Citation: 5A_283/2024 E. 2.4.1

2.4.1. Die Beschwerdeführerin wirft dem Obergericht Willkür (Art. 9 BV) wie auch die Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) vor, weil es den mit der Beschwerde vom 11. Dezember 2023 eingereichten Strafbefehl vom 30. November 2023, aus welchem sich ein vernünftiger Grund ergebe, um die Prozesskosten nicht ihr aufzuerlegen, unberücksichtigt gelassen habe. Sie habe den Strafbefehl nicht im Verfahren vor dem Regionalgericht einreichen können, da dieser zum Urteilszeitpunkt noch nicht existiert habe. Ausserdem habe sie das echte Novum unverzüglich mit der Beschwerde eingereicht.