Citation: 8C_371/2019 E. 5.3

5.3. Nicht stichhaltig ist weiter die Rüge, die Vorinstanz habe ihre Begründungspflicht verletzt, da dem angefochtenen Entscheid keine Interessenabwägung hinsichtlich des Entscheids über die Aufrechterhaltung oder Aufhebung des Entscheids vom 29. August 2012 zu entnehmen sei. Das kantonale Gericht hielt hierzu nämlich fest, der Beschwerdeführer könne aufgrund seiner sehr schweren Verfehlungen keine schutzwürdigen Interessen vorbringen, welche die Interessen des Bildungsdepartements resp. des KBZSG an der Aufhebung des verwaltungsgerichtlichen Entscheids B 2011/235 vom 29. August 2012 überwiegen würden. Inwieweit damit die Bestandteil des rechtlichen Gehörs bildende Begründungspflicht verletzt sein soll, ist nicht erkennbar, war doch eine sachgerechte Anfechtung des vorinstanzlichen Entscheids möglich (vgl. BGE 142 III 433 E. 4.3.2 S. 436 mit Hinweisen). Wenn die Vorinstanz im Übrigen die sehr schweren Verfehlungen des Beschwerdeführers und die besonders schwerwiegende Verletzung der Vorbildfunktion einer Lehrkraft bei der Interessenabwägung berücksichtigte und in der Folge das Interesse des Bildungsdepartements resp. des KBZSG an der Korrektur des verwaltungsgerichtlichen Entscheids B 2011/235 vom 29. August 2012 im Sinne einer Bestätigung der fristlosen Auflösung des Dienstverhältnisses als schutzwürdiger qualifizierte als dasjenige des Beschwerdeführers an der Aufrechterhaltung des Entscheids, so ist sie damit auch nicht in Willkür verfallen (vgl. E. 2.1 hiervor).