Citation: 6B_1053/2018 E. 1.4.3

1.4.3. Unbegründet ist der Einwand hinsichtlich der vorinstanzlichen Würdigung des plötzlichen Abbruchs des telefonischen Kontakts zwischen Beschwerdeführer und Opfer. Während der Beschwerdeführer mit dem Opfer am Tag vor seinem Tod zwölfmal telefonierte, wurde unmittelbar nach dem Tod des Opfers und während des ganzen darauf folgenden Tages kein Anruf registriert. Diesen Umstand darf die Vorinstanz als Indiz für die Täterschaft des Beschwerdeführers werten (Urteil S. 21). Ebenso wenig ist zu beanstanden, wenn die Vorinstanz die rund um den Todeszeitpunkt erfolgte 10-sekündige Telefonverbindung des Opfers mit dem Anschluss einer Person, die in den Umfeldabklärungen nirgends erschienen ist, weder als be- noch entlastend für den Beschwerdeführer wertet. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers ist nicht erstellt, von wem der Anruf ausging und ob dieser angenommen oder auf eine Combox geleitet worden ist. Die Vorinstanz gelangt ohne Rechtsverletzung zum Schluss, die Hintergründe dieser Verbindung seien im Dunkeln geblieben, und berücksichtigt diese nicht weiter. Inwiefern die Vorinstanz daraus eine Belastung ableiten soll, führt der Beschwerdeführer nicht weiter aus (Urteil S. 22). Er argumentiert weiter, die "Eskalation" mit dem neuen Freund des Opfers sei entgegen der Ansicht der Vorinstanz sehr belastend (wohl für den neuen Freund). Die Vorinstanz erwägt, auch das Verhältnis des Opfers mit seinem neuen Partner habe ein gewisses Konfliktpotential gehabt, aus welchem sich weitere Implikationen mit den jeweiligen Familien ergeben hätten. Sie zeigt in der Folge auf, dass zu Beginn der Strafuntersuchung Ermittlungen im gesamten Umfeld des Opfers getätigt worden seien und sich diese nicht nur auf den Beschwerdeführer beschränkt hätten. Zudem begründet sie nachvollziehbar, weshalb keine unzulässige Fokussierung vorliege und eine Täterschaft des neuen Freundes oder dessen Familienangehörigen nicht naheliege (Urteil S. 39 f.). Was die Schnittführung beziehungsweise die Hand, mit der die Schnitte ausgeführt wurden, betrifft, kann vollumfänglich auf die willkürfreien Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden, zumal sich der Beschwerdeführer mit diesen nicht auseinandersetzt (Urteil S. 35 f.).