Citation: 5P.362/2004 15.11.2004 E. 3

Die Beschwerdeführerin macht unter dem Titel "Zustellung der Klageantwort" Ausführungen zum Ablauf der Referentenaudienz/Vergleichsverhandlung. Das Kassationsgericht hat im angefochtenen Entscheid ausgeführt, in der Beschwerde an seine Instanz werde nicht geltend gemacht, dass ohne vorgängige Zustellung der Klageantwort nicht hätte verhandelt werden dürfen. Insofern sei in Bezug auf die Aberkennungsklage kein Verfahrensmangel gerügt, bzw. kein Nachteil dargelegt, so dass darauf nicht näher einzugehen sei. Die Beschwerdeführerin behauptet in der staatsrechtlichen Beschwerde nicht, sie habe vor dem Kassationsgericht rechtsgültig die Rüge erhoben, ohne vorgängige Zustellung der Klageantwort könne über die von ihr eingereichte Aberkennungsklage nicht verhandelt werden und die gegenteilige Auffassung des Kassationsgerichts sei verfassungswidrig. Bei dieser Sachlage sind ihre Ausführungen zur Frage, ob sie die fehlende Zustellung der Klageantwort bereits anlässlich der Referentenaudienz/ Vergleichsverhandlung hätte rügen sollen oder nicht, unerheblich. Darauf ist nicht einzutreten.