Citation: 1F_11/2019 E. 2.2

2.2. Die Gesuchstellerin sieht einen Widerspruch zwischen der Begründung und dem Dispositiv des Urteils. Das Bundesgericht gehe einerseits davon aus, sie sei fähig, sich im Strafverfahren selber zu verteidigen. Anderseits sei es wegen Verletzung der Begründungspflicht auf ihre Beschwerde nicht eingetreten. Dass die Gesuchstellerin die gesetzliche Begründungspflicht für die Einreichung einer Beschwerde ans Bundesgericht verletzte, beweist indessen keineswegs, dass sie nicht fähig wäre, sich in einem Bagatellstrafverfahren selber zu verteidigen. Weit näher liegt, dass der angefochtene Entscheid nicht bundesrechtswidrig ist und es daher für die Beschwerdeführerin schwierig war, ihn sachgerecht anzufechten bzw. dessen (nicht bestehende) Bundesrechtswidrigkeit aufzuzeigen. Es besteht damit kein Widerspruch zwischen Begründung und Dispositiv, der eine Berichtigung rechtfertigen könnte. Das Berichtigungsgesuch ist abzuweisen.