Citation: 1P.284/2005 13.07.2005 E. 5

Schliesslich rügen die Beschwerdeführer einen Verstoss gegen das Rechtsgleichheitsgebot (Art. 8 BV), weil sich die Gemeinde bei dem auf dem Grundstück der Beschwerdegegnerin verlaufenden Teil der Zufahrt mit einer nur drei Meter breiten Zufahrt begnüge. Das vorliegende streitige Strassenprojekt umfasst die Zufahrt von der Einfahrt in die St. Niklausenstrasse bis zum Wendeplatz auf der Parzelle Nr. 1600. In diesem Abschnitt weist die geplante Zufahrt überall eine Breite von mindestens 3.50 m auf. Die Zufahrt vom Wendeplatz bis zu den geplanten Bauten auf den Parzellen Nrn. 1600 und 1475 ist Gegenstand eines noch beim Verwaltungsgericht hängigen Beschwerdeverfahrens (vgl. Vernehmlassung des Verwaltungsgerichts S. 2). Mit welcher Begründung die Gemeinde in jenem Verfahren geringere Anforderungen an die Zufahrtsbreite stellt, lässt sich weder den Akten noch der Beschwerdeschrift entnehmen. Die Beschwerdeführer legen auch nicht dar, inwiefern die öffentlichen Dienste und namentlich die Feuerwehr auf eine Zufahrtsmöglichkeit hinter dem Wendekreis angewiesen sind. Bei dieser Sachlage fehlt es an einer hinreichenden Begründung der Beschwerde und es kann daher vom Bundesgericht nicht beurteilt werden, ob beide Sachverhalte mit Bezug auf die tatsächlichen Verhältnisse vergleichbar sind und gleich behandelt werden müssen.