Citation: 1C_363/2020 E. 4.3.3

4.3.3. Damit ist die Vorinstanz zu Recht davon ausgegangen, dass der Anlage, um deren Erlaubnis der Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren nachsucht, im Jahr 1992 die Bewilligung bereits rechtskräftig verweigert worden ist. Folglich geniesst diese Nutzung auch keine Besitzstandsgarantie. Diese ist Ausfluss der Eigentumsgarantie und kann daher generell nur für Rechtspositionen gelten, die von der Rechtsordnung anerkannt werden. Für Bauten ausserhalb der Bauzone hat das Bundesgericht bereits mehrfach festgehalten, dass die (erweiterte) Besitzstandsgarantie von Art. 24c RPG nicht gilt für Bauten, die rechtswidrig erstellt oder geändert wurden und damit nicht rechtmässig bestehen (vgl. Urteile 1C_558/2018 vom 9. Juli 2019 E. 2.1; 1C_514/2011 vom 6. Juni 2012 E. 5.4; 1A.17/2004 vom 19. Mai 2004 E. 2.2.2; RUDOLF MUGGLI, in: Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, N. 15 zu Art. 24c RPG). Der Beschwerdeführer weist in diesem Zusammenhang darauf hin, die Wiederherstellungspflicht sei verjährt (soweit die Wiederherstellung nicht erfolgt sei); die in Analogie zu Art. 137 Abs. 2 OR geltende Frist von zehn Jahren sei längst abgelaufen. Wie es sich damit verhält, braucht nicht näher untersucht zu werden. Selbst wenn der Vollzug der Wiederherstellungsverfügung nicht mehr behördlich erzwungen werden könnte, würde dies nichts an der Rechtswidrigkeit der Anlage ändern, die mit Verfügung der Baudirektion vom 17. März 1992 formell rechtskräftig festgestellt worden ist. Allein das ist im vorliegenden Zusammenhang von Bedeutung.