Citation: 6B_442/2019 E. 6.3.3

6.3.3. Entsprechendes bringt der Beschwerdeführer gegen seine Verurteilung wegen Sachbeschädigung und Widerhandlung gegen das Waffengesetz (E. 3) vor. Zur Beurteilung der strittigen Tatfrage, ob die festgestellten Schäden an den Bahnwaggons durch ihn verursacht worden seien, lägen keine objektiven Beweismittel vor, auch keine anderen Zeugenaussagen als diejenigen des Lokomotivführers eines anderen Zuges. Weder dieser noch die Zeugin des vorangehenden Vorfalls (Nötigungsversuch; oben E. 2 und 6.3.2) seien im Berufungsverfahren unmittelbar zur Sache befragt worden. Es genüge nicht, bloss auf Protokolliertes abzustellen. Es ist nicht ersichtlich, weshalb eine erneute Befragung des Lokomotivführers vor Berufungsgericht erforderlich sein sollte. Der Beweiswert der Aussage ergibt sich wiederum ausschliesslich aus ihrem Inhalt und nicht aus der Art ihrer Darstellung. Im Gegensatz zur Zeugin im Fall der versuchten Nötigung wurde der Lokomotivführer im Fall der Sachbeschädigung zwar nur im Vorverfahren und nicht auch im erstinstanzlichen Verfahren einvernommen. Dies schadet aber nicht, weil die Beweisaufnahme im Vorverfahren weder unvollständig noch ordnungswidrig war (Art. 343 Abs. 1 und 2 StPO). Zur Aussage der Zeugin, sie habe den Beschwerdeführer im Blickfeld gehabt, als der Schnellzug durchgefahren sei, und er habe da gar nichts gemacht, hat die Vorinstanz ausgeführt, dies entlaste den Beschwerdeführer nicht, weil der Vorfall einen anderen, in Gegenrichtung fahrenden Zug betroffen habe (angefochtenes Urteil S. 36 E. 20.4 a.E.). Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Insofern kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden.