Citation: 6P.163/2006 01.03.2007 E. 10

Der Beschwerdeführer I rügt eine Verletzung von Art. 146 StGB. Soweit er dabei die Falschanwendung verschiedener Tatbestandsmerkmale einfach pauschal behauptet, ohne sich mit der vorinstanzlichen Begründung auseinander zu setzen, genügt er seinen Begründungspflichten nicht (Art. 273 Abs. 1 lit. b). Mit den Argumenten, er sei selbst betrogen worden, das Computersystem hätte an Drittinteressenten verkauft werden sollen oder er habe sich nicht bereichert, wendet er sich gegen verbindliche Feststellungen der Vorinstanz (Art. 277bis Abs. 1 Satz 2 BStP). Hinsichtlich der bestrittenen Gewerbsmässigkeit kann auf die vorinstanzlichen Ausführungen verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG). Zu Recht wurde ein Opfermitverschulden verneint. Aus dem Urteil geht hervor, dass die Geschädigten bei den Telefonverkäufern nachgefragt und versucht haben, sich ein Bild über die Anlagen zu verschaffen. Damit haben sie die geforderten minimalsten Vorsichtsmassnahmen getroffen (BGE 126 IV 165 E. 2a). Beim angeblich verletzten Anklageprinzip verkennt der Beschwerdeführer, dass im kantonalen Strafverfahren Art. 126 BStP nicht zur Anwendung gelangt. Soweit er sich unter dem Titel der Aktenwidrigkeit ausführlich gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung wendet, überschreitet er den engen Anwendungsbereich von Art. 277bis Abs. 1 BStP (vgl. BGE 118 IV 88 E. 2b). Ebenso offensichtlich fehl geht die Kritik zu Art. 63 StGB, wonach seine persönlichen Verhältnisse nicht im "wahren Ausmass" gewürdigt und die Strafe gegenüber dem erstinstanzlichen Urteil höher angesetzt wurden. Die Vorinstanz berücksichtigt, teilweise unter Verweis auf das erstinstanzliche Urteil, seine Lebensumstände sowohl vor als auch nach der Tat. Die festgelegte Einsatzstrafe liegt eindeutig im Rahmen ihres Ermessens. Auch Art. 249 BStP ist nicht verletzt. Dass Beweismitteln von vornherein in allgemeiner Weise die Beweiseignung abgesprochen wurde oder dass das Gericht bei der Beweiswürdigung nicht seiner Überzeugung folgte (vgl. BGE 127 IV 172 E. 3a), wird weder behauptet noch ist dies sonst ersichtlich. IIb. Individuelle Vorbringen des Beschwerdeführers II