Citation: U 57/03 22.12.2003 E. 3

3.1 Gemäss den Berichten des Spitals war die Versicherte nach ihrem Unfall vom 1. September 1998 bis Ende Januar 1999 wegen Schmerzhaftigkeit der unteren HWS in ärztlicher Behandlung. Bei der letzten Untersuchung in der Chirurgischen Poliklinik am 7. Januar 1999 gab sie an, die Beweglichkeit der HWS habe sich deutlich verbessert, eine Schmerzmedikation sei nicht mehr nötig. Auch objektiv konnte eine Verbesserung der HWS-Beweglichkeit festgestellt werden. Sechs Wochen nach dem Unfall war sie wieder voll arbeitsfähig. Laut Bericht über die neurologische Untersuchung im Januar 1999 klagte die Patientin zwar über Schwindelepisoden sowie dumpfe Kopfschmerzen mit Übelkeit, Phonophobie und vermehrter Vergesslichkeit. Dennoch erschien sie im Anschluss an das neurologische Konsilium nicht mehr zu den weiteren Kontrolluntersuchungen in der Chirurgischen Poliklinik. Am 1. Juni 1999 bestätigte sie gegenüber der SUVA, die Behandlung sei abgeschlossen. Erst ab 28. April 2000 sind wieder im Rahmen von Arztkonsultationen geklagte Beschwerden dokumentiert. Die SUVA und das kantonale Gericht haben deshalb zu Recht angenommen, die HWS-Distorsion als Folge des Unfalls vom 1. September 1998 sei Ende Januar 1999 abgeheilt gewesen, weshalb von einem Rückfall auszugehen ist. Es obliegt somit der Leistungsansprecherin, das Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhanges zwischen dem neuen Beschwerdebild und dem Unfall nachzuweisen (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328).