Citation: 9C_568/2024 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz stützte sich in ihrer Sachverhaltsermittlung auf das durch die Beschwerdeführerin ausgefüllte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege, in dem sie ein eigenes Erwerbseinkommen von Fr. 6'101.- sowie ein Einkommen ihres Ehemannes durch Unterhalts-/Unterstützungsbeiträge in der Höhe von Fr. 2'500.- angab. Als Ausgaben machte sie einen Hypothekarzins (inkl. Nebenkosten) von Fr. 350.-, Krankenkassenprämien von Fr. 582.- und Fr. 439.65, Steuern in der Höhe von Fr. 700.- sowie Berufsauslagen von Fr. 805.- geltend, wobei sie sowohl Einkommen als auch Auslagen nur teilweise belegte. Soweit die Beschwerdeführerin diesen Beträgen in ihrer Beschwerde an das Bundesgericht andere Zahlen gegenüberstellt, ohne dabei zu begründen, weshalb die Vorinstanz nicht auf die Beträge im Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege hätte abstützen dürfen, gelingt es ihr damit nicht, eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung durch das kantonale Gericht zu belegen, was sie auch nicht explizit rügt. Wie dargelegt (E. 3.4), oblag es ihr als Gesuchstellerin, ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse darzulegen. Im Übrigen würde selbst bei Anerkennung aller durch die Beschwerdeführerin im Verfahren vor Bundesgericht geltend gemachten Ausgaben sowie Nichtberücksichtigung des im vorinstanzlichen Verfahren durch sie selbst eingebrachten (Unterstützungs-) Einkommen ihres Ehemannes ein monatlicher Überschuss von rund Fr. 290.- resultieren (Fr. 6'101.- - Fr. 5'810.53). Es kann damit offen bleiben, ob die im bundesgerichtlichen Verfahren neu eingereichten Belege als echte oder unechte Noven (Art. 99 Abs. 1 BGG) zulässig und alle vorgebrachten Ausgaben anzurechnen wären.