Citation: 4A_362/2014 E. 1.1

1.1. Beim angefochtenen Urteil handelt es sich um einen Massnahmeentscheid des Bundespatentgerichts (Art. 75 Abs. 1 BGG). Entscheide über vorsorgliche Massnahmen gelten nur dann als Endentscheide im Sinne von Art. 90 BGG, wenn sie in einem eigenständigen Verfahren ergehen. Selbstständig eröffnete Massnahmeentscheide, die vor oder während eines Hauptverfahrens erlassen werden und nur für die Dauer des Hauptverfahrens Bestand haben bzw. unter der Bedingung, dass ein Hauptverfahren eingeleitet wird, stellen Zwischenentscheide im Sinne von Art. 93 BGG dar (BGE 138 III 76 E. 1.2 mit Hinweis). Der angefochtene Entscheid betrifft vorsorgliche Massnahmen, die in einem von der Einleitung eines ordentlichen Hauptverfahrens unabhängigen Verfahren beurteilt wurden. Mit dem angefochtenen Entscheid wurde das Gesuch teilweise als gegenstandslos geworden abgeschrieben und teilweise abgewiesen, womit das Gesuchsverfahren zum Abschluss gebracht wurde. Es handelt sich folglich um einen Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG (vgl. auch BGE 138 III 76 E. 1.2 mit Hinweis). Gegen den angefochtenen Entscheid des Bundespatentgerichts steht - unabhängig vom Streitwert (Art. 74 Abs. 2 lit. e BGG) - die Beschwerde in Zivilsachen offen. Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist - unter Vorbehalt einer hinreichenden Begründung (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) - auf die Beschwerde einzutreten.