Citation: I 35/02 08.07.2003 E. A

H.________, geb. 1970, war nach der im Jahre 1989 erfolgreich absolvierten Maurerlehre als Hilfs-Lüftungsmonteur (vom 28. August 1989 bis 31. Dezember 1991), Maurer (vom 13. Januar 1992 bis 31. Januar 1993) sowie als Securitas (vom 1. September 1993 bis 31. Mai 1994) angestellt. Er war seit dem 1. Juni 1994 wiederum im gelernten Beruf als Maurer bei der Firma X.________ tätig und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Berufsunfall versichert gewesen, als er am 19. August 1994 bei der Installation einer Badewanne mit dem Oberkörper gegen den Rahmen eines geöffneten, sich oberhalb der Wanne befindenden Fensters stiess. Laut Berichten des Dr. med. T.________, Allgemeine Medizin, vom 9. und 14. September 1994 sowie des Kreisarztes Dr. med. L.________ vom 30. September 1994 erlitt er dabei eine lumbosacrale Rückenkontusion. Auf die Anmeldung (vom 28. Oktober 1994) zum Leistungsbezug hin, worin Berufsberatung und Umschulung beantragt wurden, klärte die IV-Stelle des Kantons Luzern die gesundheitlichen und die beruflich-erwerblichen Verhältnisse ab. Sie erhob u.a. Angaben bei den ehemaligen Arbeitgebern (Berichte vom 8., 10., 14. und 15. November 1994) und holte eine Stellungnahme des Berufsberaters (vom 27. April 1995) sowie einen Bericht (vom 28. November 1994) des nach dem Unfallereignis vom 19. August 1994 zuerst konsultierten Dr. med. T.________ ein. In der Folge gewährte die IV-Stelle verschiedene Massnahmen beruflicher Art; so sprach sie H.________ nach einem zweimonatigen Einführungslehrgang (vom 2. Mai bis 1. Juli 1995), nebst Stützunterricht im Fach Deutsch, eine insgesamt zweijährige (Vollzeit-)Handelsschule an der Schule Y.________ zu, welche mit einem internen Diplom (ohne Fremdsprachen) im Sommer 1997 abgeschlossen wurde. Den Antrag auf Umschulung zum Technischen Kaufmann lehnte die IV-Stelle mit Verfügung vom 16. April 1998 aus der Überlegung heraus ab, es handle sich hierbei nicht um eine unmittelbar erforderliche Massnahme zur Eingliederung ins Erwerbsleben. Eine praktische Einarbeitung im kaufmännischen Bereich wäre dienlicher. Mit Verfügung vom 10. Dezember 1998 verneinte die IV-Stelle den Anspruch auf eine Umschulung zum Koch, da aus gesundheitlichen Gründen kein Beruf mit überwiegend stehender Tätigkeit ausgeübt werden dürfe.