Citation: 1C_288/2020 E. A

A.________ ist Eigentümerin des Grundstücks Nr. 608780 im Bezirk Oberegg. Dieses liegt in der Landwirtschaftszone. Auf dem Grundstück steht ein vor 1972 erstelltes Wohnhaus, welches nie landwirtschaftlich genutzt wurde. Am 7. November 2013 erteilte der Bezirksrat Oberegg A.________ die Baubewilligung für einen Anbau an das bestehende Wohnhaus. Dieser wurde im Jahr 2014 realisiert. In der Folge stellte die Baupolizeibehörde des Bezirks Oberegg fest, dass auch die Umgebung des Wohnhauses umgestaltet worden war, obwohl hierfür keine Baubewilligung vorlag. Nach einer entsprechenden Aufforderung durch die Baupolizeibehörde reichte A.________ für diese Umgebungsarbeiten am 30. August 2016 ein nachträgliches Baugesuch ein. Das Bau- und Umweltdepartement des Kantons Appenzell Innerrhoden lehnte dieses mit Gesamtentscheid vom 18. Januar 2017 ab. Mit Verfügung vom 20. Februar 2017 eröffnete die Bau- und Planungskommission des Bezirks Oberegg A.________ den Gesamtentscheid und ordnete zugleich die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands an.