Citation: 1F_38/2020 E. 3

3.1 Die Entscheide des Bundesgerichts erwachsen gemäss Art. 61 BGG am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft. Die Aufhebung oder Abänderung eines in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils ist nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich. Der Gesuchsteller nennt keinen Revisionsgrund. Sinngemäss beruft er sich auf den Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG. 3.2 Die Revision eines Bundesgerichtsurteils kann verlangt werden, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat (Art. 121 lit. d BGG). Der Gesuchsteller macht in seiner Eingabe vom 2. November 2020 geltend, dass gemäss Sendungsinformationen der Post die Empfangsperson B.________ war. Diese Person sei ihm unbekannt und sei kein Mitglied der Anstaltsleitung. Damit vermag er nicht aufzuzeigen, dass ihm der verwaltungsgerichtliche Entscheid entgegen der Begründung im Urteil 1B_463/2020 nicht am 3. Juli 2020 zugestellt worden ist. Selbst wenn das Bundesgericht die Eingabe vom 2. November 2020 in seinem Urteil berücksichtigt hätte, wäre es nicht zu einem anderen Urteil gekommen. Eine erhebliche Tatsache liegt nicht vor, weshalb sich bereits deshalb der sinngemäss geltend gemachte Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG als unbegründet erweist. Das Revisionsgesuch ist abzuweisen.