Citation: C 127/04 21.04.2005 E. 2

Streitig und zu prüfen ist die Vermittlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin ab 1. April 2003. 2.1 In der Anmeldung zur Arbeitsvermittlung vom 24. März 2003 gab die Beschwerdeführerin an, eine 50%-Stelle abends als Wäschereiangestellte, Raumpflegerin, Küchengehilfin oder Officehilfsmitarbeiterin zu suchen. Gemäss Bestätigung über die Kinderbetreuung vom 30. Juli 2003 erklärte sich ihr Ehemann für eine unbefristete Dauer bereit und in der Lage, die Betreuung des Kindes montags bis freitags jeweils abends sowie samstags und sonntags den ganzen Tag zu übernehmen. In der schriftlichen Stellungnahme vom 30. Juli 2003 gab die Versicherte an, ihr Ehemann arbeite am Montag und Dienstag jeweils von 07.00 Uhr bis 17.15 Uhr, am Mittwoch und Donnerstag jeweils von 07.00 Uhr bis 16.30 Uhr und am Freitag von 07.00 Uhr bis 15.00 Uhr, wobei er für die Fahrt nach Hause noch 30 Minuten benötige. Sie könne daher Montag bis Freitag von 18.30 Uhr bis 22 Uhr und den ganzen Samstag arbeiten. 2.2 Mit Verfügung vom 11. August 2003 verneinte das AWA die Vermittlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin ab 1. April 2003 im Wesentlichen mit der Begründung, mit den angegebenen möglichen Arbeitszeiten könne die Versicherte ihre Arbeitskraft nicht so einsetzen, wie dies normalerweise von einem Arbeitgeber verlangt werde. Im Rahmen des Einspracheverfahrens teilte die Beschwerdeführerin mit, dass auch ihre Mutter ab 1. August 2003 bereit sei, das Kind zu betreuen. Diese arbeite abwechslungsweise je eine Woche von 05.00 Uhr bis 13.30 Uhr und eine Woche von 13.30 Uhr bis 22 Uhr und sei bereit, den jeweils freien Vor- oder Nachmittag der Kinderbetreuung zu widmen. In der entsprechenden Bestätigung vom 5. Februar 2004 sind die Arbeitszeiten mit 07.00 Uhr bis 12.30 Uhr und 14.00 Uhr bis 22.00 Uhr angegeben. Zusätzlich wurde eine neue Bestätigung des Ehemannes vom 5. Februar 2004 zu den Akten gegeben, gemäss welcher dieser nach wie vor bereit und in der Lage sei, das Kind montags bis freitags von 17.30 Uhr bis 22.00 Uhr sowie den ganzen Samstag zu betreuen. Mit Einspracheentscheid vom 11. Februar 2004 hielt das AWA an der Verneinung der Vermittlungsfähigkeit fest, da die Beschwerdeführerin ab 1. April 2003 nur abends und den ganzen Samstag verfügbar und auch unter Berücksichtigung der Betreuungsmöglichkeit durch ihre Mutter ab 1. August 2003 nicht in der Lage gewesen sei, tagsüber eine Arbeit aufzunehmen. Unter diesen Umständen seien der Arbeitsvermittlung derart enge Grenzen gesetzt, dass sich das Finden einer Arbeitsstelle als sehr ungewiss erweise. 2.3 Das kantonale Gericht hat die Rechtmässigkeit dieses Einspracheentscheides bestätigt, indem es ebenfalls davon ausging, die Beschwerdeführerin sei aufgrund der Kinderbetreuung in ihrer Flexibilität hinsichtlich der möglichen Arbeitszeiten zu stark eingeschränkt. Es habe bereits bei der letzten Stelle Konflikte hinsichtlich der Arbeitszeiten gegeben. Ein Indiz für die Schwierigkeiten sei, dass die Versicherte erst im Februar 2004 wieder eine (befristete) Anstellung in einer Wäscherei gefunden habe. Den Suchbereich einschränkend seien zudem die mangelhaften Deutschkenntnisse.