Citation: 2C_152/2019 E. 9.1

9.1. Die Vorinstanz bestätigte den Entscheid der Unterinstanzen, wonach im Kanton Zürich aufgrund des Verbotes der interkantonalen Doppelbesteuerung (Art. 127 Abs. 3 BV) ein Betrag von 8 % des Erlöses als Händlerpauschale gewinnmindernd zu berücksichtigen ist. Der Satz von 8 % entspricht bei Generalbauunternehmen, welche selbst überbaute Grundstücke veräussern, dem üblicherweise vom Belegenheitskanton zu übernehmenden Anteil an den Gemeinkosten (vgl. hiervor E. 5.3). Die Beschwerdeführerin hält dafür, dass statt einer Händlerpauschale von 8 % zur Berücksichtigung der Gemeinkosten ein Abzug von 17.88% bzw. ein Abzug im Gesamtbetrag von Fr. 13'566'042.-- vorzunehmen sei. Ihrer sinngemäss geäusserten Auffassung nach wird mit dem angewendeten Satz von 8 % der auf die Veräusserung und Erstellung der Bauten in B.________/ZH entfallende Teil ihrer Gemeinkosten falsch bemessen und läuft das Ergebnis dem Gebot einer gerechten Ausscheidung zuwider. Zur Begründung erklärt sie im Wesentlichen, sie würde im Bereich der Totalunternehmen ausserordentlich viele Leistungen selbst, also durch eigene Ingenieure, Architekten und Planer erbringen. Dadurch würden ihr deutlich höhere allgemeine Unkosten erwachsen als bei einer üblichen Totalunternehmung, welche sich vornehmlich auf Leistungen Dritter stützen könne. Aufgrund langjähriger projektbezogener Tätigkeiten habe sich als exakte Erfahrungszahl ergeben, dass der Beschwerdeführerin Kosten für die Errichtung eines Bauwerkes im Rahmen eines Totalunternehmerwerkvertrages von durchschnittlich 15,88% bis 18,23% des Umsatzes des konkreten Projektes (Gesamterlös) erwachsen würden (vgl. Beschwerde, S. 5). Die Beschwerdeführerin macht ferner geltend, sie arbeite als Totalunternehmerin grundsätzlich ausschliesslich auf fremdem Boden (Erstellung von Bauwerken, ohne zugleich Grundeigentum zu veräussern).