Citation: 5A_142/2015 E. 3.2

3.2. Im Einzelnen wirft der Beschwerdeführer dem Obergericht vor, dass die Beschwerdeführerin für ihr angeblich ungenügendes Einkommen zur Leistung eines angemessenen Ehegattenunterhalts keinen zahlenmässigen Beweis geliefert habe. Insbesondere seien entgegen seinen Anträgen nie die Steuererklärung, Steuerveranlagung oder Abrechnung mit der Ärztekasse Curabill eingeholt worden. Die Sache müsse an das Obergericht zurückgewiesen werden, um aktuelle Beweise zu erheben (Buchhaltung, Steuerklärung, Steuerveranlagung, Steuerrechnungen, Abrechnung Curabill, je für die Jahre 2013 und 2014). Das Obergericht hat nicht ohne Zahlen operiert, sondern auf den ausgewiesenen Betriebsgewinn der Jahre 2011 und 2012 abgestellt und darauf hingewiesen, dass der Abschluss für das Jahr 2013 noch nicht vorliege. Zur Substanziierung seiner Willkürrüge - insbesondere dem Vorbringen, es hätten noch viele weitere Unterlagen erhoben werden müssen wie Abrechnung Curabill etc. - müsste der Beschwerdeführer mit entsprechenden Aktenhinweisen detailliert darlegen, dass und an welcher Stelle er die entsprechenden Beweisanträge im kantonalen Verfahren prozesskonform gestellt hat (BGE 140 III 86 E. 2 S. 90 m.w.H.); es reicht nicht, diese vor Bundesgericht pauschal und ohne jegliche Hinweise auf Aktenstellen zu behaupten. Mangels Substanziierung ist auf die Willkürrüge nicht einzutreten. Ist die Vorinstanz aufgrund eines Beweisverfahrens zu einem Ergebnis gelangt, wird die Frage der Beweislast - welche hier ohnehin dem Beschwerdeführer als Unterhaltsansprechendem obliegt (Art. 8 ZGB) - gegenstandslos (vgl. BGE 130 III 591 E. 5.4 S. 602; 131 III 646 E. 2.1 S. 649; 132 III 626 E. 3.4 S. 634).