Citation: 8C_6/2020 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hat hiezu erwogen, den Umfang der Begründungspflicht bestimme in erster Linie das kantonale Recht. Art. 52 Abs. 1 lit. b VRPG (Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege; Bernische Systematische Gesetzessammlung [BSG 155.21]) verlange über die bundesgerichtliche Praxis hinausgehend, dass die Begründung einer Verfügung in ihr selbst enthalten sein müsse, wobei sie nach der kantonalen Rechtsprechung auch aus einem Verweis (zum Beispiel auf ein Sitzungsprotokoll) bestehen könne. Wohl sei der Verfügung der Einwohnergemeinde Ipsach vom 24. August 2018 im Einzelnen nicht zu entnehmen, weshalb die Sozialhilfeempfängerin Fr. 29'767.90 wegen unrechtmässig bezogener wirtschaftlicher Unterstützung hätte zurückzahlen sollen. Sie beziehe sich jedoch in der Verfügung vom 24. August 2018 auf die Gespräche vom 22. August und 20. September 2017 mit der Sozialhilfeempfängerin sowie auf den Abschlussbericht der Sozialinspektion und die gestützt darauf vorgeschlagene Rückerstattungsvereinbarung vom 23. März 2018. In dieser würden die Leistungen Dritter, welche der Rückerstattungsverfügung zugrunde lägen, im Einzelnen aufgeführt. Insgesamt sei festzuhalten, dass die Verfügung der Einwohnergemeinde Ipsach den gesetzlichen Anforderungen genüge und damit der Entscheid des RSA vom 13. Dezember 2018 zu bestätigen sei.