Citation: 5A_222/2021 E. 2.2

2.2. Diesen Anforderungen genügt die Beschwerdeschrift nicht, soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Vorinstanz habe seinen gehörig vorgebrachten Beweisantrag auf abermalige Kindesanhörung zu Unrecht unberücksichtigt gelassen. Eine Verfassungsrüge, namentlich eine Verletzung seines Beweisanspruchs als Teilgehalt des rechtlichen Gehörs, formuliert er in diesem Zusammenhang nicht, sodass auf seine Kritik nicht einzugehen ist. Wo der Beschwerdeführer eine Gehörsverletzung behauptet, da es die Vorinstanz unterlassen habe, den Sachverhalt in Bezug auf die einzelnen Kriterien einer alternierenden Obhut umfassend festzustellen und gestützt darauf eine Einordnung und Abwägung vorzunehmen, ist seine Rüge nicht genügend substanziiert. Es ist unklar, ob er sich in seinem Beweisanspruch berührt sieht oder ein anderer Aspekt seines rechtlichen Gehörs tangiert sein soll. Auch seine diesbezüglichen Ausführungen bleiben unbeachtlich. Dasselbe gilt für die sinngemässe Rüge der willkürlichen Sachverhaltsfeststellung betreffend seine zeitliche Verfügbarkeit am frühen Abend. Der Beschwerdeführer präzisiert nicht, welche Beweisanträge oder Aktenstücke die Vorinstanz hier zu Unrecht unberücksichtigt gelassen oder welche Beweise sie falsch gewürdigt haben soll.