Citation: 6B_1118/2017 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer ficht den Schuldspruch wegen mehrfacher Veruntreuung an. Er rügt im Wesentlichen, ein Organ einer Gesellschaft mache sich nach der Rechtsprechung nicht der Veruntreuung strafbar, wenn es in Ausübung seiner Geschäftstätigkeit Vermögenswerte der Gesellschaft unrechtmässig verwende, da das Gesellschaftsvermögen dem Organ einer Gesellschaft nicht anvertraut sei. Bei den fraglichen Vermögenswerten habe es sich um Gesellschaftsvermögen der X.________ AG gehandelt. Die Gelder hätten entgegen der Vorinstanz wirtschaftlich nicht den Bauherren gehört. Eine Veruntreuung von nicht-fremden Geldern sei ausgeschlossen. Ihm seien die Gelder der Bauherren auch deshalb nicht anvertraut gewesen, weil er darüber nicht autonom, sondern nur mit Mitwirkung der Bank I.________ habe verfügen können. Die von den Bauherren auf das Kontokorrentkonto der X.________ GmbH bei der Bank I.________ überwiesenen Vermögenswerte seien von Letzterer zudem autonom sowie gegen seinen Willen und ohne sein Wissen zur Tilgung eigener Forderungen (Zinsen und Amortisationen) verwendet worden. Die Bank I.________ habe die GU-Vereinbarungen zwischen der X.________ GmbH und den Bauherren C.________ und F.________ entworfen und mitunterzeichnet. Er habe sich daher darauf verlassen dürfen, dass die Bank sich an die Vereinbarung halten werde, wonach das Kontoguthaben der Bauherren ausschliesslich zur Bezahlung von wertvermehrenden Bauarbeiten, Werklieferungen und Honorare für Architekten zu verwenden war. Die Bank I.________ habe Kontrollpflichten und eine Überwachungsfunktion gehabt. Da sie ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachgekommen sei, dürfe die Verantwortung für den Abzug der Mittel nicht ihm zugeschoben werden. Ihm vorzuwerfen, er hätte den Bauherren ein anderes Konto angeben müssen bzw. Vorkehrungen zum Schutz von deren Geldern treffen sollen, nehme keinen Bezug zur wirtschaftlichen Realität. Es sei gerichtsnotorisch, dass Banken bei Bauvorhaben nur dann Geldmittel zur Verfügung stellen, wenn sich der Generalunternehmer verpflichte, dass alle damit in Zusammenhang stehenden Zahlungseingänge ausschliesslich auf die von ihnen bezeichneten Konti fliessen. Der X.________ GmbH sei seitens der Bank I.________ erlaubt gewesen, dass ihr Konto bis zur festgelegten Kreditlimite einen Minussaldo aufweise. Die Gelder der Bauherren hätten daher auch nach der Einzahlung auf das Kontokorrentkonto mit dem Minussaldo weiterverwendet werden können. Das Argument der Vorinstanz, die Gelder seien zur Deckung des Minussaldos verwendet worden, gehe daher fehl. Die Vorinstanz gehe überdies willkürlich davon aus, Rückführungen von Hypotheken durch die Bank I.________ hätten erst im dritten Quartal 2012 stattgefunden, obschon seitens der Bank I.________ bereits am 11. und 13. April 2012 ohne sein Einverständnis und sein Wissen Rückzahlungen im Umfang von Fr. 792'856.75 getätigt worden seien. Die Investitionen in Optionen seien nachweislich nicht ab dem Kontokorrentkonto bei der Bank I.________, sondern ab einem Konto bei der Bank J.________ erfolgt. Die Vorinstanz substanziiere weiter nicht, welcher Anteil der Zahlungen der Bauherren G.________ und F.________ effektiv für Optionsgeschäfte verwendet wurde. Die Investitionen in Optionen seien zum damaligen Zeitpunkt sodann nicht wertlos gewesen. Der Beschwerdeführer bestreitet schliesslich, mit Vorsatz gehandelt zu haben.