Citation: 8C_255/2019 E. 4

Das kantonale Gericht stellte fest, dass die rechte Schulter vorgeschädigt gewesen sei. Bereits im Oktober 2015 sei wegen massiver Schädigung der Rotatorenmanschette eine Operation angezeigt gewesen. Eine Vergrösserung der bereits vorbestehenden Rupturen durch den Sturz vom 1. Februar 2017 im Sinne einer richtunggebenden Verschlimmerung erachtete es als nicht ausgewiesen. Vielmehr seien die Beschwerden durch die dabei erlittene Kontusion lediglich vorübergehend verstärkt worden, der Vorzustand aber nach vier Monaten wieder erreicht gewesen. Die Beschwerdeführerin macht geltend, es sei nicht bewiesen, dass die natürliche Kausalität am 31. Mai 2017 dahingefallen beziehungsweise der Unfall vom 1. Februar 2017 zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr Teilursache der anhaltenden Schulterbeschwerden gewesen sei. Sie beruft sich dabei auf die Stellungnahmen ihrer behandelnden Ärzte Dr. med. F.________, Allgemeinmedizin FMH, sowie PD Dr. med. D.________, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, die von einer zusätzlichen Schädigung der Rotatorenmanschette durch Vergrösserung der Ruptur anlässlich des Unfalls vom 1. Februar 2017 ausgingen.