Citation: 5A_835/2020 E. 2

Die Beschwerde besteht einzig aus einem Rubrum und der Aussage, es werde Beschwerde eingelegt, wobei die Gründe dem Anlageschreiben zu entnehmen seien. Damit ist offensichtlich das beigelegte Schreiben vom 12. September 2020 an die drei urteilenden Richter des angefochtenen obergerichtlichen Entscheides gemeint. Indes muss die Begründung in der Beschwerdeschrift selbst enthalten sein und auf blosse Verweise kann nicht eingetreten werden (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 141 V 416 E. 4 S. 421). Ohnehin wären aber die im beigelegten Schreiben enthaltenen Ausführungen nicht geeignet, eine Rechtsverletzung aufzuzeigen. Der Beschwerdeführer beklagt sich, dass er die Kinder in der Zukunft kaum mehr sehen würde und dass es bestimmt Alternativen gäbe, indem etwa die Kinder in einem Heim in der Schweiz platziert würden oder der neue Ehemann der Mutter in die Schweiz übersiedeln würde. Das Anliegen des Beschwerdeführers ist verständlich und das Obergericht hat denn auch das Verfahren zur Regelung des Kontaktrechtes an die Erstinstanz zurückgewiesen. In Bezug auf die Bewilligung des Wegzuges ist es aber der publizierten bundesgerichtlichen Rechtsprechung gefolgt, wenn es vor dem Hintergrund verschiedener Feststellungen (plausible Motive der Mutter, welche die Heirat mit einem Engländer plant, der dort selbständig erwerbstätig ist und über ein Wohnhaus verfügt; fehlende Kindeswohlgefährdung, indem die Auswanderung für die Kinder nicht mehr als die übliche Umstellung mit sich bringt und insbesondere das unter atypischem Autismus leidende mittlere Kind auch in England angemessen beschult bzw. betreut werden kann) befunden hat, dass es im Kindeswohl liege, wenn die Kinder bei der sie betreuenden Mutter verbleiben können, und deshalb deren Auswanderung zu bewilligen sei.