Citation: 4A_17/2023 E. 7.1

7.1. Klarzustellen ist vorab, dass es hier nicht um die Frage geht, ob das Fahrzeug aufgrund der angeblich erhöhten Abgaswerte - physisch oder gar rechtlich - mangelhaft war ("ungünstige Abweichung der Ist- von der Sollbeschaffenheit"; BGE 114 II 239 E. 5a/aa). Ebenso wenig ist Thema, ob die der Beschwerdegegnerin vorgeworfenen "Täuschungen durch Falschangaben und Verschleierungen" im Zusammenhang mit dem "Diesel-Abgasskandal" zu einer Anfechtung der seinerzeitigen (mit der C.________ AG und der D.________ AG abgeschlossenen) Kauf- und Leasingverträge samt Rückforderung des Kaufpreises berechtigt hätten. Gegenstand dieses Verfahrens ist einzig die Behauptung der Beschwerdeführerin, durch das (angeblich) unerlaubte Verhalten der Beschwerdegegnerin (Einsatz einer Software zur Manipulierung der Abgaswerte) sei ihr ein Schaden im deliktsrechtlichen Sinn entstanden.