Citation: 5A_208/2007 10.05.2007 E. 3

Das Verwaltungsgericht hält dafür, entgegen seiner vor Gericht geäusserten Absicht habe der Beschwerdeführer jegliche neuroleptische Medikation verweigert. Dem Beschwerdeführer könne die notwendige Fürsorge in seinem aggressiven Wahnzustand nicht anders als mit einer neuroleptischen Zwangsbehandlung erwiesen werden. Mit der Zwangsbehandlung werde ein Rückfall in einen aggressiv-psychotischen Zustand verhindert und ein menschenwürdiges Dasein ohne Verwahrlosung und Fremdgefährdung ermöglicht. Zusammenfassend kommt das Verwaltungsgericht zum Schluss, mit der gegen seinen Willen vorgenommenen Medikation werde auf längere Zeit hin eine bessere Lebensqualität des Beschwerdeführers gewährleistet, als wenn sein Krankheitsbild unbehandelt gelassen würde. Dies zeige insbesondere die Erfolglosigkeit des Absetzungsversuchs der medikamentösen Behandlung deutlich. Die angeordnete Zwangsmedikation stehe in engem sachlichem Zusammenhang mit der Geisteskrankheit des Beschwerdeführers, sei medizinisch indiziert und verhältnismässig (Urteil S. 12, E. 2.5).