Citation: 9C_870/2013 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz ist - was die beruflichen Aktivitäten betrifft - aufgrund zahlreicher Indizien zum Schluss gelangt, der Beschwerdeführer sei ohne Unterbruch seit 2001 - und damit lange bevor er dies der IV-Stelle gemeldet habe - bei der B.________ AG tätig gewesen und habe auch nach dem Reitunfall den Aufbau dieser Unternehmung vorangetrieben. Unter anderem stützte sie sich auf die Aussagen des Beschwerdeführers, welcher gegenüber der Kantonspolizei Schwyz am ........ 2011 (im Rahmen einer Einvernahme betreffend eine Gewässerverschmutzung) u.a. ausgesagt hatte, "seit 2001 betreibe er diese Firma", er sei "bei dieser Firma als Geschäftsführer tätig" (Fragen 2 und 3). Untermauert wird dies durch die gegenüber dem Staatsanwalt gemachten Aussagen des ehemaligen (seit Januar 2003 bei der B.________ AG tätigen) Mitarbeiters S.________. Dieser gab zu Protokoll, von 2003 bis zum 1. Mai 2004 habe der Beschwerdeführer die geschäftsleitenden Entscheide getroffen, in der Folgezeit dann sie beide gemeinsam (Einvernahme vom 24. September 2012, Frage 19). Nach dem Reitunfall habe der Beschwerdeführer manchmal am Morgen angerufen und gesagt, dass er etwas später komme, da es ihm nicht gut gehe. In all den Jahren sei dieser "trotzdem ein Power-Man" gewesen, habe immer alles gemacht, "war zu 100 % präsent bei der B.________" (Frage 26). Zu den Arbeitszeiten legte der Befragte dar, sie hätten jeweils um 8.00 Uhr angefangen und den Betrieb gegen 18.00 Uhr verlassen, in den ersten Jahren hätten sie noch länger gearbeitet (Frage 51). Im angefochtenen Entscheid werden zahlreiche weitere Indizien aufgeführt, welche für eine (leitende) Tätigkeit bei der B.________ AG vor Januar 2008 sprechen, bspw. dass der Beschwerdeführer seit mindestens 2003 eine geschäftliche E-Mail-Adresse und ab 2004 eine Generalvollmacht für das Unternehmen besass, dass die Briefpost der AG an das Postfach des Beschwerdeführers geliefert wurde, dass er seit 2002 diverse Ausgaben (Benzinkosten, Restaurantausgaben, einen Autokauf im Jahr 2003) über die Aktiengesellschaft abwickelte und dass er Lohnbescheinigungen der B.________ AG pro 2002, 2003 und 2005 sowie Steuerunterlagen pro 2005 unterzeichnete. Aussagekräftig ist ferner der Umstand, dass der Beschwerdeführer am 20. und 29. Dezember 2006 Auftragsbestätigungen der Unternehmung mitunterschrieb, in der Folge mit dem technischen Leiter der B.________ AG nach Islamabad (Pakistan) flog und bei der Auslieferung eines Generators dabei war. Weiter würdigte die Vorinstanz eine Notiz vom 3. Juli 2007, wonach der Beschwerdeführer mit einem an einer B.________-Anlage interessierten Kunden gesprochen und diesen - zusammen mit einem Mitarbeiter - noch in der selben Woche in Deutschland besucht habe. Der Beschwerdeführer rügt, die Annahme des kantonalen Gerichts, er habe seit 2001 für die B.________ AG gearbeitet, sei willkürlich. Indessen lassen die vorgebrachten Einwände die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht als offensichtlich unrichtig erscheinen. Gegenteils sprechen die hievor genannten Umstände, insbesondere die (voll-) zeitliche Präsenz im Unternehmen, das Auftreten gegen Aussen als Organ (Unterzeichnung von Lohnbescheinigungen, Steuerunterlagen und Verträgen), der Besuch von Kunden und die Anwesenheit bei der Auslieferung von Maschinen sowie die Aussagen des ehemaligen Mitarbeiters S.________ eindeutig gegen die Annahme, der Beschwerdeführer habe in der Zeit vor 2008 nur als "Geldgeber" fungiert. Die in weiten Teilen appellatorische Kritik, von Arbeit könne "keine Rede sein", er habe beim Kauf des B.________-Generators (im Juli 2007) "lediglich mitgewirkt", sei "einfach anwesend" gewesen, erscheint unglaubhaft und muss als Schutzbehauptung verworfen werden. Auch im Umstand, dass die Vorinstanz die Aussagen des S.________ (implizit) als beweiskräftig eingestuft hat, kann keine offensichtlich unhaltbare, d.h. willkürliche (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56; BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f.) Beweiswürdigung erblickt werden, zumal viele seiner Angaben (bspw. dass der Beschwerdeführer konstant im Betrieb anwesend gewesen sei) inzwischen bestätigt wurden bzw. nicht mehr bestritten werden.