Citation: U 66/03 23.01.2004 E. 2

Nach Lage der medizinischen Akten, insbesondere auch dem insoweit nicht umstrittenen MEDAS-Gutachten vom 6. Juni 2001, liegen aus somatischer Sicht keine behandlungsbedürftigen und/oder die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers einschränkenden gesundheitlichen Folgen des Unfalles vom 8. August 1997 mehr vor. Dies gilt auch in Bezug auf die zwar anerkanntermassen unfallkausale, aber geringfügige Hörstörung und die im Einspracheverfahren noch streitig gewesene Schädigung der Nase. Eine Beeinträchtigung besteht nur insoweit, als wegen eines unfallfremden und daher für die streitige Leistungspflicht des Unfallversicherers nicht relevanten Rückenleidens von körperlich schweren Arbeiten abgeraten wird. Gemäss dem angefochtenen Entscheid leidet der Beschwerdeführer indessen an psychischen Beeinträchtigungen, für welche das Unfallereignis vom 8. August 1997 zumindest eine Teilursache darstellt. Diese Beurteilung kann aufgrund der medizinischen Aktenlage bestätigt werden und wird vom Unfallversicherer auch nicht beanstandet. Der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem besagten Vorfall und der psychisch bedingten Beeinträchtigung ist damit zu bejahen (vgl. BGE 119 V 338 Erw. 1). Uneins sind sich die Verfahrensbeteiligten hingegen in der Beantwortung der Frage, ob das festgestellte seelische Leidensbild einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall entspricht oder aber, zumindest teilweise, natürlich kausal durch eine beim Fahrradsturz erlittene organische Schädigung - im Sinne eines Schädel-Hirn-Traumas - hervorgerufen wurde, was je nachdem zu einer unterschiedlichen Adäquanzbeurteilung führen kann.