Citation: 1C_472/2015 E. 5.3

5.3. Gemäss der zu den Akten gereichten Bestätigung des Fachbereichs WSG verfügt der Beschwerdeführer 1 für insgesamt neun Waffen über eine Ausnahmebewilligung gemäss Art. 28b WG. Die Kontrolle nach Art. 29 Abs. 1 lit. a WG dient der Prüfung der Einhaltung von Bedingungen und Auflagen, die mit dieser Bewilligung verknüpft sind. Eine wirksame Kontrolle bedingt das Recht, die Räume zu betreten und zu besichtigen, wo die Waffen gelagert werden (Botschaft vom 24. Januar 1996 zum Bundesgesetz über Waffen, Waffenzubehör und Munition, BBl 1996 I 1072 Ziff. 27). Art. 53 Abs. 2 WV sieht eine mindestens alle zwei Jahre durchzuführende Kontrolle von Waffenhandlungen vor. Für Inhaber von Ausnahmebewilligungen enthält die Verordnung keine Vorgaben. Dies bedeutet freilich nicht, dass eine jedes zweite Jahr stattfindende Kontrolle rechtswidrig wäre. Dem Schreiben der Kantonspolizei vom 25. September 2014 ist zu entnehmen, dass die Besitzer von Seriefeuerwaffen im ganzen Kanton alle zwei Jahre kontrolliert werden. Dies ist nicht zu beanstanden. Die Verordnung räumt der zuständigen kantonalen Behörde insoweit ein Ermessen ein. Im Übrigen ist zu berücksichtigen, dass den Beschwerdeführern gemäss ihren eigenen Angaben schon mehrere Seriefeuerwaffen und Verschlüsse abhanden kamen, was eine intensivere Überwachung rechtfertigt.