Citation: 1C_477/2010 29.10.2010 E. 1

Das Bundesamt für Migration erklärte mit Verfügung vom 7. Mai 2010 die X.________ am 11. Mai 2005 erteilte erleichterte Einbürgerung als nichtig. Dagegen erhob X.________ Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht und ersuchte um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Die Instruktionsrichterin des Bundesverwaltungsgerichts wies das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege mit Zwischenverfügung vom 20. Juli 2010 ab und forderte X.________ auf, bis zum 20. August 2010 einen Kostenvorschuss zu leisten, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde. Dagegen erhob X.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten, auf welche das Bundesgericht mit Urteil vom 6. September 2010 nicht eintrat (Verfahren 1C_364/2010). Mit Urteil vom 28. September 2010 trat das Bundesverwaltungsgericht auf die Beschwerde vom 3. Juni 2010 nicht ein. Zur Begründung führte es zusammenfassend aus, dass der Beschwerdeführer innert Frist (20. August 2010) weder den Kostenvorschuss geleistet noch um entsprechende Fristerstreckung ersucht habe. Die gegen die Zwischenverfügung erhobene Beschwerde könne nicht als Fristerstreckungsgesuch angesehen werden, da sie erst nach Ablauf der Frist zur Leistung des Kostenvorschusses (24. August 2010) erhoben worden sei.