Citation: 9C_361/2014 E. 3.3.2

3.3.2. Des Weiteren weist der Beschwerdeführer zu Recht darauf hin, dass die Rechtsprechung gemäss BGE 137 V 210, insbesondere E. 3 S. 242 ff. betreffend die Vergabe der MEDAS-Begutachtungsaufträge, im vorliegenden Fall keine Anwendung findet, datieren doch der Begutachtungsauftrag an die medizinische Gutachterstelle C.________ wie auch die Expertise aus der Zeit vor dem zitierten Urteil BGE 137 V 210, welches am 28. Juni 2011 ergangen ist. Indessen hat das Bundesgericht festgehalten, der Umstand, dass die Regeln zur Erteilung von MEDAS-Gutachten gemäss dem zitierten Urteil bei der Anordnung einer MEDAS-Expertise noch nicht anwendbar waren, führe nicht zwangsläufig zu einer neuen Begutachtung. Es wäre nicht verhältnismässig, wenn nach den alten Regeln eingeholte Gutachten ungeachtet ihrer jeweiligen Überzeugungskraft den Beweiswert einbüssten (BGE 137 V 210 E. 6 Ingress S. 266). Hingegen ist dem Umstand, dass ein nach altem Standard in Auftrag gegebenes Gutachten eine massgebende Entscheidungsgrundlage bildet, unter Umständen bei der Beweiswürdigung Rechnung zu tragen. In dieser speziellen Übergangssituation lässt sich die beweisrechtliche Lage der versicherten Person mit derjenigen bei versicherungsinternen medizinischen Entscheidungsgrundlagen vergleichen. In solchen Fällen genügen schon relativ geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen, um eine neue Begutachtung anzuordnen (SVR 2013 IV Nr. 6 S. 13 E. 1.4; 9C_148/2012).