Citation: 6S.203/2004 15.06.2006 E. B

Gegen das Urteil des Obergerichts führen X.________ und weitere 128 Geschädigte eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde, mit der sie beantragen, es sei der Kanton Zug zu verpflichten, Art. 60 StGB, insbesondere Abs. 3, anzuwenden und es seien die Verurteilten unter Aufhebung von Ziff. 9 des erstinstanzlichen Dispositivs unter soldarischer Haftbarkeit zu verpflichten, den Klägern Fr. 11'168'663.76 nebst 5% Zins seit dem 18. Juni 1997 sowie Fr. 17'587.20 Konkurskosten nebst 5% Zins seit dem 22. Juli 1997 zu bezahlen, soweit diese nicht aus den beschlagnahmten Vermögenswerten und den Ersatzforderungen befriedigt werden könnten. Ferner beantragen sie, es seien die beschlagnahmten Vermögenswerte, mindestens im Umfang der geltend gemachten Forderungen einzuziehen oder als Ersatzforderungen zu definieren und diese Vermögenswerte i.S.v. Art. 60 StGB zugunsten der Geschädigten zu verwenden, eventualiter den Geschädigten direkt zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes auszuhändigen. Eventualiter stellen sie Antrag auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur Ergänzung des Sachverhalts bezüglich des Umfanges der Vermögenswerte i.S.v. Art. 59 StGB, der vorfrageweisen Beurteilung der Zivilansprüche, resp. Schätzung der einzuziehenden Vermögenswerte oder zumindest zur verbindlichen Anordnung eines Zusprechungsverfahrens i.S.v. Art. 60 Abs. 3 StGB. Das Verfahren einer von den selben Beschwerdeführern "sicherheitshalber" gegen das Urteil des Strafgerichts erhobenen Nichtigkeitsbeschwerde hat der Präsident des Kassationshofes mit Verfügung vom 13. August 2004 bis zum Entscheid des Strafobergerichts sistiert.