Citation: 6B_797/2020 E. 5.1

5.1. Schliesslich beanstandet der Beschwerdeführer den Schuldspruch wegen versuchten qualifizierten Raubes betreffend den Vorfall vom 28. März 2012 (Restaurant). Zusammengefasst bringt er vor, die von ihm verwendete Waffe sei zwar geladen gewesen, aber nicht gespannt. Bereits aus diesem Grund sei eine Lebensgefahr i.S.v. Art. 140 Ziff. 4 StGB zu verneinen, unabhängig davon, ob eine Handgemenge stattgefunden habe oder nicht. Ausserdem stehe fest, dass er den Schuss zur Fluchtsicherung abgegeben habe. Er habe gezielt in die Luft geschossen, um sich aus der Umklammerung zu befreien (Beschwerde S. 4 f. Ziff. 3.1 und S. 20 ff. Ziff. 9).