Citation: 8C_225/2020 E. 4

Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, in Anbetracht des rechtskräftigen Wegweisungsentscheids und der ungenutzt verstrichenen Ausreisefrist seien die Beschwerdeführerinnen von Gesetzes wegen von der Sozialhilfe ausgeschlossen. Da somit kein Raum für eine diesbezügliche Feststellungsverfügung bestehe, sei das Vorliegen einer Rechtsverweigerung seitens des Migrationsamts zu Recht verneint worden. Die Zuweisung an die Gemeinde Z.________ zum Bezug von Nothilfe stelle sodann eine die Gemeinde betreffende organisatorische Anordnung dar, bezwecke sie doch eine Verteilung der öffentlichen Unterstützung auf die Gemeinden. Sie greife daher grundsätzlich nicht in die Rechtsstellung des Nothilfeempfängers ein, könne regelmässig formlos ergehen und sei damit in der Regel auch nicht anfechtbar. Anders könne es sich verhalten, so das kantonale Gericht, wenn ein legitimes Rechtsschutzinteresse der Nothilfebezüger im Raum stehe, beispielsweise wenn die Einheit der Familie durch die Zuweisung nicht gewahrt würde. Da beide Beschwerdeführerinnen dem Ausreise- und Nothilfezentrum E.________ in Y.________ zugeteilt worden seien, sei der Grundsatz der Einheit der Familie gewahrt. Im Übrigen seien keine Gründe ersichtlich, inwiefern die Beschwerdeführerinnen aufgrund der Zuweisung an die Gemeinde Z.________ zur Nothilfe einen rechtlich relevanten Nachteil erleiden würden oder bei einer Unterbringung im Ausreise- und Nothilfezentrum E.________ wirtschaftlich benachteiligt und ungenügend betreut wären.