Citation: 1P.425/2003 27.08.2003 E. 4

Nach Art. 84 Abs. 2 OG ist die staatsrechtliche Beschwerde nur zulässig, wenn die behauptete Rechtsverletzung nicht sonstwie durch Klage oder Rechtsmittel beim Bundesgericht oder einer andern Bundesbehörde gerügt werden kann. Der Beschwerdeführer beanstandet zunächst die Höhe der ausgesprochenen Gefängnisstrafe und die Verweigerung des bedingten Strafvollzuges. Sowohl die Strafzumessung (Art. 63 ff. StGB) wie auch der bedingte Strafvollzug (Art. 41 StGB) sind im Schweizerischen Strafgesetzbuch geregelt. Eine allfällige Verletzung dieser Bestimmungen kann mit der Nichtigkeitsbeschwerde beim Kassationshof des Bundesgerichts gerügt werden (Art. 269 Abs. 1 BStP). Auch im vorliegenden Fall hätte das Urteil des Obergerichts in Bezug auf die Strafzumessung und den bedingten Strafvollzug mit der Nichtigkeitsbeschwerde beim Kassationshof des Bundesgerichts angefochten werden können. Die staatsrechtliche Beschwerde ist insoweit unzulässig, und auf die entsprechenden Rügen des Beschwerdeführers ist nicht einzutreten.