Citation: 1P.295/2000 16.08.2000 E. A

A.- O.________ erstattete am 2. Juni 1999 gegen L.________ und M.________ Strafanzeige wegen einfacher Körperverletzung im Sinne von Art. 123 StGB. Er machte geltend, die beiden Beamten der Stadtpolizei Zürich hätten ihn am 30. Mai 1999, morgens zwischen 2 und 3 Uhr, festgenommen und ihm bei seiner Fesselung verschiedene Verletzungen (Schürfungen an den Handgelenken, am linken Oberschenkel und am linken Knie, eine rechtsseitige Quetschung des Brustkorbs sowie eine Radialis-Druckschädigung an beiden Handgelenken) zugefügt. Die Bezirksanwaltschaft Zürich stellte die Strafuntersuchung gegen L.________ und M.________ am 16. August 1999 ein. Sie hielt fest, die Aussagen der beiden Polizeibeamten, die die Anschuldigungen von O.________ bestritten, seien plausibel und in sich widerspruchsfrei, während die Aussagen O.________s nicht in allen Punkten einer Überprüfung standhielten. Mit den vorhandenen Beweismitteln - den Aussagen der Beteiligten und dem Arztzeugnis - liesse sich die Darstellung der Polizeibeamten, bei der Festnahme O.________s korrekt und verhältnismässig gehandelt zu haben, nicht anklagegenügend widerlegen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich genehmigte die Einstellungsverfügung am 3. September 1999. Der Einzelrichter des Bezirksgerichts Zürich wies mit Verfügung vom 11. November 1999 den Rekurs O.________s gegen die Einstellung des Strafverfahrens ab. Das Obergericht des Kantons Zürich schützte diesen Entscheid und wies die von O.________ dagegen erhobene Nichtigkeitsbeschwerde mit Beschluss vom 12. April 2000 ab.