Citation: 6A.10/2005 19.10.2005 E. 2

Auf die lediglich in der zitierten Weise behauptete und nicht begründete Verletzung von Art. 31 Abs. 4 BV und Art. 9 Ziff. 4 UNO-Pakt II sowie des Gehörsrechts und der Begründungsanforderungen ist nicht einzutreten. Weiter zieht der Beschwerdeführer zwar nicht in Zweifel, dass es sich bei der Vorinstanz um eine unabhängige und unparteiische richterliche Behörde und somit um ein den Anforderungen von Art. 5 Ziff. 4 EMRK genügendes Gericht handelt (Beschwerde S. 2; angefochtenes Urteil S. 11). Er wendet aber ein, das angefochtene Urteil spreche sich überhaupt nicht über die Frage einer wirksamen gerichtlichen Kontrolle im Sinne von Art. 5 EMRK aus. Diese Rüge ist nicht nachvollziebar. Soweit er in der Form einer blossen Mutmassung vorbringt, Psychologen würden sich scheuen, von einem ärztlichen Gutachten abzuweichen, zeigt er keine Anhaltspunkte für eine Befangenheit auf. Er verweist ferner auf Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, ohne sich indessen mit dem angefochtenen Urteil auseinander zu setzen und eine Rechtsverletzung zu begründen. So legt er insbesondere nicht dar, dass er im kantonalen Verfahren eine mündliche Verhandlung beantragt hätte. Ein formeller Antrag ist der Beschwerde vom 2. November 2004 denn auch nicht zu entnehmen. Ein erstmals vor Bundesgericht und damit verspätet erhobener Anspruch wäre jedenfalls verwirkt. Auf diese Vorbringen ist mangels substantiierter Begründung nicht einzutreten.