Citation: 4P.149/2002 05.11.2002 E. 5

Der Beschwerdeführer rügt schliesslich unter dem Titel "Beweisabnahmeverweigerung", dass er zum Beweis von Tatsachen nicht zugelassen wurde, die er prozessual verspätet behauptet hatte. Er stellt insofern nicht in Abrede, dass er die umstrittenen Tatsachen nach dem massgebenden zürcherischen Prozessrecht im erstinstanzlichen Verfahren hätte behaupten müssen, wovon das angefochtene Urteil ausgeht. Insbesondere rügt er nicht, bestimmte kantonale Prozessnormen seien willkürlich angewendet oder ausgelegt worden. Das Kassationsgericht hat zunächst festgestellt, der Beschwerdeführer habe an den angegebenen Stellen nur in allgemeiner Form darauf hingewiesen, dass die Y.________ AG für den Betrieb des Unfallwagens verantwortlich und der Wagen auf deren Rechnung und Gefahr in Betrieb gewesen sei. Ob diese Tatsachenbehauptung für die Beurteilung der Haltereigenschaft im Sinne des Beschwerdeführers genüge, sei eine Frage der bundesrechtlichen Substanziierung. Gegenstand der richterlichen Fragepflicht, welche das Kassationsgericht nicht als verletzt erachtete, sei, ob das kantonale Gericht den Beschwerdeführer zu detaillierteren Behauptungen hätte auffordern müssen. Soweit die Vorbringen des Beschwerdeführers den Begründungsanforderungen des Art. 90 Abs. 1 lit. b OG überhaupt genügen (BGE 125 I 71 E. 1c mit Hinweisen), ist ihnen sinngemäss allein die Rüge zu entnehmen, das Kassationsgericht habe willkürlich seinen Ausführungen auf Seiten 11/12 der Klageschrift und auf Seite 20 der Replikschrift keine hinreichend detaillierten Tatsachenbehauptungen zum von ihm später für die Haltereigenschaft als massgeblich erachteten Kriterium der "Betriebsverantwortlichkeit" entnommen. Der Beschwerdeführer weist indes nicht nach, dass er Behauptungen zu konkreten Besonderheiten im Grossgaragenbetrieb der Y.________ AG aufgestellt hatte, die er im späteren Verfahren als unabdingbar für seinen Standpunkt erachtete. Inwiefern das Kassationsgericht die Tatsachen willkürlich festgestellt haben sollte, wenn es der Klage- und Replikschrift nur die festgestellten allgemeinen Behauptungen zu entnehmen vermochte, geht aus der Beschwerde nicht hervor.