Citation: 1B_36/2008 28.02.2008 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer rügt (S. 6), der angefochtene Entscheid verletze sein Recht auf persönliche Freiheit gemäss Art. 10 Abs. 2 BV. Indem ihn die Vorinstanz in den Sicherheitstrakt habe verlegen lassen, nur weil man in seiner Zelle ein Mobiltelefon gefunden habe, sei sie über das hinausgegangen, was zur Gewährleistung des Strafvollzugs und zur Aufrechterhaltung eines ordnungsgemässen Gefängnisbetriebs erforderlich sei. Die Vorinstanz lasse auch ausser Acht, dass durch seine Verlegung in den Sicherheitstrakt seine Gesundheit tangiert werde, leide er doch an Bluthochdruck, der in der gegenwärtigen angespannten Situation noch mehr angestiegen sei. 3.2 Gemäss Art. 10 Abs. 2 BV hat jeder Mensch das Recht auf persönliche Freiheit, insbesondere auf körperliche und geistige Unversehrtheit und auf Bewegungsfreiheit. Nach Art. 36 BV müssen Einschränkungen von Grundrechten durch ein öffentliches Interesse gerechtfertigt und verhältnismässig sein (Abs. 2 und 3). Wie (E. 2.4.2) dargelegt, geht die Vorinstanz aufgrund der gegebenen Umstände zu Recht von der besonderen Fluchtgefährlichkeit des Beschwerdeführers aus. Seine Verlegung in den Sicherheitstrakt liegt damit im öffentlichen Interesse. Der Eingriff ist erforderlich, da - wie das Mobiltelefon in der Zelle des Beschwerdeführers im Normalvollzug zeigt - in diesem Haftregime Fluchtvorbereitungen namentlich besonders fluchtgefährlicher Gefangener nicht hinreichend unterbunden werden können. Sollte der Beschwerdeführer an hohem Blutdruck leiden, ist selbstverständlich, dass ihm die notwendige medizinische Betreuung auch im Sicherheitstrakt gewährt wird. Eine Schlechterstellung insoweit gegenüber dem Normalvollzug besteht nicht und wäre verfassungsrechtlich unzulässig. Die Beschwerde erweist sich somit auch im vorliegenden Punkt als unbegründet.