Citation: 2C_716/2021 E. 3.2.2

3.2.2. Wie die Vorinstanz festgehalten hat, hat der Beschwerdeführer unbestritten während Jahren und in erheblichem Umfang Sozialhilfe bezogen. Er leidet zwar seit geraumer Zeit an psychischen Problemen und macht geltend, dass er an Schizophrenie leide, deshalb voll arbeitsunfähig sei und Anspruch auf wirtschaftliche Unterstützung durch den Staat habe. Jedoch ergibt sich aus der breit dokumentierten gesundheitlichen Situation des Beschwerdeführers ab September 2011 jedenfalls keine vollumfängliche und durchgehende Arbeitsunfähigkeit. Dementsprechend führten seine zweite und dritte Anmeldung bei der IV zu keinem Rentenanspruch, was das Verwaltungsgericht mit entsprechenden Urteilen in den Jahren 2012 und 2020 bestätigt hat. Es hat festgehalten, dem Beschwerdeführer wäre zumutbar gewesen, sich um eine geeignete Arbeitsstelle zu bemühen - wenn (vorerst) allenfalls auch nur im zweiten Arbeitsmarkt, womit ihn bereits ein gewisses Verschulden an seiner Sozialbedürftigkeit treffe (vgl. Urteile 2C_679/2019 vom 23. Dezember 2019 E. 6.4.2; 2C_1048/2017 vom 13. August 2018 E. 4.5.2). Das Verwaltungsgericht hat sich im angefochtenen Urteil wie in seinem Urteil vom 25. November 2020 zur dritten IV-Rentenanmeldung eingehend auf das psychiatrische Gutachten von Dr. med. B.________ vom 27. November 2019 gestützt. Dieses Gutachten verneint das Vorliegen einer Schizophrenie im Allgemeinen wie auch einer paranoiden Schizophrenie im Besonderen mit einleuchtender Begründung und schliesst darauf, dass keine relevante Minderung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit für den massgeblichen Zeitraum anzunehmen sei. Gestützt darauf verneinte die IV-Stelle Bern mit Verfügung vom 13. März 2020 mangels eines invalidisierenden Gesundheitsschadens einen Anspruch des Beschwerdeführers auf IV-Leistungen. Die gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht mit Urteil vom 25. November 2020 rechtskräftig ab (VGE IV/2020/314).