Citation: 4D_38/2022 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer moniert eine Verletzung des Rechtsverweigerungsverbots und seines Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 1 und 2 BV), weil sich das Obergericht mit seinen Rügen "gar nicht auseinandersetzt". Die Vorinstanz habe ausser Acht gelassen, dass mit Blick auf das "rechtsgenügend angezeigt[e] Mandatsverhältnis" nach Art. 137 ZPO "der Urteilsvorschlag dem beauftragtem Anwalt zu eröffnen" gewesen wäre. Dies sei "nicht geschehen". Die Vorinstanz hat diesen "entscheidenden Punkt" (so der Beschwerdeführer) nicht übergangen, sondern ausdrücklich erwogen, dass es im vorliegenden Fall nicht darauf ankomme. Selbst wenn der diesbezüglichen Argumentation des Beschwerdeführers gefolgt würde - so das Obergericht -, wäre die Beschwerde abzuweisen gewesen, da der Rechtsvertreter zu einem späteren Zeitpunkt (spätestens am 24. November 2021) Kenntnis vom Urteilsvorschlag erlangt habe und diesen anschliessend hätte ablehnen können, der Urteilsvorschlag mithin im Ergebnis rechtswirksam zugestellt worden sei. Die Kritik des Beschwerdeführers ist offensichtlich unbegründet.