Citation: 8C_627/2020 E. 4.1.5

4.1.5. Das zuletzt zu prüfende Kriterium des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit bezieht sich praxisgemäss nicht allein auf das Leistungsvermögen im angestammten Beruf, sondern auch auf leidensadaptierte Tätigkeiten (SVR 2019 UV Nr. 41 S. 155; 8C_632/2018 vom 10. Mai 2019 E. 10.5 mit weiteren Hinweisen). Die Vorinstanz hat nachvollziehbar und schlüssig begründet, weshalb sie, abstellend auf die kreisärztliche Beurteilung vom 5. April 2018, dem durch den Kreisarzt med. pract. F.________ formulierten Zumutbarkeitsprofil vom 5. Dezember 2011 gefolgt ist. Danach waren - unter Beachtung der formulierten Einschränkungen - leichte Arbeiten bereits knapp ein Jahr nach dem Unfall ganztags zumutbar. Soweit der Beschwerdeführer auf gegenteilige ärztliche Einschätzungen seiner Arbeitsfähigkeit verweist, wonach er auch in einer angepassten Tätigkeit lediglich zu 30 % arbeitsfähig sei, ist dies nicht stichhaltig. Prof. Dr. med. I.________ attestierte in seinen Berichten vom 20. September und 24. Oktober 2012 eine 70%-ige Arbeitsunfähigkeit ohne diese zu begründen und ohne auszuführen, ob sich seine Angabe auch auf leidensangepasste Tätigkeiten bezieht. Das Gleiche gilt für die Einschätzung des Dr. med. J.________, Chefarzt Handchirurgie, Spital K.________, in seinem Bericht vom 15. Januar 2013. Dieser führte hierzu einzig aus "Obwohl Herr A.________ momentan offenbar arbeitslos ist, habe ich wie meine Vorgänger die Arbeitsunfähigkeit bei 70 % belassen". Hieraus lässt sich ebenso wenig etwas zugunsten des Beschwerdeführers ableiten wie aus der in der Beschwerde ebenfalls in diesem Zusammenhang angeführten Attestierung einer Arbeitsfähigkeit von 70 % in leidensadaptierten Tätigkeiten durch den Gutachter Dr. med. C.________. Es gilt das in E. 3.2.2 und E. 4.1.3 Ausgeführte. Selbst wenn dieses Kriterium erfüllt wäre, vermöchte es bei der gegebenen Unfallschwere für die Bejahung der Adäquanz nicht zu genügen, zumal keines der Kriterien in besonders ausgeprägter oder auffallender Weise gegeben ist.