Citation: 6B_670/2019 E. A

Am 23. April 2007 erteilte die Bau- und Werkkommission der Einwohnergemeinde E.________ B.________ eine Baubewilligung für den Bau eines Verteilzentrums in E.________. Dagegen erhob A.________ Einsprache. Dies hatte Verfahren vor mehreren (Gerichts-) Instanzen zur Folge. Im Zuge dieser Verfahren wurde ein Gutachten betreffend die Auswirkungen des Bauvorhabens auf die Lärmbelastung der Wohnbauten entlang der Y.________ strasse beim Ingenieur- und Planungsbüro D.________ in Auftrag gegeben. Das Gutachten wurde am 8. Januar 2008 erstattet. Das kantonale Bau- und Justizdepartement stützte seinen Entscheid im Wesentlichen auf das genannte Lärmgutachten. Das anschliessend angerufene Verwaltungsgericht beanstandete die behördliche Beurteilung in verschiedenen Punkten. Es hielt zudem fest, dass die Liegenschaft von A.________ auf der Nordseite übermässig lärmbelastet sei. Das Verwaltungsgericht hiess die Beschwerde teilweise gut. Das weitere Schicksal dieses ersten Bauprojekts ist in den Akten nicht dokumentiert. Zu einem späteren Zeitpunkt initiierte die C.________ AG, deren alleiniger Aktionär B.________ ist, ein Verfahren zur Genehmigung eines Gestaltungsplanes. In diesem Verfahren führte A.________ bis vor Bundesgericht Beschwerde gegen die C.________ AG. B.________ und die C.________ AG werfen A.________ vor, in der Beschwerdeschrift ans Bundesgericht vom 3. April 2016 ehrenrührige Äusserungen über sie gemacht zu haben. A.________ war im erwähnten Verfahren nicht anwaltlich vertreten. Mit Eingabe an die Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn vom 20. Mai 2016 erstatteten B.________ und die C.________ AG Strafanzeige bzw. Strafantrag gegen A.________ wegen des Verdachts der mehrfachen falschen Anschuldigung und der mehrfachen Verleumdung sowie der mehrfachen üblen Nachrede. Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Solothurn vom 13. September 2016 wurde A.________ der üblen Nachrede schuldig gesprochen und mit einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je Fr. 170.-- bestraft. A.________ erhob Einsprache gegen den Strafbefehl.