Citation: 5A_164/2024 E. 6.2

6.2. Der Beschwerdeführer rügt dieses Vorgehen der Vorinstanz als willkürlich (Art. 9 BV) und als gegen die Rechtskraft des erstinstanzlichen Entscheids sowie gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz und das Fairnessverbot verstossend. Im Rahmen des Betreuungsunterhalts dürften zwar Steuern berücksichtigt werden, allerdings nur die tatsächlich anfallenden. Die Betrachtungsweise der Vorinstanz führe letztlich dazu, dass der Beschwerdeführer verpflichtet werde, für Ausgaben der Beschwerdegegnerin zu bezahlen, die bei ihr tatsächlich gar nicht anfielen.