Citation: 8C_611/2023 E. 5

Der Beschwerdeführer rügt zunächst eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Er bringt vor, die Vorinstanz habe sich nicht mit seinem Argument auseinandergesetzt, wonach er zuerst eine Umschulung absolvieren müsse, bevor er ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen könne. Die Rüge ist unbegründet. Die Vorinstanz hielt fest, die Behauptung des Beschwerdeführers, er sei ohne Umschulung nicht in der Lage, einer adaptierten Verweistätigkeit nachzugehen, finde in den medizinischen Akten keine Stütze. Im Lichte der Schadenminderungspflicht seien ihm ausserdem sämtliche Verweistätigkeiten zumutbar, welche dem medizinischen Belastungsprofil entsprächen. Damit brachte das kantonale Gericht klar zum Ausdruck, dass dem Beschwerdeführer auch ohne vorgängige berufliche Massnahmen die Erzielung eines Einkommens gemäss statistischen Löhnen möglich ist. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör ist nicht ersichtlich (zur Begründungspflicht als Ausfluss des Anspruchs auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV vgl. BGE 145 IV 99 E. 3.1 mit Hinweisen; Urteil 8C_322/2021 vom 19. Oktober 2022 E. 2.1).