Citation: 8C_253/2021 E. 4

Nach eingehender Darstellung und Würdigung der Stellungnahmen namentlich der behandelnden Ärztin Dr. med. C.________, Oberärztin Klinik B.________, sowie der Suva-Ärzte stellte die Vorinstanz fest, dass die bereits am 10. September 2008 bildgebend festgestellte Sehnenruptur nicht durch das Ereignis vom 2. August 2008 - gemäss den eigenen Angaben des Beschwerdeführers ein Zusammenstoss beim Fussballspiel mit einem Mitspieler - verursacht worden sei. Damit fehle es auch am Nachweis eines Kausalzusammenhangs zwischen der aktuellen Rotatorenmanschetten-Problematik und jenem Unfall. Eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin für einen Rückfall oder eine Spätfolge falle daher ausser Betracht. Der Beschwerdeführer macht sinngemäss im Wesentlichen geltend, die Suva habe ihre Leistungspflicht für den Unfall im Jahr 2008 anerkannt. Es sei unbestritten, dass die aktuelle Schädigung in einem natürlichen Kausalzusammenhang stehe mit der nach dem Unfall im Jahr 2008 bildgebend festgestellten. Die Suva hafte daher auch für den Rückfall. Den Nachweis für die degenerative Natur der Schulterbeschwerden habe sie nicht erbracht. Der Beschwerdeführer beruft sich dabei auf die Stellungnahmen seiner behandelnden Ärztin Dr. med. C.________. Dass diese von einem Sturz ausgegangen sei, könne ihre Bescheinigung der Unfallkausalität nicht entkräften, zumal dem Unfallmechanismus diesbezüglich keine ausschlaggebende Bedeutung zukomme, beziehungsweise gerade auch der Schulteranprall zu einer Rotatorenmanschettenruptur führen könne. Zumindest seien sich die behandelnde Ärztin und der Suva-Arzt auch darin nicht einig, ob die Annahme einer Verursachung dieser Verletzung durch die Gewalteinwirkung auch andere Hinweise dafür voraussetze, dass eine solche stattgefunden habe, insbesondere Prellmarken beziehungsweise Blutergüsse. Aufgrund der aktenkundigen, erst später verfassten Berichte des erstbehandelnden Arztes lasse sich nicht ausschliessen, dass solche Anhaltspunkte damals bestanden hätten. Umstritten sei des Weiteren auch, ob die unfallbedingte Verursachung der Sehnenschädigung eine Pseudoparalyse mit sofortiger Arbeitsunfähigkeit unmittelbar nach dem Ereignis verlangt hätte. Schliesslich wäre auch aufgrund der unterschiedlichen Interpretationen der MRI-Befunde (Magnetic resonance imaging) nach dem Unfall, namentlich auch durch die zuhanden der Suva, aber auch im Auftrag seiner behandelnden Ärztin erstatteten Zweitbeurteilungen, die Einholung eines Gerichtsgutachtens erforderlich gewesen.