Citation: 8C_247/2014 E. 4.2

4.2. Dass der natürliche Kausalzusammenhang zwischen der erlittenen organisch objektiv ausgewiesenen Hirnverletzung und den anhaltenden Beschwerden zwischenzeitlich dahingefallen wäre, indem sich die Verletzungsfolgen zurückgebildet hätten und es dadurch zu einer Verbesserung des psychischen Zustandsbildes hätte kommen müssen, findet in den medizinischen Akten keine hinreichende Stütze. Die Beschwerdeführerin beruft sich diesbezüglich auf Dr. med. C.________, wonach die durch den Unfall erlittene hirnorganische Störung eher abgeflaut sei, zumal der Versicherte nicht mehr über Kopfschmerzen klage. Weshalb gleichzeitig mit einer Abnahme der psychotischen Symptome (welche nach Auffassung des Dr. med. C.________ ohnehin nicht unfallbedingt seien) zu rechnen gewesen wäre, wird nicht weiter erläutert. Auch weil allfällige unfallbedingte neuropsychologische Defizite angesichts der psychischen Symptomatik nach übereinstimmender ärztlicher Einschätzung nicht valide zu bestimmen sind, könnte das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen des Gesundheitsschadens nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b S. 360; 130 III 321 E. 3.2 und 3.3 S. 324 f.; RKUV 1985 Nr. K 613 S. 19 E. 3a) als erstellt gelten. Die Beweislast dafür liegt beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 E. 3b; SVR 2011 UV Nr. 4 S. 12, 8C_901/2009 E. 3.2).