Citation: 4D_27/2016 E. A

A.a. Gemäss Gutschriftsanzeige der Bank D.________ AG vom 22. November 2001 wurde im Auftrag des in Deutschland wohnhaften C.________ (Kläger, Beschwerdegegner) durch die auftraggebende Sparkasse E.________ der Betrag von DM 35'000.-- auf das D.________-Konto Nr. xxx, lautend auf "A.________ Treuhand, Herr B.A.________" überwiesen und dort mit einem Betrag von EUR 17'895.22 bzw. Fr. 25'706.50 gutgeschrieben. Als "Zahlungsgrund" wurde "Darlehen zu Gunsten Fa. G.________" angegeben. Als Inhaber des Einzelunternehmens "A.________ Treuhand" war B.A.________ (Beklagter 2, Beschwerdeführer 2) im Handelsregister aufgeführt, ferner war A.A.________ (Beklagte 1, Beschwerdeführerin 1) mit Einzelprokura eingetragen. A.b. Der Hintergrund der Überweisung des Betrages von DM 35'000.-- ist zwischen den Parteien umstritten. Nachdem der Kläger die Rückerstattung des überwiesenen Betrages verlangt hatte, bestritten die Beklagten eine Schuldpflicht. Sie machten geltend, eine gewisse Frau H.________ habe vorgegeben, Geld für ein Kinderhilfswerk zu sammeln. Sie habe die Beklagte 1 zu überreden vermocht, ihr Darlehen von mindestens Fr. 720'000.-- zu gewähren. Dabei habe H.________ der Beklagten 1 erklärt, ihr (H.________) stünden gegenüber mehreren Personen, darunter dem Kläger, eine Forderung zu, und sie habe die Schuldner angewiesen, die jeweilige Schuld direkt an die Beklagte 1 in Anrechnung an das von dieser gewährte Darlehen zu zahlen. Gleichermassen habe H.________ eine Forderung gegenüber der G.________ aus einem Darlehensvertrag über DM 635'000.-- gehabt. Es sei daher davon auszugehen, dass mit der durch H.________ angewiesenen Zahlung des Klägers an die Beklagten dessen Schuld bei H.________ im entsprechenden Umfang erloschen sei und er zum vorneherein keinen Schaden erlitten habe. Als weitere Begründung, dass dem Kläger kein Schaden erwachsen sei, brachten die Beklagten (erstmals in der Duplik im erstinstanzlichen Verfahren) vor, der Kläger selber habe an der Einvernahme vor dem Polizeipräsidium U.________ vom 2. Oktober 2003 vorgebracht, er habe im Juni 2002 unerwartet eine Überweisung von gut EUR 18'000.-- mit den Angaben "H.________" (Name), "V.________" (Ort) und dem Vermerk "Rückzahlung Darlehen" erhalten. Wenn er aber von Frau H.________ ca. EUR 18'000.-- zurückerhalten habe, sei er nicht geschädigt.