Citation: I 499/06 12.01.2007 E. 6

Zu prüfen bleiben die erwerblichen Folgen der festgestellten Arbeitsunfähigkeit. Dabei sind primär die Verhältnisse massgebend, wie sie sich im Zeitpunkt des allfälligen Rentenbeginns darstellen (BGE 129 V 222). Angesichts einer im Gesundheitsfall auf August 2002 vorgenommenen prozentualen Erweiterung des Aufgabenbereichs Erwerbstätigkeit zu Lasten der Haushaltsbeschäftigung würden Rentenleistungen, soweit ausgewiesen, ab diesem Zeitpunkt ausgerichtet (Urteil H. vom 6. Februar 2006, I 599/05, Erw. 5.2.3 mit Hinweisen). 6.1 Das Einkommen, welches die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Einschränkungen von August bis Dezember 2002 in einem 80 %-Pensum hätte erzielen können (Valideneinkommen), beläuft sich gemäss Angaben im Arbeitgeberbericht vom 8. August 2003 - einschliesslich Anteil 13. Monatslohn - auf Fr. 20'075.60 (Fr. 1389.85 [30 %-Pensum] : 3 x 8 x 13 : 12 x 5). 6.2 Als Einkommen, das die versicherte Person trotz gesundheitlicher Beeinträchtigungen zumutbarerweise noch zu realisieren vermag (Invalideneinkommen), ist zu berücksichtigen, was durch eine zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Marktlage erzielt werden könnte (vgl. dazu BGE 130 V 348 f. Erw. 3.4 mit Hinweisen). Da die hierfür erforderlichen Voraussetzungen (BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1 mit Hinweisen; Urteil G. vom 2. Mai 2006, I 230/05, Erw. 2.3 mit Hinweisen) vorliegend, wie sich insbesondere aus den Berichten der Arbeitgeberin vom 8. August 2003 und 20. April 2004 ergibt, unbestrittenermassen erfüllt sind, kann zur Bestimmung des Invalideneinkommens ebenfalls auf die Lohnangaben der Unternehmung X.________ abgestellt werden. Dieses beträgt somit - für ein zumutbares 50 %-Pensum - Fr. 12'547.25 (Fr. 1389.85 [30 %-Pensum] : 3 x 5 x 13 : 12 x 5). Davon kann, weil es sich nicht um einen auf Grund von statistischen Tabellenlöhnen festgesetzten Wert handelt, kein zusätzlicher Abzug vorgenommen werden (vgl. BGE 129 V 481 f. Erw. 4.2.3, 126 V 79 f. Erw. 5b/aa). Die in SVR 2006 IV Nr. 42 S. 154 Erw. 7 (Urteil E. vom 13. Dezember 2005, I 156/04) angewandte Methode zur Ermittlung des Invalideneinkommens ist aus diesem Grunde - entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde - nicht auf die hier zu beurteilende erwerbliche Konstellation übertragbar. Aus der Gegenüberstellung von Validen- (Fr. 20'075.60) und Invalideneinkommen (Fr. 12'547.25) resultiert eine Erwerbseinbusse von ungewichtet 37,5 %. Hinweise dafür, dass bis zum Erlass des Einspracheentscheides vom 8. Juli 2005 eine erhebliche Veränderung der hypothetischen Bezugsgrössen eingetreten ist, bestehen sodann nicht, weshalb auf die Vornahme eines weiteren Einkommensvergleichs verzichtet werden kann (BGE 129 V 222).