Citation: 5A_207/2020 E. 3

Das Kantonsgericht hat im angefochtenen Entscheid festgehalten, dass in Bezug auf den Kindesunterhalt die Offizial- und Untersuchungsmaxime gelte und deshalb auch Noven zu berücksichtigen seien (E. 1.6 S. 14 f.). Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, dass und an welcher Stelle er seine Vorbringen (Arbeitsunfall und verminderte Arbeitsfähigkeit; weiteres Kind mit einem anderen Mann) in das Berufungsverfahren eingeführt hätte. Vor diesem Hintergrund ist keine Verletzung des rechtlichen Gehörs ersichtlich, denn dieses gebietet einzig, dass das Gericht die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt (BGE 141 III 28 E. 3.2.4 S. 41; 141 IV 249 E. 1.3.1 S. 253). Wie sich aus der Entscheidbegründung ergibt, war das Kantonsgericht bereit, bekannte neue Vorbringen aufgrund der Offizial- und Untersuchungsmaxime zu berücksichtigen. "Vorbringen" sind aber bezeichnenderweise vorzubringen. Das Kantonsgericht konnte nicht von sich aus wissen, was sich seit dem erstinstanzlichen Entscheid alles geändert hatte. Der Beschwerdeführer versucht, sein Versäumnis gewissermassen ungeschehen zu machen, indem er direkt vor Bundesgericht einen neuen Sachverhalt einführen will, was unzulässig ist (Art. 99 Abs. 1 BGG). Ist aber von den Sachverhaltsfeststellungen des angefochtenen Urteils auszugehen (Art. 105 Abs. 1 BGG), fehlt es der rechtlichen Behauptung, angesichts des weiteren nicht gemeinsamen Kindes könne für das gemeinsame Kind C.A.________ nur noch Bar-, aber nicht mehr Betreuungsunterhalt geschuldet sein, an der nötigen Tatsachenbasis, so dass darauf nicht weiter einzugehen ist.