Citation: 6B_1028/2021 E. 1.3.2

1.3.2. Mit seiner Argumentation verkennt der Beschwerdeführer, dass es nicht Aufgabe des Bundesgerichts ist, im Detail zu überprüfen, ob die Aufwände seines Verteidigers im Hinblick auf den vorinstanzlichen Streitgegenstand - die Entschädigung für das Strafverfahren wegen Betrugs - angemessen waren. Seinen Ausführungen lässt sich nicht entnehmen, dass das zugesprochene Honorar ausserhalb jeden vernünftigen Verhältnisses zum gebotenen Aufwand stehen oder in augenfälliger Weise ungerecht erscheinen würde. Insbesondere kann der Vorinstanz gefolgt werden, wenn sie dafürhält, dass der Streitgegenstand nicht von besonderer Komplexität ist und keiner vertieften rechtlichen Abklärungen oder weitschweifigen Begründung bedarf. Im Übrigen räumt der Beschwerdeführer selber ein, sich auch zu Umständen geäussert zu haben, die "nicht unmittelbar entscheidend für die vorinstanzlich bemängelte Verweigerung der Parteientschädigung" gewesen seien. Der vorinstanzlich implizit gezogene Schluss, wonach gewisse Aufwendungen unnötig gewesen seien, ist somit vertretbar. Wenn die Vorinstanz dem Verteidiger für die Redaktion der Beschwerde und die Korrespondenz mit dem Beschwerdeführer rund einen halben Tag Aufwand zuerkennt, ist dies unter Ermessensgesichtspunkten nicht zu beanstanden.