Citation: 2C_620/2020 E. 8.1

8.1. Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer in der Steuerperiode 2012 einer steuerlich massgebenden selbständigen Erwerbstätigkeit nachgegangen ist, so dass er die geltend gemachten Verluste zum Abzug bringen könnte, oder ob gegenteils Liebhaberei vorliegt. Nach Auffassung der Vorinstanz fehlt es - wie ausgeführt - vorliegend schon am Nachweis einer vom Beschwerdeführer in der Steuerperiode 2012 im Zusammenhang mit den geltend gemachten Aufwendungen ausgeübten konkreten Tätigkeit, die sich möglicherweise als auf Gewinnerzielung ausgerichtet qualifizieren liesse. Die Vorinstanz erklärt zudem, der Umstand, dass der Beschwerdeführer während langer Jahre unbestrittenermassen Verluste erwirtschaftet habe, weise darauf hin, dass es an der subjektiven Gewinnstrebigkeit oder an der objektiven Gewinngeeignetheit der geltend gemachten Tätigkeit mangle (E. 4.3.1 des angefochtenen Urteils).