Citation: 2C_788/2018 E. 3.3.3

3.3.3. Unter den gegebenen Umständen und der spezifischen Mitwirkungspflicht der Betroffenen im Verfahren nach Art. 50 AIG war das Kantonsgericht nicht gehalten, ein ausländerrechtliches Beweisverfahren durchzuführen und an Stelle des Beschwerdeführers nach den Zeugen zu suchen, zumal er weder im Verfahren vor dem Amt für Migration noch im Verwaltungsbeschwerdeverfahren entsprechende Beweisabnahmen beantragt oder konkret die Art seiner Beeinträchtigungen dargelegt hatte. Die Vorinstanz hat den Anspruch auf rechtliches Gehör und auf eine faire Behandlung (Art. 29 Abs. 2 BV) - entgegen der Kritik des Beschwerdeführers - nicht verletzt.