Citation: 5A_481/2019 E. 3

Das Obergericht hat erwogen, der Beschwerdeführer setze sich mit den erstinstanzlichen Erwägungen zur Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung nicht ansatzweise auseinander. Stattdessen werfe er der Beschwerdegegnerin im Zusammenhang mit der Kündigung des Hypothekarvertrags fehlende Verhandlungsbereitschaft vor und dem Betreibungsamt Fehler bei der Anweisung an die Mieter, die Zinsen an das Betreibungsamt zu zahlen. Diese Vorbringen seien neu und - soweit es sich um Tatsachenbehauptungen handle - im Beschwerdeverfahren unbeachtlich. Der Beschwerdeführer zeige nicht auf, inwiefern das Bezirksgericht den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt oder das Recht unrichtig angewandt habe und dies sei auch nicht ersichtlich. Soweit er geltend mache, vor Bezirksgericht wegen gesundheitlicher Probleme keine Stellungnahme eingereicht zu haben, weil die Frist zu kurz gewesen sei, lege er nicht dar, weshalb er nicht wenigstens ein kurz begründetes Fristerstreckungsgesuch hätte stellen können. Zudem zeige die vorliegende Beschwerde, dass er innert zehn Tagen eine Stellungnahme verfassen könne. Zur Beurteilung allfälliger Verfahrensfehler des Betreibungsamts sei das Obergericht im Rechtsöffnungsverfahren nicht zuständig. Da die Beschwerde sich als aussichtslos erwiesen habe, sei sodann das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen.