Citation: 6P.160/2003 08.04.2004 E. 3

Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung von Art. 63 StGB geltend. Als Gehilfe sei er im Vergleich zum Täter nur marginal geringer bestraft worden. Die Begründung der Vorinstanz sei in dieser Hinsicht ungenügend und widerspreche den eigenen Feststellungen zur Rolle des Beschwerdeführers. 3.1 Das Bundesgericht hat die massgebenden Elemente der Strafzumessung und die Anforderungen an ihre Begründung in seiner bisherigen Rechtsprechung eingehend dargelegt (BGE 127 IV 101 E. 2; 124 IV 286 E. 4a mit Hinweis). 3.2 Die Strafe des Gehilfen richtet sich gemäss Art. 25 StGB grundsätzlich nach der für den Täter geltenden Strafdrohung. Der Gehilfe kann jedoch milder bestraft werden (Art. 65 StGB). Dies hat für die Strafzumessung zwei Wirkungen: Einerseits muss die Strafe gemindert werden; es ist unzulässig, bei Vorliegen eines Strafmilderungsgrunds die Höchststrafe auszufällen. Anderseits kann die Strafe gemildert werden, was eine Erweiterung des Strafrahmens nach unten zur Folge hat (BGE 116 IV 11 E. 2e). 3.3 Die Vorinstanz hat der Verurteilung des Beschwerdeführers wegen blosser Gehilfenschaft bei der Strafzumessung Rechnung getragen und eine - wenn auch eher bescheidene - Strafreduktion vorgenommen. Unter Berücksichtigung aller massgeblichen Strafzumessungskomponenten hat sie eine viermonatige Gefängnisstrafe ausgefällt. Demgegenüber hat die Vorinstanz den Täter mit fünf Monaten Gefängnis bestraft. Die Nähe des Strafmasses des (lediglich) teilnehmenden Beschwerdeführers zu demjenigen des Täters hat sie mit dem beinahe gleich schweren Verschulden der beiden Angeschuldigten begründet. Diese Beurteilung hält vor Bundesrecht stand. Denn die Vorinstanz hat die vom Beschwerdeführer im Rahmen der Gehilfenschaft geleisteten Tatbeiträge entgegen dem Einwand in der Nichtigkeitsbeschwerde stets als ausserordentlich gravierend eingestuft. Die ausgesprochene Strafe erscheint unter diesen Umständen nicht als unhaltbar hart. Dass sie aus andern Gründen nicht schuldangemessen sein könnte, macht der Beschwerdeführer nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. Die Nichtigkeitsbeschwerde erweist sich insoweit als unbegründet.