Citation: 2C_395/2010 16.08.2010 E. 1

Der tunesische Staatsangehörige X._______, geb. 1955, heiratete am 19. Mai 1984 in Tunis die Schweizer Bürgerin Y._______. Aus der Ehe sind die Tochter S._______, geb. 1988, und der Sohn T._______, geb. 1991, hervorgegangen. Am 27. März 1988 reiste X._______ erstmals in die Schweiz ein und erhielt gestützt auf seine Ehe eine Aufenthaltsbewilligung. Im Oktober 1996 wanderte die gesamte Familie nach Tunesien aus. Die Ehefrau und die Tochter kehrten im Sommer 2001 in die Schweiz zurück; X._______ und der Sohn folgten ihnen am 6. Februar 2002. Am 30. Oktober 2007 wurde die Ehe geschieden. X._______ wurde mehrfach vom Kreisgericht XIII Bern-Laupen verurteilt: - am 26. August 2003 zu 17 Monaten Gefängnis, bedingt, wegen Diebstahls, mehrfach begangen, sowie Betrugs, mehrfach und gewerbsmässig begangen; - am 16. Februar 2007 zu 32 Monaten Freiheitsstrafe, davon 16 Monate bedingt, und einer Busse von Fr. 600.-- wegen Vergewaltigung, mehrfach begangen zum Nachteil seiner Ehefrau, Tätlichkeiten, mehrfach begangen, zum Nachteil der Ehefrau und der Tochter, sowie Drohungen, mehrfach begangen zum Nachteil der Ehefrau. X._______ befand sich vom 15. März 2007 bis 6. Juli 2008 im Strafvollzug. Mit Verfügung vom 2. Juli 2008 lehnten die Einwohnerdienste, Migration und Fremdenpolizei der Einwohnergemeinde Bern, die Verlängerung der am 30. September 2007 abgelaufenen Aufenthaltsbewilligung ab, und wiesen X._______ aus der Schweiz weg. Die gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde hiess die Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern am 2. Oktober 2009 teilweise insofern gut, als die Wegweisung statt aus der Schweiz nur aus dem Kanton Bern verfügt wurde; im Übrigen wies die Polizei- und Militärdirektion die Beschwerde ab, soweit sie darauf eintrat. Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern bestätigte diesen Entscheid mit Urteil vom 26. März 2010.