Citation: 6B_317/2024 E. 1.1

1.1. Die Beschwerde in Strafsachen ist in erster Linie ein reformatorisches Rechtsmittel (Art. 107 Abs. 2 BGG). Daher muss die Beschwerdeschrift grundsätzlich einen Antrag in der Sache enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Aufhebungsanträge oder Anträge auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur neuen Entscheidung allein genügen nicht, ausser wenn das Bundesgericht im Falle der Gutheissung der Beschwerde ohnehin nicht reformatorisch entscheiden könnte (BGE 137 II 313 E. 1.3; 136 V 131 E. 1.2; 134 III 379 E. 1.3; je mit Hinweis). Allerdings reicht ein Begehren ohne Antrag in der Sache aus, wenn sich aus der Begründung zweifelsfrei ergibt, was mit der Beschwerde angestrebt wird (BGE 137 II 313 E. 1.3; Urteile 6B_1301/2023 vom 11. März 2024 E. 1; 6B_1331/2023 vom 12. Januar 2024 E. 1; 6B_532/2023 vom 9. Oktober 2023 E. 1; je mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin stellt den Hauptantrag, das obergerichtliche Urteil sei aufzuheben (Rechtsbegehren Ziffer 1) und die Sache sei zur neuen Entscheidung an das Obergericht zurückzuweisen (Rechtsbegehren Ziffer 2). Eventualiter beantragt er, der Beschwerdegegner 2 sei wegen sexueller Handlungen mit einem Kind zu verurteilen und "die Sache sei zur Festsetzung der Strafe, der Beurteilung der Zivilforderungen und der Kostenfolge zurückzuweisen" (Rechtsbegehren Ziffer 3). In der Begründung der Beschwerde bemängelt die Beschwerdeführerin die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen zur Schändung, obwohl sie dazu keinen Antrag stellt. Was die sexuellen Handlungen mit einem Kind anbelangt, beantragt sie immerhin eventualiter eine Verurteilung. Auf die Beschwerde kann trotz mangelhafter Formulierung des Rechtsbegehrens eingetreten werden.