Citation: I 598/01 06.08.2002 E. 2.3

Im Lichte dieser Rechtsprechung hat das kantonale Gericht die vorinstanzliche Beschwerde zu Recht als verspätet betrachtet. Nach der verbindlichen Feststellung der Vorinstanz (vgl. Erw. 1.1 hievor) hatte der Beschwerdeführer spätestens Ende Dezember 2000 Kenntnis von der Rentenverfügung vom 21. Dezember 2000. Soweit er in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde in Frage stellt, dass ihm die Verfügung überhaupt zugegangen ist, ist er damit nicht zu hören. Abgesehen davon, dass er in der vorinstanzlichen Beschwerde vom 27. April 2001 ausdrücklich eingeräumt hatte, es sei ihm die Verfügung vom 21. Dezember 2000 zugestellt worden, handelt es sich bei diesem Vorbringen um eine neue, unzulässige Tatsachenbehauptung (Erw. 1.2 hievor). Zwar ist auf Grund der Eingabe der Treuhand V.________ vom 8. Februar 2000 für das Vorbescheidverfahren ein Vertretungsverhältnis anzunehmen, weshalb eine mangelhafte Eröffnung der Rentenverfügung vom 21. Dezember 2000 vorliegt. Kraft der ihm zumutbaren Sorgfalt hätte sich der Beschwerdeführer jedoch spätestens Ende Januar 2001 bei seinem damaligen Vertreter erkundigen müssen, ob und inwiefern die Rentenverfügung angefochten werden soll. Dabei hätte er feststellen können, dass die Verfügung nur ihm persönlich, nicht jedoch auch dem Rechtsvertreter eröffnet worden ist. Da sich zunächst der bisherige und später der neu zugezogene Rechtsvertreter des Beschwerdeführers jeweils erst im März 2001 an die IV-Stelle gewandt hatten, erfolgte die Infragestellung des Verwaltungsaktes nach der zitierten Rechtsprechung nicht innerhalb einer vernünftigen Frist. Unter diesen Umständen hat das kantonale Gericht die vorinstanzliche Beschwerde zu Recht als verspätet betrachtet.