Citation: 9C_211/2007 19.10.2007 E. A

L.________, geboren 1967, arbeitete von Januar 1990 bis zum Verlust seiner Arbeitsstelle (infolge Umstrukturierung) Ende Mai 2002 in der Firma X.________ AG als Lagermitarbeiter, zwischen April 1998 und Oktober 2001 als Lagerchef (letzter Arbeitstag: 29. Mai 2002). Dadurch war er bei der Winterthur-Columna Sammelstiftung 2. Säule (nachfolgend Stiftung) obligatorisch berufsvorsorgeversichert. Am 19. November 2002 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Am 12. Januar 2004 sprach ihm die IV-Stelle Zug ab 1. August 2003 eine ganze Invalidenrente zu. Dabei ging sie von einer seit 13. August 2002 dauernd bestehenden erheblichen Einschränkung in der Arbeits- bzw. Erwerbsfähigkeit aus. Da damit der Eintritt der Arbeitsunfähigkeit nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses bei der Firma X._______ AG und nach Verstreichen der Nachdeckungsfrist erfolgt sei, lehnte es die Stiftung gestützt auf die Verfügung der IV-Stelle ab, L.________ eine Invalidenrente aus der obligatorischen beruflichen Vorsorge zu gewähren.