Citation: 8C_118/2014 E. 3.2.3

3.2.3. Wie die folgenden Erwägungen zeigen, kann offen bleiben, ob die Frage der somatisch bedingten Arbeitsfähigkeit als rechtskräftig beurteilt zu gelten hat. Der Bericht des Dr. med. E.________ vom 11. Juli 2011 erfüllt insgesamt die Anforderungen an eine rechtsgenügliche medizinische Beurteilungsgrundlage (hierzu vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232), weshalb darauf abzustellen ist. Soweit der Versicherte kritisiert, bei seiner Beurteilung der Arbeitsfähigkeit für die Zeit ab 1. November 2011 handle es sich um eine in die Zukunft gerichtete Schätzung und nicht um eine Beurteilung des tatsächlich im Zeitpunkt der Untersuchung Möglichen, ist dem entgegenzuhalten, dass eine ärztliche Prognose zur Arbeitsfähigkeit zulässig und üblich ist (BGE 132 V 393 E. 3.2. S. 398; Urteil 8C_101/2014 vom 3. April 2014 E. 5.2.2). Weiter macht der Versicherte geltend, Dr. med. E.________ habe ausser Betracht gelassen, dass selbst die Klinik H.________ im Austrittsbericht vom 12. Oktober 2010 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % nur unter der Voraussetzung bejaht habe, er könne vorgängig von Integrationsmassnahmen (Belastbarkeits-/Aufbautraining) profitieren; solche Massnahmen hätten jedoch nicht durchgeführt werden können, weil er aufgrund einer unfallfremden Krebserkrankung zu 100 % arbeitsunfähig geworden sei und deren weiterer Verlauf habe abgewartet werden müssen. Diesbezüglich ist festzuhalten, dass Dr. med. E.________ seine Beurteilung in Kenntnis des Austrittsberichts der Klinik H.________ vom 12. Oktober 2010 und der Krebserkrankung des Versicherten erstattete. Dr. med. E.________ untersuchte den Versicherten eingehend bezüglich der unfallbedingten Beschwerden, weshalb die relativ lange zurückliegende Beurteilung der Klinik H.________ nicht mehr als relevant angesehen werden kann. Nach dem Gesagten ist gestützt auf den Bericht des Dr. med. E.________ vom 11. Juli 2011 mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass der Versicherte ab 1. November 2011 in einer leidensangepassten Arbeit zu 75 % arbeitsfähig war.