Citation: 4A_371/2017 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz ging davon aus, der Baurechtszins von Fr. 356'000.-- gemäss Ziff. 3.0 des Vertrages vom 8. Februar 1991 sei Teil der Gegenleistung für die 200 verkauften Aktien, weshalb es keine Rolle spiele, wie dieser Betrag berechnet worden sei. Daher hafteten die Beklagten für diesen Betrag aus Vertrag, allerdings reduziert um den Betrag, den die Baurechtsnehmerin leiste. Aber selbst wenn die Beklagten, wie das Bundesgericht im zit. Urteil 4A_500/2011 angenommen habe, lediglich mit ihrer beherrschenden Stellung hätten bewirken müssen, dass die Bauchrechtsnehmerin den Betrag gemäss Ziff. 3.0. unabhängig von ihrer eigenen Verpflichtung aus dem Baurechtsvertrag von 1984 bezahlt, hätten die Beklagten ihre Pflicht, für die vertragsgemässe Festsetzung des Baurechtszinses besorgt zu sein, offensichtlich nicht erfüllt, weil sie davon ausgingen, die Baurechtsnehmerin müsse den Beschwerdegegnern nur den reduzierten Baurechtszins bezahlen. In Bezug auf die Entschädigungszahlung von Fr. 1'122'770.-- (beziehungsweise Fr. 1'146'787.90 nach der Anpassung) erkannte die Vorinstanz in ihrem ersten Urteil, die Kläger hätten gemäss Aktienkaufvertrag Anspruch auf jährlich Fr. 356'000.-- (samt Anpassungsbeträgen). Sie hätten nicht geltend gemacht, dass allfällige Entschädigungszahlungen für entgangene beziehungsweise entgehende Baurechtszinsen nicht auf die Zahlungen gemäss Ziff. 3.0. des Aktienkaufvertrages angerechnet werden müssen, sondern dass die Entschädigungszahlung nicht als Ausgleich für entgehenden Baurechtszins bestimmt gewesen sei. In ihrem zweiten Urteil kam die Vorinstanz sodann im Wesentlichen zum Schluss, es sei den Beschwerdeführern nicht gelungen, nachzuweisen, welcher exakte Teil der Vergleichszahlung als Entschädigung für Baurechtszinsen gezahlt worden sei. Sie weist darauf hin, dass die Entschädigung auch andere Posten umfasst haben könne.