Citation: 6B_339/2022 E. 1.2.1

1.2.1. Die Vorinstanz erkannte im Zivilpunkt den Beschwerdegegner 2 hinsichtlich der eingetretenen Unfallfolgen dem Grundsatze nach für den aus dem Betrieb seines Motorfahrzeugs entstanden Schaden haftbar und verwies die Zivilklage der Privatkläger im Übrigen auf den Zivilweg (Dispositivziffer 2 des vorinstanzlichen Urteils). Die Dispositivziffer 2 des angefochtenen Entscheids betreffend den Zivilpunkt fochten die Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht an und ist demzufolge in Rechtskraft erwachsen. Weil das Strafverfahren im Zivilpunkt damit als bereits erledigt zu gelten hat, kann sich der angefochtene Entscheid auf die Beurteilung der im Strafverfahren dem Grundsatz nach geltend gemachten Zivilforderungen nicht mehr auswirken (vgl. oben E. 1.1). Darauf gehen die Beschwerdeführer in ihrer Beschwerde nicht ein. Sie argumentieren betreffend ihre Beschwerdelegitimation im Wesentlichen nur, sie hätten als Zivil- und Strafkläger im vorliegenden Beschwerdeverfahren Parteistellung und seien zur Beschwerde legitimiert. Der Entscheid könne sich insbesondere auf den Genugtuungsanspruch der Beschwerdeführer auswirken. Ob der Beschuldigte vorsätzlich, fahrlässig oder strafrechtlich schuldlos gehandelt habe, wirke sich auf die Höhe der Genugtuung aus. Ob und inwieweit sich ein rechtskräftiges Strafurteil auf die Zivilforderungen auswirken kann, beurteilt sich indessen namentlich nach Art. 53 OR und ist für die hier zwingend vorausgesetzte Rechtsmittellegitimation nach Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG nicht relevant (Urteile 6B_532/2020 vom 23. Mai 2022 E. 1.3.4; 6B_92/2019 vom 21. März 2019 E. 4; je mit Hinweisen). Die Beschwerdeführer sind folglich in der Sache nicht zur Beschwerde in Strafsachen legitimiert.