Citation: 4P.1/2000 04.04.2000 E. 3

3. Aufl. , Zürich 1979, S. 252 FN 72). Nach den unangefochtenen Feststellungen des kantonalen Richters war die superprovisorische Verfügung vom 17. November 1999 am Morgen des folgenden Tages dem Direktor der Beschwerdeführerin an ihrem Sitz in Zurzach ausgehändigt worden. Damit ist die Zustellung offensichtlich bereits am Vormittag des 18. November 1999 rechtsgültig erfolgt. b) Auch die Rüge der Beschwerdeführerin, die Begründung der superprovisorischen Verfügung sei unzureichend, verfängt nicht. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts müssen aus der Begründung eines Entscheids kurz die Überlegungen hervorgehen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen. Es reicht indessen aus, wenn der Entscheid gegebenenfalls sachgerecht angefochten werden kann (BGE 121 I 54 E. 2c S. 57; 117 Ib 64 E. 4 S. 86, je mit Hinweisen). Im vorliegenden Fall hat der kantonale Richter die fragliche Verfügung in der Sache zwar lediglich damit begründet, es erscheine aufgrund der im Hauptverfahren eingereichten Klage glaubhaft, dass den Beschwerdegegnern ein nicht wiedergutzumachender Nachteil drohe, wenn die Beschwerdeführerin ihr Wahlrecht an der Generalversammlung im geschilderten Sinn ausübe. Allerdings wurde der Beschwerdeführerin zugleich die Möglichkeit eingeräumt, durch blosse schriftliche Mitteilung ans Handelsgericht eine mündliche Verhandlung zu veranlassen, an der beide Parteien die Gelegenheit erhielten, sich zu den beantragten vorsorglichen Massnahmen zu äussern. Sie war mithin ohne weiteres in der Lage, sich gegen die superprovisorische Verfügung zur Wehr zu setzen. Nach der Durchführung der Verhandlung trat alsdann der selbständig begründete vorsorgliche Massnahmeentscheid an deren Stelle. In diesem Lichte genügt die Begründung der superprovisorischen Verfügung den verfassungsmässigen Anforderungen.