Citation: 6B_158/2015 E. 5

In rechtlicher Hinsicht führt die Vorinstanz aus, soweit die Beschuldigte monatlich Fr. 200.-- an ihr zweites, bei ihren Eltern in Ungarn lebendes Kind leiste, sei dieser Betrag vom Betreibungsamt zu Recht an ihr Existenzminimum angerechnet worden. Da somit eine Kollision gleichwertiger Pflichten vorliege, könne sich die Beschuldigte insoweit auf einen Rechtfertigungsgrund berufen (vgl. Urteil S. 3/4 E. 3.3). Der Beschwerdeführer macht geltend, es sei nicht erwiesen, dass die Beschuldigte diesen Unterhalt überhaupt leisten müsse (Beschwerde S. 4). Indessen vermag er keinen nachvollziehbaren Grund dafür zu nennen, dass eine Mutter ihr Kind, welches sich bei ihren Eltern im Ausland aufhält, nicht sollte finanziell unterstützen dürfen. Auch ist aus der Beschwerde nicht ersichtlich, inwieweit monatlich Fr. 200.-- für ein Kind in Ungarn unverhältnismässig viel Geld sein könnten, auch wenn das Kind noch eine Halbwaisenrente bezieht.