Citation: U 116/01 05.02.2003 E. 3

Zu Recht hat die Vorinstanz erwogen, dass unter Berücksichtigung des somatischen und des psychischen Gesundheitszustandes auch nach dem 1. September 1996 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % für eine leidensangepasste Tätigkeit besteht. Auf ihre zutreffenden, sorgfältigen Erwägungen kann vollumfänglich verwiesen werden. Sie stützt sich dabei zunächst auf die ärztlichen Berichte des Dr. med. J.________, Innere Medizin FMH, vom 27. November 1996 sowie vom 27. Juli 1997 und des Dr. med. G.________, Innere Medizin FMH, speziell Rheumakrankheiten, Medizinisches Zentrum X.________, vom 31. Juli 1997. Die psychischen Störungen, unter denen der Beschwerdeführer unbestrittenerweise leidet, stehen auf Grund der medizinischen Berichte in natürlichem Kausalzusammenhang mit dem Unfall. Die Frage nach der Adäquanz hat die Vorinstanz offen gelassen. Sie ist indessen zu bejahen, ist der erlittene Unfall doch angesichts der besonderen Eindrücklichkeit - aus drei Metern Höhe herabstürzende, beladene Holzpalette von angeblich 431 kg Gewicht - den schwereren im mittleren Bereich zuzuordnen und leidet der Beschwerdeführer ausserdem an körperlichen - chronischen lumbalen und thorakalen - Dauerschmerzen (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa). Daraus folgt jedoch nicht ein höherer Grad der Arbeitsunfähigkeit. Dieser lässt sich, wie die Vorinstanz ebenfalls richtig erwogen hat, nicht einfach durch eine Addition von einzelnen physischen und psychischen Beeinträchtigungen ermitteln. Mit dem kantonalen Gericht ist in Bezug auf die zumutbare leidensangepasste Tätigkeit dem umfassenden Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS), vom 8. Oktober 1998 der Vorzug vor dem Bericht des Hausarztes Dr. med. S.________, vom 11. August 1997 zu geben, sagen doch Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aus (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc). Die Ärzte der MEDAS attestieren dem Versicherten unter Berücksichtigung des rheumatologischen wie des psychiatrischen Aspektes eine Arbeitsunfähigkeit von 50 %. Ihr Gutachten genügt den rechtsprechungsgemässen Anforderungen (BGE 125 V 352 Erw. 3) und es kann ohne Weiteres darauf abgestellt werden.