Citation: 6P.132/2003 02.12.2003 E. 7

Die Nichtigkeitsbeschwerde kann nur damit begründet werden, dass die angefochtene Entscheidung eidgenössisches Recht verletze (Art. 269 Abs. 1 und Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP). Dabei ist der Kassationshof an die tatsächlichen Feststellungen der kantonalen Behörden gebunden (Art. 277bis Abs. 1 zweiter Satz BStP; 122 IV 197 E. 3a). Ausführungen, die sich gegen die tatsächlichen Feststellungen des Entscheides richten, sowie das Vorbringen neuer Tatsachen sind unzulässig (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP). Soweit ein Beschwerdeführer vom verbindlich festgestellten Sachverhalt abweicht, ist er nicht zu hören (BGE 120 IV 14 E. 2b). Der Beschwerdeführer macht geltend, das Obergericht habe ihn zu Unrecht als Mittäter qualifiziert. In Tat und Wahrheit sei er lediglich das willenlose oder zumindest nicht vorsätzlich handelnde Werkzeug des Y.________ gewesen. Er sei nämlich im Tatzeitraum völlig von Y.________ abhängig gewesen. Das Verhältnis des Beschwerdeführers zu Y.________ zur Tatzeit stellt eine innere Tatsache dar. Solche Tatfragen können im Verfahren der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde nicht zur Entscheidung gestellt werden (vgl. BGE 125 IV 242 E. 3c). Auf die Beschwerde kann somit hinsichtlich dieses Punktes nicht eingetreten werden. Gemäss den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz hat der Beschwerdeführer bei der Tatbegehung bewusst mit Y.________ zusammengewirkt. Nach der Rechtsprechung ist Mittäter, wer beim Entschluss, eine Straftat zu begehen, bei deren Planung oder deren Ausführung vorsätzlich und in massgebender Weise mit andern Tätern zusammenwirkt, so dass er als ein Hauptbeteiligter dasteht (BGE 120 IV 265 E. 2c/aa mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern die rechtliche Qualifikation gestützt auf den festgestellten Sachverhalt der Vorinstanz Bundesrecht verletzen soll. Die Annahme von Mittäterschaft erweist sich im Lichte der genannten Rechtsprechung als zutreffend. Die Beschwerde ist demnach in diesem Punkt abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.