Citation: I 134/00 28.06.2002 E. 2

2.- a) Anders als noch im kantonalen Verfahren stellt die Versicherte, wie aus der Begründung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde hervorgeht, zu Recht nicht mehr in Abrede, dass der Versicherungsfall mit Bezug auf die anbegehrten Blindenlangstöcke vor ihrer Wohnsitznahme in der Schweiz im Jahre 1981 eingetreten ist. Streitig und zu prüfen bleibt, ob der Versicherungsfall mit Bezug auf die von der Beschwerdeführerin beantragte EDV-Ausrüstung für den Arbeitsplatz vor 1981 eingetreten ist. Die mit 13 Jahren erblindete Beschwerdeführerin reiste im Alter von 28 Jahren (1981) in die Schweiz ein und damit in einem Zeitpunkt, als die Notwendigkeit der Versorgung mit Hilfsmitteln am Arbeitsplatz bereits längere Zeit feststand. Zu keiner anderen Betrachtungsweise Anlass gibt der Umstand, dass die Beschwerdeführerin, wie sie geltend machen lässt, ihre bisherige Tätigkeit ab etwa 1997, als die Bibliothek X.________ auf EDV umstellte, ohne entsprechende Hilfsmittel nicht mehr vollumfänglich ausüben konnte. Denn bei derartigen technischen Neuerungen handelt es sich um zufällige äussere Faktoren, welche bei der Festsetzung des Invaliditätseintritts rechtsprechungsgemäss (vgl. Erw. 1b hievor) unberücksichtigt zu bleiben haben. Im Weitern stellt die Versorgung mit den für die erwerbliche Beschäftigung erforderlichen Hilfsmitteln, wie die Vorinstanz zutreffend erkannt hat, ein einheitliches, sich ergänzendes Massnahmenbündel mit im Wesentlichen gleicher Zielsetzung dar (vgl. hiezu Greber, a.a.O., S. 30 f.; Meyer, a.a.O., S. 119). Dies bedeutet, dass die Notwendigkeit von neueren, dem aktuellen Stand der Technik entsprechenden Hilfsmitteln, weil diese nicht einer unterschiedlichen Leistungskategorie zuzurechnen sind, keinen neuen Versicherungsfall auslöst. b) Nichts zu ihren Gunsten abzuleiten vermag die Beschwerdeführerin schliesslich - weder betreffend die Blindenlangstöcke noch hinsichtlich der EDV-Ausrüstung - aus dem Erwerb der Schweizer Staatsbürgerschaft im Jahre 1995. Denn dieser ändert nichts daran, dass die versicherungsmässigen Voraussetzungen bei Eintritt der Invalidität erfüllt sein müssen (BGE 126 V 10 unten, 111 V 113 Erw. 3d, 108 V 64 Erw. 4), wie im angefochtenen Entscheid zutreffend ausgeführt wurde. Aus dem in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erwähnten, in SVR 1997 AHV Nr. 116 S. 357 publizierten Urteil kann die Versicherte schliesslich schon deshalb nichts zu ihren Gunsten ableiten, weil ihm ein völlig anders gelagerter Sachverhalt zugrunde lag.