Citation: 2A.4/2003 11.07.2003 E. A

Das Ehepaar A. und C.A.________ deklarierte in der Steuererklärung 1999 B für Unterhaltsbeiträge an minderjährige Kinder Fr. 27'500.--. In der Folge verlangte die Steuerkommissärin des Kantonalen Steueramtes Zürich unter anderem den Nachweis von der in Griechenland lebenden geschiedenen Ehefrau E.A.________ für die vom Pflichtigen geltend gemachten Alimente, unterteilt nach dem Anteil für die geschiedene Ehefrau und den gemeinsamen Sohn. Am 11. April 2001 teilte der Steuerpflichtige mit, der Gesamtbetrag von Fr. 27'500.-- sei für seinen in Griechenland lebenden Sohn bestimmt, der dort eine Privatschule besuche; seine geschiedene Ehefrau erhalte keine Alimente. Mit Einschätzung vom 26. September 2001 setzte die Steuerkommissärin das steuerbare Einkommen für die direkte Bundessteuer 1999 auf Fr. 134'600.-- fest. Sie berücksichtigte dabei lediglich Kinderalimente "ohne Präjudiz für die Zukunft - und ohne Nachweis" von Fr. 7'800.--. Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, es fehle der Nachweis, dass der Steuerpflichtige tatsächlich den Betrag von Fr. 27'500.-- als Unterhaltsbeiträge an einen Elternteil für die unter dessen elterlicher Sorge und Obhut stehenden Kinder geleistet habe. Die zum Abzug zugelassenen Kinderalimente von Fr. 7'800.-- begründete die Steuerkommissärin damit, dass sich die gerichtlich festgesetzten Kinderalimente in der Schweiz zwischen Fr. 500.-- und Fr. 700.-- pro Monat bewegen würden.