Citation: 8C_376/2021 E. 2.2

2.2. Gemäss Vorinstanz ist gestützt auf das MEDAS-Gutachten eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit ausgewiesen. Indessen stellte sich die Frage, ob bei dem vom Beschwerdeführer nach Eintritt der Gesundheitsschädigung zumutbarerweise zu erzielenden Verdienst (Invalideneinkommen) gleich wie bei dem ohne Gesundheitsschädigung hypothetisch erzielbaren Lohn (Valideneinkommen) Nebenverdienste zu berücksichtigen seien. Gemäss Vorinstanz hatte der Beschwerdeführer neben seinem Einkommen bei der B.________ AG von mindestens Fr. 76'115.- bei der Genossenschaft C.________ wo er als Raumpfleger beschäftigt war, sowie als Hauswart bei der D.________ GmbH zusätzlich je rund Fr. 12'000.- verdient. Es bedurfte nach dem kantonalen Gericht weiterer Abklärungen, ob die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers auch nach Eintritt der Gesundheitsschädigung ein 100%-Pensum übersteige und ihm ein entsprechend erhöhtes Invalideneinkommen anzurechnen sei.