Citation: 7B_256/2025 E. 6.3

6.3. Die Rüge ist unbegründet: Die Beschwerdeführerin befand sich, als der angefochtene Entscheid gefällt wurde, gemäss den Feststellungen der Vorinstanz nicht eineinhalb Jahre, sondern seit einem Jahr und eineinhalb Monaten in Haft. Sie macht keine Überhaft geltend und räumt in ihrer Beschwerde an das Bundesgericht ein, dass dieses Strafverfahren "wohl eines der aufwändigeren" sei. Dies trifft - insbesondere angesichts der Vielzahl der Vorwürfe gegen die Beschwerdeführerin, der zahlreichen in die untersuchten Vorgänge involvierten Personen und der neu aufgetauchten Tatverdachte - zu. Die Beschwerdeführerin bestätigt auch, dass die Staatsanwaltschaft seit der letzten Haftverlängerung am 1. Oktober, 25. und 26. November und 5. Dezember 2024 Einvernahmen durchgeführt hat. Sie vermag bei dieser Sachlage keine Verletzung des besonderen Beschleunigungsgebots in Haftsachen darzutun. Im Übrigen wird das Sachgericht beurteilen müssen, ob der Beschleunigungsgrundsatz durch die lange Dauer des Strafverfahrens verletzt wurde.