Citation: 6F_15/2022 E. 3

Verfahrensgegenstand bildet vorliegend das Urteil 6F_7/2022 vom 29. März 2022, mit welchem das Bundesgericht auf das (erste) Revisionsgesuch des Gesuchstellers mangels einer den gesetzlichen Begründungsanforderungen genügenden Begründung nicht eingetreten ist. Es erwog darin zusammengefasst, die Vorbringen des Gesuchstellers gingen über die im Revisionsverfahren zulässigen Inhalte hinaus und er zeige nicht auf, dass und inwiefern das Bundesgericht mit seinem Nichteintretensentscheid vom 10. Februar 2022 einen Revisionsgrund gemäss Art. 121 ff. BGG gesetzt haben könnte. In seiner weiteren Revisionseingabe äussert sich der Gesuchsteller (erneut) zu der ursprünglich ergangenen Nichtanhandnahmeverfügung, die den Rechtsmittelverfahren zugrundeliegt, und zu der ihm nicht genehmen Vorgehensweise verschiedener Behörden in teilweise anderen Verfahren. Daneben kritisiert er die Beurteilung, wonach sein erstes Revisionsgesuch keine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Begründung aufweise. Wie bereits im Revisionsurteil vom 29. März 2022 festgehalten, lässt sich im Revisionsverfahren jedoch weder die materielle Rechtslage erneut diskutieren noch die (formell-) rechtliche Behandlung des Rechtsmittels als solche überprüfen. Inwieweit ein Revisionsgrund betreffend das ergangene Revisionsurteil gegeben sein soll, lässt sich den teilweise nur schwer nachvollziehbaren Ausführungen des Gesuchstellers nicht entnehmen. Dies gilt auch für sein Vorbringen, das Bundesgericht habe sich "überhaupt nicht mit den gestellten Anträgen" befasst. Er erhebt diesen Einwand einzig im Zusammenhang mit seiner Kritik an der Feststellung, sein (erstes) Revisionsgesuch genüge den Begründungsanforderungen nicht, und legt davon abgesehen auch nicht ansatzweise dar, welche Anträge aus welchem Grund unzulässigerweise ausser Acht gelassen worden wären. Sein sinngemässes Vorbringen, die befassten Gerichtsmitglieder hätten in den Ausstand treten müssen, erschöpft sich ferner ebenfalls in bloss unsubstanziierten Behauptungen. Weder ein Revisionsgrund von Art. 121 lit. a BGG (Verletzung von Ausstandsvorschriften) noch von lit. c der selben Bestimmung (unbeurteilt gebliebene Anträge) ist damit rechtsgenüglich dargetan. Soweit der Gesuchsteller auf eine von ihm verlangte Fristerstreckung im Zusammenhang mit einem Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau betreffend Pfändung hinweist, wird ferner nicht ersichtlich, was er daraus für das vorliegende Verfahren ableiten möchte. Sollte er auf eine Fristwiederherstellung zur Anfechtung jenes Entscheids vor Bundesgericht abzielen, kann dies nicht nur im Rahmen des vorliegenden Revisionsgesuchs nicht erfolgen, sondern läge es insbesondere an ihm, rechtzeitig darzutun, inwiefern ein fristgerechtes Handeln in jener Angelegenheit unverschuldet nicht möglich gewesen wäre. Zudem hätte er die versäumte Rechtshandlung rechtzeitig nachzuholen (vgl. Art. 50 Abs. 1 BGG). Mit seinem pauschalen Verweis auf seine schwere Krankheit vermag er diesen Anforderung nicht zu genügen. Nachdem der Gesuchsteller das Vorliegen von Revisionsgründen im Sinne von Art. 121 ff. BGG in Bezug auf das Revisionsurteil vom 29. März 2022 nicht rechtsgenüglich aufzeigt, entbehrt sein weiteres Revisionsgesuch seinerseits einer tauglichen Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG.