Citation: 8C_336/2022 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat mit überzeugender Begründung - worauf ebenfalls verwiesen wird - erkannt, dass der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 8. August 2018 und den beklagten psychischen Beschwerden nicht gegeben ist. Sie führte unter Verweis auf die einschlägige Rechtsprechung aus, weshalb ein mittelschweres im Grenzbereich zu den leichten Unfällen einzustufendes Unfallgeschehen vorliegt. Sodann prüfte das kantonale Gericht die einzelnen Adäquanzkriterien, ohne mindestens deren vier oder eines in ausgeprägter Form als erfüllt zu erachten. Bezüglich der unfallbedingten somatischen Arbeitsunfähigkeit stellte es auf den Bericht des Kreisarztes med. pract. B.________ vom 30. März 2021 ab und bestimmte die erwerblichen Auswirkungen nach der Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG). Bei der Bemessung des Invalideneinkommens schloss es einen 15 % übersteigenden Abzug vom Tabellenlohn aus, was zu einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad führte. Ferner bestätigte die Vorinstanz den von der Suva bestimmten Integritätsschaden und legte näher dar, weshalb auf den Antrag auf berufliche Massnahmen bzw. einer Umschulung nicht einzutreten sei.