Citation: 1A.300/1999 14.12.2000 E. 1

1.- a) Mit Verfügung vom 5. November 1999 erteilte das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) dem Kanton Zürich als Halter des Flughafens Zürich- Kloten die Baukonzession für ein neues Abfertigungsgebäude, das sog. Dock Midfield, das den Hauptbestandteil der 5. Ausbauetappe bildet. Die Baukonzession wurde mit zahlreichen Auflagen - so auch umweltschutzrechtlicher Natur - verbunden. Im Zusammenhang mit den für die künftige Lärmbelastung gewährten Erleichterungen ordnete das UVEK an, dass mit der Umsetzung des vom Kanton Zürich erarbeiteten Schallschutzkonzepts nach Eintritt der Rechtskraft des Entscheides zu beginnen sei. Das Konzept sei nach der Festsetzung der definitiven Lärmbelastungsgrenzwerte für Landesflughäfen allenfalls noch anzupassen. Gegen das im Rahmen der Baukonzession Dock Midfield erstellte Schallschutzkonzept haben zahlreiche Anwohner Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben und den Einbezug ihrer Liegenschaften in den Schallschutzperimeter verlangt. Etliche Beschwerdeführer machen geltend, das Schallschutzkonzept müsse auf die Lärmbelastungs-Grenzwerte abgestützt werden, welche von der Eidgenössischen Kommission für die Beurteilung von Lärm-Immissionsgrenzwerten (im Folgenden: Eidgenössische Kommission) festgelegt worden seien. Andere bringen vor, der Schallschutzperimeter sei infolge eines Berechnungsfehlers unrichtig abgegrenzt worden. Vereinzelt wird gerügt, dass im verwendeten Kartensatz nicht alle bestehenden Gebäude eingezeichnet seien. b) Der Kanton Zürich hat in seiner Beschwerdeantwort vom 29. März 2000 eingeräumt, dass die unrichtige Angabe einer Radarposition zu Fehlern in der Berechnung der Fluglärmbelastung geführt habe (sog. Holberg-Fehler) und dass einzelne Bauten in den Plänen nicht verzeichnet seien. Er stellt daher für verschiedene Liegenschaften Antrag auf definitiven oder provisorischen Einbezug in den Schallschutzperimeter. Im Übrigen seien die Verwaltungsgerichtsbeschwerden vollumfänglich abzuweisen. Das UVEK ersucht um Abweisung aller Beschwerden. c) Im Laufe des bundesgerichtlichen Verfahrens - am 12. April 2000 - hat der Bundesrat die Belastungsgrenzwerte für den Lärm der zivilen Flugplätze in Anhang 5 der Lärmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV 814. 41) festgelegt. Die gemäss Lärmschutz-Verordnung für die Landesflughäfen geltenden Immissionsgrenzwerte weichen sowohl von den von der Eidgenössischen Kommission vorgeschlagenen Werten als auch von jenen ab, die für die Erarbeitung des Schallschutzkonzeptes des Flughafens Zürich beigezogen wurden.