Citation: 2C_679/2022 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht den Nichteintretensentscheid des Migrationsamts geschützt. Er habe gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG einen nachehelichen Aufenthaltsanspruch sowie einen direkt aus Art. 8 EMRK abgeleiteten Aufenthaltsanspruch. Beide Ansprüche seien nie eingehend geprüft worden, sodass das Migrationsamt auf das Wiedererwägungsgesuch hätte eintreten müssen. Indem die Vorinstanz den Nichteintretensentscheid des Migrationsamts schütze, verletze sie Bundes- und Völkerrecht.