Citation: 1C_239/2022 E. 1

A.________ reichte am 12. und 25. Januar 2022 bei der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland Strafanzeigen gegen seinen Berufsbeistand B.________, C.________ von der Stadtpolizei Winterthur und D.________ vom Sozialamt Winterthur ein. Er ersuchte dabei um Eröffnung einer Strafuntersuchung gegen die Angezeigten und gegen sich selbst. Er wirft den Angezeigten vor, gegen sich selbst eingegangene Strafanzeigen nicht weitergeleitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft überwies die Sache mit Verfügung vom 3. Februar 2022 der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich zum Entscheid über die Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung. Mit Beschluss vom 8. April 2022 erteilte die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich der Staatsanwaltschaft die Ermächtigung zur Strafverfolgung nicht. Zur Begründung führte sie zusammenfassend aus, dass kein Anfangsverdacht für ein strafbares Verhalten der Angezeigten bestehe. Dem Anzeiger scheine es mit der Anzeige wohl darum zu gehen, die Eröffnung einer Strafuntersuchung gegen sich selbst sowie eine strafrechtliche Verurteilung zu erreichen, um in ein Gefängnis bzw. in eine Vollzugseinrichtung versetzt zu werden. Offenbar sei er mit der Betreuungssituation an seinem aktuellen Wohnort im Pflegezentrum nicht zufrieden.