Citation: H 98/05 06.12.2005 E. A

Die Firma I.________ AG, war der Ausgleichskasse des Kantons Solothurn vom 1. Mai 1993 bis 30. April 2003 als beitragspflichtige Arbeitgeberin angeschlossen. Am 14. Juni und am 24. September 2002 sowie am 22. Januar 2003 wurden der Ausgleichskasse definitive Verlustscheine infolge Pfändung für ausstehende Beiträge einschliesslich Folgekosten ausgestellt. Im April 2003 fiel die Firma I.________ AG in Konkurs. Mit Verfügung vom 15. Dezember 2003 verpflichtete die Ausgleichskasse B.________ als Präsidenten des Verwaltungsrates unter solidarischer Haftung mit V.________, Mitglied des Verwaltungsrates, zur Bezahlung von Schadenersatz für entgangene AHV/IV/EO/ALV-Beiträge (einschliesslich Verwaltungskosten, Mahngebühren, Betreibungskosten und Verzugszinsen) in der Höhe von Fr. 174'955.80. Daran hielt sie auf Einsprache des B.________ hin fest (Entscheid vom 9. August 2004).