Citation: I 602/04 05.08.2005 E. 4

4.1 Für den Einkommensvergleich gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG und Art. 16 ATSG sind Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben (vgl. BGE 129 V 222). Mit Bezug auf eine Rentenleistung gilt die Invalidität in dem Zeitpunkt als eingetreten, in dem der Anspruch nach Art. 29 Abs. 1 IVG entsteht, das heisst frühestens wenn die versicherte Person mindestens zu 40 % bleibend erwerbsunfähig geworden ist (lit. a) oder während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunfähig gewesen war (lit. b) und wenn sich daran eine Erwerbsunfähigkeit in mindestens gleicher Höhe anschliesst (BGE 121 V 274 Erw. 6b/cc, 119 V 115 Erw. 5a mit Hinweisen). 4.2 Dr. med. F.________ bestätigt in seinem Arztbericht vom 22. September 1999, die Beschwerdeführerin stehe seit Januar 1998 in seiner Behandlung. Vom 16. September bis 30. Oktober 1998 attestiert er eine Arbeitsunfähigkeit im bisherigen Beruf von 50 %, danach bis Ende Dezember 1999 eine solche von 100 %. In diese Zeit fallen auch Hospitalisationen in der Rheuma- und Rehabilitationsklinik Z.________ - vom 15. bis 31. Dezember 1998 - einerseits und in der Klinik X.________ - wo vom 17. bis 26. August 1999 eine Wirbelsäulenoperation durchgeführt wurde - andererseits. Damit steht fest, dass die Wartezeit gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG am 15. September 1999 abgelaufen ist. Im September 1999 - wenige Wochen nach der Durchführung der Spondylodese - bestand eine volle Arbeitsunfähigkeit in jeder Tätigkeit. Darüber herrscht Einigkeit. Damit hat die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine ganze Invalidenrente ab diesem Zeitpunkt.