Citation: 6B_1201/2019 E. 3.4

3.4. Vom Tatbestand der Geldwäscherei erfasst wird namentlich das der Verschleierung dienende Verschieben von deliktischem Erlös. Dabei trifft, wie der Beschwerdeführer zu Recht vorbringt (Beschwerde S. 18), zwar zu, dass das Einzahlen von Verbrechenserlös auf das eigene Konto oder die Überweisung von einem Konto auf ein anderes im Inland bloss eine Begründung bzw. Verlängerung der Papierspur bewirken und daher keine taugliche Geldwäschereihandlungen darstellen, wovon im Übrigen auch die Vorinstanz ausgeht (angefochtenes Urteil S. 87). Doch gilt dies nur, solange keine weiteren Verschleierungshandlungen vorliegen (BGE 144 IV 172 E. 7.2.2 mit Hinweisen). Derartige zusätzliche Kaschierungshandlungen werden von der Vorinstanz im vorliegenden Fall indes zutreffend im Dazwischenschieben von juristischen (Stroh-) Personen erblickt, mit denen eine persönliche Distanz geschaffen wurde (angefochtenes Urteil S. 85 ff.; vgl. Ackermann/Zehnder, Kommentar Kriminelles Vermögen Kriminelle Organisation, 2018, § 11 Geldwäscherei N 416 und 428). Im Einzelnen liegen die Verschleierungshandlungen in den vom Beschwerdeführer ausgelösten, rechtlich unbegründeten Geldflüssen von der C.________ AG bzw. der F.________ AG über die nicht operativ tätigen, dem Mitbeschuldigten D.________ gehörenden Gesellschaften H.________ AG und G.________ AG auf Konten des Mitbeschuldigten I.________, der sie als Darlehen verbuchen liess. Ob der Mitbeschuldigte I.________ am Konto der H.________ AG, auf welches ein Teil der Gelder vom Beschwerdeführer überwiesen wurde, wirtschaftlich berechtigt war, ist in diesem Zusammenhang ohne Bedeutung. Das angefochtene Urteil verletzt somit auch in diesem Punkt kein Bundesrecht.