Citation: 5P.125/2006 24.08.2006 E. A

Y.________ (Ehemann) und X.________ (Ehefrau) heirateten 1982. Aus ihrer Ehe ging die Tochter Z.________ hervor. Seit 2002 leben die Ehegatten getrennt. Im Jahre 2003 zog X.________ ins Ausland, wo sie noch heute lebt. Mit Eingabe vom 5. November 2004 liess X.________ beim Bezirksgerichtspräsidium T.________ ein Gesuch um Anordnung von Eheschutzmassnahmen einreichen. Nachdem am 28. Januar 2005 ein gemeinsames Scheidungsbegehren der Ehegatten eingegangen war, ordnete der Präsident des Bezirksgerichts T.________ am 31. Januar 2005 im Sinne vorsorglicher Massnahmen für die Dauer des Scheidungsprozesses unter anderem an, dass Y.________ seiner Ehefrau mit Wirkung ab 1. Juni 2004 einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 2'500.-- zu zahlen habe. Die von Y.________ gegen die Verfügung des Gerichtspräsidiums erhobene Beschwerde wies der Bezirksgerichtsausschuss T.________ mit Beiurteil vom 26. Mai 2005 ab. In teilweiser Gutheissung einer staatsrechtlichen Beschwerde von Y.________ hob die erkennende Abteilung das Beiurteil des Bezirksgerichtsausschusses am 10. November 2005 auf. Durch Urteil vom 19. Januar 2006 erkannte das Bezirksgericht T.________, dass die Ehe von Y.________ und X.________ geschieden werde. Nacheheliche Unterhaltsleistungen wurden im Scheidungsurteil nicht festgelegt.