Citation: 8F_9/2024 E. 3

Es ist einzuräumen, dass die Eingabe vom 17. Juli 2024 (samt beigelegtem "Timesheet") fälschlicherweise im Sachverhalt nicht aufgeführt und im Rahmen der Zusprache der Parteikostenentschädigung nicht gewürdigt wurde. Soweit das Schreiben übersehen wurde, handelt es sich jedoch nicht um eine erhebliche Tatsache, bei deren Berücksichtigung der zu revidierende Entscheid hätte anders ausfallen müssen (E. 2.2. vorne). Denn mit Blick auf den nach der Aktenlage gebotenen Aufwand erweist sich die pauschale Entschädigung von Fr. 2'800.- als angemessen. Der Aufwand für das letztinstanzliche Verfahren war von der Bedeutung und der Schwierigkeit der sich stellenden Fragen als durchschnittlich einzustufen. Es bestand mithin kein Anlass, von der im Normalfall gewährten Parteientschädigung von Fr. 2'800.- abzuweichen (vgl. Urteil 8C_803/2021 vom 20. April 2022 E. 6.2). Dass die Gesuchstellerin diese Pauschale in der Eingabe vom 17. Juli 2024 als tief bezeichnet hat, die an die Teuerung/Nominallohnentwicklung anzupassen sei, ändert daran nichts. Ob mit dem "Timesheet" überhaupt eine detaillierte, hinreichend spezifizierte Kostennote (wie nach Kategorien gegliederter Arbeitsaufwand [bspw. Akten- und Rechtsstudium; Abfassung schriftlicher Eingaben; Besprechungen; Korrespondenz, Telefonate; Honoraransatz; Auslagen, Ersatz der Mehrwertsteuer) eingereicht wurde, kann bei diesem Ergebnis offen gelassen werden. Das eventualiter beantragte Revisionsgesuch ist demnach abzuweisen.