Citation: I 54/06 19.07.2006 E. 4

4.1 Im Abklärungsbericht vom 9. April 2003 (zu den Grundlagen und zum Stellenwert derartiger Berichte vgl. Kreisschreiben über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung [KHMI], Rz. 3010 ff. in Verbindung mit 13.04.1*, 13.05.8* und 14.04.1) stellte die SAHB zwei Varianten vor. Die eine bestand in einer Anpassung des bestehenden Einfamilienhauses der Eltern des Versicherten, die andere in einem Anbau auf die neue Doppelgarage. Die Kosten für die beabsichtigten Anpassungen wurde auf der Grundlage von Offerten zusammengestellt, wobei sich die SAHB jeweils auch dazu äusserte, ob es sich um invaliditätsbedingte Mehrkosten handle. Bezüglich der Anbau-Variante hielt der Bericht fest, neben dem bestehenden Haus würden eine neue Garage gebaut und auf dieser ein Badezimmer und ein Zimmer für den Versicherten erstellt, wobei der Zugang über die bestehende Garage mit einem Treppenlift erfolge. Zur Kostentragung bezüglich dieser Variante äusserte sich die SAHB nicht, sondern bemerkte lediglich, dass die Familie des Versicherten wissen möchte, ob hier die Austauschbefugnis zum Zuge kommen könnte. Am 1. Juli 2004 forderte die IV-Stelle einen ergänzenden Bericht an, welchen die SAHB am 22. November 2004 erstattete. Daraus geht hervor, dass in Realisierung der "Anbau-Variante" eine zweite Garage und auf dieser ein Badezimmer, ein Schlafzimmer und ein Wohnraum für den Versicherten erstellt wurden. Die bisherige Garage wird durch den Beschwerdeführer benützt und bildet in Verbindung mit dem separat zugesprochenen Treppenlift den Zugang zu seinen neuen Räumlichkeiten. Um die Zugänglichkeit zu gewährleisten, wurde der Garagenboden angehoben. Ferner erwähnt der Bericht die Kosten des Wanddurchbruchs und der erforderlichen Folgeanpassungen. 4.2 Der Bericht vom 22. November 2004 wird, wie das kantonale Gericht zu Recht erkannt hat, den durch die Rechtsprechung formulierten Anforderungen an eine beweiskräftige Abklärung (AHI 2003 S. 218 Erw. 2.3.2 [Urteil S. vom 30. Dezember 2002, I 90/02]) gerecht. Er bildet deshalb grundsätzlich eine taugliche Grundlage für die Anspruchsbeurteilung. Als allgemeine Aussage kann dem Abklärungsbericht entnommen werden, dass eine behinderungsgerechte Ausgestaltung der Wohnung auch durch einen Umbau hätte erreicht werden können, der Versicherte und seine Eltern jedoch die ihnen besser geeignet erscheinende Lösung mittels eines Anbaus gewählt haben.