Citation: 1B_18/2015 E. A

Mit Urteil vom 8. Mai 2000 sprach das Kriminalgericht des Kantons Luzern A.________ wegen Zurechnungsunfähigkeit vom Vorwurf der vorsätzlichen Tötung frei; gleichzeitig ordnete es eine ambulante Massnahme an. Am 29. März 2004 verfügte das Kriminalgericht eine stationäre anstelle der bisherigen ambulanten Massnahme. Mit Entscheid der Vollzugs- und Bewährungsdienste des Kantons Luzern vom 26. Januar 2011 wurde A.________ unter der Anordnung von Bewährungshilfe und Erteilung von Weisungen bedingt aus dem Massnahmenvollzug entlassen. Während laufender Probezeit kam es im Oktober 2014 im Bürgerheim X.________, in welchem A.________ damals untergebracht war, zu Problemen in Zusammenhang mit der Medikamenteneinnahme; zudem wird A.________ verdächtigt, Sachbeschädigungen begangen und Brände gelegt zu haben. Am 24. November 2014 beantragten die Vollzugs- und Bewährungsdienste bei der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern, es sei beim Kriminalgericht um Rückversetzung von A.________ in den stationären Massnahmenvollzug zu ersuchen. Gleichzeitig sei beim zuständigen Gericht die unverzügliche Versetzung von A.________ in Sicherheitshaft zu beantragen. Am 3. Dezember 2014 stellte die Oberstaatsanwaltschaft beim Zwangsmassnahmengericht des Kantons Luzern Antrag auf Anordnung von Sicherheitshaft bis zum Entscheid betreffend die Rückversetzung in den stationären Massnahmenvollzug. Mit Verfügung vom 12. Dezember 2014 ordnete das Zwangsmassnahmengericht Sicherheitshaft wegen Wiederholungsgefahr bis zum 11. März 2015 an. Diese Verfügung focht A.________ beim Kantonsgericht Luzern an. Mit Beschluss vom 30. Dezember 2014 wies dieses die Beschwerde ab und bestätigte die Haftverfügung des Zwangsmassnahmengerichts vom 12. Dezember 2014.