Citation: 5A_975/2020 E. A

A.a. Mit Beschluss vom 17. September 2007 errichtete der Bürgerrat Baar für C.________ (geb. 1923) eine Beiratschaft auf eigenes Begehren nach aArt. 395 Abs. 1 und 2 ZGB und ernannte lic. iur. A.________ zur Beirätin mit den Aufgaben, die finanziellen sowie administrativen Angelegenheiten der Verbeirateten zu regeln und deren Vermögen zu verwalten. A.________ liess sich zusätzlich zur Beiratschaft von C.________ eine allgemeine "Generalvollmacht" ausstellen. A.b. Zwei Kinder von C.________ stellten am 22. April 2008 ein Amtsenthebungsgesuch gegen A.________. A.c. Am 22. März 2011 ersuchte A.________ den Bürgerrat um Genehmigung einer umfassenden Mandatsvereinbarung zwischen ihr und C.________. A.d. Der Regierungsrat des Kantons Zug enthob A.________ am 31. Mai 2011 ihres Amtes als Beirätin und entzog einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zug am 25. Oktober 2012 rechtskräftig ab. Die Amtsenthebung wurde unter anderem damit begründet, dass die Beirätin dadurch, dass sie sich mit einer "Generalvollmacht" neben ihrem Amt auch noch privat habe mandatieren lassen, "den durch die Beiratschaft gesetzten Rahmen überschritten" und eigene wirtschaftliche Interessen mit jenen der verbeirateten Person vermengt habe. A.e. Der Bürgerrat behandelte in der Folge das Gesuch von A.________ vom 22. März 2011 nicht mehr. Diese stellte daraufhin bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Kantons Zug (KESB) den Antrag, es sei ein formeller Verzichtsbeschluss in Bezug auf ihr Gesuch vom 22. März 2011 zu erlassen. Eventualiter sei festzustellen, dass die Zustimmung zum ergänzenden Privatmandat bereits erfolgt sei; subeventualiter sei der Mandatsvereinbarung die Zustimmung zu erteilen. Die KESB trat auf die Anträge mit Entscheid vom 18. Oktober 2016 nicht ein und die dagegen gerichteten Beschwerden von A.________ wiesen sowohl das Verwaltungsgericht (Urteil vom 27. April 2017) als auch das Bundesgericht ab (Urteil 5A_410/2017 vom 4. Mai 2018).