Citation: 8C_561/2015 E. 3.2

3.2. Der Versicherte macht zunächst geltend, er habe nach dem Ereignis vom 7. März 2010 bereits anlässlich der Erstkonsultation bei Dr. med. B.________ (vom 22. April 2010) auch über Beschwerden am rechten Knie geklagt. Diese Beschwerden habe er in der Folge erst nach der Wiederaufnahme sportlicher Aktivitäten erneut stark verspürt. Die Vorinstanz hat diesen Einwand mit überzeugender Begründung entkräftet. Hervorzuheben ist, dass gemäss den Einträgen der Ärzte der Klinik C.________ die ab dem 11. März 2010 durchgeführten Untersuchungen und Behandlungen sowie die am 26. April 2010 erfolgte Operation wegen den Beschwerden am linken Knie erfolgt sind. Weder aus der Unfallmeldung vom 16. April 2010 noch aus der dokumentierten Krankengeschichte der Klinik C.________ noch aus den weiteren echtzeitlichen Akten, einschliesslich der Berichte des Dr. med. B.________ und eines Berichtes der Klinik D.________ vom 3. Juni 2010 über eine vom 23. Mai bis 3. Juni 2010 erfolgte Hospitalisation, geht hervor, dass der Versicherte damals über Beschwerden am rechten Knie geklagt hätte. Erwähnt werden solche Beschwerden erstmals im Bericht des Dr. med. E.________, Gesundheitszentrum F.________, vom 27. Januar 2011 über die am 24. Januar 2011 vorgenommene Untersuchung, mithin mehr als 10 Monate nach dem Treppensturz. Gemäss diesem Bericht gab der Beschwerdeführer überdies an, die Beschwerden bestünden ohne erinnerliches Trauma. Dr. med. B.________ untersuchte das rechte Knie gemäss Eintrag in der Krankengeschichte erstmals anlässlich der Verlaufskontrolle vom 3. Mai 2011. Er beschränkte sich darauf, eine Einlagenversorgung zu verordnen, und erachtete die Behandlung als abgeschlossen. Laut Krankengeschichte meldete sich der Versicherte dann wegen des rechten Knies am 11. Dezember 2012 wieder bei Dr. med. B.________, welcher weitere Abklärungen einleitete und in der Folge das Knie operierte. Bestehende Beschwerden am rechten Knie wären vom Versicherten bei den verschiedenen ärztlichen Untersuchungen und Behandlungen, einschliesslich der 10-tägigen Hospitalisation in der Klinik D.________, nach dem Treppensturz vom 7. März 2010 sicher geklagt und von ärztlicher Seite auch notiert worden, zumal sich diesfalls auch die Frage weiterer Abklärung und adäquater Therapie gestellt hätte. Dass dennoch erst im Untersuchungsbericht des Dr. med. E.________ vom 27. Januar 2011 solche Beschwerden erwähnt werden, macht deren Bestehen zeitnah zum Ereignis vom 7. März 2010 unwahrscheinlich. Davon geht offensichtlich auch der orthopädische Chirurg Dr. med. G.________ als beratender Arzt der Beschwerdegegnerin in seinen Stellungnahmen vom 8. Januar, 13. März und 24. Oktober 2013 aus. Die Eintragung, welche Dr. med. B.________ in der Krankengeschichte vom 17. Dezember 2012 vorgenommen hat, rechtfertigt kein anderes Ergebnis. Sie beruht auf durch keine Akten gestützte Vermutungen zu geklagten Beschwerden und zum Hergang des Ereignisses vom 7. März 2010.