Citation: B 45/03 13.07.2004 E. 3

Die Organe der Eidgenössischen Invalidenversicherung qualifizierten die Anmeldung zum Leistungsbezug vom 24. Juli 1997 als verspätet im Sinne des Art. 48 Abs. 2 erster Satz IVG, d.h. sie legten den Leistungsbeginn auf den 1. Juli 1996 fest, wobei sie - implizit - den Tatbestand der unverschuldet verspäteten Anmeldung gemäss Art. 48 Abs. 2 zweiter Satz IVG verneinten (vgl. die Mitteilung der IV-Stelle an die Ausgleichskasse vom 23. Oktober 1998). Auf Grund der medizinischen Akten aus dem IV-Verfahren besteht sodann zu Recht allseits Einigkeit darüber, dass die Beschwerdeführerin an einem invalidisierenden psychischen Gesundheitsschaden mit Krankheitswert leidet. Daran ändern Differenzen diagnostischer Art unter den beteiligten Spezialärzten psychiatrischer Fachrichtung nichts: Während im Bericht der Frau Dr. med. G.________ (vom 4. Dezember 1997) eine bipolare affektive Störung (F 31.6 ICD-10) diagnostiziert wurde, spricht sich der von der Eidgenössischen Invalidenversicherung im Revisionsverfahren beauftragte Dr. med. S.________ in der Expertise vom 15. Oktober 2002 für eine rezidivierende depressive Störung (bei gegenwärtig mittelgradiger und wiederholt schweren Episoden mit psychotischen Symptomen [F 33.1 respektive F 33.3 ICD-10]) aus. Bei dieser Sachlage ist mit der Vorinstanz im berufsvorsorgerechtlichen Prozess frei zu prüfen, ob die psychisch bedingte Arbeitsunfähigkeit, die in der Folge zur Invalidität führte, in der Zeit vom 7. August 1989 bis 30. August 1993 eingetreten ist, als die Beschwerdeführerin zufolge ihres Anstellungsverhältnisses beim Verein P.________ und unter Beachtung der Nachdeckungsfrist gemäss Art. 10 Abs. 3 BVG bei der Beschwerdegegnerin vorsorgeversichert war.