Citation: 8C_491/2023 E. 4.1.4

4.1.4. Prof. Dr. rer. nat. C.________ und lic. phil. D.________, so die Vorinstanz weiter, hielten in ihrem Teilgutachten fest, dass eine Aggravation wahrscheinlich sei. Insgesamt ergebe sich kein Anhalt auf schwerwiegende kognitive, sensorische und psychomotorische Beeinträchtigungen. Leichte neuropsychologische Einschränkungen könnten aufgrund der Aggravation weder belegt noch ausgeschlossen werden. Damit seien funktionelle Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit zwar möglich, aber nicht überwiegend wahrscheinlich. Dies werde besonders deutlich aus den Darlegungen des PD Dr. med. G.________. Er habe festgehalten, dass er von einer pragmatischen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von circa 50 % ausgegangen sei, wobei einzuräumen sei, dass ein breites Unsicherheitsintervall in beide Richtungen bestehe. Selbst wenn leichte neuropsychologische Beeinträchtigungen vorliegen sollten, so die Vorinstanz in diesem Kontext zusammenfassend, sei nicht überwiegend wahrscheinlich, dass sich diese in einem den Anspruch auf eine Invalidenrente begründenden Ausmass auswirkten.