Citation: 9C_342/2024 E. 4.3.1

4.3.1. Das kantonale Gericht hat erwogen, dass die von der Beschwerdegegnerin angepasste - und vom Beschwerdeführer akzeptierte - Steuerveranlagung gemäss Verfügungen vom 15. Oktober 2020 auf Notorietät (Kenntnis der langjährigen Haupterwerbstätigkeit des Steuerpflichtigen [er arbeitet selbstständig als Anwalt und Notar in seiner eigenen Liegenschaft und hat fünf Angestellte]), Angaben in der Steuererklärung (selbstständige Erwerbstätigkeit als Anwalt/Notar), einer Erfahrungszahl (der Jahresgewinn eines Rechtsanwalts beträgt Fr. 150'000.-) und auf Beilagen der Steuererklärungen (Lohnausweise für Nebenerwerbstätigkeiten) beruht. Die einzige während der im September 2019 durchgeführten Steuerinspektion erlangte Information, die das Ergebnis des Strafverfahrens beeinflusst hätte, wäre - so die Vorinstanz im Weiteren - die Äusserung des Steuerpflichtigen gewesen, er sei nicht zu 100 % in seinem angestammten Beruf erwerbstätig. Diese Angabe habe jedoch zu einer Minimierung der Erfahrungszahl geführt und sich somit sogar zu seinen Gunsten ausgewirkt. Überdies sei, wie im angefochtenen Urteil abschliessend festgehalten wird, die zugrunde gelegte Erfahrungszahl von Fr. 150'000.- angesichts der bei den Steuerbehörden am 14. März 2024 eingeholten Auskunft, wonach arrivierte Rechtsanwälte/Notare mit mindestens zehnjähriger Tätigkeit im Oberwallis oft einen Verdienst zwischen Fr. 200'000.- und Fr. 350'000.- erzielten, jedenfalls nicht zu hoch veranschlagt worden.