Citation: U 54/03 17.12.2003 E. 4

4.1 Das kantonale Gericht hat erwogen, aus orthopädischer und rheumatologischer Sicht bestehe in einer leidensangepassten Tätigkeit volle Arbeitsfähigkeit. In dieser Hinsicht stimmten das MEDAS-Gutachten vom 14. November 2000 und die Beurteilung der SUVA-Ärzte überein. Das sei unbestritten. Soweit nach Einschätzung des psychiatrischen Experten der MEDAS die Arbeitsfähigkeit aus psychischen Gründen für jegliche berufliche Tätigkeit zu 75 % eingeschränkt sei, erscheine die natürliche Unfallkausalität der diagnostizierten Anpassungsstörung als höchstens möglich. Anderseits vermöge auch die Aktenbeurteilung des SUVA-Arztes Dr. med. P.________ den natürlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfall und psychischen Beschwerden nicht völlig auszuschliessen. Sinngemäss könne dieser Punkt indessen offen bleiben. Der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem als mittelschwerer Unfall zu qualifizierenden Ereignis vom 17. Januar 1997 und der vom psychiatrischen Gutachter der MEDAS kaum begründet diagnostizierten Anpassungsstörung könne nicht als erstellt betrachtet werden. Von den massgebenden Beurteilungskriterien (vgl. BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa) müssten vier mit Sicherheit als nicht erfüllt gewertet werden. Heilverlauf, körperliche Dauerschmerzen und physisch bedingte Arbeitsunfähigkeit führten nicht zu einem eindeutigen Ergebnis. Es könne daher kein Kriterium in besonders ausgeprägter Weise als gegeben bezeichnet werden. Unfallbedingt sei somit von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % in leidensangepassten Tätigkeiten auszugehen. Bei einem Valideneinkommen von Fr. 67'428.- und einem Invalideneinkommen von Fr. 48'171.60, ermittelt auf der Grundlage der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2000 des Bundesamtes für Statistik (vgl. BGE 126 V 77 Erw. 3b/bb), ergebe sich für 2001 ein Invaliditätsgrad von aufgerundet 29 %. 4.2 Den Anspruch auf eine Integritätsentschädigung hat die Vorinstanz mangels Substanziierung des Begehrens verneint. Der blosse Hinweis auf die psychische Problematik lasse im Übrigen den Schluss zu, dass die Ansicht der SUVA-Ärzte geteilt werde, wonach das Leiden in körperlicher Hinsicht keinen Integritätsschaden darstelle.