Citation: 5A_890/2017 E. 3.1

3.1. Die kantonale Aufsichtsbehörde hat zusammengefasst erwogen, soweit der Beschwerdeführer geltend mache, der Konkurs sei zu widerrufen, sei mangels sachlicher Zuständigkeit der Aufsichtsbehörde nicht darauf einzutreten. Der Konkurs werde weder vom Betreibungs-, noch vom Konkursamt eröffnet. Vielmehr bedürfe es hierfür eines gerichtlichen Entscheides, welcher im vorliegenden Fall am 1. März 2017 vom Regionalgericht Bern-Mittelland gefällt worden sei. Die Anfechtung des Konkurserkenntnisses mittels Beschwerde sei somit nicht möglich. Soweit der Beschwerdeführer diverse in der Vergangenheit liegende Verfügungen der Dienststelle Mittelland beanstande, könne auf diese Rügen mangels Einhaltung der Beschwerdefrist nicht eingetreten werden. Auf die Beschwerde könne ebenfalls nicht eingetreten werden, soweit der Beschwerdeführer Entschädigungen (Wiedergutmachung, Schadenersatz, Kostenbeteiligung für Medikamente) vom Konkursamt verlange, weil die betreibungsrechtliche Beschwerde nicht dazu da sei, die Durchführung von anderen Verfahren (z.B. von Verantwortlichkeitsprozessen im Sinne von Art. 5 SchKG) vorzubereiten oder zu erleichtern. Die Frage, ob dem Beschwerdeführer eine Entschädigung bzw. ein Schadenersatzanspruch gegenüber dem Staat gemäss Art. 5 SchKG zustehe, liege ausserhalb der Zuständigkeit der Aufsichtsbehörde. Sodann könne dem Betreibungs- und Konkursamt angesichts der dem Beschwerdeführer zur Verfügung gestellten Unterlagen nicht vorgeworfen werden, es habe dem Beschwerdeführer die Einsicht in sämtliche Akten verweigert. Der Vollständigkeit halber werde der Beschwerdeführer darauf hingewiesen, dass es ihm jederzeit frei stehe, beim Betreibungs- und Konkursamt sein Einsichtsrecht nach Art. 8a SchKG geltend zu machen und Einsicht in die Konkursakten zu beantragen.