Citation: 5A_222/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Die Vorinstanz bejahte die Erziehungsfähigkeit der Beschwerdegegnerin sowie grundsätzlich auch jene des Beschwerdeführers und stellte fest, die für eine alternierende Obhut notwendige geografische Nähe sei gegeben. Sodann habe der Beschwerdeführer mit seiner Arbeitgeberin eine Regelung getroffen, welche es ihm grundsätzlich ermöglichen würde, den Sohn im beantragten Wochenwechsel persönlich zu betreuen. Hingegen erscheine glaubhaft, dass er zwischenzeitlich wieder bei mehreren Vereinen als Fussballtrainer amte. Seine zeitliche Verfügbarkeit am früheren Abend scheine somit nicht uneingeschränkt gegeben zu sein.