Citation: 1C_208/2014 E. 4.3

4.3. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer hat das Verwaltungsgericht die genehmigten Pläne und nicht die Ausführungspläne zum Massstab genommen. Es hat dargelegt, dass der Situationsplan vom 2. August 2010 insofern fehlerhaft sei, als die Summe der beiden Grenzabstände und der Gebäudelänge mehr betrage als die tatsächliche Parzellenbreite. Zudem wies es darauf hin, dass der im genehmigten Grundrissplan vom 21. Februar 2010 vorgesehene Grenzabstand deutlich weniger als 1.51 m betrage. Diese Sachverhaltsfeststellungen lassen sich anhand der Pläne nachvollziehen und sind nicht willkürlich. Den Diskrepanzen zwischen dem genehmigten Situationsplan und dem genehmigten Grundrissplan wurde in den Ausführungsplänen so Rechnung getragen, dass der Grenzabstand zur Parzelle der Beschwerdeführer wie im Situationsplan vorgesehen 30 cm beträgt, dagegen die Gebäudebreite und der westliche Grenzabstand gegenüber dem genehmigten Situationsplan reduziert wurden. Hinsichtlich des westlichen Grenzabstands entspricht dies dem Grundrissplan vom 21. Februar 2010, worauf der Grenzabstand unverkennbar weniger als 1.51 m beträgt. Auch dieser Grundrissplan wurde rechtskräftig genehmigt. Dass das Verwaltungsgericht gestützt darauf die mit der Realität nicht in Einklang zu bringenden Angaben im Situationsplan vom 2. August 2010 relativierte, ist eine Frage der Rechtsanwendung, nicht der Sachverhaltsfeststellung. Die Beschwerdeführer machen nicht geltend, dass das Verwaltungsgericht dabei das Planungs- und Baugesetz willkürlich angewendet hätte. Zudem führen sie auch nicht aus, inwiefern die Gebäudelängen gemäss den Ausführungsplänen über jene im genehmigten Situationsplan hinausgehen sollten. Darauf ist deshalb nicht weiter einzugehen. Jedenfalls erweist sich die Rüge der willkürlichen Sachverhaltsfeststellung als unbegründet.