Citation: I 71/01 04.01.2002 E. A

A.- K.________ leidet seit ihrer Geburt im Jahre 1980 am Rokitansky-Küster-Hauser-Syndrom. Am 1. Oktober 1997 unterzog sie sich einer Operation und ersuchte um Kostenübernahme dieser Operation sowie der notwendigen Vaginalprothesen durch die Invalidenversicherung. Mit Verfügung vom 2. Dezember 1997 sprach die IV-Stelle Luzern die notwendigen medizinischen Massnahmen zur Behandlung des Geburtsgebrechens Nr. 358 zu, lehnte es aber mit Verfügung vom 15. Januar 1998 auf Weisung des Bundesamtes für Sozialversicherung ab, für die Kosten der Vaginalprothesen aufzukommen. Diese Verfügungen erwuchsen unangefochten in Rechtskraft. Am 24. April 1998 musste sich K.________ einer Nachoperation unterziehen. Mit Anmeldung vom 15. November 1998 ersuchte sie erneut um Übernahme der Kosten für die Vaginalprothesen, was die IV-Stelle ablehnte (Verfügung vom 29. Februar 2000).