Citation: 6B_607/2021 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz hält einleitend fest, der Beschwerdeführer sei trotz geltenden Kontaktverbots auf die in ihrem auf dem Parkplatz parkierten Fahrzeug sitzende Beschwerdegegnerin 2 zugegangen. Gemäss übereinstimmenden Aussagen sei es zunächst zu einem verbalen Streit um die Ausübung des Besuchsrechts betreffend den gemeinsamen Sohn gekommen, wobei sich der Beschwerdeführer auf dem offenen Fahrzeugfenster abgestützt habe. Die Beschwerdegegnerin 2 habe zu Protokoll gegeben, sie habe zum Beschwerdeführer gesagt, er solle verschwinden, sich "verpissen". Da sei der Beschwerdeführer "ganz ausgeflippt", habe ihr ins Gesicht gespuckt und ihr die Brille heruntergerissen. Während sie sich weggedreht habe, um ihr Handy zu greifen und die Polizei anzurufen, habe er sie ein paarmal an den Haaren gerissen (angefochtener Entscheid E. 4.3.1 ff. S. 12 ff.). Die Vorinstanz wertet die entsprechenden Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 als glaubhaft, da sie den Ablauf des Geschehens in den Einvernahmen übereinstimmend geschildert habe. Sie habe konstant ausgesagt, dass der Beschwerdeführer ihr die Brille weggerissen und ins Gesicht geworfen sowie sie an den Haaren gerissen habe. Dass er ihr ins Gesicht gespuckt habe, habe sie an der Einvernahme am Tattag und an der Konfrontationseinvernahme erwähnt. Die Beschwerdegegnerin 2 habe den Handlungsablauf kongruent, ohne Übertreibungen und schlüssig geschildert. Zudem spreche für die Glaubhaftigkeit ihrer Aussagen, dass sie den Vorfall des Anspuckens auch gegenüber der von ihr kontaktierten Notrufzentrale beschrieben habe. Der Beschwerdeführer anerkenne, dass er der Beschwerdegegnerin 2 die Brille weggerissen habe. Es sei nicht ersichtlich, weshalb die Beschwerdegegnerin 2 neben diesem anerkannten Vorfall die Vorwürfe des Anspuckens und "Haarereissens" erfunden haben sollte. Hinzu komme, dass der Beschwerdeführer einräume, die Beschwerdegegnerin 2 könnte seinen Speichel gespürt haben, da er ihr nahegekommen sei und eine feuchte Aussprache gehabt habe. Dass die Beschwerdegegnerin 2 das Anspucken falsch interpretiert haben könnte, sei auszuschliessen, sei doch ein gezieltes Anspucken deutlich von einer feuchten Aussprache zu unterscheiden. Gestützt auf die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 erachtet die Vorinstanz den in der Anklage betreffend den Vorwurf der Beschimpfung umschriebenen Sachverhalt, nämlich ein gezieltes Anspucken der Beschwerdegegnerin 2, als erstellt (angefochtener Entscheid E. 4.4. f. S. 15 ff.).