Citation: I 846/06 12.09.2007 E. 4

Die Rechtsprechung, wonach der Anspruch auf Umschulung nebst anderem eine invaliditätsbedingte Erwerbseinbusse von etwa 20 % voraussetzt (BGE 124 V 108 E. 2b S. 110 f. mit Hinweisen; AHI 2000 S. 31 E. 3b und S. 62 E. 1 [I 131/98 und I 191/96]; vgl. auch BGE 130 V 488 E. 4.2 S. 489 f.), ist unter dem seit 1. Januar 2004 geltenden Wortlaut von Art. 17 Abs. 1 IVG und Art. 6 Abs. 1 IVV weiterhin anwendbar (SVR 2006 IV Nr. 15 S. 53 [I 18/05]). Keine der bisher erlassenen Verfügungen vom 13. November 2002, 17. November 2003 und insbesondere nicht diejenige vom 18. November 2004 haben sich zur Frage der Umschulung geäussert. Im Einspracheentscheid vom 5. September 2005 ist lediglich festgehalten worden, der Versicherte sei in der Lage, bei einer adaptierten Arbeit vollzeitig tätig zu sein und ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen. Damit ist über den allfälligen Anspruch auf Umschulung nichts gesagt, denn ein Einkommen ohne Rentenanspruch wird bis zu einem Invaliditätsgrad von 39 % erzielt (Art. 29 Abs. 1 lit. a IVG e contrario). Die Vorinstanz hat zu Recht festgestellt, dass über den allfälligen Umschulungsanspruch zunächst förmlich zu verfügen ist, bevor darüber gestritten werden kann.