Citation: 2C_529/2019 E. A

Der jamaikanische Staatsangehörige A.________ (geb. 1975) reiste im September 2008 in die Schweiz ein und erhielt aufgrund der im Dezember desselben Jahres erfolgten Heirat mit einer Schweizerin eine Aufenthaltsbewilligung. Diese Ehe wurde mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 10. Oktober 2011 geschieden, worauf das Migrationsamt des Kantons Zürich die Aufenthaltsbewilligung mit Verfügung vom 7. November 2011 widerrief. Am 16. Dezember 2011 heiratete A.________ eine Staatsangehörige Tschechiens, die sich mit einer Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA in der Schweiz aufhielt. In der Folge erteilte ihm das Migrationsamt eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA zum Verbleib mit seiner Ehefrau. Mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 29. September 2010 wurde A.________ wegen Raubes zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt. Das Migrationsamt verwarnte ihn am 19. Dezember 2012 wegen dieses Strafurteils und drohte ihm den Widerruf der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA an. Das Bezirksgericht Zürich sprach ihn sodann mit Urteil vom 6. April 2017 wegen Verbrechens im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes (SR 812.121) schuldig und auferlegte ihm eine bedingte Freiheitsstrafe von 16 Monaten.