Citation: 5C.111/2006 25.08.2006 E. 2

2.1 X.________ ist als (Allein-)Eigentümerin der servitutsbelasteten Grundstücke aktivlegitimiert. Sie wird durch das Urteil des Zuger Obergerichts insofern beschwert, als ihren Anträgen nicht stattgegeben worden ist. Ihre Berufung ist unter diesem Gesichtswinkel zulässig. 2.2 Das Obergericht hat die Aktivlegitimation von Y.________, Ansprüche aus Art. 641 Abs. 2 ZGB und aus dem Dienstbarkeitsvertrag zu erheben, verneint. In seiner eidgenössischen Berufung führt der Kläger 2 nunmehr aus, er sei "durch einen Vertrag" zwischen ihm und seiner Frau "am Besitz des Hofes H.________ mitbeteiligt und somit klageberechtigt". Diese Vorbringen sind neu und damit unzulässig (Art. 55 Abs. 1 lit. c des Bundesgesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege [OG]). Der Kläger setzt sich auch nicht in rechtsgenügender Weise mit der die Aktivlegitimation verneinenden Begründung des Obergerichts auseinander (BGE 116 II 745 E. 3 S. 748 f.). Auf seine Berufung ist nicht einzutreten.