Citation: 5A_707/2014 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs, weil das Kantonsgericht auf die Vorladung zu einer mündlichen Verhandlung verzichtet hat. Wie bereits die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat, gelten für das Verfahren vor der gerichtlichen Beschwerdeinstanz primär die bundesrechtlichen Verfahrensbestimmungen des ZGB und subsidiär die vom Kanton erlassenen Verfahrensbestimmungen. Sofern weder das ZGB noch der Kanton etwas geregelt haben, ist die Schweizerische Zivilprozessordnung sinngemäss anwendbar (Art. 450f ZGB). Demnach kann die Rechtsmittelinstanz gemäss Art. 316 Abs. 1 bzw. Art. 327 Abs. 2 ZPO aufgrund der Akten und ohne Durchführung einer mündlichen Hauptverhandlung entscheiden. Der Beschwerdeführer tut nicht dar, weshalb die Vorinstanz Bundesrecht oder gar die Verfassung verletzt haben sollte (Art. 29 Abs. 2 BV), weil sie auf die Durchführung einer Verhandlung verzichtet hat. Allein die Tatsache, dass der Beschwerdeführer sich unter Druck wähnte und mit einer Verhandlung rechnete, begründet noch keinen Anspruch auf eine solche.