Citation: 9C_550/2016 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwog unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zum Beweiswert von Expertisen (vgl. E. 2 hievor), auf das Gutachten des ZIMB vom 27. September 2014 könne abgestellt werden. Danach leide der Beschwerdegegner mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit an einer rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F38.10), derzeit schwergradig ausgeprägt, an einer kombinierten Persönlichkeitsstörung mit paranoiden und ängstlich-vermeidenden Zügen (ICD-10 F61.0) sowie an einer Periarthropathia coxae rechts. Der Gesundheitszustand habe sich somit entgegen den Ausführungen der IV-Stelle in der Verfügung vom 16. Dezember 2014 in psychiatrischer Hinsicht verschlechtert. Es sei nunmehr von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit in jeglichen Tätigkeiten auszugehen.