Citation: 2A.57/2004 04.02.2004 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer ist wiederholt straffällig geworden. Der Ausweisungsgrund nach Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG ist somit erfüllt. Das Verschulden des Beschwerdeführers wiegt schwer. Einerseits hat er Betäubungsmitteldelikte begangen und andererseits liess er sich auch durch die mehrfachen Verurteilungen nicht von zahlreichen weiteren Straftaten abhalten. Selbst die Ende 1999 erfolgte Verurteilung zu 40 Monaten Zuchthaus vermochte ihn nicht zu beeindrucken. 3.2 Der Beschwerdeführer hat seine Kindheit und die prägenden Jugendjahre in Algerien verbracht. Von einer Integration in der Schweiz kann keine Rede sein. Es darf davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer mit den in seinem Heimatland herrschenden Verhältnissen vertraut ist und sich dort nach einer Rückkehr wieder wird zurechtfinden können. Der Beschwerdeführer bringt neu vor, er leide an einer schweren epileptischen Erkrankung. Wie dargelegt (vgl. E. 1.3) sind neue tatsächliche Vorbringen unzulässig. Die epileptische Erkrankung des Beschwerdeführers ist jedoch für die Frage seines weiteren Verbleibs in der Schweiz ohnehin nicht von Bedeutung, da Epilepsie auch in Algerien behandelt werden kann. 3.3 Für die schweizerische Ehefrau sowie die beiden Kinder, die sich zwar noch in einem anpassungsfähigen Alter befinden, wäre eine Ausreise nach Algerien wohl mit beträchtlichen Schwierigkeiten verbunden. Die Ende 1999 ausgesprochene Verurteilung zu 40 Monaten Zuchthaus liegt indessen weit über der gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung für eine erstmalige Erteilung der Aufenthaltsbewilligung geltende Limite von zwei Jahren Freiheitsstrafe, von der an in der Regel auch dann keine Bewilligung mehr erteilt wird, wenn der Ehefrau die Ausreise aus der Schweiz nur schwer zumutbar oder unzumutbar ist (BGE 120 Ib 6 E. 4b S. 14 mit Hinweis). Falls die Ehegattin vorliegend tatsächlich auch die kanadische Staatsangehörigkeit besitzt, bestünde im Übrigen die Möglichkeit einer Ausreise nach Kanada. 3.4 Zusammenfassend ergibt sich, dass die öffentlichen Interessen an der Entfernung des Beschwerdeführers dessen private Interessen an einem Verbleib in der Schweiz überwiegen.