Citation: 8C_680/2016 E. 3.2.2

3.2.2. 3.2.2.1. Was der Beschwerdeführer vorbringt, ist nicht stichhaltig. Er macht zunächst - wie schon im vorinstanzlichen Verfahren - geltend, das Gutachten der MEDAS entspreche in psychiatrischer Hinsicht nicht den Anforderungen der aktuellen Rechtsprechung. Auch das kantonale Gericht habe sich nicht mit dem neu zu beachtenden strukturierten normativen Prüfungsraster auseinandergesetzt, weshalb es den Anspruch auf das rechtliche Gehör bzw. Bundesrecht verletzt habe. Der Beschwerdeführer übersieht, dass die Vorinstanz einlässlich dargelegt hat, es liege keine somatoforme Schmerzstörung oder ein vergleichbares psychosomatisches Leiden vor, weshalb sich Weiterungen in Zusammenhang mit der geänderten Praxis (BGE 141 V 281) erübrigten. Aus der Beschwerde geht nicht hervor, inwiefern diese Feststellung offensichtlich unrichtig ist oder sonstwie gegen Bundesrecht verstösst. Ferner ist das kantonale Gericht nach eingehender Würdigung der medizinischen Unterlagen zum Schluss gelangt, dass auch in Berücksichtigung der Klinikaufenthalte vom 19. Februar bis 11. März 2013 und vom 1. bis 18. Oktober 2014 keine dauerhafte Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustands mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nachzuweisen war. Weiter hat das kantonale Gericht - insbesondere gestützt auf die Stellungnahme des Dr. med. C.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), vom 11. Mai 2015 - mit nicht zu beanstandender Begründung, auf die verwiesen wird, erkannt, dass weder anhand der radiologischen noch der klinischen Befunde mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit eine neuropsychologische Störung objektiviert werden konnte. Dem ist nichts beizufügen. 3.2.2.2. Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, unabhängig von der Diskussion, ob das MEDAS-Gutachten beweiskräftig und zusätzliche medizinische Abklärungen notwendig seien, müsse der Invaliditätsgrad anhand eines Einkommensvergleichs neu bestimmt werden, was die Vorinstanz in Verletzung des Anspruchs auf das rechtliche Gehör unterlassen habe. Auch dieses Vorbringen trifft den entscheidenden Punkt nicht. Das kantonale Gericht hat erwogen, nachdem es sich um ein Neuanmeldungsverfahren nach rechtskräftiger Rentenablehnung handle und sich im Rahmen der Abklärungen keine erhebliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse ergeben habe, müsse es bei der Feststellung sein Bewenden haben, dass nach wie vor kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe; daher erübrigten sich Ausführungen zum geltend gemachten Invalideneinkommen bzw. zum leidensbedingten Abzug. Dem ist zur Verdeutlichung nur anzufügen, dass vorliegend kein Revisionsgrund im Sinne der Rechtsprechung gegeben war, gestützt auf den der Rentenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig"), ohne Bindung an frühere Beurteilungen, geprüft werden könnte (vgl. BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 11 mit Hinweisen).