Citation: 1B_251/2007 15.11.2007 E. 4

Beim vorliegend angefochtenen Beschluss der Anklagekammer des Obergerichts des Kantons Bern betreffend den Eröffnungsbeschluss handelt es sich um einen Zwischenentscheid, welcher das Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer nicht abschliesst. Gegen selbständig eröffnete Zwischenentscheide, welche nicht die Zuständigkeit oder eine Frage des Ausstandes betreffen, ist die Beschwerde nur zulässig, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 BGG). Letztere Voraussetzung liegt vorliegend von vornherein nicht vor. 4.1 Die Einleitung eines Strafmandatsverfahrens führt wie eine Überweisungsverfügung (vgl. BGE 115 Ia 311 E. 2c S. 314 zur bisherigen Praxis zu Art. 87 OG) zu keinem nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG. 4.2 Die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG zur Anfechtung eines Zwischenentscheides sind somit offensichtlich nicht gegeben. Daher kann der Beschluss der Anklagekammer des Obergerichts betreffend den Eröffnungsbeschluss beim Bundesgericht nicht angefochten werden. 4.3 Ausserdem verlieren die Beschwerdeführer kein Wort, um zu begründen, inwiefern eine Ausnahme gemäss Art. 93 Abs. 1 lit. a oder b BGG vorliegen sollte. Auf die Beschwerde wäre deshalb auch mangels einer genügenden Begründung nicht einzutreten.