Citation: 1C_364/2016 E. 2.2

2.2. Das Obergericht erwog zur Zonenkonformität des Skaterparks, das Baugrundstück liege unbestrittenermassen in der Wohn- und Gewerbezone WG 3, in welcher neben Wohnbauten auch mässig störende Gewerbebetriebe sowie Mischbauten zulässig seien. Die Lehre und Rechtsprechung gingen davon aus, dass kleinere Sportanlagen bis zu einer Fläche von 5'000 m 2 von ihrem Störungspotential her grundsätzlich dem Zweck der Wohn- und Gewerbezone entsprächen. Dies gelte jedenfalls dann, wenn - wie hier - die für die Zone massgebenden Lärmschutzgrenzwerte eingehalten würden. Die Zonenkonformität der projektierten Skateranlage, die lediglich eine Fläche von 255 m 2 aufweise, könne daher nicht in Abrede gestellt werden.