Citation: 6P.240/2006 02.03.2007 E. 2

Der angefochtene Entscheid ist kantonal letztinstanzlich und mit staatsrechtlicher Beschwerde wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte anfechtbar (Art. 86 Abs. 1 und Art. 84 Abs. 1 lit. a OG). Nach Art. 84 Abs. 2 OG ist die subsidiäre staatsrechtliche Beschwerde jedoch nur zulässig, wenn die behauptete Rechtsverletzung nicht mit einem anderen Bundesrechtsmittel gerügt werden kann. Die Rüge der Verletzung eidgenössischen Rechts ist mit Nichtigkeitsbeschwerde gemäss Art. 268 ff. BStP zu erheben. Soweit der Beschwerdeführer im Rahmen der Strafzumessung geltend macht, das Appellationsgericht hätte bei der Anwendung des geltenden Rechts im Sinne einer Vorwirkung des neuen Rechts berücksichtigen müssen, dass er bei rechtzeitiger Inkraftsetzung des revidierten Allgemeinen Teils des Strafgesetzbuches die Chance eines bedingten Strafvollzugs gehabt hätte (vgl. Art. 42 nStGB), und er daraus eine Verletzung von Art. 8 BV bzw. eine ungesetzliche Freiheitsentziehung im Sinne von Art. 5 EMRK ableiten will, kritisiert er in Wirklichkeit eine unrichtige Anwendung von Bundesrecht bzw. eine mittelbare Verletzung der Bundesverfassung bzw. der EMRK, was mit der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde vorzutragen ist. Auf die staatsrechtliche Beschwerde ist in diesem Punkt daher nicht einzutreten.