Citation: 9C_188/2020 E. 4.1.1

4.1.1. Die Vorinstanz hat festgestellt, bei der ursprünglichen Rentenzusprache habe die Beschwerdegegnerin die Beurteilungen des behandelnden Psychiaters Dr. med. D.________ (Bericht vom 5. April 2004), sowie des Dr. med. E.________ vom Regionalen Ärztlichen Dienst (nachfolgend: RAD; Stellungnahmen vom 20. April und 27. Mai 2004) herangezogen und sei folgedessen von einer 70%igen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen. Dem Bericht des Dr. med. D.________ seien zwar Befunde wie eine passiv-angepasste Grundhaltung oder eine subdepressive Stimmungslage zu entnehmen. Eine Begründung, weshalb es dem Beschwerdeführer aus objektiver Sicht nicht mehr möglich gewesen sein sollte, bei Aufbietung allen guten Willens Arbeit in ausreichendem Masse zu verrichten, liege jedoch nicht vor. Ebenfalls nicht genau beschrieben seien die einzelnen Befunde, welche zur Diagnose einer schweren Anpassungsstörung mit mittelschwerer Depression und Angst geführt hätten. Ferner fehle es an einer Auseinandersetzung mit dem abweichenden Gutachten des medizinischen Zentrums B.________ vom 10. Oktober 2002. Im Bericht würden lediglich kurze zusammenhanglose Fragen zu einzelnen gutachterlichen Feststellungen aufgeworfen, welche Dr. med. D.________ selber unbeantwortet lasse. Folglich sei aufgrund der Angaben des behandelnden Psychiaters weder dessen Diagnosestellung nachvollziehbar noch ersichtlich, aufgrund welcher funktioneller Einschränkungen eine Arbeitsunfähigkeit von über 70 % in jeglicher Tätigkeit attestiert worden sei.