Citation: 2E_7/2024 E. 2.4

2.4. Soweit nachvollziehbar steht der geltend gemachte - und im Übrigen nicht weiter substanziierte Schaden - im Zusammenhang mit einer Patentanmeldung, die vom Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum (IGE) nicht rechtzeitig geprüft worden sei sowie mit nicht näher spezifizierten, vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) in den Jahren 2010-2014 verfügten Exportverboten, von welchen auch ein Produkt des Klägers betroffen gewesen sei. Im Übrigen beklagt sich der Kläger unter anderem über "fehlerhafte Regulierungen und übermässige Bürokratie" sowie weitere "Fehlentscheidungen" und "Versäumnisse" seitens nicht näher bezeichneten Bundesbehörden. Aus den Ausführungen des Klägers ist nicht ersichtlich, dass er die Amtstätigkeit einer der in Art. 1 Abs. 1 lit. a-c bis VG abschliessend genannten Personen als schadenverursachend erachtet. Vielmehr ergibt sich aus der eingereichten Klageschrift, dass sich seine Vorwürfe primär gegen das IGE und das SECO bzw. deren Mitarbeiter richten. Dabei handelt es sich jedoch nicht um Personen, die unter Art. 1 Abs. 1 lit. a-c bis VG fallen. Wie bereits ausgeführt, ist in einem solchen Fall eine direkte Klage an das Bundesgericht unzulässig (vgl. E. 2.1 hiervor). Soweit sich die Klage auch gegen kantonale Polizeibehörden und weitere, nicht näher bezeichnete kantonale Behörden richtet, ist darauf hinzuweisen, dass für die Haftung der Kantone bzw. ihrer Behördenmitglieder und Mitarbeitenden das jeweilige kantonale Recht massgebend ist (vgl. Urteile 2E_2/2023 vom 17. Mai 2023 E. 2.4; 2E_1/2022 vom 21. April 2022 E. 1.2).