Citation: 6B_1077/2020 E. 1.6

1.6. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Landesverweisung den Beschwerdeführer wegen seiner langen Aufenthaltsdauer in der Schweiz und des schwierigen, aber nicht unmöglichen Unterfangens, in seinem Heimatland Fuss zu fassen, einschneidend treffen wird. Obschon deshalb vom Vorliegen eines schweren persönlichen Härtefalls auszugehen ist, erweist sich die Landesverweisung angesichts der hartnäckigen Delinquenz des Beschwerdeführers, der schlechten Legalprognose, seiner gescheiterten wirtschaftlichen Integration in der Schweiz und seiner fehlenden diesbezüglichen Änderungsbereitschaft bzw. der schlechten diesbezüglichen Zukunftsaussicht allerdings noch nicht als unverhältnismässig. Auch der Anordnung der Landesverweisung entgegenstehende Vollzugshindernisse liegen nicht vor. Die Landesverweisung hält daher vor Bundes- und Völkerrecht stand. Die Vorinstanz war nicht gehalten, die Landesverweisung zugunsten einer weiteren Bewährungsmöglichkeit des Beschwerdeführers ausnahmsweise auszusetzen. Die von ihm in seiner Beschwerde behauptete Einsicht kommt (zu) spät. Zur Ausschreibung der Landesverweisung im Schengener Informationssystem äussert sich der Beschwerdeführer nicht. Darauf braucht nicht weiter eingegangen zu werden.