Citation: 8C_613/2017 E. 3.2.1

3.2.1. Der Beschwerdeführer stellt indessen die Verwertbarkeit der ihm verbliebenen Restarbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in Abrede und will daher im Rahmen des Einkommensvergleichs im Sinne von Art. 16 ATSG die Berücksichtigung eines ohne Invalidität erzielbaren Verdienstes (Invalideneinkommen) verneinen. Er verweist zur Begründung seiner Argumentation auf das bundesgerichtliche Urteil 8C_880/2011 vom 21. März 2012. Daraus kann er jedoch bezüglich des Zeitpunktes, in welchem die Verwertbarkeit einer noch vorhandenen Arbeitsfähigkeit bei einem Versicherten in fortgeschrittenem Alter zu prüfen ist, nichts zu seinen Gunsten ableiten. Dieses Urteil ist noch vor dem in BGE 138 V 457 veröffentlichten Urteil 9C_149/2011 vom 25. Oktober 2012 ergangen, in welchem das Bundesgericht entschieden hat, dass die Verwertbarkeit einer Restarbeitsfähigkeit in dem Zeitpunkt zu bestimmen ist, in welchem die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbstätigkeit feststeht (BGE 138 V 457 E. 3.3 f. S. 461 f.). Daran ist festzuhalten. Es ist daher nicht - wie der Beschwerdeführer meint - von dem Zeitpunkt auszugehen, in welchem die RAD-Ärztin Frau Dr. med. F.________ am 12. September 2016 die von Dr. med. D.________ attestierte Arbeitsfähigkeit geprüft und bestätigt oder die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 21. September 2016 vom Beschwerdeführer eine berufliche Umstellung gefordert hatte. Dass die Vorinstanz auf die Beurteilung des Dr. med. D.________ vom 4. August 2016 abgestellt hat, lässt sich nicht beanstanden. Damals war der am 20. April 1955 geborene Beschwerdeführer 61 Jahre und knapp 4 Monate alt und hatte somit bis zum ordentlichen Pensionierungsalter noch eine Aktivitätsdauer von über 3,5 Jahren vor sich.