Citation: 5D_99/2016 E. 2.4

2.4. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer eine sinngemäss willkürliche Anwendung von Art. 82 SchKG. Gemäss dem Wortlaut des von den Parteien unterzeichneten Vertrags vom 7. September 1997 haben sich die Parteien auf Lebenszeit verpflichtet im Falle eines Auseinandergehens ihrer Beziehung der anderen Partei ihr erweitertes Existenzminimum im Sinne des Betreibungsrechts zu gewähren, sofern es die andere Partei nicht aus eigener Kraft erwirtschaften kann und sofern dabei das eigene erweiterte Existenzminimum im Sinne des Betreibungsrechts gewahrt bleibt. Ohne in Willkür zu verfallen durfte das Obergericht diesbezüglich annehmen, dass der Vertrag mangels Nennung eines bestimmten bzw. im Zeitpunkt der Unterzeichnung bereits bestimmbaren Betrags nicht als provisorischer Rechtsöffnungstitel dienen kann (vgl. dazu BGE 139 III 297 E. 2.3.1 S. 302). Dies macht die Prüfung der gegen die vorinstanzliche Hauptbegründung erhobenen Rügen überflüssig (vgl. oben E. 2.1).