Citation: 2C_65/2024 E. 6.4.5

6.4.5. Entgegen seinen Einwänden ist es dem Beschwerdeführer sodann zuzumuten, die Beziehung zu C.A.________ über moderne Kommunikationsmittel und im Rahmen von Besuchen in der Schweiz zu pflegen. Der Beschwerdeführer stammt aus dem Nordirak und spricht Kurdisch. Gemäss Referenzurteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 19. März 2024 ist die Situation im Nordirak als weitgehend stabil einzustufen (Urteil D-913/2021 E. 14.10; vgl. auch Urteil 2C_355/2020 vom 12. August 2020 E. 7.4). In der Region Kurdistan-Irak liegt die Erwerbsquote für männliche Personen bei 70 % (Urteil D-913/2021 des Bundesverwaltungsgerichts vom 19. März 2024 E. 14.4.2); die staatliche Grundversorgung mit Strom, Wasser und medizinischen Gütern sowie Dienstleistungen ist gewährleistet (ebenda E. 14.5 und E. 14.8). Vor diesem Hintergrund wird sich der Beschwerdeführer wirtschaftlich wieder in die ihm vertraute Gesellschaft integrieren können. Auch wenn die Distanz zwischen dem Irak und der Schweiz erheblich ist, bleiben persönliche Besuche möglich. Zudem ist mit Blick auf die bestehende Infrastruktur im Nordirak gewährleistet, dass der Kontakt zwischen Vater und Sohn über moderne Kommunikationsmittel gepflegt werden kann.