Citation: 5P.194/2005 04.10.2005 E. 3

3.1 Als willkürlich bezeichnet der Beschwerdeführer sodann die Ausführungen des Obergerichts zu seinen Vorbringen bezüglich Bewertung der Liegenschaften der D.________ AG und bezüglich Darlehen von Fr. 200'000.-- des Erblassers an diese Gesellschaft. Der summarische Vorwurf der kantonalen Beschwerdeinstanz, er habe nicht dargelegt, welcher konkrete Aufwand der B.________ AG nicht zu entschädigen sein solle, sei unbegründet. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde habe er ausdrücklich beantragt, die Inventarisierungskosten der B.________ AG angemessen herabzusetzen, falls es dieser nicht gelingen sollte, eine stichhaltige Erklärung für die Aufstockung des Inventars um ganze Fr. 200'000.-- zu liefern. Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, das Obergericht hätte diesen Antrag so verstehen müssen, dass die B.________ AG ihre Kosten für die Erstellung des zweiten Inventars nur reduziert geltend machen dürfe. 3.2 In seiner Verwaltungsgerichtsbeschwerde hatte der Beschwerdeführer wohl den Antrag gestellt, die Inventarisierungskosten der Liquidatorin nach gerichtlichem Ermessen zu reduzieren, wenn diese an ihrer bisherigen "(quasi Nicht-)Begründung" festhalte. Hingegen hatte er in jener Eingabe keine Ausführungen dazu gemacht, welche konkreten Aufwandposten im Zusammenhang mit der Erstellung des Inventars als nicht gerechtfertigt hätten eliminiert werden müssen. Wenn das Obergericht festgehalten hat, er habe nicht schlüssig dargelegt, welchen Aufwand der Liquidatorin das Teilungsamt als ungerechtfertigt hätte zurückweisen müssen bzw. bezüglich welcher Aufwandposten der Regierungsstatthalter den Entscheid des Teilungsamtes hätte korrigieren müssen, erscheint dies unter den dargelegten Umständen nicht als schlechterdings unhaltbar.