Citation: 9C_586/2023 E. 7.1

7.1. Weiter führt die Beschwerdeführerin an, das psychiatrische Teilgutachten vom 11. Juli 2022 halte nicht fest, von welchen Annahmen der Gutachter in Bezug auf den Arbeitsweg ausgegangen sei. Es sei unklar, welche Belastungen (Reisedauer, Wahl des Verkehrsmittels, Interaktionen im Grossraumbüro) sich in welchem Umfang limitierend auf ihre Leistungsfähigkeit auswirken würden. Entsprechend sei beim Gutachter nachzufragen, von welcher Art und Dauer ein möglicher Arbeitsweg sein könne und von welchen Vorstellungen eines Arbeitsplatzes auszugehen sei, um die Einschränkung von 30 % nicht zu überschreiten. Der Arbeitsweg sei vom Gutachter für die Beurteilung der funktionellen Leistungsfähigkeit als relevant taxiert worden, weshalb die Vorinstanz mit ihrer Ausführung, der Arbeitsweg sei keine Frage der medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit, Bundesrecht verletze.