Citation: 5A_978/2014 E. 4.3

4.3. Schliesslich beruft sich der Beschwerdeführer darauf, er leiste als Berufsmann gute Arbeit. Dies mache die strittigen Massnahmen überflüssig. Seine - von keiner Seite bestrittenen - beruflichen Fähigkeiten ändern jedoch nichts daran, dass bestimmte aktenkundige Verhaltensweisen, die ihrerseits Folge der ausgewiesenen psychischen Beeinträchtigung sind, seine wirtschaftliche Existenz gefährden. Vor allem die Gefahr des impulsiven, unüberlegten Ausgebens namhafter Geldbeträge und die erheblich eingeschränkte Fähigkeit, komplexe finanzielle und geschäftliche Belange selbständig zu bewältigen (vgl. oben E. 3.2.2), begründen eine Hilfsbedürftigkeit im Sinne von Art. 388 Abs. 1 und 390 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB, die mit darauf abgestimmten erwachsenenschutzrechtlichen Massnahmen aufzufangen ist. Die vom kantonalen Gericht bestätigten Vorkehren gehen nicht über diesen Zweck hinaus. Das Mandat der Beiständin zielt vor allem darauf ab, Ausgaben zu verhindern, die dem wirtschaftlichen (und persönlichen) Fortkommen des Beschwerdeführers schaden. Die Vorinstanz hat zutreffend ausgeführt, dass der Beschwerdeführer finanzielle Verpflichtungen, die geschäftlich erforderlich oder auch sinnvoll sind, unter Mitwirkung der Beiständin weiterhin eingehen kann (vgl. Art. 388 Abs. 2 ZGB).