Citation: 4A_462/2018 E. 3.1

3.1. Sie bringt vor, das Bundesgericht habe festgestellt, dass das Schiedsgericht hinsichtlich der Verpflichtung der Beschwerdegegnerin 1, die für den Betrieb des Hotels "E.________" erforderlichen Lizenzen und Bewilligungen mit Laufzeit bis zum 13. September 2028 auszustellen, das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzt habe. Das Bundesgericht halte in Erwägung 4.3 zunächst fest, dass die Beschwerdeführerin in einem gesonderten Rechtsbegehren ausdrücklich auch die Ausstellung einer Hotellizenz beantragt habe. Es wiederhole in derselben Erwägung zudem, dass das Rechtsbegehren Ziffer 1 (ii) auch den Antrag auf Ausstellung einer separaten Hotellizenz enthalte. Weiter stelle es fest, dass das Schiedsgericht das rechtliche Gehör verletzt habe, weil es das rechtserhebliche Argument, der Hotelbetrieb sei zulässig und legal, nicht geprüft habe. Ausserdem habe das Bundesgericht in Erwägung 2.3 ein Rechtsschutzinteresse der Beschwerdeführerin auf Ausstellung einer separaten (d.h. von der Casinolizenz unabhängigen) Hotellizenz bis 2028 bejaht. Die in der Vernehmlassung im Beschwerdeverfahren angeführte Erklärung des Schiedsgerichts, wonach die Beschwerdeführerin mit Rechtsbegehren Ziffer 1 (ii) keine separate (d.h. von der Casinolizenz unabhängige) Hotellizenz gefordert habe, da die separate Erteilung einer Hotellizenz zu keinem Zeitpunkt Gegenstand des Rechtsstreits gewesen sei, habe das Bundesgericht zurückgewiesen. Aus den bundesgerichtlichen Erwägungen ergebe sich klar, dass das Schiedsgericht das rechtliche Gehör verletzte, weil es die "Zulässigkeit des Hotelbetriebs" bzw. "die Zulässigkeit der Ausstellung einer Hotellizenz sowie der erforderlichen Bewilligungen für den Hotelbetrieb" nicht geprüft habe. Das Bundesgericht habe das Schiedsgericht angewiesen zu prüfen, ob "[...] ein Anspruch auf Erteilung der für den Hotelbetrieb in X.________ erforderlichen Lizenzen und Bewilligungen mit einer Laufzeit bis 13. September 2028 besteht und das Rechtsbegehren Ziffer 1 (ii) zumindest teilweise gutzuheissen ist". Das Schiedsgericht sei damit verpflichtet gewesen, in der Sache zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Lizenz für den Betrieb des Hotels bis 13. September 2028 habe. In klarer Missachtung des Bundesgerichtsurteils vom 30. Mai 2017 habe das Schiedsgericht jedoch im neuen Schiedsspruch erklärt, dass es den Anspruch auf Ausstellung der Hotellizenz nicht prüfen werde, da aufgrund einer engen Auslegung des Rechtsbegehrens Ziffer 1 (ii) davon auszugehen sei, dass keine Ausstellung einer separaten Hotellizenz bis 13. September 2018 (d.h. unabhängig von der Casinolizenz) beantragt worden sei.