Citation: 2C_330/2017 E. 3.4.1

3.4.1. Richtig ist, dass im Rahmen der Normalabschreibung von Liegenschaften der Steuerwert bzw. Verkehrswert nicht zwingend die Untergrenze bildet. Dies gilt nicht nur im Fall der separaten Bilanzierung der Gebäude (vgl. BGE 132 I 175 E. 3 S. 180), sondern auch dann, wenn Gebäude und Land in einer einzigen Bilanzposition aktiviert sind (Urteil 2C_814/2016 / 2C_815/2016 vom 26. Oktober 2017 E. 3.4.4). Demgemäss ist nicht ausgeschlossen, dass bei überbauten Grundstücken und gemeinsamer Bilanzierung von Land und Gebäude der Buchwert unter den Steuerwert bzw. Verkehrswert des Landes nach Abbruch der Gebäude zu liegen kommt. Dies bedeutet allerdings noch nicht, dass - gemäss dem Standpunkt der Beschwerdeführerin - der Anschaffungswert der Liegenschaft die unterste Grenze für Abschreibungen darstellt. Der Grundsatz, dass Land keiner Altersentwertung unterliegt (vgl. E. 2.6), ist weiterhin zu berücksichtigen. Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, lässt das System der Einzelbewertung - im Gegensatz zum System der gemeinsamen Bewertung - die Totalabschreibung des Gebäudes, hingegen keine Abschreibung auf dem Land zu. Im vorliegenden Fall lag der Buchwert der Gesamtliegenschaft (Land und Gebäude) per 31. Dezember 2013 nach der ordentlichen Abschreibung von 1.5 % mit Fr. 1'375'550.-- unter dem von der Vorinstanz veranschlagten Grundstückswert (Bauland) : Dieser betrug im Jahr 2013 zwischen Fr. 1'455'948 und Fr. 2'386'800.--. Die Einschätzung der Vorinstanzen, wonach die Beschwerdeführerin mit der ordentlichen Abschreibung "noch gut gefahren" sei, erweist sich demnach als zutreffend.