Citation: 6B_13/2022 E. 1.3.1

1.3.1. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass die objektiven Beweise klar gegen ihn sprechen. Wenn er lediglich geltend macht, im kantonalen Verfahren unermüdlich darauf hingewiesen zu haben, dass dem kriminellen Milieu, in dem sich das Opfer bewegt habe, nicht genügend nachgegangen worden sei, so begnügt er sich mit appellatorischer Kritik am angefochtenen Entscheid. Darauf ist nicht einzugehen. Weder sind die Behörden unter dem Gesichtspunkt des rechtlichen Gehörs oder des Untersuchungsgrundsatzes verpflichtet, alle irgendwie möglichen Beweise abzunehmen (vgl. dazu Urteil 6B_764/2013 vom 26. Mai 2014 E. 3.1), noch entlastet es den Beschwerdeführer unter dem Aspekt des Grundsatzes "in dubio pro reo", dass theoretisch eine andere Person als Täter in Frage kommt. Die Vorinstanz verwirft auch sämtliche vom Beschwerdeführer angeführten Alternativszenarien nachvollziehbar und mithin ohne Willkür. Auf die diesbezüglichen Wiederholungen in der Beschwerde ist nicht neuerlich einzugehen. Angesichts des objektiven Beweisergebnisses war die Vorinstanz auch nicht gehalten, vorrangig auf die Aussagen der Auskunftspersonen abzustellen, welche angeblich eine Täterschaft im Milieu vermuteten und dem Beschwerdeführer die Tat nicht zutrauten. Dies würde selbst dann gelten, wenn die Auskunftspersonen widerspruchsfreie Angaben gemacht hätten. Auf die teilweise weitschweifigen Ausführungen zu den Aussagen braucht daher ebenfalls nicht eingegangen zu werden. Erst Recht nicht willkürlich handelt die Vorinstanz, wenn sie auf die Aussagen der Auskunftspersonen mit der Begründung nicht abstellt, die Befragten seien teils eher suspekte Personen mit kriminellem Hintergrund und fragwürdigen Geschäftspraktiken, und ihre Ausführungen würden vielfach blosse Gerüchte vom Hörensagen, Spekulationen und Mutmassungen beinhalten. Auch dass die Vorinstanz diesbezüglich in Willkür verfallen wäre, ist nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer räumt selbst ein, dass manche der Befragten kriminell sind. Zudem erhellt aus seinen Ausführungen, dass gewisse Verdächtigungen anderer möglicher Täter auf Mutmassungen und Hörensagen beruhen, sodass die Vorinstanz dies zu Recht festhält. Mit seiner Verdächtigung von weiteren Personen lässt der Beschwerdeführer zudem vollkommen ausser Acht, dass sämtliche objektiven Beweise gegen ihn sprechen und von den genannten Personen keinerlei Spuren gefunden wurden, insbesondere am Leichenfundort oder am mutmasslichen Tatort. Auch mit den Einwänden des Beschwerdeführers zum Grössenunterschied setzt sich die Vorinstanz schlüssig auseinander. Nach seinen eigenen Angaben handelt es sich um bloss acht Zentimeter. Es ist unerfindlich, weshalb der Beschwerdeführer unter diesen Umständen ausser Stande gewesen sein soll, dem Opfer von hinten - mutmasslich mit einem Stock oder einer Metallstange - schwere Verletzungen am Hinterkopf zuzufügen. Ebenso berücksichtigt die Vorinstanz, dass das Opfer dem Beschwerdeführer kräftemässig überlegen war. Sie misst diesem Umstand aber angesichts eines Angriffs von hinten zu Recht keine entscheidende Bedeutung bei.