Citation: 4A_623/2017 E. A

A.a. Die C.________ AG in Liquidation bezweckte den Handel mit Rohmaterialien. Sie wurde am 30. Oktober 2000 ins Handelsregister des Kantons Zug eingetragen. B.________ (Beklagter, Beschwerdegegner) war seit Ende 2008 einziger Verwaltungsrat der C.________ AG. Die A.________ Corporation mit Sitz in U.________ (Klägerin, Beschwerdeführerin), gehört zum weltweit tätigen D.________-Konzern, für den sie vor allem Roheisen beschafft. A.b. Am 7. November 2008 schlossen die Klägerin und die C.________ AG einen Vertrag über die Lieferung von 48'000 bis 50'000 Tonnen Roheisen ab. Nachdem die C.________ AG die gewünschte Menge Roheisen nicht geliefert hatte, reichte die Klägerin am 10. Juli 2009 beim Kantonsgericht Zug gegen die C.________ AG eine Klage ein, mit der sie wegen Verletzung des Liefervertrages Schadenersatz von rund USD 4 Mio. geltend machte. A.c. Am 23. Dezember 2009 verkaufte die C.________ AG, vertreten durch den Beklagten, per 30. November 2009 Betriebsteile an ihre Schwestergesellschaft E.________ GmbH. Mit diesem Vertrag wurden "im Sinne einer Singularsukzession" Aktiven und ausgewählte Passiven der C.________ AG an die E.________ GmbH übertragen bzw. von dieser übernommen. Der Kaufpreis wurde auf USD 1.00 festgelegt. In einem Schreiben vom 23. Dezember 2009 beurteilte die von der C.________ AG mit der Erstellung einer "Fairness Opinion" beauftragte F.________ AG den Verkaufpreis von einem US-Dollar "aus finanzieller Sicht als fair und angemessen". A.d. Mit Eingabe vom 29. April 2010 benachrichtigte die C.________ AG wegen Überschuldung den Konkursrichter, der daraufhin über die C.________ AG mit Verfügung vom 30. April 2010 den Konkurs eröffnete. In diesem Konkurs wurde die Klägerin mit einem Betrag von Fr. 4'430'036.-- (Schadenersatzforderung von Fr. 4'361'411.-- zuzüglich Parteientschädigung von Fr. 68'625.--) in der 3. Klasse kolloziert. Nachdem die Mehrheit der Gläubiger im Konkurs der C.________ AG auf die Geltendmachung von Rechtsansprüchen der Masse verzichtet hatte, trat das Konkursamt Zug mit Verfügung vom 25. März 2011 die Verantwortlichkeitsansprüche gegen die Gründer und Organe der C.________ AG gemäss Art. 260 SchKG an die Klägerin ab.