Citation: 5A_708/2021 E. 1

Richtet sich eine Beschwerde gegen die Kostenfestsetzung, steht das für die Hauptsache gegebene Rechtsmittel einzig dann offen, wenn im vorinstanzlichen Verfahren diese ebenfalls noch Anfechtungsgegenstand bildete (Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG; BGE 137 III 47 E. 1.2.2; zuletzt Urteil 4A_164/2022 vom 22. August 2022 E. 1). Vorliegend ging es bereits im obergerichtlichen Verfahren ausschliesslich um die Honorarfestsetzung für das bezirksrätliche Verfahren. Das Obergericht bezifferte den Streitwert denn auch mit Fr. 1'338.90 (Differenz zwischen dem bezirksrätlich zugestandenen und dem von der Beschwerdeführerin verlangten Honorar). Mithin ist der für die Beschwerde in Zivilsachen nötige Mindeststreitwert gemäss Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG nicht erreicht und es steht nur die subsidiäre Verfassungsbeschwerde offen (Art. 113 BGG). Mit dieser kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 116 BGG), wofür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG). Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen, während auf appellatorische Ausführungen nicht eingetreten werden kann (BGE 140 III 264 E. 2.3; 142 III 364 E. 2.4).