Citation: U 482/00 02.11.2001 E. 4

4.- a) Als Gesunder hätte der Beschwerdegegner bei der Firma B.________ im Jahre 1996 unbestrittenermassen einen Lohn von Fr. 71'064.50 (Fr. 5466.50 x 13) erzielt. Für das Jahr 1998 - entsprechend dem für dieses Jahr ermittelten Invalideneinkommen (Erw. 4b/bb hiernach) - ergibt sich demnach ein Valideneinkommen von Fr. 71'491.45 (Nominallohnentwicklung 1997: 0,2 %, 1998: 0,4 %; Die Volkswirtschaft 2001, Heft 9, S. 85 Tabelle B 10.2, Rubrik F, Baugewerbe). b) aa) Die Vorinstanz ging - wie die IV-Stelle - für körperlich leichte Tätigkeiten von einem Invalideneinkommen von Fr. 28'180.- bei 50 %iger Arbeitsfähigkeit aus, was verglichen mit dem von ihr herangezogenen Valideneinkommen von Fr. 71'064.- einen Invaliditätsgrad von 60 % ergab. bb) Die SUVA gelangte zu einem Invaliditätsgrad von 25 %, basierend auf einem Invalideneinkommen von Fr. 53'300.- bei voller Arbeitsfähigkeit. Festzuhalten ist indessen, dass dieses Einkommen nicht mit den bei den Akten liegenden sechs DAP-Blättern der SUVA übereinstimmt, welche die Verdienstverhältnisse 1996 betreffen. Der Durchschnitt der Durchschnittslöhne dieser DAP-Blätter ergibt Fr. 56'929.-, der Durchschnitt der Minimallöhne Fr. 50'050.-. Es ist mithin nicht nachvollziehbar, wie die SUVA das Invalideneinkommen von Fr. 53'300.- ermittelt hat. Als Invalideneinkommen beizuziehen ist der Betrag von Fr. 53'648.75 gemäss Tabelle TA1 der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 1998 für Männer im privaten Sektor, welche einfache und repetitive Tätigkeiten verrichten (Anforderungsniveau 4; Fr. 4268.- x 12 Monate x 41,9 h : 40 h; BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb). Wird dieses Einkommen entsprechend der 50 %igen Arbeitsfähigkeit halbiert und mit dem Valideneinkommen von Fr. 71'491.45 verglichen, ist der vorinstanzlich festgestellte Invaliditätsgrad im Ergebnis nicht zu beanstanden.