Citation: 8C_216/2017 E. 3

Das kantonale Gericht hat in umfassender Würdigung der medizinischen Akten für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich festgestellt, dass die über den 29. September 2014 hinaus persistierenden Schulterbeschwerden nicht mehr unfallkausal sind, sondern auf unfallfremden degenerativen Veränderungen beruhen. Was der Versicherte gegen diese Feststellung vorbringt, vermag sie nicht als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Wie die Vorinstanz überzeugend ausgeführt hat, wäre eine durch das Ereignis vom 29. Juni 2014 verursachte AC-Gelenkdistorsion überwiegend wahrscheinlich nach drei Monaten ausgeheilt gewesen; entsprechend konnte auch in der Arthrographie vom 25. September 2014 keine solche nachgewiesen werden. Entgegen den Vorbringen des Versicherten wurde am 25. September 2014 sehr wohl das AC-Gelenk untersucht, so dass eine allfällige AC-Gelenkdistorsion auf den an diesem Tag erstellten MRI-Bildern grundsätzlich erkennbar wäre. Selbst wenn man daher gestützt auf die Berichte der beiden amerikanischen Chiropraktoren Dr. D.________, vom 28. Dezember 2015 und E.________, vom 12. Januar 2016 davon ausgehen würde, es habe im Dezember 2015 eine AC-Gelenkdistorsion vorgelegen, so erschiene diese damit als überwiegend wahrscheinlich nicht durch das Ereignis vom 29. Juni 2014 verursacht. Somit braucht auch nicht näher geklärt zu werden, ob und wie weit die im Dezember 2015 noch bestehenden Schulterschmerzen auf den durch die Vorinstanz festgestellten degenerativen Veränderungen beruhten oder ob sie von einer nicht durch das Ereignis vom 29. Juni 2014 hervorgerufenen AC-Gelenkdistorsion ihren Anfang nahmen. Waren die über den 29. September 2014 hinaus geklagten Schulterschmerzen nicht durch das Unfallereignis vom 29. Juni 2014 verursacht, so hat die Vorinstanz zu Recht die Leistungseinstellung der Unfallversicherung auf dieses Datum hin geschützt. Die Beschwerde des Versicherten ist entsprechend abzuweisen.