Citation: 6B_1391/2016 E. B

B.a. Das Regionalgericht Oberland (Einzelgericht) sprach X.________ am 29. Oktober 2014 im wieder aufgenommenen Verfahren schuldig der vollendet versuchten Erpressung im Deliktsbetrag von CHF 30'000.--, begangen am 2. August 2004 zum Nachteil von A.________; der Verletzung des Schriftgeheimnisses, begangen in der Zeit vom 7. Juli bis zum 2. August 2004 in N.________ zum Nachteil von A.________; des Betrugs begangen am 24. September 2004 in N.________ zum Nachteil der B.________, durch Bezug von CHF 17'422.10 mittels Vorlage einer gefälschten Vollmacht; der Urkundenfälschung, begangen am 24. September 2004 in N.________ durch Verwenden einer gefälschten Unterschrift zum Bezug von Bargeld ab dem Postcheckkonto von C.________. Es verurteilte X.________ zu einer Freiheitsstrafe von drei Monaten, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von zwei Jahren. Das Gericht stellte fest, dass die Freiheitsstrafe infolge eingetretener Vollstreckungsverjährung nicht mehr vollzogen werden kann. Im andern Verfahren gemäss Überweisungsbeschluss vom 30. Dezember 2010, das mit dem wieder aufgenommenen Verfahren vereinigt worden war, stellte das Regionalgericht Oberland das Verfahren wegen Verleumdung, eventuell übler Nachrede, zufolge Verjährung ein. Es sprach X.________ schuldig der Urkundenfälschung, begangen in der Zeit vom 16. bis zum 23. Oktober 2008 durch Unterzeichnung von drei Bestätigungen mit dem gefälschten Namen des angeblichen Zeugen D.________, und des Betrugs zum Nachteil von E.________, begangen durch Nichtvornahme bereits bezahlter Behandlungen. Es verurteilte sie deswegen zu einer Freiheitsstrafe von vier Monaten, unter Anrechnung von 41 Tagen Untersuchungs- und Sicherheitshaft. B.b. X.________ erhob Berufung. Sie beantragte, die Schuldsprüche seien aufzuheben. Im Berufungsverfahren wurde an Stelle von Rechtsanwalt F.________ Rechtsanwalt G.________ als amtlicher Verteidiger eingesetzt.