Citation: 8C_141/2020 E. 4

Weiter erwog die Vorinstanz im Wesentlichen, laut dem Gutachten der medizinischen Abklärungsstelle C.________ vom 7. Juli 2017 und der Ergänzung seitens des orthopädischen Gutachters der medizinischen Abklärungsstelle C.________, Dr. med. E.________, vom 24. August 2017 sei seit dem MRI vom 26. Januar 2015 eine massgebliche Verschlechterung der Fussbeschwerden links mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erstellt. In der angestammten Taxifahrertätigkeit sei der Versicherte seit der Operation vom 21. März 2016 gänzlich arbeitsunfähig. Seit 1. Oktober 2016 bestehe in einer knie-, sprunggelenks- und rückenadaptierten Tätigkeit mit überwiegend sitzender Körperposition bezogen auf ein volles Pensum eine quantitativ verbliebene Arbeitsfähigkeit von 60 %. Die 40%ige Einschränkung ergebe sich aufgrund der reduzierten Belastbarkeit und Durchhaltefähigkeit mit vermehrten Pausen und reduzierter Arbeitsschnelligkeit. Die Einschränkung der Leistungsfähigkeit sei massgeblich in der posttraumatischen Arthrose des oberen Sprunggelenks links mit sekundärer Teilnekrose begründet. Demgegenüber habe - so die Vorinstanz weiter - die Kreisärztin Dr. med. D.________ in den Aktenbeurteilungen vom 7. Februar 2018 und 21. Januar 2019 detailliert dargelegt, weshalb sich die Arbeitsfähigkeit des Versicherten bezüglich des unfallbedingten Fussleidens links seit der Beurteilung des Kreisarztes Dr. med. F.________, Facharzt für Chirurgie FMH, vom 6. Februar 2014 nicht geändert habe. Dieser sei damals von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten und von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten und überwiegend sitzenden Tätigkeit ausgegangen. Die Einschätzung der Dr. med. D.________ überzeuge um so mehr, als der behandelnde Arzt Dr. med. G.________, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, Klinik H.________, in den Berichten vom 7. Juli und 22. November 2016 sowie 2. Februar 2017 jeweils eine volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit attestiert habe. Mit diesen Angaben des Dr. med. G.________ hätten sich die Gutachter der medizinischen Abklärungsstelle C.________ nur ungenügend auseinandergesetzt. Zudem arbeite der Versicherte gemäss dem Bericht der Klinik I.________ vom 7. Januar 2019 zu 40-50 % als Taxifahrer, also fast im gleichen Ausmass wie vor der letzten Operation. Zusammenfassend erschienen die Schlussfolgerungen des Gutachters der medizinischen Abklärungsstelle C.________, Dr. med. E.________, in verschiedener Hinsicht nicht schlüssig und vermöchten deshalb keine Zweifel an der Beurteilung der Dr. med. D.________, wonach die unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit seit 6. Februar 2014 unverändert sei, zu wecken. Bei der Arbeitsfähigkeitsschätzung der Gutachter der medizinischen Abklärungsstelle C.________ handle es sich bloss um eine abweichende Beurteilung von im Wesentlichen unveränderten körperlichen Einschränkungen. Somit bestehe keine Grundlage für eine allseitige Neuprüfung des Rentenanspruchs, weshalb die Beschwerde abzuweisen sei.