Citation: 8C_11/2021 E. 6.3.3

6.3.3. Anders als die Beschwerdeführerin glauben machen will, ergibt sich aus dem Gerichtsgutachten des Dr. med. C.________ gerade nicht, dass ihr die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit als Juristin nicht zumutbar wäre. Vielmehr wies er auf die vorhandenen persönlichen Ressourcen hin, dank denen die Beschwerdeführerin als Juristin mit guten intellektuellen Fähigkeiten ansprechende und motivierende Arbeiten übernehmen könne. Dementsprechend erachtete der Experte die von der Beschwerdeführerin aktuell in einem 30 %-Pensum ausgeübte Tätigkeit als Juristin bei einer Naturschutzorganisation als leidensangepasste Tätigkeit, welche ihr medizinisch-theoretisch zu 70-80 % zumutbar wäre (vgl. E. 5.2 hiervor). Inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt haben soll, indem sie ausgehend von dem von Dr. med. C.________ definierten Zumutbarkeitsprofil und mit Blick auf die aktuell effektiv ausgeübte Erwerbstätigkeit eine juristische Tätigkeit als zumutbar erachtete, ist nicht erkennbar. Den gutachterlich bescheinigten Einschränkungen trug sie bei der Festlegung des Invalideneinkommens mit einem zumutbaren Pensum von 70 % hinreichend Rechnung. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin sind die Vorgaben des Dr. med. C.________ hinsichtlich einer leidensangepassten Tätigkeit auch nicht so zu verstehen, dass ihr faktisch nur noch eine Praktikantentätigkeit offen stünde. Nicht einsichtig ist schliesslich, weshalb die Vorinstanz das Invalideneinkommen der Beschwerdeführerin ausgehend von einer Hilfsarbeitertätigkeit hätte ermitteln sollen.