Citation: I 646/04 21.02.2005 E. A

Der 1948 geborene, seit Geburt an einem beidseitigen Keratokonus leidende H.________ bezog ab 1970 Kontaktlinsen als Hilfsmittel zu Lasten der Invalidenversicherung (Verfügung vom 9. Juli 1970). Nach einer beidseitigen Keratoplastik (zwischen 1981 rechts und 1983 links), welche die Invalidenversicherung als medizinische Eingliederungsmassnahmen übernahm, lehnte die IV-Stelle des Kantons Aargau unter Hinweis auf eine am 1. März 1996 in Kraft getretene Verordnungsänderung mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 28. Februar 1997 die weitere Übernahme der Kosten für Kontaktlinsen ab. Bei "schlechter Sehkraft mit schwankendem Sehen und schwierigem Kontaktlinsentragen, Keratokonjunktivitis sicca und Status nach Transplantation" wurden nach Angaben des behandelnden Augenarztes Dr. med. J.________ vom 14. November 2002 links am 30. November 2001 und rechts am 21. März 2002 je eine Laserbehandlung (refraktive chirurgische Massnahmen) durchgeführt, welche nicht zu Lasten der Invalidenversicherung gingen. Trotz Vornahme dieser Eingriffe blieb der postoperative Visuswert bei 0,1 und vermochte nur mit Kontaktlinsen auf 0,5 erhöht zu werden. Unter anderem wegen der nach der Laserbehandlung erforderlichen aufwändigen Kontaktlinsenversorgung meldete sich der Versicherte am 24. Mai 2002 erneut zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 16. Dezember 2003 lehnte die IV-Stelle die Übernahme von Kontaktlinsen als Hilfsmittel ab und hielt daran mit Einspracheentscheid vom 10. März 2004 fest.