Citation: 4A_456/2023 E. 3.4

3.4. Angesichts dieser Erwägungen im angefochtenen Entscheid vermag nicht einzuleuchten, dass das Schiedsgericht die Vorbringen des Beschwerdeführers in der Berufungsbegründung (Ziffer 94 bis 105) unbeachtet gelassen hätte. Aus der Entscheidbegründung geht vielmehr hervor, dass es verschiedene in der Beschwerde aufgeführte Elemente bei seiner Entscheidfindung berücksichtigt hat, so insbesondere die Umstände des Vertragsschlusses sowie der Kündigung, die Restlaufzeit des Arbeitsvertrags, den vereinbarten Monatslohn von USD 4'000.-- oder die angebliche Landesabwesenheit des Beschwerdegegners. Im Umstand, dass sich das Schiedsgericht nicht ausdrücklich mit jedem einzelnen Vorbringen des Beschwerdeführers in seiner Berufungsbegründung auseinandersetzte, ist keine Verletzung des Gehörsanspruchs zu erblicken. Das Schiedsgericht hat seinen Entscheid hinreichend begründet. Indem der Beschwerdeführer beanstandet, das Schiedsgericht hätte die Konventionalstrafe in Anwendung der massgebenden Regeln auf sechs Monatslöhne (d.h. USD 24'000.--) reduzieren müssen, kritisiert er in unzulässiger Weise die schiedsgerichtliche Rechtsanwendung. Das rechtliche Gehör in einem kontradiktorischen Verfahren nach Art. 182 Abs. 3 und Art. 190 Abs. 2 lit. d IPRG enthält jedoch nach ständiger Rechtsprechung keinen Anspruch auf einen materiell richtigen Entscheid, sondern sichert allein das Recht auf Beteiligung der Parteien an der Entscheidfindung (BGE 127 III 576 E. 2b und 2d). Dieses wurde im konkreten Fall gewahrt.