Citation: 6B_480/2024 E. 2.3.1

2.3.1. Die Beschwerdeführerin wendet sich gegen die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung. Sie trägt vor, es sei offensichtlich unrichtig, dass der Privatkläger mit dem Ausdruck "pute" seinen Unmut über die Beschimpfung der Beschwerdegegnerin kundgetan habe und dass er diesen Ausdruck unmittelbar auf den Angriff auf seine Ehre geäussert habe. In den Akten fehle jede Grundlage, dass der Privatkläger Unmut verspürt habe. Insbesondere sei er nie befragt worden, in welcher Gemütslage er gewesen sei, als er die Beschwerdegegnerin als "pute" bezeichnet habe. Die Rüge ist unbegründet. Die Vorinstanz verfällt nicht in Willkür, wenn sie annimmt, der Privatkläger habe seinen Unmut gegenüber der Beschwerdegegnerin zum Ausdruck gebracht, indem er sagte, er werde Anzeige erstatten gegen diese "pute". Im Gegenteil liegt offensichtlich auf der Hand, dass der Privatkläger sich zu diesem Ausdruck hinreissen liess, weil er zuvor gehört hatte, dass ihn die Beschwerdegegnerin als "Neger" bezeichnet hatte.