Citation: 1B_10/2018 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer stellt im bundesgerichtlichen Verfahren zahlreiche neue Behauptungen auf. So bringt er unter anderem vor, sein amtlicher Verteidiger habe auf seinen Wunsch nach einem Verteidigerwechsel mit wüsten Beschimpfungen reagiert. Weiter habe er ihm gedroht, dass er, sollte er nicht gefügig sein, am 16. Januar 2018 mit Gewalt gefügig gemacht werden würde. Er werde jetzt 12 Jahre in Haft sitzen, dann nach Nigeria ausgeschafft, wo er noch eine Lebenserwartung von 10 Tagen habe, bevor er getötet werde. Weiter habe der amtliche Verteidiger vom Berufsgeheimnis geschützte Interna ausgebreitet und sich in einem Austausch mit seiner Ehefrau per WhatsApp wie ein beängstigender Stalker aufgeführt. Diese Tatsachen und Beweismittel hat der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren nicht vorgebracht. Dass dazu erst der angefochtene Entscheid Anlass gegeben hat, macht er nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. Sie sind deshalb unzulässig (Art. 99 Abs. 1 BGG).