Citation: 8F_2/2022 E. 3.2

3.2. Die Gesuchstellerin verlangt im Übrigen die Revision gestützt auf Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG. Sie beruft sich dabei auf Berichte ihrer behandelnden Ärzte. Soweit diese erst nach dem zu revidierenden Urteil vom 20. Dezember 2021 erstattet wurden (Stellungnahmen des Spitals C.________ vom 2. Februar 2022 sowie des Dr. med. D.________ vom 14. Februar 2022), handelt es sich um echte Noven, die keine Revision gestatten (oben E. 1.3). Weitere von der Revisionsgesuchstellerin eingereichte Arztberichte (der Dres. med. E.________ vom 4. August 2021 und F.________ vom 8. August 2021; mehrere Stellungnahmen des Spitals C.________) wurden nach dem im Hauptverfahren angefochtenen kantonalen Entscheid vom 26. Mai 2021 verfasst. Sie gelten ebenfalls als echte Noven, die bereits im Hauptverfahren vor dem Bundesgericht nicht mehr eingebracht werden durften (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 143 V 19 E. 1.2) und auch keine Revision des bundesgerichtlichen Urteils vom 20. Dezember 2021 zulassen. Daran kann die Rüge der Gesuchstellerin, dass ihr im Hauptverfahren zu Unrecht keine Frist zur Ergänzung ihrer Beschwerdebegründung gewährt worden sei, nichts ändern. Eine Ergänzung der Beschwerdeschrift kann vom Bundesgericht nach Art. 43 BGG nur in Fällen internationaler Rechtshilfe in Strafsachen angeordnet werden und sofern zudem, im Sinne einer kumulativen Voraussetzung, der aussergewöhnliche Umfang oder die besondere Schwierigkeit der Beschwerdesache es erfordert (BGE 139 II 404 E. 5). Da sich der im Hauptverfahren zu beurteilende Streit nicht um internationale Rechtshilfe in Strafsachen drehte, war die Anordnung einer Ergänzung der Beschwerdeschrift von vornherein ausgeschlossen. Zusammengefasst ist eine Revision des bundesgerichtlichen Urteils 8C_491/2021 vom 20. Dezember 2021 gestützt auf die von der Gesuchstellerin aufgelegten Beweismittel unzulässig. Weshalb schliesslich der Bericht des Dr. med. G.________ vom 9. Februar 2021 nicht bereits im kantonalen, mit Entscheid vom 21. Mai 2021 abgeschlossenen Verfahren hätte eingebracht werden können, zeigt die Gesuchstellerin nicht auf und ist nicht erkennbar. Ein Revisionsgrund liegt daher auch insoweit nicht vor.