Citation: 5A_809/2022 E. 3.4.2

3.4.2. Darüber hinaus wiederholt die Beschwerdeführerin auch vor Bundesgericht den Standpunkt, " eine gewisse Redlichkeit, praktische Vernunft und insbesondere Treu und Glauben im Geschäftsverkehr in der konkreten Situation " hätte einen Widerspruch zur beantragten Stundung erfordert. Bereits die Erstinstanz hat diese Begründung als pauschal und unsubstanziiert zurückgewiesen und ihr entgegengehalten, gestützt auf ihr Verhalten scheine die Beschwerdeführerin selbst davon ausgegangen zu sein, eine Rückmeldung auf die Offerte zu erhalten. Vor Bundesgericht bleibt der Vorwurf der Vorinstanz unwidersprochen, dass sich die Beschwerdeführerin nicht hinreichend mit dieser erstinstanzlichen Begründung auseinandergesetzt hat. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich vielmehr darauf, der Vorinstanz ihrerseits vorzuwerfen, die Umstände nicht gewürdigt zu haben. Auch hier verfehlt die Beschwerdeführerin die Begründungsanforderungen.