Citation: 1C_519/2016 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt zunächst eine falsche und unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie (sinngemäss) eine willkürliche Beweiswürdigung durch die Vorinstanz. Dabei zeigt er aber nicht in rechtsgenüglicher Weise auf, inwiefern die tatsächlichen Darlegungen des Obergerichts offensichtlich unrichtig oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen sollen und inwiefern die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Dies ist auch nicht ersichtlich. Soweit er vorbringt, das Obergericht gehe unzutreffend davon aus, dass bei ihm nur eine mittelschwere Depression diagnostiziert worden sei, findet sein Einwand keine Stütze im angefochtenen Beschluss. Daraus geht unter Bezugnahme auf seine Eingabe vom 9. September 2016 vielmehr hervor, dass im Kurzaustrittsbericht des Spitals B.________ vom 8. Dezember 2014 zu dem von ihm an jenem Tag erlittenen Kreislaufkollaps eine schwere depressive Episode diagnostiziert wurde. Inwiefern die Vorinstanz durch die Nennung dieser Diagnose die Sachlage verharmlosen soll, ist nicht nachvollziehbar. Auch kann ihr nicht zum Vorwurf gereichen, dass sie die Stellungnahme der Staatsanwaltschaft vom 18. Juni 2016, mit welcher der Beschwerdeführer in verschiedener Hinsicht nicht einverstanden ist, in indirekter Rede zitiert. Diese Wiedergabe weist keinen offensichtlichen Mangel auf. Für das Obergericht war mit Blick auf den Ausgang des Verfahrens entscheidend, dass das forensisch-psychiatrische Gutachten vom 4. Dezember 2014 die Verhandlungsfähigkeit des Beschwerdeführers im Hinblick auf die Hauptverhandlung vom 10. Dezember 2014 bejahte und dieser trotz entsprechender Aufforderung kein Arztzeugnis eingereicht hatte, das seine Verhandlungsunfähigkeit bescheinigte. Dem widerspricht der Beschwerdeführer und bringt mit Hinweis auf den Bericht von Dr. med. C.________ vom 28. November 2014 vor, alle seine Ärzte seien der Auffassung gewesen, er sei verhandlungsunfähig. Ihm ist zwar zuzugestehen, dass er gemäss diesem Bericht an erheblichen Belastungen litt und am Rande einer schweren Depression stand, was seine Prozess vorbereitung verunmöglicht haben soll. Wenn das Obergericht nun aber folgerte, dieser und der ambulante Kurzaustrittsbericht attestierten nicht, dass er mit Blick auf die Hauptverhandlung vom 10. Dezember 2014 verhandlungsunfähig gewesen sein soll, stellt dies keine unhaltbare Schlussfolgerung dar. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet.