Citation: 7B_1439/2024 E. 4.2

4.2. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag diese Beurteilung nicht als rechtswidrig erscheinen zu lassen. Er macht geltend, es liege eine "Aussage gegen Aussage"-Situation vor und die Vorinstanz stütze den dringenden Tatverdacht einzig auf die Aussagen der Ehefrau, obwohl seine beiden älteren Kinder ihn entlastet hätten. Damit übersieht der Beschwerdeführer, dass die Vorinstanz bei ihrer Beweiswürdigung die Aussagen seiner beiden älteren Kinder sehr wohl berücksichtigt hat und zudem auch Elemente nennt, welche die Aussagen seiner Ehefrau objektivieren. Darüber hinaus äussert sich der Beschwerdeführer mit keinem Wort zu den Aussagen der beiden jüngeren Kinder, welche nach der Auffassung der Vorinstanz die Vorwürfe der Ehefrau bestätigen. In Anbetracht der Tatsache, dass im Haftverfahren hinsichtlich des Tatverdachts kein eigentliches Beweisverfahren durchzuführen und insbesondere dem Sachgericht nicht vorzugreifen ist (BGE 143 IV 316 E. 3.1), vermag der Beschwerdeführer mit seinen Rügen - wenn überhaupt - höchstens eine alternative Beweiswürdigung darzutun. Hingegen zeigt er nicht auf, inwiefern die Beweiswürdigung der Vorinstanz schlechterdings unhaltbar und damit willkürlich sein sollte (siehe BGE 148 IV 356 E. 2.1; 141 I 49 E. 3.4; Urteil 7B_687/2024 vom 12. Juli 2024 E. 3.2). Die Vorinstanz verletzt damit kein Bundesrecht, wenn sie von einem dringenden Tatverdacht ausgeht.