Citation: 2C_20/2022 E. 4

Vorliegend ist unbestritten, dass die Ehegemeinschaft des Beschwerdeführers weniger als drei Jahre bestanden hat (vgl. Bst. A.a oben), weshalb sich der Beschwerdeführer bezüglich Aufenthaltsanspruch nicht auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG berufen kann. Ein nachehelicher Härtefall im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG wird zudem vorliegend weder behauptet noch begründet. Da der Beschwerdeführer in der Schweiz nicht über potentiell durch Art. 8 EMRK geschützte familiäre Beziehungen verfügt, beruft er sich einzig auf ein Anwesenheitsrecht gestützt auf den Schutz des Privatlebens gemäss Art. 8 EMRK. Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet folglich die Frage, ob der Beschwerdeführer gestützt auf das entsprechende Recht auf Achtung des Privatlebens über ein Anwesenheitsrecht in der Schweiz verfügt. Die Vorinstanz hat dies im Rahmen einer Interessenabwägung gemäss Art. 8 EMRK, insbesondere wegen der hohen Verschuldung des Beschwerdeführers, verneint.