Citation: M 12/05 23.11.2006 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat die für die Bemessung des Integritätsschadens in der Militärversicherung massgeblichen Grundsätze im Wesentlichen zutreffend wiedergegeben und insbesondere in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung ausgeführt, dass in der Militärversicherung, anders als in der obligatorischen Unfallversicherung, die Integritätsentschädigung nicht egalitär-abstrakt, sondern individuell-konkret erfolgt (BGE 113 V 221 Erw. 4b). Dies bedeutet, dass für die Festsetzung des Schadens nicht die vergleichende medizinisch-theoretische Beurteilung des Gesundheitsschadens, sondern das Ausmass, in welchem der Versicherte in den Lebensfunktionen und der allgemeinen Lebensgestaltung eingeschränkt ist, massgebend ist (Maeschi/ Schmidhauser, Die Abgeltung von Integritätsschäden in der Militärversicherung, SZS 1997 S. 177 ff., insbesondere S. 184). Gemäss vorinstanzlichem Entscheid ist der Integritätsschaden unter Berücksichtigung der individuell-konkreten Situation mit Dauermedikation zu ermitteln. Nach einlässlicher Würdigung der gesamten Umstände und der medizinischen Akten setzte das kantonale Gericht die Integritätsschadenrente auf 5 % fest. 2.2 Der Beschwerdeführer bringt hiegegen vor, dass er ohne die Einnahme von Antiepileptika an schweren Lebensfunktionsstörungen leide. Die dauernde Medikation komme einem Hilfsmittel gleich, weshalb bei der Bemessung des Integritätsschadens vom Zustand ohne Einnahme der Medikamente ausgegangen werden müsse, so dass eine Integritätsschadenrente von mindestens 10 % angemessen sei.