Citation: 9C_407/2013 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem sie nicht geprüft habe, ob die Krankheit Morbus Crohn in die Aufzählung von Art. 18 oder 19 KLV aufzunehmen sei. Eine solche Prüfung sei angezeigt, weil die Parodontitis eine Folge des Morbus Crohn sei und zwischen beiden Erkrankungen eine Wechselwirkung bestehe. Morbus Crohn sei daher analog zum Morbus Bechterew und zur Arthritis psoriatica mit Kieferbeteiligung unter die Allgemeinerkrankungen gemäss Art. 18 Abs. 1 lit. c KLV zu subsumieren bzw. es seien die Kosten für die Zahnbehandlung, die zur Unterstützung und Sicherstellung der Behandlung des Morbus Crohn notwendig seien, gemäss Art. 19 KLV zu übernehmen.