Citation: 9C_443/2021 E. 3.1

3.1. Bei der Prozessfähigkeit als verfahrensrechtlichem Pendant zur Handlungsfähigkeit handelt es sich um eine von Amtes wegen zu prüfende Eintretensvoraussetzung (BGE 118 Ia 236 E. 2a). Dazu gehört auch die behördliche Zustimmungserklärung, welche der Beistand oder die Beiständin nach dem schweizerischen Recht für die Prozessführung in Vertretung der betroffenen Person benötigt (Art. 416 Abs. 1 Ziff. 9 ZGB; YVO BIDERBOST, in: FamKomm, Erwachsenenschutz, 2013, Rz. 35 zu Art. 416 ZGB). Indessen trifft die Beschwerdeführenden eine Substantiierungslast; sie tragen die Beweislast dafür, dass die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl. 1983, S. 73 f.; BGE 141 III 294 E. 6.1; 139 III 278 E. 4.3).