Citation: 6B_1123/2022 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdeführerin rügt schliesslich eine rechtswidrige "Abwälzung der Entschädigungs-/Genugtuungszahlungen" auf sie. Damit wendet sie sich wohl gegen die Verurteilung zur Leistung von Schadenersatz und Genugtuung an die Beschwerdegegner 2 und 3. Sie scheint davon auszugehen, dass damit eine in einem, gemäss Beschwerdeführerin von den Beschwerdegegnern 2 und 3 gegen den Kanton Basel-Stadt angestrebten Verfahren vor dem Zivilgericht Basel-Stadt, Schlichtungsbehörde, vereinbarte Zahlung auf sie abgewälzt werde. Es kann offenbleiben, auf welches Verfahren sich die Beschwerdeführerin bezieht, wer die Parteien dieses Verfahrens sind und was dessen Gegenstand ist. Aus dem vorinstanzlichen Urteil ergibt sich, dass die Vorinstanz keine "dem Kanton auferlegte Zahlung wegen kantonaler Pflichtverletzung auf die Beschwerdeführerin" abwälzt. Vielmehr legt die Vorinstanz überzeugend dar, weshalb sie angesichts der finanziellen Verhältnisse der Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegner 2 sowie 3, der Tatumstände und der durch die Tat sowie den Verlust ihres siebenjährigen Sohnes verursachten unfassbaren Belastung für die Beschwerdegegner 2 und 3 vorliegend die Voraussetzungen für eine Billigkeitshaftung gemäss Art. 54 Abs. 1 OR als erfüllt erachtet und den Beschwerdegegnern 2 sowie 3 zwei Drittel der in vergleichbaren Fällen zuzusprechenden Genugtuungssumme bzw. der rechtsgenüglich geltend gemachten Schadenersatzsumme zuspricht (Urteil S. 34 ff.). Weder legt die Beschwerdeführerin dar noch ist ersichtlich, dass diese vorinstanzliche Beurteilung Recht verletzt. Damit erweist sich die Beschwerde auch in diesem Punkt als unbegründet.