Citation: 6B_477/2017 E. 4.3.4

4.3.4. Die Vorinstanz nehme willkürlich die Erfüllung des subjektiven Tatbestands an (S. 27 ff.). Die Schlösser seien branchenüblich durch den Schlüsseldienst ausgewechselt worden. E.________ habe ausgesagt: "Wir haben uns dann, bevor es zur Eskalation kommt, verzogen", und: "Es kam nicht zu Handgreiflichkeiten, obwohl wir sehr nahe standen. Es war einfach eine verbale Drohung" (S. 30). Die Vorinstanz würdige die Bedrohungslage nicht (S. 31-34). Er habe nicht wissentlich und willentlich die Schlüssel mitgenommen, sondern diese aufgrund der Bedrohung, Gemüts- und Sachlage versehentlich nicht übergeben. Erst auf der Fahrt nach Luzern hätten sie bemerkt, dass sich die Schlüssel noch im Auto befanden.