Citation: 8C_547/2019 E. 5.2

5.2. Betreffend die Verwertbarkeit der bescheinigten vollen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit berücksichtigte das kantonale Gericht das sowohl von Dr. med. K.________ in seinem Bericht vom 23. März 2018 skizzierte als auch in der Stellungnahme des Dr. med. C.________ vom 11. Juni 2018 noch näher ausgeführte Belastbarkeitsprofil. Danach sollte eine angepasste Arbeit angesichts der diagnostizierten schweren Osteoporose leicht, ohne häufige wirbelsäulenbelastende Zwangshaltungen sein und Tätigkeiten (Bücken, Hocken, Kauern, Knien, Überkopfarbeit, Arbeiten in weiter Armvorhalte) ohne häufige Rumpfrotationen und ohne häufiges Gehen auf unebenem Gelände beinhalten. Zudem seien Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen aufgrund der Pädophilie des Versicherten auszuschliessen. Damit ist die Vorinstanz ihrer Pflicht, eine angepasste Tätigkeit zu umschreiben, nachgekommen. Der Nachweis einer konkreten Arbeitsstelle, wie es der Beschwerdeführer fordert, ist hingegen nicht notwendig. Mit diesem Einwand lässt er ausser Acht, dass die Anforderungen an die Umschreibung der noch zumutbaren Tätigkeiten rechtsprechungsgemäss nicht gross sind, und Vorinstanz sowie Verwaltung im Rahmen des Einkommensvergleichs keine konkreten Arbeitsstellen nachzuweisen haben, sondern vielmehr von einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt ausgegangen wird (Urteil 8C_293/2016 vom 11. Juli 2016 E. 4.2 mit Hinweis auf SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203 E. 5.1, 9C_830/2007). Verwaltung und Gericht haben deshalb nicht zu prüfen, ob der Versicherte tatsächlich eine entsprechende Arbeitsstelle erhält oder erhalten kann. Es reicht aus, dass solche auf dem Arbeitsmarkt vorhanden und nicht bloss theoretischer Natur sind (vgl. etwa Urteil 9C_286/2018 vom 25. Juni 2018 E. 5 mit weiteren Hinweisen). Die vorinstanzliche Schlussfolgerung, die Restarbeitsfähigkeit sei verwertbar, erweist sich daher nicht als qualifiziert unrichtig.