Citation: 2C_121/2023 E. 2.3.3

2.3.3. Entgegen der Beschwerdeführerin hat die VK STENFO auch nicht Anweisungen im Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar 2020 (2C_440/2019) missachtet. Darin hat das Bundesgericht sich - nachdem das Bundesverwaltungsgericht das Verfahren einstweilen auf die Frage der Zuständigkeit zur Festlegung der voraussichtlichen Höhe der Stilllegungs- und Entsorgungskosten beschränkt hatte - ausschliesslich mit der Frage nach der Zuständigkeit zur Festlegung der Stilllegungs- und Entsorgungskosten sowie der Fondsbeiträge befasst und dabei festgestellt, dass der STENFO selbst und nicht das UVEK dafür zuständig ist. Dementsprechend hat das Bundesgericht die Angelegenheit an den STENFO zurückgewiesen, ohne selbst materielle Erwägungen anzustellen. Dabei hat es lediglich darauf hingewiesen, dass es der VK STENFO überlassen sei, ob sie "dies (die Festlegung der Stilllegungs- und Entsorgungskosten) in Form einer selbständigen Zwischenverfügung oder im Rahmen der Endverfügung (Festsetzung der Jahresbeiträge) tut" (Urteil 2C_440/2019 vom 6. Februar 2020 E. 3.5). Eine materielle Festlegung und/oder Anweisungen zur materiellen Beurteilung nahm das Bundesgericht somit gerade nicht vor, so dass von einer Missachtung oder gar willkürlichen Interpretation des Urteils des Bundesgerichts durch die VK STENFO bei der Festlegung der Stilllegungs- und Entsorgungskosten sowie der zugehörigen Fondsbeiträge keine Rede sein kann.