Citation: 8C_615/2023 E. 3.1.3

3.1.3. Das kantonale Gericht führte im Weiteren aus, der für die Bemessung des versicherten Verdienstes massgebende Grundfall habe sich gemäss den medizinschen Akten im Jahr 1991 ereignet. Dieser sei für die posttraumatische Gonarthrose ursächlich und schliesslich als Spätfolge rentenauslösend gewesen. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers habe die Beschwerdegegnerin bereits in ihrem Einspracheentscheid vom 22. April 2013 zu Recht auf den versicherten Verdienst des Jahres vor dem Unfall vom 9. Februar 1991 abgestellt. Insoweit sei der Einwand des Beschwerdeführers, er sei ab Mitte Juli 1991 bis zum Unfall vom 25. August 2010 stets voll arbeitsfähig gewesen, unbehelflich. Der Höchstbetrag des versicherten Verdienstes habe sich gemäss Art. 22 Abs. 1 UVV in der vom 1. Januar 1991 bis zum 31. Dezember 1999 in Kraft stehenden Fassung auf Fr. 97'200.- im Jahr belaufen (mit Hinweis auf BGE 140 V 41 E. 6.1.1). Davon habe die Beschwerdegegnerin auch im Revisionsverfahren ausgehen müssen, sei doch dieser praxisgemäss nicht revidierbar (mit Hinweis auf BGE 147 V 213 E. 3.4.2).