Citation: 6B_1199/2014 E. 1.4

1.4. Die Vorinstanz stellt auf Aussagen des Beschwerdeführers im kantonalen Verfahren ab, der angegeben habe, ausser ihm und B.________ habe niemand Zutritt zur Wohnung gehabt. Dass sie diese falsch wiedergegeben oder interpretiert haben könnte, kann der Beschwerde nicht entnommen werden. Als unbestritten zu gelten hat, dass der Betrag von Fr. 20'520.-- aus dem Drogenhandel stammt. Das Bargeld war mit Heroin kontaminiert und wurde in kleiner Stückelung (Noten à Fr. 50.--, 20.-- und 10.--) in der Mikrowelle in der Einzimmerwohnung an der A.________-Strasse sichergestellt (kant. Akten, act. 130 f.). Da B.________ dort nie gesehen wurde, der Beschwerdeführer die Wohnung aber als Drogenumschlagplatz nutzte, dort ein und aus ging, und auch die sichergestellten 124,3 Gramm Heroin ihm zuzurechnen sind, erscheint es nicht schlechterdings unhaltbar, wenn die Vorinstanz annimmt, auch die umgerechnet 1'026 Gramm Heroingemisch würden aus einem Drogenhandel stammen, an welchem der Beschwerdeführer beteiligt war. Unerheblich ist, dass die Vorinstanz das Qualifikationsmerkmal der Bandenmässigkeit nicht zur Anwendung bringt. Dies wirkt sich zugunsten des Beschwerdeführers aus, bedeutet jedoch nicht, dass es ihr untersagt ist, bei der Beweiswürdigung die Frage offenzulassen, ob der Beschwerdeführer das bei ihm vorgefundene Drogengeld alleine oder in Zusammenarbeit mit anderen Personen erlangt hat. Dass das Geld dem Beschwerdeführer persönlich gehört, geht aus dem vorinstanzlichen Entscheid - entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers - nicht hervor. Daraus ergibt sich vielmehr, dass dieser im Auftrag eines gewissen B.________ gehandelt haben soll.