Citation: 4P.96/2006 28.08.2006 E. A

Der Verwaltungsrat der X.________ AG beabsichtigte im Jahr 1999, das Unternehmen, welches bis zu diesem Zeitpunkt stets Verluste geschrieben hatte, an die Börse zu bringen. Das wichtigste Produkt der X.________ AG war die Software "Z.________". Im Hinblick auf den Börsengang beauftragte der Verwaltungsrat, welchem unter anderen C.________ (Beschwerdegegner 1), D.________ (Beschwerdegegner 2), E.________ (Beschwerdegegner 3) und F.________ (Beschwerdegegner 4) angehörte, die Bank Y.________ mit der Begleitung des Börsenganges als Lead Bank. Weitere Aufträge wurden an diverse Rechtsberater, Wirtschaftsprüfer und an eine PR-Agentur erteilt. Der Emissionsprospekt für den Börsengang datiert vom 24. November 1999. Darin wurde unter anderem der Ausgabepreis auf Fr. 240.-- pro Aktie festgesetzt. Am 25. November 1999 war der erste Handelstag der Aktien der X.________ AG an der Börse. Bereits an diesem ersten Tag stieg der Aktienkurs von Fr. 240.-- um 65 % auf Fr. 390.--. Am 3. Dezember 1999 erwarb A.________ (Beschwerdeführer 1) 50 Aktien der X.________ AG zum Kurs von Fr. 399.--. Der Kaufpreis betrug demzufolge inkl. Kommissionen und Abgaben total Fr. 20'076.75. Am 10. und 21. Februar 2000 kaufte B.________ (Beschwerdeführer 2) je 20 Aktien der X.________ AG zum Preis von Fr. 905.-- bzw. Fr. 775.-- pro Titel. Der entrichtete Kaufpreis betrug inkl. Kommissionen und Abgaben total Fr. 33'763.15.