Citation: 1C_510/2023 E. 5.4

5.4. In inhaltlicher Hinsicht wiederholt der Beschwerdeführer im Wesentlichen seine im vorinstanzlichen Verfahren vorgetragenen Argumente. Er betont, dass er davon habe ausgehen müssen, dass der Abbruch und Wiederaufbau als eine Form der bewilligten weitgehenden Sanierung des Wohnhauses anzusehen sei. Davon, dass ein weiteres Baugesuch erforderlich sei, sei nie die Rede gewesen. Die Zulässigkeit des Abbruchs und Wiederaufbaus sei ihm ja sowohl von der Dienststelle rawi als auch von der Gemeinde explizit bestätigt worden. Oberkirch sei kleinräumig, und als die Baumaschinen für den Abbruch aufgefahren seien, habe niemand interveniert. Wenn die Vorinstanz meine, er bzw. die fachkundigen Personen, deren Wissen ihm anzurechnen sei, hätten wissen müssen, dass eine Änderung in der Vorgehensweise bei der Realisierung eines bereits bewilligten Bauprojekts eines weiteren Baubewilligungsverfahrens bedürfe, verlange sie ein Wissen, dass offenbar selbst bei den Behörden der Gemeinde und des Kantons gefehlt habe.