Citation: 5A_327/2008 19.08.2008 E. 2

Die Beschwerde in Zivilsachen wie auch die vom Beschwerdeführer ebenfalls erhobene subsidiäre Verfassungsbeschwerde sind grundsätzlich nur gegen Endentscheide, d.h. gegen Entscheide zulässig, die das Verfahren abschliessen (Art. 90, für die Verfassungsbeschwerde in Verbindung mit Art. 117 BGG). 2.1 Entscheide über vorsorgliche Massnahmen sind nur dann Endentscheide, wenn sie in einem eigenständigen Verfahren ergehen. Selbständig eröffnete Massnahmenentscheide, die vor oder während eines Hauptverfahrens erlassen werden und nur für die Dauer des Hauptverfahrens bzw. unter der Bedingung, dass ein solches eingeleitet wird, Bestand haben, stellen dagegen Zwischenentscheide im Sinne von Art. 93 BGG dar (BGE 134 I 83 E. 3.1 S. 86 f. mit Hinweisen). 2.2 Gegenstand der vorliegenden Beschwerden ist die Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen im Rahmen einer Anordnung vorsorglicher Massnahmen. Nach dem ausdrücklichen Wortlaut der kantonsgerichtlichen Verfügung vom 8. August 2007 haben letztere über die dem Beschwerdeführer angesetzte Frist hinaus nur Bestand, wenn ein Hauptverfahren eingeleitet wird. Zudem hat die Vorinstanz festgelegt, dass die Gerichtskosten (nur) vorläufig dem Beschwerdeführer auferlegt und die Parteikosten (nur) vorläufig wettgeschlagen würden, und sie hat ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die definitive Regelung dem Haupturteil vorbehalten bleibe. Eine endgültige Erledigung der Sache liegt mithin auch hinsichtlich der Kosten- und Entschädigungsfrage nicht vor. Die Beschwerden richten sich demnach gegen einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG. 2.3 Die Beschwerde in Zivilsachen und die subsidiäre Verfassungsbeschwerde fallen gegen Zwischenentscheide nur dann in Betracht, wenn diese eine Zuständigkeitsfrage oder ein Ausstandsbegehren betreffen (Art. 92 [in Verbindung mit Art. 117] BGG) oder wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können bzw. wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. a und b [in Verbindung mit Art. 117] BGG). Dass einer dieser Tatbestände hier gegeben wäre, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Ein solcher ist denn auch nicht ersichtlich. Insbesondere ist zum Fall des nicht wieder gutzumachenden Nachteils im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zu bemerken, dass es sich - entsprechend dem Begriff, der für das frühere Recht (Art. 87 Abs. 2 OG) galt - um einen Nachteil rechtlicher Natur handeln muss, der auch durch einen für den Beschwerdeführer günstigen Entscheid in der Zukunft nicht mehr behoben werden kann (BGE 134 I 83 E. 3.1. S. 87; 134 III 188 E. 2.1 S. 190, mit Hinweisen). Davon kann hier, wo die für den Beschwerdeführer nachteilige (vorläufige) Kosten- und Entschädigungsregelung ausdrücklich unter dem Vorbehalt des Entscheids des für das Hauptverfahren zuständigen Gerichts getroffen wurde, keine Rede sein.