Citation: 8C_740/2023 E. 2

Die Vorinstanz legte im angefochtenen Urteil vom 17. Oktober 2023 einlässlich dar, weshalb es in Bezug auf die unangefochten in Rechtskraft erwachsenen Verfügungen des Amtes für Industrie, Gewerbe und Arbeit des Kantons Graubünden (KIGA) vom 17. und 25. März 2022, mit welchen der versicherte Verdienst rückwirkend ab 1. Oktober 2020 von Fr. 2'333.- auf Fr. 2053.- reduziert und die zu Unrecht ausbezahlten Arbeitslosentaggelder in der Höhe von insgesamt Fr. 3'427.85 zurückgefordert worden waren, an einem Rückkommenstitel fehlt. In Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und unter Hinweis auf die rechtlichen Grundlagen führte sie die Gründe an, die Anlass zur Rückforderung der im Zeitraum vom 1. Oktober 2020 bis Ende Februar 2022 basierend auf dem zu hohen versicherten Verdienst (von Fr. 2'333.-) ausgerichteten Arbeitslosenentschädigung geben mussten. Da der Einspracheentscheid des KIGA vom 5. September 2022 folglich nicht zu beanstanden sei, müsse die Beschwerde abgewiesen werden.