Citation: 8C_121/2023 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, sein psychiatrisches Behandlungsteam, habe in den zwischen dem 27. März 2015 und 4. Oktober 2017 erstellten Berichten eine Panikstörung (ICD-10 F41.0), Zwangshandlungen und Zwangsgedanken (ICD-10 F42.2) sowie als Differentialdiagnose eine leichte depressive Episode diagnostiziert (ICD-10 F32.0). Dr. med. C.________ habe im Gutachten vom 21. März 2018 die Diagnosen Zwangshandlungen und Zwangsgedanken gemischt (ICD-10 F42.2) und einen Zustand nach Panikstörung (ICD-10 F41.0) gestellt. Laut dem Gutachten des Dr. med. D.________ vom 4. Dezember 2018 hätten eine Zwangsstörung, vorwiegend Zwangshandlungen (ICD-10 F42.1), und ein Status nach Panikstörung (ICD-10 F41.0) bestanden, was der RAD-Psychiater Dr. med. H.________ in der Stellungnahme vom 11. Dezember 2018 bestätigt habe. Gemäss dem Austrittsbericht des Sanatoriums I.________ vom 8. Oktober 2020 hätten eine Zwangsstörung, Zwangsgedanken und Zwangshandlungen (ICD-10 F42.2) vorgelegen. Laut dem Bericht des Behandlungsteams vom 28. April 2021 habe sich sein Gesundheitszustand verschlechtert. Hierin seien neben der bisherigen Zwangsstörung eine anankastische (zwanghafte) Persönlichkeit (ICD-10 F65), erneut eine Panikstörung (ICD-10 F41.0) und eine Anpassungsstörung (ICD-10 F43.23) im Zusammenhang mit der Belastung durch das IV-Verfahren diagnostiziert worden. Es sei unverständlich, dass die RAD-Psychiaterin Dr. med. G.________, die erst im März 2019 in die Fallbearbeitung eingestiegen sei, in der Stellungnahme vom 26. Mai 2021 als einzige Diagnose eine Anpassungsstörung (ICD-10 F43.23) wegen der Belastung durch das IV-Verfahren bejaht habe. Eine erneute Begutachtung im stationären Rahmen sei unter diesen Umständen absolut unnötig und unverhältnismässig.