Citation: 6B_1353/2017 E. 3.3

3.3. Die Rügen des Beschwerdeführers sind nicht stichhaltig. Gemäss Art. 383 Abs. 2 StPO tritt die Rechtsmittelinstanz auf das Rechtsmittel nicht ein, sofern die Sicherheit nicht fristgerecht geleistet wird (vgl. zu den Voraussetzungen der Sicherheitsleistung BGE 144 IV 17 E. 2.2 S. 20 mit Hinweisen). Insoweit war grundsätzlich keine über die Feststellung des Nichterfüllens der Prozessvoraussetzung hinausgehende Begründung erforderlich. Zwar trifft die Rüge zu, dass der Beschwerdeführer sich im Verfahren vor der Staatsanwaltschaft nicht zur Überweisung äussern konnte und dass die Vorinstanz auf die bereits im vorinstanzlichen Verfahren erhobene Rüge der Unzuständigkeit der beteiligten Staatsanwaltschaft nicht einging. Die Frage der örtlichen Zuständigkeit erörterten die beteiligten Staatsanwaltschaften schriftlich, ohne die Parteien zu involvieren. Inhaltlich geht die Rüge des Beschwerdeführers, die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach sei unzuständig, jedoch fehl. Die von ihm angezeigte angebliche Vergewaltigung mit einem Strafrahmen von mindestens einem Jahr bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe als schwerstes Delikt soll in der Gemeinde B.________, d.h. im Bezirk Brugg-Zurzach, stattgefunden haben. Die von der Oberstaatsanwaltschaft erfolgte Zuweisung des Verfahrens an die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach entspricht Art. 34 Abs. 1 StPO, wonach im Falle von mehreren Straftaten für die Verfolgung und Beurteilung sämtlicher Taten die Behörden des Ortes zuständig sind, an dem die mit der schwersten Strafe bedrohte Tat begangen worden ist. Selbst wenn die Vorinstanz auf die Frage der erstinstanzlichen örtlichen Zuständigkeit nicht eingegangen ist, erweist sich das Verfahren insgesamt als bundesrechtskonform. Nicht zu beanstanden ist weiter die Erhebung von Kosten für den vorinstanzlichen Nichteintretensentscheid. Dies steht in Einklang mit Art. 428 Abs. 1 StPO, wonach die Kosten des Rechtsmittelverfahrens nach Massgabe des Obsiegens und Unterliegens verlegt werden. Als unterliegend gilt auch die Partei, auf deren Rechtsmittel nicht eingetreten wird oder die das Rechtsmittel zurückzieht.