Citation: 6B_305/2022 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz geht von der versuchten schweren Körperverletzung zum Nachteil von C.________ aus und qualifiziert das objektive Tatverschulden des Beschwerdeführers als nicht mehr leicht. Unter Einbezug der subjektiven Tatschwere stuft sie auch das Gesamtverschulden als nicht mehr leicht ein und setzt die Einsatzstrafe auf 36 Monate fest. Sodann gewichtet die Vorinstanz die versuchte Tatbegehung und reduziert die Einsatzstrafe um ein Drittel auf 24 Monate. Die Täterkomponenten wertet sie insgesamt als neutral. Bezüglich der versuchten schweren Körperverletzung zum Nachteil von D.________ erachtet die Vorinstanz eine hypothetische Freiheitsstrafe von 30 Monaten - bei einem knapp nicht mehr leichten Gesamtverschulden - als dem Verschulden angemessen. Sie erwägt, da sich auch diese Tat im Versuch erschöpft habe und die Schläge des Beschwerdeführers keine relevanten physischen Tatfolgen verursacht hätten, sei die hypothetische Strafe auf 18 Monate zu reduzieren. Auch hier erachtet die Vorinstanz die Täterkomponenten insgesamt als neutral. Unter Berücksichtigung aller strafzumessungsrelevanter Faktoren setzt sie die Einsatzstrafe für den Raufhandel auf 8 Monate fest, wobei sie das Verschulden gesamthaft als nicht mehr leicht qualifiziert. In Anwendung des Asperationsprinzips gelangt die Vorinstanz schliesslich zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 40 Monaten (Urteil S. 20 ff. E. III).