Citation: 5A_159/2018 E. 3.2

3.2. Den Beschwerdeführern kann die Befugnis zur Anfechtung der konkursgerichtlichen Schlussverfügung nicht grundsätzlich abgesprochen werden. Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus dem von der Vorinstanz zitierten Entscheid des Bundesgerichtes vom 28. September 2015, der verschiedene Situationen darstellt, in welchen der Schuldner zur Beschwerde befugt ist (Urteil 5A_50/2015 vom 28. September 2015 E. 3). Inwieweit die Beschwerdeführer als einziger Verwaltungsrat bzw. als Aktionäre sich gegen die Einstellung des Konkurses ihrer Aktiengesellschaft wehren können, hängt einzig von ihren konkreten Interessen ab. So kann - gemäss E. 3.3 des erwähnten Entscheides des Bundesgerichts - der Gemeinschuldner dem Konkursrichter vorwerfen, dass er den Konkurs zu früh geschlossen hat, was aufgrund einer sorgfältigen Prüfung des Schlussberichtes gerade verhindert werden soll; denn ein einmal geschlossener Konkurs kann nicht wieder eröffnet werden und das Konkursamt kann lediglich nachträglich entdeckte Vermögenswerte verwerten (Art. 269 SchKG).