Citation: 1C_647/2020 E. 6

Soweit die Beschwerdeführenden überdies vorbringen, dem projektierten Neubau fehle es an der Sicherung einer rechtsgenügenden Erschliessung, kann ihnen ebenfalls nicht gefolgt werden. Wie aktenkundig ist und von den Beschwerdeführenden auch nicht bestritten wird, hat die Beschwerdegegnerin mit der C1.________ AG, welche über ein Baurecht auf der Bauparzelle verfügt, eine Vereinbarung abgeschlossen. Damit hat die Beschwerdegegnerin das Recht zum Abbruch der Staubsaugeranlage und der (Mit-) Beanspruchung der vom Baurecht der C1.________ AG erfassten Umgebungsfläche erlangt. Letztere hat ihre Zustimmung zur Realisierung des Bauvorhabens inklusive des Rückbaus der Staubsaugeranlage bzw. deren Integration innerhalb des geplanten Gebäudes erteilt. Zum jetzigen Zeitpunkt besteht diesbezüglich folglich kein erschliessungstechnisches Hindernis mehr. An dieser Beurteilung ändert nichts, dass allenfalls bei der Erteilung der (Stamm-) Baubewilligung 2012 noch ein privatrechtliches Bauhindernis bestanden hat. Wenn sich die Vorinstanz nicht weiter mit dieser Rüge betreffend die Stammbewilligung auseinandergesetzt hat, stellt dies auch keine Verletzung des Gehörsanspruchs (Art. 29 Abs. 2 BV) der Beschwerdeführenden dar. Die Prüfungs- und Begründungspflicht bedeutet nicht, dass die Behörde alle Äusserungen und Überlegungen wiederzugeben oder auf alle Vorbringen im Einzelnen einzugehen hat. Die Vorinstanz durfte sich auf die entscheidwesentlichen Gesichtspunkte beschränken (vgl. BGE 143 III 65 E. 5.2; 141 IV 244 E. 1.2.1; Urteil 1C_70/2021 vom 7. Januar 2022 E. 2.1; je mit Hinweisen). Wie die vorliegende Beschwerde zeigt, konnten die Beschwerdeführenden den Entscheid denn auch sachgerecht anfechten. Inwiefern es dem Bauprojekt aus anderen Gründen an einer hinreichenden Erschliessung im Sinne von Art. 19 Abs. 1 und Art. 22 Abs. 2 lit. b RPG mangeln soll, ist sodann weder ersichtlich noch von den Beschwerdeführenden rechtsgenüglich dargetan. Dies gilt umso mehr, als sie nicht darlegen, inwiefern das durch die Neupositionierung der Staubsaugeranlage angeblich hervorgerufene "wesentlich andere Verkehrsregime" einen Einfluss auf die Erschliessung des Projekts haben soll. Unzutreffend ist mithin auch ihre vor dem Bundesgericht nur sehr summarisch begründete Behauptung, das zweite Projekt sei als Alternativprojekt und nicht als Änderungsprojekt zu behandeln. Wie die Vorinstanz nachvollziehbar aufgezeigt hat, wurde das Bauprojekt in seinen Grundzügen nicht wesentlich verändert, stattdessen wurden einzig untergeordnete Änderungen bzw. Ergänzungen und Konkretisierungen vorgenommen. Darauf kann verwiesen werden (vgl. E. 6.1 des angefochtenen Entscheids).