Citation: 6B_444/2020 E. 3.4

3.4. In einer Beschwerde ans Bundesgericht ist unter Hinweis auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, inwieweit dieser nach Auffassung des Beschwerdeführers das Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die Beschwerdeführerin führt in ihrer Beschwerde ans Bundesgericht erneut aus, vor der Operation nicht aufgeklärt und zur Operation genötigt worden zu sein. Die Vorinstanz befasst sich mit diesem Vorwurf und gelangt zum Schluss, es gebe keine Anhaltspunkte dafür, dass das Vorgehen nicht vereinbart bzw. die Beschwerdeführerin zur Operation genötigt worden wäre. Die Beschwerdeführerin setzt sich nicht hinreichend mit den Erwägungen im vorinstanzlichen Beschluss auseinander und zeigt auch nicht auf, inwiefern dieser Recht verletzen sollte. Vielmehr wiederholt sie lediglich die vor Vorinstanz vorgebrachte Argumentation. Dies genügt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG grundsätzlich nicht. Die Beschwerdeführerin wurde gemäss Nichtanhandnahmeverfügung im Übrigen bereits von der Staatsanwaltschaft darauf hingewiesen, dass ihre Vorwürfe kein strafrechtlich relevantes Verhalten darstellen und sie ihre Vorwürfe substantiieren müsse. Weiter macht die Beschwerdeführerin wiederum Behandlungsfehler geltend. Diesbezüglich zweifelt sie die von der Vorinstanz erwähnten Arztberichte an. Weiter führt sie aus, das Schreiben des Beschwerdegegners 2 vom 5. Februar 2016 sei tendenziös und habe zur Folge gehabt, dass sie nicht erneut operiert worden sei. Schlussendlich habe sie aufgrund dessen sogar ihre Stelle verloren. Auch diese Ausführungen der Beschwerdeführerin stellen unbelegte Behauptungen dar. Die Beschwerdeführerin nennt keinerlei Beweismittel, womit sich ihre Behauptungen untermauern liessen. Insbesondere legt sie nicht substantiiert dar, inwiefern der Bericht von Dr. med. D.________, worauf sich die Vorinstanz im Wesentlichen stützt, nicht zutreffend sein soll. Die Beschwerdeführerin reicht zwar im bundesgerichtlichen Verfahren diverse Unterlagen ein. Was sich daraus konkret ableiten liesse, legt sie jedoch nicht dar. Dies ist auch nicht ohne Weiteres ersichtlich. Im Zusammenhang mit dem von der Rechtsschutzversicherung H.________ in Auftrag gegebenen Bericht macht die Beschwerdeführerin geltend, es seien dabei andere Berichte unterschlagen worden. Um welche Berichte es sich dabei handeln könnte, lässt die Beschwerdeführerin allerdings offen. Weiter erwähnt die Beschwerdeführerin auch zwei Berichte, die im Auftrag des Beschwerdegegners 2 erstellt worden sein sollen. Auch hier ist unklar, auf welche Berichte die Beschwerdeführerin Bezug nimmt. Weiter ist die Beschwerdeführerin der Ansicht, es fehle an einer Krankengeschichte und postoperativen Kontrollberichten, weshalb eine Sorgfaltspflichtverletzung vorliege. Einen konkreten Zusammenhang zu den an die Ärzteschaft gerichteten Vorwürfen, insbesondere zur fahrlässigen Körperverletzung, stellt sie jedoch nicht her. Ein solcher ist auch nicht ersichtlich. Schliesslich rügt die Beschwerdeführerin den Untersuchungsgrundsatz (Art. 6 StPO) als verletzt. Eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes ist vorliegend nicht auszumachen, zumal sich die Vorinstanz auf mehrere unterschiedliche Arztberichte stützt und nicht ersichtlich ist, welche weiteren Beweise zwingend zu erheben gewesen wären. Ohnehin ist der Untersuchungsgrundsatz nicht bereits deshalb verletzt, weil die Strafverfolgungsbehörden nicht jeden erdenklichen Beweis erhoben haben. Auch was die Beschwerdeführerin gegen den Beschwerdegegner 3 vorbringt, ist nicht geeignet, den vorinstanzlichen Beschluss als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Wie bereits die Staatsanwaltschaft ausgeführt hat, ist ihren Anschuldigungen kein strafrechtlich relevantes Verhalten zu entnehmen. Die Beschwerdeführerin erhebt sodann verschiedene Vorwürfe gegen weitere Personen. So soll sich ein Mitarbeiter der Rechtsschutzversicherung H.________ der Urkundenfälschung schuldig gemacht haben. Zudem macht die Beschwerdeführerin geltend, ein Mitarbeiter des Sozialdienstes der Gemeinde I.________ habe ihr Verletzungen an der Hüfte zugefügt. Die genannten Vorwürfe bilden nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens, weshalb darauf nicht eingegangen werden kann (zum Erfordernis der Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs BGE 143 III 290 E. 1.1 S. 292 f.; 134 III 524 E. 1.3 S. 527; Urteile 4A_554/2013 vom 6. November 2019 E. 6.2.4, nicht publiziert in: BGE 146 III 25; 6B_339/2007 vom 11. Oktober 2007 E. 3.2). Zusammengefasst gelingt es der Beschwerdeführerin nicht darzutun, dass die Vorinstanz das Vorliegen einer Straftat zu Unrecht verneint oder mit der Bestätigung der Nichtanhandnahmeverfügung anderweitig Bundesrecht verletzt. Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit überhaupt darauf eingetreten werden kann.