Citation: 8C_64/2022 E. A

A.________, geboren 1960, reiste 1991 mit ihrem Ehemann aus der Türkei in die Schweiz ein. Ihre fünf Kinder (geboren 1979, 1981, 1983, 1984 und 1987) folgten später nach. Von 1999 bis zum 8. Oktober 2004 (letzter Arbeitstag) arbeitete A.________ mit Vollzeitpensum in der B.________ AG. Am 10. November 2005 meldete sie sich unter Verweis auf seit 1997 anhaltende Schulter- sowie Hand-Arm-Probleme und psychische Beschwerden bei der IV-Stelle des Kantons Appenzell Innerrhoden (nachfolgend: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) zum Leistungsbezug an. Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch bei einem Invaliditätsgrad von (gerundet) 34% (Verfügung vom 9. Oktober 2007). Am 18. April 2012 reichte A.________ ein weiteres Leistungsbegehren ein, welches die IV-Stelle bei einem Invaliditätsgrad von (gerundet) 29% abwies (Verfügung vom 20. September 2013). Auf das erneute Leistungsgesuch vom 24. Mai 2016 trat die IV-Stelle mangels Glaubhaftmachung einer anspruchserheblichen Tatsachenänderung nicht ein (Verfügung vom 20. September 2016). Unter Berufung auf spätestens seit 2011 anhaltende Beschwerden meldete sich A.________ am 4. Oktober 2019 abermals zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle trat auch auf dieses Gesuch nicht ein (Verfügung vom 11. Dezember 2020).