Citation: 5A_434/2017 E. 2.2

2.2. Wie der Beschwerdeführer zutreffend annimmt, bietet Art. 63 Abs. 1 ZPO eine Lösung für Fälle, wo die zuerst angerufene Instanz sich für unzuständig erklärt, weil sie die Zuständigkeit einer anderen Instanz befürwortet, diese andere Instanz, die alsdann angerufen wird, sich aber ebenfalls für unzuständig erklärt (BGE 138 III 471 E. 6 S. 481). Die Bestimmungen über die Rechtshängigkeit (Art. 62 ff. ZPO) sind indessen lediglich auf die von der Zivilprozessordnung erfassten Verfahren anwendbar, nicht auf das Verfahren vor den Verwaltungsbehörden (zur Veröffentlichung bestimmtes Urteil 5A_243/2016 vom 12. Juni 2017 E. 6.3). Im Verfahren vor Verwaltungsbehörden, das durch das kantonale Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege (VRP/SG; sGS 951.1) geregelt wird, ist Art. 63 Abs. 1 ZPO folglich nicht unmittelbar anwendbar. Dass diese Bestimmung allenfalls als kantonales Ersatzrecht zur Anwendung käme (Urteil 2C_824/2014 vom 22. Mai 2015 E. 4), unterlässt der Beschwerdeführer mit klaren Hinweisen auf kantonale Verweisungsnormen (wie z.B. Art. 13 VRP/SG für den Beweis, Art. 30 VRP/SG für die Zeitbestimmungen, Art. 74 VRP/SG für die öffentlich-rechtliche Klage u.v.a.m.) zu belegen. Er nennt die kantonale Gesetzesvorschrift nicht, die das Verwaltungsgericht willkürlich missachtet haben könnte (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 110 Ia 1 E. 2b S. 4; 118 Ia 112 E. 2c S. 118; 128 I 273 E. 2.1 S. 275; 137 III 208 E. 2.2 S. 210).