Citation: 2A.59/2007 06.02.2007 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer erhebt Verwaltungsgerichtsbeschwerde und staatsrechtliche Beschwerde. Das Bundesgericht prüft seine Zuständigkeit bzw. die Zulässigkeit eines Rechtsmittels von Amtes wegen und mit freier Kognition (BGE 131 II 352 E. 1 S. 353; 130 I 312 E. 1 S. 317; 130 II 509 E. 8.1 S. 510). 3.2 Gemäss Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG ist auf dem Gebiete der Fremdenpolizei die Verwaltungsgerichtsbeschwerde unzulässig gegen die Erteilung oder Verweigerung von Bewilligungen, auf die das Bundesrecht keinen Anspruch einräumt. Im Streit steht eine Aufenthaltsbewilligung, die dem Beschwerdeführer gestützt auf Art. 17 Abs. 2 ANAG erteilt worden ist; nach dieser Bestimmung hat der ausländische Ehegatte des Ausländers mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, solange die Ehegatten zusammen wohnen. Der Beschwerdeführer wohnt längst nicht mehr mit seiner Ehefrau zusammen, und er kann aus Art. 17 Abs. 2 ANAG ebenso wenig einen Anspruch auf Erneuerung der Aufenthaltsbewilligung ableiten wie aus Art. 8 EMRK, der im ausländerrechtlichen Bewilligungsverfahren nur angerufen werden kann, solange die eheliche Beziehung intakt ist (vgl. BGE 126 II 377 E. 2b S. 282). Soweit dem Beschwerdeführer die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung verweigert (bzw. deren Verweigerung bestätigt) wird, ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde in Anwendung von Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG unzulässig. Nun war Ausgangspunkt des kantonalen Verfahrens der Widerruf der Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers, also einer ihn begünstigenden Verfügung im Sinne von Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG, und insofern wäre die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an sich zulässig (vgl. Art. 101 lit. d OG). Indessen war die (einmal erneuerte) Aufenthaltsbewilligung bis zum 9. September 2006 befristet; mit dem Ablauf der Bewilligungsfrist ist sie erloschen (Art. 9 Abs. 1 lit. a ANAG). Was den an sich zulässigen materiellrechtlichen Gegenstand der Verwaltungsgerichtsbeschwerde betrifft (Bestätigung des Bewilligungswiderrufs durch das Obergericht), fehlt dem Beschwerdeführer ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Entscheids im Sinne von Art. 103 lit. a OG. Er ist diesbezüglich zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht legitimiert. 3.3 Der Beschwerdeführer ersucht um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung für beide kantonalen Rechtsmittelverfahren; er ficht mithin den Entscheid des Obergerichts auch insofern an, als dieses das entsprechende Gesuch für sein Verfahren abgewiesen und die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege durch den Regierungsrat bestätigt hat. In der Sache selbst ist auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht einzutreten; allerdings wäre dieses Rechtsmittel in Bezug auf den Bewilligungswiderruf grundsätzlich zulässig und fehlt es diesbezüglich dem Beschwerdeführer bloss an der Legitimation zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Ob unter diesen Umständen die Rüge der Verletzung von Art. 29 Abs. 3 BV bloss mit staatsrechtlicher Beschwerde oder allenfalls doch mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgetragen werden kann (vgl. dazu BGE 123 I 275), ist unerheblich. So oder anders bedarf sie einer Begründung (Art. 90 Abs. 1 lit. b bzw. Art. 108 Abs. 2 OG). Nun begnügt sich der Beschwerdeführer mit der Behauptung, dass das Verfahren keineswegs aussichtslos sei. Auf die in E. 4 des obergerichtlichen Entscheids enthaltene Begründung, weshalb sein Anliegen aussichtslos sei, geht er mit keinem Wort ein, ebenso wenig auf die entsprechende Begründung im regierungsrätlichen Entscheid. Erst in der Eingabe vom 31. Januar 2007 äussert er sich eingehender; nach Ablauf der Beschwerdefrist konnte indessen eine Beschwerdebegründung nicht mehr rechtsgültig nachgereicht werden. Im Übrigen durften bei der gegebenen Sachlage (Trennung des Ausländers von seiner Ehefrau seit Mitte 2005 nach bloss kurzem Zusammenleben und lediglich kurzer Anwesenheit in der Schweiz) die Rechtsmittel gegen den im Februar 2006 gestützt auf Art. 9 Abs. 2 lit. b ANAG verfügten Widerruf einer auf Art. 17 Abs. 2 ANAG basierenden Bewilligung als aussichtslos gewertet werden. Soweit auf die Beschwerde wenigstens bezüglich der unentgeltlichen Rechtspflege eingetreten werden kann, ist sie offensichtlich unbegründet und abzuweisen. 3.4 Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 156 in Verbindung mit Art. 153 und 153a OG).