Citation: I 637/05 11.05.2006 E. 2

Soweit der Versicherte anbietet, sich dem Gericht für ein persönliches Gespräch zur Verfügung zu stellen, weil sich "dadurch eine ganz andere Darstellung des Falles ergeben" würde, ist ein derartiges Begehren, sollte es auf eine öffentliche Verhandlung abzielen, rechtsprechungsgemäss grundsätzlich bereits im erstinstanzlichen Rechtsmittelverfahren zu stellen (BGE 122 V 55 Erw. 3a, RKUV 1996 Nr. U 246 S. 163 Erw. 4d, je mit Hinweisen). Vorliegend erfolgte dieser Antrag erst im letztinstanzlichen Prozess, weshalb er verspätet und damit abzulehnen ist.