Citation: 1B_334/2021 E. 2.4

2.4. Mit Beschluss vom 29. März 2021 wies das Bezirksgericht die Anträge des Beschuldigten auf Rückweisung der Anklage oder Sistierung des Verfahrens sowie auf Übersetzung diverser Verfahrensakten ab. Dabei handelt es sich um einen prozessleitenden Entscheid im Sinne von Art. 393 Abs. 1 lit. b (zweiter Satz) StPO. Nach der Praxis des Bundesgerichtes ist die StPO-Beschwerde dagegen nur zulässig, soweit der rechtsuchenden Partei ein nicht wieder gutzumachender Rechtsnachteil droht, der auch im Rahmen eines Rechtsmittels gegen den Endentscheid (hier: Strafurteil des Bezirksgerichtes) nicht mehr behoben werden könnte. Der Begriff des nicht wieder gutzumachenden Nachteils richtet sich diesbezüglich (analog) nach der Praxis zu Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG (BGE 143 IV 175 E. 2.3-2.4; Urteile 1B_362/2021 vom 6. September 2021 E. 3.1; 1B_63/2018 vom 13. März 2018 E. 3). Art. 393 Abs. 1 lit. b StPO ist insofern in Zusammenhang mit Art. 65 Abs. 1 StPO zu lesen, wonach verfahrensleitende Anordnungen der Gerichte grundsätzlich nur mit dem Endentscheid angefochten werden können (Urteil 1B_421/2019 vom 2. Dezember 2019 E. 2).