Citation: 4C.151/2001 23.10.2001 E. 1

1.-Das Handelsgericht des Kantons Bern hat in seinem Urteil vom 26. März 2001 einerseits festgehalten, dass der Beklagten keine Sorgfaltspflichtverletzungen im Rahmen des Vermögensverwaltungsvertrages vorzuwerfen seien und dass allfällige Sorgfaltspflichtverletzungen auf jeden Fall als genehmigt zu gelten hätten. Wie es sich mit einem allfälligen Schaden verhalte, liess das Handelsgericht offen. Auch die weiteren Voraussetzungen für die Schadenersatzpflicht hat das Handelsgericht nicht geprüft. Andrerseits hielt das Handelsgericht fest, dass die Voraussetzungen für die Genugtuung nicht erfüllt seien. Die Klägerin beschränkt sich im vorliegenden Verfahren darauf, die Ausführungen des Handelsgerichtes zur Schadenersatzpflicht zu kritisieren. Demgegenüber hat sie darauf verzichtet, das Urteil insoweit zu beanstanden, als ein Genugtuungsanspruch verneint wurde. Im Folgenden ist daher einzig zu prüfen, ob der Beklagten eine Sorgfaltspflichtverletzung im Zusammenhang mit der Erfüllung des Vermögensverwaltungsvertrages vorzuwerfen ist.