Citation: 9C_360/2019 E. 6.2

6.2. In der vorinstanzlichen Beschwerde wurde zur Hauptsache die Erledigung der drei Einspracheverfahren in einem einzigen Entscheid gerügt. Das kantonale Verwaltungsgericht beabsichtigte, das Verfahren bis zum rechtskräftigen Urteil in dem vor Bundesgericht hängigen Verfahren 9C_618/2018 zu sistieren. Der Beschwerdeführer sprach sich dagegen aus, weil die sich stellende Rechtsfrage der Zulässigkeit der Vereinigung der Einspracheverfahren unabhängig von den Rechtsfragen im Verfahren 9C_618/2018 sei. In der Folge sah das kantonale Verwaltungsgericht von einer Verfahrenssistierung ab, dies in Anbetracht der Tatsache, dass der Beschwerdeführer noch einmal beteuert habe, dass es im vorliegenden Verfahren lediglich um die Beurteilung der seitens der Ausgleichskasse erfolgten Verfahrensvereinigung gehe. Gleichwohl behandelte es in seinem Entscheid auch die materiellen Rügen in der nach dem Urteil 9C_618/2018 vom 26. November 2018 (unaufgefordert) eingereichten Beschwerdeergänzung. Damit nahm es - nach Ablauf der Beschwerdefrist - eine Ausdehnung des Verfahrens über die Frage der Zulässigkeit der Vereinigung der Einspracheverfahren hinaus vor (zu den Voraussetzungen BGE 122 V 34 E. 2a S. 36; Urteil 2C_623/2016 vom 28. Juli 2017 E. 2.3.1), wozu indessen keine Verpflichtung bestand (Urteil 9C_203/2019 vom 28. Mai 2019 E. 2.2 mit Hinweis). Damit ist aber dem Vorwurf mutwilliger Prozessführung im Sinne des Festhaltens an einer offensichtlich gesetzwidrigen Auffassung (Urteil 8C_229/2013 vom 25. Juli 2013 E. 4.1 mit Hinweisen) der Boden entzogen; die damit begründete Kostenauflage verletzt daher Bundesrecht.