Citation: 8C_755/2013 E. 5.3

5.3. Hinsichtlich der Rüge, wonach die beschwerdegegnerische Erfahrungseinstufung von Primarlehrkräften insbesondere auch gegenüber der Vergleichsgruppe von Quereinsteigern das Rechtsgleichheitsgebot verletze, begnügt sich die Beschwerdeführerin einerseits mit einer Wiedergabe der diesbezüglichen Begründung des angefochtenen Entscheids, ohne sich jedoch damit auseinanderzusetzen. Andererseits behauptet die Beschwerdeführerin, "dass die Vorinstanz die mit der Klage gerügte rechtsungleiche Behandlung zwischen den Vergleichsgruppen [der] Primarlehrkräfte versus [...] den Quereinsteigern schlicht ignoriert" habe. Letzteres trifft offensichtlich nicht zu. Das kantonale Gericht wies im angefochtenen Entscheid auf die unterschiedliche Gesetzesgrundlage dieser beiden Vergleichsgruppen hin. In Bezug auf den notorisch bekannten aktuellen Mangel an Lehrpersonen wiederholt das VSA in seiner Vernehmlassung vom 21. Januar 2014 seine eigenen Ausführungen in der vorinstanzlichen Klageantwort vom 12. Juni 2013. Die auf drei Jahre befristete Ausnahmeregelung bezwecke gerade, dem Lehrermangel dadurch entgegenzuwirken, dass Personen ohne schuldienstliche, jedoch mit ausserschulischer Berufserfahrung zur Ausbildung zugelassen würden. Im Rahmen dieser ausserordentlichen und befristeten Rekrutierungsmassnahme habe der Gesetzgeber (vgl. Botschaft und Entwurf des Regierungsrates an den Kantonsrat von Solothurn vom 5. April 2011, RRB Nr. 2011/741 S. 11) ausdrücklich bestimmt, dass bei der Einstufung von Quereinsteigenden in Anwendung von § 131 Abs. 1 GAV/SO - abweichend von § 18 LBG/SO - die ausserschulische Berufserfahrung zu berücksichtigen sei. Was die Beschwerdeführerin hiegegen vorbringt, ist - soweit sie sich überhaupt in sachbezüglicher Weise mit dem angefochtenen Entscheid auseinandersetzt - offensichtlich unbegründet. Unter dem Blickwinkel der eingeschränkten Kognition sind jedenfalls die vom Kanton Solothurn getroffenen Unterscheidungen hinsichtlich der ungleichen Berücksichtigung von Berufserfahrung bei den verschiedenen Gruppen von Lehrkräften nicht als unhaltbar oder geradezu willkürlich zu beanstanden.