Citation: 8C_693/2019 E. A

Der 1986 geborene deutsche Staatsangehörige A.________ arbeitete seit Dezember 2011 als Assistenzarzt an der Klinik B.________ und war dadurch bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 24. Juni 2015 stürzte er bei einer Mountainbike-Tour und zog sich dabei nebst diversen Schürfwunden an den Beinen eine leichte traumatische Hirnverletzung, Kontusionen an der Halswirbelsäule (HWS), dem linken oberen Sprunggelenk und der linken Hüfte zu. Die AXA erbrachte Versicherungsleistungen. A.________ kehrte nach dem Unfall in sein Heimatland zurück. Im Auftrag der deutschen Versicherung C.________ AG erstattete Dr. med. D.________, Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, ein Gutachten vom 18. April 2016. Sie diagnostizierte eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1) und eine abgeheilte Commotio cerebri (ICD-10: S06.0Z). Die Arbeitsfähigkeit sei eingeschränkt. Mit Verfügung vom 9. Dezember 2016 stellte die AXA ihre Versicherungsleistungen mangels natürlichem und adäquatem Kausalzusammenhang zwischen den weiterhin bestehenden Beschwerden und dem Unfall per 31. Juli 2016 ein. Daran hielt die Unfallversicherung auf Einsprache vom 8. Januar 2017 und Einspracheergänzung vom 27. August 2017 fest (Entscheid vom 20. März 2018). Sie berücksichtigte dabei einen neurologischen Befundbericht des Dr. med. E.________, Facharzt für Neurologie, Chefarzt am neurotraumatologischen Klinikum F.________ vom 3. April 2017, eine ärztliche Stellungnahme des Prof. Dr. med. G.________, Facharzt für Psychosomatik und Psychotherapie sowie Neurologie, vom 1. Juli 2017 und Stellungnahmen ihrer beratenden Ärzte Dr. med. H.________, Facharzt für Neurologie FMH vom 31. Oktober 2017 und Dr. med. I.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 13. November 2017.