Citation: 1C_123/2023 E. 10.1

10.1. Die Beschwerdeführenden nennen keine kantonalen Rechtsnormen oder bundesrechtlichen Bestimmungen, welche im Zusammenhang mit der Wahl der Linienführung falsch angewandt worden sein sollten. Sie bringen immerhin vor, die Vorinstanz habe die Verkehrssicherheit und den Schutz der Verkehrsteilnehmenden nicht bzw. nicht ausreichend berücksichtigt. Sinngemäss zielt die Kritik der Beschwerdeführenden auf die von der Vorinstanz in diesem Zusammenhang angewandten Art. 25 f. StrG/VS ab. Demnach sind öffentliche Verkehrswege entsprechend den technischen und wirtschaftlichen Anforderungen des Verkehrs, gemäss ihrer Klassierung und in Berücksichtigung der finanziellen Leistungsfähigkeit des Bauherrn zu erstellen und auszubauen (Art. 25). Zu berücksichtigen sind die anerkannten Grundsätze namentlich auf den in Art. 26 StrG/VS genannten Gebieten: Schutz des Menschen und seiner natürlichen und bebauten Umwelt (lit. a), Verkehrssicherheit (lit. b), Schutz der Verkehrsteilnehmer (lit. c), öffentliche Verkehrsmittel (lit. d), Ortsbild- und Heimatschutz (lit. e), Natur- und Landschaftsschutz (lit. f) und sparsame Verwendung des Bodens (lit. g).