Citation: 2A.731/2004 27.05.2005 E. 1

1.1 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gemäss Art. 73 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG; SR 642.14) ist vorliegend grundsätzlich zulässig; die hier umstrittene ergänzende Vermögenssteuer ist im einschlägigen zweiten Titel dieses Gesetzes geregelt (Art. 14 Abs. 2 StHG) und im Jahre 2002, also nach Ablauf der Anpassungsfrist, erhoben worden (vgl. Art. 72 Abs. 1 StHG). Für das Rechtsmittel spielt es keine Rolle, ob sich die Streitsache auf den Bereich abschliessender bundesrechtlicher Regelungen bezieht oder den Kantonen im Rahmen des harmonisierten Rechts Freiräume verblieben sind (BGE 130 II 202 E. 1 S. 204 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerinnen als Mitglieder der Erbengemeinschaft sind als betroffene steuerpflichtige Personen zur Anfechtung des vorinstanzlichen Entscheids legitimiert (Art. 103 lit. a OG). 1.2 Das Bundesgericht kann mit freier Kognition prüfen, ob das kantonale Recht und dessen Anwendung durch die kantonalen Instanzen mit den Vorgaben des Steuerharmonisierungsgesetzes übereinstimmen. Die ergänzende Vermögenssteuer wird in Art. 14 Abs. 2 StHG nur sehr summarisch geregelt und ihre nähere Ausgestaltung weitgehend den Kantonen überlassen, sofern sie darauf nicht überhaupt verzichten wollen. Insofern beschränkt sich die Prüfungsbefugnis des Bundesgerichts nach den für die staatsrechtliche Beschwerde geltenden Grundsätzen, das heisst auf den Gesichtswinkel der Willkür (vgl. BGE 130 II 202 E. 3.1 S. 205 f. mit Hinweisen). Im Übrigen ist auch die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nach Art. 73 StHG (vgl. Abs. 3) kassatorischer Natur, weshalb mit ihr nur die Aufhebung des angefochtenen Entscheids, allenfalls die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz beantragt werden kann. Die darüber hinausgehenden Anträge der Beschwerdeführerinnen sind daher unzulässig.