Citation: U 456/06 14.09.2007 E. B

In Gutheissung der von G.________ eingereichten Beschwerde gelangte das Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt mit Entscheid vom 17. August 2006 zum Schluss, dass fünf der sieben gemäss Rechtsprechung bei der spezifischen Adäquanzprüfung nach Schleudertrauma der HWS ohne nachweisbare organische Befunde heranzuziehenden Kriterien erfüllt seien, weshalb die Leistungspflicht der Zürich nicht unter Hinweis auf die fehlende Adäquanz verneint werden könne. Da die medizinischen Unterlagen mangels orthopädischer, rheumatologischer und endokrinologischer Abklärungen keine abschliessende Beurteilung der Frage zuliessen, ob der Vorzustand im Bereich der HWS und die vorliegenden Komorbiditäten (Knietotalprothese, Hüfttotalprothese, Fingeroperation, Diabetes mellitus) für die zum Zeitpunkt der Leistungseinstellung bestehenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen (allein)verantwortlich und für den protrahierten Verlauf einzig bestimmend seien, wies das kantonale Gericht die Sache an die Zürich zurück, damit sie eine polydisziplinäre Abklärung darüber veranlasse, ob und gegebenenfalls welche Unfallfolgen im Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheids noch bestanden, und hernach über den Leistungsanspruch neu befinde.