Citation: U 171/04 05.11.2004 E. 4

Für deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit kann mit dem kantonalen Gericht auf das Gutachten von Dr. med. R.________ vom 6. Dezember 2000 abgestellt werden. Dass Dr. med. R.________ für seine (interdisziplinäre) Abschlusseinschätzung unter Ziff. 6 "Stellungnahme zum Fragenkatalog" nicht speziell die Dres. A.________ und C.________ begrüsst hat, schadet nicht. Denn aus Sicht des Unfallversicherers interessieren - wie bereits dargelegt - alleine die objektivierbaren Auswirkungen der Arthorse des linken OSG. Hiezu hat sich Dr. med. R.________ aber geäussert. Danach ist die Versicherte in einer vorwiegend sitzenden Arbeit voll und in einer wechselbelastenden Tätigkeit zu 2/3 der Norm leistungsfähig. Dagegen ist sie als Nachtwache, Krankenschwester und Hebamme nur noch zu 50 % einsetzbar.