Citation: U 225/04 20.03.2006 E. 3

Das bei der Klinik U.________ eingeholte Gutachten vom 3. Juli 2002 ist für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen und berücksichtigt die geklagten Beschwerden. Zudem wurde es in Kenntnis der Vorakten abgegeben, weshalb ihm für das vorliegende Verfahren Beweiswert zukommt. Aus diesem Bericht ergibt sich, dass für die erhobenen Befunde organische Störungen als wenig wahrscheinlich bezeichnet werden können. Bei der Untersuchung des Schädels wurde keine manifeste Schädigung des Gehirns gefunden, weshalb mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine organisch fassbare Ursache für die Leiden des Beschwerdeführers mehr vorliegt. In dieser Hinsicht weicht das Gutachten der Klinik U.________ auch nicht von den übrigen Untersuchungsergebnissen ab. Da zahlreiche ärztliche Berichte vorliegen, kann von weiteren Beweiserhebungen Abstand genommen werden. Demnach steht bei der medizinischen Exploration des Beschwerdeführers die psychische Problematik eindeutig im Vordergrund (vgl. die zutreffenden Ausführungen S. 15 und 16 des vorinstanzlichen Urteils). Die Adäquanzbeurteilung ist daher nach den Kriterien von BGE 115 V 140 f. Erw. 6c vorzunehmen.