Citation: I 386/06 01.03.2007 E. A

A.a Die 1994 geborene E.________ leidet seit einer am 17. Lebenstag erlittenen Hirnblutung an einer Cerebralparese und Epilepsie. Nachdem ihr bereits verschiedene Leistungen im Zusammenhang mit den Geburtsgebrechen angeborene Herz- und Gefässmissbildungen (Ziff. 313 GgV-Anhang), Epilepsie (Ziff. 387 GgV-Anhang), angeborene cerebrale Lähmungen (Ziff. 390 GgV-Anhang) und Strabismus und Mikrostrabismus (Ziff. 427 GgV-Anhang) bewilligt worden waren, sprach ihr die IV-Stelle des Kantons Graubünden mit Verfügung vom 27. November 1997 mit Wirkung ab 1. Dezember 1996 Pflegebeiträge für hilflose Minderjährige bei einer Hilflosigkeit mittleren Grades und mit Verfügung vom 11. Januar 2001 ab dem 1. Juni 1999 Beiträge an die Kosten der Hauspflege bei geringem Betreuungsaufwand zu. A.b Am 15. März 2004 teilte die IV-Stelle den Eltern der Versicherten mit, dass sie zufolge des Inkrafttretens der 4. IV-Revision am 1. Januar 2004 die zugesprochenen Hauspflege-, Pflege- und Hilflosenentschädigungen überprüfen müsse. Zu diesem Zweck liess sie den behinderungsbedingten Aufwand abklären, welcher gemäss Abklärungsbericht vom 1. Oktober 2004 einen Mehraufwand für die Hilfe in den alltäglichen Lebensverrichtungen und die zusätzliche Betreuung im Vergleich zu gleichaltrigen nicht behinderten Minderjährigen in den Bereichen An- und Auskleiden, Essen, Körperpflege, Verrichtung der Notdurft und Fortbewegung im Freien von insgesamt durchschnittlich 90 Minuten im Tag sowie einen Aufwand für die persönliche Überwachung von 120 Minuten ergab. Diesen Bericht stellte die IV-Stelle dem behandelnden Arzt, Dr. med. S.________ zu, welcher am 29. November 2004 die Übereinstimmung der darin enthaltenen Angaben mit den von ihm erhobenen Befunden bestätigte. Mit Verfügung vom 10. Dezember 2004 hob die IV-Stelle den Anspruch auf Hauspflegebeiträge infolge Gesetzesänderung (4. IV-Revision) mit Wirkung ab 1. Februar 2005 auf. Mit einer weiteren Verfügung vom 25. Februar 2005 sprach sie der Versicherten ab 1. Januar 2004 eine neurechtliche Entschädigung wegen Hilflosigkeit mittleren Grades zu. Einen Anspruch auf Intensivpflegezuschlag verneinte sie, da kein täglicher invaliditätsbedingter Betreuungsaufwand von mindestens vier Stunden ausgewiesen sei. Die Eltern der Versicherten erhoben Einsprache mit dem Antrag, nebst der Hilflosenentschädigung bei Hilflosigkeit mittleren Grades sei ein Intensivpflegezuschlag zuzusprechen, da der tägliche invaliditätsbedingte Mehraufwand mindestens vier Stunden ausmache. Am 18. April 2005 zog die IV-Stelle ihre Verfügung vom 10. Dezember 2004 in Wiedererwägung und hob die Hauspflegebeiträge mit Wirkung ab 1. Januar 2004 auf. Auch dagegen erhob die Versicherte Einsprache und beantragte, es sei ihr rückwirkend ab 1. Januar 2004 anstelle der altrechtlichen Hauspflegebeiträge ein Intensivpflegezuschlag von mindestens sechs Stunden pro Tag auszurichten. Mit Einspracheentscheid vom 19. August 2005 wies die IV-Stelle die beiden Einsprachen ab.