Citation: U 342/05 25.07.2006 E. 1

1.1 Das Dispositiv des kantonalen Entscheids vom 22. Juni 2005 lautet klar auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde (Dispositiv-Ziffer 1). Damit übereinstimmend wurde dem heutigen Beschwerdeführer denn auch keine Parteientschädigung zugesprochen. 1.2 Hält man sich hingegen an die Begründung des kantonalen Entscheids, wird ersichtlich, dass das vorinstanzliche Gericht gar nicht etwa der Ansicht war, der angefochtene Einspracheentscheid der La Suisse vom 1. Oktober 2004 könne weiterhin unverändert Geltung beanspruchen, wie dies bei einer Beschwerdeabweisung an sich zu erwarten wäre. Tatsächlich führt das kantonale Gericht in seinen Erwägungen unter Hinweis auf Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV nämlich aus, im Bereich der obligatorischen Unfallversicherung - und um eine solche gehe es - sei eine vertragliche Festsetzung des versicherten Verdienstes ausgeschlossen; (...) massgebend als versicherter Verdienst könne nur der gegenüber der Firma D.________ AG abgerechnete Lohn sein. Weiter führt das kantonale Gericht aus, zwar sei es richtig, dass Art. 22 Abs. 2 UVV grundsätzlich zwingend vorschreibt, wie der versicherte Verdienst zu ermitteln ist; auch sei richtig, dass der versicherte Verdienst nach Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV nicht durch eine Vereinbarung festgesetzt werden könne; dies bedeute aber nicht, dass dadurch die Grundregel von Art. 22 Abs. 2 UVV, wonach als versicherter Verdienst der nach der Bundesgesetzgebung über die AHV massgebende Lohn anzugeben ist, automatisch greift; vielmehr habe der Unfallversicherer in solchen Fällen nach Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV vorzugehen und den versicherten Verdienst durch einen Vergleich mit berufs- und ortsüblichen Löhnen zu ermitteln; inwiefern die Bestimmung eines solchen Lohnes durch Einholung von Vergleichswerten nicht möglich sein sollte, sei nicht ersichtlich; die La Suisse werde dabei so vorzugehen haben, dass sie beim Versicherten Auskünfte über Art und Umfang seiner Tätigkeit in der Firma D.________ AG einholt; in einem zweiten Schritt werde sie andere Immobilienfirmen anzuschreiben haben, um in Erfahrung zu bringen, welcher Lohn dort für die gleiche Tätigkeit bezahlt wird (...); es sei nicht Sache des Verwaltungsgerichts, die entsprechenden Untersuchungen zu tätigen; vielmehr habe der Unfallversicherer entsprechende Abkärungen vorzunehmen und danach bezüglich des versicherten Verdienstes und der auszurichtenden Rente eine Verfügung zu erlassen (Abs. 1 von Erw. 2c des kantonalen Entscheids). 1.3 Dass die Vorinstanz in der Folge trotz der an sich klar begründeten Rückweisung an den Unfallversicherer schliesslich zu einer Beschwerdeabweisung gelangt, wird im angefochtenen Entscheid damit erklärt, dass der Beschwerdeführer verlangt habe, auf jeden Fall auf den - vereinbarten und als Grundlage für die Prämienbemessung dienenden - Maximalverdienst gemäss Art. 22 Abs. 1 UVV abzustellen. Damit unterliege er vollumfänglich, auch wenn letztlich die Berechnung des versicherten Verdienstes unter Berücksichtigung des Ausgeführten noch einmal vorgenommen werden müsse; die Beschwerde sei daher ohne Einschränkung abzuweisen (Abs. 2 von Erw. 2c des kantonalen Entscheids).