Citation: 8C_151/2021 E. A

A.________, geboren 1977, ist Postzustellbeamtin und hat zwei Kinder (geboren 2001 und 2003). Nach der Heirat im Jahre 2001 wurde die Ehe 2014 getrennt und 2017 geschieden. Seit 1. August 2013 arbeitete A.________ mit einem 60%-Pensum als Pflegehelferin in einem Betagtenzentrum. Am 22. Januar 2015 meldete sie sich erstmals wegen seit 20. August 2014 anhaltender psychischer Beschwerden (Depressionen und Burnout) bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Zug (nachfolgend: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) lehnte das Leistungsbegehren mangels eines invalidisierenden Gesundheitsschadens ab (Verfügung vom 31. August 2015). Am 6. Juli 2016 ersuchte A.________ erneut um Leistungen der Invalidenversicherung. Ein zwecks Steigerung der physischen und psychischen Belastbarkeit für die Dauer vom 1. März bis 31. August 2019 zugesprochenes Aufbautraining endete erfolglos. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens verneinte die IV-Stelle gestützt auf das interdisziplinäre Gutachten der Gutachtensstelle B.________ GmbH vom 25. November 2019 erneut einen Leistungsanspruch (Verfügung vom 30. Juni 2020).