Citation: 6B_337/2014 E. A

Die Staatsanwaltschaft Bischofszell wirft X.________ vor, er habe in der Nacht vom 17. auf den 18. September 2008 in seiner Wohnung den geistig zurückgebliebenen, kleinwüchsigen A.________ ausgezogen und ihn gegen seinen Willen am ganzen Körper geleckt. Nachdem A.________ dreimal versucht habe, X.________ wegzustossen, habe Letzterer ihn mit einem Messer bedroht. Er habe A.________ gesagt, er werde ihn schlagen und umbringen, sollte er jemandem von diesem Abend erzählen. In der Folge habe X.________ A.________ wiederum abgeleckt und seinen Penis mehrmals in den Mund genommen, wobei A.________ zum Samenerguss gekommen sei. X.________ habe A.________ aufgefordert, ihn manuell, oral und anal zu befriedigen. Dieser habe sich geweigert, seine Hand weggezogen und den Mund geschlossen gehalten. X.________ habe daraufhin weitere sexuelle Handlungen an A.________ vorgenommen, unter anderem sei er mit seinem Glied drei bis vier Mal anal in ihn eingedrungen. X.________ habe zudem A.________ gehindert, die Wohnung zu verlassen, indem er den Schlüssel von der Tür abgezogen und versteckt habe. Er habe ihm verboten, die Wohnung zu verlassen, und habe ihn nicht telefonieren lassen. Ferner habe X.________ im Januar 2007 ein Bestellformular und einen Vertrag mit einem falschen Namen unterzeichnet.