Citation: 6P.32/2007 29.06.2007 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt, das Obergericht habe auf willkürliche Weise Zweifel an seiner Zurechnungsfähigkeit verneint und dementsprechend zu Unrecht darauf verzichtet, diese durch ein forensisch-psychiatrisches Gutachten abklären zu lassen. Er begründet diese Rüge indessen nicht damit, das Obergericht sei bei der Beurteilung der Frage, ob die Einholung eines Gutachtens erforderlich sei, von unhaltbaren tatsächlichen Annahmen ausgegangen. Er macht vielmehr geltend, es hätte auf Grund der unbestrittenen Umstände des Falles an seiner Zurechnungsfähigkeit zweifeln müssen. Damit wirft er dem Obergericht die unrichtige Anwendung von Art. 13 StGB vor, wofür die Nichtigkeitsbeschwerde offen steht. Auf die staatsrechtliche Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten (Art. 84 Abs. 2 OG).