Citation: 6B_844/2023 E. 2.3.4

2.3.4. Ebenso wenig ist zu beanstanden, wenn die Vorinstanz bei der Bewertung des subjektiven Tatverschuldens betreffend das mehrfache Entziehen von Minderjährigen das direktvorsätzliche und krass egoistische sowie von reinem Machtstreben geprägte Vorgehen des Beschwerdeführers und die psychischen Folgen bei der Kindsmutter berücksichtigt und dieses insgesamt als schwer einstuft. Soweit der Beschwerdeführer auch in diesem Zusammenhang vorbringt, die Vorinstanz begründe nicht hinreichend, weshalb sie auf eine reine Machtdemonstration schliesse, kann auf das hiervor Ausgeführte (vgl. E. 2.3.2) sowie auf die vorinstanzliche Einschätzung im Rahmen der Sachverhaltsfeststellung und rechtlichen Würdigung, wonach der Beschwerdeführer nach wie vor einzig bezwecke, die Kinder von der Mutter fernzuhalten und so die rechtmässige Alleininhaberin der elterlichen Sorge an der Ausübung ihrer Rechte dauerhaft zu hindern (Urteil S. 18 f.), verwiesen werden. Damit kommt die Vorinstanz ihrer Begründungspflicht hinreichend nach. Auch legt sie nachvollziehbar dar, dass sie die Einsatzstrafe von dreieinhalb Jahren aufgrund des schweren Einzeltatverschuldens beim mehrfachen Entziehen von Minderjährigen um ein Jahr und neun Monate erhöht (Urteil S. 24 f.).