Citation: 1C_348/2022 E. 5.4

5.4. Mit ihren Ausführungen setzen sich die Beschwerdeführenden nicht rechtsgenüglich mit dem angefochtenen Entscheid auseinander. Die Beschwerdeführenden zeigen nicht auf, weshalb die Garage in Verletzung des Willkürverbots zu Unrecht als Anbaute bzw. Besonderes Gebäude qualifiziert worden sein soll. Dies ist auch nicht ersichtlich. So ist die Vorinstanz gestützt auf die kantonale Rechtsprechung zu den Besonderen Gebäuden und unter Beizug der ausführlichen Begründung des Baurekursgerichts zum vertretbaren Schluss gelangt, der Garage komme eine gewisse konstruktive und architektonische Selbständigkeit zu und grenze sich aufgrund der geringeren Gebäudehöhe und unterschiedlichen Farbgebung auch optisch vom Hauptgebäude ab. Zudem durfte sie willkürfrei davon ausgehen, dass die Nutzung des vorspringenden Garagenteils als Terrasse der anstossenden Wohnräume einer Qualifikation als Anbaute bzw. Besonderes Gebäude nicht entgegenstehe.