Citation: 2A.730/2005 02.03.2006 E. 2

Die Beschwerdeführerin beruft sich auf § 44 Abs. 1 des Steuergesetzes des Kantons Solothurn vom 1. Dezember 1985 (in der Fassung vom 12. Juni 1994, nachfolgend abgekürzt StG/SO), wonach ledige Steuerpflichtige, die mit unterstützungsbedürftigen Personen allein zusammenleben und deren Unterhalt zur Hauptsache bestreiten, nach dem gleichen Tarif A besteuert werden wie die in ungetrennter Ehe lebenden Steuerpflichtigen. Eine entsprechende Bestimmung enthält auch Art. 11 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden vom 14. Dezember 1990 (StHG; SR 642.14). Es handelt sich um eine im zweiten Titel des Steuerharmonisierungsgesetzes geregelte Materie. Entscheide letzter kantonaler Instanzen in dieser Materie unterliegen nach Art. 73 Abs. 1 StHG der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht. Die Eingabe der Beschwerdeführerin ist daher als Verwaltungsgerichtsbeschwerde entgegenzunehmen und zu behandeln. Das gilt auch, soweit die Beschwerdeführerin eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör rügt. Insoweit übernimmt die Verwaltungsgerichtsbeschwerde die Rolle der staatsrechtlichen Beschwerde (BGE 123 II 289 E. 1c; 122 IV 8 E. 1b mit Hinweisen).