Citation: 9C_605/2023 E. A

A.a. Die 1971 geborene A.________ war vom 15. Mai 2005 bis 31. Juli 2011 als Pflegemitarbeiterin beim Betagtenzentrum B.________ angestellt und dadurch bei der Pensionskasse Stadt Luzern (nachfolgend: Pensionskasse) berufsvorsorgeversichert. Ihre Arbeitgeberin meldete sie im März 2011 unter Hinweis auf eine Diskushernie bei der Invalidenversicherung zur Früherfassung an. Nach deren Abschluss beantragte A.________ im Mai 2011 wegen der Folgen verschiedener gesundheitlicher Beschwerden Leistungen der Invalidenversicherung. Die IV-Stelle Luzern tätigte erwerbliche sowie medizinische Abklärungen, wobei sie bei der Ärztliches Begutachtungsinstitut GmbH, Basel (ABI), ein polydisziplinäres Gutachten (in den Disziplinen Allgemeine Innere Medizin, Psychiatrie und Orthopädie) einholte, welches am 5. Januar 2012 erstattet wurde. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren verneinte sie einen Rentenanspruch. Ihre leistungsablehnende Verfügung vom 26. März 2012 wurde auch der Pensionskasse zugestellt. Sie erwuchs unangefochten in Rechtskraft. A.b. Als sich A.________ im Oktober 2013 erneut zum Leistungsbezug anmeldete, trat die IV-Stelle nicht ein (Verfügung vom 14. Juli 2014). A.c. Die von A.________ am 26. August 2014 eingereichten medizinischen Berichte nahm die IV-Stelle als Neuanmeldung entgegen. Sie trat auf das Gesuch ein und klärte den Sachverhalt in medizinischer und erwerblicher Hinsicht ab. Insbesondere holte sie beim Institut für medizinische Begutachtungen (IMB) ein psychiatrisch-orthopädisches Gutachten ein (Gutachten vom 14. Juni 2016 [Posteingang]). Aufgrund von noch offenen Fragen gab die IV-Stelle ein neues Gutachten in Auftrag. Am 30. Mai 2018 erging das psychiatrische Gutachten von Dr. med. C.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, und am 11. August 2018 das neuropsychologische von lic. phil. D.________, Fachpsychologe für Neuropsychologie FSP. Nach Rücksprache mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) sowie Durchführung des Vorbescheidverfahrens sprach die IV-Stelle A.________ mit Verfügung vom 19. Oktober 2020 eine Dreiviertelsrente rückwirkend ab 1. Dezember 2014 zu. Die Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. A.d. Am 20. November 2020 ersuchte A.________ die Pensionskasse um die Ausrichtung von Invalidenleistungen. In ihrem Schreiben vom 23. Juni 2021 verneinte die Pensionskasse einen Leistungsanspruch. Daran hielt sie in der weiteren Korrespondenz fest. A.e. Mit Schreiben vom 14. Juli 2022 ersuchte A.________ die IV-Stelle um Wiedererwägung der Verfügungen vom 26. März 2012 und 19. Oktober 2020. Ob dieses Gesuch durch die IV-Stelle bereits beurteilt worden ist, lässt sich den Akten nicht nehmen.