Citation: 4A_436/2023 E. A

Mit Klage vom 24. Oktober 2022 beim Handelsgericht des Kantons Aargau beantragte die A.________ AG (Klägerin, Beschwerdeführerin) unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Bank B.________ (Beklagte, Beschwerdegegnerin) die Feststellung des Nichtbestands der Forderung, für welche das Bezirksgericht Lenzburg am 11. Juli 2022 provisorische Rechtsöffnung erteilt hatte. Die Beklagte stellte am 27. Dezember 2022 den Antrag, auf die Aberkennungsklage sei nicht einzutreten, da die Frist zu deren Einreichung nicht gewahrt worden sei. Eventualiter sei die Aberkennungsklage abzuweisen und es sei der Bestand der Forderung von Fr. 317'729.62 nebst Zins zu 5 % auf Fr. 620'229.62 vom 31. März 2021 bis 3. Mai 2021 und Zins zu 5 % auf Fr. 317'729.62 seit 4. Mai 2021 zu bestätigen. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Klägerin. Mit Replik vom 17. Februar 2023 und Duplik vom 21. März 2023 hielten die Parteien an ihren Anträgen fest. Mit Verfügung vom 10. Juli 2023 bestimmte der Präsident des Handelsgerichts, welcher Partei zu welchen Tatsachen der Haupt- oder Gegenbeweis obliegt, orientierte über die Zusammensetzung des Handelsgerichts und lud zur Hauptverhandlung am 5. September 2023 vor. Am 31. August 2023 überbrachte die Klägerin dem Handelsgericht einen von beiden Parteien unterzeichneten Vergleich vom 30. August 2023 und zog die Klage zurück.