Citation: 5A_401/2022 E. 5.2.2

5.2.2. Mit diesen Ausführungen vermögen die Beschwerdeführer die vorinstanzliche Beweiswürdigung, die aus der Aussage des Hausarztes (ab 2006 sei eine Demenz "manifest" gewesen) ableitet, dass die Erblasserin ab 2006 dement gewesen sei, nicht als willkürlich auszuweisen. Die Würdigung der Vorinstanz, im Oktober 2008 sei diese Demenz "weiter fortgeschritten" bzw. "fortgeschritten" gewesen, greifen die Beschwerdeführer nicht an, weshalb es dabei sein Bewenden hat. Soweit sie sich ausserdem auf einen von der Vorinstanz nicht festgestellten Sachverhalt berufen (Schlaganfälle), so unterlassen sie es jedenfalls, eine entsprechende Sachverhaltsrüge zu erheben, weshalb diese Ausführungen bereits deshalb unberücksichtigt zu bleiben haben. Dass die Vorinstanz ihren Schluss nur gestützt auf Zeugenaussagen (des Hausarztes, von Verwandten, Nachbarn und weiteren Beteiligten) und nicht etwa auf ein Gutachten gestützt hat, kritisieren die Beschwerdeführer im Übrigen nicht.