Citation: 2C_169/2024 E. 4.2

4.2. Eine Verletzung von Art. 29a sowie Art. 29 Abs. 1 und 2 BV kann ferner auch im kritisierten Verzicht der Vorinstanz auf einen Schriftenwechsel nicht erblickt werden. Mit Verfügung vom 1. Februar 2024 hat der vorinstanzliche Instruktionsrichter auf die Einholung einer Vernehmlassung bei der Unterinstanz verzichtet und deren Akten beigezogen. Der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) umfasst zwar insbesondere das Recht, von den beim Gericht eingereichten Stellungnahmen Kenntnis zu erhalten und sich dazu äussern zu können (sog. Replikrecht: BGE 146 III 97 E. 3.4.1 m.w.H.). Daraus kann jedoch der Beschwerdeführer keinen Anspruch ableiten, dass die Unterinstanz zwingend zur Vernehmlassung betreffend seinen eigenen Rekurs hätte eingeladen werden müssen. Ebenso wenig ist ferner nachvollziehbar, inwiefern der angefochtene Entscheid Art. 29 Abs. 1 und 2 BV verletzt habe, indem das Justiz- und Sicherheitsdepartement nach Rückweisung der Sache durch das Appellationsgericht das Verfahren "sehr zügig" fortgeführt habe. Es ist kein Grund ersichtlich, weshalb das Justiz- und Sicherheitsdepartement nicht befugt gewesen sei, das Verfahren nach erfolgter Rückweisung unmittelbar fortzuführen. Wie die Vorinstanz richtig ausführt, verlangte der Beschwerdeführer weder eine Verfahrenssistierung, noch ergriff er gegen den Rückweisungsentscheid ein Rechtsmittel mit aufschiebender Wirkung, soweit dies überhaupt möglich gewesen wäre.