Citation: 9C_521/2015 E. 4

Es steht fest und ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin während Jahren, namentlich auch im Kleinkindalter ihrer 1978 und 1984 geborenen Töchter stets mit einem Pensum von mindestens 80 % erwerbstätig gewesen war, bevor sie im Februar 2009 aus wirtschaftlichen Gründen ihre Stelle als Verkäuferin in der Modebranche verlor. Anschliessend gelang es ihr nicht mehr, längerfristig mit einem ähnlich hohen Pensum erwerbstätig zu sein. Aus den Akten geht nichts hervor, was darauf hindeutet, dass die Arbeitsstellen bei der D.________ AG (bei welcher die Versicherte ab März 2010 drei Monate gearbeitet hatte, bevor ihr aus ihr unbekannten Gründen gekündigt worden war) und bei der Firma E.________ (ab Oktober 2010; die Kündigung erfolgte nach Angabe der Versicherten während der Probezeit) aus gesundheitlichen Gründen aufgelöst worden wären; die Rückenproblematik trat auch erst im Dezember 2011 auf. Was die weiteren, erfolglos gebliebenen Arbeitsbemühungen betrifft, gab die Beschwerdeführerin an, sie habe wegen ihres Alters keine andere Arbeit mehr gefunden. Die vorinstanzlichen Feststellungen, die Reduktion des Arbeitspensums sei auf invaliditätsfremde Gründe zurückzuführen und es sei nicht überwiegend wahrscheinlich, dass die Versicherte als Gesunde bei Verfügungserlass wieder eine 80%ige Erwerbstätigkeit ausgeübt hätte, sind vor diesem Hintergrund nicht offensichtlich unrichtig und somit für das Bundesgericht verbindlich (E. 1 hievor).