Citation: 6B_1308/2023 E. 4.3.4

4.3.4. Indem die Vorinstanz die Freiheitsstrafe unbedingt ausspricht, verletzt sie weder Bundes- noch Verfassungsrecht. Bei der Prüfung der Legalprognose setzt sie sich mit den wesentlichen Kriterien auseinander. Es ist nicht ersichtlich, dass sie von rechtlich nicht massgebenden Gesichtspunkten ausgegangen wäre oder wesentliche Faktoren nicht berücksichtigt hätte. Mit seinen Vorbringen vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen, dass die Vorinstanz das ihr zustehende Ermessen überschreitet oder missbraucht. Wie bereits dargelegt, bleibt es bei den Schuldsprüchen der Vorinstanz, weshalb sie in Bezug auf die strafrechtliche Vorbelastung des Beschwerdeführers zu Recht einbezieht, dass dieser einschlägig vorbestraft ist. Hinzu kommt, dass er die vorliegend zu beurteilenden Delikte während der laufenden Probezeit verübte. Der Beschwerdeführer stellt sodann nicht in Abrede, dass ihn weder die erstinstanzliche Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von 44 Monaten, noch das hängige Berufungsverfahren oder die im vorliegenden Verfahren erstandenen rund acht Monate Haft von weiterer Delinquenz abhalten konnten. Insofern erweist sich sein Hinweis, er habe nie unter dem Bewährungsdruck einer Freiheitsstrafe gestanden, als irrelevant. Entgegen seiner Behauptung betrifft seine Verurteilung vom 22. September 2022 u.a. wegen Drohung und Beschimpfung im Übrigen keineswegs bloss Bagatelldelikte. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz aufgrund der gesamten Umstände von der Unbelehrbarkeit bzw. einer von ihm ausgehenden Rückfallgefahr ausgeht.