Citation: 1S.24/2005 04.10.2005 E. A

Die Kantonspolizei Luzern stellte in den Räumlichkeiten des von F.________ betriebenen Spielsalons "H.________" in R.________ am 17. Juni 2004 einen betriebsbereiten Geldspielautomaten des Typs "C.________" sicher, für den keine Betriebsbewilligung vorgelegen haben soll. Die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) beschlagnahmte in der Folge den Automaten, die dazugehörenden Schlüssel sowie den Kasseninhalt am 11. Februar 2005. Die Beschlagnahmeverfügung erging "in der Strafuntersuchung gegen F.________ ... wegen Verdacht auf Widerhandlung gegen das Bundesgesetz ... über Glücksspiele und Spielbanken ... gestützt auf Artikel 26, 28, 46 und 47 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsstrafrecht" und wurde der S.________ GmbH als "Eigentümerin und Aufstellerin" des Geldspielautomaten zugestellt. Gegen diese Verfügung führte die S.________ GmbH am 14. Februar 2005 beim Direktor der ESBK Beschwerde. Sie richtete sich dagegen, dass die Firma Eigentümer und Aufsteller des beschlagnahmten Geräts sein solle, und bringt im Übrigen zum Ausdruck, dass die Eigentumsverhältnisse am Spielautomaten nicht klar seien. Der Direktor der ESBK leitete die Beschwerde zuständigkeitshalber an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts weiter mit dem Antrag auf Abweisung, soweit darauf eingetreten werden könne. Mit Entscheid vom 24. Juni 2005 trat die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts auf die Beschwerde der S.________ GmbH nicht ein. Sie führte im Wesentlichen aus, der Firma fehle die Legitimation zur Beschwerde, weil mit ihr nicht die Aufhebung der Beschlagnahme, sondern lediglich die formelle Korrektur der Beschlagnahmeverfügung und die Erwähnung der Inhaberin des Spiellokals "H.________" als Verfügungsadressatin beabsichtigt werde.