Citation: 1C_182/2020 E. 1.2

1.2. Zwar geht es hier um die Übermittlung von Informationen aus dem Geheimbereich und damit um ein Sachgebiet, bei dem die Beschwerde nach Art. 84 Abs. 1 BGG insoweit möglich ist. Es handelt sich jedoch um keinen besonders bedeutenden Fall. Die Beschwerdeführer machen im Wesentlichen geltend, es mangle an der Voraussetzung der beidseitigen Strafbarkeit. Begünstigung bedinge eine Vortat. Der Verstoss gegen das deutsche Parteiengesetz finde im Schweizer Strafrecht jedoch keine Entsprechung. Sie übersehen jedoch, dass das vom Straftatbestand der Begünstigung nach Art. 305 StGB geschützte Rechtsgut das Funktionieren der Strafrechtspflege ist, unabhängig vom verfolgten Delikt (BGE 141 IV 459 E. 4.2 S. 462; Urteil 1C_3/2017 vom 14. März 2017 E. 1.2.3; je mit Hinweisen). Das Bundesstrafgericht prüfte deshalb unter dem Gesichtswinkel der beidseitigen Strafbarkeit zu Recht, ob das Verhalten des Beschwerdeführers Nr. 1 bei einem in der Schweiz geführten Strafverfahren prima facie als Begünstigung qualifiziert werden könnte (vgl. auch Urteil 1A.223/1992 vom 29. März 1993 E. 5 zur Gewährung der Rechtshilfe wegen Bestechung eines fremden Amtsträgers in einer Zeit, als dies in der Schweiz noch nicht strafbar war). Es ist somit nicht zu beanstanden, wenn es den Einwand der Beschwerdeführer betreffend das deutsche Parteiengesetz nicht als massgeblich erachtete. Der angefochtene Entscheid überzeugt in diesem Punkt. Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung stellen sich auch in anderer Hinsicht nicht. Dem Fall kommt keine aussergewöhnliche Tragweite zu.