Citation: 5P.284/2003 16.10.2003 E. 1

Sinngemäss als willkürlich rügt die Beschwerdeführerin den Umstand, dass im Rubrum des angefochtenen Entscheides einzig der Staat Zürich als Partei aufgeführt und diesem im Dispositiv für die ganze Steuerforderung Rechtsöffnung gewährt worden sei. 1.1 Wie die Beschwerdeführerin richtig ausführt, ist die dem Rechtsöffnungsbegehren zu Grunde liegende, vom Gemeindesteueramt Benken ausgefertigte Schlussrechnung für die "Staats- und Gemeindesteuern 2000" (streng genommen: Staats-, Gemeinde- und Kirchensteuern) gestellt worden; entsprechend sind denn auch das Rechtsöffnungsgesuch und der Rekurs ans Obergericht gemeinsam vom Staat Zürich und der Politischen Gemeinde Benken, beide vertreten durch das Gemeindesteueramt Benken, gestellt bzw. erhoben worden. Insoweit ist die Bezeichnung der Gläubigerschaft im Rubrum des angefochtenen Entscheides falsch, und entsprechend ist es auch das Dispositiv, in dessen Ziff. 1 (logischerweise der gemäss Rubrum einzigen Gläubigerin) die Rechtsöffnung erteilt wird. 1.2 Da die Erwägungen des angefochtenen Entscheides explizit von Staats- und Gemeindesteuern sprechen, liegt nicht etwa ein Fehler in der Willensbildung und damit ein materieller Fehlentscheid, sondern ein offensichtliches redaktionelles Versehen vor, das sich berichtigen lässt. Kennt das anwendbare kantonale Zivilprozessrecht die Möglichkeit der Berichtigung und gibt sie der betroffenen Verfahrenspartei einen eigentlichen Anspruch darauf, was vorliegend der Fall ist (vgl. § 251 i.V.m. § 252 Abs. 3 ZPO/TG; vgl. sodann Merz, Die Praxis zur thurgauischen Zivilprozessordnung, Bern 2000, N. 1 zu § 251, N. 1 zu § 252), muss wegen der relativen Subsidiarität der staatsrechtlichen Beschwerde zuerst dieser kantonale Rechtsbehelf ergriffen werden bzw. worden sein (Entscheid 5P.428/2001 vom 10. Juli 2003, E. 3.4.2 m.w.H.). Auf die Rüge ist demnach nicht einzutreten.