Citation: 2C_576/2023 E. 5.1

5.1. Gemäss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Der Gehörsanspruch dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt er ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift. Art. 29 Abs. 2 BV hat im Rahmen eines Verfahrens betreffend vorsorgliche Massnahmen nicht die gleiche Tragweite wie im Rahmen des Hauptverfahrens, zumal solche Entscheide naturgemäss rasch und ohne langwierige weitere Abklärungen gefällt werden, und auch jederzeit wieder abgeändert werden können (BGE 139 I 189 E. 3.3 und 3.5 mit Hinweisen).