Citation: 2A.455/2003 12.01.2004 E. 1

1.1 Der aus dem Kosovo stammende A.________ (geb. 1963) reiste 1989 als Saisonnier zum ersten Mal in die Schweiz ein und arbeitete zunächst als Handlanger bei der B.________ AG in C.________. Von 1995 an bis zu seiner Verhaftung im November 2000 (vgl. sogleich) war er als Maurer bei der D.________ Bauunternehmung in E.________ angestellt. Seine ebenfalls aus dem ehemaligen Jugoslawien stammende Ehefrau (geb. 1967) und die drei gemeinsamen Kinder (geb. 1986, 1988 und 1990) weilen seit 1994 in der Schweiz. A.________ besitzt seit dem 13. Januar 2000 die Niederlassungsbewilligung. Seine drei Kinder sind ebenfalls im Besitz der Niederlassungsbewilligung; die Ehefrau verfügt über eine Aufenthaltsbewilligung. Am 22. November 2000 hatte A.________ seinem ebenfalls in der Schweiz lebenden Bruder im Streit um die Nutzung einer sich im heimatlichen Dorf befindenden Wasserquelle mit einem Teppichmesser knapp über der Halsschlagader und am Hinterkopf Schnittwunden zugefügt, bis die Klinge brach. Anschliessend hatte er den Bruder kopfvoran ins Garagentor gestossen und ihn, als er schon hilflos am Boden lag, mit Schlägen und Fusstritten gegen den Kopf traktiert. Das Bezirksgericht F.________ verurteilte A.________ am 8. Mai 2002 daher wegen versuchter vorsätzlicher Tötung zu viereinhalb Jahren Zuchthaus. Zusätzlich verhängte es gegen ihn eine - bei einer Probezeit von vier Jahren bedingte - Landesverweisung von 8 Jahren. Das Obergericht des Kantons Aargau wies die gegen das Urteil des Bezirksgerichts F.________ erhobene Berufung am 17. Oktober 2002 ab. 1.2 Nachdem ihm das Migrationsamt des Kantons Aargau hierzu das rechtliche Gehör gewährt hatte, wies es mit Verfügung vom 25. Februar 2003 A.________ - auf den Zeitpunkt seiner Entlassung aus dem Strafvollzug - für unbestimmte Dauer aus der Schweiz aus. Eine hiergegen gerichtete Einsprache beim Migrationsamt blieb ohne Erfolg. Am 15. August 2003 wies das Rekursgericht im Ausländerrecht des Kantons Aargau die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid des Migrationsamtes ab. 1.3 Mit Eingabe vom 19. September 2003 führt A.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht mit dem Antrag, das Urteil des Rekursgerichts im Ausländerrecht des Kantons Aargau vom 15. August 2003 aufzuheben und von einer Ausweisung abzusehen. Das Migrationsamt des Kantons Aargau hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. Das Rekursgericht im Ausländerrecht des Kantons Aargau beantragt, die Beschwerde abzuweisen. Das Bundesamt für Zuwanderung, Integration und Auswanderung stellt denselben Antrag.