Citation: 6B_401/2007 08.11.2007 E. 2

Das Obergericht des Kantons Zürich (im Folgenden als Vorinstanz bezeichnet) hat X.________ (nachfolgend als Beschwerdeführer 2 bezeichnet) wegen vorsätzlicher Tötung im Sinne von Art. 111 StGB zu einer Freiheitsstrafe von 5 ¼ Jahren verurteilt, unter Anrechnung von 1'210 Tagen Untersuchungshaft und vorzeitigem Strafvollzug. Umstritten ist insoweit einzig das Strafmass, insbesondere die Frage, welche Bedeutung einer Verminderung der Schuldfähigkeit des Täters im Allgemeinen und im konkreten Fall bei der Strafzumessung zukommt. Die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich (im Folgenden als Beschwerdeführerin 1 bezeichnet) beantragt eine Erhöhung der Freiheitsstrafe auf 12 Jahre. Zur Begründung macht sie im Wesentlichen geltend, die Vorinstanz habe der schweren Verminderung der Schuldfähigkeit des Beschwerdeführers 2 in viel zu starkem Ausmass strafreduzierend Rechnung getragen. Der Beschwerdeführer 2 beantragt eine Herabsetzung der Freiheitsstrafe auf 4 Jahre. Zur Begründung bringt er im Wesentlichen vor, die Vorinstanz sei von einer zu hohen Einsatzstrafe ausgegangen und habe die Täterkomponenten zu Unrecht im Ergebnis straferhöhend berücksichtigt.