Citation: 5A_323/2019 E. A

A.a. A.A.________, B.A.________ und C.A.________ sowie D.A.________, E.A.________ und F.A.________ sind die Kinder des am 23. März 2014 verstorbenen H.A.________ (fortan: Erblasser) und der am 27. Juni 2016 verstorbenen G.A.________. Sie stehen in einem Erbschaftsstreit. A.b. Ursprünglich betrieb der Erblasser eine Garage unter der Einzelfirma "H.A.________, Garage, S.________". Am 16. Dezember 1986 schloss er mit seinen beiden Söhnen A.A.________ und D.A.________ einen Gesellschaftsvertrag. Sie gründeten die Kollektivgesellschaft "H.A.________ & Söhne, Garage, S.________". Die Gesellschaft bezweckte den "Betrieb der Garage an der T.________". Per 31. Dezember 1992 schied der Erblasser aus der Gesellschaft aus, und per 31. Dezember 1994 verliess auch A.A.________ die Gesellschaft. In der Folge führte D.A.________ den Betrieb im Rahmen einer Einzelfirma "Garage A.________" alleine weiter. A.c. Am 18. April 1995 verkaufte der Erblasser seinem Sohn D.A.________ zwei Grundstücke zum unbestritten gebliebenen Verkehrswert von Fr. 1'595'000.--. Den Kaufpreis hat der Käufer teils durch Schuldübernahme, teils durch Verrechnung mit dem Gegenwert eines eingeräumten Wohnrechts und schliesslich mit der Bezahlung der Differenz von Fr. 541'500.-- in bar getilgt. Eine der übernommenen Schulden im Betrag von Fr. 100'000.-- betraf ein von I.A.________, der Ehefrau des D.A.________, gewährtes Darlehen. Diesbezüglich bleibt streitig, wer Darlehensnehmer war, der Erblasser oder seinerzeit die Kollektivgesellschaft. A.d. Am 30. Mai 1995 überwies der Erblasser Fr. 100'000.-- an die J.________ S.________, Fr. 93'143.-- an die K.________, Fr. 95'029.05 an die L.________ AG, U.________, und Fr. 96'681.05 an die M.________, total Fr. 384'853.10. Mit den letzten drei Zahlungen tilgte er drei in der Buchhaltung der Einzelfirma des D.A.________ geführte Kontokorrentkredite. A.e. Am 8. Oktober 2015 klagten A.A.________, B.A.________ und C.A.________ beim Bezirksgericht V.________ auf Teilung des Nachlasses ihres Vaters. Soweit hier noch streitig, verlangten sie von D.A.________ die Ausgleichung von Fr. 484'853.10 (= Fr. 100'000.-- Darlehen [A.c] und Fr. 384'853.10 Überweisungen [A.d]), eventuell sei dieser Betrag der Herabsetzung zu unterstellen. Mit Urteil vom 17. Dezember 2017 teilte das Bezirksgericht den Nachlass, ohne die streitgegenständlichen Beträge auszugleichen bzw. herabzusetzen, und auferlegte den Klägern die Prozesskosten.