Citation: 2C_713/2009 11.06.2010 E. A

Der deutsche Staatsangehörige X.________ (geb. 1948) reiste am 15. Februar 2006 in die Schweiz ein und erhielt zur Vorbereitung einer selbständigen Erwerbstätigkeit als Geschäftsführer der Y.________ GmbH eine bis zum 14. August 2011 gültige Aufenthaltsbewilligung EG/EFTA. Das Migrationsamt des Kantons Thurgau verfügte am 27. Mai 2008 - mit der Begründung, sein Verhalten in Deutschland habe zu schweren Klagen Anlass gegeben - den Widerruf der Aufenthaltsbewilligung von X.________ sowie dessen Wegweisung aus der Schweiz. Hiergegen rekurrierte X.________ ohne Erfolg beim Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau. Gegen den Rekursentscheid beschwerte er sich sodann beim Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau, das die Beschwerde mit Urteil vom 9. September 2009 abwies. Das Verwaltungsgericht kam zum Schluss, der angefochtene Widerruf der Aufenthaltsbewilligung erweise sich gestützt auf das Freizügigkeitsabkommen aus Gründen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit (strafrechtliches Verhalten, wirre staatspolitische Ideen sowie wirtschaftliche Situation des Ausländers) als gerechtfertigt.