Citation: 9C_395/2024 E. A

A.a. A.________ war seit dem 20. August 2015 Mitglied des Verwaltungsrats der gleichentags gegründeten B.________ AG, welche der Ausgleichskasse Zug als beitragspflichtige Arbeitgeberin angeschlossen war. Mit superprovisorischer Verfügung vom 31. März 2016 setzte die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA eine Untersuchungsbeauftragte ein und ermächtigte diese, anstelle der Organe für die B.________ AG zu handeln. Am 6. April 2016 trat A.________ aus dem Verwaltungsrat der B.________ AG aus. Mit Verfügung vom 20. Oktober 2016 eröffnete die FINMA über die Gesellschaft mit Wirkung ab 24. Oktober 2016, 8.00 Uhr, den Konkurs. A.b. Die Ausgleichskasse führte bei der B.________ AG am 20. Januar 2017 eine Arbeitgeberkontrolle für die Periode vom 1. August 2015 bis zum 24. Oktober 2016 durch (vgl. Bericht vom 13. April 2018). Im Konkursverfahren der B.________ AG gab sie am 27. April 2018 eine in der zweiten Klasse zu kollozierende Forderung in der Höhe von Fr. 198'620.15 ein, für welche sie sich auf zwei Veranlagungsverfügungen betreffend ausstehende Lohnbeiträge für die Jahre 2015 und 2016 und auf eine Nachzahlungsverfügung betreffend Beiträge an die Familienausgleichskasse (FAK) für das Jahr 2016 stützte. Die Konkursliquidatorin teilte den Gläubigern der B.________ AG mit, dass der Kollokationsplan ab 30. November 2018 einsehbar sei, wobei in der ersten Klasse mit einer reduzierten Konkursdividende von maximal 20 % zu rechnen sei und diejenige für die zweite und dritte Klasse 0 % betrage (Schreiben vom 27. November 2018). A.c. Mit Verfügung vom 28. April 2020 verpflichtete die Ausgleichskasse A.________ zur Bezahlung von Schadenersatz für entgangene Lohnbeiträge der Jahre 2015 und 2016 (inkl. Nebenkosten) in der Höhe von Fr. 198'574.25. Die von A.________ erhobene Einsprache hiess die Kasse mit Entscheid vom 13. August 2021 teilweise gut; sie reduzierte die Schadenersatzforderung auf Fr. 89'956.35. Im Übrigen wies sie die Einsprache ab.