Citation: 4A_104/2008 08.05.2008 E. 3

Die Vorinstanz entschied, dass es sich bei der von C.________ geschaffenen Bahnhofsuhr um ein Werk im Sinne von Art. 2 URG (SR 231.1) handle. Die Beschwerdegegnerin bestreitet dies und macht geltend, die Vorinstanz hätte die Klage schon deshalb abweisen müssen und ihr Urteil sei in Abweisung der vorliegenden Beschwerde im Ergebnis zu bestätigen, weil das Bahnhofsuhr-Zifferblatt nicht die Voraussetzungen eines urheberrechtlich geschützten Werkes erfülle. Es kann offenbleiben, wie es sich damit verhält, wenn die Vorinstanz zu Recht angenommen hat, C.________ habe sämtliche Rechte an der Bahnhofsuhr an die SBB übertragen und den Beschwerdeführerinnen stünden somit als dessen Erbinnen keine Rechte zu, aus denen sie die geltend gemachten Ansprüche ableiten könnten, oder wenn die Vorinstanz zutreffend von der Verwirkung allfälliger Ansprüche ausgegangen ist.