Citation: 8C_738/2020 E. 4.4

4.4. Soweit die übrigen Vorbringen des Beschwerdeführers nicht ins Leere zielen, weil die Vorinstanz die Adäquanz ohnehin nach der Schleudertrauma-Praxis (BGE 134 V 109 E. 10 S. 126 ff.) prüfte (vgl. E. 4.3), ist die Beschwerde offensichtlich unbegründet. Sowohl die Beschwerdegegnerin als auch die Vorinstanz stuften die Auffahrkollision vom 22. Januar 2019 bei den mittelschweren Unfällen im mittleren Bereich ein. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, es habe sich um einen besonders schweren Unfall gehandelt, bei welchem die Adäquanz ohne Weiteres zu bejahen sei, setzt er sich nicht mit der vom kantonalen Gericht unter Verweis auf die Rechtsprechung zutreffend dargelegten Kasuistik (Urteile 8C_629/2012 vom 20. Februar 2012 E. 5.1 und 8C_633/2007 vom 7. Mai 2008 E. 6.2.2, je mit Hinweis; vgl. auch Urteil 8C_212/2019 vom 21. August 2019 E. 4.2.2 mit Hinweisen) auseinander. Die vorinstanzliche Einordnung des Unfalls vom 22. Januar 2019 als mittelschweres Ereignis im engeren Sinn ist nicht zu beanstanden. Demnach kann die Adäquanz nur bejaht werden, wenn mindestens drei der sieben Adäquanzkriterien erfüllt sind oder eines besonders ausgeprägt vorliegt (SVR 2013 UV Nr. 3 S. 7, 8C_398/2012 E. 6 Ingress).