Citation: 5A_592/2017 E. 3.2

3.2. Soweit die Beschwerdeführerin in tatsächlicher Hinsicht behauptet, ihre effektiven Einnahmen hätten für die betreffende Zeit nur Fr. 2'450.-- pro Monat betragen (Erwerbseinkommen von Fr. 1'800.-- und erstinstanzlich zugesprochene Unterhaltsbeiträge von Fr. 650.--), setzt sie sich nicht in substanziierter Form mit der Begründung des Kantonsgerichts auseinander, dass ihr die mit dem Berufungsentscheid erhöhten Unterhaltsbeiträge anzurechnen seien. Die Rüge bleibt somit unsubstanziiert und scheitert bereits formell. Die Behauptung der Beschwerdeführerin, es sei ihr ein hypothetisches Einkommen angerechnet worden, würde aber auch materiell an der Sache vorbeigehen, weil die mit dem angefochtenen Entscheid zugesprochenen höheren Unterhaltsbeiträge nicht als hypothetisch angesehen werden können; die Beschwerdeführerin bringt jedenfalls nicht vor, dass der klarerweise leistungsfähige Ehemann nicht gewillt wäre, diese zu bezahlen, und sie bei ihm nicht erhältlich gemacht werden könnten. Wenn die Beschwerdeführerin in tatsächlicher Hinsicht sodann geltend macht, es seien im Berufungsverfahren höhere Anwaltskosten angefallen, zeigt sie nicht auf, wo und an welcher Stelle ihr Rechtsvertreter solche vor Kantonsgericht prozesskonform geltend gemacht hätte, dies aber im angefochtenen Entscheid willkürlich nicht berücksichtigt worden wäre. Auch diese Rüge bleibt folglich unsubstanziiert.