Citation: 2C_557/2024 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdebefugnis setzt ein aktuelles und praktisches Interesse an der Behandlung der gestellten Rechtsbegehren voraus (Art. 115 lit. b BGG; vgl. u.a. Urteile 1C_277/2023 vom 12. März 2024 E. 2.1; 8C_252/2018 vom 29. Januar 2019 E. 7.2). Dieses muss nicht nur bei der Beschwerdeeinreichung, sondern auch noch im Zeitpunkt der Urteilsfällung aktuell und praktisch sein. Fällt das aktuelle Interesse im Verlaufe des Verfahrens dahin, wird die Sache als erledigt erklärt; fehlte es schon bei Beschwerdeeinreichung, ist auf die Eingabe nicht einzutreten (vgl. BGE 142 I 135 E. 1.3.1; 139 I 206 E. 1.1; Urteil 1C_4/2021 vom 27. April 2021 E. 1.2). Vorliegend ergibt sich aus dem Schreiben der Vorsteherin des Justiz- und Sicherheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt an das Bundesgericht vom 7. November 2024, dass die Wegweisung des Beschwerdeführers am 4. November 2024 vollzogen und er am selben Tag der Deutschen Bundespolizei überstellt wurde. Folglich hatte der Beschwerdeführer bereits im Zeitpunkt der Einreichung der vorliegenden Beschwerde, am 10. November 2024, kein aktuelles und praktisches Interesse mehr an der Beurteilung der Frage, ob die Ausreisefrist zu verlängern sei. Umstände, die es rechtfertigen würden, ausnahmsweise vom Erfordernis des aktuellen Interesses abzusehen (vgl. BGE 149 V 49 E. 5.1; 147 I 478 E. 2.2; 146 II 335 E. 1.3), sind nicht ersichtlich und werden auch nicht geltend gemacht. Auf die Beschwerde ist somit nicht einzutreten, soweit sie sich gegen die Nichtverlängerung der Ausreisefrist richtet.