Citation: 5A_723/2017 E. 7.4.2

7.4.2. Schriftliche Zeugenaussagen machen eine Zeugeneinvernahme nicht entbehrlich, was als Grundsatz allgemein bestätigt wird (u.a. DOLGE, a.a.O., N. 12 zu Art. 177, mit Hinweisen, mit Vorbehalt für das summarische Verfahren; vgl. Urteil 4A_74/2009 vom 28. April 2009 E. 2.3); sie sind als Beweismittel in der Regel nicht tauglich - wie das Obergericht zu Recht festgehalten hat - und daher im Rahmen zulässiger antizipierter Beweiswürdigung auszuschliessen (DOLGE, a.a.O., N. 12 zu Art. 177). Auf die hierfür massgebenden Regeln wird in der Beschwerdeschrift indes nicht eingegangen. Insoweit gehen ihre Vorbringen, dass das Obergericht einen allfälligen, zumindest beschränkten Beweiswert der beiden schriftlichen Zeugenaussagen übergangen habe, fehl. Eine Rechtsverletzung der Vorinstanz durch die Zurückweisung der schriftlichen Zeugenaussagen in der Eingabe der Noveneingabe vom 20. Juni 2016 ist nicht dargetan.