Citation: 2C_774/2018 E. A

A.________, geboren am 2. August 1993, ist sri-lankischer Staatsangehöriger. Er stellte ein Asylgesuch, das mit Verfügung des Staatssekretariats für Migration (SEM) vom 29. November 2016 und Urteil E-32/2017 des Bundesverwaltungsgerichts vom 19. Januar 2017 abgewiesen wurde. Das SEM nahm ein zweites Asylgesuch vom 12. Juni 2017 als Mehrfachgesuch und als qualifiziertes Wiedererwägungsgesuch entgegen, wies mit Verfügung vom 11. Juli 2017 das Mehrfachgesuch ab (Dispositivziffer 5), trat auf das Wiedererwägungsgesuch nicht ein (Dispositivziffer 6), wies ihn unter Ansetzung einer Ausreisefrist und Androhung von Zwangsmassnahmen (Dispositivziffer 9) aus der Schweiz aus (Dispositivziffer 8) und beauftragte den Kanton Schaffhausen mit dem Vollzug der Wegweisung (Dispositivziffer 10). Dagegen erhob A.________ am 18. August 2017 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht und beantragte primär, die Verfügung des SEM sei wegen Verletzung fundamentaler Datenschutzbestimmungen aufzuheben und die Sache sei an die Vorinstanz zurückzuweisen. Eventuell beantragte er die Aufhebung der Verfügung des SEM aus anderen Gründen, die Feststellung der Flüchtlingseigenschaft und die Gewährung von Asyl. Mit Urteil E-4703/2017, E-4705/2017 vom 25. Oktober 2017 wies das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Es erwog, die Datenübermittlung sei nicht zu beanstanden. Ein weiteres Asylgesuch von A.________ nahm das SEM als qualifiziertes Wiedererwägungsgesuch entgegen und wies es mit Verfügung vom 15. Januar 2018 ab; eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil E-494/2018 vom 26. April 2018 ab. Mit Schreiben vom 5. Juni 2018 gelangte A.________ an das SEM und beantragte, es sei die Widerrechtlichkeit der Datenübermittlung an das sri-lankische Generalkonsulat festzustellen. Mit Verfügung vom 22. Juni 2018 stellte das SEM die Rechtskonformität der Datenübermittlung fest.