Citation: 2A.441/2004 10.08.2004 E. 1

Am 12. Dezember 2003 wies das Bundesamt für Flüchtlinge das Asylgesuch des togolesischen Staatsangehörigen X.________ (geb. 1974) ab und wies ihn unter Ansetzung einer Ausreisefrist aus der Schweiz weg. Auf eine gegen diese Verfügung gerichtete Beschwerde trat die Schweizerische Asylrekurskommission am 9. Februar 2004 nicht ein. Am 13. Mai 2004 wurde X.________ wegen grober Zuwiderhandlung gegen fremdenpolizeiliche Vorschriften mit einer Einreisesperre belegt; am 18. Mai 2004 wurde er in Ausschaffungshaft genommen. Nachdem ein auf den 21. Mai 2004 angesetzter Rückflug nach Lomé kurzfristig annulliert werden musste (wobei X.________ schon damals klar zu erkennen gab, er wolle keinesfalls zurück in sein Heimatland), führte das Haftgericht III Bern-Mittelland gleichentags eine mündliche Verhandlung durch und genehmigte mit Entscheid vom 24. Mai 2004 die Ausschaffungshaft für drei Monate. Am 17. Juni 2004 setzte sich X.________ gegen eine begleitete Ausschaffung zur Wehr und weigerte sich, das Flugzeug zu besteigen. Am 26. Juli 2004 stellte er ein Haftentlassungsgesuch. Einen Tag später ersuchte der Ausländer- und Bürgerrechtsdienst der Kantonspolizei Bern um Verlängerung der Ausschaffungshaft. Nach mündlicher Verhandlung vom 29. Juli 2004 wies das Haftgericht III Bern-Mittelland das Haftentlassungsgesuch ab; gleichzeitig hiess es den Haftverlängerungsantrag gut und verlängerte die Ausschaffungshaft bis zum 17. November 2004 (schriftliche Ausfertigung des Entscheides vom 3. August 2004). Mit Eingabe in französischer Sprache vom 6. August 2004 verlangt X.________ vom Bundesgericht sinngemäss, er sei aus der Ausschaffungshaft zu entlassen ("de bien vouloir intervenir contre le prolongement de ma détention"). Das Haftgericht hat per Fax das Protokoll der Haftrichterverhandlung vom 29. Juli 2004 sowie den Haftprüfungsantrag bzw. die Vernehmlassung des Ausländer- und Bürgerrechtsdienstes zum Haftentlassungsgesuch eingereicht. Weitere Instruktionsmassnahmen (Schriftenwechsel, Einholen weiterer Akten) sind nicht angeordnet worden. Das Urteil ergeht im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG.