Citation: 7B_69/2025 E. 3.7.1

3.7.1. Wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren bestreitet die Beschwerdeführerin das Vorliegen eines dringenden Tatverdachts, indem sie sich auf den Standpunkt stellt, sie habe keinerlei Kenntnis davon gehabt, dass sich im Fahrzeug Heroin befinde und es lägen auch keine konkreten Indizien vor, die ihre Tatbeteiligung belegen könnten. Zur Begründung führt sie hinsichtlich der vorinstanzlich genannten Verdachtsmomente jeweils eine alternative, sie entlastende Interpretation ins Feld. Insoweit mag es zwar zutreffen, dass der Aufenthalt in Antwerpen und an den weiteren, mittels GPS-Daten ermittelten Standorten isoliert betrachtet kein Indiz für eine Beteiligung an einem Drogengeschäft darstellt. Dasselbe gilt für die auf dem Mobiltelefon abgespeicherten Fotografien von Sitzbänken in einem Park. Mit ihren entsprechenden Vorbringen blendet die Beschwerdeführerin indessen die Tatsache aus, dass sie zusammen mit ihrem Ehemann in flagranti beim Drogentransport aufgegriffen wurde, was bei der Beweiswürdigung miteinzubeziehen ist. Unter dem Gesichtspunkt der Willkür (vgl. E. 3.2 hiervor) ist es namentlich nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz bereits diesen Umstand als ein erhebliches und konkretes Verdachtselement wertet.