Citation: 1C_473/2016 E. 2.1.1

2.1.1. In ihrer Eingabe vom 11. Dezember 2015 erhob die Beschwerdeführerin bei der Vorinstanz Rekurs in Stimmrechtssachen und machte geltend, die Kirchgemeindeversammlung vom 29. November 2015 sei nicht ordnungsgemäss zustande gekommen. Entsprechend seien auch die gefassten Beschlüsse zum Voranschlag 2016 und zur Wahl der Gemeindeleitung (Wahl von Gertrud Würmli) ungültig. In sachverhaltlicher Hinsicht führte die Beschwerdeführerin aus, vor Versammlungsbeginn seien gegen 200 Mitglieder der portugiesischen Mission in den Kirchgemeindesaal gekommen. Deren Sprecher hätten der Versammlungsleitung dann mehrere Bündel mit Ausweisdokumenten überreicht, und man habe in der Folge die Ausweise auf ihre Übereinstimmung mit dem Register der im Kirchgemeindegebiet Wohnhaften zu vergleichen begonnen. Der Vergleich mit dem Stimmenregister habe ergeben, dass 121 der kontrollierten Ausweise auf Personen ausgestellt gewesen seien, die im Kirchgemeindegebiet wohnten und damit stimmberechtigt seien. Die Ausweisfotos seien indes nicht mit den anwesenden Personen verglichen worden. Die Beschwerdeführerin betonte, sie sei vom Erscheinen der zahlreichen, ihr unbekannten Personen überrascht worden und ausser Stande gewesen, deren Stimmberechtigung hinreichend abzuklären. Die Beschwerdeführerin rügte mithin eine Verletzung des Anspruchs auf richtige Zusammensetzung der Aktivbürgerschaft und eine nicht regelkonforme Durchführung der Gemeindeversammlung (vgl. angefochtener Entscheid S. 5 f.).