Citation: 8C_701/2013 E. A

Mit Beschluss vom 27. Februar 2012 entzog die Vormundschaftsbehörde E.________ und M.________, damals wohnhaft in der Gemeinde X.________, vorläufig die elterliche Obhut über ihre am 9. September 2009 geborene Tochter R.________. Zugleich wurde das Kind im Rahmen einer vorsorglichen Kindesschutzmassnahme in einer SOS-Pflegefamilie platziert. Auf Empfehlung der am 8. Juni 2012 erstellten Expertise der Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) Graubünden verfügte die Vormundschaftsbehörde am 6./28. Juni 2012 den definitiven Obhutsentzug und die dauernde Fremdplatzierung des Mädchens woraufhin am 23. Juli 2012 ein Dauerpflegeverhältnis bei einer Familie in Q.________ begründet wurde. Die Eltern des Kindes, zwischenzeitlich getrennt und in Y.________ (E.________) bzw. Z.________ (M.________) lebend, vereinbarten am 30. September 2012 (eheschutzrichterlich am 15. Oktober 2012 genehmigt), dass M.________ für seine Tochter einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 320.- direkt an die Pflegefamilie leiste; ferner wurden die Besuchsmodalitäten der weiterhin als Inhaber der elterlichen Sorge fungierenden Elternteile geregelt. Mit Schreiben vom 29. August 2012 gelangte die Vormundschaftsbehörde an die Gemeinde X.________ und ersuchte um Begleichung der seit 23. Juli 2012 in Zusammenhang mit R.________ angefallenen Pflege- und Nebenkosten. Am 9. November 2012 beschied der Gemeindevorstand das Ansinnen abschlägig.