Citation: 2F_8/2020 E. 2.4

2.4. Dies trifft nicht zu: Das Bundesgericht hat diese Belege zur Kenntnis genommen und ist in seinem Urteil 2C_162/2019 vom 26. Februar 2020 auch darauf eingegangen. Dass das Bundesgericht sich nicht intensiver damit beschäftigt hat, hängt damit zusammen, dass Argumente und Rügen der damaligen Beschwerdeführerin die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nicht als offensichtlich unrichtig erscheinen liessen (Art. 105 BGG). Die damalige Beschwerdeführerin wollte mit den anderen Nahrungsergänzungsmittelanbieter rechtsgleich behandelt werden. Ist Gleichheit im Gesetz gewahrt, erschöpft sich die Gleichheit vor dem Gesetz weitgehend im Anspruch auf richtige Rechtsanwendung, was im entschiedenen Fall zugetroffen hatte. In diesem Fall konnte sich höchstens die Frage stellen, ob die Vorinstanz die Auslegung der unbestimmten Rechtsbegriffe ungleich vorgenommen hatte. Voraussetzung bildet dabei, dass zum einen zwei gleiche tatsächliche Situationen vorliegen, die in den rechtlich tatsächlichen Elementen übereinstimmen, und zum anderen die gleiche Behörde entschieden hat (vgl. Urteil 2C_180/2014 vom 28. Juni 2016 E. 9.8.1 f. nicht publiziert, in: BGE 143 II 297). Ob diese sachverhaltliche Voraussetzungen gegeben sind, konnte die damalige Beschwerdeführerin nicht einfach mit einem rudimentären Hinweis in ihrer Beschwerde und mit Beilagen behaupten, sondern dies wäre von ihr nachzuweisen gewesen (vgl. Urteil 2C_180/2014 vom 28. Juni 2016 E. 9.8.3 i.f. nicht publiziert, in: BGE 143 II 297).