Citation: 2C_114/2020 E. 2.3

2.3. Dem angefochtenen Urteil sowie den Akten kann entnommen werden, dass die Notariatskommission mit der ersten Inspektion vom 15. Dezember 2017 Kenntnis von allfälligen Mängeln im Beurkundungsverfahren der Verträge Y und Z erhielt. In der Folge stellte sie dem Beschwerdeführer das Inspektionsprotokoll mit Schreiben vom 11. Januar 2018 zu und räumte ihm eine Frist zur schriftlichen Stellungnahme ein. Der Beschwerdeführer reichte seine Bemerkungen am 7. Februar 2018 ein. An ihrer Sitzung vom 6. März 2018 beschloss die Notariatskommission, dass sie wegen Fehler in den Erbverträgen Y und Z ein Disziplinarverfahren eröffnen werde. Mit Schreiben vom 23. März 2018 teilte sie dem Beschwerdeführer sodann mit, dass sie ein Disziplinarverfahren im Zusammenhang mit festgestellten Mängeln bei den Verträgen Y und Z zu eröffnen beabsichtige und lud ihn ein, eine Kopie des Protokollbuchs seit dem 1. Januar 2013 einzureichen. Mit einem weiteren Schreiben vom 15. Juni 2018 informierte die Notariatskommission den Beschwerdeführer, dass sie beschlossen habe, weitere von ihm beurkundete Ehe- und Erbverträge zu prüfen und forderte ihn auf, Urkundenkopien einzureichen. Weil der Beschwerdeführer dieser Aufforderung keine Folge leistete, beschloss die Notariatskommission am 4. September 2018, die betreffenden Verträge in dessen Büroräumlichkeiten einzusehen. Zu diesem Zweck fand am 28. September 2018 eine Nachinspektion beim Beschwerdeführer statt. Mit Beschluss vom 4. Dezember 2018 entschied die Notariatskommission schliesslich, ein Disziplinarverfahren, namentlich wegen Mängel bei der Beurkundung der Verträge X, Y und Z zu eröffnen. Dieser Entscheid wurde dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 7. Januar 2019 unter Ansetzung einer Frist zur Stellungnahme mitgeteilt (vgl. auch E. 1.3 des angefochtenen Urteils).