Citation: 8C_408/2010 05.10.2010 E. 4

4.1 Laut Bericht des Dr. med. Z.________ vom 10. März 2008 hat er die seit Mai 2003 laufende Physiotherapie am 15. September 2003 um eine weitere Serie verlängert. Nach Abschluss dieser zweiten Serie Physiotherapie noch im Oktober 2003 hat aktenkundig keine Behandlung von Beschwerden im Zusammenhang mit dem Unfall vom 28. Februar 2003 mehr stattgefunden. Wegen rezidivierender Schmerzen im Bereich der linken Schulter meldete sich die Beschwerdeführerin erst wieder am 10. April 2006 bei ihrem Hausarzt. Mit Abschluss der am 15. September 2003 eingeleiteten zweiten Serie Physiotherapie blieben die von der Allianz in der Folge des Unfalles vom 28. Februar 2003 erbrachten Unfallversicherungsleistungen somit während einer Dauer von fast zweieinhalb Jahren formlos eingestellt, was auch im Lichte von BGE 134 V 145 nicht zu beanstanden ist, zumal die Versicherte in diesem Zeitraum gegen die Leistungseinstellung offensichtlich keine Einwände erhob. Daran ändert nichts, dass die Beschwerdeführerin im Rahmen der Gewährung des rechtlichen Gehörs am 3. August 2007 geltend machte, seit einem ersten Skiunfall vom 11. Februar 1997 - für welchen ein anderer Unfallversicherer als die Allianz die gesetzlichen Leistungen nach UVG erbracht habe - leide sie täglich an linksseitigen Schmerzen, die sich nach dem zweiten Skiunfall vom 28. Februar 2003 verstärkt hätten. Hätten sich die schon vor dem 28. Februar 2003 vorbestehenden und täglich auftretenden linksseitigen Schmerzen tatsächlich durch den zweiten Skiunfall nochmals erheblich und insbesondere anhaltend verschlimmert, ist davon auszugehen, dass sich die Versicherte diesfalls zwischen Oktober 2003 und April 2006 weiterhin hätte ärztlich behandeln oder zumindest eingehender untersuchen lassen. Dafür finden sich jedoch aktenkundig keine Anhaltspunkte. Vielmehr steht fest, dass gemäss Bericht des Dr. med. Z.________ vom 10. März 2008 zwischen dem Abschluss der zweiten Serie Physiotherapie und April 2006 - trotz zwischenzeitlich erfolgter Hausarzt-Konsultationen - keine behandlungsbedürftige Beschwerden geklagt wurden, welche in einem ursächlichen Zusammenhang mit dem Unfall vom 28. Februar 2003 standen. 4.2 Soweit die Beschwerdeführerin erstmals vor Bundesgericht neu vorbringt, gemäss telefonischer Auskunft des Dr. med. Z.________ sei die Versicherte "seines Wissens [...] vor und nach dem Unfall von 2003 bei Spezialisten in Behandlung gewesen, so etwa zwischen Mai 2003 und April 2006 auch in der Klinik S.________", handelt es sich um eine im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG - nach BGE 135 V 194 auch im Verfahren betreffend Zusprechung und Verweigerung von Geldleistungen der Militär- und Unfallversicherung - unzulässige neue Tatsachenbehauptung. 4.3 Hatte die Allianz die in der Folge des Ereignisses vom 28. Februar 2003 erbrachten Leistungen nach UVG - wie vom kantonalen Gericht zutreffend festgestellt - nach der zweiten Serie Physiotherapie bereits im Oktober 2003 formlos eingestellt, obliegt es - entgegen der Beschwerdeführerin - in dem Sinne der Leistungsansprecherin, den natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen der im Juni 2007 rückfallweise angemeldeten Wiederaufnahme der Behandlung ab April 2006 und dem Unfall nachzuweisen, als der Entscheid im Falle der Beweislosigkeit zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (SVR 2005 MV Nr. 1 S. 1, M 1/02 E. 1.2; RKUV 1997 Nr. U 275 S. 188, U 93/96 E. 1c am Ende; Urteile 8C_179/2009 vom 3. August 2009 E. 2.1 und 8C_237/2009 vom 3. Juni 2009 E. 3.3).