Citation: 4P.119/2001 23.07.2001 E. 1

1.- a) Anfechtungsobjekt der staatsrechtlichen Beschwerde bilden grundsätzlich kantonale Hoheitsakte (Art. 84 Abs. 1 OG). Urteile von Schiedsgerichten nach dem KSG sind nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtes keine "kantonalen Entscheide" im Sinne von Art. 84 Abs. 1 OG und können demgemäss weder unmittelbar noch im Anschluss an einen kantonalen Rechtsmittelentscheid mit staatsrechtlicher Beschwerde angefochten werden (BGE 107 Ia 152 E. 2c S. 155; 107 Ib 63 E. 1; 106 Ia 229 E. 4 S. 236; 105 Ib 431 E. 1; 103 Ia 356 E. 1b mit Hinweisen). Soweit der Beschwerdeführer ausschliesslich auf Mängel des Schiedsspruchs verweist, ist auf die Beschwerde daher nicht einzutreten. b) Das staatsrechtliche Beschwerdeverfahren führt nicht das vorangegangene kantonale Verfahren weiter, sondern stellt als ausserordentliches Rechtsmittel ein selbständiges staatsgerichtliches Verfahren dar, das der Kontrolle kantonaler Hoheitsakte unter dem spezifischen Gesichtspunkt verfassungsmässiger Rechte oder Konkordatsbestimmungen dient (BGE 117 Ia 393 E. 1c S. 395). Aus diesem Grund sind die als verletzt erachteten Verfassungs- oder Konkordatsbestimmungen zu bezeichnen; überdies ist in Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides im Einzelnen darzustellen, worin die Verletzung der angerufenen Rechtssätze bestehen soll (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen (Rügeprinzip), welche soweit möglich zu belegen sind. Macht der Beschwerdeführer eine Aktenwidrigkeit und damit Willkür in der Ermittlung des Sachverhaltes geltend, so hat er darzutun, dass die aktenwidrigen Annahmen erhebliche Tatsachen betreffen und sich auf den Entscheid ausgewirkt haben, rechtfertigt sich dessen Aufhebung doch von vornherein nur, wenn er sich nicht nur in einzelnen Punkten seiner Begründung, sondern auch im Ergebnis als willkürlich erweist (BGE 127 I 38 E. 2a S. 41; 125 I 166 E. 2a S. 168; 125 II 129 E. 5b S. 134, je mit Hinweisen). Auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (vgl. BGE 125 I 492 E. 1b S. 495 mit Hinweisen). Soweit sich der Beschwerdeführer damit begnügt, den Text seiner kantonalen Nichtigkeitsbeschwerde wiederzugeben, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten, da eine Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid fehlt. Auch die Rüge der Tatsachen- und Aktenwidrigkeit vermag den dargestellten Begründungsanforderungen nicht zu genügen, denn der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern das vom Appellationsgericht angeblich unberücksichtigte Vorbringen erheblich war und das Ergebnis des angefochtenen Entscheides zu beeinflussen vermocht hätte.