Citation: 4A_294/2020 E. A

A.a. Der mittlerweile verstorbene A.E.________ erwarb im März 2006 die F.________ AG mit Sitz in U.________ als Mantelgesellschaft und war fortan deren Alleinaktionär. Am 23. März 2006 schloss er mit der D.________ AG (Beklagte 3, Beschwerdegegnerin 3) einen Mandatsvertrag ab betreffend die F.________ AG. Gemäss diesem stellte die Beklagte 3 der F.________ AG den Verwaltungsrat zur Verfügung in der Person von B.________ (Beklagter 1, Beschwerdegegner 1), damals Delegierter des Verwaltungsrats der Beklagten 3. Die Beklagte 3 verpflichtete sich, das Verwaltungsratsmandat treuhänderisch für A.E.________ auszuüben und ausschliesslich nach seinen Instruktionen oder von durch ihn bezeichneten Drittpersonen zu handeln. Am 30. März 2006 wurden der Beklagte 1 als neuer (einziger) Verwaltungsrat und die C.________ GmbH (Beklagte 2, Beschwerdegegnerin 2) als neue Revisionsstelle der F.________ AG ins Handelsregister eingetragen. A.b. Am 12. April 2006 verkaufte B.E.________, Sohn von A.E.________, drei Liegenschaften in V.________, W.________ und X.________ (allesamt in Deutschland) an die F.________ AG. Am selben Tag wurde je eine Auflassungsvormerkung nach deutschem Recht (Vormerkung des kaufvertraglichen Anspruchs auf Übertragung der Liegenschaft) zugunsten der F.________ AG im Grundbuch aufgenommen. Am 16. April beziehungsweise am 21. Mai 2007 wurde die F.________ AG als Eigentümerin der Grundstücke in X.________ beziehungsweise in W.________ ins Grundbuch eingetragen. Das Grundstück in V.________ stand zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses noch nicht im Eigentum von B.E.________, sondern in jenem der G.________ GmbH. Zwar hatte B.E.________ mit der G.________ GmbH am 28. Februar 2003 bereits einen Kaufvertrag über dieses Grundstück abgeschlossen, doch war die G.________ GmbH vom ersten Kaufvertrag zurückgetreten, weshalb die Parteien am 5. Juni 2008 einen neuen Kaufvertrag über die Liegenschaft schlossen. Am 9. Juli 2008 wurde B.E.________ als Eigentümer im Grundbuch eingetragen. Eine Weiterübertragung des Eigentums an der Liegenschaft auf die F.________ AG fand indes nicht statt. A.c. Mit Vertrag vom 21. April 2006 verpflichtete sich die H.________ AG in Liquidation (damals noch I.________ AG), der F.________ AG ein Darlehen in der Höhe von EUR 5.5 Mio. zu gewähren. Gemäss dem Vertrag sollte ein Teil des Darlehens in der Höhe von EUR 2 Mio. zur Bezahlung des Kaufpreises für die Liegenschaften in V.________, W.________ und X.________ und der Restbetrag von EUR 3.5 Mio. zum Kauf eines von der H.________ AG in Liquidation genehmigten strukturierten Produkts dienen. Zur Sicherstellung des Kredits sollten einerseits das zu erwerbende strukturierte Produkt, andererseits eine Grundschuld nach deutschem Recht über EUR 6 Mio. ohne Vorrang auf den zu erwerbenden Liegenschaften errichtet werden. Im Übrigen wurden sämtliche Mietzinseinnnahmen aus diesen Liegenschaften an die H.________ AG in Liquidation verpfändet. Am Tag des Vertragsabschlusses erteilte die F.________ AG der H.________ AG in Liquidation den Auftrag zum Kauf des erwähnten strukturierten Produkts zum Preis von EUR 3.5 Mio. Die restliche Kreditsumme von EUR 2 Mio. wurde von der H.________ AG in Liquidation am 26. April 2006 auf ein Konto des Notars Dr. J.________ überwiesen. A.d. Am 12. Dezember 2006 meldete die F.________ AG beim Handelsregister des Kantons Zug eine Erhöhung des Gesellschaftskapitals an von bisher Fr. 11.1 Mio um Fr. 100'000.-- auf Fr. 11.2 Mio. Diese wurde am 22. Dezember 2006 ins Handelsregister eingetragen. A.e. Die F.________ AG und die H.________ AG in Liquidation vereinbarten am 27. Dezember 2006 eine Krediterhöhung um EUR 2 Mio. auf EUR 7.5 Mio. Gemäss dieser Vereinbarung sollte die zusätzliche Kreditsumme für den Bau eines Wärme- und Stromkraftwerks in der Nähe von Y.________ verwendet werden (EUR 1.15 Mio. für den Erwerb eines landwirtschaftlichen Betriebs, EUR 850'000.-- für den Bau der Anlage). Als zusätzliche Sicherheit wurde die Verpfändung aller Aktien der F.________ AG sowie die Abtretung der Schuldtitel, lautend auf den zu finanzierenden landwirtschaftlichen Betrieb, vereinbart. Ein Teilbetrag von EUR 150'000.-- dieser zusätzlichen Kreditsumme war von A.E.________ bereits am 26. Oktober 2006 vorbezogen worden, ein weiterer Teilbetrag von EUR 1 Mio. wurde gemäss den in der Vereinbarung vom 27. Dezember 2006 festgehaltenen Modalitäten gleichentags an C.E.________, Tochter von A.E.________, überwiesen. Den Restbetrag von EUR 850'000.-- zahlte die H.________ AG in Liquidation auf Instruktion des Beklagten 1, welcher seinerseits von A.E.________ dazu instruiert worden war, am 23. Mai 2007 ebenfalls an C.E.________ aus. A.f. Am 30. April 2007 erfolgte die Rückzahlung des strukturierten Produkts. Zusammen mit dem Kapital von EUR 3.5 Mio. wurden Zinsen in Höhe von EUR 113'050.-- und ein Kapitalgewinn von EUR 271'950.-- gutgeschrieben. Damit konnten die aufgelaufenen Kreditzinsen bezahlt werden. A.g. Mit Vereinbarung vom 18. Mai 2007 wurde der Kredit um ein Jahr verlängert sowie der ausstehende Kreditbetrag von Euro in Fr. 10.9 Mio. umgewandelt. Von der Umwandlung nicht erfasst war der am 23. Mai 2007 an C.E.________ ausbezahlte Betrag von EUR 850'000.--. A.h. Mit Schreiben vom 29. Juni 2007 erteilte die F.________ AG der H.________ AG in Liquidation den Auftrag zum Erwerb von zwei weiteren strukturierten Produkten zum Preis von insgesamt Fr. 5.8 Mio. Am 7. Mai 2008 kündigte die H.________ AG in Liquidation die Kredite über Fr. 10.9 Mio. und EUR 850'000.-- per 22. Mai 2008. Sie reduzierte in der Folge die Darlehensschuld, indem sie die Rückzahlungen aus den beiden strukturierten Produkten vereinnahmte, welche sich im Depot der F.________ AG befanden. Im Übrigen erhielt die H.________ AG in Liquidation den bei Notar Dr. J.________ zur Abwicklung des Kaufvertrags bezüglich die Liegenschaft V.________ hinterlegten Betrag von EUR 570'000.-- rückvergütet. A.i. Am 13. November 2009 reichte der Beklagte 1 beim Kantonsgericht Zug die Überschuldungsanzeige nach Art. 725 Abs. 2 OR ein, woraufhin am 16. November 2009 der Konkurs über die F.________ AG eröffnet wurde. A.j. Mit Klage vom 26. August 2010 vor dem Handelsgericht des Kantons Aargau verlangte die H.________ AG in Liquidation von den Beklagten 1 und 2 sowie von A.E.________ die Zahlung von Schadenersatz infolge des nur teilweise zurückbezahlten Darlehens in Höhe von Fr. 6'267'182.44 und EUR 380'599.28. Die H.________ AG in Liquidation sowie die beiden Beklagten schlossen am 23. Mai 2013 einen Vergleich, durch welchen sich die Beklagten zur Bezahlung von Fr. 500'000.-- an Erstere verpflichteten. Das Verfahren wurde dementsprechend abgeschrieben. Im Weiteren versuchte die H.________ AG in Liquidation ihre Grundpfandrechte auf den Liegenschaften in V.________, X.________ und W.________ zu verwerten. Während aus der Verwertung der letzten beiden Grundstücke ein Nettoerlös von Fr. 549'332.86 resultierte, konnte die H.________ AG in Liquidation aus der Verwertung der Liegenschaft in V.________ aufgrund eines im Range vorgehenden, den Verkehrswert des Grundstücks übersteigenden, Pfandrechts eines anderen Gläubigers keinen Erlös erzielen. A.k. Im Rahmen des Konkursverfahrens trat die Konkursverwaltung die Verantwortlichkeitsansprüche der F.________ AG gegen die Gründer und Organe der F.________ AG im Sinne von Art. 260 SchKG gleichzeitig an die Beklagte 3 und die H.________ AG in Liquidation ab. In der Abtretungsverfügung wurde unter anderem Folgendes festgehalten: " Sind hinsichtlich der gleichen Massarechte mehrere Abtretungen an verschiedene Gläubiger erfolgt, so haben diese in einem allfälligen Prozessverfahren als Streitgenossen aufzutreten [...]. "