Citation: 2C_1123/2012 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hatte genügend relevante Informationen zur Verfügung, um sich - auch ohne zusätzliche Anhörung der vorgeschlagenen Zeugen - ein Bild über die eheliche Gemeinschaft des Beschwerdeführers und seiner ersten Gattin zu machen. Sowohl der Beschwerdeführer als auch seine Schweizer Gattin hatten sich mehrmals zu den Umständen der Ehe geäussert; die Vorinstanz hat sich mit diesen Unterlagen auseinandergesetzt. Das Verwaltungsgericht hat die Äusserungen der Gattin im Gegensatz zum Beschwerdeführer nicht als widersprüchlich betrachtet. Sie hat in nachvollziehbarer Weise dargelegt, weshalb sie deren Äusserungen Überzeugungskraft zumass. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers hat sich die Vorinstanz auch nicht auf diese Aussagen, sondern auf das primäre und objektivierbare Kriterium der nach aussen wahrnehmbaren Wohngemeinschaft gestützt (vgl. BGE 138 II 229 E. 2 S. 231; 137 II 345 E. 3.1.2 S. 347; Urteil 2C_903/2011 vom 11. Juni 2012 E. 3.2; unten E. 3.4 und 4). Eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV liegt nicht vor (vgl. BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 130 II 425 E. 2.1 S. 428 f.).