Citation: 5D_236/2020 E. 3

Das Kantonsgericht hat erwogen, der Beschwerdeführer habe sich vor Kreisgericht nicht vernehmen lassen. Was er im Beschwerdeverfahren in tatsächlicher Hinsicht vorbringe, sei neu und damit unzulässig. Er gehe auch nicht auf die Erwägungen des Kreisgerichts (Vorliegen eines Rechtsöffnungstitels, Fehlen relevanter Einwendungen) ein, weshalb auf die Beschwerde mangels Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid nicht einzutreten sei. Selbst wenn man seine Einwendungen materiell prüfe, sei sein Standpunkt unbegründet. Soweit nachvollziehbar, werfe er dem Aargauer Gesundheitswesen vor, seine Gesundheit ruiniert zu haben. Ein Zusammenhang mit dem zu vollstreckenden Entscheid bestehe nicht. Die Verbindlichkeit der Kostenauflage dürfe vom Rechtsöffnungsrichter ohnehin nicht überprüft werden. Selbst wenn man davon ausgehe, der Beschwerdeführer mache verrechnungsweise Schadenersatzansprüche geltend, so sei eine Verrechnung unzulässig (Art. 125 Ziff. 3 OR) und es fehle an einem Urkundenbeweis für die Verrechnungsforderung.