Citation: I 283/02 28.01.2004 E. 5

Hingegen kann Verwaltung und kantonalem Gericht insoweit nicht gefolgt werden, als diese den medizinischen Sachverhalt auch in somatischer Hinsicht als genügend abgeklärt erachten: Auf Grund der Berichte sämtlicher Ärzte und Institutionen, welche zur funktionellen Leistungsfähigkeit Stellung genommen haben, ergibt sich ohne weiteres, dass dem Versicherten der angestammte Beruf als Hilfsmetzger im Hinblick auf den Status nach Diskektomie L5/S1 nicht mehr zumutbar ist; es kommen nur mehr den Rücken nicht belastende, von der körperlichen Stellung her abwechslungsreiche Erwerbstätigkeiten in Frage (vgl. Berichte des früheren Hausarztes Dr. W.________ vom 21. Oktober 1998, der Abklärungsstelle A.________ vom 20. Oktober 1999, des Neurochirurgen Dr. G.________ vom 15. Dezember 1999 sowie des neuen Hausarztes Dr. Z.________ vom 20. Juni 2000). In welchem Umfange eine rückenschonende Arbeit verrichtet werden könnte, lässt sich indessen anhand der angeführten Stellungnahmen schon deshalb nicht beurteilen, weil unklar ist, inwiefern die darin enthaltenen Angaben zur Arbeitsunfähigkeit fälschlicherweise eine nicht gegebene (vgl. Erw. 4a hievor) Beeinträchtigung aus psychischen Gründen mit umfassen. Die IV-Stelle wird deshalb eine ergänzende medizinische Abklärung in rein somatischer Hinsicht vorzunehmen und gestützt darauf über den Rentenanspruch des Beschwerdegegners neu zu verfügen haben. Der vorinstanzliche Rückweisungsentscheid bedarf nach dem Gesagten insofern der Korrektur, als die Sache nicht zur Durchführung einer psychosomatischen Begutachtung an die Verwaltung zurückzuweisen ist, sondern zu einer solchen rein somatischer Natur.