Citation: K 76/01 06.06.2005 E. 8

Die Vorinstanz hat das Vorgehen der INTRAS mit der Argumentation geschützt, dass es der Beschwerdeführerin am 20. Juli 2000 möglich war, sich selber in die Klinik X.________ zu begeben. Sie habe die Dienste der Sanitätspolizei dabei nicht in Anspruch nehmen müssen. Am nächsten Morgen habe sie dann problemlos ins Spital Y.________ verlegt werden können. Es sei ihr somit ohne weiteres möglich gewesen, gleich zu Beginn ein öffentliches Spital aufzusuchen. Mithin sei der Spitaleintritt vom 20. Juni 2000 nicht als Notfall im Sinne des Gesetzes erfolgt, weshalb die Ausnahmebestimmung von Art. 41 Abs. 2 KVG nicht angewendet werden könne. Die Vergütung der Kosten habe vielmehr gemäss Art. 41 Abs. 1 KVG zu erfolgen, wobei der Tarif für Kantonseinwohner der öffentlichen Spitäler der Stadt Bern und Umgebung Fr. 330.- (Tiefenauspital) respektive Fr. 318.- (Zieglerspital) betragen habe. Dass die Beschwerdegegnerin den höheren Tarif von Fr. 330.- vergütet habe, sei nicht zu beanstanden.