Citation: 2C_487/2017 E. 3.3

3.3. Da der Ehemann weiterhin als Ingenieur tätig gewesen sein will, hatte das KStA/ZH zwangsläufig davon auszugehen, im zweiten Halbjahr seien weitere Erwerbseinkünfte geflossen. Ebenso nachvollziehbar nahm das Amt an, dass die Einkünfte im zweiten Halbjahr von unveränderter Höhe waren. Der Ermessenszuschlag ist von Bundesrechts wegen weder dem Grundsatz noch der Höhe nach zu beanstanden. Mit Blick auf Art. 147 Abs. 1 lit. b DBG zeigt sich, dass das KStA/ZH keinerlei Tatsachen übersehen hat, die ihm bekannt sein mussten. Das Revisionsgesuch erwies sich daher als unbegründet, weshalb es abzuweisen war, zumal die gesetzliche Frist (90 Tage nach Entdeckung des Revisionsgrundes, Art. 148 DBG) ohnehin versäumt worden war, und die Revision ausgeschlossen ist, wenn der Antragssteller vorbringt, was er bei zumutbarer Sorgfalt schon im ordentlichen Verfahren hätte geltend machen können (Art. 147 Abs. 2 DBG).