Citation: 6B_506/2024 E. B

Das Obergericht des Kantons Thurgau sprach A.________ am 18. Dezember 2023 des schweren Raubes, der versuchten vorsätzlichen Tötung, des mehrfachen bandenmässigen Diebstahls, des gewerbsmässigen Diebstahls, des mehrfachen Hausfriedensbruchs, der mehrfachen Sachbeschädigung, der Widerhandlung gegen das Waffengesetz und der mehrfach versuchten Drohung schuldig (Dispositiv-Ziff. 6). Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren und einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- (Dispositiv-Ziff. 7), verwies ihn für 15 Jahre des Landes und ordnete die Ausschreibung der Landesverweisung im SIS an (Dispositiv-Ziff. 8). Ferner verpflichtete es ihn, B.________ eine zu verzinsende Genugtuung von Fr. 30'000.-- (Dispositiv-Ziff. 17) sowie - gemeinsam mit den beiden Mittätern - eine Entschädigung von Fr. 12'629.-- zu bezahlen (Dispositiv-Ziff. 23). Schliesslich regelte es die Kosten- und Entschädigungsfolgen (Dispositiv-Ziff. 20). Hinsichtlich der Schuldsprüche wegen schweren Raubes und versuchter vorsätzlicher Tötung erachtet die Vorinstanz folgenden Sachverhalt als erstellt: Am 31. Oktober 2018 drang A.________ mit einer weiteren Person in die Wohnung von B.________ ein. Sie versuchten den dort aufgefundenen Tresor mit verschiedenen Werkzeugen zu öffnen. Als B.________ überraschend nach Hause kam, erteilte A.________ diesem zunächst zwei bis drei Boxschläge gegen dessen Gesicht und stach ihm danach mit einem dem Schraubenzieher vergleichbaren Werkzeug mit voller Wucht gegen die Brust- und Herzgegend. B.________ erlitt verschiedene Verletzungen und schwebte dadurch in Lebensgefahr.