Citation: H 303/02 18.12.2003 E. 4

4.1 Die Vorinstanz hat in Würdigung der Aktenlage dargetan, dass im vorliegenden Fall bei der Tätigkeit des Versicherten gesamthaft diejenigen Merkmale überwiegen, die auf eine unselbstständige Erwerbstätigkeit schliessen lassen. Soweit die Beschwerdeführer vorbringen, der Versicherte sei mit seiner Firma X.________ der Ausgleichskasse als Selbstständigerwerbender angeschlossen, kann daraus nichts für das Beitragsstatut hinsichtlich der Tätigkeit als Versicherungsmakler abgeleitet werden. Bei Versicherten, die gleichzeitig mehrere Tätigkeiten ausüben, ist rechtsprechungsgemäss jedes Erwerbseinkommen dahingehend zu prüfen, ob es aus selbstständiger oder unselbstständiger Erwerbstätigkeit stammt (BGE 122 V 172 Erw. 3b mit Hinweis) und es ist für die Qualifikation eines Entgelts AHV-rechtlich bedeutungslos, ob eine Person bereits einer Ausgleichskasse als Selbstständigerwerbende angeschlossen ist (BGE 119 V 165 Erw. 3c; AHI 1995 S. 26 Erw. 2a und S. 136 Erw. 5a). 4.2 Nach der Rechtsprechung gelten Agenten und Reisevertreter grundsätzlich nur dann als selbstständigerwerbend, wenn sie kumulativ eigene Geschäftsräumlichkeiten benützen, eigenes Personal beschäftigen und die Geschäftskosten im Wesentlichen selber tragen (BGE 119 V 163 Erw. 3b mit weiteren Hinweisen). Aus den Akten geht nichts hervor, was darauf schliessen liesse, der Versicherte habe im Zeitpunkt des Verfügungserlasses (14. Juni und 6. Juli 2001) für seine Tätigkeit als Versicherungsberater Personal beschäftigt. Demnach könnte er selbst dann nicht als Selbstständigerwerbender qualifiziert werden, wenn er in Bezug auf das Vermittlungsgeschäft ein Risiko getragen und eigene Geschäftsräume benutzt hätte. Damit erweisen sich die in der Höhe nicht bestrittenen Beitragsverfügungen als bundesrechtskonform, weshalb der vorinstanzliche Entscheid nicht zu beanstanden ist.