Citation: 5D_149/2021 E. A

A.a. Für die Geltendmachung von Kindesunterhalt gegen den Kindsvater hat A.________ die Anwaltskanzlei B.________ mandatiert. In diesem gerichtlichen Verfahren wurde ihr die unentgeltliche Rechtspflege gewährt. In der Folge leitete A.________ mit Unterstützung der Anwaltskanzlei B.________ noch weitere Verfahren gegen den Kindsvater ein. Für diese Verfahren wurde ihr keine unentgeltliche Rechtspflege mehr gewährt. A.b. Die Anwaltskanzlei B.________ forderte in der Folge die Bezahlung des Anwaltshonorars für die weiteren Verfahren. Nachdem A.________ dieses nicht bezahlte, wurde sie von der Anwaltskanzlei B.________ zunächst betrieben. A.________ erhob gegen diese Betreibung Rechtsvorschlag, woraufhin die Anwaltskanzlei B.________ beim Vermittleramt Prättigau/Davos ein Schlichtungsgesuch einreichte. Sie beantragte die Beseitigung des Rechtsvorschlags und die Verpflichtung von A.________ zur Bezahlung der noch offenen Honorarforderung von Fr. 7'490.50.-- zuzüglich Zins zu 5 % ab 8. September 2020. A.c. A.________ reichte beim Regionalgericht Prättigau/Davos in der Folge ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das Schlichtungsverfahren sowie ein allfällig folgendes ordentliches Gerichtsverfahren ein. Sie beantragte überdies die Bestellung von Rechtsanwalt Tobias Brändli als unentgeltlichen Rechtsbeistand. Das Regionalgericht wies das Gesuch am 13. Januar 2021 ab.