Citation: 6B_687/2016 E. 2

Die Beschwerde ist gutzuheissen, das Urteil aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung der Strafzumessung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Die Gerichtskosten sind grundsätzlich von der unterliegenden Beschwerdegegnerin zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege lässt sich angesichts der wesentlich differierenden beiden kantonalen Urteile gutheissen. Ihr Rechtsvertreter ist für die Vernehmlassung aus der Bundesgerichtskasse zu entschädigen (Art. 64 Abs. 2 BGG). Die Beschwerdegegnerin ist darauf aufmerksam zu machen, dass sie der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie später dazu in der Lage ist (Art. 64 Abs. 4 BGG).