Citation: 2C_1153/2018 E. 2.2.1

2.2.1. Der Beschwerdeführer rügt, dass die Vorinstanz nicht berücksichtigt habe, dass er sich mit seiner Tochter ausgesöhnt habe. Die Vorinstanz hat sich einlässlich damit auseinandergesetzt und festgehalten, dass die Aussagen des Beschwerdeführers zwar prima vista glaubhaft erscheinen mögen, doch würden dessen Aussagen nach der Tat und dessen späteren Ausführungen Umstimmigkeiten innewohnen: An der Hauptverhandlung vom 22. Januar 2014 habe er jegliche Gewalt gegenüber seiner Tochter und Schwester abgestritten und weder Reue noch Einsicht gezeigt. Zudem wünschte er keinen Kontakt zu seiner Tochter, was bereits im Therapieverlaufsbericht der F.________ AG vom 27. November 2013 vermerkt war. Rund dreieinhalb Jahre später gab er gegenüber dem MIKA bekannt, dass es für ihn sehr schlimm gewesen sei, als seine Tochter von zu Hause weggezogen sei und er gewusst habe, dass es seine Schuld gewesen sei, dass seine Tochter weggegangen sei. Wie die Vorinstanz zu Recht ausgeführt hat, lassen sich diese Aussagen nicht miteinander vereinbaren. Sie hat sodann darauf hingewiesen, dass der Beschwerdeführer in der Beschwerde an sie geschrieben habe, dass seine Tochter den ersten Schritt auf ihn zu gemacht habe. Diese hat aber schriftlich das Gegenteil behauptet. Schliesslich ist es im Einklang mit der Vorinstanz auch nicht stimmig, dass der Beschwerdeführer quasi von einem Tag auf den anderen sich nicht mehr von den Werten aus seinem Heimatland leiten lässt, welche ihn über Jahre hinweg und auch noch nach 22-jährigem Aufenthalt in der Schweiz zu Gewalttätigkeiten gegenüber seiner Tochter und seiner Schwester, welche beide während einer gewissen Zeit versteckt von der Familie leben mussten, veranlasst haben. Dies ist umso weniger glaubhaft, als er in seinem Schreiben an das MIKA gleichzeitig festgehalten hat, dass er zwar seine eigenen Werte haben dürfe und diese nicht falsch seien, er jedoch verstanden habe, dass andere Menschen ihre eigenen Werte hätten. Aus dem erwähnten Therapieverlaufsbericht geht zudem hervor, dass der Beschwerdeführer nur wenige Ansätze zeigt, seine subjektive Wahrnehmung des Vorgefallenen zu überdenken. Zudem hat seine Schwester der Aufhebung des Kontaktverbots nur unter Vorbehalten zugestimmt. Die Vorinstanz hat nach dem Gesagten zu Recht den Ausführungen, dass der Beschwerdeführer sich mit seiner Tochter ausgesöhnt habe, kein positives Gewicht zugesprochen. Insofern ändert sich am Gewicht des öffentlichen Interesses nichts.