Citation: 4A_380/2013 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer rügt es sodann als bundesrechtswidrig, dass die Vorinstanz seine Verrechnungsforderung nicht zuliess. Er hatte geltend gemacht, da er die Praxisräumlichkeiten des Beschwerdegegners nicht habe übernehmen können und seine Praxis schliesslich an einem anderen Standort in A.________ habe einrichten müssen, seien ihm namentlich auch aufgrund des Transports des Röntgengeräts Kosten von insgesamt Fr. 32'000.-- entstanden. Die Vorinstanz hielt den Beweis für den Bestand der Verrechnungsforderung für nicht erbracht. Der Beschwerdeführer habe durch nichts belegt, aufgrund welchen Verhaltens der Beschwerdegegner den geltend gemachten Umstand zu vertreten habe. Der Beschwerdeführer bringt vor Bundesgericht vor, der Beschwerdegegner sei seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachgekommen. Er habe ihm das Röntgengerät am Standort seiner Praxis an der Strasse B.________ verkaufen wollen. Dies sei ihm nicht gelungen. Also werde er aus der Verletzung seiner Vertragspflicht schadenersatzpflichtig. Es sei der Beschwerdegegner, der hätte beweisen müssen, dass ihn keinerlei Verschulden treffe an der Nichtübergabe der Praxisräumlichkeiten. Diesen Beweis sei er schuldig geblieben. Die Vorinstanz habe Art. 97 OR und Art. 8 ZGB verletzt. Die Erwägungen der Vorinstanz zur Verrechnungsforderung sind in Heranziehung derjenigen zur Nichtübernahme der Praxisräumlichkeiten an der Strasse B.________ zu lesen, wo auch auf die erstinstanzlichen Ausführungen Bezug genommen wird. Gemäss der eingehenden Begründung des Bezirksgerichts vermochte der Beschwerdegegner hinreichend darzutun, dass er nicht dafür verantwortlich war, wenn der Beschwerdeführer die Praxis an der Strasse B.________ nicht übernehmen konnte. Vielmehr sei der Mietvertrag zwischen dem Eigentümer der Liegenschaft, C.________, und dem Beschwerdeführer aus von diesem zu vertretenden Gründen nicht zustande gekommen. Die Vorinstanz stellte ihrerseits - für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG) - fest, dem Beschwerdeführer sei bei Abschluss des Praxisübernahmevertrags bewusst gewesen, dass er vorgängig einen Mietvertrag mit C.________ würde schliessen müssen, um am betreffenden Standort eine Praxis betreiben zu können, nachdem der Beschwerdegegner die Liegenschaft verkauft habe. Sodann erhebe der Beschwerdeführer keine Einwendungen gegen die bezirksgerichtliche Erwägung, dass er das Nichtzustandekommen des Mietvertrags zu vertreten habe, weil er mit den von C.________ bzw. dessen Partnerin gestellten Bedingungen nicht einverstanden gewesen sei. Die Vorinstanz schloss, unter diesen Umständen könnte dem Beschwerdegegner nicht vorgeworfen werden, den Vertrag nicht richtig erfüllt zu haben, "wenn er dazu überhaupt verpflichtet gewesen wäre". Sie ging mithin davon aus, dass der Beschwerdegegner im Fall, dass er überhaupt eine vertragliche Verpflichtung zur Übergabe des Standorts gehabt hätte, den Exkulpationsbeweis erbracht habe, während der Beschwerdeführer diesen durch nichts habe umstossen können. Der Beschwerdeführer vermag diesen Schluss nicht als bundesrechtswidrig auszuweisen, und es liegt keine Verletzung von Art. 8 ZGB oder von Art. 97 OR vor, wenn die Vorinstanz seine mit dem Standort der Praxis zusammenhängenden Verrechnungsforderungen abwies.