Citation: 6B_189/2016 E. 1.4.3

1.4.3. Soweit die Vorbringen des Beschwerdeführers über eine unzulässige appellatorische Kritik hinausgehen, sind sie nicht geeignet, die vorinstanzliche Beweiswürdigung willkürlich erscheinen zu lassen. Die Vorinstanz setzt sich mit den vom Beschwerdeführer und Y.________ abgehobenen und auf den in der Anklageschrift angeführten Poststellen zugunsten der A.________ AG einbezahlten Beträgen auseinander. Sie führt dazu aus, ein Konnex zwischen der Auszahlung und der gleichentags sowie in den folgenden Tagen getätigten Einzahlungen sei evident. Wenn der abgehobene Betrag grösser sei als die Summe der einbezahlten Beträge, spreche dies nicht gegen eine Konnexität (Urteil S. 67 f.). Es ist nicht ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführer den Differenzbetrag nicht für anderweitige Ausgaben verwendet haben könnte. Er gibt denn auch selbst an, zu jener Zeit einen hohen Bargeldbedarf für teure Anschaffungen gehabt zu haben. Dem Vorbringen des Beschwerdeführers, dass hinsichtlich der in der Zeit vom 31. Oktober 2002 bis 6. November 2002 getätigten Einzahlungen ein Differenzbetrag von rund Fr. 150'000.-- bestehe, ist entgegenzuhalten, dass das Geld nicht zwingend von seinem Konto stammen musste, sondern er sich dieses ohne Weiteres anderweitig beschafft haben konnte. Aus der umfangreichen Untersuchung geht hervor, dass an der Erzielung eines fiktiven Umsatzes der B.________ SA zahlreiche Personen beteiligt waren und der Beschwerdeführer sowie Y.________ von der Geschäftsleitung angewiesen worden waren, den Umsatz aufzublähen. Ein Teil des dafür benötigten Betrages kann daher durchaus von dritter Seite stammen. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Bargeldbezüge seien jeweils zu einem Zeitpunkt getätigt worden, der eine Einzahlung am selben Tag nicht ermöglicht hätte. Die Strafbehörden hätten es unterlassen, die genauen Uhrzeiten der Bargeldbezüge abzuklären. Dazu ist festzuhalten, dass die Uhrzeiten der betreffenden Bargeldbezüge und Einzahlungen auf den eingeholten Unterlagen nicht erfasst wurden. Es ist daher nicht erkennbar, weshalb es dem Beschwerdeführer nicht hätte möglich sein sollen, die Barbezüge und Einzahlungen am selben Tag vorzunehmen. Jedenfalls ist die diesbezügliche Beweiswürdigung durch die Vorinstanz nicht schlechterdings unhaltbar. Eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes ist ebenfalls nicht ersichtlich.