Citation: 2A.302/2001 12.07.2001 E. 1

1.- Der nach eigenen Angaben aus Algerien stammende A.________ (geb. 05.09.1982) hält sich illegal in der Schweiz auf. Am 24. Juli 1996 stellte er erstmals ein Asylgesuch in der Schweiz. Das Bundesamt für Flüchtlinge trat darauf nicht ein, ebenso wenig die Asylrekurskommission auf die dagegen erhobene Beschwerde. In der Folge tauchte A.________ unter und ersuchte laut Akten am 26. Januar 1998 in der Bundesrepublik Deutschland unter einem anderen Namen um Asyl. Nachdem er sich in der Zwischenzeit illegal in Zürich und in Milano aufgehalten haben will, reichte A.________ am 11. September 2000 in der Schweiz erneut ein Asylgesuch ein. Das Bundesamt für Flüchtlinge trat darauf mit Entscheid vom 21. September 2000 nicht ein, wies den Gesuchsteller aus der Schweiz weg und forderte ihn unter Androhung der Ausschaffung im Unterlassungsfall auf, die Schweiz sofort zu verlassen. Mit Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Zürich vom 7. Juni 2001 wurde A.________ wegen wiederholten Diebstahls zu 90 Tagen Gefängnis (unbedingt) verurteilt; gleichzeitig wurde der bedingte Vollzug einer Strafe aus dem Jahr 1997 widerrufen und die entsprechende Strafe von einem Monat Gefängnis als vollziehbar erklärt. Gemäss einem Schreiben der Bezirksanwaltschaft Zürich vom 7. Juni 2001 an das Bundesamt für Flüchtlinge hat A.________ das im September 2000 eingereichte Asylgesuch (recte wohl die anscheinend dagegen erhobene Beschwerde) als zurückgezogen erklärt. Am 8. Juni 2001 wurde A.________ von der Kantonspolizei Zürich der Fremdenpolizei des Kantons Bern (Migrationsdienst) zugeführt, die am 7. Juni 2001 die Ausschaffungshaft angeordnet hatte. Der Haftrichter 8 des Haftgerichts III Bern-Mittelland prüfte und bestätigte diese mit Entscheid vom 13. Juni 2001. Mit Eingabe vom 24. Juni 2001, die das Bundesgericht als Verwaltungsgerichtsbeschwerde entgegennimmt, beantragt A.________ sinngemäss, aus der Haft entlassen zu werden. Der Migrationsdienst und der Haftrichter schliessen auf Abweisung der Beschwerde. Vom Bundesamt für Ausländerfragen und vom Beschwerdeführer sind innert Frist keine Stellungnahmen eingegangen.