Citation: 8C_534/2022 E. 3

Die Vorinstanz erachtete das polydisziplinäre MEDAS-Gutachten vom 21. September 2020 als beweiskräftig, wonach aus gesamthafter Sicht aufgrund der leichtgradig depressiven Episode eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % besteht, und zwar in der angestammten Tätigkeit als Aussendienstmitarbeiterin ab August 2020 (Untersuchungsdatum) und in einer Verweisungstätigkeit ab Januar 2018. Für die Zeit ab frühestmöglichem Rentenbeginn (Januar 2018) legte die Vorinstanz das Valideneinkommen auf Fr. 54'799.- und das Invalideneinkommen auf Fr. 43'745.- fest. Selbst bei einem leidensbedingten Abzug von 10 % und somit einem Invalideneinkommen von Fr. 39'371.- ergäbe sich, so die Vorinstanz, ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 28 %. Durch die 80%-ige Arbeitsfähigkeit im angestammten Bereich ab August 2020 ermittelte sie für die Zeit ab Dezember 2020, entsprechend dem Grad der Arbeitsunfähigkeit, einen Invaliditätsgrad von 20 %.