Citation: 7B.276/2001 11.01.2002 E. 2

2.- a) Das Lastenverzeichnis im Pfandverwertungsverfahren ist mit Beschwerde gemäss Art. 17 ff. SchKG anzufechten, wenn z.B. eine im Grundbuch eingetragene oder aufgrund öffentlicher Aufforderung angemeldete Last nicht oder nicht richtig aufgenommen, oder wenn umgekehrt eine nicht im Grundbuch eingetragene oder nicht angemeldete Last vom Betreibungsamt in das Verzeichnis aufgenommen wurde. Zur Beschwerde kann auch gegen die Unterlassung der Mitteilung des Lastenverzeichnisses oder der Ansetzung der Bestreitungsfrist gegriffen werden. Hingegen ist die Beschwerde nie tauglich, Bestand, Umfang, Rang oder Fälligkeit einer Last zu bestreiten; über die materielle Begründetheit der Ansprüche entscheidet nicht die Aufsichtsbehörde, sondern alleine der Richter (vgl. Amonn/Gasser, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 6. Aufl. 1997, § 28 Rz. 39; Häusermann/ Stöckli/Feuz, in Kommentar zum SchKG, N. 126 zu Art. 140). b) Die Beschwerdeführerin bringt zunächst vor, die im Lastenverzeichnis aufgeführten Grundlasten im 1. bis