Citation: 9C_47/2019 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog zur Bindung der BVK an die Verfügung der IV-Stelle vom 17. Juni 2016, der reglementarische Invaliditätsbegriff der BVK sei weiter gefasst als der Invaliditätsbegriff von Art. 23 BVG und Art. 4 Abs. 1 IVG i.V. mit Art. 8 Abs. 1 ATSG. Gehe die Vorsorgeeinrichtung aber von einem erleichterten Invaliditätsbegriff aus, ergebe sich ohne Weiteres, dass bei einer von der Invalidenversicherung festgestellten Invalidität von 70 % eine volle Invalidenrente auszurichten sei. Nachdem die IV-Stelle einen Invaliditätsgrad von 97,14 % ermittelt habe, sei die BVK an den Entscheid der IV-Stelle gebunden, soweit die IV-rechtliche Betrachtung aufgrund einer gesamthaften Prüfung der Akten nicht offensichtlich unhaltbar sei.