Citation: 5A_679/2016 E. 8.2

8.2. Die Beschwerdeführerin widerspricht der Vorinstanz und erachtet den Sorgerechtsstreit als zulässigen Grund für eine ausserordentliche Kündigung gestützt auf Art. 27 Abs. 2 ZGB (1/42-45 Rz 160-171). Im Wesentlichen macht sie geltend, beim Vorbringen, erst nach der Kündigung vom 24. November 2012 sei klar gewesen, dass der Beschwerdegegner ihr nur noch schaden und sie wirtschaftlich ruinieren wolle, handle es um kein Novum, habe sie doch Entsprechendes bereits in der Klageantwort (BG KA S. 60 S. 217 Rz. 216) vorgetragen (1/44 f. Ziff. 169). Überdies sei die Unzumutbarkeit der Fortführung der Gesellschaft nicht erst im vorliegenden Prozess geltend gemacht worden: Die Kündigung sei am 24. November 2012 erfolgt; die Vereinbarung, mit der der Sorgerechtsstreit in den USA gütlich beigelegt worden sei, datiere vom 9. Januar 2013 und sei somit nach der Kündigung vom 24. November 2012 unterzeichnet worden. Dass darin keine Gründe für diesen Schritt erwähnt worden seien, schade nicht, zumal eine Kündigung nicht zu begründen sei (1/44 Ziff. 167). Die Vorinstanz habe sich auch nicht mit dem Vorhalt der Beschwerdeführerin auseinandergesetzt, die Ausschluss-Klausel habe lediglich dazu gedient, weitere aus dem Sorgerechtsstreit resultierende Haftpflicht- und Schadenersatzprozesse auszuschliessen (1/44 Ziff. 166).