Citation: 8C_720/2021 E. 4

Die Vorinstanz gab die medizinische Aktenlage detailliert wieder und erwog, das Gutachten des Zentrums B.________ sei voll beweiswertig, weshalb darauf abgestellt werden könne. Dasselbe gelte für die darin erwähnten kardiologischen und pneumologischen Untersuchungen des Dr. med. D.________ vom 31. Januar 2019 respektive des Dr. med. E.________ vom 17. April 2019. Die Stellungnahmen des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) würden deren Beweiskraft bestätigen. Gestützt darauf gelangte das kantonale Gericht zum Schluss, die Beschwerdeführerin sei in ihrer angestammten Tätigkeit als Geschäftsinhaberin und Treuhänderin grundsätzlich ab 24. September 2019 zu 50 % arbeitsfähig gewesen. Ab da habe einzig wegen der erlittenen Fussfraktur eine zeitlich beschränkte volle Arbeitsunfähigkeit vorgelegen. Die angestammte Tätigkeit werde dem medizinischen Belastbarkeitsprofil einer leichten, wechselbelastenden Arbeit mit vermehrtem Pausenbedarf gerecht. Demnach habe die Beschwerdeführerin ab 1. Januar 2020 Anspruch auf eine unbefristete halbe Invalidenrente, wobei ihr infolge vorübergehend voller Arbeitsunfähigkeit in Bezug auf die mittlerweile auskurierte Fussverletzung für die Dauer vom 1. April 2020 bis 31. August 2020 eine befristete ganze Rente zuzusprechen sei.