Citation: 6B_919/2010 22.12.2010 E. 2

Gegenstand der Beschwerde bildet lediglich die Verurteilung des Beschwerdeführers wegen versuchter schwerer Körperverletzung im Fall 8. Umstritten ist, ob er im Rahmen der Notwehrhilfe gehandelt hat. Die Vorinstanz geht hierbei von folgendem - unbestrittenen - Sachverhalt aus: A.________ und B.________ hatten am 28. Mai 2006 frühmorgens um ca. 04.00 Uhr eine tätliche Auseinandersetzung in der Nähe der Turnhalle in O.________. Als A.________ auf dem am Boden liegenden B.________ kniete, diesen fixierte und schlug, verpasste ihm der Beschwerdeführer einen Fusstritt ins Gesicht. A.________ wurde ohnmächtig und erlitt einen Nasenbeinbruch, eine Zahnfraktur am Unterkiefer sowie zwei Rissquetschwunden am Hinterkopf.