Citation: 4A_240/2022 E. 1

Im kantonalen Verfahren beantragte der Beschwerdeführer, auf die Klage sei nicht einzutreten, eventualiter sei sie abzuweisen. Im Beschwerdeverfahren vor Bundesgericht lautet sein Rechtsbegehren nur auf Klageabweisung. In der Begründung der Beschwerde, die zur Auslegung des Rechtsbegehrens herbeigezogen werden kann (BGE 137 II 313 E. 1.3; Urteile 5A_334/2021 vom 19. Juli 2022 E. 1 und 5A_127/2020 vom 22. April 2021 E. 1.2), macht er geltend, die Zivilgerichte des Kantons Nidwalden seien nicht zuständig. Es liege kein internationaler Sachverhalt vor; zudem sei der Streitgegenstand eine öffentlich-rechtliche bzw. eventualiter eine erbrechtliche Forderung. Das Lugano-Übereinkommen (LugÜ, SR 0.275.12) sei aus all diesen Gründen nicht anwendbar. Die ZPO sei aufgrund der öffentlich-rechtlichen Natur des geltend gemachten Anspruchs ebenfalls nicht anwendbar. Insgesamt bestehe daher keine Schweizer Zuständigkeit. Damit begründet er - wie vor Vorinstanz - einen Antrag auf Nichteintreten.