Citation: 5A_223/2019 E. 2

Das Obergericht hat festgehalten, dass der A.________ AG die erfolgte Pfändung der Aktien am 14. September 2018 bzw. 19. November 2018 mitgeteilt und überdies am 5. Dezember 2018 die Pfändungsurkunden zugestellt worden seien. Das Informationsschreiben vom 29. Januar 2019, wonach die Aktien zufolge rechtskräftiger Pfändung nicht aus dem Pfändungsbeschlag entlassen werden könnten, löse in Bezug auf die Anfechtung der lange vorher erfolgten Pfändung keine neue Beschwerdefrist aus, weshalb die zu jenem Thema erhobene Beschwerde vom 4. Februar 2019 verspätet und folglich darauf nicht einzutreten sei. Die Beschwerde enthält eine Schilderung der Firmengeschichte der A.________ AG bzw. der Lebensgeschichte ihres Gründers und Verwaltungsrates B.________ und im Übrigen eine weitgehend wirre Collage von Zitaten und Textpassagen aus Urteilen sowie scheinbar das sinngemässe Anliegen, es wären Bestimmungen des VwVG und der ZPO zur Anwendung zu bringen. Gegenstand des angefochtenen Entscheides ist indes die Frage der Einhaltung der Beschwerdefrist in Bezug auf die beanstandete Pfändung der Aktien. Dazu äussert sich die Beschwerdeführerin nirgends in sachgerichteter und nachvollziehbarer Weise. Ist mithin nicht dargetan (und ohnehin auch nicht ansatzweise ersichtlich), inwiefern das Obergericht mit seinem Nichteintretensentscheid gegen einschlägige Normen verstossen haben soll, geht als Folge die sinngemässe Aussage, mangels materieller Beurteilung liege eine Rechtsverweigerung vor, ebenso an der Sache vorbei wie die Auffassung, die Pfändung verstosse gegen die Wirtschaftsfreiheit. Was schliesslich die Behauptung anbelangt, durch unbedachtes Vorgehen der Steuerverwaltung und des Betreibungsamtes sei nachweislich ein Schaden von über Fr. 35 Mio. entstanden, hat bereits die Vorinstanz festgehalten, dass die Beschwerde gemäss Art. 17 SchKG für Schadenersatzbegehren nicht offen steht.