Citation: 5D_35/2022 E. 1

Angefochten ist ein Entscheid über eine Forderungsklage einer Stockwerkeigentümergemeinschaft gegen eines ihrer Mitglieder und damit eine vermögensrechtliche Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG). Die gesetzliche Streitwertgrenze von Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 Bst. b BGG) ist unbestrittermassen nicht erreicht. Diesfalls ist die Beschwerde in Zivilsachen dennoch zulässig, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 74 Abs. 2 Bst. a BGG). Dies wird von der Beschwerdeführerin nicht geltend gemacht und springt auch nicht in die Augen. Die Beschwerde in Zivilsachen ist deshalb unzulässig und die Zulässigkeit der Beschwerde richtet sich nach den Vorschriften über die subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG). Das Obergericht hat als obere kantonale Instanz auf Rechtsmittel hin entschieden (Art. 114 i.V.m. Art. 75 BGG). Der angefochtene Entscheid betrifft die verfahrensbeteiligte Beschwerdeführerin in ihren rechtlich geschützten Interessen (Art. 115 BGG) und schliesst das kantonale Verfahren ab (Art. 117 i.V.m. Art. 90 BGG). Die rechtzeitig erhobene (Art. 117 i.V.m. Art. 100 Abs. 1 BGG) Beschwerde ist grundsätzlich zulässig. Dass die Beschwerdeführerin kein reformatorisches Rechtsbegehren auf Abweisung der Klage und Nichtaufhebung des Rechtsvorschlags gestellt hat, schadet nicht. Die zur Auslegung der Anträge hinzuzuziehende Beschwerdebegründung (BGE 136 V 131 E. 1.2) macht deutlich, dass die Beschwerdeführerin der Meinung ist, der Stockwerkeigentumsgemeinschaft nichts schuldig zu sein.