Citation: 2C_788/2018 E. 1

Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide ausgeschlossen, welche Bewilligungen betreffen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdeführer beruft sich in vertretbarer Weise auf Art. 50 AIG, da er physisch wie psychisch Opfer häuslicher Gewalt geworden sein will; eine soziale Wiedereingliederung in Indien sei ihm zudem nicht möglich, da die Menschen ihn sowohl privat als auch beruflich "als gescheitert" ansehen würden. Schliesslich ergebe sich sein Bewilligungsanspruch auch aus der neuen ausländerrechtlichen Praxis des Bundesgerichts zur Achtung des Privatlebens (Art. 8 Ziff. 1 EMRK; Art. 13 Abs. 1 BV; Urteil 2C_105/2017 vom 8. Mai 2018). Ob die Bewilligung des Beschwerdeführers im Rahmen der genannten Ansprüche zu Recht nicht verlängert wurde, ist praxisgemäss eine Frage der materiellen Beurteilung und keine solche des Eintretens (vgl. BGE 139 I 330 E. 1.1 S. 332 mit Hinweisen). Da auch alle übrigen formellen Voraussetzungen erfüllt sind, ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten grundsätzlich (vgl. nachstehende E. 2) an die Hand zu nehmen (Art. 42, Art. 82 lit. a i.V.m. Art. 86 Abs. 1 lit. d, Art. 89 Abs. 1; Art. 90 und Art. 100 Abs. 1 BGG).