Citation: 6B_825/2024 E. 2.3.3

2.3.3. Der Beschwerdeführer rügt auch mit Bezug auf die Brandverletzung "dorsal über dem 3/4 Zugang oberflächliche thermische Nekrose nach Vapor Benutzung intraop" die vorinstanzliche Beweiswürdigung. Er begründet indes auch hier keine Willkür. Namentlich ist kein Widerspruch zwischen der oben erwähnten Feststellung des Beschwerdegegners 2 im Verlaufsbericht vom 15. März 2016 und seiner Aussage anlässlich der Berufungsverhandlung, wonach er "wahrscheinlich die Hand des Beschwerdeführers unabsichtlich auf den Vapor gelegt habe, bevor er die Ringbandspaltung durchgeführt habe", zu erkennen. Dem Verlaufsbericht lässt sich nicht zweifelsfrei entnehmen, ob die thermische Verletzung durch den Vapor während oder nach der Operation verursacht wurde. Es ist daher nicht schlechterdings unhaltbar, mit der Vorinstanz anzunehmen, dass die thermische Nekrose Folge einer unabsichtlichen Handlung des Beschwerdegegners 2 nach der Operation - und dies nicht angeklagt - war. Auch hat sie damit die Aussage des Beschwerdegegners 2, den Beschwerdeführer möglicherweise geschädigt zu haben, ohne es zu bemerken, nicht willkürlich ausser Acht gelassen.