Citation: 4C.295/2003 22.06.2004 E. A

B.________ (Kläger) nahm am 25. Juni 1999 bei einer Bank auf eine in seinem Eigentum stehende Liegenschaft ein Hypothekardarlehen im Betrag von Fr. 300'000.-- auf. Davon überwies die Bank im Auftrag des Klägers Fr. 70'000.-- an A.________ (Beklagter) und Fr. 230'000.-- an einen für den Beklagten tätigen Architekten. Der Kläger behauptet, er habe dem Beklagten damit einen kurzfristigen Überbrückungskredit gewährt, den dieser zur Finanzierung seines Einfamilienhauses benötigt habe. Dabei sei vereinbart worden, dass der Beklagte für das Darlehen denjenigen Zins bezahle, welcher dem Kläger von der Bank als Hypothekarzins belastet werde. Der Beklagte stellt die geleisteten Zahlungen von insgesamt Fr. 300'000.-- nicht in Abrede. Er bestreitet aber, dass es sich um ein Darlehen gehandelt habe. Nach seiner Darstellung handelte es sich um eine Pauschalentschädigung für Leistungen, die der Beklagte für den Kläger resp. für die von diesem beherrschten Aktiengesellschaften und für dessen Ehefrau getätigt hatte. Im Übrigen bestreitet der Beklagte, dem Kläger je Zinsen bezahlt zu haben. Mit Schreiben vom 7. November 2000 forderte der Kläger den Beklagten erstmals auf, das Darlehen zurückzuzahlen oder ihm einen Abzahlungsplan zu unterbreiten. Nach Einschaltung eines Rechtsanwalts und mit Schreiben vom 22. Dezember 2000 forderte der Kläger den Beklagten abermals auf, das Darlehen von Fr. 300'000.-- sowie zwei weitere Darlehen von US $ 10'000.-- und US $ 20'000.-- bis zum 10. Januar 2001 zurückzuerstatten oder aber eine entsprechende Schuldanerkennung zu unterzeichnen und die Darlehen in der Folge in Raten zurückzuzahlen.