Citation: 4A_611/2018 E. 3.3.2

3.3.2. Soweit der Beschwerdeführer rügt, er sei nicht instruiert worden, sich nicht im Gefahrenbereich aufzuhalten, genügt seine Rüge den Anforderungen an eine Willkürrüge (vgl. hiervor E. 2) nicht. Aus seinen Ausführungen ergibt sich nicht, inwiefern die Beweiswürdigung der Vorinstanz offensichtlich unrichtig sein soll. Im Übrigen ist die Instruktion, sich nicht im Gefahrenbereich aufzuhalten, wenn Lasten mit Kranen gehoben werden, wie die Vorinstanz zu Recht ausführt, nicht abhängig vom Betrieb der Beschwerdegegnerin. Der Beschwerdeführer bestreitet die Feststellung der Vorinstanz nicht - jedenfalls nicht rechtsgenüglich (vgl. hiervor E. 1) - dass er an seinem früheren Arbeitsplatz der Hauptverantwortliche beim Kran gewesen sei. Der Beschwerdeführer musste somit (bereits aus früherer Erfahrung) wissen, dass er sich, sobald eine Last am Kran angeschlagen ist, nicht im Gefahrenbereich aufhalten darf. Nicht entscheidend ist schliesslich, dass die Vorinstanz den Gefahrenbereich nicht genau definiert bzw. nicht genau festgestellt haben soll, wo im Gefahrenbereich sich der Beschwerdeführer aufgehalten habe.