Citation: 6B_1388/2019 E. 3.2.3

3.2.3. Die Rügen erweisen sich als unbegründet, soweit sie den Begründungsvoraussetzungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügen. Der Beschwerdeführer setzt sich allenfalls oberflächlich mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinander. Zudem verkennt er, dass die Mitgliedstaaten zwar gemäss Art. 21 SIS-II-Verordnung prüfen, ob Angemessenheit, Relevanz und Bedeutung des Falles eine Aufnahme der Ausschreibung in das SIS-II rechtfertigen, jedoch eine Ausschreibung im SIS immer dann verhältnismässig ist, wenn eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung von der Person ausgeht. Inwiefern das nicht der Fall oder die rechtliche Bewertung der Vorinstanz rechtsfehlerhaft sein soll, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf und ist angesichts der mehrfachen qualifizierten Widerhandlung gegen das BetmG auch nicht offensichtlich.