Citation: U 410/06 07.12.2007 E. 4

4.1 Entgegen der von der Beschwerdeführerin vertretenen Auffassung kann dem Gutachten der Dres. med. M.________ und K.________ des Universitätsspitals X.________ vom 5. September 2003 nicht entnommen werden, dass diese Ärzte die Versicherte in ihrer angestammten Tätigkeit für einsetzbar halten würden. Vielmehr hielten sie ausdrücklich fest, dass die Beschwerdegegnerin in ihrer angestammten Tätigkeit als Verkäuferin/Sekretärin zu 100% arbeitsunfähig ist. Es trifft zwar zu, dass die Gutachter einen Versuch vorschlugen, die Versicherte wieder in einen Arbeitsprozess in ihrem angestammten Büroumfeld zu integrieren; sie verweisen aber diesbezüglich auf eine durchzuführende Beurteilung durch die Rehaklinik Y.________. Die Ärzte dieser Klinik, Dres med. S.________ und O.________, hielten im Austrittsbericht eine Tätigkeit als Sekretärin für unzumutbar. Mit Schreiben vom 18. Juli 2003 präzisierten sie, dass für die Versicherte nur noch Tätigkeiten in Frage kommen, welche nicht mit einem wiederholten Einsatz am Computer verbunden sind. Eine angepasste Tätigkeit sei der Beschwerdegegnerin jedoch grundsätzlich ganztags zumutbar. Diese Einschätzung stimmt mit den übrigen medizinischen Akten überein, sie ist einleuchtend und nachvollziehbar begründet. Bei der Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der Versicherten trotz den Einschränkungen am linken Arm noch zugemutet werden können, ist somit von diesem Anforderungsprofil auszugehen. 4.2 Die Beschwerden am rechten Arm sind gegenüber jenen am linken Arm von untergeordneter Bedeutung. Ist die angestammte Tätigkeit als Sekretärin bereits aufgrund der unbestrittenermassen unfallkausalen Einschränkungen im linken Arm unzumutbar und kommt für die Versicherte bereits aufgrund dieser Einschränkungen lediglich eine Tätigkeit in Frage, welche mit nur leichten manuellen Belastungen verbunden ist, so führen die Beschwerden am rechten Arm nicht zu einer zusätzlichen wesentlichen Verengung des Fächers möglicher Verweisungstätigkeiten. Aus diesem Grund kann die Frage der Unfallkausalität dieser Beschwerden offen bleiben, weitere diesbezügliche Abklärungen erübrigen sich.