Citation: 1A.44/2007 07.06.2007 E. 4

Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung von Art. 76 lit. c IRSG und von Art. II Abs. 1 ZV. Der Beschluss der Ratskammer des Landesgerichts Wiener Neustadt vom 25. Januar 2007 stelle keine genügende Erklärung dar, dass die für die Kontoöffnung erforderlichen Voraussetzungen nach österreichischem Recht vorlägen. Das Vorbringen ist unbegründet. Der Beschluss der Ratskammer vom 25. Januar 2007 ist einschlägig, er betrifft eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen das Rechtshilfeersuchen vom 9. Juni 2006 im österreichischen Verfahren. Darin ordnet die Ratskammer an, dass das Rechtshilfeersuchen abgeändert werde und der Zeitraum der Kontoöffnung mit 1. Januar 1995 bis 29. März 2006 festgelegt werde. Weitergehende Einschränkungen gegen die in Österreich angeordnete Kontoöffnung hat die Ratskammer nicht getroffen. Der Beschluss der Ratskammer ist nach der Schlussverfügung der Staatsanwaltschaft ergangen und wurde im Verfahren vor Obergericht - unter Wahrung des Äusserungsrechts (Stellungnahme der Beschwerdeführerin an das Obergericht vom 2. März 2007) - berücksichtigt. Das Obergericht durfte darin eine Bestätigung erblicken, dass die Rechtshilfemassnahme gemäss Art. II Abs. 1 ZV und Art. 76 lit. c IRSG im ersuchenden Staat zulässig ist (vgl. BGE 123 II 161 E. 3b; 117 Ib 64 E. 5b).