Citation: 5P.20/2005 12.05.2005 E. B

Am 29. Oktober 2004 machte der Beschwerdeführer eine negative Feststellungsklage gemäss Art. 85a Abs. 1 SchKG anhängig. Am 23. November 2004 reichte er beim Bezirkspräsidium Maloja zudem ein Gesuch um vorläufige Einstellung der Betreibung ein. Auf dieses Gesuch trat das Bezirksgerichtspräsidium Maloja mit Verfügung vom 14. Dezember 2004 nicht ein. Zur Begründung führte es im Wesentlichen aus, die Gegenforderungen des Beschwerdeführers, die dieser zur Verrechnung stelle, gründeten auf ehelichem Güterrecht und seien im Rahmen der güterrechtlichen Auseinandersetzung des Scheidungsverfahrens abschliessend zu beurteilen. Die negative Feststellungsklage scheitere daher an der Litispendenz des geltend gemachten Verrechnungsanspruchs. Zudem sei die Klage wohl auch materiell unbegründet, weshalb die Betreibung nicht vorläufig einzustellen sei.