Citation: I 83/00 28.08.2000 E. 2

2.- Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer seinen bisherigen Beruf als Gipser aus gesundheitlichen Gründen kaum mehr ausüben kann. Die Vorinstanz hat in einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Unterlagen festgestellt, dass der Versicherte hingegen in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 70 % arbeitsfähig ist. Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat der überzeugenden Begründung, auf die verwiesen wird, nichts beizufügen. Dies umso weniger, als sich der Beschwerdeführer zur Untermauerung der seiner Ansicht nach höheren Leistungseinschränkung einzig auf die letztinstanzlich aufgelegten Berichte des Prof. Dr. med. B.________, Klinik X.________, vom 18. und 25. Januar 2000 sowie des Dr. med. R.________, Rheumatologie FMH, vom 26. Januar 2000 beruft. Damit übersieht er, dass nach ständiger Rechtsprechung das Sozialversicherungsgericht die Rechtmässigkeit der Verwaltungsverfügungen in der Regel nach dem Sachverhalt beurteilt, der zur Zeit des Verfügungserlasses gegeben war (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweis). Die genannten Berichte sollen ausdrücklich dazu dienen, die Richtigkeit der ohne Begründung erfolgten Stellungnahme des Dr. med. R.________ zur Arbeitsfähigkeit vom 6. Juni 1997, mit der er seine ursprüngliche Einschätzung (70-prozentige Arbeitsfähigkeit) nach unten auf maximal 50 % für leichte Arbeiten korrigierte, zu bestätigen. Dr. med. R.________ hielt indessen im Zeugnis vom 6. Juni 1997 selbst fest, der Versicherte sei "zur Zeit max. 50 % arbeitsfähig", womit feststeht, dass sich die neuen Beweismittel auf den Zustand im Juni 1997 beziehen. Da sie auch keine Rückschlüsse auf die im Verfügungszeitpunkt (14. April 1997) herrschende Situation zulassen, sind sie nach dem Gesagten nicht geeignet, die Beurteilung im massgebenden Zeitpunkt zu beeinflussen.