Citation: 5A_624/2023 E. 5.3

5.3. Die Beschwerdeführerin bringt vor, allein die Dauerhaftigkeit der eingetretenen Änderung sei unbestritten geblieben. Die Krankheit des Beschwerdegegners sei unheilbar. Vor beiden kantonalen Instanzen habe die Beschwerdeführerin aber die behaupteten Einnahmen des (beweisbelasteten) Beschwerdegegners bestritten und " Offenlegung gefordert ". Tatsächlich bestünden Anzeichen, dass dessen heutigen Einnahmen um Fr. 57'624.-- über seinem Einkommen im Zeitpunkt der Scheidung liegen würden. Entsprechend habe das Kantonsgericht diese Einnahmen falsch berechnet. Aktenwidrig, falsch und willkürlich sei auch die Feststellung, das Einkommen des Beschwerdegegners sei unbestritten. Feststellungen der Vorinstanz über den Prozesssachverhalt sind für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich. In der Beschwerde weicht die Beschwerdeführerin von den Feststellungen des Kantonsgerichts dazu ab, welche Vorbringen die Parteien im kantonalen Verfahren erhoben haben. Mit ihren rein appellatorischen Rügen kann sie diese Feststellungen indes nicht umstossen. Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz diesbezüglich denn auch hauptsächlich vor, die massgeblichen Umständen "falsch" festgestellt zu haben, was nicht ausreicht (vgl. zum Ganzen vorne E. 2.2). Ausgehend von den nicht zu beanstandenden tatsächlichen Feststellungen des Kantonsgerichts vermag die Beschwerdeführerin dessen weiteren Schluss, auch die Erheblichkeit der eingetretenen Änderung sei unbestritten, nicht in Frage zu stellen.