Citation: U 467/00 21.08.2002 E. 3

3.1 Nach der Rechtsprechung, auf die in vorstehender Erw. 2.2 verwiesen wird, stellt der Umstand allein, dass Dr. med. B.________ im Ärzteteam Unfallversicherung der SUVA tätig ist, keinen Grund dar, den Beweiswert seiner Berichte in Frage zu stellen, solange nicht konkrete Indizien gegen deren Zuverlässigkeit sprechen. Da eine Expertise eines versicherungsinternen Gutachters vorliegt, müssen dessen Aussagen als schlüssig erscheinen und nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sein. Zudem dürfen keine besonderen Umstände vorliegen, welche objektiv ein Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung begründen können. 3.2 Inwiefern das Gutachten des Dr. med. B.________ vom 2. Februar 2000 einer Prüfung nach Massgabe dieser Kriterien nicht sollte standhalten können, ist nicht ersichtlich. Nachdem Dr. med. B.________ keine auf das Unfallereignis vom 23. Juni 1997 zurückzuführenden organischen Befunde hat erheben können, begründet er seine Stellungnahme auf Grund seiner eigenen Untersuchungen und unter eingehender Bezugnahme auf die Ergebnisse früherer ärztlicher Abklärungen ausführlich. Seine Überlegungen sind nachvollziehbar und besondere Umstände, welche den Verdacht auf Unparteilichkeit oder Befangenheit aufkommen lassen könnten, liegen nicht vor. Es besteht deshalb kein Anlass, der Expertise zum Vornherein jegliche Beweiskraft abzusprechen. 3.3 Im Übrigen ist festzuhalten, dass der medizinische Sachverhalt durch die zahlreichen ärztlichen Berichte umfassend dokumentiert ist. Die vorhandenen Unterlagen ermöglichen eine abschliessende Beurteilung der geltend gemachten Leistungsansprüche, ohne dass es der beantragten zusätzlichen Abklärungen bedürfte.