Citation: 6S.392/2002 17.12.2002 E. C

Mit Nichtigkeitsbeschwerde vom 3. Oktober 2002 stellen die Opfer die Anträge, der Angeklagte sei in Abänderung von Ziffer 5b des Urteils des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 12. März 2002 zu verpflichten, A.________ eine Genugtuung von Fr. 20'000.-- nebst 5% Zins ab 1. März 1994, B.________ Fr. 20'000.-- nebst 5% Zins seit 1. Juni 1994, C.________ Fr. 20'000.-- nebst 5% Zins seit 1. Januar 1996, F.________ Fr. 20'000.-- nebst 5% Zins seit 1. September 1995, D.________ Fr. 20'000.-- nebst 5% Zins seit 1. Juni 1996, E.________ Fr. 20'000.-- nebst 5% Zins seit 1. Juni 1999, H.________ Fr. 20'000.-- nebst 5% Zins seit 1. Dezember 1994 und G.________ Fr. 20'000.-- nebst 5% Zins seit 1. Dezember 1994 zu bezahlen; dementsprechend sei der Staat Thurgau in Ziffer 6 des Dispositivs für den Fall der Uneinbringlichkeit der Ansprüche zu verpflichten, den Opfern die Genugtuungsbeträge von je Fr. 20'000.-- nebst Zins zu bezahlen. Die Opfer beantragen gleichzeitig die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und die Bestellung ihrer Anwältin als Offizialvertreterin.