Citation: U 61/05 03.08.2005 E. A

B.________, geboren 1964, ist verheiratet und Mutter eines Sohnes (geboren 1994). Als Teilzeit-Verkäuferin in der Firma A.________ war sie obligatorisch bei der "Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft" (nachfolgend: Mobiliar oder Beschwerdegegnerin) gegen Berufsunfälle versichert, als sie am 24. Dezember 2000 während der Arbeitszeit auf einer Treppe ausrutschte und zwei oder drei Stufen hinunter fiel. Mit Bagatellunfall-Meldung UVG vom 13. Februar 2001 liess sie den Unfall bei der Mobiliar anmelden, welche in der Folge ihre Leistungspflicht anerkannte und die Heilbehandlung übernahm. Wegen starker Kopf- und Nackenschmerzen liess B.________ sich am 26. Dezember 2000 notfallmässig im Regionalspital Lachen untersuchen, wo eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) diagnostiziert, Ponstan sowie Sirdalud verordnet und ein Schanz'scher Kragen abgegeben wurde. Der danach am 3. Januar 2001 erstbehandelnde Hausarzt Dr. med. E.________ fand einen "etwas steifen Nacken, keine Druckdolenzen im Bereiche der HWS und der LWS [Lendenwirbelsäule]" und diagnostizierte einen Status nach Sturz mit HWS-/LWS- und Ellbogenkontusion rechts. Ohne Arbeitsunfähigkeit zu attestieren, ging er gemäss Bericht vom 28. Februar 2001 von einem Behandlungsabschluss nach Beendigung der physiotherapeutischen Behandlung etwa Mitte März 2001 aus. Nachdem die Magnetresonanz-Untersuchung der HWS vom 6. Februar 2001 ein altersentsprechendes Bild ohne Nachweis einer Discopathie oder degenerativer Veränderungen ergab, überwies der Hausarzt die Versicherte mit Schreiben vom 11. April 2001 wegen den angegebenen Schmerzen bei fehlendem objektivem Untersuchungsbefund zur Weiterbehandlung an Dr. med. H.________. Eine Funktions-Computer-Tomographie vom 29. Mai 2001 ergab unter anderem "weitgehend normale anatomische Verhältnisse am cervico-cranialen Übergang mit mittelständiger Denslage und ohne Nachweis von rotatorischen Fehlstellungen". Auch die weiter von Dr. med. H.________ veranlasste eingehende Untersuchung der Versicherten im Neuropsychologischen Ambulatorium der Dr. phil. O.________ zeigte "keine kognitiven Defizite in den höheren kortikalen Leistungen". Aus rein neuropsychologischer Sicht attestierte die Spezialärztin für die Tätigkeit als Mitarbeiterin einer Reinigungsfirma sowie als Verkäuferin eine volle Arbeitsfähigkeit. Nach einer neurologischen Untersuchung der Versicherten am 19. Oktober 2001 durch Dr. med. M.________ und einem Aktengutachten des Prof. Dr. med. W.________, vom 20. Mai 2003 lehnte die Mobiliar mit Schreiben vom 6. Juni 2003, bestätigt durch Verfügung vom 14. November 2003 und Einspracheentscheid vom 3. Juni 2004, eine weitere Übernahme der Heilbehandlung über den 30. Juni 2003 hinaus ab, ohne dass es bis dahin zu einem unfallbedingten Arbeitsausfall gekommen war.