Citation: 2G_1/2016 E. 2.3.2

2.3.2. In Ziff. 4 S. 3 f. der Beschwerde vom 24. April 2015 wird festgehalten "Dem Beschwerdeführer sei im Verfahren vor Bundesgericht die unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsverbeiständung zu gewähren. Die Bedürftigkeit ergibt sich aus den Akten. [...]. Trotzdem die Vorinstanz am 22. November 2013 zum Schluss gelangte, dass sich die Beschwerde vor Verwaltungsgericht als aussichtslos erweise, kann dem nicht zugestimmt werden. Die Situation des Beschwerdeführers hat sich seit diesem Zeitpunkt geändert, weshalb eine Neubeurteilung stattfinden muss. Angesichts der Umstands, dass sich der Beschwerdeführer seit 28 Jahren in der Schweiz aufhält, seit dem Jahr 2012 nicht mehr straffällig wurde und ihm zudem eine IV-Rente zugesprochen wurde, wäre ein Widerruf der Niederlassungsbewilligung nicht verständlich, weshalb die Beschwerde absolut nicht aussichtslos ist." Nach Art. 93 Abs. 3 BGG kann ein Zwischenentscheid im bundesgerichtlichen Verfahren zusammen mit dem Endentscheid angefochten werden, wenn der Zwischenentscheid nicht gemäss Art. 93 Abs. 1 und 2 anfechtbar war oder von der Beschwerde kein Gebrauch gemacht wurde. Der Zwischenentscheid vom 22. November 2013 bindet zwar die Vorinstanz, die den Zwischenentscheid erlassen hat, nicht aber das Bundesgericht (Art. 93 Abs. 3 BGG; vgl. BGE 133 V 477 E. 5.2.3 S. 484). A.________ blieb demnach die Möglichkeit, die Kritik an der Nichtgewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im späteren bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren gegen den Endentscheid der Vorinstanz vorzubringen. Einen Antrag, das Verwaltungsgericht habe die unentgeltliche Rechtspflege bereits am 22. November 2013 zu Unrecht verweigert (und damit erst recht durch die spätere Kostenauflage im Endentscheid am 19. Februar 2015), erachtete das Bundesgericht als in der Beschwerdeschrift gestellt (vgl. Urteil 2C_336/2015 am 21. April 2016 E. 3.3). Darauf ist hier nicht zurückzukommen: Das Dispositiv des bundesgerichtlichen Urteils ist diesbezüglich weder unklar, unvollständig oder zweideutig, noch stehen seine Bestimmungen mit der Begründung im Widerspruch im Sinne von Art. 129 Abs. 1 BGG. Das Erläuterungs- oder Berichtigungsgesuch ist abzuweisen.