Citation: 6B_1209/2014 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Untersuchungshaft habe - mit dem Ziel, ein Geständnis zu erhalten - zu lange gedauert. Es habe weder Kollusions- noch Fluchtgefahr bestanden. Während der Haft sei er mit Seroquel behandelt worden, weshalb er bei den Einvernahmen unter Medikamenteneinfluss gestanden sei. Allfällige Geständnisse seien deshalb nicht verwertbar. Die Vorinstanz setze sich damit nicht auseinander und verletze somit seinen Anspruch auf rechtliches Gehör. Zudem hätten sowohl die Polizei als auch die Staatsanwaltschaft anlässlich der Befragungen irreführende Behauptungen gemacht und unzulässige Fragen gestellt.