Citation: 1P.120/2002 18.04.2002 E. A

Der Einzelrichter in Strafsachen des Bezirks Pfäffikon hat X.________ mit Verfügung vom 11. Januar 2002 wegen dringenden Verdachts des Einbruchdiebstahls in Untersuchungshaft versetzt. Am 19. Februar 2002 stellte X.________ ein Gesuch um Haftentlassung, welches die Bezirksanwaltschaft Pfäffikon dem Einzelrichter in Strafsachen des Bezirks Pfäffikon unterbreitete mit dem Antrag auf Abweisung des Gesuchs wegen Verdunkelungs- und Wiederholungsgefahr. Der in Bezug auf die ihm vorgeworfenen Straftaten geständige Gesuchsteller bestritt das Vorliegen von besonderen Haftgründen und beantragte eventualiter die Auferlegung einer Rayonsperre und allenfalls einer angemessenen Kaution. Mit Verfügung vom 26. Februar 2002 wies der Einzelrichter in Strafsachen das Haftentlassungsgesuch von X.________ wegen Wiederholungsgefahr ab. Er begründete dies im Wesentlichen damit, dass der Gesuchsteller bisher über zwanzig Delikte, wovon über zehn Einbruchdiebstähle, begangen habe und sich weder durch eine Bestrafung durch die Jugendanwaltschaft Zürich mit 14 Tagen Einschliessung noch durch eine Gefängnisstrafe von 18 Monaten und insgesamt rund 130 Tage Untersuchungshaft während der Jahre 1996 bis 1999 habe davon abhalten lassen, erneut in gleicher Weise und nach dem selben Muster tätig zu werden. Es sei somit zu erwarten, er werde sein deliktisches Verhalten weiterführen, sobald er aus der Haft entlassen würde. Eine Rayonsperre lehnte der Einzelrichter ab, da Einbruchdiebstähle nicht an einen bestimmten Ort gebunden seien. Zur Frage der Kautionsauflage führte er aus, eine Kaution würde den Gesuchsteller kaum von weiteren Delikten abhalten, nachdem er sich nicht einmal durch insgesamt rund 130 Tage Untersuchungshaft habe beeindrucken lassen.