Citation: 2C_763/2019 E. 4.2.2

4.2.2. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, er sei wie ein Ausländer der zweiten Generation zu behandeln, kann ihm nicht gefolgt werden. Anders als die betroffenen Ausländer in den von ihm zitierten Entscheiden kam er erst im Alter von 21 Jahren als erwachsener Mann in die Schweiz, verbrachte die prägenden Jahre der Kindheit und Jugend nicht hier und war bis heute nie im Besitz einer Niederlassungsbewilligung. Seine Situation ist somit nicht mit derjenigen von in der Schweiz geborenen Ausländerinnen und Ausländern vergleichbar. Die Vorinstanz hat der Dauer seines Aufenthalts in der Schweiz im Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung angemessen Rechnung getragen und das private Interesse des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz angesichts seiner teilweise mangelhaften Integration als mittelgross eingeschätzt. Die Ausführungen des Beschwerdeführers in Bezug auf seine soziale und kulturelle, berufliche und wirtschaftliche Integration sind rein appellatorisch und setzen sich inhaltlich nicht vertieft mit den Erwägungen im angefochtenen Entscheid auseinander. Sie sind nicht zu hören (Art. 42 Abs. 2 BGG; vgl. E. 1.3 hiervor).