Citation: 6B_876/2021 E. 4

Der Beschwerdeführer macht in seinen zwei Beschwerdeeingaben verschiedene, insbesondere finanzielle Nachteile geltend, die ihm aus dem beanzeigten Verhalten entstanden sein sollen. Ob diese Ausführungen den Begründungsanforderungen an die Legitimation im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG genügen, kann offen bleiben, da sich die Eingaben jedenfalls in der Sache als unzureichend begründet erweisen. Selbst unter Anwendung des bei Laienbeschwerden praxisgemäss grosszügigen Massstabs an die formellen Anforderungen einer Beschwerde in Strafsachen ergibt sich aus den Eingaben nicht, inwieweit der vorinstanzliche Entscheid gegen Bundesrecht verstossen soll. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Erwägungen der Vorinstanz nicht sachgerecht auseinander, sondern wiederholt grösstenteils seine von der Vorinstanz im kantonalen Beschwerdeverfahren verworfenen Einwendungen. So betont er erneut, die Beschwerdegegnerin 2 hätte bei der Polizei eine Anzeige erstatten oder die Nachbarn verständigen können, um sich von der vom Ehemann ausgehenden Gefahr zu befreien, anstelle die Unwahrheit gegenüber diesem zu sagen. Auf die Ausführungen der Vorinstanz, wonach eine Anzeige bei der Polizei oder Benachrichtigung der Nachbarn als milderes Mittel ausser Betracht falle, da der Ehemann die Kontrolle über das Mobiltelefon der Beschwerdegegnerin 2 gehabt habe und pausenlos um sie herum gewesen sei, sie mithin in ihrer Freiheit stark eingeschränkt und überwacht habe (angefochtener Entscheid E. 4.c.bb S. 10 f.), geht er dabei nicht ein. Wenn der Beschwerdeführer vorbringt, die Beschwerdegegnerin 2 hätte sich um entsprechende Hilfe bemühen können, als der Ehemann bei der Arbeit gewesen sei, weicht er überdies ohne Begründung vom festgestellten Sachverhalt ab, gemäss dem der Ehemann mehrheitlich gerade keiner Erwerbstätigkeit nachgegangen sei (angefochtener Entscheid E. 4.c.bb S. 10). Soweit der Beschwerdeführer im Übrigen die von ihm durch die Verleumdung erlittenen persönlichen und finanziellen Nachteile beschreibt, legt er nicht dar, welche massgeblichen Schlüsse er daraus zieht, und befasst er sich nicht mit der vorinstanzlichen Erwägung, wonach allfällige solche Nachteile für die rechtliche Würdigung ohne Belang seien (angefochtener Entscheid E. 4.c.cc S. 11). Die Rügen des Beschwerdeführers gehen damit insgesamt nicht über eine pauschale (appellatorische) Kritik am angefochtenen Entscheid hinaus und genügen den Begründungsanforderungen offensichtlich nicht. Ebenso unzureichend begründet sind ferner die in der Beschwerde erneut gestellten Anträge des Beschwerdeführers, es sei gegen die Beschwerdegegnerin 2 ein lebenslanges Annäherungsverbot zu verhängen und es seien ihm die finanziellen Nachteile auszugleichen. Der Beschwerdeführer setzt sich mit der Begründung der Vorinstanz, welche auf die genannten Anträge wegen verspäteten Vorbringens und mehrheitlich fehlenden Zusammenhangs zum Strafverfahren nicht eintritt (angefochtener Entscheid E. 5 S. 11), nicht auseinander und er zeigt nicht auf, weshalb der vorinstanzliche Entscheid in diesem Punkt gegen Bundesrecht verstossen würde.