Citation: 2C_66/2024 E. 2.7

2.7. Ein anderweitiger Anspruch auf Aufrechterhaltung ihrer Aufenthaltsbewilligung ist nicht ersichtlich und wird nicht in vertretbarer Weise geltend gemacht. So bestreitet die Beschwerdeführerin die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen nicht, wonach das eheliche Zusammenleben in der Schweiz höchstens 13 Monate gedauert habe, sodass ein Bewilligungsanspruch gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG ausser Betracht fällt. Sodann kann die Beschwerdeführerin, die sich erst seit Mai 2021 (erneut) in der Schweiz aufhält, aus BGE 144 I 266 und der darin aufgestellten Vermutung, dass eine ausländische Person nach einem zehnjährigen rechtmässigen Aufenthalt als integriert gelten könne (vgl. dort E. 3.9), keinen Bewilligungsanspruch gestützt auf den Schutz des Privatlebens (Art. 8 Ziff. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV) ableiten. Besondere Umstände, wonach in ihrem Fall - trotz kürzerer Aufenthaltsdauer - eine besonders ausgeprägte Integration vorliegen soll (vgl. hierzu BGE 149 I 207 E. 5.3), werden nicht dargetan. Im Übrigen ist die Berufung auf den Schutz des Familienlebens gemäss Art. 8 Ziff. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV von vornherein ausgeschlossen, zumal die Beschwerdeführerin über keine Kernfamilie in der Schweiz verfügt.