Citation: I 285/01 29.04.2002 E. 1

1b) der Zeitpunkt des Verfügungserlasses (d.h. November 1995) massgebend ist. - Nicht als Auswirkungen einer krankhaften seelischen Verfassung (und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant) gelten nach der Rechtsprechung (BGE 102 V 165; AHI 2001 S. 228 Erw. 2b mit Hinweisen) Beeinträchtigungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, Arbeit in ausreichendem Masse zu verrichten, zu vermeiden vermöchte, wobei das Mass des Forderbaren weitgehend objektiv bestimmt werden muss. Dr. med. K.________ geht demgegenüber zu Unrecht von einem rein subjektiven Massstab aus. e) Der nachträglich eingereichte Bericht des Dr. med. E.________ vom 20. März 2002 betrifft den aktuellen Gesundheitszustand und trägt deshalb nichts weiter zur Feststellung des Sachverhaltes bei, wie er sich bis zum Verfügungserlass im November 1995 - Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis (BGE 121 V 366 Erw. 1b) - verwirklicht hat, so dass offen bleiben kann, ob dieses neue Beweismittel überhaupt zu berücksichtigen ist, nachdem es nach Ablauf der Beschwerdefrist, und ohne dass ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet wurde, aufgelegt worden ist (vgl. BGE 127 V 357 Erw. 4). f) Somit ist davon auszugehen, dass im massgebenden Verfügungszeitpunkt (November 1995) kein psychischer Gesundheitsschaden vorlag, der die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit beeinträchtigte. Da kein Gesundheitsschaden bestand, konnte in der Folge keine Invalidität im Sinne des Art. 4 Abs. 1 IVG und somit auch kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung (Rente und Eingliederung) vorliegen. Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: