Citation: 6B_1193/2021 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer kritisiert die Strafzumessung im Zusammenhang mit der ihm auferlegten Freiheitsstrafe. Konkret macht er geltend, dass der Unrechtsgehalt, welcher mit der Verwendung des Messers einhergehe, gleich dreimal zu seinem Nachteil ausgelegt worden sei: Einmal indem mit dem Zücken des Messers der Tatbestand der Drohung bejaht und ihm hierfür eine Strafe auferlegt werde, einmal indem durch die mittels Messer zugefügte Verletzung der Tatbestand der qualifizierten Körperverletzung bejaht und er hierfür bestraft werde und einmal indem die Vorinstanz den Vorfall mit dem Messer bzw. die Drohung und Körperverletzung bei der Festsetzung der Strafe für die Vergewaltigung straferhöhend berücksichtige. Indem sie denselben Sachverhalt mehrmals im Rahmen der Strafzumessung würdige, verfalle die Vorinstanz in Willkür. Sollte er wegen Vergewaltigung zum Nachteil der Privatklägerin schuldig gesprochen werden, so wäre die Tatschwere im unteren Bereich anzusiedeln, zumal er hierbei keine rohe Gewalt angewendet und die Privatklägerin auch nicht verletzt habe. Im Übrigen könne auf die Ausführungen der ersten Instanz zur Strafzumessung verwiesen werden.