Citation: I 251/05 11.07.2005 E. 3

3.1 Gegen den im angefochtenen Entscheid vorgenommenen Einkommensvergleich und die gerichtliche Festsetzung des Invaliditätsgrades auf 11 % werden keine Einwendungen erhoben. Massgebender Zeitpunkt für den Einkommensvergleich ist der Rentenbeginn (BGE 129 V 223 Erw. 4.1 mit Hinweisen). Da das Wartejahr im Sinne von Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG mit dem Eintritt der - zeitlich und masslich genügenden - Arbeitsunfähigkeit, definiert als "Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich" (BGE 130 V 99 Erw. 3.2 mit Hinweisen), beginnt, und ausgehend davon, dass sich das Rückenleiden im April 2002 mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit manifestiert hat, sind bei einem allfälligen Leistungsanspruch ab April 2003 somit dem Einkommensvergleich die Lohnverhältnisse im Jahre 2003 zu Grunde zu legen. 3.2 Mit Blick auf das Valideneinkommen ging das kantonale Gericht von den Lohnangaben der letzten Arbeitgeberin, der Firma E.________ aus, wo der Versicherte in der Produktion von Möbelplatten tätig war (Bericht vom 14. Januar 2003). Dies lässt sich nicht beanstanden, da praxisgemäss bei der Bestimmung des Valideneinkommens grundsätzlich darauf abzustellen ist, was der Versicherte aufgrund seiner beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände (im massgebenden Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit) als Gesunder tatsächlich verdienen würde (ZAK 1992 S. 92 Erw. 4a; vgl. auch Urteile R. vom 9. September 2003 [M 2/02] Erw. 3.4, P. vom 22. August 2003 [I 316/02] Erw. 3.2, M. vom 7. Juli 2003 [I 627/02] Erw. 2.1.1, S. vom 28. April 2003 [I 297/02] Erw. 3.2.3, W. vom 9. Mai 2001 [I 575/00] Erw. 3a). Zwar ist den Unterlagen nicht eindeutig zu entnehmen, aus welchen Gründen der Beschwerdeführer diese vom 13. März 2000 bis 21. Dezember 2002 besetzte Stelle verlor, da das im Arbeitgeberfragebogen erwähnte Kündigungsschreiben den Akten nicht beiliegt. Da der Versicherte aber seit 16. April 2002 vollständig arbeitsunfähig war, ist ein gesundheitsbedingter Verlust der Stelle naheliegend. Bei einem Verdienst von Fr. 53'789.05.- im Jahr 2001 resultiert demnach in Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung der Jahre 2002 und 2003 (vgl. Die Volkswirtschaft 2005, Heft 6, S. 83, Tabelle B 10.3, Nominallohnindex für Männer) ein Einkommen von Fr. 55'348.90. 3.3 Richtigerweise wurde sodann das hypothetische Invalideneinkommen anhand der standardisierten Durchschnittswerte der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) ermittelt. Gemäss LSE 2002 belief sich der durchschnittliche Männerlohn nach Tabelle TA1 für einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) auf Fr. 4'557.-. Angepasst an die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft 2005, Heft 6, S. 82 Tabelle B 9.2) und in Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung im Jahr 2003 (vgl. Die Volkswirtschaft 2005, Heft 6, S. 83, Tabelle B 10.3, Nominallohnindex für Männer) ergibt sich ein mögliches Einkommen von Fr. 57'750.- (Fr. 4'557 x 12 : 40 x 41,7 + 1,3 %).