Citation: 6B_223/2024 E. 6

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Anklagegrundsatzes und einhergehend damit eine Einschränkung seiner Verteidigungsrechte. Die Anklage vom 30. März 2023 konkretisiere die ihm zur Last gelegten Delikte nicht genügend, insbesondere fehle der Ort, von dem aus er die E-Mail verschickt haben soll. Dass der Beschwerdeführer diese Rüge bereits im kantonalen Verfahren vorgetragen hätte und sie vom Obergericht allenfalls zu Unrecht nicht behandelt worden wäre, lässt sich weder der Beschwerde noch dem angefochtenen Urteil entnehmen; ebenso wenig, dass es ihm nicht möglich oder zumutbar gewesen wäre, die fragliche Rüge im kantonalen Verfahren einzubringen. Die Rüge ist daher mangels Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs vor Bundesgericht unzulässig (vgl. Art. 80 Abs. 1 BGG; BGE 135 I 91 E. 2.1; Urteile 6B_1019/2021 vom 8. Dezember 2021 E. 1.4.5; 6B_696/2021 vom 1. November 2021 E. 4.2; je mit Hinweisen). Nicht anders verhält es sich, soweit der Beschwerdeführer beanstandet, seine Beschwerde gegen die Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 30. März 2023 sei zu Unrecht nicht behandelt worden. Auch diese Rüge bringt der Beschwerdeführer, soweit ersichtlich, erstmals vor Bundesgericht vor, weshalb darauf schon deshalb nicht einzutreten ist. Abgesehen davon haben das Bezirksgericht und das Obergericht die in der genannten Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 30. März 2023 behandelte Frage der Verwertbarkeit der Einvernahmen vom 30. November und 1. Dezember 2022 sowie des Entschuldigungsschreibens des Beschwerdeführers an die Privatklägerin 2 vom 1. Dezember 2022 als Sachgerichte überprüft und beurteilt (vgl. nachstehend E. 12). Inwiefern der Beschwerdeführer an der Behandlung seiner Beschwerde dennoch ein Rechtsschutzinteresse haben könnte, zeigt er nicht auf und ist auch nicht ersichtlich, zumal das fragliche Beschwerdeverfahren als gegenstandslos zu betrachten wäre bzw. ist.