Citation: 8C_527/2024 E. 6.3.1

6.3.1. Weiter bringt die Beschwerdeführerin vor, vorliegend biete die Stiftung Wohnraum an, wenn auch indirekt über das Mietverhältnis mit der Mutter. Doch selbst wenn die Mutter den Wohnraum der Stiftung zur Verfügung stellen sollte und die Stiftung diesen anschliessend weiter vermittle, sei damit eine Heimeigenschaft noch nicht per se ausgeschlossen. Denn die Verantwortung für den Betrieb der kollektiven Wohnform liege hier nicht beim Beschwerdegegner, sondern bei der Stiftung (vgl. Art. 35ter Abs. 1 lit. a IVV). Von der Verantwortung für das eigene Zimmer könne entgegen der Vorinstanz nicht auf die Verantwortung für den Betrieb der Wohngemeinschaft geschlossen werden.