Citation: 9C_340/2019 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin wendet ein, die Experten des ABI nähmen lediglich eine abweichende Beurteilung eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Sachverhalts vor. Dies ergebe sich namentlich aus der orthopädischen Einschätzung. Soweit die Vorinstanz dies nur für somatische Aspekte gelten lasse, habe sie den massgebenden Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt. Im Übrigen macht sie geltend, das Gutachten des ABI vom 10. April 2018 sei mit verschiedenen Mängeln behaftet. So übersehe es die Diagnosen des behandelnden Psychiaters Dr. med. B.________ gemäss Bericht vom 19. Juli 2018. Ebenso äussert die Versicherte Kritik an den somatischen Teilgutachten, welche zu Unrecht eine Arbeitsunfähigkeit verneinten. Nicht beachtet habe das kantonale Gericht ferner, dass der Beschwerdeführerin, die seit über 15 Jahren eine Invalidenrente beziehe und das 55. Altersjahr zurückgelegt habe, seitens der Invalidenversicherung Hilfe bei der Eingliederung gewährt werden müsse. Sie dürfe nicht auf den Weg der Selbsteingliederung verwiesen werden. Mangelnder Eingliederungswille dürfe ihr nicht entgegen gehalten werden. Die entsprechenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid seien offensichtlich unrichtig.