Citation: 7B_208/2022 E. 3.3.2

3.3.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Vorinstanz gehe zu Unrecht von einem schwankenden Therapieverlauf aus, bzw. nehme zu Unrecht an, dass die Haft in Deutschland das Setting [der Therapie] beeinträchtigt habe. Die Vorinstanz erwägt, die hierorts absolvierte ambulante Therapie des Beschwerdeführers sei bis anhin etlichen Schwankungen mit Therapeutenwechseln unterworfen gewesen. Die Behandlung habe bei Dr. B.________ begonnen und sei dann bei Dr. C.________ fortgesetzt worden, wobei im Januar 2020 die Haft in Deutschland das Setting beeinträchtigt habe und die Therapie unter anderem auch telefonisch habe durchgeführt werden müssen. Der Beschwerdeführer gehe eigenen Angaben zufolge seit Juli 2021 einer ambulanten Therapie beim Psychiatrisch-Psychologischen Dienst des Kantons Zürich (PPD) beim Therapeuten D.________ nach. Es ist unbestritten und aktenkundig, dass es seit Beginn der Therapie des Beschwerdeführers zu mehreren Therapeutenwechseln gekommen ist. Wenn der Beschwerdeführer vorbringt, Dr. C.________ habe Zürich verlassen und sei nach Hamburg umgesiedelt, sodass die Therapie mit dem Beschwerdeführer trotz Haft und Corona habe fortgeführt werden können, dann übersieht er, dass die Vorinstanz in Bezug auf die Haft in Deutschland weder von einer Unterbrechung der Therapie noch von einem Therapeutenwechsel ausgeht. Vielmehr erwägt die Vorinstanz, dass die Therapie in Deutschland unter anderem auch telefonisch habe durchgeführt werden müssen. Die vorinstanzliche Feststellung, wonach aufgrund der Haft in Deutschland das Setting [der Therapie] beeinträchtigt worden sei, ist nicht schlechterdings unhaltbar und damit unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer räumt weiter selber ein, dass er kurz vor Weihnachten 2020 von Hamburg nach Zürich zurück gekommen sei, dass er bis Februar 2021 in Kontakt mit Dr. C.________ gewesen sei und dass er die Therapie beim Therapeuten D.________ erst im Juli 2021 begonnen habe. Dass die Vorinstanz bei dieser Sachlage von einem schwankenden Therapieverlauf bzw. einem Therapieunterbruch ausgeht, ist nicht willkürlich, zumal der Beschwerdeführer nicht geltend macht, vom Februar bis Juli 2021 therapiert worden zu sein.