Citation: 5A_824/2023 E. 6.2

6.2. Im Zusammenhang mit dem Rückschnitt der Pflanzen auf eine Breite von 2 Metern hat die Vorinstanz dem Beschwerdeführer vorgeworfen, sich nur ungenügend mit dem erstinstanzlichen Entscheid auseinandergesetzt zu haben. Dennoch bejahte sie die Frage, ob dem Beschwerdeführer der Rückschnitt zumutbar sei, zumal keine mildere Massnahme bestehe. Was den Rückschnitt der Bäume auf eine bestimmte Höhe betifft, hat die Vorinstanz zwar eine potentielle Gefahr erkannt, dass einzelne Bäume eingehen könnten. Dies sei jedoch nicht sicher. Ohnehin müssten die Beschwerdegegner deswegen aber keine nicht (mehr) schonende Rechtsausübung hinehmen. Auch insoweit sei sodann nicht geltend gemacht, dass eine andere mildere Massnahme bestehen würde. Damit bestätigt sich der Vorwurf nicht, das Kantonsgericht habe die Vorbringen des Beschwerdeführers nicht berücksichtigt. Auch wenn es die Beschwerde insoweit teilweise als ungenügend begründet erachtete, hat es sich zur Sache geäussert. Mit den diesbezüglichen Überlegungen setzt der Beschwerdeführer sich vor Bundesgericht freilich nicht hinreichend auseinander (vgl. vorne E. 2.1). Hierzu reicht der Hinweis, es fehle jegliches Verständnis für den angefochtenen Entscheid, ebenso wenig, wie das Anrufen des "gesunden Menschenverstands", der den geltenden Regelungen als eine Art Notventil gegenübergestellt wird.