Citation: 6B_157/2016 E. 8.4

8.4. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet. Nach den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz kam den Äusserungen des Beschwerdeführers, er werde den Privatkläger G.________ kaputtmachen, angesichts der gesamten Umstände nach einem objektiven Massstab ein in schwerer Weise drohender Charakter zu. Der Privatkläger musste aufgrund des aggressiven Verhaltens des Beschwerdeführers befürchten, dass ihm jener ein Übel zufügen werde. Der Beschwerdeführer hat den Privatkläger mithin tatsächlich in Angst und Schrecken versetzt. Soweit die Vorinstanz ausführt, die Drohung sei geeignet gewesen, den Privatkläger in Angst und Schrecken zu versetzen, ist dies vor dem Hintergrund zu sehen, dass der Privatkläger als Clubbesitzer zwar des Öfteren mit Drohungen konfrontiert gewesen sein wird, die Drohung im konkreten Fall aufgrund ihrer Ernsthaftigkeit indes eine andere Dimension erlangt. Dass der Privatkläger die Drohung tatsächlich ernstgenommen und sie ihn im Sinne von Art. 180 Abs. 1 StGB verängstigt hat, ergibt sich, wie die Vorinstanz einleuchtend festhält, ohne Weiteres aus der Vorgeschichte und der angespannten Beziehung zwischen dem Beschwerdeführer und dem Privatkläger. Bei dieser Sachlage kann offenbleiben, ob die ergänzende Bemerkung des Beschwerdeführers, wonach ihn auch eine Ausweisung nach Tunesien an seinem Vorhaben nicht hindern würde, berücksichtigt werden kann. Der Schuldspruch wegen Drohung verletzt kein Bundesrecht.