Citation: 1A.318/2000 26.04.2001 E. 3

3.- Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. Die Beschwerdeführerin ersucht um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung. Gemäss Art. 152 OG gewährt das Bundesgericht einer bedürftigen Partei, deren Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint, auf Antrag Befreiung von der Bezahlung der Gerichtskosten (Abs. 1). Nötigenfalls kann ihr ein Rechtsanwalt beigegeben werden, dessen Honorar im Falle des Unterliegens vom Bundesgericht festgesetzt und von der Bundesgerichtskasse ausgerichtet wird (Abs. 2). Bedürftig ist ein Gesuchsteller, der die Leistung der erforderlichen Prozess- und Parteikosten nur erbringen kann, wenn er die Mittel angreift, die er zur Deckung des Grundbedarfs für sich und seine Familie benötigt. Grundsätzlich obliegt es dem Gesuchsteller, seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse umfassend darzulegen und soweit wie möglich zu belegen. Dabei dürfen umso höhere Anforderungen an eine umfassende und klare Darstellung der finanziellen Situation gestellt werden, je komplexer die finanziellen Verhältnisse sind. Aus den eingereichten Belegen muss der aktuelle Grundbedarf des Gesuchstellers hervorgehen. Die Belege haben zudem über sämtliche finanziellen Verpflichtungen des Gesuchstellers sowie über seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse Aufschluss zu geben. Wenn der Gesuchsteller seinen Obliegenheiten nicht nachkommt, ist das Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege abzuweisen (BGE 125 IV 161 E. 4a mit Hinweisen). Bei der Beurteilung der Bedürftigkeit sind die eigenen Mittel des Gesuchstellers sowie die Mittel ihm gegenüber unterstützungspflichtiger Personen, namentlich des Ehegatten, zu berücksichtigen (BGE 108 Ia 9 E. 3; 103 Ia 99 E. 4 S. 101). Die Beschwerdeführerin gibt in dem der Beschwerde beigelegten Gesuch um unentgeltliche Prozessführung vom 3. Dezember 2000 Einkünfte von ihr und ihrem Ehegatten von insgesamt rund Fr. 8'500.-- netto pro Monat an. Nach dem der Beschwerde ebenfalls beigelegten Doppel der Steuererklärung verfügten die Beschwerdeführerin und ihr Ehegatte am 1. Januar 1999 zudem über ein Reinvermögen von rund Fr. 90'000.--, wobei die zur Verfügung stehenden Barmittel (Sparguthaben) rund Fr. 85'000.-- betrugen. Die Bedürftigkeit ist unter diesen Umständen nicht ausgewiesen, zumal die Beschwerdeführerin ihren Grundbedarf nicht darlegt. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung kann deshalb nicht bewilligt werden. Auf die Erhebung von Kosten wird verzichtet.