Citation: 4A_350/2023 E. 7.4

7.4. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung von Art. 8 ZGB, Art. 29 Abs. 2 BV sowie Art. 152 Abs. 1 ZPO. Sie habe im vorinstanzlichen Verfahren wiederholt geltend gemacht, dass die Beschwerdegegnerin (bzw. ihre Stiftungsratsmitglieder wie auch die Mitglieder der Anlagekommission) Kenntnis über den Fonds 1 gehabt bzw. hätten haben müssen. So insbesondere bezüglich der Konditionen des Fonds 1, "namentlich der TER [Total Expense Ratio] sowie der maximalen Höhe der Verwaltungskommission der Fondsleitung und der Management Fee [...], [dem Umstand,] dass bei einem Dachfonds Kosten doppelt anfallen konnten, bezüglich dem Ablauf sowie den rechtlichen Gegebenheiten des [Fonds 1] sowie dem Risikomanagement, den Anlagetechniken und rund um [die] Due Diligence ". Sie habe Stiftungsräte und Mitglieder der Anlagekommission als Zeugen genannt, so insbesondere K.________. Die Vorinstanz bejahe die fehlende Kenntnis der Beschwerdegegnerin bezüglich des Fonds 1, ohne ermittelt zu haben, welche Kenntnisse die einzelnen Personen tatsächlich gehabt hätten.