Citation: 8C_656/2018 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzt hat, indem sie bestätigt hat, dass die Beschwerdeführerin verpflichtet ist, der Gemeinde Berlingen die im Zeitraum vom 1. Juni 2015 bis 30. Juni 2017 bezogenen Fürsorgeleistungen in der Höhe von Fr. 75'016.15 zurückzuerstatten. Umstritten ist dabei einzig, ob die Beschwerdeführerin auch für die von ihrer (ausserkantonalen) Heimatgemeinde der Beschwerdegegnerin vergüteten Unterstützungsleistungen im Umfang von Fr. 59'613.15 rückerstattungspflichtig ist. Fest steht hingegen, dass die Beschwerdeführerin durch eine Erbschaft zu Vermögen gekommen ist und ihr die Rückerstattung der bezogenen Sozialhilfe zumutbar ist (vgl. § 19 Abs. 2 des Gesetzes des Kantons Thurgau über die öffentliche Sozialhilfe [Sozialhilfegesetz; SHG TG]).