Citation: 4A_221/2013 E. A

A.________ (Kläger, Beschwerdeführer) erhielt im Frühjahr 2007 von seinem Onkel B.________ ein handschriftliches, vom 20. Juni 2004 datiertes Testament ausgehändigt, in dem B.________ ihn als Alleinerben seiner Liegenschaft Q.________ in J.________l einsetzte. Daraufhin setzte sich A.________ mit seiner Treuhänderin, der X.________ Treuhand AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin), in Verbindung, um das Testament prüfen zu lassen. Dazu übermittelte er ihr das Testament per Fax. Am 4. Mai 2007 erteilte die X.________ Treuhand AG A.________ schriftlich den Rat, im Testament noch sein Geburtsdatum einzufügen, den Erblasser mit seinem Geburtsnamen (statt mit dem Rufnamen) unterzeichnen zu lassen sowie noch einen Widerruf allfälliger früherer letztwilliger Verfügungen aufzunehmen. Gestützt darauf fügte der Erblasser in das Original der Urkunde handschriftlich das Geburtsdatum von A.________ ein und unterzeichnete es nochmals mit dem Vornamen; auf eine weitere Ergänzung wurde verzichtet. Die X.________ Treuhand AG sah das Testament nach diesen Änderungen nicht mehr. Nach dem Tod von B.________ im August 2007 wurde das Testament in dieser Form eingereicht. Dieses wurde in der Folge erfolgreich wegen Nichteinhaltung der Eigenhändigkeitsvorschrift angefochten. A.________ anerkannte im Januar 2008 gegenüber den gesetzlichen Erben, dass das Testament nicht in der Handschrift von B.________ geschrieben, sondern nur von diesem unterschrieben war.