Citation: 6B_339/2016 E. 1.7

1.7. Schliesslich wendet sich der Beschwerdeführer gegen die Bejahung des Vorsatzes. Dieser werde ohne weiteres als erstellt erachtet. Dabei wisse niemand, was er damals tatsächlich gewollt habe. In diesem Zusammenhang bringt er vor, an einer Unterzuckerung gelitten oder ein Blackout gehabt zu haben. Dabei handelt es sich um eine reine Parteibehauptung. Bereits die Vorinstanz erwog, dass es für ein Blackout keinerlei Hinweise gebe. So habe der Beschwerdeführer in der Befragung durch die Staatsanwältin ausgeführt, nicht erschöpft gewesen zu sein und sich in keiner Art und Weise unwohl gefühlt zu haben. Die Annahme, wonach der Beschwerdeführer vorsätzlich zum Überholmanöver angesetzt hatte, ist unter Berücksichtigung des in objektiver Hinsicht erstellten Sachverhalts und gestützt auf die Aussagen des Zeugen A.________ nicht zu beanstanden.