Citation: 1A.27/2006 18.08.2006 E. C

Mit Rechtshilfeersuchen vom 9. Juli 1999 beantragten die Philippinen die Überweisung der blockierten Vermögenswerte. Mit Schlussverfügung vom 3. Dezember 1999 entsprach die Bezirksanwaltschaft Zürich diesem Ersuchen und wies die BankC.________ an, die auf X.________, Ehepaar Y.________ und Z.________ lautenden Konten im Rahmen einer Escrow -Vereinbarung zwischen der Presidential Commission on Good Government (PCGG) und der Philippine National Bank (PNB) zu liquidieren. Am 6. März 2000 hiess das Obergericht des Kantons Zürich den dagegen erhobenen Rekurs der Kontoinhaber gut. Es verweigerte die vorzeitige Herausgabe der Vermögenswerte i.S.v. Art. 74a Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSG; SR 351.1), weil die deliktische Herkunft der Gelder nicht offensichtlich sei. Die Kontensperre wurde jedoch aufrechterhalten.