Citation: 8C_181/2017 E. 4.2

4.2. Selbst wenn das behördliche Schreiben vom 21. Mai 2015 als Verfügung zu qualifizieren wäre, stünde der Anfechtbarkeit dieser den Gerichtsentscheid vollziehenden Verfügung die Rechtskraft des bundesgerichtlichen Urteils 8C_626/2014 vom 6. Januar 2015 entgegen, welches abschliessend die Höhe der Rückforderung festlegte und dem Versicherten ordnungsgemäss eröffnet worden war. Denn eine Verfügung, die einen in Rechtskraft erwachsenen Gerichtsentscheid umsetzt, kann nur soweit angefochten werden, als die gerügte Rechtswidrigkeit in der neuen Verfügung selbst begründet ist (SVR 2011 IV Nr. 28 S. 80, 9C_641/2010 E. 3). Daraus folgt, dass die Rückerstattungsfrage auch im betraglichen Umfang nicht mehr Streitgegenstand des gegen die Verfügung vom 21. Mai 2015 gerichteten kantonalen Beschwerdeverfahrens bilden konnte. Daher wäre nur der Einwand zulässig, das Verfügte weiche vom zuvor gerichtlich rechtskräftig Entschiedenen ab, was nicht vorgebracht wird. Schliesslich ist der Einwand der Schuldentilgung durch seitens der IV-Stelle erhaltene Regressleistungen im April 2008 verspätet, nachdem das letztinstanzliche Urteil 8C_626/2014 vorliegt. Dieser wäre, wie die Vorinstanz zutreffend ausführte, in den vorangegangenen Gerichtsverfahren vorzubringen gewesen. Indem die Vorinstanz auf die vorinstanzliche Beschwerde nicht eintrat, hat sie weder willkürlich gehandelt noch den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt oder sonstwie bundesrechtswidrig entschieden. Die Beschwerde ist unbegründet.