Citation: 4A_707/2016 E. 3.3

3.3. Nach Art. 316 Abs. 2 ZPO kann die Rechtsmittelinstanz im Berufungsverfahren einen zweiten Schriftenwechsel anordnen. Dass die Vorinstanz dies getan hätte, ergibt sich aus dem angefochtenen Entscheid nicht und wird von der Beschwerdeführerin nicht geltend gemacht. Zwar trifft zu, dass die Vorinstanz die Zulässigkeit der Eingabe vom 31. August 2015 nicht ausdrücklich bemängelt hat. Sie hat aber in E. 1.2 festgehalten, neue Tatsachen und Beweismittel würden im Berufungsverfahren nur noch berücksichtigt, wenn sie ohne Verzug vorgebracht würden und trotz zumutbarer Sorgfalt nicht schon vor erster Instanz vorgebracht werden konnten (Art. 317 Abs. 1 ZPO). Sodann legte die Vorinstanz dar, welche Dokumente sie unter diesen Gesichtspunkten als zulässig erachtete.