Citation: 4A_67/2024 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerinnen rügen eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör. Sie hätten ihren prozessualen Antrag nicht nur auf Art. 99 ZPO, sondern insbesondere auch auf Art. 105 Abs. 3 FusG abgestützt. Die vom Beschwerdegegner angestrebte Ausgleichsklage hätte sich ohne weiteres vermeiden lassen, wenn dieser im Vorfeld der Genehmigung der Abspaltung durch die Generalversammlung auf ihr Gesprächs- und Informationsangebot eingegangen wäre. Deshalb müsse er sich den Vorwurf gefallen lassen, leichtfertig einen nutzlosen, kosten- und arbeitsaufwendigen Prozess angehoben zu haben. Darin lägen besondere Umstände, dies es rechtfertigten, die Kosten vollumfänglich dem Beschwerdegegner aufzuerlegen. Die Vorinstanz sei auf diese Vorbringen nicht eingegangen und habe daher den Anspruch der Beschwerdeführerinnen auf rechtliches Gehör verletzt.