Citation: 5P.224/2006 27.11.2006 E. 3

Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Herabsetzung der ihm für die Monate August 2001 bis Dezember 2001 zugesprochenen Unterhaltsbeiträge und gegen die Aufhebung des Unterhaltsanspruchs für die Zeit von Januar 2002 bis Dezember 2003. Die Reduktion bzw. Aufhebung der Unterhaltsbeiträge beruhe auf einer offensichtlich unrichtigen, willkürlichen Ermittlung des Einkommens des Beschwerdegegners, was dazu geführt habe, dass ihm in willkürlicher Weise für die erwähnten Zeitspannen zu tiefe bzw. gar keine Unterhaltsbeiträge zugesprochen worden seien. Indem das Obergericht die Leistungsfähigkeit des Beschwerdegegners willkürlich beurteilt habe, habe es auch Art. 277 ZGB willkürlich angewandt. 3.1 Die Rüge der willkürlichen Anwendung von Art. 277 ZGB ist hier nicht zu hören: Der massgebliche Streitwert überschreitet 8'000 Franken (Art. 46 OG), so dass die Verletzung von Bundesrecht mit Berufung hätte geltend gemacht werden können und müssen (vgl. Art. 43 Abs. 1 erster Satz und Art. 84 Abs. 2 OG). 3.2 Wegen willkürlicher Feststellung von Tatsachen greift das Bundesgericht ein, wenn jene offensichtlich unhaltbar ist, d.h. mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, auf einem offenkundigen Versehen beruht oder sich sachlich in keiner Weise rechtfertigen lässt (BGE 128 I 81 E. 2 S. 86; 120 Ia 31 E. 4b S. 40 mit Hinweisen). Die Aufhebung eines kantonalen Entscheids rechtfertigt sich in jedem Fall nur dort, wo nicht nur die Begründung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 132 I 13 E. 5.1 S. 17; 129 I 49 E. 4 S. 58; 128 I 81 E. 2 S. 86, mit Hinweisen). Wird Willkür gerügt, ist klar und detailliert aufzuzeigen, inwiefern der kantonale Entscheid qualifiziert unrichtig sein soll; appellatorische Kritik, wie sie allenfalls im Rahmen eines Berufungsverfahrens zulässig ist, ist ausgeschlossen (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261 f. mit Hinweisen).