Citation: 6B_143/2016 E. 1.1

1.1. Die Vorinstanz stellt in tatsächlicher Hinsicht fest, der Beschwerdeführer habe den Erlös aus dem Verkauf des Gastro-Inventars von CHF 800'000.-- im Umfang von CHF 367'025.45 für unternehmensfremde Zwecke zu Lasten des Vermögens der A.________ AG verwendet. Die Anklageschrift ging demgegenüber von einem für eigene Zwecke verwendeten Betrag von CHF 598'801.--, die erste Instanz von einem solchen von CHF 437'389.-- aus. Die Vorinstanz nimmt an, die Gelder seien im Wesentlichen etwa für eine Anzahlung für den Erwerb eines Grundstücks, für die Bezahlung einer Mietzinskaution für die Miete des neuen Coiffeurgeschäfts, für die Bezahlung von Hypothekarzinsen für die private Eigentumswohnung und für die Bezahlung von Nebenkosten, für den privaten Kauf von Schmuck verwendet worden. Im Umfang von CHF 300'000.-- sei zudem Geschäftsvermögen auf das Konto des Sohnes des Beschwerdeführers überwiesen worden in der Absicht, das Geld vor dem Betreibungsamt in Sicherheit zu bringen, die A.________ AG eigenmächtig zu sanieren und die im Zusammenhang mit der Gesellschaft eingegangenen Privatschulden selbstständig zu regeln (angefochtenes Urteil S. 9 ff.). In subjektiver Hinsicht nimmt die Vorinstanz unter Verweisung auf die Erwägungen der ersten Instanz an, der Beschwerdeführer habe in geschäftlichen Angelegenheiten weder zwischen privatem Bereich und Geschäftsbereich noch zwischen den verschiedenen Geschäftszweigen unterschieden. Aufgrund seiner Vorgeschichte stehe ausser Frage, dass ihm die Unzulässigkeit seiner Vorgehensweise bewusst gewesen sei, zumal er schon vor den beurteilten strafbaren Handlungen mit drei juristischen Personen in Konkurs gefallen sei. Aufgrund seiner eigenen Aussagen und der Aktenlage bestehe auch kein Zweifel daran, dass er schon ab Beginn des Jahres 2010 im Bewusstsein des drohenden Konkurses gehandelt habe. Auch wenn sein primäres Ziel gewesen sei, mit neuen Geschäften weiterzumachen, habe er doch in Kauf genommen, dass diejenigen Gläubiger der A.________ AG, die ihm weniger nahe gestanden hätten, zu Schaden kommen könnten (angefochtenes Urteil S. 16 ff.).