Citation: 5A_382/2007 25.02.2008 E. 3

Die Beschwerdeführerin bemängelt, dass das Kantonsgericht den Sachverhalt unrichtig festgestellt und von ihr vorgetragene Argumente nicht in Erwägung gezogen habe; gestützt auf die so festgehaltenen Tatsachen habe es alsdann den falschen Schluss gezogen, in den von ihr vorgebrachten Ereignissen lägen keine objektiven Umstände, die zu einer Parteilichkeit der Bezirksgerichtspräsidentin führen könnten. Indessen unterlässt sie Rechtsbestimmungen zu nennen, die von der Vorinstanz verletzt worden sein sollen. Ob die Eingabe den vom Gesetz an die Begründung einer Beschwerde gestellten Anforderungen überhaupt genügt, braucht nicht abschliessend erörtert zu werden: Selbst wenn davon ausgegangen würde, die Beschwerdeführerin mache dem Sinne nach einerseits eine willkürliche Sachverhaltsermittlung und damit eine Verletzung von Art. 9 BV und andererseits eine Missachtung ihres Anspruchs auf ein unabhängiges und unparteiisches Gericht (Art. 30 Abs. 1 BV) geltend, wäre der Beschwerde kein Erfolg beschieden: 3.1 In ihren Vorbringen zur kantonsgerichtlichen Sachverhaltsermittlung macht die Beschwerdeführerin selbst nicht geltend, die Würdigung der tatsächlichen Gegebenheiten durch die Vorinstanz sei vollkommen unhaltbar (vgl. oben E. 2.2). Sie begnügt sich vielmehr damit, ihre eigene Sicht der Dinge vorzutragen. Soweit sie sich darüber aufhält, dass ihre im kantonalen Verfahren angebrachten Rügen nicht korrekt wiedergegeben worden seien, sind ihre Ausführungen von vornherein unbehelflich, da das angefochtene Urteil nicht auf ihrer Meinung, sondern auf den Motiven des Kantonsgerichts beruht. Dass die Bezirksgerichtspräsidentin gegen die Beschwerdeführerin ausfällig geworden sei, nachdem diese am 28. Oktober 2004 einen zweiten Vergleichsvorschlag abgelehnt habe, wurde von den kantonalen Instanzen nicht festgestellt. Aus dem Umstand, dass die abgelehnte Richterin auf die von der Beschwerdeführerin in ihrem Schreiben vom 7. November 2004 erhobenen Vorwürfe nicht reagierte, ist im Übrigen keineswegs auf die Richtigkeit der Anschuldigung zu schliessen: Es bestand für die Richterin keine Pflicht, auf das besagte Schreiben zu reagieren. Ohne Willkür durfte das Kantonsgericht den nicht nachgewiesenen Vorwurf ausser Acht lassen.