Citation: 9C_367/2015 E. 2.3.2

2.3.2. Was die diagnostizierte (primäre) Fibromyalgie betrifft, stützte der rheumatologische Gutachter seine Beurteilung auf den Umstand, dass die diffusen Druckschmerzangaben der Versicherten nicht auf ein bekanntes somatisch-pathologisches Krankheitsbild zurückgeführt werden können. In diesem Zusammenhang verneinte er sowohl das Vorliegen einer Myogelose als auch eines objektivierbaren Triggerpunktes (interdisziplinäres Gutachten vom 3. April 2012, S. 8 f.); ferner schloss Dr. med. C.________eine entzündliche Erkrankung und eine Kristallablagerungserkrankung aus. Er hielt fest, für ein sekundäres Fibromyalgiesyndrom qualifiziere sich die Versicherte auch deshalb nicht, weil dieses zwingend mit eindeutig schmerzverstärkenden bzw. schmerzlindernden Mechanismen verbunden sein müsse und zumeist entzündlich abstützbare Beschwerden geschildert würden, was bei der Explorandin (ebenfalls) nicht gegeben sei (vgl. interdisziplinäres Gutachten vom 3. April 2012, S. 9). Damit liegt auch in dieser Hinsicht - wie die Vorinstanz zu Recht dargelegt hat - eine gut begründete und beweiskräftige Beurteilung vor. Dass Dr. med. C.________ in Anbetracht der organisch nicht fassbaren Beschwerden auf das psychiatrische Gutachten des Dr. med. D.________ verwies, ist nachvollziehbar. Die weiteren Vorbringen der Versicherten vermögen nicht zu einem anderen Ergebnis zu führen.