Citation: 4A_251/2023 E. B

B.a. Mit Klage vom 17. Mai 2016 (zuletzt geändert am 3. Juni 2019) beantragte der Kläger beim Kantonsgericht Appenzell Ausserrhoden, es sei festzustellen, dass er vom 19. Dezember 2009 bis zum 26. April 2016 rechtmässiger Eigentümer der Aktie Nr. 0320 gewesen sei (Ziff. 1). Weiter sei die Beklagte zu verpflichten, ihn als Eigentümer der Aktie Nr. 1829 sowie der Aktien Nrn. 0311-0319 (wieder) im Aktienregister einzutragen. Eventualiter sei festzustellen, dass er Eigentümer dieser Aktien sei (Ziff. 2). Zudem forderte er Entschädigungen wegen verschiedener Absagen von Generalversammlungen (Ziff. 3-5). Auch sei die Beklagte zu verpflichten, ihm den bisher entstandenen Schaden wegen Verstosses gegen die gerichtlichen Verfügungen betreffend Zulassung zu ihren Generalversammlungen in Höhe von Fr. 2'514.02 nebst Zins zu bezahlen (Ziff. 6). Schliesslich forderte er Verwaltungsratshonorare in Höhe von Fr. 90'548.-- nebst Zins (Ziff. 7). Mit Urteil vom 17. September 2019 trat das Kantonsgericht auf die Klageänderung vom 3. Juni 2019 nicht ein (Ziff. 1). Es verpflichtete die Beklagte, den Kläger als Eigentümer der Namenaktie Nr. 1829 im Aktienregister einzutragen (Ziff. 2). Zudem stellte es fest, dass er nicht Eigentümer der Namenaktien Nrn. 0311-0319 sei (Ziff. 3) und vom 19. Dezember 2009 bis zum 26. April 2016 nicht Eigentümer der Namenaktie Nr. 0320 gewesen sei (Ziff. 4). Es verpflichtete die Beklagte, dem Kläger Fr. 2'031.20 nebst Zins wegen der Absage ihrer Generalversammlung vom 22. Juni 2015 zu bezahlen (Ziff. 5). Im Übrigen wies es die Klage ab (Ziff. 6). B.b. Eine dagegen gerichtete Berufung des Klägers wies das Obergericht Appenzell Ausserrhoden mit Urteil vom 28. März 2023 ab. Gleichzeitig hob es die Dispositiv-Ziffern 3 und 4 des erstinstanzlichen Urteils (von Amtes wegen) ersatzlos auf. Es verneinte im Berufungsverfahren ein aktuelles Feststellungsinteresse des Klägers betreffend dessen Feststellungsbegehren, dass er vom 19. Dezember 2009 bis 26. April 2016 rechtmässiger Eigentümer der Aktie Nr. 0320 gewesen sei. Weiter schützte es die erstinstanzliche Schlussfolgerung, dass die rechtsgültige Übertragung der beklagtischen Aktien Nrn. 0311-0319 an den Kläger nicht nachgewiesen sei. Es könne weder festgestellt werden, dass er Eigentum an diesen Aktien erworben habe, noch dass er im Aktienbuch als Eigentümer dieser Titel ausgewiesen gewesen sei. Es bleibe anzufügen, dass die Erstinstanz anstelle der Feststellung, dass der Kläger nicht Eigentümer der Namenaktien Nrn. 0311-0319 sei bzw. der Namenaktie Nr. 0320 gewesen sei (Ziff. 3 und 4 des erstinstanzlichen Dispositivs), die entsprechenden klägerischen Rechtsbegehren hätte abweisen müssen. Das erstinstanzliche Urteil sei in diesem Sinne von Amtes wegen zu korrigieren.