Citation: 5C.193/2004 17.01.2005 E. A

Am 13. April 1999 starb der 1906 geborene, seit Januar 1996 verwitwete C.________, der früher in Z.________ eine eigene Zahnarztpraxis betrieben hatte. Er hinterliess als gesetzliche Erben die Tochter B.________ und den Sohn A.________. C.________ hatte zahlreiche letztwillige Verfügungen verfasst. Eine vom 8. September 1997 datierte Verfügung hat folgenden Wortlaut: "Aufgrund der neusten Vorkommnisse setze ich meinen Sohn A.________ auf den Pflichtteil, somit erhält er 3/8 meines Nachlasses und meine Tochter B.________ 5/8. Als Teilungsbestimmung verfüge ich, dass der Erbteil des Sohnes in bar bestehen soll. Oder nach Zuweisung meiner TochterB.________. Alle früheren Zuweisungsbestimmungen sind damit aufgehoben."