Citation: 6B_1139/2016 E. 1

Die Beschwerdeführerin erstattete am 11. Mai 2016 Strafanzeige gegen X.________ wegen Körperverletzung. Diese habe am 4. April 2016 den Anruf auf der Festnetznummer abgenommen, jedoch nicht geantwortet, sondern stattdessen mit einer Trillerpfeife ins Telefon gepfiffen. Seither habe sie, die Beschwerdeführerin, Tinitusgeräusche im linken Ohr. Die Staatsanwaltschaft See/Oberland nahm die Strafuntersuchung am 10. August 2016 nicht an die Hand. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 2. September 2016 ab. Zur Begründung führt es aus, aufgrund der konkreten Umstände sei nicht eruierbar, wer den Anruf bei der Beschuldigten entgegengenommen und die behauptete Körperverletzung begangen haben könnte. Sämtliche Familienangehörige hätten ein Zeugnisverweigerungsrecht (Art. 168 StPO). Damit könne auch offen gelassen werden, ob die geltend gemachte körperliche Schädigung überhaupt genügend substanziiert worden sei, zumal keinerlei ärztliche Feststellungen eingereicht worden seien und damit keine objektivierbaren Beweismittel vorliegen würden. Die Beschwerdeführerin wendet sich ans Bundesgericht. Sie strebt offensichtlich eine Verurteilung der Beschuldigten an.