Citation: 4A_606/2019 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführer beanstanden sodann eine falsche Beweislastverteilung. Die Rüge verfehlt ihr Ziel: Nachdem die Vorinstanz in willkürfreier Würdigung der Beweise festgestellt hat, dass die Beschwerdeführer nicht das gesamte produzierte Traubengut abgeliefert, sondern der Beschwerdegegnerin dieser vertraglich zustehendes Traubengut vorenthalten haben (Erwägungen 4 und 5.1), ist die Beweislastverteilung insofern gegenstandslos (siehe etwa BGE 141 III 241 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen). Ob die Beschwerdeführer über die Pflicht zur Ablieferung des geernteten Traubenguts hinaus eine Pflicht traf, eine bestimmte Menge Traubengut zu produziere n, kann unter diesen Umständen offenbleiben.