Citation: 9C_153/2023 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer bringt weder neue erhebliche Tatsachen oder Beweismittel vor noch macht er geltend, die Behörden hätten aktenkundige erhebliche Tatsachen oder Begehren übersehen bzw. wesentliche Verfahrensgrundsätze verletzt. Er sieht einen Revisionsgrund im Umstand, dass das Recht "vorliegend von Anfang an falsch angewendet worden" sei. Die falsche Rechtsanwendung alleine vermag indessen keine Revision zu rechtfertigen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der betreffende Entscheid stossend ist und dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Ist der Entscheid nicht nichtig, was der Beschwerdeführer zu Recht nicht geltend macht (zum Nichtigkeitsbegriff vgl. BGE 147 III 226 E. 3.1.2), kann die falsche Rechtsanwendung lediglich im Rahmen der ordentlichen Rechtsmittel gerügt werden (vgl. Urteil 9C_479/2023 vom 11. Oktober 2023 E. 2.3.2). Nachdem der Beschwerdeführer bei den Veranlagungen 2018 und 2019 auf die Ergreifung von Rechtsmitteln verzichtet hat, kann er sie nicht nachträglich infrage stellen. Die Vorinstanz hat deshalb die Voraussetzungen der Revision zu Recht verneint.