Citation: 2C_846/2018 E. 7.3

7.3. Eines der Kinder ist inzwischen volljährig und das zweite steht seinerseits kurz vor der Volljährigkeit. Einzig die aussereheliche Tochter ist erst 11 Jahre alt. Nach der Rechtsprechung bezieht sich der Schutz des Familienlebens nach Art. 8 EMRK in erster Linie auf die Kernfamilie (Ehegatten und minderjährige Kinder); andere familiäre Beziehungen stehen nur ausnahmsweise unter dem Schutz von Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 BV, wenn ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis besteht. Zwar ist der volljährige Sohn gesundheitlich angeschlagen, doch besteht diesbezüglich - gestützt auf den verbindlich festgestellten Sachverhalt (Art. 105 Abs. 1 BGG; vgl. vorstehende E. 7.2) - keine besondere Abhängigkeit, welche eine dauernde Anwesenheit des Beschwerdeführers gebieten würde; der volljährige, gesundheitlich beeinträchtigte Sohn wird bereits durch mehrere Fachpersonen betreut und gefördert. Der Einwand, dass der Vater ihm Rückhalt gebe, genügt nicht, um davon ausgehen zu können, es liege eine spezielle Situation vor. Die aussereheliche Tochter lebt bei ihrer Mutter, wobei der Beschwerdeführer sie - nach eigenen Angaben - alle zwei Wochen sieht; hierfür ist nicht erforderlich, dass er sich dauernd in der Schweiz aufhält (zu den Anforderungen bezüglich der Wahrnehmung eines Besuchsrechts im Rahmen von Art. 8 EMRK: BGE 144 I 91 E. 5 S. 96 ff.).