Citation: 8C_318/2013 E. 4

Die Vorinstanz ist zum Schluss gekommen, eine leichte traumatische Hirnverletzung könne auf Grund der vorliegenden medizinischen Berichte nicht ausgeschlossen werden, weshalb sich weitere medizinische Abklärungen dazu erübrigen würden (E. 3). In der Folge prüfte sie die Adäquanz auf Grund der sogenannten Psychopraxis (BGE 115 V 133), da die psychischen Beschwerden bereits kurz nach dem Unfall im Vordergrund gestanden seien und ein eigenständiges Leiden bilden würden (E. 5). Dabei verneinte sie die Adäquanz, weil höchstens zwei der massgebenden Kriterien in nicht ausgeprägter Weise gegeben seien, was bei einem mittelschweren Unfall nicht ausreiche (E. 6). Der Versicherte macht geltend, seine Kopfschmerzen seien innert der notwendigen Frist von 72 Stunden nach dem Unfall aufgetreten, weshalb das typische Beschwerdebild zu bejahen sei, und rügt, es habe keine eingehende polydisziplinäre Abklärung stattgefunden. Weiter sei sein Unfall als mittelschwer an der Grenze zu den schweren Fällen zu qualifizieren und es seien insgesamt sechs der Kriterien gegeben, so dass die Adqäuanz, welche korrekterweise nach BGE 134 V 109 zu beurteilen sei, bejaht werden müsse. Selbst bei Massgeblichkeit der Psychopraxis hätte eine eingehende polydisziplinäre Abklärung stattfinden müssen, was jedoch nicht erfolgt sei.