Citation: 1A.105/2003 10.06.2003 E. 1

Das Ausstandsbegehren gegenüber den Bundesrichtern Aemisegger, Aeschlimann und Féraud begründen die Beschwerdeführenden damit, dass ihr Rechtsvertreter, Rechtsanwalt Kurt Klose, seinerzeit bei verschiedenen Bundesbehörden verlangt habe, dass gegenüber den Genannten ein Amtsenthebungsverfahren wegen Unfähigkeit sowie eine Strafuntersuchung wegen Begünstigung und Amtsmissbrauch durchgeführt werde. Zur näheren Begründung verweisen die Beschwerdeführenden auf ihr Ausstandsbegehren vom 4. Februar 2002 in den früheren Verfahren 1A.6/2002 und 1A.7/2002, das wörtlich wiedergegeben wird. An der damaligen Darstellung, die hinsichtlich des Vorwurfs der Unfähigkeit bzw. des absichtlich gesetzwidrigen Verhaltens auf Bundesrichter Catenazzi auszudehnen sei, werde festgehalten. Im Übrigen seien die fraglichen Richter, wie sich aus dem Urteil vom 15. Februar 2002 in den Verfahren 1A.6/2002 und 1A.7/2002 ergebe, offensichtlich "extrem Unique- und SWISS-freundlich". Das in der vorliegenden Beschwerde wiederholte Ausstandsbegehren vom 4. Februar 2002 ist vom Bundesgericht mit Beschluss vom 11. Februar 2002 (1A.28/2002) abgewiesen worden, da die geltend gemachten Umstände nicht geeignet seien, eine allfällige Befangenheit von Richtern zu begründen. Insbesondere bilde die Tatsache, dass Richter in früheren Verfahren zu Ungunsten der Beschwerdeführer entschieden hätten, keinen Ausstandsgrund. Das Gleiche gilt noch heute. Auf das - unzulässige - Ausstandsgesuch ist deshalb nicht einzutreten, ohne dass Art. 26 Abs. 1 OG anzuwenden wäre.