Citation: 4D_124/2008 10.11.2008 E. 4

Darüber hinaus genügen die Vorbringen der Beschwerdeführerin den Begründungsanforderungen an eine Verfassungsbeschwerde nicht. 4.1 Die Lebenspartner bestimmen grundsätzlich selbst, wie sie ihr Zusammenleben regeln (vgl. BGE 108 II 204 E. 4 S. 208 f.). Wie diese Regelung konkret aussah, ist eine Frage der Würdigung der tatsächlichen Umstände, von welcher das Bundesgericht nur abweichen kann, wenn die Sachverhaltsfeststellung unter Verletzung eines verfassungsmässigen Rechts zustande kam (Art. 118 Abs. 2 und Art. 116 BGG), was die Beschwerdeführerin präzise geltend zu machen hätte (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 III 439 E. 3.2 S. 445 mit Hinweis). Die Vorinstanz hat festgehalten, die Beschwerdeführerin müsse dank der Unterstützung ihres Lebenspartners keinen finanziellen Verpflichtungen nachkommen, so dass ihr genügend Geld verbleibe, um die Prozesskosten selbst zu bestreiten. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, genügt nicht, um den Vorwurf willkürlicher Beweiswürdigung zu begründen. So reicht der blosse Verweis auf das Schreiben des Lebenspartners nicht, um die Beweiswürdigung der Vorinstanz als willkürlich und damit gegen Art. 9 BV verstossend auszuweisen, zumal dem Lebenspartner durchaus daran gelegen sein kann, dass der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege bewilligt wird. Die Ausführungen, wonach den Lebenspartner keine eheliche Unterstützungspflicht treffe, gehen an der Sache vorbei, da vom Lebenspartner nicht verlangt wird, die Prozesskosten zu übernehmen. Mangels hinreichender Begründung wäre insoweit nicht auf die Beschwerde einzutreten. 4.2 Auch die Rüge betreffend fehlender gesetzlicher Grundlage für eine Einschränkung der Grundrechte der Beschwerdeführerin geht an der Sache vorbei, obliegt es doch grundsätzlich dem Gesuchsteller, seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse umfassend darzustellen und soweit möglich zu belegen. Verweigert er die zur Beurteilung seiner aktuellen Gesamtsituation erforderlichen Angaben oder Belege, so kann die Bedürftigkeit ohne Verletzung von Art. 29 Abs. 3 BV verneint werden (vgl. BGE 120 Ia 179 E. 3a S. 181 f. mit Hinweisen). Von einer Einschränkung der Grundrechte der Beschwerdeführerin kann daher keine Rede sein, weshalb auf ihre daran anknüpfenden Ausführungen ebenfalls nicht einzutreten ist. 4.3 Nicht nachvollziehbar ist die Meinung der Beschwerdeführerin, die Vorinstanz hätte eine Nachfrist ansetzen müssen, damit die Beschwerdeführerin zusätzliche Dokumente hätte beibringen können. Die Beschwerdeführerin geht auf die Erwägung, sie habe bereits aus dem erstinstanzlichen Urteil entnehmen können, dass die entsprechenden Dokumente notwendig seien, nicht ein und setzt sich auch mit den Ausführungen der Vorinstanz zur Heilung einer möglichen Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die erste Instanz nicht hinreichend auseinander, sondern beschränkt sich darauf, ihre eigene Auffassung und rechtliche Würdigung der Geschehnisse darzulegen. Damit genügt sie den Begründungsanforderungen nicht (BGE 134 V 138 E. 2.1 S. 143; 133 III 439 E. 3.2 S. 444 mit Hinweis). Dass sich die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Verfahren vor dem Arbeitsgericht und im Rechtsmittelverfahren unterscheiden, ist nicht von Belang, da die Vorinstanz die unentgeltliche Prozessführung für das Rechtsmittelverfahren auch mit der Aussichtslosigkeit begründet hat, so dass der Frage der Bedürftigkeit insoweit keine Bedeutung zukommt. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass mit dem Rechtsmittel gerade die Gehörsverletzung gerügt wurde, denn diesbezüglich fällt ins Gewicht, dass die Beschwerdeführerin mit dem Rechtsmittel vor der Vorinstanz die gemäss dem erstinstanzlichen Urteil notwendigen Belege nicht nachgereicht hat. Eine vernünftige Person, welche das Prozessrisiko selbst tragen müsste, würde kein Rechtsmittel ergreifen, ohne die entsprechenden Beweismittel einzureichen, so dass die Vorinstanz mit Recht von Aussichtslosigkeit ausgehen konnte. 4.4 Soweit sich die Beschwerdeführerin auf die aufgelaufenen Anwaltskosten beruft, legt sie nicht dar, dass sie bereits vor der Vorinstanz Entsprechendes vorgebracht hat, beziehungsweise dass die Kosten schon in dieser Höhe aufgelaufen waren, als die Vorinstanz ihren Entscheid fällte. Dies wäre aber notwendig, damit der Umstand bei Beurteilung der Beschwerde überhaupt in Betracht gezogen werden könnte (Art. 118 BGG), abgesehen davon, dass die in der Beschwerde angegebenen Fr. 5'000.-- mit Blick auf den Streitwert als exorbitant erscheinen.