Citation: 6B_688/2019 E. 2.3.2

2.3.2. Die Vorinstanz erwägt zunächst generell für alle Tatvorwürfe, die von den Mitbeschuldigten und vom Beschwerdeführer genannten Umstände der Bekanntschaft seien nicht glaubhaft. Er habe sie nicht bloss zum Spielen getroffen, wie er selber angebe. Der Beschwerdeführer habe den drei Mitbeschuldigten den von ihm angemieteten Wohnraum zur Verfügung gestellt, sie zu Einkäufen begleitet und längere Fahrten mit ihnen unternommen. Nach der Festnahme von H.________ habe er G.________ über die Grenze befördert und F.________ in Italien abgeholt. Insbesondere habe der Beschwerdeführer alleine und zusammen mit den Mitbeschuldigten verschiedentlich Einbruchswerkzeug gekauft, wobei einige der gekauften Werkzeuge bei einem Einbruchdiebstahl in U.________ zurückgeblieben seien. Ausserdem sei er sowohl mit H.________ als auch mit G.________ im Fahrzeug unterwegs gewesen, als diese verhaftet worden seien. Die Mitbeschuldigten H.________, G.________ und F.________ hätten den Beschwerdeführer zuerst nicht belastet. Im Laufe des Verfahrens hätten jedoch alle drei eingeräumt, dass der Beschwerdeführer bei Einbruchdiebstählen dabei gewesen sei, sie chauffiert und im Auto aufgepasst habe. Der Beschwerdeführer, H.________ und G.________ seien im Zeitraum von einem knappen Jahr an sechs Einbruchdiebstählen und einem Diebstahlsversuch beteiligt gewesen. F.________ habe sich mit Ausnahme des versuchten Delikts überall beteiligt. Der Beschwerdeführer sei Nachfolger von K.________ gewesen und habe nach dessen Wegfall die Lücke in der Diebesbande geschlossen bzw. dessen Rolle innerhalb der Gruppe übernommen. Erst durch das Schliessen dieser Lücke hätten die Mitbeschuldigten zusammen mit dem Beschwerdeführer weiter delinquiert. So sei der Beschwerdeführer Ansprechpartner für Chauffeurdienste gewesen, habe Ortskenntnisse gehabt und die notwendigen Belange seiner Mitbeschuldigten organisiert. Schliesslich sei der Deliktserlös nach Köpfen verteilt worden. Zum Einbruchdiebstahl vom 28. April 2013 im Restaurant I.________ führt die Vorinstanz aus, G.________ habe am 21. Oktober 2014 ausgesagt, er, F.________, H.________ und "J.________" hätten den besagten Einbruchdiebstahl begangen. "J.________" habe zwischenzeitlich mit F.________ oder H.________ Werkzeug besorgt. Später habe G.________ bestätigt, dass es sich bei "J.________" um den Beschwerdeführer handle und ab dem 28. November 2014 habe er erklärt, der Beschwerdeführer sei beim Einbruchdiebstahl dabei gewesen. Am 20. Februar 2015 hätten F.________, G.________ und H.________ übereinstimmend ausgesagt, der Beschuldigte sei beim fraglichen Einbruchdiebstahl dabei gewesen. Er sei mit dem Auto vor dem Tatort hin- und hergefahren. F.________ habe bei der Konfrontationseinvernahme mit dem Beschwerdeführer gesagt, dieser würde nichts sagen, selbst wenn man ihm ein Messer an die Kehle hielte, aber er, F.________, mache seine Aussage. G.________ habe erklärt, H.________, F.________ und er hätten den Tresor aus dem Haus geholt und die Beute sei durch vier geteilt worden. H.________ habe seine belastenden Aussagen ebenfalls bestätigt. Aufgrund der übereinstimmenden Aussagen der drei Mitbeschuldigten erachtet die Vorinstanz die Tatbeteiligung des Beschwerdeführers als erstellt.