Citation: 1B_93/2016 E. A

Am 14. Dezember 2015, nach Mitternacht, kam es in der Wohnung von B.________ an der Adresse V.________ in Zürich zu einer Auseinandersetzung zwischen ihm und seiner Freundin A.________. Dabei soll ihm diese mit einem Skalpell mehrere Stich- und Schnittwunden in die Brust, den Bauch, die Hüfte und die Extremitäten versetzt haben. B.________ erlitt insbesondere einen Durchstich der rechten Lunge, was zu einem lebensgefährlichen Pneumothorax führte. B.________ seinerseits soll mit einem Baseball-Schläger auf A.________ eingeschlagen haben. In der Folge soll B.________ in ein nahegelegenes Restaurant geflüchtet und A.________ ihm mit dem Skalpell in der Hand gefolgt sein. Beide wurden in der Umgebung des Restaurants von der herbeigerufenen Polizei festgenommen. Am 17. Dezember 2015 ordnete das Zwangsmassnahmengericht Zürich auf Antrag der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich Untersuchungshaft gegen A.________ an. Am 22. Januar 2016 stellte A.________ ein Haftentlassungsgesuch, welches vom Zwangsmassnahmengericht am 28. Januar 2016 abgewiesen wurde. Am 23. Februar 2016 wies das Obergericht des Kantons Zürich die Beschwerde von A.________ gegen diesen Entscheid des Zwangsmassnahmengerichts ab.