Citation: K 98/99 11.01.2001 E. 3

3.- Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer im Stundenlohn beschäftigt war, wobei dieser den Brutto-Grundlohn, die einem Ferienanspruch von vier Wochen entsprechende Ferienentschädigung von 8,3 %, die Feiertagsentschädigung sowie den Anteil 13. Monatslohn umfasste. Unbestritten ist auch, dass er als Gesunder während den Ferien keinen Lohnanspruch hatte, nachdem er an Stelle davon die Ferien- Entschädigung erhielt. Zudem darf bei derart langer Arbeitsunfähigkeit ohne weiteres davon ausgegangen werden, dass der Ferienabzug im Falle der Arbeitsfähigkeit in die Zeit gefallen wäre, in der er im Hinblick auf seine Erkrankung das Krankentaggeld bezog.