Citation: 1B_203/2023 E. B

Mit Aktengutachten vom 4. Mai 2016 bzw. Corrigendum vom 10. Juni 2016 gelangten zwei Sachverständige des Instituts für Rechtsmedizin Basel Stadt (hiernach: IRM) zum Schluss, den für die Geburt von D.________ zuständigen Medizinalpersonen lasse sich kein fehlerhaftes Verhalten vorwerfen. Die Privatklägerschaft machte geltend, dieses Gutachten sei fachlich unzulänglich und die Gutachterstelle nicht objektiv. Daraufhin vergab die Staatsanwaltschaft einer neuen Sachverständigen einen Auftrag zur rechtsmedizinischen Begutachtung. Das Appellationsgericht Basel-Stadt hob diesen jedoch in der Folge wieder auf und stellte fest, dass die Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit diesem Gutachtensauftrag eine Rechtsverweigerung begangen habe. Mit Verfügung vom 6. Juli 2021 stellte die Staatsanwaltschaft den Parteien schliesslich einen neuen Entwurf des Auftrags zur rechtsmedizinischen Begutachtung zu. Die Privatklägerschaft beantragte hierauf, das Gutachten des IRM vom 4. Mai 2016 bzw. das Corrigendum vom 10. Juni 2016 nicht an den neuen Sachverständigen herauszugeben. Die Staatsanwaltschaft hiess diesen Antrag mit Verfügung vom 21. September 2021 gut, wobei sie festhielt, dass dem neuen Sachverständigen unter anderem das sog. "Roundtable-Protokoll" vom 12. Februar 2014 übermittelt werden soll. Mittels drei Beschwerden an das Appelationsgericht (BES.2021.117; BES.2022.84; BES.2022.159) wehrte sich Dr. med. A.________ unter anderem dagegen, dass dem neuen Sachverständigen das "Roundtable-Protokoll" vom 12. Februar 2014 zur Verfügung gestellt wird. Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt wies die Beschwerden mit Entscheid vom 10. Februar 2023 ab, soweit es auf diese eintrat und sie nicht gegenstandslos geworden waren.