Citation: 6B_1424/2021 E. 3.4.2

3.4.2. Die Vorinstanz erwägt, als Beweismittel liege die Combox-Aufzeichnung des Anrufs bei den Akten. Sowohl Inhalt als auch Zeitpunkt des Anrufs (05.11 Uhr) seien zweifelsfrei festgestellt. Die drei früheren Anrufe seien hingegen beweismässig nicht erstellt. In rechtlicher Hinsicht führt sie aus, der Beschwerdeführer habe um 05.11 Uhr die D.________ AG angerufen und eine wirre Nachricht mit zum Teil bedrohlichem Inhalt hinterlassen. Er habe unter anderem gesagt, die D.________ AG solle mitteilen, ob sie Frieden wolle oder ob sie denke, sie müsse die Mission bis in den Tod ausführen. Aufgrund der konkreten Umstände (Uhrzeit und Inhalt der hinterlassenen Nachricht) sei der Anruf geeignet, die Empfängerin des Anrufs zu belästigen und bei ihr eine schwere Beunruhigung auszulösen. Der Beschwerdeführer habe mit seinem Anruf die D.________ AG zu treffen versucht und sich dadurch Befriedigung verschafft. Auch habe er mutwillig gehandelt, da er rücksichtslos seiner momentanen Laune Luft verschafft habe. Damit habe sich der Beschwerdeführer nach Art. 179septies StGB strafbar gemacht (Urteil S. 32 f.).