Citation: 1C_563/2017 E. 4.3

4.3. Die vom Beschwerdeführer vorgetragenen Umstände sind nicht geeignet, den Anschein der Befangenheit auf Seiten der beteiligten Richter zu begründen. Es bestehen keine Hinweise dafür, dass das Gericht und namentlich dessen Vorsitzender den Beschwerdeführer verhöhnt und gedemütigt, über vorgelegte Bilder zu den Verletzungen des Beschwerdeführers gelacht oder bloss eine Scheinverhandlung durchgeführt hätte, wie dieser geltend macht. In der Vernehmlassung an das Bundesgericht widerlegte das Appellationsgericht sodann die Behauptung des Beschwerdeführers, der Vorsitzende sei Mitglied eines selben Vereins wie der Beschwerdeführer und habe dort wiederholt seine Abneigung bekundet. Das Appellationsgericht vermochte glaubhaft darzutun, dass es keine gemeinsame Mitgliedschaft in einem Verein gibt und sich der Beschwerdeführer allenfalls insofern irrt, als er den Vorsitzenden mit einer anderen Person gleichen Namens verwechselt. Im Übrigen hätte der Beschwerdeführer diesen Einwand nicht erst nach ergangenem Urteil erheben, sondern schon vor der Gerichtsverhandlung bzw. spätestens an dieser selbst vorbringen müssen (vgl. BGE 135 III 334 E. 2.2 S. 336 mit Hinweisen).