Citation: 8C_92/2023 E. 5.1

5.1. Bezüglich des Invalideneinkommens (BGE 148 V 174 E. 6) ist das kantonale Gericht, anders als noch die IV-Stelle im Zeitpunkt der Verfügung vom 7. Juli 2014, davon ausgegangen, dass dem Beschwerdeführer die Aufgabe seiner Tätigkeit als Garagist zumutbar sei. Er erziele mit dem Betrieb der eigenen Garage ein sehr bescheidenes Einkommen. Zudem komme diese Tätigkeit aus somatischer Sicht nur noch zu 30 % in Frage. Auch wenn er Arbeiten von gewisser erwerblicher Bedeutung verrichte, könne er seinen Betrieb nur mit Hilfe der Rente und damit auf Kosten der Invalidenversicherung aufrechterhalten. Mit einer Anstellung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt könnte er ein deutlich höheres und rentenausschliessendes Einkommen erzielen. Mit Jahrgang 1973 habe er noch eine lange verbleibende Aktivitätsdauer vor sich und sei motiviert. Der Beschwerdeführer sei gelernter Automechaniker und verfüge über das Handelsdiplom. Ausserdem habe er bereits eine erfolgreiche Anstellung beim Unternehmen C._______ gehabt, ohne Anzeichen dafür, dass er diese wegen seiner schwierigen Persönlichkeit oder Verhaltensauffälligkeiten verloren hätte. Weiter ist das kantonale Gericht davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer seine Restarbeitsfähigkeit von 50 % auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt verwerten könne, auch wenn es gelegentlich zu Schwankungen und Tagen mit reduzierter Arbeitsfähigkeit komme. Dementsprechend hat es ein Invalideneinkommen von Fr. 32'842.- (resp. Fr. 24'631.- mit dem maximal zulässigen Tabellenlohnabzug von 25 %) ermittelt.