Citation: 1C_170/2022 E. 5.2

5.2. Zwischen den beiden Hauptgebäuden Spyristrasse 36 und 38 befindet sich eine eingeschossige Zwischenbaute. Streitig war im kantonalen Verfahren vor allem, inwiefern sich diese auf den von den Neubauten einzuhaltenden Gebäudeabstand auswirkt. Die Vorinstanzen gingen davon aus, es handle sich um ein "Besonderes Gebäude" im Sinne von a§ 49 Abs. 3 PBG/ZH, das bei der Berechnung des Mehrlängenzuschlags gemäss a§ 25 ABV unbeachtlich sei. Die Beschwerdeführerin erachtet dies als willkürlich, insbesondere weil der Zwischenbau 5 % der Überbauungsziffer überschreite (entgegen Art. 17 BZO; nachfolgend E. 5.3) und heute dem dauernden Aufenthalt von Menschen diene (entgegen a§ 49 Abs. 3 PBG/ZH; nachfolgend E. 5.4). Schliesslich habe das Verwaltungsgericht unter Verletzung des rechtlichen Gehörs nicht geprüft, ob nicht schon nach dem zum Zeitpunkt der Abrückungserklärung geltenden Recht ein Mehrlängenzuschlag erforderlich gewesen wäre (nachfolgend, E. 5.5).