Citation: 7B_210/2024 E. 2.4

2.4. Die Vorinstanz erkennt sodann zutreffenderweise weder eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, noch des Anspruchs auf rechtliches Gehör. Sie stützt sich in ihren Erwägungen auf Ziff. 3.2.1 der Richtlinie der Konkordatskonferenz des Strafvollzugskonkordats der Nordwest- und Innerschweizer Kantone betreffend die Hafterstehungsfähigkeit vom 25. November 2016 (SSED 17ter.0). Daraus leitet sie ab, ein Anspruch auf ein Gutachten bestehe nur dann, wenn sich die Verhältnisse nicht anders schlüssig erklären liessen. Vorliegend reichten die vom Beschwerdeführer eingereichten ärztlichen Berichte zusammen mit den Angaben des Beschwerdeführers zur Beurteilung aus. Diese liessen insgesamt auf eine deutlich positive Prognose schliessen, auch wenn die Rehabilitation langsamer als erwartet voranschreite und nicht abgeschlossen sei. Diesen Erwägungen gibt es nichts beizufügen. Die Vorinstanz durfte in antizipierter Beweiswürdigung davon ausgehen, ein Gutachten ändere nichts an ihrer Einschätzung betreffend Hafterstehungsfähigkeit. In diesem Zusammenhang verletzt es auch das Willkürverbot nicht, wenn die Vorinstanz davon ausgeht, es wäre dem Beschwerdeführer aufgrund seiner Mitwirkungspflicht nach Art. 20 Abs. 1 VRPG frei gestanden, aktuellere Unterlagen zu seinem Gesundheitszustand einzureichen, um ihre Einschätzung, die sich aus den vorhandenen ärztlichen Unterlagen ergibt, umzustossen.