Citation: 4A_376/2024 E. B

Dagegen ging die Beklagte beim Obergericht des Kantons Zug in Berufung. Mit Präsidialverfügung vom 14. Mai 2024 wurde sie aufgefordert, für die voraussichtlichen Verfahrenskosten einen Vorschuss von Fr. 60'000.-- zu leisten. Am 6. Juni 2024 beantragte die Beklagte dem Obergericht sinngemäss, die Präsidialverfügung vom 14. Mai 2024 sei in Wiedererwägung zu ziehen und der Kostenvorschuss auf Fr. 20'000.-- festzusetzen. Mit Präsidialverfügung vom 12. Juni 2024 wurde dieses Wiedererwägungsgesuch abgewiesen und die Beklagte aufgefordert, den Kostenvorschuss von Fr. 60'000.-- binnen 10 Tagen zu leisten. Eine Nachforderung wurde ausdrücklich vorbehalten.