Citation: 5A_265/2023 E. 1

Die Parteien haben 2017 geheiratet. Sie haben einen 2017 geborenen Sohn. Mit Eheschutzentscheid vom 23. Oktober 2018 regelte das Bezirksgericht Zofingen die Folgen des Getrenntlebens. Gestützt auf die vom rubrizierten Beschwerdegegner eingereichte Scheidungsklage schied das Bezirksgericht Baden am 10. Oktober 2022 die Ehe der Parteien. Es stellte den Sohn unter die Obhut der Beschwerdeführerin, unter Errichtung einer Beistandschaft. Sodann setzte es den durch den Beschwerdegegner zu tragenden Kindesunterhalt (unterschiedliche Beiträge in verschiedenen Phasen) sowie nachehelichen Unterhalt von Fr. 737.50 ab April 2023 bis Juli 2027 fest. Ferner regelte es den Ausgleich der beruflichen Vorsorge und das Güterrecht. In ihrer Berufung hielt die Beschwerdeführerin unter der Überschrift "Rechtsbegehren" fest, dass sie Berufung erhebe (Ziff. 1) und das Obergericht in Aarau zuständig sei (Ziff. 2); sodann verlangte sie einen Parteikostenvorschuss (Ziff. 3) und eventualiter die unentgeltliche Rechtspflege (Ziff. 4). Das Obergericht des Kantons Aargau wies die Berufung mit Urteil vom 27. Februar 2023 ab, soweit es darauf eintrat. Es hielt fest, dass der Abschnitt "Rechtsbegehren" den Anforderungen an eine Berufung offensichtlich nicht genüge. Soweit die Ausführungen in der Berufungsbegründung verständlich seien, scheine die Beschwerdeführerin mit dem nachehelichen Unterhalt und der erstinstanzlichen Unterhaltsberechnung nicht einverstanden zu sein. Sie begnüge sich allerdings damit, fragmentarisch den Sachverhalt zusammenzufassen und teils an der Sache vorbei theoretische Ausführungen zu machen. Es werde nicht klar, was sie genau wolle. Gleich verhalte es sich mit den Ausführungen zum Kindesunterhalt. Mit als "Vernehmlassung" betitelter Eingabe vom 31. März 2023 wendet sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht mit den Begehren, auf die Beschwerde sei einzutreten (Ziff. 1) und der Beschwerdegegner sei zu einem vorläufigen Kostenvorschuss zu verpflichten (Ziff. 2), eventualiter sei ihr die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren (Ziff. 3).