Citation: I 482/06 18.12.2006 E. 3

3.1 Die begutachtenden Spezialärzte des Instituts X.________ übersahen ebenso wenig wie die behandelnden Fachärzte, dass die kleinen Diskushernien L4/5 rechts mediolateral und L5/S1 links mediolateral in Kontakt zu den Nervenwurzeln L5 rechts und S1 links stehen. Weiter sind sich die Ärzte einig, dass weder eine reaktive Nervenwurzelschwellung noch eine intraforaminale Hernie und auch keine wesentliche Duralsackimpression feststellbar sind, welche die normale Weite des Spinalkanals einengen würden. Infolge der bestehenden Wirbelsäulenprobleme gehen sie übereinstimmend davon aus, dass dem Beschwerdeführer die körperlich schweren Arbeiten der angestammten Tätigkeit als Gartenbauhilfsarbeiter nicht mehr zumutbar sind. 3.2 Weshalb der Versicherte mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde eventualiter die Anordnung beruflicher Eingliederungsmassnahmen beantragt, begründet er nicht. Vielmehr macht er geltend, er sei zu 100% invalid. Er vertritt in seiner subjektiven Krankheitsüberzeugung mit Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen (F68.0 nach ICD-10) die Auffassung, "er müsse zuerst gesund werden, bevor er wieder arbeiten könne" (Gutachten X.________ S. 12 f.). Obwohl nicht nur die Gutachter des Instituts X.________, sondern auch die behandelnden Dres. med. K.________ (Bericht vom 12. Januar 2004) und W.________ (Bericht der Klinik U.________ vom 18. Dezember 2003) sowie die Klinik Z.________ (Austrittsbericht vom 2. Mai 2003) eine raschmöglichste Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess empfahlen, scheiterten die entsprechenden Bemühungen der IV-Stelle an der subjektiven Einschätzung des Beschwerdeführers, auch in Bezug auf leichte Hilfstätigkeiten voll arbeitsunfähig zu sein. Entscheidend ist jedoch die nach einem weit gehend objektivierten Massstab zu erfolgende Beurteilung, ob und inwiefern dem Versicherten trotz seines Leidens die Verwertung seiner Restarbeitsfähigkeit auf dem ihm nach seinen Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar ist (BGE 127 V 298 Erw. 4c mit Hinweisen, Urteil S. vom 14. September 2005, I 51/05). 3.3 Die Vorinstanz hat nach einlässlicher Würdigung der medizinischen Unterlagen mit zutreffender Begründung, worauf verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 OG), richtig erkannt, dass dem Beschwerdeführer gestützt auf das Gutachten X.________ des Instituts X.________ bei Aufbietung allen guten Willens (BGE 102 V 165; AHI 2001 S. 228 Erw. 2b mit Hinweisen [Urteil P. vom 31. Januar 2000, I 138/98]) und in Nachachtung des im Sozialversicherungsrecht allgemein geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht (BGE 123 V 233 Erw. 3c, 117 V 278 Erw. 2b, 400, je mit Hinweisen; AHI 2001 S. 282 f. Erw. 5a/aa [Urteil P. vom 22. August 2001, I 11/00]) unter Berücksichtigung aller geklagten Beschwerden die Ausübung einer körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit ohne Einschränkungen zumutbar ist. Das polydisziplinäre Gutachten X.________ ist für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und ist in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden; zudem ist es in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sowie der medizinischen Situation einleuchtend und enthält begründete Schlussfolgerungen (BGE 125 V 352 Erw. 3a). Somit kommt dieser Expertise volle Beweiskraft zu. Trug das kantonale Gericht bei der Gewichtung des Beweiswertes der medizinischen Unterlagen praxisgemäss dem Grundsatz Rechnung, wonach Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc), und gilt dieser Grundsatz für den allgemein praktizierenden Hausarzt ebenso wie für den behandelnden Spezialarzt und erst recht für den schmerztherapeutisch tätigen Arzt mit seinem besonderen Vertrauensverhältnis und dem Erfordernis, den geklagten Schmerz zunächst bedingungslos zu akzeptieren (Urteil S. vom 20. März 2006, I 655/05, Erw. 5.4 mit Hinweisen), so ist die Beweiswürdigung gemäss angefochtenem Entscheid nicht zu beanstanden. Dem Versicherten ist demnach trotz der geklagten Beschwerden die erwerbliche Verwertung einer vollen Arbeitsfähigkeit in Bezug auf eine körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit ohne Einschränkungen zumutbar.