Citation: 1C_22/2007 08.08.2007 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör. 3.1 Soweit sich seine Rüge auf frühere Verfahren bezieht, ist sie nicht zu behandeln (E. 2). Dies betrifft den Augenschein und die Überprüfung der Parkplatzanordnung betreffend der Verkehrssicherheit. Soweit er geltend macht, die Stellungnahme der Denkmalpflege sei zu Unrecht abgelehnt worden, ist auf die Rüge einzutreten. 3.2 Gemäss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien in Verfahren vor Gerichts- und Verwaltungsinstanzen Anspruch auf rechtliches Gehör. Daraus fliesst - nach Massgabe der einschlägigen Rechtsprechung - u.a. das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines ihn belastenden Entscheides zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen und mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden. Dem Mitwirkungsrecht der Parteien entspricht die Pflicht der Behörde, die Beweisanträge entgegenzunehmen und zu prüfen (BGE 124 I 241 E. 2; 126 I 97 E. 2b). 3.3 Der Beschwerdeführer verlangte vor Verwaltungsgericht eine schriftliche Stellungnahme der kantonalen Denkmalpflege zum Bauprojekt. Das Verwaltungsgericht führt dazu aus, eine Stellungnahme sei bisher nicht eingeholt worden. Die Frage der Eingliederung der Mehrzweckhalle sei durch die Ausscheidung der Parzelle Nr. 47 (richtig: 48) im Jahr 1996 zum grössten Teil vorweggenommen worden und könne heute nicht mehr in Frage gestellt werden. Die geplante Mehrzweckhalle wahre einen respektablen Abstand zur Dorfzone, sie sei nicht höher als die zulässige Bauhöhe in der Dorfzone und in Farb- und Materialwahl so gehalten, dass sie sich in die "landschaftliche und ortsbildmässige Umgebung" eingliedere. Das Fehlen einer Stellungnahme der Denkmalpflege sei deshalb irrelevant. Das Verwaltungsgericht hat also den Antrag des Beschwerdeführers behandelt und - bei einer Betrachtung im Ergebnis - ohne Verfassungsverletzung abgewiesen. Wesentlich für diese Beurteilung ist die Tatsache, dass das Verwaltungsgericht Ortskenntnis hat, dass die Überschreitung der vorgeschriebenen Maximalbauhöhe im Sinne einer Ausnahme nicht willkürlich ist (hiernach E. 4) und dass zwischen der geplanten Halle und dem Grundstück des Beschwerdeführers ein beträchtlicher Abstand von rund 100 m liegt. Bei dieser verfassungsrechtlichen Gesamtbeurteilung erscheint die Ablehnung des Antrags auf Einholung einer Stellungnahme hinreichend begründet. Bei dieser Gesamtbeurteilung unter dem Blickwinkel der Wahrung des rechtlichen Gehörs ist nicht entscheidend, ob die Darlegungen des Verwaltungsgerichts in allen Einzelheiten zutreffen. Es kann namentlich offenbleiben, ob die Aussage, auch die Maximalbauhöhe der Dorfzone sei eingehalten, richtig ist. 3.4 Die Rüge der Gehörsverletzung ist unbegründet, soweit darauf einzutreten ist.