Citation: 2C_617/2010 26.11.2010 E. 2

2.1 Die Vorinstanz hat ihrem Entscheid den Sachverhalt zugrunde gelegt, wonach der Beschwerdeführer und seine Ehefrau nicht mehr zusammen leben würden und nicht drei Jahre verheiratet gewesen seien. Insoweit bestünde nach Art. 43 bzw. nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG kein Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung. Der Beschwerdeführer macht aber geltend, dass der Sachverhalt offensichtlich unrichtig sei. Die Ehefrau wolle die Aufhebung der Ehegemeinschaft bzw. die Scheidung gar nicht. Dahinter stehe vor allem ihr patriarchalischer Vater. Nach Art. 97 BGG kann die Feststellung des Sachverhalts nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Artikel 95 beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann. Offensichtlich unrichtig ist eine Sachverhaltsermittlung nicht schon dann, wenn sich Zweifel anmelden, sondern erst, wenn sie eindeutig und augenfällig unzutreffend ist (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 i.f. S. 255; 132 I 42 E. 3.1 i.f. S. 44). Inwiefern diese Voraussetzungen hier zutreffen sollten, ergibt sich nicht aus der Beschwerdebegründung (vgl. Art. 42 BGG): Der Beschwerdeführer wiederholt lediglich seine Rügen, welche er bereits im vorinstanzlichen Verfahren selbst bzw. durch seinen Anwalt erhoben hat. Seine diesbezüglichen Vorbringen sind rein appellatorisch und es ist nicht ersichtlich, auf welche Weise der Sachverhalt willkürlich festgestellt worden ist. Auch in Bezug auf seine implizit erhobene Rüge der Gehörsverletzung, wonach die Vorinstanz seine anerbotenen Beweise nicht abgenommen habe, versäumt er es, sich mit dem vorinstanzlichen Entscheid auseinanderzusetzen, der begründet darlegt, weshalb auf die Abnahme der anerbotenen Beweise verzichtet werden konnte. 2.2 Der Beschwerdeführer macht ferner geltend, dass wichtige Gründe im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b und Art. 50 Abs. 2 AuG sowie Art. 31 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE) vom 24. Oktober 2007 (SR 142.201) vorliegen würden. Auch hier fehlt jede Auseinandersetzung mit dem vorinstanzlichen Entscheid. Es genügt nicht, lediglich die Gesetzes- bzw. Verordnungsartikel anzugeben und darauf hinzuweisen, dass das vorinstanzliche Urteil eine ausserordentliche Härte darstelle. Darzulegen wäre, auf welche Weise der vorinstanzliche Entscheid Bundesrecht verletzt und der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung aufgrund persönlicher Gründe (Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG) hat. 2.3 Inwiefern schliesslich die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung gegen Art. 8 EMRK verstossen soll, wird mit keinem Wort näher begründet. Darauf ist ebenfalls nicht einzugehen.