Citation: 1C_112/2014 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin beruft sich auf angebliche Zusagen von Alexander Meier, dem damaligen Leiter des Projekts "Nordumfahrung Zürich". Dieser habe der damals vorgeschlagenen Erschliessung der Parzelle zugestimmt, was vom ASTRA im Rechtsmittelverfahren übrigens gar nicht bestritten und damit anerkannt worden sei. Im Vertrauen darauf habe ihr Ehemann Dispositionen getroffen, insbesondere den Baurechtsvertrag mit der Firma E.________ AG abgeschlossen. Dieser Vertrag sei zwischenzeitlich (aufgrund der Abweisung des Baugesuchs) gekündigt worden, d.h. sie erhalte keine Bauzinsen mehr und ihr drohten Schadensersatzforderungen der Firma E.________ AG. Das Bundesverwaltungsgericht habe zu Unrecht einzig auf die Besprechung vom 16. März 2010, und nicht auf die früheren Sitzungsprotokolle abgestellt. Falls es diese nicht als aussagekräftig erachtete, wäre es verpflichtet gewesen, die von ihr benannten Zeugen einzuvernehmen.