Citation: 5C.131/1997 28.11.2000 E. 4

4. Es sei der Gesuchsgegner zu verpflichten, der Gesuchstellerin folgende Beträge zu bezahlen: - Fr. 74'336.00 für Leistungen aus Kaskoversiche- rung und Fr. 9'426.20 für Zinszahlungen, abzüg- lich Fr. 10'402.05 für den Resterlös des Fahr- zeuges; - Fr. 14'245.75 als Rückerstattung für die von der Gesuchstellerin für sämtliche Verfahren bezahlten Gerichtskosten; - Fr. 24'802.55 als Rückerstattung für die von der Gesuchstellerin dem Gesuchsgegner für die bisherigen Verfahren bezahlten Parteientschä- digungen; - Fr. 25'887.40 als Parteientschädigung für die bisherigen Gerichtsverfahren; zuzüglich 5 % Zins für sämtliche Positionen seit 8. Juli 1996, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen für das vor liegende Verfahren zu Lasten des Gesuchs- gegners." Zur Begründung führte die Versicherungs-Gesell- schaft X.________ im Wesentlichen aus, B.________ habe nach dem bundesgerichtlichen Urteil anlässlich verschiedener Ein- vernahmen das Geständnis abgelegt, dass er den fraglichen Personenwagen im Auftrag von A.________ ins Ausland verscho- ben habe. A.________ stellte den Antrag, auf das Revisions- gesuch sei nicht einzutreten, oder es sei abzuweisen, even- tuell sei es bis zum Abschluss des Strafverfahrens wegen Versicherungsbetrugs einzustellen. Antragsgemäss stellte der Instruktionsrichter das Revisionsverfahren ein (Verfügungen vom 3. Juli 1997 und vom 18. Januar 1999). Am 23. November 1998 verurteilte die bezirksge- richtliche Kommission Frauenfeld A.________ wegen Betrugs, vollendeten Betrugsversuchs, Irreführung der Rechtspflege sowie mehrfacher falscher Beweisaussage als Partei zu einer bedingten Gefängnisstrafe von zwölf Monaten. Die Rekurskom- mission des Obergerichts des Kantons Thurgau bestätigte den Schuldspruch und die Strafe am 17. Juni 1999. Beide Instan- zen verwiesen die Geschädigtenforderung auf den Zivilweg.