Citation: 6B_1002/2017 E. 2.6.5

2.6.5. Unbegründet ist schliesslich die Rüge der Beschwerdeführerinnen, die Vorinstanz verletze ihren Anspruch auf rechtliches Gehör. Die Vorinstanz ist im Wesentlichen auf die Einwände der Beschwerdeführerinnen eingegangen und hat sie bei ihrer Würdigung berücksichtigt. Hinsichtlich der inhaltlichen Kritik an den Gutachten hält sie zudem fest, die Beschwerdeführerinnen hätten keine stichhaltigen und substanziierten Vorbringen erhoben. Insgesamt ist die Vorinstanz ihrer Begründungspflicht nachgekommen. Soweit die Beschwerdeführerinnen eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör darin erblicken, dass die Vorinstanz zum Schluss gelangt, ihre Beweisanträge seien von der Beschwerdegegnerin 1 zu Recht abgewiesen worden, genügen ihre Vorbringen weitgehend den qualifizierten Begründungsanforderungen nicht. So setzen sie sich nur rudimentär mit den Ausführungen der Vorinstanz auseinander. Jedenfalls hält diese frei von Willkür fest, aufgrund der Einvernahme von H.________ habe sich die Behauptung der Beschwerdeführerinnen, wonach H.________ von I.________ direkt mitgeteilt bekommen habe, dass er auf der J.________ einen Mann getroffen habe, der ihm von einem sexuellen Übergriff auf ein Mädchen erzählt habe, als falsch erwiesen, weshalb richtigerweise von weiteren damit zusammenhängenden Beweiserhebungen abgesehen worden sei. Auch bezüglich des Antrags, die DNA-Spuren auf den sichergestellten Werkzeugen seien auszuwerten, zeigen die Beschwerdeführerinnen keine Willkür in der vorinstanzlichen Beurteilung auf. Diese erwägt nachvollziehbar, selbst wenn auf den Werkzeugen DNA der Beschwerdeführerinnen gefunden würde, liessen sich daraus keine Schlüsse ziehen, da nicht feststehe, ob sie mit den Werkzeugen gespielt oder sonst wie damit in Berührung gekommen seien. Wenn die Beschwerdeführerinnen dem entgegnen, es sei Aufgabe der Beschwerdegegnerin 1 abzuklären, ob die Beschwerdeführerinnen mit den Werkzeugen in Kontakt gekommen seien, trifft dies zwar grundsätzlich zu. Jedoch wird kaum je auszuschliessen sein, dass die Beschwerdeführerinnen die Werkzeuge nicht bei anderen Gelegenheiten berührten. Damit ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz den Beweisantrag als unbrauchbar bezeichnet.