Citation: 8C_394/2022 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, der Unfall vom 16. Oktober 2018 sei als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unfällen zu qualifizieren. Somit müssten mindestens drei der sieben Adäquanzkriterien oder eines davon ausgeprägt erfüllt sein, um die Unfalladäquanz des psychischen Leidens des Beschwerdeführers bejahen zu können. Selbst wenn der Unfall als mittelschwer im engeren Sinne zu qualifizieren wäre, könnte er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten, da diesfalls zumindest drei Adäquanzkriterien erfüllt sein müssten. Es seien nämlich nur die beiden Kriterien der körperlichen Dauerschmerzen sowie des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit erfüllt, jedoch nicht ausgeprägt. Somit seien die adäquate Unfallkausalität des psychischen Leidens des Beschwerdeführers und eine entsprechende Leistungspflicht der Suva zu verneinen.