Citation: 9C_355/2017 E. 2.2.2

2.2.2. Der Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV gebietet, dass die Behörde die Vorbringen der betroffenen Person auch tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen (BGE 139 V 496 E. 5.1 S. 503). Dabei ist es nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinn müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (vgl. BGE 138 IV 81 E. 2.2 S. 84; 136 I 229 E. 5.2 S. 236 mit Hinweisen). Im angefochtenen Entscheid werden die wichtigsten Parteistandpunkte wiedergegeben, und es wird dargelegt, aus welchen Gründen die Vorinstanz im Wesentlichen den Argumenten der Verwaltung gefolgt ist. Wenn das Bundesverwaltungsgericht gewisse Elemente anders gewichtet hat, als der Beschwerdeführerin vorschwebte, liegt darin keine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Die Vorinstanz hat nach erfolgter Auslegung der einschlägigen Bestimmungen - diesbezüglich verwies sie teilweise auf zwei ihrer Entscheide in ähnlich gelagerten Beschwerdeverfahren - den ab 1. November 2014 geltenden Vergleichspreis als massgebende Grundlage für den TQV erachtet, wobei sie von einer genügenden gesetzlichen Grundlage ausging. Entsprechend verneinte sie in E. 5 des angefochtenen Entscheids eine Verletzung des Legalitätsprinzips. Der Vorwurf der Verletzung der Begründungspflicht ist unbegründet.