Citation: 2C_756/2019 E. 3.2.3

3.2.3. Die Beschwerdeführer rügen weiter, dass ihr Anspruch auf rechtliches Gehör nicht dadurch geheilt worden sei, dass die Sicherheitsdirektion ihnen Einblick in Akten gewährte, die ihnen durch den Beschwerdegegner vorenthalten worden waren. Auch diese Rügen ist unbegründet. Die Beschwerdeführer haben die Möglichkeit gehabt, sich gehörig zu äussern und sie zeigen nicht auf, inwiefern ihnen durch die fehlerhafte Akteneinsicht entscheidrelevante Schriftsätze vorenthalten worden wären. Eine Rückweisung an den Beschwerdegegner wäre somit einem formalistischen Leerlauf gleichgekommen, weshalb einer Heilung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör nichts entgegensteht (vgl. Weiss/Casanova, Leichte oder schwere Verletzung des rechtlichen Gehörs? in: ZBJV 2020, S. 21, 48). Zudem geht die Rüge fehl, dass der Anspruch der Beschwerdeführer auf rechtliches Gehör durch die Auferlegung eines Teils der Kosten des Rechtsmittelverfahrens verletzt worden wäre. Indem die Sicherheitsdirektion dem Beschwerdegegner teilweise die Verfahrenskosten auferlegt hat, hat sie dem Umstand der nachträglichen Heilung des Verfahrensfehlers bei der Kostenregelung Rechnung getragen. Mangels Substanziierung, weshalb die Sicherheitsdirektion mit dieser Regelung ihren Ermessenspielraum überschritten hätte, ist auf diese Rüge nicht weiter einzugehen (vgl. Urteil 1C_41/2014 vom 24. Juli 2014 E. 7.3).