Citation: 8C_199/2024 E. 4.1.2

4.1.2. Auch in materieller Hinsicht vermögen die Einwendungen des Beschwerdeführers das Ergebnis der vorinstanzlichen Beweiswürdigung und insbesondere die Feststellungen betreffend Arbeitsfähigkeit nicht als offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Wohl bestätigte Dr. med. C.________ im Gutachten vom 5. April 2023 einerseits eine Veränderung bzw. Verschlechterung des Gesundheitszustands infolge Hinzutretens weiterer Erkrankungen seit der letzten Begutachtung vom 27. April 2016 und attestierte andererseits eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit. Daraus lässt sich jedoch entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht auf eine Inkonsistenz des Gutachtens bzw. auf eine willkürliche Beweiswürdigung der Vorinstanz schliessen. Allein das Hinzutreten einer Diagnose stellt nämlich rechtsprechungsgemäss nicht einen Revisionsgrund oder eine hinreichende Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse dar, weil damit das quantitative Element der (erheblichen) Gesundheitsverschlechterung nicht zwingend ausgewiesen ist (vgl. Urteil 8C_531/2021 vom 7. März 2022 E. 4.2.1 mit Hinweis). Das kantonale Gericht zeigte sodann willkürfrei auf, dass weder dem für den Krankenversicherer erstellten Gutachten der E.________ GmbH vom 22. Juli 2022 noch den bloss ein paar Zeilen umfassenden Verlaufsberichten der Hausärztin Dr. med. F.________, FMH Allgemeine Innere Medizin und Kardiologie vom 12. Mai und 7. September 2023, die allesamt bereits im kantonalen Verfahren aufgelegt worden waren, Indizien gegen die Zuverlässigkeit des Gutachtens entnommen werden konnten. Der Umstand, dass die von der Vorinstanz gezogenen Schlüsse nicht mit der Darstellung des Beschwerdeführers übereinstimmen, belegt schliesslich - wie in E. 1.2 hiervor dargelegt - keine Willkür.