Citation: 5A_181/2016 E. 2.2

2.2. Im vorliegenden Fall wurde für die vom Beschwerdeführer beabsichtigte Einleitung der Betreibung für eine Forderung von Fr. 100.-- der Kostenvorschuss auf Fr. 150.-- festgesetzt. Das Betreibungsamt trug damit dem Umstand Rechnung, dass der Beschwerdeführer zugleich als Schuldner bei ihm verzeichnet sei. Nach Ansicht der Aufsichtsbehörde ist nicht nur die in Art. 16 GebV SchKG festgelegte Gebühr für den Erlass, die doppelte Ausfertigung, die Eintragung und die Zustellung des Zahlungsbefehls von hier rund Fr. 20.-- zu berücksichtigen. Allfällige zusätzliche Kosten würden dem solventen Gläubiger nachträglich in Rechnung gestellt. Da der Beschwerdeführer aber bereits als Schuldner erfasst sei, bestehe das Risiko, dass schlussendlich der Staat für die weiteren Kosten aufkommen müsse. Die Festlegung des Kostenvorschusses liege im Ermessen des Betreibungsamtes. Aufgrund der gängigen Praxis bei Betreibungsbegehren bis zu Fr. 1'000.-- sei der Vorschuss auf Fr. 150.-- festzusetzen, weshalb der der geforderte Vorschuss nicht zu beanstanden sei.