Citation: 8C_179/2023 E. 3.2

3.2. Hiergegen wendet der Beschwerdeführer ein, Verwaltung und Vorinstanz hätten den Untersuchungsgrundsatz verletzt. Die UVG-Akten zum Unfall aus dem Jahre 2007 seien - trotz des expliziten Hinweises seines Hausarztes Dr. med. E.________ vom 30. Januar 2019 und der vorinstanzlichen Rügen - nicht beigezogen worden. Ob der neunwöchige stationäre Aufenthalt in der Klinik F.________ im Juni/Juli 2022 die Behandlung von Unfallfolgen bezweckt habe, sei unklar, weil ein- und dasselbe Arztzeugnis vom 9. Juni 2022 in zwei Versionen bei den Akten liege. Auf dem Original sei als Indikation "wegen Unfall" angekreuzt, auf einer offenbar nachträglich retuschierten Version "wegen Krankheit". Mit Blick auf das von der Beschwerdegegnerin geltend gemachte Erreichen des Status quo sine vel ante per 31. März 2019 trage sie praxisgemäss die Beweislast für die anspruchsaufhebende Tatfrage nach dem Dahinfallen des natürlichen Kausalzusammenhanges. Auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen genügten dafür, dass eine Begutachtung im Sinne von Art. 44 ATSG anzuordnen sei, falls dies für die vollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts erforderlich sei. Der Beschwerdeführer habe das vorinstanzliche Rückweisungsurteil vom 21. September 2020 nach der Rechtsprechung zu Art. 93 Abs. 1 BGG nicht anfechten können, weshalb die Vorinstanz den Streitgegenstand zu Unrecht auf eine einzige medizinische Frage eingeschränkt habe. Auf die reine Aktenbeurteilung des Suva-Arztes Prof. Dr. med. D.________ könne nicht abgestellt werden, da er sich nicht zur Frage äussere, ob die Fraktur aus dem Jahre 2007 - oder gegebenenfalls eine pathologische Fraktur - zumindest (teil-) kausal sein könnte für eine "Schwächung" der Gelenke an der Grosszehe links, welche nach der unbestrittenen Kontusion vom 3. August 2018 anhaltend symptomatisch sei.