Citation: C 292/00 19.12.2001 E. 2

2.- a) In der (undatierten) Wiederanmeldung für Ausgesteuerte mit laufender Rahmenfrist aus dem Jahr 1997 hatte die Versicherte angegeben, bereit und in der Lage zu sein, Vollzeit zu arbeiten. Im Juli 1997 hatte sie der Verwaltung ein Schreiben der N.________ eingereicht, aus welchem hervorgeht, dass diese während der Arbeitseinsätze der Beschwerdeführerin auf deren Sohn aufpassen werde. Zufolge dieser Angaben, auf welche die Beschwerdeführerin zu keiner Zeit zurückgekommen ist, bestand für Verwaltung und Vorinstanz keine Veranlassung, die Vermittlungsfähigkeit in Zweifel zu ziehen. Es ist des Weiteren unbestritten und steht nach den Akten fest, dass sich die Versicherte auf Weisung des RAV am 22. November 1997 telefonisch beim Restaurant X.________ meldete. Bereits bei dieser ersten Kontaktaufnahme stellte Frau A.________ klar, dass die Arbeitszeiten unregelmässig seien. Anlässlich des gleichentags im Restaurant durchgeführten Bewerbungsgesprächs legte die potenzielle Arbeitgeberin die Einsatzzeiten nochmals dar. Die Beschwerdeführerin verlangte mit Hinweis auf ihre Mutterpflichten gleichwohl einen "regelmässigen Arbeitsplan", woraufhin Frau A.________ die Vertragsverhandlungen abbrach. Die Vorinstanz hat dazu in zutreffender Würdigung der Sachlage und der Vorbringen der Versicherten ausgeführt, mit der Forderung nach einem verbindlichen Arbeitsplan habe diese die - in jeder Hinsicht zumutbare - Anstellung in Verletzung ihrer Schadenminderungspflicht definitiv vereitelt. Die von der Verwaltung gestützt auf den Tatbestand des Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG (vgl. Erw. 1a hiervor; der von der Rekurskommission fälschlicherweise genannte Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG betrifft die Einstellung wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit) verfügte Einstellung in der Anspruchsberechtigung erweist sich daher als rechtens. b) Die von der Beschwerdeführerin dagegen erhobenen Einwände vermögen nicht zu einem anderen Ergebnis zu führen. Soweit sie die bereits im vorinstanzlichen Verfahren entkräfteten Rügen wiederholt, kann vollumfänglich auf die richtigen Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Aus ihrer Behauptung, sie habe die zugewiesene Arbeit nicht absichtlich abgelehnt, kann sie ebenfalls nichts zu ihren Gunsten ableiten. Durch ihre Äusserungen anlässlich des Vorstellungsgesprächs brachte sie klar zum Ausdruck, dass sie an einer Beschäftigung mit unregelmässigen Arbeitszeiten nicht interessiert war. Durch dieses Verhalten hat sie entscheidend zum Nichtzustandekommen eines Arbeitsvertrages beigetragen, was für die Erfüllung des Einstellungstatbestandes ausreicht (ARV 1999 Nr. 33 S. 196 Erw. 2). Im Rahmen der ihr obliegenden Schadenminderungspflicht durfte erwartet werden, dass sie die stundenweise Tätigkeit im Restaurant auch ohne das Vorliegen eines regelmässige Einsätze vorsehenden Arbeitsplans antrete oder zumindest einen Versuch wage.