Citation: 5C.259/2000 30.01.2001 E. 1

1.- Zum Nachlass von E.________ gehörte ein Chalet auf W.________. Seine Erben - die Witfrau F.________ und die vier Kinder - bewerteten das Chalet in ihrer Teilungsvereinbarung mit Fr. 25'000.-- ("geschätzt auf 110'000.-- minus Hypothekarschuld und aufgelaufene Zinse Fr. 85'000.--"). Gegen Übernahme der Hypothekar- und Zinsschuld "in der ungefähren Höhe von total Fr. 85'000.--" erhielt F.________ das Chalet zu Eigentum übertragen und erklärte sich bereit, im Falle des Verkaufes ihren Kindern 3/4 des Gewinns auszuzahlen (Art. 4 der Teilungsvereinbarung). Rund zweieinhalb Jahre später verkaufte F.________ das Chalet ihrem Sohn A.________ zum Preis von Fr. 80'000.-- (inklusive Mobiliar), der durch Übernahme der Hypothekarschuld und für den Rest gemäss besonderer Vereinbarung bezahlt werden sollte. F.________ verstarb am 13. September 1992. Ihre Töchter B.________, C.________ und G.________ erhoben am 10./14. September 1993 Erbteilungsklage gegen ihren Bruder A.________. Hauptstreitpunkt bildete die Frage, ob A.________ verpflichtet sei, das besagte Chalet im Umfang der Unentgeltlichkeit seines Erwerbs zur Ausgleichung zu bringen. Das Kantonsgericht Wallis (Zivilgerichtshof I) bejahte die Ausgleichungspflicht, legte den Ausgleichungswert auf Fr. 84'597.-- fest und erkannte, A.________ schulde B.________, C.________ und D.________, dem Erben der während des Prozesses verstorbenen G.________, Fr. 63'447. 75 (3/4 des Ausgleichungswerts) nebst 5 % Zins seit dem 10. September 1993 (E. 8 S. 13 ff., E. 11 S. 18 f. und Dispositiv-Ziffer 2 lit. a Lemma 3 des Urteils vom 12. Oktober 2000). Mit Berufung beantragt A.________ dem Bundesge-richt den Entscheid, dass er seinen Miterben den Betrag von Fr. 63'447. 75 nebst 5 % Zins seit dem 10. September 1993 nicht schulde. Das Kantonsgericht hat auf Gegenbemerkungen verzichtet. Eine Berufungsantwort ist nicht eingeholt worden.