Citation: 4A_106/2020 E. 3.6

3.6. Soweit sich der Beschwerdeführer auf eine Verletzung von Art. 8 ZGB (Beweislast) und seines Rechts auf Beweis (Art. 152 Abs. 1 ZPO) beruft und in diesem Zusammenhang darauf hinweist, er habe als Beweismittel seinen Buchhalter als Zeugen sowie seine Befragung als Partei angeboten, verliert er aus den Augen, dass die Vorinstanz in Würdigung der Akten zum Ergebnis gelangte, bei korrekter Schätzung hätte nicht annähernd ein Jahresgewinn von Fr. 100'000.-- erwartet werden können. Damit ist sie zu einem positiven Beweisergebnis gelangt, so dass insoweit eine Verletzung von Art. 8 ZGB ausscheidet, da diese Bestimmung keinen Anspruch auf Weiterungen eines erfolgreichen Beweisverfahrens gibt, sondern stets an den Begriff und die Folgen der Beweislosigkeit anknüpft (BGE 143 III 1 E. 4.1 S. 2 f.; 130 III 591 E. 5.4 S. 601 f.). Dieses Beweisresultat müsste der Beschwerdeführer als offensichtlich unhaltbar ausweisen. Zwar kann sich die Beweiswürdigung als willkürlich erweisen, wenn das Gericht ein wichtiges und entscheidwesentliches Beweismittel nicht abnimmt (vgl. E. 1.1.2 hiervor). In der Beschwerde wird aber nicht rechtsgenüglich dargelegt, inwiefern diese Voraussetzungen erfüllt sein sollen, womit den strengen Begründungsanforderungen nicht Genüge getan ist. Es geht nicht um die allgemeinen Schwierigkeiten, mit denen die Festsetzung der Lohnsumme eines Selbständigen als zukünftige Tatsache verbunden sein kann, sondern darum, dass die Vorinstanz aufgrund der Würdigung der Akten zum Schluss kam, die Abweichung der angegebenen Lohnsumme von den tatsächlichen Verhältnissen lasse sich nicht durch derartige Schwierigkeiten erklären. Dieser Einschätzung hält der Beschwerdeführer einfach seine abweichende Auffassung entgegen. Darauf ist nicht einzutreten.