Citation: 5A_994/2018 E. 7.4

7.4. Die Einwände des Beschwerdeführers laufen ins Leere. Die Möglichkeit, den Kindesunterhalt über die Volljährigkeit hinaus bis zum Abschluss einer angemessenen Erstausbildung festzulegen, ist in Art. 133 Abs. 3 ZGB gesetzlich vorgesehen (vgl. hierzu BGE 139 III 401 E. 3.2.2 S. 403), und dessen Festlegung entspricht in eherechtlichen Verfahren wie das Kantonsgericht zutreffend ausführt gängiger Praxis. Ferner übersieht der Beschwerdeführer, dass die Mutter bereits insofern am Unterhalt beteiligt ist, als die vom Beschwerdeführer zu leistenden Unterhaltsbeiträge den Bedarf der Kinder nicht zu decken vermögen. Ferner steht die Regelung bei erheblicher Veränderung der Verhältnisse unter dem Vorbehalt einer Abänderungsklage.