Citation: 6P.3/2006 14.03.2006 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Anklagegrundsatzes, weil sich der genaue Tatzeitpunkt bzw. die allfälligen Tatzeitpunkte aufgrund der verschiedenen Aussagen der Betreuer des Opfers und Angeklagten gar nie eindeutig zeit- oder gar datumsmässig hätten eruieren lassen. Die Rüge, der Anklagegrundsatz sei verletzt, erhebt der Beschwerdeführer erstmals vor Bundesgericht. Grundsätzlich können mit staatsrechtlicher Beschwerde keine rechtlichen Argumente vorgebracht werden, welche nicht bereits im kantonalen Verfahren geltend gemacht wurden. Da auch nicht erst die obergerichtliche Begründung Anlass zur Rüge gab oder die Rechtsfrage von Amtes wegen hätte beurteilt werden müssen, ist auf die Vorbringen des Beschwerdeführers nicht einzutreten (BGE 129 I 49 E. 3).