Citation: 5A_625/2023 E. 4.1.3

4.1.3. Indem die Vorinstanz auf weitere Abklärungen verzichtet hat, hat sie in verschiedener Hinsicht eine (antizipierte) Beweiswürdigung vorgenommen. Der Untersuchungsgrundsatz steht einer solchen Beweiswürdigung nicht entgegen (Urteil 5A_59/2016 vom 1. Juni 2016 E. 4.4). Ist der Beschwerdeführer damit nicht einverstanden, muss er in einem ersten Schritt dartun, dass die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig, das heisst willkürlich (vgl. vorne E. 2.2), festgestellt hat (Urteile 5A_569/2023 vom 13. März 2024 E. 3.2; 5A_1015/2019 vom 10. Juni 2020 E. 5.2.2) oder dessen Feststellung eine Bundesrechtsverletzung zugrunde liegt (vorne E. 2.2). Soweit sie nicht ohnehin auf Tatsachen beruhen, die sich (wie die behauptete intensive Werbung) nicht aus dem vorinstanzlichen Entscheid ergeben, genügen die Vorbringen des Beschwerdeführers den diesbezüglich geltenden Begründungsanforderungen nicht (vgl. vorne E. 2.2). So legt er nicht dar, warum es willkürlich sein oder auf einer Bundesrechtsverletzung beruhen soll, wenn die Vorinstanz auf den Lohnausweis 2022 abstellt, und sie gehalten gewesen wäre, zusätzlich noch Abklärungen zum Pensum der Tätigkeit als Hauswartin vorzunehmen. Ebenso zeigt er mit seinen pauschalen Vorbringen nicht auf, warum es willkürlich oder sonst bundesrechtswidrig sein soll, für das Einkommen der Beschwerdegegnerin aus dem Verkauf der F.________- und G.________-Produkten auf die von ihr eingereichten Erfolgsrechnungen und Belege abzustellen. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, es bestünden zahlreiche Anhaltspunkte, dass die Beschwerdegegnerin keine korrekten Angaben zu ihrem Einkommen gemacht hat, substanziiert er dieses Vorbringen nicht. Aus dem Verweis auf das vom Eheschutzgericht für das Jahr 2020 festgehaltene Einkommen und den Umstand, dass die Beschwerdegegnerin die Aufstellungen über ihre Zusatztätigkeiten selbst verfasst hat, ergeben sich jedenfalls keine solchen Anhaltspunkte. Soweit er auf Angaben der Beschwerdegegnerin zum Mietzins im Eheschutzverfahren verweist, fehlen entsprechende Feststellungen im angefochtenen Entscheid und legt der Beschwerdeführer auch nicht dar, inwiefern ein Zusammenhang mit der behaupteten Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes bezüglich des Einkommens der Beschwerdegegnerin bestehen soll. Die Feststellungen der Vorinstanz zum tatsächlichen Einkommen der Beschwerdegegnerin sind unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden.