Citation: 5A_711/2019 E. 6

Appellatorisch und konfus sind die Ausführungen im Zusammenhang mit der Höhe des verlangten Ehegattenunterhaltes von Fr. 10'330.--. Das Kantonsgericht hat der Beschwerdeführerin bzw. deren Rechtsvertreter nicht vorgeworfen, dass das Rechtsbegehren ungenügend beziffert, sondern dass der geforderte Betrag in der Berufungsbegründung nicht nachvollziehbar erklärt worden sei. Im Übrigen wäre aufzuzeigen, dass und inwiefern die konkrete Unterhaltsfestsetzung gegen verfassungsmässige Rechte verstossen soll. Dazu erfolgt lediglich der appellatorische und insbesondere abstrakte Hinweis auf das Einkommen des Ehemannes und das aktuelle Einkommen der Ehefrau, was ungenügend ist, weil sich daraus nicht ansatzweise ergibt, welche Berechnung dem geforderten Betrag zugrunde liegen soll und inwiefern diesbezüglich verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein könnten.