Citation: 8C_720/2020 E. 8.3

8.3. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Bemessung des Valideneinkommens. Die Vorinstanz habe den Grundsatz verletzt, wonach das Valideneinkommen so genau wie möglich zu ermitteln sei. Das Einkommen sei deshalb ausgehend von den im Jahr 2006 effektiv geleisteten Stunden zu berechnen und nicht anhand eines Durchschnittswertes im "luftleeren Raum". Mit Verweis auf die Lohnbescheinigungen der beiden Arbeitgeber des Jahres 2006 macht der Beschwerdeführer geltend, er habe insgesamt 730 Arbeitsstunden geleistet, was pro Monat 60,83 Stunden entspreche. An Privatschulen würden normalerweise 40 ganze Stunden pro Woche gearbeitet, was pro Monat 174 Stunden ergebe. Sein im Jahr 2006 erzielter Bruttolohn von Fr. 34'846.- entspreche demnach einem Arbeitsumfang von bloss 34,96 % (60,83 / 174 x 100). Folglich sei von einem Valideneinkommen von Fr. 109'077.10 (Fr. 34'846.- / 34,96 x 100 / 2014 x 2204) auszugehen.