Citation: 1P.702/2004 10.05.2005 E. 1

Beim angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts handelt es sich um einen letztinstanzlichen kantonalen Endentscheid (Art. 86 Abs. 1 OG). 1.1 Als Eigentümer der Liegenschaft Mainaustrasse 8 ist der Beschwerdeführer durch diesen Entscheid in seinen rechtlich geschützten Interessen berührt (Art. 88 OG), weshalb er unter Vorbehalt der nachstehenden Erwägungen (vgl. E. 1.2 hiernach) zur Beschwerde legitimiert ist. 1.2 Das Verwaltungsgericht hat den Entscheid der Baurekurskommission I vom 16. April 2004 aufgehoben und damit den Beschluss der Bausektion der Stadt Zürich vom 21. Januar 2003 geschützt. Dieser verlangt vom Beschwerdeführer, dass er den Wohnflächenanteil von 100 % in seiner Liegenschaft Mainaustrasse 8 so lange einzuhalten hat, als die in der Liegenschaft Mainaustrasse 2 bewilligte Bürofläche nicht in gleichem Mass verkleinert wird. Zudem ist der Beschwerdeführer gehalten, diese Nebenbestimmung vor Baubeginn als öffentlichrechtliche Eigentumsbeschränkung im Grundbuch anmerken zu lassen. Der Baubeschluss vom 21. Januar 2003 stimmt in dieser Hinsicht mit demjenigen vom 18. September 1989 überein, was der Beschwerdeführer denn auch nicht in Abrede stellt. Eine Verfügung, die auf einer rechtskräftigen früheren Verfügung beruht und diese lediglich vollzieht oder bestätigt, kann nicht mit der Begründung angefochten werden, die frühere Verfügung sei verfassungswidrig; eine solche Rüge ist verspätet. Eine Ausnahme von diesem Grundsatz macht das Bundesgericht nur, wenn der Beschwerdeführer die Verletzung unverzichtbarer und unverletzbarer Rechte rügt oder wenn die Nichtigkeit der ursprünglichen Verfügung zur Diskussion steht (BGE 119 Ib 492 E. 3c/cc S. 499; 118 Ia 209 E. 2b S. 212 ff.; 106 Ia 383 E. 3a S. 386; 104 Ia 172 E. 2b S. 175). 1.2.1 Im vorliegenden Fall macht der Beschwerdeführer zum einen geltend, die mit Baubeschluss vom 18. September 1989 verfügte öffentlichrechtliche Eigentumsbeschränkung sei mangels Zustimmung der damaligen Eigentümerin nichtig. Diese Rüge ist aus den vorerwähnten Gründen zulässig. Allerdings prüft das Bundesgericht im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde gemäss Art. 84 Abs. 1 lit. a OG nur, ob verfassungsmässige Rechte verletzt wurden. Im Folgenden ist deshalb zu prüfen, ob der verwaltungsgerichtliche Entscheid, der die Nichtigkeit der öffentlichrechtlichen Eigentumsbeschränkung verneint, die verfassungsrechtliche Eigentumsgarantie oder das Willkürverbot verletzt. 1.3 Zum anderen macht der Beschwerdeführer geltend, der Baubeschluss vom 18. September 1989 sei mangels Eintritts einer Suspensivbedingung nie wirksam geworden. Insoweit rügt er nicht, dass die im Baubeschluss vom 18. September 1989 enthaltene Nebenbestimmung rechtswidrig gewesen sei. Vielmehr macht er geltend, die vorfrageweise Auslegung dieser Bestimmung durch das Verwaltungsgericht im angefochtenen Entscheid sei willkürlich, was dazu führe, dass sich der angefochtene Baubeschluss vom 21. Januar 2003 nicht auf denjenigen vom 18. September 1989 stützen und diesen vollziehen könne. Diese Rüge ist zulässig. 1.4 Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen gegeben sind, ist auf die staatsrechtliche Beschwerde einzutreten.