Citation: 1C_339/2023 E. 7

Die Beschwerde ist teilweise gutzuheissen, soweit darauf einzutreten ist, und das angefochtene Urteil ist aufzuheben. Heisst das Bundesgericht die Beschwerde gut, so entscheidet es in der Sache selbst oder weist diese zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zurück. Es kann die Sache auch an die Behörde zurückweisen, die als erste Instanz entschieden hat (Art. 107 Abs. 2 BGG). Die zu beurteilende Angelegenheit erweist sich als spruchreif: Ausgehend von einer Betriebstätigkeit mit Lösungsmitteln auf der Basis von leichtflüchtigen Chlorkohlenwasserstoffen beim Standort Süd während gesamthaft 14 Betriebsjahren gemäss der Verfügung des Bau- und Justizdepartements vom 22. Juli 2022 und dem Bericht der D.________ AG vom 10. Mai 2006 zu den Ergebnissen der historischen Untersuchung, entfallen drei Jahre (1989 bis 1991) auf die E.________ AG und 11 Jahre (1993 bis 2003) auf die Beschwerdeführerin. Der Kostenanteil der Beschwerdeführerin als Verhaltensstörerin beträgt mithin 55 %. Unter Berücksichtigung der Quote als Zustandsstörerin von 30 % ist ihr Anteil an den Kosten der Voruntersuchung demnach von 92,75 % auf 85 % zu reduzieren. Betragsmässig liegt ihr Anteil an den zu verteilenden Kosten von Fr. 32'569.25 somit bei Fr. 27'683.85. Demzufolge beträgt ihr Rückerstattungsanspruch Fr. 4'885.40. Das Departement setzte die Kosten des Verwaltungsverfahrens auf Fr. 4'000.-- fest und verteilte sie im Verhältnis der Kostentragungspflicht. Dieses Vorgehen wird von der Beschwerdeführerin nicht beanstandet. Von den Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens hat die Beschwerdeführerin somit einen Anteil von Fr. 3'400.-- zu tragen, entsprechend ihrer Quote von 85 %. Zufolge Verrechnung der beiden Forderungen hat der Kanton Solothurn der Beschwerdeführerin gesamthaft Fr. 1'485.40 zurückzuerstatten.