Citation: 6S.128/2004 15.06.2004 E. 1

Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem sie sie in Anwendung von Art. 90 Ziff. 2 SVG schuldig sprach, obschon die subjektiven Voraussetzungen einer groben Verletzung von Verkehrsregeln nicht erfüllt seien (Beschwerde S. 2). Auf die Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten, als darin mehrmals auf die kantonalen Akten verwiesen wird. Im vorliegenden Verfahren ist nicht von den Akten, sondern von der Sachdarstellung im angefochtenen Entscheid auszugehen (Art. 277bis Abs. 1 Satz 2 BStP). Ausführungen, die davon abweichen, sind gemäss Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP unzulässig. Die Beschwerdeführerin ist folglich nicht zu hören, soweit sie behauptet, die Verkehrsmenge an der Unfallstelle sei "schwach" und die Sichtverhältnisse seien "gut" gewesen (s. dazu unten E. 3).