Citation: 5A_873/2023 E. 2

In Bezug auf die Aufhebung der Sistierung hat das Kantonsgericht im Kern erwogen, diese sei im Rahmen einer instruktionsrichterlichen Verfügung erfolgt und damit sei nichts über die Entscheidzuständigkeit gesagt; dies bleibe dem Regionalgericht vorbehalten und ebenso wenig könne das Kantonsgericht im Rahmen einer gegen die Instruktionsverfügung erhobenen Beschwerde über die Hauptsachezuständigkeit befinden. In Bezug auf die Einigungsverhandlung hat das Kantonsgericht zusammengefasst erwogen, es sei fraglich, ob die blosse Ankündigung einer solchen überhaupt schon anfechtbar sei. Im Übrigen sehe die ZPO für die tatsächliche Anordnung kein Rechtsmittel vor, weshalb nur dann Beschwerde erhoben werden könnte, wenn ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil im Sinn von Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO drohe. Ein solcher werde nicht dargelegt und es sei nicht Sache der Rechtsmittelinstanz, danach zu suchen. Einzig in Bezug auf die (seinerzeitige) vorsorgliche Unterstellung des Kindes unter die Obhut der Mutter werde der damit geschaffene Zustand beklagt, was aber keinen Nachteil in Bezug auf das Ankündigen einer Einigungsverhandlung schaffe; die Art und Weise, wie das Hauptverfahren nach der Aufhebung der Sistierung weitergeführt werde, ändere an den bereits eingetretenen Nachteilen der vorsorglichen Obhutszuteilung nichts mehr.