Citation: 4A_284/2018 E. 6.2

6.2. Soweit sich der Beschwerdeführer zur Begründung seiner Rüge einmal mehr auf angebliche Gehörsverletzungen und weitere Verletzungen von Schiedsrichterpflichten beruft, die sich nicht erhärten liessen, stossen seine Vorbringen von vornherein ins Leere. Auch mit seinen weiteren Ausführungen vermag er jedoch nicht aufzuzeigen, inwiefern ihm nicht die gleiche Möglichkeit eingeräumt worden wäre, im Prozess seinen Standpunkt zu vertreten (BGE 142 III 360 E. 4.1.1 S. 361). Vielmehr übt er in verschiedenen Punkten unzulässige Kritik an den Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Schiedsentscheid und stellt etwa die Hintergründe seiner Rücktrittserklärung, die Motive der anderen Vorstandsmitglieder sowie die nachfolgenden Ereignisse aus eigener Sicht dar. Entgegen dem, was der Beschwerdeführer anzunehmen scheint, lässt sich eine Verletzung des Gebots der Gleichbehandlung nicht damit begründen, das Schiedsgericht habe eine Rechtsnorm oder eine erhebliche Tatsache missachtet; dies würde darauf hinauslaufen, im Rahmen von Art. 190 Abs. 2 lit. d IPRG die Willkürrüge zuzulassen, was der Gesetzgeber mit den beschränkten Beschwerdegründen im Bereich der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit gerade ausschliessen wollte (Urteile 4A_450/2017 vom 12. März 2018 E. 3.2.2; 4A_236/2017 vom 24. November 2017 E. 4.2.2; 4A_360/2011 vom 31. Januar 2012 E. 4.1 mit Hinweisen). Damit stösst auch die auf entsprechende Vorbringen gestützte Rüge der fehlenden Unparteilichkeit des Schiedsgerichts ins Leere. Eine vorschriftswidrige Zusammensetzung des Schiedsgerichts (Art. 190 Abs. 2 lit. a IPRG) ist nicht erkennbar.