Citation: 9C_584/2017 E. 3.3

3.3. Für die Zeitspanne ab 1. August 2012 macht der Beschwerdeführer lediglich geltend, dass er bis Juni 2016 nur zu 90 % arbeitsfähig gewesen sei. Er beruft sich dafür auf ein von ihm vorinstanzlich eingereichtes Schreiben des Dr. med. H.________ vom 27. Juni 2016. Obwohl sich die Angabe einer Arbeitsfähigkeit von 90 % nur auf den aktuellen Zeitpunkt bezogen hat "AF heute: Schätze ich auf 90 %", so vermag der Hinweis auf diese ärztliche Einschätzung die von der Vorinstanz aufgrund der konkreten Gehaltszahlen ermittelten Invaliditätsgrade nicht in Frage zu stellen. Eine medizinisch-theoretische Schätzung der Arbeitsunfähigkeit ist nicht allein massgeblich (BGE 114 V 281 E. 1c S. 283 f.; Urteil U 604/06 vom 16. Januar 2008 E. 2.2). Vielmehr ist auf das zumutbare Einkommen abzustellen (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301), wobei das kantonale Gericht im vorliegenden Fall das zumutbare Einkommen mit dem tatsächlich erzielten gleichgesetzt hat. Die Vorinstanz stützte sich für die Beurteilung der Zumutbarkeit der Einkommenserzielung nicht auf das für sie nicht beweiskräftige PMEDA-Gutachten ab, weil dieses von einer gar nie ausgewiesenen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen sei. Würde es sich so verhalten, wäre schon die ursprüngliche Rentenverfügung zweifellos unrichtig gewesen. Eine Aufhebung der ursprünglichen Rentenverfügung wegen zweifelloser Unrichtigkeit scheidet jedoch aus, da nicht die damals zuständige IV-Stelle Basel-Landschaft, sondern das Kantonsgericht Basel-Landschaft, die ursprüngliche Rentenzusprechung vornahm.