Citation: 1B_51/2015 E. 1.1

1.1. Die Staatsanwaltschaft ist (gestützt auf Art. 81 lit. a und lit. b Ziff. 3 sowie Art. 80 Abs. 1 BGG) grundsätzlich legitimiert, Beschwerde gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide in Haftsachen zu erheben (BGE 138 IV 92 E. 1.1 S. 94; 137 IV 22 E. 1.2-1.4 S. 23-25; 87 E. 3 S. 89-92; 230 E. 1 S. 232; 237 E. 1.2 S. 240). Im vorliegenden Fall richtet sich ihre Beschwerde nicht gegen die erfolgte Haftentlassung selbst. Sie beantragt denn auch keine erneute Inhaftierung des Beschuldigten. Vielmehr macht sie geltend, die Vorinstanz habe haftrechtliche Noven berücksichtigt, ohne dazu (von Bundesrechts wegen) befugt gewesen zu sein. Auch habe sie den Haftgrund der Kollusionsgefahr zu Unrecht verneint. Im Hinblick auf künftige analoge Fälle möchte die Staatsanwaltschaft vom Bundesgericht primär die Rechtsfrage prüfen lassen, ob die Berücksichtigung von tatsächlichen Noven im kantonalen Haftbeschwerdeverfahren zulässig ist. Sie beantragt in diesem Sinne die Feststellung der Bundesrechtswidrigkeit des angefochtenen Entscheides.