Citation: 8C_90/2007 12.03.2008 E. A

Der 1971 geborene K.________ erlernte in seiner serbisch-montenegrinischen Heimat den Beruf eines Autospenglers/-Lackierers und reiste 1992 in die Schweiz ein. Ab 1998 war er als Maschinenbediener in der Q.________ AG tätig. Bereits ab 1999 traten lumbale Rückenschmerzen auf, die ab 21. Mai 2002 zu einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit führten. Am 10. Juli 2002 wurde eine Diskushernie L3/4 operiert. Es persistierten eine Lumbo-Femoralgie sowie Parästhesien am ventro-medialen Oberschenkel rechts. Vom 7. Juli 2003 bis 9. Januar 2004 absolvierte er in der Institution X.________ eine von der Arbeitslosenversicherung gewährte berufliche Eingliederungsmassnahme (Bericht vom 4. Dezember 2003). K.________ meldete sich am 10. März 2004 bei der IV-Stelle des Kantons Solothurn zum Leistungsbezug an. Diese holte unter anderem einen Bericht des den Versicherten behandelnden Neurologen Dr. med. J.________ vom 29. März 2004 ein und liess ihn - mangels freier Kapazität in der neurologischen Poliklinik - an der Klinik für Rheumatologie des Spitals Y.________ begutachten. Die Expertise datiert vom 9. November 2004. Gestützt auf dieses Gutachten eröffnete die IV-Stelle dem Versicherten, als Gesunder würde er ein jährliches Einkommen von Fr. 45'370.- erzielen, mit Behinderung betrage dieses Fr. 669.- mehr, also Fr. 46'039.-, weshalb er bei einem Invaliditätsgrad von 0 % keinen Leistungsanspruch habe (Verfügung vom 27. Januar 2005). Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Entscheid vom 9. Juni 2005).