Citation: 9C_333/2018 E. 6.2

6.2. Das Krankheitsbild des Versicherten ist mit dem Wesen einer Schubkrankheit gemäss der soeben dargelegten Rechtsprechung nicht vergleichbar. Diese sind im Besonderen geprägt durch ihren wellenförmigen Verlauf mit sich ablösenden Perioden von akuter Exazerbation und Remission (MARC HÜRZELER, in: BVG und FZG, 2010, N. 29 zu Art. 23 BVG), wobei sie sich nicht immer gleich manifestieren (vgl. E. 6.1). Dagegen litt der Versicherte - nach nicht offensichtlich unrichtiger, für das Bundesgericht verbindlicher Feststellung der Vorinstanz (vgl. E. 1.1 und 1.2) - an "regelhaft wieder auftretenden Rückenbeschwerden" (vgl. E. 5.2 in fine), welche nach Lage der Akten und den Vorbringen in der Beschwerde vorwiegend belastungsabhängig in Erscheinung getreten sind bzw. sich belastungsabhängig verstärkt haben (vgl. Arztberichte vom 27. Januar und 21. Juli 2009; E. 5.1 in initio; Beschwerdeantwort S. 4 und 9). Damit ist mit Blick auf die dargelegte Rechtsprechung bei diesem Krankheitsbild das Risiko eines fehlenden Versicherungsschutzes bei Krankheitsausbruch nicht derart erhöht, weshalb sich von vornherein keine analoge Anwendung besagter Rechtsprechung rechtfertigt. Vielmehr ist dem Grundsatz Rechnung zu tragen, wonach die frühere Vorsorgeeinrichtung nicht für Rückfälle oder Spätfolgen einer Krankheit einstehen soll (Urteil B 117/06 vom 5. Oktober 2007 E. 3.2.1 mit weiteren Hinweisen). Indem die Vorinstanz bei der Beurteilung der zeitlichen Konnexität nach Massgabe der Rechtsprechung zu den Schubkrankheiten vorgegangen ist und keinen (allzu) strengen Massstab angelegt hat (vgl. E. 5.3; vgl. auch E. 6.1), hat sie eine unzutreffende rechtliche Würdigung des rechtserheblichen Sachverhalts vorgenommen (vgl. E. 1.2). In Anwendung der relevanten Kriterien zum engen zeitlichen Konnex ergibt sich Folgendes: