Citation: 2A.262/2001 22.08.2001 E. A

A.- Der jugoslawische Staatsangehörige A.B.________, geb. 1973, reiste am 18. Februar 1991 im Rahmen des Familiennachzuges zu seinem in Selzach (Kanton Solothurn) lebenden Vater in die Schweiz ein. Am 23. Juli 1991 erhielt er eine Aufenthaltsbewilligung B. In der Folge wechselte er mehrmals den Aufenthaltskanton; dabei kam es zu mehreren Verstössen gegen die Ausländergesetzgebung. In den Jahren 1994 bis 1998 wurde A.B.________ auch verschiedene Male strafrechtlich verurteilt: - Urteil des Gerichtspräsidenten von SolothurnLebern vom 19. August 1994: Busse von Fr. 250.-- wegen Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz. - Urteil des Tribunal de police du district de Neuchâtel vom 25. Oktober 1994: 10 Tage Gefängnis bedingt (Probezeit zwei Jahre) wegen einfacher Körperverletzung. - Urteil des Amtsgerichts Solothurn Lebern vom 23. Januar 1996: 12 Monate Gefängnis bedingt (Probezeit drei Jahre) und Busse von Fr. 3'000.-- wegen fahrlässiger Tötung und grober Verletzung von Verkehrsregeln. - Urteil des Amtsstatthalters von Luzern-Stadt vom 10. März 1998: 5 Wochen Gefängnis bedingt (Probezeit zwei Jahre) wegen Veruntreuung. - Urteil des Strafamtsgerichts Bucheggberg-Wasseramt vom 27. April 1998: 12 Monate Gefängnis bedingt (Probezeit drei Jahre) und 5 Jahre Landesverweisung bedingt (Probezeit 3 Jahre) wegen einfachen Diebstahls, gewerbs- und mehrfachen bandenmässigen Diebstahls sowie mehrfacher Sachbeschädigung (begangen in der Zeit vom 13. Juni 1996 bis 10. Juli 1996). Widerruf des am 25. Oktober 1994 und am 23. Januar 1996 gewährten bedingten Strafvollzuges. Mit Verfügung vom 28. Juli 1997 hatte es der Kanton Luzern abgelehnt, die Aufenthaltsbewilligung von A.B.________ zu verlängern, und diesen verpflichtet, das Kantonsgebiet bis spätestens 15. September 1997 zu verlassen. Das Bundesamt für Ausländerfragen dehnte die Wegweisung am 9. Januar 1998 auf das ganze Gebiet der Schweiz aus und setzte A.B.________ eine Frist zur Ausreise bis spätestens 30. Januar 1998. Die Verfügungen wurden angefochten.