Citation: 2C_701/2022 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer hat während seines früheren Aufenthalts in der Schweiz kaum gearbeitet, aber Schulden von über Fr. 170'000.-- angehäuft. Auch als seine Tochter geboren wurde, hat er keine einbringliche Erwerbstätigkeit aufgenommen. Vielmehr musste die Beschwerdeführerin Fr. 44'000.-- Sozialhilfe beziehen. Dazu kommen ihre eigenen Schulden von Fr. 53'000.--. Wenn wie vorliegend ohne familiäre Verpflichtungen oder gesundheitliche Probleme keine Erwerbstätigkeit aufgenommen, aber ein Schuldenberg angehäuft wird, ist dies mutwillig. Bemühungen um Schuldenabbau hat die Vorinstanz nicht festgestellt. Auch in Nordmazedonien arbeitet der Beschwerdeführer nicht, obwohl es ihm möglich wäre. Dass die Vorinstanz daraus den Schluss zieht, der Beschwerdeführer zeige keinerlei Willen, etwas an seiner prekären Situation zu ändern, ist nicht zu beanstanden. Es ist nicht davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer nach all den Jahren eine Erwerbstätigkeit aufnehmen wird, mit der er sich und seine Familie wird versorgen können. Vielmehr ist zu befürchten, dass die Schuldenwirtschaft fortgesetzt wird, um den Lebensunterhalt zu decken. Die Vorinstanz hat damit zu Recht auch die positive Zukunftsprognose verneint. Die vorinstanzlichen Erwägungen zur mutwilligen Verschuldung sind demnach bundesrechtlich nicht zu beanstanden.