Citation: 8C_144/2017 E. 4

Die IV-Stelle bringt schliesslich vor, das kantonale Gericht habe den Invaliditätsgrad (vgl. Art. 16 ATSG) in Verletzung von Bundesrecht anhand der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs statt des Prozentvergleichs ermittelt. Dieser Frage ist nicht weiter nachzugehen. Wird das vorinstanzlich auf Fr. 83'708.- festgelegte Valideneinkommen dem gestützt auf die standardisierten Bruttolöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) auf Fr. 53'357.- bestimmte Invalideneinkommen (bezogen auf ein Vollzeitpensum und ohne Berücksichtigung eines Abzugs gemäss BGE 126 V 75) gegenüber gestellt, ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 36.25 %. Damit besteht kein Anspruch auf eine Invalidenrente. Die Beschwerde ist daher gutzuheissen.