Citation: B 89/06 24.08.2007 E. A

A.a Der 1967 geborene C.________ trat nach mehrjähriger Tätigkeit in der Firma O.________ und - vom 11. Oktober 1999 bis 30. September 2000 - in der Firma P.________ AG am 1. Oktober 2000 eine Vollzeitstelle bei der Firma Q.________ als Fleischer/Metzger an und war im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses bei der Pensionskasse Y.________ berufsvorsorgeversichert. Der schriftliche Arbeitsvertrag, welcher das Reglement der Pensionskasse Y.________ als integrierten Bestandteil bezeichnete, wurde von der künftigen Arbeitgeberin am 16. August 2000 unterzeichnet mit der Aufforderung an den Arbeitnehmer, das Vertragsdoppel als Einverständniserklärung und als Empfangsbestätigung für alle Beilagen zu unterzeichnen und u.a. mit der ausgefüllten Gesundheitserklärung zuhanden der Pensionskasse Y.________ innert einer Woche der Firma Q.________ zurückzusenden. Die erwähnte Gesundheitserklärung füllte C.________ am 19. August 2000 aus; darin bejahte er die Frage, ob er heute gesund und ohne Beschwerden voll arbeitsfähig sei und dies auch während der vergangenen zwölf Monate war. Am 25. September 2000 ging bei der Pensionskasse Y.________ eine am 20. September 2000 unterzeichnete Mutationsmeldung der Firma Q.________ für C.________ ein mit dem Vermerk, dass aufgrund der Gesundheitserklärung eine (vertrauensärztliche) Untersuchung nicht notwendig erscheine, worauf die Vorsorgeeinrichtung C.________ am 7. November 2000 den Versicherungsschein zustellte. A.b Am 31. Oktober 2002 (Posteingang) meldete sich der seit 1. März 2002 nur noch zu 50 % arbeitsfähige C.________ unter Hinweis auf eine am 6. September 2000 diagnostizierte Erkrankung an Multipler Sklerose (aktuelle Beschwerden: Schwindel, Sehstörungen, Müdigkeit, Schwächegefühl im linken Bein und Arm) bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 6. August 2003 sprach die IV-Stelle des Kantons St. Gallen C.________ rückwirkend ab 1. März 2003 eine halbe Invalidenrente (samt Zusatz- und Kinderrente) zu. A.c Nach Einsicht in die am 6./26. Januar 2004 verlangten und am 27. Januar 2004 eingegangenen Akten der Invalidenversicherung teilte die Pensionskasse Y.________ C.________ am 23. Februar 2004 mit, infolge Verletzung der Anzeigepflicht in der Gesundheitserklärung vom 19. August 2000 (Nichtangabe vorbestandener Symptome einer Multiplen Sklerose) trete sie gestützt auf Art. 57 Ziff. 3 des Pensionskassenreglements per sofort vom überobligatorischen Vorsorgevertrag zurück; ihre Leistungspflicht beschränke sich damit auf eine obligatorische Rente gemäss BVG. Mit Schreiben vom 28. April 2004 bestätigte sie die Ausrichtung einer entsprechenden Teilinvalidenrente mit Wirkung ab 1. April 2004 in der Höhe von monatlich Fr. 651.- (zuzüglich BVG-Invalidenkinderrente in der Höhe von Fr. 131.- monatlich).