Citation: 1C_379/2023 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz schützte den Nichteintretensentscheid des BJD. Zur Begründung führt sie aus, der Beschwerdeführer habe sich das Verhalten seines Vaters zurechnen zu lassen, der die Sendung am 6. April 2023 bei der Post abgeholt habe. Die Sendung sei somit am 6. April 2023 in seinen Machtbereich gelangt, auch wenn er nicht tatsächlich Kenntnis davon genommen habe. Die 10-tägige Frist habe somit am Folgetag zu laufen begonnen und habe am 16. April 2023 geendet. Da es sich dabei um einen Sonntag gehandelt habe, sei die Frist bis zum Montag, 17. April 2023, verlängert worden. Die Einsprache vom 19. April 2023 sei somit klar verspätet gewesen, womit das BJD zu Recht nicht darauf eingetreten sei.