Citation: I 17/03 08.07.2003 E. 4

Weiter ist die Rüge des Beschwerdeführers, die Vorinstanz hätte aufgrund der Priorität der Eingliederungsberechtigung vor dem Rentenanspruch nicht über die Rentenfrage entscheiden dürfen, da noch nicht über den Eingliederungsanspruch verfügt worden sei, unbegründet. Es ist nicht zu beanstanden, dass das kantonale Gericht nur über den Rentenanspruch entschied, da einzig dieser in dem hier (unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten) zu beurteilenden Fall Thema des kantonalen Prozesses bildete und die Voraussetzungen (Tatbestandsgesamtheit, Spruchreife, Prozesserklärung der Verwaltung) für eine Ausdehnung des Prozessthemas auf die Eingliederungsfrage nicht gegeben waren (BGE 122 36 Erw. 2a mit Hinweisen; Urteil V. vom 20. August 2002, I 347/00). Soweit ein Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen geltend gemacht wird, fragt sich zudem, ob es dem Versicherten während des Verwaltungsverfahrens zur erstmaligen Rentenprüfung nicht offensichtlich an der Eingliederungsbereitschaft fehlte (vgl. ZAK 1991 S. 178).