Citation: 6B_591/2024 E. 1.4.1

1.4.1. Soweit der Beschwerdeführer seiner Kritik an der vorinstanzlichen rechtlichen Würdigung, wonach der privilegierte Tatbestand des Totschlags nicht erfüllt sei, einen von den tatsächlichen vorinstanzlichen Feststellungen abweichenden Sachverhalt zugrunde legt, ist darauf mangels hinreichend begründeter Willkürrüge nicht einzugehen (vgl. Art. 42 Abs. 2, Art. 105 Abs. 1 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Sein Einwand, seine Aussagen seien plausibel und nachvollziehbar, weshalb kein Grund ersichtlich sei, diese in Zweifel zu ziehen, ist ebenso wenig geeignet, um Willkür in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung aufzuzeigen, wie seine rein appellatorische Darstellung, wie seine Aussagen richtigerweise zu würdigen wären. Widersprüchlich argumentiert der Beschwerdeführer, wenn er zunächst moniert, reine Vermutung und durch keine Aussagen oder sonstigen Beweise belegt sei die Annahme der Vorinstanz, er habe aus blosser Kränkung und Wut gehandelt, um im nächsten Absatz geltend zu machen, er habe infolge einer heftigen Gemütsbewegung gehandelt, das heisse, einer Gefühlswallung, bei der die körperlichen Ausdrucksbewegungen einen bedeutenden Grad erreichten und Emotionszustände, wie Wut, Zorn, Empörung, aufgestaute Kränkungen der letzten Monate, vorgelegen hätten (Beschwerde S. 8).