Citation: 4A_501/2021 E. 7.3

7.3. Die Beklagte rügt weiter, es bestehe ein Widerspruch in der vorinstanzlichen Begründung. Bei den Elektrizitätskosten der Fabrikhalle ziehe die Vorinstanz verschiedene Beträge ab, da diese keinen Schaden darstellen würden. Sie anerkenne zu Recht, dass die klägerischen Arbeiten, die den Stromverbrauch verursacht hätten, später nutzbar gemacht werden konnten. Während sie hingegen für die Mietkosten den vollen Betrag für die von ihr als relevant betrachtete Zeitspanne als Schaden zulassen wolle. Die Rüge geht fehl. Die Vorinstanz hat auch bei den Mietkosten die erforderliche Vorbereitungszeit beachtet, nämlich bei der Festlegung der Periode, für welche die Klägerin überhaupt Mietkosten geltend machen konnte. Bei den Elektrizitätskosten ist die Vorinstanz bei der Schadensberechnung anders vorgegangen. Sie hat von den geltend gemachten Kosten für die von der Klägerin behauptete Periode vom 25. Februar 2015 bis 30. Juni 2016 nur die Grundgebühr zugesprochen, da sich diese unabhängig von der Bereitstellung des Stroms ergebe. Die verbrauchsabhängigen Kosten seien hingegen für Vorbereitungsarbeiten angefallen, die später hätten nutzbar gemacht werden können. Daraus, dass die Vorinstanz bei den Elektrizitätskosten innerhalb der von der Klägerin geltend gemachten Periode von 25. Februar 2015 bis 30. Juni 2016 zusätzlich Vorbereitungsarbeiten berücksichtigt hat, kann die Beklagte betreffend die Mietkosten nichts für sich ableiten. Die Beklagte macht im Übrigen auch nicht hinreichend geltend, wie die Klägerin die Mietkosten später hätte nutzbar machen können.