Citation: 1C_103/2016 E. 9

Das Verwaltungsgericht liess offen, ob eine Profilierung erforderlich gewesen wäre, weil der Beschwerdeführerin jedenfalls kein Nachteil entstanden sei: Sie sei gestützt auf die vorhandenen Pläne offenkundig in der Lage gewesen, sich vom Deponieprojekt ein hinreichendes Bild zu machen und detaillierte Einwendungen dagegen zu erheben. Sollten Dritte aufgrund der fehlenden Profilierung von der Einsprache abgehalten worden sein, bedeute dies keinen Rechtsnachteil für die Beschwerdeführerin, der im vorliegenden Verfahren von Belang sei. Diese Erwägungen entsprechen der bundesgerichtlichen Praxis und sind aus bundesrechtlicher Sicht nicht zu beanstanden (vgl. z.B. Urteil 1C_387/2014 vom 20. Juni 2016 E. 5.4 mit Hinweisen).