Citation: 9C_455/2024 E. 5

Die Beschwerde erweist sich als begründet und ist gutzuheissen. Das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 29. Mai 2024 ist aufzuheben. Die Sache ist an das Kantonale Steueramt zu neuer Veranlagung der Kantons- und Gemeindesteuern 2012 unter Berücksichtigung der Abschreibung von Fr. 525'000.- auf der Forderung gegen die J.________ AG zurückzuweisen. Die Gerichtskosten sind dem Kantonalen Steueramt Aargau aufzuerlegen, da es Vermögensinteressen verfolgt (Art. 66 Abs. 1 und 4 BGG). Das Kantonale Steueramt Aargau hat die Beschwerdeführerin für das bundesgerichtliche Verfahren zu entschädigen (Art. 68 Abs. 1 BGG). Zu neuer Verlegung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des kantonalen Verfahrens ist die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen (Art. 67 und Art. 68 Abs. 5 BGG).