Citation: 8C_76/2013 E. 3.3

3.3. Entgegen der Vorbringen der Beschwerdeführerin war von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung ab Begutachtungszeitpunkt weder eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit noch sonstwie eine ins Gewicht fallende Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten (Art. 19 Abs. 1 UVG; BGE 134 V 109 E. 4.3 in Verbindung mit E. 10.2.3), gingen die Gutachter doch von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit aus und hielten eine Therapiepause als angebracht. Im Fragekatalog hielten sie zudem fest, dass eine Behandlung nicht erforderlich sei, weshalb eine namhafte Besserung durch irgendeine Therapie nicht erwartet werde. Eine andere Einschätzung ist den im Recht liegenden medizinischen Berichten nicht zu entnehmen. Unter diesen Umständen war von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung ab 30. April 2011 keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten. Die Leistungseinstellung erfolgte demnach zu Recht.