Citation: 8C_205/2024 E. 5.2

5.2. Zum konkreten Fall hielt die Vorinstanz sodann fest, gemäss den Akten der IV-Stelle sei die Ehefrau des Beschwerdeführers im massgebenden Zeitraum in leidensangepassten Tätigkeiten zu 80 % arbeitsfähig gewesen. Es hätte Arbeitsplätze gegeben, die für sie geeignet gewesen wären; familiäre Betreuungspflichten hätten der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit keine entgegengestanden. Folglich wäre sie aufgrund ihrer EL-rechtlichen Schadenminderungspflicht gehalten gewesen, sich um eine Arbeitsstelle zu bemühen. Diese Pflicht habe sie nicht erfüllt, zumal sie zum Nachweis ihres Einwands, Stellenbemühungen wären zum vornherein aussichtslos gewesen, solche in effektiver und ernsthafter Weise hätte tätigen müssen. Wegen der Verletzung der Schadenminderungspflicht sei daher ein hypothetisches Einkommen anzurechnen. Gestützt auf die Tabellenlöhne der Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamts für Statistik ermittelte die Vorinstanz für das Jahr 2014 ein hypothetisches Erwerbseinkommen von Fr. 31'721.-, welches sie für die folgenden EL-Anspruchsjahre bis und mit 2020 jeweils an die Entwicklung der Nominallöhne anpasste. Gestützt auf die so ermittelten Beträge korrigierte die Vorinstanz die Berechnungen der EL-Durchführungsstelle, was die bereits dargestellten (Sachverhalt Bst. B) reduzierten monatlichen EL-Ansprüche des Beschwerdeführers ergab.