Citation: 5A_850/2020 E. 3.2

3.2. Im Zusammenhang mit dem Grundbetrag hält der Beschwerdeführer fest, dieser sei bereits pauschalisiert, indem die Ehefrau nicht sämtliche Kosten für Nahrung etc. spezifizieren müsse. Wolle sie mehr als den einfachen Grundbetrag, hätte sie dies konkret spezifizieren müssen; heutzutage würden Auslagen üblicherweise über Kreditkarten erfolgen und sie hätte alle Ausgaben im Einzelnen mit Auszügen dokumentieren müssen, wobei sie Kreditkartenunterlagen auch hätte edieren lassen können. Ohnehin seien die häufigen kulturellen Anlässe und Reisen bestritten bzw. die Geschäftsreisen auf Geschäftskosten erfolgt; sodann habe die Ehefrau u.a. auch billige Schuhe im Wert von Fr. 39.95 gekauft und trage bei der Arbeit eine Uniform, weshalb sie auf weniger Kleider angewiesen sei als eine Durchschnittsperson. Es sei absolut willkürlich, wenn das Obergericht angesichts der fehlenden Nachweise auf eine gehobene Lebensführung schliesse. Die Rügen bleiben insofern unsubstanziiert, als der Beschwerdeführer den obergerichtlichen Ausführungen einfach seine eigenen Behauptungen bzw. Bestreitungen gegenüberstellt. Das Obergericht hat festgehalten, dass die jährlich mehrfachen Amerikareisen der Ehefrau, wobei die Flüge in Business-Class erfolgten, unbestrittenen seien und ist im Übrigen beweiswürdigend davon ausgegangen, dass sie zahlreiche weitere Elemente einer gehobenen Lebensführung darzulegen vermochte, wenn auch nicht zahlenmässig, weil die wesentlichen Ausgaben über Konten und Kreditkarten des Beschwerdeführers geflossen seien. Wenn sodann bei den Geschäftsreisen offenbar auf Geschäftskosten gemeinsam in Luxushotels abgestiegen wurde, läuft dies auf eine Privatentnahme hinaus, welche die monatlich zur Verfügung stehenden Mittel von Fr. 40'000.-- sogar erhöhen würde; insofern kann der Beschwerdeführer aus seiner Darlegung gerade nichts für seinen Standpunkt einer sparsamen Lebenshaltung ableiten. Sodann durfte das Obergericht die durchwegs abstrakt bleibenden Ausführungen des Beschwerdeführers im Zusammenhang mit der von ihm behaupteten Sparquote - für welche er beweispflichtig wäre (BGE 140 III 385 E. 3.3), wobei diese in erster Linie bei der zweistufigen Methode relevant ist (BGE 147 III 293 E. 4.4) - in die Gesamtbetrachtung einbeziehen. Insofern ist im Zusammenhang mit der Berücksichtigung eines Grundbetrages von Fr. 3'000.-- keine Willkür ersichtlich. Im Übrigen ist zu bemerken, dass im Rahmen der einstufig-konkreten Methode die Vergrösserung des Grundbetrages und darüber hinaus die Gewährung von konkreten Zusatzpositionen bei sehr guten Verhältnissen vom Bundesgericht bei voller Kognition geschützt wird (statt vieler: Verfünffachung des Grundbetrages und Zusatzpositionen beim Scheidungsunterhalt im Urteil 5A_956/2015 vom 7. September 2016 E. 4; sodann BÄHLER, Unterhaltsberechnungen - von der Methode zu den Franken, in: FamPra.ch 2015 S. 271 ff., S. 306 unten) und entsprechend das obergerichtliche Vorgehen als solches nicht willkürlich sein kann. Hingegen wäre eine Vergrösserung des Grundbetrages bei der zweistufigen Methode nicht statthaft (explizit BGE 147 III 265 E. 7.2), weil hier die zusätzlichen Bedürfnisse aus dem Überschussanteil zu finanzieren sind. Die Willkürrüge geht mit anderen Worten bezüglich der einstufig-konkreten Methode fehl.