Citation: 6B_197/2021 E. 3.4.2

3.4.2. Nach Art. 29 Abs. 1 VUV müssen Arbeitsmittel in brand- oder explosionsgefährdeten Bereichen so gestaltet sein und so verwendet werden, dass sie keine Zündquellen darstellen und dass sich keine Stoffe entzünden oder zersetzen können. Gegen elektrostatische Aufladungen sind die notwendigen Sicherheitsmassnahmen zu treffen (Art. 29 Abs. 2 VUV). Betreiber von gefährlichen technischen Anlagen (Fabriken, Eisenbahnen, Seilbahnen...) sind grundsätzlich verpflichtet, durch geeignete Sicherheitsdispositive dafür Sorge zu tragen, dass mit dem Betrieb der Anlage verknüpfte spezifische Unfallgefahren möglichst vermieden werden können (vgl. BGE 126 IV 13 E. 7b/aa; 125 IV 9 E. 2a; Urteile 6P.57/2003 / 6S.158/2003 vom 6. August 2003 E. 4.3; 6S.426/2002 vom 18. Februar 2003 E. 4.1; je mit Hinweisen).