Citation: 6B_1094/2016 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer moniert eine Verletzung von Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO. Eine Nichtanhandnahme setze voraus, dass die fraglichen Straftatbestände eindeutig nicht erfüllt seien. Sie dürfe nur in sachverhaltsmässig und rechtlich klaren Fällen ergehen. Die Vorinstanz halte fest, dass er gemäss den Schadensbildern zuvor rechts ausgeholt habe, andernfalls hätte das Fahrzeug des Beschwerdegegners seines am Heck getroffen. Damit begebe sich die Vorinstanz in einen Widerspruch, wenn sie ausführe, dass dem Lenker des nachfolgenden Fahrzeugs nicht nachgewiesen werden könne, nicht rechtzeitig abgebremst zu haben, obschon er mit einem U-Turn des Beschwerdeführers hätte rechnen müssen. Hätte der Beschwerdegegner tatsächlich einen vorschriftsgemässen Abstand zu ihm eingehalten, so wäre es Ersterem konsequenterweise auch möglich gewesen, sein Fahrzeug rechtzeitig abzubremsen und eine Kollision zu verhindern.