Citation: 6B_1013/2017 E. 1

Der Beschwerdeführer rügt vorab eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Die Vorinstanz habe sich nicht mit sämtlichen seiner Beanstandungen bezüglich der Geschwindigkeitsmessung befasst. Insbesondere habe er bereits im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemacht, die Messung entspreche nicht den Vorgaben gemäss Bedienungsanleitung, da die maximal zulässige Messzeit überschritten worden sei. Die Rüge ist unbegründet. Die Vorinstanz musste sich nicht mit jedem der zahlreichen Einwände des Beschwerdeführers im Detail befassen. Vielmehr genügt es, wenn das Gericht die für seinen Entscheid wesentlichen Überlegungen nennt, von denen es sich hat leiten lassen und auf welche es sich stützt, so dass die betroffene Person den Entscheid in voller Kenntnis der Sache anfechten kann (BGE 143 III 62 E. 5.2 S. 70 f.; 141 III 28 E. 3.2.4 S. 41; 139 IV 179 E. 2.2 S. 183). Diese Voraussetzungen sind vorliegend erfüllt. Bereits im vorinstanzlichen Verfahren beanstandete der Beschwerdeführer die Geschwindigkeitsmessung in verschiedener Hinsicht. Die Vorinstanz befasste sich mit den zahlreichen Einwänden des Beschwerdeführers wie etwa der Frage, in welchem Messmodus die Messung durchgeführt wurde. Auch mit den Beanstandungen bezüglich der Eichung des Messgeräts setzte sich die Vorinstanz ausführlich auseinander. Im Übrigen stellt die Vorinstanz auf die von ihr eingeholten Gutachten und Berichte ab. Sie gelangt zum Schluss, es liege keine "offenkundige Fehlfunktion des Messmittels" vor. Damit ist klar ersichtlich, worauf die Vorinstanz ihren Entscheid stützt und der Beschwerdeführer konnte diesen in voller Kenntnis der Sachlage anfechten.