Citation: 2C_511/2022 E. 3.3.1

3.3.1. Der Beschwerdeführer hält sich seit über 34 Jahren und damit sehr lange in der Schweiz auf. Dass er perfekt Schweizerdeutsch spricht, darf nach dem langen Aufenthalt erwartet werden. Eine beruflich-wirtschaftliche Integration liegt angesichts der Schulden und des Sozialhilfebezugs nicht vor, und zwar unabhängig von einer allfälligen Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers. Was die soziale Integration betrifft, so stellt der Beschwerdeführer die vorinstanzlichen Erwägungen, wonach er keine engen Beziehungen über den Kreis seiner Familie hinaus pflege, lediglich pauschal infrage. Entgegen seiner Auffassung liegt es an ihm, seine behaupteten engen sozialen Beziehungen substanziiert offenzulegen (Art. 90 AIG). Zusammen mit der jahrelangen Delinquenz ist die Vorinstanz deshalb zu Recht von einer insgesamt mangelhaften Integration ausgegangen (vgl. E. II./3.3.2 des angefochtenen Urteils).