Citation: I 186/02 27.09.2002 E. A

Der 1948 geborene B.________ meldete sich im Oktober 1997 wegen Rückenbeschwerden (lumbospondylogenes Syndrom bei Status nach Diskushernienoperationen 1984 und 1991) bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Im Rahmen der Abklärungen des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit holte die IV-Stelle Bern unter anderem einen Bericht der Neurologisch-Neurochirurgischen Poliklinik des Spitals X.________ vom 25. April 1998 ein. Mit Verfügung vom 26. August 1998 wies sie das Leistungsbegehren ab. Am 1. September 1998 reichte B.________ bei der IV-Stelle ein mit "Beschwerde" bezeichnetes Schreiben ein, worin er sich mit der Rentenablehnung nicht einverstanden erklärte. Gemäss Aktennotiz teilte eine Mitarbeiterin des Sozialdienstes Y.________ am 30. August 1998 mit, dass auf eine Beschwerde verzichtet werde. Am 17. Mai 2001 ersuchte B.________ die Invalidenversicherung erneut um Leistungen (Umschulung und Rente). Darauf trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 31. August 2001 nicht ein, wobei sie zur Begründung anführte, der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit hätten sich seit der Ablehnung des Anspruchs vom 26. August 1998 nicht wesentlich verändert.