Citation: 6B_246/2021 E. 1.2

1.2. Gemäss den insoweit unbestrittenen vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen führte der Beschwerdeführer mit C.________ während etwa zwei Jahren - mit zeitweisen Unterbrüchen - eine Beziehung. Da ihn C.________ zum Tatzeitpunkt auf WhatsApp geblockt hatte, erschien er am 14. Januar 2018 auf ihrem Gartensitzplatz. C.________ gab dem Beschwerdeführer zu verstehen, dass eine Anwesenheit nicht erwünscht sei und dass sie den Geschädigten verständigt habe. Um nicht im Freien diskutieren zu müssen, liess sie den Beschwerdeführer zwar in die Wohnung, forderte ihn aber weiter auf, zu gehen. In der Küche ergriff der Beschwerdeführer ein Küchenmesser und steckte es nach eigenen Angaben zu seinem eigenen Schutz in den rückseitigen Hosenbund. Als der Geschädigte in der Wohnung erschien, ging der Beschwerdeführer auf ihn zu und versetzte ihm eine Kopfnuss und einen Faustschlag. Daraufhin nahm der Geschädigte den Beschwerdeführer in den Unterarmwürgegriff ("Schwitzkasten"), worauf beide zu Boden gingen. Auf dem Boden liegend stach der Beschuldigte dem Geschädigten mit dem Messer in den rechten, unteren Rücken, wobei er eine Stichverletzung von ca. 2 cm Länge und 5 bis 6 cm Tiefe in Richtung der rechten Niere verursachte.