Citation: 7B_20/2022 E. 3.4.3

3.4.3. Im Weiteren, so die Beschwerdeführer, befänden sich im Patientendossier der Verstorbenen, auf das sich das Aktengutachten unter anderem stütze, mehrere fehlerhafte Einträge. Beanstandet wird insbesondere ein unter dem Kürzel "xxx" verfasster Eintrag vom 3. März 2019. Die Beschwerdeführer stellen sich auf den Standpunkt, das darin erwähnte Gespräch mit den Angehörigen habe nie stattgefunden. Weiter werfen sie der Vorinstanz vor, dem Begriff "Best Supportive Care" eine falsche Bedeutung beizumessen. Dieser Argumentation kann nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz hält gestützt auf die Aussagen des zuständigen Arztes in tatsächlicher Hinsicht für das Bundesgericht verbindlich fest (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG), dass nicht von einem falschen Eintrag auszugehen sei. Einzig die im Verlaufsbericht vermerkte Uhrzeit sei allenfalls unzutreffend (vgl. E. 3.4.7 des angefochtenen Beschlusses). Ansonsten stellt die Vorinstanz keine Ungenauigkeiten fest. Was die Beschwerdeführer dagegen vorbringen, erschöpft sich in einer eigenen Sachverhaltsdarstellung. Konkrete Hinweise auf fehlerhafte Einträge im Patientendossier liegen jedoch nicht vor, wovon auch die Vorinstanz willkürfrei ausgehen durfte. Insofern erweist sich die Kritik der Beschwerdeführer als unbegründet, dass das IRM im Rahmen seines Aktengutachtens die Behandlungsentscheide der Ärzte aufgrund unvollständiger oder fehlerhafter Akten nicht habe überprüfen können.