Citation: 5A_301/2021 E. 3.1

3.1. Strittig ist weiter die Bestimmung des Einkommens des Beschwerdeführers ab dem 14. August 2020. Dazu hält das Obergericht fest, es sei aktenkundig und unbestritten, dass der Beschwerdeführer bei der E.________ AG als "Mitarbeiter Rental" angestellt sei und gemäss Arbeitsvertrag einen monatlichen Bruttolohn von Fr. 4'800.-- erziele. Nach der glaubhaften Darstellung der Beschwerdegegnerin habe der Beschwerdeführer in der Vergangenheit indes immer wieder an Filmprojekten mitgearbeitet und könne sein Bruder aufgrund seiner leitenden Position in der Arbeitgebergesellschaft Einfluss auf die Anstellungsbedingungen nehmen. Mit Blick auf das hängige Scheidungsverfahren spreche unter diesen Umständen eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür, dass das mit der E.________ AG vereinbarte Einkommen nicht einer marktüblichen Entlöhnung entspreche. Glaubhaft sei sodann eine weiterbestehende Tätigkeit des Beschwerdeführers in verschiedenen Filmprojekten. Damit könne nicht von einer Reduktion des Einkommens des Beschwerdeführers ab August 2020 im Vergleich zu seinem vorhergehenden Erwerb ausgegangen werden. Die bis Juli 2020 bezogenen Taggelder der Arbeitslosenversicherung hätten auf einem versicherten Verdienst von Fr. 6'060.-- im Monat beruht. Dies ergebe unter Berücksichtigung der Sozialversicherungsabgaben ab 14. August 2020 einen Nettolohn von monatlich rund Fr. 5'150.--.