Citation: U 367/06 11.01.2007 E. A

Der 1971 geborene M.________ war seit November 1997 bei der Firma Q.________ AG als Barmann angestellt und bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend Allianz) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert. Am 16. September 2001 erlitt er eine zweiphasige Auffahrkollision: Er befand sich auf der Autobahn, als der vor ihm fahrende Autolenker eine Vollbremsung durchführte. Da der Versicherte nicht rechtzeitig zu bremsen vermochte, stiess er mit dem zum Stillstand gekommenen Auto vor ihm zusammen. Auch dem nachfolgenden Lenker gelang es nicht, sein Auto früh genug abzubremsen, sodass dieser ins Heck des Fahrzeugs des Versicherten prallte. Noch am Tag des Unfallereignisses begab sich M.________ ins Spital X.________, wo die Ärzte ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS) diagnostizierten. Sie konnten eine leicht eingeschränkte Beweglichkeit der Halswirbelsäule feststellen; neurologische Auffälligkeiten sowie ossäre Läsionen fanden sich indessen keine (vgl. Bericht vom 11. Dezember 2001). In der Folge entwickelte der Versicherte (zumindest teilweise) das nach Schleudertraumata typischerweise auftretende bunte Beschwerdebild (diffuse Nacken- und Kopfschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörung, rasche Ermüdbarkeit, Lärmempfindlichkeit, Aggressivität). Die Allianz richtete Taggelder aus und übernahm die Heilbehandlung. Mit Verfügung vom 12. November 2004, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 6. Juli 2005, stellte sie ihre Leistungen ab 1. September 2004 ein, weil der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfallereignis und den noch vorhandenen gesundheitlichen Beschwerden verneint werden müsse.