Citation: 8C_62/2024 E. 6.3

6.3. Zum anwendbaren Kompetenzniveau führte die Vorinstanz aus, dass der Beschwerdeführer weiterhin kürzere Fahrdienste übernehmen könne. Ausserdem biete die seinerzeit absolvierte kaufmännische Umschulung einem potentiellen Arbeitgeber, z.B. einem Garagenbetrieb, einen Mehrwert. Sodann habe er im kaufmännischen Bereich für die D.________ AG gearbeitet und ein kaufmännisches Praktikum bei der E.________ absolviert habe. Mithin sei die Anwendung von Kompetenzniveau 2 gerechtfertigt. In weitgehend appellatorischer Weise wendet der Beschwerdeführer hiergegen ein, er verfüge über keine eigentliche Berufserfahrung im kaufmännischen Bereich und seine Kenntnisse seien nicht mehr aktuell. Er sei in der Lage, wie bei der B.________, einfache Handlanger- und Hilfsarbeiten zu erledigen. Aufgrund dieser Umstände und der kurzen restlichen Erwerbsdauer sei nicht anzunehmen, dass er für Arbeiten mit höheren Anforderungen eingesetzt werde, weshalb von Kompetenzniveau 1 auszugehen sei. Wie es sich damit verhält, kann hier offen bleiben. Denn, wie sogleich gezeigt werden wird, würde auch bei Anwendung von Kompetenzniveau 1 der Invaliditätsgrad von 60 % nicht erreicht, der für einen Anspruch auf eine Dreiviertelsrente erforderlich wäre (Art. 28 Abs. 2 IVG in der hier massgebenden, bis 31. Dezember 2021 in Kraft gewesenen Fassung).