Citation: 8C_214/2021 E. 5.2.2

5.2.2. Hinsichtlich des Behandlungs- und Eingliederungserfolgs erkannte die Vorinstanz zutreffend, dass eine stationäre oder teilstationäre Behandlung - trotz Zumutbarkeit und erfolgversprechender, fachpsychiatrisch begründeter Indikation - bisher nicht durchgeführt worden sei. Dies sei deshalb hervorzuheben, weil sich der Beschwerdeführer seit Juni 2014 mit bisher nur mässigem Erfolg bei med. pract. C.________ habe behandeln lassen. Diese verfüge zwar nicht über einen Facharzttitel für Psychiatrie. Trotzdem könne nicht auf eine nicht lege artis durchgeführte Therapie geschlossen werden. Folglich sei auch eine Therapieresistenz nicht erstellt. Daran ändere auch die subjektive Arbeitsunfähigkeitsüberzeugung des Beschwerdeführers nichts. Zwar wies das kantonale Gericht darauf hin, dass die mangelnde Kooperation des Beschwerdeführers beim Belastungstraining laut Dr. med. G.________ wohl überwiegend als krankheitsbedingt anzusehen sei. Doch zog die Vorinstanz ebenso in Betracht, dass der Beschwerdeführer nach gutachterlicher Einschätzung einen sekundären materiellen Krankheitsgewinn aus dem Scheitern von künftigen beruflichen Massnahmen ziehe. Zudem sei gemäss psychiatrischem Gutachten 3 mit Blick auf allfällige Komorbiditäten keine ressourcenhemmende Wechselwirkung zwischen der Persönlichkeitsstörung und dem depressiven Geschehen feststellbar.