Citation: 5D_198/2019 E. 2.3.4

2.3.4. Hinsichtlich des Eintritts der Resolutivbedingung und damit der Befristung des Volljährigenunterhalts macht der Beschwerdeführer geltend, der vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt beruhe auf treuwidrig unvollständigen bzw. manipulierten Beweismitteln. Es würden bewusst wesentliche Beweise wie Arztberichte seitens des Beschwerdegegners zurückbehalten und stattdessen Dokumente mit leeren Seiten vorgelegt. Damit werde ihm als Schuldner verunmöglicht, den strikten Urkundenbeweis für den Eintritt der Resolutivbedingung zu erbringen und der Grundsatz von Treu und Glauben in der Prozessführung verletzt. In einem solchen Fall sei eine Umkehr der Beweislast bzw. die Lösung über die Beweiswürdigung anzustreben, wie die Lehre dies fordere. Mit diesen Ausführungen stellt der Beschwerdeführer zwar den Stellenwechsel seiner Tochter nicht in Frage. Hingegen bringt er vor, dass die gesundheitlichen Gründe hierfür nicht nachgewiesen seien. Die Vorinstanz hielt indes klar fest, dass die Tochter des Beschwerdeführers ihre Erstausbildung aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen hatte und ihr Lehrvertrag als Fachfrau Betreuung EFZ daher aufgelöst werden musste. Die Behauptung des Beschwerdeführers, die Gründe für einen Stellenwechsel seiner Tochter seien nicht nachgewiesen, sind angesichts dieser Feststellung nicht nachvollziehbar. Damit entbehrt auch das Vorbringen des Beschwerdeführers, seine Tochter habe den Eintritt der Resolutivbedingung treuwidrig vereitelt, jeder Grundlage. Aus dieser Sicht erweist sich der angefochtene Entscheid im Ergebnis keineswegs als willkürlich.