Citation: 8C_572/2022 E. 4.1.1

4.1.1. Das kantonale Gericht hat zutreffend erkannt, zur Beurteilung des Streitgegenstands sei massgebend, ob sich der der Bemessung des Intensivpflegezuschlags zugrunde zu legende Sachverhalt seit Erlass der Verfügung vom 6. Mai 2020 bis zum Zeitpunkt derjenigen vom 16. Dezember 2021 in revisionsrechtlich erheblicher Weise verändert habe. Der Überwachungsbedarf habe sich nach der Entfernung der Trachealkanüle im Jahre 2020 unbestrittenermassen deutlich reduziert, sodass die Anrechnung der Pauschale von vier Stunden nicht mehr gerechtfertigt gewesen sei. Die Beschwerdegegnerin habe diese daher zu Recht auf zwei Stunden pro Tag herabgesetzt.