Citation: 1B_158/2008 26.06.2008 E. 3

Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung - unabhängig von der Art des nach BGG offenstehenden Rechtsmittels - in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (s. in diesem Zusammenhang auch BGE 133 II 249 insb. E. 1.4 S. 254). Der Beschwerdeführer kritisiert den angefochtenen obergerichtlichen Beschluss vom 28. Mai 2008 nur auf ganz allgemeine Weise. Er beschränkt sich weitgehend darauf, Bestimmungen namentlich der Bundesverfassung und des Völkerrechts sowie verschiedene eidgenössische und kantonale prozessuale Bestimmungen zu zitieren, die er pauschal als verletzt erachtet, wie er dies bereits in früheren bundesgerichtlichen Verfahren tat. Dabei unterlässt er es, sich sachbezogen mit den dem Beschluss vom 28. Mai 2008 zugrunde liegenden Erwägungen auseinanderzusetzen. Insbesondere legt er nicht im Einzelnen dar, inwiefern die Begründung des Beschlusses bzw. dieser im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Schon mangels genügender Begründung ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten. Dies gilt insbesondere auch in Bezug auf das vom Beschwerdeführer gestellte Ablehnungsbegehren, mit dem er einmal mehr verschiedene Mitglieder des kantonalen Obergerichts in Missachtung der prozessualen Anstandsregeln (vgl. Art. 33 BGG) kritisiert. Auch dieses Begehren ist nicht konkret begründet; allein im Umstand, dass ein Richter in früheren Verfahren eine Angelegenheit derselben Person behandelte, kann nach der Rechtsprechung keine Verletzung des Anspruchs auf den verfassungsmässigen Richter erblickt werden (BGE 119 Ia 221 E. 3 S. 227). Was im Übrigen die vom Beschwerdeführer nebst dem Beschluss vom 28. Mai 2008 angefochtenen Entscheide anbelangt, ist festzustellen, dass auf sie bezogen - soweit überhaupt kantonale Letztinstanzlichkeit gegeben wäre (s. Art. 80 i.V.m. Art. 90 BGG) - die Beschwerdefrist inzwischen schon längstens abgelaufen ist (sei es nach Art. 100 BGG wie auch nach der Regelung des früheren Bundesrechtspflegegesetzes, s. Art. 89 OG i.V.m. Art. 132 Abs. 1 BGG). Auf die Beschwerde ist daher auch in dieser Hinsicht nicht einzutreten. Auf die Beschwerde ist somit bereits aus den genannten Gründen offensichtlich nicht einzutreten, weshalb über sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann.