Citation: 8C_635/2023 E. 5.2.2

5.2.2. Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung ist sodann auch kein Widerspruch zu erkennen, wenn das kantonale Gericht bei der Würdigung der Beurteilungen des Prof. Dr. med. B.________ und des Dr. med. C.________ jeweils die von der Rechtsprechung aufgestellten (und mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung zu vereinbarenden; BGE 125 V 351 E. 3b) Richtlinien berücksichtigte (vgl. vorne E. 4.2.2). Aus dem Umstand, dass das Anstellungsverhältnis versicherungsinterner Fachpersonen zum Versicherungsträger nach der Rechtsprechung für sich alleine nicht auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen lässt, ist offenkundig nicht abzuleiten, dass deren Beurteilungen unbesehen Beweiskraft beizumessen ist. Vielmehr genügen, wie auch in der Beschwerde eingeräumt wird, bereits geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit einer solchen Expertise, um ergänzende Abklärungen zu veranlassen. Entgegen der Behauptung in der Beschwerde hat die Vorinstanz solche Zweifel sodann auch nicht "pauschal", sondern mit eingehender und überzeugender Begründung verneint, wie sogleich aufzuzeigen ist (E. 5.2.3 hiernach).