Citation: 8C_266/2020 E. A

A.________, geboren 1959, ist diplomierte Pflegefachfrau. Sie arbeitete seit Juni 2000 mit einem 80%-Pensum im Spital B.________ und war in dieser Eigenschaft bei der Unfallversicherung Stadt Zürich (nachfolgend: UVZ oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 3. Februar 2017 wurde sie innerorts unverschuldet bei einer Personenwagen-Frontalkollision am Steuer eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus ihrem Auto geborgen werden. Dabei zog sie sich unter anderem eine instabile Berstungsfraktur des zwölften Brustwirbelkörpers sowie eine mehrfragmentäre extraartikuläre Fraktur des Grundgliedes des rechten Kleinfingers zu, welche am 4. Februar 2017 im Spital C.________ operativ saniert wurden. Vom 13. Februar bis 2. März 2017 folgte ein stationärer Rehabilitationsaufenthalt in der Reha Clinic D.________. Die UVZ übernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Im Wesentlichen konnte die Behandlung im September 2017 bei wiedererlangter voller Arbeitsfähigkeit in Bezug auf ein 100%-Pensum abgeschlossen werden. Mit Verfügung vom 19. Juni 2018 stellte die UVZ sämtliche Leistungen per 13. Juni 2018 ein und schloss den Fall folgenlos ab. Auf Einsprache hin veranlasste die UVZ weitere medizinische Abklärungen. Mit Einspracheentscheid vom 29. April 2019 bzw. 27. Juni 2019 hielt die UVZ an der Verfügung vom 19. Juni 2018 fest.