Citation: 6B_622/2023 E. 1.4

1.4. Ein Verwertungsverbot aufgrund von Art. 131 Abs. 3 StPO besteht im vorliegenden Fall, wie bereits das Kantonsgericht korrekt erkannte, für die polizeilichen Einvernahmen des Beschwerdeführers als beschuldigte Person vom 22. Juli 2017 und vom 2. August 2017. Auf diese Einvernahmen bezieht sich die Vorinstanz nicht. Die Vorinstanz nimmt in der beanstandeten E. 4.1 Bezug auf zwei Befragungen des Beschwerdeführers als Auskunftsperson, als noch keine Hinweise auf seine Täterschaft bestanden und die Notwendigkeit einer Verteidigung noch nicht erkennbar war. Diese Befragungen waren somit nach Art. 131 Abs. 3 StPO nicht unverwertbar und wurden im Verfahren entsprechend auch nicht als unverwertbar erklärt. Der Beschwerdeführer deutet weitere Verletzungen seiner Verteidigungsrechte nur an. Er führt nicht aus, auf welche Befragungen welcher Drittpersonen und auf welche Abklärungen er seine Kritik bezieht. Dies erschliesst sich auch aus seiner gesamten Beschwerde nicht. Der Beschwerdeführer kommt in dieser Hinsicht seiner Begründungspflicht nicht nach (Art. 42 Abs. 2 BGG). Seine Rüge ist unbegründet, soweit auf sie mangels Begründung überhaupt eingetreten werden kann. Eine Verletzung seiner Verteidigungsrechte durch die Vorinstanz ist nicht ersichtlich.