Citation: U 249/05 20.02.2006 E. 2

Aktenkundig steht fest, dass die Versicherte nach einem Treppensturz mit lumbaler Kontusion im Jahre 1971 während Tagen an akuter Lumbago litt, dass sie gemäss einem Eintrag in der Krankengeschichte im Februar 1972 "kürzlich im Turnen mit dem Rückgrat auf eine Kante gefallen" war und eine "deutliche Thoraxverwölbung rechts des Sternums" sowie ein Tiefstand der linken Schulter um etwa einen Centimeter im Vergleich zur rechten Schulter festgestellt wurden, dass nach Angaben der orthopädischen Klinik B.________ in den Jahren 1972-74 die Diagnose einer Hühnerbrust (Status nach Rachitis), einer links-konvexen C-förmigen Thoracalskoliose sowie einer Chondropathia patellae rechts erhoben und 1974 das Tragen eines Drei-Punkte-Korsetts verordnet wurde. Weiter ist den sich bei den Akten befindlichen Arbeitszeugnissen zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin - trotz ihres Unfalles vom 18. August 1985 - ohne Hinweise auf gesundheitliche Probleme zwischen 1978 und 1997 in verschiedenen Arbeitsstellen als Sekretärin und vom 1. Juni 1986 bis 31. Juli 1988 als Airhostess berufstätig war. "Seit 1993 hat sie mit ihrem Lebenspartner ein im Bereich Texten und Setzen einerseits und im Bereich der Beratung und des Verkaufs von CD-ROM tätiges Unternehmen aufgebaut", wobei ein im August 1996 eröffnetes Ladenlokal per Ende März 1997 wieder schliessen musste (Entscheid der Kantonalen Rekurskommission für die Ausgleichskassen und die IV-Stellen Basel Stadt vom 2. Dezember 1999 S. 2). In der Kollektivgesellschaft "P.________" mit Sitz in X.________ ist die Versicherte als Gesellschafterin mit Einzelunterschrift eingetragen. Von der Invalidenversicherung bezieht sie seit 1. Dezember 1997 eine Viertels- und seit 1. Juni 1998 eine ganze Rente.