Citation: 9C_557/2023 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht stellte fest, dass die Versicherte zwischen 1990 und 2019 als kaufmännische Angestellte bei der Bank D.________ erwerbstätig gewesen war und im Entscheidzeitpunkt mit einem Pensum von 28 % als Assistenz bei der Schule E.________ arbeitete. Die Vorinstanz prüfte vor diesem Hintergrund und anhand des Gutachtens von PD Dr. med. B.________ vom 17. Januar 2022 die von der höchstrichterlichen Rechtsprechung entwickelten Indikatoren. Sie erachtete das Gutachten unter dem Aspekt der Konsistenz als nicht nachvollziehbar. Unter Berücksichtigung der nur leicht ausgeprägten diagnoserelevanten psychiatrischen Befunde, der guten sozialen Einbettung, des hohen Aktivitätsniveaus in der Freizeit sowie des damit korrelierenden geringen behandlungsanamnestischen Leidensdrucks seien funktionelle Auswirkungen des psychischen Gesundheitsschadens (gemäss Gutachter: Teilremittierte Major Depression) nicht überwiegend wahrscheinlich. Mit Blick auf die multifaktoriell bedingte leichte kognitive Einschränkung gemäss neuropsychologischem Teilgutachten sei die Versicherte in der angestammten Tätigkeit zu 76 % und in einer angepassten Tätigkeit zu 90 % arbeitsfähig. Einem von der behandelnden Gynäkologin Dr. med. F.________ diagnostizierten Cancer-related Fatigue-Syndrom mass die Vorinstanz keine eigenständige bzw. zusätzliche Bedeutung zu. Auf dieser Grundlage führte das kantonale Gericht in Anwendung der gemischten Methode (90% im Erwerbsbereich, 10% im Aufgabenbereich [Haushalt]) im erwerblichen Bereich einen Einkommensvergleich durch, wobei sie für die Ermittlung des Invalideneinkommens - der Beschwerdegegnerin folgend - auf Tabellenlöhne gemäss Schweizerischer Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik abstellte. Gemäss Vorinstanz beträgt der IV-Grad im erwerblichen Bereich 33 % und gewichtet insgesamt rund 30 %.