Citation: 8C_214/2013 E. 4.2.1

4.2.1. Bezüglich der erwerblichen Verwertbarkeit dieser Arbeitsfähigkeit hat das kantonale Gericht erwogen, aufgrund der Zumutbarkeit sitzender Arbeiten und der erfolgreich absolvierten Handelsschule sei von Tabellenlöhnen für Sekretariats- und Kanzleiarbeiten gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) auszugehen. Angesichts der erfolgreich absolvierten Umschulung wäre dabei vertretbar, die Löhne des Anforderungsniveaus 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt) heranzuziehen. Da der Versicherte aber doch nicht über einen eigentlichen kaufmännischen Lehrabschluss verfüge, sei zu seinen Gunsten auf die Löhne des Anforderungsniveaus 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) in diesem Bereich abzustellen. Im Jahr 2010 habe dieser Lohn gemäss LSE 2010 Tabelle T7S S. 31 Ziff. 22 bei Männern Fr. 5'909.- pro Monat betragen. Die Umrechnung auf ein Jahr sowie auf die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden und die Anpassung an die Nominallohnentwicklung ergebe fürs Jahr 2011 ein Invalideneinkommen von Fr. 74'661.-. Ein leidensbedingter Abzug sei nicht gerechtfertigt. Aus der Gegenüberstellung des Invalideneinkommens mit dem Valideneinkommen von Fr. 79'352.- resultiere eine Erwerbseinbusse von Fr. 4'691.-. Der Invaliditätsgrad betrage damit lediglich rund 6 %, was für einen Rentenanspruch nicht genüge.