Citation: 5A_466/2016 E. 2.2

2.2. Ob ein Sach- oder ein Prozessurteil vorliegt, entscheidet sich nicht nach der Bezeichnung des Entscheids, sondern allein nach dessen Gehalt (BGE 115 II 187 E. 3b S. 191; 116 II 196 E. 1b S. 198). Die massgebenden Erwägungen lassen keinen Zweifel daran aufkommen, dass das Obergericht auf die Berufung mangels formell genügender Begründung nicht eingetreten ist. Es hat lediglich "obiter dictum" ("im Übrigen überzeugten") durch Verweis auf die erstinstanzlichen Erwägungen zur Auslegung der Gewinnanteilsklausel zum Ausdruck gebracht, dass die Berufung auch abzuweisen gewesen wäre, wenn darauf hätte eingetreten werden können.