Citation: 6B_1067/2013 E. 3.3

3.3. Die Rügen sind unbegründet. Der Beschwerdeführer wusste vom Gebrauch von GBL als Droge und nahm dessen missbräuchliche Verwendung zumindest billigend in Kauf. Die Vorinstanz erwägt zutreffend, da er die nötigen Bewilligungen für den Verkehr mit GBL bzw. "Remove" gehabt habe und das GBL ohne weiteres habe einführen können, sei nachvollziehbar, dass er zumindest den Import von GBL für straflos gehalten habe. Dass der Verkauf von GBL als Betäubungsmittel jedoch unter Strafe gestellt ist, hätte ihm aber aufgrund seiner früheren Erfahrungen mit Drogen und den Strafverfolgungsbehörden bekannt sein müssen. Trotzdem habe er sich nicht über eine allfällige Strafbarkeit informiert. Wer zweifle oder Zweifel haben müsse, könne sich nicht auf einen Verbotsirrtum berufen. Die Strafverfolgungsbehörden seien erst im Jahr 2008 eingeschritten, als sich der dringende Tatverdacht einer illegalen Verwendung von GBL erhärtet habe. Insofern könne auch nicht von einem ständigen Dulden eines vorschriftswidrigen Verhaltens durch die zuständigen Behörden gesprochen werden (Urteil S. 31 f. E. 2.5.1 f.).