Citation: 1C_284/2021 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer entgegnet, die räumlichen Auswirkungen des Projekts seien nicht gering. Dieses sei nicht zonenkonform. Das Bundesgericht habe schon für die Planung eines Minigolfplatzes ausserhalb der Bauzonen bestimmt, dass dafür eine Nutzungsplanung notwendig sei. Es gehe in derartigen Fällen vom Primat der Planung aus. Angesichts der Streckenlänge von rund 600 m in diesem sensiblen Lebensraum handle es sich nicht um eine planerische Kleinigkeit. Die Beanspruchung von Fruchtfolgeflächen und das Bauen im Gewässerabstand seien grundsätzlich verboten. Ausserdem schaffe das Projekt neue Erschliessungsmöglichkeiten insbesondere für den Veloverkehr und wirke sich dadurch auf das gesamte Gemeindegebiet aus. Der Umstand, dass der betroffene Radweg in der kommunalen Richtplanung vorgesehen wurde, vermöge das Fehlen einer Nutzungsplanung - zur gebotenen Mitsprache der Bevölkerung bei der verbindlichen Bodennutzung - nicht zu ersetzen. Auf den zuletzt genannten Punkt sei das Verwaltungsgericht nicht eingegangen.