Citation: 6B_1421/2021 E. 2.3.3

2.3.3. Nach den unangefochten gebliebenen Feststellungen der Vorinstanz wurde der Beschwerdeführer polizeilich kontrolliert, weil er auf der Autobahn auffällig langsam und in Schlangenlinien fuhr. Anlässlich der Kontrolle empfanden die Polizeibeamten seine Sprache als verwaschen. In der Untersuchung gab er wiederholt zu, bei der inkriminierten Fahrt die Wirkung des Alkoholkonsums gespürt zu haben, auch wenn er sich fahrtüchtig gefühlt habe (vgl. angefochtener Entscheid E. II.3.4 S. 10 f.). Vor der Fahrt hatte er nach eigenen Angaben vier Bier getrunken. Ausserdem gab er an, sich Alkohol nicht gewohnt zu sein. Bei dieser Sachlage durfte die Vorinstanz bundesrechtskonform annehmen, dass der Beschwerdeführer bei Antritt der Fahrt zumindest in Kauf genommen hatte, den Grenzwert für die qualifizierte Blutalkoholkonzentration von 0,8 Promille zu überschreiten. Daran ändert nichts, dass sich die genannte Konsumation über einen längeren Zeitraum erstreckt hatte, wie der Beschwerdeführer geltend macht. Die Vorinstanz beurteilt die Aussage des Beschwerdeführers, er sei der Auffassung gewesen, dass sich seine Alkoholkonzentration noch im legalen Bereich befunden habe, willkürfrei als Schutzbehauptung. Sie führt überzeugend aus, dass der Beschwerdeführer seine Berauschung gespürt habe, jedoch seinen Wagen nicht habe stehen lassen und nicht auf andere Weise habe nach Hause gelangen wollen.