Citation: 4A_615/2018 E. B

B.a. Die Vermieterin reichte am 13. Juni 2018 beim Zivilgericht Basel-Stadt ein Gesuch um Ausweisung im Verfahren um Rechtsschutz in klaren Fällen ein. Mit Verfügung vom 15. Juni 2018 forderte das Zivilgericht den Mieter auf, zum Gesuch der Vermieterin Stellung zu nehmen. Die Verfügung wurde an die Adresse des Mietobjekts gesandt und von der Post nach Ablauf der 7-tägigen Abholfrist als nicht abgeholt an das Gericht retourniert. Ein Zustellversuch per Gerichtsweibel scheiterte, woraufhin die Verfügung im Kantonsblatt publiziert wurde. Nach unbenutztem Ablauf der Frist zur Stellungnahme wies das Zivilgericht den Mieter mit Entscheid vom 23. Juli 2018 an, die bei der Vermieterin gemieteten Räumlichkeiten bis spätestens am 6. August 2018, 11:30 Uhr, vollständig geräumt und einwandfrei gereinigt zu verlassen und die Schlüssel der Vermieterin auszuhändigen (Ziffer 1). Sodann wurde festgehalten, dass auf Antrag der Vermieterin ohne Weiteres und nach Bezahlung des Kostenvorschusses die Räumung vollzogen werde, wenn der Mieter nicht innert der gesetzten Frist ausgezogen sei (Ziffer 2). Im Weiteren auferlegte das Zivilgericht die Gerichtskosten von Fr. 600.-- dem Mieter und wies ihn an, der Vermieterin den von ihr geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 400.-- zu ersetzen (Ziffer 3). B.b. Dagegen erhob der Mieter Beschwerde an das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt. Dieses hob mit Entscheid vom 8. Oktober 2018 in teilweiser Gutheissung der Beschwerde den erstinstanzlichen Kostenentscheid auf. Es auferlegte die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens von Fr. 600.-- der Vermieterin. Im Übrigen trat es auf die Beschwerde nicht ein und wies das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren ab.