Citation: 5A_266/2016 E. 2.1.3

2.1.3. Die vorinstanzliche Beweiswürdigung ist nicht willkürlich (dazu E. 1). Zunächst gehen die Ausführungen im Zusammenhang mit dem Nettowert an der Sache vorbei (Beschwerde S. 24 ff.); das Kantonsgericht hat zutreffend darauf hingewiesen, dass im vorliegenden erbrechtlichen Kontext einzig die Aktienübernahme und nicht die Liquidation der Gesellschaft relevant ist. Die Aktienübernahme ist aber genau die Tatsache, welche durch die öffentlichen Urkunden, namentlich durch den notariell beurkundeten Vertrag vom 4. Juli 1996, bezeugt werden soll. Sodann hat das Kantonsgericht im Zusammenhang mit der von den Beschwerdeführern behaupteten Unrichtigkeit des verurkundeten Inhaltes die relevanten Dokumente gewürdigt und sich dabei von sachlichen Motiven leiten lassen. Es hat sich insbesondere zu den zwei Entwürfen für eine Vereinbarung unter den Angehörigen der Familie und dem Mahnschreiben vom 19. November 1998 mit Liquidationsrechnungen geäussert, woraus die Beschwerdegeger hauptsächlich die von ihnen behauptete abweichende interne Vereinbarung ableiten (Beschwerde S. 34), und es hat auch dargelegt, wieso es nicht den Aussagen des Zeugen K.________ folgte. Sodann hat es den Umstand, dass der Erblasser das Mahnschreiben selbst unterzeichnet hatte, keineswegs übersehen, sondern ausführlich gewürdigt, ebenso die beigelegten Liquidationsabrechnungen sowie die Tatsache, dass diese nicht unterschrieben sind. Es hat befunden, dass die Liquidationsabrechnungen - auf welche sich die Beschwerdeführer entscheidend berufen und woraus sie in besonderem Mass eine willkürliche Beweiswürdigung ableiten (Beschwerde S. 29 und 35 f.) - auf eine gleichmässige Teilung der Aktien hinweisen würden, aber mangels Unterzeichnung unklar sei, ob diese von den Parteien akzeptiert worden seien. Das Kantonsgericht hat mithin nichts übersehen, sondern die unterbreiteten Dokumente sorgfältig gewürdigt. Willkür ist dabei nicht ersichtlich. Ausgehend vom willkürfrei festgestellten Sachverhalt fehlt es der beschwerdeweise wiederholten Behauptung, trotz der im Aussenverhältnis in unterschiedlicher Höhe zu bezahlenden Steuern sei das Gesamtbetreffnis intern so aufgeteilt worden, dass jeder Nachkommen ungefähr 20 % erhalten habe, an der erforderlichen Tatsachenbasis.