Citation: 8C_173/2009 22.07.2009 E. 6

6.1 Gemäss Art. 66 Abs. 1 BGG hat die unterliegende Partei in der Regel die Gerichtskosten zu tragen. Die Beschwerdeführerin ersucht um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (im Sinne der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung). 6.1.1 Einer Partei ist nach Art. 64 Abs. 1 BGG die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren, wenn sie bedürftig ist und ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint. Eine Person ist bedürftig, wenn sie ohne Beeinträchtigung des für sie und ihre Familie nötigen Lebensunterhaltes nicht in der Lage ist, die Prozesskosten zu bestreiten (BGE 128 I 225 E. 2.5.1 S. 232; 127 I 202 E. 3b S. 205; 125 IV 161 E. 4a S. 164), wobei die wirtschaftlichen Verhältnisse im Zeitpunkt der Entscheidung über das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (BGE 108 V 265 E. 4 S. 269) massgebend sind (BGE 115 Ia 193 E. 3a S. 195; 108 Ia 9 E. 3 S. 10; 103 Ia 99 S. 101 mit Hinweisen). 6.1.2 Die Beschwerdeführerin verfügt über Einkünfte in Höhe von Fr. 4'987.25 (inkl. Wohnanteil Sohn). Ihre Auslagen bestehen anerkanntermassen aus dem Grundnotbedarf von Fr. 1'100.- als Alleinstehende, dem 25%igen Zuschlag von Fr. 275.-, dem Mietzins von Fr. 1'189.20, den Auslagen für die Krankenkasse von Fr. 324.60 sowie dem monatlich anfallenden Anteil der Steuern für Bund, Kanton und Gemeinde der laufenden Steuerperiode von Fr. 465.- (Total: Fr. 3'353.80). Fraglich - wohl aber eher zu verneinen - ist dagegen, ob die dem im gleichen Haushalt lebenden Sohn für dessen Haushaltführung ausbezahlte Entschädigung von Fr. 475.- und der ihm für die Schauspielschule geleistete Betrag von Fr. 480.- ebenfalls relevante Ausgabenpositionen darstellen. Die im Weiteren geltend gemachten Kosten für Hausrat- und Haftpflichtversicherung im Betrag von Fr. 56.- sind als im Grundnotbedarf enthalten zu betrachten und die Anwaltsauslagen gelten nicht als Position, die im Rahmen des erweiterten Bedarfs zu berücksichtigen ist. Selbst wenn aber auch die beiden umstrittenen Positionen für Haushaltführung und Schauspielschule erfasst werden, ist mit Auslagen von insgesamt Fr. 4'308.80 immer noch ein Überschuss der Einkünfte von monatlich Fr. 678.45 auszumachen. Damit ist die Beschwerdeführerin indes in der Lage, sowohl die Gerichtskosten von Fr. 750.- wie auch die mutmasslichen Anwaltskosten, innert eines Jahres zu begleichen (BGE 109 Ia 5 E. 3a S. 9 mit Hinweisen; Urteil 5D_40/2009 vom 9. April 2009 E. 3.2). 6.2 Eine Parteientschädigung zugunsten der obsiegenden Beschwerdegegnerin wird, da sie als mit öffentlich-rechtlichen Aufgaben betrauter Organisation in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegt, gemäss Art. 68 Abs. 3 BGG nicht gesprochen (Urteil 8C_606/2007 vom 27. August 2008 E. 11 mit Hinweisen).