Citation: 1A.1/2004 02.02.2004 E. 5

Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, es gehe aus den Ersuchen nicht hervor, aus welchen Gründen die deutschen und niederländischen Behörden ihn und nicht irgendeinen Dritten verdächtigten. Diese Rüge ist aktenwidrig: Sowohl im niederländischen Auslieferungsgesuch als auch im Haftbefehl des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau wird ausgeführt, dass die Person des Beschwerdeführers auf verschiedenen Aufnahmen zu erkennen sei, die von den Raumüberwachungskameras bzw. den Kameras der Geldautomaten gemacht worden seien. Der Beschwerdeführer rügt weiter, die Akten enthielten keine Bilder oder Videoprints zum Beleg, dass es sich auf den angeblich vorhandenen Videoaufnahmen tatsächlich um ihn handle. Er verkennt jedoch, dass Schuld- und Tatfragen im Auslieferungsverfahren grundsätzlich (vom oben, E. 4.2 genannten Alibibeweis abgesehen) nicht zu prüfen sind. Es ist Aufgabe des ausländischen Sachrichters, sich über das Bestehen dieser Tatsachen und über die Schuld des Verfolgten auszusprechen (BGE 123 II 279 E. 2b S. 281 mit Hinweisen). Dazu gehört auch die Identifikation des Beschwerdeführers auf den erwähnten Videoaufnahmen.