Citation: 8C_856/2009 24.02.2010 E. 3

Streitig ist der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung. 3.1 Nach den sachverhaltlich verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz war der Beschwerdeführer seit der Gründung der Firma im April 2005 bis 30. November 2006 als Geschäftsführer mit Einzelunterschrift bei der S.________ GmbH im Umfang von 43% angestellt gewesen, wobei seine Tochter bei einem Stammkapital von Fr. 20'000.- einen Stammanteil von Fr. 11'000.- gehalten hatte. Am .... März 2007 wurde über die Firma der Konkurs eröffnet. Ebenso steht fest, dass der Versicherte davor während rund zehn Jaren (Juni 1988 bis Mai 1999) als einzelzeichnungsberechtigtes Verwaltungsratsmitglied der Firma X.________ für Papierwaren amtete und nach deren Konkurs das Einzelunternehmen H.________ Papierwaren gründete und bis zu dessen Konkurs am .... Mai 2005 führte. Im Januar 2007 nahm der Beschwerdeführer sodann seine selbstständige Erwerbstätigkeit unter den Firmenbezeichnungen Y.________.ch by H.________ und Z.________ by H.________ auf. 3.2 Die Vorinstanz erkannte, dass ein eigentlicher Bruch zwischen der bisherigen Tätigkeit der S.________ GmbH und der jetzigen selbstständigen Erwerbstätigkeit nicht auszumachen sei. Beispielweise stelle das Produkt "Z.________ Antirutschpapier" ein Kernprodukt der S.________ GmbH und des unter Z.________ by H.________ geführten Geschäfts dar und unter der Firmenbezeichnung Y.________.ch by H.________ sei mit Rechnungsstellung am 20. Februar 2007 eine Lieferung von "Z.________ Antirutschpapier" (noch) im Auftrag S.________ GmbH an die R.________ Verpackung GmbH erfolgt. Zudem sei sämtliches Know-Know der S.________ GmbH in die neuen Unternehmungen Y.________.ch by H.________ und Z.________ by H.________ geflossen. Das kantonale Gericht zog hieraus den Schluss, für das bisherige bei der S.________ GmbH ausgeübte Pensum, welches einzig gegen das Risiko Arbeitslosigkeit versichert gewesen sei, fehle es an einem anrechenbaren Arbeitsausfall, da der Versicherte dieses vollumfänglich für die Ausübung seiner selbstständigen Erwerbstätigkeit einsetze. Weil er sodann nicht gewillt sei, diese Tätigkeit aufzugeben, sei er zudem vermittlungsunfähig.