Citation: 6B_596/2020 E. A

C.________ war bis im Jahr 2007 Personalchef der A.________-Gruppe und Mitglied der Konzernleitung. Die A.________-Gruppe war ein von den Gründerfamilien geprägter Konzern, der verschiedene Gesellschaften umfasste. Mitte der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde das Gasgeschäft der Gruppe abgespalten und an eine international tätige Firma verkauft. Unter dem Dach der A.________-Gruppe verblieben fortan verschiedene Immobiliengesellschaften. Nach Aufgabe seiner Funktionen in der Konzernleitung war C.________ über eine Beratungsfirma weiterhin für die A.________-Gruppe tätig und blieb Mitglied im Verwaltungsrat verschiedener Gesellschaften. Seit Ende der 1970er Jahre war er zudem bis Ende 2009 Geschäftsführer der Personalvorsorgestiftung der B.________-Gruppe, welcher die verschiedenen A.________-Gesellschaften, namentlich der B.________, angehörten, und als solcher Mitglied des Anlageausschusses, dem als weitere Mitglieder D.________, Nachfahre einer der Gründerfamilien und Präsident des Stiftungsrates der Personalvorsorgestiftung der B.________-Gruppe, sowie E.________ angehörten. Zu den Aufgaben des Geschäftsführers gehörten insbesondere die Verwaltung der Liegenschaften und die Stellung von Anträgen an den Anlageausschuss betreffend Kauf oder Verkauf von Liegenschaften. F.________ war der Gründer, Verwaltungsrat und Geschäftsführer der u.a. im Liegenschaftshandel tätigen F.________ Hausbau AG. Am 15. September 2010 reichte die Personalvorsorgestiftung der B.________-Gruppe Strafanzeige gegen C.________ und F.________ ein. C.________ wird vorgeworfen, er habe zusammen mit seinem langjährigen Freund F.________ in der Zeit von März 2007 bis Ende 2008 insgesamt dreizehn Geschäfte über total fünfzehn mehrheitlich sanierungsbedürftige ältere Liegenschaften zum Nachteil der Personalvorsorgestiftung der B.________-Gruppe abgeschlossen. Im Einzelnen soll C.________ dem Anlageausschuss der Stiftung u.a. unter Vorlage rudimentärer Baubeschriebe und "Renditeberechnungen nach Sanierung" vorgespiegelt haben, die Kaufgeschäfte lägen im ausschliesslichen Interesse der Personalvorsorgestiftung der B.________-Gruppe und der jeweilige Kaufpreis entspräche dem tatsächlichen Verkehrswert. In Wahrheit habe die Personalvorsorgestiftung der B.________-Gruppe für jedes Geschäft massiv überhöhte Preise bezahlt, wobei sie einen Schaden in Millionenhöhe erlitten habe. Dabei habe C.________ von der F.________ Hausbau AG bzw. von F.________ für den Abschluss der Geschäfte verdeckt ausbezahlte Vermittlungsprovisionen in der Höhe von insg. CHF 3,1 Mio. in bar erhalten. Die Zahlungen seien gegenüber der Personalvorsorgestiftung der B.________-Gruppe geheim gehalten worden und seien für den Anlageausschuss bzw. den Stiftungsrat nicht erkennbar und damit auch nicht überprüfbar gewesen. Zudem habe C.________ im Zusammenhang mit dem Kauf einer Wohnung in U.________ von der F.________ Hausbau AG bzw. von F.________ einen unrechtmässigen Vorteil von rund CHF 300'000.-- erlangt. Die F.________ Hausbau AG habe von den Liegenschaftsgeschäften im Umfang von rund CHF 5 bis 6 Mio. profitiert.