Citation: 4A_35/2021 E. 6.3.1

6.3.1. Soweit die Beschwerdeführerin in Bezug auf die Arbeiten der XY53________ AG (Fenstermodell) rügt, aus dem Umstand, dass sie eine Rechnung von Fr. 300'000.-- für "verschiedene Änderungen Parkettböden gemäss Gespräch vom 12.5.04" bezahlt habe, könne keine Anerkennung einer Forderung zur Bezahlung von Kosten für Parkettmuster abgeleitet werden, verkennt sie, dass die Vorinstanz aus der Zahlung lediglich abgeleitet hat, dass sie die Mehrkosten für Parkett - und damit auch für Parkettmuster - im Umfang von mindestens Fr. 300'000.-- anerkannt habe. Daher kann auch der Circa-Preis hinsichtlich der Parkettböden um diesen Betrag überschritten werden. Die Anerkennung des konkreten Betrages leitete die Vorinstanz dagegen wieder aus der Behauptung ab, der geforderte Betrag sei im Circa-Preis beziehungsweise dem Globalpreis von Fr. 19 Mio. enthalten. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz wende Art. 156 ZPO/GR offensichtlich falsch an, verletze Art. 8 ZGB und urteile willkürlich (Art. 9 BV), wenn sie ihr vorwerfe, sie habe nicht dargelegt, dass die Kosten für Parkettböden den Betrag von Fr. 300'000.-- und den Betrag, der vom Circa-Preis für das Parkett vorgesehen war, überstiegen hätten. Sie verkennt, dass die Vorinstanz ihre Rüge als zu wenig substanziiert erachtete. Es geht um die Begründungsanforderungen einer Berufung nach der eidgenössischen ZPO. Mit der Frage, ob die Vorinstanz insoweit überhöhte Anforderungen gestellt hat, setzt sich die Beschwerde nicht hinreichend auseinander. Darauf ist nicht einzutreten.