Citation: 8C_197/2021 E. 2

Soweit die Beschwerdeführerin die Höhe ihrer Entschädigung als unentgeltliche Rechtsbeiständin im Verfahren S 2019 133 mit vorliegender Beschwerde erneut thematisiert, ist Folgendes festzuhalten: Bei dieser Entschädigung handelt es sich um einen Nebenpunkt des Urteils S 2019 133, dessen Rechtsweg ans Bundesgericht jenem der Hauptsache folgt (BGE 134 V 138 E. 3; 134 I 159 E. 1.1). In der Hauptsache ging es um die Rechtmässigkeit der Verfügung der IV-Stelle des Kantons Zug vom 5. September 2019, mit welcher dem Leistungsansprecher für den Nachweis des gewöhnlichen Aufenthalts in der Schweiz verschiedene Auflagen erteilt wurden, dies verbunden mit der Androhung der Leistungseinstellung bei Missachtung derselben. Das Bundesgericht wertete dies als Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG und trat auf die dagegen erhobenen Beschwerden wegen nicht ausgewiesenen nicht wieder gutzumachenden Nachteils im Sinne von Abs. 1 lit. a dieser Bestimmung nicht ein, so insbesondere auch nicht auf die von der Rechtsanwältin im Nebenpunkt erhobene Beschwerde (Urteil 8C_32/2021 vom 8. Februar 2021). Die Leistungseinstellung wegen Verletzung der Mitwirkungspflichten erfolgte hingegen in einer anderen Verfügung (vom 23. Januar 2020) der IV-Stelle mit Wirkung ab 1. Februar 2020. Erst mit dieser Verfügung schloss die Verwaltung die mit der Auflagenverfügung vom 5. September 2019 ihren Anfang nehmende Angelegenheit ab. So denn diese Verfügung beim kantonalen Gericht in der Sache selbst nicht angefochten wurde, eröffnete sich der Rechtsanwältin die Möglichkeit, das Bundesgericht innert 30 Tagen seit Eröffnung in der Entschädigungsfrage direkt anzurufen (Näheres dazu: BGE 142 II 363; s. auch Urteil 8C_378/2016 vom 2. September 2016 E. 2), was jedoch unterblieben ist. Wurde die Verfügung vom 23. Januar 2020 hingegen beim kantonalen Gericht angefochten und steht der entsprechende Entscheid dazu nach wie vor aus, wird die Beschwerdeführerin die ihr vom kantonalen Gericht im Verfahren S 2019 133 zugesprochene Entschädigung als unentgeltliche Rechtsbeiständin vor Bundesgericht im Rahmen einer im Anschluss an den Endentscheid des kantonalen Gerichts zu erhebenden Beschwerde thematisieren können. Ob sich diese Möglichkeit noch eröffnen wird, verschliesst sich dem Bundesgericht. So oder anders stand jedoch dieser Weg im Zeitpunkt der hier erfolgten Beschwerdeerhebung nicht offen, weshalb auf die Beschwerde in diesem Punkt nicht einzutreten ist.