Citation: 1C_317/2016 E. 3.4

3.4. Bezüglich der Bewilligungsfähigkeit eines Bauprojekts ist grundsätzlich der gemäss den Bauplänen vorgesehene künftige Zustand und nicht der Ist-Zustand des Baugrundstücks massgebend. Die Rechtmässigkeit dieses Zustands ist für die Erteilung der Baubewilligung nur dann eine Voraussetzung, wenn dies gesetzlich vorgesehen ist. So setzt zum Beispiel die Bewilligung einer teilweisen Zweckänderung im Sinne von Art. 24 Abs. 2 aRPG voraus, dass die bisherige Nutzung rechtmässig war (vgl. Urteil 1C_535/2012 vom 4. September 2013 E. 4.1.2 mit Hinweis). Der Beschwerdeführer legt nicht dar, gegen welche Normen das strittige Bauvorhaben aufgrund der von ihm geltend gemachten, nicht bewilligten Aufschüttungen auf dem Baugrundstück verstossen soll und inwiefern die Rechtmässigkeit dieser Aufschüttungen bezüglich der vorliegend Streitgegenstand bildenden Bewilligungsfähigkeit des Bauprojekts entscheidrelevant sein soll. Dies ist auch nicht ersichtlich, zumal sich diesbezüglich auch im angefochtenen Urteil keine konkreten Angaben finden. Demnach ist mangels substanziierter Ausführungen zur Rechtserheblichkeit auf die Rügen des Beschwerdeführers, die Vorinstanz sei bei der Verneinung von unbewilligten Terrainaufschüttungen dem Untersuchungsgrundsatz nicht nachgekommen und habe bestehende Beweismittel willkürlich gewürdigt, nicht einzutreten. Gleiches gilt bezüglich der Rüge, die Vorinstanz habe bezüglich ihrer Feststellung, wonach der Beschwerdegegner zwischen 1987 und 1998 und insbesondere seit 2015 keine unbewilligten Terrainaufschüttungen vorgenommen habe, die Beweislastregel gemäss Art. 8 ZGB verletzt.