Citation: 4A_235/2020 E. 7.3

7.3. In Bezug auf den mit Rechtsbegehren Ziffer 1 beantragten Hinweis, dass die Preise der Tickets unter oder über dem ursprünglichen Kaufpreis liegen können (vierter Spiegelstrich), stützt sich die Beschwerdeführerin einmal mehr vergeblich auf ihre Behauptung, der Durchschnittsadressat erkenne nicht, dass er es mit einer Wiederverkaufsplattform zu tun habe, sondern glaube fälschlicherweise, er befinde sich auf der Webseite des offiziellen Ticketverkäufers. Die entsprechenden Vorbringen haben sich als unbegründet erwiesen. Das darauf gestützte Vorbringen, es bestehe eine Aufklärungspflicht hinsichtlich des Preises anderer Verkäufer, stösst damit ins Leere. Es erübrigt sich demnach, auf die Vorbringen in der Beschwerde zur vorinstanzlichen Eventualbegründung einzugehen, wonach auf der Webseite der Beschwerdegegnerin ohnehin ein entsprechender Hinweis hinsichtlich der Preise erfolgt sei. Der Vorwurf, die Vorinstanz habe Art. 2 und Art. 3 Abs. 1 lit. b UWG verletzt, ist auch in dieser Hinsicht unbegründet.