Citation: 6B_479/2024 E. 2.4.5

2.4.5. Die Vorinstanz stellt die beiden Interessenlagen gegenüber und kommt zum Schluss, dass die Bedenken im Zusammenhang mit der öffentlichen Sicherheit die Interessen des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz überwiegen. Angesichts seiner fehlenden Integration über Jahre hinweg, der hohen Rückfallgefahr und der gravierenden Konsequenzen, die beim Auftreten erneuter krankheitsbedingter Wahnzustände drohten, erscheine es verhältnismässig, ihn gestützt auf Art. 66a bis StGB des Landes zu verweisen. Den bisher noch relativ leichten Tatfolgen und der verminderten Schuldfähigkeit trägt sie bei der Bemessung der Dauer der Landesverweisung Rechnung. So gelangt sie zu einer Landesverweisung von 4 Jahren.