Citation: 2C_788/2018 E. 3.3.1

3.3.1. Der Beschwerdeführer hat erst vor dem Kantonsgericht beantragt, eine Mitarbeiterin der Caritas Luzern und einen Arbeitskollegen als Zeugen anzuhören. In seinem Beweisanerbieten erklärte er, deren Adressen noch nachzureichen, was er indessen nicht getan hat; auch die medizinischen Akten, die er noch beizubringen versprach, reichte er nicht ein; unter diesen Umständen hat er die sich daraus für sein Gesuch ergebenden Konsequenzen zu tragen. Die Adressen der einzuvernehmenden Personen waren für ihn beschaffbar, nachdem die beiden Zeugen ihm von der Sozialberatung und dem Arbeitsplatz her bekannt waren. In der Zeit von der Beschwerdeeinreichung (8. Januar 2018) bis zum Urteil der Vorinstanz (9. Juli 2018) hatte er hinreichend Gelegenheit, dies zu tun. Soweit er einwendet, dass er vorgesehen habe, beim Gericht einen Antrag auf gerichtliche Edition der Adressen zu stellen, gesteht er zu, dies unterlassen zu haben. Wenn er nicht damit gerechnet hat, dass das Gericht direkt entscheiden könnte und deshalb kein entsprechendes Gesuch einreichte, hat er dies wiederum seiner Art der Prozessführung zuzuschreiben.