Citation: 9C_298/2016 E. 4.2

4.2. Im Neuanmeldungsverfahren ist es in erster Linie Sache der versicherten Person, substanzielle Anhaltspunkte für eine allfällige neue Prüfung des Leistungsanspruchs darzulegen. Eine Pflicht der Verwaltung zur Nachforderung weiterer Angaben besteht nur, wenn den - für sich allein genommen nicht Glaubhaftigkeit begründenden - Arztberichten konkrete Hinweise entnommen werden können, wonach möglicherweise eine mit weiteren Erhebungen erstellbare rechtserhebliche Änderung vorliegt (vgl. das bereits zitierte Urteil 9C_286/2009 E. 2.2.3). Betreffend den vom Beschwerdeführer anfangs September 2014 erlittenen Herzinfarkt hat das kantonale Gericht mit zutreffender Begründung, auf die verwiesen werden kann (Art. 109 Abs. 3 BGG), erwogen, dass im Verwaltungsverfahren kein Anlass zu ergänzenden Abklärungen bestand. Erst Recht keine beweismässigen Weiterungen waren im vorinstanzlichen Verfahren angezeigt, in welchem das kantonale Gericht lediglich zu prüfen hatte, ob die IV-Stelle gestützt auf die ihr vorgelegten Unterlagen zu Recht auf die Neuanmeldung nicht eingetreten war (vgl. BGE 130 V 64 E. 5.2.5 S. 68 f.).