Citation: 1P.478/2001 06.11.2001 E. 2

2.- Wird ein Rechtsstreit gegenstandslos oder fällt er mangels rechtlichen Interesses dahin, so erklärt ihn das Gericht nach Vernehmlassung der Parteien ohne weitere Parteiverhandlung als erledigt und entscheidet mit summarischer Begründung über die Prozesskosten auf Grund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes (Art. 40 OG i.V.m. Art. 72 BZP). Bei der Beurteilung der Kosten- und Entschädigungsfolgen ist somit in erster Linie auf den mutmasslichen Ausgang des Prozesses abzustellen (BGE 118 Ia 488 E. 4a). Die Rügen, welche die Beschwerdeführerin in der staatsrechtlichen Beschwerde erhebt, wären durchwegs nicht von vornherein aussichtslos gewesen. Insbesondere die vollständige Verweigerung der Akteneinsicht während des gesamten Verfahrens erscheint fragwürdig und die Begründung des angefochtenen Entscheids ist gerade in diesem Punkt knapp. Die staatsrechtliche Beschwerde hätte - bei summarischer Prüfung - durchaus Erfolgsaussichten gehabt. Bei dieser Sachlage rechtfertigt es sich, keine Kosten zu erheben und der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung zuzusprechen. Demnach beschliesst das Bundesgericht: