Citation: 8C_80/2022 E. 6.2

6.2. Was die somatischen Beschwerden betrifft, schlossen die Gutachter gemäss Vorinstanz die vom behandelnden Arzt bereits im Jahr 2016 vermutete radikuläre Schmerzursache mit überzeugender Begründung aus. Inwiefern das kantonale Gericht damit offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellungen getroffen oder die zu beachtenden Beweiswürdigungsregeln verletzt haben sollte, ist nicht erkennbar. Dies gilt auch insoweit, als den jeweils damit begründeten Bescheinigungen einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit durch den behandelnden Arzt gemäss Vorinstanz gestützt auf das Gutachten die Grundlage entzogen ist. Für das Bundesgericht steht daher verbindlich fest, dass eine über den von den Gutachtern bescheinigten Umfang hinausgehende Arbeitsunfähigkeit seit dem von der Vorinstanz auf Februar 2017 festgesetzten hypothetischen Rentenbeginn nicht ausgewiesen ist. Es besteht daher insbesondere kein Raum für die vom Beschwerdeführer beantragte rückwirkende Zusprechung einer befristeten Invalidenrente.