Citation: 6B_359/2021 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer vermag mit seinen Vorbringen nicht aufzuzeigen, dass die Vorinstanz die Beweise willkürlich oder in Verletzung der Unschuldsvermutung würdigt und den Sachverhalt offensichtlich unrichtig feststellt. Seine Einwände erschöpfen sich grösstenteils in appellatorischer Kritik. Soweit er den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz und ihrer Beweiswürdigung lediglich seine eigene Sicht der Dinge gegenüberstellt, ohne darzulegen, inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen auch im Ergebnis schlechterdings unhaltbar sein sollen, ist darauf nicht einzutreten. Dies ist etwa der Fall, wenn der Beschwerdeführer ausführt, die Vorinstanz verkenne, dass einige seiner späteren Aussagen nachweislich wahr seien (Beschwerde S. 10) oder wenn er entgegen den Wahrnehmungsberichten der beiden Polizeibeamten mutmasst (vgl. E. 1.5), die Effektenkontrolle sei direkt nach seiner Anhaltung erfolgt (Beschwerde S. 11). Die Rüge des Beschwerdeführers, er habe das Sackmesser nicht selber geöffnet (Beschwerde S. 10), ist sodann unbehelflich, denn die Vorinstanz erwägt zutreffend, es sei vorliegend nicht von Relevanz, wer das Messer geöffnet habe (Urteil S. 23 E. 12.2). Weiter vermag der Beschwerdeführer mit seinem Hinweis, er könne das fragliche Messer nicht angefasst haben, weil gemäss Spurenbild sein Kollege es als Letzter berührt habe (Beschwerde S. 10 f.), das vorinstanzliche Beweisergebnis nicht in Frage zu stellen. Die Vorinstanz hält in diesem Zusammenhang ohne Willkür fest, das Fehlen von DNA schliesse nicht aus, dass der Beschwerdeführer mit dem Messer in Berührung gekommen sei. Der Umstand, dass darauf diverse DNA-Spuren zu finden seien und ein einziges⁠ -⁠ fremdes - Profil habe erstellt werden können, spreche nur dafür, dass verschiedene Personen das Messer angefasst hätten (Urteil S. 23 E. 1.2.). Es ist auch im Lichte aller Vorbringen des Beschwerdeführers nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz zum Schluss gelangt, die ersten Aussagen des Beschwerdeführers seien glaubhaft und liessen sich mit den weiteren Beweismitteln in Einklang bringen. So gehen beispielsweise seine Ausführungen bezüglich der Frage, ob er die Jacke während des Flaschenschlags getragen hat, nicht über eine appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil hinaus, auf die das Bundesgericht nicht eintritt. Soweit sich der Beschwerdeführer weiter gegen die Würdigung seiner Aussagen betreffend seine Absichten wendet, setzt er sich nicht hinreichend mit den diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz auseinander (Urteil S. 23 ff. E. 12.3). Diese stellt hierzu unter anderem fest, er habe zu Beginn der ersten Einvernahme mehrmals ausgesagt, dass er B.________ hätte töten wollen. Die Vorinstanz anerkennt, dass die Muttersprache des Beschwerdeführers oftmals mehrdeutige Wörter hat und das Wort "töten" in dieser Sprache auch als "schlagen" gedeutet werden kann. Der Beschwerdeführer habe aber nicht nur von töten, sondern auch von fertigmachen, umbringen und von Mord gesprochen. Weiter habe er erklärt, er habe gewollt, dass der andere sterbe. Hinzu komme, dass er nicht nur vereinzelt solche Wörter verwendet habe. Vielmehr habe er einen detaillierten Tatplan geschildert und habe ganz konkret ausgeführt, wie er seinen Kontrahenten hätte töten (oder umbringen resp. fertigmachen) wollen. Ferner erscheine es wenig nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer bloss aus Wut heraus mehrmals fälschlicherweise hätte erklären sollen, dass er ein Messer dabei gehabt habe, mit welchem er das Opfer hätte töten wollen. Abwegig und lebensfremd erscheine dabei insbesondere, dass man sogar auf Vorhalt des Messers, welches man angeblich noch nie gesehen habe, mehrmals angebe, dass man damit jemanden töten wollte, wenn dies nicht den Tatsachen entspreche. Nicht vorstellbar sei schliesslich, dass der Beschwerdeführer bloss aus einer Wut heraus einen mit besonderen Details gespickten, nachvollziehbaren und logischen Tatplan hätte zu Protokoll geben können, wenn er diesen spontan erfunden hätte (Urteil S. 24 f. E. 12.3).