Citation: 6B_145/2019 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer ficht den Schuldspruch wegen sexueller Nötigung zum Nachteil der Beschwerdegegnerin 2 durch vaginales Einführen eines Schraubenziehergriffs an. Er argumentiert, die Beschwerdegegnerin 2 sei damit einverstanden gewesen. Als sie geäussert habe, sie habe Schmerzen, habe er kurz aufgehört. Danach habe er weitergemacht, da die Beschwerdegegnerin 2 zu Beginn mit der Handlung einverstanden gewesen sei. Danach sei von dieser kein Zeichen mehr gekommen, dass sie mit dem Fortfahren nicht einverstanden war. Die Beschwerdegegnerin 2 habe sich zu den sexuellen Handlungen überreden lassen. Eine offensichtliche Missbilligung sei für ihn nicht ersichtlich gewesen. Die Vorinstanz äussere sich auch nicht zum angewandten Nötigungsmittel, was eine Verletzung der Begründungspflicht darstelle. Der Beschwerdegegnerin 2 hätten genügend Selbstschutzmöglichkeiten (Abwehr mittels leichter Gewalt, Hand vor Vagina, Schreien, Hilfe suchen bei weiteren anwesenden Personen etc.) zur Verfügung gestanden, um sich gegen die Handlung zu wehren.