Citation: 5A_91/2010 04.03.2010 E. A

A.a X.________ wurde am 28. März 2001 Mitglied des Verwaltungsrates mit Einzelunterschrift der am 1. Februar 1996 im Handelsregister eingetragenen A.________ AG mit Sitz in B.________ Diese Gesellschaft bezweckte hauptsächlich die Durchführung und Vermittlung von Handels- und Finanzgeschäften. X.________ war auch Kunde der A.________ AG. Er stellte ihr im Jahre 1999 Fr. 66'000.-- und im Jahre 2000 weitere Fr. 117'000.-- für Investitionen zur Verfügung. Mit Schreiben vom 29. Februar 2004 kündigte X.________ sein Konto bei der A.________ AG. Einen Tag später erstattete die Gesellschaft beim Verhöramt des Kantons Schwyz eine Selbstanzeige, weil deren Organe Unregelmässigkeiten festgestellt hatten. In der Anzeige selber war von einer Gefährdung der Kundengelder die Rede. Der Anwalt der A.________ AG hielt in einem Memorandum vom 14. März 2004 fest, es sei davon auszugehen, dass die Kundengelder mehr oder weniger vollständig verloren seien. Ferner betonte er, allfällige Rückzahlungen seien nicht an die Kunden weiter zu leiten; es sei eine völlige Gleichbehandlung der Kunden sicherzustellen. Dieses Memorandum wurde tags darauf an einer Verwaltungsratssitzung, an welcher auch X.________ teilgenommen hat, besprochen. Am 23. April 2004 überwies ihm die A.________ AG Fr. 273'999.35. A.b Als Folge der Selbstanzeige veranlasste Abklärungen der Eidg. Bankenkommission (EBK) ergaben, dass die A.________ AG ohne erforderliche Bewilligung gewerbsmässig Publikumseinlagen entgegengenommen hatte. Am 26. Oktober 2005 hat die EBK die Eröffnung des Konkurses über die Gesellschaft verfügt. A.c Mit Klage vom 23. Oktober 2007 focht die Konkursmasse der A.________ AG in Liq. die am 23. April 2004 an X.________ geleistete Zahlung von Fr. 273'999.35 gerichtlich an und forderte die Rückerstattung des Betrages. Im Verlaufe des Verfahrens schlossen die ursprünglichen Prozessparteien einen Vergleich, allerdings unter dem Vorbehalt, dass kein Gläubiger die Abtretung des Anspruchs nach Art. 260 SchKG verlange. In der Folge liess sich die Y.________ AG als Gläubigerin einer Drittklass-Forderung über insgesamt Fr. 5,5 Mio. den Anfechtungsanspruch abtreten und trat in den hängigen Rückforderungsprozess ein. Für die Abtretung bezahlte sie der Konkursmasse den im erwähnten Vergleich ausgehandelten Betrag von Fr. 130'000.--. Mit Entscheid vom 5. Dezember 2008 hiess das Kreisgericht C.________ die Klage gut und verpflichtete X.________ zur Zahlung des geforderten Betrages, auferlegte diesem die Gerichtskosten, verzichtete aber darauf, der Y.________ AG eine Parteientschädigung zuzusprechen.