Citation: 4A_306/2024 E. 3.2

3.2. Zur Rüge, die Vorinstanz wende das Recht willkürlich an, indem sie die Einberufung der Gesellschafterversammlung vom 27. April 2022 als gültig erachte, obgleich es keine bzw. eine nichtige Vorbereitungssitzung gab, zitieren die Beschwerdeführer selbst die Ausführungen der Vorinstanz, obwohl in der Literatur teilweise die Anfechtbarkeit bevorzugt werde, seien nach dem Bundesgericht alle Beschlüsse einer Generalversammlung nichtig, die nicht vom zuständigen Organ einberufen worden seien oder an denen Nichtaktionäre an der Beschlussfassung entscheidend mitgewirkt hätten. Die Vorinstanz halte richtig fest, dass die Beschlüsse einer Gesellschafterversammlung nichtig seien, wenn sie nicht vom zuständigen Organ einberufen worden seien. Die Beschwerdeführer machen geltend, die Gesellschafterversammlung vom 27. April 2022 sei (nach den Feststellungen der Vorinstanz selbst) nicht vom zuständigen Organ als gesamtes einberufen worden, sondern allein vom Vorsitzenden der Geschäftsführung aufgrund eines Nicht-Beschlusses.