Citation: 8C_39/2017 E. 4

Auch die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers dringen nicht durch. So ist insbesondere nicht erkennbar, inwiefern die von der Vorinstanz vorgenommene Würdigung des Sozialhilfeprotokollauszugs vom 23. November 2009 willkürlich sein soll: Wie der Beschwerdeführer als ausgebildeter und in Sozialhilfeangelegenheiten erfahrener Jurist die von ihm selbst daraus zitierten Textstellen in guten Treuen anders auffassen durfte als die Vorinstanz, ist nicht verständlich. Sie verstand den Protokollauszug so, dass die Sozialhilfebehörde im Falle weiterer Zahlungen seitens der Vermieterin unter dem Titel der Mietherabsetzung sich deren künftige Anrechnung an die Unterstützungsleistungen (ungeachtet des Entscheids des WSU vom 1. September 2009 in Sachen D.T.) vorbehalten würde. Genauso wenig ist klar, was der Beschwerdeführer aus dem wiederholt angerufenen Urteil 8C_79/2012 vom 10. Mai 2012, insbesondere E. 4.2, zu seinen Gunsten ableiten will, zumal ihm die Verwaltung umgehend nach Meldung des Vermögenszugangs erklärt hatte, noch zu prüfen, ob er diesen Betrag allenfalls noch zurückzuerstatten habe. Insoweit lag bis zum Erlass des Rückerstattungsentscheids vom 29. Dezember 2014 auch noch keine diesen Punkt betreffende Abrechnungsverfügung vor. Die Erwägungen des kantonalen Gerichts zu der vom Beschwerdeführer vertretenen These der entfallenen Bereicherung, weil er das Geld nicht für Grundbedürfnisse des Lebens, sondern anderweitig verwendet habe, stehen ebenfalls mit Bundesrecht im Einklang. Was sodann willkürlich daran sein soll, wenn der dem Beschwerdeführer zugeflossene Betrag ungeachtet der Höhe des Vermögensfreibetrages zurückgefordert wird, ist ebenfalls nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer vermag auch nicht aufzuzeigen, inwiefern die vorinstanzliche Bestätigung der durch die Verwaltung in Anwendung von § 20 SHG/BS erfolgten Verzugszinsbemessung gegen eine der von ihm angerufenen Verfassungsbestimmungen verstossen haben könnte: Der Verzugszinssatz kommt vorliegend nur zum Tragen, wenn die Rückzahlungsraten Fr. 100.- unterschreiten und entspricht übrigens nicht nur dem in Art. 104 Abs. 1 OR für Geldschulden allgemein vorgesehenen Verzugszinssatz, sondern liegt auch weit unter dem vom Bundesrat für Konsumkredite festgelegten Maximalzinssatz (Art. 14 Bundesgesetz über den Konsumkredit [KKG] in Verbindung mit Art. 1 Verordnung zum Konsumkreditgesetz [VKKG]), wobei der staatlichen Abgabegewalt ohnehin keine eigentumsrechtlichen Grenzen gezogen sind, solange sie nicht konfiskatorisch wirkt (statt vieler: BGE 128 II 112 E. 10b/bb S. 126 und 105 Ia 134 E. 3a S. 140). Schliesslich halten die vorinstanzlichen Ausführungen zu der in § 21 Abs. 1 SHG/BS statuierten Frist, innert welcher ein Rückforderungsanspruch geltend zu machen ist, vor übergeordnetem Recht ebenfalls stand.