Citation: U 415/06 07.09.2007 E. 3

Zur Begründung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beruft sich der Beschwerdeführer auf einen neuen ärztlichen Bericht des Dr. med. K.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 8. September 2006. Daraus lässt sich entnehmen, dass der Psychiater den Versicherten seit dem 24. Oktober 2005 behandelt. In der einjährigen Therapie beobachtete der Arzt erhebliche psychische Auffälligkeiten, welche er "nicht a priori als Aggravation definieren würde"; hinter den Verhaltensauffälligkeiten vermutet er eine depressive Störung mittelschwerer bis schwerer Ausprägung. Der Patient benötige trotz zeitweiser Motivationsschwäche, die durchaus im Rahmen eines resignativ-depressiven Zustandsbildes liege, psychiatrische Begleitung. Nach Auffassung des Psychiaters ist eine Arbeitsfähigkeit kaum realisierbar. Die richterliche Überprüfungsbefugnis beschränkt sich auf den Sachverhalt, wie er sich bis zum Zeitpunkt des Einspracheentscheides vom 19. Oktober 2004 entwickelt hat (BGE 129 V 167 E. 1 S. 169). Die vom 8. September 2006 datierende Stellungnahme des Dr. med. K.________ wäre höchstens dann zu berücksichtigen, wenn sie Rückschlüsse auf eine frühere Entwicklung zuliesse. Dies ist indessen nicht der Fall. Über den Krankheitsverlauf sowie über die Arbeitsfähigkeit während des hier massgeblichen Zeitraums wird nichts ausgeführt. Damit vermag der Bericht des Dr. med. K.________ die Einschätzung der Gutachter der Medizinischen Abklärungsstelle X.________ vom 18. November 2003, auf welche SUVA und Vorinstanz bezüglich einer allfälligen Beeinträchtigung durch psychische Beschwerden abgestellt haben, nicht in Zweifel zu ziehen. Das kantonale Gericht hat nach einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Akten erkannt, dass nach übereinstimmender Auffassung der begutachtenden und behandelnden Ärzte keine invalidisierende psychische Störung vorlag. Dass seither eine Verschlechterung eingetreten sei, wird nicht geltend gemacht. Der mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobene Vorwurf, die psychiatrische Abklärung durch die Gutachter der Medizinischen Abklärungsstelle X.________ sei dem Krankheitsbild nicht gerecht geworden, ist daher nicht stichhaltig.