Citation: 6B_1299/2020 E. 3.3.2

3.3.2. Die Vorinstanz hat sodann entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers in der Strafzumessung keine wesentlichen Gesichtspunkte ausser Acht gelassen. Sie führt aus, der Beschwerdeführer habe seit dem Strafverfahren vor dem Bezirksgericht Kulm im März 2014 wieder in erheblichem Ausmass delinquiert. Die Vorinstanz bezieht sich dabei auf die vorliegend beurteilten Taten, die erst im September 2014 aufgrund einer Strafanzeige des Beschwerdegegners 2 ihren Abschluss fanden. Damit geht sie nicht von einem offensichtlich falschen, sondern vom erstellten Sachverhalt aus. Ob im entsprechenden Zeitraum wirklich nur sieben Überweisungen in Höhe von Fr. 4'800.-- vom Beschwerdegegner 2 an den Beschwerdeführer stattfanden, wie es der Beschwerdeführer vorbringt, oder ob nicht vielmehr auch ein Teil der zwar umstrittenen, aber erstellten Bargeldübergaben ebenfalls in diesen Monaten stattfand, ist nicht entscheidrelevant und kann damit offenbleiben. Die Vorinstanz stellt in der Strafzumessung nicht massgeblich auf die beanstandete Erheblichkeit der Delinquenz ab. Es handelt sich dabei zudem um einen von sehr vielen Faktoren, welche in die vorinstanzliche Strafzumessung eingeflossen sind. Wie die Vorinstanz durch die Berücksichtigung der fortwährenden Delinquenz während und nach Abschluss eines laufenden Strafverfahrens ihr Ermessen überschritten haben könnte, ist nicht ersichtlich. Es bestehen keinerlei Hinweise für eine rechtsverletzende, übermässige Berücksichtigung dieses Umstands. Das Bundesgericht nimmt keine eigene Strafzumessung vor, sondern überprüft diese nur auf Rechtsverletzungen. Dass eine andere Gewichtung ebenfalls möglich erscheint, begründet keine Ermessensüberschreitung. Die Erhöhung der Freiheitsstrafe um vier Monate aufgrund der Täterkomponente ist mit Blick auf die einschlägigen Vorstrafen, die fehlende Reue und das Fehlen von nennenswerten Wiedergutmachungszahlungen des Beschwerdeführers nicht zu beanstanden. Die im Rahmen der Täterkomponente vorgenommene Erhöhung wäre auch dann nicht als Ermessensüberschreitung zu korrigieren, wenn die Tätigkeiten des Beschwerdeführers in der Kinderbetreuung und als Fussballtrainer zusätzlich zu seinen Gunsten in die Strafzumessung eingeflossen wären. Angesichts all dieser Umstände handelt es sich bei den vorgebrachten Tätigkeiten nicht um für die Strafzumessung wesentliche Gesichtspunkte, welche die Vorinstanz ausser Acht gelassen hätte. Die Vorinstanz hat ihr Ermessen in der Strafzumessung nicht überschritten.