Citation: 5A_919/2022 E. 2.2

2.2. Im Zusammenhang mit der Feststellung des entscheidwesentlichen Sachverhalts wirft der Beschwerdeführer dem Kantonsgericht sodann vor, in Willkür (Art. 9 BV) verfallen zu sein. Der Erbenvertreter sei nur berechtigt, ihm die Nutzung des Grundstücks in V.________ zu entziehen, wenn die Interessen des Nachlasses gefährdet seien. Dass dies der Fall sei, habe der Erbenvertreter darzutun. Die von diesem erhobenen Vorwürfe habe der Beschwerdeführer indes bestritten und sie seien nicht nachgewiesen worden. Dennoch und obgleich das kantonale Verfahren vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht werde, habe das Kantonsgericht keine Abklärungen vorgenommen und die Behauptungen des Erbenvertreters ohne weiteres als wahr unterstellt. In der Folge geht der Beschwerdeführer auf einzelne der ihm gegenüber erhobenen Vorwürfe ein und legt dar, weshalb diese seinem Dafürhalten nach nicht zutreffen. Insbesondere seien verschiedene der Beanstandungen allzu unspezifisch und es sei ihm, dem Beschwerdeführer, nicht möglich, deren Nichtzutreffen zu beweisen.