Citation: 2C_240/2008 26.03.2008 E. 2

2.1 Die Ausschaffungshaft dient der Sicherstellung des Vollzugs der im Asylverfahren gegen den Beschwerdeführer ergangenen rechtskräftigen Wegweisung und damit einem vom Gesetz vorgesehenen Zweck (Art. 76 Abs. 1 AuG). Die kantonalen Behörden stützen die Haft auf den Haftgrund von Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 AuG, wonach die ausländische Person in Haft genommen werden kann, wenn konkrete Anzeichen befürchten lassen, dass sie sich der Ausschaffung entziehen will, insbesondere weil sie der Mitwirkungspflicht nach Art. 90 AuG sowie Art. 8 Abs. 1 lit. a oder Abs. 4 AsylG nicht nachkommt. Aus den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen des Haftrichters (vgl. Art. 105 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit Art. 97 und 95 BGG) ergibt sich, dass der Beschwerdeführer wiederholt behördlichen Aufforderungen, sich im Hinblick auf die Organisation seiner Ausreise zu melden, nicht nachgekommen ist. Er blieb monatelang untergetaucht. Offenbar hatte er im April 2007 erfolglos versucht, illegal über die Grenze nach Frankreich zu gehen. Den Behörden gegenüber machte er in der Folge deutlich, dass er nicht auf offiziellem Weg nach Algerien zurückkehren wolle; diesen Standpunkt nimmt er auch heute ein. Diesbezüglich lässt er jegliche Kooperationsbereitschaft vermissen. Da er keine andere legale Möglichkeit zur Ausreise hat, lassen seine (trotz längst erfolgtem Ablauf der Ausreisefrist ohnehin nicht in die Tat umgesetzten) Angebote, via Frankreich und/oder Tunesien auszureisen und illegal die Grenze nach Algerien zu überschreiten, nicht auf eine echte Mitwirkungsbereitschaft schliessen und daher den Haftgrund nicht dahinfallen (vgl. BGE 133 II 97 E. 4.2.2 S. 103; s. auch Art. 115 Abs. 2 AuG). Da auch die übrigen Haftvoraussetzungen erfüllt sind, erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unbegründet (Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG); sie ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen. 2.2 Dem Verfahrensausgang entsprechend wären die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG); es rechtfertigt sich indessen, keine Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG). 2.3 Das Migrationsamt des Kantons Zürich wird ersucht, dafür besorgt zu sein, dass das vorliegende Urteil dem Beschwerdeführer korrekt eröffnet und nötigenfalls verständlich gemacht wird.