Citation: 9C_528/2020 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung der Begründungspflicht (als Teilgehalt des Anspruchs auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 61 lit. h ATSG) geltend. Er führt aus, er könne nicht nachvollziehen, weshalb die Vorinstanz nicht der Arbeitsfähigkeitsschätzung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) gefolgt sei, da eine entsprechende Begründung im angefochtenen Entscheid fehle. Damit dringt der Versicherte nicht durch. Denn das kantonale Gericht gab zu erkennen, von welchen Überlegungen es sich leiten liess. So führte es aus, der RAD habe bei seiner Einschätzung noch nicht über den beweiskräftigen Bericht des Kreisarztes Dr. med. B.________, Facharzt für Chirurgie sowie Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 15. September 2017 verfügt. Darüber hinaus sei der Beschwerdeführer von Dr. med. B.________ persönlich untersucht worden, weshalb auf die Einschätzung des RAD, der keine Exploration zugrunde liege, nicht abgestellt werden könne. Im Weiteren begründete die Vorinstanz entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers auch, aus welchen Gründen sie den von der IV-Stelle gewährten leidensbedingten Tabellenlohnabzug im Umfang von 10 % bestätigte.