Citation: 1C_514/2024 E. 7.4

7.4. Die Beschwerdeführenden machen noch geltend, die Vorinstanz habe die Beweise willkürlich gewürdigt. Die Vorinstanz stütze sich beim Vorwurf, sie seien in Geldwäschereiaktivitäten involviert, nur auf den OCCRP-Artikel, ohne diesen zu hinterfragen. Bezüglich der Herkunft des Vermögens hätten sie ausgeführt, der Vater der Beschwerdeführerin hätte ihr USD 25 Mio. geschenkt, jedoch nicht behauptet, diese Schenkung sei die einzige Quelle des Vermögens der Beschwerdeführerin. Die Schenkung sei vielmehr das "Startkapital" gewesen. In ihrer Beschwerde vor der Vorinstanz hätten die Beschwerdeführenden belegt, dass die Villa F1.________ und die Wohnung der Beschwerdeführerin in Genf zum überwiegenden Teil durch Hypothekardarlehen finanziert worden seien. Indem die Vorinstanz sich einzig auf den OCCRP-Artikel abgestützt habe, habe sie eine willkürliche Beweiswürdigung vorgenommen. Sie habe die Beweise ausserdem auch willkürlich gewürdigt, indem sie die Bedeutung und Tragweite der bundesanwaltschaftlichen Bestätigung über das Fehlen eines Strafverfahrens verkannt habe.