Citation: 8C_58/2018 E. 5.3

5.3. Bei der Bemessung der Höhe des Abzuges von 20 % orientierte sich die Vorinstanz an der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, wonach eine faktische Einhändigkeit oder Beschränkung der dominanten Hand als Zudienhand einen Abzug von 20 - 25 % zu rechtfertigen vermag (vgl. bspw. Urteile 9C_418/2008 vom 17. September 2008 E. 3.3.2 und 3.3.3 mit Hinweisen; 8C_1050/2009 vom 28. April 2010 E. 4.2; 8C_260/2011 E. 5.4; 8C_527/2012 vom 21. November 2012 E. 4.2.2.3; 8C_726/2014 vom 2. April 2015 E. 4; 8C_670/2015 vom 12. Februar 2016 E. 5.2 und 5.3; 8C_744/2017 vom 14. Mai 2018 E. 4.1; zuletzt 9C_363/2017 vom 22. Juni 2018 E. 4.3) und dem Beschwerdegegner zudem kein Vollpensum mehr zumutbar ist. Angesichts dieser Praxis ist nicht ersichtlich, inwiefern dem kantonalen Gericht eine rechtsfehlerhafte Ermessensausübung vorgeworfen werden soll. Sein Ergebnis, es sei von einem Invalideneinkommen von Fr. 34'656.- und damit von einem Invaliditätsgrad von 45 % auszugehen, ist daher nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist unbegründet.