Citation: C 384/00 30.04.2001 E. 4

4.- a) In der Verfügung vom 16. Mai 2000 wird die Einstellung damit begründet, dass es der Versicherten "an der für die Zusammenarbeit notwendigen Kooperation" gemangelt habe. Im Verlauf des Beschwerdeverfahrens wurde das Verhalten, welches der Beschwerdeführerin zur Last gelegt wird, konkretisiert. Ihr wird vorgeworfen, sie habe sich trotz einer entsprechenden Aufforderung des Projektleiters geweigert, ihre Ziele für das Beschäftigungsprogramm ausführlicher zu formulieren, und dadurch die Weiterführung der vorübergehenden Beschäftigung verunmöglicht. b) Am 2. Februar 2000 legte die Beschwerdeführerin gemeinsam mit der Personalbetreuerin des RAV die Ziele fest, welche sie sich (im Sinne von Schwerpunkten) für das Beschäftigungsprogramm setzte. Zu diesem Zweck wurde das für derartige Zielvereinbarungen entwickelte kantonale Formular (Version Januar 2000) ausgefüllt und sowohl von der Beschwerdeführerin als auch von der Personalberaterin des RAV unterzeichnet. Im Bereich "Selbstkompetenz" wurde der Schwerpunkt "Geduld", im Bereich "Sozialkompetenz" der Schwerpunkt "Tagesstrukturen", im Bereich "Fachkompetenz" der Schwerpunkt "Neues Berufsfeld kennenlernen" und im Bereich "Persönliche Zielsetzungen" der Schwerpunkt "eine Stelle finden" bezeichnet. Aus welchen Gründen und in welche Richtung eine Anpassung dieser im offiziellen Verfahren erarbeiteten Zielvereinbarung notwendig gewesen sein sollte, ist aus den Akten nicht ersichtlich und wurde insbesondere auch vom Projektleiter des Beschäftigungsprogramms nie konkretisiert. Die entsprechende Weigerung der Beschwerdeführerin kann daher nicht als schuldhaftes Verhalten gewertet werden. Die Voraussetzungen einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung sind somit nicht erfüllt.