Citation: 1B_552/2021 E. 1.5.2

1.5.2. Zu beachten ist weiter, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe an das Bezirksgericht vom 26. März 2021 selber den Beweisantrag gestellt hat, das Gericht habe ein psychiatrisches Gutachten einzuholen. Im Ergebnis wurde diesem Anliegen im angefochtenen Entscheid entsprochen, indem das Obergericht das Bezirksgericht anwies, anstelle der Staatsanwaltschaft habe das Gericht das Gutachten selber einzuholen und sei die Sistierung des Verfahrens aufzuheben. Das entsprechende Gutachten wird durch eine forensisch-psychiatrische Fachperson (Art. 183 StPO) zu erstellen sein und wird der Beschwerdeführer, unabhängig davon ob das Gutachten durch die Staatsanwaltschaft oder das Sachgericht in Auftrag gegeben wird, die Gelegenheit erhalten, sich zur sachverständigen Person und zu den zu beantwortenden Fragen zu äussern und dazu eigene Anträge zu stellen (vgl. Art. 184 Abs. 3 StPO). Das Gutachten unterliegt sodann der freien gerichtlichen Beweiswürdigung (Art. 10 Abs. 2 StPO) und der Beschwerdeführer kann allfällige Einwände gegen das Beweismittel auch noch dem Sachgericht (Art. 339 Abs. 2 lit. d StPO) bzw. der den Endentscheid fällenden Strafbehörde unterbreiten (BGE 143 IV 475 E. 2.7; 141 IV 284 E. 2.2). Ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ist damit auch insoweit nicht erkennbar.