Citation: 6B_784/2009 22.12.2009 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe seinen Beweisantrag auf Einvernahme seiner Lebensgefährtin L.________ zu Unrecht in antizipierter Beweiswürdigung abgewiesen. 2.2 Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist in Art. 29 Abs. 2 BV verankert. Danach haben die Parteien Anspruch darauf, mit rechtzeitig und formgültig angebotenen Beweisanträgen und Vorbringen gehört zu werden, soweit diese erhebliche Tatsachen betreffen und nicht offensichtlich beweisuntauglich sind. Ein Verzicht auf die Abnahme von weiteren Beweisen ist zulässig, wenn sich das Gericht aufgrund der bereits erhobenen Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener Beweiswürdigung annehmen kann, dass die abgelehnten Beweisanträge nichts an seiner Überzeugung zu ändern vermögen (BGE 134 I 140 E. 5.3; 131 I 153 E. 3, mit Hinweisen). 2.3 Anlässlich der Hausdurchsuchung beim Beschwerdeführer wurde ein Briefumschlag mit Zetteln, welche mit den auf den Windschutzscheiben angebrachten identisch oder sehr ähnlich sind, beschlagnahmt. Der Beschwerdeführer machte im Untersuchungsverfahren geltend, er habe die Zettel in seinem Milchkasten gefunden und aufbewahrt, um in den Besitz der Adresse B.________s zu gelangen und ihn so betreiben zu können. Später gab er an, seine Lebensgefährtin L.________ habe die Zettel im Briefkasten gefunden und ohne sein Wissen bei ihnen zu Hause im Schrank aufbewahrt. Die Vorinstanz erwägt, die Darstellung des Beschwerdeführers, seine Lebensgefährtin habe die Zettel im Briefkasten gefunden und vor ihm versteckt, sei als reine Schutzbehauptung zu werten. Weshalb er in dieser Hinsicht im Untersuchungsverfahren eine andere Erklärung abgab, habe er nicht erklären können und sei auch nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer sei aufgrund der Hinweise auf das Liegenschaftsvermittlungsgeschäft als der Verfasser des anonymen Schreibens an B.________ identifiziert worden. Das Tatmotiv des Beschwerdeführers sei klar. Anlässlich seiner ersten Befragung habe er B.________ beschimpft und erklärt, dieser schulde ihm Geld. Auch der erstmals vor dem Appellationsgericht aufgestellten Behauptung, der im November 2005 ermordete M.________ habe die Zettel angefertigt und in seinen Briefkasten gelegt, sei kein Glaube zu schenken. Hinzu komme, dass es sich bei L.________ um die langjährige Lebensgefährtin des Beschwerdeführers handle, welche ohnehin nur als Auskunftsperson zu befragen gewesen wäre. Möglicherweise entlastende Aussagen hätten von vornherein keine grosse Überzeugungskraft gehabt, da diese ein persönliches Interesse am Ausgang des Verfahrens habe. Im Sinne einer antizipierten Beweiswürdigung könne daher auf die Befragung von L.________ verzichtet werden. 2.4 Die Vorinstanz durfte angesichts der beim Beschwerdeführer sichergestellten Beweise, seiner widersprüchlichen und wenig plausiblen Aussagen, seines Tatmotivs und unter Berücksichtigung des Umstands, dass es sich bei L.________ um die langjährige Lebenspartnerin des Beschwerdeführers handelt, ohne Willkür von deren Einvernahme absehen. Die vorinstanzlichen Ausführungen sind nicht zu beanstanden. Daran ändert auch nichts, dass die Vorinstanz L.________ als Zeugin vorlud und erst auf die Einvernahme verzichtete, nachdem diese aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Verhandlung erschienen war. Die Rüge ist unbegründet.