Citation: 1C_347/2021 E. 2.4

2.4. Das Verwaltungsgericht hat sich darüber hinaus mit den bei ihm erhobenen Einwänden des Beschwerdeführers gegen die Tatsachenannahmen im Gutachten befasst. Dabei entkräftete es den Vorwurf, das Gutachten gehe ungenügend auf die konkreten Verhältnisse ein, durch den Hinweis auf den dem Gutachten beigefügten Situationsplan. Ausserdem wies das Verwaltungsgericht darauf hin, dass die Kantonspolizei in der Stellungnahme vom 20. Juni 2018 ebenfalls eine sicherheitsgefährdende Beschränkung der Sichtweite bei der Ausfahrt vom Grundstück Nr. 439 durch den Containerplatz annehme. Entgegen dem Beschwerdeführer lässt sich dem Gutachten entnehmen, dass das Gefälle der Strasse bei der Berechnung der erforderlichen Knotensichtweite einbezogen worden ist. Inwiefern das gewachsene Terrain auf Grundstück Nr. 439 bzw. dessen Veränderung bei der Ausfahrt auf die Strasse im Gutachten hätte berücksichtigt werden müssen, zeigt der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht substanziiert auf. Er benennt auch keine Anhaltspunkte für seine von den Feststellungen im kantonalen Verfahren abweichende Behauptung, wonach die Einfassung des Containerplatzes nur eine Höhe von maximal 1,2 m aufweisen soll. Insofern fehlt es an rechtsgenüglichen Rügen, so dass darauf nicht eingetreten werden kann (vgl. oben E. 1.2 und 1.3). Bei dieser Sachlage leidet der angefochtene Entscheid nicht an einem verfassungsrechtlichen Gehörsmangel, wenn darin auf das erwähnte Gutachten abgestellt worden ist. Das Verwaltungsgericht hat den Sachverhalt auch nicht offensichtlich unrichtig festgestellt, wenn es den Containerplatz als sicherheitsgefährdendes Sichthindernis bei der Ausfahrt vom Grundstück Nr. 439 erachtet hat. Die Gehörs- und Sachverhaltsrügen zum Gutachten gehen fehl, soweit darauf einzutreten ist.