Citation: 7B.262/2001 30.11.2001 E. 3

3.- a) In der Feststellung der kantonalen Aufsichtsbehörde, nicht sie, sondern einzig der Richter sei zuständig, über den Bestand einer Forderung und deren Durchsetzbarkeit auf dem Betreibungsweg zu befinden, erblickt der Beschwerdeführer eine Rechtsverweigerung. Die erkennende Kammer ist einzig zu prüfen befugt, ob eine (formelle) Rechtsverweigerung im Sinne von Art. 19 Abs. 2 SchKG gegeben sei. Eine solche liegt nur dann vor, wenn die angerufene kantonale Aufsichtsbehörde die eingereichte Beschwerde weder materiell erledigt noch durch Nichteintreten darüber befindet (dazu BGE 105 III 107 E. 5a S. 115 f. mit Hinweisen). Davon kann hier keine Rede sein. Inwiefern das Obergericht durch die erwähnte Verneinung der sachlichen Zuständigkeit gegen Bundesrecht verstossen haben soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar (vgl. Art. 79 Abs. 1 OG). Sollte er geltend machen wollen, die Vorinstanz hätte als Sachrichter auf seine Vorbringen eingehen müssen, würde er dem Sinne nach eine Verletzung von Art. 29 Abs. 1 BV rügen, was er mit staatsrechtlicher Beschwerde hätte tun müssen (vgl. Art. 43 Abs. 1 zweiter Satz in Verbindung mit Art. 81 OG). b) Dass der Vollzug der Pfändung als solcher bundesrechtswidrig sei, macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Er legt aber auch nicht dar, inwiefern das Betreibungsamt dadurch gegen Bundesrecht verstossen haben soll, dass es trotz Hängigkeit der von der Bank C.________ eingeleiteten Grundpfandbetreibung die Pfändung auch zu Gunsten der Betreibung Nr. ccc der Bank B.________ vollzogen hat. Der Befürchtung, die Bank B.________ werde sich für die nämliche Forderung zweimal schadlos halten und so bereichern können, ist entgegenzuhalten, dass im Falle einer Befriedigung der Bank im Grundpfandverwertungsverfahren und eines entsprechenden Untergangs der Forderung der Pfändungsbetreibung die Grundlage selbstverständlich entzogen wäre.