Citation: 1C_204/2017 E. 2.5

2.5. Nach einer schweren Widerhandlung ist der Führerausweis u.a. dann für immer zu entziehen, wenn er innerhalb der letzten fünf Jahre bereits einmal nach Art. 16c Abs. 2 lit. d SVG, d.h. nach einer schweren Widerhandlung für unbestimmte Zeit, mindestens aber für 2 Jahre, entzogen worden war. Diese Voraussetzung ist vorliegend klarerweise erfüllt, wurde dem Beschwerdeführer doch am 14. September 2011 der Führerausweis wegen einer schweren Widerhandlung - einer Trunkenheitsfahrt mit einem Blutalkoholgehalt von 1.24 Promillen mit einem "Töffli" - auf unbestimmte Zeit entzogen. Der Beschwerdeführer macht geltend, diese Entzugsverfügung sei fehlerhaft: eine Trunkenheitsfahrt mit einem "Töffli" gefährde die Verkehrssicherheit ungleich weniger als eine solche mit einem Personenwagen oder gar einem Lastwagen. Seine damalige Verfehlung hätte korrekterweise als leichte Widerhandlung sanktioniert werden müssen. Es gehe daher nicht an, sie bei der kaskadenmässigen Erhöhung der Entzugsdauer nach vorherigen Entzügen als schwere Widerhandlung zu berücksichtigen. Der Einwand geht fehl. Die Verfügung vom 14. September 2011 ist längst in Rechtskraft erwachsen und wurde auch vollzogen. Sie könnte allenfalls bei Vorliegen von Revisionsgründen in Wiedererwägung gezogen werden. Solche macht der Beschwerdeführer nicht geltend, und es sind auch keine ersichtlich. Demzufolge ist die Verfügung vom 14. September 2011 unter dem Gesichtspunkt von Art. 16c Abs. 2 lit. e SVG uneingeschränkt zu berücksichtigen, wie es das Verwaltungsgericht zu Recht getan hat. Im Übrigen trifft die Auffassung des Beschwerdeführers, Trunkenheitsfahrten mit "Töfflis" stellten stets leichte Widerhandlungen im Sinn von Art. 16a SVG dar, keineswegs zu; es kann auf E. 4 des Urteils des Bundesgerichts 1C_766/2013 vom 1. Mai 2014 verwiesen werden.