Citation: 2G_3/2020 E. 2

Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens 2C_683/2018 bildete (mit Blick auf den objektiven Tatbestand der Steuerhinterziehung) unter anderem die Frage, ob A.________ zu Unrecht davon abgesehen habe, in seiner Buchhaltung geschäftsmässig nicht begründeten Aufwand aufzurechnen. Betroffen waren unter anderem Flugkosten im Umfang von Fr. 7'205.--, die von den kantonalen Instanzen nicht als geschäftsmässig begründet anerkannt worden waren. Das Bundesgericht erwog diesbezüglich, die entsprechenden Flugkosten seien gestützt auf eine Rechnung vom 22. April 2006vom Geschäftsergebnis des Steuerjahres 2006zum Abzug gebracht worden; anders als zuvor das Verwaltungsgericht kam es in Anwendung der Unschuldsvermutung zu Ergebnis, dass von der geschäftsmässigen Begründetheit dieser Ausgaben auszugehen sei (Urteil 2C_683/2018 vom 3. Oktober 2019 E. 5.4.1). Entsprechend hiess es die Beschwerde von A.________ insoweit gut. Wie die Steuerverwaltung zutreffend vorbringt, ist dem Bundesgericht in diesem Zusammenhang ein Kanzleifehler unterlaufen: Nicht nur aus dem Urteil des Verwaltungsgerichts vom 12. Juli 2018, sondern auch aus den Akten (vgl. act. 3E pag. 874) ergibt sich, dass die betreffende Rechnung am 22. April 2005 (und nicht am 22. April 2006) ausgestellt worden ist. Der entsprechende Kanzleifehler, der sich auch auf das Dispositiv des Urteils 2C_683/2018 vom 3. Oktober 2019 ausgewirkt hat, ist zu berichtigen (Art. 129 Abs. 1 BGG).