Citation: 8C_291/2009 01.10.2009 E. 3

Beim Unfall vom 3. November 1995 kam es laut Unfallmeldung vom 19. Dezember 1995 zu einer Prellung des linken Knies. Dr. med. T.________ fand laut Operationsbericht vom 20. Februar 1996 bei der diagnostischen Arthroskopie mehrere kleine freie Gelenkkörper und eine alte Läsion des vorderen Kreuzbandes, welches mit dem hinteren Kreuzband vernarbt war. Bei klinisch unbedeutender Instabilität sei primär eine konservative Therapie angezeigt, wobei bei anhaltenden Schmerzen die Durchführung einer vorderen Kreuzbandplastik diskutiert werden müsse. Da die Beschwerden in der Folge persistierten, führte derselbe Arzt am 24. Mai 2000 im Spital Y.________ am linken Knie eine arthroskopische Resektion des hinteren Meniskusdrittels sowie eine vordere Kreuzbandplastik durch. Die Rehaklinik Z.________ fand laut Austrittsbericht vom 14. März 2001 eine therapierefraktäre chronische Restschmerzsymptomatik im linken Kniegelenk mit erheblicher Druckschmerzhaftigkeit der Patella sowie eine Hyperpathie-Allodynie ventral mit erheblichem Beugedefizit ohne Anhaltspunkte für eine weichteildystrophische Symptomatik. Die Schmerzhaftigkeit ventral vor allem im Bereich der Patella könne möglicherweise durch die Transplantatentnahme oder auf den im MRI festgestellten retropatellären Knorpelschaden zurückgeführt werden. Kernspintomographisch sei das rekonstruierte Transplantat intakt. Kreisarzt Dr. med. S.________ führte im Bericht vom 6. April 2001 ein ausgeprägt hinkendes Gangbild mit fast demonstrativ kleinen Schritten an. Das linke Kniegelenk war ohne Reizzustand oder Erguss. Die Funktionsprüfung zeigte eine deutliche Einschränkung der Flexion bei voller Extension. Mit Blick auf die im MRI sichtbare Knorpelreduktion im Bereich des medialen Tibiaplateaus und retropatellär liessen sich die geltend gemachten Schmerzen nur teilweise erklären. Dr. med. T.________ diagnostizierte im Bericht vom 18. Oktober 2001 anhaltende Schmerzen im linken Knie und bezeichnete den Gesundheitszustand als stationär. Bei der Untersuchung konnte das Kniegelenk unter Ablenkung bis 100 Prozent flektiert werden, ohne auf heftigen Widerstand zu stossen. Von einer weiteren Behandlung konnte gemäss Facharzt keine namhafte Besserung erwartet werden. Laut Gutachten des medizinischen Begutachtungszentrums A.________ vom 28. Februar 2006 liegt hinsichtlich der Kniebeschwerden eine leichte anteromediale Restinstabilität vor. Die radiologische Untersuchung zeigte ein gut erhaltenes Kniegelenk.