Citation: 4A_35/2024 E. A

A.a. A.________ (Kläger, Beschwerdeführer) ist Alleinaktionär und einzelzeichnungsberechtigtes Verwaltungsratsmitglied der C.________ AG (Versicherungsnehmerin). Seit dem 1. Januar 2015 ist er zudem als Geschäftsführer der Versicherungsnehmerin angestellt. In dieser Eigenschaft ist er bei der B.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) gestützt auf die Kollektiv-Krankenversicherung Police Nr. T46.1.285.259 gemäss dem VVG (SR 221.229.1) für die krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit krankentaggeldversichert. A.b. Am 28. Juni 2021 teilte der Kläger der Beklagten mit, er wünsche infolge Erhöhung seines Beschäftigungsgrades auf 100 % eine Anpassung des Versicherungsvertrages. Am 22. September 2021 reichte die Versicherungsnehmerin bei der Beklagten eine den Kläger betreffende Krankheitsmeldung ein. Der Kläger sei seit dem 1. September 2021 infolge eines Burnouts vollständig arbeitsunfähig. Unter Bemerkungen wurde präzisierend eine Arbeitsunfähigkeit von 80 % angegeben. Der Jahreslohn des Klägers wurde mit Fr. 150'000.-- beziffert. Die Versicherungsnehmerin wurde daraufhin von der Beklagten aufgefordert, die Lohnjournale des Klägers für die Jahre 2020 und 2021 einzureichen. Nach Rückfrage durch die Beklagte meldete die Versicherungsnehmerin, handelnd durch den Kläger, gestützt auf den Geschäftsführervertrag vom 4. Dezember 2020 den neuen Jahreslohn des Klägers von Fr. 150'000.--. Dabei machte die Versicherungsnehmerin geltend, der Kläger habe bis Ende 2020 nur im Teilzeitpensum bei ihr gearbeitet und sein Haupteinkommen anderweitig erzielt. Aufgrund der Corona-Situation sei es ihm nicht mehr möglich gewesen, sein Haupteinkommen weiterhin dort zu erzielen, weshalb er bei der Versicherungsnehmerin ab 1. Januar 2021 zu 100 % gearbeitet habe. Im Gegenzug habe das übrige Personal reduzieren müssen. A.c. Am 8. August 2022 teilte die Beklagte mit, dass bei einer Arbeitsunfähigkeit von 80 % bzw. einem massgebenden Einkommen von Fr. 84'772.-- ein Taggeldanspruch des Klägers von Fr. 185.-- bestehe. Mangels fachärztlicher Konsultation innerhalb von drei Monaten stellte sie die Leistungen nach Ablauf von drei Monaten per 30. November 2021 ein. In Nachachtung der Wartefrist von 30 Tagen richtete die Beklagte für die Monate Oktober und November 2021 Taggelder von insgesamt Fr. 9'068.-- aus.