Citation: 4C.342/2003 08.04.2005 E. A

A.________ (nachstehend: Kläger) hat seinen Wohnsitz in England. Er ist mit B.________ befreundet, der bis Ende 1985 Vizedirektor der Bank Y.________ war und den Kläger dort als Kunden betreute. Nachdem B.________ zur Bank X.________ mit Sitz in Zürich (nachstehend: Beklagte) gewechselt hatte, eröffnete der Kläger am 28. Januar 1986 bei der Beklagten unter der Bezeichnung "K________" ein Kontokorrentkonto und unterzeichnete auf Formularen der Beklagten verschiedene Vereinbarungen, so eine "Account Application for Private Persons", ein "Agreement Governing Fiduciary Placements", ein "Margin-Agreement" und eine "Declaration of Pledge". Gemäss der bestrittenen Angabe des Klägers schloss er mit der Beklagten, vertreten durch B.________, auch einen mündlichen Vermögensverwaltungsvertrag, gemäss welchem nur in börsenkotierte Wertpapiere investiert und keine spekulative Vermögensverwaltung betrieben werden sollte. Erklärte Vorgabe sei eine konservative Risikoverteilung durch Anlagen in Aktien und Obligationen verschiedener Gesellschaften und Emittenten von solider Bonität gewesen. Schon aus seiner Zeit bei der Bank Y.________ kannte B.________ eine Firmengruppe um die in E.________/USA domizilierte Z.________ Corporation (nachstehend: Z.). Im Sommer 1986 verhandelte B.________ mit der Z.________ über einen Neuaufbau der Z.________-Gruppe Am 2. Dezember 1986 führte die Z.________ eine Kapitalerhöhung durch, bei der B.________ am 5. Dezember 1986 zu Lasten des Klägers 900'000 Z.________-Aktien zum Preis von insgesamt US$ 2'736'772.22 zeichnete und sie in dessen Depot bei der Beklagten legte. In der Folge erörterte B.________ dem Kläger die Investition in die Z.________-Aktien und führte aus, wenn 900'000 dieser Aktien für den Kläger zu viel seien, könne man davon 300'000 zu einem Preis von US$ 3.-- pro Aktie d.h. insgesamt US$ 900'000.-- verkaufen. Am 30. Dezember 1986 erwarb die I.________ GmbH für die Z.________ von verschiedenen Personen und Gesellschaften eine 51%ige Beteiligung an der D.________ GmbH in Lich (Bundesrepublik Deutschland). Im Kaufvertrag wurde der Kaufpreis auf DM 10'200'000.-- zusätzlich DM 150'000.-- für einen Verkäufer festgelegt, wobei vorgesehen wurde, dass für den nicht sofort fälligen Betrag eine Bürgschaft einer deutschen Bank zu stellen sei. Da weder die I.________ GmbH noch ihre Muttergesellschaft, die I.________ A/S, Horten, über die Mittel zur Absicherung einer Bürgschaft verfügten, erklärte sich der Kläger bereit, zur Deckung der Schuld der I.________ A/S gegenüber der Bank F.________, München, bei der Beklagten einen "Irrevocable Clean Sight Letter of Credit" für den Betrag von Fr. 9 Mio., gültig für sechs Monate, in Auftrag zu geben. Dies bestätigte der Kläger in einem Schreiben vom 17. März 1987. Nachdem der Kläger in Zürich ein entsprechendes Antragsformular unterzeichnet hatte, eröffnete die Beklagte am 19. März 1987 der Bank F.________ den Letter of Credit No. 84,458. In der Folge stimmte der Kläger mit einer handschriftlichen Notiz zu, dass dieser die Verpflichtungen der I.________ GmbH, München, und nicht der I.________ A/S, Horten, abdecke, wie ursprünglich vereinbart. Mit Zustimmung des Klägers wurde der Letter of Credit No. 84,458 in der Folge bis zum 28. Februar 1988 verlängert. Eine weitere Verlängerung erfolgte bis zum 1. April 1988. Der Kläger bestreitet, dieser Verlängerung zugestimmt zu haben. Mit Telex vom 31. März 1988 gab die Bank F.________ gegenüber der Beklagten an, die I.________ GmbH sei ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen, weshalb die Beklagte gemäss dem Letter of Credit No. 84,458 Fr. 9 Mio. zu bezahlen habe. Die Beklagte leistete diesen Betrag an die Bank F.________ und belastete ihn trotz des Widerspruchs des Klägers am 13. April 1988 dessen Konto "K________". Mit Schreiben vom 31. März 1988 kündigte die Beklagte das Arbeitsverhältnis mit B.________ und stellte ihn per 8. April 1988 von seinen beruflichen Verpflichtungen frei. Mit Vertrag vom 25. August 1988 kaufte B.________ vom Kläger 300'000 Z.________-Aktien für US$ 900'000.--. Am gleichen Tag stellte B.________ für den Kaufpreis eine Schuldanerkennung aus. Diese Z.________-Aktien wurden B.________ am 27. Juni 1989 ausgehändigt. Der Kaufvertrag wurde jedoch 1993 annulliert. Gemäss Depotauszug des Kontos "K________" per Ende September 1988 wiesen die 900'000 Aktien der Z.________ des Klägers keinen Wert auf. Im Oktober 1988 kaufte der Kläger von der Bank F.________ die I.________ GmbH. Anfang 1993 stellte der Kläger fest, dass die Z.________ eine weitere Kapitalspritze nötig hatte, weshalb er sich zusammen mit einem weiteren Hauptaktionär dazu bereit fand, 100 % ihres Aktienkapitals zu übernehmen, der Gesellschaft die gewährten Kredite nicht zu kündigen und noch weitere Mittel zur Verfügung zu stellen. Die Z.________ heisst heute auf Grund einer Fusion mit ihrer früheren Tochter "W.________". Mit Zahlungsbefehlen vom 29. Dezember 1995 und vom 3. Dezember 1996 liess der Kläger die Beklagte betreiben. Die Beklagte erhob Rechtsvorschlag.