Citation: 1C_169/2015 E. 8.5

8.5. Wird mit der Vorinstanz Art. 41 Abs. 4 BauG als Ordnungsvorschrift ausgelegt, wurde diese kantonale Regelung entgegen der Meinung des Beschwerdeführers nicht durch kommunale Bestimmungen ersetzt oder abgeändert. Inwiefern die vorinstanzliche Auslegung von Art. 41 Abs. 4 BauG willkürlich sein soll, zeigt er nicht auf. So geht auch er davon aus, dass Baulinienpläne im Wesentlichen dem Schutz des Ortsbildes dienen. Er erläutert jedoch nicht, weshalb die vorinstanzliche Annahme, dieses Ziel könne unter den gegebenen Umständen auch ohne Baulinienplan durch die Anwendung der massgebenden kommunalen Regelungen erreicht werden, unhaltbar sein soll, was auch nicht ersichtlich ist. Die entsprechende Willkürrüge erweist sich damit als unbegründet, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann. Auf die vorinstanzlichen Erwägungen zum Verzicht auf einen Bebauungsplan geht der Beschwerdeführer nicht näher ein, weshalb insoweit eine rechtsgenüglich begründete Willkürrüge fehlt.