Citation: 8C_57/2018 E. 4.2

4.2. Folgerichtig führte das kantonale Gericht aus, Voraussetzung für den Anspruch auf eine Rente und auf eine Umschulung sei, dass eine solche infolge Invalidität notwendig ist (Art. 17 IVG). Damit besteht kein Leistungsanspruch, wenn ein Versicherter auch ohne entsprechende Massnahmen zumutbarerweise in der Lage ist, auch mit einem Gesundheitsschaden denselben Verdienst zu erzielen, wie er ihn als Gesunder erzielen würde. Da weder eine Invalidität noch eine Erwerbseinbusse vorliegt, hat das kantonale Gericht zu Recht den Anspruch auf jegliche weitere Leistungen, insbesondere berufliche Massnahmen der Invalidenversicherung, verneint. Daran vermögen auch die Ausführungen in der Beschwerde zur Erheblichkeitsgrenze von 20 % nichts zu ändern.