Citation: 9C_508/2024 E. 3

Die Beschwerdeführerin bestreitet den Schluss des kantonalen Gerichts nicht, es seien die Voraussetzungen für die Durchführung einer prozessualen Revision (und darüber hinaus auch jene zur Durchführung einer Wiedererwägung) erfüllt. Weiterungen dazu erübrigen sich (zur Rügepflicht vgl. E. 1 hievor). Die prozessuale Revision wirkt in zeitlicher Hinsicht zurück (ex tunc), d.h., die ursprüngliche Rentenverfügung bzw. die letzte bestätigende Mitteilung (hier diejenige vom 15. Juni 2016) besteht nicht mehr. Der Invaliditätsgrad und der allfällige Anspruch auf eine Rente der Beschwerdeführerin sind daher von Grund auf neu zu bestimmen. Die Beweislast (vgl. dazu E. 2 hievor) einer Invalidität liegt bei dieser ursprünglichen Prüfung eines Rentenanspruchs bei der Beschwerdeführerin und nicht - wie bei einer Revision infolge anspruchserheblicher Änderung - bei der Leistungserbringerin. Im Rahmen dieser von Grund auf vorzunehmenden Neubestimmung kam die Vorinstanz zum Schluss, trotz der beweiskräftigen Expertise vom 17. November 2021 liege letztlich eine Situation der Beweislosigkeit vor. Die prozessuale Revision mit Aufhebung der Mitteilung vom 15. Juni 2016 sei somit zu Recht erfolgt. Was in der Beschwerde dagegen vorgebracht wird, verfängt nicht: