Citation: 4A_220/2020 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin beantragt im Hauptbegehrenein reformatorisches Urteil des Bundesgerichts. Sie begehrt, auf die Klage nicht einzutreten oder diese abzuweisen. Dabei macht sie namentlich geltend, die Prozessvoraussetzungen (Art. 59 ZPO) seien nicht erfüllt gewesen, das Handelsgericht habe den Dispositionsgrundsatz (Art. 58 Abs. 1 ZPO) verletzt und die Klage sei rechtsmissbräuchlich (Art. 2 Abs. 2 ZGB und Art. 52 ZPO) erhoben worden. Ausserdem habe die Vorinstanz zu Unrecht einen Anspruch des Aktionärs auf wertpapiermässige Verbriefung der Aktionärsstellung bejaht und damit Art. 622 OR beziehungsweise "aktienrechtliche Grundsätze" verletzt. Im Eventualbegehren verlangt sie die Aufhebung des angefochtenen Urteils und die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz. Sie erblickt im Vorgehen des Handelsgerichts, die auf den 7. April 2020 angesetzte Hauptverhandlung im Rahmen einer Videokonferenz mittels der App "Zoom Cloud Meetings" durchzuführen, eine Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben (Art. 9 BV; Art. 52 ZPO), ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 53 ZPO) und ihres Anspruchs auf Durchführung einer gesetzeskonformen Hauptverhandlung. Die Beschwerdeführerin verweist ausserdem auf Art. 12 lit. a und Art. 13 Abs. 2 BGFA (SR 935.61). Aufgrund dieser Bestimmungen sei es ihrem Rechtsvertreter verboten gewesen, mittels der genannten App an der Hauptverhandlung vom 7. April 2020 teilzunehmen.