Citation: 6B_961/2016 E. 10.2

10.2. Die Vorinstanz geht bei der Strafzumessung vom gewerbsmässigen Betrug als der schwersten vom Beschwerdeführer verübten Tat aus. Sie erwägt, der Beschwerdeführer habe über einen langen Zeitraum hinweg delinquiert und sich für einen hohen Deliktsbetrag von insgesamt CHF 1'470'000.-- und EUR 597'000.-- zu verantworten. Als straferhöhend würdigt sie, dass er die Tatmittler J.________ und O.G.________ getäuscht und sie für die Betrugstaten instrumentalisiert habe. Zu seinen Gunsten berücksichtigt sie auf der anderen Seite, dass die Geschädigten seinen Versprechungen allzu blauäugig vertraut hätten. Der Beschwerdeführer sei innerhalb der A.________AG, D.________AG und E.________AG zusammen mit dem Mitangeklagten Y.________ der Kopf der Organisation gewesen. Sie beide hätten gleichverantwortlich zusammengewirkt. Anhaltspunkte für ein Unterordnungsverhältnis zum Mitangeklagten Y.________ lägen nicht vor. In Bezug auf die subjektive Tatschwere nimmt die Vorinstanz an, der Beschwerdeführer habe aus rein finanziellen Motiven gehandelt. Er habe keine Skrupel gehabt, zu seinem eigenen finanziellen Vorteil eine möglichst hohe Zahl von Geschädigten um ihr Erspartes zu bringen und ihre Naivität und Unerfahrenheit in Finanzgeschäften auszunützen. Insgesamt stuft sie das Verschulden als mittelschwer ein. Die von der ersten Instanz festgesetzte Einsatzstrafe von drei Jahren erachtet die Vorinstanz als angemessen. In Berücksichtigung der weiteren Delikte erhöht sie die Strafe um insgesamt 12 Monate auf 4 Jahre. Strafmindernd berücksichtigt die Vorinstanz sodann den Zeitablauf und die geringfügige Verletzung des Beschleunigungsgebots um je 3 Monate. Weitere Strafmilderungs- oder -minderungsgründe anerkannte die Vorinstanz nicht (angefochtenes Urteil S. 72 ff.).