Citation: 1B_120/2023 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz bejaht eine ausgeprägte Fluchtgefahr. Sie verweist diesbezüglich auf ihre früheren Entscheide vom 30. September 2021 und 26. April 2022 sowie auf das Urteil des Bundesgerichtes 1B_278/2022 vom 20. Juni 2022 (E. 4.3). An den dort dargelegten Umständen habe sich seither nichts geändert. Der Lebensmittelpunkt des Beschwerdeführers befinde sich in Spanien; in der Schweiz verfüge er über keinen eigenen Wohnsitz. Zudem müsse der einschlägig vorbestrafte Beschuldigte angesichts der ihm vorgeworfenen grossen Anzahl an teilweise sehr schweren Delikten bei einer Verurteilung mit einer empfindlichen Strafe rechnen. Die gesetzliche Strafandrohung für die ihm namentlich vorgeworfene mehrfache versuchte Tötung laute auf Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren; bei (versuchter) schwerer Körperverletzung erstrecke sich der Rahmen einer möglichen Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zehn Jahre. Die Vorinstanz legt ausreichend konkrete Anhaltspunkte für eine erhebliche Fluchtgefahr dar. Was der Beschwerdeführer dagegen einwendet (vgl. oben, E. 3 Ingress), lässt keine Verletzung von Bundesrecht erkennen. Es braucht nicht zusätzlich geprüft zu werden, ob neben dem besonderen Haftgrund der Fluchtgefahr noch weitere alternative Haftgründe erfüllt sein könnten, etwa Kollusionsgefahr (Art. 221 Abs. 1 lit. b StPO).