Citation: K 57/01 06.06.2005 E. C

H.________ führt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit den folgenden Rechtsbegehren: Der angefochtene Entscheid sei aufzuheben; die Assura sei zur Übernahme der vollen Kosten von Behandlung und Aufenthalt im Salem-Spital so wie von diesem in Rechnung gestellt zu verpflichten; die Assura sei zu verpflichten, die Kosten für den Aufenthalt und die Pflege des Neugeborenen aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung voll zu entschädigen; eventualiter sei die Assura zu verpflichten, für Fälle wie den vorliegenden mit dem Salem-Spital und den anderen Leistungserbringern KVG-konforme Vergütungen auszuhandeln und bei Scheitern der Verhandlungen das Schiedsgericht anzurufen; subeventualiter sei die Assura zu verpflichten, ein Schiedsgerichtsverfahren gemäss Art. 89 Abs. 3 KVG mit dem Begehren einzuleiten, dass das Salem-Spital und die anderen Leistungserbringer ihre Forderung auf einen KVG-konformen Betrag zu reduzieren haben; subeventualiter sei die Assura zu verpflichten, bei der Kantonsregierung den Erlass eines behördlichen Tarifs zur Vergütung der hier geschuldeten Kosten zu beantragen. Die Assura beantragt Nichteintreten, eventualiter vollumfängliche Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt für Sozialversicherung, Kranken- und Unfallversicherung (seit 1. Januar 2004 im Bundesamt für Gesundheit; nachfolgend: Bundesamt) stellt den Antrag, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei in dem Sinne gutzuheissen, dass der vorinstanzliche Entscheid aufgehoben und die Sache an den Krankenversicherer zurückgewiesen wird, damit dieser zu seinen Lasten H.________ in einem Schiedsgerichtsverfahren vertritt.