Citation: 6B_669/2018 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin rügt ferner mehrfach die Verletzung ihres Anspruchs auf ein faires Verfahren, ihres rechtlichen Gehörs sowie des Grundsatzes von Treu und Glauben. Sofern sie unter diesem Titel die am 7. Dezember 2017 verfügte Abweisung des Fristerstreckungsgesuchs beanstandet, verkennt sie den Verfahrensgegenstand. Im vorliegenden Beschwerdeverfahren geht es um die Anfechtung des vorinstanzlichen Beschlusses, wobei die Abweisung des Fristerstreckungsgesuchs mangels Anfechtung innert Beschwerdefrist nicht Verfahrensgegenstand ist. Dies gilt insbesondere, wenn die Beschwerdeführerin geltend macht, die Verweigerung der Fristerstreckung sei vor dem Hintergrund der vierjährigen Verfahrensdauer treuwidrig und rechtsmissbräuchlich gewesen. Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin ist im Umstand, dass die Einstellungsverfügung an dem Tag erging, an dem sie aus der Klinik habe entlassen werden sollen, keine Treuwidrigkeit zu erkennen. Es stand ihr offen, nach Wegfall eines allfälligen Säumnisgrundes nach den Vorgaben von Art. 94 StPO ein Fristerstreckungsgesuch einzureichen und die versäumte Verfahrenshandlung nachzuholen. Schliesslich vermag die Beschwerdeführerin den Voraussetzungen von Art. 42 Abs. 2 BGG und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht zu genügen, wenn sie die Verletzung der Eigentumsgarantie (Art. 26 BV) rügt.