Citation: 8C_187/2018 E. 3.2.2

3.2.2. Weiter macht die IV-Stelle an sich zutreffend geltend, entgegen der Auffassung des kantonalen Gerichts sei nach der Rechtsprechung zur Festlegung der Aktivitätsdauer nicht auf den Zeitpunkt abzustellen, in dem die versicherte Person von der medizinisch eingeschätzten Arbeitsfähigkeit Kenntnis genommen habe, sondern auf denjenigen, in dem die zumutbare Restarbeitsfähigkeit festgestanden habe. Vorliegend sei das beweiskräftige Gutachten des ZMB vom 13. April 2015 mit Ergänzungen vom 19. Mai 2015 massgebend. In diesem Punkt (vgl. dazu BGE 138 V 457) hat das kantonale Gericht den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt. Der Beschwerdegegnerin verblieb demnach, wie die IV-Stelle richtig festhält, noch eine Aktivitätsdauer von rund 4.5 Jahren. Ansonsten beanstandet die Verwaltung den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt nicht, weshalb diesbezüglich zur Beurteilung der Rechtsfrage von den Erwägungen im angefochtenen Entscheid auszugehen ist.