Citation: 8C_321/2021 E. 3.2

3.2. In Bezug auf den Antrag betreffend Aufhebung der Kostenfolge gemäss Dispositiv-Ziffer 2 des angefochtenen Entscheids fehlt es ebenfalls an einer den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügenden Begründung. Zwar macht die Beschwerdeführerin geltend, kraft Bindungswirkung habe die Ermittlung des konkreten Invaliditätsgrades ab 20% Einfluss auf die Ausrichtung einer Invaliditätsrente anderer Entscheidungsträger (Pensionskasse, private Lebensversicherung). Inwiefern die Voraussetzungen der Bindungswirkung im konkreten Fall erfüllt seien, legt die Beschwerdeführerin nicht dar und ist nicht ersichtlich, zumal der angefochtene Entscheid nur der Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegnerin sowie der Aufsichtsbehörde (Bundesamt für Sozialversicherungen) eröffnet wurde, ohne dass Mitinteressierte zum vorinstanzlichen Verfahren beigeladen worden wären. Insbesondere zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf, inwiefern die Vorinstanz in Anwendung der massgebenden Vorschriften bei der Festsetzung der Kostenfolge (Dispositiv-Ziffer 2 des angefochtenen Entscheids) Bundesrecht verletzt hätte (vgl. zur Kostenverteilung im kantonalen Prozess um Leistungen der Invalidenversicherung: Urteil 9C_254/2018 vom 6. Dezember 2018 E. 2 mit Hinweisen; vgl. zu der auf den 1. Januar 2021 in Art. 61 ATSG neu eingefügten lit. f- bis auch das Urteil 8C_176/2020 vom 9. April 2021 E. 3). Mit Blick auf die vorinstanzlichen Anträge der Beschwerdeführerin steht fest, dass sie im kantonalen Beschwerdeverfahren vollständig unterlag und ihr demzufolge nach Massgabe der einschlägigen kantonalen Vorschriften die Gerichtskosten auferlegt wurden. Stützt sich der angefochtene Entscheid - wie hier in Bezug auf die Kostenverlegung - auf kantonales Recht, so ist eine der gesteigerten Rügepflicht genügende Begründung Voraussetzung für das Eintreten auf die Beschwerde bzw. die einzelnen Beschwerdeanträge (BGE 143 II 283 E. 1.2.2 i.f.). Die Beschwerde genügt diesen Anforderungen auch hinsichtlich der gegen die Dispositiv-Ziffer 2 erhobenen Einwände nicht, weshalb auch diesbezüglich auf die Beschwerde nicht einzutreten ist.