Citation: 9C_364/2023 E. 3.2.1

3.2.1. Die Beschwerdeführer machen im Wesentlichen geltend, sämtliches Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit sei in ihrem Fall am Sitz der Einzelunternehmung des Ehegatten in V.________/AG steuerbar. Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit sei diese Einzelfirma Opfer einer Reihe von Betrugsfällen geworden. Das habe zu hohen Verlusten in den Geschäftsjahren 2011 und 2012 geführt (Verluste 2011: rund Fr. 565'000.- statt einem Gewinn von Fr. 58'122.-; 2012 rund Fr. 750'000.- statt einem Verlust von Fr. 553'774.-). Die für die Veranlagung am Geschäftsort zuständige Steuerkommission V.________ habe in der definitiven Steuerveranlagung 2013 die Verrechnung des Gewinns des Einzelunternehmens aus dem Geschäftsjahr 2013 in Höhe von Fr. 1'094'256.- mit den Vorjahresverlusten aus den Geschäftsjahren 2011 und 2012 in Höhe von insgesamt Fr. 1'252'195.- vollumfänglich zugelassen und am Spezialsteuerdomizil des Geschäftsorts ein steuerbares Einkommen und Vermögen von Fr. 0.- veranlagt (vgl. oben Sachverhalt A.d). Da die Veranlagung 2011 vom 27. Juni 2013 am Hauptsteuerdomizil im Kanton Zürich somit erwiesenermassen auf einer handelsrechtswidrigen Jahresrechnung beruhe, sei sie widerrechtlich. Darum müsse das kantonale Steueramt Zürich im Rahmen der interkantonalen Steuerausscheidung und im Sinne einer Revision von Amtes wegen die durch die Steuerkommission V.________ für das Nebensteuerdomizil des Geschäftsortes ermittelten Steuerfaktoren, konkret ein steuerbares Einkommen und ein steuerbares Vermögen von Fr. 0.-, übernehmen. Andernfalls werde das Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung gemäss Art. 127 Abs. 3 BV ebenso wie Art. 147 DBG verletzt.