Citation: 8C_744/2022 E. 4.6

4.6. Soweit die Vorinstanz auf die erheblichen Inkonsistenzen verweist, die sich anlässlich der Begutachtung im ZMB gezeigt hätten und sie mit Verweis darauf den von der Abklärungsperson anerkannten Hilfebedarf bei der Bewältigung von Alltagssituationen in Frage stellte, ist auf Folgendes hinzuweisen: Die Gutachter sprachen tatsächlich von einem nicht kooperativen Verhalten bei den Untersuchungen und von Inkonsistenzen. Gemäss psychiatrischer Teilexpertise sind diese aber als Zeichen der schweren Persönlichkeitsstörung zu interpretieren. Folglich kann ein Hilfebedarf nicht wegen inkonsistenten Verhaltens des Beschwerdeführers verneint werden. Die Feststellung der Vorinstanz, die beim Beschwerdeführer vorhandenen Einschränkungen seien nicht erheblich resp. nicht krankheitsbedingt, erweist sich insoweit als offensichtlich unrichtig (vgl. E. 1 hiervor).