Citation: 2C_501/2018 E. A

Am 11. Dezember 2017 ersuchte Rechtsanwältin lic.iur. B.________ die Aufsichtskommission über die Anwältinnen und Anwälte im Kanton Zürich um Entbindung vom Berufsgeheimnis gegenüber A.________, soweit dies hinsichtlich der von dieser gegen sie geltend gemachten Schadenersatzforderung aus angeblicher Verletzung der anwaltlichen Sorgfaltspflicht erforderlich sei. Am 3. Januar 2018 zog die Rechtsanwältin ihr Gesuch zurück, nachdem A.________ sie mit Schreiben vom 15. und 23. Dezember 2017 vom Anwaltsgeheimnis entbunden hatte. Darauf schrieb die Aufsichtskommission das Verfahren mit Verfügung vom 17. Januar 2018 ab; die Verfahrenskosten auferlegte sie der Rechtsanwältin, Parteientschädigungen sprach sie nicht zu. Gegen diese Verfügung gelangte A.________ am 2. März 2018 mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich; sie wollte für das Verfahren vor der Aufsichtskommission prozessual entschädigt werden. Das Verwaltungsgericht setzte ihr mit Präsidialverfügung vom 6. März 2018 eine einmalige, nicht erstreckbare Nachfrist von zehn Tagen an, "von der Zustellung dieser Verfügung an gerechnet", um die bereits eingereichte 21-seitige Beschwerdeschrift mit einer Originialunterschrift zu versehen und dem Verwaltungsgericht zurückzusenden, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten würde. Die am 7. März 2017 versandte Verfügung wurde am 15. März 2018 zugestellt, die zehntägige Frist lief unter Berücksichtigung des Friststillstandes über Ostern am 9. April 2018 ab. Mit Verfügung VB.2018.00133 des Einzelrichters vom 19. April 2018 trat das Verwaltungsgericht auf die Beschwerde mit der Begründung nicht ein, dass die mit Unterschrift versehene Beschwerdeschrift nicht innert der hierfür angesetzten Frist nachgereicht worden sei.