Citation: 4A_529/2016 E. 4.3.1

4.3.1. Der Beschwerdeführer rügt im Zusammenhang mit dem von ihm behaupteten Mobbingvorwurf, dass die "Konzentrationsmaxime" nur für "Fakten und Beweismittel" gelte, nicht aber für "rechtliche Qualifikationen und Subsumptionen". Ob die geltend gemachten und nachgewiesenen Fakten in ihrer Gesamtheit rechtlich als Mobbing zu qualifizieren seien oder nicht, sei eine Rechtsfrage und unterliege daher nicht der "Konzentrationsmaxime". Er habe daher ohne Weiteres diesbezüglich auch im Schlussplädoyer vor der Erstinstanz und später vor Vorinstanz weitere Ausführungen machen können, ohne damit in irgendeiner Weise die Konzentrationsmaxime, die nur für die "reinen Fakten und Beweismittel" gelte, zu verletzen. Mit diesen Ausführungen möchte der Beschwerdeführer wohl sinngemäss rügen, dass die Vorinstanz seine neue rechtliche Argumention bezüglich der "Mobbing-Kampagne" zu Unrecht aus dem Recht gewiesen und damit Art. 317 ZPO falsch angewandt habe. Diese Rüge beruht auf einem falschen Verständnis des angefochtenen Entscheids: Die Vorinstanz erwog, dass soweit der Beschwerdeführer in seiner Berufungsschrift neu "immer und immer wieder" von einer sogenannten Mobbing-Kampagne spreche, mache er sinngemäss geltend, es liege eine Art qualifiziertes Mobbing vor. Die Darstellung des Beschwerdeführers vor Obergericht, es habe sich quasi um eine von D.________ und C.________ gemeinsam angeführte, gegen ihn gerichtete Aktion gehandelt, sei dabei neu, habe er doch vor der Erstinstanz nie von einer solchen Kampagne gesprochen. Entschuldigungsgründe im Sinne von Art. 317 Abs. 1 ZPO für das verspätete Vorbringen wurden vom Beschwerdeführer nicht weiter dargetan. Die diesbezüglichen neuen Tatsachenbehauptungen des Beschwerdeführers seien daher unbeachtlich. Die Vorinstanz wies damit die vom Beschwerdeführer vorgebrachten neuen Tatsachenbehauptungen im Zusammenhang mit der Mobbing-Kampagne aus dem Recht und nicht seine neue rechtliche Argumentation, wie er irrtümlich behauptet. Seine diesbezügliche Rüge geht damit fehl.