Citation: 2C_219/2019 E. 4.3.1

4.3.1. Allfällige Gespräche zwischen S.________ und der ESTV mögen zwar in dem von der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) gegen die Galerie B.________ geführten Verfahren von Relevanz sein. Der Beschwerdeführer, der mit der Galerie B.________ in der hier relevanten Zeitspanne nach eigener Darstellung weder in rechtlicher noch in tatsächlicher Hinsicht eng verbunden war, vermag aus solchen Gesprächen unter dem Blickwinkel des Vertrauensschutzes jedoch nichts für sich abzuleiten. Er legt nämlich nicht plausibel dar, von allfälligen Gesprächen S.________ mit der ESTV zum Zeitpunkt der streitgegenständlichen Einfuhren Kenntnis gehabt zu haben; insofern fällt ausser Betracht, dass er nur im Vertrauen auf diese Gespräche Dispositionen getroffen hätte (vgl. zu den Voraussetzungen des Vertrauensschutzes Urteil 2C_209/2017 vom 16. Dezember 2019 E. 5.1.1 [zur Publikation vorgesehen]). Ausserhalb des Streitgegenstands (vgl. E. 3 hiervor) bewegt sich sodann die Frage, ob die ESTV der Galerie B.________ die Bewilligung zur Benutzung des Verlagerungsverfahrens hätte entziehen müssen, wenn sich der Sachverhalt wirklich so zugetragen hätte, wie von der Vorinstanz angenommen; auch insoweit versprach eine Befragung von S.________ jedenfalls für die Zwecke des vorliegenden Verfahrens keine zusätzlichen Erkenntnisse.