Citation: 6B_806/2014 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe gewusst, dass D.I.________ sich zum Tatzeitpunkt zusammen mit ihren Kindern in der Wohnung aufhielt. Der Beschwerdeführer bestreitet dies. Er macht insbesondere geltend, die Gruppe sei üblicherweise nur in Geschäfte und Restaurants eingedrungen, welche in der Nacht geschlossen und menschenleer sind. Die Vorinstanz stelle zu Unrecht auf die Aussage von F.I.________ ab, wonach Letzterer ihn darüber informiert haben soll, dass sich in der Wohnung Menschen befanden. Sie berücksichtige nicht, dass F.I.________ ein Motiv für eine Falschaussage hatte, zumal dieser mit seiner Cousine, G.H.________, liiert gewesen sei und diese ihn verlassen habe. F.I.________ habe angedeutet, er habe um sich zu rächen falsch ausgesagt und sich bereit erklärt, seine Aussagen vor dem Obergericht richtig zu stellen. Die Vorinstanz habe seinen Antrag, F.I.________ erneut zu befragen, abgelehnt und dadurch den Grundsatz des "fair trial" verletzt.