Citation: 5C.235/2001 25.11.2002 E. 5

Nach dem Gesagten erweist sich die Berufung der Klägerin teilweise als erfolgreich. Die Gerichtskosten sind daher verhältnismässig aufzuteilen (Art. 153a, 156 Abs. 3 OG). Da die Klägerin bloss eine (teilweise) Erhöhung des Unterhaltsbeitrags, nicht jedoch ihres Güterrechtsanspruchs hat durchsetzen können, ist sie zu einer herabgesetzten Parteientschädigung an den Beklagten zu verpflichten (Art. 159 Abs. 2 OG). Der Berufung des Beklagten ist insgesamt kein Erfolg beschieden. Er trägt die entsprechenden Kosten und wird zu einer Parteientschädigung an die Klägerin verpflichtet (Art. 156 Abs. 1, 159 Abs. 2 OG). Die Festlegung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des kantonalen Verfahrens richtet sich nach kantonalem Recht und ist daher vorliegend nicht zu überprüfen. Im Übrigen erweisen sich die entsprechenden Anträge im Umfang der Gutheissung der Berufung der Klägerin ohnehin als gegenstandslos, da die Sache zu diesem Zwecke an die Vorinstanz zurückzuweisen ist.