Citation: 8C_850/2014 E. 5.3.1

5.3.1. Im Übrigen ist auf das Ergebnis der Hilfsbedürftigkeitsabklärung im Haushalt der Versicherten vom 18. September 2013 zu verweisen, wonach gemäss Einschätzung der Abklärungsperson der Bedarf an lebenspraktischer Begleitung während mehr als zwei Stunden pro Woche klar ausgewiesen ist. Verwaltung und Vorinstanz bestritten dies zwar nicht, vertraten jedoch - trotz offensichtlich vorhandener, nicht psychischer Gesundheitsschäden im Sinne der vorstehenden E. 5.2 - die Auffassung, bei der Beschwerdeführerin sei "lediglich die psychische Gesundheit beeinträchtigt". Deshalb erfordere die Annahme einer Hilflosigkeit hinsichtlich lebenspraktischer Begleitung gleichzeitig einen Anspruch auf mindestens eine Viertelsrente (Art. 38 Abs. 2 IVV). Da die Versicherte nach letztinstanzlich bestätigter Verneinung eines Rentenanspruchs (Urteil 8C_548/2013 vom 2. Oktober 2013 E. 5.5) diese Voraussetzung des Anspruchs auf lebenspraktische Begleitung gemäss Art. 38 Abs. 2 IVV nicht erfülle, könne der ausgewiesene Bedarf an lebenspraktischer Begleitung nicht von der Invalidenversicherung entschädigt werden.