Citation: 6P.37/2007 24.08.2007 E. A

Am 20. Dezember 2006 sprach das Obergericht des Kantons Zug in Bestätigung des Urteils des Strafgerichts des Kantons Zug vom 28. September 2004 X.________ und Y.________ des gewerbsmässigen Wuchers (Art. 157 Ziff. 2 StGB) und Z.________ der Gehilfenschaft zu gewerbsmässigem Wucher (Art. 157 Ziff. 2 in Verbindung mit Art. 25 StGB) schuldig. Es bestrafte X.________ und Y.________ mit 30 Monaten beziehungsweise mit 31 Monaten und 18 Tagen Zuchthaus. Z.________ wurde mit 15 Monaten und 15 Tagen Zuchthaus, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von drei Jahren, und mit einer Busse von 10'000 Franken bestraft. Den Verurteilten wird im Wesentlichen zur Last gelegt, sie hätten in der Zeit vom 1. Januar 1995 bis zum 31. Dezember 1997 als Verantwortliche beziehungsweise Angestellte der A.________ AG an telefonisch geworbene Kunden Optionsgeschäfte auf Aktien, Devisen, Zinsen und Rohstoffen vermittelt. Für die Beratungs- und Vermittlungstätigkeit seien Kommissionen in der Höhe von zunächst 3/8 und später 2/5 der Optionsnettoprämie verrechnet worden, was 27,3 % bzw. 28,6 % des vom Kunden einbezahlten Betrags entsprochen habe. Durch die Verrechnung von Kommissionen in dieser Höhe seien die Gewinnaussichten der in Optionsgeschäften unerfahrenen Kunden erheblich geschmälert worden.