Citation: 7B_212/2022 E. 5.3

5.3. In Bezug auf den vorinstanzlichen Kostenentscheid macht der Beschwerdeführer schliesslich geltend, es sei nicht ihm anzulasten, dass die Berufungsverhandlung zwei Tage in Anspruch genommen habe, da die Vorinstanz wegen Versäumnissen der Staatsanwaltschaft mehrere Zeugen nochmals habe einvernehmen müssen. Da der Kostenaufwand der Einvernahmen durch das Berufungsgericht wesentlich höher sei, als wenn die Befragungen bereits durch die Staatsanwaltschaft erfolgt wären, seien die Verfahrenskosten unverhältnismässig hoch festgesetzt worden. Dieser Einwand ist unbegründet. Es handelt sich um eine unbelegte Behauptung, dass die Durchführung von Einvernahmen durch das Berufungsgericht im Vergleich zu Einvernahmen durch die Staatsanwaltschaft mit einem zeitlichen und finanziellen Mehraufwand verbunden seien. Mit derart spekulativen Vorbringen lässt sich keine Verletzung von Bundesrecht begründen.