Citation: K 190/00 25.05.2001 E. 3

3.- Was zunächst die Kritik bezüglich Vertrauensarzt bzw. Vertrauenszahnarzt anbelangt, ist einzuräumen, dass der Umstand, dass die Beschwerdegegnerin wohl seit dem 1. Dezember 1990 in der Person des Dr. med. B.________ einen beratenden Zahnarzt hatte und ihn in diesem Verfahren auch beigezogen hat, dessen Stellungnahmen jedoch stets in Berichte des Vertrauensarztes gekleidet und auch von diesem unterzeichnet worden sind, zu einer mangelhaften Transparenz geführt hat, welcher sogar die Vorinstanz erlegen ist. So hat sie im ersterwähnten Verfahren die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen mit der Begründung, die Abklärung durch den Vertrauensarzt genüge nicht, vielmehr bedürfe es der Abklärung durch einen Vertrauenszahnarzt. Die vorgenommenen Abklärungen stammten indessen von einem Zahnarzt in dieser Funktion, allerdings nur aufgrund der Akten, nicht gestützt auf eine persönliche Untersuchung. Die fehlende Transparenz hat auch dazu geführt, dass der Versicherte, der in der Folge zu einer persönlichen Untersuchung nach X.________ zu Dr. med. B.________ aufgefordert wurde, wohl angenommen hat, er werde von einem bisher nicht beteiligten, neu an die Sache herangehenden Zahnarzt untersucht. Dieses Vorgehen der Beschwerdegegnerin war in der Tat sehr ungeschickt. Dennoch ist der Vorinstanz darin beizupflichten, dass diese Umstände die Berichte des Dr. med. B.________ nicht unbrauchbar machen, zumal die Zulassungsvoraussetzungen als Vertrauenszahnarzt erfüllt sind und den Akten keinerlei Anhaltspunkte für mangelnde Unabhängigkeit oder Unvoreingenommenheit zu entnehmen sind (vgl. BGE 122 V 161 Erw. 1c mit Hinweisen; SVR 1999 KV Nr. 22 S. 51 Erw. 3b).