Citation: U 135/06 15.12.2006 E. A

I.________, geboren 1962, war seit 1990 als Geschäftsführerin der Firma I.________ tätig und bei den Basler Versicherungen (Basler) gegen die Folgen von Beruf- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Unmittelbar nach der Geburt ihres dritten Kindes am 13. Juli 1998 im kantonalen Spital X.________ erlitt sie einen ischämischen Insult (Hirnschlag) mit Gesichtsfeldausfall, Konzentrationsstörungen und depressiven Episoden. Am 6. November 2000 meldete sich I.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Am 29. Dezember 2000 reichte die Arbeitgeberin für diesen Gesundheitsschaden bei den Basler Versicherungen die Unfallmeldung UVG ein. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen sprach I.________ nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen am 14. August 2001 eine ganze Rente bei einem Invaliditätsgrad von 80 % zu. Die Basler führte zusätzliche medizinische Abklärungen durch und zog die Akten der IV bei. I.________ reichte fachärztliche Gutachten ein (geburtshilfliches Gutachten der Frau Dr. med. H.________, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, undatiert; neurologisches Fachgutachten der Frau Dr. med. T.________, Ärztin für Neurologie und Psychiatrie, Physikalische Medizin, Psychotherapie, vom 20. Dezember 2002; Gutachten zur Pathophysiologie der Frau Dr. med. S.________, Mitarbeiterin im Institut für Experimentelle Ophtalmologie, Y.________, undatiert). Am 30. Mai 2003 wies die Basler das Leistungsbegehren der I.________ ab, da kein Unfall vorliege. I.________ erhob gegen die Verfügung Einsprache und reichte überdies am 17. November 2003 beim Kreisgericht St. Gallen eine Verantwortlichkeitsklage gegen den Kanton St. Gallen ein. In der Folge zog die Basler einen Teil der Akten der Winterthur Versicherungen (Haftpflichtversicherung des Spitals X.________) bei und veranlasste eine Begutachtung bei Prof. Dr. med. A.________, Facharzt für Geburtshilfe und Gynäkologie, vom 28. April 2004 (mit zusätzlichen Stellungnahmen vom 18. Mai und 27. September 2004). Am 3. August 2004 erging das von I.________ in Auftrag gegebene Privatgutachten des Dr. med. M.________, Oberarzt, Klinik für Anästhesiologie, Spital Y.________, Universität Z.________. Am 10. Juni 2005 wies die Basler die Einsprache ab.