Citation: 8C_295/2023 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin wendet weiter ein, der psychiatrische Gutachter Dr. med. E.________ sei am 30. Dezember 2020 in Bezug auf die quantitative Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit von "bis zu fünf Stunden täglich" und in einer angepassten Tätigkeit von "Vollzeit" ausgegangen. Die Frage zur qualitativen Leistungseinschränkung während der zeitlich zumutbaren Präsenzzeit habe Dr. med. E.________ mit der Einschränkung des "Rendements" von 50 % in der angestammten und von 30 % in einer angepassten Tätigkeit beantwortet. Mithin sei der vorinstanzliche Schluss, mit dem Attest einer eingeschränkten Arbeitsfähigkeit würde Dr. med. E.________ eine quantitative Einschränkung der gesamten Arbeitsfähigkeit bestätigen, aktenwidrig und unhaltbar. Dieser habe bezüglich der angepassten Arbeitstätigkeit ausdrücklich die uneingeschränkte qualitative Arbeitspräsenz in "Vollzeit" festgelegt bei der um 30 % eingeschränkten qualitativen Leistungsfähigkeit ("Rendement"), die ausschliesslich die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit begründe. Da ihre Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit aufgrund der somatischen Schädigungen zufolge erhöhten Pausenbedarfs um 15 % limitiert sei, kumuliere diese mit der psychisch bedingten qualitativen Einschränkung von 30 % auf total 45 %.