Citation: 1B_205/2021 E. 1.2

1.2. Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um einen selbstständig eröffneten Vor- oder Zwischenentscheid, der weder die Zuständigkeit noch den Ausstand zum Gegenstand hat (vgl. Art. 91 BGG). Nach Art. 93 Abs. 1 BGG ist gegen einen solchen Entscheid die Beschwerde zulässig, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (lit. a) oder unter der doppelten Voraussetzung, dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b). Da das Bundesgericht eine Sache grundsätzlich nur einmal beurteilen soll, ist die zweite Voraussetzung einschränkend zu verstehen (BGE 143 III 290 E. 1.4). In Strafsachen schliesst das Bundesgericht die Anwendbarkeit von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG grundsätzlich sogar ganz aus, da diese Bestimmung auf Zivilprozesse zugeschnitten ist und im Strafprozess einen Fremdkörper bildet, der darin kaum je Anwendung findet (BGE 144 IV 127 E. 1.3; 141 IV 284 E. 2; 133 IV 288 E. 3.2). Nach konstanter Rechtsprechung haben die Rechtssuchenden im Einzelnen darzulegen, inwiefern die Beschwerdevoraussetzungen nach Art. 93 Abs. 1 BGG erfüllt sind, ansonsten auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist (BGE 137 III 324 E. 1.1; 136 IV 92 E. 4; je mit Hinweisen). Ist die Beschwerde gegen einen Zwischenentscheid gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG nicht zulässig oder wurde von ihr kein Gebrauch gemacht, bleibt der Zwischenentscheid im Rahmen einer Beschwerde gegen den Endentscheid anfechtbar, soweit er sich auf dessen Inhalt auswirkt (Art. 93 Abs. 3 BGG).