Citation: 4A_71/2008 05.05.2008 E. 3

Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe Art. 97 OR verletzt, indem sie auf die angeblich nachgewiesene Tatsache hin, dass der Beschwerdegegner in vertragswidriger Weise die Subunternehmerin Y.B.________ AG nicht bezahlt habe, nicht auf Schadenersatz erkannt habe. Auf diese Rüge ist nicht einzutreten, da sie auf einer behaupteten Tatsache beruht, die im verbindlich festgestellten Sachverhalt im angefochtenen Urteil nicht enthalten ist. Die Vorinstanz hat hinsichtlich der fraglichen drei Rechnungen Nrn. 1298, 1455 und 1490 nicht festgestellt, dass der Beschwerdegegner die Y.B.________ AG nicht bezahlt hätte. Sie hat vielmehr festgehalten, es sei nicht dargetan, dass die Y.B.________ AG die Beschwerdeführerin in Verzug gesetzt hätte oder der Beschwerdegegner sich geweigert hätte, die Rechnungen zu bezahlen. Hinsichtlich der Rechnung Nr. 1490 hat sie gar festgestellt, der Beschwerdegegner habe diese Rechnung der Y.B.________ AG ebenfalls bezahlt, diese habe ihm den Betrag aber wieder zurückerstattet, nachdem sie denselben Betrag auch von der Beschwerdeführerin bezahlt erhalten hatte. Dementsprechend prüfte die Vorinstanz hinsichtlich der Rechnungen Nrn. 1298, 1455 und 1490 bloss, ob dem Beschwerdegegner die Verletzung einer vertraglichen Verpflichtung vorzuwerfen ist, weil diese Rechnungen an die Beschwerdeführerin gelangten, worauf sie diese bezahlte. Sie verneinte indes das Vorliegen einer entsprechenden Pflichtverletzung bzw. (hinsichtlich Rechnungen Nr. 1455 und 1490) jedenfalls deren Kausalität für den geltend gemachten Schaden und stellte fest, die Doppelzahlungen der Beschwerdeführerin seien vielmehr auf deren Unachtsamkeit zurückzuführen. Auf die entsprechenden Erwägungen geht die Beschwerdeführerin nicht ein.