Citation: 9C_366/2017 E. 2

Die von der Verwaltung im August 2012 eingeleitete, zur Aufhebung der Invalidenrente führende Revision beruht auf den Schlussbestimmungen der Änderung des IVG vom 18. März 2011 lit. a Abs. 1 (6. IV-Revision). Danach werden Renten, die bei pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung überprüft. Sind die Voraussetzungen nach Art. 7 ATSG nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgehoben, auch wenn die Voraussetzungen von Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht erfüllt sind. Die Vorinstanz hat die Rechtsprechung zu den Voraussetzungen, unter denen anhaltende somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden eine rentenbegründende Invalidität zu bewirken vermögen (BGE 141 V 281) richtig wiedergegeben und zutreffend dargelegt, dass Gutachten, die noch nicht unter dem Verfahrensstand von BGE 141 V 281 eingeholt wurden, ihren Beweiswert nicht per se verlieren (BGE 141 V 281 E. 8 S. 309).