Citation: 8C_600/2023 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer bemängelt, dass das kantonale Gericht einzig aufgrund seiner Äusserung im beruflichen Eingliederungsverfahren, wonach er aufgrund seiner Sehbehinderung verschiedene Aufgaben delegieren müsse, zum Schluss komme, die Voraussetzungen für eine Beitragsgewährung seien nicht erfüllt. Er ist der Auffassung, diese Sichtweise lasse sich bei einer detaillierten Prüfung der im kantonalen Beschwerdeverfahren geschilderten Hilfestellungen nicht halten. Auch wenn beispielsweise das Scannen von Dokumenten eine klassische Sekretariatsarbeit darstelle, würden Vorinstanz und Verwaltung verkennen, dass sämtliche Dokumente nur deshalb eingescannt werden müssten, damit er sie am Computer anschauen bzw. sich vorlesen lassen könne. Eine solch umfassende digitale Dokumentenerfassung sei früher nicht nötig gewesen und auch nicht geschäftsüblich, sondern einzig aufgrund der zunehmenden Sehbehinderung erforderlich. Die Sekretärin übernehme damit keine Arbeit für ihn, sondern ermögliche es ihm einzig, mit geeigneter Software Kenntnis von den Dokumenten nehmen zu können. Entgegen der Meinung der Vorinstanz handle es sich daher sehr wohl um den Ersatz seiner Sehkraft. Dasselbe gelte für die Ablage der elektronischen Dokumente, welche er mit uneingeschränktem Sehvermögen problemlos allein erledigen könnte. Überdies gehe er zusammen mit seiner Assistentin den gesamten Posteingang durch, weil ihn die Sichtung der eingegangenen Unterlagen allein zu sehr ermüden würde. Wegen der Sehbehinderung müsse seine Sekretärin die Dokumente aus zentralen Ordnerstrukturen suchen und ihm aufschlagen, weil er sie nicht selber finde. Zusätzliche Unterstützung benötige er, wenn er verschiedene Offerten, Rechnungen oder Verträge miteinander vergleichen müsse. Sämtliche erwähnten Aufgaben der Assistentin würden einzig wegen seiner Sehbehinderung zusätzlich anfallen.