Citation: 1B_414/2022 E. 1.1

1.1. Die angefochtene Verfügung betrifft die unentgeltliche Rechtspflege im kantonalen Beschwerdeverfahren gegen eine Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft. Gegen diesen Entscheid einer letzten kantonalen Instanz steht die Beschwerde in Strafsachen nach Art. 78 ff. BGG grundsätzlich offen. Es handelt sich indes um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG, gegen den die Beschwerde in Strafsachen u.a. dann zulässig ist, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken könnte (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG). Rechtsprechungsgemäss ist das bei der Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege regelmässig der Fall, da der rechtsuchenden Person, die mangels verfügbarer Mittel nicht in der Lage ist, den Kostenvorschuss zu leisten, der Prozessverlust droht (vgl. BGE 142 III 798 E. 2.3.2 ff.; 129 I 129 E. 1.1; Urteile 1C_197/2019 vom 12. August 2019 E. 1.1.1; 1B_366/2019 vom 29. Juli 2019 E. 4, E. 1.1; 1C_192/2017 vom 17. Juli 2017 E. 1.1). Dies setzt allerdings voraus, dass die rechtsuchende Person aufzeigt, dass sie nicht über die finanziellen Mittel verfügt, die Prozesskaution zu leisten (BGE 142 III 798 E. 2.3.5).