Citation: 5A_892/2021 E. 5.1

5.1. Beruht die Forderung auf einer durch öffentliche Urkunde festgestellten oder durch Unterschrift bekräftigten Schuldanerkennung, so kann der Gläubiger die provisorische Rechtsöffnung verlangen (Art. 82 Abs. 1 SchKG). Der Richter spricht dieselbe aus, sofern der Betriebene nicht Einwendungen, welche die Schuldanerkennung entkräften, sofort glaubhaft macht (Art. 82 Abs. 2 SchKG). Provisorische Rechtsöffnung kann auch erteilt werden auf Grund einer Schuldanerkennung eines Arztes gegenüber einer Krankenkasse für eine Rückforderung wegen nicht KVG-konformer Leistungsabrechnung (vgl. BGE 135 V 124 E. 4; STAEHELIN, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 3. Aufl. 2021, N. 46 zu Art. 82 SchKG).