Citation: U 236/98 03.01.2000 E. A

A.- Der 1950 geborene S.________ arbeitete seit Januar 1992 als Koch bei der Verzinkerei X.________ und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfall versichert. Mit Bagatellunfall-Meldung vom 10. November 1992 liess er der SUVA anzeigen, er habe am 3. November 1992 beim Treppensteigen plötzlich einen starken Schmerz im linken Fuss verspürt. Die SUVA übernahm die entsprechenden Heilkosten. Am 23. Juni 1993 meldete die Arbeitgeberfirma einen Rückfall, da erneut Beschwerden im linken Fuss aufgetreten seien. Der behandelnde Arzt, Dr. D.________, hielt im Arztzeugnis vom 2. Juli 1993 unter der Rubrik "Angaben des Patienten (zu) Unfallhergang und Beschwerden, Rückfall?" fest, dieser habe vor ca. einem Jahr einen plötzlichen Schmerz im linken Fuss beim Heben eines schweren Sackes aus dem Auto verspürt. Er diagnostizierte arthrotische Veränderungen im linken Sprunggelenk und stellte die Frage, ob der Knorpelschaden durch die damalige akute Überbelastung verursacht worden sei. Die SUVA richtete zunächst die gesetzlichen Leistungen aus, klärte aber gleichzeitig das Vorliegen eines Unfalles ab. Zu diesem Zweck zog sie verschiedene ärztliche Berichte - der Frau Dr. C.________ vom 16. August 1993, des Dr. D.________ vom 23. August 1993, des Dr. K.________, Leitender Arzt an der Chirurgischen Klinik des Spitals Y.________, vom 30. September 1993 und dessen undatierten Bericht über einen am 6. Oktober 1993 vorgenommenen operativen Eingriff am linken Fuss, der Frau Dr. B.________ und des Dr. A.________, Institut für Pathologie M.________ (ebenfalls undatiert), der Dres. K.________ und R.________, Chirurgische Klinik des Spitals Y.________, vom 21. Oktober 1993 sowie des Dr. G.________, Oberarzt an der Chirurgischen Klinik des Spitals Y.________, vom 11. Januar 1994 - bei und liess den Versicherten zum Hergang des Ereignisses vom 3. November 1992 sowie zur Krankengeschichte bezüglich der Füsse durch einen Inspektor einvernehmen (SUVA-Berichte vom 10. und 12. November 1993). Auf Grund dieser Erkenntnisse teilte sie dem Versicherten mit Schreiben vom 27. Januar 1994 mit, sie komme auf ihre Erklärung vom 16. Juli 1993 betreffend die Übernahme des Falles zurück, da es sich bei den gemeldeten Beschwerden um Krankheitsfolgen handle. Nach dem Beizug zwei weiterer Arztberichte - des Dr. Z.________, Radiologisches Institut W.________, vom 31. Januar 1994 und des Dr. K.________ vom 4. Februar 1994 - lehnte sie ihre Leistungspflicht mit Verfügung vom 15. Februar 1994 ab, verzichtete aber auf die Rückforderung der bereits ausgerichteten Leistungen. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie nach Einholen einer ärztlichen Beurteilung des SUVA-Arztes Dr. T.________, Spezialarzt für Chirurgie, Abteilung Unfallmedizin (Bericht vom 2. März 1995), mit Entscheid vom 17. März 1995 ab.