Citation: 1B_448/2013 E. 4

Zu den Vortaten hält die Vorinstanz fest, aufgrund des Teilgeständnisses des Beschwerdeführers sei damit zu rechnen, dieser habe sich wegen sexueller Handlungen mit Kindern (Art. 187 Ziff. 1 StGB) strafbar gemacht. Es sei von mehr als einem Delikt auszugehen. Bei den Straftaten handle es sich um Verbrechen. Das Vortatenerfordernis nach Art. 221 Abs. 1 lit. c StPO sei somit erfüllt. In Bezug auf die Rückfallgefahr stützt sich die Vorinstanz auf das Kurzgutachten von Dr. med. Kiesewetter vom 4. Oktober 2013. Als legalprognostisch belastend bezeichnet der Sachverständige im Wesentlichen die jahrelange Dauer der Tathandlungen, die überdauernden Persönlichkeitszüge des Beschwerdeführers im Sinne des Manipulativen und Unreifen sowie seine mangelhafte und unkritische Auseinandersetzung mit der eigenen Tatbereitschaft. Entlastende Faktoren seien derzeit kaum erkennbar. In einer Gesamtschau der einzelnen Risikofaktoren stuft der Gutachter die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Sexualdelikte als "erheblich hoch" ein. Die erhöhte Rückfallgefahr beschränke sich auf Übergriffe im sozialen Nahraum des Beschwerdeführers. Es dürfte ihm dabei leicht fallen, über ein Verhältnis mit einer erwachsenen Frau auch eine Beziehung mit einer Minderjährigen aufzubauen. Gestützt darauf erwägt die Vorinstanz, die Wahrscheinlichkeit sei zwar klein, dass der Beschwerdeführer Sexualstraftaten an Kindern ausserhalb seines sozialen Nahraums begehen könnte. Gross sei die Rückfallgefahr aber für Übergriffe auf Kinder, die ihm nahestünden. Schwer wiege dabei der Umstand, dass es dem Beschwerdeführer leicht fallen dürfte, über die Beziehung mit einer Frau in Kontakt mit Mädchen zu gelangen. Dass sich seine Ehefrau von ihm getrennt habe, schmälere die Rückfallgefahr somit nicht wesentlich. Bei sexuellen Handlungen mit Kindern sei - aus Gründen des Opferschutzes - kein allzu strenger Massstab an die Annahme von Wiederholungsgefahr zu legen. Unter diesen Umständen seien die Voraussetzungen von Art. 221 Abs. 1 lit. c StPO erfüllt.