Citation: 5D_51/2025 E. 4

Über die Prozesskosten eines als gegenstandslos erklärten Rechtsstreits entscheidet das Bundesgericht mit summarischer Begründung aufgrund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes (Art. 71 BGG i.V.m. Art. 72 BZP [SR 273]). In erster Linie ist somit auf den mutmasslichen Ausgang des Prozesses abzustellen. Dabei geht es nicht darum, die Prozessaussichten im Einzelnen zu prüfen. Vielmehr soll es bei einer knappen, summarischen Beurteilung der Aktenlage sein Bewenden haben. Auf dem Weg über den Kostenentscheid soll nicht ein materielles Urteil gefällt werden (BGE 142 V 551 E. 8.2 mit Hinweisen). Das kantonsgerichtliche Verfahren dauerte nur knapp über zwei Monate. Allerdings hat der Beschwerdeführer im kantonsgerichtlichen Verfahren ein Gesuch um aufschiebende Wirkung gestellt, das das Kantonsgericht nicht behandelt, sondern mit dem Entscheid vom 14. November 2025 hat gegenstandslos werden lassen. Im bezirksgerichtlichen Hauptverfahren (1B2 24 11) hatte Bezirksrichter Günter mit Verfügung vom 28. August 2025 zur Hauptverhandlung am 23. Oktober 2025 vorgeladen. Vor diesem Hintergrund kann mit einer bloss summarischen Prüfung nicht eindeutig über die Prozessaussichten befunden werden. Es rechtfertigt sich mithin, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 BGG).