Citation: 5A_638/2013 E. 3.3

3.3. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz nicht festgestellt, dass eine Besserung seines Schwächezustandes nicht mehr möglich sei. Auf die nicht den verwaltungsgerichtlichen Feststellungen entsprechende Tatsachenbehauptung ist nicht einzutreten, zumal der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang weder rechtsgenüglich Willkür noch eine andere Verletzung von Bundesrecht (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 8 ZGB) geltend macht (BGE 133 II 249 E. 1.2.2 und 1.4.3 S. 255) und nicht aufzeigt, inwiefern die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 in fine BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2 S. 22). Im Weiteren hat das Verwaltungsgericht nicht verkannt, dass der Beschwerdeführer lediglich im März 2013 übermässig Alkohol konsumiert hat. Ihm blieb mit anderen Worten nicht verborgen, dass der Beschwerdeführer im geschützten Rahmen der Einrichtung praktisch ohne Alkohol leben kann. Es hat indes auf die verschiedenen bisherigen fruchtlosen Anläufe des Beschwerdeführers verwiesen, ausserhalb einer geschützten Einrichtung von seiner Sucht loszukommen, und hat aufgrund dieses Umstandes aber auch der Aussagen der Gutachterin angenommen, eine weitere stationäre Behandlung und Betreuung dränge sich zurzeit auf. In diesem Zusammenhang ist insbesondere die Aussage der gerichtlich bestellten Sachverständigen zu erwähnen, wonach es bei einer derart schweren Alkoholabhängigkeit zu einem Kontrollverlust des Beschwerdeführers kommen werde. Hinzuweisen ist aber auch auf die Bemerkung der Gutachterin, die Wahrscheinlichkeit sei sehr klein, dass es der Beschwerdeführer, vorausgesetzt, er finde eine Wohnung, nach 8 bis 9 Monaten Abstinenz schaffe (abstinent zu bleiben), wenn er auf sich allein gestellt sei. Nach Auffassung der Gutachterin muss vorerst in kleinen Schritten getestet werden, was passiert, wenn sich der Beschwerdeführer einen halben Tag in Y.________ oder anderswo aufhält und dort übernachtet. Bis jetzt habe jeder dieser Schritte zum Absturz geführt. Im Moment gehe es darum, die Stabilisierung fortzuführen und zunehmend Schritte des Beschwerdeführers nach Draussen einzubauen. Aufgrund dieser eindeutigen Aussagen der gerichtlich bestellten Gutachterin durfte die Vorinstanz auch davon ausgehen, dass dem Betreuungs- und Behandlungsbedarf des Beschwerdeführers auch weiterhin nicht mit ambulanten Massnahmen bzw. mit der Hilfe Dritter ausserhalb einer Einrichtung entsprochen werden kann. Dass der Beschwerdeführer für Dritte nicht gefährlich ist, bleibt angesichts des nach wie vor bestehenden konkreten Risikos lebensbedrohlicher Stürze in angetrunkenem Zustand (Selbstgefährdung) unbeachtlich. Unter Berücksichtigung der Aussagen der Sachverständigen und der früheren Erfahrungen mit dem Beschwerdeführer erweist sich die weitere Zurückbehaltung in der Einrichtung als verhältnismässig.