Citation: 2C_96/2024 E. 6.3

6.3. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin handelt es sich demnach bei der Auslegung der beiden Begriffe um eine Rechtsfrage und nicht um eine Frage der Ermessensausübung. Entsprechend durfte bzw. musste die Vorinstanz die von der Rekurskommission der Zürcher Hochschulen vorgenommene Auslegung frei überprüfen. Damit hat sie weder § 50 Abs. 2 VRG willkürlich angewendet (vgl. E. 3.2) noch das Gewaltenteilungsprinzip verletzt. Im Übrigen erscheint es mit Blick auf die Einheit des Verfahrens (Art. 111 Abs. 3 BGG) widersprüchlich, vom Bundesgericht eine umfassende und freie Auslegung des Begriffs der Äquivalenz zu verlangen (vgl. Beschwerde Ziff. 6.3), der Vorinstanz aber genau dies vorzuwerfen.