Citation: 6B_1109/2023 E. 1.3.1

1.3.1. Die Vorinstanz weist zunächst darauf hin, dass die von ihr vorgenommene Bestimmung der Strafart unter Berücksichtigung der verschuldensangemessenen Einzelstrafen geschehe, mithin das Verschulden bei den einzelnen Delikten bei der Wahl der Strafart Berücksichtigung finde. Zwar sei das Verschulden des Beschwerdeführers im unteren Bereich anzusiedeln. Seine strafrechtliche Vorbelastung könne bei der Wahl der Sanktionsart jedoch nicht ausser Acht gelassen werden. Er sei mehrfach vorbestraft, wovon einmal einschlägig. Mit Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 13. Oktober 2017 sei der Beschwerdeführer wegen Misswirtschaft zu einer bedingt vollziehbaren Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu Fr. 100.-- verurteilt worden. Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 26. April 2018 sei er diesbezüglich verwarnt worden. Der Beschwerdeführer habe also mit der Ausführung seiner zu beurteilenden Taten während laufender Strafuntersuchung begonnen und zudem während laufender Probezeit im gleichen Stil weiter delinquiert. Das weitere Urteil des Cour d'appel pénale du Tribunal cantonal vaudois vom 5. Februar 2018 wegen Geldwäscherei und Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz sei relativ kurz vor der Konkurseröffnung im Mai 2018 ergangen und sei nicht einschlägig. Es sei folglich festzuhalten, dass der Beschwerdeführer wiederum während laufendem Strafverfahren delinquiert habe. Zudem trübe das Urteil seinen Leumund nachhaltig und zeuge von einer gewissen Gleichgültigkeit seinerseits gegenüber der geltenden Rechtsordnung. Eine weitere Verurteilung, wenn auch keine einschlägige, habe der Beschwerdeführer sodann am 26. April 2018 durch die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland wegen Führens eines Motorfahrzeuges trotz Verweigerung, Entzug oder Aberkennung des Ausweises erwirkt, wofür er mit einer unbedingten Geldstrafe von 15 Tagessätzen zu Fr. 90.-- bestraft worden sei. Das Verhalten des Beschwerdeführers offenbare, dass er sich von strafrechtlichen Verurteilungen nicht abschrecken lasse. Es sei insbesondere nochmals zu betonen, dass er die zu beurteilenden Taten während laufender Strafuntersuchung im Vorfeld des Urteils vom 13. Oktober 2017 begangen habe und nach Eröffnung dieses Urteils am 25. Oktober 2017 unbeirrt mit seinem Tun weitergefahren sei. Dies zeige, dass eine Geldstrafe, auch wenn sie unbedingt ausgesprochen würde, nicht die angestrebte Wirkung erzielen würde. Es erscheine deswegen angemessen und zweckmässig, sowohl für die Misswirtschaft als auch für die Unterlassung der Buchführung, welche mit der Misswirtschaft in einem sehr engen Zusammenhang stehe und die gleichen Rechtsgüter schütze, eine Freiheitsstrafe auszufällen (angefochtenes Urteil E. II.4.2 f. S. 7 f.). Die vorinstanzlichen Erwägungen sind bundesrechtlich nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz begründet im Einzelnen und nachvollziehbar, weshalb sie trotz Ansiedelung des Verschuldens des Beschwerdeführers im unteren Bereich sowohl für die Misswirtschaft als auch für die Unterlassung der Buchführung die Ausfällung einer Freiheitsstrafe für angezeigt erachtet; darauf kann verwiesen werden (vgl. angefochtenes Urteil E. II.4.2 f. S. 7 f.). Soweit sich der Beschwerdeführer mit diesen Erwägungen überhaupt rechtsgenügend auseinandersetzt und auf seine Beschwerde einzutreten ist, geht seine Kritik fehl. Das gilt insbesondere, soweit er vorträgt, seine Vorstrafe wegen Misswirtschaft und unterlassener Buchführung sei zu einem Zeitpunkt rechtskräftig geworden, als er die Tatbestände der Misswirtschaft und der unterlassenen Buchführung bereits (erneut) begangen habe, weshalb ihm nicht vorgeworfen werden könne, er habe sich bewusst nach einer massgeblichen Vorstrafe erneut gesetzeswidrig verhalten. Wie die Vorinstanz zutreffend darlegt, hat der Beschwerdeführer die hier zur Diskussion stehenden Taten während laufender Strafuntersuchung im Vorfeld des Urteils vom 13. Oktober 2017 betreffend Misswirtschaft begangen und nach Eröffnung dieses Urteils am 25. Oktober 2017 unbeirrt und einschlägig weiter delinquiert. Dem ist nichts beizufügen. Zusammenfassend lag es unter den erwähnten Umständen im Ermessen der Vorinstanz, für sämtliche Straftaten eine Freiheitsstrafe auszusprechen. Eine Verletzung von Bundesrecht ist entgegen der Kritik des Beschwerdeführers nicht ersichtlich.