Citation: 8C_437/2021 E. 3.2

3.2. Weiter erwog die Vorinstanz, da der Beschwerdeführer weder ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS) noch eine dem Schleudertrauma äquivalente Verletzung oder ein Schädel-Hirntrauma erlitten habe, sei der adäquate Kausalzusammenhang zwischen den organisch nicht nachweisbaren Beeinträchtigungen und dem Unfallereignis vom 8. August 2018 nach der zu den psychischen Fehlentwicklungen nach einem Unfall ergangenen Praxis (BGE 115 V 133) zu prüfen. Sie qualifizierte das Ereignis vom 8. August 2018 als mittelschwer im mittleren Bereich, wobei sie sich an der Rechtsprechung zu Stromunfällen orientierte (vgl. RKUV 1993 U 166 S. 92, U 29/92 E. 2b; Urteile 8C_362/2011 vom 30. Juni 2011 E. 3.2; 8C_584/2010 vom 11. März 2011 E. 4.2.4). Da sie von den massgeblichen Kriterien lediglich zwei - in ihrer einfachen Form - als erfüllt betrachtete, verneinte sie den adäquaten Kausalzusammenhang.