Citation: 1C_574/2023 E. 5.9

5.9. Sodann bringen die Beschwerdeführenden vor, der Gutachter L.________ und mit ihm die Gemeinde hätten ausser Acht gelassen, dass der Wiesenbach rund 50 m flussaufwärts zwischen zwei Parzellen (Nr. 5234 und 5235) eine weitaus grössere Richtungsänderung vornehme und daher dort die vom Gutachter angenommene Verstopfungsgefahr für langes Schwemmholz grösser sei als bei der Eindolung auf der Bauparzelle mit einer Richtungsänderung von 100 Grad. Dieser Einwand dringt nicht durch, da der Gutachter die ungenügende Abflusskapazität primär mit dem zu kleinen Durchmesser der Rohre und nicht mit der auf der Bauparzelle vorgenommenen Richtungsänderung der Eindolung begründete, wie die Beschwerdeführenden selber angeben. Im Übrigen lässt der in Rz. 49 der Beschwerde eingefügte Plan erkennen, dass der Wiesenbach zwischen den Parzellen Nrn. 5234 und 5235 oberirdisch verläuft und daher in diesem Bereich keine mit einer Eindolung vergleichbare Verstopfungsgefahr bestehen kann.