Citation: 6B_1242/2016 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt, die ihm für das zweitinstanzliche Verfahren auferlegte Urteilsgebühr von Fr. 10'750.-- sei übersetzt und damit willkürlich. Zur Begründung führt er aus, die Vorinstanz überschreite die vorgesehene Maximalgebühr um mehr als einen Drittel, ohne dass hierfür Gründe ersichtlich wären, geschweige denn im Urteil dargelegt werde, weshalb ein Ausnahmefall vorliegen soll, der eine solche Überschreitung rechtfertige. Er habe im Berufungsverfahren lediglich die Strafzumessung des erstinstanzlichen Urteils angefochten. Das Strafgericht, das sich nicht auf die Frage der Strafzumessung habe beschränken können, habe lediglich eine Urteilsgebühr von Fr. 6'500.-- erhoben, obschon beinahe derselbe Gebührenrahmen gelte. Die vorinstanzliche Gebühr stehe in einem offensichtlichen Missverhältnis zum tatsächlichen Aufwand. Die Vorinstanz habe ausser einer kurzen Befragung zur Person keine Beweiserhebungen durchgeführt und für ihre Begründung vorwiegend auf die Erwägungen der ersten Instanz verwiesen. Die Schwierigkeit des Falles sowie der Arbeits- und Zeitaufwand rechtfertigten vorliegend keinesfalls eine Urteilsgebühr von Fr. 10'750.--. Mit einer so hohen Gebühr habe er nicht rechnen müssen, und eine solche verletze die Rechtsweggarantie nach Art. 29a BV.