Citation: 5A_30/2021 E. 2

Die Beschwerdeführerin kritisiert nicht etwa die Ernennung der Kindesvertreterin, sondern vielmehr die Bezeichnung des Beistandes, zu welchem das Kind kein Vertrauen habe aufbauen können. Die Ernennung des Beistandes durch die KESB ist indes bereits mit Entscheid vom 14. Juli 2020 erfolgt und diesbezüglich hat das Kantonsgericht (unter Hinweis auf die einschlägigen Rechtsnormen) erwogen, dass die erst am 14. September 2020 erhobene Beschwerde verspätet sei. Mit diesen Ausführungen setzt sich die Beschwerdeführerin nicht ansatzweise auseinander und sie legt nicht dar, inwiefern die Nichteintretenserwägungen zufolge verspäteter Beschwerdeeinreichung gegen Recht verstossen könnten (bzw. inwiefern der Nichteintretensentscheid, da es sich bei den rechtlichen Grundlagen um kantonales Recht handelt, verfassungsmässige Rechte verletzen könnte, vgl. BGE 139 III 225 E. 2.3 S. 231; 140 III 385 E. 2.3 S. 387). Eine verpasste kantonale Rechtsmittelfrist lässt sich nicht durch Ergreifen eines Rechtsmittels an das Bundesgericht ungeschehen machen. Die Kritik am angeblichen Verhalten des Beistandes kann somit nicht gehört werden.