Citation: K 143/05 12.06.2006 E. 2

Das kantonale Gericht hat medizinische Gründe für die stationäre Behandlung in der Klinik X.________ vom 10. bis 26. März 2004 verneint. Es hat erwogen, laut Kostengutsprachegesuch des einweisenden Arztes Dr. med. B.________ vom 16. Februar 2004 habe die Versicherte bei Klinikeintritt zur Hauptsache an einem Post-Lyme-Syndrom mit chronischer Müdigkeit, rezidivierenden muskulo-skelettalen Schmerzen, kognitiven Störungen und allgemeiner Kraftlosigkeit gelitten. Die selben Befunde würden im Kostengutsprachegesuch der Klinik vom 13. Juli 2004 an den Kantonsarzt des Kantons Zürich erwähnt. Die kantonale Gesundheitsdirektion habe jedoch mit Entscheid vom 14. Juli 2004 das Begehren (um Kostenbeteiligung nach Art. 41 Abs. 3 KVG) mit der Begründung abgelehnt, eine adäquate Behandlung des Leidens könne auch im Kanton Zürich durchgeführt werden. Auf diesen nach Rücksprache mit dem Kantonsarzt erlassenen, nachvollziehbar begründeten und schlüssigen Entscheid sei abzustellen. Demnach habe als erstellt zu gelten, dass im Zeitpunkt des Eintritts in die Klinik ein gleiches oder vergleichbar gutes Ergebnis auch nach einer Behandlung in einer im Kanton Zürich gelegenen Institution nicht habe ausgeschlossen werden können. Die Notwendigkeit einer Behandlung in der ausserkantonalen Klinik X.________ sei somit nicht hinreichend klar ausgewiesen. Bei dieser Beweislage könne offen bleiben, ob sämtliche der in der Klinik X.________ durchgeführten Behandlungen in einer einzigen Institution im Kanton Zürich hätten vorgenommen werden können, was in der Beschwerde verneint werde. Es könne somit nicht gesagt werden, die stationäre Behandlung in der Klinik X.________ vom 10. bis 26. März 2004 habe im Vergleich zu einer Behandlung in im Kanton Zürich gelegenen Institutionen einen entscheidenden Vorteil im Sinne der Rechtsprechung aufgewiesen. Es sei daher nicht zu beanstanden, dass die Futura lediglich die Kosten nach dem Tarif übernommen habe, der im Wohnkanton der Versicherten gelte.