Citation: 8C_777/2021 E. 4.2.3

4.2.3. Der Einwand, das jüngste Kind sei erst im Jahr 2015 nach Ausbruch des Rheumaleidens volljährig geworden, weshalb bis dahin kein Anlass für ein Arbeitspensum von mehr als vier bis sechs Wochenstunden bestanden habe, ist nicht stichhaltig. Die Vorinstanz stellte fest, das jüngste Kind sei 2008 bereits 11 Jahre alt und damit in reduziertem Umfang betreuungsbedürftig gewesen. Die Beschwerdeführerin habe spätestens seit 2012 Sozialhilfeleistungen bezogen. Mit vier bis sechs Wochenstunden schöpfte sie trotz wirtschaftlicher Notwendigkeit nicht einmal ein Pensum von 20 - 30 % voll aus. Dies, obschon ihr unter dem Aspekt der Verwertung der Resterwerbsfähigkeit sowie angesichts des verringerten Bedarfs der Kinderbetreuung sowie ihrer gesundheitlichen Situation ein noch höheres Pensum (vgl. E. 4.2.2 hiervor) zumutbar gewesen wäre.