Citation: 1P.1/2004 02.06.2004 E. 5

5.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, nach Ansicht des Obergerichtes habe er sich mit dem Begehren um gerichtliche Beurteilung der Kostenfolgen widersprüchlich verhalten. Diese Auffassung stütze sich auf willkürliche Feststellungen und sei deshalb ihrerseits willkürlich. 5.2 Die Rüge ist unbegründet. Hat das Obergericht nach dem Gesagten ohne Willkür angenommen, der Beschwerdeführer habe ein zivilrechtlich vorwerfbares Verhalten anerkannt, ist es nicht offensichtlich unhaltbar, wenn es zum Schluss gekommen ist, er habe sich mit dem Begehren um gerichtliche Beurteilung der Kostenfolgen widersprüchlich verhalten. Wer in der Sache die gesetzlichen Voraussetzungen für die Kostenauflage anerkennt und die Kostenpflicht gleichwohl bestreitet, handelt in der Tat widersprüchlich. Art. 9 BV ist auch im vorliegenden Punkt nicht verletzt.