Citation: 8C_355/2021 E. A

A.________, geboren 1969, war seit dem 1. September 2018 als Mitarbeiter Sicherheit bei der Organisation B.________ ang estellt und dadurch bei der VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG (Vaudoise oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Gemäss Schadenmeldung vom 26. März 2019 wurde er am 2. März 2019 in einem Menschengedränge in einem Zimmer des Übergangszentrums an die Türe geschleudert, wodurch er sich eine Verletzung an der rechten Schulter zuzog. Nach einer Magnetresonanz-Untersuchung (MRI) stellte die Klinik C.________ mit Bericht vom 17. April 2019 die Diagnose einer posttraumatischen bursaseitigen Partialläsion der Supraspinatussehne mit deutlicher Bursitis subacromialis. Am 28. Juni 2019 teilte die Vaudoise der Klinik C.________ mit, die Spitalkosten einer Rekonstruktion der Supraspinatussehne zu übernehmen, woraufhin der Eingriff am 5. September 2019 durchgeführt wurde. Gestützt auf eine Beurteilung ihres beratenden Arztes Dr. med. D.________, Facharzt für Allgemeinchirurgie und Traumatologie, stellte die Vaudoise ihre Leistungen rückwirkend per 16. April 2019 ein, weil die Partialruptur der Rotatorenmanschette nicht auf das Ereignis vom 2. März 2019 zurückzuführen sei (Verfügung vom 23. Oktober 2019). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 12. Februar 2020 fest.