Citation: 6B_593/2019 E. 1.1.2

1.1.2. Der Beschwerdeführer macht sodann eine Verletzung von Art. 186 StGB geltend. Die Vorinstanz habe den Rechtsbegriff des Hausgenossen falsch auf C.________ angewandt. Ohne entsprechende Qualifikation sei zu prüfen, ob C.________ als regelmässiger Benutzer der Räumlichkeiten dazu berechtigt gewesen sei, ihm den Zutritt zu erlauben. Sei C.________ unter keinem Titel dazu berechtigt gewesen, so müsse geprüft werden, ob zugunsten des Beschwerdeführers kein Sachverhaltsirrtum anzunehmen sei. Der Beschwerdeführer habe entweder auf eine implizite Duldung durch B.A.________ und dessen Sohn oder aber auf eine explizite Bevollmächtigung durch C.________ schliessen dürfen. Er habe entgegen der Auffassung der Vorinstanz die Ermächtigung von C.________ nicht annehmen müssen, da ihm diese von Letzterem versichert worden sei. Der Sohn von B.A.________ habe C.________ erlaubt ins Haus zu gehen, falls irgendetwas offen sei. Demnach ändere der Umstand des Eindringens durch ein Fenster nichts. Mangels klaren Argumenten, weshalb nicht bloss auf unbewusste Fahrlässigkeit zu erkennen sei, sei der Schluss auf Eventualvorsatz willkürlich.