Citation: 6B_212/2016 E. 1.4.2

1.4.2. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern es die Aussagen des Beschwerdeführers stützen oder ihn entlasten soll, dass er im Gegensatz zum Belastungszeugen die Farbe seines eigenen Fahrzeugs nennen konnte. Dies betrifft zudem nicht das Kerngeschehen und ist ohne Bedeutung. Gleiches gilt für die Frage, ob der Belastungszeuge zu schnell gefahren ist. Dessen Fehlverhalten bildet nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Es hat auch keinerlei Bewandtnis für die Frage, ob der Beschwerdeführer den Belastungszeugen rechts überholt und dabei eine Sperrfläche befahren hat. Daher bestand für die Untersuchungsbehörden auch kein Anlass, den Fahrtenschreiber zu edieren und die Geschwindigkeit des Belastungszeugen zu ermitteln. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs des Beschwerdeführers liegt nicht vor. Wie die Vorinstanz im Übrigen ausführt, hat der Belastungszeuge sein eigenes Fehlverhalten, im Unterschied zum Beschwerdeführer, eingeräumt. Von offensichtlichen Selbstschutzinteressen resp., Interessen für eine Falschaussage, wie der Beschwerdeführer behauptet, kann keine Rede sein. Die Vorinstanz wertet das Geständnis des Belastungszeugen hingegen zu Recht als Indiz für die Richtigkeit seiner übrigen Aussagen. Dies gilt auch für das Fehlen von Belastungseifer.