Citation: 9C_726/2017 E. 4.1.2

4.1.2. Aktenwidrig sei sodann die Feststellung, dass sich aus dem Bericht des Neurologen Dr. med. D._________ vom 14. Juli 2017 keine von der Einschätzung der ABI abweichende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ergebe. Dr. med. D._________ untersuchte die Beschwerdeführerin erstmals im April 2017. Die von ihm dannzumal klinisch erhobene Verlangsamung bleibt für die Beurteilung des Gesundheitsschadens bis zum massgeblichen Zeitpunkt der Verfügung vom 24. Oktober 2016 (vgl. hierzu BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220 mit Hinweis) ohne Relevanz. Zudem ist richtig, dass Dr. med. D._________ keine abweichende Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vornahm, sondern lediglich - ohne nähere Begründung - festhielt, dass für ihn eine volle Arbeitsfähigkeit aus neurologischer Sicht nicht nachvollziehbar sei.