Citation: 6P.75/2006 17.08.2006 E. 1

Der Beschwerdeführer rügt einen Verstoss gegen das Willkürverbot (Art. 9 BV). Er macht geltend, die obergerichtliche Schlussfolgerung, wonach er am Raubüberfall beteiligt gewesen sei, sei willkürlich, weil sich das Obergericht auf Indizien stütze, von denen mindestens zwei nicht hätten berücksichtigt werden dürfen. Das Kassationsgericht falle seinerseits in Willkür, wenn es die obergerichtliche Beweiswürdigung als haltbar erachte. Willkür liege auch vor, weil das Kassationsgericht sich mit seinen substantiierten Rügen nicht auseinandergesetzt habe. Die zu hohen Anforderungen an die Begründung und Substantiierung einer kantonalen Nichtigkeitsbeschwerde laufe auf eine unzulässige Beweislastverteilung hinaus.