Citation: 9C_417/2017 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin lässt vorbringen, ihre Verfahrens- und Mitwirkungsrechte seien mit dem Erlass der rentenaufhebenden Verfügung vom 6. Januar 2014 schwerwiegend verletzt worden. So sei ihr Fragerecht im Zusammenhang mit der medizinischen Begutachtung vollständig ausgeschaltet worden. Sie habe keine Möglichkeit erhalten, zu den Ergänzungsfragen der Verwaltung vom 14. Juni 2013 Stellung zu nehmen und eigene Fragen zu beantragen; ihre Ergänzungsfragen vom 7. Mai 2012 seien nicht weitergeleitet, sondern einfach ignoriert worden. Die Stellungnahme des ABI vom 25. Juni 2013, welche gemäss IV-Stelle beweiserheblich sei, habe die Versicherte vor Verfügungserlass nicht zur Kenntnisnahme erhalten. Es sei ihr keine Möglichkeit eingeräumt worden, sich dazu zu äussern. Damit liege insgesamt eine schwere Gehörsverletzung vor.