Citation: 6B_1193/2021 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer beanstandet ferner den Schuldspruch wegen Drohung. Er stellt sich auf den Standpunkt, dass er sich unbestrittenermassen der einfachen Körperverletzung mit einem Messer strafbar gemacht habe. Dies setze voraus, dass zuvor ein Messer gezückt und gegen die geschädigte Person erhoben werde. Die dadurch geschaffene bedrohliche Situation werde deswegen vom Straftatbestand der qualifizierten einfachen Körperverletzung umfasst und könne demnach für sich allein genommen keine zusätzliche Drohung darstellen. Die ihm von der Vorinstanz angelastete Drohung durch konkludentes Verhalten sei damit eine durch die qualifizierte einfache Körperverletzung mitbestrafte Vortat. Die Vorinstanz habe sich zur Frage der Konkurrenz zwischen der Drohung und der qualifizierten Körperverletzung nicht geäussert.