Citation: 8C_393/2021 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin bringt dagegen im Wesentlichen vor, im angefochtenen Urteil werde bestätigt, der Abklärungsbericht sei plausibel begründet sowie detailliert, gebe bezüglich der einzelnen alltäglichen Lebensverrichtungen, der tatbestandsmässigen Erfordernisse der dauernden Überwachung sowie der Pflege Aufschluss und stehe in Übereinstimmung mit den vor Ort erhobenen Angaben. Diesem Bericht sei daher voller Beweiswert zuzuerkennen. Deshalb dürfe davon nicht abgewichen werden. Das vorinstanzliche Urteil sei auch widersprüchlich, soweit eine latente Erstickungsgefahr festgehalten werde und scheine der Art der Betreuung (palliativ) nicht Rechnung zu tragen. Es sei nicht auf den Bericht des Kinderarztes abzustellen, der über eine erhöhte persönliche Überwachung gegenüber einem gleichaltrigen Kind berichtet habe. Die Anrechnung einer Überwachung sei nicht rechtmässig. Eventualiter macht die Beschwerdeführerin geltend, dass die medizinischen Massnahmen für das Absaugen des Sekrets, die diagnostischen Massnahmen und Kontrollen zu kürzen seien, ansonsten die überwachenden Interventionen doppelt angerechnet werden.