Citation: 8C_144/2017 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat erwogen, der Umstand, dass sich die rezidivierende depressive Störung bisher im Zusammenhang mit sozialen Belastungen manifestiert habe, vermöge an ihrer invalidenversicherungsrechtlichen Relevanz nichts zu ändern. Soziale Umstände könnten sich nach der Rechtsprechung invaliditätsbegründend auswirken, indem sie - wie vorliegend - eine verselbstständigte Gesundheitsschädigung aufrecht erhielten oder verschlimmerten. Der RAD beziehe sich in der Stellungnahme vom 10. September 2013 massgeblich auf die Diagnose. Entscheidend sei indessen, inwieweit die Befunde der MEDAS objektiviert werden könnten, wozu den Ausführungen des RAD, der keine eigene klinische Untersuchungen vorgenommen habe, keine zuverlässigen Auskünfte entnommen werden könnten; er würdige lediglich den medizinischen Sachverhalt anders. Daher sei auf das Gutachten der MEDAS abzustellen und von einer Arbeitsunfähigkeit von 30 % auszugehen. Weitere medizinische Abklärungen erübrigten sich somit.