Citation: 8C_516/2017 E. 5.4

5.4. Wie dargelegt (vgl. hievor E. 4.2 i.f.), war die Beschwerdeführerin demnach praxisgemäss gehalten, auch die Unfalladäquanz der über den 30. November 2015 hinaus geklagten, natürlich kausalen Unfallfolgen ohne Bindung an frühere Beurteilungen zu überprüfen. Zu Recht beanstandet die SWICA, das kantonale Gericht habe bei seiner Prüfung der Adäquanzkriterien entgegen der Rechtsprechung (SVR 2017 UV Nr. 41 S. 141, 8C_833/2016 E. 5.1) nicht auf die massgebenden Verhältnisse im Zeitpunkt der Rentenaufhebung per 1. Dezember 2015 abgestellt. Die Beschwerdefühererin legt mit in allen Teilen zutreffender Begründung dar, weshalb das unbestritten im mittleren Bereich der mittelschweren Unfälle einzustufende Ereignis vom 3. Mai 1994 nicht als adäquat kausale Ursache der über den 30. November 2015 hinaus geklagten, organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden in Frage kommt. Denn in diesem Bereich bedarf es zur Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges praxisgemäss mindestens drei erfüllter Kriterien (SVR 2010 UV Nr. 25 S. 100, 8C_897/2009 E. 4.5), wenn - wie hier unbestrittenermassen - kein einzelnes Kriterium in besonders ausgeprägter Weise gegeben ist (vgl. Urteil 8C_534/2017 vom 5. Dezember 2017 E. 4.3 mit Hinweisen). Die Versicherte erhebt gegen die zutreffende Verneinung der Unfalladäquanz vernehmlassungsweise zu Recht keine Einwände.