Citation: 8C_776/2023 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie sei vor Eintritt ihrer vollständigen Arbeitsunfähigkeit wegen einer Erschöpfungsdepression im April 2019 im 100%-Pensum als IT-Spezialistin angestellt gewesen. In der Folge habe sie mithilfe eines Jobcoachings bis im Mai 2020 zwar schrittweise bei der vormaligen Arbeitgeberin wieder eingegliedert werden können. Allerdings habe sie nicht mehr als IT-Spezialistin arbeiten können, sondern sei in der Buchhaltung eingesetzt worden. Entgegen der Vorinstanz habe sie also seit dem 24. April 2019 nie mehr in die angestammte Tätigkeit zurückkehren und auch nicht mehr in einem 100%-Pensum arbeiten können, was ihr behandelnder Psychiater bestätigt habe. Das kantonale Gericht habe des Weiteren unberücksichtigt gelassen, dass die Arbeitgeberin ihren Lohn Ende 2019 rückwirkend per September 2018 erhöht und damals nachträglich auch die entsprechenden Lohngutschriften vorgenommen habe. Die IK-Zahlen seien daher verzerrt. Es sei von einem massgeblichen Jahreseinkommen von Fr. 92'888.75 zuzüglich einer Bonuszahlung sowie von Health Insurance-Benefits, insgesamt damit Fr. 100'648.- auszugehen.