Citation: 8C_793/2019 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, das kantonale Gericht setze sich nicht differenziert und teilweise gar nicht mit den von ihm erhobenen Rügen auseinander. So habe er im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemacht, dass der psychiatrische Sachverständige der asim in seiner Stellungnahme vom 5. Februar 2019 ausdrücklich festgehalten habe, er könne sich zur gesundheitlichen Beurteilung der Dr. med. B.________ vom 12. November 2018, wonach eine depressive Symptomatik mittelschwerer Ausprägung vorliege, ohne Nachbegutachtung nicht äussern. Diesen Umstand übersehe die Vorinstanz komplett, weshalb sie den Anspruch auf das rechtliche Gehör und die ihr obliegende Untersuchungsmaxime verletzt habe. Sie habe die konkret und differenziert vorgetragenen Einwände der behandelnden Ärzte, die geeignet seien, zumindest geringe Zweifel an der Schlüssigkeit der beiden Gutachten der asim zu wecken, nicht gewürdigt, sondern einzig die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten zitiert. Bei dieser Ausgangslage hätte sie ein umfassendes und alle Umstände berücksichtigendes medizinisches Gutachten einholen müssen. Schliesslich habe das kantonale Gericht auch den Einwand nicht genügend gewürdigt, aus den beiden Expertisen der asim sei nicht ersichtlich, inwieweit die somatischen und psychischen Einschränkungen zusammenwirkten. Aktenkundig sei, dass die Gelenksschmerzen neben den multiplen degenerativen Veränderungen auch Ausdruck einer schweren Erschöpfung bei chronischer Überforderung infolge des schlecht eingestellten Diabetes seien. Die Depression mittelschwerer Ausprägung sowie die psychiatrische Problematik hätten wiederum Auswirkungen auf den Diabetes.