Citation: 6B_749/2024 E. 2.2.6

2.2.6. Die Verteidigung brachte im Berufungsverfahren vor, der Beschwerdeführer sei nicht einschlägig vorbestraft. Wie die Vorinstanz zu Recht erwägt, ist nicht ersichtlich, inwiefern deswegen anzunehmen wäre, er habe nicht gewusst, dass er mit Heroin handelt. Das Argument, beim bewussten Handel mit Heroin hätten sich seine finanziellen Verhältnisse rasch verbessern müssen, qualifiziert die Vorinstanz überzeugend als rein spekulativ. Sie übersieht auch nicht, dass der Beschwerdeführer nach seiner Verhaftung die Namen seiner Auftraggeber bekanntgab und im Kanton Schwyz als Auskunftsperson aussagte. Sie erwägt zutreffend, aus diesen Umständen folge nicht, dass er sich über den Inhalt der Drogenpakete geirrt hätte.