Citation: 1C_18/2023 E. 6.1

6.1. Im angefochtenen Urteil führt die Vorinstanz aus, selbst wenn der Kanton seine Aufsichtspflicht vor Betriebsaufnahme durch die Beschwerdeführerin verletzt hätte, würde dies nichts an der Qualifizierung der Beschwerdeführerin als Verhaltensursacherin ändern, zumal sie keine Aufsichtspflichtsverletzung während ihrer Betriebszeit geltend mache. Weiter zeige die Beschwerdeführerin nicht auf, inwieweit der Kanton seine Aufsichtspflicht qualifiziert verletzt habe. Sie werfe ihm lediglich vor, er habe vor ihrer Betriebsaufnahme im Jahr 2003 keine Untersuchungen durchgeführt, die festgestellt hätten, welche Belastungen des Untergrunds vorhanden gewesen seien. Sie zeige jedoch nicht auf und es sei auch nicht ersichtlich, inwiefern der Kanton zu diesen Untersuchungshandlungen verpflichtet gewesen wäre.