Citation: 1P.398/2003 05.11.2003 E. 1

Beim angefochtenen Entscheid des Kantonsgerichts handelt es sich um einen letztinstanzlichen kantonalen Endentscheid, gegen den auf Bundesebene die staatsrechtliche Beschwerde als ausserordentliches Rechtsmittel zur Verfügung steht (Art. 269 Abs. 2 BStP; Art. 86 Abs. 1 OG). Der Beschwerdeführer ist durch die strafrechtliche Verurteilung in seinen rechtlich geschützten Interessen berührt (Art. 88 OG). Hinsichtlich der Fristwahrung erscheint es seltsam, dass der Vertreter des Beschwerdeführers auf den Stempel des Eingangsdatums verweist, welcher auf dem angefochtenen Urteil angebracht worden sei: Auf dem zusammen mit der staatsrechtlichen Beschwerde eingereichten Exemplar findet sich kein Eingangsstempel. Erst auf der nachgereichten Kopie wurde als Eingangsdatum der 12. Juni 2003 vermerkt. Das Kantonsgericht hat in der Folge die Gerichtsurkunde gefaxt, welche den Poststempel vom 6. Juni 2003 trägt. Selbst wenn man davon ausgeht, dass das Urteil entgegen der Behauptungen des Rechtsvertreters bereits am 7. Juni 2003 zugestellt wurde, ist die 30-tägige Frist indes gewahrt. Auf die im Übrigen formgerecht eingereichte Beschwerde ist somit einzutreten.