Citation: 9C_394/2020 E. 5.7

5.7. Zu keinem anderen Ergebnis führt der Einbezug von Sinn und Zweck der Sonder- und Übergangsrenten, wie sie sich hier aus den Materialien erschliessen, nämlich die sozialverträgliche Ausgestaltung von unverschuldeter Entlassung oder Nichtwiederernennung nach langer Tätigkeit für eine Arbeitgeberin. Die Sonder- und Übergangsrenten gleichen damit eine soziale Härte aus, die dadurch entstehen kann, dass die betroffenen Personen in fortgeschrittenem Alter und nach langjähriger Tätigkeit für die gleiche öffentliche-rechtliche Arbeitgeberin allenfalls nicht leicht eine neue, gleichwertige Stelle finden (vgl. Votum des Kommissionspräsidenten Käser in der Beratung des PG/BE vom 22. Juni 2004, zit. Tagblatt des Grossen Rats des Kantons Bern, Jahrgang 2004, Junisession, S. 739; sowie im Anhang S. 20/4 dazu Vortrag des Regierungsrates an den Grossen Rat). Folgerichtig finden sie denn auch ihre primäre Grundlage in den die jeweilige Anstellung regelnden Erlassen, und es kommt für ihre Kosten der Kanton bzw. die angeschlossene Organisation auf (vgl. Art. 36 Abs. 1 PG/BE; Art. 51 Abs. 4 bzw. Art. 52 Abs. 4 BPK-Reglement in der ab 1. Januar 2011 geltenden Fassung). Dem steht nicht entgegen, dass der vorsorgerechtliche Anspruch der versicherten Person sich auf das Reglement der Vorsorgeeinrichtung stützt, in welches der Anspruch auf Sonder- und Überbrückungsrenten übernommen wird (E. 5.1 hiervor). Den engen Konnex zwischen Sonder- bzw. Überbrückungsrente und der Beschäftigung bei einer bestimmten Arbeitgeberin hat bereits die Vorinstanz erörtert, worauf verwiesen werden kann (vorinstanzliche Erwägung 3.2.3).