Citation: 4C.78/2006 24.05.2006 E. B

Das Amtsgericht Luzern-Land wies die Klage mit Urteil vom 17. Februar 2005 ab. Das Amtsgericht gelangte in eingehender Würdigung der Beweise zum Schluss, die Klägerin habe den ihr obliegenden Beweis einer Provisionsvereinbarung und damit des Abschlusses eines Mäklervertrages mit der Beklagten durch übereinstimmende ausdrückliche Willenserklärung nicht erbracht; die Klägerin habe auch nicht beweisen können, dass sie klargestellt hätte, sie wolle von der Beklagten als Zweitbeauftragte eine Provision beanspruchen. Da die Klägerin bzw. ihr Ehemann B.X.________ bereits von der Bank H.________ beauftragt war, das Geschäft gegen eine Provision (von 0,5 %, d.h. für die beiden Darlehen zusammen für Fr. 138'000.--) zu vermitteln, und dies der Beklagten bekannt war, falle auch der Abschluss eines Mäklervertrages durch Duldung oder Genehmigung ausser Betracht.