Citation: 6B_1179/2021 E. B

Auf Berufungen der Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, von A.________ und von B.________ hin stellte das Obergericht des Kantons Bern am 17. Juni 2021 die teilweise Rechtskraft des erstinstanzlichen Urteils fest und erklärte A.________ der Schändung und der sexuellen Belästigung zum Nachteil von B.________ schuldig. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten (unter Anrechnung von einem Tag ausgestandener Haft), bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von zwei Jahren, und zu einer Übertretungsbusse von Fr. 500.--, bzw. zu 5 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe bei schuldhafter Nichtbezahlung. Das Obergericht des Kantons Bern verwies A.________ für 7 Jahre des Landes. Ihm wurden die erstinstanzlichen Verfahrenskosten im Umfang von Fr. 19'464.-- und die zweitinstanzlichen Verfahrenskosten im Umfang von Fr. 5'000.-- auferlegt. Das Obergericht des Kantons Bern verpflichtete ihn zur Bezahlung von Parteientschädigungen von Fr. 12'638.85 und Fr. 8'432.15 an B.________ für deren Aufwendungen im erstinstanzlichen und zweitinstanzlichen Verfahren und zur Bezahlung von Fr. 2'360.55 Schadenersatz zzgl. 5 % Zins seit dem 13. April 2019 sowie Fr. 10'000.-- Genugtuung zzgl. 5 % Zins seit dem 26. Mai 2018.