Citation: 5A_301/2021 E. 1.3

1.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Inwiefern dies der Fall ist, ist in der Beschwerde dazulegen (vgl. Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG). Hiervon erfasst sind unechte Noven, also Tatsachen, die im bisherigen Verfahren bereits hätten vorgebracht werden können, aber nicht vorgebracht wurden. Echte Noven, d.h. Tatsachen, die erst entstanden sind, nachdem vor der Vorinstanz keine neuen Tatsachen und Beweismittel mehr vorgetragen werden konnten, sind im Verfahren vor Bundesgericht demgegenüber unbeachtlich (BGE 143 V 19 E. 1.2; 139 III 120 E. 3.1.2). Nicht weiter einzugehen ist damit auf die Ausführungen des Beschwerdeführers zu verschiedenen (angeblich) im Scheidungsverfahren eingetretenen Umständen (Teilentscheid, Teilvereinbarung), die im angefochtenen Urteil keinen Niederschlag gefunden haben, und bezüglich derer der Beschwerdeführer auch nicht darlegt, dass sie ins vorinstanzliche Verfahren eingeführt worden wären oder nicht hätten eingeführt werden können und weshalb ihre Berücksichtigung heute noch möglich sein sollte.