Citation: 8C_606/2017 E. A

Die Eltern des 2007 geborenen A.________ meldeten ihren Sohn am 15. März 2016 unter Hinweis auf ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-[Hyperaktivitäts-]Störung) mit Störung des Sozialverhaltens bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens, an dem auch die Progrès Versicherungen AG (nachfolgend: Progrès) als obligatorische Krankenpflegeversicherung des A.________ teilnahm, verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Aargau, IV-Stelle, mit Verfügung vom 6. Februar 2017 das Vorliegen eines Geburtsgebrechens (Ziff. 404 des Anhangs zur Verordnung vom 9. Dezember 1985 über Geburtsgebrechen) und einen Anspruch auf medizinische Massnahmen.