Citation: 9C_437/2023 E. 5.4.3

5.4.3. Und schliesslich vermisst der Beschwerdeführer im angefochtenen Urteil berechtigterweise auch eine Auseinandersetzung mit dem Einwand, die Ablehnung des Anspruchs auf eine Lebenspartnerrente mit der rein formalistischen Begründung des fehlenden gemeinsamen amtlichen Wohnsitzes vereitle Sinn und Zweck der Lebenspartnerrente (den Kreis der Hinterbliebenen an die gesellschaftlichen Veränderungen anzupassen und einen entsprechenden Anspruch nicht nur für Ehegatten und Kinder sicherzustellen, sondern auch für andere Personen, die mit dem Versicherten zu Lebzeiten in einer Lebensgemeinschaft zusammengelebt hätten). Ebenso fehlt eine Befassung mit dem replicando an die Adresse der Beschwerdegegnerin gerichteten Vorwurf, ihr Verhalten sei widersprüchlich und nicht schützenswert, denn sie sei selber von einer intakten Lebensgemeinschaft ausgegangen, als sie beim Beschwerdeführer nach dem Tod des C.________ zu viel bezahlte Rentenleistungen zurückverlangt habe.