Citation: 2C_902/2017 E. 4.5

4.5. Nach einer Besprechung vom 30. Juli (recte: Juni) 2016 mit Vertretern des Regierungsstatthalteramtes passte die Beschwerdeführerin die Flächenberechnung für alle zum Verkauf ausgeschriebenen Chalets an. Nach der neuen Berechnung überstieg die Nettowohnfläche einschliesslich Wellnessräume, Innentreppen, Korridore und Entrées in allen Fällen die Limite von 250 m 2. Den Akten kann gestützt auf Art. 105 Abs. 2 BGG entnommen werden, dass der Projektleiter der Beschwerdeführerin sich mit E-Mail vom 7. Juli 2016 beim Bauinspektor J.________ darüber beschwerte, dass Wellness- und Gymnastikräume neu auch als "Wohnfläche" gelten sollten. Die Projektierung und Ausführung der Chalets basiere auf der Beurteilung des Stellvertreters des Regierungsstatthalters vom 12. Dezember 2013. Nachdem das Projekt mit der Bemessungsgrundlage vom 12. Dezember 2013 bewilligt worden sei, bestehe die Bauherrin darauf, dass die bisherige Praxis auch für die weiteren Chalets angewendet werde. Am 8. Juli 2016 antwortete der Stellvertreter des Regierungsstatthalteramtes dem Projektleiter der Beschwerdeführerin per E-Mail, der Wellnessbereich sei klar der Nettowohnfläche zuzurechnen. Bei Treppen sei zu unterscheiden zwischen Innentreppen und Treppenhäusern; erstere seien an die Nettowohnfläche anzurechnen.