Citation: 5C.203/2000 26.10.2000 E. 4

4.-Der Kläger wirft dem Obergericht sodann vor, gegen das Gebot, Dienstbarkeiten restriktiv auszulegen, verstossen zu haben. Das Obergericht hat indessen entgegen der klägerischen Behauptung nicht auf die Entstehungsgeschichte des Kaufvertrages zurückgegriffen. Soweit der Kläger vorbringt, das ursprüngliche Grundstück Kat. Nr. 0 der Beklagten 1 sei in zwei Parzellen, nämlich neu Kat Nr. 0 und Kat. Nr. 4 aufgeteilt worden, wobei die 17 Parkplätze auf Kat. Nr. 4 an der Strasse V.________ im Grundbuch nicht mehr als Bestandteil des Zentrums aufgefasst worden seien, so ist diesbezüglich im angefochtenen Entscheid nichts zu finden. Der Kläger zeigt nicht auf, dass er die fraglichen Vorbringen bereits im kantonalen Verfahren den Regeln des einschlägigen Prozessrechts entsprechend vorgetragen hat; sie sind daher als neu und unzulässig aus dem Recht zu weisen (Art. 55 Abs. 1 lit. d OG; BGE 115 II 484 E. 2a S. 486). Mit der Behauptung des Klägers, dass ihm mit der Servitut Nr. 78 ein ausschliessliches Nutzungsrecht an den Parkplätzen auf Kat. Nr. 2 eingeräumt worden sei, wird nicht auseinandergesetzt, inwiefern das obergerichtliche Urteil gegen Bundesrecht verstossen soll, zumal der Kläger damit nicht im Einzelnen auf die obergerichtliche Begründung eingeht (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Ferner ist auch nicht ersichtlich, inwiefern der Umstand, dass die anderen Dienstbarkeiten jeweils detailliert und korrekt formuliert sind, geschlossen werden könnte, eine Nutzung der Parkplätze auf Kat. Nr. 2 durch die Beklagten sei ausgeschlossen.