Citation: 1P.406/2003 22.10.2003 E. 2

Dementsprechend hat das Bundesgericht gemäss Art. 72 BZP in Verbindung mit Art. 40 OG über die Kostenfolgen mit summarischer Begründung zu entscheiden. Danach sind die Kosten im Regelfall derjenigen Partei aufzuerlegen, die sich bei der Beurteilung des Rechtsstreites materiell im Unrecht befunden hätte. Die Beschwerdeführer sind bei den gegebenen Verhältnissen aus Kostengründen nicht bereit gewesen, ihre Beschwerde zurückzuziehen; sie halten dafür, es sei ihnen eine angemessene Parteientschädigung zuzusprechen. Die private Beschwerdegegnerin anderseits ist der Auffassung, die Beschwerde hätte zweifellos zu Lasten der Beschwerdeführer kostenfällig abgewiesen werden müssen. Unter Hinweis auf das angefochtene Urteil (S. 6/7) macht die private Beschwerdegegnerin geltend, selbst das kantonale Verwaltungsgericht habe zutreffend festgestellt, dass die Kanalisationserschliessung des vorgesehenen Neubaus im Sinne von Art. 19 RPG unabhängig vom Einbezug des den Beschwerdeführern gehörenden Grundstücks-Nr. 706 und damit unabhängig von der Zustimmung der Beschwerdeführer gewährleistet sei. Auch wenn dem so ist, hat das Verwaltungsgericht darüber hinaus eingeräumt (S. 5), dass gewisse bauliche Vorkehren auf dem Grundstück Nr. 706, die laut den Kanalisationsplänen ebenfalls nötig sind, von der Zustimmung der betroffenen Eigentümer abhängen. Dabei kann hier offen bleiben, ob die streitige Regelung gemäss § 188 Abs. 2 PBG effektiv als Ordnungs- oder Gültigkeitsvorschrift zu erachten bzw. das Verwaltungsgericht bei der Beantwortung dieser Frage in Willkür verfallen ist oder nicht. Tatsache ist, dass die private Beschwerdegegnerin die Kanalisationspläne - offenbar im Interesse einer beschleunigten Abwicklung des aus ihrer Sicht dringlich eingestuften Prozederes - inzwischen derart angepasst hat, dass die Beschwerdeführer sich nunmehr als damit einverstanden erklären konnten. Damit hat sich die private Beschwerdegegnerin der Sache nach der Forderung der Beschwerdeführer unterzogen, was sie im vorliegenden Verfahren kostenpflichtig werden lässt (Art. 156 und 159 OG). Demnach beschliesst das Bundesgericht: