Citation: 7B_1450/2024 E. 3

Die Beschwerde ist teilweise gutzuheissen. Dispositiv-Ziffer 6 des angefochtenen Entscheids ist aufzuheben, soweit sie anordnet, dass die Sicherheitsleistung von Fr. 15'000.-- zur Anrechnung an die Verfahrenskosten eingezogen und verwertet wird. Die Sache ist zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Soweit in der Beschwerde die Auszahlung der Sicherheitsleistung an die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht beantragt wird, ist sie abzuweisen (vgl. Art. 107 Abs. 2 BGG). Die Beschwerdeführerin hat hinsichtlich der Kosten- und Entschädigungsfolgen als vollständig obsiegend zu gelten (vgl. etwa Urteil 7B_1035/2024 vom 19. November 2024 E. 4.2 mit Hinweisen). Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Gerichtskosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 und 4 BGG). Der Kanton Thurgau hat der Beschwerdeführer die durch den Rechtsstreit verursachten notwendigen Kosten zu ersetzen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Da die Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege ersucht, ist die Entschädigung praxisgemäss ihrer Rechtsvertreterin zuzusprechen. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird damit gegenstandslos.