Citation: 2C_462/2023 E. A

A.a. A.________ (geb. 1982) ist brasilianische Staatsangehörige. Nachdem ihr am 19. Juli 2018 die Einreiseerlaubnis zur Vorbereitung der Heirat erteilt wurde, reiste sie in die Schweiz ein, wo sie am 30. August 2018 den Schweizer Staatsangehörigen C._______ (geb. 1962) heiratete und in der Folge eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei ihrem Ehegatten in der Schweiz erhielt. B.________ (geb. 2009) ist der Sohn von A.________ aus einer früheren Beziehung. Er reiste am 21. September 2020 im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein, wo ihm ebenfalls eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. A.b. Am 31. Mai 2021 unterzeichneten die Eheleute ein gemeinsames Scheidungsbegehren, wobei sie im Rahmen der Scheidungskonvention gegenseitig auf Unterhalt verzichteten und A.________ und B.________ ein Wohnrecht im 5-Zimmer-Einfamilienhaus von C._______ in U.________ bis längstens 21. September 2022 gewährt wurde. Mit Urteil des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft Ost vom 31. August 2021 wurde die Ehe geschieden. Auch nach der Scheidung lebten A.________ und B.________ weiterhin mit C._______ in dessen Einfamilienhaus, bevor sie am 1. März 2022 in eine ebenfalls in U.________ gelegene Mietwohnung umzogen. Per November 2022 sind A.________ und B.________ wieder bei C._______ eingezogen.