Citation: 8C_534/2008 17.12.2008 E. 4

4.1 Das kantonale Gericht hat in einlässlicher Würdigung der medizinischen Akten festgestellt, dass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin ein Jahr nach der ersten Hospitalisation ab März 2003 bis Ende Juni 2004 wesentlich herabgesetzt war. Ab Juli 2004, nach Entlassung aus der Psychiatrischen Klinik Z._______, sei sie hingegen für leidensangepasste Tätigkeiten wieder zu sechs Stunden täglich einsetzbar. 4.2 Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringen lässt, vermag diese Tatsachenfeststellungen (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397) weder als offensichtlich unrichtig noch sonstwie bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Das gilt insbesondere auch für die Argumentation, die behandelnden Ärzte schätzten die Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin höher ein als die Gutachter, auf deren Einschätzung der vorinstanzliche Entscheid beruht. Das kantonale Gericht hat insbesondere auch überzeugend erklärt, dass ab Mitte Juni 2004 insofern eine Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten ist, als die Beschwerdeführerin zu jenem Zeitpunkt aus der Hospitalisation entlassen wurde, während welcher tatsächlich eine volle Arbeitsunfähigkeit bestand, was auch mit der Zusprechung der befristeten ganzen Rente anerkannt worden war. Soweit die Beschwerdeführerin die bereits im vorinstanzlichen Verfahren erhobenen und vom kantonalen Gericht mit zutreffender Begründung entkräfteten Vorbringen wiederholt, wird auf den angefochtenen Entscheid verwiesen. Insoweit vorgebracht wird, der Gesundheitszustand habe sich in der Zwischenzeit wieder verschlechtert, ist dieser Sachverhalt nicht im vorliegenden Verfahren zu prüfen, da darüber noch nicht verfügt wurde. Anzumerken bleibt, dass entgegen der Darstellung in der Beschwerde weder die Vorinstanz noch die IV-Stelle in der Bemessung des Invaliditätsgrades davon ausgegangen sind, die Beschwerdeführerin sei weiter als Pflegehilfe tätig. Vielmehr ist das Invalideneinkommen aufgrund statistischer Werte für Durchschnittslöhne weiblicher Hilfskräfte ermittelt worden, welche auch mit einer dem Gesundheitszustand (Adipositas per magna und Kniebeschwerden) angepassten sitzenden Tätigkeit erzielt werden können. 4.3 Schliesslich lässt die Beschwerdeführerin vorbringen, es sei zu Unrecht kein sogenannter leidensbedingter Abzug von dem nicht grundsätzlich beanstandeten hypothetischen Invalideneinkommen vorgenommen worden. Konkret macht sie einen solchen von 25 % geltend. 4.3.1 Die Frage, ob ein Abzug nach Massgabe der Grundsätze von BGE 126 V 75 vorzunehmen sei, ist rechtlicher Natur, die Bestimmung eines solchen Abzuges dagegen Ermessensfrage, die im Gegensatz zum früheren Recht (vgl. Art. 104 lit. c OG) nicht zu prüfen ist (Art. 95 und 97 BGG). Gerügt werden kann die Höhe des Abzuges im Hinblick auf Ermessensüberschreitung oder -missbrauch als Formen rechtsfehlerhafter (Art. 95 lit. a BGG) Ermessensbetätigung (132 V 393 E. 3.3 S. 399). 4.3.2 Die Vorinstanz hat die Frage, ob es grundsätzlich gerechtfertigt sei einen Abzug vorzunehmen, offengelassen und dargelegt, dass ein solcher höchstens 10 % betragen könne, was ab Juli 2004 zu einem nicht rentenbegründenden Invaliditätsgrad von 32 % führen würde. Die Beschwerdeführerin hat nicht dargelegt, inwiefern darin eine rechtsfehlerhafte Ermessensbetätigung liegt. Damit bleibt es bei der bis Juni 2004 befristeten Rente. Die Beschwerde wird abgewiesen.