Citation: 9C_239/2020 E. 4.4

4.4. Unverfänglich ist weiter der Hinweis der Beschwerdeführerin, der Versicherte habe die Probezeit bei der Zürich problemlos bestanden. Nach dem Dargelegten nahm dieser gesundheitsbedingt lediglich ein reduziertes Pensum auf. Dass er während der Probezeit auch nur den mit dem reduzierten Pensum einhergehenden tieferen Anforderungen zu genügen hatte, erscheint ohne Weiteres klar. Es kann deshalb aus dem Bestehen der Probezeit für eine Tätigkeit in (gesundheitsbedingt) reduziertem Pensum nicht auf eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit für ein Vollzeitpensum geschlossen werden. Nichts anderes gilt in Bezug auf die Behauptung der Beschwerdeführerin, der Versicherte habe auch nach bestandener Probezeit die geforderte Leistung erbracht. Es kann auch offen bleiben, ob er - wie die Beschwerdeführerin weiter behauptet - bei der Zürich ab dem 18. Juli 2011 in einem Teilzeitpensum angestellt und entlöhnt war, effektiv aber zu 100 % gearbeitet hat. Selbst wenn dies zutreffen sollte, würde der Umstand, dass der Versicherte die ihm aufgetragenen Arbeiten nicht im vorgesehenen Zeitrahmen zu erledigen vermochte, gerade für die vorinstanzliche Darstellung sprechen, wonach selbst in reduziertem Pensum keine volle Arbeitsfähigkeit bestanden hatte.