Citation: 2C_169/2017 E. 4.6

4.6. Der Beschwerdeführer beantragt subeventualiter die Ansetzung einer neuen Ausreisefrist von sechs Monaten. Bei der Ausreisefrist handelt es sich um eine Modalität der Wegweisung (Art. 64d Abs. 1 AuG). Gegen Entscheide über die Wegweisung ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ausgeschlossen (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG). Hingegen steht der betroffenen Person grundsätzlich die subsidiäre Verfassungsbeschwerde offen (Art. 113 BGG). Allerdings setzt diese eigenständige verfassungsrechtliche Rügen voraus (vgl. Art. 116 und Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 137 II 305 E. 3.3 S. 310), die substanziiert begründet werden müssen. Ob vorliegend überhaupt eine solche Rüge substanziiert erhoben wurde, ist zweifelhaft, braucht aber letztlich nicht geklärt zu werden, da auf den Antrag des Beschwerdeführers ohnehin nicht eingetreten werden kann. Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen und beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich Stellung genommen hat (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.1 S. 164). Die Vorinstanz hielt es nicht für zweckmässig, eine neue Ausreisefrist festzusetzen, sondern überliess die Fristansetzung ausdrücklich dem Migrationsamt, wobei es betonte, dass dabei dem Interesse der Mitarbeiter der F.________ AG Rechnung zu tragen sei. Demzufolge liegt bis anhin kein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid betreffend die Ausreisefrist vor, zu welchem sich das Bundesgericht äussern könnte (vgl. Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG). Dem Beschwerdeführer ist es unbenommen, nach Ansetzung einer Ausreisefrist durch das Migrationsamt gegebenenfalls den ordentlichen Rechtsweg zu beschreiten.