Citation: 1P.189/2002 26.08.2002 E. A

Der Stadtrat von Luzern erteilte X.________ am 17. September 1997 eine Bewilligung für den An- und Umbau seines Mehrfamilienhauses an der A.________strasse xx. Am 17. Juni 1998 stellte das Bauinspektorat den Bau ein, nachdem es anlässlich einer Baukontrolle festgestellt hatte, dass die vorgenommenen Arbeiten in verschiedener Hinsicht nicht den genehmigten Plänen entsprachen, und verlangte ein abgeändertes Baugesuch. Am 2. Dezember 1998 wies der Stadtrat von Luzern das vom Beschwerdeführer eingereichte abgeänderte Baugesuch weitgehend ab und erliess folgende Wiederherstellungsverfügung: "3. a) Die Fassadenfront als Abtrennung zwischen Essraum/Wintergarten ist als massiver Abschluss wiederherzustellen. In der Materialwahl ist der Bauherr frei. Die Bodenfläche des dadurch entstehenden Wintergartens muss dabei nicht reduziert werden. b) Die Überhöhung des Glasaufbaus (gläsernes Pultdach) ist abzubrechen und der Dachrand ist wiederherzustellen. Die Abänderung hat innert drei Monaten seit Rechtskraft dieses Entscheides zu erfolgen. Der Abschluss der Arbeiten ist dem Stadtplanungsamt Luzern, Bauinspektorat, schriftlich zu melden. Nichtbeachten dieser Frist hat Bestrafung mit Haft oder Busse nach Art. 292 StGB sowie die Ersatzvornahme ohne weitere Verfügung zur Folge. Für die Kosten der Ersatzvornahme besteht ein gesetzliches Pfandrecht." Ausserdem beauftragte er die Baudirektion, gegen den Beschwerdeführer Strafanzeige zu erstatten. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern wies die von X.________ dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde am 9. Juni 1999 ab. Dieser Entscheid wurde vom Bundesgericht mit Urteil 1P.446/1999 vom 18. Oktober 1999 geschützt.