Citation: 9D_11/2024 E. 2.4.3

2.4.3. Die Steuerpflichtige beanstandet die unvollständige Berücksichtigung der ungedeckten Kosten des von ihr verwendeten CBD-haltigen Öls. Sie ist der Ansicht, es handle sich um Fr. 206.03 anstelle von Fr. 132.- pro Monat. Sie bringt damit im Erlasspunkt eine Willkürrüge vor, wozu sie aber - wie dargelegt - aufgrund des fehlenden Rechtsanspruchs auf Steuererlass nicht berechtigt ist. Soweit sie sinngemäss materielle Rechtsverweigerung rügt, ist sie nicht zu hören. Vor diesem Hintergrund ist nur beiläufig festzustellen, dass selbst unter Berücksichtigung der angeblichen Medikamentenkosten von Fr. 206.03 ein Einnahmenüberschuss verblieben wäre. Darauf ist nicht näher einzugehen. Kritikpunkte, die auf eine formelle Rechtsverweigerung hinweisen könnten, sind nicht ersichtlich. Auch unter Berücksichtigung dessen, dass eine Laienbeschwerde vorliegt, weswegen die formellen Anforderungen praxisgemäss niedriger angesetzt werden (Urteil 9D_10/2024 vom 24. Juli 2024 E. 2.5.2), kann der Eingabe insgesamt keine verwertbare Auseinandersetzung mit der entscheidenden Verfassungsfrage entnommen werden. Auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde ist damit nicht einzutreten.