Citation: 5A_474/2023 E.

E.a. A.________ (Beschwerdeführer) wendet sich mit Beschwerde in Zivilsachen vom 26. Juni 2023 an das Bundesgericht. Er beantragt in der Hauptsache, in Aufhebung des Urteils des Obergerichts sei der gemeinsame Sohn der Parteien unter seine Obhut zu stellen. Ferner verlangt er, es sei der persönliche Verkehr zwischen Sohn und Mutter zu regeln und B.________ (Beschwerdegegnerin) zur Bezahlung von Kindesunterhalt zu verpflichten, während die Erziehungsbeistandschaft nach erfolgter Obhutszuteilung an ihn selbst aufzuheben sei. Schliesslich seien ihm die Erziehungsgutschriften hälftig anzurechnen. Eventualiter stellt er das Begehren, die Sache sei zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen. E.b. Mit Verfügung vom 28. Juni 2023 wies der Präsident der urteilenden Abteilung das mit der Beschwerde gestellte Gesuch um aufschiebende Wirkung ab. E.c. Die Beschwerdegegnerin reichte am 7. Juli 2023 spontan ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ein. E.d. Am 21. Dezember 2023 legte der Beschwerdeführer unaufgefordert das Urteil des Richteramts vom 28. November 2023 ins Recht, welches ihn von den Vorwürfen der Beschimpfung und der Tätlichkeiten gemäss Strafbefehl vom 4. Oktober 2022 (vgl. vorne lit. C.a) freigesprochen hat. Ohne dass ihm hierfür Frist gesetzt worden wäre, reichte er mit Eingabe vom 1. Februar 2024 eine entsprechende Rechtskraftbescheinigung ein. E.e. Mit Vernehmlassung vom 11. April 2024 beantragt die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Auch die Vorinstanz stellt das Begehren, die Beschwerde sei abzuweisen, hat indessen auf eine Stellungnahme verzichtet. Der Beschwerdeführer hat am 30. April 2024 repliziert und die Beschwerdegegnerin am 13. Mai 2024 dupliziert. E.f. Das Bundesgericht hat die kantonalen Akten eingeholt.