Citation: 5A_589/2021 E. C

C.a. Gegen diesen Entscheid hat A.________ (Beschwerdeführerin) am 19. Juli 2021 Beschwerde in Zivilsachen erhoben (5A_589/2021). Sie beantragt in Aufhebung von Dispositiv-Ziffer 4b des angefochtenen Entscheids, es sei ihr die eheliche Wohnung zur alleinigen Benutzung für die Dauer des Getrenntlebens zuzuweisen. Auch sei Ziffer 7 [recte: Ziffer 8] des Dispositivs des angefochtenen Entscheids ersatzlos aufzuheben. C.b. Auch B.________ (Beschwerdeführer) erhob am 19. Juli 2021 Beschwerde in Zivilsachen (5A_590/2021). Er beantragt die Aufhebung der Dispositiv-Ziffern 1 bis 4 und 6 bis 7 und die Bestätigung des erstinstanzlichen Entscheids mit wenigen Präzisierungen (siehe Bst. A.b). Eventualiter sei das Urteil des Obergerichts aufzuheben und diesem die Sache zur Neubeurteilung zurückzuweisen. Ausserdem beantragte der Beschwerdeführer die (superprovisorische) Erteilung der aufschiebenden Wirkung. C.c. Mit Verfügung vom 20. Juli 2021 erteilte der Präsident der urteilenden Abteilung der Beschwerde des Beschwerdeführers superprovisorisch die aufschiebende Wirkung, soweit das Gesuch aufgrund der bereits am 27. Juni 2021 erfolgten Ausreise der Beschwerdeführerin mit den Kindern nicht ohnehin gegenstandslos sei. Nach Einholung von Stellungnahmen in Bezug auf das Gesuch um aufschiebende Wirkung schrieb der Präsident der urteilenden Abteilung dieses mit Verfügung vom 17. August 2021 schliesslich aufgrund der bereits erfolgten Ausreise als gegenstandslos geworden ab. C.d. Im Verfahren 5A_589/2021 reichte der Beschwerdeführer am 31. August 2021 eine Beschwerdeantwort ein und beantragte, Antrag 1 (betreffend die Zuweisung der ehelichen Wohnung) sei abzuweisen und auf Antrag 2 (betreffend die Feststellung der dem Entscheid zu Grunde liegenden finanziellen Verhältnisse) sei nicht einzutreten, eventualiter sei er abzuweisen. Die Beschwerdeführerin replizierte mit Eingabe vom 16. September 2021. Am 4. Oktober 2021 reichte der Beschwerdeführer seine Duplik ein. Diese wurde der Beschwerdeführerin am 5. Oktober 2021 zur Kenntnis gebracht. C.e. Im Verfahren 5A_590/2021 liess sich der Kindesvertreter mit Eingabe vom 28. März 2022 vernehmen. Die Beschwerdeführerin reichte am 7. April 2022 die Beschwerdeantwort ein und beantragte die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde, woraufhin der Beschwerdeführer am 20. April 2022 replizierte. Die Beschwerdeführerin duplizierte mit Eingabe vom 5. Mai 2022, welche dem Beschwerdeführer zwecks Wahrung des rechtlichen Gehörs zugestellt wurde. Das Obergericht verzichtete auf eine Vernehmlassung. C.f. Im Übrigen hat das Bundesgericht die kantonalen Akten eingeholt. C.g. Das Bundesgericht hat die Sache am 23. Juni 2022 öffentlich beraten.