Citation: 2C_486/2019 E. 2.2

2.2. Das Verwaltungsgericht hat erwogen, dass der Beschwerdeführer 1 einer selbständigen Erwerbstätigkeit nachgehe. Für die Erteilung bzw. Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA sei entscheidend, dass ein regelmässiges Einkommen erzielt werde und keine Sozialhilfebedürftigkeit bestehe. Gemäss Betreibungsregisterauszug vom 14. August 2018 habe der Beschwerdeführer 1 50 betreibungsrechtliche Vorgänge über Fr. 268'354'05 sowie 30 offene Verlustscheine über Fr. 113'943.--, die Beschwerdeführerin 2 23 betreibungsrechtliche Vorgänge über Fr. 56'345.25 sowie 19 offene Verlustscheine über Fr. 52'069.55 und die dem Beschwerdeführer 1 gehörende Gesellschaft (E.________ GmbH) 14 betreibungsrechtliche Vorgänge über Fr. 22'774.55. Zudem seien die Beschwerdeführerin 2 und die Kinder mit Fr. 16'848.65 von der öffentlichen Fürsorge unterstützt worden. Die Beschwerdeführer seien somit stark verschuldet. Der Beschwerdeführer 1 verfüge seit Jahren nicht über genügend finanzielle Mittel, um für den Lebensunterhalt seiner Familie aufzukommen. Er habe es trotz Verwarnung unterlassen, in der Schweiz eine existenzsichernde Tätigkeit zu suchen und ein schulden- und straffreies Leben zu führen. Die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligungen der Beschwerdeführer sei verhältnismässig.