Citation: 1B_1/2020 E. 5.3

5.3. Die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers stellen die Beurteilung der Vorinstanz in Bezug auf den dringenden Tatverdacht ebenfalls nicht in Frage. Das gilt zunächst für seine Rüge, die Äusserungen der Vorinstanz zu seiner Kleidung im Tatzeitpunkt seien reine Spekulation und vermöchten einen dringenden Tatverdacht nicht zu begründen. Die Vorinstanz hat den von ihr in Bezug auf die Kleiderfrage ausgemachten Klärungsbedarf bzw. ihre Beurteilung, es lägen derzeit keine eindeutigen Täterbeschreibungen vor, wonach der Beschwerdeführer als Tatverdächtiger ausscheide (vgl. vorne E. 3.3), nachvollziehbar begründet. Gestützt darauf durfte sie von einem dringenden Tatverdacht ausgehen, auch wenn sie erklärt hat, das vom Geschädigten angegebene Signalement des Täters, der den Pfefferspray eingesetzt und mit der Flasche zugeschlagen habe, stimme hinsichtlich der Jacke nicht mit der vom Beschwerdeführer gemäss eigenen Angaben getragenen Kleidung überein. Unbegründet ist ferner der Einwand, die nunmehr zuständige Staatsanwaltschaft habe, geschützt von den beiden kantonalen richterlichen Instanzen, kurz nach der Tat ohne Vorliegen überzeugender Noven eine andere Beurteilung vorgenommen als die zunächst zuständige Staatsanwaltschaft, was willkürlich sei. Wie die Vorinstanz zutreffend ausgeführt hat, bildet die Beurteilung der anfänglich zuständigen Staatsanwältin nicht Verfahrensgegenstand und ergibt sich aus den Akten zudem nicht, dass sie einen über eine einfache Körperverletzung hinausgehenden Tatverdacht verneint hat. Ihre Beurteilung war ferner für den nunmehr zuständigen Staatsanwalt nicht bindend. Auch insoweit ist daher weder willkürlich noch sonst bundesrechtswidrig, dass die Vorinstanz einen dringenden Tatverdacht im genannten Sinn bejaht hat.