Citation: 8C_552/2019 E. 5.3

5.3. Ebenso wenig ist eine willkürliche oder sonstwie bundesrechtswidrige Beweiswürdigung ersichtlich. Denn es ist nicht zutreffend, dass die Vorinstanz gar keine anderen Abläufe der Geschehnisse in Betracht gezogen hätte. Vielmehr hat sie jede der vom Versicherten vorgebrachten Varianten mit einlässlicher und überzeugender Begründung widerlegt. Auch stützt sie sich bei all ihren Schlussfolgerungen hinsichtlich der Ursachen der Verpuffung auf die Ermittlungsergebnisse der Polizei oder die Aussagen der Experten des TISG. Mit diesen vorinstanzlichen Ausführungen setzt sich die ÖKK ebenfalls nicht auseinander. Weiter stellt der Umstand, dass das kantonale Gericht die sich im Innern des Wohnmobils befindende Gasflasche als Indiz für eine suizidale Handlung gewertet hat, keine Bundesrechtswidrigkeit dar. Denn die Experten des TISG, denen bewusst war, dass das Gasfach sich ausserhalb des Wohnmobils befand (vgl. dazu ihre übrigen Antworten in ihrer Ergänzung vom 18. Juni 2016), erachteten diesen Umstand immerhin als bemerkenswert und der Versicherte konnte dazu keine plausible Erklärung liefern. Schliesslich ist auch die von der ÖKK vor Bundesgericht vorgebrachte (vom Versicherten aber nie erwähnte) Variante, der Versicherte habe das Wohnmobil erst nach dessen Verlassen anzünden wollen, nicht überzeugend.