Citation: 2C_1003/2016 E. 2.2

2.2. Die vorliegende Eingabe genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht in allen Punkten: Die Beschwerdeführerin fasst zwar jeweils die Ausführungen der Vorinstanz zusammen, unterlässt es aber teilweise begründet darzulegen, inwiefern diese Verfassungsrecht verletzt bzw. den Sachverhalt offensichtlich unvollständig oder fehlerhaft festgestellt hat. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit den Ausführungen des Verwaltungsgerichts zu ihren Einwänden teils nur am Rande sach- und verfassungsbezogen auseinander; ihre Rechtsschrift beschränkt sich in einzelnen Passagen - ohne konkrete Analyse der vorinstanzlichen Darlegungen - auf eine rein appellatorische Bekräftigung ihres Standpunkts. Sie stellt in diesem Zusammenhang lediglich ihre Einschätzungen und Wertungen denjenigen im angefochtenen Entscheid gegenüber. Dies ist etwa der Fall, soweit sie geltend macht, dass ein Widerruf der Bewilligung nur bei "besonders krassen Fällen" möglich sei, ohne auf die Ausführungen der Vorinstanz zu Art. 63 AuG im Einzelnen weiter einzugehen. Soweit die Beschwerdeführerin einwendet, sie und ihr Gatte wollten sich scheiden lassen, kann dieser Umstand im bundesgerichtlichen Verfahren nicht berücksichtigt werden; es handelt sich dabei um ein unzulässiges echtes Novum. Es wäre an der Beschwerdeführerin gewesen, ihre Scheidungsabsichten rechtzeitig in das kantonale Verfahren einzubringen (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG; Urteil des Bundesgerichts 2C_27/2016 vom 17. November 2016 E. 2.3.5; BGE 136 II 497 E. 3.3 S. 500 f.).