Citation: 6B_835/2010 16.11.2010 E. 2.4

2.4.1 Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Kollision zwischen der Fussgängerin und dem von ihm gelenkten Fahrzeug sei seitlich (vorne rechts) und nicht frontal erfolgt. Diese entscheidende Frage habe die Vorinstanz nicht abschliessend geklärt. Für eine seitliche Kollision spreche, dass er, obwohl er ein vorsichtiger und erfahrener Automobilist sei, die von rechts kommende Fussgängerin überhaupt nicht wahrgenommen habe. Ferner habe sie bei seinem rechten Vorderrad am Boden gelegen, als er nach der Kollision sofort angehalten habe. Auch sei die mutmassliche und entscheidende Kollisionsspur an seinem Personenwagen auf der Kühlerhaube rechts zu finden (Beschwerde S. 6 f). 2.4.2 Die Rüge ist unbegründet. Die Feststellung der Vorinstanz, dass die Fussgängerin vom Fahrzeug frontal erfasst wurde (angefochtenes Urteil S. 6), ist auch - entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers - durch die in den Akten enthaltenen Bildaufnahmen der Kollisionsspuren an seinem Personenwagen belegt (erstinstanzliche Akten act. 19). Die Lage der Fussgängerin nach der Kollision ist vorliegend schon deshalb nicht aussagekräftig, weil sie gemäss den Aussagen der Auskunftsperson B.________ durch den Aufprall zwei bis drei Meter in Fahrtrichtung geschleudert wurde (erstinstanzliche Akten act. 23). Anzumerken bleibt, dass es vorliegend, wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, im Unterschied zu dem vom Beschwerdeführer zitierten Bundesgerichtsentscheid (BGE 129 IV 39) nicht entscheidend ist, ob die Kollision frontal oder seitlich erfolgte. Auch wenn die Kollision seitlich erfolgt sein sollte, vermöchte dies nichts daran zu ändern, dass sich die Fussgängerin zeitlich vor seinem Fahrzeug auf dem Fussgängerstreifen befand und daher vortrittsberechtigt war (angefochtenes Urteil S. 8). 2.5 Insgesamt ergibt sich aus der Beschwerde nicht, dass und inwiefern die Vorinstanz den Sachverhalt willkürlich im Sinne von Art. 9 BV festgestellt haben könnte.