Citation: 1C_504/2022 E. 5.3

5.3. Die Beschwerdeführerin bringt vor, dem Gesetzeswortlaut von § 67a BauG/AG könne nicht entnommen werden, dass eine Gesamtbetrachtung vorzunehmen wäre. Ebenso wenig gehe aus dem Wortlaut hervor, dass die wirtschaftlichen Nachteile für die Bauherrschaft im Fall einer Beseitigung relevant sein sollten. Ihrer Auffassung nach fehle ein messbares Kriterium für die Gesamtwürdigung bzw. die wirtschaftlichen Nachteile bei der Beseitigung. Als denkbare Kriterien schlägt sie etwa das Verhältnis zur Geschossfläche der erschlossenen Gebäude, das Verhältnis zur Gesamtfläche der Parzelle oder das Verhältnis zu den Pflichtparkplätzen vor. Wie nachfolgend dargelegt wird, vermag die Beschwerdeführerin mit ihren Ausführungen nicht hinreichend aufzuzeigen, inwiefern die vorinstanzliche Anwendung bzw. Auslegung von § 67a BauG/AG geradezu willkürlich sein sollte. Dass eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, begründet für sich keine Willkür (vgl. BGE 148 III 95 E. 4.1; 144 I 113 E. 7.1).