Citation: 8C_154/2015 E. 3.2

3.2. Diese Vorbringen dringen nicht durch. Dr. med. E.________ stützte den von ihm festgehaltenen Krankheitsstatus, abgesehen von mässig ausgeprägten Myogelosen liege im Nackenbereich kein auffälliger neurologischer Befund vor, allein auf palpatorische, mithin klinische Untersuchungen.Nach der Rechtsprechung kann von organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abklärungen bestätigt wurden und die hiebei angewendeten Untersuchungsmethoden wissenschaftlich anerkannt sind (Urteil 8C_216/2009 vom 28. Oktober 2009 mit Hinweis, nicht publ. in: BGE 135 V 456, aber in: SVR 2010 UV Nr. 6 S. 25). Aus funktionellen Beeinträchtigungen, wie Bewegungseinschränkungen oder Auffälligkeiten im Muskelverhalten, kann nicht ohne Weiteres geschlossen werden, diese gründeten in einer strukturellen Verletzung aus Unfall (vgl. Urteil 8C_310/2011 vom 5. September 2011 E. 4.5.2 in fine, publ. in: SVR 2012 UV Nr. 5 S. 17), zumal Myogelosen ohnehin keinen relevanten unfallkausalen Befund darstellen (Urteile 8C_944/2008 vom 25. März 2009 E. 3.3). Im Übrigen hat die Vorinstanz zutreffend darauf hingewiesen, dass noch gemäss kreisärztlichem Untersuchungsbericht des Dr. med. D.________ vom 20. Juni 2013 keine "regelrechten Myogelosen im Schulter-Nacken-Bereich tastbar" waren, weshalb ohnehin fraglich ist, ob sie überhaupt vorhanden waren.