Citation: 8C_482/2015 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer räumt ein, dass Prozessthema allein die Frage bildet, ob er beim geltend gemachten Ereignis vom 14. März 2014 ausgerutscht oder ausgeglitten sei. Er macht im Wesentlichen geltend, er habe bereits mit der Einsprachebegründung den mitarbeitenden Kollegen als Zeugen des Unfalles benannt, der jedoch weder im Verwaltungs- noch im kantonalen Gerichtsverfahren angehört worden sei. Dazu sei zumindest die Vorinstanz verpflichtet gewesen, nachdem er dieser eine den in der Einsprachebegründung geschilderten Sachverhalt bestätigende schriftliche Auskunft abgegeben habe. Überhaupt übersehe das kantonale Gericht, dass die Befragung des Versicherten nicht in der ersten Stunde, sondern fast zwei Monate nach dem fraglichen Ereignis durchgeführt worden sei; bei einer derart späten Befragung komme rechtsprechungsgemäss der Beweiskraft der Aussage der ersten Stunde nur noch untergeordnete Bedeutung zu.