Citation: 7F_64/2024 E. 2.2

2.2. Der Gesuchsteller verzichtete in seinem Verfahren 7B_266/2022 darauf, dieselbe Rüge vorzubringen wie der Mitbeschuldigte im Verfahren 7B_265/2022. Er rügte nur eine Verletzung der gerichtlichen Fürsorgepflicht und seines Rechts auf angemessene Verteidigung (vgl. Urteil 7B_266/2022 vom 28. Juni 2024 E. 1). Zudem beanstandete er im Sachverhaltskomplex "C.________ AG" die Verurteilung wegen Betrugs, weil das Tatbestandsmerkmal der Arglist zu Unrecht bejaht worden sei (vgl. Urteil 7B_266/2022 vom 28. Juni 2024 E. 2). Schliesslich machte er mit Bezug auf die Kostenfolgen einen Verstoss gegen Art. 81 und Art. 351 StPO geltend. Das Obergericht habe im Rahmen der mündlichen Urteilseröffnung nur über die grundsätzliche Kostentragung entschieden, die konkreten Kosten aber danach unter Wiedereröffnung des Beweisverfahrens festgesetzt und teilweise ergänzt (vgl. Urteil 7B_266/2022 vom 28. Juni 2024 E. 3). Das Bundesgericht hielt diese Rügen für unbegründet. Entsprechend wies es die Beschwerde des Gesuchstellers ab, soweit es darauf eintrat.