Citation: 6B_205/2020 E. 2.4

2.4. Die erstmals vor Bundesgericht vorgetragenen Erläuterungen des Beschwerdeführers im Zusammenhang mit einem Rentenvorbezug müssen als nach dem angefochtenen Urteil ergangene Tatsachen und damit als unzulässige echte Noven im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG unbeachtet bleiben (vgl. BGE 144 V 35 E. 5.2.4 mit Hinweisen). Insoweit ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Indem der Beschwerdeführer im Weiteren seine Lebenssituation frei beschreibt und dabei etwa geltend macht, er habe regen Kontakt zu seiner in der Schweiz lebenden Tochter und er leide unter gesundheitlichen Problemen, für deren Behandlung das italienische Gesundheitssystem nur beschränkt geeignet sei, weicht er teilweise von den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen ab. Dabei verkennt er, dass das Bundesgericht keine Appellationsinstanz ist, die eine freie Würdigung in tatsächlicher Hinsicht vornimmt, sondern grundsätzlich an die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung gebunden und diese im Rahmen des Rügeprinzips nur auf Willkür überprüft. Willkür in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung macht der Beschwerdeführer indessen nicht geltend. In tatsächlicher Hinsicht hat das Bundesgericht somit seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde zu legen, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Vorinstanz legt denn auch hinreichend und für das Bundesgericht verbindlich beispielsweise dar, dass keine akuten gesundheitlichen Probleme des Beschwerdeführers bekannt seien und er lediglich sporadischen Kontakt zu Familienmitgliedern in der Schweiz habe. Soweit sich der Beschwerdeführer sodann vor Bundesgericht überhaupt weiter auf das FZA beruft und eine entsprechende Verletzung rügt, wäre jedenfalls mangels erfüllter Begründungspflicht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht darauf einzutreten. Die Vorinstanz zeigt auf, weshalb das FZA nicht zur Anwendung gelange. Mit den entsprechenden Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer jedoch mit keinem Wort auseinander, sondern er beschränkt sich darauf zu erwähnen, er habe sich vor Vorinstanz auf dieses Abkommen berufen. Ausgehend von den willkürfreien Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz und soweit auf die Beschwerde eingetreten werden kann, ist keine falsche Anwendung von Art. 66a Abs. 1 StGB ersichtlich. Die Vorinstanz hat unter Hinweisen etwa auf die fortbestehende Verbundenheit des Beschwerdeführers mit seiner Heimat, auf seine Sprachkenntnisse und seine berufliche und gesundheitliche Situation zutreffend festgehalten, dass vorliegend von keinem schweren persönlichen Härtefall im Sinne dieser Bestimmung auszugehen ist. Sie hat in ihren überzeugenden Erwägungen zudem insbesondere zu Recht darauf hingewiesen, dass der Beschwerdeführer zwar seit langer Zeit in der Schweiz lebt und sich sein sozialer Lebensmittelpunkt hier befindet, sich aber aus diesen Umständen noch kein schwerer persönlicher Härtefall ableiten lässt (vgl. E. 2.3.3 hiervor sowie BGE 146 IV 105 E. 3.4.4 S. 110). Die Ausführungen des Beschwerdeführers mit Bezug auf Familienmitglieder betreffen weder eine Kernfamilie, d.h. eine Gemeinschaft der Ehegatten mit minderjährigen Kindern, noch besondere Abhängigkeitsverhältnisse. Damit begründet auch sein Familienleben keinen schweren persönlichen Härtefall. Dass die Vorinstanz nach ihrer zutreffenden Erkenntnis, dass kein solcher vorliegt, keine anschliessende Interessenabwägung vornimmt, rügt der Beschwerdeführer nicht, wäre aber ungeachtet davon ebenso wenig zu beanstanden.