Citation: 5A_20/2016 E. 4.3.1

4.3.1. In der Sache bringt der Beschwerdeführer vor, es sei willkürlich, dass die Vorinstanz bei den gegebenen hohen Einkommen die zweistufige Methode angewendet und den frei verfügbaren Betrag hälftig geteilt habe. Grundsätzlich seien Unterhaltsbeiträge nach der einstufig-konkreten Methode zu berechnen. Gehe das Gericht trotzdem nach der zweistufigen Methode vor, so müssten die konkreten Verhältnisse wenigstens bei der Verteilung des Überschusses berücksichtigt werden (Urteil 5A_409/2015 vom 13. August 2015 E. 3.3). Die Überschussverteilung dürfe nicht zu einer Vermögensverschiebung führen. Er habe vor erster und zweiter Instanz eine hohe Sparquote belegt. Diese erhelle aus einem substantiellen Vermögenszuwachs während der Ehe, welcher wiederum anhand der Steuererklärungen der Jahre 2000 bis 2014 belegt sei. Er habe dargetan, dass der freie Betrag nicht zur Anhebung des ehelichen Lebensstandards, sondern zum Sparen verwendet worden sei. Das Vermögen des Ehemanns sei während der Ehe von Fr. 617'000.-- auf rund 1,8 Mio. Franken angestiegen, dasjenige der Ehefrau von Null auf 300'000 Franken. Eine genaue Bezifferung der monatlichen Sparquote könne nicht verlangt werden, zumal diese im Eheschutzverfahren lediglich glaubhaft gemacht werden müsse. Soweit die Vorinstanz die Beweisanforderungen höher ansetze als es die ZPO verlange, handle sie willkürlich. Zudem habe die Vorinstanz im Rahmen der zweistufigen Methode nicht das betreibungsrechtliche Existenzminimum zur Berechnung des Bedarfs der Parteien herangezogen; bereits in der Bedarfsrechnung seien verschiedene Positionen mitunter sehr grosszügig bemessen (Hobbies, Dritte Säule, Steuern). Umso weniger sei es sachgerecht, den Überschuss aufzuteilen.