Citation: 6P.26/2003 30.10.2003 E. 4

Abschliessend rügt der Beschwerdeführer, im kantonalen Verfahren seien die Art. 145 und 153 der Strafprozessordnung des Kantons Freiburg willkürlich angewendet worden, weil der Untersuchungsrichter das Verfahren nicht als ordentliche, sondern als qualifizierte Untersuchung eröffnet habe (vgl. Beschwerde S. 34 - 36). Nach der Rechtsprechung verlangt das Bundesgericht, dass ein Beschwerdeführer ein aktuelles praktisches Interesse an der Behandlung seiner Beschwerde und an der Aufhebung des angefochtenen Entscheids hat. Dieses Erfordernis soll sicherstellen, dass das Gericht konkrete und nicht bloss theoretische Fragen entscheidet, und dient der Prozessökonomie (BGE 125 I 394 E. 4a S. 397). Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwieweit er in diesem Punkt - trotz des Umstandes, dass das Verfahren mittlerweile abgeschlossen ist - noch ein aktuelles praktisches Interesse an der Behandlung der von ihm aufgeworfenen Frage haben könnte. Das Bundesgericht hat im von ihm zitierten und ihn betreffenden Urteil vom 8. Dezember 1999 denn auch festgehalten, er werde die Rügen gegen den kantonalen Endentscheid vorbringen können, "sofern die betreffenden Fragen auf den Endentscheid von Einfluss gewesen sein sollten" (Urteil 1P.754/1999 vom 8. Dezember 1999 E. 2c S. 5). Dass die Art der Eröffnung des Verfahrens auf den Endentscheid einen Einfluss gehabt haben könnte, wird vom Beschwerdeführer nicht ausgeführt und ist auch nicht ersichtlich. Folglich ist die Beschwerde auch in diesem Punkt unbegründet.