Citation: 8C_335/2017 E. 5.3

5.3. Vor Bundesgericht rügt die IV-Stelle, die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem sie sich bei der Festsetzung des Valideneinkommens auf Art. 26 Abs. 1 IVV gestützt habe. Der Versicherte habe mit seiner abgeschlossenen Ausbildung zureichende berufliche Kenntnisse erworben. Gemäss Angaben des Arbeitgebers betrage der Lohn im erlernten Beruf bei voller Arbeitsfähigkeit Fr. 52'000.- pro Jahr; dieser habe als Valideneinkommen zu gelten. Der Umstand, dass der Versicherte durch eine verminderte Leistungsfähigkeit in seiner Arbeitsfähigkeit limitiert sei, fliesse bei der Bemessung des Valideneinkommens nicht ein; die gesundheitlichen Beeinträchtigungen seien beim Invalideneinkommen zu berücksichtigen.