Citation: 5A_494/2019 E. A

A.a. B.A.________ und C.________ sind die Eltern von A.A.________ (geb. 2004). Das Kind steht unter der alleinigen elterlichen Sorge und Obhut der Kindsmutter. Am 4. Juli 2018 eröffnete die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bern (KESB) auf Meldung der behandelnden Kinderärztin hin ein Kindesschutzverfahren. Mit Zwischenentscheid vom 19. Dezember 2018 beauftragte die KESB zum einen Dr. phil. D.________, von der Universitätsklinik U.________ mit der Erstellung eines Gutachtens, welches sich im Wesentlichen zur physischen und psychischen Gesundheit von A.A.________ sowie zu den Familienverhältnissen und zur Erziehungsfähigkeit der Eltern äussern sollte. Zum anderen forderte die KESB die Universitätsklinik V.________ und die Klinik W.________ zur Aufbietung zu einem Vorsorgetermin mit anschliessender Berichterstattung auf. Gleichzeitig wies sie die Kindseltern zur Gewährleistung der Wahrnehmung besagter Vorsorgetermine durch den Sohn an. Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Bern, Zivilabteilung, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht (nachfolgend: Obergericht), mit Entscheid vom 24. Januar 2019 mangels nicht leicht wieder gutzumachenden Nachteils nicht ein. A.b. Mit Schreiben vom 27. März 2019 ersuchte A.A.________, handelnd durch seine Mutter, die KESB um Wiedererwägung und Aufhebung des Entscheids vom 19. Dezember 2018. Weiter seien die erlassenen Kindesschutzmassnahmen aufzuheben und das eröffnete Kindesschutzverfahren einzustellen, wobei keine Verfahrenskosten aufzuerlegen seien. Die KESB trat darauf mit Entscheid vom 3. April 2019 mangels Wiederaufnahmegründe nicht ein.