Citation: 6B_487/2018 E. 3.2

3.2. Das Bundesgericht hat sich zur Abgrenzung zwischen einfacher Körperverletzung und Tätlichkeit in seiner Rechtsprechung bereits ausführlich geäussert (BGE 134 IV 189 E. 1.1 bis 1.4 S. 191 ff. mit Hinweisen). Darauf kann verwiesen werden. Der Privatkläger erlitt von den Schlägen des Beschwerdeführers gegen Bauch und Rücken sowie vom Schlag des Bruders mit der Metallschiene eine 1 cm lange und 0.3 cm tiefe Rissquetschwunde an der Hand. Diese erforderte eine gewisse Heilungszeit. Zwar sind die objektiven Verletzungsfolgen nicht sehr erheblich und überschreiten die Grenze zwischen Tätlichkeit und Körperverletzung - wenn überhaupt - nur knapp. Steht aber ein Grenzfall zur Diskussion, weicht das Bundesgericht insoweit nur mit einer gewissen Zurückhaltung von der Auffassung der Vorinstanz ab (BGE 129 IV 1 E. 3.2 S. 3; 127 IV 59 E. 2a/bb S. 60 f.; je mit Hinweisen). Im vorliegenden Grenzfall ist daher zusammen mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass die Grenze zur einfachen Körperverletzung gerade noch überschritten ist.