Citation: I 159/02 05.07.2002 E. 3

3.- Der Hinweis des Beschwerdeführers auf ICD-10 F 32.1 und die dort erwähnte Schwierigkeit des an einer solchen depressiven Störung leidenden Menschen, berufliche Aktivitäten fortzusetzen, vermag eine Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit nicht zu begründen. Nach der Rechtsprechung ist eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. Vielmehr muss in jedem Einzelfall eine Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu erfolgende Beurteilung, ob und inwiefern dem Versicherten trotz seines Leidens die Verwertung seiner Restarbeitsfähigkeit auf dem ihm nach seinen Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozialpraktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar ist (BGE 127 V 298 Erw. 4c mit Hinweisen). Die medizinische Diagnose allein, auch wenn sie mit einem Hinweis auf die Internationale Klassifikation versehen ist, lässt noch keinen Schluss auf eine Einschränkung der Erwerbsfähigkeit im konkreten Fall zu.