Citation: 8C_570/2009 21.07.2009 E. 2

Das Rechtsbegehren der Beschwerdeführerin um Aufhebung des kantonalen Entscheides ist für sich allein nicht rechtsgenüglich, weil damit nicht gesagt wird, wie materiell entschieden werden soll. Wird er nämlich einfach aufgehoben, hat die Versicherte ohnehin keinen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. Ein hinreichendes Rechtsbegehren lässt sich auch der Beschwerdebegründung nicht entnehmen. Die Versicherte bringt darin vor, die Streitwertgrenze sei erreicht, weil es sich um rückwirkende Sozialversicherungsleistungen ab dem Jahr 2002 handle. Die Beschwerde richte sich gegen eine Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG. Weiter führt die Versicherte aus, inwiefern die so genannten "Foerster-Kriterien" (vgl. BGE 130 V 352 E. 2.2.3 S. 354 f., BGE 8C_502/2007 vom 26. März 2009 E. 7.1.3) entgegen der vorinstanzlichen Auffassung - die lediglich ein Kriterium als erfüllt ansah und einen Gesundheitsschaden im Rechtssinne verneinte - zusätzlich erfüllt seien. Die Beschwerdeführerin legt jedoch nicht ansatzweise dar, auf welche Leistungen sie Anspruch erhebt (medizinische oder berufliche Eingliederungsmassnahmen, Invalidenrente bzw. Rentenbeginn oder -höhe; vgl. auch Urteil 8C_3/2009 E. 2). Dass das Bundesgericht im Falle der Gutheissung der Beschwerde nicht selbst in der Lage wäre, ein Sachurteil zu fällen, wird in der Beschwerdeschrift ebenfalls nicht substantiiert ausgeführt, wie das die Rechtsprechung verlangt (BGE 133 III 489 E. 3.2 S. 490; Urteil 8C_3/2009 E. 2 mit Hinweisen). Das Ansetzen einer angemessenen Nachfrist fällt ausser Betracht, da dies nur in den in Art. 42 Abs. 5 oder 6 BGG genannten Fällen zulässig ist, worunter das - hier gegebene - offensichtliche inhaltliche Ungenügen der Beschwerde nicht fällt (BGE 134 II 244 E. 2.4.2 f. S. 247 f.; Urteile 8C_3/2009 E. 2 und 9C_56/2009 vom 28. Januar 2009).