Citation: 8C_63/2024 E. 4.1

4.1. Soweit er in formeller Hinsicht den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt sieht, weil das kantonale Gericht seinem Ansinnen auf Herausgabe und Einsicht in die psychiatrischen Testergebnisse samt nachfolgender Möglichkeit zur Stellungnahme nicht nachgekommen sei, kann im Wesentlichen auf die im angefochtenen Urteil zutreffend dargelegten Grundsätze verwiesen werden (vorinstanzliche Erwägung 4.4.1). Zu betonen ist, dass entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers kein Anspruch auf Einsicht in die schriftlichen Aufzeichnungen über Testergebnisse oder andere interne Dokumente der begutachtenden Fachperson besteht, ausser es erscheint im Einzelfall zur Überprüfung der Grundlagen und Schlussfolgerungen eines Sachverständigengutachtens angezeigt (statt vieler: SVR 2024 IV Nr. 7 S. 20, 8C_723/2022 E. 5.2 mit Hinweisen). Ein solches berechtigtes Einzelinteresse hat das kantonale Gericht unter Berücksichtigung der (abweichenden) Angaben des behandelnden Psychiaters Dr. med. et phil. nat. D.________ zu Recht verneint, nachdem sich die Testergebnisse sowohl mit der Einschätzung des Experten als auch mit den Ergebnissen der klinischen Exploration deckten. Überdies konnten daraus insgesamt schlüssige Ergebnisse gewonnen werden (vgl. nachfolgende E. 4.2). Relevante neue Aspekte benennt der Beschwerdeführer letztinstanzlich keine. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) oder auf ein faires Verfahren (Waffengleichheit; Art. 6 Ziff. 1 EMRK) liegt somit nicht vor.