Citation: 8C_73/2020 E. 7.3.3

7.3.3. In ophthalmologischer Hinsicht kritisiert der Beschwerdeführer, dass die vom neurologischen Gutachter Dr. med. E.________ empfohlene Perimetrie trotz diskrepanter Befundlage in den Akten nicht durchgeführt worden sei. Die Suva-Ärzte führten in diesem Zusammenhang in Würdigung der vorhandenen Akten aus, dass auf der rechten Seite ein Normalbefund vorliege. Links bestünden konzentrische Einschränkungen des Gesichtsfeldes sowie diffuse Einschränkungen der Lichtunterschiedsempfindlichkeit. Diese Veränderungen bestünden seit dem 9. September 2010 und seien seither stabil. Mit anderen Worten sei der Befund hinsichtlich des Fernvisus und der Perimetrie des linken Auges stabil geblieben. Aufgrund der minimalen Visuseinschränkung links sowie der nicht erheblichen Einschränkung des Gesichtsfeldes sei keine Beschränkung der Zumutbarkeit begründbar. Ein Integritätsschaden bestehe ebenfalls nicht. Mit dem kantonalen Gericht ist die Beurteilung der Suva-Ärzte nachvollziehbar und der medizinische Sachverhalt auch in dieser Hinsicht genügend abgeklärt. Insbesondere leuchtet aufgrund des seit längerem stabilen Befunds und der minimalen Einschränkungen ein, dass keine weitere Messungen veranlasst wurden. Die vorinstanzliche Beweiswürdigung hält auch in diesem Punkt stand.