Citation: C 277/03 07.06.2004 E. 2

Unbestrittenermassen arbeitete der Beschwerdeführer bis Ende März 2003 bei der Firma U.________ GmbH. Während er auf diesen Termin hin entlassen wurde, blieb seine Ehefrau als Gesellschafterin und Geschäftsführerin mit Einzelunterschrift desselben Betriebs im Handelsregister eingetragen. Hätte der Beschwerdeführer Kurzarbeitsentschädigung beantragt, wäre ihm diese Leistung als mitarbeitendem Ehegatten einer arbeitgeberähnlichen Person gestützt auf Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG verweigert worden. Vorliegend geht es wohl um Arbeitslosen- und nicht um Kurzarbeitsentschädigung. Indessen ist der Vorinstanz beizupflichten, dass das Vorgehen des Beschwerdeführers einer rechtsmissbräuchlichen Inanspruchnahme von Arbeitslosentaggeldern gleichkommt. Denn so lange seine Ehefrau in der erwähnten Firma die umschriebene arbeitgeberähnliche Position beibehielt, blieb es dem Beschwerdeführer möglich, über seine Gattin Einfluss auf den Geschäftsgang zu nehmen. Unter anderem konnte er sich bei Bedarf wieder in der Firma anstellen lassen. Dass er von der Ehefrau getrennt lebt, ändert daran nichts (ARV 2003 S. 120), dauert doch die Ehe während der Trennung fort. Sodann will die erwähnte Rechtsprechung nicht bloss dem ausgewiesenen Missbrauch an sich, sondern schon dem Risiko eines solchen begegnen, welches der Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung an arbeitgeberähnliche Personen und deren Ehegatten inhärent ist (Urteil F. vom 14. April 2003, C 92/02).