Citation: 1F_16/2020 E. 4

Als unbegründet erweist sich auch der Vorwurf, das Bundesgericht habe die Stellungnahme der KBK vom 7. Februar 2019 übersehen und damit einen Revisionsgrund nach Art. 121 lit. d BGG gesetzt. Die Stellungnahme der KBK wurde in E. 6.2.2 des Urteils ausdrücklich erwähnt. Auch die Aussagen der KBK in Ziff. 3.2 (zum angeblichen Fortbestand der 1967 bewilligten Garage) und Ziff. 3.3 (zum Umfang des Wiederherstellungsbefehls) wurden nicht übersehen. Diese wurden jedoch von den Gesuchstellern in ihrer Beschwerdeantwort vom 7. März 2019 (Ziff. 5 S. 4) ausdrücklich bestritten: Sie machten damals geltend, eine Garage in Holz gebe es nicht, und legten dar, dass schon die Wiederherstellungsverfügung der KBK vom 2. Dezember 2013 sie zum Abbruch sämtlicher Bauten auf den Parzellen Nrn. 2546, 2553 2553' und 2553c verpflichtet habe, seien sie doch verpflichtet worden, diese Parzellen wieder der ursprünglichen landwirtschaftlichen Nutzung zuzuführen. Die Rüge der Verletzung des Verbots der reformatio in peius durch das Kantonsgericht wurde von den Gesuchstellern nicht erhoben und musste daher vom Bundesgericht nicht geprüft werden. Dagegen hatten die Gesuchsteller zwar pauschal die Feststellung des Kantonsgerichts bestritten, wonach die 1967 bewilligte Baute nicht mehr existiere. Sie legten aber nie substanziiert dar, was von der ursprünglichen Bausubstanz noch vorhanden sei, obwohl sie dazu in der Lage und aufgrund ihrer Mitwirkungspflicht gehalten gewesen wären (vgl. E. 5.1 des Urteils vom 6. April 2020). Die Aussage der KBK, wonach weiterhin eine Holzgarage bestehe, wurde - wie aufgezeigt - ausdrücklich bestritten. Das von der KBK erwähnte Foto, auf dem die Holzgarage angeblich erkennbar sei, wurde nicht näher bezeichnet und war deshalb - sofern überhaupt existent - unter den zahlreichen, in den kantonalen Akten liegenden Fotos nicht identifizierbar. Unter diesen Umständen erachtete das Bundesgericht (in E. 7) die Feststellungen des Kantonsgerichts als nicht offensichtlich unrichtig und legte diese seinem Entscheid zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG).