Citation: 2C_342/2023 E. 2.2

2.2. Vorliegend hat die Vorinstanz zunächst festgehalten, dass die eheliche Gemeinschaft weniger als drei Jahre gedauert habe, sodass die Beschwerdeführerin aus Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG (SR 142.20) keinen Anspruch auf Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung ableiten könne. Sodann hat das Verwaltungsgericht - unter Berücksichtigung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. u.a. BGE 143 I 21 E. 4.2.2; 138 II 229 E. 3.1; 137 II 345 E. 3.2.1 f.) - das Vorliegen wichtiger persönlicher Gründe i.S.v. Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AIG geprüft und verneint. Insbesondere sei es der Beschwerdeführerin nicht gelungen, hinreichend substanziiert darzutun, dass sie wegen ihres Status als geschiedene Frau in der Heimat mit Diskriminierungen oder Ächtungen rechnen müsse. Ebensowenig habe sie belegen können, dass die behaupteten psychischen Probleme das für die Begründung eines nachehelichen Härtefalls erforderliche Ausmass erreichen würden.