Citation: 2C_767/2021 E. 4.3

4.3. Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat vorliegend eine Weisung vom 12. August 2009 an die Steuerbehörden über die Bewertung von Liegenschaften und die Festsetzung der Eigenmietwerte ab Steuerperiode 2009 erlassen (nachfolgend: Weisung 2009; LS 631.32). Dabei handelt es sich um eine reine Verwaltungsverordnung, die eine schematische, formelmässige Bewertungsmethode vorsieht (vgl. hierzu Urteil 2C_194/2021 vom 23. Dezember 2021 E. 3.2.1 und 3.2.2). Gemäss Ziff. 59 der Weisung 2009 beträgt der Eigenmietwert von durch den Pflichtigen und von zu seinem Haushalt gehörenden Personen genutzten Einfamilienhäusern 3,50 % des Land- und Zeitbauwertes. Übersteigt der Basiswert bei Einfamilienhäusern Fr. 120'000.--, so ist bei der Ermittlung des Eigenmietwerts der diesen Betrag übersteigende Teil bei der Berechnung nur mit 1 % zu berücksichtigen (Ziff. 60 der Weisung 2009). Den gestützt darauf nach kantonalem Recht ermittelten Eigenmietwert kann das Bundesgericht, soweit keine Verletzung des DBG vorliegt, lediglich unter dem Aspekt der Verletzung verfassungsmässiger Individualrechte prüfen (vgl. Urteile 2C_843/2016 und 2C_844/2016 vom 31. Januar 2019 E. 3.2.4 und 3.2.5; vgl. vorstehende E. 2.1).