Citation: 9C_755/2018 E. 4.2.1

4.2.1. Im Einzelnen macht sie zunächst geltend, unter dem Indikator der Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde hätten die vom psychiatrischen Gutachter im Rahmen des Mini-ICF-APP Ratings festgestellten Einschränkungen (jeweils Stufe zwei ["Beeinträchtigung mit Negativfolgen ohne Assistenznotwendigkeit"] in den Bereichen Planung und Strukturierung von Aufgaben, Flexibilität und Umstellung, Proaktivität und Spontanaktivitäten, Widerstands- und Durchhaltefähigkeit) keine Berücksichtigung gefunden. Das kantonale Gericht ging - mit dem Experten - von einer rezidivierenden depressiven Störung mittelgradiger Ausprägung aus. Inwiefern die mittels Mini-ICF-APP erhobenen, mässiggradigen Einschränkungen die Annahme einer schwereren Ausprägung nahelegen würden, als sie der gestellten Diagnose bereits inhärent ist (vgl. dazu BGE 143 V 418 E. 5.2.2 S. 425), die Vorinstanz mithin die Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde verkannt haben soll, indem sie festhielt, es liege "keine besonders schwere Ausprägung der Gesundheitsschädigung" vor, zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf und ist auch nicht ersichtlich.