Citation: 6B_595/2021 E. 4.4.1

4.4.1. Unbegründet ist der Vorwurf, die Vorinstanz habe dem Beschwerdeführer die Einsicht in verschiedene Berichte, die im Gutachten erwähnt werden, verwehrt. Wie die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung zutreffend festhält, sind die im Gutachten auf den S. 27 ff. genannten Berichte Teil der (beigezogenen) Akten aus den Verfahren der Kantone Basel, Aargau und Bern, in die dem Beschwerdeführer bzw. seinem Verteidiger Einsicht gewährt wurde (vgl. kantonale Akten, act. 1460, 2394, 2398 und 2401, Verfahrensprotokoll S. 5 ff. und 24). Insbesondere der vom Beschwerdeführer einzig näher thematisierte Bericht der allgemeinen Sprechstunde und Sprechstunde für Migrantinnen vom 16. Mai 2004 befindet sich in den beigezogenen Akten aus dem Kanton Bern (Akten BJS 05 5074 S. 118 f.). Es kann diesbezüglich auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (Vernehmlassung vom 10. Dezember 2021). Damit hatte der Beschwerdeführer bzw. sein Verteidiger Einsicht in die gesamten bestehenden amtlichen Akten, womit sich seine Rüge, sein Akteneinsichtsrecht sei verletzt, als unbegründet erweist.