Citation: 6B_759/2021 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer beanstandet, dass die Vorinstanz 14 Monate der Freiheitsstrafe von 36 Monaten für vollziehbar erklärt. Er bemühe sich nämlich aktiv darum, nicht mehr rückfällig zu werden. Die Vorinstanz habe bei der Beurteilung der Bewährungsaussichten vollends ausser Acht gelassen, dass er eine Therapie besuche. Das deliktische Verhalten sei Thema der Gespräche. Ein wachsendes Frustrationspotential könne durch den Therapeuten frühzeitig erkannt werden. Weiter trage auch die Medikation, welche der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Tat nicht hatte, zur Steuerung des Verhaltens bei. Der Therapeut halte in seinem Bericht fest, die Rückfallgefahr sei gering, wenn der Beschwerdeführer die Behandlung im bisherigen Rahmen fortsetze. Auch die sozialen Bindungen seien prognostisch als günstig einzuschätzen. Der Beschwerdeführer habe noch nie eine Freiheitsstrafe verbüssen müssen. Die Untersuchungshaft von 45 Tagen sei sein bislang längster Freiheitsentzug gewesen. Es dürfe also davon ausgegangen werden, dass er das erstmalige Verbüssen einer Freiheitsstrafe als sehr einschneidend erleben werde. Schon daraus wäre eine erhebliche präventive Wirkung zu erwarten. Der vollziehbare Teil sei in Anbetracht der guten Bewährungsaussichten auf das gesetzliche Minimum von 6 Monaten festzulegen.