Citation: 8C_344/2013 E. 5

Die Unfallschwere ist objektiv aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufs mit den sich dabei entwickelnden Kräften zu beurteilen. Nicht zu berücksichtigen sind die Folgen des Unfalls oder Begleitumstände, die nicht direkt dem Unfallgeschehen zugeordnet werden können; derartigen Faktoren ist gegebenenfalls bei den Adäquanzkriterien Rechnung zu tragen (E. 6 ff. hienach; SVR 2013 UV Nr. 3 S. 7 E. 5.2, 2012 UV Nr. 23 S. 83 E. 4.2 [8C_435/2011]). Unbestritten ist, das die Unfälle des Versicherten vom 2. September und 19. November 2005 als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unfällen zu qualifizieren sind. Von dieser Unfallschwere gingen SUVA und Vorinstanz auch beim Unfall vom 25. Dezember 2007 aus. Der Versicherte wendet ein, dieser sei als mittelschwer zu qualifizieren. Bei diesem Unfall, der sich in B._______ ereignete, prallte ein entgegenkommender Schulbus in die linke Frontseite des vom Versicherten gelenkten VW-Minibusses. In der biomechanischen Kurzbeurteilung (Triage) vom 25. November 2011 kam die AGU, zum Schluss, der Wagen des Versicherten habe eine Geschwindigkeitsänderung (Delta-v) im Sinne einer Verlangsamung erfahren, die innerhalb eines Bereichs von 20-30 km/h gelegen haben dürfte; er dürfte im Gegenuhrzeigersinn gedreht worden sein. Der Versicherte bringt vor, dieser Schluss sei offensichtlich unzutreffend, weil die Geschwindigkeit des Schulbusses zu addieren sei. Er sei mit einer Geschwindigkeit von 35-40 km/h gefahren. Der Schulbus sei nach seiner Einschätzung ebenso schnell entgegengekommen, weshalb die Aufprallgeschwindigkeit beider Fahrzeuge 70- 80 km/h betragen haben müsse. Die Delta-v sei folglich viel höher als 20-30 km/h gewesen. Diese Vorbringen vermögen die Einschätzung der AGU nicht in Frage zu stellen. Hievon abgesehen ist mit Blick auf die fotomässig belegten Schäden am Fahrzeug des Versicherten und auf die Rechtsprechung von einem mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den leichten Ereignissen auszugehen. Für eine andere Betrachtungsweise bestehen keine Anhaltspunkte (vgl. die Praxisübersicht zur Unfallschwere in der nicht publ. E. 3.4.1 des Urteils BGE 137 V 199). Nach den Gesagten kann die adäquate Unfallkausalität des Gesundheitsschadens des Versicherten bei allen drei Unfällen nur bejaht werden, wenn mindestens vier der sieben Adäquanzkriterien erfüllt sind oder eines besonders ausgeprägt vorliegt (BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140; SVR 2013 UV Nr. 3 S. 7 E. 5.2.3 und 6 Ingress).