Citation: 4A_226/2019 E. B

Mit Klage vom 15. Dezember 2015 beim Landgericht des Kantons Uri forderte die Käuferin im Wesentlichen, es sei die Verkäuferin kostenfällig zu verpflichten, ihr den Betrag von Fr. 73'400.-- nebst Zins zu bezahlen. Mit Urteil vom 25. August 2016 hiess das Landgericht die Klage gut. Es verpflichtete die Verkäuferin, der Käuferin den Betrag von Fr. 73'400.-- nebst Zins und Kosten zu bezahlen. Gegen diesen Entscheid reichte die Verkäuferin am 5. Dezember 2016 beim Obergericht des Kantons Uri Berufung ein. Sie beantragte, das Urteil des Landgerichts sei aufzuheben und die Klage im Umfang von Fr. 10'000.-- gutzuheissen, jedoch für den Restbetrag von Fr. 63'400.-- abzuweisen. Mit Urteil vom 24. Januar 2018 hiess das Obergericht die Berufung teilweise gut und fasste den Entscheid des Landgerichts teilweise neu. Es verpflichtete die Verkäuferin in Bezug auf den grünen Mercedes, der Käuferin aus Kommissionsvertrag den (anerkannten) Betrag von Fr. 10'000.-- nebst Zins zu bezahlen, und beseitigte den Rechtsvorschlag in diesem Umfang. Hinsichtlich des weissen Mercedes wies es die Sache an das Landgericht zurück. Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 3. Mai 2018 beantragte die Käuferin dem Bundesgericht im Wesentlichen, es sei die Verkäuferin kostenfällig zu verpflichten, ihr im Zusammenhang mit dem grünen Mercedes aus Kommissionsvertrag den Betrag von Fr. 32'000.-- nebst Zins zu bezahlen. Mit Urteil 4A_258/2018 vom 14. November 2018 hiess das Bundesgericht die Beschwerde teilweise gut und wies die Sache zu neuer Entscheidung an das Obergericht zurück. Es hielt fest, das Obergericht sei in der Frage der Höhe des vereinbarten Weiterverkaufspreises vom erstinstanzlichen Entscheid abgewichen, ohne sein Abweichen nachvollziehbar zu begründen. Es habe sich mit den erstinstanzlichen Erwägungen auseinanderzusetzen und das Ergebnis seiner Beweiswürdigung nachvollziehbar zu begründen (zit. Urteil 4A_258/2018 E. 2.3.3). Mit Entscheid vom 27. März 2019 hiess das Obergericht die Berufung der Verkäuferin teilweise gut. Es verpflichtete die Verkäuferin im Wesentlichen, der Käuferin in Bezug auf den grünen Mercedes aus Kommissionsvertrag den Betrag von Fr. 12'000.-- nebst Zins zu bezahlen. Es hielt fest, die Käuferin vermöge nicht nachzuweisen, dass vereinbart worden sei, das Fahrzeug zu einem Preis von mindestens Fr. 65'000.-- weiterzuverkaufen. Es prüfte anschliessend, was der bestmögliche Preis für das Fahrzeug gewesen sei und kam zum Ergebnis, dass ein Betrag von Fr. 50'000.-- als bestmöglicher Preis zu bejahen und entgegen der Käuferin auch eine Provision in der Höhe von 10 % des Verkaufspreises geschuldet sei. Die Verkäuferin schulde der Käuferin demnach noch Fr. 12'000.-- (wovon Fr. 10'000.-- von der Verkäuferin anerkannt). Dieser Betrag ergebe sich aufgrund des Weiterverkaufspreises von Fr. 50'000.-- abzüglich des nicht bezahlten Kaufpreises von Fr. 20'000.--, abzüglich der von der Verkäuferin geleisteten Rückzahlung von Fr. 13'000.-- und abzüglich der Provision von Fr. 5'000.--. Die Beträge von Fr. 20'000.-- und Fr. 13'000.-- seien bereits von der Erstinstanz festgehalten worden.