Citation: 2C_480/2013 E. 4.5.2

4.5.2. Wesentlich ins Gewicht fällt vorliegend, dass der Beschwerdeführer seit seiner Jugend - und auch nach Erreichen des Erwachsenenalters - wiederholt straffällig geworden ist und sich von den verschiedenen gegen ihn geführten Verfahren und ausgesprochenen Strafen nicht davon abhalten liess, weiter gegen die Rechtsordnung zu verstossen. Selbst während des hängigen ausländerrechtlichen Verfahrens musste er erneut verurteilt werden. Mit seinem fortgesetzten, bis in jüngste Zeit andauernden straffälligen Verhalten bringt der Beschwerdeführer zum Ausdruck, dass er auch nach zahlreichen Verurteilungen weder gewillt noch fähig ist, sich an die hiesige Rechtsordnung zu halten (vgl. BGE 137 II 297 E. 3.3 S. 303 f.; Urteil 2C_889/2012 vom 14. März 2013 E. 3.3.2 mit Hinweisen). Ausserdem lässt sich nicht sagen, dass der Beschwerdeführer in jüngerer Zeit nur mehr geringfügige Ordnungsverstösse begangen hat. Die Verurteilungen aus dem Jahr 2010 - u.a. wegen mehrfachen Diebstahls und Verkaufs von Kokain - lassen einen solchen Schluss nicht zu. Dies führt fremdenpolizeirechtlich zu einer Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung, welche die Vorinstanz zu Recht als nicht hinnehmbar eingestuft hat (vgl. BGE 139 I 31 E. 2.3.2 S. 34; 125 II 521 E. 4a/aa S. 526 f.; 122 II 433 E. 2c S. 436 f.).