Citation: 5A_888/2016 E. D

Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 21. November 2016 beantragt A.________ (Beschwerdeführerin) dem Bundesgericht, Ziffer 1 des Entscheids des Kantonsgerichts vom 27. September 2016 sowie Ziffern 1, 2 und 3 des Entscheids des Gerichtspräsidenten vom 8. Juni 2016 seien aufzuheben bzw. abzuändern. Das Kind C.________ sei für die Dauer des Getrenntlebens unter die Obhut der Mutter zu stellen und der Ehemann sei als berechtigt und verpflichtet zu erklären, es alle zwei Wochen von Samstag, 11:00 Uhr, bis Sonntag, 17:00 Uhr, zu Besuch zu sich zu nehmen sowie vier Wochen Ferien pro Jahr mit ihm zu verbringen. Der Ehemann sei zu verpflichten, ihr für die Zukunft, d.h. erstmals für den dem Entscheid folgenden Monat, monatlich und im Voraus für das Kind C.________ einen Unterhaltsbeitrag von Fr. 750.-- (zzgl. Kinderzulagen) und für ihren persönlichen Bedarf einen Unterhaltsbeitrag von Fr. 1'931.-- zu bezahlen. Zudem ersucht sie für das bundesgerichtliche Verfahren um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege. Zur Vernehmlassung eingeladen beantragt B.________ (Beschwerdegegner) mit Eingabe vom 21. Juli 2017 die Abweisung der Beschwerde, soweit auf sie einzutreten sei. Er ersucht ebenfalls um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege. Die Vorinstanz beantragt mit Schreiben vom 27. Juni 2017 gleichermassen die Abweisung der Beschwerde. Die Vernehmlassungen wurden der Beschwerdeführerin zwecks Wahrung des rechtlichen Gehörs zugestellt. Die Stellungnahme der Beschwerdeführerin datiert vom 3. August 2017.