Citation: 5A_685/2023 E. 3.4.3

3.4.3. Anders als sie dies darstellt, hat die Beschwerdeführerin vor Obergericht damit nicht bestritten, dass sie im Jahr 2019 (ungefähr) ein Arbeitspensum von 25 % ausübte. Hierzu reicht insbesondere das Vorbringen nicht aus, sie habe keine Tageseinnahmen in der vom Beschwerdegegner behaupteten Höhe erzielen können (vgl. dazu auch sogleich). Dies entspricht denn auch der Feststellung des Bezirksgerichts, wonach die Beschwerdeführerin "bisher", d.h. vor dem 1. Juli 2022, unbestritten in einem Pensum von 20 % bis 30 % gearbeitet habe (Urteil Bezirksgericht, E. 6.6.2 S. 30). Die Beschwerdeführerin macht nicht geltend, diese Feststellung vor Obergericht in Frage gestellt zu haben (vgl. auch E. 3.3 hiervor). Zur Höhe des von der Beschwerdeführerin im Jahr 2019 erzielten Einkommens ergibt sich, was folgt: Zwar hat die Beschwerdeführerin namentlich unter Hinweis auf die Art und Weise der Fakturierung in Abrede gestellt, dass sie an einem Tag Einnahmen in der vom Beschwerdegegner vorgetragenen Höhe erzielen könne. Dass die Jahreseinnahmen Fr. 40'000.-- betragen haben, hat sie dagegen nicht (ausreichend) in Abrede gestellt. Ihr Hinweis auf die Kassabücher ist zwar gegebenenfalls dahingehend zu verstehen, es habe sich dabei um Brutto- und nicht Nettoeinnahmen gehandelt. Davon ist indes auch das Obergericht ausgegangen, da es verschiedene Abzüge berücksichtigte, deren Höhe vor Bundesgericht nicht umstritten ist. Wie die Beschwerdeführerin dies beantragt hatte, hat das Obergericht im Sinne einer Kontrollrechnung sodann auf den in der Steuererklärung für das Jahr 2019 ausgewiesenen Betrag abgestellt, dessen Höhe vor Bundesgericht ebenfalls nicht strittig ist. Damit erweist sich die Feststellung des Obergerichts nicht als falsch, das Jahreseinkommen der Beschwerdeführerin für das Jahr 2019 sei (letztlich) unbestritten geblieben. An dem Ausgeführten ändert auch nichts, dass die Beschwerdeführerin eine Parteibefragung beantragte.