Citation: 5A_411/2023 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie habe sich am 28. März 2023 an den Schalter des Bezirksgerichts begeben, um die Forderung zu bezahlen. Sie sei jedoch ohne Begründung bzw. wegen verspäteter Zahlung zurückgewiesen worden. Sie macht einen Verstoss gegen Treu und Glauben und gegen das Prinzip der gerichtlichen Toleranz geltend. Bei alldem fehlt eine Auseinandersetzung mit der Erwägung des Obergerichts, wonach sie in ihrer Eingabe vom 13. April 2023 nun selber vorgebracht habe, sie habe die Forderung erst nach der Konkurseröffnung beim Bezirksgericht tilgen wollen. Das Obergericht ist in der Folge auf das Vorbringen, sie habe die Schuld beim Bezirksgericht begleichen wollen, nicht näher eingegangen. Wenn sich die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht nunmehr auf Treu und Glauben und ein Prinzip der gerichtlichen Toleranz beruft, so genügt dies den Begründungsanforderungen nicht, um darzutun, weshalb sich das Obergericht mit dem Vorbringen hätte befassen müssen oder weshalb das Obergericht zum Schluss hätte kommen müssen, das Bezirksgericht hätte die Zahlung annehmen und auf das Konkurseröffnungsurteil zurückkommen müssen (vgl. Art. 172 Ziff. 3 SchKG). Die Beschwerdeführerin legt auch nicht dar, dass das Bezirksgericht die angeblich angebotene Summe im Hinblick auf den Nachweis eines Konkurshinderungsgrundes (Art. 174 Abs. 2 SchKG) hätte annehmen müssen. Ohnehin belegt sie ihre Sachverhaltsdarstellung nicht, wonach sie versucht habe, die Schuld am Schalter zu begleichen. Der abstrakte Hinweis auf das Protokoll genügt den Anforderungen an eine Sachverhaltsrüge nicht (oben E. 2). Aus den Akten ergibt sich einzig, dass sie nicht zur Konkursverhandlung erschienen ist.