Citation: 5A_46/2021 E. 4.5.1

4.5.1. Die Beschwerdeführerin bringt im Wesentlichen vor, dass der Beschwerdegegner und dessen Ehefrau mit ihr im Jahr 2000 ausdrücklich Basel-Stadt als Gerichtsstand sowie die Anwendung schweizerischen Rechts vereinbart hätten. Die Cour d'Appel de Nancy habe diese vertragliche Vereinbarung "völlig ausgeblendet" und damit die Vertragstreue sowie den Grundsatz von Treu und Glauben als Teil des Ordre public verletzt. Ebenso habe sie diese Grundsätze dadurch verletzt, indem es dem Beschwerdegegner die Aktivlegitimation zuerkannte, obwohl er gemeinsam mit seiner Ehefrau Vertragspartei gewesen sei. Nach Ansicht der Beschwerdeführerin hätten die Vorinstanzen dies unter dem Aspekt des Ordre public nachprüfen müssen und sich nicht auf das Überprüfungsverbot berufen dürfen.