Citation: 5A_630/2008 10.04.2009 E. A

X.________ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) trat am 1. Februar 1977 in die Dienste einer Rechtsvorgängerin der Y.________ AG ein. Im Dezember 1999 schloss die Y.________ AG mit den Sozialpartnern einen Gesamtarbeitsvertrag inkl. Sozialplan. Laut dem am 21. Dezember 2000 mit der Beschwerdeführerin abgeschlossenen Arbeitsvertrag für Kadermitarbeiter verdiente diese ab 1. Januar 2001 13 x Fr. 5'000.-- brutto jährlich und war in der A.________ als Leiterin Auszeichnung angestellt. Am 22. September 2002 wurde der Y.________ AG die provisorische Nachlassstundung gewährt. Wenige Tage später teilte der Sachwalter den Arbeitnehmern mit, dass er nicht in die Arbeitsverhältnisse und in allenfalls bestehende Sozialpläne eintrete. Am 30. September 2002 kündigte die Y.________ AG das Arbeitsverhältnis mit der Beschwerdeführerin per 31. Januar 2003. Mit Schreiben vom 6. November 2002 hielt die B.________ Switzerland AG fest, dass sie ("die B.________ [C.________]") sich bereit erkläre, der Beschwerdeführerin nach deren Austritt bei der Y.________ AG eine neue Anstellung im bisherigen Lohnrahmen (Besitzstandwahrung) zu gewährleisten Die B.________ (C.________) benötige für die Exportvorverpackung zusätzliches Personal. Dieses Schreiben trägt den Titel "Anstellung bei B.________ (C.________)", im Briefkopf und als Unterzeichner tritt indes einzig die B.________ Switzerland AG in Erscheinung. Am 14. November 2002 verkaufte die Y.________ AG die Aktien der B.________ Switzerland AG an die C.________ AG. Am 18. Dezember 2002 wurde ein Anstellungsvertrag zwischen der C.________ D.________ AG und der Beschwerdeführerin abgeschlossen. Darin wurde ein jährliches Grundgehalt von 13 x Fr. 5'190.-- brutto und der Eintritt per 1. Januar 2003 vereinbart. Die Beschwerdeführerin wurde als stellvertretende Gruppenleiterin der A.________ angestellt. Daraufhin löste die Y.________ AG mit Schreiben vom 23. Dezember 2002 das Arbeitsverhältnis mit der Beschwerdeführerin vorzeitig per 31. Dezember 2002 auf. Zur Begründung hielt die Y.________ AG fest: "Es freut uns nun ganz besonders, dass Sie ab 1. Januar 2003 bei der C.________-Gruppe einen neuen Arbeitsvertrag haben und wir gratulieren vielmals". Nachdem der Schuldenruf ergangen war, gab die Beschwerdeführerin mit Anmeldung vom 17. Februar 2003 auch Forderungen aus dem Sozialplan ein. Am 6. November 2003 bestätigte der zuständige Gerichtspräsident des Gerichtskreises VIII Bern-Laupen den von der Y.________ AG mit ihren Gläubigern geschlossenen Nachlassvertrag mit Vermögensabtretung. Mit Schreiben vom 19. Februar 2004 hielt die C.________ D.________ AG ein Gespräch des gleichen Tages fest, wonach das Arbeitspensum der Beschwerdeführerin aus wirtschaftlichen Gründen auf 50% gesenkt werden müsse. In der Kollokationsverfügung vom November 2006 wurden Forderungen der Beschwerdeführerin aus dem Arbeitsverhältnis in der ersten Klasse im Umfang von Fr. 6'354.60 anerkannt. Die Sozialplanforderungen der Beschwerdeführerin wurden als nicht geschuldet abgewiesen. Zur Begründung wurde ausgeführt, durch Vermittlung der Y.________ AG habe die C.________ B.________ der Beschwerdeführerin eine Weiterbeschäftigung zu gleichen Bedingungen und unter Anrechnung der bei der Y.________ AG geleisteten Dienstjahre angeboten.