Citation: 2C_1066/2014 E. 3.1

3.1. Gemäss Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausländische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Nachdem der gemeinsame Haushalt der - inzwischen rechtskräftig geschiedenen - Ehegatten spätestens nach Verfügung des Kontakt- und Rayonverbots am 20. April 2012 aufgelöst worden ist, ist gestützt auf die Ehe kein Anspruch auf Verlängerung der Bewilligung gegeben. Nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft besteht der Anspruch des Ehegatten auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre gedauert hat und eine erfolgreiche Integration besteht (Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG). Die erforderliche Dauer einer ehelichen Gemeinschaft von drei Jahren ist offensichtlich nicht erfüllt, nachdem das Zusammenleben bereits nach 13 Monaten endete.