Citation: 4A_237/2009 26.10.2009 E. 2

Die Beschwerdeführer werfen der Vorinstanz offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellungen im Sinne von Art. 97 BGG vor. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz sei nicht belegt, dass der Beschwerdegegner aufgrund der zu tiefen Belastungsgrenze nicht genügend Hypotheken für seine eigenen Bauvorhaben habe aufnehmen können. 2.1 Die Feststellung des Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Dabei bedeutet "offensichtlich unrichtig" willkürlich (BGE 135 III 127 E. 1.5 mit Hinweis). Entsprechende Beanstandungen sind nach Massgabe von Art. 106 Abs. 2 BGG zu begründen. Demzufolge genügt es nicht, einen von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichenden Sachverhalt zu behaupten. Vielmehr ist in der Beschwerdeschrift nach den erwähnten gesetzlichen Erfordernissen darzulegen, inwiefern diese Feststellungen willkürlich bzw. unter Verletzung einer verfahrensrechtlichen Verfassungsvorschrift zustande gekommen sind. Andernfalls können Vorbringen mit Bezug auf einen Sachverhalt, der von den Feststellungen im angefochtenen Entscheid abweicht, nicht berücksichtigt werden. Vorbehalten bleiben offensichtliche Sachverhaltsmängel im Sinne von Art. 105 Abs. 2 BGG, die dem Richter geradezu in die Augen springen (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f. mit Hinweisen). 2.2 Gemäss den Feststellungen der Vorinstanz haben die Beschwerdeführer die auf den verkauften Liegenschaften lastenden Hypotheken erhöht, ohne dass sie mit dem aufgenommenen Kapital jene Bauvorhaben realisiert hätten, welche das Landwirtschaftsamt bei der Berechnung der in der Betriebsbeschreibung angegebenen Belastungsgrenze mitberücksichtigt hat. Das für die Realisierung dieser Bauvorhaben notwendige Fremdkapital konnte der Beschwerdegegner in der Folge nicht mehr beschaffen, da die Belehnungsgrenze in Wirklichkeit tiefer war. Demgegenüber behaupten die Beschwerdeführer, dass die Belastungsgrenze im August 2001 auf Gesuch des Beschwerdeführers hin auf Fr. 868'000.-- erhöht worden sei; damit habe der Beschwerdeführer weitere Fr. 268'600.-- für die Realisierung seiner Bauvorhaben aufnehmen können. Wenn der Beschwerdegegner aufgrund eigener Bauvorhaben die Belastungsgrenze erhöhen konnte, bedeutet dies jedoch entgegen der Ansicht der Beschwerdeführer nicht zwingend, dass die frühere Grenze im Verhältnis zum aktuellen Zustand nicht zu hoch angesetzt war und dass die neue Belastungsgrenze dem Beschwerdegegner erlaubt hätte, die für seine Bauten benötigten Hypothekarkredite in vollem Umfang aufnehmen zu können. Die Feststellung der Vorinstanz, dass der Beschwerdegegner das für die Realisierung seiner Bauvorhaben notwendige Fremdkapital nicht mehr habe beschaffen können, ist nicht willkürlich. 2.3 Soweit die Beschwerdeführer bestreiten, dass sie über die Diskrepanz der amtlichen Angaben und der tatsächlichen Situation im Bild gewesen seien, und dass die Belastungsgrenze für den Beschwerdegegner eine wesentliche Vertragsgrundlage bildete, handelt es sich um appellatorische Rügen. Die Beschwerdeführer begnügen sich damit, ihre eigene Version des Sachverhalts zu behaupten, ohne aufzuzeigen, dass die vorinstanzliche Beweiswürdigung geradezu unhaltbar ist. Auf diese Rügen ist mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten.