Citation: 1P.462/2004 15.09.2004 E. B

Mit Verfügung vom 16. Juli 2004 wurde X.________ wegen Verdachts der mehrfachen Nötigung, mehrfachen Drohung sowie der mehrfachen Freiheitsberaubung zum Nachteil seiner Lebensgefährtin in Untersuchungshaft versetzt. Am 22. Juli 2004 stellte der Angeschuldigte ein Haftentlassungsgesuch. Die Bezirksanwaltschaft überwies am 23. Juli 2004 die Akten dem zuständigen Haftrichter. Dieser entschied mit Verfügung vom 27. Juli 2004, X.________ sei wegen Kollusions- und Ausführungsgefahr in Haft zu belassen. Am 2. August 2004 erteilte der Bezirksanwalt dem psychiatrisch-psychologischen Dienst der kantonalen Justizdirektion den Auftrag für ein Kurzgutachten. Die gutachterliche Stellungnahme sollte sich insbesondere zur Wiederholungs- und Ausführungsgefahr sowie zu möglichen Massnahmen äussern. Das Gutachten ging am 3. September 2004 beim Bezirksanwalt ein. Gleichentags wurde die Partnerin des Beschwerdeführers als Zeugin einvernommen.