Citation: 8C_98/2017 E. 5.1

5.1. Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau hat diese Bestimmungen in einem an den Präsidenten des Aargauischen Anwaltsverbandes gerichteten Schreiben vom 23. Mai 2011 für bei ihm strittige Fällen näher konkretisiert (wortwörtliche Wiedergabe in den Urteilen 8C_63/2014 vom 12. Mai 2014 E. 6.1 und 9C_622/2013 vom 29. Januar 2014 E. 3.1, letzteres in: SVR 2014 EL Nr. 8 S. 21). Danach wird bei Beschwerdefahren aus dem Bereich IVG (Rentenfälle) die Pauschale ausgehend von einer Grundentschädigung in der Höhe von Fr. 2500.- (inklusive Auslagenpauschale und MwSt) festgelegt. Hievon erfolgt ein Abschlag gemäss § 6 AnwT/AG von 10 %, falls das Verfahren nicht vollständig durchgeführt wurde, konkret, wenn keine Verhandlung erfolgt. Zusätzliche Rechtsschriften und Verhandlungen, sofern nötig, führen zu Zuschlägen von 5 - 30 %. Im Durchschnittsfall wird nicht von einem ausserordentlichen oder einem geringen Aufwand ausgegangen (§ 7 AnwT/AG). Ein Abzug für Rechtsmittelverfahren von 25 % gemäss § 8 AnwT/AG erfolgt, wenn der Anwalt den Klienten bereits im Verwaltungsverfahren vertrat und entsprechend Aktenkenntnisse hatte. Sind Einsprache bzw. Einwendungen praktisch identisch mit der Beschwerde, wird ein Abzug von 50 % vorgenommen, weil durch die Beschwerdeführung nur ein geringer Aufwand entstand. Zum Honorar hinzu kommt eine Spesenpauschale von 3 % sowie die MwSt.