Citation: 5A_783/2017 E. A

A.a. Mit Urteil vom 11. September 2008 schied das Amtsgericht Hochdorf die Ehe von A.________ (geb. 1973; Beschwerdeführerin) und B.________ (geb. 1973; Beschwerdegegner). Dabei genehmigte es eine Vereinbarung der Eheleute über die Scheidungsfolgen vom 2. Juni 2008, wonach B.________ die alleinige elterliche Sorge über den gemeinsamen Sohn C.________ (geb. 2003) erhält und A.________ ein Besuchs- und Ferienrecht eingeräumt wird. A.b. Am 24. Juli 2014 klagte A.________ beim Kantonsgericht Zug auf Änderung des Scheidungsurteils. Im Rahmen dieses Verfahrens verständigten sich die Eltern darauf, die elterliche Sorge über C.________ künftig gemeinsam auszuüben. Die Obhut über den Sohn verblieb beim Kindsvater; die Mutter erhielt erneut ein Besuchs- und Ferienrecht. Mit Entscheid vom 15. September 2014 passte das Kantonsgericht das Scheidungsurteil vom 11. September 2008 entsprechend an. A.c. Bereits im Jahr 2009 waren bei C.________ eine einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (ICD-10 F90.0), eine Bindungsstörung des Kindesalters mit Enthemmung (ICD-10 F94.2) sowie eine Entwicklungsstörung der motorischen Funktionen (ICD-10 F82.9) diagnostiziert worden. Während eines Aufenthalts in der Tagesklinik D.________ im Frühjahr 2015 stellte der behandelnde Arzt ausserdem ein Asperger-Syndrom (ICD-10 F.84.5) fest. Seit Mai 2015 besucht C.________ deswegen die Tagessonderschule "E.________" in U.________. A.d. Am 7. Juni 2016 klagte A.________ beim Kantonsgericht Zug auf Änderung des Scheidungsurteils vom 11. September 2008 sowie des Entscheids vom 15. September 2014 und beantragte, C.________ sei unter ihre Obhut zu stellen. Das Kantonsgericht wies die Klage mit Entscheid vom 3. Februar 2017 ab.