Citation: 4A_589/2019 E. 2

Die Vorinstanz prüfte eingehend, ob der Beschwerdeführer seinen Anspruch auf eine der geltend gemachten Rechtsgrundlagen stützen kann. Sie kam hinsichtlich des angeblichen Anspruchs aus Eigentum zum Schluss, dass sowohl dem Beschwerdeführer die Aktivlegitimation fehle als auch der Beschwerdegegnerin die Passivlegitimation. Allfällige Forderungen aus einem Treuhandverhältnis hätten dem Beschwerdeführer sodann ebenfalls nur gegenüber seinem verstorbenen Halbbruder zugestanden. Da die Beschwerdegegnerin die Erbschaft ausgeschlagen habe und über den Nachlass in der Folge ein Konkursverfahren eingeleitet worden sei, sei sie auch nicht als Erbin oder Willensvollstreckerin passivlegitimiert. Die Vorinstanz fügte weiter an, die zahlreichen Herausgabebegehren seien zudem nicht hinreichend konkret substanziiert, um ihnen Folge leisten zu können. Ausserdem sei nicht einmal erwiesen, dass die verlangten Dokumente überhaupt existierten.