Citation: 8C_101/2018 E. 4.3

4.3. Die medizinischen Unterlagen vermitteln demnach kein klares Bild des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit der Versicherten bis zum Verfügungserlass. Die funktionellen Einbussen und ihre Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit lassen sich nicht zuverlässig feststellen, insbesondere nachdem zwischen dem Gutachten der MGBB (vom 20. Dezember 2015) und der Verfügung (vom 15. Mai 2017) rund eineinhalb Jahre liegen und sich mit Blick auf die medizinischen Akten (vgl. E. 4.1 hiervor) nicht rechtsgenüglich beurteilen lässt, ob sich die gesundheitliche Situation seit der Begutachtung in rentenrelevanter Weise verändert hat. Nach dem Gesagten ist der Sachverhalt nicht hinreichend abgeklärt, weshalb der angefochtene Entscheid auf ungenügender Beweisgrundlage beruht, was Bundesrecht verletzt (E. 1 hiervor).