Citation: 7B_217/2022 E. 1.4.2

1.4.2. Dass aufgrund der angezeigten "erzwungenen Liftfahrt" zivilrechtliche Schadenersatzansprüche der Beschwerdeführerin bestehen könnten, ist in Anbetracht des Deliktssachverhalts ebenfalls nicht ohne Weiteres ersichtlich (vgl. Urteil 6B_419/2022 vom 8. Juni 2022 E. 3). Es ist nämlich nicht leicht erkennbar und wird in der Beschwerde nicht näher erläutert, warum die Beschwerdeführerin nach dem 30-sekündigen Vorfall eine Praxis für Traumatherapie hätte aufsuchen müssen. Als Beleg für ihre Zivilforderung reicht sie eine Quittung einer Praxis für Traumatherapie betreffend Therapiekosten im Umfang von Fr. 600.-- ein; hingegen macht sie in ihrer Beschwerde nicht etwa geltend, dass diese Kosten von ihrer Krankenversicherung nicht (vollständig) gedeckt worden seien (vgl. Urteile 6B_1058/2020 vom 1. April 2021 E. 1.2; 6B_810/2020 vom 14. September 2020 E. 1.3; 6B_1035/2018 vom 21. November 2018 E. 2.2). Auch insofern ist nicht ersichtlich, inwiefern sie einen Vermögensschaden unmittelbar aus den angezeigten Straftaten erlitten hätte.