Citation: 6B_280/2018 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer anerkennt den Sachverhalt "grösstenteils". Er bringt vor, vorgesehen gewesen sei, zuerst das Gerüst auf der gut zugänglichen, südlichen Seite des Hauptgebäudes zu erstellen und erst hernach die schwieriger zugängliche, rückseitige nordwestliche Seite einzurüsten. "Dort musste das Gerüst mangels anderer Möglichkeit auf den untersten Teil des Welleternitdachs eines Nebengebäudes gestellt werden, das an das Hauptgebäude anschloss. Bei der besagten Begehung am allerersten Tag zeigte der Beschwerdeführer seinen Mitarbeitern - also auch dem später verunfallten E.C.________ - den Weg, welche diese zu nehmen hatten, um auf das rückseitige, nordwestliche Dach zur Erstellung des dortigen Gerüsts zu gelangen. Es war dies ein Weg durch das Innere des Firmengebäudes, bei welchem zuerst mit einem Warenlift ins 4. Obergeschoss zu fahren und von da zu einer rund 20 m entfernten Art Ausstiegslucke zu gehen war, um von dieser über eine Metallplattform/Metallkanzel an der Aussenseite des Gebäudes und eine dortige Metallleiter ca. 4 m hinab auf eine angemauerte Regenrinne zu gelangen, von wo aus man den Aufbau des Gerüsts auf das Eternitdach sicher vornehmen konnte" (Beschwerde S. 4 f.). Er führt anschliessend aus, der zweite Vorarbeiter sei mit der dortigen nordwestlichen Baustellenleitung betraut worden: "Dessen Instruktion nahm der erste Vorarbeiter F.________ vor, wobei er Y.________ den Weg auf das rückseitige Dach durch das Innere des Hauptgebäudes zwar nicht erklärte, jedoch den später tödlich verunfallten E.C.________ anwies, diesen Weg Y.________ zu zeigen. [...] Weder der Beschwerdeführer noch sein erster Vorarbeiter F.________ erklärten dem zweiten Vorarbeiter Y.________ direkt den Weg durch das Innere des Gebäudes auf das rückwärtige Dach" (Beschwerde S. 5).