Citation: 6B_237/2013 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz wirft dem Beschwerdeführer vor, er hätte, spätestens als die Leitbaken in Sichtweite waren, das Überholmanöver abbrechen, die Geschwindigkeit wesentlich drosseln und sich in den Verkehr auf die Normalspur eingliedern müssen, was zu diesem Zeitpunkt noch gefahrlos möglich gewesen wäre (Urteil S. 8 f.). Der Beschwerdeführer habe auf 100 km/h beschleunigen müssen, um an den auf der Normalspur fahrenden Lastwagen vorbeizufahren (Urteil S. 8, unter Hinweis auf das erstinstanzliche Urteil S. 11 f.). Es könne nicht von einer "Reissverschluss"-Situation gesprochen werden, bei der zwei langsam fahrende Autokolonnen auf eine Spur reduziert werden (Urteil S. 6).