Citation: 5A_726/2017 E. 4.4.3

4.4.3. Die Vorinstanz hat für die Zeit ab dem 1. April 2017 den Barbedarf von C.________ mit Fr. 755.-- beziffert, jenen von D.________ mit Fr. 780.-- und jenen von E.________ mit Fr. 555.--. Sie hat C.________ einen Unterhaltsbeitrag von Fr. 950.-- zugesprochen, D.________ einen solchen von Fr. 980.-- und E.________ einen solchen von Fr. 2'665.-- (davon Fr. 1'910.-- Betreuungsunterhalt). Dabei hat sie den Kindern einen Überschussanteil von je Fr. 197.-- zukommen lassen. Dass die Kinderalimente das übliche Mass bei weitem übersteigen, kann angesichts der festgestellten Bedarfszahlen nicht gesagt werden. Dem Einkommen der Beschwerdeführerin ist somit lediglich der für den Betreuungsunterhalt von E.________ bestimmte Betrag anzurechnen, da dieser zwar rechtlich einen Anspruch des Kindes darstellt, wirtschaftlich aber dem betreuenden Elternteil zukommen soll (vgl. Botschaft zu einer Änderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [Kindesunterhalt], BBl 2014 554 und 556 Ziff. 1.5.2). Die übrigen Kinderunterhaltsbeiträge sowie die Kinderzulagen sind für die Bedürftigkeitsprüfung aus den Einkünften der Beschwerdeführerin auszuklammern.