Citation: 9C_44/2019 E. 4.3

4.3. Soweit in der Beschwerde weiter moniert wird, es sei ein höherer Abzug vom Tabellenlohn vorzunehmen, betrifft dies eine reine Ermessensfrage. Die Höhe des (im konkreten Fall grundsätzlich angezeigten) Abzugs ist somit nur bei Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung durch das Bundesgericht korrigierbar (Urteil 9C_439/2018 vom 31. Januar 2019 mit Hinweis auf BGE 137 V 71 E. 5.1 S. 72). Davon kann nicht die Rede sein. Die Vorinstanz hat zutreffend erwogen, der Umstand alleine, dass der Beschwerdeführer nurmehr leichte Arbeiten ausführen könne, stelle keinen Grund für einen zusätzlichen Abzug dar, weil der herangezogene Tabellenlohn bereits eine Vielzahl derartiger Tätigkeiten umfasse (vgl. Urteil 8C_61/2018 vom 23. März 2018 E. 6.5.2 mit Hinweisen). Das Risiko für vermehrte krankheitsbedingte Absenzen gilt - anders als der Beschwerdeführer meint - sodann ebenfalls nicht als eigenständiges Abzugskriterium (Urteil 8C_91/2018 vom 14. Juni 2018 E. 6.2 mit Hinweisen). Mit Blick auf die übrigen in der Beschwerde geltend gemachten Faktoren ("multiples Beschwerdebild", psychisches Leiden, Alter) kann vollumfänglich auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Dass die Vorinstanz abzugsrelevante Umstände übersehen hätte, ist nicht erkennbar. Somit hat es im Lichte der letztinstanzlich eingeschränkten Kognition mit einem Abzug von 5 % aufgrund der nur noch teilzeitlich zumutbaren Erwerbstätigkeit (E. 3.2) sein Bewenden (vgl. LSE 2014, Tabelle T18, Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Beschäftigungsgrad, beruflicher Stellung und Geschlecht, Kompetenzniveau 1+2, Männer, Teilzeit [50 % - 74 %]; vgl. auch Urteil 9C_10/2019 vom 29. April 2019 E. 5.2).