Citation: 1C_413/2020 E. 6.2

6.2. Die zu frühe Entfernung des Baugespanns war bereits im vorinstanzlichen Verfahren unbestritten. Das Verwaltungsgericht erwog, die erfolgte - wenn auch in zeitlicher Hinsicht zu kurze - Profilierung sowie die aktenkundigen Planunterlagen seien genügend klar gewesen, um sich ein hinreichendes Bild über das Bauprojekt zu machen. Damit sei es den Beschwerdeführenden trotz der verfrühten Entfernung der Profile möglich gewesen, das Bauvorhaben sachgerecht anzufechten, was die detaillierten Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde belegten. Infolgedessen sei nicht ersichtlich und dies werde auch nicht dargetan, inwiefern den Beschwerdeführenden aus der mangelhaften Profilierung ein Rechtsnachteil erwachsen sei. Diese Beurteilung ist haltbar und damit jedenfalls nicht willkürlich. Eine Aufhebung des angefochtenen Entscheids zur Vornahme einer erneuten Aussteckung käme zudem einem formalistischen Leerlauf gleich (vgl. Urteile 1C_332/2019 vom 18. Dezember 2020 E. 2.3; vgl. auch BGE 133 I 201 E. 2.2). Die Vorinstanz hat damit kein Bundesrecht verletzt, wenn sie die Baubewilligung trotz der verfrühten Entfernung des Baugespanns nicht aufhob.