Citation: K 144/97 16.02.2000 E. A

A.- N.________, Dr. med. , Augenarzt, führte von Januar 1990 bis Oktober 1995 eine Praxis in Appenzell. Nachdem bereits am 19. April 1991 eine Besprechung zwischen Vertretern des Kantonalverbandes Appenzellischer Krankenkassen (Kantonalverband) und N.________ betreffend von den Krankenversicherern geltend gemachten überhöhten Behandlungskosten stattgefunden hatte, meldete der Kantonalverband namens der ihm angeschlossenen Versicherer für das Jahr 1991 eine Rückforderung im Betrag von Fr. 75 445. - an, worauf die Blaue Kommission der Appenzellischen Ärztegesellschaft (BK) den Parteien eine Rückerstattung im Betrag von Fr. 24 799. 05 vorschlug. Diesem Antrag stimmten sowohl N.________ als auch die Krankenversicherer zu. Am 28. Juni 1994 reichte der Kantonalverband im Auftrag von elf ihm angeschlossenen Versicherern gegen N.________ der BK für das Jahr 1992 ein Rückforderungsbegehren über Fr. 99 980. 30 ein. Den von der BK den Parteien unterbreiteten Antrag auf Anerkennung des Rückerstattungsbegehrens im Betrag von Fr. 15 500. 50 lehnten die Krankenversicherer ab. Darauf unterbreitete die Paritätische Vertrauenskommission den Parteien einen Schlichtungsvorschlag, gemäss welchem N.________ den Krankenversicherern den Betrag von Fr. 84 226. 50 zu bezahlen hatte. Diesen Vorschlag lehnte N.________ ab.