Citation: 6B_300/2016 E. A

A.a. X.________ war Partner einer im Bereich Strategie und Organisation von Unternehmen tätigen Beratungsfirma und dort seit 2004 auf eigene Rechnung für den Bereich "Mergers and Acquisitions" (M&A) mit den Kernkompetenzen "Strategie, Finanzierungen sowie Fusionen und Übernahmen" zuständig. Im Zuge seiner beruflichen Tätigkeit lernte er im Jahre 2005/2006 B.________ kennen. Dieser war Inhaber des D.________ AG. Zudem stand er als Alleinaktionär und einzelzeichnungsberechtigter Verwaltungsrat hinter der Holdinggesellschaft E.________ AG. Im Jahre 2008 plante B.________ den Erwerb des F.________ AG. Da er im Rahmen dieser Übernahme gegen aussen nicht in Erscheinung treten wollte, beauftragte er X.________ mit der Gründung der A.________ AG (später umfirmiert in "A.________ Holding AG") welche als Käuferin der F.________ AG auftreten sollte. Noch am Gründungstag (30. September 2008) übertrug X.________ sämtliche Aktien der A.________ AG auf B.________ bzw. seine Holding E.________ AG, blieb aber deren alleiniger und einzelzeichnungsberechtigter Verwaltungsrat. Ende September 2008 erwarb die A.________ AG die Aktien der F.________ AG. In der Folge brachte B.________ die Aktien der A.________ AG in die E.________ AG ein. Im Jahre 2010 beabsichtigte B.________ die Übernahme der G.________ AG, wobei der Erwerb über die neu zu gründende Gesellschaft H.________ AG abgewickelt werden sollte. Da er auch bei dieser Akquisition im Hintergrund bleiben wollte, zog er wiederum X.________, der weiterhin einziger Verwaltungsrat der A.________ AG war, bei. Der Kaufpreis wurde auf CHF 7 Mio. festgelegt, wovon CHF 6 Mio. durch die Bank I.________ finanziert und CHF 1 Mio. als Eigenmittel eingebracht werden sollten. B.________ liess in der Zeitspanne vom 7. bis 28. Juli 2010, in der Meinung, dass die Bereitstellung von CHF 450'000.-- als Eigenmittelbasis für die Finanzierungszusage der Bank I.________ zur Bezahlung des Übernahmepreises ausreichen würde, den Betrag durch seine beiden Unternehmen D.________ AG und F.________ AG in 9 Tranchen an die A.________ AG überweisen. X.________ hatte die für die Übernahme der G.________ AG vorgesehene H.________ AG indes bereits am 30. Juni 2010 mit eigenen Mitteln von CHF 550'000.-- gegründet, so dass er Alleinaktionär der Gesellschaft war. Er verwendete den der A.________ AG überwiesenen Betrag von CHF 450'000.-- somit nicht als Kapitaleinlage für die zu gründende H.________ AG. Er beauftragte am 21. Juli 2015 die kontoführende Bank vielmehr, diesen Betrag vom Konto der A.________ AG zunächst auf sein eigenes Privatkonto bei der Bank J.________ zu überweisen (Valuta: 28. Juli 2010) und den Betrag valutagleich auf das Kapitaleinzahlungskonto der H.________ AG bei der Bank I.________ zu transferieren. Am Folgetag änderte X.________ telefonisch die Instruktionen ab und liess, da das Kapitaleinzahlungskonto bereits am 20. Juli 2010 geschlossen worden war, den Betrag auf das Kontokorrentkonto der H.________ AG überweisen. Geschäftsintern verbuchte er die Verschiebung des Geldes vom Konto der A.________ AG auf sein eigenes Konto als Darlehen an sich selbst. Hernach brachte er den Betrag am 28. Juli 2010 als von ihm gewährtes Darlehen in die bereits am 30. Juni 2010 mit eigenen Mitteln gegründete H.________ AG ein. Am 16. August 2010 überwies X.________ einen weiteren, aufgrund der angefallenen Bankspesen notwendig gewordenen Betrag von CHF 5'000.-- vom Konto der A.________ AG direkt auf das Kontokorrentkonto der H.________ AG. B.________ wurde entgegen der ursprünglichen Absicht nie Eigentümer der H.________ AG bzw. der G.________ AG. Die Firmen wurden schliesslich von X.________ an seinen Geschäftspartner C.________ weiterverkauft. A.b. X.________ wird im Zusammenhang mit den Transaktionen vom 21. Juli und 16. August 2010 ungetreue Geschäftsbesorgung zum Nachteil der A.________ AG vorgeworfen. Er habe seine Pflichten als Verwaltungsrat verletzt, das Vermögen der A.________ AG bestmöglich zu wahren, indem er dieser ohne rechtsgültigen Vertrag CHF 450'000.-- abgerungen und diesen Betrag ohne Leistung einer Sicherheit bei der A.________ AG als Darlehen an sich selbst verbuchen liess. Damit habe die A.________ AG anstelle einer Beteiligung mit entsprechendem Potential für das Unternehmen bei gleichem Kapitaleinsatz lediglich eine Forderung gegenüber dem eigenen Verwaltungsrat erworben, dessen persönliche Bonität und Kreditwürdigkeit aufgrund der bereits erfolgten maximalen Belehnung seines Privatvermögens ausserordentlich eingeschränkt gewesen sei.