Citation: 2F_7/2024 E. 3.4

3.4. Ferner ändert die Existenz und Herausgabe der Skripte nichts am tatsächlichen Prüfungsergebnis des Gesuchstellers, sondern beschlägt vielmehr die Frage der möglichen Prüfungsvorbereitung. Aus welchem Grund die Prüfung nicht bestanden wurde, ist, abgesehen von organisatorischen und verfahrensrechtlichen Mängeln, für das Bundesgericht nicht massgeblich. Solche Mängel vermag der Gesuchsteller mit den nachträglich entdeckten Skripten wie erwähnt nicht aufzuzeigen, insbesondere nicht im Rahmen des früheren Verfahrensgegenstandes (vorstehend E. 1.2). Ob das Prüfungsergebnis bei möglicher Prüfungsvorbereitung anhand der Skripte anders ausgefallen wäre, ist ungewiss und bleibt reine Vermutung des Gesuchstellers. Eine solche genügt aber nicht für eine Revision des angefochtenen Urteils, da es dafür Tatsachen bräuchte, die die tatsächliche Grundlage des angefochtenen Urteils verändern können (vorstehend E. 3.1). Das ist vorliegend nicht der Fall.