Citation: 6B_870/2024 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung. Es sei widersprüchlich, den Aussagen der Lebenspartnerin des Beschwerdeführers (E.________), die den Vorfall unmittelbar erlebt habe, den Beweiswert abzusprechen, demgegenüber den Aussagen des heutigen Ehemannes der Beschwerdegegnerin 2 (F.________), der die Vorfälle nur vom Hörensagen kenne, in ihrem Beweiswert nicht zu hinterfragen. Dies sei umso stossender, als die (angebliche) Schadensfotografie der Windschutzscheibe von F.________ aufgenommen und erst in der Hauptverhandlung zu den Akten gereicht worden sei. Es sei unklar, ob auf dieser Fotoaufnahme überhaupt die Frontscheibe des Personenwagens der Beschwerdegegnerin 2 abgebildet sei. In den Akten suche man vergeblich nach einer polizeilichen Aufnahme der beschädigten Frontscheibe. Dennoch stütze sich die Verurteilung wesentlich auf diese Fotografie. Zu Unrecht werte die Vorinstanz zudem die Aussagen von C.________, der Mitfahrerin der Beschwerdegegnerin 2 auf dem Hinweg, als logisch und konsistent. C.________ habe bei der Hinfahrt einen Schlag mit dem Stock gegen die Scheibe beobachtet, einen Schaden habe der Schlag nicht verursacht. Demgegenüber habe die Beschwerdegegnerin 2 ausgesagt, bei ihrer Rückfahrt habe der Beschwerdeführer mit dem Stock gegen die Windschutzscheibe geschlagen und diese beschädigt. Während die Vorinstanz die Aussagen des Beschwerdeführers als nicht glaubhaft erachte, stelle sie unkritisch auf die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 ab. Dies sei willkürlich, da die Beschwerdegegnerin 2 drei verschiedene Versionen betreffend die angeblichen Schläge des Beschwerdeführers gegen das Fahrzeug zu Protokoll gegeben habe. So habe sie nicht in allen Einvernahmen einen Schlag gegen die Kühlerhaube behauptet und anfangs habe sie nur von einem Tritt mit dem Knie gegen die Türe, später aber von zwei Tritten gesprochen. Die angeblich glaubhaften Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 zusammen mit der Fotografie der Windschutzscheibe stellten die Grundlage des Schuldspruchs wegen Sachbeschädigung dar. Im Ergebnis erweise sich die Beweiswürdigung der Vorinstanz als willkürlich.