Citation: 6S.67/2007 20.02.2007 E. 3

Mit Nichtigkeitsbeschwerde kann nur die Verletzung eidgenössischen (Straf-)Rechts gerügt werden (Art. 269 Abs. 1 BStP). Die Beweiswürdigung und die darauf gestützten tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz sind dabei für das Bundesgericht verbindlich (Art. 277bis Abs. 1 Satz 2 BStP). Nach diesen Feststellungen hatte die Kollisionsbeteiligte ihr Fahrzeug angehalten, und dieses stehende Fahrzeug wäre für die Beschwerdeführerin auch sichtbar gewesen, wenn sie ihr Hauptaugenmerk nicht auf den von ihr angestrebten Parkplatz gerichtet hätte (angefochtener Entscheid S. 9 Ziff. 7). Soweit die Beschwerdeführerin in Zweifel zieht, dass die Situation so war, wie von der Vorinstanz angenommen, kann auf ihre Vorbringen nicht eingetreten werden (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP). Beim von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt stand das Fahrzeug der Kollisionsbeteiligten still, weshalb davon, dass diese immer noch dabei gewesen wäre, den beidseits angestrebten Parkplatz zu "beschlagnahmen", nicht die Rede sein kann. Wenn man von dem für das Bundesgericht vorgegebenen Sachverhalt ausgeht, verletzt der angefochtene Entscheid das eidgenössische Recht im Sinne von Art. 269 Abs. 1 BStP nicht. Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Anzumerken ist, dass der Beschwerdeführerin nicht geholfen wäre, wenn die Eingabe als staatsrechtliche Beschwerde entgegengenommen würde, denn sie legt nicht dar, dass und inwieweit der angefochtene Entscheid im bemängelten Punkt willkürlich gemäss BGE 129 I 8 E. 2.1 sein könnte.