Citation: 5A_382/2007 25.02.2008 E. 1

Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob auf ein Rechtsmittel einzutreten ist (BGE 132 III 291 E. 1 S. 292; 131 III 667 E. 1 S. 668 f., mit Hinweisen). 1.1 Angefochten ist ein selbständig eröffneter, letztinstanzlicher Entscheid über ein Ausstandsbegehren (Art. 92 Abs. 1 und Art. 75 Abs. 1 BGG). Es handelt sich um einen Zwischenentscheid. Bei solchen folgt der Rechtsweg demjenigen der Hauptsache (Urteil 5A_108/2007 vom 11. Mai 2007, E. 1.2). Streitigkeiten betreffend die Ungültigkeit bzw. die Herabsetzung erbrechtlicher Verfügungen sind Zivilsachen vermögensrechtlicher Natur (Art. 72 Abs. 1 BGG). Ein Entscheid der vorliegenden Art ist demzufolge mit Beschwerde in Zivilsachen anfechtbar, sofern der Streitwert mindestens 30'000 Franken beträgt (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). 1.2 Ungeachtet der Bestimmung von Art. 112 Abs. 1 lit. d BGG fehlt im angefochtenen Entscheid die Angabe des Streitwertes, und auch die Beschwerde enthält keinen entsprechenden Hinweis. Das Bundesgericht hat deshalb den Streitwert nach Ermessen festzusetzen (Art. 51 Abs. 2 BGG). Auch wenn für die Bestimmung des Streitwerts bei einer Ungültigkeitsklage nicht die Höhe des Gesamtnachlasses massgebend ist, sondern der Betrag, um den der Erbanspruch des klagenden Erben sich gegebenenfalls erhöhen oder verringern würde (vgl. BGE 78 II 181 E. b S. 183; Georg Messmer/Hermann Imboden, Die eidgenössischen Rechtsmittel in Zivilsachen, Zürich 1992, S. 84 mit Fn 27), ist angesichts der im Verlaufe der Vergleichsverhandlungen genannten Zahlen davon auszugehen, dass die Grenze von 30'000 Franken ohne weiteres erreicht ist. 1.3 Trotz ihrer unzutreffenden Bezeichnung als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist die - von der im Sinne von Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG beschwerten Person rechtzeitig (Art. 100 Abs. 1 BGG) aufgegebene - Eingabe nach dem Gesagten als Beschwerde in Zivilsachen entgegenzunehmen (dazu BGE 133 III 462 E. 2.1 S. 465 f.).