Citation: 5D_56/2020 E. 4

Die Beschwerde besteht grösstenteils in appellatorischen Ausführungen zu angeblichen Misständen in der Kirche, namentlich auch in personeller Hinsicht, wobei über weite Strecken nur schwer nachvollziehbar ist, worin sie genau bestehen sollen, und ferner zu früherem und aktuellem Verhalten der Kirche ihm gegenüber. An verfassungsmässigen Rechten wird Art. 6 EMRK (S. 4, 6 und 13) sowie Art. 13 EMRK (S. 8) erwähnt; allerdings lässt sich aus den Ausführungen nicht erschliessen, worin die Verletzung bestehen soll. Einigermassen nachvollziehbar im Zusammenhang mit verfassungsmässigen Rechten sind einzig die Ausführungen zu einer angeblichen Verletzung von Art. 10 EMRK, indem der Beschwerdegegnerin unterstellt wird, seine Kritik in verborgener Weise bzw. in Andeutungen zu diskreditieren, indem sie wegschaue und es an Dialogbereitschaft vermissen lasse. Letztlich möchte der Beschwerdeführer damit sinngemäss die Meinungsäusserungsfreiheit als Rechtfertigungsgrund für die Besitzesstörung - dass eine solche vorliegt, stellt der Beschwerdeführer nicht in Frage und ist deshalb auch nicht näher zu erörtern - anführen. Dazu müsste er sich aber mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides, welche einen rechtfertigenden Notstand verneinen, im Einzelnen auseinandersetzen. Im Übrigen hat sich auch die Ausübung von Grundrechten im Rahmen der Rechtsordnung abzuspielen; die Grundrechtsausübung macht Zivilrechtsverletzungen nicht per se zulässig (vgl. z.B. BGE 120 II 225 E. 3b 227 betreffend persönlichkeitsverletzende Meinungsäusserung).