Citation: 9C_243/2016 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin rügt die vorinstanzliche Feststellung, wonach die Rente hauptsächlich wegen der Folgen einer Somatisierungsstörung gesprochen worden sei, als offensichtlich unrichtig. Die Medas-Gutachter hätten vielmehr eine generalisierte Angststörung mit zusätzlichen Panikattacken als (zweite) Hauptdiagnose angeführt. Auch bleibe im angefochtenen Entscheid unerwähnt, dass gemäss den Ausführungen des psychiatrischen Fachgutachters Dr. med. B.________ vom 2. Dezember 2005 aus psychodynamischer Sicht Angst und Konversion im Vordergrund gestanden hätten, was belege, dass die Angststörung für die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit verantwortlich gewesen sei. Nachdem die Angststörung mit zusätzlichen Panikattacken nicht unter die mit BGE 130 V 352 begründete "Überwindbarkeitspraxis" falle, könne die gestützt auf das D.________ und ohne Anwendung der sogenannten Förster-Kriterien erfolgte Rentenzusprache vom 26. Oktober 2006 nicht als offensichtlich unrichtig bezeichnet werden. Die wiedererwägungsweise Rentenaufhebung sei somit unrechtmässig. Schliesslich sei nicht einleuchtend, dass die zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Verfügung gestützt auf eine nicht mehr gültige, mit BGE 141 V 281 als unsachgemäss bezeichnete Rechtsprechung beurteilt worden sei.