Citation: 2C_389/2007 31.08.2007 E. 1

X.________, geboren 1985, von Weissrussland, reiste im November 2006 illegal in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch, wobei er, wie überwiegend auch in der Folge, als Y.________, geboren 1988, auftrat. Das Bundesamt für Migration entschied mit Verfügung vom 9. Januar 2007 über das Gesuch. Es erachtete die Angaben des Gesuchstellers als unglaubwürdig; es stellte fest, dass er die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle, und lehnte das Asylgesuch ab; zugleich wies es ihn aus der Schweiz weg und setzte ihm eine Ausreisefrist an, unter Androhung von Zwangsmitteln im Unterlassungsfall. Mit Nichteintretensurteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. April 2007 wurde die Verfügung rechtskräftig. Am 16. Juni 2007 nahm das Migrationsamt des Kantons Zürich X.________ in Ausschaffungshaft. Der Haftrichter des Bezirksgerichts Zürich wies am 19. Juni 2007 den Antrag des Migrationsamts vom 18. Juni 2007 auf Bestätigung der Ausschaffungshaft ab. X.________ wurde gleichentags vom Migrationsamt aufgefordert, die Schweiz unverzüglich selbständig zu verlassen, die Papierbeschaffungsbemühungen sofort aufzunehmen und diese zuhanden des Migrationsamtes zu dokumentieren. Nachdem die Behörden Weissrusslands am 26. Juni 2007 einen Laissez-Passer für X.________ ausgestellt hatten, wurde dieser am 11. Juli 2007 erneut in Ausschaffungshaft genommen (schriftliche Haftverfügung des Migrationsamtes vom 13. Juli 2007). Die auf den 13. Juli 2007 organisierte Ausschaffung scheiterte, weil der Ausländer sich weigerte, den Flug anzutreten. Nach mündlicher Verhandlung bestätigte der Haftrichter des Bezirksgerichts Zürich mit Verfügung vom 14. Juli 2007 die Anordnung der Ausschaffungshaft und die Haftdauer bis zum 10. Oktober 2007. Auf ein Haftentlassungsgesuch vom 29. Juli 2007 trat er mit Verfügung vom 3. August 2007 gestützt auf Art. 13c Abs. 4 ANAG nicht ein, weil es vor Ablauf von einem Monat seit der Haftprüfung gestellt worden war. Mit einem vom 6. August 2007 datierten (am 7. August 2007 zur Post gegebenen) Schreiben beschwert sich X.________, wiederum unter dem Namen Y.________, beim Bundesgericht über die Haft. Die Akten des Haftrichters und des Migrationsamtes sind eingeholt, von einem Schriftenwechsel ist abgesehen worden.