Citation: 8C_194/2020 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz stellte im Wesentlichen gestützt auf die Aktenberichte der RAD-Ärztin Dr. med. C.________, Fachärztin für Neurologie, vom 22. Oktober 2018 und 11. März 2019 fest, dass der Beschwerdeführer nach einer aneurysmatischen Hirnblutung im Januar 2015 100 % arbeitsunfähig gewesen sei. Ab Januar 2017 sei ihm aber eine Tätigkeit als Chauffeur in einem Pensum von 80 % mit einer Leistungsminderung von 10 % zumutbar. Die RAD-Ärztin habe überzeugend ausgeführt, dass eine leichte neuropsychologische Störung höchstens zu einer niedrigprozentigen Arbeitsunfähigkeit führe. Andere medizinische Beurteilungen, welche die Einschätzung der Dr. med. C.________ in Zweifel zu ziehen vermöchten, fänden sich nicht. So habe der Hausarzt in seinem Verlaufsbericht vom 13. Dezember 2016 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit als Lastwagenchauffeur nur bis Ende 2016 attestiert. Auch die Ergebnisse der Abklärung der Verkehrseignung würden darauf hinweisen, dass beim Beschwerdeführer keine schwerwiegenden Einschränkungen vorlägen, andernfalls die behandelnden Ärzte die seit März 2018 in einem 60 %-Pensum ausgeübte Tätigkeit in der Personenbeförderung umgehend hätten verbieten müssen. Ein Revisionsgrund sei aufgrund der Veränderung per Januar 2017 gegeben. Aufgrund der vollständigen Arbeitsunfähigkeit für sämtliche Tätigkeiten ab Januar 2015 bestehe ab Januar 2016 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente. Die gesundheitliche Verbesserung ab Januar 2017 sei nach drei Monaten zu berücksichtigen (Art. 88a Abs. 1 IVV). Das Valideneinkommen berechnete das kantonale Gericht anhand der Angaben der letzten Arbeitgeberin, was unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung bis zum Jahr 2017 ein Einkommen von Fr. 68'582.50 ergab. Das Invalideneinkommen ermittelte sie gestützt auf Tabellenlöhne (LSE 2016, TA1, Männer, Kompetenzniveau 2, Ziff. 49-53 [Verkehr und Lagerei]), woraus bei einer Arbeitsfähigkeit von 80 % mit 10%iger Leistungsminderung ein Einkommen von Fr. 52'447.80 resultierte. Der entsprechende Einkommensvergleich ergab einen Invaliditätsgrad von 24 %, weshalb die Vorinstanz die von der IV-Stelle per 30. April 2017 verfügte Rentenaufhebung schützte. Wie das kantonale Gericht weiter ausführte, würde sich an diesem Ergebnis auch nichts ändern, wenn für das Invalideneinkommen ab März 2018 (Beginn der Tätigkeit als Chauffeur für die D._______ AG) auf das in einem 60 %-Pensum effektiv erzielte Einkommen von Fr. 43'500.- abgestellt würde. Denn der Invaliditätsgrad würde diesfalls gerundet 37 % betragen.