Citation: 5A_13/2024 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1977) und C.________ (geb. 1969) sind die nicht miteinander verheirateten Eltern von B.A.________ (geb. 2013). Die Tochter steht unter der gemeinsamen elterlichen Sorge von Vater und Mutter. Die Eltern wohnten zunächst zusammen in U.________ (ZH). Kurz nach B.A.________s Geburt trennten sie sich. Am 30. September 2015 ersuchte der Vater die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Dübendorf, B.A.________s Betreuung zu regeln. Am 22. Januar 2016 zog A.A.________ von U.________ (ZH) nach V.________ (SG) und beantragte mit Klage vom 26. Januar 2016 beim Kreisgericht Rorschach, B.A.________ unter ihre alleinige elterliche Sorge zu stellen, für C.________ ein begleitetes Besuchsrecht anzuordnen und den Unterhalt zu regeln. Das Kreisgericht sistierte den Prozess bis zum Abschluss des Verfahrens bei der KESB Dübendorf und wies A.A.________ auf das Erfordernis eines Schlichtungsverfahrens hin. Das Schlichtungsverfahren, das A.A.________ beim Vermittleramt Rorschach am 29. Januar 2016 einleitete, wurde ebenfalls sistiert. A.b. Nachdem die Betreuungsanteile von der KESB Dübendorf (Entscheid vom 9. Februar 2016) bzw. auf Beschwerde der Mutter hin vom Bezirksrat Uster (Beschluss und Urteil vom 20. Juli 2016) zunächst vorsorglich geregelt sowie eine Beistandschaft und eine Kindesvertretung angeordnet worden waren, legte die KESB Dübendorf mit Endentscheid vom 9. Juli 2018 B.A.________s Wohnsitz bei der Mutter in V.________ (SG) fest und erliess eine detaillierte Betreuungs-, Feiertags- und Ferienregelung, die auch berücksichtigt, ob die Wohnsitze der Eltern bei B.A.________s Eintritt in den Kindergarten weniger oder mehr als vierzig Kilometer auseinander liegen. Für das letztere, vor Bundesgericht allein noch relevante Szenario regelte sie die Anteile an B.A.________s regelmässiger Betreuung ab Eintritt in den Kindergarten dahingehend, dass A.A.________ das Kind von Montagmorgen (Beginn des Kindergartens bzw. der Schule) bis Freitag (Schluss des Kindergartens bzw. der Schule) sowie an jedem ersten Wochenende des Monats betreut, während C.________ die Betreuung - mit Ausnahme des ersten Wochenendes des Monats - jeweils von Freitagmittag (12.00 Uhr) bzw. Schluss der Nachmittagsschule bis Montagmorgen (Beginn des Kindergartens bzw. der Schule) übernimmt. Weiter wurde C.________ berechtigt, B.A.________ während acht der dreizehn Schulferienwochen zu sich zu nehmen. A.c. Auf Ersuchen der Mutter und im Einverständnis mit dem Vater blieb das hängige Verfahren am Kreisgericht Rorschach bis Anfang Dezember 2019 formlos sistiert. Mit Verfügung vom 9. Mai 2019 übernahm die KESB Region Rorschach die bis dahin von der KESB Dübendorf geführte Beistandschaft (vgl. Bst. A.b).