Citation: 6B_303/2024 E. 2.4.2

2.4.2. Der Beschwerdeführer anerkennt selbst, dass seine Frau bei der Verehelichung Kenntnis vom Strafverfahren gehabt habe. Der Umstand, dass sie von seiner Unschuld überzeugt gewesen sei und es kategorisch ablehne, mit dem gemeinsamen Kind in die Türkei zu ziehen, ist nicht entscheidend. Denn die Vorinstanz erwägt zutreffend, dass es dem Beschwerdeführer und seiner Frau angesichts der konkreten Umstände möglich und zumutbar ist, das Familienleben in der Türkei fortzusetzen, zumal das gemeinsame Kind, das während des Strafverfahrens gezeugt wurde, im anpassungsfähigen Alter ist. Der Beschwerdeführer trägt vor, er habe sich stets an die Rechtsordnung gehalten und stelle auf keinen Fall eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar. Dies trifft offensichtlich nicht zu. Der Beschwerdeführer wurde wegen Freiheitsberaubung, Betrugs, Urkundenfälschung, versuchter Nötigung, Drohung und Verletzung des Geheim- und Privatbereichs durch Aufnahmegeräte verurteilt. Es kann keine Rede davon sein, dass er sich stets an die Rechtsordnung gehalten hat und keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellt. Daran ändert seine Behauptung nichts, dass die Verurteilungen ihren Ursprung in einer toxischen Beziehung zu seiner Exfreundin gehabt haben sollen. Der Beschwerdeführer stellt ohne weitere Begründung die Behauptung in den Raum, die Interessenabwägung falle klar zu seinen Gunsten aus. Dass dem nicht so ist, legt die Vorinstanz ausführlich und schlüssig dar. Der Beschwerdeführer spricht von einer "intensiven Integration beruflicher und gesellschaftlicher Natur". Dass davon keine Rede sein kann, erschliesst sich ohne Weiteres aus den überzeugenden vorinstanzlichen Erwägungen.