Citation: 2C_1171/2013 E. 3.3

3.3. Nicht zu überzeugen vermag auch die Kritik, die Vorinstanz habe den Untersuchungsgrundsatz missachtet. Nachdem der Beschwerdeführer sich wiederholt hat scheiden lassen und sich (zumindest auch) aus ausländerrechtlichen Gründen immer wieder in der Schweiz verheiratet hat, war es gestützt auf seine Mitwirkungspflichten (vgl. Art. 90 AuG) an ihm, zu beweisen, dass seine jetzige Ehegemeinschaft tatsächlich gelebt wird und nicht der Umgehung des Gesetzes dient; dabei durfte die Vorinstanz umso höhere Anforderungen stellen, als das bisherige Verhalten relativ deutlich auf die Bereitschaft des Beschwerdeführers hindeutete, unter allen Umständen einen Aufenthaltstitel in der Schweiz erhalten bzw. bewahren zu können. Wird behauptet, die Ehegemeinschaft sei wieder aufgenommen worden, trifft die Eheleute praxisgemäss eine besondere Beweis- und Mitwirkungspflicht (Urteil 2C_1128/2013 vom 16. Dezember 2013 E. 3.2). Der Einwand, die kantonalen Behörden hätten ihm zumindest eine allgemeine Härtefallbewilligung erteilen müssen (Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG), ist schliesslich im bundesgerichtlichen Verfahren nicht zu hören, da es sich dabei um eine Ermessensbewilligung handelt, auf deren Erteilung kein Bewilligungsanspruch besteht (vgl. Art. 83 lit. c Ziff. 2 i.V.m. Art. 115 lit. b BGG).