Citation: 5A_213/2014 E. 3.1

3.1. Im Rahmen der Festsetzung des Unterhaltsbeitrages für die Beschwerdegegnerin gestützt auf deutsches Recht (E. 1.2) hat das Kantonsgericht geprüft, ob bei ihr die Voraussetzungen von § 1579 Abs. 2 Ziff. 2 BGB erfüllt seien, um ihr einen Unterhaltsanspruch zu verweigern. Nach den einschlägigen Textstellen des Urteils ist die Anwendung von § 1579 Abs. 2 Ziff. 2 BGB etwa gerechtfertigt, wenn der Berechtigte und sein neuer Partner eine Unterhaltsgemeinschaft eingegangen sind und der Berechtigte in dieser sein Auskommen findet. Hierzu muss sich aber ein Zusammenleben so verfestigt haben, dass zwischen ihnen ein fester sozialer und wirtschaftlicher Zusammenschluss im Sinne einer "ehegleichen oekonomischen Solidarität" besteht. Lassen sodann die wirtschaftlichen Verhältnisse des neuen Partners die Begründung einer Unterhaltsgemeinschaft nicht zu, so kann auch ein Härtegrund vorliegen, wenn sich die sozialen Beziehungen des Berechtigten zum neuen Partner so verfestigt haben, dass an die Stelle der Ehe ein nichteheliches Zusammenleben im Sinne einer Beistandsgemeinschaft eingetreten ist. Das Kantonsgericht hat diese Voraussetzungen als nicht erfüllt betrachtet, zumal nicht einmal das Zusammenleben der Beschwerdegegnerin mit T.________ nachgewiesen sei. Gemäss telefonischer Angaben des Einwohneramtes G.________ seien unter der Adresse U.________strasse, F.________/G.________, lediglich die Beschwerdegegnerin und ihre vier Kinder gemeldet. Zudem müsse T.________ als Mitglied des Schulrates in V.________ gemeldet sein. Das Kantonsgericht verzichtete daher auf die Befragung der Beschwerdegegnerin und der Kinder. Der Beschwerdeführer rügt sinngemäss eine Verletzung seines Beweisführungsanspruchs (Art. 29 Abs. 2 BV). Er macht geltend, für den zivilrechtlichen Wohnsitz sei nicht massgebend, wo eine Person gemeldet sei. Die Ausführungen der Vorinstanz liessen ein Konkubinat nicht ausschliessen. Die Vorinstanz habe daher auf die Befragung der Kinder nicht verzichten dürfen.