Citation: 8C_592/2022 E. 4.3.4

4.3.4. Gegen die Ermittlung des Valideneinkommens basierend auf dem Zentralwert der Bruttolöhne von Männern auf dem Kompetenzniveau 3 (für komplexe praktische Tätigkeiten, welche ein grosses Wissen in einem Spezialgebiet voraussetzen) gemäss Tabelle TA1 der LSE 2012 machen die Beschwerdeführer erstmals vor Bundesgericht neu geltend, D.________ sel. habe als langjähriger Geschäftsführer seiner Werbeagentur einen Betrieb mit rund 40 bis 50 Mitarbeitern geleitet. Deshalb sei nicht auf das Kompetenzniveau 3, sondern auf das Kompetenzniveau 4 abzustellen. Die Beschwerdeführer begründen mit keinem Wort (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 143 I 344 E. 3; Urteil 8C_410/2022 vom 23. Dezember 2022 E. 2.1), weshalb erst der Entscheid der Vorinstanz Anlass zu diesen vorab den Sachverhalt betreffenden Vorbringen gegeben habe (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG; unechte Noven). Ungeachtet dessen zielt diese Argumentation an der Tatsache vorbei, dass die von D.________ sel. geleitete Werbeagentur 2004 in Konkurs fiel. Anschliessend war er bis zum Zeitpunkt der Neuanmeldung vom 10. Juni 2013 nicht mehr im früheren Umfang in der angestammten Funktion innerhalb seiner eigenen Werbeagentur erwerbstätig. Laut Sachverhaltsfeststellung gemäss angefochtenem Entscheid (E. 4.3.1) vermochte D.________ sel. seine volle Arbeitsfähigkeit (E. 4.1 i.f.) als Werbefachmann nach dem Konkurs seiner Werbeagentur angesichts des Durchschnittseinkommens der Jahre 2005 bis 2009 bei weitem nicht mehr mit dem geltend gemachten Erfolg eines Jahreseinkommens von Fr. 280'750.- zu verwerten. Inwiefern die Vorinstanz im Rahmen des ihr zustehenden erheblichen Ermessensspielraums bei der Beweiswürdigung Bundesrecht verletzte (vgl. E. 1.3 hiervor), indem sie auf den von der Beschwerdegegnerin auf 90'752.90 festgesetzten Validenlohn abstellte, zeigen die Beschwerdeführer nicht auf. Soweit die Beschwerdegegnerin das grosse Wissen von D.________ sel. als Werbefachmann mit selbstständigerwerbender Erfahrung und Weiterbildungen bei der Ermittlung des mutmasslich im Zeitpunkt des Rentenbeginns als Gesunder erzielten Einkommens durch das Abstellen auf den Zentralwert der Bruttolöhne von Männern auf dem Kompetenzniveau 3 gemäss Tabelle TA1, Zeile "TOTAL", der LSE 2012 angemessen berücksichtigte, zeigen die Beschwerdeführer wiederum nicht auf, inwiefern dies Bundesrecht verletzen soll.