Citation: 2C_948/2019 E. 3.4.3

3.4.3. Ins Gewicht fällt der Umstand, dass der Nachzug, wie die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat, mit erheblichen Integrationsschwierigkeiten verbunden wäre: Die Kinder waren zum Zeitpunkt des vorinstanzlichen Entscheids 17, 14 und 11 Jahre (bei Gesuchseinreichung: 14, 12 und 9 Jahre) alt. Sie haben ihr gesamtes Leben in Jordanien verbracht und ihren Vater in der Schweiz nie besucht. Weder sie noch ihre Mutter sprechen eine Landessprache und sind mit den hiesigen Verhältnissen vertraut. Der Umzug in die Schweiz dürfte für die Kinder eine tiefgreifende Entwurzelung bedeuten, werden sie doch aus ihrem bisherigen sozialen Umfeld gerissen. Es ist kaum realistisch, dass insbesondere die beiden Töchter mit der kurzen verbleibenden Schulzeit, welche sie in der Schweiz noch zu absolvieren hätten, erfolgreich eine Ausbildung abschliessen und sich problemlos hier integrieren könnten. Auch das Einleben der Ehefrau in die hiesige Arbeitswelt dürfte angesichts der fehlenden Berufserfahrung während den letzten Jahren und ihren mangelnden Deutschkenntnisse nicht ohne weiteres gelingen. Selbst wenn die Beschwerdeführer geltend machen, für den Wechsel von Jordanien in die Schweiz motiviert zu sein, ändert dies nichts an den absehbaren Integrationsschwierigkeiten.