Citation: 5A_369/2014 E. B

Nachdem sich die Eltern nicht über die Höhe der Unterhaltsbeiträge einigen konnten, beantragte die regionale Berufsbeistandschaft Y.________ die Errichtung einer Beistandschaft für Z.________ gemäss Art. 309 und Art. 308 Abs. 2 ZGB, wogegen sich der Vater mit Schreiben vom 4. März 2014 verwahrte. Am 11. März 2014 ordnete die KESB Y.________ für Z.________ eine Beistandschaft gemäss Art. 308 Abs. 2 ZGB zur Wahrung des Unterhaltsanspruchs von Z.________ gegenüber seinem Vater an und ernannte als Beiständin B.________, Regionale Berufsbeistandschaft Y.________. Sie beauftragte diese insbesondere, für eine angemessene Regelung der Unterhaltspflicht des Vaters zu sorgen, Z.________ bei der Wahrung der Unterhaltsansprüche gegenüber dem Vater zu vertreten und sofort, jedenfalls aber vor dem 2. April 2014 Unterhaltsklage einzureichen. Dafür erteilte sie die erforderliche Prozessvollmacht gemäss Art. 416 Abs. 1 Ziff. 9 ZGB. Die Verfahrenskosten wurden auf Fr. 600.-- festgesetzt und hälftig A.________ und X.________ auferlegt. X.________ erhob mit Schreiben vom 16./17. März 2014 gegen diesen Entscheid Beschwerde, welche das Obergericht des Kantons Thurgau am 2. April 2014 abwies, soweit es darauf eintreten konnte.