Citation: 9C_585/2020 E. A

Die 1962 geborene A.________ war von August 1988 bis Ende Juli 2002 als Lehrerin bei B.________ angestellt und in dieser Funktion bei der Pensionskasse des Kantons Nidwalden berufsvorsorgeversichert. Zwischen August 2003 und Ende Juli 2007 arbeitete sie als Lehrerin bei der Schule C.________ und war dadurch bei der Bernischen Lehrerversicherungskasse (BLVK) für die berufliche Vorsorge versichert. Nach diversen weiteren Arbeitsverhältnissen und Phasen von Arbeitslosigkeit war die Versicherte zuletzt im Rahmen ihrer Erwerbstätigkeit beim Verein D.________ vom 1. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2013 wiederum bei der Pensionskasse des Kantons Nidwalden berufsvorsorgeversichert. Ein erstes, im Dezember 2006 bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung eingereichtes Leistungsbegehren (geltend gemachte Beeinträchtigung: Depression, Burnout) führte mit Verfügung vom 4. Januar 2008 zur Abweisung des Rentenanspruchs (Invaliditätsgrad: 26 %). Im Juli 2013 meldete sich A.________ unter Hinweis auf eine bipolare Störung ein zweites Mal bei der IV an. Nach der Gewährung beruflicher Massnahmen (Abschluss per 31. März 2015) wurde ihr mit Verfügung vom 4. August 2016 rückwirkend per 1. April 2015 eine ganze Invalidenrente zugesprochen (Invaliditätsgrad: 70.35 %). Die beiden Vorsorgeeinrichtungen verneinten derweil beide ihre Leistungspflicht gegenüber der Versicherten. Ab dem 1. März 2017 richtete die Pensionskasse des Kantons Nidwalden jedoch eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 70.35 % im Sinne einer Vorleistung aus. Grundlage hierfür bildete das vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2013 bestandene Arbeitsverhältnis der Versicherten mit dem Verein D.________.