Citation: 2C_860/2019 E. 1.4

1.4. Im Verfahren der abstrakten Normenkontrolle überprüft das Bundesgericht die Vereinbarkeit der angefochtenen Bestimmungen mit übergeordnetem Recht (BGE 143 I 272 E. 2.1). Richtet sich wie hier die abstrakte Normenkontrolle gegen eine Teilrevision eines Erlasses, können grundsätzlich nur die damit geänderten oder neu aufgenommenen Bestimmungen angefochten werden. Bestimmungen, die nicht verändert wurden, können nur geprüft werden, sofern ihnen im Rahmen der Partialrevision des Erlasses eine gegenüber ihrem ursprünglichen Gehalt veränderte Bedeutung zukommt bzw. sie durch die Gesetzesrevision in einem neuen Licht erscheinen und dem Beschwerdeführer dadurch Nachteile entstehen (BGE 146 I 83 E. 1.1; 142 I 99 E. 1.4; 135 I 28 E. 3.1.1; 122 I 222 E. 1b/aa). Die Beschwerdeführer fechten einzig die geänderten Art. 5 Abs. 1 lit. b und Art. 6 Abs. 2 des Kurtaxenreglements an. Soweit die Beschwerdeführer in ihrer Beschwerde vom 10. Oktober 2019 implizit den nicht in diesen Bestimmungen, sondern in Art. 2 und 3 des Kurtaxenreglements Bellwald geregelten Kreis der Abgabepflichtigen der Kurtaxe (Ferienhauseigentümer, Hotels) in Frage stellen, ist darauf nicht einzugehen (vgl. BGE 142 I 99 E. 1.4).