Citation: 6B_1191/2018 E. 4.2

4.2. Die Rolle des Beschwerdeführers beschränkte sich nicht auf das Lenken des Fluchtfahrzeugs bzw. auf die blosse Chauffeurtätigkeit. Er war bereits zu Beginn seiner Fahrt in den Tatplan eingeweiht und trug den Tatentschluss durch die lange Anfahrt von über 100 Kilometern und das Auskundschaften der näheren Umgebung des Zielobjekts mit. Auch wenn er nach dem Tatplan nicht ins Haus mitgegangen wäre, führte er selbst zumindest Handschuhe auf der Türschwelle seines Fahrzeugs mit sich. Sein Freund W.________ hätte zusammen mit Z.________ D.________ bedrohen und Geld sowie Marihuana erbeuten wollen. Angesichts des engen Freundschaftsverhältnisses war der Beschwerdeführer zudem eine mentale Stütze für W.________ im Hinblick auf die Tatausführung, nachdem der ursprüngliche Tatplan W.________'s, in die Liegenschaft von D.________ einzubrechen, zwei Wochen zuvor gescheitert war. Schliesslich hätten alle drei Beteiligten gemäss der glaubhaften Aussage W.________'s nach der Flucht die Beute geteilt und das Marihuana verkauft. Aus diesen gesamten Umständen ergibt sich, dass der Beschwerdeführer nicht blosser Befehlsempfänger, sondern aktiv handelndes Mitglied der Dreiergruppe war. Er steht angesichts der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen nicht bloss als Gehilfe, sondern als Mittäter der geplanten Handlung da. Die Rüge der Bundesrechtsverletzung erweist sich als unbegründet, wenngleich die Grenze zur Mittäterschaft nur knapp überschritten ist.