Citation: 5C.33/2006 05.05.2006 E. 1

1.1 Der Rückgriff des Solidarschuldners auf seinen Mitschuldner stellt eine Zivilrechtsstreitigkeit mit Vermögenswert dar. Die gesetzliche Streitwertgrenze ist erreicht (Art. 46 OG). Die Berufung ist damit gegeben. 1.2 Gemäss Art. 55 Abs. 1 lit. b OG hat der Berufungskläger anzugeben, welche Punkte des Entscheides angefochten und welche Änderungen beantragt werden. Der Antrag auf Rückweisung an die Vorinstanz zu neuem Entscheid genügt nur, sofern das Bundesgericht die Rechtsauffassung des Berufungsklägers teilt, aber kein Endurteil fällen kann, sondern die Sache zur weiteren Abklärung an die Vorinstanz zurückweisen muss. Dies dürfte vorliegend der Fall sein. Zudem kann der Begründung entnommen werden, dass der Berufungskläger im Ergebnis die Abweisung der gegen ihn eingereichten Klage anstrebt (BGE 125 III 412 E. 1b). 1.3 In der Berufungsschrift ist darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern diese durch den angefochtenen Entscheid verletzt sind. Die Begründung hat aus der Berufung selber hervorzugehen, womit Verweise auf Eingaben im kantonalen Verfahren unzulässig sind (BGE 126 III 198 E. 1d). Damit bleiben die Ausführungen in der Schlussdenkschrift an die Vorinstanz vom 9. November 2005 unberücksichtigt. 1.4 Das Bundesgericht ist an die tatsächlichen Feststellungen der letzten kantonalen Instanz gebunden, es wäre denn, dass sie unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen sind (BGE 130 III 102 E. 2.2). Vorbehalten bleibt die Berichtigung offensichtlich auf Versehen beruhender Feststellungen von Amtes wegen (Art. 63 Abs. 2 OG). Ausführungen gegen die tatsächlichen Feststellungen sind unzulässig (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Für die Kritik an der Beweiswürdigung durch die Vorinstanz ist die staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung des Willkürverbotes gegeben (Art. 9 BV, Art. 43 Abs. 1 OG). Soweit der Berufungskläger den Sachverhalt mit seinen ausführlichen Schilderungen zu erweitern versucht, kann auf seine Vorbringen nicht eingetreten werden. Seine Behauptung, gemäss dem Beweisergebnis habe die Berufungsbeklagte bei Abschluss des aussergerichtlichen Vergleichs von ihm - abgesehen von der erbrechtlichen Ausgleichungspflicht - nie etwas erstattet haben wollen, erweist sich ebenfalls als unzulässig.