Citation: 8C_368/2021 E. 9.2.2

9.2.2. Diese Einwände sind unbehelflich. Die Beschwerdeführerin macht nämlich nicht geltend und es ist auch nicht aus den Akten ersichtlich, dass sie in ihrer jetzigen Arbeitsstelle ihre Restarbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft. Folglich ist es nicht bundesrechtswidrig, wenn die Vorinstanz auf den LSE-Tabellenlohn abstellte. Irrelevant bleibt daher, inwiefern sie in ihrer jetzigen Arbeitsstelle als Geschäftsführerin eines Hotels gesundheitsbedingt eingeschränkt sei. Entgegen der beschwerdeweise vertretenen Auffassung bedurfte es unter den gegebenen Umständen auch nicht der Durchführung des Mahn- und Bedenkzeitverfahrens gemäss Art. 21 Abs. 4 ATSG, um die versicherte Person zu einem Stellenwechsel anzuhalten (vgl. E. 9.1 hiervor) bzw. um ein entsprechendes Invalideneinkommen anzurechnen (Urteil 9C_771/2017 vom 29. Mai 2018 E. 3.5.1 mit Hinweis).