Citation: 5A_231/2020 E. 5

Der Beschwerdeführer kritisiert, dass das Obergericht ihn zur Verbesserung der Beschwerde aufgefordert hat. Die blosse Bestreitung der Erwägungen des Obergerichts zur Rechtfertigung dieser Anordnung (z.B. bezüglich Lesbarkeit) genügt den Begründungsanforderungen nicht. Der Vorwurf der Rechtsverweigerung und der Willkür bleibt pauschal. Der Beschwerdeführer kritisiert sodann, dass das Obergericht nicht umgehend über die aufschiebende Wirkung entschieden hat. Er legt jedoch nicht konkret dar, dass er deshalb einen Nachteil erlitten hat. Der Beschwerdeführer bringt vor, auf sein Ausstandsbegehren gegen das Betreibungsamt sei nicht eingegangen worden. Das Bezirksgericht hat dieses Gesuch - wie vom Obergericht wiedergegeben (E. 3.2 mit Zitat der bezirksgerichtlichen E. 2.4.1) - als offensichtlich unbegründet, querulatorisch und rechtsmissbräuchlich erachtet. Das Obergericht hat dem Beschwerdeführer mangelnde Begründung seiner Beschwerde vorgeworfen. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, weshalb dies in diesem Zusammenhang unzutreffend sein soll. Was seine Ausstandsgesuche gegen Gerichtspersonen betrifft, so belässt er es bei der unbelegten Behauptung, gegen ihn seien zahlreiche krasse Fehlentscheide gefällt worden und die Richter hätten keine Distanz zum Kanton Aargau. Eine Auseinandersetzung mit den obergerichtlichen Erwägungen zu diesem Thema fehlt. Hauptgegenstand des Verfahrens vor Obergericht war die Weigerung des Betreibungsamts, dem Beschwerdeführer die Frist zur Abholung des Zahlungsbefehls zu erstrecken. Das Obergericht ist auf die Beschwerde insoweit mangels genügender Begründung nicht eingetreten. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander, sondern er belässt es bei der Behauptung, das Obergericht sei auf seine Argumente nicht eingegangen und die formellen Anforderungen an eine Beschwerde seien erfüllt gewesen. Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, Art. 18 SchKG enthalte gar keine formellen Voraussetzungen. Er übergeht dabei die Erläuterungen des Obergerichts zu Art. 20a Abs. 3 SchKG und zum kantonalen Recht. Weshalb die entsprechenden Erwägungen falsch sein sollen, legt er nicht dar. Der Beschwerdeführer kritisiert, dass ihm kein Vertreter bestellt worden sei. Er legt nicht dar, inwiefern Art. 69 ZPO - wie von ihm behauptet - im Beschwerdeverfahren nach Art. 17 ff. SchKG analog anwendbar sein soll. Unbelegt bleiben seine Behauptungen, völlig überlastet und unbeholfen zu sein und sich in einem massiven Schwächezustand zu befinden. Der Beschwerdeführer bestreitet sodann die in diesem Zusammenhang getroffene Feststellung des Obergerichts nicht, über ein abgeschlossenes juristisches Studium (MLaw) zu verfügen. Er macht geltend, dass er über kein aktuelles Wissen verfüge und dass er seit seinem Abschluss vor zwölf Jahren nie als Jurist habe arbeiten können. Abgesehen davon, dass auch dies unbelegt bleibt, legt er nicht nachvollziehbar dar, weshalb seine Kenntnisse und Fähigkeiten zur Führung eines relativ einfachen Beschwerdeverfahrens nach Art. 17 ff. SchKG nicht ausreichen sollten. Der Beschwerdeführer wendet sich schliesslich dagegen, dass ihm das Obergericht gestützt auf Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG für künftige Beschwerden in der Art der vorliegenden die Auferlegung von Verfahrenskosten und Bussen angedroht hat. Dabei handelt es sich um keine Anordnung, die unmittelbare Folgen oder Nachteile für den Beschwerdeführer zeitigt. Als blosse Erwägung ist sie nicht anfechtbar. Es ist dem Beschwerdeführer unbenommen, in einem späteren Beschwerdeverfahren Kosten oder Bussen anzufechten, die ihm allenfalls gestützt auf Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG auferlegt werden. Die Beschwerde ist damit offensichtlich unzulässig und sie enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG).