Citation: 8C_284/2023 E. 5.1

5.1. Im Zusammenhang mit dem vom Beschwerdeführer geltend gemachten Anspruch auf eine ganze Rente für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. September 2021 rügt er zunächst eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV; zur daraus hergeleiteten Begründungspflicht vgl. BGE 148 III 30 E. 3.1 mit Hinweisen). Im vorinstanzlichen Verfahren habe er geltend gemacht, gemäss den Feststellungen der IV-Stelle in der Verfügung vom 19. Juli 2022 als Zahnarzt nach dem Unfall vom 18. Oktober 2020 zunächst noch zu 30 % arbeitsfähig gewesen zu sein. Erst ab dem 1. Juni 2021 sei ihm diese Tätigkeit überhaupt nicht mehr möglich gewesen. Der Invaliditätsgrad habe daher zunächst 70 % betragen, weshalb ihm - auf Grund seines Revisionsgesuchs vom 13. Januar 2021 - ab 1. Januar 2021 eine ganze Rente zustehe. Darauf sei die Vorinstanz jedoch nicht eingegangen.