Citation: 2A.413/2000 12.12.2000 E. C

C.- A.________ reichte am 11. November 1999 bei der Fremdenpolizei des Kantons Luzern ein Gesuch um Familiennachzug für seinen Sohn B.________ ein. Im Begleitschreiben hielt er Folgendes fest: "B.________ stammt aus meiner ersten Ehe. Nach der Scheidung blieb B.________ bei mir. Bis April dieses Jahres kümmerten sich meine Eltern um ihn. Zu Beginn der Krise im Kosovo mussten meine Eltern und B.________ Djakovica verlassen. Seither leben sie als Flüchtlinge in Montenegro. Bisher sorgte eine Verwandte für B.________. Da sie jedoch auch selber Flüchtling ist, kann sie sich nicht mehr um ihn kümmern. Deshalb wurde ich als sein gesetzlicher Vertreter von den Behörden in Montenegro aufgefordert, mich um meinen Sohn zu kümmern, da sie genügend alte Leute und Kinder zu versorgen haben, die sonst niemanden haben. Aus diesem Grund stelle ich nun für ihn ein Gesuch um Familiennachzug.. " Die Fremdenpolizei des Kantons Luzern wies das Gesuch mit Verfügung vom 19. Januar 2000 ab. Hiegegen gelangte A.________ erfolglos an das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern.