Citation: 9C_626/2023 E. 5.1

5.1. Nach umfassender Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere des auf allgemeininternistischen, orthopädischen, neurologischen und psychiatrischen Untersuchungen basierenden Gutachtens der ABI einschliesslich dessen Ergänzung, ist das kantonale Gericht zum Ergebnis gelangt, dass die Beschwerdeführerin an einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F32.1), an chronischen Schulter-Arm-Handbeschwerden der adominanten linken Seite sowie an einem chronischen zervikovertebralen Schmerzsyndrom leide. In der bisherigen Tätigkeit als Reinigungskraft sowie in jeder anderen ihren Leiden angepassten Beschäftigung (körperlich leichte, wechselbelastende Verrichtungen ohne wiederholtes Heben und Tragen von Lasten über fünf Kilogramm und selten von solchen bis zehn Kilogramm sowie ohne Einsatz der linken adominanten Extremität oberhalb des Brustniveaus) sei sie deshalb nurmehr zu 70 % arbeitsfähig.