Citation: 4A_467/2020 E. 2.5.3

2.5.3. Hier hat die Vorinstanz zwar die Arbeit dennoch auf sich genommen, so dass argumentiert werden könnte, es lasse sich kein Effizienzgewinn mehr erzielen. Auch insoweit ist der angefochtene Entscheid aber nicht zu beanstanden. Im Einzelfall kann es mit Blick auf ein allfälliges Rechtsmittelverfahren effizient erscheinen, den Aufwand auf sich zu nehmen, um den Entscheid auf eine Eventualbegründung stützen zu können, falls die Rechtsmittelinstanz die Hauptbegründung beanstanden sollte. Dies ändert nichts an der Tragfähigkeit der Hauptbegründung. Überspitzter Formalismus könnte in Betracht fallen, wenn die verlangte Angabe für die Vorinstanz von Vornherein mit keinem Zeitgewinn verbunden wäre, beispielsweise wenn eine Eingabe ohnehin nicht mehrere Seiten oder überhaupt nur die relevanten Angaben enthält oder wenn sich die Aktenstelle aus den vorhandenen Hinweisen im Gesamtzusammenhang präzise lokalisieren lässt, auch wenn keine Seitenzahl oder Randziffer genannt wurde (vgl. zu Letzterem: Urteil des Bundesgerichts 4A_142/2017 vom 3. August 2017 E. 3.3). Derartiges macht der Beschwerdeführer aber nicht geltend.