Citation: 4D_30/2024 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz wies die Klage ab. Unbestritten sei zwar, dass zwischen den Parteien ein Darlehensvertrag zustande gekommen sei. Dem Beschwerdeführer sei es jedoch nicht gelungen, die Auszahlung der Darlehenssumme zu beweisen. Er behaupte nicht, dass die Darlehenssumme mittels Geldzahlung an den Beschwerdegegner ausbezahlt worden sei. Vielmehr mache er geltend, die Auszahlung sei durch Umwandlung einer ihm gegenüber der C.________ GmbH zustehenden Forderung in ein Darlehen gegenüber dem Beschwerdegegner erfolgt. Zum Hintergrund der angeblichen Forderung führte er sodann aus, er sei vom 21. August 2017 bis zum 30. Dezember 2017 für die C.________ GmbH im Auftragsverhältnis tätig gewesen, wobei ihm der Beschwerdegegner regelmässig versprochen habe, persönlich für die Forderung einzustehen. Da seine Forderung gegen die C.________ GmbH und nicht gegen den Beschwerdegegner bestehe, fehle es bereits an der erforderlichen Parteiidentität. Ungeachtet der Tatsache, dass es sich bei beiden Vertragsparteien um juristische Laien handle, wäre ohne weiteres zu erwarten gewesen, dass im schriftlichen Darlehensvertrag oder in einem separaten Schreiben die persönliche Haftung des Beschwerdegegners für die Forderung des Beschwerdeführers gegen die C.________ GmbH zumindest rudimentär festgehalten worden wäre, wenn dies tatsächlich dem Willen der Parteien entsprochen hätte. Der Darlehensvertrag enthalte hierfür jedoch keinerlei Anhaltspunkte. Die C.________ GmbH werde mit keinem Wort erwähnt und von einer angeblichen Forderungsumwandlung sei nicht die Rede. Es lägen auch sonst keine Urkunden vor, die eine persönliche Haftung des Beschwerdegegners darlegen würden. Die blosse Behauptung, der Beschwerdegegner habe dem Beschwerdeführer mündlich versprochen, für die Forderung des Beschwerdeführers gegen die C.________ GmbH persönlich einzustehen, genüge nicht, um im konkreten Fall den vollen Beweis für die Forderungsumwandlung zu erbringen.