Citation: 8C_63/2017 E. 3.1.1

3.1.1. Die Vorinstanz hat erwogen, dass Dr. med. D.________ in seinen kreisärztlichen Beurteilungen entgegen der Auffassung der Versicherten die Folgen sämtlicher Unfälle berücksichtigt habe. Die am 8. Mai und am 7. August 2011 erlittenen Brüche an den Zehen seien folgenlos ausgeheilt. Gemäss eigenen Angaben der Versicherten anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 9. August 2013 habe sie im Ellenbogen und in den Händen an keinen Beschwerden mehr gelitten. Dass sie sich beim Unfall vom 30. Oktober 2009 eine Gehirnerschütterung zugezogen habe, sei mangels zeitnah erhobener ärztlicher Befunde wenig wahrscheinlich und entsprechende Hinweise seien auch im späteren Verlauf nicht dokumentiert worden. Weiter habe kein Arzt, insbesondere auch nicht der behandelnde Dr. med. C.________, das zervikoradikuläre Ausfallsyndrom auf Höhe der Halswirbelkörper C6 und C7 in einen Zusammenhang mit den Unfällen gebracht. Sodann habe die Versicherte beim Treppensturz vom 30. Oktober 2009 eine Kompressionsfraktur am LWK 3 erlitten. PD Dr. med. H.________, Teamleiter Wirbelsäulenchirurgie, Klinik I.________, habe im Bericht vom 18. Oktober 2013 überzeugend dargelegt, dass die angegebenen Schmerzen im Bereich des lumbosacralen Übergangs unspezifisch und mit dem Befund im Segment L3 nicht zu erklären seien. Vielmehr seien sie auf die Haltungsinsuffizienz und die Adipositas zurückzuführen. Gemäss den übereinstimmenden ärztlichen Auskünften (Berichte des Dr. med. J.________, Facharzt FMH für Chirurgie, Kreisarzt, Suva, vom 21. Oktober 2010, des Dr. med. K.________, Orthopädische Chirurgie FMH, Klinik M.________, vom 17. Januar 2011, des Dr. med. D.________ vom 9. Oktober 2013 und des Dr. med. H.________ vom 18. Oktober 2013) sei die Fraktur im Zeitpunkt der radiologischen Aufnahme im Jahre 2000 vollständig konsolidiert gewesen. Zwar sei anzunehmen, dass eine gewisse Belastungsintoleranz verblieben sei, dieser werde aber mit dem von Dr. med. D.________ formulierten Zumutbarkeitsprofil Rechnung getragen (Bericht vom 9. Oktober 2013; vgl. Sachverhalt A hievor). Was die anlässlich der Unfälle vom 12. August 2011, 10. September und 30. November 2012 sowie 13. April 2013 durch Kontusionen traumatisierte rechte Hüfte anbelange, könne aufgrund der umfangreichen ärztlichen Berichte nicht davon ausgegangen werden, die bereits vor dem Unfall vom 30. Oktober 2009 bestehende Coxarthrose sei richtunggebend verschlimmert worden. Zusammenfassend sei festzuhalten, dass keine Anhaltspunkte ersichtlich seien, wonach im Zeitpunkt der Leistungseinstellung Ende November 2013 von weiteren medizinischen Behandlungen noch eine namhafte Besserung des unfallbedingten Gesundheitszustands zu erwarten gewesen sei. Daher habe die Suva die vorübergehenden Leistungen zu Recht eingestellt und die Frage, ob ein Anspruch auf Invalidenrente bestehe, geprüft.