Citation: 6B_1420/2022 E. 1.7

1.7. Nicht zu beanstanden sind auch die Ausführungen der Vorinstanz zur Behandlungsprognose und zur therapeutischen Erreichbarkeit des Beschwerdeführers. Sie stellt dabei auf die gutachterliche Einschätzung ab, wonach unter Weiterführung und allenfalls Optimierung der medikamentösen Behandlung davon auszugehen sei, dass die gegenüber der medikamentösen wie auch der stationären Behandlung gezeigte Ambivalenz des Beschwerdeführers reduziert werden und es gelingen könne, ihn für die stationäre Behandlung zu gewinnen (Gutachten, kantonale Akten, pag. 1569). Wiederum bezieht sich die Vorinstanz nicht nur auf das Gutachten, sondern legt ihrer Einschätzung auch den Verlaufsbericht der UPK vom 24. Februar 2022 zugrunde, wonach die Therapiefähigkeit und -willigkeit des Beschwerdeführers unter Berücksichtigung des langjährigen Behandlungsverlaufs explizit zu bejahen sei (angefochtener Entscheid S. 15).