Citation: 6B_459/2018 E. 1

Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz eine Verletzung des Anklageprinzips vor. Die Vorinstanz habe hauptsächlich festgehalten, dass der Tatbestand der Ausnützung der Notlage ein Vorsatzdelikt sei und der Vorwurf in subjektiver Hinsicht deshalb nicht näher umschrieben werden müsse. Dies sei nicht nachvollziehbar. Es fehlten Angaben, weshalb er von den Abhängigkeiten von A.________ (Beschwerdegegnerin 2) und B.________ (Beschwerdegegnerin 3) gewusst haben soll (Beschwerde S. 5 f. und 13). Auf die Rüge ist nicht einzutreten. Der Beschwerdeführer setzt sich mit dem angefochtenen Entscheid nicht auseinander und er legt nicht dar, inwiefern die Vorinstanz, indem sie den Anklagegrundsatz und insbesondere dessen Informationsfunktion als gewahrt sieht, Bundesrecht verletzt. Zwar wendet das Bundesgericht das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Das bedeutet jedoch nicht, dass überhaupt nicht zu erörtern wäre, inwiefern der angefochtene Entscheid bundesrechtliche Normen verletzen könnte. Vielmehr muss sich der Beschwerdeführer, um der Begründungspflicht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG zu genügen, mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzen und klar aufzeigen, inwiefern die Vorinstanz Recht verletzt (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen). Dies ist hier nicht der Fall. Selbst wenn die Beschwerde den Begründungsanforderungen genügte, würde sie nicht durchdringen (vgl. zum Anklagegrundsatz BGE 143 IV 63 E. 2.2 S. 65 mit Hinweisen). Die vorinstanzlichen Erwägungen zu den Anforderungen an die Umschreibung des den subjektiven Tatbestand begründenden Sachverhalts sind zutreffend (Urteile 6B_520/2017 vom 1. Februar 2018 E. 3.3.; 6B_1262/2015 vom 18. April 2016 E. 4.2.2; je mit Hinweisen; 6B_746/2018 vom 2. Oktober 2018 E. 2.2.2; 6B_115/2016 vom 25. Mai 2016 E. 2.3.1, nicht publ. in: BGE 142 IV 281). Ebenso trifft zu, dass aufgrund der in der Anklage umschriebenen konkreten Umstände dem Beschwerdeführer Vorsatz in Bezug auf die Abhängigkeit seiner Angestellten und deren Ausnützung vorgeworfen wird. Auf die vorinstanzlichen Erwägungen kann verwiesen werden (Entscheid S. 5 ff.). Eine Verletzung der Informationsfunktion liegt nicht vor. Für den Beschwerdeführer war hinreichend klar ersichtlich, was ihm vorgeworfen wird. Dass und inwiefern ihm eine wirksame Verteidigung nicht möglich gewesen sein sollte, ist weder aufgezeigt noch ersichtlich.