Citation: 2C_639/2023 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz hat diesbezüglich sachverhaltsmässig festgestellt, die Beschwerdeführer hätten weder im Herkunftsland zusammen gelebt noch werde dem Beschwerdeführer durch die Beschwerdeführerin Unterhalt gewährt. Von dieser vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung ist auszugehen (vgl. E. 5.2.1 angefochtenes Urteil und E. 4 oben). Im Weiteren hat die Vorinstanz im Wesentlichen erwogen, Konkubinatspartner zählten nicht zum Kreis der Familienangehörigen gemäss Art. 7 lit. d i.V.m. Art. 3 Abs. 2 lit. a-c Anhang I FZA. Wenn, dann stünde Konkubinatspartnern von EU-Bürgern nach Art. 3 Abs. 2 letzter Satz Anhang I FZA (vgl. dazu Urteile 2C_1001/2017 vom 18. Oktober 2018 E. 3.2; 2C_301/2016 vom 19. Juli 2017 E. 2.5) ein Bewilligungsanspruch höchstens dann zu, wenn dem Konkubinatspartner durch die originär aufenthaltsberechtigte EU-Bürgerin Unterhalt gewährt werde oder diese bereits im Herkunftsland in häuslicher Gemeinschaft gelebt hätten. Bezüglich des Konkubinats dürfe zudem eine gewisse Festigung und Dauer desselben verlangt werden. Da die genannten Voraussetzungen nicht erfüllt seien, bestehe gestützt auf das FZA kein Anspruch auf Nachzug des Beschwerdeführers.