Citation: 6B_1152/2013 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz erwägt, dass in zahlreichen Anklagepunkten die zur Krediterlangung verwendeten Schriftstücke (namentlich Bankauszüge, Versicherungspolicen, Kleinkreditverträge, Veranlagungsverfügungen, Mieterspiegel, behördliche Belege, Lohnausweise und Lohnabrechnungen) entweder nicht vom ausgewiesenen Urheber stammen oder der Urheber zwar korrekt, das Schriftstück indessen inhaltlich verfälscht worden sei. Bei den verwendeten Schriftstücken handle es sich um gefälschte respektive verfälschte Urkunden (angefochtener Entscheid E. III.C.2b/bb S. 28 f., E. III.D.2a S. 66 ff.). Der Beschwerdeführer wendet ein, die meisten der im angefochtenen Entscheid genannten Schriftstücke seien entgegen der Auffassung der Vorinstanz keine Urkunden (Beschwerde S. 5 ff.). Er verkennt damit die Unterscheidung zwischen Falschbeurkundung durch Erstellung einer inhaltlich unwahren Urkunde einerseits und Urkundenfälschung beziehungsweise Urkundenverfälschung durch Errichtung einer unechten Urkunde andererseits, bei welcher der wirkliche Aussteller nicht mit dem durch das Dokument ausgewiesenen Urheber identisch ist. Auch wenn ein Dokument wie beispielsweise der Lohnausweis nicht Gegenstand einer Falschbeurkundung sein kann, weil seinem Inhalt kein erhöhtes Vertrauen entgegengebracht wird, kann es Objekt einer Urkunden (ver) fälschung sein (Urteil 6S.74/2006 vom 3. Juli 2006 E. 2.4). Die restriktive bundesgerichtliche Rechtsprechung im Bereich der Falschbeurkundung, wonach der Urkunde erhöhte Glaubwürdigkeit zukommen und der Adressat ihr ein besonderes Vertrauen entgegenbringen muss, gelangt bei der Urkunden (ver) fälschung durch Herstellen einer unechten Urkunde nicht zur Anwendung (Urteil 6B_711/2011 vom 31. Januar 2012 E. 1.4.1; siehe auch BGE 123 IV 17 E. 2e; 118 IV 254 E. 4). Die Vorinstanz geht denn auch bezüglich der genannten Dokumente nicht von Falschbeurkundung, sondern von Urkunden (ver) fälschung aus.