Citation: U 174/01 13.12.2001 E. 1

1.- Streitig und zu prüfen ist, ob die Vorinstanz zu Recht wegen einer nicht heilbaren Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die Winterthur den Einspracheentscheid vom 4. Februar 2000 aufgehoben und die Sache ohne materielle Beurteilung an den Unfallversicherer zurückgewiesen hat. Dabei ist von folgendem Sachverhalt auszugehen: Nach Einsprache gegen die Verfügung vom 22. Februar 1999 ordnete der Unfallversicherer am 29. Juli 1999 die Begutachtung durch Prof. Dr. med. G.________ von der Klinik X.________ an und gab dem Versicherten Gelegenheit, Einwendungen gegen die Person des Experten vorzubringen und diesem allfällige Ergänzungsfragen zu stellen. Dieser liess mit Schreiben vom 22. September durch seinen Rechtsvertreter (Dr. iur. Max Sidler) mitteilen, in Anbetracht der klaren und eindeutigen medizinischen Akten weigere er sich, sich der Begutachtung zu unterziehen. Eine spezielle Androhung der Folgen der Weigerung sei nicht notwendig. Auf die Ankündigung der Winterthur vom 5. Oktober 1999, ein Aktengutachten einzuholen, ersuchte Dr. Sidler am 11. Oktober 1999 um Bekanntgabe des Experten und Zustellung des Fragenkataloges. Bezug nehmend auf die Weigerung vom 22. September 1999, sich einer abschliessenden Begutachtung zu unterziehen, erklärte sich der Unfallversicherer in seiner Antwort vom 18. Oktober 1999 bereit, "das (nachträgliche) rechtliche Gehör zu gewähren, indem wir Ihnen das Aktengutachten vor Erlass des Einspracheentscheides zur Stellungnahme unterbreiten". In der Folge verzichtete der Versicherte auf eine Stellungnahme zur Expertise des Prof. Dr. med. A.________, Chefarzt Klinik für Orthopädische Chirurgie Spital Y.________, vom 14. Januar 2000.