Citation: U 141/05 21.09.2005 E. 3

Die Zürich stellte mit Schreiben vom 29. November 2002 ihre Leistungen per sofort ein; bis zu jenem Zeitpunkt erbrachte sie die gesetzlichen Leistungen, insbesondere Taggelder und Heilkosten. Der Verfügung vom 31. Oktober 2003 lässt sich allerdings der Zeitpunkt der Leistungseinstellung nicht entnehmen; es wurde lediglich zur Begründung der Leistungseinstellung ausgeführt, ab Juni 1996 sei der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und fortbestehender gesundheitlicher Beeinträchtigung dahingefallen. Im Weiteren wurde die Rückforderung zu viel bezahlter Taggelder vorbehalten. Eine Klarstellung bezüglich des Zeitpunktes der Leistungseinstellung ergibt sich auch nicht aus dem Einspracheentscheid vom 25. Februar 2004. Vielmehr wurde darin die Verfügung vom 31. Oktober 2003 dahingehend zusammengefasst, dass die Leistungspflicht ab Juni 1996 abgelehnt werde. In diesem Sinne wurde die Verfügung geschützt. Die Vorinstanz ging davon aus, die Leistungseinstellung sei per Ende 2002 erfolgt und wies die Beschwerde unter dieser Prämisse ab, wobei in der Begründung ausgeführt wurde, zumindest seit März 2002 sei die gesundheitliche Beeinträchtigung der Beschwerdeführerin nicht mehr unfallkausal. Die Betrachtungsweise der Vorinstanz lässt sich vertreten, weil offenbar bis zu dem von ihr angenommen Zeitpunkt der Leistungseinstellung tatsächlich Leistungen erbracht wurden und die Beschwerdegegnerin lediglich in der Verfügung, nicht aber im Einspracheentscheid eine Rückforderung in Aussicht stellte. Ohnehin würde die Rückforderung der bereits erbrachten Taggeldleistungen bedingen, dass die Voraussetzungen der Wiedererwägung oder prozessualen Revision (BGE 130 V 384 Erw. 2.3.1 mit Hinweisen) gegeben wären, was seitens der Beschwerdegegnerin nicht geltend gemacht wird. Im vorliegenden Verfahren ist deshalb streitig und zu prüfen, ob die Leistungseinstellung per Ende 2002 zu Recht erfolgt ist.