Citation: 2C_655/2016 E. D

Mit Eingabe vom 19. Juli 2016 erhebt die A.________ AG in Liquidation Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht und beantragt die Aufhebung des Urteils des Kantonsgerichts Luzern vom 30. Juni 2016 (Rechtsbegehren 1). Die interkantonale Doppelbesteuerung zwischen den Kantonen Luzern und Zug sei zu beseitigen und die Veranlagungsverfügung des Kantons Zug vom 30. Januar 2012 aufzuheben (Rechtsbegehren 2). Der im Kanton Zug steuerbare Reingewinn für die Kantons- und Gemeindesteuern 2010 sei nach den Grundsätzen des Verbots der interkantonalen Doppelbesteuerung auf Fr. 85'558.41 zum Satz von Fr. 287'754.-- festzulegen (Rechtsbegehren 3). Der Kanton Zug sei anzuweisen, die für die Steuerperiode 2010 zu viel bezogenen Steuern unter gleichzeitiger Ausrichtung eines Vergütungszinses nach den jeweils gültigen Zinssätzen zurückzuerstatten (Rechtsbegehren 4). Schliesslich sei die von der Vorinstanz für den Kanton Luzern verfügte Veranlagung eines steuerbaren Reingewinns von Fr. 202'195.59 zum Satz von Fr. 287'754.-- zu bestätigen (Rechtsbegehren 5). In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragt die Beschwerdeführerin zudem, der Beschwerde sei, soweit den Kanton Luzern betreffend, die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen (Rechtsbegehren 6). Mit der Beschwerde wird eine Verletzung von Art. 127 Abs. 3 BV gerügt, indem der Kanton Zug auf dem von der A.________ AG in Liquidation in der Steuerperiode 2010 erzielten steuerbaren Reingewinn einen Steueranspruch erhebe, der eine unzulässige Doppelbesteuerung nach sich ziehe. Die Dienststelle Steuern des Kantons Luzern und das Kantonsgericht Luzern schliessen auf Abweisung der Beschwerde, soweit sich diese gegen das Urteil des Kantonsgerichts richtet. Der Kanton Zug beantragt die Abweisung der Beschwerde infolge Verwirkung des Beschwerderechts der A.________ AG in Liquidation. Eventualiter sei die Beschwerde infolge Verwirkung des Besteuerungsrechts des Kantons Luzern abzuweisen, jeweils soweit darauf einzutreten sei. Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) hat in ihrer Vernehmlassung auf einen Antrag verzichtet. Mit Verfügung vom 25. Juli 2016 wurde das Gesuch um aufschiebende Wirkung abgewiesen.