Citation: 2P.38/2007 05.02.2008 E. 5

Schliesslich rügen die Beschwerdeführer auch eine willkürliche Handhabung von § 12 des Zürcher Volksschulgesetzes. 5.1 Gemäss dieser Bestimmung sind bildungsfähige, aber körperlich oder geistig gebrechliche sowie schwer erziehbare oder sittlich gefährdete Kinder, die dem Unterricht in Normalklassen nicht zu folgen vermögen oder ihn wesentlich behindern, durch die Schulpflege (auf Grund eines Zeugnisses des Schularztes und nach Anhören der Eltern) Sonderklassen zuzuweisen (Abs. 1). Kinder, für die auch ein Unterricht in Sonderklassen nicht in Frage kommt, sind auf Grund eines Zeugnisses des Schularztes einer Sonderschulung zuzuführen. Für die Dauer der Schulpflicht haben diese Kinder Anspruch auf eine ihren Gebrechen und ihrer Bildungsfähigkeit besonders angepasste Schulung und Erziehung (Abs. 2). Weil das Volksschulgesetz für Kinder, die besonders leistungsfähig oder besonders begabt sind, keine besonderen Massnahmen vorsieht, wendet das Verwaltungsgericht § 12 des Volksschulgesetzes analog auf solche Kinder an (vgl. E. 2). 5.2 Die Beschwerdeführer stellen diese Auslegung von § 12 des Zürcher Volksschulgesetzes nicht in Frage. Weiter akzeptieren sie auch ausdrücklich, dass für Hochbegabte eine Sonderschulung in einer Privatschule nur als "ultima ratio" in Betracht fällt (vgl. hierzu auch Urteil 2P.216/2002 vom 5. Februar 2003, E. 5.4). Sie machen einzig geltend, dass der Unterforderung von C.________ nur durch einen Übertritt in die Privatschule habe begegnet werden können, wobei sie diesbezüglich auf das "aussagekräftigere Gutachten" von D.________ verweisen. Mit diesen Ausführungen rügen sie im Ergebnis aber nicht die Anwendung des kantonalen Gesetzesrechts, sondern beanstanden vielmehr erneut die vorgenommene Beweiswürdigung. Ihre diesbezüglichen Vorbringen sind jedoch ohnehin rein appellatorischer Natur, weshalb auf sie so oder anders nicht einzugehen ist (vgl. E. 1.3).