Citation: B 81/03 09.11.2004 E. 3

Die Organe der Eidgenössischen Invalidenversicherung gingen davon aus, dass der Beschwerdeführer seit dem 20. August 1999 - dem letzten effektiven Arbeitstag für die Gemeindeverwaltung G.________ - aus gesundheitlichen Gründen in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei, und eröffneten auf dieses Datum die einjährige Wartezeit. Eine weitergehende Begründung für den nach Ansicht der IV-Stelle auf den 20. August 1999 fallenden Eintritt der Arbeitsunfähigkeit ist den Akten der Invalidenversicherung nicht zu entnehmen. Mit Blick auf die medizinischen Berichte besteht zu Recht Einigkeit darüber, dass der Beschwerdeführer an einem invalidisierenden Gesundheitsschaden mit Krankheitswert leidet und zu mehr als zwei Dritteln invalid ist, was ihm nach Art. 28 Abs. 1 IVG (in der bis 31. Dezember 2003 gültig gewesenen Fassung) Anrecht auf eine ganze IV-Invalidenrente gibt und gemäss Art. 24 Abs. 1 BVG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 1 IVG Anspruch auf eine volle BVG-Invalidenrente begründet. Strittig ist unter den Parteien die Frage, ob die Arbeitsunfähigkeit, welche dieser Invalidität zu Grunde liegt, in der Zeit vom 1. Juli bis 31. Dezember 1995 eingetreten ist, als der Beschwerdeführer bei der L.________ AG beschäftigt und unter Beachtung der Nachdeckungsfrist gemäss Art. 10 Abs. 3 BVG bei der Beschwerdegegnerin vorsorgeversichert war. Ob eine Arbeitsunfähigkeit bereits in jenem Zeitraum bestand, musste die IV-Stelle beim Erlass der rentenzusprechenden Verfügung (vom 19. März 2001) nicht prüfen, weil sie auf Grund der Anmeldung vom 7. November 1997 einen Leistungsanspruch verneint hatte (Verwaltungsakt vom 5. Januar 1999). In der Begründung hatte sie allerdings angegeben, auf Grund der Hörbehinderung seien dem Beschwerdeführer nurmehr Beschäftigungen in ruhiger Umgebung zumutbar. Ohne weitere Ausführungen war sie davon ausgegangen, dass der Versicherte dennoch ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen könne. Den Beginn einer allfälligen Wartezeit im Sinne von Art. 29 Abs. 1 lit. a IVG (in der bis 31. Dezember 2002 gültig gewesenen Fassung), wonach der Rentenanspruch frühestens in dem Zeitpunkt entsteht, in dem der Versicherte während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbuch durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunfähig gewesen war, hatte sie damit nicht festlegen müssen. Ebenso wenig hatte sie sich über das allfällige Datum des Eintritts der - auf Grund des unbestrittenermassen schon vor dem Erlass der ablehnenden Verfügung vom 5. Januar 1999 beeinträchtigten Gesundheitzustandes - eingeschränkten Arbeitsfähigkeit in den bisherigen Tätigkeiten des Beschwerdeführers zu äussern. Insofern konnte demzufolge auch keine Bindungswirkung an Feststellungen der IV-Organe entstehen. Unter diesen Umständen ist, wie die Vorinstanz im Ergebnis richtig festgestellt hat, im vorliegenden Prozess frei zu prüfen, ob eine in berufsvorsorgerechtlicher Hinsicht erhebliche Arbeitsunfähigkeit bereits vor dem 20. August 1999 eingetreten ist.