Citation: 6B_1203/2023 E. 1.3.2

1.3.2. Der Vorinstanz ist beizupflichten. Sexuelle Verfehlungen gegenüber Kindern gehören prinzipiell zu den gravierenden Straftaten (vgl. Urteile 7B_878/2023 vom 29. Februar 2024 E. 3.2.2; 6B_1076/2021 vom 28. Oktober 2021 E. 2.5.; je mit Hinweis). Bei der Entwicklung Minderjähriger (vgl. zum Rechtsgut BGE 146 IV 153 E. 3.5.2) handelt es sich mithin fraglos um ein hohes Rechtsgut. Angesichts obiger Erwägungen betreffend sein Vorgehen und das Tatverschulden vermag der Beschwerdeführer die von ihm ausgehende Gefährdung der öffentlichen Ordnung auch mit Verweis auf die seines Erachtens tiefe Einsatzstrafe von 10 Monaten nicht massgeblich zu relativieren. An die Wahrscheinlichkeit künftiger Straffälligkeit sind bei dieser Ausgangslage keine allzu hohen Anforderungen zu stellen. Der Beschwerdeführer wurde vorinstanzlich wegen diverser Delikte schuldig gesprochen. Sein Vorbringen, wonach seine (nicht einschlägige) Vorstrafe als Beleg für seine Achtung der Schweizerischen Rechtsordnung diene, überzeugt vor diesem Hintergrund nicht. Zynisch scheint es zudem, wenn er angesichts des vorinstanzlichen Schuldspruchs geltend macht, dem angefochtenen Urteil lasse sich nichts entnehmen, was auf Interesse an pubertären oder präpubertären Mädchen schliessen lasse. Unabhängig von der Frage, ob er im Deliktszeitraum oder aktuell in einer Beziehung lebt (e), zeigt er in Bezug auf die an den Geschädigten vorgenommenen sexuellen Handlungen keinerlei Einsicht und bestreitet seine Taten bis heute. Eine deliktsspezifische therapeutische Aufarbeitung fand ebenfalls nicht statt. Vor diesem Hintergrund erscheint nicht ausgeschlossen, dass sich der Beschwerdeführer bei erneutem Kontakt zu Minderjährigen wieder zu vergleichbarem Verhalten hinreissen lassen könnte. Sein unsubstanziierter Verweis auf seinen (durch eine angebliche therapeutische Behandlung) nunmehr gefestigten Charakter und die blutleere Beteuerung, wonach das vorliegende Strafverfahren einen nachhaltigen Eindruck auf ihn hinterlasse, vermögen die betreffenden Bedenken nicht zu zerstreuen. Es ist damit von einer Gefahr der öffentlichen Ordnung und Sicherheit auszugehen. Die Landesverweisung erweist sich mithin vorliegend auch unter Beachtung des FZA als verhältnismässig.