Citation: 5A_357/2014 E. 2.1.2

2.1.2. Selbst eine allgemeine Aufsichtsanzeige betreffend die Amtsführung des Betreibungsamtes kann nicht dazu dienen, die Anforderungen an das Beschwerdeverfahren zu unterlaufen. Sobald eine Verfügung getroffen worden ist, wird die Aufsichtsbefugnis durch die Beschwerdemöglichkeit verdrängt (vgl. Urteil 7B.75/2006 vom 6. Juli 2006 E. 2.1; LORANDI, Betreibungsrechtliche Beschwerde und Nichtigkeit, 2000, N. 47 zu Art. 13). Die Aufsichtsbehörde hatte daher keine Befugnis, die weiteren Vorkehren des Betreibungsamtes, soweit es sich überhaupt um grundsätzlich anfechtbare Verfügungen handelt, nachträglich zu überprüfen, zumal keine Anzeichen von Nichtigkeit auszumachen waren (Art. 22 SchKG; BGE 120 III 117 E. 2c S. 119). Es bleibt daher dabei, dass Anfechtungsobjekt des vorinstanzlichen Verfahrens ausschliesslich die Berechnung des Existenzminimums und der darauf beruhenden Lohnpfändung war.