Citation: 5A_928/2021 E. 6

Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung verschiedener Normen des Zivilgesetzbuches und der UN-Kinderrechtskonvention geltend im Zusammenhang mit dem abgewiesenen Antrag, den Sohn zu Spanischunterricht zu verpflichten. Er spreche mit ihm Spanisch und es bedürfe zusätzlicher Anstrengungen für eine fliessende Kommunikation; die Mutter, welche selbst Spanisch spreche, begehe Verrat am Sohn und an der beidseitigen Abstammung, wenn sie diesen nicht in den Spanischunterricht schicke. Es findet keine Auseinandersetzung mit den obergerichtlichen Erwägungen statt, wonach solche Anordnungen ausserhalb des Zuständigkeitsbereiches der KESB stünden und es auch keine Kindeswohlgefährdung darstelle, wenn Vater und Sohn nicht die gleiche Sprache sprächen, wobei es in solchen Konstellationen primär an der erwachsenen Person liege, in der Sprache des Kindes auf dieses zuzugehen und nicht umkehrt. Diesen Erwägungen ist beizufügen, dass die Kompetenz zum Entscheid über Fragen rund um Erziehung, Sprache und Beschulung des Kindes aus dem Sorgerecht fliesst (Art. 302 Abs. 1 und 2 ZGB; BGE 142 III 502 E. 2.4.1 S. 508) und vorliegend die Mutter alleinige Sorgerechtsinhaberin ist.