Citation: 6B_1493/2022 E. 2

Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei im kantonalen Verfahren infolge gravierender Fehler seines früheren amtlichen Verteidigers nicht wirksam verteidigt worden. Insbesondere habe dieser seinen ausländerrechtlichen Status nicht abgeklärt. Anscheinend bestünden Vollzugshindernisse, da der Beschwerdeführer trotz Entzugs des Status F nach einer Vorstrafe von 39 Monaten im Jahre 2009 nicht ausgeschafft, mithin vorläufig aufgenommen worden sei. Den Vorinstanzen wirft der Beschwerdeführer eine Verletzung der richterlichen Fürsorgepflicht vor, da sie infolge der ungenügenden Verteidigung hätten eingreifen müssen. Ausserdem hätten sie den ausländerrechtlichen Status nach dem Untersuchungsgrundsatz von Amtes wegen abklären müssen. Eventualiter rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung von Art. 409 StPO.