Citation: 4A_544/2017 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin rügt u.a., die Vorinstanz habe bei der Beweiswürdigung die auf ihr Verlangen edierten IV-Akten sowie ihre (in der Beschwerde näher bezeichnete) Stellungnahme dazu unberücksichtigt gelassen. Hierin sieht sie sowohl eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör als auch des Willkürverbots. Die Vorinstanz setzte sich im angefochtenen Urteil nicht mit der Kritik auseinander, welche die IV-Ärzte an den Berichten des behandelnden Psychiaters geübt haben sollen und welche die Beschwerdeführerin im kantonalen Verfahren eingebracht haben will. Ebenso wenig begründete die Vorinstanz, weshalb sie diese Kritik nicht zu berücksichtigen gehabt hätte. Sie begnügte sich in ihrem neuerlichen Urteil damit, nunmehr die von der Beschwerdeführerin gestützt auf die vertrauensärztlichen Stellungnahmen vorgetragene Kritik zu behandeln. In seinem Rückweisungsentscheid 4A_66/2017 stellte das Bundesgericht fest, die Vorinstanz habe das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzt, indem sie nicht auf deren Kritik an den Berichten der behandelnden Ärzte eingegangen sei. Es wies die Vorinstanz in E. 5.2 an, "sich mit den Vorbringen, welche die Beschwerdeführerin prozesskonform gegen die Berichte der behandelnden Ärzte ins Feld führte, auseinanderzusetzen". Das Bundesgericht schränkte dies nicht ein auf eine Auseinandersetzung einzig mit der Kritik, die auf der Stellungnahme der Vertrauensärzte der Beschwerdeführerin fusste. In seiner Begründung nahm es zwar bloss Bezug auf diese, stellte aber mit Wörtern wie "u.a." und "[A]llein schon damit" klar, dass es sich dabei nur um ein Beispiel handelte. Die Vorinstanz ist im jetzt angefochtenen Entscheid weder auf die Kritik eingegangen, welche die Beschwerdeführerin gestützt auf die Angaben der IV-Ärzte vortrug, noch begründete sie, dass sie dies nicht habe tun müssen, weil diese Kritik nicht prozesskonform eingebracht worden wäre. Damit ist die Vorinstanz der bundesgerichtlichen Vorgabe diesbezüglich nicht nachgekommen und hat das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin erneut verletzt.