Citation: 4A_367/2024 E. B

B.a. Mit Klage vom 22. August 2022 beantragte der Pächter beim Kreisgericht See-Gaster, es sei festzustellen, dass die Kündigung ungültig sei. Eventualiter sei das Pachtverhältnis maximal zu erstrecken. Mit Entscheid vom 17. April 2023 hiess die Einzelrichterin beim Kreisgericht die Klage gut und stellte die Nichtigkeit der Kündigung fest. Die Gerichtskosten von Fr. 3'500.-- auferlegte sie den Verpächtern unter solidarischer Haftbarkeit und verpflichtete diese, dem Pächter eine Parteientschädigung von Fr. 6'380.-- zu bezahlen. B.b. Eine dagegen gerichtete Berufung der Verpächter hiess das Kantonsgericht St. Gallen gut. Es hob den erstinstanzlichen Entscheid auf und wies die Klage des Pächters ab. Es verpflichtete ihn, die Gerichtskosten für das kantonale Verfahren von insgesamt Fr. 7'500.-- zu bezahlen und die Verpächter mit insgesamt Fr. 8'930.-- zu entschädigen. Das Kantonsgericht erwog, die Verpächter hätten die gemäss Art. 22a Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1985 über die landwirtschaftliche Pacht (LPG; SR 221.213.2) erforderliche (schriftliche) Zustimmung zu den vom Pächter vorgenommenen Geländeveränderungen nicht erteilt. Die Kündigung sei frist- und formgerecht erfolgt und es liege kein rechtsmissbräuchliches Verhalten der Verpächter vor. Der Pächter habe mit den eigenmächtig vorgenommenen Geländeveränderungen und der Weigerung zum Rückbau einen Kündigungsgrund geliefert, der eine Erstreckung ausschliesse.