Citation: I 394/02 29.10.2003 E. 3

Die Rechtsprechung hat festgehalten, dass das Gesetz bezüglich der Frage, ob die den Übergang auf eine höhere Rente rechtfertigende Erhöhung der Invalidität die Folge einer Verschlimmerung der ursprünglichen Gesundheitsbeeinträchtigung ist oder nicht, keine Unterscheidung trifft (BGE 126 V 162 Erw. 5). Weiter wurde die Verwaltungspraxis gemäss Rz. 5627 der Wegleitung des BSV über die Renten, wonach die Berechnungsgrundlagen der halben Rente auch für die Berechnung der neuen ganzen Rente heranzuziehen sind, als gesetzmässig beurteilt (BGE 126 V 162 Erw. 6). Aufgrund dieser Rechtslage bleibt kein Raum für eine andere als die von der IV-Stelle durchgeführte Berechnungsweise. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird vorgebracht, im eben angeführten Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts werde nicht näher begründet, warum bei einer Rentenrevision nicht nach der Ursache der Veränderung des Invaliditätsgrades zu fragen sei. Dies trifft nicht zu. Das schon von der Vorinstanz beigezogene Urteil lässt keinen Zweifel daran, dass es sich hierbei um einen klar erkennbaren Gesetzesinhalt handelt, trifft doch das Gesetz selbst keinerlei Unterscheidungen je nach dem Grund der Invaliditätsgradänderung.