Citation: 5A_25/2025 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin macht zunächst geltend, das Obergericht habe zu Unrecht festgehalten, sie habe mit Eingabe vom 11. Dezember 2024 (Datum des Poststempels) Beschwerde an das Obergericht erhoben. Das Datum der Beschwerde und des Poststempels sei nicht der 11. Dezember 2024, sondern der 9. Dezember 2024. Das Obergericht habe damit die Voraussetzungen geschaffen, damit das Bundesgericht dem Obergericht vorhalten könne, es hätte auf die Beschwerde wegen Verspätung gar nicht eintreten dürfen. Das Bundesgericht könnte die Beschwerde mit dieser Begründung abweisen, ohne sich mit der Sache zu befassen. Das Obergericht spricht im angefochtenen Entscheid tatsächlich von einer Eingabe vom 11. Dezember 2024 und verweist auf den Poststempel. Auf dem Eingangsstempel des Obergerichts ist jedoch der 9. Dezember 2024 als Poststempel vermerkt (act. 2 der obergerichtlichen Akten). Beim 11. Dezember 2024 handelt es sich gemäss diesem Eingangsstempel um das Eingangsdatum beim Obergericht. Da das Couvert, in dem die Beschwerde dem Obergericht eingereicht wurde, nicht in den Akten liegt und damit auch die Sendungsnummer der offenbar als Einschreiben versandten Beschwerde nicht bekannt ist, kann das Datum der Postaufgabe nicht unabhängig von den Angaben der Beschwerdeführerin überprüft werden. Es erübrigt sich jedoch, darauf weiter einzugehen. Eine Motivsubstitution, wie sie die Beschwerdeführerin befürchtet, fällt ausser Betracht, wie die nachfolgenden Erwägungen zeigen.