Citation: 5A_430/2024 E. 4.2.1

4.2.1. Im Zusammenhang mit der Frage der Vorladung auf das Betreibungsamt hielt die Aufsichtsbehörde fest, sie habe dem Beschwerdeführer bereits im Entscheid vom 27. April 2021 (ABS 21 72) dargelegt, dass es ausnahmsweise zulässig sei, eine Pfändung auf dem Betreibungsamt durchzuführen, namentlich wenn dieses bei häufig betriebenen Schuldnern die Vermögensverhältnisse desselben in einem anderen Betreibungsverfahren festgestellt habe. Vorliegend habe in der Pfändungsgruppe Nr. xxx am 1. Dezember 2023 im Geschäftslokal des Beschwerdeführers eine Pfändung stattgefunden und er habe nicht geltend gemacht, es würde in der Zwischenzeit weiteres pfändbares Vermögen vorliegen, weshalb nicht zu beanstanden sei, dass in der Pfändungsgruppe Nr. yyy die Pfändung nicht am Domizil bzw. im Geschäftslokal stattgefunden habe.