Citation: 9C_86/2017 E. 3.3.4

3.3.4. In systematischer Hinsicht ergibt sich aus dem Umstand, dass Art. 37 Abs. 4 BVG auf kasseninternes Recht verweist (vgl. KAHIL-WOLFF, a.a.O., N. 6 zu Art. 37 BVG), nichts für die Beschwerdeführerin: Einerseits verpflichtet Art. 50 Abs. 1 lit. a BVG die Vorsorgeeinrichtungen, eigene Bestimmungen zu den Leistungen und den Modalitäten für deren Auszahlung festzulegen (GÄCHTER/GECKELER HUNZIKER, in: BVG und FZG, 2010, N. 5 und 9 zu Art. 50 BVG). Anderseits sind die Vorsorgeeinrichtungen im Rahmen des Gesetzes in der Gestaltung ihrer Leistungen im weitergehenden Bereich grundsätzlich frei (Art. 49 Abs. 1 erster Satz BVG i.V.m. Art. 6 und Art. 49 Abs. 2 BVG). Sie sind somit - in den verfassungsmässigen Schranken (wie Rechtsgleichheit, Willkürverbot und Verhältnismässigkeit; BGE 140 V 348 E. 2.1 S. 350) - bereits auf der Grundlage von Art. 49 BVG befugt, die Kapitaloption im weitergehenden Bereich unter den Vorbehalt einer bestimmten Frist zu stellen (vgl. SVR 2017 BVG Nr. 1 S. 1, 9C_308/2016 E. 3.2.1). Die Bestimmung von Art. 37 Abs. 4 lit. b BVG wäre obsolet, wenn sie nicht auch im Obligatorium resp. im Rahmen der Kapitaloption nach Art. 37 Abs. 2 BVG anwendbar wäre.