Citation: 1C_671/2024 E. 5.2

5.2. In diesem Entscheid (und den übrigen, oben in E. 3 zitierten bundesgerichtlichen Urteilen) ging es um die Beschwerdelegitimation der Anwohnerschaft, die eine Zunahme der Lärmbelastung durch zusätzlichen Zubringerverkehr befürchtete; geprüft wurde deshalb, ob und in welchem Ausmass mit einer Erhöhung der Lärmimmissionen zu rechnen sei. Diese werden an lärmempfindlichen Räumen ermittelt bzw. (in noch nicht überbauten Bauzonen) dort, wo nach dem Bau- und Planungsrecht Gebäude mit lärmempfindlichen Räumen erstellt werden dürfen (Art. 39 Abs. 1 und 3 der Lärmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 [LSV; SR 814.41]). Vorliegend ist unstreitig, dass die Parzelle Nr. 868, auf welcher die Quelle entspringt, unbebaut und unbewohnt ist; die Beschwerdeführerin macht auch nicht geltend, dass darauf lärmempfindliche Räume erstellt werden dürfen (sofern dies für den zeitlich begrenzten Baustellenverkehr überhaupt massgeblich wäre). Das Bundesverwaltungsgericht hat daher zu Recht festgehalten, dass die Beschwerdeführerin nicht wie eine Anwohnerin vom Lärm des Zubringerverkehrs betroffen sei, sondern lediglich als Eigentümerin von Wald- und Quellgebiet. Eine Störung der natürlichen Wald- und Quellfunktionen durch den Lärm wurde von der Beschwerdeführerin nie geltend gemacht. Ist die Lärmzunahme durch den Zubringerverkehr somit nicht entscheidrelevant, braucht auf die Rügen zu Ausmass und Verteilung des bestehenden und des zusätzlichen Verkehrs nicht eingegangen zu werden.