Citation: 2P.262/2003 10.05.2004 E. 2

Die vorliegende Streitigkeit betrifft vermögensrechtliche Ansprüche aus einem bestehenden öffentlichen Dienstverhältnis, weshalb die Beschwerdeführerinnen - gestützt auf Art. 6 Ziff. 1 EMRK und § 43 Abs. 2 des Zürcher Gesetzes vom 24. Mai 1959 über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen (VRG) - Anspruch auf Zugang zum kantonalen Verwaltungsgericht haben (BGE 129 I 207 E. 5.2 S. 215 f.). An sich hätte das Zürcher Verwaltungsgericht deshalb einen umfassenden Sachentscheid fällen müssen, der sich auch zur aufgeworfenen Lohnfrage äussert. Es ist jedoch der Auffassung, nach der kantonalen Kompetenzordnung sei nicht die Schulrekurskommission, sondern der Regierungsrat oder allenfalls das Mittelschul- und Berufsbildungsamt zuständig, die Entlöhnung der Beschwerdeführerinnen unterinstanzlich zu überprüfen; deshalb hat es die Gehaltsfrage von seiner Beurteilung ausgeklammert und die Entscheide der Schulrekurskommission insoweit aufgehoben. Der Entscheid des Regierungsrats kann - gestützt auf Art. 6 Ziff. 1 EMRK sowie § 43 Abs. 2 VRG (vgl. BGE 129 I 207) - an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden, weshalb diesem dannzumal gegebenenfalls auch die Lohnfrage unterbreitet werden kann. Inwiefern diese Spaltung des Rechtswegs verfassungswidrig sein soll, wird von den Beschwerdeführerinnen nicht (rechtsgenüglich) dargetan. Im vorliegenden Verfahren ist deshalb nur die Verfassungsmässigkeit der "Überführung" der Arbeitsverhältnisse als solche sowie der Beschäftigungsgrad der Beschwerdeführerinnen zu überprüfen. Mit diesen Fragen hat sich das Verwaltungsgericht - wenn auch knapp und auf nicht leicht verständliche Art und Weise - befasst, so dass insoweit vom Vorliegen eines letztinstanzlichen Sachentscheids ausgegangen werden kann; die Streitigkeit ist angesichts der ausführlichen Entscheide der kantonalen Schulrekurskommission liquid. Auf die (weiteren) formellen Rügen der Beschwerdeführerinnen braucht nicht näher eingegangen zu werden, verlangen diese doch ausdrücklich eine materielle Behandlung des Rechtsstreits und lehnen eine erneute Kassation der Verwaltungsgerichtsentscheide aus formellen Gründen nachdrücklich ab.