Citation: 1B_36/2021 E. B

B.a. Im Berufungsverfahren wird A.________ seit dem 7. Mai 2019 von Rechtsanwalt B.________ amtlich verteidigt. Am 21. April 2020 ersuchte er beim Obergericht des Kantons Thurgau um Entlassung von Rechtsanwalt B.________ als amtlichen Verteidiger. Zur Begründung machte er im Wesentlichen ein gestörtes Vertrauensverhältnis geltend. Das Obergericht wies das Gesuch mit Entscheid vom 18. Mai 2020 ab. B.b. Mit Eingabe vom 3. August 2020 beantragte A.________ erneut die sofortige Entlassung von Rechtsanwalt B.________ als amtlichen Verteidiger, da dieser im Zusammenhang mit einem Kostenvorschuss unrechtmässig Geld zurückbehalten habe. Am 17. September 2020 zeigte A.________ dem Obergericht an, dass er sein Gesuch um Wechsel der amtlichen Verteidigung zurückziehe, woraufhin dieses das Verfahren mit Entscheid vom 21. September 2020 als erledigt abschrieb. B.c. Mit einem am 3. Dezember 2020 bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Thurgau eingegangenen Schreiben beantragte A.________ abermals einen Wechsel der amtlichen Verteidigung. Zur Begründung machte er wiederum geltend, das Vertrauensverhältnis zwischen ihm und Rechtsanwalt B.________ sei gestört. Nachdem die Staatsanwaltschaft das Schreiben in der Folge zuständigkeitshalber an das Obergericht weitergeleitet hatte, wies dieses das Gesuch um Wechsel der amtlichen Verteidigung mit Urteil vom 21. Januar 2021 ab. Zur Begründung führte es zusammenfassend aus, dass keine konkreten und objektiven Hinweise auf eine relevante Störung des Vertrauensverhältnisses zwischen A.________ und Rechtsanwalt B.________ ersichtlich seien und dass diesem im laufenden Berufungsverfahren auch keine Pflichtvernachlässigungen vorgeworfen werden könnten.