Citation: 8C_439/2019 E. 3.2.6

3.2.6. Schliesslich vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen, dass er seine verbleibende Arbeitsfähigkeit auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten könnte (BGE 126 V 75 E. 75 E. 5b/aa i.f. S. 80). Seine Vorbringen erschöpfen sich im Wesentlichen in appellatorischer Kritik am angefochtenen Entscheid. Die Vorinstanz begründete nachvollziehbar, weshalb kein Abzug vom Tabellenlohn vorzunehmen ist. Insbesondere legte sie zutreffend dar, dass den gesundheitlichen Einschränkungen und dem erhöhten Pausenbedarf bereits bei der Einschätzung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit, im Rahmen des Leistungsprofils sowie der Einteilung im Kompetenzniveau 1 hinreichend Rechnung getragen worden sei. Auf die Ausführungen der Vorinstanz hierzu kann verwiesen werden (E. 5.3.3 des angefochtenen Entscheides). Das Zumutbarkeitsprofil ergibt sich im Übrigen ohne Weiteres aus der vom kantonalen Gericht als beweiskräftig beurteilten RAD-Stellungnahme vom 23. Oktober 2017. Danach handelt es sich bei einer angepassten Tätigkeit um eine körperlich leichte bis maximal mittelschwere wechselbelastende Tätigkeit, die teils sitzend, stehend und gehend ausgeübt werden kann, ohne Zwangshaltung für die Wirbelsäule und die Kniegelenke sowie ohne Kälte und Nässe. Die Vorinstanz hat dabei zutreffend erwogen, dass dem Beschwerdeführer mit Blick auf das Leistungsprofil auf dem relevanten ausgeglichenen Arbeitsmarkt eine ausreichende Anzahl Arbeitsstellen zur Verfügung steht. Sie hat demnach - auch angesichts der relativ hohen Hürden, die das Bundesgericht für die Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit älterer Menschen errichtet hat (vgl. Urteil 8C_803/2018 vom 6. Juni 2019 E. 5.3 mit Hinweisen) - kein Bundesrecht verletzt, als sie die Verwertbarkeit der verbliebenen medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit bejahte.