Citation: 5A_986/2021 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer äussert sich vor Bundesgericht nicht zur Frage der Anerkennung der nach dem Recht von Michigan organisierten "Trusts" und der entsprechenden Rechtswirkungen, sodass hierauf nicht weiter einzugehen ist (vgl. vorne E. 2.1). Nach ausführlicher Aufzählung der seiner Ansicht nach in den "Trusts" vorhandenen Vermögenswerte bemerkt der Beschwerdeführer indes, die Beschwerdegegnerin werde die Hälfte derselben im Umfang von rund USD 7 Mio. unbestritten erhalten. Unklar sei einzig der Zeitpunkt des Vermögensanfalls. Zwischenzeitlich liege der Tod der Mutter über zweieinhalb Jahre zurück, weshalb davon auszugehen sei, die Beschwerdegegnerin könne über diese Vermögenswerte verfügen. Weitergehend habe er, der Beschwerdeführer, im kantonalen Verfahren aufgezeigt, dass die Beschwerdegegnerin bereits am 21. März 2019 aus dem Nachlassvermögen eine namhafte jährliche Rendite erziele, was nicht bestritten worden sei. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, weshalb entgegen dem Obergericht für die Frage, ob ein Abänderungsgrund vorliegt, auf die heutigen Verhältnisse abgestellt werden sollte. Eine Auseinandersetzung mit den diesbezüglichen Ausführungen im angefochtenen Urteil findet nicht statt. Ohnehin vermag der Beschwerdeführer nicht zu überzeugen: Vorab legt er nicht dar, weshalb das von ihm gewünschte Vorgehen mit Blick auf die zivilprozessuale Novenregelung zulässig sein sollte (vgl. Art. 284 Abs. 3 und Art. 219 ZPO sowie Art. 229 und 317 ZPO und Art. 99 BGG). Sodann äussert er sich nicht dazu, warum eine allfällige Abänderung des Scheidungsurteils bereits ab Klageeinreichung Wirkung entfalten sollte (vgl. vorne Bst. A.b und C), obgleich er Umstände berücksichtigt haben will, die sich erst später verwirklicht haben sollen (vgl. dazu BGE 117 II 368 E. 4c/aa; Urteil 5A_799/2021 vom 12. April 2022 E. 6.1.2). Soweit der Beschwerdeführer weiter vorträgt, die Beschwerdegegnerin habe bereits im März 2019 eine jährliche Rendite aus der Erbschaft erzielt, entfernt er sich von den diesbezüglichen Feststellungen der Vorinstanz, ohne die nötigen Rügen zu erheben oder sich diesbezüglich mit dem angefochtenen Entscheid auseinanderzusetzen (vgl. vorne E. 2.2). Hierauf ist nicht weiter einzugehen.