Citation: 1C_52/2023 E. 1.3

1.3. Die Rechtsschriften haben gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG unter anderem die Rechtsbegehren und deren Begründung zu enthalten. Grundsätzlich entscheidet das Bundesgericht in der Sache selbst bzw. reformatorisch (Art. 107 Abs. 2 BGG), weshalb in der Regel ein Antrag in der Sache zu stellen ist (BGE 137 II 313 E. 1.3). Feststellungsanträge sind subsidiär zu Leistungs- und Gestaltungsanträgen und nur zulässig, wenn ein schutzwürdiges Feststellungsinteresse besteht. Eine abstrakte, theoretische Rechtsfrage kann nicht Gegenstand eines Feststellungsantrags sein, sondern nur konkrete Rechte oder Pflichten (vgl. BGE 148 I 160 E. 1.6; 126 II 300 E. 2c; Urteil 2C_589/2020 vom 22. März 2021 E. 1.2, nicht publ. in BGE 147 II 281). Der Beschwerdeführer beantragt in seinen Rechtsbegehren die Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils, ohne einen Antrag in der Sache zu stellen. Aus der Begründung der Beschwerde, die zur Interpretation des Rechtsbegehrens beigezogen werden kann (vgl. BGE 137 II 313 E. 1.3), ergibt sich jedoch, dass es dem Beschwerdeführer im Wesentlichen um die Feststellung der Widerrechtlichkeit der mündlich ausgesprochenen Wegweisung vom 30. Januar 2021 geht. Da ein Leistungs- oder Gestaltungsbegehren in der vorliegenden Konstellation ausser Betracht fällt und die Verletzung konkreter Rechte und Pflichten des Beschwerdeführers zur Diskussion stehen, ist das sich aus der Begründung ergebende Feststellungsbegehren zulässig. Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass, weshalb grundsätzlich auf die Beschwerde einzutreten ist.