Citation: 6B_429/2019 E. 7

Die Beschwerdeführerin stellte in ihrer Rechtsverzögerungsbeschwerde an die Vorinstanz ein Ausstandsgesuch gegen Staatsanwalt Stüdi. Die Vorinstanz trat darauf mangels Begründung und weil es sich ihrer Kenntnis entziehe, ob dieser Staatsanwalt mit dem Verfahren überhaupt noch befasst sei, nicht ein. Parteien müssen Ausstandsgesuche gemäss Art. 58 Abs. 1 StPO bei der Verfahrensleitung einreichen. Die Beschwerdeführerin ging zu Unrecht nicht im Sinne dieser Bestimmungen vor, weshalb unklar ist, ob Staatsanwalt Stüdi das Verfahren noch weiterführt. Fehlerhafte Verfügungen und Verfahrenshandlungen der Staatsanwaltschaft begründen für sich allein zudem keinen Anschein der Voreingenommenheit. Anders verhält es sich, wenn besonders krasse oder wiederholte Irrtümer vorliegen, die eine schwere Verletzung der Amtspflichten darstellen (BGE 141 IV 178 E. 3.2.3 S. 180; Urteil 1B_120/2019 vom 7. Juni 2019 E. 2.1; je mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, dass und inwiefern dies vorliegend der Fall sein könnte. Die Beschwerde vermag auch insofern den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht zu genügen.