Citation: 1P.310/2004 13.07.2004 E. 1

1.1 Der Beschwerdeführer macht sinngemäss geltend, eine amtliche Verteidigung sei in seinem Fall schon deswegen notwendig, weil die Untersuchung der bestrittenen Straftat seit zwei Jahren still stehe und nun einfach mit einem Strafbefehl erledigt werden solle. Die Sachlage sei entgegen der Meinung der Untersuchungsrichterin nicht einfach und ohne Prozessführung seien die involvierten Personen nicht eruierbar. Der Verbleib des "eingetauschten" Fahrzeuges könne nur durch amtliche Ermittlungen einwandfrei beleuchtet werden. Durch die momentane Verbüssung einer Freiheitsstrafe und wegen seiner finanziellen Verhältnisse erleide er erhebliche Nachteile. Eine objektive Ermittlung und eine faire Verteidigung sei unmöglich. 1.2 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sein sollen. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen (BGE 127 I 38 E. 3c S. 43 mit Hinweisen). Die vom Beschwerdeführer erhobenen Rügen vermögen den Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht zu genügen, da eine Auseinandersetzung mit den Erwägungen im angefochtenen Entscheid fehlt. Die Ausführungen des Beschwerdeführers erschöpfen sich weitgehend in appellatorischer Kritik. Weder legt der Beschwerdeführer dar, welche verfassungsmässigen Rechte verletzt sein sollen, noch inwiefern der angefochtene Entscheid dagegen verstossen soll. 1.3 Selbst wenn auf die Beschwerde einzutreten wäre, wäre sie abzuweisen: Der Präsident des Verwaltungsgerichtes hat sich einlässlich mit den Rügen des Beschwerdeführers auseinandergesetzt und zu Recht festgehalten, dass der Vollzug einer rechtskräftigen Strafe nicht mit dem Tatbestand einer Verlängerung der Untersuchungshaft gemäss Art. 56 Abs. 3 lit. c des St. Galler Strafprozessgesetzes vom 1. Juli 1999 (StP; sGS 962.1) gleichgesetzt werden könne. Diesbezüglich kann vollumfänglich auf die Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Gleiches gilt in Bezug auf das Entmündigungsverfahren und hinsichtlich allfälliger rechtlicher oder tatsächlicher Schwierigkeiten, welche der Verwaltungsgerichtspräsident verneint hat. Überdies ist nicht ersichtlich, weshalb dem Beschwerdeführer durch den Erlass eines Strafbescheids Nachteile in verfahrensrechtlicher Hinsicht erwachsen sollen. Der Strafbescheid ist nicht endgültig. Der Betroffene hat die Möglichkeit, dagegen innert 14 Tagen beim Untersuchungsrichter Einsprache zu erheben (Art. 186 StP).