Citation: 2C_688/2023 E. 5

In materieller Hinsicht bringt die Beschwerdeführerin zunächst vor, es liege eine echte Gesetzeslücke respektive eine planwidrige Unvollständigkeit vor, zumal die BO 2004 sich nicht zum Übertritt vom Lizentiatsstudium ins Bachelorstudium und zur Anrechnung betreffender Studienleistungen äussere. Es ist nicht ersichtlich, was die Beschwerdeführerin aus der geltend gemachten Existenz einer Regelungslücke zu ihren Gunsten ableiten will. Selbst wenn eine solche angenommen würde, stünde einer analogen Anwendung des von der Vorinstanz beigezogenen § 37 Abs. 2 BO 2004, welcher die Anrechnung von Studienleistungen in anderen Konstellationen regelt, nichts im Wege (vgl. BGE 149 IV 376 E. 6.6; 146 III 426 E. 3.1; 144 IV 97 E. 3.1.2). Unabhängig vom Bestand einer Regelungslücke würden die betreffenden Leistungen somit nicht als Fachprüfungen angerechnet. Demnach ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Frage, ob eine (echte) Regelungslücke besteht, offengelassen hat.