Citation: 5A_315/2022 E. 3

Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung von Art. 29 Abs. 3 BV. Sie macht geltend, bei einem Verkauf des Mehrfamilienhauses könnte sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in ihrer Wohnung bleiben, jedenfalls nicht zu einem fairen Mietzins. Sodann stimme nicht, dass sie selbst ebenfalls von der längerfristigen Notwendigkeit eines Liegenschaftsverkaufes ausgehe. Dass es angeblich keine Alternativen geben soll, könne sie sich nur damit erklären, dass das Verwaltungsgericht auf die Aussagen der KESB abgestützt und diese keine Abklärungen vorgenommen habe. Sie habe beim Verwaltungsgericht im Nachgang zum angefochtenen Entscheid das Schreiben eines Interessenten eingereicht, welcher die Attika-Wohnung für Fr. 1,2 Mio. kaufen möchte und auch die Kosten für die Begründung von Stockwerkeigentum vorschiessen würde. Ferner monierte sie, man betrachte nur die aktuellen Vermögensverhältnisse der Eltern und lasse völlig ausser Acht, dass die Zwangsversteigerung nur wegen der früheren Verfehlungen der Beiständin drohe.