Citation: 7B_476/2023 E. 2.5.2

2.5.2. Die Vorinstanz geht für die qualifizierte ungetreue Geschäftsbesorgung nach a Art. 158 Ziff. 1 und 2StGB (in der bis zum 30. Juni 2023 gültigen Fassung [AS 2023 259]) von einer Freiheitsstrafe von 12 Monaten bei einer Einzelstrafzumessung aus. Sie teilt die erstinstanzlichen Ausführungen, wonach der Deliktsbetrag von Fr. 208'000.-- erheblich sei. Zwar habe der Beschwerdeführer diesen nicht für sich selbst, sondern zur Deckung von Schulden der I.________ AG verwendet. Gläubigerin sei dieselbe Bank geblieben. Indessen habe er vom Vorgehen profitiert, indem seine persönliche Haftung für Schulden gegenüber der Bank auf einen Maximalbetrag von Fr. 100'000.--, d.h. auf den Betrag der Solidarbürgschaft, reduziert worden sei. Das konkrete Vorgehen sei vermutlich durch die Bank und den Mitbeschuldigten initiiert worden. Dieser Umstand wie auch das tatimmanente direktvorsätzliche Vorgehen seien neutral zu werten. Die Vorinstanz asperiert die Gesamtstrafe für dieses Delikt um 6 Monate. Für das Delikt der Misswirtschaft nach Art. 165 Ziff. 1 StGB erachtet die Vorinstanz eine Einzelstrafe von 6 Monaten Freiheitsstrafe als angemessen. Sie berücksichtigt dabei, dass die I.________ AG gar nie so hätte gegründet werden dürfen und ihr unmittelbar nach der Gründung Fr. 208'000.-- entzogen worden seien, so dass sich der Beschwerdeführer die gesamten ungedeckten Forderungen von Fr. 345'000.-- anrechnen lassen müsse. Der Beschwerdeführer sei Treuhänder gewesen und habe genau gewusst, dass er die Aktiengesellschaft so nie hätte gründen dürfen sowie dass er korrekt hätte Buch führen und umgehend den Richter benachrichtigen müssen. Die Vorinstanz asperiert die Gesamtstrafe für dieses Delikt um drei Monate, um dem engen Sachzusammenhang zu den Schuldsprüchen wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung, Urkundenfälschung und Erschleichens einer falschen Beurkundung Rechnung zu tragen.