Citation: 6B_1183/2020 E. 1.5

1.5. Der Beschwerdeführer rügt schliesslich, die Vorinstanz prüfe den geltend gemachten Sachverhaltsirrtum nicht und verletze damit seinen Anspruch auf rechtliches Gehör. Er habe im kantonalen Verfahren ausgeführt, er sei davon ausgegangen, alle Abmachungen und Geldflüsse sowie die Mittelverwendung seien von der Botschaft U.________ genau so gewollt gewesen, wie sie umgesetzt worden seien (Beschwerde S. 8-10). Diese Rüge ist unbegründet, zumal die Vorinstanz den geltend gemachten Sachverhaltsirrtum prüft. Sie erwägt, das Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach er überhaupt nicht daran gezweifelt habe, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte, sei unglaubhaft. Vielmehr sei davon auszugehen, dass er den Sinn der Überweisungskaskade sehr wohl zu überblicken vermocht habe (Urteil S. 22). Ausserdem erscheine es als nicht glaubhaft, wenn der Beschwerdeführer erkläre, er gehe davon aus, dass mit diesen Geldern tatsächlich Patienten behandelt worden seien. Er sei sehr wohl im Bilde darüber gewesen, dass Geld des Staates U.________ unrechtmässig verwendet werden könnte (Urteil S. 23).