Citation: 6B_585/2016 E. A

X.________ begab sich am 18. Mai 2010 zusammen mit B.________, der ihn als Chauffeur begleitete, zu A.________ an dessen Wohnort in C.________. X.________ hatte vernommen, dass A.________ angeblich herum erzählte, er handle mit Drogen, was er als Mitglied der D.________-Gruppe nicht auf sich sitzen lassen wollte. Als A.________ den Besucher mit Händedruck begrüssen wollte, trat dieser ein und schlug mit der Faust sowie der flachen Hand mehrmals auf dessen Kopf ein. X.________ wird vorgeworfen, er habe anschliessend ein Boxtrainingsgerät (Metallstange mit Plastiksockel) ergriffen und mit dem mit Wasser gefüllten Sockel auf A.________ eingeschlagen. Nachdem dieser nach dem zweiten Schlag auf den Kopf des Opfers zerbrochen sei, habe er versucht, mit der Eisenstange zuzuschlagen. In diesem Moment habe A.________ einen geladenen Revolver ergriffen und auf X.________ geschossen. Dabei wurde dieser an der rechten Hand getroffen (Durchschuss). A.________ erlitt bei dem Übergriff eine Gehirnerschütterung, eine Prellung des Schädels mit Blutaustritt aus dem linken Ohr, diverse Prellungen an Thorax und Knie, einen Bruch des Nasenbeins sowie Blutergüsse an beiden Augen. X.________ wird ferner vorgeworfen, er habe von A.________ im Anschluss an die Auseinandersetzung unter Androhung ernstlicher Nachteile verlangt, er solle ihm bis am folgenden Mittwoch CHF 5'000.-- zahlen. Zudem habe er am 13. April 2013, gegen 21.00 Uhr die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerorts um 25 km/h überschritten.