Citation: 8C_645/2020 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz begründete die von ihr festgestellte unveränderte gesundheitliche Situation zunächst insbesondere mit den jeweiligen gutachtlichen Feststellungen zu der ihrer Auffassung nach auch weiterhin vergleichbar herabgesetzten Stimmungslage des Beschwerdeführers. Soweit die Gutachter nunmehr neu von einer bipolaren affektiven Störung ausgingen, könne diese Diagnose bereits gestützt auf deren Ausführungen nicht als gesichert gelten. Selbst die psychiatrische Expertin habe darauf hingewiesen, dass die dafür vorausgesetzten manischen Episoden nicht hinreichend dokumentiert seien. Auch insoweit könne daher gemäss Vorinstanz nicht von einer Veränderung des Gesundheitszustandes ausgegangen werden. Eine Veränderung schloss das kantonale Gericht indessen auch insoweit aus, als anlässlich der aktuellen Begutachtung von einer mit dem Kokainkonsum verbundenen psychotischen Symptomatik berichtet wurde. Die Vorinstanz ging davon aus, dass diese Beschwerden, namentlich auch Halluzinationen, bereits "seit längerem" bestünden, zumindest seien sie bereits in einem Bericht des Spitals H.________ vom 30. August 2014 erwähnt worden. Angesichts der langjährigen Suchtproblematik vermochte die Vorinstanz in dieser psychotischen Symptomatik jedoch keine Veränderung zu erkennen. Gestützt auf diese Überlegungen gelangte das kantonale Gericht zum Schluss, dass die Bescheinigung einer vollen Arbeitsunfähigkeit durch die Gutachter bloss eine andere und damit unbeachtliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts darstelle.