Citation: 9C_14/2016 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht verneinte den Umschulungsanspruch gestützt auf die Angaben des Dr. med. B.________ zunächst mit der Begründung, die Tätigkeit als Sozialpädagogin sei für die Beschwerdeführerin ungeeignet, weil diese selbst mit eigenen Problemen kämpfe. Tätigkeiten, welche den Umgang mit gesundheitlich angeschlagenen Menschen mit sich brächten, seien nicht angezeigt, weil die Versicherte sich nach Einschätzung des Gutachters zu wenig abgrenzen könne. Des Weiteren erachtete die Vorinstanz die Übernahme der Umschulung zur Sozialpädagogin in erwerblicher Hinsicht mit Blick auf die Gleichwertigkeit der früheren Tätigkeit mit der Tätigkeit nach erfolgter Umschulung als ausgeschlossen. Verglichen mit dem Lohn einer gelernten Coiffeuse, der je nach herangezogener Statistik im Jahr 2012 Fr. 3'605.- bis Fr. 4'120.- monatlich betragen hätte, hätte sich das Monatsgehalt einer Sozialpädagogin im nämlichen Jahr auf Fr. 5'438.- bis Fr. 6'090.- belaufen. Die Umschulung würde zu einem rund 50 % höheren Lohn und damit in eine deutlich bessere berufliche Position führen. Die Gleichwertigkeit sei deshalb nicht gegeben.