Citation: 2C_1027/2022 E. 3.1.4

3.1.4. Unter Bezugnahme auf diese Grundsätze erachtete die Vorinstanz die Gehörsverletzung vorliegend als geheilt, was entgegen den Einwänden des Beschwerdeführers nicht zu beanstanden ist. Der Beschwerdeführer übersieht, dass ausnahmsweise und unter strengen Voraussetzungen auch eine schwere Verletzung des rechtlichen Gehörs, wie sie hier vorliegt, geheilt werden kann (vorstehende E. 3.1.3; vgl. Urteil 2C_856/2013 vom 10. Februar 2014 E. 3.2 f.). Diese Voraussetzungen sind hier erfüllt: Erstens hat der Beschwerdeführer das rechtliche Gehör nachträglich vollumfänglich wahrnehmen können. Der Beschwerdeführer konnte sich vor einer Beschwerdeinstanz mit umfassender Kognition (unter Einschluss der richtigen Handhabung des Ermessens) äussern, und er machte von dieser Möglichkeit Gebrauch. Zweitens ging die Vorinstanz zu Recht davon aus, dass eine Rückweisung zu einer unnötigen Verzögerung des Verfahrens und zu einem formalistischen Leerlauf geführt hätte. Die Vorinstanz hat die Akten mit einer einfachen Rückfrage bei D.A.________ vervollständigen können. Dass diesbezüglich noch diverse Sachfragen offen seien, ist entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers nicht ersichtlich. Zudem hat das Amt für Landwirtschaft im verwaltungsgerichtlichen Verfahren, in Kenntnis der vom Beschwerdeführer erhobenen Rügen, an seiner Verfügung festgehalten und ausgeführt, es wäre bei einer Rückweisung zu keinem anderen Ergebnis gelangt. Es ist deshalb davon auszugehen, dass eine Rückweisung nur zu einer unnötigen Verlängerung der Verfahrensdauer geführt hätte, ohne dem Beschwerdeführer in der Sache einen Vorteil zu verschaffen. Schliesslich ist im Ergebnis auch nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz darauf hinweist, dass es im Interesse der Erben liege, die Sache - als notwendige Vorfrage für die Erbteilung - beförderlich zu behandeln. Die Vorinstanz durfte damit eine Heilung der Gehörsverletzung annehmen, ohne damit (ihrerseits) gegen Art. 29 Abs. 2 BV zu verstossen.