Citation: 6B_1472/2020 E. 3

Im kantonalen Gerichtsverfahren (Art. 436 i.V.m. Art. 429 lit. a StPO) besteht im Umfang des Obsiegens Anspruch auf eine Parteientschädigung, wobei dieser Anspruch der Partei selber und nicht dem Rechtsvertreter oder der Rechtsvertreterin zusteht, weshalb nicht die Rechtsvertretung, sondern nur die Partei selber legitimiert ist, eine (behaupteterweise) zu tiefe Parteientschädigung anzufechten (vgl. dazu z.B. auch Urteile des Bundesgerichts 5A_826/2018 vom 25. Februar 2019 E. 2.3; 9C_485/2016 vom 21. März 2017 E. 3.3.1; 8C_94/2017 vom 3. März 2017). Das Obergericht hat die Berufungsklägerin in Aufhebung des Urteils des Kantonsgerichts Nidwalden vollumfänglich von Schuld und Strafe freigesprochen. Die vom Beschwerdeführer in eigenem Namen beanstandete Parteientschädigung sprach es zu Recht der von ihm im kantonalen Verfahren vertretenen Berufungsklägerin und nicht ihm zu. Dem Beschwerdeführer steht folglich kein eigenes Beschwerderecht nach Art. 81 BGG zu. Sein Hinweis auf das Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 50/01 vom 26. Oktober 2001 bezieht sich auf eine Parteientschädigung unter dem Titel der unentgeltlichen Verbeiständung und ist damit nicht einschlägig. Mangels Legitimation ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.