Citation: 2C_927/2020 E. 7.3

7.3. Die vorliegende Situation ist allerdings insofern speziell, als die Immobiliengesellschaft selbst Käuferin der Anteile ist. Wie gesehen (E. 6.1), ist es jedoch nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz den Beschluss der Generalversammlung zum Rückkauf der Aktien und die anschliessende Kapitalherabsetzung als Steuerobjekt i.S.v. Art. 6 Abs. 1 lit. f HG/VS betrachtet. Durch dieses Vorgehen haben sich die Beteiligungen der verbleibenden Aktionäre an der Immobiliengesellschaft je von 1/7 auf 1/5 erhöht. Wenn nun die Vorinstanz unter diesen Umständen die verbleibenden Aktionäre (neben der C.________ AG) ebenfalls als Erwerber und damit als Steuersubjekt qualifiziert, wendet sie Art. 10 Abs. 1 HG/VS nicht in offensichtlich unhaltbarer Weise an.