Citation: 8C_240/2022 E. A

A.a. A.________, geboren 1965, mit abgeschlossener Lehrerausbildung und erwerbstätig gewesen als Schreiner, bezog seit August 1993 eine ganze Rente der Invalidenversicherung, dies im Wesentlichen aufgrund einer äusserst schweren narzisstischen Persönlichkeitsstörung (Verfügung der IV-Stelle Zürich vom 1. Februar 1996). Im Zuge mehrerer revisionsweiser Überprüfungen wurde dieser Anspruch bestätigt. Ein im Frühjahr 2017 eingeleitetes weiteres Revisionsverfahren endete mit Verfügung vom 21. März 2018. Damit reduzierte die Verwaltung den bisherigen Rentenanspruch ab 2015 auf eine Dreiviertelsrente (Invaliditätsgrad von 61 %) und kündigte eine Rückforderung an; für die Zukunft stellte sie die Rentenleistungen ein. Anlass dazu gab, dass der Versicherte die Erzielung eines Einkommens im Jahr 2015 nicht mitgeteilt hatte. Mit einer weiteren Verfügung vom 29. Mai 2018 forderte sie von A.________ Fr. 18'486.- für zu viel bezogene Rentenleistungen in der Zeit von Januar 2015 bis und mit März 2018 zurück. A.b. Am 11. Juni 2018 sprach A.________ beim Kundendienst der Verwaltung vor und ersuchte um Wiederausrichtung der Rente. Am 22. Juni 2018 erging die Aufforderung an ihn, den Einschätzungsentscheid der Steuerbehörde für das Jahr 2015 und die Buchhaltungsunterlagen für das Jahr 2017 beizubringen. Nachdem dies und eine Mahnung vom 1. August 2018 unerhört geblieben waren, beschied ihm die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsgesuchs wegen unterbliebener Mitwirkung. Nach Einwänden des Versicherten erliess sie einen weiteren Vorbescheid, der erneut dessen Widerspruch auslöste. Mit Verfügung vom 8. Februar 2021 hob die IV-Stelle schliesslich die am 21. März 2018 angeordnete Renteneinstellung wiedererwägungsweise auf und richtete die bisherige ganze Rente ab Dezember 2018 wieder aus.