Citation: 4A_222/2022 E. 7

Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend werden die Beschwerdeführerinnen unter solidarischer Haftbarkeit kosten- und entschädigungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und 5 sowie Art. 68 Abs. 2 und 4 BGG). Die Parteientschädigung wird in Berücksichtigung des Umstands, dass sich die Beschwerdegegnerin nur zum Gesuch um aufschiebende Wirkung zu äussern hatte und diesem nicht opponierte, auf Fr. 500.-- festgesetzt. Die Beschwerdeführerinnen meinen zwar, auch die bundesgerichtlichen Kosten seien in jedem Fall der Beschwerdegegnerin, eventualiter D.________, aufzuerlegen, da sie im öffentlichen und nicht in eigenem Interesse prozessierten. Dem kann nicht gefolgt werden. Dass das Organisationsmängelverfahren der Wiederherstellung der gesetzmässigen Organisation der Gesellschaft dient und im Interesse eines funktionierenden Rechtsverkehrs liegt (BGE 138 III 294 E. 3.1.3), rechtfertigt für sich allein kein Abweichen vom Unterliegerprinzip im bundesgerichtlichen Verfahren. Was für die Prozesskostenverteilung im Berufungsverfahren gesagt wurde (Erwägung 6.3.5), gilt noch mehr für das bundesgerichtliche Verfahren, zumal vorliegend nicht gesagt werden kann, es seien keinerlei private Interessen der Beschwerdeführerinnen involviert, geht es ihnen doch zumindest auch um die Einflussnahme im Verwaltungsrat.