Citation: 2C_931/2018 E. 4

Der Beschwerdeführer ist im Alter von fast 29 Jahren in die Schweiz eingereist und hält sich zum Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils seit rund acht Jahren in der Schweiz auf. Aufgrund seiner beinahe jährlichen Ferienaufenthalte im seinem Heimatland hat er den diesbezüglichen Kontakt nie abgebrochen, sodass er problemlos wieder in seinem Heimatland Fuss fassen dürfte. Es trifft zu, dass der Beschwerdeführer während seines Aufenthalts in der Schweiz stets gearbeitet hat und nie straffällig geworden ist, wobei die sprachliche Integration mangelhaft ist. Die Vorinstanz hat jedoch zurecht erwogen, dass im Falle einer Ausländerrechtsehe das öffentliche Interesse am Widerruf der (erschlichenen) Niederlassungsbewilligung das private Interesse des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz überwiegt. Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung und die Wegweisung aus der Schweiz erweisen sich damit entgegen dem Beschwerdeführer als verhältnismässig.