Citation: 7B_726/2023 E. 2.3.2

2.3.2. Zu Recht erkennt die Vorinstanz zudem in der Angabe der Beschwerdegegnerin gegenüber der Gutachterin, der Beschwerdeführer habe ihr teilweise per WhatsApp und Facebook geschrieben, dass sie am Abend Sex haben würden, keine neue Tatsache im Sinne von Art. 410 Abs. 1 lit. a StPO. Revisionsrechtlich relevant ist hier die Aussage während der Begutachtung, und nicht die Nachrichten, auf welche sich die Beschwerdegegnerin damit bezog. Allenfalls unwahr (wie es der Beschwerdeführer behauptet) und deshalb für die Glaubwürdigkeit der Beschwerdegegnerin relevant könnte höchstens diese Behauptung sein. Allein sie - und eben nicht die früheren Nachrichten, die es laut Beschwerdeführer gar nicht gibt - wäre somit überhaupt geeignet, die Glaubhaftigkeit der Aussagen der Beschwerdegegnerin in Frage zu stellen. Da die Begutachtung durch Dr. med. E.________ unbestrittenermassen erst nach dem vorliegend zur Diskussion stehenden Urteil stattfand, ist die dabei aufgestellte Behauptung jedoch nicht in dem Sinne neu, wie es die revisionsrechtlichen Bestimmungen verlangen würden.