Citation: 8C_23/2021 E. 6.1

6.1. Die Beschwerde führende SWICA rügt, die Vorinstanz habe den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt. Das SMAB-Gutachten genüge unbestritten den praxisgemässen Anforderungen an ein Revisionsgutachten. Demnach sei der Beschwerdegegner - entegegen dem angefochtenen Entscheid - in Bezug auf eine leidensangepasste Tätigkeit nicht nur zu 60%, sondern zu 100% arbeitsfähig. Unfallbedingt sei von einer funktionellen Einarmigkeit auszugehen. Dieser Tatsache habe die Beschwerdeführerin durch Berücksichtigung des praxisgemäss maximal zulässigen leidensbedingten Tabellenlohnabzuges von 25% (BGE 126 V 75) bundesrechtskonform Rechnung getragen. Basierend auf den beiden - gemäss vorinstanzlichem Entscheid unbestrittenen, anhand der Tabellenlöhne der vom Bundesamt für Statistik (BFS) alle zwei Jahre durchgeführten Lohnstrukturerhebung (LSE) bemessenen - Vergleichseinkommen resultiere aus dem Einkommensvergleich keine unfallbedingte Erwerbseinbusse von mindestens 10%.