Citation: U 202/98 15.05.2000 E. 3

3.- Steht fest, dass die organischen Befunde das Ausmass der geklagten Beschwerden und eine Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit nicht zu erklären vermögen, bleibt zu prüfen, ob die psychische Störung, die mit der Vorinstanz als natürliche Folge des Unfalles vom 20. Juli 1993 zu betrachten ist, auch adäquat kausal zu jenem ist. Das kantonale Gericht hat diese Prüfung nach der in BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa umschriebenen Kriterien (und nicht jener für Fälle mit Schleudertrauma der HWS, äquivalenter Verletzung oder Schädel-Hirntrauma; vgl. Erw. 1) vorgenommen, was nicht zu beanstanden ist. Ob der Beschwerdeführer beim Unfall überhaupt ein Schleudertrauma der HWS oder eine dem Schleudertrauma äquivalente Verletzung erlitten hat, was die Vorinstanz mit an sich überzeugender Begründung verneint, und deswegen die allgemeinen Kriterien der Adäquanzbeurteilung (vgl. Erw. 1) zur Anwendung kommen, kann letztlich offen bleiben. Wie die SUVA im Einspracheentscheid nämlich richtig dargelegt hat, liegen die zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung gehörenden Beeinträchtigungen zwar teilweise vor, die psychische Problematik stand aber bereits früh ganz im Vordergrund und wies gemäss Gutachten vom 16. September 1996 der Neurologischen Poliklinik Y.________ schliesslich eindeutige Dominanz auf.