Citation: 5A_178/2021 E. 4

Mit diesen Erwägungen setzt sich die Beschwerdeführerin nicht hinreichend und sachgerichtet auseinander. Sie macht im Wesentlichen geltend, dass sich ihre Lage aufgrund der Covid-19-Situation verschlechtert habe und es zu Wechseln beim Verwaltungsrat und den Aktionären gekommen sei. Dies würde aber darauf schliessen lassen, dass nach dem in E. 2 Gesagten die Einkommens- und Vermögenslage von weiteren Personen als nur E.________ offenzulegen wäre. In Bezug auf diesen werden sodann bloss allgemeine, unbelegte und insgesamt nicht nachvollziehbare Angaben gemacht, wobei es darauf ohnehin nicht ankommt, sondern vielmehr darzutun wäre, inwiefern die Erwägung im angefochtenen Entscheid, dessen komplexe und undurchsichtige Vermögenssituation sei im Gesuch nicht erläutert worden, unzutreffend wäre, indem in Wahrheit umfassende Ausführungen gemacht und die erforderlichen Belege eingereicht worden wären. Eine solche Darlegung unterbleibt jedoch. In Bezug auf die Alternativerwägung, wonach bereits im erstinstanzlichen Verfahren fehlende Mittel behauptet, der Kostenvorschuss aber nach Abweisung des Gesuches um unentgeltliche Rechtspflege ohne Weiteres bezahlt wurde, erfolgen Behauptungen, welche unbelegt und im Übrigen alle neu und damit unzulässig sind (Art. 99 Abs. 1 BGG und Ausführungen in E. 1), dass nämlich bis Ende 2020 ein in Deutschland lebender F.________ der wirtschaftlich Berechtigte gewesen sei und alle Kosten aus dessen Darlehen bezahlt worden seien, was das Obergericht aus den Bilanzen hätte ersehen können, welche beim Handelsregister in Schweden hinterlegt seien, und dass aus diesen Bilanzen auch ersichtlich wäre, dass die Zahlungen überdies von E.________ aus seiner Pensionskasse bei der Zürich-Versicherung geleistet worden seien.