Citation: 4A_138/2022 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt, dass die Vorinstanz "das Recht falsch angewandt" und Art. 6 EMRK verletzt habe, indem diese den Entscheid der Erstinstanz über das Absehen von der Parteibefragung des Beschwerdeführers bestätigt habe. Die Erstinstanz verzichtete auf die Befragung des Beschwerdeführers, weil dieser die behaupteten gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht genügend substanziierte (dazu oben Erwägung 3.2). Wie die Vorinstanz schon zutreffend darlegte, kann nur über das, was in rechtsgenügend substanziierter Form rechtzeitig behauptet wurde, Beweis abgenommen werden. Das Beweisverfahren dient - entgegen dem, was der Beschwerdeführer anzunehmen scheint - nicht dazu, ungenügende oder fehlende Tatsachenbehauptungen zu ersetzen oder zu ergänzen, sondern setzt solche voraus (BGE 148 III 84 E. 3.3.1). Auch diese Rügen sind unbegründet.