Citation: 2C_770/2019 E. 4

Gemäss den verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen ging am 30. Dezember 2013 beim Migrationamt eine anonyme Meldung ein, das Ehepaar A.________ sei zwangsverheiratet worden. Das Migrationsamt tätigte daraufhin diesbezügliche Abklärungen, wobei der Verdacht auf eine Zwangsheirat nicht erhärtet werden konnte. Auch im vorliegenden Verfahren wurde von keiner Seite eine Zwangsheirat geltend gemacht; somit scheidet eine nicht aus freiem Willen geschlossene Ehe (Art. 50 Abs. 2 AuG, zweite Tatbestandsvariante) als wichtiger persönlicher Grund für einen weiteren Aufenthalt der Beschwerdeführerin in der Schweiz aus.