Citation: 6B_265/2024 E. 2.6.1

2.6.1. Soweit der Beschwerdeführer moniert, die Vorinstanz unterlasse es, die mit der langen Anwesenheitsdauer in der Schweiz gegebene Lebensprägung zu seinen Gunsten zu veranschlagen (Beschwerde Ziff. 5.4 S. 16), ist dies nicht zutreffend. Die Vorinstanz übersieht dieses Element nicht, sondern billigt dem Beschwerdeführer "vor allem aufgrund der langen Aufenthaltsdauer in der Schweiz" (Urteil E. V.3b S. 36) einen schweren persönlichen Härtefall zu. Dass sie dieses rein quantitative Kriterium, welches keine Schlussfolgerung über den konkreten Grad der erreichten Integration erlaubt, in der darauf folgenden Interessenabwägung nicht erneut aufgreift, sondern stattdessen eine Bewertung seines Sozialverhaltens und seiner wirtschaftlichen sowie beruflichen Leistungen vornimmt, ist nicht zu beanstanden.