Citation: U 27/99 24.01.2000 E. A

A.- B.________, geboren 1944, war als Sekretärin für die A.________ AG tätig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfall versichert. Gemäss Unfallmeldung (vom 17. Juli 1995) rutschte sie am 2. Juli 1995 nach dem Befestigen eines Schiffs auf dem Deck aus und stürzte auf die am Boot installierte Badeplatte. Laut Zeugnis des Dr. med. H.________ vom 21. August 1995 erlitt sie dabei eine Kontusion der Lendenwirbelsäule sowie Verletzungen an der linken Kleinzehe und am Zeigefinger links. In der Folge traten daneben vegetative Beschwerden, Gesundheitsstörungen im thorakalen und zervikalen Bereich, Kopfschmerzen sowie eine depressive Verstimmung auf. Letztere war nach Auffassung des behandelnden Arztes, Dr. med. E.________, teilweise bedingt durch den dem Unfallereignis unmittelbar vorangegangenen Verlust der Arbeitsstelle. Anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 21. November 1995 machte B.________ erstmals geltend, sie sei beim Unfall vom 2. Juli 1995 nicht, wie bisher angenommen, lediglich auf das Gesäss, sondern zuerst auf den Kopf und dann das Hinterteil gefallen. Danach habe sie durch die Bewegung des Schiffes den Rücken und anschliessend erneut den Kopf angeschlagen. Sie berief sich hiefür auf einen Zeugen, welcher aber unter Androhung der Folgen unwahrer Auskünfte eingestand, er könne nichts zur Sache aussagen und er habe sich aus Gefälligkeit der Familie B.________ gegenüber als Zeuge zur Verfügung gestellt. Nachdem neurologische Abklärungen keine relevanten posttraumatischen Befunde ergeben hatten (Bericht des Kantonsspital X.________ vom 11. Dezember 1995), stellte die SUVA die Versicherungsleistungen auf den 31. Dezember 1995 ein (Verfügung vom 10. Januar 1996). Die hiegegen erhobene Einsprache, mit welcher B.________ geltend machte, beim Unfall vom 2. Juli 1995 ein Schädelhirntrauma erlitten zu haben, wurde von der SUVA nach Vornahme ergänzender Abklärungen abgewiesen (Einspracheentscheid vom 15. Januar 1998).