Citation: 1C_544/2016 E. A

A.a. Am 19. Dezember 2014 verbot das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons St. Gallen A.________ vorsorglich ab sofort das Führen von Motorfahrzeugen. Zur Begründung wurde ausgeführt, er habe am 15. November 2014 mit einer Blutalkoholkonzentration von mindestens 2,25 Gewichtspromille in St. Gallen ein E-Bike gelenkt und einen Selbstunfall verursacht. Diese Verfügung blieb unangefochten. Am 29. Januar 2015 ordnete dasselbe Amt eine verkehrsmedizinische Untersuchung an und wies ein Gesuch um Aufhebung des vorsorglichen Entzugs des Führerausweises vom 28. Januar 2015 sinngemäss ab. A.b. A.________ erhob gegen den Entscheid vom 29. Januar 2015 Rekurs bei der Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen. Am 19. Mai 2015 sprach die Einzelrichterin des Kreisgerichts St. Gallen A.________ von der Anklage des Führens eines motorlosen Fahrzeuges in fahrunfähigem Zustand frei, im Wesentlichen weil ihm nicht nachzuweisen war, mit dem E-Bike gefahren zu sein und dieses nicht, wie er geltend machte, gestossen zu haben und dabei gestolpert zu sein. Am 22. Mai 2015 wurde dem Rekurs die aufschiebende Wirkung im Hinblick auf den vorsorglichen Entzug des Führerausweises erteilt. Am 1. Juli 2015 widerrief das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt den vorsorglichen Entzug des Führerausweises. Daraufhin ersuchte A.________ um Abschreibung des Rekursverfahrens unter Entschädigungsfolge und reichte dazu eine Kostennote über Fr. 4'937.50 ein. A.c. Am 27. April 2016 schrieb der Abteilungspräsident der Verwaltungsrekurskommission das Rekursverfahren als erledigt ab und verzichtete auf die Erhebung amtlicher Kosten. Eine Entschädigung sprach er A.________ nicht zu.