Citation: 6B_1120/2018 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung. Die Beschwerdegegnerin 2 habe nicht von seiner Einwilligung in die Entsorgung der Gegenstände auf seinem Tiefgaragenplatz ausgehen dürfen. Er habe an der Miteigentümerversammlung gegen die Räumung protestiert. Er sei aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage gewesen, den Beschluss vom 14. November 2017 anzufechten. Dazu sei er zum Schutz seines Eigentums auch nicht verpflichtet gewesen. Er habe darauf vertrauen dürfen, dass er vor einer Räumungsaktion von der Verwaltung kontaktiert würde. Eine anonyme Räumungsandrohung sei nicht rechtswirksam. Insbesondere hätten seine Sachen jedoch nicht ohne Rückfrage entsorgt und vernichtet werden dürfen. Die Vorinstanz habe der Tatsache, dass lediglich seine Einstellplätze geräumt worden seien, zudem keinerlei Beachtung geschenkt. Dies stelle ein klarer Hinweis auf einen Rachefeldzug dar und dafür, dass die Beschwerdegegnerin 2 nicht davon habe ausgehen dürfen, dass er sein Eigentum aufgegeben habe. An der Miteigentümerversammlung sei sodann lediglich beschlossen worden, dass nicht zur Lagerung gestattete Gegenstände entfernt würden. Mit "nicht lagerungsgestatteten" Sachen seien nur feuerpolizeilich nicht zulässige Gegenstände gemeint. Die Beschwerdegegnerin 2 hätte ihm zunächst - unter Beizug einer Fachperson der Feuerpolizei - genau sagen müssen, welche Gegenstände aus feuerpolizeilichen Gründen nicht lagerungsfähig seien. Immerhin sei ein Grossteil der entsorgten Gegenstände nicht brennbar gewesen.