Citation: 5A_270/2022 E. A

A.a. C.A.________ (geb. 2005) ist das zweitgeborene eheliche Kind der verheirateten Eltern A.A.________ (geb. 1971) und B.A.________ (geb. 1968). Sie leidet seit Oktober 2016 an chronischen idiopathischen Schmerzsymptomen mit Ausfällen des Bewegungsapparates (Hand, Füsse, Rücken und Beine), der Augen und des Bauches. A.b. Aufgrund mehrerer Gefährdungsmeldungen entzog das Familiengerichts Lenzburg den Eltern mit Entscheid vom 6. Februar 2019, bestätigt am 31. März 2020, das Aufenthaltsbestimmungsrechts betreffend C.A.________ und schränkte die elterliche Sorge hinsichtlich medizinischer Angelegenheiten ein. Am 26. Februar 2021 hob das Familiengericht die Beschränkung der elterlichen Sorge vorsorglich wieder auf und am 2. Juli 2021 stellte es superprovisorisch das Aufenthaltsbestimmungsrecht der Eltern wieder her. Mit Entscheid vom 27. Juli 2021 bestätigte das Gericht die Wiedererteilung des Aufenthaltsbestimmungsrechts. A.c. Am 1. Dezember 2021 bestätigte das Familiengericht auf Wiedererwägungsgesuch hin soweit hier interessierend die Wiedererteilung des Aufenthaltsbestimmungsrechts der Eltern und die Aufhebung der Beschränkung der elterlichen Sorge. Ausserdem erhielt es die bereits früher angeordnete Beistandschaft für das Kind aufrecht und passte diese in Bezug auf die Aufgabenbereiche an (Dispositivziff. 5.). Neu sollte die Beiständin, die mit diesem Entscheid ebenfalls ausgewechselt wurde (Dispositivziff. 8 und 10.1), zusätzlich zu ihrer bisherigen Aufgabe (Unterstützung der Eltern in ihrer Sorge um C.A.________ mit Rat und Tat) gemeinsam mit C.A.________ unter Einbezug der Eltern eine angemessene Beschulung/Ausbildung sicherstellen, C.A.________ unter Einbezug der Eltern in der Wahrnehmung von empfohlenen, adäquaten Abklärungen, Therapien etc. unterstützen und als Ansprechperson in allen anfallenden Fragen und Anliegen von C.A.________, deren Eltern sowie der involvierten Fachpersonen amten (Dispositivziff. 6.). Der neuen Beiständin wurde aufgetragen, nötigenfalls unverzüglich Antrag auf Anpassung der behördlichen Massnahme an veränderte Verhältnisse oder auf Aufhebung der Beistandschaft zu stellen (Dispositivziff. 10.2.). Der bisherigen und der neuen Beiständin wurde zudem u.a. die Berichterstattung aufgetragen (sowie die Erfüllung weiterer administrativer Pflichten; Dispositivziff. 9 und 10.3.). Das Familiengericht sprach keine Parteientschädigungen zu (Dispositivziff. 14.)