Citation: 2C_364/2024 E. B

B.a. Am 24. Juli 2020 reichte A.________ ein weiteres Gesuch um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ein und gab als Aufenthaltszweck "IV-Rentnerin" an. Während des laufenden migrationsrechtlichen Verfahrens erhöhte die zuständige IV-Stelle die bisherige Dreiviertelsrente mit Verfügung vom 16. Mai 2022 auf eine ganze IV-Rente (vollständige Arbeitsunfähigkeit seit 30. Januar 2020). Das kantonale Migrationsamt verfügte am 31. Mai 2022 die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA und wies A.________ an, die Schweiz innert 30 Tagen nach Eintritt der Rechtskraft des Entscheids zu verlassen. B.b. Das Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau (Departement) wies den dagegen erhobenen Rekurs mit Entscheid vom 8. Dezember 2022 ab und verpflichtete A.________, die Schweiz innert 60 Tagen nach Eintritt der Rechtskraft des Entscheids zu verlassen. B.c. Mit Beschwerde vom 9. Januar 2023 an das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau beantragte A.________, dieser Entscheid sei aufzuheben und ihre Aufenthaltsbewilligung sei zu verlängern, eventualiter unter Auflagen betreffend Ergänzungsleistungen. Während des laufenden Verfahrens orientierte sie das Verwaltungsgericht mit Schreiben vom 1. Mai 2023 darüber, dass sie sich seit dem 29. März 2023 in stationärer Behandlung in einer psychiatrischen Klinik befinde. Zur gerichtlich festgestellten Tatsache, dass sie seit 1. Februar 2024 alleine leben würde, erklärte sie, dass sie sich von ihrem Lebenspartner getrennt habe. Mit Urteil vom 24. April 2024 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab und hielt fest, die Beschwerdeführerin habe die Schweiz innerhalb von 60 Tagen ab Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils zu verlassen.