Citation: 5A_587/2014 E. 2.4.3

2.4.3. Weiter begründete das Zivilgericht die Abweisung des Gesuchs unter Bezugnahme auf Unterlagen, die von den Ehegatten anlässlich der letzten Eheschutzverhandlung vom 15. Oktober 2013 eingereicht wurden. Aus der Begründung ergibt sich, dass das Zivilgericht in der Zwischenzeit die anlässlich der Verhandlung vom 15. Oktober 2013 eingereichten Unterlagen studiert und festgestellt hat, dass die Ehegatten bei Erzielen des geplanten Verkaufspreises über ausreichend Vermögenswerte verfügten, um für die Kosten des vorliegenden Verfahrens aufzukommen. Dass das Zivilgericht zu diesem Zeitpunkt über das Gesuch entscheidet, ist nicht ungewöhnlich. Denn insbesondere, wenn ein Rechtsvertreter nach Einreichung des Gesuchs gehalten ist, weitere Verfahrensschritte zu unternehmen, ist es unabdingbar, dass die Behörden über das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung umgehend entscheiden, damit Klient und Rechtsvertreter sich über das finanzielle Verfahrensrisiko Klarheit verschaffen können (Urteil 4A_20/2011 vom 11. April 2011 E. 7.2.2 mit Hinweis).