Citation: 8C_578/2021 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer bringt dagegen zusammengefasst vor, es sei auf das asim-Gutachten abzustellen, das die massgebenden Kriterien erfülle. Es treffe nicht zu und die Annahme des RAD sei willkürlich, dass darin unfallfremde (richtig: invaliditätsfremde) Elemente miteinbezogen worden seien. Wenn die Vorinstanz zum Schluss komme, darin sei die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit nicht abschliessend beantwortet worden, hätte der medizinische Sachverhalt durch die Gutachter in einem Ergänzungsgutachten oder zumindest durch Ergänzungsfragen abgeklärt werden müssen. Das könne mangels eines lückenlosen Befundes nicht durch einen fachfremden RAD-Arzt aufgrund einer Aktenbeurteilung erfolgen. Die Vorinstanz und der RAD liessen zudem ausser Acht, dass die Schmerzmitteleinnahme die Leistungsfähigkeit vermindere und auch eine leichte Belastung der Hand zu einer Zunahme der Arthrose führen würde. Ferner sei die Beurteilung des RAD vom 1. Dezember 2017 infolge seither weiter fortgeschrittener Arthrosen völlig veraltet. Die vorinstanzliche Beweiswürdigung sei bundesrechtswidrig. Weiter bestreitet der Beschwerdeführer die Erwägungen des kantonalen Gerichts zum Validen- und Invalideneinkommen sowie zur Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit. Ferner beanstandet er, die Beschwerdegegnerin habe ihm keine Eingliederungs-/Umschulungsmassnahmen angeboten sowie diesbezüglich auch kein Mahn- und Bedenkzeitverfahren durchgeführt.