Citation: 1C_270/2014 E. A

A.________ ist Eigentümer der Parzelle Nr. xxx in der Gemeinde Klosters-Serneus. Gemäss geltendem Zonenplan 1:2'500 der Gemeinde Klosters-Serneus vom 26. September 1999 befinden sich der nordöstliche und der mit einem Wohnhaus überbaute Teil des Grundstücks, die circa 80 % der Gesamtfläche der Parzelle umfassen, in der Wohnzone. Der restliche, südwestliche und an die Bahnstrecke der Rhätischen Bahn angrenzende Teil der Parzelle ist dem übrigen Gemeindegebiet (üG) zugewiesen. Die gesamte Parzelle Nr. xxx wird von der Gefahrenzone mit geringer Gefahr (Gefahrenzone 2) überlagert. A.________ erstellte auf seinem Grundstück ohne Bewilligung im Südwesten gegen das Schienentrasse der Rhätischen Bahn einen circa 1,5 m hohen Zaun mit Pfosten in der Höhe von 1,7 m bis 1,8 m (inkl. Stellriemen), welcher teilweise in der Bauzone und teilweise im übrigen Gemeindegebiet steht. Am 15. Oktober 2012 fand eine die Zaunanlage betreffende Besprechung zwischen der Gemeinde Klosters-Serneus und A.________ vor Ort statt, bei der A.________ aufgefordert wurde, ein Baugesuch für den Zaun einzureichen. Am 3. April 2013 wurde A.________ erneut aufgefordert, ein nachträgliches Baugesuch einzureichen. Gleichzeitig wurde ihm mitgeteilt, dass der Zaun ausserhalb der Bauzone voraussichtlich nicht bewilligt werden könne, innerhalb der Bauzone zumindest aber teilweise. Am 15. April 2013 reichte A.________ ein Baugesuch für die Zaunanlage ein, gegen welches während der Auflagefrist keine Einsprachen eingingen.