Citation: C 427/99 30.03.2000 E. 2

2.- Der Beschwerdeführer, von Beruf gelernter Maler- Tapezierer, bezog seit dem 1. März 1998 Leistungen der Ar- beitslosenversicherung. Mit Verfügung vom 11. Juni 1998 sprach ihm das Kantonale Amt für Industrie, Gewerbe und Ar- beit (KIGA) für die Planungsphase eines Projekts zur Auf- nahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit für die Zeit vom 8. Juni 1998 bis 28. August 1998 60 besondere Taggelder zu. Mit Schreiben vom 2. Oktober 1998 teilte das KIGA der Arbeitslosenkasse mit, der Versicherte habe mit Ablauf der besonderen Taggelder die selbstständige Erwerbstätigkeit aufgenommen. Gleichzeitig wurde das Gemeindearbeitsamt gebeten, die Abmeldung von der Arbeitsvermittlung per 29. August 1998 vorzunehmen. Am 1. Januar 1999 meldete sich der Versicherte wieder zur Arbeitsvermittlung und stellte erneut Anspruch auf Arbeitslosentaggelder. Mit Schreiben vom 11. Februar 1999 teilte die Ausgleichskasse mit, dass der Gesuchsteller seit 1. August 1998 als Selbstständiger- werbender im Haupterwerb erfasst sei. Daraufhin wurde der Antragsteller gebeten, eine Bestätigung einzureichen, aus der hervorgehe, ab welchem Datum er nicht mehr als Selbst- ständigerwerbender registriert sei. Er reichte jedoch le- diglich ein Schreiben der Schweizerischen Unfallversiche- rungsanstalt (SUVA) ein, wonach sein Status als Selbststän- digerwerbender nur provisorischen Charakter habe und er für zusätzliche Tätigkeiten, die er in anderen Bereichen man- gels Aufträgen ausführe, nach wie vor als vorübergehend Unselbstständigerwerbender gelte. Mit Schreiben vom 20. Mai 1999 orientierte die Arbeitslosenkasse den Gesuchsteller, dass er als Selbstständigerwerbender nicht anspruchsberech- tigt sei. Die Bestätigung der SUVA reiche nicht aus, be- nötigt werde eine Bestätigung der Ausgleichskasse. Eine solche wurde jedoch nicht beigebracht. Da der Gesuchsteller als Selbstständigerwerbender nicht anspruchsberechtigt sei, lehnte die Arbeitslosenkasse das Begehren ab (Verfügung vom 3. Juni 1999).