Citation: 8C_707/2015 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat unter Hinweis auf das Urteil 8C_731/2009 vom 25. Februar 2010 festgestellt, dass Hilflosenentschädigungen bei der Sozialhilfe gestützt auf den Grundsatz der Subsidiarität - anders etwa als bei der Ermittlung des Anspruchs auf Ergänzungsleistungen - zum anrechenbaren Einkommen zählen und dass Sozialhilfeleistungen zurückgefordert werden können, sofern für den kongruenten Zeitraum nachträglich Leistungen seitens eines Sozialversicherers erbracht werden. Dem Einwand der Zweckgebundenheit der Hilflosenentschädigung und damit der fehlenden Notwendigkeit des Nachweises von behinderungsbedingten Ausgaben hielt die Vorinstanz entgegen, dass es sich dabei um eine invalidenversicherungsrechtlich relevante Aussage handle, im Sozialhilferecht jedoch behinderungsbedingte Mehrkosten nur soweit berücksichtigt würden, als sie auch tatsächlich anfielen und ausgewiesen seien. Dies treffe auf die Beschwerdeführer jedoch nicht zu. Zur geltend gemachten Unpfändbarkeit von Hilflosenentschädigung führte die Vorinstanz aus, der von den Beschwerdeführern zitierte Entscheid beziehe sich nicht auf Hilflosenentschädigungen, sondern auf persönliche Effekten und Hausrat wie Kleider, Berufswerkzeuge und andere Kompetenzgegenstände. Abschliessend erklärte das kantonale Gericht die Beschwerden als unbegründet und wies sie ab. Was die Beschwerdeführer dagegen vorbringen, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu führen: Vorliegend ist der Schutzbereich von Art. 12 BV, welcher lediglich ein Minimum zur Deckung der grundlegendsten Bedürfnisse gewährt, angesichts der weit über diesem Minimum liegenden ausgerichteten Leistungen der Gemeinde nicht tangiert (vgl. dazu statt vieler BGE 138 V 310 E. 2.1 S. 313). Dass die Gemeinde nicht explizit Hilflosenentschädigungen bevorschusst, sondern "bloss" den Lebensbedarf der Beschwerdeführer für den Zeitraum, für welchen nachträglich Hilflosenentschädigungen zugesprochen wurden, gedeckt hat, ändert nichts daran, dass diese Hilflosenentschädigungen gestützt auf das kantonale Sozialhilferecht als Einkommen angerechnet werden dürfen und müssen; denn sie werden für denselben Zeitraum gewährt, für welchen die Gemeinde zuvor Sozialhilfeleistungen erbracht hatte. Mangels ausgewiesener behinderungsbedingter Mehrkosten ist die Anrechnung der Hilflosenentschädigung nicht zu beanstanden und schon gar nicht willkürlich (E. 1.2). Die Rügen am vorinstanzlichen Entscheid erschöpfen sich in appellatorischer Kritik, auf welche mit Blick auf die Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts nicht einzugehen ist (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246).