Citation: 5A_215/2010 31.05.2010 E. 7

7.1 Die Vorinstanz hat dem Beschwerdeführer die erstinstanzlich gewährte unentgeltliche Rechtspflege zufolge Aussichtslosigkeit seines Rekurses entzogen (S. 12 des angefochtenen Entscheides). Die Annahme der Aussichtslosigkeit begründete die Vorinstanz vor allem mit der unzureichend substanziierten und mangelhaft begründeten Rekursschrift. 7.2 Der Beschwerdeführer stellt den Antrag, ihm sei für das vorinstanzliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege unter Beiordnung eines Anwalts zu gewähren. Diesen Antrag (sowie gleichzeitig seinen Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren) begründet er kurz wie folgt: "Zum Bedarf und der Ausgewiesenheit der Bedürftigkeit für die unentgeltliche Prozessführung und armenrechtlichen Verbeiständung sei auf die Akten verwiesen. Die Bestimmung der Höhen des Honorars für das vorinstanzliche und das vorliegende Verfahren wird in das Ermessen des Bundesgerichts gelegt" (S. 15 der Beschwerde). 7.3 Die Beschwerde genügt in diesem Punkt den Begründungsanforderungen ebenfalls nicht, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann. Der Beschwerdeführer setzt sich mit der Frage der Aussichtslosigkeit, aufgrund der die Vorinstanz die unentgeltliche Rechtspflege entzogen hat, gar nicht auseinander. Der schlichte Verweis auf die kantonalen Akten ist zudem unzulässig (BGE 114 Ia 317 E. 2b S. 318 f.; 116 II 92 E. 2 S. 93 f.; 110 II 74 E. 1 S. 78).