Citation: 8C_89/2024 E. A

A.a. Der am 6. Juli 2012 geborene A.________ leidet an verschiedenen Geburtsgebrechen und wurde von seinen Eltern erstmals am 24. Januar 2013 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. In der Folge sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Aargau wiederholt medizinische Massnahmen zu. A.b. Im April 2019 (Eingang bei der IV-Stelle am 17. April 2019) beantragten die Eltern für A.________ die Ausrichtung einer Hilflosenentschädigung. Mit Verfügung vom 19. November 2019 sprach ihm die IV-Stelle mit Wirkung ab 1. Dezember 2019 eine Hilflosenentschädigung wegen leichter Hilflosigkeit zu. Diese Verfügung wurde unangefochten rechtskräftig. A.c. Mit Mitteilung vom 12. März 2021 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für die Behandlung des Geburtsgebrechens Ziff. 387 (angeborene Epilepsie) ab 2. Februar 2021 und mit Mitteilung vom 6. September 2021 übernahm sie zudem rückwirkend ab dem 27. Februar 2020 die Kosten für die Behandlung einer Autismus-Spektrum-Störung (Ziff. 405 GgV-Anhang). A.d. Am 29. November 2021 ersuchten die Eltern des A.________ aufgrund einer Verschlechterung seines Gesundheitszustands um Revision der Hilflosenentschädigung. Die IV-Stelle führte in der Folge eine Abklärung der Hilflosigkeit an Ort und Stelle durch. Gestützt auf die Ergebnisse dieser Erhebung kündigte sie mit Vorbescheid vom 5. Oktober 2022 an, ab 1. November 2021 eine Hilflosenentschädigung wegen mittlerer Hilflosigkeit zuzusprechen. Mit Verfügung vom 7. Februar 2023 entschied sie in diesem Sinne, wobei sie in ihrer Begründung ergänzend festhielt, die Verfügung vom 19. November 2019 werde in Wiedererwägung gezogen.