Citation: 7B_288/2022 E. 2.3.6

2.3.6. Der Beschwerdeführer trägt vor, es sei letztlich umstritten, wer die Schreiben des "Freundeskreises A.________" verfasst habe. Bis heute sei nicht bewiesen, dass er es gewesen sei. Die Vorinstanz stellt fest, der Beschwerdeführer habe drei Schreiben eines anonymen "Freundeskreises A.________" von Deutschland an das Kantonsspital C.________ geschickt. Die Unterschrift auf den Schreiben sei jener des Beschwerdeführers auf dessen Schreiben vom 20. Juli 2017 sehr ähnlich. Der Inhalt der Schreiben sei derart detailliert, dass eine durchschnittliche Drittperson sich diesen unmöglich hätte merken und zu Papier bringen können. Ausserdem würden die Schreiben in Layout, Stil und Schriftart genau dem Schreiben des Beschwerdeführers vom 20. Juli 2017 entsprechen. Zudem erscheine es äusserst unglaubhaft, dass der Beschwerdeführer keine Kenntnis von den Verfassern und dem Inhalt der Schreiben haben wolle. Wenn er seine Situation tatsächlich einem Freundeskreis derart detailliert geschildert haben sollte, dann könnte er beantworten, wer die Schreiben verfasst habe (angefochtenes Urteil E. 3.7.2). Mit den selbst verfassten Schreiben des "Freundeskreises A.________" habe der Beschwerdeführer den Eindruck erweckt, er befinde sich in Deutschland und habe dort seinen Freunden sehr detailliert von den Vorfällen im Kantonsspital C.________ berichtet. Dass er sich zur Erholung in Deutschland aufhalte, hätten auch die ärztlichen Zeugnisse nahegelegt, die er jeweils von Deutschland aus an das Kantonsspital C.________ geschickt habe. Selbst sein "Widerspruch zur Kündigung" vom 20. Juli 2017 gebe einen Aufenthaltsort und eine Adresse in Deutschland an, obwohl er bereits im Psychiatriezentrum D.________ gearbeitet habe. Auch die Vollmacht vom 1. Juni 2017 nenne neben seiner Unterschrift einen Ort in Deutschland. Mit alledem habe der Beschwerdeführer verschleiern wollen, dass er in der Schweiz arbeite, und habe vorgegaukelt, er halte sich zur Erholung in Deutschland auf (angefochtenes Urteil E. 3.7.3). Was an diesen Erwägungen geradezu unhaltbar sein soll, legt der Beschwerdeführer nicht ansatzweise dar.