Citation: 2C_885/2021 E.

Mit Eingabe vom 3. November 2021 (Postaufgabe am Folgetag) erheben die Steuerpflichtigen beim Bundesgericht Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Sie beantragen sinngemäss, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei der streitbetroffene Betrag von Fr. 13'803.70 zum Abzug zuzulassen. Die Steuerpflichtigen begründen ihre Beschwerde dahingehend, dass sie den Aufwand getätigt hätten, um die nächtlichen Immissionen zu beheben, was es erlaubt hätte, die leerstehende Einliegerwohnung wieder zu vermieten. Ihr Vorgehen habe nicht nur der Behebung der wirtschaftlichen Einbussen gedient, es habe auch auf die Verbesserung der erschwerten Lebensbedingungen (Schlafentzug und verminderte Arbeitsfähigkeit der Ehefrau, die am 5. Dezember 2018 im Eigenheim einen Hörsturz erlitten habe) abgezielt. Zivil- und/oder verwaltungsrechtliche Massnahmen seien auch weiterhin nicht ergriffen worden, da es Sache der Behörden sei, tätig zu werden. Auch aufgrund einer Erkrankung im personell nur schwach dotierten IKL sei es noch nicht dazu gekommen. Sie selber hätten sich am 16. März 2015 an den Betreiber der Bäckerei und am 17. März 2015 per E-Mail an das IKL gewandt. Auch ein Jahr nach den ersten Kontakten, fahren die Steuerpflichtigen fort, habe das IKL die Quellen weder eruiert noch zur Behebung der Immissionen beigetragen. Das IKL habe sich auf eine Messung am 6. Dezember 2016 von 23.30 Uhr bis ca. 01.00 Uhr des Folgetages beschränkt, obwohl die Immissionen erfahrungsgemäss erst zwischen 03.30 und 05.00 Uhr verstärkt einsetzten. Die privat beauftragte E.________ AG habe mit ihrer Messung vom 10. April 2016 dann den Nachweis erbracht, dass in der Nachbarschaft der Bäckerei und der Metzgerei erhebliche Überschreitungen der Lärmgrenzwerte bestünden. In diesem Sinne seien die eigenen Messungen vorsorglich erfolgt, um die wirtschaftlichen und gesundheitlichen Folgeschäden einzugrenzen. Das gewählte Vorgehen sei ebenso notwendig wie unerlässlich gewesen, um den Schaden abzuwenden.