Citation: 5P.81/2005 15.07.2005 E. 1

Das Kantonsgericht ist von einer doppelten Ungültigkeit des Erbvertrags ausgegangen: Einerseits sei der Erbvertrag wegen eines Irrtums des Erblassers als einseitig unverbindlich anzusehen bzw. für ungültig zu erklären und andererseits leide der Erbvertrag an einem Formmangel, der ihn ebenfalls ungültig mache (E. 5 und 6 S. 14 ff.). Das Kantonsgericht hat die Beschwerdeführer 1 und 3 bis 5 deshalb verpflichtet, das Darlehen des Erblassers den Beschwerdegegnern im Betrag von Fr. 292'800.-- nebst Zins zu erstatten (E. 7 S. 19 f. des angefochtenen Urteils). In allen Punkten erheben die Beschwerdeführer Willkürrügen gegen die Tatsachenfeststellungen, die der rechtlichen Beurteilung des Kantonsgerichts zugrunde liegen und im Verfahren der eidgenössischen Berufung - von eng begrenzten Ausnahmen abgesehen - verbindlich sein werden (Art. 63 f. OG). Über die staatsrechtliche Beschwerde ist vorweg zu entscheiden (Art. 57 Abs. 5 OG). Auf die grundsätzlich zulässige staatsrechtliche Beschwerde kann eingetreten werden. Formelle Einzelfragen werden im Sachzusammenhang zu erörtern sein.