Citation: 8C_592/2023 E. 7.1.1

7.1.1. Die Vorinstanz erwog, das Schlagen eines Bierglases an den Kopf lasse nicht nahelegen, dass der Täter eine Tötung zumindest in Kauf genommen habe. Der objektiv erfassbare Geschehensablauf sei in seiner Intensität ohne Weiteres vergleichbar mit dem Sachverhalt, der dem Urteil 8C_681/2012 (richtig 2010) vom 3. November 2010 zugrunde gelegen habe. In dem vom Beschwerdeführer ins Feld geführten Urteil 8C_39/2021 vom 6. Juli 2021 sei es um eine Auseinandersetzung verfeindeter Rockergangs in einem Pub gegangen. Auch hier habe das Bundesgericht das Geschehen als mittelschwer im eigentlichen Sinne eingestuft. Es rechtfertige sich daher, das Ereignis als mindestens mittelschwer im engeren Sinn zu qualifizieren, wie dies auch die Suva getan habe.