Citation: 9C_71/2015 E. 5.2

5.2. Die Versicherte bringt vor, das kantonale Gericht habe den Untersuchungsgrundsatz und die Beweiswürdigungsregeln verletzt. Der Psychiater K.________ sei weder zu einer gesundheitlichen Veränderung befragt worden noch habe er sich dazu geäussert. Bereits deswegen hätte die Vorinstanz nicht auf seine Beurteilung abstellen dürfen. Die Äusserung des Dr. med. I.________, es sei wahrscheinlicher, dass sich das psychische Leiden gebessert habe, sei fachfremd, beinhalte grosse Unsicherheiten und sei derart vage, dass daraus eine gesundheitliche Verbesserung nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit abgeleitet werden könne. Das kantonale Gericht habe die Anforderungen an den Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit und die der Verwaltung obliegende Beweislast für den Eintritt einer revisionsrechtlich relevanten gesundheitlichen Verbesserung missachtet. Schliesslich habe das Gericht den Bericht des Psychologen J.________ und des Dr. med. L.________ vom 11. November 2011, welcher sich entgegen den vorinstanzlichen Feststellungen nicht lediglich auf die subjektiven Angaben der Versicherten stütze, willkürlich und in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes gewürdigt.