Citation: 5A_24/2016 E. 3.5.1

3.5.1. Wie die vorigen Erwägungen zeigen, täuscht sich der Beschwerdeführer, wenn er meint, allein ein monatliches Familieneinkommen von "mehr als Fr. 15'000.--", wie er und die Beschwerdegegnerin es während des Zusammenlebens erzielt hätten, stehe der zweistufigen Methode von vornherein entgegen bzw. müsse zwingend zur Anwendung der einstufigen Berechnungsmethode und damit dazu führen, dass er vom Nachweis einer Sparquote befreit wäre. Wie ausführlich dargelegt, ergibt sich aus der Rechtsprechung vielmehr, dass sich die zweistufige Methode für alle finanziellen Verhältnisse eignet, in denen die Ehegatten nichts angespart haben oder die bisherige Sparquote für die scheidungsbedingten Mehrkosten aufbrauchen (E. 3.4.2). Daran ändern auch die Durchschnittszahlen und Statistiken zum Verhältnis zwischen Familieneinkommen und Sparquote nichts, auf die der Beschwerdeführer hinweist. Denn warum sich aufgrund dieser Werte eine Änderung der Rechtsprechung aufdrängen würde, tut der Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich (zu den Voraussetzungen einer Praxisänderung s. BGE 141 II 297 E. 5.5.1 S. 303 mit Hinweisen).