Citation: 6B_1394/2021 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 426 Abs. 2 und Abs. 3 lit. a sowie Art. 430 Abs. 1 lit. a StPO, Art. 9 und Art. 32 Abs. 1 BV sowie Art. 6 Ziff. 2 EMRK. Zusammengefasst macht er geltend, die Vorinstanz nehme eine willkürliche Beweiswürdigung vor. Er und seine Ehefrau seien gegenseitig tätlich geworden und hätten sich damit bereits Gerechtigkeit verschafft. Die Kostenübertragung auf ihn im Hinblick auf die Tätlichkeiten verletze deshalb die Unschuldsvermutung. In einem solchen Fall das eine Verfahren ohne Kostenauferlegung und das andere mit Kostenauferlegung einzustellen, verstosse gegen den Grundsatz von Treu und Glauben sowie gegen das Fairnessgebot. Sodann sei der Sachverhalt in Bezug auf die Drohungen entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen weder unbestritten, noch eingestanden oder klar nachgewiesen. Die Beweiswürdigung der Vorinstanz hinsichtlich der Drohungen sei absolut ungenügend, offenbare ihre strafrechtliche Missbilligung und verletzte damit die Unschuldsvermutung. Selbst wenn der Sachverhalt entsprechend den Angaben der Ehefrau erstellt sei, fehle es den Äusserungen an der nötigen Intensität für eine schwerwiegende Drohung. Weiter sei davon auszugehen, dass solche Äusserungen wiederum wechselseitig gemacht worden seien. Daher verstosse es auch hier gegen den Grundsatz von Treu und Glauben sowie das Fairnessgebot, lediglich ihm die Kosten aufzuerlegen.