Citation: 5A_324/2016 E. B

Nach der Einreise in die Schweiz beantragten B.________ und A.________ beim Zivilstands- und Bürgerrechtsdient des Kantons Zug die Anerkennung des US-Urteils und ihre Eintragung als Eltern von C.________ in das schweizerische Personenstandsregister. Mit Schreiben vom 11. Oktober 2012 teilte die Direktion des Innern, Zivilstands- und Bürgerrechtsdienst den Wunscheltern mit, B.________ mangels Gewissheit über die genetische Vaterschaft nicht anzuerkennen; für die Überprüfung der Eintragung von A.________ sei die Aufsichtsbehörde des Kantons Bern zuständig. Mit Beschluss vom 18. Dezember 2012 errichtete die Vormundschaftsbehörde für C.________ eine Vertretungsbeistandschaft. Am 15. April 2013 nahmen B.________ und A.________ zum Schreiben vom 11. Oktober 2012 Stellung und beantragten die Anerkennung des US-Urteils und der Geburtsurkunde sowie die Anweisung der zuständigen Zivilstandsämter, das Kindesverhältnis zwischen ihnen und C.________ im schweizerischen Personenstandsregister einzutragen. Mit Schreiben vom 29. Januar 2014 stellte sich der Zivilstands- und Bürgerrechtsdienst des Kantons Bern auf den Standpunkt, für die Überprüfung der Eintragung von A.________ nicht zuständig zu sein. Am 15. Juli 2014 reichte die Vertreterin von C.________ ein notariell beglaubigtes DNA-Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Zürich ein, wonach die genetische Vaterschaft von B.________ praktisch erwiesen sei. Mit Schreiben vom 18. Juli 2014 teilte der Zivilstands- und Bürgerrechtsdienst den Wunschvätern mit, dass ihre Eintragung in das schweizerische Personenstandsregister beabsichtigt sei; die genetische Verwandtschaft zu einem der Väter werde ebenfalls im Register vermerkt, dieser Eintrag werde aber in den herkömmlichen Auszügen nicht ersichtlich sein. Mit Schreiben vom 28. Juli 2014 teilten die inzwischen in eingetragener Partnerschaft lebenden Wunschväter mit, sie hätten sich für den gemeinsamen Nachnamen "B.________" entschieden, weshalb auch ihre Tochter diesen Namen tragen solle. Am 12. September 2014 erliess der Zivilstands- und Bürgerrechtsdienst folgende Verfügung: