Citation: 2C_889/2021 E. A

A.A.________ (geb. 1971), Staatsbürger von Sri Lanka, reiste im Zeitraum 1996 bis 2005 mehrmals illegal in die Schweiz ein und durchlief insgesamt drei erfolglose Asylverfahren. Am 7. Dezember 2006 heiratete er in Sri Lanka eine ursprünglich aus Thailand stammende Schweizerin. Gestützt auf die Ehe reiste A.A.________ am 6. Februar 2008 in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung. Seit dem 25. Februar 2013 verfügt er über eine Niederlassungsbewilligung. Die Ehe wurde am 23. September 2014 geschieden. Am 15. Januar 2017 heiratete A.A.________ die Landsfrau B.A.________ (geb. 1977). B.A.________ ist die Mutter der gemeinsamen, während der ersten Ehe mit der Schweizerin gezeugten Tochter C.A.________ (geb. 2011). Am 2. Mai 2017 ersuchten B.A.________ und C.A.________ um Erteilung eines Visums für den langfristigen Aufenthalt in der Schweiz zwecks Familiennachzugs. Nachdem die Einwohnergemeinde Bern, Einwohnerdienste, Migration und Fremdenpolizei, davon Kenntnis erhalten hatte, dass A.A.________ mit seiner jetzigen Ehefrau während seiner ersten Ehe eine aussereheliche Tochter gezeugt hatte, führte sie mit ihm am 28. März 2018 eine mündliche Befragung durch. Gleichzeitig wurde seine Ehefrau auf der Schweizer Botschaft in Colombo (Sri Lanka) befragt. Seine Schweizer Exfrau wurde ersucht, schriftlich diverse Fragen zu beantworten.