Citation: 5A_585/2009 08.12.2009 E. A

A.a X.________ (geb. 1936) und Y.________ (geb. 1942) heirateten am 10. Oktober 1987. Die Ehe blieb kinderlos. Mit Verfügung vom 19. November 2003 bewilligte der Einzelrichter des Bezirkes Schwyz die Aufhebung des gemeinsamen Haushaltes und genehmigte einen gleichentags geschlossenen Vergleich. Danach verpflichtete sich X.________ zu einem monatlichen, bis 30. Mai 2004 befristeten Unterhaltsbeitrag an Y.________ von Fr. 1'000.--. Zudem erklärten sich die Parteien mit der Bezahlung von Fr. 10'000.-- des Ehemannes an die Ehefrau per 30. November 2003 als güterrechtlich per Saldo aller Ansprüche auseinandergesetzt. A.b Am 8. Juni 2006 reichte X.________ beim Einzelrichter des Bezirkes Schwyz die Scheidungsklage ein. Soweit für das vorliegende Verfahren relevant, beantragte er die Feststellung, dass er ab Rechtshängigkeit der Scheidungsklage keinen nachehelichen Unterhalt mehr schulde. In ihrer Klageantwort beantragte Y.________ u.a., X.________ sei zu verpflichten, ihr eine unterhaltsrechtliche Abfindung von Fr. 233'000.-- zu bezahlen. An der Hauptverhandlung vom 4. Oktober 2007 hielt X.________ prinzipaliter daran fest, Y.________ keinen nachehelichen Unterhalt zu schulden, eventualiter sei er rückwirkend auf den Zeitpunkt der Rechtshängigkeit der Scheidungsklage zu monatlichen, auf fünf Jahre befristeten Unterhaltsbeiträgen von maximal Fr. 319.-- zu verpflichten. A.c Anlässlich einer Gerichtsverhandlung vom 23. Juni 2006 über den Erlass von vorsorglichen Massnahmen schlossen die Parteien einen weiteren Vergleich. Danach verpflichtete sich X.________, Y.________ rückwirkend ab 1. Dezember 2005 bis zur Rechtskraft des Ehescheidungsurteils monatlich Fr. 800.-- zu bezahlen. A.d Mit Urteil vom 15. Juli 2008 schied der Einzelrichter des Bezirkes Schwyz die Ehe der Parteien und verurteilte X.________, Y.________ eine monatlich vorauszahlbare Unterhaltsrente von Fr. 715.-- sowie eine einmalige Kapitalabfindung von Fr. 91'540.-- zu bezahlen.