Citation: 1B_264/2017 E. 3.1

3.1. Unbegründet ist zunächst der sinngemäss vorgebrachte Einwand, die Entscheidbegründung der Vorinstanz halte nicht vor dem Anspruch auf rechtliches Gehör stand. Dem angefochtenen Entscheid kann klar entnommen werden, weshalb das Obergericht die Sistierung der Strafuntersuchung als gerechtfertigt erachtete (vgl. E. 4 des vorinstanzlichen Beschlusses). Daraus gehen die Motive für die Abweisung der Beschwerde mit genügender Klarheit hervor, so dass die Beschwerdeführer in der Lage waren, das obergerichtliche Urteil sachgerecht anzufechten. Überdies übersehen sie, dass die Vorinstanz nicht gehalten ist, sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinanderzusetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich zu widerlegen (BGE 141 III 28 E. 3.2.4 S. 41). Dies trifft insbesondere auf das Vorbringen zu, die vorliegende Streitigkeit hätte von der im Rahmenvertrag zwischen dem Ärztepersonal und den Versicherern vorgesehenen paritätischen Kommission beurteilt werden müssen. Das Obergericht durfte sich vielmehr auf die wesentlichen Einwände beschränken. Soweit die Beschwerdeführer ferner unsubstanziiert beanstanden, die Staatsanwaltschaft habe die Sistierung der Strafuntersuchung unzureichend begründet, scheitert ihr Vorbringen bereits daran, dass es dem auch für Private geltenden Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 BV; BGE 137 V 394 E. 7.1 S. 403 mit Hinweisen) widerspricht, wenn verfahrensrechtliche Einwendungen, die in einem früheren Verfahrensstadium hätten geltend gemacht werden können, erst später vorgebracht werden (vgl. BGE 143 V 66 E. 4.3 S. 69; 140 I 271 E. 8.4.3 S. 275).