Citation: I 264/06 13.02.2007 E. 3

Mit dem angefochtenen Entscheid hat die Vorinstanz den Einspracheentscheid der IV-Stelle vom 4. Oktober 2004 insoweit bestätigt, als die Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit - ausgehend von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten leichteren Tätigkeit - den für den Anspruch auf eine ganze Rente erforderlichen Grad von mindestens 66 2/3 % (bzw. 70 % ab 1. Januar 2004) nicht erreicht. Gleichzeitig hat sie die Sache an die Verwaltung zurückgewiesen, damit sie näher prüfe, wann sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers erheblich verschlechtert und seit wann sich die Arbeitsfähigkeit für eine angepasste Tätigkeit auf weniger als 50 % vermindert habe. Dieser Entscheid besteht insofern zu Recht, als die medizinischen Akten Hinweise darauf enthalten, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers in der Zeit vor dem 1. Februar 2004 (Beginn des Anspruchs auf eine ganze Rente gemäss Verfügung vom 5. April 2004) verschlechtert hat. Fest steht, dass der Beschwerdeführer in der bisherigen Tätigkeit als Schreiner nicht mehr arbeitsfähig ist. Bezüglich der Tätigkeit in einer angepassten leichteren Tätigkeit hatte Dr. med. S.________ am 23. Dezember 2001 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % angegeben und darauf hingewiesen, dass die körperliche Leistungsfähigkeit vom weiteren Krankheitsverlauf abhängig sei, wobei mit einer Verschlechterung gerechnet werden müsse. Eine solche ist für die Zeit ab anfangs 2004 ausgewiesen (Berichte des Dr. med. B.________, Facharzt FMH für Innere Medizin und Pneumologie, physikalische Medizin und Rehabilitation, Chefarzt an der Höhenklinik X.________, vom 6. Januar 2004 und des Dr. med. S.________ vom 22. September 2004). Dagegen fehlen jegliche Angaben für die vorangegangene Zeit. Von entsprechenden Abklärungen wäre nur abzusehen, wenn der Anspruch auf eine ganze Rente ab 1. Juli 2001 selbst dann zu bejahen wäre, wenn von einer Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von 50 % ausgegangen wird, was von Verwaltung und Vorinstanz verneint, vom Beschwerdeführer dagegen bejaht wird.