Citation: 5A_538/2022 E. 1

Ausgangsgegenstand ist ein KESB-Entscheid, in welchem die von der Beiständin beantragten Massnahmen abgewiesen worden sind, und Anfechtungsobjekt im vorinstanzlichen Verfahren war ein diesbezüglicher Nichteintretensentscheid der Verwaltungsrekurskommission. Die Ausführungen in der Beschwerde gehen am darauf beschränkten Anfechtungsgegenstand vorbei, soweit sie das Asylrecht und Fragen rund um die Nothilfe betreffen. Sodann werden zwar wie bereits in den kantonalen Beschwerden in abstrakter Weise zahlreiche Kinder- und Menschenrechte angerufen und es wird auch eine unrichtige Sachverhaltsfeststellung durch die kantonalen Instanzen geltend gemacht. Eine auf den Anfechtungsgegenstand bezogene und sachgerichtete Auseinandersetzung mit den Erwägungen des kantonsgerichtlichen Entscheides erfolgt jedoch nicht (zu den entsprechenden Begründungsanforderungen vgl. BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4) und es wird auch nicht in nachvollziehbarer Weise dargelegt, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzen soll (Art. 42 Abs. 2 BGG).