Citation: B 69/04 19.08.2005 E. 4

Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen und die Grundsätze über Beginn und Ende der obligatorischen Versicherung im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses (Art. 10 Abs. 1 und 2 BVG) und den Anspruch auf Invalidenleistungen (Art. 23 BVG in der bis Ende 2004 geltenden Fassung) zutreffend dargelegt. Dasselbe gilt hinsichtlich der Rechtsprechung, wonach Vorsorgeeinrichtungen, die ausdrücklich oder unter Hinweis auf das Gesetz vom gleichen Invaliditätsbegriff ausgehen wie die Invalidenversicherung, an die Invaliditätsbemessung der Organe der Invalidenversicherung (und deren Festlegung des Eintritts der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit) gebunden sind, wenn diese sich nicht als offensichtlich unhaltbar erweist (BGE 118 V 35, SZS 1999 S. 129; vgl. auch BGE 126 V 311 Erw. 1 in fine, 123 V 271 Erw. 2a, 120 V 108 Erw. 3c). Zu ergänzen ist, dass eine Bindung an die Invaliditätsbemessung der IV-Stelle entfällt, wenn die Rentenverfügung der (beschwerdeberechtigten) Vorsorgeeinrichtung nicht eröffnet worden ist (BGE 129 V 73). Richtig sind auch die vorinstanzlichen Ausführungen zur Funktion der Bestimmung des Art. 23 BVG, die Haftung mehrerer Vorsorgeeinrichtungen gegeneinander abzugrenzen, und zu dem für die Leistungspflicht der ehemaligen Vorsorgeeinrichtung massgebenden Erfordernis des engen sachlichen und zeitlichen Zusammenhangs zwischen Arbeitsunfähigkeit und Invalidität (BGE 117 Erw. 2c/aa und bb; vgl. auch BGE 130 V 275 Erw. 4.1, 123 V 264 Erw. 1c). Darauf kann verwiesen werden. Zutreffend ist auch, dass die Annahme eines engen zeitlichen Zusammenhangs voraussetzt, dass die versicherte Person nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit nicht während längerer Zeit wieder arbeitsfähig wurde. Zu ergänzen ist, dass die frühere Vorsorgeeinrichtung nicht für Rückfälle oder Spätfolgen einer Krankheit einzustehen hat, die erst Jahre nach Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit eintreten. Andererseits darf nicht bereits eine Unterbrechung des zeitlichen Zusammenhangs angenommen werden, wenn die versicherte Person bloss für kurze Zeit wieder an die Arbeit zurückgekehrt ist (BGE 123 V 264 Erw. 1c, 120 V 117 Erw. 2c/aa). Nach der Rechtsprechung sind bei der Frage des zeitlichen Zusammenhangs die gesamten Umstände des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen, wozu nebst den ärztlichen Auskünften insbesondere auch die in der Arbeitswelt nach aussen in Erscheinung tretenden Verhältnisse gehören (BGE 120 V 118 Erw. 2c/bb mit Hinweis; in SZS 2003 S. 509 zusammengefasstes Urteil H. vom 21. November 2002, B 23/01, Erw. 3.2).