Citation: 8C_757/2014 E. 3.2

3.2. Der Versicherte beruft sich unter anderem auf die Berichte des Spitals D.________ vom 9. März 2011 und 19. Januar 2012, welche die Rückenverletzung vom 18. August 2010 betrafen. Hierin wurden Beinschmerzen links bzw. Lumboischialgien links festgehalten, die bis in die Grosszehe links ausstrahlten. Der Versicherte macht geltend, die ärztliche Behandlung habe sich auf den wesentlich im Vordergrund stehenden Rückenschmerz und dessen Therapieresistenz konzentriert und nicht auf die damals eher im Hintergrund stehenden Restbeschwerden im linken Fuss, zumal eine Abgrenzung äussert schwierig erscheine. Auch habe er der SUVA gegenüber immer wieder erwähnt, dass er noch Beschwerden am linken Fuss habe. Am 18. Januar 2013 teilte der Versicherte der SUVA mit, die Rückenproblematik habe im Vordergrund gestanden; er habe teilweise ein Kribbeln im linken Bein und die Beschwerden zögen vom Rücken in das linke Bein; ob Ursache dieser Beschwerden der Unfall im Jahre 2008 sei oder dies alles mit der Rückengeschichte zusammenhänge, könne er nicht sagen. In der Folge verneinten hinsichtlich des linken Fusses die Kreisärzte Dr. med. F.________ am 7. Februar 2013 einen Integritätsschaden und Dr. med. E.________ am 13. Februar 2013 eine Arbeitsunfähigkeit; sie haben den Versicherten indessen nicht untersucht und für ihre Standpunkte keinerlei Begründung geliefert, was der Versicherte zu Recht rügt. Zudem macht er geltend, die Kreisärzte hätten nicht über aktuelle Röntgenbilder des verletzten Fusses verfügt. Aufgrund dieser Aktenlage bestehen zumindest geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der kreisärztlichen Beurteilungen vom 7. und 13. Februar 2013, weshalb darauf nicht abgestellt werden kann (BGE 139 V 225 E. 5.2 S. 229). Es ist nicht rechtsgenüglich geklärt, ob bezüglich des linken Fusses im Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 28. Februar 2013 überwiegend wahrscheinlich noch unfallbedingte, zu einer Arbeitsunfähigkeit und/oder zu einem Integritätsschaden führende Beschwerden vorlagen. Selbst wenn - wie die Vorinstanz argumentierte - die am 28. Juli 2010 ärztlich attestierte, damals noch auf den Unfall vom 8. Mai 2008 zurückgeführte 25%ige Arbeitsunfähigkeit keinen Taggeldanspruch begründet (Art. 25 Abs. 3 UVV), hat es damit nicht sein Bewenden. Denn die SUVA hat - falls von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind - unter Einstellung von Heilbehandlung und Taggeld den Anspruch auf Invalidenrente und Integritätsentschädigung zu prüfen (Art. 19 Abs. 1 UVG; BGE 134 V 109 E. 4.1 S. 113). Soweit die SUVA vernehmlassungsweise auf ihre Ausführungen in der vorinstanzlichen Rechtsschrift vom 16. Mai 2014 verweist, ist dies unzulässig (BGE 134 II 244; SVR 2010 UV Nr. 9 S. 35 E. 6 [8C_286/2009]; Urteil 8C_23/2014 vom 26. März 2014 E. 7). Unbehelflich ist bei derzeitigen Aktenstand ihr pauschaler Einwand, gegen die Beschwerdesymptomatik spreche, dass der Versicherte bis heute keine weitere ärztliche Behandlung für seine Fussbeschwerden in Anspruch genommen habe. Nach dem Gesagten ist die Sache an die SUVA zurückzuweisen, damit sie eine medizinische Abklärung - in deren Rahmen der Versicherte persönlich zu untersuchen und deren Resultat schlüssig und nachvollziehbar zu begründen ist - veranlasse und gestützt hierauf über den Leistungsanspruch bezüglich der Fussproblematik links neu verfüge.