Citation: 6B_218/2021 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz hält fest, die Aussagen der Zeugen C.C.________ und D.C.________ seien detailliert und enthielten zahlreiche Realkennzeichen. Beide hätten im polizeilichen Ermittlungsverfahren sowie vor der Vorinstanz den Kernsachverhalt in den wesentlichen Zügen gleichlautend und übereinstimmend geschildert. C.C.________ habe zusammengefasst ausgeführt, er und seine Frau hätten zum Fenster hinausgeschaut und gesehen, wie der Beschwerdeführer immer auf und ab gegangen sei und mit den Armen herumgefuchtelt habe. C.C.________ habe den Beschwerdeführer vom Sehen her gekannt, seinen Namen habe er aber nicht gewusst. Er kenne auch E.________, weshalb er eine Verwechslung zu 100 % ausschliessen könne. Der Beschwerdeführer habe eine Handbewegung wie ein Kreuz über dem Auto gemacht. Zwar habe er kein Kratzgeräusch gehört, dennoch sei für ihn klar gewesen, dass der Beschwerdeführer das Auto zerkratzt habe. Das Auto sei klar sichtbar unter der Strassenlampe gestanden, die Distanz habe er nachgemessen, es seien 15 Meter. Er sei am nächsten Morgen nachschauen gegangen und habe die Kratzer gesehen, woraufhin er seine Daten beim zerkratzten Personenwagen auf einem Zettel hinterlassen habe. Auch die Zeugin D.C.________ habe zusammengefasst konstant ausgesagt, sie könne sich an die Bewegung mit dem Kreuz erinnern und sie sei sich sicher, dass es sich beim Täter um den Beschwerdeführer gehandelt habe. Sie habe den Beschwerdeführer schon viel gesehen und kenne ihn, da er gegenüber wohne. Darum wisse sie auch genau, dass er es gewesen sei. Mit E.________ habe sie beruflich längere Zeit zu tun gehabt und kenne ihn sehr gut. Sie gab an, die beiden Männer würden sich nicht ähnlich sehen, weshalb sie eine Verwechslung zu 100 % ausschliesse. Sie habe den Beschwerdeführer gut gesehen, weil es dort, wo das Auto gestanden sei, eine Strassenlampe habe. Insgesamt wertet die Vorinstanz die Sachverhaltsschilderung der beiden Zeugen als detailliert und widerspruchsfrei und somit als glaubhaft. Mit Bezug auf die Aussagen des Beschwerdeführers erwägt die Vorinstanz, dieser bestreite den Sachverhalt mit vagen und wenig überzeugenden Aussagen und glaube an eine Verschwörung seiner Nachbarschaft gegen ihn. Es sei auch kein Motiv ersichtlich, weshalb das Ehepaar C.________ Henkel den Beschwerdeführer zu Unrecht falsch belasten sollte. Auch der Beschwerdeführer habe kein überzeugendes Motiv für eine Falschbelastung vorbringen können. Zudem würden die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Widersprüche in den Aussagen der beiden Zeugen nicht gegen deren Glaubhaftigkeit sprechen. Soweit der Beschwerdeführer vorbringe, er trage seinen Schlüssel immer in einem Lederetui, so handle es sich um eine reine Behauptung, welche nicht ausschliesse, dass er zur Tatzeit einen Schlüssel mit einem "Bändeli" getragen habe, wie es auch die Zeugen ausgesagt hätten. Und auch der Umstand, dass es kalt gewesen sein solle, schliesse nicht aus, dass der Beschwerdeführer mit einem Polohemd hin und her gelaufen sei. Die Vorinstanz erachtet den dem Beschwerdeführer vorgeworfenen Sachverhalt aufgrund der glaubhaften Zeugenaussagen und der sich in den Akten befindenden objektiven Beweise als erstellt.