Citation: I 300/06 09.10.2006 E. A

P.________, geboren 1953, war als Inkasso-Sachbearbeiterin angestellt. Nach eigenen Angaben jätete sie am 6. Juli 2003 auf dem Balkon Blumenkisten. Beim Versuch, ein kleines Bäumchen herauszuziehen, kam ihr eine nach ihrer Aussage ungefähr 300 kg schwere, auf zwei Beinen stehende und an die Balkonmauer gelehnte Blumenkiste entgegen; sie konnte sie mit beiden Beinen halten und so verhindern, dass Weiteres passierte. Am nächsten Tag verspürte sie in den Füssen ein Ameisenkribbeln und am zweiten Tag wurde sie wegen starker Schmerzen notfallmässig ins Spital eingeliefert. P.________ verlor den Arbeitsplatz. Mit Verfügungen vom 15., 16. und 17. Februar 2005 verweigerte ihr die IV-Stelle des Kantons Zürich, vor allem gestützt auf das Gutachten des Prof. Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH für Neurologie, vom 12. November 2004, den Anspruch auf Invalidenrente, berufliche Massnahmen und Hilflosenentschädigung, weil die angestammte Tätigkeit als Sachbearbeiterin weiterhin zu einem vollen Pensum zumutbar sei und keine Hilflosigkeit bestehe. Sie bestätigte dies mit Einspracheentscheid vom 1. Juli 2005.