Citation: 2A.458/2006 18.12.2006 E. A

X.________ zog am 21. Januar 2001 aus der ehelichen Wohnung in A.________, Gemeinde B.________/TG, aus. Er wohnte zunächst bei Freunden und trat am 8. Mai 2001 in die psychiatrische Klinik C.________ ein. Dort hatte er keinen Kontakt mehr mit der Ehefrau, sondern liess nur Besuche seiner Kinder zu. Am 6. November 2002 verliess X.________ die psychiatrische Klinik und bezog kurze Zeit später eine eigene Wohnung in D.________/TG. Der Arbeitgeber zahlte den Lohn vorerst weiterhin auf das Gehaltskonto der Eheleute X.________. Ab Juli 2001 überwies er auf deren Wunsch monatlich Fr. 600.-- bis 750.-- direkt an X.________ und den Rest auf das Gehaltskonto. In einer Eheschutzverfügung vom 17. Juni 2003 betreffend die Eheleute X.________ stellte der Präsident des Bezirksgerichts Weinfelden (unter anderem) fest, "dass die Parteien seit dem 21. Januar 2001 getrennt wohnen".