Citation: 9C_246/2018 E. 4.1.2

4.1.2. Die Begutachtung durch das BEGAZ im Mai und Juni 2016 erfolgte aus internistischer, oto-rhino-laryngologischer und psychiatrischer Sicht. Gemäss Aktenauszug lagen den Experten sowohl das Gutachten des Dr. med. B.________ vom 18. März 2013, als auch der Bericht des Spitals C.________, Klinik für Neurologie, vom 26. März 2013 vor. Es ist davon auszugehen, dass namentlich der psychiatrische Experte zusätzlich eine neurologische Abklärung veranlasst oder zumindest vorgeschlagen hätte, wenn er dies in diagnostischer Hinsicht und für die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit als unabdingbar erachtete. Dazu war er aus fachlicher Sicht jedenfalls ebenso kompetent wie der Hepatologe Prof. Dr. med. D.________, welcher in seinem nach Verfügungserlass verfassten Bericht vom 28. November 2017 zuhanden des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers festhielt, die neuropsychiatrischen Symptome würden weiter bestehen und mit einer Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit sei nicht zu rechnen. Im Übrigen bestreitet der Beschwerdeführer nicht die Feststellung des Psychiaters des BEGAZ, wonach es sich bei der von der Klinik E.________ diagnostizierten kombinierten Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F61.0) nicht um eine organisch bedingte Störung handelt, ebenso nicht, dass Hinweise für eine organische Persönlichkeitsstörung aufgrund der Untersuchungsbefunde nicht vorgelegen hätten.