Citation: 6B_989/2023 E. 3.3.1

3.3.1. Soweit der Beschwerdeführer mit seinem Vorbringen, die Vorinstanz erhebe lediglich den Antrag der Beschwerdegegnerin im erstinstanzlichen Verfahren zum Urteil, ohne sich ernsthaft mit den Gründen der Strafzumessung auseinanderzusetzen, sinngemäss geltend macht, die Vorinstanz verletze ihre Begründungspflicht, erweist sich die Kritik als unbegründet. Die Vorinstanz legt zunächst die hypothetische Einsatzstrafe für die mengen- und gewerbsmässig qualifizierte Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz in Berücksichtigung der grossen Menge der gehandelten Drogen, der guten Qualität der Drogen, der grossen Auswahl an verschiedenen Arten von Drogen, der längeren Dauer der Handelstätigkeit, der Gewerbsmässigkeit, des hohen Umsatzes, der mittleren Hierarchiestufe des Beschwerdeführers und seines direktvorsätzlichen Handelns aus finanziellen Motiven ohne eigentliche Notlage auf acht Jahre fest, was dem Gesamtverschulden im mittleren Bereich entspreche. In der Folge begründet sie, weshalb auch für die weiteren Delikte mit einer Strafandrohung von Geld- oder Freiheitsstrafe (Geldwäscherei, Vergehen gegen das Waffengesetz und Fahren in fahrunfähigem Zustand) eine Freiheitsstrafe auszufällen sei, bestimmt das Einzeltatverschulden sowie die Einzelstrafen für diese Delikte und zeigt an, in welchem Umfang sie die hypothetische Einsatzstrafe erhöht (zwei Monate betreffend Geldwäscherei, einen Monat betreffend mehrfache Vergehen gegen das Waffengesetz, drei Monate betreffend Fahren in fahrunfähigem Zustand). Schliesslich widmet sie sich den Täterkomponenten: Sie berücksichtigt die einschlägigen Vorstrafen sowie die Delinquenz während laufender Probezeit leicht straferhöhend und das Geständnis des Beschwerdeführers, welches das Verfahren erleichtert sowie verkürzt habe, dessen Einsicht und Reue sowie den Umstand, dass er sein Leben geändert habe, deutlich strafmindernd. Insgesamt erhöht die Vorinstanz die hypothetische Einsatzstrafe von acht Jahren im Rahmen der Asperation um sechs Monate und reduziert sie aufgrund der Täterkomponenten um insgesamt zwei Jahre, womit sie eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren und sechs Monaten festsetzt (Urteil S. 4 ff.). Damit legt die Vorinstanz ihre Überlegungen genügend dar und ihre Strafzumessung ist nachvollziehbar.