Citation: 1A.44/2007 07.06.2007 E. 2

Der Sachverhalt wird im Rechtshilfeersuchen vom 9. Juni 2006 wie folgt dargestellt: Dem österreichischen Staatsbürger A.________ und drei weiteren Angeschuldigten wird zur Last gelegt, seit dem 29. März 2006 in Wien und anderen Orten wissentlich Vermögensbestandteile in der Höhe von Euro 3'015'000.--, die aus Verbrechen herrühren, insbesondere durch gewinnbringende Veranlagung in Immobiliengeschäften angelegt und verwaltet zu haben. Sie sollen dadurch das Verbrechen der Geldwäscherei nach österreichischem Strafgesetzbuch begangen haben. Am 29. März 2006 sei auf das österreichische Konto der Firma "C.________", Wien, über Auftrag der Beschwerdeführerin, Bahamas, bzw. die Bank Bank B.________ in Zürich ein Betrag von Euro 3'015'000.-- überwiesen worden. A.________ sei Ansprechpartner der Firma D.________ und Zeichnungsberechtigter des österreichischen Kontos. Zudem sei ihm auch die Beschwerdeführerin wirtschaftlich zuzuordnen. Gegen ihn sei in Österreich ein Verfahren wegen des Verdachtes der Untreue und Veruntreuung hängig. Es werde ihm vorgeworfen, von 1993 bis 2005 in Österreich ihm zur Rückführung überlassene Gelder im Gesamtbetrag von Schilling 4'127'739.-- sich mit Bereicherungsvorsatz durch widmungswidrige Überweisungen zugeeignet zu haben. Es handle sich um Prämienrückvergütungen aus Versicherungsverhältnissen, die zur Rückführung an Personen bestimmt seien, die mit der Firma "E.________", Wiener Neustadt, in einem Mietverhältnis stünden. Die Überweisungen sollen an die Beschwerdeführerin gegangen sein. Es liege der Verdacht nahe, dass die an die Firma D.________ überwiesenen Gelder vorher von A.________ veruntreut worden seien.