Citation: 2C_159/2023 E. 6.4

6.4. Der Beschwerdeführer lebte neun Jahre in seinem Heimatland, bevor er in die Schweiz kam, und spricht Albanisch. Er hielt sich dort unbestrittenermassen auch öfter auf und hat dort Verwandte. Die dortigen Verhältnisse dürften ihm somit nach wie vor bekannt sein. Mit seinen 42 Jahren ist es ihm auch zumutbar, sich ein neues soziales Netz aufzubauen, falls er dieses - wie er geltend macht - nicht mehr in der Verwandtschaft finden sollte. Durch das Sozialversicherungsabkommen mit Nordmazedonien ist auch die Auszahlung der Invalidenrente ins Ausland und damit der Lebensunterhalt des Beschwerdeführers in der Heimat gesichert. Der Einwand des Beschwerdeführers hinsichtlich der fehlenden gesundheitlichen Behandlungsmöglichkeiten in der Heimat verfängt angesichts der ausführlichen und zutreffenden Begründung der Vorinstanz nicht. Insgesamt dürfte die Wiedereingliederung im Heimatland für den Beschwerdeführer nach der langen Abwesenheit zwar herausfordernd sein, dennoch erweist sie sich als zumutbar.