Citation: 5C.199/2001 29.11.2001 E. A

A.- Am 28. April 1997 wurde über A.________ der Konkurs eröffnet. Er liess durch seinen Generalbevollmächtigten, B.________, das Konkurserkenntnis anfechten. Anfangs Juni 1997 gewährte die Mutter des Konkursiten, C.________, ihrem Sohn ein Darlehen von Fr. 450'000.--. Am 18. Juni 1997 belehnte C.________ ihre Liegenschaft in X.________ in Höhe von Fr. 250'000.--. Am gleichen Tag schloss sie mit dem Generalbevollmächtigten ihres damals landesabwesenden Sohnes eine als "Kaufvertrag" überschriebene Vereinbarung ab. Darin war u.a. vorgesehen, dass sie von ihrem Sohn drei diesem gehörende Rolls Royces und einen Range Rover zum Preis von Fr. 250'000.-- kauft. In der Folge überwies der Generalbevollmächtigte von A.________ einen Teil des Geldes treuhänderisch an den Rechtsvertreter von C.________. Dieser zahlte es an das Betreibungsamt Basel-Stadt und erhielt dafür zwei Quittungen über Fr. 132'161. 55; er vereinbarte mit dem Betreibungsamt, dass bei Gutheissung der Weiterziehung des Entscheids des Konkursgerichts das Geld zur Tilgung der Forderungen gegen A.________ bzw. dessen Gesellschaft A.________ & Cie. verwendet werden solle. Dagegen sollte im Falle der Abweisung der Weiterziehung das Geld durch das Betreibungsamt an C.________ zurückbezahlt werden. Am 20. Juni 1997 hiess das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt das Rechtsmittel gut. Daraufhin verwendete das Betreibungsamt Basel-Stadt das ihm überlassene Geld zur Tilgung der in Betreibung gesetzten Forderungen. Nachdem sich kurze Zeit später die Geschäftslage der A.________ & Cie. wieder verschlechtert hatte, wurde am 12. Januar 1998 über A.________ erneut der Konkurs eröffnet. Im Rahmen des summarisch durchgeführten Konkursverfahrens beanspruchte C.________ das Eigentum an den mit Vertrag vom 18. Juni 1997 gekauften Fahrzeugen. Mit Zirkular an die Gläubiger vom 25. November 1998 beantragte das Konkursamt Basel-Stadt u.a. die Anerkennung des Aussonderungsanspruches von C.________. D.________ und 17 weitere Gläubiger liessen sich das Recht zur Bestreitung dieses Aussonderungsanspruches nach Art. 260 SchKG abtreten. C.________ reichte am 27. Januar 1999 Klage beim Zivilgericht des Kantons Basel-Stadt ein und verlangte gerichtliche Feststellung, dass die im Konkurs von A.________ admassierten und von ihr beanspruchten Autos nicht Bestandteil der Konkursmasse seien. In Gutheissung der Klage stellte das Zivilgericht am 23. Februar 2000 fest, dass die Autos Eigentum der Klägerin und dementsprechend aus der Konkursmasse von A.________ auszusondern seien. Gegen dieses Urteil appellierten die beklagten Gläubiger. Mit Urteil vom 30. März 2001 hiess das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt die Appellation gut und wies die Aussonderungsklage von C.________ ab.