Citation: 2C_680/2015 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin behauptet im Wesentlichen eine Verletzung des rechtlichen Gehörs: Das Verwaltungsgericht sei ihren Ausführungen nicht gefolgt, sondern habe betreffend die Höhe der Vollkosten für die überbetrieblichen Kurse einseitig auf die blossen Behauptungen von Y.________ abgestellt. Namentlich habe die Vorinstanz auch dem Beweisantrag nicht entsprochen, den Beschwerdegegner zu verpflichten, "Rechenschaft darüber abzulegen, welche Dienstleistungen [er] gegenüber dem Berufsbildungsfonds und der Paritätischen Landeskomission (PLK) zu welchen Ansätzen in welcher Höhe und aufgrund welcher Anspruchsgrundlagen in Rechnung stellte. Sämtliche sachdienlichen Akten für die Jahre ab 2007 seien zu edieren, inkl. Belege betreffend Höhe und Verwendung der vom Beschwerdegegner erhobenen Mitgliederbeiträge samt Berechnungsgrundlagen ab 2007." Ebenso habe die Vorinstanz dem Antrag nicht entsprochen, "den damals verantwortlichen Geschäftsführer [von Y.________] zu befragen, inwieweit er die Berechnungen nach verbandspolitischen Vorgaben erstellte." Sodann erblickt die Beschwerdeführerin eine Gehörsverletzung auch im Umstand, dass das Verwaltungsgericht überhaupt nicht auf die von ihr thematisierte Subventionierung der überbetrieblichen Kurse durch den allgemeinverbindlichen Berufsbildungsfonds und die damit einhergehende Ungleichbehandlung von Y.________-Mitgliedern und Nichtmitgliedern eingegangen sei.