Citation: 5A_567/2021 E. 3

Eine dahingehende Begründung findet sich in der Beschwerde nicht. Die Beschwerdeführerin beklagt sich über "das von den Richtern in U.________ fehlerhaft/unvollständig geführte Scheidungsprotokoll vom 20.2.2020" und darüber, dass sie die ihr zu Unrecht auferlegten hohen Kosten nicht bezahlen könne. Ferner verweist sie auf die in ihrer Sache ergangene bundesgerichtliche Abschreibungsverfügung 5A_348/2011 vom 1. Juli 2021, wonach es für den Kanton nicht ohne finanzielle Folgen bleiben könne, wenn er den Gerichten nicht genügend Personal zur Verfügung stelle. Allerdings steht der vorliegend angefochtene Kostenentscheid in keinem Zusammenhang mit dieser Aussage, sondern er erging gestützt auf die einschlägigen zivilprozessualen Normen. Diesbezüglich müsste sich die Beschwerdeführerin mit den ausführlichen Erwägungen des angefochtenen Entscheides zu den Kosten (S. 33-39), insbesondere mit den spezifischen Erwägungen zu den Rechtsgrundlagen und der konkreten Höhe der Parteientschädigung auseinandersetzen und darlegen, inwiefern Rechtssätze verletzt worden sein sollen. Dies tut sie nicht im Ansatz, sondern sie beschränkt sich darauf, ihre fehlenden finanziellen Ressourcen vorzutragen und zu beklagen, dass sie bislang bereits Fr. 480'000.-- in das Scheidungsverfahren investiert habe; dies ist indes nicht geeignet, eine Rechtsverletzung in Bezug auf die Kostenfestsetzung zu begründen.