Citation: 1C_102/2022 E. 4.2

4.2. Ob diese Sachverhaltsrüge den Substanziierungsanforderungen genügt, ist fraglich, kann indessen offenbleiben, weil sie ohnehin unbegründet ist. In den am 17. Dezember 1962 bewilligten Grundrissplänen des Untergeschosses des streitbetroffenen Hauses wird der Bereich um die ummauerte Garage mit "nicht unterkellert" bezeichnet. Aus dieser Bezeichnung und der dort fehlenden Mauern durfte die Vorinstanz willkürfrei ableiten, im Untergeschoss seien abgesehen von der Garage keine ummauerten (Keller-) Räume bewilligt worden. Daran ändert nichts, dass die Garage zusätzlich zum Einfahrtstor im hinteren Teil zwei keine Türen aufweisen sollte. Ein vom Beschwerdeführer angerufener revidierter Kellerplan befindet sich anerkanntermassen nicht bei den Akten. Die von ihm im kantonalen Verfahren eingereichte Fotografie seines Hauses zeigt dessen Zustand Anfang der 1990er Jahre und kann daher nicht belegen, dass die darauf erkennbaren Bauteile, darunter eine angebaute kleine Garage, bereits am 1. Juli 1972 bestanden haben. Gleiches gilt bezüglich der im Jahr 1992 erteilten Bewilligung für den Anbau einer Doppelgarage, zumal darin der Abbruch einer vorbestehenden Garage nicht erwähnt wird und eine solche Garage auch in den damals bewilligten Bauplänen nicht eingezeichnet ist. Die bei den Akten befindlichen bewilligten Pläne aus den Jahren 1962 und 1992 lassen gemäss der willkürfreien Annahme der Vorinstanz keine Rückschlüsse auf die vom Beschwerdeführer ausserhalb des Untergeschosses geltend gemachten vorbestehenden Flächen zu. Demnach durfte die Vorinstanz in vertretbarer Weise davon ausgehen, die aktenkundigen Unterlagen böten keine genügenden Hinweise dafür, dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Flächen seines Hauses mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bereits am 1. Juli 1972 bestanden.