Citation: 1P.207/2002 14.05.2002 E. A

X.________ wird zur Last gelegt, sich von März 1990 bis Januar 1993 und dann wieder ab 1997/98 verschiedener Straftaten schuldig gemacht zu haben. Im Vordergrund steht der Vorwurf des gewerbsmässigen Betrugs. X.________ habe insbesondere zahlreiche Personen um WIR-Guthaben betrogen. Er habe in Tageszeitungen Inserate aufgegeben und darin den Umtausch von WIR-Guthaben in Schweizer Franken im Verhältnis von 1:1 angeboten. Zahlreiche Inhaber von WIR-Guthaben hätten sich bei X.________ gemeldet. Dieser habe in der Folge WIR-Guthaben darlehensweise entgegengenommen. Dabei sei er weder gewillt noch in der Lage gewesen, die Darlehen in der jeweils vereinbarten Frist in Schweizer Franken zurückzuzahlen. Trotzdem habe er mit Zeitungsinseraten immer wieder neue Inhaber von WIR-Guthaben gesucht, um so zu Geld zu kommen. Der Deliktsbetrag allein aus den seit 1997/98 begangenen Vermögensstraftaten belaufe sich auf rund 1,3 Millionen Franken.