Citation: 8C_484/2014 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat weiter geprüft, ob der Unfall vom 26. August 2010 und die dabei erlittenen Verletzungen natürlich kausale Ursache der geltend gemachten Geruchsstörung waren. Sie hat die Frage mit einlässlicher Begründung verneint. Was die Beschwerdeführerin in Wiederholung der kantonalen Beschwerde vorbringt, ist nicht stichhaltig. Zur Verdeutlichung der vorinstanzlichen Erwägungen ist darauf hinzuweisen, dass Dr. med. J.________, HNO Praxis, (Bericht vom 14. Juni 2012), zwar festhielt, am wahrscheinlichsten habe durch das Coup-contre-Coup-Problem das olfaktorische System an der Schädelbasis Schaden genommen; er machte diese Annahme indessen vom Nachweis abhängig, dass die Filiae olfactori zerrissen wurden. Auf dem Bild der von ihm empfohlenen, am 26. Juni 2012 durchgeführten Computertomografie war keine fassbare Pathologie an der Schädelbasis oder am olfaktorischen System zu ersehen (Bericht des Spitals K.________ vom 26. Juni 2012). Damit stehen die schlüssigen Darlegungen des SUVA-Kreisarztes med. pract. I.________, entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin, in keinem Widerspruch zur diesbezüglichen medizinischen Aktenlage, worin sich nirgends die vorbehaltlose Ansicht einer überwiegend wahrscheinlichen Unfallkausalität der Geruchsstörung findet. Zudem spricht auch der Umstand, dass die Versicherte erstmals gegenüber Dr. med. L.________, Spezialarzt FMH für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie, darauf hinwies, ihre Geruchswahrnehmung sei seit dem Unfall vom 26. August 2010 deutlich eingeschränkt gewesen, gegen eine unfallbedingte Schädigung (Berichte vom 4. März und 1. April 2011). Abschliessend ist in Wiederholung der nicht zu beanstandenden vorinstanzlichen Erwägungen darauf hinzuweisen, dass die versicherte Person hinsichtlich der Frage, ob ein Kausalzusammenhang überhaupt jemals gegeben war, beweisbelastet ist (vgl. RUMO-JUNGO/HOLZER, a.a.O., S. 54). Daher hat das kantonale Gericht zu Recht festgestellt, dass ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen der Hyposmie und dem Autounfall nicht überwiegend wahrscheinlich ist und die SUVA von weiteren Abklärungen absehen durfte, zumal davon keine neuen Erkenntnisse mehr zu erwarten gewesen wären.