Citation: 7B_384/2024 E. 4.3

4.3. Die Rüge des Beschwerdeführers erweist sich als unbegründet: Nach der Vorinstanz hat der Beschwerdeführer seine angeblichen schutzwürdigen Geheimhaltungsinteressen nicht näher dargetan oder nur ansatzweise substanziiert; insbesondere - so die Vorinstanz - habe er keinerlei Suchbegriffe genannt, obschon er dazu ausdrücklich aufgefordert worden sei. Der Beschwerdeführer bestreitet dies nicht, sondern bringt vor, er habe seine Geheimhaltungsinteressen nicht genauer substanziieren können, weil er dazu Einsicht in die gesiegelten Daten des Mobiltelefons hätte nehmen müssen. Es ist jedoch - wie die Vorinstanz zutreffend festhält - nicht ersichtlich, weshalb es ihm nicht möglich sein soll, die Namen seiner Rechtsanwälte und behandelnden Ärzte (oder die allenfalls verwendeten Pseudonyme) und den Speicherort der angeblich geheimnisgeschützten Daten anzugeben. Dass sein Mobiltelefon auf Serbisch eingestellt ist und er nur diese Sprache spricht, begründet jedenfalls keinen Anspruch auf Einsicht in die gesiegelten Daten. Die Vorinstanz durfte bei dieser Sachlage festhalten, dass der Beschwerdeführer kein Geheimhaltungsinteresse genügend dargetan hat, das der Entsiegelung entgegenstehen würde.