Citation: 1C_651/2021 E. 9.1

9.1. Der Regierungsrat anerkannte - wie schon das ARE/SZ im Gesamtentscheid vom 28. Juli 2020 - die Einsprachelegitimation der Beschwerdegegner 1, 3, 5 und 6 gestützt auf Art. 12 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 über den Natur- und Heimatschutz (NHG; SR 451) in Verbindung mit der Verordnung über die Bezeichnung der im Bereich des Umweltschutzes sowie des Natur- und Heimatschutzes beschwerdeberechtigten Organisationen vom 27. Juni 1990 (VBO; SR 814.076). Da die Beschwerdegegner 1-7 alle gemeinsam Einsprache gegen das nachträgliche Baugesuch erhoben hätten, habe das ARE/SZ die Einsprachelegitimation der Beschwerdegegner 2, 4 und 7 offenlassen können. Das Verwaltungsgericht erachtete dies als zutreffend und ergänzte, dass die vormaligen Einsprecher im verwaltungsgerichtlichen Verfahren sogar bei Fehlen der Rechtsmittellegitimation Verfahrenspartei wären (mit Verweis auf MARTIN BERTSCHI, in: Alain Griffel (Hrsg.), Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. Aufl., Zürich 2014, Vorbem. zu §§ 21-21a N. 15). Damit hat es eine kurze, aber ausreichende Begründung für die Anerkennung der Parteistellung gegeben.