Citation: 6B_1032/2023 E. 3.4.3

3.4.3. Die vorinstanzlich festgelegte Dauer der Landesverweisung erscheint angemessen. Zunächst ist im angefochtenen Urteil nicht von "leichtem", sondern - unter anderem in Anbetracht der Verwerflichkeit des Handelns, der grossen Skrupel- und Hemmungslosigkeit sowie der egoistischen und niederen Beweggründe von "noch leichtem Verschulden im oberen Verschuldensdrittel" die Rede. Die Vorinstanz setzt die Einsatzstrafe für die schwere Körperverletzung (bei einer Maximalstrafe von 10 Jahren Freiheitsstrafe) bei immerhin 34 Monaten fest. Der Beschwerdeführer blendet weiter aus, dass er nicht bloss eine, sondern zwei Katalogtaten beging, wobei die Vorinstanz für die (unangefochten gebliebene) mehrfache Gefährdung des Lebens eine Einzelstrafe von 24 Monaten als angemessen erachtet. Schliesslich greift er zu kurz, wenn er die Zeitspanne von 8 Jahren einzig mit dem Verschuldensprädikat in Relation setzt. Er ignoriert namentlich, dass sich die angeordnete Dauer der Landesverweisung auch vor dem Hintergrund seiner persistenten (teilweise schweren) Delinquenz beurteilt (vgl. zum Einbezug der vom Beschuldigten ausgehenden Gefahr für die öffentliche Ordnung bei der Dauer der Landesverweisung Urteil 6B_549/2019 vom 29. Mai 2019 E. 2.3). In Anbetracht obiger Erwägung lässt die Dauer der Landesverweisung insgesamt kein Missverhältnis zu Ungunsten des Beschwerdeführers erkennen. Diese erscheint vielmehr verhältnismässig.