Citation: 6B_425/2023 E. 2.1.1

2.1.1. Die Vorinstanz stellt fest, dass die Strasse üblicherweise mit Pfosten für den Durchgangsverkehr gesperrt war. Nun diente sie als Umfahrung, weil eine andere Strasse wegen Bauarbeiten geschlossen war. Dies bedeutete für die Anwohner ein deutlich höheres Verkehrsaufkommen und sorgte bereits seit Monaten für Spannungen, da ein gutes Dutzend Kinder diese Strasse zum Spielen nutzte. Als der Beschwerdegegner auf die Familien des Beschwerdeführers und eines Nachbarn getroffen sei, hätten die Eltern die spielenden Kinder von der Fahrbahn nehmen müssen. Der Beschwerdegegner habe in den zweiten Gang heruntergeschaltet und leicht abgebremst, als er die Familien erblickt habe. Nach der Durchfahrt habe er wieder beschleunigt. Die Vorinstanz hält fest, der Beschwerdegegner habe die Strasse regelkonform befahren. Die Vorwürfe des Beschwerdeführers seien widerlegt worden mit verschiedenen objektiven Beweismitteln wie GPS-Daten, Distanz- und Geschwindigkeitsangaben. Der Beschwerdegegner habe die Strasse mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 24 km/h und einer maximalen Geschwindigkeit von 29 km/h befahren und keinen vermeidbaren Lärm verursacht. Deshalb sei er auch freigesprochen worden.