Citation: I 1/00 25.02.2000 E. 2

2.- Nach Lage der Akten und aufgrund der insoweit un- widersprochen gebliebenen Feststellungen des kantonalen Gerichts sind beim Beschwerdeführer bisher (noch) keine medizinischen Massnahmen im Sinne des Art. 12 IVG zur Kor- rektur des Keratokonus links und/oder des Astigmatismus myopicus rechts durchgeführt worden. Damit fehlt es aber nach Gesetz und Rechtsprechung an einer Anspruchsvoraus- setzung für die Abgabe der beantragten Kontaktlinsen als Hilfsmittel. Daran vermögen weder der Hinweis auf die Not- wendigkeit von Linsen für die berufliche Tätigkeit noch die Überlegungen zur Wahl der Franchise bei Abgabe im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung etwas zu ändern. Wenn und soweit schliesslich eine Ungleichbehand- lung, nach Auffassung des Beschwerdeführers u.a. gegenüber Versicherten, die Hörgeräte tragen, gegeben sein sollte, liegt eine solche innerhalb der vom Gesetzgeber eingeräum- ten Regelungsbefugnis (vgl. BGE a.a.O. und Art. 191 der Bundesverfassung [BV]).