Citation: 5A_872/2022 E. 4.1

4.1. Das Obergericht hat die bei ihm erhobene Beschwerde insoweit als aussichtslos eingestuft, als sie sich auf die Ausrichtung einer Parteientschädigung für das erstinstanzliche Verfahren bezog. Dabei verweist es darauf, dass die Beschwerde bereits an einem ungenügenden Rechtsbegehren gescheitert sei. Dagegen hiess die Vorinstanz das Gesuch des Beschwerdeführerin insoweit gut, als diese im Beschwerdeverfahren obsiegte, mithin hinsichtlich der unentgeltlichen Rechtspflege im erstinstanzlichen Verfahren. Die beiden Teile gewichtete das Obergericht gleich stark, weshalb es der Beschwerdeführerin die Hälfte des angefallenen Aufwands entschädigte. Die Beschwerdeführerin erachtet dadurch Art. 117 f. ZPO als verletzt. Der Antrag auf Zusprechung einer Parteientschädigung sei, wie sie aufgezeigt habe (dazu vorne E. 3.2), keineswegs aussichtlos.