Citation: I 544/02 13.05.2003 E. 2

2.1 Vorinstanz und Verwaltung sind gestützt auf den Bericht des Dr. med. V.________, Oberarzt an der Klinik für Neurochirurgie am Spital Q.________, vom 23. März 1999 sowie das Gutachten des Dr. med. C.________, Ambulanter Dienst der psychiatrisch-psychotherapeutischen Klinik X.________, vom 20. Dezember 1999 zutreffend zum Schluss gelangt, dass dem gemäss ärztlicher Diagnose an einem Cervikalsyndrom bei Status nach Diskektomie C5/C6 und C6/C7 (kombiniert mit einer ventralen Plattenspondylodese) sowie einer leichten depressiven Störung leidenden Beschwerdeführer die Ausübung seiner angestammten Tätigkeit als Wagenreiniger nicht mehr zumutbar ist, für leichte, rückenadaptierte Tätigkeiten jedoch eine Arbeitsfähigkeit von 50 % besteht. 2.2 Soweit der Beschwerdeführer die Beweistauglichkeit der vorinstanzlich als ausschlaggebend erachteten ärztlichen Stellungnahmen zur Restarbeitsfähigkeit bestreitet und mangelhafte Sachverhaltsabklärung rügt, ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde unbegründet. Zwar trifft zu, dass sich Dr. med. V.________ im Bericht vom 23. März 1999 nicht im Einzelnen zu den aus rein somatischer Sicht konkret zumutbaren Verweisungstätigkeiten äussert; aus seinen Angaben geht jedoch unmissverständlich hervor, dass für "leidensadaptierte, leichte Tätigkeiten", wie beispielsweise einfache Montagearbeiten, eine Arbeitsfähigkeit von 50 % besteht; während der Arzt sitzend zu verrichtende Arbeiten eindeutig ins Zumutbarkeitsprofil einschliesst, fallen solche mit häufiger Hyperflexion der Halswirbelsäule - wie die bisherige Arbeit als Wagenreiniger - seines Erachtens klarerweise ausser Betracht. Mit diesen zwar knappen, bezüglich des rechtserheblichen Sachverhaltspunkts jedoch eindeutigen Stellungnahmen ist Dr. med. V.________ der spezifischen Aufgabe des Arztes im Hinblick auf die Invaliditätsbemessung (dazu BGE 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1) hinreichend nachgekommen. Nachdem sich auch die der ärztlichen Einschätzung zu Grunde liegenden klinischen und radiologischen Befunde widerspruchsfrei in die gesamten medizinischen Akten einfügen, ist die aus körperlicher Sicht attestierte 50 %-ige Arbeitsfähigkeit als schlüssig zu beurteilen, woran der Umstand nichts ändert, dass der Arzt keine spezifische Differenzierung zwischen zeitlicher Belastbarkeit (zumutbares Arbeitspensum) einerseits und objektiver Leistungsfähigkeit innerhalb einer gewissen Zeiteinheit andererseits vornimmt. Die in den Berichten des Dr. med. V.________ vom 23. März 1999 sowie des Dr. med. N.________, Bezirksarzt, vom 6. Juli 1999 vermutete funktionelle Überlagerung des Beschwerdebildes wird im darauf hin veranlassten fachmedizinischen Gutachten des Psychiaters Dr. med. C.________ vom 20. Dezember 1999 nicht vollständig ausgeschlossen. Der Gutachter kommt jedoch zum nachvollziehbar und einleuchtend begründeten Schluss, dass den psychischen Leiden, namentlich der diagnostizierten leichten depressiven Episode bei Stellenverlust, Anpassungs- und Integrationstörungen, kein Krankheitswert mit zusätzlich limitierender Wirkung zukommt, die psychische Beeinträchtigung mithin keine derartige Schwere aufweist, dass dem Versicherten die Verwertung seiner Arbeitskraft auf dem Arbeitsmarkt in dem von Dr. med. V.________ angenommenen Ausmass von 50 % nicht mehr zumutbar oder dies für die Gesellschaft untragbar ist (vgl. BGE 127 V 298 ff. Erw. 4c und 5a, 102 V 165; AHI 2001 S. 228 Erw. 2b; Urteil S. vom 17. Februar 2003 [I 667/01] Erw. 3, je mit Hinweisen). Nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz sind keine besonderen Umstände ausgewiesen, welche das vom Beschwerdeführer geäusserte Misstrauen in die Unparteilichkeit des Dr. med. C.________ als objektiv begründet erscheinen lassen; auch wenn der Unmut des Versicherten über die pauschale Äusserung des Arztes betreffend Rentenbegehrlichkeit von Gastarbeitern "vor allem aus der Türkei" als berechtigt erscheint, genügt dies allein nicht, die Zuverlässigkeit der einlässlichen Expertise konkret in Zweifel zu ziehen (vgl. auch BGE 122 V 161 f. Erw. 1c; AHI 2001 S. 114 f. Erw. 3b). Damit erübrigen sich zusätzliche Abklärungen zur verbleibenden Arbeitsfähigkeit.