Citation: 1C_608/2020 E. 9.4

9.4. Vorliegend hat die Vorinstanz die Staatsgebühr unter Berücksichtigung des Zeitaufwands und der Bedeutung der Sache auf Fr. 4'000.-- festgesetzt, ohne dies näher zu begründen. Die Gebühr erscheint jedoch nicht geradezu als willkürlich (vgl. E. 1.2 und 1.3 hiervor). Zwar beträgt die Staatsgebühr einen Fünftel der Planungskosten in der Höhe von Fr. 20'000.--, indes gilt es zu berücksichtigen, dass der Zeitaufwand für den 36-seitigen Entscheid mit den ausführlichen Berechnungen zum Geruchsabstand jedenfalls nicht als unerheblich bezeichnet werden kann. Demzufolge kann auch nicht von einem offensichtlichen Missverhältnis zwischen der Gebühr und dem objektiven Wert der bezogenen Leistung gesprochen werden. Schliesslich erschwert die beanstandete Gebühr auch den Zugang zur Justiz nicht übermässig. Die Rüge erweist sich ebenfalls als unbegründet.