Citation: 8C_3/2019 E. 4

Die Vorinstanz stellte fest, gestützt auf den Untersuchungsbericht des RAD-Arztes dipl. med. D.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Neurologie, vom 27. Juni 2016 bestehe eine Panikstörung (ICD-10 F41.01) mit Agoraphobie bei akzentuierten Persönlichkeitszügen mit abhängigen und histrionischen Zügen (ICD-10 Z73.1). Seiner Einschätzung einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Praktikantin in einer Kinderkrippe sowie einer 50%-igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit folgte die Vorinstanz jedoch nicht. In einer Gesamtwürdigung der Indikatoren gemäss BGE 141 V 281 erachtete sie die Beschwerdeführerin aus versicherungsrechtlicher Sicht als in ihrer Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt. Es bestünden mit Blick auf die Ausprägung der Befunde maximal mittelschwere Einschränkungen, die nur in wenigen Bereichen und nicht andauernd vorkommen würden. Mit Blick auf den Indikator Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder- resistenz seien noch weitere Therapieoptionen offen. Sie verfüge über gute und anhaltende zwischenmenschliche Beziehungen und sei auf der interaktionellen Ebene nicht eingeschränkt. Ebenso wenig sei sie in allen vergleichbaren Lebensbereichen gleichmässig eingeschränkt. Der behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesene Leidensdruck sei nicht allzu hoch. Sie besitze insgesamt hinreichend Ressourcen, um einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden sei somit nicht ausgewiesen.