Citation: 8C_630/2022 E. 6.3

6.3. Dem kann mit Blick auf die dargelegte Rechtsprechung nicht gefolgt werden. Gemäss der unbestritten gebliebenen und verbindlichen Feststellung der Vorinstanz ist der Beschwerdeführer in der angestammten Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig. Wie das kantonale Gericht vermerkte, verfügt er bloss über eine mangelhafte Schuldbildung sowie Deutschkenntnisse. Dass er eine Berufsausbildung absolviert oder zu irgendeinem Zeitpunkt in einem anderen Berufsfeld ausserhalb der Reinigungs- bzw. Umzugsbranche gearbeitet hätte, lässt sich dem angefochtenen Urteil sodann nicht entnehmen. Es trifft zwar zu, dass die Tätigkeit des Beschwerdeführers gemäss den Angaben der Arbeitgeberin im "Fragebogen für Arbeitgebende" neben der Mitarbeit in der Reinigung und bei Umzügen auch Kontroll- und Koordinierungsarbeiten sowie die Leitung von Einsätzen umfasste. Angesichts der fehlenden Schul- und Berufsausbildung lässt dieser Umstand jedoch nicht darauf schliessen, dass der Beschwerdeführer seine Erfahrungen auch in anderen Tätigkeiten ausserhalb der Reinigungs- bzw. Umzugsbranche verwerten und eine Stelle mit Leitungsfunktion im Sinne des Kompetenzniveaus 2 erreichen könnte. Das Abstellen auf letzteres ist zur Ermittlung des Invalideneinkommens daher unzulässig. Vielmehr ist vom Zentralwert gemäss Kompetenzniveau 1 auszugehen. Dieser beläuft sich gemäss der anwendbaren LSE 2018 (Tabelle TA1, Total Männer) auf Fr. 5'417.-. Umgerechnet auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden und angepasst an die Nominallohnentwicklung von 0.9 % im Jahr 2019 und 0.8 % im Jahr 2020 ergibt sich für das Jahr 2020 ein Invalideneinkommen von Fr. 68'924.-. Soweit der Beschwerdeführer darüber hinaus - in Abweichung von den statistischen Werten - auch geltend macht, höchstens ein Invalideneinkommen von Fr. 40'000.- erzielen zu können, braucht darauf mangels Begründung nicht weiter eingegangen zu werden.