Citation: 2P.98/2004 09.05.2005 E. A

Am 9. Oktober 1999 verstarb X.________, geb. 1910, mit letztem Wohnsitz in R.________. Zu den Nachlassaktiven gehören unter anderem eine Liegenschaft in R.________ (Anteil ¾) und eine Liegenschaft in Zürich (Anteil ½). Am 17. Januar 2002 erliess das Kantonale Steueramt Zürich die Erbschaftssteuerverfügungen und am 23. Januar 2002 die entsprechende Rechnung (über total Fr. 172'212.--). Für die interkantonale Steuerausscheidung setzte das Steueramt den Liegenschaftsanteil im Kanton Zürich mit dem Verkehrswert von Fr. 600'000.-- ein, denjenigen im Kanton Basel-Stadt mit dem Repartitionswert von Fr. 442'125.--. Nach der Berechnung des Steueramtes ergab sich für den Kanton Basel-Stadt eine Quote von 96.46 %, während der Kanton Zürich den Netto-Nachlass von Fr. 16'259'971.-- mit einer Quote von 3.54 % besteuerte. Am 21. Februar 2002 veranlagte das Erbschaftsamt des Kantons Basel-Stadt die Erbschaftssteuer und stellte diese am 8. März 2002 in Rechnung (Fr. 2'915'947.75). Das Erbschaftsamt nahm die interkantonale Steuerausscheidung nach Repartitionswerten vor: Den Liegenschaftsanteil im Kanton Basel-Stadt setzte es mit Fr. 442'125.--, denjenigen im Kanton Zürich mit Fr. 384'900.-- ein. Nach der Berechnung des Erbschaftsamtes ergab sich für den Kanton Basel-Stadt eine Quote von 97.70 %, für den Kanton Zürich eine solche von 2.30 %.