Citation: 2C_796/2022 E. 1.1.2

1.1.2. Streitgegenstand im vorliegenden Verfahren bildet die Frage, ob das Verwaltungsgericht des Kantons Bern zu Recht nicht auf die Beschwerde eingetreten ist. Das Verwaltungsgericht begründete seinen Entscheid damit, dass der Beschwerdeführer einerseits den Kostenvorschuss nicht bezahlt habe und andererseits auch sein wiedererwägungsweise gestelltes Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung sowie dasjenige um Erstreckung der Nachfrist zur Leistung eines Kostenvorschusses abzuweisen sei (vorinstanzliches Urteil E. 2 und 3). Der Beschwerdeführer macht nun geltend, ihm sei in verfassungswidriger Weise und gestützt auf eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung sowie eine ungenügende Berücksichtigung der KRK bei der summarischen Prüfung der Beschwerdeaussichten im kantonalen Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung verweigert (Art. 29 Abs. 3 BV) und - wegen des daraufhin verlangten (zu) hohen Kostenvorschusses - der effektive Zugang zum Beschwerdeverfahren versperrt worden (Art. 29a BV und Art. 13 EMRK). Schliesslich macht der Beschwerdeführer überspitzten Formalismus (Art. 29 Abs. 1 BV) geltend, weil die Vorinstanz ihm nicht wenigstens eine weitere kurze Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses angesetzt habe.