Citation: 2C_994/2021 E. A

A.a. A.________ (geb. 2000) reiste am 17. September 2018 von Spanien in die Schweiz ein und stellte in Chiasso einen Asylantrag. Mit Entscheid vom 6. Dezember 2018 trat das Staatssekretariat für Migration (SEM) aufgrund der Zuständigkeit Spaniens nicht auf das Asylgesuch von A.________ ein, welcher sich zu diesem Zeitpunkt noch als Staatsangehöriger von Guinea ausgab. Gleichzeitig wurde er nach Spanien weggewiesen. In der Folge verfügte das SEM gegenüber A.________ ein Einreiseverbot bis zum 16. Januar 2022. Die Ausschaffung nach Spanien erfolgte am 17. Januar 2019. A.b. Am 20. Oktober 2019 wurde A.________ durch die Polizei angehalten und wegen Missachtung des Einreiseverbots und rechtswidrigen Aufenthalts in der Schweiz festgenommen. Zur Sicherstellung des Wegweisungsvollzugs verfügte das Amt für Inneres des Kantons Appenzell Ausserrhoden (nachfolgend: Amt für Inneres) am 24. Oktober 2019 die Dublin-Ausschaffungshaft bis zum 2. Dezember 2019. A.c. Nachdem die spanischen Behörden die erneute Übernahme von A.________ im Rahmen des Dublin-Verfahrens abgelehnt hatten, verfügte das Amt für Inneres am 8. November 2019, dass er zur Sicherstellung des Wegweisungsvollzugs nach Guinea bis zum 30. April 2020 in Ausschaffungshaft genommen werde. Diese Verfügung wurde vom Einzelrichter des Obergerichts des Kantons Appenzell Ausserrhoden (nachfolgend: Obergericht) mit Urteil vom 9. November 2019 bestätigt. Am 4. Dezember 2019 gab A.________ anlässlich einer Befragung durch die guineische Delegation an, in Wahrheit B.________ zu heissen und Staatsangehöriger der Elfenbeinküste zu sein. Mit Verfügung vom 22. April 2020 verlängerte das Amt für Inneres die Ausschaffungshaft bis zum 30. Oktober 2020. Die Verfügung wurde vom Einzelrichter des Obergerichts mit Urteil vom 24. April 2020 bestätigt.