Citation: 2A.414/2003 12.09.2003 E. 2

Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unzulässig, weshalb sie im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 36a OG erledigt und von der Einholung von Vernehmlassungen sowie vom Beizug der kantonalen Akten abgesehen werden kann. Wird davon ausgegangen, dass die Ehegattin bosnisch-herzegowinische Staatsangehörige ist, hat der Beschwerdeführer keinen Rechtsanspruch im Sinne von Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG. Denn die eheliche Gemeinschaft ist aufgelöst worden, was auch der Beschwerdeführer nicht bestreitet, so dass ein etwaiger Bewilligungsanspruch nach Art. 17 Abs. 2 Satz 1 ANAG, der ein Zusammenwohnen voraussetzt, sowie aus Art. 8 EMRK entfallen ist (vgl. BGE 122 II 289 E. 1b S. 292; 125 II 633 E. 2e S. 639; 127 II 60 E. 1c S. 63). Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, seine Ehefrau sei inzwischen Schweizerin geworden, kommt es für die Annahme eines Anspruchs im Sinne von Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG nicht darauf an, ob die Ehegatten zusammenleben oder nicht; Letzteres bildet allenfalls Gegenstand der materiellen Beurteilung (BGE 122 II 289 E. 1b S. 292; 119 Ib 417 E. 2d S. 419). Damit behauptet der Beschwerdeführer, es sei ein Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gegeben. Unabhängig davon, ob ein solcher Anspruch tatsächlich besteht, muss der Beschwerdeführer dann aber zur Erschöpfung des kantonalen Instanzenzugs vor Anrufung des Bundesgerichts mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde einen Entscheid der nach Art. 98a OG zuständigen kantonalen Gerichtsinstanz erwirken, d.h. des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, auf welches das Departement hingewiesen hat (Art. 98 lit. g OG; BGE 127 II 161).