Citation: 1B_678/2021 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, die Vorinstanz verkenne, dass er sich zur Tatzeit unter enormem Alkohol- und Drogeneinfluss (Cannabis) befunden habe. Zudem wirke es parteiisch und gesucht, ihm die Erinnerungslücken anzulasten. Wie sich der Tathergang ereignet habe, sei nach wie vor völlig ungewiss. Es könnte sich auch um eine fahrlässige Tatbegehung, um einen Unfall etc. gehandelt haben. Die Mutmassungen, wonach es sich um ein Beziehungsdelikt und eine vorsätzliche Schussabgabe gehandelt haben könnte, seien nicht erhärtet. Der dringende Tatverdacht der vorsätzlichen Tötung sei daher nicht gegeben. Seit Beginn des Strafverfahrens habe sich diesbezüglich nichts geändert. Auch hinsichtlich der ihm vorgeworfenen Drohung bestehe kein dringender Tatverdacht. Es handle sich dabei lediglich um Behauptungen des angeblich von der Drohung Betroffenen, die weder durch Aufnahmen noch durch Drittpersonen bestätigt werden könnten.