Citation: 5D_147/2017 E. 2

Zur Sache selbst ist festzuhalten, dass auf die Beschwerde aus mehreren Gründen nicht eingetreten werden kann: Angefochten ist ein Zwischenentscheid, gegen welchen die Beschwerde nur unter den spezifischen Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG offen steht, wobei diese in der Beschwerde darzutun sind (BGE 137 III 324 E. 1.1 S. 329; 141 III 80 E. 1.2 S. 81; 142 III 798 E. 2.2 S. 801), was nicht erfolgt. Sodann wird die Einhaltung der Beschwerdefrist für die sich ausschliesslich auf die Verfügung vom 12. Juni 2017 beziehenden Beschwerde vom 21. August 2017 nicht dargetan, obwohl dies ebenfalls zur Begründungspflicht gehört. Weiter ist zwischenzeitlich im Berufungsverfahren der Abschreibungsbeschluss ergangen und das Verfahren ist nicht mehr hängig. Zumal die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 21. Juni 2017 ausdrücklich festhielt, dass sie den Kostenvorschuss nicht bezahle, musste sie mit einem umgehend nach unbenutztem Fristablauf ergehenden Abschreibungsbeschluss rechnen. Die erst mehr als zwei Monate später ergehende Beschwerde im Zusammenhang mit dem Kostenvorschuss reiht sich in die Kette der zahllosen querulatorischen und rechtsmissbräuchlichen Eingaben der Beschwerdeführerin und ihres Ehemannes. Wenn die Beschwerdeführerin mit der abweisenden Verfügung vom 12. Juni 2017 nicht einverstanden war, hätte sie angesichts des in Aussicht stehenden Abschreibungsbeschlusses nach Treu und Glauben umgehend Beschwerde erheben müssen. Schliesslich setzt sich die Beschwerdeführerin nicht in der gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG erforderlichen Weise mit den Erwägungen der angefochtenen Verfügung auseinander; vielmehr befasst sie sich in ihrer Beschwerde weitschweifig mit dem Erbteilungsverfahren als solchem sowie damit, dass in den vergangenen 10 Jahren in der Erteilungssache bereits Gerichts- und Parteikosten von Fr. 200'000.-- angefallen seien. Dass und inwieweit das Obergericht von seinem weiten Ermessen bei der Anwendung von Art. 98 ZPO unsachgemässen Gebrauch gemacht haben soll, ist hingegen weder dargetan noch ersichtlich.