Citation: 8C_520/2024 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin wendet zusammengefasst ein, bereits im polydisziplinären ABI-Gutachten vom 26. Oktober 2020 sei eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit festgestellt worden, was dipl. med. E.________, Fachärztin für Innere Medizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der IV-Stelle, in der Stellungnahme vom 9. November 2020 bestätigt habe. Auf das ABI-Gutachten habe die Vorinstanz jedoch nicht mehr abstellen dürfen, da es vom Bundesgericht als nicht beweiskräftig beurteilt worden sei. Seit diesem Gutachten seien zudem über vier Jahre vergangen. Die Vorinstanz habe somit nicht einfach einzelne Aspekte des ABI-Gutachtens herauspicken und sich allein darauf abstützen dürfen. Dies verletze die Beweiswürdigungsregeln und sei willkürlich). Da dipl. med. C.________ im Gutachten vom 8. Mai/18. Dezember 2023 ihre Arbeitsunfähigkeitsschätzung unter Beachtung der massgebenden Indikatoren hinreichend und nachvollziehbar begründet habe, habe die Vorinstanz keine neue Indikatorenprüfung mehr vornehmen dürfen. Ihr Vorgehen stelle eine unzulässige juristische Parallelprüfung der Standardindikatoren dar. Zudem legte die Beschwerdeführerin dar, weshalb die vorinstanzliche Indikatorenprüfung aus ihrer Sicht nicht nachvollziehbar und falsch sei.