Citation: 8C_266/2021 E. 2.1

2.1. Streitig und zu prüfen ist, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzte, indem sie einen Rentenanspruch ab September 2018 sowie einen Umschulungsanspruch der Beschwerdeführerin verneinte. Umstritten ist dabei der Einkommensvergleich, insbesondere die Bemessung der diesem zu Grunde liegenden Vergleichseinkommen. Unbestritten ist hingegen, dass der Beschwerdeführerin aufgrund von dauerhaft schmerzhaften Funktions- und Belastungseinschränkungen der Wirbelsäule die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Hebamme lediglich noch zu 50 % zumutbar ist. In einer leidensangepassten Tätigkeit besteht demgegenüber gemäss verbindlicher Feststellungen der Vorinstanz (vgl. E. 1 hiervor) spätestens seit Juni 2018 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Ausser Diskussion steht auch der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine abgestufte Rente im Zeitraum von September 2017 bis August 2018 (Art. 107 Abs. 1 BGG).