Citation: C 40/01 06.12.2001 E. 2

2.- a) Das kantonale Gericht hat in einlässlicher Würdigung zutreffend dargelegt, dass das Verhalten der Versicherten Anlass zur Kündigung gegeben hatte und diese daher zu Recht wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit in der Anspruchsberechtigung eingestellt wurde. Aufgrund der Aktenlage ist klar erstellt, dass die Beschwerdeführerin seitens ihres Vorgesetzten anlässlich eines Mitarbeitergesprächs vom 20. Mai 1999 auf ihr mangelhaftes Verhalten in verschiedenen Punkten mehrfach aufmerksam gemacht wurde, was offenbar nicht die gewünschte Verhaltensänderung brachte, woraus die Kündigung vom 24. Mai 1999 resultierte. b) Die dagegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebrachten Einwände vermögen am Ergebnis nichts zu ändern. Die Beschwerdeführerin macht geltend, es seien anlässlich des Mitarbeitergesprächs hauptsächlich Arbeitsabläufe und deren Optimierung besprochen worden, was im Widerspruch zur Aktenlage steht. Das mit Unterschrift zur Kenntnis genommene und als "wie besprochen" bestätigte Gesprächsprotokoll vom 20. Mai 1999 weist als Themen "Freundlichkeit", "Sorgfalt" und "Ordnung" aus, welche unter der Rubrik "Ist-Zustand" näher erläutert werden. Aufgrund ihrer Fremdsprachigkeit mag es zwar zutreffen, dass die Versicherte dem Gesprächs- und Protokollinhalt nicht in allen Punkten folgen konnte. Sie wäre dann jedoch gehalten gewesen, um entsprechende Erklärung zu bitten, bevor sie mit ihrer Unterschrift ausdrücklich die Richtigkeit der Notiz bestätigte. Dass das Protokoll vom 20. Mai 1999 sowohl mit den erwähnten Gesprächspunkten als auch mit den einzelnen Beanstandungen unter dem "Ist-Zustand" und der daraus resultierenden Massnahme der Kündigung nachträglich ergänzt worden wäre, wie dies die Beschwerdeführerin geltend macht, überzeugt nicht, zumal sich kein einziger schriftlicher Hinweis über ein anderes Gesprächsthema findet. Vielmehr äusserte sich die Arbeitgeberin im Gesprächsprotokoll wie auch in weiteren Schreiben vom 4. und 22. Juni 1999 klar zum Fehlverhalten der Versicherten und bestätigte darin, dass die Versicherte wiederholt verwarnt worden war. c) Insoweit die Beschwerdeführerin im Sinne einer willkürlichen Beweiswürdigung geltend macht, weder Kasse noch Gericht seien auf ihre Vorbringen eingegangen, namentlich habe die Arbeitslosenkasse ihr Schreiben vom 28. Juli 1999, in welchem sie zu den Vorwürfen Stellung bezogen habe, nicht zur Kenntnis genommen, kann dem ebenso wenig gefolgt werden. Die Verwaltung hielt verfügungsweise korrekt fest, dass die Versicherte im Rahmen der Gewährung des rechtlichen Gehörs in ihrem Schreiben vom 28. Juli 1999 nicht konkret zu den einzelnen Vorwürfen Stellung nahm. Das kantonale Gericht setzte sich mit den einzelnen Einwänden auseinander, gelangte jedoch zum Schluss, dass die Argumentation der Beschwerdeführerin nicht überzeugt. Weder das Vorgehen der Kasse noch jenes des kantonalen Gerichts kann beanstandet werden.