Citation: U 165/03 30.12.2003 E. A

Die 1965 geborene N.________ arbeitete seit 1. Februar 1997 als Logotherapeutin für die Stiftung X.________ und war bei der Basler Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend Basler) unfallversichert. In der Unfall-Meldung vom 24. August 2000 gab die Arbeitgeberin an, während eines Fallschirmsprungs der Versicherten vom 9. August 2000 habe sich ihr Schirm beim Abbremsen des freien Falls sehr abrupt geöffnet, was bei ihr einen stechenden Schmerz in der Hals- und Nackenpartie ausgelöst habe. Am 29. August 2000 führte die Versicherte aus, ihr Fallschirm habe sich wider Erwarten schnell geöffnet, wodurch der freie Fall sehr heftig abgebremst und ihr Körper sehr abrupt von der Bauchlage in die nahezu aufrechte Position geschleudert worden sei. Dr. med. B.________, Arzt für allgemeine Medizin FMH, legte im Zeugnis vom 7. September 2000 dar, in den folgenden Tagen nach dem Vorfall hätten sich chronische rechtsbetonte Nackenschmerzen, insbesondere nachts und beim Blick nach oben, entwickelt. Es liege eine nur leichtgradige Einschränkung der Beweglichkeit bei Rotation seitwärts vor. Ansonsten sei die Halswirbelsäule (HWS) frei beweglich. Es bestünden druckdolente Schmerzpunkte der suprascapularen Muskulatur rechts und am Ansatz des Mastoides rechts. Der Röntgenbefund habe eine Streckhaltung der unteren HWS ohne Hinweis auf eine Fraktur ergeben. Die Versicherte legte Berichte von A.________ und B.________, Fallschirmexperten FSV, Center Y.________, vom 22. September 2000 sowie von C.________, Fallschirm- und Unfallexperte FSV, vom 30. Januar 2001 auf. Die Basler holte einen Bericht von D.________, Fallschirmsportverband, vom 6. Dezember 2000 ein. Mit Verfügung vom 12. Januar 2001 hielt die Basler fest, der Vorfall vom 9. August 2000 sei kein Unfall, da kein ungewöhnlicher äusserer Faktor vorgelegen habe. Die dagegen erhobene Einsprache lehnte sie mit Entscheid vom 10. Januar 2002 ab.