Citation: 5P.445/2006 06.02.2007 E. 4

4.1 Die Bemessung der Parteikosten, zu deren Ersatz die Beschwerdegegner verpflichtet wurden, beruht auf einem Streitwert von Fr. 36'000.--. Das Obergericht schloss sich der Auffassung der ersten Instanz an, wonach von drei (vom Verbot betroffenen) Abstellplätzen zu je Fr. 50.-- auszugehen sei, was für die nach § 20 Abs. 2 ZPO (bei wiederkehrenden Leistungen und Nutzungen) massgebende Dauer von zwanzig Jahren den erwähnten Betrag ergebe. 4.2 Was der Beschwerdeführer, der seiner Kostennote einen Streitwert von (mindestens) Fr. 60'000.-- zugrunde gelegt hatte, vorträgt, ist nicht geeignet, die obergerichtliche Ermittlung des Streitwerts als willkürlich erscheinen zu lassen: 4.2.1 Der Beschwerdeführer begnügt sich einerseits damit, den Ansatz von Fr. 50.-- je abgestelltes Fahrzeug als "fraglich", da objektiv kaum begründbar, zu bezeichnen und geltend zu machen, "bei sonst unbestritten üblichen" Fr. 60.-- bis Fr. 80.-- müssten zumindest Fr. 60.-- als relevant angenommen werden. Dieses Vorbringen ist rein appellatorischer Natur und daher von vornherein unbehelflich. 4.2.2 Andererseits erklärt der Beschwerdeführer zur Zahl der Plätze, von der auszugehen sei, es sei aktenkundig, dass regelmässig vier bis fünf Fahrzeuge abgestellt worden seien, teilweise auch bis zu neun. Die Auffassung des Obergerichts, es sei die anlässlich der Augenscheinsverhandlung festgestellte Zahl von drei abgestellten Fahrzeugen als massgebend zu betrachten, führe zu einer aleatorischen Streitwertberechnung. Dass teilweise bis zu neun Fahrzeuge abgestellt gewesen seien, ist dem angefochtenen Entscheid nicht zu entnehmen. Hingegen hat das Obergericht eingeräumt, dass ein Zeuge von jeweils vier bis fünf parkierten Autos gesprochen habe. Der Beschwerdeführer macht selbst nicht geltend, dass an jedem Tag gleich viele Fahrzeuge abgestellt gewesen seien. Für die kantonale Instanz konnte es somit einzig darum gehen, einen Durchschnitt zu ermitteln. Auch wenn die von ihr getroffene Annahme von drei Fahrzeugen nicht über alle Zweifel erhaben sein sollte, könnte angesichts der dargelegten Gegebenheiten nicht gesagt werden, sie verstosse gegen Art. 9 BV. 4.3 Der Beschwerdeführer erklärt, der ihm zugesprochene Kostenersatz sei im Ergebnis unhaltbar. Was er in diesem Zusammenhang - namentlich zu dem seinem Rechtsvertreter bezahlten Honorar - vorträgt, ist indessen nicht in einer den Anforderungen Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügenden Weise substantiiert.