Citation: 5A_753/2017 E. 3.2.3

3.2.3. Die Vorbringen der Beschwerdeführer sind unbehelflich. Rügen, die dem Bundesgericht unterbreitet werden, müssen soweit möglich schon vor Vorinstanz vorgebracht werden (BGE 143 III 290 E. 1.1); das Obergericht als Berufungsinstanz kann sich grundsätzlich auf die Beurteilung der Beanstandungen der Parteien gegen das erstinstanzliche Urteil beschränken (BGE 142 III 413 E. 2.2.4). Weder behaupten die Beschwerdeführer, dass das Obergericht entsprechende Vorbringen zur Persönlichkeitsverletzung übergangen habe, noch sonstwie ihr rechtliches Gehör verletzt worden sei. Dass im angefochtenen Urteil sowohl in tatsächlicher als auch rechtlicher Hinsicht die Beurteilung der verletzenden Natur der Äusserungen in der weitergeleiteten E-Mail vom 1. November 2011 fehlt, ist demnach nicht zu beanstanden. Entsprechendes gilt auch für die Frage der "Mitwirkung" (im Sinne von Art. 28 Abs. 1 ZGB) des Beschwerdeführers 2, welche (von der Erstinstanz tatsächlich und rechtlich gewürdigt wurde und) im Urteil des Obergerichts ebenfalls kein Thema war. Vielmehr ging es im Berufungsverfahren einzig noch um die Frage der Rechtfertigung der Persönlichkeitsverletzung, worauf im Folgenden einzugehen ist.