Citation: 8C_266/2015 E. 4.1

4.1. Zur Untermauerung der geltend gemachten gesundheitlichen Verschlechterung liegen einzig die Berichte der Frau Dr. med. C.________, Neurologie FMH, vom 27. Juni 2006, des Dr. med. D.________, Chefarzt an der Klinik für Urologie, Spital E.________, vom 10. Oktober 2012 sowie des Dr. med. F.________, Leiter Rheumatologie, Spital E.________, vom 12. November 2012 bei den Akten der IV-Stelle. Zudem nahm Frau Dr. med. G.________, FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) am 15. Februar 2013 zur medizinischen Situation Stellung (IV-Protokoll S. 6 f.). Die während des vorinstanzlichen Beschwerdeverfahrens nachgereichten medizinischen Dokumente sind mit der Vorinstanz unbeachtlich (vgl. E. 2.1). Mit der der Beschwerdeführerin offen gestandenen Möglichkeit, im Rahmen des Vorbescheidverfahrens nach Eröffnung des vorgesehenen Nichteintretens innert angesetzter 30-tägiger Frist nochmals (weitere) in Aussicht gestellte Beweismittel beizubringen, welchen Umstand ihr die IV-Stelle in einem am 16. Juni 2014 geführten Telefonat verdeutlichte, beachtete die IV-Stelle im Verwaltungsverfahren die bundesrechtlichen Grundsätze hinsichtlich des Eintretens auf eine Neuanmeldung nach vorangegangener rechtskräftiger Rentenaufhebung (BGE 130 V 64 E. 5.2.5 S. 69). Die gegenteilige Auffassung in der Beschwerde geht fehl. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) und auf ein faires Verfahren (Art. 29 Abs. 1 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK) liegt damit nicht vor.