Citation: 8C_781/2016 E. 5.2

5.2. Eine Rechtsfehlerhaftigkeit der Ermessensausübung ist mit der Gewährung eines Abzugs von 15 % nicht ersichtlich. Gegenstand des Abzugs bildet die Frage, ob mit Bezug auf eine konkret in Betracht fallende Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage verglichen mit einem gesunden Mitarbeiter nur bei Inkaufnahme einer Lohneinbusse reale Chancen für eine Anstellung bestehen. Da die Verwaltung - bestätigt durch die Vorinstanz - bei der Invaliditätsbemessung einen sogenannten Prozentvergleich vornahm, ist es irrelevant, ob der Beschwerdeführer als Gesunder einen Durchschnittslohn verdient hätte. Damit hat es bei der vorinstanzlich bestätigten Rentenreduktion sein Bewenden. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.