Citation: 2P.78/2000 10.08.2000 E. 4

4.-Da auf beide Beschwerden nicht einzutreten ist, sind die bundesgerichtlichen Kosten an sich den vor Bundesgericht unterliegenden Beschwerdeführerinnen aufzuerlegen (Art. 156 OG). Sie haben indessen um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung ersucht. a) Das Bundesgericht gewährt einer Partei Befreiung von der Bezahlung von Gerichtskosten und gibt ihr nötigenfalls einen unentgeltlichen Rechtsanwalt bei, wenn sie bedürftig ist und ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint (Art. 152 Abs. 1 und 2 OG). Das Verwaltungsgericht hat den Beschwerdeführerinnen in Berücksichtigung ihrer wirtschaftlichen Lage die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung gewährt. Massgebliche Veränderungen bei den finanziellen Verhältnissen sind nicht eingetreten, und die Beschwerdeführerinnen sind im Sinne von Art. 152 Abs. 1 OG bedürftig. b) Was die Prozessaussichten betrifft, so war die staatsrechtliche Beschwerde zum Vornherein aussichtslos: Beim Bestehen eines Rechtsanspruchs auf Bewilligung wäre die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offen gestanden und die staatsrechtliche Beschwerde als subsidiäres Rechtsmittel ausgeschlossen gewesen; bei Nichtbestehen eines Rechtsanspruchs fehlte den Beschwerdeführerinnen die Legitimation zu den konkret erhobenen Rügen. Das Gesuch ist für das Verfahren 2P.78/2000 abzuweisen, und es ist eine Gerichtsgebühr zu erheben (Art. 153 in Verbindung mit Art. 153a OG). Da die Beschwerdeführerin 2 ein Kleinkind ist, wird die Gebühr vollständig der Beschwerdeführerin 1, ihrer Mutter, auferlegt. Hinsichtlich der Verwaltungsgerichtsbeschwerde lässt sich hingegen, in Berücksichtigung der Ausführungen in E. 2d, nicht sagen, dass sie zum Vornherein aussichtslos erschien. Da sich zudem der Beizug eines Rechtsanwalts rechtfertigte, ist dem Gesuch für das Verfahren 2A.176/2000 sowohl hinsichtlich der Kostenbefreiung als auch hinsichtlich der unentgeltlichen Verbeiständung zu entsprechen.