Citation: 6B_529/2010 09.11.2010 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer beantragt im Eventualstandpunkt die Herabsetzung der Strafe von 20 auf maximal 10 Tagessätze Geldstrafe zu Fr. 70.--. Er macht geltend, die Vorinstanz berücksichtige die Strafmilderungsgründe zu wenig. Es sei zu bedenken, dass die Strafe bloss eine Zusatzstrafe darstelle. 2.2 Die Vorinstanz geht unter Verweis auf das erstinstanzliche Urteil von einem Strafrahmen für die einfache Körperverletzung nach Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 StGB von Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen aus. Sie wendet die Strafmilderungsgründe an, wonach ein Notwehrexzess vorliegt (Art. 16 Abs. 1 StGB) und der Beschwerdeführer durch das Verhalten des Beschwerdegegners ernsthaft in Versuchung geführt worden ist (Art. 48 lit. b StGB). Das Verschulden des Beschwerdeführers sei angesichts der Verletzungen des Beschwerdegegners nicht mehr leicht. Diese deuteten auf ein kräftiges Zuschlagen hin. Es entspreche der allgemeinen Lebenserfahrung, dass ein Schlag gegen den Kopf zu erheblichen Verletzungen führen könne. Zwar habe der Beschwerdegegner zum ersten Schlag ausgeholt. Der Beschwerdeführer habe aber sein Fahrzeug mitten auf der Strasse angehalten, weshalb er mit dieser Konfrontation habe rechnen müssen. Sein Verschulden sei mittelschwer. Straferhöhend wirke sich die Vorstrafe aus. Der Beschwerdeführer sei wegen Angriffs und versuchter Nötigung vorbestraft. Zudem habe er während eines hängigen Strafverfahrens delinquiert, in welchem er wegen einfacher Körperverletzung, Tätlichkeiten und Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz verurteilt worden sei. Die Gesamtheit der verübten Straftaten deute auf ein erhebliches Gewaltpotential hin. Der Beschwerdeführer habe sich weder durch die bedingte Vorstrafe noch das hängige Strafverfahren von weiteren Taten abhalten lassen. Im Strafverfahren habe er sich kooperativ und korrekt verhalten. Er anerkenne die ihm zur Last gelegte Tat, berufe sich aber auf Notwehr. Seine Strafempfindlichkeit sei angesichts der beruflichen und familiären Verhältnisse durchschnittlich. Unter Berücksichtigung der Tat- und Täterkomponenten sowie der Tatsache, dass es sich um eine Zusatzstrafe handle, scheine eine Geldstrafe von 20 Tagessätzen als angemessen. Ergänzend verweist die Vorinstanz auf die erstinstanzlichen Ausführungen, insbesondere zur Berechnung der Tagessatzhöhe. Die Strafe fällt sie infolge retrospektiver Konkurrenz als Zusatzstrafe nach Art. 49 Abs. 2 StGB aus, nachdem der Beschwerdeführer mit Strafbefehl des Bezirksamts Baden vom 5. September 2008 zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu Fr. 80.--, und einer Busse von Fr. 500.-- verurteilt worden war.