Citation: 5A_10/2020 E. 3

Was den obergerichtlichen Entscheid vom 17. Dezember 2019 anbelangt, liegt dieser bislang nur im Dispositiv vor; angefochten werden kann jedoch erst der vollständig ausgefertigte, d.h. begründete Entscheid (Art. 112 Abs. 1 und 2 BGG). Einen solchen müsste die Beschwerdeführerin beim Obergericht zuerst zu verlangen; alsdann hätte sie in einer erneuten Beschwerde darzulegen, inwiefern damit Recht verletzt worden sein soll (Art. 42 Abs. 2 BGG). Was die Weiterleitung der Eingabe vom 23. Dezember 2019 an die KESB Oberaargau im Sinn eines Entlassungsgesuches anbelangt, so wird erst der kantonal letztinstanzliche Entlassungsentscheid vor Bundesgericht anfechtbar sein (Art. 75 Abs. 1 BGG), zumal nicht dargelegt wird, dass und inwiefern die Weiterleitung als solche gegen Recht verstossen haben könnte (Art. 42 Abs. 2 BGG). Ebenso wenig ist das Bundesgericht zuständig zur erstinstanzlichen Beurteilung von Schadenersatzbegehren.