Citation: 6B_612/2020 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz hinsichtlich des Schuldspruchs wegen Raubes eine fehlerhafte Rechtsanwendung vor. Selbst wenn davon auszugehen wäre, dass er die Beschwerdegegnerin 2 am Arm gepackt, gegen die Wand gedrückt und dann das iPhone 6s plus durch das Ziehen der Kopfhörer aus deren Jackentasche genommen habe, sei der objektive Tatbestand des Raubes nicht erfüllt, zumal es an einer qualifizierten Nötigung fehle. Eine Gewalteinwirkung sei zur Wegnahme des Mobiltelefons nicht erforderlich gewesen. Die bloss körperliche Überlegenheit stelle für sich alleine keine Gewalteinwirkung dar (vgl. Beschwerde Rz. 16 S. 9).