Citation: 2C_542/2019 E. 1

Der aus Palästina stammende, am 27. März 1973 geborene B.C.________ reiste 2001 in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch. Nach der am 4. November 2002 erfolgten Heirat mit einer damals hier aufenthaltsberechtigten Landsfrau wurde ihm im Kanton St. Gallen im Rahmen des Familiennachzugs die Aufenthaltsbewilligung erteilt. Sein Asylgesuch zog er daraufhin zurück. Das am 25. Oktober 2011 erneut gestellte Asylgesuch wurde am 8. Juni 2015 wegen Fehlens der Flüchtlingseigenschaft abgewiesen. Per 1. September 2008 zog B.C.________ mit seiner Familie (heute vier gemeinsame Kinder, geb. 2003, 2004, 2006 und 2011) in den Kanton Aargau. Seine Aufenthaltsbewilligung wurde dort zuletzt bis zum 30. November 2017 verlängert. Ehefrau und Kinder ihrerseits haben heute das Schweizer Bürgerrecht. Ab 16. Juni 2016 bis anfangs Februar 2017 hielt sich B.C.________ wegen eines ihn betreffenden Strafverfahrens in Deutschland auf. Am 2. Februar 2017 verurteilte ihn das Landgericht Dortmund zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren (mit Bewährung, Frist bis 9. Februar 2020) wegen gefährlicher Körperverletzung. Weder diese Verurteilung noch zwei frühere deutsche Strafurteile (je ergangen unter anderem Namen) erwähnte er (trotz mehrfacher Aufforderung zu entsprechender Mitwirkung); namentlich hatte ihn das Landgericht Essen am 15. Mai 1998 wegen unerlaubten Handeltreibens mit Kokain in nicht geringer Menge in Tateinheit mit schwerem Raub zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt. Seit der Übersiedelung der Familie in den Kanton Aargau bezog sie massiv Sozialhilfe (bis November 2015 im Betrag von über 300'000 Franken, der Sozialhilfebezug dauert bis heute an). Mit Verfügung vom 11. Juni 2018 stellte das Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau fest, dass die Aufenthaltsbewilligung von B.C.________ (durch seine länger als sechs Monate dauernde Landesabwesenheit) erloschen sei. Sodann lehnte es die Erteilung einer neuen Aufenthaltsbewilligung im Familiennachzug (Art. 42 Abs. 1 AIG) ab und wies den Betroffenen aus der Schweiz weg, unter Ansetzung einer Ausreisefrist auf spätestens 60 Tage nach Rechtskraft der Verfügung. Die Einsprache an den Rechtsdienst des Amtes für Migration und Integration blieb erfolglos (Entscheid vom 31. Oktober 2018), und mit Urteil vom 6. Mai 2019 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau die gegen den Einspracheentscheid erhobene Beschwerde ab. Am 24. Mai 2019 reichte A.C.________, Ehefrau von B.C.________, beim Bundesgericht Beschwerde gegen das verwaltungsgerichtliche Urteil ein. Innert hierfür angesetzer Frist hat sie am 7. Juni 2019 das angefochtene Urteil nachgereicht.