Citation: 1P.832/2005 29.05.2006 E. C

In einer weiteren Eingabe vom 14. Oktober 2005 an das Kantonsgericht stellte sich die Appellantin auf den Standpunkt, das eingereichte Protokoll erfülle die rechtlichen Anforderungen nicht. Sie beantragte, das Kreisgericht sei anzuweisen, ein vollständiges, ausgeschriebenes und ausformuliertes Protokoll der erstinstanzlichen Hauptverhandlung zu erstellen. Mit prozessleitender Verfügung vom 9. November 2005 wies das Kantonsgericht (Vizepräsident der Strafkammer) den Antrag "zur Zeit" ab. Gleichzeitig wurde der Appellantin erneut eine Frist von 14 Tagen eingeräumt zur allfälligen Ergänzung der Berufungsbegründung bzw. zum Einreichen von Beweisanträgen.