Citation: 8C_63/2014 E. 3.2

3.2. Ist die Bemessung der Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistandes im kantonalen Verfahren mangels bundesrechtlicher Bestimmungen dem kantonalen Recht überlassen, hat sich das Bundesgericht damit unter Vorbehalt der in Art. 95 lit. c-e BGG genannten Ausnahmen grundsätzlich nicht zu befassen. Eine Bundesrechtsverletzung im Sinne von Art. 95 lit. a BGG liegt vor, wenn die Anwendung kantonalen Rechts, sei es wegen seiner Ausgestaltung oder auf Grund des Ergebnisses im konkreten Fall, zu einer Verfassungsverletzung führt. Im Bereich der nach kantonalem Recht zuzusprechenden und zu bemessenden Parteientschädigungen, und damit namentlich auch der Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands, fällt praktisch nur das Willkürverbot (Art. 9 BV) in Betracht (Urteil 8C_54/2013 vom 8. Mai 2013 E. 2 mit Hinweis, in: SVR 2013 IV Nr. 26 S. 75; zu dessen Voraussetzungen: BGE 132 I 13 E. 5.1 S. 17 f.). Wer Willkür in der Rechtsanwendung rügt, hat darzutun, dass und inwiefern der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 133 III 393 E. 6 S. 397; Urteil 9C_387/2012 vom 26. September 2012 E. 2.1, in: SVR 2013 IV Nr. 8 S. 19).