Citation: I 834/05 16.08.2006 E. A

K.________, geboren 1974, ist türkische Staatsangehörige. Sie und ihr Ehemann - ebenfalls türkischer Staatsangehöriger, welcher zuvor von 1975-1977 sowie von 1980-1984 in Deutschland lebte - reisten am 12. März 1997 als politische Flüchtlinge in der Schweiz ein. Am 15. April 1997 und 10. August 2000 gebar sie je ein Kind. Ohne in der Schweiz bisher erwerbstätig gewesen zu sein, meldete sich K.________ am 25. Juni 2003 bei der IV-Stelle Basel-Stadt zum Bezug von beruflichen Eingliederungsmassnahmen an, weil sie gemäss beigezogenem Bericht der Psychiatrischen Universitätsklinik (PUK) vom 10. Dezember 2003 unter einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F 33.4) und einer sozialen Phobie (ICD-10 F 40.1) litt. Mit Verfügung vom 12. Mai 2004, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 23. Februar 2005, lehnte die IV-Stelle das Leistungsgesuch ab, da berufliche Eingliederungsmassnahmen angesichts der schon bei Einreise in die Schweiz bestehenden gesundheitlichen Beschwerden bereits vor der Einreise in die Schweiz angezeigt gewesen seien. Die schweizerische Invalidenversicherung sei deshalb hiefür nicht leistungspflichtig.