Citation: 1P.418/2003 04.11.2003 E. 1

1.1 Die Beschwerdeführer vertreten die Interessen ihres minderjährigen Sohnes als Geschädigtem im kantonalen Strafverfahren. In dieser Stellung wurde ihnen die unentgeltliche Rechtsvertretung versagt. Kantonale Entscheide betreffend (Nicht-)Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege werden nach ständiger Praxis des Bundesgerichtes grundsätzlich als Zwischenentscheide mit drohendem nicht wiedergutzumachendem Nachteil im Sinne von Art. 87 OG behandelt (BGE 111 Ia 276 E. 2b S. 278 f.). Da es sich beim angefochtenen Entscheid - bezüglich der Frage der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung - um einen letztinstanzlichen kantonalen Entscheid handelt (Art. 86 OG) und auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde - unter Vorbehalt von E. 1.2 hiernach - einzutreten. 1.2 Die Vorwürfe gegenüber dem Untersuchungsrichteramt, der Polizei, der Vormundschaftsbehörde und den Heim-Mitarbeitern sind nicht zu hören (Ziff. 7 der Beschwerdeschrift). Das Verhalten dieser Personen ist nicht Gegenstand des anhängigen Verfahrens, in welchem einzig die Frage der unentgeltlichen Rechtsvertretung zu beantworten ist.