Citation: U 110/99 12.04.2000 E. 4

4.- Im Falle des Beschwerdeführers muss schliesslich auch das Vorliegen einer der in Art. 9 Abs. 2 UVV abschliessend (BGE 116 V 140 Erw. 4a, 147 Erw. 2b, je mit Hinweisen; Maurer, a.a.O., S. 202) aufgezählten unfallähnlichen Körperschädigung verneint werden. Denn weder die von Dr. med. R.________, Spezialarzt für Neurologie, FMH, allerdings ohnehin nur als Verdachtsdiagnose erwähnte Subluxation im Bereiche des Sternoclavikulargelenkes (Bericht vom 17. November 1997) noch die von der Klinik X.________ anlässlich der Untersuchung vom 18. Dezember 1997 festgestellte Zerrung des Sternoclavikulargelenkes rechts lassen sich unter Art. 9 Abs. 2 lit. b UVV subsumieren, welche Bestimmung nur eigentliche Gelenksverrenkungen (Luxationen) erfasst, nicht aber unvollständige Verrenkungen (Subluxationen) oder Distorsionen, welche durch gewaltsame übermässige Bewegungen zu einer Zerrung der Gelenkskapselbänder führen (Maurer, a.a.O., S. 204).