Citation: 4C.154/1999 17.10.2000 E. 1

1.- a) Der Antrag auf Rückweisung der Sache genügt im vorliegenden Fall, da dem angefochtenen Urteil keine hinreichenden Feststellungen entnommen werden können, die es dem Bundesgericht im Falle der Gutheissung der Berufung ermöglichen würden, ein Sachurteil zu fällen (BGE 125 III 412 E. 1 S. 413/4; 106 II 201 E. 1 S. 203). b) Das Bundesgericht hat seiner Entscheidung im Berufungsverfahren die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz zugrunde zu legen, es sei denn, sie beruhten auf einem offensichtlichen Versehen oder seien unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustandegekommen (Art. 63 OG; BGE 123 III 110 E. 2 S. 111; 115 II 484 E. 2a S. 485/6). Eine blosse Kritik an der Beweiswürdigung des Sachgerichts ist, soweit nicht Vorschriften des Bundesrechts in Frage stehen, in der Berufung ausgeschlossen (BGE 120 II 97 E. 2b S. 99; 119 II 380 E. 3b S. 382; 115 II 484 E. 2a S. 486). Die Ausführungen der Klägerin, die sich gegen die Beweiswürdigung der Vorinstanz oder das Beweisergebnis im angefochtenen Entscheid richten, sind unzulässig und zwar auch insoweit, als unter Berufung auf Art. 63 Abs. 2 OG wiederholt sogenannte Aktenwidrigkeit gerügt wird. Die Klägerin verkennt damit die Tragweite der Versehensrüge (BGE 122 III 61 E. 2b S. 63; 104 II 68 E. 3b S. 74). c) Die Klägerin macht im Weiteren eine Verletzung von Art. 8 ZGB geltend. Diese Bestimmung regelt zunächst die Verteilung der Beweislast. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung gewährt Art. 8 ZGB einer Partei als Korrelat zu den Folgen der Beweislosigkeit einen Anspruch auf Beweis. Dieser bundesrechtliche Anspruch besteht allerdings einzig für prozesskonform behauptete und rechtlich erhebliche Beweisvorbringen. Die Beweislastregel des Art. 8 ZGB wird überdies insoweit gegenstandslos, als das kantonale Gericht tatsächliche Schlüsse aus Beweisen oder konkreten Umständen - sei es auch in vorweggenommener Würdigung - zieht (BGE 122 III 219 E. 3c S. 223 mit Verweisen). Da im vorliegenden Fall die kantonale Instanz positive Feststellungen aufgrund des durchgeführten Beweisverfahrens getroffen hat, liegt keine Verletzung des Beweisanspruches vor. Die Rüge der Klägerin ist somit unbegründet.