Citation: I 326/01 07.02.2002 E. 4

4.- Daran vermögen auch die übrigen Einwände nichts zu ändern. Zur Ermittlung des Valideneinkommens ist in der Regel vom zuletzt erzielten Lohn auszugehen; nur bei Fehlen aussagekräftiger konkreter Anhaltspunkte darf auf Durchschnittswerte zurückgegriffen werden (AHI 1999 S. 240 f. Erw. 3b; Urteil T. vom 23. Mai 2000 [U 243/99]). Die Vorinstanz hat sich somit zu Recht auf die Angaben des letzten Arbeitgebers abgestützt. Auch gelangt Art. 88bis Abs. 2 IVV nicht zur Anwendung. Denn mittels der Reformatio in peius wird - anders als bei AHI 2000 S. 307 Erw. 3 - keine rechtskräftige oder noch in Rechtskraft erwachsende Rente aufgehoben, sondern festgestellt, dass bis zum 2. Juli 1999 gar kein Anspruch auf eine Rente entstanden ist.