Citation: 6B_1088/2022 E. B

Das Bezirksgericht Zürich erklärte A.A.________ mit Urteil vom 25. November 2020 der versuchten vorsätzlichen Tötung, des mehrfachen Betrugs und des Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen schuldig. Es sprach sie von den Vorwürfen des mehrfachen Pfändungsbetrugs und der Tätlichkeiten frei. Das Verfahren betreffend die für die Jahre 2015 und 2017 zur Anklage gebrachten Vorwürfe des Betrugs wurde eingestellt. Das Bezirksgericht Zürich verurteilte A.A.________ zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 8 ½ Jahren (unter Anrechnung von 616 Tagen ausgestandener Untersuchungshaft und des vorzeitigen Strafvollzugs) sowie zu einer Geldstrafe von 160 Tagessätzen zu je Fr. 10.--, teilweise als Zusatzstrafe zum Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 5. September 2012, und zu einer Busse von Fr. 500.--, bzw. zu 5 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe bei schuldhafter Nichtbezahlung. Die Geldstrafe wurde im Umfang von 100 Tagessätzen aufgeschoben und die Probezeit auf zwei Jahre festgesetzt. Im Übrigen (60 Tagessätze) wurde die Geldstrafe für vollziehbar erklärt. Das Bezirksgericht Zürich ordnete eine vollzugsbegleitende ambulante Behandlung von A.A.________ im Sinne von Art. 63 StGB an. Es verwies sie für 7 Jahre des Landes und ordnete die Ausschreibung der Landesverweisung im Schengener Informationssystem (SIS) an. A.A.________ wurde verpflichtet, B.A.________ Fr. 9'000.-- zuzüglich 5 % Zins seit 7. April 2018 als Genugtuung zu bezahlen. Im Mehrbetrag wies das Bezirksgericht Zürich das Genugtuungsbegehren von B.A.________ ab.