Citation: 2P.176/2006 11.07.2006 E. 1

Die Y.________stiftung mit Sitz in Bern bezweckt gemäss Art. 2 der Stiftungsurkunde vom 1. Februar 1989 die Gründung und den Betrieb von Tagesheimen, Wohn- und Beschäftigungsheimen sowie sonstiger Einrichtungen als gemeinnützige Werke für geistig behinderte Jugendliche bzw. Erwachsene, insbesondere mit autistischen Zügen. Der X.________verein der Y.________stiftung mit Sitz in A.________ hat zum Zweck, die Interessen der Bewohner der Y.________stiftung gegenüber der Öffentlichkeit, den Behörden sowie der Institution zu vertreten (Ziff. 2.1 der Vereins-Statuten). Mit Verfügung vom 16. Dezember 2002 stellte das Amt für Sozialversicherung und Stiftungsaufsicht des Kantons Bern fest, dass der Stiftungsrat demissioniert habe und der bisherige Stiftungsrat nicht statutengetreu zusammengesetzt gewesen sei. Entsprechend wurde gestützt auf Art. 84 Abs. 2 ZGB die kommissarische Verwaltung der Stiftung angeordnet. Die Y.________stiftung führt im Rahmen des Stiftungszwecks ein Wohn- und Beschäftigungsheim in A.________. Die dort erbrachte Leistung bildet Gegenstand eines Leistungsvertrags zwischen der Stiftung und der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern im Sinne von Art. 60 Abs. 2 des kantonalen Gesetzes vom 11. Juni 2001 über die öffentliche Sozialhilfe (Sozialhilfegesetz, SHG), in welchem einerseits die von der Stiftung zu erbringenden Leistungen (Betreuungsaufgaben, Infrastrukturleistungen), andererseits die hiefür vom Kanton der Stiftung geschuldete Abgeltung (Subvention) geregelt sind. Mit Schreiben vom 30. Januar 2006 teilte die Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern der kommissarischen Verwaltung der Y.________stiftung mit, gestützt auf die Besprechung zwischen der Stiftung, der Geschäftsleitung der Heimstätte Z.________ und dem Alters- und Behindertenamt des Kantons Bern werde die Subventionierung der Raffaelstiftung per 31. Juli 2007 eingestellt, wobei auf diesen Zeitpunkt das Angebot der Heimstätte Z.________ für Menschen mit autistischen Zügen operativ sei; mit der Heimstätte Z.________ werde ein Leistungsvertrag für das neue Angebot für Menschen mit Autismus abgeschlossen und hiefür die Finanzierung zugesichert; die entsprechende Mutation der Bedarfsplanung werde beim Bundesamt für Sozialversicherung beantragt, um die Finanzierung des Angebots durch dieses sicherzustellen. Der X.________verein gelangte am 6. März 2006 an den Regierungsrat des Kantons Bern und beantragte, die Verfügung vom 30. Januar 2006 (gemeint ist das erwähnte Schreiben der Gesundheits- und Fürsorgedirektion) aufzuheben. Die Beschwerde an den Regierungsrat betrifft die Ankündigung der Einstellung der Staatsbeiträge. Parallel erhob der X.________verein auch Beschwerde beim Amt für Sozialversicherung und Stiftungsaufsicht des Kantons Bern, soweit die Einstellung des Betriebs der Y.________stiftung vorgesehen wird. Der Regierungsrat trat am 28. Juni 2006 auf die Beschwerde nicht ein. Mit staatsrechtlicher Beschwerde vom 4. Juli 2006 beantragt der X.________verein dem Bundesgericht, den Entscheid des Regierungsrats aufzuheben. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. Das Urteil, mit dessen Ausfällung das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos wird, ergeht im vereinfachten Verfahren (Art. 36a OG).