Citation: 1C_301/2017 E. 5.1

5.1. Es hielt fest, die Liegenschaft Nr. 3263 liege im Gebiet mit Vorrang Landschaft Nr. 135 "Thunbachtal"; Schutzziele seien die Freihaltung der unüberbauten Flächen von Hochbauten und negativ in Erscheinung tretenden Anlagen sowie die Konzentration der Hochbauten auf bestehende Weiler und Dörfer (Ziff. 2.3 des kantonalen Richtplans). Zudem handle es sich um ein Gebiet mit Vernetzungsfunktion Nr. 427. Dieses diene der Wanderung von Tieren und der Ausbreitung von Pflanzen sowie der Artenerhaltung und -vielfalt. Bauliche Eingriffe dürften die Vernetzungsfunktion nicht erheblich beeinträchtigen. Zwar sei die landwirtschaftliche Bewirtschaftung nicht eingeschränkt; Bauten und Anlagen verhinderten aber oft das gute Funktionieren des Korridors, weshalb sie nach Möglichkeit ausserhalb der Vernetzungsgebiete auszuführen seien (Ziff. 2.5 des kantonalen Richtplans). Die Beschwerdeführer bringen dagegen vor, der "Vorrang Landschaft" nach kantonalem Richtplan schliesse lediglich Speziallandwirtschaftszonen, nicht aber zonenkonforme (bodenabhängige) Landwirtschaftsbetriebe aus. Das Bundesgericht hat sich mit diesem Einwand bereits im Rückweisungentscheid 1C_17/2015 (E. 3.1) befasst; darauf kann verwiesen werden.