Citation: 8C_754/2015 E. 4.4

4.4. Gemäss den Feststellungen des kantonalen Gerichts ist eine Tätigkeit dann dem Leiden des Beschwerdeführers angepasst, wenn diese überwiegend sitzend verrichtet werden kann mit der Möglichkeit, gelegentlich aufzustehen und herumzugehen und ohne die Notwendigkeit einer fixierten Flexionshaltung der Kniegelenke. Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat und auch vom Versicherten nicht in Abrede gestellt wird, gibt es auf dem theoretischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt im mittleren und oberen Kader des Baugewerbes durchaus Stellen, die diesem Zumutbarkeitsprofil entsprechen. Der Beschwerdeführer legt zwar überzeugend dar, dass ihm unfallbedingt nicht mehr alle Stellen seiner Branche zumutbar sind, welche ohne Unfall seinen Fähigkeiten entsprechen würden. Daraus kann allerdings noch nicht der Schluss gezogen werden, die unfallbedingten Einschränkungen würden sich notwendigerweise auf den Lohn auswirken. Je höher eine Stelle in der Unternehmenshierarchie rangiert, umso eher wird sie dem eingeschränkten Profil des Beschwerdeführers entsprechen. Es ist davon auszugehen, dass auf Kaderstufe auch in der Baubranche reine Bürotätigkeiten nicht zwingend schlechter bezahlt werden als Stellen, die zusätzlich eine gute Gehfähigkeit voraussetzen.