Citation: 9C_651/2017 E. 4.3

4.3. Nach dem Gesagten zeigt die vorinstanzliche Würdigung des Gutachtens in Anwendung der Rechtsprechung schlüssig auf, weshalb die von den asim-Gutachtern gestellte Diagnose einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren trotz medizinisch attestierter 30%iger Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit keine invalidenversicherungsrechtlich relevante Einschränkung zu begründen vermag. Eine Abweichung hiervon bzw. eine andere Würdigung des Sachverhalts steht dem Bundesgericht nur zu, wenn die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt hat. Es reicht nicht aus, die vom kantonalen Gericht gezogenen Schlüsse als willkürlich zu bezeichnen, wenn sie nicht mit den Darstellungen der Beschwerdeführerin übereinstimmen. Die Versicherte vermag sodann nicht darzulegen, inwiefern die Erwägungen im angefochtenen Entscheid Bundesrecht verletzen. Indem das kantonale Gericht anhand der medizinischen Indikatorenprüfung schlüssig die massgeblichen Beweisthemen im Rahmen einer umfassenden Betrachtung eines stimmigen Gesamtbildes abhandelte, schloss es rechtsprechungsgemäss, dass aus juristischer Sicht der medizinisch attestierten Arbeitsunfähigkeit nicht gefolgt werden kann (BGE 141 V 281 E. 5.2 S. 306 f. und 140 V 193). Demnach stellt es keine Rechtsverletzung dar, wenn es der gutachterlich attestierten 30%igen Arbeitsunfähigkeit die rechtliche Relevanz absprach und feststellte, es liege kein invalidisierender Gesundheitsschaden vor.