Citation: 6B_933/2023 E. 8

Der Beschwerdeführer wendet sich gegen den Schuldspruch der Tätlichkeit. Was der Beschwerdeführer gegen den Sachverhalt vorbringt, vermag, sofern es über appellatorische Kritik hinaus geht, keine Willkür zu begründen (vgl. oben E. 3). Aus dem angefochtenen Urteil geht hervor, dass der Anklagesachverhalt unter anderem dahingehend lautete, der Beschwerdeführer habe H.________ angespuckt, was die Vorinstanz - wie bereits die Erstinstanz - als erstellt erachtet. Laut Duden bedeutet das Wort "anspucken": "gegen jemanden, etwas spucken" (Duden, Deutsches Universalwörterbuch, 9. Aufl. 2019). Folglich ist auszuschliessen, dass die Spucke auf dem Boden landete, und gemäss willkürfreiem Sachverhalt erstellt, dass diese H.________ traf. Ob die Spucke im Gesicht, auf der Haut oder Kleidung landete, ist für die Frage der objektiven Tatbestandserfüllung unerheblich. Das Anspucken einer Person ist eine auf den Körper gerichtete Aggression und gilt als despektierlicher Akt (vgl. Urteil 6B_883/2018 vom 18. Dezember 2018 E. 1.3 und E. 1.5). Es handelt sich weder um eine übliche noch um eine gesellschaftlich geduldete physische Einwirkung auf einen anderen Menschen. Vielmehr überschreitet der Spuckende das Mass an gesellschaftlich Toleriertem. Das Spucken ins Gesicht ist als besonders ekelerregend zu beurteilen (vgl. Urteil 6B_883/2018 vom 18. Dezember 2018 E. 1.3). Darüber hinaus befasst sich der Beschwerdeführer mit diesem Vorwurf nicht. Der Schuldspruch wegen Tätlichkeit verletzt kein Bundesrecht.