Citation: 8C_715/2022 E. 7.1

7.1. Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, die Vorinstanz habe die ihr unterstellte 80%ige Arbeitsfähigkeit aus der Zusammenfassung (richtig: der bidisziplinären Gesamtbeurteilung) des SMAB-Gutachtens vom 1. April 2020 übernommen. Der rheumatologische SMAB-Gutachter Dr. med. I.________ sei aber gar nicht einbezogen worden, da er das Gutachten nur eingesehen und sich mit den Schlussfolgerungen lediglich einverstanden erklärt habe. Die Vorinstanz habe sich keine Gedanken darüber gemacht, dass wegen der somatischen Beschwerden (rheumatologische Symptomatik) ein vermehrter Pausenbedarf von 20 % und in den übrigen 80 % zusätzlich eine Leistungsminderung wegen der psychischen Beschwerden (Affektregulationsstörung) bestehe, weil die Beschwerdeführerin pro Zeiteinheit weniger leiste. Damit habe die Vorinstanz eine willkürliche Beweiswürdigung vorgenommen.