Citation: 1C_371/2021 E. 4.3

4.3. Die Beseitigung rechtswidriger Bauten ausserhalb der Bauzonen dient der Durchsetzung des für die Raumplanung fundamentalen Prinzips der Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet (vgl. BGE 147 II 309 E. 5.5 mit Hinweisen). Angesichts dieses Grundsatzes ist von einem gewichtigen öffentlichen Interesse am Rückbau auszugehen. Dies gilt zur Verhinderung der schleichenden Überbauung der Landwirtschaftszone auch in Bezug auf Bauten, die flächen- und volumenmässig nicht sehr gross sind und die sich in der Nähe eines Wohnhauses befinden (vgl. Urteile 1C_240/2020 vom 26. Februar 2021 E. 5.5; 1C_10/2019 vom 15. April 2020 E. 5.4). Daran vermag nichts zu ändern, dass die Vorgängerbaute möglicherweise hätte renoviert werden können, denn sie wurde ohne Baubewilligung für einen Ersatzbau abgerissen, und damit hat bereits ein Zustand ohne diese Baute bestanden (vgl. Urteil 1C_272/2019 vom 28. Januar 2020 E. 6.4). Entgegen dem Beschwerdeführer ist die vorliegende Abweichung vom Erlaubten erheblich und das öffentliche Interesse am verlangten Rückbau hoch. Die entsprechende Anordnung ist geeignet und erforderlich für die Erreichung dieses öffentlichen Interesses (vgl. auch oben E. 3.3). Zu berücksichtigen ist weiter das Interesse des Beschwerdeführers am Werterhalt beim Gartenunterstand bzw. an der Vermeidung der Abbruchkosten. Auf die genaue Höhe der Vermögenseinbusse kommt es nicht an. Der nicht gutgläubige Beschwerdeführer muss in Kauf nehmen, dass dem öffentlichen Interesse an der Beseitigung des Anbaus erhöhtes Gewicht gegenüber seinen finanziellen Interessen beigemessen wird (vgl. oben E. 4.1). Zusammenfassend hat die Vorinstanz das Verhältnismässigkeitsprinzip nicht verletzt, wenn sie den umstrittenen Rückbau geschützt hat.