Citation: 6B_333/2024 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz vor, den Sachverhalt willkürlich festgestellt zu haben, indem diese zum Schluss gekommen sei, er habe 118.2 Gramm Methamphetamin willentlich und wissentlich in die Schweiz eingeführt. Tatsächlich beziehe sich sein Vorsatz lediglich auf die 25.6 Gramm Methamphetamin, die sich in einem in der Socke transportierten Beutel befanden. Um die restlichen 92.6 Gramm, die sich ebenfalls in seinem Gepäck befanden, habe er nicht gewusst. Die Vorinstanz habe in willkürlicher Beweiswürdigung und unter Verletzung der Begründungspflicht seine Aussagen als widersprüchlich und daher unglaubhaft erachtet sowie nicht berücksichtigt, dass sich lediglich auf dem Beutel mit den 25.6 Gramm Methamphetamin seine Fingerabdrücke befanden. Ebenso sei die Vorinstanz in Willkür verfallen, in dem sie davon ausgegangen sei, das eingeführte Methamphetamin (im Ausmass von mindestens einer den Grenzwert von 12 Gramm übersteigenden Menge) sowie ein Teil der bei ihm zu Hause sichergestellten Drogen sei nicht für seinen Eigenkonsum sondern für die Weitergabe an Dritte bestimmt gewesen. Mit dieser Annahme verletze die Vorinstanz auch die Unschuldsvermutung und wiederum die Begründungspflicht. Schliesslich wende die Vorinstanz auch Bundesrecht (Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG) falsch an, wenn sie ab einem Grenzwert von 12 Gramm Amphetamin von einem schweren Fall ausgehe, ohne zu berücksichtigen, in welcher Form, wem und in welchen Mengen er das Amphetamin habe weitergeben wollen.