Citation: 5A_224/2022 E. A

A.a. A.A.________ und B.A.________ sind die verheirateten Eltern von C.A.________ (geb. 2014). Am 22. Juni 2020 machte der Vater beim Kantonsgericht Obwalden ein Eheschutzverfahren anhängig. Er beantragte unter anderem die alternierende Obhut und verlangte, seiner Frau zu verbieten, mit dem Kind ins Ausland zu ziehen. Am 23. Juni 2020 verbot die Kantonsgerichtspräsidentin III A.A.________ superprovisorisch, für die Dauer des Eheschutzverfahrens mit C.A.________ die Schweiz zu verlassen, und verpflichtete sie, den Reisepass des Kindes bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Obwalden zu hinterlegen. An der Hauptverhandlung vom 29. Oktober 2020 beantragte die Mutter, ihr die alleinige Obhut über C.A.________ zuzuteilen und ihr ab Beginn der Sommerferien 2021 die Wohnsitznahme in Portugal zu erlauben. Mit Eingabe vom 14. Juni 2021 stellte der Vater das Begehren, der Mutter unter Strafandrohung zu verbieten, nach U.________ (FR) zu ziehen, und ihm die alleinige Obhut zuzuteilen, falls die alternierende Obhut wegen des Wegzugs nicht mehr möglich sein sollte. A.b. Mit Entscheid vom 26. Juli 2021 regelte das Kantonsgericht das Getrenntleben der Eheleute. Soweit vor Bundesgericht noch streitig, stellte es C.A.________ unter die Obhut der Mutter und regelte das Besuchsrecht des Vaters. Zusätzlich zu jedem zweiten Wochenende (Freitag- bis Sonntagabend) sollte dieser das Kind einen Samstagvormittag pro Monat und einen Abend (18.00 bis 20.00 Uhr) pro Woche betreuen. Dazu kam ein Ferienrecht von drei Wochen pro Jahr. Weiter verbot das Kantonsgericht der Mutter unter Strafdrohung nach Art. 292 StGB, den Wohnsitz von C.A.________ ins Ausland oder nach U.________ (FR) zu verlegen, und verfügte die Herausgabe von C.A.________s Ausweispapieren an die Mutter. Weiter errichtete das Kantonsgericht für C.A.________ eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB.