Citation: 1F_23/2023 E. 4.1

4.1. Der vom Gesuchsteller (u.a.) angerufene Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG setzt voraus, dass das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat. Der Gesuchsteller machte im Verfahren 1C_301/2023, soweit verständlich, geltend, er habe die bis 9. Juni 2023 laufende Beschwerdefrist für die Einreichung der Beschwerde deshalb nicht eingehalten, weil vonseiten des Bundesgerichts auf telefonische Anfrage eines Mitarbeiters des Rechtsdienstes der Justizvollzugsanstalt U.________ vom 7. Juni 2023 hin für den Fall der Einreichung eines Fristerstreckungsgesuchs per E-Mail eine Erstreckung der Beschwerdefrist sowie eine schriftliche Bestätigung der Fristerstreckung mittels Postsendung an ihn in Aussicht gestellt worden sei. Nachdem er bis am 14. Juni 2023 keine entsprechende Postsendung vom Bundesgericht erhalten habe, habe er, nach Rücksprache mit dem Mitarbeiter des Rechtsdiensts, die Beschwerde dann doch abgeschickt. Dass vonseiten des Bundesgerichts für den Fall einer entsprechenden E-Mail-Eingabe eine Erstreckung der Beschwerdefrist sowie eine schriftliche Bestätigung der Fristerstreckung in Aussicht gestellt wurde, obschon diese Frist als gesetzliche Frist nach Art. 47 Abs. 1 BGG offensichtlich nicht erstreckbar ist, belegte der Gesuchsteller nicht. Im Verfahren 1F_22/2023 reichte er zwar neu die Stellungnahme eines Mitarbeiters der Justizvollzugsanstalt ein, mit der dieser das Bestehen von Computerproblemen (Mediennetzausfall) jedenfalls für den 6. und 7. Juni 2023 bestätigte sowie vorbrachte, am 7. Juni 2023 sei Kontakt mit dem Bundesgericht aufgenommen und um eine Fristverlängerung von zehn Tagen gebeten worden; eine Antwort seitens des Bundesgerichts sei in der Folge nicht eingegangen. Aus dieser Stellungnahme geht somit nicht hervor, dass vonseiten des Bundesgerichts im erwähnten Sinn eine Erstreckung der Beschwerdefrist und eine schriftliche Bestätigung der Fristerstreckung mit Postsendung an den Gesuchsteller in Aussicht gestellt worden wäre. Auch im vorliegenden Verfahren belegte der Gesuchsteller dies nicht und eine solche Zusicherung seitens des Bundesgerichts erscheint auch äusserst unwahrscheinlich. Der Gesuchsteller hat somit eine entsprechende Zusicherung vonseiten des Bundesgerichts in den Verfahren 1C_301/2023 und 1F_22/2023 lediglich behauptet, woran sich im vorliegenden Verfahren nichts geändert hat. Das Bundesgericht durfte deshalb in den erstgenannten Verfahren einen Grund für die Wiederherstellung der verpassten Beschwerdefrist unabhängig davon verneinen, ob vonseiten der Justizvollzugsanstalt im Anschluss an die telefonische Anfrage ein Fristerstreckungsgesuch per E-Mail gestellt wurde und solches aus der Beschwerde im Verfahren 1C_301/2023 oder sonst aus den Verfahrensakten hervorging. Auch sonst bringt der Gesuchsteller nichts vor, woraus sich ergäbe, dass in diesen Verfahren in den Akten liegende Tatsachen übersehen worden wären, die trotz der bloss behaupteten Zusicherung im erwähnten Sinn vonseiten des Bundesgerichts eine Fristwiederherstellung und damit einen anderen Entscheid als den jeweils ergangenen zu begründen vermöchten. Soweit sich der Gesuchsteller auf den Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG beruft, erweist sich dies demnach als unbegründet, ohne dass auf seine diesbezüglichen Vorbringen weiter einzugehen ist.