Citation: 5A_137/2024 E. 2.2.2

2.2.2. Die weiteren Rügen des Beschwerdeführers zu den drei kollozierten Teilforderungen betreffend die Kosten der Altlasten der drei Areale (unzulässiges Abstellen auf den unbekannten Rechtsbegriff der "Plausibilitätsprüfung" und unzulässige Herabsetzung der Anforderungen an die Substanzierungslast), blieben ohne Erfolg. Im Wesentlichen teilte das Obergericht die Auffassung der Vorinstanz, welche darauf abstellt, dass die Forderung, welche die Gemeinschuldnerin als Verursacherin von Altlasten tragen müsse, (zufolge laufender Sanierung) unbestrittenermassen noch gar nicht bestimmbar sei. Wenn von "Plausibilitätsprüfung" gesprochen werde, sei damit gemeint, dass es genüge, wenn der Beschwerdegegner die Kosten der Sanierung gestützt auf die einschlägigen Projekte schätzte. Dieser Anforderung habe der Beschwerdegegner Genüge getan; eine unzureichende Substanzierung liege nicht vor. Vom Beschwerdegegner könne nicht verlangt werden, die tatsächlichen Sanierungskosten zu substanzieren, wenn diese noch gar nicht bekannt seien; es gehe um eine fachmännische Schätzung der Sanierungskosten.