Citation: 5A_188/2008 25.09.2008 E. B

Gestützt auf den Leitschein des Vermittleramtes T.________ vom 11. März 2004 reichten L B.________, Mutter des verstorbenen K B.________ und Schwiegermutter von J.________, und C B.________, Bruder bzw. Schwager der beiden, mit Eingabe vom 11. Mai 2004 beim Kreisgericht P.________ gegen A.________ Klage ein. Sie beantragten, es sei festzustellen, dass A.________ ihre Persönlichkeit widerrechtlich verletzt habe, indem er in seinem Buch "Wie viel wert ist Rosmarie V.?" (an verschiedenen, einzeln bezeichneten Stellen) behauptet habe, L B.________ sei eine bösartige, hinterhältige, intrigante und herrschsüchtige alte Frau und C B.________ habe Rosmarie V., Ehefrau des verstorbenen Bruders K B.________ und nun seine, A.________s, Ehefrau, vergewaltigt, gedemütigt und erpresst und ihn persönlich mit dem Tod bedroht. Ausserdem sei A.________ zu verpflichten, L B.________ eine Genugtuung von Fr. 5'000.-- und C B.________ eine solche von Fr. 10'000.-- zu zahlen, ihm zu befehlen, den Vertrieb des Buches sofort einzustellen, und das Urteil auf dessen Kosten je einmal in den Tageszeitungen "Sarganserländer" und "Die Südostschweiz" zu publizieren. Am 21. November 2005 verstarb L B.________, worauf ihre Erben (d.h. ihre Nachkommen) antragsgemäss zum Prozess zugelassen wurden. Mit Entscheid vom 31. Oktober 2006 wies das Kreisgericht P.________ (3. Abteilung) die Klage ab und auferlegte die Gerichtskosten den Klägern, die ausserdem zur Zahlung einer Parteientschädigung an A.________ verpflichtet wurden. C B.________ erhob Berufung mit dem Rechtsbegehren, den Entscheid des Kreisgerichts aufzuheben, soweit er ihn betreffe, und seine Klagebegehren gutzuheissen. Die Erben von L B.________ zogen den kreisgerichtlichen Entscheid nicht weiter. Am 8. Januar 2008 stellte das Kantonsgericht St. Gallen (I. Zivilkammer) fest, dass A.________ die Persönlichkeit von C B.________ im geltend gemachten Sinn widerrechtlich verletzt habe. Gleichzeitig sprach es diesem eine Genugtuung von Fr. 10'000.-- zu, befahl A.________ unter Strafandrohung, den Vertrieb des Buches einzustellen, und ordnete an, dass das Urteil in der von ihm festgelegten Form in den Tageszeitungen "Sarganserländer" und "Die Südostschweiz" je einmal zu veröffentlichen sei. Die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens wurden im Umfang von Fr. 8'466.65 (2/3) A.________ und von Fr. 4'233.35 (1/3) C B.________ und den Erben von L B.________ und diejenigen des Berufungsverfahrens (Fr. 8'000.--) sowie die Kosten der angeordneten Urteilspublikation A.________ auferlegt.