Citation: 5A_801/2018 E. 12.3

12.3. Der Vergleich zwischen den bezirksgerichtlichen Erwägungen zur Wiederholungsgefahr und den Ausführungen der Beschwerdeführerin dazu in ihrer Berufungsschrift belegt, dass die Beschwerdeführerin irgendwelche Annahmen verbreitet und sich mit den bezirksgerichtlichen Feststellungen weder befasst noch auseinandergesetzt hat, wie es die formellen Anforderungen an die Berufungsschrift geboten hätten (E. 4.4 oben). Es verletzt deshalb kein Bundesrecht, dass das Obergericht zur Begründung des Unterlassungsanspruchs auf die zutreffenden Erwägungen des Bezirksgerichts verwiesen hat, "zumal sich C.________ hiezu auch nicht äusserte" (E. 12c S. 38 des angefochtenen Entscheids). Dass sie sich "hiezu" nicht geäussert hat, ist nach dem Gesagten ausgewiesen, so dass das Obergericht auch den Anspruch der Beschwerdeführerin auf rechtliches Gehör nicht verletzt hat und vielmehr auf einen wiederholten und erneuten Hinweis auf die formellen Anforderungen an die Berufungsschrift verzichten durfte.