Citation: 8C_209/2022 E. 6.1.1

6.1.1. Dies scheint die Beschwerdeführerin zu verkennen, indem sie wiederholt auf das MEDAS-Gutachten verweist und sinngemäss geltend macht, die damaligen Feststellungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsfähigkeit seien - abweichend von den angeblich unzutreffenden Feststellungen gemäss ABI-Gutachten - auch im Revisionszeitpunkt nach wie vor massgebend. So beruft sich die Beschwerdeführerin auf die angeblich von der Vorinstanz bei der Beweiswürdigung in Verletzung des Willkürverbots nicht berücksichtigten Angaben des Orthopäden laut MEDAS-Gutachten, wonach die Versicherte abends regelmässig bis zu zwei Pipetten Oxynorm-Tropfen einnehme. Obwohl die Beschwerdeführerin unter wiederholtem Verweis auf die Aussagen der MEDAS-Gutachter mit Blick auf das ABI-Gutachten eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes beanstandet, weil es dem ABI-Gutachten an einer pharmakologischen Expertise fehle, trifft derselbe - vermeintliche - Mangel auch auf das MEDAS-Gutachten zu. Wie die MEDAS-Gutachter veranlassten nicht nur die von der IV-Stelle beauftragen Dres. med. B.________ und C.________, sondern auch die ABI-Gutachter eine Laboruntersuchung zur Bestimmung der Blutwerte und der Medikamentenwirkstoffe. Im Übrigen befolgte der Hausarzt Dr. med. G.________ die Empfehlung der MEDAS-Gutachter hinsichtlich einer dringend indizierten Entzugsbehandlung. Dies, laut hausärztlichem Bericht vom 6. Dezember 2013, zum Missfallen der Beschwerdeführerin und im Ergebnis ohne die von fachärztlicher Seite erbetene Unterstützung.