Citation: 2C_272/2024 E. 5.3

5.3. Eingriffe in den Schutzbereich von Art. 27 Abs. 1 BV sind zulässig, wenn sie auf einer rechtlichen Grundlage beruhen, im öffentlichen Interesse liegen sowie verhältnismässig sind (Art. 36 Abs. 1-3 BV). Der Grundsatz der Verhältnismässigkeit verlangt, dass eine Massnahme für das Erreichen des im öffentlichen oder privaten Interesse liegenden Ziels geeignet und erforderlich ist und sich für die Betroffenen in Anbetracht der Schwere der Grundrechtseinschränkung als zumutbar erweist. Es muss eine vernünftige Zweck-Mittel-Relation vorliegen (BGE 149 I 291 E. 5.8; 147 I 346 E. 5.5).