Citation: 2C_709/2021 E. 3.2

3.2. Einschlägig ist für alle drei Fragen im Wesentlichen kantonales Prozessrecht (vgl. namentlich Art. 10 Abs. 2, Art. 30ter Abs. 1 und Art. 99 Abs. 2 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons St. Gallen vom 16. Mai 1965 [VRP/SG; sGS 951.1]). Dies gilt auch dort, wo das hier anwendbare kantonale Prozessrecht auf bundesrechtliche Bestimmungen (namentlich der ZPO) verweist (vgl. Urteil 2C_651/2020 vom 8. Oktober 2020 E. 4.2). Das Bundesgericht überprüft das angefochtene Urteil folglich im Wesentlichen unter dem Aspekt des Willkürverbots (Art. 9 BV), in Bezug auf die Frage der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung im Verfahren vor Verwaltungsgericht ausserdem unter demjenigen von Art. 29 Abs. 3 BV (vgl. E. 2.1 hiervor).