Citation: 6B_233/2021 E. A

A.________ fuhr am 13. März 2017 mit seinem Personenwagen von Frankreich in die Schweiz ein. Er wurde beim Grenzübergang Basel-St. Louis angehalten und kontrolliert. Im Leerraum des Beifahrerairbags wurde ein Geheimversteck gefunden. Dieses mass in der Länge 50 cm, in der Breite 20 cm und in der Tiefe 15 cm. Die Eidgenössische Zollverwaltung testete den Personenwagen mit einem Sprengstoff- und Drogenspurendetektionsgerät (Itemiser). Der Test ergab, dass der Personenwagen mit Betäubungsmitteln kontaminiert war. Konkret ergab sich im Kofferraum ein THC-Wert von 3.08, auf der Rückbank ein THC-Wert von 2.05 und ein Heroinwert von 1.74, an der Mittelkonsole ein Kokainwert von 1.66, auf dem Beifahrersitz ein Kokainwert von 1.04, ein Cathinwert von 3.22 und ein Metamphetaminwert von 2.56 sowie am Handschuhfach ein Kokainwert von 2.99. Beim Geheimversteck fand sich ein Kokainwert von 3.41, bei dessen Zugang ein Kokainwert von 1.66 sowie beim offenen Versteck ein Kokainwert von 2.28. Beim Fahrersitz am Lenkrad wurde zudem ein Paracetamolwert von 2.25 festgestellt. A.________ wies im Nacken Spuren von Noscapin mit einem Wert von 4.26 auf. In seinen Hosentaschen wurden ein Kokainwert von 1.64 und ein Noscapinwert von 1.41 festgestellt. Der Beifahrer und Cousin von A.________ war an den Händen mit einem Kokainwert von 3.22 und am Nacken mit einem Noscapinwert von 1.11 kontaminiert. In seinen Hosentaschen fanden sich ebenfalls Kokainkontaminierungen von 3.64. Diese Ergebnisse wurden in qualitativer Hinsicht durch einen forensisch-chemischen Abschlussbericht des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Bern bestätigt. Drogen wurden keine gefunden. A.________ trug bei der Kontrolle Bargeld verschiedener Währungen auf sich, unter anderem Fr. 5'000.-- und EUR 1'320.--. Zum Zweck seiner Reise gab er an, er besitze in U.________ und V.________ Diskotheken. Seine Frau und seine beiden Kinder würden in V.________ wohnen. Er wolle sie für zwei Tage besuchen, bevor er nach U.________ zurückkehre. Den Personenwagen habe er vor zwei bis drei Monaten in Slowenien für ungefähr EUR 25'000.-- gekauft. Die Fahrzeugpapiere seien noch nicht umgeschrieben worden. Weitere Abklärungen ergaben, dass der Beifahrer wegen Widerhandlungen gegen das BetmG im RIPOL zur Verhaftung ausgeschrieben war. Die Eidgenössische Zollverwaltung stellte den Personenwagen vorläufig sicher.