Citation: 2C_149/2024 E. 4.5

4.5. Grundrechtseingriffe müssen durch ein öffentliches Interesse gerechtfertigt sein (Art. 36 Abs. 2 BV). Eine gute Ausbildung der Fahrschülerinnen und Fahrschüler, deren Erfolg diese mit der theoretischen und praktischen Prüfung auszuweisen haben, ist im Interesse der Verkehrssicherheit nötig (vgl. Botschaft vom 24. Juni 1955 zum Entwurf eines Bundesgesetzes über den Strassenverkehr, BBl 1955 II 22). Mit dem Versuch, Prüflingen mittels technischer Hilfsmittel zum Bestehen der Theorieprüfung zu verhelfen, gefährdete der Beschwerdeführer die Verkehrssicherheit. So hätte sein Verhalten dazu führen können, dass Personen ohne die dafür nötigen Kenntnisse auf der Strasse unterwegs sind. Der grossen Verantwortung, welche ihm als Fahrlehrer zukommt, wurde er damit nicht gerecht. Der Entzug der Fahrlehrerbewilligung des Beschwerdeführers liegt demnach im öffentlichen Interesse (vgl. Urteil 2C_221/2018 vom 29. November 2018 E. 3.5).