Citation: 4A_252/2020 E. 6.1.2

6.1.2. Das Handelsgericht setzte sich in Erwägung 3.1 mit diesem Vorwurf auseinander. Es erwog, der von der Beschwerdeführerin verfolgte Ansatz sei der (Fach-) Öffentlichkeit im massgeblichen Zeitpunkt "im Kern" bereits bekannt gewesen, was sich aus den Darstellungen der Beschwerdeführerin selbst ergebe. Diese habe nämlich vorgebracht, dass im selben Zeitraum andere Parteien mit ähnlichen Forschungsprojekten beschäftigt gewesen seien. Dazu im Einklang stünden die von der Beschwerdegegnerin angeführten Nachweise zu früheren Erwähnungen zum Thema F.________ G.________, zu denen sich die Beschwerdeführerin nicht geäussert habe. Ferner werde in der Patentanmeldung keine "spezifische Form oder Gestaltung" genannt, sodass auch in dieser Hinsicht nicht auf eine "Geschäftsstrategie" geschlossen werden könne.