Citation: 8C_117/2017 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat zutreffend erkannt, dass die rentenzusprechende Verfügung vom 30. Juni 2006 im Wesentlichen auf dem Gutachten des MZR vom 22. Dezember 2005 beruhte. Die medizinischen Sachverständigen hatten mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) sowie eine leichtgradige depressive Episode (ICD-10 F32.0) und ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit ein tendomyotisches Cervikalsyndrom mit/bei Status nach zweifachem Distorsionstrauma der Halswirbelsäule am 29. September 2002 und vorbestehenden degenerativen Veränderungen C4/5 und C5/6 sowie ein lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit/bei degenerativen Veränderungen L3/4 und L4/5 diagnostiziert. Sie gelangten zum Schluss, dass die Versicherte aus psychiatrischer Sicht in der angestammten Tätigkeit als Modeberaterin und Büroangestellte seit 7. August 2003 zu 50% arbeitsunfähig gewesen sei, wohingegen aus strukturell-rheumatologischer Sicht keine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit bestanden habe. Die 50%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe für jede Art beruflicher Tätigkeit. Eine Reevaluation unter Fortführung eines psychotherapeutischen Prozesses sei in einem Abstand von ein bis zwei Jahren zu empfehlen, da durchaus auch mit einer Besserung des Zustandes zu rechnen sei.