Citation: 2C_395/2016 E. 4.2.2

4.2.2. Eine Sachverhaltsfeststellung bzw. Beweiswürdigung erweist sich als willkürlich (Art. 9 BV), wenn dass Gericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkennt, wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges und entscheidwesentliches Beweismittel unberücksichtigt gelassen oder wenn es auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hat. Dass der vom Sachgericht festgestellte Tatbestand nicht mit der Darstellung der beschwerdeführenden Person übereinstimmt, begründet noch keine Willkür (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266 mit Hinweisen). Art. 29 Abs. 2 BV steht seinerseits einer vorweggenommenen Beweiswürdigung nicht entgegen: Die entscheidende Behörde darf auf die Abnahme weiterer Beweise verzichten, wenn sie willkürfrei annehmen kann, ihre Beurteilung werde (auch) durch allfällige zusätzliche Erhebungen nicht mehr beeinflusst (BGE 131 I 153 E. 3 S. 157 mit Hinweisen).