Citation: 5A_176/2018 E. 3.2

3.2. Die Vorbringen des Beschwerdeführers, mit denen er - entgegen der dem Grundbuch entnommenen Angaben im Lastenverzeichnis ("Fr. 780'000.--"; "Register-Schuldbrief"; "Höchstzinsfuss 10 %") - mit Bezug auf die Pfandstelle 1 implizit das Vorliegen einer sog. Maximalhypothek behauptet (vgl. dazu Urteil 5A_109/2011 vom 24. Juni 2011 E. 4.2.1; JENT-SØRENSEN, Die Rechtsdurchsetzung bei der Grundstückverwertung in der Spezialexekution, 2003, Rz. 249 S. 98), gehen am Thema vorbei und entkräften die vorinstanzliche Beurteilung nicht. So stellt der Beschwerdeführer zu Recht nicht in Abrede, dass es der Aufsichtsbehörde nicht zusteht, über materiellrechtliche Fragen betreffend Bestand, Umfang, Rang oder Fälligkeit eines im Lastenverzeichnis eingetragenen Rechts zu entscheiden (BGE 141 III 141 E. 4.2 mit Hinweisen; LORANDI, Betreibungsrechtliche Beschwerde und Nichtigkeit, 2000, N. 25 und 29 zu Art. 17 SchKG). Abgesehen davon, dass das Anliegen des Beschwerdeführers, die Pfandhaft des Grundstücks zugunsten der erstrangigen Grundpfandgläubigerin im Fr. 780'000.-- übersteigenden Forderungsbetrag abzuerkennen, somit ohnehin nicht mit betreibungsrechtlicher Beschwerde verfolgt werden konnte, ist der Verfahrensabschnitt, in dem der Beschwerdeführer vorgehende in das Lastenverzeichnis aufgenommene Grundpfandrechte (auch hinsichtlich des Umfangs der Pfandsicherheit) hätte in Frage stellen können, überdies längst vorbei. S oweit der Beschwerdeführer diesbezüglich geltend macht, er habe keine Gelegenheit zur Anfechtung im Rahmen des Lastenbereinigungsverfahrens gehabt, widerspricht dies den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen und der Aktenlage. Vorliegend steht fest, dass der Beschwerdeführer trotz Klagefristansetzung des Betreibungsamts innert 20-tägiger Frist beim zuständigen Gericht keine Lastenbereinigungsklage eingereicht hat. Damit hat die Vorinstanz zu Recht festgehalten, dass das Lastenverzeichnis rechtskräftig geworden ist, was bedeutet, dass der Anspruch für die betreffende Betreibung als anerkannt gilt (Art. 108 Abs. 2 und 3 i.V.m. Art. 140 Abs. 2 und Art. 156 Abs. 1 SchKG; JENT -Sørensen, a.a.O., Rz 372 S. 157 und Rz. 659 S. 271 f.) und - vorbehältlich hier offenkundig nicht vorliegender Ausnahmen - im Verteilungsstadium nicht mehr angefochten werden kann (vgl. Art. 43 Abs. 1 [gemäss dem Verweis von Art. 102 VZG] und Art. 112 Abs. 1 Satz 2 VZG).