Citation: 6B_811/2019 E. 2.1

2.1. Hinsichtlich des Schuldspruchs wegen des fahrlässigen Missbrauchs von Ausweisen und Schildern im Sinne von Art. 97 Abs. 1 lit. a SVG, begangen am 12. November 2016 auf der Freiburgerstrasse in Basel, macht der Beschwerdeführer geltend, dass er einem unvermeidbaren direkten Verbotsirrtum nach Art. 21 StGB unterlegen sei. Er habe sich als Laie auf die telefonische Auskunft des Strassenverkehrsamtes verlassen dürfen, wonach die Einfuhr des Opel Movano in die Schweiz zulässig sei und er mit dem Auto fahren dürfe. Er sei berechtigterweise davon ausgegangen, dass das Fahrzeug vorschriftsgemäss versichert sei. Er habe alles nach den Umständen Zumutbare getan, um seiner Sorgfaltspflicht nachzukommen. Es sei für ihn nicht möglich gewesen zu wissen, dass er trotz der Auskünfte des Strassenverkehrsamtes und seines Versicherers das Fahrzeug mit den Kontrollschildern xxx nicht hätte in Verkehr bringen dürfen, weshalb er freizusprechen sei.