Citation: 9C_143/2019 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer wendet ein, die Vorinstanz habe den Untersuchungsgrundsatz verletzt, indem sie für ihre Beurteilung ausschliesslich auf die Unfallakten abgestellt und die medizinischen Berichte aus dem Unfallversicherungsverfahren gewürdigt hat. Da sich aus den Arztberichten Anhaltspunkte für zusätzliche Einschränkungen aufgrund unfallfremder Leiden ergäben, bestehe im Verfahren der Invalidenversicherung die Pflicht zur Vornahme zusätzlicher Abklärungen. So stünden eine Allodynie und degenerative Veränderungen des Handgelenks in Frage. Die Auswirkungen dieser Leiden hätte die Vorinstanz prüfen müssen. Es genüge nicht, sich allein auf die Stellungnahmen des RAD zu stützen, der seine Feststellungen auf der Grundlage der Aussagen des SUVA-Kreisarztes getroffen hat. Die Berichte des RAD seien entgegen dem angefochtenen Entscheid nicht beweiskräftig.