Citation: 5A_888/2016 E. 4.2

4.2. Sodann lässt sich dem vorinstanzlichen Entscheid nicht entnehmen, mit welcher Begründung dem Beschwerdegegner sechs Wochen Ferien zugestanden wurden und weshalb, ausgehend von gleichwertigen Betreuungsanteilen beider Elternteile, ein allfälliger Ferienanspruch der Beschwerdeführerin unerwähnt bleibt. Allerdings rügt die Beschwerdeführerin nicht, dass ihr kein Ferienanspruch zugestanden worden ist, sondern lediglich, dass die dem Beschwerdegegner zugestandenen sechs Wochen mit den tatsächlichen Verhältnissen nicht vereinbar seien, da der Beschwerdegegner beruflich nicht in der Lage sei, sechs Wochen Ferien mit C.________ zu verbringen. Ausgehend von zwölf Wochen Schulferien pro Jahr ist vorstellbar, dass die Vorinstanz bei der Festlegung des Ferienanspruchs von dieser Zahl ausgegangen ist und dem Beschwerdegegner deshalb sechs Wochen Ferien zugestanden hat. Zwar befindet sich C.________ noch im Vorschulalter und unter Umständen wird es dem Beschwerdegegner aufgrund seiner Erwerbstätigkeit nicht möglich sein, sechs Wochen Ferien zu beziehen. Es ist jedoch nicht ersichtlich, warum der Beschwerdegegner die Betreuung seines Sohnes in dieser Zeit nicht anderweitig sicherstellen können sollte, namentlich mithilfe seiner Eltern. In diesem Punkt lässt sich somit keine Willkür dartun.