Citation: 5P.15/2004 11.03.2004 E. 1

Der Beschwerdeführer hat vor Kantonsgericht lediglich beantragt, die Verfügung des Einzelrichters vom 21. März 2003 sei aufzuheben und die Unterhaltspflicht rückwirkend per 1. Januar 2002 angemessen zu reduzieren. Das Kantonsgericht hat den Nichteintretensentscheid damit begründet, der Beschwerdeführer habe im Gerichtsverfahren aufgrund der Dispositionsmaxime den Umfang des Rechtsstreites zu umschreiben, was bei Geldzahlungen in Form der Bezifferung der Rechtsbegehren zu geschehen habe. Von der Pflicht bezifferter Anträge könne abgesehen werden, wenn die Begründung den als angemessen betrachteten Unterhaltsbeitrag erkennen lasse. Der Beschwerdeführer beschränke sich vor Kantonsgericht auf einige Rügen, ohne aber den als angemessen erachteten Unterhaltsbeitrag zu beziffern. Diesbezüglich belasse er es bei grundsätzlichen Überlegungen und ziehe andere Schlussfolgerungen. So bemerke er einerseits, dass die Beschwerdegegnerin kein finanzielles Manko zu tragen habe, und verlange damit sinngemäss die Aufhebung der Unterhaltspflicht. Anderseits verneine er demgegenüber eine volle Aufhebung und erachte den Unterhaltsbeitrag von Fr. 1'666.-- für angemessen. Mithin sei auch aus der Begründung des Rekurses nicht erkennbar, was der Beschwerdeführer beantrage, obwohl eine Bezifferung möglich gewesen wäre. Im Übrigen gelte nicht die Offizial-, sondern die Dispositionsmaxime, weshalb aus diesen Gründen auf den Rekurs in Bezug auf die beantragte angemessene Reduktion der Unterhaltspflicht nicht eingetreten werden könne. Da der Beschwerdeführer rechtlich vertreten sei, erübrige es sich, ihm eine Frist zur Behebung des Mangels anzusetzen.