Citation: 5A_957/2014 E. 3.5.3

3.5.3. Die Vorinstanz ist von einer lebensprägenden Ehe der Parteien ausgegangen, hat festgestellt, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer beruflichen Qualifikationen und der bis dahin gesammelten Berufserfahrung spätestens ab Oktober 2020 in der Lage sein wird, ein Einkommen zu erzielen, mit welchem sie für ihren gebührenden Unterhalt selbst aufkommen kann, und hat deshalb in korrekter Anwendung des sich aus Art. 125 ZGB ergebenden Vorrangs der Eigenversorgung von einer weiteren Unterhaltspflicht des Beschwerdegegners abgesehen. Mit den Argumenten der Vorinstanz setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander, sondern behauptet lediglich pauschal und unzutreffend, die Vorinstanz habe die Lebensprägung der Ehe negiert. Auf die diesbezügliche Rüge der Beschwerdeführerin ist nicht einzutreten.