Citation: 6B_594/2016 E. 2.5.3

2.5.3. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Aussage des Beschwerdegegners 2, wonach es sich bei der Begleitperson des Beschwerdeführers anlässlich der Geldübergabe um C.________ gehandelt habe, sei nachweislich falsch, da dieser zum fraglichen Zeitpunkt gemäss Kassen-Registrationsauszug erwiesenermassen in einem Tankstellenshop gearbeitet habe. Somit verfalle die Vorinstanz in Willkür, wenn sie auf die gegenteiligen Ausführungen des Beschwerdegegners 2 abstelle. Denn wenn eine derart bedeutende Angabe nicht stimme, seien auch die anderen Aussagen des Beschwerdegegners 2 mit grösster Zurückhaltung zu bewerten (Beschwerde, S. 33 f.). Hierzu erwägt die Vorinstanz (Urteil, S. 16), die Frage nach der Identität des zweiten Tatbeteiligten sei nicht entscheidend, da sie weder den Tatvorwurf gegenüber dem Beschwerdeführer noch das eigentliche Kerngeschehen betreffe. Diese Erwägung ist zwar insofern heikel, als ein allfälliger Irrtum seitens des Beschwerdegegners 2 hinsichtlich der Begleitperson des Täters durchaus die Aussagewürdigung insgesamt beeinflussen könnte. Vorliegend kann sie aus folgendem Grund trotzdem als vertretbar gelten: Die Vorinstanz erachtet die Aussagen des Beschwerdegegners 2 als glaubhaft, weil dieser nicht nur den Beschwerdeführer anlässlich einer Konfrontationseinvernahme als Täter wiedererkannte und bereits zuvor anhand einer Fotoauswahl identifiziert hatte, sondern weil sich seine Angaben auch mit jenen einer anderen geschädigten Person deckten (die ihrerseits vom Beschwerdeführer bestätigt worden seien) sowie aufgrund der Tatsache, dass die Rufnummer, unter welcher der Täter auftrat, auf den Beschwerdeführer registriert war (vgl. Ziff. 2.4 hiervor). Da die Aussagen des Beschwerdegegners 2 somit durch diejenigen eines weiteren Geschädigten bestärkt und aufgrund der auf den Beschwerdeführer lautenden Telefonnummer objektiviert werden, ist es nicht geradezu unhaltbar, wenn die Vorinstanz seine Angaben in Bezug auf den Beschwerdeführer unabhängig von jenen betreffend den zweiten Tatbeteiligten als glaubhaft erachtet.