Citation: 6B_140/2021 E. 2.5

2.5. Mit ihren Ausführungen begründet die Vorinstanz einlässlich und nachvollziehbar, inwiefern sich der Beschwerdeführer den Vorsatz von D.________ zu eigen gemacht hat. Der Beschwerdeführer setzt sich mit diesen Überlegungen nur unzureichend auseinander. So übergeht er, dass ihm gemäss den tatsächlichen vorinstanzlichen Feststellungen der wesentliche Inhalt des zwischen D.________ und dem Beschwerdegegner 2 geführten Gesprächs übersetzt wurde, weshalb er trotz ungenügenden Deutschkenntnissen wusste, worum es während der Fahrt ging. Im Übrigen war er bereits im Vorfeld über das Vorhaben ins Bild gesetzt worden. Ausserdem bemerkte er auch aufgrund der von der Vorinstanz beschriebenen äusseren Umstände, dass sich der Beschwerdegegner 2 ab dem Zeitpunkt des Abbiegens Richtung Weissenstein nicht mehr freiwillig im Fahrzeug befand. Die Behauptung des Beschwerdeführers, er sei ortsunkundig gewesen und habe nicht gewusst, wo die Strecke hinführe, ändert vor diesem Hintergrund nichts daran, dass er als Fahrer durch die Weiterfahrt dazu beitrug, die Fortbewegungsfreiheit des Beschwerdegegners 2 einzuschränken. Seine Vorbringen sind nicht geeignet, die vorinstanzliche Annahme einer Mittäterschaft als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen.