Citation: 8C_293/2016 E. 4.2

4.2. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu führen: Der Versicherte rügt einen unrichtig bzw. unvollständig festgestellten Sachverhalt, da es an einer Abstimmung der attestierten Restarbeitsfähigkeit aus ophthalmologischen und rheumatologischen Gründen fehle; zudem seien die rheumatologischen Berichte veraltet, so dass eine neue bidisziplinäre Begutachtung notwendig sei. Er legt in seiner Beschwerde vor Bundesgericht jedoch nicht dar, inwiefern die rheumatologischen Einschätzungen nicht den im massgebenden Zeitpunkt (12. September 2014) vorgelegenen Gesundheitszustand wiedergeben sollen. Damit fehlt es an einer substanziierten Begründung, inwiefern eine Ausnahme von Art. 105 Abs. 2 BGG gegeben sein soll (E. 1.2). Ebenso wenig ist nachvollziehbar, inwiefern die Umschreibung der zumutbaren Tätigkeit unter Berücksichtigung aller von den Experten geäusserten Einschränkungen unzutreffend sein soll. Weiter macht der Versicherte eine Verletzung von Bundesrecht geltend, da die Vorinstanz die mögliche Verwertung seiner Restarbeitsfähigkeit nicht wirklich geprüft habe; so setze sie sich nicht mit seinem fortgeschrittenen Alter und der langen Abwesenheit vom Arbeitsmarkt auseinander. Zudem habe sie auch nicht begründet, weshalb er gute Chancen auf Erhalt eines Nischenarbeitsplatzes haben soll. Dabei verkennt er, dass die Anforderungen an die Umschreibung der noch zumutbaren Tätigkeiten nicht gross sind und Vorinstanz und Verwaltung im Rahmen des Einkommensvergleichs keine konkreten Arbeitsstellen nachzuweisen haben, sondern vielmehr von einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt ausgegangen wird (vgl. SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203 E. 5.1, 9C_830/2007, oder Urteil 9C_124/2010 vom 21. September 2010 E. 2.2). D.h. die IV-Stelle (resp. die Vorinstanz) hat nicht zu prüfen, ob der Versicherte tatsächlich eine entsprechende Arbeitsstelle erhält oder erhalten kann; es reicht aus, dass solche auf dem Arbeitsmarkt vorhanden und nicht bloss theoretischer Natur sind (vgl. etwa Urteil 8C_589/2008 vom 5. Februar 2009 E. 5.2 mit weiteren Hinweisen). Schliesslich sprechen weder das Alter des Versicherten (51 Jahre bei Erlass der Verfügung vom 12. September 2014) noch die Abwesenheit vom Arbeitsmarkt (knapp drei Jahre) gegen die objektive Zumutbarkeit einer Verweisungstätigkeit (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Dies gilt angesichts der umfassenden Abklärungen in beruflicher Hinsicht (vgl. BEFAS-Bericht vom 19. November 2012) umso mehr.