Citation: I 953/06 05.04.2007 E. 2

Das kantonale Gericht hat die Invalidität nach der Einkommensvergleichsmethode bemessen (vgl. Art. 16 ATSG und BGE 128 V 29 E. 1 S. 30 in Verbindung mit BGE 130 V 343). In tatsächlicher Hinsicht hat es festgestellt, die Versicherte würde ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ein erwerbliches Pensum von 87 %, aufgeteilt auf verschiedene Anstellungen sowie Musikprojekte mit Konzerten, leisten. Gemäss Gutachten des Dr. med. F.________ vom 6. Mai 2004 sei sie als Folge der rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F33.4) bei jeglicher Tätigkeit im Schnitt etwa zu 50 % arbeitsunfähig. Aufgrund dieser fachärztlichen Beurteilung, auf welche abzustellen sei, könnten Invaliden- und Valideneinkommen «parallelisiert» werden. Im Ergebnis führe dies zu einer am Grad der Arbeitsfähigkeit sich orientierenden Invaliditätsbemessung. Bei dieser Sachlage wäre aber nicht einzusehen, weshalb der Versicherten ein leidensbedingter Abzug im Sinne von BGE 126 V 75 zu gewähren wäre. Die Tatsache des gesundheitlich bedingt tieferen Arbeitspensums reiche als Grund für einen solchen Abzug nicht aus. Bei einem möglichen Arbeitspensum von 50 % und einem Pensum im Gesundheitsfall von 87 % ergebe sich ein Invaliditätsgrad von gerundet 43 % ([87 % - 50 %]/87 % x 100 %). Es bestehe somit Anspruch auf eine Viertelsrente (Art. 28 Abs. 1 IVG). In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird geltend gemacht, es sei von einer Vollzeittätigkeit ohne gesundheitliche Beeinträchtigung auszugehen und beim Invalideneinkommen sei ein leidensbedingter Abzug von 25 % vorzunehmen.