Citation: 1C_52/2023 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und ist durch das angefochtene Urteil, mit dem die Vorinstanz die beanstandete Wegweisung als rechtmässig beurteilte, besonders berührt (Art. 89 Abs. 1 BGG). Die ihm gegenüber ausgesprochene Wegweisung und Fernhaltung ist jedoch längst abgelaufen, womit der Beschwerdeführer grundsätzlich kein aktuelles Interesse an der Behandlung der Beschwerde mehr hat. Indes verzichtet das Bundesgericht ausnahmsweise auf dieses Erfordernis, wenn sich die aufgeworfenen Fragen unter gleichen oder ähnlichen Umständen jederzeit wieder stellen können, eine rechtzeitige Überprüfung im Einzelfall kaum je möglich wäre und die Beantwortung wegen deren grundsätzlicher Bedeutung im öffentlichen Interesse liegt (BGE 149 V 49 E. 5.1; 142 I 135 E. 1.3.1; 138 II 42 E. 1.3). Diese Voraussetzungen sind vorliegend erfüllt (vgl. Urteil 1C_134/2022 vom 14. September 2022 E. 1.1). Insofern steht das fehlende aktuelle Interesse des Beschwerdeführers einem Eintreten auf die Beschwerde nicht entgegen.