Citation: 4C.265/2001 15.01.2002 E. A

A.-A.________ (nachfolgend: der Kläger) verfügte bei der Bank C.________ über ein Wertschriftendepot. Als der für ihn zuständige Anlageberater D.________ im Jahr 1987 von der Bank C.________ zur Bank B.________ (nachfolgend: die Beklagte) wechselte, transferierte der Kläger einen Teil der Wertschriften zur Beklagten. Am 17. Mai 1989 gewährte die Beklagte dem Kläger einen auf Fr. 600'000.-- limitierten Lombardkredit. Als Sicherheit dienten die im Lombarddepot bei der Beklagten liegenden Wertschriften. Im Jahr 1993 kaufte und verkaufte der Kläger eine grössere Anzahl Optionen. - Am 15./16. März 1993 kaufte er in sein Depot bei der Bank C.________ insgesamt 25'000 Optionen "7% Niederlande 2003" zum Preis von Fr. 505'828. 75. Zu welchem Kurs die Optionen verkauft wurden bzw. welchen Wert sie beim Verfall hatten, ist nicht bekannt. - Am 16. März 1993 kaufte der Kläger in sein Depot bei der Bank B.________ und zu Lasten seines Lombardkreditkontos total 32'000 Optionen "7.125 BRD 02" zum Preis von Fr. 707'032.--. Diese Papiere verkaufte er am 7. September 1993 zum Preis von Fr. 901'521.-- und erzielte damit einen Gewinn von gut Fr. 190'000.--. - Am 14., 15. und 20. Oktober 1993 kaufte er in sein Depot bei der Bank B.________ und zu Lasten seines Lombardkreditkontos total 40'000 Optionen "8 1/2 % OAT 2003" für Fr. 633'124. 65, ausübbar bis 20. März 1995. Bis Ende 1993 stieg der Kurs, im Jahr 1994 fiel er. Bei Verfall am 20. März 1995 mussten die Optionen als wertlos abgeschrieben werden. Der Kläger behauptet daher einen Schaden von Fr. 633'164. 65.