Citation: 2C_568/2021 E. 5.2.3

5.2.3. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag nicht zu überzeugen: Entgegen seiner Ansicht kann gestützt auf die Begutachtung des Forensisch-Psychiatrischen Dienstes vom 13. Mai 2019 nicht gefolgert werden, die Rückfallgefahr sei bloss gering. Der Forensisch-Psychiatrische Dienst schätzte die Rückfallgefahr lediglich unter Voraussetzung "einer künftigen konsequenten Einhaltung der Abstinenz von Alkohol" als gering ein. Die Vorinstanz stellte diesbezüglich jedoch verbindlich fest, dass der Beschwerdeführer seine Alkoholabhängigkeit gerade noch nicht überwunden habe (Art. 105 Abs. 1 BGG). Zwar ist dem Beschwerdeführer zugutezuhalten, dass er sich teils aus eigener Initiative behandeln liess, seine suchtspezifische Therapie als grösstenteils positiv beurteilt wurde und während der Probezeit kein Verstoss gegen die Weisungen zur Deliktsprävention aktenkundig ist (Alkoholverbot; Weiterführung der ambulanten psychotherapeutischen Behandlung). Indessen vermag dies die vorinstanzliche Beweiswürdigung, dass der Beschwerdeführer seine Alkoholabhängigkeit nicht überwunden habe, noch nicht als willkürlich erscheinen lassen, zumal der Forensisch-Psychiatrische Dienst die Therapiebereitschaft und -fähigkeit aufgrund der "schwer einschätzbaren Selbstreflexionsprozesse" nur als "moderat" und Rückfälle auch bei der empfohlenen langfristigen (mehrjährigen) ambulanten Behandlung als nicht unwahrscheinlich erachtete (vgl. angefochtener Entscheid E. 3.3.3 und 3.3.4).