Citation: 8C_616/2015 E. 3.2

3.2. Diese Vorbringen dringen nicht durch. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers verneinte das Bundesgericht mit Urteil 8C_697/2011 E. 3.3.3 eine Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen nicht gestützt auf die "Förster-Kriterien", sondern wegen der eindeutig im Vordergrund stehenden, invaliditätsfremden psychosozialen Faktoren, die bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auch nach der geänderten Rechtsprechung (BGE 141 V 281) weiterhin zu berücksichtigen sind. Im Übrigen ergibt sich ohne Weiteres aus dem angerufen Gutachten der asim, Academy of Swiss Insurance Medicine, Basel, vom 6. Dezember 2007, dass die sich allein aus der körperlichen Symptomatik (Fehlhaltung; Inaktivität; Dekonditionierung; muskuläre Verspannungen) ergebende Leistungsminderung um 30 % - bei entsprechender Motivation - innert einem Zeitraum von maximal sechs Monaten mit bewegungstherapeutischen Massnahmen behebbar war. Diese Frage war denn auch im bundesgerichtlichen Verfahren 8C_697/2011 nicht streitig. In diesem Zusammenhang ist der Beschwerdeführer darauf hinzuweisen, dass die neue Rechtsprechung zu den somatoformen Schmerzstörungen gemäss BGE 141 V 585 E. 5.3 S. 588 für sich allein keinen Neuanmeldungs- bzw. Revisionsgrund darstellt und vorliegend erhebliche Gründe, die einen gegenteiligen Schluss zuliessen, nicht geltend gemacht werden und auch nicht ersichtlich sind. Unter diesen Umständen lässt sich aus dem Einwand des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe in dem vom Bundesgericht überprüften Entscheid vom 22. Juni 2011 festgehalten, der Versicherte sei zu 30 % arbeitsunfähig, nichts zum vorliegenden Sachverhalt Relevantes ableiten.