Citation: 5A_1076/2020 E. 3

Die Beschwerdeführerin kritisiert, dass im erstinstanzlichen Rechtsöffnungsurteil (zur Rechtsöffnung in der vorliegenden Betreibung Urteil 5D_318/2020 vom 29. Dezember 2020) nicht darauf hingewiesen worden sei, dass der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zukomme. Was sie daraus für das vorliegende Verfahren ableiten will, d.h. inwiefern die Pfändungsankündigung deshalb an einem Mangel leiden soll, legt sie nicht dar. Das Rechtsöffnungsverfahren ist nicht Thema des vorliegenden Beschwerdeverfahrens. Die Beschwerdeführerin macht sodann geltend, das Betreibungsamt brauche eine Rechtskraftbescheinigung, um die Pfändungsankündigung auszustellen. Das Betreibungsamt habe bestätigt, keine Rechtskraftbescheinigung zu besitzen. Soweit ersichtlich ist diese Behauptung neu und deshalb unzulässig (Art. 99 Abs. 1 BGG). Jedenfalls fehlt eine genügende Sachverhaltsrüge (Art. 97 Abs. 1 BGG). Sie behauptet sodann nicht, den Beschwerden gegen den Rechtsöffnungsentscheid sei je die aufschiebende Wirkung zuerkannt worden. Es fehlt jegliche Auseinandersetzung mit der obergerichtlichen Erwägung, wonach die Beschwerdeführerin aufzuzeigen hätte, dass der Beschwerde aufschiebende Wirkung erteilt wurde, und nicht am Betreibungsamt, das Gegenteil nachzuweisen. Die Beschwerdeführerin macht des Weiteren geltend, es sei bereits eine Sicherstellung bzw. ein Arrest durchgeführt worden, und aus Art. 275 SchKG leitet sie ab, der Arrest gelte als Pfändung. Das Obergericht hat ihr den Unterschied zwischen Pfändung und Arrest erläutert. Damit setzt sie sich nicht auseinander. Der Verweis auf Art. 275 SchKG genügt dafür nicht: Wie dem von ihr selber zitierten Wortlaut der Norm entnommen werden kann, wird darin einzig für den Arrestvollzug auf die (analoge) Anwendung bestimmter Normen aus dem Pfändungsrecht verwiesen, aber nicht angeordnet, dass der Arrest als Pfändung gelte. Wenn die Beschwerdeführerin schliesslich die Vertretungsbefugnis der Dienstabteilung Inkasso bezweifelt, hätte sie dies vor den kantonalen Instanzen vorbringen müssen. Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).