Citation: 2C_131/2013 E. 5.3

5.3. Die Vorinstanz hat hinsichtlich der Zahlungen aus der Weiterveräusserung von Transferrechten ein Leistungsaustauschverhältnis zwischen der Beschwerdeführerin und der Y.________ bejaht. Sie erblickt das entscheidende Kriterium darin, dass die Y.________ den Spieler der Beschwerdeführerin überlasst, damit diese mit dem Spieler einen Spielervertrag eingeht. Damit erfülle die Beschwerdeführerin ihre vertraglichen Verpflichtungen gegenüber der Y.________ (Gegenleistung). Weitere Leistungen der Y.________ bestünden darin, dass diese die Beschwerdeführerin am Nettoerlös bei einem allfälligen Verkauf der Spielerrechte sowie an den Einnahmen bei der Ausleihe des Spielers an einen Drittclub beteilige. Alle diese gegenseitigen Verpflichtungen würden untrennbar ineinandergreifen und könnten mehrwertsteuerrechtlich nicht sinnvoll separiert werden. Eine "innere Verknüpfung" bzw. ein "unmittelbarer wirtschaftlicher Zusammenhang" zwischen den Leistungen der Y.________ und der Beschwerdeführerin sei damit gegeben. Es handle sich um einen tauschähnlichen Vorgang, der die Mehrwertsteuer auslöse. Die Beschwerdeführerin bestreitet das Vorliegen eines Leistungsaustausches. Sie macht geltend, bei den von der Y.________ ausgerichteten Ertragsüberschüssen handle es sich einzig um ihren Anteil am Handelsgewinn dieser Unternehmung.