Citation: 6A.36/2004 04.08.2004 E. B

Im Rahmen der Überprüfung 2003 verlangte René Osterwalder, der weiterhin jegliche Therapie verweigert, wiederum ein neues Gutachten. Eine probeweise Entlassung wurde durch den Sonderdienst am 17. Oktober 2003 abgelehnt. René Osterwalder, inzwischen anwaltlich vertreten, reichte Rekurs ein mit dem Antrag auf Einholung eines neuen psychiatrischen Gutachtens zur Frage seiner Gemeingefährlichkeit. Ein Gesuch um probeweise Entlassung stellte er nicht. Die zuständige Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich wies den Rekurs am 15. Januar 2004 ab. René Osterwalder erhob Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich. Er verlangte wiederum ein neues Gutachten. Das Verwaltungsgericht ging davon aus, er verlange ein neues Gutachten im Hinblick auf eine probeweise Entlassung, auch wenn er diese nicht formell beantrage, und es erachtete die Beschwerde dementsprechend für zulässig. Materiell wies das Gericht die Beschwerde am 3. Mai 2004 ab. Es hielt im Wesentlichen fest, dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachten, auf einen inneren Vorgang zurückzuführenden Veränderungen auch nicht ansatzweise objektiv festgestellt werden könnten und dass der Beschwerdeführer eine solche Feststellung durch seine Ablehnung einer Zusammenarbeit mit dem PPD selber vereitle. Unter diesen Umständen komme aber eine neue Begutachtung nicht in Frage und sei deshalb weiterhin das Gutachten von Professor Volker Dittmann massgebend.