Citation: 9C_139/2017 E. 3.2.2

3.2.2. Sowohl für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als kaufmännische Angestellte als auch für eine Verweistätigkeit bestand nach Einschätzung der Gutachter polydisziplinär medizinisch-theoretisch eine zumut- und verwertbare Restarbeitsfähigkeit von 50 %, wobei die psychiatrischen Befunde (unter der aktuellen Opioidmedikation) als relevant eingestuft wurden. Die mentale Belastbarkeit sei, wie die Ärzte im Folgenden ausführten, steigerbar durch den Entzug der Opioide; dabei müsse aber mit einer Schmerzzunahme gerechnet werden, welche die Beschwerdeführerin wiederum in der Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen würde. Von rheumatologischer Seite sei keine objektivierbare, das Leistungsvermögen einschränkende Problematik am Bewegungsapparat feststellbar. Angesichts der derzeitigen Opiodmedikation werde der Beschwerdeführerin das Führen von Fahrzeugen und Arbeiten mit gefährlichen Maschinen abgeraten. Auf Grund des deutlichen Untergewichts seien ferner auch schwere körperliche Verrichtungen nicht möglich.