Citation: 1A.75/2001 20.11.2001 E. 1

Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und inwieweit auf ein Rechtsmittel eingetreten werden kann. Entsprechend der subsidiären Natur der staatsrechtlichen Beschwerde ist zunächst zu prüfen, ob die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offen steht. 1.1 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist zulässig gegen Verfügungen, die sich auf öffentliches Recht des Bundes stützen oder hätten stützen sollen (Art. 5 VwVG in Verbindung mit Art. 97 OG), sofern diese von einer in Art. 98 OG genannten Vorinstanz erlassen worden sind und keiner der in Art. 99 ff. OG oder in der Spezialgesetzgebung vorgesehenen Ausschlussgründe greift. Sodann unterliegen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gemischtrechtliche Verfü-gungen bzw. (auch) auf unselbstständiges kantonales Ausführungsrecht zum Bundesrecht gestützte Anordnungen sowie auf übrigem kantonalem Recht beruhende Anordnungen, die einen hinreichend engen Sachzusammenhang mit der im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu beurteilenden Frage des Bundesverwaltungsrechts aufweisen. Soweit dem angefochtenen Entscheid selbstständiges kantonales Recht ohne den genannten Sachzusammenhang zum Bundesrecht zugrunde liegt, steht die staatsrechtliche Beschwerde zur Verfügung (BGE 123 II 359 E. 1a/aa). Soweit die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zulässig ist, kann der Beschwerdeführer auch geltend machen, der angefochtene Entscheid verletze Bundesverfassungsrecht, weil dieses zum Bundesrecht im Sinne von Art. 104 lit. a OG gehört (BGE 121 II 39 E. 2d/bb mit Hinweisen). Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung sowohl von Bundesrecht wie von kantonalem Recht ergangen. Beim angewendeten Bundesrecht handelt es sich um das Bundesgesetz über den Umweltschutz vom 7. Oktober 1983 (Umweltschutzgesetz, USG; SR 814.01) und die Lärmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41). Im Weiteren beruht das angefochtene Urteil auf Vorschriften des kantonalen Gastgewerbegesetzes vom 11. November 1993 (GGG, BSG 935.11), die Voraussetzungen und Einschränkungen der Ausübung des Gastgewerbes betreffen und mit dem gleichzeitig angewendeten Lärmschutzrecht des Bundes nur teilweise in einem engen sachlichen Zusammenhang stehen. Soweit auch das kantonale Recht den Schutz vor Lärmimmissionen betrifft, besteht dieser Zusammenhang und ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegeben. Die Rüge, der angefochtene Entscheid verletze den Grundsatz der Rechtsgleichheit und die Wirtschaftsfreiheit, kann ebenfalls im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde behandelt werden. Der enge Sachzusammenhang besteht nicht, soweit das Gastgewerbegesetz Einschränkungen des Wirtens vorsieht, die der Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung und dem Schutz der Nachbarschaft vor übermässigen Einwirkungen dienen und nicht den Lärmschutz betreffen. Insoweit steht gegen den angefochtenen Entscheid an sich nur die staatsrechtliche Beschwerde zur Verfügung. Indessen rügt der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang nicht die Auslegung bzw. Anwendung bestimmter Vorschriften, sondern macht eine unzureichende Ermittlung des Sachverhalts geltend. Dieser Vorwurf ist in gleicher Weise hinsichtlich der Anwendung der Lärmschutzvorschriften zu prüfen, weshalb es sich vorliegend rechtfertigt, ihn im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde entgegenzunehmen. 1.2 Der Beschwerdeführer ist durch die angefochtene Verfügung beschwert und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung (Art. 103 lit. a OG). Auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen sind erfüllt. Auf die Verwaltungsge- richtsbeschwerde ist daher einzutreten. 1.3 Da die Rügen des Beschwerdeführers im Rahmen der Verwaltungsge- richtsbeschwerde behandelt werden können, bleibt für die subsidiäre staats- rechtliche Beschwerde kein Raum. Auf sie ist daher nicht einzutreten.