Citation: 5A_115/2021 E. 3.2.3

3.2.3. Sodann erläutert der Beschwerdeführer nicht, inwiefern die Vorinstanz den Sachverhalt willkürlich festgestellt haben soll, indem sie erkannte, beim Abschluss der Eheschutzvereinbarung sei der dannzumal laufenden Ausbildung, einem späteren allfälligen Stellenwechsel sowie den gesundheitlichen Beschwerden der Beschwerdegegnerin Rechnung getragen worden (vgl. vorne E. 3.1.2). Veränderungen, die bereits zum Zeitpunkt des zugrunde liegenden Urteils voraussehbar waren und im Voraus bei der Festsetzung des abzuändernden Unterhaltsbeitrages berücksichtigt worden sind, können keinen Abänderungsgrund bilden (vgl. BGE 141 III 376 E. 3.3.1 mit Hinweisen). Demgegenüber liegt ein Abänderungsgrund vor, wenn die tatsächlichen Feststellungen, die dem Massnahmenentscheid zugrunde lagen, sich nachträglich als unrichtig erweisen oder nicht wie vorhergesehen verwirklichen (BGE 143 III 617 E. 3.1 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, die Parteien seien bei Abschluss der dem Eheschutzurteil zugrunde liegenden Vereinbarung davon ausgegangen, dass die Beschwerdegegnerin nach Absolvierung ihrer Ausbildung mit dem angestrebten Berufswechsel einem höheren Arbeitspensum nachgehen werde bzw. könne. Ebenso wenig zeigt er auf, dass die Anpassung des Einkommens der Beschwerdegegnerin aufgrund der Veränderung anderer Parameter geboten gewesen wäre (vgl. Urteil 5A_506/2011 vom 4. Januar 2012 E. 5.3, in: FamPra.ch 2012 S. 489). Damit erweist sich seine Willkürrüge als unbegründet.