Citation: 1C_508/2023 E. 3.5.1

3.5.1. Soweit die Beschwerdeführenden geltend machen, die Stadt Winterthur hätte ihnen im Jahr 2008 eine unmittelbar angrenzende Parzelle verkauft und spätestens seither um den Betrieb der Hundezucht gewusst, vermögen sie daraus keine Vertrauensgrundlage abzuleiten. Es ist nicht - wie die Beschwerdeführenden vorbringen - selbstredend, dass die Stadt den Verkauf im Wissen um die Aufnahme oder die Erweiterung der Hundezucht getätigt hätte. Entsprechende Unterlagen, die diese Behauptung belegen würden, reichen die Beschwerdeführenden nicht ein. Im Gegenteil, hielten sie in der Beschwerde an die Vorinstanz sogar selbst fest, dass der Nutzungszweck der Parzelle bei der Stadt niemanden interessierte, sondern diese einfach das Land verkaufen und hierbei einen guten Kaufpreis erzielen wollte. Eine schützenswerte Vertrauensgrundlage bedingt jedoch, dass die angesprochene Behörde sich konkret mit dem entsprechenden Fall befasste und ein bestimmtes Verhalten an den Tag legte, aus dem objektiv auf eine Vertrauensgrundlage geschlossen werden kann. Unspezifische Behördenkontakte reichen hierzu kaum je aus (BGE 134 I 23 E. 7.5; 131 II 627 E. 6.2; MATTHIAS KRADOLFER, in: St. Galler Kommentar zur Schweizerischen Bundesverfassung, 4. Aufl. 2023, N. 100 zu Art. 9 BV). Folglich vermögen die Beschwerdeführenden mit ihren diesbezüglichen Vorbringen weder eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung (vgl. E. 2.2 hiervor) noch eine Vertrauensgrundlage darzulegen.