Citation: 5A_937/2020 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat ein missbräuchliches Verhalten des Beschwerdegegners verneint. Sie hat insbesondere betont, dass der Beschwerdeführer einen auf Ende 2019 befristeten Verjährungsverzicht bezüglich der gegen ihn geltend gemachten Forderung erklärt, diesen dann aber nicht verlängert habe. Daher habe der Beschwerdegegner am 20. Dezember 2019 wegen der drohenden Verjährung seines Anspruchs die Betreibung eingeleitet (Art. 135 Ziff. 2 OR). Zudem habe der Beschwerdeführer nicht glaubhaft gemacht, dass die in Betreibung gesetzte Forderung offensichtlich nicht geschuldet sei. Gemäss einem Urteil des Obersten Gerichtshofes der Republik Österreich vom 24. Januar 2019 sei der Beschwerdeführer in Geschäfte der Firma C.________ Aktiengesellschaft im Zusammenhang mit Investitionen in Edelmetalle verwickelt. Zwar betreffe dieses Urteil nicht den Beschwerdegegner, sondern einen anderen Anleger. Indes habe der Beschwerdeführer nicht bestritten, dass der Beschwerdegegner auch zu den betroffenen Anlegern gehöre. Schliesslich spricht nach Ansicht der Vorinstanz gegen eine Schikanebetreibung, dass nicht ein völlig übersetzter Betrag oder eine Fantasieforderung, sondern eine genau bezeichnete Geldsumme in Betreibung gesetzt worden sei.