Citation: 9C_391/2024 E. 3

Die Vorinstanz erwägt, Gegenstand des Verfahrens bildeten offene Prämienforderungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (Juni 2021 bis Dezember 2022) betreffend den Beschwerdeführer und seine zwei noch nicht volljährigen Kinder zuzüglich Verzugszinsen, offene Forderungen aus Kostenbeteiligung (Mai 2021 bis Mai 2022) sowie administrative Kosten (Verzugszinsen und Mahngebühren), resp. die Aufhebung des Rechtsvorschlags in der diesbezüglichen Betreibungssache. Nicht überprüfbar seien Begehren des Beschwerdeführers, die nicht zum (durch den Zahlungsbefehl vom 17. Januar 2023 und den Einspracheentscheid vom 11. Mai 2023 definierten) Streitgegenstand gehörten, so seine Forderung, alle hängigen Betreibungen etc., die durch die Helsana Versicherungen AG oder die Progrès Versicherungen AG ausgelöst worden seien, zu annullieren; ebensowenig die Rückforderung von durch die Beschwerdegegnerin verursachten Kosten. Das kantonale Gericht schliesst, ein vom Beschwerdeführer per 1. Januar 2017 beabsichtigter Versicherungswechsel sei wegen Zahlungsausständen nicht möglich gewesen; die säumige versicherte Person könne den Versicherer von Gesetzes wegen nicht wechseln, solange die ausstehenden Prämien, Kostenbeteiligungen, Verzugszinsen und Betreibungskosten nicht vollständig bezahlt seien (Art. 64a Abs. 6 erster Satz KVG; angefochtenes Urteil E. 2.3). Infolge zweier Rechtsnachfolgen seitens der beteiligten Krankenversicherer sei der Beschwerdeführer ab 1. Januar 2017 bei der Progrès Versicherungen AG und ab 1. Januar 2022 bei der Beschwerdegegnerin obligatorisch krankenversichert gewesen (E. 2.4). Letztere sei berechtigt gewesen, ab 1. Januar 2022 Prämien und Kostenbeteiligungen vom Beschwerdeführer zu erheben und auch die durch Fusion mit der Rechtsvorgängerin übernommenen Zahlungsausstände und Forderungen geltend zu machen (E. 2.5). Zum Bestand der von der Beschwerdegegnerin erhobenen Forderungen gemäss Zahlungsbefehl vom 17. Januar 2023 und Einspracheentscheid vom 11. Mai 2023 legt die Vorinstanz ausführlich dar, in welchem Zeitraum und in welchem Ausmass die in Betreibung gesetzten Grundversicherungsprämien nachgewiesen und geschuldet seien (E. 3.2) und weshalb der Beschwerdeführer die in Rechnung gestellten Kostenbeteiligungen schulde (E. 3.3). Ebenso begründet die Vorinstanz die Umfänge der Mahngebühren (E. 3.4) und Verzugszinsen (E. 3.5).