Citation: U 117/05 16.02.2007 E. 3

Streitig und zu prüfen ist sodann der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und den bestehenden Gesundheitsschäden. 3.1 Das kantonale Gericht hat die für die Adäquanzbeurteilung bei Unfällen mit Schleudertraumaverletzungen und die in der Folge eingetretenen psychischen Fehlentwicklungen massgebende Rechtsprechung (BGE 127 V 102 E. 5b/bb S. 103 mit weiteren Hinweisen) zutreffend dargelegt. Es wird darauf verwiesen. 3.2 Die Vorinstanz hat die Sache zur Klärung der Frage, ob und in welchem Masse psychische Unfallfolgen bestehen und insbesondere ob diese im Vordergrund stehen, an die Beschwerdeführerin zur psychiatrischen Begutachtung zurückgewiesen. Dies lässt sich entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht beanstanden. Wenn die Beschwerdeführerin geltend macht, gemäss dem Gutachten des Prof. Dr. med. H.________ vom 28. April 2004 stehe fest, dass die psychische Problematik im Vordergrund stehe, übersieht sie, dass der Gutachter, der die Beschwerdegegnerin nicht persönlich untersucht hat, selber ausdrücklich eine persönliche Exploration für unumgänglich hält; das Gutachten des Prof. Dr. med. H.________ vermag daher schon aus diesem Grund in der vorliegenden Form keine ausreichende Grundlage zur Beurteilung der offenen Frage zu bilden. Auch der Einwand der Beschwerdeführerin, bei der Prüfung des adäquaten Kausalzusammenhangs handle es sich um eine Rechtsfrage, weshalb sich weitere medizinische Abklärungen erübrigten, ist nicht stichhaltig. Denn die Rückweisung der Sache ist nicht zur Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs, sondern zur Prüfung der Sachfrage, ob eine dominierende psychisch bedingte Beeinträchtigung für die geklagten Beschwerden verantwortlich sei, erfolgt. Erst wenn diese Frage beantwortet ist, kann entschieden werden, ob die Beurteilung der Adäquanz nach der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133 ff.) oder nach derjenigen für HWS-Schleudertraumaverletzungen (BGE 117 V 359 ff.) zu erfolgen hat. Diese Frage könnte nur offen bleiben, wenn die Adäquanzprüfung sowohl nach der einen wie auch nach der anderen Rechtsprechung zum selben Ergebnis führen würde. Entgegen den Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann indessen nicht gesagt werden, es liege ein banales Unfallereignis vor, welches die Haftung des Unfallversicherers zum Vornherein ausschlösse. Es muss demnach bei den zutreffenden Erwägungen des vorinstanzlichen Entscheides sein Bewenden haben. Den einlässlichen Ausführungen des kantonalen Gerichts, auf die verwiesen wird, hat das Bundesgericht nichts beizufügen.