Citation: 6B_112/2018 E. 6.1

6.1. Was das Tatbestandsmerkmal des Vermögensschadens angeht, macht der Beschwerdeführer zunächst wiederum eine Verletzung des Anklagegrundsatzes geltend. Die Vorinstanz übersehe, dass dieser auch insofern verletzt sei, als die Anklageschrift weder einen Gefährdungsschaden noch einen entsprechenden Schadensbetrag benenne. Dem ist entgegenzuhalten, dass in der Anklageschrift vom 20. Oktober 2014 sämtliche betraglichen Eckdaten aufgeführt sind, mit welchen die Vorinstanz die "schadensgleiche Vermögensgefährdung" begründet hat. Die Rechtsprechung fordert nicht, den Betrag, um welchen das bedrohte Vermögen rechnerisch vermindert ist, genau zu ermitteln. Im Übrigen ist die Qualifikation als Gefährdungsschaden eine Rechtsfrage.