Citation: 5A_435/2019 E. 3

Im Weiteren wendet sich die Beschwerdeführerin gegen die Aufrechterhaltung der Beistandschaft nach Art. 308 ZGB. Diese wurde im Summarverfahren mit Teilentscheid vom 20. Februar 2017 auf Begehren beider Parteien errichtet und das Präsidium des Familiengerichts Brugg umschrieb die Aufgabe der Beiständin dahin, dass sie das Kind und die Eltern bezüglich der praktischen Ausübung des Besuchsrechts beratend und unterstützend zu begleiten und bei auftretenden Problemen zu vermitteln habe. Die Beschwerdeführerin erachtet die Beistandschaft nicht mehr für nötig, weil kein Elternkonflikt bezüglich des Kindes bestehe und sich die Parteien bezüglich der Ausübung des Besuchsrechts inzwischen ohne weiteres im direkten Kontakt einigen könnten. Als Beweis dafür legt sie neu Kopien eines SMS-Verkehrs zwischen ihr und dem Beschwerdegegner ins Recht.