Citation: 9C_561/2021 E. 6.5.3

6.5.3. Gemäss medexperts-Gutachten sind alle körperlich leichten bis gelegentlich mittelschweren wechselbelastenden Tätigkeiten (ohne Heben/Tragen von Lasten über 10 kg, ohne langdauernde Arbeiten in Wirbelsäulenzwangshaltung oder über Kopfhöhe) leidensangepasst. Dass in psychischer Hinsicht - über die attestierte Arbeitsunfähigkeit von 20 % hinaus - qualitative Einschränkungen bezüglich Tätigkeiten im niedrigsten Kompetenzniveau bestehen sollen, lässt sich dem medexperts-Gutachten nicht entnehmen. Weshalb die Höhe des früher tatsächlich erzielten Einkommens (vgl. vorangehende E. 6.1.2), der Gesundheitszustand, der zumutbare Beschäftigungsgrad, die ausländische Nationalität oder das Alter der Beschwerdeführerin zwingend mit Lohneinbussen einhergehen sollen, wird nicht näher begründet. Wie es sich damit verhält, kann offenbleiben. Auch unter Berücksichtigung aller relevanten Aspekte wäre ein allfälliger Abzug auf höchstens 20 % zu veranschlagen. Bei Gewährung eines Abzugs von 20 % wären die vorinstanzlich festgestellten Invalideneinkommen (vgl. vorangehende E. 6.2) in den hier interessierenden Zeiträumen auf Fr. 21'621.- (Januar und Februar 2015) resp. auf Fr. 25'945.- (Mai 2015 bis September 2017) und auf Fr. 34'996.- (ab Oktober 2017) zu korrigieren. Daraus würden maximale Invaliditätsgrade von 39 resp. 30 und 27 % resultieren, was einen Rentenanspruch ausschliesst. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet.