Citation: 6B_1360/2019 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz stellt in tatsächlicher Hinsicht fest, die Beschwerdegegner hätten die entwendeten elektronischen Geräte zu einem im Vergleich zum Katalogpreis günstigeren Preis an Dritte verkauft. Den jeweiligen Verkaufserlös hätten sie für ihre persönlichen Zwecke verwendet. Er sei mithin nicht mehr vorhanden und könne daher auch nicht eingezogen werden. Es sei daher gerechtfertigt, die von den Delikten profitierenden Beschwerdegegner zu einer Ersatzforderung zu verurteilen. Diese solle in Bezug auf die Höhe dem jeweils persönlichen, unrechtmässigen Gewinn der Beschuldigten entsprechen. Der Beschwerdegegner 1 habe einen persönlichen Gewinn von insgesamt mindestens Fr. 226'000.-- erzielt. Der Schaden der Privatklägerin sei indes bereits im Umfang von Fr. 225'000.-- ersetzt worden, so dass die dem Beschwerdegegner 1 aufzuerlegende Ersatzforderung an den Staat auf die Differenz von Fr. 1'000.-- festzusetzen sei. Beim Beschwerdegegner 2 habe ein persönlicher Gewinn von mindestens Fr. 52'400.-- resultiert. Mit Blick auf das Vermögen, die Schuldenfreiheit und den eher hohen Monatslohn sei nicht davon auszugehen, dass dieser Betrag uneinbringlich sei oder dessen Wiedereingliederung ernstlich behindern würde. Die Ersatzforderung sei daher in diesem Betrag zu erheben (angefochtenes Urteil S. 89 f.) Die Vorinstanz nimmt in Bezug auf die Beschlagnahme des Grundstücks des Beschwerdegegners 1 an, die Guthaben auf den beschlagnahmten Konten reichten für die Bezahlung der Verfahrenskosten längstens aus. In Beachtung des Übermassverbots und des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes verbiete sich schon deshalb eine Verwertung der Liegenschaft. Zudem sei auch die Privatklägerin nicht mehr an der Aufrechterhaltung der Grundbuchsperre interessiert, zumal sie sich ausdrücklich mit deren Aufhebung einverstanden erklärt habe. Die Sperre sei daher mit der Rechtskraft des angefochtenen Urteils aufzuheben. Dasselbe gelte für die Grundbuchsperre in Bezug auf dem Grundstück des Beschwerdegegners 2. Auch wenn hier keine beschlagnahmten Konten oder Bargeld zur Anrechnung an die Verfahrenskosten zur Verfügung stünden, rechtfertige es sich mit Blick auf die Eigentumsgarantie und den Grundsatz der Verhältnismässigkeit nicht, die Liegenschaft zur Kostendeckung zu verwerten. Dies gelte in Bezug auf die Miteigentümerin des Grundstücks umso mehr, zumal es sich bei dieser um eine unbeteiligte Drittperson handle, die keinen Bezug zu den die Verfahrenskosten auslösenden Straftaten habe. Die Grundbuchsperre sei daher auch in Bezug auf den Beschwerdegegner 2 aufzuheben (angefochtenes Urteil S. 84 f.).