Citation: 9C_455/2014 E. 3.3.1

3.3.1. Zur Beschwerde ist berechtigt, wer durch die angefochtene Verfügung oder den Einspracheentscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (Art. 59 ATSG [SR 830.1]; hier anwendbar in Verbindung mit Art. 2 ATSG und Art. 1 Abs. 1 AHVG). Wer keinen Anspruch aus eigenem Recht hat und somit nicht Verfügungsadressat im materiellen Sinn ist, ist zur Beschwerde nur berechtigt, wenn er über ein spezifisches Rechtsschutzinteresse im Sinne eines unmittelbaren und konkreten, nicht bloss mittelbaren faktischen Interesses an der Aufhebung oder Änderung des streitigen Verwaltungsaktes verfügt oder wenn er in einer spezifischen, besonders nahen Beziehung zur Streitsache steht (BGE 138 V 292 E. 4 S. 296; 133 V 188 E. 4.3.3 S. 192 f.; Urteil 9C_861/2013 vom 22. Oktober 2014 E. 1.1). Der auf der Grundlage von Art. 52 AHVG zur Bezahlung von Schadenersatz Verpflichtete ist zur Beschwerde gegen Entscheide berechtigt, mit denen potenziell ebenfalls Ersatzpflichtige von der Haftung befreit werden (BGE 134 V 306 E. 3.2 S. 309 und E. 3.3.2 S. 312).