Citation: 8C_505/2015 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob der Übergriff vom 4. März 2014 eine Leistungspflicht (Heilbehandlung) des obligatorischen Unfallversicherers für die in der Folge aufgetretenen psychischen Beschwerden zu begründen vermag. Dabei steht zur Diskussion, ob, wie vom Beschwerde führenden Krankenversicherer geltend gemacht, das Ereignis den Unfallbegriff im Sinne eines Schreckereignisses erfüllt. Das kantonale Gericht hat die Rechtsgrundlagen hiefür zutreffend dargelegt. Er hat namentlich richtig erkannt, dass der Unfallbegriff nur bei aussergewöhnlichen Schreckereignissen, die mit einem entsprechenden psychischen Schock verbunden sind, bejaht werden kann (vgl. BGE 129 V 177 E. 2.1 S. 179; SVR 2015 UV Nr. 6 S. 21, 8C_231/2014 E. 2.4).