Citation: 2C_14/2023 E. 1.1

1.1. A.________ (geb. 1991), serbische Staatsangehörige, heiratete am 24. September 2016 einen in der Schweiz aufenthaltsberechtigten Landsmann. In der Folge reiste sie am 6. Februar 2017 zu ihrem Ehemann in die Schweiz ein und erhielt am 17. Februar 2017 eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei ihm. Diese wurde letztmals am 19. November 2019 bis zum 31. Dezember 2020 verlängert. Aus der Ehe gingen zwei Kinder (geb. 2017 und 2018) hervor, die über Aufenthaltsbewilligungen verfügten. Der Ehemann von A.________ wurde mit Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 5. November 2019 wegen sexueller Nötigung und sexuellen Handlungen mit einem Kind unter anderem für fünf Jahre des Landes verwiesen. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Bundesgericht mit Urteil 6B_83/2020 vom 18. Juni 2020 ab, soweit es darauf eintrat. Hierauf liess sich A.________ per 28. August 2020 von ihm scheiden.