Citation: 2C_152/2020 E. 7.3.3

7.3.3. An dieser Kostenverlegung ändern auch die übrigen Vorbringen des Beschwerdeführers nichts. Eine mangelhafte Verfügungseröffnung liegt entgegen dem Beschwerdeführer nicht vor. Ebenso wenig besteht eine Rechtsverzögerung. Zunächst ist festzuhalten, dass das Steuerrekursgericht mit seiner Verfügung vom 20. Dezember 2018 dem Beschwerdeführer eine 30-tägige Frist einräumte, um den Unrichtigkeitsnachweis zu erbringen. Nachdem der Beschwerdeführer diese Verfügung nicht bei der Post abgeholt hatte, wurde sie ihm nochmals zugestellt, worauf er eine telefonische Rückmeldung bis Ende März 2019 in Aussicht stellte (Art. 105 Abs. 2 BGG). Die 60-tägige Behandlungsfrist des Steuerrekursgerichts gemäss § 149 Abs. 1 StG fing somit frühestens am 1. April 2019 an zu laufen. Dabei handelt es sich um eine Ordnungsfrist (RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, Kommentar zum Zürcher Steuergesetz, 3. Aufl. 2013, N. 18 zu § 149 StG ZH), deren Überschreitung um rund 68 Tage (Entscheid Steuerrekursgericht: 6. August 2019) angesichts der Vielzahl der vom Beschwerdeführer vorgebrachten Rügen noch keine Rechtsverzögerung im Sinne von Art. 29 Abs. 1 BV begründet (vgl. BGE 144 II 486 E. 3.2, 3.7 und 3.8 S. 489 f., 492 ff.). Die Kostenverlegung in den kantonalen Rechtsmittelverfahren bezüglich der direkten Bundessteuer erweist sich damit als bundesrechtskonform.