Citation: H 177/04 14.04.2005 E. 3

A.________ ist gemäss einem entsprechenden Auszug aus dem Handelsregister Gesellschafter und Geschäftsführer der P.________ GmbH mit Einzelunterschrift. Neben ihm ist nur noch N.________ als Gesellschafterin ohne Zeichnungsberechtigung eingetragen. In der Funktion als Geschäftsführer hat A.________ wohl eine arbeitgeberähnliche Stellung inne, ist jedoch ahv-rechtlich als Arbeitnehmer zu qualifizieren (in ARV 1998 S. 13f. publizierte Erw. 5 von BGE 123 V 234; Urteil Z. vom 26. Mai 2000, C 213/99). Dementsprechend hat die P.________ GmbH denn auch seinen Lohn als ahv-pflichtigen Verdienst deklariert. A.________ hat also ungeachtet der Tatsache, dass er momentan die einzige unterschriftsberechtigte Person der GmbH ist und die Firma dominiert, massgebenden Lohn im Sinne der AHV-Gesetzgebung erzielt. Ein offensichtlich unrichtige Festsetzung des ahv-rechtlichen Beitragsstatuts liegt nicht vor (ARV 1998 S. 14 Erw. 5b/bb). Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vermögen nichts daran zu ändern, dass die Firma dem Genannten ein Entgelt ausgezahlt hat, welches ahv-rechtlich als massgebender Lohn zu betrachten ist. Sodann besitzt die Beschwerdeführerin eine Betriebsstätte in der Schweiz und erfüllt damit die Voraussetzungen nach Art. 12 Abs. 1 und 2 AHVG. Sie kann daher nicht von der Beitragspflicht ausgenommen werden, weshalb schon aus diesem Grund eine Befreiung von der Beitragspflicht gesetzlich ausgeschlossen ist.