Citation: 8C_374/2024 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz stellte gestützt auf die medizinischen Akten fest, der Beschwerdeführer sei ab dem 23. November 2012 bis am 17. Juli 2014 sowohl in der angestammten als auch in angepasster Tätigkeit vollständig arbeitsunfähig gewesen. Daraus resultiere ein Invaliditätsgrad von 100 % und ein Anspruch auf eine ganze Rente vom 1. November 2013 bis zum 31. Oktober 2014 (Art. 28 Abs. 1 lit. b und c i.V.m. Art. 29 Abs. 3 IVG i.V.m. Art. 17 ATSG und Art. 88a Abs. 1 IVV), wobei Art. 47 IVG vorbehalten bleibe. Alsdann prüfte das kantonale Gericht, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nach Abschluss der beruflichen Massnahmen ab dem 1. September 2018 wieder rentenrelevant verschlechtert habe. Dabei mass es dem SMAB-Gutachten vom 20. April 2021 Beweiskraft zu. Danach habe beim Beschwerdeführer aufgrund einer Neuropathie am linken Knie ab Mai 2015 bis zur Neurolyse des Ramus infrapatellaris des Nervus saphenus links am 5. Juni 2020 eine Leistungsminderung von 20 % bestanden. Seit Juli 2020 sei er in der Tätigkeit als Automatikmonteur, zu der er von der IV-Stelle umgeschult worden sei, mit entsprechendem Belastungsprofil uneingeschränkt arbeitsfähig. Aus psychiatrischer Sicht bestehe keine Limitierung der Arbeitsfähigkeit. Zudem habe sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nach der SMAB-Begutachtung nicht relevant verschlechtert. Die Vorinstanz kam deshalb zum Schluss, es habe ab 1. September 2018 eine 80%ige und ab Juni 2020 mindestens bis zum Zeitpunkt des Gutachtens vom 20. April 2021 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestanden, worauf sie in Anwendung eines Einkommensvergleichs einen Rentenanspruch ab 1. September 2018 verneinte.