Citation: 1A.174/2003 04.05.2004 E. 4

Soweit die Beschwerdeführerin sich zur Verletzung von Art. 9 BV äussert, unterlässt sie es, hinreichend deutlich zu machen, inwiefern sie dem Verwaltungsgericht Willkür vorwirft. Die Beschwerde ist diesbezüglich ungenügend begründet, so dass schon aus diesem Grund auf den Willkürvorwurf nicht eingetreten werden kann. Zudem übersieht die Beschwerdeführerin, dass in einer staatsrechtlichen Beschwerde wegen Verletzung des Willkürverbotes neue tatsächliche und rechtliche Vorbringen grundsätzlich unzulässig sind (BGE 119 Ia 88 E. 1a S. 91; 118 Ia 20 E. 5a S. 26, je mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin stützt ihre Willkürrüge indessen im Wesentlichen auf zwei neue rechtliche Vorbringen: Zunächst macht sie geltend, der GGEP hätte nur unter den selben Voraussetzungen wie eine Ausnahmebewilligung nach Art. 9 des kantonalen Raumplanungsgesetzes vom 20. Mai 1973 (KRG) erteilt werden dürfen, worüber der Gemeinderat nach ihrer Auffassung in einem separaten Verfahren hätte entscheiden müssen. Eine entsprechende Rüge hatte sie im kantonalen Verfahren weder sinngemäss noch ausdrücklich erhoben. Neu und daher unzulässig ist auch der Vorwurf, die vorliegend erforderliche Interessenabwägung könne nicht an der Urne erfolgen. Dieser Vorwurf ist übrigens auch unverständlich insofern, als über die angefochtene Planänderung nicht an der Urne, sondern anlässlich einer Gemeindeversammlung abgestimmt wurde und das Bundesgericht in BGE 129 I 232, auf den sich die Beschwerdeführerin beruft, die Frage, ob Einbürgerungsentscheide der Stimmbürger an einer Gemeinde- oder Bürgerversammlung der verfassungsrechtlichen Begründungspflicht genügen können, ausdrücklich offen gelassen hat (E. 3.7; siehe hierzu Yvo Hangartner, Neupositionierung des Einbürgerungsrechts, in: AJP 2004 S. 3 ff., 16 f. und 21, der die Möglichkeit einer Begründung bejaht). Im Übrigen wiederholt die Beschwerdeführerin ihre Behauptung, durch den GGEP würden ihr im Quartierplanverfahren sämtliche Mitsprache- und Mitwirkungsrechte entzogen. Das Verwaltungsgericht hat sich wie in E. 3 hiervor dargelegt mit dieser Kritik hinreichend befasst, und die Beschwerdeführerin zeigt nicht auf, weshalb die verwaltungsgerichtlichen Ausführungen willkürlich sein sollten.