Citation: 1C_483/2021 E. 4.2.3

4.2.3. Gemäss dem angefochtenen Urteil setzt die Genehmigung von Nutzungsplänen durch die kantonale Behörde nebst den bundesrechtlichen Anforderungen von Art. 26 Abs. 2 RPG voraus, dass Nutzungspläne den Vorgaben von Art. 61 Abs. 1 des Baugesetzes vom 9. Juni 1985 des Kantons Bern (BauG/BE; BSG 721.0) genügen, d.h. mit den (weiteren) übergeordneten Planungen vereinbar sind und, sofern gerügt, auf einer zweckmässigen Planung beruhen (vgl. angefochtenes Urteil, E. 4.1). Soweit Art. 61 Abs. 1 BauG/BE über den bundesrechtlichen Mindeststandard von Art. 26 Abs. 2 RPG hinausgeht, lässt die Beschwerde jede rechtsgenügliche Auseinandersetzung mit der Bestimmung vermissen, sodass darauf nicht näher einzugehen ist (vgl. E. 2.1 sowie E. 4.1.1 hiervor). Aber auch mit Bezug auf das gemäss Art. 106 Abs. 1 BGG von Amtes wegen zu berücksichtigende, bundesrechtliche Prüfprogramm von Art. 26 Abs. 2 RPG ist das vorinstanzliche Urteil nicht zu beanstanden. Weder legt die Änderung des Zonenplans «Volksschule Kirchenfeld» einen Verstoss gegen die kantonale Richtplanung nahe, noch sind andere Bundesrechtswidrigkeiten ersichtlich, die im Genehmigungsverfahren entgegen Art. 26 RPG ausser Acht gelassen wurden. Dabei fällt namentlich ins Gewicht, dass die von den Beschwerdeführenden bemängelte, kommunale Schulraumplanung der Einwohnergemeinde Bern im Rahmen des Prüfprogramms von Art. 26 Abs. 2 RPG - abgesehen von einem Verstoss gegen das Willkürverbot (Art. 9 BV), der hier nicht hinreichend gerügt ist - selbst dann keine Bundesrechtswidrigkeit zu begründen vermöchte, wenn sie in den von den Beschwerdeführern gerügten Punkten anzupassen wäre. Indem die Vorinstanz die Bestätigung des Genehmigungsverfahrens durch die DIJ schützte, hat sie demnach kein (Bundes-) Recht verletzt.