Citation: 6A.102/2001 09.01.2002 E. 1

1.- Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens bil- den einerseits die Rechtmässigkeit des angeordneten Füh- rerausweisentzugs und anderseits die Verweigerung der un- entgeltlichen Rechtspflege in den Verfahren vor dem Re- gierungsrat und dem Verwaltungsgericht. Im ersten Punkt ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht ohne weiteres zulässig (Art. 24 Abs. 2 SVG). Die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege in den vorinstanzlichen Verfahren richtet sich dagegen nach kantonalem Verfahrens- recht, dessen Anwendung das Bundesgericht im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht überprüft. Es ist je- doch nach dem Grundsatz der Einheit des Prozesses möglich, im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren geltend zu machen, die Anwendung des kantonalen Verfahrensrechts ver- letze verfassungsmässige Rechte, wenn der kantonale Ent- scheid zugleich in der Hauptsache angefochten wird (BGE 123 I 275 E. 2e S. 278). Vorliegend rügt der Beschwerde- führer zumindest implizit, der Entscheid des Verwaltungs- gerichts missachte seinen verfassungsmässigen Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege gemäss Art. 29 Abs. 3 BV. Dieser Vorwurf kann nach dem Dargelegten dem Bundesgericht ebenfalls mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde unterbreitet werden. Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf das Rechtsmittel vollumfänglich einzutreten.