Citation: 2C_933/2018 E. 2.4

2.4. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur soweit vorgebracht werden, als erst der vorinstanzliche Entscheid dazu Anlass gibt (unechte Noven; Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 144 IV 35 E. 2.1 S. 40). Der Beschwerdeführer legt seiner Beschwerde ein Schreiben der Staatsanwaltschaft Zürich - Limmat vom 13. Juli 2018 bei, in welchem ihm mitgeteilt wurde, dass ein Abschluss der Strafuntersuchung gegen den Willensvollstrecker durch Erlass einer Einstellungsverfügung beabsichtigt werde. Der Beschwerdeführer hätte dieses Beweismittel bereits im vorinstanzlichen Verfahren einbringen können. Die Eröffnung einer Strafuntersuchung gegen den Willensvollstrecker sowie der Umstand, dass der Beschwerdeführer ihn in diesem Verfahren vertritt, wurden schon im Beschluss der Aufsichtskommission vom 6. Juli 2017 thematisiert (vgl. E. 4.1 des angefochtenen Urteils und E. 3 hiernach). Es wäre somit am Beschwerdeführer gelegen, der Vorinstanz neue Entwicklungen in dieser Angelegenheit, die ihm relevant erschienen, mitzuteilen. Selbst unter Berücksichtigung des Umstands, dass das Verwaltungsgericht eine Motivsubstitution vorgenommen hat, kann nicht angenommen werden, dass erst der vorinstanzliche Entscheid Anlass zur Einreichung dieses Beweismittels gab. Das erwähnte Schreiben der Staatsanwaltschaft ist deshalb im vorliegenden Verfahren unbeachtlich.