Citation: I 562/02 27.01.2003 E. 4.1

4.1.1 Nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts ist für die Vornahme des Einkommensvergleichs grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des allfälligen Rentenbeginns abzustellen. Bevor die Verwaltung über einen Leistungsanspruch befindet, muss sie indessen prüfen, ob allenfalls in der dem Rentenbeginn folgenden Zeit eine erhebliche Veränderung der hypothetischen Bezugsgrössen eingetreten ist. Gegebenenfalls hat sie vor ihrem Entscheid einen weiteren Einkommensvergleich durchzuführen (BGE 128 V 174 f. Erw. 4a; Urteil L. vom 18. Oktober 2002, I 761/01, Erw. 3.1.1). 4.1.2 Vorliegend wurde mit Verfügung der IV-Stelle vom 3. Oktober 2001 die vom 1. Oktober 1998 bis 30. September 2000 zugesprochene ganze Rente per 1. Oktober 2000 aufgehoben. Für die Bemessung des Validen- und Invalideneinkommens ist somit auf die - umstrittenen - Verhältnisse des Jahres 2000 abzustellen, bestehen doch weder auf Grund der Akten noch der Vorbringen der Parteien Anhaltspunkte dafür, dass der Einkommensvergleich für die Jahre 1998 und 1999 fehlerhaft ermittelt worden wäre (vgl. auch Erw. 1 hievor). Da ferner auch keine Hinweise für eine allenfalls mitzuberücksichtigende berufliche Weiterentwicklung vorliegen (BGE 96 V 30; AHI 1998 S. 171 Erw. 5a; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 Erw. 3b), kann die seitherige Lohnentwicklung im Betrieb bis zum Verfügungserlass dahingestellt bleiben.