Citation: 1C_252/2017 E. 8.4

8.4. Unter diesen Umständen lag es im Ermessen der Baukommission, bei der Einzelfallbeurteilung eine erhebliche Störung zu verneinen. In diesem Zusammenhang darf auch berücksichtigt werden, dass alle IRW mit einer Lärmschutzmauer auf der Süd- und Kopfseite des Kunstrasenplatzes A eingehalten werden könnten (vgl. Evaluation Pöyry, S. 5 und Abb. 3 S. 15). Dadurch hätte sich die Immissionslage der Beschwerdeführer jedoch nicht verbessert, bleibt doch der Abstand ihrer Liegenschaften zur Lärmkurve (orange) beim Vergleich der Lärmkarten (Evaluation Pöyry, Varianten 1 und 3) praktisch unverändert Insofern berührt sie der Verzicht auf diese lärmreduzierende Massnahme nicht.