Citation: 6B_888/2024 E. 2.2.4

2.2.4. Die Vorinstanz hält fest, der Beschwerdeführer und D.________ könnten mit ihrer Version der Tatgeschehnisse nicht überzeugen. Demgegenüber seien die Aussagen von A.B.________ und A.C.________ zum Kerngeschehen insgesamt stimmig und lebensnah. Auch untereinander wiesen sie keine wesentlichen Widersprüche auf. Dass sie angesichts des turbulenten Geschehens, welches plötzlich eskaliert sei, den Tatablauf nicht in allen Sequenzen detailliert und kohärent wiedergegeben hätten, erscheine nachvollziehbar. Wenn A.B.________ den konkreten Tatablauf bei der Polizei durcheinandergebracht habe, so wecke dies keine Zweifel am Wahrheitsgehalt seiner Angaben. Er habe den ersten Stich durch D.________ gegen ihn wiederholt anschaulich beschrieben und er habe auch den Stich des Beschwerdeführers gegen A.C.________ gesehen und nachvollziehbar geschildert. Die in diesem Punkt eher spitzfindigen Einwendungen der Verteidigung änderten daran nichts. Sodann habe A.C.________ lebensnah wiedergegeben, wie er von D.________ niedergestochen worden sei. Den Messerstich durch den Beschwerdeführer habe er nicht gesehen, was für eine differenzierte Wiedergabe des Wahrgenommenen spreche.