Citation: 6B_115/2019 E. B

Mit Entscheid vom 13. August 2018 erkannte das Obergericht des Kantons Thurgau, die Berufung sei teilweise begründet. Es sprach X.________ der bandenmässigen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz schuldig und verurteilte sie zu einer bedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 13 Monaten, bei einer Probezeit von zwei Jahren. Dem Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau liegt folgender Sachverhalt zugrunde: X.________ und ihr damaliger Lebenspartner Y.________ liessen sich im Jahr 2007 auf die Idee von Z.________ ein, bei der Suche eines als Paar zu bewohnenden Hauses darauf zu achten, dass es sich auch für den Betrieb einer Hanfindoor-Anlage eigne. Nachdem Z.________ das Haus besichtigt und festgestellt hatte, dass der Raum dort passt, wurde der Mietvertrag unterschrieben. Die Hanfindoor-Anlage wurde im Keller der Liegenschaft installiert. X.________ half zwei- bis dreimal bei der Ernte des Marihuanas; den Rest der Arbeiten übernahmen Y.________ und Z.________. Für das Tolerieren der Anlage und die Hilfe bei der Ernte erhielt X.________ Fr. 7'000.--.