Citation: 8C_103/2007 17.08.2007 E. A

N.________, geboren 1960, war bei der Q.________ AG als Lastwagenchauffeur angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 4. Dezember 2004 erlitt er als Lenker seines Personenwagens einen Verkehrsunfall (frontale Kollision mit einem entgegenkommenden, auf die Gegenfahrbahn geratenen Personenwagen). Dabei zog er sich laut Bericht des Spitals X.________ vom 13. Dezember 2004 eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) und der Brustwirbelsäule (BWS), eine Thoraxkontusion sowie ein Knalltrauma zu. Die neurologischen und röntgenologischen Befunde waren unauffällig und der Versicherte konnte am 14. Dezember 2004 in gutem Allgemeinzustand nach Hause entlassen werden. SUVA-Kreisarzt Dr. med. B.________ bestätigte am 21. Januar 2005 eine volle Arbeitsunfähigkeit bis 31. Januar 2005 und erachtete den Versicherten für die Zeit vom 1. - 9. Februar 2005 als zu 50 % und anschliessend wieder als voll arbeitsfähig. Zu einer Wiederaufnahme der Arbeit kam es indessen nicht. Der Versicherte klagte über Nacken- und Kopfschmerzen sowie Schlaf-, Konzentrations- und Angststörungen. Die SUVA ordnete eine neurologische Untersuchung durch Dr. med. E.________, Leitender Arzt Neurologie, Klinik Y.________, an, welcher am 1. März 2005 berichtete, der Versicherte leide an anhaltenden zervikozephalen, thorakovertebralen und zeitweise auch lumbalen Schmerzen. Der Neurostatus sei unauffällig. Es bestünden deutliche Zeichen einer Chronifizierung mit Symptomausweitung. Zudem bestehe möglicherweise eine posttraumatische Belastungsstörung. Vom 6. April - 18. Mai 2005 hielt sich N.________ zur Abklärung und Behandlung in der Rehaklinik Z.________ auf. Im Austrittsbericht dieser Klinik vom 3. Juni 2005 wurden die Diagnosen eines zerviko-okzipitalen Schmerzsyndroms linksbetont und eines thorako-lumbovertebralen, intermittierend spondylogenen Schmerzsyndroms rechtsbetont gestellt; in psychiatrischer Hinsicht wurden ein ausgeprägtes Krankheitsverhalten mit Verdeutlichungstendenz und Zeichen einer erheblichen Somatisierungstendenz festgestellt. Zur Arbeitsfähigkeit führten die untersuchenden Ärzte aus, der Versicherte sollte als Lastwagenchauffeur nicht mehr eingesetzt werden, weil er sich nicht berufsfähig fühle; medizinisch-theoretisch seien ihm leichte bis mittelschwere wechselbelastende Tätigkeiten ohne wiederholte Arbeiten über Kopf oder in Zwangspositionen des Kopfes sowie ohne Erschütterungen oder Vibrationen ganztags zumutbar. Nach einer weiteren kreisärztlichen Untersuchung vom 7. Juli 2005 erliess die SUVA am 21. Juli 2005 eine Verfügung, mit der sie die Leistungen mangels Unfallkausalität der geklagten Beschwerden per 1. September 2005 einstellte. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 31. Januar 2006 fest.