Citation: 1C_89/2017 E. 2.4.5

2.4.5. Die weiteren Argumente des Beschwerdeführers vermögen nicht aufzuzeigen, weshalb ausnahmsweise auf den Tag der Widerhandlung abgestellt werden sollte. Insbesondere begründet er seine Auffassung nicht mit Hinweisen auf die Lehre oder die Auslegung von Art. 16c Abs. 2 lit. d SVG. So führt der Beschwerdeführer zwar aus, es könne nicht sein, dass der Zeitpunkt des Beginns der Frist alleine von der Willkür der Behörde abhänge und verweist darauf, dass es Monate und in Ausnahmefällen sogar Jahre dauern könne, bis diese eine Verfügung erlasse. Er bringt aber nicht vor, dass die verfügende Behörde vorliegend willkürlich gehandelt habe, und in den von ihm angeführten Extrembeispielen stünde es einer betroffenen Person frei, sich mittels einer Rechtsverweigerungs- oder Rechtsverzögerungsbeschwerde gegen die behördliche Untätigkeit zur Wehr zu setzen.