Citation: 1P.860/2005 19.06.2006 E. 2

Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, dass er nach dem genannten Bürgerrechtsgesetz einen Anspruch auf Einbürgerung habe. Für die Bejahung der Legitimation muss er daher in unmittelbar durch die Bundesverfassung geschützten Interessen betroffen sein. Als Partei im kantonalen Verfahren kann der Beschwerdeführer die Verletzung von bundesverfassungsrechtlichen Verfahrensgarantien rügen, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt. Das gilt für Rügen der Verletzung des rechtlichen Gehörs gemäss Art. 29 Abs. 2 BV und trifft namentlich zu, wenn das gänzliche Fehlen einer Begründung des angefochtenen Entscheides beanstandet wird (BGE 129 I 217 E. 1.4 S. 222). Im vorliegenden Fall rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV wegen Fehlens jeglicher Begründung. Dazu ist er legitimiert.