Citation: 8C_321/2020 E. 3.2.3

3.2.3. Der Beschwerdeführer bemängelt, dass die Suva das Invalideneinkommen aufgrund der DAP-Lohnangaben und nicht mittels der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) festsetzte. Das Bundesgericht hielt im Urteil 8C_443/2016 vom 11. August 2016 E. 5.3 fest, dass die Suva nicht frei wählen könne, in welchen Fällen sie das Invalideneinkommen nach der DAP-Methode und in welchen sie es gestützt auf die Tabellenlöhne der LSE bemisst; vielmehr habe sie die DAP-Methode stets dann zur Anwendung zu bringen, wenn sie im Einzelfall die bundesgerichtlichen Vorgaben einhalten könne (bestätigt in den Urteilen 8C_43/2020 vom 28. Februar 2010 E. 8 und 8C_378/2017 vom 29. November 2017 E. 4.5). Die Suva hielt sich an die von der Rechtsprechung vorgegebene Vorgehensweise (vgl. BGE 139 V 592 E. 7.8 S. 598 f.; 129 V 472 E. 4.2.2 S. 478 ff.), weshalb das kantonale Gericht das Invalideneinkommen mit Fr. 64'964.80 zu Recht bestätigte.