Citation: 6B_836/2017 E. A

Das damalige Solothurner Kriminalgericht verurteilte X.________ am 11. November 2001 wegen mehrfachen Mordes, mehrfachen vollendeten Mordversuchs, versuchten qualifizierten Raubes, mehrfacher Gefährdung des Lebens, Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädigung, Hausfriedensbruchs, mehrfacher Widerhandlung gegen das Waffengesetz und mehrfacher Übertretung des Waffengesetzes zu einer lebenslänglichen Zuchthausstrafe. Das Gericht ordnete gleichzeitig eine vollzugsbegleitende ambulante psychotherapeutische Behandlung an. Auf den Zeitpunkt der frühstmöglichen bedingten Entlassung (21. Januar 2015) hin stellte X.________ ein entsprechendes Gesuch (Art. 86 StGB). Das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn bestätigte die ablehnende Verfügung des kantonalen Departements des Innern (Urteil vom 19. Juni 2015). Am 29. Januar 2016 beantragte X.________ wiederum, er sei bedingt zu entlassen. In Umsetzung eines Entscheids des Amtsgerichts Olten-Gösgen vom 23. März 2016 hob das Departement die ambulante Massnahme auf, weil der damit verfolgte Zweck erfüllt sei. Dieselbe Behörde verweigerte am 17. Juni 2016 die bedingte Entlassung erneut. Das Verwaltungsgericht schützte diesen Entscheid mit Urteil vom 31. August 2016. X.________ reichte am 13. Januar 2017 ein weiteres Gesuch um bedingte Entlassung ein. Das Departement lehnte auch dieses ab (Verfügung vom 3. Mai 2017).