Citation: 7B_1439/2024 E. 5.2.2

5.2.2. Die Vorinstanz verletzt weiter kein Bundesrecht, wenn sie gestützt auf die dem Beschwerdeführer zur Last gelegten Straftaten festhält, im Falle einer Verurteilung drohe ihm eine empfindliche Freiheitsstrafe und die obligatorische Landesverweisung, was mit Blick auf die persönlichen Umstände und seine Bindungen zu seinem Heimatland als gewichtiges Fluchtindiz zu werten sei. Entgegen dem Dafürhalten des Beschwerdeführers ändert daran auch die von ihm bereits ausgestandene Untersuchungshaft von siebeneinhalb Monaten nichts. Aufgrund der Schwere der untersuchten Strafvorwürfe droht ihm selbst unter Berücksichtigung der bereits ausgestandenen Untersuchungshaft noch immer die obligatorische Landesverweisung und eine empfindliche Freiheitsstrafe.