Citation: 2P.304/2005 14.03.2006 E. A

A.________ (geb. 1992) absolvierte am 15./16. März 2005 die Aufnahmeprüfung für die 1. Klasse des Untergymnasiums an der Kantonsschule Glarus (Schuljahrbeginn im August 2005). Obwohl sie dabei (zum Teil auf Grund der Beurteilung der abgebenden Stufe) die gemäss Aufnahmereglement erforderliche Mindestpunktzahl von 27 erreichte, teilte ihr die Schulleitung der Kantonsschule Glarus am 18. März 2005 mit, sie könne nicht aufgenommen werden, da sie unter die Zulassungsbeschränkung (numerus clausus [Führen von nur noch zwei Klassen mit insgesamt höchstens 44 Schülern]) falle. Gegen diesen Entscheid wandte sich A.________ (handelnd durch ihren Vater) an den Kantonsschulrat, der ihre Beschwerde am 10. Mai 2005 abwies. Die von A.________ dagegen beim Regierungsrat des Kantons Glarus eingereichte Beschwerde überwies dieser nach einem Meinungsaustausch zur Beurteilung an das Verwaltungsgericht des Kantons Glarus. Dieses stellte mit Urteil vom 20. September 2005 zwar in teilweiser Gutheissung der Beschwerde fest, dem angefochtenen Aufnahmeentscheid fehle eine "formell rechtsgültige Grundlage", wies im Übrigen die Beschwerde jedoch ab.