Citation: 7B_294/2023 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz verletze seinen Anspruch auf rechtliches Gehör, weil sie ihm vor Erlass der angefochtenen Verfügung keine Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt habe (Art. 3 Ab. 2 lit. c, 107 Abs. 1 lit. d StPO, Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK). Weiter setze sie sich in Widerspruch zu ihrer prozessleitenden Verfügung und verstosse gegen den Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 3 Abs. 2 lit. a StPO, Art. 5 Abs. 3 und Art. 29 Abs. 1 BV). Schliesslich verstosse die Auflage von Kosten des Entsiegelungsverfahrens nach rechtskräftigem Abschluss des Strafverfahrens gegen Art. 81 Abs. 4 lit. b, Art. 421 ff. und Art. 437 Abs. 1 StPO. Allenfalls sei die Kostenauflage sogar nichtig.