Citation: 6B_1119/2022 E. 2.3.1

2.3.1. Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 in Zweifel zu ziehen und seine eigenen Angaben als glaubhaft darzustellen. Dies genügt zum Nachweis von Willkür nicht. Auf die rein appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil ist nicht einzugehen (oben E. 1.1.1). So ist etwa unverständlich, inwiefern es willkürlich sein soll, dass die Vorinstanz trotz teilweise abweichenden Angaben der Geschädigten von drei aktiven Beschuldigten ausgeht, wenn diese selbst sexuelle Handlungen mit der Beschwerdegegnerin 2 einräumten. Die Vorinstanz begründet auch plausibel, weshalb sie die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 unter Hinweis auf das aussagepsychologische Gutachten als erlebnisbasiert beurteilt und darauf abstellt. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was Anlass böte, die Schlüssigkeit des Gutachtens in Zweifel zu ziehen. Namentlich begründen die Expertinnen nachvollziehbar, weshalb sie keine auto- oder fremdsuggestiven Einflüsse, etwa durch die Einvernahmen der Staatsanwaltschaft, erkannten. Es schadet daher nicht, dass die Befragungen nicht von psychiatrischen Fachpersonen geführt wurden. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, dass es hierdurch zu einer Verfälschung der Aussagen gekommen wäre. Die Vorinstanz verzichtet nachvollziehbar auf eine weitere Begutachtung. Auch soweit der Beschwerdeführer vorbringt, es seien Suggestionen durch nahe Bezugspersonen möglich, zumal die Beschwerdegegnerin 2 nicht aus eigener Initiative Anzeige erstattet habe, begründet er keine erheblichen Zweifel an der Richtigkeit der Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 und keine Willkür in der vorinstanzlichen Beweiswürdigung. Die Vorinstanz verwirft auch eine mögliche Vermischung mit früherem sexuellem Missbrauch aufgrund auto- oder fremdsuggestiver Effekte schlüssig.