Citation: 1P.318/2003 15.07.2003 E. 6

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das Kantonsgericht willkürfrei die Aussagen der Zeugen N.Z.________, X.________ und I.________ stärker gewichten durfte als diejenigen des Beschwerdeführers und dessen Schwagers. Nicht nur waren sie kohärent und bis auf wenige Details, die sich infolge des Zeitablaufes erklären lassen, übereinstimmend, sie standen auch in Gegensatz zum wenig glaubwürdigen Verhalten des Beschwerdeführers selber. Dieser habe sich bei der Einvernahme darauf beschränkt, die Vorwürfe abzustreiten und mit Angriffen gegen die Schwiegertochter zu kontern (angefochtenes Urteil E. 5f S. 8 mit Verweis auf act. 7). Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer selber oder mit Hilfe seiner Frau versucht hat, die Zeugin X.________ und den Zeugen I.________ zu beeinflussen. Wirkt sich dieses Handeln nach Auffassung des Kantonsgerichtes negativ auf die Glaubwürdigkeit des Beschwerdeführers aus, ist diese Schlussfolgerung nicht stossend. Bei objektiver Würdigung des gesamten Beweisergebnisses und im Hinblick auf den grossen Ermessensspielraum des Kantonsgerichtes, drängen sich - auch im Lichte der Vorbringen des Beschwerdeführers - keine offensichtlich erheblichen und schlechterdings nicht zu unterdrückenden Zweifel an der Beweiswürdigung des Kantonsgerichtes auf. Dessen Schlussfolgerung, insbesondere vor dem Hintergrund der zugestandenen verhärteten Positionen zwischen Schwiegervater und Schwiegertochter, sind durchaus nachvollziehbar und verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden.