Citation: 8C_317/2024 E. 5.2

5.2. Am 12. April 2018 erstattete Dr. med. E.________, Fachärztin für Innere Medizin, Republikfonds für Renten- und Invalidenversicherung, Serbien, eine mit "Befund, Gutachten und Beurteilung" betitelte Expertise. Hierin statuierte Dr. med. E.________ eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers. Diese Expertise ging bei der IVSTA erst am 28. Januar 2020 ein. Es trifft zu, dass sie den MEDAS-Gutachtern nicht zur Stellungnahme zugestellt wurde. Hieraus kann der Beschwerdeführer indessen nichts zu seinen Gunsten ableiten. Das Gutachten der Dr. med. E.________ vom 12. April 2018 umfasst inhaltlich lediglich rund dreieinhalb Seiten und liefert keine hinreichende Begründung für ihre Schlussfolgerungen. In psychiatrischer Hinsicht fehlt der Ärztin insbesondere die fachliche Kompetenz. Zudem zeigten die MEDAS-Gutachter auf, weshalb die von ihr gestellte und vom Beschwerdeführer angerufene Diagnose Asthma bronchiale zu verneinen sei. Insgesamt vermag das Gutachten der Internistin Dr. med. E.________ vom 12. April 2018 das auf einer interdisziplinären Gesamtbeurteilung beruhende MEDAS-Gutachten vom 11. Februar 2019 nicht zu entkräften (vgl. auch E. 7.2 hiernach). Der Beschwerdeführer zeigt denn auch nicht auf und es ist nicht ersichtlich, dass Dr. med. E.________ medizinische Aspekte festgestellt hätte, die von den MEDAS-Gutachtern nicht berücksichtigt worden wären.