Citation: 8C_765/2014 E. 8.1

8.1. Mangels organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen ist eine Adäquanzprüfung erforderlich (BGE 138 V 248 E. 4 S. 250). Die Vorinstanz liess offen, ob sie nach der Praxis zu den psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) oder nach der Schleudertraumapraxis (BGE 134 V 109) vorzunehmen sei, da die Adäquanz auch nach der Letzteren zu verneinen sei. Der Unfall vom 14. August 2007 sei als mittelschwer im engeren Sinne zu qualifizieren. Von den Adäquanzkriterien seien, falls überhaupt, höchstens zwei - nämlich diejenigen der erheblichen Beschwerden und der erheblichen Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen - erfüllt, aber nicht besonders ausgeprägt; dies genüge nicht für die Adäquanzbejahung (vgl. SVR 2010 UV Nr. 25 S. 100 E. 4.5 [8C_897/2009]). Demach erübrigten sich weitere Abklärungen, sei es in Bezug auf den natürlichen Kausalzusammenhang und den Nachweis seines Wegfalls, sei es hinsichtlich einer möglichen psychogenen Entwicklung.