Citation: 8C_140/2019 E. A

Der 1964 geborene A.________ war bei der B.________ AG als Servicemitarbeiter angestellt und damit bei der Zürich Versicherungen (nachfolgend: Zürich) obligatorisch gegen Unfälle versichert. Am 17. Februar 2010 meldete die Arbeitgeberin einen Schadenfall vom 2. Mai 2009, bei dem sich A.________ am rechten Knie verletzt habe. Zum Unfallhergang schilderte sie, A.________ sei in den Räumlichkeiten des Reitgebäudes ausgerutscht und auf eine offenstehende Schublade gefallen. Die Zürich erbrachte die Versicherungsleistungen, insbesondere Taggelder für die ab 2. Juli 2009 bestehende Arbeitsunfähigkeit sowie Heilkosten. Ein MRI des rechten Knies wurde am 18. Januar 2010 angefertigt. Am 9. März 2010 unterzog sich der Versicherte einer arthroskopischen Teilmeniskektomie rechts. Ab dem 3. Mai 2010 war er zu 50 % und ab dem 18. August 2010 zu 75 % arbeitsfähig. Der Operateur schloss die Behandlung bei günstigem Verlauf am 4. März 2011 ab. Infolge persistierender Schmerzen wurde der Patient weiteren Ärzten zur Behandlung überwiesen. Gestützt auf einen Bericht der Zentrum für Arbeitsmedizin, Ergonomie und Hygiene AG (AEH) vom 19. November 2012 sowie zwei weiteren Stellungnahmen stellte die Zürich am 30. Mai 2013 verfügungsweise fest, dass ab dem 22. Oktober 2012 von einer vollen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei. Allerdings vergütete sie bis zum 30. Juni 2013 - ohne Präjudiz oder Anerkennung einer Rechtspflicht - die Taggelder für eine Arbeitsunfähigkeit von 25 %. Am 25. Februar 2016 erstattete Dr. med. C.________, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, im Auftrag der Zürich ein Gutachten. Mit Verfügung vom 14. Juni 2016 bestätigte die Zürich ihre Verfügung vom 30. Mai 2013 hinsichtlich der Einstellung der Taggelder per 30. Juni 2013, stellte die Kosten für Heilbehandlung per 30. November 2015 ein und verneinte im Übrigen einen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung. Daran hielt sie auf Einsprache des Versicherten hin fest (Einspracheentscheid vom 10. Mai 2017).