Citation: 4A_287/2020 E. 3.7

3.7. In Bezug auf die Edition der Aufzeichnungen und Protokolle der Telefonate zwischen C.________ und D.________ vom 18. und 20. Dezember 2006 sowie 3. und 4. Januar 2007 (Gutheissung 5), die das Appellationsgericht als unmöglich erachtete, soweit sie noch nicht erfüllt wurde, ist die Beschwerdeführerin der Ansicht, mit der blossen Edition der Aufzeichnungen oder auch der Transkription werde jedoch noch keineswegs Rechenschaft über den Inhalt der Gespräche abgelegt. Falls im Inhalt der Telefonate auf den Inhalt anderer Telefonate Bezug genommen werde, werde in logischer Konsequenz auch dieser Inhalt von der Gutheissung erfasst. Deshalb will die Beschwerdeführerin auch diverse weitere Angaben (übermittelte Kennzahlen, Stellungnahme der Beschwerdegegnerin zu Beanstandungen, Angaben zu Kundenprofilen, Informationen zu geführten Telefongesprächen zwischen internen Stellen der Beschwerdegegnerin) von der Rechenschaftspflicht erfasst wissen. Die Frage, inwieweit auch über Dokumente und Gespräche, auf die in Gesprächen zwischen den Parteien Bezug genommen worden ist, Rechenschaft abzulegen ist, stellt sich nicht, da die Beschwerdegegnerin diesbezüglich im Editionsurteil nicht zu einer Auskunft verpflichtet worden ist. Die Beschwerdeführerin zitiert selbst aus dem Beschwerdeentscheid des Bundesgerichts, wonach es einzig um die exakte Niederschrift oder Aufnahme dessen geht, was die Angestellten der Parteien telefonisch besprochen haben und was damit beiden Parteien ohnehin bekannt sein sollte (BGE 139 III 49 E. 4.2.2 S. 57). Weitere Erklärungen zu Dokumenten oder Gesprächen, auf die anlässlich der in der Gutheissung 5 genannten Gespräche Bezug genommen wurde, werden weder von einer exakten Niederschrift noch einer Aufnahme erfasst, da beides sich auf das tatsächlich in den einzelnen Gesprächen Gesagte beschränkt. In dieser Tragweite verstand das Bundesgericht die Klagegutheissung und nur diese Tragweite war zu vollstrecken.