Citation: 8C_300/2010 23.07.2010 E. 3

Verwaltung und Vorinstanz haben gestützt auf die Einschätzungen von Kreisarzt Dr. med. B.________ angenommen, dass dem Versicherten eine seinem Rückenleiden angepasste Tätigkeit ohne zeitliche Einschränkungen zumutbar sei. Die Tätigkeit als Zustellbeamter bei der Firma O.________ könne er nicht mehr ausüben. Da er seine Restarbeitsfähigkeit nicht in zumutbarer Weise verwerte, wurde das Invalideneinkommen gestützt auf die statistischen Tabellenlöhne unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 20 % ermittelt, woraus sich im Vergleich mit dem Lohn, den er heute bei der Firma O.________ verdienen könnte, eine Einkommenseinbusse von 28 % ergab.