Citation: 9C_590/2023 E. 3.3.2

3.3.2. Die Vorinstanz hat in den IK-Auszügen ein Novum gesehen. Für die Beurteilung, ob diese IK-Auszüge neu sind, ist indessen entgegen der Vorinstanz nicht auf den Zeitpunkt des Rückweisungsentscheids vom 6. Oktober 2015 abzustellen. Denn die Vorinstanz äusserte sich im Entscheid vom 22. August 2017 erneut zur Invaliditätsbemessung nach der ausserordentlichen Methode und das Bundesgericht stellte im Urteil 9C_792/2017 vom 23. Mai 2018 die Ausführungen der Vorinstanz zu diesem Punkt jedenfalls nicht infrage (vgl. Urteil 9C_792/2017 vom 23. Mai 2018 E. 2). Spätestens zum Zeitpunkt des Endentscheids der Vorinstanz vom 22. August 2017 hätte also für die IV-Stelle aller Anlass bestanden, die zu diesem Zeitpunkt vorhandenen IK-Auszüge beizubringen, die das Einkommen des Beschwerdeführers bis und mit dem Jahr 2014 nachgewiesen hätten, und gestützt darauf den Wechsel der Bemessungsmethode zu beantragen. Als die Vorinstanz das vorliegend angefochtene Urteil fällte, waren diese IK-Auszüge also nicht mehr neu. Die übrigen IK-Auszüge, welche die Vorinstanz teilweise erst selbst beigezogen hat und die das Einkommen des Beschwerdeführers für Jahre ab 2015 zum Gegenstand hatten, waren für die Bestimmung des Invaliditätsgrades im Jahr 2014 jedenfalls nicht direkt relevant.