Citation: 8C_460/2024 E. 5.6.1

5.6.1. Gegen den von der Vorinstanz gewährten leidensbedingten Abzug von 10 % wendet der Beschwerdeführer ein, dass sich vorliegend aufgrund seiner persönlichen und beruflichen Merkmale ein Abzug von 25 % rechtfertige. So verfüge er über keine in der Schweiz anerkannte Berufsausbildung und arbeite seit sehr langer Zeit für die gleiche Arbeitgeberin. In dieser Zeit habe er keine Weiterbildungen besucht und sich sprachlich nicht weiterentwickeln können. Es sei daher anzunehmen, dass er die trotz des Gesundheitsschadens verbleibende Leistungsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen verwerten könne. Des Weiteren argumentiert er, er benötige einerseits während der Arbeit mehr Pausen und andererseits müsse er wegen gänzlicher Arbeitsunfähigkeit längere Zeit die Arbeit niederlegen. Sein Argument, er falle immer wieder plötzlich für längere Zeit krankheitshalber aus, sei von der Vorinstanz unberücksichtigt geblieben.