Citation: U 91/01 19.12.2001 E. 4

4.- In Bezug auf die in verschiedenen medizinischen Berichten geäusserten Vermutungen auf funktionelle oder psychische Überlagerung will die Vorinstanz die Winterthur mit dem angefochtenen Rückweisungsentscheid dazu verhalten, eine psychiatrische Abklärung durchzuführen und sodann auch diesbezüglich zur Unfallkausalität Stellung zu nehmen. Beim Unfall vom 15. Januar 1998 (Treppensturz auf das Gesäss, initial Verdacht auf Handgelenksbruch, röntgenologischer Ausschluss einer ossären Läsion am Handgelenk, Ruhigstellung und Arbeitsunfähigkeit für sechs Tage, Behandlungsabschluss gut zwei Wochen nach dem Unfall [Arztzeugnis UVG des Hausarztes Dr. med. A.________ vom 25. Februar 1998]; zwei Monate später Feststellung eines Steissbeinbruches ohne Arbeitsunfähigkeit) handelt es sich um ein leichtes Unfallereignis, ohne für die Entstehung einer psychischen Störung erhebliche Folgen (RKUV 1998 Nr. U 297 S. 243, nicht veröffentlichtes Urteil M. vom 17. Oktober 2000, U 18/00), weshalb die Adäquanz psychischer Störungen ohne weiteres verneint werden kann (BGE 115 V 139 Erw. 6a). Das Vorliegen eines allfälligen natürlichen Kausalzusammenhangs ist deshalb für die Beurteilung des Leistungsanspruchs nicht erheblich, weshalb die Vorinstanz die Sache zu Unrecht an den Versicherer zurückgewiesen hat.