Citation: U 382/00 09.09.2002 E. 5

5.- a) Für die Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) hat die Vorinstanz im Sinne einer Plausibilitätskontrolle auf statistische Durchschnittswerte, die sogenannten Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebungen des Bundesamtes für Statistik (LSE, vgl. BGE 126 V 75 Erw. 3b/aa-bb), abgestellt. Das ist sachgerecht, da die rechtsprechungsgemässen Erfordernisse dafür nicht erfüllt sind, dass die konkrete beruflich-erwerbliche Situation massgeblich ist, in welcher sich der Beschwerdeführer seit 1. Mai 1999 (als "Shuttle Bus"-Chauffeur) befindet (BGE 126 V 75 Erw. 3b/aa). Nach den Akten handelt es sich um ein Pensum von bloss 75 % und der vereinbarte Lohn bildet kein angemessenes, sondern ein marktunüblich tiefes Entgelt. Es besteht deshalb auch keine Bindung an den von der Eidgenössischen Invalidenversicherung ermittelten Grad der Erwerbsunfähigkeit. Daran ändert nichts, dass die IV-Stelle des Kantons Zürich - statt auf die Tabellenlöhne abzustellen - für die Ermittlung des (hypothetischen) Invalideneinkommens die gesamtarbeitsvertraglichen Verhältnisse miteinbezog (zur - relativen - Bindungswirkung rechtskräftiger Invaliditätsschätzungen anderer Versicherungsträger: BGE 126 V 288). Es kann damit offen bleiben, ob nicht bereits die Grundsätze über den zeitlich massgebenden Sachverhalt (BGE 121 V 366 Erw. 1a) die Berücksichtigung der nach dem (zweiten) Einspracheentscheid vom 19. März 1999 eingetretenen beruflichen Verhältnisse ausgeschlossen hätten. b) Das von der Vorinstanz ermittelte hypothetische Invalideneinkommen von Fr. 37'933.- ist jedenfalls dahingehend zu korrigieren, dass der maximal zulässige Abzug vom statistischen Lohn unter Berücksichtigung aller in Betracht fallenden Merkmale auf insgesamt 25 % begrenzt ist (BGE 126 V 80 Erw. 5b/cc). Statt Fr. 37'933.- (bei einer Reduktion von 30 %) resultiert dabei ein Invalideneinkommen von (mindestens) Fr. 40'642.50. Stellt man mit dem Beschwerdeführer für das Valideneinkommen auf die Angaben der Q.________ AG als ehemaliger Arbeitgeberin für das Jahr 1996 ab (Fr. 59'855.-) und berücksichtigt zusätzlich die Nominallohnentwicklung für das Jahr 1997, ergibt sich ein Einkommen von Fr. 60'094.40. Aus der Gegenüberstellung dieser beiden hypothetischen Einkommen errechnet sich ein Invaliditätsgrad von 32.37 %. Die der Invalidenrente zu Grunde gelegte Erwerbseinbusse von 33.33 % durch den Unfallversicherer wird demnach vom Beschwerdeführer zu Unrecht beanstandet.