Citation: 2C_826/2020 E. A

A.A.________ (geb. 1983) ist nordmazedonischer Staatsangehöriger. Aus seiner ersten Ehe gingen drei Kinder hervor: B.A.________ (geb. 2003), C.A.________ (geb. 2010) und D.________ (geb. 2011). Die Ehefrau bzw. Mutter der Kinder verstarb im Jahr 2012. Das jüngste Kind wurde daraufhin von einem in der Schweiz lebenden Onkel väterlicherseits adoptiert. Am 11. März 2014 reiste A.A.________ nach der Heirat mit einer niederlassungsberechtigten Landsfrau in die Schweiz ein, worauf ihm der Kanton Solothurn eine Aufenthaltsbewilligung erteilte. Das Paar hob im Dezember 2014 den gemeinsamen Haushalt auf und liess sich am 29. Dezember 2014 in Nordmazedonien scheiden, wo A.A.________ am 5. Januar 2015 wiederum eine in der Schweiz niederlassungsberechtigte Landsfrau (E.________, geb. 1986) heiratete. Gestützt auf die Ehe mit seiner dritten Ehefrau erteilte ihm die Migrationsbehörde des Kantons Luzern eine neue Aufenthaltsbewilligung. Dieselbe Behörde bewilligte am 8. November 2016 den Nachzug seiner beiden Kinder. Am 24. Januar 2017 reisten B.A.________ und C.A.________ in die Schweiz zu ihrem Vater ein, der mit E.________ am 1. Januar 2017 in den Kanton Bern umgezogen war. Das Amt für Migration und Personenstand des Kantons Bern (heute: Amt für Bevölkerungsdienste, Migrationsdienst [nachfolgend: MIDI]), bewilligte den Kantonswechsel von A.A.________ und verlängerte dessen Aufenthaltsbewilligung bis zum 28. Januar 2018 und erteilte B.A.________ und C.A.________ Aufenthaltsbewilligungen mit gleicher Gültigkeitsdauer.