Citation: 5A_302/2013 E. 3.2.1

3.2.1. Die Beschwerdeführer machen ausserdem geltend, die Vorinstanz habe den Sachverhalt falsch festgestellt und gewürdigt. Sie leiten daraus ab, der vorinstanzliche Schluss, die Vormundschaftsbehörde habe damals nicht anders handeln können und die Fremdplatzierung sei geboten gewesen, verstosse gegen Art. 307 ZGB, womit auch die Basis für die Kostenauflage an die Beschwerdeführer entfalle. Sie bringen vor, für die angeblichen Misshandlungen hätten keine objektiven Beweise vorgelegen. Die damalige und von der Vorinstanz nun übernommene Beurteilung beruhe einzig auf Aussagen von C.________ und Hörensagen von Drittpersonen. In Tat und Wahrheit gebe es kein Aktenstück, das für die Glaubwürdigkeit der damaligen Aussagen von C.________ spreche. So liege den Einschätzungen der betreuenden Ärzte und des Kinder- und Jugendpsychiaters kein objektivierbarer rechtsmedizinischer Befund zugrunde und diese Personen hätten auch nicht begründet, weshalb sie die Aussagen von C.________ als glaubwürdig einschätzten. Die Vorinstanz habe zudem die Aussagen von A.X.________ nicht richtig wiedergegeben. C.________ habe sich ausserdem geweigert, in die Kinderklinik zu gehen, weshalb hätte in Betracht gezogen werden müssen, dass ihre damaligen Aussagen falsch sein könnten. Desgleichen habe bereits die Schulleitung K.________ festgestellt, die Mädchen X.________ seien "halt schon kleine «Hexli»", was weitere Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit wecke.