Citation: 5A_71/2024 E. B

Mit Klage vom 15. November 2017 stellte die Stockwerkeigentümergemeinschaft entsprechende Begehren gemäss Beschlüssen aus den Jahren 2013 und 2014, die noch unter der Leitung der damaligen und gültig mandatierten Verwaltung gefasst worden waren, und gemäss Beschlüssen aus den Jahren 2015 bis 2018, die an einer weiteren Versammlung vom 7. Januar 2019 bestätigt worden waren. Im erstinstanzlichen Verfahren behauptete A.________ die Mangelhaftigkeit der Stockwerkeigentümerbeschlüsse aus den Jahren 2015 bis 2018, während die Gemeinschaft auf die Bestätigung an der Versammlung vom 7. Januar 2019 verwies, womit allfällige Mängel rückwirkend geheilt worden seien. Zufolge Anfechtung des Beschlusses vom 7. Januar 2019 sistierte das Bezirksgericht Uster das vorliegende Verfahren; nachdem das Bezirksgericht Lugano mit Entscheid vom 7. Oktober 2020 auf die Anfechtungsklage nicht eingetreten und dieser Entscheid rechtskräftig geworden war, nahm es das Verfahren wieder auf. Das Bezirksgericht Uster verpflichtete A.________ mit Urteil vom 17. November 2022, der Stockwerkeigentümergemeinschaft unter solidarischer Haftung mit C.________ den Betrag von Fr. 43'680.55 zu bezahlen, und es bestätigte die mit Verfügung des Bezirksgerichts Lugano vom 23. Oktober 2017 vorläufig erfolgte Eintragung des Grundpfandrechtes im Umfang von Fr. 39'551.25 als definitiv. Die Differenz zwischen Forderung und Pfandrecht rührt daher, dass ein Betrag von Fr. 4'129.30 Forderungen von 2014 und früher betraf, für welche die dreijährige Frist gemäss Art. 712i Abs. 1 ZGB nicht eingehalten war. Das Obergericht des Kantons Zürich wies mit Urteil vom 6. Dezember 2023 die Berufung von A.________ und C.________ ab. Ferner wies es auch das Gesuch von A.________ um unentgeltliche Rechtspflege ab.