Citation: 7B_224/2023 E. 2

Die Beschwerde richtet sich gegen die Aufrechterhaltung von Vermögensbeschlagnahmen, soweit die beantragte Summe von Fr. 100'000.-- nicht von einem gesperrten Konto freigegeben wird. Subsidiär ist die unentgeltliche Rechtspflege der Beschwerdeführerin als Partei (beschwerte Dritte) im hängigen Berufungsverfahren streitig. Es handelt sich um einen nach Art. 78 ff. BGG grundsätzlich anfechtbaren strafprozessualen Zwischenentscheid der Berufungskammer des Bundesstrafgerichts. Auch das Eintretenserfordernis von Art. 93 Abs. 1 BGG ist erfüllt, da die Beschwerde eine Vermögensbeschlagnahme betreffend Konten zum Gegenstand hat, deren Inhaberin die Beschwerdeführerin ist (vgl. BGE 128 I 129 E. 1), und grundsätzlich die Beeinträchtigung einer wirksamen Interessenwahrung der Beschwerdeführerin als beschwerte Dritte (Art. 105 Abs. 1 lit. f und Abs. 2 StPO) im hängigen Berufungsverfahren droht. Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen von Art. 78 ff. BGG erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.