Citation: 9C_360/2019 E. 5.2

5.2. Sodann bringt der Beschwerdeführer vor, der Zuschlag von 126 Franken in der Beitragsbemessungsskala nach Art. 28 Abs. 1 AHVV berechne sich nach der Formel '50 000 x 3 % Zinsfuss x 8,4 % Beitragssatz' (vgl. BGE 143 V 254 E. 6.2 S. 257). Für die den Abgabetarif (mit-) bestimmende Zinsfussannahme von 3 % bestehe keine gesetzliche Grundlage. Diese Berechnungsgrösse sei weder in Art. 10 AHVG geregelt, wie es Art. 164 Abs. 1 lit. d BV an sich verlange, noch könne sie vom Bundesrat gestützt auf Art. 10 Abs. 3 AHVG als erlassen gelten, wie es Art. 48 Abs. 2 des Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetzes vom 21. März 1997 (RVOG; SR 172.010) i.V.m. Art. 164 Abs. 2 BV (im Umkehrschluss) erfordere. Die Zinsfussannahme von 3 % (auf Sparkapital) sei von den Entwicklern des allerersten Beitragssystems getroffen und in der Folge im Rahmen späterer Revisionen einfach mitgeschleppt worden, ohne dass der Bundesrat jemals klar und verständlich darüber informiert worden wäre.