Citation: 9C_913/2015 E. 3.3

3.3. Sodann lässt auch der Vorwurf widersprüchlichen, den Grundsatz von Treu und Glauben verletzenden Verhaltens der Beschwerdegegnerin eine hinreichende Begründung vermissen. Die Wiedererwägung ist in Art. 53 Abs. 2 ATSG gesetzlich geregelt, wobei die Verwaltung auch mehr als 10 Jahre nach Erlass einer zweifellos unrichtigen Verfügung befugt ist, auf diese wiedererwägungsweise zurückzukommen (BGE 140 V 514 E. 3 S. 516 ff.). Inwiefern die IV-Stelle sich widersprüchlich verhalten haben soll, indem sie 13 Jahre nach Erlass des zweifellos unrichtigen Verwaltungsaktes wiedererwägungsweise darauf zurückgekommen ist, lässt sich nicht erkennen.