Citation: 1C_111/2022 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer kritisiert Passagen des verkehrsmedizinischen Gutachtens vom 3. November 2020, welche die Vorgeschichte gemäss Aktenlage zusammenfassen. Im entsprechenden Abschnitt dieses Gutachtens wurde auch das Urteil des Bundesgerichts 1C_309/2018 vom 8. März 2019 aufgeführt. Entgegen dem Beschwerdeführer ist es nicht offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig, dass den Haar- und Urinproben aus dem Jahr 2016 (vgl. dazu Urteil 1C_309/2018 vom 8. März 2019 E. 2, 3 und 4) im vorliegenden Verfahren keine zentrale Bedeutung mehr zugemessen worden ist. Dem Gutachten vom 3. November 2020 lässt sich entnehmen, dass es das Schwergewicht auf die Entwicklung der Verhältnisse beim Beschwerdeführer seit dem vorangehenden verkehrsmedizinischen Gutachten vom 14. Mai 2019 gelegt hat, bei dem seine Fahreignung noch negativ beurteilt worden war. Es bildet auch keinen Verfahrensmangel, wenn die Vorinstanz zum Schluss kam, die vom Beschwerdeführer verlangte Haaruntersuchung der B-Probe vom 21. November 2016 sei nicht mehr von Belang für das vorliegende Verfahren. Im Übrigen tun die Ausführungen des Beschwerdeführers zu angeblichen Hintergründen, weshalb das verkehrsmedizinische Gutachten von 2020 - im Unterschied zu jenem von 2016 - nicht beim Spital Wallis (sondern beim IRM Zürich) eingeholt worden sei, nichts zur Sache.