Citation: 6B_672/2021 E. 5.3.2

5.3.2. Ebenso zutreffend ist die Auffassung der Vorinstanz, dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Verfahrenskosten von Fr. 4'600.--, die ihm als Unterliegender in den von ihm angestrengten Rechtsmittelverfahren auferlegt worden sind, im vorliegenden Verfahren nicht zu ersetzen sind. Die Parteien tragen die Kosten des Rechtsmittelverfahrens grundsätzlich nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens (für das Verfahren nach der StPO: Art. 428 Abs. 1 StPO; Art. 421 Abs. 2 StPO; für das Verfahren nach dem BGG: Art. 66 Abs. 1 BGG). Diesen Vorgaben kamen sowohl die Vorinstanz (vgl. Beschluss UP190004-O/U/WID vom 22. Februar 2019 [Akten Staatsanwaltschaft act. 7/10] und Beschluss UH190174-O/U/HON vom 18. September 2019 [Akten Staatsanwaltschaft act. 10/21/8]) wie auch das Bundesgericht (vgl. Urteile 1B_114/2019 vom 2. April 2019 und 1B_492/2019 vom 7. November 2019) nach. Dass das vorliegende Strafverfahren von der Staatsanwaltschaft letztendlich eingestellt wurde, ändert nichts daran, dass der Beschwerdeführer in den von ihm vorgängig eingeleiteten Verfahren unterlegen ist. Inwiefern die Waffengleichheit oder die vom Beschwerdeführer angerufenen Verfassungs- und EMRK-Bestimmungen verletzt sein sollten, ist weder hinreichend dargetan noch ersichtlich. Die geltend gemachten Verfahrenskosten von Fr. 4'600.-- wurden dem Beschwerdeführer rechtskräftig auferlegt. Darauf kann nicht mehr zurückgekommen werden. Ausführungen zur Frage, ob der Beschwerdeführer durch sein Verhalten eine Ausweitung der Untersuchung auf die Delikte der falschen Anschuldigung und des Überlassens eines Motorfahrzeugs an eine nicht führungsberechtigte Person bewirkte bzw. ob er das Verfahren schuldhaft eingeleitet oder bewusst und unnötig erschwert und verzögert hat, erübrigen sich in diesem Zusammenhang.