Citation: 6B_984/2022 E. 3

Die Beschwerdeführerin äussert sich vor Bundesgericht nicht substanziiert zu ihrer Legitimation und zur Frage der Zivilforderung. Ihr pauschaler Hinweis, sie und ihre Tochter seien geschädigt, reicht hierfür nicht aus. Die Beschwerdeführerin unterlässt es darzulegen, um welche Ansprüche es konkret gehen könnte und inwiefern sich der angefochtene Beschluss darauf auswirken könnte. Sie zeigt namentlich nicht auf, dass und inwiefern ihr ein Vermögensschaden im Zusammenhang mit dem angezeigten Deliktssachverhalt entstanden sein könnte. Ebenso wenig legt sie dar, dass und inwiefern sie eine genugtuungsbegründe Persönlichkeitsverletzung erlitten haben soll. Aufgrund der in Frage stehenden Vorwürfe ist dies auch nicht ohne weiteres ersichtlich. Abgesehen davon sollen drei der vier beschuldigten Personen die angeblich strafbaren Handlungen in ihrer Funktion als Mitglieder der Sozialhilfebehörde der Gemeinde U.________ bzw. des B.________ begangen haben. Gemäss § 6 Abs. 1 i.V.m. § 1 Abs. 1 des Haftungsgesetzes des Kantons Zürich vom 14. September 1969 (HG/ZH; LS 170.1) haftet der Kanton für den Schaden, den ein Mitglied seiner Behörden oder Gerichte oder eine in seinem Dienst stehende Person in Ausübung amtlicher Verrichtungen einem Dritten widerrechtlich zufügt. Dem Geschädigten steht kein Anspruch gegen den Beschuldigten zu (§ 6 Abs. 4 HG/ZH). Das Haftungsgesetz gilt auch für die Gemeinden und Zweckverbände sowie für die Mitglieder und Ersatzmitglieder ihrer Behörden und für die in ihrem Dienste stehenden Personen (§ 2 Abs. 1 HG/ZH). Allfällige Schadenersatz- oder Genugtuungsansprüche der Beschwerdeführerin gegen diese Beschuldigten beurteilten sich folglich ausschliesslich nach dem Haftungsgesetz des Kantons Zürich und wären damit öffentlich-rechtlicher Natur. Die erhobenen Vorwürfe könnten sich daher insofern allenfalls auf öffentlich-rechtliche (Staatshaftungs-) Ansprüche auswirken, von vornherein aber nicht auf Zivilansprüche im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG. Auf die Beschwerde kann daher mangels Legitimation in der Sache nicht eingetreten werden.