Citation: 4A_299/2022 E. A

A.a. B.B.________ (Kläger, Beschwerdegegner) und seine Halbschwester C.B.________ standen sich ab dem Jahr 1996 in einem Erbteilungsprozess gegenüber. A.b. Vom 28. Juni 2000 bis am 11. Januar 2005 wurde der Kläger in diesem Erbteilungsprozess von A.A.________ (Beklagter, Beschwerdeführer) anwaltlich vertreten. Die am 28. Juni 2000 vom Kläger unterzeichnete Anwaltsvollmacht lautete auf den Namen des Beklagten sowie weiterer Rechtsanwälte, die - je nach Darstellung - Angestellte des Beklagten oder aber in einer Kollektivgesellschaft mit diesem verbunden waren. In der Vollmacht wurde folgende Gerichtsstandsklausel vereinbart: "Für die Erledigung von Streitigkeiten aus diesem Auftragsverhältnis werden die ordentlichen Gerichte des Kantons Zürich als zuständig anerkannt. Ausschliesslicher Gerichtsstand ist der Geschäftssitz der Bevollmächtigten. Das Schweizerische Recht ist anwendbar." [Hervorhebungen im Original] Das "Anwaltsbüro A.________ Rechtsanwälte" hatte seinen "Geschäftssitz" zum damaligen Zeitpunkt in der Stadt Zürich. A.c. Als Folge des Erbteilungsprozesses musste der Kläger seiner Halbschwester mehrere Millionen Franken bezahlen. Der Kläger führte diesen für ihn ungünstigen Prozessausgang auf die behauptetermassen falsche Prozesstaktik des Beklagten und dessen angebliche Fehler bei der Prozessführung zurück. A.d. Am 22. September 2004 wurde dem Beklagten mit Plenumsbeschluss des Obergerichts des Kantons Zürich das Anwaltspatent entzogen. In der Folge gab er das "Anwaltsbüro A.________ Rechtsanwälte" per 1. Mai 2005 auf. Auf dieses Datum hin gründeten die - wiederum: je nach Darstellung - bis dahin vom Beklagten angestellten beziehungsweise mit diesem in einer Kollektivgesellschaft verbundenen D.D.________ und E.D.________ in U.________ die Kollektivgesellschaft "Büro D.________ & D.________ Rechtsanwälte". Daran war auch der Beklagte als "Jurist ohne Anwaltspatent" beteiligt.