Citation: 1S.14/2006 25.10.2006 E. 3

3.1 Das Bundesgericht hat in einem früheren Verfahren des Beschwerdeführers eine Beschwerde gegen die Beschlagnahme von zwei Automaten Tropical Shop abgewiesen (Urteil 1S.9/2006 vom 29. Juni 2006). Zur Begründung führte das Bundesgericht aus, es gelte zu prüfen, ob die Beschlagnahme rechtmässig, nicht jedoch, ob das Verwaltungsstrafverfahren begründet sei. Es bestehe der Verdacht der Widerhandlung gegen Art. 56 Abs. 1 lit. a SBG, indem die Spielautomaten zur Durchführung von Glücksspielen ausserhalb konzessionierter Spielbanken verwendet würden. Die Spielautomaten unterlägen voraussichtlich der Einziehung und seien daher gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. b VStrR zu Recht mit Beschlag belegt worden. Der Grundsatz der Verhältnismässigkeit sei gewahrt, da eine ebenso geeignete, aber weniger einschneidende Massnahme nicht ersichtlich sei. 3.2 Vor Bundesgericht macht der Beschwerdeführer geltend, die vorliegend zu beurteilenden Beschlagnahmen seien rechtlich anders zu beurteilen als jene gemäss zitiertem Bundesgerichtsurteil. Es handle sich um Fälle aus einem anderen Kanton und wegen der Vielzahl der Fälle um eine ganz andere Dimension. Diese Gesichtspunkte vermögen keine abweichende rechtliche Beurteilung zu begründen. Die Beschlagnahmungen ergingen in Anwendung von Bundesrecht, weshalb die unterschiedlichen Standortkantone für die rechtliche Beurteilung keine Bedeutung haben. Sind sodann die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Beschlagnahme erfüllt, so vermag die angebliche Vielzahl der Fälle an der Zulässigkeit der Beschlagnahme nichts zu ändern. Es sind keine massgeblichen Unterschiede ersichtlich, die eine Abweichung vom Urteil 1S.9/2006 vom 29. Juni 2006 nahelegen würden. Die dortigen rechtlichen Erwägungen treffen auch auf die beiden vorliegenden Beschwerden zu. Diese sind demnach offensichtlich unbegründet. Es kommt das vereinfachte Verfahren gemäss Art. 36a Abs. 1 lit. b und Abs. 3 OG zur Anwendung. Das Bundesgericht begründet seinen Entscheid summarisch. Für die Behandlung der einzelnen Vorbringen wird auf die beiden angefochtenen Entscheide verwiesen, soweit das Bundesgericht sich im Folgenden nicht dazu äussert.