Citation: 9C_116/2019 E. 4.1

4.1. Was die Frage des Rentenanspruchs ab 1. Oktober 2015 anbelangt, erwog die Vorinstanz, ab Juni 2015 hätten sich die gesundheitlichen Verhältnisse und die Arbeitsfähigkeit des Versicherten (nach einer Phase mit einer Arbeitsunfähigkeit von 70 %, während welcher Anspruch auf eine ganze Rente bestand) wesentlich verbessert. Damit sei der Rentenanspruch für die Zeit ab 1. Oktober 2015 umfassend zu prüfen. Gemäss dem Gutachten des med. pract. E.________ und des Dr. med. F.________ vom 27. Januar 2016 bestehe aus rein rheumatologischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit von 30 % für leidensangepasste Tätigkeiten und aus rein psychiatrischer Sicht eine solche von 50 %, wobei die beiden Werte nach den Ärzten zu addieren seien. Die Vorinstanz gelangte aufgrund einer Indikatorenprüfung der Einschätzung des med. pract. E.________ zum Ergebnis, dass funktionelle Auswirkungen der im Gutachten vom 27. Januar 2016 diagnostizierten mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F32.1) und der kombinierten Persönlichkeitsstörung mit paranoiden und narzisstischen Zügen (ICD-10 F61.0) nicht überwiegend wahrscheinlich seien. Damit sei allein die somatisch bedingte Arbeitsunfähigkeit von 30 % zu berücksichtigen. Aus dieser ergebe sich ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 37 % (Valideneinkommen von Fr. 74'216.95; Invalideneinkommen von Fr. 46'431.45).