Citation: 7B_86/2023 E. 2.4

2.4. Vorliegend hat die Staatsanwaltschaft auf das Anliegen des Beschwerdeführers, die Nichtanhandnahmeverfügungen zu unterzeichnen, gemäss dem für das Bundesgericht verbindlichen Sachverhalt (Art. 105 Abs. 1 BGG) reagiert. Es liegt kein Fall einer Rechtsverweigerung, d.h. einer Nichthandlung, vor, welche ohne Einhaltung einer bestimmten Frist angefochten werden könnte. Vielmehr beanstandet der Beschwerdeführer die Haltung der Staatsanwaltschaft, welche diese auf seine Anfrage hin geäussert hat, in inhaltlicher Hinsicht. Aus der soeben zitierten Rechtsprechung ergibt sich, dass der Beschwerdeführer diese Mitteilung vom 9. Dezember 2022, unabhängig von deren Form (Mündlichkeit oder Schriftlichkeit), innert 10 Tagen hätte anfechten müssen. Dies hat er unterlassen. Der Beschluss, mit welchem die Vorinstanz auf seine Beschwerde nicht eintritt, erweist sich daher als bundesrechtskonform.