Citation: 6B_706/2022 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwägt, es sei unbestritten und erstellt, dass der Beschwerdeführer vom 1. Oktober 2012 bis 31. März 2015 illegale Dopingmittel für Fr. 134'400.-- in bar an B.________ verkauft habe. Abzüglich der Produktionskosten resultiere ein Gewinn von Fr. 112'896.--. Ferner sei erstellt, dass er im Tatzeitraum seinen Lebensunterhalt zu einem wesentlichen Teil mit dem illegalen Handel von Dopingsubstanzen finanziert habe. Im Übrigen sei nicht ersichtlich, dass der Beschwerdeführer nach seiner erstmaligen Auswanderung im Jahr 2005 einer legalen Tätigkeit in der Schweiz nachgegangen wäre. Er mache auch nicht geltend, aus einer Erwerbstätigkeit im Ausland Geld in die Schweiz transferiert zu haben. Indes stehe fest, dass der Beschwerdeführer in seinem Ferienhaus Fr. 50'000.-- in bar versteckt habe. Es liege nahe, dass der Betrag aus einem Verkauf an B.________ stamme, zumal es dem eingestandenen Modus operandi des Beschwerdeführers entspreche, Barverkäufe zu tätigen und das Geld zu verstecken. Er habe zudem nicht bestritten, für die Renovation des Ferienhauses Fr. 670'000.-- ebenfalls in bar bezahlt zu haben. Auch die Rechnung eines Reiseanbieters über Fr. 2'400.-- habe er so bezahlt. Auf Barzahlungen sei ferner hinsichtlich zweier weiterer Rechnungen über Fr. 991.70 und Fr. 1'533.80 zu schliessen. Mangels weitergehender Anklage müsse es mit Bezug auf den Geldwäschereivorwurf beim Deliktserlös aus dem Dopinghandel im Betrag von Fr. 112'896.-- sein Bewenden haben. Sowohl das Verstecken als auch der Verbrauch stellten zudem Geldwäschereihandlungen dar. Der Beschwerdeführer habe um die verbrecherische Herkunft des Geldes gewusst und dieses bewusst in bar aufbewahrt, um es dem Zugriff der Strafbehörden zu entziehen. Sofern er dieses teilweise mit legal erwirtschaftetem Vermögen vermischt haben sollte, hindere dies den Tatbestand nicht. Er habe sich somit der qualifizierten Geldwäscherei schuldig gemacht.