Citation: 7B_76/2024 E. 3.2

3.2. In seinem zur amtlichen Publikation bestimmten Leiturteil 7B_159+ 160/2022 vom 11. Januar 2024 (betreffend die Kommunikationsplattform ANOM), das ebenfalls den Beschwerdeführer betraf, hat das Bundesgericht entschieden, dass in Fällen wie dem vorliegenden die Art. 269 ff. StPO nicht anwendbar sind. Ebenso wenig drängt sich eine "analoge" Anwendung von Art. 274 und Art. 278 StPO oder die Annahme einer "Gesetzeslücke" auf, mit der de lege lata eine Zuständigkeit des ZMG zur Vorab-Genehmigung der Verwertbarkeit von rechtshilfeweise erlangten Aufzeichnungen begründet werden könnte. Eine offensichtliche Unverwertbarkeit, die bereits im hängigen Untersuchungsverfahren von Amtes wegen festzustellen und durchzusetzen wäre, ist hier nicht dargetan. Dem Sachgericht, das den Endentscheid zu fällen haben wird, ist diesbezüglich auch im vorliegenden Fall nicht vorzugreifen (vgl. zit. BGE 7B_159+160/2022 E. 5.2-5.8). Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt abzuweisen. Es kann offen bleiben, ob auch hier (selbst wenn die Bestimmungen Art. 269 ff. StPO analog anwendbar wären) jedenfalls kein richterlich zu genehmigender Zufallsfund im Sinne von Art. 278 Abs. 1-2 StPO vorläge (vgl. zit. BGE 7B_159+160/2022 E. 5.8).