Citation: H 50/04 26.07.2004 E. 4

Nach dem angefochtenen Entscheid können die für das Jahr 1996 geschuldeten Beiträge infolge Verwirkung nicht mehr geltend gemacht werden. Zu diesem Schluss gelangte das kantonale Gericht gestützt auf die bis Ende 1996 geltende Fassung des Art. 16 Abs. 1 Satz 2 AHVG, wobei es festhielt, dass die Frist - mangels Vorliegen einer Nachsteuerveranlagung - Ende 1996 zu laufen begonnen und Ende 2001 geendet habe, sodass die für das Jahr 1996 geschuldeten Beiträge im Zeitpunkt des Verfügungserlasses (26. November 2002) bereits verwirkt gewesen seien. Dieser Auffassung kann nicht beigepflichtet werden. Denn wie die Ausgleichskasse in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zutreffend geltend macht, übersah die Vorinstanz dabei lit. b Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur Gesetzesänderung vom 7. Oktober 1994, wonach das neue Recht (nur) für Beiträge gilt, die bei In-Kraft-Treten der Revision nicht schon verjährt waren (mithin nur für solche, die ab 1. Januar 2002 [allenfalls aufgrund einer Nachsteuerveranlagung] geschuldet sind; vgl. dazu AHI 1996 S. 285). Dies trifft in Bezug auf die für das Jahr 1996 geschuldeten Beiträge zu, trat doch für diese die Festsetzungsverwirkung aufgrund des alten Rechts erst Ende 2001 ein. Gelangt demnach das neue Recht zur Anwendung, endet die Verwirkungfrist der für das Jahr 1996 geschuldeten Beiträge ein Jahr nach Rechtskraft der Steuerveranlagung, das heisst - mit Blick darauf, dass die massgebende Steuerveranlagungsverfügung unbestrittenermassen am 23. Juli 2002 versandt wurde und 30 Tage später in Rechtskraft erwuchs (vgl. die vom Verwaltungsgericht des Kantons Zug beim Kantonalen Steueramt X.________ eingeholte Auskunft vom 7. Oktober 2003) - im Verlaufe des Jahres 2003, sodass die am 26. November 2002 ergangene Beitragsverfügung für das Jahr 1996 rechtzeitig erlassen worden ist.