Citation: 6B_1008/2021 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer macht hinsichtlich der Verurteilung wegen Nötigung geltend, er habe sich bezüglich einer Kernfrage in einem relevanten Sachverhaltsirrtum befunden. Er habe sich darüber geirrt, dass C.________ sein Mieter gewesen sei. Dieser sei zwar im Mietvertrag als Untermieter aufgeführt gewesen. Es habe aber eine mietrechtliche Streitigkeit zwischen dem Beschwerdeführer und C.________ gegeben, in welcher die Frage der Mieterstellung streitgegenständlich war. Diese sei erst am 16. Mai 2017 durch das Mietgericht Zürich respektive am 12. Januar 2018 durch das Obergericht Zürich im Sinne von C.________ entschieden worden. Zudem habe die Patentinhaberin einen Tag vor der Auswechslung der Schliessanlage ein Hausverbot gegen C.________ verhängt. Dieser sei deshalb nicht mehr zum Zutritt in die Räumlichkeiten berechtigt gewesen. Die Vorinstanz habe dieses Problem in falscher Rechtsanwendung nicht als Sachverhaltsirrtum, sondern als Rechtsirrtum geprüft. Der Sachverhalt sei von der Vorinstanz ohne Prüfung der entscheidenden Fragen, in Verletzung des Gehörsanspruchs des Beschwerdeführers sowie der gerichtlichen Begründungspflicht und im Ergebnis willkürlich erstellt worden. Bei Berücksichtigung des Sachverhaltsirrtums sei der subjektive Tatbestand der Nötigung nicht erfüllt.