Citation: 4A_103/2018 E. 2.1.2

2.1.2. Die Beschwerdeführerin macht nicht (mehr) geltend, aus ihren AGB ergäben sich spezifische Anforderungen an die Schlussrechnung. Sie bestreitet aber, dass für die Hebeschiebetüren ein Pauschalpreis vereinbart worden sei. Auch soweit sie der Vorinstanz eine unrichtige Anwendung von Art. 153 f. SIA-Norm 118 vorwirft, beruht ihre Argumentation auf der Annahme, es seien Leistungen zu Einheitspreisen vereinbart worden, und hängt somit von der ersten Rüge ab. Sie wirft der Vorinstanz vor, diese habe den Sachverhalt unzulässig ergänzt und damit willkürlich festgestellt, denn die Parteien hätten nie behauptet, es sei ein Pauschalpreis vereinbart worden. Solches ergebe sich auch nicht aus der Auftragsbestätigung vom 26. November 2009. Vielmehr sei auch die Nachtragsofferte den Regeln des Hauptvertrages unterlegen, der ein Vertrag mit Einheitspreisen gewesen sei.