Citation: U 176/03 28.05.2004 E. 2

2.1 In der Prozessgeschichte (Sachverhalt Ziffer 1 S. 2) des angefochtenen Entscheides findet sich die aktenwidrige Feststellung, mit Verfügung vom 6. Februar 2001 habe die WINTERTHUR festgestellt, «dass der Status quo ante am 4. Oktober 2000 erreicht» worden sei. Dem Dispositiv der genannten Verfügung liegt die Erwägung zu Grunde: «Der Status quo ante (gleicher Zustand wie vor dem Unfall) ist spätestens drei Monate nach dem Unfall vom 04.10.1999, d.h. am 04.01.2000 erreicht. Eine unfallbedingte Heilbehandlung ist gemäss Gutachten von Dr. S._______ vom 06.10.2000 nicht mehr notwendig. Wir stellen daher die Leistungen für Pflegeleistungen und Kostenvergütungen rückwirkend per 04.01.2000 ein.» In den Erwägungen folgt das kantonale Gericht dann jedoch der Betrachtungsweise der Beschwerdegegnerin, indem es ausführt, gestützt auf die medizinische Aktenlage sei anzunehmen, dass der Status quo sine spätestens nach einem Zeitraum von drei Monaten, somit am 4. Januar 2000 erreicht worden sei. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde findet sich im Rechtsbegehren dann wieder das Datum des 4. Oktobers 2000. 2.2 Verwaltungsverfügungen und Gerichtsentscheide sind - vorbehältlich von Situationen, in welchen der öffentlich-rechtliche Vertrauensschutz erheblich ist - nicht nach ihrem bisweilen unbeholfenen oder unrichtigen Wortlaut, sondern nach ihrem wirklichen rechtlichen Gehalt (BGE 120 V 497 Erw. 1a) zu verstehen. Von daher ist klar, dass hier eine Leistungseinstellung auf den 4. Januar 2000 verfügt und vorinstanzlich bestätigt wurde.