Citation: 1C_574/2023 E. 8.2

8.2. Die Beschwerdeführenden wenden in ihrer Beschwerde ein, gemäss Art. 49 Abs. 2 Satz 2 BauG/Saas habe die Gemeinde bei der Festlegung der Anzahl Pflichtparkplätze die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmittel und den Anteil des Langsamverkehr am erzeugten Verkehrsaufkommen zu berücksichtigen. Die Vorinstanz habe die Argumentation ausser Acht gelassen, dass sich in der Nähe der Liegenschaft eine ganzjährig bediente Postautohaltestelle befinde und es daher gesetzlich vorgesehene Gründe gegeben hätte, um für die Wohnungen nicht 11, sondern nur 9 Pflichtplätze zu verlangen.