Citation: 5A_128/2021 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer ist suchtkrank und leidet folglich unter einer psychischen Störung (E. 3.1.1), weshalb das Verwaltungsgericht grundsätzlich nicht ohne Einholung eines Sachverständigengutachtens über das Gesuch des Beschwerdeführers um Entlassung aus der fürsorgerischen Unterbringung entscheiden durfte (E. 3.1). Unbestrittenermassen hat das Verwaltungsgericht kein Gutachten eingeholt, was indes nicht per se Bundesrecht verletzt (E. 3.1.4). Es stellt sich auf den Standpunkt, es habe hinsichtlich der Frage des Schwächezustands auf den Verlaufsbericht der Psychiatrischen Universitätsklinik X.________ vom 31. Januar 2020 und auf die Einschätzungen der behandelnden Fachpersonen des Pflegezentrums U.________ vom 8. Juni bzw. 23. November 2020 abstellen und auf den Beizug eines Sachverständigen verzichten dürfen. Selbst wenn es nicht von vornherein ausgeschlossen ist, auf mehrere Gutachten abzustellen, und der Verlaufsbericht der Psychiatrischen Universitätsklinik X.________ jedenfalls mit Bezug auf die erste der gutachterlich zu beantwortenden Frage als gutachterliche Antwort aufgefasst werden kann (Diagnose), gilt dies nicht hinsichtlich der Antworten auf die verbleibenden Fragen. Wie der Beschwerdeführer zutreffend ausführt, hat das Verwaltungsgericht seinen Entscheid gefällt, ohne auf ein den gesetzlichen Anforderungen genügendes Gutachten abzustellen. Selbst wenn im Spruchkörper des Verwaltungsgerichts ein Fachrichter oder eine Fachrichterin mitgewirkt haben sollte, würde dies an der im Gesetz statuierten Pflicht zur Einholung eines Gutachtens nichts ändern (E. 3.1.3); soweit es um gutachterlich festzustellende Tatsachen geht (E. 3.1.2), kann das Gericht nicht auf den anlässlich der Instruktionsverhandlung gewonnenen Eindruck abstellen.