Citation: 8C_877/2010 12.01.2011 E. A

A.a Die 1953 geborene Y.________ meldete sich im April 2008 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Nach Abklärung der persönlichen, beruflichen und medizinischen Verhältnisse lehnte die IV-Stelle des Kantons Aargau mit Verfügung vom 19. August 2008 den Anspruch auf berufliche Massnahmen ab, da solche aufgrund des Gesundheitszustandes zum damaligen Zeitpunkt nicht realisiert werden konnten. Gleichzeitig wies sie darauf hin, dass bei einer Änderung der Verhältnisse ein neues Gesuch gestellt werden könne. A.b Am 9. März 2009 gab die IV-Stelle bei Dres. med. J.________ und S.________ ein bidisziplinäres Gutachten in Auftrag, welches am 9. September 2009 erging. Gestützt darauf stellte sie der Versicherten mit Vorbescheid vom 22. September 2009 die Abweisung des Anspruchs auf eine Invalidenrente in Aussicht. Daran hielt sie mit Verfügung vom 29. Januar 2010 fest. Zum im Vorbescheidverfahren gestellten Antrag auf berufliche Eingliederungsmassnahmen hielt sie fest, solche seien aufgrund fehlender Motivation nicht durchführbar.