Citation: 6B_542/2023 E. B

B.a. Mit Urteil vom 9. Dezember 2020 sprach das Kreisgericht Wil A.________ des mehrfachen Verbreitens harter Pornografie, des mehrfachen Besitzes harter Pornografie sowie der mehrfachen Gewaltdarstellungen schuldig und bestrafte ihn mit einer bedingt vollziehbaren Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu je Fr. 10.-- und einer Busse von Fr. 400.--. Es sprach ein lebenslängliches Tätigkeitsverbot aus und ordnete eine Landesverweisung für die Dauer von fünf Jahren sowie deren Ausschreibung im Schengener Informationssystem (SIS) an. Es bestimmte die Einziehung und Vernichtung der beschlagnahmten Gegenstände (iPhone 11, Laptop Apple mit angeschlossener Festplatte) und regelte die Kosten- und Entschädigungsfolgen. B.b. Gegen diesen Entscheid erhob A.________ Berufung, beschränkt auf die Anfechtung der Landesverweisung, deren Ausschreibung im SIS und die Vernichtung der sich auf den beschlagnahmten Gegenständen befindlichen Daten, mit Ausschluss der Dateien kinderpornografischen, zoophilen und gewalttäigen Inhalts. Mit Urteil vom 16. Dezember 2022 verwies auch das Kantonsgericht St. Gallen A.________ für fünf Jahre des Landes und ordnete die Ausschreibung im SIS an (Ziffer 6 des Urteilsdispositivs). Seinen Antrag auf Herausgabe der strafrechtlich irrelevanten Daten hiess es gut und regelte die Kosten- und Entschädigungsfolgen.