Citation: 2C_16/2018 E. 4.3.1

4.3.1. Im Rückweisungsentscheid vom 9. März 2016 führte das Verwaltungsgericht Zürich in Bezug auf die massgeblichen persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers aus, er sei in der Schweiz geboren und habe nie in Italien gelebt. Zwar habe er sich bis zu seiner Volljährigkeit während mehrerer Wochen pro Jahr ferienhalber in seinem Heimatland aufgehalten, nach eigenen Angaben sei er aber seither nicht mehr dorthin zurückgekehrt und pflege auch keinen Kontakt mehr zu Familienangehörigen. Dennoch sei ihm das Land aufgrund der früheren Aufenthalte nicht gänzlich fremd, und angesichts seiner Zweisprachigkeit werde es ihm voraussichtlich gelingen, sich in Italien innert nützlicher Frist wieder einzugliedern. Im Urteil vom 6. Dezember 2017 wurde weiter ausgeführt, die Kontakte des Beschwerdeführers zu seinem Sohn seien auf wenige Besuche beschränkt. Hinzu komme, dass der Beschwerdeführer sich gegen die Verlegung in eine andere Strafvollzugsanstalt ausgesprochen habe, obwohl dies häufigere Besuche ermöglicht hätte. Er stelle demnach seine Interessen vor diejenigen seines Sohnes. Sein Sohn wachse in einer Pflegefamilie auf, und selbst nach einer Entlassung aus dem Strafvollzug werde dem Beschwerdeführer kaum mehr als ein Besuchsrecht gewährt werden. Angesichts der geografischen Nähe der Schweiz zu Italien werde er den Kontakt etwa im Rahmen von Besuchsaufenthalten von dort aus aufrecht erhalten können. Sobald der Sohn ein gewisses Alter erreicht habe, könne er zudem auch über Telefon und Internet mit ihm ihn Verbindung bleiben; schliesslich seien Ferienbesuche möglich. Bezüglich der Beziehung zu seiner Lebenspartnerin C.________ bleibe schon unklar, wie sich diese derzeit gestalte; jedenfalls müsse sich C.________ entgegenhalten lassen, dass sie angesichts der Straffälligkeit des Beschwerdeführers nicht ernsthaft damit habe rechnen können, die Beziehung in der Schweiz leben zu können.