Citation: 5P.241/2005 18.07.2005 E. 5

Der Beschwerdeführer wirft dem Obergericht willkürliche Beweiswürdigung vor, weil es die inkriminierte Behauptung, er betreibe Rassismus und Antisemitismus, ohne den die VgT-Nachrichten der Bedeutungslosigkeit anheim gefallen wären, schütze. Damit gehe es darüber hinweg, dass er "nur wegen wenigen Sätzen in wenigen Ausgaben der VgT-Nachrichten, die einen verschwindend kleinen Anteil des Inhaltes insgesamt ausmachen" wegen Rassismus verurteilt worden sei, was er schlüssig bewiesen habe. Ob jemand mit Grund vorgeworfen werden kann, er betreibe Rassismus und Antisemitismus, hängt keineswegs davon ab, ob er sich regelmässig oder "nur" gelegentlich in einschlägig strafbarer Weise äussert. Jedenfalls ist mit dem Hinweis auf die Verurteilung "wegen wenigen Sätzen in wenigen Ausgaben der VgT-Nachrichten" Willkür der Beweiswürdigung nicht dargetan.