Citation: 9C_822/2013 E. 2

Unter den Verfahrensbeteiligten ist unbestritten, dass der Beschwerdegegner keinen Anspruch auf Invalidenleistungen der obligatorischen beruflichen Vorsorge nach Art. 23 ff. BVG hat. Wie die Vorinstanz für das Bundesgericht verbindlich, im Übrigen unwidersprochen festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG), war das invalidisierende, erstmals im März 2009 ärztlich und im Dezember 2009 fachärztlich diagnostizierte psychische Leiden während der Dauer des Vorsorgeverhältnisses nicht erkennbar in Erscheinung getreten. Es fehle daher, so das kantonale Berufsvorsorgegericht weiter, am engen sachlichen Zusammenhang zwischen der ausschliesslich somatisch bedingt eingeschränkten Arbeitsunfähigkeit als Folge des Unfalles vom 4. Juli 2008 und der später eingetretenen Invalidität (BGE 134 V 20 E. 3.2 S. 22; Urteil 9C_484/2012 vom 26. März 2013 E. 4.4 mit Hinweisen). Die Meinungen gehen darüber auseinander, ob der Beschwerdegegner gestützt auf Art. 26 Abs. 2 des Reglements der Beschwerdeführerin (in der seit 1. Januar 2005 gültigen Fassung) Anspruch auf Invaliditätsleistungen hat. Die Vorinstanz hat die Frage bejaht, was nach Auffassung der am Recht stehenden Vorsorgeeinrichtung Art. 18 Abs. 1 OR verletzt.