Citation: 5F_8/2014 E. 3

Die Gesuchstellerin verlangt die Revision des Urteils 5A_101/2014 auch gestützt auf Art. 121 Bst. c BGG. Konkret wirft sie dem Bundesgericht vor, ihr als Eventualantrag formuliertes Sistierungsbegehren nicht behandelt zu haben. Im Einzelnen verhält es sich damit wie folgt: In ihrer Beschwerde in Zivilsachen vom 3. Februar 2014 an das Bundesgericht findet sich im Abschnitt "Anträge" kein Hinweis auf ein solches Rechtsbegehren. Ein solches Begehren lässt sich vielmehr bloss der Begründung entnehmen (Ziff. 14, S. 11). Ob damit ein rechtsgenügliches Sistierungsbegehren gestellt worden ist, kann offen bleiben. Auch wenn man die Frage bejaht, erweist sich der Vorwurf der Gesuchstellerin als unbegründet. Ob das Bundesgericht einen Antrag behandelt hat oder nicht, beurteilt sich allein anhand seines Urteilsspruchs. Weist das Bundesgericht, wie im vorliegenden Fall, die Beschwerde als Ganzes ab, soweit es darauf eintritt, so gilt dies für alle gestellten Anträge und damit auch für den von der Gesuchstellerin monierten Eventualantrag (so sinngemäss Urteil 5F_6/2011 vom 13. Juli 2011 E. 2).