Citation: 8C_406/2024 E. 3

Das kantonale Gericht bestätigte mit Urteil vom 5. Juni 2024 den Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 11. Juli 2023, worin der Verstorbenen die am 28. September 2021 beantragten Ergänzungsleistungen zur AHV verwehrt wurden. Dabei ging es von einem in den Jahren 2011 bis 2018 erfolgten freiwilligen Vermögensverzicht in der Höhe von insgesamt Fr. 1'068'375.- aus, welcher bei der Bedarfsermittlung zu berücksichtigen sei. Darüber, dass der Vermögensverzicht mindestens Fr. 641'375.- betrage, sei bereits mit Urteil 5V 22 42 vom 20. März 2023 abschliessend befunden worden. Die (weiteren) finanziellen Zuwendungen des D.A.________ sel. an dessen Nachkommen in der Höhe von Fr. 427'000.- stellten ebenfalls eine Verzichtshandlung im Sinne von Art. 11a Abs. 2 ELG dar. Damit sei die anspruchsausschliessende Vermögensschwelle gemäss Art. 9a Abs. 1 lit. a ELG für alleinstehende Personen für das Reinvermögen von Fr. 100'000.- in den fraglichen Jahren 2021 bis 2024 mit Fr. 978'375.- (2021), Fr. 968'375.- (2022), Fr. 958'375.- (2023) und Fr. 948'375.- (2024) jeweils deutlich überschritten gewesen.