Citation: I 547/05 24.10.2005 E. 2.3

2.3.1 Unbestrittenermassen findet vorliegend in Bezug auf den Rentenbeginn Art. 29 Abs. 1 lit. b (langandauernde Krankheit) Anwendung. Wie die Vorinstanz richtig darlegte, entsteht bei Versicherten, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt nicht in der Schweiz haben, der Rentenanspruch nach Art. 29 Abs.1 lit. b IVG erst, wenn sie während eines Jahres durchschnittlich mindestens zu 50 % arbeitsunfähig gewesen sind und der Invaliditätsgrad nach Ablauf der Wartezeit mindestens 50 % beträgt (BGE 121 V 275 Erw. 6c). 2.3.2 Obwohl Dr. med. M.________ den Beginn der geschätzten Arbeitsunfähigkeit auf das Untersuchungsdatum (11. März 2003) bezog, ist aufgrund seiner Darlegungen und den vorliegenden medizinischen Akten davon auszugehen, dass der Versicherte auch vor diesem Zeitpunkt nie während eines Jahres durchschnittlich mindestes zu 50 % arbeitsunfähig gewesen war, zumal sich die Diagnosen der Mazedonischen Invalidenkommission im Bericht vom 7. April 1998 nicht wesentlich von denjenigen in ihrem Bericht vom 11. März 2003 unterscheiden, welcher - wie dargelegt - hinsichtlich der Annahme einer 90 %-igen Arbeitsunfähigkeit nicht überzeugt. Gleiches hat daher für den früheren Bericht zu gelten, welcher überdies bei einer leidensangepassten, leichten Tätigkeit ohne Heben und Tragen von schweren Lasten, ohne Arbeiten in grosser Höhe und mit grosser Staubexposition eine 100-ige Arbeitsfähigkeit attestierte. Damit erübrigt sich die Vornahme eines Einkommensvergleichs zur Ermittlung eines allfälligen Invaliditätsgrades, da es bereits an der Erfüllung der einjährigen Wartezeit im Sinne von Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG fehlt. Mit dieser Begründung ist der vorinstanzliche Entscheid im Ergebnis zu bestätigen.