Citation: 4A_351/2021 E. B

Mit Klage beim Handelsgericht des Kantons Bern vom 16. August 2012 beantragte die Beschwerdeführerin, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihr Fr. 157'438.70 zuzüglich Zins zu 5% seit 13. August 2011 zu bezahlen. Den Beginn des beantragten Zinsenlaufs setzte die Beschwerdeführerin später auf den 9. Juli 2013 fest. Auf Streitverkündung der Beschwerdegegnerin hin erklärten die C.________ AG sowie die E.________ AG (heute D.________ AG) den Eintritt in das Verfahren als Nebenintervenientinnen 1 und 2. Das Handelsgericht ordnete auf Antrag der Beschwerdegegnerin im Sinne einer vorsorglichen Beweisführung eine Expertise betreffend Deckeninduktionsgeräte, Kälteleitungen und Mängel an den Werkleistungen der Beschwerdeführerin an. Das Gutachten wurde in der Folge ergänzt. Nach Abschluss des Verfahrens um vorsorgliche Beweisführung und Erlass der Beweisverfügung beschränkte das Handelsgericht das Beweisverfahren vorläufig auf die Fragen der Haftung und Höhe der Nachbesserungskosten für die Leckagen und Korrosion an den Kälterohrleitungen, der Haftung für die Lieferung und Montage angeblich nicht vertragsgemässer Klimageräte und ein angeblich nicht den Anforderungen entsprechendes Raumklima sowie der Fälligkeit der Werklohnforderung. Den Parteien wurde Gelegenheit gegeben, im Rahmen des beschränkten Beweisthemas weitere Ergänzungsfragen an den Gutachter zu richten, worauf das Gutachten zwei weitere Male ergänzt wurde.