Citation: 9C_396/2017 E. 6.1

6.1. Der Pneumologe Prof. Dr. med. C.________ schätzt die Arbeitsfähigkeit im Verlaufsgutachten vom 2. November 2015 auf 100% in einer sehr leichten Tätigkeit. Dabei stützt er sich einerseits auf seine eigenen pulmonalen Diagnosen (mittelschwere obstruktive Lungenkrankheit; schweres obstruktives Schlaf-Apnoe Syndrom), anderseits berücksichtigt er auch die für ihn fachfremden kardialen und angiologischen Befunde sowie die Gewichtszunahme, wobei die kardialen Diagnosen ohne weitere Befassung aus den Berichten des Dr. med. D.________ sowie der Klinik E.________ übernommen werden. Eine sitzende Arbeit, bei welcher der Versicherte intermittierend stehen und kleine Strecken herumgehen könne und keine Gewichte von über fünf Kilogramm heben oder tragen müsse, sei den Leiden angepasst und in vollem zeitlichem Ausmass zumutbar. Die aktuelle, angepasste Tätigkeit betrachtet Prof. Dr. med. C.________ als sehr leicht, regt er doch an, dass diese idealerweise zeitlich gesteigert werden könnte). Dr. med. D.________ äussert sich in seinem Bericht vom 25. August 2015 nicht zur Zumutbarkeit körperlich sehr leichter Arbeit, geht aber grundsätzlich davon aus, dass andere Tätigkeiten als die bisherige nicht zumutbar seien. Die aktuelle, adaptierte Tätigkeit (die er als leicht einschätzt) sei aus rein kardialer Sicht im Umfang von zwei bzw. zweieinhalb Stunden pro Tag zumutbar. Nachher sei der Patient erschöpft. Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hätten die hypertensive Herzkrankheit, das nicht valvuläre paroxysmale Vorhofflimmern, ein bifaszikulärer Block, arbeitsplatzabhängiges Asthma bronchiale sowie ein sistierter Nikotinabusus. Anamnestisch könnten schwere Arbeiten aufgrund von Dyspnoe nicht mehr verrichtet werden.