Citation: 6B_889/2022 E. 3

Der Beschwerdeführer beantragt schliesslich, die vorinstanzliche Gerichtsgebühr sei ihm zu erlassen. Aus der Beschwerdebegründung ergibt sich, dass er sinngemäss geltend macht, die Vorinstanz hätte ihm die unentgeltliche Prozessführung gewähren müssen. Die Vorinstanz beurteilt den Antrag gestützt auf § 16 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Zürich vom 24. Mai 1959 (VRG/ZH; LS 175.2). Damit hätte der Beschwerdeführer eine Verletzung von § 16 VRG/ZH oder von Art. 29 Abs. 3 BV rügen müssen. Eine solche Rüge bringt er indes nicht vor. Ferner geht er nicht auf die vorinstanzliche Begründung ein. Zwar argumentiert er, dass die Vorinstanz zu Unrecht von der offensichtlichen Aussichtslosigkeit seiner Rechtsbegehren ausgehe, weil sie die Definition der "schuldhaften Nichtbezahlung" nicht korrekt anwende. Jedoch setzt er sich nicht mit der vorinstanzlichen Erwägung auseinander, wonach er im Wesentlichen sein Vorbringen aus dem Rekursverfahren wiederhole, dass über die Schuldhaftigkeit des Nichtbezahlens der Busse ein Gericht befinden müsse, ohne sich mit der Begründung der Direktion auch nur ansatzweise auseinander zu setzen. Selbst unter Anwendung des bei Laienbeschwerden praxisgemäss grosszügigen Massstabs an die formellen Anforderungen einer Beschwerde in Strafsachen ist festzustellen, dass die vorliegende Beschwerde in diesem Punkt nicht hinreichend begründet ist (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG). Im Übrigen erweist sich die Kritik des Beschwerdeführers, wonach die Vorinstanz zu Unrecht von einer "schuldhaften Nichtbezahlung" ausgehe, nach dem Ausgeführten als unbegründet (vgl. E. 2.4.2). Angesichts der rudimentären Begründung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz zur Ansicht gelangt, diese sei offensichtlich aussichtslos gewesen.