Citation: 4A_590/2015 E. 5.3

5.3. Dass die Beschwerdeführer für diesen Fall substanziierte Einwände gegen die Berechnung des Beschwerdegegners vorgebracht hätten, die bei der Vorinstanz zwingend Zweifel an der Schätzung hätten wecken müssen, zeigen sie nicht rechtsgenüglich auf. Sie verweisen vielmehr vor Bundesgericht auf eine Zeugenaussage, wonach der Beschwerdegegner Arbeiten auf dem Hof auch als Ferien und Freizeit angesehen habe. Diese Ausführungen offenbaren ein Missverständnis. Entscheidend ist, dass der Arbeitnehmer mit Wissen des Arbeitgebers für diesen Arbeit leistet, statt Ferien zu beziehen. Dass der Arbeitnehmer seine Arbeit allenfalls als Ferien empfindet oder diesen vorzieht, führt nicht dazu, dass die Arbeit als Freizeit anzusehen wäre. Aus den Vorbringen der Beschwerdeführer folgt aber implizit, dass der Beschwerdegegner tatsächlich auch an freien Tagen auf dem Hof war und gearbeitet hat.