Citation: 6B_521/2019 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz erwägt, das objektive Tatverschulden des Beschwerdeführers sei beachtlich. Er habe Ende 2013 und Anfang 2014 mit der 14-jährigen B._________, der damals besten Freundin seiner Tochter C._________, diverse sexualbezogene Handlungen vorgenommen. Insbesondere sei es zu Berührungen im Intimbereich gekommen. Er habe B._________ dazu veranlasst, seinen Penis in den Mund zu nehmen, ihr einen Finger in die Vagina gesteckt und versucht, seinen Penis in ihre Vagina einzuführen. Erschwerend wirke sich aus, dass der Beschwerdeführer mit direktem Vorsatz und dem rein egoistischen Motiv der eigenen sexuellen Befriedigung gehandelt habe. B._________s Minderjährigkeit sowie deren angeschlagene psychische Verfassung seien ihm bekannt gewesen und er habe diese sowie das ihm gegenüber aufgebaute Vertrauen ausgenutzt. Zudem habe er die negativen Auswirkungen auf seine Tochter C._________, welche in dieser Zeit unter Mobbing gelitten habe und froh gewesen sei, in B._________ eine Freundin gefunden zu haben, nicht berücksichtigt. Gestützt auf das forensisch-psychiatrische Gutachten vom 29. September 2017 sei von seiner vollen Schuldfähigkeit auszugehen und entlastende Aspekte seien keine ersichtlich. Zusammenfassend liege ein objektives und subjektives Tatverschulden mittlerer Schwere vor. Für die ersten sexuellen Handlungen erachtet die Vorinstanz eine hypothetische Einsatzstrafe von 18 Monaten und für die zweiten sexuellen Handlungen eine Erhöhung der Einsatzstrafe um sechs Monate als angemessen. Die Täterkomponente wirke sich zu Ungunsten des Beschwerdeführers aus, da dieser in Deutschland mehrfach und teilweise einschlägig vorbestraft sei. Aus dem früheren Strafverfahren wegen Kindsmissbrauchs scheine er nichts gelernt zu haben. Im vorliegenden Verfahren habe er keine Reue und Einsicht gezeigt. Unvorteilhaft sei ferner seine finanzielle Situation. Eine erhöhte Strafempfindlichkeit sei zu verneinen. Insgesamt überwiege die negative Täterkomponente aufgrund der einschlägigen Vorstrafe klar, weswegen die Freiheitsstrafe um sechs Monate zu erhöhen sei. Eine Freiheitsstrafe von insgesamt zwei Jahren und sechs Monaten erweise sich als angemessen. Für die mehrfache Widerhandlung gegen Art. 105 AVIG und Art. 97 Abs. 1 lit. b SVG sei ihm zusätzlich eine Geldstrafe aufzuerlegen.