Citation: 9C_286/2017 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz stellte nach eingehender Würdigung der medizinischen Akten grundsätzlich verbindlich fest, der Versicherte sei in der angestammten Tätigkeit seit 1. November 2011 vollständig arbeitsunfähig, während ihm eine leidensangepasste Tätigkeit ab 1. November 2011 zu 80 % und ab 16. April 2014 noch zu 50 % zumutbar sei. Dabei prüfte sie auch, ob der Versicherte angesichts seines Alters in einem als ausgeglichen unterstellten Arbeitsmarkt noch als vermittelbar gelten könne. In Würdigung der massgebenden Gesichtspunkte (vgl. dazu BGE 138 V 457 E. 3.1 S. 460; Urteile 9C_153/2011 vom 22. März 2012 E. 3.1; 9C_918/2008 vom 28. Mai 2009 E. 4.2.2 mit Hinweisen) gelangte sie zum Ergebnis, die gesundheitlichen Beeinträchtigungen des im massgebenden Beurteilungszeitpunkt (BGE 138 V 457 E. 3.3 S. 461 f.) 55-jährigen Versicherten seien qualitativ und quantitativ nicht derart beschaffen, dass eine Anstellung nicht mehr realistisch scheine. Dies habe insbesondere auch vor dem Hintergrund zu gelten, dass dem Versicherten lediglich noch eine 50%-ige Tätigkeit zumutbar sei, denn er habe in der Vergangenheit immer wieder Anstellungen gehabt, welche dieses Pensum nicht überstiegen hätten.