Citation: 6B_812/2018 E. A

Mit Urteil vom 12. April 2016 sprach das Bezirksgericht Affoltern X.________ des Mordes, der Gefährdung des Lebens, der Nötigung und der Widerhandlung gegen das Waffengesetz schuldig und verurteilte ihn zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe. Ausserdem ordnete das Gericht eine Verwahrung an. Diesem Urteil lag zusammengefasst folgender Anklagesachverhalt zugrunde (Anklage vom 2. Juli 2013 und Nachtragsanklage vom 14. April 2014, Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich) : Der in U.________ (ZH) wohnhafte A.________ schuldete X.________ eine Summe von 30'000 Euro aus Drogengeschäften. Am 7. Januar 2009 fuhr X.________ in Begleitung seiner Lebensgefährtin C.________ mit dem Auto von Mailand in den Raum Zürich. Am Nachmittag des 7. Januar 2009 forderte X.________ den A.________ telefonisch auf, sich mit ihm zu treffen, um über die Schulden zu sprechen. A.________ stieg auf einem Parkplatz nahe seiner Wohnung in den Wagen von X.________ ein, in welchem auch C.________ sass. A.________ nahm auf dem Beifahrersitz Platz. In der Folge fuhr X.________ ziellos in der Gegend herum. Das Gespräch über die offenen Schulden artete in einen Streit aus. X.________ hielt an, liess die Scheibe auf der Beifahrerseite herunter, zog eine zwischen Fahrersitz und Mittelkonsole verborgene Pistole hervor und hielt diese gegen den Kopf von A.________. Anschliessend setzte er die Fahrt fort. A.________ bat X.________, er solle ihn arbeiten lassen, damit er seine Schulden auf diese Weise begleichen könne. Um ca. 17.40 Uhr lenkte X.________ den Wagen in eine Strasse, auf deren (in Fahrtrichtung) rechter Seite sich ein bewaldetes Bachtobel (enge Schlucht mit Fliessgewässer) befindet. Während er den Wagen anhielt, hob X.________ die Waffe gegen den Kopf von A.________ und schoss diesem, vor heruntergelassenem Fenster, in die linke Schläfe. Die Kugel trat auf der rechten Kopfseite aus. X.________ stieg aus, zerrte den sterbenden A.________ ins Freie und stiess ihn den Abhang des Tobels hinunter. Als X.________ auf der Fahrerseite wieder einsteigen wollte, versuchte die ob des Erlebten fassungslose C.________, das Auto zu verlassen. Er hielt ihr die durchgeladene Pistole an den Hals und bedrohte sie mit dem Tod.