Citation: 2A.244/2001 14.11.2001 E. 2

2.- Gegen den angefochtenen Entscheid steht somit einzig das Rechtsmittel der staatsrechtlichen Beschwerde zur Verfügung (Art. 84 Abs. 2, Art. 86 Abs. 1 OG), welches der Kanton St. Gallen subsidiär erhoben hat. a) Die staatsrechtliche Beschwerde ist ein Rechtsmittel zum Schutze der Träger verfassungsmässiger Rechte gegen Übergriffe der Staatsgewalt. Solche Rechte stehen grundsätzlich nur Privaten zu, nicht dagegen dem Gemeinwesen als Inhaber hoheitlicher Gewalt. Öffentlichrechtliche Körperschaften sind zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert, wenn sie nicht hoheitlich auftreten, sondern durch einen staatlichen Akt wie eine Privatperson betroffen werden. Gemeinden und andere öffentlichrechtliche Körperschaften können sich zudem mit staatsrechtlicher Beschwerde gegen eine Verletzung ihrer durch das kantonale Recht gewährleisteten Autonomie oder Bestandesgarantie zur Wehr setzen (BGE 125 I 173 E. 1b S. 175; 121 I 218 E. 2a S. 219 f.; 120 Ia 95 E. 1a S. 96 f., je mit Hinweisen). b) Der Kanton St. Gallen wird durch den angefochtenen Entscheid nicht wie ein Privater, sondern offensichtlich in seiner Stellung als Träger öffentlicher Aufgaben betroffen. Zur Ergreifung der staatsrechtlichen Beschwerde fehlt es ihm daher - zumal auch keine Verletzung seiner Autonomie oder Bestandesgarantie in Frage steht - an der nach Art. 88 OG erforderlichen Legitimation. Dies gilt auch insoweit, als eine Verletzung des rechtlichen Gehörs gerügt wird (BGE 120 Ia 95 E. 2 S. 100; 121 I 218 E. 4a S. 223).