Citation: 4A_180/2014 E. 5.1

5.1. Auch diesbezüglich weist die Beschwerde bereits in formeller Hinsicht Mängel auf. Die Beschwerdeführer verweisen auf Art. 168 ZPO, der die zulässigen Beweismittel auflistet. Diese Bestimmung galt aber nur für das Rechtsmittelverfahren, in dem zu prüfen war, ob die erste Instanz die Kosten nach dem massgebenden kantonalen Recht richtig verlegt hatte (BGE 138 I 1 E. 2.1 S. 3; zit. Urteil 4A_17/2013 E. 4.1). Für die Zulässigkeit der Beweismittel vor erster Instanz war die ZPO also nicht massgeblich. Auch, dass die Beschwerdeführer die Angemessenheit der im Hauptverfahren eingereichten Anwaltsrechnungen (unbestritten) widerlegt hätten, ist nicht festgestellt, und die Beschwerdeführer zeigen nicht auf, woraus sich dies ergeben sollte. Die Vorinstanz hat diesbezüglich lediglich festgehalten, die Beschwerdegegnerinnen würden sich nicht auf die im Hauptverfahren eingereichten Anwaltsrechnungen berufen. Der Aufwand werde darin nicht detailliert und könne daher nicht den einzelnen im Verfahren unternommenen Schritten zugeordnet werden. Sie kam zum Schluss, in den Honorarrechnungen sei möglicherweise Aufwand enthalten, der mit dem eigentlichen Gerichtsverfahren nicht in Zusammenhang stehe. Die darüber hinausgehenden Behauptungen der Beschwerdeführer können nicht berücksichtigt werden.