Citation: 5A_18/2016 E. 3

Der Ehemann bezahlt der Ehefrau folgende Unterhaltsbeiträge vorschüssig pro Monat: a) bis zum Studienabschluss des 1. Kindes CHF 26'250.-- bis zum Studienabschluss des 2. Kindes CHF 23'770.-- hernach bis zum Erreichen des AHV-Alters CHF 21'250.-- anschliessend bis zum Ableben CHF 6'000.-- b) Bei diesen Unterhaltsbeiträgen ist berücksichtigt, dass die Ehefrau voll für die Lebenshaltungs- und Studienkosten der beiden Kinder aufkommt. c) Bei der Festlegung der Unterhaltsverpflichtung sind die Parteien von folgenden Grundlagen ausgegangen: Einkommen der Ehefrau CHF 45'000.-- bis CHF 73'000.-- Einkommen des Ehemannes CHF450'000.-- -.. A.b. Am 24. Juli 2013 klagte A.C.________ (Kläger) mit den Begehren, in Abänderung des Scheidungsurteils des Gerichtspräsidiums Muri vom 23. September 2008 sei Ziffer 3 des Dispositivs mit Bezug auf die Vereinbarung über die Nebenfolgen aufzuheben und dahingehend abzuändern, dass sich die Parteien gestützt auf Art. 125 ZGB gegenseitig keinen persönlichen Unterhaltsbeitrag schulden. B.C.________ (Beklagte) schloss auf Abweisung der Klage. Mit Urteil vom 15. April 2015 hiess der Präsident des Bezirksgerichts Muri die Klage gut.