Citation: 8C_447/2017 E. 5.3

5.3. Der Gutachter erachtet bei den von ihm festgestellten Einschränkungen der Versicherten (schnellere Ermüdbarkeit, verlängerte Erholungsphasen usw.) eine Arbeitsfähigkeit von 70 % als möglich. Mit anderen Worten dienen die Einschränkungen zur Begründung der Höhe der Arbeitsfähigkeit und sind in der Festlegung auf 70 % bereits enthalten. Des Weiteren kann ein "konzentrierteres Arbeiten" nicht mit der effektiven Leistung gleichgesetzt werden. Dies ist, wie die Beschwerdeführerin zu recht festhält, bereits aufgrund des Wortsinns ausgeschlossen: Während gemäss Duden der Begriff "effektiv" die Bedeutung von "wirksam, wirkungsvoll lohnend, nutzbringend" hat und damit auf das Ergebnis einer Tätigkeit hinweist, wird "konzentriert" mit "innere Konzentration aufweisend, erkennen lassend; gesammelt" umschrieben und bezeichnet somit eine innere Haltung bei der Verrichtung einer Tätigkeit. Weiter hält die Beschwerdeführerin zutreffend fest, dass nicht jede Arbeit die gleiche, volle Konzentration erfordert. Auch der Experte zeigt mit seiner Wortwahl, dass er davon ausgeht, dass gewisse Arbeiten mehr, andere aber weniger Konzentration erfordern. Die Auffassung, dass die Versicherte lediglich 17,5 Stunden Leistungen gemäss ihrem Bildungsniveau erbringen kann, findet im Gutachten somit keine Stütze.