Citation: I 352/03 08.10.2003 E. 2

2.1 Wie die Rekurskommission zutreffend erkannt hat, werden nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (hier: 16. Mai 2000) eingetretene Rechts- und Sachverhaltsänderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht berücksichtigt (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b). Damit entfällt im vorliegenden Fall die Anwendbarkeit des am 1. Juni 2002 in Kraft getretenen Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (APF), insbesondere auch des Anhanges II zum Abkommen, der die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit regelt, sowie des am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 (BGE 129 V 3 f. Erw. 1.1 und 1.2). 2.2 Im angefochtenen Entscheid wird unter Hinweis auf Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 des Abkommens vom 11. September 1975 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und Portugal über Soziale Sicherheit (nachstehend: Abkommen; SR 0.831.109.654.1) richtig festgestellt, dass der Beschwerdeführer als portugiesischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Portugal in seinen Rechten und Pflichten aus der Schweizerischen Invalidenversicherung dem Schweizer Bürger grundsätzlich gleichgestellt ist. Die Vorinstanz legt im Weiteren die massgeblichen Bestimmungen und Grundsätze über den Invaliditätsbegriff (Art. 4 Abs. 1 IVG) sowie die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG), insbesondere den für eine Leistungsausrichtung an nicht in der Schweiz wohnhafte Personen mindestens erforderlichen Invaliditätsgrad von 50% (Art. 28 Abs. 1ter IVG; BGE 121 V 269 ff. Erw. 5 und 6), welche Regelung nach Art. 3 des Abkommens zulässig ist, zutreffend dar. Die Erwägungen über die Invaliditätsbemessung bei erwerbstätigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG) und über die Aufgabe des Arztes bei der Invaliditätsbemessung (BGE 110 V 275 Erw. 4a; vgl. auch BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen) sind ebenfalls nicht zu beanstanden. Korrekt dargestellt sind auch die Rechtsgrundlagen der Revision einer Invalidenrente bei einer wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen (Art. 41 IVG; Art. 88a IVV; BGE 117 V 199 Erw. 3b, 112 V 372 Erw. 2b je mit Hinweisen) sowie die dabei zu vergleichenden Sachverhalte (BGE 125 V 369 Erw. 2 mit Hinweis). Darauf wird verwiesen. 2.3 Richtigerweise erwähnt die Rekurskommission sodann, dass mit dem Inkrafttreten des APF, abweichend von Art. 28 Abs. 1ter IVG, auch bei Wohnsitz in einem EU-Staat ein Anspruch auf eine Viertelsrente bestehen kann. Eine solche Rente hat die IV-Stelle dem Beschwerdeführer gestützt auf die veränderte Rechtslage mit Verfügung vom 3. Juli 2002 ab 1. Juni 2002 zugesprochen. Auf diesen Verwaltungsakt ist aber, da nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens, nicht einzugehen. Hier geht es einzig um die am 16. Mai 2000 mit Wirkung ab 1. Juli 2000 revisionsweise verfügte Aufhebung der bis dahin bezogenen ganzen Invalidenrente.