Citation: 9C_173/2020 E. 4.3

4.3. Hinzu kommt, dass den von Versicherungsträgern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten, den Anforderungen der Rechtsprechung entsprechenden Gutachten externer Spezialärzte voller Beweiswert zuerkannt werden darf, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470; Urteil 9C_18/2019 vom 14. Juni 2019 E. 2.2 mit Hinweisen). Solche vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen. Vielmehr hat die Vorinstanz die abweichenden Einschätzungen des Psychiatrischen Spitals C.________ (Austrittsbericht vom 24. Januar 2014) und des behandelnden Psychiaters Dr. med. D.________ (Berichte vom 16. Juni 2014, 8. Mai 2015, 28. Januar 2016 und 9. November 2019) einbezogen. Mit Blick auf den Bericht des Dr. med. D.________ vom 9. November 2019 ist - abgesehen davon, dass die Vorinstanz auch dazu Stellung genommen hat - darauf hinzuweisen, dass grundsätzlich der Sachverhalt zu beurteilen ist, wie er sich bis zum Verfügungszeitpunkt (hier: 16. Mai 2018) entwickelt hat (BGE 121 V 362 E. 1b S. 366). Mithin ist dem Unterschied zwischen Behandlungs- und Begutachtungsauftrag Rechnung zu tragen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353; Urteil 9C_804/2018 vom 23. Januar 2019 E. 2.2). Inwieweit der zentrale vorinstanzliche Schluss, die beim Beschwerdeführer diagnostizierte leichte depressive Episode führe nicht zu einer relevanten Arbeitsunfähigkeit, wohingegen aufgrund fehlender Befunde und Inkonsistenzen insbesondere keine PTBS vorliege, bundesrechtswidrig sein soll, ist nicht ersichtlich. Sämtliche weiteren Vorbringen vermögen daran nichts zu ändern.