Citation: 8C_52/2008 05.09.2008 E. 6

Der Versicherte hat sich beim Unfall vom 23. April 2005 unbestrittenermassen ein leichtes Schädelhirntrauma zugezogen. Somit erfolgt die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs nach der Rechtsprechung zu Unfällen mit Schleudertrauma, äquivalenten Verletzungen der Halswirbelsäule oder Schädelhirntrauma (BGE 134 V 109 E. 6.2.2 S. 117 und 117 V 369). Dies gilt auch, wenn die anfänglichen somatischen Leiden ausgeheilt sind und lediglich psychische Beschwerden verbleiben, sofern letztere auf den Unfall zurückzuführen sind. Denn nach der genannten Rechtsprechung wird nicht zwischen somatischen und psychischen Beschwerden unterschieden.