Citation: 7B_291/2022 E. 4.3.2

4.3.2. Betreffend die Bereicherungsabsicht, deren Feststellung tatsächlicher Art ist (vgl. E. 4.2.3 hiervor), hält die Vorinstanz schliesslich dafür, die Beschwerdeführerin habe sich den Pizzaofen und das "Heisse-Steine-Set" angeeignet, um sich zu bereichern. Dabei geht sie auf die in der Beschwerde als Entlastung angeführten Gegebenheiten ein. So führt sie aus, die Beschwerdeführerin habe die Gegenstände bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses ohne Berechtigung und entgegen der bei der Anschaffung der Gegenstände getroffenen bedingten Absprache mit sich genommen. Sie habe sich dabei versprochen, in Zukunft von diesen Gegenständen zu profitieren, indem sie das Angebot mit den heissen Steinen im neuen Restaurant weitergeführt habe. Dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Wegnahme einen Wertersatz habe leisten wollen, sei nicht ersichtlich. Über eine allfällige Bezahlung sei erst diskutiert worden, nachdem die Beschwerdegegnerin 2 und E.B________ dies verlangt oder eine Rückgabe der Gegenstände gefordert hätten. Zudem sei es erst viel später, nach entsprechender Verpflichtung durch ein Arbeitsgericht, zur Bezahlung der besagten Gegenstände gekommen. Zu diesen Ausführungen äussert sich die Beschwerdeführerin nicht. Mit der blossen Behauptung, angesichts der von ihr angeführten Umstände ("vorgängige Absprachen, mündlicher Kaufvertrag, später monatelange Verhandlungen über den Kaufpreis und der schlussendlich erfolgten Bezahlung eines Kaufpreises") könne nicht von Bereicherungsabsicht ausgegangen werden, kommt sie den Begründungsanforderungen nach Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht nach, weshalb darauf nicht einzutreten ist. Ausgehend von den willkürfreien und damit für das Bundesgericht verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz ist nicht ersichtlich, inwiefern es an einer unrechtmässigen Bereicherungsabsicht seitens der Beschwerdeführerin gefehlt haben sollte.