Citation: 5A_608/2023 E. 1.2

1.2. Die Beschwerde in Zivilsachen ist ein reformatorisches Rechtsmittel (Art. 107 Abs. 2 BGG). Daher muss auch das Rechtsbegehren grundsätzlich reformatorisch gestellt werden. Die beschwerdeführende Partei darf sich praxisgemäss nicht darauf beschränken, einen rein kassatorischen Antrag zu stellen, ausser wenn das Bundesgericht ohnehin nicht rein reformatorisch entscheiden könnte (BGE 137 III 313 E. 1.3; 133 III 489 E. 3.1) oder wenn eine belastende Anordnung im Streit steht, sodass mit deren Aufhebung die Belastung beseitigt wird (Urteil 5A_1029/2020 vom 19. Mai 2021 E. 1.2 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer wehrt sich gegen den im Vergleich zur Regelung im Scheidungsverfahren eingeschränkten persönlichen Verkehr mit seinem Sohn. Das kassatorische Rechtsbegehren gegen diese ihn belastende Anordnung ist daher zulässig; die Prüfung des Feststellungsbegehrens erübrigt sich bereits angesichts des Ausgangs des Verfahrens.