Citation: 5A_939/2022 E. C

A.________ (Beschwerdeführerin) erhebt am 5. Dezember 2022 Beschwerde in Zivilsachen an das Bundesgericht. Sie beantragt, der Entscheid des Obergerichts sei aufzuheben und B.________ (Beschwerdegegner) sei unter Androhung von Busse nach Art. 292 StGB gestützt auf Art. 170 ZGB zu verpflichten, der Beschwerdeführerin innert 30 Tagen ab Rechtskraft dieses Entscheids folgende Auskünfte zu erteilen und Unterlagen in Kopie zu edieren: - Lohnausweise 2015, 2016, 2017, 2020 und 2021; - Detaillierte Lohnabrechnungen ab März 2020 bis heute; - Vollständige Konto- und/oder Depotauszüge aller Konti, die auf den Namen des Beschwerdegegners lauten oder an denen er wirtschaftlich berechtigt ist im In- und Ausland mit allen Detailpositionen, inkl. Vollständigkeitserklärung des jeweiligen Bankinstitutes, seit 27. November 2010 bis 19. Dezember 2019, mit Ausnahme der bereits eingereichten Saldomeldungen; - Sämtliche auf den Beschwerdegegner lautenden privaten und geschäftlichen Kreditkartenabrechnungen mit Detailnachweis seit 27. November 2010 bis 19. Dezember 2019; - Zusammenstellung sämtlicher Einkünfte aus Liegenschaften und Wertschriften (insbesondere Aktien, Optionen und sonstigen Beteiligungen usw.), die auf den Namen des Beschwerdegegners lauten oder an denen er wirtschaftlich berechtigt ist, der Jahre 2015 bis 2018 sowie der Jahre 2020 bis heute. Weiter beantragt die Beschwerdeführerin, der Beschwerdegegner sei zu verpflichten, ihr für das vorinstanzliche Verfahren (Z2 2022 9) einen Prozesskostenvorschuss von Fr. 5'000.-- zu bezahlen. Eventualiter sei ihr für das vorinstanzliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und ihre Rechtsvertreterin sei ihr als unentgeltliche Rechtsbeiständin beizuordnen. Subeventualiter sei das Urteil des Obergerichts Zug vom 28. Oktober 2022 vollumfänglich aufzuheben und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Das Bundesgericht hat die kantonalen Akten beigezogen, indes keine Vernehmlassungen eingeholt.