Citation: 6B_57/2024 E. 1.3.3

1.3.3. Die Vorinstanz zeigt ausführlich und anschaulich auf, dass die Aussagen des Beschwerdeführers zum Geschehen am Tatort sowie insbesondere zu seiner eigenen Rolle karg und widersprüchlich waren sowie hinsichtlich des Kerngeschehens zahlreiche Auslassungen aufwiesen. Es ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz sein Aussageverhalten als unglaubhaft einstuft. Offen bleiben kann, ob die befragten Drittpersonen aufgrund der Entfernung zum Tatort, die schätzungsweise 100 Meter (K.L.________), 50 Meter (M.L.________) und 40 Meter (N.________) betrug, erkennen konnten, was sich im Innern des Personenwagens des Beschwerdegegners zutrug. Selbst wenn man mit dem Beschwerdeführer (vgl. Beschwerde Ziff. III.C.1.2 Rz. 52-55 S. 12) davon ausginge, dass diese nicht beurteilen konnten, auf welche Weise er in das Geschehen eingriff, mithin sich aus deren Aussagen weder Ent- noch Belastendes gewinnen liesse, ändert dies nichts daran, dass sich vorliegend die glaubhaften Aussagen des Beschwerdegegners den unglaubhaften Aussagen des Beschwerdeführers gegenüberstehen. Die Vorinstanz durfte bei dieser Ausgangslage willkürfrei einen Schlichtungsversuch des Beschwerdeführers ausschliessen.