Citation: 1C_489/2017 E. 3.3

3.3. § 37 Abs. 1 und 3 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Schwyz vom 14. Mai 1987 (PBG/SZ) verlangen bezüglich der strassenmässigen Erschliessung eine technisch hinreichende Zufahrt, die verkehrssicher und so beschaffen sein muss, dass sie der zu erwartenden Beanspruchung durch Benützer und öffentliche Dienste gewachsen ist. § 38 f. und § 40 f. PBG/SZ regeln die Grob- und die Feinerschliessung. Diese allgemeinen Umschreibungen im kantonalen Recht stellen an die Baulanderschliessung keine konkreten Anforderungen, die mehr aussagen würden als das Bundesrecht und die dazu ergangene Rechtsprechung (Urteil 1C_178/2014 vom 2. Mai 2016 E. 3.1.3 mit Hinweisen). Gemäss Art. 9 Abs. 2 BR/Freienbach nimmt die Gemeinde die Erschliessung nach Massgabe der §§ 38 ff. PBG/SZ sowie der dazugehörigen Vorschriften vor. Nach Art. 9 Abs. 3 BR/Freienbach kann der Gemeinderat über die Breite von Verkehrs- und Trottoirflächen namentlich aufgrund der bisherigen Erfahrungen, der zu erwartenden Verkehrsbelastung und der topografischen Verhältnisse Richtlinien erlassen (siehe Anhang D). Gemäss Anhang D "Richtlinien für Strassenbreiten nach Art. 9 BR" gelten für alle Zonen Fahrbahnbreiten von 3,0 m (kein Trottoir) bei bis 40 Personenwagen und von 4,5 m (kein Trottoir) bei bis 80 Personenwagen; für Wohnzonen bis 300 Personenwagen ist eine Fahrbahnbreite von 4,5 m zuzüglich eines Trottoirs von 1,8 m Breite vorgesehen. Die Anzahl Personenwagen entspricht der Anzahl Motorfahrzeugabstellplätze gemäss Art. 19 BR/Freienbach.