Citation: 2A.396/2000 18.01.2001 E. 4

4.- Entsprechend diesem Verfahrensausgang sind die bundesgerichtlichen Kosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Sie hat zwar ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt (Art. 152 OG). Doch hat sie die hiefür erforderliche Bedürftigkeit nicht nachgewiesen. Sie selber verdient nach ihren Angaben netto Fr. 2'700.--, ihr Mann Fr. 3'913.--. Bei der Berechnung des Notbedarfs fällt zunächst auf, dass die ursprüngliche Wohnung des Ehemannes, als Lagerraum bezeichnet, ebenfalls aufgeführt wird. Der betreibungsrechtliche Grundbedarf wird bei beiden Ehegatten mit je Fr. 1'000.-- eingesetzt, was nach dem einschlägigen Kreisschreiben des Kantons St. Gallen für Personen massgebend ist, die nicht im Haushalt Angehöriger leben. Wenn die Ehegatten zusammen wohnen, wie sie geltend machen, würde der Grundbetrag maximal Fr. 1'350.-- betragen. Werden diese Korrekturen in Rechnung gestellt, kann der Beschwerdeführerin zugemutet werden, die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen; bei deren Festsetzung sind aber ihre finanziellen Verhältnisse zu berücksichtigen (Art. 153a OG).