Citation: 2C_494/2024 E. 6.3

6.3. Das private Interesse des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz erschöpft sich nach den Ausführungen in der Beschwerde in der langen Anwesenheitsdauer in der Schweiz und der fortgeschrittenen Integration. Weil er sein hiesiges Aufenthaltsrecht durch die Vortäuschung einer ehelichen Beziehung erschlichen hat, kommt diesen Faktoren nur untergeordnete Bedeutung zu (vgl. Urteile 2C_251/2024 vom 18. September 2024 E. 6.1 mit Hinweisen; 2C_5/2024 vom 6. September 2024 E. 8.3.1; 2C_29/2024 vom 6. September 2024 E. 7.2). Was die Zumutbarkeit der Rückkehr nach Serbien anbelangt, so hat der Beschwerdeführer dort den grössten Teil seines Lebens verbracht; erst im Alter von 29 Jahren kam er erstmals in die Schweiz. Sein Herkunftsland hat er seither immer wieder ferienhalber besucht. Mit der Sprache, Kultur und den gesellschaftlichen Gegebenheiten in seinem Heimatland ist er noch bestens vertraut. Ausserdem wohnen seine Ehefrau und sein Sohn in Serbien. Es sollte dem Beschwerdeführer daher nicht schwer fallen, sich erneut in die dortigen Verhältnisse einzugliedern. Die individuellen Interessen des Beschwerdeführers an einem Verbleib in der Schweiz wiegen demnach nicht besonders schwer.