Citation: 1C_26/2020 E. 5.2

5.2. Der strittige Gestaltungsplan erfasst nur einen geringen Teil des Gebiets um den Bahnhof, das der Gestaltungsplanpflicht untersteht. Das übrige Gebiet bleibt davon unberührt. Die mit der hier massgeblichen Rüge des Beschwerdeführers behauptete Verletzung von Bundesrecht erweist sich als vage und läuft im Ergebnis auf eine allgemeine Angemessenheitsprüfung hinaus, die so im Bundesrecht nicht vorgesehen ist. Der Beschwerdeführer ruft auch keine kantonale Bestimmung an, die ein Etappierungsverbot enthielte und willkürlich angewendet worden wäre. Der von ihm vertretene Standpunkt steht vielmehr im Widerspruch zu den den kommunalen und kantonalen Planungsbehörden zustehenden Ermessensspielräumen (vgl. auch vorne E. 2.2). Inwiefern die vom Beschwerdeführer beanstandete Etappierung konkret gegen Bundesrecht verstossen sollte, legt er nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Es trifft nicht zu, dass das Raumplanungsrecht des Bundes eine solche Etappierung ausschlösse. Im Gegenteil können beispielsweise Unsicherheiten über künftige Entwicklungen eine Etappierung geradezu nahelegen. Sodann ist auch nicht erkennbar, weshalb eine solche im vorliegenden Fall unzweckmässig bzw. weniger zielführend als eine integrierte Gestaltungsplanung für das gesamte Bahnhofareal sein sollte. Dass die künftige Entwicklung des gesamten Bahnhofareals negativ präjudiziert würde, vermag der Beschwerdeführer nicht nachvollziehbar darzulegen. Planerisch verbleiben überdies genügend Möglichkeiten, allenfalls erforderliche Infrastrukturen im öffentlichen Interesse wie einen zukünftigen Bahnhofskiosk zu realisieren.