Citation: 2C_764/2017 E. 3.2

3.2. Zu prüfen bleibt, ob die Vorinstanz - wie der Beschwerdeführer geltend macht - seine persönlichen Interessen sowie die Beziehung zu seinen Kinder ungenügend geprüft und damit eine offensichtlich unrichtige Interessenabwägung vorgenommen bzw. unverhältnismässig entschieden hat. Das Verwaltungsgericht erwog hierzu, der Beschwerdeführer habe die prägenden Kinder- und Jugendjahre in Marokko verbracht, wo noch Verwandte bzw. Bekannte leben würden, die ihm - selbst wenn der Kontakt abgebrochen wäre - behilflich sein könnten, einen solchen wieder herzustellen. Unter diesen Umständen ist eine Wiedereingliederung nicht unzumutbar. Sodann hat die Vorinstanz auch die Beziehung des Beschwerdeführers zu seinen beiden Kindern gewürdigt (wonach er regelmässig mit seinem Sohn telefoniere, die Tochter aber wenig Interesse zeige und er die Kinder nicht nach Hause nehme) und mit Recht daraus geschlossen, diese Beziehung könne über Telefon und Internet aufrechterhalten werden (wobei der Beschwerdeführer die sich daraus ergebenden Einschränkungen des Kontakts angesichts des öffentlichen Interesses an der Wegweisung hinzunehmen habe). Diese Beurteilung verletzt - ebenso wenig wie die Bejahung eines Widerrufsgrundes - kein schweizerisches Recht im Sinne von Art. 95 BGG.