Citation: 6B_125/2009 20.10.2009 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz verletze Bundesrecht, indem sie den Beschwerdegegner lediglich wegen vorsätzlicher Tötung nach Art. 111 StGB anstelle von Mord nach Art. 112 i.V.m. Art. 111 StGB verurteilt. 2.2 Wer vorsätzlich einen Menschen tötet, ohne dass eine der besonderen Voraussetzungen nach Art. 112 bis Art. 116 StGB erfüllt ist, macht sich der vorsätzlichen Tötung strafbar (Art. 111 StGB). Handelt der Täter besonders skrupellos, sind namentlich sein Beweggrund, der Zweck der Tat oder die Art der Ausführung besonders verwerflich so ist der Tatbestand des Mordes nach Art. 112 StGB gegeben. Ob die Qualifikation des Mordes vorliegt, ist anhand einer Gesamtwürdigung der inneren und äusseren Umstände der Tat zu beurteilen (BGE 127 IV 10 E. 1a S. 14 mit Hinweisen). Vorliegend wird die Sache zur Sachverhaltsergänzung bezüglich des Tatmotives an die Vorinstanz zurückgewiesen. Ohne die zur Subsumtion notwendigen tatsächlichen Grundlagen lässt sich die Bundesrechtskonformität der Verurteilung wegen vorsätzlicher Tötung nach Art. 111 StGB nicht überprüfen (vgl. BGE 133 IV 293 E. 3.4.3 S. 296). Diese Frage hat demnach offen zu bleiben. Die Vorinstanz hat die rechtliche Qualifikation der Tat erneut zu beurteilen, nachdem sie die Frage des Tatmotivs beantwortet hat.