Citation: 2C_822/2014 E. 4.3

4.3. Den Ausführungen der Vorinstanz setzt die Beschwerdeführerin nichts Stichhaltiges entgegen. Sie beschränkt sich im Wesentlichen darauf, ihr Alter und die von ihr behaupteten gegenwärtigen körperlichen und psychischen Gebrechen hinzuweisen: Beim Tod ihres Gatten sei sie vermutungsweise schon 55 Jahre alt gewesen, da dürfe von ihr die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nicht mehr verlangt werden. Dies überzeugt jedoch nicht: Bei Einreise in die Schweiz und Heirat im Jahr 2005 war die gemäss Aktenlage 1959 geborene Beschwerdeführerin erst 46 Jahre alt und beim Tod ihres Gatten im Jahr 2010 mithin erst 51-jährig. Der Vorinstanz ist zuzustimmen, dass gesundheitliche Beeinträchtigungen, welche ihr in jener Zeit die Ausübung zumindest einer Teilzeit-Erwerbstätigkeit verunmöglicht hätten, weder substantiiert noch belegt wurden (vgl. E. 5.8 hiernach). Auch die übrigen diesbezüglichen Vorbringen der Beschwerdeführerin gehen an der Sache vorbei: So macht sie etwa geltend, aus dem Umstand, dass sie für die amtliche Befragung einen Dolmetscher benötigt habe, dürfe nicht auf fehlende Sprachkompetenzen geschlossen werden. Ebenso weist sie darauf hin, dass zahlreiche ihrer Familienangehörigen inzwischen eingebürgert worden seien. Indessen zeigt sie nicht auf, inwiefern sie - entgegen den vorinstanzlichen Feststellungen - Deutschkenntnisse erworben habe oder über ausserfamiliäre Kontakte verfüge. Mit einem solchen Vorgehen vermag sie den Anforderungen an eine Sachverhaltsrüge im bundesgerichtlichen Verfahren nicht zu genügen (vgl. E. 1.2 hiervor). Als Folge davon ist auch die vorinstanzliche Schlussfolgerung nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdeführerin weder in wirtschaftlicher noch in sprachlicher oder gesellschaftlicher Hinsicht als integriert gelten kann. Sie kann den von ihr behaupteten Anspruch auf Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung mithin nicht aus Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG herleiten.