Citation: 5A_705/2022 E. B

Mit Scheidungsurteil vom 9. Juni 2017 sah das Bezirksgericht Einsiedeln davon ab, der Ehefrau nachehelichen Unterhalt zuzusprechen. Berufungsweise hob das Kantonsgericht Schwyz das erstinstanzliche Urteil vom 6. August 2018 auf, weil in verschiedener Hinsicht Sachverhaltsfeststellungen fehlten. Mit Scheidungsurteil vom 12. Mai 2021 sah das Bezirksgericht erneut vom Zuspruch nachehelichen Unterhalts ab. Ferner überband es der Ehefrau die Kosten des medizinisch-psychiatrischen Gutachtens über die Frage der Arbeitsfähigkeit von Fr. 6'468.-- und auferlegte ihr 2/3 der restlichen Gerichtskosten von total Fr. 12'000.--. Die hiergegen erhobene Berufung wies das Kantonsgericht Schwyz mit Urteil vom 11. August 2022 unter Bestätigung des erstinstanzlichen Scheidungsurteils ab.