Citation: 1P.563/2004 17.05.2005 E. B

Am 11. Februar 2002 fasste der Bezirksrat Schwende einen Beschluss, der vom Rechtsvertreter von X.________ am 20. Februar 2002 unterzeichnet wurde. Danach sollten die widerrechtlichen baulichen Erweiterungen nicht abgebrochen, sondern durch Auffüllen stillgelegt werden, gewisse Abweichungen gegenüber den eingereichten Plänen vom 7. Februar 1997 wurden als Projektänderung bewilligt. Auf Rechtsverweigerungsbeschwerde des Schweizer Heimatschutzes und von Y.________ hin hob die Standeskommission des Kantons Appenzell I.Rh. am 1. Juli 2002 den Vollzugsentscheid bzw. die Vollzugsvereinbarung auf und wies den Bezirksrat Schwende an, dafür zu sorgen, dass X.________ bis zum 30. November 2002 den gesetzlichen Zustand im Sinne des Bundesgerichtsurteils bzw. der bewilligten Pläne vom 7. Februar 1997 wiederherstelle. Die Einhaltung dieser Frist durch X.________ verband sie mit der Strafandrohung des Art. 292 StGB. Im Weiteren wies die Standeskommission den Bezirksrat Schwende an, die Ersatzvornahme auf Kosten von X.________ in die Wege zu leiten, sofern der gesetzliche Zustand bis 30. November 2002 nicht wiederhergestellt sei.