Citation: 8C_622/2010 03.12.2010 E. 3

Streitgegenstand bildet die Frage, ob zwischen den psychischen Beschwerden des Versicherten (im Sinne einer mittelgradigen bis schweren depressiven Episode [ICD-10: F32.20] sowie einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung [ICD-10: F45.4]) und dem Sturz vom 10. Juli 2004 ein - nach Massgabe der in BGE 115 V 133 (E. 6 S. 138 ff.) definierten Kriterien zu beurteilender - adäquater Kausalzusammenhang vorliegt. Demgegenüber bestehen nach Lage der medizinischen Akten zu Recht keine Zweifel hinsichtlich der natürlichen Kausalität, zumal dafür eine Teilursächlichkeit des Unfallereignisses genügt (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125 f. mit Hinweisen).