Citation: I 531/00 30.07.2002 E. 2.2

Mit Blick auf die umfassend begründeten, in Kenntnis der Anamnese abgegebenen, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtenden und auf sorgfältigen eigenen Untersuchungen beruhenden Schlussfolgerungen des Dr. med. I.________ vom 28. April 1999 (zur Beweiswürdigung ärztlicher Berichte und Gutachten: BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis; vgl. auch BGE 125 V 353 Erw. 3b/ee mit Hinweis) lässt sich nicht beanstanden, dass IV-Stelle und Vorinstanz das Leistungsbegehren abgewiesen haben. Entgegen der Ansicht des kantonalen Gerichts kann es allerdings auf die Behandelbarkeit (Therapierbarkeit) einer psychischen Störung (zumindest im Bereich der Invalidenversicherung) nicht ankommen (BGE 127 V 298 Erw. 4c mit Hinweisen). Entscheidend ist vorliegend allein, dass der Rentenanspruch in der relevanten Zeit bis zum Verfügungserlass (21. Dezember 1999; BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) schon deshalb nicht entstehen konnte, weil die Versicherte weder mindestens zu 40 % bleibend erwerbsunfähig geworden (Art. 29 Abs. 1 lit. a IVG), noch während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunfähig gewesen ist (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG). Auf die abweichenden Angaben der behandelnden Psychiaterin vom 5. Juli 1999 und des Arbeitgebers vom 18. Oktober 1999 kann nicht abgestellt werden, weil Dr. med. I.________ in seinem Gutachten vom 28. April 1999 nachvollziehbar dargelegt hat, dass die Annahme einer Arbeitsfähigkeit von weniger als 75 % in keiner Relation zur tatsächlich vorhandenen Belastungsverminderung der Versicherten stehen würde. Dazu kommt, dass den äusserst knappen Aussagen der Frau Dr. med. B.________ auch im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung zur Beschwerdeführerin nicht der gleiche Beweiswert zuerkannt werden kann wie denjenigen des zur neutralen Expertise durch die Verwaltung beauftragten Arztes (vgl. BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc). Ferner beruhen die Feststellungen des Arbeitgebers zur Restarbeitsfähigkeit nicht auf medizinischem Fachwissen (BGE 125 V 261 Erw. 4, 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1).