Citation: I 553/04 20.06.2005 E. 1

1.1 In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 130 V 447 Erw. 1.2.1, 127 V 467 Erw. 1). Weiter stellt das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheids eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 121 V 366 Erw. 1b; RKUV 2001 Nr. U 419 S. 101). 1.2 Bei der Prüfung eines allfälligen schon vor dem In-Kraft-Treten des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG) auf den 1. Januar 2003 entstandenen Anspruchs auf eine Rente der Invalidenversicherung sind die allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln heranzuziehen, gemäss welchen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei Verwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts galten. Demzufolge ist der Rentenanspruch für die Zeit bis 31. Dezember 2002 auf Grund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen (BGE 130 V 445 mit Hinweisen). 1.3 Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grundsätze über den Begriff der Invalidität (bis 31. Dezember 2002 Art. 4 Abs. 1 IVG; ab 1. Januar 2003 Art. 8 Abs. 1 ATSG; BGE 130 V 347 Erw. 3.3 mit Hinweisen), den Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis 31. Dezember 2003 geltenden Fassung), die Ermittlung des Invaliditätsgrades auf Grund der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (bis 31. Dezember 2002 Art. 28 Abs. 2 IVG; ab 1. Januar 2003 Art. 16 ATSG; BGE 130 V 348 Erw. 3.4, 129 V 475 Erw. 4.2.1, 128 V 30 Erw. 1, 126 V 75, je mit Hinweisen), insbesondere bei Fettleibigkeit (ZAK 1984 S. 345 mit Hinweisen), sowie die Prüfung eines Anspruchs auf eine Invalidenrente im Rahmen einer Neuanmeldung (bis 31. Dezember 2002 Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV in Verbindung mit Art. 41 IVG; ab 1. Januar 2003 Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV in Verbindung mit Art. 17 Abs. 1 ATSG; BGE 130 V 349 Erw. 3.5, 117 V 198, je mit Hinweisen) und die dabei zu vergleichenden Sachverhalte (BGE 130 V 349 Erw. 3.5, 125 V 369 Erw. 2, je mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Dasselbe gilt für die Aufgabe des Arztes oder der Ärztin bei der Ermittlung des Invaliditätsgrades (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen) und die Anforderungen an einen ärztlichen Bericht (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis). Darauf wird verwiesen.