Citation: 1E.5/2004 15.03.2004 E. 3

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich die vorzeitige Besitzeinweisung als unrechtmässig erweist. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist demnach gutzuheissen und der Entscheid der Eidgenössischen Schätzungskommission, Kreis 6, vom 11. Februar 2004 aufzuheben. Die Akten sind an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie die Gesuche der Beschwerdegegnerin vom 14. und 20. Januar 2004 um vorzeitige Besitzeinweisung und Beweissicherung abweise und über die Kosten neu befinde (vgl. Art. 114 Abs. 2 OG). Infolgedessen fällt auch die Notwendigkeit für Beweissicherungsmassnahmen im jetzigen Zeitpunkt dahin. Die Begehren der Beschwerdeführerin, die aufschiebende Wirkung zu gewähren und vorsorgliche Massnahmen gegenüber der Beschwerdegegnerin und der Vorinstanz betreffend, werden damit hinfällig.