Citation: 2C_732/2022 E. 5.5.1

5.5.1. Zunächst berücksichtigte es den Umstand, dass der Beschwerdeführer zuvor wiederholt versucht hatte, eine Aufenthaltsbewilligung zu erlangen und bereits von seiner ersten Schweizer Ehefrau bezichtigt wurde, mit ihr eine Scheinehe eingegangen zu sein (vgl. Sachverhalt A.a hiervor). Sodann erfolgte die Eheschliessung mit seiner jetzigen Ehefrau nur wenige Tage nach der Aufhebung des gegen ihn ausgesprochenen Einreiseverbots (vgl. Sachverhalt A.b und A.c hiervor). Ferner waren die Ehegatten nicht zusammen, sondern aus unterschiedlichen Ländern in die Schweiz eingereist (vgl. E. 4.1.1 des angefochtenen Urteils).