Citation: 6B_549/2023 E. 2.4

2.4. Die Vorbringen des Beschwerdeführers gehen an der Sache vorbei. Die Frage, ob ihm die Beschwerdegegnerin 2 die Bankkarten und die dazugehörigen PIN-Codes anvertraut hat, beschlägt nicht die Verwendung der Daten, sondern deren Beschaffung. Art. 147 StGB betrifft aber die Verwendung der Daten, die zu einem anderen Ergebnis führen muss, als es bei einem Dateneinsatz gemäss gegebener Sach- und Rechtslage im Zeitpunkt des Datenverarbeitungsvorgangs erzielt worden wäre. Daher ist unerheblich, wie der Nichtberechtigte zu den Daten kommt; es entscheidet das Ergebnis der Verwendung (Urteil 6S.247/2001 vom 10. Mai 2001 E. 2.b mit Hinweisen). Selbst wenn somit der Argumentation des Beschwerdeführers gefolgt wird, wonach ihm die Bankkarten jeweils anvertraut wurden, hob er über diese Einzelbefugnisse hinaus für sich selbst damit Geld ab oder bezahlte an Geräten in Verkaufsgeschäften oder im Internet seine Sachen ohne Einverständnis der Beschwerdegegnerin 2, womit er die Karte nicht bloss im internen Verhältnis vertragswidrig verwendet hat, sondern auch die Datenverarbeitungsanlage über die Berechtigung zu ihrer Verwendung "getäuscht" hat (vgl. Urteil 6B_606/2015 vom 7. Oktober 2015 E. 3.4). Inwiefern die Vorinstanz schliesslich auf der Grundlage der von ihr festgestellten Tatsachen das Qualifikationsmerkmal der Gewerbsmässigkeit zu Unrecht als gegeben erachtet, legt der Beschwerdeführer nicht dar (vgl. Beschwerde S. 20) und ist auch nicht erkennbar. Es kann diesbezüglich auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden (Urteil S. 39 E. 2). Der Schuldspruch des gewerbsmässigen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage ist damit nicht zu beanstanden.