Citation: 1C_392/2021 E. 3.4

3.4. Das Verwaltungsgericht erwog, die Erteilung einer Fahrlehrerbewilligung für die Ausweiskategorie B setze nach Art. 5 Abs. 1 lit. b FV insbesondere den Besitz eines unbefristeten Führerausweises der Kategorie B voraus. In Anbetracht dessen erscheine es zumindest im Rahmen einer summarischen Prüfung nicht als offensichtlich unzulässig, wenn sich das verkehrspsychologische Gutachten vom 26. Januar 2021 auch zur charakterlichen Fahreignung des Beschwerdeführers äussere. Diese Beurteilung ist jedenfalls unter dem Gesichtspunkt der Willkür (Art. 9 BV) ohne Weiteres haltbar. Entgegen den Rügen des Beschwerdeführers ergibt sich aus Art. 27 lit. b FV oder Art. 11 sowie Art. 11b Abs. 1 VZV (SR 741.51) keine Regelung, wonach sich ein Gutachten zur Abklärung der Eignung einer Person als Fahrlehrer nicht auch zu deren generellen Fahreignung äussern darf. Es ist damit nicht zu beanstanden, wenn sich das Verwaltungsgericht im angefochtenen Entscheid auf das Gutachten vom 26. Januar 2021 abstützte. Nachdem das verkehrspsychologische Gutachten die Fahreignung des Beschwerdeführers aus charakterlichen Gründen verneint, durfte das Verwaltungsgericht zum gegenwärtigen Verfahrenszeitpunkt sodann willkürfrei davon ausgehen, an der Fahrfähigkeit des Beschwerdeführers bestünden erhebliche Zweifel, die zur Wahrung der Verkehrssicherheit den Entzug der aufschiebenden Wirkung von Rechtsmitteln gegen den angeordneten Sicherungsentzug des Führerausweises rechtfertigen. Ob und gegebenenfalls inwieweit sich der angeordnete Sicherungsentzug vom 18. Februar 2021 auf das verkehrspsychologische Gutachten vom 26. Januar 2021 stützen lässt, wird im Hauptverfahren abschliessend zu prüfen sein.