Citation: C 148/00 08.02.2001 E. 2

2.- a) Die Rückforderungsverfügung der kantonalen Arbeitslosenkasse vom 17. Juni 1998 ist in Rechtskraft erwachsen. Streitig ist einzig, ob der Beschwerdeführerin die Rückerstattungsschuld zu erlassen ist. Nachdem ihr die Gutgläubigkeit beim Leistungsbezug unbestrittenermassen zugebilligt werden kann, bleibt lediglich noch die zweite - kumulativ zu erfüllende - Erlassvoraussetzung der grossen Härte zu prüfen. b) Nach dem im arbeitslosenversicherungsrechtlichen Erlassverfahren nach Art. 95 AVIG analog anwendbaren (BGE 126 V 50 f. Erw. 1b) Art. 79 AHVV (in der am 1. Januar 1998 in Kraft getretenen Fassung) liegt eine grosse Härte im Sinne von Art. 47 Abs. 1 AHVG vor, wenn die vom Bundesgesetz vom 19. März 1965 über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) anerkannten Ausgaben die nach ELG anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Abs. 1bis Satz 1); es gelten jeweils die bundesrechtlichen Höchstansätze (Abs. 1ter).