Citation: 9C_361/2018 E. 3.2.1

3.2.1. Soweit die Beschwerdeführerin mit ihrem Verweis auf verschiedene medizinische Berichte aufzeigen will, dass sich ihr Gesundheitszustand - entgegen den Ausführungen der Vorinstanz - seit dem operativen Eingriff im Januar 2013 massgeblich verändert habe, kann ihr nicht gefolgt werden. Solches ist diesen Berichten nicht zu entnehmen. Ebenso wenig geht daraus hervor, dass in einer angepassten Tätigkeit ab dem frühest möglichen Rentenbeginn im Mai 2014 eine höhergradige als die von der Vorinstanz festgestellte Arbeitsunfähigkeit vorliegt (vgl. E. 3 in fine) : Aus dem Bericht der Klinik E.________ vom 24. April 2013 ergibt sich lediglich, dass bei den erhobenen Befunden im relativ kurzfristigen Verlauf zur Operation im Januar 2013 "eher von noch residuell postoperativ granulomatösen Veränderungen als von einer Low grade entzündlichen Affektion auszugehen" sei. Eine Arbeitsfähigkeitsbeurteilung nahmen die Ärzte nicht vor. Dr. med. D.________ diagnostizierte in seinem Bericht vom 15. Februar 2014 ein femoroazetabuläres Impingement der linken Hüfte mit ausgeprägten myofascialen Restbeschwerden, wobei er die Arbeitsfähigkeit ab März 2014 bei 100 % beurteilte. Langfristig sei der Patientin ein volles Arbeitspensum zumutbar, unter der Voraussetzung, dass sie regelmässig die Arbeitsposition wechseln könne, dass sie keine schweren körperlichen Arbeiten verrichten müsse, dass sie keine Lasten über 10 kg tragen müsse und dass sie keine Arbeiten in längerer Zwangshaltung durchführen müsse. Soweit die Beschwerdeführerin sich mit ihren Vorbringen auf die von Dr. med. B.________ erhobenen Befunde (Labrumdefekt, Chondromalazie) bezieht, kann auf die diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden (vgl. E. 3).