Citation: 6B_670/2019 E. 1.7

1.7. Die Beschwerdegegner 2 und 3 machen in der Vernehmlassung im Wesentlichen geltend, der Beschwerdeführer habe keine begründete Veranlassung für seine Äusserungen gehabt. Ein Gutachten der Gegenpartei könne in einem Gerichtsprozess zwar grundsätzlich angezweifelt werden. Hinsichtlich der zulässigen Äusserungen gebe es jedoch Grenzen. Der Beschwerdeführer benütze einen angeblichen Irrtum bezüglich des Lärmgutachtens, um den Beschwerdegegnern 2 und 3 Übles vorzuwerfen. Sollte der Beschwerdeführer tatsächlich einem Irrtum unterlegen sein, hätte er sich diesen selbst zuzuschreiben, da er keinerlei Schritte unternommen habe, um seine Verdächtigungen auf deren Richtigkeit hin zu überprüfen. So hätte er eine Fachperson beiziehen oder beim Kanton nachfragen können. Schliesslich kämen, selbst wenn das Gutachten nicht schlüssig wäre, nebst einer Manipulation auch Mess- oder andere Fehler als Begründung in Frage. Der Beschwerdeführer habe daher nicht ohne Weiteres von einer Manipulation ausgehen dürfen.