Citation: 1C_139/2009 13.08.2009 E. B

Mit Schreiben vom 19. Januar 2005 teilte das Bundesamt für Migration (BFM) X.________ mit, er habe kurz vor seiner Einbürgerung zusammen mit seiner Ehefrau schriftlich bestätigt, in einer stabilen ehelichen Gemeinschaft zu leben. Trotzdem sei die Ehe in der Zwischenzeit bereits aufgelöst worden. Es bestehe daher Grund zur Annahme, dass er die Einbürgerung durch falsche Angaben erschlichen habe und dass die Voraussetzungen für eine Nichtigerklärung nach Art. 41 BüG erfüllt seien. Am 16. Juni 2005 heiratete X.________ die im Jahr 1968 geborene türkische Staatsangehörige C.________. Es handelt sich bei ihr um die Mutter des gemeinsamen Sohnes D.________, der am 8. September 1990 geboren wurde. Am 20. Juni 2005 wurde bei der Schweizerischen Botschaft in Ankara ein Visumsgesuch für die Ehefrau und den Sohn D.________ eingereicht und am 20. September 2005 stellte X.________ ein Familiennachzugsgesuch für die erwähnten Personen. Nachdem die Kantone Luzern und Solothurn am 29. Mai 2007 die Zustimmung gemäss Art. 41 Abs. 1 BüG erteilt hatten, erklärte das Bundesamt die Einbürgerung von X.________ mit Verfügung vom gleichen Tag für nichtig.