Citation: 5P.66/2006 06.03.2006 E. 1

Das Obergericht hat erwogen, es treffe zwar zu, dass der Beschwerdeführer seinen Einkommensüberschuss zur Finanzierung anderer Prozesse habe verwenden müssen. Indes verfüge er gemäss Scheidungsurteil vom 20. Dezember 2000 über DM 987'562.99, was den Zivilkammern des Obergerichts in den früheren Entscheiden betreffend unentgeltliche Rechtspflege nicht bekannt gewesen oder von diesen übersehen worden sei. Nach Abzug der Ausgleichszahlung an die Ehefrau seien ihm DM 641'420.99 verblieben. Nebst dem Anwesen in L.________ im Wert von DM 1'322'100.--, das er im Jahr 2001 zum Preis von Fr. 1'000'000.-- verkauft habe, zählten noch drei Personenwagen der Marke Mercedes im Gesamtwert von DM 146'000.-- zu seinem Vermögen. Zudem habe er im Scheidungsurteil geltend gemacht, er habe noch zwei weitere Mercedes im Wert von DM 300'000.-- bzw. DM 30'500.--. Ferner seien Bankguthaben im Wert von insgesamt DM 96'974.99 zu verzeichnen. Da der Beschwerdeführer seinen Lebensunterhalt mit seinem Einkommen habe bestreiten können, sei nicht anzunehmen, dass er seit der Scheidung sein ganzes Vermögen aufgebraucht habe. Er könnte eines seiner zahlreichen teuren Fahrzeuge verkaufen und damit die Prozesskosten bestreiten.