Citation: 5A_352/2020 E. 1

Die rubrizierten Parteien sind die unverheirateten Eltern des am xx.xx.2013 geborenen Sohnes C.________, der unter der alleinigen Sorge und Obhut der Mutter steht. Mit Entscheid vom 14. Mai 2014 räumte das Bezirksgericht Muri dem Vater ein Besuchsrecht an jedem zweiten Wochenende von Samstagmorgen bis Sonntagabend und ein Ferienrecht von zwei Wochen ein. Mit Entscheid vom 6. Dezember 2016 schränkte es das Besuchsrecht dahingehend ein, dass der Vater den Sohn jeden ersten und dritten Sonntag von 9 bis 12 Uhr bei der Mutter besuchen darf. Am 25. März 2019 beantragte der Vater, dass er den Sohn jeden ersten und dritten Sonntag von 9 bis 18 Uhr bzw. ab dem Schuleintritt von Samstagmorgen bis Sonntagabend zu sich auf Besuch nehmen und zwei Wochen Ferien mit ihm verbringen darf. Die Mutter beantragte ihrerseits die vollständige Aufhebung des Besuchsrechts. Mit Entscheid vom 3. Juli 2019 errichtete das Bezirksgericht Bremgarten eine Besuchsrechtsbeistandschaft gemäss Art. 308 Abs. 2 ZGB und ersuchte das Familiengericht Bremgarten als KESB, für C.________ einen Beistand zu ernennen und diesen mit der Installation eines begleiteten Besuchsrechts und der Ausarbeitung einer Besuchsrechtsvereinbarung zu betrauen. Die hiergegen erhobene Berufung wie auch das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wies das Obergericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 2. März 2020 ab. Gegen dieses hat die anwaltlich vertretene Mutter am 11. Mai 2020 beim Bundesgericht eine Beschwerde erhoben mit dem Begehren, "das Besuchsrecht des Klägers gemäss Art. 273 wird aufgehoben". Ferner verlangt sie für das ober- und das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege.