Citation: 8C_213/2017 E. 2.2.1

2.2.1. Dass der rechtserhebliche Sachverhalt fehlerhaft festgestellt und damit der Untersuchungsgrundsatz (Art. 43 Abs. 1 ATSG) verletzt worden wäre, kann aufgrund der Ausführungen in der Beschwerdeschrift nicht gesagt werden. Die detaillierte Wiedergabe von Auszügen aus Arztberichten zeigt nicht, inwiefern medizinische Überlegungen der vorinstanzlich angenommenen Sachlage entgegenstehen würden. Für die Prüfung der einzelnen adäquanzrelevanten Kriterien spielt es sodann keine entscheidwesentliche Rolle, ob der Beschwerdeführer bis zur Befreiung aus seiner misslichen Lage - wie aktenkundig belegt - ungefähr eine oder - wie behauptet - mehrere Minuten eingeklemmt von einem schweren Stahlträger ausharren musste. Auch lassen sich seine subjektiv empfundenen Angstgefühle objektiv betrachtet nicht nachvollziehen. Insbesondere war die angeblich befürchtete Lebensbedrohung nicht naheliegend, nachdem offenbar lediglich die untere Körperhälfte eingeklemmt worden war. Bei der Adäquanzbeurteilung kann solchen Ängsten keine massgebliche Bedeutung beigemessen werden. Völlig belanglos ist schliesslich die Diskussion darüber, aus welcher Höhe der Stahlträger auf den Beschwerdeführer gerutscht ist. Die von der Vorinstanz angenommenen 20 cm jedenfalls sind selbst laut Darstellung in der Beschwerdeschrift aktenkundig mehrfach ausgewiesen und eine konkret angegebene Abweichung davon findet sich in der Rechtsschrift des Beschwerdeführers nicht. Die Sachverhaltsabklärung hat sich auf entscheidwesentliche Umstände zu beschränken, weshalb der Vorinstanz keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG) vorgeworfen werden kann.