Citation: 9C_442/2024 E. 1.1

1.1. A.________ erhob am 22. Juli 2024 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau. Das Rechtsmittel richtete sich gegen einen Entscheid des Spezialverwaltungsgerichts, mit welchem dieses am 27. Mai 2024 ein Verfahren betreffend Strafbefehl des Kantonalen Steueramts als gegenstandslos geworden abgeschrieben hatte mit der Begründung, A.________ habe die mit dem Strafbefehl verhängte Ordnungsbusse vorbehaltlos bezahlt; damit gelte die Einsprache als zurückgezogen und der ursprüngliche Strafbefehl sei rechtskräftig geworden. Der instruierende Verwaltungsrichter teilte A.________ am 31. Juli 2024 mit, nach einer ersten Vorprüfung sei davon auszugehen, der Abschreibungsentscheid des Spezialverwaltungsgerichts vom 27. Mai 2024 sei ihm am 29. Mai 2024 postlagernd zugestellt worden. Gemäss einer "siebentägigen Zustellfiktion" gelte dieser Entscheid als spätestens am 5. Juni 2024 zugestellt. Die Beschwerde vom 22. Juli 2024 sei erst nach Ablauf der dreissigtägigen Beschwerdefrist und damit verspätet eingereicht worden. Voraussichtlich könne darauf nicht eingetreten werden. Es bestehe die Möglichkeit, die Beschwerde innert zehn Tagen ohne Kostenfolge zurückzuziehen. Andernfalls sei innert zehn Tagen ein Kostenvorschuss von Fr. 500.- zu bezahlen. Mit Eingabe vom 14. August 2024 reichte A.________ beim Verwaltungsgericht ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ein.