Citation: 2P.103/2000 30.10.2000 E. 1

gutgeheissen, soweit darauf eingetreten werden kann. Die angefochtene Verfügung wird aufgehoben, soweit festgestellt wird, die Konzession beziehe sich nicht auf Wasserentnahmen. Auf die Beschwerde gegen Ziff. 2 der angefochtenen Verfügung wird nicht eingetreten, sondern zum Entscheid an die Regierung überwiesen. Im übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 2./Für das Beschwerdeverfahren und das erstinstanzliche Verfahren werden keine amtlichen Kosten erhoben. Der Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 2'000.-- wird der Beschwerdeführerin zurückerstattet. 3./Ausseramtliche Entschädigungen werden nicht zugesprochen. Zur Begründung wurde namentlich Folgendes ausgeführt: Das Verwaltungsgericht sei als zuständige kantonale Gerichtsbehörde in erster Instanz zur Beurteilung des Streites zuständig, dies soweit sich die Frage stelle, ob die Konzession befristet werden könne und ob sie auch den Brauchwasserbezug erfasse. Die Konzession habe befristet werden können, da deren Dauer bei der Erteilung nicht geregelt worden sei und eine unbefristete Konzession dem Prinzip der Unveräusserlichkeit der öffentlichen Gewalt widersprechen würde. Es gebe kein wohlerworbenes Recht auf zeitlich unlimitierte Sondernutzung eines öffentlichen Gewässers. Der Brauchwasserbezug sei von der Konzession miterfasst; diese stehe aber der Erhebung von Zinsen nicht entgegen. Für die Bemessung des Wasserbezugs und den hiefür geschuldeten Wasserzins sei die Streitsache der auf Rekurs hin zuständigen Regierung zu überweisen.