Citation: 5A_957/2016 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführer wenden ein, das Obergericht habe mit dem Abstellen auf rechtskräftige Erschliessungs- und Beitragspläne und mit der Beurteilung des Enteignungsrechts seine sachliche Zuständigkeit überschritten und die Dispositionsmaxime verletzt (S. 15 ff. Rz. 13 der Beschwerdeschrift). Verfassungsrügen vermögen sie mit diesen Vorbringen nicht zu begründen. Das Gericht hat von Amtes wegen zu prüfen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Die angerufene sachliche Zuständigkeit der Gerichte ist der Disposition der Parteien entzogen (BGE 138 III 471 E. 3.1 S. 477; Urteil 4A_291/2015 vom 3. Februar 2016 E. 3.2). Zu den Prozessvoraussetzungen gehört auch die Rechtswegzuständigkeit (zur Veröffentlichung bestimmtes Urteil 5A_243/2016 vom 12. Juni 2017 E. 6), d.h. hier der Entscheid darüber, ob für die Ansprüche der Beschwerdeführer die Zivilgerichte oder die Enteignungsbehörden zuständig sind (vgl. Urteil 5C_144/2006 vom 18. Dezember 2007 E. 1, nicht veröffentlicht in: BGE 134 III 248).