Citation: 1B_619/2021 E. 3.2

3.2. Für die Bestimmung der Kostenfolgen ist demnach auf das Verursacherprinzip abzustellen. Vorliegend wurde das streitige Gutachten trotz hängiger Beschwerde erstellt. Im Anschluss wurden die Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildenden (zunächst nicht berücksichtigten) Zusatzfragen der Beschwerdeführer gemäss ihrer unbestrittenen gebliebener Darstellung nachträglich von der Staatsanwaltschaft als Ergänzungsfragen zugelassen. Die Staatsanwaltschaft hat somit die Gründe zu verantworten, die zur Gegenstandslosigkeit des Verfahrens geführt haben. Demnach sind ihr als Verursacherin die Verfahrenskosten zu überbinden (vgl. Urteil 1B_67/2022 vom 23. Mai 2022 E. 4.2 mit Hinweis). Die Staatsanwaltschaft handelte in ihrem amtlichen Wirkungskreis, weshalb für das bundesgerichtliche Verfahren keine Gerichtskosten zu erheben sind (Art. 66 Abs. 4 BGG). Indessen sind die anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer angemessen zu entschädigen (Art. 68 BGG).