Citation: 9C_801/2016 E. 4.2.2

4.2.2. Als aktenwidrig erweist sich die Behauptung der Beschwerdeführerin, die asim-Neurologen hätten sich nicht mit den MRT-Bildern aus dem Jahr 2014 befasst bzw. das neurologische Gutachten basiere auf MRT-Aufnahmen aus dem Jahr 2011. Die neurologischen Gutachter führten aus, "sowohl die akuten Abklärungen im Spital E.________ inkl. Stroke-Abklärung [...] als auch die Verlaufskontrollen mit regelmässigen MRI's aufgrund eines hypophysären Inzidentaloms" seien immer unauffällig gewesen. Weil der Hypophysentumor erst 2013 entdeckt wurde und eine weitere bildgebende Untersuchung im Mai 2014 stattfand, ist offenkundig, dass die Gutachter ihre Beurteilung in Kenntnis der aktuellsten medizinischen Unterlagen abgaben. Fehl geht sodann auch die Rüge der Beschwerdeführerin, wonach die Gutachter selber neue Bildgebungen hätten veranlassen müssen, zumal der behandelnde PD Dr. med. D.________, Chefarzt Neurochirurgie am Spital E.________, in seinem neurochirurgischen Sprechstundenbericht vom 1. Juli 2014 das Vorliegen stationärer Verhältnisse konstatierte und eine weitere bildgebende Untersuchung erst Anfang 2016 für indiziert hielt.