Citation: 1P.284/2005 13.07.2005 E. 3

Die Beschwerdeführer werfen dem Verwaltungsgericht sodann Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung vor. 3.1 Sie machen geltend, das Verwaltungsgericht habe willkürlich festgestellt, dass die bestehende Zufahrt auf einer Länge von 20 m eine Breite von nur drei Metern aufweise; tatsächlich sei die Stelle, auf der die Zufahrt auf drei Meter verengt werde, viel kürzer. Den Beschwerdeführern ist zuzustimmen, dass die Ausführungen des Verwaltungsgerichts, wonach die Parzellen Nrn. 1600 und 1475 durch einen 20 m langen und lediglich 3 m breiten Landstreifen an das öffentliche Strassennetz angebunden seien (E. 2d S. 6), verwirrlich sind: Diese Masse entsprechen zwar dem auf der Parzelle 1600 verlaufenden Teil der bestehenden Zufahrt; tatsächlich ist jedoch die Zufahrtsmöglichkeit breiter, weil aufgrund des zugunsten der Parzellen Nrn. 1600 und 1475 bestehenden Fuss- und Fahrwegrechts auch der Vorplatz der Beschwerdeführer (Parzelle Nr. 1473) beansprucht werden kann. Das Verwaltungsgericht hat jedoch in derselben Erwägung festgehalten, dass die bestehende Zufahrt in baulicher Hinsicht nur auf einer Länge von ca. 5 m auf eine Lichtraumbreite von 3 m eingeschränkt sei. Die ungenügende Erschliessung der Parzellen Nrn. 1600 und 1475 begründete das Verwaltungsgericht - wie schon die Vorinstanzen und das Bauprojekt (vgl. technischer Bericht Ziff. 2) - mit diesem bestehenden "Nadelöhr", das die Zufahrt von Einsatzkräften im Falle eines Brandes erheblich behindern könne. Insofern kommt den eingangs erwähnten 20 m keine entscheiderhebliche Bedeutung zu. 3.2 Als aktenwidrig und willkürlich rügen die Beschwerdeführer weiter die Feststellung des Verwaltungsgerichts, wonach die Erschliessung des Grundstücks Nr. 1473 nicht zur Diskussion stehe. Zwar ist im Entscheid des Gemeinderates Horw vom 12. Februar 2004 vom "Strassenprojekt zur Erschliessung der Grundstücke Nrn. 1600, 1475 und 1473" die Rede. Es ist jedoch unstreitig, dass die Parzelle Nr. 1473 der Beschwerdeführer genügend erschlossen ist und dass das Strassenprojekt nur der rechtsgenüglichen Erschliessung der Parzellen Nrn. 1475 und 1600 dient, hierfür aber auch die Parzelle Nr. 1473 beansprucht. Dies hat das Verwaltungsgericht in E. 2b S. 5 des angefochtenen Entscheids willkürfrei klargestellt.