Citation: 6B_145/2019 E. 6.3

6.3. Die Vorinstanz stellt fest, der Beschwerdeführer habe die Beschwerdegegnerin 2, als diese um 12.30 Uhr die Wohnung für eine Verabredung wegen eines Spanischaustausches habe verlassen wollen, gepackt und aufs Sofa geworfen, um sie am Weggehen zu hindern, worauf sie sich bis um 21 Uhr nicht getraut habe, die Wohnung zu verlassen. Dass weitere Personen anwesend waren, hätte der Beschwerdegegnerin 2 nur etwas genutzt, wenn sich jene für sie eingesetzt und damit gegen den Beschwerdeführer gestellt hätten, wofür es keine Anhaltspunkte gebe. Es sei ohne Weiteres nachvollziehbar, das sich die Beschwerdegegnerin 2 nicht getraut habe, die Wohnung zu verlassen, nachdem der Beschwerdeführer sie kurz zuvor mit körperlicher Gewalt daran gehindert habe. Ob die Wohnungstür verschlossen gewesen sei oder nicht, spiele daher keine Rolle. Die Schilderung der Beschwerdegegnerin 2 sei glaubhaft. Sie lege anschaulich dar, dass der Beschwerdeführer eifersüchtig gewesen sei, weil sie sich mit einem anderen Mann habe treffen wollen (angefochtenes Urteil S. 14 f.).