Citation: 8C_285/2024 E. A

Der 1988 geborene A.________ war über die Arbeitslosenversicherung bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er am 28. Januar 2021 beim Überqueren der Strasse auf dem Fussgängerstreifen von einem Auto erfasst worden war. Dabei erlitt er Frakturen am Schien- und Wadenbein rechts, eine Halswirbelsäulenfraktur (HWK5-Fraktur) rechts sowie ein stumpfes Abdominal- und Thoraxtrauma mit Lungenkontusion beidseits. Während die Fraktur am rechten Bein am 4. Februar 2021 operativ behandelt wurde, fand hinsichtlich der Wirbelsäulenfraktur eine konservative Behandlung statt. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Im weiteren Verlauf klagte A.________ insbesondere über persistierende Schmerzen, eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und eine seit dem Unfall bestehende Anosmie (Verlust des Riechvermögens). Die Suva liess den Versicherten durch ihren Versicherungsmediziner Dr. med. B.________, Facharzt für Chirurgie (spez. Unfallchirurgie), untersuchen (vgl. Bericht vom 1. Juli 2022). Mit Schreiben vom 31. August 2022 teilte sie A.________ mit, sie werde die Heilkosten- und Taggeldleistungen per 30. November 2022 einstellen. Über den Fallabschluss hinaus würden dauerhaft die Schmerzmedikamente und die notwendigen ärztlichen Kontrollen übernommen. Mit Verfügung vom 1. November 2022 sprach die Suva dem Versicherten eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 15 % zu und lehnte einen Rentenanspruch ab. Mit Einspracheentscheid vom 8. Mai 2023 hielt sie daran fest.