Citation: 8C_244/2023 E. A

A.a. Der 1963 geborene A.________ ist Staatsangehöriger von Italien und dort wohnhaft. Er erlitt im Juni 2006 als Alphirt für die Gemeinde B.________ einen Unfall, indem ihn eine Kuh mit dem Huf gegen die rechte Schulter trat, worauf er auf den Rücken fiel. Der zuständige Unfallversicherer sprach ihm zunächst mit Verfügung vom 19. Januar 2011 bei einem Invaliditätsgrad von 64 % eine Invalidenrente für die Zeit ab 1. Juni 2009 und eine Integritätsentschädigung von 17.5 % zu. Die Rückenbeschwerden wurden als krankheitsbedingt eingestuft. Im Rahmen eines Wiedererwägungsverfahrens wurden die Rentenleistungen u.a. nach Beizug eines IV-Gutachtens des Zentrums für Medizinische Begutachtung (ZMB) vom 5. Juli 2011 auf den 31. Dezember 2012 hin eingestellt (Verfügung vom 1. November 2012 und Einspracheentscheid vom 10. April 2013). Die gegen den Einspracheentscheid von A.________ geführte Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden insoweit teilweise gut, als es ihm ab 1. Januar 2013 eine Invalidenrente entsprechend einer Erwerbsunfähigkeit von 10 % zusprach (Urteil vom 30. April 2013). Dies bestätigte das Bundesgericht letztinstanzlich mit Urteil 8C_441/2014 vom 25. November 2014). A.b. A.________ war im Jahr 2020 wieder als Alphirt tätig und durch die Arbeitgeberin C.________ obligatorisch bei der Vaudoise Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft AG (Vaudoise) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Gemäss Unfallmeldung vom 24. März 2021 stürzte er am 20. September 2020 beim Viehhüten. Der anderntags aufgesuchte Hausarzt Dr. univ. med. D.________ attestierte eine Zervikobrachialgie links mit Bizeps- und Trizepsschwäche links bei einem Arbeitsunfall mit Distorsion der Halswirbelsäule (HWS). Dr. med. E.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Co-Chefarzt Orthopädie am Spital F.________, diagnostizierte eine Zervikobrachialgie C6/C7 links bei foraminalen Einengungen sowie bei Chondrose und Diskusprotrusion, die er operativ behandelte (Operationsbericht vom 20. November 2020). Mit Verfügung vom 25. März 2021 lehnte die Vaudoise ihre Leistungspflicht für das Ereignis vom 20. September 2020 ab, da die HWS-Beschwerden nicht überwiegend wahrscheinlich hierauf zurückzuführen seien. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 3. September 2021 fest.