Citation: U 362/06 04.07.2007 E. 4

4.1 In der Bagatell-Unfallmeldung vom 13. Dezember 2005 wird das Ereignis vom 18. November 2005 als "Sportverletzung beim Fussballspiel. Verletzung der Fussbänder im Spiel. Keine Einwirkung des Gegners" beschrieben. Im Fragebogen über das Geschehen vom 25. Dezember 2005 legt der Versicherte den Vorfall wie folgt dar: "Ich war im Lauf mit dem Ball am Fuss. Dabei muss ich wohl etwas unglücklich abgestanden sein. Jedenfalls hat es in meinem rechten Fuss Symptome gegeben, wie wenn etwas zerborsten wäre." Der behandelnde Arzt, Dr. med. O.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie FMH beschreibt den Vorfall auf Grund seiner Befunde als "Verdrehen des rechten Fusses". Schliesslich lässt sich der Versicherte im vorinstanzlichen Verfahren vernehmen und legt dar, dass er während des Spiels den Ball zugespielt erhielt und mit dem Ball am Fuss einen Spurt auf das Tor ansetzte. Dabei habe er beim Tritt auf den rechten Fuss einen "Knall" verspürt und gleich gedacht, es sei etwas gerissen. Er sei sofort "zu Boden" gegangen und habe das Spielfeld kriechend verlassen. Einig sind sich die Parteien darin, dass der Versicherte keine unkoordinierte Bewegung in dem Sinne machte, dass sein Bewegungsablauf durch etwas Programmwidriges oder Sinnfälliges, wie ein Ausgleiten, ein Stolpern oder ein reflexartiges Abwehren eines Sturzes etc., gestört wurde, was zur Bejahung des für das Vorliegen eines Unfalles im Rechtssinne erforderlichen Merkmals eines ungewöhnlichen äusseren Faktors führen würde.