Citation: 6B_1315/2019 E. 1.2.3

1.2.3. Die vorinstanzlichen Ausführungen sind schlüssig. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin und trotz des fehlerhaften Verweises der Vorinstanz auf Art. 398 Abs. 4 StPO ist nicht ersichtlich, dass diese eine reine Willkürprüfung des erstinstanzlichen Entscheids vorgenommen hätte. Inwiefern dies die Formulierung belegen soll, wonach die Beschwerdeführerin "nicht ohne Weiteres" habe annehmen dürfen, dass ihr verstorbener Ehemann der alleinige wirtschaftlich Berechtigte gewesen sei, ist unerfindlich. Auch von einer eingeschränkten Plausibilitätsprüfung kann keine Rede sein. Die Vorinstanz würdigt die Beweise vielmehr umfassend, wobei sie sich wesentlich auf die Angaben der Beschwerdeführerin selbst stützt. Sie kommt nachvollziehbar zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin das Formular A wahrheitswidrig als wirtschaftlich Berechtigte der B.________ Ltd. unterzeichnete und, dass sie unter den gegebenen Umständen um ihre fehlende Berechtigung wusste resp. zumindest wissen musste. Ob die vorinstanzliche Definition von wirtschaftlicher Berechtigung rechtlich zutreffend ist, ist in diesem Zusammenhang ohne Belang. Die Beschwerdeführerin bringt auch nichts vor, was die - den gesetzlichen Anforderungen an die freie Beweiswürdigung nach Art. 10 Abs. 2 StPO genügende - vorinstanzliche Begründung als willkürlich oder als Verletzung der Unschuldsvermutung erscheinen liesse. Solches ist insbesondere nicht darin zu erblicken, dass die Vorinstanz erwägt, es sei der Beschwerdeführerin nicht gelungen, den Nachweis zu erbringen, dass sie das Formular A als Willensvollstreckerin unterzeichnet habe. Der vorinstanzliche Schluss steht in Zusammenhang mit der willkürfreien Würdigung zahlreicher Beweismittel, sodass nicht gesagt werden kann, die Vorinstanz überbinde die Beweislast der Beschwerdeführerin, bzw. sie ziehe alleine aus dem fehlenden Nachweis den Schluss hinsichtlich dieses Sachverhaltselements. Wie die Beschwerdeführerin selbst zutreffend ausführt, hat die Vorinstanz die Beweise frei zu würdigen. Nachdem diese sämtliche erstinstanzlichen Beweisanträge prüft und deren Abweisung nachvollziehbar begründet (zur antizipierten Beweiswürdigung vgl. BGE 143 III 297 E. 9.3.2; 141 I 60 E. 3.3; 138 IV 125 E. 2.1; 137 II 266 E. 3.2; 136 I 265 E. 3.2; Urteil 6B_458/2018 vom 9. April 2019 E. 1.5 mit Hinweisen), geht auch der Einwand einer Verletzung des rechtlichen Gehörs fehl. Die Vorinstanz nennt ferner die wesentlichen Überlegungen, von denen sie sich hat leiten lassen und auf die sie ihren Entscheid stützt. Hingegen schadet es nicht, wenn sie sich nicht mit sämtlichen Vorbringen der Beschwerdeführerin auseinandersetzt. Diese konnte den Entscheid denn auch ohne Weiteres an das Bundesgericht weiterziehen (BGE 142 II 49 E. 9.2; 141 III 28 E. 3.2.4; 139 IV 179 E. 2.2; 138 IV 81 E. 2.2; je mit Hinweisen). Die Rügen der Beschwerdeführerin sind unbegründet.