Citation: 1P.423/2001 28.09.2001 E. 1

1.- a) Angefochten ist einzig der Entscheid des Kantonsgerichts vom 6. Juni 2001, mit welchem es die Einstellungsverfügung des Verhörrichters aufsichtsrechtlich aufhob und diesen anwies, das Strafverfahren weiter zu führen. Nicht Verfahrensgegenstand bildet der damit in einem gewissen Widerspruch stehende Entscheid des Obergerichts vom 30. März 2001, mit welchem es das Vorgehen des Kantonsgerichtspräsidenten schützte, der in seiner Eigenschaft als Zivilrichter nach dem vergleichsweisen Abschluss des bei ihm hängigen Forderungsprozesses bei den Beschwerdeführern Akten edieren liess, um den von ihm vermuteten Prozessbetrugsversuch selber weiter abzuklären. b) Beim angefochtenen Urteil des Kantonsgerichts handelt es sich um einen letztinstanzlichen kantonalen Endentscheid (Art. 86 Abs. 1 OG). Die Beschwerdeführer sind durch die aufsichtsrechtliche Aufhebung der formell rechtskräftigen Einstellungsverfügung des Verhörrichters in ihren rechtlich geschützten Interessen berührt (Art. 88 OG) und machen die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten geltend (Art. 84 Abs. 1 lit. b OG). Da diese und auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde grundsätzlich einzutreten.