Citation: 4C.389/2004 22.03.2005 E. 1

Im Berufungsverfahren ist das Bundesgericht an die tatsächlichen Feststellungen der letzten kantonalen Instanz gebunden, sofern sie nicht offensichtlich auf Versehen beruhen, unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen oder wegen fehlerhafter Rechtsanwendung durch die Vorinstanz zu ergänzen sind (Art. 63 Abs. 2 und 64 OG). Die Partei, welche den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt berichtigt oder ergänzt wissen will, hat darüber genaue Angaben mit Aktenhinweisen zu machen. Eine Ergänzung setzt zudem voraus, dass entsprechende Sachbehauptungen bereits im kantonalen Verfahren prozessrechtskonform aufgestellt, von der Vorinstanz aber zu Unrecht für unerheblich gehalten oder übersehen worden sind, was wiederum näher anzugeben ist. Ohne diese Angaben gelten Vorbringen, die über die tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil hinausgehen, als unzulässige Noven (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 126 III 59 E. 2a S. 65; 119 II 353 E. 5c/aa S. 357 und 115 II 484 E. 2a S. 485 f., je mit Hinweisen). Nicht zu hören ist die Klägerin mit ihren Rügen, die Vorinstanz habe Art. 6 OR verletzt und übersehen, dass die von ihr gestellten Anträge, die in der Honorarnote vom 25. Oktober 1999 einzeln aufgeführten Zusatzleistungen gegen zusätzliche Vergütungen zu erbringen, an den Gemeinderatssitzungen der Beklagten von dieser stillschweigend angenommen worden seien. Dabei beruft sich die Klägerin auf Tatsachen, die dem angefochtenen Urteil nicht entnommen werden können. Da sich die Klägerin auch nicht auf eine der genannten Ausnahmen von der Bindung des Bundesgericht an den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt stützt, ist auf ihre Behauptungen und die damit verbundenen Rechtsrügen nicht einzutreten.