Citation: 8C_41/2022 E. A

A.________, geboren 1981, war seit April 2013 als Teamleiter bei der B.________ GmbH beschäftigt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 9. April 2018 liess er einen am 29. August 2017 erlittenen Unfall melden. Gemäss seinen Angaben anlässlich der Besprechung vom 10. August 2018 hatte er sich am Arbeitsplatz an eine Trennwand gelehnt, wobei ihm ein Deckenelement auf den Hinterkopf gefallen war. Der Hausarzt Dr. med. C.________, den er am 28. September 2017 erstmals aufgesucht hatte, bescheinigte ab 17. Oktober 2017 eine 100%ige und ab 1. Januar 2018 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit. Die Suva unterbreitete die Berichte über die zwischenzeitlich erfolgten Abklärungen insbesondere der geklagten Schwindelbeschwerden im Spital D.________, im Spital E.________ sowie in der Klinik F.________, Zentrum G.________, ihrer Kreisärztin Dr. med. H.________, Fachärztin für Chirurgie, sowie Dr. med. I.________, Facharzt für Neurologie, von der Abteilung Versicherungsmedizin. Gestützt auf deren Einschätzungen vom 16. November 2018, 4. Dezember 2019 und 5. Oktober 2020 lehnte sie ihre Leistungspflicht mit Verfügung vom 10. Dezember 2019 und Einspracheentscheid vom 6. Oktober 2020 ab.