Citation: U 153/04 01.12.2004 E. 3

Nach Lage der Akten ist erstellt und auch nicht bestritten, dass das epitheliale Pleuramesotheliom auf Asbestexpositionen zurückzuführen ist. Streitig und zu prüfen ist jedoch, ob die Exposition zu demjenigen Asbest, der zur Krankheit und letztlich zum Tod geführt hat, während der bei der SUVA versicherten beruflichen Tätigkeit erfolgt ist (Art. 9 Abs. 1 UVG). Daraus, dass die SUVA in ihrer Verfügung von August 2002 fälschlicherweise von einer Staublunge gesprochen hat, können die Beschwerdeführer nichts zu ihren Gunsten ableiten, da einerseits der Einspracheentscheid an die Stelle der Verfügung tritt (BGE 119 V 350 Erw. 1b mit Hinweisen) und es sich andererseits um ein offensichtliches Versehen (und nicht um eine Verspottung des Versicherten und seiner Familie) handelt.