Citation: 4A_459/2023 E. 2.6

2.6. Nach dem Gesagten bleibt es dabei, dass die Gefahr nicht auf den Beschwerdegegner übergegangen ist. Denn es ist nicht bewiesen, dass die Ware gemäss Kaufvertrag dem ersten Beförderer zur Übermittlung an den Beschwerdegegner übergeben wurde (Art. 67 Abs. 1 Satz 1 CISG). Wie die Vorinstanz zutreffend festhält, war der Beschwerdegegner berechtigt, den Kaufvertrag wegen Verletzung der Lieferpflicht aufzuheben. Dies hat zur Folge, dass er die Rückerstattung des Kaufpreises verlangen konnte.