Citation: 1C_502/2023 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hält fest, die nunmehr zu überbauende Parzelle Nr. 1579 sei zwar (formell) Teil der Arealüberbauung. Entsprechend dem seinerzeit bewilligten Projekt sei aber die Fläche der heutigen Parzelle Nr. 1579 nicht in das gestalterische Konzept der Arealüberbauung einbezogen worden. Vielmehr habe dieses Konzept bloss die übrige Fläche des Arealperimeters umfasst. Auf der heutigen Parzelle Nr. 1579 sei nicht nur keine Überbauung, sondern auch keine gemeinsame Erschliessungsanlage oder gemeinschaftliche Einrichtung wie Parkplatz, Spielplatz, Kompost oder dergleichen geplant worden. Die Baugesuchsunterlagen legten nahe, dass der Einbezug der heutigen Parzelle Nr. 1579 allein deshalb erfolgt sei, um die damals für Arealüberbauungen erforderliche Mindestfläche von 6'000 m2 zu erreichen (vgl. § 52 Abs. 1 lit. b der Bauordnung der Einwohnergemeinde Schinznach-Dorf vom 10. Juni 1977). Tatsächlich wäre eine effektive Integration in die Gesamtüberbauung auch aufgrund der Lage, der Topografie und der Form des Grundstücks zumindest nicht naheliegend gewesen.