Citation: 4A_210/2022 E. 1

Mit Eingabe vom 18. Oktober 2021 reichte die Beschwerdeführerin beim Handelsgericht des Kantons Bern Klage gegen die Beschwerdegegnerin ein und ersuchte um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Die Beschwerdegegnerin beantragte ihrerseits, die Beschwerdeführerin sei zur Leistung einer Sicherheit für die Parteientschädigung zu verpflichten. Mit Entscheid vom 26. April 2022 wies das Handelsgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab und setzte der Beschwerdeführerin Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses sowie einer Sicherheit für die Parteientschädigung an. Es sei anzunehmen, dass die von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Ansprüche entweder bereits abgeurteilt oder unbegründet seien, weshalb das Handelsgericht aller Voraussicht nach nicht auf die Klage eintreten bzw. diese abweisen werde. Das von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Rechtsbegehren sei daher als aussichtslos zu betrachten. Ausserdem habe die Beschwerdegegnerin glaubhaft gemacht, dass die Beschwerdeführerin zahlungsunfähig sei, weshalb auch die Voraussetzungen für die Sicherstellung der mutmasslichen Parteientschädigung erfüllt seien. Mit Eingabe vom 16. Mai 2022 erklärte die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht, das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Bern vom 26. April 2022 mit Beschwerde anfechten zu wollen und ersuchte gleichzeitig um unentgeltliche Prozessführung. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.