Citation: 6B_415/2021 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz erwägt zusammengefasst, der Beschwerdeführer habe D.________ durch Androhung körperlicher Gewalt gegen ihn und seine Kollegen - erfolglos - dazu zwingen wollen, sich für sein angeblich ungebührliches Verhalten gegenüber seiner Begleiterin zu entschuldigen, wodurch er sich der versuchten Nötigung schuldig gemacht habe. Der Einwand, es sei gegebenenfalls nur der Tatbestand der Drohung erfüllt, stosse ins Leere. Zum einen erfülle die Verknüpfung der Drohung mit Gewaltanwendung mit der Aufforderung, sich zu entschuldigen, den objektiven Tatbestand der Nötigung und zum anderen entfiele der Vorsatz, dem Opfer durch Androhung von Gewalt eine Entschuldigung abzuringen, selbst dann nicht, wenn der Täter gleichwohl zuschlage und dies auch von Anfang an vorgehabt habe (Urteil S. 21 f.).