Citation: I 416/04 29.09.2004 E. 2

2.1 Die Vorinstanz stützte ihren Entscheid auf zahlreiche Arztberichte und im Rahmen der beruflichen Massnahmen zur Wiedereingliederung des Beschwerdeführers in den Arbeitsprozess auf mehrere Berichte des Berufsberaters der IV-Stelle. Am 23. Mai 2000 hatte Dr. med. E.________ festgestellt, dem Versicherten seien körperlich leichte, den Schulter- und Nackenbereich nicht belastende Tätigkeiten in vollem Umfang zuzumuten. Dieser Arzt bestätigte seinen Standpunkt in Berichten vom 1. Februar 2001 und 22. Mai 2001. Den von Dr. med. F.________ und Dr. med. L.________ erstellten Berichten der Klinik für Orthopädische Chirurgie des Spitals X.________ vom 27. Oktober 2000 und 2. Dezember 2002 ist zu entnehmen, der Versicherte sei in einer Tätigkeit in wechselnder Position mit Verteilung der Arbeitszeit auf Vormittag und Nachmittag zu 50 % arbeitsfähig. Schliesslich führte auch Dr. med. W.________ vom RAD Ostschweiz in einer Aktennotiz vom 17. Januar 2003 aus, in einer angepassten Tätigkeit betrage die Arbeitsfähigkeit 50 %. Bereits in einem Bericht des Berufsberaters vom 5. Juli 2002 wurde dargelegt, gemäss Abklärung im Bürozentrum Y.________ in St. Gallen könne eine Bürolehre in einem geschützten Rahmen befürwortet werden. Dies geht hauptsächlich aus einem Bericht vom 31. Januar 2003 hervor, in welchem die Arbeitsfähigkeit des Versicherten auf dem freien Arbeitsmarkt ebenfalls auf 50 % eingeschätzt und zudem die Prüfung des Anspruchs auf eine Teilrente befürwortet wurde. Die Umschulung wurde für die Zeit vom 12. August 2002 bis 11. August 2004 zugesprochen, wobei die sodann in Angriff genommene Bürolehre jedoch schmerzbedingt auf Ende Januar 2003 abgebrochen wurde (Bericht vom 6./7. Februar 2003). 2.2 Demgegenüber wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht, der Invaliditätsgrad sei zu leichtfertig ermittelt und zu wenig abgeklärt worden. Insbesondere habe man sich nicht bemüht, die verbleibende Leistungsfähigkeit des Versicherten anhand aktueller ärztlicher Beurteilungen zu ermitteln, wobei hauptsächlich den Erfahrungen des Arbeitsversuchs im Bürozentrum Y.________ ungenügend Rechnung getragen worden sei. Für die zum Einkommensvergleich notwendigen Daten hätte dies durch Einholung von aktuellen Berichten bei Dr. med. E.________ und Frau Dr. med. L.________ nachgeholt werden müssen, und zwar spätestens nachdem die Frage der beruflichen Wiedereingliederung erfolglos verlaufen war. 2.3 Die bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachte Rüge vermag im Sinne der zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid, auf welche verwiesen wird, dagegen nicht aufzukommen. Insbesondere ist festzuhalten, dass der Versicherte am 2. Dezember 2002, kurz bevor die gesamthaft nur während sechs Monaten laufende Eingliederungsmassnahme der Bürolehre abgebrochen wurde, durch Frau Dr. med. L.________ medizinisch untersucht worden war. Dabei geht aus ihrem Bericht gegenüber den früheren Feststellungen keine Veränderung des Gesundheitszustandes hervor, noch wurde eine solche seitens des Versicherten in diesem Zusammenhang geltend gemacht. Eine weitere ärztliche Stellungnahme wurde im Zeitraum der abgebrochenen Eingliederungsmassnahme auch von Dr. med. W.________ abgegeben, der am 17. Januar 2003 die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ebenfalls auf 50 % einschätzte. Diese medizinischen Ergebnisse stimmen mit den in beruflicher Hinsicht durchgeführten Abklärungen überein und werden vom Beschwerdeführer auch nicht beanstandet. So ist dem Abschlussbericht des Bürozentrums Y.________ vom 31. Januar 2003 zu entnehmen, dass die Leistungsfähigkeit bezogen auf eine Tätigkeit im offenen Arbeitsmarkt auf 50 % einzuschätzen sei. Vom 13. November bis zum 9. Dezember 2002 sowie vom 7. bis zum 13. und vom 16. bis zum 31. Januar 2003 hatte der Versicherte die Schule nicht besucht, war krankgeschrieben oder hatte unentschuldigt gefehlt. Entgegen der Darlegung des Beschwerdeführers, der Versuch, eine Bürolehre zu absolvieren sei aus somatischen Gründen gescheitert, wurde im genannten Abschlussbericht ausgeführt, trotz der kognitiven Fähigkeiten sei es fraglich, ob der Versicherte gewillt und in der Lage wäre, dieses Ziel mit der nötigen Ernsthaftigkeit zu verfolgen, die geforderte Präsenz zu gewährleisten sowie seine Kritikfähigkeit merklich zu verbessern. In einem weiteren durch den Berufsberater erstellten Bericht vom 6./7. Februar 2003 wurde sodann festgestellt, D.________ habe sich nicht um eine Offerte für einen Arbeitsplatz gekümmert, der höhenverstellbar gewesen wäre, noch habe er Erleichterungen, welche eine wechselnde Tätigkeit ermöglicht hätten, aktiv verfolgt. Aus berufsberaterischer Sicht würden die Eingliederungschancen auf Grund der nicht invaliditätsbedingten Einschränkungen (Arbeitshaltung, Sozial- und Selbstkompetenz) als eher ungünstig beurteilt. Daraus folgt, dass die ärztlichen Beurteilungen in Bezug auf die verbliebene Arbeitsunfähigkeit zuverlässig und aktuell sind und dass den Erfahrungen des Arbeitsversuchs im Bürozentrum Y.________ genügend Rechnung getragen wurde. Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die vorinstanzlichen Erwägungen vorgetragen wird, vermag den kantonalen Entscheid somit nicht zu entkräften. Dieser ist daher rechtens.