Citation: 2C_844/2015 E. 4.4

4.4. Im Weiteren beanstandet die Beschwerdeführerin, dass die Steuerbehörden in willkürlicher Weise ihre beschränkte Steuerpflicht in eine unbeschränkte Steuerpflicht umwandeln wollten. Jedoch sei nie ein anfechtbarer Entscheid über ihr Domizil ergangen, welcher aber eine notwendige Voraussetzung wäre, um überhaupt eine Veranlagung im Kanton Luzern vornehmen zu können. Mangels eines rechtmässigen Veranlagungsverfahren könne sie folglich auch keine Verfahrenspflichten verletzt haben. Die Vorinstanz habe sich mit den diesbezüglich Rügen nicht auseinandergesetzt. Der Vorwurf der Beschwerdeführerin zielt ins Leere. Die Vorinstanz hat in E. 4.2 des angefochtenen Entscheids, wie bereits im Urteil vom 5. Februar 2014 auf welches ebenfalls verwiesen wird, ausführlich die rechtliche Situation dargelegt. In jedem beteiligten Kanton, in dem eine Steuerpflicht gegeben ist, sei es aufgrund persönlicher oder wirtschaftlicher Zugehörigkeit, wird ein eigenständiges Verfahren durchgeführt (Art. 2 Abs. 1 der Verordnung vom 9. März 2001 über die Anwendung des Steuerharmonisierungsgesetzes im interkantonalen Verhältnis; SR 642.141). Aufgrund des Grundstückeigentums im Kanton Luzern besteht zumindest eine beschränkte Steuerpflicht der Beschwerdeführerin und sie muss folglich den Verfahrenspflichten in vollem Umfang nachkommen (Art. 42 StHG; §§ 144 ff. StG/LU).