Citation: 8C_501/2015 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz schützte die Rentenaufhebung, da die ursprüngliche Zusprechung einer ganzen Invalidenrente angesichts der vorhandenen ärztlichen Einschätzungen durch den behandelnden Dr. med. C.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 17. März 2001, des Hausarztes Dr. med. E.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom 21. Februar 2001 sowie der Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie, Spital F.________, vom 5. Juni 2003, wonach in der angestammten Tätigkeit volle Arbeitsunfähigkeit und in einer angepassten Tätigkeit eine solche von 50 % vorliege, nicht nachvollziehbar sei. Da sich der Bericht der Frau Dr. med. G.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, SUVA, vom 19. Januar 2005 nicht mit der zumutbaren Arbeitsfähigkeit, sondern der Integritätseinbusse im Rahmen der Integritätsentschädigung befasse, sei auch dieser keine Grundlage für den bei seiner Erstattung bereits erfolgten Rentenentscheid. Somit liege eine unvollständige Sachverhaltsabklärung infolge klarer Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes vor, so dass die Voraussetzungen einer Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG zu bejahen und der Rentenanspruch ex nunc et pro futuro zu prüfen sei. Gestützt auf das den Anforderungen der Rechtsprechung genügende Gutachten des Instituts B.________ vom 14. Juli 2014 sei der Invaliditätsgrad korrekt ermittelt und die Invalidenrente zu Recht aufgehoben worden. Der Versicherte lässt dagegen einwenden, die Rentenzusprechung sei gestützt auf die Ergebnisse eines Beschäftigungsprogramms der SUVA, welches eine maximale Arbeitsleistung von zwei Stunden pro Tag ergeben habe, erfolgt. Da die Verwaltung bei der Frage der Eingliederung einen grossen Ermessensspielraum habe und demnach bei der Annahme von zweifelloser Unrichtigkeit nach der Rechtsprechung Zurückhaltung angebracht sei, sei keine solche gegeben, auch wenn das Ermessen heute strenger gehandhabt würde. Es liege weder eine offensichtlich falsche Beurteilung des Sachverhalts noch eine unvollständige Abklärung vor. Die Vorinstanz verletze Bundesrecht, wenn sie die rechtlichen und tatsächlichen Umstände im Zeitpunkt der Rentenzusprechung nicht berücksichtige. Die Vorinstanz hätte diese den der Abklärungspflicht genügenden und bei den SUVA-Akten befindlichen Berichten des Dr. med. E.________ vom 13. Oktober 2003, des Dr. med. C.________ vom 27. September 2003 und der Besprechung vom 25. September 2003 entnehmen können.