Citation: 8C_180/2021 E. 4.2.3

4.2.3. Die Arbeitsumschreibung zuhanden der E.________ GmbH aus dem Jahr 2017 setzt "bis 2 Jahre" Berufserfahrung als notwendig voraus, zusätzlich zur notwendigen Grundausbildung (Studienabschluss in klinischer Psychologie und Psychopathologie, Abschluss als Master) und zu den Spezialkenntnissen (psychotherapeutische Weiterbildung). Diese Anforderung bezieht sich aber ausdrücklich nicht auf den Stellenantritt, sondern auf die Berufserfahrung (in oder ausserhalb der Verwaltung), die "für die normale Erfüllung der heutigen Funktion" notwendig ist. Schon deshalb kommt der Arbeitsumschreibung, abgesehen davon, dass es sich nicht um ein Anforderungsprofil handelt, nur beschränkte Aussagekraft zu. Dem Beschwerdeführer kann jedoch nicht beigepflichtet werden, wenn er ihr jeden Beweiswert absprechen will, nur weil sie aus dem Jahr 2017 stammt. Immerhin wird damit aufgezeigt, dass sich die Anstellungsbehörde mit dieser Frage in der Vergangenheit wohl nicht vertieft auseinandergesetzt hatte, womit sich ihre widersprüchlichen Angaben im Verfahrensverlauf zumindest teilweise erklären lassen (vgl. Urteil 8C_420/2019 vom 20. Februar 2020 E. 7.3.3.2 in fine).