Citation: 2C_791/2022 E. 5.3

5.3. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, die «Kubaturschätzung» sei offensichtlich mangelhaft und stehe zur tatsächlichen Situation in einem klaren Widerspruch, substanziiert sie nicht hinreichend (vgl. E. 2.2 hiervor), inwiefern die für die verschiedenen Gebäudeteile festgestellten Beschädigungsgrade fehlerhaft ermittelt worden sein sollen. Mit dem Vorbringen, zahllose Schäden zeigten sich erst beim Auseinandernehmen der Materialien, Öffnen der Unterverteilungen und Elektrodosen und bei der Wiederverwendung von in der Länge geschrumpften, verschmolzenen und verbogenen Abwasser- und Heizungsrohren, vermag die Beschwerdeführerin nicht aufzuzeigen, dass die durch die Besichtigung und Bewertung der verbleibenden Gebäudeteile vorgenommene Schätzung der Vorinstanz willkürlich erfolgt ist. Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, die Vorinstanz habe die eingereichten Bauabrechnungen und die dazugehörigen Unternehmerrechnungen, die einen höheren Schaden am Gebäude ausweisen würden, nie zur Kenntnis genommen und geprüft, was zu einem willkürlich festgestellten Sachverhalt führe. Ob die Bauabrechnungen hätten berücksichtigt werden müssen, ist eine Rechtsfrage und in diesem Kontext zu behandeln (vgl. E. 7 hiernach).