Citation: 4A_356/2017 E. 2.2.2

2.2.2. Wie die Beschwerdeführerin in der Beschwerde selber ausführt, hat das Schiedsgericht ihren Einwand, der Betrag der Widerklageforderung sei nicht hinreichend substantiiert worden, ausdrücklich erwähnt. Es führte anschliessend aus, nachdem seine Prüfung ergeben habe, dass die Beklagte grundsätzlich berechtigt sei, die Klägerin für den ausserordentlichen Pensionskassenbeitrag 2013 anteilsmässig zu belasten, sei in einem nächsten Schritt zu prüfen, ob der Beklagten der geforderte Betrag von Fr. 3'060'720.-- zustehe. Das Schiedsgericht erwog, dass die Beschwerdegegnerin diesen Betrag in Übereinstimmung mit den vertraglichen Vorgaben und dem vereinbarten Verfahren in Rechnung stellte. Ein Versehen bzw. ein Missverständnis, das zu einer unterbliebenen Prüfung geführt haben soll, liegt nicht vor. Die Beschwerdeführerin verkennt mit ihren Vorbringen, dass sich das Schiedsgericht nicht ausdrücklich mit jedem einzelnen Argument der Parteien auseinandersetzen muss.