Citation: U 425/00 29.01.2003 E. 4

Verwaltung und Vorinstanz berechneten das Invalideneinkommen auf der Grundlage einer Arbeitsfähigkeit für einfache Büroarbeiten im Umfang von 4 Stunden pro Tag und der Stufe A der Salärempfehlungen 1997 des SKV, wobei sie das in Letzteren für ein Vollzeitpensum angegebene Einkommen halbierten. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird hiegegen unter Berufung insbesondere auf den BEFAS-Bericht vom 15. Dezember 1999 eingewendet, zum einen lasse schon die rein körperliche Behinderung eine Erwerbstätigkeit in diesem Umfang nicht zu und zum andern gebe es in der freien Wirtschaft praktisch keine der Anforderungsstufe A der erwähnten Salärempfehlungen entsprechende Stellen mehr, weshalb denn auch die Salärempfehlungen 1999 die Einkommenskategorie A für einfache Büroarbeiten nicht mehr enthielten. Damit stellt er unabhängig von der Alkoholproblematik sowohl die Bemessung der Arbeitsfähigkeit als auch das Vorhandensein leidensangepasster Tätigkeiten auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt in Frage. Die SUVA erwidert, da die Umschulung aus unfallfremden Gründen gescheitert sei, sei bei der Ermittlung des Invalideneinkommens von jenem Einkommen auszugehen, das bei einem mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwartenden erfolgreichen Abschluss mit Handelsdiplom zu erwarten wäre, mithin von Funktionsstufe C der Salärempfehlungen des SKV, was der Beschwerdeführer bestreitet. Wie es sich mit diesen Fragen verhält, ist im Folgenden zu prüfen.