Citation: 9C_103/2018 E. 2.2

2.2. Das kantonale Gericht hat die medizinische Aktenlage, insbesondere das Gutachten der Klinik B.________, ausführlich, zutreffend und im Lichte von BGE 141 V 281 lege artis beurteilt, und zwar auch bezüglich des in der Beschwerde gerügten Punktes der Aggravation. Dies gilt ebenso mit Blick auf die u.a. diagnostizierte mittelgradig depressive Episode und die diesbezügliche neuere Rechtsprechung des Bundesgerichts (vgl. BGE 143 V 409 und 418), zumal die Vorinstanz verbindlich (E. 1) festgestellt hat, dass die verschiedenen Diagnosen nicht Zeichen paralleler Erkrankungen, sondern der Schwierigkeiten bei der diagnostischen Einordnung seien. Somit hat das kantonale Gericht kein Recht verletzt, indem es der im Gutachten der Klinik B.________ attestierten Arbeitsunfähigkeit die rechtliche Relevanz abgesprochen hat (vgl. Urteil 8C_409/2017 vom 21. März 2018 E. 4.3, zur Publikation vorgesehen; BGE 141 V 281 E. 5.2 S. 306 f.; 140 V 193).