Citation: 8C_503/2022 E. 4.2.3

4.2.3. Laut - insoweit unbestrittener - Sachverhaltsfeststellung im angefochtenen Urteil hat die Beschwerdeführerin entgegen den Zielvereinbarungen vom 28. September 2018 und 16. Dezember 2020 während der Dauer der zugesprochenen und verlängerten Umschulung keine Teilzeitanstellung im Umschulungsbereich angenommen. Zwar sei sie einerseits bei guter Gesundheit in der Lage gewesen, neben ihrer Umschulung ein Fernstudium in Psychologie zu absolvieren, doch habe sie sich andererseits eine Praktikumstätigkeit im Umschulungsbereich nicht zugetraut. Entgegen der Beschwerdeführerin sei die Medikamentenumstellung mit Nebenwirkungen nicht wegen der vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der Invalidenversicherung veranlassten Abklärung des Gesundheitszustandes erfolgt. Vielmehr habe sie aufgrund ihres Kinderwunsches den Anstoss dazu gegeben. Weiter stellte die Vorinstanz fest, durch den Verweis auf entsprechende Stelleninserate habe die Beschwerdeführerin den ihr mit Blick auf die Schadenminderungs- und Mitwirkungspflicht zumutbaren Nachweis über ausreichende konkrete Stellenbewerbungsbemühungen nicht erbracht. Dies gelte um so mehr, als sie im Dezember 2020 ein weiteres angebotenes Job-Coaching explizit abgelehnt habe. Insgesamt gelangte das kantonale Gericht nach umfassender Würdigung der gegebenen Umstände zum Schluss, die Beschwerdegegnerin habe begründete Zweifel an der prospektiv zu beurteilenden Eingliederungswirksamkeit (E. 3.2) der Umschulung hegen dürfen. Zudem stellte es fest, angesichts der mangelhaften Erfüllung der Schadenminderungs- und Mitwirkungspflicht fehle es am subjektiven Eingliederungswillen, weshalb die IV-Stelle die umstrittene berufliche Massnahme zu Recht per 30. September 2021 eingestellt habe. Was die Beschwerdeführerin im Übrigen vor Bundesgericht hiergegen unter pauschalem Hinweis auf angeblich 99 aktenkundige Bewerbungsnachweise für ein Praktikum im Umschulungsbereich vorbringt, ist appellatorischer Natur, worauf nicht weiter einzugehen ist, zumal sie von jeder Spezifikation absieht und in keiner Weise rechtsgenüglich darlegt, inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung (vgl. E. 1.3 hiervor) das Willkürverbot verletzen würde.