Citation: 2C_596/2019 E. 11.3

11.3. Sachverhaltlich ergibt sich in Bezug auf die Eckdaten des vorliegenden Verfahrens, dass dieses mit der Untersuchung nach Art. 27 Abs. 1 KG im Januar 2007 eröffnet wurde. Die Verfügung der WEKO datiert vom 29. November 2010, die Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht vom 31. Januar 2011, der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 18. Dezember 2018. Zur Begründung führt die Vorinstanz Folgendes an: Erstens war das Verfahren vor der WEKO während rund 20 Monaten unterbrochen, weil die Beschwerdeführerinnen nach dem Ausstand des Vizedirektors erfolglos bis vor Bundesgericht (Urteil 2C_732/2008 vom 24. März 2009) versucht hatten, im Wesentlichen das Verfahren zu wiederholen. Gleichzeitig wurden auf Veranlassung der Beschwerdeführerinnen Verhandlungen über den Abschluss einer einvernehmlichen Regelung geführt, welche von der WEKO abgebrochen wurden, weil offenbar über wesentliche Punkte keine Einigung zustande kam. Zweitens habe das Verfahren zwar lange gedauert, doch könne dies gerechtfertigt werden: so seien interne Abgleichungen mit anderen Verfahren und auch solche mit dem Bundesgericht notwendig geworden, weil die Beschwerdeführerinnen grundsätzliche Verfassungsrügen aufgeworfen hätten. Ferner hätten die Beschwerdeführerinnen insgesamt mehrere hundert Einwände gegen die Verfügung der WEKO vorgebracht, was weitreichende Abklärungen erfordert habe und sich in ihrem Urteil mit 60 bisher nicht entschiedenen Kartellrechtsfragen ausgedrückt habe. Zudem hätten die Beschwerdeführerinnen durch ihr eigenes Verhalten zu einer aufwändigen und äusserst zeitintensiven Bearbeitung beigetragen.