Citation: I 384/02 09.07.2003 E. A

Die 1961 geborene L.________ arbeitete seit Dezember 1994 mit einem Pensum von 50 % in der Z.________ Aktiengesellschaft in B.________ als Raumpflegerin. Im August 1995 trat sie zusätzlich eine Stelle als Küchenhilfe im Spital X.________ an, wobei hier ein rund 35 %iger Einsatz realisiert wurde. Am 24. Februar 1995 war L.________ nach Reinigungsarbeiten auf einer Aussentreppe ausgerutscht und auf den Rücken gestürzt. Dr. med. S.________ und Dr. med. E.________ von der Medizinischen Klinik am Spital X.________ diagnostizierten in einem Bericht vom 8. September 1998 eine Cervico-Brachialgie beidseits sowie rezidivierende Lumboischialgien. Wegen ihrer anhaltenden, belastungsabhängigen Rückenbeschwerden musste L.________ ihre Erwerbstätigkeit als Küchenhilfe im August 1998 und diejenige als Raumpflegerin im Sommer 2000 aufgeben. Am 5. Januar 1999 meldete sich L.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Luzern holte nebst Arbeitgeberauskünften vom 4. und 24. Februar 1999 sowie mehreren Stellungnahmen des Hausarztes Dr. med. M.________ unter anderm die Berichte des Spitals X.________ vom 8. September und 16. Oktober 1998 sowie der Klinik Y.________ vom 2. Juni, 22. September und 9. Dezember 1999 ein. Zudem veranlasste sie eine Abklärung der hauswirtschaftlichen Verhältnisse an Ort und Stelle. Gestützt auf diese Unterlagen und die beigezogenen Akten des Unfallversicherers, der 'Zürich' Versicherungs-Gesellschaft, ermittelte sie einen Invaliditätsgrad von 45 %. Mit Vorbescheid vom 8. Juni 2000 stellte sie der Versicherten deshalb die Ausrichtung einer Viertelsrente resp. - bei Vorliegen eines Härtefalles - einer halben Invalidenrente in Aussicht. Am 11. Oktober 2000 erliess sie eine entsprechende Verfügung, indem sie rückwirkend ab 1. August 1999 eine halbe Invalidenrente sowie zwei Kinderrenten zusprach.