Citation: 2C_218/2019 E. 6.2.1

6.2.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe übereinstimmende Aussagen der Beteiligten, welche anlässlich von Einvernahmen gemacht worden seien, falsch gewürdigt oder ausser Acht gelassen. Insbesondere hat die Vorinstanz nach Auffassung des Beschwerdeführers Aussagen, welche seine Ehefrau anlässlich von Wohnungskontrollen vom 1. Juni 2016 gemacht haben soll, verkürzt wiedergegeben und gestützt darauf fälschlicherweise implizit unterstellt, seine Ehefrau habe immer bei ihrem Schwager geschlafen. Soweit die Vorinstanz im angefochtenen Urteil ausdrücklich auf aktenkundige Aussagen der Beteiligten Bezug genommen und diese als nicht nachvollziehbar bzw. teilweise widersprüchlich bezeichnet hat, ist keine willkürliche Beweiswürdigung ersichtlich. Denn aus den Ausführungen der Vorinstanz geht zumindest implizit hervor, dass sie die entsprechenden Aussagen der Beteiligten als nicht glaubhaft erachtet, weil sie es mit Blick auf die Vorgeschichte für nicht plausibel hält, dass der Beschwerdeführer und seine Schwägerin sowie seine Ehegattin und deren Schwager (wie von ihnen behauptet) lediglich ein- oder zweimal sowie just am Tag oder Vortag der beiden polizeilichen Wohnungskontrollen intime aussereheliche Kontakte gehabt haben sollen. Darin lässt sich keine willkürliche Beweiswürdigung erblicken. Anders als der Beschwerdeführer suggeriert, hat die Vorinstanz sodann nicht etwa gestützt auf Aussagen seiner Ehefrau anlässlich der Wohnungskontrollen vom 1. Juni 2016 darauf geschlossen, dass seine Ehefrau immer bei ihrem Schwager geschlafen habe. Vielmehr hat die Vorinstanz den Befund der Wohnungskontrollen und die bei diesen Wohnungskontrollen gemachten Aussagen lediglich als ein Sachverhaltselement berücksichtigt, das zusammen mit weiteren Sachverhaltselementen darauf schliessen lässt, dass der Beschwerdeführer und seine Ehefrau bereits vor ihrer Trennung im November oder Dezember 2015 aussereheliche Beziehungen unterhielten. Dies kann nicht als willkürliche Beweiswürdigung bezeichnet werden, auch wenn die Sachlage im Sommer 2016 für sich allein kein intimes Verhältnis zwischen der Ehefrau des Beschwerdeführers und ihrem Schwager in der Zeit vor dieser Trennung beweist (der Umstand, dass die Ehefrau des Beschwerdeführers mit ihrem früheren Ehemann D.A.________ ein gemeinsames Kind hat, schliesst es im Übrigen nicht aus, dass im massgebenden Zeitraum der ungetrennten Ehe des Beschwerdeführers eine partnerschaftliche Beziehung zwischen B.A.________ und C.________ bestand). Es ist auch nicht erstellt, dass die Vorinstanz Aussagen der Beteiligten in willkürlicher Weise gänzlich ausser Acht gelassen hat.