Citation: 1B_596/2021 E. 2.2

2.2. Hinsichtlich der Fluchtgefahr kann vorab ebenfalls auf die beiden Urteile 1B_666/2020 und 1B_478/2021 verwiesen werden. Die Kritik des Beschwerdeführers vermag die betreffenden Erwägungen, auf welche die Vorinstanz verwiesen hat, nicht in Frage zu stellen. Entgegen seiner Auffassung hat sich die Sachlage seit Ergehen des bundesgerichtlichen Entscheids 1B_478/2021 vor nicht einmal zwei Monaten nicht massgeblich zu seinen Gunsten geändert. Soweit er vorbringt, er habe bereits zwei Drittel seiner Haftstrafe erstanden, ist ihm entgegenzuhalten, dass er im für ihn schlechtesten Fall immer noch mit ungefähr 17 Monaten Freiheitsentzug rechnen muss. Dies könnte ihn - insbesondere auch im Hinblick auf seine Vorgeschichte (Absetzen ins Ausland vor der Hauptverhandlung, unentschuldigtes Fernbleiben, internationale Ausschreibung zur Verhaftung) nach wie vor dazu veranlassen, sich der weiteren Strafverfolgung zu entziehen. Demzufolge ist trotz der zunehmenden Haftdauer noch von einer nicht unerheblichen Fluchtgefahr auszugehen.