Citation: U 301/06 13.03.2007 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer für die Folgen des Unfalls vom 9. Oktober 2003 über den 30. September 2004 hinaus Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung hat. 3.1 Das kantonale Gericht hat gestützt auf die medizinischen Unterlagen mit einlässlicher Begründung, auf die verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 OG), zutreffend dargelegt, dass im Zeitpunkt der Leistungseinstellung keine organischen Unfallfolgen mehr ausgewiesen waren. Der Beschwerdeführer stützt seine gegenteilige Auffassung im Wesentlichen auf die Berichte von Dr. med. H.________, Facharzt FMH für Neurologie, vom 23. Juli und 10. August 2004. Dieser habe zunächst die Verdachtdiagnose einer Kontusio spinalis gestellt und diese entgegen den Ausführungen der Vorinstanz nach Einsicht in die Magnetresonanz-Tomographien nicht verworfen; er halte nach wie vor eine neurologische Abklärung für sinnvoll. 3.2 Ob Dr. med. H.________ die Verdachtdiagnose verworfen hat oder nicht, ist irrelevant. Auch aus seiner Stellungnahme vom 10. August 2004 geht nämlich klar hervor, dass sich aufgrund der MRI der HWS und der BWS keine Hinweise auf medulläre Läsionen oder Spinalkanaleinengung bzw. keine Signalunterschiede pathologischen Charakters ergeben. Fehlt es im Zeitpunkt der Leistungseinstellung an einem pathologischen Befund am Rückenmark, kann dahingestellt bleiben, ob es seinerzeit zu einer Prellung oder Quetschung (Kontusion) desselben gekommen ist oder nicht. Sind die geklagten Beschwerden auf keinen somatischen Befund zurückzuführen (die Frakturen der Fersenbeine sind unbestrittenermassen vollständig verheilt), ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass die angegebenen Störungen Ausdruck eines Schmerzsyndroms sind. 3.3 Das kantonale Gericht legt in allen Teilen überzeugend dar, dass der als mittelschwer einzustufende Unfall nicht adäquat kausal für die psychischen Beeinträchtigungen ist. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was im angefochtenen Entscheid nicht bereits entkräftet worden wäre. Die Beschwerdegegnerin hat ihre Leistungen daher zu Recht per 30. September 2004 eingestellt.