Citation: 4A_389/2015 E. 3

Offensichtlich unbehelflich ist vor diesem Hintergrund auch die Rüge einer Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) und des Replikrechts gemäss Art. 228 Abs. 1 ZPO, weil dem Beschwerdeführer nach der an der Hauptverhandlung mündlich vorgetragenen Klageantwort keine Gelegenheit geboten worden sei, zu den dort gemachten Ausführungen und Beilagen und weiteren im Laufe des Verfahrens eingebrachten Unterlagen Stellung zu nehmen, insbesondere zu den Berichten von Dr. E.________ und Dr. F.________. Wenn ein gerügter Rechtsfehler ohne praktische Relevanz ist, fehlt es an einem Rechtsschutzinteresse (Urteil 5A_241/2012 vom 3. Mai 2012 E. 2.2 a.E.). Nachdem der Beschwerdeführer mit seiner Klage durchgedrungen ist, soweit sie nicht gegenstandslos wurde, besteht daher kein Rechtsschutzinteresse mehr. Seinem Eventualbegehren auf Aufhebung des angefochtenen Urteils und Rückweisung an die Vorinstanz zur Erstattung der Replik ist nicht stattzugeben.