Citation: 1C_348/2022 E. 4.1.1

4.1.1. Gemäss verbindlicher und insoweit unbestrittener Feststellung der Vorinstanz wurde das vom 18. März 2020 datierte Baugesuch am 2. Juni 2020 bewilligt und über den dagegen erhobenen Rekurs mit Urteil vom 27. April 2021 entschieden. Die revidierte BZO 2020 wurde am 17. September 2020 von der Gemeindeversammlung festgesetzt, am 14. Juni 2021 von der Baudirektion genehmigt und auf den 1. Oktober 2021 (teilweise) in Kraft gesetzt. Aufgrund eines Rekurses waren von der Inkraftsetzung zunächst Art. 28 Abs. 1 lit. a, e und f sowie Art. 28 Abs. 2 BZO 2020 ausgenommen. Kurz vor Erlass des angefochtenen Urteils vom 13. April 2022 wurden diese Bestimmungen sodann gemäss Gemeinderatsbeschluss vom 15. März 2022 aufgrund des Rückzugs des Rekurses per 1. April 2022 in Kraft gesetzt. Die Vorinstanz hat diesen Beschluss und die Inkraftsetzung auf den 1. April 2022 zwar nicht explizit erwähnt. Gleichwohl ist es, wie nachfolgend aufgezeigt wird, mit Blick auf die von den Beschwerdeführenden erhobenen Rügen und die bundesgerichtliche Kognition nicht zu beanstanden, dass das Verwaltungsgericht auf das Recht abgestellt hat, das im Zeitpunkt des unterinstanzlichen Entscheids des Baurekursgerichts in Kraft war.