Citation: 6B_1455/2022 E. 3

Die Vorinstanz erwägt, das Gesuch um Strafvollzug in Form des Electronic Monitoring könne nicht gutgeheissen werden. Im aktuellen Strafregisterauszug fänden sich 12 Einträge, darunter Delikte gegen das Vermögen und die Freiheit sowie grobe Verkehrsdelikte. Die Beschwerdeführerin sei in den vergangenen Jahren - auch während laufender Probezeit von bedingt ausgesprochenen Vorstrafen - immer wieder strafrechtlich in Erscheinung getreten und habe sich durch frühere Verurteilungen sowie unbedingte Geld- und Freiheitsstrafen nicht von weiteren Delikten abhalten lassen. Der VBD habe zu Recht festgestellt, dass die Gefahr weiterer Delinquenz bestehe. Damit erfülle die Beschwerdeführerin die entsprechende Voraussetzung des Gesetzes nicht. Die familiäre Situation der Beschwerdeführerin ändere darin nichts. Die mit der Verbüssung der Freiheitsstrafe einhergehende Trennung von ihrem Kind sei zwangsläufige Folge des Vollzugs der Freiheitsstrafe und die allfällige Fremdplatzierung und -betreuung des Kindes sei keine Frage des Strafvollzugsrechts.