Citation: 4A_518/2023 E. B

B.a. Mit Urteil vom 22. März 2022 wies das Bezirksgericht Muri die Klage ab. In teilweiser Gutheissung der Widerklage verpflichtete es die Arbeitgeberin, der Arbeitnehmerin Fr. 17'321.85 netto sowie Fr. 4'500.-- nebst Zins zu 5 % zu bezahlen. Es beseitigte die Rechtsvorschläge in den Betreibungen Nr. xxx und Nr. yyy des Betreibungsamts X.________ im Umfang von je Fr. 4'112.75 zuzüglich Zins und verpflichtete die Arbeitgeberin unter Strafdrohung gemäss Art. 292 StGB, der Arbeitnehmerin ein Arbeitszeugnis auszustellen und ihr Personaldossier auszuhändigen. Im Übrigen wies das Bezirksgericht die Widerklage ab. Was die Kosten- und Entschädigungsfolgen betrifft, verpflichtete das Bezirksgericht die Arbeitgeberin, der Arbeitnehmerin eine Parteientschädigung von Fr. 6'525.20 zu bezahlen. Die Entscheidgebühr auferlegte es im Umfang von Fr. 3'680.-- der Arbeitgeberin und im Umfang von Fr. 920.-- der Arbeitnehmerin. Zudem verpflichtete es die Arbeitgeberin, der Arbeitnehmerin Fr. 210.-- an die Kosten des Schlichtungsverfahrens zu bezahlen. B.b. Die dagegen gerichtete Berufung der Arbeitgeberin wies das Obergericht des Kantons Aargau am 23. August 2023 ab. Die obergerichtliche Entscheidgebühr von Fr. 3'754.30 überband es der Arbeitgeberin, während es der Arbeitnehmerin eine Parteientschädigung von Fr. 5'825.-- zusprach.