Citation: 6B_236/2016 E. 2.5.1

2.5.1. Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 3 Abs. 2 lit. c StPO geltend. Er bemängelt, dass die Vorinstanz sich auf insgesamt zwei Seiten mit seinen Argumenten zur versuchten schweren Körperverletzung auseinandersetze. Während das erstinstanzliche Urteil sich über 47 Seiten erstrecke, sei das vorinstanzliche Urteil elf Seiten lang. Gemäss Art. 398 Abs. 2 StPO könne das Berufungsgericht das Urteil in allen angefochtenen Punkten umfassend überprüfen. Mit Blick auf den Tatvorwurf der versuchten schweren Körperverletzung und die ausgesprochene Freiheitsstrafe liessen sich derart knappe Ausführungen nicht rechtfertigen. Die Vorinstanz habe es im Wesentlichen dabei belassen, den vorinstanzlichen Schuldspruch zu bestätigen und der Beweiswürdigung der Vorinstanz beizupflichten.