Citation: 1C_172/2020 E. A

A.________ ist Eigentümer der Parzelle Nr. 7917 in der Erhaltungszone von Davos Wiesen. Auf der Parzelle stand eine Alphütte, die im Jahr 2007 nebst weiteren 13 der rund 40 Hütten auf der Wiesner Alp abbrannte. Für den Wiederaufbau der abgebrannten Alphütten erliess die Gemeinde am 2. April 2009 Gestaltungsrichtlinien, die sie in Zusammenarbeit mit dem Heimatschutz erarbeitet hatte. Am 2. Juli 2009 ersuchte A.________ um Bewilligung des Wiederaufbaus seiner Alphütte. Die Projektpläne sahen entsprechend der Vorgaben der Gestaltungsrichtlinien im Erdgeschoss eine Fenstergrösse von 90 cm x 90 cm vor und die Fenster sollten gemäss den Plänen zudem keine Sprossen haben. Mit Beschluss vom 14. Juli 2009 (recte: 2010) bewilligte die Gemeinde das Bauvorhaben mit Ausnahme einer zweiten Tür auf der Ostseite des Gebäudes. In der Folge begann A.________ mit den Bauarbeiten. Im Frühjahr 2013 führte die Gemeinde eine Rohbaukontrolle durch und stellte dabei mehrere baurechtliche Verfehlungen fest. Am 22. August 2014 legte A.________ eine Revisionseingabe vor. Die Gemeinde verfügte am 24. Februar 2015, dass alle Projektänderungen mit Ausnahme der vier mehrflügeligen Sprossenfenster in der Grösse von 100 cm x 70 cm im Erdgeschoss und der Fenster mit Sprossen im Obergeschoss bewilligt würden. Eine gegen diese Verfügung eingereichte Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden am 4. Oktober 2016 ab. Am 8. August 2017 verfügte die Gemeinde, dass A.________ zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands die vier mehrflügeligen Sprossenfenster in der Grösse von 100 cm x 70 cm im Erdgeschoss durch einflügelige sprossenlose Fenster mit einer Grösse von 90 cm x 90 cm und die Sprossenfenster im Obergeschoss durch sprossenlose Fenster zu ersetzen habe. Sie setzte ihm dafür eine Frist bis zum 31. Juli 2018 an. Ausserdem auferlegte sie ihm eine Baubusse von Fr. 18'000.--. Die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden nach Durchführung eines Augenscheins mit Urteil vom 15. Januar 2020 gut. Es hob die Verfügung der Gemeinde vom 8. August 2017 auf und wies die Angelegenheit im Sinne der Erwägungen an diese zurück. In den Erwägungen hielt es fest, es sei im vorliegenden Fall angebracht, eine Duldungsverfügung für die mehrflügeligen Sprossenfenster in der Grösse von 100 cm x 70 cm im Erdgeschoss und für die Sprossenfenster im Obergeschoss zu erlassen. Weiter werde die Baubusse auf Fr. 1'500.-- festgesetzt.