Citation: 2C_323/2018 E. 6.2

6.2. Das Bundesgericht hat sich auch mit dieser Frage bereits beschäftigt; es besteht insofern ebenfalls eine Praxis, deren Berechtigung die Beschwerdeführer mit keinen neuen Argumenten infrage zu stellen vermögen: Es ist nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zulässig, den Familiennachzug im Hinblick auf die Integrationsförderung und zur Beschränkung der Einwanderung an zeitliche bzw. altersbezogene Vorgaben zu knüpfen (BGE 133 II 6 E. 5.3 - 5.5 unter Bezugnahme auf die EGMR-Urteile Sen gegen die Niederlande vom 21. Dezember 2001 [Nr. 31465/96] und Tuquabo-Tekle u. Mitb. gegen die Niederlande vom 1. Dezember 2005 [Nr. 60665/00]).