Citation: 8C_549/2023 E. 5.1

5.1. Inwiefern das kantonale Gericht offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellungen getroffen oder sonstwie Bundesrecht verletzt haben sollte, indem es die Voraussetzungen für eine Rentenrevision als erfüllt erachtete, ist nicht erkennbar. Dies gilt insbesondere bezüglich der vorinstanzlichen Annahme, dass die Beschwerdeführerin zwischenzeitlich wiederum ein Vollzeitpensum ausüben würde, wenn sie gesund wäre, statt der Teilzeitbeschäftigung, die der Invaliditätsbemessung zum Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenzusprechung zugrunde lag, was beschwerdeweise nicht bestritten wird. Dass die Vorinstanz wegen des Statuswechsels von einer wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen ausgegangen ist, die eine Rentenrevision unter umfassender Neuprüfung des Rentenanspruchs nach sich ziehen muss, ist nicht zu beanstanden. Mit ihrem Einwand, die Revision sei unzulässigerweise erst im Nachhinein mit dem Statuswechsel begründet worden, nachdem die Beschwerdegegnerin dafür im Vorbescheidverfahren noch eine rentenerhebliche Verbesserung ihres Gesundheitszustands angegeben habe, vermag die Beschwerdeführerin mit Blick auf die massgeblichen Rechtsgrundlagen nicht durchzudringen. Entgegen ihrer Auffassung bedarf es nicht zusätzlich noch einer Verbesserung in gesundheitlicher Hinsicht.