Citation: 5A_723/2017 E. 5.4.1

5.4.1. Die Willkürrüge dringt nicht durch. Zum einen wird damit nicht auf ein englisches Präjudiz zur Beweislastverteilung betreffend Loss-Berechnung Bezug genommen, welches übergangen worden wäre; ein solches besteht - nach den vorinstanzlichen Feststellung gemäss den Rechtsgutachtern der Parteien - nicht. Zum anderen lässt sich der blossen Erwägung der Vorinstanz nichts entnehmen, was der Auffassung der Rechtsgutachter (betreffend Beweislast) widerspricht, wonach der Ansprecher das Risiko trägt, wenn das Gericht über die rechtserheblichen Sachumstände zur Berechnung des Loss keinen genügenden Nachweis der Richtigkeit erhält.