Citation: 1C_608/2020 E. 6.3

6.3. Die Vorinstanz hielt vorab zu Recht fest, der vom Beschwerdeführer angerufene § 12 Abs. 6 BNO beziehe sich auf Bauten in der Landwirtschaftszone, weshalb er vorliegend nicht zur Anwendung gelange. Des Weiteren ist auch ihre Erwägung nicht zu beanstanden, bereits im Rahmen der allgemeinen Nutzungsplanung der Spezialzone "Bücklihof" (§ 9a Abs. 1 lit. a BNO) sei von § 26 Abs. 2 BNO abgewichen worden und diese Abweichung müsse nicht mehr begründet werden (vgl. hierzu E. 2 hiervor). An diese rechtskräftig angeordnete Abweichung halte sich der Gestaltungsplan. Die Begrenzungslinien der Baufelder A entsprächen sodann der Fassade der bestehenden Gebäude. Für die Abweichung spreche folglich auch der Umstand, dass der Gestaltungsplan bezwecke, die Stellung, Ausrichtung und typologischen Merkmale des bisherigen Vielzweckbaus zu erhalten. Damit könne ein Beitrag zu einem siedlungs- und landschaftsgestalterisch besseren Ergebnis geleistet werden. Diese Ausführungen sind nicht zu beanstanden. In Übereinstimmung mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung erwog die Vorinstanz zudem weiter, dass in Bezug auf Bauten und Anlagen, die direkt oder ganz nahe an die Grenze zu einer Nichtbauzone gestellt würden, ihre Auswirkungen auf die Umgebung mit einzubeziehen seien (BGE 145 I 156 E. 6.3). Diese Voraussetzungen seien im Baubereich B mit einem Abstand von 4 m zur angrenzenden Parzelle erfüllt. In Bezug auf den Baubereich A, der zwar teilweise unmittelbar an das Landwirtschaftsgebiet heranreiche, finde indes keine Überragung statt. Zudem sei das Planungsziel, die Merkmale, Ausrichtung und Stellung des bisherigen Vielzweckbaus zu erhalten, vorrangig. Diese vorinstanzlichen Ausführungen lassen jedenfalls keine willkürliche Anwendung des kantonalen bzw. kommunalen Baurechts erkennen. Wenn die Vorinstanz erwog, es genüge, dass ein verkürzter Grenzabstand zu einem siedlungs- und landschaftsgestalterisch besseren Gesamtergebnis beitrage und die zonengemässe Nutzung nicht übermässig beeinträchtigt werde, ist dies nicht zu beanstanden. Die Belastung des Eigentums des Beschwerdeführers auf der Basis des privaten Gestaltungsplans ist demnach zulässig. Soweit dieser dagegen einwendet, der grau schraffierte Bereich sei "vollkommen unspezifisch", kann ihm nicht gefolgt werden. Im Situationsplan 1:500 sind die Grenzabstände klar ersichtlich. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers liegt denn auch eine gesetzliche Grundlage für die Eigentumsbeschränkung vor. Die Rüge erweist sich als unbegründet.