Citation: 2C_383/2022 E. 1.3.3

1.3.3. Für diesen Fall ersuchte der Steuerpflichtige für das Verfahren vor der Steuerrekurskommission um Herabsetzung des Kostenvorschusses auf nicht mehr als Fr. 300.--. Hierzu sei festzustellen, legt das Verwaltungsgericht dar, dass die Steuerrekurskommission einen Kostenvorschuss von Fr. 1'400.-- verfügt habe (§ 79 Abs. 1 VRG/TG). Damit bewege sie sich im gesetzlich vorgesehenen Rahmen, den § 14 Abs. 2 der Verordnung des Grossen Rates [des Kantons Thurgau] vom 13. Mai 1992 über die Gebühren der Strafverfolgungs- und Gerichtsbehörden (VGG/TG; RB 638.1) vorgebe. Der Betrag von Fr. 1'400.-- entspreche den mutmasslichen Verfahrenskosten. Aufgrund von § 79 Abs. 1 VRG/TG "könne" die Behörde einen Kostenvorschuss erheben. Dies sei hier am Platz gewesen, nachdem der Steuerpflichtige geltend mache, Sozialhilfe zu beziehen. Ob er die Gerichtskosten im Fall seines Unterliegens bezahlen könnte, sei daher ungewiss.