Citation: 6B_783/2021 E. 1.4.2

1.4.2. Die Vorinstanz hält fest, die beiden minderjährigen Kinder der Beschwerdeführerin würden sich mit neun und 13 Jahren noch im anpassungsfähigen Alter befinden. Sie seien mit der heimatlichen Sprache und Kultur nicht nur über das Elternhaus vertraut, sondern seien bereits selbst im Kosovo gewesen. Es könne ihnen deshalb zugemutet werden, mit ihrer Mutter respektive ihren Eltern ins Heimatland auszureisen. Andernfalls könne der Kontakt auch über moderne Kommunikationsmittel, Treffen im Heimatland und bewilligungsfähige Kurzaufenthalte gepflegt werden. Bereits während der Inhaftierung werde der Beschwerdeführerin die tatsächlich gelebte familiäre Beziehung zudem stark erschwert werden. Nach ihrer migrationsrechtlichen Ausschaffung seien ihr entsprechende Schwierigkeiten für das Familienleben nicht fremd. Dennoch hätten diese sie nicht von neuer Tatbegehung abgehalten. Insgesamt führe der Umstand allein, dass sie verheiratet und Mutter von drei Kindern in der Schweiz sei, daher nicht zur Annahme eines Härtefalls.