Citation: 8C_776/2017 E. 4.2

4.2. Das Hörvermögen des Beschwerdeführers ist einerseits durch die vorbestehende Taubheit rechts und andererseits durch den erheblichen unfallbedingten Tinnitus sowie die Hörverminderung im Hochtonbereich links beeinträchtigt. Soweit er jedoch unter Berufung auf die aktuellsten Messungen (Ton-Audiogramm vom 14. März 2017) eine Verschlimmerung des Gesundheitszustandes seit der ORL-Begutachtung im November 2016 sowie eine stationäre Behandlungsbedürftigkeit im April 2017 geltend macht, betrifft dies die Sachverhaltsentwicklung nach Erlass des Einspracheentscheides. Insoweit hat die Vorinstanz zutreffend erkannt, dass diese Umstände im vorliegenden Verfahren praxisgemäss der richterlichen Überprüfungsbefugnis - infolge der zeitlichen Grenze bei Erlass des Einspracheentscheides - entzogen bleiben (BGE 143 V 409 E. 2.1 S. 411; 129 V 167 E. 1 S. 169; je mit Hinweis). Die Leistungspflicht der UVZ für die nach Erlass des Einspracheentscheides geltend gemachte Verschlechterung des Gesundheitszustandes wird gegebenenfalls im Rahmen der Anmeldung eines Rückfalles zu prüfen sein.