Citation: 8C_301/2020 E. 3

Das kantonale Gericht hat die Grundsätze zu der aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) fliessenden Pflicht der Behörden, ihre Entscheide zu begründen, zutreffend dargelegt. Hervorzuheben ist, dass diesbezüglich eine Beschränkung auf die wesentlichen Gesichtspunkte praxisgemäss zulässig ist (BGE 142 II 49 E. 9.2 S. 65; 126 I 97 E. 2b S. 102; 124 V 180 E. 1a S. 181; SVR 2001 IV Nr. 17 S. 49, I 582/99 E. 2a; Urteil 9C_440/2017 vom 19. Juli 2017 E. 7.3.2). Zu ergänzen ist, dass bei einer Neuanmeldung nach vorausgegangener Rentenverweigerung (Art. 87 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 IVV; BGE 130 V 71 E. 2.2 S. 72) die Grundsätze zur Rentenrevision nach Art. 17 ATSG analog anzuwenden sind (BGE 130 V 71 E. 3.1 S. 73; 117 V 198 E. 3a). Es ist zu prüfen, ob seit der letzten rechtskräftigen Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs beruhte, eine anspruchserhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten sei (BGE 134 V 131 E. 3 S. 132 f.; 133 V 108; 130 V 71).