Citation: 2C_575/2018 E. 5.2.2

5.2.2. Bezüglich Verhältnismässigkeitsprüfung verweist die Vorinstanz auf die im Rahmen von Art. 62 Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG vorgenommene Interessenabwägung, welche derjenigen unter dem Titel des FZA entspreche. Diesbezüglich hat die Vorinstanz erwogen, für das Wohlverhalten sei die im Strafvollzug verbrachte Zeit nicht massgebend. Der Beschwerdeführer sei erst am 3. Februar 2017 aus dem Strafvollzug entlassen worden, weshalb die Dauer von gut einem Jahr in Freiheit zu kurz sei, um von einem ins Gewicht fallenden Wohlverhalten ausgehen zu können. Ausserdem zeugten die die verschiedenen Verurteilungen des Beschwerdeführers wegen anderer Delikte in den letzten 22 Jahren von einer Geringschätzung und Gleichgültigkeit gegenüber der schweizerischen Rechtsordnung. Aufgrund dieser wiederholten Delinquenz und den schwerwiegenden Betäubungsmitteldelikten sei von einem äusserst grossen öffentlichen Interesse an der Wegweisung des Beschwerdeführers auszugehen.