Citation: 8C_297/2017 E. 3.2.3

3.2.3. Dass keine Schädigungen vorliegen, welche eine Invalidenrente oder eine Integritätsentschädigung auslösen könnten, ergibt sich aus dem MEDAS-Gutachen vom 5. Juli 2013 klar, an dessen Beweistauglichkeit nicht zu zweifeln ist. Daran ändert nichts, dass Dr. med. D.________ am 26. April 2005 noch eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt hatte, was seinen Niederschlag in den nachfolgenden Taggeldverfügungen der SKBH gefunden hat. Das kantonale Gericht hat in nicht zu beanstandender Weise festgestellt, dass die Arbeitsfähigkeit des Versicherten nicht eingeschränkt ist. Insoweit war es der Lloyd's unbenommen, auf die überzeugende Betrachtungsweise der erfahrenen Experten der MEDAS abzustellen. Auch die Tatsache, dass - was der Beschwerdeführer in seiner Rechtsschrift immer wieder hervorhebt - die Dres. med. B.________ und C.________ in ihrem ergänzenden Bericht vom 25. Oktober 2013 angaben, der Gesundheitszustand habe sich seit der Untersuchung durch Dr. med. D.________ am 26. April 2005 nicht verändert, ist nicht stichhaltig. Auch bei weitestgehend unverändertem Gesundheitszustand können dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit Änderungen erfahren, zumal wenn sie - wie hier - nicht im Hinblick auf dieselben Leistungen zur Diskussion stehen und damit nicht identische Anspruchsvoraussetzungen gelten. Bei einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit ist der Invaliditätsgrad 0 %, weshalb Vorinstanz und Verwaltung zu Recht einen Rentenanspruch verneinten.