Citation: 5P.56/2007 11.05.2007 E. B

Am 2. Juni 2003 reichten die Stockwerkeigentümergemeinschaft S.________ und die einzeln genannten Stockwerkeigentümer beim Bezirksgericht Bremgarten gegen den in Brasilien wohnhaften X.________ eine Klage ein auf Eintragung des definitiven gesetzlichen Pfandrechtes für ihre Beitragsforderung von Fr. 8'409.05 und auf Zahlung von Fr. 83'559.50 samt Zinsen, abzüglich des Guthabens der Miteigentümer an der Einstellhalle von Fr. 4'000.--. Die einzeln genannten Miteigentümer der Einstellhalle verlangten in der selben Klage von X.________ die Zahlung von Fr. 4'000.-- samt Zinsen, wobei der genaue Betrag richterlich zu ermitteln sei. Zudem stellten sie den Antrag auf Ernennung eines Zustellungsbevollmächtigten mit Wohnsitz in der Schweiz. Die Präsidentin des Bezirksgerichts verfügte am 24. November 2005 die Trennung der Klage in zwei Verfahren, da es sich bei der Stockwerkeigentümergemeinschaft S.________ und den Miteigentümern der Einstellhalle um verschiedene Parteien handle, die weder eine notwendige noch eine einfache Streitgenossenschaft bildeten und zudem unterschiedliche Ansprüche einklagten. In seinem Urteil vom 4. Mai 2006 stellte das Bezirksgericht vorab fest, dass nicht die Miteigentümergemeinschaft als Klägerin auftrete, sondern die einzeln angeführten Miteigentümer und korrigierte entsprechend die Parteibezeichnung. Es verpflichtete X.________, für Zustellungen der Miteigentümer der Einstellhalle einen Bevollmächtigten mit Wohnsitz in der Schweiz zu bezeichnen, soweit er selber hier keinen Wohnsitz habe. Im Übrigen wurde die Klage abgewiesen, soweit darauf einzutreten sei. Die Gerichtskosten wurden je hälftig dem Kläger und den Beklagten auferlegt. Die Parteikosten wurden wettgeschlagen. Das Obergericht des Kantons Aargau wies die von X.________ gegen das erstinstanzliche Urteil erhobene Appellation am 21. Dezember 2006 ab.