Citation: 6B_443/2014 E. 2.4.2

2.4.2. Zutreffend und unbestritten ist, dass der Beschwerdegegner die Auseinandersetzung hätte vermeiden können, wenn er in seiner Wohnung geblieben wäre. Dieser Umstand führt mit dazu, dass der Tatbestand nach Art. 133 Abs. 1 StGB erfüllt ist; er begründet nicht per se ein erhöhtes Verschulden. Nach Feststellung der Vorinstanzen hat der Beschwerdegegner die tätliche Auseinandersetzung nicht von sich aus gesucht, sondern auf verbale Provokationen reagiert. Seine Beteiligung am Raufhandel war deshalb keineswegs diejenige eines Rädelsführers. Mithin fällt die unbedingte Geldstrafe trotz der früheren Verurteilungen wegen einschlägiger Vergehen nicht aus dem Rahmen. Die vorinstanzliche Strafzumessung erscheint auch unter dem Aspekt der übrigen Vorstrafen nicht als ermessensmissbräuchlich. Schliesslich ist sie insbesondere auch mit Blick auf die persönlichen Verhältnisse (vgl. E. 2.2 und 3.3.1) jedenfalls vertretbar.