Citation: 8C_648/2017 E. A

A.________, geboren 1971, Staatsangehöriger von Bosnien-Herzegowina, reiste am 27. Februar 1994 in die Schweiz ein. In der Folge war er im Gastgewerbe tätig (letzter effektiver Arbeitstag: 31. Oktober 2006). 1996 heiratete er und wurde Vater von vier Kindern (geboren 1997, 1998, 2000 und 2002). Im Oktober 2007 meldete er sich wegen psychischer Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Gestützt auf das bidisziplinäre Gutachten (rheumatologisch, psychiatrisch) des Medizinischen Zentrums Römerhof (MZR), Zürich, vom 14. August 2009 sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Zürich am 24. Dezember 2009 ab 1. Oktober 2007 eine ganze Invalidenrente samt Kinderrenten zu. 2011 wurde ihm das Schweizer Bürgerrecht zuerkannt. Anlässlich der im August 2013 eingeleiteten Revision holte die IV-Stelle ein polydisziplinäres Gutachten (internistisch, psychiatrisch, neuropsychologisch, orthopädisch) vom 24. Oktober 2014 bei der MEDAS Bern ein. Am 9. Mai 2016 kam die IV-Stelle wiedererwägungsweise auf ihre Verfügung vom 24. Dezember 2009 zurück und hob die Invalidenrente per Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf.