Citation: 7B_163/2023 E. A

A.a. Am 24. Oktober 2022 reichten A.________ und B.________ beim Regierungsrat des Kantons Schaffhausen eine mit "Aufsichtsbeschwerde gegen die Staatsanwaltschaft Schaffhausen" betitelte Eingabe ein. Darin rügten sie im Wesentlichen, es sei ihnen die Einreichung einer Strafanzeige erschwert bzw. verwehrt worden. Diese Eingabe leitete der Regierungsrat am 8. November 2022 an das Obergericht des Kantons Schaffhausen weiter. A.b. Mit Schreiben vom 11. November 2022 forderte das Obergericht A.________ und B.________ aufgrund der in der Beschwerde erhobenen Rügen sowie mit Blick auf eine bereits beim Obergericht anhängig gemachte Rechtsverzögerungsbeschwerde (Verfahren 51/2022/55, siehe auch bundesgerichtliches Verfahren 7B_161/2023) auf, dem Gericht bis 25. November 2022 mitzuteilen, ob die Eingabe vom 24. Oktober 2022 als Beschwerde wegen Rechtsverweigerung im Sinne von Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO ans Obergericht oder als Aufsichtsbeschwerde im Sinne von Art. 7 des kantonalen Justizgesetzes vom 9. November 2009 (JG; SHR 173.200) an den Regierungsrat behandelt werden soll. A.c. Am 25. November 2022 erklärten A.________ und B.________, die durch den Regierungsrat ans Obergericht gelangte Beschwerde zurückzuziehen. A.d. Mit Verfügung vom 16. Dezember 2022 schrieb das Obergericht das Verfahren als durch Rückzug der Beschwerde erledigt ab.