Citation: H 177/99 19.01.2000 E. A

A.- Die H.________ AG war der Ausgleichskasse Promea angeschlossen. Ab Dezember 1993 kam die Firma ihrer Beitragszahlungspflicht nicht mehr ordnungsgemäss nach, sodass die Beiträge auf dem Betreibungsweg geltend gemacht werden mussten. Auf einen Zahlungsbefehl vom 29. Juni 1994 betreffend die Beiträge für die Zeit von Dezember 1993 bis März 1994 im Gesamtbetrag von Fr. 60'731.85 hin kam es am 1. Juli 1994 zu einer Zahlungsvereinbarung, mit welcher sich die Firma zu monatlichen Zahlungen von Fr. 6000.-, zu einer Zahlung von Fr. 30'884.- bis 31. Juli 1994 und einer solchen von Fr. 30'031.55 bis 31. August 1994 verpflichte- te. Die Firma bezahlte am 11. August 1994 den Betrag von Fr. 30'802.30 und leistete in der Folge keine Zahlungen mehr, weshalb die Ausgleichskasse am 22. September 1994 das Begehren auf Fortsetzung der Betreibung stellte. Am 1. März 1995 wurde über die Firma der Konkurs eröffnet, in welchen die Ausgleichskasse eine Forderung für ausstehende AHV/IV/ EO/ALV/ FAK-Beiträge von Fr. 174'685.70 eingab, die sie in der Folge auf Fr. 156'169.70 reduzierte. Nach Auflage des Kollokationsplanes durch das Konkursamt X.________ am 23. Juni 1995 erliess die Ausgleichskasse am 11. Dezember 1995 Schadenersatzverfügungen, mit denen sie O.________, Präsident, und A.________, Mitglied des Verwaltungsrates der konkursiten Firma, unter solidarischer Haftung zur Bezahlung von Schadenersatz für entgangene Sozialversiche- rungsbeiträge in Höhe von Fr. 156'169.70 verpflichtete. Die Betroffenen erhoben hiegegen Einspruch.