Citation: U 249/04 28.01.2005 E. 2

2.1 Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Kraft getreten. Dieses Gesetz koordiniert das Sozialversicherungsrecht des Bundes, indem es u.a. ein einheitliches Sozialversicherungsverfahren festlegt und die Rechtspflege regelt (Art. 1 Ingress und lit. b ATSG). Auf das Verfahren betreffend Leistungen der Unfallversicherung (u.a. Heilbehandlung, Taggeld, Invalidenrente) sind mit Ausnahme des hier nicht interessierenden Art. 60 ATSG (Beschwerdefrist) die prozessualen Vorschriften nach Art. 27 ff. ATSG anwendbar (Art. 1 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 2 ATSG), und zwar mangels anders lautender Übergangsbestimmungen grundsätzlich sofort und in vollem Umfang (BGE 130 V 220 Erw. 3.2, 112 V 360 Erw. 4a; SVR IV 2003 Nr. 25 S. 76 Erw. 1.2).