Citation: 6B_112/2018 E. 6.2.3

6.2.3. Nach dem Beschwerdeführer schliesst das bestehende Grundpfand einen Gefährdungsschaden hinsichtlich des Baukredits aus (dazu HEIDI PFISTER-INEICHEN, Die Baufinanzierung: Wichtige Rechtsfragen und Entwicklungen, in: Schweizerische Baurechtstagung 2003, S. 194); das Baugrundstück könne ohne grössere Schwierigkeiten verwertet werden. Soweit der Rückzahlungsanspruch aufgrund der Vermögenslage des Kreditnehmers wirtschaftlich vollständig gesichert ist, bewirkt eine Täuschung über das Bestehen von Sicherheiten an sich keinen Schaden; ein solcher kann allerdings darin bestehen, dass die vereinbarten Darlehenszinsen kein ausreichendes Äquivalent für die Kreditgewährung darstellen (erwähntes Urteil 6B_462/2014 vom 27. August 2015 E. 8.1.2 a.E.; SIMONA BUSTINI GROB, Grosskredite im Schatten des Strafrechts, 1997, S. 111). Soweit die Bonität des Darlehensnehmers die Werthaltigkeit der Darlehensforderung erheblich beeinflusst, ist ein Vermögensschaden in Form einer (vorübergehenden) Vermögensgefährdung nach Bestellung einer Hypothek oder eines Grundpfandes nicht von vornherein ausgeschlossen (Urteil 6B_173/2014 vom 2. Juli 2015 E. 4.3.2), dies zumal die Sicherheiten kaum ohne nennenswerte Schwierigkeiten verwertbar sind (MARKUS BOOG, Die Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Begriff des Vermögensschadens beim Betrug, 1991, S. 54 f.). Vorliegend ist eine wertmässige Absicherung nicht gegeben. Die Summe des Baufinanzierungsvertrages von Fr. 650'000.-- beinhaltet (neben den ursprünglich angebotenen Baukosten von EUR 319'399.--, d.h. ca. Fr. 385'000.--) offenkundig auch den Landkauf über Fr. 265'000.-- (Kaufvertrag vom 12. Februar 2010).