Citation: 8C_528/2022 E. 8.3.2

8.3.2. Dr. med. M.________ hielt im Bericht vom 11. Februar 2021 fest, sie wisse weiterhin nicht ganz genau, was das Schmerzproblem des Beschwerdeführers seit der auswärtigen Erstoperation (vom 7. September 2018) sei. Die Vorinstanz schloss zu Recht, dass im Lichte dieser Aussage der Dr. med. M.________ nicht erwiesen sei, die von ihr durchgeführte Operation vom 26. Mai 2020 und die anschliessende Arbeitsunfähigkeit seien Folge des Unfalls vom 22. Juni 2018. Beizupflichten ist der Vorinstanz im Weiteren, dass allein aufgrund der vorübergehenden Verbesserung der Schmerzen nach dieser Operation nicht erstellt ist, dass damit eine Unfallfolge behoben wurde. Irrelevant bleibt in diesem Zusammenhang auch die Frage, in welchem Umfang der Beschwerdeführer nach dieser Operation bzw. ab Oktober 2020 arbeits (un) fähig war.