Citation: 8C_762/2020 E. A

Der 1965 geborene A.________ meldete sich am 26. April 2012 wegen eines chronischen Lumbovertrebralsyndroms nach akutem Verhebetrauma zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Nach mehreren medizinischen Abklärungen (worunter die polydisziplinären Gutachten der medexperts ag, Interlaken, vom 24. Juni 2015 und der PMEDA AG, Zürich, vom 5. Oktober 2017) holte die IV-Stelle auf Empfehlung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) die auf allgemein-internistischen, orthopädischen, psychiatrischen und neurologischen Untersuchungen beruhende Expertise der Ärztlichen Begutachtungsinstitut GmbH, Basel, vom 9. April 2019 ein. Gemäss diesem litt der Explorand an einem chronischen lumbosakralen Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.87), einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig leichte bis mittelgradige Episode (ICD-10 F43.0/F43.1), sowie an einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41). Im angestammten Beruf als Strassenbauer sei er seit November 2012 nicht mehr einsetzbar gewesen. In einer körperlich leicht belastenden Tätigkeit, die in wechselnder Position ausgeübt werde könne und die kein Heben und Tragen von Lasten über 10 kg sowie keine länger dauernden Zwangshaltungen des Rumpfes und keine repetitiven Überkopfbewegungen der Arme erforderten, sei er aus somatischer Sicht vollständig arbeitsfähig. Er sei wegen der Depression und der chronischen Schmerzen aus psychiatrischer Sicht im Sinne eines erhöhten Pausenbedarfs seit Juni 2013 durchgehend um 30 % eingeschränkt gewesen. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 26. November 2019 ab 1. März bis 31. August 2013 eine befristete ganze Invalidenrente zu.