Citation: K 60/02 21.10.2002 E. 2

Auf Grund der Einlassungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist nur noch streitig, nach welcher Methode die durch die Leistungen der beiden Sozialversicherungen mögliche Überentschädigung zu berechnen ist. Dazu hat das Eidgenössische Versicherungsgericht - entgegen der Annahme der Beschwerdeführerin - mit dem zur Publikation in der Amtlichen Sammlung vorgesehenen, in Plädoyer 2002 Nr. 4 S. 73 bereits veröffentlichten Urteil S. vom 4. Juni 2001 (K 114/01) entschieden, dass für deren Bemessung auf die gesamte Abrechnungsperiode abzustellen ist. Es ist wie unter dem KUVG eine Globalrechnung zu erstellen, wobei die im UVG massgebenden Grundsätze für die Frage der zeitlichen Kongruenz sinngemäss anwendbar sind. Damit ist der vorinstanzliche Entscheid zu schützen. Die Beschwerdeführerin wird beim Neuentscheid Art. 72 Abs. 5 KVG zu berücksichtigen haben, wonach bei Kürzung des Taggeldes infolge Überentschädigung die Fristen für den Bezug des Taggeldes sich entsprechend der Kürzung verlängern, weshalb die in den Akten mehrmals erwähnte "Aussteuerung per 18. Oktober 1998" aus der Kranken-Taggeldversicherung nicht bereits auf das genannte Datum eintrat, sondern erst nach Ablauf der verlängerten Bezugsdauer.