Citation: 2C_41/2019 E. 6.3

6.3. Der Beschwerdeführer hat es nicht verstanden, die ihm gebotenen Chancen zu nutzen und hat insofern die sich hieraus ergebenden Konsequenzen zu tragen. Die von ihm ausgehende Rückfallgefahr bezüglich Gewaltdelikten kann ausländerrechtlich nicht mehr hingenommen werden. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass der Beschwerdeführer angeblich über keine Bezugspersonen mehr in seiner Heimat verfüge und er sich nur wenige Male dort aufgehalten habe. Wie er ausführt, verfügt er über gewisse - wenn auch nicht gute - Kenntnisse der Heimatsprache, weshalb die Vorinstanz willkürfrei darauf schliessen durfte, dass der Beschwerdeführer diese nach einigen Anfangsschwierigkeiten beherrschen wird. Die in der Schweiz gesammelten beruflichen und sprachlichen Erfahrungen werden ihm auch in seiner Heimat dienlich sein und ihm gestatten, sich dort ebenfalls ein Leben aufzubauen, weshalb eine Rückkehr in sein Heimatland nicht unzumutbar ist. Zudem dürften ihm die sozio-kulturellen Gegebenheiten in Bosnien und Herzegowina durch seine Familie bekannt gemacht worden sein. Die Beziehung zu seiner Tochter kann er über die Grenzen hinweg besuchsweise leben; tägliche Kontakte sind über die elektronischen Medien (Skype, WhatsApp usw.) möglich (vgl. dazu BGE 144 I 91 ff.).