Citation: 5A_84/2020 E. 6.1

6.1. Zum Recht auf freie Berufsausübung hat das Obergericht erwogen, Gerichtsgebühren seien Kausalabgaben. Kausalabgaben verstiessen nicht gegen die Wirtschaftsfreiheit, sofern sie das Kostendeckungsprinzip beachteten. Das Kostendeckungsprinzip spiele bei Gerichtsgebühren keine Rolle, da die von den Gerichten eingenommenen Gebühren die entsprechenden Kosten bei Weitem nicht deckten. Dass dies für das Bundesverwaltungsgericht nicht zutreffen soll, mache der Beschwerdeführer nicht geltend und sei auch nicht ersichtlich. Selbst wenn eine Verletzung der Wirtschaftsfreiheit angenommen würde, wäre nicht von einer offensichtlichen und leicht erkennbaren ausserordentlich schweren Verletzung auszugehen. Dem Beschwerdeführer werde die Berufsausübung nicht untersagt. Die behauptete Einschränkung betreffe lediglich ein bestimmtes Vorgehen vor einer bestimmten Instanz, das er selber in der Hand habe (ob er die Spruchkörperbildung oder Ausstandsgründe immer wieder zum Thema mache).