Citation: 9C_742/2023 E. 5

Zusammenfassend erweist sich die vorinstanzliche Feststellung, dass der Genesungsverlauf der Tochter B.________ zum Zeitpunkt der Entlassung aus dem Spital am 14. Februar 2022 nicht mehr unvorhersehbar gewesen sei und auch nicht mehr mit einer bleibenden oder zunehmenden Beeinträchtigung oder gar dem Tod habe gerechnet werden müssen, nicht als offensichtlich unrichtig. Da die in Art. 16o EOG aufgezählten Voraussetzungen für den Anspruch auf eine Betreuungsentschädigung kumulativ erfüllt sein müssen, erübrigt sich eine Prüfung der weiteren Anforderungen. Das Sozialversicherungsgericht hat demnach kein Bundesrecht verletzt, indem es einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Betreuungsentschädigung verneint hat.