Citation: 4D_24/2016 E. 4.4

4.4. Der Beschwerdeführer rügt sodann, die Beschwerdegegnerin habe erstmals anlässlich der Instruktionsverhandlung wesentlich tiefere Kosten für die Innen- und Aussengeländer behauptet bzw. sie habe erstmals dort behauptet, die für die Ersatzbeschaffung geltend gemachten Kosten seien im Verhältnis zu den von ihr kalkulierten Kosten viel zu hoch. Es könne nicht angehen, unter dem Titel der Substantiierungspflicht von einer Partei zu verlangen, zu allen möglichen und theoretisch denkbaren Einwänden quasi präventiv Stellung zu nehmen, obwohl die Gegenseite nicht einmal ansatzweise eine entsprechende Einwendung erhoben habe. Eine solche Auffassung führe zu einer Rechtsverweigerung, weil so einem Beweisbelasteten nachträglich letztlich jederzeit und immer eine ungenügende Substantiierung vorgeworfen werden könne. Die Vorinstanz erwog bezüglich der genannten Kosten der Geländer, dass "nicht eine ungenügend substantiierte Bestreitung" der Beschwerdegegnerin vorliege. Einerseits seien ungenügend substantiierte Behauptungen nicht zu bestreiten. Andererseits habe die Beschwerdegegnerin in der Replik die Verrechnungsansprüche bestritten. Ferner lege sie [in der Replik] dar, es wäre eine einfache und deutlich kostengünstigere Ausführung des Geländers als Absturzsicherung hinreichend gewesen. Dies sei einer Bestreitung der Angemessenheit der Kosten der Ersatzvornahme gleichzusetzen. Gegen diese vorinstanzliche Erwägungen vermag der Beschwerdeführer nicht aufzukommen, indem er, ohne hinreichende Auseinandersetzung mit diesen, lediglich behauptet, die Beschwerdegegnerin habe erst in der Instruktionsverhandlung die Kosten der Geländer substantiiert bestritten. Darauf ist nicht weiter einzugehen.