Citation: 8C_804/2021 E. 4.3.3

4.3.3. Nachdem der Beschwerdeführerin ihre angestammte Tätigkeit als Sachbearbeiterin auch weiterhin im Umfang von 50 % zumutbar bleibt, kann jedoch sowohl das Validen- als auch das Invalideneinkommen auf derselben Basis ermittelt werden und es erübrigt sich die Klärung, welcher Tabellenlohn für den Vergleich beizuziehen ist. Denn bei dieser Ausgangslage entspricht die krankheitsbedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 50 % dem Invaliditätsgrad bezogen auf das erwerbliche Arbeitspensum ohne gesundheitliche Beeinträchtigung unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn (Urteil 8C_148/2017 vom 19. Juni 2017 E. 4 mit Hinweis). Vorliegend ergibt sich hieraus ein Invaliditätsgrad von 37.5 % (100 % - [100 % : 80 x 50]). In proportionaler Berücksichtigung dieser ermittelten Einschränkung im allein versicherten erwerblichen Bereich nach BGE 140 V 290 resultiert ebenfalls der die Erheblichkeitsschwelle nicht erreichende Invaliditätsgrad von 30 % (37,5 % x 0,8).