Citation: 6B_668/2022 E. 1.3.2

1.3.2. Sodann kritisiert der Beschwerdeführer die Erwägungen zum Vorgang 98. Dazu hält die Vorinstanz fest, dem Beschwerdeführer werde vorgeworfen, am 25. September 2019 ein weiteres Mal von seinem Bruder beauftragt worden zu sein, 10 Portionen zu 10 Gramm Kokaingemisch von Bad Ragaz nach St. Gallen zu bringen. Der Beschwerdeführer gebe zwar zu, nach Bad Ragaz gereist zu sein, doch wolle er wegen eines Streits mit leeren Händen nach St. Gallen zurückgekehrt sein. Auch hier stellt die Vorinstanz auf die abgehörten Telefongespräche des Beschwerdeführers mit seinem Bruder ab. Darin finde sich kein Hinweis, dass etwas schief gelaufen oder ein Streit ausgebrochen sei. Im Ergebnis stellt die Vorinstanz fest, dass der Beschwerdeführer 10 Portionen zu 10 Gramm Kokaingemisch befördert habe. Auch hier dringt die Rüge des Beschwerdeführers nicht durch. Insbesondere genügt es für die Annahme von Willkür nicht, dass der Bruder des Beschwerdeführers bestätigt haben soll, dass es zu einem Streit gekommen sei. Denn die von der Vorinstanz herangezogenen Telefongespräche sprechen deutlich für das Gegenteil.