Citation: 2P.264/2005 19.06.2006 E. 2

Die Beschwerdeführer rügen zunächst eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör, weil das Verwaltungsgericht beantragte Beweise zur Drittmarktkonformität der Transaktion nicht abgenommen habe. 2.1 Art. 29 Abs. 2 BV gewährleistet den Anspruch auf rechtliches Gehör. Daraus ergibt sich der Anspruch der Parteien, mit rechtzeitig und formgültig angebotenen Beweisanträgen gehört zu werden, soweit diese erhebliche Tatsachen betreffen und nicht offensichtlich beweisuntauglich sind. Keine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt indessen vor, wenn ein Gericht auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil es aufgrund der bereits abgenommenen Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener Beweiswürdigung annehmen kann, dass seine Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (BGE 131 I 153 E. 3 S. 157, mit Hinweisen). 2.2 Die von den Beschwerdeführern zum Beweis angebotenen Zeugenaussagen sollten den Nachweis erbringen, dass sowohl die C.________ AG als auch die E.________ AG sowie der Beschwerdeführer selber vor und nach der Transaktion überschuldet bzw. nicht zahlungsfähig waren. Genau von dieser Annahme ging aber das Verwaltungsgericht aufgrund umfangreicher Erhebungen aus; es durfte deshalb zulässigerweise in antizipierter Beweiswürdigung erkennen, dass weitere Beweiserhebungen am Ergebnis nichts mehr ändern würden. Von einer Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör kann mithin keine Rede sein.