Citation: 6B_1235/2021 E. 2.4.3

2.4.3. Bei objektiver Würdigung des gesamten Beweisergebnisses bleiben keine offensichtlich erheblichen und schlechterdings nicht zu unterdrückende Zweifel, dass der Beschwerdeführer die Fahrradfahrerin wahrnahm und das Überholmanöver anklagegemäss ausführte, wodurch sich der Anklagesachverhalt wie geschildert verwirklicht hat. Dass ein anderes Ergebnis ebenfalls vertretbar erscheint und wie hier durch die erste Instanz noch vertreten wurde, indem sie davon ausging, der Beschwerdeführer habe das Überholmanöver unbewusst vollzogen (erstinstanzliches Urteil S. 24), führt nicht zu einer Qualifikation der entsprechenden Sachverhaltsfeststellung als willkürlich.