Citation: 7B_296/2023 E. 2

Die Vorinstanz begründet ihr Nichteintreten auf das Revisionsgesuch im Wesentlichen wie folgt: Innert angesetzter Frist habe der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin 1 keine Vollmacht eingereicht. Der Beschwerdeführer 2 habe am Rechtsmittelverfahren vor der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichtes nicht als Partei teilgenommen, weshalb er vom Beschluss der Beschwerdekammer nicht beschwert sei und im Revisionsverfahren vor der Berufungskammer kein Rechtsschutzinteresse habe. Zudem hätten die anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer (auch innert angesetzter Nachfrist) keine Revisionsgründe im Sinne von Art. 410 Abs. 1 StPO substanziiert. Selbst in ihren nachträglichen Eingaben hätten sie stattdessen "wirre, inhaltlich und sprachlich kaum verständliche Ausführungen zur 'Berufung' bzw. zum 'Berufungsantrag' gemacht". Die Beschwerdeführer rügen eine unrichtige Anwendung von Art. 410 Abs. 1 StPO sowie eine Verletzung ihres "Rechts auf Rechtsgehör". "Die Berufung" (recte gemeint: Revision) "bei der Berufungskammer des Bundesstrafgerichtes nach Art. 410 ff. StPO" sei "zulässig gegen Urteile der Beschwerdekammer, mit denen das Verfahren ganz oder teilweise abgeschlossen worden ist". Das Nichteintreten auf das Revisionsbegehren sei bundesrechtswidrig.