Citation: 6B_1083/2022 E. 1.3.2

1.3.2. Der Beschwerdeführer bestreitet vorsätzlich gehandelt zu haben. Indes trifft es - entgegen seiner Darstellung - nicht zu, dass ihm die Vorinstanz bloss eine Pflichtwidrigkeit vorwirft. Sie geht vielmehr von direktem Vorsatz aus, indem sie willkürfrei annimmt, der Beschwerdeführer habe um die Wahrheitswidrigkeit der Angaben gegenüber der Arbeitslosenkasse gewusst und diese willentlich mitgetragen. Eventualiter bejaht sie auch einen Eventualvorsatz, was sie nachvollziehbar, mithin ohne Willkür, begründet. Daran ändert nichts, dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer auch mangelnde Kontrolle der unterzeichneten Formulare vorwirft. Soweit er pauschal sein Wissen und Willen hinsichtlich der falschen Angaben bestreitet, prüft dies das Bundesgericht nur unter dem Aspekt der Willkür (oben E. 1.1.3). Die Verurteilung ist rechtens.