Citation: 6B_514/2015 E. 3

Unbekümmert um die fehlende Legitimation in der Sache selbst kann der Privatkläger die Verletzung jener Parteirechte geltend machen, die ihm nach dem Verfahrensrecht, der Bundesverfassung oder der EMRK zustehen und deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung bedeutet. Unzulässig sind allerdings Rügen, deren Beurteilung von der Prüfung der Sache nicht getrennt werden kann und die im Ergebnis auf eine materielle Prüfung des angefochtenen Entscheids hinauslaufen (BGE 136 IV 31 E. 1.4). Soweit eine Rüge zulässig ist, ist sie in der Beschwerde vorzubringen und klar und detailliert darzulegen, inwieweit das angerufene Recht verletzt worden sein soll (Art. 106 Abs. 1 BGG; BGE 139 I 229 E. 2.2). Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe ihm eine nicht mehr erstreckbare Frist von nur zehn Tagen eingeräumt, um eine Schrift von 124 Seiten in gedrängter Form zusammenzufassen (Beschwerde S. 10). Er legt indessen nicht nachvollziehbar dar, aus welchem Grund es ihm nicht möglich und zumutbar gewesen sein sollte, die seiner Ansicht nach notwendigen "Informationen zum Fall" innert zehn Tagen so zusammenzufassen, dass die Ausführungen nur noch einen vernünftigen Umfang aufwiesen. In diesem Punkt genügt die Beschwerde den Begründungsanforderungen nicht.