Citation: 8C_526/2024 E. 4.2.4

4.2.4. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers setzte sich Dr. med. B.________ mit den Diagnosekriterien einer depressiven Störung auseinander. So hielt dieser fest, der Beschwerdeführer habe Konzentrations-, Merkfähigkeits- und Gedächtnisstörungen beschrieben, die in der Untersuchung aber nicht objektivierbar gewesen seien. Der Explorand habe auch Antriebsstörungen behauptet. Im Rahmen der Untersuchung sei der Antrieb indessen unauffällig präsentiert worden. Weiter habe er einen sozialen Rückzug beschrieben, obwohl er noch drei gute Freunde habe, mit denen er gute und regelmässige Kontakte pflege. Suizidgedanken habe er verneint bei gleichzeitiger Präsentation von schwerster depressiver Symptomatik in einem Selbstbeurteilungsinstrument. Im Gegensatz dazu habe er im Rahmen sämtlicher Untersuchungen ein weitgehend unauffälliges psychopathologisches Bild gezeigt, ohne Hinweise auf eine depressive Psychopathologie. Wie die Vorinstanz ausserdem zutreffend festhielt, könnten gemäss Dr. med. B.________ einzelne geringgradige Beschwerden und Leistungseinschränkungen zwar grundsätzlich bestehen. Da die Beurteilung bei leichteren psychischen Störungen jedoch fast ausschliesslich auf subjektiven Angaben der Betroffenen beruhe, könne in Anbetracht der im vorliegenden Fall nicht authentisch präsentierten Beschwerden und Leistungseinschränkungen eine solche nicht erfolgen. Mit der Vorinstanz überzeugt diese Einschätzung.