Citation: 8C_254/2016 E. 2

Den Vorbringen des Beschwerdeführers ist in materiell-rechtlicher Hinsicht zu entgegnen, dass die Verwaltung und auf Beschwerde hin das kantonale Gericht nach ständiger Rechtsprechung eine Evaluation der körperlichen Leistungsfähigkeit (EFL) nur anzuordnen haben, wenn sie medizinisch indiziert ist (vgl. Urteil 8C_574/2008 vom 9. Dezember 2009 E. 4.2.1, SVR 2009 IV Nr. 26). Im vorliegenden Fall versuchte der Versicherte zu keinem Zeitpunkt, die von den Ärzten sämtlicher Fachrichtungen festgestellte Krankheitsüberzeugung, die allen klinischen und radiologischen Befunden widersprach, zu überwinden. Daher ist wenig nachvollziehbar, wenn er nunmehr im letztinstanzlichen Verfahren geltend macht, er wäre womöglich selbst im Rahmen des von Dr. med. D.________ festgehaltenen Zumutbarkeitsprofils nicht mehr arbeitsfähig. Er übersieht, dass nach der Rechtsprechung von einer EFL vor allem in denjenigen Fällen abzusehen ist, in welchen - wie hier - das Verhalten der versicherten Person durch Selbstlimitierung geprägt ist (vgl. Urteil 9C_840/2009 vom 31. Mai 2010 E. 5.1). Weder die therapeutisch noch die gutachterlich tätig gewesenen Ärzte wiesen denn auch darauf hin, die Arbeitsfähigkeit müsse zusätzlich noch im Rahmen einer EFL geprüft werden. In diesem Zusammenhang verweist das Bundesgericht vollumfänglich auf die umfassende Darstellung der medizinischen Unterlagen im angefochtenen Entscheid, die das kantonale Gericht einlässlich diskutiert hat (vgl. 1 S. 9 zuunterst ff., insb. 10 zuunterst, S 13 zuunterst f.). Insgesamt ist gestützt darauf sowie die zitierte Rechtslage in antizipierender Beweiswürdigung von der beantragten EFL oder vergleichbaren Untersuchungsmassnahmen abzusehen (vgl. BGE 124 V 90 E. 4b S. 94; vgl. auch die in BGE 136 I 178 nicht publizierte E. 3).