Citation: 1C_35/2023 E. 4.1.1

4.1.1. Der bereits im Verwaltungsbeschwerdeverfahren anwaltlich vertretene Beschwerdeführer macht erstmals vor Bundesgericht die Unzuständigkeit der kommunalen bzw. kantonalen Baubewilligungsbehörden geltend. Verfahrensrechtliche Rügen sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung grundsätzlich sofort zu erheben, widrigenfalls sie verwirken (vgl. BGE 143 V 66 E. 4.3 mit Hinweisen). Sollte es sich so verhalten, dass die Stützkonstruktion auf der Parzelle Nr. 1467 tatsächlich im Rahmen eines Plangenehmigungsverfahrens hätte bewilligt werden müssen, würde sich indes die Frage der (Teil-) Nichtigkeit der Baubewilligung stellen, die von sämtlichen rechtsanwendenden Behörden - und damit auch im Rechtsmittelverfahren - von Amtes wegen zu berücksichtigen ist (BGE 137 III 217 E. 2.4.3 mit Hinweisen). Es drängt sich daher auf, die Frage der Anwendbarkeit des Plangenehmigungsverfahrens vorab zu prüfen.