Citation: 7B_264/2022 E. A

A.a. Am 21. August 2020 erliess die Staatsanwaltschaft Abteilung 3 Sursee gegen A.________ einen ersten Strafbefehl. Nachdem der Beschuldigte gegen diesen Einsprache erhoben und die Staatsanwaltschaft ergänzende Ermittlungen durchgeführt hatte, erliess sie am 18. Dezember 2020 einen neuen Strafbefehl. Darin wurde A.________ des Führens eines landwirtschaftlichen Anhängers in einem nicht vorschriftsgemässen Zustand (Art. 29 und Art. 93 Abs. 2 lit. a SVG i.V.m. Art. 59 der Verkehrsregelnverordnung vom 13. November 1962 [VRV; SR 741.11]), der Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer (Art. 26 Abs. 1 und Art. 90 Abs. 1 SVG i.V.m. Art. 10 Abs. 3 VRV), des Nichtmitführens der Fahrzeugausweise (Art. 10 Abs. 1 und 4 i.V.m. Art. 99 Abs. 1 lit. b SVG) sowie der Verunreinigung der Fahrbahn (§ 30 Abs. 1 und § 100 Abs. 1 des Strassengesetzes des Kantons Luzern vom 21. März 1995 [StrG/LU; SRL Nr. 755]) schuldig gesprochen und mit einer Busse von Fr. 500.-- bestraft. A.b. A.________ erhob auch gegen diesen Strafbefehl Einsprache, woraufhin die Akten zur Durchführung des Hauptverfahrens an das Bezirksgericht Willisau überwiesen wurden. Dieses bestätigte in seinem Urteil vom 19. März 2021 grundsätzlich die Schuldsprüche gemäss Strafbefehl vom 18. Dezember 2020 und sprach ebenfalls eine Busse von Fr. 500.-- aus.