Citation: 2C_151/2024 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführer machen schliesslich eine Verletzung des rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführer 3 und 4 geltend, da sie nicht persönlich angehört worden seien. Sie berufen sich auf Art. 29 Abs. 2 BV sowie, insbesondere, auf Art. 12 KRK, wobei festzuhalten ist, dass Letzterer kein als solches anrufbares verfassungsmässiges Recht darstellt (vgl. Urteile 5A_646/2021 vom 13. Januar 2022 E. 2.1; 2C_281/2016 vom 5. April 2016 E. 2.3; 5A_746/2014 vom 30. April 2015 E. 4). Vorliegend ist das Verwaltungsgericht zur Auffassung gelangt, dass eine eigene Anhörung der Kinder nicht erforderlich sei, um zu massgeblichen entscheidwesentlichen Erkenntnissen zu kommen. Es handelt sich bei dieser Einschätzung um eine antizipierte Beweiswürdigung, deren Überprüfung auf eine unzulässige Beurteilung der Hauptsache hinausläuft (vgl. Urteile 2C_281/2016 vom 5. April 2016 E. 2.3; 2C_469/2009 vom 24. Juli 2009 E. 2.3; vgl. auch E. 3.1 hiervor). Die Rüge ist daher nicht zulässig.