Citation: 9C_280/2018 E. 6.4.1

6.4.1. Es kann der Beschwerdeführerin nicht gefolgt werden, wenn sie das Valideneinkommen (neu) auf der Basis des Lohnes, welchen sie als Sozialtherapeutin im D._________ verdiente, ermittelt haben möchte. Diese Anstellung wird gemäss der gutachterlichen Einschätzung des Dr. med. F.________ und der Dr. med. E.________ vom 18. Mai und 3. Juni 2015 als für die Beschwerdeführerin ungeeignet eingestuft, was jedoch nicht auf einen in invalidenversicherungsrechtlicher Hinsicht relevanten Gesundheitsschaden (i.c. HIV-Infektion und Hepatitis C) zurückzuführen ist, sondern im Wesentlichen in der Suchtmittelgefährdung begründet liegt, wie die Vorinstanz überzeugend darlegte (SVR 2016 IV Nr. 3 S. 7, 8C_582/2015 E. 2.2.2 und 5.11 mit Hinweisen). Es gilt somit - wie schon bei der am 13. Juli 2001 verfügten Berentung -, dass die Versicherte in einer ihren Fähigkeiten entsprechenden Tätigkeit im kaufmännischen oder sozialen Bereich zu 50 % arbeitsfähig ist. Damit könnte sie immer noch die Hälfte des Einkommens, welches sie als Gesunde zu verdienen in der Lage wäre, erzielen.