Citation: U 157/99 08.02.2000 E. 5

5.- Ob die SUVA zum Zeitpunkt des Einspracheentschei- des (18. August 1998) von einer Dauerrente ausgehen durfte oder aber zunächst eine Übergangsrente im Sinne von Art. 30 Abs. 1 UVV in Verbindung mit Art. 19 Abs. 3 UVG hätte spre- chen müssen, kann offen bleiben. Denn das IV-Verfahren hat zwischenzeitig ergeben, dass der Versicherte bezüglich be- ruflicher Eingliederungsmassnahmen einzig Anspruch auf Arbeitsvermittlung hat. Da sich diese Massnahme nicht auf die (unfallbedingte) Arbeitsfähigkeit auswirkt, kann die festgelegte Rente als definitiv gelten (zur zulässigen Berücksichtigung von Tatsachen, die sich erst nach dem Einspracheentscheid verwirklicht haben: BGE 99 V 102 mit Hinweisen). Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen, so- weit darauf einzutreten ist. II.Der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 10. März 1999 wird aufgehoben, soweit er Taggeldansprüche des Beschwerdeführers zum Gegenstand hat.