Citation: 6B_332/2023 E. 5.1

5.1. Ihm wird vorgeworfen, er sei der eigentliche Kopf eines versuchten Raubs auf einen G.________ Shop gewesen, der sich am 7. April 2018 ereignet habe. N.________ und O.________ hätten sich am Abend des 7. April 2018 mit dem durch den Beschwerdeführer zuvor organisierten F.________ (vgl. oben E. 4) zu dem besagten G.________ Shop begeben, ausgerüstet mit einer Softairwaffe mit Kaliber 6 mm und einem Plastiksack mit der Aufschrift K.________, in der Absicht, durch einen Raubüberfall eine möglichst hohe Beute zu erlangen. O.________ sei in den Shop gegangen und habe den Filialleiter unter Waffendrohung dazu aufgefordert, ihm Geld in den mitgeführten Plastiksack zu übergeben. Er habe schlussendlich die Räumlichkeiten ohne Mitführung einer Beute in Richtung Personenwagen und den Tatort mit N.________ verlassen. Die Vorinstanz erachtet die Tatbeteiligung des Beschwerdeführers am versuchten Raubüberfall auf den G.________ Shop vom 7. April 2018 aus verschiedenen Gründen als gegeben. So hält sie mit Verweis auf die erstinstanzlichen Erwägungen fest, im Privatfahrzeug des Beschwerdeführers sei zu einem späteren Zeitpunkt eine Softairpistole und eine K.________-Plastiktüte (sowie weitere auffällige Textilien wie Mützen, Sturmhauben und Handschuhe) gefunden worden. An der Softairpistole hätten sich DNA Spuren von O.________ befunden, welcher den Raubüberfall auf den G.________ Shop ausgeführt habe. Gemäss dem Untersuchungsbericht des Forensischen Instituts Zürich (FOR) habe es sich bei der Tatwaffe nicht um eine echte Schusswaffe, sondern um eine Softair- oder Spielzeugwaffe gehandelt. Ebenso hätten sich Fingerabdrücke des Mitbeschuldigten O.________ auf der im Privatfahrzeug des Beschwerdeführers gefundenen P.________-Tasche befunden, in welcher die K.________-Plastiktüte sowie die Softairpistole verstaut gewesen seien. Weiter sei zu berücksichtigen, dass es zwischen dem Beschwerdeführer und O.________ zwischen dem 18. März 2018 und dem Festnahmezeitpunkt am 20. Juni 2018 52 Telefonverbindungen gegeben habe. Insbesondere werde der Beschwerdeführer durch den telefonischen Kontakt mit O.________ am 7. April 2018 um 21.45 Uhr, somit unmittelbar vor der Tat, sowie durch die Tatsache, dass sein Mobiltelefon am Tattag um 23.48 Uhr, somit unmittelbar nach der Tat, am Wohnort von O.________ eingeloggt war, belastet. Der modus operandi, das im Hintergrund bleiben und die Tatausführung den Mittätern überlassen, erinnere stark an die versuchte räuberische Erpressung zum Nachteil von D.________, was den Beschwerdeführer zusätzlich belaste. Weiter werde der Beschwerdeführer erheblich durch die glaubhaften Aussagen von H.________ belastet, die ausgesagt habe, der Beschwerdeführer hätte ihr erzählt, dass er einen Raub auf eine G.________ Tankstelle gemacht habe. Zudem habe er ihr den Bericht darüber im "20 Minuten" gezeigt und gesagt, er sei da gewesen. Sodann spreche für die Tatbeteiligung des Beschwerdeführers die Tatsache, dass von seinen Mittätern beim versuchten Raubüberfall vom 7. April 2018 das vom Beschwerdeführer bei seiner Arbeitgeberin, der B.________ AG, in der Zeitspanne um den 7. April 2018 entwendete Fahrzeug, ein F.________ (xxx), verwendet wurde. Dabei sei schon allein deshalb erstellt, dass es sich um das entwendete Fahrzeug gehandelt habe, weil der Untersuchungsbericht des FOR zum Schluss gelangt sei, das Kontrollschild des beim Raubüberfall verwendeten Fahrzeugs könnte "xxx" lauten, was dem Kontrollschild des vom Beschwerdeführer entwendeten Fahrzeuges entspreche. Entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers könne aufgrund von Beweiserhebungen ausgeschlossen werden, dass dem FOR vor der Auftragserteilung die Nummer des gesuchten Kontrollschilds mitgeteilt worden wäre. Die Durchsicht der aktenkundigen Aufnahmen der Überwachungskamera des G.________ Shops widerlege den Einwand des Beschwerdeführers, die B.________-interne Fahrzeugnummer "20" in schwarzer Farbe (wie sie auf dem entwendeten Fahrzeug gemäss Polizeirapport vorhanden gewesen sei) sei auf dem beim Raubüberfall benutzten Fluchtfahrzeug nicht zu erkennen. Eine solche - wenn auch nicht lesbare - Fahrzeugnummer sei exakt auf der linksseitigen Heckplatte des Tatfahrzeugs klar ersichtlich. Die Identität des entwendeten Fahrzeuges und des Fluchtfahrzeuges gehe auch aus der Tatsache hervor, dass auf der Videoaufnahme ersichtlich sei, dass auf der linken Fahrertür des Fluchtfahrzeugs - wie beim entwendeten Fahrzeug - ein Schriftzug zu erkennen sei, während auf der rechten Beifahrertür kein solcher Schriftzug vorhanden sei. Gemäss Abklärungen bei der B.________ AG sei normalerweise auf der Fahr- und Beifahrerseite der Schriftzug "B.________" angebracht. Beim entwendeten Fahrzeug sei jedoch wegen eines Verkehrsunfalls die Beifahrertür ersetzt und der Schriftzug dort nicht mehr angebracht worden. Schliesslich sei auf den Videoaufnahmen der Überwachungskamera zu erkennen, dass die Täterschaft beim Raubüberfall eine Softair- oder Spielzeugwaffe und eine K.________-Plastiktüte verwendet habe, also genau die Gegenstände, welche im Privatfahrzeug des Beschwerdeführers gefunden worden seien.