Citation: BGE 150 III 1 E. 4.4

Ein Anlass, von dieser Rechtsprechung, die sich bereits mit der zitierten Mindermeinung von BREITSCHMID auseinandersetzt, abzuweichen, besteht entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin auch im vorliegenden Fall nicht, denn die Selbstbenennung am Anfang des Dokuments vom 5. August 2013 vermag den nachfolgenden Text nicht zu decken (vgl. LENZ, a.a.O., N. 11 zu Art. 505 ZGB). Daran ändert auch nichts, dass die Erblasserin das Dokument (allenfalls in einem verschlossenen Umschlag, siehe dazu E. 5.1) zur Aufbewahrung im Sinn von Art. 505 Abs. 2 ZGB dem Erbschaftsamt übergeben hat. Zutreffend weist die Vorinstanz auch darauf hin, dass der Ersatz der Unterschrift durch eine einleitende Selbstbenennung - im Gegensatz zur einleitenden Datierung - nicht verkehrsüblich ist. Ob das Unterschriftserfordernis gemäss Art. 505 Abs. 1 ZGB mit der Aufschrift auf dem Umschlag erfüllt ist, ist sogleich zu prüfen.