Citation: 4C.3/2004 22.06.2004 E. 1

1.1 Der Kläger rügt in der Berufung, die Vorinstanz habe bei der Bestimmung des Erwerbsschadens 1993 bis 2003 den bundesrechtlichen Grundsatz der konkreten wirtschaftlichen Schadensberechnung verletzt. Sie habe zwar zunächst korrekt die rechnerische Differenz zwischen dem Validen- und dem Invalideneinkommen ermittelt, diese aber nur für jene Jahre dem Erwerbsausfallschaden gleichgesetzt, in denen sie weniger als 50 % des Valideneinkommens ausgemacht habe. Für die Jahre, in denen es dem Kläger nicht gelungen sei, die Hälfte seines Valideneinkommens zu erzielen, sei ihm indessen entsprechend seiner medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit lediglich die Hälfte jenes Betrages, den er ohne den Unfall verdient hätte, als Schaden angerechnet worden. Nachdem die Vorinstanz verbindlich festgestellt habe, dass sich keine unfallfremden Umstände auf seine Erwerbslage ausgewirkt hätten und ihm auch keine Verletzung der Schadenminderungspflicht angelastet werde, hätte die Vorinstanz gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts zu Art. 46 OR (BGE 127 III 403) ausschliesslich die wirtschaftlichen Folgen der fünfzig prozentigen Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit des Klägers als Schaden berücksichtigen dürfen.