Citation: 2C_10/2022 E. 5.5.6

5.5.6. Die Vorinstanz hat diesbezüglich im Wesentlichen erwogen, das Einkommen der Ehefrau aufgrund des Arbeitsvertrages vom 13. November 2019 mit der X.________ AG (vgl. Bst. B oben) würde zwar ausreichen, um den Beschwerdeführer 1 von den Ergänzungsleistungen zu lösen, doch sei es den Beschwerdeführern nicht gelungen, rechtzeitig bzw. innerhalb der Frist von Art. 47 Abs. 1 AIG die Voraussetzungen für den Familiennachzug - genügende finanzielle Mittel - zu schaffen (vgl. E. 4.2.1 angefochtenes Urteil). Aus dem Umstand, dass der Beschwerdeführer 3 seit August 2021 in U.________ eingeschult sei, könne der Beschwerdeführer 1 nichts zu seinen Gunsten ableiten. Der Beschwerdeführer 3 befinde sich noch in einem anpassungsfähigen Alter und könne auch in Nordmazedonien eingeschult werden. Ihm sei es zudem möglich, weiterhin mit seiner Mutter in Nordmazedonien zu leben. Im Weiteren könne der Beschwerdeführer 1 sein Familienleben ohne grössere Schwierigkeiten in Nordmazedonien leben. Mit der dortigen Sprache und Kultur scheine er vertraut zu sein. Ansonsten könne das Familienleben mit wechselseitigen Besuchen und mittels moderner Kommunikationsmittel gepflegt werden. Das Recht auf Familienleben bzw. Art. 8 EMRK sei nicht verletzt.