Citation: 1C_900/2013 E. 4.2.4

4.2.4. Der Beschwerdeführer 2 rügt erstmals vor Bundesgericht, dass er an der Erstellung des bfu-Berichts nicht habe mitwirken können. Da dieser Bericht im Hinblick auf seine Einsprache eingeholt wurde, hätte er darauf grundsätzlich Anspruch gehabt. Der Beschwerdeführer 2 hatte beantragt, dass sich der Experte der bfu vor der Begehung vor Ort bei ihm melde, was anscheinend unterblieben ist. Dieser Mangel wurde jedoch vom Rechtsvertreter des Beschwerdeführers 2 nicht beanstandet (vgl. insbesondere Protokoll der Sitzung vom 27. September 2011 und abschliessende Stellungnahme vom 11. April 2012 ). Weder wurde eine Wiederholung der Begutachtung im Beisein des Beschwerdeführers 2 beantragt, noch wurden Ergänzungsfragen zuhanden der bfu formuliert. Unter diesen Umständen konnten Regierungsrat und Kantonsgericht davon ausgehen, der Beschwerdeführer 2 akzeptiere den bfu-Bericht (zumindest formell) und durften ihn ihren Entscheiden zugrunde legen.