Citation: 8C_417/2023 E. 5.3

5.3. Unbehelflich ist weiter auch der Einwand der Beschwerdeführerin, das Zumutbarkeitsprofil hätte zwingend durch eine Gutachterperson erhoben werden müssen. Die Vorinstanz hat in diesem Zusammenhang zu Recht darauf hingewiesen, dass die Beurteilung durch Dr. med. C.________ in Kenntnis der medizinischen Vorakten und unter Berücksichtigung der gesundheitlichen Beschwerden erfolgte. Auch Dr. med. D.________ erachtete leidensangepasste Tätigkeiten als grundsätzlich zumutbar, wobei er die genaue Beurteilung des beruflichen Zumutbarkeitsprofils den Arbeitsmedizinern überliess. Er wies zwar auch darauf hin, dass die Beschwerdeführerin gemäss eigenen Angaben bei gewissen Haushaltsaktivitäten eingeschränkt sei und häufige Pausen einlegen müsse. Wie die Vorinstanz aber zutreffend festgestellt hat, handelt es sich bei den Haushaltsarbeiten zumindest teilweise um nicht leidensangepasste Tätigkeiten. Mit ihren Vorbringen vermag die Beschwerdeführerin somit keine auch nur geringen Zweifel an dem von Dr. med. C.________ formulierten Zumutbarkeitsprofil zu begründen. Die Vorinstanz durfte bei dieser Aktenlage auf Weiterungen in Form einer Begutachtung verzichten. Dies verstösst weder gegen den Untersuchungsgrundsatz noch gegen die Ansprüche auf freie Beweiswürdigung sowie Beweisabnahme (Art. 61 lit. c ATSG; Art. 29 Abs. 2 BV; antizipierte Beweiswürdigung; BGE 144 V 361 E. 6.5; Urteil 8C_219/2022 vom 2. Juni 2022 E. 7).