Citation: 5A_682/2022 E. 5.2.3

5.2.3. Der Beschwerdeführer wiederholt vor Bundesgericht seine bereits vorinstanzlich geäusserte Kritik, ohne aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz bei der Beweiswürdigung in Willkür verfallen wäre. Er setzt seine Sicht der Dinge in appellatorischer Weise den Erwägungen der Vorinstanz entgegen, womit er von vornherein keine Willkür zu belegen vermag. So zeigt er beispielsweise, wie bereits vor Vorinstanz, nicht auf, weshalb eine längere Exploration oder mehrere Explorationsgespräche konkret notwendig gewesen wären, sondern begnügt sich mit der Behauptung, der Termin sei "kurz" gewesen, weshalb das Gutachten nicht auf einer umfassenden Exploration beruhe, und weil der Beschwerdeführer nur zurückhaltend Aussagen gemacht habe, sei ein weiteres Gespräch angezeigt gewesen. Im Übrigen führt selbst Prof. Dr. med. F.________ aus, die Dauer sei für Gutachten im Kontext von Fragen der Beistandschaft "nicht unüblich". Soweit er zudem ausführt, die vorinstanzlichen Ausführungen, wonach der Gutachter bemüht gewesen sei, Diskrepanzen zwischen der Aktenlage und den Angaben des Beschwerdeführers zu klären, blieben "unklar" und solcherlei liesse sich nicht aus dem Gutachten ableiten, so geht er nicht auf die entsprechenden Ausführungen im Gutachten (dass der Beschwerdeführer den Widerspruch nicht oder ungenügend nachvollziehbar auflösen könne und trotz mehrfachem Angebot keinen Gebrauch von der Möglichkeit mache, seine Angaben noch zu ergänzen) ein. Darauf weist die Vorinstanz in ihrer Stellungnahme zu Recht hin. Inwiefern die vom Beschwerdeführer wiedergegeben Textpassagen des Gutachtens belegen sollen, dass der Gutachter ihm nicht wohlgesonnen gewesen wäre, erschliesst sich im Übrigen nicht. Wie bereits die Vorinstanz ausgeführt hat, lässt sich daraus, dass der Gutachter allenfalls einzelne Passagen anders hätte formulieren können, nicht ableiten, dass er dem Beschwerdeführer gegenüber nicht wohlgesonnen gewesen wäre. Schliesslich hat der Gutachter, wie ihn auch der Beschwerdeführer zitiert, in Bezug auf die vagen Angaben zum Eheleben ausgeführt: "weiss wenig oder gibt nichts preis". Er hat also sehr wohl erwogen, dass der Beschwerdeführer entsprechende Informationen allenfalls nicht preisgeben will. Weshalb das Gutachten anders ausgefallen wäre, hätte der Gutachter diesbezüglich auf das fehlende "Wollen" und nicht auf das fehlende "Können" abgestellt, erschliesst sich angesichts der Widersprüche zwischen der Aktenlage und den Angaben des Beschwerdeführers nicht. Und schliesslich hat der Gutachter auch keine Persönlichkeitsstörung "gewählt", sondern diagnostiziert. Worin der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang eine Verletzung des rechtlichen Gehörs erkennen will, ergibt sich aus der Beschwerdeschrift nicht.