Citation: 1C_452/2012 E. 7.4

7.4. Wie sich aus der anlässlich des Augenscheins des Regierungsrats erstellten Fotodokumentation ergibt, ist die Einschätzung der Vorinstanz, die geplante Mobilfunkanlage käme nicht in einer besonders schönen Landschaft zu stehen, nicht zu beanstanden. Gleiches gilt für die vorinstanzlichen Ausführungen zu Art. 21 aBauR/Wollerau. Wie im angefochtenen Entscheid willkürfrei festgestellt worden ist, ist das Landschaftsbild stark geprägt durch die bereits bestehenden Infrastrukturanlagen, nämlich durch die doppelspurige Autobahn mit Schallschutzwänden und das Eisenbahntrassee; dabei durchbrechen die Fahrleitungen und die Leitungsmasten der Eisenbahn die Silhouette der ohnehin heterogenen Siedlung. Vor diesem Hintergrund verletzt die Schlussfolgerung der kantonalen Behörden, der schmale Antennenmast mit einem Durchmesser zwischen 30 und 66 cm wirke sich offensichtlich nicht störend aus bzw. die gegenteilige Auffassung des Gemeinderats sei nicht vertretbar, kein Bundesrecht.