Citation: I 380/04 28.02.2005 E. 5

Streitig ist ferner, ob die Versicherte auf Grund ihrer gesundheitlichen Beschwerden zu 100 % - wie von ihr geltend gemacht -, oder aber, so das kantonale Gericht und die Beschwerdegegnerin, lediglich zu 50 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist. 5.1 Die medizinischen Akten ergeben das folgende Bild: 5.1.1 Dr. med. S.________ bescheinigte der Beschwerdeführerin in seinen Berichten vom 8. November und 20. Dezember 1999 sowie 3. November 2000, zur Hauptsache gestützt auf die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) mit starken depressiven Begleitsymptomen, eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit. 5.1.2 In seinem Bericht vom 25. Juli 2000 diagnostizierte Dr. med. W.________ - unter Verneinung eines psychischen Beschwerdebildes mit Krankheitswert - eine Fibromyalgie und sprach sich für ein aus psychiatrischer Sicht intaktes Leistungsvermögen der Versicherten aus. 5.1.3 Am 30. November 2001 gelangten die MEDAS-Ärzte sodann auf Grund ihrer polydisziplinären Abklärungen, namentlich der psychiatrischen Teilexploration des Dr. med. N.________ vom 11. September 2001, zum Ergebnis, dass die Beschwerdeführerin an einer mittelgradigen depressiven Episode mit Somatisierungsstörung (Fibromyalgie; multiple vegetative Begleiterscheinungen), einer chronifizierten Anpassungsstörung sowie an einem chronifizierten Ehekonflikt (Gatte mit Alkoholproblem [anamnestisch]) leide. Für die bisherige Tätigkeit in der Montage von Telefonapparaten - wie auch für jede andere analoge leichte körperliche Beschäftigung - schätzten sie die Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischen Gründen auf 50 %, währenddem zufolge der rheumatologischen Gegebenheiten keine körperlich schweren Frauenarbeiten mehr zumutbar seien.