Citation: U 479/06 08.08.2007 E. 3

Dem mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gestellten sinngemässen Antrag auf Durchführung einer öffentlichen Verhandlung (mit Parteibefragung) ist nicht stattzugeben. Da der Antrag erstmals im letztinstanzlichen Verfahren gestellt wurde, ist er nach der mit Bezug auf den Sozialversicherungsprozess zu Art. 6 Ziff. 1 EMRK und Art. 30 Abs. 3 BV ergangenen Rechtsprechung grundsätzlich verspätet und der - primär im erstinstanzlichen Gerichtsverfahren zu gewährleistende - Anspruch auf Durchführung einer öffentlichen Verhandlung damit verwirkt (BGE 125 V 37 E. 2 S. 38, 122 V 47 E. 3a und 3b/bb S.55 mit Hinweisen; SVR 2006 IV Nr. 1 S. 4 E. 3.7.1 [I 573/03]; RKUV 2004 Nr. U 497 S. 155 E. 1.2 [U 273/02]); gewichtige öffentliche Interessen, die eine öffentliche Verhandlung gebieten würden (122 V 47 E. 3a S. 55; SVR 2006 IV Nr. 1 S. 3 E. 3.4), sind keine ersichtlich. Wie sich im Übrigen aus den verfügbaren Akten mit hinreichender Zuverlässigkeit ergibt, vermöchte die Durchführung einer öffentlichen Verhandlung nichts an der Unbegründetheit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu ändern (vgl. BGE 122 V 47 E. 3b/dd S. 57).