Citation: 6B_395/2024 E. 1.6

1.6. Der Beschwerdeführer hebt besonders hervor, dass die Verletzung des Beschleunigungsgebotes bei der Evaluation der subjektiven Voraussetzung (Legalprognose und Verschulden) nicht ausreichend berücksichtigt wurde. Dem kann nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz berücksichtigt die Verletzung des Beschleunigungsgebotes mit einer Herabsetzung der zugemessenen Strafe. Darüber hinaus wertet sie die lange Straffreiheit für eine Relativierung der Vorstrafe hinsichtlich der Legalprognose positiv. Damit handelt sie innerhalb des ihr zustehendenen Ermessensspielraumes; ein Über- oder Unterschreiten dieses Ermessens ist nicht ersichtlich.