Citation: 4A_141/2021 E. 6

a. Subsubsubsubeventualiter sei festzustellen, es der Klägerin erlaubt sei, ir gendwelche auf Masterbändern aufgenommene Darbietungen des ausübenden Künstlers D.B.________ unabhängig von Ort und Zeit zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich zugänglich zu machen sowie Dritten diese Tätigkeit ebenfalls zu erlauben. b. Eventualiter sei diese Feststellung darauf zu beschränken, dass es der Klägerin erlaubt sei, irgendwelche auf Masterbändern aufgenommene Darbie tungen des ausübenden Künstlers D.B.________ unabhängig von Ort und Zeit zu vervielfältigen und zu verbreiten sowie Dritten diese Tätigkeiten ebenfalls zu erlauben. c. Eventualiter seien die Feststellungen der Rechtsbegehren Nr. 6a und 6b auf Darbietungen des ausübenden Künstlers D.B.________ zu beschränken, die auf den Masterbändern gemäss Beilagen 26 und 27 aufgenommen sind. d. Eventualiter seien die Feststellungen der Rechtsbegehren Nr. 6a und 6b auf Darbietungen des ausübenden Künstlers D.B.________ der Titel gemäss Beilage 22 zu beschränken, die auf den Masterbändern gemäss Beilagen 26 und 27 aufgenommen sind. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beklagten (zzgl. MWSt)." Die Beklagten widersetzten sich der Klage und erhoben unter anderem die Einrede der Unzuständigkeit des Handelsgerichts. Mit Beschluss vom 25. Juni 2018 bejahte das Handelsgericht seine Zuständigkeit. Am 15. Januar 2021 fand die Hauptverhandlung statt. B.b. Mit Urteil vom 15. Januar 2021 wies das Handelsgericht des Kantons Zürich die Klage ab. Das Handelsgericht verneinte eine Übertragung der VVR und RZ von D.B.________ auf die G.________. Gleiches gelte in Bezug auf die von der Klägerin eventualiter ins Feld geführte ausschliessliche, zeitlich und örtlich unbeschränkte Lizenzierung der VVR und RZ von D.B.________ an die G.________. Im Sinne einer Eventualbegründung verneinte das Handelsgericht auch eine Übertragung der fraglichen Rechte auf die Klägerin. Es erwog, eine Simulation des zwischen der G.________ und der H.________ GmbH unterzeichneten V1994 sowie des zwischen der H.________ GmbH und der Klägerin abgeschlossenen V1995 liege nicht vor. Entsprechend sei ein (dissimulierter) direkter Vertrag zwischen der G.________ und der Klägerin zu verneinen. Eine Übertragung der VVR und RZ via die H.________ GmbH an die Klägerin sei (eventualiter) nicht behauptet worden. Daher sei auch eine Übertragung oder Lizenzierung dieser Rechte an die Klägerin und somit deren Stellung als Inhaberin bzw. ausschliessliche Lizenznehmerin der VVR und RZ zu verneinen.