Citation: 2C_771/2017 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, das Kantonsgericht habe durch "die Vornahme einer falschen Beweiswürdigung zu Unrecht festgehalten", dass die seitens ihres Ex-Manns während des ehelichen Zusammenlebens im Jahr 2011/2012 erlittene häusliche Gewalt (Konstanz und Intensität) nicht glaubhaft gemacht sei. Das Kantonsgericht habe zu Unrecht erwogen, dass sie mit ihren Aussagen, mit dem Bericht des Frauenhauses Frenkendorf, jenem ihrer Ärztin, den Berichten der Kantonalen Psychiatrischen Klinik Basel-Landschaft, den Polizeirapporten und den Zeugenaussagen das Vorliegen der häuslichen Gewalt nicht hinreichend belegt habe. Sie habe gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG einen Anspruch darauf, dass ihr eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werde.