Citation: 7B_266/2022 E. A

Mit Urteil vom 9. Juli 2019 erklärte das Obergericht Nidwalden A.________ und einen Mitbeschuldigten in verschiedenen Sachverhaltskomplexen jeweils mehrfach der Misswirtschaft, der Urkundenfälschung, der Erschleichung einer falschen Beurkundung, der Gläubigerschädigung durch Vermögensverminderung, der ungetreuen Geschäftsbesorgung und der Veruntreuung sowie in einem Fall des Betruges, der Unterlassung der Buchführung und der falschen Anschuldigung schuldig. Es verurteilte ihn zu 5 Jahren und 3 Monaten Freiheitsstrafe, als Zusatzstrafe zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 6 Monaten gemäss Strafbefehl vom 9. November 2016. In weiteren Anklagepunkten, namentlich den Sachverhaltskomplexen "B.________ GmbH" und "C.________", sprach es die Beschuldigten u.a. von der Anschuldigung des Betruges, der ungetreuen Geschäftsbesorgung und der Veruntreuung frei. Die dagegen erhobene Beschwerde der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Nidwalden, womit sie betreffend A.________ im Sachverhaltskomplex "B.________ GmbH" den Teilfreispruch von der Anklage der Veruntreuung und der ungetreuen Geschäftsbesorgung und betreffend beide Beschuldigten im Sachverhaltskomplex "C.________" die Teilfreisprüche wegen Betruges (Kauf der C.________ AG) sowie wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung (Grundstücksverkauf der C.________ AG an die C.________ Immobilien AG) anfocht, hiess das Bundesgericht am 10. März 2021 (6B_511/2020) gut und wies die Sache an die Vorinstanz zurück. Die von A.________ gegen das Urteil vom 9. Juli 2019 erhobene Beschwerde, womit er einen vollumfänglichen Freispruch beantragte, wies das Bundesgericht ab, soweit es darauf eintrat (Verfahren 6B_520/2020).