Citation: 2C_241/2018 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz geht explizit auf den Bericht des medizinischen Zentrums D.________ vom 20. April 2016 ein (E. 3.4.3 des angefochtenen Urteils). Auch ergibt sich aus der Urteilsbegründung, dass sich die Vorinstanz mit den polizeilichen Befragungen der Beschwerdeführerin auseinandergesetzt hat (E. 3.4.6 des angefochtenen Urteils). Ein Vergleich mit den Einvernahmeprotokollen zeigt, dass sich die Vorinstanz bezüglich des Vorwurfs des widersprüchlichen Aussageverhaltens auf die Einvernahme vom 8. November 2012 (betreffend Scheinehe) bezieht, wobei es zugegebenermassen wünschbar wäre, wenn die Quelle jeweils im Urteil bezeichnet würde. Die Beschimpfung durch den Ehemann wird zudem nicht in Abrede gestellt. Auch ist im vorinstanzlichen Urteil von Anschwärzungen die Rede, wobei die Vorinstanz den entsprechenden Vorwurf der Beschwerdeführerin als ungenügend substanziiert qualifiziert. Entscheidwesentliche Umstände hat die Vorinstanz nicht übergangen. Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist somit nicht verletzt. Jedenfalls war es der Beschwerdeführerin aufgrund des vorinstanzlichen Urteils möglich, dessen Tragweite zu erfassen und dieses entsprechend anzufechten.