Citation: I 491/05 13.10.2005 E. 5

5.1 Des Weitern wurde im angefochtenen Entscheid mit in allen Teilen zutreffender Begründung erkannt, dass auf das von der Beschwerdeführerin im kantonalen Verfahren beigebrachte Haushaltgutachten der Firma Q.________ vom 23. Februar 2005 nicht ohne weiteres abgestellt werden kann. Namentlich gilt es zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführerin die im Lichte der konkreten Umstände zumutbare Mithilfe der Familienangehörigen - so des Ehemannes sowie der jeweils die Wochenenden und einen Teil ihrer Semesterferien zu Hause verbringenden Töchter - anzurechnen ist. Im Haushalt tätige Versicherte haben im Rahmen ihrer Schadenminderungspflicht (BGE 123 V 233 Erw. 3c mit Hinweisen) die Auswirkungen des Gesundheitsschadens auf die Arbeitsfähigkeit insbesondere durch die zumutbare Mithilfe von Familienangehörigen möglichst zu mildern, wobei diese Mithilfe weitergeht, als die ohne Gesundheitsschaden üblicherweise zu erwartende Unterstützung (in BGE 130 V 396 nicht publizierte Erw. 8 des Urteils B. vom 18. Mai 2004, I 457/02, mit weiteren Hinweisen; Urteil S. vom 16. Februar 2005, I 568/04, Erw. 4.2.2 mit Hinweisen). Dem kantonalen Gericht ist darin beizupflichten, dass es abzuklären gilt, zu welchen Hilfeleistungen der Ehegatte der Versicherten sowie deren Töchter während ihrer Präsenz zu Hause in der Lage sind. Diesem Umstand sowie weiteren möglichen Massnahmen zur Schadenminderung wurde im von der Beschwerdeführerin veranlassten Haushaltgutachten nur ungenügend Rechnung getragen. Eine nachträgliche Befragung der Gutachterin der Firma Q.________ allein hätte entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung diese Frage nicht zu klären vermocht. Ferner ist zu beachten, dass - wie in Erw. 4.2.1 hievor dargelegt - die Abklärung vor Ort regelmässig nur bedingt geeignet ist, Aufschluss bezüglich der Auswirkungen psychischer Leiden auf die Bewältigung der häuslichen Verrichtungen zu geben. Im Übrigen scheinen, wie die Vorinstanz ebenfalls zutreffend festgestellt hat, insbesondere die auf je 85 % bezifferten Einschränkungen in den Bereichen "Wohnungspflege" sowie "Einkaufen/Post/chemische Reinigung" als eher hoch geschätzt. Namentlich das letztgenannte Tätigkeitsgebiet wird gemäss Gutachten "vorwiegend von den übrigen Familienmitgliedern besorgt", sodass hier eine Korrektur bereits auf Grund der familiären Unterstützungspflicht angebracht erscheint. 5.2 Die Rückweisung der Sache durch die Vorinstanz an die Beschwerdegegnerin erweist sich nach dem Gesagten als sachgerecht, zumal die Beschwerdeführerin einen entsprechenden Eventualantrag im kantonalen Verfahren gestellt und auch nach Einreichung des Haushaltgutachtens nicht widerrufen hat.