Citation: 8C_383/2022 E. 4.2.2

4.2.2. Das Bundesgericht hat mit BGE 148 V 174 unter anderem mit Bezugnahme auf das BASS-Gutachten entschieden, dass im heutigen Zeitpunkt kein ernsthafter sachlicher Grund für die Änderung der Rechtsprechung besteht, wonach Ausgangspunkt für die Bemessung des Invalideneinkommens anhand statistischer Werte grundsätzlich die Zentral- beziehungsweise Medianwerte der LSE darstellen. Dies gilt - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers - auch für den Bereich der Unfallversicherung (Urteile 8C_156/2022 vom 29. Juni 2022 E. 6.1; 8C_617/2021 vom 28. Juni 2022 E. 4.2.2; 8C_121/2022 vom 27. Juni 2022 E. 5.4.2; 8C_541/2021 vom 18. Mai 2022 E. 5.2.1 a.E., wo auf den Grundsatz der Einheitlichkeit des Invaliditätsbegriffs hingewiesen wird). Soweit der Beschwerdeführer gestützt auf das BASS-Gutachten einen generellen Abzug vom Zentralwert von 15 % geltend macht, ist ihm damit kein Erfolg beschieden.