Citation: 5A_932/2022 E. A

A.a. D.________ (geb. 1926; Betroffene) ist die verwitwete Mutter von C.________, A.________, B.________ und F.________ (letzterer gestorben 2022). Die Betroffene verfügt neben grösseren Vermögenswerten und Liegenschaften über 92 % der Aktien am Familienunternehmen G.________ AG. Die Kinder sind mit je 2 % am Familienunternehmen beteiligt. A.b. Die Betroffene errichtete zwei öffentlich beurkundete Vorsorgeaufträge: Im Vorsorgeauftrag vom 12. August 2016 setzte sie C.________ als Vorsorgebeauftragte für die Personen- und Vermögenssorge ein. Später, am 25. Mai 2019, setzte sie A.________ als Vorsorgebeauftragten für die Vermögenssorge und C.________ als Vorsorgebeauftragte für die Personensorge ein. A.c. Am 11. September 2019 erstattete C.________ eine Gefährdungsmeldung beim Familiengericht Rheinfelden in dessen Funktion als Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) betreffend die Betroffene, woraufhin dieses ein Verfahren eröffnete. Schliesslich verweigerte das Familiengericht die Validierung beider Vorsorgeaufträge (wegen fehlender Urteilsfähigkeit der Betroffenen in Bezug auf denjenigen vom 25. Mai 2019 und wegen fehlender Eignung von C.________ betreffend jenen vom 12. August 2016) und errichtete für die Betroffene - in Bestätigung der vorsorglich angeordneten Massnahmen - eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung im Sinne von Art. 394 Abs. 1 i.V.m. Art. 395 Abs. 1 ZGB (Entscheid vom 6. Januar 2022).