Citation: 4A_489/2014 E. A

A.________ (Klägerin, Beschwerdeführerin) fuhr am Abend des 22. Februar 2005 gegen 18.45 Uhr in Begleitung ihrer Kollegin C.________ auf dem beleuchteten Nachtschlittelweg von U.________ Richtung V.________. A.________ sass hinter C.________ auf einem gemieteten Holzschlitten. In einer Rechtskurve im Bereich der Örtlichkeit W.________ verunfallten die beiden Mädchen, als sie vom Schlittelweg abkamen und über das am Rand der Piste angebrachte Stocknetz hinaus fuhren. Während C.________ nur leicht verletzt wurde, schlug A.________ mit dem Kopf an der Wand des sich dahinter befindlichen Stalles auf. Sie erlitt dabei ein schweres Schädelhirntrauma mit diffusen Blutungen, eine Milzverletzung, einen Bruch des rechten Daumens sowie eine Unterkühlung. Als Folge des Unfalls trug A.________ leichte neuropsychologische Funktionsstörungen mit verstärkter Ermüdbarkeit, verminderter Belastbarkeit und leichter Persönlichkeitsveränderung davon. Zudem leidet sie unter chronischen posttraumatischen Kopfschmerzen und Spannungskopfschmerzen.