Citation: 5A_455/2009 15.10.2009 E. 1

Entscheide der kantonalen Aufsichtsbehörden in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen unterliegen unabhängig von einem allfälligen Streitwert der Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72 Abs. 2 lit. a und Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG). Der angefochtene Entscheid stammt von der letzten kantonalen Instanz (Art. 75 Abs. 1 BGG) und befindet über die betreibungsamtliche Verweigerung, einen Arrestgegenstand gegen Sicherheitsleistung zur freien Verfügung zu belassen (Art. 277 SchKG), d.h. über eine Verfügung im Sinne von Art. 17 Abs. 1 SchKG. Er stellt damit einen Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG dar (BGE 133 III 350 E. 1.2 S. 351). Aus der Sicht der angeführten Punkte ist auf die Beschwerde nach dem Gesagten ohne weiteres einzutreten. Allerdings ist der Antrag auf Gutheissung des Freigabegesuchs insoweit unzulässig, als neu von einer Mehrzahl von mit Arrest belegten Gegenständen die Rede ist, das Freigabegesuch mit anderen Worten auch das Motorrad zu erfassen scheint.