Citation: K 89/02 10.12.2003 E. A

Mit Verfügung vom 10. Juli 2001 teilte die Direktion der städtischen Gesundheitsdienste Zürich G.________ per 1. August 2001 der Sanitas Krankenversicherung zu, nachdem sie es trotz schriftlicher Aufforderung und Mahnung unterlassen hatte, den Gesundheitsdiensten ihren obligatorischen Krankenversicherer mitzuteilen. Mit Schreiben vom 19. Juli 2001 ersuchte die Sanitas G.________ für den Fall, dass sie bereits bei einer anerkannten Krankenversicherung für die gesetzlichen Leistungen versichert sei, um Zustellung einer Kopie ihres Versicherungsausweises an die Gesundheitsdirektion, welche anschliessend über die Aufhebung der Verfügung vom 10. Juli 2001 entscheiden werde; ohne gegenteiligen Bericht innert 10 Tagen werde die Versicherung bei der Sanitas per 1. August 2001 eröffnet. G.________ reagierte nicht. Die Zahlung der von der Sanitas in der Folge in Rechnung gestellten Krankenkassenprämien für die Monate August bis Dezember 2001 blieb trotz wiederholter Mahnung aus, worauf die Versicherung am 21. März 2002 gegen G.________ die Betreibung einleitete (Betreibung Nr. 26938). Den am 26. März 2002 gegen den Zahlungsbefehl vom 22. März 2002 (Forderungsbetrag: Fr. 1'262.50 zuzüglich Umtriebsentschädigung von Fr. 100.--, Zahlungsbefehlskosten von Fr. 70.-- und Kosten eines Zustellungsversuchs von Fr. 8.--) erhobenen Rechtsvorschlag erklärte die Sanitas mit Verfügung vom 28. März 2002 als aufgehoben, wogegen G.________ und ihr Ehegatte einspracheweise geltend machten, die Zwangszuweisung zur Sanitas sei aufgrund des bereits bestehenden, umfassenden Versicherungsschutzes durch die im Rahmen der International Health Insurance Y.________ abgeschlossenen, weltweit gültigen Privatversicherung zu Unrecht erfolgt und die Prämien daher ohne Rechtsgrund erhoben worden; gegen die Zuweisungsverfügung vom 10. Juli 2001 sei denn auch ein Rechtsmittelverfahren hängig. Mit Einspracheentscheid vom 7. Mai 2002 hielt die Sanitas an ihrem Standpunkt fest.