Citation: U 222/01 03.09.2002 E. 4

Während Dr. med. Q.________ den psychischen Gesundheitsschaden auf den Unfall vom 6. Juni 1994 zurückführte und damit die natürliche Kausalität bejahte, wurde diese von der Vorinstanz verneint. Die SUVA äusserte sich hierzu im angefochtenen Einspracheentscheid nicht. Gestützt auf die zur Verfügung stehenden medizinischen Akten kann die Frage, ob es sich bei den psychischen Gesundheitsstörungen um eine natürliche Folge des Unfalls handelt, nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit beantwortet werden. Eine Rückweisung der Sache zwecks Einholung eines weiteren Gutachtens erübrigt sich aber. Selbst wenn aufgrund zusätzlicher Abklärungen der natürliche Kausalzusammenhang zu bejahen wäre, fehlt es - wie SUVA und Vorinstanz zu Recht ausführten - an der Adäquanz des Kausalzusammenhangs (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67). Denn beim Unfall vom 6. Juni 1994 zog sich der Versicherte beim Anheben eines schweren Eisenbalkens eine Distorsion des linken Ellbogens zu. Hierbei handelt es sich auf Grund des augenfälligen Geschehensablaufs um einen leichten Unfall, der nicht geeignet ist, einen invalidisierenden psychischen Gesundheitsschaden zu verursachen (BGE 115 V 139 Erw. 6a). In somatischer Hinsicht steht unbestrittenermassen fest, dass es sich bei der Handgelenksarthrose rechts sowie bei den Rückenbeschwerden nicht um Folgen des Unfalls vom 6. Juni 1994 handelt. Für diese Gesundheitsschäden besteht daher keine Leistungspflicht der SUVA.