Citation: 6B_343/2020 E. 5.3.2

5.3.2. Die Vorinstanz verletzt auch kein Bundesrecht, wenn sie zum Schluss gelangt, der Beschwerdeführer habe die von ihm zu wahrenden öffentlichen Interessen bei einem Rechtsgeschäft geschädigt. Der Begriff des Rechtsgeschäfts wird nach der Praxis extensiv ausgelegt (Urteil 6S.618/2001 vom 18. Januar 2002 E. 7c mit Hinweisen). Die Vorinstanz nimmt insofern zutreffend an (angefochtenes Urteil S. 42 f.), dass einseitige Vermögenszuwendungen, wie die Zusprechung von Unterstützungsbeiträgen, als tatbestandsmässige juristische Akte zu betrachten sind, sei es, dass sie durch ein staatliches Organ oder eine private Organisation oder Personen, die mit der Erfüllung von Verwaltungsaufgaben betraut sind, erfolgen, solange damit nicht hoheitliche Pflichten zu einem bestimmten Verhalten oder zur Duldung auferlegt werden (vgl. MARCO ZOLLINGER, Die rechtlichen Rahmenbedingungen der staatlichen Sportförderung in der Schweiz, Diss. Zürich 2019, 137 f.).