Citation: 1C_510/2016 E. 2.6

2.6. In Anbetracht all dessen bestanden erhebliche Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer seit Längerem regelmässig Cannabis konsumierte und damit entgegen seinen Angaben gegenüber der Gutachterin nicht aufgehört hatte. Wenn das Strassenverkehrsamt unter diesen Umständen den Führerausweis mit der Auflage verbunden hat, der Beschwerdeführer habe bis zum 30. September 2016 beim Hausarzt eine Urinprobe abzugeben und deren Ergebnis dem Amt bis zum 31. Oktober 2016 mitzuteilen, ist das nicht zu beanstanden. Die Auflage war geeignet, Aufschluss über die Fahreignung zu geben. Eine mildere Massnahme dafür stand nicht zur Verfügung. Die Auflage stellte für den Beschwerdeführer sodann einen leichten Eingriff dar. Sie diente der Verkehrssicherheit und damit dem Schutz von Leib und Leben der anderen Verkehrsteilnehmer. Dabei handelt es sich um ein hochrangiges Rechtsgut. Die Auflage war dem Beschwerdeführer deshalb zumutbar. Damit war sie verhältnismässig und im Lichte der dargelegten Rechtsprechung zulässig. Die Erwägungen der Vorinstanz verletzen kein Bundesrecht. Darauf kann, was die Einzelheiten betrifft, verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).