Citation: 2C_880/2022 E. 3.5

3.5. Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, selbst wenn die Voraussetzungen für die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nicht gegeben wären, wäre eine Interessenabwägung vorzunehmen. Er habe sich nichts zuschulden kommen lassen. Seine weitere Anwesenheit sei für den Arbeitgeber essenziell und liege angesichts des Fachkräftemangels im öffentlichen Interesse. Eine Wegweisung wäre unverhältnismässig. Soweit der Beschwerdeführer auf seine Bedeutung für seinen Arbeitgeber verweist, ergänzt er wiederum den Sachverhalt, ohne darzutun, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung willkürlich sein soll. Im Übrigen ergibt sich aus den Erwägungen zum Härtefall (E. 3.5), dass dem Beschwerdeführer eine Rückkehr in seine Heimat zumutbar ist. Insofern sich der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der Verhältnismässigkeit der Aufenthaltsbeendigung auf seine Integration beruft, verliert er aus den Augen, dass Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG vorliegend nicht anwendbar ist (vgl. E. 3.2).