Citation: 9C_253/2017 E. 3.3

3.3. Vom Zeitpunkt der orthopädischen Expertise vom 30. September 2016 aus ist die Aktivitätsdauer der Beschwerdegegnerin auf zwei Jahre und sieben Monate zu veranschlagen. Wie hiervor dargelegt, ist für die Invaliditätsbemessung wesentlich, ob die Versicherte die ihr verbliebene Arbeitskraft im besagten Zeitraum noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn - auf dem für sie nach ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten in Betracht fallenden Teil des Arbeitsmarktes - die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprächen. Um dies beurteilen zu können, bedarf es einer als beweiskräftig eingestuften Einschätzung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdegegnerin auch in einer leidensadaptierten Tätigkeit. Ob die Schlussfolgerung des Dr. med. C.________, wonach sich das Leistungsvermögen im Rahmen leichter bis maximal mittelschwerer Tätigkeiten (in temperierten Räumen, abwechslungsweise sitzend und stehend respektive gehend, ohne häufige inklinierte, reklinierte und rotierte Körperhaltungen, ohne regelmässiges Heben von Lasten vom Boden über 12,5 Kilogramm und horizontal über 17,5 Kilogramm sowie Tragen ohne häufige Arbeiten über Schulterhöhe) auf 90 % belaufe, den entsprechenden beweisrechtlichen Anforderungen an medizinische Entscheidgrundlagen genügt (vgl. BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269; 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352), wurde im angefochtenen Entscheid indessen ausdrücklich offen gelassen, dies unter Hinweis darauf, dass der Beschwerdegegnerin auf Grund des Alters, der lediglich noch kurzen verbleibenden Aktivitätsdauer und des beruflichen Werdegangs ohnehin kein Wechsel in eine Verweistätigkeit zumutbar sei.