Citation: 6B_1081/2022 E. 1.3.3

1.3.3. Zum objektiven Tatverschulden bezüglich der versuchten Schreckung der Bevölkerung hielt die Vorinstanz fest, der Beschwerdegegner habe mit der Bombendrohung eine grosse Gefahr für Leib und Leben aller anwesenden Menschen suggeriert. Die Vorinstanz berücksichtigte ferner die Vorkehrungen, die der Beschwerdegegner getroffen hatte, um nicht identifiziert zu werden. Mit seiner knappen Zeitangabe habe er die Verantwortlichen derart unter Druck gesetzt, dass sämtliche Besuchende und Angestellte hätten evakuiert werden müssen. Demgegenüber sei zu beachten, dass bei der Evakuation keine Panik ausgebrochen und niemand verletzt worden sei, wobei der Beschwerdegegner auf die Umstände der Evakuierung keinen Einfluss gehabt habe. Bezüglich des subjektiven Tatverschuldens berücksichtigte die Vorinstanz das eventualvorsätzliche Handeln des Beschwerdegegners. Der Beschwerdegegner habe den Anruf bei der B.________ ausserdem nicht von langer Hand geplant, sondern sich erst auf dem Parkplatz spontan dazu entschieden. Seine Motivlage bleibe weiterhin unklar. Sein Tatverschulden wiege nicht mehr leicht und sei am unteren Rand von mittelschwer zu qualifizieren. Die Gesamtstrafe von 33 Monaten sei unter Berücksichtigung des festgelegten Tatverschuldens und der Tatkomponenten um sechs Monate auf 39 Monate zu erhöhen. Aufgrund der versuchten Tatbegehung sei die Gesamtstrafe auf 38 Monate zu reduzieren. Für die mehrfache arglistige Vermögensschädigung erhöhte die Vorinstanz die Gesamtstrafe auf 44 Monate.