Citation: 4A_272/2015 E. 3.1

3.1. Mit Beschwerde in Zivilsachen können Rechtsverletzungen nach Art. 95 und 96 BGG gerügt werden. Die Beschwerde ist hinreichend zu begründen (siehe Art. 42 Abs. 1 BGG), ansonsten darauf nicht eingetreten werden kann (BGE 134 II 244 E. 2.1). In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Unerlässlich ist dabei, dass auf die Begründung des angefochtenen Entscheids eingegangen und im Einzelnen aufgezeigt wird, worin eine vom Bundesgericht überprüfbare Rechtsverletzung liegt. Die beschwerdeführende Partei soll in der Beschwerde an das Bundesgericht nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die sie im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekräftigen, sondern mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz ansetzen (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116, 86 E. 2 S. 89). Beruht der angefochtene Entscheid auf mehreren selbständigen Begründungen, die je für sich den Ausgang des Rechtsstreits bestimmen, so hat die beschwerdeführende Partei darzulegen, dass jede von ihnen Recht verletzt; andernfalls kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden (BGE 133 IV 119 E. 6.3 mit Hinweisen). Die Beschwerdegegnerin meint, auf die Beschwerde sei mangels genügender Begründung nicht einzutreten, weil darin von drei selbständig tragenden Begründungen der Vorinstanz ("Gültiger Pfandvertrag; E. 3.2.3.1", "Gültiger Pfandvertrag, auch falls blanko unterzeichnet; E. 3.2.3.2", "Gültiger Pfandvertrag aufgrund der Genehmigungsfiktion; E. 3.6.3") nur die beiden letzteren angefochten würden und den Beschwerdeführerinnen damit das Rechtsschutzinteresse an der Beurteilung ihrer Rügen fehle. Dem kann nicht gefolgt werden. Die vorinstanzlichen Urteilserwägungen 3.2.3.1 und 3.2.3.2 sind wohl Teil einer im Verhältnis zu Urteilserwägung 3.6 unabhängigen Begründungslinie (vgl. Erwägung 6), stellen aber je im Verhältnis zueinander keine selbständig tragenden Begründungen dar: In Urteilserwägung 3.2.3.1 geht die Vorinstanz kurz auf die Echtheit der Unterschriften und die Zeichnungsberechtigung auf Seiten der Beschwerdegegnerin ein. In Urteilserwägung 3.2.3.2 setzt sie sich mit der Behauptung der Beschwerdeführerinnen auseinander, das Formular sei blanko unterzeichnet worden, und befindet diese schlussendlich für unerheblich (siehe näher Erwägung 4). Nach der Logik des angefochtenen Entscheids sind diese beiden Begründungselemente für das Zustandekommen des Pfandvertrages und somit für die Klageabweisung kumulativ erforderlich, womit es zulässig ist, im Beschwerdeverfahren bloss eines davon anzufechten, wie es die Beschwerdeführerinnen tun.