Citation: 6B_1363/2019 E. 2.4.4

2.4.4. Der Beschwerdeführer wies gemäss dem Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich im Tatzeitpunkt eine Blutalkoholkonzentration zwischen 1,76 bis 2,53 o/oo auf (kant. Akten, Urk. 17/11; angefochtenes Urteil E. 3.2 S. 39). Er gab gegenüber dem Gutachter an, er habe in der Tatnacht ab 19.30 Uhr vier Liter Bier und ein kleines Fläschchen (zwei Runden) Schnaps (Jägermeister) getrunken (Gutachten Prof. Dr. H.________ vom 25. September 2014, S. 6, 22; vgl. auch das Protokoll der ärztlichen Untersuchung vom 18. Februar 2014, kant. Akten, Urk. 17/3). Seit seinem 20. Lebensjahr trinke er selten Alkohol. Vor der Tatnacht habe er im Juni 2013 zum letzten Mal Alkohol getrunken. Ca. zweimal im Jahr sei er jedoch "so richtig betrunken". Wenn er einen bestimmten Alkoholisierungsgrad erreicht habe, falle es ihm schwer, mit dem Alkoholkonsum aufzuhören (Gutachten, a.a.O., S. 15 f., 36 und 39). Früher habe er relativ viel Alkohol getrunken. In der Zeit zwischen 16 und 18 Jahren sei er alle zwei bis drei Wochen betrunken gewesen. Er habe damals schon gemerkt, dass er je nach Tagesform bereits nach drei Flaschen Bier à 0,5 Liter einen leichten Filmriss in Bezug auf Details gehabt habe (Gutachten H.________ S. 15). Hin und wieder sei er nach Alkoholkonsum etwas reizbarer geworden (Gutachten, a.a.O., S. 36). Es sei ihm dreimal im Leben passiert, dass er unter Alkoholkonsum jemandem gedroht habe, zu schlagen. Es sei aber nie etwas passiert. Einmal sei er in der Bahn mit jemandem aneinandergeraten, der sich beklagt habe, dass er zu laut sprechen würde. Ein weiteres Mal habe er jemanden in einer Dönerbude angebrüllt, der bei der Bedienung jemanden vorgezogen habe. Das dritte Mal sei bei einer Klassenfahrt in Polen gewesen, wo ihm einer im Spass den Finger umgedreht habe und er ihn dann angeschrien habe (Gutachten, a.a.O., S. 15).