Citation: I 178/06 25.06.2007 E. 3

Die Vorinstanz berücksichtigte bei der Bedürftigkeitsbemessung auf der Einkommensseite Fr. 6001.70 als Nettoeinkommen des Ehegatten und Fr. 157.- als kantonalen Beitrag an die Krankenkassenprämie. Beim Nettoeinkommen stellte sie dabei auf den von der Beschwerdeführerin hiefür allein zum Beweis beigebrachten Lohnausweis 2005 für die Steuererklärung, bei der kantonalen Prämienverbilligung auf die bei der Ausgleichskasse Luzern eingeholten Auskünfte, ab. Nachdem es die Beschwerdeführerin sodann trotz eines entsprechenden Hinweises unterlassen hatte, behauptete Schulden (Fr. 5000.- Krankenkasse, Fr. 18'000.- Garage, Fr. 23'000.- weitere Schulden) und deren Abzahlung in irgend einer Form zu belegen, erachtete das Gericht diese als nicht ausgewiesen und berücksichtigte sie in der Folge bei der Bedürftigkeitsbemessung nicht. Wegen fehlenden Kompetenzcharakters des von der Familie der Beschwerdeführerin genutzten Personenwagens verweigerte die Vorinstanz weiter die Berücksichtigung damit zusammenhängender Kosten und Auslagen und schloss dergestalt auf einen prozessualen Notbedarf von Fr. 5009.70.