Citation: 5A_791/2014 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hat auf die Erwägungen des Bezirksgerichts abgestützt, wonach der Beschwerdeführer gemäss eigenen Angaben aufgrund des Todes seiner Ehefrau im Jahr 2011 von der beruflichen Vorsorge mittels Kapitalzahlung Fr. 450'000.-- ausbezahlt bekommen habe. Davon wolle er Fr. 250'000.-- für Wohneigentum samt Renovation in Tunesien, Fr. 70'000.-- für Anwaltskosten seit dem Tod der Ehefrau, Fr. 60'000.-- [recte: Fr. 50'000.--] für die Unterstützung seiner Familie in Tunesien, Fr. 30'000.-- für seinen schwer kranken Vater und Fr. 50'000.-- als Lebensunterhaltskosten zum Aufbau einer neuen Existenz in Tunesien ausgegeben haben. Belege habe er keine eingereicht, sondern lediglich Behauptungen über die angebliche Verwendung der Fr. 450'000.-- aufgestellt. Weiter habe der Beschwerdeführer angegeben, dass er (zu der Zeit) Fr. 200.-- pro Monat verdient habe, mit welchen er knapp seine Unterhaltskosten in Tunesien habe finanzieren können. Eine Zahlung der Skandia Lebensversicherung von Fr. 92'089.-- solle gemäss Beschwerdeführer entgegen den Ausführungen der Beschwerdegegner in der Zahlung der beruflichen Vorsorge von Fr. 450'000.-- enthalten gewesen sein. Er verfüge über zwei Liegenschaften in Tunesien, die er belasten könne. Gemäss Bezirksgericht habe er nicht glaubhaft machen können, dass bzw. wofür er das erhaltene Geld verwendet habe. Er sei seiner Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen. Die Vorinstanz hielt hierzu fest, der Beschwerdeführer habe in seiner Beschwerde weder eine unrichtige Rechtsanwendung noch eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts durch das Bezirksgericht dargetan, sondern im Wesentlichen, abgesehen von einigen neuen und daher unzulässigen Behauptungen, die bereits vor Bezirksgericht aufgestellten Behauptungen wiederholt. Der Beschwerdeführer sei sodann nach eigenen Angaben seit Ende 2011 nicht mehr erwerbstätig, im Februar 2013 habe er die Klage eingereicht und im Februar 2014 das Armenrechtsgesuch gestellt. Es gehe damit um etwas mehr als ein Jahr, in welchem er Fr. 50'000.-- für seinen Lebensunterhalt in Tunesien ausgegeben haben wolle und das bei von ihm selbst mit Fr. 200.-- bezifferten monatlichen Lebenshaltungskosten. Schliesslich befand die Vorinstanz, das Bezirksgericht habe damit die Glaubhaftigkeit der Mittellosigkeit zu Recht verneint, so dass es sich erübrige, auf die anderen Gründe für die Abweisung des Gesuchs einzugehen.