Citation: 2G_1/2019 E. 1

A.________ (Jahrgang 1978) ist mazedonischer Staatsangehöriger. Er ist im Jahr 1991 im Familiennachzug in die Schweiz eingereist und verfügt seit Juni 2001 über eine Niederlassungsbewilligung. Am 22. Februar 1999 ehelichte er die Schweizerin B.________; aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor (Jahrgang 2002, 2005 und 2007). Seit dem 31. Oktober 2012 leben die Ehefrau und die Kinder von A.________ in St. Louis, Frankreich. Mit Verfügung vom 4. Mai 2016 stellte das Migrationsamt Basel-Stadt fest, die Niederlassungsbewilligung von A.________ sei erloschen, eventualiter die Niederlassungsbewilligung werde widerrufen, wies ihn aus der Schweiz weg und setzte eine Ausreisefrist an. Mit Entscheid vom 18. Mai 2017 wies das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt den von A.________ gegen die Verfügung vom 4. Mai 2016 erhobenen Rekurs und sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab. Mit Urteil vom 9. Januar 2018 hob das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt in teilweiser Gutheissung des Rekurses von A.________ die Dispositivziffern 2 und 3 des Entscheids des kantonalen Justiz- und Sicherheitsdepartements auf, gewährte ihm für das verwaltungsinterne Rekursverfahren die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung, richtete dem Rechtsvertreter eine Entschädigung aus und wies den Rekurs im Übrigen ab. Des Weiteren wurde A.________ auch für das Rekursverfahren vor dem kantonalen Appellationsgericht die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung gewährt. Mit BGE 145 II 322hiess das Bundesgericht die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 9. Februar 2018 von A.________ gut und hob das angefochtene Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 9. Januar 2018 auf. Das Bundesgericht erkannte, dass für das bundesgerichtliche Verfahren keine Gerichtskosten erhoben würden, der Kanton Basel-Stadt A.________ für das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteient schädigung von Fr. 2'500.-- auszurichten habe und die Sache zur Neuverteilung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des vorinstanzlichen Verfahrens an die Vorinstanz zurückgewiesen werde. Mit Erläuterungsgesuch vom 5. August 2019 betreffend BGE 145 II 322 vom 17. Mai 2019 gelangt das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt an das Bundesgericht und beantragt, Ziff. 4 des Dispositivs dieses Urteils sei dahingehend zu erläutern, dass die Sache nicht nur zur Neuverlegung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des vorinstanzlichen Verfahrens, sondern auch zur Ergänzung der Sachverhaltsfeststellungen und Prüfung der Voraussetzungen des Widerrufs der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers an die Vorinstanz zurückgewiesen werde. Das kantonale Justiz- und Sicherheitsdepartement schliesst sich diesem Antrag an. A.________ beantragt, auf das Erläuterungsgesuch sei nicht einzutreten, eventualiter sei es abzuweisen.