Citation: 1C_339/2023 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin bringt dagegen vor, die Feststellung der Vorinstanz, wonach im Kataster der belasteten Standorte immer das ganze Grundstück Nr. 1246 als belasteter Standort eingetragen war, sei aktenwidrig. Vielmehr seien noch im Februar 2006 zwei belastete Standorte auf besagtem Grundstück eingetragen gewesen. Erst die Untersuchungsergebnisse der D.________ AG hätten zur Entlassung des unbelasteten Standorts Nord geführt. Auch von einer Korrektur der eingetragenen Standortfläche könne keine Rede sein. Seien auf einem Grundstück zwei verschiedene belastete Standorte eingetragen, sei bei jedem dieser Standorte gesondert über die gebotenen Massnahmen zu entscheiden, und dementsprechend müsse auch über die Kostenverteilung separat entschieden werden. Soweit einer der beiden Standorte aus dem Kataster gelöscht werde, weil er sich als unbelastet erweise, entfalle bei diesem Standort die Anwendbarkeit von Art. 32d Abs. 1 USG. Zur Anwendung komme stattdessen Art. 32d Abs. 5 USG, weshalb die Untersuchungskosten betreffend den unbelasteten Standort Nord vom Gemeinwesen zu tragen seien.