Citation: 6B_585/2019 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin bringt vor, es bestehe der dringende Verdacht, dass die Beschuldigten geschütztes Know-How, Geschäftsgeheimnisse und fremdes Eigentum unrechtmässig für ihre eigenen Interessen und die in Gründung begriffene Drittfirma verwendet hätten. Ein solches Verhalten begründe in objektiver Hinsicht die dringende Verdachtslage auf Widerhandlung gegen Art. 5 lit. a UWG. Die in der Beschwerde wiedergegebenen Dokumente (K.________-Report und L.________-Unterlagen) erfüllten die gesetzlichen Voraussetzungen und Anforderungen an ein Arbeitsergebnis im Sinne von Art. 5 lit. a UWG. Diese intern als streng vertraulich und mithin als geheim deklarierte Leistung sei den Beschuldigten anvertraut gewesen. Im Weiteren bestehe der dringende Verdacht, dass die Beschuldigten E.________, G.________ und H.________ in der Zeit ihrer Anstellung bzw. der laufenden Organstellung während der Arbeitszeit eine Konkurrenzfirma aufgebaut hätten. Zudem hätten die Beschuldigten E.________ und G.________ die Gesellschaftsorgane beim Abschluss der Aufhebungsvereinbarung nicht darüber informiert, dass sie bereits im Begriffe gewesen seien, eine konkurrenzierende Firma zu errichten. Namentlich die in den Aufhebungsvereinbarungen fixierten Abfindungen seien von der Zusicherung abhängig gewesen, dass die Beschuldigten nicht in einem Konkurrenzbereich tätig sein würden. Die Täuschung der Beschuldigten über den Umstand ihrer Tätigkeit und ihr treuwidriges Verhalten begründe den Verdacht auf Betrug und ungetreue Geschäftsbesorgung sowie die Verletzung von Geschäftsgeheimnissen. Schliesslich rügt die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe die in der Beschwerdeschrift vorgebrachten neuen Beweismittel nicht berücksichtigt. Indem sie auf die Präzisierungen in der kantonalen Beschwerde nicht eingetreten sei, habe sie den Sachverhalt unvollständig festgestellt und ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Dem Entscheid hätte derjenige Sachverhalt zugrunde gelegt werden müssen, der im Zeitpunkt der Entscheidfällung durch die Vorinstanz bestanden habe. Dabei hätte die Vorinstanz auch Tatsachen und Beweise berücksichtigen müssen, welche im Rahmen des kantonalen Beschwerdeverfahrens beigebracht worden seien (Beschwerde S. 12 ff.).