Citation: 2C_385/2024 E. 4.1.2

4.1.2. Die Vorinstanz stellte fest, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt des Einspracheentscheids nicht über die massgeblichen Unterlagen verfügt und somit auch keine Gelegenheit gehabt habe, sich im Einspracheverfahren dazu zu äussern. Da ihr die Unterlagen aber vor dem Einspracheentscheid von der Hochschule Luzern hätten zur Kenntnis gebracht werden müssen, bejahte die Vorinstanz eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Nachdem die massgeblichen Dokumente bzw. Informationen der Beschwerdeführerin vor Einreichung der Verwaltungsbeschwerde beim Bildungs- und Kulturdepartement zugestellt worden seien, sie darauf in ihrer Beschwerdeschrift Bezug genommen und auf eine Replik verzichtet habe, erachtete die Vorinstanz die Gehörsverletzung als geheilt, da die Beschwerdeführerin ihre Gehörsrechte im Verwaltungsverfahren nachträglich vollumfänglich habe wahrnehmen können. Eine Rückweisung hätte sich aus Sicht der Vorinstanz daher als formalistischer Leerlauf erwiesen (angefochtener Entscheid E. 4.4).