Citation: 8C_594/2017 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin präzisierte am 31. Oktober 2014 zum Unfallereignis vom 18. September 2014 auf Anfrage der Suva, die "Maschine" sei ihr auf den Rücken gefallen und sie sei 20 Minuten eingeklemmt gewesen. Anlässlich der Besprechung vom 12. Dezember 2014 bei ihr zuhause - und mit Hilfe des Ehemannes als Übersetzer - gab sie zu Protokoll, dass sich bei der Arbeit plötzlich ein Teil der 100 kg schweren "Anlage" gelöst habe und ihr auf den "oberen Rücken - Schulter - Nacken" geprallt sei. Zum Glück sei die Anlage an einem Mauervorsprung angestanden, ansonsten sie erdrückt worden wäre. Sie sei rund 20 Minuten eingeklemmt gewesen und habe grosse Angst gehabt, da sie schwanger gewesen sei. Sofort seien Schmerzen im Bereich der rechten Schulter und des oberen Rückens aufgetreten, wo sich auch ein Bluterguss gebildet habe. Zudem habe sie einen Schock erlitten und am ganzen Körper gezittert. Der Einsatzbetrieb erklärte am 5. Januar 2015, die auf Rädern montierte Paniermaschine habe sich selbstständig bewegt, da die Bremse vermutlich nicht korrekt angezogen gewesen sei. Ein Rad der Maschine sei in den offenen Schacht gefallen, worauf sie gegen einen Betonpfosten gekippt sei. Die Beschwerdeführerin habe sich in diesem Moment an der am Betonpfosten montierten Waschstation die Hände gewaschen, habe sich dann aber rechtzeitig in Sicherheit gebracht und sei von der Maschine weder getroffen noch gestreift worden. Anlässlich der Besprechungen im Einsatzbetrieb vom 26. Februar 2015 und 20. März 2015 mit der Beschwerdeführerin und weiteren Mitarbeiterinnen, welche das Umkippen der Paniermaschine selber beobachtet hatten, bestätigte sich diese Version. Die Versicherte hielt dennoch weiterhin an ihrer Unfallschilderung fest und räumte lediglich ein, dass sie nicht wisse, ob sie 10, 20 oder 30 Minuten eingeklemmt gewesen sei - sicher seien es mehrere Minuten gewesen, bevor sie mit dem Stapler befreit worden sei.