Citation: 6B_587/2015 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt hinsichtlich des objektiven Tatverschuldens, der Beschwerdeführer sei rabiat und hemmungslos vorgegangen, indem er A.________ noch vor der Aufforderung zur Bezahlung mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen habe. Vor dem Überfall hätten er und Y.________ A.________ beobachtet und unter anderem Sturmhauben, die sie bei der Tatausführung übergezogen hatten, sowie Kabelbinder, eine Machete und ein Klappmesser beschafft. Der Tat sei insofern eine gewisse Planung vorangegangen, auch wenn sich diese im Nachhinein als unzulänglich herausgestellt habe. Insgesamt erweise sich das Vorgehen als brutal und rücksichtslos, wenn auch teilweise dilettantisch. Eine Einsatzstrafe von 36 Monaten erscheine angemessen. In subjektiver Hinsicht führt die Vorinstanz aus, der Beschwerdeführer habe hinsichtlich des Taterfolgs (Vermögensdisposition) vorsätzlich gehandelt. Sodann sei ein gewisses Mass an Gewaltanwendung von Anfang an zumindest in Kauf genommen worden. Der Beschwerdeführer habe aus finanziellen Motiven gehandelt und über die einzutreibende Forderung hinaus sich selbst im Umfang von mehreren zehntausend Franken bereichern wollen. Eine Strafreduktion sei mit Blick auf das subjektive Tatverschulden nicht angezeigt. Aufgrund des Umstands, dass es beim Versuch der räuberischen Erpressung geblieben ist, verringert die Vorinstanz die Strafe um sechs Monate. Die vier Vorstrafen des Beschwerdeführers berücksichtigt sie im Umfang von zwei Monaten straferhöhend. Schliesslich reduziert sie die Strafe aufgrund seines Geständnisses um acht Monate und spricht eine Freiheitsstrafe von 24 Monaten aus.