Citation: 2C_460/2021 E. 3.3

3.3. Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, der Name des Zweitbegutachters hätte ihr vorgängig mitgeteilt werden müssen, ist ihre Rüge unbegründet. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist es zur Wahrung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) ausreichend, wenn die betroffene Person die Möglichkeit hat, sich nachträglich zum Gutachten wie auch zur Person des Gutachters zu äussern und gegebenenfalls Ergänzungsfragen zu stellen (vgl. BGE 144 IV 69 E. 2.5). Es steht vorliegend ausser Frage, dass die Beschwerdeführerin die aus ihrer Sicht bestehenden Ausstandsgründe im Rechtsmittelverfahren geltend machen konnte.