Citation: 1C_209/2017 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerinnen bringen vor Bundesgericht zum ersten Mal vor, der Abstand zwischen dem Terrassengeländer und der Nachbarparzelle betrage nicht 1,75 m, sondern 2,30 m. Bereits die EG Köniz hat jedoch in ihrer Verfügung vom 26. November 2015 erwogen, dieser Abstand belaufe sich auf ca. 1,75 m. Demnach gab entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerinnen nicht erst das vorinstanzliche Urteil Anlass zu dessen Messung. Daher ist diese Tatsachenbehauptung unbeachtlich (Art. 99 Abs. 1 BGG). Überdies tun sie die Voraussetzungen, unter welchen die Feststellung des Sachverhalts gemäss Art. 97 Abs. 1 BGG gerügt werden kann, nicht rechtsgenügend dar. Unsubstanziiert bleibt insbesondere die ihrer Abstandsberechnung zugrunde liegende Annahme, die Distanz zwischen dem Anbau auf dem Garagendach und der Grenze zur Nachbarparzelle entspreche tatsächlich dem erwähnten Näherbaurecht. Die kommunalrechtlichen Grenzvorschriften wären ferner auch nicht erfüllt, würde die Berechnung sich als korrekt erweisen. Die Feststellung des Abstands zwischen dem Terrassengeländer und der Parzellengrenze könnte demnach nicht einmal bei deren offensichtlichen Unrichtigkeit entscheidend für den Ausgang des Verfahrens sein. Wie die Vorinstanz im Weiteren zutreffend erwägt, ist hier ein kleiner Grenzabstand von 5 m vorgeschrieben und besteht kein Näherbaurecht für die Terrasse. Bei einer Nutzung als Terrasse wäre es unter Berücksichtigung der erwähnten einschlägigen kommunalen Abstandsvorschriften folglich haltbar, selbst einen Abstand von 3,75 m zur benachbarten Parzelle zu verlangen (vgl. Art. 76 GBR). Zusammenfassend hält es somit vor dem Willkürverbot stand, für die Terrassennutzung zufolge Verletzung der anwendbaren Abstandsvorschriften die Bewilligung zu verweigern. Die diesbezügliche Willkürrüge wäre demnacheinschliesslich des Antrags um Rückversetzung des Geländers abzuweisen, wenn darauf eingetreten werden könnte. Damit ist der Antrag, die Sache sei zur Ergänzung des Sachverhalts an die Vorinstanz zurückzuweisen, abzuweisen. Ebenfalls neu und nicht durch den angefochtenen Entscheid veranlasst ist schliesslich der Einwand, bei der Bemessung des Grenzabstands sei zu Unrecht nicht berücksichtigt worden, dass die Beschwerdegegner die Garagenfassade angrenzend zur Küche isoliert hätten. Im Übrigen würde dieser Einwand nichts an der Haltbarkeit der vorinstanzlichen Beurteilung der Terrassennutzung ändern.