Citation: 1C_418/2017 E. A

Mit Plangenehmigung vom 22. Juli 1965 des Eidgenössischen Starkstrominspektorats (ESTI) wurde der Aare-Tessin AG für Elektrizität (nachfolgend: ATEL; heute: Alpiq Netz AG) der Umbau der bisherigen 150 kV-Hochspannungsfreileitung Gösgen-Bottmingen zu einer 220/380 kV-Hochspannungsfreileitung auf der Teilstrecke Wissbrunnen-Froloo bewilligt. Diese führt über die Grundstücke Nrn. 253, 254 (heute Nr. 3154) und 258 in Liestal. Mit Urteil vom 30. Juli 1971 ermächtigte die Eidgenössische Schätzungskommission (damals Kreis IV; nachfolgend ESchK) die ATEL, für die Dauer von 50 Jahren eine Hochspannungsleitung über die Grundstücke Nrn. 253, 254 und 258 zu führen sowie je einen Gittermast auf die Grundstücke Nrn. 254 und 258 zu stellen. Zugleich räumte sie zugunsten der ATEL und zulasten der Parzelle Nr. 254 eine Bauverbotsservitut ein und liess diese im Grundbuch eintragen.