Citation: 2C_489/2021 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwägt, nach ständiger Praxis sei auf die SchKG-Richtlinien abzustellen. Auf der Ausgabeseite sei vom Grundbetrag der Beschwerdeführerin und ihres Lebenspartners von Fr. 1'700.-- sowie vom Grundbetrag ihres Sohnes von Fr. 600.-- auszugehen. Dazu kämen die Ausgaben für die Wohnung von Fr. 3'000.--, wobei ihr Sohn von den Mietkosten einen Betrag von Fr. 400.-- trage. Deshalb seien die Wohnkosten auf Fr. 2'600.-- festzulegen. Zu berücksichtigen seien ferner die monatlichen Prämien für die obligatorische Krankenpflegeversicherung von je Fr. 366.75 für die Beschwerdeführerin und ihren Lebenspartner, die Steuern (Fr. 138.--) sowie die Fahrtkosten zum Arbeitsplatz (Fr. 356.45). Daraus ergebe sich ein Gesamtaufwand von monatlich Fr. 6'127.95.-- (vgl. E. 3.2.2 des angefochtenen Entscheids). Einnahmeseitig, so die Vorinstanz weiter, habe die Beschwerdeführerin ein Einkommen von mindestens Fr. 5'305.95 für sich sowie von Fr. 1'922.-- für ihren Lebenspartner deklariert. Hinzuzurechnen sei die individuelle Prämienverbilligung von monatlich Fr. 329.-- (vgl. E. 3.2.3 des angefochtenen Entscheids). Damit stünden den Einnahmen von insgesamt Fr. 7'556.95 Ausgaben von Fr. 6'127.95 gegenüber. Der monatliche Überschuss von Fr. 1'429.-- erlaube es der Beschwerdeführerin, die Verfahrenskosten innert kurzer Zeit zu bezahlen, selbst wenn der Grundbetrag um 25 % erhöht würde. Es könne daher offenbleiben, ob der Grundbetrag entgegen der verwaltungsgerichtlichen Praxis zu erhöhen sei (vgl. E. 3.2.4 des angefochtenen Entscheids).