Citation: 7B_263/2022 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz bestraft den Beschwerdeführer für die versuchte vorsätzliche Tötung mit einer Freiheitsstrafe von elf Jahren. Zusammengefasst geht sie von einer objektiven Tatschwere "im mittleren bis oberen Bereich" aus und veranschlagt eine Einsatzstrafe von fünfzehn Jahren. Diese reduziert sie, weil der Beschwerdeführer subjektiv nur eventualvorsätzlich handelte (um ein Jahr) und die Tat nicht über das Versuchsstadium hinaus ging (um zwei Jahre). Die "massiven" Vorstrafen des Beschwerdeführers seien zwar "spürbar straferhöhend" zu berücksichtigen, die Strafe in einer Gesamtwürdigung mit der wegen seiner jungen Tochter leicht erhöhten Strafempfindlichkeit sowie der insgesamt zu langen Verfahrensdauer aber um ein weiteres Jahr zu reduzieren.