Citation: 4A_360/2017 E. 3.2.3

3.2.3. Was das Erheben einer Mängelrüge in der Klageantwort angeht, so hat das Bundesgericht in einem vergleichbaren Fall erwogen, angesichts der Zeitspanne zwischen Entdeckung des Mangels, Verfassen und Einreichen der Eingabe und deren Zustellung an die Gegenpartei genüge ein solches Vorgehen nicht für eine rechtzeitige Mängelrüge (Urteil 4C.371/2006 vom 19. Januar 2007 E. 6). Dies gilt auch im vorliegenden Fall. Es kann somit offenbleiben, ob eine Mängelrüge in der Klageantwort grundsätzlich zulässig wäre, weil sie jedenfalls verspätet war. Damit ist bundesrechtlich nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz eine hinreichende Mängelrüge verneint hat.