Citation: U 376/99 06.10.2000 E. A

A.- Der 1950 geborene I.________ arbeitete bei der Firma S.________ in N.________ als Dreher und war daher bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen Unfälle und Berufskrankheiten versichert. Am 26. August 1992 klemmte er sich bei der Arbeit die linke Hand ein. In der Folge mussten ihm Teile des Klein- und des Ringfingers amputiert werden. Am 22. März 1993 nahm I.________ seine Arbeit am früheren Arbeitsplatz wieder auf. Mit Verfügung vom 10. Juni 1993 sprach die SUVA ihm eine 8%-ige Integritätsentschädigung zu, während sie den Anspruch auf eine Invalidenrente verneinte. Gegen diese Verfügung liess I.________ Einsprache erheben. Am 23. November 1993 machte er einen Rückfall geltend, worauf die SUVA ihm am 15. März 1994 mitteilte, sie gewähre die gesetzlichen Versicherungsleistungen. Auf Ende September 1994 wurde dem Versicherten die Arbeitsstelle gekündigt. Mit Verfügung vom 16. April 1996 hob die SUVA ab 27. November 1995 die im Rahmen der Rückfallmeldung erbrachten Taggeldleistungen mit der Begründung auf, die Arbeitsfähigkeit habe ab diesem Zeitpunkt nur noch 25 % betragen. Dagegen liess I.________ erneut Einsprache erheben, wobei er darauf hinwies, Mitte Januar 1996 sei bei der Invalidenversicherung die Anmeldung zum Rentenbezug erfolgt. Mit Entscheid vom 16. Januar 1998 wies sie die gegen die Verfügung vom 10. Juni 1993 erhobene Einsprache ab und hob die Verfügung vom 16. April 1996 auf. Gleichzeitig befand sie, die Frage eines allfälligen Rentenanspruchs müsse neu geprüft werden, auch unter Berücksichtigung der psychischen Probleme des Versicherten, die sich aus einem von der Invalidenversicherung bei Dr. med. X.________ eingeholten psychiatrischen Gutachten ergaben. In einem Schreiben vom 20. März 1998 hielt der Unfallversicherer fest, I.________ beziehe bereits Rentenleistungen der Invalidenversicherung. Mit Verfügung vom 4. Mai 1998 sprach die SUVA I.________ eine Invalidenrente von 20 % zu. Sie führte im Wesentlichen aus, auf Grund der vorhandenen Unterlagen stünden die psychogenen Störungen mit dem erlittenen Ereignis nicht in einem adäquaten Kausalzusammenhang, weshalb diesbezüglich Leistungen entfielen. In der hiegegen erhobenen Einsprache beantragte der Versicherte die Zusprechung einer Rente auf Grund einer Arbeitsunfähigkeit von mindestens 50 %. Er machte geltend, es sei das im Rahmen der Abklärungen der Invalidenversicherung erstellte psychiatrische Gutachten von Dr. med. X.________ beizuziehen und ihm die Gelegenheit einzuräumen, dazu Stellung zu nehmen. Nach erfolgter Stellungnahme des Versicherten zum genannten Gutachten vom 13. Juli 1996 wies die SUVA die Einsprache mit Entscheid vom 15. März 1999 ab.