Citation: 5A_258/2017 E. 1

Angefochten ist der kantonal letztinstanzliche Entscheid betreffend Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts im Rahmen einer Kindesschutzmassnahme; die Beschwerde in Zivilsachen steht offen (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6, Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG). Die Tochter D.________ wurde 2017 volljährig und in Bezug auf sie ist die Beschwerde somit gegenstandslos geworden. In Bezug auf den Sohn E.________ ist sie nachfolgend zu prüfen. In rechtlicher Hinsicht sind alle Vorbringen im Sinn von Art. 95 f. BGG möglich und diese werden vom Bundesgericht mit freier Kognition geprüft (Art. 106 Abs. 1 BGG). Dazu gehören insbesondere die rechtlichen Voraussetzungen des Entzuges des Aufenthaltsbestimmungsrechts und die Frage der Notwendigkeit der Drittplatzierung bzw. von der Fortführung der Platzierung. Bei der Beantwortung dieser Fragen ist das Bundesgericht an die im angefochtenen Entscheid festgestellte Tatsachenbasis gebunden (Art. 105 Abs. 1 BGG). Beschwerdeweise kann einzig eine offensichtlich unrichtige, d.h. willkürliche Sachverhaltsfeststellung gerügt werden, wobei hierfür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 97 Abs. 1 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Das Bundesgericht prüft in diesem Fall nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen, während es auf ungenügend substanziierte Rügen und rein appellatorische Kritik am Sachverhalt nicht eintritt; ausserdem ist aufzuzeigen, inwiefern die Behebung der aufgezeigten Mängel für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266).