Citation: 8C_654/2023 E. 4.1

4.1. Nach eingehender Darstellung der medizinischen Akten gelangte das kantonale Gericht zum Schluss, die AXA habe den Vorgaben des Urteils vom 14. August 2020 entsprochen, indem sie sich an der von der IV-Stelle veranlassten Begutachtung durch die Neuroinstitut St. Gallen GmbH angeschlossen habe. Daran ändere nichts, dass die zunächst wohl versehentlich unterbliebene Beantwortung der UVG-spezifischen Fragen durch die Gutachter habe nachgeholt werden müssen, und dass der orthopädische Sachverständige Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, die von der Beschwerdeführerin formulierte dritte Zusatzfrage bewusst nicht beantwortet habe, weil sie das Fachgebiet der Radiologie betreffe. Insbesondere sei die streitige Kausalitätsfrage von Dr. med. D.________ ausführlich und schlüssig beurteilt worden. Nachdem die strittigen Sachverhaltsfragen mehrfach durch externe Fachärzte und zahlreiche weitere Experten aus den Fachrichtungen Orthopädie und Radiologie beurteilt worden seien, sei auch nicht zu beanstanden, dass die AXA das Dossier im Hinblick auf eine gesamthafte Würdigung und Einschätzung schliesslich ihrem beratenden Arzt Dr. med. E.________ unterbreitet habe. Gestützt auf dessen Beurteilung vom 14. Februar 2023 sowie die übrigen medizinischen Akten liessen sich sämtliche erheblichen Tat- und Rechtsfragen auf dem Wege der Beweiswürdigung zuverlässig beantworten.