Citation: 7B_633/2023 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt, die kantonalen Instanzen hätten ihm die amtliche Verteidigung, rückwirkend ab 8. Mai 2023, zu Unrecht verweigert. Er habe seine Rechtsvertreterin "nicht als Wahlverteidigerin beigezogen", sondern sie "damit beauftragt, einen Antrag auf Einsetzung als amtliche Verteidigerin zu stellen". Zwar sei die Anwaltsvollmacht der Rechtsvertreterin breiter formuliert und nicht auf die blosse Stellung eines Antrags um Einsetzung als amtliche Verteidigerin beschränkt; es wäre jedoch "überspitzt formalistisch, wenn man das Wahlrecht des Beschwerdeführers als verwirkt bezeichnen würde, nur weil der Auftrag in der Vollmacht zur Interessenwahrung breiter formuliert war". Die Staatsanwaltschaft habe "das Recht des Beschwerdeführers auf eine notwendige, amtliche Verteidigung unzulässigerweise verletzt". Es stehe ihm "das Recht auf eine notwendige, amtliche Verteidigung" zu, "ohne dass er seine finanziellen Verhältnisse offenlegen" müsste.