Citation: 2C_234/2024 E. 5.4.5

5.4.5. Die familiären Interessen des Beschwerdeführers können entgegen seinen Vorbringen ebenfalls nicht erheblich gewichtet werden (vgl. E. 4.3 hiervor). Der Beschwerdeführer und seine Partnerin kennen sich seit dem Jahr 2012 und führen seit Ende 2014 eine Liebesbeziehung. Im Mai 2023 kam die gemeinsame Tochter zur Welt. Die Eltern verfügen über das gemeinsame Sorgerecht und leben als Familie zusammen. Die Eltern haben sich jedoch zur Familiengründung entschieden, nachdem der Beschwerdeführer rechtskräftig weggewiesen und gegen ihn ein Einreiseverbot bis Oktober 2027 verhängt worden war. Sie konnten nicht davon ausgehen, das Familienleben künftig zusammen bzw. in der Schweiz leben zu können. Das erhebliche Interesse des Beschwerdeführers, bei seiner Partnerin und seiner Tochter verbleiben zu können, kann daher nicht wesentlich berücksichtigt werden. Andernfalls würde er gegenüber ausländischen Personen bevorzugt, die rechtskräftigen Wegweisungsentscheiden Folge leisten.