Citation: 9C_348/2023 E. 1.1

1.1. Ein schutzwürdiges Interesse der Auffangeinrichtung an der Aufhebung resp. Korrektur des angefochtenen Urteils (vgl. Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG) besteht nur, soweit sie selbst von diesem betroffen ist. In diesem Sinn sind denn auch ihre Rechtsbegehren zu verstehen (vgl. zur Auslegung der Rechtsbegehren im Lichte der Begründung Urteil 8C_62/2018 vom 19. September 2018 E. 1.2.2, nicht publ. in: BGE 144 V 418, aber in: SVR 2019 UV Nr. 12 S. 47). Der Antrag der Asga, die sich im kantonalen Verfahren nicht äusserte (vgl. Art. 89 Abs. 1 lit. a BGG), ist zulässig. Diese Vorsorgeeinrichtung scheint davon auszugehen, dass insofern, als die Beschwerde der Auffangeinrichtung gutgeheissen wird, auch ihre eigene Leistungspflicht entfällt. Damit geht sie fehl: Das BGG kennt keine Anschlussbeschwerde (BGE 145 V 57 E. 10.2) und das Bundesgericht darf nicht über die Begehren der Parteien hinausgehen (Art. 107 Abs. 1 BGG).