Citation: 6A.47/2006 05.07.2006 E. 1

Das Zürcher Obergericht verurteilte X.________ am 10. März 1998 zu 45 Tagen Gefängnis, ohne den Vollzug der Strafe aufzuschieben. Eine zunächst erteilte Bewilligung, die Strafe in gemeinnütziger Arbeit abzugelten, widerrief das Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich am 28. April 2004. Hiergegen eingereichte Rechtsmittel blieben erfolglos (zuletzt Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht, Urteil 6A.15/2005 vom 3. Juni 2005). Im bundesgerichtlichen Verfahren hatten das Amt für Justizvollzug und die Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich, ohne dass dieser Frage für den Entscheid des Bundesgerichts allerdings Bedeutung zukam, darauf hingewiesen, dass die Vollstreckungsverjährung am 9. September 2005 eintrete. X.________ hielt demgegenüber in einem Schreiben an den Vorsteher der Direktion der Justiz und des Innern vom 11. Juni 2005 fest, dass die Vollstreckungsverjährung erst am 5. Juni 2007 eintrete, weil sie nicht schon mit dem Urteil des Obergerichts, sondern erst mit jenem des Kassationsgerichts zu laufen begonnen habe. Nachdem X.________ auf den 20. September 2005 zur Unterzeichnung einer Halbgefangenschaftsvereinbarung vorgeladen worden war, machte er am 10. September 2005 geltend, tags zuvor sei die Vollstreckungsverjährung eingetreten. Mit Verfügung vom 27. September 2005 wies das Amt für Justizvollzug das sinngemäss gestellte Begehren um Feststellung des Verjährungseintritts und Abschreibung des Vollstreckungsverfahrens ab. Dagegen gerichtete Beschwerden an die Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich (Entscheid vom 16. Dezember 2005) und an das kantonale Verwaltungsgericht (Entscheid vom 28. April 2006) blieben erfolglos.