Citation: U 277/05 19.01.2006 E. 2

2.1 Gestützt auf die Berichte des Spitals T.________ vom 18. November 2002 und 8. August 2003 sowie des nachbehandelnden Dr. med. S.________ vom 3. Dezember 2002 klagte die Beschwerdeführerin in den ersten Wochen nach dem Unfall nicht über Kopf- und Rückenschmerzen. Soweit die Versicherte anlässlich der Befragung zum Unfall am 17. Juli 2003 behauptete, bis am 2. November 2002 "nie" unter Rückenbeschwerden gelitten, jedoch bereits eine Stunde nach dem Unfall Rückenschmerzen gespürt zu haben, kann darauf nicht abgestellt werden. Dr. med. N.________ bestätigte am 15. Dezember 2003, die Beschwerdeführerin seit mehreren Jahren wegen rezidivierenden myalgischen Schmerzen im Schultergürtel beidseits und gelegentlichen occipitalen Kopfschmerzen zu behandeln. Insbesondere stand sie bei ihm wegen einem zervikozephalen Schmerzsyndrom und einem Nacken-Schulter-Syndrom sowie myofascialen Triggerpunkten in diesem Bereich bei segmentalen Blockierungen interskapulär und zervikozephal zuletzt von Mai bis Oktober 2002, also bis unmittelbar vor dem Unfall vom 2. November 2002, in therapeutischer Behandlung. Kam es in Bezug auf Kopfschmerzen und Rückenbeschwerden anlässlich des Unfalles zu einer vorübergehenden Verschlimmerung des krankhaften Vorzustandes, ist gestützt auf die Beurteilungen der Dres. med. A.________ vom 30. Dezember 2002, M.________ vom 16. April 2003, R.________ vom 27. August 2003 und O.________ vom 10. Dezember 2003 mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 Erw. 5b mit Hinweisen) davon auszugehen, dass jedenfalls im Verlauf des Jahres 2003 derjenige Zustand erreicht wurde, welcher unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (status quo ante). 2.2 Mit ausführlicher Begründung, worauf verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 OG), erkannte die Vorinstanz zutreffend, dass im Zeitpunkt der Leistungseinstellung zum 31. Januar 2004 keine objektivierbaren somatischen Unfallfolgen mehr vorhanden waren, welche weiterer Heilbehandlungsmassnahmen bedurft oder zu fortgesetzter unfallbedingter Arbeitsunfähigkeit geführt hätten. Gemäss Beurteilung des Dr. med. O.________ vom 10. Dezember 2003 liegt in Bezug auf die Verbrennungen am rechten Unterschenkel bei sehr guter Prognose ein reizloser Zustand vor, welcher keine funktionelle Beeinträchtigung zur Folge hat. Angesichts der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc), kann nicht auf die Angaben der behandelnden Frau Dr. med. F.________ abgestellt werden, da sie sich - obwohl das subjektive Empfinden der versicherten Person praxisgemäss nicht allein massgebend ist (vgl. Urteile W. vom 17. Februar 2005 [I 560/04] Erw. 5.1 und T. vom 28. Mai 2004 [I 677/03] Erw. 2.3.1) - auf die Wiedergabe der geklagten Schmerzen der Versicherten beschränkte, ohne auf die hiezu im Widerspruch stehenden spezialärztlichen Beurteilungen der Dres. med. M.________ und O.________ sowie die blanden spezialärztlichen Untersuchungsbefunde des Neurologen Dr. med. D.________ einzugehen.