Citation: 4D_24/2016 E. 4.5.4

4.5.4. Zunächst ist festzuhalten, dass im Schreiben vom 18. November 2014 des verfahrensleitenden Richters der Erstinstanz den Parteien nicht explizit zugesichert wurde, dass die Kosten der Ersatzvornahme und Mangelfolgeschäden, um welche es vor Bundesgericht einzig geht, genügend substantiiert seien. Vielmehr wurde den Parteien, wie es im Schreiben ausdrücklich heisst, lediglich "im Hinblick auf die Instruktionsverhandlung" ein "Beweisschema" zugestellt. Im Schreiben wurde sodann betont, dass das Beweisschema "vorläufigen Charakter" habe und vom "Gericht gegebenenfalls angepasst" werden könne. Im Weiteren wurden die Parteien ausdrücklich darauf hingewiesen, dass für das vorläufige Beweisschema "bezüglich ausreichender Substantiierung bzw. Bestreitung der Parteivorbringen zugunsten der Parteien ein grosszügiger Massstab angelegt" worden sei. Gestützt auf den klaren Wortlaut des Schreibens hat die Vorinstanz daher zutreffend festgestellt, dass keine verbindliche Zusicherung vorliegt, dass die entsprechenden Kosten genügend substantiiert seien. Für einen Vertrauensschutz fehlt es daher bereits an einer Vertrauensgrundlage. Eine Verletzung von Art. 9 BV ist damit nicht dargetan. Dass diese zutreffende Auslegung des Schreibens durch die Vorinstanz willkürlich sein soll, vermag der Beschwerdeführer nicht darzulegen. Inwiefern schliesslich der Anspruch auf ein faires Verfahren im Sinne von Art. 29 Abs. 1 BV bzw. Art. 6 Ziff. 1 EMRK verletzt worden wäre, legt der Beschwerdeführer nicht hinreichend dar.