Citation: 2C_998/2020 E. A

A.a. A.________ (geboren 1974) ist nordmazedonischer Staatsangehöriger. Er reiste 1990 in die Schweiz ein und ist im Besitz einer Niederlassungsbewilligung, deren Kontrollfrist zuletzt am 2. Juni 2010 bis am 31. Mai 2015 verlängert worden war. A.________ heiratete am 9. August 1996 in Nordmazedonien eine Landsfrau. Aus der Ehe ging ein Sohn hervor (geboren 1999), der über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt und an der Adresse von A.________ gemeldet ist. Die Ehe wurde im September 2002 in Nordmazedonien geschieden. Am 4. Dezember 2007 wurde ein weiterer Sohn geboren. Die jetzige Partnerin A.________s, B.________ (geboren 1985), ist die Mutter des Kindes. Sowohl sie als auch der gemeinsame Sohn besitzen das Schweizer Bürgerrecht. B.________ wurde in Serbien geboren und reiste im Alter von fünf Jahren in die Schweiz ein. A.________ lebt mit B.________ und den beiden Söhnen zusammen in C.________/SO. A.b. Seit seiner Einreise wurde A.________ wiederholt straffällig. So verurteilte ihn der Gerichtspräsident des Richteramts Solothurn-Lebern am 10. Juli 1998 wegen einfacher Körperverletzung und Sachbeschädigung zu einer Freiheitsstrafe von vier Wochen, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren. Am 13. Dezember 2006 verurteilte das Obergericht des Kantons Solothurn A.________ wegen der Entziehung von Minderjährigen zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten. Schliesslich verurteilte ihn das Obergericht des Kantons Zürich am 13. März 2019 wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (begangen am 17. Oktober 2014) zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und neun Monaten. Im Weiteren ist A.________ im Betreibungsregister mit drei offenen Betreibungen über Fr. 3'209.75 verzeichnet und es liegen gegen ihn zehn offene Verlustscheine im Gesamtbetrag von Fr. 53'470.90 vor. Bis November 2019 bezog er Sozialhilfe in der Höhe von insgesamt Fr. 7'068.20. A.c. A.________ wurde am 27. Oktober 2014 verhaftet und befand sich ab dem 14. März 2016 bis am 31. Mai 2018 im vorzeitigen Strafvollzug. Zur Zeit befindet er sich zur Verbüssung der Reststrafe in Haft. Ein erster Antrag auf bedingte Entlassung wäre am 6. April 2020 möglich gewesen. Das ordentliche Strafende fällt auf den 6. März 2022.