Citation: 5A_480/2018 E. 3

Die Beschwerdeführerin stellt keine Anträge und auch der Beschwerdebegründung lässt sich nicht entnehmen, was sie vor Bundesgericht anstrebt. Im Wesentlichen stört sie sich daran, dass das Obergericht Zweifel an ihrer Fähigkeit hatte, ihre Sache selbst zu führen (Art. 69 Abs. 1 ZPO). Das Obergericht hat jedoch davon abgesehen, ihr eine Vertretung zu bestellen, da ihr Standpunkt keine realistische Erfolgschance habe. Auf die Erfolgschancen ihrer Klage geht sie nicht ein. Es ist auch gar nicht ersichtlich, wie sich die Beschwerdeführerin nunmehr zu ihrer Persönlichkeitsklage gegen die Beschwerdegegnerinnen stellt. Sie führt diesbezüglich einzig aus, nachdem die Justizbehörden sie durch den Dreck gezogen hätten, wäre es ihr Schande und Schmach, wenn sie die D.________-Filiale U.________ je wieder betreten würde, solange (unter anderem) die Beschwerdegegnerinnen dort angestellt seien. Was die Ausführungen des Obergerichts zu Art. 69 Abs. 1 ZPO betrifft, so genügt es nicht, das angefochtene Urteil als verleumderisch und rufmörderisch zu bezeichnen, den Richtern und Richterinnen des Obergerichts "ein Durcheinander in ihrem oberen Stübchen" vorzuwerfen und ihnen die Verdrehung der Wahrheit (insbesondere im Zusammenhang mit der Wiedergabe von Aussagen der Beschwerdeführerin) vorzuwerfen. Sie stört sich namentlich daran, dass das Obergericht von "idées fixes" gesprochen hat, was sie als menschenverachtend bezeichnet. Das Obergericht hat dies im Zusammenhang damit getan, dass sie sich immer und überall darauf versteife, Jahrzehnte zurückliegende Todesfälle seien Morde, und sie die Geltung des mosaischen Gesetzes in der Schweiz durchsetzen wolle, weshalb es ihr wohl nicht gelinge, eine andere konkret anstehende Sache (d.h. vorliegend den Persönlichkeitsprozess) zu behandeln. Abgesehen davon, dass blosse Erwägungen, die keine konkreten Rechtsfolgen nach sich ziehen, nicht deshalb angefochten werden können, weil sich eine Partei durch sie betroffen fühlt, legt sie auch gar nicht dar, inwiefern es unzutreffend sein sollte, dass sie immer wieder auf die genannten Themen zurückkommt, zumal sie auch vor Bundesgericht erneut auf die angeblichen Morde eingeht. Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).