Citation: 5A_147/2023 E. 4.7

4.7. Zusammenfassend zuerkannte die Vorinstanz den Arztzeugnissen, welche der Beschwerdegegnerin eine 100-prozentige Arbeitsunfähigkeit attestieren eine gewisse Beweiskraft. Gestützt darauf und auf weitere Umstände (unbestrittene Vorgeschichte, wiederholter stationärer Aufenthalt in Kliniken) erkannte sie auf eine 100-prozentige Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdegegnerin bis anhin und künftig für unbestimmte Zeit, wobei im Rahmen des nachehelichen Unterhalts unter Geltung des vollen Beweismasses und der Verhandlungsmaxime erneut zu prüfen sein wird, inwiefern der Beschwerdegegnerin ein hypothetisches Einkommen anzurechnen ist. Vorliegend ist es dem Beschwerdeführer nicht gelungen, den angefochtenen Entscheid als mit verfassungsmässigen Rechten unvereinbar, namentlich als willkürlich, auszuweisen. Insbesondere zeigt er nicht auf, inwiefern der angefochtene Entscheid auch im Ergebnis unhaltbar sei. Bloss festzuhalten, dies sei der Fall, genügt den Begründungsanforderungen nicht (E. 1.3). Schliesslich legt er auch nicht dar, wie er auf das hypothetische Einkommen von Fr. 94'000.-- brutto/Jahr kommt, das er der Beschwerdegegnerin angerechnet wissen will. Demnach durfte die Vorinstanz die vollständige Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdegegnerin auf unbestimmte Zeit als glaubhaft erachten.