Citation: 2C_189/2024 E. 1.4

1.4. Streitgegenstand vor Bundesgericht bildet ausschliesslich, was bereits Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens war (Art. 86 und Art. 99 Abs. 2 BGG). Wird ein Nichteintretensentscheid bzw. dessen Bestätigung angefochten, ist nur die Rechtmässigkeit des Nichteintretens Gegenstand des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens; Rechtsbegehren in der Sache selber sind in diesem Fall unzulässig, ausser die Vorinstanz habe in einer Eventualbegründung die Sache dennoch materiell geprüft (BGE 139 II 233 E. 3.2; Urteil 2C_449/2023 vom 12. Juni 2024 E. 1.3). Vorliegend hat das kantonale Gericht den Nichteintretensentscheid des Migrationsamts bestätigt (vgl. E. 2 des angefochtenen Urteils) und sich hernach - wie bereits das Migrationsamt - gleichwohl auch in der Sache geäussert, und zwar dahingehend, dass das Gesuch vom 12. Juli 2023 abzuweisen wäre, wenn darauf eingetreten werden müsste (vgl. E. 3 des angefochtenen Urteils). Die Beschwerdeführer stellen in der Sache zwar keine Anträge; aus der Begründung der Beschwerde ergibt sich indes nach Treu und Glauben, dass den Beschwerdeführern daran gelegen ist, die Vornahme einer neuen umfassenden Interessenabwägung (vgl. E. 3.4 hiernach) und damit letztlich einen Aufenthaltstitel für den Beschwerdeführer 2 zu erwirken. Die Nichtgewährung des Familiennachzugs für den Beschwerdeführer 2, deren Rechtmässigkeit die Vorinstanz in einer Eventualbegründung geprüft hat, liegt daher innerhalb des Streitgegenstands vor Bundesgericht (vgl. Urteile 2C_117/2024 vom 13. Juni 2024 E. 3.3; 2D_12/2023 vom 6. Dezember 2023 E. 1.1.1; 2C_73/2023 vom 27. Juni 2023 E. 1.5 mit Hinweisen). Allerdings setzt sich das Bundesgericht für den Fall, dass sich die Hauptbegründung der Vorinstanz (vorliegend also die Begründung der Bestätigung des Nichteintretensentscheids des Migrationsamts) als rechtskonform erweisen sollte, mit deren Eventualbegründung nicht mehr auseinander (vgl. BGE 139 II 233 E. 3.2 mit Hinweisen; Urteil 2C_24/2024 vom 21. März 2024 E. 3.2; vgl. auch BGE 142 III 364 E. 2.4).