Citation: 9C_399/2019 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht erwog, die Zusprechung einer Invalidenrente aufgrund einer Neuanmeldung, nachdem eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert respektive eingestellt worden sei, bedürfe, analog zur Rentenrevision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG, einer anspruchsrelevanten Änderung des Invaliditätsgrades. Es erkannte, dass die massgebenden Vergleichszeitpunkte zum einen durch die rentenaufhebende Verfügung vom 17. November 2011 und zum anderen durch die angefochtene Verfügung vom 5. Juni 2018 definiert würden. Die Vorinstanz stellte im Weiteren fest, Dr. med. E.________, Facharzt für physikalische Medizin und Rehabilitation, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD), sei in seinem Bericht vom 22. Dezember 2016 nach der Sichtung der Expertise des Dr. med. C.________ vom 25. August 2015 und der Einholung weiterer Stellungnahmen behandelnder Ärzte davon ausgegangen, es bedürfe einer weiteren gutachterlichen Abklärung. Die IV-Stelle habe in der Folge rechtmässig eine rheumatologisch-orthopädische Begutachtung bei Dr. med. D.________ (Expertise vom 22. November 2017) in Auftrag gegeben. Diesem Gutachten erkannte das kantonale Gericht Beweiswert zu und kam in Anlehnung daran zum Schluss, der Beschwerdeführer sei in seiner angestammten Tätigkeit 100 % arbeitsunfähig. In einer angepassten, körperlich leichten bis mittelschweren wechselbelastenden Tätigkeit liege hingegen eine 100 %-ige Arbeitsfähigkeit vor. Demnach sei seit dem relevanten Vergleichszeitpunkt (17. November 2011) keine bleibende Änderung des Gesundheitszustands eingetreten. Es fehle im vorliegenden Fall mit überwiegender Wahrscheinlichkeit an einer - Voraussetzung für die Zusprache einer Rente aufgrund einer Neuanmeldung bildenden - anspruchserheblichen tatsächlichen Veränderung. Die IV-Stelle habe das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 5. Juni 2018 zu Recht abgewiesen.