Citation: 6B_302/2013 E. 1.2

1.2. Appellatorischer Natur ist die Kritik an der Sachverhaltsfeststellung. Der Beschwerdeführer macht geltend, es sei ungeklärt, wie lange er und der Geschädigte vor dem Kreisel nebeneinander fuhren und wie lange sich der Geschädigte auf sein Fahrzeug abstützte. Es sei wesentlich, dies in Metern genau zu wissen. Nach einem Schwenker des Beschwerdeführers auf den Radstreifen erfolgte etwa 10 m vor dem Kreisel der Körperkontakt mit dem Fahrzeug. Die diesbezüglichen Zeugenaussagen stimmten überein und erweisen sich als glaubhaft (vgl. bezirksgerichtliches Urteil S. 11 und 13). Aus dem fehlenden Spurenbild lässt sich nicht auf einen fehlenden Kontakt zwischen Fahrzeug und Geschädigtem schliessen. Dieser hatte sich nur "so zu sagen" mit seiner linken Schulter angelehnt, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren und nach rechts fallend mit seinen Beinen unter das Fahrzeug zu geraten (Urteil S. 9 f.; kantonale Akten, act. 7 S. 3). Die Vorinstanz verneinte zutreffend entscheiderhebliche Widersprüche in den Zeugenaussagen (Urteil S. 10 f.).