Citation: 8C_187/2019 E. A

D.A.________, geboren 1965, war ab 1. Mai 1998 bei der Bank X.________ angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Visana Versicherungen AG gegen die Folgen von Unfällen versichert. Nachdem sie bereits am 27. August 2014 einen Suizidversuch unternommen hatte, verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand im Sommer 2015 erneut, so dass sie ab 12. August 2015 wiederum in der Klinik E.________ stationär behandelt wurde. Am 16. Oktober 2015 beging D.A.________ Suizid. Mit Verfügung vom 9. Juni 2016 lehnte die Visana mit Ausnahme der Bestattungskosten den Anspruch auf Versicherungsleistungen, namentlich Hinterlassenenleistungen für den Ehemann (A.A.________) und die beiden im Zeitpunkt des Suizids noch minderjährigen Kinder B.A.________ (geboren 1997) und C.A.________ (geboren 2000), ab. Nachdem das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die Beschwerde der Hinterlassenen gegen die Beauftragung des Dr. med. F.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Institut G.________, mit einem Administrativgutachten nach Art. 44 ATSG gemäss Verfügung vom 8. August 2017 am 1. Februar 2018 abgewiesen hatte, bestätigte die Visana mit Einspracheentscheid vom 17. August 2018 gestützt auf das Gutachten des Dr. med. F.________ vom 17. Mai 2018 ihre Verfügung vom 9. Juni 2016.