Citation: 2C_337/2020 E. 5

Nach dem Gesagten ist die Vorinstanz trotz des fortdauernden gemeinsamen Wohnsitzes des Beschwerdeführers und seiner Ex-Ehefrau bis Oktober oder November 2016 zu Recht davon ausgegangen, dass die eheliche Beziehung spätestens seit dem 1. Juni 2016 nicht mehr gelebt wurde. Da die Ehe am 20. Juni 2013 abgeschlossen wurde, ist migrationsrechtlich von einer Ehegemeinschaft von weniger als drei Jahren auszugehen. Gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG kann der Beschwerdeführer somit die Erteilung bzw. Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nicht beanspruchen. Vor diesem Hintergrund ist bundesrechtlich nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz nicht mehr geprüft hat, ob die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfüllt sind (vgl. E. 3.2.5 des angefochtenen Urteils). Auf die diesbezüglichen Ausführungen des Beschwerdeführers ist auch im vorliegenden bundesgerichtlichen Verfahren nicht weiter einzugehen. Ein Anspruch nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG wird im Übrigen nicht geltend gemacht.