Citation: 2C_712/2014 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe in Verletzung von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG einen Anspruch auf Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung verneint. Entgegen den Ausführungen des kantonalen Migrationsamtes und der Vorinstanz sei es nicht richtig und stossend anzunehmen, die eheliche Gemeinschaft der Ehegatten hätte nur bis Juni 2012 bestanden. Im Sommer 2012 habe eine Ehekrise geherrscht, welche therapeutisch bei der stadtzürcherischen Beratungsstelle Infodonna aufgearbeitet worden sei. Die Tatsache allein, dass der Beschwerdeführer weiterhin drei Mal pro Woche in einem Personalzimmer seines Arbeitgebers in Kloten übernachtet habe, jedoch die freien Tage und seine übrige Zeit bei seiner Ehefrau in der ehelichen Wohnung verbrachte, rechtfertige in keiner Art und Weise, die eheliche Beziehung bereits im Juni 2012 als gescheitert zu betrachten. Es habe sich nicht um eine Unterbrechung der Wohn- und Lebensgemeinschaft während mehrerer Jahre, sondern um mehrere kurzzeitige Unterbrechungen der ehelichen Lebensgemeinschaft gehandelt.