Citation: 8C_588/2008 07.05.2009 E. A

A.a Der 1961 geborene P._________ war seit April 1994 bei der Firma G._________ als Bauarbeiter angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch unfallversichert. Am 30. August 1996 zog er sich bei einem Sturz eine rechtsseitige Schulterluxation mit ossärer und nichtossärer Bankartläsion zu. Am 10. September 1996 unterzog er sich deshalb einer Schulteroperation (Schraubenosteosynthese des ossären Glenoidabrisses, Refixation der nichtossären Bankartläsion, Kapselraffung). Die SUVA übernahm die Heilbehandlung bis 19. September 1997 und leistete bis Ende November 1997 Taggelder. Mit Wirkung ab 1. Dezember 1997 verneinte sie einen Rentenanspruch des Versicherten mangels Erwerbsunfähigkeit und sprach ihm eine Integritätsentschädigung von 10 % zu (Einspracheentscheid vom 26. März 1998). Das Obergericht des Kantons Uri wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 14. Juli 2000 ab. In teilweiser Gutheissung der hiegegen vom Versicherten eingereichten Verwaltungsgerichtsbeschwerde hob das Eidg. Versicherungsgericht (seit 1. Januar 2007 Bundesgericht) diesen Entscheid und den Einspracheentscheid der SUVA, soweit sie einen Invalidenrentenanspruch verneinten, auf, und stellte fest, dass ihm ab 1. Dezember 1997 eine Invalidenrente von 16 % zustehe; im Übrigen wies es die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ab (Urteil vom 11. September 2003 [U 171/01]). Das hiegegen vom Versicherten eingereichte Revisionsgesuch wies es ab, soweit es darauf eintrat (Urteil vom 15. März 2005 [U 444/04]). A.b Am 10. Januar 2000 wurde beim Versicherten im Spital Z.________ eine mässig ausgeprägte Synovialitis und eine mässig ausgeprägte Aussen- und Innenrotationseinschränkung Schulter rechts nach ossärer Bankartrefixation vor vier Jahren diagnostiziert; gleichentags wurde er daselbst operiert (Mobilisation in Plexusanästhesie, Arthroskopie und Synovialshaving Schulter rechts). Mit Verfügung vom 20. Juli 2000 stellte die SUVA die Heilkostenleistungen auf dieses Datum ein und richtete Taggelder bis 30. Juli 2000 aus; mangels Verschlimmerung der Schulterbeschwerden seien keine Rentenleistungen und keine zusätzliche Integritätsentschädigung geschuldet. Hiegegen erhob der Versicherte Einsprache. Weitere operative Eingriffe erfolgten bei ihm in der Orthopädischen Klinik Y._________, Zürich, am 21. März 2002 (Schulterarthroskopie, Bicepstenotomie, zirkumferenzielle Kapsulotomie, Biopsie-Entnahmen intraartikulär und subacromial sowie Schultermobilisation rechts) und am 22. März 2002 (offene Glenoid-Schraubenentfernung Schulter rechts), nachdem daselbst eine sekundäre Frozen Shoulder nach offenem Bankart Repair 1996 und Schultermobilisation 2000 diagnostiziert worden waren. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Am 16. März 2005 stellte der Versicherte bei ihr unter Berufung auf ein für die IV-Stelle Uri erstelltes Gutachten der MEDAS, Medizinischen Abklärungsstelle, Klinik X._________, vom 9. August 2004, ein Revisionsgesuch. Die SUVA zog Berichte des Kreisarztes Dr. med. M._________, FMH Orthopädische Chirurgie, vom 2. Mai 2005 und der Klinik B.________ vom 14. Dezember 2005 bei. Mit Verfügung vom 17. Januar 2007 erhöhte sie die Invalidenrente ab 1. August 2004 auf 30 % und die Integritätsentschädigung auf 15 %. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 8. Mai 2007 ab. A.c Mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 14. September 2004 verneinte die IV-Stelle Uri den Anspruch des Versicherten auf Invalidenrente und berufliche Eingliederungsmassnahmen mangels leistungsbegründenden Invaliditätsgrades; sie sei an die von der SUVA ermittelte Erwerbsunfähigkeit von 16 % gebunden. Unter Berufung auf eine gesundheitliche Verschlechterung reichte der Versicherte bei der IV-Stelle am 5. Juli 2005 ein Wiedererwägungsbegehren ein. Am 13. Juli 2005 teilte diese ihm mit, sie trete darauf nicht ein; sie prüfe aber unter dem Titel der Neuanmeldung, ob (mit Wirkung für die Zukunft) Anspruch auf IV-Leistungen bestehe. Das Bundesgericht bestätigte das Nichteintreten der IV-Stelle auf das Wiedererwägungsgesuch und führte aus, sie werde das Begehren als Neuanmeldung zu prüfen haben (Urteile vom 19. März 2007 [I 896/06 und I 897/06]).