Citation: 2C_127/2024 E. 4.5

4.5. Die Beschwerdeführer rügen eine Verletzung von Art. 164 ZPO mit der Begründung, sie hätten dem Verwaltungsgericht die Edition der internen E-Mail-Korrespondenz und Aktennotizen der Sicherheitsdirektion beantragt. Dass die Sicherheitsdirektion diese trotz Editionsantrag nicht eingereicht habe, hätte die Vorinstanz nach Art. 164 ZPO bei der Beweiswürdigung zugunsten der Beschwerdeführer berücksichtigen müssen. Daraus hätte sich ergeben, dass die Tochter des Beschwerdeführers 1 bei der Sicherheitsdirektion (erstmals am 7. August 2023) um Zweitzustellung des Rekursentscheids ersucht habe. Art. 164 ZPO ist kraft Verweisung in § 71 VRG im verwaltungsgerichtlichen Verfahren als ergänzendes kantonales Recht anwendbar. In diesem Rahmen prüft das Bundesgericht seine Anwendung nur auf Willkür hin (vgl. Urteil 8C_7/2020 vom 3. November 2020 E. 5.2.2 i.V.m. 2.3). Die Vorbringen der Beschwerdeführer erfüllen jedoch nicht die Anforderungen an eine hinreichend substanziierte Willkürrüge (vgl. vorne E. 2.1). Im Übrigen wäre ihre Rüge, die sie in Bezug auf die Feststellung des Sachverhalts erheben, ohnehin nicht geeignet, den Ausgang des Verfahrens zu beeinflussen (Art. 97 Abs. 1 BGG), da sie einzig die nicht entscheidrelevante Frage betrifft, wann erstmals um Zweitzustellung des Rekursentscheids ersucht wurde (vgl. vorne E. 4.3.1 und 4.4).