Citation: 6B_771/2021 E. 4

Soweit die Eingabe unter Anwendung des bei Laienbeschwerden praxisgemäss grosszügigen Massstabs an die formellen Anforderungen einer Beschwerde in Strafsachen den Begründungsanforderungen überhaupt genügt, erweist sie sich als unbegründet. Dass die Vorinstanz den nicht belegten Vorbringen des Beschwerdeführers nicht folgt, bedeutet entgegen dessen Ansicht nicht, dass seinen Ausführungen keine Beachtung geschenkt worden ist. Die Vorinstanz begründet ausführlich und nachvollziehbar, warum sie nicht von einem allfälligen Missverständnis hinsichtlich des Einvernahmetermins ausgeht, sondern die Einlassung der Staatsanwaltschaft als glaubhaft erachtet, die in der kantonalen Beschwerdeantwort bestreite, dass sie dem Beschwerdeführer im Rahmen des Telefongesprächs vom 8. Februar 2021 Zusicherungen gemacht habe. Die Vorinstanz erwägt insoweit, gemäss Aktenvermerk habe der Beschwerdeführer der zuständigen Staatsanwaltsassistentin am 8. Februar 2021 telefonisch mitgeteilt, sich zu weigern, an der Einvernahme eine Hygienemaske zu tragen. Daraufhin sei mit ihm vereinbart worden, dass er der Vorladung Folge leiste und persönlich bei der Staatsanwaltschaft erscheine, um das weitere Vorgehen vor Ort zu besprechen, wenn er sich weigere, bei der Einvernahme eine Hygienemaske zu tragen. Hingegen lasse sich dem Aktenvermerk nicht entnehmen, dass die Staatsanwaltschaft zugesichert habe, den Beschwerdeführer zurückzurufen, um ihm mitzuteilen, ob anstelle der Einvernahme auch ein schriftlicher Bericht eingereicht werden könne. Aufgrund der Aktenlage ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Einlassungen der Staatsanwaltschaft für glaubhaft erachtet und zum Schluss gelangt, der Einwand des Beschwerdeführers, es liege offensichtlich ein Missverständnis in Bezug auf die Verbindlichkeit der Einvernahme vor, vermöge somit dessen Fernbleiben nicht zu entschuldigen. Zusammenfassend ist weder ein Begründungsmangel oder eine unzureichende Auseinandersetzung mit den Vorbringen des Beschwerdeführers noch eine offensichtlich unrichtige Feststellung der Prozessgeschichte durch die Vorinstanz ersichtlich.