Citation: 1P.840/2005 06.01.2006 E. 1

1.1 Der Beschwerdeführer wirft der Haftrichterin die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten vor, wozu er befugt ist (Art. 88 OG). Entgegen der Meinung der Staatsanwältin hat der Beschwerdeführer die Frist zur Beschwerdeeinreichung gewahrt. Die angefochtene Verfügung wurde ihm am 11. November 2005 per Fax übermittelt. Selbst wenn diese - den formellen Anforderungen nicht genügende - Eröffnung des Entscheides als massgeblich erachtet würde, würde die 30-tägige Beschwerdefrist am Sonntag, dem 11. Dezember 2005 enden. Ist der letzte Tag einer Frist ein Sonntag oder ein vom zutreffenden kantonalen Recht anerkannter Feiertag, so endigt sie am nächstfolgenden Werktag (Art. 32 Abs. 1 OG), somit am 12. Dezember 2005. Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die staatsrechtliche Beschwerde grundsätzlich einzutreten. 1.2 Neben der Aufhebung des angefochtenen Entscheides beantragt der Beschwerdeführer sinngemäss seine sofortige Haftentlassung. Dieses Begehren ist in Abweichung vom Grundsatz der kassatorischen Natur der staatsrechtlichen Beschwerde zulässig, da im Falle einer nicht gerechtfertigten strafprozessualen Haft die von der Verfassung geforderte Lage nicht schon mit der Aufhebung des angefochtenen Entscheids, sondern erst durch eine positive Anordnung hergestellt werden kann (BGE 129 I 129 E. 1.2.1 S. 131 f.; 124 I 327 E. 4a S. 332; 115 Ia 293 E. 1a S. 296 f., je mit Hinweisen).