Citation: 8C_118/2024 E. 4

Wie das Sozialversicherungsgericht zunächst festhielt, hatte es mit Urteil vom 24. Januar 2020 das Vorliegen eines erwerblichen Revisionsgrundes bereits bejaht. Im weiteren Verfahren durfte daher in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht eine umfassende Prüfung des Rentenanspruchs ohne Bindung an frühere Einschätzungen und Beurteilungen erfolgen (BGE 141 V 9 E. 2.3; Urteil 8C_100/2024 vom 19. September 2024 E. 5 mit Hinweis); namentlich war eine freie Überprüfung des medizinischen Sachverhalts möglich. Es kann daher vorliegend, wie das kantonale Gericht richtig darlegte, entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers offen bleiben, ob im Gutachten der PMEDA vom 10. März 2022 ein zusätzlicher Revisionsgrund im Sinne einer wesentlichen Veränderung des medizinischen Sachverhalts ausgewiesen wird. In diesem Sinne ist auch nicht relevant, dass der RAD in der Stellungnahme vom 10. August 2022 ausführte, es sei von einem gegenüber früher im Wesentlichen gleich gebliebenen Gesundheitszustand mit anderer Einschätzung auszugehen. Umstritten und zu prüfen ist jedoch, ob die Vorinstanz dem Gutachten der PMEDA vom 10. März 2022 zu Recht Beweiswert attestiert hat.