Citation: 2C_1143/2016 E. A

Am 7. April 2016 ersuchte der als Psychiater und Psychotherapeut tätige Dr. med. A.________ die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich um Entbindung vom Berufsgeheimnis hinsichtlich seines Patienten B.________. Sein Gesuch, gegenüber der KESB und dem Sozialzentrum X.________ von der ärztlichen Schweigepflicht entbunden zu werden, begründete er damit, dass die Weitergabe von ärztlichen Informationen diesen Behörden ermöglichen solle, aufgrund des Krankheitsbildes seines Patienten - der verheiratet ist und drei Kinder hat (geb. 2010, 2012 und 2016) - die Notwendigkeit einer Familienbegleitung abzuklären. Mit Verfügungen vom 22. April bzw. 10. Mai 2016 hiess die Gesundheitsdirektion das Gesuch gut. Der von B.________ hiegegen erhobene Rekurs blieb erfolglos, und mit Urteil vom 27. Oktober 2016 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich die gegen den regierungsrätlichen Beschluss vom 6. Juli 2016 erhobene Beschwerde ebenfalls ab.