Citation: 4A_647/2023 E. 4.2.2

4.2.2. Betreffend die Frage der Verwertung des Pfandrechts erwog die Vorinstanz, nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung seien nicht in einem Wertpapier verkörperte Rechte und Forderungen am Wohnsitz des Gläubigers dieser Rechte und Forderungen (Vollstreckungsschuldners) gelegen (mit Verweis auf BGE 140 III 512 E. 3.2). Die Geschäftsanteile der C.________ GmbH seien nicht in Wertpapieren verbrieft. Entsprechend seien die Rechte an diesen Anteilen analog zu BGE 140 III 512 E. 3.2 am Sitz der Vollstreckungsschuldnerin, das heisst der Beschwerdeführerin, zu verwerten, womit die Vollstreckung in U.________ (Schweiz) stattfinden könne.