Citation: 5A_318/2023 E. 3.2

3.2. Auch soweit die Beschwerde ans Bundesgericht sich von der Berufung unterscheidet, fehlt es an einer hinreichenden Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid. Vorab geht der Beschwerdeführer nicht darauf ein, dass das Obergericht auf die Berufung in verschiedenen Punkten nicht eingetreten ist. Weitergehend stellt er den Überlegungen der Vorinstanz einzig seine eigene Sicht der Dinge gegenüber. So beispielsweise wenn er ausführt, entgegen dem Obergericht erfordere " die Betreuung von schulpflichtigen Kindern im Alter meiner Kinder keinen 50%-igen Arbeitsausfall, wenn man im Bauernbetrieb, wo man wohnt, für Haushalt und etwas Mithilfe im Betrieb zuständig ist." Hierin liege ein Spezialfall und es rechtfertige sich nicht, Betreuungsunterhalt zuzusprechen. Dies genügt den Anforderungen an die Begründung einer Beschwerde in Zivilsachen nicht. Das gilt auch insoweit, als der Beschwerdeführer in einem zusammen mit der Beschwerdeschrift eingereichten Begleitschreiben ergänzende Bemerkungen anbringt. So mahnt er beispielsweise an, das Kindesrecht bzw. das Kindeswohl nach heutigem Standard umzusetzen und die "kinderpsychologischen Grundlagen des Besuchsrechts altersgerecht" einzuhalten. Weiter führt er etwa aus, es sei ihm nicht möglich, die mit dem angefochtenen Urteil verbundenen finanziellen Lasten zu tragen. Dies sei auch der Schuldenberatung in Basel sofort aufgefallen. Der Hypothekarzins sei mit dem Mietzins gleichgestellt worden, was eine bedeutende Fehlrechnung ergebe. Soweit sich aus diesen Ausführungen überhaupt ergibt, was der Beschwerdeführer vor Bundesgericht erreichen möchte, setzt er sich wiederum nicht erkennbar mit dem angefochtenen Urteil auseinander.