Citation: 1C_263/2023 E. 6

Weiter rügt die Beschwerdeführerin eine Verletzung des Differenzierungsgebots (Art. 8 Abs. 1 BV). Sie erblickt die Rechtsverletzung in der von der Vorinstanz verlangten Deckung von einem Drittel des Bedarfs einer bäuerlichen Familie von Fr. 60'000.-- bis Fr. 80'000.-- aus landwirtschaftlichem Ertrag zur Bejahung der Existenzfähigkeit ihres Betriebs. Sie ist der Auffassung, auch der Betrieb einer Einzelbewirtschafterin könne existenzsichernd sein und zwar selbst dann, wenn im Betriebskonzept nicht von einer Deckung eines durchschnittlichen Bedarfs einer bäuerlichen Familie ausgegangen werde.