Citation: I 719/01 16.05.2002 E. 2

2.-a)Die Dres. med. W.________ (Bericht vom 1. Juni 1999) und K.________ (Berichte vom 13. Juli und 17. Novem- ber 1999) konnten ebenso wie die zur Abklärung beigezogene Frau Dr. med. H.________, Spezialärztin für physikalische Medizin und Rehabilitation, spez. Rheumaerkrankungen FMH, Klinik Y.________, (Bericht vom 8. Juli 1998) keine gravierenden pathologischen Befunde erheben. Übereinstimmend kommen sie zum Schluss, dass der Beschwerdeführer zwar nicht mehr im bisherigen Beruf, in einer körperlich leichten, leidensangepassten Tätigkeit jedoch zu 100 % arbeitsfähig sei. b) Der mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde als neues Beweismittel eingereichte, auf Untersuchungen vom 25./26. Juni 2001 beruhende Bericht des Zentrums Z.________ vom 2. Juli 2001 könnte im vorliegenden Verfahren mit Blick auf den Verfügungserlass sechzehn Monate früher (24. Februar 2000), welcher Zeitpunkt nach der Rechtsprechung die Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen), nur insofern berücksichtigt werden, als er Rückschlüsse auf den zeitlich massgeblichen Sachverhalt zuliesse. In dieser Hinsicht zeigt er indes keine neuen Befunde. Die dem Beschwerdeführer bescheinigte Arbeitsunfähigkeit von einem Drittel wird mit den aktuellen Belastbarkeits- und Erfahrungswerten begründet. Da die Dekonditionierung seit der Untersuchung durch die Dres. med. W.________ und K.________ im Jahre 1999 wegen des Zeitablaufs weiter fortgeschritten sein dürfte, kann die abweichende Einschätzung des Zentrums Z.________ hierin zwar allenfalls eine Erklärung finden, zumindest für die Zeit bis Verfügungserlass ist sie jedoch nur bedingt aussagekräftig. Die aufgeführte Tabelle der beruflichen Belastbarkeit bestätigt ferner zum einen die bekannten Limiten, welche die Ärzte bereits im Jahre 1999 bei ihrer Stellungnahme zur Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt haben, und zeigt zum andern die zunehmende Dekonditionierung nach andauernder Arbeitsunfähigkeit/Stellenlosigkeit (seit 30. Juni 1998) auf. Auch sonst sind gegenüber der im Bericht des Zentrums Z.________ vom 2. Juli 2001 festgestellten Arbeitsfähigkeit von nur zwei Dritteln selbst für körperlich leichte Tätigkeiten Vorbehalte anzubringen. So räumt selbst die Rechtsanwältin des Beschwerdeführers ein, dass die Einschätzung des Zentrums Z.________ nur "leicht" von den Schlussfolgerungen der übrigen Ärzte - ebenfalls Spezialisten - abweiche. Bei den funktionellen Abklärungen zeigte der Beschwerdeführer nämlich nur eine "mässige" Leistungsbereitschaft und liess sich nicht immer bis an die sichere körperliche Leistungsgrenze belasten. Unter diesen Umständen ist für den massgeblichen Zeitpunkt auf eine volle Arbeitsfähigkeit in einer leichten Tätigkeit zu schliessen. Weitere Abklärungen erübrigen sich sowohl in somatischer wie in psychischer Hinsicht, da hiervon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 27). c) Auf Grund der bisherigen Aktenlage besteht demnach kein Anlass für weitergehende Abklärungen. Mit der Auflage des Berichts des Zentrums Z.________ kündigt der Beschwerdeführer eine psychiatrische Beurteilung durch Dr. med. B.________ an, welcher auch den Bericht des Zentrums Z.________ in Auftrag gegeben hat. Dieser Bericht ist bis zum Urteilszeitpunkt nicht eingetroffen, dürfte aber nach der neuen Rechtsprechung, wonach nach Ablauf der Rechtsmittelfrist ausser im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels grundsätzlich keine neuen Akten mehr eingebracht werden können (BGE 127 V 355 ff. Erw. 2 bis 4), ohnehin nicht zu berücksichtigen sein.