Citation: 1P.363/2001 29.06.2001 E. 1

1.- a) Der angefochtene Entscheid des Obergerichts ist als kantonal letztinstanzlicher, selbständig eröffneter Zwischenentscheid über ein Ausstandsbegehren mit staatsrechtlicher Beschwerde anfechtbar (Art. 86 Abs. 1 und 87 Abs. 1 OG). Der Beschwerdeführer ist in seinen rechtlich geschützten Interessen berührt (Art. 88 OG) und hat die Eingabe frist- und formgerecht eingereicht (Art. 89 f. OG). Auf die Beschwerde ist mit dem Vorbehalt der gehörigen Begründung (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG) einzutreten. b) Der Beschwerdeführer stellt den prozessualen Antrag, vom Bundesgericht seien sämtliche Vorakten einzuholen. Vorliegend ist streitig, ob Oberrichter Arnold Marti im Berufungsverfahren betreffend das Strafurteil vom 21. Dezember 2000 in den Ausstand hätte treten müssen. Dem Bundesgericht liegen neben den Verfügungen und Entscheiden, die der Vizepräsident allein oder als Vorsitzender des entscheidenden Gremiums getroffen hat, auch die Haftakten, die Anklageschrift vom 13. September 2000 sowie das Strafurteil des Kantonsgerichts Schaffhausen vom 21. Dezember 2000 vor. Aus diesen Akten ergeben sich der in Frage stehende Sachverhalt sowie die Prozessgeschichte mit hinreichender Klarheit (vgl. Art. 95 OG). Auf das Einholen weiterer Unterlagen kann verzichtet werden.