Citation: 9C_878/2015 E. 4

Der Betrachtungsweise der Vorinstanz ist beizupflichten. Indem sie sich auf einlässliche medizinische Untersuchungen der Beschwerdeführerin sowie ein fachärztliches Gutachten stützt und nicht allein das Alter der Beschwerdeführerin in den Vordergrund stellt, sondern auch weitere medizinische Faktoren, namentlich die schwach ausgeprägte Thrombophilie, mit welcher laut Erkenntnissen des Gutachters Prof. D.________ häufig wiederholte Fehlgeburten einhergehen, berücksichtigt, steht der angefochtene Entscheid im Einklang mit dem erwähnten Urteil 9C_435/2015 vom 10. Mai 2016. Die Einwendungen der Versicherten vermögen zu keinem anderen Ergebnis zu führen. Es ist nicht zu erkennen, inwiefern das kantonale Gericht den rechtserheblichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt oder anderweitig Bundesrecht verletzt haben soll (E. 1 hiervor). Die Vorbringen der Beschwerdeführerin erschöpfen sich in weiten Teilen in einer appellatorischen Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung, auf welche das Bundesgericht im Rahmen seiner gesetzlichen Überprüfungsbefugnis (E. 1 hiervor) nicht einzugehen hat. Dies gilt namentlich auch insoweit, als die Versicherte sich zur Zweckmässigkeit der Fertilitätsbehandlung äussert. Soweit sie wiederholt geltend macht, einer Sterilität könne auch nach Vollendung des 40. Altersjahres Krankheitswert zukommen, ist sie darauf hinzuweisen, dass auch das kantonale Gericht nicht ausschliesslich auf diese Altersgrenze abgestellt hat. Weil der angefochtene Entscheid den Leistungsanspruch der Versicherten nicht allein gestützt auf die Alterslimite von 40 Jahren verneint, was, wie dargelegt, nach der neuesten Rechtsprechung nicht zulässig wäre, sondern die gesamte medizinische Situation in Berücksichtigung der seitens der Fachärzte erhobenen Befunde in die Beurteilung einbezieht, ist der Hinweis auf Statistiken, laut welchen sich die Anzahl Lebendgeburten bei Frauen im Alter von 40 bis 42 Jahren zwischen 1995 und 2014 verdreifacht haben soll, unbehelflich. Ob die Wirtschaftlichkeit der Behandlung zu bejahen wäre, wie die Beschwerdeführerin abschliessend vorträgt, ist nicht näher zu prüfen, nachdem es gemäss den überzeugenden Erwägungen der Vorinstanz im hier zu beurteilenden Fall an der Zweckmässigkeit der Sterilitätsbehandlung gebricht.