Citation: 1B_415/2019 E. 1.1

1.1. Mit dem angefochtenen Beschluss gewährte das Obergericht des Kantons Zürich der Beschwerde des Beschwerdegegners die aufschiebende Wirkung und sistierte das Beschwerdeverfahren. Dabei handelt es sich um einen Entscheid einer letzten kantonalen Instanz in Strafsachen, gegen welchen die Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht grundsätzlich zulässig ist (Art. 78 Abs. 1 und Art. 80 BGG). Der Entscheid schliesst das Verfahren nicht ab. Als Zwischenentscheid ist er gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG nur anfechtbar, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur (BGE 144 IV 321 E. 2.3 S. 328 f.; 133 IV 139 E. 4 S. 140 f.; je mit Hinweisen) bewirken kann (lit. a), oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b). Die Variante gemäss Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG fällt hier ausser Betracht, da die Gutheissung der Beschwerde zu einer Weiterführung des Verfahrens führen würde. Zu prüfen bleibt deshalb, ob die Voraussetzungen gemäss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG erfüllt sind, was - wie bereits ausgeführt - grundsätzlich davon abhängt, ob der angefochtene Zwischenentscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann. Vorliegend gilt es indes auch der Besonderheit Rechnung zu tragen, dass hier eine angeordnete Verfahrenssistierung im Streit liegt. Die Rechtsprechung unterscheidet diesbezüglich zwei Konstellationen: Entweder wird (substanziiert) die durch die Sistierung verursachte Verfahrensverzögerung gerügt (Verletzung des Beschleunigungsgebots); diesfalls erfordert das Eintreten ausnahmsweise keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG. Oder aber es werden anderweitige Einwendungen vorgetragen wie beispielsweise das Argument, die Sistierung bis zum Abschluss eines anderen Verfahrens erweise sich als nicht gerechtfertigt. Im letzteren Fall setzt das Eintreten auf die Beschwerde einen irreversiblen Nachteil voraus, der auf Grund der materiellrechtlichen Gegebenheiten zu beurteilen ist (zum Ganzen: BGE 143 IV 175 E. 2.3 S. 177 f.; 138 III 190 E. 6 S. 191 f.; 134 IV 43 E. 2.5 S. 47; Urteil 8C_581/2014 vom 16. März 2015 E. 5.2, mit Hinweisen). Die blosse Verfahrensverlängerung oder -verteuerung stellt keinen hinreichenden Nachteil dar (BGE 138 III 190 E. 6 S. 192; 137 III 380 E. 1.2.1 S. 382; 136 II 165 E. 1.2.1 S. 170; 136 IV 92 E. 4 S. 95; je mit Hinweisen).