Citation: I 656/06 09.01.2007 E. 4

Aufgrund der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist vorab streitig, ob bzw. in welchem Ausmass der Versicherte noch arbeitsfähig ist. 4.1 Die ärztliche Feststellung des Gesundheitsschadens, d.h. die Befunderhebung und die gestützt darauf gestellte Diagnose betreffen eine Tatfrage. Soweit diese ärztliche Stellungnahme sich zu dem in Anbetracht der festgestellten (diagnostizierten) gesundheitlichen Beeinträchtigungen noch vorhandenen funktionellen Leistungsvermögen ausspricht, die eine versicherte Person im Einzelfall noch hat, handelt es sich ebenfalls um eine Tatfrage. In diesem Sinne ist die aufgrund von (medizinischen) Untersuchungen gerichtlich festgestellte Arbeits(un)fähigkeit Entscheidung über eine Tatfrage (vgl. noch nicht in der Amtlichen Sammlung veröffentlichtes Urteil B. vom 28. September 2006, I 618/06 Erw. 3.2). 4.2 Die Ärzte der Medas X.________ diagnostizierten in ihrem Gutachten vom 8. September 2005 im Wesentlichen ein chronisches lumbospondylogenes Syndrom rechts mit möglicherweise radikulärem Reizsyndrom S1 bei Osteochondrose mit medianer linksbetonter Diskushernie L5/S1 sowie Osteochondrose mit medianer Protrusion L4/5. Vor diesem Hintergrund erachteten sie den Versicherten "in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Gemeindearbeiter sowohl auf dem Friedhof als auch bei der Altstoffsammelstelle [...] aus rheumatologischen Gründen bleibend nicht mehr für arbeitsfähig, da die Tätigkeit mit Heben schwerer Lasten über 15 kg, ergonomisch ungünstigen und monotonen Körperstellungen und Arbeiten in gebückter Haltung verbunden ist". Dagegen sei ihm eine "alternative körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit zu 100 % zumutbar". Der Bericht der Ärzte der Klinik A.________ vom 5. April 2004 sah prognostisch gar eine volle Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit vor ("im 3. Monat nach Klinikaustritt sind 75 % Arbeitsfähigkeit vorgesehen, dann sollte eine 100%ige Arbeitsfähigkeit möglich sein. Vermieden sollten häufige Tätigkeiten in vorgeneigten Körperpositionen werden."). Namentlich gestützt darauf und im Anschluss an die Verwaltung gelangte die Vorinstanz zum Schluss, der Versicherte sei für eine leichte, wechselbelastende und rückenschonende Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig. Diese Feststellung ist nach dem Gesagten (Erw. 3.1) tatsächlicher Natur und daher für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich. Der Beschwerdeführer vermag denn auch eine offensichtlich unrichtige Tatsachenfeststellung namentlich nicht mit den abweichenden Beurteilungen der behandelnden Ärzte Dr. S.________, Spezialarzt für Chirurgie, (etwa vom 19. August 2004) sowie Dr. U.________, Spezialarzt für Innere Medizin, (etwa vom 2. Februar 2006) zu begründen. Denn die Vorinstanz hat in nachvollziehbarer Weise dargelegt, weshalb es nicht auf die Berichte dieser beiden Ärzte sondern im Wesentlichen auf das polydisziplinäre Gutachten der Medas X.________ abstellte.