Citation: 6B_1138/2015 E. 1.3

1.3. Nach Art. 136 Abs. 1 StPO ist der Privatklägerschaft zur Durchsetzung ihrer Zivilansprüche die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren, wenn sie nicht über die erforderlichen Mittel verfügt (lit. a) und die Zivilklage nicht aussichtslos erscheint (lit. b). Im Entscheid vom 6. März 2015 wies die Vorinstanz den Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege mit der alleinigen Begründung ab, der Beschwerdeführer habe keine Zivilforderung geltend gemacht. Da dies nicht zutraf, wies das Bundesgericht die Sache an die Vorinstanz zurück, damit diese bestimme, ob die weiteren Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege erfüllt sind (Urteil 6B_347/2015 vom 9. September 2015 E. 2.1). Dass die Vorinstanz in ihrem ursprünglichen Entscheid vom 6. März 2015 keine Ausführungen zu den Erfolgsaussichten der Zivilklage machte, führt nicht zur Aktenwidrigkeit der Annahme, diese sei aussichtslos gewesen. Was der Beschwerdeführer diesbezüglich vorbringt, ist abwegig. Ebenso unzutreffend ist, dass ein Strafverfahren gegen B.X.________ hätte eröffnet werden müssen, weil die Vorinstanz im Entscheid vom 6. März 2015 festgehalten habe, dass die inhaltlichen Anforderungen an eine Strafanzeige erfüllt seien. Die Vorinstanz hielt in diesem Zusammenhang lediglich fest, bei einer Erklärung gegenüber einer Behörde ohne Bezug auf eine konkrete strafbare Handlung, wie etwa bei pauschalen Schuldzuweisungen ohne Hinweis auf einen spezifischen Sachverhalt, könne nicht von einer Strafanzeige im Sinne von Art. 301 StPO gesprochen werden, welche eine Pflicht zur förmlichen Behandlung begründet. Vorliegend würden sich die Angaben des Beschwerdeführers nicht in blossen Schuldzuweisungen erschöpfen, weshalb die inhaltlichen Anforderungen an eine Strafanzeige zumindest bezüglich einzelner Anschuldigungen erfüllt seien (Entscheid der Vorinstanz vom 6. März 2015, S. 7 ff.). Dies schliesst weder den Erlass einer Nichtanhandnahmeverfügung noch Aussichtslosigkeit der Zivilklage aus. Die übrigen Rügen des Beschwerdeführers nehmen keinen Bezug auf die vorinstanzlichen Erwägungen zur Aussichtslosigkeit seiner Zivilansprüche. Eine Beschwerdebegründung, welche die vorinstanzlichen Erwägungen ausklammert, genügt den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist nicht einzutreten. Es erübrigt sich auf die Frage einzugehen, ob der Beizug eines Rechtsanwaltes erforderlich war.