Citation: 1P.371/2003 10.07.2003 E. 5

Der Beschwerdeführer macht geltend, die dem Haftrichter mit dem Haftantrag zugestellten Akten liessen den Schluss auf einen dringenden Tatverdacht nicht zu. Es läge nichts vor, was den Beschwerdeführer konkret belaste. Der Entscheid des Haftrichters verstosse damit gegen das Willkürverbot (Art. 9 BV). Die Rüge ist unbegründet. Wie dargelegt (E. 2.2), befand sich bei den dem Haftrichter zugestellten Akten unter anderem das Protokoll der untersuchungsrichterlichen Einvernahme vom 12. Juni 2003. Daraus ergaben sich - jedenfalls für den Anfang der Untersuchung - hinreichende Verdachtsmomente auf eine Beteiligung des Beschwerdeführers am Drogenhandel. Der Entscheid des Haftrichters verletzt das Willkürverbot nicht.