Citation: 6B_846/2020 E. 1

Der Beschwerdeführer beanstandet in formeller Hinsicht, er habe an der Berufungsverhandlung ohne Übersetzerin teilnehmen müssen, was falsche Interpretationen seiner Aussagen erlaubt habe. Ein Übersetzer ist nach Art. 68 Abs. 1 StPO beizuziehen, wenn die am Verfahren beteiligte Person die Verfahrenssprache nicht versteht oder sie sich darin nicht genügend ausdrücken kann. Gemäss dem Verhandlungsprotokoll wurde die vorinstanzliche Hauptverhandlung aufgrund eines Terminversehens ohne die aufgebotene Übersetzerin abgehalten, nachdem der Beschwerdeführer ausdrücklich bestätigt hatte, der Verhandlung folgen zu können. Der Beschwerdeführer beantwortete in der Folge umfassend die ihm gestellten Fragen und erklärte mehrmals, den Verhandlungsinhalt verstanden zu haben (vorinstanzliche Akten, pag. 132, 136 f., 140, 147). Verständigungsprobleme sind weder protokolliert noch vom Beschwerdeführer im Einzelnen geltend gemacht. Die Vorinstanz durfte angesichts dessen von genügenden Sprachkenntnissen des Beschwerdeführers ausgehen und ohne Verletzung von Bundesrecht auf den Beizug eines Übersetzers verzichten.