Citation: 8C_873/2013 E. 3.1

3.1. Im angefochtenen Entscheid wurde in pflichtgemässer Würdigung der gesamten Aktenlage mit nachvollziehbarer Begründung erkannt, dass die Sachentwendung klar erstellt sei, indem die Versicherte eingeräumt habe, drei kleine Käsestücke, die hätten weggeworfen werden sollen, zusammen mit zwei Salamischeiben genommen und eingepackt in ihren Schrank gelegt zu haben. Unklar bleibe einzig, ob die Entwendung mehrmals geschehen sei, wie die stellvertretende Direktorin des Unternehmens angegeben habe, oder ein einmaliges Vorkommnis gewesen sei, was die Versicherte behaupte. Ungeachtet dessen sei dadurch das für ein Arbeitsverhältnis notwendige gegenseitige Vertrauen verloren gegangen. Eine Angestellte, die ohne Absprache mit der Arbeitgeberin Lebensmittel des Betriebs mitnehme, müsse sich ihres unrechtmässigen Verhaltens bewusst sein und eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses in Kauf nehmen. Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit sei vor diesem Hintergrund nicht zu beanstanden. Ferner liege die auf 46 Tage bemessene, im mittleren Bereich des schweren Verschuldens angesiedelte Einstellungsdauer im Rahmen des Verwaltungsermessens.