Citation: 8C_390/2018 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat die ärztlichen Unterlagen, insbesondere das psychiatrische Gutachten des Dr. med. B.________ vom 2. September 2016, die Stellungnahme des behandelnden Arztes, Dr. med. C.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 30. November 2016 zu diesem Gutachten sowie die Antwort darauf des Gutachters B.________ vom 13. März 2017 umfassend und mit eingehender Begründung gewürdigt. Dabei gelangte es zum Schluss, Dr. med. B.________ habe entgegen der Argumentation in der Beschwerde die (traumatischen) Ereignisse im Rahmen des Ecuadoraufenthaltes der Versicherten berücksichtigt. Entscheidend sei, dass der Gutachter in seinem Bericht vom 13. März 2017 zu den weiteren biographischen Ausführungen des behandelnden Arztes Stellung genommen und in Kenntnis der neuen Vorbringen an seiner Beurteilung im Gutachten festgehalten habe. Die Ausführungen des Experten beruhten folglich auf einer vollständigen Aktenlage. Auch seien seine Diagnosen einleuchtend und schlüssig begründet, wogegen Dr. med. C.________ in jedem Bericht wieder andere Diagnosen angeführt und in jenem vom 26. Juni 2016 sogar festgehalten habe, es sei schwierig, eine genaue psychiatrische Diagnose zu stellen. Damit könnten die Ausführungen des behandelnden Arztes diejenige des Gutachters nicht in Zweifel ziehen. Ab dem Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns im Juni 2015 sei von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % auszugehen. Ab September 2015 habe diese auf 80 % gesteigert werden können. Ab Juni 2015 betrage der Invaliditätsgrad 49 %, ab September 2015 noch 18 %, weshalb die Beschwerdeführerin für die Zeit vom 1. Juni bis 30. November 2015 Anspruch auf eine Viertelsrente habe.