Citation: 6B_1199/2014 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz erwägt, der in der Wohnung A.________-Strasse vorgefundene Geldbetrag von Fr. 20'520.-- sei dem Beschwerdeführer zuzurechnen. Dieser habe ungehinderten Zugang zur Wohnung gehabt und über einen eigenen Schlüssel verfügt. Zudem habe gemäss seiner Aussage anlässlich der Berufungsverhandlung ausser ihm und B.________ - welcher indes von der Polizei nie dort gesichtet worden sei - niemand Zutritt zur Wohnung gehabt resp. es habe sich niemand anders dort aufgehalten. Dem Beschwerdeführer sei offensichtlich ein hohes Mass an Autonomie zugestanden worden. Als unglaubwürdig erscheine seine Behauptung, wonach ihm der Bruder des späteren Geldempfängers in Italien gesagt haben soll, dass sich das Geld in der Wohnung befinde und er es ausser Land schaffen solle. Auf den entsprechenden Hinweis sei der Beschwerdeführer angesichts des Aufbewahrungsortes des Heroins [recte: Geldes] in der Mikrowelle in der Einzimmerwohnung zweifellos nicht angewiesen gewesen. Das Vorbringen erweise sich als Schutzbehauptung. Im Übrigen sei nicht nachvollziehbar, weshalb ihm zwar das vorgefundene Heroingemisch (124,3 Gramm) zurechenbar sei soll, nicht aber das sichergestellte Drogengeld. Daran ändere nichts, dass offenbleiben müsse, ob dieser das Drogengeld alleine "erwirtschaftet" habe oder mithilfe von Dritten. Angesichts der Kontamination des Geldes mit Heroin sei dieses in entsprechende Drogenmengen umzurechnen. Es sei daher von einer wesentlich höheren umgeschlagenen Drogenmenge auszugehen (mindestens rund 1,4 Kilogramm Heroingemisch), was im Rahmen der Strafzumessung zu berücksichtigen sei (angefochtenes Urteil E. 3.2 f. S. 7).