Citation: 7B.166/2004 14.09.2004 E. B

B.a Gestützt auf Art. 9 der Verordnung des Bundesgerichts über die Verpfändung und Verwertung von Anteilen an Gemeinschaftsvermögen (VVAG; SR 281.41) und § 6 der Verordnung des Obergerichts über die Gemeindeammann- und Betreibungsämter (vom 9. Dezember 1998) überliess das Betreibungsamt am 5. August 2003 die Sache dem Bezirksgericht Affoltern zur Durchführung der Einigungsverhandlung. Mit Zirkulationsbeschluss vom 9. Dezember 2003 setzte das Bezirksgericht die auf den 26. September 2003 anberaumte Einigungsverhandlung ab, da bereits vor diesem Termin feststand, dass keiner der Gläubiger an der Einigungsverhandlung teilnehmen werde, demzufolge unter den Beteiligten auch keine Einigung erzielt werden könne. Zugleich wurde gestützt auf Art. 10 Abs. 1 VVAG sämtlichen Beteiligten Frist eingeräumt, um ihre Anträge zu den weiteren Verwertungsmassnahmen zu stellen. Hierzu liess sich einzig der Schuldner nach erstreckter Frist am 19. Oktober 2003 vernehmen. Mit Zirkulationsbeschlüssen vom 10. Dezember 2003 wies das Bezirksgericht Affoltern als untere Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen das Betreibungsamt Affoltern am Albis im Sinne von Art. 10 und 12 VVAG an, mit Bezug auf den gepfändeten Liquidationsanteil von Z.________ Y.________ an Gemeinschaftsvermögen der "Baugesellschaft W.________" die Auflösung der Gemeinschaft bzw. die Liquidation des Gemeinschaftsvermögens herbeizuführen, sofern der erforderliche Kostenvorschuss gemäss Art. 10 Abs. 4 VVAG von den Gläubigern geleistet werde. Andernfalls sei das Anteilsrecht als solches vom Betreibungsamt Affoltern am Albis zu versteigern. Als Verwalter bzw. Liquidator wurde das Notariat Affoltern am Albis eingesetzt (Art. 12 VVAG in Verbindung mit § 1 Abs. 1 lit. d des Notariatsgesetzes). Zur Begründung wurde angeführt, dass im vorliegenden Fall kein Grund ersichtlich sei, welcher es rechtfertigen würde, von der allgemeinen Regel in Art. 10 VVAG abzuweichen. B.b Die von Z.________ Y.________ dagegen eingereichten Rekurse wurden vom Obergericht des Kantons Zürich als obere kantonale Behörde über Schuldbetreibung und Konkurs mit Beschlüssen vom 19. Juli 2004 abgewiesen, soweit darauf einzutreten war.