Citation: 8C_727/2013 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat hiebei als erstes erwogen, die gegenüber dem IV-Verfahren deutlich tiefere Ansetzung des Invaliditätsgrades durch den Unfallversicherer verstosse nicht gegen intersystemische Koordinationsgrundsätze der Sozialversicherung. Diese Beurteilung ist entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung nicht zu beanstanden. Nach der Rechtsprechung ist der Unfallversicherer nicht an die Invaliditätsschätzung der IV gebunden (BGE 133 V 549; 131 V 362). Sodann hat der Unfallversicherer die IV-Akten beigezogen und bei der Prüfung des UV-Rentenanspruchs hinreichend berücksichtigt. Die Abweichung von dem von der IV festgelegten Invaliditätsgrad lag darin begründet, dass der Unfallversicherer einen Teil der invalidisierenden Beschwerden als unfallfremd betrachtete. Koordinationsregeln wurden nicht verletzt. Daran ändert die Berufung der Versicherten auf die BGE 133 V 549 und 131 V 362 vorangegangene Rechtsprechung nichts. Es kann offen bleiben, ob - wie die Vorinstanz erwogen hat - die Abweichung von dem im IV-Verfahren festgelegten Invaliditätsgrad auch mit der Begründung, die IV-Stelle habe im Revisionsverfahren hauptsächlich den Bezug einer Witwenrente berücksichtigt, als zulässig zu erachten wäre.