Citation: 9C_651/2017 E. 4.2.3

4.2.3. Die Vorinstanz gelangte ferner zum Schluss, beim sozialen Kontext (BGE 141 V 281 E. 4.3.3 S. 303) sei auf die invaliditätsfremden psychosozialen Belastungsfaktoren hinzuweisen (Migrationshintergrund, fehlende Deutschkenntnisse und die Kündigung aus betrieblichen Gründen). Der Lebenskontext der Versicherten lasse auf vorhandene Ressourcen schliessen (Freizeitaktivitäten, Hobbys, unauffällige soziale Kontakte innerhalb der Herkunftsfamilie sowie eine Partnerschaft, welche sie als unterstützend und fürsorglich erlebe). Das kantonale Gericht erkannte ausserdem, weder die behandelnden Ärzte noch die Gutachter hätten von einer auffälligen Persönlichkeitsstruktur (BGE 141 V 281 E. 4.3.2 S. 302) berichtet. Mit Blick auf die grundlegenden intakten psychischen Funktionen seien keine wesentlichen funktionellen Einschränkungen ersichtlich. Auffällige oder für die Schmerzaufrechterhaltung relevante Persönlichkeitsfaktoren hätten nicht nachgewiesen werden können. Es sei von einer blanden Krankheitsgeschichte auszugehen. Diese Sachverhaltsfeststellungen bestreitet die Beschwerdeführerin nicht, weshalb sie letztinstanzlich verbindlich sind (E. 1 hiervor).