Citation: 6B_1394/2021 E. 2.4.3

2.4.3. Der Beschwerdeführer wendet ein, die angeblichen Drohungen seien nicht geeignet gewesen, seine Ehefrau in Angst oder Schrecken zu versetzen. Es fehle den Äusserungen an der nötigen Intensität für eine (schwerwiegende) Drohung (Beschwerde S. 10 BS 3). Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt ebenfalls als unbegründet. Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass im vorliegenden Verfahren nicht zu prüfen ist, ob der Tatbestand der Drohung gemäss Art. 180 StGB erfüllt ist (Entscheid S. 12 E. 2.3.4). Die verbalen und konkludenten Todesdrohungen des Beschwerdeführers gegenüber seiner Ehefrau sind als ernst zu nehmende Bedrohung gegen die physische Integrität i.S.v. Art. 28 ZGB zu qualifizieren. Die Vorinstanz wirft dem Beschwerdeführer somit zutreffend ein persönlichkeitsverletzendes Verhalten i.S.v. Art. 28 ZGB vor, welches die Auferlegung der Verfahrenskosten und die Verweigerung einer Entschädigung zu begründen vermag (vgl. Urteil 6B_809/2017 vom 9. November 2017 E. 2.4 mit Hinweisen).