Citation: 6B_2/2023 E. 1.3.2

1.3.2. Den vorinstanzlichen Erwägungen ist zu entnehmen, dass die Konvertierung des Beschwerdeführers zum Christentum dem Berufungsgericht im Zeitpunkt der Urteilsfällung bekannt gewesen war. Die Taufe vom 11. Februar 2020 ist nicht geeignet, die tatsächlichen Grundlagen des Urteils des Berufungsgerichts zu erschüttern und ist unter Berücksichtigung des dem Berufungsurteil zugrunde liegenden Sachverhaltes nicht als erheblich im Sinne von Art. 410 Abs. 1 lit. a StPO zu würdigen. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers liegt mit der Taufe vom 11. Februar 2020 keine neue Tatsache im Sinne von Art. 410 Abs. 1 lit. a StPO vor und die geltend gemachte Rechtsverletzung ist zu verneinen.