Citation: 6B_347/2019 E. 4.4

4.4. Der Beschwerde ist auch in diesem Punkt kein Erfolg beschieden. Ausgangspunkt bildet die Erwägung der Vorinstanz, wonach mit der der Beschwerdeführerin zugesprochenen Prozessentschädigung gemäss Anwaltsgebührenverordnung auch der Aufwand der Verteidigung im Zusammenhang mit der Adhäsionsforderung des Beschwerdegegners abgegolten ist und dass sich der Stundenaufwand im Zusammenhang mit der Adhäsionsklage und den Anträgen des Beschwerdegegners im Strafpunkt nicht vom übrigen Verteidigungsaufwand abgrenzen lässt (angefochtenes Urteil S. 51). Die zugesprochene Parteientschädigung basiert demnach auf dem Gesamtaufwand der Verteidigung. Dass sie unter diesem Titel nicht angemessen wäre, macht die Beschwerdeführerin nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. Soweit sie bei dieser Sachlage einwendet, die Entschädigungspflicht des Staates für die Verteidigerkosten der beschuldigten Person gehe direkt auf die Privatklägerschaft über und es sei nicht sachgerecht, einen zusätzlichen Schritt einzubauen, indem zuerst der Staat entschädige und hernach auf den Privatkläger Rückgriff nehme (Beschwerde S. 20 f.), ist sie nicht beschwert. Insofern kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden.