Citation: 8C_486/2021 E. 4.1

4.1. Inwiefern diese Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig erfolgt sein soll (E. 1.2 hievor), ist nicht ersichtlich. Zwar ist mit dem Beschwerdeführer davon auszugehen, dass durch die Geburt der Zwillinge am 6. September 2019 eine neue familiäre Situation mit nunmehr insgesamt vier Kindern entstanden ist. Auch mag es zutreffen, dass die Beschwerdegegnerin aufgrund dieses Umstands nicht in der Lage war, wie von ihr bei der Anmeldung zum Leistungsbezug geltend gemacht, eine Vollzeitbeschäftigung auszuüben. Hinsichtlich der vorliegend für die Bejahung der Vermittlungsfähigkeit allein entscheidenden Frage, ob der Beschwerdegegnerin eine Erwerbstätigkeit im Umfang von mindestens 20 % möglich war (BGE 146 V 210 E. 3.2), ist jedoch dadurch noch nichts Abschliessendes gesagt. Hierfür durfte das kantonale Gericht dem Umstand Rechnung tragen, dass die Beschwerdegegnerin, bevor sie mit den Zwillingen schwanger wurde, trotz der zwei Kinder in der Lage war, in einem Pensum von zuletzt immerhin rund 90 % zu arbeiten (vgl. BGE 143 V 168 E. 5.2.2; Urteile 8C_714/2014 vom 26. März 2015 E. 4.2; 8C_367/2008 vom 26. November 2008 E. 4.1). Wenn die Vorinstanz zusammen mit den Aussagen der Beschwerdegegnerin und der im Recht liegenden schriftlichen Zusicherungen der Betreuungsübernahme durch B.________ und C.________ insgesamt zur Überzeugung gelangt ist, die Kinderbetreuung sei jedenfalls für eine Erwerbstätigkeit im Umfang von 20 % gewährleistet, kann dies gesamthaft gesehen zumindest nicht als offensichtlich unrichtig, das heisst sachlich schlechthin nicht nachvollziehbar (BGE 146 IV 88 E. 1.3.1), bezeichnet werden.