Citation: 6B_157/2018 E. 1.6.1

1.6.1. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz vor, sich nicht oder nur am Rande geäussert zu haben hinsichtlich der Frage, ob die Behauptung des Beschwerdegegners, zwecks Anfertigung einer Ausweiskopie zum Einkaufzentrum gefahren worden zu sein, den Tatsachen entspricht bzw. entsprechen kann. Eine Auseinandersetzung mit den Aussagen von Drittpersonen, dem Ergebnis des Augenscheins und den Sachbeweisen (Video-Aufnahmen der E.________-Tankstelle) habe nicht stattgefunden. Die Vorinstanz hätte sich mit dem Wahrheitsgehalt der fraglichen Behauptungen auseinandersetzen und die vorhandenen Widersprüche klären müssen. Damit dringt der Beschwerdeführer nicht durch. Die Vorinstanz hat sämtliche Aussagen aller beteiligten Personen eingehend gewürdigt und kommt insgesamt zum Schluss, dass jene des Beschwerdegegners glaubhaft seien, während allen übrigen die Glaubhaftigkeit abzusprechen sei. Unter diesen Umständen ist nicht zu beanstanden, wenn sie anschliessend zur Sachverhaltsfeststellung grundsätzlich auf die Angaben des Beschwerdegegners abstellt. Überdies setzt sie sich mit vorhandenen Widersprüchen oder Unstimmigkeiten in dessen Aussagen sehr wohl auseinander (wie beispielsweise die Versendung einer SMS, die er in seinem Auto geschrieben haben will, was sich nicht stimmig in den zeitlichen Ablauf der Geschehnisse einfügen lasse) und lässt auch die Einwände des Beschwerdeführers nicht einfach unberücksichtigt (wie den Umstand, dass die Überwachungskamera der E.________-Tankstelle keine Bilder des Beschwerdegegners und seines Begleiters zeige). Unter diesen Umständen ist der Vorinstanz keine Willkür vorzuwerfen, wenn sie allenfalls nicht auf jede einzelne möglicherweise gegebene Widersprüchlichkeit in diesem Zusammenhang detailliert eingeht. Im Übrigenerwähnt der Beschwerdeführer nicht, um welche Widersprüche es konkret gehen soll, und kommt seiner Begründungspflicht somit nur ungenügend nach, weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist.