Citation: 8C_729/2021 E. A

A.a. Die IV-Stelle des Kantons Zürich sprach dem 1955 geborenen, zuletzt im Bankenwesen tätigen A.________ gestützt auf einen gutachterlichen Bericht des Dr. med. B.________, Facharzt für Psy chiatrie und Psychotherapie, vom 3. Januar 2006 wegen eines depressiven Leidens ab 1. Juni 2005 eine ganze Rente zu (Verfügung vom 12. Juni 2006). A.b. Im März 2007 leitete die Verwaltung ein Revisionsverfahren in die Wege, in dessen Rahmen sie ein Gutachten bei Dr. med. C.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 25. Juli 2007 und einen Untersuchungsbericht des PD Dr. med. D.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), vom 25. Januar 2008 einholte. Anschliessend bestätigte die IV-Stelle den bisherigen Rentenanspruch (Mitteilung vom 25. Januar 2008). A.c. Gleichzeitig wies sie A.________ auf die ihm obliegende Schadenminderungspflicht durch Aufnahme einer geeigneten stationären Behandlung hin. Am 6. Mai 2008 erstattete die IV-Stelle gegen den Versicherten aufgrund einer anonym zugestellten Pressemitteilung über dessen Engagement für die Handelskammer E.________ Anzeige wegen Verdachts auf Betrug. Am 24. Juni 2008 teilte die Klinik F.________ zudem mit, sie betrachte eine stationäre Behandlung für nicht indiziert. In der Folge wurde der Versicherte am 14. Oktober 2008 durch den RAD-Arzt Dr. med. G.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, untersucht und am 3. Februar 2009 fand ein Abklärungsgespräch betreffend die berufliche Situation des Versicherten statt. In der Folge verfügte die IV-Stelle am 20. Au gust 2009 die Herabsetzung des Anspruchs auf eine halbe Rente. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich teilweise gut und wies die Sache zu weiteren Abklärungen an die Ver waltung zurück (Urteil vom 31. Mai 2010). Zwischenzeitlich hatte die IV-Stelle am 10. Mai 2010 aufgrund des Einblickes in die Strafuntersuchungsakten die sofortige Sistierung der laufenden Rente verfügt, was das kantonale Gericht als rechtens erachtete (Urteil vom 10. Mai 2011). In der Folge veranlasste die IV-Stelle eine Begutachtung durch Dr. med. H.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Gestützt auf sein am 19. Dezember 2012 erstattetes Gutachten sowie nach Einblick in die weiteren strafrechtlichen Abklärungen verfügte die IV-Stelle, wie im Vorbescheid vom 18. Dezember 2013 in Aussicht gestellt, die Wiedererwägung der Verfügung vom 12. Juni 2006 und die Rückerstattung von zu Unrecht ausgerichteten Renten im Umfang von Fr. 107'658.- (Verfügung vom 3. Dezember 2015). Darauf kam die Verwaltung mit Verfügung vom 13. Januar 2016 insoweit zurück, als sie den Rückforderungsbetrag auf Fr. 75'418.- reduzierte.