Citation: 2C_539/2023 E. 5.5

5.5. Das vorinstanzliche Urteil ist aufzuheben, soweit der Beschwerdeführerin damit eine Wasserzinsreduktion für vorhersehbare Bruttoleistungseinbussen der Jahre 2010 und 2011 verweigert wird. Mit dieser Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils gilt automatisch auch das Urteil des BVGer A-7178/2016 vom 13. November 2017 (vgl. E. 1.2 oben) im selben Umfang als aufgehoben. Bezüglich der Berechnung und Höhe der Reduktion des Wasserzinses für die Jahre 2010 und 2011 wegen vorhersehbarer Bruttoleistungseinbussen ist Folgendes festzuhalten: Das BVGer hat mit Urteil vom 13. November 2017 (A-7178/2016) die Angelegenheit zur Berechnung der Reduktionsbeträge an das UVEK zurückgewiesen (vgl. E. 6.6 und Ziff. 1 Dispositiv). Das UVEK hat in seinem Entscheid vom 9. Juni 2022 die Berechnungsmethode für den Wasserzins, welche im Wesentlichen auf der mittleren, mechanischen Bruttoleistung abstellt, dargelegt. Davon ausgehend hat es die Wasserzinsreduktion berechnet (vgl. Entscheid UVEK vom 9. Juni 2022 E. 7 und E. 8). Im Rahmen der Kalkulation der Reduktion des Wasserzinses hat das UVEK unterschieden zwischen den vorhersehbaren und den unvorhersehbaren Bruttoleistungseinbussen (vgl. Entscheid UVEK vom 9. Juni 2022 E. 8.3 und E. 8.4). Auf der Basis dieser Bruttoleistungseinbussen hat es die Reduktion des Wasserzinses für die Jahre 2008 bis 2011 (das Jahr 2012 spielt vorliegend keine Rolle) festgelegt, wobei die Reduktionsbeträge anhand der Nutzungs- bzw. Hoheitsanteile der Kantone (vgl. Bst. A.a oben; Kanton Schaffhausen 31.8 %, Kanton Zürich 61 %) verteilt werden. Für die Wasserzinsreduktion infolge vorhersehbarer Bruttoleistungseinbussen wurden für das Jahr 2010 Fr. 598'635.-- und für das Jahr 2011 Fr. 286'580.-- berechnet (vgl. Entscheid UVEK vom 9. Juni 2022 E. 8.6 S. 42). Diese Beträge und die Berechnungsmethode wurden im anschliessenden Verfahren (vor BVGer) betreffend Reduktion für vorhersehbare Bruttoleistungseinbussen weder vom Kanton Schaffhausen noch vom Kanton Zürich bestritten. Auch vor Bundesgericht sind diese Umstände seitens der Kantone unbestritten geblieben. Die Beschwerdeführerin selbst stützt sich in Ziff. 3 ihres Rechtsbegehrens ausdrücklich auf die vom UVEK (im Entscheid vom 9. Juni 2022) dargelegte Berechnungsmethode und berechneten Beträge. Demzufolge ist darauf abzustellen. Dementsprechend ist in teilweiser Gutheissung des Begehrens der Beschwerdeführerin die Wasserzinsreduktion für vorhersehbare Bruttoleistungseinbussen der Jahre 2010 uns 2011 wie folgt festzulegen: Kanton Schaffhausen: - für das Jahr 2010: Fr. 190'365.95 (31.8 % von Fr. 598'635.--) - für das Jahr 2011: Fr. 91'132.45 (31.8 % von Fr. 286'580.--) Kanton Zürich: - für das Jahr 2010: Fr. 365'167.35 (61 % von Fr. 598'635.--) - für das Jahr 2011: Fr. 174'813.80 (61 % von Fr. 286'580.--).