Citation: 1C_297/2015 E. 5.3.1

5.3.1. Durch Art. 34 Abs. 2 BV soll garantiert werden, dass jeder Stimmberechtigte seinen Entscheid gestützt auf einen möglichst freien und umfassenden Prozess der Meinungsbildung treffen und entsprechend mit seiner Stimme zum Ausdruck bringen kann. Die Stimmberechtigten werden insbesondere vor unzulässiger behördlicher Beeinflussung geschützt. Gemeindebehörden dürfen an Gemeindeversammlungen Vorlagen erklären und zur Annahme oder Ablehnung empfehlen. Sie sind jedoch zur Objektivität und zu sachlicher Information verpflichtet und dürfen Zweck und Tragweite einer Vorlage nicht falsch darstellen (BGE 135 I 292 E. 4.2 S. 297 f.).