Citation: 7B_493/2024 E. 5.4

5.4. Dem kann nicht gefolgt werden: Aufgrund des Berufungsurteils vom 27. Oktober 2023 hat das Bundesgericht den dringenden Tatverdacht (jedenfalls betreffend der Anklagesachverhalte 1.1 und 1.2) bereits zweimal bestätigt (siehe Urteile 7B_116/2024 vom 26. Februar 2024 E. 5 und 7B_304/2024 vom 11. April 2024 E. 3). Auch was der Beschwerdeführer in diesem Beschwerdeverfahren gegen das Berufungsurteil vorbringt, lässt dieses nicht als offensichtlich fehlerhaft oder willkürlich erscheinen. So ist insbesondere keine offenkundige Verletzung des Anklagegrundsatzes dadurch auszumachen, dass sich die Staatsanwaltschaft in ihrer Anklageschrift nicht eingehender zum Tat- und Erfolgsort der dem Beschwerdeführer vorgeworfenen Taten geäussert haben soll. Hinsichtlich Anklagesachverhalt 1.2 erscheint die Verurteilung des Beschwerdeführers gestützt auf die Aussagen eines damals Dreizehnjährigen jedenfalls nicht geradezu offensichtlich rechtswidrig. Es kann hier daher offenbleiben, ob die Strafbehörden Chatlogs oder andere Aktivitätsprotokolle hätten einholen sollen. Auch ob sich das Berufungsgericht auf Beweismittel gestützt hat, die sich nicht in den Strafakten befanden und damit Bundesrecht verletzt hat, ist grundsätzlich vom Sachgericht zu beurteilen (vgl. BGE 141 IV 289 E. 1; Urteil 7B_474/2023 vom 6. September 2023 E. 3.3; je mit Hinweisen).