Citation: 6B_59/2015 E. 2.4.1

2.4.1. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern die Vorinstanz bei der Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung in Willkür verfallen sein soll. Er beschränkt sich weitgehend darauf, seine Sicht der Dinge darzulegen, angebliche Widersprüche in den Zeugenaussagen von A.________ hervorzuheben und die ihm gemachten Vorwürfe pauschal zu bestreiten. Soweit auf seine Rügen einzutreten ist, vermag der Beschwerdeführer damit keine Willkür darzutun. Wie die Vorinstanz zu Recht darlegt, lässt sich der Tatzeitpunkt genügend eng eingrenzen. Inwiefern der Frage, ob A.________ zum Tatzeitpunkt noch zur Schule ging und sein Schulweg am Haus des Beschwerdeführers vorbeiführte, eine entscheidende Bedeutung zukommen sollte, ist nicht ersichtlich. A.________ hat ausgesagt, den Beschwerdeführer im Tatzeitraum beinahe täglich gesehen zu haben (staatsanwaltliche Akten, act. 27). Mit Blick auf den Umstand, dass beide im selben Quartier wohnen, ist die vorinstanzliche Annahme, Begegnungen im Tatzeitraum erschienen wahrscheinlich, ohne weiteres plausibel und nicht willkürlich. Sodann geht die Vorinstanz zwar nicht näher auf die vom Beschwerdeführer geltend gemachte "lange Vorgeschichte mit gegenseitigen Beschimpfungen" ein. Aus ihrem Urteil und den Verweisen auf die Ausführungen des erstinstanzlichen Gerichts, welches sich damit detailliert auseinandersetzte (erstinstanzliches Urteil, S. 12 E. 4.5.1), geht jedoch hervor, dass ihr diese bekannt war. Weshalb die Vorgeschichte für die Beweiswürdigung im vorliegenden Verfahren von besonderem Gewicht sein sollte, zeigt der Beschwerdeführer im Übrigen nicht auf. Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdeführer, soweit er die Glaubwürdigkeit von A.________ mit Hinweis auf die Nichtanhandnahme des Verfahrens hinsichtlich des Nötigungsvorwurfs (Verfolgung mit dem Auto) generell infrage stellt. Aus der staatsanwaltlichen Verfügung vom 27. Juli 2012 ergibt sich, dass das Verfahren hinsichtlich dieses Vorwurfs nicht an die Hand genommen wurde, weil A.________ im Auto, das ihn angeblich verfolgte, keine Personen erkennen konnte. Die Staatsanwaltschaft führt in ihrer Begründung aus, unter diesen Umständen sei das dem Beschwerdeführer vorgeworfene Verhalten nicht nachzuweisen. Entgegen der Interpretation des Beschwerdeführers ist damit nicht erstellt, dass A.________ diesbezüglich gelogen hat. Schliesslich verfängt das sinngemässe Vorbringen des Beschwerdeführers nicht, wonach A.________ die ihm gegenüber geäusserten Verbalinjurien im Verlauf des Verfahrens nicht deckungsgleich geschildert habe. Inwiefern A.________ widersprüchliche Angaben gemacht haben sollte, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Unberechtigt ist seine Kritik, die Vorinstanz schliesse einzig aus dem Umstand, dass er A.________ auf Vorlage eines Fotos sofort erkannt haben solle, er habe diesen auch beschimpft. Wie dargelegt gelangt die Vorinstanz nach ausführlicher und nicht zu beanstandender Beweiswürdigung zu diesem Schluss.