Citation: 2C_620/2021 E. 3.2.3

3.2.3. Nachdem der Beschwerdeführer selber erklärt hat, der englischen Sprache mächtig zu sein, durfte ihm der Haftbefehl in dieser Sprache eröffnet werden. Es war nicht erforderlich, ihm diesen auf "Farsi" übersetzen zu lassen. Die kantonalen Instanzen haben mit ihrem Vorgehen weder Art. 29 BV noch Art. 5 Ziff. 2 bzw. 4 EMRK verletzt, wonach jeder festgenommenen Person in möglichst kurzer Frist in einer ihr verständlichen Sprache mitzuteilen ist, weshalb sie festgenommen wird (Art. 5 Ziff. 2 EMRK), und jede Person, die festgenommen oder der die Freiheit entzogen wird, das Recht hat, zu beantragen, dass ein Gericht innerhalb kurzer Frist über die Rechtmässigkeit des Freiheitsentzugs in einem fairen Verfahren entscheidet und ihre Entlassung anordnet, wenn sich der Freiheitsentzug als unrechtmässig erweist (Art. 5 Ziff. 4 EMRK).