Citation: 7B_783/2023 E. 6.3.4

6.3.4. Mit ihrer in der Replik nachgeschobenen Begründung, dass korrekterweise von einem Fall retrospektiver Konkurrenz (Art. 49 Abs. 2 StGB) anstatt einem Vorstrafenzuschlag hätte ausgegangen werden müssen, ist die Beschwerdeführerin nicht zu hören. Zunächst lässt sie die bundesgerichtliche Rechtsprechung unbeachtet, wonach bei mehreren Betrugshandlungen, die zu einer Verurteilung wegen gewerbsmässigen Betrugs führen und die vor und nach einer früheren Verurteilung stattfanden, kein Fall retrospektiver Konkurrenz vorliegt (BGE 145 IV 377 E. 2.3.3). Ohnehin bzw. auch darüber hinaus fehlt dem Einwand eine substanziierte, weitergehende Begründung, weshalb auf weitere Erwägungen dazu verzichtet werden kann.