Citation: 8C_527/2020 E. 5.1

5.1. Bei beiden Unfällen wurden neben einer LTHV auch eine HWS-Distorsion diagnostiziert. Zudem zeigte der Beschwerdeführer die dabei typische Beschwerdesymptomatik. Die Vorinstanz hat die Unfalladäquanz der über den 3. Dezember 2018 hinaus geklagten, organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden zu Recht nach Massgabe der mit BGE 134 V 109 präzisierten Kriterien geprüft (vgl. Urteil 8C_421/2011 vom 26. September 2011 E. 6 i.f.). Nach der "Schleudertrauma-Praxis" ist die Adäquanz in jenem Zeitpunkt zu prüfen, in dem von der Fortsetzung der auf das komplexe und vielschichtige Schleudertrauma-Beschwerdebild - dessen psychische und physische Komponenten nicht leicht zu differenzieren sind - gerichteten ärztlichen Behandlung keine entsprechende Besserung mehr zu erwarten ist (vgl. BGE 134 V 109 E. 6.2 S. 116 f.; vgl. zum Ganzen auch Urteil 8C_295/2013 vom 25. September 2013 E. 3.1 sowie RUMO-JUNGO/HOLZER, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. 2012, S. 144 mit Hinweis). Wie erwähnt war im Zeitpunkt der Adäquanzprüfung per 3. Dezember 2018 von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine ins Gewicht fallende Besserung mehr zu erwarten (E. 4.3 hievor).