Citation: 2C_513/2014 E. 2

Die von A.________ daraufhin beim Bundesgericht eingereichte Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist offensichtlich unbegründet, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG mit summarischer Begründung und Verweis auf die vorinstanzlichen Erwägungen abzuweisen ist: Gemäss Art. 62 lit. a des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG; SR 142.20) kann die Aufenthaltsbewilligung widerrufen werden, wenn der Ausländer oder sein Vertreter im Bewilligungsverfahren falsche Angaben macht oder wesentliche Tatsachen verschwiegen hat. Im vorliegenden Fall hätte dem Beschwerdeführer offensichtlich klar sein müssen, dass die Existenz einer zweiten de-facto-Ehefrau in Marokko sowie eines gemeinsamen Kindes für den Bewilligungsentscheid der hiesigen Migrationsbehörden von sehr grosser Bedeutung ist, zumal dies auf eine Parallelbeziehung im Heimatland hinweist (vgl. BGE 135 II 1 E. 4.1 S. 5; Urteil 2C_214/2013 vom 14. Februar 2014 E. 2.2 m.w.H.). Durch das Verschweigen dieses Umstandes hat der Beschwerdeführer mithin einen Widerrufsgrund gesetzt, was er im bundesgerichtlichen Verfahren zu Recht nicht mehr bestreitet. Stattdessen macht er geltend, das Verwaltungsgericht habe bei seinem Entscheid den Interessen seiner in Marokko lebenden Familienangehörigen, namentlich denjenigen seiner Ehefrau und Kinder, nicht Rechnung getragen; bei einer korrekten Berücksichtigung von deren Anliegen erscheine der angefochtene Entscheid als unverhältnismässig. Von Bedeutung sei insbesondere, dass er mit seinem in der Schweiz erzielten Einkommen die Familie in Marokko unterstützen könne: Zum einen leiste er monatliche Unterhaltszahlungen in Höhe von Fr. 500.--, zum anderen habe er für seine Familie in seiner Heimat ein Haus gekauft und übernehme dessen Amortisation in Höhe von monatlich 4'500.-- Marokkanischen Dirham, was rund Fr. 490.-- entspricht. In Marokko sei es ihm dagegen nicht möglich, ein hierfür ausreichendes Einkommen zu erzielen. Die Ausführungen des Beschwerdeführers erscheinen indes nicht als entscheidwesentlich: Die von ihm ins Feld geführten, möglicherweise zu erwartenden Finanzprobleme sind einzig auf das Lohnniveau und die Wirtschaftslage in Marokko zurückzuführen. Wie von der Vorinstanz zutreffend ausgeführt wird, sind der Beschwerdeführer und seine Familie davon nicht stärker betroffen als die übrige dort ansässige Bevölkerung. Die Rückkehr des Beschwerdeführers in seine Heimat und der Wegfall des schweizerischen Erwerbseinkommens bzw. der damit einhergehenden Kaufkraftdifferenzen können wohl zur Folge haben, dass sich die Aufrechterhaltung des bisher gepflegten Lebensstils mit Wohneigentum als schwierig erweist. Indessen ist es dem Beschwerdeführer und seiner Familie ohne Weiteres zuzumuten, sich auf die neue Situation einzustellen und ihren Wohn- und Lebensstandard so anzupassen, dass er sich mit einem den lokalen Gegebenheiten entsprechenden Einkommen finanzieren lässt. Eine besondere individuelle Härte, welche den angefochtenen Entscheid als unverhältnismässig erscheinen liesse, ist jedenfalls nicht auszumachen.