Citation: 4A_49/2016 E. 5

Soweit der Beschwerdeführer eine Genugtuung beansprucht, geht er von einem anderen Beweisergebnis aus, namentlich von einer hypothetischen Gutheissung der Beschwerde durch das Verwaltungsgericht. Auf seine diesbezüglichen Ausführungen ist nicht einzugehen. Zu behandeln bleibt die Höhe des Schadens, welcher daraus entstanden ist, dass der Beschwerdeführer aufgrund der Pflichtverletzung des Beschwerdegegners 19 Monate früher aus der Schweiz ausgewiesen wurde (vgl. E. 4.2 hiervor). Bereits vor der Vorinstanz war unbestritten, dass dieser Schaden der Sparquote entspricht, die der Beschwerdeführer in der Schweiz erzielt hätte. Ebenfalls unbestritten war die Ansicht des Bezirksgerichts, dieser Schaden sei nicht ziffernmässig nachweisbar, weshalb es ihn gestützt auf Art. 42 Abs. 2 OR schätzte. Diese Punkte werden im bundesgerichtlichen Verfahren nicht gerügt und der Entscheid braucht insofern nicht überprüft zu werden (vgl. E. 2.1 hiervor). Der Beschwerdeführer wendet sich in seiner Beschwerde gegen zwei von den kantonalen Gerichten bei der Schadensschätzung nach Art. 42 Abs. 2 OR berücksichtigte Ausgabenpositionen; zum einen die Anwalts- und Gerichtskosten für das Verfahren vor dem Verwaltungs- und dem Bundesgericht, zum anderen die Fahrkosten für die Verwandtenbesuche. Auf die Anwalts- und Gerichtskosten ist nicht weiter einzugehen, da der Beschwerdeführer insofern wie bezüglich der Genugtuung von einem anderen Beweisergebnis ausgeht. Bezüglich der Fahrkosten macht er einerseits geltend, deren Berücksichtigung verstosse gegen die Verhandlungsmaxime und die Beweislastverteilung, da der Beschwerdegegner diese Position weder behauptet noch - als anspruchsmindernde Tatsache - bewiesen habe. Andererseits sei sowohl die Anzahl angenommener Besuche von 28 pro Jahr als auch der angerechnete Kilometerpreis von einem Franken übersetzt.