Citation: 6B_1294/2022 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin wendet ein, die Vorinstanz habe stets den Gesamtdeliktsbetrag und das Einkommen miteinander in Relation gebracht, um die Qualifikation der Gewerbsmässigkeit zu bejahen. Bei Annahme eines deutlich geringeren Deliktsbetrages von beispielsweise Fr. 300.-- und einem Familieneinkommen in der Höhe von monatlich Fr. 7'500.-- könne die Qualifizierung als gewerbsmässiger Diebstahl nicht mehr bejaht werden. Zudem macht die Beschwerdeführerin geltend, sie sei zu keinem Zeitpunkt planmässig vorgegangen, sondern seien die Delikte jeweils aus der Situation heraus erfolgt. Ihr könne keine Absicht unterstellt werden, eine Vielzahl von Diebstählen zu begehen. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe den Einzelfall vorliegend nicht berücksichtigt.