Citation: 5P.294/2003 12.11.2003 E. 3

Schliesslich macht der Beschwerdeführer eine Verletzung des rechtlichen Gehörs wegen fehlender Begründung in Bezug auf die der Beschwerdegegnerin zugesprochene Parteientschädigung für das kantonsgerichtliche Verfahren geltend. Kosten- und Entschädigungsentscheide müssen gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung unter Umständen gar nicht begründet werden bzw. es kann bereits eine äusserst knappe Begründung genügen (BGE 93 I 116 E. 2 S. 120; 111 Ia 1 E. 2a). Im vorliegenden Fall hat das Kantonsgericht den im zweitinstanzlichen Verfahren vollständig unterliegenden Beschwerdeführer zur Leistung einer Parteientschädigung an die Beschwerdegegnerin von Fr. 5'291.45 verpflichtet. Es ist unter dem Aspekt des rechtlichen Gehörs nicht zu beanstanden, dass das Kantonsgericht nicht ausgeführt hat, warum es in der Höhe der Entschädigung vollumfänglich der Kostennote des Parteivertreters der Beschwerdegegnerin gefolgt ist. Ob die zugesprochene Parteientschädigung allenfalls gegen das Willkürverbot verstösst, ist nicht zu prüfen, da der Beschwerdeführer diese Rüge nicht erhoben hat.