Citation: 2C_860/2020 E. 2.3.2

2.3.2. Der Beschwerdeführer macht sinngemäss auch geltend, die Vorinstanz habe den rechtserheblichen Sachverhalt auf willkürliche Weise festgestellt, indem sie angenommen habe, er und seine erste Ehefrau hätten widersprüchliche Angaben zur Frage gemacht, ob diese Ehefrau mit ihm im Kosovo gewesen sei. Zwar habe seine erste Ehefrau - wie im angefochtenen Urteil festgehalten - ausgesagt, nie in der Heimat des Beschwerdeführers gewesen zu sein, und habe er demgegenüber erklärt, mit seiner ersten Ehefrau insgesamt zehnmal gemeinsame Ferien in seinem Heimatland verbracht zu haben. Doch lasse sich darin entgegen der Vorinstanz kein Widerspruch erblicken, da es auf der Hand liege, dass hier "ein Kommunikationsproblem" vorliege und der Beschwerdeführer bei Abgabe der genannten Erklärung die gemeinsamen Ferien in Albanien offensichtlich als Ferien in seinem Heimatland betrachtet habe (vgl. Beschwerde, S. 15). Es kann hier dahingestellt bleiben, ob die vorinstanzliche Annahme als willkürlich erscheint, dass die erste Ehefrau des Beschwerdeführers eine von seinen Angaben auffälligerweise abweichende Darstellung zur Frage abgegeben hat, ob sie mit ihm im Kosovo gewesen war. Denn wie im Folgenden ersichtlich wird, würde sich am Ausgang des vorliegenden Verfahrens selbst dann nichts ändern, wenn davon auszugehen wäre, dass der Beschwerdeführer und seine erste Ehefrau in diesem Punkt keine widersprüchlichen Angaben gemacht haben.