Citation: 2C_553/2023 E. A

A.a. A.________ (geb. 1973) ist Staatsangehöriger des Iran. Er reiste am 29. Januar 2000 in die Schweiz ein und ersuchte erfolglos um Asyl. Nach Ablauf der ihm angesetzten Ausreisefrist heiratete er am 16. Februar 2010 B.________ (geb. 1955) in Adliswil. B.________ ist portugiesische Staatsangehörige und in der Schweiz niedergelassen. Am 9. Juni 2010 erhielt A.________ eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA für den Kanton Zürich zum Verbleib bei seiner Ehefrau. A.b. Gegen A.________ liegen folgende rechtskräftige Verurteilungen vor: - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl vom 25. Juni 2008: Geldstrafe von 15 Tagessätzen zu Fr. 30.-- wegen Gebrauchsentwendung eines Motorrads und Fahrens ohne Führerausweis; - Urteil des Bezirksgerichts Bülach vom 2. Juni 2015: (bedingte) Freiheitsstrafe von 22 Monaten wegen Einfuhr, Lagerung und Handel von und mit Heroin im Umfang von mehr als 1.6 Kilogramm Heroingemischs und des Besitzes von über 300 Gramm Marihuana (Verbrechen und mehrfaches Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz BetmG); - Urteil des Bezirksgerichts Dietikon vom 27. März 2017: Freiheitsstrafe von 42 Monaten (teilweise als Zusatzstrafe) sowie Geldstrafe von 5 Tagessätzen zu Fr. 100.-- und Busse von Fr. 250.-- wegen des Verkaufs von mindestens 73.5 Gramm Heroin und des Besitzes von 137 Gramm reinen Heroins, 32.5 Gramm reinen Kokains und 23.6 Gramm reinen Amphetamins zum Zweck des Weiterverkaufs (qualifizierter Verstoss gegen das BetmG sowie Verstoss gegen das Strassenverkehrsgesetz SVG). Im Dezember 2017 wurde A.________ bedingt aus dem Strafvollzug entlassen. Seine Probezeit lief im Oktober 2019 ab (Art. 105 Abs. 2 BGG). A.c. Am 22. Dezember 2017 widerrief das Migrationsamt des Kantons Zürich die Aufenthaltsbewilligung von A.________ infolge wiederholter Straffälligkeit und wies ihn aus der Schweiz weg. Den dagegen erhobenen Rekurs hiess die Sicherheitsdirektion am 25. Juni 2019 insoweit gut, als dass sie aufgrund einer möglichen Gefährdungslage im Iran die Wegweisungsverfügung aufhob und stattdessen das Migrationsamt anwies, beim Staatssekretariat für Migration SEM die vorläufige Aufnahme des Beschwerdeführers zu beantragen. In Bezug auf den Widerruf der Aufenthaltsbewilligung wies sie den Rekurs ab. A.________ erhob dagegen Beschwerde ans Verwaltungsgericht, welches die Beschwerde mit Urteil vom 18. Dezember 2019 (VB.2019.00487) teilweise guthiess. Es wies die Angelegenheit zur Abklärung der privaten Interessen, insbesondere der konkreten, einem Wegweisungsvollzug entgegenstehenden Gefahren im Herkunftsland, zurück.