Citation: 1C_687/2017 E. 2

Am 20. Februar 2017 reichte A.________ bei der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern ein Gesuch um Entschädigung in der Höhe von Fr. 120'000.-- ein. Zudem ersuchte sie um eine Genugtuung für sich und für Angehörige in der Höhe von Fr. 70'000.-- bzw. Fr. 35'000.--. Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion wies das Gesuch mit Verfügung vom 5. Mai 2017 ab. Dagegen erhob A.________ Beschwerde, welche das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Urteil vom 16. November 2017 abwies. Zur Begründung führte das Verwaltungsgericht zusammenfassend aus, dass der Nachweis einer Straftat mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht erbracht sei. Damit fehle es an einer anspruchsbegründenden Voraussetzung für die Ausrichtung einer Entschädigung und Genugtuung nach dem Opferhilfegesetz.