Citation: 6B_674/2022 E. 3

Die Vorinstanz erwägt im Beschluss, der Beschwerdeführer habe in seiner Beschwerdeeingabe vom 10. Dezember 2021 nur eine E-Mail-Adresse angegeben. Er sei daher mit E-Mail vom 7. Januar 2022 darauf hingewiesen worden, dass Entscheide mangels Zustelladresse publiziert würden. Mit Verfügung gleichen Datums sei er aufgefordert worden, innert 30 Tagen für allfällige Prozesskosten Sicherheit zu leisten, unter der Androhung, dass ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werden könne. Gleichzeitig sei ihm eine Frist von 30 Tagen angesetzt worden, um eine Zustelladresse oder einen Zustellempfänger in der Schweiz oder in einem Land, mit welchem ein Staatsvertrag mit der Schweiz bestehe, wonach Mitteilungen direkt zugestellt werden könnten, zu bezeichnen, unter der Androhung, dass bei Säumnis künftige Zustellungen durch Veröffentlichung im Amtsblatt erfolgten. Am 10. Januar 2022 sei der Beschwerdeführer persönlich am Empfang des Obergerichts erschienen, wo ihm erklärt worden sei, dass die Vorinstanz eine Zustelladresse benötige, und dass am 7. Januar 2022 eine Verfügung mit der Verpflichtung zur Bezeichnung einer Zustelladresse und zur Leistung einer Prozesskaution ergangen sei, wobei ihm diese Verfügung durch Publikation im Amtsblatt mitgeteilt werde. Der Beschwerdeführer habe sich die Verfügung bei dieser Gelegenheit nicht aushändigen lassen. Die Verfügung vom 7. Januar 2022 sei im Amtsblatt publiziert worden. Die Frist zur Leistung der Prozesskaution und zur Bezeichnung einer Zustelladresse habe am 21. Februar 2022 geendet. Innert dieser Frist sei weder die Prozesskaution noch eine weitere Eingabe eingegangen. Androhungsgemäss sei daher auf die Beschwerde nicht einzutreten und habe die die Zustellung des Entscheides durch Veröffentlichung zu erfolgen.