Citation: 4A_87/2014 E. 3.2.4

3.2.4. Ein Eingriff des Bundesgerichts in die Beweiswürdigung der Vorinstanz setzt voraus, dass der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist. Diese Voraussetzung ist nicht erfüllt. Die Vorinstanz hat anerkannt, dass die Anwesenheit des Beschwerdegegners in V.________ für gewisse Dienstleistungen wie die sporadische Teilnahme an Sitzungen sowie die Schulung von Dachdeckern erforderlich war. Sie kam aber zum Schluss, dass der überwiegende Teil der Dienstleistungen eine geistige Leistung erfordert habe und daher im Büro des Beschwerdegegners in U.________ (Kanton Bern) erbracht worden sei. Die Beschwerdeführerin vermag nicht darzulegen, dass diese Beweiswürdigung (auch im Ergebnis) willkürlich wäre. Insbesondere sind ihre Ausführungen dazu, wie der Beschwerdegegner den Vertrag hätte erfüllen sollen, unbehelflich. Denn bei der umstrittenen Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz geht es lediglich darum, wo die Dienstleistungen tatsächlich erbracht worden sind. Selbst wenn die Sichtweise der Beschwerdeführerin vorzuziehen wäre, würde dies zum Nachweis von Willkür nicht ausreichen. Die Rüge ist unbegründet.