Citation: 4A_583/2021 E. 7.2.4

7.2.4. Soweit die Beschwerdeführerin schliesslich geltend macht, die Vorinstanz argumentiere widersprüchlich und damit willkürlich (Art. 9 BV) bzw. verstosse gegen Treu und Glauben (Art. 5 BV), begnügt sie sich im Wesentlichen in appellatorischer Kritik ohne hinreichende Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen. Sie vermag nicht darzutun, inwiefern die Vorinstanz in Willkür verfallen sein sollte, indem sie aus der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin bloss Honoraransprüche gemäss Ziff. 3.3 des Vertrags für ihre Tätigkeit als "pay/ financial agent" geltend macht (vgl. hiernach E. 8), ableitet, dies sei die gewichtigste Tätigkeit unter dem Vertrag gewesen. Ihre Argumentation, dass die Vergütung gemäss Ziff. 3.3 des Vertrags nur im Erfolgsfall geschuldet gewesen sei und betreffend die übrigen Tätigkeiten - mangels Kooperation der Beschwerdegegnerin - der Erfolgsfall nicht habe eintreten können, überzeugt nicht. Dies zeigt sich bereits daran, dass hinsichtlich einiger der in Ziff. 3.3 des Vertrags mittels Verweis aufgelisteten Tätigkeiten nicht ohne Weiteres bestimmt werden kann, wann überhaupt von einem Eintritt des Erfolgsfalls auszugehen wäre. Zudem würde dies auch der Qualifikation des Vertrags als Auftrag widersprechen, welche die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht aber nicht beanstandet (vgl. hiervor E. 1). Auch verfällt die Vorinstanz nicht in einen Widerspruch, wenn sie einerseits ausführt, die Tätigkeit als "pay financial/agent" sei die gewichtigste Tätigkeit gewesen und andererseits im Rahmen der Angemessenheit des Prozenthonorars von 5.7 % für diese Tätigkeit feststellt, die Ausstellung von Rechnungen und die Entgegennahme von Zahlungen hätten keine besondere Schwierigkeit gestellt, zumal sich die vorinstanzlichen Ausführungen betreffend die verneinte besondere Schwierigkeit auf den für die Tätigkeit erforderlichen Zeitaufwand beziehen.