Citation: 8C_634/2018 E. 4

Das kantonale Gericht stellte fest, dass aus rheumatologischer Sicht stets eine (lediglich qualitativ eingeschränkte) 100%ige Arbeitsfähigkeit für jede adaptierte und insbesondere auch die bisherige Tätigkeit bestanden habe. Hinsichtlich des psychischen Gesundheitszustandes ging es davon aus, dass nach der Begutachtung durch die MEDAS Ostschweiz im Februar 2009 bis zur Untersuchung im Institut D.________ am 27. Juni 2014 (letztere ergangen unter zulässiger Verwertung der aus der Observation gewonnenen Erkenntnisse) eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 40 bis 50 % bestanden habe. Die leicht- bis mittelgradige depressive Episode bei einer rezidivierenden depressiven Störung auf dem Boden einer kombinierten Persönlichkeitsstörung mit selbstunsicher-vermeidenden, narzisstischen und histrionischen Anteilen habe sich vollständig zurückgebildet und begründe sowohl in der bisherigen wie auch in jeder anderen Tätigkeit keine Arbeitsunfähigkeit mehr. Ein Prozentvergleich ergab nach der Vorinstanz für die davor liegende Zeit einen Invaliditätsgrad von 45 % entsprechend dem durchschnittlichen Wert der Arbeitsfähigkeit.