Citation: 2C_860/2020 E. A

A.________, ein 1978 geborener Staatsangehöriger Kosovos, reiste am 15. Dezember 2006 in die Schweiz ein. Hier wurde ihm nach der im Februar 2007 erfolgten Heirat mit der über eine Niederlassungsbewilligung verfügenden Ukrainerin B.________ (geboren 1966) eine Aufenthaltsbewilligung für den Kanton Zürich erteilt. Am 8. März 2012 wurde A.________ eine Niederlassungsbewilligung erteilt. Die kinderlos gebliebene Ehe mit B.________ wurde am 1. Dezember 2014 geschieden. Am 31. März 2016 heiratete A.________ in seiner Heimat die 1978 geborene C.________, die serbische Staatsangehörige ist. Mit dieser hat er eine bereits im Juli 2003 geborene Tochter sowie einen im April 2007 geborenen Sohn. Am 2. Juni 2016 und am 20. März 2018 ersuchten A.________ und C.________ um Bewilligung der Einreise Letzterer und ihrer beiden Kinder zum Ehemann bzw. Vater in die Schweiz. Das erste dieser beiden Gesuche wurde anfangs 2017 wegen Fehlens erforderlicher Unterlagen als gegenstandslos abgeschrieben. Das Migrationsamt des Kantons Zürich widerrief mit Verfügung vom 25. Juli 2019 die Niederlassungsbewilligung von A.________ und wies ihn aus der Schweiz weg; zugleich wies es das Familiennachzugsgesuch vom 20. März 2018 ab. Zur Begründung führte das Migrationsamt aus, C.________ und A.________ hätten während dessen erster Ehe in der Schweiz eine Parallelbeziehung geführt.