Citation: 4A_124/2022 E. B

B.a. Der Kläger hält die fristlose Kündigung für ungerechtfertigt und missbräuchlich. Er erhob am 30. November 2016 Klage beim Arbeitsgericht Zürich. Er verlangte mit dem mit Eingabe vom 12. Januar 2021 geänderten Begehren zusammengefasst Fr. 9'961'703.-- samt Zins als Entschädigung für die missbräuchliche Kündigung (Rechtsbegehren Ziff. 1), die Bezahlung aufgelaufener Anwaltskosten von Fr. 608'482.70 samt Zins (Rechtsbegehren Ziff. 2a), die Feststellung, dass ihm die Beklagte künftig anfallende Kosten, insb. Anwaltskosten, zu bezahlen habe, die ihm durch interne, externe, private und hoheitliche Untersuchungen im Zusammenhang mit der Beklagten und/oder seiner Tätigkeit für die Beklagte anfallen (Rechtsbegehren Ziff. 2b), sowie die Feststellung und Beseitigung einer behaupteten widerrechtlichen Verletzung seiner Persönlichkeit im Zusammenhang mit seiner fristlosen Entlassung (Rechtsbegehren Ziff. 3a und 3b). Mit Urteil vom 10. März 2021 hiess das Arbeitsgericht die vom Kläger geltend gemachten Anwaltskosten von Fr. 608'482.70 (Rechtsbegehren Ziff. 2a) samt Feststellungsbegehren für die künftigen Kosten (Rechtsbegehren Ziff. 2b) gut. Im Übrigen wies es die Klage ab. B.b. Gegen das Urteil des Arbeitsgerichts erhoben beide Parteien Berufung an das Obergericht des Kantons Zürich. Dieses führte die beiden Verfahren getrennt. Vorliegend geht es um die Berufung der Beklagten. Damit verlangte diese die Abweisung der Klagebegehren Ziff. 2a und 2b, eventualiter sei auf das Klagebegehren Ziff. 2b nicht einzutreten. Gegenstand dieses Berufungsverfahrens bildeten somit die eingeklagten (Leistungs- und Feststellungs-) Ansprüche aus der Schadloserklärung gemäss Zusatzvereinbarung vom 30. April 2011. Das Obergericht kam mit Beschluss und Urteil vom 3. Februar 2022 zum Ergebnis, dass sich die Berufung der Beklagten als begründet erweise. Es trat auf das Klagebegehren Ziff. 2b nicht ein und wies das Klagebegehren Ziff. 2a ab. Bezüglich ersterem fehle es dem Kläger an einem schutzwürdigen Interesse an der anbegehrten Feststellung. Hinsichtlich des Rechtsbegehrens Ziff. 2a erwog das Obergericht zusammengefasst, es mangle an rechtzeitig und substanziiert vorgetragenen tatsächlichen Behauptungen zur Anspruchsvoraussetzung der fehlenden Versicherungsdeckung gemäss Ziff. 6 der Schadloshaltungsklausel. Die daraus resultierende Folge habe der behauptungs- und beweisbelastete Kläger zu tragen. Gestützt auf Ziff. 6 der Zusatzvereinbarung vom 30. April 2011 stehe dem Kläger damit entgegen der Auffassung der Erstinstanz kein Anspruch gegen die Beklagte auf Erstattung der eingeklagten Anwaltskosten zu. Der Kläger machte vor Obergericht sodann einen Teilrückzug der Klage bezüglich des Klagebegehrens Ziff. 2a im Fr. 565'132.37 samt Zins übersteigenden Umfang. Insoweit schrieb das Obergericht das Verfahren ab.