Citation: 4C.59/2005 22.09.2005 E. 3

3.1 Gemäss Art. 55 Abs. 1 lit. c OG muss in der Berufungsschrift dargelegt werden, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Zwar ist eine ausdrückliche Nennung bestimmter Gesetzesartikel nicht erforderlich, falls aus den Vorbringen hervorgeht, gegen welche Regeln des Bundesrechts die Vorinstanz verstossen haben soll. Unerlässlich ist aber, dass auf die Begründung des angefochtenen Urteils eingegangen und im Einzelnen dargetan wird, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegen soll (BGE 121 III 397 E. 2a S. 400; 116 II 745 E. 3 S. 748 f.). Soweit die Klägerin diese Schranken missachtet und sich in allgemeiner Kritik am angefochtenen Urteil ergeht, ist auf ihre Berufung nicht einzutreten. Das gilt für ihr Vorbringen, die Auffassung der Vorinstanz, wonach es substanziierte Behauptungen und Beweise brauche, um annehmen zu können, die Klägerin habe sämtliche der Architektin zur Verfügung stehenden Unterlagen gekannt und über den gleichen Wissensstand wie letztere verfügt, sei "zu akademisch und weltfremd", weshalb der kantonale Entscheid als Ausfluss der allgemeinen Lebenserfahrung aufzuheben sei. Soweit diese Ausführungen nicht auf eine im Berufungsverfahren unzulässige Kritik an der Beweiswürdigung durch die Vorinstanz hinauslaufen, wird damit auch nicht ansatzweise eine Bundesrechtsverletzung aufgezeigt. Da es die Klägerin unterlassen hat, die Begleitumstände des Vertragsschlusses zu schildern, erkannte die Vorinstanz im Ergebnis zutreffend, es sei sei nicht ersichtlich, woraus die Klägerin nach Treu und Glauben habe schliessen dürfen, die Beklagte sei Bestellerin der von ihr erbrachten Leistungen und D.________ lediglich ihr Stellvertreter.