Citation: 4A_289/2021 E. 3.3

3.3. Diese Rügen gehen fehl: Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass die Beschwerdeführer den Begründungsanforderungen im Berufungsverfahren (Art. 311 Abs. 1 ZPO) bezüglich dem behaupteten frühzeitigen Erscheinen des Beschwerdeführers nicht genügen würden. Es wäre damit an den Beschwerdeführern, vor Bundesgericht aufzuzeigen, dass sie entweder diesen Begründungsanforderungen im Berufungsverfahren nachgekommen wären oder die Vorinstanz bundesrechtswidrig zu hohe Anforderungen an die Berufungsbegründung gestellt hätte. Letzteres zeigen sie nicht auf. Ebensowenig legen sie hinreichend dar (Erwägung 2.1), inwiefern sie den Begründungsanforderungen im Berufungsverfahren nachgekommen wären. Art. 311 ZPO ist nicht verletzt. Auch der diesbezügliche Willkürvorwurf ist unbegründet. Die Vorinstanz bestätigte die Beweiswürdigung der Schlichtungsbehörde und stützte sich für den Zeitpunkt des Erscheinens des Beschwerdeführers auf einerseits die Aussagen der Vertreterin der Beschwerdegegnerin. Andererseits stellte sie darauf ab, dass der Verhandlungsführung gemeldet worden wäre, wenn sich der Beschwerdeführer früher am Schalter der Schlichtungsbehörde gemeldet hätte. Inwiefern diese Beweiswürdigung offensichtlich unrichtig wäre, legen die Beschwerdeführer nicht hinreichend dar (Erwägung 2.1), indem sie bloss geltend machen, dass auf ihre Version der Geschehnisse abzustellen sei. Es bleibt damit bei der Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz, dass sich der Beschwerdeführer am Verhandlungstag um ca. 09:20 Uhr am Schalter der Schlichtungsbehörde meldete.