Citation: 1B_130/2018 E. 2.1

2.1. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers bestehen sowohl Kollusions- als auch Fluchtgefahr. Bezüglich ersterer kann auf das Urteil 1B_378/2017 verwiesen werden. Der Beschwerdeführer vermag nicht darzulegen, dass sich daran etwas Erhebliches geändert hätte. Der Haftgrund ist offensichtlich erfüllt, sind doch, was der Beschwerdeführer auch in der Stellungnahme vom 3. April 2018 nicht bestreitet, mehrere Kollusionsversuche von ihm aktenkundig (Urteil 1B_378/2017 E. 2.4 und 2.5 S. 4 f.; Vernehmlassung der Staatsanwaltschaft vom 19. März 2018 S. 3 Ziff. "B. Kollusionsgefahr"), womit naheliegt, dass er in Freiheit (erneut) versuchen würde, die Untersuchung zu behindern. Ebenso offenkundig zu bejahen ist Fluchtgefahr: Der Beschwerdeführer ist als international tätiger Geschäftsmann nicht an die Schweiz gebunden und bewegt sich mit Leichtigkeit im Ausland, wo er auch auf logistische und/oder finanzielle Unterstützung hoffen kann, z.B. durch seine Eltern in Italien oder seine Freundin in Moskau, und er ist schweizerisch-italienischer Doppelbürger, weshalb die schweizerischen Behörden eine Schriftensperre weder durchsetzen noch kontrollieren können. Die Voraussetzungen, sich einer weiteren Strafverfolgung in der Schweiz zu entziehen, sind für den Beschwerdeführer somit günstig, und der Anreiz zur Flucht ist hoch - ihm droht nach der Einschätzung der Staatsanwaltschaft für den Fall einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von mindestens 6 - 7 Jahren, was angesichts des Deliktsbetrags in der Grössenordnung von 70 Mio. Franken plausibel erscheint -, weshalb ernsthaft zu befürchten ist, dass er nach einer Haftentlassung untertauchen würde.