Citation: 4P.191/2002 08.11.2002 E. A

Am 25. September 2000 reichte die Innenarchitektur B.________ KG beim Bezirksgericht Albula gegen A.________ (Beklagter und Beschwerdeführer) Klage ein. Gestützt auf einen Werkvertrag verlangte sie die Bezahlung von Fr. 17'055.-- nebst Zins. Mit Verfügung vom 29. September 2000 setzte der Bezirksgerichtsvizepräsident beiden Parteien Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses von je Fr. 3'500.--. Der Beklagte wurde zudem aufgefordert, innert gleicher Frist die Prozessantwort einzureichen; beiden Aufforderungen kam er nicht nach. Am 22. Dezember 2000 ersuchte der Beklagte, nunmehr vertreten durch einen Rechtsanwalt, um Akteinsicht, welche ihm in der Folge gewährt wurde. Mit Schreiben vom 12. Januar 2001 teilte ihm das Gericht mit, dass der Schriftenwechsel abgeschlossen und er vom Verfahren ausgeschlossen sei, solange er den Kostenvorschuss nicht geleistet habe. Am 3. Mai 2001 wies der Bezirksgerichtsvizepräsident das Gesuch des Beklagten vom 22. Januar 2001 um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ab. Er forderte den Beklagten unter Hinweis auf den ansonsten erfolgenden Ausschluss vom Verfahren auf, innert der angesetzten Notfrist den verlangten Kostenvorschuss zu leisten. Die Beschwerde des Beklagten gegen diese Verfügung wies das Kantonsgericht des Kantons Graubünden, Kantonsgerichtsausschuss, am 25. Juni 2001 ab. Das Bundesgericht wies am 19. Oktober 2001 die staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ab, soweit darauf einzutreten war. Das Bezirksgericht Albula erliess am 9. Januar 2002 eine Beweisverfügung mit den Feststellungen, dass der Beklagte weder eine Prozessantwort eingereicht noch Beweismittel anerboten hatte. In der Folge bezahlte der Beklagte den Gerichtskostenvorschuss von Fr. 3'500.-- mit dem Vorbehalt, zu einem späteren Zeitpunkt nochmals die unentgeltliche Rechtspflege zu verlangen.