Citation: 8C_531/2007 31.07.2008 E. A

J.________, geboren 1954, erlitt am 10. Juni 2000 einen Autounfall. Auf der Reise in die Heimat in einem Reisecar geriet dieser ins Schleudern, der Chauffeur verlor die Herrschaft über das Fahrzeug und der Car rutschte zunächst auf die Seite und kam schliesslich im Strassengraben auf dem Dach liegend zum Stillstand. Zwei Personen kamen dabei ums Leben, 15 wurden verletzt, darunter auch J.________, welcher Schürfwunden an Bauch, Arm und Hand sowie eine Ruptur der Subscapularissehne erlitt. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Am 21. August 2003 stellte sie den Abschluss des Falles in Aussicht und sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 11. September 2003 eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 10 % zu. Eine Haftung für psychische Unfallfolgen lehnte sie ab und hielt an ihrer Auffassung auch auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 5. August 2004).