Citation: 2C_1043/2020 E. 4

Im Ergebnis erweist sich die Beschwerde als begründet, weshalb sie gutzuheissen ist. Das vorinstanzliche Urteil vom 9. November 2020 ist aufzuheben. Die Angelegenheit ist zur Neuverlegung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des vorinstanzlichen Verfahrens an die Vorinstanz zurückzuweisen (Art. 67 BGG). Bei diesem Verfahrensausgang trägt der Kanton Wallis die Gerichtskosten, da er in seinem Vermögensinteresse handelt (Art. 66 Abs. 1 und Abs. 4 BGG). Der Kanton Wallis hat der anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung für das bundesgerichtliche Verfahren auszurichten (Art. 68 Abs. 1 BGG).