Citation: 2C_656/2018 E. 2.4

2.4. Dem angefochtenen Urteil lässt sich entnehmen, dass der strafrechtlichen Verurteilung des Beschwerdeführers mit unangefochten gebliebenem Urteil des Amtsgerichts Bucheggberg-Wasseramt vom 19. September 2016 ein am 19. September 2014 begangener Raubüberfall auf das Lokal B.________ zu Grunde liegt. Der Beschwerdeführer habe dabei den Geschädigten mit einer CO2-Pistole bedroht, 1 kg Marihuana erbeutet und dieses anschliessend verkauft. Wenige Tage später, am 30. September 2014, habe der Beschwerdeführer zusammen mit weiteren Personen eine Filiale der Bank U.________ überfallen und habe dabei sich in der Bank befindende Angestellte mit einer CO2 -Pistole bedroht. Er habe den Überfall unbedingt durchziehen wollen und sei zunächst alleine in die Bank hineingegangen. Nebst dem Erlangen von Geld habe beide Mal auch ein gewisser "Kick" eine Rolle gespielt. Ausgehend vom strafrechtlichen Verschulden hat die Vorinstanz das ausländerrechtliche Verschulden des Beschwerdeführers als erheblich qualifiziert. Die begangenen Delikte, für welche der Beschwerdeführer rechtskräftig verurteilt worden ist - qualifizierter Raub, Nötigung, mehrfache Widerhandlung gegen das WG, mehrfache Widerhandlungen gegen das BetmG - qualifizieren als Gewalt - oder Drogendelikte, welche als schwere Rechtsgutsverletzungen ein hohes öffentliches Interesse an der Ausreise des Beschwerdeführers begründen. Berücksichtigt hat die Vorinstanz weiter, dass der Beschwerdeführer gemäss dem psychiatrischen Gutachten vom 26. Mai 2015 während des Massnahmevollzugs sämtliche Ausbildungen abgebrochen und keine langfristige Motivation gezeigt habe, eine Nachreifung im Massnahmevollzug nicht gelungen und eine berufliche Integration mehr als fraglich sei. Des Weiteren müsse von einer geringen Behandelbarkeit und zumindest von einer moderaten Rückfallgefahr ausgegangen werden, die jedoch nach Ansicht der Vorinstanz deswegen, weil bei schweren Delikten auch ein geringes Rückfallrisiko nicht hingenommen werden müsse, nicht zu Gunsten des Beschwerdeführers gewertet werden könne. Die Rückkehr nach Sri Lanka würde jedoch den Beschwerdeführer zweifelsohne hart treffen, weil er in der Schweiz geboren und sozialisiert werden sei. Dessen ungeachtet sei jedoch davon auszugehen, dass die Kultur und die Gepflogenheit seines Heimatstaates dem Beschwerdeführer durch sein Elternhaus vermittelt worden seien. Angesichts seines jungen Alters sei ihm zumutbar, die tamilische Sprache zu erlernen und im Heimatland einen neuen Freundes- und Bekanntenkreis aufzubauen. Mit Blick auf die Schwere der Rechtsverletzungen, welche sich der Beschwerdeführer zuschulden habe lassen kommen, überwiege das öffentliche Interesse an einer Ausreise des Beschwerdeführer dasjenige an einem weiteren Verbleib in der Schweiz.