Citation: 1C_56/2021 E. 2.2

2.2. Das Baurekursgericht hat in der Angelegenheit einen Augenschein durchgeführt, diesen mit selber erstellten Fotografien dokumentiert und über den Augenschein ein Protokoll erstellt. Die Vorinstanz erachtete den Sachverhalt als hinreichend deutlich erstellt. Die Beschwerdeführerin beanstandet, die Vorinstanz habe die Interessenabwägung gemäss § 357 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Zürich vom 07. September 1975 (PBG/ZH; LS 700.1) ohne Augenschein nicht durchführen können, wobei sie nicht konkret aufzeigt, wo die Vorinstanz Sachverhaltsfeststellungen machte, die nach Auffassung der Beschwerdeführerin falsch seien, und dies auf den fehlenden Augenschein zurückzuführen sei. Im Verfahren bei der Vorinstanz hatte sich die Beschwerdeführerin (damals als Beschwerdegegnerin) im Rahmen ihrer Vernehmlassung noch gegen die Durchführung eines Augenscheins ausgesprochen, wie ihn der Beschwerdegegner (damals als Beschwerdeführer) beantragt hatte. Sie führte damals aus, das Baurekursgericht habe einen Augenschein durchgeführt und darüber sei ein ausführliches Protokoll mit Fotografien erstellt worden. Die Vorinstanz sei somit aufgrund der Akten in der Lage, die vorgebrachten Rügen in tatsächlicher Hinsicht zu beurteilen und insbesondere die gegenseitigen Interessen zu gewichten. Die Beschwerdeführerin begründet in ihrer Beschwerdeschrift nicht, warum diese Argumente nicht mehr massgebend sein sollen.