Citation: 1C_268/2022 E. 3.4

3.4. Was die geplante Stützmauer betrifft, bestätigte die Vorinstanz die Einschätzung der Bau- und Verkehrsdirektion, wonach die Mauer zum Abschluss der Terrasse des Erweiterungsbaus unauffällig wirken werde. Sie füge sich gut in die Umgebung ein. Mit ihrem Vorbringen, im Bericht des Berner Heimatschutzes fänden sich keine Ausführungen zur Umgebungsgestaltung, weshalb die Rechtsmittelbehörden die Eingliederung der Stützmauer eigenständig beurteilt hätten, vermögen die Beschwerdeführenden nicht darzulegen, dass die Vorinstanz in Willkür verfallen ist. Dies gilt umso mehr, als die Beschwerdeführenden auch in diesem Zusammenhang nicht aufzeigen, inwiefern die Stützmauer einer guten Gesamtwirkung entgegensteht. Abgesehen davon hielt bereits die Einwohnergemeinde in ihrem Entscheid fest, dass der Umgebungsgestaltung genügend Rechnung getragen werde; die projektierten Mauern änderten den Verlauf des bestehenden Terrains nur geringfügig und passten sich dem Erweiterungsbau an.