Citation: I 159/06 18.07.2006 E. 3

3.1 Vorinstanz und Verwaltung verneinen gestützt auf den Bericht des Dr. med. M.________ vom 4. Juni 2004 übereinstimmend eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Demgegenüber bringt der Versicherte vor, sein Hausarzt habe lediglich eine (theoretische) Teilarbeitsfähigkeit in geschütztem Rahmen bejaht, weshalb das Invalideneinkommen höchstens auf Fr. 12'000.- festzusetzen sei. Würde der Einschätzung des Dr. med. M.________, welche sehr knapp ausgefallen sei, nicht gefolgt, müssten Berichte der bei der ursprünglichen Rentenzusprechung beteiligten Fachärzte eingeholt werden. Im Übrigen könne Dr. med. M.________ als Allgemeinpraktiker die sich stellenden komplexen medizinischen Fragen nicht fachmedizinisch beurteilen. Insbesondere die psychiatrische Situation habe sich massiv verschlechtert. Schliesslich müsse berücksichtigt werden, dass seit langer Zeit eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestehe. 3.2 Der ursprünglichen Rentenzusprechung liegt die Annahme einer hälftigen Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten Tätigkeit zu Grunde. Nachdem der Versicherte im Revisionsverfahren angegeben hatte, sein Gesundheitszustand habe sich wegen "Kopfweh, Ohnmacht" verschlechtert, holte die IV-Stelle bei Dr. med. M.________ einen Verlaufsbericht vom 4. Juni 2004 ein. Der Hausarzt führte darin aus, weder bezüglich des Gesundheitszustandes noch hinsichtlich der Diagnosen habe sich etwas geändert. Der Versicherte erbreche eher seltener als früher, da er Ernährung und Trinkgewohnheiten besser im Griff habe. "An und für sich" wäre eine Teil-Erwerbstätigkeit (leichte, intellektuell nicht anspruchsvolle Arbeit bzw. leichte Hilfsarbeiten) möglich, wahrscheinlich aber nur in geschütztem Rahmen. Im "wirtschaftlichen Umfeld" werde der Beschwerdeführer sicher keine Arbeit finden. Aufgrund der langen Abwesenheit vom Arbeitsmarkt, der einfachen Schulbildung und der Sprachschwierigkeiten sei eine Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit illusorisch.