Citation: 8C_144/2017 E. A

Die 1952 geborene A.________ meldete sich am 24. März 2010 (Posteingang) zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen klärte den Sachverhalt in erwerblicher und medizinischer Hinsicht ab, wobei sie unter anderem das auf rheumatologisch/internistischen sowie psychiatrischen Untersuchungen beruhende Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle Ostschweiz (im Folgenden: MEDAS), St. Gallen, vom 2. September 2013 einholte. Die Sachverständigen diagnostizierten eine rezidivierende depressive Störung (aktuell unter adäquater Medikation remittiert; ICD-10: F33.4), einen Status nach Knie-Totalprothese rechts wegen Gonarthrose und Osteonekrose, belastungsabhängige Lumbalgien mit/bei thorakolumbaler Skoliose und diskreten degenerativen Veränderungen, Fingerpolyarthrosen, Senk- und Spreizfüsse sowie einen Status nach Operation wegen Hallux valgus beidseits. Aus somatischer Sicht war die Versicherte eingeschränkt für Tätigkeiten, die dauerndes Stehen, häufiges Bücken, Heben schwerer Lasten und häufiges Steigen auf Treppen und Leitern erforderten. In einer diesem Belastungsprofil angepassten Beschäftigung war sie wegen der psychiatrischen Befunde zu 30 % arbeitsunfähig (die Versicherte war stressintolerant, benötigte längere Erholungsphasen und bei einer Präsenz von 100 % vermehrt Pausen). Gemäss Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 10. September 2013 zeigte die Versicherte seit Jahren eine Remission der depressiven Symptomatik, ohne wesentliche psychopathologische Auffälligkeiten und ohne Beeinträchtigung der funktionellen Leistungsfähigkeit, weshalb von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in einer den körperlichen Einschränkungen angepassten Erwerbstätigkeit auszugehen sei. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren verneinte die IV-Stelle mangels eines den Schwellenwert von 40 % erreichenden Invaliditätsgrades einen Anspruch auf Invalidenrente (Verfügung vom 1. April 2014).