Citation: 2C_848/2022 E. 1.2.3

1.2.3. Eine Beantwortung der von der Beschwerdeführerin aufgeworfenen Fragen 1, 2 und 4 läuft auf eine Anwendung rechtsprechungsgemässer Prinzipien auf den Einzelfall hinaus: Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung steht fest, dass die Gemeinden als Vergabestellen zwar an die einschlägigen Submissionsvorschriften gebunden sind, dabei aber über eine relativ erhebliche Entscheidungsfreiheit verfügen und somit Autonomie geniessen. Das gilt namentlich bei der Festlegung des Verfahrens, der Zuschlagskriterien und schliesslich beim Zuschlag selber (vgl. BGE 143 II 553 E. 6.3.2 mit Hinweisen). Ebenso klar ist, dass der relativ erhebliche Handlungsspielraum der Vergabestellen durch die vergaberechtlichen Grundsätze - wie beispielsweise den Grundsatz der Nichtdiskriminierung, das Transparenzgebot, oder denjenigen des wirksamen Wettbewerbs - eingeschränkt wird (vgl. die Urteile 2C_147/2017 vom 23. Januar 2018 E. 2.5.1; 2C_634/2008 vom 11. März 2009 E. 3.2; 2P.282/1999 vom 2. März 2000 E. 3a). All diese Grundsätze beziehen sich auf das gesamte Vergabeverfahren und sind somit sowohl auf Eignungskriterien als auch auf technische Spezifikationen gleichermassen anwendbar. Letztlich zielt die Beschwerdeführerin mit den ersten beiden aufgeworfenen Fragen betreffend den Umfang ihres "gesicherten Handlungsspielraums" bei der Festlegung resp. Anwendung von Eignungskriterien und technischen Spezifikationen sowie mit der letzten Frage der Bedeutung der Erfüllbarkeit von technischen Spezifikationen bei der Beurteilung einer vergaberechtlichen Diskriminierung auf eine Überprüfung der Anwendung der - in der Rechtsprechung längst anerkannten - vergaberechtlichen Grundsätze auf ihren Einzelfall (vgl. auch die Urteile 2C_563/2016 vom 30. Dezember 2016 E. 1.2.4; 2C_144/2009 vom 15. Juni 2009 E. 1.3 mit Hinweisen) ab. Nachdem die Anwendung rechtsprechungsgemässer Prinzipien auf den Einzelfall - wie dargelegt (vorne E. 1.2.1) - keine Grundsatzfrage darstellen kann, handelt es sich bei der ersten, der zweiten, sowie der vierten Frage nicht um Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung.