Citation: 1C_574/2023 E. 8.6

8.6. Mit diesen Ausführungen anerkennt die Gemeinde Klosters die Beschwerdeanträge hinsichtlich der Aufhebung der von der Vorinstanz bestätigten Wiederherstellungsverfügung teilweise. Ob eine solche Anerkennung ohne eine vom Bundesgericht geprüfte Rechtsverletzung beachtlich sein könnte, ist fraglich (vgl. Urteile 1F_16/2020 vom 7. Juli 2020 E. 3; 2C_299/2009 vom 28. Juni 2010 E. 1.3). Die Frage kann offenbleiben, weil die Gemeinde Klosters bei der Berechnung der Anzahl der Pflichtparkplätze (gleich wie die Vorinstanz) aus Versehen die aktenkundige Tatsache der Zusammenlegung von zwei Wohnungen nicht berücksichtigte und damit ein Revisionsgrund gemäss Art. 121 lit. d BGG vorliegen könnte. Daher rechtfertigt es sich, die aus diesem Versehen abgeleitete Willkürrüge der Beschwerdeführenden trotz ihrer verspäteten Erhebung zu berücksichtigen. Diese Rüge ist begründet, weil gemäss den zutreffenden Angaben der Gemeinde unter Berücksichtigung der reduzierten Anzahl von Wohnungen im streitbetroffenen Haus nach dem Rückbau der Parkplätze 4 und 5 nur noch ein Pflichtparkplatz fehlt und damit lediglich eine Ersatzabgabe von Fr. 6'000.-- geschuldet ist. Demnach ist in teilweiser Gutheissung der Beschwerde das Dispositiv des angefochtenen Urteils so zu ergänzen, dass die kantonale Beschwerde insoweit teilweise gutzuheissen ist, als die in der Wiederherstellungsverfügung vom 5. Juli 2022 verlangte Ersatzabgabe von Fr. 12'000 für zwei fehlende Pflichtparkplätze auf Fr. 6'000.-- zu reduzieren ist.