Citation: 5A_212/2022 E. 2

Der Beschwerdeführer verlangt die Aufhebung des obergerichtlichen Beschlusses und die Erteilung der unentgeltlichen Rechtspflege. Er macht geltend, ein schutzwürdiges Interesse an deren Gewährung in einem Verfahren zu haben, in welchem es um die Abänderung des Scheidungsurteiles gehe, denn es werde ihm jegliches Besuchsrecht mit seiner Tochter und dadurch sein verfassungsmässiges Recht auf Familienleben vorenthalten; es sei nicht kindesgerecht entschieden worden. Im Übrigen seien Kindesbelange von Amtes wegen abzuklären; das Obergericht gehe aber mit keinem Wort auf die von ihm genannten Fakten und eingereichten Beweismittel ein und es werde auch nicht begründet, wieso die von ihm vorgeschlagene Gutachterin nicht tätig werden dürfe. Mit diesen Ausführungen zielt der Beschwerdeführer an der Sache vorbei. Gegenstand des Berufungsverfahrens war die im angefochtenen Entscheid ausführlich thematisierte Frage der Rechtsmässigkeit des erstinstanzlichen Nichteintretensentscheides auf das wiederholt und im Übrigen in konkreter Verletzung der Mitwirkungspflicht gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Indem sich der Beschwerdeführer hierzu mit keinem Wort äussert, bleibt die Beschwerde gänzlich unbegründet.