Citation: U 237/06 26.02.2007 E. 4

Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen über die dreimonatige Beschwerdefrist bei Einspracheentscheiden betreffend Unfallversicherungsleistungen (Art. 106 UVG in der vom 1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2006 gültig gewesenen Fassung [nachfolgend ist stets diese, hier praxisgemäss nach BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220 in zeitlicher Hinsicht massgebende Fassung gemeint]), den Fristenstillstand im erstinstanzlichen Verfahren nach Art. 60 Abs. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 38 Abs. 4 ATSG sowie die Übergangsbestimmung des Art. 82 Abs. 2 ATSG zutreffend dargelegt. Gleiches gilt für die Ausführungen zu Art. 91 Abs. 1 Satz 2 des Gerichtsgesetzes des Kantons St. Gallen vom 2. April 1987 (GerG/SG; sGS [systematische Gesetzessammlung des Kantons St. Gallen] 941.1), wonach die kantonale Fristenstillstandsbestimmung von Art. 90 GerG/SG auf zwei und mehr Monate betragende Fristen nicht anwendbar ist. Korrekt ist sodann die Wiedergabe der Einleitungsbestimmung zum Geltungsbereich des kantonalen Gerichtsgesetzes (Art. 1 GerG/SG). Darauf wird verwiesen.