Citation: 4C.244/2002 04.10.2002 E. 1

1.1 Nach Art. 55 Abs. 1 lit. c OG ist in der Berufungsschrift anzugeben, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie der angefochtene Entscheid verletzt. Unzulässig sind dagegen Rügen, die sich gegen die tatsächlichen Feststellungen und gegen die Beweiswürdigung der Vorinstanz richten (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG), es sei denn, es werde dieser zugleich ein offensichtliches Versehen, eine Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften (Art. 63 Abs. 2 OG) oder unvollständige Ermittlung des Sachverhaltes vorgeworfen (Art. 64 OG; BGE 120 II 97 E. 2b S. 99, 119 II 84 E. 3, 116 II 93 E. 2, 489 E. d, 749 mit Hinweisen). 1.2 Gegen diese Vorschriften verstösst der Kläger, wenn er, ohne eine der genannten Ausnahmen geltend zu machen, versucht, das vom Obergericht festgehaltene Beweisergebnis in Zweifel zu ziehen und die im angefochtenen Urteil getroffenen tatsächlichen Feststellungen durch andere zu ersetzen. Dies gilt für die Behauptung des Klägers, die ursprünglichen Parteien hätten tatsächlich die Absicht gehabt, ihm eine Provision zu versprechen, welche der Feststellung des Obergerichts widerspricht, der Kläger habe bezüglich des von ihm behaupteten Mäklervertrages keine tatsächliche Willensübereinstimmung nachweisen können.