Citation: 4A_206/2023 E. 6.1.2

6.1.2. Wie sich aus den obigen vorinstanzlichen Erwägungen ohne Weiteres ergibt, meinte die Vorinstanz mit der von der Beschwerdeführerin beanstandeten Formulierung nicht, dass die betreffende Klausel nur dann greift, wenn tatsächlich (bereits) eine Sanktion erfolgte. Dies ergibt sich bereits daraus, dass die Vorinstanz am Ende des betreffenden Abschnitts ausführt, einem Risiko ernsthaft ausgesetzt zu sein, bedeute somit nicht, dass sich das Risiko tatsächlich oder gar endgültig (im Sinne von rechtskräftig) verwirklichen müsse. Vielmehr ging es der Vorinstanz in der von der Beschwerdeführerin beanstandeten Stelle darum, darzulegen, dass das blosse Risiko der Einleitung eines Enforcement-Verfahrens nicht ausreicht, sondern dass es eines Risikos einer Bestrafung wegen Verstosses gegen das US-amerikanische Sanktionsrecht bedürfe.