Citation: U 150/03 12.08.2004 E. B

Dagegen erhob G.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Luzern Beschwerde und beantragte, es sei ihm, ausgehend von einem versicherten Verdienst von jährlich Fr. 97'200.-, ein Taggeld von Fr. 214.- auszurichten. Mit Schreiben vom 3. Juni 2002 teilte die SUVA dem Gericht mit, dass die Verfügung vom 22. Februar 2001 und der Einspracheentscheid vom 16. Januar 2002 aufgehoben würden und die Sache zwecks weiteren Abklärungen und anschliessender Neubeurteilung ins Verwaltungsverfahren zurückzunehmen sei. Es wurde um entsprechende Abschreibung des Prozesses ersucht. Am 14. Juni 2002 machte der Versicherte gegenüber dem Gericht geltend, er sei mit der Abschreibung des Beschwerdeverfahrens nicht einverstanden. Die SUVA erneuerte am 25. Juni 2002 den Antrag auf Abschreibung des Prozesses. Eventualiter habe das Gericht Verfügung und Einspracheentscheid aufzuheben und die Sache an sie zurückzuweisen. Subeventuell sei der Prozess zu sisitieren. Demgegenüber beantragte der Versicherte, das Gericht habe über die Sache einen materiellen Entscheid zu fällen. Mit Schreiben vom 5. Juli 2002 teilte das Gericht der SUVA mit, dass ihre Mitteilung vom 3. Juni 2002, wonach der Einspracheentscheid vom 16. Januar 2002 betreffend Taggeld lite pendente aufgehoben und die Sache zwecks weiterer Abklärungen und anschliessender Neubeurteilung ins Verwaltungsverfahren zurückgenommen würde, als Antrag an das Gericht qualifiziert werde. Vernehmlassungsweise erneuerte die SUVA am 12. Juli 2002 ihre Anträge. Am 29. August 2002 liess sich der Rechtsvertreter des Versicherten dazu vernehmen und stellte bezüglich des streitigen Lohnes Beweisanträge. Sodann liess das Gericht bei der SUVA bezüglich der Firma des Versicherten sowie dessen Funktion verschiedene Akten einholen. Am 26. November 2002 nahm der Rechtsvertreter des Versicherten dazu Stellung und die SUVA liess sich zu dieser Eingabe am 6. Januar 2003 vernehmen. Mit Entscheid vom 20. Mai 2003 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern die Beschwerde ab. Es erwog, es sei zu prüfen, ob die Beschwerde materiell beurteilt oder zur weiteren Abklärung an die SUVA zurückgewiesen werden müsse. In materieller Hinsicht wies das Gericht die Beschwerde sodann mit der Begründung ab, ein Versicherter, der einen geringeren als den effektiv bezogenen Lohn für die Prämienberechnung dem Versicherer melde, verdiene keinen Rechtsschutz, wenn damit eine geringere Prämienerhebung erwirkt und alsdann im Leistungsfall ein höherer Lohn geltend gemacht werde.