Citation: 9C_430/2017 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes und seines Anspruchs auf rechtliches Gehör geltend. Er stellt sich auf den Standpunkt, das medexpertsGutachten vom 30. August 2016 sei widersprüchlich und leide an so gravierenden Mängeln, dass diese nicht durch die Beantwortung der nachträglich gestellten Ergänzungsfragen wiedergutgemacht werden könnten. Auf das Gutachten könne nicht abgestellt werden. Sowohl der orthopädische als auch der psychiatrische Gutachter hätten "äusserst schlampig" gearbeitet und Diagnosen gestellt, welche klarerweise nicht vorlägen bzw. nach der ICD-10-Kodierung gar nicht existierten. Die Gutachter hätten ihre Glaubwürdigkeit verspielt und die von ihnen festgehaltenen Resultate erweckten Misstrauen. Nach Auffassung des Beschwerdeführers erfordern der Anspruch auf ein faires Verfahren und der Untersuchungsgrundsatz unter den gegebenen Umständen die Anordnung einer neuen Begutachtung.