Citation: 6B_291/2024 E. 2.4.1

2.4.1. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe gegenüber der Polizei zu Protokoll gegeben, die Anschuldigung sei "völlig unmöglich", weil er mit seiner Familie im Zeitpunkt der Tatvorwürfe zu Fuss über die Rheinfallbrücke bis zur Brücke in Flurlingen und anschliessend zurück zum Grillstand gegangen sei. Auf Vorhalt des Fotos seines Personenwagens mit dem Zeitstempel "26. Juni 2021, 15:30:31 Uhr" habe der Beschwerdeführer eingeräumt, dies sei zwar sein Personenwagen, doch könnte die Zeit auf dem Handy geändert worden sein. Der Vorwurf stimme nicht. Der Zeuge habe ihn mit Lichthupe überholen wollen, während er bereits am Überholen gewesen sei. Weil er dem Zeugen die Fahrbahn nicht freigegeben habe, veranstalte dieser nun dieses Theater. Diesen Aussagen entnimmt die Vorinstanz, dass es am fraglichen Tag einen Vorfall gegeben hat, obschon der Beschwerdeführer zu Beginn ausgesagt hatte, dies sei "völlig unmöglich". Vor der Staatsanwaltschaft habe der Beschwerdeführer an seinem Standpunkt festgehalten, dass der Zeuge lüge. Die Richtigkeit des Zeitstempels des Fotos habe der Beschwerdeführer hingegen bestätigt, nachdem er Rücksprache mit seiner Frau genommen habe. Auf Nachfrage der Erstinstanz, weshalb der Zeuge zur Polizei gegangen sei, gab der Beschwerdeführer an, der Zeuge habe sich nicht ernst genommen gefühlt, weil er ihm den Weg nicht frei gemacht habe. Die Zeugen hätten sich abgesprochen. Die Vorinstanz gelangt mit der Erstinstanz zum Schluss, dass die Aussagen des Beschwerdeführers zum Kernsachverhalt Widersprüchlichkeiten und Lügensignale enthalten. Dass sich zwei Zeugen aufgrund eines normalen Überholmanövers des Beschwerdeführers zu einem Komplott mit Falschaussagen zusammengeschlossen haben, hält die Vorinstanz für abwegig. Sie schenkt den Aussagen des Beschwerdeführers daher nur beschränkt Glauben.