Citation: 4A_549/2014 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin argumentiert, die Leistungseinstellung habe ihr durch den Entzug der finanziellen Grundlage das Genick gebrochen. Sie zitiert Aussagen der behandelnden Psychiaterin und aus dem Gutachten der PUK, aus denen sie schliesst, die Leistungseinstellung habe sich negativ auf ihren Gesundheitszustand ausgewirkt. Daraus, dass sie, solange die Zahlungen erfolgten, mit der Versicherung keine Probleme hatte und die Wahnvorstellungen nach der Leistungseinstellung zunehmend kamen, folgt indessen nicht zwingend, dass sich das Verhalten der Beschwerdegegnerin 1 invalidisierend ausgewirkt hat. Denkbar wäre auch, dass sich anlässlich der Leistungseinstellung bereits bestehende Probleme manifestiert haben, die sich auch ohne die vorzeitige Leistungseinstellung nach Ablauf der als vereinbart behaupteten Leistungsdauer (30. September 2000) manifestiert hätten, sofern die Zahlungen in diesem Zeitpunkt nicht fortgesetzt worden wären. Immerhin hätte sich die Beschwerdeführerin, falls zwischenzeitlich keine gesundheitliche Besserung eingetreten wäre, in diesem Zeitpunkt (abgesehen von der zeitlichen Verzögerung und der Frage des Vertragsbruchs) im Wesentlichen mit denselben Problemen wie bei der vorzeitigen Einstellung konfrontiert gesehen.