Citation: 8C_91/2017 E. A

A.________, geboren 1962, Mutter von drei erwachsenen Kindern, meldete sich am 3. September 2013 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Sie war seit dem 1. August 2000 mit einem Vollzeitpensum als Mitarbeiterin Hauswirtschaft beschäftigt. Bei einem Sturz erlitt sie am 10. Februar 2013 eine Radiusfraktur rechts, welche operativ versorgt wurde. Eine weitere Operation erfolgte am 14. Juni 2013 wegen einer Rotatorenmanschettenläsion rechts (Schulterarthroskopie mit Supraspinatussehnenrefixation). A.________ litt zudem an einem generalisierten weichteilrheumatischen Schmerzsyndrom. Der Unfallversicherer liess A.________ durch Dr. med. B.________, Facharzt für Chirurgie, begutachten (Gutachten vom 20. April 2014). Gestützt auf die Einschätzung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), Dr. med. C.________, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, stellte die IV-Stelle des Kantons Zug A.________ am 1. Oktober 2014 die Ablehnung eines Rentenanspruchs in Aussicht. A.________ machte geltend, der Sachverhalt sei nur ungenügend abgeklärt, worauf die IV-Stelle ein Gutachten der Swiss Medical Assessment- and Business-Center SMAB, St. Gallen, vom 10. März 2016 einholte. Die Ärzte diagnostizierten eine chronische Arthralgie am rechten Schultergelenk nach arthroskopisch assistierter Operation mit demonstrierter Funktionseinschränkung, ein chronisches cervicovertebrales Schmerzsyndrom mit leicht- bis mittelgradiger Funktionseinschränkung bei Myalgien, Muskelspannungsstörungen der Muskulatur der Halswirbelsäule und degenerativen Veränderungen ohne Zeichen einer radikulären Defizitsymptomatik sowie Restbeschwerden am rechten Handgelenk nach distaler Radiusfraktur und Osteosynthese 2013. In der angestammten Tätigkeit sei A.________ nicht mehr arbeitsfähig, in einer leidensangepassten Tätigkeit sei sie jedoch nicht eingeschränkt. Mit Verfügung vom 27. Mai 2016 lehnte die IV-Stelle den Anspruch auf eine Invalidenrente ab.