Citation: H 82/99 03.03.2000 E. 5

5.- Was die Frage nach dem Verschulden betrifft, so steht fest, dass die Gesellschaft über Monate hinweg ihre Beitragspflicht nicht erfüllt hat. Wie bereits die Vorinstanz festgestellt hat, sind an die Sorgfaltspflicht der Organe hohe Anforderungen zu stellen. Dieser Sorgfaltspflicht ist der Beschwerdeführer nicht nachgekommen, hat er doch unbestrittenermassen keine Vorkehren getroffen, um eine ordnungsgemässe Abrechnung und Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge sicherzustellen. Seine Bemühungen zielten, wie aus der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhellt, vielmehr auf die Befriedigung anderer Forderungen, "insbesondere (der) Löhne und noch andere(r) kurzfristige(r) Verbindlichkeiten", als diejenigen der Ausgleichskasse. Unerheblich ist, dass er überwiegend im Verkauf beschäftigt und das gesamte Zahlungswesen nicht ihm übertragen war. Indem der Beschwerdeführer als Organ der Gesellschaft es unterlassen hat, für eine ordnungsgemässe Abrechnung und Zahlung der geschuldeten Sozialversicherungsbeiträge zu sorgen, hat er den eingetretenen Schaden zumindest grobfahrlässig verursacht.