Citation: 2C_636/2020 E. 3.4.1

3.4.1. Den Beschwerdeführern ist zuzugestehen, dass die von der Gemeinde gewählte Korrektur im Rahmen des Übernachtungsfaktors Kinder und Jugendliche nicht optimal entlastet und alle Ferienwohnungseigentümer gleich behandelt, ungeachtet dessen, ob in ihren Wohnungen Kinder und Jugendliche übernachten oder nicht. Ferienwohnungseigentümer mit Kindern werden also nicht gleich stark privilegiert wie bei einer Abrechnung nach effektiven Übernachtungen zu den reduzierten Ansätzen gemäss Art. 5 Abs. 2 KTR/LB. Das Bundes-gericht hat entschieden, dass die von der Gemeinde gewählte Methode zur Umsetzung von Art. 18 Abs. 1 lit. c TG/VS bei Ferienwohnungen nicht unhaltbar ist, mithin also Art. 9 BV nicht verletzt (vgl. Urteil 2C_519/2016 vom 4. September 2017 E. 3.4.3). Die Beschwerdeführer rügen die Umsetzung des kantonalen Gesetzes durch die Gemeinde auch gar nicht erst als willkürlich, sondern fokussieren stattdessen auf Art. 8 Abs. 1 BV.