Citation: 7B.166/2006 29.09.2006 E. 2

Die Vorinstanz hat erwogen, aus Art. 88 und Art. 154 SchKG ergebe sich vorab, dass das Betreibungsamt nicht befugt sei, von sich aus eine Betreibung einzustellen; entsprechende Entscheide seien den Gerichten vorbehalten, die nach Massgabe der gesetzlichen Vorgaben über eine Einstellung befänden. Sodann stehe fest, dass der Staat Thurgau die gesetzlichen Fristen für die Stellung des Verwertungsbegehrens eingehalten habe; eines Fortsetzungsbegehrens habe es nicht bedurft, da bei Betreibungen auf Pfandverwertung keine Pfändung notwendig sei und daher direkt zur Verwertung geschritten werden könne. Schliesslich sei der guten Ordnung halber auch festzustellen, dass der Zahlungsbefehl vom 1. Juni 2005 an keinem Mangel leide und damit gültig sei. Vor diesem Hintergrund erweise sich die Verfügung des Betreibungsamts vom 19. April 2006, mit der die Betreibung aufgehoben worden sei, demnach als rechtswidrig. Ob sie nichtig oder nur anfechtbar sei, könne dahingestellt bleiben, da die zu Unrecht erfolgte Einstellung des Betreibungsverfahrens als Rechtsverweigerung zu qualifizieren sei, die gemäss Art. 17 Abs. 3 SchKG jederzeit gerügt werden könne. Die Betreibung sei somit zu Recht weitergeführt worden und befinde sich folgerichtig im Verwertungsstadium. Dagegen bringt der Beschwerdeführer lediglich vor, diese Ausführungen seien willkürlich und unverhältnismässig und die Begründung des Betreibungsamts werde ignoriert. Abgesehen davon, dass die Willkürrüge im Sinne von Art. 9 BV im Beschwerdeverfahren nach Art. 19 SchKG unzulässig ist und nur im Rahmen einer staatsrechtlichen Beschwerde hätte erhoben werden können (Art. 43 Abs. 1 i.V.m. Art. 81 OG; BGE 122 III 34 E. 1; 119 III 70 E. 2, je mit Hinweisen), setzt sich der Beschwerdeführer nicht einmal ansatzweise im Sinne von Art. 79 Abs. 1 OG mit dem angefochtenen Entscheid auseinander (E. 1.3 hiervor). Auf die Beschwerde kann in diesem Punkt nicht eingetreten werden.