Citation: 4A_56/2024 E. 5

In rechtlicher Hinsicht moniert die Beschwerdeführerin eine Verletzung ihres Gehörsanspruchs (Art. 29 Abs. 2 BV). Diese erblickt sie darin, dass sich die Vorinstanz auf die von der Beschwerdegegnerin in Englisch eingereichten, aber nicht ins Deutsche übersetzten Dokumente gestützt habe. Sie hätte ausschliesslich auf von den Parteien eingereichte Übersetzungen abstellen dürfen, eine amtliche Übersetzung anordnen oder ihre eigene, als "fachrichterlich" zu bezeichnende Übersetzung den Parteien vor der Urteilsfällung zugänglich machen müssen, damit sich diese dazu hätten äussern können. Bereits die unrichtige Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz lasse den Schluss zu, dass sie nicht über die sprachlichen Fähigkeiten verfüge, die englische Originalversion zu verstehen und soweit nötig auszulegen. Letzteres Argument entfällt von vornherein, nachdem sich die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin nicht als unrichtig erwiesen hat (vgl. E. 4). Damit entbehrt die Unterstellung, die Vorinstanz habe von den Parteien nicht übersetzte Passagen in den englischsprachigen Aktenstücken nicht richtig verstanden, der Grundlage. Rein theoretisch ist schliesslich der Vorwurf, die Parteien müssten sich zu einer amtlichen bzw. einer "fachrichterlichen" Übersetzung vorgängig äussern können. Eine solche Übersetzung wurde nicht angeordnet bzw. vorgenommen, und die Beschwerdeführerin legt nicht dar, dass sie dies verlangt hätte. Die Gehörsrüge erweist sich als unbegründet.