Citation: 5A_637/2018 E. 7.1

7.1. Weiter kritisiert der Beschwerdeführer die Berechnung der Lebenshaltungskosten der Beschwerdegegnerin, da das Kantonsgericht unter dem Titel Vorsorge einen Betrag von Fr. 300.-- eingesetzt habe. Das Kantonsgericht habe diesen Betrag nicht begründet und damit seine Begründungspflicht verletzt. Ausserdem sei die Altersvorsorge nicht Bestandteil des Kinderunterhalts, sondern ein Element des nachehelichen Unterhalts. Für den Fall, dass die Altersvorsorge in der Berechnung des Kinderunterhalts zu berücksichtigen wäre, müsste auch der Vater von E.________ in die Pflicht genommen werden, nachdem sich nicht behaupten lasse, nur die Betreuung von C.________ benachteilige die Mutter in der Altersvorsorge.