Citation: 6B_278/2018 E. 7.2

7.2. Die dem Beschwerdeführer zur Last gelegten Urkundenfälschungen stehen im Zusammenhang mit der X.1________ AG (E. 5 hiervor), der C.________ AG (E. 8 nachfolgend) sowie der X.2________ AG. Diese war nach den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen massiv überschuldet (per 22. April 2003 mit Fr. 2'142'481.--, per 31. Dezember 2003 mit Fr. 2'326'160.--, per 30. September 2004 mit Fr. 1'969'605.--). In der Bilanz der X.2________ AG per 31. Dezember 2002 und 31. Dezember 2003 wurde eine Beteiligung an der X.1________ AG mit Fr. 800'000.-- bewertet. Aufgrund der finanziellen Situation der X.1________ AG hätte die Beteiligung an ihr laut Vorinstanz auf höchstens Fr. 38'400.-- (2002) respektive ohne Wert (2003) aufgeführt werden dürfen. Weiter wurde in der Jahresrechnung der X.2________ AG eine Forderung gegen den Beschwerdeführer von Fr. 724'659.-- (2003) respektive Fr. 1'345'872.-- (2004) bilanziert, obwohl der Beschwerdeführer in den Jahren 2003 und 2004 massiv überschuldet war. Indem der Beschwerdeführer die Beteiligung an der X.1________ AG und die Forderungen nicht im Wert berichtigte, habe er laut Vorinstanz eine rechtlich erhebliche Tatsache falsch dargestellt. Damit habe er die Situation der X.2________ AG beschönigt und ihre Überschuldung kaschiert, um eine Überschuldungsanzeige im Sinne von Art. 725 Abs. 2 OR und den Konkurs der X.2________ AG zu vermeiden (Entscheid S. 74 ff. und S. 144 ff.).