Citation: 5A_232/2021 E. 6

Aus den dargelegten Gründen dringt der Beschwerdeführer mit seiner Beschwerde weitgehend durch. Der angefochtene Entscheid ist aufzuheben. Das Auskunftsersuchen des Betreibungsamts Luzern gegenüber Herrn Rechtsanwalt B.________ und Frau Rechtsanwältin C.________ gemäss Dispositiv-Ziffer 1 des Entscheids des Bezirksgerichts Luzern als untere kantonale Aufsichtsbehörde nach SchKG ist auf einen allfälligen Besitz von Vermögenswerten des Beschwerdeführers (inklusive allfälliger Kostenvorschüsse auf dem Klientengelderkonto der D.________ Rechtsanwälte AG) zu beschränken. Auch wenn die Beschwerdegegnerin auf eine Vernehmlassung zur bundesgerichtlichen Beschwerde verzichtet hat, wird sie für das vorliegende Verfahren kosten- und entschädigungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG), weil sie das kantonale Verfahren mit ihrer Beschwerde nach Art. 17 SchKG verursacht hat (vgl. Urteil 4A_595/2019 vom 18. Februar 2020 E. 3.1). Eine Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur Neuregelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des kantonalen Verfahrens (Art. 67 und Art. 68 Abs. 5 BGG) erübrigt sich, da das Verfahren vor den kantonalen Aufsichtsbehörden kostenlos war (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG) und keine Parteientschädigungen zugesprochen werden durften (Art. 62 Abs. 2 der Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, GebV SchKG, SR 281.35).