Citation: 1C_317/2022 E. 5.2

5.2. Das Bundesverwaltungsgericht hielt im angefochtenen Entscheid fest, die SABA komme ca. 60 m ausserhalb des im Objektblatt SG21 definierten Schutzbereichs A zu liegen. Die Festlegung eines Bereichs B sei vorliegend nicht erforderlich gewesen, weil die Umgebung nicht landwirtschaftlich genutzt werde und das IANB-Gebiet von einem weitläufigen Waldgebiet umgeben sei, d.h. laichplatznaher Landlebensraum nicht speziell gesichert werden müsse. Gemäss Umweltnotiz könne nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass Amphibien in der SABA ablaichten und der Laich in der Folge vertrockne. Mit der Gewährleistung eines schnellen Wasserabflusses/Versickerung solle diese Gefahr indes minimiert werden. Das BAFU befürchte im Wissen um diesen Umstand keine negativen Auswirkungen auf die Populationen der vorhandenen Amphibien; dies sei aufgrund der Grösse des Schutzobjekts SG21 nachvollziehbar. Das Bundesverwaltungsgericht verneinte auch eine Gefährdung der Schutzziele durch die Zufahrt zur SABA, die z.T. durch das Amphibienschutzgebiet führt. Auf der Zufahrtsstrasse seien keine baulichen Eingriffe vorgesehen. Die für den Unterhalt der SABA erforderlichen Fahrten hielten sich in einem überschaubaren Rahmen. Zudem seien in der Umweltnotiz Schutzmassnahmen formuliert worden: Während der Laichzeit der Amphibien seien Bauarbeiten und Unterhalt auf ein Minimum zu reduzieren; zwingend notwendige Fahrten müssen vorgängig mit der Fachstelle Natur und Landschaft der Stadt St. Gallen abgesprochen werden, um die erforderlichen Massnahmen festzulegen (Begleitung der Fahrten etc.).