Citation: 8C_188/2024 E. 5.4.1

5.4.1. Nach dem Gesagten kann der Rentenanspruch umfassend ("allseitig") geprüft werden (vgl. E. 2.2 hiervor am Ende). Vor diesem Hintergrund ist keine Rechtsverletzung ersichtlich, wenn die Vorinstanz dem polydisziplinären Gutachten der D.________ GmbH vom 26. Mai 2020 auch hinsichtlich der somatischen Leiden Beweiskraft zuerkannte. Insbesondere gelangten die medizinischen Sachverständigen zu einem schlüssigen Tätigkeitsprofil für adaptierte Tätigkeiten. Demnach seien für die Beschwerdeführerin (zeitlich vollschichtig) leichte und kurzzeitig mittelschwere Tätigkeiten mit der Möglichkeit zu wechselnden Körperpositionen geeignet. Der Beantwortung der von der Beschwerdegegnerin gestellten Fragen ist im Weiteren unmissverständlich zu entnehmen, dass die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Sozialarbeiterin diesem Profil entspricht, also nach Auffassung der Experten als (optimal) angepasst gilt (vgl. Gutachten, S. 33). Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin besteht somit weder hinsichtlich des Tätigkeitsprofils noch betreffend einer zumutbaren Verweisätigkeit eine Lücke, welche die Beweiskraft des Gutachtens als Ganzes in Zweifel ziehen könnte. Infolgedessen durfte das kantonale Gericht die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in ihrer früheren Tätigkeit als Handarbeitslehrerin mangels Entscheidrelevanz offen lassen. Dass sich die Vorinstanz dabei - wie in der Beschwerde behauptet - ohne medizinische Grundlage lediglich auf eigene Behauptungen oder Mutmassungen abgestützt oder sonstwie die Aufgabenverteilung zwischen Arzt und Verwaltung bzw. (hier) Gericht missachtet hätte (vgl. dazu: BGE 140 V 193 E. 3.2), ist nicht nachvollziehbar.