Citation: 1B_263/2020 E. 1

Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm verurteilte A.________ mit Strafbefehl vom 16. März 2018 wegen Pfändungsbetrugs zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu Fr. 160.--, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren, sowie zu einer Busse von Fr. 2'000.--, ersatzweise 13 Tage Freiheitsstrafe. Dagegen erhob A.________ Einsprache, worauf die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm den Strafbefehl mit Verfügung vom 31. Januar 2019 an das Bezirksgericht Zofingen überwies. Am 2. Juli 2019 setzte der Präsident des Bezirksgerichts Zofingen Frist für Beweisergänzungsanträge bis zum 30. August 2019. Am 30. August 2019 ersuchte A.________ um Fristerstreckung für die Akteneinsicht bis zum 30. November 2019. Das Bezirksgericht gewährt ihm mit Verfügung vom 3. September 2019 eine letzte Fristerstreckung bis zum 30. November 2019. Am 2. Dezember 2019 ersuchte A.________ um Sistierung des Strafverfahrens sowie um Bewilligung der amtlichen bzw. notwendigen Verteidigung. Das Bezirksgericht Zofingen wies die Gesuche mit Verfügung vom 6. Dezember 2019 ab. A.________ erhob dagegen am 27. Dezember 2019 Beschwerde, welche die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau mit Entscheid vom 16. April 2020 abwies, soweit sie darauf eintrat. Die Beschwerdekammer führte dabei aus, dass sich der Beschwerdeführer nicht dazu äussere, inwiefern ihm wegen der Abweisung des Sistierungsgesuchs ein nicht wieder gutzumachender Nachteil drohe. Da ein solcher Nachteil auch nicht ersichtlich sei, sei insoweit auf die Beschwerde nicht einzutreten. Ausserdem sei festzuhalten, dass dem Beschwerdeführer mit rund fünf Monaten ausreichend Zeit für Beweisergänzungsanträge zur Verfügung stand. Weiter verneinte die Beschwerdekammer die Voraussetzungen einer notwendigen Verteidigung gemäss Art. 139 lit. c StPO. In Ermangelung substanziierter Behauptungen sei nicht dargetan, dass der Beschwerdeführer wegen seiner psychischen und physischen Gesundheit nicht in der Lage sein sollte, sich sachgerecht und wirksam zu verteidigen. Auch bestehe kein Anspruch auf eine amtliche Verteidigung im Sinne von Art. 132 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 StPO.