Citation: 8C_793/2019 E. A

Der 1959 geborene A.________ meldete sich am 31. Dezember 2014 wegen verschiedener Krankheiten (Diabetes mellitus Typ 2, Osteoporose, chronisches Schmerzsyndrom bei Polyarthrose und anderen degenerativen Veränderungen, Verdacht auf Schlafapnoesyndrom) zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Basel-Stadt zog medizinische sowie andere Unterlagen bei. Zudem holte sie das auf rheumatologischen und endokrinologischen Untersuchungen beruhende Gutachten der asim, Universitätsspital vom 18. April 2017 ein. Auf Empfehlung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) hin liess sie den Versicherten auch psychiatrisch explorieren (Expertise der asim vom 6. Juli 2018). Im Vorbescheidverfahren brachte der Rechtsvertreter des Versicherten den Bericht der behandelnden Dr. med. B.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 12. November 2018 ins Verfahren ein, wozu sich der psychiatrische Sachverständige der asim am 5. Februar 2019 äusserte. Mit Verfügung vom 18. Februar 2019 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf eine Invalidenrente. Zur Begründung führte sie aus, gemäss den spezialärztlichen Auskünften sei der Versicherte seit Jahren zu 80 % in der angestammten Beschäftigung als Nachtportier arbeitsfähig gewesen, in einer den Leiden besser angepassten Tätigkeit (körperlich leicht belastende, in Wechselhaltung und ohne Sturzgefahr ausübbare Arbeiten, ohne Hantieren mit Lasten über 5 kg) sei eine ganztägige Arbeitsfähigkeit ausgewiesen. Daher sei die Wartezeit von einem Jahr durchgehender Arbeitsunfähigkeit von mindestens 40 % nicht erfüllt.