Citation: 2C_788/2019 E. 4.2

4.2. In der Beschwerde vom 16. September 2019 wird beantragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben, und es sei festzustellen, dass die beanstandete Sendung "Club": "Mein Arzt, mein Sterbehelfer?" vom 25. bzw. 29. September 2018 die Mindestanforderungen an den Programminhalt gemäss RTVG nicht erfülle bzw. verletzt habe. Im Zusammenhang mit dem Nichteintretensentscheid der UBI auf die Rügen betreffend die Sendungsankündigung auf der Website werden keine expliziten Anträge gestellt. Auch aus der Beschwerdebegründung, die zur Auslegung der Rechtsbegehren beigezogen werden kann (vgl. BGE 136 V 131 E. 1.2 S. 136), ergibt sich nicht, dass die Beschwerdeführer den vorinstanzlichen Entscheid auch insoweit anfechten wollten, als die UBI auf ihre Anträge betreffend den Online-Inhalt nicht eingetreten ist. Es erfolgt weder eine Auseinandersetzung mit der betreffenden vorinstanzlichen Erwägung noch werden entsprechende Rügen formuliert. Damit wird der Entscheid der UBI erstmals in der Replik in diesem Punkt angefochten, was nach dem eingangs Gesagten unzulässig ist (vgl. E. 4.1 hiervor). Zwar beziehen sich die diesbezüglichen Ausführungen der Beschwerdeführer auf die Stellungnahme der SRG vom 19. November 2019, in welcher dargelegt wird, die UBI sei zu Recht auf die Beanstandung der Online-Publikation nicht eingetreten; dies bedeutet allerdings nicht, dass erst die Vernehmlassung der SRG Anlass zur Erhebung dieser Rügen gab. Vielmehr hätten diese bereits in der Beschwerdeschrift vorgebracht werden können, zumal sich aus dem angefochtenen Entscheid klar ergibt, dass auf die Beschwerde in diesem Punkt nicht eingetreten wurde. Der erst in der Replik gestellte Antrag erfolgt somit verspätet, sodass darauf nicht einzutreten ist.