Citation: 8C_518/2008 12.12.2008 E. 3.1

3.1.1 Entgegen der vom Versicherten vertretenen Auffassung ist die unfallbedingte Verschlimmerung einer vorbestehenden Wirbelsäulenerkrankung nur unter bestimmten Voraussetzungen, welche hier nicht vorliegen, als richtunggebend zu betrachten. Ansonsten ist sie vorübergehender Natur (u.a. SVR 2008 UV Nr. 11 S. 34 E. 4.2.1 mit Hinweisen; Urteile 8C_614/2007 vom 10. Juli 2008 E. 4.1; 8C_452/2007 vom 10. Juni 2008 E. 2.2.2; 8C_213/2008 vom 9. Juni 2008 E. 3.4). 3.1.2 Aufgrund der medizinischen Akten ist davon auszugehen, dass der Unfall vom 14. Februar 2005 eine bereits vorgeschädigte Wirbelsäule betroffen hat. Wie sich namentlich aus dem Schreiben des Dr. med. B.________ vom 18. Oktober 2000 ergibt, litt der Versicherte bereits rund dreieinhalb Jahre vor dem versicherten Ereignis an degenerativen und funktionellen Veränderungen mit leichter Muskeldysbalance im LWS-, Becken- und Oberschenkelbereich. Der Hausarzt Dr. med. I.________, Allgemeine Medizin FMH, vermerkte in einem Überweisungsschreiben an den Krankenversicherer am 6. Juli 2005, der Verlauf der Lumbalgie und der Lumboischialgie sei schubweise zurückzuverfolgen seit Sommer 2004. Es ist demnach anzunehmen, dass der Unfall vom 14. Februar 2005, der unbestrittenermassen nicht geeignet war, eine gesunde Bandscheibe zu schädigen, zu einer vorübergehenden Verschlimmerung eines bestehenden Vorzustands führte (Beurteilung des Kreisarztes Dr. med. A.________ vom 28. Juli 2006). 3.2 Kreisarzt Dr. med. A.________ führte in seiner schlüssigen und überzeugenden Stellungnahme vom 28. Juli 2006 aus, die im Bericht des rheumatologischen Konsiliums vom 18. März 2005 beschriebene, zurückgerechnet etwa am 15. März 2005 erfolgte Schmerzexazerbation, könne mit dem Unfallereignis nicht mehr in Zusammenhang gebracht werden, da Traumafolgen im Zeitverlauf die Tendenz zur Heilung hätten, degenerative Erkrankungen hingegen die Tendenz zur Verschlechterung aufweisen würden. Spätestens anlässlich des am 18. März 2005 erfolgten rheumatologischen Konsiliums des Dr. med. M.________, Oberarzt Rheumatologie, Spital Y.________, hätten keine Unfallfolgen mehr, jedoch die für eine degenerative Bandscheibenerkrankung typischen Beschwerden vorgelegen. Dies lässt sich mit der gesamten medizinischen Aktenlage in Einklang bringen: Der Neurochirurge Dr. med. S.________ wies in seinem Bericht vom 15. März 2005 auf ein Verhebetrauma vor rund vier Wochen mit akut exazerbierender Lumboischialgie hin, welche bis zur Untersuchung am 11. März 2005 eher wieder rückläufig gewesen sei. Aufgrund der darauffolgenden Schmerzexazerbation erfolgte eine notfallmässige Hospitalisation im Spital Y.________, wobei anlässlich des rheumatologischen Konsiliums vom 18. März 2005 anamnestisch vermerkt wurde, der Versicherte habe vor ca. einem Monat ein "komisches Gefühl" im Rücken verspürt und am nächsten Morgen sei eine heftige Lumbalgie mit Ausstrahlung bis in den linken Fuss aufgetreten. Im Austrittsbericht des Spitals Y.________ vom 5. April 2005 wurde ergänzend ausgeführt, schon seit einem Jahr würden lumbale Schmerzen mit wechselnder Lokalisation und Ausprägung, jedoch ohne Immobilität bestehen. Vor vier Wochen habe der Versicherte bei der Arbeit (Kulissenbau) Schmerzen lumbal verspürt, die im Verlauf regredient gewesen seien; am nächsten Tag aber hätten diese zugenommen, mit ausstrahlenden Schmerzen vor allem am lateralen Unterschenkel links. Im Lichte dieser medizinischen Darlegungen sind SUVA und Vorinstanz daher zu Recht davon ausgegangen, dass die über den 18. März 2005 anhaltenden Beschwerden nicht mehr durch den Unfall verursacht worden sind, weshalb es beim vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden hat.