Citation: 6B_460/2020 E. B

B.a. Die Staatsanwaltschaft Nidwalden erhob am 28. August 2013 gegen B.________ sowie A.________ und andere Personen Anklage wegen Veruntreuung, Betruges, unwahrer Angaben über kaufmännische Gewerbe, Erpressung, ungetreuer Geschäftsbesorgung, betrügerischen Konkurses, Gläubigerschädigung durch Vermögensverminderung, Misswirtschaft, Unterlassung der Buchführung, Urkundenfälschung, Erschleichung einer falschen Beurkundung und falscher Anschuldigung. Am 6. Februar 2014 reichte die Staatsanwaltschaft die präzisierte und redaktionell bereinigte Anklageschriftein. B.b. Das Kantonsgericht Nidwalden erklärte A.________ mit Urteil vom 23. Juli 2015 schuldig der mehrfachen falschen Anschuldigung, des Betruges, der mehrfachen Veruntreuung, der mehrfachen Urkundenfälschung, der mehrfachen Erschleichung einer falschen Beurkundung, der mehrfachen ungetreuen Geschäftsbesorgung, der mehrfachen Misswirtschaft sowie der Unterlassung der Buchführung und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten, unter Anrechnung von einem Tag Untersuchungshaft. Ferner verurteile es ihn zur Leistung einer Ersatzforderung von Fr. 100'000.-- an den Staat. Das Verfahren betreffend mehrfache unwahre Angaben über ein kaufmännisches Gewerbe in den Sachverhaltskomplexen "F.________ AG" und "G.________ Swiss AG" stellte es ein. Die gegen A.________ und B.________ gerichtete Zivilklage der Privatklägerin BVG-Stiftung H.________ AG hiess das Kantonsgericht im Umfang von Fr. 594'000.-- gut; im Mehrbetrag verwies es sie an den Zivilrichter. Schliesslich entschied es über die Aufhebung der auf zwei Grundstücken angeordneten Kanzleisperren. B.c. Auf von A.________ und weiteren Beurteilten erhobene Berufungen hob das Obergericht des Kantons Nidwalden am 30. November 2016 den erstinstanzlichen Entscheid auf und wies die Sache im Sinne der Erwägungen zur Neubeurteilung und zur Durchführung einer neuen Hauptverhandlung an die Vorinstanz zurück. Eine hiegegen von der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Nidwalden geführte Beschwerde in Strafsachen hiess das Bundesgericht mit Urteil vom 29. September 2017 gut, hob das angefochtene Urteil auf und wies die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurück (Urteil 6B_32/2017 vom 29. September 2017, auszugsweise publiziert in: BGE 143 IV 408). B.d. Das Obergericht Nidwalden stellte mit Urteil vom 9. Juli 2019 zunächst fest, dass die Einstellung des Verfahrens bezüglich des Vorwurfs der falschen Angaben über ein kaufmännisches Gewerbe in den Sachverhaltskomplexen "F.________ AG" und "G.________ Swiss AG" in Rechskraft erwachsen ist. Ferner erklärte es A.________ in folgenden Anklagepunkten schuldig: - im Sachverhaltskomplex "E.________ Holding AG" der Urkundenfälschung, der Erschleichung einer falschen Beurkundung, der ungetreuen Geschäftsbesorgung, der Misswirtschaft und der Unterlassung der Buchführung; - im Sachverhaltskomplex "F.________ AG" der Urkundenfälschung, der Erschleichung einer falschen Beurkundung, der ungetreuen Geschäftsbesorgung und der Misswirtschaft; - im Sachverhaltskomplex "G.________ Swiss AG" der Urkundenfälschung und der Erschleichung einer falschen Beurkundung; - im Sachverhaltskomplex "H.________ AG" der Veruntreuung (Zahlungen der H.________ AG), der ungetreuen Geschäftsbesorgung (Grundstückverkauf H.________ AG betreffend Liegenschaften w, x, y, Grundbuch [nachfolgend: GB] U.________), der Urkundenfälschung (Kaufvertrag zur Wort-Bild-Marke "H.________"), der Veruntreuung ("Anlagevertrag" der Fürsorgekasse H.________ AG), der ungetreuen Geschäftsbesorgung ("Anlagevertrag" der BVG-Stiftung H.________ AG sowie der ungetreuen Geschäftsbesorgung (Grundstückverkauf BVG-Stiftung H.________ AG [Liegenschaft z, GB U.________]; - im Sachverhaltskomplex "I.I.________ und J.I.________" der falschen Anschuldigung. Es verurteilte A.________ zu einer Freiheitsstrafe von 39 Monaten, unter Anrechnung von einem Tag Untersuchungshaft. Das Obergericht sprach A.________ in folgenden Anklagepunkten frei: - im Sachverhaltskomplex "E.________ Holding AG" von der Anklage der ungetreuen Geschäftsbesorgung; - im Sachverhaltskomplex "F.________ AG" von der Anklage der ungetreuen Geschäftsbesorgung sowie - im Sachverhaltskomplex "H.________ AG" von der Anklage des Betruges (Kauf der H.________ AG) sowie von der Anklage der ungetreuen Geschäftsbesorgung und der Urkundenfälschung (Bildung von Rückstellungen). Ferner verpflichtete das Obergericht A.________ zur Zahlung einer Ersatzforderung für nicht mehr vorhandenen, widerrechtlich erlangten Vermögensvorteil in der Höhe von Fr. 100'000.--. Es verpflichtete ihn zusammen mit B.________ überdies zur Zahlung einer Prozessentschädigung an die Erben des Privatklägers J.I.________ für die angemessene Ausübung ihrer Verfahrensrechte. Schliesslich entschied es über die Aufhebung und Löschung der auf zwei Grundstücken angeordneten Kanzleisperren.