Citation: 5A_435/2024 E. 3.4.1

3.4.1. Das Obergericht hat festgehalten, dass die Beschwerdeführerin in der Berufungsantwort vom 22. November 2023 (in Ziff. 37) anmerkte, beim Schreiben [des Schuldners an G.________] vom 8. Juli 2019 könne "eine Rückdatierung leider nicht ausgeschlossen werden". Allerdings handle es sich dabei um eine blosse Mutmassung und keine rechtsgenügliche Tatsachenbehauptung. Die Beschwerdeführerin sei gehalten gewesen, in der Berufungsantwort allfällige vor erster Instanz gestellte Eventualbegehren zu erneuern, Anträge im Beweispunkt zu stellen, nach Massgabe von Art. 317 ZPO neue Tatsachen und neue Beweismittel vorzutragen, ihr nachteilige Sachverhaltsfeststellungen zu rügen und auf eigene Eventualstandpunkte hinzuweisen. Diesen Anforderungen komme die Beschwerdeführerin nicht nach, wenn sie eine mögliche Rückdatierung des Schreibens vom 8. Juli 2019 in der Berufungsantwort lediglich in den Raum stelle. Die Beschwerdeführerin hält demgegenüber fest, sie habe die Rückdatierung ausreichend dargelegt und das Obergericht sei in seiner Feststellung bezüglich Rückdatierung "nicht korrekt vorgegangen". Damit wird nicht dargelegt, inwiefern das Obergericht bundesrechtliche Regeln über die Feststellung des Sachverhalts verletzt habe, wenn es festgehalten hat, eine Rückdatierung sei im Berufungsverfahren nicht erstellt. Die Vorbringen sind unbehelflich.