Citation: 6B_1306/2021 E. 1.3

1.3. Die Rüge geht fehl. Die Vorinstanz hat den gegenüber Drittpersonen geäusserten Diebstahlsvorwurf als "strafrechtlich nicht erhärtet" qualifiziert. Diesen Schluss durfte sie ohne in Willkür zu fallen ziehen, auch wenn diverse Zeugen sich dahingehend geäussert haben, dass die Geschädigte den Diebstahl gegenüber dem Beschwerdeführer angeblich "gestanden" habe. Es ist nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz solchen Wahrnehmungen vom Hörensagen beweismässig keine Bedeutung zugemessen hat. Denn bekanntlich kann in Bezug auf das Tatgeschehen der Zeuge vom Hörensagen lediglich bekunden, was er gehört hat, nicht aber, ob das Gehörte auch wahr ist (Urteile 6B_693/2021 vom 10. Mai 2022 E. 4.3; 6B_1265/2019 vom 9. April 2020 E. 2.3, nicht publ. in: BGE 146 IV 153; 6B_905/2010 vom 16. Juni 2011 E. 2.3.2). Anders als der Beschwerdeführer geltend macht, kann das Vorliegen eines Geständnisses der Geschädigten gegenüber dem Beschwerdeführer mithin nicht als erstellt gelten.