Citation: 2P.142/2002 09.12.2003 E. A

Y.________, geboren am 24. Juli 1988, besuchte drei Jahre den Sprachheilkindergarten in Uster/ZH. Danach wurde sie in der ersten Hälfte des Schuljahres 1996/97 in einer Kleinklasse C der Primarschule Uster unterrichtet. Ab 3. März 1997 fand sie Aufnahme in der (kommunalen) Heilpädagogischen Schule. Ein Gesuch ihrer Mutter, X.________, vom 26. September 1998, Y.________ per Oktober 1998 unter Kostenübernahme durch die Gemeinde in die MOMO-Schule (private Sonderschule mit kleinen Lerngruppen von 5 - 7 Kindern) in Uster übertreten zu lassen, wies die Primarschulpflege Uster am 16. November 1998 ab. Anfangs Januar 1999 trat Y.________ dennoch in die MOMO-Schule über. Den gegen den ablehnenden Entscheid der Primarschulpflege gerichteten Rekurs wies die Bezirksschulpflege Uster am 19. April 1999 ab. Die Schulrekurskommission des Kantons Zürich hiess am 16. August 1999 einen Rekurs von X.________ gegen den Beschluss der Bezirksschulpflege teilweise gut. In den Erwägungen hielt sie fest, dass die Primarschule Uster mit ihren gemischten Sonderklassen B/D im Vergleich zur MOMO-Schule jederzeit einen gleichwertigen Unterricht anbiete, dessen Anforderungen Y.________ mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gewachsen wäre. Indessen könne ihr im Interesse des Kindeswohls ein kurzfristiger Schulwechsel nicht zugemutet werden; vom gleichwertigen Angebot der Primarschulpflege könne sie daher nach den Sportferien 2000 Gebrauch machen, und die Primarschulpflege Uster habe für die vom Eintritt in die MOMO-Schule bis zu diesem Zeitpunkt anfallenden Schulkosten aufzukommen. Der Rekursentscheid wurde dem damaligen Rechtsvertreter von X.________ zugestellt; ein Rechtsmittel wurde nicht erhoben. X.________ gelangte jedoch nachträglich mit einem Gesuch um Wiederherstellung der Frist zur Anfechtung des Entscheids der Schulrekurskommission vom 16. August 1999 an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich; dieses wies das Gesuch ab, und auch eine dagegen beim Bundesgericht eingereichte staatsrechtliche Beschwerde blieb erfolglos (Urteil 2P.4/2001 vom 2. Juli 2001).