Citation: 4A_358/2011 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin hält die Feststellung für offensichtlich falsch, dass ihr Betriebskonzept nicht tangiert werde und bringt in dieser Hinsicht vor, diese widerspreche der vorinstanzlichen Feststellung, dass ein einheitlich gestaltetes Kennzeichen zum Betriebskonzept gehöre. Der Schluss, dass ihr Konzept nicht tangiert werde, sei insbesondere unhaltbar, wenn berücksichtigt werde, dass das auf ihre Biermarke abgestimmte Kennzeichen während mehr als zehn Jahren von der Beschwerdegegnerin gebraucht worden sei und das Restaurant der Hauptabsatzkanal und die Hauptwerbeplattform der Beschwerdeführerin bilde; unter diesen Umständen hätte die Vorinstanz gestützt auf die Feststellung, dass das neue Kennzeichen davon abweiche, zum Schluss gelangen müssen, dass ihr Betriebskonzept vereitelt werde. Die Beschwerdeführerin bringt vor, die sich aus dem vereitelten Betriebskonzept ergebenden Nachteile seien nicht leicht wieder gutzumachende Schäden aus Betriebsstörung, Verminderung des Unternehmenswertes bzw. Verwässerung der Marke sowie ideelle Schäden aus Verlust ihres Rufs, konkret die Gefahr, dass ihre Biermarke nach der Dauer des ordentlichen Prozesses in Vergessenheit geraten werde. Die Beschwerdeführerin verkennt mit diesen Vorbringen, dass die Vorinstanz das Betriebskonzept des einheitlichen Auftritts deswegen als nicht tangiert erachtete, weil das neue Kennzeichen der Beschwerdegegnerin dem früher benutzten verwechselbar ähnlich sei. Die Beschwerdeführerin rügt nicht, dass diese Feststellung unhaltbar sei. Es kann aber mit vertretbaren Gründen geschlossen werden, dass die Einheitlichkeit eines Auftritts nach aussen nicht in Frage gestellt wird, wenn verwechselbar ähnliche Zeichen verwendet werden.