Citation: 2C_561/2022 E. 8.3.3

8.3.3. Das C.________-Programmangebot, so die unbestrittenen vorinstanzlichen Feststellungen (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG), wurde einerseits von den Fernsehzuschauern nachgefragt, andererseits auch von TV-Plattformanbieterinnen und Kabelnetzunternehmen, welche dieses ihren Kunden über ihre Plattform respektive ihr Netz zur Verfügung stellten. Es hatte somit zwei verschiedene Verwendungsmöglichkeiten: Die Unterhaltung der Endkunden sowie die Versorgung der TV-Plattformen und Kabelnetzunternehmen mit Pay-TV-Inhalten, welche diese zusammen mit anderen Inhalten zu einem Programmbündel zusammenstellten und unter Umständen mit anderen Angeboten ergänzten. Die Vorinstanz hält indes zu Recht fest, was C.________ den TV-Plattformen und Kabelnetzunternehmen zur Verfügung stellte, ist der Ausgangspunkt, aufgrund dessen der Markt sachlich abzugrenzen ist (sogenannter Marktgegenstand; vgl. aber E. 8.4.2 hiernach; vgl. auch E. 7.2.3.3 des angefochtenen Urteils).