Citation: 9C_640/2023 E. A

A.________ ist seit deren Eintragung im Handelsregister am 23. November 2005 Gesellschafter und Geschäftsführer mit Kollektivunterschrift zu zweien der B.________ GmbH. Die B.________ GmbH war als beitragspflichtige Arbeitgeberin der Ausgleichskasse des Kantons Zürich angeschlossen. Mit Urteil des Handelsgerichts des Kantons Zürich vom 6. Januar 2020 wurde die Gesellschaft aufgelöst und ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs angeordnet. Die Ausgleichskasse forderte daraufhin mit Verfügung vom 14. Januar 2020 von A.________ einen Betrag von Fr. 344'490.60 für entgangene Lohnbeiträge der Jahre 2013 bis 2019, Verwaltungskosten, Verzugszinsen und Inkassokosten als Schadenersatz. Gegen diese Verfügung erhob A.________ Einsprache bei der Ausgleichskasse, welche diese teilweise guthiess, die angefochtene Verfügung aufhob und die Schadenersatzforderung auf Fr. 318'132.50 reduzierte (Einspracheentscheid vom 29. Juni 2022). In der Zwischenzeit hatte die Ausgleichskasse eine Forderung von Fr. 318'686.25 für geschuldete Beiträge an die AHV/IV/EO, FAK und ALV beim Konkursamt U.________ in der zweiten Klasse zur Kollokation angemeldet.