Citation: 5A_111/2016 E. 3.6

3.6. Nach dem Gesagten bleibt es dabei, dass die Beschwerdeführerin den Gesamthandanteil des Beschwerdegegners an der Eigentumswohnung während der Dauer des Güterstandes der Errungenschaftsbeteiligung entgeltlich und damit als Errungenschaft erworben hat (Art. 197 Abs. 1 ZGB). Die vorinstanzliche Aussage, dass sie die Kaufpreisschuld, soweit sie noch nicht getilgt wurde, nicht anders als aus ihrer Errungenschaft werde begleichen können, stellt die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht nicht in Frage, so dass sich diesbezügliche Erörterungen erübrigen (Art. 42 Abs. 2 BGG). Im Ergebnis erweist sich die Beschwerde bezüglich der güterrechtlichen Auseinandersetzung deshalb als unbegründet.