Citation: 8C_526/2024 E. 4.1.2

4.1.2. Hinzu kommt, dass sich aus den übrigen Teilgutachten deutliche Hinweise auf eine Aggravation ergaben, wie die Vorinstanz zutreffend feststellte. Die neuropsychologische Gutachterin hielt etwa fest, in der Gesamtsicht aller verfügbaren Informationen und auf der Grundlage der eigenen Befunderhebung könne keine Aussage über krankheitsbezogene Funktionsstörungen gemacht werden. Aufgrund der erheblichen Inkonsistenzen und Unplausibilitäten sei mit hoher Sicherheit eine Aggravation von Beschwerden festzustellen, d.h. eine Vortäuschung oder vorgetäuschte Verstärkung von Gesundheitsstörungen. Dr. med. C.________ ging demgegenüber davon aus, dass für die im neuropsychologischen Teilgutachten dargestellten Inkonsistenzen im Leistungsprofil mit hoher Wahrscheinlichkeit neben krankheitsbedingten Faktoren auch motivationale Gründe verantwortlich seien. Es ist der Vorinstanz beizupflichten, dass der Gutachter offenbar hauptsächlich auf die Schilderungen des Beschwerdeführers abstellte, ohne eine kritische Würdigung der zahlreichen Inkonsistenzen vorzunehmen.