Citation: C 260/01 05.03.2002 E. 2

2.- Die Stadt X.________ löste das Arbeitsverhältnis mit dem Beschwerdeführer gestützt auf Art. 42 Abs. 1 lit. a der Verordnung über die Arbeitsverhältnisse des Personals der Stadt X.________/Personalrecht (PR) auf den 30. September 1997 vorzeitig und einseitig auf. Gemäss Art. 43 Abs. 4 PR wurde dem Beschwerdeführer die zuletzt bezogene Besoldung bis 31. Dezember 1997 ausgerichtet, womit allfällige Ferien- und Überzeitguthaben als abgegolten zu gelten hatten. Einem allfälligen Rekurs gegen die vorzeitige einseitige Auflösung des Dienstverhältnisses wurde die aufschiebende Wirkung entzogen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich qualifizierte im Entscheid vom 17. März 1999 die Auflösung des Dienstverhältnisses als administrative Entlassung. Auch das Bundesgericht kam im Urteil vom 24. August 1999 im Rahmen des staatsrechtlichen Beschwerdeverfahrens zum Schluss, dass eine administrative Auflösung des Dienstverhältnisses gegeben sei. Die vom Stadtrat von X.________ verfügte und von den verschiedenen angerufenen Rechtsmittelinstanzen bestätigte administrative Entlassung führte zur definitiven Auflösung des Dienstverhältnisses. Demgegenüber ergeht die vorläufige Dienstenthebung, welche der Regelung des Art. 10 Abs. 4 AVIG zu Grunde liegt, vor oder während eines Verfahrens auf definitive administrative oder disziplinarische Auflösung des Dienstverhältnisses. Dabei geht es, wie dies schon in der begrifflichen Umschreibung enthalten ist, um eine vorläufige Massnahme. Im vorliegenden Fall ist jedoch gerade nicht eine vorläufige Einstellung im Dienst, sondern unmittelbar die Entlassung erfolgt. Aus diesem Grund findet die Sonderregelung des Art. 10 Abs. 4 AVIG (einschliesslich Art. 11 Abs. 5 AVIG und Abs. 10 Abs. 3 AVIV) keine Anwendung. Vielmehr besteht bei einer definitiven administrativen Auflösung des öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnisses mit Entzug der aufschiebenden Wirkung einer allfälligen Beschwerde kein Unterschied zu einer (fristlosen) Beendigung eines privatrechtlichen Arbeitsverhältnisses.