Citation: 1C_69/2016 E. 1

A.________, B.________, C.________, D.________ und E.________ (Beschwerdeführer) haben am 10. Februar 2016 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheit gegen ein Urteil des Freiburger Kantonsgerichts (II. Verwaltungsgerichtshof; Vorinstanz) vom 5. Januar 2016 erhoben. Darin hatte dieses ihre Beschwerde gegen einen am 16. Oktober 2014 ergangenen Einspracheentscheid des Oberamts des Seebezirks betreffend den Bau einer Mobilfunkantenne durch F.________AG (Beschwerdegegnerin) in Jeuss abgewiesen. Die Vorinstanz hatte in ihrem Urteil ausserdem die Gerichtskosten den Beschwerdeführern auferlegt und diese dazu verpflichtet, der Beschwerdegegnerin eine Parteientschädigung zu entrichten. Die Vorinstanz hat die Abweisung der Beschwerde beantragt, die Beschwerdegegnerin deren Abweisung, soweit darauf einzutreten sei. Das Bau- und Raumplanungsamt des Kantons Freiburg sowie der Vize-Oberamtmann des Seebezirks haben auf eine Stellungnahme verzichtet. Der Gemeinderat der Stadt Murten (mit welcher die Gemeinde Jeuss per 1. Januar 2016 fusioniert hatte) hat auf die Stellungnahme der Gemeinde Jeuss vom 12. Januar 2012 verwiesen. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat in seiner Vernehmlassung vom 25. Mai 2016 ausgeführt, das Bauprojekt erfülle die Anforderungen der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung vom 23. Dezember 1999(NISV; SR 814.710) nicht. Mit Eingabe vom 30. Juni 2016 zieht die Beschwerdegegnerin ihr Baugesuch zurück.