Citation: H 132/02 13.01.2003 E. 2

Die Ausgleichskasse argumentiert, bei der Jahresschlussrechnung vom 8. August 2001 handle es sich um eine gewöhnliche Abrechnung und nicht um eine Verfügung, womit es an einem Anfechtungsgegenstand mangle. Die Vorinstanz geht davon aus, dass die Festsetzung von Beginn und Ende des Zinsenlaufs in der genannten Abrechnung sehr wohl Verfügungscharakter habe und deshalb mittels Beschwerde habe angefochten werden können. Hingegen sei gegen die Mahnungen vom 22. März, 10. Mai und 9. August 2000 nicht innert angemessener Frist Beschwerde erhoben worden, sodass diese in Rechtskraft erwachsen seien. Streitig und zu entscheiden ist demnach vorerst die Frage, ob die Vorinstanz in Bezug auf die Verzinsung zu Recht auf die Beschwerde gegen die formlos erlassene Jahresschlussrechnung vom 8. August 2001 eingetreten ist und ob sie auf diejenige gegen die Mahngebühren hätte eintreten müssen.