Citation: 5A_126/2023 E. 3.4.1

3.4.1. Bezüglich act. 56/18, eines weiteren an der Verhandlung vom 28. September 2020 vorgelegten Beweismittels, widerspricht die Vorinstanz dem Vorwurf der Beschwerdeführerin, wonach sich das Bezirksgericht darüber hinweggesetzt habe, dass dieses Beweismittel als Beilage im Memorandum vom 24. September 2020 erwähnt wurde, das ihre Rechtsvertreter im Hauptverfahren in Belize eingereicht hätten. Die Argumentation, dass die fragliche Beilage als rechtzeitig gelten müsse, weil auch das Memorandum vom 24. September 2020 mit Eingabe vom 28. September 2020 ohne Verzug vorgebracht worden sei, lässt die Vorinstanz nicht gelten. Wann genau sie bzw. ihre Rechtsvertreter vom Dokument erfahren hätten, erkläre die Beschwerdeführerin nicht. Soweit sie abermals geltend mache, dass die fraglichen Behauptungen und Beweismittel erst mit der Arresteinsprache notwendig geworden seien und es sich somit um unechte Noven handle, habe sie sich zum Zeitpunkt der Beweismitteleinreichung nicht dazu geäussert, inwiefern sie das Beweismittel vom 24. April 2020 trotz zumutbarer Sorgfalt nicht vorher ins Verfahren habe einbringen können. Der pauschale Hinweis, erst die Ausführungen in der Arresteinsprache hätten dazu Anlass gegeben, genüge den Begründungsanforderungen nicht.