Citation: 2C_43/2016 E. A

Mit Verfügung vom 12. September 2014 widerrief das Amt für Berufsbildung des Kantons Zug die der A.________AG am 7. Mai 2014 erteilte Bildungsbewilligung in der beruflichen Grundbildung Kauffrau EFZ/Kaufmann EFZ (Branche Handel). Die frühere Bildungsbewilligung "Kaufmännische/r Angestellte/r / Informatik- und Büromaterialhandel", die 2003 in die Bildungsbewilligung "Kauffrau/Kaufmann, Branche Dienstleistung und Administration" umgewandelt worden war, widerrief das Amt für Berufsbildung ebenso. Zugleich wurde der A.________AG bis ins Jahr 2020 untersagt, Lehrverträge in der beruflichen Grundausbildung Kaufmann EFZ/Kauffrau EFZ auszustellen und abzuschliessen. Weiter verfügte das Amt für Berufsbildung, dass die A.________AG frühestens am 1. Januar 2020 ein neues Gesuch um Bewilligung für die berufliche Grundausbildung Kaufmann EFZ/Kauffrau EFZ stellen könne. Das Amt begründete diesen Entscheid mit mangelhafter Ausbildungsqualität in der beruflichen Grundausbildung sowie mit der Verletzung der Bildungsvorschriften und der Fürsorgepflicht. Die Bildung in der beruflichen Praxis sei daher ungenügend und die gesetzlichen Voraussetzungen für die Aufrechterhaltung der Bildungsbewilligung seien nicht mehr erfüllt. Gegen diese Verfügung erhob die A.________AG Beschwerde bei der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zug. Diese wies die Beschwerde mit Verfügung vom 6. Mai 2015 ab. Mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Zug vom 8. Juni 2015 beantragte die A.________AG die Aufhebung des Entscheids der Volkswirtschaftsdirektion vom 6. Mai 2015 und der Verfügung des Amtes für Berufsbildung vom 12. September 2014. Das Verwaltungsgericht hiess die Beschwerde mit Urteil vom 24. November 2015 im Sinne der Erwägungen teilweise gut und entzog der A.________AG die Berufsbildungsbewilligung vorläufig bis längstens Ende 2016.