Citation: 2C_636/2017 E. 2.3.2

2.3.2. Art. 99 Abs. 1 BGG zielt auf Tatsachen ab, die erst durch das angefochtene Urteil rechtserheblich werden. Solche sogenannte "unechte Noven" sind beispielsweise zulässig, wenn die Vorinstanz ein neues rechtliches Argument anführt, mit dem die Partei zuvor nicht konfrontiert worden war (vgl. Urteil 2C_53/2016 vom 23. Juni 2016 E. 2.3.2). Unzulässig sind hingegen neue Tatsachen, die bereits der Vorinstanz hätten vorgelegt werden können (BGE 136 III 123 E. 4.4.3 S. 129). Die Mailanfrage der Zollbehörde vom 4. März 2017 und den Antrag des Beschwerdeführers auf Erteilung eines Rückreisevisums vom 10. Februar 2017 hätte das Migrationsamt im Verfahren vor der Vorinstanz einreichen können. Es handelt sich um unzulässige unechte Noven im Sinn von Art. 99 Abs. 1 BGG.