Citation: 1C_178/2019 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt, die Rekurskommission habe seinen von Art. 29 Abs. 1 BV garantierten Anspruch auf ein faires Verfahren verletzt, indem sie die Verfügung vom 28. Januar 2019 betreffend Ansetzung einer Nachfrist nicht ihm persönlich, sondern einzig seiner Sozialarbeiterin zugestellt habe, welche gar nicht befugt gewesen sei, ihn im Verfahren zu vertreten. Unbestritten ist, dass in Verfahren vor der Rekurskommission nach Art. 15 Abs. 4 des Berner Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRPG; BSG 155.21) das Anwaltsmonopol gilt. Die allein von B.________ unterschriebene Beschwerde war damit unvollständig im Sinn von Art. 33 Abs. 1 VRPG und wurde von der Rekurskommission zu Recht zur Verbesserung zurückgewiesen mit dem Hinweis, dass sie gemäss Art. 33 Abs. 2 VRPG nach unbenutztem Ablauf der Nachfrist als zurückgezogen gelte. Auch wenn B.________ somit nach dieser gesetzlichen Regelung den Beschwerdeführer im Verwaltungsverfahren nicht vertreten durfte, so war sie jedenfalls aufgrund der Vollmacht vom 25. Januar 2019 befugt, Zustellungen der Rekurskommission für ihn rechtsgültig (und fristauslösend) entgegen zu nehmen. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Rekurskommission die Eingabe von B.________ zusammen mit der Vollmacht als Anzeige eines Zustelldomizils auffasste und sich damit begnügte, die Verfügung vom 28. Januar 2019 ausschliesslich B.________ zuzustellen. Sie war unter diesen Umständen verfassungsrechtlich nicht verpflichtet, sie auch dem Beschwerdeführer persönlich zu eröffnen. Die Rüge ist unbegründet.