Citation: 6B_1031/2015 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt (Urteil, S. 7 f.), der Beschwerdeführer habe das von ihm gelenkte Fahrzeug "Ferrari 430" auf einer Strecke von rund zehn Kilometern 32 Mal brüsk und massiv abgebremst, ohne dass dafür ein äusserer Grund bestanden hätte. Insbesondere habe sich kein Hindernis auf der Fahrbahn befunden. Dass der Beschwerdeführer mit seiner Fahrweise eine erhebliche Gefahr für die weiteren Verkehrsteilnehmer geschaffen habe, sei offensichtlich. Nachfolgende Automobilisten hätten nicht damit rechnen müssen, dass ein vor ihnen fahrender Sportwagen ohne ersichtlichen Grund plötzlich stark abbremse. Es habe somit eine grosse Gefahr für einen Auffahrunfall bestanden. Dies gelte insbesondere, da Autofahrer - auch auf der Normalspur - bei guten Bedingungen und schwachem Verkehrsaufkommen auf der Autobahn mit rund 120 km/h unterwegs seien und daher äusserst rasch auf den Beschwerdeführer hätten aufschliessen können. Hinzu komme, dass der Beschwerdeführer ein Fahrzeug mit ausgesprochen stark wirkenden Bremsen gefahren sei. Daher sei auch bei einem grösseren Abstand zu einem nachfolgenden Fahrzeug nicht gewährleistet gewesen, dass ein Auffahrunfall hätte vermieden werden können.