Citation: 1P.435/2001 07.08.2001 E. 1

1.- Grundsätzlich ist die staatsrechtliche Beschwerde einzig gegen letztinstanzliche Endentscheide kantonaler Behörden zulässig, gegen letztinstanzliche Zwischenentscheide nur, wenn sie für den Betroffenen einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil zur Folge haben (Art. 87 OG). Entscheide betreffend die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gelten nach der Rechtsprechung als Zwischenentscheide, da sie das Verfahren in der Sache selber nicht abschliessen, sondern bloss einen Schritt auf dem Weg zum Endentscheid darstellen. Sie haben für den Gesuchsteller namentlich dann einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil zur Folge, wenn sie mit der Aufforderung zur Leistung eines Kostenvorschusses verbunden sind (BGE 111 Ia 276 E. 2b S. 278). Dies trifft vorliegend zu. Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.