Citation: 6B_556/2024 E. 2.2

2.2. Zusammenfassend stellt die Vorinstanz fest, dass sowohl die Aussagen des Beschwerdeführers als auch diejenigen der Beschwerdegegnerin 2 zum Kerngeschehen während des gesamten Verfahrens grundsätzlich konstant ausgefallen seien sowie lebensnah und plausibel erschienen. Der Beschwerdeführer schildere übereinstimmend mit der Beschwerdegegnerin 2, dass sie sich nach dem Geschlechtsverkehr auf dem Sofa über das Geschehen unterhalten hätten. Gemäss den Angaben des Beschwerdeführers habe man darüber geredet, dass es "sehr emotionaler Sex" gewesen sei. Der Beschwerdegegnerin 2 zufolge habe der Beschwerdeführer darüber gesprochen, wie sie lockerer werden könne. Dies verdeutliche, dass der Beschwerdeführer in Bezug auf die Art des vollzogenen Geschlechtsverkehrs auf Seiten der Beschwerdegegnerin 2 zumindest eine gewisse Zurückhaltung wahrgenommen habe, ansonsten wohl kein Gesprächsbedarf darüber bestanden hätte. Die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 stimmten zudem mit den tatsächlichen örtlichen Verhältnissen überein, was deren Glaubhaftigkeit steigere. Demgegenüber mute die Behauptung des Beschwerdeführers, wonach das Garagentor während des gesamten sexuellen Geschehens offen gestanden sei, sodass direkte Sicht auf den Parkplatz bestanden habe, lebensfremd und unwahrscheinlich an. Insgesamt erschienen die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 daher glaubhafter als diejenigen des Beschwerdeführers, zumal keine Motive für eine Falschbezichtigung ersichtlich seien. Gegen eine Falschbezichtigung spreche auch der späte Zeitpunkt der Anzeigeerstattung (rund drei Jahre nach der Tat), den die Beschwerdegegnerin 2 nachvollziehbar erklären könne (E. IV.4.1.6 und 4.2). Die Vorinstanz erachtet deshalb den angeklagten Sachverhalt als erwiesen.