Citation: I 460/06 04.04.2007 E. 3

Da die 1957 geborene Beschwerdeführerin am 1. Januar 2004 noch nicht 50 Jahre alt war, wurde ihr Rentenanspruch zu Recht einer Revision unterzogen. Dabei sind sich die Parteien nunmehr einig, dass sich der Gesundheitszustand nicht wesentlich verändert hat und auch die Einschränkung in der Haushaltführung seit der erstmaligen Rentenzusprechung gleich geblieben ist. Strittig ist einzig, ob das bereits der Verfügung vom 12. August 1997 zu Grunde gelegte Verhältnis zwischen Erwerbs- und Haushaltsarbeit im Gesundheitsfalle von je 50 % auch auf die Revisionsverfügung anzuwenden ist. Die Beschwerdeführerin fordert, basierend auf der von ihr tatsächlich geleisteten Arbeit vor ihrer Erkrankung sei von einem Verhältnis von 65 : 35, eventuell 60 : 40, zu Gunsten der Erwerbstätigkeit auszugehen. Das kantonale Gericht hat in seinem Entscheid erwogen, damit werde behauptet, beim ursprünglichen Rentenentscheid sei die IV-Stelle von unzutreffenden Annahmen ausgegangen. Es prüfte diese unter dem Gesichtspunkt der Wiedererwägung und kam zum Schluss, es sei damals nicht zweifellos unrichtig gewesen, von einer hälftigen Teilerwerbstätigkeit auszugehen.