Citation: 5A_555/2023 E. 8

Die Behauptung, das Kind wolle weiterhin in der Schweiz bleiben (Rz. 55), erfolgt in rein appellatorischer Form; ausserdem setzt sich der Beschwerdeführer nicht mit der obergerichtlichen Erwägung auseinander, dass es sich angesichts seines Alters noch nicht gar keine tragfähige Meinung zur Frage bilden könnte, ob ein Wegzug oder ein Verbleib langfristig besser wäre. Mangels Verfassungsrügen ist hierauf nicht weiter einzugehen. Insgesamt ergibt sich in Bezug auf die Wegzugsfrage, dass - soweit die Beschwerdevorbringen nicht ohnehin appellatorisch bleiben - im Zusammenhang mit den minutiösen oberinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen und den das einschlägige Prüfungsprogramm beachtenden ausführlichen Erwägungen keine Verfassungsverletzungen auszumachen und noch weniger solche dargelegt sind. Dem ist anzufügen, dass nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung vom auswanderungswilligen Elternteil selbstredend nicht Details wie genaue Wohnadresse etc. verlangt werden können, weil er für die Umsetzung seiner Pläne auf den bewilligenden Gerichtsentscheid angewiesen ist, dass aber die Konturen des Wegzuges feststehen müssen, weil der Gerichtsentscheid, mit welchem die Zustimmung des anderen Elternteils substituiert werden soll, auf konkreten Grundlagen fussen muss (BGE 142 III 481 E. 2.8). Dies ist vorliegend der Fall und die Mutter hat mit den aktenkundigen Vorverträgen betreffend Arbeit, Schule und Logopädie alles getan, was von ihr während des bis zur Genehmigung der Auswanderung bestehenden Schwebezustandes erwartet werden konnte, um für sich und C.________ eine tragfähige Basis für das zukünftige Leben in Playa del Carmen zu garantieren.