Citation: 2C_118/2021 E. 3.4

3.4. Schliesslich bemängelt die Beschwerdefüherin, die Vorinstanz habe bloss auf einzelne Sachverhaltselemente abgestellt. Diese seien für sich genommen zwar ungewöhnlich, aber änderten nichts daran, dass im Gesamtkontext das den fraglichen Zahlungen zugrundeliegende Leistungsverhältnis hinreichend substantiiert sei. Aus den von ihr geschilderten Umstände gehe klar hervor, dass sie durch C.________ Beratungsleistungen an die D.________ AG, eine unabhängige Drittperson, erbracht habe, ansonsten diese keine Provisionszahlungen gestützt auf den Beratervertrag geleistet hätte. Diese Leistungen habe sie nur durch C.________, einen Experten im Bereich der Vermarktung und Vertrieb von Biokäse, erbringen können, da sie ansonsten kein Personal beschäftigt habe. Im Weiteren belege auch die Korrespondenz per E-Mail, dass sie die Quartalsumsätze der D.________ AG jeweils zur Plausibilisierung an C.________ weitergeleitet habe, da sie mangels Fachwissen dazu nicht in der Lage gewesen wäre. Der Verwaltungsrat und Alleinaktionär sei Treuhänder und dazu offensichtlich nicht in der Lage. Er habe sich alleine um die administrativen Belange der Beschwerdeführerin gekümmert. Insgesamt liege auf der Hand, dass die Beschwerdeführerin den wesentlichen Teil der Provisionszahlungen von der D.________ AG an C.________ weitergeleitet habe. Damit setze sich die Vorinstanz nicht ansatzweise auseinander. Auch vermöge die Vorinstanz nicht darzulegen, wer sonst, wenn nicht C.________, die fraglichen Leistungen an die D.________ AG erbracht habe. Dies mag sich allenfalls wie von der Beschwerdeführerin geschildert zugetragen haben, ihrer Mitwirkungspflicht ist sie dennoch nicht nachgekommen und hat ihren angeblichen Aufwand nicht ausreichend dokumentiert. Dadurch läuft auch ihr Vorwurf, die Vorinstanz habe ihre Sachverhalts- und Beweiswürdigung insgesamt einseitig auf die Vorbringen der Beschwerdegegnerin abgestellt und sei damit willkürlich vorgegangen, ins Leere. Die Beschwerdeführerin hat es sich zum grossen Teil selber zuzuschreiben, dass ihrerseits keine weiteren aussagekräftigen Belege eingereicht worden sind, und begnügt sich damit, in rein appellatorischer Weise ihre Sicht der Dinge kundzutun.