Citation: I 101/05 16.06.2006 E. 1

Nach den zutreffenden Erwägungen des kantonalen Gerichts setzt der Anspruch auf eine Umschulung nebst einer invaliditätsbedingten Erwerbseinbusse von rund 20 % (zum Begriff der Invalidität: Art. 4 Abs. 1 IVG [in der ab 1. Januar 2003 geltenden Fassung] in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 ATSG; BGE 130 V 345 ff. Erw. 3.1 bis 3.3. Zum Mindestinvaliditätsgrad siehe die - laut Urteil S. vom 8. Juli 2005, I 18/05, Erw. 2 auch nach Inkrafttreten der am 21. März 2003 beschlossenen Änderungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung am 1. Januar 2004 [4. IV-Revision; AS 2003 3837 ff.] weitergeltende - Rechtsprechung gemäss BGE 124 V 110 f. Erw. 2b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 V 491 Erw. 4.3.2; AHI 2000 S. 31 Erw. 3b und S. 62 Erw. 1) voraus, dass die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Art. 8 Abs. 1 und 3 lit. b in Verbindung mit Art. 17 Abs. 1 IVG und Art. 6 Abs. 1 IVV, je in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung). Unter Umschulung ist grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, dem vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen Versicherten eine seiner früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Die Rechtsprechung zum Begriff der "Gleichwertigkeit" und zu dem in diesem Zusammenhang bedeutsamen Verhältnismässigkeitsgrundsatz hat die Vorinstanz richtig dargelegt (vgl. BGE 130 V 491, 124 V 110 Erw. 2a, 122 V 79 f. Erw. 3b/ bb), weshalb darauf verwiesen wird.