Citation: U 116/02 10.03.2003 E. A

B.________, geboren 1940, war seit dem 25. März 1968 bei der Firma O.________ AG als Metallarbeiterin beschäftigt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) für Unfälle und Berufskrankheiten versichert. Am 16. Juli 1992 erlitt sie durch ein herabfallendes Blech am Arbeitsplatz eine Schnittwunde an der rechten Ferse mit weitgehender Durchtrennung der Achillessehne. Es wurde deshalb gleichentags im Spital X.________ eine Sehnennaht durchgeführt. Aufgrund infizierter Nahtinsuffizienz erfolgte am 11. September 1992 ein Débridement mit Deckung des Hautdefektes durch einen freien mikrovaskulär gestielten Scapulalappen. Wegen störender Übergrösse wurde das Transplantat am 26. Januar 1994 verschmälert. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld). Auf eine Rückfallmeldung vom 6. November 1995 wegen chronischem Kältegefühl und krampfartigen Beschwerden im Fuss- und Lappenbereich übernahm sie die Kosten einer am 10. November 1995 im Spital Y.________ vorgenommenen lumbalen Sympathektomie. Auf eine weitere Rückfallmeldung vom 9. März 1998 kam die Anstalt für die Kosten einer orthopädischen Schuhversorgung auf. Weil die Versicherte weiterhin über Fussbeschwerden und zudem über Schmerzen im Bereich der Hautentnahmestelle an der linken Schulter klagte, ordnete die SUVA einen Aufenthalt in der Rehaklinik Z.________ an, welcher vom 15. Februar - 1. April 1999 stattfand und eine orthopädische und psychologisch-psychosomatische Untersuchung sowie ein Ergonomie-Trainingsprogramm umfasste. Im Austrittsbericht der Klinik vom 23. April 1999 wurde die Auffassung vertreten, dass die Versicherte mit einem optimal angepassten Schuhwerk die bisherige Tätigkeit als Metallarbeiterin ganztags mit zusätzlichen Pausen morgens und nachmittags von je 3/4 Stunden auszuüben vermöge. Am 1. Juli 1999 nahm B.________ die bisherige Tätigkeit wieder auf, stellte die Arbeit aber nach wenigen Tagen ein. Kreisarzt Dr. med. J.________ gelangte bei der ärztlichen Abschlussuntersuchung vom 24. August 1999 zur Einschätzung, dass die Versicherte für eine wechselbelastende, vorwiegend sitzend zu verrichtende Tätigkeit voll arbeitsfähig sei. Am 19. Juni 2000 teilte ihr die SUVA mit, dass sie die Taggeldzahlungen auf den 30. Juni 2000 einstellen werde. Mit Verfügung vom 6. Juli 2000 sprach sie B.________ eine Invalidenrente auf Grund einer Erwerbsunfähigkeit von 25 % ab 1. Juli 2000 und eine Integritätsentschädigung wegen einer Integritätseinbusse von 10 % zu. Die Versicherte liess mit Einsprache die Einholung eines versicherungsexternen Gutachtens und die Zusprechung einer Rente von mindestens 61.72 % sowie einer Integritätsentschädigung von mindestens 20 % beantragen. Die Anstalt zog ein von der IV-Stelle des Kantons St. Gallen in Auftrag gegebenes Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) vom 31. Juli 2000 bei, nahm eine ärztliche Beurteilung durch Dr. med. V.________ vom Ärzteteam Unfallmedizin der SUVA vor und wies die Einsprache mit Entscheid vom 22. Dezember 2000 ab.