Citation: 9C_315/2013 E. 4.4

4.4. Auch die Würdigung der beruflichen Situation des Beschwerdeführers lässt die Feststellungen der IV-Stelle nicht als offensichtlich unhaltbar erscheinen. Hat die betreffende Person, wie hier der Fall, im fraglichen Zeitraum den vollen Lohn bezogen (Auszüge Lohnkonto 2007-2008), so muss rechtsprechungsgemäss zum Nachweis des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, eine berufsvorsorgerechtlich relevante Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen arbeitsrechtlich in Erscheinung getreten sein (Urteile 9C_394/2012 vom 18. Juli 2012 E. 3.1; 9C_127/2008 vom 11. August 2008 E. 2.3 mit Hinweisen, in: SVR 2008 BVG Nr. 34 S. 143). Im fraglichen Zeitraum ist kein einziger gesundheitlich bedingter Arbeitsausfall zu verzeichnen (Arbeitgeberfragebogen vom 11. November 2009 Ziff. 2.14; Abwesenheitsliste vom 11. November 2009), auch fand keine Reduktion des Arbeitspensums aus gesundheitlichen Gründen statt (Arbeitgeberfragebogen vom 11. November 2009 Ziff. 2.9). Ferner nicht vorhanden sind Hinweise dafür, dass - wie im undatierten Bericht der Klinik A.________ (Ziff. 1.6 des Berichts) postuliert - das Arbeitsverhältnis durch eine Störung der menschlichen Interaktion belastet oder gar untragbar geworden wäre (vgl. dazu auch DILLING/FREYBERGER [Hrsg.], Taschenführer zur ICD-10-Klassifikation psychischer Störungen, 6. Aufl. 2012, S. 34-35).