Citation: 6B_1422/2019 E. 4.5

4.5. Die umstrittene Frage, ob mit den streitigen Darlehen ein bestimmter Verwendungszweck einherging, ist Tatfrage (vgl. Urteil 6P.183/2006 vom 19. März 2007 E. 8.4.2) und deshalb nur auf Willkür zu überprüfen. Mit seinen Ausführungen beschränkt sich der Beschwerdeführer darauf, den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen seine eigene Sicht der Dinge gegenüberzustellen. Damit vermag er keine Willkür aufzuzeigen. Vor allem aufgrund der in dieser Hinsicht konstanten Aussagen des Beschwerdeführers selber kommt die Vorinstanz zum Schluss, dass die Darlehen zwecks bestimmter Investitionen, namentlich im Bereich Goldhandel, ausgerichtet worden waren. Inwiefern diese Feststellung offensichtlich unrichtig oder unhaltbar sein sollte, ist nicht ersichtlich. Wie die Vorinstanz richtig erwägt, lag der vereinbarte Zweck auch im Interesse von C.________, da dieser davon ausgehen durfte, mit den genannten Investitionen könne der Beschwerdeführer die Mittel für die Rückzahlung der Darlehen generieren. Die Vorinstanz ist damit willkürfrei vom Vorliegen eines vereinbarten Verwendungszwecks ausgegangen. Insofern zielt der Vorwurf, sie habe den Grundsatz "in dubio pro reo" nach Art. 10 Abs. 3 StPO verletzt, ins Leere. Ist ein Darlehen derart zweckgebunden, ist nach der Rechtsprechung eine Werterhaltungspflicht gegeben. Somit hat die Vorinstanz die Erfüllung des Tatbestands der mehrfachen Veruntreuung zu Recht bejaht.