Citation: 6P.56/2005 06.09.2005 E. 2

Der Beschwerdeführer beanstandet die vorinstanzliche Sachverhaltsfestellung und Beweiswürdigung als willkürlich. Die Vorinstanz habe bei der Prüfung des Eventualvorsatzes betreffend die Schadensverursachung tatsächliche Feststellungen getroffen, die im krassen Widerspruch zu den Akten stünden. 2.1 Nach Art. 9 BV hat jede Person Anspruch darauf, von den staatlichen Organen ohne Willkür behandelt zu werden. Willkürlich ist ein Entscheid namentlich, wenn er zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht (BGE 129 I 8 E. 2.1 mit Hinweisen). 2.2 Das Obergericht stellt fest, dass der Beschwerdeführer gestützt auf den Zustand der Wand (rötlich gefärbte Abriebspuren, Schleifspu-ren und abbröckelnder Verputz) und die massive Beschädigung des von ihm gefahrenen Autos zumindest für möglich habe erachten müssen, dass an der Wand Sachschaden entstanden sei. Diese Feststellung findet in den Akten ihre Stütze. So dokumentieren die bei den Akten liegenden Fotos die Unfallspuren am Haus, insbesondere aber auch am Fahrzeug eindrücklich. Weiter ist aktenkundig, dass der Beschwerdeführer eine durch den Aufprall verursachte Einwirkung auf die Hausfassade nicht ausgeschlossen hat ("...- logisch war der Verputz betroffen - ...") und sich die Unfallstelle gemäss eigenen Aussagen erst am nächsten Morgen richtig angesehen hat. Vor diesem Hintergrund erweist sich auch die beanstandete Folgerung des Obergerichts, dass der Beschwerdeführer um einen allfälligen Schaden ge-wusst, eigenmächtig aber die Einschätzung "kein Schaden" vorgenommen habe, als mit den Akten vereinbar. Wenn der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang rügt, die obergerichtlichen Erwägungen setzten sich überhaupt nicht damit auseinander, dass ihn die Drittpersonen am Unfallort in seiner Annahme bestärkt hätten, es sei kein Schaden entstanden, trifft dies zwar zu. Doch übersieht der Beschwerdeführer dabei, dass das Obergericht dazu auch keinen Anlass hatte, zumal er diesen Einwand im kantonalen Verfahren nicht vorgetragen hatte. Im Übrigen musste dem Beschwerdeführer klar sein, dass die von ihm herbeigerufenen Personen angesichts der nächtlichen Stunde kein zuverlässiges Urteil über das Vorliegen eines Schadens abgeben konnten. Auch er selber führt aus, die Situation am folgenden Morgen "nochmals richtig angeschaut" zu haben. Schliesslich erweist sich auch sein Vorbringen, dass das Obergericht zu den Aussagen des Zeugen M.________ kein Wort verloren habe, als unzutreffend. Das Obergericht hat nämlich gestützt auf dessen Aussagen einen Schaden an der fraglichen Hausmauer verneint und deshalb lediglich auf untauglichen Versuch der Vereitelung einer Blutprobe erkannt. Unter diesen Umständen erweist sich die Rüge des Beschwerdeführers als nicht stichhaltig.