Citation: 2C_76/2024 E. 7.4

7.4. Zu Gunsten des Beschwerdeführers fallen neben der langen Dauer seines Aufenthalts in der Schweiz insbesondere die familiären Interessen ins Gewicht. Seine Familie hat ein erhebliches Interesse daran, in der Schweiz zu bleiben. Ihr steht es indes - entgegen den Befürchtungen des Beschwerdeführers - frei, dies zu tun. Die jüngste, mittlerweile 16-jährige Tochter des Beschwerdeführers kann als Schweizer Bürgerin weiterhin in der Schweiz aufwachsen und hier zur Schule gehen. Die Betreuung durch die niederlassungsberechtigte Mutter ist gewährleistet. Die familiären Kontakte können durch gegenseitige Besuche sowie telefonisch bzw. mittels moderner Kommunikationsmittel aufrechterhalten werden. Dies erscheint umso zumutbarer, als das Familienleben aufgrund der zahlreichen und mitunter längeren Aufenthalte des Beschwerdeführers in Nordmazedonien (vgl. E. 7.5 hiernach) bereits in den letzten Jahren teilweise ortsungebunden gelebt wurde, insbesondere während seiner Abwesenheit im Jahr 2019, als er seine Familie für über neun Monate verliess. Eine zusammen mit dem Beschwerdeführer erfolgende Ausreise von Ehefrau und Tochter steht jedenfalls im Ermessen der Familie (vgl. Urteil 2C_730/2020 vom 6. Mai 2021 E. 3.6.3). Hinsichtlich der Aufenthaltsdauer des Beschwerdeführers ist unter dem Aspekt des Rechts auf Achtung des Privatlebens im Übrigen mit der Vorinstanz darin einig zu gehen, dass sich deren Tragweite aufgrund seiner klar mangelhaften wirtschaftlichen Integration und des Umstands, dass er keine vertieften sozialen Bindungen zur Schweiz im ausserfamiliären Bereich geltend macht (und solche auch nicht ersichtlich sind), erheblich relativiert (vgl. Urteil 2C_213/2023 vom 8. Dezember 2023 E. 5.2.3; zum Schutzbereich des Rechts auf Achtung des Privatlebens BGE 149 I 72 E. 2.1.2 mit Hinweis).