Citation: 6B_834/2020 E. 3.3.1

3.3.1. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern die Vorinstanz kantonales Recht willkürlich anwendet, indem sie die angeklagten Leistungen als "zahnärztliche Eingriffe" im Sinne von § 19 Abs. 1 lit. d aGesV und damit nach § 55 Abs. 1 lit. a aGesV für den Beschwerdeführer verboten qualifiziert. Die Vorinstanz setzt sich mit der Schnittstellenproblematik zwischen den Kompetenzen eines Zahnprothetikers und eines Zahnarztes sowie den anwendbaren Gesetzesbestimmungen auseinander. Sie begründet anhand der einzelnen Vorwürfe ausführlich, weshalb die jeweiligen Behandlungen dem Beschwerdeführer nicht erlaubt waren. Dabei berücksichtigt sie auch seine Einwände (vgl. Urteil S. 37 ff.). Dieser setzt sich grösstenteils nicht mit der vorinstanzlichen Begründung auseinander, sondern führt aus, es handle sich bei den von ihm vorgenommenen Behandlungen um typische Behandlungen eines Zahnprothetikers, für welche er ausgebildet sei und die in anderen Kantonen durchgeführt werden dürften. Daher sei er dazu berechtigt gewesen. Auf seine Rüge ist mangels einer rechtsgenügenden Begründung weitestgehend nicht einzutreten.