Citation: 2D_23/2023 E. 3

Die Beschwerdeführer rügen zunächst in formeller Hinsicht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) und sinngemäss eine unrichtige bzw. willkürliche Sachverhaltsfeststellung (Art. 9 BV). Sie sind der Ansicht, die Beschwerdeführerin 1 hätte persönlich angehört werden müssen. Nur so hätten ihr persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht gewährleistet und ihre tatsächlichen Interessen ergründet werden können. Sie erblicken in der unterlassenen Kindesanhörung gleichzeitig eine Verletzung von Art. 12 in Verbindung mit Art. 3 Kinderrechtskonvention (KRK; SR 0.107) und Art. 6 Abs. 1 EMRK.