Citation: 5A_515/2007 14.01.2008 E. 3

Schliesslich rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe ihm sämtliche Kosten überbunden. Hätte der Rechtsöffnungsrichter den Pfändungsverlustschein als nichtigen Rechtsöffnungstitel erkannt, wäre das Verfahren durch Abweisung des Rechtsöffnungsbegehrens beendet gewesen. Der Beschwerdeführer sei deswegen gezwungen worden zu rekurrieren; die Kosten hätten ihm höchstens teilweise überbunden werden dürfen. Der Beschwerdeführer nennt keine Bestimmung des kantonalen Prozessrechts, welche verletzt worden sein soll. Wie in E. 2.2.1 hiervor ausgeführt wurde, hat der Beschwerdegegner in seinem Rechtsöffnungsbegehren und in der Rekursantwort nebst dem Pfändungsverlustschein auch die Schuldanerkennung erwähnt. Der Rechtsöffnungsrichter hat (fälschlicherweise) jenen gemäss Art. 149 Abs. 2 SchKG zur Grundlage seines Entscheids gemacht. Die Vorinstanz hat den Fehler behoben. Sie hat die Schuldanerkennung als zulässiges Novum nach § 262 ZPO/LU anerkannt, gemäss Art. 82 Abs. 2 SchKG überprüft und gestützt darauf den Rechtsvorschlag beseitigt. Die Prozesskosten werden nach § 119 Abs. 1 ZPO/LU der unterliegenden Partei auferlegt, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt. Weshalb in einem kontradiktorischen Verfahren bei vollständigem Obsiegen anders hätte entschieden werden müssen, wird vom Beschwerdeführer nicht hinreichend dargelegt, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 IV 286 E.1.4).