Citation: 6B_1054/2023 E. 3.2.2

3.2.2. Die Vorinstanz erachtet die belastenden Aussagen der Beschwerdegegnerin 4 als glaubhaft, weil lebensnah, anschaulich und nachvollziehbar. Sie verweist auf die Erwägungen der Erstinstanz. Demnach habe die Beschwerdegegnerin 4 zum Vorfall in mehreren Einvernahmen detailliert und konstant ausgesagt. Dies auch mit Bezug auf die Vorgeschichte, wonach der Beschwerdeführer am Mobiltelefon beschäftigt gewesen sei und sie gefragt habe, mit wem er kommuniziere. Sie habe vermutet, dass es sich um seine Geliebte handle, worauf er geantwortet habe, dies gehe sie nichts an. Sie sei dann ins Schlafzimmer gegangen, woraufhin der Beschwerdeführer sich wutentbrannt auf sie gestürzt und mit beiden Händen gewürgt habe, bis sie ohnmächtig geworden sei. Zwar treffe zu, dass die Beschwerdegegnerin 4 den Urinabgang bei jeder Befragung drastischer geschildert habe. Dies sei aber damit zu erklären, dass sie sich für diesen Umstand geschämt habe. Die Glaubhaftigkeit ihrer Aussagen mit Blick auf den Übergriff sei dadurch nicht infrage gestellt. Sodann müsse der Tatzeitpunkt offenbleiben. In der Anklageschrift sei von Januar/Februar 2010 die Rede, während die Beschwerdegegnerin 4 von 2011 gesprochen habe. Fest stehe jedenfalls, dass sich der Vorfall vor der Trennung der Parteien und zu einem Zeitpunkt ereignet haben müsse, als die Ex-Freundin des Sohnes noch bei der Familie gewohnt habe. Schliesslich hätten der Sohn des Beschwerdeführers sowie dessen Freundin bestätigt, dass sie die Hämatome der Beschwerdegegnerin 4 gesehen hätten.