Citation: 9C_763/2015 E. A

Die 1967 geborene A.________, kaufmännische Angestellte, selbstständige Fotografin und Gartenpflegerin, meldete sich am 22. März 2010 unter Hinweis auf wiederkehrende schwere depressive Zustände und Migräne bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau traf Abklärungen in medizinischer, erwerblicher und hauswirtschaftlicher Hinsicht. Sie gelangte zum Schluss, dass die Versicherte ohne Gesundheitsschaden in einem Pensum von 80 % erwerbstätig wäre, während auf die Besorgung des Haushalts 20 % der gesamten Arbeitszeit entfallen würden. Gestützt auf einen Einkommensvergleich im erwerblichen Bereich und einen Betätigungsvergleich im Aufgabenbereich Haushalt ermittelte die IV-Stelle einen Invaliditätsgrad von 32 %. Dementsprechend lehnte sie das Rentengesuch mit Verfügung vom 20. Oktober 2014 ab.