Citation: 1B_58/2018 E. 2.5

2.5. In diesem Zusammenhang rügt die Beschwerdeführerin keine willkürlichen oder aktenwidrigen tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz. Auch in rechtlicher Hinsicht (Art. 263 StPO i.V.m. Art. 70 ff. StGB) ist kein Beschlagnahmehindernis ersichtlich: Im angefochtenen Entscheid wird eine ausreichende deliktische Konnexität zwischen den beschlagnahmten Aktien und dem inkriminierten Konkursdelikt dargelegt. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, sie (und nicht ihre Halbschwester) sei die rechtmässige Eigentümerin der Aktien, sind ihre Vorbringen unbehelflich: Die kantonalen Instanzen legen ihrerseits dar, dass die Übertragung vom Beschuldigten an ihre Halbschwester (mittels rückdatiertem Kaufvertrag) lediglich simuliert worden sei. Zwar räumt die Beschwerdeführerin ein, der hinreichende Tatverdacht gegenüber dem Beschuldigten "möge zutreffen". Sie macht jedoch geltend, sie habe die Wertschriften (damals noch Namenaktien) am 12. März 2010 per Kaufvertrag und Zession rechtmässig erworben. Auch Art. 70 Abs. 2 StGB steht hier einer Beschlagnahme nicht entgegen: Ein gutgläubiger Erwerb der Aktien mit entsprechender gleichwertiger Gegenleistung (oder eine andere "unverhältnismässige Härte") wird von der Beschwerdeführerin nicht ausreichend dargetan. Insbesondere erläutert sie nicht, inwiefern der Kaufpreis von Fr. 15'000.-- als gleichwertige Gegenleistung (für die beschlagnahmten 15 Aktienzertifikate über je 10 Inhaberaktien à nominal Fr. 10'000.--) angesehen werden könnte. Die Frage, wer im Tatzeitpunkt rechtmässiger Eigentümer bzw. rechtmässige Eigentümerin der Inhaberaktien gewesen sei, ist im Übrigen umstritten und bildet Gegenstand des hängigen Strafverfahrens bzw. eines sachkonnexen paulianischen Anfechtungsverfahrens, das im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheides ebenfalls noch nicht rechtskräftig abgeschlossen war. Eine richterliche Ausgleichseinziehung bzw. Restitution an die geschädigte Konkursmasse oder allenfalls die Zusprechung einer staatlichen Ersatzforderung erscheinen somit (beim jetzigen Stand des Strafverfahrens) nicht bereits als zum Vornherein ausgeschlossen, weshalb sich die Aufrechterhaltung der provisorischen Beschlagnahme bis zum Strafurteil des Kreisgerichtes auch insoweit als bundesrechtskonform erweist.