Citation: 8C_725/2022 E. 3.2

3.2. Was der Beschwerdeführer hiergegen vorbringt, ist offensichtlich nicht geeignet, die vorinstanzliche Beweiswürdigung und Tatsachenfeststellung als willkürlich erscheinen zu lassen (E. 1.2). Vielmehr hatte er im Rahmen der ihm obliegenden Schadenminderungspflicht alles Zumutbare zu unternehmen, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen, insbesondere Arbeit zu suchen und jegliche zumutbare Arbeit unverzüglich anzunehmen (Art. 17 Abs. 1 und 3 AVIG; SVR 2022 ALV Nr. 20 S. 67, 8C_24/2021 E. 3.1). Dass es sich bei der vom Stellenvermittler angebotenen Arbeitsstelle nicht um eine dem Beschwerdeführer zumutbare Tätigkeit gehandelt hätte, macht er zu Recht nicht geltend. Er bestreitet auch nicht, dass der erste telefonische Direktkontakt mit dem Stellenvermittler erst am Nachmittag des 21. April 2021 erfolgte. Doch behauptet er, vom Stellenvermittler nicht über die besondere Dringlichkeit informiert worden zu sein. Nach dem Anrufversuch seines RAV-Beraters vom 21. April 2021 um 13.54 Uhr, den der Beschwerdeführer unbeantwortet verstreichen liess, erkannte Letzterer jedoch sofort die Dringlichkeit, nunmehr unverzüglich - nämlich eine einzige Minute später um 13.55 Uhr - endlich mit dem Stellenvermittler prioritär Kontakt aufzunehmen. Dementsprechend informierte er unmittelbar im Anschluss an das Telefonat mit dem Stellenvermittler um 13.59 Uhr auch seinen RAV-Berater.