Citation: 8C_793/2018 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Vorinstanz habe in Verletzung von Bundesrecht auf die neurochirugische Beurteilung des PD Dr. med. E.________ und der Prof. Dr. med. F.________ vom 20. September 2017 abgestellt. Sie verkenne, dass den Kreisärzten der Bericht des Prof. Dr. med. I.________ vom 7. November 2016 nicht vorgelegen habe und ihnen auch die Akten betreffend den Vorzustand nicht zur Verfügung gestanden hätten. Insoweit seien deren Aussagen und Angaben über allfällige degenerative Veränderungen und Vorzustände nur Vermutungen und damit medizinisch nicht zuverlässig begründet. Das kantonale Gericht missachte die Rechtsprechung, wonach in einer solchen Konstellation zwingend ein externes Gutachten hätte eingeholt werden müssen. Dies habe umso mehr zu gelten, als die beiden Kreisärzte den Versicherten nicht persönlich untersucht hätten. Zudem sei darauf hinzuweisen, dass die neurochirurgische Beurteilung vom 20. September 2017 für den Rechtsstreit im kantonalen Verfahren eingeholt worden sei, womit die Unabhängigkeit und Objektivität der bei der Suva angestellten Ärzte fraglich sei. Ihre Ausführungen seien als reine, bestrittene Parteibehauptungen zu werten. Zudem sei festzuhalten, dass der Versicherungsträger die notwendigen Abklärungen im nicht streitigen Administrativverfahren durchzuführen habe und sie nicht ins kantonale Beschwerdeverfahren verschieben dürfe.