Citation: 2C_794/2015 E. 3.4.2

3.4.2. Die Vorinstanz hat für das Bundesgericht verbindlich festgestellt (Art. 105 Abs. 1 BGG), dass der Kanton die Obwalden Tourismus OT AG in den Jahren 2013 und 2014 mit je Fr. 180'000.-- unterstützt hat, was ca. 15 Prozent der Einnahmen der Obwalden Tourismus OT AG ausmacht. Zudem unterliegen der Abgabepflicht auch Restaurationsbetriebe und dergleichen, Betriebe mit touristischen Aktivitäten sowie öffentlich zugängliche Transportunternehmen (Art. 13 Abs. 1 lit. e-h sowie Abs. 3 TG/OW), welche in der Regel die Abgaben auf die Kunden überwälzen, zu denen auch Tagesgäste gehören; diese bezahlen somit indirekt ebenfalls einen Anteil an die Tourismusabgaben. Angesichts der im Bereich der Kostenanlastungssteuern aus Praktikabilitätsgründen unvermeidlichen Schematisierungen und Pauschalierungen (vgl. Urteil 2P.194/2006 vom 7. August 2006 E. 3; zit. Urteile 2P.111/2002 E. 4, 2P.199/2000 E. 6) und der Höhe der streitigen Abgabe verletzt es weder Art. 8 noch 9 BV, wenn sie von den Tagestouristen nicht erhoben wird. Daran ändert auch das Argument des Beschwerdeführers nichts, die Ferienhauseigentümer seien doppelt belastet, weil sie sowohl direkt der Abgabepflicht unterliegen als auch indirekt die von den Restaurants, Bahnen usw. geschuldeten Abgaben tragen.