Citation: 4A_111/2018 E. 5.1.2

5.1.2. Die Vorinstanz hielt fest, entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer sei für die Frage der Verjährungsunterbrechung irrelevant, ob sie die Rechnung der Beschwerdegegnerin vom 7. September 2012 bezahlt hätten. Massgebend sei einzig, ob die Arbeiten der Beschwerdegegnerin vom 3. und 6. August 2012 (Erweiterung Fassadenanschlüsse) als verjährungsunterbrechende Anerkennungshandlung zu qualifizieren sei. Dies sei zu verneinen, da durch die Rechnung vom 7. September 2012 die Beschwerdegegnerin unmissverständlich bestätigt habe, dass ihre ausgeführten Arbeiten nicht als Mängelbeseitigung und damit als Anerkennungshandlung hätten qualifiziert werden dürfen. Dass sie, entgegen ihrer Rechnung, erklärt oder zu verstehen gegeben hätte, ihre Arbeit im Rahmen einer Anerkennung der Haftung zu erbringen, sei nicht erstellt. Daran ändere auch der Umstand nichts, dass sie bezüglich der gestellten Rechnung keine Inkassomassnahmen eingeleitet oder den Rechnungsbetrag zur Verrechnung gebracht habe.