Citation: 2C_364/2014 E. 2.1

2.1. Gemäss Art. 2 des Bundesgesetzes über die Patentanwältinnen und Patentanwälte (Patentanwaltsgesetz, PAG; SR 935.62) muss, wer sich "Patentanwältin" oder "Patentanwalt" nennt, u.a. einen anerkannten natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Hochschulabschluss erworben (lit. a) und die eidgenössische Patentanwaltsprüfung oder eine anerkannte ausländische Patentanwaltsprüfung bestanden haben (lit. b). Gemäss Art. 5 Abs. 1 PAG wird ein ausländischer natur- oder ingenieurwissenschaftlicher Hochschulabschluss nur anerkannt, wenn seine Gleichwertigkeit mit einem anerkannten inländischen Hochschulabschluss in einem Vertrag über die gegenseitige Anerkennung mit dem betreffenden Staat oder mit einer überstaatlichen Organisation vorgesehen ist (lit. a) oder im Einzelfall nachgewiesen wird (lit. b). Art. 12 Abs. 1 PAG hält fest, dass das IGE Personen, welche die Voraussetzungen nach Art. 2 PAG erfüllen, auf Antrag und gegen Bezahlung einer Gebühr in das Patentanwaltsregister einträgt. Gemäss der Übergangsbestimmung von Art. 19 Abs. 1 lit. a PAG wird sodann in das Patentanwaltsregister eingetragen, wer im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes eine patentanwaltliche Tätigkeit auf Vollzeitbasis in der Schweiz seit mehr als sechs Jahren ausgeübt hat, über einen natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Hochschulabschluss einer schweizerischen Hochschule oder einen ausländischen Hochschulabschluss nach Art. 5 Abs. 1 PAG und über ein Zustellungsdomizil in der Schweiz verfügt.