Citation: 4A_229/2019 E. 4.2

4.2. Was die Beschwerdeführerin gegen die Feststellungen der Vorinstanz zum Prozessachverhalt vorbringt, ist kaum nachvollziehbar und vermag jedenfalls Willkür nicht auszuweisen. Der Behauptung, das Verhalten der Parteien sei unklar, unbestimmt und teilweise widersprüchlich gewesen, so dass sich eine Befragung aufgedrängt hätte, lässt sich nicht entnehmen, inwiefern dies aufgrund der verbindlichen Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz der Fall gewesen sein sollte. Dass die Beschwerdeführerin die Edition "Schadenbehandlungsunterlagen" verlangte, umfasst die Edition der Versicherungspolice ebenso wenig wie die Behauptung, das Verpassen einer Frist sei versicherungsmässig gedeckt. Schliesslich erkennt die Beschwerdeführerin selbst, dass ihr Dokument zum Werbeauftritt von der Vorinstanz als verspätet eingereicht unbeachtet blieb; inwiefern angeblich erst der erstinstanzliche Entscheid Anlass zur Einreichung gegeben haben könnte, wie sie geltend gemacht haben will, wird in der Beschwerde nicht begründet. Und dass sich die Beschwerdeführerin in ihrer Klage selbst auf die AVB berufen hat, bestreitet sie nicht - es ist in der Beschwerde nicht dargetan, inwiefern die Vorinstanz überspitzt formalistisch geurteilt hätte mit der Feststellung, dass sich die Beschwerdeführerin auf diesen Teil der "Police" berief.