Citation: I 819/05 06.04.2006 E. 4

Da die Beschwerdeführerin keine willkürliche Anwendung bestimmter kantonaler Verfahrensvorschriften geltend machen lässt, stellt sich einzig die Frage, ob die Vorinstanz durch ihr Vorgehen unmittelbar aus Art. 29 Abs. 2 BV sich ergebende Regeln missachtet hat. Nach der Rechtsprechung liegt keine Verletzung dieser Bestimmung vor, wenn der kantonale Richter auf die Einholung einer Kostennote verzichtet und die Parteientschädigung nach eigenem Ermessen festsetzt (SVR 2001 AHV Nr. 4 S. 11 [Urteil L. vom 13. März 2000, H 133/99, Erw. 3b/c]). Auch ist die kantonale Instanz bei der Bemessung der Parteientschädigung von Bundesrechts wegen nicht an die allenfalls geltend gemachten Honoraransprüche gebunden (nicht veröffentlichtes Urteil S. vom 21. März 1994, I 331/93, Erw. 4d). Hingegen ist die Kürzung einer Kostennote ausnahmsweise zu begründen, wenn das Gericht die Parteientschädigung davon abweichend auf einen bestimmten, nicht der üblichen, praxisgemäss gewährten Entschädigung entsprechenden Betrag festgesetzt hat (Urteil A. vom 9. August 2002, 1P.284/2002, Erw. 2.4.1; SVR 2000 IV Nr. 11 S. 32 Erw. 3b mit Hinweis).