Citation: I 4/01 27.04.2001 E. 2

2.- Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu führen. a) Der Beschwerdeführer rügt, dass die IV-Stelle für eine revisionsweise Rentenaufhebung beweispflichtig sei. Die IV-Stelle hatte die sachverhaltsmässigen Voraussetzungen der Rentenaufhebung am 15. April 1994 tatsächlich zu beweisen (vgl. RKUV 1994 Nr. U 206 S. 329 Erw. 3b in fine), jedoch ist im Rahmen der Wiedererwägung nur zu prüfen, ob die damalige Revisionsverfügung zweifellos unrichtig war. Unter Berücksichtigung der vorliegenden Akten kann die damalige Beweiswürdigung aber keinesfalls als offensichtlich unrichtig bezeichnet werden. b) Zum Nachweis der zweifellosen Unrichtigkeit der Verfügung vom 15. April 1994 beantragt der Beschwerdeführer die Erstellung eines medizinischen Gutachtens. Ob der Nachweis der zweifellosen Unrichtigkeit mittels eines neuen Gutachtens erbracht werden kann, wurde im nicht veröffentlichten Urteil N. vom 16. Mai 1997, U 183/96, offen gelassen. Die Frage braucht auch vorliegend nicht beantwortet zu werden, zumal von einer erneuten Begutachtung keine Erkenntnisse für den massgeblichen Zeitraum erwartet werden können. Im Sinne der antizipierten Beweiswürdigung (BGE 124 V 94 Erw. 4b) ist deshalb davon abzusehen. c) Der Beschwerdeführer verlangt weiter, die Krankengeschichte beim Hausarzt Dr. S.________ einzuholen. Im Sinne der antizipierten Beweiswürdigung (BGE 124 V 94 Erw. 4b) ist darauf ebenfalls zu verzichten, weil die Beurteilung des Zustandes des Beschwerdeführers durch den Hausarzt im bisherigen Verfahren deutlich zum Ausdruck gekommen ist; die Krankengeschichte würde in dieser Hinsicht nichts Neues bringen. d) In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird weiter gerügt, dass dem Spruchkörper der Vorinstanz kein Fachrichter angehört habe, zumal rein medizinische Fragen zu beurteilen waren. Es ist nicht ersichtlich, gegen welche Rechtsnorm die Zusammensetzung des vorinstanzlichen Spruchkörpers verstossen könnte. Während die Erhebung medizinischer Beweise Sache der medizinischen Fachleute ist, wird die Beweiswürdigung durch (üblicherweise) nicht medizinisch ausgebildete Richter und Richterinnen wahrgenommen (in diesem Sinne nicht veröffentlichtes Urteil S. vom 4. November 1998, U 26/97). e) Der Beschwerdeführer bemängelt schliesslich, dass die IV-Stelle bezüglich des Gutachtens des Dr. med. W.________ die Verfahrensrechte, namentlich das rechtliche Gehör, verletzt habe. Dies trifft nicht zu, da sich der Beschwerdeführer im Rahmen des Vorbescheidverfahrens äussern konnte und dies auch getan hat; der Hausarzt des Beschwerdeführers hat in diesem Zusammenhang den Facharzt Dr. med. I.________ konsultiert, der am 11. Oktober 1993 einen Bericht eingereicht hat. Mehr ist im IV-Verfahren nicht vorgeschrieben (BGE 125 V 404 Erw. 3; zum Beizug anderweitig veranlasster Gutachten im Besonderen: nicht veröffentlichtes Urteil I. vom 2. November 1998, I 209/98). Es kann deshalb offen bleiben, ob die Verletzung des rechtlichen Gehörs die zweifellose Unrichtigkeit der Verfügung vom 15. April 1994 überhaupt begründen könnte.