Citation: 2C_192/2019 E. A

Bank B.________ AG, Zürich, bezweckt gemäss Handelsregistereintrag den Betrieb einer Bank mit internationaler Orientierung mit dem Hauptgewicht auf der Vermögensverwaltung. Seit 2009 wird Bank B.________ AG über eine Tochtergesellschaft (C.________) von der D.________ Company gehalten, einem Staatsfonds aus Abu Dhabi. Nach der Übernahme im Jahr 2009 entsandten C.________ bzw. D.________ Company mehrere Vertreter in den Verwaltungsrat der Bank B.________ AG, darunter E.________. E.________ amtete insbesondere während des Zeitraums zwischen Dezember 2011 bis Mai 2013 als Verwaltungsratspräsident von Bank B.________ AG. Als CEO (Chief Executive Officer) von Bank B.________ AG fungierte während dieses Zeitraums F.________ und als stellvertretender CEO/COO (Chief Operating Officer) G.________. Im erwähnten Zeitraum war A.________ General Counsel der Bank B.________ AG und leitete die Abteilung Legal & Compliance weltweit. Im Januar 2012 wurde A.________ zum Managing Director befördert und zusätzlich zur Funktion als General Counsel zum Stellvertreter des COO Bank B.________ AG ernannt. Am 21. und 25. März 2013 gingen bei der Bank B.________ AG über die Konten von H.________ insgesamt USD 1.265 Mia. ein, wovon umgehend USD 1.068 Mia. wieder abflossen. Auch nach März 2013 wurden bis November 2013 nochmals erhebliche Transaktionen über die Konten von H.________ bei der Bank B.________ AG abgewickelt. Einerseits erfolgte am 26. August 2013 eine Einzahlung von USD 620 Mio. und andererseits wurden bis November 2013 ca. USD 816 Mio. auf andere Konti überwiesen. Die Konti von H.________ waren in der Zweigniederlassung Singapur der Bank B.________ AG gebucht. Die Geschäftsbeziehung mit H.________ wurde im Dezember 2013 aus ökonomischen Gründen von der Bank B.________ AG geschlossen. In der Schweiz hat die Bank B.________ AG betreffend die Geschäftsbeziehungen von H.________ keine Meldung an die Meldestelle für Geldwäscherei (MROS) erstattet. Die Schweizerische Finanzmarktaufsicht FINMA setzte mit Verfügung vom 24. März 2016 im Zusammenhang mit Geschäftsbeziehungen und Transaktionen im Umfeld der mutmasslichen Korruptionsaffäre rund um den malaysischen Staatsfond 1 Malaysia Development Berhad (1 MDB) eine Untersuchungsbeauftragte bei der Bank B.________ AG ein. Sie zeigte A.________ mit Schreiben vom 4. Oktober 2016 die Eröffnung eines Enforcementverfahrens an. Mit Verfügung vom 7. Oktober 2016 stellte die FINMA gegenüber der Bank B.________ AG fest, sie habe aufsichtsrechtliche Pflichten, insbesondere Sorgfaltspflichten zur Bekämpfung der Geldwäscherei, schwer verletzt. Mit Verfügung vom 1. Dezember 2017 verfügte die FINMA gegenüber A.________ ein Verbot der Ausübung einer Tätigkeit in leitender Stellung bei einem von der FINMA Beaufsichtigten für die Dauer von zwei Jahren ab Rechtskraft der Verfügung (Dispositivziffer 1) und wies A.________ für den Fall der Widerhandlung gegen Dispositivziffer 1 auf Art. 48 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 2007 über die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMAG; SR 956.1) sowie die darin enthaltene Sanktionsandrohung hin (Dispositivziffer 2). In Dispositivziffer 3 der Verfügung wurden A.________ Verfahrenskosten in Höhe von Fr. 30'000.-- auferlegt.