Citation: 5A_75/2023 E. 2.2.1

2.2.1. Art. 93 Abs. 1 Bst. b BGG setzt im Sinne zweier kumulativer Bedingungen voraus, dass (erstens) das Bundesgericht selbst dem Verfahren ein für allemal ein Ende setzen könnte, falls es der Rechtsauffassung der Beschwerde führenden Partei folgt, und dass sich damit (zweitens) ein langwieriges oder kostspieliges Beweisverfahren vermeiden liesse (BGE 133 III 629 E. 2.4.1 f.). Die Möglichkeit, einen Zwischenentscheid aus prozessökonomischen Gründen selbständig anzufechten, stellt eine Ausnahme dar, die restriktiv auszulegen ist (BGE 134 III 426 E. 1.3.2). Dies gilt umso mehr, als die Parteien keiner Rechte verlustig gehen, wenn sie einen Zwischenentscheid nicht selbständig anfechten, denn sie können ihn mit dem Endentscheid überprüfen lassen, soweit er sich auf dessen Inhalt auswirkt (Art. 93 Abs. 3 BGG; Urteil 5A_370/2019 vom 28. Mai 2019 E. 3.1). Die Beschwerde führende Partei muss detailliert aufzeigen, welche Tatsachen noch umstritten sind und unter Angabe der Fundstelle nachweisen, welche Beweismittel im kantonalen Verfahren bereits angerufen wurden bzw. welche beantragten Beweismassnahmen noch getroffen werden müssen und inwiefern letztere weitläufig und teuer sind (vgl. Urteile 4A_344/2015 vom 10. Dezember 2015 E. 1.2; 4A_103/2013 vom 11. September 2013 E. 1.1.3, nicht publiziert in: BGE 139 III 411).