Citation: 5A_494/2024 E. 2

Nach Art. 76 Abs. 1 lit. a BGG ist zur Beschwerde in Zivilsachen berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat. Teilnehmen im Sinne dieser Bestimmung bedeutet, dass die betreffende Person vor der Vorinstanz Anträge gestellt hat, die vollständig oder teilweise abgewiesen worden sind (Urteil 5A_796/2019 vom 18. März 2020 E. 4.1). Die Beschwerdeführerin 1 hat am obergerichtlichen Verfahren bloss insofern mitgewirkt, als sie dem Beschwerdeführer 2 eine schriftliche Erklärung zur Wohnsituation und zu den Vorkommnissen vom 12. Juli 2023 abgegeben hat, die dieser als Beilage zu seiner Beschwerde eingereicht hat. Dies ist keine Teilnahme am Verfahren im Sinne von Art. 76 Abs. 1 lit. a BGG. Es ist auch nicht ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin 1 keine Möglichkeit zur Teilnahme gehabt hätte. Sie ist demnach nicht zur Beschwerde berechtigt. Hingegen steht dem Beschwerdeführer 2 die Beschwerde in Zivilsachen zur Verfügung (Art. 72 Abs. 2 lit. a, Art. 74 Abs. 2 lit. c, Art. 75, Art. 76, Art. 90, Art. 100 Abs. 2 lit. a BGG). Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die beschwerdeführende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2; 140 III 115 E. 2). Die unrichtige Feststellung des Sachverhalts kann nur unter den Voraussetzungen von Art. 97 Abs. 1 BGG gerügt werden (vgl. BGE 140 III 16 E. 1.3.1; 140 III 264 E. 2.3).