Citation: 1P.363/2001 29.06.2001 E. 2

2.- Der Beschwerdeführer wirft dem Obergericht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor, weil es zu gewissen Vorbringen nicht Stellung genommen habe. Das Obergericht hat unter Bezugnahme auf die Vorbringen des Beschwerdeführers ausführlich erörtert, weshalb es in den Amtshandlungen des Vizepräsidenten keine Anzeichen von Befangenheit erblickt. Es hat in transparenter Weise die Gründe für seine Wertungen und Schlussfolgerungen dargelegt und ist damit der Begründungspflicht nachgekommen, wie sie sich aus dem verfassungsmässigen Gehörsanspruch nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK und Art. 29 Abs. 2 BV ergibt (s. BGE 124 II 146 E. 2a; 124 V 180 E. 1a; 117 Ib 64 E. 4 S. 86, 481 E. 6b/bb, je mit Hinweisen). Dass sich das Obergericht bei der Prüfung der Rügen auf die wesentlichen und massgebenden Argumente beschränkt hat und nicht auf jedes vorgebrachte Detail eingegangen ist, stellt keine Verletzung des rechtlichen Gehörs dar (vgl. dazu ausführlich BGE 112 Ia 107 E. 2b mit Hinweisen; BGE 123 I 31 E. 2c). Aus der Eingabe des Beschwerdeführers ergibt sich, dass dieser aufgrund der Begründung des Entscheids durchaus in der Lage war, diesen sachgerecht anzufechten. Die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs erweist sich damit als offensichtlich unbegründet.