Citation: 4A_405/2010 21.10.2010 E. 7

7.1 Der Beschwerdeführer hat im kantonalen Verfahren Ersatz für entfallene Spesenentschädigung seitens seines Arbeitgebers geltend gemacht, welche Fr. 30.-- pro Kalendertag, bzw. Fr. 85.-- pro Arbeitstag betrug. An der Verhandlung vor Obergericht führte er dazu aus, er hätte während der Woche nicht für Mahlzeiten, Strom, Gas und Heizung aufkommen müssen, wäre er Leitungsmonteur geblieben, denn diese Kosten wären durch die Spesen gedeckt gewesen. Für diesen Schaden habe er in Anlehnung an Art. 11 AHVV (SR 831.101) eine pauschale Entschädigung von Fr. 30.-- pro verlorenen Arbeitstag verlangt. Dazu erwog die Vorinstanz, es sei nicht klar, ob das Spesenreglement, auf welches sich der Beschwerdeführer berufe, im Zeitpunkt des Unfalls bereits in Kraft gestanden sei. Zudem handle es sich um Auslagenersatz, mit welchem der Arbeitnehmer für Unterkunft und Mahlzeiten persönlich habe aufkommen müssen. Zusätzlich hätten die Spesen die Benutzung des Privatfahrzeugs für die Fahrten zur Baustelle abgelten sollen. Abgesehen davon, dass gemäss den Lohnabrechnungen nicht für jeden Tag Fr. 85.-- bzw. Fr. 30.-- ausgerichtet worden seien, liesse sich daraus nicht ableiten, in welchem Umfang die betreffenden Beträge nebst Unterkunft und Reisespesen vollständig oder nur teilweise der Deckung effektiver Mehrkosten gedient hätten. Diese Unklarheit gehe zu Lasten des beweispflichtigen Beschwerdeführers, weshalb dessen Forderung auf Spesenersatz abzuweisen sei. 7.2 Vor Bundesgericht beruft sich der Beschwerdeführer sinngemäss erneut darauf, es seien ihm für jeden Arbeitstag Fr. 30.-- übrig geblieben, die er effektiv nicht für Spesen habe aufwenden müssen. Damit zeigt er indessen nicht auf, und es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt hätte, indem sie die pauschale Berechnung nicht genügen liess, sondern eine substanziierte Behauptung verlangte. Ebenso wenig ist den Ausführungen des Beschwerdeführers eine prozesskonform begründete Willkürrüge zu entnehmen. Mangels hinreichender Begründung bleibt die Rüge ausser Acht.