Citation: 9C_513/2020 E. 2

Das kantonale Gericht stellte fest, der Versicherte sei gemäss Bericht des behandelnden Arztes vom 22. Juni 2018 in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % eines 100 %-Pensums arbeitsfähig, was er im übrigen nicht bestreite. Sein Arbeitspensum habe er am 1. Juli 2013 auf 90 % herabgesetzt, weil er mehr freie Zeit gewünscht habe, ohne in einem anderen Aufgabenbereich tätig zu sein. Es erwog, demnach sei überwiegend wahrscheinlich, dass er auch bei guter Gesundheit eine 90 %ige Erwerbstätigkeit ausüben würde, ohne sich in einem Aufgabenbereich zu betätigen. Unabhängig von der Methode der Invaliditätsbemessung resultiere ein Invaliditätsgrad von zwischen 40 % und 45 %.