Citation: 8C_22/2008 05.03.2008 E. 4

4.1 Die Vorinstanz ist insbesondere aufgrund der Zeugenaussage des ehemaligen Vorgesetzten der Beschwerdeführerin, R.________, welche als konstant und überzeugend qualifiziert wird, zur Erkenntnis gelangt, die Versicherte sei neben einer einmaligen schriftlichen Verwarnung wiederholt mündlich hinsichtlich ihres Verhaltens verwarnt worden. Der Zeuge habe die gegen die Beschwerdeführerin erhobenen Vorwürfe bestätigt und die im Arbeitszeugnis gemachten Ausführungen relativiert. Dieser sei es nicht gelungen, die gegen sie erhobenen Vorwürfe (häufige Rauchpausen, privates Surfen im Internet etc.) betreffend ihrer Verfehlungen am Arbeitsplatz zu entkräften. Das kantonale Gericht hat gestützt hierauf zutreffend erkannt, dass die Versicherte damit die Kündigung des Arbeitsverhältnisses und ihre Arbeitslosigkeit durch ihr Verhalten selbst verschuldet hat, weshalb sie zu Recht gestützt auf Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG in der Anspruchsberechtigung eingestellt wurde. Die im unteren Bereich des schweren Verschuldens (Art. 45 Abs. 2 lit. c AVIV) auf 35 Tage festgesetzte Einstellung in der Anspruchsberechtigung ist nicht zu beanstanden, da nicht gesagt werden kann, die Vorinstanz habe ihr Ermessen missbraucht, unter- oder überschritten. Es liegt ein schweres Verschulden vor, da die Versicherte aufgrund ihres Verhaltens mit einer Kündigung rechnen musste (E. 4.2). 4.2 Sämtliche Einwendungen der Beschwerdeführerin vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Zu Recht bringt sie vor, eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung dürfe nur verfügt werden, wenn das der versicherten Person zur Last gelegte Verhalten in beweismässiger Hinsicht klar feststehe. Das kantonale Gericht hat den Vorgesetzten als Zeugen unter Wahrheitspflicht und Strafandrohung bei falscher Zeugenaussage einvernommen und der Beschwerdeführerin Gelegenheit geboten, selber Fragen zu stellen. Dadurch, dass der Vorgesetzte vor Gericht als Zeuge befragt wurde, hat seine Darstellung nicht mehr bloss das Gewicht einer "Behauptung des Arbeitgebers". Die Vorinstanz durfte in der Folge die dabei gemachten Aussagen als klar beweiskräftig verwerten und ihrer Sachverhaltsfeststellung zu Grunde legen. Dies auch angesichts des Umstandes, dass die Beschwerdeführerin weder der Verwaltung, noch der Vorinstanz eigene Zeugen oder weitere Beweise für ihre eigene Sachverhaltsdarstellung anbot. Nachdem aufgrund der Zeugenaussage klar erwiesen ist, dass die Beschwerdeführerin hinsichtlich ihres Verhaltens mehrmals mündlich verwarnt worden war, ist ein weiteres Widerhandeln als vorsätzlich zu qualifizieren. Sie musste wissen, dass ihr bei weiteren Disputen die Kündigung drohte, was sie offenbar in Kauf genommen hat, womit die Arbeitslosigkeit selbst verschuldet ist.