Citation: I 590/04 28.02.2005 E. 3

3.1 Hausarzt Dr. med. A.________ führte mit Bericht vom 17. Juni 2002 aus, wechselbelastende Tätigkeiten ohne Heben oder Tragen von Gewichten über 15 kg seien, mit Ausnahme von Küchenarbeiten, welche durch die Nasenbeschwerden verunmöglicht würden, uneingeschränkt während neun Stunden pro Tag zumutbar. Am 10. Mai 2003 gab Dr. med. A.________ an, der Gesundheitszustand habe sich erneut etwas verschlechtert, subjektiv klage die Versicherte über deutlich mehr Schmerzen. In Frage kämen nur wechselbelastende Tätigkeiten mit leichter körperlicher Belastung; eine mittelschwere bis schwere körperliche Belastung sei nicht mehr zumutbar. Nach wie vor zu vermeiden seien Arbeiten in Restaurantküchen. Die Beschwerdeführerin bringt keine substanziierten Gründe vor, die zu einer anderen Beurteilung führen. Insbesondere ist nicht einsichtig, weshalb der Hausarzt in seinem Bericht vom 10. Mai 2003 eine angepasste leichte Tätigkeit nach wie vor - und ohne seine Einschätzung vom 17. Juni 2002 zu relativieren - als zumutbar bezeichnen sollte, wenn dies nicht den Tatsachen entspricht. Soweit die Versicherte geltend macht, der Hausarzt habe ihr gegenüber eine abweichende Beurteilung abgegeben, findet dies in den Akten keine Stütze. Ausgehend von den Einschätzungen des Dr. med. A.________, auf welche abzustellen ist, können der Versicherten angepasste leichte Tätigkeiten mit Ausnahme der Küchenarbeiten somit vollumfänglich zugemutet werden. Nachdem die Versicherte aus familiären Gründen nicht bereit war, sich einer stationären Rehabilitation zu unterziehen, ist die Rüge, die IV-Stelle habe zu Unrecht auf eine solche Massnahme verzichtet, unbegründet. 3.2 Keine Einwendungen werden gegen die Höhe des Valideneinkommens von Fr. 27'864.- jährlich bzw. Fr. 2322.- monatlich und gegen das Invalideneinkommen, welches die Vorinstanz ausgehend von der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2002 (Tabelle TA1, Anforderungsniveau 4, Frauen) und angepasst an die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit im Jahre 2002 auf Fr. 1991.20 festgesetzt hat, erhoben. Nach der Rechtsprechung hängt die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad), die nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen sind. Abgesehen davon, dass die Tätigkeiten als Krankenschwester und Küchengehilfin jedenfalls nicht unbesehen der konkreten Umstände als körperliche Schwerarbeiten angesehen werden können, begründet die Unzumutbarkeit schwerer Tätigkeiten keinen Anspruch auf den zulässigen Maximalabzug von 25 % (BGE 126 V 78 Erw. 5a/bb mit Hinweisen). Im Rahmen der Angemessenheitskontrolle (Art. 132 lit. a OG; vgl. auch BGE a.a.O. 81 Erw. 6 mit Hinweisen) ist der vorinstanzlich auf 10 % festgesetzte Abzug nicht zu beanstanden.