Citation: 5A_346/2024 E. 4.2.2

4.2.2. Offensichtlich unrichtig ist es nach Ansicht des Beschwerdeführers, für die Zeit vor der Unterbringung von einer schweren Verwahrlosung auszugehen. Ansonsten wäre dies im ursprünglichen Einweisungsentscheid vermerkt worden. Sodann sei es lebensfremd, eine schwere Verwahrlosung zu prognostizieren, wenn früher keine solche vorgelegen habe und alle Gutachter bestätigt hätten, die derzeitige Institution sei für die Unterbringung geeignet. Weiter werde im Verlaufsbericht des Pflegezentrums festgehalten, der Beschwerdeführer halte die Zimmerordnung zumindest minimal ein und auch der Umstand, dass er seine Wäsche selten selbst wasche, sei kein Indiz für eine schwere Verwahrlosung, zumal dieses Verhalten auf eine gewisse Bequemlichkeit zurückzuführen sei. Mit diesen (appellatorischen) Ausführungen stellt der Beschwerdeführer allein seine eigene Sicht der Dinge den Feststellungen der Vorinstanz gegenüber. Nach diesen sind die Angelegenheiten der Selbstversorgung (Hygiene, Ernährung, Bekleidung, Haushaltsführung) aktuell nur in Begleitung und auf Anleitung seitens des Pflegepersonals möglich, kam es bereits in der Vergangenheit trotz Hilfe von Familienmitgliedern zu unzureichender Selbstversorgung und Verwahrlosung und würden bei Absetzen der Medikation die ursprünglichen Krankheitssymptome wie Wahnhaftigkeit und Drogenkonsum voraussichtlich wieder auftreten. Auf diese Weise lässt sich der Vorwurf der Willkür nicht hinreichend begründen und die Beschwerde erweist sich auch diesbezüglich als nur unzureichend begründet (vorne E. 2.2; BGE 136 I 49 E. 1.4.1; 134 II 244 E. 2.2).