Citation: 8C_338/2021 E. A

A.________, geboren 1977, gelernte Innendekorationsnäherin, war seit Juli 2001 bei B.________ beschäftigt. Im Februar 2013 meldete sie sich erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an unter Hinweis auf einen Diabetes Typ I, eine geschlechtsanpassende Operation im Jahr 1999, Schulterbeschwerden sowie Depressionen. Die IV-Stelle Bern gewährte berufliche Massnahmen, die am 12. Juli 2013 nach erfolgreicher Wiedereingliederung im 100 %-Pensum abgeschlossen wurden. Im März 2018 meldete sich A.________ erneut zum Leistungsbezug an. Nach Einholung von Berichten insbesondere der Dienste C.________, wo A.________ seit März 2017 behandelt wurde, sowie Stellungnahmen des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) lehnte die IV-Stelle den Anspruch auf eine Invalidenrente mit Verfügung vom 27. Februar 2019 ab. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Urteil vom 7. Oktober 2019 gut und wies die Sache zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle Bern zurück. Diese holte ein bidisziplinäres Gutachten mit psychiatrischer und diabetologischer Abklärung des Schweizerischen Zentrums für medizinische Abklärungen und Beratungen SMAB, Bern, vom 1. April 2020 ein sowie eine Ergänzung vom 7. Juli 2020 zu einer Stellungnahme der behandelnden Ärztin. Gestützt auf die von den Gutachtern bescheinigte, durch den Diabetes eingeschränkte Leistungsfähigkeit von 80 % bei vollzeitlicher Präsenz in der angestammten Tätigkeit lehnte die IV-Stelle einen Anspruch auf Invalidenrente mit Verfügung vom 28. September 2020 wiederum ab.