Citation: 2C_113/2017 E. 1.3.2

1.3.2. Verschiedentlich hat die Vorinstanz indessen ausgeführt, dass es weitergehender, detaillierterer Abklärungen von Seiten der Wettbewerbsbehörden bedürfe, teilweise werden diese geforderten Abklärungen in späteren Erwägungen wieder einschränkend verstanden. Diese Formulierungen mögen sicherlich nicht zur Klarheit des Urteils beitragen. Allerdings lässt sich aus dem gesamten Urteil ohne Weiteres schliessen, dass das Verdikt klar ist: Es liegt sowohl eine Verletzung von Art. 5 als auch eine von Art. 7 KG vor. Denn die Vorinstanz führt mehrmals aus, dass die vorliegenden Informationen und Daten genügend seien, damit der Sachverhalt problemlos unter die Tatbestandselemente von Art. 5 und 7 KG subsumiert werden könne. Ist der Tatbestand erfüllt, bedarf es keiner detaillierteren Sachverhaltsabklärungen mehr. Wie sich aus der Gesamtbeurteilung der Beschwerde ergibt, sind die unglücklichen Formulierungen wohl vor allem dem Umstand geschuldet, dass die WEKO die Sanktionierung noch zu bestimmen hat. Mit dem strittigen Entscheid sind die Tatbestandselemente von Art. 49a Abs. 1 KG erfüllt.