Citation: 4P.256/2002 14.04.2003 E. B

Mit Urteil vom 7. September 2000 wies das Landgericht Uri, unter dem Präsidium von B.________ sowohl das Gesuch um nachträgliche Einvernahme eines Zeugen als auch die Klage ab. Das Obergericht des Kantons Uri, Zivilrechtliche Abteilung, beschränkte das von A.________ eingeleitete Berufungsverfahren auf die Frage der Verfassungsmässigkeit der Zusammensetzung des Landgerichts und hiess die Berufung am 18. September 2002 gut; es wies die Sache an das Landgericht zurück, damit dieses in vollständig neuer Besetzung im Sinne der Erwägungen über die Klage neu entscheide. Das Obergericht bejahte die Befangenheit des Landgerichtspräsidenten, da eine Mitverantwortung der Z.________ AG als Bauleiterin, mithin als Verantwortliche für die Überwachung der Sanierungsarbeiten, die Gegenstand des Hauptprozesses bilden, nicht auszuschliessen sei. Die Beziehungsnähe des Landgerichtspräsidenten zur Z.________ AG liessen Zweifel an seiner Unvoreingenommenheit zu, weshalb dem Ablehnungsbegehren stattzugeben sei.