Citation: 9C_275/2021 E. A

A.________ fungierte vom März 2002 bis Oktober 2005 als Geschäftsführer und vom Oktober 2005 bis Dezember 2015 als Verwaltungsrat der B.________ AG, welche der Ausgleichskasse Zug angeschlossen war. Im Februar 2017 wurde das Unternehmen infolge Konkurses im Handelsregister gelöscht. Mit - im Amtsblatt des Kantons Zug publizierter - Verfügung vom........ 2017 verpflichtete die Ausgleichskasse A.________ zur Leistung von Schadenersatz für entgangene Sozialversicherungsbeiträge der Jahre 2009 bis 2014 in der Höhe von insgesamt Fr. 42'884.65. Am 13. Juni 2017 mahnte die Ausgleichskasse, nachdem sie vom neuen Wohnort von A.________ Kenntnis erhalten hatte, zur Zahlung der ausstehenden Schadenersatzforderung. Auf dessen Einwendungen vom 20. Juni 2017 hin sandte sie ihm eine neue Verfügung gleichen Inhalts, datierend vom 21. Juni 2017. Die dagegen erhobene Einsprache wurde mit Einspracheentscheid vom 29. Januar 2018 als unzulässig eingestuft, da die Verfügung vom 7. April 2017 rechtmässig und ohne Formmängel eröffnet worden und auf die gegen die folglich als nichtig zu qualifizierende Verfügung vom 21. Juni 2017 gerichtete Einsprache nicht einzutreten sei. Das daraufhin beschwerdeweise angerufene Verwaltungsgericht des Kantons Zug hob den angefochtenen Einspracheentscheid mit der Begründung auf, die Ausgleichskasse habe ihre Verfügung vom 7. April 2017 zwar in gültiger Form eröffnet; durch den erneuten Erlass am 21. Juni 2017 sei die dreissigtägige Einsprachefrist jedoch wiederhergestellt worden, weshalb die Ausgleichskasse auf die innert Frist angetragene Einsprache hätte eintreten müssen (Urteil vom 24. Mai 2018, in Rechtskraft erwachsen). In der Folge wurde die Verfügung vom 7. April 2017 mit Einspracheentscheid vom 27. August 2019 bestätigt.