Citation: 6B_409/2023 E. 2.1

2.1. Mit Schreiben vom 15. Februar 2023, Eingang beim Bundesgericht am 16. Februar 2023 und damit am letzten Tag der 30-tägigen Beschwerdefrist gemäss Art. 100 Abs. 1 BGG, wandten sich die Eltern des Gesuchstellers an das Bundesgericht und ersuchten namens ihres Sohnes um eine Fristerstreckung zwecks Einreichung einer Beschwerde. Dies mit der Begründung, dass der Vertreter des Gesuchstellers ihnen das Urteil erst am 11. Februar 2023 habe zukommen lassen, ihr Sohn sich seit dem 7. Februar 2023 ferienhalber in Asien aufhalte, erst am 25. Februar 2023 zurückkehre und sich aus der Ferne nicht mit dem Urteil auseinandersetzen könne. Mit Schreiben vom 16. Februar 2023 wies das Bundesgericht die Eltern des Gesuchstellers auf ihre mangelnde Legitimation und insbesondere darauf hin, dass es sich bei der 30-tägigen Frist gemäss Art. 100 Abs. 1 BGG um eine gesetzliche Frist handelt, die nicht erstreckt werden kann (Art. 47 BGG). Unter dem expliziten Hinweis der Geltung eines strengen Massstabes, und dass ferienbedingte Abwesenheiten kein unverschuldetes Hindernis darstellen, wurden der Vollständigkeit halber die Modalitäten einer Fristwiederherstellung gemäss Art. 50 Abs. 1 BGG aufgezeigt. Auf die Eröffnung eines Verfahrens wurde zwecks Vermeidung unnötiger Kosten einstweilen verzichtet.