Citation: I 859/06 19.06.2007 E. 3

Die Vorinstanz hat in pflichtgemässer Würdigung der gesamten Aktenlage, insbesondere gestützt auf das Gutachten der Ärzte der Medizinischen Abklärungsstelle [MEDAS] X.________ vom 20. Dezember 2004, mit einlässlicher und nachvollziehbarer Begründung erkannt, die Beschwerdeführerin sei aufgrund ihrer Leiden (zur Hauptsache der chronischen Impingementsymptomatik mit leichter Bewegungseinschränkung der rechten Schulter) in der zuletzt ausgeübten Bürotätigkeit zu 70 % und in einer angepassten Tätigkeit zu 75 % arbeitsfähig. Dieser Betrachtungsweise widerspricht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde namentlich unter Hinweis auf den Bericht von Dr. med. K.________, Fachärztin für Arbeitsmedizin und Psychosomatik, vom 27. Januar 2005, der im Wesentlichen die folgenden Kritikpunkte enthält: In Bezug auf die Tätigkeit in einem Büro fehle es der Versicherten an den kognitiven und schulischen Voraussetzungen sowie an den beruflichen Erfahrungen. Mit Blick auf eine leidensangepasste Tätigkeit bemängelte die Ärztin, bei der Feststellung der 75%igen Arbeitsfähigkeit seien lediglich die neuropsychiatrischen Auffälligkeiten einbezogen worden; die "rheumatologischen Limitierungen wie Überkopfarbeiten, repetitive manuelle oder kraftaufwendige Tätigkeiten [seien] zwar festgehalten, jedoch als limitierende Faktoren nicht mehr berücksichtigt". Diese Kritik übersieht, dass die vorgebrachten Gründe, soweit sie invaliditätsfremden Charakter haben, nicht oder erst im Rahmen der erwerblichen Auswirkungen der ermittelten Arbeits(un)fähigkeit mittels Abzug im Sinne von BGE 126 V 75 berücksichtigt werden. Überdies flossen die festgestellten neuropsychiatrischen Defizite in die Arbeits(un)fähigkeitsbemessung wohl ein, traten gemäss Gutachten der MEDAS-Ärzte aber in Bezug auf die rheumatologischen Befunde in den Hintergrund. Ebenso wenig dringt die Versicherte mit der Rüge an der für eine angepasste Tätigkeit attestierten 75%igen Arbeitsfähigkeit durch. Denn durch die Adaptation wurde den rheumatologischen Beschwerden (körperlich leichte und wechselbelastende Tätigkeit ohne gehäufte Überkopfarbeiten mit dem rechten Arm und ohne kraftaufwendige, ständig repetitive manuelle Tätigkeiten) bereits Rechnung getragen, sodass sich keine (weitere) Einschränkung der Arbeitsfähigkeit rechtfertigt. Im Übrigen kann dahingestellt bleiben, ob die Ausführungen der Frau Dr. med. K.________ die Schlussfolgerungen des kantonalen Gerichts in Zweifel zu ziehen und weitere Abklärungen zu rechtfertigen vermöchten; denn offensichtlich unrichtig ist die vorinstanzliche Tatsachenentscheidung jedenfalls nicht (E. 2).