Citation: 6B_1424/2020 E. B

Das Obergericht des Kantons Zürich bestätigte am 2. Oktober 2020 den erstinstanzlichen Schuldspruch wegen versuchter schwerer Körperverletzung zum Nachteil von B.________ (Schlag mit Hammer). Vom Vorwurf der versuchten schweren Körperverletzung zum Nachteil von C.________ (Schlag mit Bohrmaschine) sprach es A.________ frei. Es verurteilte diesen zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 22 Monaten bei einer Probezeit von zwei Jahren und verwies ihn im Sinne von Art. 66a StGB für sechs Jahre des Landes. Das Obergericht hält für erwiesen, dass A.________ B.________ am 25. April 2017 im Rahmen einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen mit einem Hammer aus hartem Gummi gegen den Hinterkopf schlug, wodurch dieser eine Schädelprellung sowie eine Rissquetschwunde von ca. 4 cm erlitt, welche mit vier Stichen genäht werden musste und folgenlos verheilte. Es wirft A.________ vor, er habe mit dem Schlag darüber hinausgehende lebensgefährliche Verletzungen von B.________ (nachfolgend: Geschädigter) in Kauf genommen.