Citation: 1C_94/2018 E. 3.3

3.3. Wenn die Rechtsanwendung technische Probleme oder Fachfragen betrifft, zu deren Beantwortung und Gewichtung die verfügende Behörde aufgrund ihres Spezialwissens besser geeignet ist, oder wenn sich Auslegungsfragen stellen, welche die Verwaltungsbehörde aufgrund ihrer örtlichen, sachlichen oder persönlichen Nähe sachgerechter zu beurteilen vermag, ist der verfügenden Behörde bei der Beurteilung von ausgesprochenen Fachfragen ein gewisser Ermessens- und Beurteilungsspielraum zu belassen, soweit sie die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte geprüft und die erforderlichen Abklärungen sorgfältig und umfassend durchgeführt hat (vgl. BGE 131 II 680 E. 2.3 S. 683 f. mit Hinweisen). Bei der Beschwerdegegnerin handelt es sich um diejenige Behörde, die für die Umsetzung des vorbeugenden Brandschutzes im Kanton Graubünden zuständig ist (Art. 4 Abs. 1 Brandschutzgesetz). Ihr kommt in diesem Bereich als Fachbehörde mithin ein Ermessensspielraum zu.