Citation: 6B_673/2014 E. 9.3

9.3. Das angefochtene Urteil verletzt auch in diesem Punkt kein Bundesrecht. Nach den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz hat die Beschwerdeführerin eingeräumt, es könne sein, dass von der "Idee A und der Idee B" gesprochen worden sei. Zudem habe sie angegeben, es sei sicher vor dem 14. Mai 2009 gewesen, als sie das Betäubungsmittel ins Spiel gebracht habe, nachdem sie die beiden Mitangeklagten gefragt habe, ob sie Leute umbringen wollten (angefochtenes Urteil S. 138). Da bereits für den Versuch vom 14. Mai 2009 besprochen wurde, dass es keine Zeugen geben durfte, ist es nicht unhaltbar, wenn die Vorinstanz zum Schluss gelangt, bei der Tatvariante B, welche miteinschloss, dass das Opfer den Mitangeklagten X.________ erkannt hätte, hätte für die Täter keine andere Möglichkeit bestanden, als die Zeugen zu eliminieren. Dies gilt auch, soweit die Vorinstanz annimmt, die Beschwerdeführerin sei sich darüber im Klaren gewesen und ihre Mitwirkungshandlungen hätten sich auch auf die Absicht erstreckt, die Zeugen im Fall der Identifizierung der beiden Mitangeklagten zu töten (angefochtenes Urteil S. 138 f.). Die Beschwerde erweist sich auch in diesem Punkt als unbegründet.