Citation: 4A_507/2023 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz ging davon aus, die Beschwerdegegnerin habe nicht beweisen können, dass die Parteien sich darauf geeinigt hätten, die im Vertrag vom 6. Juli 2004 umschriebene konservative Anlagestrategie in "Ausgewogen" zu ändern. Damit gehe es um die konkret getätigten Vermögensanlagen. Es sei zu prüfen, ob der Beschwerdeführer die vertragswidrigen Anlagen genehmigt habe. Dies bejahte sie. Er sei ein erfahrener und sachkundiger Anleger, der trotz des erkannten und von der Beschwerdegegnerin aufgezeigten Risikos an einer Anlagestrategie mit einem zunehmenden Anteil an Aktien und strukturierten Produkten festgehalten und diese aktiv gefördert habe. Er sei über die getätigten Anlagen mit den Rechenschaftsberichten und in den persönlichen Gesprächen durch die Vertreter der Beklagten regelmässig und transparent orientiert worden. Aufgrund seines Fachwissens seien dem Kläger die damit verbundenen Risiken bekannt gewesen.