Citation: I 439/03 22.04.2005 E. 2.2

2.2.1 Die Beschwerde führende IV-Stelle erklärte im Vorbescheid zu ihrer Verfügung vom 15. August 2002, wiedererwägungsweise werde die ursprüngliche Rentenverfügung vom 12. April 2000 aufgehoben. Dies begründete sie damit, dass sie seinerzeit auf die Auskunft der versicherten Person abgestellt habe, ohne einen Einkommensvergleich vorzunehmen; weil so eine falsche Invaliditätsbemessungsmethode zur Anwendung gelangt sei, müsse das Vorgehen als zweifellos unrichtig bezeichnet werden; einer Berichtigung komme zudem erhebliche Bedeutung zu, weshalb die Verfügung in Wiedererwägung zu ziehen sei. Nachdem der Versicherte und heutige Beschwerdegegner die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung im vorinstanzlichen Verfahren bestritten, die Vornahme einer Rentenrevision hingegen grundsätzlich befürwortet hatte, erwog das kantonale Gericht, trotz der Formulierung in der angefochtenen Verfügung liege eine ordentliche Rentenrevision nach Art. 41 IVG vor, weshalb es sich erübrige, das Vorliegen der Wiedererwägungsvoraussetzungen zu prüfen, zumal auch der Versicherte nicht die Weiterausrichtung der ganzen Rente verlange. 2.2.2 In ihrer Verwaltungsgerichtsbeschwerde hält die IV-Stelle daran fest, dass eine Wiedererwägung angebracht sei, und macht als Wiedererwägungsgrund erneut eine ursprünglich falsche Invaliditätsbemessungsmethode geltend. Ausdrücklich hebt sie hervor, dass die Voraussetzungen für eine Rentenrevision im Sinne einer Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse nach alt Art. 41 IVG nicht erfüllt seien. Der Beschwerdegegner schliesst sich demgegenüber in seiner Vernehmlassung vom 29. August 2003 der vorinstanzlichen Auffassung an, wonach es um eine Rentenrevision nach alt Art. 41 IVG gehe.