Citation: 5A_361/2022 E. C

C.a. Mit Beschwerde vom 16. Mai 2022 (Postaufgabe) gelangt die Beschwerdeführerin ans Bundesgericht. Sie beantragt, den Entscheid des Obergerichts aufzuheben und den Beschwerdegegner zur Bezahlung von monatlichen Barunterhaltsbeiträgen von Fr. 1'000.-- pro Kind (zzgl. allfälliger gesetzlicher und vertraglicher Familien-/Kinder-/ Ausbildungszulagen) ab Rechtskraft des Scheidungsurteils und von Fr. 1'000.-- pro Kind ab 5. Oktober 2016 bis zum Eintritt der Rechtskraft des Scheidungsurteils, zu verurteilen. Weiter sei sie zu verpflichten, dem Beschwerdegegner eine güterrechtliche Ausgleichszahlung von Fr. 6'791.55 zu bezahlen. Der Beschwerdegegner sei zu verpflichten, ihr eine Entschädigung gestützt auf Art. 165 ZGB in der Höhe der güterrechtlichen Ausgleichszahlung zu entrichten. Eventualiter sei die Sache zur Ergänzung des Beweisverfahrens sowie zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an das Obergericht, subeventualiter an das Kantonsgericht, zurückzuweisen. Ausserdem ersucht die Beschwerdeführerin darum, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung in Bezug auf die güterrechtliche Ausgleichszahlung zu gewähren. C.b. Der Beschwerdegegner hat sich am 13. September 2022 zum Gesuch um aufschiebende Wirkung vernehmen lassen und dessen Abweisung beantragt. Das Obergericht hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. Mit Verfügung vom 4. Oktober 2022 hat der Instruktionsrichter der urteilenden Abteilung der Beschwerde in Gutheissung des entsprechenden Gesuchs im entsprechenden Umfang aufschiebende Wirkung erteilt. C.c. Der Beschwerdegegner beantragt mit Eingabe vom 6. Oktober 2022 die Abweisung der Beschwerde. Das Obergericht verzichtet auf eine Vernehmlassung. Die Beschwerdeführerin macht am 24. Oktober 2022 vom freiwilligen Replikrecht Gebrauch und hält sinngemäss an ihren Anträgen fest. Der Beschwerdegegner hat nicht dupliziert. C.d. Das Bundesgericht hat die kantonalen Akten beigezogen.