Citation: 5A_115/2022 E. 3.2.1

3.2.1. Im Allgemeinen wirft er der Vorinstanz sinngemäss eine Verletzung des Verschlechterungsverbots vor. Offensichtlich habe sie nicht berücksichtigt, dass für die Zeitspanne vom 1. September 2017 bis zum 4. Juni 2020 die Zahlen aus dem Urteil vom 18. August 2017 herangezogen werden müssten. Die Vorinstanz wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die neu berechneten Kindesunterhaltsbeiträge im Vergleich zu den bisherigen kantonsgerichtlichen Entscheiden eine Reduktion der Unterhaltslast für den Beschwerdeführer bedeuteten. Darin seien nämlich im Gegensatz zu den Beträgen gemäss Urteil vom 18. August 2017 die vom Beschwerdeführer bezogenen Kinder- bzw. Ausbildungszulagen bereits eingeschlossen. Eine Aufrechnung der Familienzulagen auf die Alimente gemäss Urteil vom 18. August 2017 ergibt denn auch tatsächlich höhere Beträge als was im angefochtenen Entscheid zugesprochen wurde. Mithin verletzt der angefochtene Entscheid das Verbot der reformatio in peius nicht.