Citation: 5A_215/2007 02.10.2007 E. A

Auf Begehren der X.________ AG in B.________ stellte das Betreibungsamt A.________ in der gegen die Y.________ GmbH mit Sitz in C.________ eröffneten Betreibung Nr. 1 am 15. September 2006 den Zahlungsbefehl über Fr. 4'477.95, Fr. 136'174.65, Fr. 162'554.85 und Fr. 31.95 je samt Zinsen aus. Die Betriebene hatte beim Postamt C.________ eine Umleitung der Post an die Strasse D.________ in B.________ veranlasst. Demzufolge stellte das Betreibungsamt B.________ am 20. September 2006 den Zahlungsbefehl rechtshilfeweise einer Mitarbeiterin der an der bezeichneten Adresse tätigen Z.________ AG zu. Am 23. Oktober 2006 erhielt der einzelzeichnungsberechtigte Geschäftsführer der Betriebenen Kenntnis vom Zahlungsbefehl, worauf er tags darauf Rechtsvorschlag erhob. Mit Verfügung vom 26. Oktober 2006 erklärte das Betreibungsamt A.________ den Rechtsvorschlag als verspätet. Die von der Y.________ GmbH dagegen erhobene Beschwerde wurde vom Vizegerichtspräsidium Weinfelden am 4./8. Januar 2007 abgewiesen.