Citation: 5A_586/2024 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, das Kantonsgericht habe bei der Feststellung des Sachverhalts den uneingeschränkten Untersuchungsgrundsatz (Art. 446 Abs. 1 ZGB) verletzt und sei in Willkür (Art. 9 BV) verfallen. Es habe wie bereits die KESB keine eigenen Abklärungen vorgenommen, sondern sich im Allgemeinen, insbesondere aber im Zusammenhang mit seiner Wohnsituation, allein auf die Angaben der Anlaufstelle B.________ abgestützt. Offensichtlich unrichtig sei die Feststellung, der Beschwerdeführer lebe erst seit zwei Jahren in seiner Wohnung, die er aktenkundig bereits im Jahr 2019 bezogen habe. Im angefochtenen Urteil sei weiter unbeachtet geblieben, dass sich die Fähigkeit des Beschwerdeführers verbessert habe, sich um die eigenen Angelegenheiten zu kümmern. Unzureichend geklärt habe das Kantonsgericht sodann, ob Drittpersonen den Beschwerdeführer unterstützen könnten. Hier müsse es mit Blick auf die Untersuchungsmaxime insbesondere ausreichen, dass er, der Beschwerdeführer, solche Personen bezeichne. Weitere Abklärungen oblägen der Behörde. Indem die Vorinstanz - wie auch die KESB - solche unterlassen habe, habe sie auch den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt.