Citation: 2A.46/2006 11.04.2006 E. 1

X.________, geb. 1968, Staatsangehöriger der Dominikanischen Republik, reiste im März 1995 in die Schweiz ein und heiratete am 28. Juli 1995 eine in der Schweiz geborene und niedergelassene deutsche Staatsangehörige, mit welcher zusammen er die im Jahre 1995 geborene Tochter Y.________ hat. Die eheliche Gemeinschaft wurde im August 1997 aufgelöst und die Ehe am 14. November 2000 geschieden. Das Sorgerecht über die Tochter steht der Mutter zu. Am 22. Oktober 1999 erkannte das Strafgericht Basel-Stadt X.________ der versuchten vorsätzlichen Tötung, begangen am 11. Mai 1998, schuldig und verurteilte ihn zu einer Zuchthausstrafe von 2 ½ Jahren; das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt bestätigte das Strafurteil am 13. Dezember 2000. Gestützt auf diese Verurteilung lehnten die Einwohnerdienste des Kantons Basel-Stadt mit Verfügung vom 11. Dezember 2001 die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung von X.________ ab und wiesen ihn aus der Schweiz aus, verbunden mit der Aufforderung, das Land nach Beendigung des Strafvollzugs sofort zu verlassen. Das Polizei- und Militärdepartement des Kantons Basel-Stadt wies den gegen diese Verfügung erhobenen Rekurs am 8. Juli 2002 ab. Während der Hängigkeit des gegen diesen Rekursentscheid erhobenen Rekurses wurde X.________ die Aufenthaltsbewilligung am 3. September 2002 irrtümlicherweise bis zum 27. Juli 2003 verlängert. Gestützt auf diese Verfügung ersuchte dessen Rechtsvertreter um Abschreibung des Rekursverfahrens; die Abschreibungsverfügung erfolgte am 22. Januar 2003. Mit Verfügung vom 9. Dezember 2002 widerriefen die Einwohnerdienste die Verlängerungsverfügung vom 3. September 2002. Gegen diese Verfügung wurde wiederum Rekurs an das Polizei- und Militärdepartement erhoben, welches das Rechtsmittel mit Entscheid vom 15. November 2004 abwies und X.________ auf unbefristete Zeit aus der Schweiz auswies. Ein an den Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt gerichteter und zur Behandlung an das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht übermittelter Rekurs blieb erfolglos (Urteil des Appellationsgerichts vom 3. Oktober 2005). X.________ hat am 19. Januar 2006 beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben mit dem sinngemässen Antrag, das Urteil des Appellationsgerichts sei aufzuheben. Das Appellationsgericht und das Sicherheitsdepartement (vormals Polizei- und Militärdepartement) des Kantons Basel-Stadt sowie das Bun-desamt für Migration beantragen Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 17. Februar 2006 ist der Beschwerde aufschie-bende Wirkung zuerkannt worden.