Citation: 5A_582/2022 E. 2.5

2.5. Der Beschwerdeführer geht mit der Vorinstanz zu Recht darin einig, dass die Schweiz mit Österreich den direkten Postverkehr vereinbart hat (Art. 1 Abs. 3 des besagten Staatsvertrags aus dem Jahr 1968) und die unmittelbare Übersendung des Gläubigerzirkulars mit eingeschriebener Post zulässig war (vgl. VOLKEN, Die internationale Rechtshilfe in Zivilsachen, 1996, S. 22 Rz. 60 ff.; PENON/WOHLGEMUTH, in: Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs SchKG, 4. Aufl. 2017, N. 8 zu Art. 66 SchKG). Der Beschwerdeführer bestreitet auch nicht, dass die Zustellung an ein im gleichen Haushalt lebendes Familienmitglied grundsätzlich rechtsgültig und fristauslösend wäre. Er stellt sich einzig auf den Standpunkt, dass die Sendung entgegen dem durch die Zustellquittung erweckten Eindruck nicht von einer zu seinem Haushalt gehörenden Person übernommen worden sei. Zu seinen in diesem Zusammenhang vorgetragenen Rügen ist festzuhalten was folgt: