Citation: 4P.191/2003 28.11.2003 E. 2

Schliesslich beanstandet die Beschwerdeführerin das Unterbleiben der Parteibefragung unter dem Blickwinkel der willkürlichen vorweggenommenen Beweiswürdigung. Sie bringt vor, es sei unmöglich zu wissen, ob bei Aussage der Organe der Beschwerdeführerin nicht neue, für den Ausgang des Verfahrens relevante Informationen bekannt würden, und ohne Aussage der Organe sei eine Würdigung der Glaubhaftigkeit einer Parteiaussage durch das Gericht unmöglich. Mit diesen weitgehend allgemein gehaltenen Ausführungen verkennt die Beschwerdeführerin Sinn und Zweck der Parteibefragung nach § 88 ZPO/BS. Diese gebietet dem Gericht in einem von der Verhandlungsmaxime beherrschten Verfahren nicht, ohne konkreten Klärungsbedarf gewissermassen ins Blaue hinaus nach weiteren Sachverhaltselementen zu forschen, und die Parteiaussagen stellen kein Beweismittel dar. Die Rüge fehlerhafter Beweiswürdigung durch das Appellationsgericht fällt mithin ins Leere.