Citation: 6B_912/2015 E. 6.3

6.3. Der Beschwerdeführer spricht in erster Linie dem erwähnten Kontoauszug seine Beweiskraft ab. Dieser betrifft ein bei der Beschwerdegegnerin geführtes, auf die B.________ Ltd. lautendes Konto. Gemäss Vorinstanz ergibt sich daraus, dass die mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 24. Februar 2014 zugesprochenen Beträge zwischenzeitlich überwiesen worden sind. Was der Beschwerdeführer aus den Behauptungen ableiten will, die Auszüge hätten früher ein anderes Format gehabt und die IBAN-Nummer der B.________ Ltd. sei während der Geschäftsbeziehungen eine andere gewesen, ist nicht ersichtlich. Die Vorinstanz plausibilisiert den Inhalt des Kontoauszugs, indem sie anhand des aktuellen Wechselkurses die zugesprochenen Beträge mit den auf dem Kontoauszug ausgewiesenen vergleicht. Aus der Anmerkung "not legally binding" kann nicht abgeleitet werden, das Dokument sei inhaltlich falsch. Ohnehin wirkt sich der Kontoauszug zu Gunsten des Beschwerdeführers aus, ergibt sich doch daraus eine erhebliche Reduktion der Schadenersatzforderung. Der Beschwerdeführer behauptet, der Beschwerdegegnerin seien weitere Zahlungen zugegangen, worüber sie sich auszuweisen habe. Dabei handelt es sich allerdings um eine reine Parteibehauptung, für welche keinerlei Anhaltspunkte existieren. In diesem Zusammenhang reicht der Beschwerdeführer verschiedene Unterlagen ein, welche eine Teilrückzahlung durch die I.________ Sp.z.o.o. (Polen) an die Anwaltskanzlei der Beschwerdegegnerin belegen sollen. Ob es sich dabei um ein zulässiges Novum handelt, kann offenbleiben, da der Beschwerdeführer aus den weder datierten noch unterzeichneten Dokumenten ohnehin nichts zu seinen Gunsten ableiten kann. Auf dem eingereichten Kontoauszug ist zwar eine Zahlung an das Anwaltsbüro J.________ vom 19. April 2013 aufgeführt. Allerdings ist vollkommen unklar, in welchem Zusammenhang die Zahlung erfolgte. Jedenfalls lässt sich dies den Unterlagen nicht zweifelsfrei entnehmen. Der gesamte Schaden übersteigt die eingeklagten USD 2 Mio. bei Weitem. Insofern würde selbst eine Zahlung von Fr. 5'000.-- nichts daran ändern, dass die Forderung von USD 2 Mio. ausgewiesen ist.