Citation: 1P.714/2000 21.03.2001 E. A

A.- Die Firma A.________ erhob im März 1992 Strafanzeige gegen K.________. Sie verdächtigte ihn, als Geschäftsführer der Firma F.________ mittels fiktiver Geldanlagen rund 20 Mio. US$ veruntreut zu haben. Das bereits seit Februar 1990 in dieser Angelegenheit hängige Zivilverfahren wurde vom Bezirksgericht Zürich bis zum Abschluss des Strafverfahrens sistiert. Den ursprünglich auch gegen die Firma F.________ geführten Zivilprozess schrieb das Bezirksgericht Zürich am 17. Juni 1993 als erledigt ab, nachdem die Gesellschaft in Konkurs gefallen und die eingeklagte Forderung vom Konkursamt Riesbach-Zürich im Namen der Konkursmasse anerkannt worden war. Die Untersuchungsbehörden nahmen am 30. April 1992 umfangreiches Aktenmaterial in Beschlag, das sie bei K.________ sowie weiteren Personen sichergestellt hatten. Währenddem die Bezirksanwaltschaft III für den Kanton Zürich die umfangreichen Unterlagen sichtete und auf ihre strafrechtliche Relevanz hin prüfte, wurden aufgrund entsprechender Eingaben der Firma A.________ einerseits und von K.________ andererseits verschiedene Verfahren betreffend die Untersuchungsführung, die Akteneinsichtnahme sowie die Freigabe der Akten durchgeführt. Am 16. März 2000 verfügte die Bezirksanwaltschaft die Herausgabe der für das Strafverfahren nicht als relevant erachteten Akten. Die Firma A.________ beschwerte sich bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich gegen diese Verfügung und beantragte deren Aufhebung. Die Staatsanwaltschaft hiess den Rekurs am 8. Mai 2000 soweit gut, als darin vorgebracht worden war, die konkursamtliche Aufbewahrungspflicht für die Geschäftsakten der gelöschten Firma F.________ reiche weiter als dies von der Bezirksanwaltschaft in der Herausgabeverfügung berücksichtigt worden sei; im Übrigen bestätigte sie die Freigabe der Akten.