Citation: 9C_958/2008 24.04.2009 E. A

Der 1955 geborene, seit 1. Januar 2001 als Bauarbeiter in der Firma Q._________ AG tätig gewesene G.________, meldete sich am 13. Juni 2003 unter Hinweis auf Kniebeschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an, nachdem er bei einem Unfall am 17. Mai 2002 ein (später operativ behandeltes) Distorsionstrauma des linken Kniegelenkes mit proximaler vorderer Kreuzbandruptur, Innenmeniskus-Basisriss caudal, Aussenmeniskus-Lappenriss und laterodorsaler Tibiaplateauimpressionsfraktur erlitten hatte. Gestützt auf die Akten der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA), welche für die Folgen des Unfalls vom 17. Mai 2002 bis Ende November 2004 die gesetzlichen Leistungen erbracht hatte, sowie eigene Abklärungen (einschliesslich Stellungnahmen des Regionalen Ärztlichen Dienstes [RAD] vom 18. Oktober 2004 und 19. Augst 2005) gewährte die IV-Stelle Luzern dem Versicherten mit Verfügung vom 11. Januar 2006 Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche (Arbeitsvermittlung). Mit Verfügung 12. Januar 2006 verneinte sie dagegen den Anspruch auf eine Invalidenrente, da der Versicherte in einer leidensangepassten Tätigkeit ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen könne; hinsichtlich der nach Auftreten von Schwindel und Erbrechen Ende Dezember 2004 zusätzlich zur Knieproblematik diagnostizierten multiplen Hirninfarkte hielt sie fest, diese hätten keine bleibende Arbeitsunfähigkeit in adaptierten Tätigkeiten begründet. Daran hielt sie - nach Einholung zusätzlicher Berichte des Dr. med. A.________, Leiter Neurootologie am Spital X.________, vom 7. März 2005 und des Prof. Dr. med. M.________, Leitender Arzt Neurologie am Spital X.________, vom 19. April 2006 sowie einer abschliessenden Stellungnahme des RAD vom 16. Mai 2007 - mit Einspracheentscheid vom 15. Juni 2007 fest.