Citation: 5D_157/2016 E. 5.1

5.1. Das Obergericht hat erwogen, wie der Vorderrichter zu Recht ausführe, beruhe die Forderung auf einem rechtskräftigen Gerichtsentscheid (GB 2), der für die darin ausgewiesenen Gerichtskosten einen definitiven Rechtsöffnungstitel nach Art. 80 SchKG darstelle. Allein der Umstand, dass dieser Entscheid dem Beschwerdeführer nicht genehm sei, lasse ihn weder als gesetzeswidrig noch als willkürlich erscheinen. Nichtigkeit, die nur selten angenommen werde, liege hier nicht vor. Im vorliegenden Vollstreckungsverfahren seien die Verteidigungsmittel des Beschwerdeführers auf die Einreden der Tilgung, Stundung oder Verjährung beschränkt. Der Vorderrichter habe ausführlich begründet, warum die behaupteten Wiedergutmachungsansprüche oder das Rückforderungsbegehren keine gültigen Einreden im Sinne von Art. 81 SchKG darstellten. Der Beschwerdeführer trage dagegen nichts Substanzielles vor. Er beschränke sich über weite Strecken auf die Wiederholung dessen, was er dem Rechtsöffnungsrichter vorgetragen habe, weshalb es an einer genügenden Begründung der Beschwerde mangeln dürfte. Insgesamt gelinge es dem Beschwerdeführer nicht, den Rechtsöffnungstitel zu entkräften.