Citation: 4A_527/2019 E. 3.3.1

3.3.1. Die Vorinstanz begründete ihren Entscheid damit, das HZÜ65 sehe keine Möglichkeit vor, eine bereits erfolgte Zustellung nachträglich zu widerrufen, unter Hinweis auf die beiden genannten Schreiben des Zivilgerichts. In jenem vom 25. März 2019 hatte die Rechtshilfeabteilung des Zivilgerichts ausgeführt, das Rechtshilfeersuchen sei ihres Erachtens und nach Auskunft des Bundesamtes für Justiz zulässig. Sie könne die Zustellung deshalb nicht annullieren, leite aber seine Eingabe an den Gesuchsteller weiter. Weitere Einwände "gegen das Vorgehen des Gesuchstellers" müssten "beim zuständigen Gericht vorgebracht werden". Gleichzeitig hatte sie dem Beschwerdeführer die Dokumente retourniert. Im Schreiben vom 12. April 2019 hatte es dann ausgeführt, das HZÜ65 sehe keine Möglichkeit vor, eine Zustellung rückgängig zu machen, "in Anerkennung der Tatsache, dass dies in der Praxis nicht durchführbar ist". Einwendungen seien "an das zuständige Gericht in der russischen Föderation zu richten", was "auch für die Rücksendung der zugestellten Dokumente" gelte. In ihrer Vernehmlassung vor Bundesgericht brachte die Vorinstanz sodann vor, über die Wirksamkeit einer erfolgten Zustellung bzw. eines erfolgten Zustellungsversuchs habe das Gericht des ersuchenden Staats zu befinden. Mit anderen Worten gingen das Appellationsgericht und das Zivilgericht übereinstimmend davon aus, dass es am Gericht im Ursprungsstaat (d.h. Russland) sei, im Rahmen des Hauptverfahrens darüber zu befinden, ob Rechtsanwalt B.________ nach russischem Verfahrensrecht befugt war, die Zustellung an den Beschwerdeführer zu erwirken, und welche Rechtsfolgen ein entsprechender Mangel hätte. Dagegen stehe dem Beschwerdeführer als Zustellungsempfänger in der Schweiz als ersuchtem Staat kein Rechtsmittel zur Verfügung.