Citation: 6B_1118/2017 E. B

Das Obergericht des Kantons Bern sprach X.________ auf dessen Berufung am 24. August 2017 vom Vorwurf des Betrugs frei. Im Übrigen bestätigte es die erstinstanzlichen Schuldsprüche. Es verurteilte X.________ zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren, davon zwei Jahre mit bedingtem Vollzug, und einer bedingten Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu Fr. 160.--. Es stellte fest, dass sich G.________ als Straf- und Zivilkläger aus dem Strafverfahren zurückgezogen hat. Die Schadenersatzklagen von A.C.________ sowie D.F.________ und E.F.________ hiess es wie bereits das Regionalgericht dem Grundsatz nach gut und verwies diese im Übrigen auf den Zivilweg. Das Obergericht hält u.a. folgenden Sachverhalt für erwiesen: X.________ schloss als verantwortliches Organ der X.________ GmbH mit A.C.________ und B.C.________, D.F.________ und E.F.________ sowie G.________ je einen Werkvertrag über die Erstellung eines Einfamilienhauses ab. Zudem schloss er mit den Bauherren C.________ und F.________ je eine Generalunternehmer-Vereinbarung (GU-Vereinbarung) ab, in welcher er sich verpflichtete, die von den Bauherren überwiesenen Geldbeträge ausschliesslich für das jeweilige in Auftrag gegebene Bauprojekt zu verwenden. Gegenüber G.________ und der Bank H.________ als finanzierender Bank verpflichtete sich die X.________ GmbH, handelnd durch X.________, die im Auftrag des Bauherren geleisteten Zahlungen nach Massgabe des Baufortschrittes für dieses Bauprojekt zu verwenden. Die Bauherren C.________ überwiesen vom 19. April 2011 bis zum 22. November 2011 insgesamt Fr. 610'600.--, die Bauherren F.________ vom 12. Januar 2012 bis zum 23. Mai 2012 insgesamt Fr. 483'000.-- und der Bauherr G.________ vom 3. Oktober 2011 bis zum 15. Februar 2012 insgesamt Fr. 450'000.-- auf das Geschäftskontokorrentkonto der X.________ GmbH bei der Bank I.________. X.________ verwendete diese Gelder entgegen seiner Verpflichtung nicht vollständig für das jeweilige Bauprojekt, sondern meist primär zur Deckung des Minussaldos des Kontokorrentkontos. X.________ wusste, dass die X.________ GmbH - entgegen der Bilanz - massiv überschuldet war. Nach dem Konkurs der X.________ GmbH wurden die Bauherren mit offenen Rechnungen für bereits erledigte oder noch zu erledigende Arbeiten konfrontiert. Das Obergericht geht gestützt darauf von Deliktsbeträgen von ca. Fr. 188'355.-- bei den Bauherren C.________, ca. Fr. 396'400.-- bei den Bauherren F.________ und ca. Fr. 224'445.40 beim Bauherrn G.________ aus.