Citation: 5C.153/2005 22.09.2005 E. 2

2.1 Die Berufung ist gemäss Art. 48 OG in der Regel erst gegen Endentscheide (BGE 127 III 474 E. 1a mit Hinweisen) der oberen kantonalen Gerichte zulässig; gegen selbständige Vor- oder Zwischenentscheide dieser Instanzen steht die Berufung nach Art. 50 OG unter der Voraussetzung offen, dass sofort ein Endentscheid herbeigeführt und ein so bedeutender Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren erspart werden kann, dass die gesonderte Anrufung des Bundesgerichts gerechtfertigt erscheint. Beim angefochtenen Urteil handelt es sich nicht um einen Endentscheid, sondern um ein Teilurteil, wird doch nur über das Begehren um Ungültigerklärung des Testaments endgültig entschieden. Da jedoch dieses Begehren einerseits zum Gegenstand eines eigenen Prozesses hätte gemacht werden können und anderseits der diesbezügliche Entscheid gegenüber den Begehren auf Feststellung und Teilung des Nachlasses präjudiziell ist, steht in dieser Hinsicht dem Eintreten auf die Berufung nichts entgegen (zum Ganzen: BGE 129 III 25 E. 1 mit Hinweisen). 2.2 Die Kläger beantragen, das Urteil des Kantonsgerichts aufzuheben, eventuell die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Teilte das Bundesgericht ihre Auffassung, wäre es aufgrund der tatsächlichen Feststellungen nicht in der Lage, selbst ein Endurteil zu fällen, sondern hätte die Sache zu weiteren Abklärungen an die letzte kantonale Instanz zurückzuweisen. Entgegen der Auffassung der Beklagten entspricht der blosse Rückweisungsantrag somit den Anforderungen von Art. 55 Abs. 1 lit. b OG (BGE 100 II 200 E I/1 S. 205; 125 III 412 E. 1b S. 414; 130 III 136 E. 1.2 S. 139). 2.3 Auf die Berufung ist nicht einzutreten, soweit sich die Kläger damit über weite Strecken in unzulässiger Weise gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung wenden (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 126 III 189 E. 2a S. 191; 129 III 320 E. 6.3 S. 327 und 618 E. 3 S. 620). Das betrifft namentlich ihre Ausführungen zur Würdigung von Gutachten.