Citation: 4P.21/2003 29.04.2003 E. 3

Die Beschwerdeführer berufen sich auf Art. 9 BV und rügen eine Verletzung des Willkürverbots. 3.1 Willkürlich ist ein Entscheid nach konstanter Rechtsprechung des Bundesgerichts nicht schon dann, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre. Das Bundesgericht hebt einen kantonalen Entscheid nur auf, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt, oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Dabei ist Willkür nur zu bejahen, wenn nicht bloss die Begründung des Entscheides, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 128 II 259 E. 5 S. 280 f. mit Hinweis). Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die Beschwerdeschrift die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und soweit möglich belegte Rügen; unzulässig ist insbesondere appellatorische Kritik (BGE 127 III 279 E. 1c; 110 Ia 1 E. 2a, je mit Hinweisen). 3.2 Die Beschwerdeführer rügen einerseits, das Obergericht habe im angefochtenen Urteil § 75 ZPO TG willkürlich ausgelegt. Anderseits rügen sie, jede einzelne Erwägung im angefochtenen Entscheid stehe in Widerspruch zu den Prozessakten. Einzelne Erwägungen können verfassungsmässige Rechte nur verletzen, wenn dadurch der Entscheid im Ergebnis beeinflusst wird. Das verkennen die Beschwerdeführer mit ihren Vorbringen gegen einzelne Sätze des angefochtenen Entscheids. Auf die Rügen gegen Einzelerwägungen ist zum Vornherein nicht einzutreten, soweit nicht darlegt wird oder offensichtlich ist, inwiefern dadurch der angefochtene Entscheid im Ergebnis willkürlich sein soll (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Soweit die Auslegung kantonaler Normen oder allgemeiner Rechtsgrundsätze beanstandet wird, ist insbesondere darzulegen, welche Rechtssätze und inwiefern sie verfassungswidrig ausgelegt wurden. Soweit tatsächliche Feststellungen beanstandet werden, ist einerseits der konkrete Nachweis erforderlich, mit welchen Aktenstellen die Feststellungen in Widerspruch stehen sollen, und wo allenfalls in den Rechtsschriften an das Obergericht die entsprechende Rüge erhoben wurde, anderseits bedarf es der Begründung, dass die Feststellung für den Entscheid erheblich ist. Diesen Anforderungen genügen die Vorbringen nicht betreffend die "Obergerichtliche Erwägung" 1, 2, 5, 6, 10, 12, 13, 16, 18, 19, 22, 29, 30, 31, 32 und 34. 3.3 Auf appellatorische Kritik tritt das Bundesgericht auch im Übrigen nicht ein. Soweit die Beschwerdeführer nicht aufzeigen, inwiefern das Willkürverbot mindestens indirekt durch eine beanstandete Einzelfeststellung oder Würdigung im Ergebnis verletzt worden sein soll, sind sie nicht zu hören. Ihre appellatorische Auseinandersetzung mit aus dem Zusammenhang gegriffenen Einzelsätzen genügt weitgehend den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht.