Citation: 6B_896/2022 E. 2.2.2

2.2.2. Der Beschwerdeführer trug bereits im Berufungsverfahren vor, gemäss Polizeibericht und Aussage der Zeugen sei der Schaden auf der Höhe des Auspuffs seines Fahrzeugs entstanden. Dem entgegnet die Vorinstanz, die Polizei habe eine leichte Beschädigung an der linken Heckstossstange des parkierten Fahrzeugs festgestellt und fotografisch festgehalten. Erläuternd werde im Polizeirapport ausgeführt, dieser Schaden dürfte durch den Auspuff des Fahrzeugs des Beschwerdeführers verursacht worden sein. Die Höhe des am parkierten Fahrzeug entstandenen Schadens stimme mit der Höhe des Auspuffs des Fahrzeugs des Beschwerdeführers überein. Gemäss Vorinstanz belegen diese polizeilichen Feststellungen zuverlässig, dass der Schaden am parkierten Fahrzeug durch die Kollision mit dem Fahrzeug des Beschwerdeführers verursacht wurde. Gemäss Aussagen der Zeugen sei der Beschwerdeführer rückwärts in das Heck des parkierten Fahrzeugs gefahren. Die Vorinstanz verwirft die Behauptung des Beschwerdeführers, wonach sein Auspuff hätte abgerissen werden müssen. Denn am parkierten Fahrzeug seien nur Kratzer verursacht worden. Der festgestellte Farbabrieb könne auch durch ein rundes Auspuffrohr verursacht worden sein. Die Vorinstanz legt dar, dass nicht auf die Messungen des Beschwerdeführers abgestellt werden kann, weil die Auspuffhöhe offensichtlich mit einem schräg gehaltenen Massstab bestimmt worden sei. Aufgrund dieses Beweisergebnisses verzichtete die Vorinstanz auf die Abnahme weiterer Beweismittel. Sie führt aus, weder ein verkehrstechnisches Gutachten noch weitere Zeugenbefragungen könnten etwas an der Feststellung ändern, dass der Beschwerdeführer den Schaden am parkierten Fahrzeug verursachte. Der präsentierte Zeuge sei beim Vorfall in der fraglichen Nacht überhaupt nicht vor Ort gewesen und könne zum Kerngeschehen keine Aussagen machen.