Citation: 5A_624/2023 E. 5.5

5.5. Damit bleibt es bei der Feststellung des Kantonsgerichts, dass das Vorliegen einer wesentlichen und dauerhaften Änderung unbestritten geblieben ist. Entsprechend brauchte das Gericht hierzu keine Beweise abzunehmen (Art. 150 Abs. 1 ZPO) und stellt sich auch die Frage nach der Verteilung der Beweislast nach Art. 8 ZGB nicht mehr (vgl. BGE 141 III 241 E. 3.2 [einleitend]; WALTER, in: Berner Kommentar, 2016, N. 29 zu Art. 8 ZGB). Die diesbezüglichen Vorbringen der Beschwerdeführerin gehen damit von vornherein an der Sache vorbei. Die Beschwerde erweist sich hinsichtlich der Frage nach dem Vorliegen einer dauerhaften und erheblichen Veränderung folglich als unbegründet, soweit darauf einzugehen ist.