Citation: 8C_635/2023 E. 2.3.1

2.3.1. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Hiervon erfasst sind unechte Noven, d.h. neue Tatsachen, die im bisherigen Verfahren bereits hätten vorgebracht werden können, aber nicht vorgebracht wurden. Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG, unechte Noven zuzulassen (BGE 143 V 19 E. 1.2 mit Hinweisen). Tatsachen und Beweismittel, die sich nach dem anzufechtenden Entscheid ereigneten oder erst danach entstanden (echte Noven), sind vor Bundesgericht hingegen von vornherein unzulässig und unbeachtlich (BGE 148 V 174 E. 2.2).