Citation: 7B.7/2006 20.02.2006 E. 2

2.1 Gemäss Art. 136 OG ist die Revision eines bundesgerichtlichen Entscheids zulässig: bei unrichtiger Besetzung des Gerichts, Verletzung von Ausstandsvorschriften sowie Nichtbeachtung ausserordentlicher kantonaler Rechtsmittel oder staatsrechtlicher Beschwerden (lit. a); bei Missachtung der Bindung an Parteianträge (lit. b); bei Nichtbeachtung von Parteianträgen materieller Art (lit. c); bei übersehenen Tatsachen, die aus den Akten ersichtlich und für den materiellen Entscheid erheblich sind (lit. d). Welcher der im Gesetz genannten Revisionsgründe gegeben sein soll, muss im Revisionsgesuch ausdrücklich genannt werden (Art. 140 OG). Der Gesuchsteller macht geltend, das Bundesgericht habe in seinem Urteil vom 23. Dezember 2005 eine in den Akten liegende erhebliche Tatsache im Sinne von Art. 136 lit. d OG nicht berücksichtigt. 2.2 Wie das Bundesgericht mehrfach im Zusammenhang mit Art. 63 Abs. 2 OG, wo ebenfalls von Versehen bei Tatsachenfeststellungen die Rede ist, ausgeführt hat, setzt dieser Begriff voraus, dass der Richter es unterlassen hat, eine bestimmte Akte aus dem Dossier zu prüfen, oder dass er sie falsch gelesen und sich unabsichtlich von ihrem wahren Wortlaut, besonders von ihrem wahren Wortsinn entfernt hat. Daneben ist erforderlich, damit von Versehen gesprochen werden kann, dass sich das Bundesgericht - was aus der veröffentlichten Rechtsprechung nicht hervorgeht - auf die bedeutende Tatsachenbehauptung gestützt haben muss, die man ihm vorwirft, nicht berücksichtigt zu haben. Entscheidet es als Berufungsinstanz, hat es seiner Entscheidung die tatsächlichen Verhältnisse zugrunde zu legen, wie sie vor der letzten kantonalen Instanz festgestellt worden sind, es sei denn, es wären dabei bundesrechtliche Beweisvorschriften verletzt worden, offensichtlich auf Versehen beruhende Feststellungen von Amtes wegen zu berichtigen oder der von der kantonalen Instanz festgestellte Tatbestand zu vervollständigen (BGE 115 II 399 f.). Gemäss Art. 81 OG finden u.a. Art. 43 und Art. 63-66 OG für die Rechtspflege in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen entsprechend Anwendung. Die Erwägungen des Bundesgerichts in BGE 115 II 399 zum Versehen im Sinne von Art. 63 Abs. 2 und Art. 136 lit. d OG gelten somit auch für das vorliegende Revisionsgesuch.