Citation: I 329/06 06.12.2006 E. 5

5.1 Hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Beeinträchtigung des Leistungsvermögens sind dem Einkommensvergleich die Verhältnisse zugrunde zu legen, wie sie im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns gegolten haben (BGE 129 V 222). Während Vorinstanz und Verwaltung diesen gestützt auf die Angaben der begutachenden Dres. med. L.________ und H.________ sowie des Dr. med. G.________, wonach die Beschwerdeführerin seit Oktober 2002 in ihrer angestammten Tätigkeit im Reinigungsdienst eingeschränkt sei, gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Abs. 2 IVG auf 1. Oktober 2003 festgesetzt haben, wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht, die Arbeitsfähigkeit sei bereits seit dem Jahre 2000 in erheblichem Masse vermindert. Angesichts einer verspäteten Anmeldung am 3. September 2003 könnten in Nachachtung von Art. 48 Abs. 2 Satz 1 IVG Leistungen jedoch erst ab 1. August (recte: September) 2002 nachgezahlt werden. Als Basis der Vergleichseinkommen sei daher die erwerbliche Situation des Jahres 2002 relevant. 5.2 Wenn auch davon auszugehen ist, dass die Versicherte sich von ihrer im Juni 2000 durchgeführten Diskushernienoperation nur zögerlich wieder erholte und die Beendigung der Tätigkeit als Hauswartin Ende März 2001 bzw. die 5 %ige Reduktion des Arbeitspensums als Reinigungsangestellte per 1. August 2001 auf gesundheitlichen Gründen beruhte, wird eine dauerhafte, erhebliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ärztlicherseits übereinstimmend auf Oktober (Bericht des Dr. med. G.________ vom 3. November 2003, Gutachten der Dres. med. L.________ und H.________ vom 11. und 26. August 2004) bzw. anfangs November 2002 terminiert (Bericht der Frau Dr. med. B.________ vom 10. November 2003). Dass die Beschwerdegegnerin den Rentenbeginn, bestätigt durch das kantonale Gericht, auf 1. Oktober 2003 festgelegt hat, ist folglich nicht zu beanstanden.