Citation: 8C_98/2023 E. 4.2

4.2. Diese Rüge ist unbegründet. Wie die Vorinstanz richtig feststellte, erschöpft sich die hausärztliche Stellungnahme im Wesentlichen in einer Wiedergabe der hinlänglich bekannten Krankenanamnese und dem Hinweis, dass der Beschwerdeführer auch in einer theoretisch optimal angepassten Tätigkeit keine Arbeit von wirtschaftlichem Wert verrichten könne. Sie wies zudem darauf hin, dass Dr. med. F.________ kein Spezialist für Orthopädie und auch kein Gutachter sei, weshalb er dann auch auf deren Berichte verwiesen habe. Zum Bericht des Dr. med. E.________ vom 6. August 2019 hielt die Vorinstanz weiter zutreffend fest, auch darin würden keine Aspekte beschrieben, welche dem Gerichtsgutachter verborgen geblieben wären. So habe sich Dr. med. D.________ anlässlich seiner klinischen Untersuchung auch von den schmerzbedingten Einschränkungen (Bewegungs- und Ruheschmerz) persönlich ein Bild machen und seine Beurteilung unter Berücksichtigung der geklagten Beschwerden, der klinischen Befunde sowie der früheren und aktuellen Bildgebung vornehmen können. Zudem habe er auch dem Umstand Rechnung getragen, dass der Beschwerdeführer lediglich ab und zu Analgetika benötige. Im Übrigen habe Dr. med. E.________ seine Einschätzung einer 60%igen Arbeitsfähigkeit nicht vertieft, sondern er habe auf die Beurteilung des RAD-Arztes Dr. med. G.________ verwiesen, mit welcher sich der Gerichtsgutachter eingehend auseinandergesetzt habe.