Citation: 7F_2/2024 E. 1.4

1.4. Das Bundesgericht verneinte im Verfahren 7B_115/2022 die Legitimation der Beschwerdeführer nach Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG. Nach ständiger Rechtsprechung obliegt der beschwerdeführenden Partei darzulegen, dass die gesetzlichen Legitimationsvoraussetzungen erfüllt sind (vgl. Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), wobei das Bundesgericht an die Legitimation der Privatklägerschaft strenge Anforderungen stellt. Genügt die Beschwerde diesen Begründungsanforderungen nicht, wird darauf nur eingetreten, wenn die Beschwerdeberechtigung ohne Weiteres ersichtlich ist (vgl. BGE 141 IV 1 E. 1.1; Urteile 7B_531/2023 vom 30. Oktober 2023 E. 1.2; 7B_407/2023 vom 19. September 2023 E. 2; je mit Hinweisen). Der Umstand, dass in den kantonalen Akten gewisse Informationen betreffend die Beziehung einzelner Gesuchsteller zu ihrer verstorbenen Tante enthalten sind, ändert nichts daran, dass diese als Beschwerdeführer im Verfahren 7B_115/2022 keine Angaben machten, aufgrund welcher eine "besondere Nähe" im Sinne von Art. 116 Abs. 2 StPO beurteilt bzw. bejaht werden konnte. Das Bundesgericht ist unter Berücksichtigung der strengen Anforderungen an die Legitimation der Privatklägerschaft nach Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG im Urteil 7B_115/2022 vom 23. Oktober 2023 zum Schluss gekommen, die Beschwerdeführer hätten nichts geltend gemacht, was auf eine besondere Nähe (im Sinne von Art. 116 Abs. 2 StPO) zu ihrer Tante als mutmassliches Opfer einer Straftat schliessen lasse (a.a.O. E. 2.3.2). Diese formellrechtliche Würdigung lässt sich als solche im Revisionsverfahren nicht überprüfen (vgl. Urteil 7F_2/2023 vom 13. September 2023 E. 3). Das Rechtsmittel der Revision dient nicht dazu, rechtskräftige Entscheide jederzeit infrage zu stellen oder frühere prozessuale Versäumnisse zu beheben (BGE 145 IV 197 E. 1.1; 130 IV 72 E. 2.2; je mit Hinweisen; vgl. oben E. 1.2.2).