Citation: 6B_531/2017 E. A

Auf Berufung von X.________ hin sprach das Obergericht des Kantons Bern diesen am 9. Dezember 2016 in Bestätigung des Urteils des Regionalgerichts Bern-Mittelland vom 4. Februar 2016 der vorsätzlichen Tötung und des Versuchs hierzu schuldig. Es verurteilte ihn unter Berücksichtigung der rechtskräftigen Schuldsprüche wegen Diebstahls, versuchten einfachen Raubs, gewerbsmässigen Diebstahls, teilweise versucht begangen, mehrfacher Sachbeschädigung, mehrfachen Hausfriedensbruchs und Widerhandlungen gegen das Ausländer- sowie das Betäubungsmittelgesetz zu einer Freiheitsstrafe von 16 Jahren und büsste ihn mit Fr. 200.--. Es widerrief den bedingten Vollzug der X.________ mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland vom 26. September 2013 auferlegten Geldstrafe von 30 Tagessätzen und setzte deren Tagessatzhöhe auf Fr. 20.-- herab. Im Zivilpunkt verurteilte es ihn unter anderem zur Bezahlung von Fr. 3'950.-- Schadenersatz (zzgl. Zins) an A.A.________ und C.A.________ sowie zu verzinsenden Genugtuungen von Fr. 40'000.-- an A.A.________ und von Fr. 15'000.-- an C.A.________, alles unter solidarischer Haftbarkeit mit Y.________. Hinsichtlich der beiden Schuldsprüche erachtet das Obergericht folgenden Sachverhalt als erstellt: Aus unbekannten Gründen gelangten X.________ sowie Y.________ in die Wohnung von B.A.________und A.A.________. Nach ersten Handgreiflichkeiten gegen B.A.________ durch X.________ entschlossen sich die beiden Männer gemeinsam, aus der Situation heraus und spontan, B.A.________sowie A.A.________ unvermittelt und mit massiver Gewalt anzugreifen. Während X.________ den 73-jährigen B.A.________ zu Boden brachte, sich auf seine Brust kniete und mehrfach massiv mit der Faust auf seinen Kopf einschlug, begab sich Y.________ ins Wohnzimmer zu der auf dem Sofa schlafenden 67-jährigen A.A.________. Er hielt ihr den Mund zu und fixierte ihre Hände. Als sie dadurch erwachte, schlug er ihr mit der Faust mehrfach massiv gegen den Kopf. X.________ und Y.________ waren sich der Gefährlichkeit ihrer Handlungen bzw. der möglichen Konsequenzen ihrer massiven, heftigen Schläge bewusst. Sie nahmen ihre Opfer als betagte Personen wahr und schlugen gleichwohl mit unnötig grosser Heftigkeit während Minuten auf sie ein. X.________ behinderte zusätzlich die Atmung von B.A.________, indem er während den Schlägen auf dessen Brustkorb kniete. B.A.________, der an einer Koronarsklerose litt, erlitt durch den Vorfall diverse Verletzungen. Er verstarb rund 24 Stunden nach dem Vorfall im Spital an einem Herzinfarkt - sehr wahrscheinlich als Folge der Sauerstoffunterversorgung während X.________ auf ihm kniete. Auch A.A.________ erlitt diverse Verletzungen, schwebte jedoch nie in unmittelbarer Lebensgefahr.