Citation: 4A_345/2018 E. 4.7.1

4.7.1. Das Gerichtsgutachten sollte nach den Feststellungen der Vorinstanz ermöglichen, zumindest Zeugen- und Parteifragen zu reduzieren und idealerweise auch die gegenseitig geschuldeten Beträge abzuschätzen. Der Beschwerdeführer habe dem Gutachten durch seinen Rechtsvertreter ausdrücklich zugestimmt. Bereits deshalb - so die Vorinstanz - könne nicht die Rede davon sein, dass dieses von der Beschwerdegegnerin unnötig verursacht worden sei im Sinn von Art. 108 ZPO; der Beschwerdeführer verhalte sich widersprüchlich, wenn er nun dessen Notwendigkeit bestreite. Darüber hinaus sei zu beachten, dass die Experten auf Nachfrage des erstinstanzlichen Instruktionsrichters anlässlich der Sitzung vom 22. Juni 2017 zu Protokoll gegeben hätten, die Abklärungen zur Erstellung des Gutachtens hätten der Mitwirkung beider Parteien bedurft. Einer Partei allein wäre die Ausarbeitung nicht möglich gewesen. Vor diesem Hintergrund sei die Begründung des Bezirksgerichts nicht zu beanstanden, wonach es in Anbetracht der zerrütteten Verhältnisse zwischen den Parteien legitim gewesen sei, dass die Beschwerdegegnerin die einseitig vom Beschwerdeführer veranlasste Buchführung nicht vorbehaltlos habe anerkennen können. Der Beschwerdeführer seinerseits habe der von der Beschwerdegegnerin vorgeschlagenen Liquidation auch nicht zustimmen können.