Citation: 6B_836/2014 E. 1.5.1

1.5.1. Entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers geht die Vorinstanz bei ihrer Beweiswürdigung nicht ohne Begründung von den Aussagen von Z.________ aus, obwohl es zum Ablauf in der Bar N.________ verschiedene Angaben gibt. Sie hält vielmehr fest, dieser habe bezüglich des Kerngeschehens bemerkenswert konstant ausgesagt (Urteil, S. 14). Anzeichen, dass er aufgrund früherer Probleme mit Y.________ falsch ausgesagt haben könnte, um sich an diesem zu rächen, sieht die Vorinstanz nicht. Auch bestünden keine Anhaltspunkte, wonach er sich mit A.________ abgesprochen haben könnte (Urteil, S. 13 f.). Damit geht die Vorinstanz ausreichend auf den vom Beschwerdeführer geäusserten Verdacht der Falschaussage ein. Inwiefern diese Beweiswürdigung willkürlich sein sollte, ist nicht ersichtlich. Dass sich Z.________ selbst zunächst als blosser Zeuge und "Helfer" der Staatsanwaltschaft sah, ändert daran nichts. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz hinsichtlich seiner Glaubwürdigkeit positiv berücksichtigt, dass er bei seinen Aussagen geblieben ist, als ihm mitgeteilt wurde, sich aufgrund des von ihm geschilderten Sachverhalts vermutlich ebenfalls strafbar gemacht zu haben (Urteil, S. 13). Denn er hätte, wie zunächst angedroht, auch seine bisherigen Aussagen zurückziehen und sich nicht mehr äussern können (act. 2195). Zu Recht weist die Vorinstanz darauf hin, die Aussagen von Z.________ seien durch jene von A.________ sowie teilweise auch durch jene von E.________ und in den Grundzügen von F.________ bestätigt worden (Urteil, S. 14).