Citation: 7B.60/2002 11.06.2002 E. 5

Die betreibungsrechtliche Aufsichtsbeschwerde und damit auch die Beschwerde an die erkennende Kammer müssen in jedem Fall einem praktischen Zweck eines konkreten Vollstreckungsverfahrens dienen. Für die Aufsichtsbehörde kann es einzig darum gehen, dem Vollstreckungsorgan gemäss Art. 21 SchKG vollziehbare Anweisungen zu erteilen; auf die blosse Feststellung pflichtwidrigen Handelns gerichtete Beschwerden sind unzulässig (BGE 120 III 107 E. 2 S. 108 f.; 110 III 87 E. 1b S. 89, mit Hinweisen). Auf den (nicht näher substantiierten) Antrag des Beschwerdeführers, die Widerrechtlichkeit des Handelns der oberen kantonalen Aufsichtsbehörde festzustellen, ist mithin nicht einzutreten. Nicht in die Zuständigkeit der erkennenden Kammer fällt sodann die Beurteilung des vom Beschwerdeführer gegen die Vorinstanz erhobenen Vorwurfs des Amtsmissbrauchs im Sinne von Art. 312 StGB.