Citation: 6B_999/2021 E. 1.2.2

1.2.2. Der Beschwerdeführer bringt ferner vor, angeklagt sei der Erwerb von 2'000 Cannabispflanzen mit einem durchschnittlichen THC-Gehalt von 2,14 bis 4,9 % gewesen. Die Vorinstanz sei in unzulässiger Weise von diesem Sachverhalt abgewichen, indem sie festgestellt habe, dass es sich nicht um den Erwerb von Cannabispflanzen gehandelt habe, sondern um solche, die später durchschnittlich mehr als 1 % THC-Gehalt aufgewiesen hätten. Auch dieser Einwand des Beschwerdeführers zielt ins Leere. Denn in rechtlicher Hinsicht ist nicht massgeblich, ob der Beschwerdeführer Hanfpflanzen kaufte, die bereits einen THC-Gehalt von mehr als 1 % im Erwerbszeitpunkt hatten oder solche, aus denen Hanf mit einem THC-Gehalt von mindestens 1 % entsteht (Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG i.V.m. Anhang 5 der BetmVV-EDI). Die Sachverhaltspräzisierung der Vorinstanz ist in maiore minus vom angeklagten Sachverhalt abgedeckt. Eine Verletzung des Anklagegrundsatzes liegt auch in dieser Hinsicht nicht vor.