Citation: 4A_5/2014 E. 4

Zunächst rügt der Beschwerdeführer vor dem Hintergrund des bundesrechtlichen Kausalitätsbegriffs (vgl. hierzu BGE 132 III 715 E. 2.2 S. 719) die Feststellung, dass sich das Befahren der Gegenfahrbahn durch das Postauto in keiner Weise unfallverursachend ausgewirkt habe, als offensichtlich unrichtig und damit willkürlich. Die Rüge geht an der Sache vorbei. Aufgrund der Feststellungen der Vorinstanz ist in der Tat davon auszugehen, dass es nicht zum Unfall gekommen wäre, wenn das dem Motorradlenker entgegenkommende Fahrzeug nicht in die Gegenspur hinübergeragt hätte. Die Vorinstanz traf ihre Feststellung aber nicht mit Blick auf die natürliche Kausalität, sondern im Zusammenhang mit Art. 61 Abs. 1 SVG. Es ging mithin nicht um die Kausalität, sondern darum, ob im Überragen in die Gegenfahrbahn ein besonderer Umstand im Sinne von Art. 61 Abs. 1 SVG zu erblicken ist.