Citation: 2C_76/2024 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer verkennt mit seiner Kritik am angefochtenen Urteil, dass die korrekte Gewichtung von Sachverhaltselementen nicht in den Schutzbereich des Gehörsanspruchs fällt. Im Licht von Art. 29 Abs. 2 BV ist entscheidend, dass sich die Vorinstanz mit sämtlichen für die ausländerrechtliche Einordnung der Verschuldung des Beschwerdeführers relevanten Tatsachen auseinandergesetzt hat. Sie hat in ihrem Urteil die wesentlichen Faktoren hinlänglich festgestellt und gewürdigt, sodass sich der Beschwerdeführer über dessen Tragweite ein Bild machen konnte und ihm eine sachgerechte Anfechtung möglich war. Dass die Vorinstanz hinsichtlich des Vorliegens des Widerrufsgrunds der mutwilligen erheblichen Verschuldung zu einem anderen Ergebnis gelangte als der Beschwerdeführer, stellt jedenfalls unter dem Blickwinkel des rechtlichen Gehörs keine Rechtsverletzung dar. Die entsprechende Rüge erweist sich als unbegründet.