Citation: 5A_530/2022 E. 5

Nachdem der Vorinstanz bei der Würdigung der einzelnen Parteibehauptungen und Beweismittel keine Willkür vorgeworfen werden kann, vermag auch eine angeblich unterlassene "Gesamtschau" den Vorwurf der Willkür nicht zu begründen. Die Höhe des angerechneten hypothetischen Einkommens sowie die Dauer der Übergangsfrist zu dessen Erzielung rügt die Beschwerdeführerin sodann ausdrücklich nicht als willkürlich. Die Beschwerde ist daher abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Damit bleibt auch für eine Neuregelung der kantonalen Prozesskosten kein Raum, zumal diese nicht unabhängig vom Obsiegen in der Sache begründet wurde. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdeführerin kosten- (Art. 66 Abs. 1 BGG), nicht aber entschädigungspflichtig, zumal keine Vernehmlassungen eingeholt worden sind (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).