Citation: 2C_168/2023 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, die streitige Auflage beziehe sich auf jene Teile der Grundstücke, die in der Industrie- und Gewerbezone liegen, weshalb Investitionen nur denkbar seien, soweit sie der industriellen und gewerblichen Tätigkeit dienten. Folglich sei die Ausnahme von der Bewilligungspflicht gemäss Art. 2 Abs. 2 lit. a BewG einschlägig, unabhängig davon, ob Personen im Ausland in die Betriebsstätte investierten, und ungeachtet des Umstands, dass die Beschwerdegegnerin die Grundstücke ihrem Schwesterunternehmen zur Verfügung stellen werde. Die streitige Auflage sei zudem nicht notwendig im Sinne von Art. 22 Abs. 4 BewG, da die geeignetere Auflage gemäss Art. 14 Abs. 5 BewG rechtskräftig verfügt worden sei.