Citation: 5A_746/2020 E. 2.6

2.6. Die Beschwerdeführerin vertritt die Ansicht, dass sie ihre Beschwerde an das Obergericht rechtsgenüglich begründet habe. Insbesondere habe sie darlegt, dass sie ihr Novum rechtzeitig - nämlich bereits im erstinstanzlichen Verfahren - vorgebracht habe. Mit diesen Vorbringen übergeht die Beschwerdeführerin die ihr von der Vorinstanz darlegten Anforderungen an eine Beschwerde, soweit der angefochtene Entscheid auf einer Mehrfachbegründung beruht. Dies ist vorliegend der Fall. Das Bezirksgericht hat sich nämlich in seiner Verfügung nicht nur mit der Zulässigkeit eines Novums auseinandergesetzt, sondern weitere Argumente für die Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege angeführt. Vor Obergericht ist die Beschwerdeführerin darauf nicht eingegangen. Die diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz übergeht sie und macht stattdessen vor Bundesgericht in allgemeiner Weise die Verletzung ihres rechtlichen Gehörs geltend. Damit kann sie ihre ungenügende Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Urteil nicht wettmachen.