Citation: 7B_283/2022 E. 3.1

3.1. Die Beschwerde ist im Grundsatz begründet und deshalb teilweise gutzuheissen. Das angefochtene Urteil ist insoweit abzuändern, als der Beschwerdegegner 2 wegen versuchter eventualvorsätzlicher Tötung anstatt einfacher Körperverletzung und Drohung zum Nachteil der Beschwerdeführerin schuldig zu sprechen ist. Die einfache Körperverletzung und die Drohung werden von der versuchten Tötung konsumiert. Die Vorinstanz wird über die Rechtsfolgen dieses Schulspruchs, namentlich die Strafzumessung und die Kosten- und Entschädigungsfolgen des Berufungsverfahrens, neu zu befinden haben. Gleiches gilt für die der Beschwerdeführerin zustehende Genugtuung. Der Entscheid darüber beinhaltet ein gewisses Ermessen, dessen Ausübung dem Sachgericht vorbehalten ist, weshalb das Bundesgericht darüber entgegen dem Antrag der Beschwerdeführerin nicht reformatorisch entscheidet (vgl. Urteil 7B_181/2022 vom 27. September 2023 E. 2.4 e contrario). In diesem Punkt ist die Beschwerde somit abzuweisen.