Citation: 6B_780/2017 E. 3.3.2

3.3.2. Als weiteren Grund für die von ihm behauptete Unglaubhaftigkeit der Aussagen der Polizeibeamten führt der Beschwerdeführer aus, ihm sei anlässlich seiner Einvernahme vom 18. April 2014 aufgefallen, dass A.________ ständig auf seinem Mobiltelefon Kurzmitteilungen getippt habe. Ebenso habe er festgestellt, dass B.________ auf seinem Armaturenbrett eine Kamera platziert gehabt habe. Es sei daher anzunehmen, dass B.________ während des Überholmanövers mit seiner Kamera und A.________ mit seinem Handy beschäftigt gewesen seien und das Überholmanöver daher nicht genau mitbekommen hätten (Beschwerde S. 14 Ziff. 2.3.3.3). Bei dieser Argumentation handelt es sich um blosse Unterstellungen, welche in den Akten keine Stütze finden. Tatsache bleibt, dass beide Polizeibeamten übereinstimmende Angaben über den Ablauf des Überholmanövers machten, wobei B.________ einräumte, dass er dessen Beginn nicht beobachten konnte.