Citation: C 162/05 27.12.2005 E. 2

2.1 Aus den Akten ersichtlich und unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer nach Abschluss der Lehre mit Berufsmatura bei der Firma U.________ ab August 2002 bis Ende November 2003 im Rahmen eines befristeten Anstellungsverhältnisses bei dieser Firma als Mitarbeiter in der Privatkundenberatung tätig war. Ab 1. Dezember 2003 hat er sich zur Arbeitsvermittlung angemeldet und ab diesem Datum um Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung ersucht, dies unter Hinweis darauf, dass er in der Zeit vom 8. März bis 6. August 2004 die Unteroffiziersschule absolvieren müsse. Mit Schreiben vom 19. Januar 2004 wurden die Kaderanwärter durch Oberst L.________ darauf hingewiesen, dass über 250 Kandidaten für die erste Unteroffiziersschule gemeldet worden seien, dass indessen aus Kapazitätsgründen maximal 170 berücksichtigt werden könnten. Darüber informierte der Beschwerdeführer das AWA Ende Januar 2004. 2.2 Die Rekurskommission hat in Bestätigung der Verwaltung die Vermittlungsfähigkeit des Beschwerdeführers für die Zeit vom 1. Dezember 2003 bis anfangs März 2004 verneint. Die für eine allfällige Vermittlung zur Verfügung stehende Zeit von rund drei Monaten sei im konkreten Fall zu kurz, um mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit davon ausgehen zu können, ein Arbeitgeber hätte den Versicherten noch angestellt. Erschwerend falle dabei ins Gewicht, dass einerseits der Arbeitssuche vor den Weihnachts- und Neujahrsfeiertagen erfahrungsgemäss wenig Erfolg beschieden sei, und dass andrerseits im kaufmännischen Bereich, in welchem der Beschwerdeführer vorwiegend gesucht habe, nicht viele Temporärstellen vorhanden seien. Dementsprechend habe sich der Versicherte denn auch nicht für Temporär-, sondern für Dauerstellen beworben, was seine Chancen in keiner Weise vergrössert habe, sei doch ein Arbeitgeber in der Regel kaum bereit, bei einer neu zu besetzenden Stelle eine zum Vornherein nur für kürzere Zeit zur Verfügung stehende und anschliessend für mehrere Monate abwesende Person mit kleiner Berufserfahrung zu berücksichtigen. 2.3 Der Beschwerdeführer wendet dagegen im Wesentlichen ein, bei einem entsprechenden Stellenangebot hätte er die Unteroffiziersschule bis zum Einrückungstag am 8. März 2004 verschieben können, so dass der Militärdienst nie ein Hinderungsgrund für eine Anstellung gewesen sei.