Citation: 9C_224/2024 E. 4.4

4.4. Da die Forderung entgegen der Ansicht des kantonalen Gerichts durch die Abschreibung nicht untergegangen ist, ist der Beschwerdeführer immer noch verpflichtet, die zu Unrecht bezogenen Leistungen zurückzuerstatten, auch wenn das Inkasso (zurzeit) ausgesetzt wurde. Die ausstehende Forderung verringert als Passivum sein Vermögen. Somit hat er ein aktuelles und praktisches Interesse an der Beurteilung der Frage, ob ihm die Rückerstattung gemäss Art. 25 Abs. 1 Satz 2 ATSG erlassen werden kann, da die Forderung dadurch als getilgt untergehen würde (vgl. BGE 113 V 280 E. 4b). Die Vorinstanz ist demnach zu Unrecht nicht auf die Beschwerde eingetreten und hat damit eine Rechtsverweigerung begangen.