Citation: 6B_699/2018 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz nimmt an, der Beschwerdeführer habe nicht bestritten, am 14. September 2013 in Zürich als Gegendemonstrant des "Marsch fürs Läbe" den als Mitglied einer zivilen Einsatztruppe anwesenden Privatkläger heftig von der Seite angerempelt zu haben, als dieser im Begriff gewesen sei, einen anderen Gegendemonstranten festzunehmen, so dass dieser habe flüchten können. Die Vorinstanz nimmt gestützt auf die Aussagen zweier Polizeibeamter an, sie seien von den Gegendemonstranten bereits vor der Intervention des Beschwerdeführers als Zivilpolizisten identifiziert worden. Zudem hätten sich beim Beschwerdeführer Fotos einer "Gegenobservation" der Zivilpolizisten gefunden. Der Beschwerdeführer habe als Gegendemonstrant an der Kundgebung teilgenommen und die Scharmützel mit der Polizei von Beginn weg miterlebt. Dementsprechend habe er gewusst, wer am Marsch teilgenommen habe, wer zu den Gegendemonstranten gehört und wer sich den Gegendemonstranten zum Schutz der Marschroute jeweils in den Weg gestellt habe. Bei Würdigung sämtlicher Indizien stehe fest, dass der Privatkläger vom Beschwerdeführer als Zivilpolizist erkannt worden sei (angefochtenes Urteil S. 20 ff.).