Citation: 6B_1273/2021 E. 4.4

4.4. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz verfalle in haltlose und aktenwidrige Spekulationen, wenn sie davon ausgehe, er sei zumindest mit seinem Penis in den Scheidenvorhof der Beschwerdegegnerin 2 eingedrungen. Sie habe dies zu keinem einzigen Zeitpunkt erwähnt. Die Rüge des Beschwerdeführers geht fehl. Einerseits erscheint es widersprüchlich, wenn der Beschwerdeführer nun vorbringt, auf die konstanten und gleichen Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 sei abzustellen, nachdem er die vorinstanzliche Würdigung der Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 zuvor (vergebens, vgl. oben E. 4.3) als willkürlich rügt und geltend macht, darauf sei nicht abzustellen. Andererseits ist unter Willküraspekten nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz das Eindringen in den Scheidenvorhof damit begründet, es wäre ansonsten nicht zu den von der Beschwerdegegnerin 2 geschilderten Schmerzen gekommen. Inwieweit die Feststellungen und die Beweiswürdigung betreffend die Schmerzen willkürlich sein sollten, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf und ist auch nicht ersichtlich, zumal die Vorinstanz sich ausführlich mit den diesbezüglichen Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 zu ihren Schmerzen auseinandersetzt (vgl. angefochtenes Urteil S. 32). Zudem kann der Beschwerdeführer auch aus dem Umstand, dass Letztere nicht eigens davon spricht, der Penis sei "in ihrem Scheidenvorhof gewesen", - nicht zuletzt aufgrund ihrer kognitiven Beeinträchtigungen - nichts für sich ableiten. Gleiches gilt für sein Vorbringen, wonach die Beschwerdegegnerin 2 von "probiert" spreche und auf die Frage, ob es dem Beschwerdeführer gelungen sei, mit seinem Penis in sie einzudringen, mit "nein, nein, eben nicht" bzw. "er wollte es schaffen aber es ist nicht gegangen" geantwortet habe. Seine Argumentation geht schliesslich auch insoweit an der Sache vorbei, als er behauptet, die Beschwerdegegnerin 2 habe nicht geblutet, was angesichts dessen, dass sie eigenen Angaben zufolge Jungfrau sei, gegen ein Eindringen spreche. Inwieweit die vorinstanzlichen Erwägungen dadurch auch im Ergebnis willkürlich sein sollten, wird nicht dargetan, zumal es nicht ausreicht, vorzubringen, die Vorinstanz hätte feststellen müssen, es sei zu keinem Eindringen gekommen. Schliesslich wurde bereits dargelegt (vgl. oben E. 3.4), dass eine erneute Einvernahme der Beschwerdegegnerin 2 nicht angezeigt war, weshalb auch dieser beschwerdeführerische Einwand ins Leere zielt. Inwieweit gestützt auf den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt ein Beischlaf i.S.v. Art. 190 StGB vorliegt, ist eine Frage der rechtlichen Würdigung, die der Beschwerdeführer vorliegend nicht beanstandet. Die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen erweisen sich als bundesrechtskonform, weshalb die Beschwerde auch in diesem Punkt unbegründet ist.