Citation: 2C_332/2023 E. 6.3

6.3. Zusammenfassend besteht das private Interesse des Beschwerdeführers an einem Verbleib in der Schweiz in erster Linie in der Aufrechterhaltung der Familiengemeinschaft in der Schweiz sowie seiner langen Anwesenheitsdauer. Dieses ist aber aufgrund der konkreten Umstände nicht so aussergewöhnlich schwerwiegend, als dass es das öffentliche Interesse an der Beendigung des Aufenthalts überwiegen würde. Abgesehen von seiner wiederholten schweren Delinquenz konnte sich der Beschwerdeführer wirtschaftlich nicht erfolgreich integrieren und hat keine biographische Kehrtwende durchlaufen, die eine Rückfallgefahr ausschliessen würde. Im Ergebnis ist es bei dieser Ausgangslage konventions- und bundesrechtlich nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz davon ausgeht, dass der Widerruf der Niederlassungsbewilligung im konkreten Fall verhältnismässig ist.