Citation: 9C_43/2024 E. A

Nach einem ersten Verfahren vor der Eidgenössischen Invalidenversicherung, welches in einer rentenausschliessenden Eingliederung geendet hatte (Mitteilung der IV-Stelle des Kantons Appenzell Innerrhoden vom 18. September 2013), meldete sich die 1966 geborene, zuletzt als Verkäuferin tätige A.________ im August 2018 unter Hinweis auf eine Beeinträchtigung nach erfolgter Operation des Rückens zum Leistungsbezug bei der nun zuständigen IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden an. Am 16. März 2021 teilte die IV-Stelle A.________ mit, es seien derzeit aufgrund ihres Gesundheitszustands keine Eingliederungsmassnahmen möglich. Daraufhin wurde die medexperts ag, St. Gallen, beauftragt, ein medizinisches Gutachten zu erstellen. Das interdisziplinäre Gutachten vom 7. Juli 2022 umfasst internistische, orthopädische, psychiatrische und neurologische Abklärungen. In der Folge erliess die IV-Stelle nach Rücksprache mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) einen Vorbescheid, in welchem sie A.________ gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 35 % die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht stellte. Dagegen erhob A.________ Einwand. An der Abweisung des Rentenbegehrens hielt die IV-Stelle mit Verfügung vom 18. Januar 2023 fest.