Citation: 5P.180/2003 23.06.2003 E. A

Am 17. Oktober 2002 reichte Rechtsanwalt Z.________ bei der Verwaltungskommission des Obergerichts des Kantons Zürich ein Wiedererwägungsgesuch ein mit dem Antrag, die ihm im Beschluss vom 5. Juni 2002 auferlegten Gerichtskosten von Fr. 296.-- seien zurückzunehmen. Darin bestätigte er die Richtigkeit der Überweisung an die I. Zivilkammer des Obergerichts zur Überprüfung der Angemessenheit des ihm von der Einzelrichterin zugesprochenen Honorars als unentgeltlicher Rechtsbeistand, kritisierte aber, vorher nicht angehört worden zu sein. In materieller Hinsicht stellte er sich auf den Standpunkt, dass nach der Rechtsprechung der Armenanwalt nicht anders zu behandeln sei als ein um den Lohn streitender Beamter, der bis zum Betrag von Fr. 20'000.-- kostenlos prozessieren könne. Am 1. April 2003 wies die Verwaltungskommission das Wiedererwägungsgesuch im Sinne der Erwägungen ab; Kosten wurden keine erhoben.