Citation: 2C_527/2022 E. 3

Die Vorinstanz war der Ansicht, dass die Vermögenswerte der liechtensteinischen Familienstiftung einschliesslich der Stammanteile an der tschechischen Gesellschaft steuerlich der Beschwerdeführerin zuzurechnen seien. Weil die Beschwerdeführerin in den streitbetroffenen Steuerjahren weder die Stammanteile an der tschechischen Gesellschaft, noch die Existenz der liechtensteinischen Familienstiftung deklariert habe, sei eine Unterbesteuerung eingetreten und die Beschwerdeführerin einer Nachbesteuerung nach § 146 Abs. 1 des Gesetzes über die Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Basel-Landschaft vom 7. Februar 1974 (StG/BL; SGS 331) zu unterziehen. Die Beschwerdeführerin macht sinngemäss geltend, dass dem Kanton Basel-Landschaft nach dem Abkommen vom 4. Dezember 1995 zwischen dem Schweizerischen Bundesrat und der Regierung der Tschechischen Republik zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen (DBA CH-CZ; SR 0.672.974.31) für die Stammanteile an der tschechischen Gesellschaft kein Besteuerungsrecht zustehe. Weiter habe die Vorinstanz die rechtliche Selbständigkeit der liechtensteinischen Familienstiftung fälschlicherweise ignoriert und ihr zu Unrecht die Vermögenswerte dieser Stiftung zugerechnet.