Citation: 8C_2/2007 10.01.2008 E. A

D.________, geboren 1939, war in der Bildbearbeitung für die von ihm und seinem Sohn gegründete Firma E.________ AG erwerbstätig und bei der "Zürich" Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: "Zürich" oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Er litt unter anderem an chronischer Migräne sowie an bereits 1986 spezialärztlich abgeklärten, wiederholt auftretenden Kopfschmerzen bei einem Status nach ventraler Diskektomie und interkorporeller Aufrichtung mit Composit-Cages zwischen den Halswirbelköpern 5 und 6 vom 18. Dezember 1996. Am 6. Oktober 1998 fuhr er bei einem Parkiermanöver im Rückwärtsgang mit seinem Jeep Cherokee gegen einen Laternenpfosten. Zuerst verspürte er keine wesentlichen Beschwerden. Fünfzehn Stunden nach dem Unfall begann er über Schwindel, Übelkeit sowie Kopf- und Nackenschmerzen mit Ausstrahlungen in den linken Arm und die linke Hand zu klagen. In der Folge übernahm die "Zürich" die Heilbehandlung und erbrachte ein Taggeld. Die von der "Zürich" einspracheweise auf den 30. August 2001 festgesetzte Einstellung sämtlicher Versicherungsleistungen hob das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, mit in Rechtskraft erwachsenem Entscheid vom 15. Juli 2003 auf und wies die Sache zur polydisziplinären Begutachtung und anschliessenden Neuverfügung an die Verwaltung zurück. Gestützt auf das Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) des Kantonsspitals Basel vom 15. November 2004 (nachfolgend: MEDAS-Gutachten) hielt die "Zürich" mit Verfügung vom 21. Januar 2005 und Einspracheentscheid vom 9. Juni 2005 an der Leistungseinstellung per 30. August 2001 fest.