Citation: 9C_444/2023 E. A

Die 1959 geborene A.________ bezieht aufgrund psychischer Beschwerden und Beeinträchtigungen des Bewegungsapparates bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente der Invalidenversicherung seit dem 1. Juni 2020 (Verfügungen der IV-Stelle des Kantons Zürich vom 30. September und 1. November 2021). Im April 2022 beantragte sie eine Hilflosenentschädigung. Nach Abklärungen und Durchführung des Vorbescheidverfahrens sprach ihr die IV-Stelle mit Verfügung vom 20. Oktober 2022 eine Entschädigung für leichte Hilflosigkeit ab dem 1. April 2021 zu. Zur Begründung führte sie an, die Versicherte sei zwar in drei alltäglichen Lebensverrichtungen erheblich eingeschränkt, aber nicht im Umfang von mindestens zwei Stunden pro Woche auf lebenspraktische Begleitung angewiesen.