Citation: 5A_142/2023 E. 2

Das Obergericht hat sich zu allen Punkten des erstinstanzlichen Entscheides geäussert. Im bundesgerichtlichen Verfahren thematisiert der Beschwerdeführer allerdings nur noch die Zustellungsfrage. Diesbezüglich hat das Obergericht zusammengefasst das Folgende festgestellt und erwogen: Mit der Klageeinleitung am 18. Juni 2022 habe der Beschwerdeführer das Bezirksgericht darauf aufmerksam gemacht, dass er bis Ende Oktober 2022 landesabwesend sei und Zustellungen deshalb erst nachher zu erfolgen hätten. Dieses Verhalten sei rechtsmissbräuchlich. Es gälten die Zustellungsregeln von Art. 138 ZPO; wer ein Verfahren einleite, müsse mit Zustellungen rechnen und bei längerer Abwesenheit für eine Vertretung zur Entgegennahme gerichtlicher Sendungen sorgen. Im Übrigen habe sich der Beschwerdeführer auch widersprüchlich verhalten, indem er trotz angeblicher Landesabwesenheit die Vorladung für die Verhandlung vom 30. Oktober 2022 am 25. Juli 2022 beim Bezirksgericht persönlich in Empfang genommen habe. Dem Bezirksgericht könne mithin nicht vorgeworfen werden, es hätte die Abwesenheitsmeldung des Beschwerdeführers bis zum 30. Oktober 2022 beachten müssen. Greife aber die Zustellfiktion nach Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO, gelte die Verfügung vom 4. Oktober 2022 als am 14. Oktober 2022 zugestellt.