Citation: 1P.214/2000 05.09.2000 E. 5

5.- a) Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, die Bewertung der schriftlichen Prüfung sei nicht nachvollziehbar. So sei kein vorgängig erstelltes Korrekturschema des prüfenden Dozenten aktenkundig, was sich auch mit den Aussagen des Assistenten des Examinators decke, an den sich der Beschwerdeführer zuerst gewendet habe und demgemäss es keine Musterlösung bzw. kein Korrekturschema gebe. Die Punkteverteilung sei daher nicht nachvollziehbar und damit willkürlich. Auch die Ausführungen des Universitätsrates, es gebe keinerlei Hinweise darauf, dass die Prüfung nicht nach einem Lösungsschema korrigiert worden sei, stützten sich lediglich auf Parteibehauptungen des Dozenten und seien daher willkürlich. b) Der Universitätsrat erwog, aus den Stellungnahmen des prüfenden Dozenten an die Rekurskommission gehe hervor, dass dieser die Prüfungen der einzelnen Kandidaten unter Beizug eines Lösungsschemas beurteilt habe. Der Dozent habe sich darin im Rahmen seines Ermessen auf die Festlegung der wesentlichen Punkte und deren Bewertung beschränkt, was der relativ offenen Fragestellung gerecht werde und eine gleichmässige Korrektur verschiedener Lösungsansätze erlaube. c) Aus den Darlegungen in den Stellungnahmen des Dozenten ergibt sich plausibel, dass die Korrektur und Bewertung der Prüfungslösungen schematisch nach Richtpunktzahlen erfolgte, die im Wesentlichen für die einzelnen Teilbereiche der Aufgaben bzw. im Voraus festgelegte, als besonders wichtig erachtete Aspekte der Falllösung, je nach Qualität ihrer Abhandlung vergeben wurden. Sie ist damit ohne weiteres nachvollziehbar. Es ist diesbezüglich weder Willkür noch eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör ersichtlich. Auch insoweit erweist sich die Beschwerde als unbegründet.