Citation: 1C_267/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Ob ein Sanierungsbedarf besteht, ist in erster Linie eine Rechtsfrage, handelt es sich dabei doch um einen Rechtsbegriff. Die entsprechende rechtliche Einschätzung beruht jedoch auf einer Würdigung der entsprechenden tatsächlichen Beweise. Insoweit ist vorweg die Sachverhaltsfeststellung des Kantonsgerichts zu prüfen. Die Kognition des Bundesgerichts bei Tatfragen ist allerdings beschränkt auf offensichtliche Unrichtigkeit bzw. einen Verfahrensmangel im Sinne von Art. 95 BGG (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG sowie vorne E. 1.4). Offensichtlich unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn die vorinstanzliche Beweiswürdigung schlechterdings unhaltbar ist, d.h. wenn die Behörde in ihrem Entscheid von Tatsachen ausgeht, die mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen, aktenwidrig sind oder auf einem offenkundigen Fehler beruhen. Dass eine andere Lösung ebenfalls möglich erscheint, genügt nicht (BGE 143 IV 241 E. 2.3.1; 137 I 58 E. 4.1.2; je mit Hinweisen). Auch die allenfalls unvollständige Feststellung des massgeblichen Sachverhalts ist offensichtlich unrichtig (vgl. BGE 135 II 369 E. 3.1; 133 IV 293 E. 3.4.2).