Citation: 2A.792/2006 01.05.2007 E. A

A.C.________ war in den Bemessungsjahren 1995/96 als Realschullehrer in X.________ tätig. Daneben betrieb er zusammen mit seiner Ehefrau B.________ das Hotel "D.________" in Y.________. Für die direkte Bundessteuer der Steuerperiode 1997/98 deklarierten A.________ und B.C.________ ein steuerbares Einkommen von Fr. 89'600.--. Aufgrund einer Buchprüfung durch das kantonale Steuerinspektorat wurde unter anderem festgestellt, dass im Jahr 1995 zweimal Beträge von je Fr. 50'000.-- von einem Konto bei der UBS auf Konten bei der Raiffeisenbank verschoben wurden. Die Steuerverwaltung des Kantons Wallis forderte die Ehegatten C.________ in der Folge mehrmals unter Androhung einer Ordnungsbusse auf, die betreffenden Kontoauszüge der UBS für die Zeitspanne vom 1. Dezember 1994 bis zum 31. Dezember 1996 beizubringen. Weil die Steuerpflichtigen dieser Auflage nicht nachkamen, wurden sie am 13. Oktober 1999 androhungsgemäss mit Fr. 500.-- und am 15. November 2000 mit Fr. 1'000.-- gebüsst. Die erste Busse wurde nicht angefochten; die gegen die zweite Busse eingelegten Rechtsmittel wurden abgewiesen (Einspracheentscheid vom 9. Januar 2001 der Steuerverwaltung des Kantons Wallis; Urteil vom 1. Juni 2001 des Einzelrichters des Kantonsgerichts des Kantons Wallis). Am 13. November 2000 veranlagte die Bezirkssteuerkommission A.________ und B.C.________ für ein bei der direkten Bundessteuer 1997/98 steuerbares Einkommen von Fr. 144'346.--. Dabei rechnete sie gegenüber der Selbstschatzung gewisse (hier nicht mehr umstrittene) Positionen auf und nahm zudem einen Ermessenszuschlag von durchschnittlich Fr. 50'000.-- vor. Eine dagegen erhobene Einsprache wurde von der Kantonalen Steuerverwaltung am 16. Februar 2001 abgewiesen.