Citation: 1C_263/2023 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, indem die Vorinstanz losgelöst von ihrem tatsächlichen Bedarf, welchen sie in ihrem Betriebskonzept mit Fr. 30'400.-- ausgewiesen habe, von einem durchschnittlichen Bedarf einer bäuerlichen Familie im Betrag von Fr. 60'000.-- bis Fr. 80'000.-- als Referenzgrösse ausgehe und diese Praxis auch auf sie anwende, verletze die Vorinstanz Bundesrecht. Werde ein Betrieb von einer "bäuerlichen Familie" geführt, sei es sachlogisch, dass nicht nur der Bedarf, sondern auch der Ertrag im Vergleich zu einer Person, die den Betrieb alleine bewirtschafte, grösser ausfalle. Nur weil sie mit dem in ihrem Betriebskonzept ausgewiesenen Gewinn nicht einen Drittel des abstrakten Bedarfs einer durchschnittlichen bäuerlichen Familie decke, sei damit noch nicht gesagt, dass die längerfristige Existenz ihres Betriebs nicht sichergestellt sei. Sie könne den Ertrag aus dem Betrieb jederzeit steigern. Dies sehe sie derzeit aber nicht als erforderlich an, um ihren persönlichen Bedarf zu decken. Aus der von der Vorinstanz zitierten bundesgerichtlichen Rechtsprechung könne wenn überhaupt entnommen werden, dass rund ein Drittel der Ausgaben durch Einnahmen gedeckt werden müsse.