Citation: 9C_304/2022 E. A

A.a. Der 2001 geborene A.________ leidet an einem Asperger- Syndrom. Im Dezember 2015 ersuchte er die Verwaltung um die Zusprache von Massnahmen für die berufliche Eingliederung. Die IV-Stelle Bern übernahm die Kosten für eine Erstabklärung von Personen mit Autismus-Spektrum-Störungen bezüglich der Ausbildungsfähigkeit durch die Institution X.________ für unterstützte Berufsbildung in der Zeit vom 6. Juli bis 5. August 2016. Sie erteilte Kostengutsprache für ein Coaching durch die Institution X.________ im Rahmen der Berufsfindung vom 22. August 2016 bis 10. Mai 2017 und anschliessend für eine erstmalige berufliche Ausbildung zum Mechanikpraktiker EBA in der Genossenschaft W.________ in der Zeit vom 1. August 2017 bis 31. Juli 2019 (ab 2. Oktober 2017 einschliesslich betreutem Wohnen). Im Juli 2019 schloss der Versicherte diese Ausbildung erfolgreich ab. Die IV-Stelle gewährte Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche (Mitteilung vom 21. Mai 2019) und sprach A.________ einen Arbeitsversuch bei der B.________ AG inklusive Coaching zu, welcher vom 21. Oktober 2019 bis 19. Januar 2020 stattfand (Mitteilungen vom 7. November und 11. Dezember 2019). Sie verneinte den Anspruch auf eine Invalidenrente (Verfügung vom 26. September 2019). Mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 28. August 2020 schloss sie die Arbeitsvermittlung ab. A.b. Im November 2020 wandte sich A.________ erneut an die IV-Stelle und ersuchte um berufliche Massnahmen im Sinne einer EFZ-Ausbildung. Mit Vorbescheid vom 11. Dezember 2020 stellte die Verwaltung in Aussicht, auf das Gesuch nicht einzutreten. Auf den Einwand des Versicherten nahm sie Rücksprache mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD), bevor sie am 18. März 2021 wie vorbeschieden verfügte. Nachdem A.________ dagegen Beschwerde eingereicht hatte, gelangte die IV-Stelle zum Ergebnis, auf das Gesuch sei einzutreten, weshalb sie die Nichteintretensverfügung pendente lite wiedererwägungsweise aufhob, worauf das Verwaltungsgericht des Kantons Bern das Beschwerdeverfahren vom Geschäftsverzeichnis abschrieb (Urteil vom 2. Juni 2021). Mit Vorbescheid vom 14. Juli 2021 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab, wogegen der Versicherte unter Beilage eines Berichts der Universitären Psychiatrischen Dienste V.________ vom 1. September 2021 Einwand erhob. Am 15. November 2021 erliess die IV-Stelle eine dem Vorbescheid vom 14. Juli 2021 entsprechende Verfügung.