Citation: 8C_640/2022 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, er habe ein Schädel-Hirn-Trauma Grad I erlitten. Damit einhergehende Kopfschmerzen seien geradezu typisch, weshalb die Auffassung des Dr. med. D.________, diese seien nicht unfallkausal, nicht schlüssig sei. Laut dessen kreisärztlicher Beurteilung vom 18. Mai 2021 sei lediglich ein CT des Schädels/Halses erstellt und eine Schädelkalottenfraktur ausgeschlossen worden. Indessen könnten Parenchymverletzungen beziehungsweise Blutungen im Hirn zu tödlichen Schäden führen, weshalb ein MRI (Magnetic Resonance Imaging) hätte durchgeführt werden müssen. Mangels geeigneten bildgebenden Materiales könne vorläufig nicht gesagt werden, ob die Schleudertrauma- oder die Psychopraxis anzuwenden sei. Wenn organisches Hirnsubstrat betroffen sei, sei die Anwendung dieser Rechtsprechung ohnehin obsolet.