Citation: 2A.448/2005 22.07.2005 E. A

Die ungarische Staatsangehörige A.X.________ (geb. 1978) hielt sich bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2000 in der Schweiz auf und war ohne erforderliche Bewilligung als Masseuse tätig. Am 3. August 2000 reiste sie erneut in die Schweiz ein und heiratete gleichentags den Schweizer Bürger B.X.________ (geb. 1970 ). Aufgrund dieser Heirat wurde ihr eine Aufenthaltsbewilligung (letztmals verlängert bis 2. August 2003) erteilt. Sie arbeitete zunächst als Teilzeit-Masseuse und danach kurz im Gaststättengewerbe. Im Übrigen bezog sie mehrfach Fürsorgegelder. Seit September 2002 leben die Eheleute X.________ getrennt. Eine Klage des Ehegatten auf Scheidung oder Ungültigerklärung der Ehe wies das Bezirksgericht Y.________ mit Urteil vom 7. Februar 2003 ab. Im Rahmen dieses Verfahrens führte der Ehegatte aus, er habe die Beschwerdeführerin nicht aus Liebe geheiratet, sondern um ihr den Aufenthalt in der Schweiz zu ermöglichen und um an Geld zu kommen.