Citation: 5A_745/2020 E. 2.6

2.6. Der Beschwerdeführer vertritt die Ansicht, dass er seine Beschwerde an das Obergericht rechtsgenüglich begründet habe. Insbesondere habe er darlegt, dass er sein Novum rechtzeitig - nämlich bereits im erstinstanzlichen Verfahren - vorgebracht habe. Mit diesen Vorbringen übergeht der Beschwerdeführer die ihm von der Vorinstanz darlegten Anforderungen an eine Beschwerde, soweit der angefochtene Entscheid auf einer Mehrfachbegründung beruht. Dies ist vorliegend der Fall. Das Bezirksgericht hat sich nämlich in seiner Verfügung nicht nur mit der Zulässigkeit eines Novums auseinandergesetzt, sondern weitere Argumente für die Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege angeführt. Vor Obergericht ist der Beschwerdeführer darauf nicht eingegangen. Die diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz übergeht er und macht stattdessen vor Bundesgericht in allgemeiner Weise die Verletzung seines rechtlichen Gehörs geltend. Damit kann er seine ungenügende Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Urteil nicht wettmachen.