Citation: 2C_739/2021 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer bringt im Wesentlichen vor, er sei Opfer ehelicher Gewalt gewesen, welche den für die Annahme eines nachehelichen Härtefalls relevanten Grad an unzulässiger Oppression erreicht habe. Die emotionalen Ausbrüche seiner Ehefrau, die durch deren Alkoholprobleme ausgelöst worden seien, hätten dazu geführt, dass er sich in Spitalbehandlung habe begeben müssen. Seine Ehefrau habe ihn regelmässig beschimpft und ihm mit dem Veranlassen eines ausländerrechtlichen Wegweisungsverfahrens durch Trennung gedroht. Zudem sei sie ihm gegenüber auch physisch tätlich geworden, wobei sie ihm Schürfwunden auf der Brust zugefügt habe. Aus der Gesamtbetrachtung der verschiedenen Situationen ergebe sich ein klares Bild einer von vor allem psychischer Gewalt geprägten Beziehung.