Citation: 6B_453/2021 E. 3.3

3.3. Da die Vorinstanz bereits einen schweren persönlichen Härtefall verneint, verzichtet sie auf ein Abwägen der privaten Interessen des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz mit den öffentlichen Interessen an der Landesverweisung. Trotzdem betont sie, dass die vom vorbestraften Beschwerdeführer ausgehende Gefahr weiterer Straftaten für ein öffentliches Interesse an dessen Wegweisung spreche, zumal der qualifizierte Drogenhandel aus rein pekuniären Interessen als schwere Straftat gelte, von welcher eine schwerwiegende Gefahr für die öffentliche Ordnung ausgehe.