Citation: 9C_447/2022 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin macht geltend, aufgrund des Untersuchungsgrundsatzes hätte sich das kantonale Gericht zu weiteren Abklärungen veranlasst sehen müssen. Es ist indessen nicht ersichtlich, durch welche Beweismassnahmen sich der geltend gemachte sachliche Konnex noch erstellen liesse. Die Behauptung der Beschwerdeführerin, die angefragten Kliniken hätten nicht alle relevanten Berichte eingereicht, beruht auf reinen Vermutungen, zumal kein Interesse dieser Kliniken ersichtlich wäre, dem kantonalen Gericht weitergehende Akten vorzuenthalten. Es erscheint als wenig wahrscheinlich, dass durch eine erneute Anfrage bei den gleichen Institutionen weitere relevante echtzeitliche Berichte erhältlich gemacht werden können. Somit verletzte die Vorinstanz kein Bundesrecht, als sie auf weitere Beweismassnahmen verzichtete.