Citation: 9C_149/2022 E. A

A.a. Dem 1956 geborenen A.________ sprach die IV-Stelle des Kantons Graubünden ab 1. Mai 2016 eine halbe Rente zu und die AHV-Ausgleichskasse richtete ihm ab 1. Mai 2016 Ergänzungsleistungen aus. A.b. Nachdem die AHV-Ausgleichskasse den Versicherten im Frühjahr 2017 aufgefordert hatte, seinen ausländischen Rentenanspruch abzuklären, sprach ihm die Deutsche Rentenversicherung mit Verfügung vom 3. Februar 2020 ab 1. November 2015 eine Rente zu. In der Folge berechnete die Verwaltung den monatlichen Ergänzungsleistungsanspruch neu und forderte von A.________ betreffend den Zeitraum vom 1. Mai 2016 bis 29. Februar 2020 eine Rückzahlung von Fr. 13'886.- (Verfügung vom 28. Februar 2020). Im Einspracheentscheid vom 14. Juli 2020 reduzierte die AHV-Ausgleichskasse den Rückerstattungsbetrag auf Fr. 13'247.80. Dabei lehnte sie unter anderem ab, Mehrkosten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie mit der Rückforderung zu verrechnen. Ferner erklärte die Verwaltung gleichentags, dass sie eine von ihr geschuldete Nachzahlung von Fr. 687.- mit der Rückerstattungsforderung verrechne.