Citation: 6B_553/2022 E. A

A.________ erwarb über die D.________ AG (nachfolgend: D.________) verschiedene Aktienpakete von sog. Wachstumsunternehmen, für die die D.________ bzw. E.________ (Geschäftsführer/ Mitglied des Verwaltungsrats der D.________) und F.F.________ (Vorsitzender der Geschäftsführung/Verwaltungsratspräsident der D.________; heute als G.F.________ auftretend) Finanzinvestoren suchten. A.________ (in den Jahren 2008 und 2009) sowie der inzwischen verstorbene Ehemann von B.________ (in den Jahren 2008 bis 2010) und C.________ (in den Jahren 2008 bis 2010) erwarben in verschiedenen Etappen u.a. Aktien der H.________ Inc. mit Sitz in U.________ (nachfolgend: H.________). Im März oder April 2012 tauschte C.________ seine Aktien der H.________ infolge der angeblichen Übernahme der H.________ mit Aktien der I.________ Inc. (nachfolgend: I.________) und erwarb weitere Aktien. A.________ erwarb ferner u.a. Aktien der J.________ Corporation (nachfolgend: J.________). Am 7. Juni 2010 erstattete A.________ bei der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich Strafanzeige wegen Betrugs, Veruntreuung, ungetreuer Geschäftsbesorgung, Geldwäscherei sowie mangelnder Sorgfalt bei Finanzgeschäften und Melderecht. Er verdächtigte mehrere Personen, sich gewerbsmässig durch den Verkauf der Aktien von vorgeschobenen Scheingesellschaften ohne Betriebstätigkeit zu Lasten zahlreicher Investoren bereichert zu haben. Weitere Personen hatten Strafanzeigen eingereicht. Am 14. April 2011 verfügte die Staatsanwaltschaft die Nichtanhandnahme gegen Organe einer Bank und erliess am 23. August 2012 mehrere Einstellungsverfügungen in Teilbereichen. Auf die dagegen erhobene Beschwerde von A.________ trat das Obergericht des Kantons Zürich mit Beschlüssen vom 4. Mai 2015 nicht ein. Diese Beschlüsse erwuchsen in Rechtskraft. B.________ konstituierte sich am 16. Mai 2014, C.________ am 10. Oktober 2014 als Privatkläger. Am 26. September 2018 sistierte die Staatsanwaltschaft das Strafverfahren bezüglich der Sachverhaltskomplexe H.________ (die auch Aktienkäufe der J.________ und der I.________ umfassten) infolge eines Rechtshilfeersuchens an die USA. Am 29. März 2019 erhob die Staatsanwaltschaft beim Bezirksgericht Dielsdorf Anklage bezüglich mehrerer Sachverhaltskomplexe, stellte gleichentags die Strafuntersuchung betreffend mehrere Sachverhaltskomplexe ein, verpflichtete E.________ zu einer Ersatzforderung und erliess einen Strafbefehl gegen eine weitere involvierte Person. Die Beschwerde von E.________ gegen die Ersatzforderung wurde vom Obergericht am 1. Juli 2019 sistiert. Die Teileinstellungen blieben unangefochten. Am 11. März 2020 sprach das Bezirksgericht Dielsdorf G.F.________ zahlreicher Straftaten schuldig und in zwei Anklagepunkten frei. E.________ wurde der Erschleichung einer falschen Beurkundung (Art. 253 Abs. 1 StGB) schuldig gesprochen. Gegen dieses Urteil meldeten A.________ und B.________ Berufung an, wobei sich ihre Berufungen auf den Zivilpunkt sowie einen Teil der Beschlagnahmeentscheide beschränkten.