Citation: 5A_700/2022 E. A

A.________ (geb. 1954) und B.________ (geb. 1953) heirateten 1977 in U.________. Aus ihrer Ehe ist die Tochter C.________ (geb. 1981) hervorgegangen. Seit Anfang 2000 leben die Parteien getrennt und seit dem 29. November 2004 ist das Scheidungsverfahren hängig. Im vorliegenden Verfahren strittig ist die Unterhaltspflicht von A.________ gegenüber B.________. A.a. Hierüber wurde zunächst mit Eheschutzentscheid des Tribunal d'arrondissement de La Côte vom 10. Dezember 2004 entschieden und A.________ wurde verpflichtet, B.________ einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 10'000.-- zu bezahlen. A.b. Nachdem A.________ am 29. November 2005 beim Bezirksgericht Visp das Ehescheidungsverfahren anhängig gemacht hatte, ersuchte er dieses um Abänderung des Eheschutzentscheids. Daraufhin reduzierte das Bezirksgericht am 13. Juni 2006 den monatlichen Unterhalt an B.________ ab dem 1. April 2006 von Fr. 10'000.-- auf Fr. 5'000.--. Dieser basierte auf einem monatlichen Einkommen von A.________ von Fr. 12'000.--. A.c. Am 4. Februar 2008 erliess das Bezirksgericht schliesslich das Scheidungsurteil. Darin wurde A.________ unter anderem verpflichtet, B.________ bis zum Ende des Monats, in dem sie das gesetzliche AHV-Alter erreicht, einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 5'000.-- zu bezahlen. A.d. Beide Parteien haben gegen das Urteil betreffend die Höhe des Unterhalts (nicht aber betreffend die Dauer) Berufung beim Kantonsgericht Wallis eingereicht. Das Verfahren ist noch hängig.