Citation: H 132/01 10.07.2001 E. 2

2.- a) Gemäss Art. 14 Abs. 4 lit. b und e AHVG regelt der Bundesrat das Mahnverfahren und die Erhebung von Verzugszinsen. Nach Art. 37 AHVV in der bis 31. Dezember 2000 gültig gewesenen Fassung ist der säumige Beitragsschuldner unter Auferlegung einer Mahngebühr von Fr. 10.-- bis Fr. 200.-- von der Ausgleichskasse schriftlich zu mahnen. Nach Art. 41bis AHVV in der bis 31. Dezember 2000 gültig gewesenen Fassung sind Verzugszinsen geschuldet, wenn der Beitragsschuldner betrieben werden muss (Abs. 1); dabei beginnt der Zinsenlauf in Höhe von jährlich 6 % (Abs. 4) bei persönlichen Beiträgen, die im ausserordentlichen Verfahren zuwenig entrichtet worden sind, mit dem der Verfügung folgenden Kalendermonat (Abs. 2 lit. c) und endet mit der Bezahlung (Abs. 3 lit. b). b) Die Ausgleichskasse hat am 30. April 1999 die Beiträge für die Jahre 1992 bis 1994 rechtskräftig verfügt, womit diese Beiträge vom Beschwerdeführer geschuldet sind. Die Vorinstanz hat denn auch die streitigen Verfügungen vom 3. August 2000 nur insoweit nichtig erklärt, als darin die Beiträge nochmals festgesetzt worden sind und der Rechtsvorschlag in diesem Umfang beseitigt worden ist. Da der Beschwerdeführer noch nicht bezahlt hat, er aber bereits gemahnt und betrieben worden ist, schuldet er neben den Beiträgen auch die entstandenen Mahngebühren und Verzugszinsen. Es ist nicht ersichtlich, inwieweit diese in masslicher und zeitlicher Hinsicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgesetzt worden sind (Art. 105 Abs. 2 OG in Verbindung mit Art. 132 OG).