Citation: 1C_360/2017 E. 4

Die Beschwerdeführerin erhebt mehrere Sachverhalts- und Verfahrensrügen im Zusammenhang mit der Stellungnahme der Kantonalen Denkmalpflege, eingegangen am 19. Januar 2017. Diese wurde nachträglich vom Kantonsgericht eingeholt, weil die ehemalige Mühle seit dem 1. Dezember 2013 im kantonalen Bauinventar als schützenswertes Objekt erfasst ist. Die Denkmalpflege hatte grundsätzlich keine Einwände gegen das Wasserbauprojekt: Dadurch ändere sich an der Oberfläche erscheinungs- und niveaumässig im Mühlebereich gegenüber der aktuellen Situation nichts. Allerdings sei bei der Ausführung darauf zu achten, dass der historische Mühlebau weder durch Erschütterungen noch durch Abbruch- und Betonierungsarbeiten Schaden nehme, weshalb sich die Aufnahme eines Schadensprotokolls empfehle.