Citation: 8C_422/2017 E. 2.2.2

2.2.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz stelle willkürlich fest, er habe sich anlässlich der Besprechung vom 20. Februar 2013 damit einverstanden erklärt, dass es sich bei der Expertise der Gutachterstelle X.________ um ein "Obergutachten" handeln werde. Das Gutachten der ZMB spreche sich vollumfänglich zu seinen Gunsten aus, weshalb es sämtlicher Logik widerspreche, dass seine Rechtsvertreterin dieses als "unzureichend" bezeichnet haben solle. Sie habe einer neuen Begutachtung lediglich zugestimmt, weil diese ohnehin - auch ohne seine Einwilligung - durchgeführt worden wäre. Die Aktennotiz der Sympany vom 21. Februar 2013 sei weder ihm noch seiner Rechtsvertreterin zur Unterzeichnung vorgelegt worden, weshalb sie eine reine Parteibehauptung darstelle. Entgegen den Erwägungen des kantonalen Gerichts ergebe sich auch aus der Korrespondenz nicht, die Expertise der Gutachterstelle X.________ sei als "Obergutachten" zu qualifizieren. Von den Parteien seien den Sachverständigen der Gutachterstelle X.________ insbesondere zu ihrer vom Gutachten des ZMB abweichenden medizinischen Beurteilung Ergänzungsfragen gestellt worden, was nicht notwendig gewesen wäre, hätten sie sich auf ein "Obergutachten" geeinigt. Insgesamt handle es sich bei der Expertise der Gutachterstelle X.________ um eine unzulässige "second opinion", weshalb auf das ausreichend beweiskräftige Gutachten der ZMB abzustellen sei.