Citation: 5A_571/2022 E. 2.2.1

2.2.1. Konkret wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz vor, sich mit seinen Vorbringen ungenügend auseinandergesetzt zu haben. Insbesondere habe sie nicht berücksichtigt, dass die Parteien eine Sistierung des Betreibungsverfahrens vereinbart und die Beschwerdegegnerin ihm dies verbindlich zugesichert habe. Zudem habe sich die Vorinstanz zur Tatsache, dass er sich als Bürger mit der Beschwerdegegnerin, einer Behörde, geeinigt habe, nicht geäussert, obwohl sie für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sei. Ebensowenig sei der Umstand, dass ein dritter Schätzungsentscheid und damit eine neue Grundlage für den von der Beschwerdegegnerin in Betreibung gesetzten Rechnungsbetrag vorliege, von der Vorinstanz gewürdigt worden.