Citation: 6B_466/2022 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe am 8. Oktober 2020 in einem Tunnel auf der Autobahn A3 die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h um 43 km/h (nach Abzug) überschritten. Es sei praktisch ausgeschlossen, dass eine solche Geschwindigkeitsüberschreitung unbemerkt bleibe, insbesondere wenn der fragliche Fahrer geübt sei - was der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben sei - und das Fahrzeug gut kenne. Wer in einer solchen Situation nicht auf den Tacho achte, könne sich nicht auf Fahrlässigkeit berufen. Der Beschwerdeführer habe daher mindestens eventualvorsätzlich gehandelt (Urteil S. 30 f.).