Citation: 8C_682/2022 E. 6

Die Vorinstanz hat der psychiatrischen Expertise des Dr. med. B.________ vom 21. September 2021 Beweiskraft zuerkannt. Gestützt darauf hat sie festgehalten, dass eine schwere, verselbstständigte psychische Gesundheitsstörung mit dauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nicht plausibilisiert werden könne. Die Beschwerdeführerin habe ihre Einschränkungen wenig verlässlich, sehr vage und generalisierend geschildert. Zudem fehlten objektivierbare psychopathologische Befunde gänzlich. Dies spreche zumindest gegen das Vorliegen einer Depression mittelschwerer Ausprägung. Die Problematik der Beschwerdeführerin gründe in psychosozialen Belastungsfaktoren. Zusätzliche Abklärungen betreffend die Bandscheibenproblematik im Halswirbelsäulenbereich hätten sich erübrigt, so das kantonale Gericht weiter. Die behandelnde Neurochirurgin habe mit Schreiben vom 20. Dezember 2018 dargelegt, dass es der Beschwerdeführerin deutlich besser gehe. Einschränkungen im Erwerb seien nicht berichtet worden.