Citation: 8C_10/2009 03.08.2009 E. A

Der 1956 geborene S.________ arbeitete seit 1. April 1989 als Schaler in der Baufirma K.________ AG und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsgesellschaft (SUVA) obligatorisch unfallversichert. Am 1. August 1989 stürzte er von einem Gerüst aus einer Höhe von 2,5-3 m auf den Betonboden. Der Rheumatologe Dr. med. I.________ diagnostizierte eine posttraumatische Periarthritis humeroscapularis tendinotica links ohne Verletzung der Rotatoren sowie Steissbeinkontusion (Fraktur nicht ausgeschlossen; Bericht vom 15. November 1989). Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) und schloss den Fall auf Ende 1989 ab. Nach zwei Rückfällen im August 1992 und Juli 1997 war der Versicherte wegen verstärkter Schulterbeschwerden links vom 21. Oktober bis 9. November 1998 arbeitsunfähig. In Bezug auf alle Rückfälle anerkannte die SUVA eine Leistungspflicht. Am 11. Dezember 1998 schloss sie den Schadenfall ab. Gemäss Bericht der Orthopädischen Universitätsklinik X.________ vom 29. Dezember 2000 liessen sich die angegebenen chronischen Schulterschmerzen links des Versicherten nicht erklären. Bis Februar 2001 arbeitete er abgesehen von den rückfallbedingten Unterbrüchen zu 100 % als Bauarbeiter; seither arbeitet er nicht mehr. Nach weiteren Abklärungen eröffnete ihm die SUVA mit Verfügung vom 9. Januar 2002 die Einstellung der Taggeldleistungen auf den 5. Juni 2001 sowie den Fallabschluss. Hiegegen erhob der Versicherte Einsprache, worauf die SUVA unter anderem ein zu Handen der Invalidenversicherung (IV) erstelltes Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) vom 5. Dezember 2002 beizog. Mit Entscheid vom 27. Januar 2003 wies sie die Einsprache ab. Die dagegen eingereichte Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zug ab (Entscheid vom 27. Mai 2004). Die hiegegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiess das Eidgenössische Versicherungsgericht (seit 1. Januar 2007 Bundesgericht) in dem Sinne gut, dass es den kantonalen Entscheid und den Einspracheentscheid aufhob und die Sache an die SUVA zurückwies, damit sie nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen über ihre Leistungspflicht aus dem Unfall vom 1. August 1989 ab 5. Juni 2001 neu verfüge (Urteil U 294/04 vom 28. Januar 2005). In der Folge zog die SUVA diverse Arztberichte sowie ein Gutachten der unabhängigen medizinischen Gutachtenstelle (UMEG), vom 11. April 2006, bei. Mit Verfügung vom 30. August 2006 eröffnete sie dem Versicherten, es lägen keine organischen Unfallfolgen mehr vor. Seit 5. Juni 2001 sei er voll arbeitsfähig. Die Behandlungskosten habe sie auf den 31. Mai 2001 eingestellt und betrachte den Fall als abgeschlossen. Die psychischen Beschwerden seien nicht natürlich unfallkausal. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 26. Februar 2007 ab.