Citation: 6B_521/2019 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer macht geltend, nur eine seiner Vorstrafen sei als einschlägig zu qualifizieren und diese liege immerhin 16 Jahre zurück. Es sei nicht lediglich darauf abzustellen, sondern im Rahmen einer Gesamtwürdigung zu berücksichtigen, dass die weiteren Vorstrafen im Rahmen eines Insolvenzverfahrens 2006 erfolgt und nicht schwerwiegend gewesen seien. Mit Blick auf sein Wohlverhalten seit den gegen ihn erhobenen Vorwürfen sowie seiner beruflichen Reintegration sei ihm eine günstige Prognose zu stellen. Mit der vom Beschwerdeführer vorgebrachten beruflichen Reintegration liegt kein Umstand vor, der die ihm wegen der einschlägigen Vorstrafe vorliegende indizielle Befürchtung weiterer Straftaten kompensieren könnte. Auch wenn seine Vorstrafe wegen Kindesmissbrauchs 16 Jahre zurück liegt, ist sie einschlägig und die Vorinstanz hat sie bei der Prognosestellung zutreffend erheblich gewichtet.