Citation: 5A_528/2024 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog unter Hinweis auf die Erwägungen des Bezirksgerichts, nach dem Verkauf der gemeinsamen Liegenschaft in V.________ an den Vater des Beschwerdeführers hätten die Parteien die Liegenschaft zurückgemietet und sich zudem verpflichtet, den bestehenden Mietvertrag mit der D.A.________ AG als Untermietvertrag weiterzuführen. Der Mietvertrag mit dem Vater des Beschwerdeführers sehe vor, dass die Mietzinsen aus dem Untermietvertrag an den "Mieter" gingen. Da als Mieter die "Familie B.A.________ und A.A.________" aufgeführt seien, stünden die Mietzinse grundsätzlich beiden Parteien zu. Der Eheschutzentscheid ändere daran nichts; massgebend sei allein der Mietvertrag, der unzweideutig festhalte, dass die Mietzinszahlungen zu Gunsten der Mieter gingen. Dass die Beschwerdegegnerin praktisch unentgeltlich in der Wohnung lebe, zumal der Untermietzins etwa dem Mietzins für die ganze Wohnung entspreche, sei auf den Mietvertrag zurückzuführen, der noch während des Zusammenlebens geschlossen worden sei und weiterhin Bestand habe. Während all den Jahren habe die D.A.________ AG einen monatlichen Untermietzins von Fr. 3'000.-- bezahlt, den der Beschwerdeführer einkassiert habe. Für die Zeit von Oktober 2014 bis Juni 2024 stehe der Beschwerdegegnerin die Hälfte des Mietzinses in der Höhe von Fr. 133'500.-- zu.