Citation: 9C_561/2017 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin rügt zunächst, IV-Stelle und Vorinstanz hätten durch die bloss bi- statt polydisziplinäre Begutachtung Art. 72bis IVV verletzt, da damit die Gutachterstelle nicht nach dem Zufallsprinzip bestimmt worden sei. Insbesondere macht sie geltend, die aktenkundige Kopfschmerzproblematik hätte neurologisch, neuropsychologisch oder durch einen Hals-Nasen-Ohren Spezialisten abgeklärt werden müssen. Die Beschwerdeführerin leidet seit 1996 unter Kopfschmerzen. Dabei wurde bereits im neurologischen Gutachten vom 6. Februar 2003 klar zwischen Kopfschmerzen im Zusammenhang mit der Nasennebenhöhlenproblematik einerseits, und mit dem nach der Stirnhöhlenoperation vom Februar 1996 und einem Auffahrunfall im Dezember 1996 (wonach die Kopfschmerzen verstärkt auftraten) geklagten Kopfschmerzbild anderseits, differenziert. Für letzteres konnten weder der behandelnde Neurologe (Untersuchung vom Juni 1998) noch der neurologische Gutachter eine Ursache ermitteln. Der neurologische Experte vermutete eine psychodynamische Natur mit posttraumatischer (mithin unfallbedingter) Komponente "im weiteren Sinne". Auch Dr. med. C.________ sah (in Beantwortung von Zusatzfragen der IV-Stelle mit Schreiben vom 13. Dezember 2006) im besagten Auffahrunfall mit überwiegender Wahrscheinlichkeit die Hauptursache für die gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Im polydisziplinären Gutachten des MZR vom 5. Dezember 2003 wurde aus rheumatologischer Sicht zur Kopfschmerzproblematik festgehalten, dass Sinusitiden (Entzündungen im Bereich der Nebenhöhlen) als Ursache in Frage kämen. Diese hätten jedoch - da therapierbar - keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Schliesslich ist weder aktenkundig, noch von der Beschwerdeführerin geltend gemacht, dass sie seit der Rentenzusprache im Jahr 2006 jemals eine neurologische, neuropsychologische oder oto-rhino-laryngologische Behandlung in Anspruch genommen hat oder ihr eine solche nahe gelegt wurde. Damit fehlt es an Anhaltspunkten, die eine entsprechende fachärztliche Begutachtung als angezeigt erscheinen lassen. Wie die Vorinstanz (für das Bundesgericht verbindlich, da weder angefochten noch offensichtlich unrichtig, vgl. E. 1 hievor) in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. hierzu BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f.; 124 V 90 E. 4b S. 94) zudem feststellte, erübrigte sich auch eine (zusätzliche) internistische Untersuchung, da (ebenfalls) keine medizinischen Anhaltspunkte für deren Notwendigkeit vorlagen und ausserdem der rheumatologische MGZ-Gutachter, Dr. med. D.________, auch über einen Facharzttitel in Allgemeiner Innerer Medizin verfügt. Demnach ist der Verzicht von Vorinstanz und Verwaltung auf eine zusätzliche Begutachtung, und damit auf eine polydisziplinäre Untersuchung, weder willkürlich, noch sonstwie bundesrechtswidrig.