Citation: 8C_385/2017 E. 3

Strittig und zu prüfen ist, ob die von der IV-Stelle am 17. Juni 2015 mit Wirkung ab 1. August 2015 verfügte und vom kantonalen Gericht bestätigte Rentenaufhebung vor Bundesrecht standhält. Das kantonale Gericht erwog im Wesentlichen, die Zusprechung der halben Rente ab 1. März 2006 sei wegen einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers aufgrund einer dialysepflichtigen chronischen Niereninsuffizienz Stadium V erfolgt. Im internistisch-ophthalmologischen Gutachten des Universitätsspitals C.________ vom 6. Januar/9. Februar 2015 seien folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt worden: 1. Belastungsabhängige Rückenschmerzen bei Dekonditionierung und leichten degenerativen Veränderungen; 2. Müdigkeit bei Dekonditionierung, Medikamentennebenwirkung der Immunsuppresiva; 3. Visusminderung rechts 0.5, links 0.1; Katarakta corticonuclearis linksbetont und hypertensive Retinopathie, aktuell mild; Status nach ausgeprägter Retinopathie im Jahr 2008. Gestützt auf das in diesem Gutachten gestellte Anforderungsprofil sei dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit nicht mehr zumutbar. Indessen sei von 100%iger Arbeitsfähigkeit in einer leichten, intermittierend mittelschweren Tätigkeit ohne Tragen schwerer Lasten, mit der Möglichkeit zu Wechselbelastungen ohne Zwangshaltungen und ohne feinmotorische Arbeiten sowie ohne das Führen von Maschinen und Fahrzeugen oder das Bedienen gefährlicher Maschinen auszugehen. Dieses Gutachten - so die Vorinstanz weiter - erfülle die praxisgemässen Anforderungen an eine medizinische Beurteilungsgrundlage, weshalb die IV-Stelle zu Recht darauf abgestellt habe. Medizinische Eingliederungsmassnahmen seien entgegen dem Gutachten nicht angezeigt.