Citation: 8C_926/2008 30.07.2009 E. A

T.________, geboren 1969, ist alleinerziehende Mutter von zwei Kindern (geboren 1990 und 1994). Seit 1. März 2003 arbeitete sie mit einem 80 %-Pensum als angelernte Tierpflegerin im Tierheim P.________ und war in dieser Eigenschaft bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Allianz oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am Morgen des 10. Oktober 2003 war sie als Lenkerin ihres Ford Escort zusammen mit ihrer älteren Tochter ausserorts bei einer Geschwindigkeit von etwa 70 km/h von W.________ her in Richtung N.________ unterwegs. In einer Kurve geriet ein mindestens gleich schnell entgegenkommender Mitsubishi Colt von seiner Fahrbahn ab und kollidierte auf der Gegenfahrbahn frontal mit dem korrekt herannahenden Fahrzeug der Versicherten. Diese erlitt dabei eine tiefe Quetschrisswunde am rechten Knie mit einer Ruptur des medialen Kollateralbandes, eine undislozierte Impressionsfraktur des Kondylus medialis femoris rechts und ein Kontusionsödem am rechten medialen Tibiaplateau sowie multiple Zahnfrakturen am rechten Oberkiefer und oberflächliche Schürfungen am linken Ellbogen. Die Allianz anerkannte ihre Leistungspflicht, erbrachte ein Taggeld und übernahm die Heilbehandlung. Gestützt auf das im Auftrag der Allianz erstellte interdisziplinäre Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle vom 10. Februar 2006 (nachfolgend: MEDAS-Gutachten) stellte die Allianz mit Verfügung vom 31. Mai 2006 die Heilbehandlung per 30. September 2005 sowie das Taggeld per 30. Juni 2006 ein und schloss den Fall mit der Ausrichtung einer Integritätsentschädigung auf Grund einer dauerhaft verbleibenden unfallbedingten Beeinträchtigung der gesundheitlichen Unversehrtheit von 10 % ab. Auf Einsprache der Versicherten hin hielt die Allianz an der Abschlussverfügung vom 31. Mai 2006 fest (Einspracheentscheid vom 19. Februar 2007).