Citation: 6B_926/2023 E. 5.6.1

5.6.1. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was in der Beschwerde näher darzulegen ist. Echte Noven, d.h. Tatsachen und Beweismittel, die sich erst nach dem vorinstanzlichen Entscheid ereigneten oder erst danach entstanden, sind vor Bundesgericht unzulässig (BGE 148 V 174 E. 2.2; 143 V 19 E. 1.2; je mit Hinweisen). Das in Art. 99 Abs. 1 BGG verankerte Novenverbot gilt auch bei Beschwerden gegen eine Landesverweisung für neue Tatsachen wie beispielsweise die bevorstehende Geburt eines Kindes (vgl. Urteil 6B_873/2022 vom 1. September 2023 E. 1.3.4 mit Hinweisen). Da die vom Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang eingereichten Unterlagen alle nach dem angefochtenen Entscheid der Vorinstanz vom 8. März 2023 datieren, sind sie als echte Noven für das Bundesgericht grundsätzlich unbeachtlich. Die Vorinstanz hatte im Zeitpunkt ihres Entscheids über die Anordnung der Landesverweisung keine Kenntnisse von der bevorstehenden Vaterschaft des Beschwerdeführers, seinem Lehrabschluss oder seiner künftigen Festanstellung.