Citation: 2C_225/2019 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer rügt die Anwendung der Regelungen und bemängelt auch diese selbst, was er im Rahmen der Anfechtung einer Einzelfallverfügung im Sinne einer konkreten Normenkontrolle akzessorisch tun kann. Zunächst macht er Ausführungen zur Terminologie, indem er namentlich die Begriffe "Studiengang" und "Studienprogramm" gegenüberstellt; Ausgangspunkt für die Frage der Anrechenbarkeit sei, dass er an der Philosophischen Fakultät einen Studiengang absolviere, während er an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät ein Nebenfachstudien progamm belege. Er ist der Meinung, § 11 Abs. 3 nRO RWF beziehe sich ausschliesslich auf Studiengänge, nicht auf Studienprogramme; die Rechtswissenschaftliche Fakultät, wo er ein Studienprogramm absolviere, habe keine Kompetenz, für Studiengänge anderer Fakultäten die Anrechnung von Studienleistungen zu regeln. Für ihn ist diesbezüglich der Verweis auf § 30 RVoPhil untauglich, regle doch dieser allein die Vergabe von ECTS Credits durch andere Fakultäten, nicht deren Anrechnung; es könne daraus auch keine in der RVoPhil nicht vorgesehene Studienzeitbeschränkung an der Philosophischen Fakultät konstruiert werden, eine solche ergebe sich aus § 11 Abs. 3 nRO RWF nur für die Rechtswissenschaftliche Fakultät. Mit diesen rein appellatorischen Ausführungen wird bis dahin nicht dargelegt, gegen (welche) dem Beschwerdeführer zustehenden verfassungsmässigen Rechte die Regelungen bzw. deren Anwendung verstossen sollen; insbesondere ist nicht erkennbar, inwiefern das (denn auch nicht erwähnte) Willkürverbot verletzt würde. Anknüpfend an seine Regelauslegung und den von ihm als massgeblich bezeichneten Unterschied zwischen Studiengang und Studienprogramm erwähnt er als verletztes verfassungsmässiges Recht das Rechtsgleichheitsgebot. Die von ihm herangezogenen Regelungen der verschiedenen Fakultäten und sich daraus ergebende Unterschiede hinsichtlich der Studiendauer sind per se kaum geeignet, im Hinblick auf die hier streitige Frage der Anrechenbarkeit von weit zurückliegenden Studienleistungen in nachvollziehbarer Weise unter dem Aspekt von Art. 8 BV unzulässige Differenzierungen darzutun. Vor allem unterlässt es der Beschwerdeführer, sich hinreichend mit den (insbesondere) die Frage der Rechtsgleichheit beschlagenden Erwägungen des Verwaltungsgerichts auseinanderzusetzen (E. 2.1 am Ende zur Autonomie der Organe der Universität; E. 2.3 zweiter Absatz, nebst betreffend Gleichbehandlung aller Nebenfachstudierenden an der gleichen Hauptfakultät auch betreffend den Sinn der "Verfallsregel"). Soweit der Beschwerdeführer sich mit der Frage der Rückwirkung befasst (namentlich Vorliegen oder Nicht-Vorliegen eines Dauersachverhalts und daraus zu ziehende Schlüsse), setzt er bloss seine Auffassung derjenigen des Verwaltungsgerichts gegenüber, ohne diesbezüglich die Verletzung eines verfassungsmässigen Rechts aufzuzeigen. In dieser Hinsicht kann im Übrigen darauf hingewiesen werden, dass der Beschwerdeführer am 1. November 2017, Jahre nach Aufnahme des Nebenfachstudienprogramms, um Anrechnung von aus der 1998 erfolgten Absolvierung des Lizentiats I resultierenden ECTS Credits ersuchte, über zehn Jahre nach Inkrafttreten der einschlägigen Regelung am 1. September 2006 bzw. am 15. August 2007 (s. §§ 56 und 58 aRO RWF); unter diesen Umständen würden sich im vorliegenden Fall Fragen der Rechtssicherheit und des Vertrauensschutzes, die der Beschwerdeführer am Rande erwähnt, jedenfalls nicht im von ihm erwähnten Sinn stellen.