Citation: 1B_19/2017 E. 2

Das Präsidium des Strafgerichts des Bezirksgerichts Baden gewährte den Parteien mit Verfügung vom 11. Juli 2016 eine Frist von 10 Tagen zum Stellen von Anträgen auf Ergänzung der Beweismittel. Ausserdem teilte es mit, dass vorgesehen sei, die amtliche Verteidigung zu widerrufen. Mit Eingabe vom 22. August 2016 stellte A.________ verschiedene Beweisanträge, ersuchte um Beibehaltung der amtlichen Verteidigung sowie um Sistierung des Verfahrens und um Vereinigung mit einem bei der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten hängigen Strafverfahren. Das Präsidium des Strafgerichts Baden widerrief mit Verfügung vom 13. September 2016 die A.________ bewilligte amtliche Verteidigung mit Wirkung ab 26. Juli 2016 und wies die Beweisanträge sowie den Sistierungs- und Vereinigungsantrag ab. Dagegen erhob A.________ am 29. September 2016 Beschwerde. Die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau wies die Beschwerde mit Entscheid vom 24. November 2016 ab, soweit sie darauf eintrat. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und amtliche Verteidigung für das Beschwerdeverfahren wies sie ebenfalls ab. Zur Begründung führte sie zusammenfassend aus, dass der Beschwerdeführer nicht darlege, inwiefern ihm hinsichtlich der Beweisanträge sowie des Sistierungs- und Vereinigungsantrages ein nicht wieder gutzumachender Nachteil drohe. Folglich sei insoweit auf die Beschwerde nicht einzutreten. Die Beschwerde gegen den Widerruf der amtlichen Verteidigung sei abzuweisen, da es sich vorliegend um einen offensichtlichen Bagatellfall ohne Komplexität von Sachverhalt oder Rechtslage handle. Die Beschwerdekammer beurteilte die Begehren als aussichtslos, weshalb sie das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung für das Beschwerdeverfahren ebenfalls abwies; als Beschuldigter habe er im Übrigen keinen Anspruch auf Befreiung von den Verfahrenskosten.