Citation: 1C_324/2018 E. 2.2

2.2. Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, die Abweisung des Gesuchs um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung sei willkürlich. Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts liegt Willkür in der Rechtsanwendung vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht bloss die Begründung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist. Dass eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, genügt nicht (BGE 142 V 513 E. 4.2 S. 516; BGE 141 I 70 E. 2.2 S. 72; je mit Hinweisen). Das Kantonsgericht nahm eine Interessenabwägung vor, in deren Rahmen es in nachvollziehbarer Weise - und jedenfalls ohne in Willkür zu verfallen - das öffentliche Interesse an der einstweiligen Fernhaltung des Beschwerdeführers vom Strassenverkehr höher gewichtete als das private Interesse des Beschwerdeführers an der Aushändigung des Führerausweises für die Dauer des kantonsgerichtlichen Verfahrens. Das Kantonsgericht hielt sich damit an den Grundsatz, wonach die aufschiebende Wirkung bei vorsorglichen Sicherungsentzügen in der Regel nicht gewährt wird (Urteil 1C_526/2016 vom 21. Dezember 2016 E. 7.6). Soweit überhaupt genügend begründet (vgl. Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 42 Abs. 2 BGG), vermag die Rüge des Beschwerdeführers somit nicht durchzudringen.