Citation: 9C_204/2023 E. B

B.a. In Bezug auf die Abzüge und den Tarif erhob A.A.________ erfolglos Einsprachen. Gegen die Einsprache-Entscheide des Kantonalen Steueramts vom 17. September 2021 gelangte er mit Rekurs bzw. Beschwerde an die Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen mit dem Antrag, ihm seien die hälftigen Kinderabzüge sowie der Vollsplitting- bzw. Elterntarif zu gewähren. Die Verwaltungsrekurskommission hiess die erhobenen Rechtsmittel (Rekurs und Beschwerde) mit Entscheid vom 17. Oktober 2022 gut und hob die Einsprache-Entscheide des Kantonalen Steueramts auf. Die Angelegenheit wurde im Sinn der Erwägungen (Gewährung der hälftigen Kinder- und Versicherungsabzüge und des Vollsplitting- bzw. Elterntarifs) zu neuer Veranlagung und zu neuem Entscheid an das Kantonale Steueramt zurückgewiesen. B.b. Das Kantonale Steueramt wandte sich gegen den Entscheid der Ver-waltungsrekurskommission vom 17. Oktober 2022 an das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen mit dem Antrag, den angefochtenen Entscheid aufzuheben und die Einsprache-Entscheide vom 17. September 2021 zu bestätigen. Mit Entscheid vom 3. Februar 2023 hiess das Gericht die Beschwerde betreffend die direkte Bundessteuer sowie die Staats- und Gemeindesteuern 2020 gut. Es erwog, da A.A.________ im Jahr 2020 abzugsfähige Beiträge an den Unterhalt der Töchter Verena und Malena in der Höhe von Fr. 19'158.- geleistet habe, stünden ihm keine (hälftigen) Kinder- und Versicherungsabzüge zu. Steuerrechtlich betrachtet habe die Mutter für den Kindesunterhalt gesorgt, weshalb ihr die Kinder- und Versicherungsabzüge wie auch der Elterntarif zu gewähren seien.