Citation: 4A_374/2016 E. 3

Die Vorinstanz erwog, dass der Beschwerdeführer Rechenschafts- und Herausgabeansprüche nach Art. 400 Abs. 1 OR geltend mache. Die Rechenschafts- und Auskunftspflicht des Beauftragten erstrecke sich auf das gesamte Auftragsverhältnis. Durch das Auftragsverhältnis werde die Pflicht des Beauftragten jedoch auch beschränkt: Die Rechenschafts- und Auskunftspflicht beziehe sich einzig auf die dem Beauftragten übertragenen Geschäfte und Dienste. Er müsse daher nur solche Auskünfte erteilen, die sich auf das konkrete Auftragsverhältnis beziehen würden. Es sei vorliegend zwar unbestritten, so die Vorinstanz weiter, dass zwischen den Parteien eine auftragsrechtliche Beziehung nach Massgabe von Art. 394 ff. OR bestanden habe. Umstritten sei jedoch der genaue Inhalt dieses Auftrags. Während der Beschwerdeführer vortragen lasse, dass das Auftragsverhältnis gerade darum geschlossen worden sei, um ihn dahingehend zu beraten, wann und wie sein Bargeld wieder auf ein Konto einbezahlt (und investiert) werden solle, bestreite die Beschwerdegegnerin jegliche vertragliche Verpflichtung eingegangen zu sein, dem Beschwerdeführer eine neue Depotbank zu suchen. Der Inhalt des Auftrags sei mithin nicht unbestritten. Sämtliche Rechtsbegehren des Beschwerdeführers würden jedoch eine Mandatsbeziehung zwischen den Parteien erfordern, die (zumindest auch) das Finden einer Depotbank für die entsprechenden Barmittel des Beschwerdeführers zum Inhalt habe. Es sei daher zu prüfen, ob anhand der eingereichten Unterlagen erstellt werden könne, dass ein dahingehendes Auftragsverhältnis, so wie es vom Beschwerdeführer vorgetragen werde, zwischen den Parteien erstellt werden könne. Die Vorinstanz ging anschliessend ausführlich auf die vom Beschwerdeführer eingereichten Urkunden ein, so namentlich auf den Beratungsvertrag vom 26. Juni 2013, das Schreiben der Beschwerdegegnerin an die Rechtsvertreter des Beschwerdeführers [vom 19. August 2015], einen Auszug der Homepage der Beschwerdegegnerin, den "Kundenprüfungs-Report" der Bank H.________ SA vom 12. Mai 2014, das Schreiben vom 11. Juni 2014 der Beschwerdegegnerin an die Bank H.________ SA, die Zahlungsinstruktion vom 15. Mai 2015, den Managementvertrag vom 15. Mai 2014 und die weitere Korrespondenz der Parteien zwischen dem 10. April 2015 und dem 14. Oktober 2015 sowie diejenige zwischen dem Beschwerdeführer und der Anwaltskanzlei K.________. Die Vorinstanz kam dabei zusammenfassend zum Schluss, dass sich mit den Mitteln des summarischen Verfahrens weder abschliessend eruieren lasse, ob zwischen den Parteien ein entsprechendes Mandatsverhältnis bestanden habe, noch, ob aufgrund dieses Vertragsverhältnisses die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer bei der Bank H.________ SA tatsächlich eingeführt habe. Der hierfür notwendige Sachverhalt sei hinsichtlich beider Vorfragen unklar, weshalb kein Rechtsschutz in klaren Fällen gewährt werden könne.