Citation: 8C_722/2009 12.10.2009 E. A

J.________, geboren 1956, war Betriebsinhaber der Einzelunternehmung P.________ und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert, als ihm am 15. Februar 2006 zwei Harassen mit Bier auf die Zehen des linken Fusses fielen. Dieses Ereignis brachte er der SUVA mit Bagatellunfall-Meldung UVG vom 27. Juni 2006 zur Kenntnis, nachdem bis zu diesem Zeitpunkt keine ärztliche Behandlung erforderlich und der Versicherte nicht arbeitsunfähig war. Nach medizinischen Abklärungen, einer kreisärztlichen Untersuchung vom 10. Oktober 2007 durch Dr. med. M.________ und einer versicherungsmedizinischen Beurteilung vom 28. Februar 2008 durch Dr. med. L.________ verneinte die SUVA einen Anspruch auf Leistungen nach UVG, da die natürliche Unfallkausalität der ab Ende Juni 2006 ärztlich behandelten Beschwerden sowie der ab 1. Juni 2007 einsetzenden Arbeitsunfähigkeit von 50 % nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu bejahen sei (Verfügung vom 26. März 2008). Daran hielt die SUVA mit Einspracheentscheid vom 8. September 2008 fest.