Citation: 2F_16/2021 E. 4.9.2

4.9.2. Die Gesuchstellerin rügt nun einerseits, das Bundesgericht habe übersehen, dass sie nicht eine Verletzung der Weiterleitungspflicht an das Bundesgericht beanstandet habe, sondern an das Verwaltungsgericht. Dieser Einwand ist unerheblich. Die Ausführungen des Bundesgerichts, wonach die Verwaltungskommission nicht zur Weiterleitung der Eingabe vom 11. Mai 2020 verpflichtet gewesen sei, gelten grundsätzlich und damit auch für eine allfällige Weiterleitung an das Verwaltungsgericht. Soweit die Gesuchstellerin in der Folge Überlegungen dazu anstellt, ob die Verwaltungskommission die Weiterleitungspflicht betreffend ihre Eingabe vom 23. Januar 2020 verletzt haben könnte, ist darauf hinzuweisen, dass diese Frage nicht Gegenstand des Verfahrens 2C_70/2021 war, nachdem die Gesuchstellerin den in Bezug auf ihre Eingabe vom 23. Januar 2020 ergangenen Entscheid der Anwaltsprüfungskommission vom 10. März 2020 nicht angefochten hat. Folglich kann das Bundesgericht in dieser Hinsicht auch keine erhebliche Tatsachen übersehen haben.