Citation: 8C_654/2018 E. 6.2

6.2. Das kantonale Gericht stellte fest, dass eine Arbeitsunfähigkeit im Umfang von 30 % erst ab dem Zeitpunkt der Begutachtung im Mai 2017 ausgewiesen sei. Retrospektiv habe sich der Gutachter ausdrücklich nicht zu äussern vermocht. Der Bericht der damaligen Behandler vom 1. Juli 2011 (psychiatrische Klinik C.________) sei wenig begründet. Ihre als Vermutung formulierte Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit auf 50 % ab dem 1. Juli 2008 vermöge dem massgeblichen Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht zu genügen. Zudem sei der Beschwerdeführer jedenfalls im Zeitraum vom 1. Januar 2007 bis zum 16. Juli 2012 zumindest teilweise erwerbstätig gewesen. Ein Rentenanspruch hätte jedoch angesichts der Anmeldung des Beschwerdeführers im April 2011 ohnehin frühestens ab dem 1. Oktober 2011 entstehen können. In der Beschwerde wird zur Begründung des Antrags auf Zusprechung einer (abgestuften) Invalidenrente ab dem 1. Juni 2008 nicht dargelegt, inwiefern diese vorinstanzlichen Feststellungen offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig wären.