Citation: 1C_121/2020 E. 4.1

4.1. Am 1. April 1976 trat das Planungs- und Baugesetz des Kantons Zürich vom 7. September 1975 (PBG/ZH; LS 700.1) in Kraft. Das PBG/ZH macht in §§ 45 ff. Vorgaben für die von den Gemeinden zu erlassende Bau- und Zonenordnung. § 49 Abs. 2 lit. a PBG/ZH gestattet den Gemeinden, für die Bauzone die zulässige Ausnutzung zu regeln. Mit der Bau- und Zonenordnung vom 23. Oktober 1991 hat die Stadt Zürich ihr Gebiet - so auch das Quartier "Rütihof" - in verschiedene Zonen eingeteilt und für verschiedene Kategorien von Bauzonen die maximal zulässige Ausnützung festgelegt. Die Bau- und Zonenordnung trat am 2. September 2000 in Kraft und wurde seither mehrfach geändert. Der Quartierplan Nr. 458 "Rütihof" wurde bereits am 11. Juni 1975 und damit noch vor dem Inkrafttreten des PBG/ZH und der kommunalen Bau- und Zonenordnung festgesetzt. Das Quartierplanverfahren wurde im PBG/ZH in den §§ 123 ff. neu geregelt. Demnach handelt es sich beim Quartierplan um ein planungsrechtliches Instrument, welches die Überführung von Rohbauland in fertiges Bauland ermöglicht. Der Quartierplan verbindet Massnahmen der Landumlegung und der Erschliessung und bezweckt die Einteilung des Quartierplangebiets in Grundstücke, auf denen eine zonengemässe Überbauung möglich ist, die Planung der Feinerschliessung sowie den Bau der geplanten Anlagen der Feinerschliessung (vgl. § 126 Abs. 1 PBG/ZH; CHRISTOPH FRITZSCHE/PETER BÖSCH/THOMAS WIPF/DANIEL KUNZ, Zürcher Planungs- und Baurecht, Band 1, 6. Aufl. 2019, S. 239).