Citation: 4A_595/2021 E. 7.6.3

7.6.3. Die Rüge des Beschwerdeführers geht fehl. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz die Substanziierungsanforderungen überspannt hätte, indem sie von ihm verlangte, er hätte die von ihm behauptete "Beauftragung" des Beschwerdegegners zum treuhänderischen Erwerb der 34 Aktien der E.________ AG näher substanziieren müssen. Wie die Vorinstanz zu Recht ausführt, setzt das Recht auf Beweisabnahme einen hinreichend substanziierten Beweisgegenstand voraus. Der Beschwerdeführer tut nicht hinreichend dar, inwiefern im vorliegenden Fall aufgrund seiner vagen Behauptungen ein sachgerechtes Beweisverfahren darüber hätte geführt werden können, ob er den Beschwerdegegner beauftragt hat, die 34 Aktien der E.________ AG treuhänderisch für ihn zu erwerben. Wie erwähnt, dient das Beweisverfahren nicht dazu, fehlende (substanziierte) Behauptungen zu ersetzen oder zu ergänzen, sondern setzt solche vielmehr voraus. Es kann diesbezüglich auf das in E. 7.3.1 und 7.3.2 hiervor Gesagte verwiesen werden.