Citation: 9C_645/2017 E. A

Der 1965 geborene A.________ lebt im Wohnheim der Stiftung B.________ und bezog seit Juli 2010 Ergänzungsleistungen zu seiner Invalidenrente. Im Zuge einer periodischen Überprüfung stellte die Ausgleichskasse des Kantons Bern (nachfolgend: Ausgleichskasse) die bisherigen Ergänzungsleistungen per Ende August 2015 "vorsorglich" ein, berechnete den Ergänzungsleistungsanspruch neu und forderte insgesamt Fr. 21'965.- zurück (Februar 2011 bis März 2014: Fr. 20'120.-; Januar bis März 2015: Fr. 1'845.-). Dies begründete sie damit, dass die seit 2011 von der Stiftung B.________ ausgerichteten sog. Freizeitentschädigungen (2011: Fr. 4'500.-; ab 2012: Fr. 3'000.- jährlich), welche A.________ erst im April 2015 deklariert habe, als Einnahmen angerechnet werden müssten (Verfügungen vom 18. September 2015 bzw. Einspracheentscheid vom 13. Oktober 2015).