Citation: 2C_212/2019 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer bezog für sich und seine Familie seit Jahren Fürsorgeleistungen: Bis in das Jahr 2011 betrugen diese Fr. 738'000.--, wobei sie mehrheitlich zulasten des Bundes gingen, weil die Familie bis in das Jahr 2009 asylrechtlich erfasst war. Vom Jahr 2009 bis in den Oktober 2015 leisteten die Sozialen Dienste St. Gallen Sozialhilfebeiträge im Umfang von Fr. 155'121.05. Seit Juli 2013 (Trennung der Familie) wird für den Beschwerdeführer ein separates Konto geführt. Zwischen der Verwarnung im April 2014 und der Verfügung des Migrationsamts vom 8. März 2016 entstanden neu Fürsorgekosten im Umfang von Fr. 55'343.65. Diese dürften sich in der Zwischenzeit weiter erhöht haben, nachdem der Beschwerdeführer bis zum angefochtenen Entscheid keine Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt finden konnte.