Citation: 2A.139/2004 26.03.2004 E. 3

Auch was der Beschwerdeführer sonst gegen den angefochtenen Entscheid vorbringt, führt zu keiner anderen Beurteilung. Insbesondere verkennt er die strengen Anforderungen, die auf Grund der besonderen Ausgestaltung des Zollverfahrens (insb. wegen des Selbstveranlagungsprinzips, vgl. BGE 129 II 385 E. 3.6) an den Zolldeklaranten gestellt werden müssen. Diese lassen mildere Massnahmen von vornherein nur in Ausnahmefällen als verhältnismässig erscheinen (vgl. Urteil 2A.199/2003 vom 10. Oktober 2003 E. 3.10.2/3). Das Vorliegen eines solchen Ausnahmefalles, der allenfalls noch eine Verwarnung zulassen würde, hat die Vorinstanz in zutreffender Würdigung der gesamten Umstände zu Recht verneint. Die Vorinstanz hat zudem bei der Festlegung der Dauer des Verbotes u.a. die besonders verantwortungsvolle Stellung, die dem Beschwerdeführer als Vizedirektor der Unternehmung zukam, sowie die hohe Anzahl und Schwere der Verfehlungen (in der Verfügung der Oberzolldirektion ist u.a. von über 1'600 gefälschten Rechnungserklärungen die Rede, was der Beschwerdeführer nicht widerlegt hat), die sich über einen langen Zeitraum erstreckten, angemessen berücksichtigt. Das gegen den Beschwerdeführer verfügte Verbot erweist sich damit auch in Bezug auf die Dauer als verhältnismässig.