Citation: 1C_688/2023 E. 3.3.4

3.3.4. Ebensowenig ist bei der Anwendung von § 9 Abs. 3 der Kostenverordnung ein willkürliches Vorgehen ersichtlich, soweit die Vorinstanz die Wichtigkeit der Sache, den Streitwert und die sonstigen Interessen der Partei als eher gering einschätzte: Wohl ist nachvollziehbar, dass sich der Beschwerdeführer gegen die unzutreffende Feststellung einer Suchtproblematik wehren wollte. Das subjektive Empfinden des Beschwerdeführers in dieser Beziehung ist jedoch nicht allein ausschlaggebend, um von einer mittleren Wichtigkeit der Sache auszugehen. Dass ihn die ursprünglich vorgesehenen Auflagen in der Lebensführung oder gar in grundrechtlich geschützten Bereichen eingeschränkt hätten, macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Unter Blickwinkel von Art. 9 BV ist daher auch nicht ersichtlich, inwieweit die Vorinstanz den Begriff der "sonstigen Interessen" gemäss § 9 Abs. 2 der Kostenverordnung offensichtlich unhaltbar angewendet haben soll. Nichts anderes gilt mit Blick auf den Streitwert, den der Beschwerdeführer selbst auf Fr. 1'500.-- für die Kosten der verkehrsmedizinischen Abklärung beziffert.