Citation: 7B_115/2022 E. 4.2.2

4.2.2. Im vorliegenden Fall kritisieren die Beschwerdeführer die von der Vorinstanz geschützte Verfahrenseinstellung der Staatsanwaltschaft. Sie rügen eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro duriore" und bringen zur Begründung im Wesentlichen vor, die Vorinstanz gehe zu Unrecht davon aus, dass keine Hinweise auf eine strafbare Handlung gegen das Leben der Verstorbenen im Sinne von Art. 111 ff. StGB vorlägen. Insoweit richtet sich ihre Kritik gegen die erfolgte Verfahrenseinstellung, respektive betrifft diese den Strafpunkt. Selbst bei einer allfälligen Anwendung von Art. 121 Abs. 2 StPO im vorliegenden Fall wäre die Legitimation der Beschwerdeführer hinsichtlich des Strafpunktes zu verneinen (vgl. BGE 148 IV 256 E. 3.8; JEANDIN/FONTANET, in: Commentaire romand, Code de procédure pénale suisse, 2. Aufl. 2019, N. 15 zu Art. 121 StPO), da sie gestützt auf diese Norm nur befugt wären, jene Verfahrensrechte zu beanspruchen, die sich unmittelbar auf die Durchsetzung ihrer Zivilklage beziehen (vgl. oben E. 4.1). Indessen machen die Beschwerdeführer vorliegend solche Verfahrensrechte nicht geltend. Bei dieser Sachlage ist die Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführer gestützt auf Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG zu verneinen (vgl. BGE 148 IV 256 E. 3.8).