Citation: 8C_38/2017 E. 3.1.3

3.1.3. Zusammenfassend hielt das kantonale Gericht fest, dass die Verwaltung aufgrund der Anmeldung vom 22. Juli 2010, den in der Folge eingeholten ärztlichen Berichte sowie den Aussagen und dem Verhalten des Versicherten nicht zu prüfen gehabt habe, ob ihm eine Invalidenrente zustand. Daher habe diese Anmeldung die Wartefrist von Art. 29 Abs. 1 IVG nicht auslösen können. Massgebend für die weiteren medizinischen Sachverhaltsabklärungen, die schliesslich auf die rentenauslösenden psychiatrischen Probleme hinwiesen, sei allein die neue Anmeldung vom 26. Januar 2015, weshalb nicht zu beanstanden sei, dass die IV-Stelle Glarus erst ab 1. Juli 2015 eine ganze Invalidenrente zugesprochen habe.