Citation: U 25/02 06.11.2002 E. 2

Im Lichte der vorstehenden Grundsätze ist von Bundesrechts wegen nicht zu beanstanden, dass das kantonale Gericht die Voraussetzungen für die Anset-zung einer Frist zur Verbesserung der Eingabe vom 4. Dezember 2000 als gegeben betrachtete und die in der Folge eingereichte «Beschwerde-begründung» vom 18. Dezember 2000 als genügende Beschwerde im Sinne von Art. 108 Abs. 1 lit. b UVG qualifizierte. Es kann insoweit ohne weiteres auf die entsprechenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen wer-den (vgl. auch BGE 116 V 356 Erw. 2c). Soweit in der Verwaltungsgerichts-beschwerde geltend gemacht wird, eine Nachfrist zur Behebung formeller und inhaltlicher Mängel sei lediglich bei rechtsunkundigen und prozessual unbehol-fenen Parteien anzusetzen, widerspricht dies der Gerichtspraxis (vgl. BGE 104 V 178 sowie ZAK 1986 S. 427 Erw. 3); davon abzuweichen besteht vorliegend kein Anlass (vgl. auch RKUV a.a.O. S. 150 Erw. 5b).