Citation: 2C_832/2018 E. 3.5

3.5. Der Beschwerdeführer rügt im Hinblick auf die vorinstanzlichen Interessenabwägung eine offensichtlich unvollständige Sachverhaltsfeststellung. Gemäss Beschwerdeführer wäre möglicherweise eine mildere Beurteilung erfolgt, wenn das gleichentags in Bezug auf seinen Bruder B.________ gefällte ausländerrechtliche Urteil (Urteil Nr. 810 17 220 des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 6. Juni 2018) Eingang in den Sachverhalt gefunden hätte. Ob dieses Urteil angesichts des grundsätzlichen Novenverbots (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG) überhaupt vom Bundesgericht zu berücksichtigen ist, kann offen bleiben, denn der Beschwerdeführer kann aus ersterem nichts zu seinen Gunsten ableiten. Der Sachverhalt in Bezug auf seinen Bruder präsentiert sich anders, insbesondere wurde letzterer nie ausländerrechtlich verwarnt und ist strafrechtlich nicht dermassen oft wie der Beschwerdeführer in Erscheinung getreten, weshalb seine Niederlassungsbewilligung nicht widerrufen wurde.