Citation: 1C_379/2019 E. B

In der Folge leitete die Gemeinde Hünenberg ein nachträgliches Baubewilligungsverfahren für den bereits im Jahr 2003 errichteten Poller und den Schlüsselpfosten ein. Mit Beschluss vom 8. November 2016 verweigerte der Gemeinderat eine nachträgliche Baubewilligung für die erwähnten Objekte und verfügte den Rückbau innert 90 Tagen unter Androhung der Ersatzvornahme. Dagegen erhoben A.________ sowie die Eigentümer der Liegenschaft GS 809 Verwaltungsbeschwerde beim Regierungsrat des Kantons Zug. Der Regierungsrat wies die Verwaltungsbeschwerden mit Beschluss vom 10. Juli 2018 ab, soweit er darauf eintrat. Er verpflichtete die Eigentümer der Liegenschaft GS 809, den Schlüsselpfosten wahlweise mit einem Einheitsschloss auszustatten oder zurückzubauen. A.________ wies er an, innerhalb von 90 Tagen seit Rechtskraft des Entscheides den Betonpoller zurückzubauen. Gegen den Regierungsratsbeschluss liess A.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde erheben und beantragen, es seien der angefochtene Regierungsratsbeschluss vom 10. Juli 2018 sowie die angefochtene Verfügung des Gemeinderats Hünenberg vom 8. November 2016 aufzuheben. Eventuell sei der Gemeinderat Hünenberg einzuladen, eine nachträgliche Baubewilligung für den Poller auf GS 1197 zu erteilen. Subeventuell sei von einer Rückbaupflicht abzusehen. Die verwaltungsrechtliche Kammer des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug wies das Rechtsmittel am 23. Mai 2019 ab.