Citation: 1B_386/2021 E. 2.1

2.1. Zwangsmassnahmen können nur ergriffen werden, wenn ein hinreichender Tatverdacht vorliegt (Art. 197 Abs. 1 lit. b StPO). Der Beschwerdeführer bestreitet einen solchen mit der Begründung, es gebe keine genügenden Hinweise auf Filmaufnahmen auf seinem Mobiltelefon sowie auf eine mögliche Absprache, ein Rennen durchzuführen. Im Gegensatz zum erkennenden Sachrichter hat das für die Beurteilung von Zwangsmassnahmen im Vorverfahren zuständige Gericht bei der Überprüfung des hinreichenden Tatverdachtes jedoch keine erschöpfende Abwägung sämtlicher belastender und entlastender Beweisergebnisse vorzunehmen. Bestreitet die beschuldigte oder eine von Zwangsmassnahmen betroffene andere Person den Tatverdacht, ist vielmehr zu prüfen, ob aufgrund der bisherigen Untersuchungsergebnisse genügend konkrete Anhaltspunkte für eine Straftat und eine Beteiligung der beschuldigten Person an dieser Tat vorliegen, die Strafbehörden somit das Bestehen eines hinreichenden Tatverdachts mit vertretbaren Gründen bejahen durften. Hinweise auf eine strafbare Handlung müssen erheblich und konkreter Natur sein, um einen hinreichenden Tatverdacht begründen zu können, und in einem ausreichenden minimalen Konnex zur vorgeworfenen Tat stehen (BGE 141 IV 87 E. 1.3.1; 137 IV 122 E. 3.2 und 189 E. 5.1.1; vgl. auch das Urteil des Bundesgerichts 1B_355/2021 vom 26. August 2021 E. 2.4; je mit Hinweisen).