Citation: 8C_522/2017 E. 4.2

4.2. Der Vorinstanz wird weiter vorgeworfen, die Arbeitsfähigkeitsschätzung des begutachtenden Psychiaters ausser Acht gelassen zu haben. Das kantonale Gericht stellte fest, dass die vom RAD im Jahr 2012 diagnostizierte Persönlichkeitsveränderung infolge Einbusse der körperlichen Integrität nach nicht selbstverschuldetem Unfall (ICD-10 F62.8) in seinem Entscheid vom 29. Oktober 2013 als nicht invalidisierend beurteilt worden sei. Dr. med. C._________ habe eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) sowie, ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, akzentuierte, emotional unreife, impulsive, narzisstische und histrionische Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) und die Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen (ICD-10 F68.0) diagnostiziert. Zwar sei er wegen der somatoformen Schmerzstörung von einer Arbeitsunfähigkeit ausgegangen, habe aber differenziert und überzeugend dargelegt, dass sich das Zustandsbild (seit der Rentenzusprechung im Jahr 2003) nicht verändert habe und die Zunahme des Rentenbegehrens sowie der Klagen über die Beeinträchtigungen und Zukunftsängste nicht als krankheitsimmanente Verschlechterung zu werten seien. Diese Beurteilung stehe im Einklang mit den Ausführungen des behandelnden Psychiaters Dr. med. D._________, welcher im Verlaufsbericht vom 27. Oktober 2015 ebenfalls vermerkt habe, dass sich seit der Rentenzusprechung aus psychiatrischer Sicht praktisch gar nichts verändert habe. Anhaltspunkte, welche eine andere Betrachtungsweise rechtfertigen könnten, lägen nicht vor und würden vom Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht. Die Annahme des kantonalen Gerichts, dass die bei der Neuanmeldung erforderliche erhebliche Veränderung (Art. 17 Abs. 1 ATSG; BGE 134 V 131 E. 3 S. 132; 117 V 198 E. 3a) nicht erstellt sei, erscheint angesichts der ärztlichen Ausführungen nicht offensichtlich unrichtig. Die von der Vorinstanz daraus gezogene Schlussfolgerung, dass das psychosomatische Leiden auch weiterhin keine Arbeitsunfähigkeit zu begründen vermöge, verletzt kein Bundesrecht, nachdem auch das Bundesgericht die im vorinstanzlichen Verfahren frei überprüfbare Rechtsfrage, ob ein invalidisierender Gesundheitsschaden nach Art. 4 Abs. 1 IVG vorliege (BGE 140 V 193 E. 3.1 und 3.2 S. 194 ff.; 132 V 393 E. 3.2 S. 397 ff.; Urteil 8C_308/2017 vom 27. September 2017 E. 2.2), in seinem Urteil 8C_867/2013 vom 7. März 2014 gleich beurteilt hat.