Citation: I 368/02 23.01.2004 E. 1

1.1 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG (in der hier anwendbaren, bis Ende 2003 gültig gewesenen Fassung) hat der Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn er mindestens zu 662/3%, auf eine halbe Rente, wenn er mindestens zu 50% oder auf eine Viertelsrente, wenn er mindestens zu 40% invalid ist; in Härtefällen hat der Versicherte nach Art. 28 Abs. 1bis IVG (gültig gewesen bis Ende 2003) bereits bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% Anspruch auf eine halbe Rente. 1.2 Das kantonale Sozialversicherungsgericht hat die Rechtsprechung zur Übereinstimmung des Invaliditätsgrades in der Invaliden- und der Unfallversicherung (BGE 126 V 291 Erw. 2a) mitsamt den Ausnahmen (BGE 126 V 293 Erw. 2d), zum Beweiswert ärztlicher Auskünfte (BGE 125 V 352 Erw. 3a) und zur analogen Anwendung der zur Rentenrevision geltenden Bestimmungen bei rückwirkend zugesprochenen befristeten Renten (BGE 125 V 275 Erw. 6b/dd) richtig dargelegt. Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügungen (hier: 9. August 2001) eingetretene Rechts- und Sachverhaltsänderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht berücksichtigt werden (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b).