Citation: 6B_966/2022 E. 3.4.3

3.4.3. Unbegründet ist das Vorbringen des Beschwerdeführers, die Vorinstanz verfalle in Willkür, indem sie auf den Widerspruch, dass die Beschwerdegegnerin 2 einerseits behauptet habe, die letzte Vergewaltigung habe beim Besuch ihrer Eltern in der Türkei stattgefunden, bei welcher Gelegenheit er ihr auch den Pyjama zerrissen habe, andererseits aber gesagt habe, bei diesem Besuch habe sie sich nicht gegen den Geschlechtsverkehr gewehrt, damit die Eltern nichts mitbekämen, mit keinem Wort in den Erwägungen eingehe (Beschwerde S. 15). Der Beschwerdeführer zitiert die Aussage der Beschwerdegegnerin 2 falsch. So führte diese an der von ihm angegebenen Stelle aus, in der Türkei habe er das gleiche getan, damit es keinen Streit gebe, habe sie nicht nein gesagt, sie habe sich gewehrt, er habe auch da ihren Pyjama zerrissen (kantonale Akten, pag. 763 Z. 56 ff.). Inwiefern ihre spätere Angabe, wonach der letzte Sexualkontakt gegen ihren Willen in der Türkei bei ihren Eltern stattgefunden habe (kantonale Akten, pag. 770 Z. 336), hierzu in Widerspruch stehen sollte, ist nicht ersichtlich.