Citation: 6B_788/2016 E. 1.4

1.4. Im bundesgerichtlichen Verfahren bringt die Beschwerdeführerin wiederum vor, nicht selber gefahren, sondern von ihrem Vater chauffiert worden zu sein. Sie legt dar, wie sich der Vorfall ihrer Ansicht nach abgespielt hat und wie sie, respektive ihre Eltern, den Tag bis zum Vorfall verbracht hatten. Weiter macht sie Ausführungen zum Verhältnis zu ihren Eltern. Schliesslich wendet sich die Beschwerdeführerin gegen die Aussagewürdigung im angefochtenen Urteil. Ihre Aussagen gegenüber den Polizisten würden falsch interpretiert und es sei nicht ersichtlich, weshalb die Vorinstanz nicht auf die eindeutigen, klaren und glaubhaften Aussagen ihrer Eltern abgestellt habe. Soweit die Beschwerdeführerin damit auf die vorinstanzlichen Erwägungen überhaupt Bezug nimmt, beschränkt sie sich über weite Strecken darauf, ihre eigene Sichtweise des Geschehens darzulegen. Für den Nachweis der willkürlichen Beweiswürdigung genügt es nicht, einzelne Beweismittel anzuführen, die aus Sicht der Beschwerdeführerin anders als im angefochtenen Entscheid zu würdigen wären, und zum Beweisergebnis frei zu plädieren. Die Beschwerdeführerin verkennt, dass das Bundesgericht keine Appellationsinstanz ist, die eine freie Würdigung in tatsächlicher Hinsicht vornimmt. Soweit die Rügen der Beschwerdeführerin den Begründungsanforderungen überhaupt genügen (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG), sind sie unbegründet. Zunächst verfällt die Vorinstanz nicht in Willkür, wenn sie bezüglich der Aussagen des Vaters der Beschwerdeführerin hervorhebt, dass dessen Einvernahme erst einen Monat nach dem Vorfall stattfand, während der Zeitfaktor bei den Einvernahmen der Polizisten nicht berücksichtigt wird. Der erwähnte Umstand dient der Untermauerung der vorinstanzlichen Erwägung, wonach es sich bei den Aussagen der Beschwerdeführerin sowie ihres Vaters um nachträglich abgesprochene Schutzbehauptungen handelt. Die Hervorhebung des zeitlichen Aspekts ist damit nachvollziehbar. Hingegen kann allein aus der Tatsache, dass die Einvernahmen der Polizisten erst einige Monate nach dem Vorfall stattfanden, nicht abgeleitet werden, dass deren Aussagen falsch sind. Daran ändert auch nichts, dass einer der Polizisten angab, vor der Einvernahme den Polizeirapport nochmals konsultiert zu haben. Schliesslich liegen keine konkreten Anzeichen vor, welche auf eine Absprache zwischen den Polizisten hindeuten würden. Allein der Umstand, dass diese inhaltlich übereinstimmende Aussagen machten, lässt einen solchen Schluss ebenfalls nicht zu. Soweit die Beschwerdeführerin schliesslich geltend macht, der Polizist B.________ habe zunächst die Aussage verweigert, ist nicht ersichtlich, was sie daraus zu ihren Gunsten ableiten könnte. Wie sich aus den Akten eindeutig ergibt, verweigerte B.________ am 15. Januar 2015 nach Rücksprache mit seinem Vorgesetzten die Aussage, da nicht klar war, ob er als Zeuge oder als Auskunftsperson einvernommen werden soll. Aus der Aussageverweigerung können keine Schlüsse bezüglich des Inhalts seiner späteren Aussagen respektive deren Richtigkeit gezogen werden. Weiter bringt die Beschwerdeführerin vor, sie habe gegenüber den Polizisten nie angegeben, selber gefahren zu sein. Genauso gut könne es sein, dass ihre Äusserungen falsch interpretiert würden und sie gesagt habe, sie hätten das Fahrzeug soeben abgestellt. Diese Argumentation ist nicht stichhaltig. Mit ihrer Kritik legt die Beschwerdeführerin lediglich dar, wie die Beweise ihrer Ansicht nach zu würdigen sind. Dass eine andere Würdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erscheint, genügt für die Annahme von Willkür nicht. Der Einwand ist auch in der Sache unbegründet. Der Behauptung der Beschwerdeführerin stehen die Aussagen mehrerer Polizisten gegenüber, welche ihre Äusserungen allesamt gleich verstanden hatten. Die Polizisten sagten klar und übereinstimmend aus, sie seien aufgrund der Aussagen der Beschwerdeführerin davon überzeugt gewesen, dass diese das Fahrzeug gelenkt hatte. Die Beschwerdeführerin habe während der gesamten Kontrolle nie behauptet, jemand anderes sei gefahren. Nach dem Gesagten ist nicht ersichtlich, inwiefern die vorinstanzliche Aussagewürdigung respektive die daraus gezogenen Schlussfolgerungen willkürlich sein sollten. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz habe grundlos verschiedene wesentliche Beweismittel ausser Acht gelassen und verstosse damit gegen den von ihr selber erwähnten Grundsatz, wonach sämtliche sich aus den Akten ergebenden Umstände zu prüfen seien. Die Vorinstanz bezeichne in E. 3.3.2 verschiedene erstinstanzliche Erwägungen als nicht relevant und beziehe diese in der Folge in die Beweiswürdigung nicht mit ein. Die Erwägungen seien von Bedeutung, da damit aufgezeigt werden könne, dass sie ein gutes Verhältnis zu ihren Eltern pflege und das Steuer nach Alkoholkonsum konsequent dem Vater überlasse. Diese Argumentation ist nicht stichhaltig. Zunächst trifft es nicht zu, dass die Vorinstanz gewisse erstinstanzliche Erwägungen überhaupt nicht berücksichtigt. Vielmehr gelangt sie im Rahmen der Beweiswürdigung zum Schluss, diese seien nicht ausschlaggebend, was ohne Weiteres zulässig ist. Inhaltlich geht es in den erwähnten erstinstanzlichen Erwägungen darum, wie der Vater der Beschwerdeführerin seine Heimfahrt von E.________ nach A.________ organisiert hätte und um Ausführungen zur Fütterung der Hunde. Inwiefern sich daraus für den konkreten Fall etwas ableiten liesse, ist nicht ersichtlich. Schliesslich kann auch aus dem guten Verhältnis zu ihren Eltern nicht abgeleitet werden, dass die Beschwerdeführerin an besagtem Tag kein Fahrzeug gelenkt hat.