Citation: 1C_347/2021 E. 3.2

3.2. Für den Fall, dass Vorschriften der kantonalen Strassengesetzgebung nicht eingehalten sind, stellt der Beschwerdeführer die Baubewilligungspflicht des Containerplatzes nicht in Abrede. Er behauptet allerdings, die maximale Höhe des Containerplatzes betrage 1,20 m. Zur Zeit der Errichtung in den neunziger Jahren habe die Ausfahrt auf Grundstück Nr. 439 noch nicht bestanden. Damals sei der Containerplatz mit einer Höhe von 1,20 m nach Art. 69 StrG erlaubt gewesen. Wie es sich damit in allgemeiner Weise verhält, muss nicht erörtert werden. Mit der maximalen Höhe von 1,20 m beruft sich der Beschwerdeführer auf einen vom angefochtenen Entscheid abweichenden Sachverhalt; damit ist er mangels rechtsgenüglicher Rügen nicht zu hören (vgl. oben E. 2.4). Daher ist seiner Rüge einer willkürlichen Anwendung des kantonalen Rechts in dieser Hinsicht die Grundlage entzogen. Hinzu kommt, dass die fraglichen Änderungen am Containerplatz das übliche Mass einer Renovation überschreiten. Im Ergebnis erweisen sich die Einwände gegen die Baubewilligungspflicht als unbegründet.