Citation: 6B_427/2024 E. 2.3

2.3. Dieser vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt basiert auf den Eingeständnissen des Beschwerdeführers und wird von Letzterem nicht als willkürlich gerügt. Wenn die Vorinstanz im Rahmen ihrer rechtlichen Erwägungen festhält, dass sich die Postangestellten in einem Irrtum befunden hätten, da sie angenommen hätten, der Wetteinsatz sei bezahlt worden, so verfällt sie nicht in Willkür. Der Beschwerdeführer legte den Postangestellten Quittungen mit dem darauf gedruckten Vermerk "paid at retailer" vor und täuschte so vor, er habe den Wetteinsatz einbezahlt und habe Anspruch auf die Auszahlung des Gewinns. Ob dieser Irrtum als arglistige Täuschung im Sinne des Art. 146 StGB zu qualifizieren ist, ist eine Rechtsfrage.