Citation: 6B_336/2017 E. 1.9

1.9. Das Gutachten vom 29. März 2016 und dessen Ergänzung vom 28. Juni 2016 bilden eine hinreichende Grundlage für die Beurteilung der Hafterstehungsfähigkeit. Die Kritik des Beschwerdeführers vermag die Überzeugungskraft der Expertisen nicht zu erschüttern. Die Vorinstanz durfte das Gutachten inklusive Ergänzung ohne Willkür als schlüssig werten und darauf abstellen. Mithin konnte die Vorinstanz ohne Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör in antizipierter Beweiswürdigung von einer interdisziplinären Expertise absehen (vgl. zum Recht des Betroffenen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden, sowie zur antizipierten Beweiswürdigung BGE 141 I 60 E. 3.3 S. 64; 138 V 125 E. 2.1 S. 127; 137 II 266 E. 3.2 S. 270; 136 I 265 E. 3.2 S. 272; je mit Hinweisen). In Bezug auf die durch den Strafantritt möglicherweise entstehende Belastungssituation ist - nebst den ärztlichen Abklärungen beim Eintritt in die Vollzugseinrichtung gestützt auf § 96 Abs. 1 JVV/ZH - auf die vor rund einem Jahr von den Experten hervorgehobenen Massnahmen vor und bei Strafantritt hinzuweisen (vorinstanzliche Akten act. 7/2/6 S. 6 und act. 7/2/8 S. 3). Wird sich der Beschwerdeführer auf den bevorstehenden Strafantritt gedanklich nicht einlassen, können sich geeignete psychiatrische Massnahmen, gegebenenfalls auch im Rahmen eines modifizierten Strafvollzugs nach Art. 80 StGB, als nötig erweisen.