Citation: 6B_952/2017 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwägt, dass die Aussagen der während der Untersuchung als Beschuldigte befragten Personen D.________, G.________, H.________, I.________ und des als Auskunftsperson befragten J.________ nicht sachdienlich seien. Sie hätten eine andere Gruppe unbekannter Personen für den Übergriff verantwortlich gemacht und soweit Fragen zu Handlungen von namentlich bekannten Personen gestellt worden seien, angeblich vom Vorfall nichts mitbekommen. Die entlastende Aussage von D.________ sei als Gefälligkeitsaussage zu qualifizieren. Der Beschwerdeführer bringt vor, dass J.________ und I.________ zwar mehr zu wissen schienen, als sie zugaben. Da ihre Aussagen jedoch mit seinen eigenen übereinstimmten, müssten sie entlastend gewürdigt werden. Auch die Aussage von G.________, der Beschwerdeführer habe sich "auch irgendwo dort" aufgehalten, entlaste ihn. Unter Berücksichtigung, dass die Vorinstanz die Aussagen des Beschwerdeführers willkürfrei als unglaubhaft gewürdigt hat (E. 3) und die Aussagen von G.________, H.________, I.________ und J.________ lückenhaft resp. sehr vage ausgefallen sind, verfällt die Vorinstanz nicht in Willkür, wenn sie nicht darauf abstellt. Der Beschwerdeführer macht ferner geltend, dass die entlastenden Aussagen von D.________ nicht als Gefälligkeitsaussagen qualifiziert werden könnten, da dieser ihn bei der Einvernahme am 7. April 2016 mit starken Worten herabgesetzt habe. Vor dem Hintergrund der Aussagen des Beschwerdeführers, D.________ und er seien Kollegen, die sich seit 7 Jahren kennen (act. E1/2, Frage 18 und 26) und immer zusammengehalten hätten (act. B/18 Frage 73), ist die Würdigung der Vorinstanz nicht als willkürlich zu qualifizieren.