Citation: 6B_299/2021 E. 3

Die Beschwerdeführer äussern sich nicht zu ihrer Beschwerdelegitimation als Privatkläger, die vorliegend im Übrigen auch nicht gegeben ist. Der von ihnen erhobene Vorwurf richtet sich gegen den Schulpräsidenten der Schulgemeinde U.________ und damit gegen eine Person, die die angeblich strafbare (n) Handlung (en) als Schulbehördenmitglied vorgenommen haben soll (vgl. § 58 ff. des kantonalen Gesetzes über die Volksschule des Kantons Thurgau [VG; RB 411.11]; Gemeindeordnung der Sekundarschulgemeinde U.________, genehmigt anlässlich der Gemeindeversammlung vom 22. März 2018, genehmigt vom Departement für Erziehung und Kultur am 23. April 2018). Die Schulgemeinden unterstehen dem kantonalen Gesetz über die Verantwortlichkeit des Kantons Thurgau vom 14. Februar 1979 (Verantwortlichkeitsgesetz; RB 170.3). Nach § 4 Abs. 1 des Verantwortlichkeitsgesetzes haftet ausschliesslich der Staat für den Schaden, den eine mit öffentlichen Aufgaben betraute Person in Ausübung amtlicher Verrichtungen einem Dritten dadurch zufügt, dass sie dessen Rechte verletzt. Allfällige Schadenersatz- und Genugtuungsansprüche gegen den Beschuldigten beurteilen sich folglich nach dem kantonalen Verantwortlichkeitsgesetz und sind demnach öffentlich-rechtlicher Natur. Der erhobene strafrechtliche Vorwurf kann sich daher allenfalls auf öffentlich-rechtliche (Staatshaftungs-) Ansprüche auswirken, nicht aber auf Zivilansprüche im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG. Die Beschwerdeführer sind folglich in der Sache nicht zur Beschwerde legitimiert.