Citation: 6B_1138/2015 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer rügt, es sei aktenwidrig, wenn die Vorinstanz annehme, die Zivilklage sei aussichtslos gewesen. Die Vorinstanz habe sich im Entscheid vom 6. März 2015 zum Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege geäussert, ohne zu erwähnen, dass die Zivilforderung aussichtslos gewesen sein soll. Vielmehr habe sich die Vorinstanz zu seinen Anzeigepunkten und Ansprüchen über 14 Seiten geäussert. Wenn diese tatsächlich aussichtslos gewesen wären, wäre keine derartige Begründungsdichte erforderlich gewesen. Es sei in keiner Weise erstellt, dass B.X.________ sich doch keiner falschen Anschuldigung schuldig gemacht habe. Schliesslich habe sie ihn wider besseres Wissen schwerwiegender Straftaten wie Gefährdung des Lebens oder Tätlichkeiten bezichtigt. Jedenfalls seien die in Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO erwähnten Voraussetzungen für die Nichtanhandnahme eines Strafverfahrens nicht erfüllt. Im Zweifelsfall sei eine Untersuchung zu eröffnen. Dies sei vorliegend der Fall, nachdem das Obergericht im Entscheid vom 6. März 2015 festgehalten habe, dass die inhaltlichen Anforderungen an eine Strafanzeige erfüllt seien.