Citation: U 214/99 30.08.2001 E. 4

4.- a) Die Invalidität ist somit allein auf Grund der objektivierbaren organischen Unfallfolgen zu beurteilen. Hiefür kann mit dem kantonalen Gericht auf die Einschätzung des Dr. E.________ vom 4. September 1997 abgestellt werden, wonach dem Versicherten eine körperlich nicht schwer belastende Tätigkeit ganztägig zuzumuten sei. Dies mit der Einschränkung, dass eine ständige Zwangshaltung der Wirbelsäule, insbesondere der HWS, ein ständiges Tragen schwerer Lasten sowie das Führen von Motorfahrzeugen zu vermeiden seien. Dagegen sei ein vorübergehendes Heben und Befördern von Lasten bis zu 20 kg möglich wie auch eine ganztägige sitzende Tätigkeit ohne Zwangshaltung. Der vom Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang letztinstanzlich ins Recht gelegte Bericht des Dr. D.________ vom 14. August 1998 - in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde irrtümlich auf den 18. Juni 1998 datiert - widerspricht dieser Einschätzung nicht, wird darin doch einzig der Gesundheitszustand als gesamtes, und damit einschliesslich der vorliegend auszuklammernden psychischen Beschwerden gewürdigt. b) Trotz der attestierten Einschränkungen verfügt der Beschwerdeführer über eine beträchtliche Restarbeitsfähigkeit, die er in zumutbarer Weise auf dem Arbeitsmarkt verwerten kann. Die SUVA hat mit dem Hinweis auf sieben in den von ihr verwendeten Dokumentation über Arbeitsplätze (DAP) näher beschriebenen Arbeitsstellen einige konkrete Beispiele aufgezeigt. Ob diese Stellen aktuell offen stehen, ist angesichts des weiten, dem Versicherten insgesamt offen stehenden Betätigungsfeldes ohne Belang. Ganz allgemein sind etwa Kontrollfunktionen, leichtere Sortier-, Prüf-, und Verpackungsarbeiten zu nennen, wie sie im als ausgeglichen unterstellten Arbeitsmarkt (Art. 18 Abs. 1 UVG) in ausreichender Anzahl zu finden sind. c) Was das Valideneinkommen anbelangt, so ist mit SUVA und Vorinstanz auf das Einkommen abzustellen, das der Versicherte im Jahre 1998 als gesunder Chauffeur bei der Firma W.________ mutmasslich erzielt hätte (Fr. 54'860.-). In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird dagegen nichts Konkretes vorgebracht. d) Für die Ermittlung des Lohnes, den der Beschwerdeführer bei vollschichtiger Verrichtung von in Erw. 4b hievor erwähnten Verweisungstätigkeiten zu erreichen vermöchte, hat die SUVA auf den Durchschnittsverdienst der in den sieben angesprochenen Blättern der DAP ausgewiesenen Tätigkeiten von Fr. 3550.- bis 3600.- monatlich oder Fr. 46'150.- bis 46'800.- im Jahr abgestellt, was von der Vorinstanz bestätigt worden ist. Werden für die Bemessung des Invaliditätsgrades die Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebungen 1998 des Bundesamtes für Statistik (LSE) beigezogen (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb), führt dies zu keinem anderen Ergebnis. Gemäss Tabelle TA1 belief sich der Zentralwert für Männer im privaten Sektor beim hier massgeblichen Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) auf Fr. 4268.-. Nach Umrechnung auf die betriebsübliche durchschnittliche Arbeitszeit von 41,9 Wochenstunden (Die Volkswirtschaft, Heft 12/1999, S. 27, Tabelle B 9.2) ergibt sich ein Einkommen von monatlich Fr. 4470.75 oder jährlich Fr. 53'648.75 (4470.75 x 12; LSE 1994 S. 30). Mit Blick darauf, dass der Beschwerdeführer unfallbedingt zwar an sich zu 100 % arbeitsfähig ist, sich die Einschränkung beim Heben und Tragen von schwereren Lasten aber im Vergleich zu den statistisch ermittelten Werten einkommensmindernd auswirken kann (vgl. BGE 126 V 79 f.), rechtfertigt sich vorliegend ein Abzug vom Tabellenlohn. Bei einer Reduktion von 10 % ergibt sich ein Invalideneinkommen von rund Fr. 48'283.90, und im Vergleich zum Valideneinkommen (Fr. 54'860.-) ein Invaliditätsgrad von gegen 12 %. Der von der SUVA angenommene, vorinstanzlich bestätigte Invaliditätsgrad von 15 % lässt sich somit nicht beanstanden.