Citation: 1P.707/2006 19.12.2006 E. A

Anfangs 2003 erteilte die Gemeinde Sils i.E./Segl X.________ die Bewilligung für den Bau eines Einfamilienhauses auf einer in der allgemeinen Zone für Wohnquartiere liegenden Parzelle. In der Folge stellte der Bauherr wiederholt Fristerstreckungs- und Projektänderungsgesuche. Die Gemeinde bewilligte am 5. August 2005 ein Gesuch, das unter anderem eine Neueinteilung des Estrichs vorsah. Anlässlich einer Baukontrolle im Oktober 2005 wurden mehrere Abweichungen von den bewilligten Plänen festgestellt. Die Gemeinde erliess hierauf mit Verfügung vom 28. Oktober 2005 einen sofortigen Baustopp. Sie führte in ihrer Verfügung aus, dass die Ausgestaltung des Dachgeschosses nicht den Plänen entspreche, welche Dachsparren in Abständen von 90 cm (Achsmass) und von 40 cm Tiefe vorsähen. Ohne diese Dachsparren übersteige die Höhe des Dachgeschosses die bewilligten 1,6 m, was zur Folge hätte, dass dieses Geschoss ausnützungsmässig anrechenbar wäre und die zulässige Ausnützung von 0.15 überschritten würde. Ausserdem sei festgestellt worden, dass planwidrig Leitungen für sanitäre Einrichtungen ins Dachgeschoss hochgezogen worden seien, ein grosses statt zwei kleine Fenster erstellt sowie eine nicht vorgesehene betonierte Treppe gebaut worden sei. Mit weiterer Verfügung vom 15. November 2005 hob die Gemeinde den Baustopp unter gewissen Bedingungen teilweise auf. Sie ordnete gegenüber dem Bauherrn Folgendes an: "1. Die Bauarbeiten für die Erstellung des Dachstuhles Ihres EFH auf Parzelle 2931 dürfen wieder aufgenommen werden.