Citation: 1C_690/2024 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid namentlich ausgeführt, zusammenfassend äussere die Beschwerdeführerin ihren Unmut darüber, dass sie nur eine halbe und nicht eine ganze IV-Rente erhalte, die Renten in der Steuerrechnung als Einkommen berücksichtigt worden seien, das Sozialamt Bad Ragaz unzulässigerweise die Rente mit der Sozialhilfe verrechnet und die Beschwerdegegnerin 1 sich beim Steueramt nicht für sie eingesetzt habe. Aus ihren Schilderungen ergäben sich aber keine konkreten Hinweise auf strafbare Verhaltensweisen der Beschwerdegegnerschaft. Aufgrund der pauschalen Vorwürfe fehle es gänzlich an einer in inhaltlicher, örtlicher und zeitlicher Hinsicht hinreichend konkreten Sachverhaltsdarstellung, aus der sich konkrete Verdachtsmomente für mutmasslich strafbares Verhalten der Beschwerdegegnerschaft ergeben könnten. Ein für die Einleitung eines strafrechtlichen Vorverfahrens erforderlicher Anfangsverdacht sei nicht erkennbar. Im Übrigen diene das Strafverfahren nicht dazu, missliebige Verfügungen oder Entscheide anderer Behörden nachträglich auf ihre Rechtmässigkeit hin überprüfen zu lassen. Vielmehr sei zu diesem Zweck der eigens dafür vorgesehene Rechtsmittelweg einzuschlagen. Die Ermächtigung zur Eröffnung eines Strafverfahrens gegen die Beschwerdegegnerschaft sei somit zu verweigern.