Citation: I 319/00 17.11.2000 E. A

A.- Der 1954 geborene H.________ war nach dem Abschluss seines Theologiestudiums von 1987 bis 1992 vollzeitlich als Pfarrer für die Kirchgemeinde Y.________ tätig. In den Jahren 1993 bis 1995 arbeitete er teilzeitlich als theologischer Mitarbeiter im Bildungszentrum Z.________ und 1995 bis 1997 war er ebenfalls teilzeitlich im Auftrag der evangelisch-reformierten Gesamtkirchgemeinde für ein Projekt verantwortlich. Seit der Scheidung im Jahre 1997 betreut er während zweieinhalb Tagen pro Woche die drei Kinder A.________ (geb. 1982), B.________ (geb. 1986) sowie C.________ (geb. 1990). Am 8. Juli 1997 meldete sich H.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern holte einen Bericht der Frau Dr. med. F.________, Spezialärztin FMH für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, vom 7. August 1997 und des Hausarztes Dr. med. N.________, Spezialarzt für Innere Medizin FMH, vom 10. November 1997 ein. Zudem liess sie den Versicherten bei Dr. med. I.________ psychiatrisch und bei Dr. med. O.________, neurologisch abklären (Gutachten vom 27. April und 12. Juni 1998). Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens, in welchem H.________ zwei neue Arztzeugnisse der Frau Dr. med. F.________ vom 14. November 1998 und des Dr. med. N.________ vom 18. November 1998 zu den Akten geben liess, setzte die IV-Stelle den Invaliditätsgrad auf 50 % fest und sprach dem Versicherten mit Verfügungen vom 2. und 23. Juli 1999 rückwirkend ab 1. Juli 1996 eine halbe Invalidenrente zu.