Citation: 8C_319/2018 E. 4.2

4.2. Das Bundesverwaltungsgericht hat weiter erwogen, dass das Bundesgericht mit Urteil 8C_130/2017 vom 30. November 2017 (BGE 143 V 418) und 8C_841/2016 vom 30. November 2017 (BGE 143 V 409) in Änderung der Rechtsprechung festgestellt habe, dass sämtliche psychischen Erkrankungen, namentlich auch depressive Störungen leicht- bis mittelgradiger Natur, einem strukturierten Beweisverfahren gemäss BGE 141 V 281 zu unterziehen sind. Sodann hat die Vorinstanz einlässlich dargelegt, dass sich anhand des Gutachtens der SMAB AG die Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 281 E. 4.1.3 S. 297 f. zuverlässig prüfen liessen. Sie ist zum Schluss gelangt, dass im Zeitpunkt der Wiedererwägungsverfügung der IVSTA vom 12. Mai 2017 kein psychischer Gesundheitsschaden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vorgelegen haben könne. Dazu äussert sich der Beschwerdeführer nicht, weshalb auch in diesem Punkt auf die nicht zu beanstandenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen wird. Anzufügen ist zur Bekräftigung der vorinstanzlichen Beweiswürdigung und der daraus gezogenen Schlussfolgerung nur, dass gemäss BGE 143 V 409 ein strukturiertes Beweisverfahren anhand der Standardindikatoren entbehrlich ist, wenn im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte eine Arbeitsunfähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann.