Citation: 8C_98/2017 E. 7

Für die vereinigten Verfahren VBE.2016.168 und VBE.2016.282 erläuterte das kantonale Gericht demgegenüber im Entscheid vom 9. Dezember 2016 näher die zugesprochene Pauschalentschädigung: Ausgehend von einer bei IVG-Rentenstreitigkeiten üblichen Grundentschädigung in der Höhe von Fr. 2500.- (inklusive 3 % Auslagenpauschale und MWSt) erhöhte es diese in Anwendung von § 6 Abs. 3 AnwT/AG wegen zusätzlicher Rechtsschriften um 20 % und wegen aussergewöhnlichen Umfangs um weitere 25 %. Aufgrund bereits vorbestandener Rechtsvertretung folgte hernach gestützt auf § 8 AnwT/AG eine Kürzung von 25 %. Spesenpauschal- und mehrwertsteuerbereinigt resultierte daraus aufgerundet eine Entschädigung von Fr. 3150.-. Die Voraussetzungen für einen ausserordentlichen Zuschlag gemäss § 7 Abs. 1 AnwT/AG von bis zu 50 % wegen ausserordentlicher Aufwendungen erachtete das kantonale Gericht in Kenntnis der vom Beschwerdeführer eingereichten Honorarnoten für das Verfahren VBE.2016.168 vom 8. April 2016 und das Verfahren VBE.2016.282 vom 8. Dezember 2016 für nicht erfüllt. Dabei erwog es, solche überdurchschnittlichen Aufwendungen hätten durch den Rechtsvertreter substanziiert dargelegt werden müssen, das reine Auflisten von verschiedenen Aufwandposten sei unzureichend. Der Beschwerdeführer bemängelt, anders als im Zwischenentscheidverfahren, habe er nunmehr auf der Honorarnote vom 8. Dezember 2016 Anmerkungen mit dem Titel "Begründung für die Höhe des Aufwandes" angebracht; darauf hätte das kantonale Gericht näher eingehen müssen; indem es dies unterlassen habe, liege auch in diesem Verfahren eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör vor.