Citation: 6B_696/2024 E. 2.2.2

2.2.2. Dann würdigt die Vorinstanz die delegierte Einvernahme der Ehefrau vom 9. Juni 2021, deren Verwertbarkeit die Verteidigung nicht bestreitet. Demnach habe sich der Beschwerdeführer am Abend des 5. Juni 2021 über die Ehefrau aufgeregt und sei wütend geworden. Er halte die Schreie der Kinder nicht aus und lasse seine Wut dann an ihr aus. Er habe sie auf die Wange geschlagen und geschubst. Dies sei jedoch nicht gefährlich gewesen. Danach habe sie keine Erinnerung mehr. Sonst habe er sie nicht geschlagen, insbesondere habe sie keine Faustschläge gegen den Kopf erhalten. Der Beschwerdeführer habe sie weder verletzt noch festgehalten. Diesen Aussagen entnimmt die Vorinstanz, dass es am Abend des 5. Juni 2021 zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen dem Beschwerdeführer und der Ehefrau gekommen ist. An der polizeilichen Einvernahme vom 6. Juni 2021 habe die Ehefrau noch ausgesagt, der Beschwerdeführer habe sie gewürgt und geschlagen. Ob jene Einvernahme verwertbar sei, könne offenbleiben. Denn es müsse nicht darauf abgestellt werden. Aus den rechtsmedizinischen Befunden folge ohne Weiteres, dass die Ehefrau gewürgt worden sei.