Citation: 8C_239/2007 07.08.2008 E. 5

5.1 Die Vorinstanz ging auf Grund ihrer Würdigung der medizinischen Aktenlage davon aus, dass die über den 31. Oktober 2004 hinaus anhaltend geklagten gesundheitlichen Beschwerden der Versicherten nicht mehr auf organisch hinreichend nachweisbare Unfallfolgen zurückzuführen sind. 5.2 Die Beschwerdegegnerin macht in ihrer Vernehmlassung geltend, das kantonale Gericht habe dabei die Folgen der Diskusprotusionen C5/C6 und C6/C7 ausser Acht gelassen. Hierzu ist festzuhalten, dass auch Prof. Dr. med. G.________ - auf welchen sich die Versicherte bezüglich der Unfallkausalität der Bandscheibenschäden beruft - in seiner biomechanischen Kurzbeurteilung vom 23. Juli 2002 höchstens eine Auslösung des Schadens durch das Unfallereignis für möglich hält, nicht aber die Verursachung eines solchen Schadens an einer gesunden Bandscheibe. 5.3 Diese Aussage des Prof. Dr. med. G.________ steht im Einklang mit der höchstrichterlich anerkannten Erfahrungstatsache, dass praktisch alle Diskushernien bei Vorliegen degenerativer Bandscheibenveränderungen entstehen und ein Unfallereignis nur ausnahmsweise, unter besonderen Voraussetzungen, als eigentliche Ursache in Betracht fällt. Als weitgehend unfallbedingt kann eine Diskushernie betrachtet werden, wenn das Unfallereignis von besonderer Schwere und geeignet war, eine Schädigung der Bandscheibe herbeizuführen, und die Symptome der Diskushernie (vertebrales oder radikuläres Syndrom) unverzüglich und mit sofortiger Arbeitsunfähigkeit auftreten (RKUV 2000 Nr. U 379 S. 192 E. 2a [U 138/99] mit Hinweis auf das Urteil U 159/95 vom 26. August 1996, E. 1b). Beide Voraussetzungen sind vorliegend nicht erfüllt. 5.4 Zu beachten ist ferner, dass auch eine Auslösung des Bandscheibenschadens durch den Unfall von Prof. Dr. med. G.________ lediglich als möglich, nicht aber als überwiegend wahrscheinlich bezeichnet wird. Selbst wenn man jedoch zu Gunsten der Versicherten von einem solchen unfallbedingten Schaden ausgehen würde, so wäre nach dem derzeitigen medizinischen Wissensstand davon auszugehen, dass diesbezüglich der Status quo sine mehr als 21 Monate nach dem Unfallereignis längst erreicht wurde (vgl. Urteil 8C_684/2007 vom 26. Februar 2008, E. 4.4 mit Hinweis auf das Urteil U 354/04 vom 11. April 2005, E. 2.2). 5.5 Die vorinstanzliche Feststellung, dass nach dem 31. Oktober 2004 keine organisch hinreichend nachweisbaren Unfallschäden mehr bestanden, ist somit nicht zu beanstanden.