Citation: 2D_20/2007 20.09.2007 E. 1

1.1 Im angefochtenen Entscheid wird zu Recht ausgeführt, dem Ausländeramt komme nicht die Zuständigkeit zu, verbindlich über den Namen bzw. die Staatszugehörigkeit der Beschwerdeführerin zu entscheiden. Die Regierung hat denn auch die zivil- bzw. bürgerrechtliche Frage, welchen Namen die Beschwerdeführerin tragen darf und über welche Staatsbürgerschaft sie verfügt, nicht beurteilt. Streitgegenstand bildet allein die Frage, ob ihr im Ausländerausweis (und wohl auch im Ausländerregister) eingetragener Name und die vermerkte Staatszugehörigkeit abgeändert werden müssen. 1.2 Gemäss Art. 13 Abs. 1 der Vollziehungsverordnung vom 1. März 1949 zum Bundesgesetz über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAV; SR 142.201) erhält der Ausländer über die ihm erteilte Bewilligung einen Ausländerausweis. Das Bundesamt für Migration erlässt die erforderlichen Weisungen, insbesondere über die Ausgestaltung der Ausländerausweise und über die Einträge in diese und in die Ausweispapiere der Ausländer (Art. 13 Abs. 2 ANAV). Der angefochtene Entscheid über den Eintrag des Namens sowie der Staatsbürgeschaft betrifft damit eine Angelegenheit des öffentlichen Rechts des Bundes, weshalb die Eingabe als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten entgegenzunehmen ist. 1.3 Die Beschwerdeführerin ist erst 14 Jahre alt. Ihre Prozessfähigkeit kann jedoch bejaht werden, auch wenn sich das Verfahren nicht auf ihren Namen und ihre Staatsangehörigkeit selber bezieht, sondern lediglich auf den Eintrag im Ausweis. Es geht auch dabei um die Wahrung persönlichkeitsbezogener Rechte (vgl. BGE 120 Ia 369 E. 1a). 1.4 Da kein weiterer Schriftenwechsel, der nur ausnahmsweise stattfindet (Art. 102 Abs. 3 BGG), angeordnet wurde, sind die Eingaben der Beschwerdeführerin vom 9. bzw. 15. Mai 2007 unbeachtlich.