Citation: 1C_467/2018 E. 4.5

4.5. In seiner Stellungnahme im bundesgerichtlichen Verfahren vom 10. Dezember 2018 teilt das BAFU die Auffassung der Vorinstanz. Die Massnahmen trügen unabhängig von der Realisierung der Westtangente zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer sowie zu einem flüssigeren Verkehrsablauf bei. Auf der Usterstrasse dürfe mit einer wahrnehmbaren Abnahme der Lärmbelastung (d.h. einer Abnahme von mehr als einem Dezibel) gerechnet werden, was zu einer Entlastung der dichter besiedelten Usterstrasse führe. Das Projekt Weststrasse erscheine deshalb für sich alleine zweckmässig. Gemäss dem Grundsatz der ganzheitlichen Betrachtungsweise sei jedoch bei einer künftigen Verwirklichung der Westtangente - wie der Kanton auch schon entsprechend angekündigt habe - eine neue UVP durchzuführen, welche die Einwirkungen der gesamten Weststrasse unter Einschluss des bereits bewilligten Ausbaus einbeziehe. Sollte sich dabei herausstellen, dass die Westtangente aus umweltschutzrechtlichen Gründen nicht realisiert werden könne, sei dies das Risiko des Kantons und der Gemeinde.