Citation: 7B_229/2022 E. A

Das Bezirksgericht Aarau verurteilte A.________ am 26. August 2020 wegen mehrfacher sexueller Handlungen mit einem Kind, mehrfacher Schändung, Pornografie, mehrfacher sexueller Belästigung sowie mehrfacher Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren, unter Anrechnung der Untersuchungshaft, und zu einer Busse von Fr. 2'000.--. Von den Vorwürfen der mehrfachen Tätlichkeiten, der mehrfach versuchten Drohung sowie der mehrfachen Nötigung sprach es ihn frei. Es widerrief den mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm vom 23. November 2015 gewährten bedingten Strafvollzug für eine Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu je Fr. 100.--, verzichtete auf die Anordnung einer strafvollzugsbegleitenden ambulanten therapeutischen Massnahme und sprach eine Landesverweisung von 8 Jahren unter Eintragung im Schengener Informationssystem (SIS) sowie ein Tätigkeitsverbot für jede berufliche und organisierte ausserberufliche Tätigkeit, die einen regelmässigen Kontakt zu Minderjährigen umfasst, für die Dauer von 10 Jahren aus. Weiter urteilte es über Schadenersatz- und Genugtuungsforderungen sowie über die Neben-, Kosten- und Entschädigungsfolgen des Verfahrens. Gegen dieses Urteil führte A.________ Berufung.