Citation: 1C_450/2021 E. 5.2

5.2. Das Bundesverwaltungsgericht vertritt demgegenüber die Auffassung, die Erneuerung der Personenbeförderungskonzession habe weder aus umwelt- noch sicherheitstechnischer Sicht einen Einfluss auf die Betroffenheit der Beschwerdeführerin; es fehle diesbezüglich von vornherein am erforderlichen Kausalzusammenhang. Die von der Beschwerdeführerin vorgebrachten Rügen würden ausserhalb des Gegenstands der Erneuerung der Personenbeförderungskonzession liegen. Die mit den Museumsfahrten des privaten Beschwerdegegners einhergehenden Begleitumstände würden der Verkehrsanlage, d.h. der Infrastruktur, zugerechnet und könnten nicht isoliert von jenen anderer Nutzungsarten (z.B. Güterverkehr, Pauschal- und Rundreisen etc.) betrachtet werden. Die Vorinstanz verneinte somit die Legitimation der Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 48 Abs. 1 VwVG.