Citation: 8C_501/2021 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat die BvO als geboten und deren Ergebnisse als verwertbar qualifiziert. Alsdann hat sie den diese Umstände berücksichtigenden RAD-Aktenbeurteilungen vom 17. Oktober und 1. November 2017 Beweiskraft beigemessen, wonach beim Beschwerdeführer spätestens ab Juli 2017 eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten besteht. Angesichts dessen ist das kantonale Gericht von einem Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG ausgegangen. Im Rahmen der umfassenden Überprüfung des Rentenanspruchs hat es einen Ausschlussgrund bejaht und auf eine Indikatorenprüfung nach BGE 141 V 281 verzichtet. Beim Einkommensvergleich (vgl. Art. 16 ATSG) hat die Vorinstanz für das Validen- und Invalideneinkommen denselben Tabellenwert der vom Bundesamt für Statistik (BfS) herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) herangezogen (LSE 2016, Tabelle TA1, Kompetenzniveau 1, Total, Männer). Nach Vornahme eines 10 %igen Abzugs vom Tabellenlohn (BGE 126 V 75) hat sie einen Invaliditätsgrad in nämlicher Höhe ermittelt und die Rentenaufhebung - wie auch die Rückforderung der vom 1. Juli 2017 bis 28. Februar 2018 bezogenen Rentenleistungen - bestätigt. Einen Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen hat das kantonale Gericht verneint.