Citation: 9C_270/2018 E. 3

Die Vorinstanz liess offen, ob ein Revisionsgrund im Sinne eines neuen Elements tatsächlicher Natur, das die Entscheidungsgrundlagen als objektiv mangelhaft erscheinen lässt, gegeben sei, da es ohnehin an der erforderlichen Erheblichkeit zur Abänderung der Beitragsverfügungen fehle. So schloss sie in Würdigung sämtlicher Beweise - einschliesslich der unter dem Titel der Revision geltend gemachten Lebenssachverhalte und Unterlagen (insbes. Buchungsvorgänge bei den ausländischen Gesellschaften, von denen der Beschwerdeführer Zahlungen erhalten hatte [vgl. hierzu die vorinstanzliche E. 3.2.1 sowie nachstehend E. 5.1]) -, es habe sich bei den vom Beschwerdeführer der Ausgleichskasse gemeldeten Einkünften um Entschädigungen für selbständige Vermittlungsleistungen, Kommissionen etc. gehandelt. Diese seien als Einkommen aus selbständiger Nebenerwerbstätigkeit zu qualifizieren, weshalb darauf gemäss Art. 9 Abs. 1 AHVG Beiträge zu leisten seien. Entsprechend habe die Verwaltung zu Recht von einer Revision oder Wiedererwägung ihrer Verfügungen abgesehen.