Citation: 8C_12/2021 E. 4.4.2

4.4.2. Wie der Beschwerdeführer darlegt, gründete er die GmbH rund ein Jahr vor dem hier zu beurteilenden Unfall. Trotz Bildung stiller Reserven und eines ausbezahlten Lohnes von Fr. 5000.- monatlich habe er bereits im ersten Jahr einen Gewinn erzielt. Wie die Ertragsentwicklung zeige, sei er nach dem Unfall trotz vollständiger Arbeitsunfähigkeit geschäftlich erfolgreich gewesen. Die Vorinstanz stellte damit übereinstimmend fest, dass der Ausfall des Beschwerdeführers als Gipser für die Betriebserträge nicht ins Gewicht gefallen sei, vielmehr steigerten sich diese. Uneinig sind sich die Parteien dabei einzig über die beruflich-erwerbliche Seite der Invaliditätsbemessung (Art. 16 ATSG). Der Beschwerdeführer legte im vorinstanzlichen Verfahren dementsprechend dar, die GmbH habe für die Jahre 2014 bis 2018 eine "äusserst positive Geschäftsentwicklung" durchgemacht.