Citation: 9C_190/2015 E. 4.1

4.1. Die Begutachtungsstelle D.________ diagnostizierte im Gutachten vom 31. Dezember 2012 eine rezidivierende depressive Störung gegenwärtig leichte Episode, eine Dysthymie sowie eine Persönlichkeitsakzentuierung mit emotional instabilen, ängstlich vermeidenden und anankastischen (zwanghaften) Zügen. Zur Arbeitsunfähigkeit nahmen die Ärzte in dem Sinne Stellung, dass die Versicherte als Krankenpflegerin voll arbeitsunfähig sei. Für den zuletzt erlernten Beruf als Uhrmacherin sei sie zeitlich zu 50 bis 60 % arbeitsfähig mit einer maximalen Leistung von 30 %. Auch in einer körperlich leichten Verweisungstätigkeit sei die Beschwerdeführerin nicht in der Lage, mehr als 50 bis 60 % zu arbeiten.