Citation: 8C_49/2017 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwog, es sei erstellt, dass der Beschwerdeführer schon vor dem gemeldeten Ereignis vom 24. Januar 2014 an Schmerzen im linken Arm gelitten habe. Im Jahr 1999 sei er bereits wegen einer linksseitigen Epikondylitis zweimal mit Steroid-Injektionen therapiert worden. Weiter habe der operierende Dr. med. B.________ in seinem Bericht an den Hausarzt med. pract. E.________, Praxis Dr. med. F.________, vom 28. August 2014 festgehalten, der Versicherte klage seit mehr als einem Jahr über zunehmende Schmerzen am linken Epikondylus radialis, wobei die Schmerzen in den letzten sechs Monaten intensiv zugenommen hätten. Ungewöhnlich sei, dass Dr. med. B.________ in diesem Zusammenhang kein Unfallereignis erwähnt habe, wenn der Versicherte die erhebliche Schmerzzunahme klar mit diesem verknüpfen könne. Sämtliche Ärzte berichteten sodann von erheblichen degenerativen Befunden am operierten Ellenbogen. Dr. med. B.________ selbst habe in seinem zweiten Operationsbericht vom 15. Januar 2015 festgehalten, er habe bei der ersten Operation degenerativ rupturierte Extensorensehnen angetroffen, ohne auf ein Unfallereignis Bezug zu nehmen. Erst im Bericht zuhanden des Beschwerdeführers vom 9. April 2015 habe er von einem unfallkausalen Symptomverlauf gesprochen, was widersprüchlich und nicht schlüssig sei. Bei einem durch einen Unfall erlittenen Sehnenriss und einem Verlust des Seitenbandes wäre wohl eher von einer sofortigen Beeinträchtigung auszugehen mit einer unmittelbar darauf folgenden Arbeitsunfähigkeit, was hier nicht der Fall gewesen sei. PD Dr. med. G.________, Facharzt für Chirurgie, Suva Versicherungsmedizin, habe dementsprechend in seiner Aktenbeurteilung vom 13. Juli 2015 ausführlich dargelegt, dass der intraoperativ vorgefundene partielle Abriss mit inkompletter Desinsertion der Extensorensehen am Epikondylus radialis und die Teilläsion des radialen Kollateralbandes mit dem krankhaften Zustand einer Tendinose am Epikondylus radialis durchaus mit einer Degeneration vereinbar seien. Seine Darlegungen stimmten mit denjenigen der Frau Dr. med. D.________ überein, die sich mit den Ausführungen des Dr. med. B.________ insoweit deckten, als dieser, ausser in seinem Bericht vom 9. April 2015, ebenfalls von degenerativen Befunden und langjährigen Schmerzen des Versicherten gesprochen habe. Bildgebend und während der Operation sei ebenfalls ein degeneratives Geschehen zutage getreten. Damit sei das beschriebene Ereignis vom 24. Januar 2014 nicht überwiegend wahrscheinlich kausal für die geklagten Ellbogenbeschwerden, weshalb keine Leistungspflicht der Suva bestehe.