Citation: 6B_657/2017 E. A

Am 20. März 2012 kam es im Rahmen eines Nachbarschaftsstreits zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen A.________ und X.________. A.________ erstattete gegen X.________ Strafanzeige wegen Drohung, Nötigung und übler Nachrede. A.________ konstituierte sich als Privatkläger und machte eine Genugtuung von Fr. 7'000.-- geltend. Am 6. August 2012 stellte die Staatsanwaltschaft Abteilung 1 Luzern die Strafuntersuchung gegen X.________ ein. Die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht Luzern am 28. Oktober 2015 ab, soweit es darauf eintrat. Hiergegen reichte A.________ Beschwerde in Strafsachen ein. Am 17. Januar 2017 hiess das Bundesgericht diese gut. Es hob den Beschluss des Kantonsgerichts auf und wies die Sache zur neuen Entscheidung an dieses zurück. Das Bundesgericht befand, das Kantonsgericht habe seine Kognition in unzulässiger Weise beschränkt und damit das rechtliche Gehör von A.________ verletzt (Urteil 6B_8/2016 vom 17. Januar 2017 E. 2.3). Am 20. April 2017 wies das Kantonsgericht die Beschwerde erneut ab, soweit es darauf eintrat (Dispositiv-Ziffer 1). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung wies es ab (Dispositiv-Ziffer 2).