Citation: 2C_939/2017 E. 5.3

5.3. Unbegründet ist schliesslich auch die Vorhaltung des Beschwerdeführers, der Strafbefehl vom 31. März 2015 falle zeitlich aus dem Rahmen, den die Vorinstanz ihrem Entscheid richtigerweise hätte zugrunde legen dürfen. Bis zum Entscheid der Vorinstanz konnten Noven nach dem anwendbaren kantonalen Recht unbeschränkt Berücksichtigung finden (Art. 61 Abs. 2 sowie Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 19 Abs. 1 des Gesetzes des Kantons St. Gallen vom 16. Mai 1965 über die Verwaltungsrechtspflege [VRP]). Dies korreliert mit der bundesrechtlichen Verpflichtung von Art. 110 BGG, wonach das letztinstanzlich urteilende kantonale Gericht verpflichtet ist, den Sachverhalt bis zum Urteilszeitpunkt zu berücksichtigen (BGE 139 II 534 E. 5.4.1; 135 II 369 E. 3.3).