Citation: 4A_356/2017 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin bringt vor, das Schiedsgericht habe Art. 8 ZGB willkürlich angewendet, wonach die beweisbelastete Partei die Gefahr des Misslingens des Beweises und damit des Unterliegens im Prozess trage. Sie verkennt mit ihren Vorbringen, dass sich die Parteien nach den Feststellungen im angefochtenen Entscheid tatsächlich über die anteilsmässige Verrechenbarkeit des ausserordentlichen Pensionskassenbeitrags 2013 geeinigt hatten, und das Schiedsgericht auch den Behauptungen der Beklagten hinsichtlich der Berechnung des verrechenbaren Anteils folgte. Gelangt das Schiedsgericht in Würdigung der Beweise zum Schluss, eine Tatsachenbehauptung sei bewiesen oder widerlegt, ist die Beweislastverteilung gegenstandslos (BGE 141 III 241 E. 3.2 S. 243). Die Beschwerdeführerin vermag nicht aufzuzeigen, hinsichtlich welcher konkreter Tatsache das Schiedsgericht von der Beweislosigkeit ausgegangen und diese Tatsache dennoch zu ihren Ungunsten seinem Entscheid zugrunde gelegt haben soll, geschweige denn, inwiefern es die Beweislastregeln von Art. 8 ZGB willkürlich angewendet hätte.