Citation: 5A_345/2022 E. 1

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) der Stadt Zürich stellte mit Beschluss vom 27. Januar 2022 unter anderem fest, dass die Voraussetzungen für die fürsorgerische Unterbringung der Beschwerdeführerin im Pflegezentrum U.________ weiterhin erfüllt seien, nahm davon Vormerk, dass die Zuständigkeit für die Entlassung bzw. für die Verlegung weiterhin bei der ärztlichen Leitung der Einrichtung liege, in der sich die Beschwerdeführerin aufhalte, und ersuchte die ärztliche Leitung des Pflegezentrums U.________ um umgehende Information über die Entlassung, eine allfällige Verlegung oder einen freiwilligen Aufenthalt der Beschwerdeführerin. Dagegen erhob die Beschwerdeführerin am 11. Februar 2022 Beschwerde beim Bezirksgericht Zürich. Sie verlangte die Aufhebung der fürsorgerischen Unterbringung, eventuell die Übertragung der Entlassungs-/Verlegungskompetenz an die KESB der Stadt Zürich und die Verpflichtung der KESB der Stadt Zürich, sie in eine andere geeignete Pflegeeinrichtung zu verlegen, sowie die unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsverbeiständung. An der Anhörung/Hauptverhandlung vom 17. Februar 2022 zog die Beschwerdeführerin ihre Beschwerde zurück. Mit Verfügung vom 23. Februar 2022 schrieb das Bezirksgericht das Verfahren als durch Rückzug erledigt ab. Es bewilligte der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege, bestellte ihr Rechtsanwältin B.________ als unentgeltliche Rechtsbeiständin und regelte Entschädigung und Kosten (Geschäfts-Nr. FF220030). Gegen diese Verfügung erhob die Beschwerdeführerin am 4. März 2022 (Poststempel) sinngemäss Beschwerde beim Bezirksgericht. Das Bezirksgericht überwies die Eingabe zuständigkeitshalber dem Obergericht des Kantons Zürich. Mit Urteil vom 18. März 2022 wies das Obergericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat (Geschäfts-Nr. PA220014-O/U). Mit Schreiben vom 7. April 2022 (Poststempel 8. April 2022) gelangte die Beschwerdeführerin an das Obergericht. Mit Schreiben vom 14. April 2022 (Geschäfts-Nr. PZ220022) hielt das Obergericht fest, dass es das Schreiben der Beschwerdeführerin ohne Weiterungen bei sich ablegen werde, da darin keine konkreten Anträge erkennbar seien, die sich auf ein bestimmtes Verfahren bezögen. Ausserdem nahm das Obergericht davon Kenntnis, dass die Beschwerdeführerin eine Vertretung durch Rechtsanwältin B.________ ablehne. Mit Schreiben vom 4. Mai 2022 (Poststempel 5. Mai 2022) gelangte die Beschwerdeführerin erneut an das Obergericht. Das Obergericht antwortete ihr mit Schreiben vom 6. Mai 2022 (Geschäfts-Nr. PZ220031). Mit Eingabe vom 10. Mai 2022 (Postaufgabe 11. Mai 2022) hat die Beschwerdeführerin Beschwerde an das Bundesgericht "gegen das Obergericht" und "gegen die KESB" erhoben. Das Bundesgericht hat die wesentlichen, die Prozessgeschichte betreffenden Akten beigezogen.