Citation: 1C_620/2023 E. 9.2

9.2. Die Vorinstanz anerkannte im angefochtenen Urteil, dass die Bauherrschaft weder zum Zeitpunkt der ersten Baubewilligung vom 26. November 2018 noch zum Zeitpunkt des Urteils des Verwaltungsgerichts Zug vom 29. Oktober 2019 (V 2018 116) berechtigt gewesen sei, die bestehenden Abwasseranlagen für ihr Bauvorhaben zu nutzen und diesbezüglich die für die Erteilung einer Baubewilligung erforderliche Erschliessung rechtlich noch nicht sichergestellt gewesen sei. Entsprechend hätte das Verwaltungsgericht schon im ersten Rechtsgang die Beschwerde vollumfänglich gutheissen und die Baubewilligung aufheben müssen. Da dies zu Unrecht nicht erfolgt sei, sei nun zumindest die Kostenverlegung aus dem Entscheid V 2018 116 zu ändern. Die Kosten des genannten Verfahrens wurden daher neu der Beschwerdegegnerschaft auferlegt und diese verpflichtet, den Beschwerdeführenden eine Parteientschädigung zu bezahlen und die von ihnen allenfalls bereits bezahlte Parteientschädigung zurückzuzahlen. Unter Berücksichtigung des hauptsächlichen Streitgegenstands, der die Bewilligung für den Bau des Terrassenhauses betraf, handelt es sich bei den Kosten- und Entschädigungsfolgen für das verwaltungsgerichtliche Verfahren im ersten Rechtsgang um einen untergeordneten Punkt. Insofern ist es nicht offensichtlich unhaltbar, wenn die Vorinstanz die Kosten für das vorinstanzliche Verfahren vollumfänglich den Beschwerdeführenden auferlegt hat und diese verpflichtete, der Beschwerdegegnerschaft eine Parteientschädigung zu bezahlen.