Citation: 7B_136/2023 E. A

A.a. Die eritreische Staatsangehörige A.________ (geb. 1988) reiste am 23. Mai 2015 in die Schweiz ein und stellte am 3. Juni 2015 ein Gesuch um Asyl. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) wies das Asylgesuch am 30. Oktober 2017 ab, nahm A.________ jedoch wegen Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs vorläufig in der Schweiz auf. A.b. Mit Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 18. September 2020 wurde A.________ zweitinstanzlich der versuchten schweren Körperverletzung, der Sachbeschädigung sowie der mehrfachen Nötigung und Drohung schuldig gesprochen und zu einer Freiheitsstrafe von 28 Monaten sowie zu einer Geldstrafe von 140 Tagessätzen verurteilt. Zudem ordnete das Gericht eine ambulante Behandlung im Sinne von Art. 63 StGB sowie eine obligatorische Landesverweisung von sieben Jahren und die Ausschreibung der Landesverweisung im Schengener Informationssystem (SIS) an. A.c. Am 22. Juli 2021 bzw. am 6. August 2021 stellte das SEM das Erlöschen der vorläufigen Aufnahme von A.________ fest.