Citation: U 448/00 01.07.2002 E. 2

2.- a) Das kantonale Gericht hat im angefochtenen Ent- scheid, welcher die zur Beurteilung der Kausalität erfor- derlichen Grundsätze gemäss der Rechtsprechung zu Art. 6 Abs. 1 UVG enthält, zutreffend dargetan, dass nach der gesamten Aktenlage ein objektivierbarer, auf somatischen Befunden beruhender Ursache-Wirkungs-Zusammenhang für die seit dem Frühjahr 1998 geklagten "Schmerzen und muskulären Verspannungen ausgehend vom linken Handgelenk durch den Arm hinauf in den Schultergürtel, die linke Nacken- und Kopfhälfte, die linke Thoraxhälfte und sogar bis in die linke untere Extremität" (Austrittsbericht der Rehabilitationsklinik X.________ vom 28. August 1998) weder bewiesen noch mit zusätzlichen medizinischen Abklärungsmassnahmen beweisbar sind. Laut Bericht des Dr. med. M.________, Leitender Arzt Neurologie und Klinische Neurophysiologie am Spital Y.________, vom 17. Juni 1999 lässt sich insbesondere eine periphere Nervenläsion elektrodiagnostisch nicht objektivieren. Eine Magnetresonanztomographie (MRI) des Plexus brachialis links zeigte ihrerseits normale anatomische Verhältnisse ohne Nachweis eines Hämatoms oder eines Tumors (Bericht des Dr. med. S.________, Leitender Arzt Magnet-Resonanz-Zentrum am Spital Y.________, vom 10. April 2000). b) Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen erhobenen Einwände sind nicht stichhaltig. Laut Bericht der Frau Dr. med. B.________, Spezialärztin FMH für Neurologie, vom 9. Juli 1998 hat sie erstmals einen Patienten gesehen, "der mit frischer Naviculareläsion sechs Wochen weiterhin manuell voll gearbeitet hat". Die zitierte Formulierung legt nahe, dass Frau Dr. med. B.________ zumindest im Zeitpunkt der Erstattung des genannten Berichts verkannte, dass der Beschwerdeführer vom Unfalltag, dem 14. November 1997, an bis zum 25. März 1998, somit über vier Monate, zu 100 % arbeitsunfähig war. Wovon Dr. med. B.________ ausging, ist hinsichtlich des Nachweises eines somatischen Ursprungs der geklagten Schmerzen indes nicht entscheidend und kann daher offen bleiben. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer die Arbeit nach den Akten im März 1998 kurzzeitig und ab 14. April bis 17. Juni 1998 für mehrere Wochen wieder aufgenommen hat, vermag ebenso wenig eine somatische Ursache für die verbliebenen Schmerzen zu begründen wie die Behauptung des Beschwerdeführers, die Leiden hätten sich nach der Wiederaufnahme der Arbeit verstärkt.