Citation: U 142/06 23.05.2007 E. 4

Streitig ist einzig, ob eine revisionsbegründende Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist. Dies beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts zum Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung vom 7. Juni 2001 (mit welcher dem Beschwerdeführer eine Rente auf Grund einer Erwerbsunfähigkeit von 40 % zugesprochen wurde) mit dem Sachverhalt zum Zeitpunkt des Einspracheentscheids vom 17. Dezember 2004 (BGE 125 V 368 E. 2 S. 369; Urteil I 502/04 vom 16. März 2005). 4.1 Vorliegend ist zu prüfen, ob sich die wirtschaftlichen Verhältnisse in einer für den Rentenanspruch relevanten Weise geändert haben, insbesondere weil der Beschwerdeführer eine andere Art der Bemessung verlangt. Er bestreitet sodann die Festsetzung des hypothetischen Einkommens ohne gesundheitliche Beeinträchtigung (Valideneinkommen) und macht geltend, er habe im Jahr 2002 noch im Umfang von 40 % gearbeitet und hierfür einen monatlichen Bruttolohn von Fr. 2'300.- erzielt, was einem Valideneinkommen bei 100 % von Fr. 74'750.-- entspreche. Ferner ergebe sich aus den Angaben des ehemaligen Arbeitgebers im Formular "Mutmassliche Lohnentwicklung ohne Unfall" für das Jahr 2002 ein Monatslohn von Fr. 5'600.-. Unter Berücksichtigung der Teuerung resultiere demnach für das Jahr 2004 ein Valideneinkommen von Fr. 76'301.55 und ein Invaliditätsgrad von 43 %. 4.2 Bei der Ermittlung des ohne Invalidität vom Versicherten erzielbaren Einkommens ist entscheidend, was er im massgebenden Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunder tatsächlich verdienen würde (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 E. 3b mit Hinweis). Die Einkommensermittlung hat so konkret wie möglich zu erfolgen. Es ist daher in der Regel vom letzten Lohn, welchen der Versicherte vor Eintritt der Gesundheitsschädigung erzielt hat, auszugehen. Gestützt auf die Tatsache, dass der Versicherte zuletzt 1997 beschwerdefrei war und von 1996 bis 2000 einen Monatslohn von Fr. 5'350.- erzielte, ist eine Abstützung auf das Einkommen im Jahr 1997 richtig. Unter Berücksichtigung der allgemeinen Lohnentwicklung (1998: 0.7 %, Die Volkswirtschaft 2004 Heft 3 S. 95 Tabelle B 10.2; 1999: 0.3 %, 2000: 1.3 %, 2001: 2.5 %, 2002: 1.8 %, 2003: 1.4 %, 2004: 0.9 %, Die Volkswirtschaft 2006 Heft 1/2 S. 95 Tabelle B 10.2) ergibt sich für das Jahr 2004 ein Valideneinkommen von Fr. 75'959.- (Fr. 5'843 x 13 ). 4.3 Aus dem Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 75'959.- mit dem unbestrittenen Invalideneinkommen von Fr. 43'640.- resultiert eine Lohneinbusse von Fr. 32'319.- und demnach ein Invaliditätsgrad von gerundet 43 % (BGE 130 V 121). Angesichts der Differenz von weniger als 5 % gegenüber der ursprünglichen Rentenverfügung vom 7. Juni 2001 kann die Änderung nicht als erheblich betrachtet werden, weshalb die Voraussetzungen für eine revisionsweise Neufestsetzung der Rente nicht erfüllt sind (Urteil U 267/05 vom 19. Juli 2006 E. 3.3 mit Hinweisen).