Citation: 6B_515/2018 E. 2.3.2

2.3.2. Die Vorinstanz übergeht entgegen den weitschweifigen Ausführungen des Beschwerdeführers nicht, dass M.________ gegenüber Y.________ aus Eifersucht und enttäuschter Liebe Rachegedanken äusserte. Sie erwägt indessen willkürfrei, auf die Aussagen von M.________ betreffend die Täterschaft von Y.________ könne dennoch abgestellt werden. Es lägen keine Hinweise vor, dass sie ihr Tatwissen über den Ex-Freund der Beschwerdegegnerin 2, V.________, aus den Strafverfahrensakten erlangt haben könnte (angefochtenes Urteil S. 31 f.). Was der Beschwerdeführer dagegen einwendet, erschöpft sich in einer unzulässigen appellatorischen Kritik. Dieser stellt zwar den Verdacht in den Raum, das von der Zeugin M.________ u.a. anlässlich der Einvernahme vom 28. Januar 2011 deponierte Tatwissen stamme nicht - wie von der Zeugin geltend gemacht - von Y.________, sondern sei aus den der Rechtsanwältin der Beschwerdegegnerin 2 am 10. Januar 2011 zugestellten Akten über den Ex-Freund der Beschwerdegegnerin 2 zur Zeugin gelangt. Damit will der Beschwerdeführer die Glaubwürdigkeit von M.________ infrage stellen. Konkrete Hinweise, dass es sich so zugetragen haben könnte, können der Beschwerde jedoch nicht entnommen werden. Teilweise entbehren die Ausführungen des Beschwerdeführers vielmehr gar jeder Logik. Dass V.________ am 24. Februar 2011 um die Zeugenaussage von M.________ vom 28. Januar 2011 wusste, obschon die Staatsanwaltschaft der Rechtsanwältin der Beschwerdegegnerin 2 die Verfahrensakten bereits am 10. Januar 2011 und danach erst wieder am 25. Februar 2011 zustellte, liesse sich z.B. einfach damit erklären, dass die Beschwerdegegnerin 2 und damalige Freundin von V.________ an der erwähnten Einvernahme anwesend war (vgl. Akten Staatsanwaltschaft, act. 2/67/1). Nicht nachvollziehbar ist auf jeden Fall, weshalb der Umstand, dass V.________ Kenntnisse von den Aussagen von M.________ vom 28. Januar 2011 hatte, welche er nicht aus den Akten der Rechtsanwältin der Beschwerdegegnerin 2 haben konnte, ein Indiz dafür sein soll, dass die Zeugin M.________ ihr Tatwissen über V.________ aus den der Rechtsanwältin am 10. Januar 2011 zugestellten Verfahrensakten hatte (vgl. Beschwerde S. 33 f.). Der Beschwerdeführer behauptet denn auch nicht explizit, M.________ selber habe V.________ von ihren Aussagen vom 28. Januar 2011 erzählt. Er zeigt auch sonst nicht auf, welche Verbindung zwischen den beiden Personen bestanden haben könnte. M.________ selber gab zu Protokoll, sie kenne V.________, sie habe diesen jedoch nie mehr gesehen (Akten Staatsanwaltschaft, act. 2/89/1 S. 16; angefochtenes Urteil S. 31 f.).