Citation: 4P.239/2002 05.03.2003 E. 2

2.1 Die Beschwerdeführerin macht sinngemäss geltend, das Obergericht habe die prozessrechtlichen Zustellungsvorschriften willkürlich angewendet. Sie bringt vor, aus dem Handelsregisterauszug sei klar ersichtlich, dass die Stiftungsräte A.________ und B.________ Wohnsitz in den USA hätten, wohin ihnen die schweizerischen Gerichtsurkunden hätten zugestellt werden können. Das Obergericht habe missachtet, dass sich das erstinstanzliche Gericht für die Zustellung an den Stiftungsrat A.________ der Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau bedient habe, ohne dass die Voraussetzung der erfolglosen Adressermittlung nach § 94 ZPO/AG gegeben gewesen sei. Die Zustellung hätte gemäss dem Übereinkommen über die Zustellung gerichtlicher und aussergerichtlicher Schriftstücke im Ausland in Zivil- und Handelssachen vom 15. November 1965 (SR 0.274.131) erfolgen sollen. 2.2 Aus dem angefochtenen Urteil geht nicht hervor, dass die Beschwerdeführerin die Rüge der Verletzung der prozessrechtlichen Zustellungsvorschriften vor Obergericht vorgetragen hat, und die Beschwerdeführerin macht auch nicht geltend, diese Rüge vor Obergegericht geltend gemacht zu haben. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde kann das Bundesgericht grundsätzlich weder tatsächliche noch rechtliche Noven berücksichtigen (BGE 124 I 208 E. 4b S. 212; 119 II 6 E. 4a S. 7). Soweit die Beschwerdeführerin die Frage der gehörigen Zustellung durch das erstinstanzliche Gericht aufwirft, bleiben ihre Vorbringen daher unbeachtlich.