Citation: U 23/02 25.06.2002 E. A

A.- T.________, geboren 1964, meldete sich erstmals im Mai 1991 bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) zum Leistungsbezug an, nachdem er bei einer Schlägerei verletzt worden war. Am 27. Juli 1999 stürzte er in Z.________ mit einem Motorfahrrad und zog sich dabei eine Kontusion der Halswirbelsäule (HWS) bzw. des Hinterkopfes zu. Am 23. Oktober 1999 wurde er erneut in eine Schlägerei verwickelt, in deren Folge das Spital X.________ die Diagnosen "Verdacht auf Commotio cerebri, Zahnbrückenlockerung 11/21-23, Thoraxkontusion links, Schürfung linkes Knie" erhob. Bei einem weiteren Unfall zu Hause (Sturz im Schlafzimmer) kam es zum Bruch einer Zahnkrone. Schliesslich erlitt T.________ am 4. März 2000 einen Verkehrsunfall, als er auf der Autobahn wegen des Fahrspurwechsels eines vorausfahrenden Fahrzeugs seinen Personenwagen abbremste und ein nachfolgendes Fahrzeug in das Heck seines Wagens stiess. Am 7. März 2000 suchte er Dr. med. K.________, Spezialarzt für Innere Medizin, auf, welcher ein Schleudertrauma mit HWS-Distorsion und eine Commotio cerebri mit postcommotionellen psychischen Störungen diagnostizierte (Bericht vom 27. März 2000). SUVA-Kreisarzt Dr. med. W.________ erachtete eine interdisziplinäre Untersuchung als erforderlich, welche vom 19. bis 27. Juli 2000 in der Rehaklinik Y.________ stattfand und zur Feststellung führte, dass somatisch nur noch geringe Unfallfolgen bestanden und die Arbeitsfähigkeit aus unfallfremden psychischen Gründen beeinträchtigt war. Während die neurologische Abklärung keine groben Ausfälle ergab, führte das psychosomatische Konsilium zur Diagnose eines maniform-psychotischen Zustandsbildes (ICD-10 F30.2). Nach Einholung einer biomechanischen Kurzbeurteilung durch die Arbeitsgruppe A.________ vom 18. September 2000 und einer ärztlichen Beurteilung durch Dr. med. S.________, Ärzteteam Unfallmedizin, vom 29. November 2000 erliess die SUVA am 15. Dezember 2000 eine Verfügung, mit der sie an der bereits am 15. August 2000 angekündigten Einstellung des Taggeldes auf den 3. September 2000 festhielt und die Heilkostenleistungen per 15. Dezember 2000 einstellte. Die hiegegen erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 26. Februar 2001 ab.