Citation: 1C_126/2023 E. 2.1.2

2.1.2. Ob der Beschwerdeführer vorliegend vor Erlass der strittigen Verfügung rechtsgenüglich angehört worden ist, ist höchst fraglich, zumal die Schutzmassnahmen bereits zu einem Zeitpunkt Wirkung entfalten sollten, an welchem die Befragung des Beschwerdeführers noch gar nicht stattgefunden hatte. Darüber braucht allerdings nicht abschliessend entschieden zu werden. Eine Rückweisung an die verfügende Behörde käme im zu beurteilenden Fall nämlich einem formalistischen Leerlauf gleich, da die angeordneten Schutzmassnahmen bereits im Zeitpunkt der Beschwerdeeinreichung ausser Kraft waren und damit kein aktuelles Interesse an der Beschwerdeerhebung mehr bestanden hat (vgl. E. 1.3 hiervor). Zudem konnte sich der Beschwerdeführer in der von ihm erhobenen kantonalen Beschwerde umfassend zur Sache äussern. Das Verwaltungsgericht hat die Verfügung der Kantonspolizei in Kenntnis der dagegen vorgebrachten Einwände des Beschwerdeführers geschützt. Ausserdem bestätigt der Beschwerdeführer die von seiner Ehefrau geschilderten Vorfälle und damit auch den Sachverhalt grösstenteils, auch wenn er diesen anders als die Vorinstanz würdigt. Angesichts der grossen Anzahl an Vorfällen ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz seine Versuche, die Zusammentreffen mit der Ehefrau als Zufälligkeiten darzustellen, als nicht glaubhaft gewertet hat und von einem wiederholten Nachstellen ausgegangen ist. Im Übrigen zeigt der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde vor Bundesgericht nicht ansatzweise auf, welche Vorbringen er in das kantonale Verfahren bei Gewährung des rechtlichen Gehörs eingeführt hätte und inwiefern diese hätten erheblich sein können (vgl. BGE 143 IV 380 E. 1.4.1; Urteil 5A_732/2021 vom 29. März 2022 E. 2.1.2; je mit Hinweisen).