Citation: 5A_906/2018 E. 3

Das Obergericht hat erwogen, mit der ihm eingereichten Eingabe vom 21. August 2018 solle offenbar geltend gemacht werden, das Betreibungsamt Furttal habe eine gegen die D.________ AG eingeleitete Betreibung zu Unrecht nicht an die Hand genommen. Dies könnte als Rechtsverweigerungs- oder -verzögerungsbeschwerde aufgefasst werden, doch wäre eine solche Beschwerde zuerst an das Bezirksgericht zu richten. Vor allem sei aber die Partei, in deren Namen offenbar gehandelt werden sollte, so nicht bekannt. Es finde sich zwar der Vermerk, die "A.________" sei eine "auslandoffshorefirma ohne pflicht für eintrag in Schweizer hramt". Auch wenn dies zutreffen würde, müsste bekannt sein, wo und wie eine solche "Firma" die Rechtspersönlichkeit erlangt habe und wer für sie handeln könnte. In jedem Fall müsse sich der oder die Handelnde den Ämtern und Gerichten in der Schweiz mit Namen und Adresse vorstellen. Das Obergericht habe dies der "A.________" mitgeteilt und um Klarstellung ersucht (Schreiben vom 24. September 2018). Binnen Frist sei eine Kopie dieses Schreibens dem Obergericht zurückgesandt worden, die wild und wirr wie folgt beschrieben worden sei: Über dem Titel "Partei" stehe "klar zu bezeichnen!!!". Über der Bezeichnung der Adressatin stehe "Ausland offshore firma !". Auf dem Blatt heisse es ausserdem "wo ist die Antwort Beschwerde gegen Betreibungsamt 8004 + 8005 Zürich !!!! ???". Zudem finde sich der Vermerk "Vertreter Schweiz C.________ [Adresse]". Damit sei nicht klar, ob es eine "A.________" mit Rechtspersönlichkeit gebe und ebenso wenig sei nachgewiesen, dass C.________ (dem Obergericht als B.C.________ bekannt) rechtsgültig für sie handeln könne. Auf die Beschwerde könne nicht eingetreten werden. Da die Beschwerdeführung mutwillig sei, seien die Kosten der als Vertreterin auftretenden B.C.________ aufzuerlegen.