Citation: 2A.82/2002 23.05.2002 E. B

Mit Verfügung vom 24. November 2000 wies die Direktion für Soziales und Sicherheit des Kantons Zürich, Fremdenpolizei (heute: Migrationsamt), die Gesuche um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligungen von A.________, seiner Ehefrau sowie den vier Kindern ab und setzte ihnen Frist zum Verlassen des Kantonsgebiets. Zugleich wurde das Gesuch von A.________ um Erteilung der Niederlassungsbewilligung abgewiesen. Zur Begründung gab die Fremdenpolizei an, A.________ habe zu schweren Klagen Anlass gegeben, weshalb seine Anwesenheit als unerwünscht zu bezeichnen sei. Hingewiesen wurde auf ein (zweitinstanzliches, erfolglos beim Kassationsgericht des Kantons Zürich angefochtenes) Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 11. Mai 1999, mit welchem A.________ der mehrfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, der Fälschung von Ausweisen sowie der mehrfachen Widerhandlung gegen das Waffengesetz für schuldig erklärt und zu 7 ½ Jahren Zuchthaus (abzüglich erstandener Untersuchungs- und Sicherheitshaft sowie vorzeitigen Strafvollzugs) und zwölf Jahren Landesverweisung verurteilt worden war. Die Fremdenpolizei zog in ihren Entscheid auch die im Familiennachzug zugelassenen Familienangehörigen (Ehefrau und die vier Kinder) mit ein.