Citation: 8C_658/2015 E. 4.2

4.2. Sämtliche Einwendungen der Beschwerdeführerin vermögen am vorinstanzlichen Entscheid nichts zu ändern. Ihre Behauptung, beim Gutachten der Abklärungsstelle C.________ handle es sich um ein blosses Parteigutachten, ist unzutreffend. Die Beweiserhebungen des Unfallversicherers im nicht streitigen Verwaltungsverfahren sind nicht als Parteihandlungen zu qualifizieren (vgl. BGE 137 V 210 E. 1.3.2 S. 226; BGE 136 V 376 E. 4.2.2 S. 380). Auf ein im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholtes Gutachten ist rechtsprechungsgemäss abzustellen, wenn nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470). Eine abweichende Auffassung behandelnder Ärzte bildet für sich allein keinen Grund, von den Ergebnissen des in Wahrung der Mitwirkungsrechte nach Art. 44 ATSG extern in Auftrag gegebenen Administrativgutachtens abzuweichen. Es bedarf objektiv fassbarer Gesichtspunkte, welche geeignet sind, Zweifel an den Ergebnissen dieser Begutachtung zu erwecken. Wie im angefochtenen Gerichtsentscheid in willkürfreier Beweiswürdigung festgestellt wird, ergeben sich aus der Stellungnahme des Hausarztes Dr. med. B.________ vom 26. September 2014 keine solchen Indizien. Soweit die Versicherte geltend macht, das kantonale Gericht habe die Begründungspflicht verletzt, kann ihr ebenfalls nicht gefolgt werden. Der Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV gebietet, dass die Behörde die Vorbringen der betroffenen Person auch tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt (BGE 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188). Daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen (BGE 139 V 496 E. 5.1 S. 503). Dabei ist es nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründungspflicht soll den Anspruch auf eine sachbezogene Begründung gewährleisten. Sie ist erfüllt, wenn die betroffene Person die entsprechenden Erwägungen sachgerecht anfechten kann (BGE 138 I 232 E. 5.1 S. 237; Urteil 8C_326/2015 vom 3. Juli 2015 E. 3.4). Dies ist hier der Fall. Angesichts der konkreten Umstände hat die Vorinstanz in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236) auf weitere Beweismassnahmen, insbesondere die von der Versicherten beantragte Begutachtung durch einen Rheumatologen, verzichtet, weil davon in Bezug auf den rechtserheblichen Sachverhalt keine entscheidwesentlichen neuen Erkenntnisse zu erwarten waren. Dies verstösst entgegen der Versicherten weder gegen den Untersuchungsgrundsatz noch gegen den Anspruch auf rechtliches Gehör bzw. auf Beweisabnahme (Art. 29 Abs. 2 BV). Der Einwand der Beschwerdeführerin, durch die vorinstanzliche Nichteinholung einer rheumatologischen Expertise sei der Sachverhalt unrichtig festgestellt worden, ist nicht stichhaltig.