Citation: 2P.225/2000 17.04.2001 E. 3

3.- a) Der Beschwerdeführer 1 führt indessen nicht nur für den Beschwerdeführer 2 sondern auch in eigenem Namen staatsrechtliche Beschwerde. Dazu ist er insoweit berechtigt, als er durch die Kostenauflage im angefochtenen Entscheid in seiner rechtlichen Stellung berührt ist (BGE 113 Ia 94 E. 1b S. 96, mit Hinweis). Die verfassungsrechtliche Überprüfung des Kostenspruchs ist jedoch nur insofern zulässig, als dadurch nicht indirekt der Entscheid in der Hauptsache miterfasst wird. Der von der Kostenauflage Beschwerte kann daher nur rügen, der Kostenentscheid sei mit dem Prozessergebnis unvereinbar oder die kantonale Behörde habe die Kostenregelung des kantonalen Rechts willkürlich angewendet (BGE 109 Ia 90, S. 91), für weitere Rügen fehlt es ihm mangels Parteistellung im kantonalen Verfahren an der Beschwerdebefugnis (vgl. BGE 120 Ia 220 E. 2a S. 222). b) Gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die Beschwerdeschrift die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (BGE 110 Ia 1 E. 2a S. 3 f.). Auf bloss appellatorische Kritik tritt es nicht ein (BGE 107 Ia 186 E. b). Ob diese Voraussetzung bezüglich der hier zulässigen Rügen des Beschwerdeführers 1 erfüllt sind, ist zu bezweifeln. Die Frage kann indessen offen gelassen werden, da sich diese Rügen auch bei einer materiellen Überprüfung als unbegründet erweisen. c) Nach den vorangehenden Erwägungen durfte das Kassationsgericht ohne die Verfassung zu verletzen davon ausgehen, der Beschwerdeführer 1 habe für den Beschwerdeführer 2 Nichtigkeitsbeschwerde geführt bzw. die unentgeltliche Prozessführung beantragt, ohne dazu ermächtigt gewesen zu sein. Wenn es daher schloss, der Beschwerdeführer 1 habe diese Verfahren schuldhaft verursacht und ihm deshalb gestützt auf § 66 Abs. 6 ZPO deren Kosten auferlegt, ist dies weder unhaltbar bzw. willkürlich noch mit dem Prozessergebnis unvereinbar.