Citation: I 54/06 19.07.2006 E. A

Der 1982 geborene H.________ leidet seit einem am 14. Dezember 2002 erlittenen Sportunfall an inkompletter Tetraplegie. Er meldete sich am 7. Februar 2003 zum Bezug von Leistungen der Eidgenössischen Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Luzern erteilte am 2. April 2003 dem Regionalen Hilfsmittel-Zentrum (SAHB), den Auftrag zur Überprüfung einer einfachen und zweckmässigen Hilfsmittelversorgung, unter anderem in Bezug auf bauliche Massnahmen am Einfamilienhaus der Eltern des Versicherten. Die SAHB unterbreitete am 9. April 2003 einen Bericht über die baulichen Anpassungen mit zwei Varianten (Umbau und Anbau) und am 16. April einen solchen über den Einbau eines Treppenlifts, ebenfalls mit zwei Varianten. Mit Verfügung vom 2. Oktober 2003 hielt die IV-Stelle fest, der Versicherte habe sich bezüglich der baulichen Massnahmen am Einfamilienhaus der Eltern für die Variante "Anbau" entschieden, und lehnte es ab, entsprechende Kosten zu übernehmen. Nachdem Einsprache erhoben worden war, holte die Verwaltung einen zusätzlichen Abklärungsbericht der SAHB vom 22. November 2004 ein. Anschliessend bestätigte sie mit Einspracheentscheid vom 6. Dezember 2004 ihren Standpunkt.