Citation: 1C_28/2007 22.04.2008 E. 3

Das Verwaltungsgericht verweist im angefochtenen Urteil auf zwei frühere Entscheide von 1997 und 1998. Daraus gehe hervor, dass der Hergishaltenweg lediglich das Grundstück des Beschwerdeführers erschliesse und vom Verkehrsaufkommen her eine fast bedeutungslose Privatstrasse sei. Das Einfamilienhaus des Beschwerdeführers werde seit dem Bau in den 1950er-Jahren über diese Strasse erschlossen und geniesse - auch hinsichtlich der Erschliessung - eine Bestandesgarantie. Im aktuellen Verfahren könne keine Erschliessungshilfe gemäss § 41 PBG/SZ gewährt werden, weil diese nach der Rechtsprechung nur in Frage komme, wenn sie zur Schaffung einer hinreichenden Erschliessung und mithin zur Herbeiführung der Baureife für ein Drittgrundstück erforderlich sei. Im zu beurteilenden Fall stelle aber die Behörde die vorhandene Erschliessung nicht in Frage und es gehe nicht darum, die Baureife des bereits überbauten Grundstücks herbeizuführen. Aus den Akten ergebe sich eine Mindestbreite des Hergishaltenwegs von 2,5 m, so dass sich die Erschliessungssituation seit dem Verwaltungsgerichtsentscheid von 1998 nicht verändert habe. An der Feststellung von damals, wonach das Grundstück des Beschwerdeführers mit kleineren Lastfahrzeugen erreichbar sei, könne festgehalten werden.