Citation: 2P.101/2002 16.08.2002 E. A

Die Eheleute A. und B. C.________ sind Eigentümer der mit einem 3-Familienhaus überbauten Parzelle Nr. 1 im Baugebiet "Y.________" der Gemeinde X.________. Diese erstellte im Baugebiet - nach Durchführung eines Quartierplan- und Landumlegungsverfahrens - eine als Stichstrasse angelegte private Quartierstrasse mit dem Namen D.________-Strasse. Am 4. September 2001 erliess sie einen Perimeterentscheid, der unter anderem die Beiträge der einzelnen einbezogenen Grundeigentümer an den Kosten des Strassenbaus festlegte, und eröffnete gestützt darauf den Eheleuten C.________ eine Beitragsverfügung über den auf sie entfallenden Anteil von Fr. ***. Bei der Kostenverteilung ging die Gemeinde X.________ von den Grundstücksflächen aus, wobei sie die Parzelle Nr. 1 mit nur 50% der anrechenbaren Grundstücksfläche berücksichtigte, weil die Parzelle neben der neuen D.________-Strasse auch über eine bestehende andere Strasse erschlossen wird. Die Eheleute C.________ gelangten hiegegen an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden (im Folgenden: Verwaltungsgericht). Dieses hiess ihren Rekurs mit Urteil vom 22. Januar 2002 gut, hob den Perimeterentscheid sowie die Beitragsverfügung betreffend die erwähnte Parzelle auf und legte den Kostenanteil "(von 50%) neu auf 25%" fest.