Citation: 4A_371/2023 E. A

A.a. B.________ (KIäger, Beschwerdegegner) erwarb am 31. Oktober 1997 die Grundstücke "U.________" Nr. xxx und Nr. yyy in V.________. Auf diesen Grundstücken plante er in der Folge eine Überbauung mit vier Türmen, wobei die A.________ GmbH (Beklagte 1, Beschwerdeführerin) und C.________ (Beklagter 2), Organ der Beklagten 1, ab Ende 2000 in die Planung und Umsetzung des Projekts involviert waren. Baubeginn war im Mai 2003. A.b. Am 31. Oktober 2005 unterzeichneten die Parteien eine "Vereinbarung" (nachfolgend: Vereinbarung 2005), welche die Realisierung des Projekts "D.________" (nachfolgend: das Projekt) auf den Grundstücken bezweckte, wobei vorgesehen war, das Projekt in zwei Etappen zu realisieren. In der ersten Etappe sollten die Geschäftstürme 1 und 2 und in einer zweiten Etappe die restlichen zwei Geschäftstürme errichtet werden. Gemäss der Vereinbarung 2005 sollte im Fall einer ganzen oder teilweisen Vermietung der nach bestimmten Kriterien zu berechnende Gewinn zu 85 % dem Kläger und zu 15 % der Beklagten 1 zukommen. Am selben Tag schlossen der Kläger und die Beklagte 1 zudem einen als "Partiarischer Darlehensvertrag" bezeichneten Vertrag (nachfolgend: Vertrag 2) ab, dem die Vereinbarung 2005 als Beilage 1 beigefügt wurde. Sowohl die Vereinbarung 2005 wie auch der Vertrag 2 wurden nicht öffentlich beurkundet. A.c. Mit öffentlich beurkundetem Kaufvertrag vom 18. Dezember 2007 verkaufte der Kläger der Beklagten 1 die "Landflächen" der (inzwischen neu parzellierten) Grundstücke zu einem Preis von insgesamt Fr. 9'000'000.--. Gemäss Ziff. 7 der Vertragsbedingungen erfolgte die "Eigentumsübertragung [...] miet- und pachtfrei" und ohne Überbindung von "obligatorischen Bestimmungen aus früheren Verträgen". A.d. Am 21. Dezember 2007 verkaufte die Beklagte 1 zwei der am Grundstück Nr. yyy berechtigten Grundstücke (welche die Geschäftstürme 1 und 2 umfassten) an die E.________ AG. A.e. Die letzte Bauetappe wurde im Sommer 2013 beendet. In der Folge kam es zwischen den Parteien zum Streit über die Gewinnbeteiligung (vgl. Sachverhalt lit. A.b) des Klägers aus der Vermietung der (im Projekt entstandenen) Überbauung.