Citation: 1C_519/2019 E. B

Die erste Kontrolluntersuchung am Institut für Rechtsmedizin der Universität B.________ (Institut C.________) mittels Haaranalyse erfolgte am 17. Januar 2017. Sie ergab, dass A.________ in den letzten vier bis acht Monaten Kokain konsumiert hatte. Daraufhin verfügte die Motorfahrzeugkontrolle des Kantons Solothurn (MFK) am 21. Februar 2017 einen vorsorglichen Führerausweisentzug. Da A.________ den festgestellten Kokainkonsum bestritt und eine Verwechslung oder Kontaminierung der Haarprobe behauptete, holte die MFK beim Institut C.________ eine Stellungnahme dazu ein. Dieses hielt an den Ergebnissen der Kontrolluntersuchung fest. Gestützt darauf bestätigte die MFK am 28. März 2017 ihre Verfügung. Eine von A.________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn am 20. Juni 2017 ab.