Citation: 1C_606/2024 E. 3.5

3.5. Sodann ist die Auffassung der Vorinstanz, bei der Ausbildungszulage handle es sich nicht um eine Lohnzulage, sondern um eine Sozialversicherungsleistung, keineswegs unhaltbar. Der Umstand allein, dass die Beschwerdeführerin der Ausbildungszulage wegen der missbräuchlichen Kündigung verlustig ging, rechtfertigt nicht, diese (im Sinne eines entgangenen Gewinns) dem entschädigungsrelevanten Bruttomonatslohn anzurechnen. Die Entschädigung wegen missbräuchlicher Kündigung stellt nämlich keinen Schadenersatz im klassischen Sinne dar (vgl. BGE 123 III 391 E. 3c). Soweit die Beschwerdeführerin auf § 58 VVO und das Steuerrecht verweist, ist wiederum nicht ersichtlich, inwiefern diese Bestimmungen für die hier zu beurteilenden Rechtsfragen einschlägig sein sollen. Eine reformatio in peius liegt nicht vor, da die Vorinstanz der Beschwerdeführerin im Ergebnis nicht weniger zugesprochen hat als der Spitalrat. Auch mit dem Hinweis auf das vorinstanzliche Urteil vom 18. März 2021 vermag die Beschwerdeführerin keine Willkür aufzuzeigen, weil der dort verwendete Begriff der (Lohn-) Zulage auslegungsbedürftig bleibt.