Citation: 6B_173/2022 E. 1.4.3

1.4.3. Weiter kritisiert der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Erwägung, dass den Aussagen der Belastungszeugen keine ausschlaggebende Bedeutung zukommt. Die Vorinstanz stützt den Schuldspruch nicht nur auf die Aussagen der Belastungszeugen ab. Vielmehr untermauert sie die Verurteilung mit zahlreichen weiteren Beweismitteln. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Uhren hätten auch auf anderem Wege von den ausgeraubten Bijouterien zu seiner Freundin in W.________ gelangen können. Diese Behauptung wertete bereits die Vorinstanz zu Recht als abwegig. Es spricht augenscheinlich für die Täterschaft des Beschwerdeführers, wenn in der Wohnung W.________ seiner Freundin Uhren gefunden werden, die aus den drei Raubüberfällen in der Schweiz stammen. Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, zwar habe er in der Schweiz Telefonkarten besorgt und Autos gemietet, doch sei dies nicht strafbar. Dies trifft zu, doch ist ebenso offensichtlich, dass das Besorgen von anonymen Telefonkarten und Autos im Zeitpunkt der drei Raubüberfälle ein weiteres Indiz für seine Täterschaft darstellt. Diese weiteren Beweise treten neben die Aussagen der Belastungszeugen, denen somit keine alleinige Bedeutung mehr zukommt. Wie sie zu werten sind, ist eine Frage der Beweiswürdigung. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, geht nicht über eine appellatorische Kritik hinaus, worauf nicht einzutreten ist (vgl. oben E. 1.1).