Citation: 6B_1242/2020 E. 4.4.4

4.4.4. Die Vorinstanz legt einlässlich dar (angefochtenes Urteil S. 34), weshalb das (nachweislich) fehlende Aktenverzeichnis vom 21. Mai 2015 die Ergebnisse des von Prof. Dr. med. C.________ erstellten Gutachtens nicht in Frage zu stellen vermag, mithin von keiner bloss selektiven Zustellung der Akten und damit auch nicht von einem "manipulativen Verfahren" und einem "gezielten Einflussnehmen" der Staatsanwaltschaft auszugehen ist. Insoweit sich die Beschwerdeführer mit diesen Erwägungen überhaupt auseinandersetzen, erschöpfen sich ihre Vorbringen in appellatorischer und unsubstanziierter Kritik (Beschwerde S. 9 [Ziff. 2.1] und 10 [Ziff. B.3/3.2]), worauf das Bundesgericht nicht eintritt. Dasselbe gilt, wenn die Beschwerdeführer pauschal vorbringen, der Gutachter habe sich diskriminierend über die Beschwerdeführerin und deren Familie geäussert (Beschwerde S. 10 [Ziff. B.3/3.4]; angefochtenes Urteil S. 33). Im Übrigen ist unter keinem Titel zu beanstanden, wenn die Vorinstanz in den fraglichen Äusserungen des Gutachters weder eine Herabsetzung noch eine Diskriminierung erkennt, sondern gestützt auf einen Erfahrungssatz gezogene Schlüsse und Ausführungen zur Nachvollziehbarkeit einer umfeldbedingten Entwicklung (angefochtenes Urteil S. 33). Insofern die Beschwerdeführer dem Gutachter schliesslich pauschal die Erstellung eines versicherungsmedizinisch "nicht plausiblen" Gutachtens vorwerfen und dies mit unsubstanziiert gebliebenen Behauptungen untermauern wollen (Beschwerde S. 9 f. [Ziff. 2.1 f.]), kann auch darauf nicht eingetreten werden; ebenso wenig auf deren Vorbringen, mit welchen sie wiederum dessen (wirtschaftliche) Abhängigkeit und Nähe zur IV-Stelle U.________ zur Diskussion stellen und damit dessen Voreingenommenheit und Befangenheit geltend machen wollen (Beschwerde S. 29 [Ziff. 2.4 f.]). Abgesehen davon, dass ihre Kritik einmal mehr nicht an den vorinstanzlichen Erwägungen ansetzt (angefochtenes Urteil S. 32), erschöpfen sich ihre Vorbringen darin, die Angaben des Gutachters bezüglich der Anzahl der von ihm bereits für die IV-Stelle erstellten Gutachten als unglaubhaft zu qualifizieren. Auch darauf ist nicht einzutreten.