Citation: 8C_8/2020 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, er habe im Jahre 2007 einen Autounfall erlitten. Es könne sich beim Unfall vom 29. Oktober 2012 um einen Rückfall in Bezug auf jenen Unfall handeln. Es sei nicht auszuschliessen, dass der allenfalls auch nur als nicht besonders schwer einzustufende Unfall im Jahre 2012 in Kombination mit dem Unfall im Jahre 2007 eben doch besonderes schwerwiegende gesundheitliche Folgen gezeitigt habe. Die MEDAS-Gutachter hätten die Akten betreffend den Unfall im Jahre 2007 nicht beigezogen, so dass die Aktenlage unvollständig sei. Indem sie das Zusammenwirken der Unfälle aus den Jahren 2007 und 2012 nicht geprüft und nicht plausibel erklärt hätten, tauge ihre Expertise vom 5. Februar 2015 nicht als Entscheidungsgrundlage.