Citation: 4A_568/2016 E. 3.3.2

3.3.2. In Bezug auf die geltend gemachte Schadenersatzforderung macht die Beschwerdeführerin geltend, aufgrund der Tatsache, dass die Beklagte sich auf die Excel-Liste mit den abhanden gekommenen Wertgegenständen habe beziehen können, lasse sich mit der Substanziierungslast keine Aussichtslosigkeit des Rechtsbegehrens im Berufungsverfahren begründen. Vielmehr hätte die Vorinstanz beachten sollen, dass die Beklagte, selbst wenn das Mietverhältnis Ende Februar 2014 beendet gewesen wäre, eine Aufbewahrungspflicht gehabt habe. Hinzu komme, dass weil die Beklagte ihre Wertgegenstände eigenhändig geräumt habe, sie gar keinen Zugang mehr gehabt habe zu Quittungen und sonstigen Belegen, weshalb sie ihre Liste nicht näher habe substanziieren können. Mit diesen Vorbringen geht die Beschwerdeführerin an der Sache vorbei. Die Vorinstanz hielt das Schadenersatzbegehren für aussichtslos, weil die Beschwerdeführerin im vorinstanzlichen Verfahren neue Tatsachen vorgebracht habe, welche aufgrund von Art. 317 Abs. 1 ZPO unzulässig seien. Die Beschwerdeführerin setzt sich damit mit keinem Wort auseinander. Sie legt weder dar, dass es sich bei ihren Vorbringen in ihrer Berufungsschrift nicht um neue Tatsachen handeln würde, noch, dass die Voraussetzungen für das Vorbringen neuer Tatsachen gemäss Art. 317 Abs. 1 lit. b ZPO erfüllt gewesen wären. Ebenso wenig legt die Beschwerdeführerin dar, dass der nicht aussichtslose Teil ihres Begehrens höher zu werten gewesen wäre, weshalb ihr Schadenersatzbegehren entgegen der Ansicht der Vorinstanz als überwiegend erfolgreich hätte angesehen werden müssen. Eine Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid findet nicht statt, weshalb die Rüge unbegründet ist.