Citation: 4A_155/2020 E. 2.2.2

2.2.2. Sodann rügt der Beschwerdeführer als offensichtlich unrichtig die Feststellung der Vorinstanz, er habe erstinstanzlich nie behauptet, es sei ausdrücklich Unentgeltlichkeit vereinbart worden, was die von ihm angerufenen Zeugen hätten bestätigen können. Da es die Vorinstanz unterlassen habe, diese Zeugen zu befragen, habe sie auch sein Recht auf Beweis gemäss Art. 152 Abs. 1 ZPO und seinen Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 53 ZPO und Art. 29 Abs. 2 BV verletzt. 2.2.2.1. Die Vorinstanz und der Beschwerdeführer scheinen den Begriff der ausdrücklichen Vereinbarung nicht gleich zu verstehen. An der vom Beschwerdeführer zitierten Stelle in der Berufung, wo er entsprechende Behauptungen gemacht haben will, namentlich Randziffer 28, legt er die Umstände dar, wie es zur Unterbringung ("ans Futter nehmen") von X.________ beim Beschwerdegegner gekommen ist. Das Gleiche gilt für die in der Berufung zitierten Stellen in der Klageantwort. Eine ausdrückliche Vereinbarung in dem Sinn, dass explizit gesagt worden sei, die Unterbringung koste nichts, wurde damit nicht behauptet. Insofern ist die Feststellung der Vorinstanz, eine ausdrückliche Vereinbarung der Unentgeltlichkeit sei nicht behauptet worden, willkürfrei. 2.2.2.2. Wenn der Begriff "ans Futter nehmen" aber unter Pferdeliebhabern so verstanden wird, dass dies bedeute, für ein Pferd (ohne Entgelt) zu sorgen, ohne dass aber ein Kauf stattfinde, wie der Beschwerdeführer darlegt, dann hat er an den angegebenen Stellen tatsächlich die Vereinbarung der Unentgeltlichkeit behauptet. An den angegebenen Stellen in der Klageantwort schildert der Beschwerdeführer aber nur in pauschaler Weise die allgemeinen Umstände. Es gibt keine substanziierte Behauptung, wann, wo und wie konkret die Abrede getroffen worden sein soll, X.________ werde lediglich ohne weitere Verpflichtungen "ans Futter genommen", zu welcher konkret einzelne Zeugen hätten befragt werden können. Die Tatsache allein, dass das Pferd dem Beschwerdegegner überlassen wurde, genügt hierfür nicht. Eine Verletzung des Rechts auf Beweis bzw. des rechtlichen Gehörs liegt daher mangels substanziierter Behauptungen und dazugehöriger ebenfalls spezifizierter Beweisanträge nicht vor.