Citation: 2C_327/2013 E. A

A.a. Der serbische Staatsangehörige X.________ (geb. 1974) leidet seit seiner Geburt an einer Makrocephalie und einem Hydrocephalus internus (Wasserkopf). Er reiste 1991 im Rahmen des Familiennachzuges in die Schweiz ein, wohnte hier bei seinen Eltern und erhielt eine Niederlassungsbewilligung. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau sprach ihm ab März 1995 eine Hilflosenentschädigung mittleren Grades und ab Januar 1996 eine ausserordentliche Invalidenrente zu. A.b. X.________ heiratete am 19. August 1999 die serbische Staatsangehörige A.________ (geb. 1972) und lebte mit ihr und dem gemeinsamen Sohn B.________ (geb. 27. November 1999) bei seinen Eltern. Ab November 2000 weilte die Ehefrau für rund zweieinhalb Monate in der Psychiatrischen Klinik, lebte danach getrennt vom Ehemann und kehrte im April 2001 nach Serbien zurück, nachdem ihre Aufenthaltsbewilligung nicht verlängert worden war. Die Ehe wurde im Frühling 2003 in Serbien geschieden. A.c. Am 25. Mai 2005 heirateten X.________ und A.________ erneut in Serbien und am 7. August 2005 kam dort die gemeinsame Tochter C.________ zur Welt. Am 3. September 2006 folgten X.________ sein Sohn B.________ sowie am 30. April 2007 sein Vater nach Serbien. A.d. In der Folge stellte die IV-Stelle die Hilflosenentschädigung per 31. Oktober 2008 und die Invalidenrente per 31. Januar 2009 wegen fehlenden Lebensmittelpunktes in der Schweiz ein. Bemühungen bei der IV-Stelle um einen weiteren Leistungsbezug schlugen fehl. Ab Frühling 2008 lebte X.________ wieder bei seiner Mutter in L.________, wo er seit Oktober 2009 von der Sozialhilfe unterstützt wird. Die Vormundschaftsbehörde L.________ verbeiständete X.________ am 27. September 2011 auf eigenes Begehren hin.