Citation: 5A_875/2017 E. 4.2.2

4.2.2. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen das der Beschwerdegegnerin als zumutbar erachtete Arbeitspensum. Zwar mute das Obergericht dieser zu Recht eine Tätigkeit zu 40 % zu. Diese sei ihr aber bereits ab dem 1. Januar 2017 anzurechnen, da die unzulässige Reduktion der Eigenversorgungskapazität (Anstellung in V.________ und Zweitausbildung) nicht zu Lasten des Ehemannes gehen dürfe. Zwischen dem 10. und 12. Altersjahr der Tochter, d.h. zwischen 2020 und 2022, sei der Ehefrau sodann ein Arbeitspensum von 50 % anzurechnen. Ebenfalls nicht einverstanden ist der Beschwerdeführer mit der Berechnung des Nettoeinkommens, das die Beschwerdegegnerin auf diese Weise erzielen könne. Das Obergericht habe zwar auf den Medianlohn gemäss dem Lohnrechner "Salarium" des Bundesamts für Statistik (BFS) abstellen dürfen. Diesen habe es aber falsch bedient, d.h. entgegen den im angefochtenen Entscheid festgehaltenen Parametern. In der Folge führt der Beschwerdeführer aus, welche Beträge der Beschwerdegegnerin im Einzelnen anzurechnen seien. Die Beschwerdegegnerin bestätigt die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen. Im Übrigen erachtete sie die Erwägungen des Obergerichts, welche der aktuellen Tendenz in der bundesgerichtlichen Rechtsprechung entsprächen, als dem vorliegenden Fall angemessen.