Citation: 9C_241/2023 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz verneinte einen sachlichen Zusammenhang mit der Begründung, nach den Angaben der Dr. med. E.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, im Assessmentbericht der F.________ vom 29. Juli 2013 habe der Beschwerdeführer 2008/2009 an Depressionen gelitten, deretwegen er während eineinhalb Jahren psychotherapeutisch behandelt worden sei. Die gleichzeitig erfolgte medikamentöse Therapie sei bis Januar 2013 fortgesetzt worden, ohne dass es bei Absetzung des Medikaments zu einem Rückfall gekommen wäre. Seit Anfang 2013 hätten den Beschwerdeführer Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) psychisch beeinträchtigt. Dr. med. G.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, habe sodann (ebenfalls im Bericht der F.________ vom 29. Juli 2013) festgehalten, dass eine behandlungsbedürftige depressive Reaktion bestehe, welche die Rückenschmerzempfindung beeinflusse und sich auch auf das Operationsergebnis auswirken würde. In einem Verlaufsbericht vom 12. November 2013 habe er den Beschwerdeführer sodann als psychisch stabil beschrieben. Und schliesslich habe Dr. med. H.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, sich dahingehend geäussert, dass beim Beschwerdeführer ein Status nach depressiver Episode mit Schlafstörung ca. 2006 bis 2008 bestehe, welcher unter Remeron 15 mg vollständig regredient sei; die zwischen Dezember 2009 und Dezember 2013 attestierten Arbeitsunfähigkeiten seien allesamt somatisch bedingt gewesen (Bericht vom 4. April 2014). Weiter gebe es auch in den Berichten zum Arbeitstraining und zur beruflichen Abklärung keine Hinweise für das Vorliegen einer psychischen Problematik im massgebenden Zeitraum (Abschlussberichte der I.________ vom 20. November 2014 und des J.________ vom 28. Januar 2015). Ebenso wenig lägen echtzeitliche Arztberichte vor, aus welchen sich eine psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung oder Begleitung des Beschwerdeführers ab Januar 2013 bis zum Ende der Versicherungsdauer bei der Beschwerdegegnerin Ende 2014 ergäbe. Für die Jahre 2013 und 2014 seien auch keine psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeiten oder entsprechende seitens des Arbeitgebers festgestellte Leistungseinbussen aktenkundig. Prof. Dr. med. D.________ sei zwar von vorbestehenden psychischen Erkrankungen ausgegangen; allerdings hätten diese auch nach seiner Einschätzung erst ab April 2016 zur psychischen Dekompensation geführt (Gutachten vom 31. Mai 2017).