Citation: 2C_284/2023 E. 6.4

6.4. Es ist festzuhalten, dass die Rechtsvertreterin keine Verletzung von Art. 29 Abs. 3 BV rügt (vgl. auch Urteil 2C_837/2018 vom 15. Februar 2019 E. 8). Mangels entsprechender Rüge samt Begründung kann im Folgenden offenbleiben, wie eine Beurteilung der Honorarkürzung unter diesem verfassungsrechtlichen Blickwinkel ausfallen würde (vgl. E. 2 hiervor; Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. auch BGE 135 I 1 E. 7.3 f.; Urteil 9C_688/2009 vom 19. November 2009 E. 5.2.2). Die Rechtsvertreterin beruft sich ausdrücklich nur auf das Willkürverbot. Dabei vertritt sie die Auffassung, Art. 9 BV sei verletzt, wenn die Entschädigung die Selbstkosten nicht zu decken vermöge. Indessen zeigt die Rechtsvertreterin von Bundesgericht nicht auf, dass das von der Vorinstanz gestützt auf das kantonale Recht zugesprochene Honorar von Fr. 1'700.-- für die erbrachten 10.75 Arbeitsstunden die Selbstkosten effektiv nicht deckt. Willkür ist auch nicht im daraus resultierenden Stundenansatz von rund Fr. 158.-- zu erkennen, zumal das Bundesgericht einen Entschädigungsrahmen zwischen Fr. 130.-- und Fr. 180.-- pro Stunde zur Sicherstellung der kostendeckenden Arbeit der gemeinnützigen Organisationen im Grundsatz genügen lässt (vgl. Urteile 9C_688/2009 vom 19. November 2009 E. 5.1; 9C_415/2009 vom 12. August 2009 E. 5.4). Im Übrigen ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz mit dieser Entschädigung in willkürlicher Weise einen wirksamen Rechtsschutz vereiteln würde.