Citation: 8C_350/2022 E. 7.1

7.1. Bleibt der geltend gemachte Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen zu beurteilen. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers bestand zu keinem Zeitpunkt ein Anspruch auf eine Invalidenrente. Korrekt ist daher der vorinstanzliche Hinweis darauf, dass sich der Beschwerdeführer nicht auf BGE 145 V 209 berufen kann, der sich mit der Zumutbarkeit der Selbsteingliederung bei rückwirkend befristeter und/oder abgestufter Rentenzusprache befasst. Hier liegt jedoch nach der seitens der Vorinstanz zu Recht ergangenen Korrektur weder ein Rentenanspruch, geschweige denn ein Revisionsfall vor. Dementsprechend erübrigen sich weitere Ausführungen zur Frage der Eingliederungsmassnahmen, die hier nach Verneinung des Rentenanspruchs auch gar nicht zum Streitgegenstand gehören (vgl. nicht publ. E. 2.2 von BGE 145 V 209 mit Hinweis). Bei festgestellter uneingeschränkter Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ab dem Unfallzeitpunkt (mit Ausnahme der akuten Heilbehandlungsphase) vermag der Beschwerdeführer keine Aspekte zu nennen, mit denen ein Anspruch auf berufliche Massnahmen durch die Invalidenversicherung begründet werden könnte. Umstände, die den Zugang zum ausgeglichenen Arbeitsmarkt im Sinne von Art. 16 ATSG (BGE 138 V 457 E. 3.1) ohne vorgängige befähigende Massnahmen ausschliessen oder erheblich erschweren, sind nicht ersichtlich. Da solche nicht notwendig sind, ist - entgegen dem Beschwerdeführer - kein Mahn- und Bedenkzeitverfahren (Art. 21 Abs. 4 ATSG) erforderlich.