Citation: 1C_511/2023 E. 1.2

1.2. Gemäss Art. 89 Abs. 1 BGG ist zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten legitimiert, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a), durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt ist (lit. b) und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung besitzt (lit. c). Dieses muss nach der Rechtsprechung aktuell und praktisch sein. Ein aktuelles und praktisches Rechtsschutzinteresse ist zu bejahen, wenn der drohende oder erlittene Nachteil im Zeitpunkt der Beurteilung durch das Bundesgericht noch besteht und durch die beantragte Aufhebung des angefochtenen Hoheitsakts beseitigt würde (vgl. Urteile 1C_509/2023 vom 10. Oktober 2024 E. 1.2; 1C_645/2022 vom 22. Juni 2023 E. 1.1; je mit Hinweisen). Fehlt das aktuelle Interesse bereits im Zeitpunkt der Beschwerdeeinreichung, wird auf die Beschwerde nicht eingetreten; fällt es hingegen erst im Verlauf des Verfahrens dahin, wird der Rechtsstreit als erledigt erklärt (vgl. BGE 142 I 135 E. 1.3.1; 139 I 206 E. 1.1; 137 I 23 E. 1.3.1; je mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und ist als Eigentümerin des Baugrundstücks zur Beschwerde befugt (Art. 89 Abs. 1 lit. a und b BGG). Als zur Wiederherstellung der nordöstlichen Vorplatz- und Umgebungsgestaltung Verpflichtete verfügt sie auch über ein schutzwürdiges Interesse (Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG). Fraglich ist, wie es sich hinsichtlich ihres Antrags, es sei das nachträgliche Baugesuch für die Luft/Wasser-Wärmepumpe gutzuheissen, verhält. Denn die Beschwerdeführerin legt nicht dar, worin das praktische Interesse an einer solchen Baubewilligung bestünde. Die Vorinstanz verneinte im angefochtenen Entscheid zwar die Bewilligungsfähigkeit dieser im Gewässerraum errichteten Wärmepumpe, die Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustands erachtete sie indes als unverhältnismässig. Die Luft/Wasser-Wärmepumpe kann folglich auch ohne gewässerschutzrechtliche Ausnahmebewilligung bestehen bleiben. Ob ein aktuelles und praktisches Rechtsschutzinteresse gegeben und insoweit auf die Beschwerde einzutreten ist, kann indes mit Blick auf die nachfolgenden Erwägungen offenbleiben.