Citation: 4A_683/2016 E. A

A.a. Die A.________AG, Freienbach, (Pfandnehmerin, Klägerin, Beschwerdeführerin) bezweckt den Erwerb, das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Unternehmen, die unter anderem auch Investitionen in andere Gesellschaften vornehmen können. Die C.________ Holding AG, Zug, (C.________ Holding AG) ist die oberste Holdinggesellschaft der C.________ Gruppe, die sich auf den Bereich Private Equity spezialisiert hat. Die C.________ Holding AG hält verschiedene Tochtergesellschaften, darunter die C.________ AG mit Sitz in Zug sowie die D.________Ltd. mit Sitz in Jersey, britische Kanalinseln. B.________, (Drittpfandgeber, Beklagter, Beschwerdegegner) ist seit der Gründung Mitglied des Verwaltungsrats der C.________ Holding AG. A.b. Bis Ende Oktober 2007 betrug das Aktienkapital der C.________ Holding AG Fr. 111'500.--, eingeteilt in 1'115'000.-- vinkulierte Namenaktien zu Fr. 0.10. An diesem Kapital waren die Klägerin mit 310'000 Aktien (27.803 %) und der Beklagte mit 620'166 Aktien (55.620 %) beteiligt. Mit Aktienkaufvertrag ("Sale and Purchase Agreement") vom 1. Juni 2007 verkaufte die Klägerin ihre Aktien der C.________ Holding AG an die E.________ Ltd., einer Tochtergesellschaft der C.________ Holding AG. Der Kaufpreis von USD 25 Mio. war in zwei Raten von je USD 12.5 Mio. an die Klägerin zu bezahlen, und zwar bis zum 1. Dezember 2007 (erste Rate) bzw. bis zum 30. Juni 2010 (zweite Rate). Ziffer 3.2 des Kaufvertrags, zu deren Einhaltung sich auch der Drittpfandgeber verpflichtete, sah zur Dividendenausschüttung Folgendes vor: "The Purchaser and THK [B.________] shall procure on a reasonable best efforts basis (and vote accordingly) that the Company shall not declare any dividends until full payment of the Second Instalment by the Purchaser pursuant to this Sale and Purchase Agreement." Im Ergänzungsvertrag vom 30. November 2007 zum Kaufvertrag vom 1. Juni 2007 vereinbarten die Parteien unter anderem, dass die D.________Ltd. an die Stelle der ursprünglichen Käuferin E.________ trete und Letztere von ihren Verpflichtungen aus dem ursprünglichen Aktienkaufvertrag befreit werde. Zur Besicherung der zweiten Kaufpreisrate von USD 12.5 Mio. verpfändete der Beklagte mit Pfandvertrag vom 1. Juni 2007 ("Share Pledge and Pledge Holder Agreement") 310'000 Namenaktien der C.________ Holding AG zu Gunsten der Klägerin, was im Zeitpunkt der Verpfändung einem Anteil von 27.803 % am Aktienkapital der C.________ Holding AG, d.h. exakt der Anzahl der von der Klägerin verkauften Namenaktien entsprach. Ziffer 1.3 des Pfandvertrags lautet wie folgt: "The Pledgor shall refrain from entering into any legal instrument relating to, or granting any charge over, or disposing of, the Shares and from taking any other action that would jeopardize the Pledgee's rights under the Pledge, his right of enforcement of or the value of the shares." Als Pfandhalterin wurde die F.________AG, Zürich, eingesetzt. Zwischen 5. und 24. Dezember 2007 bezahlte die D.________Ltd. in mehreren Tranchen die erste Kaufpreisrate von total USD 12.5 Mio. zuzüglich Zinsen, während die Klägerin ihre Namenaktien der C.________ Holding AG an die D.________Ltd. übertrug. Zuvor war mit Statutendatum vom 31. Oktober 2007 das Aktienkapital der C.________ Holding AG neu in 11'150'000 Namenaktien eingeteilt worden. A.c. Am 10. Juli 2009 beschloss die Generalversammlung der C.________ Holding AG, das bisherige Aktienkapital von Fr. 111'500.-- um Fr. 1'115'000.-- auf Fr. 1'226'500.-- zu erhöhen und neu 111'500'000 Namenaktien mit einem Nennwert von Fr. 0.01 auszugeben. Der Ausgabebetrag wurde auf Fr. 0.01 für Aktien, deren Aktionäre an den Employee Participation Plan (EPP) gebunden sind, bzw. auf Fr. 0.10 für alle anderen Aktien festgelegt. A.d. Nach der Erhöhung des Aktienkapitals der C.________ Holding AG forderte die Klägerin den Drittpfandgeber mehrmals auf, weitere Aktien zu verpfänden, um damit den Wertanteil der verpfändeten Aktien am Kapital der C.________ Holding AG aufrechtzuerhalten. Dieser lehnte eine Anpassung des Pfands zur Besicherung der zweiten Tranche des Kaufpreises ab. Mit Schreiben vom 23. Juni 2010 teilte die D.________Ltd. der Klägerin mit, dass sie nicht in der Lage sei, die zweite Rate des Kaufpreises zu zahlen. Am 29. September 2011 wurde über die D.________Ltd. der Konkurs eröffnet.