Citation: 7B_633/2023 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwägt Folgendes: Zwar gehe die Staatsanwaltschaft davon aus, dass jedenfalls seit dem 9. Mai 2023 eine Verteidigungsnotwendigkeit bestehe; sie vertrete jedoch zutreffend die Auffassung, dass der Beschwerdeführer durch seine seit dem 8. Mai 2023 privat mandatierte Wahlverteidigerin ausreichend verteidigt sei, weshalb im Lichte von Art. 129-131 StPO kein Anlass bestehe und bestanden habe, diese rückwirkend ab 8. Mai 2023 auch noch amtlich als (notwendige) Verteidigerin einzusetzen. Da die gesetzlichen Voraussetzungen, insbesondere die finanzielle Bedürftigkeit des Beschwerdeführers, nicht erfüllt seien, bestehe auch kein Anspruch auf Umwandlung der privaten Wahlverteidigung in ein amtliches Mandat.