Citation: 7B_155/2022 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz verstosse gegen Bundesrecht (Art. 11 i.V.m. Art. 319 Abs. 1 lit. d StPO). Entgegen ihren Ausführungen liege mit der strassenverkehrsrechtlichen Verurteilung kein Fall von "ne bis in idem" vor. Die Vorinstanz komme im angefochtenen Beschluss diesbezüglich zu einem diametral anderen Ergebnis als in ihrem ersten Entscheid vom 25. November 2019, bzw. sie setze sich im Widerspruch zu diesem. Damit verstosse sie gegen den Grundsatz von Treu und Glauben nach Art. 3 Abs. 2 StPO. Der Strafbefehl vom 26. August 2019 sei bereits im Zeitpunkt ihres ersten Entscheids vom 25. November 2019 vorgelegen. Darin sei die Vorinstanz zum Schluss gekommen, es sei nicht auszuschliessen, dass der Beschwerdegegnerin 2 ein strafrechtlich relevantes Verhalten, d.h. eine fahrlässige Körperverletzung, vorzuwerfen sei. Hätten Prozesshindernisse bestanden, hätte die Vorinstanz dies bereits damals festhalten müssen. Dass sie mit dem angefochtenen Beschluss vom 15. November 2021 auf ihre frühere Einschätzung vom 25. November 2019 zurückkomme, gehe nicht an.