Citation: 6B_2/2020 E. 2.2

2.2. Das angefochtene Urteil verletzt kein Bundesrecht. Die Vorinstanz würdigt den Sachverhalt und die Aussagen der Beteiligten umfassend und sorgfältig. Dabei ist zunächst entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers (Beschwerde S. 4, 36) entbehrlich, auf die Aussagen der Beteiligten zu den angeklagten Tätlichkeiten einzugehen, zumal der Beschwerdeführer in diesem Punkt freigesprochen worden ist. Es mag zutreffen, dass die zu beurteilende Beschimpfung als Teil eines einheitlichen Geschehensablaufs erscheint, in welchem sich auch die Tätlichkeiten ereignet haben. Doch unterfällt der Sachverhaltskomplex in zeitlich und örtlich klar voneinander abgrenzbare Phasen. Aus den nach Ansicht des Beschwerdeführers in verschiedener Hinsicht von einander abweichenden Schilderungen von B.________ in Bezug auf die Tätlichkeiten lassen sich demnach nicht unbesehen Schlüsse für die Beurteilung der nachfolgenden und an einem anderen Ort auf dem Parkplatz erfolgten Ehrverletzung ziehen. Im Übrigen ist die Würdigung dieser Aussagen durch die Vorinstanz (angefochtenes Urteil S. 7) nicht schlechterdings unhaltbar. Diese geht in diesem Kontext zunächst zu Recht davon aus, dass es zwischen dem Beschwerdeführer und B.________, dem neuen Partner der Ehefrau des Beschwerdeführers, bereits im Sommer 2016 zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen ist. Nach den insofern unangefochten gebliebenen vorinstanzlichen Feststellungen ist zudem auch erstellt, dass der Beschwerdeführer bei der Begegnung seine Ehefrau sowie B.________ damit begrüsst hat, er rieche "frischen Scheissdreck". Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz daraus ableitet, es habe zwischen den Beteiligten von Anbeginn weg eine aggressive Stimmung geherrscht (angefochtenes Urteil S. 10). Den Einwand des Beschwerdeführers, seine Äusserung habe sich nicht auf B.________ bezogen, sondern auf den tatsächliche vorhandenen Hundekot (Beschwerde S. 24, 35), hat die Vorinstanz zu Recht als reine Schutzbehauptung qualifiziert (angefochtenes Urteil S. 10). Soweit sich der Beschwerdeführer gegen die Feststellungen in Bezug auf die Beschimpfung wendet, ist das angefochtene Urteil ebenfalls nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer räumt in diesem Kontext selber ein, dass sich B.________ nach dem Weglaufen im Personenwagen eingeschlossen habe, und dass er danach mit diesem gesprochen habe und er ihn in die "Höhle [recte wohl: Hölle] zum Teufel gejagt habe", wobei die Aussagen hinsichtlich des weiteren Wortlauts ("Lausbub" oder "Hurensohn" und "Bastard") divergieren. Unter den gegebenen Umständen ist es jedenfalls nachvollziehbar, dass die Vorinstanz die Ausführungen von B.________ als glaubhaft erachtet und gestützt darauf annimmt, der Beschwerdeführer habe jenen, nachdem er sich im Auto eingeschlossen habe, auf Italienisch als "Hurensohn" und "Bastard" beschimpft. Was der Beschwerdeführer hiegegen einwendet, geht in weiten Teilen nicht über eine unzulässige appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil hinaus, die nicht geeignet ist, Willkür darzutun. Er setzt sich in seiner Beschwerde namentlich nicht hinreichend mit den Erwägungen im angefochtenen Urteil auseinander, sondern beschränkt sich darauf, wie im kantonalen Verfahren darzulegen, wie sich die Ereignisse seiner Ansicht nach zugetragen haben sollen. Das Bundesgericht ist indes keine Appellationsinstanz, die eine freie Prüfung in tatsächlicher Hinsicht vornimmt. Der Beschwerdeführer hätte vielmehr darlegen müssen, inwiefern die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz nach seiner Auffassung offensichtlich unhaltbar sein und die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen sollen. Diesen Anforderungen wird seine Beschwerde nicht gerecht. Selbst wenn man annehmen wollte, dass auch eine andere Würdigung der Aussagen hätte in Betracht gezogen werden können oder gar näher gelegen hätte, würde dies nach ständiger Rechtsprechung für den Nachweis von Willkür nicht genügen (BGE 144 V 50 E. 4.2; 143 IV 241 E. 2.3.1; 141 III 564 E. 4.1; je mit Hinweisen). Die vom Beschwerdeführer im bundesgerichtlichen Verfahren als Noven eingereichten schriftlichen "Zeugenbestätigungen" seiner Ehefrau und seines Sohnes führen zu keinem anderen Ergebnis. Gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG dürfen neue Tatsachen und Beweismittel nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gab (BGE 145 III 436 E. 3). Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers (Beschwerde S. 26 ff.) ist nicht ersichtlich, inwiefern erst das angefochtene Urteil zu den Zeugenbestätigungen Anlass gegeben haben soll, zumal sowohl die Ehefrau auch als der Sohn des Beschwerdeführers bereits vorgängig im Strafverfahren einlässlich befragt worden sind. Die neu eingereichten Beweismittel können daher nicht berücksichtigt werden. Insgesamt erweist sich die Beschwerde als unbegründet, soweit sie den Begründungsanforderungen überhaupt genügt.