Citation: 4A_360/2017 E. 4

Die Beschwerdeführerin rügt weiter, die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem sie die im erstinstanzlichen Verfahren unterbliebene Befragung von Zeugen zum Einbau der Küchenabdeckung bei F.________ geschützt habe. Die Vorinstanz stellte fest, die Beschwerdeführerin habe nicht angegeben, zu welchen der beiden infrage kommenden Beweisthemen (verzögerte Lieferung der Küchenabdeckung und Beschädigungen beim Einbau) die von ihr beantragten Zeugen überhaupt etwas auszusagen hätten. Die von der Beschwerdeführerin anerbotenen Beweismittel könnten den damit zu beweisenden Tatsachenbehauptungen nicht zugeordnet werden. Dagegen bringt die Beschwerdeführerin vor, die offerierten Zeugen seien bei der Montage zugegen gewesen und könnten daher zu beiden Beweisthemen Zeugnis ablegen. Dies ergebe sich bereits aus dem von ihr vorgetragenen Sachverhalt. Ein Beweismittel ist nur dann als formgerecht angeboten zu betrachten, wenn sich die Beweisofferte eindeutig der damit zu beweisenden Tatsachenbehauptung zuordnen lässt und umgekehrt (Urteile 4A_370/2016 vom 13. Dezember 2016 E. 3.3; 4A_381/2016 vom 29. September 2016 E. 3.1.2). Diesen Anforderungen genügt entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin nicht, Zeugen zu einem ganzen Tatsachenkomplex (Vorgänge im Zusammenhang mit der Kundin F.________) zu benennen. Die Rüge ist unbegründet, womit auf die Rügen gegen die Eventualbegründung der Vorinstanz nicht einzugehen ist.