Citation: 5A_637/2018 E. A

A.a. A.________ (geb. 1983) und B.________ (geb. 1984) heirateten 2012 und wurden 2012 Eltern der Tochter C.________. B.________ hat aus einer früheren Beziehung mit D.________ (geb. 1985) die Tochter E.________ (geb. 2005). E.________ steht in der gemeinsamen elterlichen Sorge und in der Obhut ihres Vaters. Sie lebt bei beiden Eltern und wird ungefähr zur Hälfte von der Mutter betreut. A.________ und B.________ hoben den gemeinsamen Haushalt per 1. Januar 2014 auf. Im Rahmen des Eheschutzverfahrens einigten sich die Eltern darauf, dass die eheliche Wohnung der Mutter und dem Kind zugeteilt werde, C.________ in der Obhut der Mutter bleibe und der Vater seine Tochter wie folgt betreue: Am Dienstag und Mittwoch, je von 6.30 Uhr bis 18.30 Uhr, sowie in den ungeraden Kalenderwochen am Samstag und in den geraden am Sonntag, jeweils von 6.30 Uhr bis 18.30 Uhr. Dabei oblag es dem Vater, die Tochter abzuholen und wieder zu bringen. Zudem verpflichtete sich der Vater zu monatlichen Kinderunterhaltsbeiträgen von Fr. 850.-- (zzgl. Kinderzulagen), zusätzlich die Krankenkassenprämie von C.________ zu bezahlen und einen Ehegattenunterhalt von Fr. 1'250.-- zu leisten. Schliesslich vereinbarten die Eltern die Gütertrennung per 1. Januar 2014 (Entscheid vom 23. Dezember 2013). Am 16. Mai 2014 errichtete die KESB für C.________ eine Besuchsbeistandschaft. A.b. Am 4. März 2016 leitete A.________ beim Kreisgericht U.________ das Scheidungsverfahren ein. B.________ stimmte dem Scheidungsantrag zu. Mit Entscheid vom 30. Juni 2016 schied das Kreisgericht die Ehe der Parteien. Es beliess C.________ in der gemeinsamen elterlichen Sorge und bestimmte, das Kind wohne beim Vater. Der Mutter räumte es ein Besuchs- und Ferienrecht ein. Sodann hob das Kreisgericht die Besuchsbeistandschaft auf und ordnete an, die Erziehungsgutschriften seien ab Rechtskraft des Scheidungsurteils vollumfänglich dem Vater anzurechnen. Ferner verpflichtete es die Mutter zur Leistung von Kinderunterhaltsbeiträgen von Fr. 200.-- und ab Juli 2017 von Fr. 400.--. Ausserdem stellte es fest, es seien keine Ehegattenunterhaltsbeiträge geschuldet. Schliesslich genehmigte das Kreisgericht die Teilvereinbarung im Güter- und Vorsorgerecht und wies die Pensionskasse des Ehemanns entsprechend an.