Citation: 1F_19/2013 E. 2.3

2.3. Der Gesuchsteller wirft dem Bundesgericht vor, es sei aus Versehen zum aktenwidrigen Schluss gekommen, dass es für seine Behauptung, er habe wohl an der Führerprüfung vom 18. Mai 2011, nicht aber an derjenigen vom 4. Juli 2011, ein Fahrverbot missachtet, nicht den geringsten Hinweis gebe. Das Bundesgericht hat keineswegs verkannt, dass der Gesuchsteller schon im kantonalen Verfahren stets behauptete, er habe an der Prüfung vom 4. Juli 2011 entgegen den Feststellungen des Experten nie ein Fahrverbot überfahren. Es ist zum Schluss gekommen, dass sich diese Behauptung aktenmässig nicht erhärten lässt und dementsprechend das Abstellen auf die gegenteilige Feststellung des Prüfungsexperten ohne weiteres haltbar ist. Von einem Versehen kann auch in diesem Zusammenhang keine Rede sein. Kaum nachvollziehbar ist im Übrigen, dass der Gesuchsteller, der in seiner Beschwerde darauf insistierte, er habe wohl bei der Prüfung vom 18. Mai 2011, nicht aber an derjenigen vom 4. Juli 2011 ein Fahrverbot überfahren, dem Bundesgericht nunmehr vorwirft, es habe das Vorliegen einer Verwechslung geprüft, ohne dass er dazu Anlass geboten hätte. Schlechterdings nicht nachvollziehbar ist, inwiefern ihn das Bundesgericht dadurch als "nicht einwandfreien Menschen" dargestellt haben soll.