Citation: 9C_439/2008 11.08.2008 E. 1

Streitigkeiten zwischen dem Wohnkanton und dem Leistungserbringer über die Auslegung und Anwendung von Art. 41 Abs. 3 erster Satz KVG sind sozialversicherungsrechtlicher Natur und daher letztinstanzlich durch die II. sozialrechtliche Abteilung des Bundesgerichts zu beurteilen (Art. 35 lit. d BGerR; vgl. BGE 130 V 215 E. 2.1). Auf kantonaler Ebene unterliegen sie nicht der Zuständigkeit gemäss Art. 1 Abs. 2 lit. d und Art. 87 KVG, da die zahlungspflichtigen Kantone nicht Versicherer im Sinne dieser Bestimmungen sind (BGE 130 V 215 E. 5.4). Ebensowenig gilt dafür das Einsprache- und Beschwerdeverfahren gemäss Art. 52 und 56 ff. ATSG; massgebend ist vielmehr das kantonale Recht (BGE 130 V 215 E. 6.3.2). Die darauf gestützte Zuständigkeit der Vorinstanz ist nicht bestritten und vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen zu überprüfen (Art. 106 Abs. 2 BGG).