Citation: I 370/01 16.09.2002 E. 3

Streitig ist, ob die Voraussetzungen einer Revision des Entscheides vom 22. Oktober 1997 vorliegen. 3.1 Die Vorinstanz lehnte die Vornahme einer Revision ab, da die vorgebrachte Verschlimmerung der psychischen Fixierung bereits früher - sei es im kantonalen Beschwerdeverfahren oder durch Ergreifen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Eidgenössische Versicherungsgericht - hätte geltend gemacht werden müssen; im Weiteren enthalte der eingereichte Arztbericht des Spitals X.________ vom 16. August 1999 keine neuen Tatsachen, sondern würdige einen bereits bekannten Sachverhalt anders. Der Beschwerdeführer ist demgegenüber der Ansicht, dass dieser Arztbericht die bereits bekannte psychische Fixierung erstmals explizit als schwere Fixierung einschätze, was eine neue Tatsache - einen neuen Befund - darstelle. 3.2 Die Ausführungen des Spitals X.________ vom 16. August 1999 enthalten keinen Hinweis, dass die psychische Fixierung im Vergleich zu der durch die verschiedenen Berichte des Dr. med. P.________ ausgewiesenen in Tat und Wahrheit schwerwiegender gewesen, oder dass die damaligen Abklärungen in medizinischer, namentlich psychiatrischer, Hinsicht unvollständig gewesen wären. Es wird im Gegenteil in der Anamnese auf diese Berichte abgestellt und deren Einschätzung nicht in Zweifel gezogen. Im Weiteren ist auch aus dem Vergleich der jeweiligen Befunde in den Berichten des Dr. med. P.________ zu jenen durch das Spital X.________ beschriebenen keine sachverhaltliche Diskrepanz ersichtlich. Es liegt hinsichtlich der Bewertungsgrades der psychischen Fixierung einzig eine andere Würdigung eines im Wesentlichen gleichen vorbestandenen Sachverhaltes vor, was eine prozessuale Revision gerade nicht begründet (BGE 110 V 141 Erw. 2). Eine Verletzung von Bundesrecht liegt ebensowenig vor wie eine offensichtlich unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhaltes (Art. 104 f. OG).