Citation: 4C.457/2004 17.02.2005 E. 1

1.1 Die Beklagte hat die Klägerin daran gehindert, die von dieser beanspruchten Gegenstände aus dem Mietobjekt zu entfernen. Darin sieht die Klägerin eine Vertragsverletzung, aus welcher sie ihren Schadenersatzanspruch herleitet. Nach Ansicht der Vorinstanz hat sich die Beklagte indes keine Vertragsverletzung zuschulden kommen lassen, weshalb tatsächliche Feststellungen zum Umfang des behaupteten Schadens fehlen. Aus diesem Grund schadet nicht, dass die Berufung keinen materiellen Antrag enthält. Würde das Bundesgericht die Auffassung der Klägerin für begründet erachten, könnte es selbst keinen Sachentscheid fällen, sondern müsste die Sache zur weiteren Abklärung an die Vorinstanz zurückweisen. Damit genügt der Antrag auf Rückweisung der Streitsache an die Vorinstanz (BGE 125 III 412 E. 1b S. 414). 1.2 Das Obergericht verweist auf bestimmte Ausführungen des Mietgerichts (Seiten 5-12 und 14-25 des Urteils des Mietgerichts), die es damit zu seinen eigenen macht. Darin enthaltene Sachverhaltsfeststellungen sind daher für das Bundesgericht verbindlich (Art. 63 Abs. 2 OG).