Citation: I 428/01 28.10.2002 E. A

Die 1965 geborene F._______ schloss im Juli 1991 an der Universität X._______ das Studium der Rechtswissenschaften mit dem Lizentiat ab. Im November 1993 bestand sie das Anwaltsexamen nicht. Sie beabsichtigte, die Anwaltsprüfung im Februar 1994 ein zweites Mal zu absolvieren. Davor erlitt sie am 6. Februar 1994 bei einem Verkehrsunfall ein Schleudertauma der Halswirbelsäule. Wegen der nachfolgenden Beschwerden konnte sie die Anwaltsprüfung nicht mehr absolvieren. Am 24. April 1995 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an und beantragte berufliche Massnahmen sowie eine Invalidenrente. Seit 1996 arbeitet sie als Generalistin/juristische Mitarbeiterin bei der Firma Y._______ AG. Die IV-Stelle Luzern übernahm als Umschulung ein vom 2. Februar 1998 bis 29. Januar 1999 dauerndes Nachdiplomstudium im Bereich Personalmanagement (Verfügung vom 27. November 1997). Mit Verfügung vom 4. Februar 2000 lehnte die IV-Stelle Nidwalden den Anspruch auf eine Invalidenrente ab. Zur Begründung wurde ausgeführt, bei der Firma Y._______ AG erziele die Versicherte ein Einkommen von Fr. 75'944.-. Ohne Gesundheitsschaden würde sie als Anwältin, z.B. als Gerichtsschreiberin, im Maximum ein Einkommen von Fr. 109'000.- erzielen, was zu einer Erwerbseinbusse von Fr. 33'056.- und damit zu einem Invaliditätsgrad von 33 % führe.