Citation: 1C_538/2018 E. 3.3

3.3. Indem die Vorinstanz offen liess, ob für den Autounterstand nachträglich eine Ausnahmebewilligung nach den Voraussetzungen von § 52 Abs. 1 in Verbindung mit § 67 Abs. 1 KBV erteilt werden kann, verletzte sie demnach den Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 BV) nicht. Ebenso wenig verfiel sie der Willkür (Art. 9 BV) oder handelte sonst bundesrechtswidrig. Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang ausserdem eine Verletzung der erwähnten kantonalrechtlichen Bestimmungen rügt, ohne deren willkürliche Anwendung geltend zu machen, ist dies im Weiteren unzulässig (vgl. vorne E. 2). Damit ist der Eventualantrag des Beschwerdeführers auf Rückweisung der Sache an die Baukommission zur Ansetzung einer Frist für die Einreichung eines Ausnahmebewilligungsgesuchs abzuweisen. Nachfolgend zu prüfen bleibt, ob auf einen Rückbau des Unterstands, der nach dem kantonalen Recht unbestrittenermassen grundsätzlich nicht bewilligt werden kann, zu verzichten ist, mithin von der Durchsetzung der massgeblichen Abstandsvorschriften abzusehen ist.