Citation: 2C_364/2023 E. C

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 29. Juni 2023 gelangt A.________ an das Bundesgericht. Er beantragt, das Urteil der Vorinstanz sei aufzuheben und es sei ihm weiterhin ein Ausweis über den Bestand der Niederlassungsbewilligung auszustellen. Eventualiter sei die Niederlassungsbewilligung durch eine Aufenthaltsbewilligung zu ersetzen, subeventualiter verbunden mit weiteren Auflagen. Subsubeventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanzen zurückzuweisen. Ferner sei dem Beschwerdeführer für das kantonale Verwaltungsgerichtsverfahren die vollumfängliche unentgeltliche Rechtspflege und -verbeiständung zu gewähren. Der Migrationsdienst der Einwohnergemeinde Thun verzichtet auf eine Vernehmlassung. Die Sicherheitsdirektion des Kantons Bern beantragt die Abweisung der Beschwerde. Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern hat sich vernehmen lassen und beantragt ebenfalls die Abweisung der Beschwerde. Das SEM hat sich nicht vernehmen lassen. Der Beschwerdeführer hat auf die Vernehmlassungen repliziert. Mit Verfügung vom 3. Juli 2023 erkannte die Abteilungspräsidentin der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu.