Citation: 8C_512/2017 E. A

A.a. A.________, geboren 1961, lebt seit 1968 in der Schweiz. Nach neun Schuljahren absolvierte er eine Lehre als Autoelektriker, die er erfolgreich abschloss. 1993 wurde er mit einem Schrotgewehr angeschossen. Ab 1. Januar 1994 bezog er bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Invalidenrente. Nach Verbüssung einer mehrjährigen Freiheitsstrafe gewährte ihm die Invalidenversicherung verschiedene berufliche Eingliederungsmassnahmen. Die revisionsweise Herabsetzung der ganzen Invalidenrente auf eine Dreiviertelsrente hat das Bundesgericht mit Wirkung ab 1. Dezember 2008 letztinstanzlich bestätigt und gleichzeitig die Sache zur Prüfung des Anspruchs auf berufliche Massnahmen an die IV-Stelle Bern zurückgewiesen (Urteil 8C_700/2009 vom 19. Januar 2010 E. 3.4). A.b. Für die Dauer vom 22. Oktober 2013 bis 12. Januar 2014 erteilte die IV-Stelle A.________ - mit dessen ausdrücklicher Zustimmung zur entsprechenden Zielvereinbarung - Kostengutsprache für ein Belastbarkeitstraining. Nachdem das vereinbarte Ziel einer Steigerung der Arbeitszeit von zwei auf vier Stunden pro Tag an fünf Tagen pro Woche nicht erreicht werden konnte, verfügte die IV-Stelle am 11. Februar 2014 den Abbruch dieser beruflichen Massnahme. Mangels Durchführung des Mahn- und Bedenkzeitverfahrens hob das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die Verfügung vom 11. Februar 2014 auf und wies die Sache zur Durchführung dieses Verfahrens und anschliessender Neuverfügung über den Anspruch auf berufliche Massnahmen an die IV-Stelle zurück (diesbezüglich unangefochten in Rechtskraft erwachsener Entscheid vom 30. Mai 2014). Mit ebenfalls unangefochten gebliebener Verfügung vom 2. September 2014 trat die IV-Stelle auf das Rentenrevisionsgesuch des Versicherten mangels Glaubhaftmachung einer Veränderung des Gesundheitszustandes nicht ein. Seit Sommer 2013 hat die IV-Stelle Bern fünf verschiedene Gesuche des Versicherten um Gewährung der unentgeltliche Rechtspflege für das Verwaltungsverfahren abgewiesen. Während die entsprechende Verwaltungsverfügung vom 28. Mai 2014 unangefochten blieb, erwuchsen die beiden einzelrichterlichen Beschwerdeabweisungen des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Februar 2017 betreffend die Verwaltungsverfügungen vom 21. September und 3. November 2016 in Rechtskraft. Die Gesuchsabweisungen der IV-Stelle vom 5. Juni 2013 und 13. Januar 2014 wurden auf dem Rechtsweg letztinstanzlich auch vom Bundesgericht geschützt (Urteile 8C_330/2014 vom 23. September 2014 und 8C_528/2014 vom 14. Juli 2014). A.c. Nach Absolvierung eines Arbeitstrainings im September/Oktober 2016 bot die IV-Stelle dem Versicherten zur beruflichen Integration ein Aufbautraining an. Weil der Rechtsvertreter seine unterstützende Mitwirkung von der vorgängigen Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung abhängig machte und A.________ auf schriftliche Anfrage der IV-Stelle mit identischem Hinweis wie sein Rechtsvertreter antwortete, leitete die Verwaltung das Mahn- und Bedenkzeitverfahren ein. Mit Schreiben vom 2. Februar 2017 hielt der Rechtsvertreter an seinem Standpunkt fest. Daraufhin teilte die IV-Stelle dem Versicherten am 15. Februar 2017 unter Verweis auf die Rechtsfolgen einer ungerechtfertigten Verweigerung der zumutbaren Mitwirkung bei der Eingliederung nach Art. 21 Abs. 4 ATSG mit, dass das Leistungsbegehren in Bezug auf eine Kostengutsprache für weitere berufliche Massnahmen angesichts der gegebenen Umstände abgewiesen werde. Der Versicherte ersuchte die IV-Stelle hernach um Erlass einer anfechtbaren Verfügung. Nach Zustellung des Vorbescheids stellte der Rechtsvertreter des Versicherten zum wiederholten Male ein Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung im Verwaltungsverfahren. Die IV-Stelle trat darauf mit ausführlicher Begründung nicht ein (Verfügung vom 31. März 2017) und hielt an der Ablehnung einer Kostengutsprache für weitere berufliche Massnahmen fest (Verfügung vom 4. April 2017).