Citation: 6B_1346/2023 E. 6.3.3

6.3.3. Was der Beschwerdeführer dagegen vorträgt, ist nicht geeignet, den Widerruf der mit Strafbefehl vom 26. November 2019 der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat bedingt ausgefällten Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu Fr. 160.-- als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Von vornherein nicht weiter einzugehen ist dabei auf seinen Einwand, entgegen der Vorinstanz einsichtig und reuig zu sein. Dieser gründet einzig auf der Prämisse, dass er von den Vorwürfen betreffend Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit und pflichtwidriges Verhalten bei Unfall freizusprechen sei, was nicht der Fall ist (vgl. oben E. 3 und 4). Im Übrigen setzt der Beschwerdeführer mit seiner Kritik nicht an den Erwägungen der Vorinstanz an, respektive vermag er mit seinem blossen - und soweit überhaupt zulässigen (Art. 99 Abs. 1 BGG) - Vorbringen, sich "seither" wohl verhalten zu haben, nicht darzutun, inwiefern die Vorinstanz rechtsfehlerhaft von einer schlechten Legalprognose bzw. zu Unrecht davon ausgeht, nur der nachträgliche Vollzug der früheren Strafe führe dazu, dass eine Schlechtprognose für die neue Strafe verneint werden kann. Dies ist denn auch nicht ersichtlich. Ebenso wenig, weshalb "doch sehr speziell zu würdigende" Umstände vorliegen sollen, welche die Vorinstanz zu Unrecht nicht oder aber zu wenig in ihre Würdigung der Legalprognose hätte einfliessen lassen.