Citation: 1B_208/2022 E. 1.4.2

1.4.2. Demgegenüber ist auf Beschwerden gegen prozessleitende Verfügungen im Entsiegelungsverfahren mangels drohenden nicht wieder gutzumachenden Rechtsnachteils (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG i.V.m. Art. 248 Abs. 1 StPO) prinzipiell nicht einzutreten. Dies gilt namentlich für die Anordnung einer richterlichen Triage vor Ausfällung eines (Teil-) Entsiegelungsentscheides (Urteile 1B_313/2022, 1B_314/2022, 1B_330/2022 vom 2. Februar 2023 E. 1.3; 1B_70/2021 vom 9. November 2021 E. 1.1; je mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat noch nicht entschieden, ob die Daten des gespiegelten Mobiltelefons des Beschwerdeführers entsiegelt und der Staatsanwaltschaft zur Durchsuchung freigegeben werden. Dem Beschwerdeführer droht deshalb diesbezüglich kein nicht wieder gutzumachender Nachteil. Auch hinsichtlich der separaten verfahrensleitenden Verfügung, mit welcher die Modalitäten der Triage festgelegt wurden, hat der Beschwerdeführer nicht dargetan, inwiefern ihm ein nicht wieder gutzumachender Nachteil drohen soll. Ein solcher ist auch sonst nicht ersichtlich.