Citation: 6B_717/2023 E. 1

Das Statthalteramt Bezirk Winterthur büsste die Beschwerdeführerin mit Strafbefehl vom 21. März 2022 wegen Verstosses gegen Art. 28 lit. h der Covid-19-Verordnung besondere Lage vom 23. Juni 2021 mit Fr. 100.--. Das Schreiben vom 29. März 2022, mit welchem die Beschwerdeführerin sinngemäss die Ungültigkeit des Strafbefehls geltend machte, nahm das Statthalteramt als Begehren um gerichtliche Beurteilung und damit als Einsprache entgegen. In der Folge wurde der Beschwerdeführerin am 28. April 2022 eine bevorstehende Zeugeneinvernahme angezeigt und ihr der weitere Verfahrensverlauf erläutert; sie wurde insbesondere darauf hingewiesen, dass sie noch zur Sache befragt werde, worauf sie am 12. Mai 2022 antwortete. Nach Durchführung der angekündigten Zeugeneinvernahme am 17. Mai 2022 wurde die Beschwerdeführerin zur Befragung als beschuldigte Person vorgeladen; sie verweigerte am 5. Juli 2022 die Annahme der Vorladung. Das Statthalteramt verfügte am 22. November 2022, auf die Einsprache werde nicht eingetreten und der Strafbefehl sei rechtskräftig. Die dagegen gerichtete Eingabe der Beschwerdeführerin vom 5. Dezember 2022 nahm das Obergericht des Kantons Zürich als Beschwerde entgegen und trat darauf am 28. April 2023 nicht ein, weil diese den Begründungsanforderungen von Art. 396 Abs. 1 und Art. 385 Abs. 1 StPO nicht genügte und auch die innert angesetzter Nachfrist eingereichte Eingabe vom 25. Januar 2023 die gesetzlichen Anforderungen an eine Beschwerdeschrift nicht erfüllte (Art. 385 Abs. 2 StPO). Die Beschwerdeführerin wendet sich an das Bundesgericht.