Citation: 8C_781/2016 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer macht zuerst geltend, die IV-Stelle habe sich weder im Verwaltungsverfahren, noch im erstinstanzlichen Beschwerdeverfahren festgelegt, ob die Herabsetzung des Rentenanspruchs auf einer Verbesserung des Gesundheitszustandes und damit einer Revision gemäss Art. 17 ATSG beruhe, oder ob es sich um eine sanktionsweise Leistungskürzung gestützt auf Art. 21 Abs. 4 ATSG handle. Seine Verfahrensrechte seien verletzt worden, da das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid von einer Revisionsverfügung ausgegangen und ihm vor der Entscheidung dieser Frage das rechtliche Gehör nicht gewährt worden sei. Diese Ausführungen sind aktenwidrig. In der erstinstanzlichen Beschwerdeantwort der IV-Stelle vom 22. April 2014 wird wörtlich angeführt: "Gegenstand der angefochtenen Verfügung ist die revisionsweise Herabsetzung des Rentenanspruchs". Die weitere Argumentation der Beschwerdegegnerin bezieht sich auf den Vergleich der massgebenden ärztlichen Einschätzungen und die Verbesserung des Gesundheitszustandes und somit auf Gesichtspunkte der Revision aufgrund veränderter Verhältnisse. In einem zweiten Schriftenwechsel wurde dem Versicherten daraufhin Gelegenheit eingeräumt, sich zur Beschwerdeantwort der IV-Stelle zu äussern. Davon hat er mit Replik vom 16. Juni 2014 denn auch Gebrauch gemacht. Damit wurde sein Gehörsanspruch vollumfänglich gewahrt.