Citation: 5A_54/2017 E. 2.2

2.2. Den rechtlichen Nachteil der Weigerung, den Beschwerdegegner als Willensvollstrecker vorsorglich während der Dauer des Hauptprozesses abzusetzen, begründet der Beschwerdeführer damit, dass der Beschwerdegegner seine Funktion als Willensvollstrecker parteiisch ausübe und offensichtlich nur die Interessen der Miterben berücksichtige. Der Beschwerdeführer legt im Einzelnen dar, dass der zweite Willensvollstrecker in Übereinstimmung mit dem Beschwerdegegner gegen die H.________ AG grundlos Betreibungen einleite und ihm als Inhaber des Unternehmens damit mittelbar erheblichen Schaden zufüge. Der Beschwerdegegner und der zweite Willensvollstrecker strebten grundlos danach, die Verwaltung sämtlicher Nachlassliegenschaften von der H.________ AG auf eine andere Firma zu übertragen, und verursachten damit einen Wertverlust und einen unwiederbringlichen Schaden (Auflösung von Mietverhältnissen usw.). Die Liegenschaftsverwaltung stelle für die H.________ AG ein sehr bedeutendes Mandat dar. Der Beschwerdegegner beziehe zudem Unsummen an Honoraren direkt vom Nachlass und führe seine Tätigkeit als Willensvollstrecker derart parteiisch aus, dass eine ungerechte Verteilung des Nachlasses und ein immenser finanzieller und ideeller Schaden drohe (S. 5 ff. Rz. 8-17 der Beschwerdeschrift).