Citation: 2F_32/2022 E. 2.2

2.2. Der Gesuchsteller nennt keinen Revisionsgrund. In seinem Gesuch bringt er in weitgehend appellatorischer Weise vor, das zu revidierende Urteil verletze verschiedene Bestimmungen der EMRK, weil das Bundesgericht bzw. die Vorinstanzen "wichtige Beweise und Umstände", die ihnen bekannt gewesen sein sollen, "nicht gewürdigt, sondern einfach unter den Teppich gewischt" hätten. Sollte er sich damit sinngemäss auf den Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG berufen wollen, wonach die Revision verlangt werden kann, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat, entbehrt seine Eingabe einer hinreichenden Begründung (vgl. E. 2.1 hiervor). Ohnehin müsste das Revisionsgesuch wegen Verletzung anderer Verfahrensvorschriften (Art. 121 lit. b-d BGG) spätestens innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheids eingereicht werden (Art. 124 Abs. 1 lit. b BGG). Das zu revidierende Urteil wurde dem Gesuchsteller am 17. September 2021 zugestellt. Das vorliegende Revisionsgesuch wurde gemäss Poststempel der Schweizerischen Post am 21. September 2022 übergeben und ist somit offensichtlich verspätet.