Citation: 6B_941/2019 E. 3.3.4

3.3.4. Der Beschwerdeführer beanstandet die Würdigung der WhatsApp-Nachricht von C.________. Dieser hatte der Beschwerdegegnerin am 31. März 2016, nachdem er von der Verhaftung des Beschwerdeführers erfahren hatte, geschrieben: "Ach was..er het dich nöt vergewaltigt sondern heschs freiwillig gmacht er het gseit alles wird guet wemmers mache den sinder weg plus hei tue alles den heter dier na e chAance geh". Der Beschwerdeführer macht geltend, C.________ habe angegeben, er könne sich nicht mehr daran erinnern, was er damit gemeint habe bzw. er habe angegeben, diese Nachricht beziehe sich auf den viel späteren Geschlechtsverkehr zwischen dem Beschwerdeführer und der Beschwerdegegnerin bei ihr zu Hause. Die Deutschkenntnisse von C.________ seien offensichtlich mangelhaft. Es könne aufgrund dessen nicht einzig auf die schriftliche Nachricht abgestellt werden. Diese müsse zusammen mit seinen Aussagen gewürdigt werden. Dem Beschwerdeführer kann nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz legt ausführlich dar, weshalb für die Interpretation der WhatsApp-Nachricht die Aussagen von C.________ nicht erforderlich sind. Dazu erwägt sie, aus dem Gesamtkontext sowie aus dem Inhalt der Nachricht ergebe sich zweifelsfrei, dass sich diese auf die Vorkommnisse in U.________ und nicht auf den anschliessenden Geschlechtsverkehr im Zimmer der Beschwerdegegnerin beziehe. Die Äusserung des Beschwerdeführers gegenüber der Beschwerdegegnerin, alles werde gut, wenn sie es machen würden - womit Geschlechtsverkehr gemeint gewesen sei - könne C.________ nur in U.________ wahrgenommen haben. "Den sinder weg" bedeute sodann, dass sich der Beschwerdeführer und die Beschwerdegegnerin nach der vorgenannten Äusserung des Beschwerdeführers entfernt hätten. Schliesslich würde das "plus hei tue" sich chronologisch in den Geschehensablauf einfügen. Die Erklärungsversuche von C.________ vermöchten daran nichts zu ändern. Die vorinstanzliche Interpretation, wonach C.________ in seiner Nachricht einzig den Geschlechtsverkehr in U.________ gemeint haben könne, ist nicht willkürlich, sondern erscheint vielmehr als die einzige plausible Interpretation der WhatsApp-Nachricht. Daran ändern auch die mangelhaften Deutschkenntnisse von C.________ nichts.