Citation: 1B_213/2023 E. 2

Die Vorinstanz begründete die Abweisung des Ausstandsbegehrens des Beschwerdeführers damit, die vorgebrachten Ausstandsgründe würden mit jenen übereinstimmen, die er bereits in seinem Ausstandsgesuch vom 5. September 2022 vorgebracht habe und die mit Entscheid vom 17. Oktober 2022 als unbegründet abgewiesen worden seien. Da keine weiteren Ausstandsgründe vorgebracht würden, sei das Gesuch abzuweisen, soweit überhaupt darauf eingetreten werden könne. Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung könnten Verfehlungen unter Umständen auch erst in der Summierung genügend schwer wiegen, um den Anschein der Befangenheit zu begründen. Dies sei vorliegend der Fall. Die Vorinstanz setze sich zudem nicht hinreichend mit seinen Vorbringen auseinander, wodurch sie zusätzlich auch ihre Begründungspflicht sowie seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletze.