Citation: 4F_1/2021 E. B

B.a. Am 6. Mai 2011 reichten die Kläger 1-4 beim Kantonsgericht Schaffhausen Klage ein gegen die Beklagten 1-3 und die M.________ AG (damals N.________ AG, Beklagte 4) mit folgenden Anträgen: Die Beklagten 1-3 seien zu verpflichten, den Klägern 1-4 unter solidarischer Haftung eines jeden für den gesamten Betrag Fr. 1'980'348.-- zu bezahlen, zuzüglich Zinsen zu 5 % seit 31. Dezember 2007. Zudem seien die Beklagten 1-2 zu verpflichten, den Klägern 1-4 unter solidarischer Haftung eines jeden für den gesamten Betrag und unter Vorbehalt der Nachklage Fr. 236'278.-- zu bezahlen, zuzüglich Zins zu 5 % seit 31. Dezember 2007. Die Beklagte 4 sei zu verpflichten, in die Konkursmasse der D.________ AG den Betrag von Fr. 452'102.--, zuzüglich Zinsen zu 5 % seit 31. Dezember 2017, zu bezahlen, wobei diese Forderung nicht zusätzlich, sondern alternativ zu derjenigen gemäss Antrag Ziff. 1 geschuldet ist. -..]. Mit Verfügung vom 8. November 2011 stellte das Kantonsgericht fest, dass der Kläger 1 sowie die Kläger 3 und 4 ihre Forderung an die Klägerin 2 abgetreten hätten, die den Prozess als alleinige Klägerin weiterführe. Mit Urteil vom 11. Juli 2018 wies das Kantonsgericht die Klagen gegen die Beklagten 3 und 4 ab. Es verpflichtete die Beklagten 1 und 2 unter solidarischer Haftung, der Klägerin (ehemals Klägerin 2) Fr. 2'196'626.35, zuzüglich 5 % Zinsen ab 31. Dezember 2007, zu bezahlen. B.b. Mit Urteil vom 31. März 2020 hiess das Obergericht des Kantons Schaffhausen die von den Beklagten 1 und 2 eingereichte Berufung teilweise - einzig betreffend Kosten und Parteientschädigung - gut und setzte die Kosten- und Entschädigungsfolgen des erstinstanzlichen Verfahrens neu fest. Die Kosten des Berufungsverfahrens auferlegte es unter solidarischer Haftung den Beklagten 1 und 2 und verpflichtete diese, die Klägerin für das Berufungsverfahren mit Fr. 15'000.-- zu entschädigen. Es stellte fest, die Beklagten 1 und 2 hätten sämtliche Auftragsnachträge selber ausgeführt und diese seien nicht durch die Beklagte 3 bzw. durch deren Subunternehmer - die O.________ AG bzw. die indonesische P.________ - ausgeführt worden. Liege den Zahlungen der D.________ AG an die Beklagte 3 (somit) lediglich ein simuliertes Geschäft zugrunde, so sei hinsichtlich der Veranlassung dieser Zahlungen, wie auch dem damit verbundenen Verschleiern der tatsächlichen Ausführung der Auftragsnachträge durch die Beklagten 1 und 2, auf ein pflichtwidriges Handeln im Sinne von Art. 717 Abs. 1 i.V.m. Art. 754 Abs. 1 OR zu schliessen und die Klage über Fr. 1'980'348.-- hinsichtlich der Auftragsnachträge zu schützen. B.c. Die dagegen von den Beklagten 1 und 2 erhobene Beschwerde in Zivilsachen wies das Bundesgericht mit Urteil 4A_251/2020 vom 29. September 2020 ab, soweit es darauf eintrat. Es erwog, das Obergericht habe mit der Erstinstanz davon ausgehen können, die Beschwerdeführer hätten substanziiert angeben müssen, wer denn ausser ihnen die Verträge mit der ARGE E.________ erfüllt habe. Da sie dies unterlassen hätten und lediglich die Erfüllung durch die P.________ (von der Beklagten 3) behauptet worden sei, diese die Verträge aber unbestrittenermassen nicht erfüllt habe, sei nicht zu beanstanden, dass das Obergericht und die Erstinstanz von der Auftragsausführung durch die Beschwerdeführer selber ausgegangen seien (zit. Urteil 4A_251/2020 E. 3.7.3). Das Bundesgericht bejahte sodann mit dem Obergericht, dass der Beschwerdegegnerin als Abtretungsgläubigerin Ansprüche aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit gegen die Beschwerdeführer im Umfang von Fr. 1'980'348.-- zustünden. Die Beschwerdeführer vermochten mit ihren diesbezüglichen Rügen - namentlich mangels hinreichender Begründung und Einhaltung der Rügeanforderungen - vor Bundesgericht nicht durchzudringen (zit. Urteil 4A_251/2020 E. 4). Ebenso wenig vermochten sie mit ihren Rügen gegen die der Beschwerdegegnerin vom Obergericht zugesprochenen weiteren Beträge im Umfang von insgesamt Fr. 216'278.36 (aufgrund zu hoher Lohnzahlungen, ungerechtfertigter Bonuszahlung und Reisespesen) durchzudringen (zit. Urteil 4A_251/2020 E. 5, 6 und 7).