Citation: 5A_637/2018 E. 2.4.1

2.4.1. Schliesslich führt der Beschwerdeführer aus, das Kantonsgericht habe - ohne entsprechende Parteibehauptungen - nach Argumenten gesucht, die für einen Aufenthalt in der Stadt sprächen und die teilweise falsch, teilweise abwegig seien. Die Beschwerdegegnerin wohne nicht im Zentrum von W.________. Mit dem öffentlichen Verkehr dauere die Fahrt ins Stadtzentrum 12 bis 18 Minuten, zuzüglich Weg zum Bus und Wartezeiten. Die Fahrt von V.________ in das Zentrum von W.________ dauere mit dem Auto 25 Minuten. Ausserdem habe U.________ auch eine städtische Struktur und sei von V.________ noch schneller zu erreichen. Die städtischen Angebote könne C.________ daher auch von V.________ aus wahrnehmen. Auch die Nähe zum Kinderspital sei kein echter Vorteil. Von V.________ aus könne man die Spitäler W.________, X.________ und U.________ innert vernünftiger Zeit anfahren. Sodann verweise das Kantonsgericht auf Kindermuseen, Bibliothek, Ludotheken, Spielplätze, Instrumental- und Sportangebote, Eisbahn, Schwimmbäder und Theater. Zunächst sei nicht ersichtlich, welches Kindermuseum das Kantonsgericht meine. Sodann sei der Verweis auf Instrumental- und Sportangebote geradezu zynisch, zumal den Eltern offensichtlich die Mittel fehlen, um derartige Angebote wahrzunehmen. Ferner gebe es nicht nur in W.________ Ludotheken, sondern auch in Y.________, U.________ und Z.________. Schliesslich befinde sich die Eisbahn im Westen der Stadt W.________ und sei von V.________ und dem Wohnort von C.________ praktisch gleich schnell erreichbar.