Citation: P 44/03 11.05.2004 E. 2.2

2.2.1 In Bezug auf die anrechenbaren Einnahmen lässt der Beschwerdeführer sinngemäss geltend machen, er habe seine liquiden Mittel verbraucht. Zudem sei die von ihm nicht mehr bewohnte Liegenschaft mit Fr. 152'000.- zu hoch bewertet. Trotz intensiven Bemühungen sei es nicht gelungen, das Grundstück zu verkaufen. Die höchste Offerte liege bei Fr. 50'000.-, weshalb dieser Betrag in die Rechnung einzusetzen sei. 2.2.2 Laut Art. 23 Abs. 1 ELV ist für die Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistungen unter anderem das am 1. Januar des Bezugsjahres vorhandene Vermögen massgebend. In der Anmeldung zum Bezug von Ergänzungsleistungen gab der Beschwerdeführer an, er verfüge über Sparguthaben im Betrage von Fr. 23'566.-. Falls sich dieser Betrag in der Folge reduziert hat, ist dieser Umstand für den Anspruch ab dem Jahre 2003 zu berücksichtigen, was aber vorliegend nicht zu beurteilen ist. 2.2.3 Art. 3c Abs. 1 lit c ELG bestimmt, dass bei Altersrentnern ein Zehntel des Reinvermögens, soweit es bei Alleinstehenden Fr. 25'000.- übersteigt, als Einnahmen anzurechnen sind. Der Kanton Glarus hat überdies von der Befugnis in Art. 5 Abs. 3 lit. c ELG Gebrauch gemacht und diesen Vermögensverzehr bei Altersrentnern in Heimen auf einen Fünftel erhöht (Art. 5 Abs. 1 lit. c des Gesetzes über kantonale Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung). Bezüglich seiner Liegenschaft stellt sich der Beschwerdeführer sinngemäss auf den Standpunkt, bei der Anspruchsberechtigung seien nur tatsächlich vereinnahmte Einkünfte und vorhandene Vermögenswerte zu berücksichtigen. Indessen ist sowohl bei den anrechenbaren Einnahmen als auch bei der Berechnung des Vermögens auf den Steuerwert abzustellen (Art. 12 Abs. 1 und Art. 17 Abs. 1 ELV). Schwierigkeiten bei der Liquidierung rechtfertigen hingegen kein Abgehen von dieser Berechnung. Dem Beschwerdeführer ist zuzumuten, das Grundstück mit einer weiteren Hypothek zu belasten. Zusätzliche Zinsen kann er als anerkannte Ausgaben geltend machen. Entspricht der Verkehrswert nicht dem Steuerwert, hat sich der Beschwerdeführer bei den zuständigen Steuerbehörden um eine entsprechende Reduktion der Schatzung zu bemühen. Einzig auf diesem Weg ist es möglich, die Bewertung des Vermögens und damit den als Einnahme berücksichtigten Vermögensverzehr zu reduzieren. 2.3 Demnach steht fest, dass die Ausgleichskasse den Anspruch des Beschwerdeführers auf Ergänzungsleistungen im Jahre 2002 korrekt berechnet hat.