Citation: 8C_543/2023 E. 4.2.2

4.2.2. Die Vorinstanz erkannte in ihrem Urteil vom 6. Dezember 2016 in E. 3.9.2, die Aufgabe der Erwerbstätigkeit im September 2013 sei invaliditätsbedingt erfolgt. Sie legte dar, dass die Beschwerdegegnerin wegen ihrer Minderintelligenz seit jeher eingeschränkt und stets nur in geschützten Verhältnissen erwerbstätig gewesen sei. Ein Leben als Gesunde könne sie sich kaum vorstellen, weshalb auf ihre gegenüber der Abklärungsperson getätigten Aussagen nicht abzustellen sei. Massgebend für das Ausmass der Erwerbstätigkeit als Gesunde seien somit die konkreten Lebensumstände während der letzten Jahre. Eine Bundesrechtsverletzung ergibt sich aus diesen Feststellungen der Vorinstanz nicht (vgl. Urteil 9C_497/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 3.2).