Citation: I 152/03 23.09.2003 E. 4

4.1 Vorliegend steht eine am 6. Dezember 2001 verfügte Auszahlung von Kinderrenten an die getrennt lebende Ehefrau des Rentenberechtigten zur Diskussion. Bezüglich des Auszahlungsmodus der für die Zeit bis Ende 2001 entstandenen Rentenansprüche findet die erst auf den 1. Januar 2002 in Kraft getretene Regelung von Art. 82 IVV in Verbindung mit Art. 71ter AHVV (Erw. 3.3 hievor) noch keine Anwendung (zur Publikation in der Amtlichen Sammlung bestimmtes Urteil J. vom 22. Mai 2003 [I 492/01], Erw. 3.4 in fine). Massgebend ist die Rechtslage gemäss der zu Art. 35 Abs. 4 IVG ergangenen Rechtsprechung (Erw. 3.2 hievor). 4.2 Die danach erforderlichen Voraussetzungen für die direkte Auszahlung der Kinderrenten an die mit ihren vier Kindern vom Beschwerdeführer getrennt lebende Ehefrau sind erfüllt. Dieser steht die elterliche Obhut über die vier gemeinsamen, bei ihr lebenden Kinder zu und die Unterhaltspflicht des Vaters erschöpft sich mit monatlich Fr. 555.- offensichtlich in einem Kostenbeitrag. Insoweit ist die vorinstanzlich bestätigte Verfügung vom 6. Dezember 2001 nicht zu beanstanden. Für die Zeit ab 1. Januar 2002 ergibt sich nichts anderes, sieht doch der auf dieses Datum in Kraft getretene, nach Art. 82 IVV im Invalidenversicherungsbereich sinngemäss anwendbare Art. 71ter AHVV in Abs. 1 ebenfalls vor, dass die Kinderrente bei getrennt lebenden Eltern auf Antrag dem nicht rentenberechtigten Elternteil auszuzahlen ist, wenn diesem die elterliche Sorge über das Kind zusteht und es bei ihm wohnt (Erw. 3.3 hievor).