Citation: 6B_780/2017 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz stellt willkürfrei fest, dass die Aussagen der Polizeibeamten, welche den Vorfall aus einer Distanz von rund 55 Metern beobachten konnten, widerspruchsfrei, nachvollziehbar und glaubhaft seien. Ebenso hält sie ohne in Willkür zu verfallen fest, dass der Beschwerdeführer in Bezug auf den Beginn und das Ende des Überholmanövers nicht konstant gleich ausgesagt hat, die von ihm behauptete Geschwindigkeit des überholten Fahrzeuges von 40 km/h aufgrund der gestützt auf anerkannte Faktoren vorgenommenen Berechnung unglaubhaft sei und sein Einwand, er habe sich bei seiner Antwort auf die Frage nach dem Abstand beim Wiedereinbiegen vom einvernehmenden Staatsanwalt unter Druck gesetzt gefühlt, sei - da sein Verteidiger anwesend gewesen sei - als Schutzbehauptung zu werten. Die Vorinstanz basiert ihren Entscheid ohne die Unschuldsvermutung und das rechtliche Gehör zu verletzen auf den folgenden in willkürfreier Beweiswürdigung erstellen Sachverhalt: Der Beschwerdeführer hat das Überholmanöver spätestens beim Punkt B (Fotoblatt der Kantonspolizei) eingeleitet und rund hundert Meter weiter auf der Höhe von Punkt D2 und somit rund 138 Meter vor der Linkskurve beendet. Während des Überholmanövers betrug die Geschwindigkeit des Beschwerdeführers rund 90 km/h, während der Lenker des überholten Fahrzeugs mit rund 70 km/h unterwegs war. Das Überholmanöver dauerte 4 Sekunden. Beim Wiedereinbiegen auf die rechte Fahrbahnspur hielt der Beschwerdeführer zum überholten Fahrzeug einen Abstand von ca. 2,5 bis maximal 5 Metern ein.