Citation: 2C_851/2017 E. B

B.a. Das Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau hielt die Niederlassungsbewilligung von B.________ während vier Jahren aufrecht; am 8. Mai 2013 stellte es fest, dass die Bewilligung nunmehr erloschen sei. Am 24. August 2014 ersuchte A.________ darum, ihrem Gatten im Familiennachzug wieder eine Bewilligung zu erteilen und ihm die Einreise in die Schweiz zu gestatten. B.________ kam am 13. September 2014 in die Schweiz zurück und nahm bei seiner Familie Wohnsitz. B.b. Das Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau wies am 22. September 2015 das Gesuch um Familiennachzug ab, nachdem es das Verfahren im Hinblick auf das in Polen am 14. April 2015 eingereichte Wiederaufnahmegesuch ursprünglich vorübergehend ausgesetzt hatte. Falls die polnischen Gerichtsbehörden - so das Amt für Migration und Integration - künftig das Urteil vom 18. Juli 2011 zu Gunsten von B.________ revidieren und das Verfahren wieder aufnehmen sollten, stehe es dem Ehepaar frei, erneut um die Bewilligung des Familiennachzugs zu ersuchen. B.c. Die hiergegen gerichteten kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg (Einspracheentscheid des Rechtsdienstes des Amts für Migration und Integration vom 10. Februar 2016). Das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau ging in seinem Urteil vom 30. August 2017 davon aus, dass der Anspruch auf Familiennachzug wegen der Verurteilung von B.________ zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren erloschen sei. Es bestehe keine Veranlassung, das - auf Antrag von B.________ im abgekürzten Verfahren ergangene - Urteil des Bezirksgerichts Warschau vom 18. Juli 2011 infrage zu stellen. Es stehe den migrationsrechtlichen Behörden nicht zu, die Rechtmässigkeit ausländischer Strafurteile zu hinterfragen, soweit rechtsstaatliche Verfahrensgrundsätze nicht offenkundig und gravierend verletzt worden seien.