Citation: 5A_641/2023 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, es seien zwingend noch die Prozesskosten des Verfahrens auf Abänderung der Eheschutzmassnahmen zu berücksichtigen. Sowohl vor erster als auch zweiter Instanz sei ihr in diesem Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege verweigert worden. Dass diese Kosten zu berücksichtigen seien, habe sie bereits in ihrem Schreiben vom 29. Juni 2022 und auch in der Beschwerde vor Vorinstanz ausgeführt, dennoch gehe die Vorinstanz darauf nicht ein, was ihr rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletze.