Citation: 8C_446/2013 E. 4.4.1

4.4.1. Das kantonale Gericht hat mit nicht zu beanstandender Begründung erwogen, dass die Verkehrsunfälle vom 25. November 2005 und 6. April 2009, ausgehend vom allein massgeblichen augenfälligen Geschehensablauf her betrachtet (vgl. dazu BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126), als mittelschwere, an der Grenze zum Bereich der leichten Unfälle liegende Ereignisse einzustufen sind. Hinsichtlich des Verkehrsunfalles vom 27. Dezember 2010 ist jedoch aufgrund des vorinstanzlich festgestellten und nicht bestrittenen Sachverhalts von einem unerheblichen Geschehen auszugehen: Die Versicherte kam ihren Angaben gemäss in ihrem Heimatland mit dem von ihr gelenkten Auto auf verschneiter Strasse von der Fahrbahn ab, das rechtsseitig einen Lattenzaun und ein Gebüsch streifte und in einem Graben zum Stillstand kam; die am Fahrzeug dokumentierten Beschädigungen auf der rechten Seite (vgl. Bericht des Expertenbüros F.________, vom 31. Januar 2011) sowie die vom kantonalen Gericht zitierten ärztlichen Dokumente (worunter auch die radiologischen Aufnahmen der bosnischen Ärzte) belegen keine derart heftige Kollision, dass ein mittelschwerer Unfall angenommen werden könnte (vgl. zur Kasuistik hinsichtlich anzunehmender leichter Verkehrsunfälle: SVR 2010 UV Nr. 10 S. 40, 8C_626/2009 E. 4.2.2 mit Hinweisen), weshalb der adäquate Kausalzusammenhang mit den geltend gemachten Beschwerden ohne Prüfung der unfallbezogenen Kriterien von vornherein zu verneinen ist. Aufgrund der gesonderten Adäquanzbeurteilung ist damit nur in Bezug auf die Unfälle vom 25. November 2005 und 6. April 2009 und deren Folgen zu prüfen, ob die Vorinstanz die einzelnen Kriterien zutreffend gewürdigt und den adäquaten Kausalzusammenhang zu Recht verneint hat.