Citation: 5A_336/2019 E. A

A.a. E.A.________ (geb. 1924) und F.A.________ (geb. 1934) heirateten im Jahre 1972. F.A.________ hatte aus früherer Ehe vier Kinder, nämlich A.A.________, B.A.________, C.A.________ und D.A.________ (Beschwerdeführer 1-4). A.b. F.A.________ verfügte am 21. November 1987 letztwillig, dass das Eigentum am ganzen Nachlass den Beschwerdeführern zufallen und seine Ehefrau an Stelle des gesetzlichen Erbanspruchs die Nutzniessung am ganzen Nachlass erhalten solle. Kurz davor, am 16. November 1987, hatte E.A.________ für den Fall, dass ihr Mann sie nicht überleben sollte, dessen Nachkommen als ihre Erben eingesetzt. A.c. Mit Ehevertrag vom 27. November 1987 unterstellten sich die Ehegatten dem ordentlichen Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung mit je hälftiger Vorschlagsteilung im Falle der Auflösung des Güterstands. A.d. F.A.________ verstarb am 21. November 2002; damit erwarb E.A.________ unangefochten die erwähnte Nutzniessung am Nachlass ihres Mannes und güterrechtliche Ansprüche. Im Zeitpunkt des Todes von F.A.________ verfügten die Ehegatten unbestrittenermassen über fünf Bankkonten. Auf den Namen von F.A.________ lautete das Konto Bank G.________ Nr. jjj (Fr. 31'040.25) und auf den Namen von E.A.________ die Konten Bank G.________ Nr. kkk (Fr. 15'785.67) und Bank G.________ Nr. lll (Fr. 118'564.45). Die Konten bei der Bank H.________ Nr. mmm (Fr. 81'195.05) und Bank I.________ Nr. nnn (Fr. 166'174.65) lauteten auf den Namen beider Ehegatten. Nach Abzug der unbestritten gebliebenen Eigengutsforderung von E.A.________ (Fr. 3'000.--) stellen die hiervor genannten Beträge unbestrittenermassen Errungenschaft dar, total Fr. 409'760.07. Ebenso weisen die Parteien übereinstimmend einen Wertanteil von Fr. 210'000.-- an der im Eigentum von F.A.________ sel. stehenden Liegenschaft dessen Errungenschaft zu. Damit betrugen die Errungenschaftsmittel Fr. 619'760.07, wovon E.A.________ die Hälfte, d.h. Fr. 309'880.04 zustand. A.e. E.A.________ zog im Frühjahr 2003 in eine Alterswohnung. Die eheliche Liegenschaft wurde geräumt. A.f. Am 6. März 2004 schlossen E.A.________ und die Beschwerdeführer einen schriftlichen Vertrag mit dem Titel "Erbteilung im Nachlass von F.A.________". Dieser enthält unter anderem folgende Bestimmungen: "I Einleitung Die eigenhändige letztwillige Verfügung des Erblassers vom 21. November 1987 wurde am 9. Dezember 2002 amtlich eröffnet. In seinem Testament verfügte der Erblasser, dass seine Ehefrau E.A.________ die Nutzniessung gemäss Art. 473 ZGB am ganzen Nachlass erhalten soll. Das Eigentum am gesamten Nachlass soll seinen Nachkommen zukommen. Frau E.A.________ hat sich entschlossen, aus der ehelichen Liegenschaft O.________ in P.________ in eine Alterswohnung zu ziehen und auf die im Testament genannte Nutzniessung zu verzichten. Herr B.A.________ würde gerne die oberwähnte [sic] Liegenschaft käuflich erwerben und diese somit aus der Erbengemeinschaft herauslösen. Sowohl Frau E.A.________, wie auch alle drei Geschwister sind damit einverstanden. II Vereinbarungen Die Parteien vereinbaren, dass: