Citation: 8C_330/2023 E. 6.2

6.2. Soweit die Beschwerdeführerin behauptet, med. pract. F.________ habe sich auf zwei Arztberichte gestützt, die sich nicht in den Akten befänden, kann ihr nicht gefolgt werden. Der Bericht des Spitals C.________ vom 22. April 2021, worin festehalten wird, dass die (am 27. Januar 2021) durchgeführte MRT-Untersuchung im Zusammenhang mit dem Unfall stehe, befindet sich ebenso in den Akten wie der vom Kreisarzt in seiner Aktenanamnese aufgeführte Bericht des gleichen Spitals vom 23. März 2021, in dem die Ergebnisse der MRT- und CT-Abklärung besprochen und ein protrahierter Verlauf festgehalten wurden. Der Bericht datiert alledings nicht vom 23. März 2021, sondern vom 29. Januar 2021. Es ist davon auszugehen, dass der Kreisarzt versehentlich das in den Suva-Akten vermerkte "Dok-Datum" (23.03.2021) übernommen hatte. Die Rügen der Verletzung der Aktenführungspflicht (Art. 46 ATSG) und des Anspruchs auf rechtliches Gehör sind unbegründet.