Citation: 1C_403/2022 E. 3.1

3.1. Gemäss § 238 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Zürich vom 7. September 1975 (PBG/ZH) sind Bauten, Anlagen und Umschwung für sich und in ihrem Zusammenhang mit der baulichen und landschaftlichen Umgebung im Ganzen und in ihren einzelnen Teilen so zu gestalten, dass eine befriedigende Gesamtwirkung erreicht wird (Abs. 1). Auf Objekte des Natur- und Heimatschutzes ist besondere Rücksicht zu nehmen (Abs. 2). Bei der Beurteilung der befriedigenden Gesamtwirkung im Sinne von § 238 PBG/ZH steht der kommunalen Baubehörde ein durch die Gemeindeautonomie gewährleisteter Beurteilungs- und Ermessensspielraum zu (BGE 145 I 52 E. 3.6; Urteil 1C_635/2018 vom 31. März 2020 E. 3.2)