Citation: 7B_381/2024 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerin kommt den Vorgaben an die Begründung ihrer Legitimation nicht hinreichend nach. Sie leitet ihre Geschädigteneigenschaft gemäss Art. 115 Abs. 1 StPO für den von ihr zur Anzeige gebrachten Sachverhalt aus verschiedenen Delikten ab, nämlich aus den Tatbeständen der Beschimpfung nach Art. 177 StGB und der Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte nach Art. 285 Ziff. 1 StGB. Dabei legt sie nicht dar, welche Zivilforderung sie für welches Delikt geltend machen will. Diese Pflicht trifft sie ungeachtet der Tatsache, dass für ein Delikt ein Strafbefehl und für eines eine Nichtanhandnahmeverfügung erfolgt ist. Inwieweit die von ihr geltend gemachte Beeinträchtigung, welche sie als Folge der angezeigten Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte erlitten haben will, über die von ihr behaupteten Folgen der Beschimpfung hinausgehen, ist nicht ohne Weiteres ersichtlich. Auf ihre Beschwerde ist nicht einzutreten.