Citation: 6B_654/2019 E. 3.3.2

3.3.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer erachte den "Kurzbericht spurenkundliche Unfalluntersuchungen" vom 24. März 2016 und das "Gutachten spurenkundliche Unfalluntersuchung" vom 28. November 2016 für unverwertbar, da verschiedene prozessuale Bestimmungen über das Gutachten respektive die sachverständige Person (Art. 182 ff. StPO) nicht eingehalten worden seien. Sowohl der Kurzbericht als auch das Gutachten seien vom Forensischen Institut Zürich - einer Organisation der Kantonspolizei und der Stadtpolizei Zürich - erstellt worden. Dabei handle es sich um eine staatliche Institution, die regelmässig kriminalwissenschaftliche und unfalltechnische Dienstleistungen in Strafverfahren im Kanton Zürich erbringe. Das Institut beziehungsweise dessen Mitarbeiter könnten als dauernd bestellte oder amtliche Sachverständige qualifiziert werden (Art. 183 Abs. 2 StPO), für welche gewisse Ausnahmen gelten würden (vgl. BGE 141 IV 423 E. 3.3 S. 430 f.). Der Gutachtensauftrag sei an eine natürliche Person innerhalb des Forensischen Instituts gerichtet gewesen, Einwände gegen diese Person habe der Beschwerdeführer nicht erhoben. Auch sei der Auftrag in Verfügungsform ergangen (wenngleich nicht explizit als "Verfügung" bezeichnet). Der Beschwerdeführer habe kein Rechtsmittel gegen den Gutachtensauftrag erhoben und sich nie zu der Person des Sachverständigen geäussert oder (Ergänzungs-) Fragen gestellt. Vor diesem Hintergrund seien die Einwände des Beschwerdeführers unbegründet und das Gutachten verwertbar (Urteil S. 19 ff.).