Citation: I 330/00 15.11.2001 E. 2

2.- Die Vorinstanz ist in einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Akten zum überzeugenden Schluss gelangt, dass der Beschwerdeführer aus somatisch/ rheumatologischer Sicht keine Schwerarbeit mehr verrichten könne. Eine körperlich leichte bis mittelschwere rückenschonende und sporadisch wechselbelastende Tätigkeit sei ihm indes uneingeschränkt zumutbar. Schliesslich sei aufgrund der vorhandenen psychischen Einschränkungen eine Arbeitsunfähigkeit von 10 bis 20 % anzunehmen. An diesen Schlussfolgerungen vermögen die grösstenteils bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten Einwände nichts zu ändern. Zu Recht hat die Vorinstanz nicht auf die Angaben des Psychiaters Dr. med. S.________ abgestellt. Namentlich bestehen keinerlei Anhaltspunkte, die im konkreten Fall gegen die Unabhängigkeit und Unparteilichkeit des von der IV-Stelle zugezogenen Gutachters Dr. med. X.________ sprechen. Dessen Gutachten vom 4. Juni 1998 erfüllt alle rechtsprechungsgemässen (BGE 125 V 352 Erw. 3 mit Hinweisen) Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen, sodass ihm voller Beweiswert zukommt. Der nach Ablauf der Beschwerdefrist für die Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereichte Bericht der Neurologischen Klinik des Spitals Y.________ vom 10. November 2000 ist nicht geeignet, die Beurteilung im Zeitpunkt des Verfügungserlasses (1. bzw. 12. Oktober 1998) zu beeinflussen (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) und ist damit vorliegend irrelevant. Es kann daher offen bleiben, ob dieses neue Beweismittel überhaupt berücksichtigt werden könnte, nachdem es nachträglich, und ohne dass ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet wurde (noch nicht in der Amtlichen Sammlung veröffentlichtes Urteil L. vom 15. Oktober 2001, U 147/99), aufgelegt worden ist. Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers ist sowohl in physischer als auch in psychischer Hinsicht umfassend abgeklärt worden, weshalb keine zusätzliche Begutachtungen anzuordnen sind.