Citation: 1C_178/2019 E. A

Am 8. Januar 2019 entzog das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern A.________ den Führerausweis auf unbestimmte Zeit mit der Begründung, er habe sich nicht an die mit Verfügung vom 7. August 2018 angeordneten Auflagen zur Abstinenzkontrolle gehalten. Am 25. Januar 2019 reichte die Sozialarbeiterin B.________ vom Sozial- und Beratungsdienst C.________ eine nur von ihr selber unterzeichnete Beschwerde gegen diese Verfügung ein. Sie wies sich mit schriftlicher Vollmacht vom gleichen Tag als Vertreterin von A.________ aus mit der Befugnis, dessen Interessen betreffend Beschwerdeführung gegen die Entzugsverfügung zu wahren und ihn gegenüber der Rekurskommission zu vertreten. Mit Verfügung vom 28. Januar 2019 teilte die Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern B.________ mit, die Prozessvertretung in Verfahren vor ihr sei Rechtsanwälten vorbehalten, weshalb ihre Eingabe nicht formgültig sei. Sie setzte B.________ (bzw. A.________) Frist bis zum 7. Februar 2019 an, um eine formgerechte, mit der Originalunterschrift von A.________ versehene Eingabe einzureichen, unter der Androhung, dass bei Säumnis die Beschwerde als zurückgezogen gelte. Am 20. Februar 2019 schrieb die Rekurskommission das Verfahren als durch Rückzug erledigt ab, mit der Begründung, die Frist für die Verbesserung der Beschwerde sei am 7. Februar 2019 unbenutzt abgelaufen.