Citation: 2C_225/2021 E. 4.1

4.1. Das Rückweisungsurteil 2C_765/2019 lag im Wesentlichen in einer Verletzung von Art. 6 Abs. 1 StAhiG und Ziff. IV Unterziff. 2 lit. d des Protokolls zum DBA CH-ES begründet. In den entsprechenden Vorschriften geht es um die formellen Anforderungen an ein Amtshilfeersuchen (enthalten ist in Ziff. IV Unterziff. 2 lit. d des Protokolls zum DBA CH-ES insbesondere die Vorgabe, dass sich im Amtshilfeersuchen Angaben zum Steuerzweck finden, für den die Informationen verlangt werden). Anlass zur Rückweisung war insbesondere, dass eine Seite des Amtshilfeersuchens fehlte bzw. offensichtlich fehlerhaft war (vgl. Urteil 2C_756/2019 vom 8. April 2020 E. 4.2 und 4.3). Diese Seite ist nun von der AT berichtigt worden. Gemäss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz geht aus dem Ersuchen nunmehr klar hervor, zu welchem Steuerzweck die Informationen verlangt werden (vgl. E. 3.4.2 des angefochtenen Entscheids und E. 1.1 hiervor). Vor diesem Hintergrund kann kaum gesagt werden, dass das Ersuchen nach wie vor formell unvollständig sei; dies gilt entgegen den Andeutungen in der Beschwerdeschrift auch für das Erfordernis, dass die Identität der betroffenen Person zu nennen ist (vgl. Ziff. IV Unterziff. 2 lit. a des Protokolls zum DBA CH-ES). Eine Verletzung von Art. 6 Abs. 1 StAhiG und Ziff. IV Unterziff. 2 des Protokolls zum DBA CH-ES wird in der Beschwerde insofern nicht hinreichend plausibilisiert. Die Frage, wie "ein nach wie vor lückenhaftes Amtshilfeersuchen zu behandeln" sei, stellt sich nicht.