Citation: 1C_404/2021 E. 4.4

4.4. Insgesamt ergibt sich, dass die Erstbewertung der zuständigen kantonalen Behörde auf einer geohistorischen Grundlage beruhte, die keinen Bedarf an einer weiteren technischen Voruntersuchung anzeigte. Die vom Beschwerdeführer eingereichten Proben können nicht als repräsentativ gelten, und die dabei festgestellten Konzentrationswerte überschreiten mit Ausnahme der PAK-Werte beim Boden die altlastenrechtlich massgeblichen Grenzwerte ohnehin nicht. Selbst wenn auf die entsprechende Probe abgestellt würde, wären die PAK-Werte aufgrund der Ausgestaltung des fraglichen Bauschutts zu relativieren, da sich daraus keine wesentliche Gefährdung des Bodens und der weiteren Schutzobjekte ergäbe. Das stimmt auch damit überein, dass die PAK-Werte in der Wasserprobe eine unmassgebliche Konzentration aufwiesen. Damit hat die Vorinstanz weder den massgeblichen Sachverhalt unvollständig bzw. offensichtlich unrichtig festgestellt noch die altlastenrechtlichen Vorgaben des Bundes missachtet.