Citation: U 432/04 04.04.2005 E. 5

Die SUVA hat dem Beschwerdeführer mit dem vorinstanzlich bestätigten Einspracheentscheid vom 13. Februar 2004 eine Integritätsentschädigung von 5% zugesprochen. 5.1 Gestützt auf Art. 25 Abs. 2 UVG und Art. 36 Abs. 2 UVV hat der Bundesrat im Anhang 3 zur UVV Richtwerte für die Bemessung häufig vorkommender Integritätsschäden aufgestellt. In Weiterentwicklung der bundesrätlichen Skala hat die SUVA Feinraster in tabellarischer Form erarbeitet. Soweit diese lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung der Versicherten gewährleistet werden soll, sind sie mit Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 32 Erw. 1c mit Hinweisen). Tabelle 7 bezieht sich auf den Integritätsschaden bei Wirbelsäulenaffektionen. 5.2 SUVA-Kreisarzt Dr. med. L.________ nahm am 21. November 2002 zum Integritätsschaden Stellung. Er erklärte, es sei von einem lumbospondylogenen Schmerzsyndrom gemäss Schmerzfunktionsskala 1+ (mässige Beanspruchungsschmerzen) oder 2++ (geringe Dauerschmerzen bei Belastung verstärkt, auch in Ruhe) der erwähnten Tabelle 7 auszugehen, und am ehesten gerechtfertigt sei ein Vergleich mit einer Osteochondrose. Gestützt auf diese medizinische Einschätzung und ausgehend von den für eine Osteochondrose gegebenen Tabellenwerten von 0-5 respektive 5-10 setzte die SUVA die Integritätseinbusse auf 5% fest, was das kantonale Gericht bestätigte. Dies ist nach Lage der Akten nicht zu beanstanden. Die psychische Beeinträchtigung kann wegen fehlender Adäquanz des Kausalzusammenhangs auch bei der Bemessung der Integritätsentschädigung nicht berücksichtigt werden.