Citation: 8C_194/2024 E. 4.2.2

4.2.2. Weiter mag zwar sein, dass die Beschwerdeführerin ihr Kind aufgrund ihrer Krankheit zeitweise durch ihre Familie und teilweise auch fremdbetreuen liess. Daraus kann aber nicht abgeleitet werden, dass sie dies ebenso im Gesundheitsfall im gleichen Umfang getan hätte. Auch der Umstand, dass die Beschwerdeführerin in einem Schichtbetrieb die Kinderbetreuung und die Arbeit gut koordinieren könnte, vermag keine Willkür in der vorinstanzlichen Beweiswürdigung aufzuzeigen, zumal auch das Kantonsgericht von einer Erwerbstätigkeit im Umfang von 50 % im Gesundheitsfall und einer entsprechenden Betreuungslösung ausging. Auf die weitere appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil ist nicht weiter einzugehen (vgl. E. 1.2 hiervor).