Citation: 6B_748/2017 E. 2.4.3

2.4.3. Die Überweisungen der Fr. 380'000.--, Fr. 244'000.--, Fr. 148'710.-- und Fr. 60'000.-- erfolgten in den Jahren 2009 und 2010 und fallen demnach nicht in den angeklagten Tatzeitraum. In der Anklageschrift werden andere Zahlungen als der kurz vor dem E.________ vom 23./24. Juni 2011 gewährte Überbrückungskredit von Fr. 226'240.-- zudem weder betragsmässig erwähnt noch wird deren Zweck erläutert. So wird dem Beschwerdeführer in der Anklageschrift beispielsweise nirgends vorgeworfen, er habe bereits am 15. Dezember 2009 zu Unrecht die Lizenzgebühr von Fr. 380'000.-- für das E.________ ab dem Konto der B.B.________ GmbH beglichen und am 23. März 2010 Fr. 148'710.-- für das Handling E.________ mit Geldern der B.B.________ GmbH bezahlt (vgl. angefochtenes Urteil E. 3.2.6 S. 35). Indem die Vorinstanz für die Schuldsprüche wegen mehrfacher Misswirtschaft und mehrfacher ungetreuer Geschäftsbesorgung nicht nur die im Juni 2011 an die D.________ GmbH überwiesenen Fr. 226'240.--, sondern auch weitere, in den Jahren 2009 und 2010 erfolgte Zahlungen berücksichtigt, verstösst sie gegen den Anklagegrundsatz. Der Einwand des Beschwerdeführers ist begründet.