Citation: 2A.265/2005 06.06.2005 E. 1

X.________ (geb. 1970) stammt aus Russland und arbeitete ab dem Jahr 2000 mit Kurzarbeitsbewilligungen als Cabaret-Tänzerin in Zürich. Am 14. März 2002 heiratete sie den Schweizer Bürger Y.________ (geb. 1957), worauf ihr die Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei diesem erteilt wurde. Am 18. Juni 2003 lehnte es das Amt für Migration und Personenstand des Kantons Bern ab, die Aufenthaltsbewilligung zu verlängern, da es sich bei der Beziehung um eine Scheinehe handle. Die Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern bestätigte diesen Entscheid auf Beschwerde hin am 14. Oktober 2004; sie ging davon aus, dass sich X.________ in rechtsmissbräuchlicher Weise auf ihre Ehe berufe, da keine echte Lebensgemeinschaft bestehe und es ihr nur um die mit der Ehe verbundene Bewilligung gehe. Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern wies die hiergegen gerichtete Beschwerde am 30. März 2005 ab: Die verschiedenen Elemente des Dossiers liessen in ihrer Gesamtheit nur die Folgerung zu, dass X.________ mit ihrer Heirat nicht eine echte eheliche Lebensgemeinschaft habe eingehen wollen, sondern einen Weg gesucht habe, um in der Schweiz bleiben zu können. X.________ beantragt vor Bundesgericht, ihre Bewilligung sei zu verlängern.