Citation: U 317/01 05.02.2003 E. 3.2

Angesichts der geschilderten medizinischen Akten, auf welche abzustellen ist, da sie alle die rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen erfüllen (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweisen) und denen somit voller Beweiswert zukommt, kann davon ausgegangen werden, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im hier massgeblichen Vergleichszeitraum nicht wesentlich verändert hat. Trotz zunehmender arthrotischer Handgelenksbeschwerden wird die Arbeitsfähigkeit in Tätigkeiten ohne erhebliche manuelle Verrichtungen auch zwölf Jahre nach dem Unfall - im für die richterliche Prüfung relevanten Zeitpunkt des Einspracheentscheides (vom 12. Juli 2000; BGE 116 V 248 Erw. 1a; RKUV 2001 Nr. U 419 S. 101) - in vollem Umfang bejaht, während für leichtere manuelle Beschäftigungen ohne grössere Belastung der Handgelenke ein - wie bereits im Jahre 1990 - um ca. 25 % vermindertes Leistungsvermögen angenommen werden darf. Im angestammten Malerberuf nutzt der Versicherte die ihm verbliebene Arbeitsfähigkeit nach übereinstimmender ärztlicher Aussage weder damals noch heute bestmöglich aus. Soweit Dr. med. X.________ von einem an kalten Tagen nur noch 25 %igen zumutbaren Malereinsatz spricht, handelt es sich lediglich um eine revisionsrechtlich unerhebliche unterschiedliche Beurteilung des gleichen Gesundheitsschadens (vgl. BGE 112 V 372 unten mit Hinweisen; ZAK 1987 S. 37 Erw. 1a, 1985 S. 332). Bereits die Ärzte der Klinik B.________ hatten die Restarbeitsfähigkeit im Bewusstsein der vom Beschwerdeführer schon damals geklagten vermehrten Kälteempfindlichkeit in den Handgelenken geschätzt.