Citation: 1A.139/2004 22.06.2004 E. 1

Die Bundesanwaltschaft beanstandet zunächst, dass das Bundesstrafgericht ihr den angefochtenen Entscheid (trotz entsprechender Aufforderung durch das Eidgenössische Untersuchungsrichteramt vom 6. Mai 2004) nicht förmlich eröffnet und zugestellt habe. Auf separate Beschwerde des Angeschuldigten vom 6. Mai 2004 hin habe das Bundesstrafgericht die Eidgenössische Untersuchungsrichterin sodann mit Verfügung vom 17. Mai 2004 (während der laufenden Rechtsmittelfrist) angewiesen, den angefochtenen Entscheid unverzüglich zu vollziehen. Auch die Verfügung vom 17. Mai 2004 habe das Bundesstrafgericht der Bundesanwaltschaft nicht zugestellt. Ausserdem sei die Bundesanwaltschaft (trotz ihrer Parteistellung im Voruntersuchungsverfahren) im Beschwerdeverfahren vor dem Bundesstrafgericht nicht angehört bzw. zur Stellungnahme eingeladen worden. Neben der Verletzung von einschlägigen Verfahrensvorschriften rügt die Bundesanwaltschaft eine Missachtung des rechtlichen Gehörs bzw. ihrer Parteirechte im Beschwerdeverfahren vor dem Bundesstrafgericht.