Citation: 8C_369/2021 E. 6.4

6.4. Die Beschwerdeführerin arbeitete aufgrund ihrer Angaben im Lebenslauf von September 1997 bis April 2005 als Lageristin, von April bis August 2005 teilzeitlich als Küchen- und Buffethilfe, von August 2005 bis Januar 2006 wiederum als Lageristin, 2005/2006 teilzeitlich als Sicherheitsangestellte, im Juni/Juli 2006 als Raumpflegerin, von Dezember 2006 bis Mai 2010 als Betriebsmitarbeiterin Acrylglasverarbeitung und von November 2010 bis März 2012 als Mitarbeiterin Verpackerei/Produktkontrolle. Gemäss ihrer Anmeldung bei der IV-Stelle vom 22. April 2015 und ihren Angaben gegenüber den asim-Gutachtern arbeitete die Beschwerdeführerin vom 10. April 2014 bis 31. März 2015 teilzeitlich als Reinigerin. Damit verfügt sie über langjährige Berufserfahrung und Fertigkeiten in verschiedenen Arbeitsbereichen. Die Vorinstanz nahm Bezug auf den Bericht der Stiftung J.________ vom 14. Mai (richtig März) 2019, worin ausgeführt wurde, ob und wann die Beschwerdeführerin wieder im ersten Arbeitsmarkt Fuss fassen könne, könne zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden. Zudem folgte sie der Einschätzung des Dr. med. E.________, wonach ihr Arbeiten am PC bzw. administrative Tätigkeiten unzumutbar seien. Der Vorinstanz ist indessen beizupflichten, dass der massgebende ausgeglichene Arbeitsmarkt hinreichend leichte Tätigkeiten beinhaltet, die dem im asim-Gutachten vom 12. Dezember 2016 und in der Stellungnahme des Dr. med. E.________ vom 12. Juni 2019 umschriebenen Leistungsprofil Rechnung tragen (vgl. E. 3 hiervor), wie das Bereitstellen von Arbeitsgeräten, die Qualitätskontrolle oder die Warensortierung sowie das einfache Bedienen und Einrichten von Maschinen. Zu denken ist allgemein an einfache Überwachungs-, Prüf- und Kontrolltätigkeiten (vgl. Urteil 8C_462/2020 vom 27. August 2020 E. 5.1). Zu beachten ist, dass der ausgeglichene Arbeitsmarkt auch sog. Nischenarbeitsplätze umfasst, bei welchen behinderte Personen mit einem sozialen Entgegenkommen des Arbeitgebers rechnen können (Urteil 8C_783/2020 vom 17. Februar 2021 E. 7.3.2). Insgesamt kann die Beschwerdeführerin das ihr verbliebene Leistungsvermögen verwerten, wie die Vorinstanz bundesrechtskonform erkannt hat.