Citation: 2C_149/2025 E. 3.5

3.5. Der Beschwerdeführer, der offensichtlich nicht Adressat des angefochtenen Kreditbeschlusses ist, führt mit Bezug auf seine Legitimation einzig aus, er habe an der Abstimmung, die zum besagten Beschluss geführt habe, teilgenommen und sei dementsprechend gemäss Art. 89 Abs. 1 lit. a BGG zur Beschwerde berechtigt. Selbst wenn dies nicht der Fall sein sollte, seien die Voraussetzungen im Sinne von Art. 89 Abs. 1 lit.c BGG ohnehin gegeben. Aus der Beschwerdebegründung geht im Wesentlichen hervor, dass er es als rechtswidrig erachtet, dass die anerkannten Landeskirchen einen Teil der aus dem Rahmenkredit erhaltenen Beiträge an nicht anerkannte Religionsgemeinschaften ausrichten dürfen und kritisiert ein zu dieser Frage verfasstes Rechtsgutachten zuhanden der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich. Diese Ausführungen genügen indessen nicht, um eine besondere Betroffenheit des Beschwerdeführers darzutun. Dass dies der Fall wäre, ist auch nicht ersichtlich. Der Kreditbeschluss wirkt sich in erster Linie auf den Finanzhaushalt des Kantons aus und hat keine unmittelbaren Konsequenzen für den Beschwerdeführer. Ein besonders gelagerter Spezialfall wird vom Beschwerdeführer, der sich ohnehin nicht auf die Glaubens- und Gewissensfreiheit beruft, nicht geltend gemacht und ein solcher ist auch nicht offensichtlich (vgl. auch E. 3.4 hiervor). Vielmehr geht es dem Beschwerdeführer primär um die korrekte Rechtsanwendung; dieses bloss allgemeine Interesse genügt indessen nicht, um seine Legitimation zu begründen (vgl. Urteil 9C_37/2024 vom 15. Januar 2025 E. 3.1, zur Publ. vorgesehen). Schliesslich verschafft ihm die Stellung als Mitglied des Kantonsrats grundsätzlich keine legitimationsbegründende enge Beziehungsnähe zum Streitgegenstand i.S.v. Art. 89 Abs. 1 lit. b und c, geschweige denn ein rechtlich geschütztes Interesse gemäss Art. 115 lit. b BGG (vgl. Urteil 2C_486/2016 vom 31. Mai 2016 E. 2.5).