Citation: 1C_288/2021 E. A

B.________ ist Eigentümer der Parzelle 3901 im Weiler Leis in der Gemeinde Vals. Daneben befindet sich die Parzelle 976, die im Eigentum der A.________ AG steht. Beide Parzellen liegen in der Dorfkernzone. Im Jahr 2008 erarbeitete C.________ ein Umbauprojekt für das Wohnhaus mit Stallscheune aus dem 18. Jahrhundert auf der Parzelle 3901, das unter anderem "Hansjörisch Hus" genannt wird und im Generellen Gestaltungsplan als erhaltenswerte Baute aufgeführt ist. Im Jahr 2016 projektierte der japanische Architekt Tadao Andõ darauf einen Neubau. In der Folge ersuchte B.________ um Bewilligung des Abbruchs des bestehenden Gebäudes sowie um Bewilligung des Neubaus. Dagegen erhoben C.________ bzw. die A.________ AG Einsprache. Am 26. November 2018 wies die Gemeinde Vals die Einsprache ab und erteilte mit separatem Entscheid die Bewilligung für den Abbruch des bestehenden Gebäudes und den Neubau des geplanten Wohnhauses unter Auflagen und weiteren Anordnungen. Tags darauf wurde das Gebäude abgebrochen. Gegen den Einspracheentscheid führte die A.________ AG Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden. Dieses hiess die Beschwerde am 13. April 2021 gut, soweit es darauf eintrat, hob den Einspracheentscheid und die Baubewilligung auf und wies die Streitsache im Sinne der Erwägungen zu weiteren Abklärungen über das Neubauprojekt an die Gemeinde Vals zurück.