Citation: 4A_180/2014 E. 5.4

5.4. Sollten die Beschwerdeführer der Auffassung sein (vgl. auch E. 3 hiervor), die Beschwerdegegnerinnen hätten den Nachweis zu erbringen, dass ihnen der geforderte Betrag tatsächlich in Rechnung gestellt wurde, übersehen sie, dass eine zugesprochene Parteientschädigung ausschliesslich das Verhältnis zwischen den Verfahrensparteien regelt und die aHO/BS auf die Honorierung der Advokatin oder des Advokaten durch die Auftraggeberin oder den Auftraggeber nur unter Vorbehalt einer abweichenden Honorarvereinbarung anwendbar ist (§ 1 Abs. 1 und 2 aHO/BS). Vor diesem Hintergrund ist es nicht offensichtlich unhaltbar, wenn die Vorinstanz die Tarifierung vornahm, ohne dass eine eigentliche Rechnung vorlag, zumal die Beschwerdegegnerinnen nach den Feststellungen der Vorinstanz in ihrem Tarifierungsgesuch die von ihnen beantragte Parteientschädigung begründet und insbesondere Ausführungen zum Streitwert gemacht hatten. Auch eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ist vor diesem Hintergrund nicht ersichtlich, konnten die Beschwerdeführer doch zum Tarifierungsgesuch und der darin vorgebrachten Begründung Stellung nehmen.