Citation: 4C.399/2006 12.02.2007 E. 3

3.1 Nach Art. 55 Abs. 1 lit. c OG ist in der Berufungsschrift anzugeben, welche Bundesrechtssätze der angefochtene Entscheid verletzt und inwiefern er gegen sie verstösst. Wer vor Bundesgericht eine Verletzung von Art. 8 ZGB rügt, hat konkret darzulegen, welche von ihm angebotenen Beweise der Sachrichter hätte abnehmen sollen, mit den erforderlichen Hinweisen, dass er diese Beweisanträge form- und fristgerecht gestellt hat; ausserdem hat er aufzuzeigen, welche rechtserheblichen Tatsachen damit hätten bewiesen werden sollen (Jean-François Poudret/Suzette Sandoz, Commentaire de la loi fédérale d'organisation judiciaire, N. 1.5.2.3 zu Art. 55 OG). Die Ausführungen der Beklagten bezüglich der geltend gemachten Verletzung von Art. 8 ZGB genügen diesen Anforderungen offensichtlich nicht. Ihre Rüge ist damit nicht hinreichend begründet. 3.2 Im Rahmen der Berufung sind Rügen der Verletzung von Verfassungsrecht fehl am Platz; diese sind gemäss Art. 43 Abs. 1 Satz 2 OG mit staatsrechtlicher Beschwerde geltend zu machen. Die Rüge der Beklagten, das Obergericht sei in Willkür verfallen, als es die Anwendbarkeit des Sozialplans auf den Kläger bejahte, ist deshalb unzulässig.