Citation: 6B_400/2018 E. 1.3

1.3. Der am 8. April 2016 vom Beschwerdeführer zugezogene Tierarzt schlug, nachdem er das Tier untersucht hatte, unter anderem die Überführung des Tieres auf die Weide zwecks weiterer Beobachtung vor. Unbestritten ist, dass sich der Tierarzt die vom Beschwerdeführer auf die Weide transportierte Kuh am nächsten Tag nochmals anschaute. Während der Beschwerdeführer in den folgenden Tagen (9. - 18. April 2016) mit dem Tierarzt in Kontakt gestanden haben will, schliesst die Vorinstanz solches aus. Dazu würdigt sie die Stellungnahme des Beschwerdeführers vom 29. April 2016 an das Veterinäramt, dessen Einvernahmen vom 4. August 2016 und 19. Januar 2017 bei der Kantonspolizei respektive Staatsanwaltschaft sowie die staatsanwaltschaftliche Einvernahme des Tierarztes vom 16. Februar 2017. Was der Beschwerdeführer vorbringt, vermag keine Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung respektive keine Verletzung der Unschuldsvermutung zu begründen. Unter Hinweis auf die staatsanwaltschaftliche Befragung vom 19. Januar 2018 (gemeint: 2017) zitiert der Beschwerdeführer seine Aussage, eine Woche später (nach dem 8. April 2016) die Situation nochmals mit dem Tierarzt besprochen zu haben. Diese Darstellung, die der Beschwerdeführer in seinem Schreiben vom 29. April 2016 an das Veterinäramt und anlässlich seiner polizeilichen Befragung vom 4. August 2016 noch unerwähnt liess, hat die Vorinstanz verworfen. Dies ist ohne Weiteres vertretbar und kann nicht als offensichtlich unhaltbar bezeichnet werden. Gleiches gilt, soweit der Beschwerdeführer die Aussagen des Tierarztes wiedergibt und einzig darlegt, wie diese nach seinem Dafürhalten richtigerweise zu würdigen gewesen wären. Im Wesentlichen rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz schliesse einen Austausch mit dem Arzt pauschal aus, was sich den Akten nicht entnehmen lasse. Ihm kann nicht beigepflichtet werden. Die Vorinstanz folgt dem Beschwerdeführer in seinen Erklärungen nicht, weil der von ihm behauptete entlastende Umstand mit Blick auf die deponierten Aussagen und die erste Stellungnahme nicht überzeugt. Insgesamt legt der Beschwerdeführer nicht dar, dass und inwiefern das vorinstanzliche Beweisergebnis schlechterdings nicht mehr vertretbar sein sollte, und eine Verletzung der Unschuldsvermutung ist nicht ersichtlich.