Citation: 6B_1327/2017 E. 2.5

2.5. Der Beschwerdeführer kritisiert den Schuldspruch mit Verweisen auf die bisherige Rechtsprechung. Die Fälle, in denen versuchte sexuelle Handlungen mit Kindern bejaht worden seien, könnten nicht mit dem ihn betreffenden Sachverhalt verglichen werden. Im Unterschied zu BGE 131 IV 100 habe keine vorgängige Einwilligung vorgelegen, weswegen er nicht ungehindert zur Tat hätte schreiten können. Im Unterschied zum Sachverhalt, welcher dem Urteil 6B_702/2009 vom 8. Januar 2010 zugrunde lag, sei keine Vorgehensweise erkennbar, welche darauf hinweise, dass der Beschwerdeführer das Angebot ernst gemeint haben könnte. Da es am Tatentschluss und konsequenterweise am Tatplan mangle, erübrige sich die Frage, ob er mit seinem Angebot zum Oralverkehr den letzten Schritt auf dem Weg zum Erfolg gemacht habe.