Citation: 8C_680/2017 E. A

Der 1958 geborene A.________ meldete sich wegen starker Kopfschmerzen und Beschwerden am rechten Arm am 5. Oktober 1995 bei der Invalidenversicherung zum Bezug einer Rente an. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Aargau, IV-Stelle, klärte den erwerblichen und medizinischen Sachverhalt unter anderem durch ein medizinisches Gutachten des Dr. med. B.________, leitender Arzt der Klinik für Rücken- und Gelenkkrankheiten C.________, vom 10. Februar 1997 ab. Mit Verfügung vom 6. Januar 1998 sprach die IV-Stelle dem Versicherten ab 1. August 1996 eine halbe Invalidenrente nebst Zusatzrenten zu. Der Anspruch auf eine halbe Rente wurde wiederholt revisionsweise bestätigt. Mit Schreiben vom 27. Februar 2013 stellte A.________ ein Revisionsgesuch. Nachdem die IV-Stelle ein Eintreten verneint hatte (Verfügung vom 7. Mai 2013), wurde sie mit Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 21. Mai 2014 dazu verhalten. In der Folge holte die Verwaltung bei der Medas Interlaken Unterseen GmbH (Medas) ein polydisziplinäres Gutachten vom 14. Dezember 2015 ein. Mit Verfügung vom 29. Dezember 2016 hob die IV-Stelle die Verfügung vom 6. Januar 1998 wiedererwägungsweise auf und stellte die Rente auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats ein.