Citation: 1C_16/2010 16.11.2010 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer verlangt die Aufhebung des Beschlusses über den Beitritt des Kantons Basel-Landschaft zum Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen (Beschluss). Der Antrag ergibt sich aus der Rüge, das Konkordat verstosse gegen verfassungsmässige Rechte und könne nicht verfassungskonform angewendet werden. Er erweist sich als zulässig (vgl. zur Publikation bestimmtes Urteil 1C_428/2009 vom 13. Oktober 2010 E. 1.2). 2.1.1 Der Beschwerdeführer beanstandet ausschliesslich die Bestimmungen des Konkordats und rügt dessen Verfassungswidrigkeit. Diese Rüge kann mit Beschwerde im Sinne von Art. 82 lit. b BGG vor Bundesgericht erhoben werden (vgl. zur Publikation bestimmtes Urteil 1C_428/2009 vom 13. Oktober 2010 E. 1.3). Auch insoweit ist die Beschwerde zulässig. 2.1.2 Der Beschwerdeführer ist durch die Konkordatsbestimmungen im Sinne von Art. 89 Abs. 1 lit. b BGG zumindest virtuell betroffen und hat nach Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG ein Interesse an der Aufhebung. Er ist demnach zur Beschwerde gegen das Konkordat legitimiert. Die Beschwerde ist in Bezug auf die Veröffentlichung der provisorischen Resultate vom 3. Dezember 2009 über die Volksabstimmung im Sinne von Art. 101 BGG rechtzeitig erhoben worden. 2.2 In gleicher Weise ist die gegen die Änderung des Polizeigesetzes gerichtete Beschwerde zulässig. Einer besondern Prüfung bedarf die Frage, ob die Beschwerde in dieser Hinsicht gegenstandslos geworden ist (unten E. 3). 2.3 Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdeschrift darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Das Bundesgericht prüft Verletzungen von Grundrechten gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG nur insofern, als entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift vorgebracht und begründet werden. Es ist im entsprechenden Sachzusammenhang zu prüfen, ob und inwiefern die vorliegende Beschwerdeschrift diesen Anforderungen genügt. 2.4 Demnach kann unter den genannten Vorbehalten auf die Beschwerden eingetreten werden.