Citation: 8C_620/2018 E. 4.3

4.3. Was der Beschwerdeführer gegen die Verneinung des adäquaten Kausalzusammenhanges der psychischen Beschwerden zur anerkannten Berufskrankheit einwendet, ist ebenfalls unbegründet. Denn er geht - zu Unrecht - davon aus, dass nicht nur die Ellenbogengelenksarthrose beidseits, sondern auch das CTS (E. 4.1 hievor) und der Tremor (E. 4.2 hievor) in einem anspruchsbegründenden Kausalzusammenhang zur beruflichen Tätigkeit stünden. Demgegenüber hat die Vorinstanz zutreffend erkannt, dass die berufskrankheitsbedingt einzig relevante, sich klinisch noch auswirkende Ellbogenarthrose rechts nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung nicht geeignet war, die psychischen Störungen des Versicherten zu verursachen. Denn der Nachweis einer stark überwiegenden Verursachung mit einem Anteil von mindestens 75 % am gesamten Ursachenspektrum ist insbesondere bei psychischen Beschwerdebildern, welche in der Regel multifaktoriell bedingt sind, äusserst schwierig zu erbringen (vgl. SVR 2018 UV Nr. 26 S. 90, 8C_507/2015 E. 4.3). Neben der anerkannten Berufskrankheit (beidseitige Ellenbogengelenksarthrose) waren hier als berufskrankheitsfremde Gesundheitsstörungen nicht nur das CTS und der Tremor, sondern auch die Chondropathie des rechten Kniegelenks mit einer deutlichen Einschränkung der Gehfähigkeit sowie verschiedene weitere somatische Beschwerden mitzuberücksichtigen. Soweit Verwaltung und Vorinstanz unter den gegebenen Umständen die Adäquanz des Kausalzusammenhanges der psychischen Beschwerden zur Ellbogenarthrose verneint haben, legt der Beschwerdeführer nicht dar, inwiefern der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzen soll.