Citation: 2C_1033/2014 E. 5.1

5.1. Zusammenfassend ergibt sich, dass der Beschwerdeführer die Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung der Vorinstanz nicht entscheidwesentlich infrage zu stellen vermag. Die Beurteilung der Vorinstanz stützt sich insbesondere aufgrund der umfangreichen Polizeikontrollen auf hinreichend objektivierte Elemente, die in nachvollziehbarer Weise den Schluss zulassen, dass der Wille zur Führung der Lebensgemeinschaft im Sinne einer auf Dauer angelegten wirtschaftlichen, körperlichen und spirituellen Verbindung fehlte (vgl. hiervor E. 2.3; BGE 121 II 97 E. 3b S. 101 f. mit Hinweisen; Urteile 2C_804/2013 vom 3. April 2013 E. 2.3; 2C_177/2013 vom 6. Juni 2013 E. 3.4). Ein Anspruch auf Verbleib lässt sich gestützt auf eine allein formell geschlossene oder aufrecht erhaltene Ehe auch aus Art. 8 EMRK nicht ableiten. Die Vorinstanz hat weder Bundes- noch Völkerrecht verletzt, wenn sie vom Vorliegen einer Scheinehe und damit vom Erlöschen der Ansprüche des Beschwerdeführers gemäss Art. 51 Abs. 2 lit. a AuG ausgegangen ist.