Citation: 6B_997/2014 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz eine willkürliche und aktenwidrige Sachverhaltsermittlung (Art. 9 BV) und die Verletzung des Grundsatzes in dubio pro reo (Art. 32 Abs. 1 BV, Art. 6 Ziff. 2 EMRK und Art. 10 StPO) vor. Er macht im Wesentlichen geltend, gestützt auf den aus dem Internet heruntergeladenen Plan davon ausgegangen zu sein, das Zollgebäude stehe auf deutschem Territorium. Daraus habe er gefolgert, dass er den Übergang pas-sieren und den Fahrerwechsel kurz danach vornehmen könne, ohne schweizerisches Staatsgebiet zu befahren. Er sei demnach einem Sachverhaltsirrtum unterlegen, was von der Vorinstanz zu Unrecht verneint werde. Nachdem die Vorinstanz den Sachverhaltsirrtum ausgeschlossen habe, hätte sie aufgrund des fehlenden Vorsatzes höchstens von einer fahrlässigen, nicht jedoch von einer eventualvorsätzlichen Deliktsbegehung ausgehen dürfen.