Citation: 6B_489/2012 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerin bringt vor, sie habe erst aufgrund des Teilgeständnisses ihres Lebenspartners im Herbst 2011 erfahren, dass die Vorwürfe zutrafen (Beschwerde S. 6). A.________ sei nach Bekanntwerden der Vorwürfe im Herbst 2007 durch die Vormundschaftsbehörde fremd plaziert worden. Deshalb sei mit der Rückkehr ihres Lebenspartners objektiv keine Gefahr entstanden. Sie (die Beschwerdeführerin) habe keine über das Sozialübliche hinausgehenden Berührungen durch ihn festgestellt. B.________ habe ausgesagt, dass sie (die Beschwerdeführerin) keine Ahnung von den Übergriffen gehabt hatte (Beschwerde S. 7). B.________ habe sie nie auf Verfehlungen angesprochen (Urteil S. 8). Was A.________ im Herbst 2007 genau sagte, sei nicht dokumentiert. Diese Vorbringen sind appellatorisch.