Citation: 8C_564/2021 E. 6.1

6.1. Nach willkürfreier (vgl. E. 1 hievor) Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts revidierte Dr. med. C.________ seine eigene Einschätzung vom Dezember 2017. Der Aktenbeurteilung vom 25. August 2019 ist diesbezüglich im Wesentlichen zu entnehmen, die im Jahr 2017 noch gezeigten Auffälligkeiten seien mit dem Verhalten des Beschwerdeführers bei der D.________-Abklärung unvereinbar. Im Längsschnitt ("Auffälligkeiten 2017 versus unauffälliges Verhalten 2019") könne an der dannzumal gestellten Diagnose einer Persönlichkeitsstörung nicht mehr festgehalten werden. Hingegen sei anhand der Befunde, wie sie in den verkehrsmedizinischen Untersuchungen erhoben worden seien, keine schwerwiegende psychiatrische Störung mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit mehr ausgewiesen. Sollte beim Beschwerdeführer keine Simulation vorgelegen haben, so könnten das frühere auffällige Verhalten und die geltend gemachten Einschränkungen nur im Rahmen einer vorübergehenden psychotischen Störung erklärt werden. In diesem Fall liege eine Verbesserung des Gesundheitszustands vor (vgl. Stellungnahme vom 25. August 2019, S. 13 f.).