Citation: 6B_199/2022 E. 2.3.1

2.3.1. Die Beschwerdeführerin erklärt, die Vorinstanz habe auf ihre Aussage abgestellt, wonach die Koffer immer schwerer geworden seien. Gleichzeitig gehe die Vorinstanz bei den drei beschlagnahmten Koffern je von einer Drogenmenge von fast 4'000 Gramm aus. Nun stammten diese drei Koffer aber aus der Schlussphase ihrer Delinquenz. Da die Koffer immer schwerer geworden seien, bedeute dies, dass die Koffer in der Anfangsphase weniger gewichtig gewesen seien. Es könne somit nicht davon ausgegangen werden, dass die Koffer während des ganzen Deliktszeitraums 4'000 Gramm Kokaingemisch enthielten. Hier übersieht die Beschwerdeführerin augenscheinlich, dass die Vorinstanz zu ihren Gunsten von 2'000 Gramm Kokaingemisch pro Koffer ausgeht und nicht von 4'000 Gramm. Die Rüge zielt somit ins Leere. Damit erübrigt sich auch der ohnehin unbegründete Hinweis der Beschwerdeführerin auf das Anklageprinzip. Denn die Vorinstanz geht nicht über die Anklage hinaus.