Citation: 2C_5/2019 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin hält den vorinstanzlichen Erwägungen, wonach ihre Wiedereingliederung im Sinne von Art. 50 Abs. 2 AIG gefährdet sei, nichts Stichhaltiges entgegen. Die von ihr geltend gemachten Schwierigkeiten einer Wiedereingliederung im Kosovo sind zwar nicht von der Hand zu weisen, die Schlussfolgerung der Vorinstanz, dass ihr angesichts ihrer kosovarischen Wurzeln, der zu grossen Teilen im Kosovo verbrachten Kindheit, ihres jugendlichen Alters, der Abwesenheit von Kindern sowie der Möglichkeit, sich in einer städtischen Umgebung niederzulassen, eine Rückkehr ins Heimatland zugemutet werden kann, ist jedoch nicht zu beanstanden. Die Beschwerdeführerin legt zudem nicht spezifisch und detailliert dar, welche Art von Repressalien sie im Kosovo zu befürchten habe, weshalb vor diesem Hintergrund kein Anlass für die Vorinstanz bestand, auf die allgemein gehaltenen Aussagen der Beschwerdeführerin einzugehen oder diese weiter abzuklären (Urteil 2C_80/2017, vom 8. September 2017 E. 3.2.5). Die Beschwerdeführerin macht auch keine weiteren Umstände geltend, welche einen wichtigen persönlichen Grund im Sinne von Art. 50 Abs. 2 AIG darstellen könnten. Dass sie in der Schweiz einer Arbeit nachgeht, die Sprache erlernt habe, finanziell unabhängig und anscheinend gut integriert sei, vermag an der Gesamteinschätzung nichts zu ändern.