Citation: 2C_503/2014 E. A

A.________ (Jahrgang 1969) ist gambischer Staatsangehörigkeit. Er ersuchte im August 2000 unter falscher Identität in der Schweiz um Asyl. Nach Abweisung seines Asylgesuchs wurde er im Dezember 2001 nach Gambia ausgeschafft. Im April 2002 heiratete A.________ in Gambia die schweizerische Staatsangehörige B.________, worauf ihm eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Die Eheleute wurden im September 2008 geschieden. Im November 2008 ehelichte A.________ die Schweizerin C.________, mit der er eine Tochter (D.________, geboren 2010) hat. Während seines Aufenthalts in der Schweiz wurde A.________ mehrmals strafrechtlich verurteilt. Im Jahr 2002 wurde eine Verurteilung für Vergehen gegen das Bundesgesetz über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe vom 3. Oktober 1951 (BetmG; SR 812.121) zu 20 Tagen Gefängnis und eine Busse ausgesprochen. Wegen einfacher Körperverletzung wurde er im Jahr 2003 zu einer Gefängnisstrafe von 10 Tagen verurteilt. Im Juli 2004 wurde wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, rechtswidriger Einreise, Missbrauch fremdenpolizeilicher Ausweispapiere sowie Widerhandlungen gegen das Bundesgesetz vom 4. Oktober 1974 über den Transport im öffentlichen Verkehr (AS 1986 1974) eine Teilzusatzstrafe von 30 Tagen Gefängnis erlassen. Infolge von Freiheitsberaubung, einfacher Körperverletzung, versuchter Nötigung, Sachbeschädigung, mehrfacher Drohung und mehrfacher Beschimpfung verurteilte ihn das Obergericht des Kantons Bern am 18. Februar 2009 in zweiter Instanz rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe von fünfzehn Monaten, einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen und einer Busse. Im Jahr 2010 wurde wegen Hinderung einer Amtshandlung, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, sexueller Belästigung, Beschimpfung sowie Übertretungen des BetmG eine Freiheitsstrafe von drei Monaten und einer Busse ausgefällt. Auf Grund dieser strafrechtlichen Verurteilungen wurde A.________ im Februar 2003 und im September 2004 ausländerrechtlich verwarnt.