Citation: 6B_1068/2022 E. 3.4.1

3.4.1. Als unbegründet erweist sich die Rüge des Beschwerdeführers, die Vorinstanz vergesse zu prüfen, ob die Verhältnismässigkeit im engeren Sinne verletzt sei (Beschwerde S. 12, Replik S. 6 f.). Die Vorinstanz wiegt die Sicherheitsbelange der Allgemeinheit und den Freiheitsanspruch des Beschwerdeführers gegeneinander ab. Sie gelangt nach ausführlicher Begründung zum Schluss, dass der Eingriff in seine Rechte besonders schwer wiege und sein Anspruch auf Freiheit zunehmend an Gewicht gewinne, das eminente öffentliche Interesse am Schutz der körperlichen Integrität diesen jedoch überwiege (Beschluss S. 30 ff.). Damit prüft sie die Verhältnismässigkeit im engeren Sinne und begründet ihre Beurteilung hinreichend.