Citation: 1C_657/2020 E. 3.1

3.1. Umstritten ist weiter die Ersatzabgabe von Fr. 1'104'342.60 für fehlende Spiel- und Freizeitanlagen. Das Kantonsgericht hielt dazu fest, gestützt auf Art. 20 Abs. 5 der Sonderbauvorschriften müsse deren Grösse 20 % der realisierten anrechenbaren Geschossfläche (AGF) für Wohnen und somit 5'393 m² betragen (20 % von 26'964 m²). Weil die Beschwerdeführerin lediglich 1'700 m² Spiel- und Freizeitanlagen plane, fehlten 3'693 m² bzw. 68.5 %. Gestützt auf Art. 43 des Bau- und Zonenreglements (BZR) der Gemeinde Horw vom 26. September 2010 sei dafür eine Ersatzabgabe von Fr. 59.10 pro m² AGF zu entrichten. Der Gemeinderat habe bei einer ersatzabgabepflichtigen anrechenbaren Geschossfläche von 18'686 m² durch Multiplikation mit Fr. 59.10 pro m² AGF den Gesamtbetrag von Fr. 1'104'342.60 errechnet.