Citation: 6B_52/2025 E. 5.3.2

5.3.2. Diesen Einwand widerlegt bereits die Vorinstanz überzeugend. Sie hält fest, der Beschwerdeführer habe die ordnungsgemäss durchgeführte Atemalkoholprobe mit dem Messgerät anerkannt und rechtsgültig auf eine Blutprobe verzichtet. Dieser Verzicht sei in Kenntnis des Messergebnisses erfolgt. Der Beschwerdeführer behauptete im Berufungsverfahren, der Messwert sei im Zeitpunkt der Unterschrift nicht ersichtlich gewesen. Dies verwirft die Vorinstanz unter Hinweis auf das Zeugnis des Polizeibeamten C.________, wonach eine vorgängige Unterzeichnung systembedingt überhaupt nicht möglich sei. Im Übrigen wertet die Vorinstanz als Schutzbehauptung, dass dem Beschwerdeführer bei der Unterzeichnung die volle Tragweite des Messergebnisses nicht bewusst gewesen sei. Im Sinne einer Eventualbegründung hält sie fest, selbst wenn dem so wäre, würde dies nichts am rechtsgültigen Verzicht auf die Blutprobe ändern. Der Beschwerdeführer habe sich der Tragweite seines Verzichts auch ohne detailliertes Wissen über die Einordnung des Messwerts im Klaren sein müssen. Dies umso mehr, als er auf den Polizeiposten mitgenommen worden sei, nachdem ihm erklärt worden sei, dass er fahrunfähig sei und keinen Meter weiterfahren dürfe. Entsprechend habe ihm auch als Laie bewusst sein müssen, dass es um einen Wert geht, der die Fahrzeugführung nicht mehr erlaubt. Dem ist nur beizufügen, dass der Beschwerdeführer ein promovierter Rechtsanwalt und Privatdozent ist.