Citation: 8C_455/2024 E. 5

Inwiefern die Vorinstanz offensichtlich unrichtige Feststellungen in sachverhaltlicher Hinsicht getroffen oder sonstwie Bundesrecht verletzt haben sollte, vermag die Beschwerdeführerin nicht darzutun. Dass sie aus gesundheitlichen Gründen seit dem Jahr 2000 an der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit verhindert gewesen wäre, verwarf das kantonale Gericht mit einlässlicher Begründung. So seien gemäss Gerichtsgutachten zwar möglicherweise bereits vor etwa 20 Jahren depressive Verstimmungen aufgetreten, die aber nicht den Schweregrad einer depressiven Episode erreicht hätten. Ab etwa 2010 sei eine depressiv-ängstliche Symptomatik mit Somatisierung hausärztlich erkannt, aber ausschliesslich ambulant behandelt worden. Eine erste psychiatrische Anbindung sei 2014 gescheitert. Erst ab 2019 habe eine regelmässige psychiatrische Behandlung stattgefunden, und damit verbunden liege auch erstmals eine entsprechende Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vor. Gestützt auf die vorinstanzlichen Erwägungen ist eine Erwerbstätigkeit lediglich während rund eines Jahres ausgewiesen, bevor die Beschwerdeführerin diese im Jahr 2000 aufgab und seither nie mehr ausserhäuslich beschäftigt war. Überzeugende Gründe dafür vermag die Beschwerdeführerin nicht aufzuzeigen und damit auch mit ihrem Vorbringen nicht durchzudringen, dass sie nunmehr als Gesunde trotzdem mindestens ein 70%-Pensum versehen würde. Die Vorinstanz verwies schliesslich auf die Einschätzung der psychiatrischen Gerichtsgutachterin, wonach nicht deutlich geworden sei, dass die Beschwerdeführerin ihre Hausfrauenrolle tatsächlich aufgeben möchte. Dass das kantonale Gericht von einer vollzeitlichen Beschäftigung im Haushalt auch als Gesunde und im Übrigen - unbestrittenerweise - von einer diesbezüglich uneingeschränkten Leistungsfähigkeit ausging, ist nicht zu beanstanden.