Citation: 5A_972/2020 E. A

A.a. Auf dem Grundstück C.________-Gbbl. Nr. yyy wurden 1974 vier Wohnblöcke (B.________-Strasse w, x, y und z) sowie zwei unterirdische Einstellhallen errichtet; die östlich gelegene Einstellhalle (B.________-Strasse va) ragt teilweise in das Nachbargrundstück C.________-Gbbl. Nr. zzz (B.________-Strasseu und v) hinüber, verfügt hierfür aber über ein Überbaurecht. Mit der Begründungserklärung vom 4. März 1974 wurden 34 Miteigentumsanteile gebildet und zu Stockwerkeigentum ausgestaltet. Diese teilen sich auf in 24 Wohnungen (Stockwerkeinheiten yyy-a bis yyy-e), 8 Bastelzimmer in den Kellergeschossen (Stockwerkeinheiten yyy-f bis yyy-g) und 2 unterirdische Einstellhallen je mit 19 Autoabstellplätzen (Stockwerkeinheiten yyy-h und yyy-i). Letztere wurden als Zugehörparzellen bezeichnet und den Stockwerkeinheiten yyy-a bis yyy-c zu je 1/17 Miteigentum an der Stockwerkeinheit yyy-i und den Stockwerkeinheiten yyy-d bis yyy-e zu je 1/17 Miteigentum an der Stockwerkeinheit yyy-h zugewiesen; die verbleibenden 10/17 Miteigentumsanteile an der Stockwerkeinheit yyy-h stehen dem jeweiligen Eigentümer des Grundstücks C.________-Gbbl. Nr. zzz - zwischenzeitlich ebenfalls zu Stockwerkeigentum aufgeteilt - zu. A.b. A.________ ist Eigentümer der Stockwerkeinheit C.________-Gbbl. Nr. yyy-b (4.5-Zimmerwohnung im Gebäude B.________-Strasse z; Wertquote 37/1000) und 1/17 Miteigentümer der Stockwerkeinheit C.________-Gbbl. Nr. yyy-i (Einstellhalle B.________-Strasse xa; Wertquote für die gesamte Stockwerkeinheit 56/1000). A.c. An der Versammlung der Stockwerkeigentümer vom 30. Mai 2018 genehmigten diese durch Mehrheitsbeschluss ein vom Ausschuss vorgelegtes Projekt für die Sanierung und Neuerstellung der Balkone samt der dazugehörigen Finanzierung. A.d. A.________ gelangte (zusammen mit D.________) am 29. Juni 2018 an die Schlichtungsbehörde Bern-Mittelland. Nachdem die Parteien sich nicht einigen konnten, erteilte die Schlichtungsbehörde den klagenden Parteien die Klagebewilligung (Verfügung vom 29. August 2018). Daraufhin reichte A.________ beim Regionalgericht Bern-Mittelland am 16. November 2018 seine Klage ein. Darin beantragte er hauptsächlich, es sei festzustellen, dass der Beschluss der Stockwerkeigentümerversammlung vom 30. Mai 2018 nichtig sei. Eventualiter sei der Beschluss betreffend die Neuerstellung der Balkone aufzuheben, subeventualiter sei festzustellen, dass sich A.________ nicht an den Kosten für die Neuerstellung der Balkone zu beteiligen habe, und die Stockwerkeigentümergemeinschaft sei zu verurteilen, ihm für die vorübergehende Beeinträchtigung während der Bauarbeiten einen Ersatz von pauschal Fr. 4'000.-- zu bezahlen. Ebenso eventualiter sei der Beschluss vom 30. Mai 2018, wonach die Neuerstellung der Balkone teilweise aus dem Erneuerungsfonds finanziert werden solle, aufzuheben. Mit Entscheid vom 25. Februar 2020 wies das Regionalgericht die Klage kostenfällig ab.