Citation: 5P.445/2006 06.02.2007 E. 5

5.1 Alsdann weist der Beschwerdeführer darauf hin, dass er am 29. August 2006 eine Stellungnahme verfasst und an das Obergericht versandt habe. In Anbetracht der Tatsache, dass das Urteil vom 23. August 2006 datiere, frage sich, ob diese Eingabe darin überhaupt berücksichtigt worden sei. Es sei daher allenfalls sein Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) missachtet worden. Im gleichen Zusammenhang wirft der Beschwerdeführer die Frage auf, ob das Obergericht überhaupt in ordentlicher Dreier-Besetzung entschieden habe. Sollte dies nicht der Fall gewesen sein, wäre auch aus dieser Sicht gegen das Willkürverbot verstossen worden. 5.2 Anhaltspunkte dafür, dass der angefochtene Entscheid nicht in ordentlicher Besetzung gefällt worden wäre, lassen sich den Vorbringen des Beschwerdeführers nicht entnehmen. Zu der von ihm angesprochenen Eingabe vom 29. August 2006 ist sodann festzuhalten, dass er darin Bezug auf ein - zeitlich nicht näher bestimmtes - Telefongespräch mit der Gerichtsschreiberin des Obergerichts genommen hatte. Dass ihm bei diesem Gespräch oder in anderer Form eine Frist eingeräumt worden wäre, um neben der Kostennote, in der das Wesentliche vorzutragen gewesen war, eine zusätzliche Eingabe einzureichen, behauptet der Beschwerdeführer nicht. Er begründet in keiner Weise, weshalb das Obergericht die Eingabe vom 29. August 2006 hätte abwarten bzw. im angefochtenen Entscheid sich zu dieser hätte äussern müssen. Eine Gehörsverweigerung ist mithin nicht dargetan.