Citation: 2C_480/2014 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwog, der Aufenthalt in der Schweiz ab dem 16. Januar 2005 stehe in keinem Zusammenhang mit der zweiten Ehe der Beschwerdeführerin und könne daher keine Berücksichtigung finden. Auch die voreheliche Beziehung mit D.________ könne nicht berücksichtigt werden, weil die Beschwerdeführerin damals noch verheiratet gewesen sei und mit ihrem Sohn in einer eigenen Wohnung gelebt habe. Überdies könnte in jedem Fall nicht von einer sehr langen Ehe gesprochen werden, welche den weiteren Verbleib in der Schweiz erforderlich machen würde. Die Beschwerdeführerin habe nicht glaubhaft dartun können, Opfer ehelicher Gewalt geworden zu sein. Insbesondere habe sie es trotz der expliziten Aufforderung der Vorinstanz unterlassen, die Ereignisse zu schildern, welche nach ihrer Darstellung zu den ärztlich attestierten Verletzungen geführt hätten. Die Sicherheitsdirektion sei nicht gehalten gewesen, die Beschwerdeführerin oder deren Sohn persönlich zu befragen. Weitere Gründe, die einen Verbleib in der Schweiz erforderlich machen würden, würden nicht geltend gemacht und seien auch nicht ersichtlich. Insbesondere erscheine die soziale Wiedereingliederung in der Ukraine nicht gefährdet, denn die Beschwerdeführerin sei regelmässig ferienhalber dorthin gereist, besitze dort ein Haus und habe im Rahmen eines Fernstudiums einen Universitätsabschluss erworben. Es lägen somit keine wichtigen persönlichen Gründe im Sinn von Art. 50 Abs.1 lit. b AuG i.V.m. Art. 50 Abs. 2 AuG vor.