Citation: 5A_966/2021 E. 6.1

6.1. Nach Dafürhalten der Vorinstanz haben die Beschwerdeführer vorab im kantonalen Verfahren weder den Umstand hinreichend bestritten, dass die Beschwerdegegnerin sich rechtzeitig auf die Ungültigkeit des Testaments berufen habe, noch das Vorbringen, wonach eine nachträgliche Änderung der im Erbvertrag vorgesehenen Gleichbehandlung der Erben nicht zulässig sei. Damit sei der Schluss der Erstinstanz, wonach das Testament hinsichtlich der Erbquoten ungültig und unbeachtlich sei, nicht zu beanstanden. Auch eine materielle Prüfung der Angelegenheit führe zu keinem anderen Ergebnis: Die Abmachung im Erbvertrag, dass die Kinder "grundsätzlich zu gleichen Teilen"erben sollen, sei verbindlich. Der Erblasserin sei deshalb ein testamentarisches Abweichen von den gesetzlichen Erbquoten der gemeinsamen Nachkommen verboten gewesen und das Bezirksgericht habe zu Recht auf die Ungültigkeit des Testaments erkannt.