Citation: 8C_857/2014 E. 5.2

5.2. Im Bericht vom 30. August 2012 schätzte Dr. med. C.________ die Arbeitsfähigkeit der Versicherten auf etwa 10 %; sie könnte steigerbar sein. Im Zeugnis vom 27. März 2013 attestierte die Klinik G.________ - wo die Versicherte vom 13. März bis 8. Mai 2013 hospitalisiert war - eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Im Bericht vom 15. April 2013 verneinte diese Klinik eine Leistungs- bzw. Arbeitsfähigkeit; angesichts der Chronifizierung der Beschwerden und des aktuellen Schweregrades sei die Prognose kurz und mittelfristig (kommende Monate) ungünstig; bei erfolgreicher Therapie und auch sozialer Rehabilitation könnte längerfristig die Belastbarkeit gebessert werden; in welchem Umfang dabei die Arbeitsfähigkeit gesteigert werden könnte, sei nicht abzuschätzen. Im Bericht vom 16. Mai 2013 führte diese Klinik aus, die Versicherte werde sich bei Dr. med. C.________ zur Weiterbehandlung melden; es werde darum gehen, das im stationären Rahmen Erlernte zu festigen und zu vertiefen, damit sie aktiv bleibe und aus dem Hause gehen könne. Aufgrund dieser Aktenlage kann nicht gesagt werden, dass von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung überwiegend wahrscheinlich eine namhafte, ins Gewicht fallende Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten war. Der Fallabschluss per 31. Dezember 2012 - den übrigens die AXA selber vornahm - ist daher nicht zu beanstanden.