Citation: 5A_612/2023 E. 4.2.2

4.2.2. Darüber hinaus wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz vor, ihrer Begründungspflicht nicht nachgekommen zu sein, was den Stundenansatz des gegnerischen Rechtsvertreters anbelange. So habe sie nicht begründet, wieso der Fall überdurchschnittlich schwierig sei. Ausserdem argumentiere sie widersprüchlich. Dies sei ebenfalls gehörsverletzend. 4.2.2.1. Aus Art. 29 Abs. 2 BV folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen (BGE 134 I 83 E. 4.1). Die Behörde braucht sich aber nicht mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinanderzusetzen, noch muss sie jedes einzelne Vorbringen widerlegen. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und in voller Kenntnis der Sache ein Rechtsmittel ergreifen kann (BGE 148 III 30 E. 3.1 mit Hinweisen). Ob diese Anforderungen erfüllt sind, beurteilt sich anhand des Ergebnisses des Entscheids, das im Urteilsspruch zum Ausdruck kommt und das allein die Rechtsstellung der betroffenen Person berührt. Die Begründung ist also nicht an sich selbst, sondern am Rechtsspruch zu messen (BGE 145 III 324 E. 6.1). 4.2.2.2. Anlässlich dieser Vorgaben ist der angefochtene Entscheid auch im Hinblick auf die Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV) nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz begründete das Ergebnis ihres Entscheids und machte insbesondere Ausführungen zum (rechtlichen) Schwierigkeitsgrad des vorliegenden Falles sowie zur Angemessenheit nicht nur des Stundensatzes, sondern auch des Aufwandes (siehe E. 4.1). Dass sie nicht detailliert ausführte, weshalb sie von einer eher überdurchschnittlichen rechtlichen Komplexität ausging, ist nicht zu beanstanden, zumal sie einerseits eine Abgrenzung zu typischerweise einfacheren Fällen vornahm und andererseits darauf hinwies, dass nicht nur die rechtliche Komplexität für die Höhe des Stundensatzes entscheidend sei.