Citation: 8C_103/2017 E. A

A.________, geboren 1966, ist gelernte Coiffeuse und arbeitete als Serviceangestellte. Am 2. März 1999 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an unter Hinweis auf eine am 28. Juli 1996 erlittene Halswirbelsäulenverletzung sowie eine milde traumatische Hirnverletzung. Sie hatte sich als Gast in einem Restaurant befunden, als sich eine Sonnenstore aus der Verankerung löste und ihr auf den Hinterkopf fiel. Das Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle MEDAS Zentralschweiz vom 8. Juni 2001 bescheinigte in der nunmehr ausgeübten Tätigkeit als Buchhalterin im Geschäft ihres Ehemannes eine (rheumatologisch bedingte) Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 50 Prozent. Mit Verfügungen vom 11. Juli 2002 sprach ihr die IV-Stelle des Kantons Zug vom 1. März 1998 bis zum 30. April 2001 eine ganze und ab dem 1. Mai 2001 eine halbe Invalidenrente zu. Sie bestätigte den Anspruch am 27. Oktober 2004 und am 26. März 2007. Gestützt auf die am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbestimmungen der Änderung des IVG vom 18. März 2011 überprüfte die IV-Stelle die Rente und stellte ihre Leistungen mit Verfügung vom 28. März 2013 ein. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug hiess die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 8. Mai 2014 in dem Sinne gut, als es die Verfügung vom 28. März 2013 aufhob und die Sache zur ergänzenden Sachverhaltsabklärung an die IV-Stelle zurückwies. Gestützt auf das Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle MEDAS Bern, ZVMB GmbH, vom 30. Juli 2015 (mit ergänzender Stellungnahme vom 7. Januar 2016) stellte sie die Invalidenrente per 30. April 2016 ein (Verfügung vom 1. März 2016).