Citation: 7B_727/2023 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Vorinstanz gehe davon aus, der Beschwerdegegner 1 habe mit seiner E-Mail ein strafrechtlich relevantes oder sonst wie verpöntes Verhalten unterbinden wollen. Er habe sie, die Beschwerdeführerin, davon abhalten wollen, D.________ zu "terrorisieren und zu drohen". Diese Schlussfolgerung sei mit den Akten unvereinbar und willkürlich. Der Beschwerdegegner 1 selber habe ausgesagt, dass er sie davon habe abhalten wollen, D.________ mit zivilrechtlichen Klagen und einer strafrechtlichen Anzeige zu drohen. Der Beschwerdegegner 1 habe also in der Absicht gehandelt, sie mit der Androhung des Verlusts der Arbeitsstelle dazu zu bringen, gegenüber D.________ keine weiteren zivil- oder strafrechtlichen Schritte mehr in Aussicht zu stellen. Ihr Verhalten sei jedoch rechtmässig gewesen: Jemand habe unter falschem Namen mit ihr als Bankberaterin einen Termin vereinbart. Sie habe einzig diesem - vom Beschwerdegegner 1 initiierten - Täuschungsmanöver nachgehen wollen, was dieser versucht habe zu unterbinden. Damit sei sie entgegen der Vorinstanz in ihrer rechtlichen Willens- und Handlungsfreiheit eingeschränkt worden.