Citation: 8C_10/2023 E. 4.4

4.4. Soweit er für seine ausserhäusliche Arbeitsbereitschaft den Tatbeweis erbringen will, indem er geltend macht, am 19. Juli 2022 der Vorinstanz einen mit der D.________ AG abgeschlossenen Arbeitsvertrag vom 15. Juli 2022 als Systemadministrator eingereicht zu haben, dringt er damit nicht durch. Er verkennt, dass sich die Vermittlungsfähigkeit prospektiv beurteilt, somit aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse, wie sie bis zum Erlass des Einspracheentscheids (hier: 14. Dezember 2021) bestanden haben (vgl. BGE 143 V 168 E. 2 mit Hinweisen; ARV 2020 S. 82, 8C_435/2019 E. 3.2), weshalb er hieraus nichts zu seinen Gunsten ableiten kann. Unter diesen Umständen erübrigen sich weitere Erwägungen zur Rüge des Beschwerdeführers, dieses Beweismittel habe die Vorinstanz unberücksichtigt gelassen. Falls er damit eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung geltend machen will, indem die Vorinstanz ein für den Ausgang des Verfahrens entscheidendes Beweismittel nicht beachtet habe, ist ihm jedenfalls nicht zu folgen. Aus dem gleichen Grund unbehelflich ist auch sein Vorbringen, durch seinen aktuellen Stellenwechsel zum Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) seine Vermittlungsfähigkeit unter Beweis gestellt zu haben, wobei dieses als echtes Novum ohnehin nicht zu berücksichtigen ist (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 143 V 19 E. 1.2).