Citation: 1B_165/2008 10.07.2008 E. 1

Das angefochtene Urteil des Haftgerichts stützt sich auf kantonales Strafprozessrecht. Letztinstanzliche Entscheide betreffend die Anordnung und Verlängerung der Untersuchungshaft können praxisgemäss mit der Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 78 Abs. 1 BGG angefochten werden. Nach Angabe der Parteien ist ein kantonales Rechtsmittel gegen den Entscheid des Haftgerichts über die Anordnung der Sicherheitshaft vor Ablauf einer Frist von drei Monaten gemäss § 47quinquies Abs. 4 StPO/SO ausgeschlossen. Das angefochtene Urteil ist demnach letztinstanzlich (Art. 80 Abs. 1 BGG). Gegenstand des Verfahrens ist die Anordnung der Sicherheitshaft. Nach Angabe des Richteramtes soll im Kanton eine Beschwerde gegen die Aufhebung des vorzeitigen Massnahmevollzugs hängig sein. Im vorliegenden Verfahren untersucht das Bundesgericht demnach nur, ob die Anordnung der Sicherheitshaft verfassungsmässig ist. Die Frage, ob die vorzeitige Massnahme aufgehoben werden durfte, ist Gegenstand eines anderen Verfahrens und wurde noch nicht letztinstanzlich entschieden (Art. 80 Abs. 1 BGG). Das Bundesgericht hat sich dazu nicht zu äussern.