Citation: 5A_507/2018 E. 3

Zur Begründung führt die Beschwerdeführerin an, sie glaube an den lebendigen Sohn Gottes, Jesus Christus, und die Kinder seien ihr entzogen worden. Sie berufe sich auf Art. 15 BV (Glaubens- und Gewissensfreiheit). Sie habe ihre Kinder bis anhin gläubig erzogen und könne dies jetzt nicht mehr tun. Die KESB müsse die Urteile materiell neu prüfen, damit sie ihre Kinder im Glauben an den lebendigen Sohn Gottes, Jesus Christus, weiter erziehen könne. Sie habe nichts Falsches getan. Gegenstand des angefochtenen Entscheides war, ob der Bezirksrat aufgrund des seinerzeitigen an die KESB gerichteten Schreibens und der fast ein Jahr danach beim Bezirksrat erfolgten Eingabe ein Beschwerdeverfahren hätte an die Hand nehmen müssen. Das Obergericht hat sich in seinem 9-seitigen Entscheid ausführlich dazu geäussert und die Beschwerdeführerin müsste sich mit diesen Erwägungen auseinandersetzen. Ihre Ausführungen beziehen sich indes nicht auf die betreffenden Fragen, sondern direkt auf die Obhutszuteilung, die jedoch als solche Gegenstand weder des bezirksgerichtlichen noch des obergerichtlichen Entscheides war und deshalb auch im bundesgerichtlichen Verfahren nicht thematisiert werden kann.