Citation: 4P.262/2003 27.02.2004 E. 4

4.1 Im kantonalen Verfahren hatte die Beschwerdeführerin geltend gemacht, sie habe über die in den Rapporten hinaus ausgewiesenen weitere in Absprache mit dem Beschwerdegegner abzugeltende Arbeitsstunden für den Haushalt und die Wohnungs- und Büroreinigung geleistet. Zum Beweis berief sie sich auf das bereits erwähnte Schreiben des Beschwerdegegners vom 3. Februar 2002 an B.________. Dazu erwog das Kantonsgericht, daraus liesse sich nichts mit Bezug auf den Beschäftigungsgrad der Beschwerdeführerin ableiten. Weder gehe aus diesem Schreiben hervor, ob die für derartige Verrichtungen aufgewendete Zeit zu rapportieren sei noch ergebe sich aus den Zusammenstellungen des Beschwerdegegners, ob darin auch Haushalts- und Reinigungsarbeiten enthalten seien. Ferner entnahm das Kantonsgericht der Aussage des Zeugen D.________, dass die Beschwerdeführerin jeweils am Freitag Nachmittag den Haushalt gemacht oder das Treppenhaus gereinigt habe. Da die Zusammenstellungen des Beschwerdegegners jedoch in den Jahren 2000/2001 nur gelegentlich am Freitag eine reduzierte Stundenanzahl auswiesen, sei anzunehmen, dass die Beschwerdeführerin einer sehr flexiblen Arbeitszeitenregelung unterstanden sei. Der Nachweis, dass sie nicht rapportierte entschädigungspflichtige Arbeitsstunden geleistet habe, sei ihr nicht gelungen. 4.2 Die Beschwerdeführerin rügt die Würdigung der Aussagen des Zeugen D.________ als unverständlich, ja willkürlich. Sie legt jedoch nicht dar und es ist nicht ersichtlich, inwiefern es unhaltbar sein soll, die Aussage des Zeugen, die Beschwerdeführerin habe jeweils am Freitag Nachmittag den Haushalt besorgt oder das Treppenhaus gereinigt, dahin zu deuten, dass auch ausserbetriebliche Arbeit in den Rapporten der Beschwerdeführerin enthalten waren, weil die Zusammenstellungen des Beschwerdegegners nur gelegentlich ein Manko für den Freitag Nachmittag auswiesen. Daran ändert entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin nichts, dass der Beschwerdegegner seiner Pflicht zur Kontrolle der Arbeitszeit nicht oder nur ungenügend nachgekommen ist. Da die Beschwerdeführerin keinerlei weitere Umstände anführte, die den Schluss aufdrängten, die Beschwerdeführerin habe nicht erfasste abgeltungspflichtige Stunden gearbeitet, ist ein Verstoss gegen das Willkürverbot nicht auszumachen.