Citation: 9C_700/2023 E. 3

Das Sozialversicherungsgericht erwägt (angefochtenes Urteil E. 3), die Beschwerdeführerin bringe gegen die diversen in Betreibung gesetzten Forderungen keine konkreten Rügen vor. Sie mache nicht geltend, dass die fraglichen Forderungen zu Unrecht in Betreibung gesetzt worden seien. In den Akten fänden sich keine Hinweise auf eine unkorrekte Berechnung der Kostenbeteiligungen. Die geltend gemachten Prämienforderungen und Kostenbeteiligungen seien als geschuldet zu betrachten. Es sei der Beschwerdeführerin verwehrt, Gegenforderungen aus einer Zusatzversicherung zur Verrechnung zu bringen. Es sei nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin Mahnspesen und Inkassogebühren in Rechnung gestellt habe. Die geforderten Verzugszinsen seien berechtigt, die Betreibungskosten von Gesetzes wegen geschuldet.