Citation: 2C_211/2023 E. 5.3

5.3. Soweit die Beschwerdeführerin andererseits rügt, die Vorinstanz habe gegen den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verstossen, indem sie selbst in antizipierter Beweiswürdigung keine Parteibefragung und keinen Augenschein durchgeführt habe, geht ihre Rüge fehl: Die Vorinstanz berücksichtigte zur Bestimmung des Lebensmittelpunkts der Beschwerdeführerin verschiedene äussere Tatsachen. Sie stützte sich insbesondere auf den Umstand, dass die Kernfamilie der Beschwerdeführerin in einer anderen Gemeinde wohnt, und zog daraus den Schluss, der Wohnsitz der Beschwerdeführerin befinde sich nicht in U.________ (vgl. dazu auch E. 7 hiernach). Die Beschwerdeführerin zeigt vor Bundesgericht nicht auf, inwiefern die Vorinstanz dabei willkürlich von weiteren Beweismassnahmen abgesehen haben soll. Insbesondere legt sie nicht dar, welche entscheidwesentlichen Tatsachen sie nur in einer Parteibefragung oder mit einem Augenschein hätte dartun können. Der Verzicht der Vorinstanz auf diese Beweismassnahmen hält deshalb vor Bundesrecht stand.