Citation: 2C_22/2023 E. 6.3.2

6.3.2. Der Beschwerdeführer leidet an Diabetes mellitus Typ 2, einer arteriellen Hypertonie, einer koronaren Herzkrankheit, therapierefraktären Fussschmerzen beidseitig, einer Anpassungsstörung und an einem somatischen Schmerzsyndrom mit depressiver Symptomatik. Gemäss den vorinstanzlichen (verbindlichen) Feststellungen ist der Beschwerdeführer aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme zwar nicht fähig, körperliche Arbeit zu verrichten und deshalb in seiner angestammten Tätigkeit zu 100% arbeitsunfähig, jedoch für körperlich leichte, überwiegend sitzend zu verrichtende Tätigkeiten zeitlich und leistungsmässig uneingeschränkt arbeitsfähig. Es ist mit dem Beschwerdeführer (und der Vorinstanz) einig zu gehen, dass mit Blick auf den beruflichen Werdegang des Beschwerdeführers es für ihn nicht einfach ist, eine Arbeitsstelle zu finden, die keine körperliche Arbeit voraussetzt. Diese Schwierigkeit vermag jedoch nicht zu erklären oder gar zu rechtfertigen, dass sich der Beschwerdeführer gemäss unbestritten gebliebenen Feststellungen der Vorinstanz während seiner langjährigen Erwerbslosigkeit nie um eine alternative Tätigkeit bemüht hat und sich auch nicht - etwa betreffend Sprachkompetenzen - weiter gebildet hat, um seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Vor diesem Hintergrund ist es bundesrechtlich nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auf eine verschuldete und weiterhin drohende Sozialhilfeabhängigkeit sowie einen fehlenden Willen zur Teilnahme am Wirtschaftsleben geschlossen hat. Der Beschwerdeführer kann (und will) offensichtlich nicht für sich selber sorgen.