Citation: 5A_17/2013 E. 8

Verletzt sehen sich die Beschwerdeführer auch in ihrem Recht auf unparteiische und unbefangene Richter (Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK). Ihr Vorwurf, dass aufgrund der zahlreichen Verfahrensfehler der "Gesamteindruck der Parteilichkeit" entstehe, fällt jedoch in sich zusammen. Denn wie die vorstehenden Erwägungen zeigen, sind ihre Rügen abgesehen von einer Ausnahme unbegründet. Ebenso wenig kann der These gefolgt werden, die kantonalen Richter hätten ein Interesse daran, eine Staatshaftung nach § 120 Abs. 3 aZPO/LU "abzulehnen", und seien als Lohnempfänger des streitberufenen Kantons Luzern nicht unabhängig.