Citation: 2C_487/2020 E. A

Der kosovarische Staatsangehörige A.________ heiratete am 19. Januar 2009 im Kosovo eine damals in der Schweiz niedergelassene Landsfrau, die am 4. Juli 2019 eingebürgert wurde. Nachdem er am 27. Mai 2009 im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz eingereist war, erteilte ihm das Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau am 22. Juni 2009 eine Aufenthaltsbewilligung. Die Bewilligung wurde letztmals bis am 31. Mai 2011 verlängert. A.________ hat mit seiner Ehefrau drei gemeinsame Kinder (mit den Jahrgängen 2013, 2015 und 2018). Die gemeinsamen Kinder erlangten, wie ihre Mutter, am 4. Juli 2019 die Schweizer Staatsangehörigkeit. Am 7. März 2011 wurde A.________ wegen Verdachts auf Begehung qualifizierter Betäubungsmitteldelikte verhaftet. Er befand sich in der Folge bis zum 12. Januar 2012 311 Tage in Untersuchungshaft und anschliessend bis zur Entlassung am 28. November 2013 686 Tage im vorzeitigen Strafvollzug. Das Bezirksgericht Zürich verurteilte A.________ am 27. Februar 2014 wegen mehrfacher qualifizierter Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren. In der Folge befasste sich das Obergericht des Kantons Zürich sowie das Bundesgericht in mehreren Verfahren mit der strafrechtlichen Angelegenheit (vgl. Urteile 6B_1224/2014 vom 9. April 2015; 6B_1258/2015 vom 27. Juni 2016). Mit Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 28. Juni 2017 wurde A.________ im dritten Berufungsverfahren wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Dieses Urteil erwuchs in Rechtskraft, nachdem es das Bundesgericht mit Urteil 6B_980/2017 vom 20. Dezember 2018 bestätigte.