Citation: 5A_415/2024 E. 4

Vor Bundesgericht macht die Beschwerdeführerin zunächst geltend, sie habe ein Recht auf ein faires Verfahren. Inwieweit das kantonale Verfahren nicht fair gewesen sein soll, legt sie jedoch nicht dar. Sie geht sodann nicht darauf ein, dass ihre Beschwerde an das Obergericht mangelhaft begründet war. Ihre Beschwerde an das Bundesgericht scheitert bereits an der mangelnden Auseinandersetzung mit dieser Haupterwägung des Obergerichts (vgl. oben E. 2). Ihre Ausführungen betreffen einzig das angeblich mangelhafte Inventar und damit sinngemäss die obergerichtliche Eventualerwägung. Sie macht zusammengefasst geltend, sie habe eine Forderung aus vernachlässigtem Liegenschaftsunterhalt, die der Notar nicht in die Passiven des Erbschaftsinventars aufgenommen habe. Ihr Rechtsvertreter habe von einer Korrektur des Erbschaftsinventars nichts wissen wollen, obschon sie ihn darauf aufmerksam gemacht habe. Bereits mit Mail vom 20. September 2023 habe sie ihren Anwalt aufgefordert, die Wiederholung der Schlichtungsverhandlung zu beantragen. Ihre vorgängigen Anwälte und Anwältinnen hätten sie durch fehlende Unterstützung betrogen. Mit all dem stellt sie bloss die Sachlage aus ihrer eigenen Sicht dar, ohne eine genügende Sachverhaltsrüge (Art. 97 Abs. 1 BGG) zu erheben oder darzulegen, inwiefern das Obergericht Recht verletzt haben soll. Eine Auseinandersetzung mit den obergerichtlichen Erwägungen fehlt. Im Übrigen geht aus ihren Ausführungen in Übereinstimmung mit dem angefochtenen Entscheid hervor, dass sie vor Abschluss des Vergleichs um den angeblichen Fehler im Inventar wusste. Die Beschwerde enthält keine hinreichende Begründung. Auf sie ist nicht einzutreten.