Citation: 1A.92/2000 19.06.2000 E. 2

2.- Der Beschwerdeführer bringt zunächst vor, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, weil die Bundesanwaltschaft zur Ausführung des Ersuchens gar nicht zuständig gewesen sei. Er selbst oder die Beschuldigten seien keine Beamten gewesen, weshalb eine Subsumtion ihres Verhaltens unter Art. 312 und 314 StGB, die zu einer Übertragung des Verfahrens an die Bundesanwaltschaft geführt habe, willkürlich sei. Für die Qualifikation der Taten und das Erfüllen der Voraussetzung der beidseitigen Strafbarkeit (vgl. Art. 5 Ziff. 1 lit. a EUeR und die Schweizer Erklärung zu dieser Bestimmung) des vorgeworfenen Verhaltens ist jedoch zunächst entscheidend, ob die Beschuldigten und nicht ob der Beschwerdeführer als Dritter unter die genannten Straftatbestände fallen konnten. Auch Kader einer gemischtwirtschaftlichen Gesellschaft können unter diese fallen (BGE 113 Ib 175 E. 7b S. 183). Jedenfalls übersieht der Beschwerdeführer, dass nach Art. 79 Abs. 4 IRSG die Bezeichnung der mit der Ausführung eines Ersuchens beauftragten Behörde nicht anfechtbar ist. Daher kann auf seine Rüge nicht eingetreten werden.