Citation: 6B_1366/2016 E. 3.4

3.4. Nach Art. 112 Abs. 1 lit. c BGG müssen kantonale Entscheide, die der Beschwerde an das Bundesgericht unterliegen, das (vollständige) Dispositiv enthalten. Im Dispositiv des angefochtenen Entscheids wird nicht erwähnt, gestützt auf welche Tatbestandsvariante von Art. 19 Abs. 1 BetmG der Beschwerdeführer verurteilt wird; es ist insofern nicht vollständig. Indessen geht aus den Erwägungen des ersten Berufungsurteils eindeutig hervor, gestützt auf welche Gesetzesbestimmungen der Beschwerdeführer verurteilt wird. Aus diesen Erwägungen wird ebenfalls klar, dass der Beschwerdeführer teilweise bloss wegen bandenmässigen Anstaltentreffens zum Veräussern von Marihuana schuldig gesprochen wird. Für den Beschwerdeführer bestanden in dieser Hinsicht denn auch keine Zweifel, wie seine Ausführungen deutlich machen. Die Vorinstanz weist überdies zu Recht darauf hin, dass das Anstaltentreffen zum Veräussern von Betäubungsmitteln - auch wenn wie beim Versuch der Erfolg ausbleibt - nach der gesetzlichen Konzeption eine eigenständige Tatvariante der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz im Sinne von Art. 19 Abs. 1 BetmG darstellt (vgl. dazu Urteil 6B_518/2014 vom 4. Dezember 2014 E. 10.4 mit Hinweisen). Unter diesen Umständen besteht kein Anlass, die Sache zur Ergänzung des Dispositivs zurückzuweisen (vgl. Art. 112 Abs. 3 BGG). Der Beschwerdeführer legt nicht substanziiert dar und es ist nicht ersichtlich, inwiefern er durch die blosse Nennung von Art. 19 Abs. 2 BetmG im vorinstanzlichen Dispositiv beschwert sein soll respektive er dadurch einen Rechtsnachteil erleiden sollte. Gleiches gilt hinsichtlich der fehlenden Unterscheidung zwischen den beiden Anklagepunkten im Dispositiv des angefochtenen Entscheids. Der Beschwerdeführer verkennt, dass die Vorinstanz die beiden ihm vorgeworfenen Verhaltensweisen zusammen beurteilt und ihn nicht wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz schuldig spricht. Vielmehr nimmt sie die Qualifikation der Bandenmässigkeit an und fasst die beiden ihm vorgeworfenen Verhaltensweisen darin zusammen.