Citation: 5A_585/2017 E. 1

Fax-Eingaben erfüllen das Schrifterfordernis im Sinn Art. 42 Abs. 1 BGG nicht. Ein auf Art. 42 Abs. 5 BGG gestütztes Nachfordern eines schriftlichen und mit Unterschrift versehenen Beschwerdeexemplars erübrigt sich aber insofern, als die Beschwerde gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten hat. Die Eingabe besteht lediglich aus den Vermerken "Ig bi nid iiverstange" und "Ich erhebe Einspruch". Dies kann im Kontex der fürsorgerischen Unterbringung sinngemäss als Begehren um Entlassung interpretiert werden, aber die Beschwerdeführerin müsste sich aufgrund von Art. 42 Abs. 2 BGG, auch wenn bei Laieneingaben im Bereich der fürsorgerischen Unterbringung keine überspannten Begründungsanforderungen zu stellen sind, wenigstens ansatzweise mit dem angefochtenen Entscheid, in welchem der Schwächezustand, die Notwendigkeit der Behandlung und die Eignung der Institution ausführlich dargestellt werden, befassen und Fingerzeige geben, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzen soll.