Citation: U 369/05 23.11.2006 E. 8.7

8.7.1 Bezüglich der Arbeitsunfähigkeit führte die Vorinstanz aus, gemäss dem Zentrum Z.________-Gutachten bestehe eine andauernde Arbeitsunfähigkeit von rund 20 % im Beruf als Personalassistentin bezogen auf ein Vollpensum. Indessen sei ab 1. März 2000 eine Arbeitsunfähigkeit von 0 % im Unfallschein eingetragen. Ab Unfallzeitpunkt habe laut Unfallschein bis 12. Mai 1999 eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % und ab diesem Zeitpunkt eine solche von noch 10 % bestanden. Gemäss dem Bericht des Dr. med. G.________ vom 11. November 1999 sei nur eine Arbeitsunfähigkeit von 10 % bis auf Weiteres attestiert worden. Damit sei das Kriterium des Grades und der Dauer der Arbeitsunfähigkeit nicht erfüllt. Selbst wenn es als gegeben erachtet würde, wäre es nicht in auffallender oder ausgeprägter Weise erfüllt, so dass die Adäquanz nicht allein deswegen bejaht werden könnte. Die Versicherte wendet ein, die Arbeitsunfähigkeitsatteste des Dr. med. G.________ hätten sich stets auf ihr 80%iges Pensum beim Zentrum X.________ bezogen. Wenn eine 20%ige bzw. 10%ige Arbeitsunfähigkeit angegeben worden sei, habe sie mithin zu 60 % bzw. 70 % gearbeitet, was eine Arbeitsunfähigkeit von 40 % respektive 30 % ergebe. 8.7.2 Im Unfallzeitpunkt arbeitete die Versicherte total zu 100 %, nämlich zu 80 % als Personalassistentin im Zentrum X.________ und zu 20 % im Administrativbereich der Firma R.________. Im Bericht vom 22. November 2005 gab Dr. med. G.________ an, die von ihm in der Zeit vom 2. März 1999 bis 19. September 2002 angegebene Arbeitsfähigkeit habe sich immer auf das Pensum der Versicherten im Zentrum X.________ bezogen. Dies ergibt sich auch aus seinen Zeugnissen vom 3. August und 11. November 1999 sowie 3. Februar und 30. Oktober 2000, wo die Arbeitsunfähigkeit jeweils bezogen auf die Tätigkeit als Personalassistentin bei einem Anstellungsgrad von 80 % angegeben wurde. Gemäss dem von ihm ausgefüllten Unfallschein war die Versicherte in diesem Rahmen ab 2. März 1999 bis 31. Juli 1999 zu 20 %, ab 1. August 1999 zu 10 % arbeitsunfähig und ab 1. März 2000 wieder zu 100 % arbeitsfähig. Gestützt hierauf war die Versicherte mithin bezogen auf ein 100%iges Pensum ab 2. März bis 31. Juli 1999 (5 Monate) zu 36 %, ab 1. August 1999 bis 28. Februar 2000 (7 Monate ) zu 28 % und seit 1. März 2000 zu 20 % arbeitsunfähig. Von weiterhin andauernder 20%iger Arbeitsunfähigkeit bezogen auf ein Vollpensum ging auch das Zentrum Z.________-Gutachten aus (Erw. 4.1 hievor). Mit Blick auf die Rechtsprechung (vgl. insbesondere RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff. [Urteil L. vom 30. August 2001, U 56/00]) ist das Kriterium des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit nicht erfüllt. 8.8 Nach dem Gesagten haben die Zürich und die Vorinstanz die Adäquanz zwischen dem Unfall vom 27. Februar 1999 und den anhaltenden Beschwerden per 31. Juli 2003 zu Recht verneint, woran sich bis zum Einspracheentscheid (29. Juni 2004) nichts geändert hat.