Citation: 1C_348/2021 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin bringt vor, falls sie das erwähnte Bauprojekt realisieren könne, gebe es für einen das fragliche Areal betreffenden Gestaltungsplan auf Jahrzehnte hinaus keinen sachlichen Anlass mehr, da kein bauliches Nutzungspotenzial mehr bestehe. Die Einführung einer Gestaltungsplanpflicht, die auf so lange Sicht "toter Buchstabe" bleiben werde, widerspreche indessen den einschlägigen Planungsgrundsätzen und sei nicht von einem hinreichenden öffentlichen Interesse abgedeckt. In diesem Zusammenhang kritisiert die Beschwerdeführerin insbesondere, dass die Vorinstanz bei der Prüfung der Beschwerdelegitimation trotz dieser Sachlage ein aktuelles (öffentliches) Interesse der Beschwerdegegnerin an der Gestaltungsplanpflicht bejaht habe, und rügt die diesbezüglichen vorinstanzlichen Feststellungen als aktenwidrig und unhaltbar. Zudem macht sie geltend, das vorinstanzliche Verfahren sei im Entscheidzeitpunkt nicht spruchreif gewesen, da das Baubewilligungsverfahren für das erwähnte Bauvorhaben noch nicht rechtskräftig abgeschlossen (gewesen) sei.