Citation: I 291/02 13.01.2003 E. 3

3.1 Voraussetzung für die Entstehung eines Anspruchs auf eine Invalidenrente bei dem im Ausland wohnenden Beschwerdeführer ist, dass er während eines Jahres - im bisherigen Beruf - ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich wenigstens zu 50 % arbeitsunfähig gewesen ist und nach Ablauf der Wartezeit - bezogen auf den gesamten in Betracht fallenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt - ein Invaliditätsgrad in mindestens gleichem Ausmass besteht (Art. 29 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 28 Abs. 1ter IVG; BGE 121 V 269 ff. Erw. 5 und 6). Die Rekurskommission stellte auf die im Verwaltungsverfahren getätigten beruflichen Abklärungen ab, wonach der Versicherte leichte, wechselnd belastende Tätigkeiten in staub-, isozyanatdampf- und lösungsmittelfreier Umgebung (so die Bearbeitung und Montage von Schrift- und Bildfolien auf Fahrzeugen, die Bedienung und Überwachung von Maschinen und Anlagen, Magazinerarbeiten in Verteilzentren oder Gravurarbeiten) nach wie vor vollzeitlich ausüben könne und sich damit ein Lohn von deutlich mehr als der Hälfte des früheren Einkommens erzielen lasse. Die hausärztlich bescheinigten Konzentrationsprobleme und die rasche Ermüdbarkeit seien bei der Einschätzung der Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers berücksichtigt worden. Die beim Abschluss der Abklärungen in Aussicht gestellte Durchführung einer Spiroergometrie sei allenfalls noch in diagnostischer Hinsicht von Bedeutung, vermöge aber an der objektivierten und für die Invaliditätsbemessung ausschlaggebenden Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers nichts zu ändern.