Citation: 4A_474/2024 E. A

A.a. A.________ (Beschwerdeführer) ist ein professioneller Fussballspieler kroatischer Staatsangehörigkeit. Er stand beim Sport Verein B.________ unter Vertrag. Die Nationale Anti-Doping Agentur Deutschland (NADA, Beschwerdegegnerin 1) mit Sitz in Bonn ist die oberste nationale Behörde für die Doping-Bekämpfung in Deutschland. Die World Anti-Doping Agency (WADA, Beschwerdegegnerin 2) ist eine Stiftung schweizerischen Rechts mit Sitz in Lausanne; ihre Hauptniederlassung befindet sich in Montreal, Kanada. Ihr Zweck ist der weltweite Kampf gegen Doping im Sport. Der Deutsche Fussball-Bund (DFB) ist der nationale Fussballverband von Deutschland. A.b. Am 16. September 2022 wurde der Beschwerdeführer auf dem Trainingsgelände des Sport Vereins B.________ einer Out-of-Competition Urin-Dopingkontrolle unterzogen. Die Analyse der A-Probe durch das bei der WADA akkreditierte Institut für Dopinganalytik und Sportbiochemie Dresden in Kreischa, Deutschland (IDAS) ergab das Vorhandensein von rekombinantem Erythropoietin (rEPO). EPO gehört zu den Proteinhormonen (peptide hormones), welche unter den nach S2 von der WADA verbotenen Substanzen gelistet sind. Am 9. November 2022 bestätigte die Zweitmeinung von Dr. C.________ des von der WADA akkreditierten Labors in Oslo die Existenz von rEPO in der A-Probe. A.c. Am 10. November 2022 informierte die NADA die DFB-Anti-Doping Kommission über das positive Analyseergebnis (Adverse Analytical Finding, "AAF"), was diese am Folgetag u.a. dem Beschwerdeführer mitteilte. Am 15. November 2022 suspendierte der Präsident des DFB-Sportgerichts den Beschwerdeführer ab sofort bis zum Entscheid des DFB Sportgerichts. A.d. Am 12. Dezember 2022 wurde die B-Probe am IDAS im Beisein eines Vertreters des Beschwerdeführers geöffnet. Die Analyse der B-Probe bestätigte das Vorhandensein von rEPO. Diesem Resultat pflichtete die Zweitgutachterin, Dr. C.________, am 14. Dezember 2022 bei.