Citation: U 304/06 27.03.2007 E. 3

Streitig sind die Höhe des Validen- und des Invalideneinkommens, welche der Ermittlung des Invaliditätsgrades zugrunde liegen. Die Integritätsentschädigung ist vor- und letztinstanzlich unangefochten geblieben. 3.1 Der Beschwerdeführer beantragt, es sei ein Valideneinkommen von Fr. 70'287.- anzunehmen anstelle des von der Vorinstanz eingesetzten von Fr. 64'287.-. Letzteres setzt sich zusammen aus einem Betrag von Fr. 58'287.-, welchen der Versicherte bei der Firma B.________ AG im Jahr 2004 hätte verdienen können, was unbestritten ist, und einem Nebenverdienst von Fr. 6'000.-. Indessen macht der Beschwerdeführer geltend, er würde als Gesunder auch weiterhin, wie vor seinem Unfall im Oktober 2001, einer Nebenbeschäftigung nachgehen und könnte dabei einen beträchtlichen Nebenverdienst erzielen, nicht nur die von der Vorinstanz angerechneten Fr. 6'000.-, sondern das Doppelte. Zwar hat der Beschwerdeführer gemäss Auszug aus dem individuellen Konto im Jahr 2001 von Mai bis Dezember einen beachtlichen Nebenverdienst von Fr. 7'745.- erzielt, davon Fr. 7'232.- bei der Firma C.________. Für die früheren Jahre (seit der Einreise des Versicherten in die Schweiz im Jahr 1990) sind hingegen überhaupt keine Nebenverdienste ausgewiesen. Damit liegt weder eine kontinuierliche Steigerung der Nebentätigkeit vor, wie geltend gemacht wird, noch ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b S. 360, 125 V 193 E. 2 S. 195) erstellt, dass der Beschwerdeführer auch weiterhin solch beachtliche Nebenverdienste hätte erzielen können, zumal die Abklärungen der SUVA ergeben haben, dass die Firma C.________ dem Versicherten aus wirtschaftlichen Gründen kündigen musste. Somit bleibt offen, ob und in welchem Umfang er weiterhin einer Nebenbeschäftigung hätte nachgehen können. Damit muss es mit dem vom kantonalen Gericht angenommenen Nebenverdienst von Fr. 6'000.- bzw. dem Valideneinkommen von insgesamt Fr. 64'287.- sein Bewenden haben. 3.2 Zu prüfen bleibt das Invalideneinkommen. Die SUVA hat es, nachdem der Versicherte keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgeht, gestützt auf ihre Dokumentation über Arbeitsplätze (DAP) ermittelt. Der Beschwerdeführer erachtet insbesondere vier dieser Tätigkeiten als geeignet und beantragt, auf den entsprechenden Durchschnittslohn abzustellen. Rechtsprechungsgemäss sind indessen mindestens fünf DAP-Blätter heranzuziehen (BGE 129 V 472), weshalb diesem Begehren nicht stattzugeben ist. Das kantonale Gericht hat die von der SUVA vorgenommene Bemessung des Invalideneinkommens im Übrigen mittels Beizuges eines Tabellenlohnes verifiziert, welche Ermittlung in allen Teilen richtig ist und vom Beschwerdeführer nicht beanstandet wird. Sie hat zum selben Ergebnis und teilweiser Gutheissung der Beschwerde durch das kantonale Gericht mit Zusprechung einer Invalidenrente auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 29 % geführt.