Citation: 6B_718/2013 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin rügt die Verletzung von Art. 319 StPO und des Grundsatzes "in dubio pro duriore". Die Vorinstanz gehe zu Unrecht davon aus, der Einstellungsgrund nach Art. 319 Abs. 1 lit. a StPO sei gegeben. Sie nehme den Entscheid in der Sache vorweg. Es sei nicht nur Anklage zu erheben, wenn eine Verurteilung wahrscheinlicher erscheine als ein Freispruch, sondern auch in Zweifelsfällen, insbesondere, wenn es sich bei den angezeigten Taten - wie vorliegend - um schwere Sexualdelikte handle (Beschwerde S. 8-10 und S. 20). Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz setze sich nicht genügend mit den von ihr aufgezeigten Ungereimtheiten und Widersprüchen in den Aussagen der Beschwerdegegner auseinander. Es fehle eine Erklärung dafür, wie sich diese in derart zentralen Punkten wie dem Beginn der sexuellen Handlungen, der Benützung eines Kondoms und der Reihenfolge der sexuellen Handlungen "getäuscht" haben könnten. Ebenso bleibe offen, welche Version glaubhafter sei als ihre eigene Darstellung. Aufgrund der gewichtigen Unstimmigkeiten in den Aussagen der Beschwerdegegner hätte die Vorinstanz an diesen Varianten zweifeln müssen. Dies umso mehr, als die Angaben des Beschwerdegegners 3 erhebliche Zweifel aufkommen liessen, ob die sexuellen Handlungen einvernehmlich stattfanden. Die Vorinstanz stelle unzutreffend fest, ihre Aussagen würden keinen Detailreichtum aufweisen und sie habe keine Interaktionen resp. Gespräche wiedergegeben. Selbst wenn davon ausgegangen werde, dass ihre Angaben nicht sehr detailreich seien, könne daraus nicht abgeleitet werden, sie habe falsch ausgesagt. Es möge zwar zutreffen, dass sich erlebnisgestützte Aussagen im Allgemeinen durch eine Vielfalt von Detailangaben auszeichneten. Gerade bei Sexualdelikten bestünden aber Besonderheiten. Es gebe mannigfache psychologische Erklärungen, weshalb ein Opfer das Intimerlebnis nicht in voller Detailliertheit schildern könne. Es bedürfe der Beurteilung der persönlichen Situation und Kompetenzen der aussagenden Person sowie gegebenenfalls der Durchführung einer Sexualanamnese. Es sei Sache des Gerichts, eine detaillierte Aussageanalyse vorzunehmen. Dabei müsse auch der Motivhintergrund überprüft werden. Bei einer Anzeigeerstattung rund zwei Jahre nach der Tat stelle sich nicht unberechtigt die Frage nach dem Motiv einer möglichen falschen Anschuldigung. Schliesslich überspanne die Vorinstanz die Anforderungen an die Umschreibung von Nötigungsmittel und geleistetem Widerstand. Die von ihr geforderte Detailliertheit finde im Gesetz keine Stütze (Beschwerde S. 11 ff.)