Citation: 7B_685/2023 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwägt was folgt: Der Beschwerdeführer sei vom 13. Dezember 2010 bis zur Konkurseröffnung am 19. Dezember 2016 Präsident der Verwaltung der C.________ Cooperative gewesen. Diese habe ursprünglich vollständig und später teilweise die Aktien der D.________ AG gehalten, deren Verwaltungsratspräsident der Beschwerdeführer von der Gründung bis zur Konkurseröffnung am 19. Dezember 2016 gewesen sei. Die D.________ AG wiederum habe vollständig die Akten der E.________ AG gehalten, wobei der Beschwerdeführer zwischen der Gründung und der Konkurseröffnung am 28. März 2017 deren Verwaltungsratspräsident bzw. nach dem Rücktritt von B.________ einziger Verwaltungsrat gewesen sei. Bei den Gesellschaften C.________ Cooperative und D.________ AG habe es sich um substanzlose, überschuldete Hüllen gehandelt. Ob die vom Beschwerdeführer gemäss eigenen Angaben seit dem Jahr 2001 entwickelte "F.________ Technologie" existiert und überhaupt einen Wert besessen habe, könne offenbleiben. Da sich diese in seinem Besitz befunden habe, hätten weder die D.________ AG noch die C.________ Cooperative je Immaterialgüterrechte oder andere durchsetzbare Rechte daran besessen. Die Aktien der D.________ AG sowie die Genossenschaftsanteile an der C.________ Cooperative seien offensichtliche Non-Valeurs gewesen. Vom äusseren Tathergang stehe fest, dass der Beschwerdeführer in Personalunion die Geschäfte der C.________ Cooperative, der D.________ AG und von deren Tochtergesellschaft E.________ AG AG in allen Belangen (inkl. der Vermittlung von Aktien durch diverse Dritte) gelenkt und dass darüber hinaus zwischen den drei Gesellschaften und ihm selber mittels ungesicherten Darlehensvergaben eine enge wirtschaftliche Verflechtung bestanden habe. Die C.________ Cooperative habe die D.________ AG mit dem Ziel gegründet, deren Aktien durch die C.________ Cooperative gesamthaft zu übernehmen und auf dem Markt bei Anlegern zu platzieren. Effektiv hätten die Verkäufe der Aktien bereits vor der Gründung der D.________ AG begonnen, indem einfach Anteile an der noch zu gründenden Gesellschaft vertrieben worden seien. Daraus erkläre sich auch nachvollziehbar, warum in den Akten stets unterschiedliche Aktienarten, Aktienpreise und Nennwerte aufgeführt worden seien. Die dadurch belegte fehlende Sorgfalt bei der Abwicklung der Aktiengeschäfte zeige deutlich auf, dass es dem Beschwerdeführer letztlich darum gegangen sei, so viel Geld wie möglich einzunehmen. Entsprechend habe er über die beiden Aktienerwerbsvorgänge der G.________ und von H.________ (Fr. 24'000.-- und Fr. 25'000.--) hinaus zwischen dem 1. Juni 2011 und dem 16. Februar 2016 Aktien der D.________ AG bei weiteren 116 Anlegern zu einem Gesamtvolumen von Fr. 1'215'667.70 und EUR 77'665.-- platzieren lassen. Bei 80 der 116 Anlegern seien dabei durch den Beschwerdeführer Vermittler zwischengeschaltet worden, wobei die wesentlichen Vermittler I.________ (33 Aktiengeschäfte), J.________ (32) und K.________ (5) mit einer Provision von fünf bis 20 Prozent entweder in Geld, in Geldversprechungen oder in Aktien entschädigt worden seien. Die von den Anlegern bezahlten Kaufpreise für die Aktien der D.________ AG hätten überwiegend im Bereich von Fr. 5'000.-- bis Fr. 10'000.-- gelegen. Die Vermittler selber hätten den Verkauf der Aktien gefördert, indem sie "die Idee publik machten" und das Projekt unter anderem mittels zahlreichen Präsentationen ihren eigenen Kunden, Bekannten und Verwandten erläutert und auf die Kaufmöglichkeit der Aktie hingewiesen hätten. Die wirtschaftliche Aktivität der L.________ Gruppe sei im Tatzeitraum im Wesentlichen darauf ausgerichtet gewesen, mittels des Vertriebs von Aktien der D.________ AG regelmässige Einnahmen zu generieren, um damit die anfallenden Spesenaufwendungen und Darlehenszahlungen an den Beschwerdeführer und an B.________ zu finanzieren. Die entsprechenden Einnahmen aus dem Aktienhandel hätten dabei die einzigen Einnahmen der L.________ Gruppe dargestellt. Einnahmen aus anderer Quelle, insbesondere dem operativen Geschäft oder dem operativen Geschäft von Schwester- oder Tochtergesellschaften, habe es nicht gegeben und seien auch nicht kurz-, mittel- oder langfristig in Aussicht gestanden. Weder der Beschwerdeführer noch der frühere Mitbeschuldigte B.________ oder die drei involvierten Gesellschaften C.________ Cooperative, D.________ AG und E.________ AG AG hätten eine gültige Effektenhandelsbewilligung der FINMA gemäss Art. 10 Abs. 1 BEHG verfügt. Schliesslich habe der Beschwerdeführer aufgrund der grossen Anzahl der angebotenen Aktien, seines Auftrags an mehrere Vermittler, diese Aktien auf Provisionsbasis zu verkaufen, sowie aufgrund der Gesamtzahl von über hundert angeworbenen, ihm weitgehend unbekannten Anlegerinnen und Anleger mit mehrheitlich relativ kleinen Anlagebeträgen gewusst, dass die Angebote der Vermittler an eine nicht klar abgegrenzte Personengruppe erfolgt sei.