Citation: 1A.263/2003 20.04.2004 E. 1

Die Erben Y.________, Eigentümer der Parzellen Nr. 376 T und 379 und Miteigentümer der Parzellen Nr. 366 und 372 in der Gemeinde Falera, wollen die Parzelle Nr. 376 T überbauen respektive die darauf stehenden Bauten erneuern und ersetzen. Auf Anfrage verweigerte X.________, Eigentümerin der mit einem Wohnhaus überbauten Parzelle Nr. 378, mit Schreiben vom 6. Januar 2003 die Zustimmung zur Gewährung der Zufahrt zur Parzelle Nr. 376 T über ihre Parzelle Nr. 378. Gleichentags beschloss der Gemeindevorstand Falera, über die Parzellen Nr. 365, 366, 369, 370, 372, 373, 375, 376 T, 378 und 435 das Quartierplanverfahren einzuleiten. Das Quartierplangebiet umfasst eine Fläche von insgesamt 2'749 m² (ohne Parzelle Nr. 378: 2'027 m²). Gegen den Einleitungsbeschluss erhob X.________ am 27. Januar 2003 Einsprache. Am 16. April 2003 wies der Gemeindevorstand Falera die Einsprache ab. Dagegen erhob X.________ am 16. Mai 2003 Rekurs beim Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden. Dieses hiess mit Urteil vom 10. Oktober 2003 den Rekurs teilweise gut und hob die angefochtene Verfügung bezüglich des Einbezugs der im Plan schraffierten Fläche von Parzelle Nr. 378 in das Quartierplangebiet "Bigliac" auf; die restlichen 22 m² beliess es im Quartierplangebiet.