Citation: 6P.21/2006 03.07.2006 E. 5

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Willkürverbots. Die Gutachten, auf welche sich die Entscheide stützten, seien nicht schlüssig. Die geltend gemachten Tatsachen erschütterten deren Überzeugungskraft. Das Hauptgewicht der "geltend gemachten Tatsachen" kommt dem Privatgutachten zu. Dass dieses keine erheblichen Zweifel an der Richtigkeit des amtlichen Gutachtens zu erwecken vermochte, hat der Beschwerdeführer vergeblich anzufechten versucht (E. 3). Im Übrigen hat das Kassationsgericht die einzelnen Willkürvorwürfe des Beschwerdeführers als unbegründet abgewiesen, soweit es darauf eintrat (angefochtener Entscheid S. 10 ff. Ziff. 2.3). Mit diesen Ausführungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht detailliert auseinander. Im gleichen Zusammenhang bringt der Beschwerdeführer vor, die vom Bundesgericht festgesetzten Standards für die Abklärung des Wahrheitsgehalts von Aussagen kindlicher Zeugen, welche auch für Erwachsene gälten, seien nicht eingehalten worden. Die Rüge geht an der Sache vorbei. Denn das Gutachten wurde nicht eingeholt zur Abklärung der Frage, ob die Aussagen der Beschwerdegegnerin glaubhaft seien, sondern zur Frage, inwiefern der allgemeine Drogenkonsum den Realitätsbezug generell bzw. der konkrete Drogen- und Medikamentenkonsum der Beschwerdegegnerin ihren Realitätsbezug habe beeinflussen können.