Citation: 6A.14/2005 24.09.2005 E. C

Die Direktion für Soziales und Sicherheit entzog ihm mit Verfügung vom 18. Juni 2001 den Führerausweis sowie den Lernfahrausweis Kat. A1 für die Dauer von drei Monaten. Dabei wurde massnahmenverschärfend berücksichtigt, dass ihm der Führerausweis mit Verfügung vom 13. September 2000 bereits für zwei Monate entzogen worden war (oben Bst. A). Die Direktion für Soziales und Sicherheit hob den Entzug des Lernfahrausweises am 28. Juni 2001 in einer Wiedererwägung auf. X.________ rekurrierte am 11. Juli 2001 gegen die Entzugsverfügung vom 18. Juni 2001 beim Regierungsrat des Kantons Zürich. Die Direktion für Soziales und Sicherheit zog mit Verfügung vom 29. März 2004 die Entzugsverfügung in Wiedererwägung und reduzierte die Entzugsdauer von drei auf zwei Monate, weil die Rekursbehandlung überdurchschnittlich lange Zeit in Anspruch genommen habe und gestützt auf das Wohlverhalten des Rekurrenten. In der Folge wurde der Rekurs vom Regierungsrat abgeschrieben. X.________ rekurrierte am 27. April 2004 erneut gegen die Entzugsverfügung vom 29. März 2004 beim Regierungsrat des Kantons Zürich. Dieser wies den Rekurs am 8. September 2004 ab. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 1. Abteilung, hiess am 12. Januar 2005 die gegen den Entscheid des Regierungsrats vom 8. September 2004 eingereichte Beschwerde teilweise gut und hob den Entscheid auf. Es reduzierte die Entzugsdauer wegen Verletzung des Beschleunigungsgebots auf einen Monat.