Citation: 4C.327/2004 22.12.2004 E. 6

Schliesslich beanstandet die Beklagte die Schadensberechnung in verschiedener Hinsicht als fehlerhaft. 6.1 Soweit sie geltend macht, die Heilungskosten von Fr. 8'181.55 hätten nicht berechnet werden dürfen, weil die betreffenden Rechnungen aus der Zeit nach dem 15. Februar 1999 stammten, erweist sich die Berufung als unbegründet. Nachdem sich ergeben hat, dass die Vorinstanz ohne Verletzung von Bundesrecht von einer Adäquanz des Unfalls für eine bis am 31. Januar 2000 andauernde Schädigung ausgehen durfte, sind die erwähnten Heilungskosten, welche die Zeit bis am 31. Januar 2000 betreffen, zu berücksichtigen. Das Gleiche gilt, soweit die Beklagte die Schadenposititonen für Erwerbsausfall aus Haupttätigkeit und Haushaltschaden sowie den Schadenszins nur bis zum 30. September 1999 berücksichtigt wissen will. Wie erläutert ist die Auffassung der Vorinstanz nicht zu beanstanden, dass der Schaden für die gesamte Zeit vom Unfall bis am 31. Januar 2000 zu ersetzen ist. Soweit die Beklagte die Begründung für die der Klägerin zugesprochene Genugtuung von Fr. 10'000.-- kritisiert, deren Herabsetzung aber ausdrücklich nicht verlangt, würde sich das Verfahren auf einen blossen Streit über Begründungen beschränken. Daran besteht kein Rechtsschutzinteresse, weshalb insoweit auf die Berufung nicht einzutreten ist. 6.2 Für den Fall, dass das Bundesgericht die Adäquanz in Übereinstimmung mit der Vorinstanz für den Zeitraum vom 19. Juni 1996 bis zum 31. Januar 2000 bejahen sollte, macht die Beklagte geltend, der Schaden sei für den Zeitraum von 43 1/3 Monaten zu berechnen und nicht, wie dies irrtümlich von der Vorinstanz getan worden sei, für den Zeitraum von 44 1/3 Monaten. Dazu ist zu bemerken, dass diese Rüge jeder Begründung entbehrt, weshalb darauf nicht einzutreten ist (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Abgesehen davon wäre die Schadensberechnung der Vorinstanz auch nicht zu beanstanden. In Bezug auf den Verdienstausfall hat das Kantonsgericht ausgeführt, der Schaden sei für die volle Dauer der Teilklage vom 1. August 1996 bis zum 31. Januar 2000 zu ersetzen. Dieser Zeitraum umfasst weder 43 1/3 noch 44 1/3, sondern 42 Monate. In Bezug auf den Haushaltsschaden hat die Vorinstanz auf die Zeit vom 19. Juni 1996 bis am 31. Januar 2000 (d.h. 43 1/3 Monate) abgestellt, wobei zufolge eines Aufenthalts in der REHA-Klinik in Rheinfelden vom 24. März bis am 21. April 1999 ein Monat abgezogen wurde. Diesbezüglich wurde der Schaden somit für eine Zeit von 42 1/3 Monaten berechnet. Die Berufung wäre daher auch in diesem Punkt unbegründet, wenn überhaupt hätte darauf eingetreten werden können.