Citation: 6B_699/2018 E. 4.3

4.3. Die vom Beschwerdeführer erhobenen Einwände gegen die Feststellung des Sachverhalts erschöpfen sich auch in diesem Punkt in einer unzulässigen appellatorischen Kritik. Die Vorinstanz legt nachvollziehbar dar, aus welchen Gründen sie zum Schluss gelangt, dass der Privatkläger für den Beschwerdeführer als ziviler Polizeibeamter erkennbar war und als solcher auch erkannt worden ist. Dass es sich beim Privatkläger seinem Äusseren nach um einen Angehörigen der rechtsradikalen Szene gehandelt haben könnte, wird von der Vorinstanz mit guten Gründen verneint. Dies legt, wie die Vorinstanz einleuchtend ausführt, schon der Umstand nahe, dass rechte Schläger kaum die Demonstrationsroute von Containern freigeräumt, sondern die direkte Konfrontation mit den Gegendemonstranten gesucht hätten. Schliesslich verweist die Vorinstanz zu Recht auf das Video der Stadtpolizei Zürich, aus welchem ersichtlich ist, dass es sich beim ersten erkennbaren Gerangel, zu welchem der Beschwerdeführer hinzugeeilt war, klarerweise nicht um eine Schlägerei, sondern um den Versuch einer Arretierung gehandelt hat, welche die Gegendemonstranten zu verhindern versucht hätten. Die Vorinstanz führt auch zutreffend aus, der Beschwerdeführer habe beobachten können, wie der von ihm unterstützte Demonstrant einen jener Polizisten getreten habe, der die Aktivisten zuvor mit Pfefferspray besprüht habe. Spätestens im Zeitpunkt, als der tretende Gegendemonstrant niedergerungen worden sei, habe der Beschwerdeführer gewusst, dass ein polizeilicher Zugriff erfolgt sei. Insgesamt verfällt die Vorinstanz nicht in Willkür, wenn sie bei einer Gesamtbetrachtung der Geschehnisse zum Schluss gelangt, der Beschwerdeführer sei sich darüber im Klaren gewesen, dass die Gegendemonstranten in eine Auseinandersetzung mit zivilen Polizeikräften - und nicht etwa mit den Teilnehmern des "Marsch fürs Läbe" oder gar einer dritten Gruppe - involviert gewesen seien (angefochtenes Urteil S. 23). Die Schuldsprüche wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte, Begünstigung und Landfriedensbruch verletzen daher kein Bundesrecht.