Citation: 1P.247/2000 22.09.2000 E. 1

1.- Angefochten ist ein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid, mit dem der Angeschuldigte A.________ freigesprochen worden ist. A.________ war angeklagt und in erster Instanz verurteilt worden, weil er sexuelle Handlungen an der zum Tatzeitpunkt 14jährigen Beschwerdeführerin vorgenommen habe. Als Opfer dieser angeblichen Straftat gegen ihre sexuelle Integrität ist die Beschwerdeführerin, die sich am Strafverfahren als Zivilklägerin beteiligt hatte, legitimiert, das Urteil des Obergerichts mit staatsrechtlicher Beschwerde bei Bundesgericht anzufechten (Art. 8 Abs. 1 lit. c i.V.m. Art. 2 Abs. 1 OHG; BGE 120 Ia 101 E. 2a S. 105, 157 E. 2c S. 162). Die von der Beschwerdeführerin gerügten Verletzungen von Verfassungsrecht können mit keinem anderen Rechtsmittel geltend gemacht werden (vgl. Art. 269 Abs. 2 BStP). Auf die rechtzeitig eingereichte staatsrechtliche Beschwerde ist daher einzutreten, soweit die Aufhebung des angefochtenen Entscheids beantragt wird. Auf die weitergehenden Begehren kann wegen der grundsätzlich kassatorischen Natur der staatsrechtlichen Beschwerde nicht eingetreten werden.