Citation: 5C.153/2005 22.09.2005 E. A

A.a Bei X.________, geb. 1. November 1936, wurde im Juni 2000 ein grosszelliges Bronchus-Karzinom des rechten Oberlappens mit Verdacht auf Metastase im linken Unterlappen diagnostiziert. Wegen Verdachts einer Metastase im Bereich des rechten Ellenbogens suchte er die Praxis von Dr. med. S.________ auf, bei welcher er seit Juli 2000 in Behandlung war. Die Metastase hatte einen Durchmesser von ca. 5 cm und steigerte sich am Vorderarm im Verlaufe des Monats Oktober 2000 auf einen Umfang von 29 cm. A.b Am 1. Januar 2001 verstarb X.________; als gesetzliche Erben hinterliess er seine Ehefrau, Y.________, sowie die Nachkommen seiner vorverstorbenen Geschwister. Die Vormundschaftsbehörde eröffnete in der Folge ein ihr nach dem Tod des Erblassers eingereichtes Testament mit folgendem handschriftlichem Inhalt: " -:- Mein Hab und Gut Gehört alles meiner Frau Y.________ Ich X.________ Okt 2000