Citation: U 285/06 11.04.2007 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer aus dem Unfall vom 7. Juli 2003 über den 11. April 2004 hinaus Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung hat. Die Rechtsgrundlagen für die Beurteilung der Streitsache sind im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt. Es betrifft dies insbesondere die Grundsätze über den für die Leistungspflicht des Unfallversicherers nebst anderem vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit; Invalidität; Tod; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen), namentlich auch bei Diskushernien. Danach entspricht es im Bereich des Unfallversicherungsrechts einer medizinischen Erfahrungstatsache, dass praktisch alle Diskushernien bei Vorliegen degenerativer Bandscheibenveränderungen entstehen und ein Unfallereignis nur ausnahmsweise, unter besonderen Voraussetzungen, als eigentliche Ursache in Betracht fällt. Wird die Diskushernie durch den Unfall lediglich ausgelöst, nicht aber verursacht, übernimmt die Unfallversicherung den durch das Unfallereignis ausgelösten Beschwerdeschub, spätere Rezidive dagegen nur, wenn eindeutige Brückensymptome gegeben sind (RKUV 2000 Nr. U 379 S. 192, U 138/99; vgl. auch RKUV Nr. U 378 S. 190, U 149/99). Ebenfalls richtig sind die vorinstanzlichen Erwägungen zum Dahinfallen des Kausalzusammenhanges - und damit der Leistungspflicht des Unfallversicherers - bei Erreichen des status quo ante vel sine (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b, je mit Hinweisen). Gleiches gilt, soweit ausgeführt wird, dass sowohl für den leistungsbegründenden natürlichen Kausalzusammenhang als auch für das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen, welches - in dem vom Untersuchungsgrundsatz gesetzten Rahmen - vom Unfallversicherer zu beweisen ist, der Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit gilt (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45, E. 2, 1994 Nr. U 206 S. 326, E. 3b mit Hinweisen; in der Amtlichen Sammlung nicht publizierte E. 3.1 des Urteils BGE 133 V 57, mit Hinweisen).