Citation: 2A.43/2003 04.02.2003 E. 2

Gemäss Art. 108 Abs. 2 OG hat die Beschwerdeschrift unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten. Wiewohl bei Beschwerden gegen die Bestätigung ausländerrechtlicher Haft keine hohen Anforderungen an Form und Inhalt der Rechtsschrift gestellt werden, kann vom inhaftierten Ausländer erwartet werden, dass er das Bundesgericht erkennbar um Aufhebung des Haftrichterentscheids ersucht und mindestens dem Sinn nach ausführt, warum die Haft ungerechtfertigt sei (sachbezogene Begründung, vgl. BGE 118 Ib 134 E. 2 S. 135 f.). Der Beschwerdeführer bittet um Asyl. Im Hinblick darauf nennt er Vorfälle, aus welchen sich ergeben soll, warum er in seiner Heimat verfolgt werde. Das Bundesgericht ist nicht zuständig zur Beurteilung von Asylgesuchen; insofern ist auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht einzutreten, und die Eingabe ist zuständigkeitshalber an das Bundesamt für Flüchtlinge zu überweisen. Im Übrigen begnügt sich der Beschwerdeführer mit der Feststellung, die Haft sei nicht gerechtfertigt. Es fehlt jegliche Bezugnahme auf die vom Haftrichter zur Rechtfertigung der Haft genannten Gründe, und es liegt keine sachbezogene Begründung vor. Soweit der Beschwerdeführer auf eine behandlungsbedürftige Krankheit hinweist und damit sinngemäss den Aspekt Haftbedingungen (Art. 13c Abs. 3 ANAG) ansprechen sollte, genügt es diesbezüglich festzuhalten, dass die Haftvollzugsbehörde selbstverständlich verpflichtet ist, die medizinische Betreuung des Beschwerdeführers sicherzustellen. Unter den gegebenen verfahrensmässigen Voraussetzungen (Fehlen einer sachbezogenen Begründung) erübrigen sich weitere Ausführungen zur Rechtmässigkeit der Haft. Jedenfalls erscheinen die Erwägungen des angefochtenen Entscheids schlüssig; insbesondere hat die Tatsache, dass der Beschwerdeführer - nochmals - um Asyl ersuchen will, für sich keinen Einfluss auf die Zulässigkeit der Ausschaffungshaft und lässt den im ersten Asylverfahren ergangenen Wegweisungsentscheid, zu dessen Sicherstellung die Haft angeordnet worden ist, nicht etwa dahinfallen.