Citation: 9C_437/2023 E. 4

Die Vorinstanz erklärte das Vorsorgereglement von 2016 für anwendbar mit der Begründung, gemäss Ziff. 2 des Unterstützungsvertrages vom 17. Dezember 2002 sei das im Zeitpunkt des Todes des Versicherten geltende Reglement massgebend. Dass in Art. 32 Abs. 1 lit. d des Vorsorgereglements von 2016 explizit der gleiche amtliche Wohnsitz verlangt werde, sei dahingehend auszulegen, dass nicht der zivilrechtliche Wohnsitz gelten solle, sondern der Ort, an welchem die versicherte oder die rentenbeziehende Person ihre Schriften hinterlegt habe bzw. angemeldet sei. Der amtliche Wohnsitz des Beschwerdeführers liege in U.________ (Frankreich) und derjenige von C.________ habe sich, wie namentlich aus dem "acte de décès" hervorgehe, in V.________ befunden. Damit habe zum Zeitpunkt des Todes kein seit mindestens fünf Jahren ununterbrochen bestehender gleicher amtlicher Wohnsitz vorgelegen, denn entscheidend sei nicht die effektive Wohnsituation, sondern allein, dass die beiden nicht im selben Ort und an derselben Adresse bei den Behörden offiziell gemeldet gewesen seien. Bei dieser Sachlage habe die Beschwerdegegnerin einen Anspruch auf eine Lebenspartnerrente mangels Erfüllens der in Art. 32 Abs. 1 lit. d des Vorsorgereglements von 2016 statuierten Voraussetzungen zu Recht verneint.