Citation: 2C_375/2022 E. 3.2

3.2. Mit den nachgereichten notariell beglaubigten Erklärungen der Kindsmutter, ihrer Cousine und ihrer Grossmutter, wonach eine Betreuung der Beschwerdeführer in Togo definitiv und endgültig nicht mehr zur Verfügung stehe, reichen die Beschwerdeführer unechte Noven ins Verfahren vor Bundesgericht ein. Die Beschwerdeführer begründen nicht hinreichend, weshalb die Noven ausnahmsweise zulässig sein sollten. Die Betreuungssituation wurde bereits vorinstanzlich intensiv thematisiert. Entsprechend hätten die Beschwerdeführer die beglaubigten Erklärungen bereits im vorinstanzlichen Verfahren einbringen oder aufzeigen müssen, weshalb erst der Entscheid der Vorinstanz Anlass gab, die notariell beglaubigten Erklärungen einzureichen. Wie dargelegt (oben E. 2.2), begründet der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein noch keinen hinreichenden Anlass für die Zulässigkeit von unechten Noven. Die nachgereichten Erklärungen dürfen entsprechend im Verfahren vor Bundesgericht nicht berücksichtigt werden.