Citation: 6B_596/2021 E. 3.3.3

3.3.3. Das angefochtene Urteil verletzt kein Bundesrecht. Mit seinen gegen die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz vorgebrachten Einwänden beschränkt sich der Beschwerdeführer darauf aufzuzeigen, wie einzelne Beweise und Indizien aus seiner Sicht willkürfrei zu würdigen wären und damit einhergehend, wie der Sachverhalt aus seiner Sicht festzustellen wäre. Dabei benennt er im Wesentlichen seine bereits im kantonalen Verfahren vorgetragenen Argumente, welche gegen eine Anstiftung seinerseits bzw. für eine aus eigener Initiative begangenen Brandstiftung des Beschwerdegegners 2 sprechen sollen, ohne sich indes mit der gesamten Beweislage zu befassen. Konkret vermag er mit seinen Vorbringen zur Frage, welches Tor bzw. welche Türe (Aussentor oder Schiebetüre im Innern der Halle) mit einem Vorhängeschloss gesichert gewesen sein soll, nicht darzutun, inwiefern die Vorinstanz in Willkür verfällt, wenn sie anhand des polizeilichen Ursachenberichts, der darin festgehaltenen, vom ersten Feuerwehroffizier vor Ort gemachten Feststellungen, anhand der Fotodokumentation und der damit korrespondierenden Aussagen des Beschwerdegegners 2 und einer Analyse der hiervon divergierenden Angabe des Beschwerdeführers davon ausgeht, dass weder die Halle noch die inneren Räumlichkeiten derselben verschlossen waren. Daran ändert nichts, wenn sie es ergänzend als nicht nachvollziehbar erachtet, wie das Aussentor mit einem sich im Innern der Halle befindlichen Bolzenschneider hätte geöffnet werden sollen. Anhand des von ihr zitierten Untersuchungsberichts gelangt sie willkürfrei zum Schluss, dass keine Überreste eines Vorhängeschlosses gefunden werden konnten; überdies, dass anlässlich der Brandschuttausräumung explizit der Bereich der inneren Schiebetür - welche der Beschwerdeführer mit einem Vorhängeschloss gesichert gehabt haben will - "sehr sorgfältig durchmustert" worden sei, indes keinerlei Überreste eines Vorhängeschloss gefunden werden konnten (Untersuchungsakten [UA] S1/58). Zusammenfassend ist damit unter Willkürgesichtspunkten weder zu beanstanden, wenn die Vorinstanz sowohl von unverschlossenen Aussen- als auch Innentüren ausgeht und sie die gegenteiligen Aussagen des Beschwerdeführers - der konstant daran festhielt, alle Türen verschlossen zu haben - als unglaubhaft qualifiziert. Nicht entscheidend ist damit, wann und von wem der fragliche Bolzenschneider vor der (inneren) Schiebetüre deponiert worden ist. Alsdann mag zutreffen, dass das vom Beschwerdegegner 2 geschilderte Kerngeschehen insoweit erlebnisbasiert ist, als er zugestanden hat, den Brand gelegt zu haben. Daraus ergibt sich aber keineswegs, dass seine Angaben keiner Aussagenanalyse zugänglich wären, zumal der Beschwerdeführer mit Blick auf den konkreten Geschehensablauf und damit namentlich in Bezug auf vom Beschwerdegegner 2 angeblich zu überwindende geschlossene Türen und Tore und (nicht) bereit gelegtem bzw. nicht vorhandenem Material zwecks Brandverursachung (Textilien und Brandbeschleuniger in schwarzer Flasche mit rotem Deckel) explizit und implizit von anderen Geschehensabläufen ausgeht. Entgegen dessen Ausführungen lassen sich diese zudem und offensichtlich weder mit den von der Vorinstanz willkürfrei festgestellten Schliessverhältnissen noch mit anderen objektiven Beweismitteln (konkret sichergestellte schwarze Flasche mit rotem Deckel) vereinbaren. Mit letzterem setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Unter Willkürgesichtspunkten ebenso wenig zu beanstanden ist, wenn die Vorinstanz die im Zusammenhang mit angeblich als "Startsignal" verabredeten Telefonanrufen geschilderten Komplikationen als Realkennzeichen wertet, auch wenn die genauen Umstände derselben letztlich unklar geblieben sind. Im Übrigen trägt die Vorinstanz diesen Unklarheiten Rechnung. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers trifft dies auch auf den Umstand zu, dass der Beschwerdegegner 2 anlässlich seiner ersten polizeilichen Einvernahme die Aussage verweigerte, er mithin "anlässlich seiner Verhaftung vom 28. März 2014 die Brandlegung vollumfänglich" verschwiegen hat (vgl. angefochtenes Urteil S. 24 und Beschwerde S. 12). Darüber hinaus, mithin dem Umstand Rechnung tragend, dass sich der Beschwerdegegner 2 vom Beschwerdeführer hintergangen fühlte, trägt die Vorinstanz in ihrer Aussagenanalyse auch dessen nicht bestätigten Mehrbelastungen bezüglich Förderung der Prostitution und Menschenhandels Rechnung (angefochtenes Urteil S. 28). Zusammenfassend vermag der Beschwerdeführer nicht darzutun, inwiefern die Vorinstanz bei der Würdigung der Aussagen des Beschwerdegegners 2 in Willkür verfällt respektive deren Schluss, dass diese im Kerngeschehen als glaubhaft bzw. glaubhafter als jene des Beschwerdeführers erscheinen und sich im Gegensatz zu dessen Angaben stimmig mit den objektiven Beweismitteln verknüpfen lassen, schlechterdings unhaltbar sein soll. Solches ergibt sich auch und erst recht nicht aus Begebenheiten im Zusammenhang mit Edelsteinen, bezüglich welcher sich der Beschwerdeführer bereits zu einem früheren Zeitpunkt "über den Tisch gezogen" fühlt und die nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sind, ebenso wenig anhand seiner Ausführungen zur Versicherungsdeckung und der Aufbewahrung von Waffen in seinem Personenwagen. Selbst wenn die Vorinstanz einzelne Abläufe in der Meldung des Schadens respektive der Geltendmachung der Versicherungssumme oder aber Aspekte im Hinblick auf die Aufbewahrung von Waffen (im Personenwagen G.________) nicht in allen Teilen richtig gewürdigt und zu Unrecht auf die Unglaubhaftigkeit dieser (Teil-) Aspekte geschlossen haben sollte, führt dies nicht zwingend zur Aufhebung des angefochtenen Urteils. Umso weniger, als der Beschwerdeführer mit seinem Hinweis, dass er "daran war, [die in der Halle gelagerten Gegenstände] zu verkaufen", nicht aufzuzeigen vermag, inwiefern die Vorinstanz in Willkür verfällt, wenn sie im Grundsatz davon ausgeht, dass die finanziellen Möglichkeiten des Beschwerdeführers beschränkt waren, die fragliche Versicherungspolice auf ihn lautete, er den Schadensfall gemeldet hat und eine allfällige Auszahlung der Versicherungssumme ihm "auf einen Schlag die Summe von Fr. 300'000.-- beschert" hätte und damit in seinem Interesse lag (vgl. angefochtenes Urteil S. 19 f., 20 f., 35 und 38). Dasselbe gilt, wenn die Vorinstanz - unabhängig von den in seinem Personenwagen aufbewahrten Waffenbestandteilen - zum Schluss gelangt, dass der Beschwerdeführer vorgängig zum Brand "Hab und Gut vor den Flammen in Sicherheit" gebracht hat, mithin selbst den VW-Bus mit solchen Gegenständen beladen hatte (angefochtenes Urteil S. 37 und 38). Angesichts der im VW-Bus sichergestellten Gegenstände (vgl. angefochtenes Urteil S. 29 und ergänzend das erstinstanzliche Urteil S. 34 f. und 51 f.) genügt der pauschale Hinweis, dass er, der Beschwerdeführer, diesfalls nicht die "alte Polstergruppe" mit nach Bulgarien genommen hätte, nicht, um die entsprechende Sachverhaltsfeststellung schlechterdings als unhaltbar erscheinen zu lassen.