Citation: 1C_456/2022 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer führt aus, die Vorinstanz gehe von einem offensichtlich unvollständigen und somit von einem offensichtlich unrichtigen Sachverhalt aus. Sie habe folgende Sachverhaltselemente in willkürlicher Weise nicht berücksichtigt: - Im Jahr 2015 hätten das bernische AGR und das solothurnische AfU gemeinsam ein Lärmsanierungsverfahren für die Schiessanlagen Niederönz (BE) und Aeschi (SO) eröffnet. - Die geplanten Lärmsanierungsmassnahmen für beide Schiessanlagen seien im Jahr 2020 in verschiedenen solothurnischen und bernischen Anzeigern bzw. Amtsblättern publiziert worden. Alle diese Bekanntmachungen hätten den Hinweis enthalten, dass schriftliche Stellungnahmen innert der Auflagefrist einer der beiden Vollzugsbehörden (AGR oder AfU) einzureichen seien. - Der Beschwerdeführer habe immer nur über das AGR am Lärmsanierungsverfahren für beide Schiessanlagen teilgenommen. - Sein Rechtsvertreter habe im April 2021 dem AGR das neu abgeschlossene Anwaltsmandat angezeigt und um eine Fristverlängerungen ersucht. Das AGR habe das Vertretungsverhältnis in einem Schreiben bestätigt und die Fristverlängerung gewährt. Eine Kopie des Schreibens sei dem solothurnischen BJD geschickt worden. Sein Rechtsvertreter habe im Mai 2021 um eine weitere Fristerstreckung ersucht. Das AGR habe ihm diese wiederum gewährt und eine Kopie des Schreibens dem solothurnischen BJD geschickt. Das BJD habe also im April/Mai 2021 vom Vertretungsverhältnis erfahren.