Citation: 5A_994/2023 E. 8.2.3

8.2.3. Der Beschwerdeführer vermag nicht aufzuzeigen, dass das Kantonsgericht bei der Berechnung des hypothetischen Einkommens der Beschwerdegegnerin in Willkür verfallen wäre: Unbestritten hat sich das Einkommen der Ehefrau in den Jahren vor der Trennung halbiert. Dies erklärte die Vorinstanz mit dem schlechten Geschäftsgang, den sie im Rückgang des Ertrags abgebildet sah und der bei einer Modeboutique glaubhaft sei. Auch habe die Beschwerdegegnerin sich ihren Lohn nicht auszahlen lassen, sondern ihn auf ein Kontokorrentkonto verbucht, damit die Gesellschaft liquide Mittel zur Bezahlung der übrigen Löhne habe. Der Beschwerdeführer bemerkt zwar richtig, dass der Gewinn der Gesellschaft sich nicht verändert hat. In seinen Ausführungen stellt er dabei jedoch auf die Zahlen ab dem Jahr 2015 ab, obgleich er selbst angibt, die Beschwerdegegnerin habe im Jahre 2012 ein höheres Einkommen erzielt. Unbesehen hierum setzt er sich aber nicht mit der Argumentation der Vorinstanz zum Ertragsrückgang auseinander und äussert sich nicht zur Feststellung, dass die Beschwerdegegnerin sich ihren Lohn nicht mehr habe auszahlen lassen können. Damit vermag er den angefochtenen Entscheid zumindest nicht als verfassungswidrig erscheinen zu lassen.