Citation: K 27/04 20.10.2004 E. 1

1.1 Der angefochtene Revisionsentscheid betrifft die Frage, ob der formell rechtskräftige Entscheid vom 29. November 2001, der den damaligen Beklagten und heutigen Beschwerdeführer zur Bezahlung von Fr. 97'627.05 wegen unwirtschaftlicher Behandlung 1995 verpflichtet, unter Mitwirkung von nicht amtierenden, d.h. nicht gültig (wieder-)gewählten Fachrichtern zustande gekommen war. Dem Prozessthema liegt somit eine dem Bundessozialversicherungsrecht zugehörige Streitigkeit zu Grunde. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher grundsätzlich zulässig, und zwar auch soweit es um kantonales Recht geht (vgl. BGE 126 V 143). 1.2 Nicht einzutreten ist auf das Begehren, es sei festzustellen, dass das vorliegende Klage-/Revisionsverfahren von unfair langer Dauer ist. Es fehlt insoweit an einem genügenden Rechtsschutzinteresse (Art. 103 lit. a OG; vgl. BGE 125 V 374 Erw. 1 mit Hinweis). Ungeachtet der formellen Natur der Rüge der Rechtsverzögerung besteht nach Wegfall des aktuellen Interesses auch nach der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) kein Anspruch auf Feststellung, dass die gerügte Rechtsverletzung stattgefunden hat (BGE 123 II 287 Erw. 4a mit Hinweis; SVR 1998 UV Nr. 11 S. 32 Erw. 5b/aa). Ebenfalls kann nicht auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingetreten werden, soweit beantragt wird, das Eidgenössische Versicherungsgericht habe in der Sache selbst und direkt zu entscheiden. Dieses Begehren liegt ausserhalb des Streitgegenstandes (vgl. dazu BGE 125 V 413). Der für den Fall eines Sachentscheides dieses Gerichts gestellte Antrag auf öffentliche Verhandlung ist somit gegenstandslos. 1.3 Die Rüge der Befangenheit des leitenden Mitgliedes des kantonalen Schiedsgerichts und des Gerichtssekretärs ist verspätet, soweit zur Begründung auf Tatsachen vor dem ersten in dieser Sache ergangenen Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 31. Juli 2002 Bezug genommen wird. Die als unsorgfältig beanstandete Führung des mit dem angefochtenen Entscheid abgeschlossenen vorinstanzlichen Verfahrens lässt nicht auf Voreingenommenheit der genannten Gerichtspersonen schliessen, ohne dass auf die einzelnen Kritikpunkte näher einzugehen wäre. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist insoweit abzuweisen.