Citation: 4A_294/2022 E. 3.2.1

3.2.1. Der Beschwerdeführer stellt weder die Gültigkeit der Schiedsvereinbarung in formeller Hinsicht (Art. 178 Abs. 1 IPRG) in Frage, noch bestreitet er, dass Artikel 45 (3) der anwendbaren EFA-Statuten, auf die in Artikel 8 des Transfervertrags verwiesen wird, eine Schiedsklausel enthält, die letztlich zur Zuständigkeit des TAS führt. Er wirft dem Einzelschiedsrichter vielmehr vor, er sei zu Unrecht davon ausgegangen, dass die - in R47 des TAS Code vorgesehene - Voraussetzung der Ausschöpfung des Instanzenzugs erfüllt sei. Der Beschwerdeführer rügt, der Einzelschiedsrichter hätte sich (noch) nicht für zuständig erklären dürfen, da nach Artikel 92 des Reglements des Arbitration Centre zunächst ein internes Rechtsmittelverfahren zu durchlaufen sei, bevor der entsprechende Rechtsmittelentscheid beim TAS angefochten werden könne. Dabei sollen entgegen dem angefochtenen Schiedsentscheid die Reglementsbestimmungen des Arbitration Centre den verbandsrechtlichen Bestimmungen der EFA vorgehen. Der Beschwerdeführer wirft dem Einzelschiedsrichter in erster Linie eine unzutreffende Auslegung dieser Bestimmungen vor.