Citation: 2C_1043/2021 E. 1.2

1.2. Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide ausgeschlossen, welche Bewilligungen betreffen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der von seiner Ehefrau getrennt lebende Beschwerdeführer beruft sich in vertretbarer Weise auf einen Aufenthaltsanspruch nach Auflösung der Familiengemeinschaft (vgl. Art. 50 AIG [142.20]). Da er vor dem 1. Januar 2019 um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ersuchte, ist in intertemporal-rechtlicher Hinsicht vorliegend noch die altrechtliche Regelung von Art. 50 Abs. 1 AuG anwendbar (vgl. Art. 126 Abs. 1 AIG; Urteile 2C_525/2020 vom 7. Oktober 2020 E. 3.1; 2C_903/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.1 [nicht publ. in: BGE 137 II 233]). Ob der Beschwerdeführer aus Art. 50 Abs. 1 AuG einen Aufenthaltsanspruch ableiten kann, bildet eine Frage der materiellen Beurteilung (BGE 139 I 330 E. 1.1). Auf die Beschwerde ist folglich einzutreten.