Citation: 5A_372/2021 E. 2.4

2.4. Nach Ansicht des Beschwerdeführers ist die Vorinstanz zur Berücksichtigung der von ihm vorgebrachten Nichtigkeitsgründe verpflichtet. Er verweist dabei insbesondere auf die Bilanz und Erfolgsrechnung der F.________ AG per 31. Dezember 1998, welche er erst im Rahmen eines anderen Verfahrens am 18. August 2020 erhalten habe. Gestützt auf diese Unterlagen bringt der Beschwerdeführer vor, dass die Forderungen der Stiftung C.________ auf strafrechtlich relevanten Vorgängen beruhten und daher nichtig seien. Insoweit sei das bezirksgerichtliche Kollokationsurteil vom 2. April 2012 nicht massgeblich. Mit diesen Ausführungen übergeht der Beschwerdeführer den Hinweis der Vorinstanz, dass es sich bei den neuen Beweismitteln um unechte Noven handle, welche keine erneute Prüfung der Nichtigkeit erlauben würden. Aus seiner Kommentierung der auszugsweise wiedergegebenen Urteilsbegründung ergibt sich auch nicht, unter welchen Voraussetzungen die Vorinstanz als kantonale Aufsichtsbehörde über das seinerzeitige Kollokationsurteil eines Zivilgerichts hinweggehen sollte. Insbesondere begründet der Beschwerdeführer nicht, weshalb eine bereits mehrfach überprüfte Forderung nun mittels Beibringung neuer Beweismittel wiederum auf eine allfällige Nichtigkeit hinterfragt werden sollte. Daran kann auch seine Berufung auf den Gehörsanspruch nichts ändern. Zwar trifft es zu, dass gegen einen Beschwerdeentscheid nach Art. 17 SchKG eine Revision nur möglich ist, soweit dies im kantonalen Recht vorgesehen ist (Urteil 5A_782/2018 vom 3. Juni 2019 E. 3.2.3). Weshalb dieser Umstand ihn nun berechtigen sollte, durch das Vorbringen von Nichtigkeitsgründen die gerichtlich angeordnete Kollokation von Forderungen nachträglich in Frage zu stellen, begründet der Beschwerdeführer ebenfalls nicht. Zudem besteht der Beschwerdeführer auf der Berücksichtigung von verschiedenen Dokumenten, welche von der Vorinstanz als echte Noven bezeichnet werden. Es handelt sich um Unterlagen, aus denen hervorgeht, dass die am 16. November 2020 unterzeichneten Statuten der Stiftung C.________ nicht mit dem Stiftungszweck gemäss der letztwilligen Verfügung des Stifters übereinstimmen. Nach Ansicht der Vorinstanz erschliesst sich daraus nicht, inwiefern diese Diskrepanz zur Nichtigkeit der gestützt auf ein Gerichtsurteil kollozierten Forderungen der Stiftung C.________ und damit dem rechtskräftigen Kollokationsplan und der Verteilungsliste führen könnte.