Citation: 1C_572/2022 E. 5.1

5.1. Hinsichtlich der Rügen im Zusammenhang mit dem Kriterium der "Weiterentwicklung" der Ortsbildschutzzone kommt die Beschwerdeführerin den qualifizierten Rüge- und Begründungsanforderungen gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG nicht nach (vgl. E. 2 hiervor). Die Vorinstanz hat mit Bezug auf die architektonische Gestaltung des Bauvorhabens eingehend dargelegt, weshalb die Arealbebauung die Charakteristiken des Quartiers aufnehme und weiterentwickle, insbesondere auch was die Umgebungsgestaltung und Grünflächen betreffe. Sie hielt zudem fest, es erscheine wesentlich, dass die Festsetzung der Ortsbildschutzzone eine Weiterentwicklung ermögliche. Der Gesetzgeber habe explizit keine Konservierung des Bestehenden vor Augen gehabt. Die Beschwerdeführerin begnügt sich im Wesentlich damit, erneut ihre eigene Würdigung der Sach- und Rechtslage derjenigen der Vorinstanz gegenüberzustellen, ohne jedoch im Einzelnen aufzuzeigen, inwiefern der angefochtene Entscheid im Ergebnis willkürlich sein soll.