Citation: 2A.59/2000 20.04.2000 E. 1

1.- a) Der Beschwerdeführer hat unter anderem die Anträge gestellt, das Urteil des Verwaltungsgerichts "vollumfänglich aufzuheben" und "eine Niederlassungsbewilligung zu erteilen". Wäre damit auch die Aufhebung der im angefochtenen Urteil enthaltenen Entscheide, dem Beschwerdeführer für die Verfahren vor dem Justiz-, Polizei- und Sanitätsdepartement sowie beim Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren (Ziff. 2 und 3 des Dispositivs des angefochtenen Urteils), gemeint, würde es dem Beschwerdeführer diesbezüglich an einer Beschwer fehlen, so dass das Bundesgericht darauf nicht einzutreten hätte. Der Begründung in der Rechtsschrift ist indes zu entnehmen, dass sich die Beschwerde nur insoweit gegen das verwaltungsgerichtliche Urteil richtet, als dieses seinen Rekurs abgewiesen hat (Ziff. 1 des Dispositivs des angefochtenen Urteils). Hiervon ausgehend bildet Streitgegenstand im vorliegenden Verfahren auch nicht die Frage der Erteilung einer Niederlassungsbewilligung, sondern nur die Ausweisung nach Art. 10 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; SR 142. 20), die gemäss Art. 9 Abs. 3 lit. b ANAG das Erlöschen der Niederlassungsbewilligung zur Folge hat; sollte sich die Ausweisung als nicht rechtens erweisen, so bestünde die Niederlassungsbewilligung weiter. In diesem Sinne sind die Begehren des Beschwerdeführers zu verstehen. b) Gegen fremdenpolizeiliche Ausweisungsverfügungen steht gemäss Art 97 Abs. 1 OG die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offen. Ein Ausschlussgrund im Sinne der Art. 99-102 OG liegt nicht vor; insbesondere fällt die Ausweisung nicht unter die in Art. 100 Abs. 1 lit. b OG genannten, von der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ausgenommenen Verfügungen, da sie gemäss Art. 10 ANAG und nicht gestützt auf Art. 70 aBV (vgl. Art. 121 Abs. 2 der neuen Bundesverfassung vom 18. April 1999) erging (Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 OG e contrario; BGE 114 Ib 1 E. 1a S. 2). Nachdem auch die übrigen Prozessvoraussetzungen (vgl. Art. 103, 106, 108 OG) erfüllt sind, ist auf die frist- und formgerecht erhobene Beschwerde einzutreten.