Citation: 1B_656/2021 E. 11.1

11.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, anstelle der Beschlagnahme wären dem Staatsanwaltschaft mildere Mittel zur Verfügung gestanden, um die fraglichen Informationen sicherzustellen. So hätten diese nach dem Beschwerdeführer auch durch Editionsbefehle an Rechtsanwalt C.________, die St. Galler Kantonalbank, das Amtsnotariat und das Grundbuchamt beschafft werden können. Zudem befände sich in den Akten bereits eine öffentliche letztwillige Verfügung von B.________, weshalb die sichergestellte öffentliche letztwillige Verfügung nicht zu entsiegeln sei. Betreffend des sichergestellten Grundbuchauszuges macht der Beschwerdeführer geltend, dass alle "notwendigen Daten" bereits aus dem in den Akten liegenden Kaufvertrag hervorgingen, weshalb die Entsiegelung des sichergestellten Grundbuchauszugs nicht nötig sei. Dieser stamme aus dem Jahr 2019 und sei deshalb für die Strafuntersuchung ohnehin irrelevant, da die dem Beschwerdeführer vorgeworfene Straftat vor dem 19. Dezember 2018 stattgefunden haben soll. Auch die Entsiegelung des Anhangs des sichergestellten Grundbuchauszuges sei unverhältnismässig.