Citation: 2C_235/2021 E. 5.4.3

5.4.3. Sowohl beim Hinderungsgrund der Selbst- oder Drittgefährdung (Art. 8 Abs. 2 lit. c WG) als auch bezüglich der Gefahr missbräuchlicher Verwendung (Art. 31 Abs. 3 lit. a WG) handelt es sich um bundesrechtliche Begriffe, deren Anwendung das Bundesgericht entgegen dem Beschwerdeführer mit freier und nicht bloss mit auf Willkür beschränkter Kognition prüft (Art. 95 lit. a BGG; vgl. Urteil 2C_444/2017 vom 19. Februar 2018 E. 3.2.2). Allerdings verfügen die zuständigen Behörden aufgrund der - wie vorliegend - unbestimmten Rechtsbegriffe über einen weiten Ermessensspielraum, weshalb sich das Bundesgericht bei der Überprüfung eine gewisse Zurückhaltung auferlegt (Urteile 2C_555/2020 vom 21. Oktober 2020 E. 3.3.1; 2C_15/2019 vom 26. Juli 2019 E.4.5; 2C_444/2017 vom 19. Februar 2018 E. 3.2.2).