Citation: 6B_26/2021 E. 2.4.5

2.4.5. Gleiches gilt, soweit die Vorinstanz eine Verletzung von § 6 Abs. 2 HuV/AG, wonach die mit der Aufsicht über einen Hund betraute Person mit allen Mitteln einzugreifen hat, wenn er einen Menschen oder ein Tier angreift, bejaht. Die Ursache für das vorliegend erschwerte Eingreifen nach dem begonnen Angriff hat die Beschwerdeführerin gemäss zutreffender Einschätzung der Vorinstanz durch die ungenügende Kontrolle selbst geschaffen. Es ist somit nicht offensichtlich unhaltbar, ihr das nicht sofortige Zurückziehen der Hundeleine auch unter diesem Titel zum Vorwurf zu machen und einen Verstoss gegen § 6 Abs. 2 HuV/AG anzunehmen.