Citation: 4D_73/2009 09.07.2009 E. A

Die von A.________ beherrschte Y.________ GmbH (Beschwerdegegnerin) vermittelte für die FC X.________ AG und später für den Fussballclub X.________ (Beschwerdeführer) Sponsoren auf Provisionsbasis. Anfangs 2004 befand sich die FC X.________ AG in finanziellen Schwierigkeiten. Unter anderem schuldete sie der Beschwerdegegnerin Provisionen im Betrag von etwa Fr. 240'000.--. Am 12. Januar 2004 übergab B.________, der damalige Verwaltungsratspräsident der FC X.________ AG, A.________ einen WIR-Check über nominal Fr. 110'000.-- zu einem anrechenbaren Wert von Fr. 66'000.-- (60%). Der Beschwerdeführer behauptet, die FC X.________ AG habe mit A.________ abgemacht, dass die Beschwerdegegnerin mit dem Geld ausstehende Sozialversicherungsbeiträge der FC X.________ AG in der Höhe von Fr. 28'763.-- begleiche und den Rest (Fr. 37'237.--) an ihre offenen Provisionsforderungen anrechne. Die Beschwerdegegnerin bestreitet, dass sie sich zur Begleichung der Sozialversicherungsbeiträge verpflichtet habe. Am 24. März 2004 wurde der FC X.________ AG die provisorische Nachlassstundung bewilligt. Am 4. Mai 2004 veräusserte die FC X.________ AG in prov. Nachlassstundung ihre Aktiven und übertrug den Spielbetrieb auf den Beschwerdeführer. Im Rahmen dieser Vereinbarung bezahlte der Beschwerdeführer der FC X.________ AG ausserdem einen Barbetrag zur Tilgung privilegierter Schulden, darunter die betreffenden Sozialversicherungsbeiträge. Im Gegenzug trat die FC X.________ AG dem Beschwerdeführer u.a. eine allfällige Forderung gegenüber der Beschwerdegegnerin ab. Gemäss dem am 13. Dezember 2004 genehmigten Nachlassvertrag erhielt die Beschwerdegegnerin auf ihre Forderung von Fr. 153'380.-- eine Nachlassdividende von Fr. 4'601.40.