Citation: 2C_176/2015 E. 5.4.4

5.4.4. Wie auch die Vorinstanz einräumt, befindet sich der Sohn der Beschwerdeführerin noch in einem einigermassen anpassungsfähigen Alter (vgl. angefochtener Entscheid E. 5.2). Der Vorwurf der Vorinstanz, die Beschwerdeführerin halte seit ihrer Einreise in die Schweiz lediglich durch jährliche Ferienbesuche und elektronische Kommunikationsmittel den Kontakt zu ihrem Sohn aufrecht, ist nicht nachvollziehbar, da andere Formen der Kontaktaufnahme aufgrund der grossen Distanz zwischen der Schweiz und Thailand kaum in Frage kommen. Die Beschwerdeführerin hat vor der Vorinstanz ausgeführt, dass ihr Sohn in der Schweiz in ein intaktes Familiennetz (mit einem Schweizer Stiefvater und einem Schweizer Halbbruder) eingebunden wäre, was von der Vorinstanz nicht in Abrede gestellt worden ist. Mit Unterstützung dieses Familiennetzes sollte die von der Vorinstanz - grundsätzlich zu Recht - ins Feld geführten Integrationsschwierigkeiten zu bewältigen sein. Schliesslich hat die Beschwerdeführerin vor der Vorinstanz genügend belegt, dass sie die Beziehung mit ihrem Sohn kontinuierlich pflegt (mittels der erwähnten Aufenthalte im Heimatland, elektronischer Kommunikationsmittel sowie der umfangreichen Fotodokumention).