Citation: 1C_413/2020 E. 8.5

8.5. An diesen Lärmprognosen üben die Beschwerdeführenden wiederum hauptsächlich pauschale Kritik, die sich, sofern die Begründungsanforderungen (vgl. vorne E. 2) überhaupt erfüllt sind, als unbegründet erweist. Haltlos ist zunächst ihre Behauptung, die Lärmimmissionen seien in östlicher Richtung nicht geprüft worden, befanden sich doch gemäss Lärmgutachten zwei Messpunkte an den an der östlichen Grundstücksgrenze der Bauparzelle gelegenen Gebäuden "Säge 2 und 3". Gleich verhält es sich mit dem Einwand, der Lärm, der durch das Zuschlagen der Autotüren verursacht werde, sei nicht berücksichtigt worden. Auch insoweit lässt sich dem Lärmgutachten entnehmen (Ziff. 6.1.2), dass diese Begleitgeräusche bei der Lärmprognose miteinbezogen wurden. Weiter haben das BAFU und die Vorinstanz überzeugend dargelegt, dass die vergrösserte Kubatur der Werft keinen zusätzlichen Lärm verursacht und aufgrund der damit verbundenen Verlagerung der wesentlichen Betriebsabläufe in das Gebäudeinnere insgesamt vermutlich sogar eine Verringerung der Lärmbelastung zu erwarten ist. Nicht näher einzugehen ist deshalb auf die appellatorischen Einwände, die geänderten Betriebsabläufe (Autolifte; Manövrierlärm in der Parkanlage; vermehrte Nutzung durch private Bootsbesitzer in den Abendstunden) und insbesondere die Vergrösserung der Kubatur der Werft verursachten offenkundig mehr Lärm. Insoweit setzen sich die Beschwerdeführenden nicht mit den entsprechenden Ausführungen der Vorinstanz und der übereinstimmenden Einschätzung des BAFU auseinander und wiederholen im Wesentlichen einzig ihre bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten Argumente.