Citation: 6B_483/2014 E. 1.4.1

1.4.1. Nach den erstinstanzlichen Feststellungen betrat das Opfer die Bahnhofstrasse auf dem Fussgängerstreifen, wo es nach wenigen Metern vom ersten Fahrzeug erfasst wurde. Die erste Instanz würdigt namentlich die Aussagen des Zeugen F.________, der wenige Meter hinter dem Opfer ging und beide Kollisionen aus nächster Nähe beobachten konnte. Sie lässt in ihre Beweiswürdigung zudem die Aussagen beider Fahrzeuglenker sowie eines Mitfahrers im ersten Auto, ein Gutachten der AXA Versicherungen AG (als Haftpflichtversicherer des Beschwerdeführers) und eine Expertise des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Bern (nachfolgend: IRM Bern) einfliessen. Das Bezirksgericht Bremgarten schätzt die erste Schilderung des Zeugen, wonach das Opfer den Fussgängerstreifen habe überqueren wollen und dort vom ersten Auto erfasst worden sei, als glaubhaft ein. Dieser Beweiswürdigung schliesst sich die Vorinstanz an (Entscheid S. 12, erstinstanzliches Urteil S. 24 ff.). Die Rüge einer ungenügenden Entscheidmotivation ist unbegründet (vgl. zum in Art. 29 Abs. 2 BV gewährleisteten Anspruch auf rechtliches Gehör BGE 138 I 232 E. 5.1 S. 237 mit Hinweisen). Indem die Vorinstanz unter Hinweis auf die erstinstanzlichen Erwägungen ebenfalls auf den Zeugen abstellt, verwirft sie implizit mit den gleichen Überlegungen der Erstinstanz die weiteren Beweismittel, welche im erstinstanzlichen Entscheid eingehend gewürdigt wurden. Im Übrigen reicht der Hinweis, die Vorinstanz habe sich mit den Ausführungen im Plädoyer oder in der Berufungsantwort nicht auseinandergesetzt, nicht aus. Die Begründung der Beschwerde muss in der Beschwerdeschrift selbst enthalten sein (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 138 IV 47 E. 2.8.1 S. 54; je mit Hinweisen).