Citation: U 47/04 04.10.2004 E. 2

Die Vorinstanz zeigt sodann in zutreffender Würdigung der ihr zur Verfügung gestandenen Akten und Parteivorbringen auf, dass der Gesundheitszustand seit der erstmaligen Rentenfestsetzung insoweit eine Veränderung erfahren hat, als mit der linken Hand nunmehr nicht mehr sämtliche Arbeiten möglich sind und die Handkraft herabgesetzt ist. Deswegen sind dem Beschwerdeführer zwar nach wie vor leichte körperliche Tätigkeiten ohne Heben und Tragen von Lasten über 10 kg mit der linken Hand, ohne Tätigkeiten mit Vibrationen und Schlägen sowie extremen Kälteexpositionen vollzeitig zumutbar. Indessen können auch nicht mehr sämtliche feinmotorischen Arbeiten ausgeführt und kann die linke Hand nicht mehr als Stütze für Überkopfarbeiten eingesetzt werden. Zusätzliche Einschränkungen bestehen bei Rotationsbewegungen des linken Handgelenks. Auf die diesbezüglichen vorinstanzlichen Erwägungen kann verwiesen werden. Der Beschwerdeführer beruft sich letztinstanzlich neu auf den vom Facharzt für Orthopädie, Dr. M.________, im Rahmen der von der Invalidenversicherung in Auftrag gegebenen interdisziplinären Begutachtung bei der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS), erstatteten Bericht über das orthopädische Konsilium vom 30. September 2003. Neue medizinische Erkenntnisse sind darin nicht zu finden, obwohl zwischenzeitlich diverse neue Röntgenaufnahmen der beiden Handgelenke gemacht worden sind. Auch fällt auf, dass sich die Untersuchung und die Bewertung schwergewichtig auf die im Rahmen eines Arbeitsprogramms der IV-Stelle geklagten Leidens an der rechten Hand konzentriert. Diese konnten indessen nicht objektiviert werden. In diesem Kontext ist auch die Einschätzung des zumutbaren Arbeitspensums zu sehen, wenn Dr. M.________ ausführt, es sei nicht objektivierbar, dass diese Tätigkeit (gemeint ist jene im Arbeitsprogramm) nach vier Stunden auf Grund von Beschwerden in der rechten Hand nicht mehr möglich sein sollte, und anschliessend von einer zumutbaren Arbeit von 2 x ca. 4 Stunden täglich schreibt. Nicht dass Dr. M.________ nicht auch die verbliebene Einsatzmöglichkeit der linken Hand geschätzt hätte. Diesbezüglich führt er aus, sie könne die rechte Hand bei leichten Arbeiten (lediglich) geringgradig unterstützen. Damit weicht Dr. M.________ aber von der überzeugend begründeten, die Einsatzmöglichkeiten der linken Hand detailliert umschreibenden Einschätzung von Dr. X.________, SUVA-Kreisarzt und Facharzt für Chirurgie, vom 10. Januar 2001 ab, ohne sich mit dieser näher auseinander zu setzen, oder wenigstens darauf Bezug zu nehmen. Ebenso wenig äussert er sich zum Bericht des dem Ärzteteam Unfallmedizin der SUVA angehörigen Facharztes für Chirurgie, Dr. Y.________, vom 14. Dezember 2001, worin die Restarbeitsfähigkeit noch weniger vorsichtig als von Dr. X.________ eingeschätzt bestimmt ist. Da die SUVA zudem ausschliesslich für unfallbedingte Beschwerden leistungspflichtig ist und der Gesundheitszustand zum Zeitpunkt des Einspracheentscheides (BGE 129 V 4) massgebend ist, besteht keine Veranlassung, von der nachvollziehbaren, schlüssig erscheinenden Einschätzung von Dr. X.________ abzuweichen.