Citation: U 4/01 09.04.2001 E. 1

1.- a) Die Revision eines bundesgerichtlichen Entscheides ist nur im Rahmen der in Art. 136 und 137 OG (sowie Art. 139a OG) abschliessend aufgezählten Revisionsgründe zulässig, wobei das Revisionsgesuch in den Fällen von Art. 136 OG binnen 30 Tagen vom Eingang der schriftlichen Ausfertigung des Entscheides und in den Fällen des Art. 137 OG binnen 90 Tagen von der Entdeckung des Revisionsgrundes, frühestens jedoch vom Eingang der schriftlichen Ausfertigung des bundesgerichtlichen Entscheides oder vom Abschluss des Strafverfahrens an beim Bundesgericht anhängig gemacht werden muss (Art. 141 Abs. 1 lit. a und b OG). b) Der Gesuchsteller beruft sich auf den Revisionsgrund von Art. 137 lit. b OG, wobei er sich auf einen Arztbericht vom 5. Oktober 2000 stützt. Er hat diesen Bericht frühestens am 6. Oktober 2000 erhalten, weshalb die Revisionsfrist von 90 Tagen am 7. Oktober 2000 zu laufen begonnen hat und unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes vom 18. Dezember 2000 bis 1. Januar 2001 (Art. 34 Abs. 1 lit. c in Verbindung mit Art. 135 OG) am 19. Januar 2001 abgelaufen ist. Auf das Revisionsgesuch vom 8. Januar 2001, welches den Anforderungen von Art. 140 OG entspricht, ist daher einzutreten.