Citation: 1C_102/2022 E. B

Nachdem der Bauherr dazu noch von der Gemeinde Schönenberg aufgefordert worden war, stellte er am 28. Februar 2019 bei der Gemeinde Wädenswil bezüglich der Erstellung einer Remise am Ende der privaten Zufahrtsstrasse, eines Gartenhäuschens in der Nord-Ecke der Bauparzelle und und des Einbaus einer 1-Zimmer-Einliegerwohnung im Untergeschoss des bestehenden Gebäudes ein nachträgliches Baugesuch. Mit Gesamtverfügung vom 4. November 2019 erteilte die Baudirektion des Kantons Zürich dem Bauherrn für den Einbau der Einliegerwohnung nachträglich eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung (RPG; SR 700). Dies unter der Auflage, dass im Grundbuch zu Lasten des Baugrundstücks als öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkung eingetragen wird, das zulässige Mass für teilweise Änderungen im Sinne von Art. 24c RPG und Art. 42 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV; SR 700.1) sei beim Wohnhaus Assek.-Nr. 7584 vollständig ausgeschöpft; namentlich Erweiterungen der zonenwidrigen Flächen (Wohn- und Nebennutzflächen) seien nicht mehr möglich. Für die beiden Nebengebäude (Gartenhaus und Remise) verweigerte die Baudirektion nachträglich eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24-24e bzw. Art. 37a RPG. Mit Beschluss vom 16. Januar 2020 erteilte die Baukommission der Stadt Wädenswil dem Bauherrn die baurechtliche Bewilligung für die Einliegerwohnung unter Auflagen und forderte ihn auf, den rechtmässigen Zustand betreffend die beiden Nebengebäude innert 90 Tagen ab Rechtskraft des Beschlusses wiederherzustellen und dazu diese Gebäude vollständig, inklusive Bodenplatten und Fundamente, zurückzubauen. Nach dem Rückbau seien die überbauten Flächen zonenkonform zu begrünen. Der Bauherr focht diesen Beschluss der Baukommission und die ihm gleichzeitig mitgeteilte Gesamtverfügung der Baudirektion vom 4. November 2019 mit Rekurs an. Diesen wies das Baurekursgericht des Kantons Zürich nach der Durchführung eines Augenscheins mit Entscheid vom 15. Februar 2021 ab. Eine dagegen erhobene Beschwerde des Bauherrn wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 9. Dezember 2021 ab.