Citation: 8C_481/2018 E. A

Der 1990 geborene A.________ stellte am 4. Januar 2016 Antrag auf Arbeitslosenentschädigung, nachdem die B.________ AG das vollzeitliche Arbeitsverhältnis mit ihm am 31. August 2015 auf den 31. Dezember 2015 durch Kündigung aufgelöst hatte. Die Arbeitslosenkasse Kanton Bern eröffnete eine Rahmenfrist für den Leistungsbezug vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2017 und richtete in der Folge Arbeitslosentaggelder auf der Grundlage eines versicherten Verdienstes von Fr. 4'741.- aus. Am 2. Oktober 2016 fuhr A.________ in einem Kinderzoo mit einem Minicar (elektrisch betriebenes Spielauto). Beim Aufstehen fiel er aus dem Fahrzeug und stürzte. Als er am Boden lag, fuhr ihm ein Kind mit einem Minicar in den Rücken. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) anerkannte ihre Leistungspflicht als zuständige Unfallversicherung für die Folgen der dabei erlittenen Rückenkontusion und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Nach medizinischen Abklärungen stellte sie ihre Leistungen per 12. April 2017 ein (Verfügung vom 12. April 2017), da die aktuell bestehenden Beschwerden nicht mehr unfallbedingt seien. Mit Einspracheentscheid vom 28. Juni 2017 hielt sie daran fest. Die Leistungseinstellung wurde jeweils auf Beschwerde des A.________ hin zunächst vom Verwaltungsgericht des Kantons Bern (Entscheid vom 16. Juli 2018) und schliesslich vom Bundesgericht (Urteil 8C_523/2018 vom 5. November 2018) bestätigt. Da A.________ seit dem Unfall vom 2. Oktober 2016 zu 100 % arbeitsunfähig war, stellte die Arbeitslosenkasse die Taggeldleistungen infolge der vorübergehenden Leistungspflicht der Unfallversicherung ein. Ab 16. August 2017 erbrachte sie - mit Blick auf die seit diesem Datum ärztlich attestierte 50%ige Arbeitsfähigkeit - um 50 % gekürzte Taggelder (Verfügung vom 4. Dezember 2017). Auf Einsprache hin hielt die Kasse daran fest (Einspracheentscheid vom 19. März 2018).