Citation: 8C_991/2012 E. 4.4.3

4.4.3. Das kantonale Gericht hat angesichts dieser in der Einschätzung des Einflusses des Alkoholkonsums auf die Arbeitsfähigkeit widersprüchlichen Gutachten geschlossen, keiner der genannten Expertisen könne entnommen werden, dass die Alkoholabhängigkeit des Beschwerdeführers seine Arbeitsfähigkeit tatsächlich beeinträchtige. So werde in beiden psychiatrischen Beurteilungen darauf hingewiesen, der Versicherte reagiere adäquat, Verhaltensstörungen oder Wesensveränderungen seien nicht aufgefallen, ebenso wenig seien mnestische Defizite erkennbar. Demnach sei davon auszugehen, dass der Alkoholkonsum keinen Einfluss auf die alltägliche Funktionsfähigkeit habe. Dr. med. A.________ hat seine korrigierte Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit denn auch nicht begründet. Damit wurde von der Vorinstanz überzeugend begründet, warum sie auf das erste Gutachten abgestellt hat. Schliesslich hat auch der Beschwerdeführer nicht begründet, inwiefern sein Alkoholmissbrauch seine Arbeitsfähigkeit neben den anerkannten psychischen Beschwerden weiter reduzieren soll. Ebenso wenig ist ersichtlich, warum ein Arbeitnehmer ohne Verhaltensstörungen, Wesensveränderungen und mnestische Defizite für einen Arbeitgeber auf dem offenen Arbeitsmarkt nicht mehr zumutbar sein soll.