Citation: 1P.256/2006 18.07.2006 E. 1

1.1 Beim angefochtenen Urteil des Verwaltungsgerichts handelt es sich um einen letztinstanzlichen kantonalen Endentscheid über eine Baubewilligung im Sinne des Art. 22 des Bundesgesetzes über die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (RPG; SR 700), welcher mit staatsrechtlicher Beschwerde wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte anfechtbar ist (Art. 84 ff. OG, Art. 34 Abs. 1 und 3 RPG). 1.2 Die Beschwerdeführer sind Eigentümer von Grundstücken, die unmittelbar an die Bauparzelle angrenzen. Sie machen geltend, der angefochtene Entscheid sei willkürlich, weil er für das Bauvorhaben eine höhere Ausnützung zulasse, als sie in der Landhauszone (L) vorgesehen sei. Diese höhere Ausnützung beruhe auf einer unzulässigen Ausnützungsübertragung. Sie lasse sich mit sachlichen Gründen nicht vertreten und sei daher willkürlich. Zudem beanstanden die Beschwerdeführer die Berechnung der Gebäudelänge und rügen eine Verweigerung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV). Eigentümer benachbarter Grundstücke sind gestützt auf Art. 88 OG befugt, einen Nutzungsplan anzufechten, wenn sie die willkürliche Anwendung von Vorschriften geltend machen, die ausser den Interessen der Allgemeinheit auch oder in erster Linie dem Schutz der Nachbarn dienen. Zusätzlich müssen sie dartun, dass sie sich im Schutzbereich der Vorschriften befinden, durch die behaupteten widerrechtlichen Auswirkungen der Bauten betroffen werden und ein aktuelles praktisches Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Entscheids haben (BGE 125 II 440 E. 1c S. 442 f.; 119 Ia 362 E. 1b; 118 Ia 232 E. 1a, je mit Hinweisen). Das Bundesgericht hat in ständiger Rechtsprechung anerkannt, dass Bestimmungen über den Immissionsschutz, die Ausnützungsziffern und die zulässigen Baumasse und -abstände auch dem Schutz der Nachbarn dienen (BGE 127 I 44 E. 2d S. 47 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführer berufen sich auf Bestimmungen über die Ausnützung und die Baumasse und sind insoweit zur Beschwerde berechtigt. In diesem Zusammenhang sind sie auch zur Rüge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör legitimiert. 1.3 Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen sind erfüllt und geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die staatsrechtliche Beschwerde ist einzutreten.