Citation: 2C_791/2022 E. 8.3

8.3. Vorliegend geht es um die Höhe der Entschädigung. Die Beschwerdeführerin begründet nicht, inwiefern die Wirtschaftsfreiheit vorliegend einen Anspruch auf die geltend gemachte Höhe der Versicherungsleistung vermitteln könnte. Ihr Verweis auf BGE 124 I 25 stösst ins Leere. Jener Entscheid befasste sich mit der Pflicht der dortigen Beschwerdeführerin, ihre Gebäulichkeiten bei der kantonalen Sachversicherung zu versichern (vgl. den Sachverhalt von BGE 124 I 25), und hielt im Ergebnis fest, dass das glarnerische Gebäudeversicherungsmonopol nicht gegen die Handels- und Gewerbefreiheit verstosse (BGE 124 I 25 E. 3). Im vorliegenden Verfahren umstritten ist nicht die Versicherungspflicht, sondern die Schätzungsmethode bzw. der konkret ermittelte Schaden durch die Gebäudeversicherung. Ein Eingriff in den Schutzbereich der Wirtschaftsfreiheit ist nicht dargelegt; eine Prüfung der Verhältnismässigkeit des Eingriffs nach Art. 36 Abs. 3 BV erübrigt sich daher. Hinsichtlich der ebenfalls erhobenen Rüge der Verletzung des Verhältnismässigkeitsprinzips nach Art. 5 Abs. 2 BV ist festzuhalten, dass das Bundesgericht die Einhaltung der Grundsätze von Art. 5 Abs. 2 BV ausserhalb von Grundrechtseingriffen im Zusammenhang mit kantonalem Recht nur auf Willkür hin überprüft (BGE 138 I 378 E. 8.2; 135 V 172 E. 7.3.2; 134 I 153 E. 4, Urteile 2C_67/2023 vom 20. September 2023 E. 8.6.1; 2C_508/2022 vom 16. Februar 2023 E. 5.1; 2C_443/2022 vom 3. Juni 2022 E. 2.6). Wie festgestellt, verfiel die Vorinstanz bei der Schadensermittlung nicht in Willkür (vgl. E. 7 hiervor).