Citation: 2C_740/2017 E. 3.1

3.1. Mit den kantonalen Instanzen ist davon auszugehen, dass die Straffälligkeit des Beschwerdeführers ausländerrechtlich relativ schwer wiegt: Der Beschwerdeführer wurde am 6. November 2013 wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen Widerhandlung gegen das Waffengesetz verurteilt. Er hatte in der ersten Hälfte des Monats Februar 2013 von einer ihm angeblich unbekannten Person mindestens 640 Gramm Heroingemisch (Reinmenge von insgesamt 270 Gramm) übernommen und aufbewahrt. Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung liegt der Grenzwert zum schweren Fall für Heroin bei 12 Gramm (BGE 120 IV 334 ff.; 109 IV 143 ff.). Die beim Beschwerdeführer sichergestellt Menge übertraf diese Quantität um das 22-fache, wobei unklar blieb, aus welchen Motiven und zu welchem Zweck der Beschwerdeführer das Heroingemisch in seinem Büro neben einer Pistole der Marke SIG, Kaliber 9 mm, samt Magazin und fünf Patronen aufbewahrte.