Citation: I 494/06 19.10.2006 E. 2

Das kantonale Gericht hat in Anwendung der gemischten Methode (vgl. dazu BGE 125 V 148 f. Erw. 2a-c sowie BGE 130 V 393 und Urteil E. vom 13. Dezember 2005 [I 156/04]) einen Invaliditätsgrad von höchstens 37% (0,64 x 41,41% + 0,36 x 30%; vgl. zum Runden BGE 130 V 121) ermittelt, was keinen Anspruch auf eine Invalidenrente gibt (Art. 28 Abs. 1 IVG). Dabei entspricht 0,64 (64%/100%) dem zeitlichen Umfang gemessen an einem Normalarbeitspensum, in welchem die Versicherte ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Maximal 41,41% beträgt die Einschränkung im erwerblichen Bereich, 30% im Aufgabenbereich Haushalt. Den Invaliditätsgrad im erwerblichen Bereich im Besonderen ermittelte die Vorinstanz durch Vergleich der mit und ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erzielbaren Einkommen auf der Grundlage von Tabellenlöhnen (vgl. dazu BGE 128 V 30 Erw. 1, 126 V 77 Erw. 3b/bb). Dabei ging sie davon aus, die Versicherte sei trotz des Gesundheitsschadens in der Lage, als Hilfsarbeiterin eine sitzende Tätigkeit halbtags zu verrichten. In diesem Sinne hatte sich Dr. med. G.________ in seiner protokollarisch festgehaltenen telefonischen Auskunft vom 15. März 2004 zu seinem Gutachten vom 24. Februar 2004 geäussert. Von den Bemessungsfaktoren sind die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung bei einem Anteil der Erwerbstätigkeit von 0,64 sowie der frühest mögliche Rentenbeginn am 1. September 2002 unbestritten. Es besteht kein Anlass zu einer näheren Prüfung von Amtes wegen (BGE 125 V 415 Erw. 1b und 417 oben, 110 V 53 Erw. 4a).