Citation: U 116/04 09.08.2004 E. 2

Das kantonale Gericht hat nicht geprüft, ob zwischen dem Unfall und den geltend gemachten gesundheitlichen Beeinträchtigungen ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, weil die Leistungspflicht der SUVA wegen des fehlenden adäquaten Kausalzusammenhangs zu verneinen sei. Diese Frage beurteilte sie gestützt auf die zutreffend dargelegte Rechtsprechung (worauf verwiesen wird), die zum adäquaten Kausalzusammenhang zwischen einem Unfall mit Schleudertrauma der HWS oder äquivalentem Verletzungsmechanismus ohne organisch nachweisbare Funktionsausfälle und den hernach andauernden Beschwerden mit Einschränkung der Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit entwickelt wurde (BGE 117 V 359). Dieses Vorgehen wird von keiner Seite beanstandet und es kann nach Lage der Akten nicht gesagt werden, dass die zum Beschwerdebild eines Schleudertraumas gehörenden Beeinträchtigungen zwar teilweise gegeben, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund getreten sind (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb, 123 V 98 ff.). Demnach ist bei Prüfung der Adäquanz nicht entscheidend, ob die im Anschluss an den Unfall aufgetretenen gesundheitlichen Beschwerden medizinisch eher als organischer und/oder psychischer Natur bezeichnet werden (BGE 117 V 363 f. Erw. 5d/aa). Allerdings schliesst diese Praxis den Nachweis nicht aus, dass es sich im konkreten Fall nicht um eine unfallkausale psychische Beeinträchtigung handelt (RKUV 2001 Nr. U 412 S. 79).