Citation: U 75/06 07.12.2006 E. 2

2.1 Fest steht, dass der Beschwerdeführer beim Unfall vom 14. November 2002 eine Impressionsfraktur LKW 1 (mit ventraler Höhenminderung) erlitten hat und er als Folge dieser Verletzung seine angestammte Tätigkeit als vielfältig einsetzbarer Baufacharbeiter (inkl. Maurer) nicht mehr auszuüben in der Lage ist. Umstritten ist, ob und inwieweit seine Leistungsfähigkeit auch in leidensangepassten Tätigkeiten unfallbedingt - aufgrund körperlicher und/oder psychischer Leiden, die in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfallereignis stehen - eingeschränkt ist. 2.2 SUVA und Vorinstanz anerkannten als Unfallfolgen belastungsabhängige, durch organisch objektivierbare Befunde erklärbare Beschwerden im Bereich der Lendenwirbelsäule und des thorakolumbalen Übergangs sowie im oberen und mittleren Bereich der Brustwirbelsäule (thorakolumbovertebrales Schmerzsyndrom). Vor allem gestützt auf den kreisärztlichen Untersuchungsbericht vom 22. September 2003, wonach Aufnahmen der Halswirbelsäule (HWS) keine durchgemachte knöcherne Läsion und keine ojektivierbaren Unfallfolgen zeigen würden und dort im Übrigen altersentsprechende Befunde mit leichten degenerativen Veränderungen vor allem im mittleren und caudialen Abschnitt festzustellen seien, nicht als unfallkausal erachtet und daher bei der Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit ausser Acht gelassen wurden die im Jahre 2003 aufgetretenen cervicalen Probleme. Auch der im Bericht des Dr. med. J.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 24. Februar 2004 diagnostizierten mittelschweren depressiven Episode (ICD-10: F32.11) mit somatischen Symptomen (v.a. Schlafstörungen), welche nach Einschätzung des Psychiaters "reaktiv im Zusammenhang mit dem Arbeitsunfall und der Schmerzverarbeitung" entstanden ist und eine mindestens 75 - 80%ige Arbeitsunfähigkeit für sämtliche Tätigkeiten bewirkt, sprachen SUVA und Vorinstanz die (adäquate) Unfallkausalität ab.