Citation: 9C_277/2017 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog, bei der Berechnung von Ergänzungsleistungen hänge der Zeitpunkt der Anrechnung eines Vermögenswertes von dem zugrunde liegenden Rechtsgeschäft ab. Unter Hinweis auf die Rechtsprechungen bei Kapitalsummen aus zweiter und dritter Säule, Leibrenten ohne Rückgewähr, unverteilten Erbschaften sowie nicht künd-, belehn- und verwertbaren Vermögensanlagen im Ausland kam das kantonale Gericht zum Schluss, die güterrechtliche Ausgleichszahlung sei bereits ab Juli 2016 zu berücksichtigen. Zur Begründung führte es im Wesentlichen an, der Zeitpunkt der Anrechnung eines Vermögenswertes falle in aller Regel mit dem Zeitpunkt der Erlangung eines gefestigten (gesicherten) und sofort realisierbaren Anspruchs auf den Vermögenswert zusammen. Im vorliegenden Fall sei dies der Zeitpunkt der Auflösung des Güterstandes, woran allfällige Liquiditätsprobleme des geschiedenen Ehemannes nichts änderten.