Citation: 1P.251/2001 04.07.2001 E. 2.2

2.2. Eventualiter kann dieser Entscheid so lange aufgeschoben werden, bis über das Begehren vom 23. November 1999, welchem aufschiebende Wirkung erteilt wurde, rechtsgültig entschieden ist, da bei Gutheissung der Beschwerde vom 23. November 1999 der Beschluss der Gemeindeversammlung ohnehin ungültig wäre, während bei einer Abweisung der Beschwerde vom 23. November 1999 der Beschluss der Gemeindeversammlung erst in Rechtskraft erwachsen kann, wenn auch über den vorliegenden Antrag 2.1. rechtskräftig entschieden ist. "Zur Begründung führte er an, die Unparteilichkeit des Bezirksrats sei in Frage gestellt, weil dieser ihn durch die Vorab-Zustellung des Zwischenentscheides vom 9. Dezember 1999 an die Gegenpartei und die Zustellung des Protokollberichtigungsentscheids vom 9. Juni 1999 nach der Gemeindeversammlung krass benachteiligt habe. Die Vollmacht von Rechtsanwältin Herz sei von einem Gemeindeangestellten unterschrieben, der dazu nicht befugt sei. Mit Eingabe vom 29. Dezember 1999 an die Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich stellte Max Baumann den zusätzlichen Antrag, es sei festzustellen, dass die Gemeinde Küsnacht nicht rechtsgültig vertreten sei und mangels gültiger Vollmacht sämtliche bisherigen Eingaben von Rechtsanwältin Herz unbeachtlich seien. Am 6. Januar 2000 beschloss der Bezirksrat Meilen: "I. Von der Eingabe von Prof. Dr. Max Baumann vom 15.Dezember 1999 gegen den Bezirksrat Meilen hinsichtlich Versand seines Beschlusses vom 9. Dezember 1999 betreffend Stimmrechtsbeschwerde Strassenprojekt Goldbacherstr. wird Vormerk genommen.