Citation: 6B_179/2013 E. 3.2.2

3.2.2. Die erwähnte Verfügung datiert vom Oktober 2010, als der Beschwerdeführer und seine Ehefrau arbeitslos waren. In der Beschwerde vom Januar 2012 beantragte er, es sei das unentgeltliche Verfahren zu bewilligen und dem Beschwerdeführer sei ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen (Akten des Obergerichts, act. 2, S. 2). In der Begründung des Antrags besteht er ausdrücklich auf seinem Anspruch auf einen unentgeltlichen Rechtsbeistand gemäss Art. 136 Abs. 2 lit. c StPO. Doch fehlen sowohl Ausführungen zur Befreiung von den Verfahrenskosten (Art. 136 Abs. 2 lit. b StPO) als auch irgendwelche Belege zu den finanziellen bzw. (allenfalls nicht bestehenden) Arbeitsverhältnissen (a.a.O. S. 7 Ziff. 4). Nachdem er somit in der erwähnten Verfügung ausdrücklich darauf hingewiesen worden war, seine finanziellen Verhältnisse bei Arbeitsaufnahme eines der beiden Ehegatten erneut umfassend zu belegen, und in der Beschwerdeschrift das Gesuch um unentgeltliches Verfahren nicht begründete, kam er seiner Mitwirkungspflicht nicht nach. Deshalb durfte die Vorinstanz, ohne vom Beschwerdeführer vorgängig Belege über seine finanzielle Situation zu verlangen, gestützt auf die Akten sein Gesuch beurteilen. Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist nicht verletzt.