Citation: 9C_317/2016 E. 4.2

4.2. Die vorinstanzlichen Feststellungen sind nicht zu beanstanden. Es trifft zu, dass Dr. med. C.________, stellvertretender Chefarzt der Klinik für Urologie des Spitals D.________, am 20. Mai 2014 auf Anfrage der Beschwerdegegnerin ausführte, der Beschwerdeführer sei in seinem Beruf als Fassadenisolateur "problemlos arbeitsfähig". In Beantwortung einer weiteren Anfrage der Verwaltung bestätigte er diese Einschätzung am 27. Oktober 2014. Auch Dr. med. B.________, welcher den Beschwerdeführer ab November 2014 behandelte, hielt im Bericht vom 25. März 2015 zuhanden der Beschwerdegegnerin fest, aus urologischer Sicht bestehe keine Einschränkung in der bisherigen Tätigkeit. Eine durchgängige, nämlich eine seit 13. August 2013 bestehende 100%ige Arbeitsunfähigkeit wurde einzig vom Hausarzt Dr. med. E.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin FMH, in dem zuhanden des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers erstellten Bericht vom 26. November 2015 angegeben. In einem früheren, vom 2. April 2015 datierenden Bericht des gleichen Arztes wird demgegenüber als Beginn der 100%igen Arbeitsunfähigkeit der 13. August 2014 bezeichnet. Bei den ergänzenden Fragen desselben Berichts wird einmal August 2013 und einmal August 2014 als Beginn der 100%igen Krankschreibung genannt. In diesem Zusammenhang ist einerseits zu vermerken, dass sich den zahlreichen echtzeitlichen medizinischen Akten - namentlich den Zeugnissen zuhanden des Taggeldversicherers - keinerlei Anhaltspunkte für eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes bzw. für eine damit einhergehende Arbeitsunfähigkeit ab (13.) August 2013 entnehmen lassen. Andererseits ist aktenmässig erstellt, dass der Beschwerdeführer vom 15. bis 19. August 2014 im Spital D.________ hospitalisiert war und von einem Assistenzarzt desselben Spitals ab dem 13. August 2014 zu 100 % krank geschrieben wurde (Attest vom 18. August 2014). Angesichts der (zeitlichen) Widersprüchlichkeit der Angaben des Hausarztes und der Aktenlage, aufgrund welcher eine volle Arbeitsunfähigkeit ab 13. August 2014 (nicht aber ab 13. August 2013) erstellt ist, ist es in jedem Fall nicht offensichtlich unrichtig, dass das kantonale Gericht der nachträglichen Angabe des Hausarztes betreffend Beginn einer durchgehenden Arbeitsunfähigkeit ab 13. August 2013 nicht gefolgt und von einer von 20. Mai bis 13. August 2014 dauernden vollen Arbeitsfähigkeit ausgegangen ist. Zusammenfassend ist gestützt auf die grundsätzlich verbindlichen (E. 1 hievor) und nicht offensichtlich unrichtigen Feststellungen des kantonalen Gerichts erstellt, dass während des Wartejahres vom 1. September 2013 bis zum 31. August 2014 ein im Sinne von Art. 29ter IVV wesentlicher Unterbruch der Arbeitsunfähigkeit von (beträchtlich) mehr als 30 aufeinanderfolgenden Tagen vorlag. Der Anspruch auf eine Rente hätte - weil die Wartezeit nach einem wesentlichen Unterbruch ohne Anrechnung der bis zum Unterbruch bereits zurückgelegten Perioden von Arbeitsunfähigkeit neu zu laufen beginnt (MEYER/ REICHMUTH, a.a.O., N. 35 zu Art. 28) - somit erst nach Ablauf einer neuen Wartezeit entstehen können, welche im Zeitpunkt des Verfügungserlasses aber noch nicht abgelaufen war.