Citation: 4C.137/2006 17.01.2008 E. 2

Die Vorinstanz untersuchte die Voraussetzungen einer vertraglichen Haftung der Beklagten nur soweit, als sie verneinte, dass den Klägern ein Schaden entstanden sei bzw. dass ein solcher rechtsgenügend behauptet und nachgewiesen sei. Die weiteren Voraussetzungen einer vertraglichen Schadenersatzpflicht prüfte sie nicht, namentlich ob überhaupt eine Vertragsverletzung vorliege, weil die Beklagten bei der Ausführung des Doppelmandats, das ihr angeblich seitens der Käuferschaft und der Verkäuferschaft des SPA erteilt worden sei, ihre Pflicht verletzt habe, das SPA bzw. die daraus resultierenden beidseitigen Verpflichtungen abzuwickeln. Die Kläger unterstellen der Vorinstanz daher zu Unrecht, grundsätzlich "anerkannt" zu haben, dass die Beklagte 1 eine vertragliche Ausführungsverpflichtung der behaupteten Art traf, der sie unter Verletzung des Vertrags nicht nachgekommen sei.