Citation: 9C_29/2020 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdeführer stellt dieser differenzierten Beweiswürdigung seine eigene Sicht der Dinge gegenüber. Er vermag insbesondere auch mit Blick auf die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung den Widerspruch zwischen den verschiedenen ärztlichen Einschätzungen - einerseits jene der UMEG-Gutachter und des Dr. med. J.________ sowie andererseits die des RAD und Kreisarztes der Suva - nicht aufzulösen. Die Gutachten der UMEG genügen sodann, wie die Vorinstanz zutreffend feststellte, den Anforderungen der Rechtsprechung nicht, bedarf doch die Herleitung und Begründung einer PTBS einer eingehenden Prüfung bezüglich Belastungskriterium, Latenzzeit und Folgenabschätzung (BGE 142 V 342 E. 5.2.2 und 5.2.3 S. 347 f.).