Citation: 6B_979/2023 E. 2.4.1

2.4.1. Im Einzelnen bringt der Beschwerdeführer vor, die Vorinstanz berücksichtige nicht, dass für alle Prostituierten dieselben Modalitäten gegolten hätten. Gemäss den Aussagen von E.________ hätten sie bei vorgängiger Abmeldung freie Tage beziehen, im Krankheitsfall nicht arbeiten müssen, den Preis selber bestimmen und Freier ablehnen können. Zudem hätten sie den Arbeitsbeginn und die Pausen selber festlegen können, ohne dass er sie überwacht oder ihnen den Kontakt zur Aussenwelt abgeschnitten hätte (Beschwerde S. 9 f.). Die Vorinstanz stellt die Arbeitsmodalitäten auf der Grundlage der Aussagen der Beschwerdegegnerinnen 2-4 und denjenigen von E.________ fest. So gelangt sie zu Erkenntnissen hinsichtlich der Rolle des Beschwerdeführers, der von ihm wahrgenommenen Entgegennahme der Zahlungen der Freier, der hälftigen Aufteilung der Einnahmen, allfälliger Überwachungsmassnahmen, der von den Beschwerdegegnerinnen 2-4 und E.________ getragenen Kosten für die Verpflegung sowie Internetwerbung, der Preise für die sexuellen Dienstleistungen, der einzuhaltenden Arbeitszeiten und eines allfälligen Drogenkonsums. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz gestützt auf die Schilderungen der Betroffenen unter Bezugnahme der entsprechenden Depositionen des Beschwerdeführers die individuell geltenden Arbeitsumstände feststellt und würdigt. Dass infolge dieser Vorgehensweise unterschiedliche Feststellungen der Arbeitsmodalitäten resultieren, ist nicht willkürlich. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer nicht darlegt und es auch nicht ersichtlich ist, dass und inwiefern in Bezug auf die Arbeitsmodalitäten im Studio für sämtliche Betroffene alleine auf die Aussagen von E.________ abzustellen wäre. Die Argumentation des Beschwerdeführers verfängt demnach nicht.