Citation: I 22/00 13.02.2001 E. A

A.- Der 1957 geborene G.________ arbeitete vom 1. Dezember 1991 bis 29. Februar 1992 als Detailhandelsangestellter bei der Firma T.________ AG. Seither geht er keiner Erwerbstätigkeit mehr nach. Vom 1. Dezember 1992 bis 30. November 1994 bezog er Arbeitslosenentschädigung. Am 29. Mai 1996 meldete er sich zufolge multipler Augenprobleme (hohe Myopie beidseits, Farbsehschwäche), namentlich wegen einer am 31. Januar 1995 eingetretenen akuten Visusverschlechterung links (Präthrombose der Netzhautvenen links bei Polyglobulie), sowie einer arteriellen Hypertonie bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau holte hierauf u.a. Berichte des Dr. med. M.________, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, (vom 18. Februar und 10. August 1996, 16. Februar, 29. März und 24. April 1997), des Dr. med. J.________, FMH Innere Medizin, speziell Onkologie-Hämatologie, (vom 24. September 1997) und des Dr. med. R.________, Spezialarzt für Neurologie FMH, (vom 16. Juli 1998) ein. Zudem veranlasste sie eine polydisziplinäre Begutachtung durch die Medizinische Abklärungsstelle (MEDAS) (Expertise vom 25. Januar 1999) und klärte die Verhältnisse in erwerblich-beruflicher Hinsicht ab. Mit Verfügungen vom 30. Juni 1999 sprach sie dem Versicherten vom 1. Januar bis 30. Juni 1996 eine ganze sowie ab 1. Juli 1996 eine halbe Invalidenrente zu.