Citation: 4A_255/2009 11.08.2009 E. 4

Die Beschwerdeführer weisen zunächst darauf hin, die Parteien hätten im Architekturvertrag Folgendes vereinbart: "Für die Architekturleistung wird per Saldo inklusive MWST ein Honorar von CHF 190'000.-- vereinbart ...". Die Beschwerdeführer hätten sich demnach ausdrücklich auf einen maximalen Pauschalbetrag verpflichten wollen. Die Saldoklausel lasse keinen anderen Schluss zu. Entsprechend habe der Beschwerdegegner nie ein Zusatzhonorar verlangt, was er nach Eingabe des Baubewilligungsgesuches hätte tun müssen, damit die Bauherren hätten intervenieren können. Zumindest hätte der Beschwerdegegner die Mehrkosten abmahnen müssen. Die Beschwerdeführer bringen weiter vor, diverse Wohnungskäufer hätten ihre Wohnungen im Rohbau gekauft und selbst Leistungen in Auftrag gegeben. Mangels brauchbarer Schlussabrechnung könne indessen keine Zuordnung erfolgen. 4.1 Wird in einem Vertrag ein Pauschalpreis vereinbart, gilt dieser für die im Vertrag vereinbarten Leistungen. Ob dazu auch durch Projektanpassungen bedingte Mehrleistungen gehören, hängt davon ab, was die Parteien vereinbart haben. Aus der Saldoklausel allein kann nicht geschlossen werden, auch die Kosten für eine Projektänderung seien inbegriffen. Woraus sich ergeben sollte, dass sich der Pauschalpreis nicht nur auf die Leistungen für das ursprüngliche Projekt bezieht, sondern auch auf Mehrleistungen für Projektänderungen, legen die Beschwerdeführer nicht dar. Insoweit genügt die Beschwerde den Begründungsanforderungen nicht (Art. 42 Abs. 2 BGG). 4.2 Die Vorinstanz hat den Umfang der Zusatzleistungen anhand eines Gutachtens in Würdigung der Beweise festgesetzt. Die Beschwerdeführer setzen dem ihre eigene Auffassung entgegen, indem sie beispielsweise behaupten, die Mehrkubatur, auf welche sich das Gutachten zur Festsetzung des Honorars für die Zusatzleistungen stütze, sei hauptsächlich auf Bestellungsänderungen der Käufer zurückzuführen. Dies hat die Vorinstanz indessen nicht festgestellt und die Beschwerdeführer erheben keine hinreichend begründete Rüge, die eine Ergänzung des Sachverhalts erlauben würde (vgl. E. 3 hiervor). Die Vorbringen der Beschwerdeführer erweisen sich somit als appellatorische Kritik an der Beweiswürdigung, die nicht zu hören ist.