Citation: 1B_412/2016 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz legt diesbezüglich (zusammengefasst) Folgendes dar: Schon das Zwangsmassnahmengericht (ZMG) habe vor seinem erstinstanzlichen Haftverlängerungsentscheid Massnahmen zur Vermeidung von Kollusion (bzw. zum Zeugenschutz) getroffen. Mit Zwischenverfügung vom 11. August 2016 habe das ZMG die Einsichtnahme des Beschwerdeführers in das Einvernahmeprotokoll eines Zeugen abgelehnt, der im Ausland (rechtshilfeweise) befragt worden sei. Ebenso seien in den von der Bundesanwaltschaft (BA) vorgelegten Haftakten an diversen Stellen Passagen abgedeckt worden, welche auf die Identität desselben Zeugen hingewiesen hätten. Die entsprechend anonymisierten Dokumente seien dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers per Fax zugestellt worden. Diese Massnahmen habe das ZMG auf Antrag der BA getroffen. Im vorinstanzlichen Haftbeschwerdeverfahren habe sie, die Vorinstanz, am 20. September 2016 eine weitere verfahrensleitende Zwischenverfügung erlassen. Sie habe beschlossen, dass ihrem Haftbeschwerdeentscheid nur diejenigen Akten zugrunde gelegt würden, die auch der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers einsehen konnte. Aus diesem Grund seien die vom ZMG (an das Bundesstrafgericht) übermittelten Haftakten zurückgesendet worden. Gleichzeitig habe die Vorinstanz die BA aufgefordert, nur diejenigen relevanten Akten einzureichen, die der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers einsehen könne. Am 26. bzw. 27. September 2016 habe die BA die entsprechenden Haftakten in elektronischer Form (je auf einer CD) bei der Vorinstanz bzw. beim Rechtsvertreter des Beschuldigten eingereicht. Am 29. September 2016 habe sich der Beschwerdeführer nochmals vernehmen lassen. Die Vorinstanz erwägt sodann, die genannte belastende Zeugenaussage habe die BA schon in ihrem Haftverlängerungsgesuch vom 9. August 2016 auszugsweise wiedergegeben. Die Identität des (gefährdeten) Zeugen sei dabei aber nicht preisgegeben worden. Was die vom Beschuldigten verlangte Einsicht in die Einvernahmeprotokolle von Auskunftspersonen betrifft, dürften diese von der BA "aus taktischen Gründen zurückgehalten" werden, solange dies wegen der diese Beweismitel betreffenden Kollusionsgefahr notwendig erscheine. Zwar "befremde" der Umstand, dass die BA die seit dem letzten Haftprüfungsentscheid der Vorinstanz erfolgten Einvernahmen des Beschuldigten nicht eingereicht habe; sie, die Vorinstanz, gehe jedoch zugunsten des Beschwerdeführers davon aus, dass sich daraus nichts für ihn (neu) Belastendes ergeben habe und er an seinen bisherigen (bei den Haftakten befindlichen) Aussagen festhalte. Es bestünden auch keine Anhaltspunkte dafür, dass die BA haftrelevantes entlastendes Material zurückhalte.