Citation: 1P.574/2006 08.02.2007 E. B

Am 25. Juni 1998 verurteilte das Obergericht des Kantons Zürich X.________ wegen Gefährdung des Lebens, versuchter sexueller Nötigung und versuchter sexueller Handlungen mit einem Kind zu fünf Jahren Zuchthaus, abzüglich 632 Tage Haft. Es ordnete vollzugsbegleitend eine ambulante Massnahme an. Überdies verpflichtete es X.________ zur Zahlung von Schadenersatz und Genugtuung an die Geschädigte. Die von X.________ dagegen erhobene kantonale Nichtigkeitsbeschwerde hiess das Kassationsgericht des Kantons Zürich am 20. Dezember 1999 gut und wies die Sache an das Obergericht zurück. Am 31. August 2001 bestätigte das Obergericht den Schuldspruch und fällte eine Zuchthausstrafe von dreieinhalb Jahren aus. Deren Vollzug schob es zugunsten einer ambulanten Massnahme auf. Dagegen erhob X.________ erneut kantonale Nichtigkeitsbeschwerde. Mit Beschluss vom 7. Juli 2003 hiess das Kassationsgericht auch diese Beschwerde gut und wies die Sache an das Obergericht zurück. Mit Urteil vom 25. Januar 2005 bestätigte das Obergericht erneut den Schuldspruch und bestrafte X.________ mit 3 Jahren Zuchthaus. Es ordnete wiederum eine ambulante Behandlung unter Aufschub des Vollzugs der Zuchthausstrafe an. Auch gegen dieses Urteil erhob X.________ kantonale Nichtigkeitsbeschwerde. Mit Beschluss vom 10. April 2006 wies das Kassationsgericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.