Citation: 2C_501/2017 E. 2.1

2.1. Dem Verfahren liegt ein Gesuch des Beschwerdeführers um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zugrunde. Damit betrifft die Beschwerde eine Angelegenheit des öffentlichen Rechts (Art. 82 lit. a BGG). Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten jedoch unzulässig gegen Entscheide betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Gestützt auf das Ausländergesetz (SR 142.20) steht dem Beschwerdeführer, der mit einer hier aufenthaltsberechtigten Kamerunerin verheiratet ist, kein Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zu (Art. 44 AuG; BGE 137 I 284 E. 1.2 S. 286 f.; Urteil 2C_947/2016 vom 17. März 2017 E. 4.1). Ein möglicher Anspruch des Beschwerdeführers auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung könnte sich allerdings gestützt auf Art. 13 BV und Art. 8 EMRK ergeben. Voraussetzung dafür wäre unter anderem, dass die Ehefrau des Beschwerdeführers aufgrund (anderer) familiärer Verbindungen über einen Anspruch auf Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung und damit ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt (vgl. BGE 137 I 284 E. 1.3 S. 287 und E. 2.6 S. 292 f.; Urteil 2C_947/2016 vom 17. März 2017 E. 4.1). Wie es sich damit verhält, lässt sich gestützt auf die Sachverhaltsfeststellungen des vorinstanzlichen Urteils und die Ausführungen des Beschwerdeführers nicht abschliessend beurteilen. Die Frage nach der Zulässigkeit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann im Ergebnis aber dahingestellt bleiben, weil die Eingabe jedenfalls als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegenzunehmen wäre: Die (strengeren) Eintretensvoraussetzungen für eine Behandlung des Rechtsmittels als subsidiäre Verfassungsbeschwerde sind erfüllt. Namentlich war der Beschwerdeführer bereits am vorinstanzlichen Verfahren beteiligt und hat er gestützt auf Art. 29 Abs. 1 BV einen rechtlich geschützten Anspruch auf Behandlung seiner Beschwerde durch die Vorinstanz, sofern diese ordnungsgemäss eingereicht wurde (Art. 115 BGG; vgl. BGE 135 I 6 E. 2.1 S. 9). Weiter richtet sich die innert der gesetzlichen Frist von 30 Tagen eingereichte Beschwerde gegen den kantonal letztinstanzlichen Endentscheid eines oberen Gerichts (Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 [i.V.m. Art. 114], Art. 90 [i.V.m. Art. 117], Art. 100 Abs. 1 [i.V.m. Art. 117] BGG). Umstritten ist sodann die Anwendung kantonalen Verfahrensrechts, die das Bundesgericht sowohl im Verfahren der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten als auch in jenem der subsidiären Verfassungsbeschwerde hauptsächlich unter dem Gesichtswinkel der Verletzung verfassungsmässiger Rechte prüft (vgl. Art. 95 lit. a-c, Art. 116 BGG). Entsprechend erweist sich die Frage nach der Zulässigkeit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten auch mit Blick auf die bundesgerichtliche Kognition nicht als entscheiderheblich.