Citation: 1C_165/2016 E. 3.5.1

3.5.1. Der Standort a2 wurde von der Kantonalen Siedlungskommission nach einer örtlichen Besichtigung mit dem Projektstandort verglichen. In ihrer Standortevaluation vom 27. Mai 2015 hält die Kommission fest, dass die Zufahrt von der Krähstelstrasse zum auf der Nordseite gelegenen Futtertenn sowohl auf der West- als auch auf der Ostseite wegen der Steigung von 31 % bzw. 43 % nicht möglich sei. Eine alternative Zufahrtsmöglichkeit gebe es nicht, weil das ehemalige Bergwerk nicht in Mitleidenschaft gezogen werden dürfe. Als negativ beurteilte sie auch, dass aufgrund der engen Platzverhältnisse keine künftige Erweiterung möglich wäre, die Futtersilos auf der Nordseite des Gebäudes grosse Terrainbewegungen nötig machen würden und stark silhouettenbildend wären. Zudem trete das Bauvorhaben am vorgesehenen Standort weniger störend in Erscheinung als am Alternativstandort, wo es die Gebäudegruppen optisch zusammenwachsen lasse. Zwar besitze der Alternativstandort eine etwas tiefere Nutzungseignung als der Projektstandort (NEK 3 gegenüber NEK 2). Ein Neubau am Alternativstandort würde aber vermutlich zu einem grösseren Verlust an fruchtbarem Boden führen und zudem die Wasserzufuhr zum privaten Wasserreservoir im darunter liegenden Hang mindestens stören, wenn nicht gar unterbrechen. Das Baurekursgericht schloss sich dieser Einschätzung an und ergänzte, dass die vom Beschwerdeführer vorgeschlagene Möglichkeit einer Erschliessung über den Herrenweg, welcher im Osten die Krähstelstrasse kreuzt, wegen der schwierigen Topografie betrieblich ungünstig sei und dass eine nördliche Hofumfahrt weiteren Boden beanspruchen würde. Das Verwaltungsgericht hielt gestützt darauf fest, das die etwas geringere Bodenqualität am Alternativstandort bereits durch die vermehrte Bodenbeanspruchung für die Erschliessung vom Herrenweg wettgemacht werde und die weiteren Nachteile des Alternativstandorts (Betriebsabläufe, fehlende Erweiterungsmöglichkeit, Fernwirkung und Quellfassung) nicht aufzuwiegen vermöge. Somit könne nicht gesagt werden, der Alternativstandort sei besser geeignet.