Citation: U 2/03 28.07.2005 E. 3

In korrekter Würdigung der Akten hielt die Vorinstanz den massgeblichen Sachverhalt wie folgt fest. Die Beschwerdeführerin hielt sich am Samstag, 12. Februar 2000, in Realp auf, wo sie als Anfängerin mit dem Snowboard Fahrten auf der Skipiste unternahm. Bei ihrer letzten Fahrt um etwa 15.30 Uhr verkantete sie das Board und stürzte kopfüber. Sie überschlug sich und prallte mit dem Hinterkopf und der rechten Schulter auf den Sulzschnee. Sie verspürte in der Folge leichte Schmerzen in der rechten Schulter. Nachdem sie einen Moment sitzen geblieben war, setzte sie die Abfahrt fort. Sie war weder bewusstlos noch musste sie erbrechen noch traten Kopfschmerzen auf. Am Montag ging sie wieder an die Arbeit. Sie fühlte sich gesund. Am folgenden Samstag traten nach einer Drehung im Bett ohne äussere Einwirkung plötzlich starke Schmerzen im Nacken auf, die in die rechte Schulter und in den Hinterkopf ausstrahlten. Am Montag, 21. Februar 2000, musste sie deswegen einen Arzt aufsuchen. Dr. med. Z.________, erhob als Befund eine HWS mit leichter Schonhaltung und Bewegungseinschränkung vor allem nach links. Der Röntgenbefund ergab keine ossäre Läsion und eine leichte Streckhaltung im distalen HWS-Bereich. Bei einer MRI-Abklärung vom 5. April 2000 fanden sich leicht zirkuläre Bandscheibenprotrusionen C2/3 und C3/4 sowie rechtsseitige intraforaminäre Diskushernien C5/6 und C6/7, wobei der markantere Befund auf der Höhe C5/6 liegt. Die HWS-Streckhaltung wird als möglicherweise nur lagerungsbestimmt umschrieben.