Citation: 8C_826/2018 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer vermag nicht darzutun, inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen offensichtlich unrichtig oder bundesrechtswidrig wären. Dies gilt zunächst insoweit, als die Vorinstanz keine Befangenheit der untersuchenden RAD-Ärztin wegen Vorbefassung auszumachen vermochte. Gleiches gilt insoweit, als keine Widersprüche der Einschätzungen des RAD zu den Angaben der behandelnden Ärzte erkennbar gewesen seien. Gemäss Verlaufsbericht des Spitals D.________ vom 2. Juli 2015 habe, bei unauffälligen MRI-Bildern, eine regelrechte Schulterbeweglichkeit bestanden. Eine wirbelsäulenchirurgische Abklärung mittels MRI durch Dr. med. G.________ im Herbst 2015 habe keine Pathologie ergeben. Dass der RAD keine eigene Bildgebung veranlasst hat, ist nicht zu beanstanden. Im Übrigen berief er sich bei seiner Einschätzung einer Verbesserung auf eine 50%ige Arbeitsfähigkeit auf die Übereinstimmung mit dem behandelnden Orthopäden Dr. med. H.________. Dieser bezog seinerseits ausdrücklich auch die Rücken- und Kniebeschwerden mit ein (Bericht vom 8. April 2015). Soweit der RAD davon ausging, dass nach weiteren drei Monaten im August 2016 beziehungsweise nach insgesamt einem Jahr nach der zweiten Schulter-Operation eine volle Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit erreicht worden sei, werden beschwerdeweise keine davon abweichenden Berichte angeführt, die auch nur geringe Zweifel an den versicherungsinternen Stellungnahmen zu begründen vermöchten. Daran ändert unter den hier gegebenen Umständen nichts, dass diese zum Zeitpunkt des Verfügungserlasses schon mehr als zwei Jahre alt waren. Dies gilt insbesondere auch insoweit, als sich auch bei einer neurologischen Abklärung im Spital D.________ im April 2017 an Rumpf und Wirbelsäule Normalbefunde und eine gute Beweglichkeit der lumbalen Wirbelsäule ergaben. Bei den Berichten über die berufliche Abklärung, wonach der Beschwerdeführer keine volle Leistung habe erbringen können, wirkte keine medizinische Fachperson mit. Dass die Vorinstanz auf die RAD-Berichte abstellte, ist nicht bundesrechtswidrig.