Citation: 5P.165/2004 20.07.2004 E. 4

Beruht die angefochtene Ablehnung der Zeugeneinvernahme - wie hier - auf zwei selbstständigen Begründungen (E. 2 hiervor), müssen die Beschwerdeführerinnen auf beide eingehen, wie das vorliegend auch geschehen ist (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 119 Ia 13 E. 2 S. 16; 122 III 488 E. 2 S. 489). Hält nun aber die eine Begründung nach dem Gesagten (E. 3 hiervor) verfassungsrechtlicher Prüfung stand, so ist es auch die angefochtene Ablehnung der Zeugeneinvernahme selbst; auf die Rügen gegen die vorweggenommene Beweiswürdigung des Obergerichts einzugehen, erübrigt sich damit (BGE 87 I 374 Nr. 62; 121 IV 94 Nr. 18).