Citation: 6B_328/2017 E. 1

Der Beschwerdeführer rügt, die im Rahmen der Überwachung des Telefonanschlusses von A.________ gegen ihn erhobenen Beweise seien wegen Verstosses gegen Art. 9 Abs. 2 und 3 des damals geltenden Bundesgesetzes betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs vom 6. Oktober 2000 (BÜPF; SR 780.1) nicht verwertbar. Es handle sich um Zufallsfunde, welche vor weiteren Ermittlungshandlungen gegen ihn hätten genehmigt werden müssen. Die Genehmigung sei aber erst am 19. Juni 2009 und damit verspätet erfolgt, da die Überwachungsmassnahme gegen A.________ unter Einbezug der Erkenntnisse gegen den Beschwerdeführer bereits im Juni/Juli 2008 verlängert und damit auf diesen ausgeweitet worden sei.