Citation: 6B_19/2024 E. 2.2.4

2.2.4. Wenn der Beschwerdeführer ausführt, die Vorinstanz habe das Privatgutachten ohne nachvollziehbare Begründung und damit willkürlich unberücksichtigt gelassen (Beschwerde Ziff. 2.3 S. 8-11, Ziff. 2.5 Rz. 44 S. 13), hält auch dies einer Überprüfung nicht stand. Die Vorinstanz blendet das von der Herstellerfirma der Europaletten verfasste Privatgutachten nicht aus. Sie fasst dessen Sachverhalts- bzw. Unfallhypothesen (Überlast bei ungleichmässiger bzw. fehlerhafter Beladung und mangelhafte Sicherung bzw. Verrutschen der Ladung auf der Europalette) zusammen (Urteil E. 2.5.2 S. 32), verwirft diese allerdings mit folgender Begründung: Das Frachtgut sei entgegen der Annahme des Privatgutachters nicht unbekannt, sondern gestützt auf den Lieferschein aktenkundig. Es habe aus fünf Rohlingen mit einem Durchmesser von 16 cm und einer Länge von 120 cm bestanden. Eine Europalette weise die Masse 120 cm x 80 cm auf. Gemäss den gutachterlichen Ausführungen entsprächen die fünf geladenen Rohlinge (zusammen) exakt der Fläche einer solchen Palette. Es sei lebensfremd anzunehmen, die fünf Rohlinge seien anders als passend (nebeneinander) auf die Palette gelegt worden. Zu Recht gehe daher auch der Gutachter davon aus, deren Gewicht sei gleichmässig auf den fünf Auflagebrettern der Palette verteilt gewesen. Das Gewicht der fünf Rohlinge habe gemäss Lieferschein 965 kg und jenes der Metallstangen 59 kg betragen, mit der darauf liegenden Palette (25 kg) resultierten 1'049 kg. Die maximale Last für eine Europalette betrage 1'500 kg und sei - mit dem Gutachten (vgl. hierzu Urteil E. 2.5.1 [in fine] S. 32, E. 2.7.2 S. 35 mit Verweis auf act. 3 S. 5 f.) - nicht überschritten worden. Wie tief die Maximallast bei einer ungleichmässigen Lastverteilung wäre, könne offenbleiben, da - wie gesehen - für eine solche Annahme keine Anhaltspunkte bestünden (Urteil E. 2.5.3 S. 32 mit Verweis auf act. 3 S. 6, E. 2.7.3 S. 36 sowie Fn. 203). Ebenso legt die Vorinstanz dar, was gegen die Hypothese einer bereits vor dem Anheben der Palette verrückten Ladung spricht (Urteil E. 2.7.3 S. 37; vgl. auch vorstehend E. 2.2.1 mit Verweis auf Urteil E. 2.7.1 S. 34). Die Erwägungen der Vorinstanz sind ausreichend und nachvollziehbar begründet. Sie zeigt im Einzelnen auf, von welchen unzutreffenden, teils auch aktenwidrigen Annahmen sich der Privatgutachter leiten liess. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers durfte sie bei dieser Ausgangslage willkürfrei davon absehen, sich detaillierter mit den Ausführungen des Privatgutachters zu befassen.