Citation: I 419/99 22.03.2000 E. 5

5.- Zu beurteilen ist sodann, welche Einkünfte der Beschwerdeführer bei Verrichtung der oben aufgezeigten Ver- weisungstätigkeiten durchschnittlich zu erreichen vermöch- te. Zu diesem Zweck ist in Übereinstimmung mit der Vorin- stanz von dem in der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 1996 des Bundesamtes für Statistik in der Tabelle TA1 ausgewiesenen durchschnittlichen Verdienst von Männern im privaten Sektor für einfache und repetitive Tätigkeiten auszugehen. Danach betrug der Durchschnittslohn für eine derartige Tätigkeit bei 40 Arbeitsstunden pro Woche Fr. 4294.- im Mo- nat. Dieser Betrag ist an die durchschnittliche Arbeitszeit 1996 von 41,9 Stunden (Die Volkswirtschaft 1997, Heft 7, Tabelle B 9.2) anzupassen, was die kantonale Rekurskommis- sion übersehen hat. Daraus resultiert für 1996 ein Einkom- men von Fr. 53'976.- (4294 x 12 Monate x 41.9 / 40). Da der Beschwerdeführer aus psychischen Gründen nur zu 50 % ar- beitsfähig ist, ist dieser Betrag entsprechend zu kürzen, was Fr. 26'988.- ergibt. Von diesem Durchschnittseinkommen ist angesichts der ärztlich attestierten Einschränkungen bei der Verrichtung mittelschwerer und leichterer Arbeiten sowie des Umstandes, dass der Beschwerdeführer seine Ar- beitsfähigkeit nur in einer Teilzeitarbeitsstelle optimal umsetzen kann (siehe Erw. 3 hievor) und Teilzeitbeschäftig- te in der Regel überproportional weniger als Vollzeitange- stellte verdienen (LSE 1994 Ziff. 1.4.5 und Tabelle 13* S. 30), ein Abzug vorzunehmen (vgl. BGE 124 V 323 Erw. 3b/bb mit Hinweisen; AHI 1999 S. 181 Erw. 3b, 1998 S. 177 Erw. 3a und S. 178 Erw. 4b, S. 292 Erw. 3b). Unter Berücksichtigung sämtlicher Umstände erscheint die Annahme eines um maximal 25 % verminderten Tabellenlohnes als an- gemessen. Daraus ergibt sich ein Invalideneinkommen von mindestens Fr. 20'241.- (26'988 x 0,75).