Citation: 6B_741/2021 E. 4.3.2

4.3.2. Die Vorinstanz führt aus, am 26. August 2018 habe der Beschwerdeführer zwei Bilder auf dem Instagram-Profil der Beschwerdegegnerin 2 diffamierend kommentiert. Zwar hätten diese Kommentare nicht auf den Mobiltelefonen der Parteien gefunden werden können. Die Erklärung der Beschwerdegegnerin 2, sie habe die Kommentare gelöscht und den Beschwerdeführer blockiert, erscheine aufgrund des diffamierenden Inhalts verständlich. Sie habe aber Papierausdrucke von zwei Screenshots (mit den Kommentaren) vorgelegt, an deren Echtheit keine Zweifel beständen. Zwar sei eine Manipulation möglich. Indessen gebe es keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass eine Manipulation tatsächlich erfolgt sei, oder dass die Beschwerdegegnerin 2 über das dafür nötige Know-how verfüge. Entsprechende Kenntnisse könnten nicht per se vorausgesetzt werden. Es fehlten auch Hinweise dafür, dass eine andere Person die Kommentare verfasst oder nachträglich verfälscht habe. Bezüglich des Zeitpunkts der Kommentare habe die Beschwerdegegnerin 2 bei der staatsanwaltlichen Einvernahme den 26. August 2018 angegeben, an der Berufungsverhandlung aber den auf den Papierausdrucken ersichtlichen 18. August 2018 genannt; abzustellen sei auf die Erstaussage.