Citation: 1C_202/2019 E. 1

A.________ erhob am 3. Dezember 2018 gegen den Entscheid der Rekurskommission für Strassenverkehrssachen des Kantons Thurgau vom 25. Oktober 2018 betreffend Warnungsentzug Beschwerde und ersuchte dabei um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Der Vizepräsident des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau liess A.________ mit Schreiben vom 4. Dezember 2018 zwecks Beurteilung der finanziellen Verhältnisse das Formular für unentgeltliche Prozessführung zugehen und forderte ihn auf, dieses Formular vollständig ausgefüllt und mit den notwendigen und aktuellen Belegen versehen innert 10 Tagen zu retournieren. Verweigere er die zur Beurteilung seiner aktuellen Gesamtsituation erforderlichen Angaben, könne das Gericht die Bedürftigkeit verneinen. Auf Gesuch hin erstreckte der Vizepräsident am 27. Dezember 2018 diese Frist bis zum 17. Januar 2019. Mit Schreiben vom 17. Januar 2019 teilte A.________ dem Verwaltungsgericht u.a. mit, dass er ohne sofortige Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung bzw. des unentgeltlichen Anwalts nicht in der Lage sei, fristgerecht zu reagieren. Mit Entscheid vom 6. Februar 2019 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau das Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Bewilligung eines unentgeltlichen Anwalts ab und forderte A.________ auf, innert 10 Tagen einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- zu leisten, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Zur Begründung führte das Verwaltungsgericht zusammenfassend aus, dass A.________ innert der erstreckten Frist keinerlei Angaben zu seinen finanziellen Verhältnissen gemacht und auch das ihm zugestellte Formular nicht retourniert habe. Solches wäre ihm auch ohne Anwalt möglich und zumutbar gewesen. Seine Bedürftigkeit sei nicht ausgewiesen, weshalb das Gesuch abzuweisen sei.