Citation: 6B_59/2018 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführer machen im Wesentlichen geltend, der Beschwerdegegner 2 sei im Jahr 2008 zum Präsidenten des Vereins C.________ gewählt worden. Bald habe sich herausgestellt, dass der Beschwerdegegner 2 ausschliesslich wirtschaftliche Interessen verfolge. Sein Ziel sei es, das Grundstück der Schule C.________ zu übernehmen. Am 20. Januar 2011 habe der Beschwerdegegner 2 als Präsident des Vereins an einer Mitgliederversammlung eine Konsultativabstimmung zur Frage der Umwandlung des Vereins in eine Aktiengesellschaft abgehalten. Er habe vorgegeben, die Vereinsmitglieder würden automatisch "in die Rechte von Aktionären erhoben". Dem Ansinnen sei zwar mehrheitlich zugestimmt worden. Allerdings seien nur zwei Drittel der Mitglieder präsent gewesen. Der Verein sei anschliessend in eine Aktiengesellschaft umgewandelt worden. Die Umwandlung des Vereins in eine Aktiengesellschaft habe der Beschwerdegegner 2 eigenmächtig vollzogen. Sie sei nicht rechtmässig erfolgt. Denn beim "Beschluss" der Vereinsversammlung vom 20. Januar 2011 habe es sich, wie dies auch in der Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft festgehalten worden sei, lediglich um eine Absichtserklärung gehandelt. Per 1. August 2011 seien die Aktien der C.________ AG auf die Stiftung C.________ übertragen worden, ohne dass der Verein bzw. die Vereinsmitglieder jemals "in den Stand von Aktionären" versetzt worden seien. Obwohl dies so vereinbart gewesen sei, seien an keines der Vereinsmitglieder, ausser an den Beschwerdegegner 2, jemals Aktien emittiert worden. Die Aktien seien damit nicht gültig auf die Stiftung C.________ übertragen worden. Aufgrund dessen handle es sich bei der Betriebsliegenschaft samt Grundstück der Schule C.________ nach wie vor um gemeinsames Eigentum der Mitglieder des Vereins C.________ und diese könnten sich auf Art. 641 ZGB berufen. Durch das Vorgehen des Beschwerdegegners 2 seien die Vereinsmitglieder in ihren Zivilansprüchen unmittelbar verletzt worden, weshalb sie zur Beschwerde vor Vorinstanz legitimiert gewesen seien. Die Vorinstanz gehe fälschlicherweise davon aus, die Beschwerdeführer seien Aktionäre der C.________ AG und versage ihnen die Beschwerdelegitimation zu Unrecht.