Citation: H 51/04 13.11.2006 E. 3

Vorliegend ist einzig darüber zu entscheiden, ob die Vorinstanz zu Recht auf die Beschwerde nicht eingetreten ist. Dagegen kann auf die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erneuerten materiellen Anträge nicht eingetreten werden (BGE 125 V 505 Erw. 1). 3.1 Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Kraft getreten. Gemäss Art. 52 Abs. 1 ATSG kann gegen Verfügungen innerhalb von 30 Tagen bei der verfügenden Stelle Einsprache erhoben werden. Nach der Rechtsprechung sind neue Verfahrensvorschriften mangels anders lautender Übergangsbestimmungen mit dem Tag des In-Kraft-Tretens sofort und in vollem Umfang anwendbar (RKUV 1998 Nr. KV 37 S. 316 Erw. 3b mit Hinweisen). Die allgemeinen Verfahrensbestimmungen des 4. Kapitels des ATSG (Art. 27-62) treten somit grundsätzlich sofort in Kraft. Soweit allerdings eine Frist im Zeitpunkt des In-Kraft-Tretens des Gesetzes noch nicht abgelaufen ist, richten sich der Fristenlauf und die allfällige Rechtsmittelinstanz nach dem bisherigen Recht (BGE 130 V 4 Erw. 3.2; so auch Art. 117 MVG vgl. auch Urteil S. vom 28. Mai 2003, U 255/01; Kieser, ATSG-Kommentar, Art. 82 Rz. 8). 3.2 Die Verfügung vom 28. November 2002, mit welcher unter anderem der Anspruch auf eine Vaterwaisenrente des Beschwerdeführers auf Ende August 2001 terminiert wurde, ging diesem frühestens am Freitag, 29. November 2002 zu, sodass die 30-tägige Anfechtungsfrist unter Berücksichtigung der Gerichtsferien frühestens am 13. Januar 2003 endete. Wie in der Rechtsmittelbelehrung der erwähnten Verfügung richtig angegeben, hätte dagegen beim zuständigen kantonalen Gericht Beschwerde erhoben werden können, da die formellen Vorschriften des ATSG, welche unter anderem das Einspracheverfahren für Streitigkeiten im Bereiche der AHV vorsehen, für die am 28. November 2002 erlassene Verfügung noch keine Anwendung fanden. Damit konnte das Schreiben vom 19. Dezember 2002 nicht als Einsprache gegen die erwähnte Verfügung entgegengenommen und behandelt werden.