Citation: 4A_648/2014 E. 3.5

3.5. Die Vorinstanz hat weder Art. 316 ZPO verletzt, wenn sie keine Berufungsverhandlung zur Frage des Zustandekommens eines Behandlungsvertrages zwischen den Parteien durchführte, noch hat sie den Vertrauensgrundsatz verletzt, wenn sie erkannte, dass die Beschwerdegegnerin nach Treu und Glauben annehmen durfte, der Beschwerdeführer schliesse mit ihr einen Behandlungsvertrag über die umstrittene Schmerztherapie. Da die Vorinstanz somit einen Vertrag zwischen den Parteien bundesrechtskonform bejahte, konnte sie auch die Einrede der Verjährung verwerfen, was der Beschwerdeführer für diesen Fall nicht in Frage stellt.