Citation: 9C_66/2024 E. 4.3.2

4.3.2. Soweit sich die Beschwerdeführerin mit Bezug auf den zivilstandsunabhängigen Betreuungsunterhalt implizit darauf beruft, eine Ungleichbehandlung von verheirateten und unverheirateten hinterbliebenen Elternteilen sei rechtswidrig, ist ihr zu widersprechen. Rechtsprechungsgemäss verstösst die Statuierung unterschiedlicher Voraussetzungen für verheiratete und unverheiratete Paare nicht gegen das Rechtsgleichheitsgebot; dies insbesondere mit Blick darauf, dass Letztere keine gesetzliche gegenseitige Unterhaltspflicht trifft, sondern im Grundsatz und vom Umfang her lediglich eine moralische gegenseitige Unterstützungspflicht, weshalb sie denn auch nach dem Tod des Partners nicht mit entsprechenden Ersatzleistungen rechnen können (vgl. BGE 137 V 105 E. 9.3 f.; Urteil 9C_655/2021 vom 3. Februar 2023 E. 4.3.4). Zudem lässt auch der gesetzliche Rahmen eine Privilegierung der hinterlassenen Ehegatten gegenüber den hinterlassenen Lebenspartnern erkennen (vgl. Art. 19 und 20a Abs. 1 BVG; BGE 136 V 49 E. 4.6). Die Ausführungen der Beschwerdeführerin bezüglich der Witwenrente von AHV und BVG sind daher unbeachtlich.