Citation: 1C_603/2023 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer macht in erster Linie geltend, es gebe keine gesetzliche Grundlage, um ihm als Rechtsvertreter Kosten aufzuerlegen. Die Vorinstanzen stützten die Kostenverlegung jedoch auf das in § 13 Abs. 2 Satz 2 des Zürcher Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG/ZH, LS 175.2) verankerte Verursacherprinzip. Danach sind Kosten, die ein Beteiligter durch Verletzung von Verfahrensvorschriften oder durch nachträgliches Vorbringen solcher Tatsachen oder Beweismittel verursacht, die er schon früher hätte geltend machen können, ohne Rücksicht auf den Ausgang des Verfahrens diesem zu überbinden. Diese Bestimmung stellt eine formell-gesetzliche kantonale Rechtsgrundlage dar. Deren Auslegung und Anwendung prüft das Bundesgericht (von hier nicht einschlägigen Ausnahmen abgesehen) ausschliesslich unter dem Blickwinkel der Willkür (Art. 9 BV; vgl. BGE 138 I 143 E. 2 mit Hinweisen).