Citation: 5A_556/2021 E. 5.3.1

5.3.1. Der Beschwerdeführer trägt vor, die Vorinstanz habe den Prüfungsmassstab gemäss Art. 293a Abs. 3 SchKG überspannt, indem sie der Frage nachging, ob die noch nicht gerichtlich beurteilten Schadenersatzansprüche gemäss Vorsichtsprinzip hätten aktiviert werden dürfen. Vom Beschwerdeführer würde abverlangt, die Zulässigkeit der Aktivierung der Forderung im Gesuch um provisorische Nachlassstundung beweisen zu müssen, bevor die hängigen Gerichtsverfahren abgeschlossen seien. Dies laufe darauf hinaus, dass laufende Verfahren, die potentiell zu einer entscheidenden Verbesserung der Vermögenslage beitragen könnten, im Rahmen eines Gesuchs um provisorische Nachlassstundung nie berücksichtigt werden dürften. Die Frage der Aktivierung sei nicht entscheidend, da für das Nachlassgericht nur das offensichtliche Fehlen von Sanierungsaussichten ins Gewicht fallen könnte.