Citation: 2C_673/2023 E. 4.3

4.3. Vorliegend hat die Vorinstanz in zutreffender Weise die Rechtsprechung zum Begriff der ehelichen Gewalt (BGE 138 II 229 E. 3.2.1; Urteil 2C_1016/2021 vom 12. Oktober 2022 E. 4.2) und zu den Beweisanforderungen, insbesondere der Glaubhaftmachung ehelicher Gewalt und der Mitwirkungspflicht des Betroffenen (BGE 142 I 152 E. 6.2; 138 II 229 E. 3.2.3), dargelegt. Sie hat insbesondere zu Recht erwogen, dass der Beschwerdeführer keinerlei konkrete Beweise für eine systematische und zeitlich anhaltende psychische Misshandlung im Sinne einer psychischen Oppression durch seine Ehefrau vorgelegt habe. Vielmehr handle es sich bei den Ausführungen des Beschwerdeführers um reine Parteibehauptungen. Es kann diesbezüglich auf das vorinstanzliche Urteil verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG; vgl. E. 5.2.2 und E. 5.3.1 vorinstanzliches Urteil).