Citation: 8C_482/2013 E. A

Laut Unfallmeldung der Firma V.________ GmbH vom 8. November 2011 zog sich ihr "stv. Geschäftsführer" W.________ (Jg. 1966) am 22. Oktober 2011 bei einer Auseinandersetzung in einem Nachtclub Gesichtsverletzungen zu. Die SWICA Versicherungen AG anerkannte ihre Leistungspflicht als Unfallversicherer vorerst, kam für die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Wegen selbst provozierter Gefahr (Art. 49 Abs. 2 lit. b UVV) kürzte die SWICA den Taggeldanspruch mit Verfügung vom 12. November 2012 um 50 %. Dagegen liess W.________ Einsprache erheben und gleichzeitig um Akteneinsicht und Fristansetzung zur ergänzenden Einsprachebegründung ersuchen. Mit Schreiben vom 3. Dezember 2012 setzte die SWICA eine Frist bis 31. Januar 2013 zur definitiven Stellungnahme. Diese wurde nach unbenutztem Ablauf bis 15. Februar 2013 verlängert. Im erwähnten Schreiben vom 3. Dezember 2012 hatte die SWICA W.________ auch mitgeteilt, dass die weitere Leistungsausrichtung bis Abschluss der erforderlichen Abklärungen hinsichtlich seiner Versicherungsdeckung im Unfallzeitpunkt sistiert bleibe. Darauf reagierte W.________, indem er am 7. Dezember 2012 um Erlass einer entsprechenden verfahrensleitenden Verfügung ersuchte. Dieses Begehren erneuerte er mit Eingabe vom 9. Januar 2013, wobei er nunmehr für den Unterlassungsfall eine Rechtsverzögerungsbeschwerde in Aussicht stellte. Am 30. Januar 2013 bat W.________ um eine Sistierung des hängigen, die verfügte Taggeldkürzung betreffenden Einspracheverfahrens bis zur Klärung der Frage nach seiner Versicherteneigenschaft. Diesem Ersuchen kam die SWICA mit Schreiben vom 6. Februar 2013 nach.