Citation: 5P.222/2003 06.08.2003 E. A

Die Erben D.________ sind Eigentümer des Grundstücks X.________ GBB-xxx. Das benachbarte Grundstück X.________-GBB-yyy steht im Eigentum von B.________. Am 25. August 2000 verkauften die Erben D.________ ihr Grundstück an die Kollektivgesellschaft C.________, wobei der Eigentumsübergang erst erfolgen soll, wenn die Käuferin über eine definitive Baubewilligung für ihr Bauprojekt verfügt. Unter dem Stichwort "Baubeschränkung" ist im Grundbuch eine Dienstbarkeit zu Gunsten des Grundstücks Nr. yyy und zu Lasten von Nr. xxx eingetragen. Ziff. 9 des massgeblichen Grundstückskaufvertrages aus dem Jahr 1950 lautet: Baubeschränkung für den westlichen Teil des Grundstückes No xxx des Verkäufers zugunsten des Kaufsgrundstückes No yyy: Auf dem westlichen Teil des Grundstückes No xxx d.h. westlich des neuerstellten Wohnhauses des Verkäufers darf nicht höher gebaut werden als das vom Verkäufer neuerstellte Wohnhaus, gemessen an der Firsthöhe im Schwerpunkt des Gebäudes. Berechtigtes Grundstück: No yyy Belastetes Grundstück: No xxx Ziff. 10 desselben Vertrags lautet wie folgt: Der Käufer hat das Vorkaufsrecht auf dem westlich des vom Verkäufer neuerstellten Wohnhauses gelegenen Terrain. Belastetes Grundstück: No xxx, westlicher Teil.