Citation: 2A.674/2004 26.11.2004 E. 1

Der türkische Staatsangehörige X.________ (geb. 1944) lebt seit 1981 in der Schweiz. 1983 folgten ihm seine ebenfalls türkische Ehefrau und die vier gemeinsamen, heute erwachsenen Kinder im Rahmen des Familiennachzugs. Alle Familienmitglieder sind im Besitz der Niederlassungsbewilligung. Am 1. Februar 1998 tötete X.________ seinen Schwiegersohn Y.________. Deswegen bestrafte ihn das Kreisgericht III Aarberg-Büren-Erlach am 7. Dezember 1999 mit acht Jahren Zuchthaus und zwölf Jahren Landesverweisung. Das Obergericht des Kantons Bern bestätigte dieses Urteil am 2. November 2000. Am 31. Mai 2003 wurde X.________ bedingt aus dem Strafvollzug entlassen; die strafrechtliche Landesverweisung wurde aufgeschoben. Mit Verfügung vom 30. Mai 2003 wies der Migrationsdienst des Kantons Bern X.________ für unbestimmte Zeit aus der Schweiz aus. Die Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern bestätigte die Ausweisung mit Entscheid vom 27. Januar 2004. Eine gegen diesen Entscheid gerichtete Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern am 15. Oktober 2004 ab, soweit es darauf eintrat. Gleichzeitig setzte es X.________ eine neue Ausreisefrist bis zum 30. November 2004. Seinen Entscheid verfasste das Verwaltungsgericht in französischer Sprache.