Citation: 5A_940/2018 E. A

A.a. Am 13. Oktober 2016 verstarb C.B.________ (nachfolgend: Erblasser) im Alter von neunzig Jahren an seinem letzten Wohnsitz in U.________, Einwohnergemeinde V.________ (nachfolgend EG V.________). Der Erblasser galt als eine der weltweit reichsten Personen. Er hinterliess seine Ehefrau D.B.________, einen adoptierten Sohn und je zwei Töchter aus zwei verschiedenen früheren Ehen. B.B.________ (Jahrgang 1956) ist eine dieser Töchter. Sie liegt in einem Erbstreit mit der Witwe und weiteren Beteiligten. In der Gerichtsregion Oberland des Kantons Bern sind diesbezüglich mehrere Verfahren hängig. A.b. C.B.________ errichtete am 21. Februar 2014 eine notariell beurkundete letztwillige Verfügung, in der er seine Ehefrau als Erbin für die ganze Erbschaft einsetzte. Den Kindern überliess er, soweit nicht anderweitig abgefunden, Vermächtnisse von je 20 Millionen Dollar. A.________, Rechtsanwalt und Notar in U.________, wurde zum Willensvollstrecker ernannt. Am 10. August 2016 wurde die letztwillige Verfügung mit der Einsetzung eines Ersatzwillensvollstreckers ergänzt. A.c. Mit Schreiben vom 15. November 2016 eröffnete die EG V.________ (Fachleiter E.________) der Alleinerbin und den pflichtteilsgeschützten virtuellen Erben die letztwilligen Verfügungen (Bst. A.b) mittels Zustellung beglaubigter Kopien. A.________ ist als Willensvollstrecker vermerkt. Laut Verteiler wurde er mit einer "vollständigen Kopie" bedient.