Citation: 1C_433/2022 E. 4.2

4.2. Sollten die Voraussetzungen für die Errichtung eines Solarstromfonds vorliegen und die Gemeinde entsprechend tätig werden, müssten demnach die Endverbraucherinnen und Endverbraucher eine Abgabe bezahlen. Die Höhe dieser Abgabe bestimmt sich aufgrund der Strommenge, welche sie beziehen. Als "direkte Gegenleistung" erhalten die Endverbraucherinnen und Endverbraucher nach Darstellung des Beschwerdeführers einen Teil des ökologischen Mehrwerts des geförderten Solarstroms zugeteilt. Wer die Abgabe gestützt auf Art. 7 des vorgeschlagenen Reglements ausnahmsweise ganz oder teilweise rückerstattet erhält, bekommt auch keinen bzw. einen geringeren Anteil am ökologischen Mehrwert des geförderten Solarstroms. Grundsätzlich soll die Menge des jeweils zugeteilten ökologischen Mehrwerts, der mit den geförderten Solaranlagen erzeugt wird, proportional zum jeweiligen Stromverbrauch verteilt werden. Der Kreis der Abgabepflichtigen deckt sich so mit dem Kreis derjenigen Endverbraucherinnen und Endverbraucher, die den ökologischen Mehrwert des geförderten Solarstroms zugeteilt erhalten. Die Höhe der Abgabe hängt dabei direkt von der Menge des bezogenen Stroms ab. Die Höhe der Abgabe pro bezogener kWh Strom ist auf maximal 3 Rappen begrenzt.