Citation: 6B_149/2017 E. 8.2.1

8.2.1. Im Einzelnen macht der Beschwerdeführer geltend, es sei unklar, wann die Zahnverletzung von E.________ erfolgt sei. Ihre diesbezüglichen Aussagen seien widersprüchlich (Beschwerde S. 31 f. Ziff. 43 f.). Die Vorinstanz hält fest, dem Einwand des Beschwerdeführers, E.________ habe sich bezüglich der Zahnverletzung in Widersprüche verstrickt, könne nicht gefolgt werden. Wie sich ihren Aussagen entnehmen lasse, habe sie widerspruchsfrei und mehrfach ausgesagt, die Zahnverletzung sei vor einem Jahr passiert. Sie habe vor der Zahnärztin lügen müssen, weil ihr Mann auch dabei gewesen sei. Deshalb habe sie gesagt, sie habe sich die Verletzung bereits in Eritrea zugezogen. Diese Angaben habe sie rund zwei Monate später wiederholt. Dass die Zahnärztin in ihrem Bericht vom 8. Oktober 2014 angegeben habe, die Zahnverletzung sei wahrscheinlich vor drei Jahren passiert, sei darauf zurückzuführen, dass E.________ bei der Zahnärztin angegeben habe, die Verletzung sei in Eritrea entstanden (Urteil S. 78 f. E. 8.d) bb). Die Einwände des Beschwerdeführers sind unbehelflich. Ihm ist zwar beizupflichten, dass die Angaben von E.________, wann die angeklagte Zahnverletzung (im Zeitraum von ca. Januar 2011 bis 27. Januar 2014) erfolgte, unpräzis sind. Anlässlich ihrer Einvernahme vom 1. Oktober 2014 gab E.________ an, es sei vor fast zwei Jahren gewesen (kantonale Akten, D 011), während sie an der Einvernahme vom 7. November 2014 aussagte, die Verletzung sei vor einem Jahr gewesen (kantonale Akten, D 027) und an der Einvernahme vom 20. Januar 2015 erklärte, es könne sein, dass es drei bis vier Jahre her sei (kantonale Akten, D 051). Gleichwohl ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Aussagen von E.________ als glaubhaft wertet und darauf abstellt, insbesondere weil diese auch ausdrücklich angab, sie sei bezüglich der zeitlichen Einordnung des Vorfalls unsicher (z. B. kantonale Akten, D 051). Auch der Hinweis der konsultierten Zahnärztin, wonach die von ihr am 27. Januar 2014 festgestellte Zahnverletzung mindestens zwei Jahre her sein müsse (Beschwerde S. 32; kantonale Akten, A 123), steht dem nicht entgegen und ist sowohl mit den Angaben von E.________ als auch mit dem angeklagten Zeitraum vereinbar.