Citation: 1A.63/2000 12.04.2000 E. 2

2.- Die Beschwerdeführerin rügt ebenfalls den Umfang der bewilligten Rechtshilfe. Die verfügten Massnahmen gingen in sachlicher und zeitlicher Hinsicht über das hinaus, was die deutschen Behörden verlangten, und verletzten daher den Grundsatz der Verhältnismässigkeit. Diese Kritik beruht auf einer unzutreffenden, allzu restriktiven Auslegung des Rechtshilfeersuchens. Nach der Rechtsprechung sind alle Massnahmen zulässig, für die das Rechtshilfebegehren bei vernünftigem Verständnis eine Grundlage bildet und für welche die Voraussetzungen der Rechtshilfeleistung erfüllt sind. Dieses Vorgehen erübrigt spätere ergänzende Ersuchen der ausländischen Behörden (BGE 121 II 241 E. 3a S. 243). Das Obergericht hat näher dargelegt, dass im vorliegenden Fall von einem Begehren um vollumfängliche Information über das Konto Nr. 598616 auszugehen ist. Es kann auch in diesem Punkt auf dessen zutreffende Begründung verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).