Citation: 2C_576/2023 E. 2.3

2.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG; unechte Noven), was in der Beschwerde näher darzulegen ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 143 I 344 E. 3). Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG für die Zulässigkeit von unechten Noven, die bereits im kantonalen Verfahren ohne Weiteres hätten vorgebracht werden können (Urteil 8C_250/2021 vom 31. März 2022 E. 1.3). Echte Noven, d.h. Tatsachen und Beweismittel, die sich erst nach dem vorinstanzlichen Entscheid ereigneten oder erst danach entstanden, sind vor Bundesgericht unzulässig (vgl. BGE 148 V 174 E. 2.2; 143 V 19 E. 1.2). Bei den insgesamt 49 Beilagen der Beschwerde handelt es sich grossteils um Kopien von Dokumenten, die bereits bei den Akten der Vorinstanzen liegen respektive mit der Beschwerde vom 10. Juli 2023 beim Verwaltungsgericht Zug eingereicht wurden. Es handelt sich dabei von vornherein nicht um Noven. Auch das eingereichte Skript zur Verwaltungsrechtspflege im Kanton Zug stellt kein Novum dar, zumal es sich auf das anwendbare Recht und nicht auf die Sachverhaltsgrundlage des vorliegenden Verfahrens bezieht. Die beiden Dokumente betreffend Akteneinsicht bei der Vorinstanz (Akteneingesichtsgesuch vom 18. September 2023; Schreiben betreffend Gewährung Akteneinsicht vom 20. September 2023) sowie das Schreiben der Beschwerdeführerin vom 12. Oktober 2023 an die Vorinstanz sind erst nach dem angefochtenen Entscheid entstanden; sie sind als echte Noven im bundesgerichtlichen Verfahren nicht zu berücksichtigen.