Citation: 5A_3/2024 E. B

B.a. Gegen diesen Entscheid haben die Eltern je eine Beschwerde beim Obergericht des Kantons Bern eingereicht. B.a.a. Der Vater beantragte die Anpassung des zwischen den Eltern geltenden Kontaktverbots, indem der Kontakt in Bezug auf die medizinischen Belange der Kinder zu erlauben sei, sowie die Gutheissung seines Antrags auf Anordnung einer Mediation zwischen den Eltern. Eventualiter seien die Kinder anzuhören zur Frage, inwiefern es für sie eine Belastung darstelle, wenn ihnen faktisch die Verantwortung für den Informationsfluss über sie betreffende medizinische Belange übertragen werde. Ausserdem ersuchte der Vater um unentgeltliche Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren. B.a.b. Die Mutter beantragte, ihre von der KESB Seeland nicht behandelten Anträge betreffend Einreichen einer Strafanzeige und Feiertagsregelung seien an diese zur Behandlung zurückzuweisen, der Antrag betreffend psychiatrische Abklärung des Vaters sei zur Neubeurteilung an die KESB Seeland zurückzuweisen, es sei davon abzusehen, der Beistandsperson die Kompetenz zur Festlegung des jährlichen Betreuungs- und Ferienplans einzuräumen und es seien die erstinstanzlichen Kosten neu zu verlegen. Mit separater Eingabe vom 19. Juni 2023 ersuchte die Mutter um unentgeltliche Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren. B.b. Mit Entscheid vom 13. November 2023 wies das Obergericht die beiden Beschwerden ab, soweit es darauf eintrat, und auferlegte den Eltern die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 1'000.-- je zur Hälfte. Ebenso wies es die von beiden Parteien gestellten Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren ab.