Citation: I 542/04 09.08.2006 E. 1

Die Versicherte hat ihren Verzicht auf Leistungen der Invalidenversicherung erklärt. Dementsprechend hat die IV-Stelle das Leistungsbegehren als gegenstandslos betrachtet und ihre Verwaltungsgerichtsbeschwerde zurückgezogen. Mit Bezug auf die Beurteilung der Frage, ob der Versicherten ein Parteikostenersatz zusteht, ist daher nicht auf die formelle Rückzugserklärung der Verwaltung abzustellen (vgl. zum Parteientschädigungsanspruch bei Rückzug AHI 1994 S. 181 f. Erw. 4a mit Hinweisen), sondern zu prüfen, ob eine Entschädigung bei Eintritt von Gegenstandslosigkeit anerkannt werden kann.