Citation: 1C_158/2020 E. 3.3

3.3. Soweit die behaupteten Rechtsverletzungen überhaupt rechtsgenüglich gerügt wurden (vgl. vorne E. 2.3), dringen sie im Einzelnen nicht durch. Der Wortlaut der §§ 315 Abs. 1 und 316 Abs. 1 PBG/ZH lässt klar erkennen, dass es sich bei der Pflicht, schriftlich die Zustellung des baurechtlichen Entscheids zu verlangen, um später das Rekursrecht nach § 316 Abs. 1 PBG/ZH wahrnehmen zu können, um eine formelle Hürde für jeden einzelnen Rekurswilligen handelt. Angesichts des Wortlauts ist die Offenlegungspflicht eines Vertretungsverhältnisses entsprechend nicht als willkürlich zu beurteilen. Daran ändert auch nichts, wenn es sich bei der Person, welche die Zustellung des baurechtlichen Entscheids verlangen möchte, wie vorliegend um einen juristischen Laien handelt. Es erscheint nicht als willkürlich, wenn vom Beschwerdeführer 1 zumindest verlangt wird, sich am Schalter des Geschäftsfelds Hochbau und Vermessung der Gemeinde Uster danach zu erkundigen, ob und wie er ein Vertretungsverhältnis im nicht zweckmässig formulierten Formular sichtbar machen muss. Die aus der gesetzlichen Regelung ersichtliche Gefahr, das Rekursrecht zu verwirken, wäre dazu Anlass genug gewesen. Der Verweis darauf, dass es die Vorinstanz in ihrer Rechtsprechung zugelassen habe, dass ein Stockwerkeigentümer das Rekursrecht behält, obwohl nur die Stockwerkeigentümergemeinschaft die Zustellung des baurechtlichen Entscheids verlangt hatte, ist unbehelflich. In jenem Fall wurde das Vertretungsverhältnis im Gegensatz zum vorliegenden gerade offengelegt. Nicht ersichtlich ist zudem, wie der von den Beschwerdeführern geltend gemachte Umstand, dass der Beschwerdeführer 1 auf dem Formular das Feld "Kat.-Nr." offengelassen habe und dies von den Behörden nicht beanstandet wurde, an der Beurteilung ihrer Beschwerdelegitimation etwas ändern könnte. Die Aussage, dass es dem Zweckverband Spital Uster als Beschwerdegegner "jederzeit klar" gewesen sei, "mit welchen Personen er es im hier strittigen Verfahren zu tun hatte", stützen die Beschwerdeführer darauf, dass der Zweckverband Spital Uster in seiner Stellungnahme am 8. Februar 2019 vor Baurekursgericht ein Kapitel "Verfahrensverzögerung durch die Rekurrierenden" aufgeführt habe. Daraus seien die Beschwerdeführer hervorgegangen. Entgegen ihrer Ansicht sagt dieser Umstand jedoch nichts darüber aus, ob der Zweckverband Spital Uster bereits vor Einleitung des Rechtsmittelverfahrens wusste, dass der Beschwerdeführer 1 die Zustellung des baurechtlichen Entscheids als Vertreter der übrigen nun Beschwerdeführenden eingereicht hat. Ob dies rechtlich von Bedeutung wäre, ist demnach nicht weiter zu vertiefen. Im Übrigen kann auf die Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).