Citation: 6B_1073/2022 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hält in tatsächlicher Hinsicht fest, die äusseren Verletzungen und die Fesselungssituation des Opfers seien erstellt (Urteil S. 6 E. 1.1). Am Tatort sei an einer Schere und an Teilen des Fesselungsmaterials das DNA-Profil einer unbekannten männlichen Person sowie am rechten Oberarm des Jacketts eine Mischspur einer unbekannten männlichen Person sichergestellt worden. Diese Spuren hätten zunächst niemandem zugeordnet werden können. Im September 2016 habe der Beschwerdeführer eine Juweliersfamilie überfallen. Bei einem bei diesem Delikt sichergestellten DNA-Profil des Beschwerdeführers habe eine Übereinstimmung mit demjenigen vom Tatort in U.________ festgestellt werden können (Urteil S. 7 E. 1.4). Der Beschwerdeführer anerkenne denn auch, dass er sich in der Villa des Opfers aufgehalten habe und dass dort seine DNA sichergestellt worden sei. Gemäss seiner Schilderung habe er eine ca. neun Monate dauernde intime Beziehung mit dem Opfer unterhalten. Er bestreite jedoch, dass er sich zur Tatzeit im Haus des Opfers aufgehalten habe (Urteil S. 8 E. 2.1). Mit Verweis auf die erstinstanzlichen Ausführungen hält die Vorinstanz weiter fest, die Aussagen des Beschwerdeführers würden zahlreiche Ungereimtheiten, Widersprüche sowie Ausweichsversuche enthalten und seien insgesamt unglaubhaft; insbesondere auch jene Angaben, mit denen er sein DNA-Profil an der Schere und den Fesselungsutensilien zu erklären versuche. In Anbetracht der Umstände - namentlich seines Eindringens in eine fremde Villa und seines Lebenswandels als Räuber - bestehe kein vernünftiger Zweifel daran, dass er die Villa betreten habe, um dort zu stehlen (Urteil S. 9 f. E. 2.3). Ferner betont die Vorinstanz, die Version des Beschwerdeführers, wonach er als "Sextoy" des Opfers mit diesem verkehrt habe, sei an Lebensfremdheit kaum zu überbieten (Urteil S. 11 f. E. 2.5 ff.). Der Anrufer, welcher nach der Tat die Sanität kontaktiert habe und zwingend in einem Zusammenhang mit der Tat stehe, habe Englisch mit Akzent gesprochen. Wegen der unzulänglichen Qualität des Tonmaterials habe das Forensische Institut Zürich den Beschwerdeführer nicht als Anrufer identifizieren können. Es habe jedoch die Vermutung geäussert, dass der Anrufer romanischer Muttersprache sei. Somit würden Indizien dafür bestehen, dass es sich beim Anrufer um den Beschwerdeführer gehandelt habe, zumal er beim Überfall in V.________ Englisch mit Akzent gesprochen habe und italienischer Muttersprache sei. Belegt sei schliesslich, dass an zentralen Teilen der Fesselung des Opfers ein DNA-Profil des Beschwerdeführers gefunden worden sei. Ausserdem passe die Tat in U.________ zum Profil des Beschwerdeführers, der jahrzehntelang Vermögensdelikte begangen und dabei auch nicht vor Übergriffen gegenüber Opfern abgesehen habe. Insgesamt bestehe kein Zweifel daran, dass er es gewesen sei, der am 4. Juli 1997 in der Villa schwerstens auf das Opfer eingeschlagen und es danach in jener Weise gefesselt sowie verschnürt habe, in der es in der Folge verstorben sei (Urteil S. 12 f. E. 2.8).