Citation: 8C_350/2022 E. 6.2.1

6.2.1. Das Valideneinkommen stützte die Vorinstanz auf die Angaben der B.________ AG, bei welcher der Beschwerdeführer die letzten zwei Jahre vor dem Unfall tätig war. Sie knüpfte somit an den tatsächlich erzielten Verdienst von brutto Fr. 80'391.50 im Jahr 2010 an. Es ist nicht ersichtlich und wird auch nicht stichhaltig dargelegt, inwiefern diese Annahme offensichtlich unrichtig sein soll, indem der Beschwerdeführer auf ein von der Beschwerdegegnerin in einem ersten Vorbescheid vom 24. November 2014 genanntes Valideneinkommen von Fr. 92'493.- verweist und dieses als tendenziell richtig bezeichnet. Die vorinstanzliche Feststellung, dass das tatsächlich erzielte Einkommen bei der ehemaligen Arbeitgeberin, mit einem vereinbarten Stundenlohn von Fr. 45.- netto, faktisch einem Bruttolohn entspreche, da der Beschwerdeführer die Sozialversicherungsbeiträge selbst zu tragen gehabt habe, ist ebensowenig willkürlich. Angepasst an die Nominallohnentwicklung im Baugewerbe/Bau bis zum massgebenden Jahr 2012 ergibt sich auf der Basis von Fr. 80'391.50 im Jahr 2010 ein hypothetisches Valideneinkommen von Fr. 81'758.20 (Basis 2010 = 100 Punkte, 2012 = 101.7 Punkte; vgl. Bundesamt für Statistik, Tabelle T.1.1.10, Nominallohnindex, Männer, 2011-2017).