Citation: 9C_607/2020 E. A

Die 2004 geborene A.________ leidet an einer Rasmussen-Enzephalitis. Am 8. Dezember 2019 ersuchte sie die Invalidenversicherung um Übernahme der Kosten behinderungsbedingt notwendiger baulicher Massnahmen an ihrem Wohnort. Die IV-Stelle des Kantons Aargau (fortan: IV-Stelle) nahm ein Protokoll der individuellen Abklärung der Wohnsituation des Zentrums für hindernisfreies Bauen der Schweizer Paraplegiker-Vereinigung (ZHB), Muhen, vom 12. Juni 2019 sowie eine Fachbeurteilung der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft Hilfsmittelberatung für Behinderte und Betagte (SAHB), Oensingen, vom 6. Januar 2020 zu den Akten. Am 10. Januar 2020 erteilte sie Kostengutsprache für bauliche Änderungen im Badezimmer (Obergeschoss), den Einbau einer WC-Dusch- und Trockenanlage sowie eines Treppenlifts. Mit Vorbescheid vom selben Tag stellte sie die Ablehnung des Begehrens um Übernahme der Kosten der Bauleitung in Aussicht. Auf Einwand hin holte die IV-Stelle eine ergänzende Stellungnahme der SAHB (Stellungnahme vom 27. März 2020) ein. Mit Verfügung vom 22. April 2020 lehnte sie eine Übernahme des Bauleitungshonorars ab.