Citation: 4A_496/2023 E. 3.3

3.3. Unbegründet ist auch der Vorwurf, die vorinstanzliche Erwägung zu den Voraussetzungen eines gültigen Verzichts auf Retrozessionen, insbesondere hinsichtlich der Eckwerte der bestehenden Retrozessionsvereinbarungen mit Dritten, verletze das rechtliche Gehör. Die Vorinstanz hat eingehend dargelegt, inwiefern die in der Rechtsprechung verlangten Eckwerte im zu beurteilenden Fall bekannt und die Informationen im Hinblick auf einen Verzicht auf die Herausgabe von Retrozessionen ausreichend gewesen seien. Damit ist sie ihrer Begründungspflicht ausreichend nachgekommen. Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Ansicht ist der Vorinstanz keine Gehörsverletzung vorzuwerfen, wenn sie auf einzelne Vorbringen, wie etwa bestimmte Beispiele sowie den Hinweis auf den Begriff "valeurs déterminantes" in der Replik, nicht ausdrücklich einging. Die Rüge der Gehörsverletzung erweist sich auch in diesem Zusammenhang als unbegründet.