Citation: 1A.123/2002 22.10.2002 E. 3

Der Beschwerdeführer wirft dem Verwaltungsgericht in verschiedener Hinsicht eine Verletzung seines Anspruchs auf gleiche und gerechte Behandlung und auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 BV (Begründungspflicht) vor. 3.1 Trotz fehlender Legitimation in der Sache selbst kann ein Beschwerdeführer die Verletzung von Verfahrensvorschriften geltend machen, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt. Das nach Art. 88 OG erforderliche rechtlich geschützte Interesse ergibt sich diesfalls nicht aus der Berechtigung in der Sache, sondern aus der Berechtigung, am Verfahren teilzunehmen. Eine solche besteht dann, wenn dem Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren Parteistellung zukam. Ist dies der Fall, kann er die Verletzung jener Parteirechte rügen, die ihm nach dem kantonalen Verfahrensrecht oder unmittelbar aufgrund der Bundesverfassung zustehen (BGE 128 I 218 E. 1.1 S. 220). Der Beschwerdeführer kann daher beispielsweise geltend machen, auf ein Rechtsmittel sei zu Unrecht nicht eingetreten worden, er sei nicht angehört worden, habe keine Gelegenheit erhalten, Beweisanträge zu stellen, oder er habe nicht Akteneinsicht erhalten (BGE 120 Ia 220 E. 2a S. 222). Hingegen geht es nicht an, dass auf dem Umweg über die Rüge der Verletzung von Verfahrensvorschriften dem Richter materielle Fragen zur Prüfung vorgelegt werden. Der in der Sache nicht legitimierte Beschwerdeführer kann daher weder die Beweiswürdigung kritisieren noch geltend machen, die Begründung sei materiell unzutreffend. Ebensowenig kann er rügen, seine Anträge seien wegen Unerheblichkeit oder aufgrund vorweggenommener Beweiswürdigung abgelehnt worden. Die Beurteilung dieser Fragen lässt sich nämlich regelmässig nicht von der Prüfung in der Sache selbst trennen (BGE 118 Ia 232 E. 1a S. 235; 117 Ia 90 E. 4a S. 95). 3.2 Das Verwaltungsgericht legte dar, weshalb es die Rügen im Zusammenhang mit der Firmenbezeichnung nur insoweit prüfte, als sie zur Aufhebung der angefochtenen Baubewilligung führen könnten. Ebenso nahm es zur Zonenkonformität des Bauvorhabens und zur akzessorischen Überprüfung der Zonenzuweisung Stellung. Da sämtliche Einwände des Beschwerdeführers offensichtlich unbegründet waren, durfte das Verwaltungsgericht sich mit einer summarischen Begründung begnügen (§ 38 Abs. 1 VRG) und im Übrigen auf den angefochtenen Entscheid der Baurekurskommission III verweisen (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). Soweit der Beschwerdeführer geltend machen will, das Verwaltungsgericht sei auch unter diesen Voraussetzungen seiner Begründungspflicht nicht nachgekommen, kann darauf nicht eingetreten werden. Die Beurteilung dieser Frage kann nämlich nicht von der Prüfung der Sache selbst getrennt werden. Gleich verhält es sich hinsichtlich der Rügen, das Verwaltungsgericht habe den rechtserheblichen Sachverhalt unvollständig bzw. nicht abgeklärt und es sei auf seine Fragen und Argumente nicht eingegangen. Demzufolge ist auch sein Gesuch um Einforderung des Businessplans "Laufenbach", allfälliger Kaufverträge und der letzten Jahresrechnung der Beschwerdegegnerin abzuweisen. Von Vorneherein unbegründet sind die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Verletzungen der Verfahrensgarantien gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 BV im Zusammenhang mit der Erschliessung und den Lärmimmissionen, da er dagegen vor Verwaltungsgericht überhaupt keine Rügen vorgebracht hatte.