Citation: 2P.6/2003 02.04.2003 E. A

Die Ehe von Rechtsanwalt A.________ und B.________ wurde am 26. April 1999 gerichtlich getrennt. Am 8. November 2001 hiess das zuständige Bezirksgericht eine Klage von A.________ gut, mit welcher er die Vaterschaftsvermutung betreffend den ehelichen Sohn C.________ (geb. 2001) anfocht. In beiden Verfahren wurde B.________ durch Rechtsanwalt Dr. E.________ vertreten. Dieser nahm gleichzeitig für D.________, den leiblichen Vater von C.________, zu einer von A.________ gestellten Genugtuungsforderung Stellung; Letzterer sah sich durch die Beziehung von D.________ mit seiner Ehefrau in der Persönlichkeit verletzt.