Citation: 2C_513/2021 E. 3.4.3

3.4.3. Die Beschwerdeführerin begegnet den Feststellungen der Vorinstanz mit einer sehr ausführlichen eigenen Darstellung des Sachverhalts, allerdings ohne darzulegen, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unrichtig sein sollen. Insbesondere zeigt sie nicht auf, dass der Mutter der Beschwerdeführerin zwischenzeitlich die Eignung zur Betreuung der Beschwerdeführerin abhanden gekommen wäre. Soweit die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf die Akten zu belegen sucht, dass ihre Mutter nicht mit Geld umgehen könne und ihre aktuellen Wohnverhältnisse in Brasilien nicht genügten (vgl. Beschwerde Ziff. 2.3.3), ist ihr entgegen zu halten, dass die Vorinstanz diese Umstände gar nicht für relevant gehalten hat, weil diese Hindernisse mit geeigneten Vorkehrungen aus dem Weg geräumt werden können (vgl. oben E. 3.4.2). Damit erweisen sich die Feststellungen der Vorinstanz als für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG) und ist mit dieser davon auszugehen, dass die Mutter die Beschwerdeführerin weiterhin betreuen kann und der Beschwerdeführerin die Rückkehr zur Mutter zumutbar ist. Offensichtlich unbegründet sind sodann die in diesem Zusammenhang erhobenen Rügen einer Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV). Die von der Beschwerdeführerin angebotenen und von der Vorinstanz abgelehnten Beweismittel (Video über die aktuellen Wohnverhältnisse in Brasilien und Befragung der Mutter) waren von vornherein nicht geeignet zu widerlegen, dass die Mutter der Beschwerdeführerin adäquate Wohnverhältnisse finden und der Vater der Beschwerdeführerin sie unterstützen kann, ohne der Mutter direkt Geld geben zu müssen. Folglich hat die Vorinstanz das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin nicht verletzt, indem sie die Abnahme dieser Beweismittel abgelehnt hat. Ebensowenig bedeutet es eine Gehörsverletzung, dass die Vorinstanz in ihrem Entscheid auf eine Überlegung der Unterinstanz verwiesen hat (vgl. angefochtenes Urteil E. 5.3). Die betreffende Stelle des Entscheids der Unterinstanz war für die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin problemlos auffindbar (vgl. Entscheid der Unterinstanz E. 14.4). Zudem hat die Vorinstanz die Erwägung der Unterinstanz, soweit wesentlich, im anschliessenden Satz wiedergegeben.