Citation: 5A_534/2021 E. 7

Was nun die konkrete Festsetzung der Unterhaltsbeträge anbelangt, hat die Vorinstanz festgehalten was folgt: Werde der Bedarf des Beschwerdeführers von Fr. 3'476.-- von dem ihm anzurechnenden Einkommen von Fr. 6'750.-- abgezogen, resultiere ein positiver Saldo von Fr. 3'274.--. Dieser Betrag sei zur Deckung der betreibungsrechtlichen Barunterhalte der Kinder heranzuziehen. Der Beschwerdeführer sei daher zu verpflichten, für die Zeit ab Rechtskraft des Kindesunterhaltsentscheids bis zum Eintritt des Beschwerdeführers ins ordentliche AHV-Alter, d.h. bis 31. Januar 2029 an den Barunterhalt der Kinder Beiträge im von der Kindsmutter beantragten Umfang von je Fr. 1'200.-- zu bezahlen. Damit wurde dem Beschwerdeführer im Ergebnis - auch unter Einbezug eines Betrags für regelmässig anfallende Gesundheitskosten (s. dazu vorne E. 5.2.3) - erheblich mehr als sein blosses betreibungsrechtliches Existenzminimum belassen, wohingegen mit den zugesprochenen Unterhaltsbeiträgen der Barbedarf der minderjährigen Kinder nicht vollständig gedeckt werden kann. Bei dieser Ausgangslage ist der Beschwerdeführer nicht dadurch beschwert, dass die Vorinstanz Feststellungen zum familienrechtlichen Existenzminimum als entbehrlich erachtet hat. Für eine Reduktion des vorinstanzlich festgelegten Unterhalts besteht im Übrigen offenkundig auch dann kein Anlass, wenn man den Barbedarf von C.A.________ ab 1. August 2026 um Fr. 50.-- (s. dazu vorne E. 6.2.3) reduziert.