Citation: 2C_151/2015 E. 4.2.1

4.2.1. Die Beschwerdeführerin macht zunächst geltend, ihre Ehe sei von Gewalt und Repression geprägt gewesen. Das Verwaltungsgericht hielt die behauptete Gewaltanwendung seitens des Ex-Ehemannes für nicht belegt. Vor Bundesgericht macht die Beschwerdeführerin lediglich geltend, ihr Ehemann habe ihr vieles verboten und sie habe immer zu Hause bleiben müssen. Dies vermag jedoch noch keinen nachehelichen Härtefall zu begründen. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin lassen sich auch den Schreiben der drei Kinder keine Hinweise auf häusliche Gewalt entnehmen. Allein der Umstand, dass alle Beteiligten die familiäre Situation als sehr belastend empfanden und sich die Mutter für ihre Kinder aufgeopfert hat, rechtfertigt noch nicht die Annahme eines nachehelichen Härtefalls im Sinne der oben genannten Rechtsprechung. Daher ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das Vorliegen eines nachehelichen Härtefalls aufgrund von häuslicher Gewalt verneint hat.