Citation: 5A_872/2022 E. 3.3.2

3.3.2. Dieses Erfordernis widerspricht vorliegend dem Novenverbot nach Art. 326 Abs. 1 ZPO nicht, da erst der Entscheid der Erstinstanz zur Bezifferung vor der Rechtsmittelinstanz Anlass gab (Urteil 5A_753/2020 vom 15. Dezember 2020 E. 1.2.1). Dies entspricht dem Fall, dass ein Rechtsmittel gegen eine von der Vorinstanz ermessensweise festgesetzte Parteientschädigung erhoben wird. Ob die Rechtsmittelinstanz eine erst in ihrem Verfahren eingereichte Honorarnote betreffend das vorinstanzliche Verfahren berücksichtigen dürfte und inwieweit eine entsprechende Ausnahme vom Novenverbot zu begründen wäre (vgl. BGE 133 III 393 E. 3), kann vorliegend offen bleiben, da die Beschwerdeführerin ihr Rechtsbegehren nicht beziffert und im kantonalen Beschwerdeverfahren auch keine Honorarnote betreffend das erstinstanzliche Verfahren eingereicht hat.