Citation: I 826/06 16.03.2007 E. 4

Die Invalidität im erwerblichen Bereich ist durch Einkommensvergleich zu ermitteln (Art. 16 ATSG sowie BGE 128 V 29 E. 1 S. 30 in Verbindung mit BGE 130 V 343). Beim Valideneinkommen ist davon auszugehen, dass die Versicherte ohne gesundheitliche Beeinträchtigung als (angelernte) Maschinenmechanikerin arbeitete. Mit dieser Tätigkeit würde sie heute bei einem Arbeitspensum von 70 % Fr. 47'007.- verdienen. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird auf eine entsprechende schriftlich festgehaltene Auskunft des Büros für Lohnanfragen des Berufsverbandes Swissmechanic vom 22. Juni 2006 hingewiesen. Beim Invalideneinkommen ist auf die Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2004 des Bundesamtes für Statistik abzustellen (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475, 124 V 321). Da die Versicherte über eine abgeschlossene KV-Lehre verfügt, ist vom monatlichen Bruttolohn von Frauen mit Anforderungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt) im privaten Sektor von Fr. 4870.- auszugehen (vgl. Urteil I 708/06 vom 23. November 2006 E. 4.6). Daraus ergibt sich bei einem Arbeitspensum von 70 % und einem Abzug vom Tabellenlohn nach BGE 126 V 75 von 10 % ein Invalideneinkommen von mindestens Fr. 36'817.-. Die gesundheitlich bedingte Erwerbseinbusse beträgt somit Fr. 10'190.-, was einem Invaliditätsgrad von 21,7 % entspricht. Es müsste somit eine Einschränkung im Haushalt von über 80 % bestehen, damit ein rentenbegründender Invaliditätsgrad von mindestens 40 % resultierte. Dies ist ohne weiteres zu verneinen. Am Ergebnis änderte sich auch nichts, wenn beim Einkommensvergleich mit Anforderungsniveau 4 gerechnet würde. Der angefochtene Entscheid ist somit im Ergebnis rechtens.