Citation: 1C_168/2020 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz sei von der falschen Prämisse ausgegangen, es fehle an einer Vertrauensgrundlage. Hätte die Vorinstanz ihm nicht Bösgläubigkeit unterstellt und seine Interessen sowie die öffentlichen Interessen am Vertrauen in die Behörden im notwendigen Umfang berücksichtigt, hätte sie die Rückbauanordnung als unverhältnismässig aufheben müssen. Wäre das Interesse an der Durchsetzung des raumplanerischen Trennungsinteresses sehr gewichtig gewesen, hätte die kommunale Baubehörde den in der Landwirtschaftszone gelegenen Pool nicht bewilligen und seine Überdachung nicht als von der Bewilligungspflicht ausgenommen qualifizieren dürfen. Auch wenn die Poolüberdachung in Erscheinung trete, bewirke sie aufgrund der umliegenden Bauten keine markant ins Gewicht fallende Zäsur, zumal die vom Pool beanspruchte Fläche als zum Garten zugehörig wahrgenommen werde. Bei der Revision des Zonenplans seien vergleichbare Teile von Hausumschwüngen in der Kernzone des Weilers Gündlikon der Bauzone zugewiesen worden. Die vom Beschwerdeführer beantragte Zuweisung der vom Pool beanspruchten Fläche zur Kernzone sei vom Bauvorstand nur als Vergeltungsmassnahme im Rahmen des vorliegenden Verfahrens zur Ablehnung empfohlen worden. Von einer durch die Revision bewirkten Erhöhung der Legitimität der Zonengrenze dürfe nicht gesprochen werden.