Citation: 2C_327/2015 E. A

A.________ (geb. 1976), Staatsangehöriger der Dominikanischen Republik, heiratete in seinem Heimatland die Schweizer Bürgerin B.________ (geb. 1983). Im Rahmen des Familiennachzugs reiste er Ende Mai 2004 in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung. Das Ehepaar hat zwei Kinder, C.B.________ (geb. 2007) und D.B.________ (geb. 2011). Ebenfalls lebt die Adoptivtochter E.B.________ (geb. 2004) in der Schweiz. Die elterliche Obhut wurde A.________ aber entzogen und E.B.________ fremdplatziert. Die Ehe mit B.________ wurde mit Urteil des Bezirksgerichts U.________ vom 15. Januar 2013 geschieden und die elterliche Sorge über die beiden Kinder der Ehefrau zugeteilt. Am 4. September 2014 heiratete A.________ die Schweizer Bürgerin F.________ (geb. 1984) und am 5. Oktober 2014 wurde das gemeinsame Kind G.F.________ geboren. Mit Urteil des Kriminalgerichts des Kantons Luzern vom 14. März 2013 wurde A.________ wegen mehrfacher Widerhandlung gegen Art. 19 Abs. 1 BetmG (SR 812.121), begangen als schwerer Fall nach Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG, der mehrfachen Widerhandlung gegen Art. 19a Ziff. 1 BetmG, der Hehlerei nach Art. 160 Ziff. 1 Abs. 1 StGB, der Geldwäscherei nach Art. 305 bis Ziff. 1 StGB sowie der mehrfachen Widerhandlung gegen Art. 33 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 20. Juni 1997 über Waffen, Waffenzubehör und Munition (Waffengesetz, WG; SR 514.54) zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von drei Jahren und einer Busse von Fr. 500.-- verurteilt. Am 26. August 2014 sprach das Kriminalgericht des Kantons Luzern den Beschwerdeführer erneut schuldig der mehrfachen Widerhandlung gegen Art. 19 Abs. 1 BetmG, begangen als schwerer Fall nach Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG und der mehrfachen Widerhandlung gegen Art. 19a Ziff. 1 BetmG und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Monaten, davon sechs Monate unbedingt und sechs Monate bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von fünf Jahren, teilweise als Zusatzstrafe zum Urteil des Kriminalgerichts vom 14. März 2013. Die mit diesem Urteil ausgesprochene bedingte Strafe wurde nicht widerrufen, hingegen wurde die angesetzte Probezeit um ein Jahr auf vier Jahre verlängert.