Citation: 6B_72/2015 E. A

Soweit vorliegend noch relevant, stellt das Obergericht des Kantons Aargau fest, X.________ werde in der Anklageschrift vorgeworfen, er habe sich der Urkundenfälschung schuldig gemacht, indem er nach seiner Einreise in die Schweiz vom 15. Januar 2012 am 21. Januar 2012 mit A.________ (Privatkläger) einen Arbeitsvertrag über eine Festanstellung bei einem monatlichen Bruttoverdienst von Fr. 4'600.-- abschloss. Tatsächlich sei ein Stundenlohn von Fr. 25.-- mit einem von der Arbeitslage abhängigen Beschäftigungsgrad abgemacht worden. X.________ habe nur wenige Tage gearbeitet und wenige hundert Franken verdient. Er habe mit dem Vertrag beim Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau eine ab dem 10. Januar 2012 gültige Aufenthaltsbewilligung der Kategorie B erhalten und dafür Fr. 10'000.-- an den Privatkläger gezahlt (Urteil S. 20 f.).