Citation: 1C_568/2021 E. 1.2

1.2. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind Personen nach Art. 89 Abs. 1 BGG zur Beschwerdeführung gegen ein Bauvorhaben legitimiert, wenn sie aufgrund der konkreten Verhältnisse mit grosser Wahrscheinlichkeit durch Immissionen betroffen werden, die der Bau oder Betrieb der fraglichen Anlage hervorruft (zum Ganzen: BGE 140 II 214 E. 2.3 mit Hinweisen; Urteil 1C_263/2017 vom 20. April 2018 E. 2.2, in: URP 2018 721). Dafür genügt es, dass sie die Immissionen deutlich wahrnehmen können, auch wenn keine Belastungswerte überschritten sind (BGE 140 II 214 E. 2.3; Urteil 1C_352/2019 vom 27. Mai 2020 E. 3.3; je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer wohnt in rund einem Kilometer Entfernung von der WKK-Anlage entfernt. Das Verwaltungsgericht hielt fest, dass die Hauptwindrichtung von der Anlage in nordöstliche Richtung verlaufe, wo sich die Liegenschaft des Beschwerdeführers befinde. Sie erachtete es daher als glaubhaft, dass am Wohnort des Beschwerdeführers wahrnehmbare Immissionen bzw. lufthygienische Zusatzbelastungen durch die WKK-Anlage entstehen könnten. Es gibt für das Bundesgericht keine Veranlassung, von dieser Einschätzung abzuweichen, weshalb die Beschwerdebefugnis auch vor Bundesgericht zu bejahen ist.