Citation: 4A_371/2023 E. 6.9.1

6.9.1. Die Beschwerdeführerin vermischt teilweise auch in ihrer Beschwerde vor Bundesgericht die Frage der Auslegung eines Vertrags einerseits und dessen Qualifikation andererseits. Dies zeigt sich exemplarisch, wenn sie ausführt, die Qualifikation sei zwischen den Parteien unbestritten geblieben, oder geltend macht, " dass die Parteien Gesellschafter einer einfachen Gesellschaft sein sollen, wurde [...] von keiner der Parteien je vorgebracht ". In einem ersten Schritt ist - wie erwähnt - der Inhalt des Vertrags festzustellen. Erst wenn dieser feststeht, kann eine Qualifikation erfolgen (vgl. hievor E. 6.3.1 f.).