Citation: 1P.333/2005 04.10.2005 E. A

Die Baugesellschaft F.________ und die Grundeigentümer der Parzellen Kat. Nrn. 3821, 3822 und 3823 in Wil beabsichtigen, auf den genannten Grundstücken in Hanglage ein Terrassenhaus mit fünf Vollgeschossen und einem Untergeschoss zu errichten. Die Parzellen liegen nach dem Zonenplan vom 7. April 1993 in der eingeschossigen Wohnzone W1 mit einer Ausnützungsziffer von 20 %. Die Grundeigentümer entwarfen im Hinblick auf die Verwirklichung ihres Vorhabens einen privaten Gestaltungsplan, dem die Gemeindeversammlung Wil am 5. Juni 2003 zustimmte. Gegen diesen Beschluss der Gemeindeversammlung gelangten A.________ und weitere Einwohner von Wil an die kantonale Baurekurskommission IV, welche einen Augenschein durchführte und den Rekurs am 19. Februar 2004 guthiess, soweit sie darauf eintreten konnte. Die Baurekurskommission gelangte zum Schluss das Vorhaben würde einen mit dem noch weitgehend ländlichen Charakter des Gebiets nicht zu vereinbarenden neuen Akzent setzen. Die Gemeinde Wil, die Baugesellschaft F.________ sowie die Eigentümer der vom Gestaltungsplan erfassten Parzellen erhoben gegen den Entscheid der Baurekurskommission Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich. Die Baudirektion des Kantons Zürich genehmigte den Gestaltungsplan am 10. August 2004. Das Verwaltungsgericht führte am 15. März 2005 einen Augenschein durch und hiess die Beschwerden mit Urteil vom 7. April 2005 gut. Es bestätigte die Zustimmung der Gemeinde Wil vom 5. Juni 2003 zum privaten Gestaltungsplan und hob insoweit den Entscheid der Baurekurskommission auf.