Citation: 4A_103/2018 E. A

Die B.________ AG (nachfolgend: Unternehmerin, Klägerin, Beschwerdegegnerin) und die A.________ AG (nachfolgend: Bestellerin, Beklagte, Beschwerdeführerin) schlossen am 16. Mai 2008 einen Werkvertrag über die Lieferung und den Einbau von Fenstern durch die Unternehmerin bei der Überbauung "X.________", dessen Auftragssumme sich auf Fr. 239'836.95 netto inkl. MwSt. (bzw. Fr. 282'169.70 brutto exkl. MwSt.) belief. Am 16. Dezember 2009 stellte die Unternehmerin der Bestellerin unter Bezugnahme auf den Werkvertrag vom 16. Mai 2008 (Brutto-Werkvertragspreis von Fr. 282'169.70) Rechnung im Betrag von Fr. 224'566.85 (netto), wobei davon gemäss Rechnung bereits zwei Zahlungen in der Höhe von insgesamt Fr. 129'940.-- erfolgt seien. Mit Rechnung vom 27. Dezember 2010 forderte die Unternehmerin von der Bestellerin einen weiteren Betrag in der Höhe von Fr. 31'194.90 (netto) für Leistungen an den Häusern Y und Z am Objekt " X.________ ". Die Bestellerin verweigerte die Bezahlung dieses Betrags.