Citation: 5A_841/2021 E. 3

Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Mit dem sofortigen Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos. Indes fragt sich, ob der Grundsatz von Treu und Glauben vor dem Hintergrund der Beschwerdeerhebung allenfalls die Ansetzung einer neuen Nachfrist für den erstinstanzlichen Kostenvorschuss durch das Bundesgericht gebieten würde; die Frage ist zu verneinen: Das angefochtene Urteil, mit welchem das Obergericht dem Beschwerdeführer eine siebentägige Nachfrist zur Bezahlung des erstinstanzlichen Gerichtskostenvorschuss setzte, wurde diesem am 24. September 2021 avisiert und von ihm am 1. Oktober 2021 abgeholt. Die Nachfrist lief somit am Freitag, 8. Oktober 2021, aus. Statt diese zu wahren, gab der Beschwerdeführer erst an diesem Tag seine Beschwerde an das Bundesgericht auf, wo sie am Montag, 11. Oktober 2021 eintraf. Im Zeitpunkt des Eintreffens der Beschwerde beim Bundesgericht war die Nachfrist längst abgelaufen und sie hätte deshalb selbst dadurch nicht gerettet werden können, dass der Beschwerde von Amtes wegen superprovisorisch die aufschiebende Wirkung erteilt worden wäre. Dies musste dem Beschwerdeführer, welcher angesichts seiner häufigen Prozessführung als sehr prozesserfahren gelten muss, denn auch bewusst sein.