Citation: 1C_140/2009 27.10.2009 E. C

Gegen diesen Entscheid gelangte X.________ wiederum mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Verwaltungsgericht und beantragte im Wesentlichen, die Ziff. 3.1 bis 3.3 des Rechtsspruchs seien aufzuheben und es sei sowohl über den Bereich des Erdwalls wie auch über den gesamten Abbauperimeter ein vorsorgliches Nutzungsverbot und ein Baustopp zu erlassen. Ziff. 3.2 sei insoweit aufzuheben, als dem Antrag auf Erlass eines vorsorglichen Nutzungsverbots nicht entsprochen worden sei. Namentlich sei auch das fachgerechte Abtragen solange zu verbieten, bis über den strittigen Erdwall in einem förmlichen Baubewilligungsverfahren entschieden worden sei. Eventualiter zu einem vorsorglichen Nutzungsverbot und einem Baustopp über den gesamten Abbauperimeter sei mindestens über die von der illegalen Höherschüttung betroffenen Grundstücke Nrn. 1400, 1404, 423, 424, 421 und 1399 ein vorsorgliches Nutzungsverbot und ein Baustopp zu verfügen. Im Übrigen sei eine Ungehorsamkeitsstrafe anzuordnen. Mit Urteil vom 17. Februar 2009 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Die Ziff. 1 und 2.3 des Dispositivs des Entscheids des Gemeinderats Zell vom 12. August 2008 fasste das Verwaltungsgericht wie folgt neu: "1. Die Y.________ AG hat bis zwei Monate nach Rechtskraft dieses Entschei- des für den geschütteten Erdwall entlang der südöstlichen Grenze der Kies grube Zeller Allmend ein Baugesuch gemäss Ziff. 3 der Erwägungen einzu reichen. 2.3 Gestattet bleibt das fachgerechte Abtragen des Erdwalls. Solche Arbeiten sind dem Bauamt Zell zwei Arbeitstage vor Beginn zu melden mit Angaben über Ort, Dauer und Zirka-Kubaturen. Eine einzelne Meldung kann höchs- tens Arbeiten für den Zeitraum eines Monats umfassen. Diese Abbauarbei- ten sind bis ein Jahr nach Rechtskraft dieses Entscheids abzuschliessen."