Citation: 5A_901/2017 E. 5.3

5.3. Indem die Vorinstanz teilweise widersprüchlich argumentiert und nicht alle relevanten Kriterien in seine Überlegungen einbezogen hat, ist sie in der Begründung ihres Entscheids in Willkür verfallen. Die Aufhebung des angefochtenen Erkenntnisses kommt jedoch nur in Frage, wenn dieses sich auch im Ergebnis als willkürlich erweist (vorne E. 2.1). Insoweit kommt den im Fachgutachten abgegebenen Empfehlungen grosse Bedeutung zu. Dieses Gutachten hat das Obergericht selbst in Auftrag gegeben und seine Verwertbarkeit ist vor Bundesgericht nicht rechtsgenüglich bestritten (vgl. vorne E. 3.4). Ein Abweichen von dem Gutachten rechtfertigte sich daher nur, wenn sich ernsthafte Einwände gegen seine Schlüssigkeit aufdrängen würden (vorne E. 2.3), was nicht dargetan ist.