Citation: 2C_860/2017 E. 3.2

3.2. Der Einwand der Beschwerdeführer, die FINMA sei unzuständig gewesen, bei der B.________ AG Abklärungen anzuordnen, trifft somit nicht zu. Der Gesetzgeber hat der FINMA die Kompetenz übertragen, nicht nur die bewilligten Intermediäre zu überwachen, sondern auch gegen natürliche oder juristische Personen vorzugehen, bei denen gestützt auf Indizien Anlass besteht, zu vermuten, sie nähmen in Missachtung von Art. 1 Abs. 2 BankG gewerbsmässig Publikumseinlagen entgegen. Die Behauptung der Beschwerdeführer, die Verfügung der FINMA sei mangels sachlicher Zuständigkeit "nichtig", ist unzutreffend. Die Beschwerdeführer waren deshalb auch nicht berechtigt, wie sie während des Verfahrens immer wieder geltend gemacht haben, ihre Mitwirkung im "Unterstellungsverfahren" zu verweigern (vgl. MAURENBRECHER/TERLINDEN, in: BSK Börsengesetz/Finanzmarktaufsichtsgesetz, a.a.O., N. 64 zu Art. 36 FINMAG).