Citation: 1C_576/2017 E. A

Im Rahmen einer gegen den mittlerweile verstorbenen B.________ und weitere Personen geführten Strafuntersuchung wegen aktiver und passiver Bestechung ersuchte Griechenland die Schweiz mit Eingabe vom 29. April 2014 um Rechtshilfe. Die Bundesanwaltschaft trat am 28. Juli 2015 auf das Rechtshilfeersuchen ein. Am 1. Juli 2016 zog sie Unterlagen betreffend das Konto Nr. xxx bei der Bank C.________ AG aus einem nationalen Strafverfahren für das Rechtshilfeverfahren bei. Das Konto lautet auf B.________. Mit Verfügung vom 9. August 2016 verlangte die Bundesanwaltschaft von der Bank C.________ AG die Herausgabe weiterer Unterlagen. Mit Schlussverfügung vom 26. Juli 2017 entsprach die Bundesanwaltschaft dem Rechtshilfeersuchen. Danach werden die Eröffnungsunterlagen der erwähnten Bankbeziehung, die Vermögensübersicht sowie die Unterlagen zu den Unterkonten in USD, EUR und CHF herausgegeben. Dagegen erhob A.________ Beschwerde ans Bundesstrafgericht. Sie machte geltend, Witwe und einzige Erbin von B.________ zu sein. Mit Entscheid vom 6. Oktober 2017 wies das Bundesstrafgericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Zur Begründung führte es aus, A.________ habe den Beweis für ihre Beschwerdeberechtigung nicht erbracht, zumal der Erblasser noch zwei Töchter hatte. Die Frage könne jedoch offenbleiben, da die Beschwerde sich als offensichtlich unbegründet erweise. Entgegen der Auffassung von A.________ sei in Griechenland nach wie vor ein Strafverfahren hängig und erweise sich die Rechtshilfe als verhältnismässig.