Citation: U 341/05 17.02.2006 E. 3

Es ist unbestritten und steht auf Grund der medizinischen Unterlagen fest, dass die Beschwerdegegnerin an für HWS-Schleudertraumen typischen gesundheitlichen Beschwerden litt, welche auch nach Einstellung der Leistungspflicht ab 18. August 2003 fortbestanden und als natürlich kausale Folge des Unfalles vom 2. Juli 2002 zu betrachten sind. Nachdem die psychischen Beeinträchtigungen bis zu dem für die gerichtliche Beurteilung massgeblichen Zeitpunkt des Einspracheentscheids vom 15. April 2004 (vgl. BGE 129 V 4 Erw. 2.1 mit Hinweisen) nicht im Vordergrund standen (vgl. hiezu BGE 123 V 99 Erw. 2a), hat die Allianz zutreffend die Adäquanzprüfung anhand der in BGE 117 V 367 Erw. 6a entwickelten Grundsätze vorgenommen. Sie ist zum Ergebnis gelangt, bei dem als mittelschwer zu betrachtenden, im Grenzbereich zu den leichten Unfällen liegenden Ereignis vom 2. Juli 2002 lägen die Adäquanzkriterien weder in besonders gehäufter Form vor, noch sei eines in besonders ausgeprägter Weise gegeben, weshalb der Kausalzusammenhang zu verneinen sei. 3.1 Die Vorinstanz hat erwogen, auf Grund der medizinischen Aktenlage sei der Zeitpunkt, zu welchem von einem Abschluss des normalen unfallbedingten Heilungsprozesses gesprochen werden könne, nicht schlüssig feststellbar. Die Adäquanzprüfung sei daher verfrüht erfolgt. 3.2 Dagegen bringt die Allianz in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wie schon im vorinstanzlichen Verfahren im Wesentlichen vor, laut Bericht des Dr. med. C.________ hätten die Behandlungen in der Rehaklinik X.________ keine Besserung der Beschwerden gebracht. Die Symptome hätten sich sogar eher verstärkt. Der genannte Arzt habe in offensichtlicher Ratlosigkeit durch Ausprobieren zu eruierende paramedizinische Therapien empfohlen. Gestützt darauf sowie die vertrauensärztlichen Stellungnahmen sei davon auszugehen, dass der Endzustand erreicht und von weiteren Behandlungen keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten war.