Citation: I 541/04 03.01.2005 E. 3

3.1 Mit der am 13. Juni 2001 ergangenen Verwaltungsverfügung wurde eine Rentenberechtigung des Versicherten rechtskräftig verneint. Die IV-Stelle ging dabei gestützt auf die medizinischen Akten, namentlich das rheumatologische Gutachten vom 22. Oktober 2000, von einer vollen Arbeitsfähigkeit in jeglicher körperlich leichten Tätigkeit aus. Ein die funktionelle Leistungsfähigkeit einschränkendes seelisches Leiden konnte aufgrund der psychiatrischen Expertise vom 2. März 2001 ausgeschlossen werden. Der diese medizinischen Erkenntnisse berücksichtigende Einkommensvergleich ergab einen Invaliditätsgrad unter den für einen Rentenanspruch mindestens erforderlichen 40 % (vgl. Erw. 2 hievor). 3.2 Im Einspracheentscheid vom 15. April 2003 verneinte die Verwaltung eine seit der Verfügung vom 13. Juni 2001 eingetretene anspruchsbeeinflussende Änderung des Invaliditätsgrades. Demgegenüber ist das kantonale Gericht zum Ergebnis gelangt, der Gesundheitszustand habe sich in rentenrelevanter Weise verschlechtert. Diese Auffassung beruht auf dem Bericht der BEFAS vom 26. Juni 2002. Darin bestätigt der BEFAS-Arzt eine gesundheitliche Verschlimmerung. Er bescheinigt in körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeiten eine Arbeitsfähigkeit von nunmehr etwa 70 %. Diese ärztliche Stellungnahme hat die Vorinstanz nach einer eingehenden und überzeugenden Auseinandersetzung mit den gesamten medizinischen Akten der Invaliditätsbemessung zugrunde gelegt. Die IV-Stelle schliesst sich dieser Betrachtungsweise letztinstanzlich zu Recht an. 3.3 Der Beschwerdeführer macht eine höhere Beeinträchtigung des funktionellen Leistungsvermögens geltend, welche einen Invaliditätsgrad von mindestens 50 %, eventuell über 60 % zur Folge habe. Er beruft sich dabei namentlich auf eine seit dem BEFAS-Bericht vom 26. Juni 2002 eingetretene weitere gesundheitliche Verschlechterung. Eine derartige Entwicklung lässt sich aber, wie die Vorinstanz richtig erkannt hat, auch den zur Stützung dieses Standpunktes aufgelegten Arztberichten nicht entnehmen. Soweit in den Stellungnahmen des Spitals X.________, Orthopädische Klinik, vom Februar und Mai 2003 überhaupt auf die Arbeitsfähigkeit Bezug genommen wird, beruhen diese Äusserungen zu einem Teil alleine auf den Angaben des Versicherten zu den aus seiner Sicht möglichen Arbeitseinsätzen, was nicht genügt. Zum andern Teil sind die Äusserungen der Klinikärzte zu wenig präzise, um die klare Beurteilung des BEFAS-Arztes in Frage stellen zu können oder eine seit der von ihm durchgeführten Untersuchung eingetretene, gegebenenfalls anspruchsrelevante Verschlimmerung hinsichtlich Gesundheitszustand und funktionellem Leistungsvermögen darzutun. Dies gilt namentlich auch in Bezug auf die im Klinikbericht vom 30. Mai 2003 ausgesprochene Ermutigung an den Versicherten, baldmöglichst wenigstens eine Halbtagestätigkeit zu finden. Soweit der Beschwerdeführer daraus auf eine lediglich hälftige Arbeitsfähigkeit selbst für leichte Tätigkeiten schliessen will, kann ihm nicht gefolgt werden. Gemäss den weiter bei den Akten befindlichen Berichten der Heilanstalt Y.________ besteht für die grundsätzlich für zumutbar erachteten wechselnden Tätigkeiten in sitzender und stehender Stellung keine volle Arbeitsfähigkeit. Dies steht entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung nicht in Widerspruch zu den Aussagen des BEFAS-Arztes. Es kann im Übrigen vollumfänglich auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Darin wird insbesondere auch richtig dargelegt, dass der BEFAS-Bericht vom 26. Juni 2002 entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers eine zuverlässige ärztliche Stellungnahme umfasst. 3.4 Der vom kantonalen Gericht durchgeführte Einkommensvergleich unter Verwendung statistischer Durchschnittslöhne zur Bemessung des Invalideneinkommens und Anrechnung des nach der Rechtsprechung bei Berücksichtigung aller jeweils in Betracht fallenden lohnrelevanten Faktoren maximal möglichen leidensbedingten Abzuges von 25 % (BGE 126 V 75) mit dem Ergebnis eines Invaliditätsgrades von 48 % (zur Rundung: BGE 130 V 121), entspricht den von der Praxis aufgestellten Grundsätzen, was von keiner Seite in Frage gestellt wird. Damit besteht Anspruch auf eine Viertelsrente resp. (nach der bis Ende 2003 in Kraft gewesenen gesetzlichen Regelung) bei Bejahung des Härtefalles auf eine halbe Rente (Erw. 2 hievor). Die Verwaltung hat gestützt auf den demnach rechtmässigen vorinstanzlichen Entscheid die entsprechenden Leistungen (mit Zusatz- und Kinderrenten) an den Versicherten festzusetzen. Sie wird dabei auch den Rentenbeginn bestimmen, zu welchem sich das kantonale Gericht nicht geäussert hat.