Citation: 8C_53/2022 E. A

Der 1956 geborene A.________ war als Selbstständigerwerbender in der Gastronomie freiwillig bei der SWICA Versicherungen AG gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als er sich am 3. November 1998 bei einem Autounfall mit Heckkollision ein Halswirbelsäulen-Beschleunigungstrauma ohne Kopfanprall zuzog. Bei einem Treppensturz zu Hause erlitt er am 13. Juli 2000 insbesondere eine linksseitige Fraktur des Processus styloideus radii (Griffelfortsatz der Speiche). Die SWICA erbrachte für beide Ereignisse die gesetzlichen Leistungen und teilte ihm mit Verfügung vom 10. Juli 2001 mit, dass sie aufgrund der seit 1. November 1999 (bei einem Invaliditätsgrad von 75 %) ausgerichteten Rente der Invalidenversicherung eine Überentschädigungsberechnung vornehmen und zu viel ausbezahlte Beträge mit den laufenden Taggeldleistungen verrechnen werde. Nach Einholung eines polydisziplinären Gutachtens der Gutachterstelle B.________ vom 31. Oktober 2003 schloss die SWICA den Fall per 31. Dezember 2004 ab und sprach A.________ ab 1. Januar 2005 eine Invalidenrente bei einem 80 %-igen Invaliditätsgrad zu sowie eine Integritätsentschädigung auf der Basis eines Integritätsschadens von 35 % (Verfügung vom 18. April 2005). Im Rahmen einer Rentenrevision von Amtes wegen veranlasste die SWICA bei der Gutachterstelle B.________ ein zweites polydisziplinäres Gutachten (vom 5. Juni 2019). Mit Verfügung vom 28. Oktober 2019 stellte die SWICA die Rentenleistungen auf den 31. Oktober 2019 ein. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 5. März 2021 fest, nachdem sie eine ergänzende Stellungnahme der Gutachterstelle B.________ vom 20. März 2020 eingeholt hatte.