Citation: 1D_10/2007 30.07.2007 E. 1

Die Vormundschaftskommission der Stadt Thun erteilte X.________ Weisungen, sich bei den psychiatrischen Diensten Thun in ambulante Behandlung zu begeben, dies gestützt auf Art. 4 des am 7. Februar 2000 ergangenen kantonalbernischen Gesetzes über die fürsorgerische Freiheitsentziehung und andere Massnahmen der persönlichen Fürsorge. Den diese Massnahmen bestätigenden Entscheid des Regierungsstatthalters von Thun zog X.________ ans Obergericht des Kantons Bern weiter. In diesem Appellationsverfahren stellte X.________ das Gesuch, es sei ihm unentgeltliche Prozessführung zu gewähren. Die 2. Zivilkammer des Appellationshofes wies das Gesuch mit Entscheid vom 21. Juni 2007 ab. Dem Entscheid fügte sie die Rechtsmittelbelehrung bei, es stehe gegen ihn die "Beschwerde wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte" offen.