Citation: 9C_812/2015 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat sich im hier angefochtenen Entscheid mit der Frage befasst, ob die IV-Stelle in Nachachtung der zweifachen richterlichen Anweisung den Invaliditätsgrad des Beschwerdegegners nach der ausserordentlichen Bemessungsmethode ermittelt hat und ob auf deren Berechnungen abgestellt werden kann. Sie hat erwogen, der Abklärungsbericht vom 13. Februar 2014 entspreche den am 16. September 2010 und am 13. Dezember 2012 und insbesondere den von der Rechtsprechung formulierten Anforderungen nicht; es könne daher nicht darauf abgestellt werden. Entgegen der unmissverständlichen Anweisung des Verwaltungsgerichts habe die Abklärungsperson bei der Feststellung der leidensbedingten Einschränkung in den verschiedenen im Urteil vom 13. Dezember 2013 erwähnten Aufgabenbereichen die konkreten Verhältnisse im Betrieb des Beschwerdegegners völlig unberücksichtigt gelassen. Das Vorgehen der Verwaltung - Verzicht auf einen Betätigungsvergleich und auf eine erwerbliche Gewichtung der leidensbedingten Einschränkung sowie stattdessen Abstellen auf LSE-Tabellenlöhne - entspreche jedenfalls nicht einer korrekten Anwendung der ausserordentlichen Bemessungsmethode. Da weiterhin keine rechtsprechungskonforme Ermittlung des Invaliditätsgrades nach der ausserordentlichen Bemessungsmethode vorliegt, sei die Verfügung vom 23. September 2014 aufzuheben; die Sache sei zur weiteren Abklärung - insbesondere zu einer Abklärung vor Ort sowie, sofern nötig, zur Erstellung eines Gutachtens - und zu einer abschliessenden Neubemessung des Invaliditätsgrades unter Berücksichtigung der aufgeführten Punkte an die IV-Stelle zurückzuweisen.