Citation: 8C_569/2021 E. 3.2.6

3.2.6. Die Vorinstanz hat sodann nachvollziehbar dargelegt, dass der Beschwerdeführer schuldhaft die Meldepflicht verletzte, indem er die Beschwerdegegnerin nicht über die während dreieinhalb Jahren täglich verrichteten Maurer- und Putzarbeiten sowie das Führen eines Klubs informiert hatte. Die dagegen erhobenen Vorbringen des Beschwerdeführers sind weitgehend appellatorischer Natur und erschöpfen sich in der Wiedergabe der eigenen Sicht der Dinge. Damit sind die Voraussetzungen für eine rückwirkende Rentenaufhebung erfüllt, muss doch - wie das kantonale Gericht zutreffend darlegte - nach (dem seit 1. Januar 2015 in Kraft stehenden) Art. 88a Abs. 2 lit. b IVV die Meldepflichtverletzung nicht kausal für die Weiterausrichtung der Rente sein. Der Einwand des Beschwerdeführers, es liege keine unrechtmässige Erwirkung von Rentenleistungen vor, ist somit irrelevant und verkennt die vorinstanzlichen Erwägungen, in denen ein solcher Vorwurf nicht erhoben wurde.