Citation: 8C_570/2023 E. 6.1

6.1. Was zunächst den Status betrifft, lässt sich nicht ersehen, inwiefern die Vorinstanz offensichtlich unrichtige Feststellungen in sachverhaltlicher Hinsicht getroffen haben sollte, indem sie annahm, die Beschwerdeführerin hätte ihr Arbeitspensum nach der Geburt ihres Sohnes auch als Gesunde auf 60 % reduziert. Mit ihrem Einwand, es hätte auf ihre eigenen Angaben zuhanden der Abklärungsperson nicht abgestellt werden dürfen, vermag die Beschwerdeführerin nicht durchzudringen. Es bestehen auch keine Anhaltspunkte dafür, dass sie bei der Abklärung im Haushalt in diesem Punkt zu ihren Ungunsten beeinflusst worden wäre. Im Übrigen verwarf das Bundesgericht in BGE 147 V 124 (E. 5) den Einwand, dass Mütter, die nach der Familiengründung ihr Erwerbspensum reduzieren, auch unter dem am 1. Januar 2018 eingeführten Berechnungsmodell der gemischten Methode diskriminiert würden. Inwiefern Anlass zu einer diesbezüglichen Rechtsprechungsänderung bestünde, zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf und ist nicht zu erkennen. Das kantonale Gericht ging sodann zu Recht davon aus, dass wegen des Statuswechsels eine Rentenrevision zu erfolgen habe.