Citation: 4A_84/2023 E. 2.2.1

2.2.1. Die Beschwerdeführerin führt dazu aus, die Vorinstanz verkenne, dass die Wenger Vieli AG in der Derivative Action die Beschwerdeführerin zumindest de facto vertreten habe bzw. ein konkludentes Mandatsverhältnis gegenüber der Beschwerdeführerin und gegenüber C.________ bestehe. Die Rüge geht fehl. Die Vorinstanz prüfte vorab, ob ein formelles Mandatsverhältnis bestehe. Sie kam zum Schluss, dass die Rechtsvertreter der Beschwerdegegner die G.________ GmbH beraten und vor Schweizer Gerichten vertreten. Hingegen werde weder behauptet, noch ergebe sich aus den Akten, dass zwischen der Wenger Vieli AG und der Beschwerdeführerin - in Bezug auf die Derivative Action oder im Allgemeinen - ein Mandatsverhältnis bestehe. Mithin gehe die Wenger Vieli AG nicht gerichtlich gegen einen Klienten vor, den sie gleichzeitig in einer anderen Angelegenheit vertrete. Den eingereichten Honorarnoten lasse sich auch nicht entnehmen, dass die Wenger Vieli AG die Interessen der Beschwerdeführerin, der D.________ Inc. oder von C.________ vertrete. Die Mandantin der Wenger Vieli AG sei die G.________ GmbH. Eine Doppelvertretung liege nicht vor. Die Vorinstanz beliess es jedoch nicht bei dieser Prüfung, sondern beurteilte in der Folge ausführlichst die behaupteten Tätigkeiten von Rechtsanwalt Mraz der Kanzlei Wenger Vieli AG in der Derivative Action in New York. Entgegen dem, was die Beschwerdeführerin insinuiert, verkannte die Vorinstanz damit nicht, dass ein Mandatsverhältnis auch durch konkludente Handlungen entstehen kann. Jedoch kam sie zu einem anderen Ergebnis als die Beschwerdeführerin, nämlich dass auch gestützt auf diese Tätigkeit nicht auf ein Mandatsverhältnis mit entsprechenden Pflichten der Anwältinnen und Anwälte zur Interessenwahrung geschlossen werden könne. Mit diesen Erwägungen setzt sich die Beschwerdeführerin nicht hinreichend auseinander (Erwägung 1.4). Sie zeigt darüber hinaus auch nicht rechtsgenüglich auf, inwiefern gestützt auf die im vorinstanzlichen Sachverhalt festgestellten Handlungen von Rechtsanwalt Mraz ein konkludentes Mandatsverhältnis hätte entstanden sein sollen. Insbesondere genügt sie den Begründungsanforderungen nicht, indem sie vor Bundesgericht pauschal auf vorinstanzliche Rechtsschriften verweist, denn die Begründung muss in der Beschwerde selber dargelegt werden (BGE 144 V 173 E. 3.2.2; 140 III 115 E. 2; je mit Hinweisen).