Citation: 9C_779/2015 E. A

Die 1977 geborene A.________ leidet an leichter Intelligenzminderung (ICD-10 F70.0). Seit März 1996 arbeitete sie in einem Pensum von rund 80 % im geschützten Rahmen als Haushalthilfe im Alters- und Pflegeheim B.________. Mit Verfügung vom 10. November 1997 sprach ihr die IV-Stelle Uri rückwirkend ab 1. April 1995 aufgrund eines ermittelten Invaliditätsgrades von 70 % eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu. In den Jahren 2002 und 2008 bestätigte sie den Anspruch (Mitteilungen vom 7. Februar 2002 und 18. September 2008). A.________ gebar 2011 eine Tochter. Als die IV-Stelle im November 2013 von Amtes wegen ein Revisionsverfahren einleitete, stellte sich heraus, dass A.________ ihr Arbeitspensum nach der Geburt der Tochter - ab November 2011 - auf 20 % reduziert hatte. Die IV-Stelle ermittelte neu einen Invaliditätsgrad von 16 % und stellte der Versicherten vorbescheidsweise die Aufhebung der Rente in Aussicht. Am 20. November 2014 verfügte sie in diesem Sinne.