Citation: 6B_96/2019 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführer rügen, die Vorinstanz verletze ihren Anspruch auf rechtliches Gehör. Sie begründe mit keinem Wort, weshalb sie die Erwägungen des Bundesstrafgerichts als schlüssig erachte und sich deshalb darauf stütze (Beschwerde S. 8 Ziff. 7). Die Vorinstanz erwägt, im Beschwerdeverfahren betreffend die Nichtanhandnahme des Verfahrens gegen Y.________ habe das Bundesstrafgericht festgehalten, dass die beiden Facebook-Beiträge vom 17. und 23. Juli 2017 nicht ehrenrührig seien und damit kein strafrechtlich relevanter Charakter hätten. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführer habe das Bundesstrafgericht die erhobenen Vorwürfe detailliert geprüft. Den entsprechenden Ausführungen, dass die Facebook-Beiträge keinen ehrverletzenden Inhalt aufweisen würden, sei nichts hinzuzufügen. Mangels Ehrenrührigkeit des Inhalts der beiden Beiträge erfülle auch das Markieren der Beiträge mit "gefällt mir" bzw. das "Teilen" derselben offensichtlich keinen Ehrverletzungstatbestand (Entscheid S. 4 E. 3). Mit ihrem Vorgehen verletzt die Vorinstanz weder die Begründungspflicht noch den Anspruch auf rechtliches Gehör der Beschwerdeführer (Art. 82 Abs. 4 StPO; BGE 141 IV 244 E. 1.2.3 S. 246).