Citation: 2C_716/2022 E. 4

Weiter rügt die Beschwerdeführerin eine Verletzung des Rechtsverzögerungsverbots (Art. 29 Abs. 1 BV). Daraus leitet sie ab, dass das angefochtene Urteil aufgehoben werden müsse. Auch in diesem Punkt kann der Beschwerdeführerin nicht gefolgt werden. Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass eine Dauer von weit über zehn Jahren für ein Veranlagungsverfahren unter dem Gesichtspunkt des Rechtsverzögerungsverbots (vgl. dazu BGE 135 I 265 E. 4.4) zwar jedenfalls nicht unbedenklich ist, die Beschwerdeführerin die lange Verfahrensdauer aber selbst jahrelang nicht beanstandet hat. Wenn sie sich nun auf die lange Verfahrensdauer beruft und damit die Aufhebung des angefochtenen Urteils erreichen will, verhält sie sich widersprüchlich (vgl. BGE 130 I 312 E. 5.2).