Citation: 9C_639/2019 E. 2.3.1

2.3.1. Im Verfahren vor Bundesgericht gibt es keine Anschlussbeschwerde (BGE 138 V 106 E. 2.1 S. 110, 346 E. 2 S. 348). Wer mit dem angefochtenen Entscheid nicht einverstanden ist, muss diesen selbst innert der Beschwerdefrist (Art. 100 BGG) anfechten. Sodann kann das Bundesgericht nicht über die fristgerecht gestellten Rechtsbegehren der Parteien hinausgehen (Art. 107 Abs. 1 BGG), wobei Ausgangspunkt der Bindungswirkung das Rechtsbegehren der Beschwerde führenden Partei, nicht jenes des Beschwerdegegners ist (Meyer/Dormann, in: Basler Kommentar zum BGG, 3. Aufl. 2018, N. 2 zu Art. 107 BGG). Gibt die Vorinstanz - wie hier - beiden Parteien teilweise Recht und erhebt nur eine Partei Beschwerde an das Bundesgericht mit dem Antrag, es sei ihr vollumfänglich Recht zu geben, kann deshalb die andere Partei im Rahmen der Vernehmlassung zu dieser Beschwerde nicht wieder diejenigen Anträge stellen, mit denen sie vor der Vorinstanz unterlegen ist (zum Ganzen: BGE 138 V 106 E. 2.1 S. 110; Urteile 8C_402/2019 vom 14. Januar 2020 E. 4.1, zur Publikation vorgesehen, und 8C_446/2014 vom 12. Januar 2015 E. 2.1, nicht publ. in: BGE 141 V 5, aber in: SVR 2015 IV Nr. 19 S. 56). Indem die Beschwerdegegnerin vor Bundesgericht wie bereits im vorangegangenen Beschwerdeverfahreneinwendet, die Anschlussverfügung vom 29. März 2010 sei der Beschwerdeführerin - entgegen den Erkenntnissen des Bundesverwaltungsgerichts - bereits im damaligen Zeitpunkt rechtsgenüglich zugestellt worden, wehrt sie sich implizit gegen die vorinstanzlich entschiedene Rückweisung, da damit die Grundlage der im angefochtenen Entscheid vorgenommenen Berechnung von Verzugszins und Gebühren in zeitlicher Hinsicht in Frage gestellt wird. Ein derartiges Vorgehen wäre grundsätzlich prozessual zulässig (vgl. zur Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden in Form von Rückweisungsentscheiden durch die Versicherungsträger: BGE 133 V 477 E. 5.2 S. 483 ff.; Urteil I 126/07 vom 6. August 2007 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 133 V 504, aber in: SVR 2008 IV Nr. 31 S. 100; ferner Urteil 9C_684/2007 vom 27. Dezember 2007 E. 1.1, in: SVR 2008 IV Nr. 39 S. 131 [Rückweisungsentscheid als Endentscheid]), aber eben nur im Rahmen einer - hier nicht vorhandenen - selbstständig erhobenen Beschwerde. Auf diesen Punkt ist daher im vorliegenden Urteil nicht weiter einzugehen.