Citation: 1C_287/2021 E. A

Das über 9'000 m² grosse Grundstück Nr. 1661 in Pontresina (Areal "Sportpavillon") gehört der Bürgergemeinde Pontresina. Es ist mit verschiedenen, der Öffentlichkeit zur Verfügung stehenden Anlagen bebaut (Tennisplätze, ein Spielplatz und eine Spielwiese im Sommer; ein Natureisfeld im Winter); am Rand befinden sich ein Restaurant und Parkplätze. Betreiberin ist die (politische) Gemeinde Pontresina. Im Rahmen einer projektbezogenen Nutzungsplanung beschloss die Gemeindeversammlung Pontresina am 2. Dezember 2014 die Umteilung der Parzelle von der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen (ZöBA) in die Hotelzone Sportpavillon. Mit diesem Beschluss wurden das kommunale Baugesetz (BG), der Generelle Gestaltungsplan (GGP) und der Generelle Erschliessungsplan (GEP) entsprechend angepasst. Die Regierung des Kantons Graubünden genehmigte diese Änderungen der Grundordnung am 5. Mai 2015. Dagegen wurde kein Rechtsmittel ergriffen. Die Bürgergemeinde Pontresina räumte der B.________ AG am 15. Dezember 2016 vertraglich eine Baurechtsdienstbarkeit zulasten des Grundstücks Nr. 1661 für die Erstellung einer Hotelbaute ein. Es wurde vereinbart, dass der Baurechtsvertrag erst nach rechtskräftiger Baubewilligung grundbuchlich vollzogen werden solle. Am 1. Juni 2017 wurden das Baugesuch der Gemeinde Pontresina für den Abbruch und Neubau der Infrastruktur Sportpavillon sowie das Baugesuch der B.________ AG für den Hotelneubau (samt Restaurant) öffentlich aufgelegt. Dagegen erfolgten zahlreiche Einsprachen, u.a. von A.________. Am 16. November 2017 wurden die Gesuche für Projektänderungen öffentlich aufgelegt (1. Projektänderung); am 14. April 2018 folgte die öffentliche Auflage der Gesuche für nochmalige Projektänderungen (2. Projektänderung). Auch gegen diese Begehren erfolgten wiederum Einsprachen, so beide Male von A.________. Der Gemeindevorstand Pontresina fällte am 12. Juni 2018 den Bau- und Einspracheentscheid. Er erteilte die beiden Baubewilligungen mit Auflagen und Bedingungen. Gleichzeitig wies er die Einsprachen, namentlich jene von A.________, im Wesentlichen ab, soweit er darauf eintrat. Gemäss dem Entscheid vom 12. Juni 2018 befand sich der Gemeindepräsident bei diesem Geschäft im Ausstand. Dennoch unterzeichnete er in der Folge die schriftlich eröffneten Entscheide. Wegen dieses Formmangels fasste der Gemeindevorstand am 3. Juli 2018, wiederum unter Ausstand des Gemeindepräsidenten, nochmals Beschluss und bestätigte dabei den Entscheid vom 12. Juni 2018; dieser wurde durch eine neue Ausfertigung ersetzt.