Citation: 8C_260/2024 E. 4

Der Beschwerdeführer hält vor Bundesgericht an seinem vorinstanzlichen Rechtsbegehren fest, wonach er rückwirkend ab 1. Oktober 2018 Anspruch auf eine Viertelsrente der Invalidenversicherung erhebt. Die IV-Stelle und das kantonale Gericht hätten Bundesrecht verletzt, indem sie bei dem im Übrigen unbestritten nach den massgebenden LSE-Tabellenlöhnen bestimmten Invalideneinkommen von Fr. 54'214.- (vgl. E. 2.1) keinen leidensbedingten Abzug berücksichtigt hätten. Er habe in den vergangenen Jahrzehnten ausschliesslich als Kran- und Baggerführer gearbeitet, seit November 1998 ununterbrochen bei derselben sozial eingestellten und dementsprechend handelnden Arbeitgeberin. Invaliditätsbedingt müsse er sich beruflich völlig neu orientieren, da ihm infolge der plötzlich auftretenden Schwindelanfälle gefahrenbehaftete Tätigkeiten mit Selbst- und/oder Fremdgefährdungspotenzial (wie das Führen von Kraftfahrzeugen sowie das Arbeiten auf Leitern und Gerüsten) und belastende Tätigkeiten nicht mehr zumutbar seien. Zudem dürfe eine angepasste Tätigkeit auch keine Arbeiten mit schweren und mittelschweren Anstrengungen beinhalten. Bei einer dergestalt optimal leidensangepassten Tätigkeit mit ganztägiger Präsenz sei von einer 20%-igen Leistungsminderung wegen eines erhöhten Pausenbedarfs auszugehen. Ermessensweise sei der Leidensabzug bei bundesrechtskonformer Anwendung der von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze auf 15% festzulegen, so dass ein Invaliditätsgrad von 44% resultiere.