Citation: 4A_83/2024 E. 3.3.1

3.3.1. Die Vorinstanz erwog, nach den Feststellungen des Experten wiesen die Sturzinnenkanten bei insgesamt 47 Fenstern einen Abstand von weniger als 132 mm gegenüber der Fensterrahmenverbreiterung auf und verfügten über einen Abstand von weniger als 54 mm zur Führungsschiene. Damit bestehe die Gefahr, dass die Storen hängen bleiben. Für diesen Mangel hafte die Beschwerdegegnerin, da sie den Mindestabstand von 132 mm zum Fensterrahmen nicht eingehalten habe. Von den betroffenen Fenstern befänden sich 25 an der Südfassade und 22 an der Nordfassade. Bei den Fenstern an der Südfassade genüge es, die Sturzverbreiterungen von 75 mm abzusägen, sodass die Lamellenstoren nicht mehr am Fassadensturz hängen bleiben. An der Nordfassade müssten demgegenüber neue Brüstungsplatten montiert werden. Zu den Sanierungskosten habe der Experte ausgeführt, seine Kostenschätzung weise eine Genauigkeit von +/- 25% auf und sei nur als Orientierungshilfe für Vergleichszwecke zu sehen. Eine genaue Kalkulation könne entsprechend noch variieren. Im Ergänzungsgutachten habe er zudem erwähnt, dass eine exakte Kostenbestimmung nur durch Einholung von mindestens drei unabhängigen Offerten fundiert und realistisch sei.