Citation: 4A_595/2019 E. 2.6

2.6. Ob der Beschwerdeführer rechtzeitig behauptet hat, er selbst habe sich im Handelsregister löschen lassen, kann offenbleiben. Gelangt das Gericht aufgrund der Parteivorbringen und der angebotenen Beweismittel zum Ergebnis, seine Zuständigkeit sei nicht gegeben, ist es (unter Vorbehalt seiner Fragepflicht nach Art. 56 ZPO) zwar nicht gehalten, gestützt auf Art. 60 ZPO von sich aus nach Tatsachen zu forschen, aus denen sich seine Zuständigkeit doch noch ergeben könnte (zit. Urteil 4A_229/2017 E. 3.4.1). Dem Bezirksgericht war aber bekannt, dass der Beklagte 2 im Verlaufe des Verfahrens seine Eintragung als Einzelunternehmer im Handelsregister hat löschen lassen. Ab diesem Zeitpunkt konnte er vor dem Bezirksgericht belangt werden und war dessen Zuständigkeit (im Rahmen der Streitgenossenschaft) auch in Bezug auf die anderen Beklagten gegeben (vgl. E. 2.5.2 hiervor). Zudem haben sich die kantonalen Instanzen für unzuständig erklärt, weil sie zu Unrecht davon ausgingen, Tatsachen, die sich nach der Rechtshängigkeit ereignet hätten, komme keine Bedeutung zu. Die diesbezüglichen Vorbringen des Beschwerdeführers vor Bezirksgericht waren für das Prozessergebnis nicht massgebend. War die sachliche Zuständigkeit des Bezirksgerichts im Urteilszeitpunkt gegeben, ist der Nichteintretensentscheid nicht gerechtfertigt.