Citation: 2P.293/2006 27.02.2007 E. 2

Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet allein die Höhe der Gebühr, welche die Beschwerdeführerin für den Anschluss ihrer Parzelle Nr. ffff.________ an das Stromversorgungsnetz der A.________ zu bezahlen hat. Nach den unbestrittenen Feststellungen im angefochtenen Entscheid verfügte die frühere Parzelle Nr. cccc.________ über zwei Anschlüsse, nämlich eine 80-Ampère-Leitung zur Villa E.________ und eine 160-Ampère-Leitung zum Hotel D.________. Der neue Anschluss der Parzelle Nr. ffff.________ ist für 160 Ampère ausgelegt. Die Anschlussleitung, die zum Hotel D.________ führte, wird zur Zeit nicht benutzt, da die Parzelle Nr. gg.________ noch nicht wieder überbaut wurde. Das Verwaltungsgericht geht davon aus, dass der neue Anschluss der Parzelle Nr. ffff.________ an die Stelle der früheren 80-Ampère-Leitung zur Villa E.________ getreten sei. Die Anschlussgebühr berechne sich in diesem Fall nach der Mehrleistung des neuen Anschlusses; diese betrage 80 Ampère. Die Beschwerdeführerin rügt diese Auffassung als willkürlich. Sie beruhe auf einer offensichtlich unrichtigen Feststellung des Sachverhalts und auf einer unhaltbaren Auslegung von Art. 6 Ziff. 12 des Reglements der Gemeinde B.________ über die Abgabe elektrischer Energie vom 13. März/7. April 1974. Nach ihrer Ansicht muss bei der Bestimmung der Anschlussgebühr auch der zweite Anschluss der alten Parzelle Nr. 1261, der zum Hotel D.________ führte, berücksichtigt werden. Da diese Leitung für 160 Ampère dimensioniert war, ergebe sich bei gesamthafter Gegenüberstellung der früheren und der heutigen Leistungen der Anschlüsse auf dem Gebiet der alten Parzelle Nr. cccc.________ ein Überschuss im Umfang von 80 Ampère.