Citation: I 652/01 02.07.2002 E. 2

2.- Die Vorinstanz hielt die IV-Stelle an, eine vertiefte und gesamtheitliche Abklärung des physischen und psychischen Gesundheitszustandes des Beschwerdegegners zu veranlassen und gestützt darauf die Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit in dessen angestammten Tätigkeiten als gelernter X.________ und angelernter Y.________ und in der Folge eine allfällig nötige Umschulung zu prüfen. Sie hat ihren Entscheid auf Grund einer umfassenden Sachverhaltswürdigung sorgfältig begründet und das Eidgenössische Versicherungsgericht hat den vorinstanzlichen Erwägungen, auf welche verwiesen wird, nichts hinzuzufügen. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden keine Einwendungen vorgebracht, die zu einer anderen Beurteilung führen könnten. So ist der dem Sinne nach gemachte Hinweis, der den Rücken behandelnde Arzt habe die Rückenproblematik hinsichtlich einer Tätigkeit als Y.________ nicht für limitierend gehalten, nicht richtig. Dr. med. S.________, Spezialarzt FMH für Chirurgie, hat in seiner Stellungnahme vom 18. November 1999 gegenüber der Militärversicherung eine solche Aussage nicht gemacht. Er hat angegeben, beim Beschwerdegegner seien seit 1995 rezidivierende Rückenschmerzen bekannt und die Beschwerden hätten 1999 seit einem Unfall zugenommen. Die MRI-Untersuchung habe den Befund einer Chondrose L5/S1 mit kleiner Diskushernie und zusätzlich einem kleinen Riss im Anulus fibrosus dorsali ergeben, was die Zunahme der Beschwerden erklärbar mache. Laut einem anonymen Aktenvermerk der Militärversicherung soll der Arzt anlässlich einer telefonischen Rückfrage an einem nicht genannten Tage erklärt haben, dass der Beschwerdegegner "auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt durchaus vermittelbar" gewesen wäre. Aus einer solchen Aussage ohne zusätzliche Abklärungen zu schliessen, die diagnostizierten Rückenbeschwerden seien für eine Tätigkeit als Y.________ nicht limitierend, ist nicht angängig. Auch der Hinweis auf das zeitliche Nachhinken der IKEinträge ist unbehelflich. Schon aus den bis Mitte 1997 nachgeführten Einträgen geht hervor, dass die Angaben des Beschwerdegegners in seiner Berufsanamnese mit Vorsicht zu interpretieren sind, sind doch von Mitte 1993 bis Mitte 1997 nur 7 Beitragsmonate aus Arbeitsverdienst verzeichnet (letzter Monat: November 1995).