Citation: 8C_38/2017 E. A

Der 1973 geborene A.________ meldete sich am 30. Juli 2010 (Posteingang) wegen Hand- und Rückenproblemen zur "Beruflichen Integration" bei der Invalidenversicherung an. Mit Verfügung vom 14. September 2011 sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Aargau Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche zu. Auf die hiegegen eingereichte Beschwerde trat das Versicherungsgericht des Kantons Aargau nicht ein; zur Begründung führte es aus, hinsichtlich der beantragten Umschulung fehle es an einem Anfechtungsobjekt (Entscheid vom 20. März 2012). Mit einer weiteren Verfügung vom 20. März 2012 verneinte die IV-Stelle des Kantons Aargau einen Anspruch auf Umschulung. Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau ab, da der erforderliche leistungsspezifische Invaliditätsgrad nicht erreicht war (Entscheid vom 28. August 2012). Nach einem Wohnsitzwechsel des Versicherten überwies die IV-Stelle des Kantons Aargau die Akten am 4. November 2013 zur weiteren Bearbeitung der IV-Stelle Glarus. Am 26. Januar 2015 machte der Versicherte erneut einen Anspruch auf Umschulung geltend, diesmal wegen eines psychischen Leidens. Laut dem von der Verwaltung eingeholten Bericht des Dr. med. B.________, Spezialarzt Psychiatrie/ Psychotherapie FMH, vom 30. September 2015 litt der Versicherte an einer komplexen Traumafolgestörung (unzulänglich verschlüsselbar unter Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung gemäss ICD-10 F62.0), weswegen er seit Anfang 2014, vermutlich bereits früher infolge des Unfalles von 2009, in der Arbeitsfähigkeit zu mindestens 70 % eingeschränkt gewesen war. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren sprach die IV-Stelle Glarus dem Versicherten ab 1. Juli 2015 eine ganze Invalidenrente zu (Verfügung vom 22. Juli 2016).