Citation: 2C_304/2021 E. 3.6

3.6. In Bezug auf die Kosten des Verfahrens vor dem Regierungsrat hielt die Vorinstanz in der Urteilsbegründung fest, dass sie auf eine Rückweisung der Angelegenheit zur Neuverlegung der Kosten verzichte, da sich die Wohnsituation der Beschwerdeführer, wie sie sich im Verfahren vor dem Kantonsgericht gestaltet habe, gegenüber derjenigen, wie sie zum Zeitpunkt des Entscheids des Regierungsrats bestanden habe, erheblich verändert habe (vgl. E. 8.3 des angefochtenen Urteils). Auch wenn die Vorinstanz auf die Wohnsituation der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des regierungsrätlichen Entscheides nicht näher eingegangen ist, ergibt sich aus der Urteilsbegründung mit genügender Klarheit (vgl. E. 3.2 hiervor), dass sie der Auffassung war, dass die Anforderungen an eine bedarfsgerechte Unterkunft im Sinne von Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG zum damaligen Zeitpunkt nicht erfüllt waren, und dass die Gutheissung nur aufgrund der seitherigen Änderung der Wohnsituation erfolgt ist (vgl. E. 7.2 und 8.3 des angefochtenen Urteils). Wenn das Kantonsgericht vor diesem Hintergrund auf eine Rückweisung der Angelegenheit an den Regierungsrat zur Neuverlegung der Kosten verzichtet bzw. die Kostenregelung gemäss Beschluss des Regierungsrates vom 17. März 2020 (Dispositiv-Ziffern 2 und 3) bestätigt hat, erweist sich das angefochtene Urteil nicht als offensichtlich unhaltbar bzw. willkürlich.