Citation: 9C_759/2023 E. 2.1

2.1. Im vorliegenden Fall ersucht die Exekutive des Kantons Aargau (Regierungsrat, handelnd durch das Departement für Gesundheit und Soziales) das Bundesgericht um Überprüfung eines Entscheids, den das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau getroffen hat. Es besteht damit eine klassische Organstreitigkeit. Der Kanton Aargau ist sich der restriktiven Beschwerdebefugnis, wie sie in derartigen Konstellationen herrscht, allem Anschein nach bewusst, er hält aber dafür, dass die allgemeine Legitimationsklausel im konkreten Fall dennoch erfüllt sei. Seine Argumentation geht im Wesentlichen dahin, dass der angefochtene Entscheid ein "falsches Verständnis des Bundesrechts" erkennen lasse (hinten E. 2.2), dass wesentliche öffentliche Interessen des Kantons tangiert seien und dass es um einen Politikbereich gehe, der dem Kanton zur (abschliessenden) Regelung zugewiesen sei (E. 2.3). Bei seiner Argumentation bezieht sich der Kanton Aargau auf die zweite Tatbestandsvariante (vorne E. 1.5.1 und 1.5.3). Die erste Tatbestandsvariante ruft er zu Recht nicht an. Analogien zu privatrechtlichen Verhältnissen sind nicht ersichtlich (vorne E. 1.5.1 und 1.5.2).