Citation: 9C_566/2016 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat verbindlich festgestellt, dass sich die IV-Stelle in ihrer rentenzusprechenden Verfügung vom 12. April 2001 alleine auf den Bericht des Hausarztes Dr. med. B.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom 22. Oktober 2000 abstützte. Darin wurden als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisches therapieresistentes lumboradikuläres Schmerzsyndrom bei mediolateraler Diskushernie L5/S1 und Osteochondrosezeichen mit Diskopathie im Bereich der gesamten Lendenwirbelsäule, eine depressive Entwicklung und ein generalisierter Weichteilrheumatismus festgehalten. Medizinisch-theoretisch bestehe keine Arbeitsfähigkeit mehr (mit Ausnahme der Zeit zwischen dem 3. und 6. April 2000, in welcher eine solche von 50 % vorgelegen habe); eine berufliche Beschäftigung in einer anderen Tätigkeit sei zurzeit nicht denkbar. Weiter steht fest, dass die Verwaltung den vom Hausarztbericht vom 22. Oktober 2000 abweichenden Stellungnahmen verschiedener Spezialärzte keinerlei Beachtung schenkte: Diese berichteten von (wenn auch unter medikamentöser Therapie) offensichtlich erträglichen Beschwerden (Bericht der Dr. med. C.________, Oberärztin Neurozentrum Spital D.________, vom 18. November 1999) sowie von im Wesentlichen (abgesehen von elektromyografisch beim S1-innervierten musculus gastrocnemius feststellbaren Denervationszeichen) nicht objektivierbaren, die Gesamtschmerzsymptomatik nicht erklärenden Befunden, aufgrund welcher sich kaum eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestieren lasse (ausser wenn sich, was nicht der Fall war, im Rahmen einer computertomografischen Abklärung ein operativ anzugehender Befund ergeben hätte; Berichte des Dr. med. E.________, Facharzt für Neurologie und Physikalische Medizin und Rehabilitation, Chefarzt Neurologie und Neurorehabilitation, Klinik F.________, vom 5. September 2000 und des Dr. med. G.________, Facharzt für Radiologie, vom 18. September 2000). Des Weitern wurde in den spezialärztlichen Unterlagen - anders als im Hausarztbericht vom 22. Oktober 2000 - von einer möglichen Wiederaufnahme der Arbeit ausgegangen (Bericht des Dr. med. H.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie, Klinik F.________, vom 30. März 2000).