Citation: U 530/06 25.10.2007 E. 3

Die Vorinstanz hat aufgrund der medizinischen Akten erwogen, die geltend gemachte Dekonditionierung der Muskulatur und Stabilität der Wirbelsäule sei zwar mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 17. März 2003 zurückzuführen und mithin der natürliche Kausalzusammenhang gegeben. Unter Berücksichtigung der dem Beschwerdeführer zumutbaren Willensanstrengung zur Ueberwindung der Dekonditionierung habe die Verwaltung ihre Leistungspflicht jedoch zu Recht verneint. Demgegenüber macht der Versicherte geltend, der Vorwurf der Verletzung der Schadenminderungspflicht erweise sich als absolut haltlos und sei weder durch die medizinischen Berichte noch durch eine in den Erwägungen erwähnte allgemeine "medizinische Erfahrungstatsache" begründet. Es liege ein Gesundheitsschaden vor, der durch die unfallbedingte Schwächung der Wirbelsäulen-Muskulatur sowie der Wirbelsäulen-Stabilität verursacht worden sei.