Citation: 4C.57/2001 12.02.2002 E. 1

1.- Das Obergericht hat sowohl bezüglich der Ferientage wie auch der Frei- und Feiertage einen bestimmten Anspruch über die ganze Anstellungsdauer des Klägers gemäss der arbeitsvertraglichen Vereinbarung errechnet und anschliessend in Würdigung der Beweise bestimmt, wie viele Tage der Kläger bezogen hat. Es hat sodann einen Teil dieser Ansprüche mit der Zeit während der Freistellung verrechnet und hinsichtlich des Restanspruchs dem Kläger eine Entschädigung zugesprochen. Für die Überstunden hat es einen Zuschlag von 25 % berechnet. Der Kläger wirft dem Obergericht vor, es habe die Beweislast teilweise falsch verteilt (Verletzung von Art. 8 ZGB), die zuschlagpflichtigen Überstunden unzutreffend von der übrigen Mehrarbeitszeit abgegrenzt (Verletzung von Art. 321c Abs. 3 OR) und schliesslich die Kompensation während der Freistellungszeit falsch vorgenommen. Der Kläger rügt damit eine Verletzung von Bundesrecht im Sinne von Art. 43 Abs. 1 und 2 OG und insoweit kann auf die Berufung eingetreten werden.