Citation: 5A_311/2013 E. 4.4.3

4.4.3. Die Beschwerdeführer leiten aus dem Schreiben der kantonalen Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion einen Anspruch auf Vertrauensschutz ab. Vertrauensschutz (vgl. Art. 9 BV) kann nur geltend machen, wer gestützt auf sein Vertrauen eine Disposition getätigt hat, welche ohne Nachteil nicht rückgängig gemacht werden kann ( HÄFELIN/ Müller/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. Aufl. 2010, Rz. 660). Die Beschwerdeführer machen geltend, sie hätten "als Folge der Missachtung der aufschiebenden Wirkung ihre Beschwerde direkt an die Vorinstanz erheben [müssen] und so eine Rechtsmittelinstanz verloren". Das Vorbringen ist unbehelflich. Ihre Beschwerde gegen die von der Leitung Bereich Zivilrecht, Sicherheitsdirektion, als massgebend erachtete Neuschätzung ist von der Vorinstanz - als zuständiger Rechtsmittelinstanz - entgegengenommen und behandelt worden. Insoweit legen die Beschwerdeführer nicht dar, welche Disposition gestützt auf das umstrittene Schreiben zu einem Nachteil geführt haben soll und deshalb ihre verfassungsmässigen Rechte verletzt sein sollen.