Citation: 9C_508/2016 E. 4.1.2

4.1.2. Die Beschwerdeführerin macht eine unvollständige Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz geltend mit der Begründung, diese habe die Stellungnahme des Dr. med. D.________, Spezialarzt für Chirurgie, spez. Handchirurgie FMH, vom 21. Mai 2015 - gemäss welcher die Beschwerdeführerin auch für leichte Belastungen lediglich im Umfang von 50 % halbtags arbeitsfähig sei - nicht berücksichtigt. Der genannte Bericht, welcher im angefochtenen Entscheid weder aufgeführt noch diskutiert wurde, datiert nach Erlass der rentenaufhebenden Verfügung vom 30. April 2015 und ist daher grundsätzlich nicht in die Prüfung durch das Sozialversicherungsgericht einzubeziehen. Selbst unter Berücksichtigung der Stellungnahme des Dr. med. D.________ vom 21. Mai 2015 vermag die Beschwerdeführerin damit jedoch keine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts der Vorinstanz darzutun: Der Gutachter Dr. med. B.________ erwähnte die (im besagten Bericht geschilderte) rezidivierende Entzündungsproblematik und kam zum Schluss, sie habe keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Mit anderen Worten brachte Dr. med. D.________ im Bericht vom 21. Mai 2015 keine objektiven Gesichtspunkte vor, welche im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben waren und geeignet sind, zu einer anderen Beurteilung zu führen. Allein die in masslicher Hinsicht abweichende Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit vermag ein Administrativgutachten nicht in Zweifel zu ziehen (Urteil 9C_830/2007 vom 29. Juli 2008 E. 4.3 mit Hinweisen, in: SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203).