Citation: 9C_428/2016 E. 4.6.2

4.6.2. Unter den gegebenen Umständen steht fest, dass der Beschwerdeführer mit seiner Kanzlei am Wirtschaftsverkehr teilnahm, indem er in den für einen beträchtlichen Betrag gemieteten Büroräumlichkeiten in grossem Umfang juristische Dienstleistungen (Advokatur und Notariat) anbot. Zu diesem Zweck setzte er durch die Anstellung von qualifiziertem Personal in erheblichem Ausmass fremde Arbeitskraft ein. Daneben war er für seine Kanzlei auch selber in bedeutendem Umfang als Rechtsanwalt und Notar tätig, insbesondere als juristischer Berater der Kollektivgesellschaft C.________ (bis 2012 ohne entsprechende Verrechnung). Es kann nicht nachvollzogen werden, wie die Vorinstanz bei dieser Sachlage zum Ergebnis gelangen konnte, der Beschwerdeführer habe nicht überzeugend dargelegt, dass er "eine die Stufe der Liebhaberei übersteigende, auf Erwerb gerichtete Tätigkeit" ausgeübt habe. Die gegebenen Umstände machen deutlich, dass der Versicherte sein Advokatur- und Notariatsbüro mit Gewinnerzielungsabsicht führte und sich seine Tätigkeit auch zur nachhaltigen Gewinnerzielung eignete. Auch hinsichtlich der Führung eines Advokatur- und Notariatsbüros ist der erwerbliche Charakter damit zu bejahen.