Citation: 8F_8/2023 E. 4.3.2

4.3.2. Nichts anderes lässt sich aus dem Umstand ableiten, dass die EKQMB in ihrem Überprüfungsbericht vom 7. November 2023 auf Seite 2 zwar erwähnte, auch einen "Blick auf Beschwerdefälle seit 2013" geworfen zu haben. Ebenfalls wird nicht in Abrede gestellt, dass es bereits zum Gutachtenszeitpunkt im Jahr 2013 versicherungspsychiatrische Leitlinien gab und somit die wesentlichen Publikationen zur Qualität von versicherungsmedizinischen Gutachten bereits damals bekannt gewesen waren, wie der Gesuchsteller vorbringt. Aus dem gesamten Bericht und gestützt auf das Urteil 9F_18/2023 vom 19. Juni 2024 geht aber klar hervor, dass sich die vertiefte Überprüfung der PMEDA-Gutachten auf den Zeitraum ab 1. Januar 2022 beschränkte und zwar im Hinblick auf die zu diesem Zeitpunkt geltenden und allgemein bekannten Qualitätskriterien (Seite 5). Eine revisionsrechtlich relevante Erkenntnis für den vorliegenden Fall lässt sich daher hieraus nicht gewinnen. Auf die inhaltliche Kritik am PMEDA-Gutachten vom 20. Dezember 2013 ist demnach nicht weiter einzugehen.