Citation: 1C_551/2022 E. 4.4

4.4. Die Beschwerdeführenden dringen mit ihren dagegen vorgebrachten Argumenten nicht durch. Insbesondere vermögen sie auch diesbezüglich nicht aufzuzeigen, dass die Rechtsanwendung der Vorinstanz - auch im Ergebnis - willkürlich sei. Dies ist auch nicht ersichtlich. Welches Recht zur Anwendung kommt ist kantonalrechtlich ausdrücklich geregelt (§ 71a Abs. 1 lit. b nPBG/ZG und § 74 Abs. 1 nV PBG/ZG). Die Auslegung der Vorinstanz kann sich auf den Wortlaut der einschlägigen Bestimmungen stützen und steht zudem im Einklang mit den einschlägigen Ausführungen der Baudirektion auf deren Homepage. Angesichts des Umstands, dass das Baugesuch im vorinstanzlichen Verfahren V 2021 22 umfassend neu zu beurteilen war und das frühere, identische Baugesuch im vorinstanzlichen Verfahren V 2019 66 bloss einen Teilaspekt davon betraf, ist es nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz diese beiden Verfahren vereinigt, das erste Verfahren als gegenstandslos erklärt und das anwendbare Recht gestützt auf das zweite Baugesuch bestimmt.