Citation: 5A_361/2022 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1975; Beschwerdeführerin) und B.A.________ (geb. 1979; Beschwerdegegner) heirateten 2005. Sie wurden Eltern von drei Kindern: C.A.________, geb. 2006, D.A.________, geb. 2011 und E.A.________, geb. 2013. Die Beschwerdeführerin betreibt als Kieferorthopädin ein Einzelunternehmen mit der Firma Dr. med. dent. A.A.________ (nicht im Handelsregister eingetragen) und ist alleinige Gesellschafterin und Geschäftsführerin der Firma F.________ GmbH (CHE-xxx). Der Beschwerdegegner ist selbständig erwerbender Automechaniker und Inhaber des Einzelunternehmens Garage G.________ (CHE-yyy). A.b. Am 4. Oktober 2017 reichten die Parteien beim Kantonsgericht Schaffhausen das gemeinsame Scheidungsbegehren ein und beantragten die gerichtliche Regelung der Scheidungsfolgen. Tags darauf reichte die Beschwerdeführerin beim selben Gericht ein Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen ein und verlangte unter anderem, der Beschwerdegegner sei rückwirkend für ein Jahr, das heisst ab Oktober 2016, zur Zahlung von monatlichen Unterhaltsbeiträgen von Fr. 1'000.-- pro Kind (zzgl. Kinderzulagen) zu verpflichten. A.c. Mit Urteil vom 21. September 2020 schied das Kantonsgericht die Ehe der Parteien, regelte die Scheidungsfolgen und beurteilte das Massnahmegesuch. Im Einzelnen stellte es die Kinder unter die Obhut der Beschwerdeführerin und regelte das Besuchs- sowie Ferienrecht des Beschwerdegegners. Weiter stellte es fest, dass die Parteien über keine Guthaben in der beruflichen Vorsorge verfügten und verpflichtete die Beschwerdeführerin zur Übernahme sämtlicher Kindesunterhaltskosten und zur Bezahlung einer güterrechtlichen Ausgleichszahlung von Fr. 216'563.80 an den Beschwerdegegner. Die Anträge des Beschwerdegegners auf nachehelichen Unterhalt und auf Unterhalt für die Dauer des Scheidungsverfahrens wies es ab; ebenso den Antrag der Beschwerdeführerin auf Entschädigung nach Art. 165 ZGB.