Citation: 4A_130/2022 E. 4.2

4.2. Auch mit ihrem Vorbringen, die erfolgte Anordnung in Dispositiv-Ziffer 2 zeitige eine überschiessende Wirkung, die vor dem Hintergrund der Urteilsbegründung nicht nachvollziehbar sei, vermag die Beschwerdeführerin keine Verletzung verfassungsmässiger Rechte aufzuzeigen. Entgegen den Vorbringen in der Beschwerde hat die Vorinstanz nachvollziehbar ausgeführt, dass die Beschwerdeführerin verschiedene vertrauliche Informationen für ihre Y.________-Produkte verwendet hat. Die Beschwerdeführerin habe namentlich Wissen zum Aufbau und zu Einzelteilen der Druckerzeugungsapparate, Testresultate zu Düsen sowie Wissen zu einzelnen Teilen der Lanze für die Entwicklung der beklagtischen Y.________-Produkte verwendet. Die nicht abschliessende Aufzählung im angefochtenen Entscheid legt nahe, dass eine eindeutige Zuordnung zu einzelnen Komponenten innerhalb der Y.________-Produkte im kantonalen Verfahren nicht zur Diskussion stand. Inwiefern sich die unzulässige Verwendung vertraulicher Informationen auf bestimmte, klar abgrenzbare Teile der strittigen Schneidlöschsysteme beschränkt hätte, so dass das Verbot auf diese hätte eingegrenzt werden können, vermag die Beschwerdeführerin nicht aufzuzeigen. Entsprechend stösst auch der Einwand ins Leere, das ausgesprochene Verbot verunmögliche es, einzelne rechtsverletzende Komponenten durch rechtmässige Teile zu ersetzen. Die Beschwerdeführerin vermag auch in diesem Zusammenhang nicht aufzuzeigen, welche ihrer konkreten Vorbringen im kantonalen Verfahren übergangen worden wären. Eine willkürliche Anordnung liegt ebenso wenig vor wie eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Abgesehen davon trifft gerade nicht zu, dass der Beschwerdeführerin "alle Arten" von kombinierten Schneid- und Löschstrahlrohr-Systemen mit Abrasiv-Behältern verboten worden wären.