Citation: 4A_362/2014 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz führte zur Begründung des Kostenentscheids aus, das Verfahren betreffend das Unterlassungsbegehren nach Antrags-Ziff. 1 wäre mutmasslich zugunsten der Beschwerdeführerin ausgegangen. Indem die Beschwerdegegnerin erst nach Rechtshängigkeit des Massnahmebegehrens die entsprechende Unterlassungserklärung abgegeben habe, habe sie zudem die Gegenstandslosigkeit in Bezug auf Antrags-Ziff. 1 verursacht. Es rechtfertige sich daher, die auf dieses Rechtsbegehren anfallenden Kosten vollumfänglich der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Hinsichtlich der Abweisung von Antrags-Ziff. 2 des Gesuchs (Verpflichtung zum Rückruf in Verkehr gebrachter Arzneimittel) erwog die Vorinstanz, die Abweisung erfolge nicht zuletzt aufgrund der relativ langen Verfahrensdauer, was nicht allein der Beschwerdeführerin angelastet werden könne. Es erscheine daher gerechtfertigt, die entsprechenden Prozesskosten den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen.