Citation: 5P.41/2007 23.03.2007 E. 4

4.1 Auf die staatsrechtliche Beschwerde ist von vornherein nicht einzutreten, soweit sie von den Eltern des Beschwerdeführers 1 erhoben worden ist. Diese waren im kantonalen Verfahren nicht Partei. Aus dem angefochtenen Entscheid ergibt sich auch nicht, dass sie als nahe stehende Personen des Betroffenen in eigenem Namen um Entlassung des Beschwerdeführers 1 ersucht haben (Art. 397d Abs. 1 ZGB). Sie sind damit nicht in ihren rechtlich geschützten Interessen betroffen (Art. 88 OG). 4.2 Ebenso wenig kann auf die staatsrechtliche Beschwerde eingetreten werden, soweit der Beschwerdeführer 1 um Feststellung der Verletzung verschiedener Bestimmungen der EMRK ersucht. Dem Beschwerdeführer 1 steht die Klage nach Art. 429a ZGB offen, mit welcher als Form der Genugtuung die Feststellung der Verletzung von Bestimmungen der EMRK verlangt werden kann (BGE 118 II 254 E. 1c S. 258). Insoweit liegt kein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid vor (Art. 86 Abs. 1 OG). 4.3 Nicht einzutreten ist ferner auf die nach Ablauf der Beschwerdefrist (Art. 89 Abs. 1 OG) eingegangene Ergänzung der staatsrechtlichen Beschwerde vom 21. März 2007.