Citation: 2C_272/2019 E. 2.2

2.2. Wie das Departement für Volkswirtschaft und Bildung des Kantons Wallis in seiner Stellungsnahme vom 11. Februar 2019 zum Gesuch der Gemeinde um Homologation zutreffend vorträgt, hat das Bundesgericht im Urteil 2C_742/2017 vom 8. Oktober 2018 E. 4.6 erwogen, eine sowohl auf dem Eigenbedarf wie auch der Vermietung basierende durchschnittliche Belegung von 25 Nächten sei für die Einwohnergemeinde Bürchen statistisch belegt. Um die Kurtaxe weiter zu erheben, könne die zuständige Gemeindeversammlung einstweilen einen sich darauf beziehenden Durchschnitt beschliessen und dürfte mit Blick auf die Dunkelziffer eine massvolle Aufrundung allenfalls noch haltbar sein; soweit weitergehend verlange Art. 21 Abs. 3bis TG/VS jedoch einen detallierten und transparenten Berechnungsnachweis. Im geänderten Art. 6 Kurtaxenreglement ist die Einwohnergemeinde Bürchen wieder auf den seit Jahrzehnten ihren Reglementen zu Grunde liegenden Durchschnittswert von 30 Nächten zurückgekommen. Angesichts dessen, dass die Beschwerdeführer nicht geltend machen, jene Reglemente angefochten zu haben bzw. nicht vortragen, dem angefochtenen Reglement würde gegenüber jenen eine neue Bedeutung zukommen (siehe zur Voraussetzung der Änderung für eine Anfechtbarkeit BGE 122 I 222 E. 1b/aa S. 224 f.) sowie im Hinblick auf einen Quervergleich erscheint die Zahl von 30 auch weiterhin als zulässig (Urteil 2C_825/2017 vom 8. Oktober 2018 E. 4.4 in fine). Das Zahlenmaterial, welches die Beschwerdeführer ihrer Beschwerde zu Grunde legen, belegt nicht, dass die Zahl von 30 unter Berücksichtigung einer realistischen Dunkelziffer klar zu hoch wäre. Aus der von ihnen beigelegten Wohnungsliste ergibt sich die Aufteilung zwischen Erst- und Zweitwohnungen nicht, so dass die von ihnen zugrunde gelegte Zahl von 800 bis 830 Ferienwohnungen unbelegt bleibt. Auch lässt sich daraus nicht auf die Zahl der Betten schliessen, was für die Umrechnung der abgerechneten Kurtaxen auf die Übernachtungszahlen erforderlich wäre. Wohl ist auch die Zahl von 30 nicht zweifelsfrei nachgewiesen. Die Beschwerdeführer übersehen jedoch in grundsätzlicher Weise, dass Art. 21 Abs. 3bis TG/VS nur verlangt, dass die Pauschale "unter Beachtung des durchschnittlichen Belegungsgrades" festgelegt werden muss, nicht jedoch in mathematisch präziser Korrelation (Urteil 2C_519/2016 vom 4. September 2017 E. 3.6.4).