Citation: 9C_459/2014 E. A

Die 1969 geborene A.________, zuletzt als Verkäuferin und selbstständigerwerbende Fusspflegerin tätig gewesen, meldete sich am 15. Mai 1996 unter Hinweis auf ein am 7. März 1995 erlittenes Schleudertrauma bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Abklärungen in medizinischer und erwerblicher Hinsicht sprach ihr die IV-Stelle des Kantons Aargau (nachfolgend: IV-Stelle) mit Verfügung vom 16. Dezember 1998 eine halbe Invalidenrente mit Wirkung ab 1. März 1996 zu. Im Rahmen eines im Januar 2001 eingeleiteten Revisionsverfahrens erhöhte die IV-Stelle gestützt auf eine vom Unfallversicherer veranlasste rheumatologisch-neurologisch-orthopädische Untersuchung des Spitals B.________ (Gutachten vom 29. November 2002, 5. Februar und 3. April 2003) die halbe Rente per 1. September 2001 auf eine ganze Invalidenrente (Verfügung vom 6. September 2004). Der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente wurde mit Mitteilung vom 15. August 2008 bestätigt. Aufgrund eines anonymen Hinweises auf ein im November 2010 von den Ehegatten A.________ eröffnetes Blumenatelier leitete die IV-Stelle im Mai 2011 eine weitere Rentenrevision ein. In der Folge liess sie A.________ einen Fragebogen ausfüllen, führte mit ihr am 14. November 2011 eine Befragung durch und veranlasste eine polydisziplinäre Begutachtung durch die MEDAS (Expertise vom 28. September 2012). Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 30. April 2013 die Invalidenrente auf das Ende des der Zustellung folgenden Monats auf.