Citation: 1C_571/2018 E. 4.2

4.2. Diese Erwägungen der Vorinstanz sind nicht zu beanstanden. Soweit sich der Beschwerdeführer darauf beruft, er habe auf die ihm in der Baubewilligung vom 2. Oktober 2012 zugesicherte Frist von 18 Monaten vertrauen dürfen, da das Baubewilligungsverfahren 2014 nicht abgeschlossen worden sei, ist er nicht zu hören. Diese Frist stand im Zusammenhang mit der nahtlosen Weiterführung der Schweinemast in einem Ersatzneubau. Da mit dem gleichentags ergehenden Urteil im Verfahren 1C_289/2018 definitiv bestätigt wird, dass ein solcher aufgrund der Nichteinhaltung der Mindestabstände nicht erstellt werden kann, ist auch eine kürzere Frist möglich und aufgrund der Umstände verhältnismässig. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, insbesondere sein Einwand, solange nicht rechtskräftig über die Baubewilligung entschieden worden sei, könne gar keine Frist für eine Stilllegung zu laufen beginnen, ist unbehelflich. Der Beschwerdeführer muss sich, wie dies die Vorinstanz berechtigterweise ausgeführt hat, zudem anrechnen lassen, dass er bereits seit mehr als zehn Jahren Kenntnis hat von den übermässigen Geruchsemissionen aus dem bestehenden Schweinemaststall. Die daraus resultierende Sanierungs- bzw. Stilllegungspflicht war bzw. musste ihm bekannt sein. Folglich hatte er genügend Zeit, sich um alternative Einnahmequellen zu kümmern bzw. sich auf die allfällige bzw. nun tatsächlich bevorstehende Stilllegung des Schweinemaststalls vorzubereiten. Seine Ausführungen betreffend die angebliche Bedrohung seiner wirtschaftlichen Existenz sind mithin nicht zu hören. Mit der dem Beschwerdeführer gewährten aufschiebenden Wirkung der vorliegenden Beschwerde gelangt er im Übrigen in die Nähe der von ihm selber als zumutbar erachteten Frist für eine Stilllegung bis zum 15. November 2019. Soweit er im Übrigen vorbringt, sogar bei einer Stilllegung von 18 Monaten liege eine deutliche Unterschreitung der ordentlichen Sanierungsfrist von Art. 10 Abs. 1 LRV vor, übersieht er, dass gemäss Art. 10 Abs. 2 LRV auch deutlich kürzere Fristen (mindestens 30 Tage) festgelegt werden können, wenn wie vorliegend, durch die Anlage übermässige Immissionen verursacht werden (vgl. E. 3.1 hiervor). Die Gemeinde hat schliesslich zutreffend festgehalten, dem Beschwerdeführer stehe kein Recht zu, die sich inmitten von dicht bewohntem Gebiet (Dorfkern) befindende, sanierungsbedürftige Anlage, welche unbestrittenermassen gegen die einschlägigen umweltrechtlichen Bestimmungen des USG und der LRV verstosse, solange weiter zu betreiben, bis er selber eine geeignete Lösung für das Problem gefunden habe.