Citation: 5A_155/2023 E. 5.1

5.1. Die erste Instanz hatte eine Lebensprägung aufgrund einer Entwurzelung der Ehefrau aus einem fremden Kulturkreis angenommen und war in tatsächlicher Hinsicht davon ausgegangen, dass sie aufgrund ihrer physischen und psychischen Leiden sowie der noch weitgehend fehlenden Kenntnisse einer Landessprache momentan keiner Erwerbstätigkeit nachgehen könne, indes in der Lage sei, ihre Eigenversorgungskapazität mit der Zeit herzustellen. Ausgehend von diesen Feststellungen und Erwägungen sprach es ihr nachehelichen Unterhalt von Fr. 1'546.85 pro Monat bis Juli 2025 zu.