Citation: 9C_275/2020 E. 3.2

3.2. Was der Beschwerdeführer gegen diese für das Bundesgericht grundsätzlich verbindliche Feststellung der medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit vorbringt, vermag sie nicht als offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, ist rechtsprechungsgemäss auf ein im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholtes Gutachten abzustellen, wenn nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470). Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers stellt das Lebensalter des Experten (gemäss den Vorbringen des Versicherten war der Experte im Zeitpunkt der Begutachtung 75 Jahre alt) für sich alleine noch kein solches Indiz dar (vgl. auch Urteil 9C_555/2017 vom 22. November 2017 E. 3.6; vgl. dagegen anders in Bezug auf Überlegungen zur rechtsgleichen Behandlung Urteil 1C_295/2019 vom 16. Juli 2020 E. 5.3). Selbst wenn sich der Experte im Weiteren in der Vergangenheit als Sportarzt angepriesen haben und als Mannschaftsarzt für einen professionellen Fussballverein tätig gewesen sein sollte, so stellte dies seine fachliche Eignung zur Erstellung eines Gutachtens nicht in Frage. Entsprechend braucht nicht näher geprüft zu werden, ob die in diesem Zusammenhang vom Beschwerdeführer letztinstanzlich erstmals eingereichten Dokumente mit Blick auf Art. 99 Abs. 1 BGG als Beweismittel zulässig sind. Gleiches gilt auch, soweit er in der Beschwerde erstmals geltend macht, für die Begutachtung hätte ein Rheumatologe zugezogen werden müssen: Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern der Einbezug eines entsprechenden Facharztes zwingend erforderlich gewesen wäre, obwohl die Experten des SMAB den Beizug eines solchen offenbar nicht für notwendig hielten (vgl. zur Verantwortung der medizinischen Experten bei der Auswahl der Fachdisziplinen im Allgemeinen: BGE 139 V 349 E. 3.3 S. 352 f.; zum Verzicht auf eine rheumatologische Begutachtung bei Vorliegen einer orthopädischen im Speziellen: Urteil 9C_744/2016 vom 11. Oktober 2017 E. 2).