Citation: 8C_714/2018 E. 4.3.2

4.3.2. Mit Blick auf den massgebenden Sachverhalt, wie er sich bis zum Erlass des Einspracheentscheides verwirklicht hat (vgl. E. 4.3 hievor), steht gemäss angefochtenem Entscheid fest, dass die Beschwerdeführerin bis dahin eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes durch eine Fortsetzung der unfallbedingten Heilbehandlung nicht ausgeschlossen hat. Denn bei den Akten findet sich keine medizinisch nachvollziehbar und überzeugend begründete Beurteilung, welche den beweismässigen Anforderungen (vgl. dazu BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; SVR 2017 UV Nr. 17 S. 57, 8C_474/2016 E. 2.4) genügen würde und woraus zu schliessen wäre, dass der von Dr. med. D.________ am 10. Mai 2017 vorgeschlagene knieorthopädische operative Eingriff nicht von der Visana als Heilbehandlungsmassnahme nach Art. 10 UVG mit Aussicht auf eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG) zu übernehmen wäre. Insbesondere beruft sich die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht zu Recht nicht (mehr) darauf, dass sie nach dem 6. Juli 2016 die Übernahme einer konkreten Heilbehandlungsmassnahme zu Lasten der Unfallversicherung abgelehnt habe. Auf die einseitige Interpretation des Berichts des Dr. med. D.________ vom 10. Mai 2017, wie sie die Visana vor Bundesgericht vertritt, ist nicht abzustellen, weil sie die 50%-ige Erfolgsquote des von Dr. med. D.________ empfohlenen Eingriffs unberücksichtigt lässt.