Citation: 1C_625/2022 E. 4.5

4.5. Soweit die Beschwerdeführenden in genereller Weise vorbringen, die Beschwerdebefugnis für Dritte im Zusammenhang mit der Anpassung der Nutzungspläne an die Grundsätze des RPG und insbesondere die Reduktion überdimensionierter Bauzonen sei unbestritten (sie verweisen dazu auf Urteil 1C_113/2014 vom 3. September 2014 sowie BGE 140 II 25), trifft dies so nicht zu. Das Bundesgericht hat bereits in Urteil 1C_682/2020 vom 14. Januar 2022 E. 6.3 die konkrete Tragweite dieser Urteile im Zusammenhang mit der Beschwerdelegitimation dargelegt, worauf zu verweisen ist. Auch der daran anschliessende Versuch der Beschwerdeführenden, ihre Legitimation unter Verweis auf das Urteil 1C_40/2016 vom 5. Oktober 2016 zu begründen, läuft ins Leere. Dort ergab sich die Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführerin daraus, dass ihr Grundstück an dasjenige der Bauherrschaft angrenzte, welches potentiell für eine Rückzonung in Frage kam (vgl. Urteil 1C_40/2016 vom 5. Oktober 2016 E. 1.2 und E. 3.3). Eine solche räumliche Nähe zu den Grundstücken des Beschwerdegegners fehlt vorliegend aber offensichtlich, weshalb die Beschwerdeführenden aus diesem Urteil nichts zu ihren Gunsten ableiten können. Insbesondere folgt daraus - entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführenden - nicht, dass im Rahmen einer laufenden Ortsplanungsrevision, in welcher die Zonenfestsetzung gesamthaft zu beurteilen ist, auch die Legitimation der Eigentümerschaft weit entfernterer Grundstücke gegeben sein müsse.