Citation: 5A_994/2014 E. 9.2

9.2. Der Kläger wendet ein, dass es rechtlich "nur nicht ausgeschlossen" sei, dass eine Zahlung der Ausgleichungspflicht unterliege, genüge für die Begründung einer Auskunftspflicht sicher nicht. Es müsse zumindest glaubhaft und wahrscheinlich sein, dass eine solche allfällige Zahlung der Ausgleichungspflicht unterliege, ansonsten ein entsprechendes Begehren eine unzulässige Ausforschung darstelle. Lehrmeinungen, die die Schuldentilgung zugunsten eines Erben als ausgleichungspflichtig ansähen, seien subjektive Auffassung und Auslegungen von Art. 626 ZGB durch die Autoren. Sie begründeten kein objektives Recht und seien vom Bundesgericht bisher nicht bestätigt worden (S. 7 f. Bst. D betreffend Gerichtskosten, Prozessentschädigungen und Anwaltskosten und S. 9 Bst. G betreffend AHV-Beiträge und Krankenkassenprämien).