Citation: 7B_429/2023 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz erwägt im Wesentlichen, ausgehend von den sich auf die Akten stützenden Darlegungen der Bundesanwaltschaft sei der hinreichende Tatverdacht gegen B.A.________ auf Betrug zulasten von D.________ zu bejahen. Die pauschalen Bestreitungen der Beschwerdeführerin würden daran nichts ändern. Ebenso leuchte der von der Bundesanwaltschaft dargelegte Zusammenhang zwischen den zu Zwecken der Einziehung bzw. Ersatzforderung sowie Kostendeckung gesperrten Vermögenswerten und der untersuchten Straftat ohne Weiteres ein. Soweit die Beschwerdeführerin die Vermischung der mutmasslich inkriminierten, auf ihr C.________-Konto überwiesenen Fr. 20'000.-- mit dem übrigen Kontovermögen bestreite, liege sie falsch. Die inhaltliche Richtigkeit der Beschwerdebeilagen sowie deren Gegendarstellung sei Gegenstand der laufenden Ermittlungen, weshalb die Beschwerdeführerin daraus nichts Abschliessendes für das vorliegende Beschwerdeverfahren ableiten könne. Dasselbe gelte auch, soweit die Beschwerdeführerin den Verdacht der Bundesanwaltschaft bestreite, wonach die gesperrten Vermögenswerte ihrem Ehemann B.A.________ zuzurechnen seien. Nach den unbestritten gebliebenen Ausführungen der Bundesanwaltschaft hätten die Saldi der beiden gesperrten Konten der Beschwerdeführerin am 15. März 2023 gesamthaft Fr. 65'788.09, d.h. Fr. 11'822.29 und 26'816 Aktien E.________ AG im Wert von Fr. 53'830.--, zuzüglich einer Liquidität von Fr. 135.80, betragen. Da die Beträge auf den gesperrten Konten der Beschwerdeführerin kleiner seien, als die mutmasslich zweckentfremdeten Vermögenswerte von D.________, seien die Kontosperren auch unter diesem Gesichtspunkt als verhältnismässig zu beurteilen. Die Beschwerdeführerin habe zwar erklärt, die Sperrung ihrer Vermögenswerte sei unangebracht und unverhältnismässig, weil am 22. März 2022 Vermögenwerte der F.________ im Gesamtwert von Fr. 110'000.-- bei der Bank G.________ gesperrt worden seien. Unterlagen, welche ihre Darstellung stützen würden, habe die Beschwerdeführerin aber nicht eingereicht, weshalb auf ihre Argumentation bereits aus diesem Grund nicht weiter einzugehen sei. Entgegen der Beschwerdeführerin bestehe zudem kein Grund zur Annahme, sie sei gutgläubig (im Sinne von Art. 70 Abs. 2 StGB) gewesen und habe keine Ahnung - weder von der angespannten finanziellen Situation ihres Ehemannes noch von seinem strafrechtlichen Vorleben, den damit verbundenen Verurteilungen und seinen aktuellen Aktivitäten - gehabt.