Citation: I 364/06 21.06.2007 E. 2

2.1 In BGE 127 V 353 hat das Eidgenössische Versicherungsgericht erkannt, dass es auch in Verfahren, in welchen es nicht an die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts gebunden ist (Art. 132 lit. b OG), im Lichte von Art. 108 Abs. 2 OG grundsätzlich unzulässig ist, nach Ablauf der Beschwerdefrist neue Beweismittel beizubringen, es sei denn, dass ausnahmsweise ein zweiter Schriftenwechsel (Art. 110 Abs. 4 OG) angeordnet wurde. Zu berücksichtigen sind in der Regel nur solche Eingaben, die dem Gericht innert der gesetzlichen Frist (Art. 106 Abs. 1 OG) vorliegen. Anders verhält es sich lediglich dann, wenn die nach Ablauf der Beschwerdefrist oder nach Abschluss eines zweiten Schriftenwechsels unaufgefordert eingereichten Schriftstücke neue erhebliche Tatsachen oder schlüssige Beweismittel enthalten, welche eine prozessuale Revision zu rechtfertigen vermöchten. 2.2 Die nach Ablauf der Beschwerdefrist eingereichten Arztberichte vom 30. Mai und vom 21. Dezember 2006, welche sich in zeitlicher Hinsicht auf den seit Herbst 2005 eingetretenen Sachverhalt beziehen, sind nicht geeignet, die Beurteilung, welche auf die Verhältnisse bis zum Erlass des Einspracheentscheides vom 2. Februar 2005 beschränkt ist (BGE 130 V 446 Erw. 1.2 mit Hinweisen), zu revidieren, womit sie nicht in Betracht zu ziehen sind (BGE 127 V 358 Erw. 5b).