Citation: 2C_1010/2019 E. 4.6

4.6. Entgegen den Behauptungen der Beschwerdeführerin haben demnach sowohl die Vorinstanz als auch das SBFI das von ihr eingereichte Schreiben berücksichtigt und gewürdigt. Auch wenn dem Umstand Rechnung zu tragen ist, dass eine Laienbeschwerde vorliegt, weshalb praxisgemäss keine allzu hohen formellen Anforderungen zu stellen sind (vgl. Urteil 2C_627/2018 vom 24. Juli 2018 E. 2.2), vermag die Beschwerdeführerin nicht konkret aufzuzeigen, dass das Bundesverwaltungsgericht Sinn und Tragweite dieses Beweismittels verkannt oder unhaltbare Schlussfolgerungen daraus gezogen hat (vgl. E. 4.3 hiervor). So ist insbesondere nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz zum Schluss gelangt, die Betreuung von Praktikanten sei nicht vergleichbar mit dem Erlernen und Reflektieren von Methoden, das im Zentrum wissenschaftlichen Arbeitens liege (vgl. auch E. 4.2 und 4.3 des angefochtenen Urteils). Daran ändert auch der Umstand nichts, dass die Tätigkeit als Praxisausbilderin, wie von der Beschwerdeführerin behauptet, gewisse wissenschaftliche Kompetenzen bedingen mag. Der Beschwerdeführerin gelingt es nicht darzutun, wie sie sich das entsprechende Fachwissen angeeignet haben soll. Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung erweisen sich somit nicht als offensichtlich unhaltbar bzw. willkürlich (Art. 9 BV). Ebensowenig liegt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) der Beschwerdeführerin vor. Das Bundesverwaltungsgericht hat zudem hinreichend begründet, weshalb es zum Schluss gekommen ist, dass die berufliche Erfahrung und die Tätigkeit als Praxisausbilderin nicht geeignet seien, die Anforderungen an das wissenschaftliche Arbeiten auszugleichen (vgl. E. 4.5 hiervor). Die Beschwerdeführerin war sodann ohne Weiteres in der Lage, das vorinstanzliche Urteil sachgerecht anzufechten. Eine Verletzung der Begründungspflicht als Teilgehalt des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) liegt ebenfalls nicht vor.