Citation: 1C_527/2019 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin hat zweifellos nach Art. 29 Abs. 2 BV sowie Art. 26 VwVG einen Anspruch auf Einsicht in die Akten des strittigen Zugangsverfahrens. Die vom Bundesverwaltungsgericht erkannte Gehörsverletzung unter Einschluss der Verweigerung der Akteneinsicht erfolgte jedoch nicht im erstinstanzlichen Zugangsverfahren vor dem Departement, sondern im Rahmen der von der Eidgenössischen Finanzkontrolle durchgeführten Administrativuntersuchung. Das Bundesverwaltungsgericht schloss eine Heilung der Gehörsverletzung aus, zum einen wegen deren Schwere, zum andern weil die nachträglich verfügende Behörde (d.h. das Departement) nicht mit der für die Gehörsverweigerung verantwortlichen Behörde (d.h. der Finanzkontrolle) übereinstimmt bzw. nicht mir dieser in einem Unterordnungsverhältnis steht. Es gewährte der Beschwerdeführerin trotzdem keine Einsicht in die Akten der Administrativuntersuchung und verzichtete auf eine Rückweisung der Streitsache an das Departement, weil es die Personendaten, welche die Beschwerdeführerin betreffen, als unrechtmässig beschafft beurteilte und daher deren Vernichtung anordnete. Eine weitergehende Akteineinsicht im Zugangsverfahren sei nicht zu erteilen.