Citation: 5A_344/2015 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer bestreitet seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Er verweist darauf, dass er von der Sozialhilfe abhängig sei und auf dem betreibungsrechtlichen Existenzminimum lebe. Aus der gerichtlich festgestellten Tatsache, dass er kein Monatseinkommen in der Grössenordnung von Fr. 10'000.-- mehr erreichen könne, folgere die Vorinstanz im "Umkehrschluss", dass er in einem deutlich tieferen Lohnsegment ein Einkommen erzielen könne. Die ausgewiesene Langzeitarbeitslosigkeit, die unbestrittene Sozialhilfeabhängigkeit und der gerichtsnotorisch lange Betreibungsregisterauszug sprächen aber dafür, dass er trotz jahrelanger Bemühungen kaum je mehr ein Erwerbseinkommen erzielen können werde. Deshalb komme es einer Verletzung von Art. 285 Abs. 1 i.V.m. Art. 133 ZGB gleich, wenn ihm das Kantonsgericht unter Bezugnahme auf die Lohnstrukturerhebung 2010 ein hypothetisches monatliches Erwerbseinkommen von Fr. 6'000.-- brutto bzw. Fr. 5'100.-- netto anrechnet. Dass der angefochtene Entscheid in diesem Punkt seine verfassungsmässigen Rechte verletzt, macht der Beschwerdeführer indessen weder ausdrücklich noch sinngemäss geltend. Bloss zu behaupten, die Zahlen der Lohnstrukturerhebung hätten mit seiner Lebensrealität nichts zu tun, genügt nicht.