Citation: 8C_181/2015 E. 3.2.2

3.2.2. Sodann ist festzuhalten, dass die Vorinstanz zu Recht nicht weiter geprüft hat, ob allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung im Zeitpunkt der Leistungseinstellung abgeschlossen waren. Wie sich aus dem Schreiben der SUVA vom 31. Oktober 2013 ergibt, beruhte der Fallabschluss auf Art. 19 Abs. 3 UVG. Danach erlässt der Bundesrat nähere Vorschriften über die Entstehung des Rentenanspruchs, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Versicherten mehr zu erwarten ist, der Entscheid der IV über die berufliche Eingliederung jedoch erst später gefällt wird. Laut Art. 30 Abs. 1 erster Satz UVV wird diesfalls vom Abschluss der ärztlichen Behandlung an vorübergehend eine Rente ausgerichtet, die aufgrund der in diesem Zeitpunkt bestehenden Erwerbsunfähigkeit festgesetzt wird. Das Bundesgericht hat hiezu festgehalten, dass die Übergangsrente ein (vorläufiges) Surrogat der allenfalls folgenden (definitiven) Invalidenrente ist; der Anspruch auf eine Übergangsrente setzt voraus, dass der ausstehende Entscheid der IV über die berufliche Eingliederung einer Eingliederungsproblematik aufgrund eines unfallkausalen Gesundheitsschadens gilt (Urteil 8C_304/2008 vom 1. April 2009 E. 3.1.2 und 3.2.2, publ. in: SVR 2009 UV Nr. 39 S. 134). Diese Frage ist, wie in der vorstehenden Erwägung festgehalten, bezogen auf die geltend gemachten psychischen Beeinträchtigungen im Rahmen der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs gesondert zu prüfen.