Citation: 1C_428/2023 E. 3.4

3.4. Die Ausführungen der Vorinstanz geben zu keinen Beanstandungen Anlass. Hinsichtlich Art. 39 des Strassengesetzes vom 26. April 1998 des Kantons Appenzell Innerrhoden (StrG/AI; GS 725.000) hielt sie fest, dass dieser auf das sich im Kanton Appenzell Ausserrhoden befindende Grundstück nicht zur Anwendung gelange. Dementsprechend musste sie auch nicht abklären, wie sich die Erschliessungsverhältnisse an diesem Grundstück präsentieren. Nur wenn sich die vorinstanzliche Anwendung von Art. 39 StrG/AI als willkürlich oder in Widerspruch zu Bundesrecht präsentieren sollte, wäre auf diese Frage soweit notwendig zurückzukommen. Ohnehin hat die verfügende Behörde bereits einen Augenschein durchgeführt, welcher ordentlich protokolliert wurde und anhand der bei den Akten liegenden oder öffentlich einsehbaren Karten lassen sich die massgebenden Tatsachen einwandfrei feststellen. Es bestand für das Kantonsgericht kein Anlass, die ausführlich dargelegten und dokumentierten Feststellungen der Standeskommission (E. 4 des Entscheides) betreffend topographische Verhältnisse, vorhandene Wege, Zufahrten zu Liegenschaften sowie Wegführungen infrage zu stellen.