Citation: M 15/05 22.08.2006 E. 4

4.1 Vorweg ist festzuhalten, dass hier weder die Frage nach der Schuld am unfallbedingten Tod des Versicherten zu beantworten ist, noch geprüft zu werden braucht, ob - und gegebenenfalls gestützt auf welche Gründe - die Zusprechung einer ganzen Invalidenrente durch die IV-Stelle gemäss Verfügung vom 20. Dezember 2002 zu rechtfertigen ist. Auf Grund des Berichts der Rehaklinik Y.________ vom 26. Juni 2001 zur Evaluation der Leistungsfähigkeit vom 30. Mai bis 1. Juni 2001 steht jedenfalls fest, dass dem Versicherten unter Berücksichtigung seiner gesundheitlichen Einschränkungen die Ausübung einer leidensangepassten leichten wechselbelastenden Tätigkeit (zum Beispiel "eine administrative Tätigkeit oder Arbeiten mit Kontroll- bzw. Überwachungsfunktion") aus medizinischer Sicht ganztägig zumutbar war. 4.2 Die Behauptung der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe gestützt auf den Bericht des Dr. med. G.________ vom 22. Mai 2000 aktenwidrig die Auffassung vertreten, seit 1997 sei es nicht zu einer massgeblichen Veränderung des Gesundheitszustandes gekommen, ist ihrerseits tatsachenwidrig. Dr. med. G.________ hielt basierend auf seinen umfassend erhobenen Untersuchungsbefunden fest, im Vergleich zu 1997 seien "die Beschwerden laut den aktuellen, etwas unpräzisen Patientenangaben ausgeprägter. Die Art der aktuell angegebenen Beschwerden (und Behinderungen) entspricht jedoch weitgehend derjenigen von 1997. Dementsprechend decken sich auch die Befunde von 1997 mit den aktuellen Befunden weitgehend." Auch dem Bericht der Rheumaklinik des Spitals Z.________ (nachfolgend: Rheumaklinik) vom 6. März 2001 ist zu entnehmen, dass eine Magnetresonanz-Untersuchung, welche im Sommer 2000 in der Rehaklinik X.________ durchgeführt worden war, im Vergleich mit einer Computertomographie aus dem Jahre 1996 übereinstimmend eine deutliche Asymmetrie im Bereich des Duralsackes zeige, die 1996 als erhebliche narbige Adhäsion gedeutet worden sei. Der Neurologe Dr. med. A.________ verneinte anlässlich der Untersuchung vom 19. Januar 2000 Anzeichen für das Vorliegen eines erneuten radikulären Ausfalls und hielt das L5-Syndrom für gänzlich residuell seit 1990. Objektivierbare Hinweise, welche aus somatischer Sicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf eine erhebliche Zunahme des Integritätsschadens seit 1997 schliessen liessen, sind den umfangreichen medizinischen Unterlagen nicht zu entnehmen. Auch resultierten aus den seither unverändert bekannten objektivierbaren Gesundheitsschädigungen keine erhebliche zusätzliche Beeinträchtigungen in den Lebensfunktionen und im Lebensgenuss, zumal das lumbo-spondylogene Schmerzsyndrom nach dem Bericht des Dr. med. A.________ vom 21. Januar 2000 noch nicht austherapiert war, da der Versicherte bis zu diesem Zeitpunkt "keine Analgetika versucht" hatte. Was die Beschwerdeführer gegen die zutreffende Beweiswürdigung gemäss angefochtenem Entscheid vorbringen, ist unbegründet.