Citation: 8C_292/2021 E. 6

Gemäss Vorinstanz ist der Beschwerdeführer gestützt auf die gutachtliche Einschätzung bei einem vollzeitlichen Pensum zu 90 % leistungsfähig. Abgesehen von einem Bedarf an regelmässigen Pausen bestehe in einer leidensangepassten Tätigkeit keine weitergehende Einschränkung. Die Gutachter stellten dazu fest, dass der Beschwerdeführer in einem 100 %-Pensum zu 90 % leistungsfähig sei. Auf Rückfrage hin ergänzten sie am 11. März 2020, dass der Beschwerdeführer alle 90 bis 120 Minuten eine Pause von 10 bis 15 Minuten einlegen sollte, um die unfallbedingt auf 90 % eingeschränkte Leistungsfähigkeit zu erreichen. Angesichts der von den Gutachtern ausdrücklich bescheinigten Zumutbarkeit einer vollzeitlichen Präsenz lässt sich nicht ersehen, inwiefern sich die vom kantonalen Gericht angenommene 90%ige Arbeitsfähigkeit auch unter Beachtung des beschriebenen Pausenbedarfs zeitlich nicht realisieren liesse. Dass das kantonale Gericht mit der Anrechnung einer 90%igen Arbeitsfähigkeit unrichtige sachverhaltliche Feststellungen getroffen oder die zu beachten Beweiswürdigungsregeln verletzt haben sollte, ist nicht erkennbar. Der Beschwerdeführer vermag mit seiner Argumentation nicht durchzudringen.