Citation: 5C.157/2001 02.07.2001 E. B

B.- Gegen diesen Entscheid erhob A.________ am 12. April 2001 Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Er beantragte die sofortige Entlassung aus der Psychiatrischen Klinik und die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Das Verwaltungsgericht führte am 26. April 2001 eine mündliche Einvernahme mit A.________ durch und wies die Beschwerde mit Entscheid vom gleichen Tag ab, entsprach aber dem Ersuchen um unentgeltliche Rechtspflege und Beiordnung von Rechtsanwalt Urs Manser. Zur Begründung führte es namentlich aus, aus den Akten, der gerichtlichen Einvernahme und der fachrichterlichen Stellungnahme ergebe sich, dass A.________ offensichtlich an einer paranoiden Schizophrenie leide, womit ein Schwächezustand im Sinne von Art. 397a ZGB gegeben sei. Da er sich selber und auch die Umgebung, insbesondere seine Angehörigen, durch sein krankheitsbedingtes Verhalten gefährdet habe, sei die Klinikeinweisung zur Gewährleistung der nötigen persönlichen Fürsorge gerechtfertigt gewesen; seine Familie sei der Aggressivität nicht länger gewachsen gewesen, und ein erneutes Zusammenleben sei ohne neuroleptische Behandlung nicht mehr zumutbar. Unter dem Einfluss der regelmässigen Medikamenteneinnahme in der Klinik habe sich sein Zustand zwar gebessert. Bei einer Entlassung sei aber mit einem sofortigen Rückfall in das bekannte Muster zu rechnen (Nichteinnahme der Medikamente, Wiedereinstellen des psychotischen Zustands, erneute Einlieferung), weshalb die Fürsorgebedürftigkeit immer noch bestehe. Gewiss wäre eine ambulante Behandlung grundsätzlich möglich. Da A.________ aber bisher sämtliche Versprechen betreffend die freiwillige Medikamenteneinnahme gebrochen habe, die Familie mit seiner Betreuung überfordert sei und das Psychiatrische Ambulatorium ihn nur noch unter Bedingungen nachbetreuen wolle, die er nicht akzeptiere (Änderung der ungenügenden Wohnsituation, Gewährleistung der regelmässigen Medikamenteneinnahme), scheide eine ambulante Massnahme derzeit aus.