Citation: U 485/05 27.03.2006 E. 2

2.1 Vor- wie letztinstanzlich einzig umstritten ist, ob die Beschwerdegegnerin ab 1. Februar 2005 für die Sensibilitätsstörungen am rechten Arm, an der rechten Schulter, an der rechten Halsseite und im Bereich des rechten Thorax leistungspflichtig ist. Vorinstanz und Unfallversicherer haben dies - gestützt auf die Einschätzungen des Prof. Dr. med. M.________, Spezialarzt für Neurologie FMH, in dessen Bericht vom 22. November 2004 und ergänzender Stellungnahme vom 17. Dezember 2004 - mit der Begründung verneint, für die anamnestisch konsekutiv auftretenden, progredienten Hypästhesien bestünde weder ein klinisch-neurologisches noch ein MRT-morphologisches oder elektrophysiologisches Korrelat; mangels eines objektivierbaren pathologischen Befundes könnten höchstens psychische Gesundheitsbeeinträchtigungen Grund der genannten Störungen sein, bezüglich welcher es aber wenn nicht am natürlichen, so jedenfalls am adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall vom 4. Oktober 2004 fehle. Soweit in den von der Beschwerdeführerin als massgebend erachteten Stellungnahmen des Dr. med. R.________, Leitender Arzt Handchirurgie am Spital Z.________, vom 12. Februar und 31. Mai 2005 sowie des Hausarztes Dr. med. F.________ vom 22. Februar 2005 unter Hinweis auf die Beschwerdefreiheit vor dem Unfall eine abweichende Beurteilung nahe gelegt werde, geschehe dies gestützt auf die - rechtsprechungsgemäss unzulässige - Beweisformel "post hoc, ergo propter hoc" (BGE 119 V 341 Erw. 2b/bb); aus diesem Grund sowie mangels Auseinandersetzung mit den Ergebnissen des Neurologen Prof. Dr. med. M.________ könne darauf nicht abgestellt werden. 2.2 Die Beweiswürdigung und rechtlichen Schlussfolgerungen der Vorinstanz sind entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin in allen Teilen überzeugend und zutreffend, weshalb darauf verwiesen wird. Die - sich weitgehend in einer Wiederholung der vorinstanzlich erhobenen Einwände erschöpfenden - Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde sind nicht geeignet, zu einer abweichenden Beurteilung zu führen. Insbesondere ändert der Umstand, dass Prof. Dr. med. M.________ die Versicherte bloss einmal (19. November 2004) persönlich untersucht hat, nichts daran, dass dessen Stellungnahmen volle Beweiskraft zukommt und darauf abzustellen ist. Ergänzender Sachverhaltsabklärungen bedarf es - auch im Lichte der verfügbaren Berichte der Dres. med. R.________ und F.________ - nicht, da hieraus keinerlei neuen Erkenntnisse in tatsächlicher (natürliche Kausalität), geschweige denn in rechtlicher Hinsicht (Adäquanzbeurteilung) zu erwarten sind. Damit hat es bei der vorinstanzlich bestätigten Verneinung der Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin für die Sensibilitätsstörungen im rechten Arm, in der rechten Schulter und Halsseite sowie im Bereich des rechten Thorax sein Bewenden.