Citation: 5A_163/2017 E. 2.2.1

2.2.1. Einleitend hat das Kantonsgericht daran erinnert, dass sich 1988 das Verwaltungsgericht mit dem Familienfideikommiss zu befassen gehabt habe und dass dabei Gegenstand die Einräumung des Baurechts gewesen sei, dessen Änderung hinsichtlich des Wohnrechts heute auf ihre Genehmigungsfähigkeit hin zu prüfen sei. Das Verwaltungsgericht habe sich mit dem Stifterwillen und der Entstehungsgeschichte des Familienfideikommisses eingehend auseinandergesetzt. Das Ergebnis dieser Auseinandersetzung sei auch im vorliegenden Fall massgeblich, und es sei deshalb vollumfänglich darauf abzustellen. Gründe, die an der seinerzeitigen Beurteilung Zweifel könnten aufkommen lassen, seien weder ersichtlich noch von den Prozessparteien resp. den Beigeladenen vorgebracht worden. Insbesondere seien seither keine historischen Erkenntnisse zutage getreten, die heute zu einer anderen Beurteilung des Stifterwillens führen würden (E. 5.2 S. 8 des angefochtenen Urteils).