Citation: 6B_692/2020 E. 2.3

2.3. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers stellte die Vorinstanz zur Beurteilung des Verschuldens nicht einzig auf den von der Polizei auf Fr. 56'600.-- geschätzten Sachschaden ab, sondern berücksichtigte ebenfalls die ernstliche Gefahr für Leib und Leben, die der Beschwerdeführer mit seinem unvorsichtigen Verhalten geschaffen habe und dass es lediglich glücklichen Umständen zu verdanken gewesen sei, dass durch die Kollision niemand verletzt worden sei. Sie wies darauf hin, dass die dem Beschwerdeführer unklar erschienene Verkehrssituation sowie allenfalls störende Umwelteinflüsse durch eine tiefstehende Sonne sein pflichtwidriges Handeln nicht zu entschuldigen vermögen und vor diesem Hintergrund nicht von einer Strafe Umgang zu nehmen sei. Sie hat sich entgegen seinen Vorbringen mit den Umständen und Ursachen seiner fehlenden Aufmerksamkeit hinreichend auseinandergesetzt. Die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Rechtsverletzung ist zu verneinen, sofern seine Ausführungen überhaupt den gesetzlichen Begründungsanforderungen (Art. 42 Abs. 1 BGG und Art. 106 Abs. 2 BGG) zu genügen vermögen.