Citation: 6B_97/2019 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen den Schuldspruch der Gehilfenschaft zu gewerbsmässigem Betrug. Er rügt, die Vorinstanz habe zwar richtig erkannt, dass ihm die angeklagten Kapital- und Renditezahlungen an die getäuschten Anleger nicht gleichzeitig unter dem Aspekt der Geldwäscherei und demjenigen des Betruges vorgeworfen werden könnten, sie habe indes die Vortat des Betruges unrichtig von der Nachtat der Geldwäscherei abgegrenzt. Für die Anknüpfung des Tatbestandes der Geldwäscherei sei nicht auf die Beendigung der Vortat abzustellen. Massgeblich sei vielmehr der Zeitpunkt der Vollendung. Im vorliegenden Fall seien die Zahlungen der Investoren auf die Treuhandkonten im Zeitraum zwischen Ende Juli und Ende November 2009 erfolgt, wobei der letzte Betrag am 24. November 2009 überwiesen worden sei. Demnach wären die ihm vorgeworfenen Handlungen bis und mit Einzahlung der Kundengelder auf den Treuhandkonten unter dem Aspekt des Betruges und die nach der Einzahlung der Gelder begangenen Handlungen unter demjenigen der Geldwäscherei zu beurteilen gewesen. Die Gehilfenschaft zum Betrug werde im Übrigen vom Tatbestand der Geldwäscherei konsumiert. Der Sachverhalt sei mithin in jedem Fall einzig unter den Tatbestand der Geldwäscherei zu subsumieren (Beschwerde S. 8 ff.). Der Beschwerdeführer bringt im Weiteren vor, die kantonalen Instanzen hätten anerkannt, dass er das Betrugskonzept von B.________ nicht von Beginn der Aufnahme seiner Tätigkeit als "Paymaster" erkannt habe. Es habe sich ihm erst im Verlauf seiner Auftragserfüllung aufgrund verschiedener Anzeichen offenbart, dass etwas nicht habe stimmen können. Die Vorinstanz habe in dieser Hinsicht festgestellt, dass sein Tatbeitrag schwergewichtig das Stadium ab der Vermögensdisposition betroffen habe. Sie habe indes zu Unrecht angenommen, dass die Haupttat in diesem Zeitpunkt noch nicht beendet und Beihilfe daher nach wie vor möglich gewesen sei. Im zu beurteilenden Fall seien Vollendung und Beendigung der einzelnen Betrugssachverhalte zeitgleich eingetreten. Da B.________ nie vorgehabt habe, den Investoren ihr Geld zurückzuerstatten, sei sowohl der Vermögensschaden als auch dessen Bereicherung in jenem Moment eingetreten, in welchem das Kapital aus dem Verfügungsbereich der Kunden auf den Treuhandkonten gutgeschrieben worden sei und damit der faktischen Verfügungsgewalt von B.________ unterstanden habe. Im zu beurteilenden Fall könnten die Vermögenstransaktionen der einzelnen Anleger und die Kapital- und Renditezahlungen klar voneinander abgegrenzt werden. Es lasse sich mithin für jeden Investor ohne Weiteres feststellen, in welchem Zeitpunkt der Vermögensschaden und die Bereicherung eingetreten seien. Im Übrigen habe er (sc. der Beschwerdeführer) nicht nur Zahlungen an die Investoren geleistet, sondern auch an B.________ und seine Partnerin. Diese letzteren Zahlungen könnten mit Sicherheit nicht als Teil des Ponzi-Schemas angesehen werden, sondern stellten typische Geldwäschereihandlungen dar. Damit seien die nach Beendigung dereinzelnen Betrugssachverhalte erfolgten Kapital- und Renditezahlungen nicht mehr Bestandteil der tatbestandsmässigen Betrugshandlung, sondern erschienen als klassische Vereitelungshandlungen im Sinne des Tatbestandes der Geldwäscherei (Beschwerde S. 11 ff.). Eventualiter macht der Beschwerdeführer geltend, die Kapital- und Renditezahlungen hätten keinen massgeblichen Beitrag zum Eintritt der Bereicherung von B.________ geleistet und hätten dessen Haupttat mithin nicht gefördert. Sie seien vielmehr als partielle Schadenswiedergutmachungen zu verstehen, welche im Gegenteil zur Entreicherung von B.________ beigetragen hätten. Die Kapital- und Renditezahlungen fielen daher als Gehilfenhandlungen ausser Betracht. Zudem sei der Zeitpunkt, ab welchem Eventualvorsatz angenommen werden könne, frühestens auf Ende November 2009, dem Zeitpunkt der letzten Zahlung eines Investors, festzulegen. Soweit die Vorinstanz Eventualvorsatz schon für einen früheren Termin bejahen sollte, wäre der Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt. In Wirklichkeit habe er die Unregelmässigkeiten im Trading von B.________ ohnehin erst am 9. August 2010 realisiert und erst Ende Oktober 2010 erkannt, dass jener ein Betrüger gewesen sei, der sowohl seine Kunden als auch ihn selbst hinters Licht geführt habe (Beschwerde S. 20 ff.).