Citation: 7B_8/2021 E. 2.4.2

2.4.2. Soweit er ferner moniert, die Vorinstanz habe sein rechtliches Gehör verletzt, indem sie sich nicht mit seinen Rügen, wonach die Polizeirichterin des Broyebezirks die Unentschuldbarkeit seiner Säumnis unzureichend begründet und ihm keine Nachfrist zur Klärung der Lage angesetzt habe, eingegangen sei (vgl. Beschwerde Ziff. 2.1 S. 8 und 11), zeigt er nicht auf, dass er entsprechende Kritik in seiner ersten Beschwerde in Strafsachen erhoben hat. Solches ist auch nicht ohne Weiteres erkennbar. Dem Beschwerdeführer wäre eine entsprechende Rüge im ersten Bundesgerichtsverfahren (6B_309/2020) möglich und zumutbar gewesen. Nach der Rechtsprechung kann er diese Rüge nun nicht mehr vorbringen. Dies gilt im Übrigen auch für seine Behauptung, wonach ihm die Vorinstanz aufgrund des angeblichen Bestehens einer Vertrauensgrundlage keinen Rechtsmissbrauch vorwerfen dürfe (vgl. Beschwerde Ziff. 3.4.1.1 S. 28-34). Dass sich die Vorinstanz in ihrem zweiten Urteil mit diesem Einwand auseinandersetzt, führt zu keiner anderen Beurteilung (vgl. in dieser Hinsicht auch Urteil 6B_595/2021 vom 24. Juni 2022 E. 1.2).