Citation: 7B_203/2023 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz und die Staatsanwaltschaft bestreiten die Sachdarstellung des Beschwerdeführers, wonach er keine Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten habe, nicht. Die Vorinstanz hat den Beschwerdeführer weder zum Entsiegelungsgesuch angehört, noch ihm Gelegenheit gegeben, zu der von ihr in Aussicht genommenen Verfahrenserledigung (Nichteintreten auf das Gesuch wegen Verspätung des Siegelungsbegehrens und Freigabe der Asservate an die Staatsanwaltschaft zur Durchsuchung und Verwendung in der Strafuntersuchung) Stellung zu nehmen. Die Rüge der Gehörsverletzung erweist sich demzufolge als begründet. Eine Heilung der Verletzung des rechtlichen Gehörs ist vorliegend von vornherein ausgeschlossen, weil dem Bundesgericht keine freie Prüfungsbefugnis zusteht (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG). Die Beschwerde ist gutzuheissen und der angefochtene Entscheid aufzuheben. Auf die weiteren Rügen des Beschwerdeführers ist bei diesem Ausgang des Verfahrens nicht einzugehen.