Citation: 2C_464/2018 E. A

A.A.________ (geb. 1978) ist ukrainische Staatsangehörige. Am 8. November 2013 heiratete sie in ihrer Heimat den Schweizer Bürger B.A.________ (geb. 1966). Am 27. März 2014 erteilte das Amt für Migration des Kantons Zug A.A.________ eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei ihrem Gatten. In der Folge reiste sie wiederholt für längere Zeit zu ihrer Mutter nach Donetsk (Ostukraine). B.A.________ teilte dem Amt für Migration mehrmals mit, dass er sich von seiner Frau trennen bzw. scheiden lassen wolle; er kam indessen regelmässig jeweils auf seine Erklärungen wieder zurück. Am 27. Oktober 2015 hob das Kantonsgericht Zug den gemeinsamen Haushalt des Ehepaars A.________ auf. Das Amt für Migration verlängerte die Aufenthaltsbewilligung der Ehegattin in der Folge jeweils nur provisorisch - letztmals bis zum 31. Dezember 2016.