Citation: 4A_379/2024 E. 3.3.3

3.3.3. Die C.________ AG kündigte das Arbeitsverhältnis mit der Beschwerdegegnerin per 31. Dezember 2019. Der Beschwerdeführer und G.________ unterzeichneten dieses Kündigungsschreiben am 3. September 2019 namens der C.________ AG. Der Beschwerdeführer sprach somit als Gesellschaftsorgan die Kündigung aus und verwirklichte damit in eigener Person den Vorhandfall. Er kann sich folglich nicht darauf berufen, er habe von der so ausgelösten Aktienangebotspflicht nichts gewusst. Wie oben dargelegt wurde, muss die vorhandbelastete Person nur dann für eine fehlende Mitteilung einstehen, wenn die vorhandberechtigte Person auch sonst keine Kenntnis vom Eintritt des Vorhandfalles erlangt. Der Beschwerdeführer vermag denn auch nicht aufzuzeigen, welchen Vorteil ihm die Mitteilung des bereits bekannten Tatbestandes der Kündigung verschafft hätte.