Citation: 6B_857/2023 E. 4.2.2

4.2.2. Die Vorinstanz beleuchtet in der Folge die Familienverhältnisse und die Integration des Beschwerdeführers und führt aus, dessen Mutter und Bruder lebten in der Schweiz, über weitere Verwandte sei nichts bekannt und im Übrigen scheine er nur wenige Sozialkontakte zu pflegen, so dass insgesamt von einer hiesig unterdurchschnittlichen sozialen Einbettung auszugehen sei. Bindungen in Spanien sind nach der Vorinstanz allem Anschein nach vorhanden. Noch im Dezember 2016 habe der Beschwerdeführer mit seinen Eltern dort Ferien gemacht; während seines rund dreijährigen Spanienaufenthalts ab April 2017 habe er zudem zunächst bei einer Bekannten aus Deutschland gewohnt, um dann bei seiner Grossmutter unterzukommen, die nunmehr in einem Altersheim lebe. Neben diesem stärksten familiären Bezug hat er nach der Vorinstanz noch weitere Verwandte in Spanien, mit denen er gemäss seinen Aussagen jedoch seit Jahrzehnten keinen Kontakt mehr habe. Allerdings soll er gegenüber der Bewährungshelferin den Besuch eines Cousins aus Spanien angekündigt haben, was nach der Vorinstanz auf bisher nicht erwähnte familiäre Bindungen schliessen lasse. Zudem würde die Mutter des Beschwerdeführers laut seinen Aussagen im Falle eines Landesverweises allenfalls "auch nach Spanien kommen oder ev. pendeln". Die Vorinstanz erachtet einen Landesverweis aufgrund der Familienverhältnisse daher als grundsätzlich zumutbar.