Citation: 4A_647/2023 E. 4.4.2

4.4.2. Nichts ändert auch der Einwand der Beschwerdeführerin, dass die Parteien in der Verpfändungserklärung eine Verwertung der Geschäftsanteile an jedem beliebigen Ort in Deutschland vorgesehen hätten. Diese Klausel betrifft die Möglichkeit der privaten Verwertung der Geschäftsanteile an der C.________ GmbH (vgl. dazu FISCHER/KIESER, Die Privatverwertung von Pfandrechten an Aktien, Zeitschrift für Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht [GesKR] 3/2019, S. 1 ff.). Diese zwischen den Parteien vereinbarte Möglichkeit der privaten Verwertung der betreffenden Geschäftsanteile hat die Beschwerdeführerin mit ihrem Vorgehen aber gerade hintertrieben. Es kann auf die Ausführungen in E. 4.3.3 hiervor verwiesen werden.