Citation: 2C_1000/2020 E. 7.2

7.2. Die Vorinstanz hat dargelegt, aus welchen Gründen die gegen den Beschwerdeführer angeordnete Sanktion ihrer Ansicht nach die Verhältnismässigkeit wahrt. Sie hat insbesondere ausgeführt, bei der periodischen Informationspflicht hinsichtlich der Entwicklung des Honorars handle es sich um einen bedeutenden Ausfluss der Pflicht zur Schaffung klarer Verhältnisse. Weil der Beschwerdeführer dieser Pflicht nicht nachgekommen sei, sei das Vertrauensverhältnis zwischen ihm und seinem Klienten gefährdet gewesen und seien Honorarstreitigkeiten, wie sie nun anscheinend vorliegen würden, vorprogrammiert gewesen. Der Beschwerdeführer habe mit seiner Vorgehensweise nicht nur den Interessen seines Klienten, sondern auch dem Ansehen der Anwaltschaft allgemein geschadet und die Interessen seines Klienten nicht sorgfältig gewahrt. Gestützt auf diese Erwägungen hat die Vorinstanz die Auffassung der Aufsichtsbehörde, wonach den Beschwerdeführer selbst unter Berücksichtigung des Umstandes, dass gegen ihn zuvor noch keine Disziplinarmassnahmen ausgesprochen worden waren, ein nicht leichtes Verschulden am Berufsregelverstoss treffe, bestätigt. Ferner hat die Vorinstanz ausgeführt, dass die Verwarnung als milderes Mittel nicht in Betracht komme, da eine solche nur bei geringfügigen Verfehlungen ausgesprochen werden könne (E. 9.3 und 9.4 des angefochtenen Urteils).