Citation: 7B.45/2000 06.03.2000 E. 3

3.- Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 112 SchKG und darüber hinaus eine solche mit Bezug auf seine Persönlichkeitsrechte, worauf das Obergericht nicht eingegangen sei. Folgende Vermerke in der Pfändungsurkunde seien unverhältnismässig und persönlichkeitsverletzend: dass die Liegenschaft im Alleineigentum der Ehefrau stehe; die Abklärungen bei den Steuerbehörden hätten ergeben, dass keine Zahlen über Einkünfte vorlägen (der Schuldner sei eingeschätzt worden); und die Steuerbehörden von Zürich (Geschäftssitz des Schuldners) hätten angeblich seit 1994 keine brauchbaren Steuerzahlen des Schuldners. Die Vorinstanz ist darauf wie auch auf den Antrag, die Pfändungsurkunde zu widerrufen und durch eine neue zu ersetzen, nicht eingetreten, weil diese Begehren keinen den Fortgang des Verfahrens bestimmenden praktischen Verfahrenszweck verfolgen würden. Dem Betreibungsamt ist anheim gestellt, aber nicht vorgeschrieben, in der Pfändungsurkunde gemäss Art. 115 Abs. 1 SchKG Angaben über die Verdienst- und Familienverhältnisse des Schuldners zu machen. Derartige Fragen kann jedoch das Bundesgericht bei der Beurteilung einer Beschwerde im Sinne von Art. 78 ff. OG indessen nicht überprüfen (BGE 107 III 78 E. 4 S. 82); denn dabei handelt es sich um Ermessensentscheide. Eingreifen kann das Bundesgericht einzig im Falle einer Bundesrechtsverletzung. Nicht rechtsgenüglich begründet (Art. 79 Abs. 1 OG) wird indessen die Ansicht des Beschwerdeführers, die Ausführungen des Betreibungsamtes "zur Liegenschaft der Ehefrau sowie zur Frage des Stands" würden sich nicht rechtfertigen. Es wird nicht ansatzweise dargetan, gegen welche Gesetzesbestimmung das Betreibungsamt verstossen haben soll, indem es in der Pfändungsurkunde vermerkt hat, die Liegenschaft sei seit dem 21. Januar 1998 im Alleineigentum der Ehefrau des Schuldners. Weiter rügt der Beschwerdeführer, mit Bezug auf den Vermerk über seine Steuersituation hätte es genügt, dass sich aus der Einkommensdeklaration keine Hinweise auf weitere Einkünfte des Schuldners ergeben würden. Auch in diesem Punkt vermag der Beschwerdeführer mit dem blossen Hinweis, das Betreibungsamt sei über den zulässigen Zweck hinaus geschossen, keine Bundesrechtsverletzung darzutun. Und das Gleiche gilt für den Einwand, das Amt hätte den Beschwerdeführer vor Abfassung des Textes anhören müssen. Damit kann auch der Eventualantrag auf Berichtigung der Bemerkungen und Hinweise in der Pfändungsurkunde nicht gehört werden.