Citation: 2C_75/2023 E. 7.4

7.4. Es ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin die vorinstanzlichen Feststellungen zu den Inhalten der "Informationsrunden", der Protokolle der "L1.________"-Treffen und den vorinstanzlich gewürdigten E-Mails nicht hinreichend bestreitet. Sie stellt auch den Umstand, dass sich die Mitglieder des "L1.________" über die Treibstoffzuschläge und über die Nicht-Kommissionierung von Zuschlägen ausgetauscht haben, nicht substanziiert infrage. In tatsächlicher Hinsicht stellt die Beschwerdeführerin auch nicht in Abrede, dass sie bei den "L1.________"-Treffen - wenn auch nicht immer - zumindest gelegentlich mit Mitarbeitenden teilgenommen hat und diese die vorinstanzlich gewürdigten E-Mails erhalten haben. Ebenso ist nicht zu erkennen, dass die Beschwerdeführerin die vorinstanzliche Feststellung rechtsgenüglich abstreitet, wonach sie von den Protokollen der "Informationsrunden" Kenntnis genommen habe. Vor diesem Hintergrund lässt das Vorbringen der Beschwerdeführerin, wonach der Informationsaustausch auf Wunsch oder Anregung der Spediteure erfolgt sei, um diesen eine Datenquelle als Referenz zu vermitteln, die vorinstanzliche Sachverhaltsermittlung nicht als unhaltbar erscheinen.