Citation: 5A_253/2022 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz wirft dem Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, seine Behauptung, er sei zur Darlegung seiner finanziellen Situation und zum Aufzeigen des Ausmasses der Konkurrenzierung auf das Ergebnis des Strafverfahrens angewiesen, nicht zu begründen. Auch zeige er nicht auf, inwiefern eine - wie sie die Erstinstanz vorgenommen hatte - Unterscheidung zwischen dem Schaden der Gesellschaft und dem Schaden des Alleinaktionärs haltlos sei. Er werfe der Beschwerdegegnerin den Umstand vor, die Ursache (Abtretung der Wort- und Bildmarke; Erteilung der Erlaubnis zur Verwendung von Unterlagen; Mitfinanzierung der Gründung) für den heutigen Zustand gesetzt zu haben, erkläre aber nicht, warum dies zu einer Reduktion oder Verneinung eines Anspruchs aus güterrechtlicher Auseinandersetzung führen solle. Indem er bereits eine entsprechende Behauptung unterlasse, bestehe keine Veranlassung, das Ergebnis des Strafverfahrens abzuwarten.