Citation: 1B_191/2019 E. 1.2

1.2. Für das Beschwerderecht gilt Art. 81 Abs. 1 BGG. Danach ist zur Beschwerde in Strafsachen berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a) und ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat (lit. b). Das Interesse muss aktuell und praktisch sein. Das Bundesgericht verzichtet ausnahmsweise auf ein derartiges Interesse, wenn sich die aufgeworfenen Fragen unter gleichen oder ähnlichen Umständen jederzeit wieder stellen können, eine rechtzeitige Überprüfung im Einzelfall kaum je möglich wäre und die Beantwortung wegen deren grundsätzlicher Bedeutung im öffentlichen Interesse liegt (vgl. BGE 140 IV 74 E. 1.3 S. 77 f.; Urteil 6B_729/2018 vom 26. September 2018 E. 1.2; jeweils mit Hinweisen). Mit dem Urteil 6B_149/2019 vom 11. Dezember 2019 hat das Bundesgericht das Berufungsurteil der Vorinstanz vom 15. Oktober 2018 bestätigt, womit dieses nunmehr in seiner Gesamtheit rechtskräftig ist. Damit stellt sich die Frage nicht mehr, ob die Vorinstanz für die Beurteilung des Herausgabebegehrens des Beschwerdeführers zuständig ist und auf dieses eintreten muss, obschon gegen ihr Berufungsurteil ein Beschwerdeverfahren am Bundesgericht hängig ist. Ebenso wenig ist die Frage zu klären - die der Beschwerdeführer wegen der materiellen Eventualbegründung im angefochtenen Entscheid ebenfalls zum Gegenstand des vorliegenden Verfahrens machen durfte (vgl. BGE 144 II 184 E. 1.1 S. 186 f.) -, ob sie noch während des hängigen Beschwerdeverfahrens die fraglichen beschlagnahmten Datenträger herauszugeben bzw. solches zu veranlassen hat und ihre Unterlassung, dies zu tun, bundesrechtswidrig, insbesondere willkürlich ist. Nach dem Abschluss des Beschwerdeverfahrens und dem Eintritt der Rechtskraft des gesamten Berufungsurteils sind diese Fragen vielmehr obsolet und ist unbestritten, dass die betreffenden Datenträger dem Beschwerdeführer auszuhändigen sind. Gemäss ihrer Stellungnahme vom 3. Februar 2020 hat die Vorinstanz die Dispositivziffern 1 und 4.2 des Berufungsurteils der Luzerner Polizei zum Vollzug mitgeteilt, welche diesen vorbereite. Damit hat der vorliegende Rechtsstreit seinen Gegenstand verloren. Er ist daher vom Instruktionsrichter als Einzelrichter als gegenstandslos abzuschreiben (Art. 32 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdeführer macht geltend, das Bundesgericht müsse die Beschwerde trotzdem behandeln, da die erwähnten Voraussetzungen für einen ausnahmsweisen Verzicht auf ein aktuelles und praktisches Interesse erfüllt seien. Entgegen seinem Vorbringen ist jedoch nicht ersichtlich, dass eine rechtzeitige Überprüfung der strittigen Fragen im Einzelfall kaum je möglich wäre. Ungeachtet seiner weiteren Ausführungen im vorliegenden Zusammenhang rechtfertigt es sich deshalb nicht, die Beschwerde ausnahmsweise trotz des dahingefallenen Rechtsschutzinteresses zu behandeln.