Citation: 6B_799/2024 E. 3.4.4

3.4.4. Am 7. Oktober 2020 habe der Beschwerdeführer zu Beginn der Einvernahme erklärt, er werde nun die Wahrheit sagen, damit er das Problem hinter sich lassen könne. Auf Frage, welche Menge Drogen er B.________ gegeben habe, antwortete er dann aber sogleich, er habe diesem keine Drogen gegeben. Erst auf weiteres Nachfragen und Vorhalt von Nachrichten habe er eingeräumt, wenn er B.________ etwas gegeben habe, habe dieser ihm Geld gegeben für seine Kosten. Darauf habe ihm die Polizei vorgerechnet, sie gehe von 12 Gramm Kokain aus. Dies habe der Beschwerdeführer als ungefähr möglich taxiert. Weiter sei ihm das Ermittlungsergebnis vorgehalten worden, wonach die Fahrt vom 12. August 2020 ein Drogentransport gewesen sei, worauf der Beschwerdeführer bestätigt habe, dass er 20 Gramm Kokain an C.________ habe verkaufen wollen. Erst auf Vorhalt einer Audioaufnahme und mehrfaches Nachfragen habe der Beschwerdeführer zugegeben, auch D.________ habe vielleicht 5 Gramm Drogen kaufen wollen. Die Vorinstanz folgert zutreffend, dass der Beschwerdeführer bezüglich dieser Schuldsprüche den wesentlichen Sachverhalt erst auf mehrfaches Nachfragen und nach Vorhalt der Beweise zugab, weshalb sein Geständnis kaum ins Gewicht falle. Trotzdem hält die Vorinstanz dem Beschwerdeführer zugute, dass er immerhin mehr oder weniger konkrete Angaben zu den veräusserten oder zu veräussernden Betäubungsmittelmengen gemacht habe.