Citation: 5A_223/2021 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführer werfen der Vorinstanz eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor. Sie hätten im Verfahren vor der Vorinstanz geltend gemacht, dass die Dienstbarkeit aufgrund der Unmöglichkeit der Ausübung untergegangen sei. Auch hätten sie bestritten, dass die Formulierung des vom Obergericht gutgeheissenen klägerischen Eventualbegehrens den gesetzlichen Anforderungen genüge. Im angefochtenen Urteil finde sich keine einzige Stelle, die sich mit diesen Vorbringen auseinandersetze. Die Vorinstanz habe demnach die diesbezüglichen Vorbringen nicht gehört und geprüft. Unter diesen Umständen sei eine sachgerechte Anfechtung des Entscheides nicht möglich.