Citation: 4A_55/2014 E. A

A.a. Mit Transportvertrag vom 23. Dezember 1999/13. Januar 2000 beauftragte die C.________ AG die A.________ AG (Beklagte, Beschwerdeführerin) als Leader-Transporteur mit der Sammlung von Milch ab Höfen, Sammelplätzen und Sammelstellen sowie deren Transport zu den Abnehmern. Im Rahmen dieses Vertrages verpflichtete sich die A.________ AG, für einen Teil der zugewiesenen Sammeltouren die Kollektivgesellschaft B.________ (Klägerin, Beschwerdegegnerin) als Transporteur einzusetzen. In der Folge schlossen die A.________ AG und die Kollektivgesellschaft B.________ gestützt auf diese Vereinbarung einen eigenständigen (mündlichen) Transportvertrag ab. A.b. Am 22. September 2002 wurde der C.________ AG die Nachlassstundung gewährt. Forderungen aus Transportleistungen und Milch- und Rahmlieferungen, die vor diesem Zeitpunkt erbracht worden waren, galten als Forderungen im Nachlass, wurden vorläufig nicht beglichen und waren im Nachlassverfahren anzumelden. Aus diesem Anlass trafen die A.________ AG und die Kollektivgesellschaft B.________ im Rahmen einer Besprechung von September 2002 eine mündliche Vereinbarung über die zwischen ihnen noch offenen Forderungen aus der Zeit zwischen dem 1. August 2002 und dem 22. September 2002 in der Höhe von Total Fr. 68'783.90 (abzüglich Mehrwertsteuer und Nebenkosten: Fr. 61'718.--). Über den Inhalt dieser Vereinbarung sind sich die Parteien uneinig. A.c. Im Dezember 2002 erhielt die A.________ AG aufgrund einer Vereinbarung zwischen den Transportunternehmen und der Vereinigung Schweizer Milchproduzenten eine Abschlagszahlung in der Höhe von 14,57 % ihrer für den Zeitraum vom 1. August bis 22. September 2002 anerkannten Gesamtforderung gegenüber der C.________ AG von Fr. 328'376.71. Entsprechend der zwischen den Parteien abgeschlossenen mündlichen Vereinbarung überwies die A.________ AG am 14. Januar 2003 einen dieser Quote entsprechenden Betrag von Fr. 8'992.30 (14,57 % von Fr. 61'718.--) an die Kollektivgesellschaft B.________. Im Februar 2003 erhielt die A.________ AG von der C.________ AG in Nachlassliquidation eine erste Abschlagszahlung von 25 %. In der Folge überwies sie den Betrag von Fr. 17'195.-- (25 % der Gesamtforderung von Fr. 68'783.90) an die Kollektivgesellschaft B.________. Im zweiten Quartal des Jahres 2009 erfolgte eine weitere Abschlagszahlung im Umfang von 12,5 %, wobei die Überweisung des vereinbarten Anteils an die Kollektivgesellschaft B.________ vorerst unterblieb. A.d. Mit E-Mail vom 7. Juli 2009 und vom 11. August 2009 machte die Kollektivgesellschaft B.________ bei der A.________ AG einen Rechnungsausstand von Fr. 46'010.55 geltend. Da sich die Parteien in der Folge über den Bestand und die Höhe der Forderung nicht einigen konnten, leitete die Kollektivgesellschaft B.________ im Februar 2010 ein Betreibungsverfahren gegen die A.________ AG über den Betrag von Fr. 46'010.55 ein. A.e. Am 26. August 2010 überwies die A.________ AG entsprechend der erhaltenen zweiten Abschlagszahlung aus dem 2. Quartal 2009 der Kollektivgesellschaft B.________ den Betrag von Fr. 8'589.-- (12,5 % der Gesamtforderung).