Citation: 2C_75/2023 E. 11.1

11.1. Die Beschwerdeführerin bringt vor, zwar habe die Vorinstanz die Umsätze auf den relevanten Flugstrecken korrekt ermittelt und den für den Basisbetrag angenommenen Prozentsatz von 8 % auf 6 % reduziert. Jedoch hält die Beschwerdeführerin die vorinstanzliche Reduktion des Prozentsatzes von 8 % auf 6 % für unangemessen. Der Basisbetrag sei weiter zu reduzieren, da die der Beschwerdeführerin vorgeworfenen Verhaltensweisen nicht als schwerwiegend betrachtet werden könnten. Überdies sei als mildernde Umstände zu beachten, dass die Beschwerdeführerin nicht an drei, sondern nur an zwei Abreden teilgenommen habe, und die Marktgegenseite - d. h. die Spediteure agierend durch deren lokalen Verbände - die Beschwerdeführerin und die anderen Mitglieder des "L1.________" zum angeblich wettbewerbswidrigen Verhalten angestiftet habe. Nach Auffassung der Beschwerdeführerin liegt eine Verletzung des Gleichbehandlungsgebots vor, da die mildernden Umstände im Gegensatz zu anderen Untersuchungsadressaten zu keiner Reduktion des Basisbetrags geführt habe. Vielmehr habe die Vorinstanz die Sanktion sogar um xxx % des Basisbetrags erhöht. Ferner liege eine reformatio in peius vor, da die Vorinstanz mit der Erhöhung des Basisbetrags die Sanktionsverfügung zuungunsten der Beschwerdeführerin abgeändert habe. Im Zusammenhang mit der Sanktionserhöhung habe, die Vorinstanz der Beschwerdeführerin das rechtliche Gehör nicht gewährt.