Citation: 8C_199/2023 E. 4.2.2

4.2.2. Die Vorinstanz stellte in diesem Zusammenhang fest, Dr. med. D.________ habe gut vier Monate nach der Knieoperation vom 23. Januar 2020 von einem komplikationslosen sich in Besserung befindlichen Verlauf gesprochen und der Beschwerdeführerin in einer sitzenden administrativen Tätigkeit ab sofort eine 50%ige Arbeitsfähigkeit attestiert. Die Beschwerdeführerin zeige nicht auf, inwiefern sich dieser Verlauf hinsichtlich einer leidensangepassten Tätigkeit entgegen der Prognose des behandelnden Arztes ungünstig entwickelt haben sollte. Zwar habe Dr. med. D.________ am 9. Juli 2020 erwähnt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin sehr sensibel auf Belastungssteigerungen mit Ergussbildung und Schmerzen reagiere. Im Rahmen der Befunderhebung habe er jedoch keinen Erguss festgestellt und einen hinkfreien Gang sowie eine normale Temperatur des linken Kniegelenks festgestellt. Eine das linke Kniegelenk betreffende Nachbehandlung durch Dr. med. E.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, sei aktenmässig sodann nicht ausgewiesen. Dieser habe bezüglich der geklagten linksseitigen Hüftbeschwerden im Bericht vom 10. Juli 2020 regrediente Beschwerden festgehalten und darauf hingewiesen, dass betreffend das Hüftgelenk eine Arbeitsfähigkeit gegeben sei. Eine Verschlechterung diesbezüglich ergebe sich auch nicht aus dem Bericht des Dr. med. E.________ vom 14. April 2021. Darin habe dieser lediglich ISG- und Hüftschmerzen vor allem beim Liegen und beim Dehnen des Tractus erwähnt und weiterhin eine konservative Therapie empfohlen.