Citation: 4D_40/2022 E. 2.2

2.2. In Zivil- und Strafsachen können Parteien vor Bundesgericht nur von Anwälten und Anwältinnen vertreten werden, die nach dem Anwaltsgesetz vom 23. Juni 2000 (SR 935.61) oder nach einem Staatsvertrag berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichtsbehörden zu vertreten, was im Übrigen sowohl A.________ als auch B.________ aus verschiedenen früheren Verfahren bekannt ist (siehe nur Urteile 6B_606/2022 vom 17. Juni 2022 E. 2; 6B_1330/2021 vom 27. Januar 2022 E. 2; 5D_132/2019 vom 18. Juli 2019 E. 2; 5A_122/2019 vom 11. Februar 2019 E. 1; 5A_542/2018 vom 3. Juli 2018 E. 3; 5D_261/2017 vom 21. Dezember 2017 E. 2; 5A_974/2017 vom 11. Dezember 2017 E. 2). Da B.________, soweit ersichtlich, nicht in einem kantonalen Anwaltsregister eingetragen und daher nicht befugt ist, Parteien in Zivilsachen vor Bundesgericht zu vertreten, wurde A.________ mit eingeschrieben verschickter Verfügung vom 10. August 2022 in Anwendung von Art. 42 Abs. 5 BGG eine Frist bis zum 31. August 2022 angesetzt, um dem Bundesgericht mitzuteilen, ob es sich bei B.________ - entgegen dem Anschein - dennoch um eine nach Art. 40 BGG vertretungsberechtigte Person handelt und dies zu belegen beziehungsweise um einen allfälligen Unterschriftsmangel zu beheben. Es wurde angedroht, dass die eingereichte Rechtsschrift ansonsten unbeachtet bleibe. Die Verfügung wurde in Kopie an B.________ geschickt. Diese Sendungen wurden dem Bundesgericht am 24. August 2022 in geöffneten Briefumschlägen retourniert. Die Briefe tragen offensichtlich von B.________ angebrachte handschriftliche Vermerke (unter anderem den - wohl im Sinne einer Korrektur zu verstehenden - Vermerk "Rechtsanwalt Dr. Dr. jur. pp. B.________", wobei B.________ bereits bei anderer Gelegenheit monierte, dass das Bundesgericht nicht seine "zwei Doktortitel" respektive seine korrekte "Berufsbezeichnung" verwendet habe, und er aus diesem Grund die Annahme von Sendungen verweigerte [vgl. Urteil 6B_788/2021 vom 23. August 2021 E. 4; ferner Urteil 5D_72/2022 vom 20. Mai 2022 E. 4]). Zufolge ungerechtfertigter Annahmeverweigerung gilt die Verfügung vom 10. August 2022 als zugestellt.