Citation: 4A_414/2016 E. 2.1.1

2.1.1. Sie kam zum Schluss, zur klägerischen Behauptung in der Replik, die Parteien hätten am 4. März 2013 eine tägliche Arbeitszeit von acht Stunden (13.00 bis 21.00 Uhr) von Montag bis Freitag abgemacht, habe die Beschwerdeführerin in der Duplik nur ausgeführt, die von der Beschwerdegegnerin aufgelegten Stundenblätter würden mit Nichtwissen bestritten. Die geleisteten Einsätze würden die Existenz eines vom beidseitigen Einverständnis gelebten flexiblen Stundenarbeitsverhältnisses zeigen. Zur behaupteten Vereinbarung von acht Stunden pro Tag habe die Beschwerdeführerin keine Ausführungen gemacht. Zur Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 29. September 2014, in der diese die Behauptung wiederholt habe, habe die Beschwerdeführerin nicht substanziiert Stellung genommen. Damit sei die Beschwerdeführerin ihrer Pflicht zur substanziierten Bestreitung nicht nachgekommen, weshalb kein Beweis zu führen sei.