Citation: 4A_314/2022 E. 3.4.2

3.4.2. Vorliegend wurde ein Lieferwagen, dessen Katalysator aufgrund der Fahrt erhitzt war, in einer Tenne abgestellt, wodurch gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen zunächst ein Glimmbrand und anschliessend ein Vollbrand entstand. In diesem Zusammenhang überzeugt die Argumentation der Vorinstanz, das Motorfahrzeug habe im vorliegenden Fall wie jeder erhitzte Gegenstand ohne motorischen Betriebsvorgang Wärme abgestrahlt. Demgegenüber vermag der Beschwerdeführer in seinen Ausführungen nicht hinreichend aufzuzeigen, inwiefern die Hitze des Katalysators im konkreten Fall als betriebseigene Gefahr hätte anerkannt werden sollen. So begnügt er sich im Wesentlichen mit der Behauptung, der Katalysator sei einem Motorfahrzeug mit Verbrennungsmotor eigen und die Hitze sei eine (allgemeine) Voraussetzung für die Fortbewegung des Motorfahrzeugs. Allerdings ist nicht ausschlaggebend, ob die Hitze eines Katalysators, abstrakt gesehen, allenfalls eine betriebseigene Gefahr darstellen kann, sondern vielmehr, ob unter den konkreten Umständen des Einzelfalls der Brand mit der besonderen Gefahr zusammenhängt, die durch den Gebrauch der maschinellen Einrichtungen des Motorfahrzeugs geschaffen wird (vgl. hiervor E. 3.4.1).