Citation: 4A_59/2022 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin macht vorab eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz geltend. Die Vorinstanz habe ohne jeden sachlichen Grund unberücksichtigt gelassen, dass der Kündigungsentscheid am 17. Juli 2018 (am Tag nach dem Einsatz in der C.________) gefallen sei und die Beschwerdegegnerin in diesem Zeitpunkt gewusst habe, dass sie das Arbeitsverhältnis nicht weiterführen wolle. Ebensowenig habe die Vorinstanz beachtet, dass der Beschwerdeführerin nicht klar gewesen sei, wer für die Arbeitseinsätze in der C.________ ihre Arbeitgeberin sein soll. Diese Behauptungen seien sodann unbestritten geblieben, weshalb diese tatsächlichen Elemente dem angefochtenen Entscheid zugrunde gelegt werden müssten. Die Vorinstanz verletzte Art. 9 BV und Art. 55 ZPO.