Citation: 1C_434/2022 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführenden kritisieren die Erwägungen des bundesgerichtlichen Urteils vom 3. April 2017 betreffend den Zustand des Ferienhauses am 1. Juli 1972, wonach die damalige Baute vom Ausbaustandard her als Dauerwohnsitz objektiv betrachtet nicht geeignet gewesen sei. Den kantonalen Instanzen werfen sie vor, ohne eigene Prüfung auf diese abgestellt zu haben. Dabei übersehen sie, dass sich die Vorinstanz mit ihren diesbezüglichen Rügen - trotz deren fragwürdigen Zulässigkeit - materiell auseinandergesetzt hat und namentlich gestützt auf den von ihnen eingereichten Bericht der E.________ Architekten GmbH vom 15. Januar 2018 zum baulichen Zustand der früheren Baute zum Schluss gekommen ist, objektiv betrachtet hätten erst die baulichen Massnahmen in den Jahren 1998 und 2006 ein ganzjähriges Wohnen im ehemaligen Sommer- bzw. Wochenendhaus ermöglicht. Die Vorinstanz hat mithin in tatsächlicher Hinsicht bestätigt, dass das Ferienhaus am 1. Juli 1972 aufgrund des damaligen Ausbaustandards als Erstwohnsitz objektiv nicht geeignet war. Mit diesen vorinstanzlichen Erwägungen setzen sich die Beschwerdeführenden nicht rechtsgenüglich auseinander; insbesondere gehen sie auf die Schlussfolgerungen, welche die Vorinstanz aus dem Bericht vom 15. Januar 2018 zog, mit keinem Wort ein. Vielmehr wiederholen sie vor Bundesgericht lediglich ihren pauschalen Vorwurf, die kantonalen Instanzen würden die falschen Sachverhaltsfeststellungen des Bundesgerichts "leierhaft" wiedergeben. Damit hat es mit dem vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt sein Bewenden (Art. 105 Abs. 1 BGG) und es kann offenbleiben, ob die Kritik am bundesgerichtlichen Urteil vom 3. April 2017 überhaupt zu hören ist.