Citation: 6B_1036/2014 E. 1.4.1

1.4.1. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe aus allgemeiner Lebenserfahrung gewusst, dass das Überstülpen eines Plastiksacks über den Kopf zunächst zu Atemnot und schliesslich - beim Beibehalten der Versperrung der Luftzufuhr - zu einer lebensgefährlichen Situation führen würde. Er habe diese Gefahr auch gewollt. Aus seinem Vorgehen könne nichts anderes geschlossen werden. Er habe A.________ beherrschen, seinen aufgestauten Frust ablassen und ihr "den Meister zeigen" wollen. Er habe sie erschrecken und ihr Schmerzen zufügen wollen und beabsichtigt, sie mit einem Plastiksack über dem Kopf am Atmen zu hindern. Diese Handlungen würden allesamt eine gewisse Intensität des Einwirkens voraussetzen, andernfalls sie ihre Wirkung verfehlen würden. Der Frau den "Atem nehmen" sei das gewollte Ziel der Machtausübung. Gleichzeitig ergebe sich dadurch - Vollendung des Deliktes vorausgesetzt - eine unmittelbar lebensgefährliche Situation, um welche der Beschwerdeführer gewusst und die er gewollt habe (Urteil S. 34).