Citation: 1C_213/2017 E. 6.4

6.4. Aus den genannten Gründen ist - unter Vorbehalt der Vereinbarkeit mit übergeordnetem Recht (vgl. dazu E. 7 hiernach) - die der Praxis der kantonalen Behörden entsprechende Auslegung von § 5 Abs. 1 KRWG nicht zu beanstanden, wonach die Wahlvorschläge für die Kantonsratswahl von einer bestimmten Anzahl von Stimmberechtigten aus der jeweiligen Gemeinde unterzeichnet sein müssen. Damit kann offen bleiben, ob eine entsprechende Auslegung von § 5 Abs. 1 KRWG auch deshalb angezeigt ist, um die nach Ansicht der Vorinstanz gemäss kantonalem Recht erwünschte Verbundenheit zwischen den Kandidierenden sowie den Wählenden sicherzustellen, weil die kandidierenden Personen im Kanton Schwyz nicht zwingend in derjenigen Gemeinde Wohnsitz haben müssen, in der sie zur Wahl antreten.