Citation: 9C_685/2023 E. 2.6.1

2.6.1. Die Vorinstanz ist auf die Beschwerdeschrift vom 30. Oktober 2023 (Postaufgabe in Deutschland: 31. Oktober 2023) nicht eingetreten. Sie ist bei ihren Erwägungen davon ausgegangen, dass die Aufgabe einer Rechtsschrift bei einer ausländischen Poststelle für die Fristwahrung nicht genüge, sofern das Schriftstück nicht vor Ablauf der Frist in den Machtbereich der Schweizerischen Post gelange. Dies entspricht der bundesgerichtlichen Rechtsprechung und bietet keine Angriffsflächen (BGE 144 II 401 E. 3.1; 125 V 65 E. 1; 104 Ia 4 E. 3; 100 IV 271 E. 2). Die Aufgabe bei einer ausländischen Post hat keine fristwahrende Wirkung; in einem solchen Fall ist auf den Tag abzustellen, an dem die Eingabe von der Schweizerischen Post zur Weiterbeförderung in Empfang genommen wird (BGE 92 II 215). Die beschwerdeführende Partei, die sich dafür entscheidet, ihre Beschwerde bei einer ausländischen Post aufzugeben, muss deren rechtzeitigen Eingang bei der Beschwerdeinstanz ermöglichen, indem sie die Sendung hinreichend früh abschickt (Urteile 6B_1446/2022 vom 11. Januar 2023 E. 2; 6B_225/2021 vom 15. Juli 2021 E. 3).