Citation: 1C_92/2024 E. 3.4.3

3.4.3. Die Beschwerdeführerin macht zwar geltend, die Strafanzeige wegen Freiheitsberaubung gegen den Gesuchsgegner sei klar begründet. Auch bestreitet sie, dass keine Anhaltspunkte für eine einfache Körperverletzung oder ein anderweitiges strafbares Verhalten des Gesuchsgegners bestünden, wobei sie unter anderem vorbringt, C.________ habe als Nebenwirkung der verabreichten Neuroleptika die ganze Zeit an Akathisie (Sitzunruhe) gelitten. Sie setzt sich indes mit den Erwägungen im angefochtenen Entscheid nicht näher und sachgerecht auseinander, sondern begnügt sich weitgehend damit, die Darstellung der Vorinstanz zu bestreiten und ihr die als richtig vorausgesetzte eigene Sicht der Dinge gegenüberzustellen, wobei sie insbesondere trotz der seinerzeit verpassten Rechtsmittelfrist erneut die Rechtmässigkeit der ärztlichen Anordnung der fürsorgerischen Unterbringung in Frage stellt. Sie legt nicht konkret und im Einzelnen dar, inwiefern die Begründung der Vorinstanz oder deren Entscheid selbst Recht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG verletzen oder auf einer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 BGG beruhen soll. Ihre im Kern appellatorische Kritik genügt den Begründungsanforderungen offensichtlich nicht, weshalb auf die Beschwerde auch in Bezug auf die Verweigerung der Ermächtigung und damit insgesamt im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist. Dass Beschwerden gegen die ärztliche Anordnung einer fürsorgerischen Unterbringung nicht zu begründen seien, wie die Beschwerdeführerin vorbringt, ändert daran nichts, geht es vorliegend doch um die Frage der Ermächtigung und richtet sich die Zulässigkeit der vorliegenden Beschwerde nach den Vorgaben des Bundesgerichtsgesetzes.