Citation: 4C.228/2002 18.10.2002 E. 5

5. Dieser Vertrag ist einem allfälligen Rechtsnachfolger beider Parteien zu überbinden. Hält sich der Kunde nicht an diese Vereinbarung oder unterlässt er es, diesen Vertrag einem allfälligen Pächter im Pachtvertrag oder Käufer im Kaufvertrag schriftlich zu überbinden, so ist der Kunde der X.________ AG schadenersatzpflichtig. Dieser Schadenersatz ist der X.________ AG zusammen mit dem nicht amortisierten Teil der Leistungen der X.________ AG zurückzuzahlen. Die Höhe des Schadenersatzes beträgt 20% vom mutmasslich entgangenen Getränkeerlös." A.b Nach Abschluss dieser Vereinbarung ersteigerte der Beklagte am 5. August 1993 das Restaurant Y.________ in einem Konkurs für Fr. 1'000'000--. Die Klägerin gewährte ihm vereinbarungsgemäss ein Darlehen über Fr. 100'000.--. A.c Ab 1. März 1996 vermietete der Beklagte das Restaurant Y.________ an C.________ und überband diesem im Mietvertrag den Getränkelieferungsvertrag mit der Klägerin. Am 26. Februar 1996 schloss die Klägerin ihrerseits mit C.________ eine zusätzliche Vereinbarung, in der sich der Mieter verpflichtete, während der Vertragsdauer von fünf Jahren ausschliesslich X.________- Biere auszuschenken und alle weiteren alkoholfreien Getränke ausschliesslich bei der Klägerin zu beziehen. A.d Ab Herbst 1995 versuchten die Parteien erfolglos eine Vereinbarung über eine so genannte Hektolitervergütung abzuschliessen. Am 3. Mai 1996 zahlte der Beklagte das Darlehen von Fr. 100'000.-- zurück. Die Klägerin stellte ihm darauf am 9. Mai 1996 den Darlehenszins von August 1993 bis 30. April 1996 in Höhe von Fr. 15'416.60 in Rechnung. In einem weiteren Schreiben vom 14. Mai 1996 erklärte die Klägerin, dass sie ihm die geschuldeten Zinsen gegen eine Hektolitervergütung von Fr. 25.-- erlasse, bis (rückwirkend ab August 1993) 616 Hektoliter bezogen seien. Am 24. Mai 1996 bezahlte der Beklagte auch die in Rechnung gestellten Zinsen und wies seinen Mieter an, die Getränke ab sofort bei der Z._______ AG zu beziehen.