Citation: 9C_11/2019 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz ist zum Schluss gelangt, dass sich der Gesundheitszustand der Versicherten zwischen dem Zeitpunkt der rentenzusprechenden Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 24. Oktober 2014 und der angefochtenen Verfügung vom 21. Januar 2018 in anspruchsrelevanter Weise verändert habe. Die Viertelsrente sei der Beschwerdeführerin im Wesentlichen auf Grund des psychischen Gesundheitsschadens zugesprochen worden. Dieser habe sich im fraglichen Zeitraum verbessert, wie den zutreffenden Darlegungen der Beschwerdegegnerin zu entnehmen sei. Demgemäss sei es im Herbst 2011 zu einer psychischen Dekompensation mit einer mittelschweren bis schweren depressiven Episode ohne psychotische Symptome sowie zu einer Angst- und Panikstörung gekommen. Ab dem 11. Juli 2011 habe deshalb eine erhebliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestanden. Für den Zeitpunkt der Verfügung vom 21. Februar 2018 ergebe sich aus dem polydisziplinären Gutachten der Begutachtungsstelle estimed AG vom 3. Juli 2017 eine wesentliche Verbesserung der psychischen Verfassung der Versicherten. So habe der psychiatrische Gutachter in seinem Teilgutachten festgehalten, dass die depressive Symptomatik bis zum Untersuchungszeitpunkt als weitgehend remittiert zu beurteilen sei; auch die von den behandelnden Ärzten beschriebene Angstsymptomatik habe nicht mehr vorgelegen. Es sei deshalb, so die Vorinstanz abschliessend, nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin die Rentenrevision eingeleitet habe. Seitens der Beschwerdeführerin wird demgegenüber geltend gemacht, der psychiatrische Gutachter habe "den Längsschnitt einer depressiven Störung" ausser Acht gelassen. Unter Berücksichtigung des episodenhaft auftretenden Charakters einer depressiven Störung müsse von unveränderten gesundheitlichen Verhältnissen ausgegangen werden. Dies zeige auch der weitere Verlauf, der im April 2018 zu einer schweren depressiven Episode mit Suizidversuch geführt habe. Zudem würden die Gutachter der estimed AG sich nicht explizit zur Frage einer Veränderung des Gesundheitszustands äussern, womit die Expertise in diesem Punkt nicht beweiskräftig sei.