Citation: 5A_239/2021 E. 3.5

3.5. In Bezug auf die Tochter, welche vor Inkrafttreten der Gesetzesnovelle zur elterlichen Sorge am 1. Juli 2014 geboren wurde, bestreitet der Beschwerdeführer nicht, dass er die Frist gemäss Art. 12 Abs. 4 SchlT ZGB nicht einhielt bzw. wahrnahm, womit der Antrag auf Zuteilung der gemeinsamen elterliche Sorge nach Art. 298d Abs. 1 ZGB zu beurteilen war. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern die Vorinstanz hier Art. 298d Abs. 1 ZGB falsch angewendet haben soll, und dies ist auch nicht ersichtlich. Er macht allein geltend, es entstünde eine Ungleichbehandlung der Kinder, wenn für den Sohn die gemeinsame elterliche Sorge ausgesprochen würde, nicht aber für die Tochter.