Citation: 9C_739/2023 E. 4.1

4.1. Es steht fest und ist unbestritten, dass der Versicherten im Gutachten der Swiss Medical Assessment- and Business-Center (SMAB) AG vom 31. Dezember 2012 aufgrund eines Status nach Subarachnoidalblutung im Bereich der A. cerebri media rechts (22.11.2009), eines Status nach Aneurysmaclipping (24.11.2009) sowie eines Status nach kombinierter Schieloperationen beidseits nach linksseitiger Abduzensparese (13.1. und 28.7.2011) aus gesamtmedizinischer Sicht sowohl in der angestammten als auch in einer leidensangepassten Tätigkeit seit November 2010 eine Arbeitsfähigkeit von 80 % bescheinigt worden war. Demgegenüber nannte Prof. Dr. med. B.________ in seinem Gutachten vom 2. Oktober 2020 als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Subarachnoidalblutung Hunt&Hess Ila, WFNS 1, Fisher 3 am 21.11.2009 (ICD-10: I60.1) mit/bei rupturiertem Aneurysma der A. carotis interna links, Kraniotomie links und Aneurysmaclipping am 24.11.09, symptomatischen Vasospasmen am 26.11.09 (Triple H-Therapie vom 26.11.-8.12.09), Status post Korrekturoperation bei Abduzensparese links am 13.01. und 28.07.2011 (persistierende Doppelbilder des linken Auges, Abweichung von der Sehmittelachse), struktureller, fokaler Epilepsie mit einfach-partiellen, motorischen Anfällen (ICD-10: G40.1) und leichten kognitiven Defiziten (ICD-10: F06.7). Der Gutachter attestierte der Versicherten eine Arbeitsfähigkeit von 0 % in der angestammten und eine solche von 70 % in einer leichten Tätigkeit (wobei er ursprünglich 70-80 % angegeben hatte, was er später, am 29. November 2021, entsprechend präzisierte). Weiter hielt er fest, dass seine Einschätzung seit November 2009 gelte.