Citation: 5A_505/2022 E. 2.1

2.1. Das Obergericht hat zunächst erwogen, zwischen den Parteien sei umstritten, ob den Inhaberschuldbriefen ein gültiges Grundgeschäft zugrunde liege, d.h. ob eine Forderung von A.________ gegen C.________ bestehe. A.________ berufe sich diesbezüglich auf zwei am 26. Februar 1998 mit C.________ geschlossene Darlehensverträge, gestützt auf welche er Letzterem Fr. 1,2 Mio. bzw. Fr. 1,3 Mio. ausbezahlt habe und deren Rückzahlung im Umfang von Fr. 2,39 Mio. noch ausstehend sei. B.________ bestreite einen Rückzahlungsanspruch im Wesentlichen mit dem Argument, dass es sich bei den behaupteten Darlehen um simulierte Rechtsgeschäfte handle und die fraglichen Zahlungen in Tat und Wahrheit als Kaufpreiszahlungen für den Erwerb von Aktien der G.________ AG erfolgt seien. Insbesondere bestreite er, dass der Rechtsgrund für die behaupteten Zahlungen die Übergabe der Darlehenssummen gewesen sei.