Citation: H 107/00 25.05.2000 E. 4

4.- a) Nach den auf Grund der Akten zu Recht nicht be- strittenen Feststellungen des kantonalen Gerichts ist aus den bei ihm eingereichten und von ihm eingeholten Unter- lagen die Höhe der effektiven Spesenzahlungen für 1992/93 nicht ersichtlich. Als nachgewiesen im Sinne von alt Art. 9 Abs. 1 AHVV und auch ausdrücklich anerkannt gelten kann nur, aber immerhin, dass die Beschwerdeführer in den be- treffenden Jahren von der Firma, deren Hauptaktionäre sie sind, zusammen mindestens Fr. 212'253.05 unter dem Titel "Personalspesen und Fahrzeugkosten" bezogen hatten. Dies entspricht rund 1/3 der 1992/93 ausbezahlten und verab- gabten Löhne von Fr. 634'032.- (Fr. 317'255.- + Fr. 316'777.-). b) Mit der vorinstanzlich bestätigten Aufrechnung von insgesamt Fr. 40'000.- (Fr. 10'000.- pro Beitragsjahr und je Beschwerdeführer) werden im Minimum mehr als 25 % (Fr. 172'253.05/Fr. 674'032.- x 100 %) des nunmehr mass- gebenden Lohnes von Fr. 674'032.- als abzugsfähiger Spe- senersatz anerkannt. Inwiefern die Ausgleichskasse mit der u.a. durch Vergleich mit den Verhältnissen in den Beitrags- jahren 1994 und 1995 gemachten Schätzung, ihr Ermessen überschritten oder missbraucht haben soll (Erw. 2), ist nicht ersichtlich und wird auch nicht dargetan. c) Entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichts- beschwerde kann bei der Ermittlung des (nicht) anrechenba- ren Spesenersatzes gemäss alt Art. 7 Ingress AHVV nicht auf einen hypothetischen, bei normalem Geschäftsgang zu erwar- tenden Lohn abgestellt werden. Dies widerspricht nicht nur dem klaren Wortlaut von alt Art. 9 Abs. 1 AHVV, sondern trägt auch der Tatsache nicht Rechnung, dass Spesenhöhe und Geschäftslage in der Regel positiv korrelieren. In diesem Sinne wird denn auch von den Beschwerde führenden Parteien selber argumentiert, wenn sie die im Verhältnis zum ausbe- zahlten Lohn und auch im Vergleich mit 1994/95 hohen Spesen für 1992/93 mit dem Hinweis auf einen ungewöhnlichen Gross- auftrag in Leipzig begründen. Soweit im Eventualstandpunkt beantragt wird, es seien lediglich Fr. 22'044.-, entspre- chend der Differenz der bezogenen Spesen von Fr. 212'253.- und 30 % der ausbezahlten Löhne oder Fr. 190'209.-, aufzu- rechnen, ist dieses Begehren schon deshalb aussichtslos, weil es auf der, wie gezeigt, nicht nachgewiesenen Annahme beruht, es seien effektiv Spesen von nicht mehr als Fr. 212'253.- bezahlt worden. d) Nach dem Gesagten ist der kantonale Entscheid rech- tens.