Citation: U 262/05 07.05.2007 E. A

Der 1964 geborene A.________ war seit 2. Dezember 1998 bei der Q.________ AG als Palettenmacher tätig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfall versichert. Am 9. Dezember 2000 kollidierte er gemäss Unfallmeldung UVG vom 12. Dezember 2000 als Lenker eines Personenwagens auf der Hauptstrasse frontal-seitlich mit einem anderen Personenwagen, der aus einer Nebenstrasse auf die Hauptstrasse hinausfuhr. Gleichentags wurde er auf der Notfallstation des Spitals X.________ ambulant behandelt. Dr. med. J.________, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, diagnostizierte im Arztzeugnis UVG vom 4. Januar 2000 (recte: 2001) gestützt auf die Befunde Cephalea, Übelkeit, Erbrechen und Nackenschmerzen ein Schleudertrauma. Die SUVA holte verschiedene Arztberichte, eine biomechanische Kurzbeurteilung der Arbeitsgruppe Unfallmechanik vom 22. Oktober 2001 sowie einen Bericht der Berufsberatung der IV-Stelle des Kantons Aargau vom 16. November 2001 ein. Sie veranlasste kreisärztliche Untersuchungen (Berichte vom 30. Januar und 10. September 2001 sowie Abschlussbericht vom 4. April 2002) und zwei stationäre Aufenthalte in der Rehaklinik Y.________ vom 28. März bis 2. Mai 2001 (Austrittsbericht vom 31. Mai 2001) und vom 5. Dezember 2001 bis 13. Februar 2002 (Austrittsbericht vom 7. März 2002). Mit Schreiben vom 8. April 2002 stellte die SUVA die Taggeldleistungen auf den 1. Juni 2002 ein und sprach A.________ mit Verfügung vom 10. Oktober 2002 für die Folgen des am 9. Dezember 2000 erlittenen Unfalles mit Wirkung ab 1. Juni 2002 eine Invalidenrente, basierend auf einer Erwerbsunfähigkeit von 56 %, sowie eine Integritätsentschädigung, basierend auf einer Integritätseinbusse von 10 % zu. Nachdem A.________ dagegen Einsprache erhoben hatte, veranlasste die SUVA eine neurologische Abklärung bei Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH für Neurologie (Gutachten vom 5. November 2003) und wies in der Folge die Einsprache mit Entscheid vom 12. Februar 2004 ab. Zudem verneinte die SUVA nach entsprechender Androhung einer reformatio in peius den Anspruch auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung. Mit Verfügung vom 19. Februar 2004 forderte die SUVA von A.________ Fr. 55'753.- zurück, worauf dieser um Erlass der Rückerstattung ersuchte und gleichzeitig gegen diese Verfügung Einsprache erhob. Die SUVA teilte ihm am 23. März 2004 mit, das Verfahren gegen die Rückerstattungsverfügung werde sistiert, bis über die "Ansprüche des Einsprechers im Unfallversicherungsrecht" rechtskräftig entschieden sei.