Citation: 6B_223/2024 E. 10

Der Beschwerdeführer rügt, seine Beweisanträge auf parteiöffentliche Einvernahme der Privatklägerinnen 1 und 2 seien zu Unrecht abgewiesen worden. Es sei ihm verwehrt worden, ihre Aussagen auf deren Glaubhaftigkeit hin zu überprüfen und infragezustellen, wodurch sein Recht auf Konfrontation verletzt worden sei. Auch diese Kritik verfängt nicht. Das Obergericht geht selbst davon aus, dass die Aussagen der Privatklägerin 1, wenn überhaupt, nur zu Gunsten des Beschwerdeführers verwertet werden könnten, weil die Privatklägerin 1 nur polizeilich befragt worden sei und er auf eine Konfrontation mit ihr nicht verzichtet habe (Urteil S. 9 und 15). In Bezug auf die Privatklägerin 2 weist es darauf hin, dass diese - nach ihrer Entbindung vom Amtsgeheimnis - im Beisein der Substitution der Verteidigung am 9. März 2023 von der Staatsanwaltschaft einvernommen worden sei und dass der Beschwerdeführer auf eine Teilnahme an deren Befragung verzichtet habe (Urteil S. 9 und 15). Mit diesen Erwägungen befasst sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht. Dass und inwiefern er durch die Abweisung seiner Beweisanträge beschwert und in seinem Anspruch auf Konfrontation verletzt bzw. das angefochtene Urteil willkürlich oder sonstwie bundesrechtswidrig sein könnte, ist vor diesem Hintergrund gestützt auf seine Vorbringen nicht ersichtlich.