Citation: 2C_17/2023 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer macht geltend, der Entscheid über die Rückstufung seiner Niederlassungsbewilligung sei in erster Linie auf einen Fehler seinerseits zurückzuführen, da er in Unkenntnis zu viele Eingaben gemacht habe. In diesem Zusammenhang bringt er unter anderem vor, bei sämtlichen Betreibungsregisterauszügen handle es sich um die gleichen Forderungen der Gläubiger, die in den alten Betreibungsregistern nicht gelöscht, sondern auf den jeweils neuen Wohnort des Beschwerdeführers übertragen worden seien; das Migrationsamt habe seine Unkenntnis über das Löschen und Übertragen von Betreibungen ausgenutzt, um ihm vorzuwerfen, dass er Schulden im Betrag von mehr als Fr. 250'000.-- angehäuft habe. Ferner legt er eine eigene Zusammenstellung seiner Schulden ins Recht, aus welcher seiner Auffassung nach ersichtlich sein soll, dass seine Verschuldung gering sei. Mit seinen Ausführungen beschränkt er sich im Wesentlichen darauf, seine eigene Sicht der Dinge den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen und der Beweiswürdigung entgegenzuhalten, ohne jedoch darzutun, dass und inwiefern diese offensichtlich unhaltbar sein oder sonstwie Bundesrecht verletzen sollen (vgl. E. 2.2 hiervor). Dabei verkennt er insbesondere, dass das Bundesgericht keine Appellationsinstanz ist, die eine freie Würdigung in tatsächlicher Hinsicht vornimmt, sondern grundsätzlich an die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen gebunden ist (Art. 105 Abs. 1 BGG; vgl. BGE 146 IV 297 E. 1.2; Urteil 2C_5/2023 vom 11. Januar 2023 E. 2.4 mit weiteren Hinweisen). Schliesslich stellen die vom Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren eingereichten Betreibungsregisterauszüge vom 9. Januar 2023 und vom 20. Dezember 2022 wie auch der Handelsregisterauszug seiner Firma vom 10. Januar 2023 unzulässige echte Noven dar und sind als solche unbeachtlich (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 143 V 19 E. 1.2). Im Übrigen enthält die Eingabe des Beschwerdeführers allgemeine theoretische Ausführungen zur Rückstufung (Zulässigkeit, parlamentarische Entstehungsgeschichte, verfassungskonforme Umsetzung, Rückwirkung usw.) ohne jeden sachlichen Bezug zum angefochtenen Urteil. Damit zeigt er nicht ansatzweise auf, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt haben soll, indem sie die Rückstufung seiner Niederlassungsbewilligung als rechtmässig erachtet hat. Schliesslich genügen seine Hinweise auf Art. 13 EMRK, Art. 10 Abs. 2 BV, das Internationale Übereinkommen vom 21. Dezember 1965 zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung (SR 0.104) sowie auf das (von der Schweiz ohnehin nicht ratifizierte) Zusatzprotokoll Nr. 4 zur EMRK den qualifizierten Anforderungen an die Begründung von Verfassungsrügen nicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. E. 2.1 hiervor).