Citation: 1C_40/2017 E. 3

Der Beschwerdeführer schildert in seiner Eingabe eingehend die Veränderungen im wissenschaftlichen Publikationswesen in den letzten Jahrzehnten aufgrund des technologischen Wandels und setzt sich kritisch mit der gegenwärtigen Situation auseinander. Er bemängelt namentlich die seines Erachtens oligopolistische Stellung einiger weniger, marktbeherrschender wissenschaftlicher Verlage. Der Beschwerdeführer befürwortet einen freien Zugang aller Forschenden zu wissenschaftlichen Publikationen und weist darauf hin, dass auch verschiedene Behörden die heutige Situation als unbefriedigend erachten würden. Diese Ausführungen sind zwar geeignet, die Hintergründe seines Einsichtsgesuchs besser verständlich zu machen und erscheinen zum Teil durchaus einleuchtend. Sie sind für die rechtliche Beurteilung der Angelegenheit allerdings nicht direkt relevant. Selbst wenn man das Anliegen eines freien Zugangs der Wissenschaftsgemeinschaft zu den Forschungsergebnissen oder alternative Publikationssysteme als wünschbar erachten würde, handelte es sich dabei in erster Linie um gesellschaftliche, insb. wissenschaftspolitische Fragen, die nicht im Rahmen eines Justizverfahrens auf Zugang zu Informationen nach § 25 ff. des Gesetzes über die Information und den Datenschutz vom 9. Juni 2010 (Informations- und Datenschutzgesetz, IDG/BS; SG 153.260) beantwortet werden können.