Citation: U 49/05 30.06.2005 E. A

Der 1971 geborene S.________ ist als Sachbearbeiter bei der Gewerkschaft Y.________ angestellt und damit bei der Unfallversicherung der Krankenkasse SKBH obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 22. November 1997 wurde er bei einem Squashmatch vom Schläger des Mitspielers am linken Auge getroffen. Dabei zog er sich gemäss Zeugnis des Spitals X.________ vom 24. November 1997 eine Bulbusperforation links zu. Die SKBH holte Verlaufsberichte der Augenklinik des Spitals X.________ und des nachbehandelnden Arztes Dr. med. H.________, Augenarzt FMH, ein. Zudem liess sie den Versicherten am 8. Januar und 5. Oktober 1999 in der Neurologischen Klinik des Spitals X.________, am 29. März 1999 durch ihren Vertrauensarzt Dr. med. B.________, Innere Medizin FMH, und am 27. Oktober 1999 in der neuropsychologischen Abteilung der Neurologischen Klinik am Spital X.________ untersuchen. Die am 4. Mai 1998 mit einem Pensum von 50 % wieder aufgenommene Erwerbstätigkeit wurde schliesslich ab 1. April 2000 auf 70 % gesteigert. Die SKBH zog weitere Berichte des Dr. med. H.________ vom 5. Februar 2001 und der Neurologischen Klinik am Spital X.________ vom 12. Februar 2001 bei. Anschliessend stellte sie die Taggeld- und Heilbehandlungsleistungen auf 31. Dezember 2001 ein. Der auf Grund eines Zusammenarbeitsvertrags mit der SKBH für die langfristigen Leistungen zuständige Versicherer Lloyd's Underwriters London (nachfolgend: Lloyd's) sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 7. April 2003 eine Integritätsentschädigung von Fr. 29'160.-, entsprechend einer Integritätseinbusse von 30 %, zu. Gleichzeitig lehnte er es ab, eine Invalidenrente auszurichten. An dieser Beurteilung wurde auf Einsprache hin mit Entscheid vom 7. August 2003 festgehalten.