Citation: 1C_288/2020 E. B

Den dagegen erhobenen Rekurs wies die Standeskommission des Kantons Appenzell Innerrhoden mit Entscheid vom 6. Juni 2017 in Bezug auf die westlich des Wohnhauses gelegenen Natursteinmauern und Terrassierungen ab; hinsichtlich der nördlich gelegenen Betonstützmauer sowie der östlich befindlichen Natursteinmauer wies sie die Sache zur Neubeurteilung an das Bau- und Umweltdepartement zurück, da entsprechende Angaben zu diesen Bauten in den Baugesuchsunterlagen fehlen würden. Für diese baulichen Anlagen und die weiteren Umgebungsarbeiten reichte A.________ am 23. Juni 2017 bei der Bau- und Planungskommission Oberegg ein neues Baugesuch ein. Zuständigkeitshalber wurde dieses an das Bau- und Umweltdepartement weitergeleitet. Gestützt auf den Baugesuchsplan und die Fotos der Umgebungsarbeiten bewilligte dieses mit Gesamtentscheid vom 20. Februar 2018 den Verbundsteinweg zum Hauseingang. Für die nördliche Betonstützmauer, den Verbundsteinweg um das Haus herum, die Natur- und Bollensteinmauern, die Holzpalisade und den Kiesplatz verweigerte es die Baubewilligung. Zur Prüfung der Verhältnismässigkeit des Rückbaus der nicht bewilligten Bauten wies es die Sache an die Bau- und Planungskommission Oberegg zurück. Mit Verfügung vom 28. Februar 2018 eröffnete diese A.________ den Gesamtentscheid des Bau- und Umweltdepartements und ordnete gleichzeitig ohne weitere Ausführungen die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands an. In der Folge rekurrierte A.________ vor der Standeskommission sowohl gegen den Gesamtentscheid des Bau- und Umweltdepartements wie auch gegen die Verfügung der Bau- und Planungskommission Oberegg. Mit Entscheid vom 13. August 2018 hiess die Standeskommission den Rekurs betreffend die Verfügung der Bau- und Planungskommission Oberegg gut und wies die Sache zur Beurteilung der Verhältnismässigkeit des Rückbaus der nicht bewilligten Umgebungsarbeiten an die Gemeindebehörde zurück. Der Rekurs gegen den Gesamtbauentscheid des Bau- und Umweltdepartements vom 20. Februar 2018 wurde mit gleichem Entscheid abgewiesen. Den Rekursentscheid der Standeskommission schützte das Kantonsgericht des Kantons Appenzell Innerrhoden mit Urteil vom 17. Dezember 2019.