Citation: 6B_1237/2022 E. 1

Wegen Verstosses gegen die Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19 Epidemie wurde der Beschwerdeführer am 23. November 2021 mit einer Ordnungsbusse von Fr. 100.-- bestraft. Zufolge nicht fristgerechter Bezahlung der Busse erliess das Statthalteramt des Bezirks Hinwil am 24. Januar 2022 einen Strafbefehl und bestrafte den Beschwerdeführer wegen Verstosses gegen Art. 5 Abs. 1 Covid-19-Verordnung besondere Lage (Stand 26. Juni 2021) mit einer Busse von Fr. 100.--. Dagegen erhob der Beschwerdeführer Einsprache, worauf das Statthalteramt des Bezirks Hinwil nach Durchführung einer Einvernahme am Strafbefehl festhielt und diesen zusammen mit den Akten an das Bezirksgericht Hinwil überwies. Das Bezirksgericht Hinwil sprach den Beschwerdeführer am 13. April 2022 der Widerhandlung gegen die Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Verordnung besondere Lage, Stand 26. Juni 2021) im Sinne von Art. 5 Abs. 1 i.V.m. Art. 28 lit. e schuldig und bestrafte ihn mit einer Busse von Fr. 100.--. Das Urteilsdispositiv wurde vom Beschwerdeführer am 19. April 2022, das begründete Urteil am 8. Juli 2022 entgegengenommen. Mit einer als "Beschwerde gegen Entscheid vom 13. April 2022" betitelten Eingabe vom 21. Juli 2022 gelangte der Beschwerdeführer an das Obergericht des Kantons Zürich. Die Eingabe wurde an die Erstinstanz weitergeleitet, welche sie als sinngemässe Berufungsanmeldung entgegennahm. Mangels rechtzeitiger Berufungsanmeldung trat das Obergericht mit Beschluss vom 1. September 2022 auf die Berufung nicht ein. Der Beschwerdeführer wendet sich mit Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht. Er beantragt die Aufhebung des Beschlusses vom 1. September 2022. Eventualiter erhebt er eine subsidiäre Verfassungsbeschwerde.