Citation: 7B_258/2023 E. 1

Angefochten ist ein Entscheid über die Frage, ob dem Privatkläger im Strafverfahren ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu gewähren ist. Dagegen steht die Beschwerde in Strafsachen nach Art. 78 bis 81 BGG grundsätzlich offen. Nicht zulässig ist die Beschwerde allerdings, soweit sie sich direkt gegen die Verfügung der Staatsanwaltschaft richtet; Beschwerdeobjekt vor Bundesgericht ist nach Art. 80 Abs. 1 BGG ausschliesslich der Entscheid der letzten kantonalen Instanz (siehe BGE 146 II 335 E. 1.1.2 mit Hinweisen). Die Ablehnung der Einsetzung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes im Strafverfahren kann für den Privatkläger im Allgemeinen einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zur Folge haben (siehe BGE 142 III 798 E. 2.3.4; 129 I 129 E. 1.1; Urteile 1B_414/2022 vom 14. Februar 2023 E. 1.1; 1B_517/2022 vom 22. November 2022 E. 1.3.1; je mit Hinweisen). Ob dies auch unter den hier gegebenen Umständen zutrifft, erscheint fraglich, kann aber angesichts der nachfolgenden Ausführungen dahingestellt bleiben.