Citation: 5A_107/2023 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdeführerin moniert, dass die Vorinstanz für C.________ in Phase 1 einen Fehlbetrag von Fr. 438.50 feststelle, obwohl sie in dieser Zeit nachweislich für ihren hälftigen Anteil am Barunterhalt, der von der Vorinstanz im Anschluss ans Bezirksgericht mit Fr. 877.-- ausgewiesen wird, aufkomme. Dieser Betrag sei vom Beschwerdegegner zu tragen, zumal dieser über einen Überschuss von fast Fr. 3'500.-- verfüge. Widersprüchlich, widerrechtlich und im höchsten Mass willkürlich sei es, dass die Vorinstanz bei den zwei jüngsten Kindern G.________ und F.________ nur die Hälfte des Barunterhalts in die Unterhaltsberechnung einbeziehe, nachdem ihr die Obhut auch über diese zwei Kinder entzogen worden und auf den Vater H.________ übertragen worden sei. Dieser habe sie auf Unterhalt verklagt; entsprechend müsse davon ausgegangen werden, dass sie als nicht obhutsberechtiger Elternteil schliesslich für den ganzen Barunterhalt dieser Kinder aufkommen müsse, zumal H.________ auch noch gegenüber drei weiteren Kindern und der Ehefrau unterhaltspflichtig sei.