Citation: 4P.77/2005 27.04.2005 E. 5

Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Da es sich um eine arbeitsrechtliche Streitigkeit mit einem Streitwert unter Fr. 30'000.-- handelt, wird keine Gerichtsgebühr erhoben (Art. 343 Abs. 2 und 3 OR). Hingegen hat die unterliegende Beschwerdeführerin den anwaltlich vertretenen Beschwerdegegner für das vorliegende Verfahren zu entschädigen (Art. 159 Abs. 1 und 2 OG; BGE 115 II 30 E. 5c). Bei der Festlegung der Parteientschädigung ist zu berücksichtigen, dass zwar der Beschwerdegegner bzw. sein Rechtsvertreter keine Vernehmlassung eingereicht hat, jedoch zur Verfassung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege einen gewissen Aufwand betreiben musste. Daher ist eine reduzierte Parteientschädigung von Fr. 1'500.-- zuzusprechen. Der Beschwerdegegner hat um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das vorliegende Verfahren ersucht. Er hat seine Bedürftigkeit belegt. Die übrigen Voraussetzungen sind ebenfalls erfüllt (Art. 152 Abs. 1 und 2 OG). Sein Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung ist daher zu bewilligen. Die ihm zustehende Parteientschädigung ist im Falle der Uneinbringlichkeit seinem Rechtsvertreter aus der Bundesgerichtskasse auszurichten.