Citation: 5A_34/2021 E. 1.2.2

1.2.2. Die Beschwerdeführerin argumentiert, sie sei durch den angefochtenen Entscheid persönlich betroffen und zur Beschwerde legitimiert, weil sie als Mutter von B.A.________ nach Art. 276 Abs. 2 ZGB die Unterhaltspflicht treffe. Eine Entlastung könne sie nur insoweit erwarten, als es B.A.________ zugemutet werden könne, seinen Unterhalt selbst zu bestreiten (Art. 276 Abs. 3 ZGB). Dabei sei in erster Linie an die Erträge des Kindesvermögens zu denken, welche gemäss Art. 319 Abs. 1 ZGB für Unterhalt, Erziehung und Ausbildung des Kindes verwendet werden dürften. Nach dem Verlust eines unterhaltspflichtigen Elternteils sei eine ertragsbringende Verwaltung des Nachlassvermögens für B.A.________ fundamental. Mit dem Vergleich vom 5. Dezember 2016 und der dazugehörigen Parteierklärung 3. Februar 2017 werde das Nachlassvermögen aufgrund der krass überhöhten Zahlung an die Beschwerdegegnerin massiv zulasten von B.A.________ geschmälert. Ausserdem bilde das Leiden des Sohnes, das dieser erlebe, wenn ihm bestimmte persönliche Sachen des verstorbenen Vaters vorenthalten werden sollten, auch eine grosse emotionale Belastung für sie selbst.