Citation: 1C_311/2019 E. 3

Die Parzelle der Beschwerdeführerin grenzt nordöstlich an das Baugrundstück an. Sowohl das darauf befindliche Gebäude als auch der Garten sind im städtischen Inventar schutzwürdiger Objekte verzeichnet. Die Beschwerdeführerin macht im Wesentlichen geltend, das Bauvorhaben nehme nicht genügend Rücksicht auf diese Schutzobjekte. Sie wirft dem Verwaltungsgericht vor, § 238 Abs. 2 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG/ZH; LS 700.1) willkürlich angewendet zu haben. Insbesondere habe es weder den Schutzzweck der Inventarobjekte eruiert, noch diesen eine grösstmögliche Schonung zukommen lassen. In diesem Zusammenhang rügt sie auch eine Verletzung der Begründungspflicht: Weder der baurekursgerichtliche noch der vorinstanzliche Entscheid liessen erkennen, inwiefern das Bauvorhaben gemäss § 238 Abs. 2 PBG/ZH auf die inventarisierten Objekte Rücksicht nehme. Schliesslich habe das Verwaltungsgericht ihr rechtliches Gehör verletzt, indem es den Streitgegenstand auf die Zulässigkeit der Zufahrt zur Garage beschränkt hat.