Citation: 1C_362/2022 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführenden berufen sich auf den Umstand, dass sie mit Schreiben vom 14. Oktober 2019 ein Ausstandsbegehren gegen den Verwaltungsrichter Moser gestellt hatten, u.a. mit der Begründung, dieser sei in einer Anwaltskanzlei tätig, die im Stimmrechtsrekursverfahren gegen die Gemeinde Uster im Zusammenhang mit dem vorliegenden Gestaltungsplan den Gemeinderat Uster vertreten habe. Das Begehren sei vom Verwaltungsgericht insofern gutgeheissen worden, als der Verwaltungsrichter Moser in der Gerichtsbesetzung zur Beurteilung der Beschwerde gegen den Gestaltungsplan "Spital Uster" durch die Verwaltungsrichterin Hunziker ersetzt wurde. Der Verwaltungsrichter Moser habe zufolge Befangenheit am Urteil des Verwaltungsgerichtes des Kantons Zürich vom 1. April 2020 zu Recht nicht mitgewirkt, hingegen am Urteil des Verwaltungsgerichtes vom 12. Mai 2022, d.h. am hier angefochtenen Urteil. Dabei sei aber durch das Verwaltungsgericht kein neues Verfahren eröffnet, sondern das alte Verfahren auf Grund der Rückweisung durch das Bundesgericht einfach fortgeführt worden. Dies gehe insbesondere klar und deutlich aus der Dispositivziffer 1 sowie der E. 1 des Urteils des Verwaltungsgerichts vom 12. Mai 2022 hervor. Der Verwaltungsrichter Moser habe dabei als Präsident mitgewirkt (die Beschwerdeführenden seien vorher nicht begrüsst worden), obwohl er zufolge Befangenheit in demselben Verfahren eigentlich in den Ausstand versetzt worden war. Dadurch seien Art. 30 Abs. 1 und Art. 9 BV sowie Art. 6 Ziff. 1 EMRK verletzt worden. Damit sei das Urteil des Verwaltungsgerichtes Zürich aufzuheben. Das Urteil sei sogar nichtig. Die Vorinstanz habe in richtiger Besetzung einen neuen Entscheid zu fällen.