Citation: 9C_234/2023 E. 3.3.2

3.3.2. Unbegründet ist der Vorwurf, die Vorinstanz verletze Bundesrecht, weil sie auf das MEDAS-Gutachten abstelle, obwohl der psychiatrische Sachverständige nur behaupte, der Beschwerdevortrag erscheine vage, das Auftreten des Beschwerdeführers höchst auffällig und demonstrativ und das schlechte Abschneiden bei der Beschwerdevalidierung unerklärlich, und er nichts davon mit Fakten belege. Die Vorinstanz würdigt namentlich die Inkonsistenzen zwischen den objektivierbaren Befunden einerseits und den Angaben des Exploranden und seinem Verhalten bei den Beschwerdevalidierungstests andererseits (angefochtenes Urteil, S. 18 f. E. 9.2). Sie erachtet die gutachterliche Einschätzung, es liege keine psychische Erkrankung vor, in der Folge für plausibel. Inwiefern diese Feststellung unhaltbar sein sollte, ist nicht ersichtlich.