Citation: 5A_315/2022 E. A

A.________ ist die Tochter von B.________ und C.________, die grössere Schulden haben, jedoch ein Mehrfamilienhaus besitzen. Mit Blick auf die Begleichung der Schulden leitete deren Beiständin den Verkauf der Liegenschaft in die Wege, was die KESB des Kantons Zug genehmigte. Darauf wandte sich A.________ mit Schreiben vom 26. November 2020 an die KESB mit dem Anliegen, dass der Verkauf der elterlichen Liegenschaft sofort zu stoppen und in Wiedererwägung zu ziehen sei, wobei sie als Tochter und "Mieterin" (ihre Wohnung sei eine Schenkung an sie, einen Grundbucheintrag gebe es nicht) anzuhören sei; ferner beantragte sie die Entlassung der Beiständin. Mit Stellungnahme vom 24. Juni 2021 beantragte sie, mittlerweile anwaltlich vertreten, sämtliche Handlungen im Zusammenhang mit dem Verkauf der Liegenschaft seien sofort zu stoppen, der Beiständin sei die Zustimmung zum Verkauf zu verweigern, der Beiständin sei die Zustimmung für die Umwandlung der bestehenden Festhypotheken in variable Hypotheken zu verweigern, die Beiständin sei zu entlassen und es sei eine neue Beistandsperson durch die KESB zu ernennen. Mit Entscheiden vom 29. September 2021 wies die KESB die Anträge ab.