Citation: 1C_300/2015 E. B

Gegen den Entscheid der Einwohnergemeinde Bern erhob A.A.________ - Sohn und Erbe der inzwischen verstorbenen B.A.________ und C.A.________ - Beschwerde an die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE). Während A.A.________ in der Beschwerdeschrift erklärte, dass er an der Errichtung der Dachaufbauten nicht festhalte, beantragte er die Aufhebung der Anordnung, die bereits errichtete Aussentreppe abzubrechen, sowie eine Kürzung der den Gesuchstellern neben den weiteren Verfahrenskosten auferlegten Fr. 350.-- für einen im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens eingeholten Fachbericht "Entwässerung" des Tiefbauamts der Stadt Bern. Die BVE wies die Beschwerde von A.A.________ am 28. März 2014 ab und auferlegte ihm die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'000.-- sowie eine Parteientschädigung zugunsten der am Beschwerdeverfahren beteiligten D.E.________ und E.E.________. Gegen den Entscheid der BVE erhob A.A.________ Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern. Im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht nahm die Einwohnergemeinde Bern Abstand von der Auferlegung von Fr. 350.-- für die Erstellung des Fachberichts "Entwässerung" im Baubewilligungsverfahren, womit die Beschwerde insoweit gegenstandslos wurde. In seinem Urteil vom 23. April 2015 stellte das Verwaltungsgericht fest, die BVE habe sich in ihrem Entscheid zu Unrecht nicht mit der Parteistellung von D.E.________ und E.E.________ auseinandergesetzt, wobei dieser Mangel als im verwaltungsgerichtlichen Verfahren geheilt betrachtet werden könne. Es kürzte die A.A.________ für das Verfahren vor der BVE auferlegten Kosten um Fr. 100.-- auf Fr. 900.--. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab.