Citation: 2A.55/2003 17.03.2003 E. 1

In Anwendung des Börsengesetzes ergangene Amtshilfeverfügungen unterliegen (unmittelbar) der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht (Art. 39 BEHG; Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 98 lit. f OG und Art. 5 VwVG; vgl. BGE 127 II 323 E. 1 S. 325; 126 II 126 E. 5b/bb S. 134). Konti für Vermögenswerte eines nach anglo-amerikanischem Recht errichteten Trusts (vgl. hierzu Azucena Sorrosal, Überblick über die Wesensmerkmale von Trusts, in: REPRAX 1/2002 S. 40 ff.) werden nicht auf dessen Namen, sondern - wie hier - unter Hinweis auf das Trustverhältnis auf jenen des "Trustees" eröffnet (Boemle/Gsell, Geld-, Bank- und Finanzmarkt-Lexikon der Schweiz, Zürich 2002, S. 1043). Die "A.________" steht als "Trustee" des "C. Trusts________" zur "HSBC Guyerzeller Bank AG" somit in einer unter den Kundenschutz fallenden Geschäftsbeziehung; sie ist deshalb als formelle Kontoinhaberin zur vorliegenden Beschwerde legitimiert (vgl. Art. 103 lit. a OG; BGE 127 II 323 E. 3a/cc S.327 f.). Auf ihre frist- und formgerecht eingereichte Eingabe ist einzutreten und zwar auch insofern, als darin geltend gemacht wird, die Amtshilfe sei unverhältnismässig, da nicht nur der Name des Auftraggebers der die COB interessierenden Transaktionen, sondern auch Informationen über die aus dem "C. Trust________" begünstigten Personen ("beneficiaries") übermittelt würden. Die entsprechenden, der Bank gegenüber offengelegten vertraulichen Angaben fallen unter das Bank- und Effektenhändlergeheimnis und profitieren vom verfahrensrechtlichen Kundenschutz, auch wenn die wirtschaftlich Berechtigten selber zur Beschwerde gegen den Amtshilfeentscheid nicht legitimiert wären (vgl. BGE 125 II 65 E. 1 S. 69 f.; 127 II 323 E. 2, 3a/cc u 3b/cc).