Citation: 1C_49/2016 E. A

Die Staatsanwaltschaft Zürich führt gegen A.________ ein Strafverfahren. Mit Schreiben vom 2. und 3. Juni 2015 an die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich warf A.________ den Staatsanwälten B.________, C.________ und Assistenzstaatsanwalt D.________ vor, in (getrennt geführten) Strafverfahren gegen Mitbeschuldigte Urkunden unterdrückt zu haben (Art. 254 StGB). Die Oberstaatsanwaltschaft überwies die Sache zum Entscheid über die Ermächtigung zur Eröffnung einer Strafuntersuchung gegen die angezeigten Beamten dem Obergericht des Kantons Zürich. Mit Beschluss vom 19. August 2015 verweigerte dieses die Ermächtigung. Zur Begründung führte es aus, A.________ habe behauptet, über eine ganze Reihe von E-Mails zu verfügen, die er zumindest teilweise an der Hauptverhandlung vorzulesen gedenke, aber seiner Anzeige nicht beigelegt habe, weil er angeblich seine Quellen schützen wolle. Angesichts dessen sei aufgrund der Akten zu entscheiden. Aus diesen ergebe sich jedoch kein Verdacht auf Unterdrückung von Urkunden. Am 8. September 2015 überwies die Oberstaatsanwaltschaft dem Obergericht erneut eine Strafanzeige von A.________ gegen die Staatsanwälte B.________, C.________ und Assistenzstaatsanwalt D.________, diesmal nebst der Unterdrückung von Urkunden auch wegen Begünstigung (Art. 305 StGB), falscher Anschuldigung (Art. 303 StGB), Nötigung (Art. 181 StGB), Amtsmissbrauch (Art. 312 StGB) und Irreführung der Rechtspflege (Art. 304 StGB). Mit Beschluss vom 4. Dezember 2015 verweigerte das Obergericht erneut die Ermächtigung zur Eröffnung einer Strafuntersuchung (Dispositiv-Ziff. 1). Das Gesuch von A.________ um Gewährung der unentgeltlichen Rechtsvertretung wies es wegen offensichtlicher Aussichtslosigkeit seiner Begehren ab (Dispositiv-Ziff. 2).