Citation: 4A_555/2022 E. 3.2

3.2. Der Vorwurf einer Verletzung der Begründungspflicht der Behörde nach Art. 29 Abs. 2 BV, weil sich die Vorinstanz mit der materiellen Berufungsbegründung nur "sehr oberflächlich" befasst habe, geht von vornherein fehl: Die Vorinstanz setzte sich genügend mit der Berufungsbegründung auseinander, indem sie aufzeigte, dass in den entscheidrelevanten Punkten eine sachdienliche und rechtsgenügliche Berufungsbegründung fehlte, weshalb auch wegen mangelhafter Begründung nicht auf die Berufung einzutreten sei. Bei diesem Ergebnis brauchte sie sich selbstredend nicht weiter mit der Berufung zu befassen.