Citation: 7B_8/2021 E. 11.1

11.1. Der Beschwerdeführer moniert, die Privatkläger hätten nicht dargelegt, weshalb zwei Rechtsanwälte als Hauptvertreter notwendig gewesen wären. Sie seien damit ihrer Pflicht nach Art. 433 Abs. 2 StPO, ihre Entschädigungsforderung zu belegen, nicht nachgekommen, weshalb auf ihr Entschädigungsbegehren nicht hätte eingetreten werden dürfen (vgl. Beschwerde Ziff. 8.4 S. 82). Zudem spreche die Vorinstanz den Privatklägern im Rahmen der Korrektur der erstinstanzlich festgesetzten Parteientschädigung eine Reiseentschädigung zu, obwohl es an einem entsprechenden Antrag fehle. Mit diesem Vorgehen verstosse sie gegen Art. 433 Abs. 2 StPO (vgl. Beschwerde Ziff. 8.3 S. 82). Im Weiteren verletze die Vorinstanz Art. 433 Abs. 1 StPO, indem sie ihm Kosten der Privatklägerseite auferlegt habe, welche dieser im Zusammenhang mit dem Ausstandsverfahren gegen die Staatsanwaltschaft entstanden seien. Trotz entsprechendem Vorbringen habe sich die Vorinstanz mit dieser Rüge nicht auseinandergesetzt und sei damit ihrer Begründungspflicht nicht nachgekommen (vgl. Beschwerde Ziff. 8.5 S. 82).