Citation: 1B_52/2018 E. A

Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm führt gegen A.________ eine Strafuntersuchung wegen übler Nachrede, Verleumdung, Beschimpfung, Drohung und Nötigung. A.________ wurde am 22. April 2016 vorläufig festgenommen und mit Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau vom 3. Juni 2016 aus der Untersuchungshaft entlassen. Mit Mitteilung vom 11. August 2017 stellte die Staatsanwaltschaft den Parteien den Erlass einer Einstellungsverfügung unter Kostenauflage an A.________ in Aussicht. Mit Eingabe vom 29. September 2017 reichte A.________ ein Ausstandsgesuch gegen den verfahrensleitenden Staatsanwalt B.________ ein. Die Staatsanwaltschaft informierte A.________ mit Schreiben vom 2. Oktober 2017, dass B.________ zwischenzeitlich nicht mehr als Staatsanwalt arbeite und das Ausstandsgesuch ohne entsprechende Stellungnahme bis zum 20. Oktober 2017 als gegenstandslos betrachtet werde. A.________ teilte der Staatsanwaltschaft am 19. Oktober 2017 mit, er halte am Ausstandsgesuch fest. Die Staatsanwaltschaft leitete dieses daraufhin mit Eingabe vom 6. November 2017 an das Obergericht zur Beurteilung weiter. Mit Entscheid vom 19. Dezember 2017 wies das Obergericht das Ausstandsgesuch vom 29. September 2017 ab.