Citation: 9C_834/2014 E. 5.2

5.2. Unbegründet ist schliesslich der Einwand, das kantonale Gericht habe zu Unrecht einen Vermögensverzicht bejaht. Der Beschwerdeführer macht geltend, während der Studienjahre seiner (... und ... geborenen) Söhne finanziell nicht in der Lage gewesen zu sein, (adäquate) Unterhaltsbeiträge zu leisten, weshalb er mit seinen Kindern Darlehensverträge abgeschlossen und gestützt darauf veranlasst habe, dass die Auszahlungen der C.________ AG auf ein Konto seiner Kinder erfolgten. Zunächst fällt auf, dass die Darlehensverträge erst nachträglich, während des Verfahrens betreffend Ergänzungsleistungen, geschlossen wurden. Sodann ist zwar verständlich, dass der Beschwerdeführer die ihm aus Aktienbesitz zugeflossenen Gelder seinen Söhnen zukommen lassen wollte, nachdem er diese während deren Ausbildung nicht ausreichend hatte unterstützen können. Sinn und Zweck der Ergänzungsleistungen ist indes eine angemessene Deckung des Existenzbedarfs bedürftiger Rentner der Alters- und Hinterlassenen- sowie der Invalidenversicherung (BGE 131 V 263 E. 5.2.3 S. 268; SVR 2011 EL Nr. 4 S. 11, 9C_329/2010 E. 3.1), nicht aber - wie die Vorinstanz zutreffend erwog - die Finanzierung seit Jahren nicht geleisteter - und den tatsächlichen Verhältnissen nicht angepasster - Unterhaltsbeiträge. Wie das Bundesgericht unlängst entschied, ist eine Bezahlung von Unterhaltszahlungen einzig im Hinblick auf Gewährung von Ergänzungsleistungen sogar rechtsmissbräuchlich (Urteil 9C_740/2014 vom 9. März 2015 E. 5.3).