Citation: 8C_23/2023 E. 6

Das kantonale Gericht bejahte mit Blick auf die am 30. November 2021 erfolgte fristlose Kündigung des Arbeitsverhältnisses mit dem Kinderspital einen sachlich zureichenden Grund für die Entlassung altershalber im Sinne von § 24b Abs. 1 lit. a in Verbindung mit § 18 Abs. 2 PG. Es bestehe ein öffentliches Interesse daran, dass der Beschwerdeführer als Professor im Fachbereich C.________ über die für seine Forschungs- und Lehrtätigkeit aktuelle klinische Erfahrung verfüge. Dies habe sich bereits so aus dem Ernennungsbeschluss vom 11. Dezember 2017 ergeben. Darin sei festgehalten, dass sich der Beschwerdeführer durch seine Erfahrung und Kompetenz in der Klinik auszeichne. Er verbinde seine Forschung gekonnt mit einer klinischen Fokussierung und generiere seine Interessengebiete aus der klinischen C.________. Als die Beschwerdegegnerin die Entlassung altershalber ausgesprochen habe, sei er erst seit rund dreieinhalb Jahren bei ihr angestellt gewesen. Für die Zeit nach Auflösung des Anstellungsverhältnisses bestehe Anspruch auf eine Altersrente, da die Beschwerdegegnerin ihn altershalber entlassen habe. Die Entlassung altershalber sei verhältnismässig. In der Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit dem Kinderspital liege ein sachlich zureichender Grund für seine Entlassung altershalber. Er habe von der Verknüpfung der beiden Anstellungen in verschiedener Hinsicht profitiert. Unter anderem hätten ihm die Beschwerdegegnerin und das Kinderspital je eine Anschubfinanzierung gewährt. Nach Ansicht des Beschwerdeführers habe ihm zudem nicht nur die Beschwerdegegnerin, sondern auch das Kinderspital die Überweisung eines sechsstelligen Betrags an seine Vorsorgeeinrichtung zugesichert. Eine Schlechterstellung gegenüber anderen Staatsangestellten sei vor diesem Hintergrund nicht auszumachen. Die Beschwerdegegnerin habe ihn unter anderem aufgrund seiner klinischen Tätigkeit als Leitender Arzt im Fachbereich C.________ am Kinderspital zum Professor für diesen Fachbereich ernannt. Sie habe nachvollziehbar dargelegt, dass ihm aufgrund seines Spezialgebiets keine andere zumutbare Stelle habe angeboten werden können. Die Voraussetzung gemäss § 24b Abs. 1 lit. e PG sei erfüllt. Da sich die Entlassung altershalber als rechtmässig erweise, bestehe kein Anspruch auf eine Entschädigung im Sinne von § 18 Abs. 3 PG. Angesichts des vom 1. April 2018 bis 31. Januar 2023 dauernden Arbeitsverhältnisses erreiche der Beschwerdeführer zudem keine fünf Dienstjahre und eine drohende Notlage sei weder substanziiert geltend gemacht noch angesichts des bisherigen Einkommens und des Anspruchs auf eine Altersrente ersichtlich, womit ihm auch keine Abfindung gemäss § 11 Abs. 1 UniG in Verbindung mit § 26 Abs. 1 PG zugesprochen werden könne.