Citation: 6B_244/2024 E. 4.4

4.4. Die Vorbringen in der Beschwerde lassen die Erwägungen der Vorinstanz weder zur Pauschalisierung und betragsmässigen Bestimmung der Entschädigung für das erstinstanzliche Verfahren noch zur Festsetzung der Vergütung nach Obsiegen und Unterliegen für das oberinstanzliche Verfahren in einem willkürlichen, ermessensverletzenden oder sonst wie bundesrechtswidrigen Licht erscheinen. Der Beschwerdeführer beantragt, er sei für das erstinstanzliche Verfahren für die Ausübung seiner Verfahrensrechte mit Fr. 56'987.55 und für das oberinstanzliche Verfahren mit zusätzlichen Fr. 5'127.55 zu entschädigen. Seine Anträge begründet er mit der Darlegung seiner eigenen Sicht, insbesondere damit, dass sich die konkrete Strafsache seiner Ansicht nach durch eine erhebliche Komplexität, eine exzessive Verfahrenslänge sowie einen überdurchschnittlichen Aktenumfang auszeichne und sich in beträchtlicher Weise auf seine gesundheitliche und finanzielle Situation auswirke bzw. ausgewirkt habe. Auf die Erwägungen der Vorinstanz, die sich im Rahmen der Regelung und Festsetzung der Entschädigung mit allen wesentlichen Gesichtspunkten ausführlich befasst, geht er hingegen nicht in einer den formellen Anforderungen ausreichenden Weise ein. Im Ergebnis legt er nur dar, von welcher Ausgangslage in Bezug auf die Entschädigungsfragen richtigerweise auszugehen wäre. Daraus ergibt sich indessen nicht, dass das zugesprochene Honorar für das erstinstanzliche Verfahren ausserhalb jeden vernünftigen Verhältnisses zum gebotenen Aufwand stehen oder in augenfälliger Weise ungerecht erscheinen würde. Insbesondere kann der Vorinstanz gefolgt werden, wenn sie dafür hält, die Streitsache sei in Bezug auf deren Bedeutung und Schwierigkeit in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht eher als unterdurchschnittlich zu bewerten. Darauf kann verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG). Gestützt auf die Beschwerdevorbringen ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die von der Vorinstanz für das Berufungsverfahren ermittelte Entschädigung bzw. die von ihr vorgenommene Ausscheidung nach Obsiegen und Unterliegen gegen das geltende Recht verstossen könnte. Die Beschwerde erweist sich auch in diesem Punkt als unbegründet, soweit sie den Begründungsanforderungen überhaupt zu genügen vermag (Art. 42 Abs. 2 BGG und Art. 106 Abs. 2 BGG).