Citation: 2C_865/2022 E. 6

Der Beschwerdegegner 2 beantragt, der Beschwerdeführer und dessen Rechtsvertreter seien wegen mutwilliger Prozessführung gestützt auf Art. 33 Abs. 2 BGG angemessen zu sanktionieren. Die Befugnis, Disziplinarmassnahmen auszusprechen, fällt in die alleinige Kompetenz des Bundesgerichts. Entsprechende Parteianträge sind unzulässig (Urteil 5D_80/2012 vom 20. Juli 2012 E. 5). Auf den Antrag des Beschwerdegegners 2, es sei eine Disziplinarmassnahme gegen den Beschwerdeführer auszusprechen, ist daher nicht einzutreten (Urteile 4A_422/2021 vom 14. Oktober 2021 E. 6; 4F_15/2017 vom 30. November 2017 E. 4; 4A_704/2015 vom 16. Februar 2017 E. 7). Art. 33 Abs. 2 BGG ist im Übrigen zurückhaltend, gegenüber missbräuchlichen Verhaltensweisen, anzuwenden (Urteil 4A_422/2021 vom 14. Oktober 2021 E. 6). Aufgrund der Vorbringen in der Beschwerde besteht kein Anlass, den Beschwerdeführer wegen missbräuchlichen Verhaltens zu sanktionieren. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers in der Eingabe vom 19. Dezember 2022 ist der Antrag des Beschwerdegegners 2 auf Sanktionierung des Beschwerdeführers seinerseits ebenfalls nicht als böswillig im Sinne von Art. 33 Abs. 2 BGG zu qualifizieren.