Citation: 9C_655/2021 E. 4.5

4.5. Ist mithin davon auszugehen, dass die Lebensgemeinschaft zwischen der Beschwerdeführerin und dem Versicherten (mindestens) seit Februar 2014 bestand, wird die im Reglement geforderte fünfjährige Mindestdauer von Ehe und daran anzurechnender Lebensgemeinschaft erreicht. Damit erfüllt die Beschwerdeführerin die in Art. 44 Abs. 1 lit. b Reglement statuierten Voraussetzungen für den Anspruch auf eine Ehegattenpension. Unter diesen Umständen erübrigt sich eine Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen zur Frage, ob auch die Erfordernisse gemäss Art. 44 Abs. 1 lit. a Reglement gegeben wären. Mit der Zusprache einer Ehegattenpension entfällt der Anspruch auf eine einmalige Abfindung (vgl. Art. 44 Abs. 2 Satz 1 Reglement).