Citation: 9C_466/2017 E. 4.2

4.2. Die betreffenden Unterlagen gingen - bis auf den Bericht vom 23. Juni 2017 - erstmals am 19. Mai 2017 (Poststempel: 18. Mai 2017) bei der Vorinstanz ein. Diese reagierte am 29. Mai 2017 auf die Beschwerdeergänzung und teilte dem Versicherten mit, das Urteil sei bereits am 15. Mai 2017 ergangen. Daher könnten die Eingaben für das abgeschlossene Beschwerdeverfahren nicht mehr berücksichtigt werden. Hierbei legte das kantonale Gericht insbesondere zutreffend dar, dass bereits mit Verfügung vom 18. Januar 2017 ein zweiter Schriftenwechsel als entbehrlich erachtet worden sei. Sachbezogene Eingaben hätten demnach innert nützlicher Frist erfolgen müssen (BGE 138 III 252 E. 2.2 S. 255), was unterblieben ist. Der Beschwerdeführer liess sich im Gegenteil während rund fünf Monaten nicht zur Sache vernehmen. Folglich durfte das kantonale Gericht ohne Weiteres von einem Verzicht auf das Replikrecht (Art. 29 Abs. 1 und 2 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK) ausgehen, liegt ein solcher doch praxisgemäss bereits nach Ablauf von zwanzig Tagen seit dem Ende des ordentlichen Schriftenwechsels vor (Urteil 9C_193/2013 vom 22. Juli 2013 E. 2.1 mit Hinweis). Der Beschwerdeführer rügt denn auch zu Recht nicht, er sei nicht zur Replik zugelassen worden. Im bundesgerichtlichen Verfahren stellen die nachgereichten Berichte und Stellungnahmen (E. 4.1) neue Beweismittel dar (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdeführer begründet weder, weshalb diese Unterlagen im vorinstanzlichen Verfahren nicht (rechtzeitig) hätten vorgelegt werden können, noch legt er dar, inwiefern erst der angefochtene Entscheid Anlass zu deren Einreichung gegeben haben soll (vgl. BGE 143 V 19 E. 1.2 S. 22 f.). Sie sind daher als unechte Noven unzulässig und bleiben unbeachtlich. Gleiches gilt für den Bericht vom 23. Juni 2017, der ohnehin nach dem angefochtenen Urteil datiert und ein echtes Novum darstellt.