Citation: 2C_676/2019 E. 3

Die Beschwerdeführerinnen machen eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) sowie sinngemäss des Instruktionsgrundsatzes geltend. Sie bringen vor, der Migrationsdienst habe die Nichteintretensverfügung vom 16. August 2018 erlassen, ohne dass die Beschwerdeführerin 1 und ihre damals minderjährige Tochter (Beschwerdeführerin 2) das Formular "Gesuch um Familiennachzug" ausgefüllt bzw. begründet hätten. Die Verfügung sei ohne Prüfung des konkreten Sachverhalts und der Rechtslage allein gestützt auf die Vorsprache des Ehemanns bzw. Vaters am Schalter erlassen worden.