Citation: 2C_478/2023 E. A

Der kosovarische Staatsangehörige A.________ wurde im November 1993 in der Schweiz geboren. Nach seiner Geburt lebte er mit seiner Mutter im Kosovo, bevor er am 1. August 1997 wieder in die Schweiz einreiste. A.________ verfügte über eine Aufenthaltsbewilligung, welche letztmals bis am 31. Januar 2021 verlängert wurde. A.a. In den Jahren 2011 bis 2014 wurde A.________ mehrmals straffällig und wie folgt verurteilt: - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau vom 11. Juni 2014 wegen mehrfachen Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädigung, mehrfachen Hausfriedensbruchs, Fahrens in fahrunfähigem Zustand und mehrfachen Konsums von Betäubungsmitteln; Verurteilung zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je Fr. 50.-- und einer Busse von Fr. 1'000.--; - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Baden vom 17. Juni 2014 wegen Fahrens in fahrunfähigem Zustand und Missachtung des Verbots, unter Alkoholeinfluss zu fahren; Verurteilung zu einer Busse von Fr. 500.--; - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau vom 29. Juli 2014 wegen Nichttragens des Sicherheitsgurts durch den Fahrzeugführer; Verurteilung zu einer Busse von Fr. 60.--; - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen vom 10. November 2014 wegen Fahrens ohne Fahrzeugausweis und Überschreitens des zulässigen Gesamtgewichts; Verurteilung zu einer Busse von Fr. 500.--; - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft vom 19. Februar 2015 wegen Überschreitens des zulässigen Gesamtgewichts; Verurteilung zu einer Busse von Fr. 250.--; - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau vom 24. März 2015 wegen Angriffs und mehrfacher einfacher Körperverletzung; Verurteilung zu einer Geldstrafe von 130 Tagessätzen zu je Fr. 100.--. A.b. Mit Verfügung vom 21. Oktober 2015 verwarnte das Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau A.________ unter Androhung des Widerrufs seiner Aufenthaltsbewilligung und der Wegweisung aus der Schweiz und machte ihn darauf aufmerksam, sich künftig in jeder Hinsicht wohl zu verhalten. Im August 2016 streckte A.________ eine Person mit einem Faustschlag nieder, wobei diese beim Aufprall auf den Strassenbelag einen Schädelbruch erlitt und seither schwerstbehindert ist. Mit Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 1. November 2019 wurde A.________ in diesem Zusammenhang wegen schwerer Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von 4.5 Jahren verurteilt. Das Bundesgericht bestätigte mit Urteil 6B_264/2020 vom 4. Februar 2021 die Verurteilung. A.c. Am 16. Juli 2018 heiratete A.________ eine 1995 geborene Schweizerin. Die Eheleute haben einen gemeinsamen Sohn (geb. Mai 2020), der ebenfalls über die Schweizer Staatsbürgerschaft verfügt. In den Jahren 2017 bis 2022 erwirkte A.________ folgende weitere Straferkenntnisse: - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach vom 12. April 2017 wegen Nichtanbringens spezieller Rückspiegel bei Mitführung sichthemmender Anhänger am Motorwagen; Verurteilung zu einer Busse von Fr. 250.--; - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft vom 5. September 2019 wegen Überschreitens des zulässigen Gesamtgewichts; Verurteilung zu einer Busse von Fr. 500.--; - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm vom 6. April 2020 wegen Nichttragens des Sicherheitsgurts durch den Fahrzeugführer; Verurteilung zu einer Busse von Fr. 60.--; - Urteil des Bezirksgerichts Zofingen vom 28. Februar 2022 wegen Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit; Verurteilung zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je Fr. 10.--.