Citation: C 400/00 08.02.2001 E. 2

2.- a) Aus den Akten ersichtlich und unbestritten ist, dass sich der Beschwerdegegner ab 1. Dezember 1999 zur Arbeitsvermittlung angemeldet und ab diesem Datum um Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung ersucht hat. Ab Mitte Februar 2000 absolvierte er sodann die Rekrutenschule. b) Entscheidend für die streitige Vermittlungsfähigkeit ab 1. Dezember 1999 bis Mitte Februar 2000 sind nicht in erster Linie der Arbeitswille und die Arbeitsbemühungen des Beschwerdegegners oder gar die Frage, ob er in dieser Zeit effektiv für einige Tage eine Beschäftigung gefunden hat, sondern - wie in Erw. 1 dargelegt - vielmehr die Aussichten, von einem Arbeitgeber für die noch zur Verfügung stehende Zeit von rund zehn Wochen angestellt zu werden. Diesbezüglich verweist das seco in seiner Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu Recht auf die ständige Rechtsprechung, wonach ein Versicherter, der bis zum Einrücken in den Militärdienst nur während kurzer Zeit einsetzbar gewesen wäre, auf dem in Betracht fallenden Arbeitsmarkt nicht vermittelbar ist (BGE 123 V 217 Erw. 5a; ARV 1998 Nr. 21 S. 104 und Nr. 29 S. 160 Erw. 2b). Dass diese Grundsätze entgegen der Auffassung der Vorinstanz und des Versicherten auch auf den vorliegenden Fall anwendbar sind, geht unter anderem aus dem in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zitierten Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 31. Oktober 2000 (nicht veröffentlichtes Urteil H. vom 31. Oktober 2000, C 242/00) hervor, in welchem die Vermittlungsfähigkeit eines 1977 geborenen Mechanikers verneint wurde, dessen Arbeitsverhältnis von der Arbeitgeberin per 30. April 1999 gekündigt worden war und der am 12. Juli 1999 in die Rekrutenschule einrücken musste. Die im vorinstanzlichen Entscheid dargelegten Argumente bieten keine Veranlassung, von der ständigen Rechtsprechung abzuweichen. Wie in bisherigen Urteilen ist aber auch vorliegend einzuräumen, dass dieses Ergebnis in Anbetracht der Pflicht zur Leistung von Militärdienst für den betroffenen Arbeitslosen unbefriedigend ausfällt. Allfällige Abhilfe hat jedoch - wie das Eidgenössische Versicherungsgericht schon mehrfach festgehalten hat - der Gesetzgeber zu schaffen (ARV 1998 Nr. 29 S. 160 Erw. 2b; vgl. auch BGE 118 V 173 Erw. 2b mit Hinweisen). Der Vollständigkeit halber kann erwähnt werden, dass entsprechende Gesetzgebungsarbeiten zurzeit in Vorbereitung sind. c) Aus dem Gesagten folgt, dass die Vermittlungsfähigkeit des Beschwerdegegners in der Verfügung vom 30. Dezember 1999 für die hier streitige Periode zu Recht verneint worden ist.