Citation: 6B_443/2016 E. 5

Erklärt das Bundesgericht einen Rechtsstreit als gegenstandslos, entscheidet es mit summarischer Begründung über die Prozesskosten aufgrund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes (Art. 71 BGG in Verbindung mit Art. 72 BZP). Bei der Beurteilung der Kosten- und Entschädigungsfolgen ist somit in erster Linie auf den mutmasslichen Ausgang des Prozesses abzustellen (BGE 125 V 373 E. 2a). Dabei geht es nicht darum, die Prozessaussichten im Einzelnen zu prüfen und dadurch weitere Umtriebe zu verursachen. Vielmehr muss es bei einer knappen Beurteilung der Aktenlage sein Bewenden haben. Auf dem Weg über den Kostenentscheid soll nicht ein materielles Urteil gefällt und unter Umständen der Entscheid in einer heiklen Rechtsfrage präjudiziert werden. Lässt sich der mutmassliche Ausgang eines Verfahrens im konkreten Fall nicht ohne weiteres feststellen, ist auf allgemein zivilprozessrechtliche Kriterien zurückzugreifen. Danach wird in erster Linie jene Partei kosten- und entschädigungspflichtig, die das gegenstandslos gewordene Verfahren veranlasst oder bei der die Gründe eingetreten sind, die zur Gegenstandslosigkeit des Verfahrens geführt haben (BGE 142 V 551 E. 8.2; BGE 118 Ia 488 E. 4a; Urteil 2C_622/2016 vom 31. März 2017 E. 3.1; je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer rügt im Wesentlichen, die Vorinstanz habe die Parteientschädigung aufgrund des Streitwertes bemessen. Dies verletzte Art. 433 Abs. 1 StPO. Unabhängig davon sei die ihm zugesprochene Parteientschädigung auch unangemessen. Eine Entschädigung gemäss Art. 433 Abs. 1 StPO steht dem Privatkläger nur dann zu, wenn er obsiegt oder die beschuldigte Person kostenpflichtig ist. Ob eine dieser Voraussetzungen erfüllt ist, kann nicht beurteilt werden werden, zumal die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgewiesen wurde. Der Beschwerdeführer ist demnach grundsätzlich kosten- und entschädigungspflichtig und hat selber keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung. Für das bundesgerichtliche Verfahren kann aufgrund der konkreten Umstände auf die Erhebung von Kosten verzichtet werden (Art. 66 Abs. 1 BGG). Dem Beschwerdegegner 2 ist keine Parteientschädigung zuzusprechen, weil ihm im bundesgerichtlichen Verfahren keine Kosten entstanden sind.