Citation: 1B_32/2019 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe ihren Entscheid widersprüchlich begründet. Damit verletze sie ihre Begründungspflicht und seinen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 107 StPO). Diese Rüge geht fehl. Im angefochtenen Beschluss werden zwar nicht nur die Gründe erläutert, die für die Annahme von Fluchtgefahr, sondern auch diejenigen, welche dagegen sprechen. Die Vorinstanz nennt jedoch die Überlegungen, von denen sie sich hat leiten und gestützt auf die sie geschlossen hat, sie erachte eine Flucht bzw. ein Untertauchen als wahrscheinlich. Insoweit ist ihre Begründung nicht widersprüchlich. Auch im Übrigen ist der angefochtene Entscheid so abgefasst, dass sich der Beschwerdeführer über dessen Tragweite Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen konnte. Keine Gehörsverletzung begründet ausserdem die vorinstanzliche Erwägung, der Beschwerdeführer habe seine Reise von Afrika in die Schweiz offenbar ohne finanzielle Mittel bestritten. Wenn überhaupt, würde es sich dabei um eine willkürliche Feststellung bzw. Würdigung des Sachverhalts handeln. Da die Frage nicht entscheidwesentlich ist, vermag die entsprechende Willkürrüge allerdings nicht durchzudringen (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG; zum Anspruch auf rechtliches Gehör vgl. BGE 143 III 65 E. 5.2 S. 71 f. mit Hinweisen).