Citation: 1B_75/2021 E. 5.3

5.3. Zutreffend ist, dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 390 Abs. 2 StPO von einem Schriftenwechsel abgesehen hat. Inwieweit dem Beschwerdeführer jedoch durch den Verzicht auf Einholung einer Beschwerdevernehmlassung der Staatsanwaltschaft unter dem Aspekt des rechtlichen Gehörs ein Nachteil erwachsen sein soll, legt er nicht dar. Dies ist auch nicht ersichtlich. Vielmehr konnte der Beschwerdeführer seine eigenen Standpunkte auch ohne Schriftenwechsel hinreichend in das Verfahren einbringen und zudem beschränkten sich die vorinstanzlichen Verfahrensakten mangels Stellungnahmen der weiteren Parteien auf seine eigenen Eingaben. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ist damit auch insoweit zu verneinen.