Citation: 8C_486/2023 E. 4

Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, es werde bestritten, dass der berechnete Durchschnittslohn anhand der letzten zwölf Monate vor dem Leistungsbezug, anstellte eines Bemessungszeitraumes von sechs Monaten, für ihn die günstigere Variante sei. Weiter sei es nicht nachvollziehbar, weshalb die Vorinstanz davon ausgehe, dass die Lohnabrechnungen und die Lohnausweise etc. nicht korrekt erfasst worden seien, bzw. der Lohnfluss nicht gemäss den vorliegenden Belegen erfolgt sein soll. Es erstaune umso mehr, dass diesfalls die Behörden nicht ein entsprechendes Strafverfahren gegen das Treuhandunternehmen u.a. wegen Betrugs etc. eingeleitet hätten. Zudem sei es gerichtsnotorisch, dass für die Rückvergütung von Spesen die entsprechenden Belege einzureichen seien. Somit sei es offensichtlich, dass nicht belegte Zahlungen, Lohnausrichtungen darstellten. Wie der Präsident des Verwaltungsrates und das Treuhandunternehmen der Stiftung B.________ bestätigt hätten, erfolgten die Lohnzahlungen aufgrund geleisteter Arbeit und der entsprechenden finanziellen Situation der Stiftung B.________. Mithin seien sie für die Zeitperiode vom 1. Dezember 2018 bis 30. Dezember 2019 nach geleistetem Arbeitspensum und vorhandenen Mitteln bezahlt worden gemäss Lohnabrechnungen, Lohnausweisen sowie auf den darauf basierenden Steuererklärungen des Beschwerdeführers. Wenn tatsächlich monatlich nur Fr. 2'556.00 pro Monat geflossen sein sollen - wie die Vorinstanz und der Beschwerdegegner behaupteten - stelle sich die Frage, wie der Beschwerdeführer seine dreiköpfige Familie finanziell hätte über die Runden bringen können. Es sei erwiesen, dass der geltend gemachte monatliche Bruttolohn von Fr. 5'444.55 geflossen sei. Die Auffassung der Vorinstanz verstosse gegen den Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 9 BV), da u.a. die Buchhaltung durch den Stiftungsrat genehmigt und vom Treuhandunternehmen nach den gesetzlichen Kriterien geführt worden sei, weshalb auf die in der Buchhaltung dargelegten Geldflüsse abzustellen sei. Die Vorinstanz unterstelle dem Beschwerdeführer ohne Begründung, widersprüchliche Angaben gemacht zu haben, was den Anspruch auf rechtliches Gehör verletze. Sie habe den Sachverhalt offensichtlich unrichtig und rechtsverletzend erfasst.