Citation: 4A_226/2020 E. 8.1

8.1. Die Vorinstanz erwog, am 15. August 2012 hätten die Parteien festgestellt, dass die Beschwerdeführerin fälschlicherweise keine Filterpatronen für die Sterilfiltration des Wassers und der Luft in die gelieferte Anlage eingesetzt habe. In der Folge sei die Entschädigungsvereinbarung abgeschlossen worden, deren Gegenstand nur sehr knapp mit den Worten "Betrifft Schadenfall: B.________ vom 15.08.2012" umschrieben worden sei. Aus Dokumenten im Zusammenhang mit der Entschädigungsvereinbarung ergebe sich, dass es sich um eine Pauschalentschädigung gehandelt habe, die nicht auf einzelne Schadenspositionen und ihre genauen Ursachen aufgeschlüsselt worden sei. Nicht Verhandlungsgegenstand sei gemäss den Unterlagen ein allfälliger Minderwert der Anlage gewesen, also Mängel an der Anlage selber. Es sei vielmehr nur um Mangelfolgeschäden gegangen. Dies habe der damalige Geschäftsführer der Beschwerdeführerin, G.________, in seiner Befragung explizit bestätigt. Ebenso habe er bestätigt, dass noch nicht entdeckte Schäden davon nicht abgedeckt gewesen seien. Vergleichsgegenstand seien somit nur die bereits bekannten Mangelfolgeschäden gewesen.