Citation: 4A_538/2013 E. 2.3.2

2.3.2. Die Rüge geht fehl. Die Vorinstanz verwies im angefochtenen Entscheid auf die ihrer Ansicht nach überzeugenden Ausführungen der ersten Instanz. Diese erwog, dass weder aus der E-Mail-Korrespondenz in der vorvertraglichen Phase noch aus dem Kaufvertrag vom 11. Juni 2010 eine Zusicherung der Unfallfreiheit hervorgehe. Z.________ habe anlässlich der Hauptverhandlung vom 1. März 2012 zwar ausgesagt, dass über die Unfallfreiheit gesprochen worden und das Fahrzeug seiner Meinung nach mit grosser Wahrscheinlichkeit auch unfallfrei sei, er die Unfallfreiheit aber nicht zugesichert habe, da er dies bei einem Auto in diesem Alter gar nicht könne. Gemäss der ersten Instanz sei diesen Aussagen von Z.________ in keiner Art und Weise zu entnehmen, dass die Verkäuferin die Gewähr für das Vorhandensein der Unfallfreiheit übernehmen wollte. Es komme hinzu, dass die Position "Unfallfahrzeug - Nein/Ja" im schriftlichen Kaufvertrag nicht angekreuzt worden sei. Die erste Instanz kam zum Schluss, dass keine Zusicherung hinsichtlich der Unfallfreiheit des Kaufobjekts durch die Verkäuferin abgegeben wurde bzw. dass eine solche Zusicherung durch den Käufer nicht rechtsgenüglich bewiesen werden konnte. Diesen Schluss teilte die Vorinstanz. Sie fügte hinzu, dass weder aus dem Vertrag noch aus den anderen Beweismitteln rechtsgenüglich darauf geschlossen werden könne, dass dem Käufer die Unfallfreiheit zugesichert worden wäre. Aus der Zeugeneinvernahme von Z.________ ergebe sich, dass dieser davon ausging, dass das Fahrzeug unfallfrei ist. Das heisse aber nicht, dass er die Unfallfreiheit zugesichert habe. Mit seinen Rügen vermag der Beschwerdeführer diese Erwägungen nicht als willkürlich auszuweisen. Ebensowenig trifft der Einwand zu, dass sich die Vorinstanz mit den Aussagen von Z.________, wonach er das Fahrzeug "unfallfrei [...] zum Verkauf angeboten" habe, nicht auseinandergesetzt habe. Die Vorinstanz hat sich durchaus damit beschäftigt und daraus den nachvollziehbaren Schluss gezogen, dass Z.________ subjektiv davon ausging, dass der Wagen unfallfrei war, ohne dies freilich dem Käufer zusichern zu wollen. Dass die Verkäuferin eine Zusicherung der Unfallfreiheit "zugestanden" hätte, wie dies der Beschwerdeführer an zahlreichen Stellen seiner Beschwerdeschrift wiederholt behauptet, hat die Vorinstanz zu Recht nicht festgestellt.