Citation: 6B_238/2013 E. 6.6.1

6.6.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, aus den Aussagen von N.________ gehe hervor, dass J.________, O.________ und P.________ die Zigarettengeschäfte nicht auf eigene Rechnung, sondern für die SCU getätigt hätten. Dies ergebe sich in Bezug auf J.________ auch aus einem Urteil der italienischen Justiz vom 11. September 2003. Darin werde festgehalten, dass J.________ zwar nur im Zigarettenschmuggel und insofern in atypischer Weise für die kriminelle Organisation tätig war. Die Verurteilung J.________s gemäss Art. 416bis CPI werde im zitierten Entscheid damit begründet, dass er den Schmuggel für die SCU im Rahmen von deren Organisation betrieben habe. Insbesondere werde aus dem genannten Entscheid ersichtlich, dass die Führung der SCU J.________ angewiesen habe, für sie im Zigarettenschmuggel tätig zu sein. Im ersten vorinstanzlichen Verfahren habe Q.________, ein bekennender Camorrist, in seiner Einvernahme vom 6. Mai 2009 den Zigarettenschmuggel als ureigenes Tätigkeitsgebiet der Camorra bezeichnet. M.________ habe am 6. Mai 2009 ausgesagt, dass der Camorrist Q.________ für die Camorra in die Verwaltung des Schmuggels involviert war. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe relevante Beweismittel erneut nicht oder unvollständig berücksichtigt, obschon sie im bundesgerichtlichen Rückweisungsentscheid explizit zu deren Prüfung angehalten worden sei. Entgegen den bundesgerichtlichen Anweisungen nenne die Vorinstanz kein einziges Beweismittel, welches die augenfälligen Indizien auf eine Beteiligung der kriminellen Organisationen am Zigarettengeschäft umstossen würde. Für die Feststellung der Vorinstanz, dass die italienischen Geschäftspartner der Beschuldigten ihre Geschäfte ausschliesslich auf eigene Rechnung tätigten, gebe es keine Beweise (Beschwerde S. 29 ff. Ziff. 2.2.3.2 ff.).