Citation: 6B_970/2021 E. 1.5.1

1.5.1. Im Ergebnis schliesst die Vorinstanz in vertretbarer Weise, dass der Beschwerdeführer normal integriert ist. Damit ein schwerer persönlicher Härtefall angenommen werden kann, sind besonders intensive, über eine normale Integration hinausgehende private Beziehungen beruflicher oder gesellschaftlicher Natur nötig. Dies gilt auch unter dem Blickwinkel von Art. 8 Ziff. 1 EMRK (vgl. oben E. 1.1 und Urteile 6B_1245/2020 vom 1. April 2021 E. 2.2.1; 6B_1275/2020 vom 4. März 2021 E. 1.3; 6B_994/2020 vom 11. Januar 2021 E. 2.1.1; 6B_560/2020 vom 17. August 2020 E. 1.1.2; 6B_841/2019 vom 15. Oktober 2019 E. 2.5.2; je mit Hinweisen). Mit Blick auf die sehr restriktive Rechtsprechung durfte die Vorinstanz festhalten, der Beschwerdeführer erreiche die sehr hohe Hürde der besonderen persönlichen oder beruflichen Integration nicht. Dies gilt umso mehr als hinsichtlich der familiären Bindungen in der Schweiz kein eigentlicher Kernfamilienfall im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK vorliegt. Es steht für das Bundesgericht verbindlich fest, dass sich Kinder des Beschwerdeführers unter der alleinigen Obhut der Kindsmutter stehen und dass er eine normale familiäre Beziehung zu den Kindern hat. Auch insoweit fehlt es daher an einer besonders intensiven, über das übliche Mass hinausgehenden Bindung, was für einen schweren persönlichen Härtefall sprechen könnte.