Citation: 6B_121/2019 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer macht geltend, er werde im Freiheitsentzug derzeit nicht behandelt und dies werde sich auch in Zukunft nicht ändern. Er sei de facto weggesperrt und verweigere jegliche Behandlung - zu Recht. Er hätte Anspruch auf eine stationäre Suchtbehandlung gehabt. Diese habe ihm nicht gewährt werden können, zumindest weder rechtsgenügend noch faktisch genügend, denn es sei zu Rückfällen gekommen. In der Schweiz fehle es schlechterdings an geeigneten Einrichtungen für süchtige Personen, und so verwundere die Prozessgeschichte nicht (Beschwerde S. 9 f.). Entgegen der behauptet "zu Recht" verweigerten Kooperation ist der Gefangene gesetzlich verpflichtet, bei den Sozialisierungsbemühungen und den Entlassungsvorbereitungen aktiv mitzuwirken (Art. 75 Abs. 4 StGB). Die kontrafaktische Darstellung ist zurückzuweisen (vgl. oben Sachverhalt A). Die Vollzugsbehörden bemühten sich um die Durchführung der angeordneten stationären Suchttherapie, die vom Beschwerdeführer verweigert wurde und der er sich mehrmals durch Flucht und neue Delinquenz entzog. Ebenso verweigerte er mehrmals die Mitwirkung bei der Exploration zwecks Abklärung der geeigneten Therapie. Die Darstellung steht in unvereinbarem Widerspruch zum für das Bundesgericht massgebenden Sachverhalt (Art. 105 Abs. 1 BGG).