Citation: 1C_360/2016 E. 2

Die Beschwerdeführer machen zunächst geltend, die Vorinstanz sei auf ihre Argumente und Sicherheitsbedenken in Zusammenhang mit der neuen Zufahrtsstrasse im Bereich ihrer Garageneinfahrt nicht eingegangen. Darin erblicken sie eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV). Diese Rüge erweist sich als unbegründet: Dem angefochtenen Entscheid kann klar entnommen werden, weshalb das Kantonsgericht die Verkehrssicherheit im Allgemeinen und im Bereich der Zufahrt zur Einstellhalle im Speziellen als gewährleistet erachtete. Insbesondere hat es sich sowohl zu den als verletzt gerügten Abstandsvorschriften als auch zur Anbringung eines Verkehrsspiegels bei der Garagenausfahrt als verkehrssichernde Massnahme geäussert. Das Kantonsgericht hat damit die wesentlichen Einwände der Beschwerdeführer gewürdigt. Es ist nicht gehalten, sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinanderzusetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich zu widerlegen (BGE 140 II 262 E. 6.2 S. 274 mit Hinweis). Überdies ist es ihm nicht verwehrt, über die vorgebrachten Argumente hinaus weitere Elemente in die Gesamtbeurteilung der Verkehrssituation und -sicherheit (z.B. die Stellungnahmen der kantonalen Fachbehörden und die geplante Fussgängerrampe) einfliessen zu lassen. Aus dem angefochtenen Entscheid gehen die Motive für die Abweisung der Beschwerde mit genügender Klarheit hervor, so dass die Beschwerdeführer in der Lage waren, das kantonsgerichtliche Urteil sachgerecht anzufechten. Dass die Vorinstanz ihrer Argumentation nicht gefolgt ist, verletzt das rechtliche Gehör nicht.