Citation: 8C_643/2021 E. 6

Der Beschwerdeführer wendet im Wesentlichen ein, es sei mit den Akten unvereinbar, dass die in den Jahren 2012, 2014 und 2015 erfolgten Hospitalisationen und Operationen keine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit zur Folge gehabt haben sollen. Die Suva habe diese Behandlungen zuerst nicht anerkennen wollen, weshalb sie seine Krankenkasse bezahlt habe. Zudem habe er damals keine Taggeldversicherung gehabt, weshalb er als Selbstständigerwerbender keine Arbeitsunfähigkeitsatteste eingeholt habe. Allerdings habe er wiederholt bei der Suva interveniert, weil er nach der Spaltung des linken Unterschenkels an extrem starken Spasmen gelitten habe, die ihn in seiner Arbeitsausübung und seinem Tagesablauf wesentlich behindert hätten (vgl. Aussendienst-Bericht der Suva vom 11. September 2014). Im Bericht vom 7. November 2014 (richtig: 22. Oktober 2014) habe der Kreisarzt Dr. med. E.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, die Entzündungen des linken Unterschenkels als Unfallfolge anerkannt. Damit sei aufgezeigt, weshalb er die Arbeitsunfähigkeitsatteste im Nachhinein habe einholen müssen und sie unvollständig seien. Zudem sei im Bericht des Zentrums B.________ vom 4. Dezember 2017 hinsichtlich der Einschränkung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit ausgeführt worden, dass die enorme Spastizität einen wesentlichen Anteil daran habe. Somit sei die Vorinstanz willkürlich vom Bericht des Zentrums B.________ abgewichen, wonach die 50%ige Einschränkung bereits ab dem Jahr 2012 medizinisch plausibel sei. Zudem habe die Invalidenversicherung (IV) festgestellt, seit der Spaltung des Unterschenkels am 2. (richtig: 22.) Februar 2012 bestehe eine Invalidität von mindestens 44 %. Die IV-Akten seien zu edieren. Entgegen der Vorinstanz sei der Rentenbeginn auf den 2. Februar 2012 festzulegen.