Citation: 6B_419/2014 E. 2.3

2.3. Das Berufungsgericht überprüft das erstinstanzliche Urteil nur in den angefochtenen Punkten (Art. 404 Abs. 1 StPO). Mangels eines Eventualantrags musste die Vorinstanz daher nicht prüfen, ob die Strafe von 11 Monaten bedingt auszusprechen ist, für den Fall, dass es beim Schuldspruch wegen Betrugs und der Freiheitsstrafe von 11 Monaten bleibt. Das erstinstanzliche Urteil war in diesem Punkt nicht angefochten. Der Beschwerdeführer macht auch nicht geltend, er habe sich zur Frage des bedingten Vollzugs der Freiheitsstrafe von 11 Monaten in seinem mündlichen Parteivortrag geäussert und der ersten Instanz in diesem Punkt eine Rechtsverletzung oder eine Überschreitung ihres Ermessens vorgeworfen. Einen Anwendungsfall von Art. 404 Abs. 2 StPO verneint die Vorinstanz zu Recht (Urteil E. 5 S. 22). Die Rüge des Beschwerdeführers ist unbegründet.