Citation: 9C_339/2023 E. 6.2.2

6.2.2. Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass die von der Stiftung FAR vertretene Auffassung, die B.________ AG habe sich freiwillig unter den GAV FAR unterstellen wollen, auch deshalb nicht überzeugt, weil sich diese zumindest betreffend die Zeit vor dem 1. Januar 2017 unmissverständlich gegen eine betriebliche Unterstellung kraft Allgemeinverbindlicherklärung ausgesprochen und auch entsprechende Rechtsbehelfe ergriffen hatte. Es erhellt nicht, weshalb sich die B.________ AG gegen eine solch betriebliche Unterstellung hätte zur Wehr setzen sollen, nur um sich dem GAV FAR in der Folge freiwillig (zu den diesbezüglichen Nachteilen vgl. JEAN-FRITZ STÖCKLI a.a.O. N. 17 zu Art. 356b) zu unterstellen.