Citation: 2C_489/2023 E. 6.1.3

6.1.3. Der Beschwerdeführer beanstandet sodann, die Vorinstanz habe ihre Begründungspflicht verletzt, indem sie bei der Prüfung des Vertrauensschutzes nach Art. 9 BV nicht beurteilt habe, ob das Schreiben vom 8. Juni 2018 eine behördliche Zusicherung darstelle und ob der Beschwerdeführer mit der Auftragserteilung für die Räumung der Brandruine eine Disposition getroffen habe. Die Vorinstanz verneinte einen Verstoss gegen den Vertrauensschutz namentlich mit der Begründung, die relevanten Angaben seien stets unter ausdrücklichen Vorbehalten und überdies durch eine nicht verfügungsbefugte Stelle erfolgt. Da die Berufung auf Art. 9 BV nach Ansicht der Vorinstanz bereits aus diesen Gründen scheiterte, erübrigten sich weitere Ausführungen zur Vertrauensgrundlage und zu einer nicht ohne Nachteil rückgängig machbaren Disposition. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt insofern nicht vor.