Citation: 5D_209/2021 E. 3

Das Richteramt hat erwogen, die anfechtbare Rechtshandlung bestehe darin, dass sich der Schuldner (C.________) von der Beschwerdeführerin keinen Lohn oder sonstige Vergütungen habe auszahlen lassen, dies in der Absicht, kein Vollstreckungssubstrat zu generieren. Damit habe er in Schädigungsabsicht gehandelt. Dies sei für die Beschwerdeführerin erkennbar gewesen, denn der Schuldner sei Organ der Beschwerdeführerin und sein Wissen sei ihr zuzurechnen. Das Obergericht hat erwogen, dass sich die Beschwerdeführerin in ihrer kantonalen Beschwerde dazu nicht äussere, sondern zu Punkten ohne Bezug zum angefochtenen erstinstanzlichen Urteil. Die Beschwerdeführerin bringe sodann vor, sie sei nicht in der Lage gewesen, Löhne zu bezahlen. Das entscheidende Tatbestandsmerkmal der Anfechtungsklage sei - so das Obergericht - jedoch die Begünstigung der Beschwerdeführerin durch den Schuldner. Es sei nicht relevant, ob die begünstigte Beschwerdeführerin eine Gegenleistung erbringen könnte. Die Beschwerdeführerin legt vor Bundesgericht nicht dar, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen. Sie setzt sich auch nicht im Einzelnen mit den obergerichtlichen Erwägungen auseinander und geht namentlich nicht darauf ein, dass ihre kantonale Beschwerde ungenügend begründet war. Es genügt den Rügeanforderungen nicht, die Schädigungsabsicht des Schuldners in Abrede zu stellen und den Sachverhalt - insbesondere die Gründe für den Lohnverzicht - aus eigener Sicht zu schildern und zu behaupten, das Gegenteil der gerichtlichen Feststellungen könne mittels der beigelegten Akten bewiesen werden. Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, in den Beilagen nach Anhaltspunkten für die Darstellung der Beschwerdeführerin zu suchen. Die Beschwerdeführerin kann vor Bundesgericht auch nicht nachholen, was sie vor den kantonalen Instanzen vorzutragen verpasst hat. Im Zusammenhang mit der unterbliebenen Lohnauszahlung setzt sich die Beschwerdeführerin sodann nicht mit der obergerichtlichen Erwägung auseinander, wonach nicht relevant sei, ob sie eine Gegenleistung erbringen könnte. Unerheblich für die Entscheidfindung des Bundesgerichts ist schliesslich die Behauptung der Beschwerdeführerin, sie könne die ihr von den kantonalen Gerichten auferlegten Summen nicht zahlen und ein abschlägiges Urteil des Bundesgerichts würde das Aus für sie bedeuten, da sie Insolvenz anmelden würde. Die Beschwerde enthält damit keine hinreichenden Rügen. Auf sie kann nicht eingetreten werden.