Citation: 7B_886/2023 E. 1.6

1.6. Die Verwertung des Gutachtens erscheint auch nicht von vorneherein offensichtlich unzulässig: Die Vorinstanz geht davon aus, dass dem Gutachten vom 2. August 2021 weder der Beizug von der Hilfsperson C.________ noch deren Beitrag entnommen werden könne. Entsprechend seien die Transparenzvorschriften gemäss Art. 187 Abs. 1 StPO verletzt, was vorliegend lediglich eine Verletzung einer Ordnungsvorschrift darstelle, welche die Verwertbarkeit des Gutachtens nicht in Frage stelle (Art. 141 Abs. 3 StPO). Ohnehin sei zu erwarten, dass die Transparenz auch nachträglich noch hergestellt werden könne (vgl. Art. 189 lit. a StPO). Im Weiteren - so die Vorinstanz - habe im kantonalen Beschwerdeverfahren keine abschliessende Beurteilung über die Schlüssigkeit des Gutachtens zu erfolgen. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers weise das Gutachten jedenfalls keinen offensichtlichen oder schweren Mangel auf. Somit würden keine besonderen Umstände vorliegen, derentwegen das Gutachten aus den Akten zu entfernen wäre. Der Beschwerdeführer dringt nicht durch, wenn er ohne nähere Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen behauptet, C.________ sei "bei der Ausarbeitung des Gutachtens" nicht als Hilfsperson tätig gewesen, sondern als delegierte Sachverständige. Gleiches gilt, soweit er vorbringt, die Vorinstanz hätte das Gutachten inhaltlich "eingehend" prüfen müssen (vgl. BGE 142 IV 49 E. 2.1.3; 141 IV 369 E. 6.1). Ob der vorinstanzliche Schluss, die gegenständliche Nichteinhaltung der Transparenzvorschriften gemäss Art. 187 Abs. 1 (Satz 2) StPO verletze bloss eine Ordnungsvorschrift, zutrifft, wird das Sachgericht zu prüfen haben. Der Beschwerdeführer legt nicht hinreichend dar und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern eine Verletzung der genannten Bestimmung die absolute Unverwertbarkeit eines Gutachtens im Sinne von Art. 141 Abs. 1 StPO nach sich ziehen sollte. Auch eine angebliche Verletzung einer (einfachen) Gültigkeitsvorschrift im Sinne von Art. 141 Abs. 2 StPO wird in der Beschwerde nicht überzeugend begründet, geschweige denn, dass eine allfällige Interessenabwägung gegen eine Verwertung des Gutachtens sprechen würde.