Citation: 4P.185/2006 11.10.2006 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer rügt, die Nichtvorladung von C.________ als Zeugin verletze seinen Anspruch auf rechtliches Gehör und ein faires Verfahren gemäss Art. 6 EMRK, da er keine Möglichkeit gehabt habe, ihr gemäss Art. 253 ZPO/BE als Partei weitere Fragen zu stellen. 3.2 Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV ergibt sich das Recht des Betroffenen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 129 II 497 E. 2.2; 127 I 54 E. 2b S. 56; 124 I 241 E. 2 S. 242). 3.3 Da der Beschwerdeführer keinen Antrag auf Einvernahme von C.________ als Zeugin stellte, kann er gemäss den zutreffenden Ausführungen des Obergerichts nicht geltend machen, er sei mit einem Beweisantrag nicht gehört worden. Das vom Beschwerdeführer angerufene Mitwirkungsrecht bei der Beweisabnahme setzt voraus, dass Beweise tatsächlich abgenommen werden. Da C.________ vom Arbeitsgericht nicht als Zeugin einvernommen wurde, hatte der Beschwerdeführer auch keinen Anspruch darauf, ihr als Partei weitere Fragen zu stellen. Demnach ist insoweit eine Verletzung des rechtlichen Gehörs zu verneinen.