Citation: 6B_79/2019 E. 2.3.4

2.3.4. Im Zusammenhang mit den Täterkomponenten reicht der Beschwerdeführer erstmals vor Bundesgericht Beweisurkunden zu seinem Geburtsgebrechen und einem früheren Heimaufenthalt sowie Belege zu seiner erst nach dem vorinstanzlichen Urteil angetretenen neuen Arbeitsstelle und zu den Zahlungen an das Betreibungsamt ein. Er will damit belegen, dass zwischen seinem Vorleben und seinen Vorstrafen ein klarer Zusammenhang besteht sowie dass er sich positiv entwickelt hat, was die Vorinstanz bei der Strafzumessung ignoriert resp. zu wenig berücksichtigt habe (Beschwerde Rz. 23 ff. S. 16 ff. und Rz. 31 ff. S. 19 f.). Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen im bundesgerichtlichen Verfahren nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Hierbei handelt es sich um unechte Noven. Echte Noven, d.h. Tatsachen, die sich zugetragen haben, nachdem vor der Vorinstanz keine neuen Tatsachen mehr vorgetragen werden durften, sind vor Bundesgericht unbeachtlich (BGE 143 V 19 E. 1.2 S. 22 f.; 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123; je mit Hinweisen; Urteil 6B_835/2017 vom 22. März 2018 E. 5.3.4, nicht publ. in BGE 144 IV 176). Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, Beweise abzunehmen und Tatsachen festzustellen, über die sich das kantonale Gericht nicht ausgesprochen hat (Art. 105 Abs. 1 BGG; BGE 136 III 209 E. 6.1 S. 214 f.). Die Frage nach den persönlichen Verhältnissen und dem Vorleben des Täters stellt sich in jedem Strafverfahren und bildete naturgemäss bereits vor Vorinstanz Gegenstand des Verfahrens. Mithin gab nicht erst der vorinstanzliche Entscheid Anlass, diesbezügliche Abklärungen zu treffen und Beweismittel einzureichen. Die nach Abschluss des Hauptverfahrens vor Vorinstanz und somit verspätet eingereichten Unterlagen (vorinstanzliche Akten act. 6.910.006 [Verfahrensprotokoll] und 6.521.003-006) sowie die erstmals vor Bundesgericht ins Recht gelegten Beweisurkunden sind daher unbeachtlich und die diesbezüglichen Ausführungen des Beschwerdeführers bei der Beurteilung der Beschwerde nicht zu berücksichtigen. Dass und inwiefern die Vorinstanz das ihr zustehende Ermessen bei der strafmindernden Berücksichtigung der weitgehenden Kooperation des Beschwerdeführers und seines Nachtatverhaltens (Entschuldigungsschreiben und aussergerichtliche Schadensregulierung) überschritten oder missbraucht haben könnte, ist weder ersichtlich noch rechtsgenügend dargetan. Nicht zu beanstanden ist sodann, wenn die Vorinstanz vor allem die beiden einschlägigen Vorstrafen wegen Widerhandlungen gegen das Sprengstoffgesetz erheblich straferhöhend berücksichtigt. Dass der Beschwerdeführer die von der Vorinstanz berücksichtigten Strafzumessungsfaktoren des Vorlebens und der Vorstrafen anders gewichtet, belegt im weiteren keinen Ermessensfehlgebrauch seitens der Vorinstanz. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Gewichtung der Strafzumessungsfaktoren, insbesondere auch das Geständnis, lediglich mit einem Hinweis auf die allgemeinen Strafzumessungsregeln und setzt sich nicht mit den einlässlichen Erwägungen der Vorinstanz auseinander, die nicht zu beanstanden sind. Soweit der Beschwerdeführer gestützt auf seine neue und stabile Lebenssituation (Arbeitstätigkeit) sinngemäss eine erhöhte Strafempfindlichkeit geltend macht (Beschwerde S. 20), ist darauf als Novum nicht einzutreten. Ferner ist auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung hinzuweisen, wonach der Freiheitsentzug für jede beruflich sowie sozial integrierte Person eine Härte bewirkt und insoweit zu keiner Strafminderung führt. Eine erhöhte Strafempfindlichkeit lässt sich nur bei aussergewöhnlichen Umständen bejahen (Urteile 6B_1416/2017 vom 29. November 2018 E. 1.4.4; 6B_698/2017 vom 13. Oktober 2017 E. 7.1.2; je mit Hinweisen), die hier jedoch weder dargetan noch ersichtlich sind. Die unter Berücksichtigung der relevanten Strafzumessungsfaktoren ausgefällte Strafe von 26 Monaten Freiheitsstrafe hält sich im Rahmen des vorinstanzlichen Ermessens.