Citation: 7B_910/2024 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer wendet ein, er habe sich im Verfahren gegen den Beschwerdegegner rechtzeitig als Strafkläger konstituiert. In der Anklage werde detailliert beschrieben, wie der Beschwerdeführer, seine Reputation und seine anderen Unternehmen vom Beschwerdegegner und dessen Komplizen für den Anlagebetrug missbraucht worden seien. Weiter werde in der Anklage auch erwähnt, dass der Beschwerdegegner ein gefälschtes Aktienzertifikat angefertigt habe, welches er vom ahnungslosen Beschwerdeführer habe unterzeichnen lassen. Der Beschwerdeführer sei durch die Straftaten des Beschwerdegegners unmittelbar verletzt worden. Aufgrund der Verweigerung der Parteistellung könne er seine Rechte im Verfahren gegen den Beschwerdegegner nicht wahrnehmen. So habe er namentlich kein Teilnahmerecht, er könne keine Anklagerückweisung verlangen, habe keine Rechtsmittelbefugnis und die Nichtzulassung als Privatkläger verstosse gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung und der Verfahrensfairness.