Citation: 4A_74/2020 E. 3.2

3.2. Formell beantragen die Beschwerdeführer zwar eine Rückweisung an die Vorinstanz. Sie führen aber gleichzeitig aus, die Kostenfolge vom Obergericht sei "vollumfänglich an die Gegenpartei A.A.________ aufzuerlegen". Im Rahmen der Begründung wird auch der Entscheid des Amtsgerichts in Balsthal thematisiert. Nach Treu und Glauben ausgelegt kann das nur bedeuten, dass nach Auffassung der Beschwerdeführer sämtliche Gerichtskosten beider Instanzen der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen seien. Entgegen der Beschwerdegegnerin kann nicht gesagt werden, es sei nicht ersichtlich, ob die Beschwerdeführer die Auferlegung der obergerichtlichen Kostenfolge oder sämtliche Kostenfolgen auch des erstinstanzlichen Verfahrens meinen. Mit Blick auf den Rückweisungsentscheid, der die gesamten Kosten des kantonalen Verfahrens betraf und die Tatsache, dass zur Begründung der Beschwerde auch der Entscheid des Amtsgerichts behandelt wird, kann das Begehren der Beschwerdeführer, die Kostenfolge vollumfänglich der Gegenpartei aufzuerlegen, nach Treu und Glauben nicht auf die Kostenfolge einer bestimmten Verfahrensstufe eingeschränkt werden. Da die Gerichtskosten im angefochtenen Entscheid beziffert sind, ergibt sich im Rahmen der Auslegung nach dem Vertrauensprinzip auch für das Rechtsbegehren vor Bundesgericht die Bezifferung: Die Gerichtskosten von je Fr. 7'000.-- sind nach diesem Antrag der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.