Citation: U 453/05 20.01.2007 E. 5

Der Beschwerdeführer gibt an, trotz des Unfalls weiterhin im Baugewerbe und mit nach wie vor hoher Qualifikation als Fachmann für ausgefallenes Sichtmauerwerk erfolgreich tätig zu sein und mittlerweile einen etwas höheren Lohn zu beziehen. Wenn er fordert, das Valideneinkommen sei nach dem statistischen Durchschnittswert der LSE für Arbeitnehmer im Baugewerbe ("Verrichtung selbstständiger und qualifizierter Arbeiten") zu bestimmen, wäre konsequenterweise auch das Invalideneinkommen auf dieser tabellarischen Grundlage festzusetzen, und nicht wie von der Vorinstanz nach dem tieferen Wert für Arbeitnehmer sämtlicher Wirtschaftszweige, Anforderungsniveau 4 ("einfache und repetitive Tätigkeiten"). Im Falle der Vornahme eines auf der gleichen Position basierenden Lohnvergleiches resultierte nur ein Invaliditätsgrad in der Höhe des leidensbedingten Abzuges, was sich zum Nachteil des Beschwerdeführers auswirken würde. Da beim Beschwerdeführer von sämtlichen nach BGE 126 V 79 f. Erw. 5b/aa-cc zu berücksichtigenden Merkmalen nur dasjenige der leidensbedingten Einschränkung erfüllt ist, besteht kein Anlass, den Abzug höher als auf 15 % festzusetzen. Der Vorinstanz ist jedoch darin beizupflichten, dass bei dem gegebenen Beschwerdebild die Arbeit eines Maurers an Kellergewölben für die seit dem Unfall nur noch beschränkt belastbaren Handgelenke mit Sicherheit ungünstig ist, besonders bei der kreisärztlich gestellten Prognose einer vorzeitigen Arthrosebildung. Deshalb ist es bei der vorinstanzlichen Ermittlung des Invaliditätsgrades, welche von bloss einfachen Arbeiten ausgeht und einen Abzug von 15 % gewärtigt, zu belassen. Zumindest für die Verhältnisse, wie sie sich bis zum massgeblichen Zeitpunkt des Einspracheentscheides am 23. März 2005 entwickelt haben (Erw. 2), kann die vorinstanzliche Beurteilung bestätigt werden.