Citation: 1C_240/2020 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer hält der Rückbauverpflichtung den Bestand der rechtskräftigen Baubewilligung vom 25. April 2016 entgegen. Er macht geltend, den Anbau gutgläubig gestützt auf diese Bewilligung erstellt zu haben, und beansprucht Vertrauensschutz. Für den Fall, dass ihm der gute Glaube abgesprochen würde, rügt er den angeordneten Rückbau als unverhältnismässigen Eingriff in das Eigentum. Der Anbau bilde keine gewichtige Abweichung vom Erlaubten. Er entspreche in seiner äusseren Gestalt dem bewilligten Umfang. Ausserdem könne der gesetzmässige Zustand schon mit einer Rückumwandlung in einen Hühnerstall wiederhergestellt werden. Anstelle des sofortigen kompletten Rückbaus sei ein Teilrückbau und Nutzungsverbot als Büro- und Aufenthaltsraum eine mildere und geeignete Massnahme; dies könne mit der Androhung einer Bestrafung nach Art. 292 StGB und eines Totalrückbaus bei erneuter Widerhandlung verbunden werden.