Citation: 5A_685/2023 E. B

Das Obergericht des Kantons Aargau hiess mit Urteil vom 9. August 2023 (A.________ eröffnet am 17. August 2023) die von B.________ hiergegen erhobene Berufung teilweise gut und passte den Entscheid des Bezirksgerichts (teilweise von Amtes wegen) hinsichtlich der Betreuungsregelung insofern an, als es festlegte, dass derjenige Elternteil, der gerade die Kinderbetreuung ausführt, das Kind jeweils zum anderen Elternteil bringt. Den von B.________ geschuldeten Kindesunterhalt legte es neu fest auf monatlich Fr. 3'000.-- (inkl. Fr. 2'322.-- Betreuungsunterhalt) bis 14. März 2023, Fr. 2'600.-- (inkl. Fr. 2'202.-- Betreuungsunterhalt) vom 15. März 2023 bis zum 31. August 2023 sowie Fr. 380.-- (nur Barunterhalt) ab dem 1. September 2023, zuzüglich gesetzlicher oder vertraglicher Kinderzulagen, sofern sie nicht vom anderen Elternteil direkt bezogen werden. Damit sei der gebührende Unterhalt von C.________ gedeckt. Sodann bestimmte das Obergericht den an A.________ zu bezahlenden Ehegattenunterhalt auf Fr. 510.-- im Monat vom 1. Januar 2023 bis zum 14. März 2023. Ab dem 15. März 2023 sei kein Unterhalt mehr geschuldet. Ausserdem legte das Obergericht die Grundlagen der Unterhaltsberechnung neu fest (alles Dispositivziffer 1.1). Im Übrigen wies es die Berufung ab (Dispositivziffer 1.2). Die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 2'000.-- auferlegte das Obergericht zu zwei Dritteln B.________ und zu einem Drittel A.________, der es ausserdem eine reduzierte Parteientschädigung zusprach (Dispositivziffern 2 und 3).