Citation: 6B_161/2016 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt sinngemäss eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung und eine bundesrechtswidrige Anwendung von Art. 122 i.V.m. Art. 22 StGB. Die Vorinstanz stütze sich lediglich auf Vermutungen und Behauptungen, wenn sie annehme, der Beschwerdeführer habe A.________ einen heftigen Schlag versetzt und Verletzungen mit bleibenden Schäden (billigend) in Kauf genommen. Auch dass sich die Auseinandersetzung auf einem harten Vorplatz mit einem grossen Folgerisiko bei Stürzen abgespielt habe, sei nicht erstellt. Die Vorinstanz könne sich nicht auf eine allgemeine Lebenserfahrung berufen, um fehlende Beweise hinsichtlich der Tatsituation zu ersetzen. Zudem verkenne die Vorinstanz offensichtlich den Unterschied zwischen einer einfachen und einer versuchten schweren Körperverletzung. Jede körperliche Attacke gegen einen Menschen beinhalte das Potential "grosser körperlicher Schäden". Unter unglücklichen Umständen könne sogar eine einfache Ohrfeige bei einem daraus resultierenden Sturz zu einer bleibenden körperlichen Behinderung führen. Resultiere wie vorliegend aus einem Kopfstoss eine einfache Körperverletzung, könne retrospektiv nicht ohne Weiteres auf eine versuchte schwere Körperverletzung geschlossen werden, da ansonsten eine vollendete einfache Körperverletzung oder eine Tätlichkeit nicht mehr denkbar wären.