Citation: 1A.123/2002 22.10.2002 E. 2

2.1 Die staatsrechtliche Beschwerde ist - von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen - rein kassatorischer Natur. Soweit der Beschwerdeführer mehr verlangt als die Aufhebung des angefochtenen Entscheids, ist darauf nicht einzutreten (BGE 127 II 1 E. 2c S. 5 mit Hinweis). 2.2 Zur staatsrechtlichen Beschwerde wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte ist nach Art. 88 OG nur legitimiert, wer durch den angefochtenen kantonalen Hoheitsakt in seinen rechtlich geschützten Interessen berührt ist. Diese können entweder durch kantonales oder eidgenössisches Gesetzesrecht geschützt sein. Zur Geltendmachung bloss tatsächlicher Interessen oder allfälliger öffentlicher Interessen ist die staatsrechtliche Beschwerde nicht gegeben (BGE 126 I 81 E. 3b S. 85; 123 I 41 E. 5b S. 42 f., je mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts zu Art. 88 OG sind auch Eigentümer benachbarter Grundstücke befugt, eine Baubewilligung mit staatsrechtlicher Beschwerde anzufechtlicher Beschwerde anzufechten, soweit sie die Verletzung von Normen geltend machen, die ausser den Interessen der Allgemeinheit auch oder in erster Linie dem Schutz der Nachbarn dienen. Zusätzlich müssen sie dartun, dass sie sich im Schutzbereich der Vorschriften befinden und durch die behaupteten widerrechtlichen Auswirkungen der Bauten betroffen werden (BGE 127 I 44 E. 2c S. 46; 118 Ia 112 E. 2a S. 116, 232 E. 1a S. 234). Das Bundesgericht prüft nur Rügen, die genügend klar und detailliert erhoben werden (BGE 127 I 38 E. 3c S. 43 mit Hinweisen). Gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss in der staatsrechtlichen Beschwerde dargelegt werden, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. 2.2.1 Diesen Anforderungen genügt die Eingabe des Beschwerdeführers nicht. Seinen Einwänden gegen die geltende Zonenordnung, die angeblich mangelhafte Erschliessung, die angewandten Belastungsgrenzwerte und die Zonenkonformität der geplanten Überbauung ist weder zu entnehmen, inwiefern es sich bei den von ihm angerufenen Bestimmungen um nachbarschützende Normen handelt, noch inwiefern sich der Beschwerdeführer in deren Schutzbereich befindet und durch die behaupteten widerrechtlichen Bauten betroffen wurde. Zudem unterlässt es der Beschwerdeführer auch darzutun, in welchen verfassungsmässigen Rechten und inwiefern er durch das Bauvorhaben verletzt wird. Auf die erwähnten Rügen ist daher schon allein aus diesen Gründen im Rahmen der staatsrechtlichen Beschwerde nicht einzutreten. Hinzu kommt, dass die Behauptungen über die ungenügende Erschliessung und die unzulässige Anwendung der Belastungsgrenzwerte neu sind, was (auch) im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde - abgesehen von hier nicht zutreffenden Ausnahmen - nicht zulässig ist (Marc Forster, Staatsrechtliche Beschwerde, in: Thomas Geiser/Peter Münch (Hrsg.), Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Aufl., Basel und Frankfurt am Main 1998, Rz. 2.50 und 2.51 S. 83 f.). 2.2.2 Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts kann ein Betroffener gegen den Kostenentscheid staatsrechtliche Beschwerde führen, auch wenn ihm die Legitimation zur Anfechtung in der Hauptsache fehlt; denn durch den Kostenentscheid wird er persönlich und unmittelbar in seinen Interessen betroffen (BGE 117 Ia 251 E. 1b S. 255). Wird Willkür geltend gemacht, genügt es nicht, wenn der Beschwerdeführer einfach behauptet, der angefochtene Entscheid sei willkürlich. Bei der Rechtsanwendungsrüge hat der Beschwerdeführer die Rechtsnorm, die qualifiziert unrichtig bzw. nicht angewandt worden sein soll, zu bezeichnen. Zudem hat er im Einzelnen aufzuzeigen, inwiefern der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem und offensichtlichem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 125 I 492 E. 1b S. 495 mit Hinweisen). Dass und weshalb der angefochtene Entscheid im Kostenpunkt in diesem Sinne nicht nur in der Begründung, sondern auch im Ergebnis willkürlich sein soll, ist demnach in der Beschwerdeschrift ausgehend von den massgebenden kantonalen Bestimmungen im Einzelnen darzulegen. Eine derartige Darlegung ist der vorliegenden Beschwerde nicht zu entnehmen. Der Beschwerdeführer nennt keine Gesetzesvorschrift, bei deren Anwendung zur Festsetzung der Gerichtsgebühr das Verwaltungsgericht in Willkür verfallen sein soll. Demzufolge kann auch auf diese Rüge im Rahmen der staatsrechtlichen Beschwerde nicht eingetreten werden. 2.2.3 Der Beschwerdeführer beanstandet, dass der angefochtene Entscheid entgegen § 10 Abs. 1 lit. c VRG (recte: § 10 Abs. 2 VRG) keine Rechtsmittelbelehrung aufweist. Inwiefern er dadurch in seinen rechtlich geschützten Interessen betroffen sein soll, legt er nicht dar, so dass darauf nicht einzutreten ist. Im Übrigen ist sein Einwand auch unbegründet. Nach § 10 Abs. 2 VRG ist die Pflicht zur Rechtsmittelbelehrung auf das zulässige ordentliche Rechtsmittel beschränkt. Steht nur ein ausserordentliches Rechtsmittel zur Verfügung, kann demnach auf eine Rechtsmittelbelehrung verzichtet werden (Kölz/Bosshart/Röhl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 2. Aufl., Zürich 1999, N. 47 zu § 10). Vor Bundesgericht zählt zu den ordentlichen Rechtsmitteln namentlich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde, während es sich bei der staatsrechtlichen Beschwerde um ein ausserordentliches Rechtsmittel handelt. Aufgrund der Begehren und der dazu angeführten Begründung in der Beschwerde an das Verwaltungsgericht war es offensichtlich, dass gegen den von diesem gefällten Entscheid - unter Vorbehalt von Art. 88 OG - einzig die staatsrechtliche Beschwerde gegeben ist. Das Verwaltungsgericht durfte daher von einer Rechtsmittelbelehrung absehen.