Citation: 2C_759/2018 E. 3.2

3.2. Nach § 5 Abs. 1 der solothurnischen Einführungsverordnung vom 21. Juli 2011 zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer und zum Asylgesetz (EAuV/SO, BGS 512.153) sind - vorbehältlich bundesrechtlicher Vorschriften (§ 5 Abs. 2 EAuV) - namentlich die Bestimmungen des Gesetzes vom 15. November 1970 über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen (VRG/SO, BGS 124.11) einschlägig. Dieses sieht für Beschwerden in Verwaltungssachen jeder Art eine zehntägige Beschwerdefrist vor (§ 32 Abs. 1 VRG/SO). Auf Gesuch hin kann eine nicht eingehaltene Frist wiederhergestellt werden, wenn der Gesuchsteller oder sein Vertreter unverschuldet abgehalten worden ist, innert Frist zu handeln (§ 10bis Abs. 1 VRG/SO). Das Gesuch um Wiederherstellung ist schriftlich und begründet innert zehn Tagen seit Wegfall des Hindernisses einzureichen; innert derselben Frist muss zudem die versäumte Rechtshandlung nachgeholt werden (§ 10bis Abs. 2 VRG/SO). Die richtige Anwendung dieser Vorschriften kann durch das Bundesgericht - wie oben dargelegt (vgl. E. 2.1 hiervor) - für sich genommen nicht überprüft werden (Art. 95 BGG e contrario). Ein zulässiger Rügegrund wäre aber immerhin darin zu erblicken, dass die Vorinstanz bei der Anwendung des kantonalen Rechts Bundesrecht (Art. 95 lit. a BGG) verletzt habe. In Frage kommt namentlich eine Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV). Willkür in der Rechtsanwendung liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (vgl. BGE 142 II 369 E. 4.3 S. 380 f. mit Hinweisen).