Citation: 4P.261/2005 10.11.2005 E. D

Gegen diese Verfügung erhob die Beschwerdeführerin Beschwerde beim Kantonsgerichtsausschuss und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, und es sei ihr die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und ein unentgeltlicher Rechtsvertreter zu bestellen. Mit Verfügung vom 4. November 2002 sistierte das Kantonsgerichtspräsidium das Verfahren auf Gesuch der Beschwerdeführerin bis zum Abschluss eines Strafverfahrens gegen die Bankangestellte X.________ und Y.________, denen die Beschwerdeführerin eine falsche Zeugenaussage im Zivilverfahren vor Bezirksgericht Maloja vorwarf. Mit Verfügung vom 9. März 2004 stellte der Untersuchungsrichter die Strafuntersuchung gegen die Bankangestellte X.________ und Y.________ ein. Eine von der Beschwerdeführerin gegen die Einstellungsverfügung erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht Graubünden am 19. Januar 2005 ab. Das Bundesgericht trat auf eine dagegen erhobene staatsrechtliche Beschwerde mit Urteil vom 14. Juni 2005 nicht ein. Nach der rechtskräftigen Erledigung des Strafverfahrens nahm der Kantonsgerichtsausschuss das seit 4. November 2002 sistierte Beschwerdeverfahren betreffend unentgeltlicher Rechtspflege und unentgeltlicher Verbeiständung wieder auf. Mit Urteil vom 22. August 2005 wies der Kantonsgerichtsausschuss die Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichtspräsidiums vom 8. August 2002 ab.