Citation: 1C_125/2022 E. A

A.A.________ und C.A.________ sind Eigentümer bzw. Eigentümerin der Parzelle Nr. 419 an der Vorderbergstrasse 40 in Altendorf. Auf ihre Intervention hin verfasste das Bauamt der Gemeinde Altendorf ein nachträgliches Baubewilligungsgesuch für eine Reihe baulicher Veränderungen auf der benachbarten Parzelle Nr. 422 an der Vorderbergstrasse 42. Die Ersatzvornahme wurde unter anderem damit begründet, dass die für die Bauarbeiten verantwortliche Person verstorben und es ihrer Rechtsnachfolgerin, B.________, nicht zuzumuten sei, ein nachträgliches Baugesuch für Bauarbeiten einzureichen, die sie nicht selber verursacht habe. Die baulichen Veränderungen auf der in der Landwirtschaftszone liegenden Parzelle waren bereits 2003 Gegenstand eines Verfahrens vor dem Regierungsrat des Kantons Schwyz gewesen. Dieser hatte damals mit Beschluss vom 10. Dezember 2003 unter anderem festgehalten, dass der Gemeinderat nicht ohne die Mitwirkung der zuständigen kantonalen Behörde über die Bewilligungspflicht der bekiesten Fläche zwischen Wohnhaus und Schopf, der Belagsarbeiten bei der Hauszufahrt, der neuen Regenrinne bei der Hauszufahrt und der angeblichen Abweichungen von einer früheren Baubewilligung bei der Erstellung des Wendeplatzes entscheiden dürfe. Das Bauamt stellte das vom 22. Januar 2020 datierte Baubewilligungsgesuch A.A.________ und C.A.________ zur Kenntnisnahme zu, woraufhin diese Einsprache erhoben. Am 20. August 2020 erteilte das kantonale Amt für Raumentwicklung die kantonale Baubewilligung im Sinne der Erwägungen und am 26. Oktober 2020 der Gemeinderat Altendorf die kommunale Baubewilligung, dies ebenfalls im Sinne der Erwägungen und mit Nebenbestimmungen. Dagegen erhoben A.A.________ und C.A.________ zunächst erfolglos Beschwerde an den Regierungsrat. Daraufhin gelangten sie ans Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, das ihre Beschwerde mit Entscheid vom 20. Dezember 2021 ebenfalls abwies.