Citation: 4A_56/2023 E. 6.1

6.1. Das Mietgericht auferlegte die Prozesskosten entsprechend der allgemeinen Regel von Art. 106 Abs. 1 und 2 ZPO nach dem Ausgang des Verfahrens, konkret zu zwei Dritteln den Beschwerdeführern und zu einem Drittel der Beschwerdegegnerin. Es erwog, dass es keinen Grund gebe, die Prozesskosten anders als nach dem mathematischen Obsiegen und Unterliegen zu verteilen, zumal "die Kriterien für den Entscheid im Wesentlichen von allem Anfang an bekannt" gewesen seien. Die Beschwerdeführer behaupten dagegen, dass sie über die "relevanten Sachumstände" nicht Bescheid gewusst hätten, was die Bezifferung ihres Anspruchs erschwert habe. Sie scheinen sich sinngemäss auf Art. 107 Abs. 1 lit. a ZPO berufen zu wollen.