Citation: 8C_487/2017 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht ist nach einlässlicher Würdigung der medizinischen Akten zum Schluss gelangt, dass keine konkreten Indizien gegen die Zuverlässigkeit des polydisziplinären Gutachtens der ZMB vom 10. Dezember 2015 bestünden. Die Sachverständigen legten schlüssig dar, dass körperliche Beschwerden nach einer direkten Kontusion im Bereich des Mittelfusses mit einem stumpfen Gegenstand spätestens nach sechs Monaten abgeklungen sein mussten, weshalb aus orthopädischer Sicht die über diesen Zeitraum hinaus geltend gemachten Beeinträchtigungen der Versicherten nicht mehr überwiegend wahrscheinlich auf den Unfall vom 2. Dezember 2011 zurückzuführen gewesen seien. Angesichts der bildgebend dokumentierten, degenerativen Veränderungen im Bereich der Lendenwirbelsäule seien Rückenschmerzen - ungeachtet der Tatsache, ob Beschwerden bereits vor dem Unfall bestanden hätten - infolge einer Fehlbelastung wegen der Beeinträchtigungen am linken Fuss zwar möglich, indessen nicht überwiegend wahrscheinlich. Jedenfalls sei ein lumbales Schmerzsyndrom infolge des Unfalls höchstens für die Dauer von drei Monaten anzunehmen.