Citation: 8C_507/2020 E. A

A.________, geboren 1975, war seit 1. September 2013 bei der B.________ AG als Staplerfahrer beschäftigt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 11. Dezember 2017 meldete die Arbeitgeberin, dass er sich am 27. Juli 2017 beim Umzug beide Schultern überbelastet habe. Er wurde in der Klinik C.________, im Spital D.________ sowie durch PD Dr. med. E.________, Orthopädische Chirurgie FMH, behandelt. Gestützt auf die Ergebnisse der kreisärztlichen Untersuchung vom 17. April 2019 (Bericht vom 18. April 2019) lehnte die Suva ihre Leistungspflicht ab. Das geltend gemachte Ereignis sei nicht als Unfall zu qualifizieren. Eine Haftung aus unfallähnlicher Körperschädigung schloss sie ebenfalls aus. Auf eine Rückforderung der bis 31. Mai 2019 bereits erbrachten Leistungen verzichtete sie indessen (Verfügung vom 27. Mai 2019). Daran hielt sie, nach Einholung einer weiteren kreisärztlichen Stellungnahme vom 15. November 2019, auch auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 22. November 2019).