Citation: 2C_911/2020 E. 4.3.2

4.3.2. Wie der Beschwerdeführer allerdings zutreffend rügt, erweist sich das angefochtene Urteil hinsichtlich seiner Integration - wie bereits bezüglich der Rückfallgefahr - als sehr lückenhaft. Es ist auch aufgrund von Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG grundsätzlich nicht ausreichend, bloss auf die Erwägungen der unteren Instanz zu verweisen. Das Bundesgericht muss durch die Lektüre des angefochtenen Entscheids den rechtserheblichen Sachverhalt erkennen können, ohne diesen selber aus den Akten zusammentragen zu müssen (HANSJÖRG SEILER, in: Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2015, N. 13 f. zu Art. 112 BGG). Allerdings hat die Behebung des Mangels keine Auswirkung auf den Verfahrensausgang, weshalb sich die eventualiter beantragte Rückweisung an die Vorinstanz erübrigt (vorne E. 1.4).