Citation: 8C_91/2013 E. 3.3.3

3.3.3. Die Beschwerdeführerin rügt, das kantonale Gericht habe Bundesrecht verletzt, indem es - ungeachtet der bundesgerichtlichen Rechtsprechung - einen Umstand als lohnmindernden Einflussfaktor berücksichtigt habe (frei überprüfbare Rechtsfrage im Sinne von E. 3.2 hievor), welcher im Rahmen der Tabellenlohnabzugspraxis von BGE 126 V 75 unter den hier gegebenen Bedingungen keinen zusätzlichen Abzug von plus 15% über die von der IV-Stelle bereits berücksichtigen 10% hinaus zu begründen vermöge. Zu Recht verweist die Beschwerdeführerin auf das von der Vorinstanz als voll beweiskräftig qualifizierte Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle Y.________, wonach die Fachärzte aus psychiatrisch-neurologischer Sicht von einer quantitativen Minderung der Leistungsfähigkeit um etwa einen Viertel und von einer qualitativen Einschränkung der zumutbaren Arbeiten aufgrund von Sturzgefahr ohne weitere Minderung der zeitlichen Komponente ausgingen. Die Sturzgefahr berücksichtigten die Gutachter demzufolge - wie von der IV-Stelle dargelegt - schon durch Reduktion der Arbeitsfähigkeit um 25%. Zusätzlich gewährte die Beschwerdeführerin einen Tabellenlohnabzug von 10% für diese leidensbedingten Einschränkungen der Versicherten.