Citation: C 9/01 09.10.2001 E. 2

2.- Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer ab 14. Januar 2000 Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung hat. a) Die Vorinstanz ist aufgrund der bestehenden Beschäftigungen zur Auffassung gelangt, der Beschwerdeführer sei in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht an die Arbeitgeber gebunden und demzufolge habe er auch keinen anrechenbaren Arbeitsausfall erlitten. Solange die Abrufverhältnisse bestehen würden, sei ein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung zu verneinen. b) Wie aus den Akten hervorgeht und auch unbestritten ist, arbeitet der Beschwerdeführer seit 1991 aufgrund eines auf unbestimmte Zeit abgeschlossenen Rahmenvertrages (vorliegender Vertrag datiert vom 10. Dezember 1996) als Übersetzer und Dolmetscher für das Bundesamt X.________ seit 1996 für das Amt für öffentliche Sicherheit Y.________ sowie für die Direktion für Soziales und Sicherheit Z.________, wobei der Rahmenarbeitsvertrag am 12. Dezember 1997 mit der Temporärarbeitsvermittlungsfirma C.________ AG abgeschlossen wurde. Mit der Vorinstanz ist von Arbeitsverhältnissen auf Abruf auszugehen, da der Versicherte je nach Arbeitsanfall zur Leistung aufgefordert und im Stundenlohn entschädigt wird. Aufgrund der Aktenlage weicht das im Zeitraum 1995 bis 1999 mit der Tätigkeit als Übersetzer und Dolmetscher für das Bundesamt X.________ erzielte Einkommen sowohl nach oben wie auch unten zum Teil um 61 % bis 100 % (Monat Februar und Oktober 1999) vom Monatsmittel von Fr. 2813. 55 ab. Nicht anders verhält es sich bezüglich der Einsätze für das Amt für öffentliche Sicherheit Y.________ und die Direktion für Soziales und Sicherheit Z.________, wo sich Abweichungen von bis zu 100 % von den jeweiligen Monatsmitteln ergeben. Die Vorinstanz hat daher zu Recht festgestellt, dass die praxisgemässen Voraussetzungen für das Abstellen auf die effektive (durchschnittliche) Arbeitszeit als Referenzgrösse für die Bestimmung des anrechenbaren Arbeitsausfalls nicht gegeben sind, woran auch die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern vermögen. Insbesondere verkennt der Beschwerdeführer, dass es für die Ermittlung der Normalarbeitszeit nicht einfach auf das durchschnittliche Jahreseinkommen ankommt, sondern darauf, ob die Einsätze über eine längere Zeit in einem mehr oder weniger konstanten Rahmen geleistet wurden. Gerade dies trifft aber - wie gezeigt - vorliegend nicht zu. Damit muss es beim Ergebnis des vorinstanzlichen Entscheids sein Bewenden haben.