Citation: 8C_122/2018 E. 4.5

4.5. Für die Feststellung des Valideneinkommens orientierten sich Vorinstanz und Verwaltung am zuletzt als Arztsekretärin beim Spital B.________ erzielten Einkommen von Fr. 52'442.-, was unbestritten geblieben ist. Nicht durchzudringen vermag die Beschwerdeführerin schliesslich mit dem Einwand, gestützt auf Art. 27bis Abs. 3 IVV sei das Valideneinkommen auf ein volles Pensum hochzurechnen. Denn das nun auf den 1. Januar 2018 eingeführte neue Berechnungsmodell für die Invaliditätsbemessung Teilerwerbstätiger mit Aufgabenbereich gemäss Art. 27bis Abs. 2-4 IVV ist auf den hier zu beurteilenden Sachverhalt nicht anzuwenden. Gemäss den allgemein gültigen intertemporalrechtlichen Grundsätzen sind zur Beurteilung der Rechtsfolgen eines Ereignisses grundsätzlich jene Rechtssätze massgebend, welche zum Zeitpunkt der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 138 V 475 E. 3.1 S. 478; vgl. Urteil 8C_21/2018 vom 25. Juni 2018 E. 6 mit Hinweisen sowie die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 1. Dezember 2017; AS 2017 7581 f.). Der zur umstrittenen Rechtsfolge führende Tatbestand verwirklichte sich hier abschliessend vor Inkrafttreten der Verordnungsbestimmung, weshalb die gemischte Bemessungsmethode zutreffend nach dem bis Ende 2017 in Kraft stehenden Recht angewandt wurde. Überdies ist für die Frage einer Neuberentung die angerufene Bestimmung ohnehin nicht einschlägig. Damit liegt keine rentenbegründende Invalidität vor und es bleibt bei der vorinstanzlich bestätigten Verneinung eines Rentenanspruchs.