Citation: 8C_208/2022 E. 7.2.2

7.2.2. Den Invaliditätsgrad im Erwerbsbereich ermittelte das kantonale Gericht durch Prozentvergleich und setzte ihn auf 30 % fest. Zur Begründung führte es aus, als Valideneinkommen könne entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin nicht von der Tätigkeit im Zentrum E.________ ausgegangen werden, weil die Beschwerdeführerin dort nur während einer Woche gearbeitet habe und ungewiss sei, ob sie geblieben wäre. Mit der aktuellen Tätigkeit schöpfe sie ihre Restarbeitsfähigkeit sodann nicht aus, weshalb das Invalideneinkommen nicht anhand des tatsächlich erzielten Verdienstes bemessen werden könne. Da sich Validen- und Invalideneinkommen somit nicht hinreichend genau bestimmen liessen und die angestammte, zuletzt während längerer Zeit ausgeübte, oder eine lohnmässig vergleichbare Tätigkeit weiterhin zu 70 % zumutbar sei, könne die Ermittlung des Invaliditätsgrades durch Prozentvergleich erfolgen.