Citation: 1P.307/1999 30.08.2001 E. 3.-

Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie sei Eigentümerin von Gegenständen, deren Sicherungseinziehung angeordnet wurde. Als solche sei sie vom angefochtenen Entscheid direkt betroffen und damit zur Beschwerde legi- timiert (Art. 88 OG). S.________ habe die fraglichen Ge- genstände im März/Mai 1997 bei ihr "bezogen" und "jeweils entsprechende Lieferscheine" unterzeichnet. Es habe sich dabei um einen "Kauf auf Probe" bzw. "auf Ansicht" gehan- delt. Mangels Genehmigung der Kaufgegenstände durch den Käufer sei das Eigentum (trotz Besitzesüberganges) bei der Beschwerdeführerin verblieben (vgl. Art. 223 Abs. 2 OR). Kaufpreiszahlungen seien ebenfalls nicht erfolgt. In einem Fall (Präzisionsgewehr "SIG-Sniper") sei die Übergabe ledig- lich "leihweise" erfolgt. Wie es sich damit im vorliegenden Fall genau ver- hält, kann, wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen er- gibt, wiederum offen bleiben.