Citation: 6B_1422/2019 E. 2.2

2.2. Die genannten Rügen hätte der Beschwerdeführer, wie von der Staatsanwaltschaft in ihrer Vernehmlassung zutreffend vorgebracht, vor der Berufungsinstanz erheben bzw. wiederholen müssen. Dass er dies getan hat, legt er in seiner Beschwerdeschrift nicht dar und geht auch aus den gemäss Art. 105 Abs. 1 BGG verbindlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil zum Prozesssachverhalt (zum Begriff: BGE 140 III 16 E. 1.3.1) nicht hervor. Verfahrensrechtliche Einwendungen, die im kantonalen Verfahren hätten geltend gemacht werden können, können nach dem Grundsatz der materiellen Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs, welcher sich aus Art. 80 Abs. 1 BGG ableitet, vor Bundesgericht nicht mehr vorgebracht werden (vgl. BGE 135 I 91 E. 2.1; Urteil 6B_880/2020 vom 1. Februar 2021 E. 1.7 mit Hinweis). Es verstösst gegen Treu und Glauben und das Verbot des Rechtsmissbrauchs, verfahrensrechtliche Mängel erst in einem späteren Verfahrensstadium geltend zu machen, wenn der Einwand schon vorher hätte festgestellt und gerügt werden können (BGE 143 V 66 E. 4.3; 135 III 334 E. 2.2; Urteil 6B_880/2020 vom 1. Februar 2021 E. 1.7; je mit Hinweisen). Die Rügen der Verletzung des Grundsatzes der Verfahrenseinheit, der Verletzung des Teilnahmerechts und der Unverwertbarkeit der als Auskunftsperson getätigten Aussagen sowie der Konfrontationseinvernahme vom 28. Juni 2012 erfolgen nach dem Gesagten zu spät. Darauf ist nicht einzutreten.