Citation: I 775/02 21.10.2003 E. 3

Zu prüfen bleibt die erwerbliche Seite. Was das hypothetische Einkommen im Gesundheitsfall (Valideneinkommen) betrifft, hätte die Beschwerdeführerin gemäss Angaben des vormaligen Arbeitgebers im Jahr 2001 ein Einkommen von Fr. 58'922.- erzielen können. Was das trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbare Einkommen (Invalideneinkommen) betrifft, können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne beigezogen werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Versicherte - wie hier - nach Eintritt des Gesund heitsschadens keine neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat (BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/bb). Gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung 2000 belief sich der Zentralwert für die mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) beschäftigten Frauen im privaten Sektor auf Fr. 3658.- (bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden). Umgerechnet auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft, 2003 Heft 6, S. 98, Tabelle B 9.2) und angepasst an die Nominallohnentwicklung bei Frauenlöhnen von 2,5 % (Bundesamt für Statistik, Lohnentwicklung 2001, S. 33, Tabelle T1.2.93; vgl. das zur Publikation in Band 129 V der Amtlichen Sammlung bestimmte Urteil S. vom 30. Mai 2003, U 401/01, Erw. 3.1.2) ergibt sich zu dem für den Einkommensvergleich massgebenden Zeitpunkt des Rentenbeginns (BGE 128 V 184, 129 V 222) im Jahr 2001 ein Einkommen von Fr. 46'905.-, beziehungsweise Fr. 28'143.- für ein 60 %-Pensum. Der von der Vorinstanz vorgenommene Abzug von 15 % ist im Rahmen der Angemessenheitskontrolle und mit Blick auf vergleichbare Fälle nicht zu beanstanden (Art. 132 lit. a OG; BGE 126 V 81 Erw. 5 und 6 mit Hinweisen). Das Invalideneinkommen beläuft sich damit auf Fr. 23'922.-. Verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 58'922.- resultiert ein Invaliditätsgrad von 59,41 %. Das Begehren auf Zusprechung einer ganzen Invalidenrente ist daher unbegründet.