Citation: U 272/06 22.02.2007 E. 3

Es steht nach Lage der Akten fest und ist allseits unbestritten, dass die Versicherte beim Auffahrunfall vom 28. März 2000 eine schleudertrauma(-ähnliche) Verletzung der HWS im Sinne der vorgenannten Rechtsprechung erlitten hat, welche zumindest teilweise natürlich kausal ist (zum Genügen einer Teilursächlichkeit: vgl. BGE 121 V 329 Erw. 2a mit Hinweisen) für die persistierenden Beschwerden. Streitig ist, ob diese Beschwerden auch in adäquatem Kausalzusammenhang zum Unfallereignis stehen, was Versicherer und Vorinstanz verneinen, die Versicherte hingegen bejaht. Dabei sind sich alle Beteiligten darin einig, dass die Adäquanzbeurteilung nach der Schleudertraumapraxis (BGE 117 V 359) zu erfolgen hat. Danach wird, anders als im Falle einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall (vgl. BGE 115 V 133), bei der Prüfung der unfallbezogenen Kriterien auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet, weil es hier nicht entscheidend ist, ob Beschwerden eher als organischer und/oder psychischer Natur bezeichnet werden (BGE 117 V 367 Erw. 6a und 382 f. Erw. 4b).