Citation: 6B_1375/2019 E. 1.1

1.1. Hinsichtlich des Vorwurfs der Pornografie rügt der Beschwerdeführer, es sei unklar, ob auf dem zur Diskussion stehenden Bild, welches auf seinem Mobiltelefon gefunden wurde, ein menschliches Wesen oder eine Gummipuppe abgebildet sei. Ebenso sei unklar, ob das Bild bearbeitet worden sei oder ob dieses echt sei. Im Einzelnen bringt der Beschwerdeführer vor, nicht gewusst zu haben, dass es sich bei dem Bild um kinderpornografisches Material gehandelt haben soll. Als ihm dies eröffnet worden sei, habe er geweint. Die Vorinstanz sei auf sein Argument, wonach diese Reaktion zeige, dass der Tatbestand der Pornografie in subjektiver Hinsicht nicht erfüllt sei, nicht eingegangen. Zudem habe die Vorinstanz nicht geprüft, ob das Bild in der Datenbank des Bundes eingetragen sei oder nicht. Die Prüfung von Bildern unterliege einem zweistufigen Verfahren. Nachdem die Kantone ein Bild als pornografisches Material eingestuft hätten, sei dies dem Bund zu melden, der dann eine weitere Prüfung vornehme. Erst wenn die Spezialisten des Bundes ein Bild als pornografisches Material einstuften, handle es sich zweifelsfrei um solches. Bei der Würdigung des Bildes äussere sich die Vorinstanz nicht dazu, dass nur ein unnatürlicher Ausschnitt zu sehen sei, auf welchem Rumpf, Arme und Beine fehlen würden. Die Vorinstanz nehme auch keine Stellung dazu, dass auf dem Bild weitere unnatürliche Stellen ersichtlich seien, werte aber die vorhandenen Stellen als Beweis für die Echtheit, ohne sich mit der Herkunft, der Bearbeitung und dergleichen auseinanderzusetzen.