Citation: 6B_1025/2022 E. 3

Verfahrensgegenstand ist der vorinstanzliche Nichteintretensbeschluss (Art. 80 Abs. 1 BGG). Es geht daher vor Bundesgericht nur um die Frage, ob die Vorinstanz dem Beschwerdeführer seine Beschwerdelegitimation zu Unrecht abspricht, indem sie eine unmittelbare Verletzung seiner Rechte im Sinne von Art. 115 Abs. 1 StPO verneint. Dies mit der Begründung, dass der Beschwerdeführer weder seine Schuldnereigenschaft noch den Bestand der fraglichen Verlustscheinforderungen bestreite, womit nicht ersichtlich sei, inwiefern er durch die mutmassliche Urkundenfälschung benachteiligt sei. Seine Betroffenheit sei nicht direkt auf das vermeintliche Urkundendelikt zurückzuführen, sondern ergebe sich aus seiner Schuldnereigenschaft, respektive den bislang abgewehrten Eintreibungsbemühungen von B.________. Dadurch, dass der Forderungsbetrag von B.________ und nicht von der C.________ AG bzw. deren Konkursverwaltung eingefordert werde " (bei nachträglich entdeckten Vermögenswerten allenfalls auf dem Wege des Nachkonkurses, vgl. Art. 269 SchKG) ", erleide der Beschwerdeführer keinen unmittelbar auf die angebliche Straftat zurückzuführenden Nachteil. Eine bloss mittelbare Beeinträchtigung reiche für die Annahme der Geschädigtenstellung im Sinne von Art. 115 Abs. 1 StPO nicht aus.