Citation: 4C.284/2004 19.07.2005 E. 3

Unzulässig ist schliesslich die Rüge des Beklagten, die kantonalen Gerichte hätten sich auf die Liquidation der Gesellschaft konzentriert, womit sie einen anderen Prozessgegenstand behandelt hätten, als der Kläger zu behandeln begehrt habe; die Vorinstanzen seien damit weit über die Parteianträge hinausgegangen und hätten die falsche Anspruchsgrundlage geprüft. Ob und wie weit im kantonalen Verfahren die Dispositions- und Verhandlungsmaxime anwendbar war, ist im vorliegenden Fall eine Frage des kantonalen Verfahrensrechts (BGE111 II 358 E. 1; Frank/Sträuli/Messmer, Kommentar zur zürcherischen Zivilprozessordnung, 3. Auflage, Zürich 1997, N. 1 und 14 f. zu§ 54 ZPO). Die Verletzung kantonalen Rechts kann im Berufungsverfahren nicht gerügt werden (Art. 43 Abs. 1 und 55 Abs. 1 lit. c OG).