Citation: 8C_600/2022 E. 4.1

4.1. Was zunächst die revisionsweise Neufestsetzung der Invalidenrente anbelangt, erwog das kantonale Gericht, die von der Beschwerdeführerin vorgenommene Bestimmung der Erwerbseinbusse erscheine auch nach dem vorliegend anwendbaren KUVG sachgerecht und werde vom Beschwerdegegner an sich nicht in Frage gestellt. Demnach sei grundsätzlich von einem Invaliditätsgrad von 35 % auszugehen, der sich aus der Gegenüberstellung des Valideneinkommens von Fr. 73'428.- und des Invalideneinkommens von Fr. 40'038.- ergebe. Die Vorinstanz erhöhte dann aber die von der Beschwerdeführerin auf der Basis eines Invaliditätsgrads von 35 % zugesprochene Invalidenrente auf 45 %, da der ursprünglichen Rente von 10 % keine Erwerbseinbusse zu Grunde gelegen habe und daher "die gesamte Verschlimmerung des Gesundheitszustands aufzuaddieren sei". Bei Anwendung des KUVG bemesse sich allerdings - entgegen dem Antrag des Beschwerdegegners - auch die revidierte Invalidenrente nach demselben versicherten Jahresverdienst (Fr. 18'929.-) wie die ab 1. März 1981 ausgerichtete Rente.