Citation: 7B_153/2023 E. 5

Die Eröffnungsverfügung des Obergerichts vom 12. Juni 2023 verpflichtet die Beschwerdeführerin zu nichts. Insbesondere wurde damit noch nicht über ihre hängige Beschwerde vom 24. Mai 2023 entschieden. Die Beschwerdeführerin ist durch die angefochtene Verfügung nicht beschwert, weshalb es ihr an einem rechtlich geschützten Interesse fehlt. Im Übrigen legt sie auch nicht dar, dass die Voraussetzungen für die Anfechtung eines Zwischenentscheids vorliegen (vgl. Art. 92, 93 BGG). Sie ist damit nicht zur Beschwerde gegen die genannte Verfügung berechtigt (Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG). Die Beschwerdeführerin macht ferner sinngemäss eine Rechtsverzögerung geltend. Allerdings zeigt sie nicht auf, inwiefern das Obergericht das Verfahren verzögert haben soll. Vielmehr hat dieses auf die Beschwerde vom 24. Mai 2023 (Poststempel vom 25. Mai 2023) am 12. Juni 2023 mit der formellen Eröffnung eines Beschwerdeverfahrens reagiert. Soweit die Beschwerdeführerin im Übrigen dem Obergericht mehr oder minder direkt eine ungenügende Überprüfung des Strafverfahrens bzw. der Situation unterstellt, vermag sie in ihrer Beschwerde nicht aufzuzeigen, inwiefern das Obergericht dies in der Verfügung vom 12. Juni 2023 zum Ausdruck gebracht haben soll. Die Beschwerde ist damit offensichtlich unzulässig und enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung.