Citation: 5A_179/2018 E. 7.2

7.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, das Kontaktrecht sei endgültig und dauerhaft für die gesamte Zeit bis zur Volljährigkeit zu regeln. Zudem stehe zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht fest, dass bei Abschluss der obligatorischen Schulzeit Verhältnisse vorliegen würden, welche der Realisierung des Ferienbesuchsrechts im Sommer entgegenstehen würden. Aus noch nicht sicher feststehenden Gründen dürfe das Besuchsrecht jedoch nicht auf eine Zeit vor der Volljährigkeit beschränkt werden. Das Kindeswohl gebiete eine entsprechende Begrenzung in keiner Weise. Träten nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit tatsächlich Verhältnisse ein, die einer Durchführung des Ferienbesuchsrechts im Sommer entgegenstünden, sei ihnen im Zeitpunkt ihres Eintretens durch Abänderung des Besuchsrechts Rechnung zu tragen. Die Beschwerdegegnerin bringt vor, die Regelung sei gerichtsüblich und als solche nicht zu beanstanden.