Citation: 5A_957/2022 E. 2

Die Beschwerdeführerin verlangt, dass in Abänderung des obergerichtlichen Entscheids die Ausdehnung des Besuchsrechts erst dann stattfindet, wenn die Eingewöhnungsphase von drei Monaten erfolgreich war. Zudem sei für die Eingewöhnungsphase eine Regelung zur Nachholpflicht zu treffen. Soweit ersichtlich sind diese Begehren neu und deshalb unzulässig (Art. 99 Abs. 2 BGG). Die Beschwerdeführerin belegt nicht, dass sie im kantonalen Verfahren solche Begehren gestellt und das Obergericht diese übergangen hätte. Sie erwähnt zwar ein Schreiben an das Obergericht, auf das dieses nicht reagiert habe. Dabei scheint sie sich jedoch auf ihre - der bundesgerichtlichen Beschwerde beiliegende - Eingabe vom 28. November 2022 an das Obergericht zu beziehen, die sie erst nach Erhalt des angefochtenen Entscheids verfasst hat.