Citation: 8C_152/2022 E. 5.2

5.2. Im Sinne einer Eventualbegründung führte das kantonale Gericht weiter aus, die IV-Stelle habe überzeugend dargelegt, dass die Valideneinkommen anhand der Tabellenlöhne der LSE des Jahres 2016 (Tabelle TA1_b, Durchschnittswert der Ziffern 64 [Finanzdienstleistungen] und 65 [Versicherungen], berufliche Stellung 3 [unteres Kader], Frauen) zu ermitteln seien, wobei für das Jahr 2016 ein solches von Fr. 127'531.60 resultiere. Beizupflichten sei namentlich der Argumentation der IV-Stelle, wonach die Ausbildung und Berufserfahrung der Beschwerdeführerin nicht für eine Führungslaufbahn sprächen, zumal mit der D.________ AG eine Arbeitgeberin aktenkundig den Führungsstil der Beschwerdeführerin als Teamleiterin bemängelt habe. Auch die tatsächliche Einkommensentwicklung bis zum Kalenderjahr 2010 spreche nicht dafür, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall überwiegend wahrscheinlich eine Stelle im obersten, oberen oder mittleren Kader im Finanzbereich bekleidet hätte. Gleiches gelte für die ständigen Stellenwechsel der Beschwerdeführerin zwischen 2005 und 2010, welche ebenfalls gegen die Annahme sprächen, dass sie in der Lage gewesen wäre, auf unbefristete Dauer einen Kaderlohn in der geltend gemachten Höhe von rund Fr. 180'000.- zu erzielen. Stelle man die von der Beschwerdeführerin ausdrücklich anerkannten Invalideneinkommen der Jahre 2016 bis 2019 den von der IV-Stelle anhand der Lohnentwicklung hochgerechneten Valideneinkommen gegenüber, resultiere für die Jahre 2017 bis 2018 kein rentenbegründender Invaliditätsgrad; für das Jahr 2019 resultiere ein Invaliditätsgrad von 42 % und damit ein Anspruch auf eine Viertelsrente. Einzig für das Jahr 2016, so die Vorinstanz im Weiteren, würde im Vergleich zur Revisionsverfügung der IV-Stelle insoweit eine Verschlechterung resultieren, als unter Berücksichtigung des von der Beschwerdeführerin anerkannten höheren Invalideneinkommens kein rentenbegründender Invaliditätsgrad von mindestens 40 % erreicht würde. Nachdem die IV-Stelle in ihrer Vernehmlassung jedoch keine reformatio in peius (Verschlechterung) beantragt habe und um allen Umständen gerecht zu werden, werde auf eine Aufhebung der Viertelsrente für das Jahr 2016 verzichtet.