Citation: 1C_465/2018 E. 3.6

3.6. Im vorliegenden Fall hat die Vorinstanz ausführlich dargelegt, dass die Masse des geplanten Schultraktes 4 nicht wesentlich von jenen der schon bestehenden restlichen drei Schulbauten abweichen und insbesondere der höchste Punkt der schon bestehenden Baukörper nicht überschritten werde (vgl. E. 4.1.4.1 des angefochtenen Entscheids). Was die Beschwerdeführer daher in Bezug auf die angebliche Überlänge und Höhe des Neubauprojekts vorbringen, um darzulegen, weshalb das Neubauprojekt architektonisch nicht überzeuge, dringt nicht durch. Sie vermögen nicht aufzuzeigen, inwiefern die diesbezüglichen Ausführungen der Vorinstanz willkürlich sein sollen. Wie dem aktenkundigen Grundbuchplan entnommen werden kann, weisen im Übrigen auch die anderen drei bereits bestehenden Bauten unterschiedliche Längen und Breiten auf und sind somit nicht alle in ihrer Form identisch. Soweit die Beschwerdeführer der Auffassung sind, die Überlänge des Neubauprojekts stelle keine Folge architektonischer Planung oder Ausdruck architektonischer Qualität dar, sondern sei lediglich durch die Weiterverwertung der kostengünstigen Occasions-Holzmodulbauten zurückzuführen, vermögen sie ebenfalls nicht darzutun, inwiefern es die Vorinstanz in offensichtlich unhaltbarer Art und Weise unterlassen habe, zu prüfen, ob das strittige Bauprojekt aufgrund der Holzmodulbauten architektonisch in einer qualitätsvollen Beziehung zum ursprünglichen Windmühlenrad-Konzept und damit zur nächsten Umgebung stehe. Die Vorinstanz hielt mithin zu Recht fest, es sei unklar, weshalb die Holzbauten dazu führen sollten, dass der Neubau nicht von ausreichender architektonischer Qualität sein soll, zumal der Neubau mit derselben Farbe versehen werde wie die übrigen bestehenden Bauten und Bepflanzungen geplant seien, welche die Sicht auf den Neubau einschränken würden. Die Schlussfolgerung der Vorinstanz, wonach durch den neuen Schultrakt eine gute Gesamtwirkung erzielt wird, ist jedenfalls unter dem vorliegend massgebenden Gesichtspunkt der Willkür nicht zu beanstanden.