Citation: 1C_281/2024 E. 3

Die Vorinstanz gelangte zum Schluss, dass die vorliegend in Frage stehende Dachkonstruktion nicht als Dachaufbaute i.S.v. § 292 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Zürich vom 7. September 1975 (PBG/ZH; LS 700.1) qualifiziert werden könne, sondern als besondere Dachform einzuordnen sei, bei welcher keine Aufbaute auf die Dachebene gesetzt, sondern der Verlauf der Dachfläche selbst abgestuft werde. Dementsprechend sei bei der Ermittlung der Gebäudehöhe gemäss § 280 Abs. 1 PBG/ZH die Höhe der Schnittlinie zwischen Fassade und Dachfläche der strittigen Dachfläche auf den darunterliegenden gewachsenen Boden massgebend. Diese betrage 18,49 m, womit das Bauvorhaben die gemäss Art. 8 Abs. 5 BZO für Arealüberbauungen in der Wohnzone W4b zulässige maximale Gebäudehöhe von 15,5 m deutlich überschreite.