Citation: 8C_19/2017 E. A

Die 1989 geborene A.________ war seit August 2004 im Rahmen eines Lehrverhältnisses bei der B.________ AG tätig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 19. Januar 2007 kollidierte sie als Rollerfahrerin frontal mit einem in eine Einfahrt einbiegenden Personenwagen und kam dabei zu Fall. Vom 19. bis 28. Januar 2007 war A.________ im Spital C.________ hospitalisiert. Dort wurden eine Tibiamehrfragmentfraktur links sowie eine metacarpale V-Basisfraktur an der linken Hand diagnostiziert und am 19. Januar 2007 eine offene Reposition der Stückfraktur und Plattenosteosynthese LCP 5,0 an der linken Tibia durchgeführt. Die Suva erbrachte Taggeldleistungen und übernahm die Kosten der Heilbehandlung. Im Februar 2008 wurden im Spital C.________ das Osteosynthesenmaterial an der linken Tibia entfernt und eine Narbenkorrektur am linken Unterschenkel vorgenommen. A.________ liess sich bei Dr. med. D.________, Facharzt FMH für Chirurgie, begutachten (Gutachten vom 20. September 2012). Am 28. November 2012 teilte die Suva dem Rechtsvertreter der Versicherten mit, der Fall gelte als abgeschlossen, da die Versicherte keiner ärztlichen Behandlung mehr bedürfe. Mit Schreiben vom 3. Dezember 2012 liess A.________ um Prüfung des Anspruchs auf eine Integritätsentschädigung ersuchen. Gestützt auf die Beurteilungen der Kreisärztin Dr. med. E.________, Fachärztin FMH für Neurochirurgie, vom 24. April und 3. Dezember 2013 verneinte die Suva mit Verfügung vom 3. März 2014 einen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung. An ihrem Standpunkt hielt sie mit Einspracheentscheid vom 7. November 2014 fest.