Citation: 5A_1035/2020 E. 3.6.3

3.6.3. Der Beschwerdeführer hält eine Überschussbeteiligung seiner Töchter von gesamthaft 25 % angesichts der konkreten Umstände (der Wechselkurs könne ihn auch künftig benachteiligen, ihm würden nur sehr tiefe Auslagen und insbesondere ein sehr tiefer Grundbedarf angerechnet, ihm würden ein längerer Aufenthalt ausserhalb von Tschechien und grössere Anschaffungen faktisch verunmöglicht, darüber hinaus werde ihm nur einmal monatlich ein Besuchsrecht gewährt) für unangemessen und möchte ihn auf total 15 % reduziert wissen. Einen falschen Ermessensgebrauch vermag er mit den angeführten Punkten nicht darzutun und ein solcher ist angesichts dessen, dass die getroffene Regelung den Mädchen eine tiefere Beteiligung zubilligt als bei einer Verteilung nach grossen und kleinen Köpfen (vgl. BGE 147 III 265 E. 7.3), auch nicht ersichtlich.