Citation: 2C_1022/2021 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz stellt fest, sichtbare Probleme des Beschwerdeführers in der Schule seien im Frühling 2017 aufgetreten. Sie hätten am 23. März 2017 zu einem Klärungsgespräch zwischen der Schulpflege und Schulleitung einerseits und den Eltern des Beschwerdeführers andererseits geführt. Ein weiteres Gespräch zwischen der Schulleitung und den Eltern vom 22. Mai 2017 hätte im Wesentlichen Konflikte des Beschwerdeführers mit den Mitschülerinnen und Mitschülern betroffen. Nach der Darstellung der Eltern des Beschwerdeführers, so die Vorinstanz, hätte sich anfangs Juni 2017 ein erster "Zusammenbruch" des Beschwerdeführers ereignet, gefolgt von einem zweiten kurz vor den Sommerferien. Der Beschwerdeführer sei vom 12. Juni 2017 bis zum 19. Juni 2017, ab dem 26. Juni 2017 für fünfeinhalb Tage sowie am 7. Juli 2017 ärztlich krankgeschrieben gewesen. Nach der Einschätzung eines beigezogenen Fachpsychologen für Kinder- und Jugendpsychiatrie FSP sei ein Schulwechsel im damaligen Zeitpunkt dringend notwendig gewesen (vgl. E. II.9.3 des angefochtenen Urteils). Die Vorinstanz hält weiter fest, anlässlich eines Gesprächs vom 6. Juli 2017 zwischen den Eltern des Beschwerdeführers, Vertretern der Schulpflege und der Gemeindepräsidentin sei das weitere Vorgehen besprochen worden. Es sei vereinbart worden, dass für den Beschwerdeführer ein schulpsychologischer Fachbericht eingeholt werde. Weiter sei in der Gesprächsnotiz der Schulpflege insbesondere festgehalten, dass nach den Ferien ein Termin vereinbart werde, um das weitere Vorgehen zu besprechen. In der Folge hätten die Eltern des Beschwerdeführers mit der Privatschule D.________ Kontakt aufgenommen und sich entschieden, den Beschwerdeführer dort eine Schnupperzeit absolvieren zu lassen. Im Gespräch vom 29. August 2017 hätten die Eltern den Vertretern der Schulpflege mitgeteilt, dass der Beschwerdeführer künftig in der Privatschule D.________ beschult und durch einen Kinderarzt/Psychiater therapeutisch begleitet werde. Es sei vereinbart worden, dass der schulpsychologische Fachbericht eingeholt und der Beschwerdeführer in der öffentlichen Schule "abgemeldet" werde (vgl. E. II.9.4 des angefochtenen Urteils). Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, dass die Eltern auf eigene Initiative hin den Beschwerdeführer in der Privatschule D.________ angemeldet hätten und der Übertritt ohne Einbezug der Schulbehörde erfolgt sei (vgl. E. II.9.5 des angefochtenen Urteils).