Citation: 8C_502/2015 E. 2

Die Parteien sind sich darin einig, dass die das von Amtes wegen eingeleitete Rentenrevisionsverfahren abschliessende Mitteilung vom 4. Mai 2012 hinsichtlich der Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16 ATSG) auf einer zweifellos unrichtigen Annahme desjenigen Erwerbseinkommens beruhte, das die Versicherte hätte erzielen können, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Daher durfte die IV-Stelle auf die genannte Revisionsmitteilung zurückkommen (vgl. Art. 53 Abs. 2 ATSG) und den Rentenanspruch ex nunc et pro futuro (vgl. Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV) ohne Bindung an frühere Invaliditätsschätzungen neu beurteilen (BGE 141 V 9 vgl.1 S. 7 zuunterst f.).