Citation: 5A_857/2024 E. 1.2

1.2. Anfechtungsobjekt im bundesgerichtlichen Verfahren bildet einzig der Entscheid der Vorinstanz vom 5. Dezember 2024, der den Entscheid der KESB vom 5. November 2024 ersetzt (Art. 75 Abs. 1 BGG; BGE 146 II 335 E. 1.1.2). Soweit die Beschwerdeführerin neben der Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids auch die Aufhebung des Entscheids der KESB verlangt, ist auf ihre Beschwerde nicht einzutreten. 1.3 Die Beschwerdeführerin beantragt dem Bundesgericht insbesondere, die Dauer der fürsorgerischen Unterbringung auf zwei Monate seit dem 6. November 2024, eventualiter auf ein nach richterlichem Ermessen festzusetzendes Mass zu begrenzen. Aus der Beschwerdebegründung, die erst nach Ablauf der geforderten Dauer von zwei Monaten ab dem 6. November 2024 dem Bundesgericht eingereicht wurde (Sachverhalt Bst. C) und die zur Auslegung der Rechtsbegehren heranzuziehen ist (BGE 137 II 313 E. 1.3), ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin ihren Antrag auf Begrenzung der fürsorgerischen Unterbringung bis zum 6. Januar 2025 nicht mehr aufrecht erhält und insofern nicht etwa die sofortige Entlassung aus der fürsorgerischen Unterbringung fordert. Stattdessen geht es ihr um eine Begrenzung der Dauer der fürsorgerischen Unterbringung, um ein ambulantes Setting mit oraler Medikamenteneinnahme vorzubereiten. Ihren Antrag auf eine Begrenzung der fürsorgerischen Unterbringung begründet sie letztlich mit ihrer Kritik an der angeordneten Behandlung ohne Zustimmung mittels einer Depotmedikation. Wie nachfolgend zu zeigen sein wird, dringt sie mit ihrer Beschwerde diesbezüglich jedoch nicht durch (E. 3). Sie erhebt zudem keine zusätzlichen Rügen gegen den vorinstanzlichen Entscheid, welche für die begehrte zeitliche Begrenzung der fürsorgerischen Unterbringung sprechen würden. Im Ergebnis erweist sich somit ihre Begründung als ungenügend. Da auf ihr Begehren schon deswegen nicht einzutreten ist, kann offenbleiben, ob ihr Antrag überhaupt genügend bestimmt ist.