Citation: 2C_534/2018 E. 3.5

3.5. Aus dem Periodizitätsprinzip folgt, dass Einkommen und Verlust grundsätzlich in derjenigen Periode zu berücksichtigen sind, in der sie angefallen sind (Urteil 2C_1278/2012 / 2C_1279/2012 vom 14. Oktober 2013 E. 3.1 und E. 4.2, mit Hinweis auf Urteil 2C_240/2011 vom 8. April 2011 E. 2, in: StR 66/2011, S. 679). Aus diesem Grund können vorliegend die im Steuerjahr 2011 angefallenen Gerichtskosten im Steuerjahr 2012 nicht als Verwaltungskosten abgezogen werden, selbst wenn sie an sich als prinzipiell abzugsfähige Sicherungs- und Einforderungskosten schon bestehender Vermögenswerte zu qualifizieren wären. Die Verweigerung des Abzuges der im Steuerjahr 2011 angefallenen Gerichtskosten von Fr. 1'200.-- erscheint somit schon mit Blick auf die Zuordnung des Abflusses dieser Aufwendungen zu diesem Steuerjahr als zwingend.