Citation: 1C_325/2020 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin macht insbesondere nicht rechtsgenüglich geltend, ihre ursprüngliche Aufsichtsbeschwerde hätte vom Obergericht als eigentliche Beschwerde mit voller Kognition entgegengenommen und behandelt werden müssen. Sie hat sich dabei entgegenhalten zu lassen, ihre erste Eingabe an das Obergericht bzw. dessen Verwaltungskommission selbst als Aufsichtsbeschwerde bezeichnet zu haben und vor der Rekurskommission des Obergerichts ebenfalls von der Aufsichtsnatur des Rechtsstreits ausgegangen zu sein. Dies trifft im Übrigen auch noch für den beschwerdeführerischen Standpunkt vor dem Bundesgericht zu. Da die Beschwerdeführerin vor allen Instanzen anwaltlich vertreten war, können ihr insofern auch nicht allenfalls fehlende Rechtskenntnisse zugute gehalten werden.