Citation: 8C_572/2014 E. 2.4.3

2.4.3. Dies trifft hier zu. Laut Dispositiv-Ziffer 1 des Rückweisungsentscheids vom 11. Februar 2014 ordnete die Vorinstanz die Aufhebung der rentenablehnenden Verfügung vom 10. April 2012 an und wies die Sache an die IV-Stelle zurück, damit sie, nach weiteren Abklärungen gemäss den Erwägungen, neu verfüge. Das kantonale Gericht hielt den rechtserheblichen Sachverhalt bezüglich des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers sowohl in somatischer also auch in psychischer Hinsicht als ungenügend abgeklärt und beanstandete das Fehlen einer psychiatrischen und neurologischen Begutachtung. In den Akten zeigten sich gewichtige Anhaltspunkte dafür, dass seit Juli 2009 weitere gesundheitliche Beeinträchtigungen hinzugetreten seien. Die neurologische Begutachtung habe auch zu prüfen, ob ein CRPS (Complex Regional Pain Syndrome) Typ II vorliege und gegebenenfalls welche Einschränkungen diese Beschwerden in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit zur Folge hätten. Zudem bedürfe es einer Gesamtschau, welche die verschiedenen Einzelaspekte in einen Zusammenhang bringe. Die Verwaltung habe diese Abklärungen grundlegender Natur zu veranlassen. Weiter führte das kantonale Gericht in den Erwägungen aus, die IV-Stelle habe anschliessend auch bei einem zukünftigen Einkommensvergleich zu prüfen, ob eine Parallelisierung der Einkommen vorzunehmen ist. Daraus erhellt, dass die IV-Stelle gemäss kantonalem Rückweisungsentscheid nicht nur zu umfassenden, grundsätzlich neuen Abklärungen medizinischer Natur, sondern auch zu einer Neuprüfung des Einkommensvergleichs mit offenem Ausgang verpflichtet wurde.