Citation: 8C_208/2017 E. 4.2

4.2. Soweit sich die Versicherte - wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren - auf vom Gutachten der Begutachtungsstelle C.________ vom 16. Juli 2015 abweichende medizinische Berichte der behandelnden Ärzte beruft, wonach eine mittelgradige bis phasenweise schwere depressive Symptomatik bei posttraumatischer Belastungsstörung bestehe, ist mit dem kantonalen Gericht festzustellen, dass diese Einschätzungen der behandelnden Ärzte nicht gegen die Zuverlässigkeit der Expertise zu sprechen vermögen. Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, dass sowohl der natürliche als auch der adäquate Kausalzusammenhang rechtsgenüglich erstellt seien. Dabei übersieht sie, dass das kantonale Gericht bei Fehlen einer erheblichen Gesundheitsbeeinträchtigungen auf eine Adäquanzprüfung hätte verzichten können. Denn bereits zufolge der nunmehr wieder 100%igen Arbeitsfähigkeit in jeglicher Tätigkeit fallen weitere Leistungen der Unfallversicherung ab 1. Juli 2015 ausser Betracht. Selbst wenn also mit der Beschwerdeführerin der natürliche und der adäquate Kausalzusammenhang bezüglich des psychischen Leidens zu bejahen wären, würde dies nichts am Ausgang des Verfahrens ändern. Eine Dysthymie begründet nämlich grundsätzlich keinen Gesundheitsschaden im Sinne des Gesetzes (Urteile 9C_146/2015 vom 19. Januar 2016 E. 3.2; 8C_643/2015 vom 18. Dezember 2015 E. 5.2.1; 8C_806/2013 vom 6. März 2014 E. 6.2). Deshalb konnte entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin auch eine Konsistenzprüfung gemäss BGE 141 V 281 unterbleiben (vgl. Urteil 8C_643/2015 vom 18. Dezember 2015 E. 5.2.1).