Citation: 6S.831/2000 15.01.2001 E. 2

2.- Die Vorinstanz geht mit der ersten Instanz davon aus, dass für eine Strafausscheidung in Bezug auf die Bussen von insgesamt Fr. 25'000.-- kein Raum sei, nachdem die Bussen aus dem Strafregister gelöscht worden seien und in Bezug auf beide Bussen zudem die Vollstreckungsverjährung eingetreten sei (angefochtener Entscheid S. 5 E. 4a). In Bezug auf Bussen, die rechtskräftig verhängt und die in der Folge entweder bezahlt worden sind oder bei denen die Vollstreckungsverjährung eingetreten ist, weshalb sie nicht mehr vollzogen werden können, ist eine spätere "Strafausscheidung" oder dergleichen nicht möglich, auch wenn nachträglich das Gesetz derart abgeändert wird, dass nach dem neuen Gesetz keine Busse mehr verhängt werden könnte. Dies wird in der Beschwerde, die sich nur auf die dem Kanton Zürich abzuliefernden Vermögensvorteile bezieht (s. S. 3 lit. B), nicht in Abrede gestellt.