Citation: 8C_424/2016 E. 6.2

6.2. Nach PD Dr. med. C.________ ist die im März 2011 diagnostizierte Meniskusverletzung keine Folge des Ereignisses vom 31. Januar 2011, da der Unfallmechanismus nicht geeignet gewesen sei, eine entsprechende Verletzung zu verursachen. Weiter schliesst er gestützt auf die Berichte der behandelnden Ärzte darauf, dass dieser Unfall bei der unbestrittenermassen vorbestehenden Gonarthrose mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine richtungsgebende Verschlimmerung herbeigeführt habe; die dokumentierte Zunahme der arthrotischen Beschwerden sei nicht auf den Unfall vom 31. Januar 2011 zurückzuführen. Gemäss Dr. med. D.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie, ist das Ereignis vom 31. Januar 2011 zumindest teilursächlich für die gesundheitlichen Folgen, namentlich die Verschlechterung der vorbestehenden Gonarthrose, die schweren Einschränkungen der Versicherten sowie die letztlich notwendige Knietotalendoprothese. Seinem Bericht ist jedoch keine überzeugende Begründung dafür zu entnehmen. Seine Argumentation erschöpft sich vielmehr im Umstand, dass der Kreisarzt mit der Arthroskopie einverstanden gewesen und die SUVA für deren Kosten aufgekommen sei. Im Übrigen laufen seine Einwände auf die unzulässige Beweismaxime "post hoc ergo propter hoc" (BGE 119 V 335 E. 2b/bb S. 341; SVR 2008 UV Nr. 11 S. 34 E. 4.2.3, U 290/06; vgl. auch Urteil 8C_260/2016 vom 13. Juli 2016 E. 5.2) hinaus. Entgegen der Ansicht der Versicherten geht denn auch nicht nur PD Dr. med. C.________ davon aus, dass die andauernden Beschwerden nicht auf den Unfall vom 31. Januar 2011 zurückzuführen sind. So hielt Dr. med. E.________, Oberarzt, Klinik für orthopädische Chirurgie, Spital F.________, in seiner abschliessenden und durch Dr. med. G.________, Chefarzt, Leiter Kniechirurgie, Klinik für orthopädische Chirurgie, Spital F.________, mitunterzeichneten Beurteilung vom 20. Dezember 2012 fest: "Insgesamt möchte ich bemerken, dass der Verlauf sowie die Angaben der Patientin schwer in Zusammenhang mit dem Initial"trauma" sowie der durchgeführten Operation zu bringen sind." Auch Dr. med. H.________, Facharzt für Innere Medizin, hielt in seinem Bericht vom 6. Januar 2013 die Unfallkausalität der Meniskusverletzung lediglich für möglich ("Langandauernder chronischer Schmerzzustand durch die möglicherweise traumatisch bedingte Meniskusverletzung und auch der Gonarthrose"). Schliesslich wurde auch anlässlich des zweiten stationären Aufenthalts der Versicherten in der Klinik I.________ im orthopädischen Konsilium vom 29. November 2012 festgehalten, die aktuellen Beschwerden seien durch die bereits ausgeprägte, medial betonte Gonarthrose und Retropatellararthrose erklärbar; diese sind jedoch unbestrittenermassen unfallfremd.