Citation: 1C_567/2014 E. C

Im Hinblick auf die Anordnung konkreter Schutzmassnahmen beauftragte der Gemeinderat Weggis im Dezember 2013 das Planerteam bestehend aus der E.________ GmbH, der F.________ AG und der G.________ AG mit Abklärungen geologischer und geotechnischer Natur. In der Vorstudie "Schutzmassnahmen Horlaui" vom 31. März 2014 kam das Team zum Schluss, dass die fünf Wohngebäude und die Kantonsstrasse namentlich durch Steinschlag und Felssturz gefährdet seien. In der Studie führte es sieben Varianten auf, mit welchen die Wohngebäude und die Kantonsstrasse vor diesen Risiken geschützt werden könnten, wobei es einzig die Variante 6 (Aussiedlung der Bewohner der Horlaui und Rückbau der Wohnhäuser) empfahl. Mit dieser Variante könne die Gefährdung deutlich und nachhaltig gesenkt werden. Am 20. Mai 2014 teilte das Expertenteam dem Gemeinderat im Wesentlichen mit, dass sich die Situation zugespitzt habe und ein dringender Handlungsbedarf bestehe. Insbesondere seien die Abtragungs- und Sicherungsarbeiten mit Bezug auf sechs Felsobjekte sofort auszuführen. Mit Bericht vom 26. Mai 2014 führte es weiter aus, dass sich die kritischen Sturzpotentiale (sog. Hotspots) ohne die geplanten Felsabtragungen und Sicherungsmassnahmen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verwirklichen und zur Zerstörung der Wohnhäuser führen würden.