Citation: 5A_948/2018 E. 3.2

3.2. Im vorliegenden Fall hat die Beschwerdegegnerin am 3. Juli 2014 eine Verfügung erlassen, mit welcher sie die Beschwerdeführerin und ihren Ex-Ehemann solidarisch zur Zahlung von Fr. 73'444.90 verpflichtete. Es handelt sich um eine Schadenersatzforderung gemäss Art. 52 AHVG für nicht geleistete Sozialversicherungsabgaben der inzwischen in Konkurs geratenen B.________ AG mit Sitz in U.________, für welche die beiden als einzelzeichnungsberechtigte Verwaltungsräte tätig waren. Die Verfügung wurde seitens der Beschwerdeführerin nicht angefochten und stellt unbestrittenermassen einen definitiven Rechtsöffnungstitel gemäss Art. 81 Abs. 1 SchKG dar. Die Beschwerdegegnerin liess der Beschwerdeführerin unter anderem am 29. April 2015 eine Mahnung für den ausstehenden Betrag zukommen. Auf Betreibungsbegehren der Beschwerdegegnerin stellte das Betreibungsamt Emmental-Oberaargau der Beschwerdeführerin am 30. August 2017 den Zahlungsbefehl zu, wogegen diese Rechtsvorschlag erhob. Im anschliessenden Rechtsöffnungsverfahren erhob die Beschwerdeführerin die Einrede der Verjährung. Ob die Vorinstanz die Einrede zu Recht verwerfen durfte, ist im Folgenden zu prüfen.