Citation: 8C_611/2023 E. 6.2

6.2. Es ist unbestritten, dass dem Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit als Liftmonteur lediglich noch im Umfang von 30 % zumutbar ist. Soweit der Beschwerdeführer indessen davon ausgeht, Dr. med. D.________ habe auch für leidensangepasste Tätigkeiten eine Arbeitsunfähigkeit von 50 - 70 % attestiert, kann ihm nicht gefolgt werden. Wie die Vorinstanz willkürfrei (vgl. E. 1 hiervor) festgestellt hat, gab die Gutachterin in ihrer Stellungnahme vom 20. Juni 2022 auf entsprechende Rückfrage der IV-Stelle hin an, in einer optimal angepassten Verweistätigkeit bestehe andauernd eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit. Das kantonale Gericht hat zudem richtig erkannt, dass selbst bei einer solchen Einschränkung kein Invaliditätsgrad resultiert, der zu einem Rentenanspruch berechtigen würde (vgl. Art. 28b Abs. 4 IVG; vgl. E. 4.2 hiervor). Denn auch in diesem Fall ergäbe sich aus der Gegenüberstellung eines - unbestritten gebliebenen - Valideneinkommens von Fr. 62'979.80 und eines Invalideneinkommens von Fr. 46'070.50.- (Fr. 65'815.- x 0,7 = Fr. 46'070.50) ein Invaliditätsgrad von weniger als 40 % ([Fr. 62'979.80 - Fr. 46'070.50] : Fr. 62'979.80 x 100 = 26,85 %). Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass an diesem Ergebnis auch ein Abzug vom Tabellenlohn in der Höhe von 10 % nichts ändern würde ([Fr. 62'979.80 - Fr. 41'463.45] : Fr. 62'979.80 x 100 = 34 %). Selbst wenn also mit dem Beschwerdeführer auf die Arbeitsfähigkeitsschätzung der neurologischen Gutachterin abzustellen wäre, könnte er daraus nach dem Gesagten nichts zu seinen Gunsten ableiten.