Citation: 1B_171/2018 E. 1

Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm bestrafte A.________ mit Strafbefehl vom 23. Mai 2017 wegen vorsätzlichen Benützens eines öffentlichen Verkehrsmittels ohne gültigen Fahrausweis etc. zu einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen und einer Busse von Fr. 1'200.--. A.________ erhob Einsprache gegen den Strafbefehl und beantragte dabei den Ausstand von Staatsanwalt Erik Imhof. Die Staatsanwaltschaft leitete das Gesuch zuständigkeitshalber ans Obergericht weiter mit dem Antrag, es abzuweisen. Im Verfahren vor Obergericht beantragte A.________ den Ausstand der Oberrichter Richli, Massari und Egloff sowie der Gerichtsschreiber Bolleter und Zahnd. Ausserdem ersuchte er um unentgeltliche Rechtspflege. Mit Entscheid vom 29. November 2017 wies das Obergericht die Ausstandsgesuche ab, soweit es darauf eintrat. Dasjenige gegen die Oberrichter und Obergerichtsschreiber, weil der Beschwerdeführer einzig die unzulässige Begründung vorgebracht habe, diese Personen hätten bereits an früheren Verfahren gegen ihn mitgewirkt. Das Ausstandsgesuch gegen Staatsanwalt Imhof lehnte das Obergericht ab, weil es der Beschwerdeführer damit begründet habe, dass dieser es seit 2009 konsequent abgelehnt habe, ihn als Rechtspraktikanten zu beschäftigen, aber nicht darlege, inwiefern das Bewerbungsprozedere nicht korrekt abgelaufen sei. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wies das Obergericht ab, weil er als Beschuldigter keinen Anspruch darauf habe.