Citation: 8C_11/2015 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz umschrieb das Aerobic-Training näher als ein dynamisches Fitnesstraining in der Gruppe mit rhythmischen Bewegungen zu motivierender Musik, das sich durch das Aneinanderreihen von durch die instruierende Person vorgeführten verschiedenen, wiederholt vorzunehmenden Bewegungsabläufen auszeichnet. Das Gericht führte weiter aus, dies sei zwar mit einer gewissen Kraftanstrengung und ständigem Belastungswechsel verbunden, es handle sich dabei aber in der Regel um normale, kontrollierte und voraussehbare, wenn auch nicht immer ganz übliche Bewegungsabläufe, sodass im Regelfall von einer physiologisch normalen und psychologisch beherrschten Beanspruchung des Körpers auszugehen sei; deshalb könne anders als etwa beim Carving-Skifahren (vgl. dazu Urteil U 223/05 vom 27. Oktober 2005) nicht von einer erhöht risikogeneigten Sportart ausgegangen werden; ebenso wenig gehe es dabei im Unterschied zur Partnerübung im Selbstverteidigungstraining (dazu siehe Urteil 8C_147/2014 vom 16. Juli 2014) um ein möglichst rasches Reagieren auf teilweise unvorhergesehene Bewegungen oder Angriffe eines Trainingspartners. Diesen Ausführungen ist vorbehaltlos beizupflichten.