Citation: 9C_778/2009 21.12.2009 E. 3

3.1 Die Vorinstanz erwog, die Schlussfolgerungen im Gutachten der Klinik X.________ vom 28. März 2007 seien sehr unbestimmt. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb der Versicherte nur während vier Stunden täglich einer Arbeit nachgehen könne. Die Gutachter äusserten sich auch nicht dazu, ob dem Beschwerdeführer zugemutet werden könne, ganztägig einer Arbeit nachzugehen, obwohl sie festgehalten hätten, dass er durchaus über Ressourcen verfüge. Die Beschwerdegegnerin habe daher zu Recht eine neuerliche Begutachtung im medizinischen Begutachtungsinstitut Y.________ veranlasst. Das Gutachten des medizinischen Begutachtungsinstituts Y.________ vom 13. Juni 2008 sei voll beweistauglich. Dass die IV-Stelle gestützt auf die darin enthaltenen Einschätzungen einen Invaliditätsgrad von 20 % ermittelt habe, sei nachvollziehbar. Auf weitere Abklärungen könne in antizipierter Beweiswürdigung verzichtet werden. Die Einschätzungen der behandelnden Dres. med. E.________ und R.________ seien mit der gebotenen Zurückhaltung zu würdigen. Die pauschale Kritik des Dr. med. E.________ am medizinischen Begutachtungsinstitut Y.________ habe mit einer sachlichen Auseinandersetzung kaum etwas zu tun. Dr. med. R.________ beurteile ebenso wenig wie die Ärzte der Klinik X.________ die Zumutbarkeit einer ganztägigen Erwerbstätigkeit. Eine nicht unwesentliche Rolle spielten die invaliditätsfremden (finanziellen) Probleme. 3.2 Der Beschwerdeführer rügt, das Gutachten des medizinischen Begutachtungsinstituts Y.________ sei unzureichend begründet und daher für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht geeignet. Eine Auseinandersetzung mit den Einschätzungen im Gutachten der Klinik X.________, aber auch mit der Beurteilung des Dr. med. R.________ vom 29. März 2006 fehle und die Ärzte am medizinischen Begutachtungsinstitut Y.________ beschränkten sich auf die nicht weiter erläuterte Feststellung, er leide an einer leicht- bzw. geringgradigen depressiven Störung. Soweit die Vorinstanz darauf abstelle, verstosse sie gegen den Untersuchungsgrundsatz. Die gegen das Gutachten der Klinik X.________ erhobenen Einwände seien nicht stichhaltig, zumal die darin attestierten Einschätzungen, im Gegensatz zur Beurteilung durch das medizinische Begutachtungsinstitut Y.________, unter anderem auf einer testpsychologischen Untersuchung beruhten.