Citation: 2C_235/2016 E. 2.2

2.2. Das Kantonsgericht erkennt, dass die Beschwerdeführerin dazu legitimiert sei, die Festsetzung des Anwaltshonorars als unentgeltliche Rechtsvertreterin anzufechten, weil ihr besagtes Honorar persönlich zustehe; in dieser Hinsicht hat es die Beschwerde auch teilweise gutgeheissen. Hingegen aberkennt es der Beschwerdeführerin die Legitimation, beschwerdeweise in eigenem Namen die Ausrichtung einer Parteientschädigung an die von ihr vertretene Partei zu beantragen. Die Beschwerdeführerin versucht zunächst aufzuzeigen, dass die Voraussetzungen gemäss § 201 Abs. 2 VRG gegeben gewesen wären (grobe Verfahrensverletzungen oder offenbare Rechtsverletzungen der Vorinstanz, hier des Amtes für Migration), um ausnahmsweise eine Parteientschädigung zuzusprechen. Ob sie dies unter dem Aspekt verfassungsmässige Rechte hinreichend darlegt (s. vorstehend E. 2.1), namentlich eine willkürliche Anwendung von § 201 Abs. 2 VRG ersichtlich macht, ist - auch im Lichte des von ihr erwähnten Urteils 1C_513/2015 vom 18. Februar 2016 E. 2 - zweifelhaft, kann aber offen bleiben: Die Argumentation in Rz 14 der Beschwerdeschrift läuft darauf hinaus, die an sich nur der vertretenen Partei selber zustehende Beschwerdelegitimation zur Geltendmachung einer Verletzung von § 201 Abs. 2 VRG dann zusätzlich auch der Rechtsvertreterin zuzuerkennen, wenn eine derartige Verletzung vorliegt; diese Sichtweise ist nicht nachvollziehbar. Dasselbe gilt hinsichtlich der Überlegungen zu Anscheins- oder Duldungsvollmacht; die Beschwerdeführerin ist eben gerade nicht (mit Anscheins- oder Duldungsvollmacht) als Vertreterin der Klienten aufgetreten. Inwiefern die Aberkennung der Beschwerdelegitimation an die Beschwerdeführerin selber durch das Kantonsgericht verfassungsmässige Rechte verletzen soll, wird nicht in einer den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG genügenden Weise dargetan.