Citation: K 136/03 17.02.2004 E. 3

Das kantonale Gericht ist nach einlässlicher Würdigung der Berichte des operierenden Arztes Dr. med. C.________ zum Ergebnis gelangt, der Kausalzusammenhang zwischen den geklagten Rücken-, Schulter- und Kopfschmerzen und der lediglich moderaten Mammahypertrophie könne nicht als rechtsgenüglich erstellt betrachtet werden. Das gelte umso mehr, als bei einer Gewebeentnahme von deutlich unter den praxisgemäss geforderten 500 g beidseits nur ganz besondere Umstände körperliche oder psychische Beschwerden überwiegend wahrscheinlich als krankheitswertig und von der Mammahypertrophie verursacht erscheinen liessen. Hiefür fehlten indessen Hinweise in Form eindeutiger ärztlicher Aussagen oder sonstiger Indizien. Die angegebenen Indikationen für die Operation liessen im Übrigen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit darauf schliessen, dass neben den körperlichen Beschwerden dem ästhetischen Motiv der Verbesserung der Form der Mammae eine wesentliche Rolle zugekommen sei.