Citation: 6B_1090/2022 E. 3.2

3.2. Soweit die Beschwerdeführerin schliesslich die Höhe des Schadenersatzes bzw. der Ersatzforderung beanstandet, geht sie wiederum von einem für das Bundesgericht nicht verbindlichen Sachverhalt aus, da sie weitere Zahlungen der D.________ GmbH an die Beschwerdegegnerin 2 und angebliche Honorarforderungen bei der Delikts- resp. Schadenssumme berücksichtigt wissen will (vgl. oben E. 1.3 f.). Darauf ist nicht einzugehen. Dies gilt ebenso, wenn die Beschwerdeführerin beantragt, die Beschlagnahmen seien ersatzlos aufzuheben, was sie zudem nicht begründet. Entgegen ihrer Auffassung ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz den Schadenersatzanspruch auf Basis des veruntreuten Betrages von Fr. 413'904.85 festsetzt. Wie sie zutreffend erwägt, ist der Verurteilung wegen qualifizierter Veruntreuung immanent, dass ein entsprechender Schaden widerrechtlich, adäquat kausal und vorsätzlich verursacht wurde. Gleichfalls zu Recht verrechnet die Vorinstanz gestützt auf Art. 120 Abs. 1 OR nur Forderungen der Beschwerdeführerin gegenüber der Beschwerdegegnerin 2 mit deren Schadenersatzanspruch, nicht auch Forderungen der D.________ GmbH gegenüber der Beschwerdegegnerin 2. Zutreffend ausser Acht lässt sie auch sämtliche von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Transaktionen vor dem 17. Dezember 2011, weil diese bereits eine Reduktion der Deliktssumme bewirkt hätten, d.h. schon berücksichtigt wurden. Mit Bezug auf angebliche Barzahlungen der Beschwerdeführerin oder der D.________ GmbH zugunsten der Beschwerdegegnerin 2 oder von F.________ über Fr. 180'120.45 lehnt die Vorinstanz eine Verrechnung ferner primär mit der Begründung ab, dass die Forderungen nicht substanziiert seien. Eine Zahlung durch die Beschwerdeführerin oder die D.________ GmbH sei nicht erwiesen. Die Beschwerdeführerin bringt nichts vor, was diese Feststellung als willkürlich oder bundesrechtswidrig erscheinen liesse. Nachweislich von der Beschwerdeführerin stamme dagegen eine Zahlung von Fr. 9'900.-- vom 2. April 2013, welche sie explizit und damals vorbehaltlos als Schadenersatzleistung erbracht habe. Diesen Betrag verrechnet die Vorinstanz folglich mit der Schadenersatzforderung und setzt diese auf Fr. 404'004.85 fest.