Citation: 8C_98/2019 E. 5.1

5.1. Was der vorinstanzlichen Verwertung der versicherungsinternen Stellungnahme als Aktenbericht grundsätzlich entgegengestanden hätte, wird beschwerdeweise nicht substanziiert. Insbesondere ist angesichts der Vielzahl von Berichten über die durchgeführten bildgebenden Untersuchungen sowie die Operationen nicht erkennbar, dass der medizinische Sachverhalt unklar geblieben und weshalb eine persönliche Untersuchung der Versicherten erforderlich gewesen wäre. Inwieweit der Facharzttitel für physikalische Medizin und Rehabilitation die Vertrauensärztin zur Beurteilung der Unfallkausalität im vorliegenden Fall nicht befähigt hätte, wird beschwerdeweise ebenfalls nicht näher dargelegt. Das kantonale Gericht berücksichtigte zudem ausdrücklich, dass sich die Vertrauensärztin bei ihrer Einschätzung auch auf die von ihr eingeholte radiologische Stellungnahme des PD Dr. med. F.________ zu sämtlichen bildgebenden Untersuchungen sowie auf die von ihr eingehend dargestellte medizinische Fachliteratur gestützt habe.