Citation: 8C_101/2021 E. A

A.________, geboren 1958, arbeitete als LKW-Chauffeur, als er am 10. August 2009 von einem Palettenwagen an seinem rechten Fuss angefahren wurde. Für die Verletzungsfolgen an seinem rechten Fuss und Knie erbrachte die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Die Behandlung erforderte mehrere operative Eingriffe an seinem rechten Knie. Am 15. Juli 2010 meldete sich A.________ erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern zog die Unfallversicherungsakten bei, nahm erwerbliche und medizinische Abklärungen vor und verneinte sodann einen Leistungsanspruch bei einem Invaliditätsgrad von 0% (Verfügung vom 9. Mai 2011). Nach wiederholten Neuanmeldungen mit anschliessenden Prüfungen und Verneinungen eines Leistungsanspruchs (Verfügungen vom 9. September 2013 und 17. Januar 2017) reichte A.________ am 15. Februar 2019 wegen seit 10. August 2009 anhaltender voller Arbeitsunfähigkeit ein weiteres Leistungsgesuch ein. Die IV-Stelle Bern ermittelte wiederum einen Invaliditätsgrad von 0% und verneinte erneut einen Anspruch auf eine Invalidenrente (Verfügung vom 27. Januar 2020).