Citation: 1C_401/2023 E. A

Die Einwohnergemeinde Pfaffnau bewilligte der A.________ AG am 25. Juni 2013 den Neubau eines Mehrfamilienhauses auf der Parzelle GB Pfaffnau Nr. 1410 (Liegenschaft Sagenstrasse 23) mit Autoeinstellhalle auf der Parzelle GB Pfaffnau Nr. 1422. Am 27. Oktober 2015 bewilligte sie ihr den Neubau eines weiteren Mehrfamilienhauses auf der Parzelle GB Pfaffnau 1423 (Liegenschaft Sagenstrasse 21). Am 10. Juli 2018 verpflichtete die Gemeinde Pfaffnau die A.________ AG bezüglich der auf den Grundstücken GB Pfaffnau Nrn. 1410, 1422 und 1423 bewilligten und jedenfalls teilweise realisierten Bauten u.a. zur Erstellung und Einreichung von Unterlagen - Umgebungsplan, Parkplatznachweis, Längsprofil, statische Nachweise (Dispositiv-Ziffer 1) - und zur Vornahme der folgenden baulichen Massnahmen: Montage Einstellhallentor (Dispositiv-Ziffer 3), Belagsflick (Dispositiv-Ziffer 4), Ersatz von Randsteinen (Dispositiv-Ziffer 6) und Montage eines Strassenkandelabers (Dispositiv-Ziffer 7). Das Kantonsgericht hiess die von der A.________ AG dagegen erhobene Beschwerde mit Urteil vom 14. Juni 2019 (ZH 18 180) teilweise gut. Es hob Dispositiv-Ziffer 1 soweit die A.________ AG zur Erstellung eines Längsprofils verpflichtet wurde und die Dispositiv-Ziffern 6 und 7 auf und wies die Sache insoweit im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurück zu weiteren Abklärungen und zur Durchführung eines Verfahrens nach dem kantonalen Strassengesetz. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab, soweit sie nicht gegenstandslos geworden war. Auf eine dagegen gerichtete Beschwerde trat das Bundesgericht nicht ein (Urteil 1C_431/2019 vom 19. November 2019). Bezüglich der realisierten Neubauten auf den Grundstücken Sagenstrasse 21 und 23 führte die B.________ AG am 8. Juni 2022 eine Schlussabnahme durch. Zudem erstellten die Fachstelle Hindernisfrei Bauen Luzern und die Gebäudeversicherung Luzern Abnahmeberichte. Mit Verfügung vom 23. August 2022 ordnete die Einwohnergemeinde Pfaffnau an, die A.________ AG habe die dabei festgestellten Mängel zu beheben und eine Reihe von Plänen bzw. Nachweisen zum Zwecke der Überprüfung der Rechtskonformität vorzulegen. Dagegen erhob die A.________ AG am 12. September 2022 Verwaltungsgerichtsbeschwerde und beantragte die Aufhebung vorgenannter Verfügung, eventualiter die Rückweisung zur Durchführung eines ordnungsgemässen Verfahrens. Das Kantonsgericht Luzern hiess die Beschwerde mit Urteil vom 12. Juni 2023 teilweise - mit Bezug auf die Montage von Hauseingangstüren an beiden Mehrfamilienhäusern - gut. Im Übrigen (bezüglich Einbau von Garagentoren, Nachweis über die Grösse und Markierung der Parkfelder, Nachweis bezüglich Sichtfelder und Unterlagen zur Entwässerung) wies es die Beschwerde ab und verpflichtete die A.________ AG, die mit dem Entscheid des Gemeinderats Pfaffnau vom 23. August 2022 einverlangten Unterlagen innert 30 Tagen ab Rechtskraft seines Urteils einzureichen und die dort erwähnten Mängel - mit Ausnahme der Montage von Hauseingangstüren bei den Häusern Sagenstrasse 21 und 23 - innert gleicher Frist zu beheben.