Citation: 2C_71/2020 E. 4.6

4.6. Für die Beurteilung des öffentlichen Fernhalteinteresses nicht einzubeziehen ist vorliegend der Umstand, dass der Beschwerdeführer am 12. November 2014 durch das Migrationsamt des Kantons Zürich ausländerrechtlich verwarnt wurde. Die Verwarnung bezog sich einzig auf den ersten Strafbefehl vom 25. September 2014, der für sich genommen aufgrund der Strafhöhe den Widerruf der Niederlassungsbewilligung nicht rechtfertigen würde (vorne E. 4.1). Zudem erhielt der Beschwerdeführer die Verwarnung erst nach der Begehung der letzten Straftat, mithin konnte sie ihre präventive Funktion noch gar nicht tätigen.