Citation: 6A.121/2000 07.06.2001 E. A

A.- X.________ fuhr am 22. März 2000, um 6.40 Uhr, mit einem Sattelschlepper samt Transportanhänger in Zürich durch die Hohlstrasse stadtauswärts. Auf dem Anhänger hatte er Stahlplatten im Gesamtgewicht von 16'060 kg geladen. Die Platten waren in drei Packungen aufgeteilt, welche durch Stahlbänder verbunden waren. Zwischen den Packungen waren quadratische Flachhölzer ausgelegt. Die Ladung war übers Kreuz mit zwei Spanset-Gurten gesichert. Diese waren im Bereich der scharfen Kanten der Stahlplatten nicht besonders geschützt, so dass die Kanten in der Folge an den Gurten rieben. Als X.________ von der Hohlstrasse nach rechts auf die Duttweilerbrücke abbiegen wollte, um auf die Autobahn Bern/Basel zu gelangen, fielen die Stahlplatten, die die Spanset-Gurten durchschnitten hatten, über die linke Seite des Anhängers auf die Strasse. Einzelne Platten rutschten unter einen Personenwagen, der in entgegengesetzter Richtung vor einer Lichtsignalanlage anhielt, wobei der hintere linke Pneu des Fahrzeugs beschädigt wurde. Durch die hinunterfallende Ladung entstand zudem Sachschaden an öffentlichen Einrichtungen. Die visuelle Auswertung des Fahrtenschreiber-Einlegeblattes ergab, dass X.________ mit einer Geschwindigkeit von 60 km/h statt der signalisierten 50 km/h durch die Hohlstrasse gefahren war.