Citation: 2C_562/2019 E. 5.7.3

5.7.3. Die Tatsache, dass die Beschwerdeführerin gemäss vorinstanzlicher Sachverhaltsfeststellung in Schlafkleidung bei ihrem Schwager vorgefunden wurde, erachtet die Vorinstanz insoweit als verdächtig, als dass sich gestützt auf die Abklärungen des Migrationsamts herausstellte, dass sie ihren Schwager im Rahmen eines früheren Einreisevisums vom 13. Juli 2007 als ihren Verlobten angab. Dieser Umstand deutet gemäss der Vorinstanz darauf hin, dass bereits früher eine Liebesbeziehung zwischen der Beschwerdeführerin und ihrem Schwager bestanden habe. Als verdächtig wertet die Vorinstanz in diesem Zusammenhang zudem den Umstand, dass die Beschwerdeführerin die Verlobung zu ihrem Schwager anlässlich der polizeilichen Befragung verschwieg, obwohl sie explizit zu ihrer Beziehung mit ihrem Schwager befragt wurde.