Citation: 8C_833/2018 E. 4.1

4.1. Im angefochtenen Entscheid wird festgestellt, es sei auf die Diagnostik im asim-Gutachten vom 24. August 2015 abzustellen, welches eine revisionserhebliche Veränderung des Gesundheitszustandes (seit der rentenzusprechenden Verfügung) aufzeige. Soweit das asim aus psychiatrischer Sicht (bei einer kombinierten Persönlichkeitssstörung mit paranoiden, abhängigen und narzisstischen Anteilen und rezidivierenden depressiven Episoden, teilweise reaktiv) - nach diesbezüglicher Verschlechterung des Gesundheitszustandes - von einer Arbeitsunfähigkeit ausgeht, folgte ihm die Vorinstanz jedoch nicht. Nach Gesamtwürdigung der Indikatoren gemäss BGE 141 V 281 erachtete sie den Beschwerdeführer aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht als psychisch nicht eingeschränkt. Gestützt auf das ansonsten als beweiskräftig erachtete asim-Gutachten berücksichtigte sie demgegenüber infektiologisch (bei insoweit verbessertem Gesundheitszustand mit supprimierter Viruslast) eine 40%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten. Die Stellungnahme der RAD-Ärztin Dr. med. B.________, Fachärztin Innere Medizin FMH, vom 8. November 2016 stehe dem nicht entgegen, zumal die dort angenommene Einschränkung von 50 % im Wesentlichen auf der Einschätzung des RAD-Arztes Dr. med. C.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, basiere und keine somatische Abweichung vom Gutachten darstelle. Da der Einkommensvergleich einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 32 % ergebe, müsse die Rente aufgehoben werden.