Citation: 9C_71/2023 E. 4.1

4.1. In Anbetracht der derart definierten Anforderungen an eine geeignete berufliche Tätigkeit bzw. - im vorliegenden Fall - Ausbildungsmassnahme wurde im vorinstanzlichen Urteil sodann ebenfalls gestützt auf eine gründliche Analyse der sich als Pflegefachfrau FH stellenden Aufgaben erkannt, dass dieses Betätigungsfeld insgesamt keine den Beeinträchtigungen der Beschwerdeführerin Rechnung tragende Tätigkeit darstelle. Es sei, so die Vorinstanz zusammenfassend, keine hinreichende Wahrscheinlichkeit dafür gegeben, dass mit der Ausbildung Pflegefachfrau FH die Eingliederung in eine den Schulterbereich nicht belastende Beschäftigung für Berufseinsteiger wie die Beschwerdeführerin bereits schon ohne vorherige Berufserfahrung in aktiver Patientenpflege und ohne weitere Spezialisierung erfolgreich sein werde. Bestehe aber von Beginn weg lediglich die vage Möglichkeit einer Anstellung mit voller Erwerbsfähigkeit nach Abschluss der beruflichen Massnahme, nicht aber eine überwiegende Wahrscheinlichkeit, könne nicht von einer eingliederungswirksamen, geeigneten Ausbildung gesprochen werden.