Citation: 9C_476/2023 E. 4.1.1

4.1.1. Die Vorinstanz bestätigte das von der IV-Stelle gestützt auf die LSE 2018 (Tabelle TA1, Kompetenzniveau 1, Total, Männer, unter Berücksichtigung der betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden sowie unter Gewährung eines leidensbedingten Abzugs von 20 %) auf Fr. 54'214.- festgesetzte Invalideneinkommen. Zur Begründung gab sie an, eine versicherte Person müsse sich grundsätzlich das hypothetische Einkommen in der Tätigkeit anrechnen lassen, bei welcher der geringste Invaliditätsgrad resultiere. Entsprechend habe das Bundesgericht in Fällen, in welchen der tatsächlich erzielte Verdienst unter dem nach lohnstatistischen Angaben erreichbaren gelegen sei, die für ein Abstellen auf das effektiv erzielte Erwerbseinkommen vorausgesetzte volle Ausschöpfung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise verneint. Daran und insbesondere auch am Grundsatz der Schadenminderungspflicht habe BGE 148 V 174 nichts geändert. Auf den vom Beschwerdeführer geltend gemachten Wert von maximal Fr. 36'695.- (für das Jahr 2021) könne nicht abgestellt werden, weil er mindestens Fr. 17'519.-, d.h. rund 32 %, unter dem zumutbarerweise erzielbaren Invalideneinkommen von Fr. 54'214.- liege. Die Vornahme des Vergleichs auf zeitidentischer Basis und die Gewährung des maximalen leidensbedingten Abzuges von 25 % würden zu keinem wesentlich anderen Ergebnis führen. Aufgrund des von der IV-Stelle somit korrekt errechneten Invaliditätsgrades von 32 % bestehe kein Anspruch auf eine Invalidenrente.