Citation: 6B_902/2019 E. 2.4.4

2.4.4. Er vermag zudem weder offensichtliche Widersprüche zwischen den Resultaten der medizinischen Untersuchung und den Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 noch Willkür in der diesbezüglichen vorinstanzlichen Würdigung aufzuzeigen. Zum einen setzt er sich erneut nicht mit der ausführlichen Beweiswürdigung der Vorinstanz auseinander und zum anderen entfernt er sich von der vorinstanzlichen Feststellung, dass die körperlichen Verhältnisse der Eheleute zum Tatzeitpunkt keine eindeutige Überlegenheit des Beschwerdeführers ergaben, ohne Willkür darzutun. Ausserdem erweisen sich seine Behauptungen zum Gewicht der Beteiligten als aktenwidrig, nachdem die Beschwerdegegnerin 2 gemäss dem Untersuchungsprotokoll des Kantonsspitals Aarau vom 12. Februar 2015 168 cm gross und 74 kg schwer war (Untersuchungsakten, act. 65 S. 1) und der Beschwerdeführer mit 175 cm nur unwesentlich grösser und mit den von ihm selbst in der Untersuchung durch das Kantonsspital Aarau angegebenen 79 kg auch nur unwesentlich schwerer war als seine Ehefrau (Untersuchungsakten, act. 24). Die Würdigung der forensischen Beweise durch die Vorinstanz und die Gegenüberstellung mit den Aussagen der beiden Beteiligten erweist sich erneut als sehr sorgfältig und stringent. Es ist unter dem Gesichtspunkt der Willkürprüfung nicht zu beanstanden, wenn sie darauf hinweist, dass die frischen Verletzungen von Schulter und Oberarm des Beschwerdeführers auf dessen linker Seite lokalisiert worden seien, was derjenigen Seite entspreche, welche die Beschwerdegegnerin 2 mit ihrer freien rechten Hand am ehesten habe erreichen können. Auch erweist sich ihre Schlussfolgerung, dass die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2, wonach sie ihrem Ehemann ins Gesicht gegriffen und mit ihrer rechten Hand auf ihn eingeschlagen habe, sowohl durch das Verletzungsbild beim Beschwerdeführer (im Gesicht und im Übrigen einzig auf der linken, nicht aber auf der rechten Seite) als auch durch die DNA-Spur des Beschwerdeführers auf dem Fingernagelschmutz der Fingernägel der rechten Hand der Beschwerdegegnerin 2 bestätigt würden, als durchaus nachvollziehbar und frei von Willkür.