Citation: I 176/02 11.07.2002 E. 1.2

Unter Verweis auf die angeführte Rechtsprechung hat die Vorinstanz festgehalten, die IV-Stelle habe vorliegend den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, weil sie zwar mit Schreiben vom 28. November 2000 auf die vorgebrachten Einwände reagiert und ihre im Vorbescheid enthaltene Berechnung des Validen- und Invalideneinkommens offengelegt, in der Verfügung selbst aber bloss den Wortlaut des Vorbescheids wiedergegeben habe, ohne sich mit den erhobenen Einwendungen auseinanderzusetzen. Der Mangel erweise sich indessen nicht als besonders schwerwiegend und könne, da ihr volle Kognition zukomme, als geheilt gelten. Demgegenüber hält die Beschwerdeführerin fest, es liege ein schwerwiegender Mangel vor. Das Vorgehen der Beschwerdegegnerin führe dazu, dass in einer grossen Anzahl von Versicherungsfällen eine gerichtliche Beurteilung unumgänglich werde, wenn sich der verfügende Versicherungsträger nicht bemühe, den im Anspruch auf das rechtliche Gehör verankerten Grundsatz der Fairness im Verfahren zu garantieren und für die Richtigkeit des Entscheids sowie dessen Akzeptanz besorgt zu sein.