Citation: 2C_65/2023 E. 9.1

9.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz habe eine Verletzung des Beschleunigungsgebots geprüft und im Ergebnis verneint. Dies sei bundesrechtswidrig. Die vorliegende Angelegenheit sei kein besonders komplexer Fall, auch wenn der Umfang der Verfügung vom 2. Dezember 2013 etwas anderes suggeriere. Vielmehr habe die WEKO selbst erst sechs Jahre nach Eröffnung des Untersuchungsverfahrens realisiert, dass betreffend die Beschwerdeführerin nur fünf Flugstrecken von Relevanz seien. Dieses Versäumnis sei der WEKO anzulasten. Ausserdem sei inzwischen auch die Dauer des Beschwerdeverfahrens beim Bundesverwaltungsgericht zu berücksichtigen. Der Schriftenwechsel sei im Herbst 2014 abgeschlossen gewesen. Zwischen dem 8. Oktober 2014 und der Fällung des Urteils am 16. November 2022 seien keine Verfahrenshandlungen mehr erfolgt. Somit habe das bundesverwaltungsgerichtliche Beschwerdeverfahren länger gedauert als das Untersuchungsverfahren der WEKO. Die Verfahrensdauer sei unzumutbar und die Sanktion entsprechend zu reduzieren.