Citation: 6B_363/2007 03.09.2007 E. 1

Der Beschwerdeführer rügt in der Sache, die Zürcher Justizvollzugsbehörden hätten es während Jahren unterlassen, ihrer gesetzlichen Verpflichtung nachzukommen, die Hinterlegung der Papiere der Strafgefangenen dem kantonalen Passbüro zu melden. Es verstosse daher gegen Treu und Glauben, diese Meldungen nun plötzlich anzuordnen. In verfahrensmässiger Hinsicht macht der Beschwerdeführer geltend, nach § 25 Abs. 1 des Zürcher Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) hätte der Entzug der aufschiebenden Wirkung zwingend begründet werden müssen. Der Entzug komme einer "vorsätzlichen Verweigerung des Rechtsschutzinteresses" gleich, da die einmal erfolgte Meldung der Passhinterlegung an das Passbüro nicht rückgängig gemacht werden könne.