Citation: 6B_1087/2022 E. 7.1

7.1. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz gehe zu Unrecht davon aus, die in der Anklageschrift B.A.________ vorgeworfenen mehrfachen Tätlichkeiten seien zu unbestimmt und pauschal umschrieben und vermögen den Anforderungen des Anklageprinzips nicht zu genügen. Dadurch verstosse die Vorinstanz gegen Art. 9 StPO. Die Vorinstanz hätte bei Annahme einer Verletzung des Anklagegrundsatzes die Anklage gestützt auf Art. 329 Abs. 2 StPO an die Staatsanwaltschaft zur Verbesserung zurückweisen müssen und nicht einfach einen Freispruch fällen dürfen (Beschwerde S. 7 f.).