Citation: 8C_266/2021 E. A

Die 1964 geborene A.________ war seit dem Jahr 2009 als Hebamme im Spital B.________ tätig. Am 3. Juni 2016 erlitt sie bei einem Autounfall multiple Verletzungen (u.a. Frakturen mehrerer Brustwirbelkörper [BWK]). Unter Hinweis auf diesen Unfall und die lang anhaltende Arbeitsunfähigkeit meldete sie sich am 20. März 2017 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich zog die Akten der Unfallversicherung, der beruflichen Vorsorgeeinrichtung - darunter mehrere Gutachten - sowie der Krankentaggeldversicherung bei. Um die Wiedereingliederung beim bisherigen Arbeitgeber zu unterstützen, erteilte die IV-Stelle mit Mitteilung vom 26. März 2018 Kostengutsprache für eine "achtsamkeitsbasierte beruflich orientierte Einzelbegleitung". Am 16. April 2018 schloss sie die berufliche Eingliederung - unter Weiterführung der Einzelbegleitung - ab und leitete die Rentenprüfung ein. Am 23. April 2018 kündigte der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit A.________ per 31. Juli 2018. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügungen vom 23. Juli 2019 für die Zeit vom 1. bis 30. September 2017 eine ganze Invalidenrente zu, vom 1. Oktober bis 30. November 2017 eine halbe Invalidenrente und vom 1. Dezember 2017 bis 31. August 2018 eine Viertelsrente. Für die Zeit danach verneinte sie einen Rentenanspruch.