Citation: 6B_281/2021 E. 2.4

2.4. Die Beschwerdeführerin macht schliesslich geltend, auf die Beschwerde sei einzutreten, da es sich bei der Frage, ob die Staatsanwaltschaft anwaltlich vertretene Anzeigeerstatter vor Erlass einer Nichtanhandnahmeverfügung ausdrücklich auf die Möglichkeit der Konstituierung als Privatkläger hinweisen müsse, um eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung handle. Diese Frage sei zentral für die Beurteilung der Beschwerdelegitimation des Beschwerdegegners im vorinstanzlichen Verfahren und bedürfe der höchstrichterlichen Klärung. Die Beschwerdeführerin verweist in diesem Zusammenhang auf den Bundesgerichtsentscheid 6B_31/2019 vom 12. Dezember 2019. Zwar wurde im genannten Entscheid im Rahmen der Prüfung der Eintretensvoraussetzungen erwähnt, dass sich eine Grundsatzfrage stelle. Indessen war - im Gegensatz zum vorliegenden Fall - auch die Voraussetzung der Ersparnis eines weitläufigen und komplexen Verfahrens (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG) erfüllt. Somit kann die Beschwerdeführerin aus dem erwähnten Entscheid nichts zu ihren Gunsten ableiten. Dass eine Frage von grundsätzlicher Bedeutung vorliegt, stellt denn auch keine in Art. 92 f. BGG genannte Eintretensvoraussetzung dar.