Citation: 2A.107/2005 09.03.2005 E. 1

Der angefochtene Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern betrifft die Jahressteuer auf ausserordentlichen Erträgen für das Jahr 2000 gemäss § 251 Abs. 2 des Steuergesetzes des Kantons Luzern vom 22. November 1999 (StG). Der Sache nach geht es jedoch im angefochtenen Urteil um die Frage der Rechtzeitigkeit des Kostenvorschusses und damit um die Anwendung von kantonalem Verfahrensrecht. Dessen Auslegung und Anwendung überprüft das Bundesgericht auch im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gemäss Art. 73 des Steuerharmonisierungsgesetzes (StHG, SR 642.14) nach den für staatsrechtliche Beschwerden geltenden Grundsätzen, d.h. unter dem Gesichtswinkel des Willkürverbots und des Gleichbehandlungsgebots (Art. 8 und 9 BV) sowie allenfalls weiterer verfassungsrechtlicher Grundsätze (BGE 130 II 202 E 3.1 S. 206, 128 II 56 E. 2b S. 60). Damit kann offen bleiben, ob vorliegend ratione temporis und aufgrund des Sachzusammenhangs die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gemäss Art. 73 StHG zulässig ist oder nur die staatsrechtliche Beschwerde offen steht. Die Beschwerdeeingabe würde auch als staatsrechtliche Beschwerde genügen. Das gilt auch für das an das Bundesgericht als staatsrechtliche Beschwerde überwiesene Wiedererwägungsgesuch vom 17. Februar 2005. Dieses wurde innerhalb der Beschwerdefrist eingereicht und kann als Ergänzung zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde berücksichtigt werden.