Citation: 6B_301/2019 E. 1.4.1

1.4.1. Die vorinstanzliche Strafzumessung hält vor Bundesrecht stand. Mit ihrer Feststellung, es sei nicht nur von einer geringen kriminellen Energie auszugehen, überschreitet die Vorinstanz ihr Ermessen im Rahmen der Strafzumessung nicht. Indem der Beschwerdeführer seine Opfer nach Überweisung des Geldes weiter hinhielt, beliess er es entgegen seinem Vorbringen nicht nur im Platzieren von Inseraten und der Entgegennahme von Geldern. Aus seiner Behauptung, dass ein gleichgeartetes Verhalten häufig vorkomme und regelmässig ungesühnt bleibe, vermag er ebenfalls nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Hinsichtlich seines Motivs decken sich seine Vorbringen weitestgehend mit den vorinstanzlichen Erwägungen. Gestützt darauf ist jedoch der vorinstanzliche Schluss, er habe aus egoistischen Motiven gehandelt, nicht zu beanstanden. Die von ihm geltend gemachte soziale Not, hätte durch soziale Unterstützungsleistungen gemindert werden können, was er auch einräumt. Er bezeichnet die Erhöhung der Einsatzstrafe um einen halben Monat für das Aneignungsdelikt als angemessen, weshalb auf seine diesbezüglichen Ausführungen nicht weiter einzugehen ist. Nicht zu bestanden ist sodann die vorinstanzliche Einschätzung, sein Geständnis sei nicht strafmindernd zu berücksichtigen, zumal er sich mit einer erdrückenden Beweislast konfrontiert gesehen habe (Urteil S. 12 mit Hinweis auf das erstinstanzliche Urteil S. 19). Seine Argumentation überzeugt in diesem Zusammenhang nicht. Unzutreffend ist sodann der Einwand, weder die erste Instanz noch die Vorinstanz hätten seine persönliche Situation berücksichtigt. Wie er zutreffend vorbringt, weist die Vorinstanz hinsichtlich der Täterkomponenten grundsätzlich auf die Ausführungen der ersten Instanz hin. Diese erwog zusammenfassend, dass sich aus den persönlichen und familiären Verhältnissen des Beschwerdeführers keine für die Strafzumessung relevanten Faktoren ergäben (Urteil S. 12; erstinstanzliches Urteil S. 19 f.). Diese Überlegungen macht sich die Vorinstanz durch ihren Hinweis auf das erstinstanzliche Urteil zu eigen. Damit überschreitet sie ihr Ermessen im Rahmen der Strafzumessung nicht. In diesem Zusammenhang ist auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung hinzuweisen, wonach der Freiheitsentzug für jede beruflich sowie sozial integrierte Person eine Härte bewirkt und insoweit zu keiner Strafminderung führt. Eine erhöhte Strafempfindlichkeit lässt sich nur bei aussergewöhnlichen Umständen bejahen (Urteile 6B_1053/2018 vom 26. Februar 2019 E. 3.4; 6B_698/2017 vom 13. Oktober 2017 E. 7.1.2; je mit Hinweisen), die hier jedoch weder dargetan noch ersichtlich sind. Mit seinen Vorbringen vermag der Beschwerdeführer insgesamt nicht darzulegen, dass das vorinstanzliche Strafmass Bundesrecht verletzt. Es erübrigt sich daher, auf seine Ausführungen zur gemeinnützigen Arbeit einzugehen.