Citation: 8C_305/2010 25.08.2010 E. 5

Der Beschwerdeführer macht geltend, dass sein Einkommen trotz 18-jähriger Berufserfahrung um 26 % tiefer gewesen sei als der entsprechende Tabellenlohn (Gartenbau), wobei zum Vergleich Anforderungsniveau 3 herangezogen wurde. Es erscheint zunächst fraglich, ob der vergleichsweise Beizug von Anforderungsniveau 3 des statistischen Durchschnittslohns gerechtfertigt ist, zumal dabei Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt wären (vgl. etwa Bundesamt für Statistik, Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2006, S. 25), während aus dem Bericht des arbeitsmedizinischen Zentrums X.________ vom 4. Dezember 2007, auf welchen sich der Beschwerdeführer beruft, hervorgeht und unbestritten ist, dass er als Gärtner in Hilfsfunktion gearbeitet hat und über keine entsprechende Berufslehre verfügt. Auch wenn er sich dabei Berufskenntnisse angeeignet haben mag, kann er sich nicht über besondere Funktionen (etwa als Vorarbeiter) ausweisen, welche die mangelnde Ausbildung allenfalls zu kompensieren vermöchten. Die Frage kann jedoch offengelassen werden. Entscheidwesentlich ist, dass auf invaliditätsfremde Gesichtspunkte zurückzuführende Lohneinbussen entweder überhaupt nicht oder aber bei beiden Vergleichseinkommen gleichmässig zu berücksichtigen sind. Worin solche Gründe für das nach Ansicht des Beschwerdeführers um 26 % zu tiefe Valideneinkommen bestehen, wird nicht dargelegt. Die Vorinstanz hat im Rahmen des Invalideneinkommens einen grosszügigen (wenn auch nicht in rechtsfehlerhafter Ermessensausübung vorgenommenen) Abzug vom Tabellenlohn in der Höhe von 20 % gewährt. Dabei war der leidensbedingten Einschränkung, die sich aus der Leistungseinbusse wegen der Behinderung beim Einsatz der rechten Hand ergibt, bereits beim zumutbaren Pensum Rechnung getragen worden, welches auf 75 % festgelegt wurde (vgl. BGE 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481; 126 V 75 E. 5b S. 79 f.). Dass es dem Beschwerdeführer aus invaliditätsfremden Gründen nicht möglich ist, ein Durchschnittseinkommen zu erzielen, hat die Vorinstanz demnach mit einer Reduktion des Tabellenlohnes auf Seiten des Invalideneinkommens berücksichtigt. Damit bleibt für eine Parallelisierung im Sinne der dargelegten Rechtsprechung durch Heraufsetzung des effektiv erzielten (Validen-) Einkommens von vornherein kein Raum, können doch, entsprechend dem Ziel der Parallelisierung, dieselben invaliditätsfremden Gründe nicht doppelt berücksichtigt werden (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.3 S. 302; 135 V 58 E. 3.4.3 S. 62; 134 V 322 E. 5.2 in fine S. 328 und E. 6.2 in fine S. 330). Sofern der Beschwerdeführer aus invaliditätsfremden Gründen im Vergleich mit dem statistischen Durchschnittslohn im Gartenbau deutlich zu wenig verdienen konnte, so wurde dieser Umstand bei der Invaliditätsbemessung hinreichend damit berücksichtigt, dass ihm auch auf Seiten des Invalideneinkommens ein Abzug vom Tabellenlohn gewährt wurde.