Citation: 2C_868/2016 E. 1

Die Beschwerden in den Verfahren 2C_868/2016 und 2C_869/2016 richten sich gegen das gleiche Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 10. August 2016. Bei den Beschwerdeführern handelt es sich in der Sache um den weggewiesenen Ausländer (Beschwerdeführer 1) und in Bezug auf die Höhe der Entschädigung für die unentgeltlichen Verbeiständung um dessen Anwalt (Beschwerdeführer 2). Der Beschwerdeführer 1 ist in der Sache selber beschwerdelegitimiert (Art. 89 Abs. 1 bzw. Art. 115 BGG), sein unentgeltlicher Rechtsbeistand hinsichtlich der Höhe, der ihm zugesprochenen Entschädigung (Art. 89 Abs. 1 BGG; vgl. das Urteil 4A_511/2015 vom 9. Dezember 2015 E. 1.3 und BGE 6B_654/2016 vom 16. Dezember 2016 E. 3.6 mit Hinweisen [bezüglich eines Strafverfahrens]) : Die sich stellenden materiellen und formellen Fragen sind inhaltlich miteinander eng verbunden, nachdem der Umfang des zu entschädigenden Aufwands bzw. der Zusprechung einer Parteientschädigung vom Ausgang des bundesgerichtlichen Verfahrens in der Sache selber bzw. von Art und Umfang der Prozessführung des unentgeltlichen Beistands abhängt. Es rechtfertigt sich deshalb, die beiden Verfahren zu vereinigen und in einem gemeinsamen Urteil zu erledigen.