Citation: 9C_572/2023 E. 5.1

5.1. Dem Prozessausgang entsprechend hat die Beschwerdegegnerin die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG) und der Beschwerdeführerin eine - ungekürzte - Parteientschädigung zu entrichten (Art. 68 Abs. 2 BGG). Im Fall des vorliegenden bloss teilweisen Obsiegens - die Beschwerdeführerin beantragt mindestens eine halbe Invalidenrente, erhält jedoch letztlich nur eine Viertelsrente - ist nur dann eine ungekürzte Parteientschädigung zuzusprechen, wenn die versicherte Person, wie hier, im Grundsatz obsiegt und lediglich im Masslichen (teilweise) unterliegt. Dahinter steht die Überlegung, dass eine "Überklagung" eine Reduktion der Parteientschädigung nicht rechtfertigt, soweit das Rechtsbegehren keinen Einfluss auf den Prozessaufwand ausübt (BGE 117 V 401 E. 2c; Urteil 8C_281/2022 vom 24. Oktober 2022 E. 7.1 mit Hinweisen).