Citation: 8C_535/2022 E. 4.3.6

4.3.6. Schliesslich verletzt der Umstand, dass sich die Vorinstanz nicht mit allen tatsächlichen Vorbringen und rechtlichen Argumenten im Zusammenhang mit der geltend gemachten Überwachungsbedürftigkeit auseinandersetzte, den Anspruch auf rechtliches Gehör nicht. Es besteht aufgrund der verfassungsrechtlichen Begründungspflicht kein Anspruch darauf, dass sich die Behörde im Rahmen ihrer Würdigung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt; vielmehr genügt es, wenn der Entscheid gegebenenfalls sachgerecht angefochten werden kann (BGE 136 I 184 E. 2.2.1; 134 I 83 E. 4.1; 133 III 439 E. 3.3 je mit Hinweisen). Die Begründung muss kurz die wesentlichen Überlegungen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die es seinen Entscheid stützt (zum Ganzen: BGE 142 II 49 E. 9.2; 142 III 433 E. 4.3.2 mit Hinweisen). Diesen Anforderungen genügt das vorinstanzliche Urteil. Die Beschwerde ist insgesamt unbegründet.