Citation: 8C_202/2024 E. 3.2.5

3.2.5. Aufgrund der starken Einkommensschwankungen auch vor dem vierten Unfall vom 18. Juni 2021 zog die Vorinstanz die zwölf dem Unfallereignis vorangegangen Monate Juni 2020 bis Mai 2021 heran, wobei sie den versicherten Verdienst von Fr. 19'886.95 (betreffend den Unfall vom 17. Dezember 2020) für die Periode vollständiger Arbeitsunfähigkeit von Mitte Dezember 2020 bis Ende Februar 2021 als massgebende Basis für den entgangenen Lohn bezeichnete (Fr. 19'886.95 x 2,5 : 12 = Fr. 4'143.15). Für März 2021 berücksichtigte sie - bei einer 80%igen Arbeitsunfähigkeit des Versicherten - einen entgangenen Lohn von Fr. 1'325.80 (Fr. 19'886.95 : 12 x 0.8). Von Juni 2020 bis 17. Dezember 2020 legte die Vorinstanz der Berechnung den tatsächlich erzielten Verdienst von Fr. 13'224.- zugrunde (Fr. 1'597.75 + Fr. 1'631.75 + Fr. 1'767.70 + Fr. 1'767.70 + Fr. 2'583.65 + Fr. 2'583.65 + Fr. 1'291.80). Anders als die Beschwerdegegnerin rechnete sie ferner das im Dezember 2020 bis zum Unfall erzielte Einkommen von Fr. 1'291.80 hinzu. Im April und Mai 2021 berücksichtigte die Vorinstanz wiederum den tatsächlichen Verdienst von Fr. 4'079.40 (Fr. 2'719.60 + Fr. 1'359.80). Hieraus ergab sich bezüglich des Unfalls vom 18. Juni 2021 ein versicherter Verdienst von Fr. 22'772.35 (Fr. 4'143.15 + Fr. 1'325.80 + Fr. 13'224.- + Fr. 4'079.40).