Citation: 1P.124/2001 15.06.2001 E. 2

2.- Die Beschwerdeführerinnen machen geltend, die An- klagekammer habe im angefochtenen Entscheid auf jede Prüfung des Sachverhalts verzichtet und damit ihre Kognition in un- zulässiger Weise beschränkt, womit sie ihnen das Recht ver- weigert und Art. 29 Abs. 1 BV verletzt habe. Die Anklagekammer hat sich im angefochtenen Ent- scheid im Wesentlichen auf die Vernehmlassungen des Kanto- nalen Untersuchungsrichters vom 25. August und 20. Oktober 2000 gestützt, wobei sie einen massgeblichen Teil der letz- teren in indirekter Rede wiedergegeben und anschliessend festgestellt hat, die Vorinstanz habe in rechtsgenüglicher Weise dargelegt, dass die Einziehung der beschlagnahmten Vermögenswerte gestützt auf Art. 59 Ziff. 1 Abs. 1 StGB in Frage komme. Damit hat die Anklagekammer auf die Sachver- haltsermittlung und Beweiswürdigung des Untersuchungsrich- ters abgestellt und sich diese zu eigen gemacht. Der Unter- suchungsrichter hat sich in seinen Vernehmlassungen mit den Vorbringen der Beschwerdeführerinnen in ihrer Beschwerdebe- gründung bzw. ihrer Replik einlässlich auseinandergesetzt und diese verworfen. Indem die Anklagekammer die Erwägungen des Untersuchungsrichters (teilweise wörtlich) übernommen hat, ist sie den darin enthaltenen Betrachtungsweisen und Wertungen gefolgt und hat diese - gestützt auf die Akten - ihrem Entscheid zugrunde gelegt. Damit hat die Anklagekammer als Beschwerdeinstanz ihrer Pflicht zur Prüfung des streiti- gen Sachverhalts Genüge getan. Eine unzulässige Beschränkung ihrer Kognition ist nicht ersichtlich.