Citation: 4A_73/2023 E. 3

Die Beschwerdeschrift genügt den dargelegten Anforderungen nicht. Die Beschwerdeführerin verkennt, dass das Bundesgericht auch bei der Beurteilung von Beschwerden gegen Urteile der kantonalen Handelsgerichte keine Appellationsinstanz ist. Im Einzelnen: Die von der Vorinstanz mit überzeugender Begründung bejahte Aktivlegitimation der Beschwerdegegnerin stellt die Beschwerdeführerin zu Recht nicht mehr in Frage. Hingegen scheint sie an ihrem Einwand festzuhalten, die beschlossene Dividendenausschüttung könne nur erfolgen, wenn das Eigenkapital mindestens Fr. 450'000.-- betrage, was nicht zutreffe. Auf ihre diesbezüglichen Vorbringen, mit denen sie den vorinstanzlichen Erwägungen ohne nachvollziehbare Auseinandersetzung ihre eigene - teilweise schwer verständliche - Auffassung entgegensetzt, kann nicht eingetreten werden. Das gilt umso mehr, als sie sich dabei auf einen Sachverhalt stützt, der von den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz abweicht bzw. darüber hinausgeht, im Einzelnen aber keine rechtsgenüglichen Sachverhaltsrügen formuliert und, soweit sie den Sachverhalt ergänzt, keine präzisen Aktenhinweise anbringt, sondern pauschal auf ihre Rechtsschriften verweist (vgl. E. 2.2). Ungenügend begründet ist auch die Willkürrüge, mit der sie der Vorinstanz vorwirft, sie habe verkannt, dass "E.________ mit dolus" verschiedene im Aktienkaufvertrag festgehaltene Verpflichtungen missachtet habe. Die Entscheidrelevanz bleibt unerklärt, zumal E.________ nicht Vertragspartei des Aktienkaufvertrags war. Auch die Rüge einer willkürlichen antizipierten Beweiswürdigung kann nicht nachvollzogen werden. Die pauschalen Verweise auf die Klageantwort und die Duplik sind unzureichend. Die Beschwerdeführerin vermag die geltend gemachten Rechtsverletzungen (Art. 157 ZPO, Art. 153 ZPO, Art. 9 und Art. 29 BV) nicht klar und detailliert darzulegen (vgl. E. 2.3 hiervor). Mit der Geltendmachung von Art. 153 ZPO verkennt sie zudem, dass im vorliegenden Fall das Gericht den Sachverhalt nicht von Amtes wegen festzustellen hat. Unzutreffend ist sodann die Behauptung, die Vorinstanz habe "gänzlich auf Beweiserhebungen verzichtet". Sie hat die eingereichten Unterlagen durchaus gewürdigt. Wenn die Beschwerdeführerin es sodann als stossend beanstandet, dass weder eine Parteibefragung noch eine Instruktionsverhandlung durchgeführt und sogar das Fehlen des rechtsgeschäftlichen Vertreters der Beschwerdegegnerin akzeptiert worden sei, zeigt sie nicht konkret auf, inwiefern das angefochtene Urteil an einer Bundesrechtsverletzung leidet, sondern erhebt unsubstanziierte Kritik, auf die das Bundesgericht nicht eintreten kann.