Citation: 5A_682/2022 E. A

A.a. A.________ (geb. 1975) hat im Juni 2017 B.________ (geb. 1984) geheiratet. Im Herbst 2018 überwies er Gelder in der Höhe von ca. Fr. 300'000.-- auf Konten der Ehefrau. Nach Beizug der Opferberatungsstelle schaltete A.________ einen Rechtsanwalt ein, der eine Rückzahlung von Fr. 100'000.-- erwirken konnte. Im Sommer 2019 verstarb die Mutter von A.________. Als einziger Erbe erwarb A.________ unter anderem den hälftigen Miteigentumsanteil der Grundstücke Nr. xxx und yyy GB U.________, auf denen das Wohnhaus der Ehegatten steht. Am 1. Oktober 2019 verschenkte er seiner Ehefrau den hälftigen Miteigentumsanteil an diesen Grundstücken. Im Übrigen erbte er Barvermögen von ca. Fr. 1.9 Mio. A.b. Am 9. Oktober 2019 reichte die C.________ AG (Bank) mit Einverständnis von A.________ bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Luzern-Land (nachfolgend: KESB) eine diesen betreffende Gefährdungsmeldung ein. A.c. Mit Verfügung vom 9. Oktober 2019 entzog die KESB A.________ superprovisorisch die Verfügungsberechtigung über die auf ihn und die Erben seiner verstorbenen Mutter lautenden Konten bei der C.________ AG (Kontosperre). Weiter entzog sie ihm die Verfügungsberechtigung über seinen Miteigentumsanteil an den erwähnten Grundstücken Nr. xxx und yyy (Grundbuchsperre). A.d. Nach der persönlichen Anhörung von A.________ und weiteren Abklärungen bestätigte die KESB am 10. Dezember 2019 (berichtigt am 19. Dezember 2019) vorsorglich den Entscheid vom 9. Oktober 2019 betreffend den Entzug der Verfügungsberechtigung (Konto- und Grundbuchsperre) und ordnete für A.________ für die Dauer des Verfahrens vor der KESB eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung gemäss Art. 394 Abs. 1 i.V.m. Art. 395 Abs. 1 ZGB an, ernannte eine Beiständin und erteilte dieser Weisungen. A.e. Die gegen diesen Entscheid der KESB von A.________ erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde wies das Kantonsgericht Luzern ab, soweit es darauf eintrat (Entscheid vom 6. März 2020). A.f. Am 17. September 2020 beauftragte die KESB den Sachverständigen Dr. med. D.________ mit der Erstellung eines psychiatrischen Gutachtens betreffend die Handlungsfähigkeit von A.________ in Bezug auf die Wahrung seiner eigenen finanziellen Interessen. Das schriftliche Gutachten datiert vom 10. November 2020 und wurde am 23. November 2020 mündlich eröffnet. Anlässlich dieses Termins übergab A.________ der KESB ein von ihm bei Dr. med. E.________ in Auftrag gegebenes Gutachten vom 23. Juni 2020. Zudem reichte er mit Eingabe vom 24. Februar 2021 eine bei Prof. Dr. med. F.________ eingeholte methodenkritische Stellungnahme zum Gutachten von Dr. med. D.________ ein, welche vom 19. Februar 2021 datiert. A.g. Am 30. Juli 2021 hob die KESB ihren vorsorglichen Entscheid auf und ordnete für A.________ stattdessen eine Mitwirkungsbeistandschaft gemäss Art. 396 ZGB an. Sie zählte die Rechtsgeschäfte bzw. rechtsgeschäftsähnlichen Handlungen auf, die nur mit der Zustimmung des Beistands rechtsgültig abgeschlossen werden können: Verfügungen betreffend das Privatkonto (Börsen, Anlagen), mit Ausnahme von Belastungen zwecks Käufen (Börsenaufträge) zugunsten des Depots; ein allfälliger Transfer der Anlagen des aktuellen Depots von der C.________ AG in ein Depot eines anderen Bankinstituts; Gewährung und Aufnahmen von Darlehen; Ausrichten von Schenkungen, die über die üblichen Gelegenheitsgeschenke hinausgehen; Erwerb, Veräusserung, Verpfändung oder andere dingliche Belastung der Miteigentumsanteile an den Grundstücken Nr. xxx und yyy. Die (zwischenzeitlich ausgewechselte) Person des Beistands wurde bestätigt und es wurden ihm diverse Anweisungen erteilt.