Citation: 8C_638/2018 E. A

Der 1980 geborene A.________ war seit 1. März 2016 Gipser bei der B.________ GmbH und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch unfallversichert. Am 21. April 2016 verletzte er sich beim Hantieren an einer Mischmaschine. Im gleichentags erstellten Bericht des Spitals C.________ wurden ein ossärer Strecksehnenausriss distale Phalanx Dig. V Hand rechts, eine Kontusion Handgelenk rechts und eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) diagnostiziert. Die Suva kam für die Heilbehandlung und das Taggeld auf. Am 19. August 2016 wurden im Spital D.________ gestützt auf eine neurologische und elektrodiagnostische Untersuchung folgende Diagnosen gestellt: Mässiges Carpatunnelsyndrom (CTS) rechts, symptomatisch; CTS-Konstellation links, klinisch asymptomatisch; nicht konsolidierte Mallet-Fraktur im Bereich DIP Dig. V rechts mit schmerzhafter Beugung und Streckung; leichtes komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS) rechte Hand im Bereich des Möglichen. Am 21. September 2016 wurde im Spital D.________ eine offene Carpaltunnel-Spaltung rechts und eine Neurolyse des Nervus medianus rechts durchgeführt. Die Operationsdiagnose lautete CTS rechts. Mit Verfügung vom 5. Januar 2017 verneinte die Suva ihre Leistungspflicht, da zwischen dem Unfall vom 21. April 2016 und dem CTS rechts kein wahrscheinlicher Kausalzusammenhang bestehe. Auf Einsprache des Versicherten hin veranlasste die Suva eine kreisärztliche Beurteilung vom 10. Februar 2017. Mit Verfügung vom 14. Februar 2017 schloss sie den Fall bezüglich der Unfallfolgen auf den 28. Februar 2017 ab. Er führte wiederum Einsprache. Vom 20. April bis 10. Mai 2017 weilte er in der Rehaklinik E.________. Die Suva zog eine Beurteilung der Dr. med. F.________, Fachärztin für Chirurgie FMH, Suva, Versicherungsmedizin, vom 22. August 2017 bei. Mit Entscheid vom 19. September 2017 wies sie die Einsprachen im Sinne der Erwägungen ab.