Citation: 8C_843/2019 E. 3.2.2

3.2.2. Die Beschwerdeführerin beantragt demgegenüber, es sei ihr ein leidensbedingter Abzug von 20 % zu gewähren. Sofern man mit der Beschwerdegegnerin die DAP-Methode anwendet, gilt es zu beachten, dass hier Abzüge für Teilzeitarbeit, Alter, Anzahl Dienstjahre, Aufenthaltsstatus usw. (anders als bei der Anwendung von Tabellenlöhnen, vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301 mit Hinweisen) grundsätzlich nicht sachgerecht sind (vgl. BGE 139 V 592 E. 7.3 S. 597; Urteil 8C_662/2019 vom 26. Februar 2020 E. 4.4). Die konkrete Handhabung der DAP-Methode durch die Suva wird von der Beschwerdeführerin nicht mehr beanstandet. Selbst wenn, entsprechend der Alternativbegründung der Vorinstanz, auf die LSE-Tabellenlöhne abgestellt würde, bliebe zu berücksichtigen, dass die Frage nach der Höhe eines im konkreten Fall grundsätzlich angezeigten Abzugs vom Tabellenlohn eine Ermessensfrage darstellt. Deren Beantwortung ist letztinstanzlicher Korrektur nur zugänglich, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, also bei Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung (vgl. BGE 137 V 71 E. 5.1 S. 73; Urteil 8C_495/2019 vom 11. Dezember 2019 E. 4.1). Dass die Vorinstanz mit der Annahme eines Abzugs von 15 % ihr Ermessen überschritten hätte, zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf, sodass es damit sein Bewenden hat.