Citation: 8C_478/2022 E. 4.1

4.1. In medizinischer Hinsicht stützte sich die Vorinstanz im Wesentlichen auf das von ihr angeordnete orthopädische Gutachten des Dr. med. H.________ und des pract. med. I.________ vom 16. April 2021 inkl. der ergänzenden gutachterlichen Stellungnahme vom 17. September 2021, dessen Beweistauglichkeit sie vollumfänglich bejahte. Das kantonale Gericht erwog, der medizinische Endzustand im juristischen Sinn sei im Zeitpunkt der kreisärztlichen Untersuchung durch Prof. Dr. med. D.________ vom 18. August 2014 erreicht gewesen. Da die Beschwerdegegnerin im Mai 2015 das ordentliche Rentenalter erlangt habe und eine Rente ab diesem Datum nicht mehr revidiert werden könne, sei die von den Gutachtern infolge fortschreitender posttraumatischer Arthrose am USG seit 2015 festgestellte Verschlechterung des Gesundheitszustands für den Rentenanspruch nicht mehr relevant. Gestützt auf das Gerichtsgutachten sei im Januar 2015 in den angestammten Tätigkeiten als Pflegehelferin und Raumpflegerin von einer je 50%igen Arbeitsfähigkeit bezogen auf die vor dem Unfall ausgeübten Pensen, in einer angepassten Tätigkeit von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit bezogen auf eine 100%ige wie auch auf eine 125%ige Tätigkeit auszugehen. Den Integritätsschaden setzte die Vorinstanz gestützt auf das Gerichtsgutachten auf 25 % fest.