Citation: U 251/00 23.01.2003 E. 1

Im Streite liegt, ob die SUVA im Zusammenhang mit dem Unfall vom 23. März 1995 auch nach dem 31. August 1997 Leistungen (Taggeld oder Invalidenrente, Heilbehandlung) zu erbringen hat, und weiter, ob Anspruch auf eine Integritätsentschädigung besteht. Dabei ist in diesem Verfahren einzig zu prüfen, ob die geklagten Beschwerden und die dadurch bedingte Arbeitsunfähigkeit natürlich und adäquat kausale Folgen jenes Vorfalles sind. Die für die Beurteilung dieser Frage massgeblichen Rechtsgrundlagen werden im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt. Zu erwähnen sind namentlich die von der Rechtsprechung aufgestellten Kriterien zur Adäquanzprüfung bei psychischen Beeinträchtigungen sowie bei einem Schleudertrauma der Halswirbelsäule ohne organisch nachweisbare Funktionsausfälle, einer dem Schleudertrauma der Halswirbelsäule ähnlichen Verletzung sowie bei einem Schädel-Hirntrauma (vgl. BGE 115 V 133, 117 V 359 und 369 sowie RKUV 1999 Nr. U 341 S. 408 Erw. 3b). Eben-falls legt die Vorinstanz zutreffend dar, dass in Fällen, wo die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule gehörenden Beeinträchtigungen (vgl. BGE 117 V 360 Erw. 4b) zwar teilweise gegeben sind, im Vergleich zur ausgeprägten psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten, die Adäquanzbeurteilung praxisgemäss unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall vorzunehmen ist (vgl. BGE 123 V 99 Erw. 2a mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.