Citation: 4P.7/2006 01.05.2006 E. 4

Der Beschwerdeführer ist der Auffassung, das Kantonsgericht sei in Willkür verfallen, indem es den Beweis für die Mangelhaftigkeit der Mietsache wegen erhöhter Rauchimmissionen durch zusätzlich erstellte Cheminées nicht als erbracht erachtete. Gemäss der Expertise sei es durchaus möglich, dass die vom Beschwerdeführer erhobenen Rügen zuträfen. Die Beweisabnahme hätte im Winter stattfinden müssen, da die Cheminées im Sommer gar nicht in Betrieb seien. Der Beschwerdeführer zeigt indessen nicht auf, dass er vom Kantonsgericht verlangt hätte, die Expertise im Winter durchführen zu lassen. Zwar beantragte er in seiner Eingabe vom 5. Mai 2005 einen Augenschein an einem Wintertag. Dies indessen ausschliesslich im Zusammenhang mit der Tiefe der sich in der Garage bildenden Wasserlachen. Ein entsprechender Antrag in Bezug auf die Rauchentwicklung fehlt. In der staatsrechtlichen Beschwerde dürfen Rügen nur erstmals vor Bundesgericht erhoben werden, wenn erst der angefochtene Entscheid dazu Anlass gibt. Der Beschwerdeführer kann nicht zuwarten und den Antrag erst stellen, nachdem das Gericht zu einem ihm ungünstigen Beweisergebnis kam. Auf die Rüge ist mangels materieller Erschöpfung des Instanzenzuges (vgl. Marc Forster, Staatsrechtliche Beschwerde, in Geiser/Münch Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Aufl. Rz. 2.14 S. 63 f.) nicht einzutreten.