Citation: 2F_31/2022 E. 1.4

1.4. Da die Gesuchstellerin in ihrer Eingabe vom 9. September 2022 keinen Revisionsgrund genannt hatte, die Fristen je nach Revisionsgrund aber unterschiedlich sind (vgl. Art. 124 Abs. 1 BGG), setzte das Bundesgericht den Verfahrensbeteiligten eine Frist bis zum 6. Oktober 2022 an, um eine allfällige Vernehmlassung zum Revisionsgesuch sowie zum Gesuch um aufschiebende Wirkung einzureichen. Zudem ordnete das Bundesgericht mit Verfügung vom 14. September 2022 an, dass bis zum Entscheid über das Gesuch um aufschiebende Wirkung alle Vollziehungsvorkehrungen zu unterbleiben haben. Mit Schreiben gleichen Datums teilte das Bundesgericht dem Rechtsvertreter der Gesuchstellerin sodann mit, dass es ihm frei stehe, das Revisionsgesuch innerhalb der gesetzlichen nicht erstreckbaren Fristen (Art. 124 i.V.m. Art. 47 Abs. 1 BGG) zu ergänzen. Am 28. September 2022 (Postaufgabe) reichte die Gesuchstellerin eine Ergänzung des Revisionsgesuchs ein. Das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn schliesst auf Abweisung des Revisionsgesuchs, soweit darauf einzutreten sei, und verzichtet auf Bemerkungen zum Gesuch um aufschiebende Wirkung. Das Migrationsamt des Kantons Solothurn beantragt ebenfalls Abweisung des Revisionsgesuchs, soweit darauf einzutreten sei. Hinsichtlich des Gesuchs um aufschiebende Wirkung weist es darauf hin, dass derzeit aufgrund der fortgeschrittenen Schwangerschaft der Gesuchstellerin auf einen zwangsweisen Vollzug der Rückweisung verzichtet werde. Das Staatssekretariat für Migration SEM lässt sich nicht vernehmen.