Citation: 6B_1020/2021 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer beanstandet weiter eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts und eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo". Die Vorinstanz verfalle in Willkür, wenn sie sich auf die Angaben der Beschwerdegegnerin 2 abstütze. Deren Aussagen seien entgegen der Vorinstanz nicht glaubhaft, jedenfalls nicht glaubhafter als die Bestreitungen des Beschwerdeführers. Sie seien weder nachvollziehbar noch schlüssig, sondern vage, unklar, widersprüchlich und lebensfremd und damit äusserst unglaubhaft. Es fehlten Details zum Kerngeschehen, Angaben zu jeweiligen Örtlichkeiten oder genauen Umständen der angeblichen Bargeldübergaben oder Rückzahlungsvereinbarungen. Es gebe keine Verträge oder Quittungen, welche die Darlehensversion der Beschwerdegegnerin 2 belegen könnten. Es sei lebensfremd und abwegig, dass die Beschwerdegegnerin 2 die gesamten Chat-Verläufe mit dem Beschwerdeführer mitsamt den Hinweisen auf Geldbeträge gelöscht habe. Auch die Angaben zu einer angeblichen Liebesbeziehung seien falsch. Der Beschwerdeführer hingegen habe immer bestritten, von der Beschwerdegegnerin 2 überhaupt Bargeldbeträge in entsprechendem Umfang erhalten zu haben. Seine Aussagen seien plausibel und glaubhafter als diejenigen der Beschwerdegegnerin 2. Sie erfüllten klar die Realitätskriterien, seien stimmig, widerspruchsfrei, konstant, homogen und überzeugend. Es bestünden unüberwindbare Zweifel, dass sich der Sachverhalt wie angeklagt zugetragen habe. Auch die Umstände der späten Anzeigeerstattung seien nicht plausibel erklärbar.