Citation: 2C_696/2016 E. 2.3

2.3. Diese Schlussfolgerung der Vorinstanz ist weder im Lichte des Ausländergesetzes noch unter dem Blickwinkel der EMRK zu beanstanden: Insgesamt musste der Beschwerdeführer sechsmal strafrechtlich verurteilt werden, woraus Freiheitsstrafen von insgesamt 2 Jahren und 6 Tagen sowie Geldstrafen von insgesamt 380 Tagessätzen resultierten, wobei überdies eine progrediente Entwicklung seiner Delinquenz erkennbar ist. Die Strafhöhe sowie die genannten Umstände deuten auf ein erhebliches Verschulden hin und sprechen für eine ausgeprägte Geringschätzung und Gleichgültigkeit gegenüber der schweizerischen Rechtsordnung. Dieser Eindruck wird durch die Tatsache verstärkt, dass sich der Beschwerdeführer von diversen Strafen mit warnendem Charakter (bedingten Gefängnis- und Geldstrafen) nicht beeindrucken liess, er mehrfach innert festgesetzten Bewährungsfristen weiter delinquierte und weder ein hängiges Berufungsverfahren in Strafsachen noch ein bereits eingeleitetes Verfahren zum Widerruf seiner Aufenthaltsbewilligung geeignet waren, um ihn von der Begehung weiterer Straftaten abzuhalten. Bei dieser Sachlage ist der weitere Verbleib des Beschwerdeführers im Land mit den Sicherheitsinteressen der Schweiz nicht mehr zu vereinbaren.