Citation: 2C_393/2018 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer hat aufgrund seiner gelebten ehelichen Beziehung zu einer Schweizer Bürgerin grundsätzlich einen Anspruch auf Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung (Art. 42 Abs. 1 AuG; Art. 8 EMRK), doch erlischt dieser, wenn Widerrufsgründe nach Art. 63 AuG vorliegen (Art. 51 Abs. 1 lit. b AuG). Mit der Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren ist der Widerrufsgrund von Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 Abs. 1 lit. b AuG (längerfristige Freiheitsstrafe) erfüllt (BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 379 f.), was der Beschwerdeführer nicht bestreitet.