Citation: 6B_610/2024 E. 1.3.1

1.3.1. Der Beschwerdeführer ficht die Schuldsprüche ausdrücklich nicht an. Darauf ist nicht vertieft einzugehen. Soweit er gleichwohl geltend macht, die von der Vorinstanz gestützt auf die Angaben des Geschädigten angenommene Deliktsdauer sei zu lang und die Zahl der Einzeltaten zu hoch, begründet er keine Willkür. Dies ist etwa der Fall, wenn er vorbringt, entgegen der Darstellung des Geschädigten sei es nicht möglich, dass er diesen in einer Tatnacht mehrfach vom einen Hausteil in den anderen hinübergetragen habe. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist es auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die approximative Zahl der - Jahre zurückliegenden - Übergriffe offenlassen musste. Darin liegt ebenso wenig eine Verletzung der Begründungspflicht. Nach Angaben des Geschädigten, worauf die Vorinstanz willkürfrei abstellt, ereigneten sich die sexuellen Handlungen in einer solchen Regelmässigkeit, dass es sich für ihn anfühlte als hätten sie praktisch täglich stattgefunden. Mit Blick auf die Strafzumessung genügt es, wenn die Vorinstanz erwägt, es könne jedenfalls auf eine hohe zeitliche Intensität der sexuellen Übergriffe in längeren, wenn auch nicht eruierbaren Zeitintervallen geschlossen werden. Keine Willkür begründet der Beschwerdeführer sodann, indem er darauf hinweist, der Geschädigte habe gegenüber seiner Schwester angegeben, dass die Übergriffe bis zum 15. oder 16. Altersjahr, d.h. bis 2011 gedauert hätten, sodass im Zweifel von der kürzesten Dauer auszugehen sei. Die Vorinstanz erachtete demgegenüber gestützt auf die Aussagen des Geschädigten gegenüber den Behörden als erstellt, dass die Übergriffe bis zum 18. Geburtstag, mithin bis 2013, gedauert haben. Dies ist nicht zu beanstanden.