Citation: 2C_106/2022 E. 3.2

3.2. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu Art. 89 Abs. 1 lit. b und lit. c BGG setzt virtuelles Berührtsein voraus, dass die beschwerdeführende Person von der angefochtenen Regelung früher oder später einmal mit einer minimalen Wahrscheinlichkeit unmittelbar betroffen ist (vgl. BGE 142 V 395 E. 2 und E. 4; 138 I 435 E. 1.6; 136 I 17 E. 2.1; Urteil 2C_604/2020 vom 9. November 2020 E. 1.3 und E. 1.3.3 f.). Der Umstand, dass die Tochter des Beschwerdeführers nicht über eine ärztlich bescheinigte Maskentragdispens verfügte, schloss nicht aus, dass dies auch in Zukunft der Fall hätte sein können. Folglich bestand entgegen der vorinstanzlichen Auffassung eine minimale Wahrscheinlichkeit, dass sie früher oder später einmal von der Regelung in § 3 Abs. 5 V Covid-19 Bildungsbereich/ZH unmittelbar hätte betroffen sein können. Daran ändert nichts, dass die angefochtene Regelung nicht mehr in Kraft ist, da die Frage des virtuellen Berührtseins vom Erfordernis des aktuellen Interesses und dem Verzicht darauf abzugrenzen ist.