Citation: 2C_846/2008 26.05.2009 E. 3

Sodann scheint die Beschwerdeführerin implizit rügen zu wollen, dass die Vorinstanz den Revisionsgrund der Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 66 Abs. 2 lit. c VwVG) zu Unrecht verneint habe: Sie, die Beschwerdeführerin, beanstandet sinngemäss, dass die ESTV die Angelegenheit lediglich mit der Geschäftsführerin, S.________, und nicht mit T.________ besprochen habe; letzterer sei jedoch die für die Finanz- und Steuerangelegenheiten der Beschwerdeführerin zuständige Person gewesen. Auch in diesem Zusammenhang ist fraglich, ob die Beschwerdeschrift den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügt. Die Frage kann offen bleiben, da sich die Beschwerde diesbezüglich in jedem Fall als unbegründet erweist: Wie das Bundesverwaltungsgericht unter zutreffender Wiedergabe der bundesgerichtlichen Rechtsprechung festgehalten hat, beinhaltet der verfassungsmässige Gehörsanspruch kein Recht auf eine mündliche Stellungnahme (E. 6.2.3 und 3.5.2 des angefochtenen Entscheids; vgl. BGE 130 II 425 E. 2.1 S. 428). Es erweist sich mithin als unerheblich, mit welchem Exponenten der Beschwerdeführerin die ESTV eine (fakultative) mündliche Besprechung abgehalten hat. Im Übrigen wäre es Sache der Beschwerdeführerin gewesen, dafür besorgt zu sein, dass die intern zuständige Person an dieser Besprechung anwesend war.