Citation: 2A.447/2003 30.09.2003 E. 1

Art. 31 Abs. 2bis WPEG verweist für die Spruch- und Kanzleigebühren sowie die Parteientschädigung im Beschwerdeverfahren vor der kantonalen Rekurskommission ergänzend auf das kantonale Recht. Die Vorinstanz stützt sich für den Entscheid über die Kosten und Entschädigungsfolgen auf die Bestimmungen des zürcherischen Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1995 (VRPG). Gemäss § 13 Abs. 1 VRG können die Verwaltungsbehörden für ihre Amtshandlungen Gebühren und Kosten auferlegen. Diese trägt in der Regel die unterliegende Partei (vgl. § 13 Abs. 2 Satz 1 VRP). Kosten, die ein Beteiligter durch Verletzung von Verfahrensvorschriften oder durch nachträgliches Vorbringen von Tatsachen oder Beweismitteln verursacht, die er schon früher hätte geltend machen können, können diesem indessen ohne Rücksicht auf den Ausgang des Verfahrens überbunden werden (§13 Abs. 2 Satz 2 VRG; s. auch Kölz/Bosshart/Röhl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 2. Aufl. 1999, N 20 zu § 13). Gemäss § 17 VRG kann sodann die unterliegende Partei oder Amtsstelle verpflichtet werden, die Umtriebe der obsiegenden Partei zu ersetzen, namentlich wenn die Darlegung des Sachverhalts oder die Rechtsfragen den Beizug eines Rechtsbeistandes rechtfertigte (vgl. Abs. 2). Zu ersetzen ist im Rahmen der Zusprechung einer Parteientschädigung aber nur der notwendige Aufwand, das heisst die Parteikosten, die zur sachgerechten und wirksamen Rechtsverfolgung aufgrund der besonderen Umstände im Einzelfall objektiv unerlässlich sind (so Kölz/Bosshart/Röhl, a.a.O., N 10 zu § 17, mit Hinweisen zur kantonalen Praxis). Unnötige Kosten begründen daher keinen Anspruch auf Entschädigung. Es handelt sich bei diesen Vorschriften über die Kosten- und Entschädigungsfolgen um solche des kantonalen Rechts, die hier in einem Verfahren über eine bundesrechtliche Materie zur Anwendung kommen und deren Auslegung und Anwendung das Bundesgericht auch im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nur unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten namentlich auf Willkür hin überprüft (BGE 118 Ia 8 E. 1b; 111 Ib 201 E. 3c S. 204 f.; ferner 123 I 275 E. 2b).