Citation: 5A_556/2023 E. 3.2

3.2. Das Obergericht trat auf die bei ihm erhobene Beschwerde insoweit nicht ein, als die Beschwerdeführerin geltend machte, der Bezirksrat habe sich mit verschiedenen ihrer Vorbringen (Bestreitungen) nicht auseinandergesetzt. Zwar mache die Beschwerdeführerin geltend, der Bezirksrat habe nicht ausgeführt, weshalb in den betroffenen Bereichen die Behauptungen der KESB zutreffen und jene der Beschwerdeführerin falsch sein sollen. Mit diesen pauschalen Beanstandungen komme die Beschwerdeführerin den Anforderungen an die Begründung der Beschwerde indes nicht nach. Die Beschwerdeführerin bringt zusammengefasst vor, sie habe im vorinstanzlichen Verfahren detailliert und mit Aktenverweisen aufgezeigt, was sie vor dem Bezirksrat vorgebracht habe und dass dieser nicht einmal implizit auf ihre Vorbringen eingegangen sei. Sie könne unmöglich dartun, was an einer nicht vorhandenen Begründung falsch sei. Es sei stossend und willkürlich, wenn das Obergericht vor diesem Hintergrund auf einer entsprechenden Begründung der Beschwerde bestehe. Vielmehr sei es ausreichend, wenn sie, die Beschwerdeführerin, aufgezeigt habe, dass der Bezirksrat bestrittene Behauptungen zusammengetragen, indessen nicht ausgeführt habe, warum ihre Bestreitungen nicht zuträfen bzw. von welchen Überlegungen er sich habe leiten lassen.