Citation: 8C_226/2009 06.11.2009 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer lässt insbesondere vorbringen, auf das Gutachten der MEDAS vom 14. November 2005 sei nicht abzustellen, da es an verschiedenen formellen Mängeln leide. Der Umstand, dass die IV-Stelle, in deren Auftrag das Gutachten erstellt worden war, den Versicherten im Jahre 2009 erneut begutachten liess, führt diesen zur Annahme, auch die Invalidenversicherung halte das MEDAS-Gutachten für nicht stichhaltig. 3.2 Dieser Argumentation kann nicht gefolgt werden. Allein die Tatsache, dass der Beschwerdeführer nach den drei vorliegend zur Diskussion stehenden Unfällen am 30. Oktober 2005 und insbesondere am 12. November 2006 erneut verunfallte, bot der Invalidenversicherung genügend Anlass, den medizinischen Sachverhalt erneut abklären zu lassen. Im Weiteren hat die Vorinstanz bereits richtig erwogen, dass nicht alle Ärzte, welche an der Konsens-Konferenz teilnahmen, den Versicherten eigenhändig zu untersuchen haben. Da auch die jeweiligen Teilgutachten vorliegen, kann die Schlüssigkeit ohne weiteres überprüft werden. Schliesslich spielt es auch keine Rolle, dass das Gutachten von der Invalidenversicherung und nicht von der Unfallversicherung in Auftrag gegeben wurde, da hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes einzig entscheidend ist, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352). Das gilt auch in Bezug auf die Rüge des Beschwerdeführers, er sei vor allem durch Assistenzärzte untersucht worden. Da die jeweiligen Teilgutachten auch von Oberärzten mitunterzeichnet wurden, womit diese die darin geschilderten Feststellungen und Schlussfolgerungen mittragen, vermag dieser Umstand an der grundsätzlichen Schlüssigkeit des Gutachtens vom 14. November 2005 nichts zu ändern. Es ist darauf abzustellen.