Citation: C 300/02 22.12.2003 E. 2.1

Streitig ist in letzter Instanz nur noch die Dauer der Einstellung in der Anspruchsberechtigung,sich der Versicherte in einer schwierigen beruflichen Situation befinde und es zu begrüssen sei, dass er sich mit einer selbstständigen Erwerbstätigkeit einen Teil des Lebensunterhaltes zu verdienen suche; im Weiteren habe er nicht absichtlich einen Zwischenverdienst verschweigen wollen, sondern angenommen, Zwischenverdienste ohne Gewinnerzielung nicht angeben zu müssen. Die Arbeitslosenkasse ist demgegenüber der Auffassung, die Vorinstanz habe unzulässigerweise in ihr Ermessen eingegriffen, denn sie habe mit der Annahme eines leichten Verschuldens die geringen Einkünfte aus der selbstständigen Erwerbstätigkeit bereits berücksichtigt und sei auch nicht von einem absichtlichen Verschweigen des Zwischenverdienstes ausgegangen, da sie sonst eine Einstellung gemäss Art. 30 Abs. 3 lit. f AVIG (zu Unrecht erwirkte Arbeitslosenentschädigung) verfügt hätte. 2.2 Die Vorinstanz hat die Bestimmungen über die Auskunfts- und Meldepflicht (Art. 96 Abs. 1 und 2 AVIG), die Voraussetzungen der Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen Verletzung der Auskunfts- und Meldepflicht (Art. 30 Abs. 1 lit. e AVIG; BGE 123 V 151 Erw. 1b) sowie die verschuldensabhängige Dauer der Einstellung (Art. 30 Abs. 3 Satz 3 AVIG, Art. 45 Abs. 2 AVIV) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.