Citation: 1C_677/2021 E. A

Das Bundesamt für Strassen ASTRA beabsichtigt, den Bärenburgtunnel der N 13 zwischen Bärenburg und der Rofflaschlucht zu sanieren. Wegen der dafür nötigen teilweisen Schliessung des Tunnels sind zwei Kantonsstrassen als Ausweichrouten auszubauen. Dagegen erhob A.________ Einsprache, im Wesentlichen mit der Begründung, die Bauarbeiten gefährdeten prähistorisch wertvolle Schalensteine. Der in der Folge mit der Abklärung der Steinplatten betraute Archäologische Dienst Graubünden stellte fest, dass keine archäologischen Fundstellen zu verzeichnen seien; die Steinplatten und Felsformationen entlang des betroffenen Strassenabschnitts seien jedoch immerhin landschaftlich prägend, weshalb zu bedenken sei, diese bei den Bauarbeiten grundsätzlich zu schonen und womöglich zu erhalten. Mit Beschluss vom 23. Juli 2020 genehmigte die Regierung des Kantons Graubünden das Strassenbauprojekt mit Änderungen und Auflagen. Insbesondere verfügte sie, während der Bauarbeiten vorsorgliche Vorkehrungen zum Schutz des Schalensteins im Bereich des Landschaftschutzobjekts "Felskuppe bei Bärenburg" zu treffen. Den sinngemäss von A.________ beantragten Verzicht auf das Strassenbauvorhaben wies die Regierung jedoch ab.