Citation: 1B_231/2022 E. 2.2.3

2.2.3. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerinnen ist nicht ersichtlich, inwiefern ihnen ein nicht wieder gutzumachender Nachteil drohen soll. Wie der Beschwerdegegner zutreffend geltend macht, wurden dessen Anwaltskorrespondenz und private Unterlagen ausdrücklich vom Beschlagnahmebefehl vom 25. Juni 2019 ausgenommen. Da die entsprechenden Daten somit nicht beschlagnahmt wurden, befinden sie sich auch nicht in den förmlichen Verfahrensakten. Da keine Einsicht in Unterlagen oder Daten gewährt werden kann, die nicht Teil der formellen Strafakten sind, fällt eine Verletzung des Akteneinsichtsrechts gänzlich ausser Betracht. Die Beschwerdeführerinnen können somit aus der geltend gemachten Verletzung ihres Akteneinsichtsrechts keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil herleiten.