Citation: 9C_212/2022 E. 2.4

2.4. Eine Sachverhaltsfestellung ist u.a. dann im Sinn von Art. 105 Abs. 2 BGG willkürlich (vgl. BGE 147 I 73 E. 2.2), wenn sie sich als aktenwidrig erweist. Im Dossier findet sich eine Wahlurkunde des Bildungs- und Kulturdepartements des Kantons Luzern, mit welcher die Beschwerdegegnerin ab August 2013 als "Fachlehrperson D.________" an der Schule E.________ eingesetzt wird. Das Pensum wird mit "14.00-17.00 Lektionen pro Woche" definiert; ein volles Pensum umfasst 29 Wochenlektionen. Weiter wird vermerkt: "Das genaue Pensum und die Besoldung werden jeweils mit Schreiben der Dienststelle Personal mitgeteilt (sog. Bestätigung über das besoldete Pensum) ". Allein unter dem Gesichtspunkt der Wochenlektionen setzt die Wahlurkunde von 2013 einen Rahmen, der von 48,3 Prozent (14 Lektionen [bei einem Vollpensum von 29 Lektionen]) bis 58,6 Prozent (17 Lektionen) reicht. Die Beschwerdeführerin wiederum stützt sich auf Angaben in der Klageschrift, wonach die Beschwerdegegnerin im Schuljahr 2015/2016 zu 57,83 Prozent angestellt gewesen sei. Das effektive Pensum im massgebenden Zeitraum 2015/2016 lässt sich anhand der Verfahrensakten jedoch nicht abschliessend feststellen, zumal die vorbehaltene "Bestätigung über das besoldete Pensum" fehlt. Insoweit ist die beanstandete vorinstanzliche Feststellung nicht aktenwidrig.