Citation: 8C_57/2007 17.07.2007 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grundsätze über die Begriffe des Unfalls (Art. 4 ATSG in der vom 1. Januar bis 31. Dezember 2003 gültig gewesenen Fassung; die am 1. Januar 2004 in Kraft getretene Änderung hat zu keiner hier relevanten Änderung geführt) und der unfallähnlichen Körperschädigung (Art. 6 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 UVV; vgl. auch BGE 129 V 466 E. 2.2 S. 467 mit Hinweis) sowie das im Sozialversicherungsrecht regelmässig erforderliche Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (siehe auch BGE 126 V 353 E. 5b S. 360, 125 V 193 E. 2 S. 195, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3 S. 324) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. 2.2 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 193 E. 2 S. 195, 122 V 157 E. 1a S. 158, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 I 180 E. 3.2 S. 183). Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne einer Beweisführungslast begriffsnotwendig aus. Im Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes auf Grund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b S. 264 mit Hinweisen).