Citation: 1B_193/2014 E. 2.2

2.2. Der Sohn der Beschwerdeführerin wird beschuldigt, ohne im Besitz eines Führerausweises zu sein und unter dem Einfluss von Drogen (THC) und Alkohol einen Personenwagen gelenkt und dabei die innerorts zulässige Geschwindigkeit von 50 km/h um netto 28 km/h bzw. anschliessend auf der Flucht um rund 80 km/h überschritten zu haben. Auch wenn der Beschuldigte die zweite, besonders krasse Geschwindigkeitsüberschreitung bzw. offenbar vor allem deren Ausmass bestreitet, ist aufgrund der Radarmessung und der Darstellung des Polizeibeamten, der ihn auf der Flucht verfolgte, jedenfalls ein hinreichender Tatverdacht in Bezug auf eine als Verbrechen strafbare, qualifiziert grobe Verkehrsregelverletzung im Sinn von Art. 90 Abs. 3 und 4 SVG erstellt (zur Verschärfung der Strafbestimmungen durch "Via sicura": zur Publikation bestimmtes Urteil 1B_406/2013 vom 16. Mai 2014 E. 3.2).