Citation: 6B_487/2021 E. 5.8.1

5.8.1. Die Vorinstanz erwägt, das Motiv für die Tat des Beschwerdeführers habe im Rückgang des ehelichen Sexualverkehrs gelegen, bedingt durch Schwangerschaft seiner ebenfalls noch jungen Ehefrau. Dabei habe er seine Bedürfnisse nicht etwa mit erwachsenen Frauen befriedigt, sondern konkret auf sexuelle Handlungen mit einer Minderjährigen im Schutzalter abgezielt. Nachdem seine Ehefrau mit 25 noch jung sei und eine weitere Schwangerschaft durchaus im Rahmen des zu Erwartenden liege, würden - trotz der infolge Ersttäterschaft zugebilligten Probezeit - erhebliche Bedenken hinsichtlich einer Bewährung des Beschwerdeführers verbleiben. Dieser lasse gesamthaft betrachtet ein Verhalten erkennen, das eine gegenwärtige Gefährdung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit darstelle, insbesondere im Hinblick auf die ungestörte und selbstbestimmte Entwicklung junger Mädchen und deren Schutz vor verfrühten sexuellen Erfahrungen (angefochtenes Urteil S. 29 f.).