Citation: 9C_486/2019 E. 3.4.4

3.4.4. 3.4.4.1. Als notwendige Gewinnungskosten sind daher nur die Auslagen für den Arbeitsweg vom Wohnort zur Arbeitsstätte miteinzubeziehen. Das Streckenabonnement ist hierfür unbestritten preiswerter als ein GA. Der Beschwerdeführer hat daher kein Recht darauf, dass die höheren Kosten für ein GA bei der Berechnung der Ergänzungsleistung berücksichtigt werden. Er bzw. seine Ehefrau hätten das bisher abonnierte monatsweise zahlbare GA zudem im Hinblick auf das Ende der Ausbildung fristgerecht kündigen können. Dies umso mehr als ihnen die Beschwerdegegnerin bereits mit der Mitteilung vom 3. Juli 2018 eröffnete, dass die Ergänzungsleistungen nach der absolvierten Lehre neu berechnet würden. Dass der Beschwerdeführer und seine Ehefrau dies nicht getan haben, ändert daran nichts. 3.4.4.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Verwaltung und die Vorinstanz hätten die Kosten für ein solches Streckenabonnement nicht richtig bestimmt. Er macht geltend, ein solches koste für zwölf Monate Fr. 2808.-. Er und seine Frau könnten sich ein Jahresabonnement mit Vorauszahlung des gesamten Betrags nicht leisten. Im vorinstanzlichen Verfahren hat der Beschwerdeführer demgegenüber lediglich geltend gemacht, dass die Kosten für ein GA anzurechnen seien, aber nicht, dass die Auslagen für ein Streckenabonnement höher als die von der Beschwerdegegnerin berücksichtigten Fr. 1899.- seien oder dass er sich dies als Einmalzahlung nicht leisten könnte. Neue Tatsachen dürfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Es sind keine Umstände ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführer diese auf neuen Tatsachen beruhenden Rügen nicht bereits im vorinstanzlichen Verfahren hätte geltend machen können. Seine neuen Vorbringen sind daher im bundesgerichtlichen Verfahren nicht zu berücksichtigen und es hat bei den von der Vorinstanz angerechneten Fahrtkosten sein Bewenden.