Citation: 8C_633/2017 E. 4.3.2

4.3.2. Nebst Physiotherapie verordnete Dr. med. G.________ wegen der während des Aufenthalts in der Klinik F.________ diagnostizierten Angststörung mit depressiven Episoden anfangs 2013 eine psychiatrische Begleitbehandlung. Zur stationären Behandlung des chronischen generalisierten Schmerzsyndroms mit schwerer Anpassungs- und Schmerzverarbeitungsstörung sowie Ängsten und depressiver Verstimmung nahm der Beschwerdeführer zwischen 21. August und 18. September 2013 am interdisziplinären Schmerzprogramm der Klinik J.________ teil. Dr. med. K.________ empfahl darüber hinaus zur psychischen Stabilisierung die Weiterbehandlung im Rahmen einer psychiatrischen Tagesklinik. Die Tagesklinik der Klinik F.________, an welche der Hausarzt den Versicherten sodann zwecks intensiver Weiterbehandlung der psychischen Beschwerden überweisen wollte, lehnte die Behandlungsübernahme gemäss Bericht vom 28. Januar 2014 ab. Laut Dr. med. L.________, Fachärztin FMH für Psychiatrie, wies der Beschwerdeführer angesichts seines chronischen generalisierten Schmerzsyndroms mit Ängsten und Verstimmungen zu grosse psychische Defizite auf, um an einer tagesklinischen Behandlung teilzunehmen. Die ab Februar 2014 behandelnde Psychiaterin Dr. med. M.________ erstattete den von der Beschwerdegegnerin im März 2014 einverlangten Bericht am 7. August 2015 und attestierte dem Versicherten ab der stationären Behandlung der Legionellensepsis eine volle Arbeitsunfähigkeit wegen einer mittelgradigen bis schweren, langanhaltenden depressiven Episode mit somatischem Syndrom. Wie bereits in den Austrittsberichten der Klinik F.________ und der Klinik J.________ festgehalten, gingen auch die Psychiater der Klinik H.________ aufgrund der während der einmonatigen stationären Behandlung erhobenen Befunde von fast identischen Diagnosen (schwere depressive Episode mit somatischen Symptomen sowie Anpassungsstörung) aus.