Citation: 2A.541/2001 14.12.2001 E. 1

1.-M. und J.X.________ bewirtschaften die landwirtschaftlichen Betriebe A.________ und B.________. Nach einer Kontrolle der Hundehaltung auf dem Betrieb A.________ beanstandete das Kantonale Veterinäramt Luzern am 16. November 1999 die mangelhafte Hygiene sowie aufgewickelte Hundeketten. Am 14. April 2000 führte das Veterinäramt auf beiden Betrieben eine Nachkontrolle der Tierhaltung durch; es beanstandete wiederum die mangelhafte Hygiene und die Hundeketten ohne Wirbel sowie zusätzlich stark verschmutzte Stallflächen und zu hohe Tiefstreue in den Viehställen. Das Veterinäramt traf am 18. April 2000 mit formeller Verfügung verschiedene Anordnungen im Zusammenhang mit den festgestellten Mängeln. M. und J. X.________ wurden unter Bezugnahme auf die Mängel in der Viehhaltung insbesondere verpflichtet, den ersten Stall auf B.________ vollständig auszumisten und den Liegebereich reichlich einzustreuen. Unter Verweis auf die festgestellten Mängel in der Hundehaltung wurde auch bezüglich des ehemaligen Schweinestalls eine Reinigung angeordnet, wobei auch der Hundekot täglich zu entfernen sei; ferner seien die an die Hunde verfütterten Knochen und Knochenreste täglich einzusammeln; schliesslich seien die Hundeketten mit Wirbeln zu versehen, damit sich die Ketten nicht mehr verwickeln könnten. Das Veterinäramt verlangte, die Behebung der Mängel sei spätestens am 1. Mai 2000 zu melden; zudem auferlegte es die Kosten der Inspektion und der Verfügung von total Fr. 379.-- M. und J. X.________. Einer allfälligen Beschwerde gegen diese Verfügung entzog es die aufschiebende Wirkung. Mit Urteil vom 12. Juli 2001 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern die von M. und J. X.________ gegen die Verfügung des Veterinäramtes erhobene Beschwerde ab und überwies die Akten dem Kantonalen Veterinäramt, damit es eine neue, angemessene Frist zur Meldung des Vollzugs ansetze. M. X.________ focht das Urteil des Verwaltungsgerichts am 16. August 2001 mit "Rekurs" (Datum der Rechtsschrift 13. August 2001) bei der Rekurskommission EVD an. Diese leitete die Beschwerde am 23. August 2001 zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weiter. Der Präsident der II. öffentlichrechtlichen Abteilung orientierte M. X.________ mit Schreiben vom 27. August 2001 über die Prozesslage und setzte ihr unter Berücksichtigung der Umstände Frist, innert welcher sie schriftlich mitteilen konnte, ob sie auf die Eröffnung eines förmlichen Verfahrens vor Bundesgericht und damit auf die Behandlung ihres Rekurses als Verwaltungsgerichtsbeschwerde verzichten wolle. Da dieses Schreiben in der Folge unbeantwortet blieb, ist gestützt auf den Rekurs vom 13. August 2001 ein Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eröffnet worden.