Citation: 5A_838/2018 E. 3

Das Obergericht hat erwogen, die von A.________ herausverlangten Dokumente (Schulzeugnisse etc.) fänden sich nicht in den Akten. Sie könnten deshalb auch nicht zurückgegeben werden. B.________ müsse sich an die zuständigen Stellen richten (Schulen, IV-Stelle, Ärzte). Es sei nicht Aufgabe der KESB, für A.________ oder B.________ bei Behörden und Institutionen fehlende Dokumente zu beschaffen und an sie weiterzuleiten. A.________ habe ausserdem kein schützenswertes Interesse an der Akteneinsicht dargetan. Auch das Interesse von B.________ an der Akteneinsicht mache sie nicht glaubhaft. Vor Bundesgericht machen die Beschwerdeführer geltend, sie wollten nicht Akteneinsicht, sondern die Herausgabe von Akten. Sie bestreiten jedoch nicht, dass die KESB die angeforderten Akten nicht hat. Sich darüber zu ereifern, dass diese Akten nicht vorhanden sind, und der "KESB-Miliz" auch sonst zahlreiche Vorwürfe hinsichtlich der damaligen Verfahrensführung zu machen, genügt den Begründungsanforderungen nicht. Diese Vorhaltungen ändern nichts am Fehlen der Akten und damit daran, dass ihr Herausgabebegehren nicht erfüllt werden kann. Andere Konsequenzen leiten sie aus dem Fehlen der Akten und ihren übrigen Vorwürfen nicht ab. Die Beschwerde enthält somit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).