Citation: 4C.362/2002 10.11.2003 E. A

A.________ (Kläger) ist Architekt. Die B.________ AG (Beklagte) stellt Cheminéeöfen mit Zubehör her und vertreibt diese. Der Kläger entwarf für die Beklagte ein neues Betriebsgebäude mit Verwaltungs- und Büroräumen, Ausstellungs- und Lagerräumen sowie einer Betriebswohnung. Im Vertrag vom 24. September/31. Oktober 1997 vereinbarten die Parteien für die entsprechenden Architekturleistungen ein Pauschalhonorar von Fr. 225'000.-- zuzüglich Mehrwertsteuer. Ausserdem vereinbarten die Parteien ein Bonussystem, mit dem der Kläger an Einsparungen auf den Erstellungskosten teilhaben sollte. Nach der Realisierung des Bauvorhabens stellte der Kläger eine Mehrforderung über das vereinbarte Pauschalhonorar hinaus von Fr. 252'161.75 in Rechnung. Die Forderung betrifft angebliche Mehrleistungen sowie eine Bonuszahlung für Einsparungen. Die Beklagte bestritt sämtliche Mehrforderungen.