Citation: 9C_154/2023 E. 1.1

1.1. Die Eintretensvoraussetzungen der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 lit. a, Art. 83 e contrario, Art. 86 Abs. 1 lit. a, Art. 89 Abs. 1, Art. 90 und Art. 100 Abs. 1 BGG [SR 173.110]) sind gegeben. Auf die Beschwerde ist grundsätzlich einzutreten. Nicht einzutreten ist auf den sinngemässen Antrag, es sei festzustellen, dass die vor dem 1. April 2019 (Stichtag) erbrachten Leistungen zu nicht abzugsfähigen Vorsteuern von Fr. 13'069.59 geführt hätten. Dies ist nicht zu hören: Wäre nämlich dem gestellten Leistungsantrag zuzustimmen, der auf die Zulassung des Vorsteuerabzugs hinsichtlich der nach dem Stichtag erbrachten Leistungen abzielt, so müsste gleichzeitig über die Höhe dieser abzugsfähigen Vorsteuern entschieden werden. Für einen darüber hinausreichenden Feststellungsantrag, der die vor dem Stichtag geleisteten Arbeiten betrifft, bleibt kein Raum. Denn Feststellungsanträge sind subsidiär zu Leistungs- und Gestaltungsbegehren und nur zulässig, falls ein schutzwürdiges Feststellungsinteresse besteht und wenn dieses schutzwürdige Interesse nicht ebenso gut mit einer rechtsgestaltenden Verfügung gewahrt werden kann (BGE 149 II 147 E. 3.3.3.3; BGE 148 I 160 E. 1.6; 148 II 392 E. 1.2; 142 V 2 E. 1.1; 141 II 113 E. 1.7; 137 II 199 E. 6.5; 135 II 60 E. 3.2.2; 126 II 300 E. 2c).