Citation: 5D_40/2023 E. 3.2

3.2. Soweit überhaupt auf die Eventualbegründung eingegangen werden muss, entbehrt die Beschwerde auch in der Sache einer hinreichenden Begründung: Gemäss der Beschwerdeführerin seien ihre verfassungsmässigen Rechte verletzt, wenn im gleichen Kalenderjahr mehrere Steuerforderungen von verschiedenen Jahren einkassiert werden. Das Verbot der konfiskatorischen Besteuerung setze eine Obergrenze im Steuerinkasso. Die Vorinstanz hätte von Amtes wegen prüfen müssen, ob die Schutznormen der Bundesverfassung im vorliegenden Fall zu einer teilweisen Stundung führen, die "SchKG-rechtlich" zu berücksichtigen sei. Die Beschwerdeführerin versucht mit dem Verweis auf eine Verletzung des Verbots der konfiskatorischen Besteuerung bzw. Art. 127 Abs. 2 BV im Rahmen einer subsidiären Verfassungsbeschwerde zu erreichen, dass der Streitgegenstand des Vollstreckungsverfahren um Fragen des materiellen Steuerrechts, namentlich den Grenzen dem Verbots der konfiskatorischen Besteuerung, erweitert wird. Die Beschwerdeführerin räumt denn auch selbst ein, dass die Steuerforderungen rechtskräftig verfügt wurden. Inwiefern die Steuerlast der Beschwerdeführerin im Sinne einer konfiskatorischen Besteuerung betroffen sein soll, wenn es vollstreckungsrechtlich eigentlich um ihre aktuelle Schuldenlast geht, erschliesst sich aus den Ausführungen denn auch nicht. Auf ihre diesbezüglichen Anträge, Vorbringen und Berechnungen ist deshalb nicht weiter einzugehen.