Citation: 2C_406/2019 E. 4.7.1

4.7.1. Die vorstehenden Überlegungen des Beschwerdeführers sind teilweise nachvollziehbar, vermögen aber die vorinstanzliche Prüfung der Mittelverwendung nicht als willkürlich (Art. 9 BV; vorne E. 1.2) erscheinen zu lassen. Der Beschwerdeführer blendet bei seinen Überlegungen die Rechtsnatur der Kostenanlastungssteuer aus. Als Abgabepflichtiger der Beherbergungsgebühr steht er zu den tourismusbedingten Aufwendungen des Gemeinwesens in einer näheren Beziehung als die übrigen Steuerpflichtigen (vorne E. 3.2). Hierzu zählen unter anderem die Aufwendungen für den Betrieb eines zeitgemässen Tourismusbüros inklusive der hierfür benötigten Personalressourcen (BGE 102 Ia 143 E. 3 S. 148; Urteil 2C_672/2017 vom 8. Oktober 2018 E. 3.4). Sodann kann die B.________ GmbH willkürfrei den ganzen Gemeindebeitrag für das Marketing verwenden. Gemäss den Ausführungen der Vorinstanz schreibt Art. 26 TR keine Aufteilungsverpflichtung zwischen Tourismusförderung und Tourismusbetrieb vor. Die Berechnungen der Vorinstanz, in welchen sie nur 75% der Gemeindebeträge zur Deckung des Marketings verwendet hat, basiert somit auf einer hypothetischen Annahme. Faktisch hätte sie bei den Berechnungen die ganzen Gemeindebeiträge für die Deckung des Marketings verwenden können, zumal der Beschwerdeführer keine willkürliche Auslegung von Art. 26 TR durch die Vorinstanz bemängelt. Nach den Berechnungen der Vorinstanz ergibt sich daher im Bereich der Tourismusförderung ein Überschuss von Fr. 383'974.--, der zur Deckung der Personalkosten verwendet werden kann.