Citation: 6B_173/2021 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung und eine Verletzung von Art. 146 StGB. Die Vorinstanz führe aus, die Täuschungen betreffend Familiengründung, Kinderwunsch und Schwangerschaft und der sich daraus ergebenden psychischen Abhängigkeit des Beschwerdegegners 2 hätten ihn dazu veranlasst, namhafte Zahlungen aus seinem Vermögen zu tätigen. Für Zahlungen ab dem 1. April 2015 sei diese Feststellung offensichtlich unhaltbar und willkürlich. Damals hätten die Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegner 2 eine Reise nach Thailand geplant, damit er dort jüngere Frauen, welche rascher schwanger würden, kennenlernen könne. Spätestens Ende März 2015 habe der Beschwerdegegner 2 gewusst, dass die Beschwerdeführerin nicht von ihm schwanger sei und sie keine Familie gründen würden, weshalb keine arglistige Täuschung und kein Irrtum beim Beschwerdegegner 2 mehr vorgelegen hätten. Ab diesem Zeitpunkt fehle es an der Kausalität und am Motivationszusammenhang zwischen den Zahlungen und der angeblichen Täuschung über die Schwangerschaft sowie am Vorsatz. Für den Zeitraum vor Ende März 2015 sei zudem nicht auszuschliessen, dass die Transaktionen als Entgelt für sexuelle Dienstleistungen der Beschwerdeführerin und anderer Sexarbeiterinnen, welche der Beschwerdegegner 2 besucht habe, verwendet worden seien. Es fehle somit an Vermögensdispositionen, die durch eine vorsätzliche arglistige Täuschung motiviert seien, weshalb die Beschwerdeführerin freizusprechen sei. Zudem gehe die Vorinstanz bei der Ermittlung des Deliktsbetrags willkürlich vor.