Citation: 4A_499/2015 E. 1.5.2

1.5.2. In der Beschwerde wird aber geltend gemacht, die Vorinstanz habe nicht alle Ausführungen der Beschwerdeführerin zum fehlenden Abtretungswillen des Zedenten berücksichtigt. Die Beschwerdeführerin rügt in diesem Zusammenhang eine Verletzung ihres rechtlichen Gehörs sowie ihres Anspruchs auf Begründung und Beweisführung. Sie führt als Fazit selbst aus, die Vorinstanz habe den wirklichen Willen der Beschwerdegegnerin und des Zedenten nicht festgestellt. Obgleich die Beschwerdeführerin diesbezüglich rechtserhebliche Tatsachen geltend gemacht habe, habe die Vorinstanz hierüber keinen Beweis führen lassen. Die Vorinstanz habe sich nicht dazu geäussert, ob die geltend gemachten Tatsachen als erstellt oder widerlegt anzusehen seien. Damit ergibt sich aus den Vorbringen der Beschwerdeführerin selbst, dass das Bundesgericht, falls es ihrer Argumentation folgen würde, kein Sachurteil fällen könnte, sondern die Streitsache zur weiteren Abklärung des Sachverhaltes an die Vorinstanz zurückweisen müsste (vgl. BGE 133 III 489 E. 3.1; 130 III 136 E. 1.2 S. 139). Zwar kann das Bundesgericht die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG), und in diesem Rahmen auch selbständig Beweise abnehmen. Von dieser Möglichkeit ist indessen nur in Fällen Gebrauch zu machen, in denen der Sachverhalt ohne weiteres korrigiert werden könnte. In der Beschwerde wird nicht hinreichend dargelegt, dass diese Voraussetzung erfüllt wäre. Üblicherweise führt eine rechtsfehlerhafte Sachverhaltsfeststellung zur Rückweisung der Sache an die Vorinstanz (vgl. Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 4344 Ziff. 4.1.4.5 zu Art. 99 E-BGG). Damit würde auch eine Gutheissung der Beschwerde nicht einen sofortigen Endentscheid herbeiführen.