Citation: 8C_339/2022 E. 5.2

5.2. Dieser Einwand zielt ins Leere. Die Vorinstanz erwog in nicht zu beanstandender Weise, dass sich das Gutachten der PMEDA AG vom 24. Mai 2017 zwar nicht zur Unfallkausalität der Beschwerden äussere, die Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit werde jedoch gemäss den Experten in erster Linie durch die unbestritten unfallkausale Wirbelsäulenverletzung verursacht. Die weiteren vom Beschwerdeführer als unfallkausal bezeichneten Beschwerden schränkten die Arbeitsfähigkeit nicht zusätzlich (in relevantem Ausmass) ein, weshalb darauf abgestellt werden könne. Nichts anderes ergibt sich für das Gutachten der medexperts ag vom 20. April 2015. Dabei beachtete die Vorinstanz das Alter des Gutachtens insofern in beweisrechtlicher Hinsicht, als sie die allenfalls seither veränderten Verhältnisse bezüglich der spinalen Verletzungsfolgen (spinale Fehlstellung und das damit assoziierte schmerzhafte Vertebralsyndrom) nicht ausser Acht liess. Die Akten enthalten keine Hinweise, dass die beiden Gutachten für die unfallversicherungsrechtlichen Fragen nicht zum Beweis taugten. Solche vermag der Beschwerdeführer denn auch nicht zu nennen. Es ist insgesamt nicht ersichtlich, weshalb die Vorinstanz diese Expertisen nicht hätte beiziehen dürfen, zumal sie bereits bei den Akten der Unfallversicherung lagen. Überdies konnte sich der Beschwerdeführer bereits anlässlich des mit dem vorinstanzlichen Entscheid vom 30. August 2017 zusammenhängenden Gerichtsverfahren bei voller Überprüfungsbefugnis der Vorinstanz einlässlich hierzu äussern. Eine Verletzung des Gehörsanspruchs ist nicht auszumachen. Der angefochtene Entscheid erging mithin unter zulässiger Mitberücksichtigung der im Auftrag der Invalidenversicherung erstellten polydisziplinären Gutachten der medexperts ag und der PMEDA AG, sodass die Vorinstanz darauf abstellen durfte.