Citation: 1C_103/2016 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin kritisiert die Stellungnahme der ILU AG vom 4. September 2013, weil diese von Wiesland mit gutem Bodenaufbau ausgegangen sei, was bei einer Aushubdeponie nicht (oder erst viele Jahre nach der Erstellung) der Fall sein werde. Die Wieslandqualität bezog sich jedoch auf das gesamte Einzugsgebiet des Brüschhaldenbachs (d.h. nicht nur auf das Deponiegebiet), und zwar im Ist-Zustand (ohne die geplante Deponieerweiterung). Das BAFU erachtete denn auch die Abschätzung der ILU AG zu den Wassermengen und dem geringen Einfluss der Deponie auf die Hydrologie des Brüschhaldenbachs als plausibel. Es hält das Entwässerungskonzept vom 10. Oktober 2012 für bundesrechtskonform. Während des Betriebs sei am östlichen Deponierand eine Entwässerungsrinne vorgesehen, die in ein Absetzbecken münde (ILU AG, Betriebsplan 1-2 vom 10. Oktober 2012, Plan P-3). Dies sei eine sinnvolle Massnahme zur Fassung und Ableitung des Meteor-/Hangwassers. Würden alle im Bericht Geotest verlangten Vorkehrungen umgesetzt, sei eine zusätzliche Sickerleitung entlang des östlichen Deponierandes, wie von der Beschwerdeführerin gefordert, nicht erforderlich. Es gibt für das Bundesgericht keinen Grund, von dieser Einschätzung des BAFU abzuweichen.