Citation: 8C_674/2022 E. 7.4

7.4. Die am 23. März 2022 durchgeführte Haushaltsabklärung erfolgte in Kenntnis des BEGAZ-Gutachtens vom 2. März 2021 und damit der bei der Beschwerdeführerin bestehenden psychischen Problematik. Weder die Vorinstanz noch die Beschwerdeführerin vermögen konkrete Umstände zu benennen, welche die Angaben im entsprechenden Abklärungsbericht vom 28. März 2022 als unvollständig oder mangelhaft erscheinen liessen. Vielmehr stellte die Vorinstanz selber fest, die Ausführungen der Abklärungsperson seien nachvollziehbar. Entgegen der Vorinstanz und der Beschwerdeführerin ist denn auch nicht ersichtlich, inwiefern der einlässliche und schlüssige Abklärungsbericht vom 28. März 2022 die rechtsprechungsgemässen Anforderungen (hierzu vgl. BGE 140 V 543 E. 3.2.1) nicht erfüllen sollte und ihm deshalb die Beweiskraft abzusprechen wäre. Demnach ist darauf abzustellen. Gemäss diesem Abklärungsbericht bestehen bei der Beschwerdeführerin im Aufgabenbereich Haushalt keine gesundheitsbedingten Behinderungen. Gestützt auf die Aktenlage und die vorstehenden Erwägungen erübrigen sich Ausführungen zur Frage, ob die Vorinstanz die Begründungspflicht (siehe dazu BGE 148 III 69 E. 4.1) verletzt hat, wie die Beschwerdeführerin anzunehmen scheint (vgl. E. 7.3.2 hiervor). Insbesondere würde eine Rückweisung an das kantonale Gericht zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der Beschwerdeführerin an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren sind (vgl. BGE 133 I 201 E. 2.2; Urteil 8C_133/2019 vom 20. August 2019 E. 4.3.2 mit Hinweis).