Citation: 9C_42/2023 E. 5.3

5.3. Der Vorinstanz ist zuzustimmen, dass die Beeinträchtigungen der Beschwerdeführerin schon mit der angenommenen Einschränkung von 30 % hinreichend Rechnung getragen wurde. Soweit sich die diagnostizierten Gesundheitsschäden auf die Arbeitsfähigkeit auswirken, fand dies in der gutachterlich attestierten 70%igen Arbeitsfähigkeit und im Zumutbarkeitsprofil der Ärzte des BEGAZ bereits Beachtung und kann im Rahmen eines leidensbedingten Abzugs nicht erneut berücksichtigt werden (vgl. BGE 146 V 16 E. 4.1 mit weiteren Hinweisen). Schliesslich lässt sich aus den geltend gemachten psychischen Beeinträchtigungen kein (zusätzlicher) Abzug herleiten. Die Einschränkung auf "einfach und klar strukturierte Tätigkeit[en] ohne Übernahme von Verantwortung, ohne Zeitdruck" bezieht sich nicht auf die somatischen, sondern auf die psychischen Beeinträchtigungen der Beschwerdeführerin und fand gerade deshalb Eingang in das gutachterliche Zumutbarkeitsprofil, um das psychische Leiden abzubilden. Jedenfalls bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass qualitative Anforderungen die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit zusätzlich einschränkten (vgl. Urteile 9C_360/2022 vom 4. November 2022 E. 4.3.1; 9C_395/2022 vom 4. November 2022 E. 4.5.3). Weitere abzugsrelevante Merkmale wie Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad sind nicht zu ersehen und wurden auch nicht geltend gemacht. Die Vorinstanz ist damit bundesrechtskonform zum Schluss gelangt, es sei kein leidensbedingter Abzug zuzugestehen. Die Beschwerde ist abzuweisen.