Citation: U 74/05 28.07.2005 E. 3

3.1 Gemäss Zeugnis des erstbehandelnden Arztes Dr. med. G.________, Praktischer Arzt, vom 1. Mai 2000 erlitt die Beschwerdeführerin anlässlich des Unfalles vom 10. März 2000, indem sie sich bei der Fahrzeugkollision mit der rechten Hand am Armaturenbrett abstützte, eine Distorsion des rechten Handgelenks, welches mittels Schiene fixiert wurde. Gegenüber einem Mitarbeiter der SUVA gab die Versicherte am 9. Mai 2000 zu Protokoll, immer noch Schmerzen im rechten Handgelenk zu verspüren. In der Folge fanden diesbezüglich bis Ende Januar 2001 offenbar keine ärztlichen Konsultationen mehr statt, woraufhin die Beschwerdegegnerin den Fallabschluss ankündigte (vgl. Schreiben der SUVA vom 30. Januar 2001). Auf Intervention der Versicherten erfolgte eine weitere Untersuchung durch Dr. med. R.________, Facharzt FMH für Neurologie, welchem die Beschwerdeführerin anhaltende Schmerzen im Handgelenksbereich rechts beschrieb, die sich insbesondere seit der Aufnahme ihrer Tätigkeit in einer Druckerei seit 4. Oktober 2000 noch verstärkt hätten (Bericht vom 28. Februar 2001). Gestützt auf dessen Angaben sowie weitere Berichte der Dres. med. R.________ (vom 9. April 2001) und M.________, Spezialarzt FMH für Chirurgie, spez. Handchirurgie (vom 15. März und 8. Mai 2001), erbrachte die SUVA weiterhin Versicherungsleistungen (Schreiben vom 21. Mai 2001), stellte diese, namentlich die Taggelder, mangels entsprechender Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen indes auf den 13. Juni 2001 ein (Schreiben vom 18. Oktober und 6. Dezember 2001 sowie 12. Februar 2002). Da die Versicherte in der Folge ab 2. Juli (bis 29. Dezember) 2001 in den USA weilte (vgl. SUVA-Bericht vom 11. Februar 2002), sagte sie einen in der Handchirurgie des Spitals Z.________ geplanten Termin ab, woraufhin Dr. med. M.________ die Behandlung als abgeschlossen betrachtete (Arztzeugnis vom 31. August 2001). Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz wurde die Beschwerdeführerin am 27. März 2002 von Dr. med. F.________, Leitender Arzt der Handchirurgie am Spital P.________, untersucht, der mit Ausnahme einer - allerdings symmetrisch vorhandenen - Laxität des Bandapparates des distalen Radioulnargelenkes keine pathologischen Befunde für die geltend gemachten Schmerzen feststellen konnte. Er führte in seinem Bericht vom 28. März 2002 im Weiteren aus, die Patientin habe erwähnt, einige Monate nach der voraussichtlichen Geburt ihres Kindes im April 2002, soweit möglich, trotz der geschilderten Beschwerden wieder ihre ehemalige, manuell nicht anspruchsvolle Arbeit (vom 4. Oktober 2000 bis 2. April 2001 bei der K.________ AG ausgeübt [vgl. SUVA-Bericht vom 3. Juli 2002]) aufnehmen zu wollen. Er selber ginge davon aus, dass das rechte Handgelenk grundsätzlich im selben Ausmass belastbar sei, wie zu Beginn des Jahres 2001, als die Patientin in der besagten Papierfabrik gearbeitet habe. Therapeutisch schlug Dr. med. F.________ vor, mittels Physiotherapie die muskuläre Stabilisierung des rechten Handgelenks durch ein geeignetes Kräftigungsprogramm zu verbessern. Ferner könne auch ein lokaler Behandlungsversuch, beispielsweise in Form einer Ultraschall- oder Iontophoresebehandlung unter Verwendung von Voltaren-Gel versucht werden. Sofern es nach der Arbeitsaufnahme durch die vermehrte Belastung zu stärker einschiessenden Schnapp-Phänomenen komme, sei allenfalls eine Handgelenksarthroskopie zu erwägen, wobei eventuell vorgängig ein MRI zu veranlassen wäre. Dr. med. B.________ gelangte in seinem Bericht vom 19. Dezember 2002 alsdann zum Ergebnis, dass das Unfallereignis (vom 10. März 2000) hinsichtlich der Handgelenksbeschwerden jedenfalls ab 5. Juni 2000 keine ins Gewicht fallende Rolle mehr gespielt habe und, spätestens Anfang Oktober 2000, beim Antritt der neuen Arbeitsstelle, vollständig bedeutungslos geworden sei. Spätere Beschwerden seien allenfalls auf die festgestellte Bandlaxität der Handgelenke zurückzuführen, die jedoch beidseitig bestünde. 3.2 Im Lichte dieser Aktenlage lässt sich die durch das kantonale Gericht bestätigte Handlungsweise der Beschwerdegegnerin, die Heilbehandlung auf Ende Januar 2003 sowie die Taggeldleistungen auf den 13. Juni 2001 einzustellen, nicht beanstanden. Insbesondere die nach der Rückkehr der Beschwerdeführerin aus den USA Ende 2001 konsultierten bzw. beigezogenen Ärzte stellten bezüglich der Handgelenksbeschwerden übereinstimmend eine im Rahmen einer leidensangepassten, körperlich leichten Tätigkeit unverminderte Arbeitsfähigkeit fest. Ferner ist davon auszugehen, dass die Versicherte, welche Anfang Oktober 2002 eine Tätigkeit als Allrounderin bei der O.________ AG aufnahm (vgl. Anstellungsvertrag vom 8. Oktober 2002), jedenfalls mit Blick auf ihre Handgelenkprobleme ab Februar 2003 keiner - vom Unfallversicherer zu erbringenden - Heilbehandlung mehr bedurfte. Namentlich dem in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde angerufenen Bericht des Dr. med. A.________ vom 10. Februar 2003 lässt sich nichts Gegenteiliges entnehmen. Darin wird lediglich auf die durch Dr. med. M.________ im Rahmen seines Berichtes vom 12. Juni 2001 gestellten Diagnosen einer Läsion des Meniscus ulnocarpalis rechts sowie eines Snapping Scaphoid bei Verdacht auf eine dynamische SL-Instabilität rechts verwiesen, ohne dass sich diese Befunde jedoch in der Folge hatten erhärten lassen (Meniscusläsion: vgl. Bericht Arthro-MRI des rechten Handgelenks vom 4. April 2001) bzw. deren Unfallcharakter über Ende Januar 2003 hinaus nachgewiesen werden konnte (Bandlaxität: vgl. Berichte der Dres. med. F.________ [vom 28. März 2002] und B.________ [vom 19. Dezember 2002]). Vielmehr erhob Dr. med. A.________ ebenfalls einen weitgehend normalen Untersuchungsbefund, wobei er insbesondere klinische oder neurographische Hinweise für ein Karpaltunnelsyndrom (CTS) ausdrücklich ausschloss. Da die Beschwerdeführerin keine neueren - bis zum Erlass des Einspracheentscheides vom 7. Juli 2003 zu berücksichtigenden (BGE 130 V 446 Erw. 1.2 mit Hinweisen) - ärztlichen Zeugnisse beibringt, die eine weitergehende unfallbedingte Behandlungsbedürftigkeit zu belegen vermögen und auch keine sonstigen Anhaltspunkte ersichtlich sind, die eine nochmalige Abklärung von handchirurgischer Seite her indizierten, bleibt es diesbezüglich beim vorinstanzlichen Entscheid.