Citation: 8C_544/2009 19.10.2009 E. 4

4.1 Praxisgemäss ist für die Ermittlung des hypothetischen Invalideneinkommens bei Fehlen eines tatsächlich erzielten Erwerbseinkommens grundsätzlich nicht auf die unverbindlichen Empfehlungen des SKV/KV abzustellen, sondern auf die auf tatsächlich erzielten Gehältern beruhenden Tabellenlöhne der LSE (Urteil I 708/06 vom 23. November 2006 E. 4.5 f. mit Hinweisen). Lediglich in Ausnahmefällen können die Salärempfehlungen des SKV/KV beigezogen werden, namentlich wenn diese bereits Grundlage für die Bestimmung des Validenlohnes bildeten (erwähntes Urteil I 708/06 E. 4.6 mit Hinweisen). Diese Voraussetzung liegt hier, wie die SUVA zutreffend vorbringt, nicht vor. Der Einwand in der Vernehmlassung zur Beschwerde, die Salärempfehlungen des SKV/KV beruhten auf alle zwei bis drei Jahre durchgeführten Umfragen bei verschiedenen Unternehmen, mag zutreffen, ändert indessen nichts am genannten Grundsatz. Schliesslich enthalten auch die Erwägungen des angefochtenen Entscheids keine Anhaltspunkte für eine abweichende Beurteilung. Das Vorgehen der Vorinstanz ist daher bundesrechtswidrig. 4.2 Nachdem der Beschwerdegegner die von der SUVA gestützt auf die LSE vorgenommene Berechnung des Invalideneinkommens im kantonalen Verfahren explizit anerkannt hat und auch in der Vernehmlassung zur bundesgerichtlichen Beschwerde keine Einwände erhebt, erübrigen sich weitere Ausführungen zu diesem Punkt.