Citation: 2C_611/2021 E. 3.2

3.2. In der Beschwerde wird sinngemäss geltend gemacht, der Beschwerdeführer besitze auch aufgrund des Verbleiberechts gemäss Art. 4 Anhang I FZA i.V.m. Art. 2 Abs. 1 lit. b Satz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1251/70 einen Anspruch auf Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung. Der Einwand verfängt nicht: Die Vorinstanz hat in E. 3.2.3 des angefochtenen Urteils unter Hinweis auf die publizierte Rechtsprechung des Bundesgerichts zutreffend erwogen, dass dem Beschwerdeführer schon deshalb kein Verbleiberecht zukomme, weil er seine Beschäftigung im Lohnverhältnis bei der G.________ GmbH nicht aufgrund der von ihm geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit aufgegeben habe (vgl. BGE 141 II 1 E. 4.3.2); ebenso zutreffend ist die Eventualbegründung, dass die feststehende (leidensadaptierte) Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers von 80 % (vgl. auch E. 3.1.2 hiervor) ihm eine berufliche Tätigkeit ermöglichen würde, die einer qualitativ und quantitativ echten und tatsächlichen wirtschaftlichen Tätigkeit gleichkommt, was einem Verbleiberecht im Sinne von Art. 4 Anhang I FZA ebenfalls entgegensteht (vgl. BGE 147 II 35 E. 4). Die vorstehend wiedergegebenen Erwägungen der Vorinstanz vermag der Beschwerdeführer mit seiner weitgehend appellatorischen Eingabe an das Bundesgericht nicht zu widerlegen.