Citation: 5A_373/2021 E. 6.1

6.1. In diesem Kontext führt das Obergericht aus (E. 4.4.2 des angefochtenen Entscheids), die vorliegende Feststellungsklage ziele darauf ab, die Rechtslage nach der Übertragung der drei Stockwerkeinheiten von der Beschwerdegegnerin an die Z.________ AG zu klären. Diesbezüglich sei das Bezirksgericht zum zutreffenden Schluss gekommen, dass sich die Beschwerdegegnerin in Ziff. 11 des Kaufvertrags lediglich intern gegenüber der Bank Y.________ zur Übernahme des hälftigen Baurechtszinses verpflichtet habe. Diese Verpflichtung sei die Beschwerdegegnerin nur für die Dauer ihrer Mitgliedschaft in der Stockwerkeigentümergemeinschaft eingegangen. Selbst wenn die Bank Y.________ Vertragspartnerin der Beschwerdegegnerin geblieben wäre, sei sie nicht berechtigt gewesen, darüber hinausgehende Zahlungen von der Beschwerdegegnerin zu verlangen, was entsprechend auch für die Beschwerdeführerinnen als ihre Zessionarinnen zu gelten habe. Diesen Erwägungen des Bezirksgerichts sei vollumfänglich beizupflichten. Entgegen der Darstellung der Beschwerdeführerinnen habe sich das Bezirksgericht sehr wohl mit der Rechtslage auseinandergesetzt, wie sie sich nach Abtretung der Ansprüche der Bank Y.________ an die Beschwerdeführerinnen präsentiert. Die Beschwerdeführerinnen gingen ihrerseits nicht auf die genannten Überlegungen des Bezirksgerichts ein und übersähen insbesondere, dass sich ihre Rechtsstellung gegenüber der Beschwerdegegnerin durch die Abtretung der Ansprüche der Bank Y.________ an sie nach Übertragung der Stockwerkeinheiten an die Z.________ AG nicht verbessert habe. Die gegenüber der Bank Y.________ eingegangene interne Verpflichtung der Beschwerdegegnerin zur Bezahlung der Hälfte der Baurechtszinse habe nur bestanden, solange die Beschwerdegegnerin Stockwerkeigentümerin gewesen sei. Entsprechend stünden auch den Beschwerdeführerinnen als Rechtsnachfolgerinnen der Bank Y.________ nach dem Verkauf der Stockwerkeinheiten durch die Beschwerdegegnerin an die Z.________ AG keine Ansprüche gegen die Beschwerdegegnerin mehr zu.