Citation: I 715/00 04.01.2002 E. 2

2.- Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin ohne gesundheitliche Beeinträchtigung zu 50 % oder 100 % erwerbstätig wäre. Die Vorinstanz hält dafür, dass die konkreten Gegebenheiten insgesamt für eine im Gesundheitsfall vollzeitliche Erwerbstätigkeit sprächen, weshalb die Invaliditätsbemessung nach der Einkommensvergleichsmethode vorzunehmen sei. Demgegenüber vertritt die Beschwerde führende IV-Stelle die Auffassung, insbesondere angesichts der Grösse des Haushaltes, der Behinderung des jüngsten Kindes sowie der Konstitution der Versicherten sei davon auszugehen, dass diese ohne gesundheitliche Einschränkungen im Zeitpunkt des Verfügungserlasses höchstens einer 50 %igen ausserhäuslichen erwerblichen Beschäftigung nachgehen würde, sodass der Invaliditätsgrad auf Grund der gemischten Methode zu bestimmen sei.