Citation: 5A_290/2023 E. 2

Gemäss dem Antrag der Beschwerdeführerin geht es ihr mit der vorliegenden Beschwerde darum, den einbezahlten Betrag "zumindest" bis zum rechtskräftigen Entscheid über die Rechtsöffnung beim Betreibungsamt zu blockieren und ihn nicht an den Gläubiger auszuzahlen. Dasselbe hat sie auch vor Obergericht verlangt. Die Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Zug war Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens 5A_121/2023. Nachdem das Kantonsgericht Zug die definitive Rechtsöffnung in dieser Betreibung mit Entscheid vom 16. November 2022 erteilt hatte, war das Obergericht des Kantons Zug auf eine Beschwerde der Beschwerdeführerin mit Präsidialverfügung vom 31. Januar 2023 nicht eingetreten. Auf die dagegen von der Beschwerdeführerin erhobene Beschwerde ist das Bundesgericht mit Urteil 5A_121/2023 vom 27. September 2023 nicht eingetreten. Das bundesgerichtliche Urteil ist mit seiner Ausfällung in Rechtskraft erwachsen (Art. 61 BGG). Das Urteil ist der Beschwerdeführerin am 15. November 2023 zugestellt worden. Die Beschwerdeführerin verlangt zwar sowohl im kantonalen als auch im bundesgerichtlichen Verfahren, die Auszahlung an den Gläubiger "zumindest" bis zu einem rechtskräftigen Entscheid zur Rechtsöffnung zu untersagen. Sie erläutert jedoch nicht, weshalb der verlangte Aufschub über den Abschluss des Rechtsöffnungsverfahrens hinaus andauern sollte und sie präzisiert ihren Antrag auch nicht entsprechend. Es ist demnach davon auszugehen, dass die Auszahlung nur bis zum Abschluss des Rechtsöffnungsverfahrens verhindert werden soll. Mit dem Urteil 5A_121/2023 vom 27. September 2023 steht nun jedoch fest, dass es bei der erstinstanzlich erteilten Rechtsöffnung bleibt. Ein schutzwürdiges Interesse an der weiteren Behandlung der vorliegenden bundesgerichtlichen Beschwerde bzw. an der Beantwortung der Frage, ob im kantonalen Beschwerdeverfahren die aufschiebende Wirkung hätte gewährt werden müssen, besteht nicht mehr. Das Verfahren 5A_290/2023 ist demnach als gegenstandslos abzuschreiben (Art. 32 Abs. 2 BGG).