Citation: 8C_294/2019 E. 6.1

6.1. Inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen offensichtlich unrichtig oder bundesrechtswidrig wären, ist nicht erkennbar. Dies gilt zunächst insoweit, als das kantonale Gericht einen zeitlichen Aufwand für die zürcherischen Anwaltsprüfungen von zwei mal vier Monaten für je eine schriftliche und eine mündliche Prüfung sowie zusätzlich drei Monate für die Wiederholung der schriftlichen Prüfung als objektiv begründet erachtete. Es ergibt sich dadurch kein Widerspruch zu den Angaben des Präsidenten der Anwaltsprüfungskommission, auch wenn dieser von einer Minimaldauer von jeweils vier Monaten für eine Prüfung ausging. Dass die gleiche Vorbereitungszeit auch dann aufgewendet werden müsste, wenn eine Prüfung zu wiederholen ist, geht aus seinem Schreiben nicht hervor und lässt sich auch anhand der Vorbringen des Beschwerdeführers nicht ersehen. Selbst wenn der Beschwerdeführer eine spezifische Vorbereitung auch insofern als erforderlich erachtet, als er sich auf den jeweiligen Examinator habe einstellen müssen, wird nicht bestritten, dass der Prüfungsstoff für die Wiederholung derselbe bleibt und insoweit kein zusätzlicher Lernaufwand anfällt. Dass für die Wiederholungsprüfung - allein weil nunmehr ein anderer Experte eingesetzt wurde - nochmals eine Dauer von vier Monaten statt der von der Vorinstanz angenommenen drei Monate zur Vorbereitung erforderlich wäre, ist deshalb nicht nachvollziehbar. An der vom kantonalen Gericht angenommenen Gesamtdauer von elf Monaten kann auch nichts ändern, dass der Beschwerdeführer nach Absolvieren der jeweiligen Prüfungen während zweieinhalb bis drei Monaten auf die Zwischenergebnisse warten musste. Inwiefern diese nicht als Lernzeit hätten genutzt werden können, ist nicht erkennbar. Insbesondere wird auch nicht geltend gemacht, dass die vom kantonalen Gericht berücksichtigten vier Monate (beziehungsweise drei Monate für die Wiederholungsprüfung) jeweils nicht ausreichen würden, bis die nächste Prüfung absolviert werden könne.