Citation: 8C_385/2009 23.06.2009 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob die Vorinstanz eine anspruchserhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers im Zeitraum zwischen dem Erlass des Einspracheentscheids der Beschwerdegegnerin vom 23. Februar 2005, mit welchem die rentenablehnende Verfügung vom 28. März 2003 bestätigt wurde, und der Verfügung vom 7. November 2008 zu Recht verneint hat. 3.1 Im Rahmen ihrer gutachtlichen Schlussfolgerungen vom 13. Dezember 2004 waren die M.________-Experten zum - letztinstanzlich bekräftigten (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 21. April 2006) - Ergebnis gelangt, dass dem an einem chronifizierten cervikocephalen Syndrom beidseits (mit Diskusprotrusion C4 und C7, Spondylarthrose C5/6 und C6/7), einer chronifizierten thorako-lumbovertebralen Schmerzsymptomatik (bei hypertropher Spondylophytenbildungen an der Brustwirbelsäule sowie partieller Ankylose der Sakroiliakalgelenke beidseits [differenzialdiagnostisch: idiopathische skelettale Hyperostose]), einer leichten depressiven Episode und einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung leidenden Beschwerdeführer die angestammte, körperlich teilweise schwere Tätigkeit als Postangestellter zwar nicht mehr zugemutet werden konnte, er aus rheumatologischer Sicht aber noch imstande war, eine leichte erwerbliche Beschäftigung in wechselbelastender Position ohne repetitives Heben und Tragen von Lasten über zehn Kilogramm vollzeitlich auszuüben; das psychische Beschwerdebild wurde als die Arbeitsfähigkeit im Umfang von 30 % einschränkend beurteilt. In ihrer MEDAS-Begutachtung vom 1. Juli 2008 stellten die Experten basierend auf internistischen, rheumatologischen und psychiatrischen Untersuchungen die - die Arbeitsfähigkeit beeinflussende - Diagnose einer chronischen depressiven Störung, aktuell leichte depressive Episode seit Juni 2003, einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung seit April 2003 sowie eines funktionell-mechanischen zervikospondylogenen und lumbospondylogenen Schmerzsyndroms seit April 2001. Vor diesem Hintergrund bejahten die Gutachter in somatischer Hinsicht ein uneingeschränktes Leistungsvermögen für behinderungsangepasste Tätigkeiten, wobei, was die Arbeitszeit betreffe, eine qualitative Einschränkung in Form einer Leistungsminderung von etwa 20 % zu berücksichtigen sei, welche jedoch theoretisch durch Training und Einarbeitung korrigiert werden könne. Psychiatrischerseits bestehe eine Restarbeitsfähigkeit von 64 %, die indes - unter Beachtung einer Leistungsminderung von 20 % infolge der chronischen Schmerzstörung - in Form einer Arbeitszeit von 70 % verwertet werden könne (sechs Arbeitsstunden täglich); der rheumatologisch begründeten 20 %igen Leistungsminderung sei damit ebenfalls ausreichend Rechnung getragen. Zur Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse seit Dezember 2004 befragt, wiesen die MEDAS-Ärzte auf einen stationären Verlauf hin und schlossen eine Zunahme der Beschwerden im betreffenden Zeitraum explizit aus. 3.2 Das kantonale Gericht wertete die Expertise der MEDAS nach Massgabe der hierfür rechtsprechungsgemäss zu erfüllenden Kriterien (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis) als beweiskräftige medizinische Entscheidungsgrundlage und erachtete gestützt darauf eine wesentliche, dauerhafte Verschlechterung mit damit einhergehender Verminderung der Arbeitsfähigkeit in der relevanten Zeitspanne als nicht ausgewiesen. Die dagegen vom Beschwerdeführer vorgebrachten Einwendungen vermögen, zumal nicht ohnehin eine Wiedergabe der bereits im kantonalen Verfahren erhobenen und einlässlich entkräfteten Rügen darstellend, keine offensichtliche Unrichtigkeit der vorinstanzlichen Feststellungen zu belegen, was des Nachweises einer unhaltbaren und damit willkürlichen Beweiswürdigung bedürfte. Ebenso wenig beruhen diese auf einer anderweitigen Rechtsverletzung (vgl. E. 1 hievor). Soweit das Gutachten der MEDAS hinsichtlich Diagnose (nunmehr chronische depressive Störung, bei derzeitiger leichter depressiver Episode, statt leichter depressiver Episode Ende 2004) und Arbeitsfähigkeit (übereinstimmend grundsätzlich 70 %, wobei dazu neu eine 20 %ige Leistungsminderung tritt) eine leicht abweichende Beurteilung enthält, ist diese in Anbetracht der gleichenorts klar verneinten Zunahme der Gesundheitsstörungen als - im vorliegenden Kontext irrelevante (Urteil 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 mit Hinweisen) - unterschiedliche Würdigung des gleich gebliebenen medizinischen Sachverhalts zu qualifizieren. Zu beachten ist überdies, dass jedenfalls die somatisch begründete 20 %ige Leistungsreduktion seitens der Ärzte als lediglich während einer gewissen Anfangsphase bestehend und durch Training sowie Einarbeitung korrigierbar eingestuft wurde. Da ferner auch keine Anhaltspunkte für die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Gehörsverletzung durch das kantonale Gericht erkennbar sind, bleibt es beim vorinstanzlichen Entscheid.