Citation: 4A_610/2020 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, es stelle sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung. Er bringt zur Begründung vor, er werde für ein Verfahren, das er gewonnen habe, "kostenrechtlich mit sage und schreibe Fr. 6'500.-- belastet", dies "unter Verdrehung der Kostenregel" von Art. 106 Abs. 1 ZPO, der eine klare Regelung enthalte. Damit zeigt er keine konkrete Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung auf, an deren höchstrichterlicher Klärung ein allgemeines und dringendes Interesse bestünde. Auch mit dem Vorbringen, es handle "sich im vorliegenden Fall um einen Rechtsstreit, in welchem die Vorinstanz ihr Ermessen nach Art. 107 I lit. f ZPO so ausgeübt hat, dass dem Beschwerdeführer wegen Illiquidität des Sachverhalts und darauffolgenden Nichteintreten die gesamten Prozesskosten auferlegt worden sind", zeigt er nicht auf, welche konkrete Rechtsfrage einer dringenden Klärung bedürfte. Die Anwendung rechtsprechungsgemässer Prinzipien auf einen Einzelfall stellt keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung dar. Die Voraussetzung nach Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG ist nicht erfüllt, weshalb die Beschwerde in Zivilsachen nicht offensteht. Die Eingabe des Beschwerdeführers ist daher als subsidiäre Verfassungsbeschwerde zu behandeln (Art. 113 BGG).