Citation: 4P.188/2003 16.12.2003 E. 1

Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die Beschwerde insbesondere eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Danach sind die als verletzt erachteten Verfassungsbestimmungen zu nennen und es ist überdies darzutun, inwiefern diese verletzt sein sollen (BGE 129 I 113 E. 2.1, 185 E. 1.6; 127 III 279 E. 1c). Wird Willkür in der Anwendung kantonaler Normen gerügt, ist daher in Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides darzulegen, inwiefern welche kantonalen Normen krass verletzt worden sein sollen (BGE 129 I 8 E. 2.1; 110 Ia 1 E. 2a S. 3 f.). Appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid ist in jedem Fall ausgeschlossen und blosse Verweise auf Vorbringen in kantonalen Rechtsschriften genügen nach konstanter Praxis den Anforderungen an die Begründung nicht, sondern haben unbeachtet zu bleiben (BGE 115 Ia 27 E. 4a S. 30 mit Hinweis). Die Beschwerdeführerin rügt nicht, das Obergericht habe Normen des kantonalen Prozessrechts willkürlich ausgelegt oder angewendet. Es ist daher ohne weiteres davon auszugehen, dass nach dem massgebenden kantonalen Prozessrecht Beweise nur insoweit abgenommen werden, als gehörige Behauptungen aufgestellt sind, wie im angefochtenen Urteil wiederholt dargelegt wird. Soweit die Beschwerdeführerin die Nichtabnahme von Beweisen zu Behauptungen rügt, die nach dem angefochtenen Urteil nicht gehörig substanziiert wurden, ist sie nicht zu hören. Der Beschwerde ist sodann nicht zu entnehmen, inwiefern das Obergericht kantonales Prozessrecht willkürlich angewendet haben sollte, wenn es auf Rügen in der Appellationsschrift nicht eingetreten ist, in denen sich die Beschwerdeführerin nicht mit den Erwägungen der ersten Instanz auseinander gesetzt und die sie nicht gehörig begründet hat. Soweit die Beschwerdeführerin insofern rügt, das Obergericht habe sich mit ihren Vorbringen in Verletzung verfassungsmässiger Rechte nicht befasst, ist die Beschwerde nicht gehörig begründet und ist darauf nicht einzutreten.