Citation: 5A_925/2013 E. 3.3.1

3.3.1. Das Handelsgericht hat festgestellt, dass die Beschwerdegegnerin das Fahrzeug vor Abschluss des Leasingvertrags mit Z.________ am 21. Juli 2011 bei einem Stand von 8'500 km für Fr. 73'230.-- gekauft hat und dass die Beschwerdeführerin am 9. August 2011 für das Fahrzeug bei einem Stand von 11'000 km einen Betrag von Fr. 48'000.-- bezahlen musste (E. 6.5.1 S. 18). Das Handelsgericht hat weiter festgestellt, mangels tauglicher Beweisanträge der Parteien könne die Frage, ob der zwischen der Beschwerdeführerin und Y.________ vereinbarte Kaufpreis marktkonform gewesen sei, nicht in einem Beweisverfahren abgeklärt werden. Allerdings sei ungeachtet dessen vom Zugeständnis der Beschwerdeführerin auszugehen, dass der Preis "sicher günstig" war. Dabei habe sich die Beschwerdeführerin im Klaren sein müssen, dass sie Y.________ trotz des "sicher günstigen" Preises mehr habe bezahlen müssen, als dieser wenige Tage zuvor an Z.________ zu zahlen gehabt habe (E. 6.5.5 S. 22). In seiner zusammenfassenden Würdigung ist das Handelsgericht davon ausgegangen, was den Kaufpreis anbelange, den die Beschwerdeführerin bezahlt habe, könne nicht gesagt werden, er habe ausserhalb dessen gelegen, was marktkonform gewesen sei. Allerdings sei er "sicher günstig" gewesen, und erst recht günstig sei der Preis aus der damaligen Sicht der Beschwerdeführerin gewesen, den Y.________ wenige Tage vorher für das selbe Fahrzeug dem unredlich handelnden Z.________ zu bezahlen gehabt habe (E. 6.8.1 S. 24 des angefochtenen Urteils).