Citation: 6B_16/2017 E. 1.3

1.3. Der Beschwerdeführer, Geschäftsführer und Alleinaktionär der A.________ AG, stellte B.________ ab 15. Oktober 2014 als Bauarbeiter ein. Als vorläufig aufgenommener Ausländer ("Ausweis F") verfügte B.________ über keine Arbeitsbewilligung. Unbestritten ist weiter, dass der Beschwerdeführer am Tag des Stellenantritts das Migrationsamt telefonisch kontaktierte, vom Lohn die Sozialabgaben abzog und ablieferte sowie die Anstellung beim Steueramt betreffend Quellensteuer anmeldete. Strittig ist, ob der Beschwerdeführer das Anstellungsverhältnis einging im Wissen und Willen, dass B.________ über keine Arbeitsbewilligung verfügte. Die Vorinstanz stellt fest, dass der Beschwerdeführer spätestens am Tag des Stellenantritts aus dem Vorstellungsgespräch vom Fehlen und von der Notwendigkeit der Arbeitsbewilligung wusste. Wohl habe der Beschwerdeführer keine Lohnnebenkosten einsparen wollen, ansonsten er B.________ betreffend Sozialversicherungen und Quellensteuer nicht angemeldet hätte. Hingegen sei der Stellenantritt dringlich gewesen, und der Beschwerdeführer habe eine durch die Bewilligungserteilung bedingte Verzögerung vermeiden wollen (Entscheid S. 8 ff.).