Citation: 1C_574/2023 E. 8.4

8.4. In ihrem Sistierungsgesuch vom 17. Dezember 2024 brachten die Beschwerdeführenden zusammengefasst vor, die Gemeinde hätte das kommunale Recht willkürlich angewandt, wenn sie von 11 statt 10 Pflichtparkplätzen ausgegangen sei, weil sie übersehen habe, dass sie mit Verfügung vom 11. Juni 2019 die Zusammenlegung von zwei Wohnungen bewilligt habe und das streitbetroffene Haus daher eine Wohnung weniger aufweise als ursprünglich bewilligt. Damit reduziere sich die Anzahl der Pflichtparkplätze unter Berücksichtigung der Bruttogeschossflächen der Wohnungen um einen Parkplatz, weshalb höchstens für einen fehlenden Pflichtparkplatz eine Ersatzgebühr geschuldet sein könne.