Citation: C 273/01 27.08.2003 E. 4

Streitig und zu prüfen ist zunächst, ob X.________ jun. in der Zeit des Bezuges der Kurzarbeitsentschädigung an den Dispositionen seines Arbeitgebers beteiligt war und damit eine "arbeitgeberähnliche" Stellung innehatte, was nach Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG den Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung gleich wie beim eigentlichen Arbeitgeber ausschliesst (BGE 123 V 237 Erw. 7a). 4.1 Es steht fest und ist unbestritten, dass X.________ jun. seit Anfang 1997 verschiedene Geschäftsurkunden - eine Offerte für Baumeisterarbeiten, Aufträge für Bankbürgschaften, die Kündigung eines leitenden Mitarbeiters, eine Arbeitgeberbescheinigung an die Arbeitslosenkasse sowie einen Werkvertrag - in für den Arbeitgeber verbindlicher Weise unterzeichnet hat. Werden zudem die im väterlichen Betrieb gegebenen Verhältnisse (Kleinfirma mit wenig ausgeprägten Organisationsstrukturen [vgl. SVR 1997 ALV Nr. 101 Erw. 5d], enge Zusammenarbeit des Beschwerdeführers mit dem Sohn bei verschiedenen geschäftlichen Entscheiden) berücksichtigt, ist mit Verwaltung und Vorinstanz von einem massgeblichen Einfluss des X.________ jun. auf Unternehmensentscheidungen auszugehen. Dies schliesst einen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung nach Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG aus, welche Bestimmung die Verhütung von Missbräuchen durch Selbstausstellung von für die Kurzarbeitsentschädigung notwendigen Bescheinigungen sowie durch Gefälligkeitsbescheinigungen, Unkontrollierbarkeit des tatsächlichen Arbeitsausfalls, Mitbestimmung oder Mitverantwortung bei der Einführung von Kurzarbeit u.ä. bezweckt (BGE 122 V 272 Erw. 3; SVR 1997 ALV Nr. 101 Erw. 5a und d; vgl. auch BGE 123 V 236 Erw. 7a, je mit Hinweisen). Es kann im Übrigen auf die überzeugenden Erwägungen des kantonalen Gerichts verwiesen werden, welches den Einzelfall eingehend geprüft und die Beweismittel in ihrer Gesamtheit zutreffend gewürdigt hat. 4.2 Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen zu keiner anderen Betrachtungsweise. Insbesondere ist die behauptete Aufspaltung der innerbetrieblichen Entscheidungsstrukturen und der Vertretung gegen aussen derart lebensfremd, dass auch eine Befragung von Vater und Sohn den aus den Akten gezogenen Schluss nicht hätte umstossen können, sodass auf weitere Beweismassnahmen verzichtet werden durfte (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d, je mit Hinweis).