Citation: I 646/06 27.12.2006 E. 3

Aufgrund der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist streitig, ob dem Versicherten, wie beantragt, eine halbe oder aber keine Invalidenrente gemäss Entscheid der Rekurskommission zusteht. 3.1 Dem vorinstanzlichen Entscheid ist zu entnehmen, dass eine volle Arbeitsfähigkeit für sämtliche leichte Tätigkeiten gilt, welche nicht mit schwerer körperlicher Überlastung, dauerndem Stress und plötzlichen Temperaturschwankungen verbunden sind. Diese Feststellung einer unbeschränkten Leistungsfähigkeit in angepassten Verweisungstätigkeiten ist tatsächlicher Natur (BGE 132 V xxx [I 618/06] Erw. 3.2) und daher für das Eidgenössische Versicherungsgericht grundsätzlich verbindlich (Erw. 1.1 hievor). Soweit in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde behauptet wird, die Tätigkeit als Barman und Wirt sei eine leichte Tätigkeit und der Versicherte sei, weil er diese nicht mehr ausüben könne, auch bezüglich einer leichten Verweisungstätigkeit arbeitsunfähig, ist diese Rüge unbehelflich; denn die Rekurskommission hat in nachvollziehbarer Weise dargelegt, warum sie sich auf die Stellungnahme des Dr. med. T.________, IV-Stellenarzt, vom 15. Februar 2005 und die Berichte der Vertrauensärztinnen des INSS X.________ (Frau Dr. med. S.________ vom 16. April 2003 und Frau Dr. med. L.________ vom 18. September 2003), stützt. Dabei räumt sie den umfassenden Abklärungen der INSS-Ärzte gegenüber den Berichten der behandelnden Ärzte zu Recht einen höheren Beweiswert ein (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc). Im Lichte der medizinischen Unterlagen geht die Rekurskommission von einer gut und erfolgreich therapierten Herzkranzgefässerkrankung aus, von nicht leistungsmindernden, nicht belegten, aber geklagten Lumbalgien und weiteren Beschwerden, die durchwegs behandelbar, teils altersbedingte Pathologien sind, weshalb eine leichte Tätigkeit in vollem Umfang als zumutbar erachtet wird. Diese Sachverhaltsdarstellung ist nicht offensichtlich unrichtig oder unvollständig und bindet daher das Eidgenössische Versicherungsgericht (Erw. 1.1). 3.2 Damit durfte die Vorinstanz für die weiteren Schritte der Invaliditätsbemessung von einer unbeschränkten Leistungsfähigkeit in einer dem gesundheitlichen Anforderungsprofil entsprechenden Verweisungstätigkeit ausgehen. Gegen die vorinstanzliche Festlegung des rentenausschliessenden Invaliditätsgrads ist nichts einzuwenden. 3.3 Im Rahmen von Art. 105 Abs. 2 OG ist die Möglichkeit, im Verfahren vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht neue tatsächliche Behauptungen aufzustellen oder neue Beweismittel geltend zu machen, weitgehend eingeschränkt. Nach der Rechtsprechung sind nur jene neuen Beweismittel zulässig, welche die Vorinstanz von Amtes wegen hätte erheben müssen und deren Nichterheben eine Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften darstellt (BGE 121 II 99 Erw. 1c, 120 V 485 Erw. 1b, je mit Hinweisen). Dies trifft auf die letztinstanzlich eingereichten medizinischen Berichte nicht zu. Zudem beruht der Bericht von Dr. med. P.________ überwiegend auf Untersuchungen, die ab Sommer 2005 durchgeführt wurden und betrifft somit nicht mehr den hier massgeblichen Beurteilungszeitraum (Einspracheentscheid vom 20. Dezember 2004; vgl. BGE 116 V 248 Erw. 1a; Urteil M. vom 3. Januar 2005 [I 172/04], Erw. 5.2).