Citation: 4A_405/2010 21.10.2010 E. 8

8.1 Die Vorinstanz hat die Frage der Genugtuung einlässlich erörtert. Sie hat unter der Hypothese, der Beschwerdeführer sei zu 100% arbeitsunfähig "die Basisgenugtuung" auf Fr. 48'600.-- festgelegt. Anschliessend berücksichtigte die Vorinstanz die konkreten Umstände, welche zu einer Erhöhung der Genugtuung führen können und hielt insgesamt eine Erhöhung der Basisgenugtuung um 50 % für angemessen. Dabei erwog sie unter anderem, der Beschwerdeführer habe zwar dargelegt, dass der Unfall durch das Verschulden der Beschwerdegegnerin verursacht worden sei, diesbezüglich jedoch keine genaueren Angaben gemacht und insbesondere die Sicherheitsvorschriften nicht bezeichnet, welche krass missachtet worden sein sollen. Die Schwere der Verschuldens der Beschwerdegegnerin am Unfall lasse sich somit nicht beurteilen. 8.2 Der Beschwerdeführer rügt, das Verschulden ergebe sich aus der unter Beilage 2 zur Klage eingereichten Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau. Danach hätte sich der Chefmonteur der Beschwerdegegnerin vor dem Einschalten des Stromes darüber vergewissern müssen, dass sich keine Leute mehr auf dem betroffenen Mast befänden. Es verstehe sich von selbst, dass unter dem Titel Genugtuung noch Fr. 120'840.-- zu bezahlen seien. 8.3 Da der Beschwerdeführer nicht unter Aktenhinweis aufzeigt, dass er sich im kantonalen Verfahren prozesskonform auf die betreffende Aktenstelle berufen hat, ist er damit nicht zu hören.