Citation: 6B_145/2019 E. 4.5

4.5. Die Beschwerdegegnerin 2 sagte aus, sie habe dem Beschwerdeführer von Beginn weg mitgeteilt, dass sie mit dem Einführen eines Schraubenziehers nicht einverstanden sei. Dieser habe sie aber so lange bearbeitet, bis sie es mit sich habe machen lassen. Sie habe sich nicht gegen ihn wehren können. Mit seiner Gestik und seiner Mimik habe er es dann tun können. Vielleicht habe sie auch befürchtet, dass er ansonsten normalen Sex gegen ihren Willen möchte (kant. Akten, pag. 909 f.). Sie habe dem Beschwerdeführer gesagt, dass sie die sexuelle Handlung mit dem Schraubenzieher nicht wolle. Als Reaktion darauf habe er versucht, sie zu überreden. Er habe auf sie eingeredet (kant. Akten, pag. 910 f.). Als sie dem Beschwerdeführer während der Handlung gesagt habe, dass sie Schmerzen verspüre, sei ihm dies egal gewesen (kant. Akten, pag. 910).