Citation: 8C_754/2013 E. 2

Streitgegenstand bildet die Frage, ob sich der Invaliditätsgrad seit der Mitteilung der IV-Stelle vom 14. Januar 2008, mit welcher sie die rechtskräftig zugesprochene Invalidenrente (Verfügung vom 25. April 2007) bestätigte, bis zu deren Neuprüfung und Aufhebung (Verfügung vom 29. Juli 2011) in revisionsrechtlich erheblicher Weise verändert hat (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Dabei ist zu beachten, dass Anlass zur Rentenrevision jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen gibt, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Allerdings stellt eine bloss unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts keine revisionsbegründende Tatsachenänderung dar (BGE 112 V 371 E. 2b S. 372). Praxisgemäss ist die Invalidenrente auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustands erheblich verändert haben (BGE 133 V 545 E. 6.1 S. 546, 130 V 343 E. 3.5 S. 349 f. mit Hinweisen).