Citation: 6B_700/2018 E. 1.2.1

1.2.1. Der Beschwerdeführer scheint zu verkennen, dass die Vorinstanz keineswegs annimmt, es könne ausschliesslich auf seine eigenen Aussagen abgestellt werden. Sie bezeichnet diese im Gegenteil als widersprüchlich und dramatisierend, weshalb deren Glaubhaftigkeit eingeschränkt sei. Zudem sei ihm nicht zu glauben, dass er lediglich wegen der Geschwindigkeitsbegrenzung gebremst habe, habe er doch selber zugegeben, dass das Bremsen eine Schikane gewesen sei, weil er sich über den anderen Fahrer geärgert habe. Wenn die Vorinstanz den Beschwerdeführer auf diese Aussage behaftet, ist dies nicht zu beanstanden. Gleiches gilt, indem sie die Aussagen des anderen Fahrers nur soweit heranzieht, als sich diese mit den Angaben des Beschwerdeführers decken, zumal sie erstere grundsätzlich als detailreich, lebensnah und grösstenteils konstant qualifiziert. Zwar würdigt die Vorinstanz die Aussagen des anderen Fahrers aufgrund der gegensätzlichen Interessenlage mit derselben Vorsicht wie diejenigen des Beschwerdeführers. Sie begibt sich aber in keinen unlösbaren Widerspruch zu ihrer eigenen Argumentation, wenn sie hinsichtlich des inkriminierten schikanösen - brüsken und unnötigen - Bremsens auch die Aussagen des anderen Fahrers berücksichtigt. Sie erachtet dieses daher willkürfrei als erstellt. Darin liegt auch weder eine Verletzung der Unschuldsvermutung (dazu BGE 143 IV 500 E. 1.1 mit Hinweis) noch der Begründungspflicht.