Citation: 4F_25/2024 E. 3.3

3.3. Die Gesuchsteller vermögen mit ihren Ausführungen nicht aufzuzeigen, inwiefern das Bundesgericht eine erhebliche Tatsache übersehen hat. Vielmehr versuchen sie unter dem Deckmantel eines angeblichen Revisionsgrundes unzulässige inhaltliche Kritik am Entscheid zu äussern. Ohnehin ist dem Bundesgericht nicht entgangen, dass die Erblasserin ihr Rechtsschutzinteresse am Feststellungsantrag mit der vorbehaltlosen Aufnahme in die Zusatzversicherung rechtfertigte. Vielmehr hat das Bundesgericht das geltend gemachte Feststellungsinteresse gesamthaft geprüft und festgestellt, dass die Gesuchsteller das Feststellungsinteresse an diesem Feststellungsantrag nicht hinreichend dargelegt haben. Da bereits die Erblasserin kein hinreichendes Feststellungsinteresse dargetan hatte und es somit von Beginn weg an einem Rechtsschutzinteresse mangelte, trat das Bundesgericht auf die Beschwerde nicht ein, soweit das Beschwerdeverfahren nicht infolge Beschwerderückzugs abzuschreiben war. Sodann hat das Bundesgericht nicht übersehen, dass das erstinstanzliche Verfahren kostenlos war, sondern vielmehr festgehalten, dass das alleinige Interesse an einer Parteientschädigung bei fehlendem Rechtsschutzinteresse an den Anträgen in der Hauptsache im konkreten Fall kein hinreichendes Rechtsschutzinteresse darstellt. Die Rüge erweist sich als unbegründet.