Citation: 9C_173/2024 E. 6

Die Beschwerdeführer bringen überdies vor, der Kanton Zürich habe sein Recht auf Besteuerung verwirkt. Das Institut der Verwirkung des Besteuerungsrechts eines Kantons dient dem Schutz des oder der anderen Kantone. Deshalb kann die Verwirkung auch nur durch den anderen Kanton und nicht durch die steuerpflichtige Person geltend gemacht werden (vgl. BGE 139 I 64 E. 3.2; 91 I 467 E. 4). Diese Rüge der Beschwerdeführer ist daher von vornherein nicht zu hören. Der Kanton Graubünden erhebt demgegenüber keine Einrede der Verwirkung, sondern beantragt lediglich die Gutheissung der Beschwerde. Der Kanton Zürich hat die unbeschränkte Steuerpflicht der Beschwerdeführer und den Geschäftsort auf seinem Gebiet für die Steuerperiode 2019 zu Recht bejaht. Der Hauptantrag der Beschwerdeführer ist demzufolge abzuweisen.