Citation: 8C_684/2019 E. A

A.________, geboren 1980, arbeitete seit 1. August 2015 als Heizungsinstallateur bei der B.________ AG und war dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 4. Mai 2017 war er in seinem Auto auf einer Quartierstrasse unterwegs, als eine andere Fahrzeuglenkerin von links rückwärts aus einem seitlich schräg zur Strasse liegenden Parkfeld fuhr und es zur Kollision der beiden Autos kam (Unfallmeldung vom 5. Mai 2017 und Angaben vom 10. Mai 2017). A.________ begab sich zur Behandlung in die hausärztliche Notfallpraxis im Spital C.________, wo eine Kontusion am Arm und am Thorax links festgestellt wurde (Bericht vom 4. Mai 2017). In der Folge klagte er über anhaltende Beschwerden an der linken Schulter. Seine Hausärztin bescheinigte bis 23. Mai 2017 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit und danach eine Arbeitsfähigkeit von 25 %. Nach einer zunächst konservativen Therapie operierte med. prakt. D.________, Facharzt FMH für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Klinik E.________, die Schulter am 28. Mai 2018 (Arthroskopie mit Bizepssehnentenodese; Bericht vom 30. Mai 2018). Gestützt auf die Einschätzung ihrer Abteilung Versicherungsmedizin, Dr. med. F.________, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 30. November 2017 schloss die Suva den Fall per 31. Dezember 2017 ab. Die nach diesem Zeitpunkt noch anhaltenden Beschwerden seien nicht unfall-, sondern krankheitsbedingt (Verfügung vom 19. Dezember 2017). Das im Einspracheverfahren eingereichte Privatgutachten des Dr. med. G.________, Orthopädische Chirurgie FMH, Klinik H.________, vom 8. Februar 2018 legte sie ihrer Abteilung Versicherungsmedizin, Dr. med. I.________, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, vor. Er berücksichtigte in seiner Beurteilung vom 4. Oktober 2018 auch die zuhanden des Haftpflichtversicherers (Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft) erstellten Aktenbeurteilungen des Dr. med. J.________, Spezialarzt für Allgemein- und Unfallchirurgie FMH. Mit Einspracheentscheid vom 31. Oktober 2018 hielt die Suva an ihrer Auffassung fest.