Citation: 2C_82/2018 E. 3.5

3.5. Das KStA/ZH hat es als angemessen erachtet, das steuerbare Einkommen auf Fr. 60'000.-- zu erhöhen. Wie der Ermessenszuschlag zustande gekommen ist, kann weder dem angefochtenen noch dem unterinstanzlichen Entscheid entnommen werden. Ebenso wenig haben sich die kantonalen Instanzen zu den Einkommensverhältnissen in den Vorperioden geäussert, was zumindest einen Quervergleich erlaubt hätte. Der Ermessenszuschlag ist insofern nicht im Detail überprüfbar, was letztlich im bundesgerichtlichen Verfahren aber auch nicht erforderlich ist. Das Bundesgericht prüft das Ergebnis einer Bewertung oder Schätzung praxisgemäss nur zurückhaltend, das heisst auf offensichtliche Fehler und Irrtümer hin. Die Kritik der Steuerpflichtigen bleibt lediglich appellatorischer Natur und reicht nicht aus, um aufzuzeigen, dass die Ermessensveranlagung offensichtlich unrichtig ist (vorne E. 2.1). Die Beschwerde ist unbegründet und abzuweisen.