Citation: 2C_15/2022 E. 1.2

1.2. Mit Verfügung vom 30. Dezember 2021 wies das Obergericht des Kantons Schaffhausen das Gesuch ab, der bei ihm anhängig gemachten Beschwerde superprovisorisch aufschiebende Wirkung beizulegen. Es begründete dies damit, dass die Maskentragpflicht mit dem Ziel, die Ausbreitung des Corona-Virus zu begrenzen, im öffentlichen Interesse liege. Auch Kinder könnten sich infizieren, krank werden und das Virus übertragen; zudem leiste der Präsenzunterricht einen erheblichen Beitrag zur Ausbreitung des Virus. Die aktuelle epidemiologische Lage sei "kritisch, besorgniserregend und von erheblichen Unsicherheiten" geprägt. Es seien keine besonders gewichtigen Interessen glaubhaft gemacht oder ersichtlich, welche für die Erteilung der aufschiebenden Wirkung ohne Anhörung des Kantonsärztlichen Dienstes und des Regierungsrats sprechen würden. Das Gesuch, der Beschwerde zunächst superprovisorisch die aufschiebende Wirkung zu gewähren und den Regierungsrat anzuweisen, die Ausweitung der Maskentragpflicht ab der 1. Klasse vorerst aufzuheben, werde daher abgewiesen.