Citation: 4A_353/2023 E. A

Die B.________ AG (Klägerin, Beschwerdegegnerin) macht gegenüber der A.________ AG (Beklagte, Beschwerdeführerin) im Zusammenhang mit einem von dieser erstellten Swimming Pool werkvertragliche Gewährleistungsansprüche geltend. Die Klägerin begründet dies zusammengefasst damit, dass die C.________ AG der D.________ AG das selbständige und dauernde Baurecht Nr. xxx zulasten des Grundstücks Nr. yyy, Liegenschaft X.________ in U.________ sowie das darauf schlüsselfertig erstellte Wohnhaus mit Kaufvertrag vom 14. Oktober 2010 verkauft habe. Die Aktiven und das Fremdkapital der D.________ AG seien infolge einer Fusion auf die Klägerin übertragen worden. Die Erstellung des Wohnhauses habe auf einem Werkvertrag zwischen der Verkäuferin C.________ AG und der als Generalunternehmerin fungierenden Beklagten beruht. Gegenstand des Werkvertrags sei unter anderem der Bau eines Aussenpools bei ihrer Liegenschaft gewesen. Gemäss Ziffer 6.3 des erwähnten Kaufvertrags seien ihr sämtliche Gewährleistungsansprüche gegenüber der Beklagten aus dem Werkvertrag abgetreten worden. Bereits vor Ablauf der fünfjährigen Garantiefrist im September 2015 seien erste Mängel beim Aussenpool in Form einer Undichtigkeit aufgetreten und die Beklagte habe vorbehaltlos und unentgeltlich Nachbesserungsarbeiten ausführen lassen. Im April 2016 sei aufgrund des undichten Aussenpools wiederum Wasser durch die Kellerwand getreten. Die Beklagte habe im Frühjahr 2017 nochmals vorbehaltlos und unentgeltlich Nachbesserungsarbeiten durch Subunternehmer ausführen lassen. Im Mai seien wiederum die gleichen Probleme wie vor der Nachbesserung aufgetreten und die Kellermauer sei feucht geworden, woraufhin sie den Mangel erneut unverzüglich gerügt und die Beklagte zur erneuten Nachbesserung aufgefordert habe. Letztere habe den Mangel ihrerseits beim entsprechenden Subunternehmer gerügt und mit Schreiben vom 29. Juli 2019 das erneute Vorbringen eines Mangels in Bezug auf die Undichtigkeit des Pools bestätigt. Die Beklagte bestritt den geltend gemachten Nachbesserungsanspruch und machte unter anderem geltend, es sei nicht erwiesen, dass eine Abtretung der werkvertraglichen Gewährleistungsansprüche von der C.________ AG als Bestellerin an die D.________ AG (als Rechtsvorgängerin der Klägerin) erfolgt sei. In der Folge stellte sie sich ausserdem auf den Standpunkt, ein allfälliger Nachbesserungsanspruch stehe der Klägerin nicht mehr zu, nachdem diese ihr Baurechtsgrundstück Nr. xxx, U.________, am 28. September 2021 an E.________ veräussert habe.