Citation: 2C_830/2019 E. 5

Die Beschwerdeführer machen geltend, der für die Pauschalbesteuerung massgebliche Aufwand sei vorliegend in einem "Ruling" vom 10./13. Juli 2007 auf jährlich Fr. 180'000.-- festgesetzt worden. Deshalb müsse vorliegend von diesem Betrag ausgegangen werden. Das erwähnte Schreiben der Steuerverwaltung vom 10./13. Juli 2007 ist für die hier interessierende Steuerperiode 2012 aus mehreren Gründen nicht ohne Weiteres verbindlich. Denn nach der Rechtsprechung liegt ein grundsätzlich unwirksames Steuerabkommen vor, wenn die Steuerbehörde mit dem Steuerpflichtigen den für die Pauschalbesteuerung massgeblichen Aufwand für mehrere Steuerperioden festsetzt und auf diese Weise eine Kontrollrechnung (im Sinne von aArt. 14 Abs. 3 DBG) und/oder die Berücksichtigung neuer Umstände ausschliesst (Urteil 2A.227/2006 vom 10. Oktober 2006 E. 3.2, publiziert in: Pra 2007 Nr. 30 = RDAF 62 II, 419 = SJ 2007 I 224). Mit ihrer Berufung auf das genannte Schreiben vom 10./13. Juli 2007 stossen die Beschwerdeführer auch deshalb ins Leere, weil weder substantiiert dargetan noch ersichtlich ist, dass die in diesem Schreiben festgehaltenen Voraussetzungen für die Annahme eines jährlichen Lebensaufwandes des Beschwerdeführers von Fr. 180'000.-- in der Steuerperiode 2012 erfüllt (bzw. die dem Schreiben zugrunde liegenden Sachverhaltsannahmen in der Steuerperiode 2012 noch zutreffend) waren (vgl. dazu auch E. 3.5 des angefochtenen Urteils und Vernehmlassung der Vorinstanz, S. 4).