Citation: 9C_240/2018 E. 2

Die Vorinstanz erwog, auf das Gutachten der SMAB AG vom 16. Juli 2015 könne abgestellt werden. Die Vorbringen des Beschwerdeführers vermöchten die gutachterliche Arbeitsfähigkeitsschätzung nicht in Zweifel zu ziehen; weitere medizinische Abklärungen seien nicht angezeigt. Der Beschwerdeführer sei in einer sehr leichten, angepassten Tätigkeit (keine rückenbelastenden Zwangshaltungen, kein Heben, Tragen und Bewegung von Lasten über fünf Kilo, kein kraftaufwendiger Einsatz der dominanten rechten oberen Extremität bei einarmigem Gewichtslimit von zwei Kilo, keine Tätigkeiten mit erhöhtem Unfallrisiko, kein Aufenthalt auf unebenem Gelände, Gerüsten und Leitern) mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu 70 % arbeitsfähig (volles Pensum mit um 30 % verminderter Leistungsfähigkeit). In der Schweiz habe er als Hilfsarbeiter stets unterdurchschnittliche Einkünfte erzielt, weshalb sowohl beim Validen- als auch beim Invalideneinkommen auf den durchschnittlichen Lohn eines Hilfsarbeiters abzustellen sei. Dass die IV-Stelle vom Invalideneinkommen einen Tabellenlohnabzug von 10 % vorgenommen habe, sei angesichts der erheblichen körperlichen Beeinträchtigungen angemessen, da in concreto ein potenzieller Arbeitgeber das Krankheits- und Ausfallrisiko des Versicherten höher einstufen werde als dasjenige eines gesunden Arbeitnehmers. Die Restarbeitsfähigkeit sei verwertbar. Bei einem Invaliditätsgrad von 37 % (30 % + [70 % x 10 %]) bestehe kein Rentenanspruch.