Citation: 8C_726/2021 E. 5.1.2

5.1.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, der Umstand, dass zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses am 23. Januar 2021 das Ende des Lockdowns noch nicht habe abgesehen werden können, sei den Parteien bewusst gewesen. Die von der Vorinstanz genannten objektiven Umstände (unklare Perspektiven; unklarer Arbeitsbeginn) seien der Beschwerdegegnerin bekannt gewesen und sie seien zum Vertragsinhalt gemacht worden. Diese beiden Punkte als objektive Umstände zu bezeichnen, sei daher nicht stringent. In subjektiver Hinsicht liste das kantonale Gericht mehrere Stichworte auf, die es nicht ausformuliere. Weshalb die Unbedarftheit, die fehlende Berufserfahrung und der erste Stellenwechsel im Berufsleben entschuldbare Gründe darstellen sollten, sei nicht ersichtlich. Solche Aspekte seien allenfalls im Rahmen des schweren Verschuldens zu berücksichtigen. Wie die Vorinstanz selbst richtig feststelle, sei der Verbleib an der alten Arbeitsstelle ohne weiteres zumutbar gewesen. Zusammengefasst lägen weder objektive noch subjektive Umstände vor, die das Verschulden der Beschwerdegegnerin als lediglich mittelschwer oder gar leicht erscheinen liessen.