Citation: 4A_265/2023 E. 6

Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, der von der Beschwerdegegnerin behauptete Sachverhalt sei schlicht nicht bewiesen, weshalb die Beschwerdegegnerin auch die Folgen ihrer Beweislosigkeit zu tragen habe, vermag sie ebenfalls keine Rechtsverletzung aufzuzeigen. Vielmehr führt sie in ihren Rügen zu Art. 8 ZGB aus, weshalb die Vorinstanz aus ihrer Sicht nicht davon hätte ausgehen dürfen, dass die eingereichten Abbildungen des Versicherungsantrags dem Original entsprechen würden. Sie rügt damit (richtig betrachtet) die Beweiswürdigung der Vorinstanz und macht damit unter dem Deckmantel der Verletzung der Beweislastregel von Art. 8 ZGB eine willkürliche Beweiswürdigung geltend. Da sie aber gleichzeitig keine Willkür aufzeigt und damit den Begründungsanforderungen nicht genügt (vgl. E. 3.3 hiervor), erweist sich diese Rüge von vornherein als unzulässig.