Citation: 9C_15/2023 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführerin ist beizupflichten, dass eine Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit nur dann den zeitlichen Konnex zu unterbrechen vermag, wenn die betroffene Person in dieser angepassten Tätigkeit in der Lage ist, ein - bezogen auf die angestammte Tätigkeit - rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen (Urteil 9C_518/2021 vom 4. Februar 2022 E. 2.2 mit Hinweis auf BGE 134 V 20 E. 5.3; vgl. auch Urteil 9C_521/2022 vom 2. März 2023 E. 4.3.3). Die Vorinstanz hat sich zu dieser Frage nicht geäussert. Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung kommt es indessen nicht auf das tatsächlich erzielte Einkommen an. Vielmehr ist die Beschwerdeführerin während mehr als dreier Monate zu über 80 % in ihrer angestammten Tätigkeit arbeitsfähig gewesen und hat so ohne Weiteres ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen können. Der Eventualstandpunkt erweist sich damit als unbegründet.