Citation: 5A_475/2017 E. 2

Die Beschwerdeführerin begründet ihre Beschwerde in erster Linie mit einem nach dem angefochtenen Entscheid datierenden Schreiben ihrer Arbeitgeberin, wonach ihr Arbeitspensum reduziert werde. Dieses stellt ein echtes Novum dar, welches im bundesgerichtlichen Verfahren grundsätzlich ausgeschlossen ist (BGE 133 IV 342 E. 2.1 S. 344; 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123). Die angekündigte Reduktion des Pensums kann deshalb im vorliegenden Beschwerdeverfahren keine Berücksichtigung finden; sie wäre vielmehr in geeigneter Form im kantonalen Verfahren einzuführen oder mit neuem Gesuch um vorsorgliche Massnahmen geltend zu machen. Dem Vorbringen, das Existenzminimum sei unantastbar, fehlt es somit im bundesgerichtlichen Verfahren an einem tatsächlichen Boden, und die weiteren Ausführungen zu ihrem Einkommen und ihrem Bedarf sind insofern appellatorischer Natur, als sie nicht aus der angefochtenen Verfügung hervorgehen (Art. 105 Abs. 1 BGG) und keine willkürliche bzw. willkürlich unterlassene Sachverhaltsfeststellung gerügt wird; appellatorische Ausführungen in diesem Zusammenhang sind ungenügend (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 141 IV 249 E. 1.3.1 S. 253), weshalb auch darauf nicht eingetreten werden kann. Die Sache selbst und nicht direkt den nicht wieder gutzumachenden Nachteil betrifft sodann die Vorbringen, der Ehemann beziehe noch eine Rente für den Sohn C.________, welche er in die eigene Tasche stecke, und es sei der Vermögenswert für die Nutzniessung an einer Eigentumswohnung in U.________ aufzurechnen; zudem sind diese Vorbringen nicht weiter substanziiert, insbesondere werden keine Beträge genannt, welche aufzurechnen wären. Auch insofern ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.