Citation: 5A_443/2024 E. B

Mit Klage vom 14. November 2018 beantragten B.________ und C.________ beim Bezirksgericht Rheinfelden, Präsidium des Zivilgerichts, A.________ sei zu verpflichten, die zu nahe an der Grenze ihres Grundstücks gepflanzte Schwarzföhre zu entfernen. Zudem beantragten sie den Rückschnitt von bestimmten weiteren Bäumen und Sträuchern entlang der Grundstücksgrenze sowie die Anordnung von Vollstreckungsmassnahmen. Mit Urteil vom 18. Februar 2022 verpflichtete der Präsident des Bezirksgerichts A.________, die Schwarzföhre auf seinem Grundstück 45 Tage nach Rechtskraft des Urteils zu fällen, drohte ihm für den Fall der Nichterfüllung eine Ordnungsbusse an und berechtigte B.________ und C.________ für diesen Fall zur Ersatzvornahme. Im Übrigen wurde das Verfahren durch Teilvergleich abgeschrieben. Die dagegen erhobene Berufung von A.________ hiess das Obergericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 3. Juni 2024 (eröffnet am 5. Juni 2024) bezüglich einer Modalität der Ersatzvornahme gut und wies sie im Übrigen ab.