Citation: U 36/98 26.06.2000 E. 3

3.- a) Es wird ferner beantragt, die zugesprochene Invalidenrente sei revisionsweise (Art. 22 UVG) zu erhöhen. b) Ändert sich der Invaliditätsgrad des Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente gemäss Art. 22 Abs. 1 Satz 1 UVG für die Zukunft erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben. Die von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze zu den Voraussetzungen einer Revision im Sinn von Art. 41 IVG gelten sinngemäss auch für die Revision einer unter der Herrschaft des UVG zugesprochenen Invalidenrente (RKUV 1989 Nr. U 65 S. 70 Erw. 1c mit Hinweis). Anlass zur Rentenrevision gibt somit jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Ob eine solche Änderung eingetreten ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der ursprünglichen Verfügung bestanden hat, mit demjenigen zur Zeit der streitigen Revisionsverfügung oder gegebenenfalls des die Revisionsfrage behandelnden Einspracheentscheides (BGE 109 V 265 Erw. 4a, 106 V 87 Erw. 1a; RKUV 1989 Nr. U 65 S. 71; vgl. auch BGE 112 V 372 Erw. 2b und 390 Erw. 1b).