Citation: 1C_513/2017 E. 3.2

3.2. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts bedarf eine Kostenvorschussverfügung von Bundesrechts wegen keiner Begründung, wenn ein Tarif oder eine Norm Mindest- und Höchstbeträge vorsieht und wenn der dadurch vorgesehene Rahmen nicht überschritten wird (Urteil 2C_736/2014 vom 3. September 2014 E. 2.3; vgl. BGE 139 V 496 E. 5 S. 503 f. sowie 111 Ia 1 E. 2 S. 1 f.). Weiter besteht gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung von Bundesrechts wegen kein genereller Anspruch darauf, dass ein kantonaler Akt eine Rechtsmittelbelehrung enthalten muss (Urteil 2P.16/2002 vom 19. Dezember 2002 E. 2.2, nicht publ. in BGE 129 I 68; BGE 123 II 231 E. 8a S. 237 f.; 98 Ib 333 E. 2a S. 337 ff.). Im Verwaltungsverfahren vor dem Staatsrat werden nach Art. 23 Abs. 1 lit. c des kantonalen Gesetzes vom 11. Februar 2009 betreffend den Tarif der Kosten und Entschädigungen vor Gerichts- oder Verwaltungsbehörden (GTar; SGS 173.8) bei nicht geldwerten Fällen Gebühren in der Höhe von Fr. 90.-- bis Fr. 1'800.-- erhoben. Vorliegend hat die Dienststelle für innere und kommunale Angelegenheiten bei der Festsetzung der Kostenvorschüsse den von Art. 23 Abs.1 lit. c GTar vorgegebenen Rahmen nicht überschritten, womit sie die Kostenvorschussverfügungen jedenfalls von Bundesrechts wegen nicht zu begründen brauchte. Daran ändern auch die Umstände nichts, dass Art. 90 Satz 1 VVRG als Kann-Bestimmung formuliert ist und dass die Vorinstanz je separat eingegangener Beschwerde einen Kostenvorschuss (in der Höhe von je Fr. 1'000.--) verlangte. Weshalb die Kostenvorschussverfügungen von Bundesrechts wegen gerade im vorliegenden Fall mit einer Rechtsmittelbelehrung hätten versehen werden müssen, ist weder dargetan noch ersichtlich.