Citation: 6B_699/2015 E. 1

Am 21. November 2013 forderte das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern (SVSA) den Beschwerdeführer auf, seinen Führerausweis zu hinterlegen und sich einer Fahreignungsuntersuchung zu unterziehen. Die Verfügung basierte auf einem Polizeirapport, wonach an den Wohnort des Beschwerdeführers ausgerückt werden musste, weil dieser dort einen Suizidversuch unternommen hatte. Gemäss Rapport wurde er in nicht ansprechbarem Zustand gefunden und musste ins Spital überführt werden. Weiter wurde im Haus eine grössere Menge Drogen festgestellt. Die Verfügung vom 21. November 2013 konnte an keine der beiden Adressen des Beschwerdeführers zugestellt werden. In der Folge reichte dieser ein Fristwiederherstellungsgesuch ein, welches abgelehnt wurde. Dagegen wandte er sich mit Beschwerde ans Bundesgericht. In seiner Stellungnahme für das Bundesgericht führte ein Mitarbeiter des SVSA unter anderem aus, die Beschwerde liege zumindest hart am Rand einer querulatorischen Eingabe mit dem einzigen Ziel, Zeit zu gewinnen, damit sich der Körper des Beschwerdeführers im Hinblick auf die Eignungsuntersuchung erholen konnte. Er habe alles unternommen, um für die Behörde und die Polizei nicht erreichbar zu sein. Das SVSA habe die Kantonspolizei mit der Zustellung der Verfügung beauftragt wegen eines Hinweises, wonach der Beschwerdeführer trotz seiner Abmeldung ins Ausland in der fraglichen Liegenschaft gesehen worden sei. Am 30. Oktober 2014 stellte der Beschwerdeführer Strafanzeige gegen den Mitarbeiter des SVSA wegen übler Nachrede, eventuell Verleumdung. Am 17. Dezember 2014 nahm die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland das Verfahren nicht an die Hand. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Bern am 2. Juni 2015 ab. Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, der Beschluss vom 2. Juni 2015 sei aufzuheben. Es sei das Dispositiv dahin zu ändern, dass die Beschwerde gutgeheissen und die Staatsanwaltschaft angewiesen werde, gegen den Mitarbeiter des SVSA eine Strafuntersuchung wegen übler Nachrede, eventuell Verleumdung zu eröffnen. Weiter sei das Dispositiv dahin abzuändern, dass keine Kosten erhoben werden und dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung zu Lasten des Kantons Bern zuzusprechen sei.