Citation: 1C_761/2021 E. 2

Am 12. April 2021 wurde eine Projektänderung publiziert. Es ging dabei um den Einbau einer Abgasanlage und die Verschiebung von Fenstern. Am 4. Juni 2021 trat die kommunale Baubehörde auf die von A.________ erhobene Einsprache nicht ein und erteilte die Baubewilligung. Die vom Einsprecher vorgebrachten Punkte würden allesamt die bereits rechtskräftige Baubewilligung betreffen. Darauf könne nicht mehr eingegangen werden. Dagegen erhob A.________ Verwaltungsbeschwerde. Das Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn entzog der Beschwerde mit Zwischenverfügung vom 6. August 2021 die aufschiebende Wirkung. Es führte dabei u.a. aus, die Prozessaussichten des Beschwerdeführers seien als gering einzuschätzen. Der Entzug der aufschiebenden Wirkung stelle für ihn keinen schwerwiegenden Eingriff dar. Die Bauherrschaft baue aber auf eigenes Risiko. Gegen die Zwischenverfügung erhob A.________ Beschwerde, auf welche das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn mit Urteil vom 8. November 2021 nicht eintrat. Zur Begründung führte das Verwaltungsgericht zusammenfassend aus, Zwischenentscheide seien anfechtbar, wenn sie entweder präjudizierlich oder für eine Partei von erheblichem Nachteil seien (§ 66 des kantonalen Verwaltungsrechtspflegegesetzes). Der Schwebezustand, der durch die anhängige Beschwerde geschaffen werde, habe für den Beschwerdeführer, im Gegensatz zur Bauherrschaft, keinen Nachteil. Es frage sich zudem, worin das aktuelle praktische Interesse an der aufschiebenden Wirkung für den Beschwerdeführer bestehen soll, nachdem der Bau heute praktisch fertiggestellt sei.