Citation: 9C_497/2016 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer bemängelt weiter, die IV-Stelle habe entgegen der klaren Anordnung im Rückweisungsentscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 16. September 2013 auf eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) verzichtet. Mit besagtem Rückweisungsentscheid wies das kantonale Gericht die Sache an die Verwaltung zurück, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch neu verfüge. In E. 4.4 hielt das Gericht damals fest, angesichts der aufgezeigten Unvollständigkeiten und Unklarheiten in den vorhandenen Gutachten erweise sich eine umfassende interdisziplinäre Begutachtung als notwendig, welche die Situation nach den erfolgten Operationen in kardiologischer, rheumatologischer und psychiatrischer Hinsicht zu berücksichtigen habe. Dabei erscheine es als sinnvoll, entsprechend der von der Klinik E.________ im Bericht vom 6. Februar 2012 abgegebenen Empfehlung zur Klärung des genauen Belastbarkeitsprofils auch eine EFL durchzuführen. Die Verwaltung hat die in einem Rückweisungsentscheid eines kantonalen Gerichts enthaltenen zwingenden Vorgaben grundsätzlich zu befolgen und darf auf die Durchführung der darin angeordneten Beweismassnahmen nicht verzichten. Wie die Vorinstanz unter Hinweis auf E. 5.2 des Urteils 8C_359/2010 vom 10. November 2010 richtig erwogen hat, bleibt indessen der Fall vorbehalten, dass ein im Rahmen der ergänzenden Abklärung sich neu ergebendes Beurteilungselement weitere Beweiserhebungen als überflüssig erscheinen lässt. Richtig sind auch die Ausführungen, dass eine EFL allenfalls dann in Betracht zu ziehen ist, wenn sich die beteiligten Fachärzte ausser Stande sehen, eine zuverlässige Einschätzung des leistungsmässig Machbaren vorzunehmen und deshalb eine konkrete leistungsorientierte berufliche Abklärung als zweckmässigste Massnahme ausdrücklich empfehlen. Darüber, ob eine EFL in diesem Sinne zweckmässig sein würde, konnte sich das kantonale Gericht im Zeitpunkt des Rückweisungsentscheids vom 16. September 2013 in Ermangelung eines rechtsgenüglich erstellten medizinischen Sachverhalts nicht im Klaren sein. Folgerichtig hat es eine polydisziplinäre Begutachtung als notwendig bezeichnet, in Bezug auf die EFL indessen einzig festgehalten, eine solche erscheine (nach damaligem Aktenstand) sinnvoll. Davon, dass die Gutachter in der danach zur Ergänzung des medizinischen Sachverhalts erstellten Expertise des ABI vom 16. Juni 2014 ausser Stande gewesen wären, eine zuverlässige Einschätzung des leistungsmässig Machbaren vorzunehmen und deshalb eine EFL durchzuführen wäre, kann keine Rede sein.