Citation: 7B_151/2025 E. 2.4.1

2.4.1. Nicht stichhaltig ist der Einwand, das Zwangsmassnahmengericht habe sein Haftentlassungsgesuch vom 17. Dezember 2024 mit Verfügung vom 23. Dezember 2024 gutgeheissen, weshalb er im Anschluss nicht mehr gestützt auf die nahezu identische Sachverhaltslage erneut in Untersuchungshaft versetzt werden könne. Der Beschwerdeführer übersieht in seiner Argumentation, dass sich die Umstände aufgrund des anlässlich seiner Haftentlassung in seiner Zelle vorgefundenen Zettels mit den handschriftlichen Drohungen (siehe Sachverhalt Bst. B.a) in relevanter Weise geändert hatten und die Staatsanwaltschaft ihren Haftantrag somit gestützt auf diese neue, veränderte Ausgangslage stellte. Zudem beantragte die Staatsanwaltschaft die Anordnung von Untersuchungshaft gestützt auf den neuen und im bisherigen Strafverfahren nicht geprüften Haftgrund der Ausführungsgefahr. Darüber hinaus ergibt sich aus den Akten, dass sich das Zwangsmassnahmengericht in seinem Entscheid vom 23. Dezember 2024, in welchem es das Haftentlassungsgesuch des Beschwerdeführers guthiess, ausschliesslich mit den Vorkommnissen rund um die polizeiliche Anhaltung auseinandersetzte und die im vorliegenden Haftverfahren beurteilten früheren Verhaltensauffälligkeiten des Beschwerdeführers gar nicht berücksichtigte. Es verhält sich damit gerade nicht so, dass sich die erneute Inhaftierung des Beschwerdeführers auf den gleichen Haftgrund und den nahezu gleichen Sachverhalt stützte wie die kurz zuvor durch das Zwangsmassnahmengericht aufgehobene Untersuchungshaft.