Citation: 4A_497/2018 E. 3.3.1

3.3.1. Nach den Erwägungen der Vorinstanz hat die Beschwerdegegnerin genügend substanziiert bestritten, dass auf die im Privatgutachten am 22. November 2013 in der Raumluft gemessenen Werte abgestellt werden kann. Sie hat in diesem Zusammenhang insbesondere festgestellt, die Beschwerdegegnerin habe bestritten, dass das eingesetzte Holzschutzmittel zu einer Luftfremdstoffbelastung geführt habe. So könne jedenfalls der vom Privatgutachter vermeintlich wahrgenommene Testbenzingeruch nicht vom Arbezol Spezial stammen, da dieses Produkt gemäss dem technischen Merkblatt geruchlos sei, weshalb der Verdacht naheliege, dass dieser Geruch eine andere Quelle habe. Eine Beeinflussung der Messwerte durch die im Rahmen des Rückbaus entfernten Korkböden und Täfer sei wahrscheinlich. Auch habe der Privatgutachter festgehalten, dass es in der Schweiz keine Grenz- oder Richtwerte für Luftfremdstoffe in Wohn- oder Aufenthaltsräumen gebe. Es seien zwar angeblich erhöhte Aliphaten C9 - C16, aber keine erhöhten Permethrin-Werte festgestellt worden. Es sei auch nicht auszuschliessen, dass die bei der Dachstockisolation verwendete Steinwolle die Messwerte beeinflusst haben könnte. Weder hätten die beigezogenen Gutachter die Quelle der angeblich zehnfach zu hohen Schadstoffkonzentration identifiziert noch gesundheitliche Bedenken geäussert. In der erstinstanzlichen Duplik habe die Beschwerdegegnerin ergänzt, die vom Kläger ins Recht gelegten Gutachten vermöchten weder eine übermässige, gesundheitsgefährdende Luftfremdstoffbelastung im Haus nachzuweisen, noch habe in rechtsgenügender Weise ein Zusammenhang mit dem von der Beklagten verwendeten Holzschutzmittel erstellt werden können. Sollte im Haus eine gesundheitsgefährdende Luftfremdstoffbelastung festgestellt worden sein - was ausdrücklich bestritten werde - sei dies keineswegs auf die Verwendung von Arbezol Spezial zurückzuführen. Gemäss Privatgutachter sei keine detaillierte Quellenabklärung gemacht worden. Luftfremdstoffe würden keine gesundheitlichen Risiken bergen, ansonsten in der Schweiz Grenz- oder Richtwerte erlassen worden wären. Der Beschwerdeführer setzt sich mit diesen Feststellungen der Vorinstanz zum Prozesssachverhalt nicht hinreichend auseinander. Er beschränkt sich auf das Vorbringen, die Beschwerdegegnerin habe im Verfahren vor Bezirksgericht lediglich vorgebracht, die Messungen seien bei geöffneter Dampfsperre durchgeführt worden, was sich als falsch erwiesen habe. Er schliesst allein daraus, der gemessene TVOC-Wert von über 23'000 µ/m³ sei bewiesen. Er beschränkt sich damit auf die Darstellung aus seiner Sicht, ohne Willkür in der Feststellung des Prozesssachverhalts zu begründen, was den prozessualen Anforderungen nicht genügt (vgl. vorstehend E.3.1; vgl. auch BGE 142 III 364 E. 2.4 S. 368; 140 III 264 E. 2.3. S. 266, 115 E. 2 S. 116; vgl. zum Ganzen ferner Urteil 4A_174/2017 vom 1. September 2017 E. 4.4.2.4).