Citation: 6B_57/2024 E. 3.4.3

3.4.3. Die Vorinstanz hält im Rahmen der Strafzumessung fest, dem Beschwerdegegner sei es bereits aufgrund der beengten Verhältnisse in seinem Personenwagen erschwert gewesen, sich gegen die überraschende Messerattacke zur Wehr zu setzen. Durch das Eingreifen bzw. Festhalten des Beschwerdeführers sei er jedoch darüber hinaus "jeglicher Abwehrchance beraubt" und den Messerstichen " (mehr oder weniger) schutzlos" ausgeliefert gewesen (Urteil E. IV. Ziff. 41.1.1 S. 72 und E. IV. Ziff. 43.1.1 S. 76 f.). Anders als dies der Beschwerdeführer geltend macht, setzt sich die Vorinstanz mit dieser Formulierung nicht in Widerspruch zu ihrem Beweisergebnis. Sie sagt insbesondere damit nicht, dass der Beschwerdegegner zum Tatzeitpunkt restlos immobil gewesen sei, was nicht dem Beweisergebnis und den gutachterlichen Erkenntnissen entsprechen würde (vgl. hierzu insbesondere Urteil E. II. Ziff. 20 S. 25). Die Möglichkeit, sich dem Einfluss des Beschwerdeführers und von E.B.________ zu entziehen und sich von diesen weg zu bewegen, war aber - und dies ist das Entscheidende - nicht mehr gegeben. Einen effektiven Widerstand konnte der Beschwerdegegner zum Tatzeitpunkt demnach nicht mehr leisten. Eine Divergenz zwischen dem Beweisergebnis und den strafzumessungsrechtlichen Erwägungen ist demnach nicht auszumachen. Die Kritik des Beschwerdeführers erweist sich folglich auch in diesem Punkt als unbegründet.