Citation: 4A_676/2015 E. 3.3

3.3. Eine Verletzung der massgebenden Vorschriften der Zollgesetzgebung ist auch mit den Vorbringen in der Beschwerde zum angeblichen Strafcharakter der erfolgten Zollveranlagung nicht dargetan. Entgegen dem, was die Beschwerdeführerin anzunehmen scheint, geht aus dem angefochtenen Entscheid nicht hervor, dass als Folge der konkreten Zollanmeldung bestehende Kontingente verfallen wären. Vielmehr wurde die konkrete Verzollung zum Ausserkontingentzollansatz vorgenommen, was zu höheren Kosten im Vergleich zu einer Verzollung nach dem Kontingentzollansatz führte. Eine strafrechtliche Sanktion kann darin nicht erblickt werden.