Citation: 5P.431/2006 22.12.2006 E. 4

Die Beschwerdeführerinnen hatten im kantonalen Verfahren eine berufliche Verbindung zwischen der beigezogenen Fachrichterin und der Vormundschaftsbehörde moniert und deshalb ein Austandsbegehren gegen die betreffende Fachrichterin gestellt, welches der Präsident der Verwaltungsrekurskommission mit Entscheid vom 7. September 2006 abwies. Diesbezüglich rügen sie im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde gegen den nach dem Entscheid über das Ausstandsbegehren eröffneten Entscheid der Verwaltungsrekurskommission vom 31. August 2006 eine Verletzung ihres Anspruchs auf ein unabghängiges unparteiisches Gericht (Art. 30 Abs. 1 BV). Sie räumen aber selbst ein, den Präsidialentscheid vom 7. September 2006 nicht - wie in der Rechtsmittelbelehrung angegeben - beim Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen angefochten zu haben. Insoweit liegt demnach kein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid über das Ausstandsbegehren vor, so dass auf die entsprechende Rüge nicht eingetreten werden kann (Art. 87 Abs. 1 OG).