Citation: 6B_1135/2023 E. 3.4.5

3.4.5. Der Beschwerdeführer stellt den äusseren Ablauf des Vorfalls vom 11. Februar 2018 nicht in Frage. Die Feststellungen des kantonalen Gerichts sind für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG). Auf dieser Sachverhaltsgrundlage ist von einem zielgerichteten und kontrollierten Verhalten des Beschwerdeführers auszugehen. Daran ändert nichts, dass der Fusstritt eigentlich B.________ und nicht C.________ galt. Wie die Vorinstanz nachvollziehbar erwägt, hatte der Beschwerdeführer irrtümlich C.________ anvisiert. Er führte sodann den Tritt gezielt aus und traf auch den von ihm (irrtümlich) anvisierten C.________. Der Geschehensablauf entsprach damit der Intention des Beschwerdeführers (angefochtenes Urteil, E. 2.4.3). Auch der äussere Ablauf lässt daher nicht auf eine eingeschränkte Steuerungsfähigkeit schliessen. Unter Einbezug des Atemalkoholtests durfte die Vorinstanz gestützt auf die dargelegte Rechtsprechung davon absehen, ein Gutachten nach Art. 20 StGB einzuholen. Ebenfalls nicht zu beanstanden ist, dass die Vorinstanz den Alkoholkonsum nicht weiter in die Strafzumessung einfliessen liess.