Citation: 5A_525/2008 29.10.2008 E. 1

1.1 Angefochten ist ein letztinstanzlicher Entscheid (Art. 75 Abs. 1 BGG), mit dem auf ein Urteilsbegründungsbegehren nicht eingetreten worden ist. Dabei handelt es sich um einen Zwischenentscheid. Ein selbständig eröffneter Zwischenentscheid ist mit Beschwerde anfechtbar, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG; BGE 129 I 129 E. 1.1 S. 131), dessen ungeachtet, ob er während des Hauptverfahrens, zusammen mit dessen Endentscheid oder nach diesem ergangen ist (Urteil 5A_108/2007 vom 11. Mai 2007 E. 1.2). Mit dem Begründungsbegehren verlangte der Beschwerdeführer die Ausfertigung eines begründeten Kantonsgerichtsurteils. Da lediglich im Dispositiv vorliegende, unbegründete Urteile nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht weitergezogen werden können (vgl. Art. 112 Abs. 1 lit. a BGG), ist vorliegend die Möglichkeit eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils zu bejahen. 1.2 Bei Zwischenentscheiden folgt der Rechtsweg jenem der Hauptsache. Diese betraf hier eine Frage in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, für welche die Beschwerde in Zivilsachen offen steht, da der Streitwert erreicht ist (Art. 72 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 74 Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 51 Abs. 1 lit. a und c BGG). Folglich ist auch für die Anfechtung des Nichteintretensentscheids betreffend Gesuch um Urteilsbegründung die Beschwerde in Zivilsachen zulässig.