Citation: 9C_267/2023 E. 5.2.2

5.2.2. Eine Privatentnahme lässt sich denn auch nicht mit der Argumentation begründen, das Darlehen hätte von allem Anfang an gar nicht als Geschäftsvermögen behandelt werden dürfen. Anders als die Vorinstanz dies darlegt (vgl. E. 11. 2. b) S. 8 des angefochtenen Urteils), kommt der buchhalterischen Behandlung eines Vermögenswertes nicht nur untergeordnete Bedeutung zu, sondern stellt diese nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ein schwer zu entkräftendes Indiz dar (vgl. oben E. 2.4.1). Die Widmung eines Wirtschaftsgutes als Geschäftsvermögen ist ein subjektiver Vorgang, der sich in der buchhalterischen Erfassung äussert. Hinzu kommt hier, dass die Mittel des Darlehens unbestrittenermassen aus der Einzelunternehmung stammen (vgl. oben E. 3.1), was ebenfalls für die Zuordnung zum Geschäftsvermögen spricht.