Citation: 7B_243/2023 E. A

Das Geschworenengericht des Kantons Zürich verurteilte A.________ am 10. November 1993 wegen vollendeten und versuchten Mordes, Diebstahls, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruchs sowie Verweisungsbruchs zu lebenslänglichem Zuchthaus, unter Anrechnung von 1245 Tagen Untersuchungshaft. A.________ befindet sich seit dem 14. Juni 1990 im Strafvollzug. Das Strafende ist unbestimmt. Vollzugslockerungen wurden bisher nicht gewährt. Eine bedingte Entlassung wäre frühestens am 13. Juni 2005, nach 15 Jahren, möglich gewesen (aArt. 38 Ziff. 1 StGB). Mit Verfügung vom 4. April 2005 verweigerte das damalige Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich (heute: Justizvollzug und Wiedereingliederung [nachfolgend: JuWe]) die bedingte Entlassung von A.________ auf den frühestmöglichen Zeitpunkt. In den Folgejahren wurde die bedingte Entlassung im Rahmen der jährlichen Überprüfung jeweils abgelehnt. Die von A.________ gegen die am 13. April 2016 abgelehnte bedingte Entlassung erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich am 20. Januar 2017 rechtskräftig ab. Gegen die Verfügung des Amts für Justizvollzug vom 19. Juni 2017 gelangte A.________ letztinstanzlich an das Bundesgericht, das die Beschwerde mit Urteil 6B_653/2018 vom 24. September 2018 abwies, soweit es darauf eintrat.