Citation: 1C_58/2023 E. 5.3

5.3. Vorliegend ist unbestritten, dass die für den Bau von Wärmepumpen geltenden Planungswerte am vorgesehenen Standort des Ansaugschachts bzw. der Ansaugöffnung an der Westfassade des Gebäudes (deutlich) eingehalten sind; zusätzliche Massnahmen zum Lärmschutz im Sinne der Vorsorge fallen diesfalls nur in Betracht, wenn sie mit relativ geringem Aufwand zu erreichen wären (vgl. E. 5.1 hiervor). Vor diesem Hintergrund verwirft die Vorinstanz einen Wechsel des Standorts der Luftansaugöffnung auf das Dach namentlich deshalb, weil damit höhere Installationskosten verbunden wären. Wenn der Beschwerdeführer dies als unbelegte Behauptung bezeichnet, vermag er damit nicht aufzuzeigen, dass diese Annahme offensichtlich unrichtig wäre. Die Vorinstanz führt zur Begründung der höheren Kosten aus, es könnten nicht bereits die bestehenden Ansaug- und Abluftführungen genutzt werden, sondern es wären alternative Führungen erforderlich. Diese Begründung leuchtet ein, zumal alternative Führungen mit baulichen Anpassungen verbunden sein dürften. Sie ist damit nicht offensichtlich unrichtig, auch wenn keine exakte Berechnung der Zusatzkosten erfolgt ist (vgl. Urteil 1C_418/2019 vom 16. Juli 2020 E. 5.1). Des Weiteren ist die von der Vorinstanz gestützt auf die Stellungnahme der Abteilung für Umwelt getroffene Annahme, mit einer Verlegung der Ansaugöffnung auf die Dachfläche liesse sich keine erhebliche Lärmreduktion erreichen, unter dem Gesichtspunkt des Willkürverbots nicht zu beanstanden. Mit Blick auf die Vorbringen des Beschwerdeführers besteht für das Bundesgericht kein Anlass, von der Einschätzung der kantonalen Fachbehörde abzuweichen. Daran ändert auch die Ausrichtung der Luftansaugöffnung in einen kleinräumigen und von Steinfassaden umgebenen Innenhof nichts. Die Positionierung der Ansaugöffnung in den Innenhof und auf der Höhe von gegenüberliegenden Wohnzimmerfenstern war der Fachbehörde bekannt. Die Vorinstanz durfte willkürfrei davon ausgehen, dass der durchgeführte Augenschein vor Ort in dieser Hinsicht zu keinem Erkenntnisgewinn geführt habe. Nach dem Gesagten durfte die Vorinstanz eine Verlegung der Luftansaugöffnung auf die Dachfläche als zusätzliche emissionsbegrenzende Massnahme mangels wirtschaftlicher Tragbarkeit verneinen, ohne dabei in Willkür zu verfallen.