Citation: 8C_313/2018 E. 5

Die Vorinstanz kam nach eingehender Würdigung der Akten zum Schluss, auf das orthopädische Gutachten des PD Dr. med. D.________ und der Dr. med. E.________ könne nicht abgestellt werden. Dies ist nicht zu beanstanden. Wie das kantonale Gericht zutreffend festhielt, ist davon auszugehen, dass sich die Sachverständigen nicht mit den Observationsergebnissen auseinandersetzten. Auch eine Diskussion bezüglich der anderslautenden Arbeitsfähigkeitsschätzungen in den Vorakten fehlt. Damit hat die Vorinstanz überzeugend dargelegt, weshalb das orthopädische Teilgutachten nicht beweiskräftig ist. Soweit der Beschwerdegegner dagegen vorbringt, das kantonale Gericht hätte nicht unbesehen auf das Ergebnis versicherungsinterner ärztlicher Abklärungen abstellen dürfen, ist ihm entgegenzuhalten, dass die Vorinstanz nicht einfach die Einschätzung der RAD-Ärztin übernommen hat, sondern letztlich der Beurteilung des verwaltungsexternen Gutachters Dr. med. G.________ im Jahr 2010 gefolgt ist, wonach dem Versicherten die Tätigkeit als Taxichauffeur wie auch jede andere adaptierte Tätigkeiten mit einer Einschränkung von 20-30 % zumutbar ist (vgl. E. 4.1). Die Vorinstanz wies zu Recht darauf hin, dass diese Einschätzung im Einklang steht mit der Beurteilung der Wirbelsäulenchirurgin Dr. med. I.________, die den Versicherten im Auftrag der Suva begutachtete und dabei lediglich eine leichte Limitierung als Taxifahrer feststellte. Dass die Beurteilung des Dr. med. G.________ nicht beweiskräftig sei, macht der Beschwerdegegner nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. Weiterungen hierzu erübrigen sich (vgl. E. 2.1). Die Vorinstanz ist somit zu Recht von einer Arbeitsunfähigkeit von 25 % (Durchschnitt von 20-30 %; vgl. Urteil 9C_280/2010 vom 12. April 2011 E. 4.2 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 137 V 71, aber in: SVR 2011 IV Nr. 69 S. 207) in der angestammten Tätigkeit als Taxichauffeur sowie in anderen leidensangepassten Tätigkeiten ausgegangen.