Citation: 6B_213/2019 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts sowie Verstösse gegen den Grundsatz "in dubio pro reo". Die Vorinstanz habe die Vorgeschichte, die ursächlich für seine Konfrontation mit der Beschwerdegegnerin 2 gewesen sei, völlig ausgeblendet. Er sei einerseits in Bedrängnis gewesen und habe andererseits zuletzt vor der Konfrontation einen bloss stehenden Zug wahrgenommen, danach habe seine Aufmerksamkeit nur noch der Beschwerdegegnerin 2 gegolten. Die Vorinstanz setze sich über seine Aussagen und die mit diesen übereinstimmenden der Beschwerdegegnerin 2 hinweg. So sei diese nicht etwa normalen Schrittes, sondern schnell und in Rage auf ihn zugegangen. Weiter habe die Vorinstanz die Aussagen der Auskunftspersonen praktisch vollständig ausgeblendet. Demnach habe die Beschwerdegegnerin 2 in den letzten Minuten vor der Tat gepöbelt, beschimpft, gerempelt, gestossen und provoziert. Ihm könne nicht unterstellt werden, er habe das Anfahren des Zuges wahrgenommen. Es sei aktenkundig, dass er im Tatzeitpunkt kognitiv nicht dazu in der Lage gewesen sei. Zudem habe die Vorinstanz hinsichtlich der von ihm beantragten Ermittlungen und Befragungen eines Mannes mit gelbem Kapuzenpullover und einer älteren Dame eine unzulässige antizipierte Beweiswürdigung vorgenommen.