Citation: 5A_285/2009 21.08.2009 E. A

Mit öffentlicher Urkunde über eine Kindesannahme vom 28. Juni 1957 nahm B.X.________ sein Pflegekind A.Y.________ (Beschwerdeführer) als sein Kind im Sinn von aArt. 264 ff. ZGB an. Seine Ehefrau C.X.-Z.________ erteilte ihre Zustimmung. Mit Schreiben vom 18. September 1965 teilte der Sozialdienst Kehl/D B.X.________ im Zusammenhang mit dem Einbürgerungsgesuch für den Beschwerdeführer mit, der Adoptivvertrag sei zufolge eines Formfehlers unwirksam. Es sei daher unumgänglich, in Deutschland einen neuen Vertrag abzuschliessen. Mit Urkunde des Notariats Kehl/D über den Kindesannahmevertrag vom 3. Dezember 1965 nahmen die Eheleute B.________ und C.X.________ den Beschwerdeführer als gemeinschaftliches eheliches Kind an Kindes statt an.