Citation: 1C_105/2025 E. 4

Die Beschwerde gegen andere selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide ist gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG zulässig, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b). Der Beschwerdegegner darf mit der Ausführung des Bauvorhabens erst beginnen, wenn die noch erforderlichen Genehmigungen erteilt worden sind (vgl. BGE 150 II 566 E. 2.7.2). Somit droht entgegen der Beschwerdeführerin zurzeit noch kein unmittelbarer Eingriff in die Bausubstanz. In die nachträglichen Bewilligungsverfahren ist die Beschwerdeführerin miteinzubeziehen (Urteil 1C_421/2024 vom 17. Januar 2025 E. 1.5 mit Hinweis); dem entspricht auch die Rechtsprechung der Vorinstanz (vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts Aargau WBE.2024.31 vom 14. August 2024 E. II.2.3.2). Die von der Beschwerdeführerin thematisierte Praxisänderung hat also bereits stattgefunden. Folglich ist ein nicht wieder gutzumachender Nachteil zu verneinen. Ein solcher resultiert auch nicht aus der gerügten Verletzung des Koordinationsgebots (zit. Urteil 1C_421/2024 E. 1.5 mit Hinweis). Dass mit einem sofortigen Endentscheid ein bedeutender Zeit- oder Kostenaufwand für ein weitläufiges Beweisverfahren erspart bliebe, ist weder dargetan noch ersichtlich, zumal der betreffende Aufwand deutlich überdurchschnittlich sein müsste (zit. Urteil 1C_421/2024 E. 1.5 mit Hinweis).