Citation: 2C_263/2008 20.10.2008 E. A

X.________ (geb. 1980), türkischer Staatsangehöriger, reiste 1988 als Kind türkischer Asylbewerber in die Schweiz ein. 1989 wurde ihm eine Aufenthaltsbewilligung erteilt. Mit Entscheid der Jugendanwaltschaft Unterrheintal-Oberrheintal-Werdenberg (ehemals Jugendanwaltschaft Unterrheintal-Oberrheintal-Sargans) vom 15. Oktober 1993 wurde er wegen Verkehrsdelikten und Nichtanzeigen eines Fundes zu einer Arbeitsleistung von drei halben Tagen verurteilt. Wegen versuchten Diebstahls und Sachbeschädigung verpflichtete ihn die Jugendanwaltschaft am 18. Oktober 1995 zu gemeinnütziger Arbeit an drei schulfreien Nachmittagen. Mit Entscheid des Kreisgerichts Rheintal (ehemals Bezirksgericht Unterrheintal) vom 5. April 2000 wurde er wegen bandenmässigen Diebstahls, einfachen Diebstahls, mehrfacher Erpressung, mehrfachen Hausfriedensbruchs, mehrfacher Sachbeschädigung und geringfügiger Zechprellerei zu drei Monaten Einschliessung verurteilt, bedingt erlassen auf eine Probezeit von zwei Jahren mit Unterstellung unter Schutzaufsicht. Das Ausländeramt des Kantons St. Gallen verwarnte ihn darauf am 27. Juni 2000. Mit Strafbescheid des Untersuchungsamtes Gossau vom 23. April 2004 wurde X.________ wegen mehrfachen Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädigung, mehrfachen Hausfriedensbruchs sowie wegen mehrfacher Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 2 Monaten, unter Ansetzung einer Probezeit von drei Jahren, und einer Busse von Fr. 300.-- verurteilt. In der Folge beging X.________ unter anderem mehrere Raubüberfälle. Mit Urteil des Kreisgerichts Rheintal vom 18. Januar 2006 wurde er wegen versuchten qualifizierten Raubes, mehrfachen Raubes und Versuchs dazu sowie wegen weiterer Delikte zu einer Zuchthausstrafe von zwei Jahren und einem Monat verurteilt.