Citation: 5A_243/2018 E. 3.2

3.2. Wie bereits ausgeführt, erfolgte die Platzierung des Beschwerdeführers in der Schulabschluss- und Berufsvorbereitungsgruppe des Jugendheims Z.________, weil er in seiner Entwicklung gefährdet ist und eines festen Rahmens bedarf, der ihm klare Grenzen setzt. Gleichzeitig ist entscheidend, dass er die obligatorische Schule möglichst erfolgreich abschliessen kann und gegebenenfalls nachher auch weitere Ausbildungsmöglichkeiten hat. Zudem muss seine depressive Episode behandelt werden, d.h. er muss regelmässig eine (ambulante) psychologische oder psychiatrische Therapie besuchen können. Gemäss den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) sind diese Voraussetzungen im Jugendheim Z.________ gegeben. Der Beschwerdeführer kann die von ihm geforderten Fächer (Französisch, Physik) besuchen und damit einen Schulabschluss erreichen, der es ihm erlaubt, anschliessendeine Lehre nach seiner Wahl zu absolvieren. Im Jugendheim hat er auch die Möglichkeit, regelmässig psychologisch betreut zu werden. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, seine Schwierigkeiten seien ausschliesslich auf seine Depression zurückzuführen und es gehe einzig darum, diese zu behandeln (Beschwerdeschrift, Ziff. 5S. 8 f.), übt er unzulässige Kritik an den Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz (vgl. vorne E. 1.2). Letztere hat für das Bundesgericht verbindlich festgestellt, dass nicht die Depression eine stationäre Behandlung notwendig macht, sondern die Einweisung in ein Heim aus erzieherischen Gründen angezeigt ist. Die entsprechenden Defizite sind nach den Feststellungen der Vorinstanz nicht auf eine Depression, sondern - wie diese selber - auf die Entwicklung der familiären Situation zurückzuführen. Auf Grund der Ausführungen der Vorinstanz im angefochtenen Urteil ist sehr wohl nachvollziehbar, dass es nach den zahlreichen Misserfolgen mit offenen Einrichtungen und spezialisierten Schulen für die Entwicklung des Beschwerdeführers notwendig ist, ihm in einer Einrichtung einen relativ engen, geschützten Rahmen zu bieten. Die Schulabschluss- und Berufsvorbereitungsgruppe des Jugendheims Z.________ erscheint insofern durchaus als die geeignete Einrichtung. Die Beschwerde erweist sich folglich auch in diesem Punkt als nicht begründet.