Citation: 8C_726/2015 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer macht vor Bundesgericht erstmals geltend, von der IV-Stelle nicht rechtsgenüglich über die Rechtsfolgen seiner Widersetzlichkeit gegenüber Eingliederungsmassnahmen hingewiesen worden zu sein. Ob die entsprechende Rüge mit Blick auf Art. 99 BGG zulässig ist, erscheint zweifelhaft, braucht aber vorliegend nicht abschliessend geprüft zu werden: In seiner Argumentation übersieht der Beschwerdeführer, dass sich die Rentenaufhebung nicht auf Art. 21 Abs. 4 ATSG, sondern auf Art. 17 ATSG stützte. Zwar trifft es zu, dass er aufgrund seines über fünfzehnjährigen Rentenbezugs zur Kategorie jener Versicherten zählt, bei denen die Fähigkeit zu einer Selbsteingliederung nicht ohne weiteres vorausgesetzt werden kann (vgl. BGE 141 V 5). Auch wenn er damit grundsätzlich Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen vor Rentenaufhebung hätte, setzte dieser Anspruch jedoch Eingliederungswillen bzw. eine subjektive Eingliederungsfähigkeit voraus; fehlt es daran, so entfällt der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, ohne dass zunächst ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren durchgeführt werden müsste (vgl. Urteil 9C_231/2015 vom 7. September 2015 E. 4.2 mit weiteren Hinweisen). Gemäss den unbestritten gebliebenen Feststellungen der Vorinstanz hat der Versicherte gegenüber der IV-Stelle erklärt, er könne nicht arbeiten und sich nicht vorstellen, an beruflichen Eingliederungsmassnahmen mitzuwirken. Auch im weiteren Verfahrensverlauf zeigte er kein Interesse an solchen Massnahmen. Somit hat die Vorinstanz nicht gegen Bundesrecht verstossen, als sie die Rentenaufhebung ohne vorgängige Durchführung von Eingliederungsmassnahmen bestätigte; demgemäss ist die Beschwerde des Versicherten abzuweisen.