Citation: 1P.532/2003 12.02.2004 E. 1

Das Bundesgericht prüft die Zulässigkeit einer staatsrechtlichen Beschwerde von Amtes wegen und mit freier Kognition (BGE 128 I 46 E. 1a S. 48 mit Hinweisen). 1.1 Indem der Vizepräsident des Verfahrensgerichts in Strafsachen die Freigabe von Geldern aus den im Rahmen des Strafverfahrens gegen Y.________ beschlagnahmten Bankguthaben an die Beschwerdeführer abgelehnt und damit die Beschlagnahme aufrechterhalten hat, hat er entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer einen Zwischenentscheid gefällt. Grundsätzlich entscheidet erst der Sachrichter endgültig über das Schicksal des Guthabens (BGE 128 I 129 E. 1 S. 131). Die staatsrechtliche Beschwerde ist gemäss Art. 87 Abs. 2 OG (in der seit dem 1. März 2000 geltenden Fassung) gegen Zwischenentscheide nur zulässig, wenn diese einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können. Eine Ausnahme gilt lediglich in Bezug auf gerichtsorganisatorische Fragen, die ihrer Natur nach endgültig zu entscheiden sind, bevor das Verfahren weitergeführt werden kann (Art. 87 Abs. 1 OG). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts haben Verfügungen, mit denen bestimmte Gegenstände beschlagnahmt werden, immer einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 87 Abs. 2 OG zur Folge, weil der Betroffene dadurch gehindert wird, frei über diese zu verfügen (BGE 128 I 129 E. 1 S. 131; 126 I 97 E. 1b S. 101, je mit Hinweisen). Dasselbe gilt für die Beschlagnahme von Geldwerten und für Kontosperren. Auch die Verweigerung der Aufhebung einer Beschlagnahme kann einen derartigen Nachteil bewirken (BGE 128 I 129 E. 1 S. 131). Im vorliegenden Fall machen die Beschwerdeführer geltend, ihr Vermögen werde ihnen vorenthalten; A.X.________ sei deswegen in eine prekäre wirtschaftliche Situation geraten. 1.2 Auf die vorliegende Beschwerde ist nach dem Gesagten grundsätzlich einzutreten. Da A.X.________ ohne weiteres zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert ist (Art. 88 OG), kann angesichts des Verfahrensausgangs offen bleiben, ob dies auch auf B.X.________ und C.X.________ zutrifft.