Citation: 2C_1115/2013 E. 2.4

2.4. Das Einhalten der Nachzugsfrist nach Art. 47 AuG ist ebenso unstrittig wie das Vorliegen einer ausländischen Volladoption, die grundsätzlich zum Familiennachzug berechtigt (vgl. aber unten E. 2.7; Urteile 2A.171/2006 vom 15. Juni 2006 E. 2.2; 2A.655/2004 vom 11. April 2005 E. 2.2; je mit Hinweisen [beide zum ANAG]; ferner MARTINA CARONI, in: SHK Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer, 2010, N. 11 zu Art. 43 AuG; MARC SPESCHA, in: Kommentar Migrationsrecht, 3. Aufl. 2012, N. 5 zu Art. 48 AuG; Ziff. 5.4.2 der Weisungen des BFM zum AuG [Stand: Oktober 2013], abrufbar unter www.bfm.admin.ch). Hingegen hat die Vorinstanz eine rechtsmissbräuchliche Geltendmachung des Familiennachzugs bejaht (Art. 43 Abs. 1 i.V.m. Art. 51 Abs. 2 lit. a AuG) und ihrem Entscheid den nachfolgenden, für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlichen (Art. 105 BGG) Sachverhalt zugrunde gelegt: