Citation: 2C_348/2020 E. A

A.a. A.________ (geb. 1991) ist Staatsbürger von Serbien. Er kam am 2. Januar 1995 im Familiennachzug zu seiner Mutter in die Schweiz; seit dem 8. April 1997 verfügt er hier über eine Niederlassungsbewilligung. A.________ ist straffällig geworden: Mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 22. März 2013 bzw. des Obergerichts des Kantons Zürich vom 18. November 2013 wurde er wegen versuchter schwerer Körperverletzung, versuchter einfacher Körperverletzung, Tätlichkeiten, mehrfachen Diebstahls, mehrfachen Hausfriedensbruchs, mehrfacher Sachbeschädigung, Drohung und Widerhandlung gegen das Waffengesetz zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und neun Monaten sowie zu einer Busse von Fr. 600.-- verurteilt (bestätigt durch das Urteil 6B_182/2014 vom 27. Januar 2015). A.b. A.________ trat am 24. August 2015 den Strafvollzug an. Er verbüsste seine Freiheitsstrafe wegen seines psychischen Gesundheitszustands im modifizierten Strafvollzug in der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich (PUK; vgl. Art. 80 Abs. 1 lit. a StGB [SR 311.0]). Am 8. Januar 2018 wies das Bezirksgericht Zürich ein Gesuch um nachträgliche Anordnung einer stationären therapeutischen Massnahme im Sinne von Art. 61 bzw. Art. 59 StGB ab. Das Obergericht des Kantons Zürich lehnte es am 29. November 2016 ab, sein Urteil vom 18. November 2013 zu revidieren. Das Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich entliess A.________ auf den 1. Mai 2018 bedingt aus dem Strafvollzug; gleichzeitig ordnete es eine Bewährungshilfe während der Probezeit an und verpflichtete A.________, die begonnene therapeutische Behandlung fortzusetzen. Am 30. April 2018 wurde A.________ eine ganze Invalidenrente ab dem 1. Dezember 2016 (sistiert vom 1. Oktober 2015 bis zum 30. April 2018) zugesprochen; zudem bezieht A.________ Ergänzungsleistungen.