Citation: 4A_628/2023 E. B

B.a. Mit Eingabe vom 8. Dezember 2022 erhob der FC A.________ beim Tribunal Arbitral du Sport (TAS) Berufung gegen den Entscheid der Rekurskommission vom 28. November 2022. Gleichzeitig beantragte er, dass über seine Berufung durch einen Einzelschiedsrichter entschieden werde und schlug vor, Prof. Dr. Ulrich Haas als Einzelschiedsrichter zu ernennen. Am 31. Januar 2023 informierte die Kanzlei des TAS die Parteien, dass Prof. Dr. Ulrich Haas als Einzelschiedsrichter zur Beurteilung der Streitsache eingesetzt worden sei. Mit Schreiben vom 3. Februar 2023 informierte die Kanzlei des TAS die Parteien, dass der Einzelschiedsrichter am 13., 15. und 16. Februar 2023 für die Durchführung der mündlichen Verhandlung zur Verfügung stünde. Der FC A.________ teilte daraufhin am 7. Februar 2023 mit, dass er an den genannten Terminen nicht zur Verfügung stehe. In der Folge fanden zahlreiche Briefwechsel statt, in denen neue Termine vorgeschlagen und wegen Nichtverfügbarkeit einer Partei wieder verworfen werden mussten. Letztlich wurde jedoch eine Einigung dahingehend erzielt, dass die Case-Management-Konferenz am 18. April 2023 und die mündliche Verhandlung am 3. Mai 2023 in Zürich stattfinde. Am 13. April 2023 teilte die Kanzlei des TAS den Parteien den Entscheid des Einzelschiedsrichters mit, den Fussballverein B.________ als Verfahrensbeteiligten zur Unterstützung der Ersten Liga im Schiedsverfahren zuzulassen. Am 20. April 2023 reichten die Parteien dem TAS jeweils die von ihnen unterschriebene Verfahrensverfügung (Order of Procedure) ein. Mit Schreiben vom 28. April 2023 beantragte der FC A.________, das Verfahren sei bis auf Weiteres, mindestens bis zum 27. Mai 2023, zu sistieren und auf die für den 3. Mai 2023 angesetzte mündliche Verhandlung sei zu verzichten; diese sei nach Aufhebung der Sistierung gegebenenfalls neu anzusetzen. Zur Begründung wies er darauf hin, dass in der Meisterschaft nur noch fünf Spiele zu absolvieren seien und aufgrund der gegenwärtigen Tabellensituation offen sei, ob er überhaupt auf die zusätzlichen drei Punkte (die den Gegenstand des Schiedsverfahrens bildeten) angewiesen sei, um in der 1. Liga zu verbleiben. Darüber hinaus wies der FC A.________ darauf hin, dass sein Präsident, J.________, an der mündlichen Verhandlung teilnehmen wolle, aufgrund einer schweren Erkrankung jedoch verhindert sei. Mit Schreiben vom 2. Mai 2023 informierte die Kanzlei des TAS die Parteien darüber, dass dem Antrag auf Sistierung des Verfahrens bzw. Absetzung der mündlichen Verhandlung nicht stattgegeben werde. Am 3. Mai 2023 fand in Zürich die mündliche Verhandlung statt. Daran nahmen unter anderem die beiden Rechtsvertreter des FC A.________ teil und es wurden verschiedene Zeugen befragt. Zu Beginn der mündlichen Verhandlung bestätigten die Parteien, keine Einwände gegen die Person des Einzelschiedsrichters und den bisherigen Verfahrensablauf zu haben. Am Ende der Verhandlung bestätigten sie zudem, dass ihnen ausreichend Gelegenheit zur Geltendmachung des rechtlichen Gehörs gewährt wurde. Der FC A.________ brachte allerdings einen Vorbehalt wegen der Nichtteilnahme seines Präsidenten J.________ an der mündlichen Verhandlung an. B.b. Mit Schiedsspruch vom 17. Mai 2023 wies der Einzelschiedsrichter die Berufung ab. Er erwog, es liege kein Verstoss gegen Artikel 170 Abs. 2 SFV WR vor. Der Fussballspieler I.________ sei im Spiel vom xxx nicht eingesetzt worden und der Spieler C.________ habe - wenn auch fehlerhaft - im massgebenden Zeitpunkt über den HTP-Status verfügt.