Citation: U 114/05 07.12.2005 E. 4

4.1 Da der Beschwerdeführer die ihm verbliebene Restarbeitsfähigkeit nicht ganztags und damit nach dem Gesagten (Erw. 3.2 hievor) nicht in zumutbarem Ausmass verwertet, ist zur Bestimmung des Invalideneinkommens auf hypothetisch mögliche Einkünfte abzustellen. Dabei lässt sich das Vorgehen der SUVA, welche die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Lohnstrukturerhebung (LSE) 2002 beigezogen hat, nicht beanstanden (BGE 129 V 472). Gerechtfertigt ist es auch, vom Zentralwert des Lohnes der mit einfachen und repetitiven Arbeiten (Anforderungsniveau 4) beschäftigen Männer im privaten Sektor auszugehen, welcher Fr. 4557.- ausmacht. Dieser für eine 40 Stunden umfassende Arbeitswoche geltende Betrag ist angesichts der im Jahre 2003 betriebsüblich gewesenen durchschnittlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden (Die Volkswirtschaft 2005, Heft 11, S. 86 Tabelle B 9.2) entsprechend hochzurechnen. Unter Berücksichtigung der Nominallohnsteigerung von 1,4 % im Jahr 2003 gegenüber dem Jahr 2002 (Die Volkswirtschaft 2005, Heft 11, S. 87 Tabelle B 10.2) ergibt dies, wie die SUVA ermittelt hat, ein Invalideneinkommen von Fr. 57'798.‑. Effektiv liegt der Betrag mit Fr. 57'806.‑ (Fr. 4557.‑ : 40 x 41.7 x 12 x 1.014) sogar noch leicht höher. Die SUVA hat auch die Notwendigkeit vermehrter Pausen mit 2.5 Std. pro Woche (oder 0.5 Stunden pro Tag) berücksichtigt, indem sie eine Einkommensverminderung auf Fr. 54'333.‑ angenommen hat. Werden schliesslich - um dem Umstand Rechnung zu tragen, dass behinderte Arbeitnehmer in aller Regel die für gesunde und voll einsatzfähige Personen massgebenden Lohnansätze nicht erreichen - von diesem Wert die nach der Rechtsprechung maximal zulässigen 25 % in Abzug gebracht, ergibt sich ein Betrag von Fr. 40'750.‑. Dieser liegt über der der Invaliditätsbemessung der SUVA zu Grunde liegenden Summe von Fr. 40'500.-. Der Einwand des Beschwerdeführers, es sei lediglich ein Abzug von 20 % zugelassen worden, ist daher nicht nachvollziehbar. 4.2 Das Valideneinkommen für das Jahr 2003 hätte gemäss den Angaben der Arbeitgeberfirma Fr. 4840.‑ pro Monat bei jährlich dreizehn Monatslöhnen ausgemacht, was einem Jahreseinkommen von Fr. 62'920.‑ entspricht. Verglichen mit dem von der SUVA festgelegten Invalideneinkommen von Fr. 40'500.‑ resultiert eine Einkommenseinbusse von Fr. 22'420.‑, was einem Invaliditätsgrad von (aufgerundet; vgl. BGE 130 V 121) 36 % entspricht.