Citation: I 695/05 01.02.2006 E. A

Die 1959 geborene S.________, Staatsangehörige des ehemaligen Jugoslawien, begann, zwischenzeitlich in Österreich lebend, nach absolvierter obligatorischer Schule eine Lehre zur Verkäuferin, welche sie nicht abschloss. Im Jahr 1986 reiste sie mit Ehemann und Sohn (Jahrgang 1977) in die Schweiz ein, wo sie verschiedene Erwerbstätigkeiten ausübte. Zuletzt arbeitete sie ab November 2000 als Prüferin in einem Elektronikunternehmen und von Januar 2002 bis zur Kündigung durch den Arbeitgeber auf Ende März 2003 als Serviceangestellte in einem Restaurant. Im September 2002 hatte sich S.________ unter Hinweis auf gesundheitliche Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug angemeldet. Die IV-Stelle Bern holte Arbeitgeber- und Arztberichte (worunter ein polydisziplinäres MEDAS-Gutachten vom 6. Januar 2004) sowie einen Auszug aus dem individuellen Konto ein und nahm eine Abklärung im Haushalt vor (Abklärungsbericht vom 29. April 2004). Gestützt auf diese Unterlagen verneinte die Verwaltung mit Verfügung vom 7. Juni 2004 bei einem Invaliditätsgrad von 31 % einen Rentenanspruch. Der Invaliditätsbemessung legte sie die Annahme zugrunde, dass S.________ im Gesundheitsfall zu 70 % erwerblich und zu 30 % im Haushalt tätig wäre. Mit Einspracheentscheid vom 15. Februar 2005 hielt die IV-Stelle an der Verfügung vom 7. Juni 2004 fest.