Citation: 1C_390/2020 E. 4.2.2

4.2.2. Das ARE hält in seiner Vernehmlassung an das Bundesgericht fest, der Standortentscheid für den Neubau der infrage stehenden landwirtschaftlichen Siedlung sei nach einer Evaluation von mehreren möglichen Standorten und unter Vornahme einer raumplanerischen Interessenabwägung erfolgt. Den Akten sei dabei zu entnehmen, dass der Einpassung in die Landschaft grosse Beachtung geschenkt worden sei. Die Standortevaluation und die vorgenommene Interessenabwägung seien nicht zu beanstanden. Zu erwähnen bleibe, dass die Umweltverbände offenbar in die Standortevaluation einbezogen worden seien. Gegen den Standortentscheid bzw. die vorliegend umstrittene Baubewilligung hätten sie in der Folge keine rechtlichen Schritte eingeleitet, was als weiteres Indiz für die Wahrung der Interessen des Natur- und Landschaftsschutzes zu werten sei. Der angefochtene Entscheid sei aus raumplanungs- und baurechtlicher Sicht insgesamt nicht zu beanstanden. Die für das umstrittene Vorhaben vorgenommene Standortevaluation und die Interessenabwägung erwiesen sich als korrekt.