Citation: 2C_73/2016 E. B

Am 10. August 2010 beantragte A.A.________ beim Amt für Migration und Integration Kanton Aargau (MIKA) den Familiennachzug für seine pakistanische Ehefrau B.A.________ und die drei gemeinsamen Kinder C.A.________ (geb. 1996), D.A.________ (geb. 2000) und E.A.________ (geb. 2002). In der Folge wurde das Gesuch auf den jüngsten Sohn F.A.________ (geb. 2011) ausgedehnt. B.a. Nachdem das MIKA das Gesuch am 10. Februar 2012 abgewiesen und diesen Entscheid auf Einsprache hin am 22. August 2012 bestätigt hatte, hob das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau den Einspracheentscheid mit Urteil vom 28. Februar 2014 auf und wies das Verfahren zurück an das MIKA zur Prüfung des Familiennachzugs. B.b. Am 17. März 2015 wies das MIKA das Familiennachzugsgesuch erneut ab. Die dagegen erhobene Einsprache hiess es am 25. September 2015 teilweise gut, indem es den Familiennachzug für die Ehefrau und die drei jüngeren Kinder D.A.________, E.A.________ und F.A.________ unter der Bedingung bewilligte, dass A.A.________ innerhalb von sechs Monaten nach Rechtskraft des Einspracheentscheids den Nachweis einer bedarfsgerechten Wohnung erbringe. In Bezug auf den ältesten Sohn C.A.________ wurde die Einsprache abgewiesen. A.A.________ focht die Verweigerung des Familiennachzugs in Bezug auf C.A.________ beim Verwaltungsgericht an. Dieses wies die Beschwerde mit Urteil vom 15. Dezember 2015 ab.