Citation: 6B_335/2018 E. 2.3

2.3. Weiter scheitert die Zulassung zum Gutglaubensbeweis auch nicht daran, dass die Artikel auf private Angelegenheiten des Beschwerdeführers Bezug nehmen: Dazu macht er geltend, veröffentlichte Angaben über Ehe, Einbürgerung, Religionszugehörigkeit und frühere Verfahren bewirkten, zumal im Kontext mit dem Vorwurf unehrenhaften Verhaltens, eine Persönlichkeitsverletzung, die sich nicht mit einem überwiegenden öffentlichen Interesse rechtfertigen lasse. Sein Privat- und Familienleben stehe in keinem Zusammenhang mit den geschäftlichen Vorwürfen. Es gehe den Beschuldigten nur darum, seinen guten Ruf zu untergraben. Die Vorinstanz hat dargetan, dass dies nicht zutrifft: Die vom Beschwerdeführer gerügten Angaben zum Privat- und Familienleben selbst haben offenkundig keinen ehrverletzenden Charakter. Was schliesslich die Bezugnahme auf frühere Verfahren betrifft, so ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass es einem öffentlichen Interesse im Sinne von Art. 173 Ziff. 3 StGB entsprochen hat, die aktuellen Vorwürfe vor dem Hintergrund früherer Verfahren darzustellen.