Citation: 8C_608/2016 E. 4.1

4.1. Der Expertise der SMAB AG vom 8. November 2013 kam bereits im Verfahren der Invalidenversicherung Beweiskraft zu (Urteil 9C_320/2015 vom 25. August 2015 E. 3.3.3). Die darin diagnostizierten Beschwerden in Form einer kombinierten Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F61.0), eines Verdachts auf entzündliche axiale und periphere Arthropatie bei Psoriasis vulgaris (ED ca. 1989), eines Cervikalsyndroms bei ausgeprägter atlanto-axialer Arthrose sowie von Funktionsdefiziten der linken Schulter nach wahrscheinlich frakturierender Läsion 1995 und des linken oberen Sprunggelenks nach Läsion 1995 seien nicht in natürlich kausalem Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 17. März 1998. Der psychiatrische Experte habe dementsprechend in seiner Stellungnahme vom 6. August 2014 schlüssig dargelegt, dass die in die Psychobiographie zurückreichende kombinierte Persönlichkeitsstörung nicht überwiegend wahrscheinlich kausal zum Unfall vom 17. März 1998 sei. Es lägen keine aktenkundigen Berichte vor, die diese Beurteilung in Frage stellten. Zu den somatischen Leiden hätten die Gutachter auf Nachfrage des Gerichts hin mit Schreiben vom 26. Mai 2016 ebenso klar einen unfallkausalen Zusammenhang mit dem Ereignis vom 17. März 1998 verneint. Diese Beurteilung gelte seit der Observation im Herbst 2010, weshalb die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen zu Recht auf den 1. Dezember 2011 eingestellt habe.