Citation: 4A_614/2020 E. 5.1

5.1. Wie bereits dargelegt (E. 4.2), kann in Bezug auf den Verkauf der am 31. Dezember 2015 an Lager vorhandenen 93'210 kg Nüsse nicht von blossen Gewinnchancen ausgegangen werden. Vielmehr besteht eine gesicherte Rechtsstellung, da die Ware eingelagert und die Verträge über deren Verkauf abgeschlossen waren. Diese Nüsse waren zudem mit Mitteln der Partnerschaft finanziert worden, wie sich im Umkehrschluss aus den Ausführungen des Beschwerdegegners ergibt, wonach die zur Erfüllung der offenen Verkaufsverträge noch abzuschliessenden Wareneinkaufsverträge für den Zukauf von Waren (vgl. E. 5.2 hiernach) erst noch zu finanzieren gewesen seien, woran der Beschwerdeführer aber unstrittig nicht (mehr) beteiligt gewesen sei. Hinsichtlich des mit dem Verkauf dieser Nüsse erwirtschafteten Gewinns besteht daher grundsätzlich eine Rechenschaftspflicht. Der Einwand des Beschwerdegegners - mit Hinweis auf die Erstinstanz -, der Beschwerdeführer könne nicht gleichzeitig Anspruch auf eine Beteiligung am zu Anschaffungspreisen bewerteten Lagerbestand haben, ist unbehelflich. Es ist nicht ersichtlich, dass der Beschwerdeführer eine solche kumulative Berücksichtigung im Beschwerdeverfahren geltend macht. Eine andere Frage ist, wie dieser Rechenschaftspflicht konkret nachzukommen ist (dazu E. 5.3 hiernach).