Citation: 9C_15/2023 E. 4.2

4.2. Das kantonale Gericht stützte sich ferner auf den Arztbericht des med. pract. E.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 22. Dezember 2015. Darin werde festgehalten, dass die Beschwerdeführerin damals zu 100 % berufstätig gewesen sei. Das Konzentrations- und Auffassungsvermögen sowie die Anpassungsfähigkeit und die Belastbarkeit der Beschwerdeführerin seien uneingeschränkt. So läge weder eine verminderte Leistungsfähigkeit vor, noch bestünden körperliche, geistige oder psychische Einschränkungen. Die Beschwerdeführerin wendet ein, dass dem gesamten Arztbericht vom 22. Dezember 2015 erhebliche Unsorgfalt zugrunde liege und dieser mehrere objektiv unrichtige Angaben enthalte. Sie beruft sich dabei auf den späteren Bericht des med. pract. E.________ vom 23. Oktober 2019. Die Vorinstanz hat indessen eingehend und zutreffend dargelegt, weshalb die Beschwerdeführerin aus dem Arztbericht vom 23. Oktober 2019 nichts zu ihren Gunsten ableiten kann, da darin insbesondere jegliche Auseinandersetzung mit der echtzeitlichen, diametral abweichenden Einschätzung vom 22. Dezember 2015 fehle. Dem ist nichts hinzuzufügen.