Citation: 1C_567/2022 E. 2

Vorab ist die formelle Rüge des Beschwerdeführers zu prüfen, wonach die Vorinstanz eine Gehörsverletzung begangen haben soll. Er habe bereits im vorinstanzlichen Verfahren gerügt, dass das DIV seinen Rekurs abgewiesen habe, "soweit darauf eingetreten werden kann". Er habe geltend gemacht, es gehe aus dem Entscheid des DIV vom 29. November 2021 nicht hervor, inwiefern auf den Rekurs nicht eingetreten worden sei. Das Dispositiv sei dementsprechend nicht korrekt und der angefochtene Entscheid aufzuheben. Die Behauptung des Beschwerdeführers, die Vorinstanz sei mit keinem Wort auf diese Rüge eingegangen, trifft indes nicht zu. So erwog die Vorinstanz in diesem Zusammenhang, dass auf die vom Beschwerdeführer erneut thematisierte Frage, ob das DIV auf den Stimmrechtsrekurs überhaupt hätte eintreten müssen, zwar nicht näher einzugehen sei. Sie wies jedoch darauf hin, es handle sich beim angefochtenen Entscheid ohne jeden Zweifel um einen Entscheid in der Sache, nachdem die (Eintretens-) Frage der Rechtzeitigkeit des Rekurses offengelassen worden sei. Die Vorinstanz hat damit die Formulierung des Dispositivs des Entscheids des DIV zu Recht nicht beanstandet. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) liegt nicht vor.