Citation: 5A_350/2009 08.07.2009 E. 1

Angefochten ist der Beschluss des Obergerichts über vorsorgliche Massnahmen (Obhutszuteilung und persönlicher Verkehr zwischen Eltern und Kind) für die Dauer des Abänderungsprozesses. Der Beschluss betrifft eine nicht vermögensrechtliche Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG). Er ist Endentscheid (Art. 90 BGG), gegen den nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (Art. 98 BGG; vgl. Urteil 5A_9/2007 vom 20. April 2007 E. 1 und E. 2.1, in: Praxis 96/2007 Nr. 137 S. 941 ff.). Von daher gesehen kann auf die Beschwerde eingetreten werden.