Citation: 9C_512/2021 E. 5.1

5.1. Soweit die Beschwerdeführerin vorab moniert, das psychiatrische ABI-Teilgutachten des Dr. med. B.________ sei weder einleuchtend noch lege es die medizinische Situation überzeugend dar, dringt sie nicht durch. Im Gegenteil äusserte sich der psychiatrische Gutachter hinreichend zu Schweregrad und Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde, zum Behandlungs- und Eingliederungserfolg, zum ausgewiesenen Leidensdruck, zu den persönlichen Ressourcen, zum sozialen Kontext sowie zur Konsistenz, wobei er die subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin miteinbezog (vgl. psychiatrisches ABI-Gutachten, S. 31 ff.). Demnach orientiert sich die Expertise durchaus an den massgeblichen normativen Rahmenbedingungen (vgl. BGE 141 V 281 E. 4.4). Vor diesem Hintergrund erscheinen die Diagnosen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) sowie einer leichten depressiven Episode (ICD-10 F32.0), welcher keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zukomme, schlüssig gestellt (vgl. psychiatrisches ABI-Gutachten, S. 33 f.). Dem stehen insbesondere die abweichenden Einschätzungen der behandelnden Psychiater Dres. med. C.________ (Bericht vom 31. Januar 2018) und D.________ (Bericht vom 13. März 2019) nicht entgegen, nachdem sich der psychiatrische ABI-Experte damit detailliert auseinandersetzte.