Citation: 5P.13/2005 17.03.2005 E. 1

Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und wie weit es auf die staatsrechtliche Beschwerde eintreten kann. 1.1 Die staatsrechtliche Beschwerde ist kassatorischer Natur. Mit ihr kann deshalb grundsätzlich nur die Aufhebung des angefochtenen Entscheids verlangt werden. Da vorliegend kein Ausnahmegrund vorliegt, kann auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werden, soweit mehr oder anderes verlangt wird als die Aufhebung des Entscheids vom 30. November 2004 (BGE 130 I 258 E. 1.2; 129 I 173 E. 1.5). 1.2 Anfechtungsgegenstand ist der Entscheid vom 30. November 2004. Soweit der Beschwerdeführer ausdrücklich oder sinngemäss die Aufhebung oder Änderung des Urteils vom 16. September 2004 verlangt, kann darauf ebenso wenig eingetreten werden, zumal die Anfechtungsfrist gegen dieses Urteil längst abgelaufen ist. 1.3 Soweit der Beschwerdeführer "Parteibevorteilung" und Vorurteile der Aargauer Justiz bei der Behandlung von Scheidungen und unzulässige Beeinflussung durch einflussreiche Anwälte rügt, kommt er seiner Begründungspflicht im Sinne von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht hinreichend nach (BGE 130 I 258 E. 1.3 mit Hinweisen). Auf seine Beschwerde kann in diesen Punkten nicht eingetreten werden. 1.4 Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um eine Berichtigung des Ehescheidungsurteils vom 16. September 2004 im Sinne von § 281 Abs. 1 ZPO AG, indem die dort vorgesehene Verrechnung des güterrechtlichen Anspruchs der Beschwerdegegnerin mit dem Anspruch des Beschwerdeführers aus dem noch nicht erfolgten Hausverkauf gestrichen wurde. Der Beschwerdeführer rügt diese nachträgliche Änderung des Urteils als widerrechtlich und willkürlich. Er legt in seiner Laienbeschwerde mit hinreichender Deutlichkeit dar, dass er die Behauptung des Obergerichts, das Urteilsdispositiv sei unklar und deshalb von Amtes wegen zu korrigieren, als nicht vertretbar hält. Er erläutert, wie das Scheidungsurteil klarerweise zu verstehen sei, dass dieses auch in Verbindung mit der Begründung in keiner Weise widersprüchlich sei und daher eine Berichtigung durch Weglassen eines Absatzes nicht möglich sei. Die Beschwerde ist in diesem Punkt hinreichend begründet (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Der Beschwerdeführer hat ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Entscheids, weil die Berichtigung, wenn sie ungerechtfertigt ist, sein rechtlich geschütztes Vertrauen in die Beständigkeit des Scheidungsurteils verletzt. Auf die Beschwerde ist in diesem Punkt einzutreten.