Citation: 5P.150/2001 10.07.2001 E. 8

8.- Ist ohne Willkür erkannt worden, dass die leistungsrelevanten Tatsachen objektiv unrichtig angegeben worden sind, vermag die Beschwerdeführerin mit der gegenteiligen Ansicht nicht zu begründen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG), ihre Täuschungsabsicht sei verfassungswidrig festgestellt worden. Ihre Beschwerde scheitert insgesamt. Angesichts der recht komplexen und nicht sofort schlüssig erscheinenden Sachverhaltsfeststellungen kann nicht gesagt werden, die staatsrechtliche Beschwerde habe von vornherein keine Aussicht auf Erfolg gehabt (BGE 124 I 304 E. 2c). Hat die Beschwerdeführerin im kantonalen Verfahren als bedürftig gegolten, kann ihr im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren die unentgeltliche Rechtspflege gewährt werden (Art. 152 OG). Demnach wird die unterliegende Beschwerdeführerin nicht kostenpflichtig. Die trotz der Verfahrenshilfe grundsätzlich geschuldete Parteientschädigung (BGE 112 Ia 14 E. 3c S. 18) fällt weg, weil der Beschwerdegegnerin mangels Einholung einer Vernehmlassung keine Kosten entstanden sind (Art. 159 Abs. 2 OG). Das der amtlichen Rechtsvertreterin aus der Bundesgerichtskasse zu entrichtende Honorar wird entsprechend Art. 9 des Tarifs für die Entschädigung an die Gegenpartei für das Verfahren vor dem Bundesgericht vom 9. November 1978 (SR 173. 119.1) gekürzt.