Citation: 4A_391/2024 E. A

A.a. Die B.________ SA (Klägerin, Beschwerdegegnerin) machte eine Forderung aus einer Vergleichsvereinbarung aus dem Frühjahr 2022 geltend, die sie mit der A.________ AG (Beklagte, Beschwerdeführerin) sowie der englischen C.________ Limited abgeschlossen hatte. A.b. Am 7. Oktober 2022 reichte die Klägerin ein Schlichtungsgesuch beim Vermittleramt der Region Plessur ein, das sich gegen die Beklagte und gegen die C.________ Limited richtete. Mit Vorladung vom 15. November 2022 wurde auf den 10. Januar 2023 zur Schlichtungsverhandlung vorgeladen. Die Vorladung für die beiden beklagten Parteien wurde Rechtsanwalt Dr. Conrad Weinmann zugestellt. Mit Schreiben vom 9. Januar 2023 teilte dieser mit, er sei nie Rechtsvertreter der C.________ Limited gewesen. Gleichzeitig stellte er den Antrag, einen neuen Termin für die Schlichtungsverhandlung anzusetzen, da die C.________ Limited nicht ordnungsgemäss vorgeladen worden sei. Die Beklagte blieb der Schlichtungsverhandlung vom 10. Januar 2023 (wie angekündigt) fern. Deren Verschiebungsgesuch hatte das Vermittleramt abgelehnt. Es erachtete die Beklagte als säumig und stellte am 24. Januar 2023 die Klagebewilligung aus. In der Klagebewilligung wird als beklagte Partei einzig die A.________ AG (Beklagte) aufgeführt. Gemäss den darin aufgeführten Rechtsbegehren verlangte die Klägerin, "die Beklagten seien unter solidarischer Haftbarkeit" (sic) zu verpflichten, ihr EUR 1'750'000 nebst Zins zu bezahlen.