Citation: 8C_73/2020 E. 7.5

7.5. Zusammenfassend hat das kantonale Gericht kein Bundesrecht verletzt, indem es auf das verwaltungsexterne Gutachten und die Berichte der Suva-Ärzte abgestellt hat. Der medizinische Sachverhalt erweist sich als hinreichend abgeklärt, weshalb kein Anlass zu weiteren Abklärungen, insbesondere für eine polydisziplinäre Begutachtung, besteht. Es ist ferner nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auf die beantragte Edition der Leistungsabrechnungen der Suva verzichtet hat. Jedenfalls ist nicht ersichtlich, inwiefern der Nachweis von Medikamentenbezügen an dem im Rahmen der Begutachtung durchgeführten (negativen) Medikamentenspiegel etwas ändern sollte. Nach dem Gesagten ist von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Elektroinstallateur und Maschinenschlosser auszugehen. In einer leidensangepassten Tätigkeit (vgl. E. 5 hiervor) besteht demgegenüber eine Arbeitsfähigkeit von 100 %. Mangels eines psychisch bedingten Integritätsschadens bleibt es im Übrigen bei der somatisch bedingten Integritätseinbusse von 35 %.