Citation: 6B_312/2023 E. 1.2.2

1.2.2. Dem Deliktsbetrag kommt bei der Strafzumessung keine vorrangige Bedeutung zu, auch wenn es sich dabei um einen wichtigen Gesichtspunkt handelt. Gemäss ständiger Rechtsprechung muss der Deliktsbetrag bei der Strafzumessung nicht exakt beziffert werden. Zur Gewichtung des Verschuldens genügt es vielmehr, wenn das Gericht in Bezug auf den Deliktsbetrag von einer Grössenordnung ausgeht (Urteile 6B_571/2020 vom 30. Juni 2021 E. 2.4.4; 6B_140/2020 vom 3. Juni 2021 E. 4.4.1; je mit Hinweisen). Nicht zu beanstanden ist nach der Rechtsprechung, wenn es das Gericht für die Strafzumessung bei einer groben Schätzung der Deliktssumme belässt (Urteile 6B_571/2020 vom 30. Juni 2021 E. 2.4.4; 6B_853/2013 vom 20. November 2014 E. 2.4.2 mit Hinweisen; vgl. etwa Urteil 6B_460/2020 vom 10. März 2021 E. 6.1.4, wo "unrechtmässige Zahlungen in Millionenhöhe" als Deliktsbetrag genügten). Die Vorinstanz verweist zutreffend auf die erwähnte Rechtsprechung. Sie berücksichtigt, dass der Beschwerdeführer den Verkaufswert des Diebesguts mit Fr. 1'300'000.-- bezifferte und nimmt einen Deliktsbetrag von mindestens Fr. 700'000.-- an. Sie hält fest, dass der Beschwerdeführer auf ein möglichst wertvolles Diebesgut hingearbeitet und in ungefähr 3 Monaten banden- und gewerbsmässig Kleider mit einem hohen sechsstelligen Verkaufswert gestohlen habe.