Citation: U 245/02 27.01.2003 E. 3.1

3.1.1 Nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts ist für die Vornahme des Einkommensvergleichs grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des allfälligen Rentenbeginns abzustellen. Bevor die Verwaltung über einen Leistungsanspruch befindet, muss sie indessen prüfen, ob allenfalls in der dem Rentenbeginn folgenden Zeit eine erhebliche Veränderung der hypothetischen Bezugsgrössen eingetreten ist. Gegebenenfalls hat sie vor ihrem Entscheid einen weiteren Einkommensvergleich durchzuführen (BGE 128 V 174 f. Erw. 4a; Urteil L. vom 18. Oktober 2002, I 761/01, Erw. 3.1.1). 3.1.2 Vorliegend sprach die SUVA der Beschwerdeführerin mit Einspracheentscheid vom 17. August 2001 eine Rente auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 30 % ab 1. Oktober 2000 zu. Für die Bemessung des Validen- und Invalideneinkommens ist somit auf die Verhältnisse des Jahres 2000 abzustellen. Da ferner keine Hinweise für eine allenfalls mitzuberücksichtigende berufliche Weiterentwicklung vorliegen (BGE 96 V 30; AHI 1998 S. 171 Erw. 5a; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 Erw. 3b), kann die seitherige Lohnentwicklung im Betrieb bis zum Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheides dahingestellt bleiben.