Citation: 6B_587/2017 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer wendet bezüglich des ersten Vorfalls ein, es sei in der Anklageschrift lediglich von Analverkehr die Rede. Er könne daher nicht für andere Handlungen wie etwa "Schenkelverkehr" verurteilt werden. Die Sachverhaltsvariante des Schenkelverkehrs entnimmt der Beschwerdeführer dem Plädoyer der Staatsanwaltschaft. Seine Rüge zielt ins Leere, da auch die Vorinstanz davon ausgeht, der Beschwerdeführer habe den Beschwerdegegner 2 zum Analverkehr genötigt. Den zweiten Vorfall betreffend rügt der Beschwerdeführer die vorinstanzlichen Erwägungen zur Art und Weise, wie er den Beschwerdegegner 3 zu Fall gebracht haben soll. Mit seinen Ausführungen macht er in erster Linie geltend, der in der Anklage umschriebene Sachverhalt sei unzutreffend bzw. lasse sich beweismässig nicht erstellen. Darauf liefen auch seine Einwände im vorinstanzlichen Verfahren hinaus. Ob sich der Anklagesachverhalt erstellen lässt, ist nicht unter dem Titel des Anklageprinzips zu prüfen. Vielmehr wird im Folgenden darauf einzugehen sein (vgl. E. 3). Nachdem sich seine Einwände in der Sache als unbegründet erweisen, kann offenbleiben, ob der Beschwerdeführer die Rüge der Verletzung des Anklageprinzips überhaupt rechtzeitig erhoben hat.