Citation: 6B_1236/2018 E. A

A.a. Die im Jahr 1999 gegründete C.________ AG (C.________) war im Bereich Finanzdienstleistung tätig. B.________ gehörte dem Verwaltungsrat seit Anfang 2000 als Präsidentin mit Einzelunterschrift an. Gleichzeitig wurde die D.________ AG, U.________, als Revisionsstelle der C.________ eingesetzt. A.________ war Verwaltungsrat (ab August 2000 Präsident des Verwaltungsrats) der D.________ AG. Der seit Beginn als Geschäftsführer der C.________ fungierende E.________ wurde mit Wirkung ab Februar 2008 mit Einzelprokura in das Handelsregister eingetragen, A.________ Mitte Januar 2009 als Verwaltungsrat. Gleichzeitig löste A.________ B.________ im Präsidium des Verwaltungsrats ab. Die D.________ AG schied im April 2009 als Revisionsstelle aus. E.________ soll spätestens ab dem Jahr 2001 über die C.________ ein Betrugssystem in Form eines sog. Ponzi scheme betrieben haben. Dabei werden Gelder von Investoren zu einem wesentlichen Teil nicht wie versprochen gewinnbringend angelegt, sondern zur Auszahlung (als angebliche Erträge oder als Rückzahlungen) an bestehende Kunden verwendet. Die Staatsanwaltschaft bezifferte die zwischen Januar 2001 und Juni 2009 entgegengenommenen Gelder auf umgerechnet rund 48 Mio. Franken. Die Staatsanwaltschaft wirft E.________ vor, nur einen vergleichsweise geringen Teil der auf ein Sammelkonto einbezahlten Kundengelder angelegt, einen erheblichen weiteren Teil aber für den privaten Lebensunterhalt von sich und B.________ verwendet zu haben. Die sukzessive eingehenden Kundengelder habe er bei Bedarf zur Auszahlung bestehender Kunden eingesetzt. Bis zum Zusammenbruch des Ponzi scheme sei dadurch ein Schaden von etwa 30 Mio. Franken entstanden. Daneben habe E.________ über die C.________ ab 2004 auch Vermögensverwaltung auf individuellen Einzelkonten angeboten. Er habe Mängel im Allokationssystem der Depotbank ausgenutzt, mit dem ein Vermögensverwalter einen pauschalen Tradingauftrag anteilig auf die verwalteten Kundeneinzelkonti verteilen kann. Durch Missbrauch dieses Systems sei es ihm gelungen, Gewinne und Verluste nachträglich je nach Opportunität bestimmten Einzelkonten zuzuweisen. So habe er u.a. sein eigenes Konto begünstigt. Im Sommer 2009 endete die Tätigkeit der C.________. Aus dem Konkursverfahren resultierten Verlustscheine über mehr als 60 Mio. Franken. A.b. Die zuständige Staatsanwaltschaft wirft dem als Verwaltungsrat der C.________ fungierenden A.________ u.a. vor, in den Jahren 2001 bis 2007 als externer Buchhalter die Buchhaltung und Jahresabschlüsse der C.________ und als leitender Revisor der D.________ AG die Revisionsberichte gefälscht zu haben. Die Urkundenfälschung (Falschbeurkundung) habe auch die Buchhaltung der C.________ im Zusammenhang mit dem Erwerb von Stockwerkeigentum durch B.________ betroffen. Kurz bevor er im Juli 2008 B.________ als Präsident des Verwaltungsrates ablöste, habe er sich bei der finanziellen Regelung ihres Ausstiegs mit einem Verkauf von Anteilen an die F.________ GmbH der ungetreuen Geschäftsbesorgung schuldig gemacht. Als Verwaltungsratspräsident soll er durch schwere Nachlässigkeit die Überschuldung der C.________ verschlimmert und so den Tatbestand der Misswirtschaft erfüllt haben. Zur Last gelegt wurde A.________ schliesslich, er habe als Liquidator der C.________ durch zwei Zahlungen an die D.________ AG eine Gläubigerin unrechtmässig bevorzugt. A.c. B.________ wurde vorgeworfen, sie habe sich im Jahr 2004 als Verwaltungsratspräsidentin der C.________ zwecks Teilfinanzierung ihres Erwerbs von zwei Wohnungen im Stockwerkeigentum unrechtmässig Gelder der Gesellschaft zukommen lassen. Ausserdem habe sie 2007 für die C.________ bestimmte Kommissionserträge trotz fehlenden Anspruchs entgegengenommen. Schliesslich soll sie sich beim Verkauf von Aktien der C.________ an die F.________ GmbH der ungetreuen Geschäftsbesorgung gegenüber der C.________ schuldig gemacht haben.