Citation: 1B_656/2021 E. 10.6.3

10.6.3. Wie die Vorinstanz zutreffend darlegt und der Beschwerdeführer selbst einräumt, hätte die Staatsanwaltschaft den fraglichen Grundbuchauszug gestützt auf den Grundsatz der sog. Behördenöffentlichkeit auch direkt beim Grundbuchamt einholen können. Da es sich dabei nicht um eine Zwangsmassnahme gegen die beschuldigte Person oder mitbetroffene Dritte handelt (vgl. Urteil 1B_243/2021 vom 20. Dezember 2021 E. 3.7 mit Hinweisen), hätte die Staatsanwaltschaft gemäss Art. 194 Abs. 2 StPO hierzu keine Ermächtigung der vorgesetzten Behörde des Grundbuchamtes einholen müssen. Nichts anderes kann für die Sicherstellung des Grundbuchauszuges in den Räumlichkeiten des Beschwerdeführers gelten. Die Rüge erweist sich damit als unbegründet.