Citation: 8C_315/2020 E. 4.2.2

4.2.2. Hingegen zweifelt der Beschwerdeführer an der Repräsentativität der Gesamtauswahl. Er verweist, wie schon vor der Vorinstanz, auf seine fehlende Berufsbildung sowie mangelhaften Deutschkenntnisse und leitet daraus ab, dass zahlreiche der im DAP-Abfrageresultat enthaltenen Tätigkeiten für ihn von vornherein ausgeschlossen seien. Dies betreffe insbesondere höher entlöhnte Stellen (z.B. kaufmännischer Angestellter, Elektromonteur oder Personalberater). Mit der Berücksichtigung solcher Profile werde aber der Durchschnittslohn aller DAP-Blätter "künstlich erhöht". Nach Entfernung der für ihn ausgeschlossenen Profile aus dem ganzen (mithin auch dem tieferen) Lohnspektrum würden lediglich 27 Blätter verbleiben. Dies ergebe ein Durchschnittseinkommen von Fr. 61'524.20, das um 14.85 % von dem von der Suva ermittelten Invalideneinkommen abweiche.