Citation: 8C_834/2014 E. 2.3

2.3. Besteht zwischen dem Unfallereignis und den behandelten Folgen kein natürlicher Kausalzusammenhang, entfällt auch eine Haftung für schädigende Folgen dieser Behandlung nach Art. 6 Abs. 3 UVG oder - wie der Beschwerdeführer meint - Art. 10 UVV. Die Regelung in den Art. 6 Abs. 3 UVG (Schädigung bei Heilbehandlung) und 10 UVV (Schädigung bei medizinischer Abklärungsuntersuchung) gelangt nur so lange zur Anwendung als mit der schädigenden medizinischen Vorkehr auch tatsächlich eine Unfallfolge angegangen worden ist (SVR 2012 UV Nr. 11 S. 37 [= Urteil 8C_708/2011 vom 9. November 2011 E. 5]). Der Unfallversicherer hat aufgrund einer dieser beiden Bestimmungen also nur für Schädigungen aufzukommen, die in einem natürlich (und adäquat) kausalen Zusammenhang mit den durch den versicherten Unfall erfolgten Heilbehandlungen und medizinischen Abklärungsuntersuchungen stehen (BGE 128 V 169 E. 1c S. 171 f. mit Hinweisen).