Citation: 1C_681/2020 E. 1

Die Geschwister B.A.________ und C.A.________ sind je zur Hälfte Miteigentümer der Liegenschaft Nr. xxx. in der Gemeinde Langrickenbach. Die Parzelle liegt zu zwei Drittel in der Weilerzone und zu einem Drittel in der Landwirtschaftszone. Auf der Liegenschaft befindet sich ein Schopf und südlich davon hat A.A.________, der Vater der beiden Geschwister, ein Mobilheim aufgestellt, welches sich knapp an der Grenze zur Landwirtschaftszone aber noch vollständig innerhalb der Weilerzone befindet. Gemäss eigenen Angaben bewohnt A.A.________ mit seiner Tochter D.________ das Mobilheim. Da für das Aufstellen des Mobilheims keine Baubewilligung eingeholt wurde, forderte die Politische Gemeinde Langrickenbach A.A.________ auf, ein nachträgliches Baugesuch einzureichen. Am 29. Juni 2018 reichte A.A.________ ein Baugesuch ein. Die Politische Gemeinde Langrickenbach verweigerte mit Entscheid vom 3. Dezember 2018 die Baubewilligung. Am 31. Dezember 2018 erhob A.A.________ gegen den abschlägigen Baubewilligungsentscheid Rekurs und beantragte, es sei ihm eine bis Ende 2019 befristete Baubewilligung zum Aufstellen eines Mobilheims zu erteilen. Das Departement für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau wies mit Entscheid vom 18. Mai 2020 den Rekurs ab und setzte A.A.________ für den Rückbau eine Frist von drei Monaten ab Rechtskraft des Rekursentscheids. Dagegen erhob A.A.________ am 4. Juni 2020 Beschwerde, welche das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 16. September 2020 abwies. Zur Begründung führte das Verwaltungsgericht zusammenfassend aus, dass eine Baubewilligung für das Mobilheim nicht erteilt werden könne. Das Bauvorhaben genüge den kommunalen Gestaltungsvorschriften nicht. Das Mobilheim passe offensichtlich nicht in die Umgebung des Weilers Dünnershausen. Auch könne der Beschwerdeführer aus dem Grundsatz "Gleichbehandlung im Unrecht" nichts zu seinen Gunsten ableiten. Zu Recht sei daher der Rückbau des Mobilheims verfügt worden.