Citation: 5A_43/2010 19.03.2010 E. 2

2.1 Formell richtet sich die Beschwerde gegen den Steigerungszuschlag vom 28. Oktober 2009. Die Beschwerdeführerin beanstandet indes nicht das Steigerungsverfahren als solches, sondern sie rügt, die Gläubiger hätten nur die Verwertung beweglichen Vermögens verlangt, nicht aber der Liegenschaft. Zudem sei die Liegenschaft erst am 21. Mai 2008 gepfändet worden, weshalb die Verwertungsbegehren frühestens am 21. November 2008 hätten gestellt werden können; die verfrüht gestellten Begehren seien von vornherein nichtig. 2.2 Die Vorinstanz ist aus zwei voneinander unabhängigen Begründungen zu ihrem Ergebnis gelangt. Zum einen sei das massgebliche Verwertungsbegehren nicht verfrüht gestellt worden und zum anderen sei auf angebliche Fehler betreffend den Zeitpunkt des Verwertungsbegehrens deshalb nicht einzutreten, weil die Rügen verspätet seien. Beruht das angefochtene Urteil auf zwei voneinander unabhängigen Begründungen, müssen unter Nichteintretensfolge beide angefochten werden (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 133 IV 119 E. 6.3 S. 120 f.). Die Beschwerdeführerin geht nicht auf den Vorwurf der verspätet vorgebrachten Rügen ein, sodass nur insofern auf die Beschwerde eingetreten werden kann, als sie nicht nur Rechtsfehlerhaftigkeit, sondern Nichtigkeit des Steigerungszuschlags zufolge verfrühter Verwertungsbegehren geltend macht, was nachfolgend zu prüfen ist (s. E. 3).