Citation: 2C_233/2021 E. 7.4.3

7.4.3. Sodann wurde festgehalten, dass der Beschwerdeführer seine auftragsrechtliche Sorgfaltspflicht auch dadurch verletzt hat, dass er im Namen seines ehemaligen Klienten eine Forderung eingeklagt hatte, die er sich selbst hatte abtreten lassen (vgl. E. 4.1 hiervor). Er verursachte durch dieses prozessual falsche Verhalten für seinen Klienten einen erheblichen Nachteil. Wie die Vorinstanzen erwogen haben, ergibt sich bei einer gesamthaften Betrachtung der verschiedenen Verfehlungen des Beschwerdeführers, insbesondere der Verletzung der Aufklärungspflicht, ein Bild einer unverantwortlichen Berufsausübung, die - mit Blick auf den Schutz des rechtsuchenden Publikums sowie auf das Vertrauen in die Anwaltschaft - ein Einschreiten gestützt auf Art. 12 lit. a BGFA erforderlich macht.