Citation: 1B_438/2021 E. 3.2

3.2. Wenn die Beschwerdeführer dagegen vorbringen, die F.________ Corp. habe weder begründet, weshalb ihre Zivilforderung bzw. ihr Schaden den geltend gemachten Betrag von USD 18'092'807.22 übersteigen sollte, noch habe sie diesbezüglich einen Betrag genannt, vermögen sie nicht aufzuzeigen, dass die Erwägungen der Vorinstanz unzutreffend wären, zumal diese die Rechtmässigkeit der Kontosperren nicht in erster Linie mit den Vorbringen der F.________ Corp. begründet hat. Aus den diesem Verfahren zugrunde liegenden Verfügungen der Staatsanwaltschaft vom 2. März 2021 geht hervor, dass diese G.________ ungetreue Geschäftsführung nicht nur zum Nachteil der F.________ Corp., sondern auch zum Nachteil der I.________ AG vorwirft. G.________ soll insgesamt USD 13'333'572.--, was rund 50 % des erzielten Prozessergebnisses entspreche, an seine Kinder überwiesen haben, obwohl er gewusst haben soll, dass die F.________ Corp. aus dem bereits zuvor abgeschlossenen Prozessfinanzierungsvertrag einen Anspruch auf 70 % des Prozessgewinnes gehabt habe bzw. zumindest geltend machen würde. Mit der Überweisung von 50 % soll er zumindest in Kauf genommen haben, dass die I.________ AG insgesamt 120 % des Prozessgewinnes zahlen müsse, aus dem Prozess einen Verlust erleide und folglich geschädigt werde. Die Staatsanwaltschaft stützte die Beschlagnahme hinsichtlich der Konten der Beschwerdeführer denn auch auf Art. 263 Abs. 1 lit. d StPO, während sie die Beschlagnahme hinsichtlich der Konten der I.________ AG auf Art. 263 Abs. 1 lit. c StPO stützte. Eine Verletzung von Art. 197 Abs. 1 lit. c und d StPO sowie Art. 36 Abs. 3 BV und des Willkürverbots (Art. 9 BV), wie sie die Beschwerdeführer rügen, ist vor diesem Hintergrund zu verneinen.