Citation: 5A_671/2013 E. 6.4

6.4. Hinsichtlich der monatlichen Kosten für die Haushaltversicherung von Fr. 17.30 hält das Obergericht fest, der Amtsgerichtspräsident habe diese Auslagen bei beiden Parteien zu Recht nicht zusätzlich zum Grundbedarf gerechnet. Nach den Richtlinien der Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs für die Berechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums (Notbedarf) nach Art. 93 SchKG vom 21. August 2009 seien die Prämien für Privatversicherungen zudem im betreibungsrechtlichen Grundbetrag inbegriffen. Der Beschwerdeführer begnügt sich vor Bundesgericht mit der Behauptung, diese Kosten würden bei der Berechnung des zivilrechtlichen Notbedarfs "regelmässig angerechnet". Selbst wenn dem so wäre, folgt allein daraus nicht, dass das Obergericht sein Ermessen unrichtig ausgeübt hätte, wenn es sich auf die besagten Richtlinien stützt (vgl. auch E. 6.1).