Citation: 1B_296/2020 E. A

Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich führt gegen A.________ eine Strafuntersuchung wegen Betäubungsmitteldelikten und grober Verletzung der Verkehrsregeln. Am 2. Februar 2020 teilte sie ihm mit, dass sie beabsichtige, das Vorverfahren abzuschliessen. Am 13. Februar 2020 ersuchte A.________ die Staatsanwaltschaft, sämtliche Aktenstücke, welche auf das gescheiterte abgekürzte Verfahren hinweisen würden, unter Verschluss zu halten und dem Strafgericht selbst in gesiegelter Form nicht zu übermitteln. Mit Schreiben vom 14. Februar 2020 teilte die Staatsanwaltschaft A.________ mit, sämtliche im Hinblick auf das abgekürzte Verfahren abgegebene Parteierklärungen würden aus dem Dossier entfernt und in einem versiegelten Kuvert zusammen mit den Verfahrensakten dem Gericht weitergeleitet. Die übrigen Akten, welche das abgekürzte Verfahren nur erwähnten, würden im Dossier belassen, akturiert und mit der Anklage dem Gericht überwiesen. Am 26. Februar 2020 erhob A.________ Beschwerde ans Obergericht des Kantons Zürich mit dem Antrag, die Staatsanwaltschaft sei anzuweisen "sämtliche Aktenstücke, welche auf das gescheiterte abgekürzte Verfahren hinweisen bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens unter separatem Verschluss zu halten und dem Strafgericht - selbst in gesiegelter Form - nicht zu übermitteln." Am 7. Mai 2020 wies das Obergericht des Kantons Zürich die Beschwerde ab.