Citation: 1P.657/2003 13.04.2004 E. 1

1.1 Gegen den angefochtenen Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 22. Juli 2003 ist keines der in den Art. 230 ff. des Strafprozessgesetzes des Kantons St. Gallen vom 1. Juli 1999 (StP/SG) vorgesehenen Rechtsmittel zulässig. Es handelt sich demnach um einen letztinstanzlichen kantonalen Entscheid. Das angefochtene Urteil schliesst die Streitsache insoweit ab, als die Frage zu beurteilen war, ob gegen die Beschwerdegegner ein Strafverfahren zu eröffnen sei. Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich deshalb um einen Endentscheid (Art. 86 Abs. 1 OG). 1.2 Die Beschwerdeführer bringen im Wesentlichen vor, die Anklagekammer habe den von ihnen geltend gemachten Sachverhalt unsachgemäss und unvollständig abgeklärt sowie die Mitglieder der Vormundschaftsbehörde ohne entsprechende Rechtsgrundlage fälschlicherweise einem Ermächtigungsverfahren unterstellt. Darin sehen sie eine Verletzung des Willkürverbotes (Art. 9 BV), des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV), von Verfahrensgarantien der Konvention (Art. 6 EMRK) sowie von Art. 366 Abs. 2 lit. b StGB als bundesrechtliche Vorschrift über die Abgrenzung der sachlichen Zuständigkeit der Behörden. Diese Rügen sind im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde zulässig (Art. 84 Abs. 1 lit. a und d OG).