Citation: I 255/04 07.09.2004 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat das Einkommen ohne Gesundheitsschaden (Valideneinkommen) für das Jahr 2001 zu Recht aufgrund des vom Beschwerdeführer im Jahre 2000 verdienten und der Lohnentwicklung angepassten Lohnes bestimmt. Für die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Weiterbildung gibt es keine Anhaltspunkte in den Akten und diese wird vom Beschwerdeführer auch nicht belegt. 3.2 Die Vorinstanz hat das Einkommen nach Eintritt der Invalidität (Invalideneinkommen) anhand der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2000 festgesetzt und dabei einen leidensbedingten Abzug von 10 % berücksichtigt. Der Versicherte bringt vor, dass das Invalideneinkommen viel zu hoch angenommen worden sei, da nur eine leichte Teilzeitanstellung möglich sei und Teilzeitarbeiter notorisch mit Lohnabzügen zu rechnen hätten. Der Beschwerdeführer beantragt weiter, dass infolge des überdurchschnittlich grossen Leidens in casu ein Leidensabzug von 25 % angebracht sei. Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erwähnte Teilzeitarbeit kommt schon deswegen nicht in Betracht, weil der Versicherte vollständig arbeitsfähig ist. Gemäss Rechtsprechung können persönliche und berufliche Merkmale des Versicherten wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben (BGE 126 V 78 Erw. 5a/cc). Der deswegen vom Tabellenlohn vorzunehmende behinderungsbedingte Abzug beträgt jedoch nicht generell und in jedem Fall 25 %. Es ist vielmehr anhand der gesamten Umstände des konkreten Einzelfalls zu prüfen, ob und in welchem Mass das hypothetische Invalideneinkommen gekürzt werden kann (BGE 126 V 79 f. Erw. 5b). Dieser gesamthaft vorzunehmende Abzug stellt eine Schätzung dar. Bei der Überprüfung kann es nicht darum gehen, dass die kontrollierende richterliche Behörde ihr Ermessen an die Stelle der Vorinstanz setzt. Bei der Unangemessenheit gemäss Art. 132 lit. a OG geht es um die Frage, ob der zu überprüfende Entscheid, den die Behörde nach dem ihr zustehenden Ermessen im Einklang mit den allgemeinen Rechtsprinzipien in einem konkreten Fall getroffen hat, nicht zweckmässigerweise anders hätte ausfallen sollen. Allerdings darf das Sozialversicherungsgericht sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich somit auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als näher liegend erscheinen lassen (BGE 126 V 81 Erw. 6). In Anbetracht der Umstände und fehlender triftiger Gründe kann hier nicht davon ausgegangen werden, dass der vom kantonalen Gericht auf 10 % festgesetzte leidensbedingte Abzug für den etwas eingeschränkten Gesundheitszustand anders hätte ausfallen sollen. Damit ist der vom kantonalen Gericht auf 29 % festgesetzte Invaliditätsgrad nicht zu beanstanden und in der Folge der Rentenanspruch zu verneinen.