Citation: 7B_212/2022 E. 2.3

2.3. Die Rügen des Beschwerdeführers sind unbegründet. Aus der Anklageschrift ergibt sich hinreichend das ihm vorgeworfene Verhalten, nämlich, dass er im Wissen um seine prekäre finanzielle Situation beim Buchungsvorgang die verschiedenen Gast- und Beherbergungsbetriebe über seine Zahlungsfähigkeit und Zahlungswilligkeit getäuscht habe. Entgegen dem Dafürhalten des Beschwerdeführers beschreibt die Anklage auch die verschiedenen Täuschungshandlungen (späte Anreise zwecks Vereitelung der Überprüfung der Zahlungsfähigkeit, falsche Adressangaben, Verhalten als Geschäftsmann). Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, nennt die Anklage damit einhergehend auch direkt die Umstände, welche die Arglist bestärken. Der Vorinstanz ist zuzustimmen, dass der beschriebene Irrtum über die Zahlungsfähigkeit bzw. Zahlungswilligkeit des Beschwerdeführers gemäss Anklage die Grundlage für die Vermögensdisposition (Überlassen des Hotelzimmers) der geschädigten Personen ist und in der vorliegenden Konstellation keiner über das bereits Gesagte hinausgehenden Ausführungen bedarf. Dies gilt in Übereinstimmung mit der Vorinstanz auch hinsichtlich des Kausalzusammenhangs zwischen der Vermögensdisposition (Überlassen des Zimmers) und dem eingetretenen Schaden (fehlende Vergütung). Inwiefern der Beschwerdeführer unter diesen Umständen nicht in der Lage gewesen sein soll, den ihm angelasteten strafrechtlichen Vorwurf der Anklageschrift zu entnehmen und sich dagegen hinreichend zu verteidigen, ist weder dargelegt noch ersichtlich. Eine Verletzung des Anklagegrundsatzes ist nicht auszumachen.