Citation: 7B_203/2024 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung von Art. 227 Abs. 2 StPO geltend. Er meint, das Zwangsmassnahmengericht habe der Staatsanwaltschaft mit Entscheid vom 1. November 2023 eine Frist bis zum 10. November 2023, 12.00 Uhr, gewährt, um einen Haftverlängerungsantrag einzureichen. Die Staatsanwaltschaft habe ihren Antrag auf Haftverlängerung in der Folge am 10. November 2023, d.h. am Tag, als die mit Entscheid vom 1. November 2023 angeordnete Haft auslief, eingereicht und damit Art. 227 Abs. 2 StPO verletzt, wonach der Haftverlängerungsantrag vier Tage vor Ablauf der Haftdauer eingereicht werden müsse. Dadurch seien seine Rechte verletzt worden, denn die viertägige Frist diene unter anderem auch dazu, dass ihm "nicht in letzter Minute, bevor er entlassen werden soll, der Boden unter den Füssen weggerissen" werde.