Citation: 1C_493/2020 E. B

Gegen den Entscheid der Beratungsstelle gelangte A.________ an das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen. Er verlangte im Wesentlichen, dass seinem bei der Beratungsstelle eingereichten Begehren von 4. Juni 2019 stattgegeben werde. Das Versicherungsgericht bezweifelte seine Zuständigkeit und liess den Rekurs dem Obergericht des Kantons Appenzell Ausserrhoden zukommen. Dieses nahm das Rechtsmittel als Beschwerde entgegen und führte in Bezug auf die Zuständigkeitsfrage ein Vernehmlassungsverfahren sowie einen Meinungsaustausch durch. Mit Beschluss vom 19. Dezember 2019 trat es auf die Beschwerde nicht ein. Hinsichtlich der Frage der Beratung überwies es die Sache zurück an das als zuständig beurteilte Versicherungsgericht. Bezüglich der Frage der Genugtuung, hinsichtlich welcher es von einem fehlenden Anfechtungsobjekt ausging, überwies es das Begehren von A.________ vom 4. Juni 2019 an das Departement Gesundheit und Soziales des Kantons Appenzell Ausserrhoden. In der Folge nahm das Versicherungsgericht den Rekurs von A.________ in Bezug auf die Frage der Beratung und der Soforthilfe bzw. längerfristigen Hilfe an die Hand. Mit Entscheid vom 15. Juli 2020 (versandt am 10. August 2020) wies es das Rechtsmittel ab.