Citation: 5A_542/2022 E. 1

Am 2. Februar 2022 reichte der 2017 geborene und durch seine Mutter gesetzlich vertretene Beschwerdegegner gegen den Beschwerdeführer beim Regionalgericht Bern Mittelland ein Gesuch um Prozesskostenvorschuss für die Durchführung eines Schlichtungs- und Gerichtsverfahrens zur Abänderung des Kindesunterhalts ein. Nachdem sich der Beschwerdeführer nicht hatte vernehmen lassen, sondern einzig ein nicht weiter begründetes Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt hatte, verurteilte ihn das Regionalgericht - davon ausgehend, dass er als IT-Spezialist mit einem Beschäftigungsgrad von 100 % in U.________ arbeite - mit Entscheid vom 25. April 2021 zur Leistung eines Prozesskostenvorschusses von Fr. 5'220.--, unter Abweisung des Gesuches um unentgeltliche Rechtspflege. Auf die hiergegen erhobene Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 10. Juni 2022 nicht ein. Es erwog, dass die Beschwerde nicht hinreichend begründet und die Behauptung, arbeitslos zu sein und hohe Schulden zu haben, als neue Tatsachenbehauptung nicht zu hören (Art. 326 Abs. 1 ZPO), im Übrigen aber auch unsubstanziiert und unbelegt sei. Mit Eingabe vom 14. Juli 2022 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht.