Citation: 4A_289/2021 E. 1.1

1.1. Die Schlichtungsbehörde schrieb mit Entscheid vom 6. November 2020 das Verfahren betreffend Anfechtung der Mietvertragskündigung und Erstreckung des Mietverhältnisses aufgrund des Säumnisses des Beschwerdeführers nach Art. 206 Abs. 1 ZPO als gegenstandslos ab. Nach den Feststellungen der Vorinstanz reichten die Beschwerdeführer am 16. November 2020 bei der Schlichtungsbehörde ein "Wiederherstellungsgesuch" ein. Aus den Feststellungen des vorinstanzlichen Entscheids ist nicht ersichtlich, dass die Beschwerdeführer den Säumnisentscheid der Schlichtungsbehörde bei der kantonalen Rechtsmittelbehörde angefochten hätten (zur Anfechtung der Abschreibungsverfügung: Urteil 4A_198/2019 vom 7. August 2019 E. 3), noch machen die Beschwerdeführer vor Bundesgericht geltend, dass sie solches gemacht hätten oder die Vorinstanzen ihr Gesuch vom 16. November 2020 als Rechtsmittel gegen den Säumnisentscheid vom 6. November 2020 hätten interpretieren sollen. Entsprechend ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführer nach dem Säumnisentscheid der Schlichtungsbehörde einzig ein Wiederherstellungsgesuch einreichten. Dieses Gesuch wies die Schlichtungsbehörde mit Entscheid vom 22. Dezember 2020 ab. Gegen diese Abweisung des Wiederherstellungsgesuchs erhoben die Beschwerdeführer Berufung an die Vorinstanz. Mit dem angefochtenen Beschluss hat die Vorinstanz dieses Gesuch abgewiesen und damit das Verfahren beendet. Es liegt daher ein anfechtbarer Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG vor (BGE 139 III 478 E. 6 und nicht publ. E. 7.3; Urteile 4A_21/2021 vom 25. Mai 2021 E. 1; 4A_26/2019 vom 24. Juli 2019 E. 1.1; je mit Hinweisen).