Citation: 8C_555/2018 E. A

A.________ war seit dem 21. April 2009 bei der B.________ GmbH als Call Center Agentin angestellt und in dieser Eigenschaft über ihre Arbeitgeberin gegen die Folgen von Unfällen bei der Groupe Mutuel Versicherungen AG (GMA) obligatorisch versichert. Am 6. Juni 2011 verletzte sie sich beim Einsteigen in den Bus am linken Fuss mit subcapitaler Fraktur des Metatarsale V und Mehrfragmentfraktur des distalen Metatarsale IV. Eine anfänglich konservative Therapie führte nicht zur Konsolidation der Fraktur des Metatarsale IV, so dass eine Spongioplastik und eine Plattenosteosynthese durchgeführt wurde. Infolge persistierender Beschwerden wurde das Osteosynthesematerial am 19. Februar 2013 entfernt. Nach zahlreichen orthopädischen und neurologischen Abklärungen, die kein organisches Korrelat für die persistierenden Beschwerden zu liefern vermochten, beauftragte die GMA Dr. med. C.________, FMH Facharzt für Chirurgie, mit einem Gutachten, das er am 30. Januar 2014 erstattete. Nach Rücksprache mit ihrem Vertrauensarzt, Dr. med. D.________, FMH Facharzt für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates, verfügte die GMA am 25. November 2014 die Leistungseinstellung per 30. November 2014, woran sie mit Einspracheentscheid vom 19. August 2015 festhielt. Mit Verfügung vom 4. November 2015 und Einspracheentscheid vom 29. August 2016 verneinte sie den Anspruch der Versicherten auf eine Integritätsentschädigung.