Citation: 8C_42/2008 19.01.2009 E. 5

Was die Bemessung des Invaliditätsgrades mittels Einkommensvergleich betrifft, ist der Vorinstanz darin beizupflichten, dass sowohl das ohne Invalidität erzielbare Einkommen (Valideneinkommen) wie auch das Invalideneinkommen anhand der Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) festzulegen sind. Entgegen den Einwendungen des Beschwerdeführers kann nicht vom zuletzt bei seinem Arbeitgeber der Firma U.________ erzielten Einkommen ausgegangen werden, da er aufgrund der erfolgten leidensfremden Kündigung auch ohne Gesundheitsschaden nicht mehr an diesem Arbeitsplatz tätig wäre. Ausgehend vom erstellten Zumutbarkeitsprofil (wonach die zuletzt ausgeübte Tätigkeit eines Feinmechanikers/Messtechnikers aus medizinischer Sicht ohne Einschränkung der zeitlichen Belastbarkeit im Rahmen eines vollen Pensums zumutbar ist) und unter Berücksichtigung der Ausbildung als Feinmechaniker sowie der vorhandenen Berufs- und Fachkenntnisse ist mit der Vorinstanz beim Invalideneinkommen von der gleichen Basis wie bei der Berechnung des Valideneinkommens auszugehen. Zusätzlich ist beim Invalideneinkommen die maximal 20 % verminderte Leistungsfähigkeit zu berücksichtigen. Entgegen den Einwendungen des Beschwerdeführers besteht unter diesen Umständen kein Anlass, auf den Tabellenlohn für einfache und repetitive Tätigkeiten für Hilfsarbeiter abzustellen. Überdies ist der geltend gemachte behinderungsbedingte Abzug von 25 % mit der Vorinstanz nicht gerechtfertigt. Zum einen wurde der invaliditätsbedingten Leistungseinschränkung bereits im Rahmen der um 20 % reduzierten Leistungsfähigkeit Rechnung getragen. Zudem sind die geltend gemachten zusätzlichen Abzüge fürs Alter und die lange Dienstzeit nicht zu beachten, da die invaliditätsfremden Gesichtspunkte (Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie, Beschäftigungsgrad) auch bei der Festsetzung des - ebenfalls statistisch erhobenen - Valideneinkommens zu berücksichtigen wären (Urteil 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 3.2.2 mit Hinweisen). Damit verringert sich das Invalideneinkommen unter Berücksichtigung der Leistungseinschränkung von 20 % im Vergleich zum Valideneinkommen, was einem Invaliditätsgrad von 20 % entspricht. Bei diesem Ergebnis erübrigen sich Ausführungen zu den geltend gemachten Taggeldern.