Citation: 1P.441/2002 10.10.2002 E. 3

3.1 Der Gesuchsteller macht geltend, die Vernehmlassung der Gegenpartei vom 15. April 2002 zu seiner staatsrechtlichen Beschwerde habe neue erhebliche Tatsachen enthalten, die ihm nicht bekannt gewesen seien. Damit macht der Gesuchsteller indessen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 137 OG geltend, sondern wirft dem Bundesgericht sinngemäss vor, beim Urteil vom 19. Juni 2002 seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt zu haben. Ein solcher Vorwurf ist in einem Revisionsverfahren nicht zulässig, ganz abgesehen davon, dass er unbegründet ist. Der Gesuchsteller legt denn bezeichnenderweise auch nicht näher dar, welche neue Tatsachen auf diese Weise zum Urteilsfundament erhoben worden wären, ohne dass er sich dazu hätte äussern können. 3.2 Ebenfalls keinen Anlass für eine Revision bietet das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 3. Mai 2002, mit welchem es den Entscheid von Gerichtspräsident Hauri vom 19. November 2001 aufhob. Der Umstand, dass eine Rechtsmittelinstanz ein bei ihr angefochtenes Urteil aufhebt, lässt den vorinstanzlichen Richter noch nicht als befangen erscheinen, und das Urteil des Obergerichts enthält entgegen der Auffassung des Gesuchsstellers nichts, was Gerichtspräsident Hauri als befangen erscheinen liesse.