Citation: 8C_372/2023 E. 5.2.3

5.2.3. Soweit die Beschwerdeführerin schliesslich eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör darin sieht, dass ihr Akteneinsichtsrecht durch Anonymisierung von Reklamationsmails und Schülerbefragungen auf unzulässige Weise eingeschränkt worden sei, kann ihr ebenfalls nicht gefolgt werden. Der Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst als persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht namentlich alle Befugnisse, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie in einem Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann (BGE 144 I 11 E. 5.3 mit Hinweisen). Dies war der Beschwerdeführerin im zu beurteilenden Kündigungsverfahren möglich. Da sie die ihr in anonymisierter Form unterbreiteten Beanstandungen wie das Zeigen eines maskenkritischen Videos und das Nichtdurchsetzen der Maskentragpflicht im Unterricht selber eingestand, hätte die Aufhebung der Anonymisierung nichts zu ihren Gunsten geändert.