Citation: 6B_1159/2017 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz verletze seinen Anspruch auf rechtliches Gehör, indem sie seine Beweisanträge betreffend Befragungen von E.________ und F.________ ignoriert habe (Beschwerde S. 6 und S. 8 f.). E.________ hätte sich zu den Hintergründen der zurückgegebenen Waren und zum Grund des Abladeortes D.________ äussern können. Dabei habe der Beschwerdegegner dem Beschwerdeführer gesagt, die Ware sollte ihm in Absprache mit E.________ nach D.________ geliefert werden, damit er sie dort verkaufen könne. Über Tatsachen, die unerheblich, offenkundig, der Strafbehörde bekannt oder bereits rechtsgenügend erwiesen sind, wird nicht Beweis geführt (Art. 139 Abs. 2 StPO). Die Strafverfolgungsbehörden können in ständiger Rechtsprechung ohne Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) auf die Abnahme weiterer Beweise verzichten, wenn sie in vorweggenommener Beweiswürdigung annehmen dürfen, ihre Überzeugung werde durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert (vgl. BGE 141 I 60 E. 3.3; 136 I 229 E. 5.3 mit Hinweisen). Die Rüge des Beschwerdeführers ist nicht stichhaltig. Gemäss den vorinstanzlichen Erwägungen lässt sich nach der Darstellung des Beschwerdeführers nicht belegen, dass er mit dem Beschwerdegegner einen Kaufvertrag über die retournierten Uhren vereinbart hat. Es sind hierzu keine Urkunden vorhanden und der Beschwerdegegner bestreitet einen Kaufvertrag (Beschluss S. 7). Der Beschwerdeführer behauptet nicht, dass E.________ beim angeblichen mündlichen Vertragsschluss über die retournierten Waren anwesend gewesen wäre. Inwieweit deren Aussagen zu einem allfälligen Vertragsverhältnis des Beschwerdegegners und des Beschwerdeführers rechtserheblich sein sollten und sich damit der Abschluss eines Kaufvertrags beweisen liesse, ist nicht ersichtlich. Dasselbe gilt für F.________, von welcher der Beschwerdeführer nicht ausführt, welche relevanten Aussagen von ihr zu erwarten wären. Vielmehr könnten beide lediglich zum Kontakt des Beschwerdegegners mit der B.________ AG Aussagen machen. Diese Aussagen sind jedoch nicht geeignet, Vereinbarungen zwischen dem Beschwerdeführer und dem Beschwerdegegner zu belegen, da sie nicht die Vertragsbeziehung zwischen dem Beschwerdeführer und dem Beschwerdegegner betreffen. Selbst wenn eine der beiden die vom Beschwerdeführer behauptete Absicht des Beschwerdegegners, die retournierte Ware im C.________ in D.________ verkaufen zu wollen, wahrgenommen hätte, wäre dies nicht tauglich, beweiskräftige Aussagen zu einem allfälligen Vertragsverhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und dem Beschwerdegegner zu machen, stellt doch eine blosse Absichtserklärung gegenüber einer Drittperson kein taugliches Beweismittel zu den Abmachungen zwischen Beschwerdeführer und Beschwerdegegner dar.