Citation: 6B_28/2023 E. 2.4.1

2.4.1. Soweit der Beschwerdeführer sich darauf beschränkt, den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz seine eigene Sicht der Dinge gegenüberzustellen, ohne sich mit ihrer Begründung auseinanderzusetzen, verfällt er in unzulässige appellatorische Kritik. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn er aufführt, mit welchen Frauen er in der fraglichen Zeit geschrieben und sich verabredet habe, seine "Anforderungen" an die Frauen schildert, darlegt, weshalb sowie auf welche Weise er "B.________" angeschrieben habe, oder geltend macht, er habe aufgrund einer Sehschwäche die Zahlen 13 und 18 verwechselt und daher die Angabe von "B.________", wonach sie 13-jährig sei, so interpretiert, dass sie 18-jährig sei. Die Vorinstanz setzt sich mit letzterem Vorbringen sowie den eingereichten Arztberichten ausführlich auseinander und legt überzeugend dar, weshalb die Arztberichte nicht belegten, dass die Sehkraft des Beschwerdeführers zum Tatzeitpunkt vermindert gewesen sei. Ferner erwägt sie, die spontane Erwiderung des Beschwerdeführers auf die Angabe von "B.________", dass sie 13-jährig sei, belege, dass er nicht fälschlicherweise ein Alter von 18 Jahren gelesen habe, ansonsten sein Hinweis, dass sie erwachsen aussehe, keinen Sinn ergeben würde. Schliesslich hält die Vorinstanz fest, dass auch der Chatinhalt in seiner Gesamtheit zeige, dass "B.________" minderjährig sein müsse (Urteil S. 9). Auf diese schlüssigen vorinstanzlichen Ausführungen geht der Beschwerdeführer nicht ein und genügt damit den qualifizierten Begründungsanforderungen nicht.