Citation: 2C_685/2025 E. 2.3

2.3. Nichts zu seinen Gunsten kann der Beschwerdeführer weiter aus dem Schutz des Privat- und Familienlebens gemäss Art. 8 Ziff. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV ableiten: Die Berufung auf den Schutz des Familienlebens scheidet bereits deshalb aus, weil er - soweit ersichtlich - über keine Kernfamilie (vgl. BGE 144 I 266 E. 3.3; 144 II 1 E. 6.1) in der Schweiz verfügt, zumal seine Ehefrau und die minderjährigen Kinder nach eigenen Angaben im Ausland leben. Sodann dauerte der Aufenthalt des Beschwerdeführers in der Schweiz insgesamt weniger als zehn Jahre, sodass er aus BGE 144 I 266 und der darin aufgestellten Vermutung, dass eine ausländische Person nach einem zehnjährigen rechtmässigen Aufenthalt als integriert gelten könne (vgl. dort E. 3.9), keinen Bewilligungsanspruch gestützt auf den Schutz des Privatlebens ableiten kann. Ohnehin bezieht sich diese Rechtsprechung grundsätzlich auf Fallkonstellationen, in denen es um die Beendigung bzw. Nichtverlängerung eines Aufenthaltsrechts geht, nicht aber um dessen erstmalige Begründung nach einem (illegalen) Aufenthalt oder - wie hier - um eine weitere Anwesenheit, nachdem diese durch die Behörden rechtskräftig beendet worden ist (vgl. BGE 149 I 72 E. 2.1.3 mit Hinweisen). In diesem Fall kommt die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gestützt auf den Schutz des Privatlebens (Art. 8 Ziff. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV) nur bei einer besonders ausgeprägten Integration infrage (vgl. BGE 149 I 207 E. 5.3 und 5.4). Dass Letzteres beim Beschwerdeführer der Fall sein soll, legt er in keiner Weise dar.