Citation: 7B_870/2024 E. 2.2

2.2. Damit der Beschwerdeführer zur Beschwerde gegen die Nichtanhandnahme der Staatsanwaltschaft legitimiert wäre, müsste er durch die beanzeigten Delikte unmittelbar verletzt worden sein (vgl. dazu ausführlich Urteil 7B_207/2024 heutigen Datums E 1.2). Die Urkundendelikte bezwecken in erster Linie den Schutz der Allgemeinheit. Private Interessen können nur ausnahmsweise unmittelbar verletzt sein, wenn sich das Delikt auf die Benachteiligung einer bestimmten Person richtet (siehe dazu im Einzelnen BGE 148 IV 170 E. 3.5.1; Urteile 7B_64/2023 vom 17. September 2024 E. 4.2; 6B_966/2019 vom 15. Oktober 2019 E. 2.1.3; je mit Hinweisen). Der Tatbestand der unwahren Angaben über kaufmännische Gewerbe (Art. 152 StGB) schützt dagegen einerseits das Vertrauen der Allgemeinheit in die über ein Unternehmen verbreiteten Informationen, andererseits auch das Vermögen von Dritten und aktuellen oder potentiellen Beteiligten vor einer Gefährdung durch Fehldispositionen (Urteil 6B_1050/2019 vom 20. November 2019 E. 1.4 mit Hinweisen).