Citation: 1B_425/2016 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz ging im angefochtenen Beschluss davon aus, dass es sich nicht um einen Fall von notwendiger Verteidigung im Sinne von Art. 130 StPO handelt. Soweit der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde dennoch von notwendiger Verteidigung spricht, scheint er die Begrifflichkeiten zu vermischen. Jedenfalls legt er nicht dar, weshalb es sich im Gegensatz zur Ansicht der Vorinstanz um einen Fall von notwendiger Verteidigung im Sinne von Art. 130 StPO handeln sollte. Dies ist auch nicht ersichtlich. Nachfolgend zu prüfen ist, ob dem Beschwerdeführer für das Strafverfahren in Anwendung von Art. 132 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 StPO ein amtlicher Verteidiger zu bestellen ist.