Citation: 8C_591/2019 E. 4.3

4.3. Schliesslich weist die Beschwerdeführerin darauf hin, dass bereits die Gutachter der MEDAS Bern im Jahr 2012 der Auffassung waren, sie hätten einen im Wesentlichen unveränderten medizinischen Sachverhalt in versicherungsmedizinischer Hinsicht deutlich abweichend bewertet. Zudem sei es gemäss dem Gutachten 2017 seit 2012 lediglich zu einer leichten Verschlechterung ihres Gesundheitszustands gekommen, was eine Revision ausschliesse. Da eine Rentenrevision jedoch auch bei einem Statuswechsel bei im Wesentlichen gleich gebliebenem Gesundheitszustand zulässig ist (BGE 144 I 21 E. 2.2 S. 24; s. auch vorne E. 2.2) und der Revisionsgrund vorliegend im Statuswechsel liegt (wobei die Vorinstanz offen gelassen hat, ob auch die Verschlechterung des physischen Gesundheitszustands einen Revisionsgrund darstellt), kann die Beschwerdeführerin aus der bloss leichten gesundheitlichen Veränderung nichts zu ihren Gunsten ableiten. Die Beschwerde ist damit abzuweisen.