Citation: 5D_213/2015 E. 5

Vorweg zu prüfen ist der beiläufig und ohne Hinweis auf die verletzte Verfassungsbestimmung erhobene Vorwurf der Beschwerdeführerin, wonach die Vorinstanz ihren Entscheid nicht ausreichend begründet hat. Der Vorwurf ist offensichtlich haltlos. Die Begründungspflicht, wie sie sich aus dem verfassungsmässigen Gehörsanspruch (Art. 29 Abs. 2 BV) ergibt, bedeutet nicht, dass sich die Behörde zu allen Punkten einlässlich äussern und jedes einzelne Vorbringen widerlegen muss (vgl. zum Ganzen BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88; 133 III 439 E. 3.3 S. 445). Zu begründen ist das Ergebnis des Entscheides, das im Urteilsdispositiv zum Ausdruck kommt und das allein die Rechtsstellung der betroffenen Person berührt. Über dessen Tragweite - und nicht über ihm zugrunde liegende Erwägungen - soll sich die betroffene Person Rechenschaft geben können (s. Urteil 5A_425/2015 vom 5. Oktober 2015 E. 4). Die Beschwerde an das Bundesgericht belegt zur Genüge, dass die Beschwerdeführerin diese Möglichkeit hatte.