Citation: 9C_46/2018 E. 3.2.1

3.2.1. So sind, worauf im angefochtenen Entscheid bereits einlässlich hingewiesen wurde, entgegen der in der Beschwerde vertretenen Sichtweise keine Gründe ersichtlich, welche Zweifel an der Beweistauglichkeit der (Verlaufs-) Gutachten der Dres. med. B.________ und C.________ vom 5. bzw. 8. Mai 2010 sowie 29. Dezember 2011 und 21. Juni 2016 wecken könnten. 3.2.1.1. Vielmehr sind sie für die streitigen Belange umfassend, beruhen auf den notwendigen Untersuchungen, berücksichtigen die geklagten Beschwerden, sind in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden, leuchten in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge bzw. der Beurteilung der medizinischen Situation ein, setzen sich ausführlich mit den bei den Akten liegenden (abweichenden) fachärztlichen Einschätzungen (namentlich des behandelnden Psychiaters Dr. med. D.________, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Pratteln) auseinander und sind in den Schlussfolgerungen überzeugend. Sie erfüllen somit sämtliche Anforderungen an beweiswertige ärztliche Entscheidgrundlagen (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232 mit Hinweis), insbesondere auch diejenigen, denen bei der Beurteilung des medizinischen Sachverhalts in Revisionsfällen zusätzlich Beachtung zu schenken ist (etwa Urteile 9C_710/2014 vom 26. März 2015 E. 2 und 9C_418/2010 vom 29. August 2011 E. 4.2, in: SVR 2012 IV Nr. 18 S. 81). Die von der Beschwerdeführerin letztinstanzlich gerügten (angeblichen) formellen Mängel der Gutachten vermögen deren Glaubwürdigkeit nicht zu erschüttern. Es kann ohne Weiterungen auf die entsprechenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden. Indem diese ihre Beurteilung gestützt auf die gutachtlichen Schlussfolgerungen der Dres. med. B.________ und C.________ vorgenommen hat, ist ihr daher kein willkürliches Verhalten vorzuwerfen. 3.2.1.2. Daran ändert der Umstand nichts, dass bei Vorliegen psychischer Erkrankungen in Form einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung, eines damit vergleichbaren psychosomatischen Leidens (vgl. BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3 S. 13 f.) oder, wie hier, depressiver Störungen leicht- bis mittelgradiger Natur (Urteile 8C_841/2016 und 8C_130/2017 vom 30. November 2017, beide zur Publikation vorgesehen) für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit systematisierte Indikatoren beachtlich sind, die erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2 S. 285 ff., E. 3.4-3.6 und 4.1 S. 291 ff.). Hervorzuheben ist hierbei, dass gemäss altem Verfahrensstandard (z.B. BGE 130 V 352) eingeholte Gutachten nicht per se ihren Beweiswert verlieren. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE 141 V 281 E. 8 S. 309). Dies ist vorliegend zu bejahen, hat der begutachtende Psychiater Dr. med. B.________ der diagnostizierten rezidivierenden, ängstlich gefärbten depressiven Störung mit chronischem Verlauf, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.10), in seinen Erläuterungen vom 21. Juni 2016 doch nicht von vornherein jegliche invalidisierende Wirkung abgesprochen, sondern ihr unter korrekter Berücksichtigung der vorhandenen leistungshindernden äusseren Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) der Beschwerdeführerin anderseits funktionelle Auswirkungen zuerkannt. Seine Einschätzung der Arbeits (un) fähigkeit behält demnach auch im Lichte der aktuellen, vorerwähnten Rechtsprechung ihre Gültigkeit.