Citation: 2C_377/2020 E. 3.4.1

3.4.1. Es ist im Rahmen der Beweiswürdigung nicht unhaltbar, dem Beschwerdeführer entgegen zu halten, dass er bis heute keine schriftliche Bestätigung seiner Ehefrau nachgereicht hat, die ihre am 5. November 2018 geäusserten Scheidungsabsichten relativieren und eine (wieder) gelebte Ehebeziehung nahelegen würde. Der Beschwerdeführer kann sich auch nicht darauf berufen, das Migrationsamt oder die Sicherheitsdirektion hätte ihn nicht darauf hingewiesen, dass er entlastende Beweismittel beibringen soll. Vielmehr ergibt sich solches ausdrücklich aus dem Entscheid der Sicherheitsdirektion vom 7. November 2019 (vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG). Sie weist den Beschwerdeführer daraufhin, dass eine ausländische Person "substanziiert und - soweit möglich - anhand geeigneter Belege darzulegen" hat, dass die Ehegemeinschaft effektiv gelebt, nachträglich wiederaufgenommen oder mindestens drei Jahre lang gelebt worden sei (vgl. E. 12.6 des Entscheids vom 7. November 2019; vgl. auch E. 6.2 des angefochtenen Urteils).