Citation: 1C_154/2019 E. 2

Das Bausekretariat Walzenhausen teilte A.________ mit Schreiben vom 19. Mai 2017 mit, dass die Baubewilligungskommission Walzenhausen die teilweise Überdeckung des betonierten Sitzplatzes nicht als Rückbau erachte. A.________ wurde aufgefordert, die Anlage gemäss Entscheid der Abteilung Raumentwicklung innert einer letztmaligen Frist bis Ende August 2017 zurückzubauen oder vom Alternativvorschlag der Baubewilligungskommission Gebrauch zu machen, ansonsten die Ersatzvornahme verfügt werde. Gegen dieses Schreiben erhob A.________ Rekurs, welcher der Gemeinderat Walzenhausen mit Entscheid vom 9. Oktober 2017 abwies, soweit er darauf eintrat. Dagegen erhob A.________ Rekurs. Das Departement Bau und Volkswirtschaft des Kantons Appenzell Ausserrhoden hiess den Rekurs mit Entscheid vom 28. Mai 2018 teilweise gut und gewährte eine letzte Frist für den vollständigen Rückbau des Sitzplatzes bis zum 31. Oktober 2018 mit dem Hinweis, dass diese Frist nicht erstreckbar sei. A.________ erhob dagegen Beschwerde beim Obergericht des Kantons Appenzell Ausserrhoden, welches mit Urteil vom 20. Dezember 2018 auf die Beschwerde nicht eintrat, die Rekursentscheide des Departements Bau und Volkswirtschaft vom 28. Mai 2018 und des Gemeinderats Walzenhausen vom 9. Oktober 2017 im Sinne der Erwägungen aufhob und die Sache zur Fortsetzung des Vollstreckungsverfahrens an die Baubewilligungskommission Walzenhausen zurückwies. Zur Begründung führte das Obergericht zusammenfassend aus, dass es sich beim Schreiben des Bausekretariats vom 19. Mai 2017 nicht um eine selbständig anfechtbare Vollstreckungsverfügung handle. Mangels Verfügungscharakter sei der dagegen erhobene Rekurs nicht zulässig gewesen. Somit seien sowohl der Gemeinderat als auch das Departement zu Unrecht auf die entsprechenden Rekurse eingetreten.