Citation: 6B_646/2018 E. 2.2.1

2.2.1. Die Vorinstanz erachtet die ausführlichen erstinstanzlichen Erwägungen zum eingangs zusammengefassten Sachverhalt (vgl. Sachverhalt B. hiervor) als zutreffend und stellt vorab auf diese ab. Nach den ergänzenden vorinstanzlichen Erwägungen zeige der Verlauf der Untersuchung, der Beschwerdegegner 2 und dessen Familie seien keineswegs erpicht darauf gewesen, die Untersuchungsbehörden mit Informationen zu versorgen. Sie hätten erst nach reiflicher Überlegung, nachdem die Tochter den Anfang habe machen müssen, ausgesagt. Dies sei ein wichtiger Anhaltspunkt für den Wahrheitsgehalt der Aussagen. Die C.________ GmbH, welche seit Jahren die Existenzgrundlage des Beschwerdegegners 2 und dessen Ehefrau gewesen sei, habe sich im Sommer 2011 in einer Zwangslage befunden. Die zuspitzenden finanziellen Probleme hätten am 17. August 2012 im Konkurs geendet. Versuche, einen regulären Bankkredit zu erhalten, seien zum Scheitern verurteilt gewesen. Der Beschwerdeführer sei sich über die prekäre Situation im Klaren gewesen. Er habe selbst wiederholt geschildert, der Beschwerdegegner 2 habe ihn zur weiteren Finanzierung der C.________ GmbH um die Darlehen gebeten. Dieser habe laut Aussage des Beschwerdeführers gar den Freitod in Erwägung gezogen. Der Beschwerdeführer habe seine Standpunkte, der Beschwerdegegner 2 sei in einer guten Situation gewesen, er habe sich bei diesem für eine Einstellung als Lastwagenchauffeur erkenntlich zeigen wollen und dieser habe das Geld für Investitionen im Ausland und zur Anschaffung einer Wohnung für eine Frau in Bulgarien gebraucht, zum grössten Teil erstmals an der Hauptverhandlung vorgetragen. Dies sei als konstruierter Ablenkungsversuch zu werten. Auch der Einwand des Beschwerdeführers, keine Zinszahlungen gefordert zu haben, überzeuge nicht. So sei er mit dem Beschwerdegegner 2 vor Gewährung der Darlehen weder befreundet noch sonstwie nahe bekannt gewesen. Es habe sich gemessen am Einkommen des Beschwerdeführers um sehr hohe Darlehen gehandelt, die in der Regel nicht ungesichert, geschweige denn ohne Gegenleistung verliehen würden, insbesondere wenn man wie der Beschwerdeführer selber auf einen dritten Geldgeber zurückgreifen müsse. Es sei unerfindlich, worin der Sinn eines Darlehens von angeblich Fr. 132'000.-- im Austausch mit einer Anstellung hätte bestehen sollen, zumal diese Anstellung ohne Weiteres auflösbar gewesen sei. Für die bestrittenen, regelmässigen und hohen Zahlungen sprächen auch die Aussagen der Familie des Beschwerdegegners 2 in Kombination mit einschlägigen SMS-Nachrichten, einer Quittung für verkauften Schmuck, einem Beleg für eine Kreditaufnahme bei der Bank J.________, handschriftlichen Aufstellungen, Buchhaltungsunterlagen der C.________ GmbH und diversen Bankauszahlungsbelegen (vgl. angefochtenes Urteil, E. III. 1. S. 15 ff.).