Citation: 9C_568/2020 E. 5

Gemäss dem von der Vorinstanz in ihrem Entscheid vom 22. Mai 2018 in Erwägung 2.5 zitierten (und von der Beschwerdeführerin falsch wiedergegebenen) BGE 143 V 124 E. 2.2.4 S. 128 kann eine Beweiswürdigung, welche überzeugenden Teilkonsilien vollen Beweiswert zuerkennt, nicht allein deshalb als bundesrechtswidrig bezeichnet werden, weil einem weiteren Teil des Gutachtens die Beweiskraft fehlt. Daraus ist zu schliessen, dass es grundsätzlich zulässig war, lediglich einen Teil des ZMB-Gutachtens vom 14. April 2016 als beweiskräftig zu qualifizieren und die neue Begutachtung auf die (beiden) nicht verwertbaren Teilbereiche (Rheumatologie und Psychiatrie) zu beschränken (Entscheid vom 22. Mai 2018 E. 3.4 f. S. 12 f.). Vorliegend wird (mit den im Wesentlichen rein appellatorischen [ vgl. BGE 144 V 50 E. 4.2 S. 53 mit Hinweisen] respektive offenkundig unrichtigen Vorbringen) nichts substanziiert, was dieses Vorgehen in Frage stellen würde und damit auf eine Umgehung von Art. 72bis (Abs. 2) IVV schliessen liesse.