Citation: 6B_430/2013 E. 2.4.2

2.4.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz erachte die Zeugenaussagen des Journalisten in Bezug auf diese und jene Polizeibeamten somit offensichtlich als glaubhaft. Dies stehe im Widerspruch zu der andernorts im Urteil (S. 28) festgestellten Unglaubhaftigkeit der Aussage des Zeugen in Bezug auf den Zeitpunkt der Übergabe der Dokumente. Dieser Widerspruch sei nicht nachvollziehbar, und die Vorinstanz begründe denn auch nicht, weshalb die Aussagen des Zeugen, die Dokumente nicht von dieser oder jener Person erhalten zu haben, glaubhaft seien. Zudem erkenne die Vorinstanz, dass der Zeuge durch die partielle Aussageverweigerung seine Aussagen jeglicher Überprüfbarkeit auf den Wahrheitsgehalt entziehe. Die Vorinstanz setze sich in Widerspruch zu dieser Erkenntnis, wenn sie gleichwohl die Aussagen des Zeugen betreffend die übrigen Polizeibeamten in der Beweiswürdigung berücksichtige und die Aussage des Zeugen, er habe alle Unterlagen von derselben Person erhalten, als glaubhaft erachte (Beschwerde S. 16 ff.).