Citation: 1C_206/2023 E. 4.2

4.2. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin ist diese Schlussfolgerung der Vorinstanz nicht zu beanstanden. Die Beschwerdeführerin übersieht, dass zwischen der Einsicht in die Einstellungsverfügung - die vorliegend nicht Streitgegenstand bildet (vgl. oben E. 3.2.1) - und der Einsicht in die gesamten Strafakten zu unterscheiden ist. Nur erstere ist vom Prinzip der Justizöffentlichkeit erfasst. Für die Gewährung von Einsicht in die Strafakten bildet das Prinzip der Justizöffentlichkeit demgegenüber keine Grundlage (BGE 147 I 463 E. 3.1.3).