Citation: 8C_302/2022 E. 7.3.2

7.3.2. Sodann wird eingewendet, die lohnmässige Ungleichbehandlung lasse sich auch nicht unter Hinweis auf Unterschiede bei der Unterkompetenz "Führung" begründen. Die Vorinstanz weise explizit darauf hin, dass keine Werthierarchie der einzelnen Fächer etabliert werden solle, nehme aber gleichzeitig eine solche Werthierarchie vor im Sinne von "Sport ist letztlich doch weniger wichtig als die anderen Fächer am Gymnasium". Diese Begründung leide an einem unauflösbaren und somit unzulässigen bzw. rechtswidrigen unhaltbaren Widerspruch. Entgegen den Ausführungen des kantonalen Gerichts würden sich gerade dann erhöhte Anforderungen an die Lehrpersonen stellen, wenn zwar Noten erteilt würden, diese aber weder für die Promotion noch für das Bestehen der Maturität relevant seien. Bei promotions- und maturitätsrelevanten Fächern sei die Motivation der Schülerinnen und Schüler hingegen bereits gestützt auf diesen Umstand gegeben. Das kantonale Gericht stellt die Einschätzung der Bewertungsbehörden, wonach der Unterricht in einem für die Maturität relevanten und geprüften Fach an die "Führung" andere und leicht erhöhte Anforderungen stelle, im Rahmen des diesbezüglich bestehenden Ermessensspielraums nicht in Frage. Soweit es gleichzeitig verneint, damit eine Werthierarchie der einzelnen Fächer zu etablieren, kann darin entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführenden kein unhaltbarer Widerspruch gesehen werden. Es ist eine Tatsache, dass Sport auf Gymnasialstufe im Kanton Basel-Stadt ein Nicht-MAR-Fach ist. Daraus gewisse Unterschiede im Vergleich zur geforderten Führungskompetenz beim Unterricht eines MAR-Faches abzuleiten, ist vertretbar. Die Anforderungen an die Führungskompetenz der Lehrpersonen hängen sodann nicht allein von der Motivation der Schülerinnen und Schüler ab. Es leuchtet ein, dass die Führung der unterrichteten Personen wie auch deren spezifische Förderung und Motivation gerade bei ausbleibendem schulischem Erfolg zusätzliche Anforderungen an Lehrpersonen eines MAR-Faches stellen. Die vorinstanzliche Einschätzung ist jedenfalls nicht willkürlich. Da sich die geringeren Anforderungen an die Führungskompetenz für Sportlehrpersonen willkürfrei bereits aus der Tatsache ableiten lassen, dass sie ein Nicht-MAR-Fach unterrichten, bleibt die Berufung der Vorinstanz auf eine grössere Führungsverantwortung bei Lehrpersonen mit einer Mehrzahl von Fächern ohne Auswirkungen auf das Ergebnis (vgl. E. 3.2 hiervor, am Ende), weshalb auf die letztinstanzlich dagegen vorgebrachte Kritik nicht weiter einzugehen ist.