Citation: 6B_808/2017 E. 2.3.2

2.3.2. Zur Veruntreuung führt er aus, es gehe nicht an, dass die Vorinstanz "im Rahmen des Taterfolgs" straferhöhend berücksichtige, dass er das Auto im Kosovo verkauft habe. Denn tatbestandsmässig sei alleine die Aneignung. Auf welche Art und Weise der Umstand eintrete, könne für die Verschuldensqualifikation keine Rolle spielen. Es ist nicht nachvollziehbar, wie er sich für diese Ansicht auf die Kommentierung von NIGGLI/RIEDO, in: Basler Kommentar, Strafrecht, 3. Aufl. 2013, N. 103 zu Art. 138 StGB berufen will (Beschwerde S. 9). Vom "Schuldspruch" ist die Strafzumessungsschuld zu unterscheiden. Letztere bestimmt sich gemäss Art. 47 Abs. 1 und 2 StGB. Diese Schuld ist Zuschreibung von Verantwortlichkeit (TRECHSEL/NOLL/PIETH, Schweizerisches Strafrecht, Allgemeiner Teil I, 7. Aufl. 2017, S. 144).