Citation: 6B_710/2022 E. 1.3.3

1.3.3. Der Beschwerdeführer bestritt den Empfang des Bargelds am 26. März 2013 und behauptete, davon nichts mehr zu wissen. Dies verwirft die Vorinstanz mit der Erwägung, selbst für Personen, die regelmässig mit hohen Geldbeträgen zu tun hätten, sei die Übergabe von Fr. 1'300'000.-- in bar keineswegs alltäglich. Die Vorinstanz hält fest, dass keine Quittung erstellt worden sei. Daraus könne jedoch nicht geschlossen werden, dass der Beschwerdeführer das Geld nicht erhalten habe. Er selbst habe ausgesagt, dass in seinem geschäftlichen Umfeld häufig auf schriftliche Urkunden verzichtet werde, da in einem Vertrauensverhältnis das gesprochene Wort zähle. Die Vorinstanz würdigt auch die Notiz, welche E.________ vom Treffen vom 26. März 2013 erstellte. Daraus gehe hervor, dass E.________ dem Beschwerdegegner Fr. 1'330'000.-- in bar zurückgebracht habe, dass dieses Bargeld auf das Konto der D.________ AG einbezahlt, und ein Darlehensvertrag über Fr. 1'400'000.-- erstellt werden sollte. Zudem berücksichtigt die Vorinstanz den später zwischen dem Beschwerdegegner und der C.________ AG aufgesetzten Darlehensvertrag, der per 31. Dezember 2013 einen Saldo von Fr. 1'330'000.-- bescheinigt habe. Dies kann gemäss Vorinstanz nur so ausgelegt werden, dass der Beschwerdeführer vom Beschwerdegegner Fr. 1'330'000.-- erhalten hat. Gleiches ergebe sich aus den Aussagen des Beschwerdegegners und von E.________. Da der Beschwerdeführer jedoch erst im Dezember 2013 Fr. 700'000.-- an die D.________ AG überwiesen habe, ergebe auch das vom Beschwerdegegner und E.________ geschilderte Treffen vom 15. Oktober 2013 Sinn. Zudem habe E.________ eine Notiz über dieses Treffen verfasst. Daraus gehe hervor, dass der Beschwerdeführer am 26. März 2013 Fr. 1'330'000.-- in Empfang genommen habe, dass das Geld bis zum 15. Oktober 2013 nicht bei der D.________ AG eingetroffen sei und dass der Beschwerdeführer erklärt habe, er werde dies bis spätestens 31. Dezember 2013 nachholen. Der Beschwerdeführer brachte im Berufungsverfahren vor, in den Aussagen des Beschwerdegegners und von E.________ seien Ungereimtheiten. Die Vorinstanz relativiert allfällige Widersprüche und entgegnet, bereits die Aktenlage zeichne ein deutliches Bild und stütze die plausible und nachvollziehbare Darstellung des Beschwerdegegners und von E.________.