Citation: 2C_478/2023 E. 4.4.1

4.4.1. Der Beschwerdeführer wurde in der Schweiz geboren, lebte danach mit seiner Mutter im Kosovo und reiste im Alter von vier Jahren wieder in die Schweiz ein. Im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils lebte er damit unbestrittenermassen bereits über 25 Jahre in der Schweiz. Ebenso unstrittig ist, dass er die deutsche Sprache beherrscht (vgl. E. II.5.2.2.3 f. des angefochtenen Urteils). In kultureller und sozialer Hinsicht ergibt sich aus den vorinstanzlichen Feststellungen eine normale Integration, wie sie nach einem langjährigen Aufenthalt zu erwarten ist. Aus dem blossen Umstand, dass seine Freunde und Bekannten in der Schweiz leben, wie der Beschwerdeführer darlegt, ergibt sich indes keine besondere (soziale) Integration. Gleiches gilt für seine berufliche und wirtschaftliche Integration. Er hat die obligatorische Schulzeit in der Schweiz abgeschlossen und danach in verschiedenen Tätigkeiten gearbeitet. Sozialhilfe hat er nie bezogen. Gemäss dem Betreibungsregisterauszug vom 2. März 2021 besteht eine Pfändung in der Höhe von Fr. 227.55 (vgl. E. II.5.2.2.4 ff. des angefochtenen Urteils). Somit fällt insbesondere die lange Aufenthaltsdauer in der Schweiz zu seinen Gunsten ins Gewicht. Eine besondere Integration liegt demgegenüber nicht vor.