Citation: 5A_967/2021 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin bestreitet die tatsächlichen Feststellungen des Kantonsgerichts, wonach sich aus den Akten nicht ergebe, dass C.________ keine Kontakte zum Beschwerdegegner wünscht oder sich vor einem Treffen mit diesem allein gar fürchtet, nicht. Ebenso unbestritten bleibt die Feststellung, dass gemäss dem Erziehungsfähigkeitsgutachten vom 7. Mai 2019 zwischen C.________ und dem Beschwerdegegner eine freudige Beziehung besteht und es diesem gelingt, mit C.________ ein positiv gefärbtes, kindlich verspieltes Miteinander zu gestalten. Unsubstanziiert und daher unbeachtlich ist schliesslich der Einwand, wonach die Besuchswochenenden und Übergaben bis zum Vorfall vom Oktober 2020 "entgegen der Auffassung der Vorinstanz" nicht gut verlaufen seien.