Citation: 5A_351/2017 E. 3.2.2

3.2.2. Aus der betreibungsamtlichen Anmeldung zur Vormerkung einer Verfügungsbeschränkung vom 10. Januar 2017 geht hervor, dass es sich um ein Begehren um Verwertung von Grundstücken gemäss Art. 649b Abs. 3 ZGB handelt und der Rechtsgrund in einer mit Aktenzeichen umschriebenen gerichtlich genehmigten Vereinbarung liegt. Damit erfolgte diese Anmeldung auf eine amtliche Anordnung hin. Bei der Pfändung oder beim Arrest geht es um die Vollstreckung einer Geldforderung, weshalb der Betrag anzugeben ist, für den die Verfügungsbeschränkung erfolgen soll (SCHMID, in: Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch II, 5. Aufl. 2015, N. 12 zu Art. 960; LEBRECHT, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 2. Aufl. 2010, N. 9 zu Art. 101; JEANDIN/SABETI, Commentaire romand, Poursuite et faillite, 2005, N. 12, 14 zu Art. 101). Demgegenüber geht es bei der Verwertung infolge Ausschluss des Miteigentümers um eine Form von privater Enteignung, dessen Rechtfertigung in einem gemeinschaftsfeindlichen Verhalten liegt (E. 3.1.1; vgl. STEINAUER, Les droits réels, Bd. I, 5. Aufl. 2012, Rz. 1163). Dass die Vorinstanz die Rechtmässigkeit der Verfügungsbeschränkung unter diesem Blickwinkel zu prüfen hat, stellt der Beschwerdeführer zu Recht nicht in Frage.