Citation: 6B_1208/2020 E. 10.3

10.3. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet. Dies gilt zunächst, soweit der Beschwerdeführer sich gegen die wirtschaftliche Betrachtungsweise der Vorinstanz wendet. Ob die Auffassung der Vorinstanz in Bezug auf den Anspruch auf die Rechte am "K.________" vor Bundesrecht standhält, ist keine Frage des Anklagegrundsatzes. Dasselbe gilt für die Frage, inwieweit der Beschwerdeführer davon ausgegangen ist oder davon ausgehen durfte, dass der Erwerb der Marke "K.________" und der Lizenzvertrag rechtmässig erfolgt sind. Soweit sich der Beschwerdeführer in diesem Kontext gegen die Feststellung des Sachverhalts und die Beweiswürdigung wendet (Beschwerde S. 161 f.), erschöpfen sich sein Vorbringen in einer blossen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil. Der Beschwerdeführer beschränkt sich auch hier darauf, seinen Standpunkt zu wiederholen, und legt nicht dar, inwiefern sich aufgrund der vorhandenen Beweismittel andere Schlüsse geradezu aufdrängen sollten. Im Weiteren ist nicht ersichtlich, inwiefern sich der Umstand, dass der Vorwurf gegen den früheren Mitangeklagten H.________ verjährt ist, einen Einfluss auf den Unterlassungsvorwurf gegen den Beschwerdeführer haben sollte. Im Übrigen geht die Vorinstanz auch davon aus, dass für H.________ die wirtschaftlichen Hintergründe der Übernahme des "K.________" nicht transparent waren (angefochtenes Urteil S. 92, 104; oben E. 9.4). Eine Verletzung des Anklagegrundsatzes liegt nicht vor. Der Beschwerdeführer war auch in diesem Punkt aufgrund der Umschreibung des Tatvorwurfs in der Anklageschrift ohne Weiteres in der Lage, sich angemessen zu verteidigen (vgl. auch oben E. 6.10).