Citation: H 382/00 31.07.2001 E. 5

5.- Hinsichtlich des Beschwerdeführers M.________ hat die Vorinstanz ebenfalls in für das Eidgenössische Versicherungsgericht verbindlicher Weise festgestellt, dass dieser seit Ende 1994 von den nicht bekannt gegebenen Investitionen des Geschäftsführers, spätestens seit Juni 1995 von den finanziellen Schwierigkeiten der Firma und den Verheimlichungen des Geschäftsführers wusste. Zudem wurde die Firma während längerer Zeit wegen der nicht korrekt bezahlten Sozialversicherungsbeiträge gemahnt und betrieben. In den Akten finden sich wohl verschiedene Protokolle und Notizen, laut welchen der Geschäftsführer ermahnt worden ist und bestimmte Anweisungen erhalten hat. Indessen befassen sich diese Belege nicht mit den Ausständen bei der Ausgleichskasse. Somit weist der Beschwerdeführer M.________ keine Vorkehren nach, mit welchen er versucht hätte, die fehlenden Beiträge so rasch wie möglich zu bezahlen. Die Krankheit des Geschäftsführers entlastet ihn nicht von der Verpflichtung, für ein ordnungsgemässes Beitragswesen zu sorgen. Der geltend gemachte Schriftverkehr mit der Ausgleichskasse ist nicht belegt. Unter solchen Umständen hat die Vorinstanz, deren Entscheid nichts Weiteres beizufügen ist, zu Recht auch beim Beschwerdeführer M.________ ein grobfahrlässiges Verhalten im Sinne von Art. 52 AHVG bejaht.