Citation: 9C_571/2023 E. 5.5

5.5. Weiter rügt die Beschwerdeführerin, Dr. med. C.________ habe Dr. phil. D.________ als Mitarbeiterin beim Gutachten einbezogen, ohne dass im Auftrag eine Substituationsbefugnis enthalten gewesen sei. Ob sie die Voraussetzungen für eine Gutachtenserstellung aufweise, wie beispielsweise eine Berufsausübungsbewilligung, sei nicht abgeklärt worden. Zudem seien nach den Qualitätsleitlinien für versicherungspsychiatrische Gutachten wesentliche Teile des Gutachtens und insbesondere die Exploration durch den Facharzt selbst durchzuführen. Auch diese Rügen wurden erstmals in der Beschwerdeschrift an das Versicherungsgericht vorgebracht, nicht bereits vor der IV-Stelle, weshalb wegen verspäteter Geltendmachung nicht darauf einzugehen ist (vgl. vorne E. 5.1.2).