Citation: 5A_1004/2018 E. 4.2

4.2. Das Kantonsgericht verwies in diesem Zusammenhang in erster Linie auf die Ausführungen des Bezirksgerichts und erwog zusätzlich, der Beschwerdeführerin könne nicht gefolgt werden, wenn sie geltend mache, eine chemische Enthärtung des Wassers werde nur für die industrielle Nutzung und eine Nachbehandlung des Wassers ab 30 bzw. 32° fH Wasserhärtegrad empfohlen. Aufgrund der Aussagen des Zeugen D.________ sei die Vorinstanz zu Recht davon ausgegangen, dass eine Enthärtung ab 25° fH jedenfalls nicht unangemessen sei. Der Einwand der Beschwerdeführerin gehe somit fehl. Das gleiche gelte auch für den Hinweis auf ein angeblich bestehendes, nicht weiter begründetes Durchschnittsdenken. Betreffend die Gefahr der Verkeimung sei der Beweis der Beschwerdeführerin für die Behauptung, es bestehe ein grosses Risiko der Verkeimung und eine gesundheitliche Gefahr, vor Bezirksgericht wie auch vor Kantonsgericht gescheitert. Allerdings sei beweismässig davon auszugehen, dass Ionentauscher regelmässig gewartet werden müssen, damit hygienisch einwandfreies Trinkwasser gewährleistet sei. Damit sei nur (aber immerhin) gesagt, dass zwar eine Verkeimungsgefahr bestehe, diese aber durch regelmässige Wartung eliminiert werden könne. Ferner führe die Beschwerdeführerin aus, was das Lebensmittelgesetz sage, sei von geringer Bedeutung, da sich dieses nicht mit Ionentauschern und Entkalkung befasse. Die Beschwerdegegnerin weise zu Recht darauf hin, dass die Anforderungen an das Lebensmittelgesetz eingehalten seien. Weiterungen erübrigten sich. Soweit die Beschwerdeführerin behaupte, die Anforderungen nach "Trinkwassergesetz" (Genusstauglichkeit und Mikrobenfreiheit des Wassers) seien nicht erfüllt, sei ihr entgegenzuhalten, dass der Einsatz des beschlossenen Ionentauschers in der Schweiz zulässig sei und, wie der Zeuge D.________ bestätige, zu 100 % funktioniere, was wissenschaftlich erwiesen sei. Schliesslich hält das Kantonsgericht fest, das Beweisergebnis habe ergeben, dass die bauliche Massnahme entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin nicht Partikularinteressen diene.