Citation: 5A_129/2019 E. 4.1

4.1. Gestützt auf die eheliche Beistandspflicht gemäss Art. 159 Abs. 3 ZGB berücksichtigt die Vorinstanz bei der Beurteilung der Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers das Einkommen seiner Ehefrau. Hierfür nimmt sie - wie die erste Instanz - eine Gesamtrechnung vor bzw. berechnet sie ein gemeinsames familienrechtliches Existenzminimum der Ehegatten. Dieser Gesamtrechnung liegt ein gemeinsames Einkommen der Ehegatten in der Grössenordnung von monatlich Fr. 10'000.-- (hypothetisches Einkommen des Beschwerdeführers von Fr. 5'000.-- und Einkommen der Ehegattin von mind. Fr. 5'000.--) und ein gemeinsamer Bedarf von monatlich rund Fr. 6'700.-- (Grundbetrag Fr. 1'700.--, Grundbetrag G.________ Fr. 600.--, Wohnkosten Fr. 690.--, Krankenkassenprämien Fr. 710.--, Telefon/Versicherung Fr. 100.--, Berufskosten Ehefrau Fr. 275.--, Steuern Fr. 1'500.--, zuzüglich Zuschlag auf dem Existenzminimum von 20%) zu Grunde. Die Vorinstanz kommt zum Schluss, dass der aus dieser Berechnung resultierende Überschuss von über Fr. 3'000.-- es dem Beschwerdeführer ohne Weiteres ermögliche, für den Unterhalt seines Sohnes aufzukommen (s. E. 2.3).