Citation: 4D_45/2014 E. 2.4

2.4. Da die Vorinstanz erstmalige Vorbringen zur Täuschungsanfechtung im Rechtsmittelverfahren als verspätet betrachten durfte, fällt insoweit eine Verletzung des rechtlichen Gehörs nicht in Betracht. Dass er diesbezüglich bereits vor erster Instanz hinreichende Behauptungen aufgestellt hätte, zeigt er nicht auf. Damit ist es im Ergebnis nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz mangels rechtzeitiger substanziierter Behauptungen nicht auf die Frage einging, ob der Beschwerdeführer tatsächlich getäuscht wurde und ob in seinem Verhalten allenfalls nach Treu und Glauben eine konkludente Anfechtungserklärung gesehen werden kann. Denn diese Frage stellt sich nur, wenn sich der Beschwerdeführer im Prozess rechtzeitig und prozesskonform auf eine konkludente Anfechtung der getroffenen Vereinbarung wegen Willensmangels berufen hat.