Citation: 2C_377/2024 E. 3.4

3.4. Gemäss den Feststellungen des Migrationsamts in der Verfügung vom 8. Dezember 2023 hielt sich die Beschwerdeführerin vom 25. Juli 2020 bis am 1. Februar 2021 während 6¼ Monaten und vom 6. Februar 2021 bis am 30. August 2021 während 6¾ Monaten in der Türkei auf (Art. 105 Abs. 2 BGG). Da sie jedoch bereits zuvor ihren Lebensmittelpunkt von der Schweiz in die Türkei verlegt hatte, seien diese beiden Auslandaufenthalte - so das Migrationsamt - für das Erlöschen der Niederlassungsbewilligung der Beschwerdeführerin nicht mehr von Belang. Die Vorinstanz schloss sich dieser Argumentation an und hielt fest, die Niederlassungsbewilligung der Beschwerdeführerin sei aufgrund ihrer Abwesenheit ab Juli 2020 von Gesetzes wegen erloschen; zudem habe das Migrationsamt zutreffend angenommen, dass die Beschwerdeführerin schon einige Jahre vorher, und zwar spätestens im Jahr 2015, ihren Lebensmittelpunkt ins Ausland verlegt hatte (vgl. E. 3.3 [S. 5] des angefochtenen Urteils). Der vorinstanzliche Entscheid beruht damit - wie bereits die diesem zugrundeliegende Verfügung des Migrationsamts - auf zwei alternativen Begründungen, die je für sich den Ausgang des Verfahrens besiegeln. In solchen Fällen muss sich die beschwerdeführende Person mit beiden Begründungen auseinandersetzen und darlegen, dass jede von ihnen Recht verletzt (BGE 142 III 364 E. 2.4 mit Hinweisen; Urteil 2C_122/2024 vom 5. März 2024 E. 2.3). Wird dies in Bezug auf eine der Begründungen der Vorinstanz unterlassen, braucht sich das Bundesgericht mit der anderen Begründung nicht mehr zu befassen (Urteil 2C_122/2024 vom 5. März 2024 E. 2.5; vgl. auch BGE 139 II 233 E. 3.2; Urteil 2C_84/2024 vom 30. September 2024 E. 1.6).