Citation: U 358/06 10.07.2007 E. 2

Gemäss Rechtsprechung können nach Ablauf der Rechtsmittelfrist - ausser im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels - keine neuen Akten mehr eingebracht werden. Vorbehalten bleiben Aktenstücke, die neue erhebliche Tatsachen oder Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit. b OG darstellen und als solche eine Revision des Gerichtsurteils rechtfertigen könnten (BGE 127 V 353 ff.). Nur unter diesem beschränkten Gesichtswinkel sind die von den Parteien nachgereichten Unterlagen allenfalls zu berücksichtigen. Weder der von der Beschwerdeführerin aufgelegte Bericht noch das von der SUVA nachgereichte Gutachten erfüllen diese Voraussetzungen. Im Bericht des behandelnden Psychiaters Dr. med. A.________ vom 22. August 2006 findet sich die gleiche Diagnose wie im Austrittsbericht der Rehaklinik Y.________ vom 2. Februar 2005 und das MEDAS-Gutachten vom 22. Januar 2007 attestiert der Beschwerdeführerin in Übereinstimmung mit den Berichten der Rehaklinik Y.________ vom 2. Februar 2005 und des Spitals X.________ vom 11. November 2004 eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit seit Austritt aus der Rehaklinik. Die in den Berichten enthaltenen Tatsachen oder Beweismittel können mithin nicht als "neu" qualifiziert werden und sind daher im vorliegenden Verfahren nicht beachtlich.