Citation: 6B_1142/2017 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, die Beschwerdegegnerin 2 habe konstant ausgesagt, sich weder an das Verlassen des Clubs, noch an das Aufsuchen der Wohnung des Beschwerdeführers oder den Geschlechtsverkehr mit ihm erinnern zu können. Die Aussagen zu ihrem Zustand würden durch Beobachtungen anderer Personen, objektive Beweismittel und ihr Verhalten nach Wiedererlangen des Bewusstseins gestützt. Sie sei verstört gewesen, habe fluchtartig die Wohnung verlassen, geweint und gleichentags ein Spital aufgesucht. Auch der Beschwerdeführer habe ausgesagt, dass die Beschwerdegegnerin 2 stark alkoholisiert gewesen sei; er habe sie beim Verlassen des Clubs tragen müssen. Nachdem sie vor dem Club erbrochen habe, habe man gemeinsam das Auto von B.________ bestiegen, worauf die Beschwerdegegnerin 2 eingeschlafen sei; die Frage nach ihrer Adresse habe sie nicht beantwortet. Bei einem Zwischenstopp habe sie erneut erbrochen. Am Wohnort des Beschwerdeführers habe sie gehen können, er habe sie aber gestützt. In der Wohnung habe sie weitere zweimal erbrochen. Er habe ihr Bluse und Hose ausgezogen und sie ins Bett gelegt. Die schwere Alkoholisierung der Beschwerdegegnerin 2 werde durch Aussagen von B.________ bestätigt, die trotz einer gewissen Belastungstendenz in der zweiten Befragung im Kerngehalt gleich geblieben seien. Stützend seien auch die Aussagen einer Kollegin der Beschwerdegegnerin 2 zu werten, welche diese kurz vor ihrem Verschwinden torkelnd und mit verwaschener Sprache erlebt habe. Schliesslich bestätige das IRM-Gutachten eine schwere Alkoholisierung im Ereigniszeitpunkt von 1.41 bis 2.65 Promille. Es sei für alle Beteiligten klar erkennbar gewesen, dass die Beschwerdegegnerin 2 "völlig weg" gewesen sei. Dass dies nach dem Erbrechen und Wasssertrinken in der Wohnung des Beschwerdeführers nicht mehr der Fall gewesen sein soll, sei unglaubhaft, zumal er eingeräumt habe, es sei möglich, dass sie sich nicht an den Geschlechtsverkehr erinnern könne. Er habe diesen somit im Wissen um den Zustand der Beschwerdegegnerin 2 vollzogen.