Citation: 4C.36/2001 02.07.2001 E. 4

4.- Der Beklagte macht geltend, das Obergericht habe verkannt, dass die Vereinbarung vom 5. November 1992 das von den Parteien gewollte Ziel der vollständigen Liquidation nicht habe erreichen können, weil die Vereinbarung den Weiterbestand einer "Rumpfgesellschaft" bezüglich des E.________-Geschäfts vorsehe. Es fehle daher bezüglich der gewollten Gesamtliquidation und damit des Leistungsgegenstandes der Vereinbarung vom 5. November 1992 ein Konsens. Diese Ausführungen sind nicht zu hören, weil entgegen der Darstellung des Beklagten dem angefochtenen Urteil nicht zu entnehmen ist, dass die Parteien mit der Vereinbarung vom 5. November 1992 die vollständige Auflösung der einfachen Gesellschaft bezweckt hätten. Vielmehr ist das Obergericht davon ausgegangen, die Parteien hätten mit dieser Vereinbarung bloss das I.________-Geschäft ausgliedern und auf den Beklagten übertragen und die Gesellschaft ansonsten als "Rumpfgesellschaft" bezüglich des E.________-Geschäfts weiterführen wollen. Das Obergericht hat demnach kein Bundesrecht verletzt, wenn es von einem entsprechenden Konsens ausging.