Citation: 8C_822/2019 E. A

A.a. Mit Verfügung vom 12. März 2014 sprach die IV-Stelle Bern dem 1970 geborenen A.________ ab 1. Juni 2012 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu. A.b. Im Rahmen eines von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsverfahrens holte die Verwaltung den Untersuchungsbericht des Dr. med. B.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), vom 17. Mai 2016 ein. Zudem veranlasste sie eine Beweissicherung vor Ort (BvO), deren Ergebnisse (Bericht vom 13. Juni 2016) sie Dr. med. B.________ zur Stellungnahme unterbreitete. Laut Bericht dieses Arztes vom 17. August 2016 bestätigte die BvO insgesamt den Eindruck von Inkonsistenzen, Verdeutlichung und Aggravation. Wegen gewisser Diskrepanzen sei zumindest der Verdacht zu äussern, dass ein Teil der gesundheitlichen Beschwerden und deren Ausprägung vorgetäuscht würden. Daher sei das Zumutbarkeitsprofil anzupassen. Mit Verfügung vom 17. Februar 2017 hob die IV-Stelle die Rente rückwirkend per 31. Mai 2014 auf. Mit einer weiteren Verfügung vom 18. April 2017 forderte sie die vom 1. Juni 2014 bis 30. November 2016 ausgerichteten Rentenzahlungen zurück. Die gegen diese Verfügungen erhobenen Beschwerden hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit unangefochten gebliebenem Entscheid vom 19. März 2018 teilweise gut. Es erkannte zum einen, dass A.________ erst ab 1. Mai 2016 keinen Anspruch auf eine Rente mehr habe, zum anderen, dass er die ab 1. Mai 2016 bis 30. November 2016 bezogenen Rentenleistungen zurückzuerstatten habe. A.c. Mit unangefochten gebliebener Verfügung vom 20. Juni 2018 forderte die IV-Stelle die vom Versicherten zu viel bezogenen Leistungen im Betrag von Fr. 19'635.- zurück. Sein am 21. August 2018 eingereichtes Gesuch, ihm sei die Rückforderungsschuld zu erlassen, wies sie ab (Verfügung vom 12. August 2019).