Citation: 1C_540/2015 E. 3.5

3.5. Schliesslich vermag der Beschwerdeführer auch aus dem von ihm angeführten kantonsgerichtlichen Urteil 7H 14 117/7H 14 118 vom 18. Februar 2015 nichts zu seinen Gunsten ableiten. Darin bejahte die Vorinstanz die Beschwerdebefugnis zweier Grundeigentümer, über deren Parzellen ein Fussweg führte, da in Anbetracht der ländlichen, locker überbauten örtlichen Verhältnisse nicht ausgeschlossen werden könne, dass die Bewohner des nahe gelegenen Asylbewerberzentrums diesen Weg benutzten, um in das Nachbardorf zu gelangen, und dabei ideelle Immissionen verursachten. Im Unterschied dazu ist im hier zu beurteilenden Fall - wie sich aus dem soeben Ausgeführten ergibt - nicht mit einer (wahrnehmbaren) Zunahme des Fussgängerverkehrs auf dem öffentlichen Fussweg zu rechnen, da sich dieser in Richtung Dorfzentrum bewegen bzw. aufgrund des weitgehend überbauten Gebiets in der Umgebung auf verschiedene Verkehrswege verteilen dürfte. Insoweit ist keine Verfassungswidrigkeit, insbesondere auch keine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots, zu erkennen.