Citation: 2P.134/2000 28.08.2000 E. C

C.- A.D.________ und B.D.________ gelangten in der Folge an das Obergericht des Kantons Uri und beantragten u.a. die Aufhebung des regierungsrätlichen Entscheides. Zur Begründung ihrer Anträge legten sie dem Obergericht (auch) neue ärztliche Zeugnisse bzw. medizinische Berichte vor. Diese sollten beweisen, dass sich der Gesundheitszustand von A.D.________ verschlechtert habe und dass die erforderliche adäquate Behandlung seines Leidens in dessen Heimatland nicht gewährleistet sei (vgl. S. 8/9 der kantonalen Verwaltungsgerichtsbeschwerde). Im Instruktionsverfahren vor dem Obergericht bestritt die kantonale Justizdirektion namens des Regierungsrates die Ausführungen der Eheleute D.________. Sie verwies u.a. auf aktuelle Internet-Homepages von Kliniken aus Belgrad und Nis, welche belegen würden, dass eine Behandlung des Patienten durchaus auch in Jugoslawien möglich und zumutbar sei. Am 10. Mai 2000 wies das Obergericht des Kantons Uri die kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde ab. Es hatte entgegen einem entsprechenden Antrag der Beschwerdeführer darauf verzichtet, diesen die von der Justizdirektion eingereichten neuen Unterlagen, d.h. die ausgedruckten Internet-Homepages, zum Zweck der Gewährung des rechtlichen Gehörs zuzustellen und einen zweiten Schriftenwechsel anzuordnen.