Citation: 1C_430/2021 E. 7

7. Dispositiv-Ziffer 3 des vorinstanzlichen Entscheides sei unabhängig vom Ausgang betreffend die obigen Anträge aufzuheben und es sei den Beschwerdegegnerinnen 2-6 für das vorinstanzliche Verfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen. ..." Zur Begründung wird im Wesentlichen geltend gemacht, die von den Gemeinden an die Gruppierungen und Institutionen, welche den Kantonsratsbeschluss unterstützten, geleisteten Beiträge verletzten die Garantie der freien Willensbildung der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger und verfälschten deren Stimmabgabe. Die fünf Gemeinden Aedermannsdorf, Holderbank, Herbetswil, Mümliswil-Ramiswil und Welschenrohr-Gänsbrunnen in einer gemeinsamen Stellungnahme sowie das Verwaltungsgericht schliessen auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Der Regierungsrat äusserte sich nur zur Frage der allfälligen Anordnung vorsorglicher Massnahmen und verzichtete auf eine Vernehmlassung in der Sache. Mit Replik und Duplik halten das "Thaler Komitee Nein zur 81-Millionen-Luxusstrasse" und die acht beschwerdeführenden Privatpersonen einerseits sowie die fünf Gemeinden andererseits an ihren Standpunkten fest.