Citation: 4A_499/2015 E. 1.5.1

1.5.1. Nach Art. 99 Abs. 2 BGG sind vor Bundesgericht neue Begehren unzulässig. Vor der Vorinstanz wurde aber nicht die Feststellung der fehlenden Aktivlegitimation beantragt, sondern die Feststellung, dass die Forderung, für die provisorische Rechtsöffnung erteilt worden war, nicht bestehe. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes genügt alllerdings, wenn aus der Begründung sinngemäss ersichtlich ist, in welchem Sinn das angefochtene Urteil abgeändert werden soll (BGE 136 V 131 E. 1.2 S. 136; 134 III 235 E. 2 S. 236 f.; vgl. auch BGE 137 III 617 E. 6.2 S. 622; je mit Hinweisen). Aus der Begründung und dem Zusammenhang ergibt sich ohne Weiteres, dass es der Beschwerdeführerin materiell auch vor Bundesgericht nicht um die formelle Feststellung der fehlenden Aktivlegitimation der Beschwerdegegnerin geht, sondern um den Bestand der Forderung zu Gunsten der Beschwerdegegnerin, so dass das Begehren im Sinne des Hauptbegehrens vor Vorinstanz entgegengenzunehmen ist.