Citation: 2A.442/2006 25.07.2006 E. 1

Der nach eigenen Angaben aus dem Sudan stammende X.________, geb. 1976, reiste am 9. Juli 2006 in Chiasso, von Italien herkommend, wo er zuvor illegal längere Zeit gelebt und teilweise gearbeitet haben will, in die Schweiz ein. Am Abend des gleichen Tages versuchte er in Basel nach Deutschland auszureisen, wobei er sich mit einem nicht ihm zustehenden Reisepass auswies. Am Morgen des 10. Juli 2006 überstellten ihn die deutschen Behörden der Schweizer Grenz- und Fahndungspolizei. Gleichentags verfügte der Bereich Dienste des Sicherheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt als kantonale Fremdenpolizei die Wegweisung von X.________ aus der Schweiz; am 11. Juli 2006 ordnete die Fremdenpolizei gegen ihn die Ausschaffungshaft an. Nach mündlicher Verhandlung erklärte der Einzelrichter für Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht des Kantons Basel-Stadt die Ausschaffungshaft für die Dauer von drei Monaten, d.h. bis zum 10. Oktober 2006, als rechtmässig und angemessen (Urteil vom 14. Juli 2006). In der Folge gingen beim Verwaltungsgericht des Kantons Basel-Stadt zwei Schreiben von X.________ ein; dieses leitete sie zwecks allfälliger Behandlung als Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht weiter (ein erstes Schreiben am 21. Juli 2006 per Post, ein zweites Schreiben am 24. Juli 2006 per Fax). Zudem ging am 24. Juli 2006 beim Bundesgericht ein dorthin adressiertes Schreiben von X.________ vom 17. Juli 2006 (Postaufgabe 20. Juli 2006) ein. Gestützt auf die drei Schreiben ist ein Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eröffnet worden. Das Verwaltungsgericht hat per Fax die schriftliche Bestätigung der kantonalen Fremdenpolizei vom 11. Juli 2006 für die am 10. Juli 2006 eröffnete Wegweisungsverfügung, die Verfügung der Ausschaffungshaft vom 11. Juli 2006 sowie das Protokoll der Verhandlung vor dem Einzelrichter eingereicht. Weitere Instruktionsmassnahmen (Schriftenwechsel, Einholen weiterer Akten) sind nicht angeordnet worden. Über die Beschwerde wird im vereinfachten Verfahren (Art. 36a OG) entschieden.