Citation: I 386/02 20.01.2003 E. 4

Entgegen der Darlegung des Beschwerdeführers kann dem Gutachten samt Ergänzungsberichten des Spitals X.________ gefolgt werden. Dieses wurde aufgrund der Akten des Spitals Y.________ sowie eigener Untersuchungen erstellt. Es ist umfassend, berücksichtigt die geltend gemachten Beschwerden und begründet in nachvollziehbarer Weise die Schlussfolgerungen der Experten; auch wird die Art der zumutbaren Arbeiten dargelegt. Damit vermag es den höchstrichterlichen Anforderungen zu genügen. Dr. med. U.________ stellt die darin enthaltene Beurteilung der Arbeitsfähigkeit grundsätzlich nicht in Frage, geht er in seiner Stellungnahme vom 24. Januar 2000 doch ebenfalls von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten leichten, vorwiegend sitzend auszuübenden Tätigkeit aus. Damit relativiert er seine Angaben im Bericht vom 8. März 1999 an die Unfallversicherung C.________ als Unfallversicherer, in welchem er von einer Arbeitsunfähigkeit von 70 % ausging, ohne jedoch zu erwähnen, auf welche Tätigkeiten sich dies bezieht, und im Schreiben an die IV-Stelle vom 2. Dezember 1998, in welchem er eine 30%ige Arbeitsfähigkeit als Kleingerätemonteur oder Hilfsarbeiter in einer anderen Beschäftigung attestiert hatte. Aufgrund des Hinweises auf den vom 15. September bis 10. Dezember 1998 durchgeführten Arbeitsversuch stehend an einer Schleifmaschine, muss angenommen werden, dass er bei seiner Einschätzung vor allem eine solche Tätigkeit vor Augen hatte. Zudem gilt es der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass Hausärzte mitunter in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc mit Hinweisen). Wenn Dr. med. U.________ am 24. Januar 2000 abschliessend dafür hält, es sei eine 50%ige Berentung angebracht, äussert er sich damit nicht zur Arbeitsfähigkeit, sondern zum Invaliditätsgrad, dessen Festlegung indessen nicht in die Kompetenz des Arztes, sondern in jene der Verwaltung in Zusammenarbeit mit der Berufsberatungsstelle fällt (vgl. BGE 125 V 261 Erw. 4 und 107 V 20 zur Aufgabe des Arztes und der Ärztin im Rahmen der Invaliditätsbemessung). Abweichend von den Gutachtern beurteilt Dr. med. U.________ die Ursache der Rückenbeschwerden. Diese Frage braucht hier jedoch nicht beurteilt zu werden, nachdem es sich bei der Invalidenversicherung um eine finale Versicherung handelt, welche nicht nach den Ursachen der gesundheitlichen Störungen fragt. Soweit der Beschwerdeführer sich auf Dr. med. G._______ beruft, gilt es festzuhalten, dass dieser im Bericht an die Unfallversicherung C.________ vom 11. September 2000 lediglich zur Unfallkausalität und zum Integritätsschaden Stellung nahm und sich zu den diesbezüglichen Ausführungen des Dr. med. U.________ an die Unfallversicherung C.________ vom 21. Januar 2000 äusserte. Die noch zumutbare Leistungsfähigkeit bildete weder Gegenstand des Berichts des Dr. med. U.________ vom 21. Januar 2000 noch jenes von Dr. med. G._______ vom 11. September 2000. Auch Frau Dr. med. H.________ Herbert von der Klinik Z.________ sagte im Bericht vom 16. Dezember 1997 nichts zur Arbeitsfähigkeit. Des Weitern verkennt der Beschwerdeführer bei seiner Kritik am Gutachten des Spitals X.________, dass es in diesem Verfahren zu beurteilen gilt, ob seit der leistungsaufhebenden Verfügung vom 30. Oktober 1997 eine wesentliche Änderung des Gesundheitszustandes im Sinne der Rechtsprechung zu Neuanmeldungen und Rentenrevisionen vorliegt, welche zu einer invalidenversicherungsrechtlich relevanten Arbeitsunfähigkeit führt. Eine solche Veränderung lässt sich aufgrund der medizinischen Unterlagen nicht ausmachen. Vielmehr ist der Beschwerdeführer für eine körperlich angepasste Tätigkeit, wie beispielsweise jene eines Kleingerätemonteurs, nach wie vor zu 100 % arbeitsfähig. Nach dem Gesagten lässt es sich nicht beanstanden, dass Vorinstanz und Verwaltung sich bei der Beurteilung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit auf das Gutachten des Spitals X.________ gestützt haben. Da die medizinischen Unterlagen für die Beurteilung schlüssig sind und von weiteren Abklärungen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, kann vom beantragten Obergutachten abgesehen werden.