Citation: 1C_616/2023 E. 5.3

5.3. Entgegen den Beanstandungen der Beschwerdeführenden trifft es - wie soeben gesehen - nicht zu, dass sich aus der Baubewilligung keine vertretbaren Gründe für die ausreichende Eingliederung des Bauvorhabens ergeben. Die Vorinstanz hat sie ausführlich wiedergegeben und sie als solche qualifiziert. Dabei war die Vorinstanz nicht verpflichtet, auf die Bilder und Fotomontagen der Beschwerdeführenden im Einzelnen einzugehen, da diese bloss einen Bestandteil der rein appellatorischen Ausführungen zur Einordnung des Bauvorhabens in das Ortsbild darstellen. Das rechtliche Gehör verlangt zwar von der Vorinstanz ihren Entscheid zu begründen, es ist dabei aber nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken (ausführlich dazu BGE 136 I 229 E. 5.2; 134 I 83 E. 4.1), was sie vorliegend getan hat. Es kann somit offenbleiben, ob diese Rüge überhaupt ausreichend begründet wurde, was zumindest zweifelhaft ist.