Citation: 1C_474/2019 E. 3.3

3.3. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Vorinstanz hätte von Amtes wegen prüfen müssen, ob ein falsches Gutachten vorliege, kann ihm nicht gefolgt werden. Zwar hat er in seiner Stellungnahme an die Vorinstanz vom 17. Mai 2019 der Beschwerdegegnerin vorgeworfen, sie habe im Rahmen ihrer Begutachtung "fehlerhaft gehandelt", und in der zum Bestandteil der Stellungnahme erklärten Eingabe an das Bezirksgericht Meilen vom 11. Februar 2019 erklärt, das Gutachten sei "enttäuschend und untauglich", und es sei in verschiedener Hinsicht mangelhaft und unstimmig. Indessen hat er weder in der erwähnten Stellungnahme noch in der Eingabe an das Bezirksgericht den Vorwurf der falschen Abgabe eines Gutachtens erhoben. Stattdessen hat er einzig erklärt, im Raum stünden "Amtsmissbrauch und Begünstigung", und in der "offensichtlichen Fehlerhaftigkeit des Gutachtens" komme "Amtsmissbrauch zum Ausdruck". Bei dieser Sachlage und angesichts des Umstands, dass die falsche Abgabe eines Gutachtens einen entsprechenden Vorsatz voraussetzt, den der Beschwerdeführer in seinen Eingaben nicht thematisiert hat, hatte die Vorinstanz keinen Anlass, auch eine Verletzung von Art. 307 StGB zu prüfen. Im Übrigen lassen aber auch die weiteren Ausführungen der Vorinstanz keine Bundesrechtsverletzung erkennen. Insbesondere kann im Erstatten eines Gutachtens - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers - keine unrechtmässige Ausübung von Machtbefugnissen gesehen werden (vgl. E. 5 des angefochtenen Entscheids). Abgesehen davon fehlt es ohnehin am Erfordernis eines entsprechenden Vorsatzes, ein solcher ist weder ersichtlich noch dargetan. Die Vorinstanz hat zutreffend dargelegt, dass und weshalb die Vorwürfe des Beschwerdeführers keinen Anfangsverdacht zu begründen vermögen, wonach sich die Beschwerdegegnerin des Amtsmissbrauchs bzw. der Begünstigung und der üblen Nachrede schuldig gemacht haben könnte. Auf ihre diesbezüglichen Ausführungen kann verwiesen werden.