Citation: 2C_729/2022 E. 1.3

1.3. Der Steuerpflichtige reagierte erst mit Eingabe vom 7. April 2022, die er an die Veranlagungsbehörde adressierte. Darin rügte der Steuerpflichtige, die Veranlagungsverfügungen seien "viel zu hoch ausgefallen", weshalb eine Neubeurteilung vorzunehmen sei. Die Veranlagungsbehörde leitete das Schreiben von Amtes wegen an das Steuerrekursgericht des Kantons Zürich weiter. Da der erforderliche Rechtsmittelwille nicht ohne Weiteres ersichtlich war - der angebliche Rechtsvertreter gab an, den Steuerpflichtigen nicht zu vertreten -, setzte das Steuerrekursgericht dem Steuerpflichtigen mit Präsidialverfügung vom 8. Juni 2022 eine nicht erstreckbare Frist bis zum 23. Juni 2022. Bis dahin habe er seinen Rechtsmittelwillen zu bekunden, ansonsten die Sache als erledigt betrachtet werde. Gleichzeitig habe er sich zur Wahrung der Rechtsmittelfrist zu äussern, ansonsten vom Verzicht auf eine Stellungnahme ausgegangen werde. Gemäss elektronischer Sendungsverfolgung der Post CH AG wurde die Präsidialverfügung dem Steuerpflichtigen am 9. Juni 2022 zur Abholung gemeldet. Dieser holte die Verfügung nicht ab und blieb innerhalb der angesetzten Frist untätig, weshalb das Steuerrekursgericht die Angelegenheit am 27. Juni 2022 androhungsgemäss abschrieb.