Citation: 1P.435/2005 11.08.2005 E. B

Der Haftrichter des Bezirkes Winterthur bestätigte die Untersuchungshaft zuletzt mit Verfügungen vom 20. April, 25. Mai und 27. Juni 2005. Mit Verfügung vom 25. Mai 2005 wies er ein Haftentlassungsgesuch ab und verlängerte die Untersuchungshaft bis zum 27. Juni 2005. Zudem ordnete er an, die Staatsanwaltschaft habe innert der gleichen Frist den Schlussbericht der Untersuchung zu erstellen. Mit Eingabe vom 24. Juni 2005 beantragte die Staatsanwaltschaft die Verlängerung der Untersuchungshaft um drei Monate. Hinsichtlich des Schlussberichts führte sie aus, dieser sei geschrieben; es seien aber noch leichte Modifikationen möglich. Zum Beweis reichte die Staatsanwaltschaft die erste und die letzte Seite des Berichts ein, da dieser als internes Arbeitspapier den Parteien nicht offen stehe. Der Haftrichter gab dem Antrag mit Verfügung vom 27. Juni 2005 statt. Er erachtete die Anordnung zur fristgemässen Erstellung des Schlussberichtes durch die Staatsanwaltschaft als erfüllt. Allerdings hielt der Haftrichter fest, die Befürchtungen einer Verzögerung des Verfahrens seien aufgrund des bisherigen Verlaufs der Untersuchung nicht vollkommen unbegründet.