Citation: 9C_218/2021 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz legte dar, der RAD-Arzt Dr. med. F.________ habe in seiner Stellungnahme vom 9. März 2020 nicht nur die neu hinzugekommenen Kniebeschwerden, sondern auch die bereits seit der letzten rechtskräftigen Verfügung bestehenden und seither persistierenden Rücken- sowie Schulterbeschwerden berücksichtigt. Inwiefern an der Beurteilung des RAD Zweifel bestünden, sei nicht ersichtlich, da keiner der behandelnden Ärzte dessen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit bzw. des formulierten Zumutbarkeitsprofils kritisiert habe. Zudem gebe es keine Anhaltspunkte für eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes zwischen der RAD-Stellungnahme vom 9. März 2020 und der angefochtenen Verfügung vom 28. Mai 2020. Es sei nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle auf die Stellungnahme des RAD abgestellt habe.