Citation: I 373/02 02.09.2003 E. 6

Die Frage, ob die Beschwerdeführerin ohne Behinderung eine Erwerbstätigkeit ausüben würde, wurde von der Haushalts-Abklärerin im Bericht vom 5. September 2000 mit Ja beantwortet. Zur Begründung führte sie aus, die Versicherte arbeite seit 1988 als Fabrikarbeiterin bei der Firma J.________ mit einem Pensum von 22,25 Stunden pro Woche (Vertrag 50%-Anstellung). Gestützt hierauf erachtete sie die gemischte Methode als anwendbar. Aus dem Abklärungsbericht geht nicht hervor, ob die Versicherte bzw. ihre zu Übersetzungszwecken anwesende Tochter D.________ von der Abklärerin zu diesem Punkt befragt wurden und, bejahendenfalls, welche Angaben sie diesbezüglich machten. Allerdings hat die Versicherte ihren Standpunkt, sie wäre ohne Gesundheitsschaden nunmehr zu 100 % erwerbstätig, im Anhörungsverfahren dargetan, und die Verwaltung hat dazu sowohl im Vorbescheid als auch in der Verfügung Stellung genommen. Im Weiteren hat sich auch das kantonale Gericht mit diesem Punkt auseinandergesetzt. Ob unter diesen Umständen in der vorinstanzlichen Nichteinvernahne der Abklärerin und der Tochter D.________ zum Erwerbsstatus der Versicherten eine Verletzung der von dieser angerufenen Verfahrensgrundsätze (Erw. 3.2 hievor) vorliegt, kann offen gelassen werden, da aus nachfolgenden Gründen eine Rückweisung der Sache an die Verwaltung angezeigt ist.