Citation: 6B_540/2013 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, die Kostenauflage durch die Staatsanwaltschaft verletze kein Bundesrecht. Der Beschwerdeführer habe das Strafverfahren rechtswidrig und schuldhaft bewirkt. Aus den Berichten des Universitätsspitals ergebe sich, dass die Ehefrau über einen längeren Zeitraum häuslicher Gewalt und Bedrohung durch den Beschwerdeführer ausgesetzt worden sei. Am 16. März 2010 habe die Ehefrau gegenüber den Ärzten geäussert, körperliche Gewalt von Seiten des Beschwerdeführers erfahren zu haben, am 18. November 2011 [recte 18. November 2010] von ihm beleidigt, beschimpft, geschlagen und am 3. Dezember 2012 [recte 3. Dezember 2010] mit dem Tod bedroht worden zu sein. Die Vorinstanz präzisiert, dass diese Einträge in den aufgezählten Akten des Universitätsspitals Basel auf Angaben der Ehefrau beruhen. Keiner der sie behandelnden Ärzte habe Zweifel an ihrer Glaubhaftigkeit gehegt. Die Kostenauflage enthalte keine strafrechtliche Sanktion und verletze damit die Unschuldsvermutung nicht.