Citation: 5A_506/2021 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer moniert im Wesentlichen das falsche Vorgehen des Betreibungsamtes. Soweit er damit sinngemäss die Feststellung der Nichtigkeit der vor der Aufforderung vom 19. April 2021 vollzogenen Betreibungshandlungen zu beantragen scheint, hat die Vorinstanz diese zu Recht verneint. Es ist ohnehin nicht ersichtlich, inwiefern der Beschwerdeführer durch die Missachtung von Art. 60 SchKG Nachteile erlitten haben soll. So war es ihm möglich, ohne Bestellung eines Vertreters seine Interessen zu wahren, innert Frist Rechtsvorschlag gegen den Zahlungsbefehl zu erheben und sich gegen die Rechtsöffnung zur Wehr zu setzen (vgl. Urteil 5D_95/2021 vom 7. Juni 2021). Was die Vorladung zur Pfändungseinvernahme unter Strafandrohung vom 9. April 2021 betrifft, so hat das Betreibungsamt in ihrer vorinstanzlichen Stellungnahme ausgeführt, der Beschwerdeführer habe sich einer Einvernahme widersetzt und die Aussage verweigert. Als Reaktion darauf hat das Betreibungsamt dem Beschwerdeführer am 19. April 2021 gemäss Art. 60 SchKG eine Frist angesetzt. Nachteile strafrechtlicher oder wie vom Beschwerdeführer behauptet disziplinarischer Natur finden im angefochtenen Entscheid keine Stütze.