Citation: 6B_627/2007 11.08.2008 E. 3

In prozessualer Hinsicht machen die Erben J.________ und die Erben S.________ geltend, die Rechtsweggarantie von Art. 29a BV sei verletzt (Beschwerde, S. 12). Das ist indessen unzutreffend. Diese Verfassungsbestimmung garantiert die Beurteilung von Rechtsstreitigkeiten durch eine richterliche Behörde. Die Überprüfung der Einstellungsverfügung durch das Kantonsgericht genügt diesem verfassungsrechtlichen Anspruch. Nach Art. 80 Abs. 2 BGG haben die Kantone zwar als letzte kantonale Instanzen obere Gerichte einzuführen. Dafür gilt aber eine Übergangsfrist (Art. 130 Abs. 1 BGG), die noch nicht abgelaufen ist. Die Erben J.________ und S.________ machen weiter geltend, das Kantonsgericht habe den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt, weil es verschiedene von ihnen erhobene Rügen zur mangelhaften Feststellung des Sachverhalts durch das Verhöramt nicht überprüft habe. Sie führen dies jedoch nicht näher aus (Beschwerde, S. 12), weshalb die formellen Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG an eine substantiierte Rüge der Verletzung von Grundrechten nicht erfüllt sind.