Citation: 8C_505/2022 E. 6.2

6.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, es brauche eine Konkretisierung einer Verweistätigkeit. Sein Belastungsprofil sei derart eingeschränkt, dass dieses nicht ohne genauere Überprüfung zu einer Verwertbarkeit führen könne. Es ist - auch unter Einbezug der vom Beschwerdeführer genannten Urteile 9C_304/2018 vom 5. November 2018 und U 34/03 vom 28. Januar 2003 - nicht ersichtlich, weshalb mit Blick auf sein Belastunsprofil (vgl. E. 5.1 hiervor) die Feststellung der Vorinstanz, dieses stehe der Ausübung von leichten Arbeiten nicht entgegen, offensichtlich unrichtig sein soll (vgl. hierzu Urteil 9C_134/2016 vom 12. April 2016 E. 2 und 3.2). Insbesondere fehlen Hinweise, dass der Beschwerdeführer in seiner Anpassungs- und Umstellungsfähigkeit massgeblich beeinträchtigt sein könnte. Anders als dieser moniert, wird auch bei der vorliegenden Klärung der Frage nach der Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit auf den ausgeglichenen Arbeitsmarkt abgestellt (Art. 16 ATSG; KIESER, ATSG-Kommentar, 4. Aufl. 2020, N. 96 zu Art. 16 ATSG). Weshalb die Vorinstanz den Untersuchungsgrundsatz verletzt haben soll, indem sie die Tätigkeit des Beschwerdeführers, die er ab Juli 2019 während rund eineinhalb Jahren im Umfang von 70 % ausübte, in die Beurteilung miteinbezogen hat, vermag er nicht aufzuzeigen. Im Lichte der relativ hohen Hürden, die das Bundesgericht für die Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit älterer Menschen errichtet hat (Urteil 8C_535/2021 vom 25. November 2021 E. 5.6 mit Hinweisen), hat das kantonale Gericht bundesrechtskonform - insbesondere ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes - einen invalidenversicherungsrechtlich relevanten mangelnden Zugang des Beschwerdeführers zum Arbeitsmarkt verneint.