Citation: 1C_900/2013 E. 2.4

2.4. Allerdings muss der Ausbau des Bach in beiden Etappen (hinsichtlich Linienführung, Neigung, Querschnitt, etc.) koordiniert werden. Dies ist vorliegend erfolgt: Im Technischen Bericht vom 30. September 2010 zum Strassenprojekt wird der Ausbau des Dorfbachs auf der gesamten verdolten Strecke beschrieben; dieser ist auch auf den Auflageplänen dargestellt (vgl. Pläne 3026-23, 24, 25 und 26 mit farblicher Differenzierung: rot für die ins Strassenprojekt integrierte Bachstrecke, blau für das Wasserbauprojekt). Für die Beschwerdeführerin 1 (als Eigentümerin aller Parzellen am Bachlauf 2. Etappe) war somit aufgrund der Auflagepläne ersichtlich, inwiefern sich die Bachsanierung im Bereich des Kreisels auf den Ausbau der restlichen Strecke auswirken würde, und sie hatte die Möglichkeit, dagegen Rechtsmittel zu ergreifen. Damit ist insbesondere eine einheitliche Linienführung nach Realisierung der zweiten Etappe sichergestellt. Der im Situationsplan eingezeichnete Knick an der Nahtstelle zwischen erster und zweiter Etappe des Bachausbaus ist lediglich vorübergehend nötig, um in der Übergangszeit den Anschluss an die alte Eindolung herzustellen.