Citation: 6B_926/2020 E. 1.5.1

1.5.1. Die Vorinstanz verfällt in Willkür, wenn sie schliesst, der Beschwerdeführer sei "Teil einer öffentlichen gewalttätigen Zusammenrottung [gewesen], aus welcher (...) andere Vermummte als er von den Gleisen aus Schottersteine gegen die auf der W.________strasse stehenden Polizisten warfen (vgl. act. 24'111 f. [recte 24'171 f.]) ". Sie müsste hierfür insbesondere willkürfrei feststellen, wie der Beschwerdeführer zutreffend rügt, dass dieser Teil einer Personenansammlung war, die Gewalttätigkeiten gegen die Polizei ausgeübt hat und die als öffentliche Zusammenrottung i.S.v. Art. 260 Abs. 1 bzw. Art. 285 Ziff. 1 Abs. 1 StGB zu qualifizieren ist. Nicht nur ergibt sich aus dem vorinstanzlichen Urteil nicht, wie sich die Situation abgespielt haben soll, in welcher es zu (offenbar verschiedenen) gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen sein soll. Unklar ist auch, in welcher der angeführten Personenansammlungen die Vorinstanz die gewalttätige Zusammenrottung erblickt, von welcher der Beschwerdeführer ein Teil gewesen sein soll. Die Vorinstanz erwähnt "Ausschreitungen auf Perron 8/9", den Einsatz von Gummischrot zur Trennung "der Auseinandersetzung" (wobei offenbleibt zwischen welchen Protagonisten oder Gruppierungen) und "tätliche Auseinandersetzungen" beim Bahnhof und der angrenzenden W.________strasse (auch hier bleibt offen zwischen wem), zu deren Trennung die Polizei (womit diese offenbar nicht Teil der Auseinandersetzung gewesen sein soll) Gummischrott einsetzte, woraufhin "etliche Beteiligte aus der Gruppierung" über einen Zaun auf das Bahnareal stiegen und von den Gleisen aus Schottersteine gegen die auf der W.________strasse positionierten Polizisten warfen.