Citation: 8C_639/2017 E. 3.2

3.2. Das kantonale Gericht hat im Wesentlichen erwogen, im interdisziplinären (internistischen, neurologischen und psychiatrischen) ABI-Gutachten vom 24. April (richtig 27. März) 2012 seien keine Diagnosen mehr mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt worden. Laut diesem Gutachten sei der Beschwerdeführer in einer körperlich leichten bis mittelschweren wechselbelastenden Tätigkeit vollständig arbeits- und leistungsfähig. Auch in der früher ausgeübten Tätigkeit im Service könne keine Arbeitsunfähigkeit mehr festgestellt werden. Aufgrund der zervikozephalen Problematik seien lediglich körperlich schwere Tätigkeiten und solche mit andauernden Überkopfarbeiten nicht geeignet. Gegenüber dem ABI-Gutachten vom 12. Dezember 2005 hätten sich die objektiv-medizinisch feststellbarem Befunde deutlich verbessert. In der Stellungnahme vom 29. Mai 2012 hätten die ABI-Gutachter erklärt, weshalb subjektiv und objektiv von einer Verbesserung der Beschwerden auszugehen sei. Aus der Stellungnahme des regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) der IV-Stelle von 18. Januar 2017 ergebe sich, dass seit dem ABI-Gutachten vom 27. März/29. Mai 2012 bis zur Verfügung der IV-Stelle vom 29. August 2016 keine massgebende und längerfristige Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten sei. Demnach sei von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit sowohl in einer adaptierten leichten Verweisungstätigkeit als auch in der angestammten Tätigkeit auszugehen.