Citation: 2C_664/2023 E. 8.3

8.3. Die Beschwerdeführerin beanstandet weiter die konkrete materielle Beurteilung der schriftlichen und mündlichen Prüfungen. Sie macht im Wesentlichen geltend, dass ihre Lösungen - anders als die Musterlösungen der Notariatsprüfungskommission - korrekt seien bzw. dass die Bewertung der Notariatsprüfungskommission willkürlich erfolgt sei. Sie bringt insbesondere vor, dass sie für bestimmte erstellte Urkunden und bestimmte mündliche Antworten mehr Punkte hätte erhalten sollen, zum Beispiel bei der "Urkunde A" mindestens fünf Punkte für den Ingress oder einen halben Punkt mehr für die "Durchführung Parzellierung". Mit ihren Rügen verkennt die Beschwerdeführerin die bundesgerichtliche Kognition (vgl. E. 8.1 hiervor). Sie vermag nicht aufzuzeigen, dass sich die Notariatsprüfungskommission und in der Folge die Vorinstanz von sachfremden oder sonst wie offensichtlich unhaltbaren Erwägungen hat leiten lassen. Die Kritik der Beschwerdeführerin an der materiellen Prüfungsbewertung geht damit fehl.