Citation: 8C_604/2021 E. A

Der 1961 geborene A.________ war seit 1. September 2017 bei der Vermittlungsfirma B.________ AG als Bauarbeiter angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch unfallversichert. Am 10. Oktober 2017 stürzte er auf einer Treppe und erlitt eine drittgradig offene distale Schienbeinfraktur links. Gleichentags wurde er deswegen im Spital C.________ operiert. Die Suva kam für die Heilbehandlung und das Taggeld auf. Am 27. Oktober und 22. Dezember 2017 sowie am 23. Februar 2018 erfolgten weitere Operationen am linken Bein. Mit Schreiben vom 25. April 2019 stellte die Suva die Taggelder per 30. Juni 2019 ein und eröffnete dem Versicherten, für die noch notwendigen Behandlungen (Therapie und Konsultationen im Spital C.________) bis längstens 30. September 2019 aufzukommen. Mit Verfügung vom 17. Juni 2019 verneinte sie einen Rentenanspruch mangels Erwerbseinbusse des Versicherten und sprach ihm eine Integritätsentschädigung von 30 % zu. Mit Einspracheentscheid vom 17. Juni 2020 hielt sie am Fallabschluss per Ende Juni 2019 und an der Verfügung fest.