Citation: 2C_672/2014 E. 2.3

2.3. Eine rechtsungleiche Behandlung erblickt die Beschwerdeführerin schliesslich auch darin, dass bei der Bemessung ihres Grundeigentümerbeitrags der Grundstückwert falsch berechnet worden sei: Jene Fläche des Grundstücks, welche neu in einer Grünzone liege, sei mit einem Quadratmeterpreis von Fr. 40.-- berücksichtigt worden (vgl. E. 2.2. hiervor). Richtigerweise - so die Beschwerdeführerin - hätte aber wie bei anderen Grundstücken, welche in der Landwirtschaftszone liegen, ein Bodenwert von Fr. 5.--/m2 angenommen werden müssen. Auch diese Rüge ist unbegründet: Wie die Vorinstanz in E. 3.2 und E. 3.5 des angefochtenen Entscheids festgehalten hat, handelt es sich bei der Grünzone - anders als bei der Landwirtschaftszone - ebenfalls um eine Bauzone. Zulässig sind in der Grünzone Bauten, Anlagen und Nutzungen, die dem Zonenzweck entsprechen und die das Bau- und Zonenreglement für die betreffende Zone konkret vorsieht (§ 50 Abs. 2 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Luzern vom 7. März 1989 [PBG/LU; SRL 735]). Diesbezüglich führt der Gemeinderat in seiner Vernehmlassung aus, zulässig sei in der Grünzone gemäss Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Anhang 3 des Bau- und Zonenreglements der Gemeinde A.________ vom 20. August 2012 namentlich die Nutzung als Hausumschwung oder parkartige Gestaltung; auf ehemaligen Bauparzellen in den Gefahrenzonen A könnten auch Kleinbauten im Sinne von § 132 Abs. 1 PBG/LU, die nicht dem dauernden Aufenthalt von Menschen und Tieren dienen können, zugelassen werden, sofern deren Erstellung nicht zu einer Erhöhung der Gefahr auf anderen Grundstücken führe. Als Kleinbauten gelten gemäss § 112a lit. c PBG/LU freistehende Gebäude, die eine Gesamthöhe von 4.5 Metern und eine anrechenbare Gebäudefläche von 50 m 2 nicht überschreiten und nur Nebennutzflächen enthalten. Mit diesen Unterschieden zwischen der Grünzone und der Landwirtschaftszone setzt sich die Beschwerdeführerin nicht im Ansatz auseinander; namentlich zeigt sie nicht auf, weshalb trotz der unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten von einem identischen Bodenwert auszugehen wäre. Bei dieser Sachlage ist eine rechtsungleiche Behandlung nicht zu erkennen.