Citation: 2C_372/2023 E. 8.2.1

8.2.1. Zur Rückfallgefahr erwog die Vorinstanz, die Beschwerdeführerin sei, soweit aktenkundig, seit der Tatbegehung nicht mehr straffällig geworden. Dieses Wohlverhalten sei zwar wegen der Zeit in Unfreiheit, der Probezeit und dem Druck des ausländerrechtlichen Verfahrens zu relativieren, doch hätten sich die Lebensumstände der Beschwerdeführerin seit dem Widerruf der Niederlassungsbewilligung positiv entwickelt. Mit Verweis auf die Rechtsprechung und die Bedeutung von generalpräventiven Überlegungen kam die Vorinstanz zum Ergebnis, dass die Rückfallgefahr zwar eher gering, jedoch angesichts der sehr schweren Delinquenz in einem sensiblen Bereich dennoch nicht hinnehmbar sei.