Citation: 2C_30/2023 E. 1.2

1.2. Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide betreffend ausländerrechtliche Bewilligungen nur zulässig, wenn das Bundesrecht oder das Völkerrecht einen Anspruch auf die Bewilligung einräumt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario). Für das Eintreten genügt, wenn die betroffene Person in vertretbarer Weise dartut, dass potenziell ein solcher Anspruch besteht. Ob tatsächlich ein Aufenthaltsrecht besteht, ist eine materielle Frage und keine Eintretensfrage (BGE 147 I 268 E. 1.2.7; 139 I 330 E. 1.1). Der Vater verfügt über eine Niederlassungsbewilligung für die Schweiz und die Mutter über eine Aufenthaltsbewilligung, welche ihr durch das Zusammenleben mit ihrem niederlassungsberechtigten Ehemann ein gefestigtes Aufenthaltsrecht vermittelt (BGE 139 I 330 E. 1.2; 137 I 284 E. 1.3). Die Kinder können somit in vertretbarer Weise einen Bewilligungsanspruch gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG und Art. 8 EMRK (Recht auf Achtung des Familienlebens), der ihnen durch ihre Eltern vermittelt wird, geltend machen. Damit ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig.