Citation: 8C_615/2022 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz hat erkannt, der von der ehemaligen Arbeitgeberin angegebene Lohn von Fr. 78'000.- pro Jahr (13 x Fr. 6'000.-) sei nicht überdurchschnittlich oder gar überhöht, sondern bewege sich im statistischen Durchschnitt. Ohne das Unfallereignis vom 2. August 2017 wäre eine Anpassung an die Nominallohnentwicklung erfolgt. Das Valideneinkommen belaufe sich somit, indexiert für das Jahr 2020, auf Fr. 80'055.-. Sodann hat das kantonale Gericht aufgrund der Einschränkungen in einer angepassten Tätigkeit, der langen Betriebszugehörigkeit und des im Zeitpunkt der Rentenprüfung bereits fortgeschrittenen Alters des Beschwerdegegners einen 10%igen Abzug vom Tabellenlohn bejaht. Gestützt darauf hat es das Invalideneinkommen auf Fr. 62'015.- (Fr. 68'906.- x 0,9) reduziert und nach Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen (Art. 16 ATSG) einen Invaliditätsgrad von (aufgerundet) 23 % ermittelt.