Citation: 2C_216/2020 E. 2.4.4

2.4.4. Bedeutsam war für die Vorinstanz aber ohnehin, dass die Steuerpflichtige nicht ausgeführt habe, die Lebenspartnerin erbringe keinerlei Gegenleistungen, beispielsweise in Form von Arbeiten im Haushalt (Sachverhalt, lit. D). Die Steuerpflichtige erklärt im bundesgerichtlichen Verfahren, es treffe nicht zu, dass die Lebenspartnerin und sie die Haushaltsarbeiten zu ungleichen Teilen erledigt hätten. Sie legt hierzu eine Übersicht der Aufgabenteilung zwischen ihr und der Lebenspartnerin vor, welche die Rubriken Erwerbsarbeit, Haushalt, Kinderbetreuung, Liegenschaftsunterhalt, administrative Arbeiten und Finanzierung umfasst. Bisher sei namentlich unerwähnt geblieben, dass sie beide seit Ende 2004 eine Reinigungshilfe, seit Anfang 2007 mit wenigen Unterbrüchen eine Kinderbetreuerin und später eine Au-pair-Frau angestellt hätten. Die Reinigungshilfe sei von Oktober 2004 bis Dezember 2014 zulasten der Steuerpflichtigen gegangen, die erste Reinigungshilfe teils zulasten der Steuerpflichtigen und teils zulasten der Lebenspartnerin. Zusammenfassend gelte: "Die Arbeiten im gemeinsamen Haushalt, die entweder von mir selber erledigt wurden oder von der Putzfrau, die ich finanzierte, und der mitfinanzierten Kinderbetreuerin machten gut 50 Prozent der anfallenden Hausarbeiten aus." Bei den Leistungen an die Lebenspartnerin handle es sich somit "nicht um die Bezahlung der Haushaltsführung, sondern um effektive Unterhaltsleistungen".