Citation: 5D_77/2015 E. 2.2

2.2. Das Obergericht hat im Wesentlichen erwogen, die von der Beschwerdeführerin vorgebrachten Noven hätten bereits vor erster Instanz vorgebracht werden können und seien daher vor Obergericht angesichts des absoluten Novenverbots gemäss Art. 326 ZPO nicht mehr zulässig. Die Beschwerdegegner hätten als Rechtsöffnungstitel die Veranlagungsverfügung vom 11. Juni 2014 betreffend Kantons-, Gemeinde und Kirchensteuern 2011 vorgelegt. Die Veranlagungsbehörde bestätige mit Datum vom 17. Januar 2015, dass die Verfügung in Rechtskraft erwachsen sei. Damit liege eine vollstreckbare Verfügung, d.h. ein rechtsgültiger Rechtsöffnungstitel vor. Im Verfahren der definitiven Rechtsöffnung stünden dem Schuldner einzig die Einreden der Stundung, Tilgung, Verjährung zur Verfügung (Art. 81 Abs. 1 SchKG), welche die Beschwerdeführerin weder vor der ersten Instanz noch vor Obergericht erhoben habe.