Citation: 1B_616/2019 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin macht geltend, da es an einem Tatverdacht fehle, bestehe auch kein Grund für eine allfällige Flucht. Ihre finanziellen Probleme seien mehrheitlich durch ihre Inhaftierung verursacht worden. Vor dem Brandereignis sei sie einer geregelten Arbeit nachgegangen und habe ihren Lebensunterhalt selber verdient. Ihre familiären und freundschaftlichen Beziehungen seien seit Jahren ähnlich. Obwohl sie weiterhin einen guten Kontakt zu ihren Familienangehörigen im Ausland pflege, sei sie stets in der Schweiz geblieben und all ihren hiesigen Verbindlichkeiten nachgekommen. Auch der Umstand, dass sie während der laufenden Strafuntersuchung ins Ausland verreist, aber wieder in die Schweiz zurückgekehrt sei, schliesse eine allfällige Fluchtgefahr aus. Was die ausserehelichen Beziehungen ihres Ehemannes betreffe, habe sie auch nach ihrer ersten Haftentlassung an der Ehe festgehalten und sei nicht erkennbar, weshalb dies nach einer erneuten Entlassung anders sein solle. Zusammenfassend bestehe bei ihr keine Fluchtgefahr.