Citation: U 66/05 17.08.2005 E. 7

7.1 Die mit der Rückweisung der Streitsache im vorinstanzlichen Entscheid verbundene Weisung, die ergänzenden Sachverhaltsabklärungen und die Neubeurteilung auf die Problematik der Fussheberlähmung zu beschränken, beinhaltet eine Haftungsbeschränkung zufolge fehlender Unfallkausalität für alle vom Beschwerdeführer geklagten, nicht die Fussheberproblematik betreffenden gesundheitlichen Störungen. Diese Beschränkung der Haftung beruht auf einer rechtskonformen Beweiswürdigung des für die Frage, welche der vom Beschwerdeführer nach dem Unfall geklagten Gesundheitsstörungen natürlich kausale Unfallfolgen sind, rechtserheblichen medizinischen Sachverhalts. Es bleibt daher richtigerweise lediglich noch zu klären, ob die geltend gemachten Fussheberparesen unfallkausal sind. 7.2 Die SUVA geht davon aus, die Parese könne aufgrund der Latenz zum Unfallereignis nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als unfallbedingt bezeichnet werden. Der Beschwerdeführer hält dem entgegen, er habe bereits unmittelbar nach dem Unfallereignis Schmerzen im rechten Bein verspürt - was ein damals anwesender Hilfsarbeiter im Übrigen gegenüber der SUVA bestätigt hat -, weshalb die Unfallkausalität zu bestätigen sei. Wie das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid zutreffend dargetan hat, ergeben sich aus den Akten abklärungsbedürftige Anhaltspunkte dafür, wird doch beispielsweise im Bericht des Zentrums H.________ vom 14. Mai 2003 die Restlähmung als unfallbedingt bezeichnet. Gegenüber dem Hausarzt hat der Versicherte zudem offenbar bereits anlässlich der Erstkonsultation vom 26. Oktober 2001 einen stechenden Schmerz im oberen Sprunggelenk und der rechten Wade geltend gemacht. Nicht ganz klar einzuordnen ist sodann die Beurteilung des Dr. med. R.________ vom 21. Januar 2003, wobei derselbe im Bericht vom 9. März 2003 festhält, er könne die Frage der Unfallkausalität nicht beantworten. Die Kritik des Beschwerdeführers richtet sich denn auch nicht in erster Linie gegen die Rückweisung zur weiteren Abklärung an sich, sondern gegen die Beschränkung der Abklärungspflicht auf die Frage, ob eine schleichende Entwicklung der Fussheberparese innerhalb einiger Tage möglich sei. Der Vorinstanz ist beizupflichten, dass dieser Punkt in der Tat nicht geklärt ist und zu widersprüchlichen Beurteilungen geführt hat. Sollte sich aufgrund des Ergebnisses der von der SUVA vorzunehmenden Abklärungen herausstellen, dass sich umfassendere Abklärungen zur Fussheberparese als notwendig erweisen, wird sie selbstverständlich das Nötige zu veranlassen haben.