Citation: 7B.243/2005 07.02.2006 E. 3

3.1 Das Kantonsgericht führt - zusammengefasst - aus, nach Art. 143 Abs. 2 SchKG hafte der in Zahlungsverzug geratene, vormalige Ersteigerer für den dem Gläubiger in der Folge entstandenen Forderungsausfall und weiteren Schaden. Die Steigerungsbehörde sei berechtigt (und verpflichtet), die vom säumigen Ersteigerer geleistete Anzahlung im Hinblick auf die Schlussabrechnung zurückzubehalten und eine Zahlungsofferte mittels Abtretung der hinterlegten Summe im Rahmen einer Ersatzsteigerung unberücksichtigt zu lassen, solange eine Ausfallhaftung, über die allenfalls im Zivilprozess zu befinden sei (Häusermann/Stöckli/Feuz, in: Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Hrsg. Staehelin/Bauer/Staehelin, Basel 1998, SchKG II, N. 27 zu Art. 143 SchKG), im Raum stehe und der Hinterleger nicht über ein unstrittiges Guthaben verfüge. Dies ergebe sich nicht nur aus Art. 72 Abs. 2 VZG, wonach zur Erfüllung der Steigerungsbedingungen bestellte Sicherheiten mit der Ausfallforderung zu verwerten seien, sondern auch daraus, dass vom Ersteigerer erbrachte Anzahlungen direkt in Rechnung zu stellen bzw. der Ausfallforderung gutzuschreiben seien (Urteil des Bundesgerichts vom 24. November 1999 in BlSchK 64/2000 S. 92 ff.). Die Vorinstanz fährt fort, im Zeitpunkt des Gebots der Beschwerdeführerin von 1,21 Mio. Franken habe der Ausfall im Vergleich zum Ergebnis der ersten Steigerung Fr. 110'000.-- (bzw. Fr. 120'000.-- gemessen am massgeblichen Gebot der Bank W.________, jeweils exklusiv Zinsverlust gemäss Art. 143 Abs. 2 SchKG) betragen, und die Kosten einer erneuten Steigerung seien auf rund Fr. 7'000.-- geschätzt worden (Kosten der ersten Steigerung Fr. 8'767.95). Die von der Beschwerdeführerin vorgelegte Abtretungserklärung für den unter dem Ausfall liegenden Betrag von Fr. 100'000.-- sowie die Barofferte von Fr. 7'000.-- hätten daher als Anzahlung nicht genügt. Aufgrund der wahrscheinlichen Ausfallhaftung habe die Steigerungsbehörde daher korrekt gehandelt, als sie die fragliche Anzahlungsofferte im Lichte der Steigerungsbedingungen als nicht ausreichend erachtet habe. 3.2 Die Beschwerdeführerin setzt sich mit diesen Erwägungen nicht ansatzweise im Sinne von Art. 79 Abs. 1 OG auseinander (dazu: BGE 119 III 49 E. 1). Mit den Vorbringen, sie habe mit der Leistung des Kostenvorschusses von Fr. 7'000.-- ihre Verpflichtung erfüllt, und es sei aus dem SchKG nicht ersichtlich, dass die für die erste Steigerung bezahlte Barzahlung von Fr. 100'000.-- bei einer zweiten Steigerung als Sicherheit in Anspruch genommen werden könne, kann eine Bundesrechtsverletzung von vornherein nicht dargetan werden. Im Weiteren wird von der Beschwerdeführerin lediglich eingewendet, da die Steigerungskosten vorausbezahlt worden seien, hätte auch die ihr abgetretene Forderung von Fr. 100'000.-- als Sicherheit für die zweite Steigerung gelten müssen, sofern die Steigerungskosten gedeckt seien. Damit übersieht die Beschwerdeführerin, dass gemäss dem angefochtenen Entscheid mit der abgetretenen Summe von Fr. 100'000.-- und den Fr. 7'000.-- für die Steigerungskosten der Mindestausfall von Fr. 110'000.-- nicht hätte abgedeckt werden können. Aufgrund dieser verbindlichen Feststellungen musste deshalb zu Recht nicht mehr geprüft werden, ob die Forderung überhaupt rechtsgültig abgetreten worden war. 3.3 Nach dem Ausgeführten kann auf die Beschwerde insgesamt nicht eingetreten werden.