Citation: 1P.590/2006 02.10.2006 E. 3

Hinsichtlich des dringenden Tatverdachtes bringt der Beschwerdeführer vor, es treffe nicht zu, dass alle Verdächtigungen, die zur Verhaftung vom 16. März 2006 geführt hätten, neu seien. 3.1 Gemäss dem angefochtenen Entscheid (Ziff. 4.1) werden dem Beschwerdeführer mehrere Straftaten vorgeworfen. Er steht unter dem Verdacht, dass er sich nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft im Dezember 2003 erneut strafbar gemacht hat: Anlässlich der Hausdurchsuchung vom 16. März 2006 hätten die Untersuchungsbehörden auf den Computern des Beschwerdeführers zahlreiche Bild- und Filmdateien mit verbotener Pornografie, Gewaltdarstellungen und sexuellen Handlungen mit Tieren gefunden, die im Zeitraum bis 14. März 2006 abgespeichert worden seien. Zudem hätten die jüngsten Aussagen von drei Zeugen zu neuen Erkenntnissen betreffend Besitz und Abgabe von Morphium geführt. Namentlich soll der Beschwerdeführer einem Mann Morphium abgegeben haben. Bei der Hausdurchsuchung sei beim Beschwerdeführer Morphium bzw. Morphin gefunden worden. Im Weiteren soll er einer Frau Drogen abgegeben, sie in einer Wohnung eingesperrt, nackt fotografiert und der Prostitution zugeführt haben. 3.2 Zu diesen Vorwürfen äussert sich der Beschwerdeführer im Einzelnen nicht, sondern beschränkt sich auf die Aussage, es lägen keine neuen, dringenden Tatverdachte vor. Eine derart allgemein gehaltene Bestreitung ist angesichts der geschilderten konkreten Vorhalte nicht genügend sustanziiert und vermag der Pflicht, die staatsrechtliche Beschwerde zu begründen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG), nicht zu genügen. Es ist somit nicht dargetan, dass und inwiefern bezüglich des dringenden Tatverdachts verfassungsmässige Rechte verletzt wären. Auf das Vorbringen ist mangels genügender Begründung nicht einzutreten.