Citation: 1C_490/2017 E. 2.3

2.3. Art. 44 VVRG findet sich im Teil 4 "Das Beschwerdeverfahren vor den Verwaltungsbehörden" und lautet: Art. 44 Legitimation der Betroffenen 1 Zur Beschwerde ist berechtigt: a) wer durch die angefochtene Verfügung berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat; b) (...) 2 Zur Beschwerde ist nicht berechtigt, wer von der Möglichkeit, vor der untern Instanz zu handeln, keinen Gebrauch gemacht hat. 3 (...) Gemäss Art. 80 Abs. 1 lit. a VVRG findet diese Bestimmung analoge Anwendung im Beschwerdeverfahren vor Kantonsgericht. Art. 19 VVRG findet sich im Teil 2 "Allgemeine Verfahrensgrundsätze" und lautet: b. Rechtliches Gehör Art. 19 VVRG Grundsatz 1 Die Parteien haben Anspruch, von der zuständigen Behörde schriftlich oder mündlich angehört zu werden, bevor die Verfügung ergeht. 2 Kann eine unbestimmte Zahl von Personen durch eine Verfügung berührt werden, so kann die Behörde zu ihrer Anhörung vor Verfügungserlass das Gesuch oder den Verfügungsentwurf im Amtsblatt veröffentlichen, mit Angabe des Ortes, wo die Akten eingesehen werden können. Die Behörde setzt eine angemessene Frist zur Erhebung von Einwendungen unter Hinweis auf die Verwirkungsfolgen. Vorbehalten bleibt die Spezialgesetzgebung, welche eine öffentliche Vernehmlassung vorschreibt. Das Einspracheverfahren ist in den Art. 34a ff. VVRG geregelt. Danach bestimmt "die Gesetzgebung" die Fälle, in welchen die Einsprachen gegen eine Verfügung gegeben sind (Abs. 1; vgl. z.B. Art. 34 f. des kantonalen Ausführungsgesetzes zum RPG vom 23. Januar 1987 [kRPG; SGS 701.1]).