Citation: 6B_425/2014 E. 5

Die durch ein Strafurteil beschwerte Person kann die Revision verlangen, wenn neue, vor dem Entscheid eingetretene Tatsachen oder neue Beweismittel vorliegen, die geeignet sind, einen Freispruch oder eine wesentlich mildere Bestrafung herbeizuführen (Art. 410 Abs. 1 lit. a StPO). Die Revision kann sich nur gegen materielle Urteilsgrundlagen richten (Thomas Fingerhuth, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, Donatsch/Hansjakob/Lieber [Hrsg.], 2010, N. 54 zu Art. 410 StPO; dazu auch Urteil 6B_288/2012 vom 6. Dezember 2012 E. 1). Die nachträgliche Erkenntnis über die angeblich ungenügende Verteidigung ist keine Tatsache im Sinne von Art. 410 Abs. 1 lit. a StPO. Ebenso wenig bringt der Beschwerdeführer Gründe vor, die geeignet sein könnten, einen Freispruch oder eine wesentlich mildere Bestrafung herbeizuführen. Die blosse Behauptung, bei einer mündlichen Berufungsverhandlung hätte sich ein völlig anderes Bild und ein Freispruch oder allenfalls eine Freiheitsstrafe unter zwölf Monaten ergeben (Beschwerde S. 14), genügt hierfür nicht. Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten im Sinne von Art. 410 Abs. 1 lit. c StPO liegen gestützt auf die Vorbringen des Beschwerdeführers ebenfalls nicht vor. Die Vorinstanz verneint zu Recht einen Revisionsgrund. Eine Verletzung der vom Beschwerdeführer angerufenen Verfassungsbestimmungen ist nicht ersichtlich.