Citation: 6B_1063/2017 E. 6

Die Vorinstanz geht im angefochtenen Entscheid davon aus, objektiv liege keine schwere Körperverletzung im Sinne von Art. 122 StGB vor. Der Beschwerdeführer ficht dies nicht an. Dazu wäre er im Übrigen gemäss Art. 99 Abs. 2 BGG auch nicht berechtigt, da er im vorinstanzlichen Verfahren lediglich einen Schuldspruch wegen versuchter schwerer Körperverletzung beantragte. Die Einwände des Beschwerdeführers könnten daher lediglich im Zusammenhang mit der Beurteilung seiner Genugtuungsforderung relevant sein. Diesbezüglich fehlt es jedoch an einem expliziten Antrag des Beschwerdeführers (vgl. oben E. 2). Diesem wurde zudem bereits erstinstanzlich eine Genugtuung von Fr. 1'500.-- zugesprochen. Die Vorinstanz erwog dazu, die dokumentierten psychosomatischen Schmerzen liessen nicht auf eine höhere Genugtuung schliessen. Aufgrund der Arztberichte sei eine ungefährliche und gut verheilte Stichwunde dokumentiert. Es gebe keinerlei traumatisierende Umstände, welche auf psychische Folgen schliessen liessen. Der Beschwerdeführer setzt sich damit nicht auseinander. Eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung macht er nicht geltend. Auf seine Rüge ist daher nicht einzutreten.