Citation: 5A_255/2023 E. 3

Im Übrigen geht es beim Entscheid über die aufschiebende Wirkung um eine vorsorgliche Massnahme im Sinne von Art. 98 BGG (BGE 137 III 475 E. 2; 134 II 192 E. 1.5). Demnach kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden, wofür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 135 III 232 E. 1.2; 142 III 364 E. 2.4). Die Beschwerdeführerin macht zwar geltend, es sei willkürlich, die aufschiebende Wirkung in voneinander abhängigen Verfahren hintereinander zu entziehen, womit sie sich offenbar auf das Rechtsöffnungsverfahren bezieht. Sie setzt sich aber nicht im Einzelnen mit den obergerichtlichen Erwägungen auseinander. Sie geht insbesondere nicht darauf ein, dass nach den obergerichtlichen Erwägungen die aufschiebende Wirkung grundsätzlich erst auf den Zeitpunkt zu gewähren ist, in dem nicht reversible Vorkehren zu treffen sind, und dass die Pfändungsankündigung noch keine irreversible Vorkehrung darstellt.