Citation: 2A.8/2005 30.06.2005 E. A

R. X.________ (geb. 1968) stammt aus dem Iran. Sie reiste am 23. Juli 1996 mit ihrem damaligen Ehemann A.________ (geb. 1960) und den gemeinsamen Kindern B.________ (geb. 1987), C.________ (geb. 1989) und D.________ (geb. 1995) in die Schweiz ein. Am 23. Februar 1999 wies die Schweizerische Asylrekurskommission ihre gegen den negativen Asylentscheid des Bundesamts für Flüchtlinge vom 17. Dezember 1996 erhobene Beschwerde ab. Am 1. September 2000 wurde die Ehe geschieden und die elterliche Gewalt über die Kinder der Mutter zugeteilt. Mit Urteil vom 21. September 2000 wies die Schweizerische Asylrekurskommission das Bundesamt für Flüchtlinge an, R. X.________ und ihre Kinder wegen Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs vorläufig aufzunehmen. Sie ging davon aus, dass die Situation von R. X.________ und ihrer Kinder im Falle einer Rückkehr in den Iran "sehr angespannt" wäre. Am 24. Oktober 2003 erteilte das Ausländeramt des Kantons St. Gallen R. X.________ und ihren drei Kindern humanitäre Aufenthaltsbewilligungen (Art. 13 lit. f der Verordnung vom 6. Oktober 1986 über die Begrenzung der Zahl der Ausländer [BVO; SR 823.21]), womit die vorläufige Aufnahme entfiel.