Citation: I 772/05 13.03.2006 E. 3

Es ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin an einer somatoformen Schmerzstörung leidet. Aus den Akten geht hervor, dass die Pensionskasse X.________ die Beschwerdeführerin auf Antrag ihres Vertrauensarztes Prof. Dr. med. M.________, Spital Y._______, zunächst provisorisch und im Mai 2002 definitiv pensioniert hat (Berichte des Prof. Dr. med. M.________ vom 24. Juni 1999, 16. Mai 2002, 9. Juli 2004). Der behandelnde Hausarzt Dr. med. R.________, Allgemeine Medizin FMH, ist der Ansicht, die Beschwerdeführerin sei seit Dezember 1998 zu 100 % arbeitsunfähig (Berichte vom 27. Januar 2000, 23. April 2002, 28. Juni 2002, 14. Juni 2004). Dr. med. K.________, Innere Medizin FMH, ging nach einer konsiliarischen Untersuchung am 15. Mai 1999 davon aus, dass die Versicherte kaum mehr arbeitsfähig werde (Berichte vom 18. Juni 1999, 20. Juni 2004). Nach einer ersten Begutachtung durch die MEDAS im November 2000 (Gutachten vom 20. Februar 2001) prüfte die IV-Stelle Bern die berufliche Eingliederung, stellte jedoch mit Schlussbericht vom 15. Februar 2002 fest, dass entsprechende Massnahmen keinerlei Chancen auf Erfolg hätten. Des Weiteren wurde die Versicherte vom 2. April bis zum 2. Juli 2001 durch Frau Dr. med. C.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, behandelt, welche ihr gemäss Bericht vom 8. Mai 2002 ebenfalls eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestierte. Demgegenüber schätzten die MEDAS-Gutachter die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Küchenangestellte auf 60 %; in anderen körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeiten bestehe ebenfalls eine Einschränkung von 40 %. Sie diagnostizierten dabei eine leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0), eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) sowie ein chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.5) bei/mit Wirbelsäulenfehlform/-fehlhaltung und muskulärer Dysbalance und allgemeiner Dekonditionierung (Gutachten vom 27. Januar 2004).