Citation: 9C_630/2019 E. 2

Das kantonale Gericht hat die Rentenzusprache vom 10. März 2011 als zweifellos unrichtig (im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG) erachtet. Es hat festgestellt, dass der Versicherte schon vor diesem Zeitpunkt und seither weiterhin in angepassten Tätigkeiten uneingeschränkt arbeitsfähig (gewesen) sei. Es hat eine Erwerbseinbusse verneint und eine schuldhafte Meldepflichtverletzung bejaht und folglich die Rentenaufhebung auf den 19. Dezember 2013 wiedererwägungsweise bestätigt. Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, die Rentenzusprache sei nicht zweifellos unrichtig gewesen, weshalb die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung (Art. 53 Abs. 2 ATSG) nicht erfüllt seien. Hingegen sei der Tatbestand für eine prozessuale Revision (Art. 53 Abs. 1 ATSG) gegeben; allerdings habe die Verwaltung die 90-tägige Revisionsfrist (Art. 67 Abs. 1 VwVG [SR 172.021] i.V.m. Art. 55 Abs. 1 ATSG) nicht eingehalten. Ausserdem könne ihm weder in Bezug auf eine fehlende Veränderung des Sachverhalts noch hinsichtlich einer zweifellosen Unrichtigkeit der Rentenzusprache eine Meldepflichtverletzung vorgeworfen werden.