Citation: 8C_92/2018 E. A

A.________ war als arbeitslose Person bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 24. August 2013 fiel er in Italien aus zwei Metern Höhe von einem Feigenbaum und verletzte sich am linken Knie. Dr. med. B.________, Facharzt FMH für allgemeine Medizin, diagnostizierte anhand einer MRI-Aufnahme vom 18. September 2013 eine Bonebruise am Tibiakopf medial, verschrieb Entlastung sowie Analgetika bei Bedarf und attestierte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ab 24. August 2013 bis Mitte Oktober 2013. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen in Form von Heilbehandlung und Taggeld. Kreisarzt Dr. med. C.________, Facharzt FMH für Chirurgie, bejahte aufgrund seiner Untersuchung vom 20. Januar 2014 die Unfallkausalität der noch vorhandenen Beschwerden im linken Kniegelenk und attestierte dem Versicherten eine volle Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit. Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Servicetechniker sei zur Zeit nicht zumutbar. Mit Schreiben vom 18. März 2014 informierte die Suva A.________, dass sie ihm ab 20. Januar 2014 das Taggeld aufgrund einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit ausrichten und die Taggeldleistungen ab dem 24. Februar 2014 einstellen werde; zudem werde sie prüfen, ob ihm ab 1. März 2014 Leistungen in Form einer Rente zustünden. Kreisarzt Dr. med. C.________ hielt in seiner Stellungnahme vom 5. Mai 2014 fest, dass von weiteren Behandlungen keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands erwartet werden könne und verneinte einen unfallbedingten Integritätsschaden. Per 1. August 2014 nahm A.________ eine neue Arbeitstätigkeit im Aussendienst auf. Im Bericht vom 16. Dezember 2014 diagnostizierte Dr. med. D.________, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, eine Avulsionsverletzung des medialen Meniskushinterhorns links. In einem Gespräch mit einem Mitarbeiter des Schaden-Aussendiensts der Suva vom 12. Juni 2015 berichtete A.________ von neu hinzugetretenen Verspannungen im Rückenbereich. Dr. med. C.________ bejahte in seiner Stellungnahme vom 1. Juli 2015 weiterhin die Unfallkausalität der Beschwerden im linken Knie, erachtete zusätzliche Abklärungen aufgrund des weiteren Verlaufs jedoch nicht als angezeigt. Am 25. September 2015 meldete A.________ eine erneute Zunahme der Rücken- und Knieschmerzen. Mit Verfügung vom 13. Oktober 2014 schloss die Suva den Fall ab und verneinte die Ansprüche auf Invalidenrente und auf Integritätsentschädigung. Nach Einsprache des Versicherten tätigte die Suva weitere medizinische Abklärungen und wies die Einsprache mit Entscheid vom 9. Februar 2016 ab.