Citation: 8C_64/2015 E. 3.3

3.3. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers beinhaltete die Verfügung vom 9. Februar 2011 keine Aufforderung an ihn, seine Anteile an der B.________ GmbH zu verkaufen. In ihr wurde lediglich ausgeführt, aufgrund seiner arbeitgeberähnlichen Stellung in diesem Unternehmen habe er keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung für den in der B.________ GmbH erlittenen Arbeitsausfall. Eine Zusicherung, durch Verkauf seiner Anteile einen entsprechenden Anspruch zu erwerben, ergibt sich aus dieser Verfügung nicht. Das AWA kann somit nicht verantwortlich gemacht werden für einen allfälligen Schaden, der dem Beschwerdeführer durch den Verkauf seiner Anteile entstanden sein sollte. Auch aus seinem Mailwechsel mit einem Mitarbeiter des AWA kann der Versicherte nichts zu seinen Gunsten ableiten, hat es doch dieser mit Mail vom 31. Januar 2011 ausdrücklich abgelehnt, eine Bestätigung abzugeben und damit das Ergebnis der damals anstehenden Verfügung vorwegzunehmen. Soweit sich der Beschwerdeführer schliesslich in seiner nachträglichen Eingabe vom 30. April 2015 auf ein Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich vom 11. März 2015 und ein Infoblatt der Arbeitslosenkasse des Kantons Luzern vom 23. Juli 2009 beruft, ändert dies nichts daran, dass ihm nicht zugesichert worden war, durch den Verkauf seiner Anteile einen Anspruch zu erwerben. Es kann daher offen bleiben, ob diese Dokumente novenrechtlich überhaupt zulässig sind (Art. 99 Abs. 1 BGG).