Citation: 6B_494/2017 E. 3

Nach den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen überholte der Beschwerdeführer den an der Haltestelle anhaltenden Linienbus, indem er die Vorwarnlinien überquerte und in der Folge links der Sicherheitslinie am Bus vorbeifuhr. Leit-, Vorwarn- und Sicherheitslinien waren grundsätzlich gut erkennbar. Ob die Sicherheitslinie für den Beschwerdeführer durch den Linienbus verdeckt war, lässt die Vorinstanz offen. Zumindest die Vorwarnlinien waren für ihn erkennbar und er musste deshalb mit den Sicherheitslinien rechnen (Entscheid S. 3 ff.). Der Beschwerdeführer weicht von dieser verbindlichen Sachverhaltsfeststellung ab, ohne eine offensichtlich unrichtige Beweiswürdigung geltend zu machen. Sein Vorbringen ist zudem für den Ausgang des Verfahrens teilweise nicht entscheidend. So ist etwa ohne Bedeutung, auf welcher Höhe der Beschwerdeführer zum Überholen ansetzte, nachdem er unbestrittenermassen in der Folge links von der Sicherheitslinie fuhr. Mit der entsprechenden Kritik ist er nicht zu hören und auf die Beschwerde ist nicht einzutreten. Gleiches gilt, soweit der Beschwerdeführer auf seine Eingaben im kantonalen Verfahren verweist. Die Begründung der Beschwerde muss in der Beschwerdeschrift selbst enthalten sein, und der blosse Verweis auf Ausführungen in anderen Rechtsschriften oder auf die Akten reicht nicht aus (BGE 143 IV 122 E. 3.3 S. 128 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, am fraglichen Ort bestehe "kein ausreichender Grund" für eine Sicherheitslinie. Soweit er damit eine rechtswidrige Signalisation behaupten sollte, ist darauf nicht näher einzugehen. Um der Begründungspflicht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG zu genügen, muss sich der Beschwerdeführer mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzen und klar aufzeigen, inwiefern die Vorinstanz Recht verletzt (BGE 142 III 364 E. 2.4 S. 367 f. mit Hinweis). Der Beschwerdeführer soll mit seiner Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz ansetzen (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116 mit Hinweis). Dies ist hier nicht der Fall. Die Vorinstanz legt zutreffend dar, dass gestützt auf den Vertrauensgrundsatz (vgl. Art. 26 Abs. 1 SVG) selbst nicht gesetzeskonforme Signale grundsätzlich zu beachten sind (Entscheid S. 5 f.; vgl. BGE 128 IV 184 E. 4.2 S. 185 f.; Urteil 6B_95/2017 vom 22. Mai 2017 E. 1.4.2; je mit Hinweisen). Damit befasst sich der Beschwerdeführer nicht. Er zeigt nicht auf, inwiefern die Vorinstanz Recht verletzt, sondern klammert deren Urteil im Ergebnis aus. Was der Beschwerdeführer schliesslich betreffend die erstinstanzliche Einzelrichterin behauptet, ist offensichtlich nicht geeignet, einen Ausstandsgrund (Art. 56 StPO) aufzuzeigen. Vielmehr wahrt er damit nicht den gebotenen prozessualen Anstand. Es kann darauf verzichtet werden, seine Rechtsschrift in Anwendung von Art. 42 Abs. 6 BGG zur Änderung zurückzuweisen.