Citation: 5P.66/2006 06.03.2006 E. 2

Der Beschwerdeführer sieht in diesen Erwägungen Art. 29 Abs. 3 BV verletzt. Er bringt vor, beim "Nettovermögen" gemäss Scheidungsurteil handle es sich um einen rein rechnerischen, theoretischen Betrag. Das Kontoguthaben sei im Zeitpunkt der Scheidung bereits abgehoben und verbraucht gewesen. Vom Verkaufspreis der Liegenschaft seien Fr. 350'000.-- zur Löschung der Arrestvormerkung an das Betreibungsamt L.________ und Fr. 43'400.-- an Grundstücksgewinnsteuern überwiesen worden. Für die Hypothekarschuld seien Fr. 505'915.80 abgebucht worden. Schliesslich habe er den von seiner geschiedenen Frau bezogenen Kontokorrentkredit in der Höhe von Fr. 79'559.20 an die Bank bezahlen müssen, so dass ihm selbst nur Fr. 21'125.-- verblieben seien. Wenn das Obergericht sodann festhalte, er verfüge über drei Personenwagen, übersehe es als erstes, dass es sich beim auf DM 58'000.-- geschätzten Mercedes 300 D (schwarz) genau um jenes Fahrzeug handle, dessen Rückgabe er im vorliegenden Verfahren verlange, da es ihm von seiner früheren Frau seit Jahren vorenthalten werde. Gleiches gelte für die vom Obergericht angeführten beiden Mercedes im Wert von DM 300'000.-- bzw. DM 30'500.--; diese seien ihm von seiner früheren Frau nie ausgehändigt worden. Es blieben somit noch die beiden Mercedes blau und grau. Beim grauen Mercedes 300 D fehlten diverse Teile, so dass sich ein effektiver Wert von Null ergebe; beim blauen Mercedes 600 seien wertmindernde Standschäden entstanden, deren Behebung sich gemäss Offerte auf Fr. 26'725.65 belaufen würde.