Citation: I 447/05 01.09.2005 E. 2

2.1 Dem medizinischen Dossier war zunächst zu entnehmen, dass der Versicherte lediglich kleine, auf ungefähr fünf Portionen täglich verteilte Mahlzeiten einnehmen kann. Als Maurer sei er nicht mehr arbeitsfähig; hingegen bestehe in einer Vielzahl leichterer Tätigkeiten (wie Hauswart, Parking- oder Museumswärter, Magaziner, Ausläufer, Verkäufer) ab März 1998 eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit (Stellungnahme des ärztlichen Dienstes der IV-Stelle vom 4. Oktober 2003). Eine im Verlauf des erstinstanzlichen Beschwerdeverfahrens veranlasste vertiefende Beurteilung durch den ärztlichen Dienst ergab, dass der Beschwerdeführer aufgrund der krebsbedingten Entfernung des Magens und der damit einhergehenden Veränderungen des Verdauungsapparats Einschränkungen im täglichen Leben unterworfen ist. Diese wirken sich bis zu einem bestimmten Mass auch auf die Arbeitsfähigkeit aus. In diesem Zusammenhang ist bedeutsam, dass aufgrund des leidensbedingten Untergewichts gewisse Arbeiten nicht mehr oder nur noch teilweise zugemutet werden können. Tätigkeiten, die eher leichter Natur sind und bei denen zudem gewisse Rahmenbedingungen (geregelte Arbeitszeit, keine Nachtarbeit, kein Stress, Möglichkeit der Einnahme von Zwischenmahlzeiten) eingehalten werden können, sind nach ärztlicher Beurteilung, an deren Schlüssigkeit keine Zweifel bestehen, an sich ohne Einschränkung zumutbar. Da die genannten günstigen Arbeitsbedingungen bei den in Frage kommenden einfachen Tätigkeiten mit grobmotorischem Anforderungsprofil allerdings kaum je vorausgesetzt werden können, wird eine um 20 Prozent verminderte Leistungsfähigkeit bescheinigt (Stellungnahme des Dr. L.________ vom 18. Juni 2004). Aus einem Bericht der Frau Prof. I.________ vom 10. Mai 2004 ergibt sich schliesslich, dass die gesundheitliche Situation zufriedenstellend sei, indes der weiteren Überwachung bedürfe. Der Gesundheitszustand, von welchem der ärztliche Dienst der Invalidenversicherung gestützt auf frühere Akten ausgegangen ist, hat somit bis zum massgeblichen Zeitpunkt des Einspracheentscheids (BGE 121 V 366 Erw. 1b, 116 V 248 Erw. 1a) keine anspruchserhebliche Änderung erfahren. Soweit die mazedonische Ärztin eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bezüglich körperlicher Arbeiten bescheinigt, vermag diese Einschätzung mangels Begründung die vorstehend in den wesentlichen Zügen wiedergegebene Beurteilung des medizinischen Dienstes nicht zu entkräften. Im Übrigen bestehen keine Hinweise darauf, dass die weiteren gesundheitlichen Einschränkungen (Folgen einer Lungenentzündung und arterielle Hypertonie) die Arbeitsfähigkeit in weitergehendem Mass beeinträchtigen. 2.2 Insoweit ergibt sich, dass die von Verwaltung und Vorinstanz bezeichneten Verweisungstätigkeiten mit dem gesundheitlichen Zustand des Beschwerdeführers vereinbar sind und deren Ausübung im Rahmen eines Arbeitspensums von 80 Prozent zumutbar erscheint. Für eine zusätzliche medizinische Abklärung besteht kein Anlass. Da auch die übrigen Elemente der Invaliditätsbemessung nicht zu beanstanden sind, besteht das vorinstanzliche Erkenntnis zu Recht.