Citation: 8C_484/2014 E. 3.3.1

3.3.1. Das kantonale Gericht hat weiter erwogen, dass der Versicherte beim Unfall vom 26. August 2010 eine Clavicula- (Schlüsselbein) -Fraktur an der rechten Schulter erlitten habe. Zunächst habe sich eine Pseudarthrose (Scheingelenk an Bruchstellen von Knochen bei ausbleibender Heilung) entwickelt, die gemäss Bericht des behandelnden Dr. med. M.________, Spital K.________, vom 13. Juli 2011 radiologisch nunmehr vollständig konsolidiert gewesen sei. Die von diesem Arzt danach vorgenommenen invasiven Massnahmen und deren Folgen (Vernarbungen) seien, wie Kreisarzt med. pract. I.________ in Übereinstimmung mit dem Hausarzt (vgl. Telefonnotiz vom 31. Oktober 2012) überzeugend dargelegt habe (vgl. Bericht vom 9. November 2012), auf die vorbestehende, durch den Unfall traumatisierte Acromioclavicular- (AC) -Gelenksarthrose an der rechten Schulter zurückzuführen. Weiter könne offen bleiben, ob die geltend gemachten, klinisch/radiologisch nicht objektivierbaren Folgen des Schleudertraumas der HWS bzw. der leichten Commotio cerebri ohne organisches Korrelat und die psychiatrischen Befunde (rezidivierende depressive Störung [ICD-10: F33.1]; teilremittierte posttraumatische Belastungsstörung [ICD-10: F43.1]) in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 26. August 2010 ständen, zumal die nach den Regeln der sogenannten Schleudertrauma-Praxis (BGE 134 V 109; 117 V 359) zu prüfende Adäquanz zu verneinen sei.