Citation: 5A_228/2009 08.07.2009 E. A

A.a Am 27. Juni 2006 reichte X.________ beim Amtsstatthalteramt A.________ gegen Z.________, der gegen ihn Geldansprüche aus einem Arbeitsverhältnis erhebt, Anzeige wegen Drohung und allfälliger weiterer Delikte ein. Z.________ wurde in Untersuchungshaft genommen und erklärte anlässlich seiner polizeilichen Befragung vom 29. Juni 2006 unter anderem, X.________ habe ihm für den Fall, dass er dessen Bruder töte, Fr. 70'000.-- angeboten. Durch Strafverfügung vom 19. Oktober 2006 verurteilte ihn das Amtsstatthalteramt A.________ wegen Drohung und versuchter Nötigung zu einer Busse von Fr. 400.--. Aufgrund der Aussagen von Z.________ wurde durch das Amtsstatthalteramt B.________ gegen X.________ ein Strafverfahren wegen Verdachts der Anstiftung zu einer strafbaren Handlung gegen Leib und Leben eröffnet. Dieses Verfahren wurde mit Entscheid vom 3. April 2007 eingestellt. Ausserdem stellte das Amtsstatthalteramt A.________ mit Entscheid vom 11. Oktober 2007 seinerseits das gegen Z.________ wegen falscher Anschuldigung und Irreführung der Rechtspflege angehobene Verfahren ein. A.b Z.________ hatte eine Reihe von an X.________ gerichteten, zum Teil auch bei den Strafverfolgungsbehörden erhobenen Vorwürfen in einem vom 7. Februar 2006 datierten Brief zusammengefasst, den er X.________ in der Folge an dessen Arbeitsort gesandt hatte. Das Schreiben trägt den Eingangsstempel "26. Feb. 2007".