Citation: 5A_349/2017 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer hält dem zusammengefasst entgegen, die Vorinstanz habe nicht berücksichtigt, dass die Vereinbarung einer Frist von nur wenigen Wochen für die Rückzahlung eines derart hohen Betrags bloss vor dem Hintergrund des geplanten Gesellschaftsverkaufs einen Sinn ergebe. Dass die "Zeitnähe zur Gesuchsantwort" zur Erstellung der Bestätigungsschreiben gegen deren Glaubwürdigkeit sprechen soll, sei nicht nachvollziehbar und damit willkürlich. Das Argument mute geradezu absurd an. So würden Bestätigungsschreiben für die Verwendung in einem Prozess gemäss ihrem Zweck von Natur aus im Hinblick auf eine Eingabe vor Gericht erstellt, weshalb deren Zeitnähe vor Gericht eine logische Konsequenz von deren Zweck darstelle. Von vornherein nicht massgeblich könne sein, ob ein Bestätigungsschreiben aufgrund eines vorformulierten Textes erfolgt oder von der Auskunftsperson eigenhändig verfasst werde. Mit der Unterschrift bestätige die Auskunftsperson nämlich ausdrücklich die inhaltliche Korrektheit des Textes. Es habe für ihn objektiv betrachtet keine Notwendigkeit bestanden, die geltend gemachte Bedingung nachträglich in der Darlehens- und Abzahlungsvereinbarung zu verschriftlichen, da beide Stiftungsräte, wie sie ausdrücklich bestätigt hätten, mit dieser Bedingung einverstanden gewesen seien und er keinen Grund gehabt habe, diesen zu misstrauen. Angesichts der kurzen Rückzahlungsfrist und der von zwei verschiedenen (beteiligten) Personen unterzeichneten Bestätigungsschreiben sei es willkürlich, dass die Vorinstanzen die Glaubhaftmachung der von ihm geltend gemachten Tatsache verneint haben. Die beteiligten Stiftungsräte würden nach der allgemeinen Lebenserfahrung keine schriftliche Bestätigung unrichtiger Tatsachen abgeben und sich dabei der Gefahr einer möglichen Falschbeurkundung oder der Beihilfe zu einem Prozessbetrug aussetzen, zumal E.________ und F.________ ihr Amt als Stiftungsräte des Beschwerdegegners von Gesetzes wegen unabhängig ausüben würden. Sodann sei die Vorinstanz willkürlich von einem "Ringen" zwischen der kantonalen Stiftungsaufsicht und dem Beschwerdegegner ausgegangen, da an der von der Vorinstanz zitierten Stelle lediglich von einem jahrelangen Ringen "durch die zuständige Aufsichtsbehörde" die Rede sei. Aus den beiden Bestätigungsschreiben gehe sodann unmissverständlich hervor, dass die beiden Stiftungsräte mit der Stundung an sich "einverstanden" waren und sich mit dem Beschwerdeführer entsprechend einigten und lediglich die Vereinbarung der neuen Rückzahlungsmodalitäten (Raten, Zeitpunkt etc.), die aufgrund der einstweiligen Stundung neu festzulegen waren, der Sachwalterin überlassen wollten. Darüber hinaus anerkenne das Kantonsgericht mit seiner Argumentation, dass zwischen dem Beschwerdeführer und der Sachwalterin neue Rückzahlungsmodalitäten hätten vereinbart werden sollen. Die Vorinstanz habe damit implizit festgestellt, dass der Rückzahlungstermin damals offen gewesen sei und sich gleichzeitig zu ihrer sonstigen Argumentation in Widerspruch gesetzt.