Citation: I 436/01 04.06.2003 E. 3

Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird geltend gemacht, revisionsrechtlich massgebend sei nicht der Zeitpunkt der Verfügung vom 24. November 1998, sondern derjenige vom 1. Dezember 1996, als der Gesundheitszustand des Beschwerdegegners infolge einer Operation verschlechtert war. Ob eine anspruchserhebliche Tatsachenänderung eingetreten ist, beurteilt sich durch den Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung bestanden hat, mit demjenigen zur Zeit der streitigen Revisionsverfügung (BGE 109 V 265 Erw. 4a). Dieser Grundsatz ist jedenfalls dann massgebend, wenn die Verfügung unmittelbar auf die Feststellung des Gesundheitszustandes erfolgt. Im vorliegenden Falle erfolgte die Rentenerhöhung rückwirkend: Massgeblich für die Verfügung vom 24. November 1998 war der Sachverhalt Ende 1996, wurde doch zur Begründung der Erhöhung der Rente ausgeführt, sie trete am 1. Dezember 1996 "drei Monate nach der Knieoperation (Verschlechterung des Zustandes)" in Kraft. Den in BGE 109 V 265 Erw. 4a festgelegten Grundsatz umsetzend sind die Tatsachenfeststellungen der ursprünglichen und der streitigen Verfügung zu vergleichen, wobei diese jeweils einen vor dem Zeitpunkt der Verfügung liegenden Gesundheitszustand betreffen können. Der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobene Einwand, die Vorinstanz habe im Vergleich nicht den für die Rentenheraufsetzung und damit revisionsrechtlich massgebenden Sachverhalt des Dezembers 1996 berücksichtigt, sondern erst den späteren im Zeitpunkt des Verfügung, in welchem sich die gesundheitliche Situation des Beschwerdegegners nach drei Knieoperationen bereits wieder in einem revisionsrechtlich erheblichen Ausmass verbessert gehabt habe, ist damit grundsätzlich berechtigt, aus den nachstehenden Erwägungen jedoch im vorliegenden Verfahren vorerst ohne Belang.