Citation: 5A_51/2023 E. 4.2

4.2. Davon abgesehen, dass die Beschwerdeführerin in Bezug auf die Zuständigkeit des Einzel- bzw. Kollegialgerichts, die sich nach kantonalem Recht richtet, keine Verfassungsrüge erhebt (siehe E. 2.1.1), erweisen sich ihre Überlegungen als falsch: Die Vorinstanz ist in ihrer Rechtsmittelbelehrung zwar von einer nicht vermögensrechtlichen Streitigkeit ausgegangen, wohl aufgrund des widerklageweise gestellten Antrags der Beschwerdeführerin auf Entfernung der Überwachungskameras. Auf diesen widerklageweise gestellten Antrag ist die Erstinstanz aber gar nicht eingetreten, da er - im Gegensatz zur Hauptklage - im ordentlichen Verfahren zu behandeln gewesen wäre. Zulässigkeitsvoraussetzung der Widerklage ist indes gemäss Art. 224 Abs. 1 ZPO, dass der geltend gemachte Anspruch nach der gleichen Verfahrensart wie die Hauptklage zu beurteilen ist. Die Vorinstanz hat die erstinstanzliche Bestimmung des Streitwerts der Hauptklage auf Fr. 20'000.-- geschützt. In Bezug auf diese ist sie folglich - zutreffend (BGE 52 II 292 E. 1; 45 II 402 E. 1; Urteil 5A_771/2021 vom 4. August 2022 E. 1.1) - von einer vermögensrechtlichen Streitigkeit ausgegangen und hat gestützt auf den vorliegenden, von der Beschwerdeführerin vor Bundesgericht nicht weiter in Frage gestellten Streitwert korrekt erwogen, dass diese im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 243 ZPO zu behandeln war, wobei im Kanton Zürich hierzu das Einzelgericht zuständig ist (§ 24 lit. a GOG ZH).