Citation: 8C_379/2019 E. 5.2

5.2. Weiter ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt haben soll, indem sie auch das psychiatrische Teilgutachten als beweiskräftig erachtete. Dr. med. K.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, legte nachvollziehbar dar, dass die depressive Entwicklung auf verschiedene Belastungen zurückzuführen sei (Verlust der Arbeitsstelle nach 27-jähriger Tätigkeit; angespannte wirtschaftliche Situation; Autofahren und längere Reisen nicht mehr möglich). Er begründete schlüssig, weshalb im Begutachtungszeitpunkt eine leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0) vorlag. Weiter hielt er fest, dass die gelegentlich auftretenden, leichten depressiven Verstimmungen die Versicherte im Alltag und im Umgang mit ihren somatischen Beschwerden nicht einschränken würden. Es beständen keine Hinweise dafür, dass die Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht jemals eingeschränkt gewesen sei. Bei seiner Beurteilung orientierte sich der Gutachter - entgegen der Behauptung der Beschwerdeführerin - an den Indikatoren gemäss BGE 141 V 281. Soweit die Versicherte mit Verweis auf die ICD-10 Diagnosekriterien geltend macht, es bestehe eine mittelgradige depressive Episode, vermag sie sich auf keinen fachärztlichen Bericht zu berufen, welcher die Beurteilung des Dr. med. K.________ in Zweifel ziehen könnte. Es trifft auch nicht zu, dass es an einer differenzierten Beurteilung der Auswirkungen der psychosozialen Faktoren fehlt. Vielmehr diagnostizierte Dr. med. K.________ unter Berücksichtigung der verschiedenen Belastungen eine leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0). Insgesamt vermag die Beschwerdeführerin keine konkreten Indizien aufzuzeigen, die gegen die Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der psychiatrischen Teilexpertise sprechen würden.