Citation: 6B_796/2023 E. 4.4.4

4.4.4. Der Beschwerdeführer ist gemäss verbindlich festgestelltem Sachverhalt als rechtskräftig abgewiesener Asylsuchender seit Mai 2015 ohne Bewilligung sowie rechtswidrig in der Schweiz. Dementsprechend darf er hier, wie dies die Vorinstanz zutreffend ausführt, keiner entgeltlichen Erwerbstätigkeit nachgehen. Vom 1. September 2014 bis am 31. Januar 2017 leistete er im Rahmen der Arbeitsintegration des Kompetenzzentrums Integration der Stadt Bern bei E.________ vier Stunden pro Tag einen freiwilligen Arbeitseinsatz. Zudem beteiligt sich der Beschwerdeführer regelmässig im F.________ als Hilfsleiter bei Jugendtrainings. Der Beschwerdeführer geht fehl, wenn er rügt, die Vorinstanz lasse dies nicht in ihre Härtefallprüfung einfliessen; vielmehr zeigt sie seine berufliche Situation objektiv auf und bezieht die Arbeitsleistungen des Beschwerdeführers und die damit einhergehenden Integrationsleistungen - soweit sie diese als erfolgt erachtet - durchaus in ihre Würdigung ein. Sie führt sogar explizit aus, die sprachlichen und sozialen Integrationsbemühungen sowie seine freiwilligen Arbeitseinsätze seien lobenswert. Entgegen seiner Auffassung spricht die Vorinstanz dem Beschwerdeführer keineswegs jegliche Integrationsleistungen aufgrund seines ausländerrechtlichen Status ab. Zudem erwägt die Vorinstanz, sozial und sportlich sei der Beschwerdeführer als integriert zu betrachten. Er trainiere regelmässig im F.________ und arbeite dort als Hilfsleiter bei Jugendtrainings. Im Verein scheine er sozial verwurzelt zu sein; in diesem Rahmen pflege er auch Kontakt zu hiesigen Landsleuten. Insgesamt ist bei dieser Ausgangslage nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz sowohl eine dauerhafte und nachhaltige wirtschaftliche Integration als auch besonders intensive, über eine normale Integration hinausgehende private Beziehungen beruflicher oder gesellschaftlicher Natur verneint. Die (theoretischen) Ausführungen des Beschwerdeführers zur Integrationsleistung bei abgewiesenen Asylbewerbern verfangen, soweit überhaupt darauf einzugehen ist, nicht. Nach dem soeben Ausgeführten ist keineswegs nachvollziehbar, inwieweit der Beschwerdeführer davon ausgeht, die Vorinstanz prüfe das Vorliegen des schweren persönlichen Härtefalls nicht einzelfallabhängig. Die Vorinstanz stützt denn auch nicht ausschliesslich auf den Aufenthaltsstatus ab, sondern bezieht entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers diverse weitere Aspekte in ihre Beurteilung mit ein.