Citation: 5C.196/2002 20.11.2002 E. 1

Die Klägerin und das kantonale Verwaltungsgericht gehen übereinstimmend davon aus, dass der strittige Anspruch aus einer Taggeldversicherung gemäss den Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Versicherungsvertrag vom 2. April 1908 (SR 221.229.1, VVG) herrührt und deshalb von einem (rein) privatrechtlichen Rechtsverhältnis auszugehen ist. Es liegt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts eine Zivilrechtsstreitigkeit vor, die gemäss Art. 47 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 23. Juni 1978 betreffend die Aufsicht über die privaten Versicherungseinrichtungen (Versicherungsaufsichtsgesetz; SR 961.01, VAG) der Richter zu entscheiden hat. Gegen dessen Entscheid ist unter den allgemeinen Voraussetzungen die Berufung an das Bundesgericht zulässig (BGE 124 III 44 Nr. 9 und 229 E. 2 S. 231).