Citation: 6B_1206/2018 E. 3.3

3.3. Die Rüge der Verletzung des Beschleunigungsgebots ist unbegründet, soweit überhaupt darauf eingetreten werden kann. Sofern sie sich auf den Verfahrensablauf vor dem vorinstanzlichen Verfahren bezieht, etwa die Dauer bis zur Erhebung der Anklage oder die Länge des erstinstanzlichen Verfahrens (Beschwerde S. 4 Ziff. 5 f.), kann auf die Rüge mangels Ausschöpfung des Instanzenzugs (Art. 80 Abs. 1 BGG) nicht eingetreten werden. Der Beschwerdeführer hätte sie bereits im kantonalen Verfahren vorbringen können und müssen. Dass er dies getan und die Vorinstanz seine Rüge nicht behandelt hat, macht er nicht geltend. Im Weiteren kann dem Beschwerdeführer nicht gefolgt werden, wenn er eine Verletzung des Beschleunigungsgebots darin sieht, dass die Vorinstanz erst zur Berufungsverhandlung vorlud, nachdem das psychiatrische Gutachten vom 15. Dezember 2017 (vorinstanzliche Akten, act. 166) über den Mitbeschuldigten bei ihr einging (vgl. Grundsatz der Verfahrenseinheit Art. 29 StPO). Angesichts der Anzahl der Parteien ist es sodann nicht unangemessen lang, dass die Vorinstanz am 8. März 2018 nach Terminabsprache mit den Parteien erst auf den 23. August 2018 zur Berufungsverhandlung vorlud (Urteil S. 17). Schliesslich lässt die gesamte Verfahrensdauer von 3 ½ Jahren bis zum zweitinstanzlichen Urteil im Lichte des gegen drei Beteiligte mit mehreren Geschädigten geführten Verfahrens sowie in Anbetracht der Anzahl und teilweise Schwere der Delikte nicht von vornherein auf einen Verstoss gegen das Beschleunigungsgebot schliessen. Inwiefern sie unverhältnismässig sein sollte, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf. Er macht keine Ausführungen zu möglichen Verfahrensunterbrüchen, welche die gerügte Rechtsverletzung belegen könnten (Art. 42 Abs. 2 BGG).