Citation: U 164/01 18.06.2002 E. A

A.- Die 1935 geborene W.________ arbeitete als stellvertretende Leiterin eines Parfümeriegeschäfts in X.________ und war damit bei der Schweizerischen National-Versicherungs-Gesellschaft (im Folgenden: National) obligatorisch gegen Unfälle versichert. Am 1. Oktober 1992 wurde sie als Beifahrerin im Personenwagen ihres Sohnes in einen Verkehrsunfall verwickelt. Ein von hinten herannahendes Auto fuhr auf das am Ende einer Kolonne stehende Fahrzeug ihres Sohnes auf. Der am 9. Oktober 1992 konsultierte Allgemeinpraktiker Dr. med. M.________ diagnostizierte ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS) sowie eine Kontusion des ganzen Rückens, vor allem der oberen Lendenwirbelsäule und attestierte bis Mitte November 1992 volle Arbeitsunfähigkeit (Bericht vom 7. November 1992). In der Folge wurde die Versicherte vom Neurologen Dr. H.________ untersucht, der W.________ ab 17. November 1992 hälftige Arbeitsfähigkeit bescheinigte und sie wegen anhaltender cervico-cephaler Beschwerden, Schwindels und eines Panvertebralsyndroms zur stationären Behandlung in die Klinik R.________ einwies, wo sie vom 13. Juli bis 7. September 1993 hospitalisiert war (Austrittsbericht vom 21. September 1993). Da die Beschwerden laut Angaben des Dr. H.________ (Berichte vom 6. April 1994 und 11. April 1995) persistierten, veranlasste die National eine neurologische Begutachtung in der Klinik B.________, welche vom 3. bis 14. Februar 1997 durchgeführt wurde und auch eine psychiatrische, eine neuropsychologische sowie eine rheumatologische Untersuchung mit entsprechenden Teilgutachten umfasste (Expertise des Dr. med. Y.________ vom 16. Juni 1997). Gestützt auf diese fachärztlichen Angaben erachtete es die National als fraglich, ob die andauernden Beschwerden der Versicherten in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfallereignis stünden, verneinte mit Verfügung vom 3. April 1998 ihre Leistungspflicht über den 31. Oktober 1997 hinaus indessen mit dem Fehlen eines adäquaten Kausalzusammenhangs; die höchstens als mittelschwer zu qualifizierende Auffahrkollision vom 1. Oktober 1992 sei nicht geeignet, die zurzeit bestehenden Beschwerden hervorzurufen. Mit Entscheid vom 29. Juni 1999 wies die National die von der Versicherten und der Krankenkasse KBV hiegegen erhobenen Einsprachen ab.