Citation: 5A_758/2020 E. 7.9.3

7.9.3. Einen Widerspruch erblicken die Beschwerdegegner darin, dass ihnen einerseits die Aktivlegitimation abgesprochen werden wolle und andererseits vorgehalten werde, der Beschwerdegegner und die KESB L.________, für die die Beschwerdegegnerin organisatorisch verantwortlich zeichne, hätten X.________ eine Sonderbehandlung gewährt. Unter dem Stichwort "Sonderbehandlung" werde dem Leser vorgegaukelt, die Enkel hätten bei richtiger Rechtsanwendung extern platziert werden müssen, und deren Betreuung durch ihren Grossvater X.________ sei nur aufgrund dessen Männerfreundschaft mit dem Beschwerdegegner ermöglicht worden. Damit werde den Beschwerdegegnern jegliche Gesetzestreue abgesprochen und die für eine Persönlichkeitsverletzung erforderliche Intensität erreicht. Eine Sonderbehandlung habe weder mit Bezug auf die Lösung (Betreuung durch den Grossvater) noch mit Bezug auf die Abwicklung der zuständigen Behörden (Beratungszentrum und nicht KESB) vorgelegen, weshalb die gegenteilige Behauptung in ihrem Sachverhaltskern unwahr sei. Die Verletzungsgefahr könne nicht im Ernst bestritten werden (S. 166 Ziff. 4.3.9 Rz. 447-451 der Beschwerdeantwort).