Citation: 6B_1037/2023 E. 3.5

3.5. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Vorinstanz habe einen relevanten Teil des Sachverhaltes ausser Acht gelassen, indem sie die Vorkommnisse vor dem Zwischenfall in Stein (AG) unberücksichtigt gelassen und dadurch zu Unrecht eine Notwehrsituation verneint habe. Die Vorinstanz habe nicht festgestellt, dass der Beschwerdegegner in Bad Säckingen dem Beschwerdeführer gegenüber eine drohende Haltung eingenommen, ihn zumindest zu schlagen versucht und beschimpft habe. Im Zusammenhang mit einer allfälligen Notwehrsituation hat die Vorinstanz festgehalten, dass nicht davon auszugehen sei, dass sich der Beschwerdeführer vor dem Beschwerdegegner gefürchtet habe und es insbesondere nicht nachvollziehbar sei, weswegen der Beschwerdeführer nach den Geschehnissen in Bad Säckingen dem Beschwerdegegner bis zum Parkplatz des Imbisses "C.________" gefolgt sei. Diese Erwägungen vermag der Beschwerdeführer mit seinem Vorbringen, es sei ihm nicht möglich gewesen, dem Beschwerdegegner nicht hinterherzufahren und er habe riskiert, von diesem weiter behelligt zu werden, angesichts des Strassenverlaufs nicht in Frage zu stellen. Ferner lassen sich den Ausführungen des Beschwerdeführers auch hinsichtlich der Geschehnisse auf dem Parkplatz des Imbisses "C.________" keine Umstände entnehmen, die das Anfahren des Beschwerdegegners rechtfertigen könnten. Dies ist insbesondere der Fall, wenn der Beschwerdeführer vorbringt, der Beschwerdegegner sei auf dem Parkplatz des Imbisses gestikulierend auf sein Fahrzeug zugegangen. Diesbezüglich hat die Vorinstanz nachvollziehbar dargelegt, dass selbst im Falle des vom Beschwerdeführer geschilderten Verhaltens des Beschwerdegegners die Möglichkeit bestanden habe, die Örtlichkeit mit dem Fahrzeug zu verlassen, ohne den Beschwerdegegner anzufahren. Vor diesem Hintergrund ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz nicht ausführlicher auf die Auseinandersetzung in Bad Säckingen eingegangen ist.