Citation: 2C_339/2018 E. 8.3

8.3. Aus dem zweiten Austrittsbericht vom 26. März 2014 (Aufenthalt vom 7. März bis 25. März 2014) ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin zu diesem Zeitpunkt immer noch kein Deutsch sprach und sich die Kommunikation mit ihr schwierig gestaltete. In der Paarbeziehung seien zunehmend aggressive Zustände aufgetreten, wahrscheinlich durch Eifersucht ausgelöst, in denen die Beschwerdeführerin ihren Ehemann beschimpft, bedroht und mit kleinen Gegenständen beworfen habe. Als sie erfuhr, dass ihr Ehemann sich von ihr scheiden lassen wolle, habe sie keinen Lebenssinn mehr gesehen, was zum Suizidversuch geführt habe. Die betreuenden Ärzte hielten im Übrigen fest, dass bei der Beschwerdeführerin rezidivierend und über längere Zeit unklare aggressive Zustände gegen ihren Ehemann aufgetreten seien.