Citation: 8C_446/2013 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer macht vorab geltend, entgegen der vorinstanzlichen Auffassung müsse eine gesamthafte Prüfung aller Unfälle vorgenommen werden, was zur Folge habe, dass mindestens von einer "mittelschweren Unfallgeschichte", die insgesamt betrachtet an der Grenze schwerer Ereignisse liege, auszugehen sei. Nach der vorinstanzlich zutreffend zitierten Rechtsprechung (vgl. auch Urteil 8C_477/2008 vom 19. Dezember 2008 E. 6.1 mit weiteren Hinweisen) ist indessen grundsätzlich die Adäquanz für jeden Unfall gesondert zu beurteilen, wenn die versicherte Person mehr als einen Unfall mit Schleudertrauma der HWS oder äquivalenter Verletzung erlitten hat. Die wiederholte Betroffenheit desselben Körperteils kann aber bei der Adäquanzprüfung insbesondere dann berücksichtigt werden, wenn die Auswirkungen der verschiedenen Ereignisse auf gewisse Beschwerden und/oder auf Grad und Dauer der Arbeitsunfähigkeit nicht voneinander abgegrenzt werden können. Der hinreichend nachgewiesenen, durch einen früheren versicherten Unfall verursachten dauerhaften Vorschädigung der HWS kann diesfalls im Rahmen der Prüfung der einzelnen Kriterien - beispielsweise der besonderen Art der Verletzung, der erheblichen Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen oder der fortgesetzt spezifischen, belastenden ärztlichen Behandlung (vgl. BGE 134 V 109 E. 10.3 S. 130) - Rechnung getragen werden. Anhand dieser Prämissen ist im Folgenden die vorinstanzliche Adäquanzbeurteilung zu prüfen.