Citation: 7B_151/2022 E. 5.2.2

5.2.2. Dagegen wendet der Beschwerdeführer ein, es sei treuwidrig, ihm ein verspätetes Ausstandsgesuch vorzuwerfen. Die frühere Verteidigung sei im Oktober 2019, als sie keine Ausstandsgründe geltend gemacht habe, von der falschen Vorstellung ausgegangen, Dr. med. I.________ sei als reiner Supervisor aufgetreten. Dabei verkennt er, dass der Vorwurf der Vorinstanz, das Ausstandsbegehren sei zu spät gestellt worden, nicht diesen Zeitraum beschlägt, sondern die Zeit unmittelbar nach der persönlichen Exploration im Januar 2020, bei welcher der Beschwerdeführer den Gutachter angeblich wiedererkannt hat. Was er in diesem Zusammenhang mit dem Einwand, es könne offenbleiben, inwiefern er sich beim Gefängnisbesuch an Dr. med. I.________ erinnerte, zu seinen Gunsten ableiten will, ist nicht nachvollziehbar. Weshalb die vorinstanzlichen Erwägungen Recht, namentlich Art. 183 Abs. 3 i.V.m. Art. 58 Abs. 1 und Art. 60 Abs. 1 StPO, verletzen sollten, erhellt anhand seiner Ausführungen letztlich nicht. Folglich erübrigt sich eine Auseinandersetzung mit der vorinstanzlichen Eventualbegründung und den diesbezüglichen Rügen des Beschwerdeführers.