Citation: 2C_522/2015 E. A

A.________ (geb. 1978) stammt aus Jamaika. Er reiste im April 2009 in die Schweiz ein. Am 11. Juni 2009 heiratete er eine Schweizerin, worauf ihm eine zuletzt bis am 10. Juni 2013 verlängerte Aufenthaltsbewilligung für den Kanton Zürich erteilt wurde. Die Ehegatten sind Eltern zweier im Juli 2011 bzw. Februar 2013 geborener Töchter, die Schweizer Bürger sind. Ein im April 2009 geborenes gemeinsames Kind verstarb im selben Jahr. Bereits am 1. Juni 2012 verwarnte das Migrationsamt des Kantons Zürich A.________ und stellte ihm schwerer wiegende ausländerrechtliche Massnahmen in Aussicht, falls er und die Familie weiterhin auf Sozialhilfe angewiesen sein sollten. Nachdem die Ehe am 5. Oktober 2012 aufgegeben worden war, genehmigte das Bezirksgericht Zürich die Eheschutzvereinbarung der Ehegatten am 19. Juli 2013. Darin wurde das Getrenntleben auf unbestimmte Zeit festgelegt. Die beiden Töchter wurden unter die Obhut der Mutter gestellt; die Kindsmutter und A.________ verfügen über die gemeinsame elterliche Sorge. A.________ verpflichtete sich sodann in der Eheschutzvereinbarung, die ihm zustehenden Kinderzulagen an die Kindsmutter weiterzuleiten.