Citation: 1B_503/2019 E. A

Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat führte ab November 2017 ein Strafverfahren gegen A.________ wegen öffentlicher Aufforderung zu Verbrechen oder zur Gewalttätigkeit. Ihm wird vorgeworfen, im Schaufenster der Bibliothek X.________ Plakate aufgehängt oder dies zumindest zugelassen zu haben, mit welchen zu Sachbeschädigungen und Gewalt gegen Unternehmungen und Personen aufgerufen wurde, die am Ausbau des Gefängnisses Bässlergut in Basel sowie am Bau des Polizei- und Justizzentrums in Zürich beteiligt seien. Im Rahmen dieser Strafuntersuchung wurde A.________ am 22. Februar 2018 verhaftet und nach durchgeführter polizeilicher Befragung gleichentags wieder entlassen. Die Staatsanwaltschaft ordnete weiter eine erkennungsdienstliche Erfassung sowie eine DNA-Profilerstellung an. Bei der Auswertung der DNA konnte A.________ als DNA-Spurengeber im Zusammenhang mit weiteren Delikten identifiziert werden, namentlich dem Brandanschlag auf mehrere Militärfahrzeuge in Hinwil am 27. September 2015 sowie dem Brandanschlag auf den Funkturm Waidberg der Stadtpolizei Zürich am 10. Juli 2016, bei welchen DNA-Spuren sichergestellt, aber bisher noch nicht zugeordnet werden konnten. Nach erfolgter Observation und Durchführung diverser Überwachungsmassnahmen sowie der Übernahme des Strafverfahrens durch die Staatsanwaltschaft Zürich wurde A.________ schliesslich am 29. Januar 2019 verhaftet und mit Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Zürich vom 1. Februar 2019 in Untersuchungshaft versetzt. Die Haft wurde in der Folge mehrmals verlängert, zuletzt bis zum 13. September 2019. Am 6. September 2019 erhob die Staatsanwaltschaft Zürich Anklage beim Bezirksgericht Hinwil gegen A.________ wegen mehrfacher Brandstiftung, mehrfacher schwerer Sachbeschädigung sowie mehrfachen Hausfriedensbruchs und mehrfacher öffentlicher Aufforderung zu Verbrechen oder zur Gewalttätigkeit. Die von der Staatsanwaltschaft mit Anklageerhebung beantragte Anordnung von Sicherheitshaft wies das Zwangsmassnahmengericht am 20. September 2019 ab. Zur Begründung führt es aus, in Anbetracht des geringen Fluchtrisikos seien stattdessen Ersatzmassnahmen, namentlich eine Ausweis- und Schriftensperre sowie eine Eingrenzung auf das schweizerische Staatsgebiet, anzuordnen. Dagegen erhob die Staatsanwaltschaft gleichentags Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich. Dieses hiess die Beschwerde am 2. Oktober 2019 gut, hob die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts vom 20. September 2019 auf und versetzte A.________ in Sicherheitshaft.