Citation: 5A_28/2020 E. C

C.a. A.________ legte darauf beim Kantonsgericht Schwyz Berufung ein. Sie forderte abermals, C.________ unter ihre alleinige elterliche Sorge und Obhut zu stellen; eventualiter beantragte sie, das Kind unter die gemeinsame elterliche Sorge zu stellen und ihr die alleinige Obhut zuzuweisen. Weiter stellte sie das Begehren, B.________ ein gerichtsübliches Besuchsrecht (einschliesslich telefonischer Kontakte) zu gewähren. Für den Fall, dass ihr die Obhut nicht zugesprochen werden sollte, erklärte sie sich im Wesentlichen mit der erstinstanzlichen Besuchsrechtsregelung einverstanden. Begleitete Besuche sollten laut Berufung jedoch nicht mehr stattfinden und für den Fall eines Wegzugs bzw. einer Wegweisung aus der Schweiz verlangte A.________ eventualiter, ihr anstelle der Wochenendbesuche in den Monaten mit ungerader Zahl ein ausgedehntes Ferienbesuchsrecht von insgesamt zehn Wochen pro Kalenderjahr einzuräumen; andernfalls sei das Ferienbesuchsrecht ab April 2019, subeventualiter ab Januar 2022, auf vier Wochen pro Jahr festzusetzen. Weiter wehrte sich A.________ im Eventualbegehren gegen die Regelung, wonach sie B.________ für die Dauer der Besuchskontakte ihren Reisepass auszuhändigen hat. Schliesslich beantragte sie, die Beistandschaft für C.________ (Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB) aufzuheben. An ihrem Begehren betreffend den väterlichen Kindesunterhalt hielt sie im Betrag von mindestens Fr. 300.-- fest. C.b. Gestützt auf eine Gefährdungsmeldung der Kita E.________ in V.________ vom 8. November 2018 entzog der Kantonsgerichtsvizepräsident der Berufung am 13. Februar 2019 mit Bezug auf die erstinstanzlichen Anordnungen betreffend die Beistandschaft die aufschiebende Wirkung und formulierte die Aufträge an den Beistand für die Dauer des Verfahrens entsprechend dem erstinstanzlichen Entscheid. In derselben Verfügung vom 13. Februar 2019 wies er den Antrag der Mutter auf vorzeitige Vollstreckung der Besuchsrechtsregelung ab. Mit Eingabe vom 26. März 2019 teilte A.________ dem Kantonsgericht mit, die Schweiz fristgerecht am 20. März 2019 verlassen zu haben, und ersuchte erneut darum, die vorzeitige Vollstreckung der Besuchsrechtsregelung zu bewilligen. C.c. Das Kantonsgericht hiess die Berufung teilweise gut. Das Verbot, C.________ ohne Zustimmung des Vaters ins Ausland mitzunehmen oder verbringen zu lassen, und die Anordnung, B.________ vor jedem Besuchskontakt für die Dauer des Besuches den Reisepass zu übergeben, hob es ersatzlos auf. Was den persönlichen Verkehr zwischen Mutter und Tochter angeht, bestätigte es im Wesentlichen die vorinstanzliche Regelung, wobei das begleitete Besuchsrecht (bis März 2019) entfiel und das Ferienrecht ab Januar 2022 auf drei Wochen und ab Januar 2024 auf vier Wochen pro Kalenderjahr bestimmt wurde. Das Gesuch vom 26. März 2019 (Bst. C.b) wurde als gegenstandslos geworden abgeschrieben. Das Urteil datiert vom 22. November 2019 und wurde am 26. November 2019 an die Parteien versandt.