Citation: 7B_829/2023 E. 4.1

4.1. Gemäss Erwägungen der Vorinstanz habe der Beschwerdeführer in seiner Berufungserklärung einen teilweisen Freispruch bezüglich der qualifizierten Widerhandlungen gegen das BetmG, einen vollständigen Freispruch vom Vorwurf der Widerhandlung gegen das WG und der Gewaltdarstellungen und als Folge davon eine Reduktion der Strafe und der Ersatzforderung beantragt. Nachdem er seine Berufung zurückgezogen habe, sei er mit seinen Anträgen nach Art. 428 Abs. 1 StPO als vollständig unterliegend anzusehen. Die Staatsanwaltschaft unterliege mit ihren Anträgen auf Schuldigsprechung wegen Drohung, Sachbeschädigung, Gewaltdarstellung im Sinne von Art. 135 Abs. 1 StGB und Diebstahls sowie auf eine höhere Strafe und eine höhere Ersatzforderung. Demgegenüber obsiege sie mit ihrem Antrag auf Ersatz der Kosten für die amtliche Verteidigung durch den Beschwerdeführer. In Gewichtung der einzelnen Berufungsbegehren scheine es gerechtfertigt, dem Beschwerdeführer drei Viertel der Kosten des Berufungsverfahrens zu überbinden.