Citation: 2C_298/2014 E. 3.3

3.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Art. 99 Abs. 1 BGG zielt auf Tatsachen ab, die erst durch das angefochtene Urteil rechtserheblich werden. Solche sogenannte "unechte Noven" sind beispielsweise zulässig, wenn die Vorinstanz ein neues rechtliches Argument anführt, mit dem die Partei zuvor nicht konfrontiert worden war (vgl. Urteil 5A_115/2012 vom 20. April 2012 E. 4.4.2). Unzulässig sind hingegen neue Tatsachen, die bereits der Vorinstanz hätten vorgelegt werden können (BGE 136 III 123 E. 4.4.3 S. 129). Die Empfangsscheine über geleistete Rückzahlungen (Beschwerdebeilage 5) hätten, soweit sie vor dem angefochtenen Urteil entstanden sind, bereits der Vorinstanz vorgelegt werden können. Das Gleiche gilt für den Verlustschein vom 19. September 2012 (Beschwerdebeilage 6), wobei nicht klar wird, was der Beschwerdeführer daraus ableiten will. Auch die beiden Empfangsscheine betreffend Rückzahlung dieser Schuld (Beschwerdebeilage 7) wurden der Vorinstanz anscheinend nicht vorgelegt, obwohl die finanzielle Situation den zentralen Vorwurf im Verfahren um die Verweigerung der Bewilligungsverlängerung bildete. Ohnehin ändern aber diese Zahlungen nichts an der Beurteilung der Beschwerde, wie aus den nachfolgenden materiellen Erwägungen hervorgeht. Tatsachen oder Beweismittel, welche sich auf das vorinstanzliche Prozessthema beziehen, sich jedoch erst nach dem angefochtenen Entscheid ereignet haben oder entstanden sind, können von vornherein nicht durch das angefochtene Urteil veranlasst worden sein (Urteil 2C_833/2011 vom 6. Juni 2012 E. 1.2 mit Hinweis). Diese so genannten "echten Noven" sind im bundesgerichtlichen Verfahren in jedem Fall unzulässig (BGE 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123; 133 IV 342 E. 2.1 S. 344). Demgemäss sind das Attest von Dr. C.________ vom 3. März 2014, die Lohnabrechnung der D.________ AG vom 28. Februar 2014 und das "Transcript of Records Autums Semester 2013" der Hochschule Luzern vom 19. Februar 2014 als echte Noven unbeachtlich.