Citation: 1C_195/2014 E. A

Der aus dem Kosovo stammende, 1975 geborene A.________ stellte am 5. Mai 1997 ein Asylgesuch, welches am 9. Dezember 1997 abgewiesen wurde. In der Folge wurde er vorläufig aufgenommen. Nach der Aufhebung der vorläufigen Aufnahme wurde ihm eine Ausreisefrist bis zum 31. Mai 2000 gesetzt, worauf A.________ - nach seinen Angaben in der Schweiz - untertauchte. Am 15. Februar 2000 heiratete er die 1955 geborene Schweizerin B.________, worauf er eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton Graubünden erhielt. Am 13. September 2004 ersuchte A.________, erleichtert eingebürgert zu werden. Am 15. August 2007 unterzeichneten die Ehegatten A.________-B.________ die gemeinsame Erklärung, in einer tatsächlichen, stabilen, auf die Zukunft gerichtete Gemeinschaft an derselben Adresse zu leben. Am 28. August 2007 wurde A.________ erleichtert eingebürgert. Am 22. Mai 2008 ersuchte die Ehefrau von A.________ um Erlass von Eheschutzmassnahmen. Ab dem 1. Juli 2008 lebten die Ehegatten getrennt. Am 14. September 2010 eröffnete das Bundesamt für Migration (BFM; heute: Staatssekretariat für Migration, SEM) A.________, dass es ein Verfahren auf Nichtigerklärung seiner erleichterten Einbürgerung eröffnet habe. Am 17. November 2010 wurden die Eheleute A.________-B.________ geschieden. Am 10. Juli 2012 erklärte das BFM die erleichterte Einbürgerung von A.________ für nichtig. Am 6. März 2014 wies das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde von A.________ gegen die Verfügung des BFM ab.