Citation: 4A_413/2021 E. 2

2. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit von mindestens 25 % wird das Taggeld entsprechend dem Grad der Arbeitsunfähigkeit ausgerichtet." A.________ arbeitete zuletzt als Primarlehrer in einem Pensum von 65 %. Per 31. März 2019 wurde das Anstellungsverhältnis infolge (ordentlicher) Pensionierung aufgelöst. A.b. Bereits mit Meldung des Arbeitgebers vom 18. Mai 2018 wurde die B.________ AG darüber informiert, dass A.________ seit 21. November 2017 krankheitsbedingt vollständig arbeitsunfähig sei. Die B.________ AG richtete nach Ablauf der Wartefrist von 180 Tagen Taggelder aus. Auf Veranlassung der B.________ AG wurde A.________ in der Folge von Dr. med. C.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH und Facharzt für Neurologie FMH, sowie von Dr. sc. hum. D.________, Diplompsychologin, begutachtet. Mit Schreiben vom 17. Oktober 2018 teilte die B.________ AG A.________ mit, dass die Taggeldleistungen per 31. Oktober 2018 eingestellt würden. Die medizinische Beurteilung habe eine Arbeitsunfähigkeit von weniger als 25 % ergeben, was nicht mehr zu Taggeldern berechtige (Art. 13 Abs. 2 AVB).