Citation: 6B_566/2021 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz erwägt in sachverhaltlicher Hinsicht insbesondere, dass C.________ konstant ausgesagt habe, das Kokain vom Beschwerdeführer erhalten zu haben, der am Übergabetag aus der Schweiz (nach Österreich) angereist sei und das Kokain "auf jeden Fall" von dort mitgebracht habe. Sie konstatiert, der Beschwerdeführer mache geltend, C.________ belaste ihn zu Unrecht, weil er den effektiven Drogenlieferanten, B.________, schützen wolle. Der Beschwerdeführer schliesse dies aus den Aussagen von D.________, der die Darstellung von C.________ zwar in weiten Teilen bestätigt habe, aber davon ausgegangen sei, C.________ habe ihm damals mitgeteilt, die Drogen seien von B.________ gekommen. Die Vorinstanz geht davon aus, für C.________ habe überhaupt keine Notwendigkeit bestanden, eine konkrete Person als Lieferanten des Kokains zu bezeichnen. Genauso gut hätte er gegenüber den Behörden geltend machen können, er kenne den richtigen Namen des Händlers nicht oder einen Fantasienamen erfinden können. Ein plausibler Grund, den Beschwerdeführer, dem er offenbar freundschaftlich geneigt gewesen sei, zu Unrecht derart zu belasten, sei nicht ansatzweise ersichtlich. Die Vorinstanz erachtet es mit der Staatsanwaltschaft als nicht notwendig, B.________ zu befragen. Denn eine Selbstbelastung seinerseits sei zweifellos äusserst unwahrscheinlich. Darüber hinaus erkennt die Vorinstanz, dass D.________ mehrfach bestätigt habe, keine eigenen Kenntnisse zum fraglichen Drogenlieferanten zu haben, sondern dies lediglich von C.________ erfahren haben wolle. Immerhin habe auch D.________ geschildert, wie er am Tag der Kokainübergabe, als er eine Probeportion davon erhalten habe, C.________ mit dem Beschwerdeführer und eben nicht mit B.________ im fraglichen Lokal gesehen habe. Sodann habe D.________ bestätigt, dass C.________ und der Beschwerdeführer allein in einen abgetrennten Bereich des Lokals gegangen seien. Dies decke sich absolut mit den Aussagen von C.________, der ebenfalls geschildert habe, wie er mit dem Beschwerdeführer im Lokal gewesen und mit ihm allein dorthin in die (leere) Küche gegangen sei, wo er die Drogen erhalten habe. Die Vorinstanz kommt zum Schluss, es lägen keine Hinweise dafür vor, dass C.________ im vorliegenden Fall unzutreffende Aussagen gemacht haben könnte. Sie legt dar, aus den Aussagen von C.________, wonach der Beschwerdeführer das Kokain "auf jeden Fall" aus der Schweiz gebracht habe, gehe eindeutig hervor, dass der Beschwerdeführer die Betäubungsmittel aus der Schweiz aus- und nach Österreich eingeführt habe. Sie erwägt ausserdem, dass E.________, mit dem der Beschwerdeführer nachweislich Geschäfte mit Betäubungsmitteln getätigt habe, in der Schweiz aktiv gewesen sei.