Citation: 6B_400/2018 E. 2.5

2.5. Ob die Pflichtverletzung des Beschwerdeführers als schwer zu qualifizieren ist und sie eine Vernachlässigung im Sinne von Art. 26 Abs. 1 lit. a TSchG darstellt, braucht nicht geprüft zu werden. Das Bundesgericht ist an das Verbot der reformatio in peius gebunden (Art. 107 Abs. 1 BGG). Aufgrund der Vernachlässigung der Fürsorgepflicht ist die Verurteilung gestützt auf den Übertretungstatbestand von Art. 28 TSchG im Übrigen nicht zu beanstanden. Gleiches gilt, soweit die Vorinstanz dem Beschwerdeführer zur Last legt, die Heilungsaussichten pflichtwidrig verkannt und deshalb fahrlässig gehandelt zu haben (Entscheid S. 21).