Citation: 6B_347/2012 E. A

X.________ (Parallelverfahren 6B_120/2013) schloss am Abend des 8. September 2009 in B.________ mit der A.________ GmbH, vertreten durch C.________, einen Kaufvertrag über ein Fahrzeug MG A Roadster, Jahrgang 1956 zum Preis von CHF 35'000.--. Y.________ hatte X.________ zuvor bei zwei Gesprächen mit C.________ begleitet. Nach dem Vertragsschluss übernahm X.________ den Wagen mit den Kontrollschildern von C.________ und erklärte, er werde den Kaufpreis am folgenden Tag zusammen mit den Schildern in bar überbringen. Anschliessend führte er das Fahrzeug zu Y.________. Tags darauf wurde es auf ihren Namen eingelöst. Eine Prüfung des Wagens durch den TCS am 10. September ergab, dass es im aktuellen Zustand nicht fahrtüchtig war und Reparaturen notwendig waren. In der Folge hielt X.________ C.________ anlässlich verschiedener Telefonate hin. Mit E-Mail vom 19. September 2009 teilte er ihm mit, das Fahrzeug sei nicht fahrtüchtig gewesen, weshalb er es bereits weiterverkauft habe. Ausserdem behauptete er unter Hinweis auf eine im schriftlichen Kaufvertrag enthaltene Klausel, er habe den Kaufpreis von CHF 35'000.-- für dem MG A Roadster sowie eine Anzahlung von CHF 15'300.-- für weitere Gegenstände bereits bei Vertragsschluss vom 8. September 2009 bezahlt. Y.________ wird vorgeworfen, sie habe bei der Erlangung des Fahrzeugs mit X.________ zusammengewirkt. Ausserdem habe sie gemeinsam mit jenem am 29. September 2009 eine auf den 8. September 2009 datierte Quittung angefertigt, nach welcher sie ihm für den Kauf des MG A Roadster CHF 35'000.-- und für den Kauf weiterer Gegenstände weitere Fr. 15'300.-- übergeben habe. Mit dem Schriftstück sollte den Strafverfolgungsbehörden gegenüber belegt werden, dass X.________ über die finanziellen Mittel zum Kauf des Wagens verfügt habe. Die Quittung sei indes allein zur Plausibilisierung der behaupteten Zahlung an C.________ erstellt worden. In Wirklichkeit habe Y.________ X.________ kein Geld übergeben.