Citation: 8C_69/2016 E. A

Die 1957 geborene A.________ meldete sich im Mai 2002 unter Hinweis auf Kraftlosigkeit und Schmerzen an der rechten Hand nach einem Hundebiss bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Luzern sprach der Versicherten berufliche Massnahmen zu. Im Februar 2006 meldete A.________ der IV-Stelle eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Die Verwaltung holte das Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) Zentralschweiz vom 20. Juli 2009 ein. Mit Verfügung vom 4. März 2010 verneinte sie einen Rentenanspruch. Das damalige Verwaltungsgericht des Kantons Luzern (heute: Kantonsgericht) hiess die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 6. Juli 2010 gut und wies die Sache zur weiteren Abklärung an die Verwaltung zurück. Die IV-Stelle veranlasste daraufhin das Gutachten der MEDAS Zentralschweiz vom 19. Oktober 2012 und den Abklärungsbericht Haushalt vom 30. Oktober 2012. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren lehnte sie den Rentenanspruch mit Verfügung vom 4. Juni 2014 erneut ab.