Citation: 8C_604/2021 E. 10.2

10.2. Dr. med. D.________ erstellte ihren Bericht in Kenntnis der wesentlichen Vorakten und erhob eine ausführliche Anamnese. Zudem nahm sie eine eingehende klinische Untersuchung des Beschwerdegegners vor und berücksichtigte die von ihm geklagten Beschwerden sowie die früher erstellten bildgebenden Befunde. Insbesondere war ihr auch der Bericht des Dr. med. E.________ vom 6. Februar 2019 bekannt (vgl. E. 9.2 hiervor). Damit erfüllt der kreisärztliche Bericht der Dr. med. D.________ die Anforderungen an eine schlüssige medizinische Beurteilungsgrundlage (hierzu vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1). Insgesamt bestehen keine auch nur geringen Zweifel an ihrer Einschätzung (vgl. BGE 142 V 58 E. 5.1). Soweit Dr. med. D.________ - wie bereits Dr. med. E.________ am 6. Februar 2019 - weitere Physiotherapie vorschlug, vermag dies den Fallabschluss nicht hinauszuschieben (vgl. E. 8.2 hiervor). Somit ist es nicht bundesrechtswidrig, dass die Suva diesen auf Ende Juni 2019 festgelegt hat.