Citation: 6B_272/2019 E. 3

In Bezug auf die Position "Gebühr für das Vorverfahren" macht der Beschwerdeführer zu Recht geltend, dass die Gemeindeangestellte D.________ keinen Strafantrag eingereicht habe (Beschwerde S. 9 f.). Es trifft auch zu, dass die Vorinstanz die gegenüber der Gemeindeangestellten unbestrittenermassen getätigte Bezeichnung als "Schlampe" für die Begründung der Kostenauflage heranzieht. Dabei handelt es sich allerdings um ein offensichtliches Versehen, da der Sachverhaltskomplex "Schlampe" gar nicht Gegenstand der Einstellungsverfügung bzw. des vorinstanzlichen Verfahrens bildete (vgl. Einstellungsverfügung vom 19. Juli 2018 S. 2). Damit braucht auch nicht geprüft zu werden, ob zwischen der Kostenposition und dem Verhalten des Beschwerdeführers ein adäquater Kausalzusammenhang besteht. Im Übrigen zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, inwiefern die kantonalen Vorschriften zur Höhe der Gebühren (Dekret über die Verfahrenskosten vom 24. November 1987, VKD; AGS 221.150) willkürlich angewendet worden wären.