Citation: 8C_173/2017 E. 3.2

3.2. Beschwerdeweise wird geltend gemacht, das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern habe mit Entscheid vom 14. Januar 2011 eine materielle Revision vorgenommen. Wenn die Vorinstanz den Gesundheitszustand bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom 25. März 2016 mit jenem bei der Rentenzusprache am 2. Juni 2004 verglichen habe, sei dies aufgrund der res iudicata nicht möglich. Der Vergleichszeitpunkt bilde der Entscheid vom 14. Januar 2011. Das Gutachten, auf welches sich die Vorinstanz stütze, würde im Widerspruch zum kantonalen Entscheid vom 14. Januar 2011 stehen, weshalb darauf nicht abgestellt werden könne und die Schlussfolgerungen der Vorinstanz beruhten somit auf einem offensichtlich falsch erstellten Sachverhalt. Gerade bei psychischen Beeinträchtigungen seien die Einschätzungen der behandelnden Ärzte massgebend, zumal sie vorliegend aufzeigten, dass das psychiatrische Gutachten nicht rechtsgenüglich sei. Ferner dürfe nicht die gleiche gesundheitliche Beeinträchtigung eine Revision nach Art. 17 ATSG ermöglichen, wenn sich nur die Schätzung der Arbeitsfähigkeit verändert habe. Vielmehr sei auf den Bericht der Psychiatrie E.________ vom 15. November 2016 abzustellen, da daraus hervorginge, dass gerade keine relevante gesundheitliche Verbesserung stattgefunden habe. Insgesamt liege kein Revisionsgrund vor, auch nicht mit Blick auf die geänderte Rechtsprechung des Bundesgerichts. Schliesslich sei das RAD-Mitglied Dr. med. D.________ befangen.