Citation: 5P.405/2000 08.02.2001 E. A

A.-Am 1. Juli 1987 verstarb X.________. Als Erben hinterliess er seine Ehefrau W.________ sowie die gemeinsamen Nachkommen Y.________ und Z.________. In einem Erbvertrag vom 22. Januar 1979 wurden u.a. die Nachkommen zu Gunsten der Ehefrau des Erblassers auf den Pflichtteil gesetzt sowie ein Willensvollstrecker eingesetzt. Am 16. Juni 1989 erhob Z.________, assistiert durch einen Anwalt, beim Bezirksgericht Kulm gegen Y.________ und die - während des Prozesses verstorbene - Mutter W.________ Klage auf Feststellung des Nachlasses, Erbteilung, Herabsetzung und Ausgleichung. Nach langen Jahren des Prozessierens, aufwändigen Beweiserhebungen und Vergleichsgesprächen stellte das Gericht am 14. Dezember 1999 den Nachlass in der Höhe von Fr. 1'751'434. 85 sowie den Z.________ zustehenden Pflichtteil in der Höhe von Fr. 492'591. 05 fest und verpflichtete Y.________, der Klägerin diesen Betrag zu bezahlen. In teilweiser Gutheissung der Widerklage verpflichtete das Bezirksgericht Kulm Z.________, Y.________ Fr. 162'259. 90 zu bezahlen. Das Gericht begründete seinen Entscheid auf 66 Seiten.