Citation: 9C_242/2009 30.04.2009 E. A

S.________, geboren 1972, meldete sich unter Hinweis auf eine "psychiatrische Erkrankung", bestehend seit vier Jahren, am 12. Oktober 2004 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Umschulung auf eine neue Tätigkeit, Arbeitsvermittlung, Rente) an. Die IV-Stelle des Kantons Bern führte erwerbliche Abklärungen durch und holte einen Bericht ein der Frau Dr. med. A.________, Assistenzärztin am Spital X.________, vom 20. Dezember 2004. Zudem veranlasste sie eine psychiatrische Begutachtung bei Dr. med. M.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 30. Mai 2005. Mit Schreiben vom 17. Juni 2005 forderte die IV-Stelle S.________ zur Schadenminderung auf, in Form einer adäquaten, längerdauernden, stationären fachärztlichen Therapie unter konsequenter neuroleptischer Medikation und Suchtmittelabstinenz. Sie stellte in Aussicht, sich im Oktober 2005 über den Verlauf der Behandlung und die anschliessend resultierende Erwerbsfähigkeit zu erkundigen und hernach über das Leistungsbegehren zu entscheiden. Am 6. Juli 2005 verlegte S.________ seinen Wohnsitz in den Kanton Y.________; am 3. Oktober 2005 wurde für ihn eine Beistandschaft errichtet. Nachdem sich die IV-Stelle bei den Psychiatrischen Diensten Z.________ am 4. Oktober 2005 nach dem Verlauf erkundigt hatte, wurde ihr der Austrittsbericht der Psychiatrischen Dienste Z.________, vom 2. August 2005 betreffend einer vom 24. Mai bis 23. Juni 2005 erfolgten stationären Behandlung des S.________ zugestellt. Mit Verfügung vom 8. Dezember 2005 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab, weil S.________ sich Eingliederungsmassnahmen widersetze. Hiegegen liess S.________, vertreten durch das Sozialdepartement des Kantons Zürich, Einsprache erheben und eine Beurteilung der Psychiatrischen Klinik B.________ vom 17. März 2006 ins Recht legen. Mit Einspracheergänzung vom 10. April 2006 liess S.________ um Sistierung des Verfahrens betreffend berufliche Massnahmen und Zusprechung einer Rente bis "Sommer 2006" ersuchen, da sich infolge des Wohnsitzwechsels und insbesondere wegen der bis November 2005 bestandenen Uneinsichtigkeit in die Krankheit der Beginn der fachärztlichen stationären und ambulanten Therapie sowie der Medikation um knapp fünf Monate verzögert habe. Gleichzeitig liess er den Austrittsbericht der Psychiatrischen Klinik B.________ vom 14. Februar 2006, betreffend der ersten Hospitalisation in dieser Klinik vom 21. November 2005 bis 7. Februar 2006, zu den Akten reichen. Die IV-Stelle holte Berichte der Psychiatrischen Klinik B.________ ein vom 6. und 21. Juni 2006 (Dres. med. N.________ und J._________ bzw. Dr. med. H.________) und bat ihren RAD (Dr. med. E.________) um eine Einschätzung. Dieser empfahl am 21. August 2006 eine psychiatrische Verlaufsbegutachtung. In der Folge veranlasste die IV-Stelle eine erneute Begutachtung bei Dr. med. M.________ (Gutachten vom 15. Januar 2006 [recte: 2007]). Nach Eingang einer weiteren Beurteilung des RAD-Arztes Dr. med. E.________ vom 15. März 2007 setzte die IV-Stelle S.________ am 7. Juni 2007 eine letzte Frist zum Beweis von Massnahmen für einen Drogenentzug. Mit Einspracheentscheid vom 25. Juli 2007 bestätigte die IV-Stelle ihre Verfügung.