Citation: P 43/06 11.04.2007 E. 3

Die Beschwerdeführerin und ihr Sohn, welcher ihre Verwaltungsgerichtsbeschwerde mitunterzeichnet hat, machen auch letztinstanzlich geltend, dass die Bezügerin auf das fragliche Wohnrecht nicht freiwillig verzichtet habe, sondern dieses aus gesundheitlichen Gründen habe aufgeben müssen. Aus den Akten ergibt sich bezüglich dieses Wohnrechts Folgendes. Nach dem Tod des Ehegatten der Beschwerdeführerin einigte sich die Erbengemeinschaft, bestehend aus der Beschwerdeführerin und ihren vier Kindern, mit Erbteilungsvertrag vom 31. Juli 1992, dass das sich im Nachlass befindliche Grundeigentum (Hofraum, Verkaufsgeschäft mit zwei Wohnungen, Garagen; Brandversicherung: Fr. 524'000.-) zu einem Übernahmepreis von Fr. 125'000.- dem einen Sohn überlassen werden sollte. Der Mutter wurde ein Wohnrecht eingeräumt. Dabei wurde ausdrücklich bestimmt, dass ihr monatlich der (indexierte) Betrag von Fr. 500.- auszurichten sei, sofern sie auf das Wohnrecht verzichte. Nachdem die Beschwerdeführerin im Mai 2004 pflegebedürftig geworden war und in ein Altersheim hatte eintreten müssen, wurde der entsprechende Grundbucheintrag gelöscht.