Citation: 6B_645/2022 E. 3.3.3

3.3.3. Schliesslich erkennt die Vorinstanz zu Recht auf einen Vermögensschaden. Wie sie zutreffend ausführt, reicht es aus, dass der Beschwerdeführer die Vermögenswerte auf eigene Konten transferierte. Denn dadurch standen sie der Beschwerdegegnerin 2 nicht mehr zur Verfügung (Urteil 6B_494/2015 vom 25. Mai 2016 E. 2.3.2). Die Vorinstanz führt aus, dass der Beschwerdeführer durch das Einfordern der Zahlungen von USD 352'174.04 günstigere Einkaufsmodalitäten für die Beschwerdegegnerin 2 vereitelte. Sie kommt zum zutreffenden Schluss, dass der Beschwerdegegnerin 2 ein Vermögensschaden im Umfang dieser Zahlungen entstand. Der Kausalzusammenhang zwischen dem treuwidrigen Verhalten des Beschwerdeführers und diesem Vermögensschaden liegt auf der Hand (vgl. dazu BGE 142 IV 346 E. 3.2).