Citation: 6P.75/2006 17.08.2006 E. 4

Mit Nichtigkeitsbeschwerde richtet sich der Beschwerdeführer einzig gegen die Strafzumessung. Die Beschwerde ist offensichtlich unbegründet und daher im vereinfachten Verfahren mit lediglich summarischer Begründung zu erledigen (Art. 36a OG). Dem Sachrichter steht bei der Zumessung der Strafe ein Ermessen zu. Das Bundesgericht greift in dieses nur ein bei Rechtsverletzungen bzw. Missbrauch oder Überschreitung des Ermessens (BGE 129 IV 6 E. 6.1 S. 20 f., mit umfangreichen Hinweisen). Die Vorinstanz hat die Strafe eingehend und sorgfältig begründet (angefochtenes Urteil, S. 63 ff., mit Verweis auf das Urteil der ersten Instanz, S. 83, 85 ff.). Sie hat alle wesentlichen Strafzumessungsfaktoren berücksichtigt und in nicht zu beanstandender Weise gewichtet. Die ausgesprochene Freiheitsstrafe von 3 ½ Jahren für Raub im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB ist insgesamt - namentlich in Anbetracht der Nähe zum Qualifikationsgrund der besonderen Gefährlichkeit (Art. 140 Ziff. 3 Abs. 2 StGB) - nicht unhaltbar hart. Eine Bundesrechtsverletzung liegt nicht vor. Es kann vollumfänglich auf die ohne weiteres nachvollziehbaren und überzeugenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).