Citation: I 348/04 19.11.2004 E. A

B.________, geboren 1965, ist Mutter von zwei Kindern (geboren 1991 und 1998) und mit einem - wie sie selber - ebenfalls aus Bosnien und Herzegowina stammenden Ehemann verheiratet, welcher seit Anfang der 90-er Jahre eine ganze Invalidenrente bezieht. Sie arbeitete von 1991 bis gegen Ende 2000 vollzeitlich in der Firma S.________ AG als Montageangestellte. Die Arbeitgeberin löste dieses Arbeitsverhältnis per Ende September 2001 aus gesundheitlichen Gründen auf. Am 13. Februar 2002 meldete sich die Versicherte wegen seit 14. Dezember 2000 bestehender Schulterschmerzen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach erwerblichen Abklärungen, dem Beizug der medizinischen Akten und einer polydisziplinären Begutachtung bot ihr die IV-Stelle Zug als Eingliederungsmassnahmen Berufsberatung und Hilfeleistung bei der Arbeitsvermittlung an. Die Versicherte lehnte dieses Angebot ab, weil die Schmerzproblematik die Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit ausschliesse. Gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle Zentralschweiz vom 7. März 2003 (nachfolgend: MEDAS-Gutachten) lehnte die IV-Stelle das Leistungsgesuch bei einem Invaliditätsgrad von 29% mit Verfügung vom 23. September 2003 ab und hielt daran mit Einspracheentscheid vom 27. November 2003 fest.