Citation: 8C_358/2016 E. 5.2

5.2. Die SUVA bestreitet unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung, dass im Hochheben des dreijährigen Enkels ein unfallähnliches Ereignis erblickt werden kann. Beim gesamten Bewegungsablauf habe sich nichts Programmwidriges ereignet. Sie vergleicht den zu beurteilenden Sachverhalt unter anderem mit dem Anheben und anschliessenden Abdrehen einer ca. 20 kg schweren Waage durch einen Mann, dem Heben eines bepackten ca. 20 kg schweren Koffers durch eine Frau, dem Ausziehen eines 25 bis 30 kg schweren Rucksackes, dem Anheben einer 15 kg schweren Bücherkiste mit Schwung und dem Werfen eines 15 bis 20 kg schweren Sackes. In diesen bundesgerichtlich beurteilten Fällen wurde die Mitbeteiligung eines schädigenden äusseren Faktors verneint (vgl. auch die Übersicht der bundesgerichtlichen Rechtsprechung von KILIAN RITLER, Die unfallähnliche Körperschädigung [UKS], in: Unfall ? Novembertagung 2015 zum Sozialversicherungsrecht, 2016, S. 115 ff.).