Citation: 5D_142/2013 E. 3

Der Beschwerdeführer beruft sich darauf, in der Verfügung sei "eine Frist von 10 Tagen ab Zustellung dieser Verfügung angesetzt" worden. Die Abholungseinladung der Post habe er am 20. Februar 2013 erhalten. Er habe die Verfügung am 27. Februar 2013, also innerhalb der siebentägigen Abholfrist, entgegengenommen und ausgehend von ihrem Wortlaut eine Zahlungsfrist bis am 9. März 2013 berechnet. Das Obergericht habe aber nicht auf den Wortlaut der Verfügung abgestellt, sondern eine fiktive Frist angenommen, von der er nichts gewusst habe und auf die er nicht aufmerksam gemacht worden sei. Das Obergericht hätte auf diese abweichende Berechnung hinweisen müssen, so sie denn überhaupt zutreffend sein sollte. Das Verhalten des Obergerichts verletze Treu und Glauben, sei willkürlich und bringe ihn um sein Beschwerderecht und damit um sein rechtliches Gehör.