Citation: 1P.317/2005 13.09.2005 E. B

X.________, Eigentümer einer unmittelbar angrenzenden Parzelle, ersuchte die Gemeinde am 23. März 2004, auf dem nachbarlichen Grundstück Nr. 520 unverzüglich einen Baustopp anzuordnen; einen Tag zuvor hatte er mit seinem Anliegen bereits die kommunale Baukontrolle angegangen. Er machte geltend, die Aussteckung sei mangelhaft gewesen. So seien ein Erker im Erdgeschoss und ein darüber liegender, noch weiter ausragender Balkon im Gelände nicht markiert worden. Diese vorspringenden Bauteile würden seine Aussicht beeinträchtigen. Im nicht profilierten Bereich dürfe die Baute nicht erstellt werden. Noch am 23. März 2004 lehnte der Gemeinderat das Rechtsbegehren ab; er auferlegte dem Gesuchsteller die amtlichen Kosten seines Entscheids in der Höhe von Fr. 1'775.50. Diese setzen sich aus einer Spruchgebühr von Fr. 600.-- sowie aus Auslagen von Fr. 1'175.50 zusammen. Die Auslagen stellen das Entgelt für die Tätigkeit der Baukontrolle dar. Dabei handelt es sich um ein privates Ingenieurbüro, das für die Gemeinde als Fachorgan in Bausachen wirkt und das die Angelegenheit zu Handen des Gemeinderats bearbeitet hat.