Citation: 6B_1332/2021 E. 3.4

3.4. Angesichts der Verurteilung durch das Bezirksgericht Winterthur vom 1. April 2015knüpft d ie Vorinstanz den Aufschub des Vollzugs der Freiheitsstrafe zu Recht an die strengen Voraussetzungen von Art. 42 Abs. 2 StGB. Die diesbezüglichen vorinstanzlichen Feststellungen (vgl. vorangehende E. 3.2) bleiben unbestritten und sind bundesrechtskonform. Der daraus gezogene Schluss, wonach v on besonders günstigen Umständen (im Sinne von Art. 42 Abs. 2 StGB) nicht die Rede sein könne, ist nicht offensichtlich unrichtig. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers stellt die Vorinstanz für ihren Schluss auch nicht darauf ab, dass am 27. Januar 2021 in Räumen, die von ihm und seiner Freundin gemietet worden waren, je eine Indoor-Hanfplantage aufgefunden wurde; vielmehr verweist sie bezüglich dieses Vorfalls auf die Unschuldsvermutung. Massgeblich bleiben die übrigen Gegebenheiten, insbesondere die deliktischen Tätigkeiten des Beschwerdeführers und die Auswirkungen von Strafverfolgung und - vollzug auf ihn; indem die Vorinstanz diese Umstände berücksichtigt, verfällt sie nicht in rechtsfehlerhafte Ermessensausübung. Es leuchtet denn auch nicht ein und wird auch nicht begründet, weshalb mit Blick auf die Legalprognose keinerlei Zusammenhang zwischen den früheren Einbruchdiebstählen und dem hier interessierenden Drogenhandel bestehen soll. Damit ist auch die vorinstanzliche Verneinung von besonders günstigen Umständen bundesrechtskonform.