Citation: 5A_284/2019 E. 2

Das Obergericht hat erwogen, der Beschwerdeführer habe sein Gesuch um aufschiebende Wirkung bzw. um Aufschub der Vollstreckbarkeit im Sinn von Art. 315 Abs. 5 ZPO bewusst getrennt von seiner Berufungsschrift eingereicht, damit diese der Gegenseite nicht zugestellt werden müsse; entsprechend sei für die Frage der aufschiebenden Wirkung lediglich auf das betreffende Gesuch abzustellen. Zur Frage der aufschiebenden Wirkung hat das Obergericht - ausgehend von der Gesuchsbegründung, wonach die Ehe nur ganz kurz gelebt worden sei und der Beschwerdeführer bei Leistung der Unterhaltsbeiträge unweigerlich in Zahlungsschwierigkeiten käme, weil sein Vermögen zwar beachtlich, aber gebunden und aufgrund grösserer Projekte kurzfristig nicht realisierbar sei - erwogen, die Vorbringen gingen nicht über Behauptungen hinaus, so dass sie nicht einmal als glaubhaft gemacht, geschweige denn als bewiesen gelten könnten. Dies gelte auch für die behauptete Gefährdung eines allfälligen Rückerstattungsanspruches, zumal nicht dargelegt werde, inwiefern ein solcher nicht mit allfälligen güterrechtlichen Verpflichtungen verrechnet werden könnte.