Citation: 5A_85/2019 E. A

A.a. Die D.________ AG, mit Sitz in Zug, stellte am 25. Januar 2012 das Gesuch um Nachlassstundung. Das Kantonsgericht U.________ (Einzelrichter) bewilligte am 27. Januar 2012 die provisorische und am 27. März 2012 die definitive Nachlassstundung, welche am 24. September 2012 verlängert wurde. Mit Entscheid vom 18. Februar 2013 genehmigte das Kantonsgericht den Nachlassvertrag mit Vermögensabtretung; seither befindet sich die D.________ AG in Nachlassliquidation. A.b. Am 11. Mai 2016 legten die Liquidatoren den Kollokationsplan auf. Im Kollokationsplan wurde in der Dritten Klasse die A.________, die B.________ und die C._______ Limited mit ihren Forderungen im Umfang von über Fr. 2 Mia. zugelassen (Fr. 1'913'789'810.48, Fr. 104'848'313.31 und Fr. 18'652'506.60). In der Zweiten Klasse wurde die Schweizerischen Eidgenossenschaft, Oberzolldirektion der Eidgenössischen Zollverwaltung, mit einer Forderung für Mehrwertsteuer (Einfuhrsteuer) im Umfang von über Fr. 35 Mio. zugelassen (Fr. 35'193'348.65). A.c. Am 30. Mai 2016 erhoben die A.________, B.________ und C.________ Limited beim Kantonsgericht Zug (negative) Kollokationsklage gemäss Art. 250 Abs. 2 SchKG gegen die Schweizerischen Eidgenossenschaft, Oberzolldirektion der Eidgenössischen Zollverwaltung, und beantragten, die Kollokation der Forderung für Mehrwertsteuer sei nicht in der Zweiten Klasse, sondern in der Dritten Klasse vorzunehmen. Mit Entscheid vom 11. Juli 2017 wies das Kantonsgericht die Kollokationsklage ab.