Citation: 2C_911/2022 E. 1.4.7

1.4.7. Der Beschwerdeführer rügt ausserdem eine Verletzung von Art. 77 Abs. 1 Satz 1 der Verfassung des Kantons Zürich vom 27. Februar 2005 (KV/ZH; SR 131.211), wonach im Kanton Zürich für im Verwaltungsverfahren ergangene Anordnungen die wirksame Überprüfung durch eine Rekursinstanz sowie der Weiterzug an ein Gericht gesetzlich zu gewährleisten ist. Er leitet daraus ab, dass der Entscheid der Vorinstanz, entgegen der darin angebrachten Rechtsmittelbelehrung, vor dem Weiterzug an das Bundesgericht zuerst beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich hätte anfechtbar sein müssen. Zur Begründung argumentiert er, die Konkordatskonferenz unterliege dem Verfassungsrecht des Kantons Zürich, weil sie ihren Sitz in Zürich habe und mit der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich organisatorisch sowie personell eng verflochten sei. Die Verfassung des Kantons Zürich bindet aufgrund der Territorialität der Normgeltung nur die Behörden des Kantons Zürich (vgl. vorne E. 1.4.4). Dementsprechend ist Art. 77 Abs. 1 Satz 1 KV/ZH nur auf Anordnungen von Behörden des Kantons Zürich anwendbar. Die Konkordatskonferenz ist keine solche Behörde, sondern ein interkantonales Organ, das grundsätzlich nur dem zwischen den Konkordatsparteien vereinbarten interkantonalen Recht sowie dem übergeordneten Recht (Bundesrecht, Völkerrecht) unterliegt. Dass das Konkordat eine gewisse organisatorische Verflechtung mit dem Kanton Zürich aufweist (vgl. dazu Art. 4 Abs. 2 Konkordat und § 20 Rekursverordnung), hat nicht zur Folge, dass die KV/ZH bzw. deren Art. 77 Abs. 1 Satz 1 vorliegend anwendbar wäre, da die Konkordatsparteien keine entsprechende Regelung vereinbart haben. Damit das kantonale Verwaltungsgericht zur Beurteilung einer Beschwerde gegen den Rekursentscheid zuständig wäre, müsste diese Zuständigkeit in einer gesetzlichen Grundlage, namentlich im Konkordat oder im Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich vom 24. Mai 1959 (VRG/ZH; LS 175.2), vorgesehen sein (vgl. BGE 148 I 104 E. 5.2 und 5.4.1). Das ist sie jedoch nicht. Die Rüge ist somit unbegründet und das Bundesgericht ist zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig.