Citation: 8C_409/2021 E. 5

Die Vorinstanz erwog nach einlässlicher Darstellung der Aktenlage, der Beschwerdegegner leide infolge des Unfalls vom 10. November 2016 unter Schmerzen und Einschränkungen der rechten Hand. Zudem bestünden psychische Beschwerden, wobei die Vorinstanz in Bezug auf diese einen natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfall prüfte, diese Frage letztlich jedoch offen liess. Im Weiteren ordnete sie den Unfall den mittelschweren Unfällen im engeren Sinne zu. Von den gemäss BGE 115 V 133 E. 6c/aa erforderlichen Adäquanzkriterien bejahte sie das Kriterium der besonders dramatischen Begleitumstände oder der besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls in besonders ausgeprägter Weise. Auch das Kriterium der Schwere oder der besonderen Art der erlittenen Verletzungen sei zumindest in einfacher, wenn nicht in ausgeprägter Weise erfüllt. Entsprechend bejahte die Vorinstanz den adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den psychischen Beschwerden, wobei sie auf eine Prüfung der weiteren Adäquanzkriterien verzichtete. Gestützt darauf schlussfolgerte sie, es könne nicht bei der kreisärztlichen Beurteilung des Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 21. November 2018 bleiben, da sich dieser nur zu den somatischen Einschränkungen geäussert habe. Die Sache sei an die Suva zurückzuweisen, damit diese ergänzende Abklärungen vornehme und über den Anspruch auf eine Invalidenrente und Integritätsentschädigung für den ganzen (somatischen und psychischen) Unfallschaden neu entscheide.