Citation: 8C_170/2017 E. 6.6

6.6. Die Neuheit eines Begehrens bemisst sich im Verhältnis zu den vorinstanzlich gestellten Begehren (BGE 136 V 362 E. 4.2 S. 367 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer hatte vor der Vorinstanz um Aufhebung der Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 28. Juli 2016 und Zusprechung einer ganzen Rente ab 1. März 2012 ersucht. Wenn er vor Bundesgericht ein Rückkommen auf die Verfügung vom 17. Juli 2008 unter dem Titel der prozessualen Revision ersucht, so liegt darin keine Veränderung des Streitgegenstands und kein unzulässiges neues Begehren, sondern eine andere rechtliche Begründung für das vorinstanzlich gestellte Begehren (BGE 136 V 362 E. 4.2 S. 367 mit Hinweis). Der auf aktenkundige Tatsachen gestützte Antrag des Beschwerdeführers, es seien die gesetzlichen Leistungen, insbesondere eine Invalidenrente zuzusprechen, ist deshalb zulässig.