Citation: 6B_693/2024 E. 2.5.4

2.5.4. Der Beschwerdeführer behauptete im Berufungsverfahren, er habe vorher nie derartige Mengen von 20 und 50 Gramm verkauft. Auch dies verwirft die Vorinstanz als Schutzbehauptung. Sie weist darauf hin, dass er die gewünschten Drogenmengen ohne Weiteres habe liefern können. Beim zweiten Scheinkauf habe er sogar problemlos auf kurzfristige Anfrage einen Tag früher als vereinbart geliefert. Daraus schliesst die Vorinstanz überzeugend, dass der Beschwerdeführer regelmässig mit vergleichbaren Mengen gehandelt haben müsse. Dies stehe denn auch in Einklang mit der Aussage gegenüber dem verdeckten Fahnder, dass er innert 24 Stunden 1 Kilogramm Kokain besorgen könne. Der Beschwerdeführer behauptete, dies habe er nur gesagt, weil er "nicht wie ein Vollidiot" habe dastehen und weil er sich habe aufspielen wollen. Dies hält die Vorinstanz zu Recht für unglaubhaft.