Citation: 6P.16/2007 30.05.2007 E. B

B.a Aufgrund dieses Sachverhalts sowie eines weiteren Vorkommnisses sprach das Bezirksgericht Kulm X.________ am 13. Januar 2004 der vorsätzlichen Tötung (Art. 111 StGB) und des Führens eines Motorfahrzeugs in angetrunkenem Zustand (Art. 91 Abs. 1 SVG) schuldig und verurteilte ihn zu 13 Jahren Zuchthaus, unter Anrechnung von 709 Tagen Untersuchungshaft. Es ordnete gestützt auf Art. 43 Ziff. 1 Abs. 1 StGB eine vollzugsbegleitende ambulante psychotherapeutische Behandlung der beim Angeklagten diagnostizierten emotional instabilen Persönlichkeitsstörung vom erregbaren Typus und des diagnostizierten Alkoholabhängigkeitssyndroms an. B.b Gegen dieses Urteil erhob die Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau Berufung mit den Anträgen, der Angeklagte sei des Mordes (Art. 112 StGB) schuldig zu erklären, zu 15 Jahren Zuchthaus zu verurteilen und gestützt auf Art. 43 Ziff. 1 Abs. 2 StGB auf unbestimmte Zeit zu verwahren. Das Obergericht des Kantons Aargau hiess am 11. Mai 2005 die Berufung teilweise gut, ordnete gestützt auf Art. 43 Ziff. 1 Abs. 2 StGB die Verwahrung des Verurteilten an und schob zu diesem Zweck gemäss Art. 43 Ziff. 2 Abs. 1 StGB den Vollzug der Freiheitsstrafe auf. Im Übrigen wies es die Berufung der Staatsanwaltschaft ab. B.c X.________ erhob eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde mit dem Antrag, das Urteil des Obergerichts sei in Bezug auf die Anordnung der Verwahrung aufzuheben und die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Mit Entscheid des Bundesgerichts vom 24. September 2005 (6S.258/2005) wurde die eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde gemäss Art. 277 BStP gutgeheissen, das Urteil des Obergerichts vom 11. Mai 2005 aufgehoben und die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückgewiesen.