Citation: 2A.731/2004 27.05.2005 E. A

Die Erbengemeinschaft O. und F.X.________ ist unter anderem Eigentümerin der Grundstücksparzelle Nr. 000, Grundbuch G.________, im Umfang von ursprünglich 9'540 m2. Dieses Grundstück ist seit Ende März 1992 zwar der Bauzone zugewiesen, wurde aber weiterhin als landwirtschaftlich genutzte Liegenschaft zum Ertragswert besteuert. Ab 2000 erfolgt die Besteuerung zum Verkehrswert. Am 14. November 2002 verkaufte die Erbengemeinschaft einen Teil des Grundstücks bzw. eine neu gebildete Parzelle von 818 m2. Am 18. Dezember 2002 erhob die Steuerverwaltung des Kantons Thurgau von der Erbengemeinschaft eine ergänzende Vermögenssteuer 2002 im Sinne von § 50 ff. des Thurgauer Gesetzes vom 14. September 1992 über die Staats- und Gemeindesteuern (StG/TG). Die Steuerverwaltung setzte bei einem Verkaufserlös von Fr. 290'390.-- die Steuer auf Fr. 1'792.50 fest für die letzten 15 Jahre vor der Handänderung. Die dagegen gerichtete Einsprache war insofern erfolgreich, als die Steuer am 14. Mai 2003 auf Fr. 1'569.20 reduziert wurde. Gegen diesen Einspracheentscheid gelangte die Erbengemeinschaft an die Steuerrekurskommission des Kanton Thurgau, die den Rekurs am 15. April 2004 abwies.