Citation: 6B_549/2020 E. 4

Was an diesen Erwägungen gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte, ist nicht ersichtlich. Der Einwand des Beschwerdeführers, er habe aufgrund der vorinstanzlich fehlerhaften Adressierung gar keine Kenntnis von der eingeschrieben versandten Verfügung vom 20. Dezember 2019 nehmen und daher deren Annahme auch nicht im Sinne von Art. 85 Abs. 4 lit. b StPO verweigern können, verfängt nicht. Wie sich aus den Akten ergibt, verwendete die Vorinstanz die ihr angegebene Wohnadresse in B.________. Dass der Beschwerdeführer die Vorinstanz, wie behauptet, über den Wohnortswechsel von B.________ nach C.________ informiert haben soll, ist weder aktenkundig noch belegt. Von einer fehlerhaften Adressierung durch die Vorinstanz kann folglich nicht die Rede sein. Im Übrigen geht aus dem angefochtenen Beschluss und der elektronischen Sendungsverfolgung "Track & Trace" der Post hervor, dass die an die Adresse in B.________ eingeschrieben versandte Verfügung vom 20. Dezember 2019 an die (neue) Adresse des Beschwerdeführers in C.________ weitergeleitet wurde, wo ihm die Sendung am 7. Januar 2020 per Avis im Postfach zur Abholung gemeldet wurde und er deren Annahme am 10. Januar 2020 am Schalter verweigerte. Diese Feststellungen widerlegt der Beschwerdeführer nicht als willkürlich. Weshalb der Schluss der Vorinstanz, das Verhalten des Beschwerdeführers stelle eine Annahmeverweigerung nach Art. 85 Abs. 4 lit. b StPO dar, bundesrechtswidrig sein könnte, ist mithin nicht ersichtlich. Soweit der Beschwerdeführer vor Bundesgericht zudem sinngemäss vorbringt, die Zustellfiktion nach Art. 85 Abs. 4 lit. a StPO greife vorliegend nicht, befasst er sich nicht mit den Erwägungen der Vorinstanz. Insofern fehlt es der Beschwerde an einer Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Beschluss (Art. 42 Abs. 2 BGG). Eine bundesrechtswidrige Rechtsanwendung durch die Vorinstanz ist weder dargetan noch ersichtlich.