Citation: 8C_680/2016 E. 3.1

3.1. Gemäss Urteil 8C_145/2013 vom 1. Mai 2013, mit dem das Bundesgericht den vorinstanzlichen Entscheid vom 23. Januar 2013 unter Hinweis auf dessen Erwägungen in allen Teilen bestätigte, war der Versicherte im Zeitraum bis zum Erlass der Verfügung vom 26. November 2009 für körperlich leicht bis mittelschwer belastende Erwerbstätigkeiten vollständig arbeitsfähig gewesen. Der psychiatrische Sachverständige (Gutachten des med. pract. B.________ vom 12. Januar 2012) diagnostizierte eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) und eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41); seit der Untersuchung vom 14. Dezember 2011 bestand eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit; eine Arbeitsunfähigkeit von über 20 % lag mit überwiegender Wahrscheinlichkeit seit November 2007 vor. Das Bundesgericht erwog dazu, dass die Kriterien, aufgrund welcher der somatoformen Schmerzstörung ausnahmsweise invalidisierende Wirkung beigemessen werden konnte, nicht erfüllt waren. Demnach war von einer willentlichen Überwindbarkeit der psychisch bedingten Leiden und - rechtlich gesehen - von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit in adaptierten Tätigkeiten auszugehen.