Citation: 1C_530/2019 E. 2.2

2.2. Das Obergericht hat im angefochtenen Beschluss (E. 4.3 S. 6) zutreffend dargelegt, dass die von der Beschwerdeführerin gegen den Bademeister erhobenen Vorwürfe - er sei gegen ihren Willen in der Garderobe geblieben, habe sie beleidigt und ihr ein Hausverbot angedroht - von vornherein weder den Tatbestand der sexuellen Nötigung (Art. 189 StGB) noch denjenigen der sexuellen Belästigung (Art. 198 StGB) erfüllen. Ohne sich mit diesen Ausführungen sachgerecht auseinanderzusetzen behauptet die Beschwerdeführerin unbeirrt weiter, das Verhalten des Bademeisters stelle eine sexuelle Belästigung dar. Dass sie sich beim Vorfall nackt unter der Dusche befand, mag durchaus zutreffen, doch ergibt sich allein daraus noch kein Hinweis darauf, dass der Bademeister sie im strafrechtlichen Sinn sexuell belästigte.