Citation: I 429/05 06.03.2006 E. 1

Streitgegenstand im System der nachträglichen Verwaltungsrechtspflege ist das Rechtsverhältnis, welches - im Rahmen des durch die Verfügung bestimmten Anfechtungsgegenstandes - den auf Grund der Beschwerdebegehren effektiv angefochtenen Verfügungsgegenstand bildet. Streitgegenstand ist damit hier das mit den Beschwerden an das kantonale Verwaltungsgericht vom 8. Mai 1998 (Verfahren V 1998 65) und vom 15. März 2002 (Verfahren V 2002 23) Verlangte. Damit wurden die Verfügungen der IV-Stelle Nidwalden vom 24. April 1998 und vom 6. Februar 2002 angefochten. Nach Rückweisung der Sache durch Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 8. April 2004, I 573/03, an das kantonale Gericht war das Verfahren (nunmehr Verfahren V 2004 36) wieder auf diesem Stand. Dieser Streitgegenstand kann nicht ausgedehnt werden. Auf die Begehren, per 1. Januar 2002 die IV-Rente in Revision zu ziehen und den Anspruch auf eine halbe oder Viertelsrente zu prüfen sowie ab 1. Februar 2004 wiederum revisionsweise den Anspruch auf eine ganze IV-Rente zu bestätigen, ist damit nicht einzutreten. Der zur Begründung dieser Begehren in Ziff. III.4 der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gemachte Hinweis, das Eidgenössische Versicherungsgericht habe im Urteil I 573/03 festgestellt, die vorliegende Streitsache könne bezüglich des Rentenanspruches nur als Gesamtheit beurteilt werden, interpretiert die dort in Erw. 1 in einem anderen Kontext gemachte Aussage falsch.