Citation: 6B_202/2024 E. A

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn wirft A.________ in der Anklageschrift vom 27. August 2021 zusammengefasst vor, er habe in der Zeit zwischen mindestens 10. Februar 2018 und 28. Januar 2019 mindestens ca. 21 kg Kokaingemisch und ca. 18.6 kg MDMA/ Ecstasy (30'000 Tabletten) erworben, besessen und (teilweise) veräussert. Die Widerhandlungen habe er nach Art eines Berufs ausgeübt und diese hätten sich auf eine Menge von reinem Kokain bezogen, welche die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen könne (AS-Ziff. 1). Zudem habe er zwischen mindestens 8. Oktober 2018 und 28. Januar 2019 unter mindestens 16 Malen aus der Veräusserung von qualifizierten Mengen Betäubungsmittel stammendes Bargeld in Schweizer Franken im Umfang von jeweils mindestens Fr. 40'000.-- in Bargeld der Währung Euro wechseln lassen und damit in der Folge neue Kokainlieferungen bar bezahlt (AS-Ziff. 2.1) sowie zwischen mindestens 3. Mai 2018 und 16. August 2018 entsprechendes Bargeld im Gesamtbetrag von Fr. 103'000.-- in den Kauf eines gemeinsamen Hauses mit seiner Mutter und seinem Bruder investiert (AS-Ziff. 2.2). Diese Handlungen seien geeignet gewesen, die Ermittlung der Herkunft, die Auffindung und die Einziehung des ursprünglich aus der Veräusserung von Betäubungsmitteln stammenden Bargelds zu vereiteln. Ferner habe er sich am 11. Dezember 2018 als Lenker eines Personenwagens durch Flucht vor einer Polizeikontrolle der Anordnung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit entzogen (AS-Ziff. 3), habe zwischen 9. Mai 2018 und 20. Mai 2018 seinen Cousin in seiner Firma arbeiten lassen, obwohl er gewusst habe, dass dieser nicht über die notwendige Arbeitsbewilligung verfügt habe (AS-Ziff. 4), und habe am 28. Januar 2019 als serbischer Staatsangehöriger Waffen bzw. Munition besessen, ohne über eine entsprechende Bewilligung zu verfügen (AS-Ziff. 5). Im zur Anklage erhobenen Strafbefehl vom 21. Oktober 2021 wirft die Staatsanwaltschaft A.________ vor, er habe in der Zeit vom 13. November 2017 bis zum 7. Januar 2019 als Geschäftsführer und Organ einer Firma die ihm gesetzlich obliegende Pflicht zur ordnungsgemässen Führung und Aufbewahrung von Geschäftsbüchern verletzt, sodass der Vermögensstand der Firma nicht oder nicht vollständig ersichtlich gewesen sei.