Citation: 8C_386/2020 E. 3

Streitig ist, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzte, indem sie die Leistungseinstellung der Suva per 8. September 2019 bestätigte. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, beim Beschwerdeführer sei von organisch nicht (hinreichend) nachweisbaren Unfallfolgen auszugehen, weshalb deren adäquate Unfallkausalität zu prüfen sei. Keiner der untersuchenden oder behandelnden Ärzte habe ein Schleudertrauma oder ein Schädelhirntrauma festgestellt bzw. diagnostiziert, weshalb die Schleudertraumapraxis bei der Adäquanzprüfung keine Anwendung finde. Diese sei somit nach der Praxis für psychische Unfallfolgen vorzunehmen. Der Unfall vom 9. August 2018 sei als mittelschwer im engeren Sinne einzustufen. Da keines der Adäquanzkriterien erfüllt sei, sei der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den vom Versicherten geklagten Beschwerden zu verneinen. Somit erübrigten sich weitere Abklärungen zu deren natürlicher Unfallkausalität bzw. die Durchführung des strukturierten Beweisverfahrens. Da die somatischen Unfallfolgen bei Fallabschluss per 8. September 2019 ausgeheilt gewesen seien, habe der Gesundheitszustand des Versicherten mit einer ärztlichen Behandlung nicht mehr namhaft verbessert werden können. Folglich sei der Fallabschluss nicht verfrüht erfolgt. Die Beschwerde sei somit abzuweisen.