Citation: 2C_69/2019 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe dadurch, dass sie dem Beschwerdeführer gestützt auf die strafrechtliche Verurteilung vom 23. August 2007 durch das Bezirksgericht Lenzburg zu einer Freiheitsstrafe von 15 Monaten die Verlängerung bzw. die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung verweigert habe, Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration (AIG; SR 142.20; nachfolgend zitiert nach der auf den 1. Oktober 2016 in Kraft gesetzten Fassung) sowie die Art. 42 Abs. 1 AIG, Art. 50 Abs. 1 AIG, Art. 51 AIG, Art. 8 EMRK und Art. 13 BV verletzt. Dadurch, dass im Laufe des Verfahrens eingetretene Tatsachen berücksichtigt worden seien, um den am 13. Dezember 2016 verfügten Widerruf der Aufenthaltsbewilligung zu schützen, habe die Vorinstanz nicht nur den Instanzenzug verkürzt, sondern eine formelle Rechtsverweigerung (Art. 29 Abs. 1 BV) begangen, das rechtliche Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) des Beschwerdeführers verletzt, das Recht auf ein faires Ver-fahren (Art. 29 Abs. 1 BV) missachtet und gegen Art. 6 EMRK ver-stossen. Die aufenthaltsbeendende Massnahme sei überdies nicht verhältnismässig und verletze Art. 96 AIG sowie Art. 5 Abs. 2 BV. Indem der Aufenthalt des Beschwerdeführers jahrelang geduldet, ihm im Jahr 2016 eine Aufenthaltsbewilligung erteilt worden und anschlies-send wieder entzogen worden sei, habe sich die Vorinstanz treuwidrig (Art. 5 Abs. 3, Art. 9 BV) verhalten.