Citation: 7B_219/2022 E. 3.2

3.2. In diesem Punkt ist der Beschwerdeführerin grundsätzlich beizupflichten. Gemäss der Einstellungsverfügung vom 29. September 2021 wurde nach dem zum Zeitpunkt des Erwerbs geltenden Waffenrecht für den Erwerb einer Waffe von einer Privatperson kein Waffenerwerbsschein benötigt und es konnte nicht widerlegt werden, dass die Beschwerdeführerin die Waffen bereits vor 15 Jahren gekauft hatte. Insofern kann der Beschwerdeführerin nicht vorgeworfen werden, die im Zusammenhang mit dem genannten Deliktsvorwurf entstandenen Verfahrenskosten rechtswidrig und schuldhaft verursacht zu haben. Gleiches gilt hinsichtlich des Verstosses gegen das Fernmeldegesetz, der mangels Zuständigkeit nicht von der Staatsanwaltschaft zu verfolgen war.