Citation: 8C_146/2021 E. 7.3.1

7.3.1. Die Vorinstanz hat mit einlässlicher Begründung - auf die verwiesen wird - aufgezeigt, weshalb das psychiatrische Medas-Teilgutachten vom 23. Juni 2015 nicht beweiswertig sei und gestützt auf das estimed-Gutachten vom 3. September 2018 sowie die übrigen medizinischen Akten retrospektiv vor dem 3. September 2018 keine relevante Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin erstellt sei. Festzuhalten ist insbesondere, dass der Psychiater Dr. med. univ. Dr. phil. E.________, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der IV-Stelle, in den Stellungnahmen vom 18. November 2015 und 25. Januar 2016 das psychiatrische Medas-Teilgutachten vom 23. Juni 2015 aus versicherungspsychiatrischer Sicht als mangelhaft qualifizierte (zur Aufgabe des RAD, die funktionelle Leistungsfähigkeit der versicherten Person zu beurteilen vgl. Art. 59 Abs. 2 und 2bis IVG; Art. 49 IVV; BGE 137 V 210 E. 1.2.1 S. 219, 135 V 254 E. 3.3.2 S. 257).