Citation: 1C_543/2021 E. 5.2

5.2. Müssen Nutzungspläne angepasst werden oder liegen noch keine vor, so kann die zuständige Behörde für genau bezeichnete Gebiete Planungszonen bestimmen. Innerhalb dieser Zonen darf nichts unternommen werden, was die Nutzungsplanung erschweren könnte (Art. 27 Abs. 1 RPG). Planungszonen dürfen für längstens fünf Jahre bestimmt werden; das kantonale Recht kann eine Verlängerung vorsehen (Art. 27 Abs. 2 RPG). Die Beschwerdeführerin macht nicht geltend, Art. 12.3 Abs. 2 BZO sei im Hinblick auf eine Anpassung der Nutzungsplanung der Gemeinde Rümlang erlassen worden. Sie bringt aber vor, die Bestimmung bezwecke vordergründig, dass bis zur Anpassung der (regionalen) Richtplanung keine von der Regelung erfassten Parkierungsanlagen zugelassen würden. Sie habe daher ebenfalls die Vorgaben von Art. 27 RPG zu beachten. Dies sei jedoch nicht der Fall, gelte Art. 12.3 Abs. 2 BZO doch unbefristet und gemeindeweit und habe die bloss vordergründig deklarierte Planungsabsicht gar nie bestanden.