Citation: 6B_481/2024 E. 2.4.2

2.4.2. Der Beschwerdeführer verweist auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung, wonach eine erhöhte Strafempfindlichkeit nur bei aussergewöhnlichen Umständen zu bejahen ist, da die Verbüssung einer Freiheitsstrafe für jede arbeitstätige und in ein familiäres Umfeld eingebettete Person mit einer gewissen Härte verbunden ist (vgl. etwa Urteil 6B_605/2013 vom 13. Januar 2014 E. 2.4.3). Dass diese Voraussetzungen vorliegend erfüllt wären, zeigt der Beschwerdeführer nicht rechtsgenügend auf. Die Vorinstanz übersieht nicht, dass er Vater eines Sohns geworden ist. Dem Beschwerdeführer ist beizupflichten, dass der Vollzug der Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 6 Monaten die Beziehung zum Sohn und dessen finanzielle Unterstützung durch den Beschwerdeführer beeinträchtigen wird. Doch begründet dies keine aussergewöhnlichen Umstände im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, zumal der Beschwerdeführer bei der Zeugung des Sohns um das laufende Strafverfahren und die Möglichkeit einer mehrjährigen unbedingten Freiheitsstrafe wusste.