Citation: 6B_186/2024 E. 2.1

2.1. Eine Mehrheit der Vorinstanz hegt keine unüberwindlichen Zweifel, dass die Beschwerdeführerin ihrem Ehemann am 8. August 2019 ein Küchenmesser in den Bauch gestochen hat. Es spreche nicht gegen ihre Täterschaft, dass sie ihren rechten Arm im Tatzeitraum schmerzbedingt nur sehr eingeschränkt genutzt habe. Denn die Verletzung lasse darauf schliessen, dass sie mit der linken Hand zugestochen habe. Zudem seien an ihrem linken Oberarm Hautverfärbungen festgestellt worden, die gemäss Gutachten mit einem groben Halten vereinbar seien. Der linke Arm sei unversehrt gewesen.