Citation: U 258/04 23.11.2006 E. 1

Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer am 25. Dezember 2002 einen Unfall im Sinne von alt Art. 9 Abs. 1 UVV (in Kraft gewesen bis 31. Dezember 2002) oder eine unfallähnliche Körperschädigung nach Art. 9 Abs. 2 UVV erlitten hat. Entgegen dem kantonalen Gericht kommt Art. 4 des am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) über den Unfallbegriff nicht zur Anwendung (BGE 130 V 332 f. Erw. 2.2 und 2.3, 129 V 4 Erw. 1.2, 127 V 467 Erw. 1). Diese Feststellung ist allerdings insofern nicht von Bedeutung, als Art. 4 ATSG inhaltlich mit alt Art. 9 Abs. 1 UVV übereinstimmt und die hiezu ergangene Rechtsprechung weiterhin Gültigkeit hat (RKUV 2004 Nr. U 530 [U 123/04] S. 576 Erw. 1.2 mit Hinweis auf Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, S. 56 ff. Rz 1 und 4 ff.). Im angefochtenen Entscheid wird die Rechtsprechung zum Begriff der Ungewöhnlichkeit und der Plötzlichkeit des äusseren Faktors als begriffsnotwendige Merkmale eines Unfalles resp. einer unfallähnlichen Körperschädigung zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.