Citation: 6P.82/2000 22.01.2001 E. 16

16.- Das Kantonsgericht hält dem Beschwerdeführer vor, er habe bei der Pfändung am 8. Mai 1992 sein Kontokorrentkonto bei der Hotel AG nicht erwähnt, das per 30. April 1992 einen Saldo von Fr. 616'050. 82 zu seinen Gunsten aufgewiesen habe. Den Einwand des Beschwerdeführers, er habe zu jenem Zeitpunkt nicht daran gedacht, hält es für unglaubwürdig. Denn der Beschwerdeführer habe bei verschiedenen Gelegenheiten stets wieder betont, dass er gegenüber der Hotel AG ein grösseres Kontokorrent-Guthaben gehabt habe. Dies sei insbesondere im Zusammenhang mit der Kontokorrent-Forderung der Gesellschaft gegenüber Z.________ geschehen, indem der Beschwerdeführer geltend gemacht habe, dessen Schuld hätte jederzeit seinem Kontokorrent belastet werden können. An der Hauptverhandlung habe er ausgeführt, sein Guthaben habe zum Zeitpunkt der Pfändung knapp genügt, um das Kontokorrent Z.________ abzudecken. Nachdem dieses doch einige Hunderttausend Franken betragen habe, habe ihm bewusst sein müssen, dass sein Kontokorrent einen beachtlichen Saldo zu seinen Gunsten aufgewiesen habe. Es sei denn auch schlechterdings unvorstellbar, dass der Beschwerdeführer ein bedeutendes Guthaben von über 600'000 Franken just in dem Moment einfach hätte vergessen können, als es gegolten habe, seine Vermögenswerte dem Pfändungsbeamten anzugeben (angefochtener Entscheid S. 50 lit. c.). Mit dieser Argumentation, insbesondere dem Umstand, dass der Beschwerdeführer bei verschiedenen Gelegenheiten stets wieder betont habe, er habe gegenüber der Hotel AG ein grösseres Kontokorrent-Guthaben, setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Seine Vorbringen, er habe den genauen Kontostand nicht gewusst und dass sein Kontokorrentkonto erst nachträglich von den Buchhaltern nachgeführt worden sei, gehen somit an der Sache vorbei und lassen die Beweiswürdigung des Kantonsgerichts jedenfalls nicht als willkürlich erscheinen. Damit erweisen sich die Rügen in diesem Zusammenhang (Beschwerdeschrift S. 66 ff. lit. c) als unbegründet, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann.