Citation: 1C_10/2009 04.05.2009 E. 2

Zunächst werfen die Beschwerdeführer dem Verwaltungsgericht vor, seine Kognition in unzulässiger Weise eingeschränkt zu haben. Zudem habe es keine öffentliche Verhandlung durchgeführt, obwohl sie dies ausdrücklich im Einspracheverfahren vor dem Gemeinderat beantragt hätten. Auch auf einen Augenschein habe das Verwaltungsgericht verzichtet. Damit habe es Art. 6 Ziff. 1 EMRK und ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. 2.1 Die Beschwerdeführer verkennen, dass trotz der freien Kognition des Verwaltungsgerichts auch im kantonalen Verfahren ein Novenverbot besteht (vgl. E. 1.5 hievor). Gemäss § 57 Abs. 1 der kantonalen Verordnung über die Verwaltungsrechtspflege vom 6. Juni 1974 (VRP/SZ; SRSZ 234.110) sind vor Verwaltungsgericht neue Tatsachen und Beweismittel zulässig, soweit der angefochtene Entscheid dazu Anlass gibt. Wer sich in erster Instanz darauf beschränkt hat, gewisse Tatsachen zu behaupten und bestimmte Rechte geltend zu machen, hat damit das Prozessthema umrissen und soll es nicht beliebig erweitern können (vgl. auf Bundesebene Meyer, a.a.O., N. 5 zu Art. 99 BGG). Das Verwaltungsgericht hat denn auch explizit aufgeführt, welche Rügen die Beschwerdeführer erstmals bei ihm vorgebracht haben, und zudem auf die mangelhafte Substantiierung der Begehren hingewiesen. Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden und steht nicht im Widerspruch zur freien Überprüfungsbefugnis des Verwaltungsgerichts.