Citation: 8C_132/2018 E. 2.2.3

2.2.3. Vorliegend war die Frage, ob die hervorragenden Laufleistungen der Beschwerdeführerin einerseits und die mittels ABI-Gutachten vom 4. Juli 2005 sowie einer beruflichen Abklärung vom 11. September 2007 bis 14. Dezember 2007 am ZBA erhobenen Ergebnisse andererseits in Einklang zu bringen sind, Gegenstand eines Gerichtsverfahrens zwischen der Versicherten und der Allianz. Mit Urteil vom 6. Juni 2014 (Verfahren 8C_734/2013) gelangte das Bundesgericht zur Erkenntnis, dass die bis dahin vorhandenen Akten keine genügende Grundlage für die Beantwortung dieser Frage boten. Entsprechend wies es das kantonale Gericht an, ein umfassendes neurologisches Gutachten in Auftrag zu geben. Dieses liegt nunmehr in Form des Gutachtens E.________ vom 6. Juli 2016 vor. Erst ab Kenntnis dieses Gutachtens beziehungsweise ab dem mit heutigem Datum gefällten Urteil 8C_115/2018 in Sachen der Beschwerdeführerin gegen die Allianz hatte die IV-Stelle ein auf sicheren Grundlagen beruhendes Wissen über die wahre Leistungsfähigkeit der Versicherten. Die 90-tägige Frist für die Revision hatte daher im Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung vom 19. Februar 2013 noch gar nicht zu laufen begonnen.