Citation: 8C_448/2021 E. 4.2

4.2. Die Beschwerde richtet sich vorab gegen das psychiatrische Teilgutachten als Beweisgrundlage. Dem Experten wird vorgeworfen, er habe es an der erforderlichen Abklärungstiefe fehlen lassen. Der Gutachter habe die von den behandelnden Ärzten gestellte Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung in Verkennung der Bedeutung des Vorfalls vom 12. Juni 2015 verworfen, zudem auf eine weitergehende Persönlichkeitsdiagnostik zu Unrecht verzichtet. Bei der neurologischen und neuropsychologischen Abklärung unberücksichtigt geblieben seien auch die nach einem Suizidversuch durch Kohlenmonoxidvergiftung verbleibenden Spätfolgen. Schliesslich sei auch die Schulterverletzung nicht hinreichend berücksichtigt worden. Gerügt werden zudem die vorinstanzlichen Erwägungen zu den erwerblichen Auswirkungen der Gesundheitsschädigung.