Citation: 6B_642/2024 E. 1.2

1.2. Dem Beschwerdeführer ist kein Erfolg beschieden. Dieser legt nicht dar, dass er sich im Vorverfahren gegen die Verfahrenstrennung gewehrt hätte und solches ist auch nicht ersichtlich. Aus den Akten ergibt sich soweit erkennbar auch nicht, dass der Beschwerdeführer eine durch die Verfahrenstrennung bedingte Verletzung des Grundsatzes "fair trial" sowie des Gleichbehandlungsgebots bereits im Berufungsverfahren geltend gemacht hätte. Vielmehr anerkennt er in seiner Beschwerdeschrift selber, dass er die Verfahrenstrennung (offenbar mittels Rüge, die Rolle des Beschwerdeführers bei den Drogenimporten sei unklar) nur "indirekt" beanstandet habe. Damit vermag er jedoch nicht zu überzeugen. Die Eruierung der genauen Rolle eines Beschuldigten bildet stets Teil der Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts. Allein der Umstand, dass der Beschwerdeführer vor Vorinstanz um das Ausmass seines Tatbeitrags gestritten haben will (wobei er weder seine konkreten Vorbringen nennt noch eine Fundstelle zitiert), impliziert für sich alleine keine Kritik an einer vorgängigen Verfahrenstrennung. Indem er diese Rüge, deren Behandlung entsprechende tatsächliche Feststellungen der Vorinstanz zum Prozesssachverhalt bedurft hätte (Art. 105 Abs. 1 BGG), erst vor Bundesgericht vorträgt, schöpft er den kantonalen Instanzenzug (vgl. Art. 80 Abs. 1 BGG) nicht aus (vgl. Urteil 6B_381/2024 vom 13. Januar 2025 E. 3.2; 7B_689/2023 vom 26. August 2024 E. 3.1 mit Hinweisen). Darauf, und mithin auf seine Rüge der Verletzung von Art. 47 StGB sowie seines Anspruchs auf rechtliches Gehör kann damit nicht eingetreten werden.