Citation: 9C_84/2023 E. 5.5

5.5. Vor diesem Hintergrund - die Beschwerdegegnerin ist beitragsrechtlich weiterhin als Selbstständigerwerbende einzustufen - greifen diejenigen vorinstanzlichen Erwägungen, die sich mit der erwerblichen Zielsetzung der Tätigkeiten der Beschwerdegegnerin befassen, ins Leere; darauf ist deshalb nicht weiter einzugehen. Vielmehr liefe die von Vorinstanz und Beschwerdegegnerin vertretene Ansicht darauf hinaus, umfangreiche ehrenamtliche Tätigkeiten über das Beitragsrecht zu fördern, indem diese von der einer Nichterwerbstätigen gleichgestellten Beitragspflicht faktisch entbunden würden. Ein entsprechendes Anliegen wäre indessen nur durch eine Änderung des Gesetzes zu erreichen (BGE 140 V 338 E. 2.2.2 am Ende).