Citation: 2C_952/2019 E. A

A.a. A.________ (geboren 1994) ist türkischer Staatsangehöriger. Er wurde in der Schweiz geboren und verfügt über eine Niederlassungsbewilligung. Nachdem er bereits früher wegen eines Raub- und Vermögensdelikts strafrechtlich sanktioniert worden war, verurteilte ihn das Obergericht des Kantons Bern am 4. Juni 2014 zweitinstanzlich wegen insgesamt 61 Straftaten (namentlich qualifizierter Raub, Einbruchsdiebstähle und Brandstiftung) zu einer Freiheitsstrafe von 40 Monaten. Zugunsten der zuvor vom Jugendgericht des Kantons Bern erstinstanzlich angeordneten stationäre Massnahme für junge Erwachsene in Verbindung mit einer ambulanten Massnahme, die A.________ am 24. Februar 2014 vorzeitig angetreten hatte, wurde der Vollzug der Strafe aufgeschoben. Die gegen das Strafurteil erhobene Beschwerde wies das Bundesgericht ab, soweit es darauf eintrat (Urteil 6B_1010/2014 vom 27. Februar 2015). A.b. Nachdem die Höchstdauer der stationären Massnahme für junge Erwachsene erreicht wurde, hob das Jugendgericht am 16. Januar 2018 die gegen A.________ verhängte stationäre Massnahme per 23. Februar 2018 auf und ordnete stattdessen eine stationäre therapeutische Massnahme an. Am 18. Juni 2018 wurde die ambulante Massnahme ebenfalls aufgehoben.