Citation: U 222/05 21.03.2006 E. A

W.________ (geboren 1954) arbeitet teilzeitlich bei der Taxi X.________ AG, als Taxichauffeuse und ist bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: SUVA) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 31. Dezember 2003 half sie im Rahmen ihrer Berufstätigkeit einer älteren Dame deren Einkäufe zum Hauseingang zu bringen. Dabei kippte ihr der Einkaufswagen (25 bis 30 kg) auf der steil abfallenden Treppe weg, weshalb sie mit der anderen Hand, in welcher sie 6 1.5-Literflaschen Mineralwasser hielt, diesen wieder aufzufangen versuchte und dabei auf die Knie stürzte. In der Folge litt sie unter persistierenden Schmerzen im Schulterbereich, weswegen sie sich am 6. Januar 2004 in ärztliche Behandlung begab. Der erstbehandelnde Dr. med. B.________, Facharzt für Allgemeine Medizin, hielt eine ausgeprägte Myogelose im Bereich des Muskulus rhomboideus links fest und diagnostizierte einen Status nach Zerrung im Bereich der Schultermuskulatur links bzw. ein myofasziales Schmerzsyndrom im Bereich des Muskulus rhomboideus links; ein Abschluss der ärztlichen Behandlung sei in vier bis sechs Wochen zu erwarten (Bericht vom 2. Februar 2004). Der Kreisarzt hielt in einer Aktennotiz vom 2. März 2004 fest, seiner Ansicht nach handle es sich um Beschwerden, die durch eine Überbelastung entstanden seien und in keinem Zusammenhang mit dem Ereignis vom 31. Dezember 2003 stünden. Dr. med. O.________, Facharzt für Rheumatologie und Physikalische Medizin, stellte die Diagnose eines cervicospondylogenen Syndroms links bei/mit sekundärem myofaszialem Schmerzsyndrom interscapulär links und dringendem Verdacht auf degenerative Veränderungen der HWS mit Aktivierung bei Status nach Distorsion am 31. Dezember 2003 (Bericht vom 12. März 2004). Dr. med. S.________, Facharzt für Chirurgie, Versicherungsmedizin, SUVA, schloss sich am 10. Mai 2004 der kreisärztlichen Beurteilung an, da das Ereignis bagatellär und eine HWS-Distorsion unwahrscheinlich sei; die Röntgenbilder der HWS zeigten lediglich altersentsprechende degenerative Veränderungen. Mit Verfügung vom 26. Mai 2004, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 13. September 2004, verneinte die SUVA ihre Leistungspflicht, da das Ereignis vom 31. Dezember 2003 nicht geeignet sei, die geklagten Beschwerden hervorzurufen.