Citation: 5C.21/2000 09.06.2000 E. 2

2.- Dem Kantonsgericht wird unter Berufung auf Art. 64 OG sodann vorgeworfen, es habe den Sachverhalt nicht vollständig ermittelt; es fehlten Feststellungen darüber, was am 25. Dezember 1996, dem Tag der Errichtung des strittigen Testaments, genau vorgegangen sei; insbesondere sei nicht abgeklärt worden, ob und inwieweit die Erblasserin im fraglichen Zeitpunkt "zur Beurteilung der Folgen ihres Handelns und zur Leistung von Widerstand gegenüber Versuchen der Willensbeeinflussung befähigt" gewesen sei. Was die Kläger in diesem Zusammenhang vorbringen, läuft auf eine - im Berufungsverfahren unzulässige - Kritik am Verzicht des Kantonsgerichts auf Einvernahme der Beklagten G.________ hinaus. Dass sich die für das Schicksal der Klage allein entscheidende Frage der Urteilsfähigkeit der Erblasserin im fraglichen Zeitpunkt auf Grund der von der Vorinstanz festgestellten Gegebenheiten nicht beurteilen lasse, machen die Kläger nicht geltend. Unter den dargelegten Umständen ist auf die Berufung auch in diesem Punkt nicht einzutreten.