Citation: 9C_218/2021 E. A

A.a. Der 1956 geborene A.________ erlitt am 7. Oktober 1985 bei einem Arbeitsunfall im Rahmen seiner Anstellung als Handlanger auf dem Bau u.a. eine Trümmerfraktur des rechten Fersenbeins. In der Folge unterstützte ihn die IV-Stelle des Kantons Zug bei der beruflichen Eingliederung in eine Tätigkeit im mechanisch-technischen Bereich. A.b. Im Januar 2006 gelangte A.________ wegen Rücken-, Schulter-, Bein- und Fussschmerzen an die Invalidenversicherung. Die Verwaltung tätigte daraufhin verschiedene Abklärungen und verneinte gestützt auf das Gutachten des Instituts G.________ vom 23. Oktober 2007 einen Rentenanspruch (Verfügung vom 21. August 2008). Diesen Entscheid bestätigte das Verwaltungsgericht des Kantons Zug mit Urteil vom 15. April 2010, nachdem es eine Expertise bei der MEDAS Zentralschweiz datierend vom 15. Januar 2010 eingeholt hatte. A.c. Im November 2019 meldete sich A.________ erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Dabei gab er an, seit November 2017 wegen Knieschmerzen beeinträchtigt zu sein. Die IV-Stelle holte die Akten von der Krankentaggeldversicherung samt Berichten des behandelnden Orthopäden Dr. med. B.________ und des Hausarztes Dr. med. C.________ ein. Anschliessend verlangte sie nach Rücksprache mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) weitere Auskünfte bei Dr. med. B.________ und im Januar 2020 reichten die Orthopäden Dres. med. D.________ und E.________, welche die Behandlung seit dem 26. Februar 2019 durchführten, ihre Berichte vom 26. Februar, 5. März, 12. April sowie 2. September 2019 ein. Zu diesen Unterlagen nahm der RAD am 9. März 2020 Stellung. Anschliessend verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 28. Mai 2020 einen Rentenanspruch.