Citation: 8C_243/2023 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer macht sinngemäss im Wesentlichen geltend, er sei bereits seit 2014 insbesondere auch wegen seiner Aufmerksamkeitsstörung vollständig arbeitsunfähig. Dass sich der psychiatrische estimed-Gutacher diesbezüglich rückwirkend nicht habe festlegen wollen, könne ihm nicht zur Last gelegt werden, zumal es die Beschwerdegegnerin versäumt habe, rechtzeitig die erforderlichen Abklärungen zu treffen, und die Begutachtung erst Jahre später, nach der Rückweisung durch die Vorinstanz, erfolgt sei. Es sei auf die Bescheinigung einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit durch seinen behandelnden Psychiater Dr. med. E.________ abzustellen. In erwerblicher Hinsicht beantragt der Beschwerdeführer, nachdem ihm faktisch das Einkommen für ein Teilzeiteinkommen angerechnet werde (70 %), sei ihm auch ein Teilzeitabzug vom Tabellenlohn in der Höhe von 8 % und zudem wegen seiner somatisch bedingten Einschränkungen eine zusätzliche Reduktion um 10 % zu gewähren. Ein Abzug von 10 % sei im Übrigen seit 1. Januar 2022 in Art. 26bis IVV zwingend vorgesehen und müsste hier jedenfalls zumindest ab diesem Zeitpunkt zu einem Rentenanspruch führen.