Citation: 8C_326/2021 E. A

Der 2002 geborene A.________ ist seit 5. November 2018 bei der B.________ AG als Praktikant und später als Lehrling zur Ausbildung zum Elektroinstallateur angestellt. Dadurch ist er bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 4. Februar 2019 rutschte er auf einer Treppe abwärtslaufend aus und verletzte sich am rechten Fuss. Laut Bericht des am 6. Februar 2019 konsultierten Dr. med. C.________, vom 25. April 2019 vermochte der Patient knapp auf das rechte Bein aufzutreten bei radiologischem Befund einer osteochondralen Läsion des medialen Talus im oberen Sprunggelenk (OSG). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Am 24. Juli 2019 nahm Dr. med. D.________, Leitender Arzt Fusschirurgie, Klinik E.________, eine Arthroskopie vor, anlässlich welcher er einen losen Knorpel entfernte bei ansonsten unauffälligen Verhältnissen (Bericht vom 25. Juli 2019). Der von der Suva konsultierte Dr. med. F.________, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Kreisarzt, hielt am 15. November 2019 fest, der Schaden, der operiert worden sei, sei nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall zurückzuführen. Bereits der erstbehandelnde Orthopäde habe darauf hingewiesen, dass es sich bei der im MRI (Magnetic Resonance Imaging) und im konventionellen Röntgenbild sichtbar gewordenen Veränderung der Talusrolle um eine Osteochondrosis dissecans, also um eine angeborene Erkrankung handle. Gegen die überwiegende Wahrscheinlichkeit einer traumatischen Ursache spreche auch die Lokalisation dieses Befundes. Bei einer osteochondralen Läsion sei in der Regel der Rand des Talus betroffen und nicht das Areal in der Nähe des Taluszentrums. Zudem wäre bei einer zentralen osteochondralen Läsion eine erhebliche traumatische Begleitverletzung (Zerreissung des Bandapparates) zu erwarten. Beim Unfallereignis sei es zu einer Distorsion des OSG gekommen, ohne objektivierbare zusätzliche strukturelle Läsionen. Erfahrungsgemäss sei in einem solchen Fall der Vorzustand spätestens nach sechs bis zwölf Wochen wieder erreicht. Mit Verfügung vom 20. November 2019 eröffnete die Suva dem Versicherten, sie schliesse den Fall per 30. November 2019 ab und stelle auf diesen Zeitpunkt die Versicherungsleistungen ein. Mit Einsprache brachte der Versicherte den Bericht des behandelnden Dr. med. D.________ vom 17. Januar 2020 ins Verwaltungsverfahren ein. Mit Entscheid vom 21. Juli 2020 wies die Suva die Einsprache ab.