Citation: 7B.102/2005 19.08.2005 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Pfändung erfolge für in Betreibung gesetzte Unterhaltsforderungen, obwohl ein Prozess zur Abänderung des Scheidungsurteils (vgl. Urteil 5P.269/2004 vom 3. November 2004) im Gange sei, und die vom Zivilrichter per 1. Dezember 2003 zugesprochenen Unterhaltsbeiträge überhöht und nicht gerechtfertigt seien. Mit diesen Vorbringen kann der Beschwerdeführer nicht gehört werden. Er legt nicht dar, inwiefern die Aufsichtsbehörde den Gegenstand der betreibungsrechtlichen Beschwerde (vgl. Art. 17 Abs. 1 SchKG; BGE 113 III 2 E. 2b S. 3) verkannt habe, wenn sie auf das Begehren des Beschwerdeführers, den Bestand der in Betreibung gesetzten Forderungen zu überprüfen, nicht eingetreten ist. Ebenso wenig setzt der Beschwerdeführer auseinander, inwiefern die Aufsichtsbehörde die Regeln über die Pfändungsreihenfolge (vgl. Art. 95 Abs. 3 SchKG) verletzt habe, wenn sie erwogen hat, mangels anderen pfändbaren beweglichen oder unbeweglichen Vermögens des Beschwerdeführers habe das Betreibungsamt den fraglichen Liquidationsanteil pfänden dürfen. Insoweit kann auf die nicht substantiierte Beschwerde nicht eingetreten werden (Art. 79 Abs. 1 OG). 3.2 Weiter rügt der Beschwerdeführer, die Aufsichtsbehörde habe zu Unrecht angenommen, dass die Eigentumswohnung pfändbar sei; er sei gehbehindert und auf die rollstuhlgängige Wohnung angewiesen. Der Einwand einer Verletzung von Art. 92 SchKG geht ins Leere. Der Beschwerdeführer, aber auch die Aufsichtsbehörde verkennen, dass die betreffende Eigentumswohnung nicht Gegenstand der vorliegenden Pfändung ist. Die - hier vorgenommene - Pfändung des Anteils am Gemeinschaftsvermögen kann sich einzig auf den Liquidationsanteil erstrecken, der dem Schuldner im Falle der Auflösung der das Gesamteigentum begründenden Gemeinschaft zufällt, und zwar auch dann, wenn das gemeinschaftliche Vermögen aus einem einzigen Gegenstand besteht (Art. 1 Abs. 1 der Verordnung des Bundesgerichts über die Pfändung und Verwertung von Anteilen an Gemeinschaftsvermögen [VVAG, SR 281.41]; BGE 82 III 63 E. 3 S. 73; 91 III 19 E. 4 S. 26; 124 III 505 E. 3b S. 508). Aus diesem Grund ist die Unpfändbarkeit gemäss Art. 92 SchKG erst bei der Verwertung des Liquidationsergebnisses zu beachten, sofern der Wert des gepfändeten Anteils nicht in Geld ausgewiesen wird (Art. 14 Abs. 1 und 3 VVAG; Gilliéron, Commentaire de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite, N. 53 zu Art. 92 SchKG). Zum jetztigen Zeitpunkt steht nicht fest, ob es überhaupt zu einer Liquidation des Gemeinschaftsvermögens kommt (vgl. Art. 10 Abs. 2 VVAG; vgl. BGE 71 III 11 E. 2 S. 13) und ob dabei auf den Anteil des Beschwerdeführers zugeteilte Vermögensgegenstände zur Verwertung gelangen. Folglich besteht kein Anlass, auf die Frage der Unpfändbarkeit der allenfalls dem Beschwerdeführer zuzuteilenden und zu verwertenden Eigentumswohnung einzugehen. Vor diesem Hintergrund ist das Ergebnis des angefochtenen Entscheides, mit welchem die Aufsichtsbehörde die angefochtene Pfändung des Liquidationsanteils bestätigt hat, nicht zu beanstanden. 3.3 Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann.