Citation: 5A_111/2016 E. 5.1

5.1. Das Kantonsgericht kommt zum Schluss, der Beschwerdeführerin sei unter den gegebenen Umständen kein hypothetisches Erwerbseinkommen anzurechnen. Es verwirft aber den Einwand der Beschwerdeführerin, wonach sich ihr Einkommen aus Vermögensertrag verschlechtert habe, weil die Dividendenausschüttung von Fr. 1'950.-- pro Monat weggefallen sei. Die Vorinstanz hält der Beschwerdeführerin entgegen, sie begründe diese Tatsachenbehauptung in keiner Weise und verweise auf die beizuziehenden Akten im Berufungsverfahren zzz gegen den erstinstanzlichen Entscheid vom 6. Mai 2015 betreffend vorsorgliche Massnahmen. Mit diesem Verweis auf ein zwar konnexes, aber separat geführtes Massnahmeverfahren genüge sie den gesetzlichen Anforderungen an die Berufungsbegründung nicht, zumal schon blosse Verweise auf Vorakten oder auf Ausführungen in vorinstanzlichen Rechtsschriften ungenügend seien. Die Beschwerdeführerin habe zwar schon vor der ersten Instanz behauptet, dass sich ihr Einkommen aus Vermögensertrag verschlechtert habe, entsprechende Nachweise aber nicht eingereicht, sodass die Behauptung unbewiesen geblieben sei.