Citation: 6B_986/2017 E. 3.2.3

3.2.3. Grundlage für die Vergabe der IT-Dienstleistung Business Analyst DaZu 2008 an die A.________ GmbH (erstes Folgemandat D.________; Laufzeit 1. Januar bis 30. Juni 2008) bildete nach den Feststellungen der Vorinstanz eine vom Beschwerdeführer sowie von den Mitangeklagten X.________ und W.________ unterzeichnete und an Z.________ gerichtete Offerte vom 26. November 2009. Der Beschwerdeführer sei in seiner Funktion als IT-Projektleiter vom Mitangeklagten Z.________ beigezogen worden. Da er bereits bei den Einladungsverfahren für das erste Mandat und das zweite Folgemandat D.________ dieser Dienstleistung (vgl. oben E. 2.2.2) Einfluss genommen habe, sei anzunehmen, dass er auch die Vergabe des zeitlich zwischen diesen beiden Vergaben liegenden ersten Folgemandats D.________ beeinflusst und namentlich auf die Vergabe im freihändigen Verfahren hingewirkt habe, obwohl der Auftrag im Einladungsverfahren zu vergeben gewesen wäre. Der Beschwerdeführer habe aufgrund seiner Doppelrolle als Anbieter dieser Dienstleistung und Projektleiter DaZu gewusst, dass das Beschaffungsverfahren nicht ordnungs- und rechtmässig durchgeführt werden würde. Aufgrund seiner Mitteilung an X.________ und W.________ sei davon auszugehen, dass auch diese davon gewusst hätten. Damit sei ein ideeller Schaden erstellt (angefochtenes Urteil S. 120 ff.).