Citation: 4D_15/2025 E. 4

Die Vorinstanz kam nach einlässlichen Erwägungen zum Schluss ein Fristerstreckungsgesuch und die Stellungnahme des Beschwerdeführers im Verfahren vor der Erstinstanz seien zu spät eingereicht und damit von der Vorinstanz zu Recht nicht mehr berücksichtigt worden. Entsprechend erwiesen sich die im Beschwerdeverfahren vorgebrachten Tatsachenbehauptungen und Beweismittel des Beschwerdeführers als neu und damit aufgrund von Art. 326 ZPO unzulässig. Da die Rügen I, IV, V und IX mit unzulässigen neuen Tatsachen und Beweismitteln begründet würden, mangle es an einer genügenden Begründung, weshalb diesbezüglich nicht auf die Beschwerde eingetreten werden könne. Obwohl in Bezug auf die genannten Rügen nicht auf die Beschwerde eingetreten werde, führte die Vorinstanz im Sinne einer zusätzlichen Begründung in inhaltlicher Sicht aus, dass es dem Beschwerdeführer ein Anliegen zu sein scheine, geltend zu machen, dass der Kündigungsgrund, wonach die Nachbarn Angst vor ihm hätten, nicht stimme; seiner Ansicht nach habe er durch die Unterzeichnung der Vereinbarung vom 25. August 2023 mit einer Erstreckung des Mietverhältnisses um zwölf Monate den Beweis erlangen können, dass die Verwaltung in Bezug auf den Kündigungsgrund gelogen habe; er habe die Vereinbarung erst am 26. August 2023 unterschrieben und zur Post gebracht, um zu kennzeichnen, dass er sich nicht daran halten wolle. Die Vorinstanz erwog dazu, indem der Beschwerdeführer die Vereinbarung unterschrieben habe, habe er unabhängig vom Zeitpunkt der Unterzeichnung genau das Gegenteil zum Ausdruck gebracht und gemäss Ziffer 1 der Vereinbarung die Gültigkeit der Kündigung ausdrücklich anerkannt. Seine diesbezügliche Argumentation, wonach er mit der unrichtig datierten Unterschrift der Vereinbarung habe ausdrücken wollen, dass er damit nicht einverstanden sei, wäre als treuwidrig einzustufen und nicht zu schützen, wenn darauf hätte eingegangen werden können. Die Beschwerde sei damit gesamthaft abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Der Beschwerdeführer geht offensichtlich nicht rechtsgenügend auf diese Begründungen der Vorinstanz ein und legt nicht hinreichend dar, welche Rechte die Vorinstanz inwiefern verletzt haben soll, indem sie gestützt darauf seine Beschwerde abwies, soweit darauf überhaupt einzutreten war, und namentlich indem sie schloss der Beschwerdeführer sei an die Vereinbarung vom 25. August 2023 gebunden und seine Beschwerde gegen den Entscheid der Erstinstanz, wonach er sich ohne Rechtsgrund im Mietobjekt aufhalte, wäre abzuweisen, wenn darauf eingetreten werden könnte. Vielmehr legt der Beschwerdeführer dem Bundesgericht in umfangreichen Ausführungen bloss seine eigene Sicht der Dinge dar, ohne verschiedene hierbei geltend gemachte Rechtsverletzungen hinreichend zu begründen. Dabei ergänzt er den im angefochtenen Entscheid verbindlich festgestellten Sachverhalt nach Belieben, ohne dazu indessen Sachverhaltsrügen im vorstehend umschriebenen Sinn zu erheben, die es dem Bundesgericht gegebenenfalls erlauben könnten, die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz zu korrigieren oder zu ergänzen. Damit genügt er den vorstehend dargestellten Begründungsanforderungen an eine Beschwerde (Erwägung 4) offensichtlich nicht. Auf die Beschwerde ist somit auch nicht einzutreten, soweit sie sich gegen den Beschluss und das Urteil des Obergerichts vom 9. Dezember 2024 richtet, da sie offensichtlich nicht rechtsgenügend begründet ist (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).