Citation: U 181/99 13.10.2000 E. 3

3.- Hinsichtlich der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen dem versicherten Unfall und dem psychischen Gesundheitsschaden, der mit SUVA und Vorinstanz als natürliche Unfallfolge anzuerkennen ist, kann auf die Erwägungen des kantonalen Gerichts verwiesen werden, welches in Anwendung der unfallbezogenen Kriterien gemäss BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa mit überzeugender Begründung festgehalten hat, dass das als mittelschwer einzustufende Ereignis vom 30. April 1990 nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung nicht geeignet ist, eine psychische Fehlentwicklung mit Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit zu verursachen. Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen eingewendet wird, ist unbehelflich. Der Unfallhergang kann nicht als besonders eindrücklich bezeichnet werden. Ob bei einem anderen Verlauf gravierende Folgen eingetreten wären, ist unerheblich. Angesichts der bleibenden schmerzhaften Bewegungseinschränkung kann sodann nicht von körperlichen Dauerschmerzen gesprochen werden. Da die SUVA mangels Adäquanz des Kausalzusammenhangs für die psychisch bedingte Einschränkung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit nicht haftet, ist auf die Anordnung einer psychiatrischen Begutachtung zu verzichten, spielt doch der Grad der auf psychische Gründe zurückzuführenden Arbeitsunfähigkeit im vorliegenden Verfahren keine Rolle.