Citation: 6B_952/2017 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwägt, die Aussagen des Beschwerdeführers seien widersprüchlich. Zunächst habe er sich als jemand präsentiert, der die Geschehnisse nur am Rand verfolgt habe, später aber angegeben, als Schlichter mittendrin gewesen zu sein. Während er anlässlich der polizeilichen Einvernahme und der Konfrontationseinvernahme noch ausgesagt habe, das Opfer habe zugeschlagen, habe er vor dem Kreisgericht und der Vorinstanz hingegen seine Darstellung gewechselt. Der Beschwerdeführer habe vor dem Kreisgericht und der Vorinstanz unterschiedliche Aussagen dazu gemacht, wo er sich während des Kerngeschehens aufgehalten habe. Die Vorinstanz erachtet die Aussagen zum Nachtatverhalten ebenfalls als unglaubhaft. Der Beschwerdeführer habe an der Berufungsverhandlung in Abrede gestellt, das Opfer einige Wochen nach dem Angriff in der St. Galler Innenstadt gesehen zu haben. Dass er bei dieser Begegnung nicht anwesend gewesen sei, habe er damit begründet, nach dem Vorfall nichts mehr mit seinen beim Angriff anwesenden Freunden aus dem Quartier F.________ zu tun haben zu wollen. In dazu widersprüchlicher Weise habe er ebenfalls erklärt, dass diese Jugendliche seine besten Kollegen seien, die er heute wegen der Arbeit nicht mehr so oft sehe. Die Aussagen des Beschwerdeführers seien aufgrund der mehrfachen Widersprüche als unglaubhaft zu qualifizieren.