Citation: 5A_86/2021 E. A

A.a. Im September 2011 schloss B.________ als Bauherr mit der A.________ AG je einen Werkvertrag über verputzte Aussenwärmedämmung und innere Gipserarbeiten an seiner Liegenschaft Grundbuch Blatt xxx, Kat.-Nr. yyy, C.________strasse zzz in U.________ (ZH). Beide Werkverträge haben dieselben Allgemeinen Bedingungen (AGB) als integralen Bestandteil und unterstehen laut diesen Bedingungen der SIA-Norm 118 sowie den speziellen Bedingungen und Messvorschriften des SIA, soweit diese durch die AGB oder durch den Vertrag nicht abgeändert oder ergänzt werden. Ausgearbeitet wurden die Werkverträge vom Architekten D.________, der B.________ als Bauleiter vertrat. Die Schlussrechnungen der A.________ AG für die erwähnten Arbeiten belaufen sich auf Fr. 46'272.35 (verputzte Aussenwärmedämmung) und Fr. 34'288.15 (innere Gipserarbeiten). Diese beiden Schlussrechnungen wurden durch den Bauleiter D.________ geprüft und mit Datum vom 18./20. September 2013 unterzeichnet. A.b. Die Parteien sind darüber entzweit, ob aus den besagten Arbeiten Werklohnforderungen ausstehen. Die A.________ AG liess deshalb auf B.________s Grundstück provisorisch für eine Pfandsumme von Fr. 80'560.50 zuzüglich Zins von 5 % seit dem 8. November 2013 ein Bauhandwerkerpfandrecht eintragen. In seinem diesbezüglichen Urteil vom 2. Dezember 2013 setzte das Bezirksgericht Horgen der A.________ AG eine Frist von 60 Tagen ab Rechtskraft des Urteils, um Klage auf definitive Eintragung des Pfandrechts zu erheben.