Citation: 1C_667/2018 E. 2.5

2.5. Insgesamt ergibt sich, dass nach der Rechtslage im Kanton Thurgau zwar Beschlüsse über Erweiterungen des Kantonsstrassennetzes (grundsätzlich) der fakultativen Volksabstimmung unterliegen (§ 5 Abs. 3 StrWG), jedoch der Entscheid über Ausgaben für den Bau in zulässiger Weise an den Grossen Rat delegiert worden ist (§ 15 Abs. 1 Satz 1 StrWG). Die Kritik des Beschwerdeführers, die vom Grossen Rat mit dem Voranschlag für das Jahr 2019 beschlossene Ausgabe in der Höhe von Fr. 550'000.-- sei zu Unrecht nicht dem Finanzreferendum unterstellt worden, ist somit unbegründet.