Citation: 5A_697/2021 E. 4.1.2

4.1.2. Inwiefern die vorinstanzliche Betrachtungsweise nicht zutreffen sollte, begründet der Beschwerdeführer nicht. Er begnügt sich mit der Schilderung seiner Sicht des Sachverhaltes, ohne dessen Bedeutung für die entscheidwesentlichen Fragen aufzuzeigen. Insbesondere scheint der Beschwerdeführer zu übergehen, dass die EZV zwar aufgrund eines Wohnsitzes im Ausland die Sicherstellung ihrer Forderungen anordnen kann, die Zollgesetzgebung hierzu aber noch weitere Gründe vorsieht. Im konkreten Fall geht aus der Sicherstellungsverfügung nicht nur hervor, dass der Beschwerdeführer Wohnsitz im Ausland hat. Erwähnt wird darin auch, dass der Beschwerdeführer mit der Zahlung des rechtskräftigen Teils der Forderungen im Verzug ist und es für die Gesamtforderung an einem Zollpfand fehlt. Ob einer dieser gesetzlichen Sicherstellungsgründe gegeben ist, bildet nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Es liegt in der ausschliesslichen Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts, über die Gesetzmässigkeit der Sicherstellungsverfügung zu befinden. Ob im konkreten Fall kein zulässiger Arrestgrund im Sinne von Art. 271 Abs. 1 Ziff. 4 SchKG vorliegt, wie der Beschwerdeführer behauptet, ist nicht zu erörtern, denn die Sicherstellungsverfügung bestimmt - wie erwähnt - über den Arrestgrund und gilt als Arrestbefehl.