Citation: 4A_623/2017 E. 4.4.3

4.4.3. Wie die Beschwerdeführerin selbst ausführt, wollte sie erstinstanzlich hauptsächlich den Gesamtschaden der Gläubigergesamtheit und nicht ihren individuellen Schaden darlegen und beziffern (vgl. oben Erwägung 4.3.2). Es geht nun nicht an, primär aus den Vorbringen des Beschwerdegegners und den Erwägungen der Erstinstanz im Zusammenhang mit dem behaupteten Schaden der Gläubigergesamtheit einzelne Beträge zu nennen und daraus mittels verschiedensten Rechenoperationen einen individuellen Schaden abzuleiten. Vielmehr hätte die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht mit präzisen Aktenhinweisen zum Beweis verstellte erstinstanzliche Behauptungen und Substanziierungen ihres individuellen Gläubigerschadens zu nennen. Da die Beschwerdeführerin dem nicht nachkommt, vermag sie die Erwägung der Vorinstanz nicht zu entkräften, dass sie den individuellen Schaden nicht genügend substanziiert habe.