Citation: 7B_1048/2023 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz stellt fest, der Beschwerdeführer habe in der Zeit von September bis Mitte Oktober 2020 mehrfach die über die Parzelle Nr. xxx führende Zufahrt zum oberen und unteren Stafel versperrt, indem er seinen Personenwagen so abgestellt habe, dass andere Fahrzeuglenker nicht wie beabsichtigt die Zufahrt hätten benutzen können beziehungsweise gezwungen gewesen seien, sich entweder auf Alternativ-Routen oder zu Fuss fortzubewegen. Betroffen habe dies - soweit vorliegend noch relevant - C.________, welcher im September 2020 mit seinem Firmenfahrzeug als Kaminfeger für einen Gebäudeeigentümer im unteren Stafel unterwegs gewesen sei, E.________ und G.________, welche am 10. Oktober 2020 mit ihrem Personenwagen zu dem von ihnen gemieteten Haus im unteren Stafel hätten gelangen wollen, sowie F.________, welcher am 15. Oktober 2020 mit seinem Traktor zum unteren Stafel habe fahren wollen. Die genannten Personen hätten den Beschwerdeführer jeweils vor Ort aufgefordert, sein Fahrzeug wegzustellen, was der Beschwerdeführer jedoch verweigert habe. C.________ und F.________ seien dadurch gezwungen gewesen, eine alternative Route einzuschlagen, um zu ihrem Ziel zu gelangen. E.________ und G.________ seien dadurch gezwungen gewesen, ihr Fahrzeug auf einem Parkplatz zu belassen und den Weg zu ihrem Haus zu Fuss zurückzulegen. Zudem sei am 12. November 2020 F.________ die Durchfahrt mit seinem Traktor (samt angekoppeltem Bodenbearbeitungsgerät) aufgrund eines vom Beschuldigten zuvor einbetonierten Betonsockels versperrt gewesen, sodass er eine Alternativ-Route habe einschlagen müssen. Der Beschwerdeführer habe durch seine Aktionen (Abstellen des Personenwagens, Aufstellen eines Betonsockels) die Direktbetroffenen zweifellos in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, indem diese nicht wie beabsichtigt mit ihren Fahrzeugen den oberen Stafel im Bereich der Parzelle Nr. xxx hätten passieren können. Damit habe er sie davon abgehalten, sich gemäss ihrem freien Willen (automobil) fortzubewegen. Dies sei denn auch die klare Absicht des Beschwerdeführers gewesen. Dieser habe jeweils wissentlich und willentlich gehandelt. Das gelte nicht nur für die ersten drei Vorfälle, bei welchen er persönlich zugegen gewesen sei, sondern auch für den Vorfall vom 12. November 2020. Diesbezüglich habe der Beschwerdeführer mindestens eventualvorsätzlich gehandelt, indem er zumindest in Kauf genommen habe, dem betroffenen F.________ ein Verhalten abzunötigen. Damit habe der Beschwerdeführer den Tatbestand der Nötigung objektiv und subjektiv erfüllt.