Citation: 1C_600/2019 E. 4.7

4.7. In einer Alternativbegründung hat die Vorinstanz angenommen, die Drittperson habe auf direkte Anweisung der Beschwerdeführerin gehandelt, selbst wenn sie nicht bei ihr angestellt gewesen sei. Die Beschwerdeführerin mache nicht geltend, dass die Drittperson aus eigenem Antrieb tätig geworden sei; gleichzeitig stelle sie in Frage, dass B.________ sie angewiesen habe. Weiter hat die Vorinstanz darauf hingewiesen, dass die Beschwerdeführerin nicht dargelegt habe, welche Massnahmen sie im Hinblick auf die gefahrlose Beseitigung der Flüssigkeit im Keller unternommen oder in Auftrag gegeben habe. Die Beschwerdeführerin stellt vor Bundesgericht eine Beauftragung der Drittperson durch ein Organ der Beschwerdeführerin für diese Sachverhaltsvariante in Abrede. Sie wirft der Vorinstanz als willkürlichen Verstoss gegen den Untersuchungsgrundsatz vor, deren Annahmen hätten insoweit keine nachvollziehbare Grundlage. Angesichts des erwähnten Berichts der Feuerwehr, worin die Drittperson als ein Arbeiter beschrieben wird, der auf der Liegenschaft der Beschwerdeführerin die Pumpe betätigt hat (vgl. oben E. 4.6), sind ausreichende Anhaltspunkte auch für diese Sachverhaltsvariante gegeben. Gestützt darauf lässt sich die Annahme vertreten, dass die fragliche Drittperson den Anschein erweckte, diese Tätigkeit direkt auf Geheiss einer weisungsberechtigten Person der Beschwerdeführerin zu verrichten. Letztere vermag die Nachvollziehbarkeit dieser Annahme nicht mit der Behauptung zu entkräften, wonach das einzige Organ der Beschwerdeführerin ein 72-jähriger und weit weg wohnhafter Mann sei, welcher der Drittperson unmöglich irgendwelche Anweisungen gegeben haben könne. Auch wenn sich nicht feststellen lassen sollte, wer für die Beschwerdeführerin der Drittperson die Anweisung zur Betätigung der Pumpe gegeben hatte, durfte bei der gegebenen Sachlage das Vorliegen einer solchen Anweisung angenommen werden. Die Ausführung der Arbeiten zur Behebung der Überschwemmung bzw. des Ölaustritts im Keller durch die Drittperson lassen auf ein Handeln im Einsatz für die Beschwerdeführerin schliessen, selbst wenn dabei kein Anstellungsverhältnis zu ihr bestand. In dieser Hinsicht hat die Vorinstanz den Untersuchungsgrundsatz nach dem kantonalen Recht nicht in willkürlicher Weise missachtet. Auch sind die entsprechenden Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz nicht unhaltbar.