Citation: 6P.158/2004 23.03.2005 E. A

X.________ war im Jahr 2000 für die Agentur A.________ als Vermittler von Cabaret-Tänzerinnen tätig. Er hatte Anspruch auf 45 % der fälligen Vermittlungsgebühren, jede weitere Belastung der vermittelten Tänzerinnen war ihm untersagt. Im April 2003 erhob die Bezirksanwaltschaft Zürich gegen X.________ Anklage und warf ihm vor, entgegen dieser Regelung von mehreren Tänzerinnen zusätzliche Zahlungen verlangt und sie teilweise genötigt bzw. ihre Notlage ausgenützt zu haben. In zwei Anklagepunkten sprach ihn das Obergericht des Kantons Zürich am 23. März 2004 im Berufungsverfahren der Erpressung und der versuchten Nötigung schuldig. In den vier weiteren Punkten erfolgte ein Freispruch. Die Strafe setzte das Gericht auf sechs Monate Gefängnis fest und gewährte dafür den bedingten Strafvollzug. Das Kassationsgericht des Kantons Zürich wies am 9. Oktober 2004 eine gegen das Urteil des Obergerichts erhobene Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.