Citation: 8C_229/2022 E. 5.2.2

5.2.2. 5.2.2.1. Aufgrund der Akten steht fest, dass der Beschwerdeführer im Januar und Februar 2021 keine Bewerbungen und im März 2021 neun Bewerbungen vornahm. In dieser Zeit war er vom 1. Januar bis 28. Februar 2021 und vom 8. bis 31. März 2021 jeweils zu 30 % arbeitsfähig. Er macht geltend, in Bezug auf seine Arbeitsunfähigkeit habe im Januar keine Verfehlung und im Februar eine Verfehlung von bloss drei Bewerbungen vorgelegen. Die Beschwerdeführerin tätigte gemäss dem Nachweis ihrer persönlichen Arbeitsbemühungen und ihren letztinstanzlichen Angaben im Januar 2021 acht Bewerbungen, im Februar 2021 keine Bewerbung und im März 2021 10 Bewerbungen. In dieser Zeit war sie bis 8. Januar 2021 erwerbstätig, vom 8. bis 31. Januar 2021 zu 50 % arbeitsfähig, vom 1. Februar bis 16. März 2021 zu 100 % arbeitsunfähig und ab 17. März 2021 wieder zu 50 % arbeitsfähig. Sie bringt vor, in Bezug auf ihre Arbeitsunfähigkeit habe in den Monaten Januar bis März 2021 keine Verfehlung vorgelegen. 5.2.2.2. Soweit die Beschwerdeführer die Anzahl notwendiger Bewerbungen mit Blick auf ihre Arbeitsunfähigkeit relativeren, ist dies unbehelflich. Denn auch die von ihnen effektiv getätigten Bewerbungen waren - wie die Vorinstanz richtig erkannt hat - ungenügend, da sie keine vollständigen schriftlichen Bewerbungsdossiers einreichten bzw. keine genaueren nachvollziehbaren Angaben zu angefragten Kontaktpersonen machten. Im Übrigen räumt der Beschwerdeführer selber ein, dass er die Bewerbungspflicht im Februar 2021 - aus seiner Sicht nur marginal - um drei Bewerbungen verletzt hat.