Citation: U 136/02 19.07.2002 E. 4

4.- a) Das kantonale Gericht ist gestützt auf die Angaben der Beschwerdeführerin von Einnahmen von Fr. 2588.- ausgegangen. Dem hat sie ein betreibungsrechtliches Existenzminimum von Fr. 1803.- gegenübergestellt, welches gemäss Kreisschreiben der Verwaltungskommission des Obergerichts des Kantons Zürich an die Bezirksgerichte und die Betreibungsämter über Richtlinien für die Berechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums vom 23. Mai 2001 (ZR 2001 Nr. 46 S. 154 ff.) einen Grundbetrag für Alleinstehende ohne Haushaltgemeinschaft von Fr. 1100.- sowie den Mietzins von Fr. 432.- und die Krankenkassenprämie von Fr. 271.70 (letztere Beträge nach Auskunft der Versicherten) umfasst. Des Weiteren hat es auf der Ausgabenseite eine monatliche Steuerrate und einen Freibetrag von je Fr. 300.- berücksichtigt. Demnach verbleibt ein Überschuss von Fr. 185.-, welchen die Vorinstanz als genügend erachtet hat, um die für die Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung erforderliche Bedürftigkeit zu verneinen. b) Die Versicherte macht beschwerdeweise zusätzliche Ausgaben - Selbstbehalte der Krankenkasse, nicht gedeckte Leistungen der Spitex-Dienste und monatlich anfallende Transportkosten für diverse Fahrten zu Behandlungen und Therapien in der Höhe von Fr. 104.- (Regenbogenkarte) - geltend. Diese Einwände hätten bereits vor der Vorinstanz vorgebracht werden müssen (vgl. Erw. 2b hievor). Selbst wenn sie jedoch noch berücksichtigt werden könnten, wäre zu beachten, dass Selbstbehalte der Krankenkasse nach den letztinstanzlich eingereichten Belegen nur in geringem Umfang angefallen sind (Fr. 25.90, Fr. 88.75 und Fr. 32.10 im Januar 2002, Fr. 7.25 im April 2002). Gleiches gilt für die von der Krankenkasse nicht übernommenen Kosten der Spitex (Wegpauschalen, Umtriebsentschädigungen, abgesagte Termine; Fr. 44.- und Fr. 84.- im Januar 2002, Fr. 85.- im Februar 2002, Fr. 78.- und Fr. 70.- im April 2002). Es ergibt sich dadurch im Zeitraum von Januar bis April 2002 eine durchschnittliche monatliche Belastung von rund Fr. 130.-. Nicht nachgewiesen ist des Weiteren, dass die Ausgaben für öffentliche Verkehrsmittel (Abonnement) in der Höhe von Fr. 104.- ausschliesslich für die Fahrten zu Behandlungen und Therapien verwendet wurden. Schliesslich lässt sich der ebenfalls letztinstanzlich eingereichten provisorischen Steuerrechnung des Steueramtes der Stadt X.________ vom 18. Februar 2002 entnehmen, dass für die Steuerperiode 2002 nicht monatlich, wie vom kantonalen Gericht veranschlagt, sondern insgesamt Fr. 300.- per Ende Juni 2002 zu bezahlen sind, was einer monatlichen Belastung von lediglich Fr. 25.- entspricht. Demnach würden den Einnahmen von Fr. 2588.- Ausgaben von höchstens rund Fr. 2360.- (einschliesslich Regenbogenkarte) gegenüberstehen, ein Freibetrag von Fr. 300.- eingerechnet. Die Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Verbeiständung durch die Vorinstanz mangels Bedürftigkeit der Beschwerdeführerin ist damit im Ergebnis rechtens.