Citation: 6P.66/2006 16.02.2007 E. 3

Im Verfahren der Nichtigkeitsbeschwerde wendet sich der Beschwerdeführer gegen die Dauer der ausgesprochenen Strafe von viereinhalb Jahren Zuchthaus und macht dabei eine Verletzung der Strafzumessungsregeln nach Art. 63 ff. StGB geltend. Er bringt vor, die maximal mögliche Strafe betrage siebeneinhalb Jahre Zuchthaus. Die Festlegung einer Strafe im Rahmen des obersten Drittels des zulässigen Strafrahmens erscheine übertrieben streng. In diesem Zusammenhang verweist der Beschwerdeführer auf zwei Urteile anderer Gerichte. Führe man sich sodann vor Augen, dass die übrigen Akteure dem Beschwerdeführer die Begehung der Taten, namentlich der Haupttat, ausserordentlich leicht gemacht hätten, verletze es Bundesrecht, wenn die Vorinstanz bei der Verschuldensbeurteilung von einer grossen kriminellen Energie des Beschwerdeführers ausgehe und dies straferhöhend berücksichtige. Ferner räume die Vorinstanz der Deliktssumme eine ihr nicht zukommende vorrangige Bedeutung bei der Strafzumessung ein, verneine sie die Voraussetzungen für eine Strafminderung wegen Vorverurteilung durch die Medien zu Unrecht und trage sie dem Strafmilderungsgrund von Art. 64 Abs. 8 StGB nicht oder in ermessensmissbräuchlicher Weise nur in marginaler Weise Rechnung, obschon die relative Verjährungsfrist nach altem Recht im Zeitpunkt der Ausfällung des Urteils bezüglich praktisch aller Delikte nahe bevorgestanden habe oder bereits eingetreten bzw. bei einigen Straftaten sogar überschritten worden sei. Berücksichtige man zusammenfassend, dass der Beschwerdeführer die ihm angelasteten Delikte mehrheitlich eventualvorsätzlich begangen habe, den Mediendruck auf ihn und seine Familie, die verschiedenen Freisprüche im Berufungsverfahren, die von der Vorinstanz bei der Strafzumessung teilweise nicht einmal erwähnt würden, und den von der Vorinstanz bejahten Strafmilderungsgrund der verhältnismässig langen Zeitdauer seit den Taten und des seitherigen Wohlverhaltens, habe die Vorinstanz nicht ohne Bundesrecht zu verletzen die verhängte Zuchthausstrafe von fünf Jahren bloss um ein ½ Jahr auf viereinhalb Jahre herabsetzen können, zumal ein zusätzlicher Freispruch aufgrund des Bundesgerichtsurteils vom 11. Oktober 2005 erfolgt und seit der Ausfällung des ersten Berufungsurteils vom 31. August 2004 weitere eineinhalb Jahre vergangen seien.