Citation: 8C_517/2020 E. 3.2

3.2. Das kantonale Gericht mass den medizinischen Beurteilungen der Dr. med. E.________ im Rahmen seiner Beweiswürdigung vollen Beweiswert zu und zeigte auf, dass sie auch mit der übrigen medizinischen Aktenlage im Einklang stünden. So habe bereits Dr. med. C.________ am 18. Januar 2011 festgehalten, jener Teil der Schwerhörigkeit, der auf die frühere Berufslärmbelastung zurückgeführt werden könne, sei nicht erheblich; die massive Abnahme des Gehörs am rechten Ohr in den vergangenen zwei Jahren sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf eine krankheitsbedingte Ursache zurückzuführen, die nicht kausal in Zusammenhang mit der Berufslärmbelastung stehe. Aufgrund der Befunde des Spitals F.________ vom 20. Januar 2015 sowie der Einschätzung der Dr. med. E.________ - so die Vorinstanz im Weiteren - sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer Otosklerose bzw. davon auszugehen, dass der massive Hörabfall rechts nicht auf berufslärmbedingte Krankheitsgründe zurückzuführen sei. Der Beschwerdeführer habe zudem selbst nach dem beträchtlichen Hörabfall auf dem rechten Ohr im März 2010 noch bis August 2010 weitergearbeitet und die Tätigkeit nicht wegen Hörproblemen, sondern aufgrund eines Herzleidens aufgegeben. Die Vorinstanz stellte daher fest, gestützt auf die schlüssige Aktenlage sei lediglich ein Hörverlust von 30 % pro Ohr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Berufslärm zurückzuführen, sodass mangels Erreichens der Erheblichkeitsschwelle kein Anspruch auf eine Integritätsentschädigung bestehe. Im Weiteren verneinte sie gestützt auf die Aktenlage auch eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit durch den berufsbedingten Hörverlust und mithin den Anspruch auf eine Invalidenrente.