Citation: 2A.429/2001 12.10.2001 E. 2

2.- a) Gegenstand des Entscheids des Haftrichters ist einzig die Rechtmässigkeit und Angemessenheit der Haftanordnung (vgl. Art. 13c Abs. 2 ANAG). Vor dem Bundesgericht stellt sich damit lediglich die Frage der Rechtmässigkeit der Haft (vgl. Art. 104 lit. a und c OG). Namentlich ist das Bundesgericht in keiner Weise (auch nicht als Beschwerdeinstanz) zuständig, Asylbegehren zu beurteilen (vgl. insbes. Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 2 OG). Auch den Wegweisungsentscheid kann es nur dann überprüfen, wenn er offensichtlich rechtswidrig ist (vgl. Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 OG sowie BGE 121 II 59 E. 2c). In seiner Eingabe bereut der Beschwerdeführer seine Straftaten und äussert sich zur persönlichen Situation in seinem Heimatland sowie zu seinem Gesundheitszustand. Damit gelangt er praktisch ausschliesslich mit Argumenten an das Bundesgericht, die den Asyl- bzw. Wegweisungsentscheid betreffen. Insoweit kann auf die Eingabe somit nicht eingetreten werden, zumal die dem Beschwerdeführer auferlegte Wegweisung nicht offensichtlich rechtswidrig ist. b) Soweit der Beschwerdeführer die mit seinem Gesundheitszustand verbundenen Schwierigkeiten anruft, fiele allenfalls ein indirekter Vorwurf an den Haftbedingungen in Betracht. Dabei handelte es sich jedoch um ein vor Bundesgericht unzulässiges neues Vorbringen, hat der Beschwerdeführer doch vor dem Haftrichter keine entsprechende Rüge erhoben (vgl. BGE 125 II 217 E. 3a, mit Hinweisen). c) Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann somit offensichtlich nicht eingetreten werden. Im Übrigen erwiese sie sich auch als klarerweise unbegründet. Gegen den Beschwerdeführer liegt eine Wegweisungsverfügung des Bundesamts für Flüchtlinge vor. Die illegale Ausreise nach Deutschland kann - jedenfalls im Hinblick darauf, dass die Schweiz den Beschwerdeführer aufgrund staatsvertraglicher Vereinbarungen wieder zurücknehmen musste - nicht als gültige Befolgung der Wegweisung erachtet werden; es ist somit nicht von einer gültigen Aus- und Wiedereinreise auszugehen, ganz abgesehen davon, dass selbst andernfalls anzunehmen wäre, der Beschwerdeführer wäre von den Behörden ohne weiteres nochmals formlos weggewiesen worden. Nachdem der Beschwerdeführer sodann zunächst unter falscher Identität aufgetreten und bereits mehrmals untergetaucht sowie straffällig geworden ist, wobei insbesondere die Gewaltanwendung gegen Beamte ins Gewicht fällt, ist jedenfalls der Haftgrund der Untertauchensgefahr gemäss Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG erfüllt (vgl. BGE 125 II 369 E. 3b/aa S. 375; 122 II 49 E. 2a; 119 Ib 193 E. 2b S. 198). Seine Identität ist geklärt, und eine Ausschaffung innert absehbarer Zeit erscheint als möglich und wahrscheinlich. Auch sonst sind keine Gründe für die Unzulässigkeit der Haft ersichtlich. Was namentlich den angeblich kritischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers betrifft, kann er sich insofern jederzeit an das Vollzugspersonal wenden.