Citation: 5A_574/2007 11.03.2008 E. 3

3.1 Die Beschwerdeführer rügen sodann eine offensichtlich falsche Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG durch die Vorinstanz. Diese habe das Ehepaar U.________ als bisherige Pächter bezeichnet. Dabei habe ausschliesslich der Ehegatte der Miterbin C.U.________, M.U.________, im Jahre 2006 einzelne landwirtschaftliche Grundstücke der Erbengemeinschaft gepachtet. Da die Beschwerdeführer weder Auftrag an die Drittpächter noch ihre Zustimmung zu deren Handeln erteilt hätten, hätte die Klage gegen die Pächter gerichtet werden müssen. 3.2 Der angefochtene Entscheid erweist sich hinsichtlich der Personen der bisherigen Pächter als etwas ungenau. Dies kann jedoch noch nicht zur Aufhebung desselben führen. Entscheidend ist in diesem Zusammenhang vielmehr, dass die Beschwerdeführer gemäss Vorinstanz die Bewirtschaftung des Landes im Frühjahr 2007 nicht bestreiten. Dabei wussten die Beschwerdeführer, dass die bisherigen Pächter diese vornahmen und billigten diese auch. Vor diesem Hintergrund war das Gesuch denn auch gegen die Beschwerdeführer zu richten. Bezüglich der Sachverhaltsfeststellung ist die Kognition des Bundesgerichts bei der Beschwerde in Zivilsachen eine auf Willkür beschränkte (Art. 97 Abs. 1 BGG). Da nach dem oben (E. 1.2) Ausgeführten gegen den angefochtenen Entscheid jedoch nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte (Art. 98 BGG) geltend gemacht werden kann, gelangen die Art. 95, 97 und 105 Abs. 2 BGG nicht zur Anwendung. Die vorliegenden Verhältnisse entsprechen demnach denjenigen bei der subsidiären Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG), weshalb eine Berichtigung oder Ergänzung der Sachverhaltsfeststellungen nur in Frage kommt, wenn die kantonale Instanz verfassungsmässige Rechte verletzt hat (für die Verfassungsbeschwerde: Art. 118 Abs. 2 i.V.m. Art. 116 BGG). Wird dies geltend gemacht, so ist neben der Erheblichkeit der gerügten Tatsachenfeststellung für den Ausgang des Verfahrens klar und detailliert darzutun, inwiefern diese verfassungswidrig, insbesondere willkürlich (Art. 9 BV) sein soll (BGE 133 III 393 E. 7.1 S. 398; III 585 E. 4.1 S. 588). Die von den Beschwerdeführern vorgebrachte Sachverhaltsrüge genügt diesem qualifizierten Rügeprinzip nicht. Ihre diesbezüglichen Vorbringen, wonach sie allenfalls Kenntnis hatten von der Bewirtschaftung des Landes, jedoch nie ihre Zustimmung dazu erteilten, erweisen sich als rein appellatorisch. 3.3 Gleiches gilt für die von den Beschwerdeführern weiter erhobene Rüge der willkürlichen Anwendung von § 255 lit. a ZPO/SO. Deren blosse Behauptung, eine diesbezügliche Klage setze unbestrittene oder sofort feststellbare tatsächliche Verhältnisse voraus, welche im vorliegenden Falle jedoch nicht gegeben seien, vermag dem Rügeprinz ebenfalls nicht Genüge zu tun.