Citation: 1C_270/2014 E. B

Mit Verfügung vom 27. August 2013 verweigerte die Gemeinde Klosters-Serneus die Baubewilligung für die Zaunanlage ausserhalb der Bauzone und verfügte, dass dieser Teil (inkl. Stellriemen) ersatzlos bis zum 27. Oktober 2013 zu entfernen sei, andernfalls würden die Arbeiten auf Kosten von A.________ durch einen Dritten ausgeführt. Innerhalb der Bauzone erteilte die Gemeinde Klosters-Serneus die Bewilligung für die Errichtung eines 1,6 m hohen Zauns (bei tatsächlicher Einhaltung eines Grenzabstandes von 10 cm) und verlangte, die Zaunpfosten seien auf diese Höhe zu kürzen. Die gekürzten Zaunpfosten und der Zaunabschluss an der Bauzonengrenze seien gut zu gestalten. Sodann wurde A.________ mit Fr. 200.-- gebüsst, und es wurden ihm die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1072.-- auferlegt. Zur Begründung wurde im Wesentlichen vorgebracht, die Zaunanlage inkl. Stellriemen ausserhalb der Bauzone entspreche nicht dem Zweck des übrigen Gemeindegebietes (Art. 41 des Raumplanungsgesetzes für den Kanton Graubünden vom 6. Dezember 2004 [KRG; BR 801.100]) und sei mithin nicht zonenkonform. Vorliegend fehle es an der Standortgebundenheit, so dass für die Zaunanlage keine Ausnahmebewilligung gemäss Art. 24 RPG (SR 700) erteilt werden könne. Bei der Zaunanlage innerhalb der Bauzone könne mittels sachgerechter Nebenbestimmungen die gesetzes- und bauordnungskonforme Realisierung gewährleistet werden. Die Zaunpfosten seien daher bei einem Grenzabstand von 10 cm auf eine Höhe von 1,60 m zu kürzen. Da sowohl die formelle als auch die materielle Baurechtsverletzung bei Einhalt der gebotenen Sorgfalt ohne weiteres erkennbar gewesen wäre, sei zumindest von einer fahrlässigen Tatbegehung auszugehen. Strafmindernd sei zu berücksichtigen, dass es sich vorliegend um ein untergeordnetes Bauvorhaben handle. Angesichts dieser Umstände erscheine eine Busse von Fr. 200.-- als angemessen. Gegen diese Verfügung gelangte A.________ mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden, welches mit Urteil vom 1. April 2014 die Beschwerde abwies. Es setzte A.________ zur Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustandes für sämtliche Arbeiten eine Frist von 30 Tagen ab Rechtskraft seines Urteils an. Zudem wurden A.________ die Verfahrenskosten auferlegt.