Citation: 2C_585/2024 E. B

Am 19. September 2024 ersuchte das Amt für Bevölkerungsdienste (ABEV), Migrationsdienst (MIDI), das Zwangsmassnahmengericht um Überprüfung der Rechtmässigkeit und Angemessenheit einer Verlängerung der Ausschaffungshaft um weitere vier Monate. Eine erste mündliche Verhandlung wurde abgebrochen, nachdem A.________ sein Recht auf eine Rechtsvertretung geltend machte. Am 27. September 2024 gewährte ihm das Zwangsmassnahmengericht die unentgeltliche Rechtspflege unter Beiordnung der rubrizierten Rechtsanwältin als amtliche Rechtsbeiständin. Nach Durchführung einer weiteren mündlichen Verhandlung am 2. Oktober 2024 hiess das Zwangsmassnahmengericht mit Entscheid vom 3. Oktober 2024 den Antrag des Amts für Bevölkerungsdienste (ABEV), Migrationsdienst (MIDI), teilweise gut und bestätigte die Verlängerung der Ausschaffungshaft bis am 9. Dezember 2024. Am 9. Oktober 2024 erhob A.________ hiergegen Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern. Im Verfahren vor Verwaltungsgericht beantwortete das Amt für Bevölkerungsdienste (ABEV), Migrationsdienst (MIDI), am 24. Oktober 2024 auf Ersuchen des Instruktionsrichters verschiedene Fragen im Zusammenhang mit der Ausschaffung von A.________ nach Marokko. A.________ nahm dazu am 25. Oktober 2024 Stellung. Mit Urteil vom 4. November 2024 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die Beschwerde von A.________ unter Gutheissung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege und Beiordnung der rubrizierten Rechtsanwältin als amtliche Anwältin ab.