Citation: 2C_781/2022 E. 4.1

4.1. Bereits die Berücksichtigung der von der Vorinstanz festgestellten Haftbedingungen (vgl. Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG) ergibt somit, dass diese nicht den bundesrechtlichen Vorgaben genügen; dies ist - nachdem der Beschwerdeführer sich nicht mehr in Haft befindet - im Dispositiv so festzustellen. Die Vornahme des beantragten Augenscheins erübrigt sich unter diesen Umständen. Im Übrigen wäre es nicht am Bundesgericht, den Sachverhalt erst noch zu ermitteln; hierzu sind in erster Linie die kantonalen Behörden zuständig. Die Aufgabe des Bundesgerichts ist die Rechtsauslegung und Rechtsanwendung, nicht die erstinstanzliche Feststellung des Sachverhalts (vgl. Art. 105 Abs. 1 u. Art. 112 Abs. 3 i.V.m. Abs. 1 lit. a u. lit. b BGG; BGE 142 II 243 E. 2.4; 133 IV 293 E. 3.4.2; Urteile 2C_662/2022 vom 8. September 2022 E. 2.3.3 und 2C_280/2021 vom 22. April 2021 E. 2.5.1).