Citation: 2C_128/2022 E. 5.1

5.1. Was das private Interesse des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz betrifft, hat die Vorinstanz gewürdigt, dass dieser sich seit 25 Jahren hier aufhält und sprachlich integriert ist. Sie hat ihm jedoch eine Integration in die hiesigen Verhältnisse aufgrund seiner Verschuldung, des Bezugs von Sozialhilfe, seiner Straffälligkeit sowie fehlender sozialer Kontakte zu Einheimischen abgesprochen. Hinsichtlich der Zumutbarkeit der Rückkehr des Beschwerdeführers in die Türkei führte das Verwaltungsgericht aus, der Beschwerdeführer sei im Alter von 25 Jahren in die Schweiz gekommen. Er sei mit der Sprache und der Kultur seines Heimatlandes, wo seine Ehefrau, seine beiden Söhne, seine fünf Geschwister sowie weitere Verwandten lebten, bestens vertraut. Auch habe er seine Ehefrau und Kinder in den letzten Jahren gemäss eigenen Angaben "einmal pro Monat" in der Türkei besucht. Damit verfüge er in seiner Heimat über ein soziales Netzwerk, welches ihn bei der Wiedereingliederung unterstützen könne. Angesichts der gesamten Umstände kam die Vorinstanz zum Schluss, dass das öffentliche Interesse an der Fernhaltung des Beschwerdeführers dessen Interesse am Verbleib in der Schweiz überwiege.