Citation: 2C_29/2024 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer bestreitet das Vorliegen eines Widerrufsgrundes und rügt diesbezüglich eine willkürliche, vorinstanzliche Beweiswürdigung respektive Sachverhaltsfeststellung. Er beanstandet damit (auch) die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung betreffend Vorliegen einer Parallelbeziehung und Scheinehe. Konkret habe die Vorinstanz nicht abgeklärt, ob die erste Ehe in den Jahren 2008 bis 2012 effektiv gelebt worden sei. Indem die Vorinstanz von einer dauerhaften Parallelbeziehung ausgegangen sei, habe sie die Indizien willkürlich gewürdigt. Der Beschwerdeführer und seine Landsfrau seien entgegen der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung nicht seit dem Jahr 2012 ein Liebespaar gewesen. Die Vorinstanz verletze ausserdem den Untersuchungsgrundsatz, da sie zu den persönlichen Verhältnissen des Beschwerdeführers keine weiteren Abklärungen getätigt und es ihm angelastet habe, dass sich der relevante Sachverhalt im Nachhinein nicht mehr zweifelsfrei habe feststellen lassen.