Citation: 7B_16/2023 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe seine zentralen Vorbringen im angefochtenen Entscheid unbehandelt gelassen und es ergebe sich - dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 3 Abs. 2 lit. c StPO) zuwider - nicht, auf welchem entscheidwesentlichen Sachverhalt und auf welchen Überlegungen der Entscheid beruhe. Der Vorwurf unmenschlicher und erniedrigender Behandlung werde in zentraler Weise mit der Nichtbehandlung der Sozialhilfegesuche und der formlosen Kürzung unter das Nothilfeniveau begründet, wozu sich die Vorinstanz nicht äussere (Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG). Diese Rechtsverweigerung wiege umso schwerer, als sie mit einer Verweigerung der Untersuchung der erhobenen Foltervorwürfe und daher einer Verletzung von Art. 3 i.V.m. Art. 13 EMRK einhergehe. Indem die Vorinstanz die Einstellungsverfügung trotz der einlässlich begründeten Rügen nach wie vor schütze, verletze sie den strafprozessualen Verfolgungszwang sowie den Grundsatz "in dubio pro duriore".