Citation: 1C_568/2021 E. 10.3

10.3. Es ist auch keine Verletzung von Bundesumwelt ersichtlich, die das Verwaltungsgericht von Amtes wegen hätte aufgreifen müssen: Bei allen bestehenden und im Bau befindlichen Anlagen der D.________-Gruppe wurden gestützt auf eine UVP Massnahmen zur Emissionsbegrenzung angeordnet, um übermässige Geruchsimmissionen mit grosser Wahrscheinlichkeit zu vermeiden. Die Bewilligung der C.________-Anlage enthält zusätzlich detaillierte Vorschriften für die Ermittlung und Beurteilung der Geruchsimmissionen, die durch regelmässige Begehungen über ein Jahr hinweg kontrolliert wurden (vgl. dazu Urteil 1A.220/2005 vom 23. Januar 2006 Abschnitte A und B sowie E. 7.1). Sollte es nach Inbetriebnahme der neuen Anlagen zu Geruchsklagen kommen, müssten die Geruchsimmissionen erneut überprüft und allenfalls nachträgliche Massnahmen zur Sanierung der Geruchsquellen angeordnet werden (vgl. Vollzugshilfe S. 10).