Citation: 4A_507/2015 E. A

A.a. Die C.________ AG (Unternehmerin, Klägerin, Beschwerdegegnerin) mit Sitz in U.________ bezweckt die Übernahme und Ausführung von Hoch- und Tiefbauten aller Art sowie sämtlicher Holzarbeiten. Die A.________ ag (früher: B.________ AG, vgl. dazu E. 1 unten; Bestellerin, Beklagte, Beschwerdeführerin) mit Sitz in V.________ bezweckt u.a. die Ausführung von Generalunternehmeraufträgen sowie aller damit zusammenhängender Dienstleistungen. A.b. Die Parteien schlossen einen Werkvertrag, mit welchem die damalige B.________ AG als Generalunternehmerin und Bauleiterin der "Überbauung D.________" bzw. "Wohnüberbauung E.________" die C.________ AG mit Baumeisterarbeiten betraute. Das Überbauungsprojekt umfasste die Erstellung von 12 Mehrfamilienhäusern mit Tiefgaragen auf den Grundstücken Nr. xxx und yyy in W.________. Die Unternehmerin sollte ihre Leistungen zu einem Pauschalpreis von Fr. 8'350'000.-- erbringen. A.c. Die Unternehmerin verlangt nun für Kosten, die ihr aufgrund einer durch die Bestellerin zu verantwortende Bauablaufstörung erwachsen seien, eine Mehrvergütung von Fr. 788'399.50. Weiter macht sie eine Forderung von Fr. 161'921.50 aufgrund einer Erhöhung der Stahlkosten geltend. Schliesslich fordert sie für Pumpenstunden, die in der Pauschale ebenfalls nicht enthalten gewesen seien, einen Betrag von Fr. 92'358.60. Insgesamt macht sie mithin eine Forderung von Fr. 1'042'679.60 geltend.