Citation: 2C_952/2019 E. 2.3.2

2.3.2. Dies ist hier nicht der Fall: Bei allen Instanzen ging es um die Frage, ob der Beschwerdeführer mit seinen 61 Straftaten und der in diesem Zusammenhang verhängten längerfristigen Freiheitsstrafe von 40 Monaten den Widerrufsgrund von Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration (AIG; SR 142.20; bis 31. Dezember 2018: Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG]; jeweils in der ursprünglichen, am 1. Januar 2008 in Kraft getretenen Fassung [AS 2007 5437]) erfüllt und ob der Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung verhältnismässig ist. Da sämtliche kantonalen Behörden den durch das Migrationsamt verfügten Widerruf der Niederlassungsbewilligung basierend auf demselben Rechtstitel geschützt haben, sind keine Sachumstände neu und erstmals rechtserheblich geworden. Das Bundesgericht kann deshalb das Arbeitszeugnis der C.________ vom 10. Oktober 2019, das Schreiben des muslimischen Seelsorgers vom 1. November 2019 sowie das Zeugnis der Schule D._________ vom 25. Juni 2019, mit denen der Beschwerdeführer seine biographische Kehrtwende belegen möchte, nicht berücksichtigen.