Citation: 8C_300/2017 E. 3.2

3.2. In Würdigung der ärztlichen Berichte gelangte die Vorinstanz zur Überzeugung, dass die bei der Beschwerdeführerin diagnostizierte mittelgradige depressive Episode therapierbar sei. Zwar stehe die Beschwerdeführerin seit Juli 2014 bei med. pract. C.________ in psychiatrischer Behandlung. Allerdings könne selbst unter der Voraussetzung eines wöchentlichen Therapieintervalls nicht von einem therapieresistenten Leiden gesprochen werden, weil die Beschwerdeführerin es bis anhin unterlassen habe, weitere Massnahmen mit anderem therapeutischen Ansatz umzusetzen. Insbesondere hätten die Fachleute des Instituts D.________, Klinik E.________ (wo die Beschwerdeführerin vom 25. September bis 11. November 2014 stationär behandelt worden war), eine ambulante Ergotherapie und eine sportliche Betätigung im Sinn eines antidepressiven Trainings empfohlen, und auch med. pract. C.________ habe im Bericht vom 6. Januar 2015 eine Ergotherapie sowie die Behandlung in einer Tagesklinik befürwortet. Doch habe die Beschwerdeführerin keine dieser Behandlungen aufgenommen. Dies wäre jedoch angezeigt, weil sie gegenüber Dr. med. F.________ angegeben habe, dass ihr Bewegung an der frischen Luft gut tue. Ausserdem hätten sowohl die Fachleute des Instituts D.________ als auch med. pract. C.________ von einer Besserung des Gesundheitszustands unter psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung berichtet. Daher könne der Beurteilung von Dr. med. F.________, wonach das Störungsbild der Beschwerdeführerin als therapieresistent erscheine, nicht gefolgt werden, zumal dieser keine Angaben dazu gemacht habe, weshalb die vorgeschlagenen weiteren Behandlungen nicht zu einer Besserung führen könnten.