Citation: 2D_44/2018 E. 1.2

1.2. In der Folge ersuchte der Steuerpflichtige am 13./28. Juni 2017 bei der KSTV/BS um Erlass der streitbetroffenen Nachsteuern. Die KSTV/BS wies das Gesuch ab und bestätigte dies mit Einspracheentscheid vom 12. September 2017. Die Rechtsmittel an die Steuerrekurskommission des Kantons Basel-Stadt führten zur Abweisung (Präsidialentscheid vom 19. April 2018). Das zuletzt angerufene Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt wies die Rechtsmittel ebenso ab, soweit es darauf eintrat (Entscheid VD.2018.92 / VD.2018.93 vom 25. September 2018). Das Appellationsgericht verwarf das Vorliegen einer in den unterinstanzlichen Verfahren eingetretenen Gehörsverletzung. Es verneinte die Notwendigkeit einer Parteiverhandlung und qualifizierte die finanziellen Ansprüche des Steuerpflichtigen (Schadenersatz von Fr. 105'000.-- und Genugtuung von Fr. 75'000.--) als ausserhalb des Streitgegenstandes liegend. In der Sache selbst erkannte das Appellationsgericht, der Steuerpflichtige habe die von der KSTV/BS im Erlassverfahren einverlangten Auskünfte und Unterlagen nicht eingereicht, so wie er dies im Übrigen schon im Nachsteuerverfahren praktiziert habe. Mit Blick auf die verletzte Mitwirkungspflicht habe die KSTV/BS daher, wie schon die Steuerrekurskommission erkannt habe, ihr Ermessen ("Kann-Vorschrift") rechtsfehlerfrei ausgeübt.