Citation: 5A_170/2022 E. 2.2

2.2. Nach Massgabe von Art. 93 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde nur gegen Vor- oder Zwischenentscheide zulässig, die "selbständig eröffnet" wurden (BGE 133 V 477 E. 5.1). Die Vor- oder Zwischenfrage muss in einem formellen Entscheid gefällt, das heisst schriftlich mitgeteilt, begründet und mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen werden (BGE 135 III 566 E. 1.1). Diese Voraussetzungen sind hier nicht erfüllt: Die Weigerung, die Beschwerdeführer zu einem Tatsachenvortrag zuzulassen, erging nicht in Gestalt eines formellen Entscheids. Sie wurde anlässlich des Verhandlungstermins lediglich mündlich eröffnet und weder begründet noch mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen. Allein durch die Aufnahme in das Verhandlungsprotokoll wird aus der mündlich eröffneten Verfügung kein selbständig eröffneter Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Vielmehr ist offensichtlich, dass die Gerichtspräsidentin des Regionalgerichts bloss eine prozessleitende Verfügung erlassen und diese bewusst nicht in die Form eines selbständigen Zwischenentscheids kleiden wollte. Entsprechend ist die Beschwerde an das Bundesgericht gestützt auf Art. 93 Abs. 1 BGG nicht zulässig, unabhängig von den weiteren in dieser Norm aufgestellten Voraussetzungen.