Citation: 8C_258/2023 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie habe im Einspracheentscheid dargelegt, dass die Argumentation des Prof. Dr. med. E.________ im Ergebnis auf eine beweisrechtlich unzulässige Post-hoc-ergo-propter-hoc-Beurteilung hinauslaufe. Die Verneinung der Unfallkausalität setze rechtsprechungsgemäss nicht den Nachweis unfallfremder Ursachen voraus. Gerade wegen der von Prof. Dr. med. E.________ betonten Seltenheit einer Unfallkausalität seien direkte Indizien zu fordern. Zudem vermöge ein Radiologe die zur Diskussion stehende Frage nicht abschliessend zu beantworten. Zu diesen Vorbringen sei die Vorinstanz in Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör nicht eingegangen. Dieselben Einwände, so die Beschwerdeführerin weiter, gälten auch für die Auskünfte des Spitals D.________, das mit dem von ihm angefertigten MRI keinen direkt auf den Unfall hinweisenden Befund habe sichtbar machen können. Hiegegen habe sich Dr. med. G.________ in der neurologischen Beurteilung vom 4. August 2021 unter Berücksichtigung der umfassend dokumentierten Anamnese und der vollständigen Bildgebung gegen eine mindestens überwiegend wahrscheinliche Unfallkausalität ausgesprochen. Das kantonale Gericht erläutere nicht, weshalb diese Auffassung nicht nachvollziehbar sei. Die radiologische Interpretation beleuchte nur einen Aspekt, während die neurologische umfassend sei. Erstere vermöge daher keine Zweifel an letzterer zu wecken, zumal aus den radiologischen Beurteilungen hervorgehe, dass keine Anhaltspunkte für eine unfallbedingte Verursachung hätten nachgewiesen werden können.