Citation: 8C_517/2023 E. 8.2

8.2. Das kantonale Gericht hat festgehalten, laut Arbeitsvertrag vom 8. März 2013 sei der Beschwerdeführer zu einem monatlichen Nettolohn von Fr. 3'937.70 angestellt gewesen. Zwischen Februar 2013 und Oktober 2014 seien für ihn regelmässig Lohnabrechnungen erstellt und gemäss Buchhaltungsbelegen Löhne ausbezahlt worden. Im Jahr 2015 habe sich das geändert. Damals habe der Beschwerdeführer die Aufwendungen für seinen privaten Lebensunterhalt über das Geschäftskonto beglichen und erst am 31. Dezember 2015 eine Kontokorrentforderung der Gesellschaft von total Fr. 53'669.37 mit seinem Lohnanspruch verrechnet. Dies entspreche einem Monatslohn von Fr. 4'128.41 (x 13). Aus dem Verfahren betreffend Leistungen der Invalidenversicherung sei sodann gerichtsnotorisch, dass der Beschwerdeführer spätestens seit November 2015 in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei; jedenfalls habe er sich im November 2015 zum wiederholten Mal bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet, da ihm die Tätigkeiten in der Bar körperlich zu anstrengend geworden seien. Mit Blick auf die verminderte Arbeitsfähigkeit bei einer gleichzeitig (gegenüber der ursprünglichen arbeitsvertraglichen Vereinbarung) höheren Entlöhnung sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer bereits seit dem Jahr 2015 nicht mehr entsprechend dem ursprünglichen Arbeitsvertrag gearbeitet habe und entlöhnt worden sei. Es habe sich bei dessen Bezügen zumindest teilweise um Soziallohn gehandelt, der sich mehr nach den finanziellen Bedürfnissen des Beschwerdeführers als nach einer arbeitsvertraglichen Vereinbarung gerichtet habe. Der Beschwerdeführer moniert, er habe umfassende Arbeiten geleistet und somit auf mehr als die Hälfte des Lohnes Anspruch gehabt. Somit sei die Annahme, es handle sich um Soziallohn, willkürlich. Dabei zeigt er nicht (substanziiert; vgl. E. 3.3 hiervor) auf, inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen diesbezüglich offensichtlich unrichtig sein sollen.