kriterium der ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung setzt eine länger dauernde, kontinuierliche und zielgerichtete Behandlung somatisch begründbarer Beschwerden bis zum Fallabschluss voraus (Urteil 8C_807/2023 vom 11. Juni 2024 E. 6.1). Die Behandlung der psychischen Beschwerden hat folglich genauso unberücksichtigt zu bleiben wie die lange nach dem Fallabschluss erfolgte Entfernung des Osteosynthesematerials im Januar 2024.