Citation: 5A_672/2023 E. A

A.a. A.________ (Beschwerdeführerin) und B.________ (Beschwerdegegner) sind die nicht verheirateten und getrennt lebenden Eltern des 2019 geborenen C.________. Die elterliche Sorge für das Kind obliegt der Mutter. Bereits im August 2018 hatten die Eltern eine Vereinbarung abgeschlossen, mit der unter anderem der persönliche Verkehr des Vaters mit dem Kind geregelt wurde. Laut der Vereinbarung sollte das Kind mehrheitlich durch die Mutter betreut werden und sich der Vater im Rahmen seiner Möglichkeiten und in Absprache mit der Mutter an der Betreuung beteiligen. Den persönlichen Verkehr bzw. die Modalitäten der Betreuung sollten die Eltern in gegenseitigem Einvernehmen regeln. Für den Konfliktfall wurde festgehalten, dass der Vater berechtigt sei, das Kind jeden Sonntag während zwei Stunden bei der Mutter zu besuchen. A.b. Am 26. Juli 2022 stellte der Vater ein Gesuch um Neuregelung des persönlichen Verkehrs. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Oberaargau (KESB) hörte die Eltern am 23. August 2022 an und errichtete am 20. September 2022 für das Kind eine Beistandschaft. Der Beiständin übertrug sie unter anderem die Aufgabe, die Eltern bei der Regelung und Umsetzung des persönlichen Verkehrs zu unterstützen. Im November respektive Dezember 2022 beschwerten sich beide Eltern und die Grosseltern mütterlicherseits über die Beiständin und beantragten einen Wechsel der Beistandsperson. Nachdem der Vater seine Beschwerde bereits im Januar 2023 wieder zurückgezogen hatte, beantragte die Beiständin in demselben Monat neben verschiedenen Instruktionsmassnahmen, es seien die begleiteten Besuche auf- und auszubauen und beiden Eltern Weisungen im Hinblick auf diese zu erteilen. Nach Anhörung der Eltern am 3. April 2023 wies die KESB diese am 19. April 2023 an, den persönlichen Verkehr des Vaters zum Kind wie folgt umzusetzen: Während mindestens drei Monaten wöchentliche oder zweiwöchentliche Besuche in der Familienhilfe D.________ (nachfolgend: Familienhilfe; Phase 1); während mindestens drei Monaten begleitete Besuche beim Kindsvater zuhause (Phase 2); begleitete Übergaben (Phase 3). Die Beiständin sollte die Modalitäten und, nach Evaluation der regelmässigen Rückmeldungen der Familienhilfe, die Phasenwechsel festlegen.