Citation: 2C_834/2013 E. 3.4

3.4. Diese Begründung, welche das Bildungs- und Kulturdepartement für die unterschiedliche Behandlung von Kantonsschülern und Konstellationen, wie sie bei der Beschwerdeführerin vorliegen, vorträgt (vgl. Beschwerdeentscheid vom 15. April 2013 E. 5. 2 und Vernehmlassung an das Kantonsgericht vom 11. Juni 2013 Ziff. 2.2), ist verfassungsrechtlich haltbar: Ein freiwillig in Anspruch genommenes Brückenangebot zwischen der obligatorischen Schule und der Ausbildung darf zulässigerweise anders behandelt werden als ein Ausbildungsjahr, das Bestandteil einer anderen Ausbildung ist, auch wenn ein solches ebenfalls freiwillig absolviert wird, und auch wenn der Unterschied in der Behandlung mehr ausmacht als das Schulgeld von Fr. 465.--. Dass andere Möglichkeiten auch denkbar wären, macht die vom Kanton Luzern getroffene Lösung noch nicht verfassungswidrig. Mit derart substituierter Begründung (vgl. vorne E. 1.4) kann das angefochtene Urteil somit bestätigt werden. Die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.