Citation: 1A.106/2004 25.05.2004 E. 1

Im Hinblick auf die Einführung der Südanflüge publizierte die Flughafen Zürich AG am 13. Juni 2003 einen neuen Sicherheitszonenplan. Gegen diesen Plan erhoben zahlreiche Parteien Einsprache, darunter auch die Stadt Zürich als betroffene Grundeigentümerin. Ihre Einsprache richtete sich namentlich gegen eine im Sicherheitszonenplan vorgesehene Bau- und Pflanzbeschränkung im Bereich des Adlisbergs, wonach Gebäude und Pflanzen die Höhe von 25 Metern nicht überschreiten dürfen. Auf dem Adlisberg steht auch der Aussichtsturm "Loorenkopf" mit einer Höhe von 34 Metern; er gehört der Stadt Zürich. Über die Einsprachen war keine Einigung möglich, so dass sie an das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) weitergeleitet wurden. Am 12. Januar 2004 ersuchte die Flughafen Zürich AG das BAZL, durch eine sofortige Intervention dafür zu sorgen, dass auf dem "Loorenkopf" noch vor dem 30. April 2004, dem Datum der Einführung des LOC/DME-Anflugverfahrens auf die Piste 34, eine Hindernisbefeuerung installiert werden könne. Mit Verfügung vom 20. Februar 2004 verpflichtete das BAZL die Stadt Zürich, den Aussichtsturm "Loorenkopf" unter Beachtung verschiedener Auflagen bis am 15. April 2004 zu befeuern und anschliessend zu unterhalten; die Kosten der Befeuerung auferlegte es der Flughafen Zürich AG. Einer allfälligen Beschwerde gegen die Verfügung wurde die aufschiebende Wirkung entzogen.