Citation: 5A_346/2024 E. 3.4.2

3.4.2. Der Beschwerdeführer gibt insoweit an, er habe dem Gutachter die Frage nach milderen Alternativen für eine fürsorgerische Unterbringung stellen wollen, wie er sie später auch in der Beschwerde aufgeworfen habe. Weder im Gutachten noch in den kantonalen Entscheiden sei hierauf eingegangen worden. Indessen äusserten sich sowohl das Gutachten (Beschwerdebeilage 10 S. 5), als auch die KESB (Beschwerdebeilage 4 S. 4) und die Vorinstanz (angefochtenes Urteil, E. 2.5 S. 11) zur Notwendigkeit der Unterbringung. Sie bejahten diese zusammengefasst wegen der fehlenden Krankheits- und Behandlungseinsicht des Beschwerdeführers, aufgrund derer die notwendige Medikamenteneinnahme und Behandlung nur im Rahmen der Unterbringung gesichert sei. Die KESB und der Gutachter verweisen ausserdem darauf, dass der Beschwerdeführer mit dem Alltagsleben überfordert und im Falle der Entlassung auf die Hilfe seiner Familie angewiesen wäre, die hierdurch stark belastet würde. In dieser Situation reicht es für eine hinreichende Begründung der Beschwerde nicht aus, in allgemeiner Art und Weise anzugeben, es hätten mildere Alternativen geprüft werden müssen, wie der Beschwerdeführer dies tut. Vielmehr hätte es ihm oblegen, in Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid darzulegen, inwieweit er konkret Aspekte hätte in das Verfahren einbringen wollen, die nicht berücksichtigt worden sind und die zu einem anderen Verfahrensergebnis hätten führen können. Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang sodann auf Ausführungen in früheren Rechtsschriften verweist, ist ihm entgegenzuhalten, dass die Begründung in der Beschwerde selbst enthalten sein muss und derartige Verweise den Begründungsanforderungen nicht genügen (BGE 143 II 283 E. 1.2.3; 140 III 115 E. 2).