Citation: 5P.43/2000 14.02.2000 E. 3

3.- Die Vormundschaftsbehörde hat mit ihrer staatsrechtlichen Beschwerde ausschliesslich finanzielle Interessen verfolgt und wird damit kostenpflichtig, zumal mit Blick auf den Verfahrensausgang eine Ausnahme sich nicht mehr rechtfertigt (Art. 156 Abs. 2 OG; vgl. Poudret/Sandoz-Monod, Commentaire de la loi fédérale d'organisation judiciaire, V, Bern 1992, N. 3 zu Art. 156 OG auf S. 146). Die Frage einer Parteientschädigung stellt sich nur für die Stellungnahme der Beschwerdegegnerin zum Gesuch um aufschiebende Wirkung, das mit dem vorliegenden Urteil gegenstandslos wird (Art. 72 BZP i.V.m. Art. 40 OG; BGE 118 Ia 488 E. 4a S. 494). An der Verneinung der Legitimation durften auf Grund der allgemeinen Grundsätze und den Äusserungen in der Fachliteratur von Beginn an keine Zweifel bestehen; dem Gesuch um aufschiebende Wirkung hätte mangels Aussicht auf Erfolg der staatsrechtlichen Beschwerde in der Sache selbst nicht entsprochen werden können. Die Vormundschaftsbehörde wird damit entschädigungspflichtig (Art. 159 Abs. 1 und 2 OG).