Citation: 5A_9/2021 E. 4

Die Beschwerde und die weiteren Eingaben scheitern bereits daran, dass sie kein Rechtsbegehren zur Sache enthalten. Sodann scheitern sie auch daran, dass die Beschwerdeführerin sich nicht zu den Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege, sondern direkt zur Hauptsache äussert, welche jedoch vorliegend nicht Anfechtungsgegenstand ist, indem sie weitschweifige Ausführungen zur tatsächlichen und rechtlichen Geschichte des Pferdes, zu dessen angeblicher Unpfändbarkeit und zu den Eigentumsverhältnissen macht. Zum Begründungskern des angefochtenen Entscheides - dass nämlich das auf einem weit entfernten Hof gehaltene Pferd nicht dem häuslichen Bereich zugeordnet werden könne und mithin pfändbar sowie nicht ersichtlich sei, inwiefern B.________ sein Retentionsrecht verwirkt haben soll, weshalb das Hauptverfahren als aussichtslos zu betrachten sei und es deshalb an den Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege fehle und diese, nachdem die Aussichtslosigkeit im Verlauf des Verfahrens klar geworden sei, aufgrund von Art. 120 ZPO auch wieder habe entzogen werden dürfen - lässt die Beschwerde jedoch eine konzise Bezugnahme vermissen; es wird nicht in nachvollziehbarer Weise dargetan, inwiefern der obergerichtliche Entscheid gegen Recht verstossen, namentlich Art. 117 lit. b oder Art. 120 ZPO verletzt sein könnte.