Citation: I 520/02 06.05.2003 E. 5

5.1 In BGE 127 V 353 hat das Eidgenössische Versicherungsgericht in Änderung der Rechtsprechung erkannt, dass es auch in Verfahren, in welchen es nicht an die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts gebunden ist (Art. 132 lit. b OG), im Lichte von Art. 108 Abs. 2 OG grundsätzlich unzulässig ist, nach Ablauf der Beschwerdefrist neue Beweismittel beizubringen, es sei denn, dass ausnahmsweise ein zweiter Schriftenwechsel (Art. 110 Abs. 4 OG) angeordnet wurde. Zu berücksichtigen sind in der Regel nur solche Eingaben, die dem Gericht innert der gesetzlichen Frist (Art. 106 Abs. 1 OG) vorliegen. Anders verhält es sich lediglich dann, wenn die nach Ablauf der Beschwerdefrist oder nach Abschluss eines zweiten Schriftenwechsels unaufgefordert eingereichten Schriftstücke neue erhebliche Tatsachen oder schlüssige Beweismittel enthalten, welche eine Revision im Sinne von Art. 137 lit. b OG zu rechtfertigen vermöchten. Nach Art. 137 lit. b in Verbindung mit Art. 135 OG ist die Revision eines Urteils des Eidgenössischen Versicherungsgerichts u.a. zulässig, wenn der Gesuchsteller nachträglich neue erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweismittel auffindet, die er im früheren Verfahren nicht beibringen konnte. 5.2 Eine Sichtung der nach Ablauf der Beschwerdefrist eingereichten Akten zeigt, dass diese nicht geeignet sind, einen Revisionstatbestand (BGE 127 V 358 Erw. 5b, 110 V 141 Erw. 2, 293 Erw. 2a, 108 V 171 Erw. 1; vgl. auch BGE 118 II 205) zu bilden. Zwar werden im Austrittsbericht der Höhenklinik X.________ vom 10. Mai 2002 zum ersten Mal Diagnosen aus dem Bereiche der Psychiatrie gestellt (anhaltend somatoforme Schmerzstörung [F45.4] mit/bei Problemen in Verbindung mit der sozialen Umgebung und Begleitsymptom einer leichten Depression [F32.9]). Doch sind diese Angaben nicht geeignet, die auf die bis zum Verfügungserlass am 18. Juli 2001 eingetretenen Verhältnisse beschränkte Beurteilung zu revidieren.