Citation: 5A_468/2019 E. 4

Gegenstand des Verfahrens ist einzig die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung vor Bezirks- und Obergericht sowie die behauptete Rechtsverzögerung. Soweit sich der Beschwerdeführer in seinen zahlreichen Anträgen und seiner weitschweifigen Beschwerdebegründung zu anderen Punkten äussert (z.B. zu einem angeblichen Betreibungsverbot bei uneinbringlichen Forderungen bzw. gegenüber Sozialhilfeempfängern), ist darauf nicht einzugehen. Insbesondere ist der Beschwerdeführer darauf hinzuweisen, dass seine Beschwerde gegen das Betreibungsamt inhaltlich noch nicht beurteilt worden ist und damit namentlich die erhobenen Betreibungsgebühren nicht Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens sind. Mit den Erwägungen des Obergerichts setzt sich der Beschwerdeführer nicht zielgerichtet auseinander. Insbesondere genügt es nicht, den Gerichten Gewinninteressen zu unterstellen oder das subjektive Empfinden wiederzugeben, das Verfahren dauere angesichts der kriminellen Machenschaften der Stadtverwaltung zu lange. Weshalb die Vorinstanzen beim Beschwerdeführer hätten nachfragen müssen, aus welchem Grund er einen unentgeltlichen Vertreter verlange, erschliesst sich nicht. Ebenso wenig genügt es, auf gleich langen Spiessen gegenüber den Verfahrensbeteiligten und den Vorinstanzen zu beharren. Welche seiner Anträge nicht behandelt worden sein sollen, legt er nicht dar. Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Für diesen Fall ersucht der Beschwerdeführer darum, ihn genau anzuweisen, wie die Beschwerde zu verbessern sei, und ihm dafür genügend Zeit einzuräumen. Ansonsten sei die mangelnde Postulationsfähigkeit festzustellen und ihm ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zur Seite zu stellen. Die ungenügende Begründung der Beschwerde an das Bundesgericht stellt keinen verbesserlichen Mangel dar. Eine Rückweisung zur Verbesserung fällt ausser Betracht (BGE 134 II 244 E. 2.4.2 S. 247 f.). Es ist sodann nicht ersichtlich, dass der Beschwerdeführer unfähig zur Prozessführung wäre. Es besteht demnach kein Anlass, ihm einen Anwalt oder eine Anwältin zu bestellen (Art. 41 BGG; vgl. zur unentgeltlichen Verbeiständung unten E. 5). Auf die Beschwerde ist demnach im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten.