Citation: 6A.57/2005 27.02.2006 E. 3

Die Beschwerde richtet sich ebenfalls gegen die verfügte Dauer des Führerausweisentzugs. Sie sei lediglich auf das gesetzliche Minimum von einem Monat festzusetzen. Der Kantonsgerichtspräsident II hat in seinem Entscheid die nach Art. 17 Abs. 1 SVG und Art. 33 Art. 2 VZV bei der Bemessung der Dauer des Ausweisentzugs massgeblichen Umstände dargestellt und gewürdigt (vgl. dazu auch BGE 128 II 173 E. 4a und b S. 178). Nach Ansicht der Vorinstanz steht diese Beurteilung mit dem Bundesrecht im Einklang, ausser dass keine Reduktion der Entzugsdauer wegen eines Putativnotstands hätte erfolgen dürfen. Doch bleibt dieser Fehler im angefochtenen Entscheid ohne Auswirkung, da die Vorinstanz die Sanktion nicht zu Ungunsten des Beschwerdeführers verschärfen konnte. Ob sich gestützt auf die wenigen Sachverhaltsfeststellungen eine Reduktion der Entzugsdauer wegen Putativnotstands rechtfertigt, kann offen bleiben. Die von der Vorinstanz bestätigte Entzugsdauer von zwei Monaten, die der Kantonsgerichtspräsident II festsetzte, erweist sich auch dann als bundesrechtskonform, wenn ein solcher Reduktionsgrund bejaht wird. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was die eingehend begründete Zumessung des Kantonsgerichtspräsidenten II in Frage zu stellen vermöchte.