Citation: 2C_892/2015 E. 1

A.________, nach eigenen Angaben mauretanischer Staatsangehöriger mit "Ursprungsland" Senegal, reiste am 27. Juni 2013 illegal in die Schweiz ein. Das Bundesamt für Migration trat am 29. August 2013 auf sein Asylgesuch nicht ein; die gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht am 3. September 2013 ab. In der Folge tauchte er unter, hielt sich teilweise im Kanton Waadt auf, wo er unter anderem wegen Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie die Ausländergesetzgebung Freiheitsstrafen erwirkte. Die vom Kanton Waadt am 9. Januar 2015 verfügte Ausgrenzung missachtete er. Der Kanton Waadt überstellte ihn an den für den Wegweisungsvollzug zuständigen Kanton Zug, wo er am 4. März 2015 in Ausschaffungshaft genommen wurde. Die Haft wurde am 3. Juni 2015 abgebrochen und der Betroffene zum Vollzug einer unbedingten Freiheitsstrafe dem Kanton Waadt überstellt; der Strafvollzug endete am 27. September 2015. Am 27. September 2015 verfügte das Amt für Migration des Kantons Zug gegen A.________ wiederum Ausschaffungshaft für die vorläufige Dauer von drei Monaten, d.h. bis zum 26. Dezember 2015, welcher der Haftrichter des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug mit Verfügung vom 30. September 2015 die richterliche Genehmigung erteilte. Mit an das Verwaltungsgericht des Kantons Zug adressiertem Schreiben vom 2. Oktober 2015 erklärte A.________, mit der Haft nicht einverstanden zu sein ("pour moi, rien ne justifie cette peine de prison"). Das Verwaltungsgericht hat die als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen seine Verfügung zu wertende Eingabe der Zuständigkeit halber an das Bundesgericht weitergeleitet. Gestützt auf diese Überweisung ist das vorliegende Verfahren eröffnet worden. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.