Citation: 8C_102/2021 E. 5.2

5.2. Der besagte Bericht des Notfallzentrums des Spitals C.________ vom 18. März 2019 befindet sich bei den von der Vorinstanz beigezogenen Akten der Invalidenversicherung und wurde im angefochtenen Entscheid berücksichtigt. Die Vorinstanz stellte mit einlässlicher Begründung fest, selbst wenn beim Beschwerdeführer die zum typischen Beschwerdebild eines HWS-Schleudertraumas gehörenden Leiden vorgelegen hätten, hätte dies nicht die Anwendung der Schleudertraumapraxis zu Folge. Denn aufgrund der medizinischen Akten seien diese Beschwerden im Vergleich zur psychischen Problematik bereits unmittelbar nach dem Unfall vom 18. März 2019 ganz in den Hintergrund getreten bzw. hätten im Verlauf bis zum Beurteilungszeitpunkt nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Gegen diese nachvollziehbaren Feststellungen erhebt der Beschwerdeführer keine stichhaltigen Einwände, weshalb es damit sein Bewenden hat. Beizupflichten ist der Vorinstanz somit, dass die Frage der adäquaten Unfallkausalität der gesundheitlichen Leiden des Beschwerdeführers nach der Praxis zu den psychischen Unfallfolgen, mithin unter Ausschluss psychischer Aspekte, zu beurteilen ist (siehe BGE 140 V 356 E. 3.2 S. 358). Unter diesen Umständen kann offen blieben, ob der Beschwerdeführer - wie er geltend macht - als Folge des Unfalls vom 18. März 2019 entgegen der Auffassung des Dr. med. D.________ an einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leidet.