Citation: C 249/05 03.02.2006 E. A

Der 1946 geborene K.________ war ab 1. Oktober 2000 als Verkaufssachbearbeiter bei der Firma X.________ tätig. Gemäss Arbeitsvertrag vom 20. September 2000 bestand sein Lohn aus einem fixen Betrag von Fr. 2000.- monatlich sowie 5% des Bruttoumsatzes der von ihm vermittelten Geschäfte als Provision, über welche alle sechs Monate abgerechnet wurde. Am 29. August 2001 löste die Arbeitgeberin unter Einhaltung der vertraglichen Kündigungsfrist von einem Monat das Arbeitsverhältnis per 30. September 2001 auf. Mit Schreiben vom 7. Oktober 2002 mahnte K.________ die Firma X.________ für ausstehende Provisionszahlungen von Juni bis September 2001 und Januar 2002 im Gesamtbetrag von Fr. 34'290.-. Am 18. Oktober 2002 wurden ihm Fr. 750.- bezahlt. Auf die nächste Mahnung vom 19. September 2003 hin wurde der Betrag von Fr. 850.- bezahlt (Quittung vom 30. September 2003). Die Firma X.________ versprach die Restzahlung bis 31. Dezember 2003 (Schreiben vom 16. Oktober 2003). Am 9. Dezember 2003 wurde die Firma von Amtes wegen aus dem Handelsregister gelöscht. K.________ stellte am 10. Februar 2004 bei der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich Antrag auf Insolvenzentschädigung im Betrage von Fr. 32'690.-. Diese lehnte das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 3. Juni 2004 ab, da der Versicherte nach seinem Austritt am 30. September 2001 bis zur Löschung der Firma am 9. Dezember 2003 keine rechtlichen Schritte zur Durchsetzung seiner Lohnforderung unternommen habe und damit seiner Schadenminderungspflicht nicht in genügendem Masse nachgekommen sei. Daran wurde auch auf Einsprache hin festgehalten (Entscheid vom 8. Juli 2004).