Citation: C 383/00 11.07.2001 E. 3

3.- Aufgrund der ausdrücklichen Vorschrift des Art. 45 Abs. 3 AVIV ist grundsätzlich von einem schweren Verschulden der Beschwerdeführerin auszugehen (vgl. ARV 1999 Nr. 33 S. 196 Erw. 3a). Der Umstand, dass diese sich nach ihrer Rückkehr aus den Ferien umgehend und mit Erfolg um eine ihrer persönlichen Situation besser angepasste Stelle bemüht hat und der Arbeitslosenversicherung aus dem Fehlverhalten nur ein verhältnismässig geringer Schaden erwachsen ist, wirkt sich nicht verschuldensmildernd aus, zumal die Versicherte die positive Entwicklung weder voraussehen konnte noch stillschweigend darauf vertrauen durfte. Die von der Verwaltung verfügte und von der Vorinstanz bestätigte Einstellungsdauer von 31 Tagen, somit im untersten Bereich des schweren Verschuldens (Art. 45 Abs. 2 lit. c AVIV), ist mithin im Rahmen der Angemessenheitskontrolle (Art. 132 OG) nicht zu beanstanden.