Citation: C 68/06 08.02.2007 E. 4

Es steht letztinstanzlich fest und ist unbestritten, dass die Versicherte bei der Firma Z.________ AG vom 29. März 2005 bis 3. April 2005 und bei der Firma X.________ AG vom 13. Juni 2005 bis 30. August 2005 gearbeitet hat und ihr hierfür eine Beitragzeit von 2.84 Monaten angerechnet werden kann. Laut Arbeitgeberbescheinigung vom 5. September 2005 dauerte die Beschäftigung bei der Firma Y.________ AG vom 25. August 2003 bis 30. (recte 31.) Mai 2004. In einem Schreiben vom 6. Februar 2006 bestätigte die Firma Y.________ AG der Arbeitslosenkasse des Kantons Luzern, das Arbeitsverhältnis sei per 30. Mai 2004 beendet worden, obwohl der Lohn erst im Folgemonat überwiesen worden sei; dies sei bei Montagemitarbeiterinnen im Stundenlohn üblich. Aus den erwähnten Unterlagen ist zu schliessen, dass die Versicherte tatsächlich längstens bis 31. Mai 2004 bei der Firma Y.________ AG eine beitragspflichtige unselbstständige Erwerbstätigkeit ausgeübt hat. Unter Berücksichtigung des Beginns der Rahmenfrist für die Beitragszeit ergibt sich somit eine Beitragszeit von 9 Monaten (1. September 2003 - 31. Mai 2004), sodass sich die Versicherte über insgesamt 11.84 Beitragsmonate ausweisen kann. Die Mindestbeitragszeit von zwölf Monaten ist damit nicht erfüllt (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Schliesslich ist auch kein Befreiungsgrund nach Art. 14 AVIG gegeben. Die Versicherte hat zwar im kantonalen Verfahren eine Arbeitsunfähigkeit anhand eines Schreibens vom 1. Dezember 2005 ihres Hausarztes an das Arbeitsamt nachzuweisen versucht, welche jedoch nach Lage der Akten unterjährig ist (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG). Es fehlt somit an einer der gesetzlichen Voraussetzungen für den Entschädigungsanspruch gegenüber der Arbeitslosenversicherung.