Citation: 2C_962/2020 E. 2.3

2.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Das Vorbringen von Tatsachen, die sich erst nach dem angefochtenen Entscheid ereigneten oder entstanden (echte Noven), ist vor Bundesgericht unzulässig (BGE 143 V 19 E. 1.2, mit Hinweisen). Das vom Beschwerdeführer eingereichte Schreiben der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm vom 3. November 2020 ist nach dem angefochtenen Urteil vom 22. Oktober 2020 entstanden. Folglich stellt es ein echtes Novum dar, das im vorliegenden Verfahren unbeachtlich ist. Das Schreiben der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn vom 29. Juni 2020 hätte bereits der Vorinstanz vorgelegt werden können. Es ist deshalb hier nicht zu berücksichtigen, zumal der Beschwerdeführer auch nicht dartut, inwieweit erst das Urteil der Vorinstanz zur Einreichung dazu Anlass gab.