Citation: U 69/02 16.10.2002 E. 2.2

Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu führen. Es ist zutreffend, dass für die gerichtliche Beurteilung des Leistungsanspruchs auf die tatsächlichen Verhältnisse im Zeitpunkt des Einspracheentscheids vom 10. August 2000 abzustellen ist (BGE 116 V 248 Erw. 1a mit Hinweisen). Es fehlen indessen jegliche Anhaltspunkte dafür, dass sich der Gesundheitszustand in der Zeit nach der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 8. Juni 1999 in einer für den Leistungsanspruch erheblichen Weise geändert hätte. Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus dem mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereichten Zeugnis des Hausarztes, Dr. T.________, vom 26. September 2001. Es wird darin lediglich bestätigt, dass eine gewisse Einschränkung der Hüftbeweglichkeit besteht mit der Folge, dass der Beschwerdeführer bei der Fusspflege beeinträchtigt und für das Anziehen der Socken und Schuhe auf Hilfsmittel angewiesen ist, was indessen bereits anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung bekannt war und keine Arbeitsunfähigkeit in einer leichten, sitzend zu verrichtenden Tätigkeit zu begründen vermag. Nichts anderes ist aus den Berichten des Dr. T.________ an die IV-Stelle vom 10. September 1999 und 24. November 2000 abzuleiten. Es geht daraus vielmehr hervor, dass es dem Versicherten bezüglich der rechten Hüfte "recht ordentlich" geht und neben belastungsabhängigen Rückenbeschwerden vor allem chronische Fussschmerzen im Rahmen einer Neuropathie bestehen; zudem leidet der Versicherte an Gefässsklerose bei peripherarterieller Verschlusskrankheit beider Beine sowie an Diabetes mellitus Typ II mit Nephropathie und peripherer Polyneuropathie. Bei der Untersuchung vom 31. Oktober 2000 wurde ferner ein zunehmendes Zervikovertebralsyndrom festgestellt. Bezüglich der Unfallfolgen ergeben sich aus dem Bericht vom 24. November 2000 jedoch keine Hinweise auf eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Es wird erneut darauf hingewiesen, dass seitens der operierten Hüfte die eingeschränkte Beweglichkeit des Hüftgelenks im Vordergrund steht. Auch wenn zusätzlich berücksichtigt wird, dass die belastungsabhängigen Rückenschmerzen zumindest teilweise Folge einer unfallbedingten Fehlhaltung der Wirbelsäule sind, ist auf Grund der medizinischen Akten anzunehmen, dass dem Beschwerdeführer trotz der bestehenden Unfallfolgen eine geeignete wechselbelastende Tätigkeit ohne wesentliche Einschränkungen zumutbar wäre. Zu ergänzenden Abklärungen besteht angesichts der im Grundsatz übereinstimmenden ärztlichen Angaben kein Anlass.