Citation: 4A_20/2022 E. B

B.a. Mit Eingabe vom 13. August 2019 leitete die Klägerin ein Schiedsverfahren nach den Regeln der Internationalen Handelskammer (ICC) gegen das (damalige) D.________ ein. Zur Begründung führte sie zusammengefasst aus, dass das D.________ im X.2________ und im X.3________ anerkannt habe, ihr (der Klägerin) aus dem X.1________ noch Zahlungen zu schulden. Gestützt auf diese Schuldanerkennung (X.2________ und X.3________) erhob sie die Schiedsklage auf Bezahlung der ausstehenden Beträge. B.b. Am 12. November 2019 stellte die Klägerin einen Antrag auf Einbeziehung von A.________ in das Schiedsverfahren. Sie begründete dies damit, dass er als Alleineigentümer des D.________s ihr (der Klägerin) gegenüber persönlich hafte. Mit Eingabe vom 25. Februar 2020 wies die Klägerin darauf hin, dass zwischenzeitlich eine Rechtsnachfolge stattgefunden habe. Neue Beklagte - qua Übernahme sämtlicher Rechte und Pflichten - sei die C.________. B.c. Am 13. und 14. April 2021 fand eine Beweisverhandlung statt, an welcher der Zeuge G.________ einvernommen wurde. B.d. Mit Eingabe vom 3. Juni 2021 beantragte die Klägerin im Wesentlichen, die C.________ und A.________ seien unter solidarischer Haftbarkeit zu verurteilen, ihr EUR 50'779'407.94 nebst Zins zu bezahlen. B.e. Die C.________ und A.________ bestritten die Zuständigkeit des Schiedsgerichts. Eventualiter beantragten sie die Abweisung der Schiedsklage. B.f. Mit Schiedsentscheid vom 30. November 2021 erklärte sich das ICC-Schiedsgericht für zuständig zur Beurteilung der Streitigkeit zwischen der Klägerin und A.________ (Dispositiv-Ziffer 1). Es verurteilte Letzteren, der Klägerin EUR 50'779'407.94 nebst Zins zu bezahlen (Dispositiv-Ziffern 2 und 3). Der Klage gegen die C.________ gab es mangels Zuständigkeit nicht statt (Dispositiv-Ziffer 4). Ferner regelte es die Verteilung der Kosten (Dispositiv-Ziffern 5-7) und wies alle übrigen Begehren und Anträge ab (Dispositiv-Ziffern 8 und 9).