Citation: U 79/07 21.02.2008 E. 5

Die Bestimmungen über den Anspruch auf eine Invalidenrente der obligatorischen Unfallversicherung mit der dazu ergangenen Rechtsprechung sind im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. 5.1 Das kantonale Gericht ist zum Ergebnis gelangt, der Versicherte könne aufgrund der unfallbedingten Schädigung am rechten Handgelenk die angestammte Tätigkeit eines Lagermitarbeiters nicht mehr verrichten. Hingegen sei die Ausübung einer leidensangepassten Tätigkeit (leichte Arbeiten mit nur begrenztem Einsatz der rechten Hand, wie leichte Überwachungs- oder Kontrolltätigkeiten, auch mit gelegentlichen handschriftlichen Notizen, oder Botengänge und Portiertätigkeit) vollumfänglich zumutbar. Diese Beurteilung ist nicht zu beanstanden. Sie stützt sich namentlich auf die Expertise des Begutachtungsinstituts Z.________ vom 22. Januar 2004, welche mit der Vorinstanz hinsichtlich der Aussagen zur gesundheitsbedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit als beweiswertig (vgl. BGE 125 V 352 E. 3a S. 353) zu betrachten ist, und den mit den Aussagen der Experten des Begutachtungsinstituts Z.________ übereinstimmenden IV-Arztbericht der Orthopädischen Klinik des Spitals Y.________ vom 24. Februar 2003. Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgetragen wird, rechtfertigt keine andere Betrachtungsweise. Die eingeschränkte Gebrauchsfähigkeit der rechten Hand wurde von den medizinischen Berichterstattern angemessen berücksichtigt, indem die zeitlich volle Arbeitsfähigkeit auf leidensangepasste Tätigkeiten beschränkt wurde. Aufgrund der von den Ärzten genannten und im angefochtenen Entscheid aufgenommenen Verweistätigkeiten besteht auch eine hinreichende Grundlage, um eine zuverlässige Invaliditätsbemessung mittels Einkommensvergleich vornehmen zu können. Bei dem breiten Spektrum der Verweistätigkeiten kann davon ausgegangen werden, dass der massgebende ausgeglichene Arbeitsmarkt hinreichend Stellen bietet. Dies gilt selbst dann, wenn, wie der Beschwerdeführer geltend machen lässt, Botengänge mittels Auto mangels Führerschein nicht möglich sein sollten. 5.2 Die SUVA setzte das ohne unfallbedingte Gesundheitsschädigung im Jahr 2004 mutmasslich erzielte Einkommen (Valideneinkommen) aufgrund von Angaben des früheren Arbeitgebers auf Fr. 53'725.- fest. Das trotz der bestehenden Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch erzielbare Einkommen (Invalideneinkommen) bemass sie anhand von Lohnangaben aus ihrer Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) auf Fr. 46'302.-. Der Vergleich der Einkommen ergibt eine unfallbedingte Erwerbsunfähigkeit von 14 %. Der Beschwerdeführer wandte vorinstanzlich in Bezug auf das Valideneinkommen ein, der Arbeitgeber hätte die Stundenlöhne erhöht, wenn die Unfälle nicht eingetreten wären. Das kantonale Gericht hat dies zum Anlass genommen, das Valideneinkommen anhand von Tabellenlöhnen zu bestimmen. Es hat sodann den Einwänden des Versicherten zur Ermittlung des Invalideneinkommens durch die SUVA dadurch Rechnung getragen, dass sie hiefür ebenfalls statistische Lohnangaben heranzog. Dieses Vorgehen ist aufgrund der gegebenen Verhältnisse nicht zu beanstanden. Es werden dagegen auch keine begründeten Einwände erhoben. 5.3 Mit dem kantonalen Gericht ist für beide Vergleichseinkommen vom in der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) für einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) von Männern im gesamten privaten Sektor genannten Durchschnittslohn von Fr. 4588.- im Monat (LSE 2004 Tabelle TA1 S. 53) auszugehen. Da die beiden Vergleichseinkommen auf demselben Tabellenlohn basieren, kann eine Umrechnung dieses auf 40 Arbeitsstunden pro Woche beruhenden Wertes auf die betriebsübliche Wochenarbeitszeit ebenso unterbleiben wie die Hochrechnung auf ein Jahreseinkommen (vgl. Urteil I 1/03 vom 15. April 2003, E. 5.2, auch zum Folgenden). Der Invaliditätsgrad entspricht demnach dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfälligen leidensbedingten Abzuges (vgl. BGE 126 V 75) beim Invalideneinkommen. Die Vorinstanz hat einen leidensbedingten Abzug von 15 % vorgenommen. Bei der gegebenen vollen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten beträgt der Invaliditätsgrad demnach 15 %. Soweit in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde überhaupt begründete Einwände erhoben werden, beschränken sich diese auf die Höhe des leidensbedingten Abzuges. Es wird aber nichts vorgebracht, was einen höheren Abzug zu rechtfertigen vermöchte. Auch trifft nicht zu, dass das kantonale Gericht den vorgenommenen Abzug ungenügend begründet hat, verwies es doch diesbezüglich ausdrücklich auf die gesundheitsbedingte Einschränkung auf Tätigkeiten mit nur begrenztem Einsatz der rechten Hand. Es kann im Übrigen vollumfänglich auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Dies gilt namentlich auch, soweit die Vorinstanz erkannt hat, bei der nur geringen Differenz vom anhand von Tabellenlöhnen ermittelten Erwerbsunfähigkeitsgrad von 15 % zum von der SUVA festgesetzten Wert von 14 % sei nicht in das Ermessen des Versicherers einzugreifen. Es bleibt daher bei einer dem Rentenanspruch zu Grunde zu legenden Erwerbsunfähigkeit von 14 %.