Citation: 4A_371/2023 E. 6.20

6.20. Zusammenfassend vermag die Beschwerdeführerin die Schlussfolgerung der Vorinstanz - dass sich aus der Vereinbarung 2005 ein animus societatis ergebe und in Folge dessen das Verhältnis zwischen der Beschwerdeführerin und dem Beschwerdegegner insgesamt als einfache Gesellschaft zu qualifizieren sei - nicht als bundesrechtswidrig auszuweisen. Damit muss nicht auf die (eventualiter) geltend gemachte Argumentation des Beschwerdegegners eingegangen werden, wonach die Qualifikation des Rechtsverhältnisses zwischen ihm und der Beschwerdeführerin als einfache Gesellschaft ohnehin keine conditio sine qua non für die Gutheissung des eingeklagten Gewinnbeteiligungsanspruchs bilde.