Citation: 9C_248/2017 E. 6.3

6.3. Die IV-Stelle klärte im Rahmen des vorliegenden Verfahrens die Verhältnisse am 11. Dezember 2012 vor Ort ab (Bericht vom 17. Juni 2014). Soweit die Beschwerdeführerin eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes geltend macht mit der Begründung, es sei keine Abklärung vor Ort vorgenommen worden, ist ihr somit nicht zu folgen. Aus dem Bericht geht hervor, dass die Versicherte in den Bereichen An- und Auskleiden sowie bei der Körperpflege auf regelmässige Hilfe Dritter angewiesen war. Ausserdem benötigte sie lebenspraktische Begleitung. Nach dem Gesagten verbesserte sich der Gesundheitszustand im Jahr 2015 (vgl. E. 5.2.2), weshalb die Vorinstanz auch mit Blick auf diesen Abklärungsbericht nicht offensichtlich unrichtig feststellte, dass die Beschwerdeführerin beim An- und Auskleiden nicht mehr auf die regelmässige Hilfe Dritter angewiesen ist und auch keine lebenspraktische Begleitung mehr benötigt (vgl. E. 6.1). Auf den Bereich der Körperpflege ist nicht mehr weiter einzugehen. Selbst wenn die Versicherte dabei auf die Hilfe Dritte angewiesen wäre, vermöchte dies keine Hilflosigkeit leichten Grades zu begründen (vgl. Art. 37 Abs. 3 IVV); denn weitere Einschränkungen in anderen Bereichen werden nicht geltend gemacht und sind auch nicht ersichtlich.