Citation: 9C_790/2016 E. 5.3.1

5.3.1. Aufgrund der Unterlagen ist erstellt, dass die Beschwerdeführerin von der Auszahlung ihres Freizügigkeitsguthabens, welche sie im Jahr 2004 beabsichtigt und durch die Übergabe der erforderlichen Formulare und Unterlagen an E.________ in die Wege geleitet hatte, erfuhr. Zwar erhielt sie, wie sie zu Recht vorbringt, die an sie adressierte Auszahlungsbestätigung der Beschwerdegegnerin vom 7. Juli 2004 nie, weil E.________ deren Zustellung mit einem seiner zahlreichen, zwecks Täuschung der Beschwerdeführerin veranlassten Postumleitungsaufträge (hier gültig für die Zeit vom 6. bis 13. Juli 2004) verhinderte. Aufgrund der von der Beschwerdegegnerin der Eidgenössischen Steuerverwaltung am 7. Juli 2004 erstatteten Meldung über Kapitalleistungen gelangten aber die Steuerbehörden an die Beschwerdeführerin: Das Kantonale Steueramt Zürich forderte von ihr mit Einschätzungsentscheid vom 8. Februar 2005 auf einer steuerbaren Kapitalleistung von Fr. 214'300.- (Fr. 199'043.- + Fr. 15'316.-) Steuern im Betrage von Fr. 21'400.-. Hinzu kam die Bundessteuer von Fr. 3'425.20 gemäss Veranlagungsverfügung vom 9. Mai 2005. Da zum Zeitpunkt dieser beiden Zustellungen vom 8. Februar und 9. Mai 2005 keine Postumleitungsaufträge bestanden, ist überwiegend wahrscheinlich und im Übrigen unbestritten, dass die beiden Sendungen der Beschwerdeführerin zugestellt wurden. Damit stimmt auch die Aussage von E.________ überein, wonach er die Steuerveranlagung und den Einzahlungsschein für die direkte Bundessteuer von F.________ persönlich erhalten habe (Protokoll über die Einvernahme von E.________ vom 8. Mai 2013).