Citation: U 355/02 19.11.2003 E. 3.2

3.2.1 Die Versicherte verspürt an beiden Knien belastungsabhängige Schmerzen (kreisärztliche Abschlussuntersuchung des Dr. med. D.________ vom 5. Juni 2000). Beim Unfall vom 3. Februar 1994 erlitt sie gemäss Zeugnis des Spitals Z.________ (vom 13. April 1994), wo die Erstversorgung stattfand, am linken Knie eine Rissquetschwunde. In den medizinischen Berichten der Jahre 1994 bis 1999 werden keine Kniebeschwerden erwähnt (Bericht des Rheumatologen Dr. med. E.________, vom 6. März 1995, Bericht des Prof. Dr. med. F.________, Neurologe am Spital Y.________, vom 23. August 1995, kreisärztliche Untersuchung des Dr. med. G.________ vom 8. Dezember 1995, Bericht des Dr. med. H.________ vom 13. September 1999). Lediglich der frühere Hausarzt Dr. med. I.________, weist in seinem Schreiben vom 24. Dezember 1999 auf eine neue Verletzung - jedoch des rechten Knies - hin, welche sich die Beschwerdeführerin am 13. März 1998 beim Tanzen zuzog, wobei sie eine mediale Seitenbandläsion mit knöchernem Ausriss erlitt (Bericht des Spitals X.________ vom 14. März 1998). Die ärztliche Behandlung bezüglich dieses Unfalles konnte gemäss hausärztlicher Angabe am 5. Juni 1998 abgeschlossen werden. Im Zusammenhang mit dieser Verletzung fanden die Beschwerden am linken Knie anscheinend keine Erwähnung. Die beidseitigen Kniebeschwerden werden erstmals anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 26. Januar 2000 von Dr. med. D.________ beschrieben, wonach die Versicherte gemäss eigenen Angaben nach dem Unfall vom 3. Februar 1994 während eines Jahres wegen des linken Knies nicht habe knien können, und das rechte Knie wegen der Schonhaltung des linken Knies in der Folge ebenfalls zu schmerzen begonnen habe. 3.2.2 Aufgrund der schlüssigen und nachvollziehbaren ärztlichen Berichte ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass ein Zusammenhang zwischen dem Unfall vom 3. Februar 1994 und den aktuellen Kniebeschwerden nicht überwiegend wahrscheinlich ist. Dr. med. D.________ diagnostizierte ein femoropatellares Schmerzsyndrom links mehr als rechts (kreisärztliche Abschlussuntersuchung vom 5. Juni 2000). Ein Zusammenhang dieses Befundes mit der anlässlich des Unfalles erlittenen Rissquetschwunde am linken Knie bezeichnet er zwar als möglich, nicht aber als wahrscheinlich. Angesichts der Tatsache, dass das Knie am 3. Februar 1994 nur äusserlich verletzt wurde und sich in der Folge keine nennenswerten Kniebeschwerden einstellten, ist diese ärztliche Einschätzung nachvollziehbar. Sie wird auch durch keine andere ärztliche Beurteilung in Frage gestellt. Dem Einwand der Beschwerdeführerin, die rechtsseitigen Kniebeschwerden seien durch die Schonhaltung verursacht worden, ist entgegenzuhalten, dass nach dem Unfall keine Beeinträchtigung der Funktion des linken Knies beschrieben wurde, so dass eine Schonhaltung mit Auswirkungen auf das andere Knie aufgrund der Aktenlage wenig plausibel ist. Soweit in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ausgeführt wird, die Kniebeschwer-den seien auf die muskuläre Insuffizienz zurückzuführen, so findet auch dieses Vorbringen in den Akten keine medizinische Stütze, wobei damit ohnehin eine unfallbedingte Ursache nicht erstellt wäre.