Citation: 6B_872/2014 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz stützt sich auf das Gutachten von Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, in M.________, vom 31. Juli 2012 sowie auf sein Ergänzungsgutachten vom 10. Juli 2013. Der Gutachter gelangt zum Schluss, beim Beschwerdeführer liege eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit paranoiden, narzisstischen und dissozialen Anteilen sowie eine Alkohol- und Benzodiazepinabhängigkeit vor. Die Wahrscheinlichkeit, dass er seine Drohungen gegen Leib und Leben in die Tat umsetzen werde, sei sehr hoch. Aus gutachterlicher Sicht sei die Anordnung einer stationären Therapie einzig zweckmässig, um gegenwärtig der Gefahr weiterer Straftaten begegnen zu können. Eine Entlassung in unstrukturierte Verhältnisse werde sehr schnell zu einem Rückfall in alte, gefährliche Verhaltensmuster führen. Eine ambulante Therapie genüge unter diesen Umständen nicht. Die Vorinstanz erachtet das Gutachten als klar und widerspruchsfrei. Der Experte gebe im Einzelnen wieder, aufgrund welcher Kriterien und Faktoren er zu seinen Schlussfolgerungen gelange. Das Gutachten sei auch für einen Laien nachvollziehbar. Der Beschwerdeführer habe nicht substantiiert darlegen können, inwiefern die Expertise unzutreffend sei. Auf die Einholung eines Zweitgutachtens könne unter diesen Umständen verzichtet werden. Im Übrigen werde dies vom Gesetz auch nicht vorgeschrieben.