Citation: 8C_188/2024 E. 3

Die Vorinstanz erkannte dem polydisziplinären Gutachten der D.________ GmbH vom 26. Mai 2020 Beweiskraft zu. Sie erwog, demnach habe sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin massgeblich verbessert. Diese sei nun im Unterschied zur Einschätzung der Klinik B.________ vom 10. April 2006 in neuropsychologischer Hinsicht als Sozialarbeiterin wie auch in jeder anderen angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig. Somit liege spätestens ab dem Zeitpunkt der Begutachtung durch die D.________ GmbH ein Revisionsgrund nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vor. Infolgedessen übernahm das kantonale Gericht das von der Beschwerdegegnerin anhand der zuletzt vor dem Unfall ausgeübten Tätigkeit als Handarbeits- und Sportlehrerin auf Fr. 120'088.45 festgelegte Valideneinkommen. Beim Invalideneinkommen berücksichtigte es die 100%ige Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin im umgeschulten Beruf als Sozialarbeiterin. In Anwendung der vom Bundesamt für Statistik (BFS) herausgegebenen Tabellen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (nachfolgend: LSE), namentlich der berufs- und altersspezifischen Tabelle T17, ermittelte die Vorinstanz unter Verzicht auf einen Abzug vom Tabellenlohn einen Betrag von Fr. 118'162.95. Aus der Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen (Art. 16 ATSG) errechnete sie einen Invaliditätsgrad von (gerundet) 2 % und bestätigte die Renteneinstellung per 28. Februar 2021. Demzufolge verneinte das kantonale Gericht eine Weiterausrichtung von Heilbehandlungen nach Art. 21 UVG.