Citation: 8C_796/2009 20.04.2010 E. A

Der 1955 geborene V.________ erlitt seit 1971 verschiedene Unfälle, gegen deren Folgen er bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) versichert war. A.a Am 23. März 1977 traf V.________ gemäss am nächsten Tag erstellter Unfallmeldung mit dem Presslufthammer eine 11'000-Volt Leitung und zog sich dabei Verbrennungen am Gesicht und an den Händen zu. Nach der stationären Behandlung nahm V.________ die bisherige Tätigkeit im gewohnten Umfang auf und die SUVA schloss den Fall ab. A.b Für einen Unfall vom 4. Juli 1993, bei welchem sich V.________ beim Ausrutschen in einem Freibad den linken Arm und den Rücken verletzte, verneinte die SUVA mit Einspracheentscheid vom 7. Dezember 1995 eine über den 11. Oktober 1995 hinausgehende Leistungspflicht, da die seither geklagten, zwischenzeitig chronifizierten Rückenbeschwerden mit Vorzustand wie auch eine allfällige psychische Symptomatik mit dem Ereignis nicht (mehr) in einen ursächlichen Zusammenhang zu bringen seien. Noch während des beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich laufenden Beschwerdeverfahrens sprach die IV-Stelle des Kantons Zürich V.________ rückwirkend ab Juli 1994 eine ganze Invalidenrente zu (Mitteilung vom 17. Juli 1997). Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich bestätigte alsdann den Einspracheentscheid am 8. April 1999 rechtskräftig. A.c Am 16. September 2005 gelangte V.________ an die SUVA mit dem Gesuch um Ausrichtung einer Invalidenrente. Zur Begründung führte er aus, die Rückenbeschwerden und weitere damit verbundene körperliche und geistige Gesundheitsbeeinträchtigungen seien eine Spätfolge des am 23. März 1977 erlittenen Unfalls. Trotz Abklärungen der SUVA bei Spitälern, die V.________ früher behandelt hatten, und einer Aktenedition bei der IV-Stelle des Kantons Zürich fanden sich keine echtzeitliche Akten aus der Zeit vor dem Unfall vom 4. Juli 1993, welche Rücken- oder psychische Probleme zum Gegenstand gehabt hätten, indessen Hinweise auf ein UV-Zeugnis vom 30. November 1976 mit der Diagnose einer linkskonvexen Skoliose der Lendenwirbelsäule und einem Status nach Morbus Scheuermann. Im Anschluss an eine gestützt auf die vorhandenen Akten verfasste versicherungsmedizinische Beurteilung durch Dr. W.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie FMH, Medizinischer Dienst der SUVA, vom 8. Juni 2006 verneinte diese mit Verfügung vom 31. August 2006 eine Leistungspflicht. Mit Einspracheentscheid vom 16. Februar 2007 hielt sie daran fest.