Citation: 1C_323/2015 E. 4.2.2

4.2.2. Gegen den Beschwerdeführer ist kein Strafverfahren eingeleitet worden. Er hat somit ein Interesse, durch die Löschung der entsprechenden Daten endgültig nicht mehr mit den beschriebenen Vorfällen in Verbindung gebracht zu werden. Gleichwohl kann das öffentliche Interesse am Bestehenbleiben der fraglichen Daten nicht verneint werden. Der Beschwerdeführer ist nicht aufgrund einer offensichtlichen Verwechslung in die Ermittlungen einbezogen worden, sondern wegen der auf ihn und sein Fahrzeug passenden Beschreibung durch einen Zeugen. Die beiden Vorfälle vom 27. Mai und am 20. Juni 2013 sind weiterhin ungeklärt. Zwar fanden Indizien, die den Beschwerdeführer stark entlasten, Eingang in den Bericht. Dies vermag ihn als möglichen Täter jedoch nicht gänzlich und zweifelsfrei auszuschliessen, zumal ihn ein damals 12-jähriges Kind auf dem Fotobogen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit identifizieren konnte. Es ist daher bedeutsam, Einzelheiten aus dem Umfeld des Vorfalls gespeichert zu erhalten, um allfällige neue Erkenntnisse rasch in ein Gesamtbild einordnen zu können. Da somit nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann, dass sich aus den in Frage stehenden Informationen sachdienliche Angaben für weitere, gleich oder ähnlich gelagerte polizeiliche Ermittlungsarbeiten ergeben können (namentlich auch Informationen, wie die Vorinstanz zu Recht hervorhebt, die den Beschwerdeführer vollumfänglich entlasten könnten), ist ein öffentliches Interesse an der Aufbewahrung der Daten gegeben (BGE 138 I 256 E. 6.2 S. 263; Khelili, a.a.O., § 59 f.; Urteil 1C_307/2015 vom 26. November 2015 E. 2).