Citation: 2A.592/2005 06.10.2005 E. 1

X.________, geb. 1984 oder 1986, nach eigenen Angaben Staatsangehöriger von Liberia, vermutlich aber aus Nigeria stammend, stellte am 8. November 2003 nach illegaler Einreise ein Asylgesuch. Das Bundesamt für Flüchtlinge trat darauf mit Verfügung vom 19. Januar 2004 gestützt auf Art. 32 Abs. 2 lit. a AsylG nicht ein, weil seine Vorbringen über die behauptete Verfolgung als offensichtlich haltlos gewertet wurden und er keine Reisepapiere oder andere Dokumente vorgelegt hatte, ohne glaubhaft gemacht zu haben, dass er dazu aus entschuldbaren Gründen nicht in der Lage sei. Das Bundesamt verfügte die Wegweisung aus der Schweiz, wobei der Ausländer unter Androhung von Zwangsmassnahmen im Unterlassungsfall zur sofortigen Ausreise aufgefordert wurde. Die Schweizerische Asylrekurskommission wies die gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde mit Urteil vom 17. März 2004 ab. Am 21. September 2005, nach Verbüssung einer Freiheitsstrafe, wurde X.________ gestützt auf die Haftverfügung des Migrationsdienstes des Kantons Bern vom 17. August 2005 in Ausschaffungshaft genommen. Am 22. September 2005 bestätigte die Haftrichterin 7 des Haftgerichts III Bern-Mittelland nach mündlicher Verhandlung die Rechtsmässigkeit und Angemessenheit der Haft (schriftliche Ausfertigung des Entscheids vom 23. September 2005). Mit Schreiben in englischer Sprache vom 1. Oktober 2005, zur Post gegeben am 4. Oktober 2005, beschwert sich X.________ über den Haftbestätigungsentscheid. Die Eingabe ist als Verwaltungsgerichtsbeschwerde entgegenzunehmen. Beim Haftgericht sind per Fax verschiedene Unterlagen eingeholt worden, u.a. der Haftbestätigungsentscheid vom 22./23. September 2005, das Protokoll der Gerichtsverhandlung, die Haftverfügung des Migrationsdienstes vom 17. August 2005, der Haftprüfungs-Antrag des Ausländer- und Bürgerrechtsdienstes der Kantonspolizei Bern an das Haftgericht vom 20. September 2005, Strafregisterauszüge sowie die Verfügung des Bundesamtes für Flüchtlinge vom 19. Januar 2004 und das Urteil der Schweizerischen Asylrekurskommission vom 17. März 2004. Von der Einholung von Vernehmlassungen sowie von der Anordnung weiterer Instruktionsmassnahmen ist abgesehen worden (Art. 36a OG).