Citation: I 972/06 02.05.2007 E. 3

Streitig und zu prüfen ist zunächst der Rentenanspruch. Ein Entscheid darüber ist allerdings - angesichts der noch zur Diskussion stehenden, die Erwerbsfähigkeit möglicherweise beeinflussenden beruflichen Eingliederungsmassnahmen - grundsätzlich nur dann möglich, wenn kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultiert (vgl. BGE 121 V 190 E. 4 S. 191 ff.). 3.1 Das kantonale Gericht gelangte gestützt auf den Bericht des Kreisarztes Dr. med. W.________, Facharzt FMH für Chirurgie, vom 29. März 2005 zum Ergebnis, es sei von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten, leichteren, wechselbelastenden, vorwiegend sitzenden Tätigkeit auszugehen, verbunden mit der Möglichkeit aufzustehen und herumzugehen. Dem Bericht sei volle Beweiskraft zuzusprechen, da er in Kenntnis der Vorakten, sorgfältig, objektiv und umfassend mit einleuchtenden und begründeten Schlussfolgerungen erstellt worden sei. Die Auffassung von Dr. med. W.________ stimme zudem mit derjenigen des Dr. med. K.________ überein, welcher in seinem Bericht vom 8. September 2004 eine behinderungsangepasste Tätigkeit als ganztags zumutbar bezeichnet hatte. Im Weiteren sei auch das Stadtspital Triemli in seinem Bericht vom 29. Oktober 2004 zu diesem Schluss gekommen; allerdings hätten die dortigen Ärzte auf die Notwendigkeit einer ergänzenden medizinischen Abklärung hingewiesen, so dass diese Beurteilung nicht als abschliessend betrachtet werden könne. Es bestünden keine Anhaltspunkte dafür und sei vom Beschwerdeführer nicht geltend gemacht worden, dass sich der Gesundheitszustand in der Zeit zwischen der kreisärztlichen Untersuchung vom 29. März 2005 und dem massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheides vom 17. Oktober 2005 erheblich verändert hätte. Dem Gesuch um die Durchführung einer ergänzenden spezialärztlichen Abklärung sei nicht stattzugeben, könnten doch davon keine neuen Erkenntnisse zu erwartet werden. 3.2 Was die Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts angelangt, handelt es sich bei den vorinstanzlichen Feststellungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsfähigkeit grundsätzlich um Entscheidungen über eine Tatfrage (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 398), welche letztinstanzlich nur darauf überprüft werden können, ob sie offensichtlich unrichtig, unvollständig oder in Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen erfolgt sind (Erw. 1.2 hiervor). Dagegen steht eine frei überprüfbare Rechtsfrage zur Diskussion, soweit gerügt wird, das kantonale Gericht habe den Grundsatz der freien Beweiswürdigung (dazu BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) und die daraus fliessende Pflicht zu umfassender, sorgfältiger, objektiver und inhaltsbezogener Würdigung der medizinischen Berichte und Stellungnahmen verletzt (BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400). 3.3 Die vorinstanzliche Beweiswürdigung wird den von der Rechtsprechung formulierten Anforderungen (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) gerecht, hat doch das kantonale Gericht in nachvollziehbarer und widerspruchsfreier Weise dargelegt, welche Schlüsse es aus welchen medizinischen Unterlagen - mit Einschluss der im damaligen Verfahrensstadium vorliegenden Stellungnahmen des Dr. med. K.________ - gezogen hat und warum diese eine abschliessende Beurteilung zuliessen. Die darauf gestützte Aussage, der Beschwerdeführer sei in einer geeigneten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig, kann nicht als offensichtlich unrichtig bezeichnet werden. Ebensowenig ist sie in Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen erfolgt; insbesondere lässt sich die vorgenommene antizipierte Beweiswürdigung (dazu BGE 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162; SVR 2005 MV Nr. 1 S. 2 E. 2.3 [M 1/02]; vgl. auch BGE 131 I 153 E. 3 S. 157) unter den gegebenen Umständen mit dem Untersuchungsgrundsatz (Art. 61 lit. c ATSG) vereinbaren. Mit dem kantonalen Gericht ist daher von voller Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit auszugehen. 3.4 Im Rahmen des Einkommensvergleichs hat das kantonale Gericht das mutmassliche Einkommen ohne Behinderung gestützt auf den Arbeitgeberbericht der Firma S.________ AG vom 8. Oktober 2004 mit Fr. 70'525.- beziffert. Den Verdienst, welchen der Versicherte mit der gesundheitlichen Beeinträchtigung bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage zumutbarerweise erzielen könnte, setzte die Vorinstanz auf der Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2004 fest und nahm die erforderlichen Anpassungen (vgl. BGE 126 V 75 E. 7a S. 81) vor. Dieses Vorgehen ist korrekt. Der unter Berücksichtigung eines Prozentabzugs (dazu BGE 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481 mit Hinweisen) von 15 %, dessen Festsetzung sich nicht als ermessensmissbräuchlich bezeichnen lässt (vgl. BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399), resultierende Invaliditätsgrad von 31 % begründet keinen Rentenanspruch.