Citation: 4A_199/2013 E. A

A.a. Die X.________, Zürich, (Beklagte, Beschwerdeführerin) ist ein Verein schweizerischen Rechts mit dem Zweck, italienische Arbeitnehmer und ihre Familien in der Schweiz bei der Ausübung ihrer Rechte im Bereich der Sozialversicherung und der Ansprüche aus der Erwerbstätigkeit (auch vor Gericht) zu vertreten. Sie wird von Y.________ mit Sitz in J.________ gefördert. A.________ (Kläger, Beschwerdegegner) ist italienischer Staatsangehöriger, lebt aber seit längerem in der Schweiz und war hier auch erwerbstätig. A.b. Aufgrund einer Betriebsschliessung verlor A.________ Ende Februar 2002 seine Arbeitsstelle. Nachdem er mit der Arbeitssuche zweieinhalb Jahre lang erfolglos geblieben war, suchte er im September 2004 bei der X.________ Unterstützung, deren Dienstleistungen er schon früher in Anspruch genommen hatte. Dem in deren Büro in Zürich tätigen Geschäftsführer, B.________, teilte A.________ mit, er wolle nach Italien zurückkehren, und er bat um Hilfe beim Bezug seines bei der Bank Z.________ Freizügigkeitsstiftung 2. Säule befindlichen Freizügigkeitskapitals. B.________ liess sich vom Kläger eine Abmeldebestätigung geben und veranlasste, dass der Kläger und dessen Ehefrau verschiedene Dokumente unterzeichneten. Durch diverse Manipulationen erreichte B.________, dass das Kapital ihm persönlich auf ein Konto bei der Bank Z.________ AG ausbezahlt wurde. Da der Kläger dann doch eine neue Tätigkeit in der Schweiz fand, gab er den Plan der Rückwanderung auf und informierte B.________ über die neue Situation. B.________ beschied ihm, in diesem Fall sei der Kapitalbezug nicht mehr möglich, aber er werde eine Rente erhalten. Tatsächlich erhielt der Kläger ab März 2007 (als er 62-jährig geworden war) monatliche Zahlungen von Fr. 1'833.--. Diese waren nicht von der Beklagten, sondern von B.________ veranlasst, und sie enthielten als Zahlungsgrund den Vermerk "Bonifico X.________. Inhaber B.________, rendita mensile di 2. pilastro ...". Dies entsprach einem auch aus anderen Fällen bekannten Täuschungsmanöver von B.________. Ab Mai 2009 blieben die Zahlungen aus. Die Parteien sind sich darin einig, dass B.________ das Alterskapital des Klägers zu einem grossen Teil veruntreut hat.