Citation: 5A_827/2023 E. 7.4.2

7.4.2. Bei der Festsetzung des der Beschwerdegegnerin anrechenbaren (hypothetischen) Einkommens ist das Kantonsgericht von der sich aus dem Schulstufenmodell ergebenden Richtlinie ausgegangen, ist von dieser aber sowohl hinsichtlich des Erwerbsgrads als auch des Zeitpunkts der Aufnahme der Erwerbstätigkeit abgewichen. Dabei verwies die Vorinstanz auf die gesteigerte Betreuungslast bei vier minderjährigen Kindern, die auch von der Beschwerdegegnerin hervorgehoben wird. Damit nimmt das Kantonsgericht die sich aus der Rechtsprechung ergebenden Grundsätzen auf (vgl. E. 7.2 hiervor) und sein Entscheid ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden. Der Hinweis des Beschwerdeführers auf die von den Ehegatten seit längerem praktizierte alternierende Obhut vermag hieran nichts zu ändern: Es ist nicht geltend gemacht, dass der Beschwerdeführer jemals in grösserem Umfang Betreuungsaufgaben übernommen hätte, als sie ihm mit dem angefochtenen Entscheid eingeräumt wurden. Inwiefern aber die vom Beschwerdeführer ausgeübte Betreuung von rund 30 % (vgl. vorne Bst. A.b) die Beschwerdegegnerin in ihren Aufgaben derart entlastet sollte, dass die von der Vorinstanz gewählte Regelung als geradezu willkürlich einzustufen wäre, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Hierzu reicht es insbesondere nicht aus, aus dem Begriff der alternierenden Obhut (vgl. zu diesem Urteil 5A_139/2020 vom 26. November 2020 E. 3.3.2, nicht publiziert in: BGE 147 III 121, aber in: FamPra.ch 2021 S. 487) abstrakt eine Entlastung der Mutter abzuleiten. Ebenso wenig liegt darin Willkür, dass das Kantonsgericht der Beschwerdegegnerin nicht, wie vom Beschwerdeführer gewollt, ab dem Schuleintritt der jüngsten Tochter eine über die Vorgaben des Schulstufenmodells hinausgehende Erwerbstätigkeit von 70 % zugemutet hat.