Citation: 8C_207/2024 E. 7.2.1

7.2.1. Zur Beurteilung des Gesundheitszustandes und seiner Auswirkungen stellte die IV-Stelle für den Zeitpunkt der hier Vergleichsbasis bildenden Verfügung vom 24. Januar 2017 auf die Berichte der behandelnden Fachpersonen, namentlich des Dr. med. I.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 21. Juni 2016 ab. Dr. med. I.________ hatte bei Erstkontakt mit der Beschwerdeführerin (Februar 2015) eine gedrückte Stimmung, Antriebsschwäche, zunehmende kognitive Einschränkungen (Auffassungsgabe, Konzentration), eine stärker werdende Ambivalenz mit in der Konsequenz grosser Mühe, Entscheidungen zu treffen, Verunsicherung, Hoffnungslosigkeit bis hin zu latenten Suizidgedanken, Insuffizienzerleben, und Selbstzweifel beobachtet. Anfänglich war er von einer mittelgradigen depressiven Episode bei Erschöpfungssyndrom und 100%iger Arbeitsunfähigkeit ausgegangen (Bericht vom 29. Mai 2015). Am 21. Juni 2016 gab Dr. med. I.________ an, jetzt sei die Beschwerdeführerin deutlich stabiler, Antrieb und Stimmung hätten sich normalisiert, sie habe wieder Hoffnung gefasst, habe deutlich weniger Selbstzweifel und sei kognitiv grob unauffällig. Er diagnostizierte nunmehr eine rezidivierende depressive Episode, aktuell remittiert. Die IV-Stelle sprach der Beschwerdeführerin demzufolge eine befristete ganze Rente zu.