Citation: 6B_41/2022 E. 3.3

3.3. Strittig ist die vorsätzliche Tatbegehung des Beschwerdeführers. Die Vorinstanz erwägt, dem Beschwerdeführer sei beim Verfassen der Schreiben bekannt gewesen, dass die Baubewilligung rechtskräftig gewesen sei. Sein Ziel sei es gewesen, die B.________ AG von ihrem Bauprojekt abzubringen. Der Beschwerdeführer habe sein Schreiben im Bewusstsein um die Unrechtmässigkeit seines Verhaltens verfasst und damit vorsätzlich gehandelt. Die allfällige Gebäudeaufstockung sei ihm bei Abschluss des Mietvertrages am 10. Oktober 2014 von der B.________ AG bereits angezeigt worden. Im Mietvertrag sei festgehalten worden, dass sich der Mietbetrag um 100 % reduziere für Flächen, welche während der Bauzeit durch die Mieterin nicht genutzt werden können. Dem Beschwerdeführer sei bewusst gewesen, dass es während der Bauzeit zu Einschränkungen der Mietfläche kommen könne. Ferner sei ihm bewusst gewesen, dass die Baubewilligung rechtskräftig gewesen sei. Seine Behauptung, er sei davon ausgegangen, die Aufstellung der Baustelle sei rechtswidrig, da keine Brandschutzbewilligung vorliege, sei als reine Schutzbehauptung zu qualifizieren und ein Sachverhaltsirrtum sei zu verneinen.