Citation: 7B_611/2024 E. 5.4.6

5.4.6. Der Beschwerdeführer kritisiert weiter, die Vorinstanz lasse den Ausstandsgrund einer möglichen unzulässigen Beweiserhebungsmethode betreffend das Geständnis des Mitbeschuldigten zu Unrecht offen. Der Beschwerdeführer stellt vor Bundesgericht nicht in Abrede, dass der angebliche Täter (noch) nicht identifiziert worden sei. Der geltend gemachte Ausstandsgrund lässt sich folglich personell nicht zuordnen (vgl. oben E. 5.2.3, 5.3.1). Die Vorinstanz nimmt zutreffend an, dass die blosse Behauptung eines Ausstandsgrunds nicht genügt (vgl. Urteil 7B_143/2024 vom 3. Juni 2024 E. 4.1.3; MARKUS BOOG, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 4 zu Art. 58 StPO; ANDREAS J. KELLER, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO], 3. Aufl. 2020, N. 9 zu Art. 58 StPO). Folglich verletzt es kein Bundesrecht, wenn sie im angefochtenen Entscheid zum Schluss kommt, dass der einzig auf eine Behauptung des Beschwerdeführers gestützte Verdacht auf eine Straftat "aus den Reihen" der Beschwerdegegnerin den Anschein der Befangenheit nicht zu begründen vermöge.