Citation: 2C_771/2021 E. 5.1

5.1. Gemäss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz ist der Beschwerdeführer im Alter von 19 Jahren in die Schweiz zu seiner hier niedergelassenen Mutter eingereist und erhielt daraufhin am 17. Juni 2011 im Rahmen des Familiennachzugs eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA. Bereits bei seiner Einreise in die Schweiz litt der Beschwerdeführer an einer hebephrenen Schizophrenie mit deutlich reduzierter kognitiver Leistungsfähigkeit und reduziertem Durchhaltevermögen, weshalb er nach knapp vierjähriger Haushaltsgemeinschaft mit seiner Mutter im März 2015 in eine betreute Wohneinrichtung übertrat. Seither ist er verbeiständet und besucht seine Mutter alle sechs Wochen für ein Wochenende und an den Feiertagen sowie für zwei Wochen Ferien jährlich. Während der gemeinsamen vierjährigen Haushaltsgemeinschaft kam die Mutter des Beschwerdeführers für seinen Unterhalt auf und bot ihm Kost und Logis. Nach einem zwischenzeitlichem Unterstützungsunterbruch zu Beginn des Übertritts in das betreute Wohnheim unterstützt sie ihn seit dem 25. August 2016 mit Unterhaltszahlungen in der Höhe von Fr. 7'252.80 im Jahr. Der Beschwerdeführer erhält ausserdem eine IV-Rente im Umfang von Fr. 18'960.-- pro Jahr. Seine Lebenshaltungskosten beliefen sich im Jahr 2019 wiederum auf Fr. 63'521.--. Dementsprechend ist der Beschwerdeführer zur Bestreitung seines Lebensbedarfs auf Ergänzungsleistungen von Fr. 37'200.-- zuzüglich Fr. 2'590.-- Kindesunterhalt angewiesen.