Citation: 6B_1317/2019 E. 2.2

2.2. Es gilt der allgemeine Grundsatz, dass derjenige, welcher ein Leistungsbegehren stellen kann, kein rechtlich geschütztes Interesse an einem Feststellungsbegehren hat (BGE 137 IV 87 E. 1 S. 89; Urteile 1C_319/2017 vom 1. November 2017 E. 1.3; 1B_103/2014 vom 16. April 2014 E. 1.2). Die Vorinstanz sprach dem Beschwerdeführer für die Hausdurchsuchungen und die Verhaftung eine Genugtuung zu. Es ist fraglich, ob er zusätzlich hierzu die Feststellung der Unrechtmässigkeit der Zwangsmassnahmen verlangen kann und ob diesbezüglich überhaupt ein aktuelles und praktisches Rechtsschutzinteresse besteht (vgl. dazu auch Urteil 6B_470/2019 vom 9. August 2019 E. 2). Die Vorinstanz geht von der Annahme aus, dass der Beschwerdeführer die Feststellung der Rechtswidrigkeit der Zwangsmassnahmen insbesondere mit Blick auf seine Reputation stellt, weshalb die Feststellung als Form der Genugtuung zu verstehen sei und dem Begehren selbständige Bedeutung zukomme. Sie tritt mit dieser Begründung auf den Feststellungsantrag ein. Wie es sich damit verhält, kann letztlich offenbleiben, da die Beschwerde über weite Strecken den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 sowie Art. 106 Abs. 2 BGG nicht genügt und im Übrigen auch abzuweisen ist.