Citation: 2C_732/2021 E. 4.5.2

4.5.2. Es ist der Beschwerdeführerin grundsätzlich nicht zuzumuten, das Familienleben im Ausland zu führen, weshalb die Fernhaltung ihres Ehegatten ihr durch Art. 8 EMRK verankertes Recht auf Familienleben tangiert. Die Einschränkung ihres Rechts auf Familiennachzug erweist sich jedoch als verhältnismässig. Zu berücksichtigen ist vorliegend, dass der Beschwerdeführer schon zweifach wegen Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz verurteilt worden ist. Ferner fällt ins Gewicht, dass die Ehegatten nicht den Beweis erbracht haben, dass sie zusammen wohnen bzw. dies in Zukunft beabsichtigen. Schliesslich besteht die konkrete Gefahr, dass durch den Nachzug des Beschwerdeführers die öffentliche Wohlfahrt zusätzlich belastet wird. Aufgrund dessen überwiegt das öffentliche Interesse an seiner Fernhaltung das private Interesse der Beschwerdeführerin, gemeinsam mit ihrem Ehemann in der Schweiz leben zu können. Der Entscheid der Vorinstanz, dem Beschwerdeführer keine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, erweist sich demzufolge als mit Art. 8 EMRK vereinbar.