Citation: 2C_810/2012 E. 5

Den Ausführungen entsprechend ist die Beschwerde teilweise, im Sinne des Eventualantrags, gutzuheissen. Nach Art. 18 InfoRegl. können bei Verstössen gegen Vorschriften des Reglements drei mögliche Massnahmen ausgesprochen werden: Verwarnung, in schweren Fällen vorübergehender Entzug der Akkreditierung und in besonders schweren Fällen gänzlicher Entzug der Akkreditierung. Mit der Feststellung, dass es sich vorliegend zwar um einen schuldhaften Verstoss gegen das InfoRegl., aber nicht um einen schweren Fall handelt, kann das Bundesgericht die Verwarnung - angesichts des fehlenden Auswahlermessens - selbst aussprechen (Art. 107 Abs. 2 BGG). Es sind keine Gerichtskosten zu erheben (Art. 66 BGG); eine Parteientschädigung ist nicht geschuldet, da der Beschwerdeführer nicht durch einen externen Anwalt, sondern durch einen unternehmensinternen Juristen vertreten ist und somit nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ein Fall von Prozessführung in eigener Sache vorliegt (vgl. Urteil 2C_807/2008 E. 4.3 mit Hinweisen; nicht publizierte E. 4 in BGE 129 III 276).