Citation: 2C_409/2020 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, das Bundesamt für Energie habe sich in seiner Verfügung vom 22. Januar 2019 nur äusserst rudimentär mit den von ihr dargelegten Gründen für die Unanwendbarkeit von Art. 63 Abs. 4 EnFV (in der bis zum 31. März 2019 gültigen Fassung) auf ihr Erneuerungsvorhaben auseinandergesetzt. Durch diese mangelhafte Begründung sei ihr Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt worden. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz genüge die Verfügung des Bundesamts für Energie vom 22. Januar 2019 nicht den Begründungsanforderungen von Verfügungen. Die erst im Beschwerdeverfahren vor der Vorinstanz nachgeschobene Begründung, weshalb es die strittige Verordnungsbestimmung im vorliegenden Fall für anwendbar erachte, vermöge zwar die Verletzung des rechtlichen Gehörs allenfalls heilen. Jedoch sei diesem Umstand zumindest im Kostenpunkt Rechnung zu tragen.