Citation: C 56/00 26.05.2000 E. 2

2.- Arbeitslosenkasse und kantonales Gericht begründen die Einstellung damit, der Beschwerdeführer habe von sich aus ein unbefristetes Arbeitsverhältnis aufgelöst, obwohl ihm ein Weiterverbleiben an der bisherigen Arbeitsstelle zumutbar gewesen wäre. Demgegenüber bringt der Beschwerde- führer in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vor, er sei von der Y.________ AG mit einem befristeten Arbeitsvertrag angestellt gewesen. Der Arbeitsvertrag habe zunächst vom 1. April bis 30. Juni 1998 gedauert. Im Juni 1998 sei er um weitere drei Monate bis Ende September 1998 verlängert worden. Diese Sachdarstellung steht in Einklang mit der Arbeitgeberbescheinigung vom 6. Dezember 1998. Darin gab die Arbeitgeberin an, das Arbeitsverhältnis sei bis Ende September 1998 befristet gewesen und es habe keine (gesetz- liche oder vertragliche) Kündigungsfrist bestanden. Ge- stützt darauf ist davon auszugehen, dass der Beschwerdefüh- rer bei der Y.________ AG mit einem auf Ende September 1998 befristeten und damit nach Art. 334 Abs. 1 OR ohne Kündi- gung endenden Arbeitsvertrag angestellt gewesen ist. Demzu- folge entfällt der Vorwurf, der Beschwerdeführer habe seine Arbeitslosigkeit im Sinne von Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV selbst verschuldet, weil er das Arbeitsverhältnis von sich aus aufgelöst habe.