Citation: 8C_125/2009 27.04.2009 E. 4.1

4.1.1 Im Rahmen des für die Invaliditätsbemessung durchzuführenden Einkommensvergleichs ist ein Nebenerwerbseinkommen beim hypothetischen Einkommen ohne Invalidität (Valideneinkommen) zu berücksichtigen, sofern es mit überwiegender Wahrscheinlichkeit weiterhin erzielt worden wäre, wenn der Versicherte gesund geblieben wäre, und zwar ohne Rücksicht auf den hiefür erforderlichen zeitlichen oder leistungsmässigen Aufwand (RKUV 2003 Nr. U 476 S. 107, U 130/02). 4.1.2 Die Nichtberücksichtigung des Nebenverdienstes als Aushilfs-Reinigungskraft in der Y.________ AG, bei welcher der Versicherte laut Auskunft der Arbeitgeberin vom 25. Juni 2007 Staubsaugen, Papierkörbe leeren und Pulte abwischen musste, begründet die Vorinstanz damit, der Beschwerdeführer habe diese Tätigkeit mit einem geringen Pensum lediglich in den Jahren 1999 bis 2002 ausgeübt und dabei durchschnittlich Fr. 1534.25 im Jahr verdient. Die Firma habe das Arbeitsverhältnis schliesslich aufgelöst, weil immer weniger Arbeit angefallen sei. Da es sich somit nicht um regelmässig erzielte Nebeneinkünfte handle, welche im Gesundheitsfall überwiegend wahrscheinlich auch in Zukunft erzielt worden wären, könne der Nebenverdienst beim Valideneinkommen nicht berücksichtigt werden. Weil für die beschriebene Tätigkeit nach Ansicht des Kreisarztes trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung weiterhin eine volle Arbeitsfähigkeit bestehe, müsste ein entsprechendes Zusatzeinkommen aus Nebenerwerb überdies auch beim Invalideneinkommen berücksichtigt werden. Insoweit wird der vorinstanzliche Entscheid nicht beanstandet und es ist auch aufgrund der Akten nicht ersichtlich, inwiefern diese Betrachtungsweise unzutreffend sein sollte, weshalb es dabei sein Bewenden hat.