Citation: 8C_150/2024 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz traf keine Feststellungen zur Kollisionsgeschwindigkeit. Es ist aber unbestritten, dass der Beschwerdeführer vor dem Abbiegen wegen eines Fahrradfahrers anhalten musste. Die Lenkerin des nachfolgenden Personenwagens bemerkte dies zu spät und fuhr ins Heck des vom Beschwerdeführer gelenkten Personenwagens. Aus den Akten, insbesondere aus dem Polizeirapport, ergibt sich nicht, mit welcher Geschwindigkeit das hintere Fahrzeug im Zeitpunkt der Kollision unterwegs war. Fest steht, dass an der Unfallstelle eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h galt. Da die Unfallverursacherin das Abbremsen des Beschwerdeführers nicht bemerkte, ist davon auszugehen, dass sie ungebremst in dessen Heck fuhr. Allerdings musste sie offenbar zuvor noch einem Fahrradfahrer ausweichen, der seinerseits zwei andere Fahrradfahrer überholte. Insofern ist anzunehmen, dass sie nicht mit der erlaubten Höchstgeschwindigkeit mit dem Personenwagen des Beschwerdeführers kollidierte. Die genaue Kollisionsgeschwindigkeit kann aber, auch mit Blick auf den Ausgang des Verfahrens, offen bleiben.