Citation: 5D_29/2019 E. 1.2

1.2. Ist die Streitwertgrenze nicht erreicht, bleibt zu prüfen, ob sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG stellt und die Beschwerde in Zivilsachen aus diesem Grund zulässig ist. Eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung liegt vor, wenn ein allgemeines und dringendes Interesse besteht, dass eine umstrittene Frage höchstrichterlich geklärt wird, um eine einheitliche Anwendung und Auslegung des Bundesrechts herbeizuführen und damit eine erhebliche Rechtsunsicherheit auszuräumen (BGE 141 III 159 E. 1.2; 137 III 580 E. 1.1; je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer sieht eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung namentlich in der Frage, ob nach Erteilung der definitiven Rechtsöffnung auf negative Feststellungsklage gemäss Art. 85a SchKG hin ungeachtet des Vorliegens einer materiell rechtskräftigen Verfügung diese noch einmal umfassend überprüft werden kann. Das Bundesgericht hat diese Rechtsfrage indes bereits beantwortet. Nach konstanter Rechtsprechung können auf Klage gemäss Art. 85a SchKG hin diejenigen Tatsachen nicht mehr beurteilt werden, welche von der materiellen Rechtskraft des definitiven Rechtsöffnungstitels umfasst werden (Urteile 5A_135/2019 vom 24. April 2019 E. 3.1.2, in: SJ 2019 I S. 416 f.; 5A_424/2015 vom 27. April 2016 E. 4, in: BlSchK 2017 S. 171 ff.; 5A_269/2013 vom 26. Juli 2013 E. 5.1.2; s. dazu auch AMONN/WALTHER, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 9. Aufl. 2013, § 20 Rz. 19 f.). Auch in seiner weiteren Beschwerdebegründung zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, welche konkrete und überdies entscheiderhebliche Rechtsfrage einer dringenden Klärung bedürfte. Da der Beschwerdeführer keine Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung aufwirft und da der Streitwert nicht erreicht wird, kann auf die Beschwerde in Zivilsachen nicht eingetreten werden.