Citation: 9C_502/2015 E. A

A.a. A.________ und B.________ heirateten im Jahr 1990. Sie trennten sich 2002 und sind seit Mai 2008 rechtskräftig geschieden. Das Bezirksgericht C.________ sah mit Scheidungsurteil vom 7. Mai 2008 die hälftige Teilung der während der Ehe bis zum 31. Oktober 2007 gegenüber der jeweiligen beruflichen Vorsorgeeinrichtung erworbenen Austrittsleistungen vor und überwies die Angelegenheit mit Verfügung vom 6. Juni 2008 zur weiteren Behandlung an das Versicherungsgericht des Kantons Aargau. A.b. Ende April 2004 war B.________ mit dem Antrag auf Auszahlung von Vorsorgeldern zum Zwecke der Wohneigentumsförderung (WEF) an die Pensionskasse für den Aussendienst der AXA Gesellschaften, Winterthur, (nachfolgend: Pensionskasse AXA) gelangt, wobei er die Unterschrift von A.________ gefälscht hatte (vgl. Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau vom 13. November 2013). Die Pensionskasse AXA zahlte B.________ daraufhin am 7. Juni 2004 den gewünschten Vorbezug im Betrag von Fr. 100'000.- aus. Nachdem B.________ seine damalige Stelle aufgegeben hatte, wurde seine Freizügigkeitsleistung von Fr. 73'320.- auf Ende März 2006 an die Stiftung Auffangeinrichtung BVG überwiesen. In der Folge übertrug die Stiftung die Freizügigkeitsleistung in der Höhe von Fr. 73'626.95 an die Vorsorgeeinrichtung des neuen Arbeitgebers von B.________, die pensionskasse pro, Schwyz. Mit Valuta vom 23. September 2011 zahlte diese die Freizügigkeitsleistung von nunmehr noch Fr. 68'281.10 wegen Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit an B.________ aus. A.c. Am 20. März 2012 fällte das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit der Begründung, der Vollzug der scheidungsgerichtlich angeordneten hälftigen Teilung der Austrittsleistung der beruflichen Vorsorge sei nicht mehr möglich, einen Nichteintretensentscheid und überwies die Sache an das Bezirksgericht C.________ zur Festsetzung einer angemessenen Entschädigung nach Art. 124 ZGB. Dieses verpflichtete B.________ mit Entscheid vom 8. November 2012, A.________ gestützt auf Art. 124 ZGB den Betrag von Fr. 96'824.05 zuzüglicher jeweiliger Verzinsung zu bezahlen. Das im Anschluss von A.________ gegen B.________ eingeleitete Betreibungsverfahren blieb erfolglos.