Citation: 2C_396/2014 E. 3.2

3.2. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers beschränkte sich sein Verhalten nicht auf jugendliche Delinquenz. Zwar beging er die ersten Straftaten als Jugendlicher, die kriminellen Handlungen setzten sich aber auch nach Verlassen der Adoleszenz fort. Die längste Haftstrafe wurde im Alter von 24 Jahren ausgesprochen; bis zu seiner letzten Verurteilung als er knapp 28 war, beging er weitere Delikte in einem Alter, in welchem ihm die volle Tragweite seines Handelns bewusst sein musste. Die Delinquenz des Beschwerdeführers ist somit keine bloss vorübergehende Erscheinung im Heranwachsendenalter (BGE 139 I 31 E. 3.1 S. 36; Urteile 2C_689/2008 vom 4. März 2009 E. 2.4; 2C_197/2012 vom 29. Oktober 2012 E. 4.2) und unterscheidet sich dadurch wesentlich von den von ihm angeführten Urteilen des EGMR Emre gegen Schweiz vom 22. Mai 2008 (Nr. 42034/04) und Maslov gegen Österreich vom 23. Juni 2008 (Nr. 1638/03).