Citation: D 1/02 19.03.2003 E. 1

1.1 Verfügungen betreffend ein Arbeitsverhältnis beim Bundesgericht bzw. beim Eidgenössischen Versicherungsgericht können beim jeweils anderen Gericht angefochten werden (Art. 36 Abs. 2 Bundespersonalgesetz [BPG; SR 172.220.1]; Peter Helbling, Entwicklung im Personalrecht des Bundes; Anmerkungen zum Bundespersonalgesetz [BPG], in: Helbling/Poledna, Personalrecht des öffentlichen Dienstes, Bern 1999, S. 33 f.). Das Rechtsmittel der Verwaltungsgerichtsbeschwerde steht dem Gerichtspersonal gegen sämtliche Verfügungen in personalrechtlichen Belangen - und nicht nur gegen Verfügungen über die Auflösung des Arbeitverhältnisses (vgl. Art. 100 Abs. 1 lit. e OG) - offen, weil nur so gewährleistet ist, dass die Beschäftigten der beiden Gerichte an eine aussenstehende Gerichtsinstanz gelangen können (vgl. Botschaft zum Bundespersonalgesetz vom 14. Dezember 1998, BBl 1999 1628; Botschaft zur Totalrevision der Bundesrechtspflege vom 28. Februar 2001, BBl 2001 4414). 1.2 Entscheide der Rekurskommission werden vom Eidgenössischen Versicherungsgericht nur hinsichtlich der Rüge der Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens (Art. 104 lit. a in Verbindung mit Art. 132 OG), der Rüge der unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des Sachverhaltes (Art. 104 lit. b in Verbindung mit Art. 132 OG), nicht aber auf Unangemessenheit überprüft (Art. 104 lit. c in Verbindung mit Art. 132 OG). Da die Rekurskommission keine richterliche Behörde im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG ist, kann das Eidgenössische Versicherungsgericht deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen überprüfen (Art. 105 Abs. 1 in Verbindung Art. 132 OG; BGE 123 V 110 Erw. 2b).