Citation: 6B_1179/2021 E. 6.7.4

6.7.4. Die Vorinstanz prüft die Möglichkeit der Wiedereingliederung des Beschwerdeführers in seinem Heimatland Costa Rica. Dabei hält sie fest, der Beschwerdeführer unterhalte zu seinem Heimatland nach wie vor gute Verbindungen. Seine Eltern und seine Geschwister würden bis heute dort leben und der Beschwerdeführer telefoniere regelmässig mit ihnen. Der Beschwerdeführer habe zusammen mit seiner Ehefrau letztmals im Jahr 2017 drei Wochen in Costa Rica verbracht. Er beherrsche die spanische Sprache nach wie vor in Wort und Schrift und die Kultur seines Heimatlandes sei ihm bestens bekannt. Schliesslich handle es sich beim von ihm in der Schweiz erlernten Beruf des Kochs um eine Beschäftigung, welcher er auch in Costa Rica nachgehen und damit ein Einkommen erzielen könnte (vgl. oben E. 6.2.9). Mit diesen zutreffenden Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde nicht begründet auseinander (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) und legt er nicht dar, ob und inwiefern diese auch im Ergebnis schlechterdings unhaltbar wären. Insgesamt ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz eine Wiedereingliederung des Beschwerdeführers in Costa Rica als möglich bezeichnet.