Citation: 8C_270/2022 E. 7

Was die erwerblichen Auswirkungen betrifft, ging die Beschwerdeführerin in ihrem Einspracheentscheid von einem Valideneinkommen von Fr. 63'700.- aus. Das Invalideneinkommen ermittelte sie auf statistischer Basis und gewährte einen leidensbedingten Abzug von 25 %, woraus ein Betrag von Fr. 50'085.- und ein Invaliditätsgrad von 21 % resultierte. Der Beschwerdegegner wiederholt seinen dagegen im vorinstanzlichen Verfahren erhobenen (einzigen) Einwand und macht geltend, dass sein Valideneinkommen unterdurchschnittlich gewesen sei. Er räumte damals indessen ein und bestreitet auch letztinstanzlich den entsprechenden Hinweis der Beschwerdeführerin nicht, dass der Lohn betragsmässig sogar über den Vorgaben des GAV gelegen habe. Es bleibt daher von vornherein kein Raum für eine Korrektur (oben E. 4.4.1). Im Übrigen werden die Feststellungen der Beschwerdeführerin zu den erwerblichen Auswirkungen im Einspracheentscheid nicht beanstandet und geben keinen Anlass zu Weiterungen. Die Beschwerde erweist sich daher als vollauf begründet.