Citation: 8C_115/2021 E. 4.2.1

4.2.1. Zunächst verweist der Beschwerdeführer zutreffend auf das beweiskräftige ABI-Gutachten, wonach sich die Einschränkungen der Leistungsfähigkeit aus psychiatrischer, nephrologischer und rheumatologischer Sicht nur teilweise ergänzen würden und daher teiladditiv zu berücksichtigen seien. Regelmässiges Heben, Tragen und Transportieren von mittelschweren und schweren Lasten seien ihm nicht mehr zumutbar. Körperlich leichte bis intermittierend mittelschwere Tätigkeiten könne er noch während fünf bis sechs Stunden pro Tag verrichten, entweder stundenweise oder mit erhöhtem Pausenbedarf. Die gesundheitsbedingten Limitationen des Anforderungsprofils einer zumutbaren Verweistätigkeit hätten eine Einschränkung der Auswahl an Verweistätigkeiten und damit einen Nachteil in der Arbeitsmarktkonkurrenz zur Folge. Mit dem Beschwerdeführer ist diesen Auswirkungen der Gesundheitsschäden praxisgemäss im Rahmen der gesamthaften Schätzung aller lohnbeeinflussenden Merkmale (vgl. E. 3.2.1 hievor) angemessen Rechnung zu tragen (Urteil 9C_787/2018 und 9C_795/2018 vom 19. Juli 2019 E. 6.4 mit Hinweisen).