Citation: 2A.393/2004 30.09.2004 E. A

X.________ (geb. 1953), schweizerischer und türkischer Staatsangehöriger, hat in der Türkei aus einer geschiedenen Ehe sowie einer weiteren Beziehung vier erwachsene Kinder und die noch nicht mündige Tochter A.________ (geb. 20. September 1986). Im März 1987 reiste er in die Schweiz ein und ersuchte um Asyl. Die Kinder blieben in der Türkei bei den Grosseltern und weiteren Verwandten. Im August 1987 heiratete X.________ die 19 Jahre ältere Schweizerin B.________. Sein Asylgesuch wurde am 10. November 1992 abgewiesen. Nachdem die Ehe mit B.________ im Mai 1994 geschieden worden war, heiratete X.________ die Schweizerin C.________ (geb. 1962). Aus dieser Ehe stammt der 1995 geborene Sohn D.________. Im August 1998 wurde X.________ erleichtert eingebürgert. Wegen Rücken-, Knie- und Kopfschmerzen ersuchte er am 27. August 1998 um Leistungen der Invalidenversicherung; ein Entscheid liegt noch nicht vor. Seit Oktober 1998 lebt er getrennt von seiner Ehefrau. Seit Juli 1999 bezieht er Sozialhilfe. Am 13. Juni 2001 stellte X.________ ein Gesuch um Nachzug seiner jüngsten Tochter A.________ - über die ihm am 16. Oktober 2001 von einem türkischen Gericht das Sorgerecht übertragen wurde und die nach dem Tod der Grosseltern und dem Wegzug von zwei Schwestern allein lebe - in die Schweiz, wo sie studieren wolle. Das Migrationsamt des Kantons Zürich wies das Gesuch am 23. Januar 2002 ab. Den dagegen gerichteten Rekurs wies der Regierungsrat des Kantons Zürich am 6. Januar 2004 ab. Gegen diesen Beschluss des Regierungsrates wandte sich X.________ an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, welches seine Beschwerde am 28. April 2004 abwies.