Citation: 1C_103/2016 E. 6.2

6.2. Diese Erwägungen lassen keine Verletzung von Bundesrecht erkennen. Zwar ist der Beschwerdeführerin einzuräumen, dass die projektierte Aufschüttung auf einer ehemaligen Deponie unter Umständen zu schwierigen Haftungsfragen führen kann, z.B. wenn unklar ist, ob ein Schaden oder eine Umweltgefahr auf unzulässige oder unsachgemässe Ablagerungen der Deponieerweiterung (Aahus IV) oder der darunterliegenden Deponie (Aahus III) zurückzuführen ist. Dies allein ist aber kein Grund, auf das Projekt zu verzichten oder die Beschwerdeführerin im Voraus von jeglicher Haftung zu befreien. Gleiches gilt für die geforderte Rückgabe der Garantie: Diese kann erst erfolgen, wenn die Beschwerdeführerin die ihr obliegende Renaturierung des Brüschhaldenbachs samt Bepflanzungen abgeschlossen hat und diese abgenommen worden sind. Es liegt in ihrer Hand, diese Arbeiten möglichst rasch und fachgerecht durchzuführen.