Citation: 8C_530/2017 E. 4

4. Im Austrittsbericht vom 22. Dezember 2014 diagnostizierte das Spital D.________, wo sich der Versicherte vom 13. bis 19. Dezember 2014 stationär aufgehalten hatte, einen akuten Niereninfarkt rechts am 12. Dezember 2014 bei Nierenarteriendissektion, eine Niereninsuffizienz KDIGO G2, einen sporadischen Herpes Zoster, eine Hypercholesterinämie und einen Katarakt links. Der Versicherte habe vor einem Jahr einen schweren Sikunfall erlitten; es sei zu einem stumpfen Bauch-/Flankentrauma gekommen. Vor einer Woche habe er auf der Treppe einen Fehltritt gemacht, sich aber noch abfangen können und sei dabei mit der Flanke an eine Wand geprallt; fünf Minuten danach sei es zu stärksten Flankenschmerzen rechtsseitig und Übelkeit mit Erbrechen gekommen. Es sei in der Folge eine zweimalige Vorstellung in der Klinik C.________ erfolgt, wo er mit Verdacht auf Lumbago und analgetischer Therapie entlassen worden sei. Bei Persistenz der Schmerzen, welche nicht mit einem Wirbelsäulentrauma zu erklären gewesen seien und klinischem Verdacht auf Appendizitis habe ein Abdomen CT einen Niereninfarkt rechts sowie den Verdacht auf einen Thrombus in der rechten Nierenarterie ergeben. Der Versicherte solle in den nächsten sechs bis acht Wochen nach Entlassung keine Lasten von mehr als 10 kg heben, um eine lokale Belastung und Druckanstieg zu verhindern, und sei bis 31. Januar 2015 voll arbeitsunfähig.