Citation: 2C_356/2017 E. 3.1

3.1. Gemäss Art. 27 Abs. 1 DBG werden bei selbständiger Erwerbstätigkeit die geschäfts- oder berufsmässigen Kosten abgezogen. Die Vorinstanz hat indes zutreffend erwogen, dass die selbständige Erwerbstätigkeit von der sog. Liebhaberei bzw. von einem blossen Hobby abzugrenzen ist. Das Verwaltungsgericht hat die Kriterien korrekt wiedergegeben, die praxisgemäss für die Annahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit nötig sind; auf diese Ausführungen der Vorinstanz (E. 3.1 des angefochtenen Entscheids) kann an dieser Stelle verwiesen werden. Mit Hinblick auf den vorliegenden Fall ist insbesondere von Bedeutung, dass eine selbständige Erwerbstätigkeit voraussetzt, dass sie überhaupt auf die Erzielung eines Erwerbseinkommens ausgerichtet ist. Dies beurteilt sich nach einem subjektiven und einem objektiven Kriterium: Zum einen muss die Absicht, Gewinn zu erzielen, gegeben sein; zum anderen muss die Tätigkeit aber auch zur nachhaltigen Gewinnerzielung geeignet sein (Urteile 2C_375/2015 vom 1. Dezember 2015 E. 7.1, publ. in: RDAF 2016 II 88; 2C_188/2015 resp. 2C_189/2015 vom 23. Oktober 2015 E. 2.2; 2C_186/2014 vom 4. September 2014 E. 2, publ. in: StR 69/2014 S. 795 ff. und ASA 83 S. 231).