Citation: 4C.453/1999 02.03.2000 E. 1

1.- Das Obergericht errechnete Ansprüche der Klägerin von insgesamt Fr. 162'271.20, umfassend Mietzinse sowie Heiz- und Nebenkosten. Diesen stellte es eine soweit unbestrittene und zur Verrechnung gestellte Darlehensforderung des Beklagten über Fr. 250'074.50 gegenüber. Im Ergebnis wies die Vorinstanz die Klage der Klägerin ab und schützte die Aberkennungsklage des Beklagten. Die Klägerin macht geltend, ihr stünden nebst der Forderung über Fr. 162'271.20 Rückzahlungsansprüche aus Darlehen von Fr. 268'253.20 zu, resultierend aus der Differenz zwischen den zu ihren Lasten gehenden Investitionen von Fr. 210'000.-- und den nach obergerichtlicher Auffassung dem Beklagten mit Fr. 478'253.20 anrechenbaren Aufwendungen. Unter Berücksichtigung der Gegenforderung des Beklagten bemisst die Klägerin ihren Restanspruch von Fr. 180'449.90. Im Berufungsverfahren ist im Wesentlichen streitig, ob es sich bei den "Ausbaukrediten" über insgesamt Fr. 290'000.-- um rückzahlungspflichtige Darlehen oder um "Investitionsfreigrenzen" handelt, mithin um vom Beklagten zwecks Ausbaus der Mietliegenschaft maximal abrufbare Beträge der Klägerin. Diese rügt die vorinstanzliche Auslegung der Zusatzvereinbarung vom 23. März 1988 als bundesrechtswidrig. Zudem rügt sie eine Verletzung ihres Beweisführungsanspruchs.