Citation: 7B.153/2003 17.07.2003 E. A

Am 20. November 2001 vollzog das Betreibungs- und Konkursamt X.________ in der Betreibung Nr. ... der Bank B.________ (Gläubigerin) gegen K.________ (Schuldner) die Pfändung. Anlässlich des Pfändungsvollzugs gab K.________ an, von seiner Arbeitgeberin, der K.________ AG, lediglich ein "Taschengeld" von monatlich Fr. 500.-- zu beziehen. Diese Angabe hielten sowohl das Betreibungsamt als auch die Bank B.________ für "suspekt". Dementsprechend berechnete das Betreibungsamt das Existenzminimum mit den von der Gläubigerin verlangten Zahlen (Nettolohn Fr. 3'500.--) und pfändete die den Notbedarf übersteigende Lohnquote (Lohnpfändung Gruppe Nr. ...). Die Anzeige der Lohnpfändung wurde der K.________ AG (Drittschuldnerin) als Arbeitgeberin des Schuldners mitgeteilt. Die K.________ AG leistete in der Folge keine Zahlungen an das Betreibungsamt. Nach Ablauf des Lohnpfändungsjahres wurde die K.________ AG auf die ausstehenden Lohnraten aufmerksam gemacht. Nachdem diese Mahnung erfolglos blieb, überwies das Betreibungsamt am 28. März 2003 die Lohnforderungen der Bank B.________ zur Eintreibung im Sinne von Art. 131 Abs. 2 SchKG. Auf Verlangen der K.________ AG bestätigte das Betreibungsamt die Forderungsüberweisung an die Bank B.________ am 28. April 2003 mit einer anfechtbaren Verfügung.