Citation: 5A_784/2023 E. 1.2

1.2. Die Beschwerde richtet sich gegen einen Entscheid einer letzten kantonalen Instanz, die als oberes Gericht (Art. 75 Abs. 1 BGG) eine einstweilige Neuregelung des Besuchsrechts der Beschwerdeführerin für die Dauer des obergerichtlichen Verfahrens abwies. Das Obergericht hat den Entscheid im Rahmen eines Beschwerdeverfahrens getroffen, weshalb unerheblich bleibt, dass es nicht auf Rechtsmittel hin (Art. 75 Abs. 2 BGG) entschieden hat (BGE 138 III 41 E. 1.1; 137 III 424 E. 2.2 mit Hinweisen). Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich - entgegen der in der Beschwerde vertretenen Ansicht - um einen Zwischenentscheid (BGE 144 III 475 E. 1.1.1; Urteil 4A_93/2023 vom 21. März 2023 E. 4.1; je mit Hinweisen), der, weil er das Besuchsrecht beschlägt, praxisgemäss einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 Bst. a BGG; Urteile 5A_407/2023 vom 18. August 2023 E. 1.1; 5A_312/2021 vom 2. November 2021 E. 1; 5A_290/2020 vom 8. Dezember 2020 E. 1.1; zum Ganzen: Urteil 5A_229/2020 vom 13. Juli 2020 E. 1; je mit Hinweisen). Bei Zwischenentscheiden folgt der Rechtsweg jenem der Hauptsache (BGE 147 III 451 E. 1.3 mit Hinweisen; 137 III 380 E. 1.1). Dort geht es um eine Kindesschutzmassnahme (begleitetes Besuchsrecht; Verfügung 5A_44/2022 vom 13. Dezember 2022 E. 1.1; Urteile 5A_217/2022 vom 11. August 2022 E. 1; 5A_68/2020 vom 2. September 2020 E. 1.1) und damit um eine öffentlich-rechtliche Angelegenheit in unmittelbarem Zusammenhang mit Zivilrecht (Art. 72 Abs. 2 Bst. b Ziff. 6 BGG; BGE 142 III 795 E. 2.1) ohne vermögensrechtlichen Charakter. Die fristgerecht erhobene (Art. 100 Abs. 1 BGG) Beschwerde in Zivilsachen ist das zutreffende Rechtsmittel. Die falsche Bezeichnung als Verfassungsbeschwerde schadet nicht (vgl. Urteil 5A_536/2023 vom 7. November 2023 E. 1). Weil die Beschwerde in Zivilsachen zulässig ist, bleibt für eine Verfassungsbeschwerde kein Raum (Art. 113 BGG).