Citation: 6B_1193/2020 E. 2.4.4

2.4.4. Ausserdem verletzt auch kein Bundesrecht, dass sich die Vorinstanz bei der Bemessung der Strafe von 40 Monaten nicht explizit zur Grenze von drei Jahren für die Gewährung des teilbedingten Strafvollzuges äussert. Nach der Rechtsprechung besteht kein Raum, die nach der neuen Rechtslage für den bedingten und teilbedingten Strafvollzug geltenden Grenzen auf dem Weg der Gesetzesauslegung wieder zu relativieren und entgegen dem klaren Wortlaut einen erweiterten Grenzbereich offen zu halten, um besonderen Anliegen eines Täters entgegenzukommen. Es ist lediglich, aber immerhin zu prüfen, ob eine Strafe im Bereich des gesetzlichen Grenzwerts für den bedingten bzw. teilbedingten Vollzug noch innerhalb des der Vorinstanz zustehenden Ermessensspielraums liegt (BGE 134 IV 17 E. 3.3 und 3.6; Urteile 6B_460/2020 vom 10. März 2021 E. 8.4.3; 6B_128/2020 vom 16. Juni 2020 E. 3.2; 6B_79/2019 vom 5. August 2019 E. 3.3; je mit Hinweisen). Dies ist hier, wenn auch sich die Vorinstanz nicht explizit dazu äussert, der Fall. Die Vorinstanz geht bei der Strafzumessung methodisch korrekt vor. Sie setzt sich vorab mit dem schwersten Delikt auseinander und kommt, nachdem sie die erstinstanzliche Bemessung als zu hoch erachtet, auf eine Einsatzstrafe von 36 statt 44 Monaten (angefochtenes Urteil Ziff. 9.3 f.). Diese Einsatzstrafe erhöht sie für die Weitergabe von Betäubungsmitteln im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. c BetmG um lediglich einen Monat, für den Schuldspruch wegen Geldwäscherei um weitere zwei Monate (angefochtenes Urteil Ziff. 9.6 ff.). Schliesslich spricht sie nach Betrachtung der Täterkomponenten eine Freiheitsstrafe von insgesamt 40 Monaten aus (angefochtenes Urteil Ziff. 9.10). Indem die Vorinstanz für jeden einzelnen Schritt in ihrer Strafzumessung begründet, welche Erhöhung angebracht erscheint und damit in ihrem Ermessensspielraum liegt, lässt sich aus ihren Ausführungen erkennen, dass eine Strafe von höchstens drei Jahren nicht mehr angemessen ist. Die Rüge des Beschwerdeführers geht insoweit fehl.