Citation: 5A_132/2024 E. 3.2

3.2. Vor Bundesgericht macht die Beschwerdeführerin zunächst geltend, der Gegenstand des vorliegenden Prozesses und derjenige des Verfahrens PS230077 sei nicht der gleiche. Ausserdem könnten die Aufsichtsbehörden vorfrageweise prüfen, ob die Betreibungen den Regeln des Zivilrechts entsprächen. Ein Widerspruchsprozess komme nicht in Frage, da die C.________ AG und die B.________ AG nicht als Pfandgläubiger, sondern als Pfändungsgläubiger im Lastenverzeichnis eingetragen seien. Das Obergericht verletze das rechtliche Gehör (Art. 29 BV) und Art. 29a BV, weil es sich willkürlich weigere zu prüfen, ob der Kaufvertrag nichtig und Art. 169 ZGB verletzt sei. Wie es sich damit verhält, kann offenbleiben. Die Beschwerdeführerin setzt sich nämlich nicht in genügender Weise mit der Eventual- und der Alternativbegründung des Obergerichts auseinander. Im Hinblick auf die Zustimmung ihres Ehemannes macht die Beschwerdeführerin bloss geltend, er habe bei diesem Rechtsgeschäft das Interesse der E.________ AG verfolgt und nicht seinen oder ihren Anspruch an der Familienwohnung. In diesem Zusammenhang stellt sie den Sachverhalt aus eigener Sicht dar, worauf nicht einzugehen ist. Die Beschwerdeführerin legt auch nicht dar, weshalb das angebliche Interesse ihres Ehemannes die Wirkung der Zustimmung beeinträchtigen sollte. Sodann bestreitet sie, rechtsmissbräuchlich gehandelt zu haben, doch erschöpfen sich ihre Ausführungen erneut in einer appellatorischen Sachverhaltsdarstellung sowie in der an der Sache vorbeizielenden Behauptung, es könne kein Rechtsmissbrauch vorliegen, da die Familie heute nicht mehr über ihre Familienwohnung verfüge.