Citation: I 752/05 27.06.2006 E. 3

Das kantonale Gericht hat den Einspracheentscheid vom 22. Dezember 2004 darin bestätigt, dass der Beschwerdeführer ab 21. Oktober 2003 Anspruch auf eine ganze, indessen befristete Invalidenrente habe. Verwaltung und Vorinstanz begründen den Anspruch auf die ganze Rente mit einer ab 21. Oktober 2002 bestandenen vollen Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit. Die Befristung der Rente wird auf das Gutachten des Dr. med. R.________ vom 26. April 2004 gestützt. Darin wird aus neurochirurgischer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit im bisher ausgeübten Beruf bestätigt. IV-Stelle und kantonales Gericht gehen davon aus, dass diese uneingeschränkte Leistungsfähigkeit ab der Untersuchung durch den Experten am 17. Februar 2004 Bestand hatte. Die Vorinstanz wich vom Einspracheentscheid einzig insoweit ab, als sie die Befristung der Rente unter Hinweis auf die dreimonatige Wartefrist gemäss Art. 88a Abs. 1 IVV bis 31. Mai 2004 verlängert und von der IV-Stelle die Prüfung eines allfälligen erneuten Rentenanspruchs wegen einer vom Versicherten geltend gemachten gesundheitlichen Verschlechterung ab September 2004 verlangt hat. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde richtet sich gegen die Befristung der Rente. Auf das Gutachten des Dr. med. R.________ könne aufgrund Befangenheit des Experten, aber auch wegen inhaltlicher Mängel nicht abgestellt werden. Aus den übrigen medizinischen Akten ergebe sich, dass auch über den 17. Februar 2004 hinaus eine rentenbegründende Invalidität vorgelegen habe.