Citation: 1C_325/2018 E. 3.6

3.6. Soweit der Beschwerdeführer ausserdem vorbringt, im Rekursverfahren sei ihm wegen der Befangenheit der Verfahrensleiterin lediglich zum Schein die Möglichkeit zur Stellungnahme zum Augenscheinprotokoll eingeräumt worden, hätte eine allfällige Gehörsverletzung im Ergebnis ebenfalls als im vorinstanzlichen Verfahren geheilt zu gelten (vgl. zu den Heilungsvoraussetzungen BGE 137 I 195 E. 2.3.2 S. 197 f. mit Hinweisen). Sie wöge nicht besonders schwer. Zudem wird aus der Begründung des angefochtenen Entscheids deutlich, dass die Vorinstanz, die den Sachverhalt und die Rechtslage frei überprüfen konnte (vgl. Art. 61 Abs. 1 und 2 des Gesetzes vom 16. Mai 1965 über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons St. Gallen [VRP/SG; sGS 951.1]), die Stellungnahme zur Kenntnis nahm, jedoch nicht als ausschlaggebend beurteilte. Dass sie die Sache nicht an das Baudepartement zurückwies, was einem prozessualen Leerlauf gleichgekommen wäre, ist daher auch insoweit nicht zu beanstanden.