Citation: 1C_586/2020 E. 6.2

6.2. Die Beschwerdeführerin wiederholt auch hinsichtlich der Frage der Zumutbarkeit weitgehend ihre Vorbringen im vorinstanzlichen Verfahren und geht nur vereinzelt ausdrücklich auf das angefochtene Urteil ein. Sie macht im Wesentlichen geltend, die vorgesehene Teilenteignung der Strassenparzelle Nr. 255 führte sehr wohl zum Verlust verschiedener Nutzungsmöglichkeiten. Zudem würde ihr Mitspracherecht bei der Gestaltung der Strasse dahinfallen. Bei einer Realisierung der vorgesehenen Erschliessung wäre weiter durchaus mit einem erheblich höheren Verkehrsaufkommen auf dem Geerenweg zu rechnen, was eine signifikante Erhöhung der Lärm- und Feinstaubemissionen zur Folge hätte, die ihre Parzelle Nr. 256 mit Wohnhaus belasteten. Die höhere Immissionsbelastung wirkte sich auch auf den Wert dieser Liegenschaft aus. Die Werteinbusse ihres Grundeigentums von insgesamt Fr. 142'000.-- (Teilenteignung der Strassenparzelle Nr. 255 im zu entschädigenden [Verkehrs-]Wert von Fr. 57'000.--, zu entschädigende Werteinbusse von Fr. 85'000.-- der Parzelle Nr. 256 mit Wohnhaus) zeige das erhebliche Ausmass des Eingriffs in ihre Eigentumsrechte auf. Ihr Interesse an deren Schutz überwiege das öffentliche Interesse an der vorgesehenen Erschliessung. Der strittige Eigentumseingriff sei ihr nicht zumutbar.