Citation: U 103/01 10.12.2001 E. 1

1.- Im Rahmen der Einladung zur Vernehmlassung nach Art. 132 in Verbindung mit Art. 110 OG liess die SWICA sich mit Schreiben vom 14. Mai 2001 vernehmen, dass sie um Zustellung eines Entscheids ersuche und auf eine materielle Stellungnahme verzichte. In genereller Hinsicht stelle sich mangels Beiladung im vorinstanzlichen Verfahren die Frage nach dessen Rechtskraft gegenüber der SWICA Gesundheitsorganisation. Soweit die SWICA als Mitinteressierte im vorliegenden Verfahren mit diesen Ausführungen in formeller Hinsicht implizit eine Verletzung ihrer Gehörs- und Parteirechte durch die Vorinstanz zu rügen beabsichtigt, ist vorweg klarzustellen, dass sie damit weder ausdrücklich noch sinngemäss geltend macht, sie sei im vorinstanzlichen und/oder im vorliegenden Verfahren infolge der behaupteten Parteirechtsverletzung ihrer Beschwerdebefugnis beraubt worden. Selbst wenn Parteirechte der SWICA als "andere Sozialversicherung" im Sinne von Art. 129 UVV durch das kantonale Gericht verletzt worden sein sollten, was jedoch offen bleiben kann, steht fest, dass die SWICA aktenkundig nicht den Willen zum Ausdruck brachte, den vorinstanzlichen Entscheid deshalb nicht selbstständig angefochten haben zu können, weil das kantonale Gericht ihr den Entscheid nicht eröffnet habe. Dies umso mehr als die im letztinstanzlichen Verfahren zur Vernehmlassung im Sinne von Art. 110 OG eingeladene SWICA materiell keine Einwände gegen den Entscheid der Vorinstanz erhebt, obgleich sie im kantonalen Beschwerdeverfahren zur Abklärung der Kausalitätsfrage bei Dr. med. M.________ in eigenem Namen die Erstellung eines Gutachtens in Auftrag gegeben hatte, das sie sodann durch den Rechtsvertreter der Versicherten vor dem kantonalen Gericht ins Recht legen liess. Somit erübrigt sich, weiter zu prüfen, ob der angefochtene Entscheid - gegebenenfalls aus formellen Gründen - aufzuheben und das vorinstanzliche Beschwerdeverfahren unter Wahrung der Parteirechte der beizuladenden SWICA zu wiederholen wäre. Für diese Sichtweise sprechen im Übrigen auch verfahrensökonomische Überlegungen (BGE 116 V 187 Erw. 3d), würde die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur Gewährung des rechtlichen Gehörs doch einen formalistischen Leerlauf bedeuten, nachdem die SWICA zwar gegen die Verfügung Einsprache erhoben, jedoch darauf verzichtet hatte, gegen den die Verfügung bestätigenden Einspracheentscheid selbstständig Beschwerde zu führen.