Citation: I 343/06 23.06.2006 E. 2

Letztinstanzlich - auch von Seiten der IV-Stelle - zu Recht unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin, welche seit 1996 als Tagesmutter fremde Kinder bei sich zu Hause betreut, als im Gesundheitsfall Teilerwerbstätige einzustufen ist (kantonaler Entscheid, S. 4; vgl. dazu auch BGE 132 V 181). Die Invaliditätsbemessung hat daher grundsätzlich nach der gemischten Methode zu erfolgen. 2.1 Die Vorinstanz hat erwogen, dass die an einer - die Arbeitsfähigkeit beeinflussenden - schweren chronischen obstruktiven Pneumopathie mit Lungenemphysem bei Status nach ca. 50 py Nikotin sowie an einer pulmonal-arteriellen Hypertonie leidende Versicherte (vgl. Bericht der Frau Dr. med. A.________ vom 19. April 2005) in erwerblicher Hinsicht durch ihre Beschwerden keine Einschränkung erfahre, da sie die Tätigkeit als Tagesmutter bei unverändertem Lohn weiterhin ausgeübt habe. Im Aufgabenbereich Haushalt sei hingegen von einer gegenüber der - auf den Ergebnissen der Abklärungen im Haushalt von Ende Juni 2005 beruhenden - Einschätzung der Beschwerdegegnerin (9,8 %) leicht erhöhten, aber immer noch nicht rentenbegründenden Beeinträchtigung von 13,1 % auszugehen. Es könne deshalb offen bleiben, in welchem Verhältnis erwerblicher und häuslicher Anteil zueinander stünden. Die Beschwerdeführerin lässt dagegen vorbringen, ihr Gesundheitszustand habe sich in den letzten sieben Monaten, d.h. ca. seit Mitte September 2005, insbesondere aber seit einer am 1. März 2006 erfolgten Noteinweisung in das Spital X.________ massiv verschlechtert, sodass die im Juni 2005 durchgeführten Erhebungen vor Ort nicht mehr die tatsächlich bestehenden Einschränkungen wiedergäben. Des Weitern erscheine auch fraglich, ob und wie lange sie ihre Tätigkeit als Tagesmutter gesundheitsbedingt noch werde ausüben können. 2.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht geltend gemacht, die vom kantonalen Gericht ermittelten Beeinträchtigungen (0 % Erwerbsbereich; 13,1 % Haushalt) entsprächen nicht dem der Versicherten im Zeitpunkt der Haushaltsabklärungen (Ende Juni 2005) zumutbaren funktionellen Leistungsvermögen. Vielmehr hält die Beschwerdeführerin ausdrücklich fest, sie habe die im Bericht vom 28. Juni 2005 angegebenen leichten Tätigkeiten damals noch selbstständig ausführen können. Ferner ist ihren Darlegungen zu entnehmen dass sie ihre Tätigkeit als Tagesmutter mindestens bis zur Noteinweisung in das Spital X.________ anfangs März 2006 weiterhin ausgeübt hat (vgl. auch Bericht der Arbeitgeberin vom 30. März 2005 sowie IK-Auszug vom 5. April 2005). Sofern die Versicherte auf eine in der Folge eingetretene erhebliche Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes hinweist, ist ihr entgegenzuhalten, dass für die gerichtliche Überprüfungsbefugnis rechtsprechungsgemäss der Sachverhalt massgeblich ist, wie er sich bis zum Zeitpunkt des Einspracheentscheides (hier: vom 2. November 2005) entwickelt hat (vgl. Erw. 1.1 hievor). Tatsachen, die jene tatsächlichen Verhältnisse seither verändert haben, können allenfalls Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung bilden (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweis). Sollte sich das Beschwerdebild, wie letztinstanzlich erwähnt, ab etwa Mitte September 2005, jedenfalls aber ab März 2006 deutlich verschlechtert haben - hierfür werden allerdings keine entsprechenden medizinischen Belege aufgelegt -, fehlt es an Anhaltspunkten dafür, dass das Leistungsvermögen dadurch bereits vor Erlass des Einspracheentscheides vom 2. November 2005 in grösserem Masse als von der Vorinstanz angenommen eingeschränkt gewesen wäre. Die Ausführungen der Beschwerdeführerin legen eher den - durch ärztliche Angaben noch zu erhärtenden - Schluss nahe, dass die sich gegen Ende 2005 erneut verschlechternde Krankheitssituation in die am 1. März 2006 erfolgte notfallmässige Hospitalisation mündete und seither eine - im Vergleich zu den im Jahre 2005 herrschenden, im vorliegenden Prozess relevanten Verhältnissen - reduziertere Leistungsfähigkeit besteht. Eine solche wäre jedoch im Rahmen einer Neuanmeldung (nach Massgabe von Art. 87 Abs. 4 in Verbindung mit Abs. 3 IVV) geltend zu machen (BGE 130 V 71 ff.). Anlässlich dieses Verfahrens wäre sodann auch die für den Gesundheitsfall geltende - hypothetische - Aufteilung der beiden Aufgabenbereiche vorzunehmen. Es hat somit beim vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden.