Citation: C 169/01 23.10.2002 E. A

Mit in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 22. August 1996 forderte die Öffentliche Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau von L.________ die in den Monaten Mai bis Dezember 1994 zu viel ausgerichteten Arbeitslosenentschädigungen im Betrag von Fr. 6237.45 zurück. Das von L.________ am 9. Juli 1998 eingereichte Erlassgesuch wies das Industrie-, Gewerbe- und Arbeitsamt des Kantons Aargau (KIGA) mit Verfügung vom 30. August 1999 wegen fehlender Gutgläubigkeit ab. Die hiegegen erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 24. Mai 2000 teilweise gut und wies die Sache im Sinne der Erwägungen an das KIGA zurück. Zur Begründung führte es aus, das KIGA habe zu überprüfen, zu welchem Zeitpunkt L.________ ohne Zweifel mit einem besseren Geschäftsgang und damit einem höheren Jahresgewinn habe rechnen können. Erst ab diesem Zeitpunkt habe er seine Meldepflicht verletzt und könne sich somit in Bezug auf die nach diesem Moment ausbezahlten Arbeitslosentaggelder nicht mehr auf den guten Glauben berufen. Nachdem das KIGA L.________ mehrmals vergeblich aufgefordert hatte, sachdienliche Unterlagen, insbesondere die Buchhaltung, einzureichen, lehnte es mit Verfügung vom 13. Dezember 2000 das Erlassgesuch wiederum ab.