Citation: 2C_679/2020 E. 1.4

1.4. Unbestritten ist, dass die Plattenarbeiten des Beschwerdeführers im Rahmen seiner Einzelfirma eine selbständige Erwerbstätigkeit im Sinne von Art. 18 Abs. 1 DBG darstellen. Uneinig sind sich die Verfahrensbeteiligten hingegen, ob bzw. inwieweit sich die selbständige Tätigkeit auf den Pferdebetrieb erstreckt. Das kantonale Steueramt qualifizierte im Veranlagungsentscheid vom 7. Mai 2019 zunächst nur die Sparte "eigene Pferde" als Hobby, im Einspracheentscheid vom 24. Oktober 2019 dann den gesamten Pferdebetrieb. Das Steuergericht hob den Einspracheentscheid vom 24. Oktober 2019 wieder auf und bestätigte den Veranlagungsentscheid vom 7. Mai 2019, indem es ebenfalls nur die Sparte "eigene Pferde" als Liebhaberei würdigte. Das Bundesgericht darf nicht über die Begehren der Parteien hinausgehen (Art. 107 Abs. 1 BGG), weshalb es nicht über die rechtliche Zuordnung der Pferdepension zum Geschäfts- oder Privatvermögen befinden kann. Im bundesgerichtlichen Verfahren ist lediglich zu klären, wie es sich mit dem Bereich "eigene Pferde" verhält. Die Vorinstanz hat den daraus resultierenden Verlust von Fr. 66'557.-- vom Abzug ausgeschlossen, wogegen sich die Beschwerdeführer vor Bundesgericht zur Wehr setzen.