Citation: 2C_294/2024 E. 3.1

3.1. Gemäss Art. 12 Abs. 1bis Covid-19-Gesetz liegt ein Härtefall vor, wenn der Jahresumsatz unter 60 Prozent des mehrjährigen Durchschnitts liegt. Die Covid-19-Härtefallverordnung setzt (damit sich der Bund an den Kosten und Verlusten, die einem Kanton aus seinen Härtefallmassnahmen für Unternehmen entstehen, beteiligt) in Art. 5 Abs. 1 voraus, dass das Unternehmen gegenüber dem Kanton belegt hat, dass sein Jahresumsatz 2020 im Zusammenhang mit behördlich angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie unter 60 Prozent des durchschnittlichen Jahresumsatzes der Jahre 2018 und 2019 liegt. Bei Umsatzrückgängen in den Monaten Januar 2021 bis Juni 2021 kann das Unternehmen für die Berechnung des Umsatzrückgangs anstelle des Jahresumsatzes 2020 den Umsatz einer späteren Periode von 12 Monaten verwenden (Art. 5 Abs. 1bis Covid-19-Härtefallverordnung). Für ein Unternehmen, das zwischen dem 31. Dezember 2017 und dem 29. Februar 2020 gegründet wurde, gilt der durchschnittliche Umsatz, der von der Gründung bis zum 29. Februar 2020 (Ziff. 1) oder bis zum 31. Dezember 2020 (Ziff. 2) erzielt wurde, berechnet auf 12 Monate, als durchschnittlicher Jahresumsatz der Jahre 2018 und 2019 (Art. 3 Abs. 2 lit. a Covid-19-Härtefallverordnung).