Citation: 2C_296/2019 E. 4.3.2

4.3.2. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist es zulässig von einer Verweigerung des DNA-Tests darauf zu schliessen, dass eine im Bewilligungsverfahren zu Unrecht verschwiegene Parallelbeziehung vorliegt (Urteil 2C_169/2018 vom 17. August 2018 E. 3.3.4). Durch die Durchführung des DNA-Tests wird nur (aber immerhin) die Vaterschaft des Beschwerdeführers ausgeschlossen; stellt sich heraus, dass der Beschwerdeführer nicht der biologische Vater ist, ergibt sich daraus nicht positiv, wer dies tatsächlich ist. Das Ergebnis des Tests wird nur den Verfahrensbeteiligten eröffnet und es besteht kein Anlass, zu befürchten, dass weitere Personen davon Kenntnis erhalten (Urteil 2C_169/2018 vom 17. August 2018 E. 3.3.4). Die Durchführung des DNA-Tests konnte gestützt auf Art. 33 des Bundesgesetzes vom 8. Oktober 2004 über genetische Untersuchungen beim Menschen (GUMG; SR 810.12) angeordnet werden; danach kann die zuständige Behörde die Erteilung von Bewilligungen von der Erstellung von DNA-Profilen abhängig machen, falls in einem Verwaltungsverfahren begründete Zweifel über die Abstammung oder Identität einer Person bestehen (Urteile 2C_169/2018 vom 17. August 2018 E. 3.3.3 und 2A.346/2004 vom 10. Dezember 2004 E. 3.3).