Citation: 6B_452/2023 E. 2.3.3

2.3.3. Ob der Beschwerdeführer A.________ den Inhalt des "Erpresserschreibens" diktierte und A.________ die Worte des Beschwerdeführers auf einem Notizzettel notierte bzw. ob A.________ bereits vor dem Hafturlaub vom 23. Juni 2016 einen Entwurf des "Erpresserschreibens" verfasste, ist für die rechtliche Würdigung von untergeordneter Bedeutung, nachdem beweismässig erstellt ist, dass beide das "Erpresserschreiben" gemeinsam planten bzw. besprachen und beide ihre Ideen einbrachten. Die vorinstanzliche Feststellung, A.________ habe bereits im Strafvollzug einen Entwurf des "Erpresserschreibens" verfasst und diesen dem Beschwerdeführer unterbreitet, ist auf jeden Fall nicht willkürlich, da auch der Beschwerdeführer aussagte, A.________ habe ihm einen Brief gebracht. Dass der Beschwerdeführer sich geweigert haben soll, diesen zu lesen, weil er nichts davon habe wissen wollen, qualifiziert die Vorinstanz willkürfrei als Schutzbehauptung (vgl. angefochtenes Urteil S. 26).