Citation: 2C_1155/2014 E. 2.2.2

2.2.2. In seiner Eigenschaft als Vorsteher des Departements für Bau, Verkehr und Umwelt fiel der Magistrat von vornherein nicht in Betracht, um überhaupt in vertrauenserweckender Weise über die steuerliche Behandlung einer Kapitalabfindung befinden zu können (vgl. BGE 138 II 545 E. 2.2 S. 548; 101 Ia 92 E. 3b S. 100). Seine funktionelle Unzuständigkeit springt geradezu ins Auge, zumal er sich in seinem Schreiben vom 10. November 2009 auch gar nicht zur steuerrechtlichen Qualifikation äussert. Hinzu kommt, dass die vermeintliche Zusicherung ohnehin erst am 10. November 2009 erging, mithin zu einem Zeitpunkt, als der Vertrag vom 26. September 2006 längst unterzeichnet war. Dies schliesst aus, dass die Steuerpflichtigen Dispositionen haben treffen können, die sie bei Fehlen des Schreibens aller Voraussicht nach nicht getroffen hätten.