Citation: 5A_63/2025 E. 1

Mit Gesuch vom 2. Oktober 2024 beantragte die Beschwerdeführerin ein Kontakt-, Annäherungs- und Rayonverbot. Zur Begründung führte sie aus, die Beschwerdegegnerin habe sich im Jahr 2008 als ihre Tante vorgestellt und sie psychisch misshandelt und ihr gedroht, sie nach Afrika zurückzuschicken; seither erlebe sie Drohungen mit Briefen voller Beleidigungen usw. und in letzter Zeit sei die Beschwerdegegnerin zu ihr nach Hause gekommen und aggressiv geworden. Die Beschwerdegegnerin führte hingegen aus, die Mutter der Beschwerdeführerin zu sein, dieser die Reise in die Schweiz ermöglicht zu haben und jetzt das Geld zurückhaben zu wollen, weil sie dieses zur Unterstützung der anderen Kinder brauche etc. Mit vorsorglichem Massnahmeentscheid vom 6. November 2024 wies das Bezirksgericht Arbon das Gesuch um Persönlichkeitsschutz mangels hinreichender Glaubhaftmachung der anspruchsbegründenden Tatsachen ab. Auf die hiergegen erhobene Berufung trat das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 19. Dezember 2024 mangels eines Rechtsbegehrens und mangels hinreichender Begründung nicht ein. Mit Eingabe vom 16. Januar 2025 wendet sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht.