Citation: 4A_573/2013 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz stellte fest, in Übereinstimmung mit dem erstinstanzlichen Gericht könne festgehalten werden, dass die Prozessbegehren des Beschwerdeführers aussichtslos erscheinen würden, weshalb das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zu Recht abgewiesen worden sei: Das Begehren des Beschwerdeführers auf Herausgabe der eingelagerten Gegenstände erweise sich bereits von vorneherein als aussichtslos, da die vom Beschwerdeführer nicht abgeholten Gegenstände entsorgt worden seien. Mit der Entsorgung habe der Beschwerdeführer nicht nur gestützt auf das Schreiben vom 14. Februar 2011, dessen Annahme er verweigert habe und die E-Mail vom 24. Februar 2011 rechnen müssen, sondern bereits gestützt auf die Schreiben vom 23. November und 7. Dezember 2010, welche er erhalten und auch beantwortet habe. So erweise sich auch sein Schadenersatzbegehren als aussichtslos. Art. 41 OR setze einen widerrechtlich zugefügten Schaden voraus; die Vermieter hätten jedoch alles ihnen Zumutbare getan, um einen Schaden abzuwenden. Die bei der Zwangsräumung nicht mitgenommenen Sachen seien während gut drei Monaten aufbewahrt worden, wobei der Beschwerdeführer mehrfach schriftlich aufgefordert worden sei, diese innert einer bestimmten Frist abzuholen. Dabei sei er auch stets darüber informiert worden, die Sachen würden bei Nichtabholung seinerseits ohne weiteres entsorgt. Der Beschwerdeführer habe jedoch die ihm gestellten Fristen jeweils unbenutzt verstreichen lassen und habe auch nie in Aussicht gestellt, die Gegenstände abzuholen. Es sei nicht Sache des Vermieters, nicht abgeholte Gegenstände eines ehemaligen Mieters dauerhaft zu lagern. Aus den Aufforderungen der Vermieter zur Abholung der Gegenstände ergebe sich denn auch, dass es sich dabei - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers - nicht um Retentionsgegenstände handle, da die Vermieter die Sachen nicht zur Deckung ihrer Forderungen zurückbehalten hätten. Nachdem der Beschwerdeführer in Kenntnis der angedrohten Entsorgung der eingelagerten Gegenstände während Monaten darauf verzichtet habe, diese abzuholen, hätten die Vermieter von einer konkludenten Einwilligung des Beschwerdeführers in die Verwertung ausgehen dürfen. Damit bestehe gestützt auf Art. 41 OR kein Schadenersatzanspruch des Beschwerdeführers; ein solcher wäre im Übrigen ohnehin verjährt gewesen.