Citation: U 5/03 08.10.2003 E. 3

Angewendet auf den hier zu beurteilenden Sachverhalt ergibt sich ohne weiteres die Begründetheit des Standpunktes der Beschwerde führenden SUVA: Beim fraglichen Kauvorgang, welcher zur Fraktur des Kiefers geführt hat, war überhaupt kein äusserer Faktor beteiligt. Das Kauen der Nahrung und der dafür erforderliche Kraftaufwand ist ein innerkörperliches Geschehen, das nicht in den Bereich der unfallähnlichen Körperschädigung fällt. Anders wäre es zu halten, wenn die Versicherte auf einen harten Gegenstand gebissen hätte. Diesfalls könnte sich, bei Verneinung der Ungewöhnlichkeit und damit des Unfallbegriffs, die Frage einer unfallähnlichen Körperschädigung stellen. Das ist hier nicht der Fall.