Citation: 1C_354/2021 E. 3.1.2

3.1.2. Die Auslegung von § 174 ff. und § 116 VRG/LU durch die kantonale Vorinstanz kann das Bundesgericht nicht als solche prüfen, sondern nur unter dem Blickwinkel eines Verstosses gegen das übergeordnete (Bundes-) Recht (vgl E. 2.1 hiervor). Im Vordergrund steht das Verbot einer willkürlichen Rechtsanwendung im Sinne von Art. 9 BV. Da es sich beim Willkürverbot indes um einen grundrechtlichen Anspruch handelt, greifen diesbezüglich erhöhte Anforderungen an die Begründung des Rechtsmittels (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG; E. 2.1 hiervor). Diesen Vorgaben werden die Eingaben des Beschwerdeführers nicht gerecht. Es mangelt ihnen an einer sachbezogenen Auseinandersetzung mit den Erwägungen der Vorinstanz. Namentlich zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, inwieweit ihm entgegen den Überlegungen der Vorinstanz gestützt auf § 174 ff. oder § 116 VRG/LU ein Anspruch auf Wiedererwägung der Verfügung des Strassenverkehrsamts vom 22. September 2020 zustehen soll. Jedenfalls gelingt es dem Beschwerdeführer nicht, die vorinstanzliche Auslegung des kantonalen Verwaltungsrechtspflegegesetzes als schlechterdings unhaltbar auszuweisen.