Citation: 5A_624/2023 E. A

A.a. Mit Urteil vom 12. Dezember 2016 schied das Bezirksgericht Rheinfelden die Ehe von A.B.________ (geb. 1976; Beschwerdeführerin) und C.B.________ (geb. 1965; Beschwerdegegner). Die Obhut über die beiden Kinder D.B.________ (geb. 2000) und E.B.________ (geb. 2003) übertrug das Bezirksgericht bei gemeinsamer elterlicher Sorge der Kindsmutter. Ausserdem genehmigte es die Scheidungsvereinbarung vom 15./18. September 2016, wonach C.B.________ an A.B.________ Kindesunterhalt sowie nachehelichen Unterhalt von (insgesamt) monatlich Fr. 1'400.-- bis Ende Januar 2018, Fr. 2'250.-- von Februar 2018 bis November 2021 und von Fr. 3'100.-- von Dezember 2021 bis zum Erreichen des ordentlichen Pensionsalters des Ehemannes bezahlt. Zudem genehmigte das Bezirksgericht eine Mehrverdienstklausel betreffend das Einkommen der Ehefrau und indexierte die Unterhaltsbeiträge. A.b. Aufgrund einer Erkrankung an Alzheimer und Demenz richtete die Invalidenversicherung (IV) C.B.________ ab dem dem 1. Januar 2018 - d.h. seit er 52 Jahre alt geworden ist - eine volle Rente aus. Seit dem 1. Februar 2020 erhält er von der Pensionskasse eine volle Invalidenrente und im April 2021 trat er in ein Pflegeheim ein. Am 23. Mai 2019 errichtete die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Nordbünden (KESB) für C.B.________ eine Beistandschaft und erteilte der Beiständin den Auftrag, dessen Einkommen und Vermögen zu verwalten. A.c. Mit Klage vom 10. September 2020 beantragte die Beiständin für C.B.________ beim Regionalgericht Plessur, es sei in Abänderung des Scheidungsurteils vom 12. Dezember 2016 und unter Hinweis auf die Scheidungsvereinbarung die Pflicht zur Leistung von nachehelichem Unterhalt auf den 31. August 2020 zu befristen und C.B.________ zu verpflichten, die IV-Rente dem Sohn E.B.________ weiterzuleiten. Mit Urteil vom 18. August 2022 passte das Regionalgericht das Scheidungsurteil und die Scheidungsvereinbarung insoweit an, als es die Pflicht zur Leistung von nachehelichem Unterhalt ab dem 18. August 2022 aufhob. Im Übrigen wies es die Klage ab (vgl. dazu hinten E. 3). Die Gerichtskosten auferlegte es zu einem Sechstel C.B.________ und zu fünf Sechsteln A.B.________, die es ausserdem zur Bezahlung einer reduzierten Parteientschädigung an diesen verpflichtete.