Citation: U 177/05 10.04.2006 E. B

F.________ beschwerte sich gegen diesen Entscheid beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und beantragte, es seien ihm über den 3. März/14. April 2003 hinaus Taggelder zuzusprechen; ferner stellte er den Antrag, es sei eine neuropsychologische Abklärung durchzuführen. Zur Begründung brachte er vor, es seien weiterhin somatische Beeinträchtigungen vorhanden, der natürliche Kausalzusammenhang zwischen den bestehenden körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen und dem Unfall sei gegeben und die Adäquanz des Kausalzusammenhangs sei auch unter Berücksichtigung der psychischen Störungen zu bejahen. Mit der Beschwerde reichte er u.a. einen Bericht des Psychiaters Dr. med. O._______ vom 10. September 2003 ein, welcher eine Anpassungsstörung diagnostizierte. In einem nachträglich aufgelegten psychiatrischen Gutachten zuhanden der Invalidenversicherung vom 12. Juni 2004 stellte Dr. med. T.________ die Diagnosen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung sowie einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischen Symptomen. Seiner Auffassung nach bestand eine volle Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Sicht mindestens seit Sommer 2003. Gestützt darauf sprach die IV-Stelle Zürich dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Juni 2003 eine ganze Rente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 100 % zu (Verfügung vom 26. November 2004). Mit Entscheid vom 28. Februar 2005 gelangte das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich zum Schluss, es liege ein typisches Beschwerdebild nach einem Distorsionstrauma der HWS vor, wobei sich der somatische Zustand seit dem Unfall bis zum Zeitpunkt des Einspracheentscheids nicht wesentlich verändert habe. Auch wenn sich die bestehenden Beschwerden nicht mit einer strukturellen organischen Schädigung erklären liessen, seien sie auf die Distorsion der HWS zurückzuführen. Kein eindeutiges Bild ergebe sich hinsichtlich der Bedeutung der psychischen Komponente im Rahmen des gesamten Beschwerdebildes und in Bezug auf den Zeitpunkt des Eintritts des psychischen Gesundheitsschadens. Aufgrund der Akten könne nicht angenommen werden, die psychische Problematik habe schon unmittelbar nach dem Unfall eindeutige Dominanz aufgewiesen. Nicht hinreichend geklärt sei dagegen, ob die somatischen Beschwerden im Verlauf der ganzen Entwicklung vom Unfall bis zum Beurteilungszeitpunkt nur eine untergeordnete Rolle gespielt hätten und inwieweit der fortbestehende Beschwerdekomplex noch von typischen Symptomen eines Distorsionstraumas der HWS oder von einer eigenständigen psychischen Fehlentwicklung geprägt sei. Es sei daher eine interdisziplinäre Begutachtung vorzunehmen, zu welchem Zweck die Sache an die SUVA zurückzuweisen sei.