Citation: 6P.51/2006 03.11.2006 E. 8

Der Beschwerdeführer macht schliesslich bei einer Reihe weiterer Elemente der Beweiswürdigung im Strafurteil Verletzungen des Grundsatzes der Unschuldsvermutung, der Fairness und des rechtlichen Gehörs geltend. Er stellt dabei ausführlich seine Sicht der Dinge dar, ohne indessen in einer Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügenden Weise aufzuzeigen, worin die Verfassungsverletzungen des Obergerichts bestehen sollen. So beschwert er sich beispielsweise darüber, dass der von ihm beantragte Beizug von Fabrikationsunterlagen abgelehnt wurde und er deshalb nicht habe beweisen können, dass es zu keinen Lieferverzögerungen gekommen sei. Das Obergericht misst im angefochtenen Entscheid indessen Lieferverzögerungen gar kein massgebliches Gewicht bei. Es führt aus, entscheidend sei weniger, ob es zu effektiven Lieferverspätungen von Seiten der Beschwerdegegnerin gekommen sei, sondern vielmehr, dass ein bedeutender Termindruck bestanden habe und die Einhaltung der Lieferfristen für die Beschwerdegegnerin eine grosse Herausforderung darstellte. Ebenso wenig genügt die Begründung den gesetzlichen Anforderungen, wo lediglich angedeutet wird, die Untergebenen des Beschwerdeführers könnten gegen ihn ein Komplott gebildet haben, jedoch keine Auseinandersetzung mit den Erwägungen im angefochtenen Entscheid dazu erfolgt. Auf die Beschwerde ist daher in diesen weiteren Punkten nicht einzutreten. Insgesamt erweist sich die staatsrechtliche Beschwerde gegen das Strafurteil vom 24. März 2005 demnach als unbegründet, soweit darauf einzutreten ist.