Citation: 1B_235/2015 E. 4.1

4.1. Gemäss Art. 197 Abs. 1 StPO können strafprozessuale Zwangsmassnahmen (Art. 196-298 StPO) nur ergriffen werden, wenn sie gesetzlich vorgesehen sind, ein hinreichender Tatverdacht vorliegt, die damit angestrebten Ziele nicht durch mildere Massnahmen erreicht werden können und die Bedeutung der Straftat die Zwangsmassnahme rechtfertigt. Hinweise auf eine strafbare Handlung müssen nach der Praxis des Bundesgerichtes erheblich und konkreter Natur sein, um einen hinreichenden Tatverdacht (Art. 197 Abs. 1 lit. b StPO) begründen zu können (BGE 141 IV 87 E. 1.3.1 S. 90; 137 IV 122 E. 3.2 S. 126; je mit Hinweisen).