Citation: 6B_665/2014 E. 3

Wegen eines Autounfalls wurde dem Beschwerdeführer während des Berufungsverfahrens Arbeitsunfähigkeit bescheinigt, weshalb ihm die Frist für die Stellung und Begründung der Anträge mehrfach erstreckt wurde. Am 20. Februar 2014 setzte ihm die Vorinstanz eine Frist an, um ein ärztliches Zeugnis einzureichen, in welchem ihm ausdrücklich bescheinigt werde, dass er nicht in der Lage sei, eine Rechtsschrift zu verfassen. Ein solches Zeugnis reichte er nicht ein. Die Vorinstanz behandelte die Berufung dennoch, weil er fristgerecht eine Eingabe eingereicht hatte, die den Anforderungen genügte (vgl. Urteil S. 5). Der Beschwerdeführer rügt dieses Vorgehen als willkürlich (Beschwerde S. 2 Ziff. II/2). Indessen legt er nicht dar, inwieweit die Feststellung der Vorinstanz, seine Eingabe vom 3. März 2014 sei ausreichend gewesen, unrichtig sein könnte. Da er zudem Jurist ist, ist nicht ersichtlich, aus welchem Grund ihm eine ausreichende Verteidigung nicht möglich gewesen sein sollte.