Citation: 9C_191/2017 E. 6.1

6.1. In Bezug auf die Auswirkungen des psychischen Gesundheitsschadens auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin hat die Vorinstanz erwogen, zwar habe eine leichtgradige depressive Episode aus rechtlicher Sicht grundsätzlich keine invalidisierende Wirkung. Ausserdem könne nicht ausgeschlossen werden, dass psychosoziale Gründe im Vordergrund des Beschwerdebildes stünden. Aus der psychiatrischen ABI-Expertise gehe jedoch hervor, dass (auch) die Panikstörung Einfluss habe und zusammen mit der Depression eine erhöhte Ermüdbarkeit bewirke. Dem werde mit der Einschätzung einer 30%igen Arbeitsunfähigkeit in vertretbarer Weise Rechnung getragen.