Citation: 6B_1308/2023 E. 1

Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz kann vor Bundesgericht nur gerügt werden, wenn sie willkürlich ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; vgl. auch Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 148 IV 356 E. 2.1, 39 E. 2.3.5; 147 IV 73 E. 4.1.2). Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung liegt nach ständiger Rechtsprechung vor, wenn die vorinstanzliche Beweiswürdigung schlechterdings unhaltbar ist, d.h. wenn die Behörde in ihrem Entscheid von Tatsachen ausgeht, die mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen oder auf einem offenkundigen Fehler beruhen. Dass eine andere Lösung ebenfalls möglich erscheint, genügt nicht (BGE 148 IV 356 E. 2.1, 39 E. 2.3.5; 147 IV 73 E. 4.1.2; 146 IV 88 E. 1.3.1; je mit Hinweisen). Die Willkürrüge muss in der Beschwerde anhand des angefochtenen Entscheids explizit vorgebracht und substanziiert begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG). Auf ungenügend begründete Rügen oder allgemeine appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 148 IV 356 E. 2.1, 39 E. 2.6; 147 IV 73 E. 4.1.2; 146 IV 114 E. 2.1, 88 E. 1.3.1). Die eingehende Beweiswürdigung der Vorinstanz ist sorgfältig, differenziert und nachvollziehbar (Urteil S. 8-19 E. 3.1 f. und S. 23-25 E. 3.4; erstinstanzliches Urteil S. 9 ff., S. 12 ff. und S. 28 ff.). Was der Beschwerdeführer dagegen ausführt, vermag keine Willkür zu belegen, soweit seine Einwände überhaupt den Begründungsanforderungen genügen. Mit seinen Vorbringen gegen die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen, weshalb diese schlechterdings unhaltbar sein sollen. Er legt lediglich seine Sichtweise dar. Darauf kann nicht eingetreten werden. Dies ist etwa der Fall, wenn er geltend macht, es sei angesichts des generell inkonstanten und aggravierenden Aussageverhaltens der Beschwerdegegnerin 2 willkürlich, trotzdem in einzelnen Punkten - Würgen, Ohrfeigen und einmal Anspucken - ohne nähere Begründung ihren unglaubhaften Angaben Glauben zu schenken (Beschwerde S. 7 ff.). Die Vorinstanz hält hierzu fest, insgesamt falle auf, dass die Beschwerdegegnerin 2 zumindest betreffend erzwungenem Oralverkehr inkonstant ausgesagt, aber auch weitere Unsicherheiten gezeigt und inhaltlich in den späteren Einvernahmen merklich aggraviert habe. Bei diesem Aussageverhalten sei auf die tatnächsten, in der Sache sehr differenzierten Aussagen zurückzugreifen, da diese als durch das Verfahren und die Verarbeitung des Erlebten am Wenigsten beeinflusst erschienen, während die späteren Übersteigerungen in den Vorwürfen als weniger glaubhaft zu verwerfen seien, zumal auch die Beschwerdegegnerin 2 mehrfach darauf hingewiesen habe, dass ihre Erinnerungen bei der Polizei noch präziser gewesen seien. Komme hinzu, dass sich die erste Darstellung der Beschwerdegegnerin 2 ebenso zwanglos mit dem zumindest implizit erfolgten Eingeständnis des Beschwerdeführers vereinbaren lasse, wonach es zur Ausführung gewisser BDSM-Praktiken wie Würgen und Ins-Gesicht-Schlagen gekommen sei, die Beschwerdegegnerin 2 aber nie gesagt habe, er solle mit dem Geschlechtsverkehr aufhören (Urteil S. 17 f. E. 3.2.5.d). Mit diesen Erwägungen, insbesondere auch der letzten Schlussfolgerung der Vorinstanz, setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Seine Darlegungen betreffend die vorinstanzlichen Feststellungen zur Kontaktaufnahme und zum Angebot von EUR 4'000.-- für eine Stunde Sex (Beschwerde S. 5-7), erweisen sich in Anbetracht dieses klaren Beweisergebnisses als unbehelflich. Darauf ist nicht weiter einzugehen. Gleich verhält es sich hinsichtlich der Vorbringen des Beschwerdeführers betreffend die Schrebergartendelikte (Dossiers 4-6; Beschwerde S. 9-11). In diesem Zusammenhang stellt die Vorinstanz ohne Willkür fest, der Anklagevorwurf und die erstinstanzliche Verurteilung beruhten einzig auf einer auf einem Latexhandschuh vorgefundenen DNA-Spur des Beschwerdeführers. Gemäss Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Zürich vom 13. April 2021 sei der Beweiswert des vorgefundenen DNA-Hauptprofils mehrere Milliarden Mal grösser, wenn man die Spurengeberschaft des Beschwerdeführers annehme, als wenn man von einer unbekannten, mit diesem genetisch nicht verwandten, männlichen Person ausgehe. Dieser Handschuh sei am ersten Tatort aus der Verpackungsbox behändigt und im ungepflügten Beet zwischen Garten- und Bienenhaus, die beide Ziel der Zerstörungswut des Täters geworden seien, gefunden worden. Sodann sei die Axt, die am ersten Tatort behändigt worden sei, in einer Hecke der zweiten betroffenen Parzelle gefunden worden. Dort seien, wohl mit den ebenfalls am ersten Ort entwendeten Feuerzeugen, Gegenstände in Brand gesetzt worden. Noch in derselben Nacht sei bei einer dritten Parzelle ein Türschloss beschädigt worden, was ins Bild der vorangegangenen Delikte passe. Mithin sei von der gleichen Täterschaft auszugehen, wobei aufgrund der vorgefundenen DNA-Spur des Beschwerdeführers kein Zweifel daran verbleibe, dass es sich bei ihm um den Täter handle (Urteil S. 23 ff. E. 3.4).