Citation: 5A_361/2022 E. 5

Zusammengefasst ergibt sich, dass die Beschwerde mit Bezug auf die Bewertung des Einzelunternehmens der Beschwerdeführerin begründet ist. In dahingehender Gutheissung der Beschwerde ist Dispositivziffer 5 des angefochtenen Entscheids aufzuheben und die Sache zur neuen Festsetzung der güterrechtlichen Ausgleichszahlung im Sinn der vorstehenden Erwägungen an das Obergericht zurückzuweisen. Dieses wird folglich auch über die Kosten- und Entschädigungsfolgen des kantonalen Verfahrens neu zu befinden haben (Art. 67 und 68 Abs. 5 BGG), weshalb auch die Ziffern 6 und 7 aufzuheben sind. Soweit weitergehend, erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei der Kostenverteilung für das bundesgerichtliche Verfahren (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG) ist zu berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin zwar nur mit einem Anliegen durchdringt, dieses aber umfangmässig den übrigen Anliegen in etwa die Waage hält. Es rechtfertigt sich daher, für das bundesgerichtliche Verfahren die Gerichtskosten den Parteien hälftig aufzuerlegen und die Parteikosten wettzuschlagen.