Citation: 2C_1101/2018 E. 4.1

4.1. Als Ehegatte einer in der Schweiz niedergelassenen Landsfrau hat der Beschwerdeführer gemäss Art. 43 AIG grundsätzlich Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Wie die Vorinstanz festhielt, liegt indes aufgrund der mit Urteil vom 17. März 2016 verhängten Freiheitsstrafe von 25 Monaten ein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG vor, womit der Anspruch auf Familiennachzug erlöscht (Art. 51 Abs. 2 lit. b AIG). Soweit der Beschwerdeführer das Vorliegen eines Widerrufsgrunds bestreitet bzw. vorbringt, die Widerrufsgründe würden "nicht überzeugen", weil eine res iudicata vorliege, kann ihm nicht gefolgt werden (vgl. E. 3 hiervor). Hinsichtlich seiner an das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 26. März 2015 anknüpfenden Argumentation rechtfertigt sich sodann der Hinweis darauf, dass die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nicht mangels Vorliegens eines Widerrufsgrundes oder aus Gründen der Verhältnismässigkeit angeordnet wurde, sondern da sich der Wegweisungsvollzug nach Sri Lanka für den Beschwerdeführer tamilischer Ethnie damals als unzulässig und unzumutbar erwiesen hatte (vgl. Urteil WBE.2013.451 des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 26. März 2015 [AGVE 2015 Nr. 20 S. 137 ff.]).