Citation: 6B_999/2021 E. 5.4

5.4. Der Beschwerdeführer forderte im obergerichtlichen Verfahren einen Freispruch von sämtlichen Vorwürfen. Die Vorinstanz stellt das Verfahren hinsichtlich eines einzigen Vorwurfs (Ziff. 2 des Strafbefehls) teilweise ein (vgl. E. 5.3 hiervor) und bestätigt im Übrigen die erstinstanzlichen Schuldsprüche. Ferner reduziert die Vorinstanz die von der ersten Instanz ausgesprochene bedingte Geldstrafe von 24 Tagessätzen zu Fr. 120.-- auf 22 Tagessätze zu Fr. 120.-- und sah von der Ausfällung einer Verbindungsbusse (erste Instanz: Fr. 720.--) ab. Dass die Vorinstanz dieses Obsiegen als marginal qualifiziert, verletzt kein Bundesrecht. Soweit sich der Beschwerdeführer auf den Strafbefehl bezieht, insbesondere die darin ausgesprochene Geldstrafe von 60 Tagessätzen, geht seine Argumentation fehl. Denn der Strafbefehl stellt nicht die Vergleichsbasis hinsichtlich der Beurteilung dar, inwiefern der Beschwerdeführer im obergerichtlichen Verfahren obsiegt.