Citation: 6B_441/2018 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer argumentiert, das Amtsgericht Bucheggberg-Wasseramt habe mit Urteil vom 19. September 2016 unrechtmässig eine Massnahme für junge Erwachsene im Sinne von Art. 61 Abs. 1 StGB angeordnet, denn bei ihm sei keine erhebliche Störung der Persönlichkeitsentwicklung diagnostiziert worden und es sei vom damals urteilenden Gericht auch die Kausalität zur Anlasstat nicht geprüft worden. Der Grund für das Scheitern der Massnahme liege darin, dass sie illegal gewesen sei und eine falsche Behandlung für den Beschwerdeführer dargestellt habe. Die fehlerhafte Anordnung einer Massnahme für junge Erwachsene sei folglich ursächlich oder mindestens mitursächlich für den nicht eben gut verlaufenen Vollzug der Strafe. Mit dieser vor Vorinstanz vorgetragenen zentralen Argumentation des Beschwerdeführers setze sich die Vorinstanz nicht auseinander und halte einzig fest, die Überprüfung der damals angeordneten Massnahme sei weder Sache des Departements des Innern noch des Verwaltungsgerichts. Damit verletzte die Vorinstanz ihre Begründungspflicht und somit das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers. Die Rechtsfolge aus der illegal durchgeführten Massnahme müsse sein, dass der Beschwerdeführer so gestellt werde, wie wenn von Anfang an eine Strafe vollzogen worden und der Vollzug dieser Strafe - hypothetisch in dubio pro reo - ohne grössere Probleme verlaufen wäre.