Citation: 5A_306/2015 E. 3.2

3.2. Das Bundesgericht hat sich mit dieser Thematik derzeit aus mehreren Gründen nicht zu befassen: Zunächst kommt der Beschwerdeführer einzig im Rahmen eines Subeventualantrags auf die verlangte Feststellung der Nichtigkeit zurück. Da bereits sein Hauptantrag gutzuheissen ist, erübrigt es sich grundsätzlich, auf untergeordnete Anträge einzugehen. Die Nichtigerklärung würde allerdings den Hauptantrag wenigstens in Bezug auf die Verlustscheine von zwei der drei Beschwerdegegner gegenstandslos werden lassen, so dass fraglich erscheint, ob die vom Beschwerdeführer gewählte Hierarchie seiner Anträge zutrifft. Darauf braucht indes nicht eingegangen zu werden: Einerseits scheinen sich die Gründe, die nach Ansicht des Beschwerdeführers für die Nichtigkeit sprechen, mit denjenigen zu decken, die für die Aufhebung sprechen. Darüber werden die obere oder die untere Aufsichtsbehörde zu befinden haben, wenn das Kantonsgericht zum Schluss kommt, dass das Bezirksgericht auf die Beschwerde hätte eintreten müssen. Das Bundesgericht hat keine Veranlassung, dieser Beurteilung vorzugreifen. Andererseits könnte es sich derzeit ohnehin nicht mit der Frage der Nichtigkeit befassen, da das Kantonsgericht eine entsprechende Prüfung vereitelt hat: Das Kantonsgericht hat nämlich die von den Verfahrensbeteiligten eingereichten Belege vor Ablauf der Rechtsmittelfrist an diese zurückgeschickt. Damit hat es nicht nur die Pflicht zur Einsendung der Vorakten verletzt (Art. 102 Abs. 2 BGG), die sich auf alle vorinstanzlichen Aktenbestandteile bezieht, sondern zusätzlich verhindert, dass das Bundesgericht allfällige Sachverhaltsrügen im Rahmen von Art. 97 Abs. 1 BGG überprüfen kann. Es bietet keinen genügenden Ersatz, wenn das Bundesgericht die Verfahrensbeteiligten selber zur Wiedereinreichung der Akten auffordern würde, da es diesfalls je nach den Umständen schwierig ist, die Einhaltung von Art. 99 Abs. 1 BGG zu überprüfen (vgl. Urteil 5D_80/2012 vom 20. Juli 2012 E. 1). Die Rügen des Beschwerdeführers im Zusammenhang mit der Nichtigkeit stützen sich nun gerade auf solche Aktenstücke, die nicht mehr Teil der Vorakten sind, nämlich auf einen Entscheid des Berner Obergerichts vom 10. Februar 2014 (in Bezug auf den Verlustschein zugunsten des Beschwerdegegners 1) und auf eine angebliche Saldoerklärung der Beschwerdegegnerin 2. Zu beiden Aktenstücken lässt sich dem angefochtenen Entscheid nichts Genaueres entnehmen. Der angefochtene Entscheid ist deshalb auch hinsichtlich der Beurteilung der Nichtigkeit aufzuheben und die Sache zu neuer Beurteilung und Wiederherstellung der Akten an das Kantonsgericht zurückzuweisen.