Citation: 2C_211/2023 E. 8.3.1

8.3.1. Wie die Vorinstanz bundesrechtskonform erwägt, durfte die Beschwerdeführerin nicht darauf vertrauen, dass der Vertrag ohne Wohnsitz der Beschwerdeführerin in U.________ für die neue Pachtperiode erneuert würde. Aus Ziff. 3.2 lit. d des Allmendreglements ergibt sich klar, dass für die Pachtberechtigung Wohnsitz in U.________ vorausgesetzt wird. Gemäss Ziff. 13.1 Allmendreglement gilt die Weiterführung des Pachtverhältnisses bei Wegzug des Bürgerlandpächters aus Sicht der Bürgergemeinde zudem als unzumutbar und rechtfertigt eine vorzeitige Kündigung. Aus dem Allmendreglement lässt sich auch im Übrigen kein vertrauensschützender Tatbestand ableiten. Gemäss Ziff. 7 des Allmendreglements werden die Pachtverträge auf die "einmalige Dauer von 6 Jahren (Fixpacht) abgeschlossen"; es "erfolgt keine Verlängerung der Pachtverträge". Aus Ziff. 5.2.1 des Allmendreglements, wonach die bisherigen Pächter für die neue Pachtperiode als angemeldet gelten, sofern sie alle Anforderungen für eine Pachtberechtigung weiterhin erfüllen, lässt sich entgegen der Beschwerdeführerin ebenfalls keinen Anspruch auf Verlängerung ableiten, zumal die Beschwerdeführerin - wie festgestellt (E. 7 hiervor) - gerade nicht (mehr) alle Anforderungen für die Pachtberechtigung erfüllt und die Bestimmung ausdrücklich zulässt, dass die Pachtberechtigung überprüft werden kann. Mit Blick auf die insoweit klaren Bestimmungen des Allmendreglements konnte die Beschwerdeführerin demnach kein schützenswertes Vertrauen begründen.