Citation: 2A.275/2001 10.08.2001 E. 1

1.- Mit Veranlagungsverfügung der Wehrpflichtersatzverwaltung des Kantons Nidwalden vom 14. Mai 1999 wurde L.________ für das Ersatzjahr 1998 mit einem Rechnungsbetrag von Fr. 1'027. 20 definitiv veranlagt. Dabei wurden zwei Tage Zivilschutzdienst, welche L.________ im Ersatzjahr geleistet hatte, angerechnet. Gegen diese Veranlagungsverfügung für das Ersatzjahr 1998 erhob L.________ am 25. Mai 1999 Einsprache und beantragte die Überprüfung der Veranlagungsverfügungen 1997 und 1998 bezüglich der geleisteten Zivilschutzdiensttage. Mit Einspracheentscheid der Wehrpflichtersatzverwaltung Nidwalden vom 8. Juni 1999 wurde die Einsprache für das Ersatzjahr 1998 abgewiesen, während darauf nicht eingetreten wurde, soweit sie sich gegen die in Rechtskraft erwachsene Verfügung vom 4. Mai 1998 für das Ersatzjahr 1997 richtete. Das Verwaltungsgericht des Kantons Nidwalden hiess hingegen die von L.________ erhobene Beschwerde gut, hob den Einspracheentscheid vom 8. Juni 1999 auf und wies die Sache zur Neubeurteilung an die Wehrpflichtersatzverwaltung Nidwalden zurück. Zur Begründung führte das Verwaltungsgericht aus, der Beschwerdegegner habe 1997 mehrere Zivilschutzdiensttage geleistet, die ihm damals nicht angerechnet worden seien. Zwar sei richtig, dass die Diensttage im jeweiligen Ersatzjahr anzurechnen seien. Doch sei die Annahme des Ersatzpflichtigen, die nicht angerechneten Diensttage würden noch im Folgejahr berücksichtigt, nicht abwegig, zumal sich auch die Steuerperioden der Einkommenssteuer über zwei Jahre erstreckten und bei einer früheren Veranlagung vom 15. April 1997 für das Ersatzjahr 1996 ein Saldovortrag aus dem (Vor-) Jahr 1995 in Abzug gebracht worden sei. Es bestehe kein Grund, im vorliegenden Fall nicht auch die im Vorjahr geleisteten Diensttage als Saldovortrag 1997 vom Rechnungsbetrag für das Ersatzjahr 1998 in Abzug zu bringen. Am 6. Juni 2001 hat die Eidgenössische Steuerverwaltung fristgerecht Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht erhoben mit dem Antrag, den Entscheid des kantonalen Verwaltungsgerichts vom 18. Dezember 2000 aufzuheben und den Einspracheentscheid der kantonalen Ersatzbehörde vom 8. Juni 1999 zu bestätigen. Die Wehrpflichtersatzverwaltung des Kantons Nidwalden beantragt im bundesgerichtlichen Verfahren die Gutheissung der Beschwerde. Das kantonale Verwaltungsgericht verweist auf das angefochtene Urteil, während sich der Pflichtige nicht hat vernehmen lassen.