Citation: 5A_702/2014 E. 3.6.2

3.6.2. Nach der vorinstanzlichen Erwägung können "künftige Forderungen" nach anerkannter Auffassung pfandrechtlich gesichert werden, weshalb diese Forderungen konsequenterweise auch bei der Pfändung (bzw. Verarrestierung) des Pfandobjekts zu berücksichtigen seien. Die Vorinstanz hat auf ZOBL/THURNHERR hingewiesen, welche diesen Schluss für die zukünftigen Forderungen "im engeren Sinn" ziehen, d.h. für Forderungen die erst nach der Pfändung entstehen ( Berner Kommentar, Systematischer Teil und Art. 884-887 ZGB, 3. Aufl. 2010, N. 705 und 708 zu Syst. Teil). Vorliegend geht es indessen einzig um Zinsen - und damit nach der Terminologie der Kommentatoren (auf welche sie in N. 705 zu Syst. Teil selber hinweisen) - um zukünftige Forderungen "im weiteren Sinn" (Zobl/Thurnherr, a.a.O., N. 233 zu Art. 884). Eine weitere Erörterung der Literaturstelle (und der Kritik der Beschwerdeführerin) ist - wie sich aus dem Folgenden ergibt - nicht notwendig.