Citation: 6B_695/2024 E. 3.2.5

3.2.5. Die Vorinstanz erwägt weiter, der Mitbeschuldigte D.________ habe angegeben, er und der Beschwerdeführer hätten den Beschwerdegegner 2 mit der flachen Hand geohrfeigt. Die Rissquetschwunde stamme von einem Schlag des Mitbeschuldigten C.________ mit einem Rohr gegen die Stirn des Beschwerdegegners 2. Die weiteren Verletzungen des Beschwerdegegners 2 könne er sich nicht erklären. Die Vorinstanz gelangt wie die Erstinstanz zum Schluss, dass diese Aussagen zwar weniger Widersprüche und Ungereimtheiten aufwiesen als jene des Beschwerdeführers und des Mitbeschuldigten C.________. Trotzdem seien sie teilweise falsch. So habe der Beschwerdeführer den Hammer nachweislich nicht erst beim Verlassen der Wohnung in der Hand gehabt. Zudem seien die Aussagen nicht schlüssig und wenig lebensnah. Auf dem Bett des Beschwerdegegners 2 seien Bruchstücke eines Rohrs gefunden worden. Deshalb müsse als erstellt gelten, dass dieses zu Bruch gegangen sei, als der Beschwerdegegner 2 hiermit geschlagen worden sei. Den Schlag mit dem Rohr gegen die Stirn des Beschwerdegegners 2 durch den Mitbeschuldigten C.________ wolle der Mitbeschuldigte D.________ zwar gesehen haben, nicht aber, dass dabei das Rohr zu Bruch gegangen sei. Offenkundig sei er bemüht gewesen, seine Mittäter nicht über Gebühr zu belasten. Das Verletzungsbild lasse sich sodann nicht mit seinen Ausführungen in Einklang bringen, wonach der Beschwerdegegner 2 nur zwei Ohrfeigen und einen Schlag mit dem Rohr gegen die Stirn erhalten habe.