Citation: 2C_702/2016 E. 4.3.2

4.3.2. Zugunsten des Beschwerdeführers ins Gewicht fällt indes die lebendige und nahe Beziehung zu seinem Sohn. Dieser war im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Entscheids, der für die bundesgerichtliche Beurteilung massgeblich ist (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123; Urteil 2C_716/2014 vom 26. November 2015 E. 2.2 [nicht publ. in: BGE 142 II 35]), noch minderjährig. Für ihn hatte der Beschwerdeführer gemeinsam mit der Mutter die elterliche Sorge inne und übernahm er seit März 2015 zur Hälfte die Betreuung. Eine gemeinsame Ausreise mit dem Vater nach Slowenien würde für den Sohn angesichts seines Alters, der hier erfahrenen Sozialisation und seiner schweizerischen Staatsangehörigkeit keine zumutbare Option darstellen. Folglich erschwert ein Widerruf der Niederlassungsbewilligung die Weiterführung der engen Vater-Sohn-Beziehung erheblich. Zu beachten ist jedoch, dass ein steter Kontakt mit Mitteln moderner Kommunikation gleichwohl aufrecht erhalten werden kann. Die Heimat des Beschwerdeführers ist für den Sohn zudem innert weniger Stunden und mit verschiedenen Verkehrsmitteln relativ kostengünstig zu erreichen, sodass einem regelmässigen persönlichen Austausch keine allzu hohen Hürden im Weg stehen. Schliesslich darf im Rahmen der bundesgerichtlichen Beurteilung berücksichtigt werden, dass der Sohn des Beschwerdeführers im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils nur wenige Monate vor seiner Volljährigkeit stand, was das Interesse des Beschwerdeführers an seinem Verbleib in der Schweiz aus verfassungs- und konventionsrechtlicher Sicht (Art. 13 BV, Art. 8 EMRK) weiter relativiert.