Citation: I 493/05 22.12.2005 E. 5

Der Beschwerdeführer beantragt die Ausrichtung eines Verzugszinses von 5 % auf den Rentenleistungen ab Inkrafttreten des ATSG per 1. Januar 2003. Die IV-Stelle hat die Verwaltungsgerichtsbeschwerde in diesem Punkt anerkannt. Obschon über die Pflicht zur Ausrichtung von Verzugszinsen nicht verfügt worden ist, kann das verwaltungsgerichtliche Verfahren gemäss in Erw. 1 dargelegter Rechtsprechung auf diese spruchreife Frage ausgedehnt werden, da die Verzugszinspflicht mit dem Rentenanspruch derart eng zusammenhängt, dass von einer Tatbestandsgesamtheit gesprochen werden kann, und sich die Verwaltung dazu geäussert hat. Der Beschwerdeführer hat sich am 10. Mai 1999 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet und hat unbestrittenermassen seit 1. Februar 2000 Anspruch auf eine Invalidenrente. Da er - wie die IV-Stelle in ihrer Vernehmlassung erwähnt - seine Mitwirkungspflichten erfüllt hat, ist die Verwaltung gestützt auf Art. 26 Abs. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 ATSV ab In-Kraft-Treten des ATSG verzugszinspflichtig.