Citation: 6B_378/2024 E. 2.4.5

2.4.5. Der Beschwerdeführer verweist sodann auf den durch die Vorinstanz bei der Polizei Basel-Landschaft eingeholten Leumundsbericht vom 10. August 2023. Dieser hinterlasse ein "absolut verheerendes Bild", weil darin nicht nur von verminderter Intelligenz (IQ von 82), sondern auch von Persönlichkeits-, Verhaltens- und anderen Störungen die Rede sei. Selbst wenn davon ausgegangen würde, dass der Beschwerdeführer an psychischen Problemen leidet, ist daran zu erinnern, dass nicht jede geringfügige Herabsetzung der Fähigkeit, sich zu beherrschen, genügt, um ernsthafte Zweifel an der Schuldfähigkeit entstehen zu lassen (E. 2.2 hiervor). Das Vorhandensein einer psychischen Erkrankung allein reicht dazu letztlich nicht aus (vgl. Urteile 7B_249/2022 vom 18. Januar 2024 E. 7.6; 6B_1096/2019 vom 17. April 2020 E. 1.5; 6B_1173/2015 vom 13. Mai 2016 E. 1.4). Zudem ist für jede konkrete Straftat (separat) zu beurteilen, ob die Unrechtseinsicht oder Steuerungsfähigkeit aufgrund solcher Probleme (teilweise) entfallen sein könnte (vgl. Urteil 7B_249/2022 vom 18. Januar 2024 E. 7.6; 6B_1278/2020 vom 27. August 2021 E. 4.3.2; je mit Hinweisen). Inwiefern sich die im Leumundsbericht beschriebenen Umstände konkret auf das ihm vorgeworfene deliktische Verhalten ausgewirkt haben sollen, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf. Hierfür genügt nicht, pauschal und unter Paraphrasierung einzelner Stellen auf den Leumundsbericht zu verweisen. Daraus ergeben sich keine Umstände, die auf eine nach Art und Grad stark vom Durchschnitt abweichende Geistesverfassung schliessen lassen.