Citation: 5A_376/2024 E. B

Gegen diese Verfügung erhoben zwei Gläubigerinnen, die A.________ AG und die B.________ AG, am 23. Februar 2024 Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zug. Sie verlangten, den im SHAB am 15. Februar 2024 publizierten Entscheid des Konkursamtes (Meldungsnummer xxx) aufzuheben und den Kostenvorschuss auf Fr. 0.--, eventualiter auf Fr. 1.--, subeventualiter maximal auf Fr. 12'000.-- festzusetzen. Subsubeventualiter sei der Kostenvorschuss auf ein angemessenes Mass zu reduzieren. Zudem ersuchten sie um aufschiebende Wirkung. Mit weiterer Eingabe vom 23. Februar 2024 behielten sich die A.________ AG und die B.________ AG das Recht vor, Beschwerde gegen die richterliche Einstellungsverfügung gemäss Art. 319 ff. ZPO zu erheben, falls kein Gläubiger innert Frist das Durchführungsbegehren stelle und gleichzeitig den Kostenvorschuss leiste. Mit Verfügung vom 27. Februar 2024 erkannte das Obergericht der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu. Mit Beschwerdeantwort vom 11. März 2024 beantragte das Konkursamt, die Beschwerde sei abzuweisen und die Frist zur Leistung des Kostenvorschusses von Fr. 200'000.-- sei neu anzusetzen. Die A.________ AG und die B.________ AG replizierten am 18. März 2024, worauf sich das Konkursamt am 27. März 2024 vernehmen liess. Dazu äusserten sich die A.________ AG und die B.________ AG am 8. April 2024, worauf das Konkursamt am 10. April 2024 auf eine weitere Stellungnahme verzichtete. Mit Urteil vom 4. Juni 2024 hiess das Obergericht die Beschwerde teilweise gut. Es setzte die Sicherheit im Sinne von Art. 230 Abs. 2 SchKG im Konkursverfahren über die C.________ AG auf Fr. 100'000.-- fest, unter Vorbehalt des Nachforderungsrechts für zusätzliche künftige, den festgelegten Kostenvorschuss übersteigende Kosten.