Citation: 1B_338/2018 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 30 Abs. 1 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK sowie Art. 56 lit. b und lit. f StPO. Zudem macht er eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör, insbesondere der Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV), geltend. Er ist der Auffassung, der Beschwerdegegner sei vorbefasst, weil er am 7. März 2011 den Konkurs über die Genossenschaft B.________ eröffnet habe, bei welcher er eine Organstellung innegehabt habe. Mit seinem Entscheid habe der Beschwerdegegner die Strafverfolgung gegen ihn erst ermöglicht. Zudem habe er sich bereits als Konkursrichter über die im Strafverfahren umstrittenen und wesentlichen Fragen der Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung der betreffenden Baugenossenschaft festgelegt und sich eine Meinung gebildet. Er habe sich mit denselben Argumenten auseinandergesetzt, welche die Staatsanwaltschaft zur Eröffnung der Untersuchung veranlasst habe. Aus diesen Gründen erscheine das Strafverfahren unter der Leitung des Beschwerdegegners nicht mehr als offen.