Citation: C 374/00 15.02.2002 E. 4

4.- Zu prüfen bleibt die Angemessenheit der verfügten Einstellungsdauer von 45 Tagen. a) Nicht gefolgt werden kann zwar der Auffassung der kantonalen Rekurskommission, dass die ungenügenden Bemühungen um eine Arbeitsstelle während der ersten zwei Wochen nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses unter dem Einstellungstatbestand der selbstverschuldeten Arbeitslosigkeit nach Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG zusätzlich zu berücksichtigen seien. Dieses Verhalten könnte gegebenenfalls eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung gestützt auf Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG rechtfertigen. Gleichwohl ist der vorinstanzlichen Würdigung beizupflichten, dass den Versicherten ein schweres Verschulden trifft, weil er leichtfertig das Arbeitsverhältnis um rund drei Monate verkürzte. b) Wenn Verwaltung und Vorinstanz in dem für schweres Verschulden vorgeschriebenen Rahmen von 26 bis 60 Tagen (Art. 45 Abs. 2 lit. c AVIV) die Einstellungsdauer auf 45 Tage festgesetzt haben, so ist dies nach Lage der Akten und in Berücksichtigung der Vorbringen des Beschwerdeführers im Rahmen der Ermessensprüfung nicht zu beanstanden (Art. 132 OG; vgl. BGE 122 V 42 Erw. 5b mit Hinweis).