Citation: H 225/01 26.02.2002 E. 3

3.- Was die fristgemässe Geltendmachung des Schadenersatzes betrifft, so hat das kantonale Gericht zutreffend auf die am 4. August 1999 erfolgte Einstellung des Konkurses mangels Aktiven abgestellt (zur Veröffentlichung in BGE 128 V vorgesehenes Urteil H. vom 22. Januar 2002 Erw. 5a, H 122/00; ZAK 1990 S. 289 Erw. 4b) und die Schadenersatzverfügungen vom 6. Juni 2000 als rechtzeitig betrachtet. Es bestehen keine Gründe, die Schadenskenntnis der Ausgleichskasse auf einen früheren Zeitpunkt vorzuverlegen. Dass anfangs 1999 hohe Ausstände für die Sozialversicherungsbeiträge 1997 bis 1999 bestanden und dass gemäss Darstellung der Vorinstanz offensichtlich nicht eine kurzfristige und rasch überwindbare Liquiditätskrise vorlag, vermag hieran nichts zu ändern. Denn immerhin hat die T.________ AG vom 24. Februar 1997 bis 21. Mai 1999 Beitragszahlungen von total Fr. 198'310. 35 geleistet. Vor der Konkurseinstellung bestand für die Ausgleichskasse mithin kein Anlass, davon auszugehen, dass sie mit den ausstehenden Beitragsforderungen zu Verlust kommen würde.