Citation: 8C_23/2021 E. 6.4

6.4. Nach dem Gesagten steht fest, dass dem Beschwerdegegner gestützt auf das SMAB-Gutachten eine optimal leidensangepasste Tätigkeit ohne Beanspruchung der rechten Hand bzw. übermässige Gelenkbelastung bei voller Arbeitsfähigkeit zumutbar ist. Indem das kantonale Gericht - trotz voller Beweiskraft des SMAB-Gutachtens - nicht auf die entsprechend ausgewiesene Leistungsfähigkeit in einer optimal leidensangepassten Verweistätigkeit abstellte, verletzte es Bundesrecht. Mit Blick auf die gemäss angefochtenem Entscheid unbestrittene Festsetzung der beiden Vergleichseinkommen resultiert - wie von der SWICA verfügt und mit Einspracheentscheid vom 16. Januar 2020 bestätigt - auch unter Berücksichtung des praxisgemäss maximal zulässigen Tabellenlohnabzuges keine unfallbedingte Erwerbseinbusse von mindestens 10% (Art. 18 Abs. 1 UVG). Demnach ist die revisionsweise Rentenaufhebung per 31. August 2019 nicht als bundesrechtswidrig zu beanstanden.