Citation: 6B_249/2020 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen den Schuldspruch wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das BetmG und macht in diesem Zusammenhang eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung sowie eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" (Art. 10 Abs. 3 StPO) geltend. Er bringt vor, die Vorinstanz gehe zu Unrecht davon aus, dass er in der Zeit zwischen August 2017 und 9. Februar 2018 insgesamt ca. 20 kg Marihuana an Dritte verkauft und dabei einen Umsatz von Fr. 140'000.-- sowie einen Reingewinn von Fr. 20'000.-- erwirtschaftet habe. Auf seine entsprechenden, anlässlich der ersten Einvernahmen vom 10. und vom 23. Februar 2018 gemachten Aussagen dürfe nicht abgestellt werden, zumal er diese an seiner Schlusseinvernahme vom 22. Mai 2018 widerrufen habe. Vielmehr sei davon auszugehen, dass er zum Zeitpunkt der Hausdurchsuchung zwar über 4 kg Marihuana bei sich gehabt, in den Monaten zuvor jedoch jeweils bloss mit 0.5-1 kg dieser Droge gehandelt habe. Entgegen der vorinstanzlichen Auffassung belaufe sich die von ihm in der Zeit von August 2017 bis zum 9. Februar 2018 verkaufte Menge an Marihuana - wie an der Schlusseinvernahme dargelegt - auf 6-7 kg, woraus ein maximaler Umsatz von rund Fr. 50'000.-- sowie ein Gewinn von maximal Fr. 7'000.-- resultiere.