Citation: 2D_14/2018 E. 5.2.4

5.2.4. Soweit der Beschwerdeführer darauf hinweist, dass er an einer IgA-Nephropathie und einer mässigen bis schweren Arteriolohyalinose leide, ist eine solche grundsätzlich auch in seiner Heimat behandelbar. Gemäss dem Bericht der Schweizerischen Flüchtlingshilfe (SFH) zu Behandlungsmöglichkeiten bei akutem Nierenversagen werden im Kosovo Dialysebehandlungsmöglichkeiten angeboten. Zurzeit macht der Beschwerdeführer die Notwendigkeit einer Dialysebehandlung bzw. einer Nierentransplantation nur als künftige Möglichkeit geltend; aufgrund seiner Ausführungen haben sich entsprechende Behandlungen bisher noch nicht als nötig erwiesen. Hämodialysen werden im Kosovo grundsätzlich in mehreren Spitälern angeboten. Sie fallen in den Aufgabenbereich der Regionalspitäler und der Universitätsklinik in Pristina. Personen, die in der weiteren Umgebung der entsprechenden Spitäler leben und eine Dialyse benötigen, wird eine Transportmöglichkeit zur Verfügung gestellt (SEM, "Focus Kosovo - Medizinische Grundversorgung" vom 9. März 2017 S. 18).