Citation: 6B_808/2017 E. 2.2.6

2.2.6. Schliesslich erkennt sie hinsichtlich eines bedingten Strafvollzugs gemäss Art. 42 StGB auf eine eigentliche Schlechtprognose (Urteil S. 15). Der Beschwerdeführer sei mehrfach einschlägig vorbestraft. Die überwiegend unbedingt ausgesprochenen Strafen hätten ihn nicht von weiterer Delinquenz abgehalten. Die stabile Beziehung und die erneute feste Arbeitsstelle könnten nicht zu seinen Gunsten angeführt werden, da der ganz überwiegende Teil seiner Vorstrafen mit seiner geschäftlichen Tätigkeit zusammenhänge und ihn die Familie und die Kinder auch früher nicht von seinen Straftaten abgehalten hätten. Er halte sich nicht an die gesetzlichen Regeln; durch die Gründung immer neuer Gesellschaften suche er auch die zivilrechtlichen Folgen seines Geschäftsgebarens zu umgehen. Es sei bei ihm ein fortgesetztes verantwortungsloses Verhalten festzustellen sowie mangelnde Einsichtsfähigkeit. Die Strafen seien unbedingt auszusprechen. Die Vorinstanz gewichtet die Tatsache, dass er mehrfach einschlägig vorbestraft ist, in der Gesamtbeurteilung bei der Prognosestellung als erheblich ungünstiges Element (mit Hinweis auf BGE 134 IV 1 E. 4.2.1 und Urteil 6B_572/2013 vom 20. November 2013 E. 1.4).