Citation: 2C_741/2019 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz gebe über weite Strecken die Parteistandpunkte wieder, ohne allerdings sich mit den fachlich fundierten Vorbringen wirklich auseinanderzusetzen. Die Vorinstanz habe lediglich ihre Schlussfolgerungen wiedergegeben, aber weshalb sie zu diesen Schlussfolgerungen gelangt sei, stehe mit keinem Wort. Angesichts dessen, dass die Motive zu den Begründungen fehlen würden, habe die Vorinstanz das rechtliche Gehör verletzt. Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) folgt unter anderem die grundsätzliche Pflicht der Behörden, ihren Entscheid zu begründen. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass der Betroffene den Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Die Begründung muss kurz die wesentlichen Überlegungen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die sich sein Entscheid stützt. Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich der Entscheid mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (BGE 142 III 433 E. 4.3.2 S. 436 mit Hinweisen). Im angefochtenen Urteil hat die Vorinstanz detailliert ausgeführt, weshalb ihrer Ansicht nach die in Anhang 2 Ziff. 6 aufgeführten Unterlagen, die gemäss Ausschreibungsunterlagen dem Angebot beizulegen waren, weder fehlen würden noch mangelhaft seien (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 2.2.1.5 betreffend Fuhrpark und Strassenbeschrieb, Ziff. 2.2.1.8 betreffend Wäge- und Rapportsystem, Ziff. 2.2.1.4 betreffend Finanzierungsnachweis; Ziff. 2.2.1.6 betreffend Ablauf und Konzeption Auftragsabwicklung). Dasselbe gilt für die Unterlagen Ausschreibung Anhang 2 Ziff. 4 (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 2.2.1.7 betreffend Abfallsammelanlage ASA; Ziff. 2.2.1.9 betreffend Zeiterfassungssystem; Ziff. 2.2.1.10 betreffend Notfallregelung). Auch im Zusammenhang mit der Überprüfung der Bewertung der Angebote hat die Vorinstanz begründet, inwiefern das Unterkriterium 'Routenplan' berücksichtigt worden sei (angefochtenes Urteil, Ziff. 2.2.3.2). Das angefochtene Urteil ermöglichte der Beschwerdeführerin eine sachgerechte Anfechtung, weshalb die aus der Verfassung (Art. 29 Abs. 2 BV) fliessenden Minimalanforderungen an eine Begründung nicht verletzt sind.