Citation: 8C_359/2024 E. 4.3.2

4.3.2. Soweit sich die Beschwerdeführerin erneut auf das Urteil 8C_462/2020 vom 27. August 2020 bezieht, ist dies nicht stichhaltig. Dort gelangte das Bundesgericht bei einem Versicherten mit einer nur noch minimal belastbaren linken Schulter zum Schluss, dass bei einer angepassten Tätigkeit mit ausschliesslichem Einsatz des gesunden rechten Arms eine verminderte Belastbarkeit des linken adominanten Arms nicht zwingend einen Tabellenlohnabzug rechtfertige (E. 5.4). Hieraus lässt sich demnach nichts zu Gunsten der Beschwerdeführerin gewinnen. Eine vergleichbare Sachlage liegt nicht vor, nachdem ihre rechte (dominante) Hand gemäss der durch Dr. med. D.________ beim Neurologen Dr. med. F.________ veranlassten Abklärung (mit apparativer Zusatzdiagnostik) vom 27. Mai 2022 keine klinisch-neurologisch nachweisbare motorische Schwäche aufweist und über die zusätzlichen Pausen von einer Stunde bei leichten Tätigkeiten ganztags hinaus keine weiteren unfallbedingten funktionellen Einschränkungen bestehen. Entgegen den Einwendungen der Beschwerdeführerin ergibt sich solches auch nicht aus dem von Dr. med. D.________ aufgrund der Schmerzen und der Sensibilitätsstörung im Dig. II rechts (ohne motorische Defizite) festgesetzten Integritätsschaden von 10 %. Dass die Beschwerdeführerin mit Bezug auf die noch in Betracht fallenden Tätigkeiten bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage verglichen mit einer gesunden Mitbewerberin nur bei Inkaufnahme einer Lohneinbusse reale Chancen für eine Anstellung hat, legt sie insgesamt nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Es ist somit nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz keinen leidensbedingten Abzug gewährte. Die Beschwerde ist unbegründet.