Citation: 2C_828/2016 E. 4.1

4.1. Ausgangspunkt für das migrationsrechtliche Verschulden ist die vom Strafgericht ausgesprochene Strafe (BGE 134 II 10 E. 4.2 S. 23; 129 II 215 E. 3.1 S. 216). Der Beschwerdeführer verkaufte im Zeitraum vom Juli 2011 bis 9. Juli 2012 insgesamt rund 420 bis 500 Gramm Kokain an verschiedene Drittabnehmer. Das Kreisgericht See-Gaster sprach in diesem Zusammenhang am 4. April 2013 eine Freiheitsstrafe von 36 Monaten aus, wovon 12 Monate vollziehbar und 24 Monate mit einer Probezeit von 2 Jahren aufgeschoben wurden. Dadurch setzte der Beschwerdeführer einen Widerrufsgrund im Sinne der obengenannten Bestimmungen. Das Verschulden des Beschwerdeführers erachtete das Kreisgericht als schwer; der Beschwerdeführer habe als nichtsüchtiger Händler aus rein finanziellen Beweggründen gehandelt. Der Beschwerdeführer bestreitet, dass er weder Einsicht noch Reue in sein Verhalten gezeigt habe. Vielmehr sei er in den Kokainhandel eingestiegen, weil er seinem Bruder habe helfen wollen und dessen Kreditschulden bei den Russen habe zurückzahlen wollen. Bereits das Kreisgericht See-Gaster wertete dieses Motiv als reine Schutzbehauptung des Beschwerdeführers und er legt nicht dar, inwiefern die verbindliche Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz in dieser Hinsicht willkürlich sein sollte. Unter diesen Umständen durfte die Vorinstanz sein migrationsrechtliches Verschulden als schwer bezeichnen.