Citation: 6B_670/2019 E. 1.5.4

1.5.4. Die Vorinstanz erwägt weiter, der erstinstanzlichen Beurteilung könne nicht gefolgt werden. Aus dem Lärmgutachten vom 28. April 2015 sei ersichtlich, dass sich die darin enthaltenen Aussagen auf die Südfassaden der Liegenschaften an der Y.________ strasse beziehen würden. Aus der Auflistung der "für die Beurteilung des Handelszentrums massgebenden Lärmempfänger" auf Seite 7 des Gutachtens in Verbindung mit dem Anhang 3 und den Plänen werde ersichtlich, dass es um die Lärmbelastung an der Südseite zum Handelszentrum hin gehe. Aus dem Strassenlärmkataster sei ebenso ersichtlich, dass es dabei um Lärmbelastungen entlang der National- und Kantonsstrassen und somit um die Nordseite des Hauses gehe. Dies sei dem Beschwerdeführer aufgrund des langjährigen Rechtsstreits zweifellos bekannt gewesen. Dazu komme, dass der Beschwerdeführer bereits im vorausgehenden Verfahren vor dem Verwaltungsgericht behauptet habe, das Lärmgutachten sei geschönt. Dafür hätten aber gemäss Verwaltungsgericht keine Anhaltspunkte bestanden. Der Beschwerdeführer sei denn auch jeden Beweis für seine Behauptungen schuldig geblieben. Trotz den Feststellungen des Verwaltungsgerichts sei es in der Folge zu den ehrverletzenden Äusserungen durch den Beschwerdeführer gekommen. Auch das Bundesgericht habe das Lärmgutachten nicht als unrichtig bemängelt. Vor diesem Hintergrund seien die ehrverletzenden Vorwürfe des Beschwerdeführers unverständlich und würden von keinerlei Anhaltspunkten gestützt. Damit gelinge dem Beschwerdeführer der Gutglaubensbeweis nicht.