Citation: 2C_663/2023 E. 4.2

4.2. Vorliegend hat die Vorinstanz - unter Hinweis auf ihre eigene Praxis und die Lehre - erwogen, dass derjenige, der Beschwerde gegen das unrechtmässige Verzögern oder Verweigern einer Anordnung Beschwerde führen will, vor der Rechtsmittelerhebung nach Treu und Glauben eine Mahnung an die säumige Behörde zu richten bzw. sich zumindest nach dem Stand des Verfahrens zu erkundigen habe. Der Verzicht darauf könne bei der Kostenverteilung berücksichtigt werden. Mit Bezug auf den Beschwerdeführer hat das Verwaltungsgericht festgehalten, dass es sich weder aus den Akten noch aus seinen Angaben ergebe, dass er den Regierungsrat um Auskunft über den Stand des Verfahrens gebeten oder ihn gemahnt hätte. In der Folge hat die Vorinstanz die Gerichtskosten in Anwendung von § 13 Abs. 2 i.V.m. § 65a Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG/ZH; LS 175.2) zu 3/4 dem Beschwerdeführer auferlegt.