Citation: 4A_240/2021 E. A

A.a. Die B.________ SA (Bestellerin, Schiedsklägerin, Beschwerdegegnerin) hat ihren Sitz in U.________ (Schweiz) und bezweckt namentlich die Entwicklung, Herstellung und den Verkauf von Software. Die A.________ AG (Unternehmerin, Schiedsbeklagte, Beschwerdeführerin), früher firmierend als C.________ S.A. bzw. D.________ S.A., hat ihren Sitz in V.________ (Schweiz). Sie bezweckt namentlich die Erbringung von IT-Dienstleistungen sowie die diesbezügliche Beratung. A.b. Seit ihrer Gründung bis anfangs 2015 entwickelte die Bestellerin eine Software zum Schutz der Privatsphäre von Privatpersonen und Unternehmen im Internet. Im März 2015 entschied sie, die Programmierung der Software an die Unternehmerin unterzuvergeben. Entsprechend schlossen die Parteien eine Vielzahl von Verträgen ab. Diese Verträge stehen im Zusammenhang mit vier unterschiedlichen Projekten: Dem "W.________ Projekt", dem "X.________ Projekt", dem "Y.________ Projekt" und dem "Z.________ Projekt". Im "Z.________ Projekt" waren zusätzlich zwei weitere Gesellschaften involviert, nämlich die A.A.________ (Rumänien), eine Tochtergesellschaft der Unternehmerin, sowie die E.________ S.r.l. A.c. Das "W.________ Projekt" war das erste Projekt der Parteien. Zweck des Projekts war die Programmierung eines breiten, mehrsprachigen und globalen Verschlüsselungssystems. Das Projekt startete Mitte März 2015. Es umfasste individuelle Verträge (sogenannte "Work Order"), welche die von der Unternehmerin zu erbringenden Dienstleistungen, die dafür von der Bestellerin zu bezahlende Vergütung sowie einen Zeitplan umfassten. Die Parteien schlossen am 18. März 2015 den "W.________ Work Order No. 1" und am 21. Mai 2015 den "W.________ Work Order No. 2" ab. Zudem einigten sie sich jeweils auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Unternehmerin vom 18. März 2015 bzw. vom 21. Mai 2015, wobei deren Inhalt identisch ist. A.d. Die Schiedsklausel in Art. 22 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Unternehmerin lautet wie folgt: "a) Any dispute, controversy or claim arising out of or in relation to this contract shall be settled by one arbitrator in accordance with the Swiss Rules of International Arbitration of the Swiss Chambers of Commerce in force on the date when the Notice of Arbitration is submitted in accordance with these Rules. b) The seat of the arbitration shall be in Geneva and the language of the arbitration shall be in English." A.e. Die Bestellerin entschloss sich Mitte Juni 2015, das "W.________ Projekt" nicht weiterzuverfolgen und stattdessen ein System für den Transfer verschlüsselter Dateien zu entwickeln (das "Y.________ Projekt"). Im Zusammenhang mit dem "Y.________ Projekt" vereinbarten die Parteien insgesamt drei "Work Order"; den "Y.________ Work Order No. 1" vom 29. September 2015, den "Y.________ Work Order No. 2" vom 15. Februar 2016 sowie den "Y.________ Work Order No. 3" vom 18. März 2016. Auch diesbezüglich galten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Unternehmerin. Die Bestellerin bezahlte der Unternehmerin von Oktober 2015 bis Februar 2016 insgesamt Fr. 412'198.-- für die Leistungen im Zusammenhang mit dem "Y.________ Projekt". Die "Y.________ Work Order No. 1-3" enthielten jeweils einen Leistungsbeschrieb, in dem die von der Unternehmerin zu erbringenden Leistungen stichwortartig aufgeführt wurden. Der "Y.________ Work Order No. 1" umfasste insbesondere die Anpassung von "W.________ Functional and Technical Specifications to Y.________ Business Requirements" sowie die Entwicklung und Testung von "Y.________" für verschiedene Betriebssysteme. Der "Y.________ Work Order No. 2" umschreibt die zu erbringende Leistung insbesondere als "Prototyping for the Encrypted Video Communication between IOS or Android and PC/MAC". Der "Y.________ Work Order No. 3" schliesslich zählt die zu erbringenden Leistungen wie folgt auf: "1. Developing changes requested by the Client [Bestellerin]