Citation: 8C_11/2018 E. 6.3

6.3. Der Versicherte übersieht, dass seinen Einschränkungen nicht kumulativ durch Reduktion des Tabellenlohnes und Gewährung eines leidensbedingten Abzugs Rechnung getragen werden kann (vgl. bereits Urteil 8C_253/2017 vom 29. Juni 2017 E. 4.3.2). Denn so würden diese Umstände doppelt berücksichtigt. Abgesehen davon, dass ihm im Rahmen der zumutbaren leichten Arbeiten immer noch ein breites Spektrum an Stellen offensteht, wird denn auch seitens der Ärzte weder ein erhöhter Pausenbedarf noch Effizienzeinbussen bei einer adaptierten Tätigkeit attestiert. Somit ist nicht ersichtlich, inwiefern ihm nicht ein volles Arbeitspensum zumutbar wäre. Da selbst bei Berücksichtigung des maximal zulässigen Abzugs von 25 % kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultiert, kann offen blieben, ob überhaupt und allenfalls in welcher Höhe ein solcher Abzug angemessen wäre. Damit hat es bei der vorinstanzlichen Invaliditätsbemessung sein Bewenden.