Citation: 1C_542/2021 E. 5.5

5.5. Diese Ausführungen sind zutreffend, da der vom METAS herausgegebene technische Bericht zur Messmethode für 5G-Basisstationen gemäss seiner Zielsetzung für Abnahmemessungen von adaptiven Antennen verwendet werden kann, bis das METAS und das BAFU eine offizielle Messempfehlung herausgeben (vgl. Urteil 1C_527/2021 vom 13. Juli 2023 E. 5.5). So erachtete das Bundesgericht die vom METAS in seinem technischen Bericht empfohlenen Messmethoden als tauglich und die Vereinfachungen des Antennenkorrekturfaktors Ki antenna zur Berücksichtigung der unterschiedlichen Richtungsdämpfungen bzw. Diagramme des Signalisierungs- und des Verkehrssignals als zulässig (Urteil 1C_100/2021 vom 14. Februar 2023 E. 8.3 und 8.4). Inwiefern diese Umrechnungsfaktoren nicht bundesrechtskonform sein sollen, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Damit kann entgegen ihrer Meinung nicht verlangt werden, dass Messungen durchgeführt werden, bei denen der Betriebszustand der maximalen Sendeleistung bei maximalem Gesprächs- bzw. Datenverkehr durch das Herunterladen von grossen Datenraten gezielt hergestellt wird. Daran ändert nichts, dass das BAKOM solche Messungen namentlich zur Prüfung des Funktionierens der automatischen Leistungsbegrenzung durchführte (vgl. BAKOM, Testkonzession und Messungen adaptive Antennen, Bericht vom 24. September 2020, S. 21; BAKOM, Testkonzession und Messungen adaptive Antennen, Bericht-Nachtrag vom 8. Februar 2021, S. 8 f.; BAKOM, Validierungsbericht vom 8. Juli 2021, Automatische Leistungsbegrenzung, Swisscom, S. 5 f.).