Citation: 9C_357/2020 E. 3.2.1

3.2.1. Die Beschwerdeführerin beanstandet zunächst die diagnostische Einschätzung des Dr. med. C.________. Sie bringt vor, der Neurologe Prof. Dr. med. F.________ (Bericht vom 27. August 2015) wie auch Prof. Dr. med. D.________ und PD Dr. med. B.________ seien von sensiblen Ausfällen von S1 rechts ausgegangen. Dr. med. C.________ scheine radikuläre Ausfälle und radikuläre Reizungen gleichzusetzen, dem sei aber ge-mäss Prof. Dr. med. F.________ nicht so. Diese Ausführungen vermögen den Beweiswert des Gutachtens nicht zu erschüttern. Die von Dr. med. C.________ erhobene Diagnose beruht auf umfassenden neurologischen und radiologischen Untersuchungen sowie einer differenzierten Auseinandersetzung mit den Vorakten. Er hat aufgrund des elektrophysiologischen Normalbefundes nachvollziehbar dargelegt, weshalb sich klinisch eine Wurzelreizung S1 nicht bestätigen lasse und er deshalb von vorwiegend pseudoradikulären Schmerzen im Rahmen einer mehretagigen Wirbelsäulenarthrose, von mehretagigen Wirbelgelenksergüssen und von weiteren degenerativen Veränderungen der LWS ausging. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz dem Gutachten in diagnostischer Hinsicht Beweiswert beimass, weshalb auch die darauf beruhenden vorinstanzlichen Feststellungen zum Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin nicht willkürlich sind.