Citation: 1C_542/2021 E. 6.3

6.3. Das Bundesgericht hat sich im Urteil 1C_527/2021 vom 13. Juli 2023 bereits mit einer solchen Rüge befasst und diese als unbegründet erachtet. Zur Begründung führte es zusammengefasst aus, gemäss dem vom BAFU angerufenen Bericht der Umweltdirektion des Kantons Waadt hätten zwar im Zeitpunkt der Messungen einzig Messgeräte für die frequenzselektive Methode zur Verfügung gestanden (vgl. DIRECTION GÉNÉRALE DE L'ENVIRONNEMENT [DGE], Projets-pilotes - Mesures 5G, Evaluation de la mise en pratique des recommandations de mesures de l'Institut fédéral de métrologie [METAS], 12. Mai 2021, S. 21 Ziff. 3.1.2). Da Messungen nach dieser Methode die elektrische Feldstärke überschätzten, könne die Einhaltung der Grenzwerte jedoch auch dann gewährleistet werden, wenn die Messfirmen noch über keine Messgeräte für die code-selektive Messmethode verfügten (zitiertes Urteil 1C_527/2021 E. 6.4). Diese Ausführungen werden hiermit bestätigt.