Citation: 8C_214/2013 E. 4.1.4

4.1.4. Der Beschwerdeführer suchte auf Veranlassung des behandelnden Arztes die interdisziplinäre Sprechstunde an der Klinik für Rheumatologie und internistische Rehabilitation der Kliniken A.________ auf. Die Ergebnisse der Abklärung sind im interdisziplinären Konsensbericht vom 8. Oktober 2012 festgehalten. Darin wird gefolgert, es bestehe eine Belastbarkeit für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten ganztags, wobei aufgrund der anamnestischen Angaben und dem konsistenten Verhalten des Versicherten ein vermehrter Kurzpausenbedarf von zwei Stunden im Laufe des Tages zuzugestehen sei. Nach der in der Beschwerde vertretenen Auffassung rechtfertigt dieser Pausenbedarf, von einem zumutbaren Arbeitspensum von lediglich ca. 75 % auszugehen. Das kantonale Gericht hat sich mit diesem Einwand auseinandergesetzt. Es hat erwogen, bei genauer Betrachtung des Konsensberichtes vom 8. Oktober 2012 und namentlich auch der diesem hauptsächlich zugrunde liegenden Einzelberichte zur internistisch/rheumatologischen und zur ergonomischen Abklärung, insbesondere auch der Angaben zur Bewältigbarkeit der anamnestisch u.a. durchgeführten Bürotätigkeit, führe der Pausenbedarf nicht dazu, dass der Versicherte im genannten zeitlichen Umfang seine Arbeit gänzlich lassen solle. Vielmehr müsse er die Möglichkeit haben, aus der meistens sitzenden Stellung in Positionen zu wechseln, welche sein linkes Knie anders belasteten. Das sei in Bürotätigkeiten ohne weiteres möglich, womit das Knie die erforderliche zeitweilige Entlastung erfahre. Diese Beurteilung überzeugt in Würdigung der gesamten Aktenlage, insbesondere auch der medizinischen Vorberichte und -gutachten, in welchen für angepasste Tätigkeiten eine volle Arbeitsfähigkeit ohne zeitliche Einschränkungen attestiert wurde. Was der Versicherte vorbringt, rechtfertigt keine andere Betrachtungsweise. Namentlich werden die von der Vorinstanz gezogenen Schlüsse durch die vorhandenen medizinischen Akten hinreichend gestützt.