Citation: 5D_102/2020 E. 2

Das Obergericht hat erwogen, die Entschädigung des provisorischen Sachwalters gehe zu Lasten des Nachlassschuldners, d.h. hier der B.________ AG. Auf Anordnung des Nachlassgerichts sei grundsätzlich ein Vorschuss zu leisten. Sachwalterkosten, die während der Nachlassstundung ungedeckt geblieben seien, stellten in einer nachfolgenden Generalexekution Masseverbindlichkeiten dar (unter Hinweis auf Urteil 5A_722/2016 vom 12. Juni 2017 E. 3.3). Das Obergericht ist - wie bereits das Bezirksgericht - unter Würdigung verschiedener Dokumente zum Schluss gelangt, die vom Beschwerdeführer geleisteten Zahlungen seien "à fonds perdu" erfolgt. Die Beschwerdegegnerin sei deshalb nicht zur Rückerstattung verpflichtet.