Citation: 2C_1116/2018 E. 9.3

9.3. Vor diesem Hintergrund und mit Blick darauf, dass es zu vermeiden gilt, den Rechtsuchenden den Instanzenzug zu verkürzen (vgl. Urteil 2C_1066/2018 vom 21. Juni 2019 E. 4.2), drängt es sich auf, die Angelegenheit an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit diese den Sachverhalt bezüglich der Fragen klärt, ob die Unrichtigkeit der Schreiben der KSTV/GL vom 11. November 2008 und 12. November 2010 bei objektivierter Betrachtung offensichtlich erkennbar war und ob verneinendenfalls die Beschwerdeführerinnen im berechtigten Vertrauen auf die Schreiben der KSTV/GL vom 11. Dezember 2008 und 12. November 2010 Dispositionen getätigt haben, welche nicht ohne Nachteil rückgängig zu machen sind. Sollte die Unrichtigkeit nicht im Sinne des eben Ausgeführten offensichtlich erkennbar gewesen sein und zusätzlich kausal entsprechende Dispositionen getroffen worden sein, wäre die Besteuerung gemäss diesen Schreiben vorzunehmen und wäre folglich der Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Glarus vom 15. Mai 2017 zu bestätigen.