Citation: 2C_523/2017 E. 2.1

2.1. Die Niederlassungsbewilligung kann unter anderem widerrufen werden, wenn die ausländische Person oder ihr Vertreter im Bewilligungsverfahren falsche Angaben gemacht oder wesentliche Tatsachen verschwiegen hat (Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 lit. a des Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 16. Dezember 2005 [AuG; SR 142.20]) in der zeitlich massgeblichen Fassung). Der entsprechende Widerrufsgrund gilt nicht (mehr) für Niedergelassene, die sich seit mehr als 15 Jahren ununterbrochen und ordnungsgemäss in der Schweiz aufgehalten haben (vgl. Art. 63 Abs. 2 AuG), wobei als ordnungsgemäss der ausdrücklich bewilligte bzw. aus bürgerrechtlichen Gründen nicht bewilligungspflichtige Aufenthalt gilt, nicht hingegen die Anwesenheit einer weggewiesenen Person, von deren zwangsweisem Vollzug der Wegweisung die Behörde (vorerst noch) abgesehen hat (Urteil 2C_1115/2015 vom 20. Juli 2016 E. 3.3.2). Auf den Beschwerdeführer, dem am 6. Februar 2004 die erste ordentliche Aufenthaltsbewilligung erteilt und dessen Niederlassungsbewilligung mit Verfügung vom 17. November 2015 widerrufen wurde, findet dieser Widerrufsgrund noch Anwendung.