Citation: 9C_470/2021 E. 4.2.2

4.2.2. Die Rügen gegen die Beweiskraft der beiden Expertisen der D.________ vom 11. Februar 2019 und der E.________ vom 16. März 2020 zielen ins Leere: Insbesondere ist ein Teilgutachten nicht bereits deswegen in Zweifel zu ziehen, weil es die für seinen Fachbereich relevanten Akten aufführt und im Übrigen auf eine Aktenzusammenfassung verweist. Sodann genügen rechtsprechungsgemäss in Anbetracht der sich mit Bezug auf Schmerzen naturgemäss ergebenden Beweisschwierigkeiten die subjektiven Schmerzangaben der versicherten Person für die Begründung einer (teilweisen) Invalidität allein nicht (vgl. BGE 130 V 352 E. 2.2.2 mit Hinweisen). Insofern fehlende Rückfragen respektive eine fehlende Konsensbesprechung hinsichtlich der (allfällig widersprüchlichen) Schmerzangaben des Beschwerdeführers vermögen die Beweiskraft der Expertisen daher nicht in Frage zu stellen. Erkenntnissen von Eingliederungsfachpersonen im Rahmen von beruflichen Abklärungen kommt bezüglich der Beurteilung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit sodann nur beschränkte Aussagekraft zu, da diese in erster Linie die subjektive Arbeitsleistung aufzeigen (vgl. Urteil 9C_48/2018 vom 18. Mai 2018 E. 5 mit Hinweis). Damit ist auch eine allenfalls fehlende oder einseitige Berücksichtigung der Ergebnisse der beruflichen Massnahmen mangels Entscheidrelevanz hinsichtlich der Einschätzung der Leistungsfähigkeit eines Leistungsansprechers nicht geeignet, Zweifel an der Beweiskraft einer Expertise zu erwecken. Der Beschwerdeführer ist weiter in der Lage gewesen, seine beklagten (auch arbeitsbezogenen) Beschwerden (insbesondere kognitiver Art) im Rahmen der psychiatrischen Begutachtung vorzutragen (psychiatrisches Fachgutachten der D.________ vom 29. Dezember 2018 S. 83 ff. und S. 87 ff.). Die Feststellung der Vorinstanz, wonach sich die Expertin mit allen in den Berichten der behandelnden Psychiaterin erwähnten Aspekten auseinandergesetzt habe, wird nicht substanziiert bestritten. Eine offensichtliche Unrichtigkeit ist diesbezüglich nicht ersichtlich. Ebenfalls nicht dargetan wird, welche relevanten Elemente aus dem Gutachten der C.________ vom 27. Oktober 2016 unberücksichtigt geblieben sein sollen. Die psychiatrische Expertin setzte sich vielmehr mit der Einschätzung der Vorgutachter auseinander und begründete, weshalb sie dieser nicht folgte (psychiatrisches Fachgutachten S. 79 f.). Zwecks Objektivierung aus neuropsychologischer Sicht waren hauptsächlich die Verhaltensbeobachtung sowie die Ergebnisse der Untersuchung, insbesondere auch mittels Tests (inklusive Validierung), entscheidend. Es ist nicht erkennbar und wird auch nicht substanziiert, inwiefern das neuropsychologische Gutachten hinsichtlich der erhobenen Befunde sowie der daraus gezogenen diagnostischen Schlussfolgerungen widersprüchlich sein soll (neuropsychologisches Fachgutachten der D.________ vom 21. Dezember 2018 S. 112 ff.). Die Experten der E.________ haben bei ihrer Arbeitsfähigkeitsschätzung schliesslich die Einschätzung der D.________-Gutachter mit in ihre Würdigung einbezogen. Damit fand eine Beurteilung über alle Fachgebiete statt (Interdisziplinäre Gesamtbeurteilung S. 9). Die vorinstanzliche Feststellung, wonach sich die Testresultate der drei neuropsychologischen Untersuchungen der D.________ vom Juni 2020 sowie des Spitals G.________ aus dem Jahre 2017 entsprechen würden, ist mit Blick auf die unbestrittene Begründung im angefochtenen Urteil nicht offensichtlich unrichtig. Dass gestützt auf den Bericht vom Juni 2020 keine weiteren Abklärungen für notwendig erachtet wurden, verletzt somit kein Bundesrecht.