Citation: 8C_541/2023 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Annahme einer Verbesserung seines Gesundheitszustandes verbiete sich, nachdem zuletzt - neben der unbestrittenen Verschlechterung aus psychiatrischer Sicht - weitere erhebliche somatische Diagnosen hinzugekommen seien. Bereits Dr. med. B.________ habe berichtet, dass er, der Beschwerdeführer, beim Gutachter den Eindruck einer völligen Hilflosigkeit und Überforderung mit seiner gesundheitlichen Situation hinterlassen habe. Die Vorinstanz habe ihre diesbezügliche Abklärungspflicht verletzt, zumal Einschränkungen durch die von Dr. med. B.________ festgestellte, aber erst nach der Begutachtung abgeklärte Schwerhörigkeit sowie die im August 2022 erforderlich gewordene Behandlung der Beschwerden an der rechten, zwischenzeitlich operierten Schulter, von Dr. med. B.________ unberücksichtigt geblieben seien. Demgegenüber habe der rheumatologische Gutachter bereits darauf hingewiesen, dass die schon damals anstehende Operation des rechten Fusses zu monatelanger Arbeitsunfähigkeit führen könne. Zudem stehe ein weiterer Eingriff am linken Ellbogen bevor. Aufgrund dieser zahlreichen Operationen hätte weiterhin von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden müssen. Auch seien die Auswirkungen der nachfolgend verbleibenden zusätzlichen Beeinträchtigungen auf das von den Gutachtern formulierte Zumutbarkeitsprofil ungeklärt geblieben. Im Übrigen wiederholt der Beschwerdeführer seinen Einwand, dass die psychiatrische Begutachtung unzulänglich gewesen sei, weil sich Dr. med. C.________ nicht hinreichend mit der von seinen behandelnden Ärzten diagnostizierten Persönlichkeitsstörung auseinandergesetzt habe.