Citation: 4A_295/2024 E. 3.3.3

3.3.3. Schliesslich war die Vorinstanz mit Blick auf das rechtliche Gehör und die beschränkte Untersuchungsmaxime nicht gehalten, sich ein genaueres Bild von der Arbeit des Beschwerdeführers bzw. derjenigen eines Projektleiters zu machen, ehe sie zum Schluss gelangte, er habe den Nachweis einer gesundheitsgefährdenden Arbeitslast und deren Kenntnis seitens der Beschwerdegegnerin nicht erbracht. Diese Frage der antizipierten Beweiswürdigung prüft das Bundesgericht ebenfalls nur unter Willkürgesichtspunkten (BGE 138 III 374 E. 4.3.2; Urteil 4A_404/2023 vom 13. Mai 2024 E. 4.1.4 mit Hinweis), was der Beschwerdeführer nicht dartut. Fehl geht auch sein Einwand, wonach sich die Vorinstanz nicht zum Gebot der schonenden Rechtsausübung durch die Beschwerdegegnerin geäussert habe. Sie hat einerseits verneint, dass die Beschwerdegegnerin ein gegen Treu und Glauben verstossendes, falsches Spiel getrieben habe. Andererseits hat die Vorinstanz aufgezeigt, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer bei der Arbeitsgestaltung so weit entgegen kam wie dies betrieblich möglich war (oben E. 3.2.1). Offensichtlich unbegründet ist nach dem Gesagten die Rüge der Verletzung der Begründungspflicht. Die Vorinstanz hat die wesentlichen Argumente genannt, die sie zu ihrem Entscheid bewogen haben (vgl. BGE 148 III 30 E. 3.1; 145 III 324 E. 6.1; 143 III 65 E. 5.2).