Citation: 4A_115/2024 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, nicht er, sondern das Kantonsgericht habe sich widersprüchlich verhalten. Das Gericht habe nämlich den Entscheid vom 22. Februar 2022 im Amtsblatt publiziert und festgehalten, dass dieser der Abtei B.________ in U.________, Domizil unbekannt, mit angeblichem Sitz in U.________, öffentlich mitgeteilt werde. Mit der Publikation gelte der Entscheid als zugestellt. Wenn das Kantonsgericht davon ausgegangen sei, dass das Domizil der Beklagten unbekannt sei, hätte es in Anwendung von Art. 199 Abs. 2 lit. b ZPO auf einen wirksam erfolgten einseitigen Verzicht auf das Schlichtungsverfahren schliessen müssen. Er weist darauf hin, dass der zivilrechtliche (Fort) Bestand der Beklagten erwiesen und es unbestritten sei, dass sowohl das E.________-Kollegium F.________ als auch das Priorat in D.________ deren abhängige Niederlassungen seien; die Vorinstanz habe deshalb Art. 199 Abs. 2 lit. b ZPO verletzt. Zudem habe sie im Rubrum ihres Entscheids auch festgehalten, dass das Domizil der Beschwerdegegnerin unbekannt sei.