Citation: 2D_32/2021 E. 2.2.2

2.2.2. Der Steuerpflichtige ist der Auffassung, dass sich in seinem Fall neun Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung stellten. Hierzu wäre erforderlich, wie gezeigt, dass sich tatsächlich eine konkrete Rechtsfrage aus dem Bereich von Stundung oder Erlass stellt, die überdies derart bedeutend ist, dass ein allgemeines und dringendes Bedürfnis nach Klärung besteht. Davon kann vorliegend keine Rede sein: Was die Fragen 1, 3 und 4 betrifft, so könnten diese eine Rolle spielen, soweit der Steuerpflichtige in der einzig noch streitbetroffenen Steuerperiode 2004 in eigener Person sozialhilfeberechtigt gewesen wäre. Die Vorinstanz hat hierzu festgehalten, dass in der Steuerperiode 2004 (und wohl auch später) "Sozialhilfeanträge des Pflichtigen aus unbekannten Gründen abgelehnt" worden seien, was weitgehend unwidersprochen geblieben sei. Wenn der Steuerpflichtige vor Bundesgericht sinngemäss dartut, die Sozialhilfe sei ihm damals zu Unrecht vorenthalten worden, so reicht seine persönliche Einschätzung nicht, um den erforderlichen Fragen die unerlässliche Rechtserheblichkeit zu verleihen. Die Fragen 2, 5, 8 und 9 sind von vornherein höchst allgemeiner Natur, nicht spezifisch erlassbezogen und von keiner nachvollziehbaren Relevanz. Was schliesslich die Fragen 6 und 7 betrifft, wären diese im Betreibungsverfahren zu erheben gewesen.