Citation: 5A_972/2023 E. 3.5.1

3.5.1. Als willkürlich tadelt der Beschwerdeführer schliesslich die vorinstanzliche Anordnung, C.________ um 17.00 Uhr zur Beschwerdegegnerin zurückzubringen. Die Erwägung des Obergerichts, dass er keinen (Eventual-) Antrag auf eine spätere Rückgabezeit gestellt habe, stehe im klaren Widerspruch zur tatsächlichen Situation und sei überspitzt formalistisch. Er habe mit seiner Begründung "explizit" erkennen lassen, dass er die Festlegung der Rückgabezeit unabhängig von der Übernachtung als unrechtmässig bemängelte, weil die Parteien vor der Regelung des Bezirksgerichts die Rückgabezeiten gemeinsam auf 18.30 Uhr festgelegt hätten, mit der Verkürzung der Besuchszeit qualitative gemeinsame Zeit zwischen Vater und Sohn verunmöglicht werde und eine Rückgabe um 17.00 Uhr aufgrund des Verkehrsaufkommens ungünstiger sei als um 18.30 Uhr. Damit sei für die Vorinstanz klar ersichtlich gewesen, dass er die Rückgabe um 18.30 Uhr anstelle von 17.00 Uhr unabhängig von der Übernachtung beantragte und dies in seinem Antrag offensichtlich mitumfasst war. Dass die Begründung des Obergerichts nur vorgeschoben ist, zeige allein schon die Tatsache, dass es sich auch zu seinen Rügen betreffend die Übergabemodalitäten äusserte, obwohl er diesbezüglich keinen ausdrücklichen Antrag stellte.