Citation: 6B_40/2024 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erachtet den vorgeworfenen Sachverhalt gestützt auf die als glaubhaft bewerteten Aussagen von D.________ als erstellt. Zwar sei zu beachten, dass sie die Tochter bzw. Schwester der Beschwerdegegner sei und dass der Beschwerdeführer, zu welchem ihre Familie ein schlechtes Verhältnis habe, jahrelang auch ihr Nachbar gewesen sei. Sie habe immer noch eine grosse Abneigung ihm gegenüber und ihre Befangenheit verlange eine kritische Auseinandersetzung mit ihren Aussagen. Gleichwohl könne nicht gesagt werden, ihnen komme von Vornherein kein Beweiswert zu, sei sie doch auf die Strafbarkeit einer falschen Anschuldigung hingewiesen worden. Sie habe bei ihren Einvernahmen jeweils ausgesagt, den Beschwerdeführer auf der Mauer gesehen zu haben. Die Mauer sei von der Strasse und vom Vorplatz aus gut sichtbar - und zwar umso besser, je rechtwinkliger man darauf schaue. Genau dies sei bei ihr der Fall gewesen, als sie das Elternhaus durch die Garage betreten habe. Der Beschwerdeführer selbst habe bei der erstinstanzlichen Verhandlung nicht ausgeschlossen, auf der Mauer gestanden zu sein, sondern lediglich ausgesagt, dass es, sollte er dort gestanden sein, um das Loch gegangen sei; er habe mit dem Locheisen gearbeitet. Nachdem sich aber zum Tatzeitpunkt auf der Grundstücksseite des Beschwerdeführers bereits eine Holzwand befunden habe und bis zur Mauer der Beschwerdegegner nur noch 20 bis 30 cm verblieben seien, müsse davon ausgegangen werden, dass er nicht ausschliesslich von seinem Grundstück aus mit dem Locheisen habe hantieren können, was für die Glaubhaftigkeit der Aussagen von D.________ spreche. Nach Ansicht der Vorinstanz sei somit hinreichend erstellt, dass der Beschwerdeführer den Garten der Beschwerdegegner gegen deren Willen betreten habe. Auf die beantragte Einvernahme seiner Ehefrau könne verzichtet werden. Es sei davon auszugehen, dass sie, wie der Beschwerdeführer auch, keine genauen Angaben dazu machen könne, wo er an jenem Tag gestanden sei.