Citation: 9C_331/2021 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat (gestützt auf den Bericht von Dr. med. B.________ vom 6. Januar 2020) folgende Einschränkungen festgestellt: Es bestehe ein axial- und rechtsbetonter Rigor und beim Gehen ein rechtsbetontes vermindertes Mitschwingen der Arme. Nach längerer Gehstrecke respektive zwei Etagen Treppensteigen entwickle sich rechts ein zunehmender Rigor, so dass ein Gangbild ähnlich der Wernicke-Mannschen-Gangstörung entstehe. Bezüglich der neuropsychologischen Funktionen bestünden Hinweise auf eine Störung der Sprache (Aphasie), des Rechnens (Dys-/Akalkulie), des Schreibens (Dys-/Agraphie), der Handlungsplanung und -ausführung (Apraxie), des räumlichen Vorstellungsvermögens und der Orientierung. Die Muskelsteifigkeit und Unbeweglichkeit limitierten die Gehfähigkeit des Beschwerdeführers auf 30 Minuten ohne Pause. Manuelle Arbeiten könnten nach Einsetzen der optimalen Wirkung der Medikamente über zwei Stunden ohne Pause ausgeführt werden. Dabei dürften keine hohen Ansprüche an ständige feinmotorische Arbeiten und an die Daueraufmerksamkeit gestellt werden. Nach einer ausreichend langen Pause mit Abwarten der Wirkung der nächsten Medikamentendosis könne weitere zwei Stunden gearbeitet werden. Ausserdem müssten sanitäre Anlagen wegen der Beteiligung des autonomen Nervensystems stets verfügbar sein (angefochtenes Urteil E. 5.2. S. 12 f.). Diese werden vom Beschwerdeführer ausdrücklich anerkannt und sind damit für das Bundesgericht verbindlich (vgl. E. 1 und 2.2.2 hiervor). Soweit sich der Beschwerdeführer dennoch darüber hinaus auf weitere Einschränkungen beruft, sind seine Vorbringen nicht nur in sich widersprüchlich, sondern auch rein appellatorischer Natur (vgl. BGE 144 V 50 E. 4.2 mit Hinweisen). Darauf ist nicht weiter einzugehen.