Citation: 4A_123/2008 22.07.2008 E. A

A.________ (Beschwerdeführer) ist Mitglied der am 28. Juli 1966 gegründeten Wassergenossenschaft X.________ in B.________ (Beschwerdegegnerin) und war früher zeitweise deren Präsident. In B.________ war schon zuvor am 23. Juni 1937 die "Wassergenossenschaft Y.________" gegründet worden. 1985 befasste sich eine Studienkommission der Beschwerdegegnerin mit der Planung eines Wasserversorgungsprojektes (Pumpwerk) und an der ausserordentlichen Generalversammlung vom 5. Dezember 1986 übernahm der Beschwerdeführer das Präsidium der Baukommission. Am 27. April 1988 beschloss die Einwohnerversammlung der Gemeinde B.________ einen Beitrag an den Ausbau des Pumpwerks unter der Auflage, dass die Beschwerdegegnerin den Anschluss für den Ortsteil "Y.________" zu gewährleisten habe und dass die Wassergenossenschaft Y.________ bzw. deren Genossenschafter später in die Beschwerdegegnerin aufzunehmen seien. An der Generalversammlung der Beschwerdegegnerin vom 27. März 1998 wurde die Aufnahme von drei neuen Mitgliedern aus der Region Y.________ beschlossen und über die Auflösung der Wassergenossenschaft Y.________ orientiert. Der Beschwerdeführer stimmte gegen dieses Vorgehen mit der Begründung, der Beschluss der Generalversammlung verstosse gegen das Gesetz und die Statuten der Beschwerdegegnerin, weil das Gebiet Y.________ nicht zu den "umliegenden Weilern" gehöre, wie dies gemäss Art. 4 der Statuten festgelegt sei.