Citation: 1C_173/2022 E. 7.3

7.3. Die Beschwerdeführerin wendet ein, zwischen der Genehmigung des Erschliessungsplans aus dem Jahr 2013 und der öffentlichen Auflage des neuen Erschliessungsplans seien sechs Jahre vergangen, weshalb der Planungshorizont zwischen 10 und 15 Jahren nicht erreicht worden sei. Wenn die Vorinstanz veränderte Verhältnisse darin erblicke, dass der Erschliessungsplan aus dem Jahr 2013 nicht (mehr) umsetzbar sei, hätte sie den Grund dafür angeben müssen. Da ein solcher auch vom Regierungsrat in seinem Beschluss vom 8. Juni 2021 nicht genannt werde und sich die örtlichen Gegebenheiten seit 2013 nicht geändert hätten, sei die Beschwerdeführerin weiterhin der Ansicht, dass sich der Erschliessungsplan aus dem Jahr 2013 umsetzen lasse. Treffe dies zu, verstosse die neue Planung gegen die Planbeständigkeit dieses Erschliessungsplans.