Citation: 4A_615/2018 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz verweigerte nach dem Gesagten dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege, da dieser die Mitwirkungsobliegenheit verletzte. Danach obliegt es dem Beschwerdeführer als Gesuchsteller um unentgeltliche Rechtspflege, seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse umfassend darzustellen und soweit möglich zu belegen (BGE 125 IV 161 E. 4a S. 164 f.; 120 Ia 179 E. 3a S. 181 f; Urteil 4A_44/2018 vom 5. März 2018 E. 5.3). Es wäre damit am Beschwerdeführer, vor Bundesgericht aufzuzeigen, dass er entgegen den Feststellungen der Vorinstanz seiner Mitwirkungsobliegenheit im kantonalen Verfahren nachgekommen wäre oder die Vorinstanz die Voraussetzungen an die Mitwirkung überspannt hätte. Dies beanstandet er nicht. Vielmehr trägt er lediglich vor, dass Art. 29 Abs. 3 BV, Art. 6 EMRK und Art. 14 Abs. 3 lit. d UNO-Pakt II verletzt seien, da die Erstinstanz ihm die unentgeltliche Rechtspflege unter Vorlage der Steuerverfügung gewährt habe, die Vorinstanz den Grundbedarf willkürlich nicht korrekt berechnet habe und die Lebenshaltungskosten bei einer deutschen Enklave nicht habe kürzen dürfen. Dies ist nicht zielführend. Seine Rüge geht damit fehl. Unabhängig davon ist das Vorgehen der Vorinstanz nicht zu beanstanden: Die Vorinstanz setzte dem Beschwerdeführer aufgrund seiner speziellen Wohnsituation in einer deutschen Enklave in der Schweiz zu Recht Frist an, um aktuelle Angaben zu seinem konkreten Bedarf und seinen Wohnverhältnissen zu machen. Nachdem der durch einen Rechtsanwalt vertretene Beschwerdeführer dieser Aufforderung nicht nachkam, konnte die Vorinstanz das Gesuch mangels ausreichender Substantiierung oder mangels Bedürftigkeitsnachweises um unentgeltliche Rechtspflege abweisen.