Citation: 9C_1064/2008 25.06.2009 E. 2

2.1 Im Rahmen des letztinstanzlichen Beschwerdeverfahrens hat der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers beim Konkursamt weitere Nachforschungen angestellt und auf telefonische Nachfrage am 18. Dezember 2008 vom zuständigen Konkursbeamten die Auskunft erhalten, betreffend den Konkurs der Firma X.________ GmbH befänden sich im Archiv des Amtes weitere umfangreiche Akten. Er rügt, das kantonale Gericht sei seiner Abklärungspflicht im Anschluss an das bundesgerichtliche Urteil vom 25. April 2007 nur teilweise nachgekommen; es wäre zum Beizug der archivierten Unterlagen verpflichtet gewesen, zumal davon ausgegangen werden könne, dass sich die fraglichen Verzichtserklärungen darunter befänden. Dass wiederum ein Entscheid ergehe ohne vorherige umfassende Sachverhaltsabklärungen, gehe nicht an. 2.2 In ihrer Vernehmlassung führt die Vorinstanz aus, nachdem das Konkursamt aufgefordert worden sei, dem Gericht sämtliche Unterlagen bezüglich der Arbeitnehmer mit einer jährlichen Lohnsumme von weniger als Fr. 2'000.- zukommen zu lassen und das Amt daraufhin die ihm zur Verfügung stehenden Originalakten ediert habe, müsse davon ausgegangen werden, dass Verzichtserklärungen gar nie existiert hätten oder nicht mehr auffindbar seien. Soweit der Beschwerdeführer mit Bezug auf ein Schreiben des Konkursamtes vom 18. Dezember 2008 geltend mache, in den beim Amt archivierten, umfangreichen Akten befänden sich auch die Verzichtserklärungen, sei dies unbegründet. Das Konkursamt sei auf die Verzichtserklärungen ausdrücklich hingewiesen worden, so dass eine entsprechende Zustellung bei deren Vorhandensein mit Sicherheit erfolgt wäre.