Citation: 8C_471/2020 E. 4.2

4.2. Soweit die Beschwerdeführerin eine Gehörsverletzung durch die Vorinstanz rügt, indem diese die Zumutbarkeit der arbeitsmarktlichen Massnahme nicht unter dem Aspekt von Art. 16 Abs. 2 lit. b AVIG geprüft habe, ist ihr entgegenzuhalten, dass das kantonale Gericht klar zu erkennen gegeben hat, von welchen Überlegungen es sich hat leiten lassen. Eine sachgerechte Anfechtung war damit möglich (vgl. statt vieler: BGE 142 III 433 E. 4.3.2 S. 436 mit Hinweisen). Ausserdem trifft es entgegen der Beschwerdeführerin nicht zu, dass die Vorinstanz die vom RAV zugewiesene Massnahme als Beschäftigungsprogramm qualifizierte und deren Zumutbarkeit einzig unter dem Aspekt von Art. 16 Abs. 2 lit. c AVIG prüfte (vgl. Art. 64a Abs. 1 lit. a und Abs. 2 AVIG). Vielmehr ging das kantonale Gericht von einer Bildungsmassnahme (vgl. Art. 60 Abs. 1 AVIG) aus, deren Zumutbarkeit es bejahte. Daran ändert nichts, dass es zusätzlich erwog, soweit der Massnahme auch die Qualität eines Programms zur vorübergehenden Beschäftigung zugekommen sei, richte sich die Zumutbarkeit einzig nach Art. 16 Abs. 2 lit. c AVIG.