Citation: 6P.29/2007 27.04.2007 E. 4

4.1 Die kantonalen Instanzen gehen von folgendem Sachverhalt aus: Der Beschwerdeführer erwarb mit Kaufvertrag vom 23. Oktober 1990 von den beiden bisherigen Aktionären sämtliche 500 Aktien der A.________ AG mit einem Nennwert von je Fr. 500.-- zu einem Preis von Fr. 1'794'686.--. Die definitive Berechnung des Kaufpreises sollte aufgrund der per 31. August 1990 zu erstellenden Bilanz erfolgen. Die A.________ AG war Alleineigentümerin zweier Liegenschaften in Adliswil mit insgesamt 13 Mietwohnungen. Zur Bezahlung des Kaufpreises übernahm der Beschwerdeführer am 31. Dezember 1990 in einem zweiten Vertrag von den beiden früheren Aktionären deren Darlehensschulden gegenüber der A.________ AG in der Höhe von Fr. 1'145'547.60. Bis Ende 1990 erhöhte er das Darlehen auf Fr. 1'179'881.30 und vergrösserte es in den folgenden Jahren hauptsächlich dadurch, dass er mit Ausnahme einer Teilzahlung die Darlehenszinsen nicht beglich, wodurch das Darlehen bis Ende 1994 auf Fr. 2'525'733.-- und bis Ende 1999 auf Fr. 2'873'617.95 aufgestockt wurde. Damit wurde das Darlehen an den Aktionär zum Hauptaktivum der A.________ AG. Auf die mehrmaligen Hinweise der Revisionsstelle, dass das hohe Darlehen einen Verstoss gegen Art. 680 Abs. 2 OR darstellen könnte, reagierte der Beschwerdeführer nicht. Am 18. April 1997 unterzeichnete er eine Absichtserklärung, wonach er das Darlehen innert 10 Jahren auf eine halbe bis eine ganze Million reduzieren werde. Am 25. Oktober 2000 wurde über die A.________ AG der Konkurs eröffnet (angefochtenes Urteil S. 3; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 3 f.). 4.2 Gestützt auf diesen Sachverhalt wird dem Beschwerdeführer im Wesentlichen vorgeworfen, er habe im Zusammenhang mit dem Darlehen der A.________ AG an ihn als Aktionär die Überschuldung der Gesellschaft herbeigeführt bzw. deren Vermögenslage verschlimmert und sich dadurch der Misswirtschaft im Sinne von Art. 165 Ziff. 1 StGB schuldig gemacht. Erfüllt seien namentlich die Tatvarianten der ungenügenden Kapitalausstattung und des leichtsinnigen Gewährens von Kredit (vgl. erstinstanzliches Urteil S. 14 f.).