Citation: 6B_56/2016 E. 1

Die Beschwerdeführerin wurde mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Graubünden vom 21. Oktober 2013 unter anderem wegen Misswirtschaft zu 180 Tagen Freiheitsentzug verurteilt. Nachdem sie im Januar 2014 zum Strafantritt aufgefordert worden war, wandte sie sich am 11. Februar 2014 an die Staatsanwaltschaft und machte geltend, dass ihre "Einwendung/Einspruch" nicht beantwortet worden sei. Am 4. August 2015 beschloss das Bezirksgericht Maloja, auf die Einsprache werde infolge Verspätung nicht eingetreten. Auf eine dagegen gerichtete Beschwerde trat das Kantonsgericht von Graubünden am 15. Dezember 2015 nicht ein, weil das Rechtsmittel keine taugliche Begründung enthielt. Die Beschwerdeführerin wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, das Strafverfahren sei neu vor einem ordentlichen Gericht zu beginnen.