Citation: 9C_549/2020 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hat der polydisziplinären BEGAZ-Expertise vom 5. Februar 2018 Beweiskraft beigemessen. Sie hat erwogen, gestützt darauf könne jedoch nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf eine seit 1. Januar 2003 unverändert bestehende 50%ige Arbeitsunfähigkeit in behinderungsangepasster Tätigkeit geschlossen werden. Laut Gutachten sei der Beginn der Arbeitsunfähigkeit "arbiträr" ab Januar 2003 anzunehmen. Die Verwendung dieses Begriffs deute auf die von den Gutachtern selber festgestellten Unsicherheiten und Unklarheiten betreffend den Verlauf der Arbeitsfähigkeit hin. Mit "arbiträr" sei wohl auch ein Mittelweg zwischen den verschiedenen, im Laufe der Zeit erstellten Beurteilungen gewählt worden, welche teils von einer höheren, teils von einer tieferen Einschränkung ausgegangen seien. Demgegenüber enthalte die BEGAZ-Expertise keine konkreten Indizien, welche (rückwirkend) Zweifel an der durch die Klinik D.________ vorgenommenen Einschätzung wecken könnten (vgl. Gutachten vom 23. April 2014), wonach dem Beschwerdeführer eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit ab Januar 2003 zu 85 % zumutbar sei. Ab Juni 2015 sei die Verschlechterung des Gesundheitszustands anhand der im Magnetic resonance imaging (nachfolgend: MRI) vom 22. Juni 2015 ersichtlichen erheblichen degenerativen Veränderungen der Halswirbelsäule (nachfolgend: HWS) erstellt und die Anspruchsvoraussetzungen (vgl. Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG) für die halbe Invalidenrente erfüllt. Nachdem der Beschwerdeführer bis zum Abschluss des Aufbautrainings bei der E._______, am 24. November 2015 IV-Taggelder bezogen habe (vgl. Art. 29 Abs. 2 und 3 IVG), bestehe der Rentenanspruch ab 1. November 2015.