Citation: 6B_181/2016 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdeführerin bringt vor, sie sei als Privatklägerin zur Beschwerde in Strafsachen legitimiert, nachdem sie schon am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen habe und dort mit ihren Anträgen unterlegen sei. Sie habe eine offene Forderung gegenüber der B.________ in Liquidation in der Höhe von CHF 15'000.-- aus dem gerichtlichen Vergleich vom 3. März 2015, die sie im Anschluss an den Schuldenruf beim Konkursamt Zug eingegeben habe. Ihr komme mithin hinsichtlich der zur Anzeige gebrachten Tatbestände Geschädigtenstellung zu. Mit Strafanzeige vom 6. Oktober 2015 an die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug habe sie erklärt, sich als Privatklägerin zu konstituieren. Unter diesen Voraussetzungen sei ihre Beschwerdelegitimation nach Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG ohne weiteres zu bejahen. Die Beschwerdeführerin macht sodann geltend, der gerichtliche Vergleich vom 3. März 2015 erlange für die vorliegende Strafuntersuchung deshalb Bedeutung, weil dem Beschwerdegegner 2 im Zeitpunkt des Abschlusses dieses Vergleichs klar gewesen sei, dass die B.________ den Betrag von CHF 15'000.-- nicht werde bezahlen können. Mit der Vortäuschung der Zahlungswilligkeit und Zahlungsfähigkeit der B.________, über welche wenig später der Konkurs eröffnet worden sei, habe der Beschwerdegegner 2 arglistig letztlich den Rückzug des Strafantrags wegen Widerhandlungen gegen das UWG bewirkt. Die Beschwerdeführerin macht im Weiteren geltend, sie habe nach der am 28. April 2015 erfolgten Konkurseröffnung über die B.________ Einsicht in die Konkursakten genommen. Dabei habe sich der Verdacht erhärtet, dass sich der Beschwerdegegner 2 nicht nur des Prozessbetrugs vor dem Handelsgericht des Kantons Bern schuldig, sondern auch in mehrfacher Hinsicht wegen Konkursdelikten strafbar gemacht habe.