Citation: 5D_284/2020 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer beanstandet die vorinstanzliche Kostenauflage unter anderem auch unter Hinweis auf die für "Verfahren um die unentgeltliche Rechtspflege" geltende Kostenfreiheit (Art. 119 Abs. 6 ZPO). Allerdings hat das Bundesgericht bereits entschieden, dass der in Art. 119 Abs. 6 ZPO statuierte Grundsatz der Kostenfreiheit nur für das Gesuchsverfahren gilt (BGE 137 III 470; bestätigt mit BGE 140 III 501 E. 4.3.2). Anhaltspunkte dafür, dass der Bundesgesetzgeber (auch) die kantonalen Rechtsmittelverfahren betreffend unentgeltliche Rechtspflege kostenlos habe ausgestalten wollen, seien nicht ersichtlich (BGE 137 III 470 E. 6.5). Inwiefern bezüglich der Frage nach der Geltung von Art. 119 Abs. 6 ZPO für die unentgeltliche Rechtspflege betreffende Erläuterungs- und Berichtigungsverfahren eine erhebliche Rechtsunsicherheit bestehen soll, ist weder dargetan noch ersichtlich, werden die Rechtsbehelfe Erläuterung und Berichtigung doch ebenfalls im 9. Titel der ZPO (Rechtsmittel) aufgeführt. Damit steht die Beschwerde in Zivilsachen nicht offen und ist nur die subsidiäre Verfassungsbeschwerde möglich, soweit deren Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind (vgl. Art. 113 BGG). Ob dies der Fall ist, kann mit Blick auf den Ausgang des Verfahrens offenbleiben (vgl. hinten E. 2).