Citation: 8C_561/2015 E. 3.3

3.3. Die weiteren Einwände vermögen die vorinstanzliche Beurteilung ebenfalls nicht in Frage zu stellen. Vorgebracht wird, beim rechten Kniegelenk könne eine Überbelastung aufgrund der Schonung des linken Knies eingetreten sein. In den medizinischen Akten finden sich indessen keine Anhaltspunkte, welche diese Mutmassung zu stützen vermöchten. Abgesehen davon stünde diese im Widerspruch zur Darstellung des Versicherten, die Beschwerden am rechten Knie seien gleich nach dem Treppensturz aufgetreten. Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung trifft es auch nicht zu, dass Dr. med. G.________ seine Ansicht in Bezug auf die Kausalität revidiert hätte. Den Stellungnahmen des Facharztes lässt sich nichts Entsprechendes entnehmen, zumal dieser, soweit er eine Unfallkausalität überhaupt in Betracht zieht, nur von möglichen Hergängen ausgeht. Sodann hat das kantonale Gericht zutreffend erkannt, dass die Befunde, welche mittels MRI vom 11. Dezember 2012 und bei der Operation vom 9. Januar 2013 erhoben wurden, keine verlässlichen Anhaltspunkte dafür bieten, dass dem Treppensturz vom 7. März 2010 eine ursächliche Bedeutung für die Beschwerden am rechten Knie zukommt. Die Vorinstanz hat auch in nicht zu beanstandender antizipierter Beweiswürdigung von den beantragten Beweismassnahmen (Befragungen; Einholung eines medizinischen Gutachtens) abgesehen, da diese keine verlässlichen neuen Anhaltspunkte für die streitige Kausalitätsfrage erwarten lassen. Darin liegt keine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Auch die Rüge einer einseitigen Beweiswürdigung ist nicht begründet. Die Beschwerde ist abzuweisen.