Citation: I 887/06 25.09.2007 E. 4

4.1 Die Vorinstanz würdigte die medizinischen Akten ausführlich und erwog, die Versicherte sei in somatischer Hinsicht unbestrittenermassen nicht invalid. Bei der im Rahmen der Medas-Begutachtung diagnostizierten langanhaltenden depressiven Entwicklung handle es sich nicht um eine invalidisierende andauernde Depression, sondern um depressive Verstimmungszustände ohne verselbstständigten Krankheitswert, zumal die psychosozialen und soziokulturellen Faktoren eindeutig dominierten. Diese Verstimmungszustände seien mit zumutbarer Willensanstrengung überwindbar, weshalb den Gutachtern der Medas nicht gefolgt werden könne, soweit sie nur eine 50%ige Arbeitsfähigkeit attestierten. 4.2 Die Versicherte bringt vor, das kantonale Gericht gehe von einem unzutreffenden, willkürlich angenommenen Sachverhalt aus und verletzte dadurch das Recht. Soweit die Vorinstanz erwäge, die Beschwerdeführerin mache keine invalidisierende organische Gesundheitsschädigung geltend, verstosse sie zum einen gegen den Untersuchungsgrundsatz und zum anderen gegen das rechtliche Gehör, weil sie die diesbezüglichen Vorbringen und Beweisanträge ignoriere. Schliesslich setze sich das kantonale Gericht zu Unrecht über die Einschätzungen der Medas-Gutachter hinweg.