Citation: C 222/03 29.06.2004 E. A

M.________, geboren 1959, von Beruf kaufmännischer Angestellter, befand sich seit 1. Oktober 2001 in der vierten Rahmenfrist für den Bezug von Arbeitslosenentschädigung. Ab 21. März 2002 nahm er an einem planmässig sechs Monate dauernden Programm zur vorübergehenden Beschäftigung im Zweckverband Soziales Netz Bezirk Y.________ (SNY) teil. Dr. med. W.________, attestierte ihm vom 14. bis 21. Mai 2002 eine 50 %ige Arbeitsunfähigkeit (Arztzeugnis vom 14. Mai 2002) und vom 16. Juni bis 5. Juli 2002 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit (Arztzeugnis vom 10. Juli 2002) bei anschliessender 100 %iger Arbeitsfähigkeit, sofern "keine Arbeiten in feucht-kaltem Milieu" zu leisten seien. M.________ brach das Arbeitseinsatzprogramm am 16. Juni 2002 ab. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich (nachfolgend: AWA) stellte ihn mit zwei Verfügungen vom 26. August 2002 wegen unwahren oder unvollständigen Angaben (nicht rechtzeitige Benachrichtigung über die Arbeitsunfähigkeit) für die Dauer von sechs Tagen ab 17. Juni 2002 (nachfolgend: Verfügung 1) und wegen ungenügenden persönlichen Arbeitsbemühungen (insgesamt sechs Stellenbewerbungen in den Monaten Mai und Juni 2002) für die Dauer von sieben Tagen ab 17. Juli 2002 (nachfolgend: Verfügung 2) sowie mit Verfügung vom 9. September 2002 (nachfolgend: Verfügung 3) wegen Nichtbefolgens von Kontrollvorschriften bzw. Weisungen des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums X._________ (nachfolgend: RAV) - durch Abbruch einer zumutbaren vorübergehenden Beschäftigung ohne zureichenden Grund - für die Dauer von achtzehn Tagen ab 17. Juni 2002 in der Anspruchsberechtigung auf Arbeitslosenentschädigung ein.