Citation: 7B_165/2022 E. B

Mit Verfügung vom 2. Februar 2022 teilte die Staatsanwaltschaft A.________ mit, dass folgende Überwachungsmassnahmen und Handlungen durch einen verdeckten Fahnder angeordnet bzw. vorgenommen worden seien: Mit Verfügung vom 14. September 2018 habe die Polizei eine verdeckte Fahndung auf den Benutzer der Nummer xxx und mit Verfügung vom 22. Oktober 2018 auf den Benutzer der Nummer yyy angeordnet. Die Staatsanwaltschaft habe sodann am 9. November 2018 eine verdeckte Fahndung und eine Observation auf A.________ für einen Monat angeordnet. Zudem sei gleichentags für den Zeitraum vom 9. Mai 2018 bis zum 9. November 2018 eine rückwirkende Randdatenerhebung auf die Nummern yyy und xxx angeordnet worden. Mit Verfügung vom 5. Dezember 2018 sei die Verlängerung der verdeckten Fahndung auf A.________ für den Zeitraum vom 5. Dezember 2018 bis zum 5. Februar 2019 bewilligt worden. Zwischen dem 19. und 23. September 2018 seien Kontaktversuche per Whatsapp auf die Nummer xxx erfolgt. Am 27. Oktober 2018 sei per WhatsApp mit der Nummer yyy Kontakt aufgenommen worden und am 6. November 2018 habe eine weitere Kontaktaufnahme sowie eine telefonische Unterhaltung mit der Nummer yyy stattgefunden. Am nächsten Tag sei ein Treffen erfolgt mit anschliessendem WhatsApp-Kontakt. In den nächsten Tagen bzw. Wochen hätten weitere Kontaktaufnahmen stattgefunden und am 14. Januar 2019 sei der Kauf von Kokain beim Subway erfolgt. Gegen diese Mitteilungsverfügung erhob A.________ am 14. Februar 2022 Beschwerde an die Anklagekammer des Kantons St. Gallen. Diese wies die Beschwerde mit Entscheid vom 30. März 2022 ab (Ziff. 1) und auferlegte A.________ die Kosten des Verfahrens (Ziff. 2).