Citation: 5A_870/2019 E. 2.5

2.5. Zu Recht weisen die Beschwerdeführer darauf hin, dass ein einmal rechtsgültig erklärter Rückzug des Rechtsvorschlags nicht durch die einfache Erklärung des Schuldners unwirksam gemacht werden kann, dass er sie nicht gegen sich gelten lasse (BGE 51 III 35 S. 36). Ebenfalls trifft zu, dass es für das Dahinfallen des Rechtsvorschlags genügt, wenn der Schuldner dem Gläubiger zuhanden des Betreibungsamtes unterschriftlich eine Rückzugserklärung ausstellt, die dieser als Bote des Schuldners dem Betreibungsamt übermittelt (BGE 131 III 657 E. 3.2). Auch aus dem der Vorinstanz eingereichten Schreiben vom 29. Juli 2019 vermögen sie indes nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. Es geht aus den Akten klar hervor und kann ergänzt werden (Art. 105 Abs. 2 BGG), dass dem Betreibungsamt zuvor durch den Rechtsvertreter des Betreibungsschuldners mit Schreiben vom 17. Juli 2019 mitgeteilt wurde, dass der Rückzug der Rechtsvorschläge nicht dem Willen des Betreibungsschuldners entspreche und wohl von einer Fälschung des Schreibens vom 4. Juli 2019 auszugehen sei. Vor allem aber wurde dem Betreibungsamt gegenüber klargestellt, dass betreibungsrechtliche Eingaben für den Betreibungsschuldner bis auf Weiteres nur durch den mandatierten Rechtsvertreter vorgenommen würden und Eingaben anderer Personen nicht als rechtsverbindlich betrachtet werden dürften. Ausserdem befindet sich - worauf der Betreibungsschuldner im vorinstanzlichen Verfahren mit Nachdruck hingewiesen hat und wozu die Beschwerdeführer in der Folge nicht mehr repliziert haben - in den Akten lediglich eine Kopie des (gemäss seinem Adressfeld ausschliesslich per E-Mail an die Beschwerdeführerin 1 versendeten) Schreibens vom 29. Juli 2019, womit es hier wiederum am Erfordernis der Originalunterschrift mangelt.