Citation: 6B_602/2017 E. 1.1.1

1.1.1. Der Beschwerdeführer rügt in tatsächlicher Hinsicht eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts. Er habe angenommen, die ihm von der Herstellerfirma A.________ ausgehändigte Gewichtsbilanz habe nur vorläufige, auf Berechnungen beruhende Zahlen enthalten, welche noch definitiv hätten geprüft werden müssen. Aufgrund seines E-Mails vom 13. Dezember 2013 an F.________, den Chef Einsatzlogistik und Vorgesetzten des Chefs der Polizeigarage, sowie der Aussagen des Geschäftsführers der Firma A.________ stehe fest, dass er von einem noch zu überprüfenden Fahrzeuggewicht ausgegangen sei und aktiv auf diese Überprüfung hingewirkt habe. Er habe denn auch die G.________ in H.________, deren Inhaber I.________ der offizielle Importeur der Firma A.________ gewesen sei, damit beauftragt, das Fahrzeuggewicht zu prüfen, ein allfälliges Übergewicht für die Kategorie dauerhaft zu reduzieren und das Infomobil bei der Motorfahrzeugkontrolle vorzuführen. Soweit die Vorinstanz annehme, er habe lediglich eine vorübergehende Gewichtsreduktion für die baldmöglichste Vorführung bei der Motorfahrzeugkontrolle angestrebt, verfalle sie in Willkür. Er habe im E-Mail vom 5. Dezember 2013 an I.________ explizit festgehalten, dass alle beschriebenen Elemente gemäss der Gewichtsbilanz bis zum Abholtermin in Basel nachhaltig reduziert werden müssten. Die Annahme der Vorinstanz, er habe keine dauerhafte Gewichtsreduktion angestrebt, entbehre daher jeglicher Grundlage. Davon, dass von der Garage diverse Teile im Innenraum des Fahrzeugs nach dem Ausbau wieder eingebaut worden seien und dessen Gewicht somit nur vorübergehend reduziert worden sei, um die geforderte Zulassung in der Kategorie B zu erlangen, habe er keine Kenntnis gehabt. Auf der Rechnung der Garage an die Herstellerfirma sei denn auch ausdrücklich vermerkt gewesen, dass dies ohne Wissen des Kunden geschehen sei. Von daher verstehe es sich von selbst, dass er dem Vorsteher der Polizeigarage nach der Vorführung mitgeteilt habe, das Infomobil sei ohne irgendwelche Demontage von festmontierten Gegenständen für die Kategorie B zugelassen worden. Die Wägung im Kanton Schwyz sei die erste offizielle Wägung gewesen, der er habe vertrauen dürfen. Bis zu diesem Zeitpunkt sei das Fahrzeug nie in fertiggestelltem Zustand gewogen worden (Beschwerde S. 6 ff.).