Citation: 6B_1141/2014 E. 1

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis verurteilte den Beschwerdeführer mit Strafbefehl vom 30. Mai 2014 wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu Fr. 35.-- und einer Busse von Fr. 900.--. Der Strafbefehl wurde am 6. Juni 2014 als Einschreibesendung an die Adresse des Beschwerdeführers verschickt. Die Abholungseinladung datiert vom 7. Juni 2014. Da der Beschwerdeführer die Sendung nicht abholte, ging sie am 17. Juni 2014 an die Staatsanwaltschaft zurück. In der Folge wurde der Strafbefehl dem Beschwerdeführer am 3. Juli 2014 polizeilich zugestellt. Am 4. Juli 2014 reichte der Beschwerdeführer bei der Staatsanwaltschaft eine Einsprache gegen den Strafbefehl ein. Die Staatsanwaltschaft trat am 7. Juli 2014 darauf nicht ein, weil die Einsprache verspätet war. Dagegen erhob der Beschwerdeführer Beschwerde beim Kantonsgericht Wallis. Da die Staatsanwaltschaft für den Erlass der Verfügung vom 7. Juli 2014 gar nicht zuständig gewesen war, trat das Kantonsgericht am 30. Juli 2014 auf die Beschwerde nicht ein und wies die Sache an die Staatsanwaltschaft zurück mit dem Hinweis, dass diese, sofern am Strafbefehl festgehalten werde, die Akten zur Durchführung des Hauptverfahrens dem Bezirksgericht überweisen müsse. Am 26. August 2014 überwies die Staatsanwaltschaft die Akten zur Beurteilung dem Bezirksgericht Leuk und Westlich-Raron. Dieses stellte mit Verfügung vom 7. Oktober 2014 fest, dass die Einsprache verspätet erfolgte, womit der Strafbefehl vom 30. Mai 2014 rechtskräftig und vollstreckbar wurde. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Kantonsgericht Wallis am 18. November 2014 ab, soweit es darauf eintrat. Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht, ohne einen ausdrücklichen Antrag zu stellen. Sinngemäss strebt er eine Aufhebung der Verfügung vom 18. November 2014 an.