Citation: 6B_476/2015 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz würdigt insbesondere die Aussagen des Beschwerdeführers sowie jene der Beschwerdegegnerinnen 2 und 3 ausführlich und sorgfältig. Sie erwägt, es sei nachvollziehbar, dass die Tänzerinnen in den ersten Einvernahmen bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft verneint hätten, sexuelle Dienstleistungen erbracht zu haben. Es sei ihnen bewusst gewesen, dazu aufgrund der Zweckumschreibungen in ihren Aufenthaltsbewilligungen nicht berechtigt zu sein. Ihre Aussagen seien überzeugend und stimmig. Sie kommt zum Schluss, dass die Beschwerdegegnerinnen 2 und 3 vom Beschwerdeführer angewiesen worden seien, die Kunden sexuell zu animieren, diese zum Kauf von Champagner für Fr. 500.-- pro Flasche zu verleiten und anschliessend ins Séparée zu begleiten, wo sie deren Wünsche zu erfüllen gehabt hätten. Im Weigerungsfall seien die Beschwerdegegnerinnen 2 und 3 mit Bussen belegt worden oder hätten die Kosten für den Champagnerkonsum der Kunden übernehmen müssen. Während die Beschwerdegegnerin 2 bereits vor Übernahme des Cabarets E.________ durch den Beschwerdeführer im Dezember 2010 in gleicher Weise tätig gewesen sei, habe er die Beschwerdegegnerin 3 entgegen der vertraglichen Vereinbarung in die Prostitution eingeführt.