Citation: 7B.110/2005 13.09.2005 E. 1

1.1 In der von der Bank X.________ für eine Forderung von Fr. 23'560.90 nebst Zins zu 6,75 % seit 1. Februar 2005 gegen die Y.________ AG in A.________ eingeleiteten Betreibung Nr. 1 stellte das Betreibungsamt Z.________ am 2. März 2005 den Zahlungsbefehl zu. Die Y.________ AG schlug Recht vor. Mit Schreiben vom 7. März 2005 räumte die Bank X.________ der Betreibungsschuldnerin die Gelegenheit ein, den Rechtsvorschlag zurückzuziehen, mit dem Hinweis, dass sie Klage einreichen werde, falls sie bis zum 15. März 2005 keine Rückzugserklärung erhalten sollte. Sie legte eine von ihr vorbereitete "Rückzugserklärung" mit folgendem Wortlaut bei: "Die Y.________ AG erklärt, den in Betreibung Nr. 1 des Betreibungsamtes Z.________ erhobenen Rechtsvorschlag vollumfänglich zurückzuziehen." Diese Erklärung wurde am 21. März 2005 von der Y.________ AG unterzeichnet. Unter Beilage dieser Erklärung reichte die Bank X.________ am 30. März 2005 das Fortsetzungsbegehren ein. Mit Schreiben vom 4. April 2005 liess das Betreibungsamt die Bank X.________ wissen, dass es die Rückzugserklärung der Y.________ AG nicht anerkenne, weil gemäss BGE 62 III 125 ff. eine solche direkt vom Betriebenen an das Betreibungsamt gerichtet werden müsse. Das Begehren der Bank X.________ vom 7. April 2005, diese Verfügung zurückzunehmen, blieb ohne Erfolg. 1.2 Durch Eingabe vom 15. April 2005 erhob die Bank X.________ beim Kantonsgericht Freiburg (Schuldbetreibungs- und Konkurskammer) als kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen Beschwerde und verlangte, es sei festzustellen, dass der Rechtsvorschlag rechtsgültig zurückgezogen worden sei, die betreibungsamtliche Verfügung vom 4. April 2005 aufzuheben und das Betreibungsamt anzuweisen, ihrem Fortsetzungsbegehren vom 30. März 2005 Folge zu geben. Die kantonale Aufsichtsbehörde wies die Beschwerde am 8. Juni 2005 ab. Die Bank X.________ nahm diesen Entscheid am 13. Juni 2005 in Empfang. Mit einer vom 23. Juni 2005 datierten und noch am gleichen Tag zur Post gebrachten Eingabe führt sie (rechtzeitig) Beschwerde an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts und erneuert die im kantonalen Verfahren gestellten Rechtsbegehren. Das Kantonsgericht hat auf eine Stellungnahme zur Beschwerde ausdrücklich verzichtet. Das Betreibungsamt schliesst auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und die Beschwerdegegnerin Y.________ AG hat sich nicht vernehmen lassen.