Citation: 4A_23/2018 E. A

Mit Kaufvertrag vom 6. Februar 1995 erwarb C.________ (Kläger 1) von D.________ 15 vinkulierte Namenaktien (Nr. 359, 360, 942, 943, 2144, 2145, 2146, 2147, 3306, 3307, 3308, 3309, 3311, 3312 und 3313) der E.________ AG (nachfolgend: Aktiengesellschaft). Diese wurde über den Kauf nicht informiert und C.________ nie in deren Aktienbuch eingetragen. A.a. Nach D.________s Tod am 12. Juni 2001 wurden die Einladungen zu den Generalversammlungen dessen Willensvollstrecker zugestellt. Da die Namenaktien von der Erbengemeinschaft nicht ausfindig gemacht werden konnten, wurde beim Bezirksgericht Visp die Kraftloserklärung der Aktien beantragt. Es erfolgten öffentliche Aufforderungen im Schweizerischen Handelsamtsblatt und im kantonalen Amtsblatt, die Aktien bei der Gerichtskanzlei zu hinterlegen. Binnen der angesetzten Frist (31. Juli 2007) wurden die Wertpapiere nicht hinterlegt. Das Bezirksgericht Visp erklärte die Aktien mit Entscheid vom 2. August 2007 für kraftlos. Die Aktiengesellschaft stellte auf Weisung des Willensvollstreckers neue Aktientitel auf B.________ als "Nachfolger der Erbengemeinschaft" aus. A.b. Am 10. Juni 2008 verkaufte B.________ (Beklagter; Beschwerdegegner), damaliger Ehemann einer der Erbinnen, 13 der neu ausgegebenen Aktien an A.________ (Beschwerdeführer), damals Verwaltungsratspräsident der Aktiengesellschaft. A.c. Am 17. April 2012 verkaufte C.________ die 15 ursprünglichen Aktien an F.________, den Sohn des A.________. Da nun neben den neu ausgestellten Aktien auch die ursprünglichen, inzwischen kraftlos erklärten Aktien aufgetaucht waren, verlangte F.________ von B.________, dass der Verkauf der 13 Aktien an A.________ rückgängig gemacht werde, was B.________ ablehnte.