Citation: 2C_652/2020 E. 3.4

3.4. In tatsächlicher Hinsicht bringt der Beschwerdeführer schliesslich vor, die Vorinstanz habe den Umstand, dass sich die Mutter seines Sohnes seit der Entlassung des Beschwerdeführers aus dem Strafvollzug wenig kooperativ verhalte und der Beschwerdeführer mittels behördlicher Hilfe das ihm zustehende Besuchsrecht durchsetzen müsse, in willkürlicher Weise nicht als Indiz dafür gewertet, dass die in der Schweiz mit behördlicher Hilfe gelebten regelmässigen Kontakte zwischen Vater und Sohn praktisch nicht aufrechterhalten werden können, wenn der Beschwerdeführer die Schweiz verlassen müsste. Es erscheint indessen nicht als willkürlich, davon auszugehen, dass sich aus einem (allfälligen) unkooperativen Verhalten der Mutter keine eindeutigen Schlüsse betreffend die Frage ziehen lassen, in welchem Umfang die Beziehung zwischen dem Beschwerdeführer und seinem Sohn im Falle der Wegweisung tatsächlich gelebt werden kann. Letzteres gilt umso mehr, als es dem Beschwerdeführer unbenommen ist, auch bei seiner Wegweisung aus der Schweiz behördliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, sollte seine Ex-Ehefrau ihn an der Ausübung seiner Rechte (namentlich des gemeinsamen Sorgerechts) hindern. Die erwähnte Rüge der willkürlichen Sachverhaltsfeststellung bzw. willkürlichen Beweiswürdigung ist somit unbegründet.