Citation: 8C_454/2020 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat nach umfassender Darstellung der medizinischen Akten erkannt, zur Beurteilung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit sei auf das in allen Teilen beweiskräftige Gutachten der MEDAS vom 15. Oktober 2018 abzustellen. Die medizinischen Sachverständigen hätten anlässlich der interdisziplinären Konsensbesprechung der im Bericht vom 28. September 2016 geäusserten Auffassung des Dr. med. D.________, FMH Orthopädie, Kreisarzt der Suva, beigepflichtet, dass die beim Unfall vom 27. Januar 2015 erlittene Fraktur an der Basis des Wirbelbogens auf Höhe des Brustwirbelkörpers BWK 1 links mit Infraktur/Bone Bruise des Processus spinosus auf Höhe des Halswirbelkörpers HWK 6 sowie die Zerrung des angrenzenden interspinalen Ligamentes HWK 6/7 spätestens am 26. Januar 2016 folgenlos abgeheilt gewesen seien. Die Experten hätten auch sonst keine Befunde erheben können, mit welchen eine Arbeitsunfähgkeit zu begründen wäre. Wohl seien gemäss dem von der orthopädischen Sachverständigen formulierten Zumutbarkeitsprofil das Heben und Tragen von Lasten über 10 kg, Verrichtungen über Kopf, das Hantieren mit schlagenden und vibrierenden Maschinen sowie Arbeiten in Zwangspositionen des Rumpfes und des Kopfes nicht zumutbar. Indessen sei festzuhalten, dass die zuletzt ausgeübte Tätigkeit in einer Stanzerei gemäss Angaben des Versicherten als körperlich leicht belastend einzustufen sei, zumal er lediglich Gewichte bis zu 1 kg habe heben oder tragen müssen, die Körperhaltung selbst habe bestimmen und sowohl stehend und sitzend habe arbeiten können. Das kantonale Gericht ist zusammenfassend zum Schluss gelangt, die IV-Stelle sei zutreffend ab 1. Juli 2015 von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit ausgegangen, weshalb die gesetzliche Wartezeit (27. Januar 2015 bis 26. Januar 2016) nicht erfüllt gewesen sei und der Versicherte bis zum Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung vom 1. Juli 2019 keinen Anspruch auf eine Invalidenrente gehabt haben könne.