Citation: 8C_356/2024 E. 5.4.3

5.4.3. Da der adäquate Kausalzusammenhang zwischen den neurokognitiven Beschwerden und dem Unfall somit bereits nach der Schleudertraumapraxis zu verneinen ist, kann dahingestellt bleiben, ob, wie die Vorinstanz im Sinne einer Eventualbegründung erwogen hat, richtigerweise die für die Beschwerdeführerin ohnehin ungünstigere Praxis nach BGE 115 V 133 E. 6c/aa anzuwenden wäre. Vor diesem Hintergrund durfte die Vorinstanz schliesslich die Frage des Vorliegens eines natürlichen Kausalzusammenhangs offenlassen (BGE 148 V 301 E. 4.5.1). Die diesbezügliche Rüge der Beschwerdeführerin, die natürliche Kausalität sei ungenügend abgeklärt worden, zielt somit ins Leere.