Citation: 1C_404/2021 E. 2.4

2.4. Ein Entscheid im Zusammenhang mit der altlastenrechtlichen Untersuchung gemäss Art. 32d USG stellt nach der Rechtsprechung mit Blick auf die Kostenfolgen soweit einen anfechtbaren Endentscheid dar, als darin die Untersuchungskosten (aus der Vor- und Detailuntersuchung) abschliessend festgesetzt und der privaten Person auferlegt werden (Urteil des Bundesgerichts 1C_315/2020 vom 22. März 2021 E. 1.1). Im Übrigen handelt es sich dabei jedoch um einen Zwischenentscheid, für dessen Anfechtung ein irreversibler Nachteil erforderlich ist (vgl. BGE 136 II 370 E. 1). Soweit der Beschwerdeführer weder zu altlastenrechtlichen Untersuchungen verpflichtet noch ihm für solche Erhebungen Kosten auferlegt wurden, erleidet er keinen massgeblichen Nachteil (so schon das Urteil 1C_166/2021 vom 10. Juni 2021 E. 3.3). Hingegen macht er geltend, die Gemeinde oder der Kanton hätte die Untersuchungen nicht ausreichend durchgeführt, die Sanierungsbedürftigkeit feststellen und eine altlastenrechtliche Sanierung anordnen müssen, wofür auch das Gemeinwesen die Kosten zu übernehmen habe. Die Feststellung der Sanierungsbedürftigkeit bildet zwingende Vorfrage des Sanierungs- und des daran geknüpften Kostenverlegungsentscheids. Ohne entsprechende Feststellung kommt es zu keiner staatlich unterstützten Sanierung. Die Verneinung der Notwendigkeit einer Sanierung durch die Vorinstanzen stellt daher für den Beschwerdeführer einen anfechtbaren Endentscheid bzw. im Hinblick auf die Kostenfrage zumindest einen Zwischenentscheid mit irreversiblen Folgen dar, fällt doch ohne Feststellung der Sanierungsbedürftigkeit auch keine staatliche Kostenbeteiligung in Betracht. Die Beschwerde erweist sich daher als grundsätzlich zulässig.