Citation: 1C_56/2023 E. 5.2.3

5.2.3. Die Beschwerdegegnerin hat rund zweieinhalb Jahre nach dem Brand ein erstes Baugesuch betreffend einen Ersatzbau für das abgebrannte Wohnhaus eingereicht. In der Folge passte sie das Vorhaben aufgrund des Widerstands der Beschwerdeführenden 1 an und reichte zwei weitere Baugesuche ein, wovon das dritte während der Fünfjahresfrist bewilligt wurde. Das vierte, vorliegend streitige Baugesuch wurde knapp einen Monat nach dem Rekursentscheid vom 5. Mai 2020 eingereicht, mit dem das dritte Baugesuch abgewiesen wurde. Die Beschwerdegegnerin hat damit seit dem ersten Baugesuch im Jahr 2017 ununterbrochen auf den Wiederaufbau hingewirkt und das Interesse an diesem ständig aufrechterhalten. Die Behauptung der Beschwerdeführenden, die früheren Baugesuche hätten mit dem vorliegend streitigen nichts zu tun, bleibt unsubstanziiert und ist mit Blick auf die Prozessgeschichte nicht nachvollziehbar. Es ist damit unter Willkürgesichtspunkten (vgl. E. 4.2) nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz zum Schluss gelangt, die Wiederaufbaufrist sei vorliegend eingehalten.