Citation: 4A_105/2022 E. 1

Die Beschwerdeführerin verpflichtete sich mit Vertrag vom 4. Oktober 2013 gegenüber dem Beschwerdegegner zur Erstellung einer 5 1/2-Zimmerwohnung an der U.________strasse in V.________. Nach Vollendung der Eigentumswohnung kam es zwischen den Parteien zu Unstimmigkeiten wegen Mehrkosten und Mängeln. Der Beschwerdegegner beantragte mit Klage vom 5. Januar 2017 beim Bezirksgericht Arbon, die Beschwerdeführerin sei zu verpflichten, ihm unter verschiedenen Titeln Fr. 188'451.05 nebst Zins zu bezahlen, und der Rechtsvorschlag in der von ihm eingeleiteten Betreibung sei zu beseitigen. Die Beschwerdeführerin beantragte Nichteintreten auf die Klage, eventuell deren Abweisung und verlangte widerklageweise die Verpflichtung des Beschwerdegegners, ihr Fr. 40'334.-- nebst Zins zu bezahlen. Mit Entscheid vom 10./17. Mai 2021 schützte das Bezirksgericht die Klage im Umfang von Fr. 111'675.30 (einschliesslich Mehrwertsteuer) nebst Zinsbetreffnissen und hob den Rechtsvorschlag in der vom Beschwerdegegner angehobenen Betreibung in entsprechendem Umfang auf. Die Widerklage wies es ab. Das Obergericht des Kantons Thurgau wies eine von der Beschwerdeführerin gegen die Gutheissung der Klage erhobene Berufung mit Entscheid vom 26. November 2021 ab und bestätigte denjenigen des Bezirksgerichts. Am 2. März 2022 erhob die Beschwerdeführerin dagegen Beschwerde beim Bundesgericht, mit der sie unter anderem die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz aufgrund des Interessenkonflikts von zwei Richtern beantragt. Das Gesuch der Beschwerdeführerin, es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen, wurde mit Präsidialverfügung vom 7. März 2022 abgewiesen. Mit Schreiben vom 15. März 2022 ersuchte die Beschwerdeführerin sinngemäss um Wiedererwägung dieser Verfügung und um Erteilung der aufschiebenden Wirkung. Auf die Einholung von Vernehmlassungen zur Beschwerde wurde verzichtet.