Citation: 2C_650/2019 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer beanstandet zunächst, dass dem zivilrechtlich anerkannten Verein aus steuerrechtlicher Sicht die Vereinseigenschaften abgesprochen werde. Die Unterscheidung von stimmlosen und stimmberechtigten Mitglieder sei nicht willkürlich, sondern sachlich nachvollziehbar. Der vereinsspezifische Kollektivgedanke könne nicht davon abhängen, ob und wie viele Personen über die Mittelverwendung bestimmen könnten. Den Mitgliedern stehe es frei, in den Verein einzutreten, die Statuten seien bekannt, die Jahresrechnung könne von den Vereinsmitgliedern eingesehen werden und den Vereinsmitgliedern stehe die Teilnahme an der Vereinsversammlung offen. Mit seiner Rüge stösst der Beschwerdeführer ins Leere. Die Vorinstanz spricht ihm nicht die Vereinseigenschaft ab, zumal sie den Verein weiterhin als Steuersubjekt der Gewinnsteuer betrachtet. Die Vorinstanz kommt lediglich zum Schluss, dass die von den Vereinsmitgliedern geleisteten Beiträge aus steuerrechtlicher Sicht nicht als erfolgsneutrale Vorgänge im Sinne von Art. 66 Abs. 1 DBG, Art. 26 Abs. 1 StHG und Art. 83 Abs. 1 lit. d StG SG zu betrachten seien. Da diesen Beiträgen Gegenleistungen entgegenstünden und sie der Förderung der persönlicher Interessen eines Mitglieds dienten, seien sie dem steuerbaren Gewinn als erfolgswirksamer Ertrag hinzuzurechnen (vgl. E. 3.3 hiervor; vgl. auch E. 3.3 des angefochtenen Urteils).