Citation: 9C_218/2024 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführer machen geltend, der Beschwerdeführer A.________ sei seit ca. 1970 nie selbständig erwerbstätig gewesen. Er habe zwar in der Steuererklärung ein Einkommen als Selbständigerwerbender deklariert, habe aber lediglich für die von ihm präsidierten Unternehmen die Steuererklärungen und die Buchhaltung erledigt, um nicht wegen Nichtführung der B uchhaltung belangt zu werden. Er sei nur für seine Unternehmen, nicht aber für Dritte tätig gewesen, habe kein Risiko übernommen, weder Arbeit noch Kapital eingesetzt und keine Gewinnerzielungsabsicht gehabt, weshalb die Kriterien einer selbständigen Erwerbstätigkeit nicht erfüllt gewesen seien. Wenn er Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit deklariert habe, so liege das an Beratungen, welche er ab und zu für Dritte geleistet und dafür einen Geldbetrag zugesteckt erhalten habe. Die Arbeiten für die Gesellschaften habe er faktisch ohne Gegenleistung vorgenommen und viele Kosten mit seinen privaten Mitteln getragen. Der Vorinstanz gelinge es nicht, eine selbständige Erwerbstätigkeit nachzuweisen, daher sei der Sachverhalt willkürlich und unrichtig konstruiert worden.