Citation: 1B_48/2022 E. 2

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer strafrechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 78 ff. BGG offen. Es ist allerdings Sache des Beschwerdeführers, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt (BGE 135 III 127 E. 1.6; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2; je mit Hinweisen). Im angefochtenen Entscheid hat das Obergericht die Auffassung der Vorinstanzen geschützt, wonach dem Beschwerdeführer kein Anspruch auf amtliche Verteidigung zusteht, weil es sich im Strafverfahren gegen ihn um einen Bagatellfall im Sinne von Art. 132 Abs. 3 StPO handle, der keine rechtlichen oder tatsächlichen Schwierigkeiten böte, denen er nicht gewachsen wäre. Damit setzt sich der Beschwerdeführer, dem die gesetzlichen Anforderungen an die Begründung einer Beschwerde schon wiederholt erläutert wurden, indessen nicht auseinander und legt nicht dar, inwiefern das Obergericht dadurch Bundesrecht verletzte. Er macht vielmehr geltend, er wohne in Thailand. Die von den Solothurner Justizbehörden gegen ihn in Gang gesetzte Strafverfolgung sei krass rechtswidrig, weil sie, was für die Durchführung des Strafverfahrens zwingend erforderlich gewesen wäre, beim EJPD kein Internationales Rechtshilfebegehren gestellt hätten. Da er als betagter, rechtsunkundiger Auslandschweizer weder bei der Solothurner Justiz noch beim Bundesgericht "Rechte habe", werde er diesen abartigen Fall von orchestrierter Justizkriminalität "HUMANRIGHTS.CH" melden. Diese Ausführungen gehen an der Sache vorbei. Auf die Beschwerde ist wegen Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Kosten verzichtet werden kann.