Citation: 5A_966/2021 E. 4.3

4.3. Den Beschwerdeführern kann nicht gefolgt werden: Das Obergericht sah von einer Einvernahme von H._______ ab, weil diese zur Klärung der strittigen Tatsache, mithin der Frage, ob ein Darlehen oder eine Schenkung vorliegt, ungeeignet sei. Damit ist die Vorinstanz zu einer antizipierten Beweiswürdigung geschritten (vgl. Urteil 4A_297/2019 vom 29. Mai 2020 E. 4.3.1.2, mit zahlreichen Hinweisen). Weder der von den Beschwerdeführern angerufene Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV noch das Recht auf Beweis nach Art. 152 ZPO stehen einer derartigen antizipierten Beweiswürdigung entgegen (BGE 145 I 167 E. 4.1; 143 III 297 E. 9.3.2). Sie kann vom Bundesgericht nur unter dem Blickwinkel der Willkür geprüft werden (BGE 138 III 374 E. 4.3.2; Urteil 5A_119/2021 vom 14. September 2021 E. 7.2). Die Beschwerdeführer bestreiten letztlich nicht, dass der von ihnen beantragte Beweis nicht geeignet ist, die streitbetroffene Frage zu klären. Entsprechend werfen sie dem Obergericht nicht vor, in diesem Zusammenhang in Willkür verfallen zu sein. Soweit auf die Beschwerde überhaupt einzugehen ist, erweist sie sich daher als unbegründet und das Vorgehen der Vorinstanz ist in keiner Weise zu beanstanden. Damit besteht auch kein Anlass dazu, H._______ zwecks Beweissicherung im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren als Zeugen einzuvernehmen, zumal das Bundesgericht in der Regel keine Beweise abnimmt (Urteil 5A_193/2021 vom 1. April 2022 E. 1.3).