Citation: 2A.505/2002 25.10.2002 E. 1

1.1 Der aus Armenien stammende X.________ (geb. ... 1974) reiste am 14. April 2002 ohne Reisepapiere illegal in die Schweiz ein und stellte am nächsten Tag in der Empfangsstelle Basel ein Asylgesuch. Für die Dauer des Asylverfahrens wurde er dem Kanton Basel-Land zugewiesen. Zwei Vorladungen des basellandschaftlichen Amtes für Migration leistete er keine Folge. Am 3. Mai 2002 beging er in der Stadt Basel einen Ladendiebstahl (5 Stangen Zigaretten). Mit Verfügung vom 3. Juli 2002 der Einwohnerdienste des Kantons Basel-Stadt wurde er gestützt auf Art. 13e des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; SR 142.20) aus dem ganzen Gebiet des Kantons Basel-Stadt ausgegrenzt. Am 31. Juli 2002 wurde er vom Strafgericht Basel-Stadt wegen Missachtung dieser Ausgrenzungsverfügung zu 14 Tagen Gefängnis bedingt verurteilt. Einer weiteren Vorladung des basellandschaftlichen Amtes für Migration (für den 6. August 2002) leistete er wiederum keine Folge. Bereits ab dem 1. August 2002 war er vom zuständigen Durchgangsheim als verschwunden gemeldet worden. Am 6. August 2002 wurde er am Autobahnzoll Basel erneut wegen Missachtung der Ausgrenzung angehalten. Nachdem X.________ am 15. August 2002 wieder beim Amt für Migration vorstellig geworden war, wurde er von diesem unverzüglich in Vorbereitungshaft genommen. Am 19. August 2002 prüfte und bewilligte das Kantonsgericht Basel-Landschaft (Einzelrichter für Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht, im Folgenden: Einzelrichter) die Vorbereitungshaft bis zum 14. November 2002. Mit Entscheid vom 25. September 2002 trat das Bundesamt für Flüchtlinge auf das Asylgesuch von X.________ nicht ein und wies ihn aus der Schweiz weg. Am 1. Oktober 2002 verfügte das Amt für Migration des Kantons Basel-Landschaft gegenüber X.________ Ausschaffungshaft. Der Einzelrichter bewilligte die Ausschaffungshaft am 4. Oktober 2002 bis zum 31. Dezember 2002. 1.2 X.________ gelangte hiergegen am 11. Oktober 2002 an das Bundesgericht. In seiner handschriftlichen, in armenischer Sprache verfassten Eingabe - die vom Bundesgericht von Amtes wegen übersetzt worden ist - verlangt er, aus der Haft entlassen zu werden. Das Amt für Migration des Kantons Basel-Landschaft beantragt, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Das Kantonsgericht Basel-Landschaft hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. Das Bundesamt für Flüchtlinge hat sich innert Frist nicht geäussert. X.________ hat von der Möglichkeit, sich ergänzend vernehmen zu lassen, keinen Gebrauch gemacht.