Citation: 5A_288/2021 E. 4

Im Ergebnis ist die Beschwerde gutzuheissen. Die Rückweisung der Sache zu neuem Entscheid gilt für die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientschädigung als vollständiges Obsiegen, und zwar unabhängig davon, ob sie beantragt und ob das entsprechende Begehren im Haupt- oder im Eventualantrag gestellt wird (BGE 141 V 281 E. 11.1 mit Hinweis). Der Beschwerdegegner hat zwar formell keinen Antrag auf Gutheissung der Beschwerde gestellt, aus seiner Vernehmlassung ergibt sich indessen, dass er diese für begründet hält (vgl. BGE 137 III 617 E. 6.2 mit Hinweisen), sodass er nicht kosten- und entschädigungspflichtig wird (Urteil 5A_107/2019 vom 19. Juni 2019 E. 3 mit Hinweisen). Auf die Erhebung von Gerichtskosten wird deshalb verzichtet (Art. 66 Abs. 4 BGG). Der Kanton Aargau hat den Beschwerdeführer sowie den Rechtsvertreter des Beschwerdegegners für das bundesgerichtliche Verfahren zu entschädigen (Art. 68 Abs. 1, 2 und 4 BGG), womit das Gesuch des Beschwerdegegners um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos wird.