Citation: 6B_1054/2023 E. 4.3.1

4.3.1. Der Beschwerdeführer verweist primär auf die ersten Schilderungen der Geschädigten, wonach nur die Beschwerdegegnerin 4 sie eingesperrt habe, was zwei Zeugen, eine davon vom Hörensagen, bestätigt hätten. Damit lässt er sämtliche weiteren Beweismittel, insbesondere die detaillierten, späteren Aussagen der Geschädigten ausser Acht, wonach sie auf Geheiss des Beschwerdeführers ins Zimmer oder in den Keller hätten gehen müssen. Ihm kann auch nicht gefolgt werden, wenn er geltend macht, es sei ausschliesslich oder überwiegend auf die ersten Aussagen der Kinder abzustellen. Hierfür besteht kein Anlass. Es kann keine Rede davon sein, dass den späteren Aussagen aufgrund der vergangenen Zeitdauer ein geringerer Beweiswert zukäme. Zwischen den ersten Aussagen bei der Polizei und denjenigen gegenüber der Staatsanwaltschaft liegen bloss einige Monate, was angesichts der ohnehin vergangen Zeitdauer seit den Taten nicht ins Gewicht fällt. Dass sich die Vorinstanz mit den widersprüchlichen Aussagen nicht auseinandergesetzt hätte, trifft nach dem Gesagten offensichtlich nicht zu. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist erstellt, dass auch er die Kinder einsperrte, wenn er zuhause war, insbesondere während der Nacht und an Wochenenden.