Citation: 2C_584/2019 E. 3.3

3.3. Soweit der Vater überhaupt eine rechtsgenügliche Willkürrüge erhebt (vorne E. 2.4), was hier offenbleiben kann, ist diese vorinstanzliche Argumentation jedenfalls nicht verfassungsrechtlich unhaltbar und verletzt somit das Willkürverbot (Art. 9 BV; vorne E. 2.4) nicht: § 13 PromR/ZH ist offen formuliert. Aus dem Wortlaut der Bestimmung geht nicht hervor, was unter einem "besonderen Fall" zu verstehen ist. Dies ist mittels Auslegung der Bestimmung zu ergründen. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers widerspricht die Auslegung der Vorinstanz nicht dem klaren Wortlaut oder dem Sinn der Bestimmung. Es ist nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz einen besonderen Fall in ständiger Rechtsprechung namentlich beim Auftreten einer Ausnahmesituation im Bereich der persönlichen Verhältnisse einer Schülerin oder eines Schülers bejaht und zusätzlich noch einen kausalen Zusammenhang zwischen der behaupteten Ausnahmesituation und der vorübergehenden schulischen Leistungseinbusse verlangt. Diese Auslegung ist auch in der Sache nicht unhaltbar. Der besondere Fall nach § 13 PromR/ZH ist die Ausnahmeregelung, mit welcher von den allgemeinen Promotionsbestimmungen des PromR/ZH abgewichen werden kann. Eine solche gesetzliche Ausnahme muss aufgrund sachlicher Kriterien eingegrenzt werden, damit sie nicht zur Regel wird. Dies hat die Vorinstanz aufgrund vorstehender Ausführungen in verfassungsrechtlich haltbarer Art und Weise getan. Vor diesem Hintergrund ist es schliesslich auch nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz beim Sohn des Beschwerdeführers eine vorübergehende Leistungseinbusse verneint und demzufolge einen nur provisorischen Promotionsentscheid trifft.