Citation: 1C_390/2022 E. 5.3

5.3. Das Verwaltungsgericht schützte diese Begründung. Es hielt fest, die Parzelle Nr. 3104 sei (abgesehen vom Uferstreifen) auf allen Seiten von bebauten Grundstücken umgeben. Die Gewächshäuser auf der streitbetroffenen Parzelle würden nicht mehr benutzt. Es handle sich um eine Baulücke, deren Schliessung im Interesse einer haushälterischen Bodennutzung liege. Mit Blick auf die bestehende lockere Bebauung und starke Durchgrünung entlang des Aareufers würde sich eine höhere Dichte zweifellos störend auf das Ortsbild und die Uferlandschaft auswirken. Das gelte auch für die von den Beschwerdeführenden angeregte Überbauung mit Terrassenhäusern. Im Übrigen stünde eine hohe Überbauungsdichte auch im Widerspruch zu den Vorschriften zum Schutz der Uferlandschaft (Art. 3 Abs. 1 lit. a des Berner Gesetzes vom 6. Juni 1982 über See- und Flussufer [SFG; BSG 7054.1]).