Citation: 6B_854/2021 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer macht eine Rechtsverweigerung im Sinne von Art. 94 BGG i.V.m. Art. 29 Abs. 1 und 2 BV sowie Art. 6 Ziff. 1 EMRK geltend. Art. 94 BGG bezieht sich auf Fälle, in denen die Behörde stillschweigend untätig bleibt oder es ausdrücklich ablehnt, innerhalb einer angemessenen Frist einen Entscheid zu fällen. Ergibt sich Letzteres aus einem formellen Entscheid, liegt keine Rechtsverweigerung oder -verzögerung im Sinne dieser Bestimmung vor, sondern ein nach Massgabe der einschlägigen Bestimmungen anfechtbarer Entscheid (vgl. Urteil 5A_520/2018 vom 26. Oktober 2018 E. 1 mit Hinweisen). Die vom Beschwerdeführer gerügte Rechtsverweigerung der kantonalen Behörden geht auf einen formellen Entscheid zurück, nämlich auf den Abschreibungs- und Nichteintretensentscheid der Sicherheitsdirektion, den die Vorinstanz bestätigt. Die Beschwerde ist demgemäss als (ordentliche) Beschwerde in Strafsachen im Sinne von Art. 78 ff. BGG gegen den abschlägigen Entscheid der Vorinstanz zu behandeln.