Citation: 1C_372/2022 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz hätte diesbezüglich den Sachverhalt im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG falsch festgestellt, ohne diese Rüge indessen rechtsgenüglich zu begründen. So legt er nicht oder jedenfalls nicht substanziiert dar, inwiefern die Vorinstanz in Willkür verfallen sein soll, wenn sie annahm, er hätte beim Befahren des Zollareals bei Castasegna bei minimaler Aufmerksamkeit erkennen müssen, dass er sich auf Schweizer Gebiet befand. Da er wusste, dass er auf diesem Gebiet aufgrund des ihm entzogenen Führerausweises kein Motorfahrzeug lenken durfte, ging die Vorinstanz bundesrechtskonform davon aus, der Tatbestand des vorsätzlichen Führens eines Motorfahrzeugs trotz Ausweisentzugs sei erfüllt. Diesbezüglich ist die vorinstanzliche Feststellung, der Beschwerdeführer habe zudem gewusst, dass er auch auf italienischem Gebiet keine Motorfahrzeuge lenken durfte, nicht entscheidrelevant. Auf die dagegen erhobenen Sachverhaltsrügen des Beschwerdeführers braucht daher nicht eingegangen zu werden.