Citation: U 109/00 09.10.2001 E. 3

3.- a) Die SUVA ging in ihrem Einspracheentscheid vom 20. Februar 1998 davon aus, der Kreisarzt Dr. med. J.________, Spezialarzt FMH für Chirurgie, habe auf Grund der ärztlichen Berichte der Rehabilitationsklinik X.________ vom 11. April und 19. Dezember 1995 sowie eines am 20. August 1996 erstellten Berichtes des Spitals A.________, Neurologische Klinik und Poliklinik, in seiner Abschlussuntersuchung vom 28. August 1997 zutreffend festgehalten, dass als einzige belegte körperliche Unfallfolge die Beeinträchtigung des rechten Fusses bewiesen sei. Das rechte obere Sprunggelenk war reizlos, wobei radiologisch am genannten Sprunggelenk eine Arthrose mit dazugehörender Unterschenkelmuskelatrophie bestand. Zudem war das Lipom, welches am 11. Juni 1997 entfernt wurde, unfallfremd. Angesichts der versicherungsrelevanten Beschwerden konnte D.________ jede vorwiegend sitzende Arbeit mit gelegentlichem Stehen und Gehen sowie Tragen von Lasten bis 10 kg zugemutet werden. Bereits im vorinstanzlichen Verfahren hatte der Beschwerdeführer insbesondere geltend gemacht, es bestünden extrem unterschiedliche Meinungen zwischen den sich zu seinen gesundheitlichen Beeinträchtigungen äussernden Ärzten. Die Vorinstanz stellte indessen fest, in den Akten fänden sich keine sich widersprechenden Beurteilungen, wobei der Versicherte seiner Ankündigung, er würde Berichte eigener Vertrauensärzte ins Recht legen, keine Taten folgen liess. Auch aus den ärztlichen Zwischenberichten von Dr. med. S.________ vom 24. September 1996 und vom 2. Juli 1997, auf welche sich der Beschwerdeführer nach wie vor stützte, ergab sich kein anderes Bild. Denn soweit aus dem Befund dieses Arztes überhaupt eine abweichende Einschätzung hervorging, konnte auf ihn nicht abgestellt werden, weil er insbesondere nicht in Kenntnis der Vorakten abgegeben wurde und auch keine schlüssigen Begründungen enthielt. Hinsichtlich der psychischen Beeinträchtigungen, die im August 1996 festgestellt wurden und an denen der Beschwerdeführer litt, konnte offen bleiben, ob sie auf den Unfall vom 2. August 1994 zurückzuführen waren, da zwischen ihnen und dem Unfall kein adäquater Kausalzusammenhang bestand. Der Unfall war nämlich im mittelschweren Bereich, im Grenzbereich zu den leichten Unfällen, einzuordnen. Als einzig erfüllter objektiver Begleitumstand war angesichts der genannten Fistelbildung und Lungenembolie das unfallbezogene Kriterium des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen Komplikationen zu nennen, was für sich allein jedoch nicht ausreichte, um die Adäquanz zwischen dem Unfall und den psychischen Beeinträchtigungen zu begründen. Auch den von der SUVA ermittelten Rentenanspruch erachtete die Vorinstanz als zutreffend, nachdem sie den auf Grund eines Valideneinkommens von jährlich Fr. 58'695.- und eines hypothetischen Invalideneinkommens von Fr. 44'200.- festgelegten Invaliditätsgrad von 25 % bestätigte. b) Das kantonale Gericht hat, in einlässlicher Würdigung der eingeholten und beigezogenen ärztlichen und wirtschaftlichen Unterlagen, mit überzeugender Begründung erkannt, dass der Versicherte einen unfallbedingten Invaliditätsgrad von 25 % aufweist. Nach dem Gesagten vermag auch das in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde Vorgebrachte die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung und Beurteilung nicht in Zweifel zu ziehen. Es wird lediglich geltend gemacht, das am 11. Juni 1997 entfernte Lipom am linken Oberschenkel sei als Unfallfolge zu betrachten. Zudem gehe aus einem Bericht des Spitals Y.________ vom 27. Oktober 1994 sowie aus den mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde neu eingereichten, am 25. September, 29. Oktober und 18. Dezember 1997 von Dr. med. S.________ erstellten Arztberichten eindeutig hervor, dass die erlittenen Unfallfolgen viel schwerwiegender seien, als dies die SUVA und die Vorinstanz anerkannt haben. Dass das genannte Lipom am linken Oberschenkel unfallfremd ist und die Arztberichte des Dr. med. S.________ zu keiner abweichenden Betrachtungsweise Anlass geben, wurde bereits durch das kantonale Gericht überzeugend dargelegt. Zu Recht hat die Vorinstanz somit lediglich in Bezug auf die Beeinträchtigung des rechten Fusses einen adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall vom 2. August 1994 anerkannt. Zutreffend hat sie schliesslich erwogen, der erlittene Unfall sei dem mittelschweren Bereich zuzuordnen, während sich aus einer Gesamtwürdigung der einzubeziehenden Kriterien ergebe, dass zwischen den psychischen Beeinträchtigungen und dem versicherten Ereignis kein adäquater Kausalzusammenhang besteht. c) Aus dem vorgehend Gesagten folgt, dass das kantonale Gericht den Einspracheentscheid vom 20. Februar 1998 im Rentenpunkt zu Recht bestätigt hat.