Citation: 2A.84/2005 24.02.2005 E. 3

Das Verwaltungsgericht hat im angefochtenen Entscheid festgehalten, dass der Beschwerdeführer an einer chronischen, fortschreitenden Muskelschwundkrankheit leide, und eingeräumt, dass der Beschwerdeführer die im Zusammenhang mit dieser Krankheit bei ihm angefallenen Kosten zum Abzug bringen kann. Es steht damit ausser Frage, dass auch nach Auffassung der kantonalen Instanz der Beschwerdeführer an einer schweren Krankheit leidet und die für die medizinische Behandlung dieser Krankheit aufgewendeten Kosten als Krankheitskosten im Sinne von § 32 lit. a StG zu betrachten sind. Fraglich und zu prüfen ist indes, ob die Kosten, die der Beschwerdeführer für den von ihm selbst gewählten Aufenthalt auf Gran Canaria aufwendete, zur medizinischen Behandlung und Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit notwendig waren. Das Verwaltungsgericht verweigerte den Abzug, weil der Beschwerdeführer die medizinische Indikation für die selbst gewählte Therapie nicht nachgewiesen habe.