Citation: 6B_1090/2017 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz verweist auf die erstinstanzlichen Feststellungen, gemäss welchen aufgrund der glaubhaften Aussagen der beiden Polizisten der Beschwerdeführer zunächst zwei Fahrspuren befuhr, dabei sehr nahe an das Polizeifahrzeug auffuhr und danach mit wenig Abstand zum Polizeifahrzeug den Überholvorgang abrupt einleitete. Der Beschwerdeführer habe bewusst und gewollt das Radio bedient und damit seine Aufmerksamkeit beeinträchtigt (Urteil des Bezirksgerichts Bülach, E. 6.3 f.). Dem Beschwerdeführer sei als erfahrenem und mit der Strecke vertrautem Lenker bewusst gewesen, dass er sich nicht auf Kosten des Strassenverkehrs der Radiobedienung widmen könne. Der beschriebene Kontrollverlust über das Fahrzeug könne nur damit erklärt werden, dass er diesen für die Radiobedienung in Kauf genommen habe. Hinsichtlich der Abstandsunterschreitungen führt die Vorinstanz aus, es sei aufgrund der Auswertung der polizeilichen Videoaufnahme erstellt, dass der Beschwerdeführer insgesamt neunmal nahe aufgefahren sei, wobei der Abstand jeweils zwischen 0,56 und 0,84 Sekunden gelegen sei (angefochtenes Urteil, S. 11). Hinsichtlich der Unterschreitungen um 0,56 und 0,6 Sekunden gehe aus der Videoaufnahme klar hervor, dass er praktisch konstant zu nahe aufgefahren sei, wenn er keine Überholmanöver vornahm. Aufgrund seiner aggressiven Fahrweise sei davon auszugehen, dass er die Unterschreitungen des Abstands und damit die Gefährdung der übrigen Verkehrsteilnehmer mindestens bewusst in Kauf genommen und damit rücksichtslos gehandelt habe. Auch hinsichtlich der Unterschreitungen zwischen 0,64 und 0,84 Sekunden habe ihm bekannt sein müssen, wie wichtig die Wahrung eines genügenden Abstands für die Verkehrssicherheit sei. Es sei ausgeschlossen, dass ihm die jeweiligen Abstände nicht aufgefallen wären (angefochtenes Urteil, S. 18 f.).