Citation: 8C_98/2017 E. 5

Wie ein Rechtsanwalt für die Vertretung und Verbeiständung vor den aargauischen Gerichts- und Verwaltungsbehörden zu entschädigen ist, hat der Grosse Rat des Kantons Aargau im Dekret über die Entschädigung der Anwälte des Kantons Aargau (Anwaltstarif; AnwT/AG) näher geregelt. Danach sind sie in Invalidenversicherungsstreitigkeiten vor Versicherungsgericht nach dem mutmasslichen Aufwand, nach der Bedeutung und der Schwierigkeit des Falles zu entschädigen (§ 8a Abs. 3 in Verbindung mit § 3 Abs. 1 lit. b AnwT/AG), was dadurch geschieht, dass von einer Instruktion, Aktenstudium, rechtliche Abklärungen, Korrespondenz und Telefongespräche sowie eine Rechtsschrift und die Teilnahme an einer behördlichen Verhandlung umschliessenden Grundentschädigung auszugehen ist (§ 8a Abs. 3 in Verbindung mit § 6 Abs. 1 AnwT/AG). Diese ist mit verschiedenen, in § 6 ff. AnwT/AG näher umschriebenen Zu- und Abschlägen zu versehen, die dem Einzelfall besser Rechnung tragen sollen. Die Entschädigung bewegt sich gemäss § 8a Abs. 3 in Verbindung mit § 3 Abs. 1 lit. b AnwT/AG zwischen Fr. 1210.- und Fr. 14'740.-.