Citation: 5A_194/2023 E. 1

Die Parteien sind die Eltern eines 2010 geborenen Kindes, welches an Trisomie 21 leidet. Kurz nach der Geburt trennten sich die Parteien und im September 2014 erfolgte die Ehescheidung. Bereits am 3. Februar 2014 war eine Beistandschaft in Besuchsrechtsangelegenheiten errichtet worden und am 27. Oktober 2015 (mitgeteilt am 15. Dezember 2017) regelte das Kantonsgericht von Graubünden den persönlichen Verkehr zwischen dem Vater und dem Kind (begleitetes Besuchsrecht von zwei Tagen pro Monat). Der persönliche Verkehr konnte indes nie aufgenommen werden und das Kind weigert sich, den Vater zu sehen. Nachdem dieser um Durchführung der persönlichen Kontakte gebeten hatte, ersuchte die Beiständin die KESB Prättigau/Davos um Überprüfung der bestehenden Massnahmen. Nach längeren Abklärungen ordnete die KESB am 7. Juni 2022 in Abänderung bzw. Aufhebung der bisherigen (nie durchgeführten) Regelung zwei jährliche Erinnerungskontakte an, bestehend aus gegenseitigen schriftlichen Informationen; ferner wies es die Anträge auf Anordnung einer Verfahrensvertretung für das Kind und auf Wechsel der Beistandsperson ab. In Gutheissung der väterlichen Beschwerde hob das Kantonsgericht von Graubünden mit Entscheid vom 7. Februar 2023 die Anordnungen der KESB auf und wies diese im Rahmen einer Rückweisung zur neuen Entscheidung an, dem Kind für das Verfahren betreffend persönlichen Verkehr und Beistandswechsel eine Vertretung zu bestellen. Gegen diesen Entscheid hat die Mutter am 8. März 2023 eine Beschwerde erhoben mit dem Begehren um dessen Aufhebung und Gutheissung des KESB-Entscheides, um Gewährung der aufschiebenden Wirkung und um Auferlegung sämtlicher Kosten an den Vater.