Citation: 9C_165/2007 14.09.2007 E. 1

1.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung - Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a S. 414). 1.2 Gemäss den Ausführungen der Vorinstanz sind die Nachzahlung vom Januar bis August 2005 und die Weiterauszahlung ab Oktober 2006 nicht Streitgegenstand, da darüber nicht verfügt worden sei. Die Rückerstattungsverfügung vom 19. Oktober 2006 betrifft in der Tat nur die Rückzahlung der Rente vom September 2005 bis September 2006. Bereits in der Einsprache vom 23. Oktober 2006 hat indessen der Beschwerdeführer die über die Rückerstattungsverfügung hinausgehenden Begehren gestellt und im Einspracheentscheid ist darüber entschieden worden. Dies ist eine kraft Sachzusammenhangs im formlosen Einspracheverfahren zulässige Ausdehnung des Streitgegenstands und kann daher beurteilt werden, zumal die Vorinstanz im Sinne einer Eventualbegründung diese Begehren ebenfalls materiell beurteilt hat. Angesichts des Ausgangs des Verfahrens kann jedoch offen bleiben, ob der Erlass der Rückforderung zum Streitgegenstand gehört.