Citation: 6B_725/2020 E. 1.4

1.4. Der Beschwerdeführer legt in seiner Beschwerdeschrift über weite Strecken dar, welche Beweismittel aus seiner Sicht relevant sein sollen und wie diese zu würdigen gewesen wären. Hierbei präsentiert er in freiem Vortrag die seiner Meinung nach "unmöglichen", "unlogischen" und "widersprüchlichen" Sachverhaltselemente, um zum eigenen Schluss zu gelangen, es bestünden unüberwindbare Zweifel am angeklagten Sachverhalt bzw. seine Version sei "viel wahrscheinlicher". Er geht nur ganz am Rande auf das angefochtene Urteil ein. Insoweit übt er sich in appellatorischer Kritik, auf welche praxisgemäss nicht einzutreten ist. Dies gilt etwa für die Würdigung der Aussagen der beiden Opfer, das Absehen von einer Vergewaltigung des ersten Opfers (C.________) unter gleichzeitigem Fortfahren mit anderen sexuellen Nötigungshandlungen, die von ihm behauptete anatomische Unmöglichkeit einer Vergewaltigung bei mit Klebeband gefesselten Füssen des zweiten Opfers (B.________) in Reiterstellung, das manuelle Bewegen dieses Opfers durch den Beschwerdeführer sowie die Körperstellen, an welchen er das Opfer hierbei gehalten haben solle, die Umstände und Höhe der Geldbezüge ab den Konti der Opfer, das Duschenlassen bloss eines Opfers zur Verwischung der Spuren, das Benutzen eines Kondoms bloss beim zweiten Opfer, die Ursache und die Umstände für den Überfall auf die Opfer, welche angeblich im Arbeitsverhältnis des zweiten Opfers und einer Geldsumme von einer halben Million Franken liegen sollen, die Lokalisation der DNA-Spuren, die fehlenden Spuren im Genitalbereich der Opfer, die Menge des sichergestellten Klebebandes, die Anrufversuche unter den Opfern bzw. die betreffenden Zeitpunkte sowie den Beeinflussungsversuch des einen gegenüber dem anderen Opfer hinsichtlich der Aussagen.