Citation: 4A_154/2018 E. 4.5

4.5. Die Vorinstanz hat der Beschwerdeführerin das rechtliche Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 53 ZPO nicht verweigert und das Recht auf Beweis nach Art. 152 ZPO nicht verletzt, indem sie die (zusätzlichen) Beweise zum behaupteten Qualitätsverlust des Rohöls (das die Beschwerdeführerin gefördert und auf dem Ölfeld Z.________/AL oder auf dem Hafenareal Porto Romano gelagert hatte) während der Verzugsdauer (d.h. vom 4. November 2014 bis 31. Dezember 2014) nicht abgenommen hat. Dass die Vorinstanz nicht ausdrücklich erklärte, sie würdige die angebotenen Beweise insoweit antizipiert, vermag an der Willkürfreiheit des Beweisergebnisses nichts zu ändern und stellt auch keine Verletzung des rechtlichen Gehörs dar. Denn aus der Begründung der in der Sache erhobenen Rügen ergeht, dass die Beschwerdeführerin vermochte, den Entscheid in voller Kenntnis an das Bundesgericht weiterzuziehen (vgl. BGE 141 III 28 E. 3.2.4 S. 41; 141 V 557 E. 3.2.1; 134 I 83 E. 4.1 S. 88; je mit Hinweisen).