Citation: 2C_707/2022 E. B

Mit Verfügung vom 31. Oktober 2018 lehnte das Amt für Migration das Gesuch von A.________ um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA ab und wies ihn aus der Schweiz weg. B.a. Gegen die Verfügung vom 31. Oktober 2018 erhob A.________ Verwaltungsbeschwerde beim Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern. Mit Zwischenverfügung vom 14. August 2019 sistierte das Departement das Beschwerdeverfahren bis zum Vorliegen der Verfügung des Amts für Migration betreffend die Erteilung der Niederlassungsbewilligung an A.________. Mit Verfügung vom 23. September 2020 lehnte das Amt für Migration die Erteilung der Niederlassungsbewilligung ab. Die Verfügung vom 23. September 2020 erwuchs unangefochten in Rechtskraft, woraufhin das Departement das Beschwerdeverfahren betreffend die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA wieder aufnahm. Mit Entscheid vom 29. April 2021 wies das Departement die Verwaltungsbeschwerde unter Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ab, bestätigte die Verfügung des Amts für Migration vom 31. Oktober 2018 und setzte eine neue Ausreisefrist fest. B.b. Gegen den Entscheid vom 29. April 2021 reichte A.________ beim Kantonsgericht des Kantons Luzern eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde ein. Er beantragte die Aufhebung der Dispositiv-Ziffern 1-3 des Entscheids vom 29. April 2021. Seine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA sei um mindestens fünf Jahre zu verlängern. Mit Urteil vom 26. Juli 2022 wies das Kantonsgericht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ab und hiess das Gesuch um Erteilung der unentgeltlichen Rechtspflege gut. Es erwog im Wesentlichen, es bestünde kein freizügigkeitsrechtlicher Aufenthaltsanspruch mehr und die aufenthaltsbeendende Massnahme erweise sich als verhältnismässig.