Citation: 8C_312/2018 E. 5.5

5.5. Schliesslich rügt die Beschwerdeführerin, beim Einkommensvergleich im Rahmen der Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode hätte ein leidensbedingter Abzug von 25 % berücksichtigt werden müssen. Verwaltung und Vorinstanz haben praxisgemäss den lohnbeeinflussenden Faktoren (BGE 126 V 75 E. 5a/cc S. 78) bei der Bestimmung des Invalideneinkommens anhand der LSE-Tabellenlöhne im Rahmen einer gesamthaften Schätzung durch Berücksichtigung eines Abzuges von 15 % Rechnung getragen (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301; 134 V 322 E. 5.2 S. 327 f.; 126 V 75 E. 5b/bb-cc S. 80). Die Höhe des Abzuges stellt eine typische Ermessensfrage dar, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur mehr dort zugänglich ist, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, d.h. bei Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung (BGE 137 V 71 E. 5.1 S. 72 f. mit Hinweis auf BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399; SVR 2018 UV Nr. 20 S. 70, 8C_534/2017 E. 5.2). Solches legt die Versicherte nicht dar und ist nicht ersichtlich.