Citation: 1C_210/2022 E. A

A.a. Die aus Armenien stammende A.A.________ gelangte am 25. Oktober 1997 gemeinsam mit ihrem damaligen Ehemann B.________ und den beiden gemeinsamen Kindern in die Schweiz, wo die Familie unter Angabe falscher Personalien bzw. Staatsangehörigkeit um Asyl ersuchte. Die Asylgesuche wurden abgelehnt und die Wegweisung aus der Schweiz angeordnet. Dagegen erhobene Rechtsmittel und Wiedererwägungsgesuche blieben erfolglos oder wurden zurückgezogen. Am 2. November 2006 wurden die Ehegatten durch eine Standesamtsabteilung in Armenien geschieden. A.b. A.A.________ heiratete in der Folge am 24. Januar 2007 den Schweizer Bürger C.A.________ und am 27. März 2007 wurde ihr eine Aufenthaltsbewilligung erteilt. Am 14. September 2011 ersuchte A.A.________ gestützt auf die Ehe mit C.A.________ um erleichterte Einbürgerung. Sie unterzeichneten am 16. Januar 2013 im Rahmen des Einbürgerungsverfahrens eine Erklärung, wonach sie in einer tatsächlichen, ungetrennten, stabilen ehelichen Gemeinschaft an derselben Adresse zusammenlebten und weder Trennungs- noch Scheidungsabsichten bestünden. Mit Verfügung des Staatssekretariats für Migration (SEM) vom 28. Januar 2013 wurde A.A.________ erleichtert eingebürgert. Am 26. August 2014 reichten die Ehegatten ein gemeinsames Scheidungsbegehren ein und mit Urteil des Bezirksgerichts Dietikon vom 18. November 2014 wurde die kinderlos gebliebene Ehe geschieden. A.A.________ heiratete am 9. Januar 2016 in Armenien erneut ihren früheren Ehemann B.________, der mit Gesuch vom 13. Juni 2016 um Erteilung einer Einreisebewilligung zum Verbleib bei seiner Ehefrau in der Schweiz ersuchte.