Citation: 9C_679/2021 E. 4.2.1

4.2.1. Der Beschwerdeführer stellt nicht in Abrede, dass die von ihm gewählte Vorgehensweise zwar an sich und formell die sich aus dem Wortlaut von Art. 20a Abs. 1 lit. b DBG ergebenden Voraussetzungen verwirkliche. Jedoch sei die streitbetroffene Veräusserung von Aktien Teil einer grösseren Transaktion, nämlich des besagten Management- Buy-outs, gewesen. Der Verkauf des Aktienpakets sei in der Absicht erfolgt, der E.________ AG den Wert der Beteiligung zur Verfügung zu stellen, damit diese in der Lage sei, nach dem Erwerb der Kontrollmehrheit den von einer Bank (zur Finanzierung des geplanten Management-Buy-outs) gewährten Kredit zurückzuzahlen. Der Verkauf der Beteiligung sei im Hinblick auf den von vornherein beschlossenen und innert kurzer Frist tatsächlich vorgenommenen Wiederverkauf erfolgt. Das zeige sich auch darin, dass die E.________ AG die Aktien als Umlaufvermögen verbucht habe, was zum Ausdruck gebracht habe, dass sie die Aktien nicht längerfristig halten, sondern (sehr) bald weiterveräussern wolle. Zusätzlich zum Umstand, dass die E.________ AG die Aktien nur kurz gehalten habe, erweise sich als wesentlich, dass sie diese dann zum Einstandspreis weiterveräussert habe. Ein solcher Erwerb mit nachfolgendem Wiederverkauf innert kurzer Frist und zu den identischen Bedingungen zeige, dass es sich wirtschaftlich betrachtet um einen mehrstufigen Finanzierungsvorgang gehandelt habe, wobei die Akquisitionsgesellschaft auf Rechnung des Beschwerdeführers tätig geworden sei.