Citation: 6B_223/2024 E. 11

Nicht zu hören ist der Beschwerdeführer, soweit er geltend macht, das psychiatrische Gutachten vom 20. Januar 2022 (kantonale Akten, act. 13/2) sei nicht verwertbar, da er sich mit den diesbezüglichen Ausführungen des Obergerichts nicht ansatzweise auseinandersetzt (Urteil S. 10 ff.). Ebenfalls nicht zu hören ist er, wenn er - im Kontext der Frage der Verwertbarkeit des Gutachtens - das rechtliche Gehör als verletzt rügt, weil sich das Obergericht nicht mit der/einer Stellungnahme seines Verteidigers befasst haben soll. Der Beschwerdeführer konkretisiert nicht, um welche Stellungnahme es insoweit gehen soll bzw. welche gegen die Verwertbarkeit des Gutachtens vorgebrachten Argumente vom Obergericht übergangen worden sein sollen. Was der Beschwerdeführer schliesslich an (inhaltlicher) Kritik gegen das referenzierte Gutachten einwendet, vermag, soweit novenrechtlich überhaupt zulässig, ebenfalls nicht zu überzeugen. Dass er in einem anderen Strafverfahren in einem Anklagedossier vom Vorwurf der üblen Nachrede rechtskräftig freigesprochen worden ist, hat entgegen seiner Ansicht nicht zur Folge, dass das Gutachten dadurch "falsifiziert" worden wäre und darauf nicht mehr abgestellt werden könnte.