Citation: I 826/06 16.03.2007 E. 2

Das kantonale Gericht hat den für den Anspruch auf eine Invalidenrente entscheidenden Invaliditätsgrad nach der gemischten Methode ermittelt (vgl. dazu BGE 125 V 146 E. 2a-c S. 148 ff. sowie BGE 130 V 393 und SVR 2006 IV Nr. 42 S. 151 [I 156/04]). Den Anteil der Erwerbstätigkeit (zeitlicher Umfang gemessen an einem Normalarbeitspensum, in welchem die Versicherte ohne gesundheitliche Beeinträchtigung als Zeitungsverträgerin [20 %] und Tanzlehrerin [10 %] arbeitete) hat es auf 0,3 festgesetzt. Dazu hat es erwogen, die Beschwerdeführerin habe anlässlich der Referentenaudienz zu Protokoll gegeben, vor der Geburt ihres Sohnes 1994 Teil- und Vollzeit gearbeitet zu haben, seit 1994 zu 20 % als Zeitungsverträgerin zu arbeiten und im Gesundheitsfall mehr arbeiten zu wollen, da man das Haus abbezahlen müsse. Weiter habe sie angegeben, ihr Ehemann verdiene Fr. 4600.- im Monat. Die frühere Miete des seit Juli 2004 im Eigentum stehenden Hauses habe Fr. 1400.- monatlich betragen. Die heutige Hypothekarbelastung mache Fr. 1000.- aus, wobei die Nebenkosten dazu kämen. Aufgrund dieser Angaben sei nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall von mehr als 30 % auszugehen, da es insbesondere an der wirtschaftlichen Notwendigkeit einer vermehrten Erwerbstätigkeit fehle. Zur Arbeitsfähigkeit im erwerblichen Bereich hat das kantonale Gericht festgestellt, aufgrund der medizinischen Berichte sei die Versicherte bis zum Zeitpunkt des Einspracheentscheides als mindestens zu 50 % arbeitsfähig zu betrachten. Insbesondere sei gemäss dem neurologischen Gutachten der Frau Dr. med. H.________ vom 30. August 2005 von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit in der angestammten Erwerbstätigkeit auszugehen. Die Expertise genüge den praxisgemässen Anforderungen an einen Arztbericht (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352). Bei einer Erwerbstätigkeit von 30 % im Gesundheitsfall und einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 50 % im angestammten Beruf sei in diesem Bereich keine Einschränkung ausgewiesen. Die Behinderung im Haushalt müsste somit mindestens 56 % betragen, damit ein rentenbegründender Invaliditätsgrad von 40 % resultierte. Dies könne aufgrund der Akten ohne weitere Abklärungen ausgeschlossen werden.