Citation: 4A_458/2019 E. 3.3.3

3.3.3. Die Beschwerdeführerin meint, die Vorinstanz sei zu Unrecht von einem Darlehen ausgegangen. Es läge nämlich eine einfache Gesellschaft vor. Die Parteien hätten sich "mündlich und in grundsätzlicher Weise über die Erreichung eines gemeinsamen Zweckes mit gemeinsamen Kräften und Mittel[n], sowie auf die Verteilung von Verlust und Gewinn geeinigt". Die "beiden Darlehen" seien "im Gesamtkontext der Kooperation der Parteien" gestanden und ergäben "für sich alleine keinen Sinn". Aus den Vorbringen der Beschwerdeführerin wird nicht klar, ob sie das Vorliegen eines (anderen) übereinstimmenden wirklichen Parteiwillens (tatsächlicher Konsens) behauptet oder das Urteil deshalb angreift, weil sie die Willenserklärungen nach dem Vertrauensprinzip anders ausgelegt haben will (normativer Konsens). So oder anders verfängt ihre Kritik nicht: Die Ermittlung des tatsächlichen Konsenses gehört zur Beweiswürdigung (BGE 142 III 239 E. 5.2.1 mit Hinweisen). Dass diese geradezu willkürlich wäre, wie die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht (einzig) rügen könnte, behauptet sie nicht. Umgekehrt zeigt die Beschwerdeführerin mit ihren pauschalen Ausführungen nicht auf, weshalb das zwischen den Parteien bestehende (normativ ausgelegte) Vertragsverhältnis als einfache Gesellschaft zu qualifizieren wäre (vgl. zur Abgrenzung von Darlehen und einfacher Gesellschaft Urteil 4A_509/2010 vom 11. März 2011 E. 5.2 mit Hinweisen). Ihre Rüge ist insofern nicht hinreichend begründet (siehe Erwägung 2.1), zumal sie auch nicht nachvollziehbar darlegt, inwiefern der Schluss auf eine einfache Gesellschaft etwas am vorinstanzlichen Ergebnis - Kündbarkeit per 31. März 2014 und folglich Rückzahlungspflicht der Beschwerdeführerin - ändern sollte.