Citation: 8C_342/2019 E. 3.1.2

3.1.2. Zur Einschätzung der Höhe des Abzugs gemäss BGE 126 V 76 hat das kantonale Gericht erkannt, die ausgesuchten Dienstleistungssektoren Grosshandel, Handel und Reparatur von Motorfahrzeugen sowie die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen enthielten Beschäftigungen, die dem von den Ärzten angegebenen Anforderungsprofil entsprächen (beispielsweise vorwiegend im Sitzen und in Wechselbelastung ausübbare Arbeiten, die das Heben von Gewichten über 15 kg oder welche Verrichtungen nicht erforderten, die mit Zwangshaltungen der Wirbelsäule verbunden sind und die über Kopf getätigt werden müssen; Arbeiten, die nicht bei Feuchtigkeit und Kälte ausgeübt werden müssen). Weiter hat die Vorinstanz erwogen, der Versicherte sei in einer angepassten Erwerbstätigkeit gemäss ärztlichen Auskünften zu 75 bis 100 % arbeitsfähig, weshalb seine Aussichten, eine geeignete Anstellung zu finden, erhöht seien. Ausserdem sei zu berücksichtigen, dass er seit Juli 2012 mit dem Auto Botengänge ausführe, was auf eine gewisse Flexibilität hinweise, die eine Rückkehr ins Erwerbsleben vereinfachen dürfte. Schliesslich erscheine der von der IVSTA gewährte Leidensabzug von 5 % auch deshalb angemessen, da angesichts des Alters des Versicherten (Jahrgang 1968) noch eine erhebliche Aktivitätsdauer vorliege.