Citation: 6B_300/2015 E. 1.3

1.3. Der Beschwerdeführer trägt die Rüge erstmals vor Bundesgericht vor, angeblich "wegen eines neuen Bundesgerichtsentscheids". Inwiefern der von der Verteidigung angerufene Entscheid 6B_1021/2013 vom 29. September 2014 neu sein soll, bleibt unerfindlich. Die Rechtslage hat sich nicht geändert. Das Informationsrecht nach Art. 158 Abs. 1 lit. a StPO wurde bereits durch Art. 32 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 3 EMRK und die diesbezügliche Rechtsprechung des Bundesgerichts umfassend gewährleistet. Der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer hätte daher den Einwand des vermeintlich unzureichenden Deliktsvorhalts bereits im kantonalen Verfahren einbringen können und müssen. Nach dem Grundsatz von Treu und Glauben ist es nicht zulässig, vor Bundesgericht erstmals verfahrensrechtliche Einwendungen vorzubringen, die in einem früheren Verfahrensstadium hätten geltend gemacht werden können (statt vieler BGE 138 IV 161 E. 2.5.3; 135 I 91 E. 2.1; siehe auch Urteile des Bundesgerichts 6B_1172/2013 vom 18. November 2014 E. 1.3 und 6B_426/2013 vom 18. Dezember 2013 E. 1). Auf das Vorbringen ist daher nicht einzutreten.