Citation: U 66/05 17.08.2005 E. 4

4.1 Bezüglich der vom Beschwerdeführer geltend gemachten Beschwerden im rechten Handgelenk, im rechten Arm, der rechten Schulter und im Nackenbereich fällt auf, dass erstmals im Bericht des Kantonsspitals M.________ vom 21. Januar 2003 Schmerzen und Missempfindungen im Schulter-, Arm- und seit kurzem auch im Kopfbereich Erwähnung finden. Dies wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde grundsätzlich nicht bestritten, hingegen bringt der Beschwerdeführer vor, es seien diesbezüglich bisher einlässliche und umfassende medizinische Abklärungen unterblieben. 4.2 Die lange Latenzzeit bis zur anamnestischen Erfassung dieser Beschwerden stellt bereits ein gewichtiges Indiz für die fehlende Unfallkausalität dar. Hinzu kommt, dass keiner der den Beschwerdeführer unmittelbar nach dem Unfall behandelnden Ärzte je einen objektiven körperlichen Befund erhoben hat, der einem dieser Beschwerdebilder ursächlich zugeordnet werden könnte. Ein Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis vom 24. Oktober 2001 ist daher nicht ersichtlich und wird auch in keinem der bei den Akten liegenden Arztberichte in Erwägung gezogen. Da es diesbezüglich sowohl an unmittelbar nach dem Unfall erhobenen Befunden wie auch an einem nachgewiesenen Unfallgeschehen fehlt, ist die Unfallkausalität zu verneinen, ohne dass es der beantragten ergänzenden medizinischen Abklärungen bedarf.