Citation: 4A_229/2024 E. B

B.a. Am 29. Juni 2021 reichte der Kläger gegen die Beklagte eine Klage beim Kantonsgericht Zug ein. Er beantragte, es sei die Beklagte unter dem Vorbehalt der Nachklage zu verpflichten, dem Kläger den Bruttolohn für drei Monate in der Höhe von Fr. 64'000.-- nebst Zins zu 5 % seit dem 1. November 2020, den Antrittsbonus in der Höhe von Fr. 21'500.-- brutto nebst Zins zu 5 % seit dem 1. September 2020 sowie den Spesenersatz von Fr. 3'021.75 netto nebst Zins zu 5 % seit dem 1. Dezember 2020 zu bezahlen. Zur Begründung brachte er vor, er habe von Juli bis November 2020 für die Beklagte gearbeitet, weshalb ihm diese Zahlungen zustünden. In der Replik reduzierte der Kläger seine Spesenforderung infolge von Währungsschwankungen auf Fr. 2'380.90. Mit Entscheid vom 15. Mai 2023 hiess das Kantonsgericht Zug die Klage gut und verpflichtete die Beklagte, dem Kläger Fr. 73'100.-- nebst Zins zu 5 % auf Fr. 36'550.-- seit dem 1. November 2020 [Nettolohn für den Monat September 2020 sowie Antrittsbonus netto] und Zins zu 5 % auf Fr. 36'550.-- seit dem 1. Dezember 2020 [Nettolohn für die Monate Oktober und November 2020] sowie Fr. 2'380.90 nebst Zins zu 5 % seit dem 1. Dezember 2020 [Spesenersatz] zu bezahlen. B.b. Mit Urteil vom 23. Februar 2024 wies das Obergericht des Kantons Zug die Berufung der Beklagten ab, soweit es darauf eintrat und bestätigte den Entscheid des Kantonsgerichts Zug vom 15. Mai 2023.