Citation: 6S.178/2006 24.04.2006 E. 3

Der Beschwerdeführer ersucht unter Hinweis auf seine finanzielle Situation darum, von einer Gefängnisstrafe abzusehen und ihm die Kosten nicht zu belasten, damit er seine jetzige Lebenssituation stabilisieren und seine Gesundheit einigermassen in den Griff bekommen könne. Zu seiner finanziellen Situation hat sich die Vorinstanz geäussert, worauf in Anwendung von Art. 36a Abs. 3 OG verwiesen werden kann (vgl. angefochtenen Entscheid S. 9). Daraus folgt, dass auch unter diesem Gesichtswinkel von einer Strafe nicht abgesehen werden kann. Im Übrigen kommt ein bedingter Vollzug bereits aus objektiven Gründen nicht in Betracht (vgl. angefochtenen Entscheid S. 11), weshalb es auch insoweit beim Entscheid der Vorinstanz sein Bewenden haben muss. Die Kostenauflage schliesslich richtet sich nach dem kantonalen Recht, dessen Anwendung durch die Vorinstanz im Rahmen einer Nichtigkeitsbeschwerde nicht geprüft werden kann (Art. 269 Abs. 1 BStP). Dem Beschwerdeführer wäre nicht geholfen, wenn die Eingabe in diesem Punkt als staatsrechtliche Beschwerde entgegengenommen würde, weil darin nicht in einer Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügenden Weise dargelegt wird, dass und inwieweit die Kostenauflage gegen die verfassungsmässigen Rechte des Beschwerdeführers verstossen könnte. Die Nichtigkeitsbeschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.