Citation: 8C_850/2014 E. A

A.a. A.________ meldete sich am 9. Mai 2005 wegen anhaltender Beschwerden seit einem als Personenwagenlenkerin am 30. August 2003 erlittenen Distorsionstrauma der Halswirbelsäule (HWS) bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach umfangreichen Abklärungen verneinte die IV-Stelle des Kantons Aargau einen Rentenanspruch (Verfügung vom 15. Februar 2012). Auf Beschwerde der Versicherten hin bestätigten das Versicherungsgericht des Kantons Aargau und letztinstanzlich auch das Bundesgericht die Verneinung eines Rentenanspruchs (Urteil 8C_548/2013 vom 2. Oktober 2013). A.b. Am 23. Juli 2009 meldete sich die Versicherte zum Bezug von Hilflosenentschädigung an. Nach weiteren Abklärungen und Durchführung des Vorbescheidverfahrens verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf Hilflosenentschädigung (Verfügung vom 21. Juni 2011). Zwecks nachträglicher Gewährung des rechtlichen Gehörs zu dem von der IV-Stelle eingeholten polydisziplinären Gutachten vom 6. Mai 2011 der medizinischen Gutachterstelle B.________ ersetzte die IV-Stelle ihre Verfügung vom 21. Juni 2011 durch die im Ergebnis gleichlautende neue Verfügung vom 19. September 2011. Die hiegegen gerichtete Beschwerde der Versicherten hiess das Versicherungsgericht des Kantons Aargau am 21. Februar 2012 teilweise gut und wies die Sache zur weiteren Abklärung und Neuverfügung an die IV-Stelle zurück. Es schloss in den Erwägungen, worauf das Dispositiv verwies, zwar aus, dass A.________ in den sechs alltäglichen Lebensverrichtungen in erheblicher Weise auf Dritthilfe angewiesen sei. Es erkannte jedoch den Sachverhalt mit Blick auf die Frage nach dem Ausmass des tatsächlichen Bedarfs an lebenspraktischer Begleitung als ungenügend abgeklärt. A.c. Nach einer weiteren Haushaltsabklärung vom 18. September 2013 lehnte die IV-Stelle erneut einen Anspruch auf Hilflosenentschädigung ab (Verfügung vom 3. Dezember 2013).