Citation: 1A.228/2004 03.08.2005 E. 8

8.1 Nach den tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid ist "aus rein körperlicher Sicht" bis zum Wegzug der Ehefrau im August 2001 kein Haushaltschaden auszumachen. Nach Auffassung des Beschwerdeführers trifft dies nicht zu. Es sei gutachterlich erstellt, dass er körperlich massiv beeinträchtigt gewesen sei. Zusammen mit seiner Frau habe er die an einem Hirntumor leidende Tochter zu betreuen gehabt. Die Tochter sei zeitweise gänzlich pflegebedürftig gewesen. Im Jahr 1995 sei das zweite Kind und im Jahr 1998 seien Zwillinge zur Welt gekommen. Die Kinder hätten gewickelt und getragen und mit ihnen hätte Freizeitbeschäftigungen nachgegangen werden müssen. Seine Frau habe zeitweise vollzeitlich gearbeitet, weshalb auf ihn die Kinderbetreuung und die Haushaltführung in ihrer Abwesenheit gefallen seien. Bei den erwähnten Tätigkeiten sei er körperlich massiv beeinträchigt gewesen. 8.2 Das Verwaltungsgericht begründet seine Schlussfolgerung, dass bis im August 2001 aus körperlicher Sicht kein Haushaltschaden eingetreten sei, folgendermassen: Nach den ärztlichen Gutachten ergebe sich, dass der Beschwerdeführer im Gebrauch des linken Armes zwar erheblich eingeschränkt gewesen sei, bei einer körperlich leichten Tätigkeit jedoch immerhin von einer Arbeitsfähigkeit von 60 Prozent habe ausgegangen werden können. Ein Grossteil der Haushaltarbeiten (Essenszubereitung, Organisation des Einkaufs, verschiedene Reinigungsarbeiten, Sortieren und Einfüllen der Wäsche, Betreuung der Kinder) habe ohne den verletzten Arm ausgeführt werden können. Zudem sei es dem Beschwerdeführer und seiner Familie zumutbar gewesen, die Führung des Haushalts in bestimmten Bereichen neu zu organisieren und damit den Arbeitsausfall auszugleichen. Unklar sei jedoch, ob "aus psychischer Sicht" eine Beeinträchtigung in der Haushaltführung bestanden habe und weiterhin bestehe. Diese Ausführungen sind insgesamt nachvollziehbar. Zwar kann davon ausgegangen werden, dass die Kinderbetreuung, insbesondere die Betreuung der kranken Tochter, den Beschwerdeführer körperlich beansprucht hatte. Der Beschwerdeführer macht jedoch nicht geltend, und es ist nicht anzunehmen, dass sich die Ehefrau an der Haushaltführung und der Kinderbetreuung nicht beteiligt hätte, so dass die Haushaltarbeiten nicht hätten aufgeteilt werden können. Die Sachverhaltsermittlung des Verwaltungsgerichts ist jedenfalls nicht offensichtlich falsch oder unvollständig, weshalb das Bundesgericht daran gebunden ist (Art. 105 Abs. 2 OG).