Citation: 7B_480/2023 E. 3.3.2

3.3.2. Aus der von der Vorinstanz berücksichtigten Verletzung des Beschleunigungsgebots kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten herleiten. Die Vorinstanz erwägt, seit der Strafanzeige seien etwas mehr als sechs Jahre vergangen. Davon hätte das erste bundesgerichtliche Verfahren zwei Jahre in Anspruch genommen. Dies sei eindeutig zu lange. Die Verletzung des Beschleunigungsgebotes wiege nicht mehr leicht, aber auch noch nicht schwer, weshalb eine Strafreduktion von vier Monaten zu gewähren sei. Es trifft nicht zu, dass eine Strafreduktion von mehreren Monaten aufgrund der Länge der Verfahrensdauer unangemessen tief wäre. Abgesehen davon ist die Strafzumessung entgegen der Argumentation des Beschwerdeführers keiner (prozentualen) Rechenoperation (Verhältnis der Gesamtstrafe zur Strafreduktion) zugänglich.