Citation: 8C_359/2021 E. 5.2.1

5.2.1. Es mag zwar zutreffen, dass Dr. med. E.________ die angeforderte Krankengeschichte offenbar nie eingereicht hat und die Behandlungsfrequenz aus seiner Stellungnahme nicht hervorgeht. Was der Beschwerdeführer daraus zu seinen Gunsten ableiten will, ist indessen nicht erkennbar. So ergibt sich aus der Stellungnahme des ehemals behandelnden Psychiaters eindeutig, dass der Versicherte im gesamten Behandlungszeitraum niemals, auch nicht am Vortag des Suizids, an psychotischen Symptomen im engeren psychopathologischen Sinne litt. Insbesondere waren gemäss Dr. med. E.________ zu keinem Zeitpunkt Halluzinationen, ein Wahn oder ein depressiver oder katatoner Stupor eruierbar (vgl. E. 4.1 hiervor). Aufgrund dieser klaren Angaben ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz keine weiteren Abklärungen veranlasste.