Citation: 6B_690/2024 E. 3.1

3.1. Weiter kritisiert der Beschwerdeführer die Anordnung einer stationären therapeutischen Massnahme (Behandlung von psychischen Störungen) im Sinne von Art. 59 StGB. Er bringt vor, er fühle sich in der Klinik U.________ nicht wohl und wolle in den Normalvollzug zurückwechseln, wo er zu einer ambulanten Therapie Hand biete. Die Motivation der behandlungsbedürftigen Person sei der beste Garant für einen Behandlungserfolg. Auch werde bei einer ambulanten Massnahme seine persönliche Freiheit weniger stark tangiert als bei einer stationären Massnahme. Eventualiter ziehe er eine Suchtbehandlung der stationären Behandlung vor, da erstere grundsätzlich auf eine kürzere Dauer ausgelegt sei.