Citation: 7B_130/2022 E. 2.2

2.2. Ein gegen eine Gesamtbehörde gerichtetes Ersuchen kann nur dann als Ausstandsbegehren gegen alle Einzelmitglieder der Behörde entgegengenommen werden, wenn aufgezeigt wird, weshalb jedes Mitglied der Behörde einzeln im konkreten Fall befangen sein soll (Urteil 7B_167/2022 vom 13. November 2023 E. 3 mit Hinweis). Der Beschwerdeführer beschränkte sich bei der Begründung seines Ausstandsgesuchs vor der Vorinstanz darauf, vorzubringen, es verstehe sich von selbst, dass die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft kein Strafverfahren gegen ihre eigenen Staatsanwälte führen könne. Inwiefern dies den vorgenannten Anforderungen an die Begründungspflicht genügt, kann indessen offenbleiben. Denn die vom Ausstandsgesuch betroffene Staatsanwaltschaft hat in ihrer Vernehmlassung vor der Vorinstanz ausdrücklich beantragt, auf das Ausstandsgesuch einzutreten und dieses gutzuheissen. Wenn die Vorinstanz vor diesem Hintergrund das Ausstandsbegehren des Beschwerdeführers als nicht hinreichend begründet betrachtet, überdehnt sie die Anforderungen an die Begründungspflicht und verletzt mit ihrem Nichteintretensentscheid Bundesrecht.