Citation: 8C_138/2015 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer verlor seine angestammte Arbeitsstelle aus gesundheitlichen Gründen (Kündigungsschreiben vom 28. September 2010 auf Ende Januar 2011). Das Invalideneinkommen ist daher ausgehend von einer zumutbaren 80 %igen Arbeitsfähigkeit bei einer täglichen Präsenz von acht Stunden - entsprechend den als schlüssig und überzeugend erachteten Ausführungen des neurologischen Teilgutachters - mit Hilfe statistischer Werte zu bestimmen und dem ebenfalls noch zu ermittelnden Valideneinkommen gegenüber zu stellen. Dabei wird zu berücksichtigen sein, dass ein vor Eintritt des Gesundheitsschadens erzieltes (hohes) Einkommen, welches bei einem überdurchschnittlichen zeitlichen Aufwand erarbeitet worden ist, im Rahmen des sozialversicherungsrechtlichen Einkommensvergleichs nicht systematisch auf ein 100%-Pensum reduziert werden muss (Urteil 8C_671/2010 E. 4.5).