Citation: 6B_231/2010 22.07.2010 E. 1

1.1 Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz eine willkürliche Beweiswürdigung (Art. 9 BV), die Verletzung der Unschuldsvermutung (Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK) sowie die Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) vor. 1.2 Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; vgl. auch Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG). Offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willkürlich ist (BGE 134 IV 36 E. 1.4.1 S. 39). Ebenfalls unter dem Gesichtspunkt der Willkür prüft das Bundesgericht, inwiefern das Sachgericht den Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweiswürdigungsregel verletzt hat. Ob dieser Grundsatz als Beweislastregel verletzt ist, prüft es hingegen mit freier Kognition. Diese aus der Unschuldsvermutung (Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK) abgeleitete Maxime wurde wiederholt dargelegt, worauf zu verweisen ist (BGE 127 I 38 E. 2a S. 40 f. mit Hinweisen). Wird die Verletzung von Grundrechten (einschliesslich der willkürlichen Anwendung von kantonalem Recht und Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung) gerügt, gelten qualifizierte Anforderungen an die Begründung. Dies prüft das Bundesgericht nicht von Amtes wegen, sondern nur, wenn eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und substanziiert begründet worden ist. Die Beschwerdeschrift muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze inwiefern durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68; 135 III 232 E. 1.2 S. 234; je mit Hinweisen). 1.3 Unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin gegenüber Dritten behauptete, der Beschwerdegegner hätte sie und den gemeinsamen Sohn (insbesondere am 24. Dezember 2005) tätlich angegriffen. Diese Vorwürfe erhob sie in der Zeit vom 24. Dezember 2005 bis 17. Januar 2006. Umstritten ist, ob ihre Aussagen unwahr sind. Die Vorinstanz würdigt, unter Hinweis auf die erstinstanzlichen Erwägungen, verschiedene Beweismittel. Sie verweist auf die Darstellungen von Dr. med. B.________ und Dr. med. A.________. Dr. med. B.________ distanzierte sich von seiner ursprünglichen Einschätzung, wonach C.X.________ von seinem Vater geschlagen werde. Ebenso hielt Dr. med. A.________ an seiner Empfehlung, das Besuchsrecht des Beschwerdegegners zu sistieren, nicht weiter fest (untersuchungsrichterliche Akten act. 1/5-7, 2/4-6 und 2/19). Die Vorinstanz legt dar, wie es zu den modifizierten Meinungen der Ärzte gekommen sei. Sie hält weiter fest, dass die Aussagen von C.________, welche Mutter der Beschwerdeführerin und einzig Zeugin vom Hörensagen sei, den Beschwerdegegner nicht zu belasten vermögen. Die Vorinstanz berücksichtigt insbesondere auch die Zeugenaussagen von D.________, frühere und mehrjährige Beiständin von C.X.________, sowie ein psychiatrisches Gutachten des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes Schwyz vom 22. Juni 2007. Schliesslich lässt die Vorinstanz die Ausführungen der Beschwerdeführerin in ihre Beweiswürdigung einfliessen. Sie zeigt verschiedene Widersprüche in ihren Schilderungen auf, schätzt ihre Darstellung als unglaubhaft ein und würdigt ihr Verhalten (beispielsweise die fehlende Bereitschaft zum Dialog mit Dr. med. A.________ und ihre Absage der Teilnahme an einer ärztlichen Begutachtung von C.X.________ respektive den Abbruch eines entsprechenden Gesprächs) als Verweigerungshaltung (angefochtenes Urteil S. 5 ff. mit Hinweis auf den erstinstanzlichen Entscheid S. 6 ff.).