Citation: U 84/04 09.12.2004 E. 6

Zu prüfen ist schliesslich der für die Rentenhöhe massgebende versicherte Verdienst. Wie der Beschwerdeführer in diesem Punkt zu Recht vorbringt, begann die Rente mehr als 5 Jahre nach den Unfällen von 1988 und 1992, weshalb laut Art. 24 Abs. 2 UVV der Lohn massgebend ist, den der Versicherte ohne den Unfall oder die Berufskrankheit im Jahre vor dem Rentenbeginn bezogen hätte, sofern er höher ist, als der letzte vor dem Unfall oder dem Ausbruch der Berufskrankheit erzielte Lohn. Diese Regel gilt auch, wenn der versicherte Verdienst nach mehreren invalidisierenden Unfällen und einem Rentenbeginn später als fünf Jahre nach dem ersten Unfall zu bestimmen ist (BGE 123 V 51 Erw. 3c). Zur Bemessung des versicherten Verdienst kann demnach auf das zum Valideneinkommen in Erw. 5.1 hievor Gesagte verwiesen werden. Vor dem Rentenbeginn hätte der Versicherte demnach im Jahre 2000 ohne die gesundheitlichen Beeinträchtigungen einen Lohn von Fr. 70'456.30 erzielen können. Die SUVA wird daher die seit 1. Januar 2001 laufende Rente dieser Berechnungsgrundlage anzupassen haben.