Citation: 5A_618/2015 E. B

B.a. Mit Eingabe vom 7. Juni 2013 gelangte B.A.________ an das Bezirksgericht Uster mit dem Rechtsbegehren, A.A.________ zu verpflichten, ihr rückwirkend seit 1. Mai 2012 angemessene Unterhaltszahlungen zu leisten. B.b. In seiner Stellungnahme vom 29. August 2013 (Datum der Postaufgabe) stellte A.A.________ das Begehren, die Klage abzuweisen. B.c. Anlässlich der Verhandlung vom 18. Juni 2014 stellte B.A.________ folgendes Rechtsbegehren: "In Abänderung der mit Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 18. Juni 1999 festgelegten Unterhaltszahlungen sei der Beklagte rückwirkend seit dem 1. Mai 2012 zu verpflichten, der Tochter B.A.________ folgende Unterhaltsbeiträge zu leisten, zahlbar monatlich im Voraus auf den 1. eines jeden Monats: - 1. Mai 2012 bis 30. Juli 2013: Fr. 1'250.-- - 1. August 2013 bis 28. Februar 2015: Fr. 1'500.-- - 1. März 2015 bis zum Abschluss der Lehre: Fr. 1'000.-- - während Besuch der BMS [Berufsmittelschule] Fr. 1'500.--" B.d. In seinem Urteil vom 2. Oktober 2014 kam das Bezirksgericht Uster zum Schluss, dass für den beklagten Vater auch die Leistung eines reduzierten Unterhaltsbeitrages an die volljährige Tochter nicht zumutbar sei. Unter dem Titel "Wirkungen" hielt es in der Urteilsbegründung fest, es erscheine trotz Vorliegens eines Abänderungsverfahrens verfehlt, einer allfälligen im Scheidungsurteil über die Mündigkeit hinaus geregelten Unterhaltsverpflichtung den Vorrang gegenüber dem Erfordernis der persönlichen Zumutbarkeit von Art. 277 Abs. 2 ZGB zuzusprechen. Der erstinstanzliche Urteilsspruch lautete: "Die Klage wird vollumfänglich abgewiesen."