Citation: 2P.227/2005 24.01.2006 E. 2

Unbestrittenermassen ist von einem Arbeitsverhältnis auf Verfügungsbasis auszugehen, welches die Schulgemeinde durch Verfügung aus einem sachlich zureichenden Grund gekündigt hat; die Schulgemeinde hatte sich namentlich aus Sicherheitsgründen zum Übergang vom Halbklassen- zum Ganzklassenunterricht entschieden, was eine Reduktion der Schwimmstunden zur Folge hatte. Es ist auch nicht mehr umstritten, dass die viermonatige Kündigungsfrist eingehalten wurde und die weiteren Voraussetzungen der kantonalen Personalgesetzgebung für eine Kündigung aus organisatorischen oder wirtschaftlichen Gründen erfüllt sind; so war es unmöglich, eine andere zumutbare Stelle anzubieten bzw. lehnte die Beschwerdeführerin ein solches Angebot ab. Ferner besteht Einigkeit darüber, dass die Beschwerdeführerin von der Gemeinde nach deren Vorschriften angestellt wurde und nicht direkt der kantonalen Lehrerpersonalgesetzgebung unterstand. Streitig ist bloss, ob die am 27. Mai 2004 ausgesprochene Kündigung auf den Kündigungszeitpunkt (30. September 2004) Wirkungen entfalten konnte oder ob sie auf das Ende eines Schuljahres erfolgen musste; daran schliesst sich die Frage an, ob die Kündigung erst auf das Ende des Schuljahres 2004/2005 (im August 2005) wirksam werden konnte, weil eine Kündigungsfrist von vier Monaten einzuhalten war.