Citation: 5A_649/2023 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, ein nicht wieder gutzumachender Nachteil liege darin, dass ein Eingriff in das Existenzminimum zur Diskussion stehe, der nachträglich nicht mehr ungeschehen gemacht werden könne (mit Hinweis auf Urteil 5A_968/2015 vom 7. März 2016). Der angefochtenen Verfügung lässt sich nicht entnehmen, was gepfändet wurde. Gemäss der Darstellung des Beschwerdeführers geht es um eine Lohnpfändung von ca. Fr. 4'000.-- pro Monat. In erster Linie strebt er mit seiner kantonalen Beschwerde die Pfändung eines anderen Objektes, nämlich eines Erbanteils an. Um die Abänderung der Existenzminimumsberechnung geht es nur in einem Eventualpunkt. Was die Existenzminimumsberechnung angeht, so macht der Beschwerdeführer vor Bundesgericht geltend, es gehe um die anrechenbaren Wohnkosten bei Hauseigentümern. Ihm müssten die bestehenden und laufenden Kosten für die Villa, die einer Erbengemeinschaft (deren Mitglied er offenbar selber ist) gehöre und für die er sorgen müsse, während einer Übergangsfrist von mindestens drei Monaten angerechnet werden. Die Kosten seien schwankend und liessen sich nicht abschliessend beziffern. Um eine Gleichbehandlung mit einem Mieter zu gewährleisten, seien die Mietkosten für ein 9-Zimmer-Haus in dieser Übergangszeit anzurechnen. Am Ort der Liegenschaft betrügen diese Fr. 2'000.--. Die Höhe der Mietkosten ist hypothetisch. Damit kann der Beschwerdeführer nicht aufzeigen, dass ihm Kosten in dieser Höhe erwachsen und allenfalls ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG drohen könnte. Er legt nicht dar, welche (bei der Existenzminimumsberechnung nicht angerechneten) Kosten in welcher Höhe ihm tatsächlich entstehen. Zudem verweist er selber auf die Solidarhaftung der Mitglieder der Erbengemeinschaft, d.h. es steht nicht fest, dass anfallende Kosten von den Gläubigern im vollen Umfang von ihm erhoben oder danach auf ihn überwälzt werden. Demnach legt der Beschwerdeführer nicht hinreichend dar, dass ihm ein nicht wieder gutzumachender Nachteil durch einen Eingriff in das Existenzminimum droht. Ohnehin zeigt er nicht auf, wie das Existenzminimum berechnet wurde und welchen monatlichen Betrag ihm das Betreibungsamt überlassen hat. Die abstrakte Berufung auf ein durch die Pfändung verursachtes Leiden, wirtschaftliche Schwierigkeiten und den Eingriff in die Eigentumsfreiheit ändert nichts an der mangelhaften Darlegung. Im Übrigen übergeht der Beschwerdeführer, dass nach den kantonsgerichtlichen Erwägungen die gepfändeten Gelder einstweilen nicht verteilt werden. Sie können ihm also bei Gutheissung seiner kantonalen Beschwerde ohne weiteres zurückerstattet werden.