Citation: 6B_600/2016 E. 2.2.2

2.2.2. In rechtlicher Hinsicht nimmt die Vorinstanz an, die Einreichung eines Betreibungsregisterauszuges, dessen angeblicher Aussteller nicht mit dem tatsächlichen Aussteller übereinstimme, erfülle den Tatbestand des Gebrauchs einer gefälschten Urkunde. Die inhaltliche Abänderung des ursprünglichen Betreibungsregisterauszuges führe begriffsnotwendig dazu, dass kein Original mehr vorliege. Ob die Zeugin F.________ den Auszug als Kopie erkannt habe, sei irrelevant, denn die Qualität der Fälschung berühre den Urkundencharakter nicht. Der Beschwerdeführer habe zudem im Wissen darum gehandelt, dass der Betreibungsregisterauszug gefälscht gewesen sei. Zudem habe er die Absicht gehabt, die Immobilienverwaltung über seine tatsächlichen finanziellen Verhältnisse zu täuschen und die Zusprechung der Wohnung zu erlangen. Damit sei der Tatbestand des Gebrauchs einer gefälschten Urkunde auch in subjektiver Hinsicht erfüllt (angefochtenes Urteil S. 11 f.; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 16 f., act. 359 f.).