Citation: 8C_672/2019 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Argumentation der Vorinstanz sei insoweit widersprüchlich, als sie selber in den Zusammenfassungen der jeweiligen psychiatrischen Gutachten unterschiedliche Diagnosen festhalte. Die Sachverständigen der PMEDA diagnostizierten lediglich eine Panikstörung mit sporadischen Panikattacken, die sich auf die Arbeitsfähigkeit nicht auswirke, wohingegen die Experten der MEDAS Toggenburg AG eine Panikstörung (ICD-10: F41.0), Albträume (ICD-10: F51.1), eine Schlafstörung (ICD-10: F51.0) sowie eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte depressive Episode (ICD-10: F33.0), festhielten. Somit seien Letzte im November 2017 offensichtlich von einer wesentlich höheren Frequenz und Stärke der Panikattacken ausgegangen und hätten die von den Sachverständigen der PMEDA nicht erwähnten Albträume und Schlafstörungen als behindernd erachtet. Die dabei auftretenden konkreten Beeinträchtigungen würden von ihnen nachvollziehbar und einleuchtend geschildert. Es liege entgegen den anderslautenden und aktenwidrigen Feststellungen der Vorinstanz in psychiatrischer Hinsicht ein neuer eigenständiger und somit invalidisierender Befund vor. Indem das kantonale Gericht davon ausgegangen sei, bezogen auf den Zeitpunkt der letzten psychiatrischen Exploration hätten die revisionsrechtlichen Voraussetzungen für eine (neuerliche) Prüfung der Rente vorgelegen, hätte es rechtsprechungsgemäss den künftigen Anspruch umfassend und ohne Bindung an seine frühere Beurteilung gemäss seinem Entscheid vom 25. April 2017 prüfen müssen. Davon abgesehen gebe es in Verletzung des Willkürverbots keine sachlichen Gründe an, weshalb der Einschätzung im Gutachten der MEDAS Toggenburg AG, wonach der Versicherte zu 30 % in jeglicher Erwerbstätigkeit eingeschränkt sei, nicht gefolgt werden solle.