Citation: 2C_863/2020 E. 4.7

4.7. Des Weiteren geht die Beschwerdeführerin fehl, wenn sie im Verweis der Vorinstanz, dass eine Anonymisierung der Verfahrensparteien der ohnehin bereits prekären Verständlichkeit der Publikation abträglich sei, eine Verletzung von Art. 9 und Art. 5 Abs. 3 BV sieht. Es ist nicht erkennbar, inwiefern sie dadurch in ihrem berechtigten Vertrauen auf behördliches Verhalten verletzt worden wäre (vgl. BGE 116 V 298 E. 3). An der Verständlichkeit der Publikation besteht in der Tat ein grosses öffentliches Interesse, weshalb die Verfolgung dieses Zweckes legitim ist. Die Würdigung der Vorinstanz, die Anonymisierung sei geeignet, die Verständlichkeit der Publikation zu beeinträchtigen, ist auch nicht offensichtlich unhaltbar, weshalb auch diese Rüge ins Leere zielt.