Citation: 9C_656/2019 E. 5.1

5.1. Es wird insbesondere nicht weiter bestritten, dass im massgebenden Zeitraum eines möglichen Rentenanspruchs aus psychiatrischer Sicht lediglich noch eine leichte - reaktive - Depression vorlag (vgl. Bericht des Psychiaters Dr. med. D.________ und der Psychotherapeutin E.________ vom 6. November 2017). Wie das kantonale Gericht zudem - nicht offensichtlich unrichtig - feststellte, gründet die Symptomatik (massgeblich) in schwierigen psychosozialen Umständen: Die Beschwerden sind ausweislich der Akten nach der in Aussicht gestellten Kündigung entstanden. Dr. med. D.________ wies zudem in seinem Bericht vom 26. Juli 2017 als für das Leiden relevante anamnestische Angaben darauf hin, dass die Patientin die Kündigung erhalten habe und sich inkompetent behandelt fühle. Als krankheitsfremder Faktor nannte er das Vorliegen von Arbeitsplatzproblemen (vgl. weiter Bericht des Dr. med. C.________ vom 28. April 2017, wonach die Beschwerdeführerin wegen der Arbeitsplatzsituation traurig sei, und der Bericht der Dr. med. F.________ vom 18. September 2017, der darüber berichtet, dass die Beschwerdeführerion durch die Einstellung der Taggeldzahlungen per 17. Mai 2017 gekränkt sei). Im Bericht vom 6. November 2017 stellte Dr. med. D.________ zwar einen Zusammenhang zwischen der depressiven Entwicklung und den Schmerzen her, ohne dies jedoch zu erörtern, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Beschwerdeführerin seit Jahren unter Schmerzen leidet, ohne dass es ausweislich der Akten zu depressiven Verstimmungen gekommen wäre. Für im Vordergrund stehende psychosoziale Umstände spricht schliesslich auch, dass die Beschwerdeführerin erst nach Problemen mit der Taggeldversicherung eine psychiatrische Behandlung in Anspruch nahm. Die Vorinstanz hielt weiter fest, nach Aufnahme der psychiatrischen Therapie habe sich der Gesundheitszustand innert weniger Monate verbessert und es bestehe eine gute Therapierbarkeit. Entgegen der Beschwerdeführerin muss dies vorliegend nicht von einem Arzt weiter bestätigt werden, denn dies ist evident: Die Diagnosen in den Berichten des Dr. med. D.________ vom 26. Juli 2017 und 6. November 2017 zeigen die Verbesserung auf, indem er zunächst eine mittelgradige depressive Episode und alsdann nur noch eine leichte Depression diagnostizierte. Aus diesem Verlauf kann auch auf eine gute Therapierbarkeit geschlossen werden. Zumal gemäss den vorinstanzlichen, nicht gerügten Feststellungen medikamentöse Therapiemöglichkeit offen stehen. Auch ist keine sich negativ auf die Ressourcen der Beschwerdeführerin bestehende Komorbidität ersichtlich. Es kann auf die von der Versicherten eingeholte rheumatologische Standortbestimmung durch Dr. med. F.________, Fachärztin für Rheumatologie sowie Physikalische Medizin und Rehabilitation, Zürich, verwiesen werden, wonach unter Einbezug des Fibromyalgiesyndroms die klinischen Befunde keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zeigen (Bericht vom 18. September 2017). Es ist daher entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin, die nicht weiter begründet sind, nicht erkennbar, inwiefern mit Blick auf die Fibromyalgie offene Fragen bestehen. Schliesslich präsentieren sich gemäss dem kantonalen Gericht keine Einschränkungen auf der Ebene der Persönlichkeitsstruktur der Beschwerdeführerin. Diese Feststellung wird von der Beschwerdeführerin nicht als offensichtlich falsch beanstandet und es ergeben sich in den Akten keine Hinweise auf eine entsprechende Problematik. Die Beschwerdeführerin verfügt zudem gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen mit Blick auf ihr soziales Umfeld über Ressourcen und auch ihr Aktivitätsniveau hat sich durch die gesundheitlichen Probleme nicht verringert.