Citation: U 93/06 29.11.2006 E. A

K.________, geboren 1965, stammt aus dem Kosovo, ist mit einem Landsmann verheiratet, welcher eine Rente der Invalidenversicherung bezieht, hat einen Adoptivsohn (geboren 1992) und erwarb 1999 das Schweizer Bürgerrecht. Sie war als Verkaufsmitarbeiterin von Coop, (nachfolgend: Arbeitgeberin), bei der SWICA Versicherungen AG (nachfolgend: SWICA oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen Unfälle versichert, als der von ihr gelenkte Opel Vectra am 14. April 2003 auf der Autobahn A1 bei einer signalisierten Höchsgeschwindigkeit von 60 km/h im Schöneich-Tunnel in Zürich von einem Lastwagen beim Spurwechsel (von der mittleren auf die rechte Fahrspur) touchiert wurde. Der Personenwagen geriet auf der rechten Fahrspur ins Schleudern, drehte sich vor dem Lastwagen zweimal um die eigene Achse und kam an der Tunnel-Wand auf der linken Fahrspur zum Stillstand. Dabei hielt die Versicherte den Kopf gerade in Fahrtrichtung, ohne diesen bei der Kollision anzuschlagen. Der Airbag öffnete sich nicht. Obwohl ihr Auto fahrbar blieb, liess sie sich von der Polizei an ihren Wohnort fahren. Der noch am Unfalltag wegen Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen mit Ausstrahlung in die Nacken- und Schulterregion konsultierte Dr. med. S.________ fand keine äusseren Verletzungen und keine Einschränkungen der Beweglichkeit der Halswirbelsäule (HWS) bei wenig Schmerzen in der mittleren und unteren HWS sowie der oberen Brustwirbelsäule (BWS). Er konnte keine neurologischen Defizite feststellen, diagnostizierte ein "kranio-cervicales Beschleunigungstrauma", attestierte eine volle Arbeitsunfähigkeit für die Dauer vom 14. bis 21. April 2003 und verordnete eine medikamentöse Therapie. Die SWICA anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistungen. Ab 22. April 2003 war K.________ wieder voll arbeitsfähig. Es folgten weitere Arztkonsultationen. Am 27. Oktober 2003 kündigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis mit der Versicherten zum 31. Dezember 2003. Vom 10. November bis 4. Dezember 2003 bescheinigte ihr Dr. med. S.________ wegen Krankheit sowie ab 5. Dezember bis auf weiteres wegen Unfall eine volle Arbeitsunfähigkeit (Zwischenbericht vom 7. Juni 2004). Mit Rückfallmeldung vom 27. Februar 2004 liess K.________ die SWICA um Übernahme ihrer erneut geklagten gesundheitlichen Beeinträchtigungen als Folge des Unfalles vom 14. April 2003 ersuchen. Nach verschiedenen Abklärungen, unter anderem einer polydisziplinären Begutachtung durch die Dres. med. M.________ und H.________ (die Expertise datiert vom 23. Februar 2005; nachfolgend: polydisziplinäres Gutachten), verneinte die SWICA mit Verfügung vom 23. März 2005 rückwirkend die Adäquanz des Kausalzusammenhanges der über den 31. Oktober 2003 hinaus anhaltend geklagten Beschwerden und dem Unfall vom 14. April 2003, stellte sämtliche Versicherungsleistungen ein und verzichtete ausdrücklich auf eine Rückforderung der seit November 2003 ausgerichteten Taggelder und Heilungskosten. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 7. Juni 2005).