Citation: I 644/00 30.04.2001 E. 5

5.- Zu prüfen bleibt, auf welchen Zeitpunkt die halbe Rente auf eine ganze zu erhöhen ist. a) Bei einer Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit ist die anspruchsbeeinflussende Änderung zu berücksichtigen, sobald sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat (Art. 88a Abs. 2 Satz 1 IVV). Die Erhöhung der Rente erfolgt, sofern die versicherte Person die Revision verlangt, frühestens von dem Monat an, in dem das Revisionsbegehren gestellt wurde (Art. 88bis Abs. 1 lit. a IVV). b) Dr. med. M.________ hatte die Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin bereits in seinem Bericht vom 30. Januar 1995 auf 70 % geschätzt. Dieser Befund stimmt mit demjenigen des Medizinischen Zentrums Z.________ vom 19. September 1998 überein, wobei dessen Ärzte ausführen, der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin habe sich in der Zwischenzeit nicht mehr verändert. Auch Dr. med. I.________ schloss in seinen Gutachten vom 28. September 1996 und 22. Oktober 1997 auf eine - allerdings nur teilweise krankheitsbedingte - Arbeitsunfähigkeit von rund 70 %. Unter diesen Umständen ist mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit dargetan, dass die relevante Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit bereits in der ersten Hälfte des Jahres 1995 eingetreten ist. Da das Revisionsbegehren im Oktober 1995 gestellt wurde, ist der Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. Oktober 1995 eine ganze Rente zuzusprechen.