Citation: 6B_987/2021 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt mit Bezug auf den Schuldspruch des Raubes insbesondere, der Beschwerdeführer habe zugegeben, D.________ das Portemonnaie aus der Hand gerissen zu haben. Zudem habe er eingeräumt, diesem in der Folge mit der Faust - nicht fest - in die rechte Gesichtshälfte geschlagen sowie ihn zweimal gegen die Brust geschubst zu haben, als jener das Geld zurückverlangt habe. Dabei habe er D.________ aufgefordert, wegzugehen. Das stimme mit den Aussagen von E.________ überein, wonach der Beschwerdeführer D.________ das Portemonnaie aus der Hand gerissen habe, wobei es anschliessend zu einem Gerangel zwischen den beiden gekommen sei und der Beschwerdeführer D.________ einmal geschlagen habe. Aufgrund der Aussagen des Beschwerdeführers und jenen von E.________ sei erstellt, dass sich der Beschwerdeführer von D.________ ca. Fr. 25.-- durch Entreissen der Geldbörse angeeignet habe. Der Beschwerdeführer habe sich das Geld zwar ohne Nötigungshandlung von D.________ angeeignet. In der Folge habe letzterer seine Geldbörse jedoch zurückverlangt. Es sei zu einem Gerangel gekommen, bei dem der Beschwerdeführer D.________ geschlagen und geschubst habe. Der Beschwerdeführer habe demnach Nötigungshandlungen eingesetzt, damit D.________ sein Eigentum aufgegeben habe und er (der Beschwerdeführer) das zuvor gestohlene Geld habe behalten können. Dadurch sei der objektive Tatbestand des Raubes erfüllt. Der Beschwerdeführer habe mit den Nötigungshandlungen somit bezweckt, sich mit der Beute ohne weitere Störungen vom Tatort entfernen und das erbeutete Geld zur Befriedigung seiner Bedürfnisse (Kaufen von Bier) verwenden zu können.