Citation: 5P.161/2005 06.02.2006 E. 8

Der Beschwerdeführer erachtet schliesslich die Verneinung von Ungültigkeitsgründen im Sinne von Art. 519 Abs. 1 Ziff. 2 i.V.m. Art. 469 ZGB (Willensmangel der Erblasserin) als unvereinbar mit der Annahme einer Erbunwürdigkeit gemäss Art. 540 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB (S. 28 Rz. 101-102 der Beschwerdeschrift). Ob der behauptete Widerspruch besteht, betrifft eine Rechtsfrage und ist im Rahmen der gleichzeitig eingelegten Berufung zu entscheiden. Dasselbe gilt für die Rügen der Verletzung der Eigentumsgarantie (S. 29 ff. Rz. 103-111 der Beschwerdeschrift). Sie betreffen den Grundsatz der verfassungskonformen Auslegung von Bundesrecht (BGE 122 III 469 E. 5a S. 474) und erschöpfen sich damit im Einwand unrichtiger Anwendung von Bundesrecht (Art. 43 OG; BGE 129 III 301 E. 1.1 S. 303). Darauf kann nicht eingetreten werden (Art. 84 Abs. 2 OG).