Citation: 8C_949/2008 04.05.2009 E. A

Der 1954 geborene L.________ war seit 1. Oktober 1993 als Maler für die Firma X.________ tätig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 22. Mai 2000 kollidierte er als Motorradfahrer mit einem Auto und zog sich eine Femurschaft-Querfraktur rechts zu. Die SUVA erbrachte Versicherungsleistungen. Für die Folgen der durch MRI vom 13. Dezember 2004 festgestellten dislozierten, nicht konsolidierten Fraktur des lateralen Tibiaplateaus links lehnte sie ihre Leistungspflicht ab (Verfügung vom 6. April 2005). Mit Verwaltungsakt vom 29. Dezember 2005 sprach sie L.________ eine Rente zu, wobei sie für die Zeit ab 1. Dezember 2004 bis 31. März 2005 (Einarbeitungsphase) auf eine Erwerbsunfähigkeit von 65 % und ab 1. April 2005 auf eine solche von 46 % abstellte. Im Rahmen des nachfolgenden Einspracheverfahrens kam sie auf die Verfügungen vom 6. April und 29. Dezember 2005 zurück und räumte ein, dass sie die Kniebeschwerden links als unfallähnliche Körperschädigung anerkenne und in diesem Zusammenhang Leistungen erbringe (Schreiben vom 14. März 2006). Mit Verfügung vom 29. Dezember 2006 gewährte sie erneut eine Rente, wiederum ab 1. Dezember 2004 bis 31. März 2005 auf der Basis einer Erwerbsunfähigkeit von 65 % und ab 1. April 2005 entsprechend einer Erwerbsunfähigkeit von 46 %. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 23. März 2007).