Citation: 5A_148/2014 E. 6.2

6.2. Anstatt aufzuzeigen, inwiefern das vorstehend resümierte vorinstanzliche Beweisergebnis mit der tatsächlichen Situation in einem klaren Widerspruch steht und damit offensichtlich unrichtig ist, gibt sich der Beschwerdeführer damit zufrieden, den Sachverhalt aus seiner eigenen Sicht zu schildern und die bereits dem Obergericht unterbreiteten Rügen zu wiederholen. Damit vermag er nichts auszurichten. An der Sache vorbei gehen namentlich die weitschweifigen Ausführungen, mit denen er die "im Urteil des Bezirksgerichts vom 16. August 2013 angeführten Vorwürfe" von sich weist. Wie bereits erwähnt, steht vor Bundesgericht nicht das erstinstanzliche Urteil zur Überprüfung, sondern dasjenige des Obergerichts (E. 2). Unbehelflich ist auch die Kritik an den Umständen in der Primarschule in D.________, die "alles andere als glücklich und von Gewalt und fehlender schulischer und erzieherischer Betreuung gezeichnet" seien. Soweit der Beschwerdeführer damit eine Gefährdung des Wohls der beiden Knaben unterstellen will, wäre diese jedenfalls nicht auf Tatsachen zurückzuführen, die in der Person der Beschwerdegegnerin liegen. Das Gesagte gilt sinngemäss, wenn der Beschwerdeführer die berufliche Situation der Beschwerdegegnerin beanstandet. Inwiefern damit eine konkrete Gefährdung des Kindeswohls verbunden sein soll, vermag er nicht zu erklären. Schliesslich stellt der Beschwerdeführer wiederum die Erziehungsfähigkeit der Beschwerdegegnerin in Frage, kritisiert ihre mangelnde Kooperation bei der Ausübung seines Besuchsrechts und stellt diesen Vorwürfen seine eigenen Vorzüge als Inhaber der elterlichen Obhut gegenüber. Damit verkennt er die beschriebene Natur des Abänderungsverfahrens (E. 4) : Allein dass eine Zuteilung der Obhut an ihn auch in Frage käme, bedeutet nicht, dass ein Abänderungsgrund im Sinne von Art. 179 Abs. 1 ZGB vorliegt.