Citation: 6B_206/2020 E. 1

Das auf den Beschwerdeführer eingelöste Motorrad wurde anlässlich einer Geschwindigkeitsmessung vom 30. Juli 2017 um 12:14 Uhr auf einem mit einer Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h signalisierten Strassenabschnitt in Stansstad (NW) mit einer Geschwindigkeit von 103 km/h (nach Abzug der Toleranz von 6 km/h) erfasst. Der Beschwerdeführer bestreitet, sein Motorrad zum Tatzeitpunkt gelenkt zu haben. Er gab an, er wisse nicht, wer sein Motorrad am 30. Juli 2017 gefahren sei. Das Kantonsgericht Nidwalden sprach den Beschwerdeführer am 9. August 2018 in Anwendung des Grundsatzes "in dubio pro reo" vom Vorwurf der groben Verkehrsregelverletzung frei. Das Obergericht des Kantons Nidwalden erklärte den Beschwerdeführer auf Berufung der Staatsanwaltschaft mit Urteil vom 17. September 2019 der vorsätzlichen groben Verkehrsregelverletzung durch Überschreiten der signalisierten Höchstgeschwindigkeit schuldig und verurteilte ihn zu einer bedingten Geldstrafe von 14 Tagessätzen zu Fr. 85.-- sowie einer Busse von Fr. 500.--. Der Beschwerdeführer beantragt mit Beschwerde in Strafsachen, er sei von Schuld und Strafe freizusprechen.