Citation: 1P.244/2005 19.07.2005 E. 2

Der Beschwerdeführer bringt einerseits vor, die ihm vom Einzelrichter am 27. April 2004 zugesprochene Entschädigung von Fr. 711.-- sei in Anbetracht der Verhältnisse klar ungenügend; andererseits beanstandet er, dass ihm im Verfahren vor dem Einzelrichter Verfahrenskosten auferlegt worden sind. Er rügt im Wesentlichen eine Verletzung von Art. 9 BV wegen willkürlicher Anwendung des kantonalen Verfahrensrechts und erachtet die Unschuldsvermutung nach Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK als verletzt. Dabei geht er davon aus, dass das Stadtrichteramt eine ausufernde Untersuchung geführt und ihn daher zu einer aufwändigen Verteidigung veranlasst habe und dass das Stadtrichteramt das Verfahren angesichts der dürftigen Aktenlage schon zu einem wesentlich früheren Zeitpunkt hätte einstellen müssen.