Citation: 6B_818/2017 E. 2.4

2.4. Dem Beschwerdeführer ist insoweit beizupflichten, als er sich nicht schon deshalb der Urkundenfälschung strafbar machte, weil er der A.________ am 12. Januar 2009 den Betrag von Fr. 253'634.-- in Rechnung stellte. Davon geht die Vorinstanz allerdings auch nicht aus. Gemäss den vorinstanzlichen Erwägungen war entscheidend, dass der Beschwerdeführer die Rechnung in der Geschäftsbuchhaltung der A.________ für das Jahr 2008 verbuchen liess, obschon die Rechnung vom früheren Verwaltungsrat zurückgewiesen wurde und der darin in Rechnung gestellte Betrag von der A.________ mangels einer Rechtsgrundlage nicht geschuldet war, was der Beschwerdeführer gewusst habe. Als Verwaltungsrat der A.________ ab August 2009 war der Beschwerdeführer für die von ihm am 8. Oktober 2009 verabschiedete Jahresrechnung 2008 verantwortlich. Indem er darin den nicht geschuldeten Betrag von Fr. 253'634.-- verbuchen liess, erstellte er eine inhaltlich unwahre Jahresrechnung, womit er den objektiven Tatbestand von Art. 251 Ziff. 1 StGB erfüllte. Unerheblich ist, dass die Kosten - wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht - ein tatsächlich betriebenes Market Making betrafen, da der Tatbestand von Art. 251 Ziff. 1 StGB auch beim Verbuchen von tatsächlich angefallenen privaten Auslagen zur Anwendung gelangt (vgl. oben E. 2.1.2). Die Vorinstanz legt zudem dar, der Beschwerdeführer habe mit Vorsatz gehandelt sowie im Wissen und unter Inkaufnahme, dass bei der A.________ im Umfang seines unrechtmässigen Vermögensvorteils ein entsprechender Vermögensschaden eintritt. Entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers ist ein solcher Schuldspruch mit dem Anklagegrundsatz vereinbar. Das Gericht ist an den in der Anklage umschriebenen Sachverhalt, nicht aber an die darin vorgenommene rechtliche Würdigung gebunden (Art. 350 Abs. 1 StPO; BGE 143 IV 63 E. 2.2 S. 65). Sämtliche Tatvorwürfe in objektiver und subjektiver Hinsicht ergeben sich aus der Anklageschrift vom 7. September 2015. Dem Beschwerdeführer wird darin vorgeworfen, er habe den Buchhalter nach seiner Einsitznahme im Verwaltungsrat angewiesen, die vom vormaligen Verwaltungsrat zurückgewiesene Rechnung über Fr. 253'634.-- als Unternehmensberatungsaufwand zu verbuchen. Dadurch habe die Rechnung Eingang in die Jahresrechnung 2008 gefunden und die A.________ sei in der entsprechenden Höhe geschädigt worden, was der Beschwerdeführer gewusst habe. Damit ist auch der Schuldspruch wegen Urkundenfälschung bundesrechtskonform.