Citation: 6B_907/2014 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin rügt bezüglich Anklageziffer I eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Anlässlich der Zeugeneinvernahmen der Bankkunden hätten sich die vollständigen Kundendossiers noch nicht bei den Verfahrensakten befunden. Es sei daher nicht möglich gewesen, die Kunden anlässlich der Zeugenbefragungen mit den Belegen betreffend die unzähligen Telefonate und die postalischen Zustellungen zu konfrontieren und zu deren Inhalt zu befragen. Damit hätte bewiesen werden können, dass diese vollumfänglich über ihre Konten informiert gewesen seien und die ausgewiesenen Transaktionen, wenn nicht in Auftrag gegeben, so doch genehmigt hätten. Dem Antrag auf erneute Befragung der Bankkunden hätte daher stattgegeben werden müssen. Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, die überlange Haftdauer ohne nennenswerte Aktivitäten habe sie mürbe gemacht. Mit dem "Geständnis" habe sie sich aus der Untersuchungshaft freikaufen wollen. Dem Geständnis entscheidende Beweiskraft zuzumessen sei angesichts der Umstände der Untersuchungshaft willkürlich.