Citation: 1C_290/2022 E. 2.2

2.2. Fehl geht auch der Vorwurf der Beschwerdeführenden, die Vorinstanz sei ihrer Begründungspflicht nicht hinreichend nachgekommen. So hat die Vorinstanz ausführlich dargelegt, weshalb sie die drei Längsparkfelder im Hinblick auf die vorgegebenen Dimensionen der Fledermausgasse für zulässig erachtet und weshalb die Parkfelder ihrer Ansicht nach hinsichtlich ihrer Geometrie den rechtlichen Vorgaben entsprechen. Insbesondere ist nicht zu beanstanden, dass sich die Vorinstanz für ihre Sachverhaltsfeststellungen in mehrfacher Hinsicht auf den Fachbericht der kantonalen Fachstelle (BVU, Abteilung Verkehr) vom 2. Dezember 2020 stützt. Soweit die Beschwerdeführenden der Vorinstanz vorwerfen, diese habe ihre Rügen hinsichtlich der inhaltlichen Mängel des Fachberichts ignoriert, ist Folgendes festzuhalten: Dem angefochtenen Entscheid ist mit hinreichender Klarheit zu entnehmen, weshalb das kantonale Gericht das Kreuzen von zwei Personenwagen und Wendemanöver in der Kurve mit 90°-Winkel der Fledermausgasse ohne Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit für möglich erachtet und die diesbezüglich rechtserheblichen Sachverhaltsfeststellungen gestützt auf den Fachbericht vom 2. Dezember 2020 getroffen hat. Die Vorinstanz beurteilte die Vorbringen der Beschwerdeführenden nicht als geeignet, Zweifel an der Schlüssigkeit der Darlegungen der kantonalen Fachstelle zu erwecken. Basierend auf diesen für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlichen Tatsachenfeststellungen hat die Vorinstanz aufgezeigt, weshalb ihrer Auffassung nach auf der Fledermausgasse auch mit den drei Längsparkfeldern keine unübersichtliche oder gefährliche Situation und damit keine Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit vorliegt (vgl. E. 3.4.2 hiernach). Ob ein Gericht die in einem Fachbericht enthaltenen Erörterungen für überzeugend hält oder nicht und ob es demnach den Schlussfolgerungen der Fachperson folgt, ist im Übrigen eine Frage der Beweiswürdigung, die das Bundesgericht bloss unter dem Blickwinkel des Willkürverbots überprüft (vgl. E. 3.1 hiernach zu den Sachverhaltsrügen). Die Beschwerdeführenden legen ausserdem nicht dar und es ist auch nicht ersichtlich, dass der angefochtene Entscheid infolge einer ungenügenden Begründung nicht sachgerecht anfechtbar gewesen wäre. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt nicht vor.