Citation: 8C_896/2014 E. 5.1

5.1. Die Versicherte macht im Wesentlichen geltend, sie habe während eineinhalb Jahren unverhältnismässige Schmerzen gehabt, was ein CRPS-Kriterium sei. Frau Dr. med. D.________ habe festgestellt, das rechte Kniegelenk könne nur im Umfang von 120° gebeugt werden. Zudem gehe aus ihren Befunden hervor, dass der rechte Oberschenkel 15 cm oberhalb des Patellarands einen um 1 cm geringeren Umfang habe, was ein deutliches Atrophiezeichen sei, zumal sie mehrere Monate in der Physiotherapie gewesen sei, um die Kraft am rechten Oberschenkel wieder aufzubauen. Es sei nicht nachvollziehbar, dass die Gutachterin den im MRI vom 10. Juli 2012 festgestellten Kniegelenkserguss als Arthroskopiefolge interpretiere; denn drei Monate nach der Operation sollte er längst verschwunden sein. Die Berichte der Dres. med. E.________ und C.________ belegten ein CRPS. Die Klinik L.________ habe im Bericht vom 28. Juli 2011 die Möglichkeit eines CRPS erwogen. Weiter habe PD Dr. med. H.________ im Bericht vom 26. Juni 2013 einen Status nach CRPS diagnostiziert und es als unklar angesehen, ob der Endzustand schon erreicht sei. Zudem habe er ein neuropathisches Schmerzbild diagnostiziert. Frau Dr. med. D.________ habe nicht die notwendigen neurologischen Abklärungen getroffen; insbesondere habe sie am rechten Knie den Patellarsehnenreflex nicht getestet.