Citation: 4A_57/2023 E. 3.3.2

3.3.2. Diese Erwägungen stellen Sachverhaltsfeststellungen dar, die auf einer Beweiswürdigung beruhen und damit einzig auf Willkür hin geprüft werden können (siehe Erwägungen 2.2, 2.3 und 2.4). Der Beschwerdeführer vermag jedoch - soweit er sich überhaupt mit diesen Erwägungen auseinandersetzt - keine Willkür darzutun. Er wirft der Vorinstanz zwar willkürliche Sachverhaltsfeststellungen bzw. eine willkürliche Beweiswürdigung vor (Art. 9 BV), begründet aber keine Willkür. Stattdessen unterbreitet er dem Bundesgericht lediglich seine eigene Sicht der Dinge und übt durchwegs appellatorische Kritik. So beanstandet er unter anderem, die Vorinstanz habe sich mit zahlreichen Beweismitteln für das Vorliegen einer Nebenabrede zwischen den Geschwistern nicht auseinandergesetzt. Es trifft allerdings nicht zu, dass die Vorinstanz die von ihm angeführten Beweismittel missachtet und nicht gewürdigt hätte. Vielmehr hat sie die eingereichten Beweismittel berücksichtigt, konnte ihnen aber nicht den von ihm gewünschten Gehalt beimessen. Inwiefern sie dadurch in Willkür verfallen wäre, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, indem er bloss seinen eigenen Standpunkt darlegt. Das gilt auch, soweit er der Vorinstanz im Zusammenhang mit dem nicht erbrachten Nachweis der Zustimmung der Beschwerdegegnerin zur Überweisung von Fr. 150'000.-- auf das Konto "Familie" eine willkürliche Handhabung der "Beweiswürdigungsregeln" vorwirft. Die Vorinstanz hat zutreffend erkannt, dass der Beschwerdeführer für den Bestand und die Höhe seiner Verrechnungsforderung behauptungs- und beweispflichtig ist. Nachdem die Beschwerdegegnerin bestritt, einer solchen Überweisung zugestimmt zu haben, musste der Beschwerdeführer hierfür Beweis erbringen, was ihm aber misslang. Sodann verletzte die Vorinstanz auch kein Bundesrecht, indem sie nicht von einem Akzept durch Schweigen ausging, hat doch der Beschwerdeführer die Umstände nicht dargetan, die ausnahmsweise auf ein solches schliessen lassen könnten (vgl. Art. 6 OR; Urteil 4C.437/2006 vom 13. März 2007 E. 2.3.1, nicht publ. in BGE 133 III 356).