Citation: 8C_1003/2009 03.03.2010 E. 4

4.1 Im kantonalgerichtlichen Entscheid wurde in eingehender und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Aktenlage, namentlich der Berichte der Dres. med. W.________ vom 4. Mai 2007, L.________ vom 10. September 2008 und M.________ vom 22. Dezember 2008, festgestellt, dass dem Beschwerdeführer auf Grund seiner Rückenprobleme manuelle Verrichtungen nurmehr in sehr geringem Ausmasse zumutbar sind ("leichte körperliche Tätigkeit"). Eine Arbeitsfähigkeit im Rahmen der bestehenden Berentung (50%ige Erwerbsunfähigkeit seit Februar 1994 bezogen auf die berufliche Beschäftigung als Betriebsinhaber der Firma O.________ AG [vorwiegend Bürotätigkeit, Kundenkontakte, vorwiegend sitzende, teilweise stehende oder gehende Arbeit, ohne ins Gewicht fallende manuelle Mitarbeit]) für eine leichte wechselbelastende Bürotätigkeit wurde demgegenüber als intakt eingestuft. 4.2 Diesen Erwägungen ist vollumfänglich beizupflichten. Der vorinstanzlichen Einschätzung eines mit Blick auf manuelle Fertigkeiten kaum mehr vorhandenen Leistungsvermögens opponiert der Beschwerdeführer denn auch zu Recht nicht. Unter Berufung auf die Einschätzungen der behandelnden Ärzte, insbesondere des Dr. med. P.________, Allgemeine Medizin, vom 12. Juni und 19. September 2008 sowie des PD Dr. med. L.________ vom 29. Januar 2009, macht er indessen geltend, als Folge der am 27. September 2007 durchgeführten letzten Revisionsoperation der Lendenwirbelsäule bestehe über die durch den Unfallversicherer per Ende Juni 2008 vorgenommene Einstellung der Taggeldleistungen hinaus eine vollständige Arbeitsunfähigkeit für sämtliche berufliche Tätigkeiten. Mit den entsprechenden Argumenten hat sich das kantonale Gericht jedoch bereits einlässlich auseinandergesetzt und aufgezeigt, dass den Angaben zur Arbeitsfähigkeit (wie auch den "Unfallscheinen UVG") des Dr. med. P.________ mangels Differenzierung zwischen manuellen und administrativen Tätigkeiten kein entscheidwesentliches Gewicht beigemessen werden kann. Den Ausführungen des Dr. med. M.________ vom 22. Dezember 2008 kommt demgegenüber mit der Vorinstanz voller Beweiswert zu, da sie die rechtsprechungsgemäss für beweiskräftige medizinische Entscheidgrundlagen erforderlichen Kriterien (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 f. mit Hinweis) erfüllen. Daran ändert, wie im vorinstanzlichen Entscheid unter Hinweis auf die diesbezüglich einschlägige Rechtsprechung (Urteil 8C_540/2007 vom 27. März 2008 E. 3.2 mit Hinweisen) zutreffend erkannt wurde, auch der Umstand nichts, dass es sich um eine reine Aktenbeurteilung handelt. Was schliesslich die Stellungnahme des PD Dr. med. L.________ vom 29. Januar 2009 anbelangt, präzisierte der Arzt darin seine Feststellung im Bericht vom 10. September 2008, wonach ein voll konsolidierter Verlauf nach Revisionsspondylodese L5/S1 vorliege, lediglich dahingehend, dass der Versicherte auf Grund der Gesamtsituation im Bereich der Lendenwirbelsäule weiterhin nicht in der Lage sei, schwere Arbeiten wie etwa Radwechsel vorzunehmen. Diese - den übrigen ärztlichen Aussagen nicht widersprechende - Äusserung lässt aber keine Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit in einem administrativen Tätigkeitsfeld zu und vermag den Standpunkt des Beschwerdeführers daher nicht zu untermauern. Ob es sich dabei überhaupt um ein zulässiges Novum im Sinne des Art. 99 Abs. 1 BGG handelt (vgl. auch BGE 135 V 194), kann somit dahingestellt bleiben. Zusammenfassend ist folglich davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer grundsätzlich imstande ist, seine neben einer ausgewiesenen, berenteten 50%igen Erwerbseinbusse bestehende Arbeitsfähigkeit im Rahmen einer vorwiegend administrativen Beschäftigung vollumfänglich zu verwerten.