Citation: 8C_475/2022 E. A

A.a. Die 1967 geborene A.________, zuletzt als Verkäuferin in einer Metzgereiabteilung tätig gewesen, meldete sich am 14. Mai 2008 wegen seit 1997 bestehender Rückenschmerzen und psychischer Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach erwerblichen und medizinischen Abklärungen, namentlich nach Einholung eines interdisziplinären Gutachtens der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) Ostschweiz vom 20. Februar 2009, sah die IV-Stelle des Kantons St. Gallen mit Vorbescheid vom 8. Oktober 2009 die Zusprechung einer ganzen Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 70 % vor. In der Folge war A.________ vom 29. September bis 1. Oktober 2009 observiert worden. Die IV-Stelle liess die RAD-Ärztin Dr. med. B.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, die Observationsergebnisse aus medizinischer Sicht beurteilen und verneinte nach neuem Vorbescheid vom 10. Februar 2010 mit Verfügung vom 22. April 2010 einen Rentenanspruch. Die dagegen geführte Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen teilweise gut und wies die Sache zu weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägungen an die IV-Stelle zurück (Entscheid vom 3. März 2011). A.b. Mit Urteil 8C_272/2011 vom 11. November 2011, teilweise veröffentlicht in BGE 137 I 327, hiess das Bundesgericht die von der IV-Stelle hiergegen erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten teilweise gut und änderte den Entscheid des Versicherungsgerichts vom 3. März 2011 insoweit ab, als der Observationsbericht zu berücksichtigen sei und die Abklärungen im Sinne der Erwägungen zu erfolgen hätten. Insbesondere seien die weiteren Abklärungen interdisziplinär auszurichten, um den somatischen wie psychischen Leiden Rechnung zu tragen. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab. A.c. Die IV-Stelle ordnete daraufhin bei der SMAB (Swiss Medical Assessment- and Business-Center) AG Bern eine interdisziplinäre Begutachtung an (Expertise vom 19. Oktober 2012) und in der Folge eine weitere polydisziplinäre Untersuchung im Zentrum für Medizinische Begutachtung (ZMB) in Basel (Gutachten vom 14. März 2016). Die IV-Stelle liess die RAD-Ärztin Dr. med. C.________ hierzu am 25. Mai 2016 Stellung nehmen und kündigte daraufhin erneut die Abweisung des Rentenbegehrens an (Vorbescheid vom 19. Oktober 2016). Am 30. August 2018 erachtete Dr. med. C.________ die Einholung eines Verlaufsgutachtens beim ZMB als angebracht, welches am 10. Februar 2020 erstattet wurde. Mit Verfügung vom 7. Juli 2020 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch.