Citation: 2C_883/2021 E. 6.2

6.2. Das Verwaltungsgericht hat die Kostenverteilung auf § 103 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (BSG 155.21; VRG/BE) gestützt. Nach § 103 Abs. 1 VRG/BE bestehen die Verfahrenskosten aus einer Pauschalgebühr. Die Behörde setzt diese Gebühr gestützt auf die gesetzliche Gebührenordnung nach pflichtgemässem Ermessen fest (§ 103 Abs. 2 VRG/BE). Die Vorinstanz hat eine Gebühr von Fr. 3000.-- erhoben. Dies hält sich in der Mitte des der Vorinstanz zur Verfügung stehenden Rahmens von 300 bis 7'000 Taxpunkten (vgl. Art. 51 Abs. 1 lit. a des Dekrets betreffend die Verfahrenskosten und die Verwaltungsgebühren der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 24. März 2010 [BSG 161.12; Verfahrenskostendekret, VKD]) und ist für den Entscheid, der zwanzig Seiten umfasst, nicht übersetzt und schon gar nicht willkürlich.