Citation: 6B_45/2020 E. 2.4.2

2.4.2. Der Beschwerdeführer kritisiert, die Vorinstanz stelle einzig auf die Aussagen von D.________ ab, welche sie zu Unrecht als glaubhaft erachte. Mit dessen Aussagen setzt sich die Vorinstanz detailliert auseinander und führt dabei unter anderem aus, den Akten seien keine Hinweise zu entnehmen, wonach das Verhältnis zwischen den beiden getrübt gewesen sei. Es seien auch keine Gründe für eine Falschbeschuldigung ersichtlich. Weiter erwägt die Vorinstanz überzeugend, sollte D.________ tatsächlich Hass verspürt haben, so erscheine nicht nachvollziehbar, weshalb er den Beschwerdeführer nur wegen eines einzigen Vorfalls belasten sollte. Zusätzlich hält sie fest, D.________ unterscheide klar zwischen dem Vorfall vor der C.________ sowie dem Raubüberfall auf den Beschwerdegegner 2 und eine Verwechslung liege nicht vor (angefochtenes Urteil E. 8.3.2). Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers stützt die Vorinstanz nicht einzig auf die belastenden Aussagen von D.________ ab, wenn sie diese auch ihrer Beweiswürdigung voranstellt. Vielmehr setzt sie sich mit den Darstellungen aller Beteiligten und Zeugen auseinander und legt jeweils dar, aus welchen Gründen sie das Aussageverhalten als glaubhaft oder unglaubhaft erachtet. So erwägt sie beispielsweise, der Beschwerdegegner 2 habe mit D.________, I.________ und J.________ drei von sechs Täter richtig bezeichnet und damit die Hälfte der Angreifer wiedererkannt. Obwohl der Beschwerdegegner 2 den Beschwerdeführer nicht als Täter habe identifizieren können, sei ohne Weiteres möglich, dass er Bestandteil der vom Beschwerdegegner 2 unerkannt gebliebenen 50 % der Gruppierung gewesen sei (angefochtenes Urteil E. 8.2.2). Auch die Aussagen von I.________, H.________ und G.________ würdigt die Vorinstanz eingehend. Dabei ist nicht ersichtlich, inwiefern die vorinstanzlichen Erwägungen willkürlich sein sollen.