Citation: 9C_383/2018 E. A

A.________ meldete sich im Januar 2012 wegen einer im November 2011 erlittenen Hirnblutung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau veranlasste ein polydisziplinäres (internistisch-neurologisch-psychiatrisch-neuropsychologisches) Gutachten bei der PMEDA Polydisziplinäre Medizinische Abklärungen (PMEDA; Expertise vom 20. Oktober 2014). Gestützt darauf stellte sie mit zwei Vorbescheiden vom 23. Januar 2015 in Aussicht, den Anspruch auf eine Invalidenrente und berufliche Massnahmen abzuweisen. Nachdem A.________ dagegen verschiedene Einwände vorgebracht hatte, bat die Verwaltung die PMEDA um eine ergänzende Stellungnahme (Bericht vom 10. Februar 2016) und ordnete eine Verlaufsbegutachtung beim Zentrum für Medizinische Begutachtung (ZMB) an (Expertise vom 30. März und ergänzender Bericht vom 3. Juli 2017). Gestützt auf eine Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 24. Juli 2017, wonach die arbeitsmedizinische Einschätzung in der Expertise des ZMB nicht nachvollziehbar und weiterhin vom Fehlen eines relevanten Gesundheitsschadens auszugehen sei, verfügte die IV-Stelle wie vorbeschieden (Verfügungen vom 10. Oktober 2017).