Citation: 9C_608/2018 E. 2.4.7

2.4.7. Angesichts des klaren Beweisergebnisses waren weitere Abklärungen nicht geboten. Dies gilt auch für den psychiatrischen Bereich. Der rheumatologische Gutachter med. pract. C.________ sah zwar Hinweise auf eine Schmerzverarbeitungsstörung und Symptomausweitung, dies insbesondere vor dem Hintergrund einer psychosozialen Belastungssituation, und empfahl eine schmerzdistanzierende Pharmakotherapie. In den Berichten der behandelnden Ärzte finden sich aber - zumindest bis zum massgebenden Zeitpunkt des Verfügungserlasses (BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220) - keine Hinweise auf eine psychische Problematik. Aus den Akten ergibt sich sodann, dass die Beschwerdeführerin in der Lage ist, ihre Ressourcen zu mobilisieren, diese aber zum Teil aus medizinischer Sicht am falschen Ort bzw. in einer ungeeigneten Tätigkeit eingesetzt und sich dadurch überfordert hat. Bei dieser Sachlage bestanden insgesamt keine genügenden Anhaltspunkte für die Annahme einer Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit aus psychischen Gründen, so dass sich weitere Abklärungen auch unter diesem Aspekt erübrigten.