Citation: I 276/04 28.07.2005 E. 4

Streitig ist die Aufhebung der Rente. 4.1 Die IV-Stelle führt zur Begründung der wiedererwägungsweisen Aufhebung der rentenzusprechenden Verfügung an, der aufgrund der aktuellen Verhältnisse ermittelte Invaliditätsgrad betrage 12 %, was keinen Anspruch auf eine Rente ergebe. Im Zeitpunkt der Rentenzusprechung habe eine volle Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Erwerbstätigkeiten bestanden. Bei der Invaliditätsbemessung sei dazumal die Arbeitsunfähigkeitsschätzung in der bisherigen Tätigkeit berücksichtigt worden. Es sei demnach zu Unrecht eine Rente verfügt worden. Die Verfügung vom 7. Juni 1990 sei damit zweifellos unrichtig, weshalb sie in Wiedererwägung zu ziehen sei und die Rentenleistungen eingestellt würden. 4.2 Der Beschwerdeführer vertritt demgegenüber die Auffassung, die ursprüngliche Rentenverfügung sei nicht offensichtlich unrichtig gewesen. Zudem seien anlässlich der Revisionsverfügung vom 11. Oktober 2002 die Verhältnisse geprüft und in der Folge erneut auf einen Invaliditätsgrad von 50% geschlossen worden. Weder das Gutachten des Zentrums X.________ vom 15. September 1989, noch dasjenige der Institution Y.________ vom 26. September 2001 liessen den Schluss zu, dass er in einer seinen Leiden angepassten Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit erreichen und dabei ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen könnte. Arztberichte, welche ihn für nicht oder nur zu 50% arbeitsfähig erklärten, seien nicht gewürdigt worden.