Citation: H 225/99 29.02.2000 E. A

A.- B.________ war gemäss Handelsregisterauszug vom 17. Mai 1994 von April 1980 bis am 22. Februar 1993 Mit- glied des Verwaltungsrates der Firma M.________ AG (im Folgenden: Gesellschaft), wobei er intern bereits am 28. Januar 1993 ausgeschieden war. Ab Oktober 1991 kam die- se der sozialversicherungsrechtlichen Beitragszahlungs- pflicht nicht mehr ordnungsgemäss nach. Die von der Aus- gleichskasse des Kantons St. Gallen eingeleiteten Betrei- bungen (auf Pfändung der Betriebsliegenschaft samt Miet- zinseinnahmen) führten u.a. zu provisorischen Verlust- scheinen vom 22. Juli 1993, 6. Oktober 1993, 2. Dezember 1993 und 7. März 1994. Nachdem ein aussergerichtlicher Nachlassvertrag nicht zu Stande gekommen war, wurde am 20. April 1994 mangels Sanierungsaussichten über die Ge- sellschaft der Konkurs eröffnet. In diesen gab die Aus- gleichskasse eine Forderung für nicht entrichtete bundes- rechtliche Sozialversicherungsbeiträge sowie Beiträge an die kantonale Familienausgleichskasse (FAK), einschliess- lich Mahngebühren, Betreibungs- und Verwaltungskosten sowie Verzugszinsen, im Betrage von Fr. 249'167.65 ein. Vom 7. bis 19. Oktober 1994 lagen der Kollokationsplan und das Inventar auf. Mit Zirkularschreiben vom 8. November 1994 machte das Konkursamt X.________ deutlich, dass bei der Verwertung der Betriebsliegenschaft mit einem Pfandausfall zu rechnen wäre sowie dass sämtliche ungesicherten Gläubiger einen Totalverlust ihrer Forderungen zu gewärtigen hätten. Mit Verfügung vom 28. April 1995 verpflichtete die Ausgleichskasse B.________ unter solidarischer Haftbarkeit mit W.________ und E.________ zur Bezahlung von Schadenersatz im Betrage von Fr. 93'580.45 (ohne FAK- Beiträge). Dagegen erhob der Betroffene Einspruch.