Citation: 2P.193/2002 04.02.2003 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer bringt dagegen ausschliesslich formelle Rügen vor. Er macht geltend, sein Anspruch auf rechtliches Gehör sei verletzt worden; zudem habe sich das Verwaltungsgericht nicht an die Unschuldsvermutung gehalten. 3.2 Der in Art. 29 Abs. 2 BV verankerte Anspruch auf rechtliches Gehör verlangt, dass die Behörde die Vorbringen des in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tatsächlich hört, sorgfältig und ernsthaft prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus folgt die grundsätzliche Pflicht der Behörden, ihren Entscheid zu begründen. Die Begründung ist so abzufassen, dass der Betroffene den Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Die Begründungspflicht ist freilich nicht schon verletzt, wenn sich die Behörde nicht mit allen Parteivorbringen einlässlich auseinander setzt und jedes Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken (BGE 127 I 84, nicht publizierte E. 3; 124 V 180 E. 1a S. 181). 3.3 Der Beschwerdeführer führt aus, das Verwaltungsgericht habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör dadurch verletzt, dass es einfach auf die Polizeirapporte abgestellt habe, "anstatt in einem formellen Anhörungsverfahren die Sachdarstellung des Beschwerdeführers und seine Beweise formell abzunehmen". Das Verwaltungsgericht hat für den massgebenden Sachverhalt auf die - sich aus den entsprechenden Polizeirapporten ergebende - Darstellung der Volkswirtschaftsdirektion abgestellt. Es ist zum Schluss gekommen, dass dessen - vom Beschwerdeführer bestrittene - Sachverhaltsdarstellung nicht zu beanstanden sei; es gebe insbesondere keinen Grund, an der Richtigkeit der Einträge der polizeilichen Rapporte zu zweifeln. Das Verwaltungsgericht hat sich also durchaus mit dem Einwand des Beschwerdeführers, er bestreite den Inhalt der Polizeirapporte, befasst; von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs kann keine Rede sein.