Citation: 2C_299/2021 E. B

B.a. Mit Formularen vom 4. Mai 2011, 15. Juli 2011 und 28. Oktober 2011 rechnete die A.________ jeweils die Emissionsabgabe von 1.2 o/oo für eine Laufzeit von gerundet sechs Jahren ab. Dabei wurde eine Emissionsabgabe im Umfang von Fr. 2'340'000.-- (Ausgabe der Anleihe), Fr. 540'000.-- (erste Aufstockung) und Fr. 600'000.-- (zweite Aufstockung) deklariert. Anders als die A.________ war die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) der Auffassung, dass sich die Emissionsabgabe vorliegend auf einer Laufzeit von 10 Jahren berechne; zur Vermeidung allfälliger Verzugszinsen bezahlte die A.________ die Emissionsabgabe deshalb - unter ausdrücklichem Vorbehalt - für eine Laufzeit von zehn Jahren, was zu Zahlungen von insgesamt Fr. 3'900'000.-- (Ausgabe der Anleihe), Fr. 900'000.-- (erste Aufstockung) und Fr. 1'200'000.-- (zweite Aufstockung) führte. B.b. Auf Ersuchen der A.________ hielt die ESTV mit Verfügungen vom 7. Juli 2011, 23. September 2011 und 14. Dezember 2011 gestützt auf den bis zum 29. Februar 2012 geltenden Art. 17a Abs. 3 der Verordnung vom 3. Dezember 1973 über die Stempelabgaben (StV; AS 1993 228) fest, dass die Emissionsabgabe auf der Ausgabe bzw. den Aufstockungen der Anleihe für jeweils zehn Jahre geschuldet sei. Die A.________ erhob gegen diese Verfügungen Einsprache. Nachdem das Bundesgericht in einer vergleichbaren Angelegenheit die Auffassung der ESTV bestätigt hatte (vgl. Urteil 2C_995/2011 vom 16. August 2012), zog sie diese jedoch wieder zurück, wobei sie sich die Geltendmachung eines Rückerstattungsanspruchs im Zeitpunkt der Kündigung der Anleihe ausdrücklich vorbehielt; daraufhin schrieb die ESTV die Verfahren als erledigt ab. B.c. Am 26. Oktober 2016 kündigte die A.________ die Anleihe, woraufhin die Anleihensgläubiger die zur Verfügung gestellten Mittel samt aufgelaufenem Zins gutgeschrieben erhielten. Sodann ersuchte die A.________ die ESTV mit Schreiben vom 20. Dezember 2016 um Rückerstattung der bezahlten Emissionsabgaben im Umfang von Fr. 2'520'000.--. Die beantragte Rückerstattung betrifft die Differenz zwischen der für eine Laufzeit von zehn Jahren abgelieferten Emissionsabgabe und der aus Sicht der A.________ geschuldeten Emissionsabgabe für nur sechs Jahre (bis zur Kündigung). B.d. Mit Verfügung vom 13. Juni 2018 bzw. Einspracheentscheid vom 16. August 2019 lehnte die ESTV eine teilweise Rückerstattung der Emissionsabgabe ab. Das Bundesverwaltungsgericht wies eine von der A.________ dagegen erhobene Beschwerde mit Urteil vom 1. März 2021 ab.