Citation: 1A.359/1999 27.03.2000 E. 4

4.-a) Nach dem Gesagten hat das Obergericht Art. 21 Abs. 3 bzw. Art. 80h lit. b IRSG nicht verletzt, indem es die Rekurslegitimation des Beschwerdeführers verneinte. Ebenso wenig liegt diesbezüglich eine formelle Rechtsverweigerung vor. Die Beschwerde ist daher in diesem Punkt als unbegründet abzuweisen. b) Was die materiellrechtlichen Rügen zur Frage der Zulässigkeit der Rechtshilfe betrifft, kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. Auch für die Befugnis zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht gilt die Vorschrift von Art. 80h lit. b IRSG (i.V.m. Art. 80f Abs. 1 IRSG). Wie in Erwägung 3 dargelegt, ist der Beschwerdeführer von den angeordneten Rechtshilfemassnahmen nicht persönlich und direkt betroffen und daher zur Erhebung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht legitimiert. c) Die prozessualen Anträge des Beschwerdeführers (betreffend Erstellung eines Aktenverzeichnisses und Akteneinsicht) beziehen sich nicht auf die hier entscheiderhebliche Frage, ob er von den Rechtshilfemassnahmen unmittelbar betroffen sei. Er behauptet nicht, er sei Inhaber der fraglichen Konten oder an einer der direkt betroffenen Gesellschaften wirtschaftlich berechtigt. Auf die materiellrechtlichen Fragen der Zulässigkeit der Rechtshilfe kann (wie erwähnt) nicht eingetreten werden. Somit ist den prozessualen Anträgen wegen Unerheblichkeit keine Folge zu leisten.