Citation: 1C_118/2024 E. 4

Die Vorinstanz führte zusammengefasst aus, gemäss Art. 81 Abs. 1 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons Bern (VRPG; BSG 155.21) sei die Beschwerde innert 30 Tagen seit der Eröffnung des angefochtenen Entscheids zu erheben. Der Entscheid der SID habe am 28. Oktober 2023 als eingeschriebene Sendung auf der vom Beschwerdeführer als "poste restante" angegebenen Poststelle zur Abholung bereit gelegen und damit nach Ablauf einer siebentägigen Abholfrist am 4. November 2023 als zugestellt zu gelten. Demnach habe die Beschwerdefirst am 4. Dezember 2023 geendet, weshalb die am 8. Dezember 2023 überbrachte Verwaltungsgerichtsbeschwerde verspätet sei. Die vom Beschwerdeführer verlangte Wiederherstellung der Beschwerdefrist könne nicht gewährt werden, weil er seine als Hinderungsgrund angeführten gesundheitlichen Schwierigkeiten nicht belege und er auch nicht ausführe, inwiefern er aus gesundheitlichen Gründen im Sinne von Art. 43 Abs. 2 VRPG nicht fristgerecht habe handeln können. Der Beschwerdeführer wendet zusammengefasst ein, er könne bei der "poste restante" nicht für die rechtzeitige Zustellung verantwortlich sein, weil er in zumutbarer Weise nur einmal pro Woche beim Postschalter nach bereitliegender Post nachfragen könne und die Behörden und Gerichte nicht bereit seien, ihn per E-Mail auf postalische Sendungen hinzuweisen. Die Vorinstanz kenne seine gesundheitlichen Probleme auch ohne konkrete Belege. Zudem könne er ohne Zugang zu medizinischer Grundversorgung kein ärztliches Zeugnis beilegen. Mit seinen unbestimmten und unsubstanziierten Ausführungen vermag der Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz bei der Beurteilung der Rechtzeitigkeit der kantonalen Beschwerde und der Ablehnung des Gesuchs um Wiederherstellung eine vom Bundesgericht überprüfbare Rechtsverletzung begangen haben soll.