Citation: 2C_295/2024 E. 3.5

3.5. Nichtsdestotrotz ist das Nichteintreten respektive die Abweisung des Gesuchs in der Sache nicht zu beanstanden, nachdem die Vorinstanz materiell nicht nur von fehlenden Prozessaussichten, sondern auch von der weiterhin fehlenden Bedürftigkeit des Beschwerdeführers ausgegangen ist. Diesbezüglich stellt sie fest, dass der Beschwerdeführer mittlerweile bei seiner Arbeitsstelle eine Teamleitungsfunktion ausübt, weshalb im Vergleich zum ursprünglichen Gesuch von einem höheren Einkommen auszugehen sei. Der Beschwerdeführer bestreitet die Feststellungen der Vorinstanz betreffend seine Bedürftigkeit zum Zeitpunkt des neuen Gesuchs vom 27. Februar 2024 vor Bundesgericht nicht substanziiert (vgl. zu den Rügeanforderungen vorne E. 2). Da die Voraussetzungen für die Erteilung der unentgeltlichen Rechtspflege kumulativ erfüllt sein müssen, fehlt es vorliegend in jedem Fall und ungeachtet allenfalls veränderter Verhältnisse in Bezug auf die Prozessaussichten an einer der beiden kumulativen Voraussetzungen für die Erteilung der unentgeltlichen Rechtspflege. Offen bleiben kann unter diesen Umständen, ob das neue Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege vom 27. Februar 2024 nicht ohnehin als verspätet zu gelten hätte, nachdem es erst nach Ablauf der Frist zur Zahlung des Kostenvorschusses gestellt worden ist (vgl. KILIAN MEYER, in: Kommentar zum Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Thurgau, 2. Aufl. 2024, Rz. 14 zu § 79 und Rz. 14 zu § 81).