Citation: 8C_600/2021 E. 5.5

5.5. Das Gutachten des Dr. med. G.________ (einschliesslich der ergänzenden Stellungnahmen) stellt gemäss dem kantonalen Gericht lediglich eine andere Beurteilung desselben von Dr. med. F.________ und dem ZMB begutachteten medizinischen Sachverhalts dar, soweit der Privatgutachter eine direkte oder indirekte Unfallkausalität bejaht. Zudem seien die Aussagen dieses Arztes aufgrund seiner langjährigen auftragsrechtlichen Vertrauensstellung zum Beschwerdeführer zurückhaltend zu gewichten (BGE 135 V 465 E. 4.5; Urteil 8C_208/2015 vom 17. Juni 2015 E. 4.2.1). Die Vorinstanz hielt des Weiteren fest, dass Dr. med. G.________ die Unfallkausalität verschiedener Beschwerden einzig mit dem Hinweis auf den vor den Unfällen beschwerdefreien Zustand und damit mit einem beweisrechtlich unzulässigen "Post-hoc-ergo-propter-hoc"-Schluss begründete (statt vieler: Urteil 8C_758/2020 vom 14. April 2021 E. 5.2.3 mit Hinweisen), und dass seine Argumentation bei anderen Beschwerden nicht überzeuge. Mithin ergäben sich aus den Ausführungen des Privatgutachters keine konkreten Indizien, namentlich keine unberücksichtigten oder ungewürdigten Aspekte, die es rechtfertigten, auf seine Beurteilung - statt auf jene des Dr. med. F.________ und des ZMB - abzustellen oder weitere Abklärungen vorzunehmen. Der Hinweis des Beschwerdeführers, das Gutachten des Dr. med. G.________ bilde als Ganzes ein konkretes Indiz gegen die beiden anderen Gutachten, vermag diese zutreffende Schlussfolgerung des kantonalen Gerichts nicht zu entkräften.