Citation: 9C_485/2023 E. 1.2.2

1.2.2. Betreffend die Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Zürich erwog das Steuerrekursgericht im Ergebnis, dass die Ermessensveranlagung bestehen zu bleiben habe; der Unrichtigkeitsnachweis sei nicht erbracht worden. Was die Verrechnungssteuer angehe, habe der Steuerpflichtige im Einspracheverfahren ein "rudimentär ausgefülltes und nicht unterzeichnetes Wertschriftenverzeichnis" zu den Akten gegeben, um dann auch im Beschwerdeverfahren vor dem Steuerrekursgericht "nicht sämtliche Bankdepotauszüge" nachzureichen. Der Auszug bzw. die Auszüge der UBS AG seien, obwohl angekündigt, nie vorgelegt worden. Zudem hätte der Steuerpflichtige "mindestens die jeweiligen Totale (...) ins Wertschriftenverzeichnis übertragen, die Totalbeträge addieren und das Wertschriftenverzeichnis unterschreiben müssen, um seiner gesetzlichen Formularpflicht nachzukommen". Das gelte auch, wenn die Depotbestände im Vergleich zur Vorperiode tatsächlich unverändert geblieben sein sollten. Schon nur mangels eines "formell korrekt gestellten Rückerstattungsantrags" erübrige es sich, den Steuerpflichtigen aufzufordern, den Auszug bzw. die Auszüge der UBS AG vorzulegen. Damit entfalle die Prüfung, ob der Steuerpflichtige vorsätzlich, eventualvorsätzlich oder fahrlässig gehandelt habe. Der Antrag auf Rückerstattung von Fr. 3'000.- sei abzuweisen.