Citation: 9C_647/2022 E. 5.4

5.4. Die Gesellschaft bringt nichts vor, was die Würdigung der Vorinstanz als unzutreffend erscheinen liesse. Insbesondere ergeben sich aus den für das Bundesgericht verbindlichen (Art. 105 Abs. 1 BGG) Feststellungen der Vorinstanz keine Anhaltspunkte, welche die Annahme begründen würden, die Gesellschaft hätte trotz fehlender privatrechtlicher Berechtigung an der festen Geschäftseinrichtung tatsächlich darüber verfügen können. Unter diesen Umständen ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz nach internem Recht keine ausländische Betriebsstätte anerkannte. Damit stellt sich die Frage, ob an der Differenzierung zwischen in- und ausländischen Betriebsstätten gemäss BGE 139 II 78 E. 3.1.2, auf welche die Vorinstanz hilfsweise abgestützt hat (vgl. angefochtenes Urteil E. 6.1 und E. 4.3) festzuhalten ist, vorliegend nicht (zur Kritik vgl. statt vieler BRÜLISAUER, a.a.O., § 14 N. 60 ff.; ROBERT DANON, Le principe de territorialité de l'impôt à l'épreuve de la planification fiscale des entreprises, RDAF 2013 II S. 433 ff.; VOGELSANG, a.a.O., S. 303 f.).