Citation: 8C_684/2007 26.02.2008 E. 5

Der Versicherte argumentiert, dass selbst dann, wenn lediglich die Kniebeschwerden als Unfallfolge zu anerkennen seien, die unfallbedingte Erwerbseinbusse und damit der Invaliditätsgrad höher als die von SUVA und Vorinstanz angenommenen 28 % liegen würde. 5.1 Das kantonale Gericht und die Beschwerdegegnerin gingen zur Bemessung des Invaliditätsgrades vom Zumutbarkeitsprofil des Dr. med. A.________ aus. Danach ist dem Versicherten eine angepasste Tätigkeit grundsätzlich vollzeitlich möglich. Nicht mehr zumutbar sind Tätigkeiten mit Schlägen und Vibrationen auf das rechte Knie, kniende Tätigkeiten und Tätigkeiten in der Hocke sowie das häufige Begehen von Leitern, Treppen und unebenem Gelände. Die Gehstrecke ist auf maximal ein bis zwei Kilometer reduziert. Beim Tragen von Gewichten sollte der Beschwerdeführer eine Limite von zehn bis maximal zwölf Kilogramm beachten. Wie das kantonale Gericht ausführlich und zutreffend erwogen hat, vermögen die vom Versicherten aufgezählten Arztberichte, welche auch die unfallfremden Beeinträchtigungen miteinbeziehen, keine Zweifel an diesem Zumutbarkeitsprofil zu begründen. 5.2 Das aufgrund der Angaben der Arbeitgeberin auf Fr. 120'950.- festgesetzte Valideneinkommen ist zu Recht unbestritten geblieben. 5.3 Bezüglich der Bemessung des Invalideneinkommens anerkennt der Beschwerdeführer zu Recht (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475), dass grundsätzlich von den Tabellenlöhnen der LSE auszugehen ist. Allerdings wendet er ein, es sei nicht korrekt, bei ihm von den Tabellenlöhnen im Anforderungsniveau 1 und 2 (Verrichtung höchst anspruchsvoller und schwierigster bzw. selbstständiger und qualifizierter Arbeiten) auszugehen. Sein Invalideneinkommen sei gestützt auf den Tabellenlohn im Anforderungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt) festzusetzen. Dem kann nicht gefolgt werden. Gemäss eigenen Angaben besitzt der Versicherte ein Diplom in Elektroinformatik der Universität Zagreb. Nach dem Erwerb dieses Abschlusses arbeitete er über zwanzig Jahre als Entwicklungsingenieur und Marketing Manager in der Schweiz und wurde entsprechend entlöhnt. Insofern er geltend macht, der hohe Lohn beruhe einzig auf Spezialwissen, welches er über die Jahrzehnte bei seiner Arbeitgeberin erworben habe und welches er bei einem anderen Arbeitgeber nicht verwerten könne, so erscheint dies wenig plausibel (vgl. auch Urteil 8C_366/2007 vom 14. Januar 2008, E. 5.2.1). Es ist vielmehr davon auszugehen, dass der Nachteil, über einen ausländischen Abschluss zu verfügen, durch die lange Berufserfahrung mehr als aufgewogen wird. 5.4 Der Beschwerdeführer verlangt weiter, der Abzug vom Tabellenlohn sei auf mindestens 20% zu erhöhen. Die Frage nach der Höhe eines grundsätzlich angezeigten Abzuges vom Tabellenlohn ist eine Ermessensfrage (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399). Da nach dem anwendbaren Prozessrecht das Bundesgericht die Angemessenheit des vorinstanzlichen Entscheides nicht überprüft (Urteil 8C_366/2007 vom 14. Januar 2008, E. 5.2.2) und vorliegend weder ein Ermessensmissbrauch, noch eine Ermessensüber- oder -unterschreitung ersichtlich ist, muss es beim 10%-igen Abzug gemäss vorinstanzlichem Entscheid sein Bewenden haben. 5.5 Somit ist weder das Invalideneinkommen von Fr. 87'570.- noch der mittels Vergleich der Erwerbseinbusse mit dem Valideneinkommen bestimmte Invaliditätsgrad von 28 % zu beanstanden.