Citation: 8C_774/2023 E. 3.4.1

3.4.1. Unbestritten ist, dass seit dem 15. November 2022 eine gesundheitliche Veränderung eingetreten ist. Gemäss dem orthopädischen Bericht des Prof. Dr. med. D.________ gleichen Datums besteht nun auch auf der linken Seite die Klinik einer lateralen und medialen Epikondylopathie mit MR-tomographisch und klinisch erhobenen zusätzlichen Zeichen für eine posterolaterale Instabilität, entsprechend dem Zustand vor der Operation rechts. Die Veränderung rechts lasse darauf schliessen, dass die Beschwerdeführerin dauerhaft keine Gegenstände von mehr als 5 kg körpernah oder körperfern anheben könne. Auch repetitive Tätigkeiten seien rechts nicht mehr durchführbar und Schreibtätigkeiten nur in einem reduzierten Pensum (maximal 50 %) möglich. Die so umschriebenen Tätigkeiten seien ihr zu 30 % zumutbar (Arztzeugnis vom 11. November 2022 zuhanden der Sozialhilfebehörde). Der RAD-Arzt Dr. med. E.________ führte dazu aus, der Versicherten sei es möglich, ganztags am Arbeitsplatz anwesend zu sein. Aufgrund der beidseitigen Symptomatik sei eine Reduktion des positiven Leistungsbilds auf leichte Tätigkeiten ohne monotone Belastung beider Hände und Arme nachvollziehbar. Bei chronischen Schmerzen und beidseitigem Befall könne zugunsten der Versicherten von einer leicht eingeschränkten Leistungsperformance von 20 % ausgegangen werden. Somit ergebe sich eine Arbeitsfähigkeit von 80 % bzw. Arbeitsunfähigkeit von 20 % ab dem 15. November 2023. Die Limitierung auf ein 30-%-Pensum werde nicht begründet und entbehre jeglicher Grundlage. Die Vorinstanz schloss sich dieser Beurteilung an und hielt fest, mit der Anpassung des Leistungsprofils und der um 20 % eingeschränkten Leistungsperformance werde der Verschlechterung des Gesundheitszustands genügend Rechnung getragen.