Citation: 5A_341/2024 E. 4

Die Beschwerdeführerin macht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) und eine willkürliche bzw. willkürlich unterlassene Sachverhaltsfeststellung (Art. 9 BV) geltend wie folgt: Sie habe im selbst verfassten ersten Gesuch vom 4. März 2024 festgehalten, dass sie am 22. November 2023 die letzten grossen Arbeiten aus dem Hauptauftrag ausgeführt habe und diese u.a. das Versetzen von hinterlüfteten Stahlbetonelementen mit einem speziellen Kran sowie das Nachstreichen und das Ausbessern der Fassade umfasst hätten. Hierfür habe sie auch die "Rechnung Kranarbeiten" der Subunternehmerin D.________ vom 5. Dezember 2023 ins Recht gelegt (act. 2/3). Aus der Rechnung gehe als Datum der erfolgten Kranarbeiten der 22. November 2023 explizit hervor, indem dort stehe: "22.11. [...] Kran 16 mto". Mit Verfügung vom 6. März 2023 sei sie vom Handelsgericht zur Verbesserung ihres Gesuches angehalten worden und entsprechend handle es sich bei der anwaltlichen Eingabe vom 14. März 2024 um eine Gesuchsergänzung, bei welcher sich ihr Anwalt auf die ergänzenden Punkte konzentriert und weitere Beweismittel beigebracht habe. Es sei mithin um eine Ergänzung des ersten Gesuchs wie auch um die Ergänzung der mit diesem bereits eingereichten Beweismittel gegangen. Somit sei die Ausführung der letzten Arbeiten am 22. November 2023 vorgebracht und belegt gewesen, zumal weder das ursprüngliche Gesuch noch die dazu eingereichten Belege je formell als unbeachtlich bezeichnet oder aus den Akten gewiesen worden wären.