Citation: 6B_644/2016 E. A

X.________ soll in der Zeit von Ende Juni 1998 bis längstens am 23. Dezember 2000 seine Halbschwester A.________ zehn bis zwölf Mal abends unter dem Vorwand, sie dürfe seinen Computer benützen, oder ähnlichen Versprechungen in sein Zimmer im Elternhaus gelockt und sie aufgefordert haben, sich auszuziehen. Dann habe er sich selbst ausgezogen und seinen Penis zumindest in den Scheidenvorhof von A.________ eingeführt, die deshalb Schmerzen gehabt, geweint und ihn aufgefordert habe aufzuhören, worauf er aber nicht eingegangen sei. Im selben Zeitraum soll er A.________ auf gleiche Weise mehr als zehn Mal in sein Zimmer gelockt haben, wo sich wiederum beide ausgezogen hätten und er A.________ aufgefordert habe, seinen Penis in den Mund zu nehmen, was sie auch getan habe. Schliesslich soll er A.________ in derselben Zeitspanne einmal in einem Kaufhaus auf die Toilette gefolgt sein und dort von vorne mit der Zunge ihren Genitalbereich geleckt haben. X.________ bestreitet sämtliche Vorwürfe.