Citation: C 90/00 09.03.2001 E. 62

62. Altersjahr (November 1998) eine Weiterbeschäftigung zu 50% an. Dabei erzielte der Beschwerdeführer einen Monatslohn von Fr. 2708. 35 im Monat (oder Fr. 2500.- x 13), welchen er als Zwischenverdienst abrechnete. Zusätzlich erhielt er monatlich Fr. 2502.- an Altersleistungen von der Pensionskasse. Mit Vertrag vom 10. Juni 1998 verlängerte die Firma die Anstellung zu 50% bei gleichem Lohn bis 31. Mai 2000. Gestützt auf die seit 1. September 1999 gültige Fassung von Art. 18 Abs. 4 AVIG, wonach Altersleistungen der beruflichen Vorsorge von den Arbeitslosenentschädigungen abzuziehen sind, kam die Verwaltung zum Ergebnis, dass ab September 1999 bzw. von Oktober 1999 bis Mai 2000 kein Anspruch mehr auf Taggelder der Arbeitslosenversicherung bestehe. Der Beschwerdeführer macht hiegegen geltend, die Pensionskassenleistung von Fr. 2502.- im Monat bestehe einerseits aus einer Altersrente der Pensionskasse von Fr. 1502.- und anderseits aus einer freiwilligen Zahlung von Fr. 1000.-, welche die Arbeitgeberfirma über die Pensionskasse ausrichte. Freiwillige Zahlungen des Arbeitgebers dürften aber nicht in die Berechnung des Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung einbezogen werden, weshalb sein Taggeldanspruch entsprechend zu korrigieren sei.