Citation: 5A_1006/2014 E. B

Zwischenzeitlich hatte B.________ am 20. Mai 2014 beim Bezirksgericht Lenzburg ein Arrestbegehren über Fr. 252'047.15 nebst Zins von 5 % seit 15. April 2014 gestellt. Am 21. Mai 2014 erliess das Bezirksgericht einen betreffenden Arrestbefehl. Mit Entscheid vom 3. Oktober 2014 hiess das Bezirksgericht Lenzburg die Arresteinsprache von A.________ teilweise gut und verfügte, dass der Arrestbefehl im Umfang von Fr. 142'177.15 bestehen bleibe. Es erwog, dass A.________ im Rahmen des Scheidungsverfahrens vor Bundesgericht eine Festsetzung der güterrechtlichen Leistung auf Fr. 142'177.15 verlangt habe; mithin habe er das einen höheren Betrag zusprechende obergerichtliche Urteil in diesem Umfang nicht angefochten und es sei deshalb im betreffenden Umfang rechtskräftig und vollstreckbar geworden. Mit Entscheid vom 11. Dezember 2014 hob das Obergericht des Kantons Aargau den Arrest in Gutheissung der Arresteinsprache auf. Es erwog, das Bundesgericht habe der Beschwerde präsidialiter die aufschiebende Wirkung "im Sinn der Erwägungen" erteilt und diesen sei nicht zu entnehmen, dass sich die aufschiebende Wirkung nur auf den angefochtenen Teil der güterrechtlichen Forderung beziehe; vielmehr habe es erwogen, dass es sich zur Aufrechterhaltung des bestehenden Zustandes rechtfertige, der Beschwerde "mit Bezug auf die güterrechtliche Forderung" die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen.