Citation: 7B_676/2024 E. 4.3.1

4.3.1. Unter diesem Gesichtspunkt macht er zunächst eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör geltend, da sich die Vorinstanz mit dem Spannungsverhältnis zwischen der Allgemeinheit und seinen Grundrechten nicht auseinandersetze. Dieser Einwand ist unbegründet. Zwar nimmt die Vorinstanz keine ausgiebige Interessenabwägung vor. Jedoch hält sie fest, dass die Schlussfolgerungen im Urteil 6B_124/2021 vom 24. März 2021 E. 2.6.3 mit Blick auf das Gutachten von Dr. med. B.________ nach wie vor Geltung hätten. Demnach sei der Schutz der Opfer höher als das Freiheitsbedürfnis des Beschwerdeführers zu werten. Mit diesen Ausführungen ist dem Gehörsanspruch des Beschwerdeführers (Art. 29 Abs. 2 BV; BGE 147 IV 409 E. 5.3.4; 146 IV 297 E. 2.2.7; je mit Hinweisen) Genüge getan.