Citation: 1B_547/2021 E. 2

Die Beschwerdeführerin bringt im Wesentlichen vor, die Staatsanwaltschaft habe eine unzulässige "fishing expedition" durchgeführt, indem sie diese Datenträger aufgrund des Schlagwortes "A" sichergestellt habe, obwohl sie, die Beschwerdeführerin, in der ursprünglichen Strafanzeige gar nicht genannt gewesen sei. Die sie betreffenden gesiegelten Aufzeichnungen lägen "offensichtlich ausserhalb der für das vorliegende Strafverfahren relevanten Sachverhaltskomplexe". Sie sei an den untersuchten Vorgängen in keiner Art und Weise beteiligt. Die Vorinstanz stelle den relevanten Sachverhalt willkürlich fest, wenn sie behaupte, dass zwischen den in die Strafuntersuchung involvierten Gesellschaften und der Beschwerdeführerin eine (enge) Verbindung bestehe. Aus den Umständen, dass sie und eine der Firmen laut Handelsregister über die gleiche Geschäftsdresse verfügten, sie und diese Gesellschaft die gleiche Revisionsstelle hätten, eine natürliche Person über eine Zeichnungsberechtigung sowohl bei einer der involvierten Firmen, als auch (kurzzeitig) bei der Beschwerdeführerin verfügt habe, beide Unternehmen über den gleichen Briefkasten verfügten und sie von den gleichen Rechtsanwälten vertreten würden, lasse sich dies nicht willkürfrei ableiten. Zwar gehörten sowohl die Aktien der Beschwerdeführerin (direkt bzw. indirekt) als auch die Aktienmehrheit am Konzern einer involvierten Gesellschaft der gleichen Person. Sie, die Beschwerdeführerin, gehöre jedoch dem Konzern gesellschaftsrechtlich nicht an. Ebenso wenig werde die betreffende Gesellschaft strafrechtlich beschuldigt. Es sei auch nicht aussergewöhnlich, dass ein Geschäftsmann an mehreren Unternehmen Beteiligungen halte oder jemand für zwei verschiedene Gesellschaften zeichnungsberechtigt sei. Die Vorinstanz habe es versäumt, einen "adäquaten Kausalzusammenhang zwischen der verfolgten Straftat und den zu durchsuchenden Aufzeichnungen darzulegen". Statt dessen beschränke sich das ZMG auf pauschale Behauptungen und Spekulationen. Daraus ergebe sich "in keinster Weise die rechtsgenügliche Wahrscheinlichkeit, dass sich unter den versiegelten Daten für das Strafverfahren relevante Aufzeichnungen befinden". Dass die Vorinstanz aufgrund von willkürlichen Tatsachenfeststellungen von einer Deliktskonnexität der entsiegelten Dateien ausgehe, verletze neben dem Willkürverbot und dem Verhältnismässigkeitsgebot auch Art. 248 Abs. 1 StPO.