Citation: 4A_536/2021 E. 1.4.3

1.4.3. Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, als zweite Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung sei zu klären, ob im Anwendungsbereich von Art. 58 OR die gleichen Umstände sowohl bei der Prüfung, ob ein Werk mangelhaft sei, als auch bei der Frage, ob der Kausalzusammenhang unterbrochen worden sei, berücksichtigt werden dürften. Die Beschwerdeführerin tut keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne der obigen Anforderungen (vgl. E. 1.4.1 hiervor) dar. Wenn sie behauptet, die doppelte Berücksichtigung derselben Umstände bei der Prüfung beider Tatbestandselemente widerspreche der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, hält sie selbst dafür, dass die von ihr aufgeworfene Frage - selbst wenn sich das Bundesgericht zu dieser nicht explizit geäussert hat - anhand der rechtsprechungsgemässen Prinzipien beantwortet werden kann. Die Anwendung dieser Prinzipien auf den konkreten Einzelfall, stellt keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung dar (vgl. E. 1.4.1 hiervor).