Citation: 1B_396/2014 E. 4.4

4.4. Der blosse Umstand, dass es sich bei einem amtlichen Verteidiger nicht (oder nicht mehr) um den Wunsch- bzw. Vertrauensanwalt des Beschuldigten handelt, schliesst eine wirksame und ausreichende Verteidigung nicht aus. Auch begründet nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung die Ablehnung eines Gesuchs des Beschuldigten um Auswechslung des Offizialverteidigers in der Regel keinen nicht wieder gutzumachenden Rechtsnachteil im Sinne des Gesetzes (vgl. BGE 139 IV 113 E. 1 S. 115 mit Hinweisen). Somit ist vorliegend ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG für den amtlich verteidigten Beschwerdeführer selbst dann zu verneinen, wenn sein Wahlverteidiger tatsächlich nicht angemessen vorbereitet zur Verhandlung vom 5. Dezember 2014 erscheinen sollte. Mangels eines anfechtbaren Zwischenentscheids im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten.