Citation: 8C_566/2015 E. 5

Das kantonale Gericht ist zum Ergebnis gelangt, es könne offen gelassen werden, ob auf das Gutachten der medizinischen Abklärungsstelle C.________ vom 14. Mai 2014 - welches Grundlage für die Verfügung der IV-Stelle bildete - abgestellt werden könne, da das Gutachten des ärztlichen Zentrums D.________ vom 20. Juni 2013 beweiswertig sei. Demnach leide der Versicherte an einer mittelgradigen depressiven Episode, einer Anpassungsstörung im Zusammenhang mit dem Unfall vom 2. Februar 2012, zusätzlichen Problemen in Verbindung mit Wohnbedingungen und ökonomischen Verhältnissen und Problemen in Verbindung mit Ausbildung und Bildung (anhaltender Analphabetismus), an einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung, einer Sacrumkontusion, einer Spondylarthrose LWK3/4 rechts sowie einer Spondylose L3. Weiter stellte es fest, die somatischen Diagnosen hätten keine Auswirkung auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit. Die Frage, ob der Beschwerdeführer infolge der psychiatrischen Diagnosen - wie insbesondere der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung, der Anpassungsstörung und der mittelgradigen depressiven Episode - Rentenleistungen der Invalidenversicherung beanspruchen kann, wird im angefochtenen Entscheid anhand der Rechtsprechung zu den anhaltenden somatoformen Schmerzstörungen gemäss BGE 130 V 352 gestützt auf die in jenem Urteil als massgebend erklärten Foerster-Kriterien verneint. Nachdem nunmehr die Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 Anwendung findet, hat die Beurteilung des tatsächlich erreichbaren Leistungsvermögens des Versicherten anhand des Kataloges von Indikatoren (BGE 141 V 281 E. 4 S. 296 ff.) zu erfolgen.