Citation: 8C_194/2024 E. 5.1

5.1. Das Kantonsgericht stellte in diesem Zusammenhang fest, Dr. med. D.________ habe sich in ihrem Gerichtsgutachten vom 30. Juni 2020 nicht explizit zu den Einschränkungen im Haushalt geäussert. Aus dem von ihr formulierten Zumutbarkeitsprofil liessen sich aber Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin im Haushalt ziehen. Diese sei auf ein überschaubares Aufgabenfeld angewiesen. Körperliche Tätigkeiten mit der Möglichkeit für Pausen und mit wenig Kundenkontakten seien günstig. Die Vorinstanz schloss daraus, dass Arbeiten im Haushalt ideal seien, da die Beschwerdeführerin die Arbeiten frei einteilen könne und kaum Kontakte nach aussen aufnehmen müsse. Die gutachterlich festgestellten leicht- bis mittelgradigen Beeinträchtigungen, wie etwa die mittelgradigen Einschränkungen in der Entscheidungs-, Urteils-, Durchalte-, Kontakt- und Wegefähigkeit würden bei der Hausarbeit nicht wesentlich ins Gewicht fallen. Das Gleiche gelte für die mittelgradige Einschränkung in der Planung und Strukturierung von Aufgaben. Ebenfalls keine grosse Bedeutung hätten die übrigen Beeinträchtigungen, etwa bezüglich Flexibilität und Umstellungsfähigkeit, in der Anwendung fachlicher Kompetenzen, in der Selbstbehauptungsfähigkeit, in der Selbstpflege, in der Gruppenfähigkeit, in familiären resp. intimen Beziehungen und in den Sonderaktivitäten. Insgesamt bestünden keine wesentlichen Diskrepanzen zwischen der psychiatrischen Einschätzung und der Haushaltsabklärung. Gestützt auf den Abklärungsbericht vom 1. Juni 2022 verneinte die Vorinstanz eine Einschränkung der Beschwerdeführerin im Aufgabenbereich.