Citation: 4A_497/2024 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer weist darauf hin, er habe immer beim selben Richter zunächst die Wiedereintragung der Gesellschaft, dann die Ernennung eines Liquidators und schliesslich die erneute Ernennung eines Liquidators und Einberufung einer Generalversammlung beantragt. Der Richter sei diesen Anträgen gefolgt und habe die Aktionärsstellung unter Hinweis auf das Verfahren um Wiedereintragung für glaubhaft erachtet. Der Beschwerdeführer habe anlässlich der Generalversammlung dem Tagesvorsitzenden 13 Original-Aktienzertifikate über 37 Namenaktien (ehemals Inhaberaktien) vorgelegt. Dieser habe die Original-Aktienzertifikate akzeptiert und ihn mit 37 Stimmen zur GV zugelassen. In seinem Gesuch um Eintragung ins Aktienbuch habe er seine Aktionärseigenschaft nachgewiesen mit Verweis auf das erstinstanzliche Verfahren betreffend die Abberufung des Liquidators und Ernennung eines neuen Liquidators, das wiederum auf das Verfahren betreffend die Wiedereintragung und die dazugehörigen Akten verwiesen habe, und er habe die schriftliche Zustimmung der Gesellschaft vorgelegt. Das Regionalgericht (wiederum derselbe Einzelrichter) habe völlig überraschend und im Widerspruch zu den eigenen vorherigen Entscheiden das Gesuch mit der Begründung abgewiesen, der Beschwerdeführer habe seine Aktionärseigenschaft gemessen am Regelbeweismass des strikten Beweises nicht nachweisen können.