Citation: 8C_62/2024 E. 6.4.4

6.4.4. Wie bereits erwähnt schätzte der gastroenterologische Gutachter die Arbeitsfähigkeit auf 50-80 %, je nach Aktivität der Krankheit, über die Zeit gemittelt auf 75 %, bei einer Präsenzzeit von vier bis sechs Stunden. Sodann hielt der rheumatologische Gutachter fest, dass - bei einer maximalen Präsenz von vier bis sechs Stunden pro Tag - die Arbeitszeit idealerweise auf zwei mal zwei Stunden sollte verteilt werden können. In diesem Rahmen bestünden keine zusätzlichen Einschränkungen; bei einer höheren Stundenpräsenz ergäbe sich ein erhöhter Pausenbedarf. Entgegen dem Beschwerdeführer trugen die Gutachter allfälligen durch Krankheitsschüben verursachten Absenzen sowie einer möglicherweise ungünstigen Verteilung der täglichen Arbeitszeiten bereits in der Festlegung des zeitlichen Umfangs der Arbeitsfähigkeit und des Zumutbarkeitsprofils Rechnung, indem sie in der Gesamtbeurteilung eine Arbeitsfähigkeit von 50 % attestierten. Folglich ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz gestützt auf diese Umstände keinen leidensbedingten Abzug gewährt hat.