Citation: 6B_57/2021 E. 2.4.6

2.4.6. Der Beschwerdeführer rügt des Weiteren, die Vorinstanz habe sein Argument, wonach der Beschwerdegegner gar nicht über die notwendige finanzmarktrechtliche Bewilligung verfügt habe, nicht behandelt und die Beweise damit unvollständig gewürdigt. Zudem habe sie dadurch ihre Begründungspflicht sowie seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Die Rügen des Beschwerdeführers zielen ins Leere. Zunächst wird von ihm weder rechtsgenügend geltend gemacht (noch wäre ersichtlich), dass die ausgebliebene Würdigung der (angeblich) fehlenden Bewilligung Willkür in der Sachverhaltsfeststellung begründen würde. Gemäss Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK haben die Parteien sodann Anspruch auf rechtliches Gehör. Daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Dabei ist es nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken (BGE 146 II 335 E. 5.1; 143 III 65 E. 5.2 mit Hinweisen). Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann (BGE 143 III 65 E. 5.2 mit Hinweisen). Dies war vorliegend offensichtlich der Fall.