Citation: 1C_311/2019 E. 4

Die Beschwerdeführerin macht schliesslich geltend, die Schutzwürdigkeit der Weggrundstücke und des Baugrundstücks seien zu Unrecht nicht abgeklärt worden. Der von der Zufahrt beanspruchte Grünbereich gehe nahtlos in den inventarisierten Bereich über und habe früher zur Gartenanlage gehört. Es seien noch Elemente eines vor 100 Jahren modisch gewesenen Alpengartens (unter anderem Kalksteinanordnungen) vorhanden. Der obere und der untere Garten seien durch ein feines, noch heute erkennbares Wegesystem miteinander verbunden gewesen. Angesichts der Gefährdung der potentiellen Schutzobjekte durch das Bauvorhaben hätte die Stadt deren Schutzwürdigkeit von Amtes wegen abklären müssen. Sie rügt in diesem Zusammenhang die Verletzung des Willkürverbots und eine qualifiziert unrichtige Sachverhaltsfeststellung. Überdies habe das Verwaltungsgericht das rechtliche Gehör verletzt, weil es keinen eigenen Augenschein vorgenommen habe.