Citation: 6B_217/2021 E. 6.2

6.2. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Gefährlichkeitsprognose der Vorinstanz zu Lasten des Beschwerdeführers ausfällt. In der Tat fällt das Geheimversteck bei der Gefährlichkeitsprognose stark zu Lasten des Beschwerdeführers ins Gewicht. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist es nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz annimmt, der Einbau des Geheimverstecks dürfte einen beträchtlichen Aufwand verursacht haben. Ebenso durfte die Vorinstanz annehmen, dass der Verwendungszweck illegaler Natur ist. Betrachtet man die erhebliche Kontamination mit verschiedenen Drogen, liegt dies gar auf der Hand, zumal kein anderer Zweck für das Geheimversteck ersichtlich ist. Dies spricht dafür, dass der Personenwagen auch in Zukunft für illegale Zwecke verwendet werden könnte. Die Vorinstanz betont zu Recht, es sei unwahrscheinlich, dass jemand den Aufwand zum Einbau eines ausgeklügelten Verstecks mit elektronischem Schliessmechanismus auf sich nimmt, ohne das Versteck danach zu benutzen. Angesichts der Gesamtumstände durfte die Vorinstanz auch zu Lasten des Beschwerdeführers würdigen, dass nach seinem Erwerb des Personenwagens verdächtig viele Kilometer gefahren wurden. Zudem war der Beschwerdeführer bei seiner Anhaltung selbst mit Kokain kontaminiert. Eine Zufallskontamination des Beschwerdeführers selbst ist zwar nicht ausgeschlossen. Dennoch drängt sich in der Gesamtwürdigung der Schluss auf, dass der Beschwerdeführer den Personenwagen bei einer Rückgabe für das Lagern oder den Transport von Drogen verwenden oder ihn einer Drittperson zu diesem Zweck zur Verfügung stellen würde. Die Vorinstanz weist zu Recht auf das erhebliche Volumen des Geheimverstecks von rund 270 Litern hin. Darin können beträchtliche Mengen an Betäubungsmitteln transportiert werden. Das Gefährdungspotential ist enorm, weshalb vom Personenwagen eine Gefährdung für die Gesundheit von Menschen und die öffentliche Ordnung ausgeht, die eine Einziehung rechtfertigt.