Citation: 6B_56/2021 E. 2.3.1

2.3.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Erwägungen der Vorinstanz zum subjektiven Tatbestand und macht geltend, er habe nie an der Rechtmässigkeit seines Handelns gezweifelt. Aufgrund der Untätigkeit der Behörden im "Fall Hefenhofen" sowie der Auskünfte der Gemeinde und des Veterinäramts habe er sich nicht nur berechtigt, sondern sogar verpflichtet gefühlt, seine Beobachtungen zu dokumentieren, damit den Tieren weiteres Leid erspart werden könne. Als juristischer Laie habe er davon ausgehen dürfen, dass seine Handlungen rechtmässig gewesen seien. Da somit der subjektive Tatbestand von Art. 179quater Abs. 1 StGB nicht erfüllt sei, könne er diesen auch im Hinblick auf Art. 179quater Abs. 3 StGB nicht erfüllt haben.