Citation: 1B_393/2019 E. 1

Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt führt gegen A.________ eine Strafuntersuchung wegen vorsätzlicher Tötung, ev. wegen Mordes. Ihr wird vorgeworfen, am 21. März 2019 auf der Strasse einen ihr unbekannten Primarschüler erstochen zu haben. A.________ befindet sich in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt wies mit Verfügung vom 21. Juni 2019 u.a. einen Antrag von A.________ auf Durchführung einer weiteren Einvernahme zur Zeit ab. Dagegen erhob A.________ am 27. Juni 2019 Beschwerde. Sie beantragte die rückhaltlose Aufklärung ihres Tatmotivs mittels Durchführung einer weiteren Einvernahme und die Abtretung des Ermittlungsverfahrens an eine vom Bundesgericht ernannte Instanz. Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt trat mit Entscheid vom 8. Juli 2019 auf die Beschwerde nicht ein. Es führte zur Begründung zusammenfassend aus, die beantragte weitere Einvernahme könne vor dem erstinstanzlichen Gericht wiederholt werden, weshalb gemäss Art. 394 lit. b StPO die Beschwerde gegen den abgelehnten Beweisantrag nicht zulässig sei. Ausserdem sei unbestritten, dass die Beschwerdeführerin bereits zwei Mal einvernommen und eine psychiatrische Begutachtung angeordnet worden sei. Den Ermittlungsbehörden könne somit keine Untätigkeit vorgeworfen werden. Auch würden gegen die Staatsanwaltschaft keine Ausstandsgründe vorliegen.