Citation: 1P.63/2003 08.05.2003 E. 5

Des Weiteren macht der Beschwerdeführer geltend, er habe nicht wissen können, dass die Polizei beim Abtransport am 5. Januar 2001 rechtmässig gehandelt habe. Das Kantonsgericht sei willkürlich davon ausgegangen, er habe Kenntnis vom "Beschlagnahmeauftrag an die Polizeistation Flums" gehabt. Das entsprechende Schreiben vom 21. Dezember 2000 habe ihn über die Festtage nicht erreicht. Sein Rechtsmittel gegen die Beschlagnahmeverfügung vom 3. Oktober 2000 sei zwar abgewiesen worden. Diese habe aber die beschlagnahmten Gegenstände am Ort belassen. Mit seinem Widerstand habe er versucht, den Zustand gemäss dieser Verfügung zu wahren. Dem Kantonsgericht ist beizupflichten, dass sich der Angeklagte nach Abweisung einer gegen die Beschlagnahmeverfügung gerichteten Beschwerde im Klaren gewesen sein musste, dass der Abtransport der beschlagnahmten Gegenstände durch die Polizei grundsätzlich rechtmässig war. Ferner erscheint es, wie das Kantonsgericht zu Recht festhält, unwahrscheinlich, dass der Beschwerdeführer die eingeschriebene und nicht refüsierte Briefsendung nicht erhalten hat. Eine Verletzung des Willkürverbots lässt sich nicht ausmachen.