Citation: 6P.40/2004 08.07.2004 E. 2

Das vorliegende Strafverfahren wurde im Wesentlichen durch eine Selbstanzeige des Cousins des Beschwerdeführers, C.________, in Gang gesetzt, in welcher er sich selbst sowie den Beschwerdeführer verschiedener strafbarer Handlungen bezichtigte. Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen wurde das Verfahren auf einen weiteren Punkt ausgedehnt. Im Einzelnen erachtet das Obergericht folgenden, dem Beschwerdeführer in der Anklageschrift zur Last gelegten Sachverhalt als nachgewiesen. 2.1 Der Beschwerdeführer veranlasste als Inhaber einer Autogarage gegen Ende März 1993 seine Angestellte A.________, aufgrund einer Auftragskarte der Vaudoise Versicherung den Betrag von Fr. 1'033.90 für einen fingierten Ersatz der Frontscheibe am Personenwagen Toyota Celica seines Kunden B.________ in Rechnung zu stellen. Dieser Betrag wurde ihm am 16. April 1993 vergütet. 2.2 Der Beschwerdeführer liess am 30. März 1993 für seinen Cousin C.________ den in einem Parkhaus in Aarau abgestellten, auf den Vater von C.________ eingelösten Lieferwagen Ford Transit bei Seite schaffen. Nach erstatteter Diebstahlsanzeige erhielt C.________ von verschiedenen Versicherungen für den später in Altkirch/F ausgebrannt aufgefundenen Lieferwagen sowie für diverse Gegenstände, die sich angeblich darin befunden hatten, eine Vergütung von insgesamt Fr. 20'469.--. 2.3 Der Beschwerdeführer bewegte ca. Mitte April 1993 seinen Cousin dazu, einen Einbruchdiebstahl in seine Garage zu fingieren, um auf diese Weise der Versicherung den Diebstahl des zuvor nach Deutschland geschafften Personenwagens Mercedes 500 SEC von A.________ anmelden zu können. C.________ täuschte den Einbruchdiebstahl in der Nacht vom 18./19. April 1993 vor, worauf der Beschwerdeführer den Schaden der Versicherung anzeigte und von ihr Schadenersatzleistungen von insgesamt Fr. 90'145.80 erwirkte. 2.4 Der Beschwerdeführer beschädigte ca. Mitte August 1993 im Beisein seines Cousins dessen auf seinen Vater eingelösten Personenwagen Ford Sierra mit einem geschützten Schraubenziehergriff, um einen Hagelschaden vorzutäuschen. Dem Beschwerdeführer wurde hierauf von der Versicherung ein Betrag von Fr. 4'672.15 für die effektiv gar nicht ausgeführte Reparatur ausbezahlt, welchen er seinem Cousin an den noch nicht bezahlten Kaufpreis für das Fahrzeug anrechnete. 2.5 Der Beschwerdeführer verleitete anfangs Januar 1994 seinen Cousin dazu, den auf die Garage eingelösten Neuwagen Ford Mondeo zu beschädigen, worauf C.________ am 10. Januar 1994 mit dem Traktor seines Vaters bzw. der daran befestigen Kreiselegge diesen Personenwagen absichtlich streifte und an der rechten Fahrzeugseite beschädigte. In der Folge wurde dem Beschwerdeführer von der Versicherung eine Vergütung von Fr. 5'141.70 ausbezahlt.