Citation: I 347/05 09.11.2005 E. 3

Gemäss Einspracheentscheid vom 9. Dezember 2003 war der Versicherte ab 30. Mai 2000 voll und ab 19. Juni 2000 bis auf Weiteres noch zu 50 % in der funktionellen Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Diese Beurteilung stützt sich auf die medizinischen Akten (namentlich Berichte Dr. med. S.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 26. Mai 2002 und Dr. med. A.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 19. Juni 2002) und ist nicht umstritten. Für die Beeinträchtigung war zunächst die kardiale Problematik verantwortlich. Ab 28. August 2001 liegt die Beeinträchtigung in der psychischen Problematik, bestehend in einer mittelgradigen depressiven Episode mit "somatischen" Symptomen (ICD-10: F32.01), begründet, wobei die Ausnützung des noch zumutbaren hälftigen Arbeitspensums einen klar strukturierten Arbeitsplatz mit wenig Druck und ohne zu viel Kundenkontakt voraussetzt.