Citation: 8C_829/2023 E. 7.2

7.2. Soweit die Vorinstanz mit der Argumentation, der Beschwerdegegner habe die Eingliederungsmassnahmen der IV-Stelle befolgt und deren Ergebnis nicht zu verantworten (E. 5.2 hiervor), den Standpunkt vertreten will, zu seinen Gunsten spiele der Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3, Art. 9 BV), kann dem nicht gefolgt werden. Voraussetzung für eine Berufung auf den Vertrauensschutz ist nämlich unter anderem, dass die Behörde in einer konkreten Situation mit Bezug auf bestimmte Personen gehandelt hat (BGE 143 V 341 E. 5.2.1). Der Vertrauensschutz gegenüber der Suva spielt hier schon deshalb nicht, weil nicht sie, sondern die IV-Stelle dem Beschwerdegegner die berufliche Eingliederungsmassnahme zugesprochen hat. Dieses Handeln der IV-Stelle muss sich die Suva nicht anrechnen lassen (vgl. Urteil 8C_631/2019 vom 18. Dezember 2019 E. 6.3.2.2).