Citation: 5A_85/2022 E. 2.2

2.2. Wie der Beschwerdeführer selbst angibt, war dieses Vorbringen bzw. die Frage des gewöhnlichen Aufenthalts des Sohnes nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens. Die Ausführungen bzw. damit im Zusammenhang stehenden Tatsachenbehauptungen des Beschwerdeführers sind neu und damit gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG unzulässig (siehe auch Urteil 5A_880/2021 vom 26. Oktober 2021 E. 5). Im Übrigen müsste sich der Beschwerdeführer zur Bestreitung der Zuständigkeit der Vorinstanz nicht nur mit den einschlägigen Normen des Haager Kindesschutzübereinkommens betreffend die Zuständigkeit in Kindesschutzsachen auseinandersetzen, sondern mit einer substanziierten Darlegung aufzeigen, inwiefern diese willkürlich oder in Verletzung eines anderen verfassungsmässigen Rechts angewandt worden sein sollen, indem die Vorinstanzen in unhaltbarer Weise verkannt hätten, dass das Kind in Frankreich gewöhnlichen Aufenthalt begründet hat. Zwar bezeichnet er die Vorgehensweise der Vorinstanzen als willkürlich. Seine Ausführungen genügen den Anforderungen an das Rügeprinzip jedoch nicht. Der Beschwerdeführer irrt, wenn er meint, das Bundesgericht könne den Sachverhalt in Anwendung von Art. 105 Abs. 2 BGG ergänzen. Wie sich aus dem oben Ausgeführten ergibt, gilt vorliegend das Rügeprinzip gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG und die Beschränkung auf die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte. Art. 105 Abs. 2 BGG kommt daher nicht zur Anwendung (Urteil 5A_849/2008 vom 9. Februar 2009 E. 1.2), für eine Ergänzung des Sachverhalts durch das Bundesgericht gilt oben Ausgeführtes (E. 1.2.1). Nichtigkeit ist überdies nicht ersichtlich. Was die internationale Zuständigkeit des Bundesgerichts betrifft, so hat der Sohn seinen gewöhnlichen Aufenthalt zum jetzigen Zeitpunkt unbestrittenermassen in U.________, weshalb das Bundesgericht zuständig ist (Art. 5 Abs. 1 Haager Kindesschutzübereinkommen, SR 0.211.231.011).