Citation: U 36/04 13.09.2004 E. 3

Dabei ist zunächst zu prüfen, ob auf das nach Anordnung der Vorinstanz gemäss Rückweisungsentscheid vom 29. März 1999 eingeholte ZMB-Gutachten abzustellen ist. Während das kantonale Gericht diese Frage im angefochtenen Entscheid in Bezug auf die organischen Unfallfolgen verneinte und die Sache diesbezüglich zu ergänzenden Abklärungen an die Zürich zurückwies, weil die Expertise widersprüchlich und ihre Schlussfolgerungen nicht nachvollziehbar seien, macht die Beschwerdeführerin geltend, gestützt auf das ZMB-Gutachten sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Versicherten ihre angestammte Tätigkeit als Buffet-Mitarbeiterin im Gastgewerbe trotz unfallbedingter Einschränkungen am linken Handgelenk zu 80 % zumutbar sei. 3.1 Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 261 Erw. 4; AHI 2002 S. 70 Erw. 4b/cc, je mit Hinweisen). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a).