Citation: 4A_150/2010 09.06.2010 E. C

Im Jahre 1991 erteilte der Gemeindepräsident der Beschwerdeführerin einen Auftrag betreffend die Wasserversorgung. Ein diesbezüglicher Gemeinderats- oder Urversammlungsbeschluss liegt nicht vor. Am 7. Januar 1993 übergab die Beschwerdeführerin der Beschwerdegegnerin erneut einen Ingenieurvertrag, welchen diese wiederum nicht unterzeichnete. Nachdem die Beschwerdeführerin ihre Leistungen betreffend Trinkwasserversorgung in Rechnung gestellt und diesbezüglich gemahnt hatte, reichte sie am 4. März 1999 Klage ein und verlangte von der Beschwerdegegnerin in den Schlussbegehren Fr. 194'524.05 nebst Zins für Ingenieurarbeiten im Zusammenhang mit der Wasserversorgung sowie Fr. 32'219.60 für Arbeiten betreffend die Abwasserkanalisation.