Citation: 6B_449/2023 E. 2.1.5

2.1.5. Im Übrigen geht die Vorinstanz davon aus, dass der Beschwerdeführer sprachlich und kulturell gut integriert ist und über ein intaktes Beziehungsnetz verfügt, unter anderem zu einem Onkel und seinen Cousins, zur Familie seiner Ehefrau, zu früheren Kollegen aus dem KV sowie den aktuellen Arbeitskollegen. Dass es sich bei den ausserfamiliären Beziehungen um besonders intensive beruflicher oder gesellschaftlicher Natur handelt und damit solche, die über eine normale Integration hinausgehen, ergibt sich weder aus dem vorinstanzlichen Urteil noch bringt der Beschwerdeführer solches in seiner Beschwerde vor. Mit seinem Hinweis auf ein herzliches Verhältnis bzw. intensive Beziehungen zu seiner hiesigen Verwandtschaft und zur Familie seiner Frau und dessen volljährigen Sohn vermag er nicht darzutun, dass und weshalb diese in den Schutzbereich von Art. 8 EMRK fallen könnten. Hierfür bedarf es namentlich der Übernahme von Verantwortung oder aber eines besonderen (finanziellen) Abhängigkeitsverhältnisses respektive reichen hierfür übliche familiäre Beziehungen bzw. emotionale Bindungen nicht (vgl. oben E. 1.3.3).