Citation: 6B_375/2023 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin wendet sich gegen den Freispruch des Beschwerdegegners vom Vorwurf der versuchten Nötigung. Sie wirft der Vorinstanz vor, dass sie ihre Aussagen "sehr einseitig wiedergibt und teilweise bei den Zitaten absichtlich Textstellen wegzulassen scheint, welche für die Glaubhaftigkeit ihrer Aussagen sprechen". Die Beschwerdeführerin ergänzt gewisse Sätze aus den Einvernahmeprotokollen und nimmt eine eigene Beweiswürdigung vor. Zudem kritisiert sie die vorinstanzlichen Erwägungen zur fehlenden Erinnerung an den genauen Wortlaut und die verwendete Sprache. Damit legt die Beschwerdeführerin keine Willkür in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung dar (vgl. E. 1.2 hiervor). Insbesondere scheint die Beschwerdeführerin zu übersehen, dass es für die Annahme von Willkür nicht genügt, dass eine andere Lösung oder Würdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erscheint (BGE 141 IV 305 E. 1.2; Urteil 6B_79/2023 vom 5. April 2023 E. 1.1).