Citation: 1P.563/2004 17.05.2005 E. F

Mit Urteil vom 30. Juni 2004 wies das Kantonsgericht die Beschwerde von X.________ gegen den Entscheid der Standeskommission vom 26. August 2003 ab, soweit sie das Baugesuch vom 2. April 2003 zum Gegenstand hatte. Soweit sich die Beschwerde gegen den Vollzug des Bundesgerichtsurteils 1A.301/2000 vom 28. Mai 2001 richtete, trat es darauf nicht ein. Es hielt dazu fest, nach den bundesgerichtlichen Erwägungen seien die in den Urteilen angeordneten Massnahmen genügend bezeichnet; sie seien somit ohne weitere Erläuterungen vollstreckbar. Zudem liege ein unangefochten in Rechtskraft erwachsener Standeskommissionsbeschluss vom 1. Juli 2002 im Recht, welcher den Bezirk Schwende anweise, die Gerichtsurteile zu vollstrecken, und - falls der Beschwerdeführer den gesetzlichen Zustand nicht fristgemäss wiederherstelle - zur Ersatzvornahme zu schreiten. Sodann würden in Ziffer 2.3 der Erwägungen aufgeworfene Vollstreckungsfragen detailliert abgehandelt, insbesondere, dass sich in diesem Verfahren die Frage der Verhältnismässigkeit des Abbruch- und Wiederherstellungsbefehls nicht mehr stelle.