Citation: 5A.2/2006 28.04.2006 E. B

B.a Diese Vorfälle veranlassten das Bundesamt für Zuwanderung, Integration und Auswanderung (IMES; heute: Bundesamt für Migration [BFM]) ein Verfahren betreffend Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung einzuleiten. Am 27. Oktober 2003 wurde Y.________ als Auskunftsperson von der Kantonspolizei T.________ zur Einbürgerung sowie den Umständen der Ehescheidung befragt. Nachdem der Heimatkanton seine Zustimmung erteilt hatte, wurde die Einbürgerung von X.________ mit Verfügung des Bundesamtes vom 20. Oktober 2004 für nichtig erklärt. B.b Mit Entscheid vom 16. Dezember 2005 wies das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement die gegen die erstinstanzliche Verfügung eingereichte Verwaltungsbeschwerde von X.________ ab. Das Departement hielt im Wesentlichen dafür, X.________ habe die erleichterte Einbürgerung aufgrund falscher Angaben bzw. durch Verschweigen wesentlicher Tatsachen erschlichen und damit den Tatbestand von Art. 41 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Erwerb und Verlust des Schweizer Bürgerrechts (SR 141.0; BüG) erfüllt.