Citation: 2C_825/2017 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt, die pauschalisierte Kurtaxe entbehre deswegen, weil Art. 21 TG/VS keine ausschliessliche Pflicht zur Pauschalabrechnung vorsehe, einer genügenden gesetzlichen Grundlage. Die Abgabe sei höher als die Steuer, weshalb beim Verfahrensrecht auf das kantonale Steuergesetz abzustellen sei. Eine pauschalisierte Kurtaxe sei des Weiteren nur zulässig, wenn sie von sämtlichen Hauseigentümern der betreffenden Gemeinde erhoben würde, weshalb Art. 1 Abs. 1 des TG/VS (nachhaltige Tourismuspolitik) und Art. 8 BV verletzt seien. Im Übrigen sei die Kurtaxe gemäss dem angefochtenen Reglement keine Steuer von geringer Höhe mehr, weshalb sie gegen den Grundsatz der Allgemeinheit und Gleichmässigkeit der Besteuerung gemäss Art. 127 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 9 BV verstosse und das Doppelbesteuerungsverbot (Art. 127 Abs. 3 BV) verletze. Die Annahme einer durchschnittlichen Belegung von 35 Nächten sei viel zu hoch.