Citation: 5A_285/2018 E. 3

Das Obergericht hat festgehalten, der Rückzug des Konkursbegehrens sei erst nach der Konkurseröffnung und damit zu spät erfolgt. Ob darin ein Konkursaufhebungsgrund nach Art. 174 Abs. 2 Ziff. 3 SchKG liegen könnte, hat das Obergericht offengelassen. Die Beschwerdeführerin habe nämlich ihre Zahlungsfähigkeit nicht ansatzweise glaubhaft gemacht. Sie habe zwar behauptet, wegen ausstehender Debitoren in einen finanziellen Engpass geraten zu sein. Abgesehen von einem hängigen Gerichtsverfahren betreffend Bauhandwerkerpfandrecht habe sie jedoch keinerlei Belege eingereicht, um die von ihr behaupteten Forderungen und die entsprechenden Zahlungsrückstände ihrer Schuldner zu belegen. Zu ihren übrigen finanziellen Verhältnissen schweige sie sich aus. Sie habe auch keinen Betreibungsregisterauszug eingereicht. Es lasse sich nicht feststellen, ob andere offene Betreibungen oder Verlustscheine vorlägen. Daran ändere der Auszug vom 19. Oktober 2017 aus dem Kontokorrent bei der Bank C.________ vom 1. Januar 2016 bis 19. Oktober 2017 nichts. Zwar würden damit regelmässige Eingänge (total rund Fr. 660'000.--) ausgewiesen. Indes sei für die fragliche Zeitspanne nichts über Belastungen oder den jeweiligen Saldo bekannt, so dass der Auszug nicht aussagekräftig sei. Belege über weitere Guthaben oder Aktiven fehlten.