Citation: 6B_706/2022 E. 3.2.1

3.2.1. Die Vorinstanz erachtet mit dem Bezirksgericht als erstellt, dass der Beschwerdeführer in seiner Produktionsstätte im Kanton Aargau eine Vielzahl illegaler unter das SpoFöG fallender Substanzen hergestellt und gelagert hat. Anlässlich der Hausdurchsuchung hätten Substanzen im Verkehrswert von rund Fr. 650'000.-- sichergestellt werden können. Es sei nicht mehr ermittelbar, wieviel davon vor dem 1. Oktober 2012 hergestellt worden sei. Indes sei gestützt auf die ersten Aussagen des Beschwerdeführers sowie weitere Indizien, namentlich Bestellungen von Rohmaterialien, davon auszugehen, dass er auch danach noch Produkte hergestellt habe. Zudem liege jedenfalls eine unrechtmässige Lagerung zwecks Wiederverkaufs vor. Sodann habe der Beschwerdeführer seinem Abnehmer B.________ zwischen 1. Oktober 2012 und 27. Dezember 2014 gegen Bargeld mehrmals Substanzen zum Verkehrswert von Fr. 322'560.-- verkauft. Der Umsatz habe sich auf Fr. 134'400.-- und der Reingewinn auf Fr. 112'896.-- belaufen. Ausserdem habe der Beschwerdeführer am 29. Januar 2015 Dopingsubstanzen im Verkehrswert von Fr. 195'840.-- zum Preis von Fr. 81'600.-- an B.________ verkauft, wobei er vor Entgegennahme des Kaufpreises verhaftet worden sei. B.________ habe die Substanzen unter Abzug kleinerer Mengen zum Eigengebrauch an seine Abnehmer (vorwiegend weitere Zwischenhändler) weiterverkauft. Die Endkonsumenten seien weitestgehend Personen aus der Bodybuilder-Szene gewesen, was der Beschwerdeführer gewusst habe. Auf dieselbe Weise habe er Substanzen hergestellt, gelagert und verkauft, die unter das HMG fallen würden. In diesem Bereich habe er Produkte (Potenzmittel und Appetitzügler) im Verkehrswert von Fr. 21'600.-- verkauft und damit einen Umsatz von Fr. 5'600.-- resp. einen Gewinn von Fr. 4'704.-- erzielt. Auch hier habe der Kaufpreis für den letzten Verkauf, Fr. 3'400.--, nicht mehr übergeben werden können. Der Beschwerdeführer habe die Arznei- und Dopingmittel hergestellt, gelagert und vertrieben, um bei den Endkonsumenten den Muskelaufbau zu fördern und die körperliche Fitness zu verbessern. Er habe daher zu Dopingzwecken gehandelt.