Citation: 1C_600/2019 E. 3.3

3.3. Nach Meinung der Beschwerdeführerin schreiben Art. 59 USG und Art. 54 GSchG nicht eine Pflicht zur Kostenüberbindung auf dem Verfügungsweg vor, sondern lassen Raum für kantonale Normen, die dafür den Zivilweg vorsehen würden. Letzteres sei nach Art. 46septies FSG der Fall. Die Vorinstanz verstosse nicht nur gegen Art. 59 USG und Art. 54 GSchG, sondern verletze auch das Willkürverbot (Art. 9 BV), wenn sie über diese kantonale Regelung hinweggehe. Da die Gemeinde nach dem kantonalen Recht den falschen Verfahrensweg eingeschlagen habe, würden die erstinstanzlichen Verfügungen an einem Nichtigkeitsgrund leiden oder seien wegen dieses Formmangels zumindest aufzuheben.