Citation: 6B_300/2016 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, es fehle an einem Kausalzusammenhang zwischen Pflichtverletzung und Vermögensschaden. Dass er für die Privatklägerin keine Beteiligung an der H.________ AG erworben habe, habe sich nicht zu ihrem Nachteil ausgewirkt. Selbst wenn über die H.________ AG nicht der Konkurs eröffnet worden wäre, stehe nicht fest, dass die Gewährung eines Darlehens anstelle des Erwerbs einer Beteiligung einen adäquat kausalen Vermögensschaden verursacht hätte. Denn wenn zutreffe, dass das an die H.________ AG gewährte Darlehen einem erhöhten Kreditausfallrisiko ausgesetzt gewesen sei, gälte dies auch für eine Beteiligung an dieser Gesellschaft, zumal beim Aktienkapital im Gegensatz zum Darlehen keine Rückzahlungspflicht bestehe. Mit der Frage, wie eine Beteiligung an der H.________ AG bei umsichtiger Buchführung hätte bewertet werden müssen, setzten sich weder die Vorinstanz noch die Anklageschrift auseinander. Es könne daher nicht überprüft werden, ob das Darlehen hätte tiefer bewertet werden müssen als die Beteiligung. Damit sei der Nachweis eines adäquat kausalen Schadens nicht erbracht (Beschwerde S. 9 f.).