Citation: 6B_352/2007 11.10.2007 E. 4

4.1 Der Beschwerdeführer hält der Vorinstanz eine willkürliche Beweiswürdigung (Art. 9 BV) sowie einen Verstoss gegen den Grundsatz "in dubio pro reo" (Art. 32 Abs. 1 BV) vor, da sie die Aussagen von B.________ willkürlich als glaubhafter als seine Bestreitungen eingestuft habe. Die Schilderungen von B.________ seien widersprüchlich und voller Strukturbrüche. Insbesondere habe B.________ einzig den ersten Geschlechtsverkehr mit X.________ detailliert wiedergegeben, alle weiteren angeblichen Vergewaltigungen dagegen nur sehr vage beschrieben. Ihre Geschichte zum Fluchtweg sei ebenso wenig glaubhaft wie ihre Behauptung, es sei eine fünfte Person an den Delikten beteiligt gewesen. Gerade angesichts des kulturellen Hintergrunds von B.________ sei die angebliche Gleichgültigkeit ihrer Familie schlicht nicht nachvollziehbar. Ungeachtet dieser Häufung von Unstimmigkeiten bzw. widersprüchlichen Aussagen von B.________ den Sachverhalt als erstellt anzusehen und einen Schuldspruch zu fällen, bedeute einen Verstoss gegen Art. 9 BV und verletze die Unschuldsvermutung.