Citation: 8C_635/2023 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat die massgeblichen Grundsätze über das anwendbare Recht, wonach im Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 1. Juni 2013 die bis zum 31. Dezember 2016 geltenden Bestimmungen des UVG zur Anwendung gelangen, zutreffend dargelegt (BGE 141 V 657 E. 3.5.1; Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur Änderung des UVG vom 25. September 2015, AS 2016 4375, 4387). Richtig sind auch seine Ausführungen zu Rückfällen und Spätfolgen (Art. 11 UVV) und zur für die diesbezügliche Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers erforderlichen natürlichen Kausalität zwischen dem ursprünglichen Unfallereignis und dem späteren Beschwerdebild (vgl. BGE 118 V 293 E. 2c). Gleiches gilt für den Untersuchungsgrundsatz (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG), die freie Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG) und die beweisrechtlichen Anforderungen an Arztberichte im Allgemeinen (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). Darauf wird verwiesen.