Citation: 8C_199/2019 E. 8.1

8.1. Was die Rügen in der Sache selbst angeht, gilt es nunmehr Art. 77 UVG sowie Art. 100 UVV näher in den Blick zu nehmen. Mit dem Titel "Leistungspflicht der Versicherer" und aufgrund ihres Wortlauts in Abs. 1 scheint die Gesetzesbestimmung namentlich auf die Zuständigkeit im Aussenverhältnis, mithin gegenüber den anspruchsberechtigten Versicherten, abzuzielen. Demgegenüber enthält der gestützt auf den etwas weiter gefassten Art. 77 Abs. 3 UVG ("Leistungspflicht und Zusammenwirken der Versicherer") ergangene Art. 100 Abs. 2 UVV (in der bis Ende 2016 in Kraft stehenden Fassung) eine ausdrückliche Anordnung auch hinsichtlich des Innenverhältnisses unter den beteiligten Versicherern. Diesbezüglich soll ein Ausgleich "nach Massgabe der Verursachung" erfolgen ("selon le dommage leur incombant"; "in proporzione all'entita causale"). In diesem Umfang (ohne Teuerungszulagen) haben mithin die aufgrund der früheren Unfälle involvierten Träger dem im Aussenverhältnis nunmehr pflichtigen Versicherer die nach dem neuen Unfall erbrachten Leistungen zu vergüten.