Citation: U 36/04 13.09.2004 E. A

P.________, geboren 1962, arbeitete seit Oktober 1990 vollzeitlich als Buffet-Mitarbeiterin im Restaurant C.________ und war in dieser Eigenschaft bei der Altstadt Versicherungen (nachfolgend: Altstadt) obligatorisch gegen Unfälle und Berufskrankheiten versichert. Am 2. Oktober 1992 stolperte sie auf dem Arbeitsweg, stürzte und brach sich dabei das linke (adominante) Handgelenk. Die Radiusfraktur wurde am 5. Oktober 1992 im Spital X.________ operativ mit einem Fixateur externe ruhig gestellt. Nachdem die Versicherte ihre angestammte Arbeitsstelle inzwischen verloren hatte, attestierte ihr Dr. med. K.________, leitender Arzt der Chirurgischen Klinik am Spital X.________, ab 14. Juni 1993 wieder eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. Bei anhaltend schmerzhafter Bewegungseinschränkung im linken Handgelenk und einem Verdacht auf ein posttraumatisches Carpaltunnelsyndrom führte Dr. med. K.________ am 21. Dezember 1993 eine Neurolyse des Nervus medianus und des Nervus ulnaris durch. Nach der infolge des Eingriffs vorübergehenden vollen Arbeitsunfähigkeit gingen Prof. Dr. med. S.________, Zürich, und Dr. med. K.________ ab Juli 1994 wieder von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit aus. Die Invalidenversicherung richtete P.________ ab 1. Oktober 1993 bei einem Invaliditätsgrad von 54 % eine halbe und ab 1. März 1994 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Invalidenrente aus. Seit 1. November 1994 bezieht die Versicherte wiederum eine halbe Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 54 %. Die Altstadt stellte die Taggeld- und Heilbehandlungsleistungen gestützt auf einen Bericht der Dres. med. M.________ und A.________ vom 9. August 1995 per August 1995 ein (Verfügung der Altstadt vom 12. Dezember 1995), weil rein somatisch gesehen keine Spätfolgen des Unfalles mehr bestünden und auch kein bleibender Nachteil zu erwarten sei. Mit Einspracheentscheid vom 4. April 1996 sprach die Altstadt der Versicherten für die ihr dauerhaft verbleibenden Unfallfolgen eine Integritätsentschädigung auf Grund einer Integritätseinbusse von 15 % (Fr. 14'580.-) sowie mit Wirkung ab 1. September 1995 eine Invalidenrente basierend auf einer Erwerbseinbusse von 25 % zu. Auf Beschwerde der Versicherten hin hob das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich den Einspracheentscheid vom 4. April 1996 wegen ungenügender Sachverhaltsabklärung auf und wies die Sache zu ergänzenden Abklärungen im Sinne der Erwägungen und zur anschliessenden Neuverfügung über den Leistungsanspruch an die Zürich Versicherungs-Gesellschaft (Rechtsnachfolgerin der Altstadt; nachfolgend: Zürich oder Beschwerdeführerin) zurück (Entscheid vom 29. März 1999). Vom 24. bis 28. September 2001 weilte die Versicherte zur polydisziplinären Untersuchung im Zentrum für medizinische Begutachtung (ZMB). Das ZMB erstattete das Gutachten am 8. November 2001 (nachfolgend: ZMB-Gutachten) und nahm am 31. Januar 2002 zu Ergänzungsfragen Stellung. Daraufhin sprach die Zürich der Versicherten mit Verfügung vom 1. März 2002 rückwirkend ab 1. September 1995 eine Invalidenrente auf Grund einer Erwerbseinbusse von 30 % zu. Eine Integritätsentschädigung auf der Basis einer Integritätseinbusse von 15 % sei am 4. April 1996 bereits ausgerichtet worden. Darauf sei nicht mehr zurückzukommen, auch wenn die Integritätseinbusse gemäss ZMB-Gutachten nur 7 % betrage. Einspracheweise beantragte die Versicherte die Ausrichtung einer Invalidenrente auf Grund eines Invaliditätsgrades von 100 % sowie einer Integritätsentschädigung nach Massgabe einer Integritätseinbusse von 50 % unter Anrechnung der bereits geleisteten Integritätsentschädigung. Die Zürich hiess die Einsprache insoweit teilweise gut, als sie feststellte, dass über den Anspruch auf Integritätsentschädigung noch nicht entschieden worden sei, und wies die Sache in diesem Punkt zum Erlass einer Verfügung an die Verwaltung zurück (Einspracheentscheid vom 31. Mai 2002).