Citation: 2C_570/2023 E. A

A.a. A.________ (geb. 1986), serbischer Staatsangehöriger, reiste im Alter von knapp vier Jahren mit seiner Mutter zum hier aufenthaltsberechtigten Vater in die Schweiz. 1992 erteilte ihm der Kanton Zürich eine Niederlassungsbewilligung. A.b. Bereits kurz nach Erreichen der Volljährigkeit trat A.________ mehrfach strafrechtlich in Erscheinung. Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 10. März 2005 wurde A.________ wegen mehrfacher Urkundenfälschung zu 14 Tagen Freiheitsstrafe verurteilt. Am 10. November 2008 verurteilte das Obergericht Zürich A.________ wegen mehrfachen Pfändungsbetrugs, grober Verletzung der Verkehrsregeln, Fahrens trotz Verweigerung des Lernfahrausweises, mehrfachen Fahrens ohne Führerausweis und vorsätzlichen Führens eines nicht den Vorschriften entsprechenden Fahrzeugs zu einer Freiheitsstrafe von 14 Monaten, teilweise als Zusatzstrafe zum Strafbefehl der Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 10. März 2005, und einer Busse von Fr. 800.--. Mit Verfügung vom 10. März 2009 wurde A.________ wegen seiner Straffälligkeit ausländerrechtlich verwarnt und es wurde ihm der Widerruf der Niederlassungsbewilligung angedroht. A.c. In der Folge kam es zu weiteren Straferkenntnissen gegen A.________. So wurde er mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 22. März 2012 wegen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz mit 360 Stunden gemeinnütziger Arbeit bestraft. Zudem wurde er in zahlreichen Strafbefehlen wegen diversen Verstössen gegen das Strassenverkehrsgesetz verurteilt (Strafbefehle der Staatsanwaltschaft Baden vom 10. September 2015; des Statthalteramts Bezirk Uster vom 9. Juni 2016; des Statthalteramts Bezirk Hinwil vom 11. August 2016, vom 25. Februar 2021, vom 22. März 2021 und vom 31. Oktober 2022; der Staatsanwaltschaft Luzern vom 19. Mai 2017, vom 13. Oktober 2017, und vom 15. November 2019; der Staatsanwaltschaft Innerschwyz vom 7. Juli 2017, vom 1. Dezember 2017 und vom 6. April 2018; der Staatsanwaltschaft Solothurn vom 11. August 2017, vom 21. März 2019, vom 17. September 2019, vom 7. Mai 2021 und vom 17. März 2022; des Statthalteramts des Bezirks Zürich vom 11. August 2017, vom 10. Oktober 2017, vom 17. Oktober 2017, vom 15. Februar 2019, vom 19. August 2019, vom 15. Januar 2020, vom 2. März 2020, vom 17. März 2021 und vom 9. Juni 2021; der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 16. November 2018; der Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg vom 15. Juli 2019, vom 28. Februar 2020, vom 15. Dezember 2021, vom 22. März 2022, und vom 10. Juni 2022; der Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach vom 12. August 2019, vom 28. September 2020 und vom 23. Februar 2021; der Staatsanwaltschaft Baden vom 30. Juni 2020; der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug vom 12. Februar 2021; sowie der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern vom 23. Juni 2022. Ebenfalls wurde er wegen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz verurteilt (Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen vom 20. Juli 2017). Ferner sind auch Strafbefehle wegen Ungehorsams im Betreibungsverfahren gegen ihn ergangen (Strafbefehle des Statthalteramts Bezirk Hinwil vom 24. Juni 2019, vom 7. November 2019, vom 3. Juni 2020, vom 30. September 2020, vom 13. Januar 2021, vom 25. Mai 2021, vom 14. Juli 2021, vom 16. November 2021, vom 11. Februar 2022, vom 10. Juni 2022). Mit Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 15. April 2021 wurde A.________ wegen mehrfachen Pfändungsbetrugs, mehrfacher qualifizierter grober Verkehrsregelverletzung, mehrfachen Betrugs, Urkundenfälschung, versuchter Nötigung, mehrfacher Drohung und mehrfacher Widerhandlung gegen das Waffengesetz zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten sowie einer Geldstrafe von 210 Tagessätzen à Fr. 30.-- verurteilt. Von einer Landesverweisung sah das Obergericht ab. Am 16. Dezember 2022 eröffnete die Staatsanwaltschaft Abteilung 2 Emmen gegen A.________ ein Verfahren wegen Verbrechens gegen das Betäubungsmittelgesetz mit Gefährdung der Gesundheit vieler Menschen. Dieses war zum Zeitpunkt des angefochtenen Urteils weiterhin pendent. A.d. Gemäss dem Betreibungsregisterauzug des Betreibungsamts Wetzikon vom 27. Dezember 2017 lagen gegen A.________ 150 Verlustscheine im Betrag von Fr. 750'609.25.-- sowie 14 offene Betreibungen im Betrag von Fr. 78'869.25.-- vor. Diesbezüglich wies das Migrationsamt des Kantons Zürich A.________ mit Schreiben vom 5. Juni 2019 auf die möglichen ausländerrechtlichen Folgen des Nichterfüllens finanzieller Verpflichtungen hin. A.e. Am 5. Februar 2021 verwarnte das Migrationsamt Zürich A.________ und drohte ihm aufgrund seiner Verschuldung und wiederholten Straffälligkeit den Widerruf der Niederlassungsbewilligung beziehungsweise die Rückstufung auf eine Aufenthaltsbewilligung an. Der Gesamtschuldensaldo betrug damals Fr. 767'973.-- (Betreibungsregisterauszüge der Betreibungsämter Hinwil vom 11. August 2020 und Wetzikon vom 31. August 2020).