Citation: 6B_536/2021 E. 3.4.3

3.4.3. Die Vorinstanz verletzt zusammenfassend kein Bundesrecht, wenn Sie eine für die Dauer von drei Jahren beschränkte stationäre Massnahme anordnet. Von der Beschwerdeführerin sind Straftaten von einer Tragweite zu erwarten, die den Rechtsfrieden ernsthaft zu stören vermögen, wenn sie keiner adäquaten Behandlung zugeführt wird. Diese von der Beschwerdeführerin ausgehende Gefahr vermag die mit der Anordnung der stationären Massnahme i.S.v. Art. 59 StGB einhergehende Freiheitsbeschränkung mit Blick auf das Schutzbedürfnis der Allgemeinheit zu rechtfertigen. Die initiale Dauer erweist sich angesichts der relevanten Umstände mit drei Jahren ebenfalls als verhältnismässig.