Citation: 4A_90/2019 E. 3.4.2

3.4.2. Der Beschwerdeführer belegt keine Willkür, wenn er einzelne Zitate der Parteien herausgreift und behauptet, diese hätten anders als im angefochtenen Entscheid gewürdigt werden sollen. Die zitierten Aussagen sind unklar und lassen keineswegs den einzigen und zwingenden Schluss zu, die Parteien hätten den tatsächlichen Willen gehabt, eine kumulative Schuldübernahme zu vereinbaren. Andere anlässlich der Hauptverhandlung getätigte Ausführungen unterschlägt der Beschwerdeführer, darunter die Aussage des Zeugen D.________, der Beschwerdegegner habe sich letztlich dazu bereit erklärt, im Falle der Insolvenz der C.________ AG "zu bürgen". Willkür ist vor diesem Hintergrund nicht auszumachen. Im Übrigen helfen dem Beschwerdeführer auch seine Hinweise auf den Wortlaut und das Interesse des Beschwerdegegners am Geschäft nicht. Insbesondere lässt der Ausdruck "haftet solidarisch" nicht mit hinreichender Klarheit erkennen, was sich die Parteien unter dieser Verpflichtung des Beschwerdegegners vorstellten. Soweit die vom Beschwerdeführer vorgebrachten Umstände überhaupt auf die Vereinbarung einer kumulativen Schuldübernahme deuten sollten, vermögen sie unter dem Blickwinkel des Willkürverbots jedenfalls das vorinstanzliche Beweisergebnis nicht umzustossen, wonach sich die Parteien in tatsächlicher Hinsicht nicht übereinstimmend geäussert, verstanden und in diesem Verständnis geeinigt haben.