Citation: 1C_688/2023 E. 2.2.3

2.2.3. Die im vorinstanzlichen Verfahren massgebliche Verordnung des Kantons Zug über die Kosten im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht vom 30. August 1977 (BGS 162.12; nachfolgend: Kostenverordnung) sah in der bis 10. Oktober 2024 geltenden Fassung bezüglich der Entschädigung von Anwaltskosten folgende Regelung vor: § 8 Anspruch bei berufsmässiger Vertretung - Grundsatz 1 Hat die Partei eine berufsmässige Vertreterin oder einen berufsmässigen Vertreter, so ist ihr für das Honorar und die notwendigen Barauslagen der Vertreterin oder des Vertreters, die unmittelbar mit der Vertretung im Verfahren zusammenhängen, eine angemessene Entschädigung zuzusprechen. § 9 Anspruch bei berufsmässiger Vertretung - Bemessung des Honorars 1 Das Honorar beträgt Fr. 100.- bis Fr. 10'000.- und versteht sich inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen. 2 Es ist nach dem Zeit- und Arbeitsaufwand, der Wichtigkeit und Schwierigkeit der Sache sowie nach dem Streitwert oder den sonstigen Interessen der Parteien an der Beurteilung der Angelegenheit festzusetzen, wobei in sozialversicherungsrechtlichen Streitigkeiten der Streitwert und die sonstigen Interessen der Parteien an der Beurteilung der Sache erst in zweiter Linie zu berücksichtigen sind. 3 In ausserordentlichen Fällen setzt das Gericht das Honorar nach den Bemessungsgrundsätzen des Absatzes 2 fest, ohne an die obere Bemessungsgrenze gebunden zu sein. 4 Das Honorar der unentgeltlichen Rechtsbeiständin oder des unentgeltlichen Rechtsbeistandes wird bei patentierten Anwältinnen und Anwälten in der Regel nach einem Stundenansatz von Fr. 200.- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) berechnet.