Citation: 5A_925/2013 E. 3.4.2

3.4.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, mit dem Abstellen auf die Fristen für den Kauf und Verkauf ziehe das Handelsgericht eine neue Tatsache im Sinne von Art. 99 BGG in seine Erwägungen mit ein, so dass es ihr zustehe, zu den Gepflogenheiten im Occasionshandel betreffend Fristen beim Kauf und Weiterkauf neue Beweismittel einzureichen und neue Behauptungen anzuführen (S. 13 ff. Ziff. 25-30 der Beschwerdeschrift). Die neuen Vorbringen erweisen sich als unzulässig. Zum einen hat nicht erst der Entscheid der Vorinstanz zum Vorbringen neuer Tatsachen und Beweismittel Anlass gegeben (Art. 99 Abs. 1 BGG). Vielmehr ist es die Beschwerdegegnerin gewesen, die letztmals in ihrer Hauptklageduplik darauf hingewiesen hat, es sei "aktenkundig, dass die Verkäufe des streitgegenständlichen Fahrzeugs in rascher Folge nacheinander erfolgten, tatsächlich im Abstand von fünf Tagen, und dass dies der Klägerin bekannt war" (S. 3 Ziff. 4 zu Ziff. 8, act. 56). Anlass zu den heutigen neuen Vorbringen hätte unter den vom Handelsgericht aufgestellten Voraussetzungen (E. 4.2 S. 9) somit bereits im kantonalen Verfahren bestanden. Zum anderen sind die neuen Vorbringen rechtlich nicht entscheidend. Denn als ungewöhnlich ist dem Handelsgericht aufgefallen, wie schnell Z.________ als Privatperson sein Fahrzeug wieder abgestossen habe, hingegen nicht die Tatsache, dass Occasionshändler rasch kaufen und ebenso rasch wieder verkaufen ("sehr schnell"). Auf die neuen Vorbringen der Beschwerdeführerin kann deshalb nicht eingetreten werden.