Citation: 8C_100/2018 E. 3.1.2

3.1.2. Das Gericht stellte weiter fest, in beruflich-erwerblicher Hinsicht sei mit Blick auf die Lebensumstände davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall einer Erwerbstätigkeit von 55 % nachgehen würde; er habe sich freiwillig für ein Teilzeitpensum entschieden. Anlässlich der Abklärung der Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt habe er gegenüber der IV-Stelle angegeben, dass er höchstens 50 bis 60 % ausserhäuslich arbeiten und sich daneben dem Schreiben widmen sowie sich vermehrt um den Haushalt kümmern würde. Es sei nicht zu beanstanden, dass sich die IV-Stelle hinsichtlich der Statusfrage in erster Linie auf diese Angaben gestützt habe. Die Bemessungsmethode sei damit zu übernehmen, obwohl der Versicherte in der Beschwerde vorgebracht habe, nie Hausmann gewesen zu sein und dies auch nicht im Sinn gehabt zu haben. Die von der IV-Stelle angewendete gemischte Methode sei für ihn vorteilhafter, da die Einschränkungen im Haushaltsbereich mitberücksichtigt würden. Hinsichtlich des erwerblichen Bereichs sei das Valideneinkommen mit der IV-Stelle - angesichts der Einkommensschwankungen und der tiefen Einkommen ab dem Jahr 2003 - anhand der standardisierten Bruttolöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2012 des Bundesamtes für Statistik, Tabelle TA1, Ziffern 69-75 (freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen) zu ermitteln. Behelfsweise seien das Einkommen aus der Systemprogrammierung im Kompetenzniveau 4 (Fr. 9'333.) - und jenes aus der administrativen Tätigkeit im Kompetenzniveau 1 (Fr. 5'345.-) heranzuziehen. Angepasst an die Nominallohnentwicklung bis 2013 sowie die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 41.5 Stunden bei freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Tätigkeiten resultiere bei einer 55%igen Arbeitsfähigkeit ein Valideneinkommen von rund Fr. 62'437.-, wobei der Beschwerdeführer ein so hohes Einkommen nie erzielt habe. Für das Invalideneinkommen sei vom Wert gemäss LSE 2012, Tabelle TA1, Total, Männer, Kompetenzniveau 1, auszugehen. Angepasst an die Nominallohnentwicklung bis 2013, die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden sowie die Arbeitsfähigkeit von 50 % resultiere ein Invalideneinkommen von Fr. 32'845.- im Jahr 2013. Ein Abzug vom solchermassen ermittelten Tabellenlohn rechtfertige sich nicht. Der Invaliditätsgrad betrage damit 47 %. Bei einem Anteil des erwerblichen Bereichs von 55 % resultiere ein Teilinvaliditätsgrad von 25,85 %. Seine Leistungsfähigkeit sei im Haushaltsbereich zusätzlich um 15 % eingeschränkt, gewichtet 6,75 % (Haushaltsbericht vom 9. November 2015), woraus sich ein Gesamtinvaliditätsgrad von 33 % ergebe.