Citation: I 612/99 01.05.2000 E. 1

1.- Im angefochtenen Entscheid werden die nach Gesetz (Art. 12 IVG in Verbindung mit Art. 2 Abs. 1 und 3 IVV) und Rechtsprechung (BGE 120 V 279 Erw. 3a, 108 V 217 Erw. 1a, je mit weiteren Hinweisen) massgebenden Voraussetzungen für den Anspruch auf medizinische Massnahmen physiotherapeuti- scher Art bei Lähmungen und anderen motorischen Funktions- ausfällen zutreffend dargelegt. Richtig ist insbesondere auch der Hinweis, dass therapeutische Vorkehren, die konti- nuierlich notwendig sind, um das Fortschreiten eines Lei- dens zu verhindern, sich gegen labiles pathologisches Ge- schehen richten und als Behandlung des Leidens an sich gel- ten, weshalb sie nicht als medizinische Eingliederungsmass- nahme im Sinne von Art. 12 IVG qualifiziert werden können (AHI 1999 S. 127 Erw. 2d).