Citation: 9D_2/2019 E. 3.1

3.1. Gemäss Art. 115 BGG ist zur Verfassungsbeschwerde berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a) und wer ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat (lit. b). Der Begriff des rechtlich geschützten Interesses im Sinne von Art. 115 Abs. 1 lit. b BGG ist eng an die in Art. 116 BGG vorgesehenen Beschwerdegründe gebunden. Demnach muss der beschwerdeführenden Partei ein verfassungsmässiges Recht zustehen, dessen Verletzung sie rügt (Urteil 8C_247/2017 vom 18. September 2017 E. 3.1.2). Solche Rechte werden grundsätzlich nur Privatpersonen zugestanden, nicht dagegen dem Gemeinwesen als Inhaber hoheitlicher Gewalt (BGE 125 I 173 E. 1b S. 174 f.). Ebenso verhält es sich für juristische Personen des öffentlichen Rechts, die in Wahrnehmung ihrer öffentlichen Aufgaben auftreten. Indes ist ihre Beschwerdebefugnis dann zu bejahen, wenn sie privatrechtlich handeln oder von einer staatlichen Massnahme gleich oder ähnlich wie Private betroffen sind. Vorbehalten sind sodann die speziellen verfassungsmässigen Rechte, die dem Gemeinwesen als solchem zustehen, namentlich die Gemeindeautonomie (HANSJÖRG SEILER, in: Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2015, N. 11 ff. zu Art. 115 BGG; GIOVANNI BIAGGINI, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, N. 1 zu Art. 115 BGG; JEAN-MAURICE FRÉSARD, in: Commentaire de la LTF, 2. Aufl. 2014, N. 12 ff. zu Art. 115 BGG; BGE 140 I 285 E. 1.2 S. 290 mit Hinweisen).