Citation: 6B_1352/2017 E. 1

Gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn vom 18. Mai 2017 gelangte der Beschwerdeführer mit Beschwerde an das Obergericht des Kantons Solothurn. Dieses forderte den Beschwerdeführer am 14. Juni 2017 zur Bezahlung einer Sicherheitsleistung von Fr. 2'000.-- bis 5. Juli 2017 auf, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde. Gleichzeitig behielt es sich vor, die Beschwerde nach Bezahlung der Sicherheitsleistung zur Verbesserung zurückzuweisen. In der Folge ersuchte der Beschwerdeführer am 4. Juli 2017 umgehend um unentgeltliche Rechtspflege, worauf ihm am 10. Juli 2017 das entsprechende Formular zugestellt wurde, unter dem Hinweis, dass dieses vollständig ausgefüllt sowie mit sämtlichen Belegen und der Erklärung der Gemeinde bis 31. Juli 2017 einzureichen sei, ansonsten auf das Gesuch nicht eingetreten werde. Gleichzeitig wurde die Beschwerde zur Verbesserung zurückgewiesen. Am 25. Juli 2017 reichte der Beschwerdeführer eine überarbeitete Beschwerde ein. Die von ihm gestellten Fristerstreckungsgesuche zur Einreichung des URP-Formulars wurden bewilligt, letztmals am 1. September 2017. Am 15. September 2017 reichte der Beschwerdeführer das ausgefüllte Formular und die Bestätigung der Gemeinde ein, nicht jedoch die erforderlichen Belege. Das Obergericht trat daher am 19. September 2017 auf das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht ein und setzte dem Beschwerdeführer bis 9. Oktober 2017 erneut eine Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde. Da die Sicherheitsleistung innert Frist nicht einging, trat das Obergericht am 17. Oktober 2017 androhungsgemäss auf die Beschwerde nicht ein. Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.