Citation: 8C_617/2023 E. 3.1.2

3.1.2. Zu den weiteren vom Beschwerdeführer vorgetragenen Einwänden hielt das kantonale Gericht fest, beim Gutachten der medexperts ag handle es sich nicht um eine versicherungsinterne Stellungnahme, weshalb geringe Zweifel an deren Beweiskraft nichts zu ändern vermöchten. Konkrete Indizien, die gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprächen, ergäben sich namentlich nicht aus der E-Mail des Dr. med. F.________ vom 12. April 2023. Er halte es selber nur für möglich, dass der Fahrradsturz zu einer Schädigung des Nervus thoracicus longus geführt haben könne. Insgesamt könne allein aufgrund des zeitlichen Zusammenhangs und der klar definierten Körperregion nicht auf eine Unfallkausalität geschlossen werden, zumal die Sachverständigen auch andere Schädigungsarten für möglich oder denkbar hielten. Zusammengefasst könne festgehalten werden, dass die geringen neuralgiformen Schmerzen im Bereich des am 4. Dezember 2014 entfernten Plattenosteosynthesematerials an der Clavicula links unfallbedingt seien. Diese Beschwerden blieben ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Daher sei der Einspracheentscheid zu bestätigen.