Citation: 8C_676/2023 E. A

A.a. A.________, geboren 1968, Staatsangehörige Brasiliens, arbeitete zuletzt als Raumpflegerin. Seit 24. September 2018 erfüllte sie die Voraussetzungen zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung und war daher bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Die Suva erbrachte für zwei Sturzereignisse vom 21. April (Schaden Nummer 25.35096.19.0) und 17. Juni 2019 (Schaden Nummer 25.51255.19.3) die gesetzlichen Leistungen nach UVG. Hinsichtlich des Unfalles vom 17. Juni 2019 mit Prellungen und einem leichten Schädelhirntrauma verfügte die Suva am 22. Juni 2020 den folgenlosen Fallabschluss rückwirkend per 29. Juli 2019 und verzichtete auf eine Rückforderung der danach erbrachten Leistungen. Mit gleichentags erlassener separater Verfügung stellte die Suva auch bezüglich des Unfalles vom 21. April 2019 mit Sturz auf die rechte - dominante - Schulter sämtliche Leistungen per 19. August 2019 ein. Über die gegen beide Verfügungen erhobene Einsprache entschied die Suva am 25. Februar 2021. Die in Bezug auf die Folgen des Sturzereignisses vom 21. April 2019 erhobene Einsprache hiess die Suva im Sinne der Erwägungen gut, diejenige in Bezug auf den Sturz vom 17. Juni 2019 hiess sie teilweise gut, indem sie den folgenlosen Fallabschluss erst per 17. September 2019 bestätigte und die Einsprache im Übrigen abwies. A.b. Nach weiteren Abklärungen kündigte die Suva A.________ mit Schreiben vom 3. Juni 2022 die Einstellung der Taggeld- und Heilbehandlungsleistungen per 31. August 2022 an. Mit Verfügung vom 10. Juni 2022, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 7. November 2022, hielt die Suva am Fallabschluss per 31. August 2022 fest. Zudem sprach sie A.________ für die ihr aus dem Unfall vom 21. April 2019 dauerhaft verbleibende Einschränkung der gesundheitlichen Unversehrtheit eine Integritätsentschädigung von 15% zu, verneinte jedoch eine unfallbedingte Erwerbseinbusse und damit einen Rentenanspruch.