Citation: 8C_283/2023 E. 3

Die Vorinstanz hat dem orthopädischen Gerichtsgutachten des Inselspitals Bern vom 30. August 2022 Beweiskraft zuerkannt. Sie hat die Einschätzung des von ihr beauftragten Experten Dr. med. C.________ übernommen, wonach die bei der Beschwerdeführerin nach dem Unfall bildgebend nachgewiesenen Ödeme (Knochenmarksödem im ventralen Atlasbogen sowie in der Densspitze; angrenzendes Weichteilödem) nicht überwiegend wahrscheinlich unfallbedingt entstanden seien. Gleiches gelte für die bestehende Schmerzsituation oder die festgestellte Malrotation C2 nach links mit dysfunktionellen C1/2- und C2/3-Segmenten. Hinsichtlich der HWS-Distorsion hat das kantonale Gericht schliesslich, sofern vom Auftreten des entsprechenden Beschwerdebilds innert 72 Stunden ausgegangen werden könne, eine Adäquanzprüfung durchgeführt. Dabei hat es das Sturzereignis vom 15. März 2016 als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unfällen qualifiziert. Davon ausgehend seien höchstens zwei der sieben Kriterien in jeweils lediglich einfacher Form erfüllt, was für die Annahme einer adäquaten Kausalität nicht genüge. Gestützt darauf hat die Vorinstanz den Einspracheentscheid vom 29. Juli 2019 bestätigt.