Citation: 6B_693/2024 E. 2.5.2

2.5.2. Der verdeckte Fahnder habe mit dem Beschwerdeführer über WhatsApp Kontakt aufgenommen und sich als Abnehmer ausgegeben. Dabei habe er einen fiktiven gemeinsamen Bekannten namens "B.________" genannt. Der Beschwerdeführer sei sofort darauf eingegangen und habe den neuen Kunden ohne Zögern akzeptiert. Der Verkauf des Kokains sei sehr einfach zustande gekommen und habe routiniert gewirkt. Der Beschwerdeführer habe dem verdeckten Fahnder höhere Mengen zu geringeren Preisen angepriesen und erklärt, er brauche 24 Stunden, um ein Kilogramm Kokain zu beschaffen. Im Zusammenhang mit dem dritten Scheinkauf habe der Beschwerdeführer gesagt, er könne pro Monat 300 bis 500 Gramm Kokain verkaufen. Die Grenze nach oben sei offen. Aus den vom Beschwerdeführer vorgeschlagenen Mengen und Mengenrabatten, seinem Misstrauen gegenüber bestimmten Kommunikationsformen und der Behauptung, dass er innert 24 Stunden liefern könne, leitet die Vorinstanz ab, dass er gewohnheitsmässig mit solchen Mengen Kokain gehandelt habe.