Citation: 1B_195/2017 E. 2

Mit Eingabe vom 1. Februar 2016 machten BA.________ und AA.________ bei der Staatsanwaltschaft geltend, dass der Hausdurchsuchungsbefehl gegen C.________ es nicht erlaubt hätte, ihre Zimmer zu durchsuchen. Entsprechend würden die Funde und die nachträglich erwirkten Aussagen dem Beweisverwertungsverbot unterliegen. Mit Schreiben vom 3. Februar 2016 hielt die Staatsanwaltschaft an ihren Strafbefehlen fest und stellte den Beschuldigten die entsprechenden Durchsuchungs- und Beschlagnahmebefehle zu. Am 29. Februar 2016 ersuchten BA.________ und AA.________ um Erlass einer anfechtbaren Verfügung. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis, Amt der Region Oberwallis, verweigerte mit Verfügungen vom 24. März 2016 die Entfernung der polizeilichen Einvernahmen von BA.________ und AA.________ aus den Akten. Dagegen erhoben BA.________ und AA.________ Beschwerde, welche die Strafkammer des Kantonsgerichts Wallis mit Verfügung vom 6. April 2017 abwies, soweit darauf einzutreten war.