Citation: 8C_276/2018 E. 3.2.1

3.2.1. Das kantonale Gericht hat zutreffend erkannt, dass auch ein versicherungsinterner Arztbericht beweistauglich sein kann. Es ist mit überzeugender Begründung zum Ergebnis gelangt, dass dies auf die Berichte des Dr. med. E.________ vom 15. Juli 2016 wie auch auf die erste neurologische Beurteilung der Dres. med. E.________ und F.________ vom 14. Dezember 2015 zutrifft. Namentlich hat es aufgezeigt, dass es sich gemäss diesen Beurteilungen bei den neuen Verletzungen infolge des Reitunfalls vom 12. April 2015 um kleine Einblutungen in den Interhemisphärenspalt und ein zentrales Windungstal rechts handle und dass Verletzungen dieser Art zu keinen überdauernden Beschwerden führten, da sie ausserhalb des Gehirns lägen und somit keine strukturelle Hirnschädigung darstellten. Zudem könne die durch den Reitunfall hervorgerufene Subarachnoidalblutung allenfalls aufgrund ihrer Nähe zur Hirnoberfläche eine Schädigung der in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Hirnrinde herbeiführen, was indessen lediglich einer theoretischen Möglichkeit entspreche. Die Blutung sei rechtshirnig und damit nicht in der passenden Hemisphäre lokalisiert, um eine Verschlechterung der vorbestehenden neurologischen Beeinträchtigungen an der rechten Hand unmittelbar zu verursachen. Nach aller klinischen Erfahrung seien die Restitutionsvorgänge bei einer so lokalen, diskreten Subarachnoidalblutung innerhalb weniger Wochen bis Monate abgeschlossen.