Citation: 5F_33/2020 E. 3

Die Gesuchstellerin macht geltend, es sei eine Lüge, dass sie die Beschwerde nicht hinreichend begründet habe. Das Bundesgericht und die kantonalen Instanzen hätten Belege erhalten, aus denen hervorgehe, dass der Gesuchsgegner der Gesuchstellerin Geld schulde. Sie besteht auf Verrechnung. Damit verlangt die Gesuchstellerin im Wesentlichen bloss eine Neubeurteilung ihrer Angelegenheit. Sie übergeht zudem, dass Thema des bundesgerichtlichen Verfahrens einzig war, ob das Kantonsgericht gegen verfassungsmässige Rechte verstossen hat, indem es auf die kantonale Beschwerde nicht eingetreten war (Urteil 5D_270/2020 vom 6. November 2020 E. 3). Das Bundesgericht hat keine in den Akten liegende Belege über das angebliche Schuldeingeständnis des Gesuchsgegners übersehen (Art. 121 lit. d BGG). Vielmehr waren solche Belege für das Thema des bundesgerichtlichen Verfahrens nicht relevant. Die Gesuchstellerin macht sodann geltend, die unentgeltliche Rechtspflege sei nicht behandelt worden. Wie sich aus ihren Ausführungen ergibt, will sie damit nicht geltend machen, dass das Bundesgericht ihren Antrag nicht beurteilt habe (Art. 121 lit. c BGG). Vielmehr ist ihr bewusst, dass das Bundesgericht den Antrag abgewiesen hat. Sie ist jedoch der Auffassung, die Abweisung sei ohne Rechtsgrund und genügende Prüfung erfolgt. Damit zielt sie jedoch auf eine blosse Neubeurteilung ihres Antrags ab, was nicht Gegenstand eines Revisionsverfahrens sein kann. Dasselbe gilt, soweit sie die Auflage der Gerichtskosten nicht akzeptiert. In Bezug auf die Gerichtskosten will die Gesuchstellerin schliesslich Strafanzeige wegen Wuchers stellen. Das Bundesgericht ist zur Entgegennahme und Behandlung einer solchen Anzeige nicht zuständig. Das Revisionsgesuch ist damit abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.