Citation: U 374/00 04.07.2001 E. 4

4.- a) Die von der Beschwerdeführerin für ihre anwaltliche Vertretung im Einspracheverfahren geforderte Entschädigung ist mit der vom Eidgenössischen Versicherungsgericht in BGE 117 V 401 als gesetz- und verfassungsmässig erkannten Regelung in Art. 130 Abs. 2 Satz 2 UVV (BGE 117 V 402 ff. Erw. 1), welche einen solchen Anspruch ausdrücklich ausschliesst, nicht vereinbar. Abgesehen davon wäre nicht ersichtlich, inwiefern der notwendige Aufwand - wie geltend gemacht - die der Versicherten obliegende Mitwirkungspflicht erheblich überstiegen haben sollte. b) Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz habe das dem Rechtsvertreter zugesprochene Honorar zu tief angesetzt. Diese Rüge wird in den vorliegenden Verwaltungsgerichtsbeschwerden ausschliesslich von der Beschwerdeführerin erhoben. Gemäss Art. 103 lit. a OG ist zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde berechtigt, wer durch die angefochtene Verfügung berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat. In den angefochtenen Entscheiden wurde dem Rechtsvertreter in seiner Eigenschaft als unentgeltlicher Rechtsbeistand ein Honorar von je Fr. 2000.- zuzüglich 7,5 % Mehrwertsteuer zugesprochen. Die Beschwerdeführerin selber ist durch die beanstandeten Ziffern der vorinstanzlichen Rechtssprüche nicht berührt. Insbesondere hat sie auch kein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung dieser Ziffern. Sie ist deshalb im vorliegenden Verfahren zur Anfechtung der richterlichen Feststellung des Honorars des unentgeltlichen Rechtsbeistandes nicht legitimiert (vgl. ARV 1996/1997 Nr. 27 S. 151). Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerden kann in diesem Punkt nicht eingetreten werden. c) Die von der alleinstehenden Beschwerdeführerin für das vorliegende Verfahren beantragte unentgeltliche Verbeiständung kann angesichts der offensichtlich fehlenden Bedürftigkeit (sie weist nach eigenen Angaben ein Vermögen von weit über Fr. 100'000.- aus), nicht gewährt werden.