Citation: 6B_926/2023 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz nimmt eine sorgfältige Beweiswürdigung vor und zeigt nachvollziehbar auf, weshalb sie zum Schluss gelangt, der Anklagesachverhaltsteil 1a (Beförderung) könne gestützt auf die Aussagen von B.________ erstellt werden (Urteil S. 12 f. E. 2). Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag keine Willkür zu begründen. Insbesondere genügt es für die Rüge einer willkürlichen Beweiswürdigung nicht, wenn die beschwerdeführende Person wie in einem appellatorischen Verfahren frei plädiert und darlegt, wie ihrer Meinung nach die Beweise richtigerweise zu würdigen gewesen wären. Dies ist etwa der Fall, wenn der Beschwerdeführer erklärt, die Vorinstanz zeige nicht auf, weshalb bei B.________ kein Motiv erkennbar sei, ihn fälschlicherweise zu belasten (Beschwerde S. 12), oder wenn er einwendet, die Vorinstanz mache keine Ausführungen zur Frage, ob ihm der Grund der fraglichen Fahrt bekannt gewesen sei (Beschwerde S. 12). Hierzu stellt die Vorinstanz fest, am Fahrdienst des Beschwerdeführers habe B.________ in sämtlichen Einvernahmen festgehalten, wobei er sich sogar an das Detail erinnert habe, dass er den Beschwerdeführer erst unterwegs über den Zweck der Fahrt in Kenntnis gesetzt habe (Urteil S. 12 E. 2.4). Unbegründet ist der Einwand des Beschwerdeführers, die Vorinstanz verfalle in Willkür, wenn sie die Berufungsverhandlung zwecks Aktenbeizugs unterbreche, zur Verwertbarkeit der Aussagen von B.________ dann aber erwäge, die fehlende Belehrung über die Rechte der beschuldigten Person könne nicht von einem Dritten oder Mitbeschuldigten zu dessen bzw. deren Gunsten angerufen werden (Beschwerde S. 10 f. Ziff. 28 ff.). Dass die Vorinstanz im Hinblick auf eine umsichtige Verfahrensleitung die Berufungsverhandlung unterbricht, um den Vorbringen der Verteidigung betreffend Tatvorhalt nachzugehen (Urteil S. 4 E. 1.4), steht nicht im Widerspruch zu ihren (späteren) rechtlichen Erwägungen hinsichtlich der Verwertbarkeit der Aussagen von B.________ (Urteil S. 9 E. 4.3). Im Übrigen handelt es sich hierbei nicht um eine Frage der Beweiswürdigung bzw. um tatsächliche Feststellungen der Vorinstanz. Die Willkürrüge des Beschwerdeführers bezüglich den vorinstanzlichen Ausführungen zum subjektiven Verschulden ist schliesslich schon deshalb unbehelflich, weil er in Bezug auf die Strafe keinen Antrag stellt (Beschwerde S. 1 und S. 12 f. Ziff. 43; Urteil S. 17 E. 3) und die Behebung eines allfälligen Mangels für den Ausgang des Verfahrens daher nicht entscheidend sein kann.