Citation: 4A_209/2007 05.09.2007 E. A

Am 17. April 2000 verkaufte A._______ diverse Maschinen an B._______. Der schriftliche Kaufvertrag sah einen Kaufpreis von Fr. 350'000.-- vor, den der Käufer bezahlte. Mit Eingabe vom 16. September 2002 klagten C._______ und D._______ (Kläger) als Erben des verstorbenen Verkäufers beim Bezirksgericht Kulm gegen den Käufer (Beklagten) auf Zahlung von Fr. 186'944.-- nebst Zins. Das Bezirksgericht hiess die Klage am 28. Oktober 2003 im Umfang vom Fr. 105'000.-- nebst Zins gut. Zur Begründung führte es aus, die Kläger hätten mittels Zeugen beweisen können, dass die Parteien des Kaufvertrages - entgegen dem schriftlichen Vertrag - einen Kaufpreis von insgesamt Fr. 579'000.-- vereinbart hatten, wovon Fr. 350'000.-- sofort, der restliche Kaufpreis in monatlichen Raten à Fr. 3'500.-- zahlbar waren. Von den eingeklagten noch ausstehenden Fr. 186'944.-- seien bis zum Urteilszeitpunkt erst 30 Raten, somit Fr. 105'000.--, fällig geworden. Dieses Urteil blieb unangefochten.