Citation: 6B_288/2024 E. 1.3

1.3. Die Erwägungen im angefochtenen Urteil erweisen sich als schlüssig und überzeugend. Unbestrittenermassen wurden DNA-Spuren des Beschwerdeführers an diversen Tatorten, an denen angeklagte Diebstähle verübt wurden - überwiegend an aufgebrochenen Tür- und Fensterrahmen - sichergestellt. Angesichts dessen ist der vorinstanzliche Schluss, wonach der Beschwerdeführer sich an diesen Tatorten aufgehalten (und die ihm vorgeworfenen Taten begangen) hat, durchaus vertretbar. Daran vermag auch der Verweis auf eine allenfalls mögliche Übertragung von DNA-Spuren über "Textilien", namentlich entwendete Handschuhe oder Werkzeuge, nichts zu ändern. Ungeachtet der Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine solche Übertragung erfolgen kann, macht der Beschwerdeführer weder geltend, dass ihm Handschuhe oder auch Werkzeug abhanden gekommen seien, noch nennt er irgendwelche Hintergründe für einen angeblichen "Komplott" gegen seine Person. Bei seinen Vorbringen handelt es sich demnach um rein theoretische Hypothesen bar jeglicher objektiver Anknüpfungspunkte. Damit ist es unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz seine Argumente als Schutzbehauptungen abtut und von einer Befragung besagter Gutachterin in antizipierter Beweiswürdigung absieht. Dies umso mehr, als zumindest in einem Fall zusätzlich ein Webverlauf auf die Tatbegehung durch den Beschwerdeführer hindeutet und seit seiner Verhaftung keine ihm zuzuordnenden DNA-Spuren mehr sichergestellt wurden. Es ist weder eine Verletzung des rechtlichen Gehörs noch des Grundsatzes "in dubio pro reo" ersichtlich.