Citation: 8C_112/2024 E. 5.6.2

5.6.2. Die Vorinstanz ist auf dieses Vorbringen mangels Entscheidrelevanz nicht eingegangen und hat dazu auch keine Sachverhaltsfeststellungen getroffen. Eine diesbezügliche Rückweisung würde jedoch zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu einer unnötigen Verzögerung des Verfahrens führen, weshalb darauf zu verzichten ist (vgl. BGE 142 II 218 E. 2.8.1 mit Hinweisen; zur Ergänzung des unvollständig festgestellten Sachverhalts durch das Bundesgericht vgl. BGE 147 V 359 E. 4.5.1; 143 V 19 E. 6.1.3). Das Bundesgericht hat erst kürzlich entschieden, dass nicht obligatorisch versicherte Einkommen aus Nebenbeschäftigungen bei der Berechnung des versicherten Verdienstes für die Invalidenrente nicht zu berücksichtigen sind (BGE 150 V 33). Es besteht kein kein Anlass, diese Rechtsprechung zu ändern. Da die Einkünfte der Beschwerdegegnerin aus den Nebenbeschäftigungen im Jahr vor dem Unfall nicht versichert waren - jedenfalls macht sie in der Vernehmlassung nichts dergleichen geltend -, sind sie daher bei der Berechnung des versicherten Verdienstes ausser Acht zu lassen.