Citation: 6B_481/2024 E. 2.4.3

2.4.3. Der Beschwerdeführer beanstandet die vorinstanzlichen Erwägungen zu seinem Nachtatverhalten. Er habe der schwerverletzten C.________ eine Karte in das Spital geschickt. Auch danach habe er sich via Instagram mehrmals bei ihr gemeldet und nach ihrem Befinden erkundigt. Diese habe den Kontakt zum Beschwerdeführer blockiert. Die Familie des Verstorbenen habe erklärt, das Gespräch mit dem Beschwerdeführer sei ein Desaster gewesen. Man habe ihm viele Fragen stellen wollen, aber er habe sich an nichts erinnern wollen. Die Verteidigung bringt weiter vor, von einem Gericht dürfe verlangt werden, dass es sich in die Situation der beschuldigten Person hineinzuversetzen versucht. Für einen 19-jährigen wie den Beschwerdeführer sei es "die wohl mit Abstand schwierigste Aufgabe seines ganzen Lebens", in einem persönlichen Gespräch mit den Eltern des Verstorbenen Rede und Antwort zu stehen. Nur weil sich der Beschwerdeführer nicht wiederholt bei C.________, D.________ und der Familie des Verstorbenen gemeldet habe, bedeute dies im Umkehrschluss nicht automatisch, dass er bis zur erstinstanzlichen Hauptverhandlung keine echte Reue gezeigt habe. Die Vorinstanz berücksichtigt, dass der Beschwerdeführer zumindest den objektiven Sachverhalt in einem frühen Zeitpunkt der Untersuchung anerkannt habe. Er habe auch eingesehen, einen grossen Fehler begangen zu haben. Aus den Akten gehe indes keine echte Reue hervor. Zudem habe er sich erst am Ende der erstinstanzlichen Hauptverhandlung bei den Opfern entschuldigt. Dies habe er bei der Berufungsverhandlung wiederholt. Dass die Vorinstanz damit den Sachverhalt willkürlich festgestellt oder sonst Bundesrecht verletzt hätte, legt der Beschwerdeführer mit seinen Ausführungen nicht dar.