Citation: I 295/00 16.08.2001 E. 2

2.- Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine ganze Invalidenrente. a) Vorinstanz und Verwaltung gehen gestützt auf das Gutachten des Zentrums Y.________ vom 2. Juni 1998 von einer ganztägigen Arbeitsfähigkeit mit einer verminderten Arbeitsleistung von 20 % in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit aus. Dies aufgrund einer minimalen Restbehinderung an der rechten Hand und gelegentlicher psychischer Inanspruchnahme durch Schmerzexazerbation bei hypochondrischer Fehlverarbeitung. In einlässlicher Würdigung der Aktenlage spricht das Gericht dem Gutachten des Zentrums Y.________ hohe Glaubwürdigkeit zu. Es bezeichnet dieses als umfassend und im Ergebnis schlüssig, auch stimme das Gutachten im Wesentlichen mit den weiteren Expertisen insofern überein, als für die geklagten Beschwerden keine organischen Befunde erhoben werden konnten. b) Den Erwägungen der Vorinstanz ist vollumfänglich beizupflichten. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nichts vorgebracht, was ein anderes Ergebnis zu begründen vermöchte. Insbesondere kann dem Einwand nicht gefolgt werden, den Auswirkungen der psychischen Leiden auf die Arbeitsfähigkeit sei nicht gebührend Rechnung getragen worden. Das Zentrum Y.________ - aus psychiatrischer Sicht Dr. W.________ - hat (als eine unabhängige Abklärungsstelle [AHI 2001 S. 115 Erw. 3c mit Hinweis]) die Arbeitsfähigkeit in Würdigung des psychiatrischen Konsiliums des Dr. M.________, psychiatrische Poliklinik am Spital Z.________ (vom 20. Februar 1997), und seines ergänzenden Berichtes (vom 22. Oktober 1997) eingeschätzt, an dessen Ergebnissen zu zweifeln kein Anlass besteht. Es ist zwar richtig, dass Dr. W.________ mit Blick auf die Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit keine gute Prognose stellte; diese Aussage bezieht sich indessen nicht auf die objektiv verbleibende, zumutbare Arbeitsfähigkeit als solche, sondern auf das Vermeidungsverhalten des Versicherten, sodass Dr. W.________ demzufolge auch keine volle Arbeitsfähigkeit als gegeben erachtete. Diese psychiatrische Schätzung der Arbeitsfähigkeit wiederum fand insoweit ihren Niederschlag in der abschliessenden Stellungnahme des Zentrums X.________, als von einer ganztägigen Arbeitsfähigkeit mit 20%iger Leistungsverminderung ausgegangen wurde. Von der Einholung eines psychiatrischen Obergutachtens ist abzusehen, da der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers umfassend abgeklärt wurde und die Ergebnisse des Zentrums Y.________ schlüssig und nachvollziehbar begründet sind. Gleiches gilt für die beantragte Einholung eines ergänzenden Arztberichtes bei Dr. A.________, Spezialarzt für Innere Medizin, speziell Rheumatologie. Die medizinischen Gutachten stellen einhellig fest, dass bezüglich der geklagten Beschwerden keine organischen Befunde erhoben werden können (Gutachten des Zentrums Y.________ vom 2. Juni 1998, Bericht der chirurgischen Klinik am Spital Z.________ vom 18. Dezember 1996). Von zusätzlichen fachärztlichen Stellungnahmen aus psychiatrischer oder rheumatologischer Sicht sind daher keine zu einem abweichenden Ergebnis führenden Erkenntnisse zu erwarten (BGE 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweisen). c) Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, sein psychisches Leiden habe sich seit Erstellung des Gutachtens des Zentrums Y.________ chronifiziert und er sei deshalb aus psychiatrischer Sicht des Dr. H.________ bei welchem der Beschwerdeführer seit Juli 1998 in Behandlung steht, seit 1. März 1999 arbeitsunfähig, muss dies hier unbeachtlich bleiben. Die Entwicklung der Verhältnisse bis zum massgebenden Zeitpunkt des Verfügungserlasses (siehe Erw. 1b hievor) lässt auf keine rechtserhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes schliessen; dies wird im Übrigen bestätigt durch den hausärztlichen Bericht des Dr. V.________ vom 24. Juli 1998, worin ein ganztägiger Arbeitsversuch - allerdings mit verminderter Leistung - vorgeschlagen wird. d) Ebenso kann daher insoweit nicht auf das vorinstanzlich eingereichte Parteigutachten der Neurologischen Poliklinik des Spitals B.________ vom 7. Februar 1999 und der hiezu ergangenen Stellungnahme des Psychiaters Dr. H.________ vom 22. April 1999 abgestellt werden, als sie sich auf die jetzige Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers beziehen. Weiter kann das Parteigutachten aber auch deshalb dem Urteil nicht zu Grunde gelegt werden, weil die Chronifizierung, das somatoforme Schmerzsyndrom und die Verarbeitungsstörung auf soziokulturelle Faktoren (Einwandererstatus) zurückgeführt werden und der Beschwerdeführer an sich von seiner psychischen Verfassung her die Möglichkeit hätte, trotz seiner subjektiv erlebten Schmerzen einer Arbeit nachzugehen (Gutachten des Zentrums Y.________ vom 2. Juni 1998).