Citation: I 430/00 19.06.2001 E. 3

3.- a) Die Vorinstanz hat zu Recht erwogen, dass der Umstand der Gewährung einer Berufsunfähigkeitsrente durch ein Versicherungsorgan der Bundesrepublik Deutschland die Beurteilung des Rentenanspruchs nach schweizerischem Recht nicht präjudiziert (vgl. ZAK 1989 S. 320 Erw. 2) und der Begriff der Berufsunfähigkeit der schweizerischen Invalidenversicherung fremd ist. Für die Bemessung der Invalidität ist vielmehr die Erwerbsunfähigkeit massgebend, d.h. das voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde Unvermögen, auf dem gesamten für den Versicherten in Betracht fallenden allgemeinen Arbeitsmarkt, der als ausgeglichen unterstellt wird (Art. 28 Abs. 2 IVG), Einkommen zu erzielen (BGE 109 V 29 Erw. 3d mit Hinweis). Für den Einkommensvergleich zur Ermittlung des Invaliditätsgrades ist somit bezüglich des Invalideneinkommens nicht auf die Arbeitsunfähigkeit als Kellner oder Koch, sondern auf die dem Versicherten noch zumutbaren Tätigkeiten abzustellen. b) Gemäss den medizinischen Unterlagen halten die Ärzte übereinstimmend fest, dass dem Beschwerdeführer leichte Arbeiten, wie etwa Telefondienste, Aufsicht, Theaterkasse oder leichte kaufmännische Arbeit, voll zumutbar sind (Gutachten des Prof. Dr. med. M.________ und des Dr. med. H.________, Klinikum X.________, vom 12. September 1995, der Frau Dr. med. K.________, Chirurgin, und des Dr. med. S.________, Orthopäde und Chirurg, vom 15. Mai 1995, der Herz- und Kreislaufklinik der Landesversicherungsanstalt Y.________, vom 21. Dezember 1992 und des Dr. med. A.________, Orthopäde, vom 9. Dezember 1991; Stellungnahmen der Frau Dr. med. E.________, ärztlicher Dienst der IV-Stelle, vom 9. Februar und 12. August 1999, des Dr. med. C.________, ärztlicher Dienst der IV-Stelle, vom 7. Mai 1997 sowie des Dr. med. I.________, Sozialmedizinischer Dienst, vom 10. April 1996). Daran vermag auch der Bericht des Dr. med. T.________, Internist, vom 28. Juni 1999 nichts zu ändern, zumal er bezüglich der Diagnose und den geklagten Beschwerden nichts Neues enthält. In diesem Zusammenhang ist auch zu beachten, dass der Versicherte bereits früher in leichteren Tätigkeiten, wie etwa als Verwaltungsangestellter (1980 bis 1983), gearbeitet hat und dementsprechende Erfahrung aufweist. Für die Ermittlung des Invaliditätsgrades ist zum Einkommensvergleich somit auf leichte Tätigkeiten bei vollem Arbeitspensum abzustellen, woran die Berufung des Beschwerdeführers auf seine eingeschränkte Gehfähigkeit nichts zu ändern vermag. c) Die Verwaltung hat 1997 unter Zugrundelegung deutscher Statistiken einen Einkommensvergleich vorgenommen, indem sie das zuletzt erzielte Einkommen als Kellner unter Berücksichtigung der Teuerung dem mutmasslichen Einkommen als kaufmännischer oder technischer Angestellter in einfacher, schematischer oder mechanischer Tätigkeit gegenübergestellt und so einen Invaliditätsgrad von 19 % ermittelt hat. An diesem Resultat hat sich zwischenzeitlich nichts Wesentliches geändert, sodass auch im hier massgeblichen Zeitpunkt (Februar 1999) jedenfalls kein rentenbegründender Invaliditätsgrad von mindestens 50 % gegeben ist.