Citation: 1C_245/2024 E. 1.3

1.3. Der angefochtene Zwischenentscheid kann somit lediglich unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG selbständig angefochten werden. Inwieweit der Beschwerdeführer einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG erleiden sollte, ist nicht ersichtlich. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers wird dieser nicht dazu verpflichtet, ein neues Baugesuch einzureichen. Er hat laut dem angefochtenen Urteil lediglich seine Baugesuchsunterlagen zu ergänzen, da aus den bisherigen Unterlagen nicht eindeutig hervorgeht, in welchem Abstand zu den Parzellengrenzen und zur Bauzonengrenze die geplante Solartrackeranlage zu stehen kommt. Die Gemeinde wird gestützt darauf zu beurteilen haben, ob die Grenzabstände eingehalten sind und wie der entsprechende Abstand mit Blick auf die benachbarte Landwirtschaftszone zu beurteilen ist. Sollte die Gemeinde feststellen, dass die Grenzabstände nicht eingehalten sind und dementsprechend den Bauabschlag erteilen, kann der Beschwerdeführer diesen Entscheid anfechten. Im Rahmen dieses Rechtsmittelverfahrens kann er ohne Rechtsverlust auch vorbringen, es seien andere bzw. keine Grenzabstände einzuhalten. Eine Anfechtbarkeit des angefochtenen Zwischenentscheids lässt sich auch nicht aus Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ableiten. Wie der Beschwerdeführer eigens festhält, wäre selbst bei einem Entscheid des Bundesgerichts hinsichtlich der Frage des einzuhaltenden Grenzabstands ein Bauentscheid der Baubewilligungsbehörde erforderlich, da diese sich unter anderem damit auseinanderzusetzen hat, wie der geringe Abstand zur Bauzonengrenze hinsichtlich der Baubewilligungsfähigkeit zu bewerten ist.