Citation: 8C_290/2019 E. 4.1

4.1. Es steht fest und ist letztinstanzlich unbestritten, dass sich der Gesundheitszustand des Versicherten seit der Rentenaufhebung auf Oktober 2011 verschlechtert hat und dieser nunmehr, seit dem 1. Dezember 2015, Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung hat. Streitig ist demgegenüber der aktuelle Gesundheitszustand und die aus diesem sich ergebenden erwerblichen Einschränkungen des Versicherten. Während die angestammte Tätigkeit als Chauffeur/Bauarbeiter unbestrittenermassen nicht mehr zumutbar ist, stellte das kantonale Gericht in umfassender Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere aber gestützt auf das Gutachten des ABI vom 3. Juli 2017 (mit ergänzender Stellungnahme vom 27. Februar 2018), für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich fest, dass der Versicherte in einer angepassten Tätigkeit zu 70 % arbeits- und leistungsfähig wäre. Was der Beschwerdeführer gegen diese Feststellung vorbringt, vermag sie nicht als offensichtlich unrichtig oder als sonstwie bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Auf ein im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholtes Gutachten ist rechtsprechungsgemäss abzustellen, wenn nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470). Solche Indizien liegen - wie nachstehende Erwägungen zeigen - entgegen den Vorbringen des Versicherten nicht vor.