Citation: 5A.32/2002 06.02.2003 E. A

A.________ reiste am 30. August 1990 als libanesischer Staatsangehöriger in die Schweiz ein und ersuchte gleichentags um Asyl. Am 8. Juli 1991 verheiratete er sich in F.________ mit der um 14 Jahre älteren Schweizer Bürgerin B.________, geborene C.________, welche das Schweizer Bürgerrecht durch eine vorangehende Ehe mit einem Schweizer Bürger erworben hatte. Daraufhin wurde das hängige Asylgesuch zurückgezogen. Am 6. November 1996 erhielt A.________ durch erleichterte Einbürgerung nach Art. 27 BüG das Schweizer Bürgerrecht. In diesem Zusammenhang unterzeichnete er am 27. Oktober 1996 eine Erklärung, wonach er mit seiner Ehefrau "in einer tatsächlichen, stabilen, ungetrennten ehelichen Gemeinschaft an derselben Adresse lebe". Er wurde auch darüber belehrt, "dass die erleichterte Einbürgerung nicht möglich ist, wenn vor oder während des Einbürgerungsverfahrens einer der Ehegatten die Trennung oder Scheidung beantragt hat oder keine tatsächliche eheliche Gemeinschaft mehr besteht".