Citation: 6B_852/2015 E. 1.1

1.1. Die Vorinstanz nimmt in Bezug auf den vorgetäuschten Diebstahl des pinkfarbenen Porsche Cayenne an, der Beschwerdeführer sei in massgebender Weise daran beteiligt gewesen, den Personenwagen ausser Landes zu schaffen und den Autoschlüssel wieder zurückzubringen. Dabei sei er davon ausgegangen, dass das Verschwinden des Fahrzeugs bei der Polizei als Diebstahl zur Anzeige gebracht werden würde. Zwar habe nicht der Beschwerdeführer den angeblichen Diebstahl bei der Polizei angezeigt, sondern der Halter des Wagens, E.________. Indes sei das Wegschaffen des Porsches gerade zu dem Zweck organisiert worden, dass jener unter dem Vorwand, Opfer eines Diebstahls geworden zu sein, habe unrechtmässige Vorteile erlangen können. Werde durch mehrere Personen ein Verbrechen oder Vergehen inszeniert, machten sich nicht nur der Anzeigeerstatter selbst der Irreführung der Rechtspflege strafbar, sondern auch die übrigen beteiligten Personen, welche die falsche Anzeige überhaupt erst möglich gemacht hätten (angefochtenes Urteil S. 9 f.). Die Tatbeiträge des Beschwerdeführers, namentlich die Herstellung des Kontakts zwischen D.________ und E.________ sowie seine Beteiligung beim Wegschaffen des Porsches ins Ausland und bei der Rückgabe des Autoschlüssels an E.________ hätten die Grundlagen dafür gebildet, dass der Diebstahl, ohne grösseres Misstrauen zu erwecken, habe vorgetäuscht und angezeigt werden können. Die Funktion des Beschwerdeführers habe sich somit keinesfalls nur auf die Nebenrolle eines Dolmetschers beschränkt. In subjektiver Hinsicht habe der Beschwerdeführer damit rechnen müssen, dass das Auto bei einer Strafverfolgungsbehörde als gestohlen gemeldet würde, sei doch eine solche Anzeige regelmässig Voraussetzung für die Auszahlung von Versicherungsleistungen im Zusammenhang mit einem Diebstahl. Der Beschwerdeführer habe somit den Tatbestand der Irreführung der Rechtspflege als Mittäter erfüllt (angefochtenes Urteil S. 15 f.).