Citation: 6B_79/2016 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe sich den Tatentschluss und das Handlungsziel der anderen Beschuldigten im Ausmass, wie sich der Übergriff auf den Beschwerdegegner 2 im ersten Abschnitt des Geschehens vor dem Club abgespielt habe, zu eigen gemacht. Er habe demnach als Mittäter gehandelt und die daraus resultierenden Folgen seien ihm zuzurechnen. Der Beschwerdeführer habe die Gewalttätigkeiten in Form von Schlägen, Tritten und Kniestichen gegen Kopf und Körper des Beschwerdegegners 2 aus nächster Nähe mitbekommen und im Zeitpunkt seiner Beteiligung mit schweren Verletzungen rechnen müssen. Gemäss Rechtsprechung führten derartige Gewalteinwirkungen, wenn sie vorliegend von erheblicher Intensität seien, nach allgemeiner Lebenserfahrung zu schwerwiegenden Beeinträchtigungen der körperlichen Integrität, weshalb sein Verhalten nicht anders als deren Inkaufnahme interpretiert werden könne. Da ebenfalls der Beschwerdegegner 3 und der zweite Sicherheitsangestellte angegriffen bzw. gefährdet worden seien, bestehe zwischen der versuchten schweren Körperverletzung und dem Angriff echte Konkurrenz, weshalb der erstinstanzliche Schuldspruch wegen Angriffs zu bestätigen sei.