Citation: C 265/04 19.04.2005 E. 3.2

3.2.1 Nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit absolvierte die Beschwerdeführerin während eines Jahres einen Sprachaufenthalt in Z.________. Daraufhin besuchte sie von 1964 bis 1967 eine Handelsschule und hielt sich, nachdem sie in den zwei Folgejahren als kaufmännische Angestellte gearbeitet hatte, ein weiteres Jahr zwecks Erlernung der Sprache in einem College in den USA auf. Von 1970 bis zur Aufgabe ihrer letzten Stelle auf Ende April 2002 war sie mit Ausnahme einer beruflichen Pause von 1976 bis 1987 infolge Mutterschaft und Familienpflichten durchgehend - auf teilweise anspruchsvoller Direktions-, Konzern- oder Geschäftsleitungsebene - im kaufmännischen Bereich tätig. Daneben wie auch während ihrer Zeit der kontrollierten Arbeitslosigkeit bildete sie sich mittels Besuchs zahlreicher Seminare und Kurse fort bzw. weiter. 3.2.2 Wie Vorinstanz und Beschwerdegegnerin zutreffend erkannt haben, stehen der Beschwerdeführerin auf Grund ihrer Ausbildung, ihrer Weiter- und Fortbildungen sowie der langjährigen Berufserfahrung im kaufmännischen Bereich auf dem Arbeitsmarkt verschiedene Möglichkeiten offen. Trotz sich seit geraumer Zeit abzeichnender Konjunkurschwäche ist davon auszugehen, dass für die Versicherte als qualifizierter und sich stets weiter- und fortbildender Bürofachkraft mit Erfahrung nach wie vor ein Angebot an in Betracht fallenden freien Stellen vorhanden ist, deren Anforderungsprofil sie - auch ohne Absolvierung des gewünschten Abendkurses - zu erfüllen vermag. Ist die Arbeitslosigkeit mithin nicht auf ungenügende berufliche Voraussetzungen - sondern u.a. wohl auch auf die Teilinvalidität der Beschwerdeführerin - zurückzuführen, kann nicht angenommen werden, der beantragte Kurs "Personalwesen intensiv" dränge sich aus Gründen des Arbeitsmarktes auf, zumal die Versicherte es unterlässt darzulegen, weshalb sie sich, der Aktenlage zufolge, primär auf Stelleninserate aus dem Gebiet des Personalwesens ("Human Resources" [HR]) beworben hat. Zwar ist es durchaus möglich, dass sich der Besuch des Kurses - wie jede berufliche Weiterbildung (vgl. ARV 1999 Nr. 12 S. 66 Erw. 2) - positiv auf die Vermittelbarkeit auswirkt; von einer Notwendigkeit für das Finden einer neuen Stelle kann jedoch nicht gesprochen werden. Im Übrigen dürfte der anbegehrte Kurs, wie bereits im angefochtenen Entscheid sowie im Einspracheentscheid des KIGA (vom 21. Juni 2004) festgehalten wurde, der Versicherten weder gegenüber ausgebildeten Personalsachbearbeiterinnen und -bearbeitern noch in ihrer angestammten beruflichen Tätigkeit erhebliche Wettbewerbsvorteile verschaffen. Die von ihr mittlerweile absolvierte Fachausbildung bestand in während des Zeitraums vom 20. April bis 1. Juni 2004 besuchten 36 Lektionen à 45 Minuten und sollte den Teilnehmenden die strategische Bedeutung des Personalwesens als Human Resources Management, insbesondere in den Gebieten Personalrekrutierung und -selektion, Mitarbeiterführung sowie Personalmanagement, näher bringen. Der Kursbesuch wurde mit einem Attest bestätigt. Damit kann die Fachausbildung "Personalwesen intensiv" aber keinesfalls mit einem eigentlichen Lehrgang im Personalwesen (ein- bis zweisemestrige, berufsbegleitende Ausbildung zur Personalassistentin; zweisemestrige, berufsbegleitende Ausbildung zur Personalfachfrau mit eidgenössischem Fachausweis; KV-Ausbildung als Sachbearbeiterin im Personalwesen) verglichen werden, sondern stellt lediglich - wenn auch unter Vermittlung fundierter Grundkenntnisse - eine intensive Einführung dar. Die Gründe, welche die Beschwerdeführerin von einer längerdauernden Ausbildung abhalten (vgl. Gesuchsergänzung vom 22. April 2004), sind nach dem Gesagten ebenso wenig ausschlaggebend wie der Umstand, dass die Kurskosten sich auf "bescheidene" - von der Versicherten infolge ihrer beschränkten finanziellen Mittel indessen offenbar dennoch nicht tragbare - Fr. 1160.- belaufen. Vor diesem Hintergrund bedarf es der ins Auge gefassten Weiterbildung für die Bekämpfung oder Verhinderung der Arbeitslosigkeit nicht, ist doch weder deren arbeitsmarktliche Indikation gegeben, noch erscheint sie geeignet, die Vermittelbarkeit der Beschwerdeführerin erheblich zu verbessern. Die Kosten des Kurses sind daher von der Arbeitslosenversicherung nicht zu übernehmen.