Citation: 2C_357/2022 E. 4.5.3

4.5.3. Im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils hatte sich der Beschwerdeführer etwas über sieben Jahre in der Schweiz aufgehalten, wobei ein halbes Jahr davon auf die aufschiebende Wirkung der Rechtsmittel des Beschwerdeführers zurückzuführen ist und weitere drei Jahre nur durch die falsche Angabe gegenüber den Migrationsbehörden ermöglicht worden waren. Effektiv ins Gewicht fallen also nur knapp vier Jahre des Aufenthalts des Beschwerdeführers in der Schweiz. In Bezug auf die Integration hat die Vorinstanz für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG) festgestellt, dass diese nicht über die üblichen Erwartungen hinausgehe respektive nur "mässig" sei. Selbst wenn mit dem Beschwerdeführer in Anbetracht seiner beruflichen Stellung von einer mehr als nur "mässigen" Integration auszugehen wäre, müsste beachtet werden, dass diese Integration ab Ende 2018 auf die Falschangabe zurückzuführen ist, die der Beschwerdeführer gegenüber den Migrationsbehörden gemacht hatte und die ihm einen längeren Verbleib in der Schweiz ermöglichte. Dies relativiert die Integrationsleistung des Beschwerdeführers.