Citation: 6B_258/2023 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, die Beschwerdeführerin bringe keinen im Gesetz genannten Revisionsgrund vor. Zudem verkenne sie, dass sie selbständig in der Lage gewesen sei, fristgerecht und gültig Einsprache gegen den fraglichen Strafbefehl zu erheben und entsprechend nicht geltend machen könne, sie habe ihre Interessen nach Erhalt des Strafbefehls nicht selbständig wahrnehmen können. Im auf ihre Einsprache folgenden Einspracheverfahren sei die Beschwerdeführerin zudem durch eine amtliche Verteidigung unterstützt worden, weshalb sie ihre Rechte umfassend habe ausüben können. Der Umstand, dass der Strafbefehl in der Folge in Rechtskraft erwachsen sei, da die Beschwerdeführerin unentschuldigt nicht zu einer Einvernahme erschienen sei, sei durch das Obergericht und das Bundesgericht geprüft und bestätigt worden. Die entsprechenden Ausführungen hätten nach wie vor Geltung, weshalb kein Anlass bestehe, an der Rechtskraft des Strafbefehls zu zweifeln. Da kein Revisionsgrund im Sinne von Art. 410 StPO zu erkennen sei, erweise sich das Revisionsgesuch der Beschwerdeführerin als offensichtlich unbegründet, weshalb im Sinne von Art. 412 Abs. 2 StPO nicht darauf einzutreten sei. Da sie (die Vorinstanz) nicht Aufsichtsbehörde der Oberstaatsanwaltschaft sei, könne sie dieser keine Anweisungen erteilen, weshalb auf die diesbezüglichen Anträge der Beschwerdeführerin nicht einzutreten sei.