Citation: 9C_474/2024 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat im Wesentlichen erwogen, bezüglich der Frage des Unterliegens bei der Kostenverteilung sei allein die Fassung der Dispositiv-Ziffer 1 des Rekursentscheids vom 27. Februar 2024 massgebend und sei die Beschwerdeführerin insoweit nicht vollumfänglich obsiegend. Dies komme darin zum Ausdruck, dass der Rekurs "teilweise" gutgeheissen worden sei und für den Grundstückgewinn aus dem Verkauf der einen Liegenschaft der Pflichtigen ein Steueraufschub gewährt worden sei. In diesem Zusammenhang sei die Grundstückgewinnsteuer demnach gerade nicht wie beantragt auf Fr. 0.- festgesetzt, sondern lediglich aufgeschoben worden. Der Steueraufschub stelle denn auch keine Steuerbefreiungsnorm dar. Weiter sei festzuhalten, dass das Steuerrekursgericht zu Recht zuerst auf jene verfahrensrechtlichen Anträge eingegangen sei, die gegebenenfalls eine Rückweisung hätten zur Folge haben können. Dies verstehe sich von selbst, müssten doch in der Regel derartige verfahrensrechtliche Fehler ausgeräumt werden, bevor in der Sache entschieden werde. Dies stehe denn auch mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung im Einklang. Das Bundesgericht prüfe solche formellen Rügen vor den materiellen Rügen. Das Vorbringen der Beschwerdeführerin, wonach sich das Steuerrekursgericht die Auseinandersetzung mit diesen eventualiter gestellten Anträgen hätte sparen können, greife daher nicht. Da auch keine Rückweisung wegen Verfahrensmängeln, so wie eventualiter beantragt, erfolgt sei, könne auch nicht von einem Obsiegen mit offenem Verfahrensausgang die Rede sein, so wie dies im ersten Rechtsgang der Fall gewesen sei. Sodann habe das Steuerrekursgericht die Kosten der Beschwerdeführerin zu 1/4 auferlegt, weil sie mit ihren formellen Verfahrensanträgen unterlegen sei. Insoweit sei das Gericht zu Recht von durch das Verhalten der Beschwerdeführerin unnötigerweise verursachten Kosten ausgegangen, was denn auch im Rahmen der Prüfung der geltend gemachten wesentlichen Verfahrensmängel entsprechend dargelegt worden sei. Zusammenfassend ergebe sich, was folge: Die Beschwerdeführerin sei mit ihrem Hauptantrag, die Grundstückgewinnsteuer sei mit Fr. 0.- festzulegen, nicht vollumfänglich durchgedrungen und es sei der Rekurs nur teilweise gutgeheissen worden. Bei diesem Gesamtergebnis des Prozesses in der Hauptsache sei demnach von vornherein nicht zu beanstanden, wenn das Steuerrekursgericht die Kosten des Rekursverfahrens teilweise der Beschwerdeführerin auferlegt habe. Ausserdem habe das Steuerrekursgericht die Auferlegung der Kosten zu 1/4 an die Beschwerdeführerin mit deren Unterliegen mit ihren formellen Verfahrensanträgen begründet. Diesbezüglich sei es, wie ausgeführt, von unnötigerweise verursachten Kosten ausgegangen. Auch habe sich das Steuerrekursgericht mit der Eruierung weiterer Anträge wegen der Verweise auf anderweitige Akten näher auseinandersetzen müssen. Abgesehen davon, dass so oder so nur das Urteilsdispositiv, nicht aber die Motive bzw. die Begründung, die zum Entscheid geführt hätten, angefochten werden könnten, erweise sich vorliegend wie gesagt allein schon aufgrund des Gesamtergebnisses des Prozesses in der Hauptsache die Kostenauflage als korrekt.