Citation: 2C_866/2020 E. 7.3

7.3. Der Vorwurf, die Vorinstanz habe zu Unrecht festgestellt, dass die Publikationsverfügung 2 auf Unterscheidungen verzichte, die sich aufgrund der Verhältnisse aufdrängten, ist unbegründet. Mit der Publikationsversion 2 hat die WEKO unmissverständlich festgestellt, dass sich das sanktionierte kartellrechtswidrige Verhalten der Beschwerdeführerinnen auf die fünf genannten Streckenpaare beschränke. Eine direkte Zuordenbarkeit zu Verhaltensweisen, für welche diese nicht von der WEKO sanktioniert worden sind, wurde damit ausgeschlossen. Diese Klarstellung wird auch nicht dadurch in Frage gestellt, dass es gemäss der Vorinstanz auf der Hand liege, dass die Verfahrensparteien Kontakte nicht nur bezüglich "der genannten, im Resultat beliebig wirkenden und wirtschaftlich nur teilweise bedeutenden Strecken" gehabt hätten. Diese Schlussfolgerung ist, wie obenstehend festgestellt worden (vgl. Bst. A.a), die Folge der beschränkten geographischen Zuständigkeit der WEKO.