Citation: 7B_212/2022 E. A

A.a. A.________ wird gemäss Anklageschrift des Untersuchungsamts Gossau vorgeworfen, im Jahr 2019 während mehrerer Monate an diversen Örtlichkeiten in der Deutschschweiz unter Vortäuschung seiner Zahlungsfähigkeit bzw. -willigkeit in Gastwirtschaftsbetrieben übernachtet, teils Essen und Getränke konsumiert, sowie in einem Fall ein Fahrzeug gemietet zu haben, ohne die Leistungen zu bezahlen. In zwei Fällen habe er den Zimmerschlüssel nicht retourniert und habe er darüber hinaus im Oktober 2019 trotz Entzugs des Führerausweises einen Personenwagen gelenkt. A.b. Das Kreisgericht Toggenburg sprach A.________ mit Entscheid vom 17. Juni 2020 des gewerbsmässigen Betrugs, der mehrfachen Zechprellerei, des mehrfachen geringfügigen Vermögensdelikts (Sachentziehung) sowie des Führens eines Motorfahrzeugs trotz Führerausweisentzugs schuldig. Es verurteilte ihn hierfür zur einer Freiheitsstrafe von 17 Monaten, unter Anrechnung der ausgestandenen Untersuchungs- und Sicherheitshaft von 82 Tagen, sowie zur einer Busse von Fr. 300.-- bzw. zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von 3 Tagen bei schuldhafter Nichtbezahlung. Das Kreisgericht ordnete zudem die Fortführung der Sicherheitshaft für die Dauer von höchstens sechs Monaten an und hob zudem die mit Urteil des Bezirksgericht Uster vom 18. Februar 2016 angeordnete ambulante Massnahme auf. Schliesslich befand es über die Zivilforderungen sowie die Kosten- und Entschädigungsfolgen.