Citation: 6B_336/2009 08.07.2009 E. 1

Das Appellationsgericht hielt folgende Sachverhalte für erwiesen: 1.1 Nachdem der Beschwerdeführer am Morgen des 23. November 2006 erfahren hatte, dass seine langjährige Freundin D.________ und Mutter seiner damals 4- und 7-jährigen Töchter seit ca. 1 ½ Jahren ein Verhältnis mit seinem Halbbruder A.________ hatte, begab er sich selbentags, um ca. 15.20 Uhr, mit seinem Halbbruder B.________, seinem Cousin C.________, D.________ sowie den beiden Töchtern zur Wohnung von A.________, wo er diesen mit seiner Freundin E.________ und seiner Mutter, F.________, antraf. Als der Beschwerdeführer A.________ erblickte, griff er diesen in einem Zustand grosser Erregung mit den Fäusten und verbal an. Plötzlich zog er ein ca. 30 cm langes Filetiermesser, welches er von zuhause mitgebracht und in seinem Hosenbund verborgen gehalten hatte, hervor und ging damit aus einer Entfernung von möglicherweise 3 bis 4 m in Tötungsabsicht auf A.________ los, wobei er diesen auch verbal mit dem Tod bedrohte. B.________ und eventuell auch C.________ gelang es, dem Beschwerdeführer das Messer zu entwinden, sodass niemand verletzt wurde. In der Folge versuchte der Beschwerdeführer, mit einem Stuhl gegen den Kopf von A.________ zu schlagen. Dieser konnte jedoch im letzten Moment ausweichen, weshalb der Stuhl ihn nur an der linken Schulter traf. Danach verpasste ihm der Beschwerdeführer einen Faustschlag ins Gesicht. 1.2 Am Abend des 4. August 2007 fuhr der Beschwerdeführer mit D.________ in ihrem Personenwagen durch den St. Alban-Ring (Tempo-30-Zone), wo sie auf der Höhe der Hausnummer 282 A.________ sowie dessen Kollegen G.________ und H.________ vor dem Audi TT von G.________ erblickten. Zwischen dem Beschwerdeführer und D.________ kam es beim Anblick von A.________ zum Streit, weshalb er sie auf ihre Bitte hin aussteigen liess. Daraufhin wendete der Beschwerdeführer das Fahrzeug in der Einbahnstrasse und fuhr mit einer Geschwindigkeit von 40-50 km/h in verbotener Fahrtrichtung durch den St. Alban-Ring. Als der Beschwerdeführer A.________ vor dem linken Kotflügel des Audi TT kauernd erblickte, fasste er den Entschluss, diesen zu töten. Er fuhr mit voller Wucht gegen den linken vorderen Kotflügel des Audi TT. A.________ konnte sich in letzter Sekunde durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen, ansonsten er vom Beschwerdeführer überfahren worden wäre. H.________, welcher sich im unmittelbaren Gefahrenbereich vor dem linken Scheinwerfer des Audi TT befand, wurde durch die Aktion rücksichtslos in Gefahr gebracht. Anschliessend kam es zu einer tätlichen und verbalen Auseinandersetzung, wobei der Beschwerdeführer A.________ zuschrie, er habe ihn töten wollen und dass es das nächste Mal bestimmt klappen werde. Im Verlaufe der Abklärungen vor Ort gab der Beschwerdeführer auch gegenüber dem Polizeibeamten P.________ zum Ausdruck, er wolle das Leben von A.________ zerstören und werde ihn bei Gelegenheit töten. 1.3 In der Nacht des 6. August 2007 griff der Beschwerdeführer nach einem missglückten Selbstmordversuch im Universitätsspital Basel den Polizisten Q.________ mit dem Infusionsständer an, ging mit den Fäusten auf diesen los und beschimpfte ihn unter anderem als Rassisten. Q.________ gelang es, den Beschwerdeführer auf dem Bett zu fixieren, wo dieser den Kopf zur Seite drehte und ein Gemisch aus Blut und Speichel gegen das Gesicht des Polizisten und dasjenige des zwischenzeitlich eingetroffenen Krankenpflegers K.________ spuckte.