Citation: 1C_599/2019 E. B

Am 14. März 2018 wurde A.________ erneut verkehrsmedizinisch untersucht. Gestützt auf diese Untersuchung, die Analyse einer Haarprobe und Auskünfte des behandelnden Psychiaters, des Hausarztes sowie der Lungenliga St. Gallen bejahte das Institut für Rechtsmedizin in einem Gutachten vom 23. April 2018 die Fahreignung von A.________ bei Einhaltung verschiedener Auflagen. Das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt verfügte am 28. Mai 2018 die Wiedererteilung des Führerausweises von A.________ unter folgenden Auflagen: "a) Sie haben unter fachlicher Betreuung (psychiatrisch-psychotherapeutisch) die vollständige, kontrollierte Alkoholabstinenz einzuhalten. b) Regelmässige Kontrolle und Behandlung der psychischen Erkrankung nach Verordnung des behandelnden Arztes und striktes Befolgen der ärztlichen Weisungen, inkl. Medikation. c) Bei einer Verschlechterung des Zustandes ist sofort der Arzt oder die Ärztin aufzusuchen und auf das Führen eines Fahrzeuges ist zu verzichten. d) Regelmässige ärztliche Kontrolle und Behandlung des Schlaf-ApnoeSyndroms und Medikamenten-Einnahme gemäss Verordnung des behandelnden Arztes sowie striktes Befolgen der ärztlichen Weisungen, inkl. Medikation. e) Die Auflagenkontrolle inklusive Haaranalyse erfolgt alle 6 Monate am Institut für Rechtsmedizin (IRM) in St. Gallen. Für die Haaranalyse müssen die Haare kosmetisch unbehandelt sein, das heisst nicht gefärbt, nicht getönt oder gebleicht. Die Kosten dafür gehen zu Ihren Lasten. Die Kontrollen haben im September und März zu erfolgen. Zur gegebenen Zeit wird Ihnen durch das IRM St. Gallen ein Erinnerungsschreiben zugestellt, welches u.a. über den zu leistenden Vorschuss orientiert. Die Verlaufsberichte (Psychiater, Hausarzt, Lungenliga) sind jeweils zur Abstinenzkontrolle (Haaranalyse) in das IRM mitzubringen. f) Diese Auflagen haben auf unbestimmte Zeit Gültigkeit und werden mit Code 101 in ihren Führerausweis eingetragen. Eine Aufhebung der Abstinenzkontrolle kann frühestens in 3 Jahren geprüft werden. g) Bei Missachten der Auflagen haben Sie in Anwendung von Art. 16 Abs. 1 SVG mit dem Entzug des Führerausweises - allenfalls auf unbestimmte Zeit - zu rechnen." Einen von A.________ gegen die verfügten Auflagen erhobenen Rekurs wies die Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen am 25. April 2019 ab. Gegen deren Entscheid erhob A.________ Beschwerde, welche vom Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen am 3. Oktober 2019 abgewiesen wurde.