Citation: 1C_342/2014 E. 3.5

3.5. Aus den bei den Akten befindlichen Fotos und Plänen ergibt sich, dass die an der Herrengasse 16 errichteten Sichtschutzwände, die von aussen betrachtet hinter den Schmiedeisengeländern auf der Terrasse und den darüberliegenden Balkonen angebracht wurden, aufgrund der unterschiedlichen Grössen, Formen und Materialien ein sehr heterogenes Bild schaffen (vgl. Sachverhalt lit. B hiervor). Im Gegensatz dazu entsprechen die an der Marktgasse 11 installierten Sichtschutzwände optisch einem durch klare Linien gekennzeichneten Kubus, da sie mit einer einheitlichen Höhe und flachem oberen Abschluss und ohne Zwischenräume am äusseren Rand einer Dachterrasse errichtet wurden. Das Verwaltungsgericht nahm daher zutreffend an, die zum Vergleich angerufenen Sichtschutzwände seien geordneter und damit für das Ortsbild vorteilhafter als im vorliegenden Fall. Die Rüge der Verletzung des Gleichbehandlungsgebots erweist sich bereits aus diesem Grund als unbegründet. Der vorinstanzlichen Feststellung, wonach die strittigen Sichtschutzwände (unter Berücksichtigung der Sichtschutzwand auf dem Balkon) bis zu 4,98 m hoch seien, kommt daher keine entscheiderhebliche Bedeutung zu. Demnach ist auf die dagegen gerichtete Sachverhaltsrüge der Beschwerdeführerin nicht einzutreten.