Citation: 4A_58/2009 14.04.2009 E. 1

1.1 Damit ein kantonaler Entscheid mit Beschwerde in Zivilsachen angefochten werden kann, muss der Instanzenzug im Kanton erschöpft sein (Art. 75 Abs. 1 BGG). Für Rügen, die mit der Beschwerde in Zivilsachen erhoben werden können, darf kein kantonales Rechtsmittel mehr offen stehen (BGE 134 III 524 E. 1.3 S. 527). Auf Rügen, die mit kantonaler Nichtigkeitsbeschwerde einer weiteren kantonalen Instanz hätten vorgetragen werden können, ist mangels Letztinstanzlichkeit nicht einzutreten. Der Beschwerdeführer hat sowohl den Beschluss des Handelsgerichts vom 5. Mai 2008 als auch den Beschluss des Kassationsgerichts vom 10. November 2008 beim Bundesgericht angefochten. Dies ist grundsätzlich zulässig und die Beschwerdefrist ist auch bezüglich des handelsgerichtlichen Entscheids gewahrt (Art. 100 Abs. 6 BGG). Soweit sich die Beschwerde gegen den Entscheid des Handelsgerichts vom 5. Mai 2008 richtet, beschränken sich die vorgebrachten Rügen auf die Verletzung des Fairnessgebots (Art. 29 Abs. 1 BV bzw. Art. 6 Ziff. 1 EMRK) sowie des Anspruchs auf unentgeltliche Rechtspflege (Art. 29 Abs. 3 BV) und auf Wahrung von Treu und Glauben (Art. 9 BV), mithin auf die Verletzung verfassungsmässiger Rechte. Für diese vom Beschwerdeführer mit Beschwerde in Zivilsachen erhobenen Rügen stand nach § 281 ZPO/ZH die Nichtigkeitsbeschwerde an das Kassationsgericht des Kantons Zürich offen (vgl. Frank/Sträuli/Messmer, Kommentar zur zürcherischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 1997, N. 16 ff. zu § 281 ZPO/ZH). Eine solche wurde vom Beschwerdeführer auch erhoben. Da der Beschwerdeführer vor Bundesgericht keine Rügegründe geltend macht, die dem Kassationsgericht nicht hätten vorgetragen werden können, fehlt es dem angefochtenen Entscheid des Handelsgerichts insoweit an der Letztinstanzlichkeit (Art. 75 Abs. 1 BGG). Auf die dagegen gerichtete Beschwerde kann nicht eingetreten werden. 1.2 Der Beschwerdeführer hatte gegen den Beschluss vom 20. März 2008, mit dem das Handelsgericht sein Begehren um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung abwies, kein Rechtsmittel ergriffen, sondern erst den Endentscheid vom 5. Mai 2008 angefochten. Dennoch richtet sich die Begründung der Beschwerde gegen die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege. Dies ist zulässig, da es sich beim Beschluss vom 20. März 2008 um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt und die Unterlassung der selbständigen Anfechtung eines solchen die Anfechtung eines darauf beruhenden Endentscheids nicht ausschliesst (Art. 93 Abs. 3 BGG).