Citation: 1C_680/2013 E. 9

Die Beschwerdeführer machen vor Bundesgericht erstmals geltend, dass die VEMV eine echte Lücke für die äusserst sensible Produktion von High-Tech-Geräten und deren Schutz gegen elektromagnetische Störungen enthalte: Die Vorgaben bezögen sich auf die Störfestigkeit verkaufsfertiger Produkte; dementsprechend würden die von der Beschwerdeführerin 1 produzierten Drucktransmitter und -messgeräte durch Stahlgehäuse mit zusätzlichen Filterelementen im Innern vor elektromagnetischer Strahlung geschützt. Während des Herstellungsprozesses seien die Sensoren jedoch ungeschützt; insbesondere müssten die Geräte zwingend noch im offenen und damit ungeschützten Zustand gemessen und kalibriert werden. Dieser Sachverhalt werde in der VEMV nicht berücksichtigt.