Citation: 9C_557/2023 E. A

Die 1965 geborene A.________ meldete sich im November 2008 und im Juni 2009 unter Hinweis auf eine Brustkrebserkrankung bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) für Hilfsmittel sowie zum Leistungsbezug an. Mit Schreiben vom 13. und 14. Januar 2009 erteilte die IV-Stelle des Kantons Zürich die Kostengutsprache für Hilfsmittel. Mit Verfügung vom 12. Mai 2010 verneinte sie demgegenüber einen Anspruch auf eine Invalidenrente. Im Oktober 2018 meldete sich A.________ erneut und unter Hinweis auf eine psychische Erkrankung zum Leistungsbezug bei der IV an. Dieses Gesuch wies die Verwaltung mit Verfügung vom 18. Mai 2020 ab. Dagegen führte A.________ erfolgreich Beschwerde beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, welches mit Urteil vom 9. Dezember 2020 die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle zurückwies. Diese veranlasste in der Folge ein bidisziplinäres Gutachten in den Disziplinen Psychiatrie und Neuropsychologie. Am 17. Januar 2022 erstattete PD Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, gestützt auf neuropsychologische Abklärungen das psychiatrische Gutachten. Auf dieser Grundlage wies die IV-Stelle das Gesuch nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens mit Verfügung vom 11. Januar 2023 ab.