Citation: 1C_103/2014 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführer rügen Verletzungen von Art. 3 f. des Bundesgesetzes vom 21. Juni 1991 über den Wasserbau (SR 721.100), von Art. 37 GSchG und der Art. 21 f. NHG. Sie machen zusammenfassend geltend, das strittige Wasserbauprojekt sei aus Gründen des Hochwasserschutzes nicht notwendig, denn die Gefahrenlage verlange keine derart weitreichende Massnahme. Wie sich beim Hochwasser von Juni 2013 gezeigt habe, könne der Hochwasserschutz bereits mit einer Erhöhung der linksseitigen Ufermauer um rund 30-50 cm gewährleistet werden. Unter dem Deckmantel des Hochwasserschutzes würden mit dem Projekt ganz andere Ziele, nämlich insbesondere die Schaffung eines neuen Erholungsraums für die Bevölkerung, angestrebt. Mit der Rodung des Ufergehölzes werde ein kommunales Schutzobjekt und konkret ein wertvoller Baumbestand sowie ein ornithologisch bedeutender Lebensraum zerstört, ohne dass der Zustand des bereits verbauten Aabachs verbessert werde. Von einem Ersatz des Schutzobjekts könne nicht gesprochen werden, wenn es 30 bis 50 Jahre dauere, bis ein annähernd vergleichbarer Baumbestand wieder herangewachsen sei. Schliesslich sei in Verletzung von Art. 21 NHG eine Ausnahmebewilligung für die Abholzung der Uferbestockung erteilt worden.