Citation: 2C_324/2007 10.07.2007 E. 3

3.1 Die Beschwerdeführer machen zunächst eine Verletzung von Treu und Glauben (Art. 9 BV) geltend, weil ihnen keine Gelegenheit zur Verbesserung des "Revisionsgesuchs" vom 1. August 2003 gegeben worden sei. Sie übersehen dabei, dass es Sache des Steuerpflichtigen ist, von sich aus innert der gesetzlichen Frist von § 156 StG/ZH (90 Tage seit Entdeckung des Revisionsgrundes) ein gehörig begründetes Revisionsgesuch zu stellen, wenn er die nachträgliche Korrektur eines rechtskräftigen Entscheides erwirken will. Die Eingabe vom 1. August 2003 entsprach nicht den gesetzlichen Anforderungen (§ 157 StG/ZH), indem sie u.a. keine Darstellung und auch keine Belege über die Einhaltung der Revisionsfrist enthielt. Im Übrigen wurden die Beschwerdeführer vom Kantonalen Steueramt am 24. September 2004 ausdrücklich auf die einschlägige gesetzliche Regelung (§ 155 ff. StG/ZH) und insbesondere auf die 90-tägige Frist zur Stellung des Revisionsbegehrens hingewiesen. Doch auch die am 11. Oktober 2005 eingereichte, nunmehr ausdrücklich als Revisionsbegehren bezeichnete Eingabe enthielt nicht die erforderlichen Angaben zur Einhaltung der Revisionsfrist. 3.2 Weiter rügen die Beschwerdeführer eine Verletzung des Grundsatzes der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (Art. 127 Abs. 2 BV), weil der tatsächliche Wert ihres Vermögens bereits am 31. Dezember 1999 weniger als die veranlagten 16 Mio. Franken ausgemacht habe. Sie verkennen, dass vorliegend die Richtigkeit bzw. Verfassungsmässigkeit der Veranlagung nicht beurteilt werden kann; Verfahrensgegenstand bildet allein die Frage, ob ihr Revisionsgesuch hätte behandelt und die Veranlagung hätte überprüft werden müssen. 3.3 Schliesslich ist nicht weiter auf die Beschwerde einzugehen, soweit zusätzlich eine Rechtsverzögerung durch die Steuerverwaltung behauptet wird: Zum einen sind solche Rügen regelmässig bei der kantonalen Aufsichtsbehörde anzubringen. Zum andern zielt die Rechtsverzögerungsbeschwerde auf die verbindliche Anweisung an die betroffene Behörde ab, die Sache an die Hand zu nehmen. Hat diese einen Entscheid getroffen, so besteht im Allgemeinen und auch hier kein Rechtsschutzinteresse an einer Überprüfung der Verfahrensdauer mehr (vgl. BGE 125 V 373 E. 1 S. 374; Fritz Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 227).