Citation: 6B_186/2016 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer macht wie im kantonalen Verfahren geltend, Rechtsanwalt Hans Stünzi sei zur Vertretung der verbeiständeten A.________ im Strafverfahren nicht berechtigt gewesen. Es hätten sowohl die hiefür erforderliche Vollmacht der Beiständin als auch die Zustimmung der Vormundschaftsbehörde gefehlt. Die schriftliche Vollmacht vom 22. Oktober 2012 sei vom Präsidenten und von der Sekretärin der Vormundschaftsbehörde unterzeichnet worden. Die Vollmachterteilung an Rechtsanwalt Stünzi durch den Präsidenten und die Sekretärin der Vormundschaftsbehörde, ergänzt durch die stillschweigende oder konkludente Zustimmung der Beiständin, könne nicht als Behördenbeschluss akzeptiert werden. Es würde dem gesetzlichen Schutzgedanken von Art. 421 Ziff. 8 aZGB beziehungsweise Art. 416 Abs. 1 Ziff. 9 ZGB widersprechen, wenn vorliegend die Beiständin als drittes, zustimmungsberechtigtes Mitglied der Vormundschaftsbehörde betrachtet würde.