Citation: 2A.434/2000 03.10.2000 E. 1

1.-E.M.________ (geb. 1974) reiste am 28. Dezember 1999 illegal in die Schweiz ein und stellte gleichentags ein Asylgesuch. Das Bundesamt für Flüchtlinge trat mit Verfügung vom 29. März 2000 auf das Gesuch nicht ein, wies den Gesuchsteller aus der Schweiz weg, ordnete an, dass dieser die Schweiz sofort zu verlassen habe, beauftragte den Kanton Zürich mit dem Vollzug der Wegweisung und entzog einer allfälligen Beschwerde gegen die Verfügung die aufschiebende Wirkung. Gegen diesen Entscheid erhob E.M.________ am 18. April 2000 Beschwerde und ersuchte gleichzeitig um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung. Die Schweizerische Asylrekurskommission lehnte mit Verfügung vom 2. Mai 2000 das Gesuch ab und trat mit Urteil vom 19. Mai 2000 auf die Beschwerde nicht ein. Am 2. Juni 2000 ordnete die Fremdenpolizei des Kantons Zürich gegen E.M.________ die Ausschaffungshaft an. Am 5. Juni 2000 verfügte sie formell die Haft bis zum 2. September 2000 und beantragte dem Haftrichteramt, diese zu bestätigen. Der Haftrichter am Bezirksgericht Zürich führte noch am gleichen Tag (5. Juni 2000) die vorgeschriebene mündliche Verhandlung durch und bewilligte die Ausschaffungshaft antragsgemäss bis zum 2. September 2000. Auf das Haftentlassungsgesuch vom 3. Juli 2000 trat er, da verfrüht, mit Verfügung vom 5. Juli 2000 nicht ein. Am 23. August 2000 genehmigte die Haftrichterin am Bezirksgericht Zürich die von der Fremdenpolizei beantragte Verlängerung der Ausschaffungshaft für die Dauer von drei Monaten, d.h. bis zum 2. Dezember 2000. Mit handschriftlicher Eingabe vom 18. September 2000 in russischer Sprache, die von Amtes wegen ins Deutsche übersetzt wurde, erhob E.M.________ gegen diesen Entscheid Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht. Er beantragt sinngemäss, er sei aus der Haft zu entlassen. Der Haftrichter am Bezirksgericht Zürich hat auf eine Vernehmlassung verzichtet, während die Fremdenpolizei des Kantons Zürich beantragt, die Beschwerde abzuweisen. Das Bundesamt für Ausländerfragen hat keine Stellungnahme eingereicht, und auch der Beschwerdeführer hat sich innert Frist nicht mehr geäussert.