Citation: I 161/99 15.03.2000 E. 5

5.- a) Das hypothetische Einkommen ohne Invalidität beträgt für das Jahr 1994 gestützt auf den Eintrag im in- dividuellen Konto Fr. 4895.- monatlich. Unter Berücksich- tigung der allgemeinen Nominallohnentwicklung im Jahr 1995 von 1,3 % (Die Volkswirtschaft 1999, Heft 12, Anhang S. 28, Tabelle B 10.2) ergibt sich für das Vergleichsjahr 1995 (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) ein Valideneinkommen von monatlich Fr. 4959.-. b) Für die Bestimmung des trotz gesundheitlicher Be- einträchtigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkom- mens (Invalideneinkommen) können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne beigezogen werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Versicherte - wie hier - nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat (BGE 124 V 322 Erw. 3b/aa mit Hinweisen). Bei dem von der IV-Stelle korrekt berücksichtigten Tabellenlohn von monatlich Fr. 4122.- gemäss der Schweizerischen Lohnstruk- turerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) ist zu be- achten, dass er auf einer einheitlichen Arbeitszeit von 40 Wochenstunden beruht und auf die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 41,9 Stunden (LSE 1994 S. 42) um- zurechnen ist. Daraus resultiert ein Monatslohn von Fr. 4318.-. Unter Einbezug der bis zum Zeitpunkt des Ver- fügungserlasses (vom 19. Oktober 1995) eingetretenen Nominallohnentwicklung ergibt sich ein Invalideneinkommen von monatlich Fr. 4374.-. In Anbetracht der Tatsache, dass der Versicherte nicht auf eine leichte Beschäftigung ange- wiesen ist, erscheint die von Verwaltung und Vorinstanz vorgenommene Reduktion von 25 % vom Tabellenlohn als grosszügig. Selbst bei Gewährung eines leidensbedingten Abzuges (vgl. dazu BGE 124 V 323 Erw. 3b/bb; AHI 1998 S. 291 Erw. 3b; in BGE 114 V 310 nicht publizierte Erw. 4b) in diesem Umfang beträgt der Invaliditätsgrad, in Anbe- tracht der monatlichen Erwerbseinbusse von Fr. 1720.-, allerdings nur 34,7 % und liegt damit deutlich unter der für den Rentenanspruch geltenden Grenze von 40 % (Art. 28 Abs. 1 IVG).