Citation: 1C_57/2023 E. 3.5.2

3.5.2. Ihre Rüge ist unbegründet. Die Vorinstanz erwog unter Verweisung auf das kantonale und kommunale Raumplanungs- und Baurecht in ihrem Zwischenentscheid vom 26. Februar 2021, die Haupträume würden durch die grossen Fensterflächen vor den Bereichen Essen/Wohnen und Zimmer 1 und 2 natürlich belichtet. Bei diesen Zimmern dürfe die vorgesehene Beplankung der verglasten, abgeschrägten Decke des Lichtschachts weggelassen werden. Eine hinreichende natürliche Belichtung liege somit vor. Im Übrigen bestehe ein Belüftungskonzept; auch eine ausreichende (künstliche) Belüftung nach dem heutigen Stand der Technik sei in jedem Raum sichergestellt. Von einer mangelhaften Wohnhygiene könne daher keine Rede sein. Es sei nicht unrealistisch, dass ein Hauswart bzw. eine Hauswartin das ganze Jahr über dort wohne. Zu diesen vorinstanzlichen Erwägungen äussern sich die Beschwerdeführer nicht. Vielmehr beschränken sie sich im Wesentlichen darauf, ihre Vorbringen vor der Vorinstanz zu wiederholen. Soweit sie zudem geltend machen, einige Räume verfügten über keine Lüftungsschächte und könnten deshalb nicht belüftet werden, ist ihnen nicht zu folgen. Lüftungsschächte sind grundsätzlich nicht im Grundriss- oder Situationsplan, sondern im entsprechenden Installationsplan eingezeichnet. Ein solcher Plan liegt nicht bei den Akten. Inwiefern die wohnhygienischen Verhältnisse vorliegend unzureichend sein sollen, ist somit weder dargetan noch ersichtlich.