Citation: 1C_493/2020 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer rügt vor Bundesgericht (soweit ersichtlich) sinngemäss, die Vorinstanz habe zu Unrecht verneint, dass ein Amtsmissbrauch der KESB glaubhaft sei. Dieser Straftatbestand könne auch durch eine Unterlassung erfüllt werden. Die KESB könne sich zudem bezüglich der vom Obergericht des Kantons Appenzell Ausserrhoden festgestellten Rechtsverzögerung nicht auf Fahrlässigkeit berufen, sei sie doch insbesondere mehrmals gemahnt worden und über die Folgen ihrer Untätigkeit bestens informiert gewesen. Ob Vorsatz oder Fahrlässigkeit vorliege, spiele ferner für das Bestehen einer Straftat, welche die Opferstellung gemäss dem OHG zu begründen vermöge, keine Rolle. Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, der von der KESB mit der Rechtsverzögerung begangene Amtsmissbrauch vermöge seine Opferstellung gemäss dem OHG zu begründen.