Citation: 8C_356/2014 E. 2.1

2.1. Das kantonale Gericht hat dies damit begründet, die IV-Stelle habe mit Schreiben vom 20. Februar 2014 dem Gesuch der Versicherten um Wiedererwägung der Verfügung vom 28. Januar 2014 entsprochen und nehme eine neuerliche Sachverhaltsabklärung sowie Leistungsprüfung vor. Damit sei das Anfechtungsobjekt verloren gegangen, weshalb das Verfahren als gegenstandslos abzuschreiben sei. Die Gerichtskosten habe die demnach als unterliegend zu betrachtende Verwaltung zu tragen. Die Beschwerde führende IV-Stelle bestreitet, auf ihre Verfügung zurückgekommen zu sein. Vielmehr habe sie sich im ganzen vorinstanzlichen Verfahren kein einziges Mal geäussert. Sie habe der Versicherten im Schreiben vom 20. Februar 2014 in Beantwortung von deren Schreiben vom 15. Februar 2014 einzig mitgeteilt, sie werde die Verschlechterung des Gesundheitszustandes abklären und den Leistungsanspruch neu prüfen. Die Verfügung vom 28. Januar 2014 habe nach wie vor Bestand. Das Obergericht hätte bei dieser Sachlage die Verfahrenskosten nicht, und erst recht nicht ohne Begründung, der Verwaltung auferlegen dürfen. Die Kosten hätten vielmehr der Versicherten überbunden werden müssen, da diese sinngemäss die Beschwerde zurückgezogen habe.