Citation: 2C_81/2023 E. 7.4

7.4. Es ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerinnen die vorinstanzlichen Feststellungen zu den Inhalten der "Informationsrunden", der Protokolle der "L1.________"-Treffen und den vorinstanzlich gewürdigten E-Mails nicht hinreichend bestreiten. Sie stellen auch den Umstand, dass sich die Mitglieder des "L1.________" über die Treibstoffzuschläge und über die Nicht-Kommissionierung von Zuschlägen ausgetauscht haben, nicht substanziiert infrage. In tatsächlicher Hinsicht stellen die Beschwerdeführerinnen auch nicht in Abrede, dass sie bei den "L1.________"-Treffen - wenn auch nicht immer - zumindest gelegentlich mit zwei Mitarbeitenden teilgenommen und diese die vorinstanzlich gewürdigten E-Mails erhalten haben. Ebenso ist nicht zu erkennen, dass die Beschwerdeführerinnen die vorinstanzliche Feststellung rechtsgenüglich abstreiten, wonach sie von den Protokollen der "Informationsrunden" Kenntnis genommen hätten. Vor diesem Hintergrund ist der Umstand, dass die EU-Kommission und das US-Justizdepartement zu einem anderen Beweisergebnis gelangt sind, nicht von Belang. Daraus ergibt sich nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung - jedenfalls für sich allein - kein hinreichend begründeter Anhaltspunkt, dass die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt hat (vgl. auch Urteil 2C_64/2023 vom 26. November 2024 E. 7.4.1).