Citation: I 17/02 11.03.2003 E. 3

Gemäss Art. 85 Abs. 2 lit. f AHVG in Verbindung mit Art. 69 IVG (jeweils hier anwendbare, bis zum 31. Dezember 2002 [In-Kraft-Treten des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG, am 1. Januar 2003] gültig gewesene Bestimmungen; BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b sowie zur Publikation in der Amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil T. vom 23. Januar 2003, H 255/02) hat der obsiegende Beschwerdeführer Anspruch auf Ersatz der Kosten der Prozessführung und Vertretung vor der kantonalen Rekursbehörde nach gerichtlicher Festsetzung. Ob und unter welchen Voraussetzungen ein Anspruch auf Parteientschädigung besteht, beurteilt sich somit nach Bundesrecht. Obsiegen im Sinne von Art. 85 Abs. 2 lit. f AHVG liegt vor, wenn das Gericht die angefochtene Verfügung aufhebt und einen für die Beschwerde führende Person günstigeren Entscheid trifft oder die Sache allenfalls zum Erlass einer neuen Verfügung zurückweist (BGE 110 V 57 mit Hinweisen; ZAK 1987 S. 266; SVR 1995 IV Nr. 51 S. 143 Erw. 3a; vgl. auch BGE 117 V 407 Erw. 2c). Dieses in Art. 85 Abs. 2 lit. f AHVG und in der Verwaltungsrechtspflege allgemein zur Anwendung gelangende Unterliegerprinzip (Bernet, Die Parteientschädigung in der Schweizerischen Verwaltungsrechtspflege, Diss. Zürich 1986, S. 134 f.) kommt auch bei Eintritt von Gegenstandslosigkeit zum Tragen, wenn es die Prozessaussichten rechtfertigen. Massgeblich sind die Prozessaussichten, wie sie sich vor Eintritt der Gegenstandslosigkeit darboten (RKUV 2001 Nr. U 411 S. 77 Erw. 4a mit Hinweis auf BGE 110 V 57, 109 V 71, 106 V 124).