Citation: 1C_65/2023 E. 4.4

4.4. Die Beschwerdeführenden sind der Ansicht, die Vorinstanz verfalle in Willkür, weil sie bei der Beurteilung der Abweichung von der Gebäudehöhe auf die Mehrheit der Teilbaubereiche abstelle, ohne deren unterschiedlichen Flächen zu berücksichtigen. Eine Abweichung von 49 % bzw. 45 %, die noch dazu die beiden grössten Teilbaubereiche A2 bzw. B2 betreffe, welche insgesamt mehr als die Hälfte der Bauten ausmachten, stelle eine besonders krasse Abweichung von der Regelbauweise dar. Daran ändere auch nichts, dass die Gebäudehöhe in Richtung Kernzone abgestuft worden sei und im Übrigen keine (Gebäudeabstände und -länge) bzw. nur eine geringe Abweichung (Baumassenziffer) vorliege. Der angefochtene Gestaltungsplan verletze Art. 2 Abs. 1 RPG, weil er massiv von der Grundordnung abweiche.