Citation: 1C_100/2015 E. 2

Das Verwaltungsgericht hielt fest, das Grundstück Nr. 2364 der Beschwerdeführerin mit dem Wohnhaus Vers.-Nr. 1709 (Chalchofenstrasse 1) werde nur verhältnismässig leicht im südwestlichen Gartenbereich tangiert. Die fortdauernde Nutzung des Wohnhauses stehe ausser Frage und selbst eine bauliche Erweiterung scheine realisierbar. Für eine Verschiebung der Baulinien und damit der künftigen Strasse seien keine triftigen planerischen Gründe ersichtlich; im Gegenteil wäre eine solche Projektänderung mit Mehrkosten und einer unerwünschten Verzögerung verbunden. Der Minderlärm, den die beantragte Verschiebung für die Beschwerdeführerin brächte, würde zu einer entsprechend stärkeren Belastung des gegenüberliegenden Grundstücks Nr. 2921 führen; dass letzteres noch unüberbaut sei, spiele keine Rolle. Das - durchaus berechtigte - Anliegen der Beschwerdeführerin, durch die künftige Werkstrasse möglichst wenig Verkehrslärm hinnehmen zu müssen, könne anlässlich der heute zu beurteilenden Landsicherung noch nicht abschliessend geprüft werden. Eingehendere Lärmabklärungen sowie die Ausgestaltung eines allfälligen Lärmschutzes für die betroffenen Liegenschaften seien Bestandteil des Detailprojekts und angesichts der noch nicht endgültig festgelegten Linienführung der vorgesehenen Strasse noch zu früh. Dementsprechend sei auch von der Einholung eines Lärmgutachtens abzusehen.