Citation: 1C_419/2018 E. A

A.a. Die Stadt Aarau plant den Bau eines von einer privaten Trägerschaft zu erstellenden neuen Fussballstadions im Industriegebiet Torfeld Süd. Am 19. November 2007 ersuchte der Stadtrat Aarau den Einwohnerrat unter anderem um Zustimmung zu einem abgeschlossenen Vorvertrag über den Erwerb eines Miteigentumsanteils am Fussballstadion Torfeld Süd für 17 Millionen Franken mit allfälliger Beteiligung der Stadt Aarau an der Eigentümergesellschaft des Stadions. Vorgesehen war ein Stadion mit Mantelnutzung, aufgeteilt in kommerzielle Nutzungen (insbesondere Läden und Gewerbe) und in nicht vorwiegend kommerzielle Nutzungen, namentlich im Interesse lokaler Sportvereine (polysportive Nutzung). Am 10. Dezember 2007 stimmte der Einwohnerrat den beiden Anträgen zu. In der Volksabstimmung vom 24. Februar 2008 wurden beide Vorlagen deutlich angenommen. In der Folge passte der Einwohnerrat die Nutzungsplanung im Torfeld Süd entsprechend an. In der Referendumsabstimmung vom 13. Juni 2010 wurde diese Planungsrevision ebenfalls deutlich angenommen. Am 25. April 2013 wies das Bundesgericht eine in diesem Zusammenhang erhobene Beschwerde ab (Urteil 1C_204/2012). Am 12. September 2011 beantragte der Stadtrat Aarau dem Einwohnerrat, auf die Realisierung der polysportiven Mantelnutzung zu verzichten. Mit Beschluss vom 14. November 2011, der dem Referendum unterstellt wurde, verzichtete der Einwohnerrat antragsgemäss auf die Realisierung der polysportiven Mantelnutzung. Dagegen wurde kein Referendum ergriffen, hingegen von privater Seite erfolglos Stimmrechts- und Gemeindebeschwerde erhoben. Mit Urteil 1C_773/2013 vom 7. März 2014 wies das Bundesgericht eine in diesem Zusammenhang erhobene Stimmrechtsbeschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Es hielt dazu im Wesentlichen fest, es verletze die Garantie der politischen Rechte nicht, die Beteiligung der Stadt Aarau am Fussballstadion auch in dessen Ausgestaltung gemäss dem neuen Projekt als vom Volkswillen gedeckt zu beurteilen und auf eine neue Abstimmung bzw. auf eine Abstimmungswiederholung zu verzichten. Am 26. Mai/30. Juni 2014 erteilte der Stadtrat Aarau der privaten Bauherrin HRS Real Estate AG die Baubewilligung für den Neubau eines Fussballstadions mit kommerzieller Mantelnutzung sowie Nebengebäuden. Diese Baubewilligung wurde rechtskräftig (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 1C_507/2016 vom 18. Mai 2016). Das Projekt wurde jedoch nicht ausgeführt. A.b. Am 1. Mai 2017 kommunizierte die Stadt Aarau, dass die HRS Real Estate AG einen "Plan B" für das Aarauer Fussballstadion ausarbeite. Im Wesentlichen solle dabei auf die bisher vorgesehene Mantelnutzung verzichtet werden, weil sich damit die für das Stadion erforderliche Querfinanzierung nicht erreichen lasse. Stattdessen sei zur Querfinanzierung beabsichtigt, die Restfinanzierung des Stadionneubaus über "Wohn- und Gewerbebauten" zu erwirken. Das Stadion solle unter Verzicht auf die Mantelnutzungsteile in bisher vorgesehener Form und Grösse erstellt, aber um sieben bis acht Meter tiefer gelegt werden. Zusätzlich zum schon bisher vorgesehenen Längsbau im Süden seien, nach Anpassung der Baunutzungsordnung, drei Hochhäuser im Osten mit bis zu 75 Metern Höhe vorgesehen, wofür die Bauherrin ein angrenzendes Grundstück hinzugekauft habe. Am 21. Mai 2017 reichte die Präsidentin des Einwohnerrats dem Stadtrat eine Anfrage ein, mit der sie sich insbesondere darüber erkundigte, weshalb der Stadtrat davon ausgehe, es sei für das neue Projekt keine erneute Volksabstimmung über einen Kredit erforderlich. Der Stadtrat holte dazu in der Folge ein Gutachten ein, das die Notwendigkeit einer neuen Abstimmung verneinte (Gutachten von Dr. iur. Michael Merker vom 8. September 2017). Gestützt darauf teilte der Stadtrat dem Einwohnerrat mit, der "Plan B" unterstehe keinem obligatorischen Referendum, wovon der Einwohnerrat am 11. Dezember 2017 Kenntnis nahm. Bereits am 9. November 2017 erhob A.________ gegen den Einwohnerrat Aarau beim Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau Beschwerde, mit der er unter anderem geltend machte, der im Februar 2008 gesprochene Kredit von 17 Millionen Franken sei als verfallen zu beurteilen (Antrag 1) und dürfe nicht für das Projekt gemäss "Plan B" verwendet werden (Antrag 2), "Plan B" sei dem öffentlichen Beschaffungswesen zu unterstellen (Antrag 3) und es sei über den aufgenommenen Kredit der Stadion AG sowie über die Errichtung der Stadion AG eine obligatorische Volksabstimmung durchzuführen (Anträge 4 und 5). Mit Entscheid vom 3. April 2018 wies das Departement die Beschwerde zu Antrag 2 als Stimmrechtsbeschwerde und zu Antrag 1 als Gemeindebeschwerde ab und trat darauf im Übrigen nicht ein.