Citation: 2C_661/2018 E. 2

Die Rechtsverweigerungsbeschwerde ist als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zu behandeln (Art. 82 ff. BGG; die Entgegennahme als subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen einen Akt des SEM als Bundesinstanz fällt angesichts von Art. 113 BGG ausser Betracht). Sie erweist sich als offensichtlich unzulässig (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG), und es ist darauf mit Entscheid des Abteilungspräsidenten als Einzelrichter im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten: Angefochten ist ein Akt des SEM; als rechtsverweigernd wird dessen Erklärung gerügt, in der Gesuchssache nicht tätig zu werden. Gemäss Art. 94 BGG kann gegen das unrechtmässige Verweigern oder Verzögern eines anfechtbaren Entscheids jederzeit Beschwerde geführt werden. Voraussetzung für die Zulässigkeit der Rechtsverweigerungsbeschwerde ist, dass der verweigerte Entscheid Gegenstand einer Beschwerde an das Bundesgericht sein könnte. Gemäss Art. 86 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde an das Bundesgericht zulässig gegen Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts, des Bundesstrafgerichts, der unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen sowie letzter kantonaler Instanzen, sofern nicht die Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht zulässig ist. Direkt gegen Entscheide bzw. Handlungen oder gegen das Nicht-Handeln des SEM kann nicht ans Bundesgericht gelangt werden. Zuständige Rechtsmittelbehörde, auch für Rechtsverweigerungsbeschwerden, wäre das Bundesverwaltungsgericht (Art. 31 sowie Art. 37 VVG in Verbindung mit Art. 46a VwVG, siehe zudem Art. 5 Abs. 1 lit. c VwVG). Sodann wäre die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (unabhängig von der Einhaltung des Instanzenzugs) nach Art. 83 lit. c Ziff. 1 BGG (Entscheid auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend die Einreise) unzulässig.