Citation: I 415/03 23.02.2004 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat die Rüge, bei der psychiatrischen Untersuchung durch Dres. med. K.________ und C.________ sei Voreingenommenheit zu beanstanden, weil letzterer Arzt aus ethnischen und ausländerfeindlichen Gründen ein diskriminierendes Gutachten ausgestellt hätte und zudem der Muttersprache des Versicherten nicht mächtig gewesen wäre, zu Recht als unbegründet abgewiesen. Zum einen deutet nichts auf eine solche Befangenheit hin, zum anderen wurde das Gutachten auch von der als Gutachterin nicht beanstandeten Dr. med. K.________ mitunterzeichnet. Schliesslich hielten die Gutachter in ihrem Bericht vom 20. August 2001 ausdrücklich fest, dass nicht die schlechten Deutschkenntnisse des sonst bewusstseinsklaren und allseitig orientierten Versicherten, sondern die mangelhafte Intelligenz, der niedrige Bildungsgrad und die ungenügende kulturelle Eingewöhnung die Abklärung erschwert hatten. Dieses Ergebnis ist somit nicht zu beanstanden. 2.2 Die Vorinstanz hat sodann in sorgfältiger und einlässlich begründeter Würdigung der medizinischen Aktenlage zu Recht auf die überzeugende, von der Verwaltung in Auftrag gegebene interdisziplinäre Abklärung abgestellt. Gestützt auf die internistisch-rheumatologische Expertise von Dr. med. F.________, Facharzt für Innere Medizin und Rheumaerkrankungen (vom 14. August 2001), sowie auf das psychiatrische Gutachten von Dres. med. K.________ und C.________, Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie (vom 20. August 2001), hat sie auf eine 60%ige Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer behinderungsangepassten, körperlich leichten bis knapp mittelschweren Tätigkeit geschlossen. Den davon abweichenden Bescheinigungen einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit durch die behandelnde Ärztin Dr. med. M.________, auf die sich der Beschwerdeführer wie schon im kantonalen Verfahren beruft, kann im Sinne der zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid, auf welche verwiesen wird, nicht gefolgt werden. 2.3 Was hiegegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgetragen wird, vermag nicht zu überzeugen. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers beruhen sowohl die rheumatologische als auch die psychiatrische Begutachtung auf genauen Tatsachen und sind überzeugend. Demzufolge hat das kantonale Gericht zu Recht geschlossen, dem Beschwerdeführer sei eine körperlich leichte bis knapp mittelschwere Tätigkeit weiterhin zu 60 % zumutbar, ohne dass dabei berufliche Eingliederungsmassnahmen durchzuführen wären. Unter diesen Umständen ist auch von einem zusätzlichen psychiatrischen Gutachten kein entscheidswesentlicher Aufschluss zu erwarten, weshalb davon abzusehen ist. 2.4 In erwerblicher Hinsicht hat die Vorinstanz richtig befunden, nach Heranziehen der Dokumentation über Arbeitsplätze (DAP) und Ermittlung des Invalideneinkommens nach Tabellenlöhne (LSE) sowie einer Herabsetzung des statistischen Lohnes um 15 % resultiere aus dem Vergleich der beiden Einkommen (Valideneinkommen von Fr. 57'866.10 und Invalideneinkommen von Fr. 29'016.15) ein Invaliditätsgrad von 49,85 %. Mit dem dagegen erhobenen Einwand, ein behinderungsbedingter Abzug wäre im vorliegenden Fall nicht berücksichtigt worden, stösst der Beschwerdeführer ins Leere, wobei er die Höhe des Abzuges an sich nicht beanstandet. 2.5 Im zur Publikation in BGE V bestimmten Urteil R. vom 19. Dezember 2003, U 27/02, hat das Eidgenössische Versicherungsgericht in Änderung der Rechtsprechung gemäss BGE 127 V 129 entschieden, dass ein rechnerisch exakt ermitteltes Ergebnis nach den Regeln der Mathematik auf die nächste ganze Prozentzahl auf- oder abzurunden ist. Nach dieser Rundungsregel liegt beispielsweise in der Invalidenversicherung bei einem Ergebnis von 49,5 % mathematisch gerundet ein Invaliditätsgrad von 50 % vor, was den Anspruch auf eine halbe Rente begründet. Diese Rechtsprechung findet sofortige Anwendung auf alle hängigen Fälle (Urteil S. vom 15. Januar 2004, U 173/02). Im vorliegenden Fall ist das aus dem Einkommensvergleich resultierende Ergebnis von 49,85 % nach der genannten Rechtsprechung auf einen Invaliditätsgrad von 50 % aufzurunden, weshalb der Beschwerdeführer Anspruch auf eine halbe Rente hat.