Citation: 2C_172/2022 E. 2.3

2.3. Das Verwaltungsgericht hat gestützt auf diese verbindlichen Feststellungen und unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung (vgl. BGE 145 II 322 E. 2.2-2.4) erwogen, dass der Beschwerdeführer aus dem Freizügigkeitsabkommen (FZA, SR 142.112.681) keinen Aufenthaltsanspruch ableiten könne. Das Recht auf Familie gemäss Art. 8 Abs. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV sowie die Härtefallklausel nach Art. 30 Abs. 1 lit. b des Ausländer- und Integrationsgesetzes (AIG; SR 142.20) (SR 142.20) bzw. Art. 20 VFP (SR 142.203) würden ebenfalls keinen Aufenthaltsanspruch begründen. Mit den entsprechenden Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht sachbezogen auseinander und zeigt nicht auf, inwiefern das angefochtene Urteil Recht verletzt. Seine Vorbringen, wonach er gut in der Schweiz integriert sei und keinerlei Gefahr für die Schweiz darstelle, gehen über blosse unbelegte Behauptungen nicht hinaus. Auch seine Kritik, der Gerichtspräsident des Verwaltungsgerichts sei befangen, da er Mitglied der "Firma Kanton Glarus" sei und deshalb nicht unparteiisch urteilen könne, wird nicht substanziiert. Dass sein Anspruch auf ein faires Verfahren (Art. 29 Abs.1 BV) verletzt worden wäre, wird weder durch die beigelegte Emailkorrespondenz noch durch das Schreiben zur "Institutionellen Behördenkriminalität in der Schweiz" erhärtet. Die Beschwerde enthält in dieser Hinsicht offensichtlich keine hinreichende Begründung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Soweit er einen Artikel aus dem Magazin Forbes von 2013 einreicht, welcher seine gute Integration belegen würde, handelt es sich dabei um ein unzulässiges Novum, das das Bundesgericht so oder anders nicht berücksichtigen könnte (Art. 99 BGG).