Citation: 9C_464/2022 E. 4.7

4.7. Nach dem Gesagten ist die vorinstanzliche Feststellung betreffend den zeitlichen Umfang des Hilfedarfs nicht haltbar (vorangehende E. 1). Die vom Beschwerdeführer angerufene SAKE-Tabelle (T 03.06.02.01; 2016) weist bei Männern für die Wohnungsreinigung ("Putzen, Aufräumen" sowie "Abwaschen, Einräumen, Tisch decken") einen durchschnittlichen wöchentlichen Zeitaufwand von 3,7 Stunden (222 Minuten) und für die Zubereitung von Mahlzeiten einen solchen von 3,8 Stunden (228 Minuten) aus; der entsprechende Zeitaufwand bei Frauen fällt deutlich höher aus. Das kantonale Gericht hat zutreffend erkannt, dass diese Werte keinen direkten Schluss auf den hier zeitlich massgeblichen Hilfebedarf zulassen. Dieser braucht in concreto nicht exakt festgelegt zu werden: Der umstrittene Anspruch setzt einen durchschnittlichen Hilfebedarf von mindestens zwei Stunden pro Woche voraus (vgl. vorangehende E. 2.2) und ist mithin bereits gegeben, wenn der Hilfebedarf um insgesamt 45 Minuten pro Woche (rund 6,4 Minuten pro Tag) höher ausfällt, als die IV-Stelle und die Vorinstanz anerkannten. Das ist angesichts der gesundheitlichen Einschränkungen des Beschwerdeführers (vgl. vorangehende E. 4.3) in Bezug auf die beiden Bereiche Wohnungsreinigung und tägliche Zubereitung einer warmen Mahlzeit (vgl. vorangehende E. 4.5 und 4.6) ohne Weiteres zu bejahen.