Citation: 5A_205/2015 E. 3

Nach Ansicht der Vorinstanz erfüllt die vom Beschwerdeführer unterzeichnete Haftungserklärung vom 10. Februar 2014 die Anforderung an eine Schuldanerkennung im Sinne von Art. 82 Abs. 1 SchKG. Entgegen des rein appellatorischen Vorbringens des Beschwerdeführers handle es sich dabei um eine gültige Garantieerklärung und nicht um eine (formungültige) Bürgschaft. Ein Schaden der Beschwerdegegnerin sei ohne weiteres darin zu sehen, dass sie falsche statt echte Banknoten erhalten habe. Ein Irrtum liege nicht vor, da der Beschwerdeführer nicht geltend gemacht habe, dass die Beschwerdegegnerin um die Unechtheit der Banknoten gewusst habe oder hätte wissen müssen. Damit sei die provisorische Rechtsöffnung für einen Betrag von Fr. 528'521.95 nebst Zins zu 5 % seit 10. Februar 2014 zu Recht erteilt worden.