Citation: 1P.375/2002 31.01.2003 E. 1

1.1 A.________ hat seine Beschwerde als Nichtigkeits- und staatsrechtliche Beschwerde bezeichnet. Welches Rechtsmittel zulässig und in welchem Umfang darauf einzutreten ist, prüft das Bundesgericht von Amtes wegen und mit freier Kognition (BGE 127 I 92 E. 1 S. 93; 125 I 14 E. 2a S. 16, mit Hinweis). Das Bundesgericht nimmt die eingereichte Rechtsschrift als zulässiges Rechtsmittel entgegen, falls die Eingabe den gesetzlichen Voraussetzungen dieses Rechtsmittels genügt (BGE 109 II 400 E. 1d S. 402). Die staatsrechtliche Beschwerde ist nur zulässig, wenn die behauptete Rechtsverletzung nicht sonstwie durch Klage oder Rechtsmittel beim Bundesgericht oder einer andern Bundesbehörde gerügt werden kann (Art. 84 Abs. 2 OG). 1.2 Der angefochtene Nichteintretensentscheid steht im Zusammenhang mit einem im Rahmen des Strafverfahrens ergangenen Zwischenentscheid vom 25. Februar 2002 betreffend das Gesuch um Entlassung des amtlichen Verteidigers. Zumindest soweit mit diesem Nichteintretensentscheid dem Beschwerdeführer durch die Anklagekammer Kosten auferlegt worden sind, liegt hierin ein kantonaler Endentscheid im Sinne von Art. 86 Abs. 1 OG, der grundsätzlich mit der staatsrechtlichen Beschwerde angefochten werden kann. Die eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde scheidet im vorliegenden Fall schon mit Blick auf die erhobenen Rügen aus; der Beschwerdeführer bringt nicht vor, der angefochtene Entscheid verletze Bundesstrafrecht oder durch dessen Anwendung werde mittelbar Verfassungs- bzw. Konventionsrecht verletzt. 1.3 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen (BGE 125 I 71 E. 1c S. 76; 122 I 70 E. 1c S. 73 mit Hinweisen). Die Anforderungen an die Antragsbegründung können bei Laienbeschwerden jedoch grosszügiger gehandhabt werden (vgl. auch BGE 116 II 745 E. 2b S. 748; 115 Ia 12 E. 2 S 14). Im zu beurteilenden Fall ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer zwar im kantonalen Verfahren anwaltlich vertreten ist, ihn sein Anwalt in der anhängigen Sache aber nicht vertreten kann, da sie gegen ihn selbst als amtlichen Vertreter gerichtet ist. Die Formulierung der Beschwerde zeigt, dass der Beschwerdeführer seine Interessen im vorliegenden Fall auch ohne einen Rechtsbeistand ausreichend wahrnehmen konnte. Zwar ruft er eine Vielzahl von Normen an, es geht aber klar aus der Rechtsschrift hervor, dass er sich gegen die Kostenauflage wehrt, da er seines Erachtens das zusätzliche Verfahren nicht verursacht hat. Auf allgemein gehaltene Kritik tritt das Bundesgericht hingegen nicht ein (i.d.S. BGE 117 Ia 10 E. 4b S. 11 f). Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen sind erfüllt und geben zu keinen Bemerkungen Anlass.