Citation: 5A_648/2021 E. A

A.a. A.________, spanischer Staatsangehöriger, und B.________, thailänische Staatsangehörige, sind die verheirateten Eltern des Sohnes C.________ (geb. 2009). Sie leben seit dem 1. Dezember 2016 getrennt. A.b. Mit gerichtlich genehmigter Trennungsvereinbarung vom 5. April 2017 übertrugen die Ehegatten die elterliche Sorge über den Sohn der Mutter und räumten dem Vater ein Besuchsrecht ein. Gleichzeitig wurde A.________ ab dem 1. Juni 2017 für die Dauer des Getrenntlebens zur Bezahlung von Unterhaltsbeiträgen verpflichtet, und zwar in der Höhe von monatlich Fr. 5'081.80 exkl. Kinderzulagen (Fr. 1'441.80 Barunterhalt und Fr. 3'640.-- Betreuungsunterhalt) für den Sohn und von monatlich Fr. 1'256.30 für die Ehefrau. Dazu kam ein Anspruch auf Beteiligungen an einem allfälligen künftigen (Netto-) Bonus. A.c. Seit dem 4. Januar 2019 ist das Scheidungsverfahren vor dem Kantonsgericht Zug rechtshängig. A.d. Mit Eingabe vom 30. Januar 2020 stellte A.________ beim Kantonsgericht Zug ein Gesuch um Abänderung der geltenden Unterhaltsregelung sowie um Auskunfterteilung gestützt auf Art. 170 ZGB. Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, die der gerichtlich genehmigten Vereinbarung vom 5. April 2017 zugrunde liegenden finanziellen Verhältnisse der Parteien hätten sich inzwischen erheblich und dauerhaft verändert. Namentlich sei sein Arbeitsverhältnis per Ende Februar 2020 aufgelöst worden und habe er noch keine neue Stelle gefunden. Ab März 2020 werde er lediglich eine Arbeitslosenentschädigung beziehen. Auf der anderen Seite habe die Ehefrau am 15. April 2019 neu eine Stelle mit einem 50%-Pensum angetreten. A.e. Mit Entscheid vom 24. November 2020 verpflichtete die Einzelrichterin am Kantonsgericht beide Ehegatten zur Edition diverser Unterlagen; im Übrigen wies sie das Gesuch um Abänderung von Eheschutzmassnahmen ab. Die Gerichtskosten von Fr. 4'500.-- auferlegte sie A.________. A.f. Mit Eingabe vom 5. Dezember 2020 wandte sich A.________ ans Obergericht des Kantons Zug. Mit Urteil vom 14. Juli 2021 (eröffnet am 19. Juli 2021) wies dieses die Berufung ab, soweit es auf diese eintrat. Gleichzeitig wurde A.________ die unentgeltliche Rechtspflege für das Verfahren vor dem Obergericht gewährt.