Citation: 1P.276/2006 08.09.2006 E. 2

Mit Beschluss vom 23. Mai 2005 trat die Anklagekammer des Obergerichts des Kantons Zürich auf die Strafanzeige nicht ein, weil kein hinreichender Anfangsverdacht auf ein unrechtmässiges Verhalten der Angezeigten vorliege. Sie führte u.a. aus, dass sämtliche den Anzeiger untersuchenden Augenärzte (Universitätsspital Zürich Augenklinik vom 11. bis 15. Dezember 2004, Praxis "Permanence Hauptbahnhof Zürich" vom 18. Dezember 2004 bis 6. Januar 2005, Universitätsaugenklinik Basel am 14. Januar 2005) reizfreie vordere Augenabschnitte festgestellt, wobei die "Permanence" von einem "Augenverletzungs-Wahn" und die Basler Klinik von einer psychiatrischen Erkrankung gesprochen hätten. Bei der "Permanence" habe der Anzeiger erklärt, man wolle ihn in der Augenklinik nicht mehr behandeln. Die Baar-Klinik für Psychosomatik und Verhaltensmedizin in Donaueschingen (3. - 12. Januar 2005) sowie der Hausarzt seien zu einer ähnlichen Diagnose gelangt.