Citation: 6B_1422/2019 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Verurteilung wegen mehrfacher Veruntreuung und bestreitet in diesem Zusammenhang das Vorliegen einer Werterhaltungspflicht. Konkret führt er aus, zum Zeitpunkt der Darlehensgewährungen sei dem für die Ausrichtung der Darlehen verantwortlichen C.________ deren Zweck nicht klar gewesen. Letztlich sei der Zweck sämtlicher Darlehen über eine Warenlieferung, wie sie in den beiden schriftlich vorliegenden Verträgen erwähnt werde, hinausgegangen. Die schriftlichen Verträge könnten nicht als massgebend betrachtet werden. Massgebend seien die zwischen C.________ und ihm abgeschlossenen mündlichen Verträge, welche neben der Finanzierung einzelner Geschäfte auch die freie Verwendung der Gelder, also teilweise auch die Finanzierung seines Lebensunterhalts, vorgesehen hätten. Der Verwendungszweck der Darlehen sei nicht ausschliesslich gewesen und habe von vornherein auf eine längere Laufzeit schliessen lassen. Indem die Vorinstanz von zweckgebundenen Darlehen ausgehe, verletze sie das Willkürverbot und die Unschuldsvermutung.