Citation: 7B_842/2023 E. 4.5.1

4.5.1. Nach einschlägiger Rechtsprechung des Bundesgerichts zu Art. 237 Abs. 2 StPO vermögen angesichts der fehlenden Personenkontrollen an den Landesgrenzen im Schengenraum die Ausweis- und Schriftensperre (lit. b), die Auflage, sich nur oder sich nicht an einem bestimmten Ort oder in einem bestimmten Haus aufzuhalten (lit. c), und die Verpflichtung, sich regelmässig bei einer Amtsstelle zu melden (lit. d), eine ausgeprägte Fluchtgefahr in der Regel nicht ausreichend zu bannen (Urteile 7B_707/2023 vom 13. Oktober 2023 E. 3.5; 1B_120/2023 vom 21. März 2023 E. 3.1 und E. 3.3; 1B_1/2023 vom 30. Januar 2023 E. 4.1; vgl. BGE 145 IV 503 E. 3.2-3.3). Dasselbe gilt für die Überwachung solcher Ersatzmassnahmen mittels sog. Electronic Monitoring gemäss Art. 237 Abs. 3 StPO (Urteile 7B_706/2023 vom 23. Oktober 2023 E. 5.2; 1B_120/2023 vom 21. März 2023 E. 3.1; 1B_1/2023 vom 30. Januar 2023 E. 4.1 mit Hinweisen). Ausserdem ist die Verhältnismässigkeit des Einsatzes technischer Geräte wie Electronic Monitoring bei Ersatzmassnahmen nicht nur an der Wahrscheinlichkeit einer Flucht, sondern unter anderem auch am Interesse an der Sicherstellung der Anwesenheit des Beschuldigten im Strafverfahren und an den zeitlichen Verhältnissen des Einzelfalls zu messen (Urteil 1B_642/2021 vom 16. Dezember 2021 E. 5.2; vgl. BGE 145 IV 503 E. 3.3.2).