Citation: I 658/99 29.05.2000 E. 2

2.- Es ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin ihren bisherigen Beruf als Spinnereimitarbeiterin aus ge- sundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann. Die Vorin- stanz hat in einlässlicher Würdigung der medizinischen Un- terlagen, insbesondere des Gutachtens der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) am Spital X.________ vom 27. Februar 1997, festgestellt, dass die Versicherte hinge- gen in einer rückenadaptierten Verweisungstätigkeit, die vorwiegend im Sitzen durchgeführt wird, aber gelegentliches Stehen oder Umhergehen erlaubt, zu 60 % arbeitsfähig ist. Was gegen die überzeugende Begründung vorgebracht wird, ist unbehelflich. Soweit sich die Beschwerdeführerin auf den Bericht des prakt. Arztes B.________ vom 6. Mai 1997 stützt, ist zu bemerken, dass sich dieser in erster Linie zu den hier nicht interessierenden Einschränkungen im Haushalt äussert. Die vom MEDAS-Gutachten erheblich abweichende Stellungnahme des Hausarztes zur zumutbaren Arbeitsfähigkeit wird hingegen nicht begründet und ist daher nicht geeignet, Zweifel an der schlüssigen Expertise aufkommen zu lassen. Soweit sie sich auf den letztinstanzlich aufgelegten Bericht der Rehaklinik Y.________ vom 8. Dezember 1998 beruft, ist zunächst festzustellen, dass dieser zur zumut- baren Arbeitsfähigkeit keine Angaben enthält. Weiter beur- teilt das Sozialversicherungsgericht nach ständiger Recht- sprechung die Gesetzmässigkeit der angefochtenen Verfügun- gen in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des Verfügungserlasses gegeben war (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verän- dert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hin- weis). Der genannte Bericht gibt allein den Zustand im Herbst 1998 wieder und lässt insbesondere keine Rückschlüs- se auf die im Verfügungszeitpunkt (21. November 1997) herr- schende Situation zu. Er ist damit nicht geeignet, die Be- urteilung im massgebenden Zeitpunkt zu beeinflussen. Ohne dass es weiterer Abklärungen bedürfte, ist fest- zustellen, dass der Beschwerdeführerin die Ausübung einer leidensangepassten Tätigkeit zu 60 % möglich und zumutbar ist.