Citation: 2C_495/2020 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht zu Recht nicht geltend, dass sich die Umstände, die zum Urteil der Vorinstanz vom 23. August 2017 geführt hatten, namentlich das Ende seiner ersten Ehe (vgl. oben Sachverhalt A.a. am Ende), seither wesentlich geändert hätten. Ohnehin ist zweifelhaft, inwiefern eine nachträgliche Veränderung dieser Umstände dem Beschwerdeführer zum Vorteil gereichen könnte, zumal der einmal untergegangene Anspruch aus Art. 50 AIG regelmässig nicht wieder aufleben kann (BGE 137 II 345 E. 3.2.3 S. 350) und verschiedene Ehegemeinschaften für die Berechnung der Dreijahresfrist nicht zusammenzurechnen sind (BGE 140 II 289 E. 3.7 S. 297 f.). Unter diesen Vorzeichen ist nicht zu beanstanden, dass sich die Vorinstanz auf ihr Urteil vom 23. August 2017 stützte. Sie durfte davon ausgehen, dass die Ehegemeinschaft zwischen dem Beschwerdeführer und seiner ersten Ehefrau weniger als drei Jahre gedauert hatte, ohne dadurch den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) zu verletzen.