Citation: 1A.220/2002 10.02.2003 E. 1

1.1 Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid, der die Rekurslegitimation der Beschwerdeführerinnen gemäss § 338a Abs. 1 des Zürcher Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) verneint. Der Rekurs richtete sich gegen eine Bewilligung für die Erstellung einer Richtfunkstation ausserhalb der Bauzone. In der Sache stünde letztinstanzlich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht offen (Art. 34 Abs. 1 RPG und Art. 97 Abs. 1 OG i.V.m. Art. 5 VwVG). Dann aber kann mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde auch geltend gemacht werden, die kantonalen Instanzen hätten die Legitimation entgegen Art. 98a Abs. 3 OG enger gefasst als im bundesgerichtlichen Verfahren und deshalb die Anwendung von Bundesrecht vereitelt. Auf die Beschwerde ist deshalb im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde einzutreten, soweit die Beschwerdeführerinnen rügen, ihnen sei die Legitimation zu Unrecht aberkannt worden und in diesem Zusammenhang Verfahrensrügen erheben. 1.2 Nicht einzutreten ist dagegen auf die Anträge der Beschwerdeführerinnen, mit denen die Aufhebung der Ausnahmebewilligung oder deren Ergänzung durch weitere Auflagen beantragt wird. Streitgegenstand des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens war ausschliesslich die Legitimation der Beschwerdeführerinnen; nur diese Frage kann daher auch im bundesgerichtlichen Verfahren überprüft werden. Sollte die Legitimation zu bejahen sein, wäre die Sache an die kantonalen Instanzen zurückzuweisen, damit diese die Rechtmässigkeit der geplanten Richtfunkstation materiell beurteilen. 1.3 Die Beschwerdeführerinnen beantragen eine zusätzliche Frist für die Nachreichung von ergänzendem Beweismaterial. Sie haben jedoch bereits umfangreiche Unterlagen eingereicht, darunter eine über hundertseitige "gutachterliche Stellungnahme" der Internationalen Gesellschaft für Elektrosmog-Forschung. Es ist nicht ersichtlich und wird von den Beschwerdeführerinnen auch nicht dargelegt, inwiefern weiteres Beweismaterial im vorliegenden Fall berücksichtigt werden müsste. 1.4 Abzuweisen ist auch der Antrag auf Durchführung einer mündlichen Verhandlung mit Anhörung von Betroffenen, Zeugen und Fachpersonen. Wie bereits das Verwaltungsgericht dargelegt hat, liegen keine zivilrechtlichen Ansprüche i.S.v. Art.6 EMRK im Streit (vgl. dazu BGE 128 I 59 E.2 S.60 ff.). Eine mündliche Anhörung von Betroffenen, Zeugen und Fachleuten erscheint auch angesichts des umfangreichen schriftlichen Beweismaterials als verzichtbar.