Citation: 2C_788/2008 13.03.2009 E. 2.2

2.2.1 Dies ist hier der Fall: Der Beschwerdeführer ist am 26. November 1999, d.h. bereits relativ kurze Zeit nach seiner Einreise, wegen eines Angriffs mit 30 Tagen Gefängnis bestraft und hernach fremdenpolizeilich verwarnt worden. Noch während der Probezeit wurde er wiederum straffällig und wegen einfacher Körperverletzung (mittels eines gefährlichen Gegenstands) zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt, wobei das Zürcher Obergericht unterstrich, dass der Angriff auf die körperliche Integrität der Geschädigten "ohne nachvollziehbaren Grund" erfolgt sei. Trotz einer weiteren fremdenpolizeilichen Verwarnung musste der Beschwerdeführer am 9. März 2007 im Zusammenhang mit Betäubungsmitteldelikten (Entgegennahme und Weitergabe von insgesamt zwei Kilogramm Kokain) zu einer Gesamtstrafe von 30 Monaten verurteilt werden. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wurde dabei im Umfang von 18 Monaten aufgeschoben und die Probezeit auf vier Jahre festgesetzt; die restliche Freiheitsstrafe wurde für vollziehbar erklärt. Da weder die familiären Beziehungen noch die wiederholten fremdenpolizeilichen Verwarnungen den Beschwerdeführer davon abhalten konnten, hier zusehends stärker straffällig zu werden, besteht ein erhebliches öffentliches Interesse daran, dass er die Schweiz verlässt. 2.2.2 Seine privaten Interessen vermögen dieses nicht aufzuwiegen: Der Beschwerdeführer ist in der Schweiz weder gesellschaftlich noch beruflich integriert. Er verfügt hier über keine feste Arbeitsstelle, sondern kümmert sich um das gemeinsame Kind; die Familie muss trotz Teilzeitarbeit der Gattin - zumindest teilweise - von der Fürsorge unterstützt werden. Der Beschwerdeführer ist erst im Alter von 27 Jahren in die Schweiz gekommen und mit den Verhältnissen in seiner Heimat nach wie vor vertraut. Seiner Gattin ist es allenfalls zumutbar, ihr Familienleben mit ihm in der gemeinsamen Heimat zu pflegen; dasselbe gilt für den rund dreijährigen Sohn, der ebenfalls über die jamaicanische Staatsbürgerschaft verfügt. Sollte die Ehegattin sich entscheiden, hier zu bleiben, wird der Beschwerdeführer den Kontakt zu ihr und dem Kind besuchsweise bzw. per Telefon oder schriftlich aufrechterhalten können. 2.2.3 Was der Beschwerdeführer gegen das vorinstanzliche Urteil einwendet, überzeugt nicht: Auch wenn seine letzte Strafe teilweise auf Bewährung ausgesetzt worden ist, sind die Migrationsbehörden nicht verpflichtet, seine Aufenthaltsbewilligung zu verlängern; sie können ohne Verletzung von Bundesrecht bei der Prognose über das künftige ausländerrechtlich relevante Wohlverhalten strengere Massstäbe ansetzen als die Strafbehörden bei ihrem Entscheid. Der Resozialisierungsgedanke bildet fremdenpolizeirechtlich nur einen Aspekt unter mehreren. Der Beschwerdeführer rügt in diesem Zusammenhang auch zu Unrecht eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV): Die Vorinstanz hat nicht verkannt, dass der Vollzug der letzten Strafe teilweise auf Bewährung ausgesetzt worden ist; sie hat den entsprechenden Umstand jedoch im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung anders gewichtet als der Beschwerdeführer. Soweit dieser darauf hinweist, es liege im Interesse des Kindes, finanziell abgesichert zu sein, verkennt er, dass von einer solchen Absicherung nicht ausgegangen werden kann, nachdem er über keine feste Arbeit verfügt und die Familie teilweise auf die Unterstützung durch die öffentliche Hand angewiesen ist.