Citation: 1C_166/2014 E. 4

Die Beschwerdeführer rügen weiter, das Bundesgericht sei im Entscheid 1C_394/2012 davon ausgegangen, dass die Baubewilligungen für die Häuser A und B materiellrechtlich eine Einheit in dem Sinne bildeten, dass sie nur gleichzeitig bzw. gemeinsam widerrufen, geändert, abgewiesen oder bewilligt werden könnten. Diese Einheit sei in willkürlicher Weise negiert worden, indem die Baubewilligung für Haus A bestätigt und lediglich die Baubewilligung für Haus B mit einer Auflage ergänzt worden sei. Im genannten Urteil ging es jedoch ausschliesslich um die Frage, ob der angefochtene Entscheid, der zwei Baubewilligungen betraf, als Zwischen- oder als Teilendentscheid i.S.v. Art. 91 ff. BGG zu qualifizieren sei. Ob die beiden Baubewilligungen materiell-rechtlich eine Einheit in dem von den Beschwerdeführern angenommenen Sinn bilden, ist eine Frage des kantonalen bzw. kommunalen Baurechts, das vom Bundesgericht grundsätzlich nur unter dem Blickwinkel des Willkürverbots geprüft wird. Der blosse Hinweis der Beschwerdeführer auf Art. 38 Abs. 2 des Baugesetzes der Gemeinde Flims vom 13. Juni 2010 (im Folgenden: BG Flims), wonach beide Parzellen eine AZ-Einheit bilden, genügt nicht, um eine willkürliche Rechtsanwendung zu begründen.