Citation: 8C_807/2008 15.06.2009 E. 6

6.1 Streitig ist die Leistungspflicht der Unfallversicherung für die über den 18. September 2004 hinaus anhaltend geklagten, organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden des Versicherten. Aufgrund des Ermittlungsberichts des Privatdetektives vom 6. Oktober 2004 ist davon auszugehen, dass der Versicherte im Juli 2004 teilweise bis zu zwölf Stunden am Tag arbeiten konnte. Somit ist nicht davon auszugehen, dass durch die Fortsetzung der medizinischen Behandlung noch eine namhafte Steigerung der Arbeitsfähigkeit hätte erzielt werden können. 6.2 Wie das kantonale Gericht zutreffend erwogen hat, können weitere Abklärungen zum Bestand der geklagten Beschwerden und zum natürlichen Kausalzusammenhang dann unterbleiben, wenn ein allfälliger Kausalzusammenhang nicht adäquat und damit nicht rechtsgenüglich wäre (Urteil 8C_825/2008 vom 9. April 2009, E. 4.1). Der Versicherte rügt, Vorinstanz und Verwaltung hätten die Adäquanzprüfung zu Unrecht nach der Rechtsprechung, welcher für psychische Unfallfolgeschäden entwickelt wurde (vgl. BGE 115 V 133), vorgenommen; korrekterweise sei die Adäquanz nach der sog. "Schleudertrauma-Praxis" zu prüfen. Die Frage, nach welcher Praxis die Adäquanz zu beurteilen ist, kann jedoch offenbleiben, da - wie nachstehend gezeigt wird - selbst die Prüfung der Adäquanz nach den Kriterien gemäss BGE 134 V 109 E. 10.3 S. 130 zu einer Verneinung derselben führt.