Citation: 5A_998/2019 E. 2.1

2.1. Beruht eine Forderung auf einer durch öffentliche Urkunde festgestellten oder durch Unterschrift bekräftigten Schuldanerkennung, so kann der Gläubiger die provisorische Rechtsöffnung verlangen. Nach Art. 265 Abs. 1 SchKG stellt ein Konkursverlustschein für den ungedeckt gebliebenen Betrag eine Schuldanerkennung im Sinne von Art. 82 Abs. 1 SchKG dar, wenn die Forderung vom Schuldner anerkannt worden ist. Die Beschwerdegegnerin beantragt die Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung gestützt auf den Konkursverlustschein vom 11. Juni 2012 in der Höhe von Fr. 40'735.05. Die Beschwerdeführerin hat die Forderung anerkannt. Es liegt somit grundsätzlich ein provisorischer Rechtsöffnungstitel vor.