Citation: 2F_28/2023 E. 4.2

4.2. Der Gesuchsteller rügt zusammengefasst, mit einer "korrekten" Befassung mit dem Abklärungsbericht des Sozialzentrums V.________ sowie mit einer Befassung mit dem psychologischen Bericht hätte das Bundesgericht zu einem anderen Schluss kommen müssen. Mit diesen Rügen versucht der Gesuchsteller, unter dem Vorwand eines Versehens des Bundesgerichts bei der Berücksichtigung relevanter Tatsachen, die rechtliche Beurteilung des Bundesgerichts in Bezug auf das Kindeswohl in Frage zu stellen und das Bundesgericht aufzufordern, seinen rechtlichen Ansatz zu überdenken. Der Revisionsweg ist jedoch nicht dazu bestimmt, eine neue Debatte über das Urteil in der Sache zu eröffnen, und er darf nicht dazu benutzt werden, die rechtliche Lösung des Bundesgerichts in Frage zu stellen (vgl. Urteil 2F_3/2023 vom 31. März 2023 E. 5.2). Genau das tut der Gesuchsteller aber, wenn er von einer "korrekten" Befassung spricht, mithin nicht in Abrede stellt, dass das Bundesgericht sich mit der Tatsache befasst hat, und die Nichtbefassung mit der anderen Tatsache zufolge appellatorischer Kritik moniert und nachgeholt haben möchte. Soweit er im Übrigen geltend macht, es sei eine Verhältnismässigkeitsprüfung unterlassen worden und auch sonst sei das Urteil falsch, weil mehrfach nicht seinem Standpunkt gefolgt wurde, beanstandet er wiederum sinngemäss die Rechtsanwendung durch das Bundesgericht. Eine seiner Ansicht nach unzutreffende beweismässige oder rechtliche Würdigung unterliegt indessen nicht der Revision (BGE 122 II 17 E. 3; Urteile 2F_15/2023 vom 31. Juli 2023 E. 3.4; 6F_32/2021 vom 17. Januar 2022 E. 3).