Citation: U 304/03 05.02.2004 E. 3

Was das Invalideneinkommen betrifft, hat die Vorinstanz auf die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Lohnstrukturerhebung 2000 abgestellt, wogegen der Beschwerdeführer nichts einzuwenden hat, und den Tabellenlohn korrekt mit Fr. 55'640.- berechnet. Beantragt wird letztinstanzlich ein höherer Abzug vom Tabellenlohn. Das kantonale Gericht hat einen solchen von 15 % als angemessen erachtet. Nach der Rechtsprechung hängt die Frage, ob und gegebenenfalls in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalls ab (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad), welche nach pflichtgemässem Ermessen zu schätzen sind, und der maximal zulässige Abzug beträgt 25 % (BGE 126 V 79 f. Erw. 5b). Im vorliegenden Fall sind die Voraussetzungen für einen leidensbedingten Abzug erfüllt. Gemäss dem zuhanden der Invalidenversicherung erstellten Gutachten der Abklärungs- und Ausbildungsstätte Appisberg vom 1. September 1999 ist der Beschwerdeführer in einer leichten körperlichen Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig, sofern er das rechte Knie nicht stärker belasten muss, etwa bei Arbeiten, welche mit dem Besteigen von Leitern, Gerüsten oder dem repetitiven Begehen von Treppen verbunden sind, bei denen er häufig auf unebenem Gelände gehen müsste oder repetitiv grössere Gewichtsbelastungen (über 10-15 kg) gefordert würden, oder in knienden oder ständig kauernden Körperpositionen. Die beim Autounfall erlittene Radiusfraktur wirkt sich nach Einschätzung der Gutachter bei Ausübung einer leichten Tätigkeit nicht invalidisierend aus, da Schmerzen nur bei starken Belastungen auftreten. Damit ist der Versicherte auch im Rahmen einer geeigneten leichteren Tätigkeit beeinträchtigt und hat sich daher möglicherweise mit einem geringeren Lohn zu begnügen. Dagegen dürften sich die Merkmale des Alters, der Dienstjahre und der Nationalität/Aufenthaltskategorie nicht wesentlich auf den Lohn auswirken, ist der Versicherte doch erst 44-jährig und lebte und arbeitete er, nach einer erstmaligen Beschäftigung in der Schweiz in den Jahren 1981 bis 1983, seit 1989 in der Schweiz, seit 1994 mit einer Aufenthaltsbewilligung B. Insgesamt ist damit der von der Vorinstanz vorgenommene Abzug im Rahmen der Angemessenheitskontrolle und mit Blick auf vergleichbare Fälle nicht zu beanstanden (Art. 132 lit. a OG; BGE 126 V 81 Erw. 5 und 6 mit Hinweisen). Nach Abzug von 15 % vom Tabellenlohn resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 47'294.-. Verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 55'690.- ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 15 % (vgl. zur Rundung des Invaliditätsgrades das zur Publikation in Band 130 V der Amtlichen Sammlung vorgesehene Urteil R. vom 19. Dezember 2003, U 27/02). Damit ist der angefochtene Entscheid im Ergebnis zu bestätigen.