Citation: 6B_688/2019 E. 2.6.2

2.6.2. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist es nicht willkürlich, dass die Vorinstanz von übereinstimmenden Belastungen durch die Mitbeschuldigten ausgeht, selbst wenn sich diese nicht in sämtlichen Aussagen an die konkrete Tat erinnert haben. Es erscheint durchaus möglich, dass die Mitbeschuldigten nicht von Anfang an sämtliche Tatsachen eingeräumt haben (wie bei H.________, der später sogar Aussagen zur Beuteteilung machte), dass die Erinnerung durch den Vorhalt von Aussagen von Mitbeschuldigten wiedergekehrt ist oder dass die eigene Erinnerung im tatnäheren Zeitpunkt besser war (wie bei G.________). Dass die Vorinstanz auf solche Aussagen abstellt und insoweit ausführt, es handle sich um übereinstimmende belastende Aussagen, ist vertretbar und verstösst nicht gegen die Unschuldsvermutung.