Citation: 4A_380/2013 E. 7.3

7.3. Die Vorinstanz nahm eine subjektive Vertragsauslegung vor und gelangte gestützt auf das Parteiverhalten nach Vertragsschluss zum Ergebnis, dass sich der Beschwerdegegner nach dem übereinstimmenden Parteiwillen verpflichtet habe, Fr. 33'000.-- auf ein Sperrkonto bei der Bank D.________ einzubezahlen, wodurch dem Beschwerdeführer ermöglicht werden sollte, sich von dieser ein Darlehen in Höhe von Fr. 30'000.-- gewähren zu lassen, was er in der Folge auch getan habe. Der Beschwerdeführer habe sich im Gegenzug zur Rückzahlung des vom Beschwerdegegner auf das Sperrkonto geleisteten Betrags in Raten à Fr. 3'000.-- verpflichtet, die am 1. Januar des jeweiligen Jahres fällig geworden seien. Die Vorinstanz folgte mithin dem Standpunkt des Beschwerdegegners und erachtete den diesem obliegenden Beweis für die getroffene Vereinbarung sowie die Erbringung der von ihm geschuldeten Leistung für erbracht, weshalb sie seinen Anspruch auf die vereinbarte Gegenleistung bejahte.