Citation: 9C_763/2015 E. 3

Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie wäre ohne gesundheitliche Beeinträchtigung voll erwerbstätig. Sie sei nebst der Arbeit als kaufmännische Angestellte im Nebenerwerb als Gartenpflegerin und Fotografin tätig gewesen. Dem Abklärungsbericht vom 1. Juli 2013 sei zu entnehmen, dass sie ohne Gesundheitsschaden zu 100 % arbeiten würde. Bei jener Abklärung sei ihr Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt worden; ihre von der Auffassung der Abklärungsperson abweichenden Aussagen seien nicht im Bericht enthalten. Im Übrigen sei die Einsatzfähigkeit im Haushalt viel zu hoch eingeschätzt worden; richtigerweise sei die Einschränkung im nicht erwerblichen Bereich auf 16,5 % zu veranschlagen. Bei der Festsetzung des hypothetischen Einkommens ohne Invalidität (Valideneinkommen) seien ferner die Einnahmen, die sie als Gartenpflegerin und Fotografin erzielte, einzubeziehen; diese hätten sich durchschnittlich auf Fr. 7'656.- im Jahr belaufen. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit wendet die Versicherte ein, das Gutachten des AEH vom 23. April 2014, das ihr eine Leistungsfähigkeit von 50 % attestiert, berücksichtige einzig psychische Beeinträchtigungen, obwohl sie auch an einer Fusserkrankung leide. Eine Arbeitsfähigkeit von 50 % sei nicht realistisch, weil zusätzlich eine Verminderung der Leistungsfähigkeit berücksichtigt werden müsse.