Citation: 6B_486/2018 E. 1.2.2

1.2.2. Hinsichtlich der konkreten Vorwürfe führt die Vorinstanz aus, die drei hinter dem Beschwerdeführer und dem BMW fahrenden Zeugen hätten übereinstimmend von einem absichtlichen, regelrechten Abdrängen bei ca. 80-90 km/h und mässigem Verkehrsaufkommen gesprochen, obwohl ein Vorbeifahren ohne weiteres möglich gewesen wäre. Der BMW sei aufgrund der heftigen Kollision ins Schleudern geraten und unkontrolliert in die Leitplanke geprallt. Ein Zeuge habe gar die Verfolgung des Beschwerdeführers aufgenommen, um die Polizei zu avisieren, was gegen eine Bagatellkollision spreche. Auch der Beschwerdeführer schildere einen Sachverhalt, bei welchem der fehlbare Lenker die Streifkollision mitbekommen habe. Entgegen seiner Behauptung habe er nicht lediglich die Fahrzeuglänge falsch eingeschätzt. Ein Anhalten sei zudem möglich gewesen, zumal dies auch ein Zeuge getan habe. Das Überfahren der Sperrfläche nach der Streifkollision und Entfernen vom Unfallort hätten zwei der Zeugen glaubhaft bestätigt. Schliesslich habe der Fahrer des BMW nachvollziehbar und anschaulich geschildert, dass er vor der Kollision mehrmals durch zu nahes Auffahren und Betätigen der Lichthupe bedrängt worden sei, davon erstmals im Baustellenbereich zwischen Kiesen und Rubigen bei grossem Verkehrsaufkommen. Anschliessend habe der Beschwerdeführer bei 120 km/h ohne Grund brüsk gebremst, sodass er auf den Normalstreifen habe ausweichen müssen. Die weiteren Auffahrmanöver des Beschwerdeführers während 20 bis 30 Sekunden ab Höhe der Postfinance-Arena hätten auch die Zeugen bestätigt. Der Beschwerdeführer stellt die einzelnen Vorwürfe in tatsächlicher Hinsicht nicht in Frage. Soweit er die Heftigkeit der Kollision unter Verweis auf die an den Fahrzeugen entstandenen leichten Schäden bestreitet, belegt er ebenfalls keine Willkür. Die Vorinstanz verletzt weder die Unschuldsvermutung noch seinen Anspruch auf rechtliches Gehör, wenn sie die Kollision gestützt auf die als glaubhaft beurteilten Zeugenaussagen als heftig einstuft, ohne ein Gutachten hierzu einzuholen.