Citation: 5A_815/2019 E. B

B.a. Im Februar 2019 erstattete der Vater eine Gefährdungsmeldung bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde E.________ (KESB). Er begründete diese hauptsächlich mit Verhaltensauffälligkeiten der Kinder, gestörtem Essverhalten, fehlender Hygiene sowie einer Instrumentalisierung der Kinder im Elternkonflikt. B.b. Daraufhin beantragte die Mutter am 12. April 2019 superprovisorisch und vorsorglich die Sistierung des persönlichen Verkehrs zwischen Vater und Kindern. B.c. Die KESB sistierte am 17. April 2019 superprovisorisch den persönlichen Verkehr. B.d. Am 17. Juni 2019 erstattete die Mutter bei der Kantonspolizei eine Strafanzeige gegen den Vater, da dieser dem Sohn anlässlich zweier Besuche Körperverletzungen zugefügt bzw. Tätlichkeiten begangen habe. Im darauffolgenden Monat ergänzte sie die Strafanzeige mit dem Vorwurf von im Jahr 2016 begangenen sexuellen Handlungen mit dem Sohn. B.e. Am 29. Juli 2019 entschied die KESB vorsorglich über den persönlichen Verkehr, indem sie jeweils zweistündige, begleitete Kontakte alle vierzehn Tage während zweier Monate anordnete. Anschliessend sei die Dauer der Kontakte während zweier Monate auf vier Stunden zu erhöhen und für die Zeit danach auf sechs Stunden. Sodann errichtete sie eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB und erteilte der Beiständin den Auftrag, den Kontakt zwischen den Kindern und ihrem Vater zu organisieren. Einer allfälligen Beschwerde entzog sie die aufschiebende Wirkung. B.f. Zwischen dem Vater und den Kindern fanden seither keine Kontakte statt.