Citation: 1B_53/2017 E. 1

Mit Schreiben vom 22. November 2016 erstattete A.________ bei der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland Strafanzeige gegen die Polizei Bern, den Migrationsdienst Bern, die Ausgleichskasse Bern sowie den "Vermieter B.________" wegen verschiedener Delikte. Am 16. Dezember 2016 erkundigte sich der Anzeiger telefonisch bei der Staatsanwaltschaft nach dem Stand des Verfahrens. Dabei wurde ihm mitgeteilt, dass das Verfahren bei der zuständigen Staatsanwältin zur Prüfung des weiteren Vorgehens sei; die Staatsanwaltschaft werde ihn schriftlich informieren. Am 21. Dezember 2016 gelangte A.________ mit Rechtsverzögerungsbeschwerde an die Beschwerdekammer des Obergerichts des Kantons Bern, welche die Beschwerde mit Beschluss vom 29. Dezember 2016 abwies. Sie erwog, nach Ablauf erst etwa eines Monats seit der Anzeigeerstattung lasse sich nicht sagen, das Beschleunigungsgebot sei bereits verletzt. In diesem Zusammenhang verwies die Beschwerdekammer auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung (Urteil 6B_390/2012 vom 18. Februar 2013, E. 4.4), wonach in Bezug auf das in casu interessierende Stadium der Untersuchung erst ab einer behördlichen Untätigkeit (Zeitlücke) von ca. 13 oder 14 Monaten von einer Verletzung des Beschleunigungsgebots die Rede sein könne. A.________ erhob dagegen Beschwerde, auf welche das Bundesgericht mit Urteil vom 5. Januar 2017 nicht eintrat (Verfahren 1B_3/2017). Am 9. Januar 2017 reichte A.________ erneut Rechtsverzögerungsbeschwerde ein. Die Beschwerdekammer des Obergerichts des Kantons Bern trat mit Beschluss vom 20. Januar 2017 auf die Beschwerde nicht ein. Sie erachtete das Verhalten von A.________ als rechtsmissbräuchlich. Mit Eingabe vom 31. Januar 2017 erhob A.________ zum dritten Mal Rechtsverzögerungsbeschwerde, auf welche die Beschwerdekammer des Obergerichts des Kantons Bern mit Beschluss vom 8. Februar 2018 nicht eintrat. Zur Begründung führte sie zusammenfassend aus, dass sich die Sachlage seit den Beschlüssen der Beschwerdekammer vom 29. Dezember 2016 und 20. Januar 2017 nicht geändert habe. Das Verhalten des Beschwerdeführers sei missbräuchlich bzw. treuwidrig. Gleichartige Eingaben würden inskünftig ohne förmliche Behandlung zurückgesandt.