Citation: 4P.2/2004 27.05.2004 E. 1

Die Beschwerde ist gemäss Art. 89 Abs. 1 OG binnen 30 Tagen, von der nach dem kantonalen Recht massgebenden Eröffnung oder Mitteilung des Erlasses oder der Verfügung an gerechnet, dem Bundesgericht schriftlich einzureichen. 1.1 Der angefochtene Beschluss des Kantonsgerichts wurde den Beschwerdeführerinnen am 18. November 2003 zugestellt. Die 30-tägige Beschwerdefrist stand gemäss Art. 34 Abs. 1 lit. c OG vom 18. Dezember 2003 bis und mit dem 1. Januar 2004 still. Sie ist mit der Postaufgabe der staatsrechtlichen Beschwerde vom 30. Dezember 2003 gewahrt. Da die übrigen Voraussetzungen erfüllt sind, ist die staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte gegen diesen Beschluss zulässig. 1.2 Der angefochtene Beschluss des Kantonsgerichtspräsidiums wurde den Beschwerdeführerinnen nach der unbestrittenen Feststellung im Entscheid des Kantonsgerichts am 3. September 2003 zugestellt. Die 30-tägige Beschwerdefrist endete am 3. Oktober 2003. Die Beschwerde vom 30. Dezember 2003 ist verspätet, was die Beschwerdeführerinnen nicht in Abrede stellen. Sie halten jedoch dafür, sie könnten den früheren Beschluss des Kantonsgerichtspräsidiums im Rahmen der Beschwerde gegen den Beschluss des Kantonsgerichts mitanfechten. 1.3 Wenn eine kantonale Behörde auf ein Rechtsmittel nicht eintritt, kommt als Rechtsgrundlage für eine Erstreckung der Beschwerdefrist gegen den unterinstanzlichen Entscheid einzig Art. 35 Abs. 1 OG in Frage (BGE 111 Ia 355/357 mit Verweisen). Nach dieser Bestimmung kann Wiederherstellung gegen die Folgen der Versäumung einer Frist nur dann erteilt werden, wenn der Gesuchsteller oder sein Vertreter durch ein unverschuldetes Hindernis abgehalten worden ist, innert der Frist zu handeln, und wenn er binnen zehn Tagen nach Wegfall des Hindernisses die Wiederherstellung verlangt und die versäumte Rechtshandlung nachholt. Dass dem Beschwerdeführer dadurch die Beschwerdefrist praktisch auf 10 Tage verkürzt wird, liegt in der Ordnung der Wiederherstellung begründet, wie sie in Art. 35 OG ausgestaltet ist (BGE 111 Ia 357 f.). 1.4 Das Kantonsgericht ist auf das Rechtsmittel der Beschwerdeführerinnen nicht eingetreten und hat sich zur Überprüfung des Beschlusses des Kantonsgerichtspräsidiums als nicht zuständig erachtet. Die Rechtsprechung zur Mitanfechtung unterinstanzlicher Entscheide bei eingeschränkter Kognition der oberen Instanz findet damit entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerinnen keine Anwendung (BGE 109 Ia 248 E. 1, bestätigt im Urteil 2P.101/1996 vom 8. Oktober 1996 E. 1b). Der Nichteintretensentscheid des Kantonsgerichts wurde den Beschwerdeführerinnen am 18. November 2003 zugestellt; mit dessen möglicher Kenntnisnahme entfiel das von den Beschwerdeführerinnen angeführte Hindernis der unerwarteten Änderung der Praxis des Kantonsgerichts. Die 10-tägige Frist gemäss Art. 35 Abs. 1 OG endete am 28. November 2003. Die Rechtshandlung vom 30. Dezember 2003 ist verspätet, weshalb offen bleiben kann, ob die Voraussetzungen der Wiederherstellung im Übrigen erfüllt wären. Auf die Beschwerde gegen den Beschluss des Kantonsgerichtspräsidiums vom 29. August 2003 ist nicht einzutreten.