Citation: 6B_890/2023 E. 2.3.3

2.3.3. Die Vorinstanz erwägt ferner, die zahlreichen strafrechtlichen Verurteilungen des Beschwerdeführers würden eindrücklich von mangelndem Respekt vor der schweizerischen Rechtsordnung zeugen und gegen eine positive Integration des Beschwerdeführers sprechen. So sei er mit Strafbefehl des Bezirksamtes Aarau vom 25. Juli 1996 wegen Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit innerorts um 42 km/h und Parkierens auf einem Halteverbot vor einem Fussgängerstreifen zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 14 Tagen und einer Busse von Fr. 1'100.--, in den Jahren 2002 und 2003 insgesamt siebenmal wegen verschiedener Strassenverkehrsdelikte (Nichttragen der Sicherheitsgurte, Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn, Nichtabgabe von Fahrzeugausweis und Kontrollschildern trotz behördlicher Aufforderung, Überschreiten der signalisierten Höchstgeschwindigkeit innerorts, Parkieren neben der Sicherheitslinie ohne genügende Durchfahrt) zu Bussen zwischen Fr. 60.-- und Fr. 350.--, mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Solothum vom 13. August 2008 wegen Fahrens in fahrunfähigem Zustand mit qualifizierter Blutalkoholkonzentration, Hinderung einer Amtshandlung sowie mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer unbedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen à Fr. 90.-- und einer Busse von Fr. 2'000.--, mit Strafbefehl der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau vom 19. September 2013 wegen mehrfachen Fahrens in fahrunfähigem Zustand mit qualifizierter Blutalkoholkonzentration, Fahrens ohne Berechtigung und versuchter Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit zu einer unbedingten Geldstrafe von 110 Tagessätzen à Fr. 100.--, mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau vom 16. Juli 2014 wegen Fahrens in fahrunfähigem Zustand mit qualifizierter Blutalkoholkonzentration, Fahrens in übermüdetem Zustand, Fahrens ohne Berechtigung, mehrfachen Nichtbeachtens eines polizeilichen Haltezeichens und Entwendung eines Fahrzeugs zum Gebrauch zu einer unbedingten Geldstrafe von 150 Tagessätzen à Fr. 80.- und einer Busse von Fr. 300.--, mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau vom 14. Juni 2016 wegen Ungehorsams im Betreibungs- und Konkursverfahrens zu einer Busse von Fr, 300.--, mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau vom 16. Juni 2016 wegen mehrfachen Fahrens ohne Berechtigung, mehrfachen Fahrens ohne Haftpflichtversicherung und Nichttragens des Schutzhelms als Führer eines Motorfahrrades zu einer unbedingten Geldstrafe von 120 Tagessätzen à Fr. 110.-- und einer Busse von Fr. 100.--, mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau vom 14. Juli 2016 wegen Missachtung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn zu einer Busse von Fr. 260.-- sowie mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau vom 17. November 2016 wegen Ungehorsams im Betreibungs- und Konkursverfahren zu einer Busse von Fr. 400.-- verurteilt worden. Bei den bisherigen Verurteilungen des Beschwerdeführers handle es sich zwar nicht um Verbrechen oder besonders schwere Vergehen, jedoch spreche die Häufigkeit der Straffälligkeit des Beschwerdeführers sowie die Gleichgültigkeit, mit der er trotz mehrerer hoher unbedingter Geldstrafen weiter delinquiert habe, von einer erheblichen Geringschätzung der hiesigen Rechts- und Werteordnung. Aufgrund seiner Straffälligkeit sei der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 29. November 2016 ausländerrechtlich verwarnt worden, jedoch scheine auch dies bei ihm keinen Eindruck hinterlassen zu haben, sei er doch seither wiederum und in Bezug auf die Tatschwere in erheblich gesteigerter Weise straffällig geworden. Ein ähnliches Bild ergebe sich aus dem achtseitigen Administrativmassnahmenauszug des Beschwerdeführers, aus dem mehrere Verwarnungen, Entzüge und Sperrfristen ersichtlich seien, die den Beschwerdeführer jeweils nicht zur Einhaltung der Regeln des Strassenverkehrs zu bringen vermocht hätten. Dass der Beschwerdeführer nicht gewillt sei, die schweizerische Rechtsordnung zu respektieren, zeige sich sodann auch darin, dass er die mit Eheschutzentscheid des Bezirksgerichts Lenzburg vom 7. Oktober 2020 festgelegten Unterhaltsbeiträge für B.A.________ sowie seinen Sohn D.A.________ bis zum heutigen Zeitpunkt nicht bezahlt habe.