Citation: I 493/98 01.03.2000 E. 1

1.- a) In formeller Hinsicht macht der Beschwerdeführer eine Verletzung des rechtlichen Gehörs und des Grundsatzes des "fairen Verfahrens nach EMRK" durch die Vorinstanz geltend. Dabei beanstandet er, dass es das kantonale Gericht unterlassen hat, ihm als Analphabeten von Amtes wegen einen Rechtsbeistand zu bestellen und eine mündliche Verhandlung durchzuführen. b) Der Vorinstanz ist eine handschriftliche Beschwerde eingereicht worden, welche, wie in der vorliegend zu beurteilenden Verwaltungsgerichtsbeschwerde erklärt wird und im Übrigen auch aus den Akten hervorgeht, von der Ehefrau des Versicherten verfasst worden war. Nachdem die rechtsuchende Partei im invalidenversicherungsrechtlichen Beschwerdeverfahren nicht notwendigerweise anwaltlich vertreten sein muss (vgl. Art. 69 IVG in Verbindung mit Art. 85 Abs. 2 lit. f AHVG), war diese Eingabe durchaus vergleichbar mit zahlreichen Rechtsschriften in andern dem kantonalen Gericht zur Beurteilung unterbreiteten Fällen. Klar und unmissverständlich wurde darin zum Ausdruck gebracht, weshalb und inwiefern der Beschwerdeführer mit der angefochtenen Verfügung nicht einverstanden war und sich dagegen zur Wehr setzen wollte. Auch wenn die Vorinstanz auf Grund der Akten wissen musste, dass der Beschwerdeführer kaum lesen und schreiben kann, bestand somit kein Anlass, das Vorliegen einer sachgerechten Interessenwahrung in Frage zu stellen. Ein Tätigwerden des kantonalen Gerichts im Sinne der Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde war unter diesen Umständen nicht angezeigt, zumal der Beschwerdeführer im Vorbescheidverfahren in der Lage gewesen war, selbst einen Rechtsanwalt beizuziehen, und im anschliessenden Beschwerdeverfahren nicht einmal ein Antrag auf Unentgeltlichkeit einer allfälligen anwaltlichen Verbeiständung gestellt worden war. c) Inwiefern die Vorinstanz zur Ansetzung einer mündlichen Verhandlung hätte verpflichtet sein sollen, wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht näher begründet. Nachdem gar nie ein entsprechendes Begehren gestellt worden ist, kann dem kantonalen Gericht jedenfalls unter dem Aspekt der von der EMRK gewährleisteten Verfahrensgarantien nicht vorgehalten werden, davon zu Unrecht abgesehen zu haben (vgl. BGE 122 V 55 Erw. 3a mit Hinweisen).