Citation: 8C_295/2023 E. 5.2.1

5.2.1. Gemäss den Stellungnahmen der med. pract. D.________ vom 13. April 2017 und 27. September 2019 ist die Beschwerdeführerin somatischerseits in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 85 % arbeitsfähig. Limitierend sei hierbei der erhöhte Pausen- und Erholungsbedarf von einer halben Stunde pro Halbtag (zur Aufgabe des RAD, die funktionelle Leistungsfähigkeit der versicherten Person zu beurteilen, vgl. Art. 59 Abs. 2 und 2bis IVG, Art. 49 IVV, in den bis 31. Dezember 2021 geltenden Fassungen; BGE 137 V 210 E. 1.2.1, 135 V 254 E. 3.3.2; Urteil 9C_389/2022 vom 3. Mai 2023 E. 5.2.1). Damit wäre die Beschwerdeführerin in somatischer Hinsicht in der Lage, in einem Vollzeitpensum eine wegen vermehrten Pausenbedarfs um 15 % reduzierte Arbeitsleistung zu erbringen. Da wegen ihres psychischen Leidens gestützt auf das Gutachten des Dr. med. E.________ vom 30. Dezember 2020 von einer insgesamt 70%igen, also von einer um 30 % reduzierten Arbeitsfähigkeit ausgegangen wird, ist es nicht offensichtlich unrichtig, dass die Vorinstanz zum Schluss kam, die 15%ige somatische Einschränkung sei darin miterfasst bzw. nicht mehr noch zusätzlich abzuziehen.