Citation: 8C_307/2018 E. 4.3

4.3. Gegen die weitere Invaliditätsbemessung der Vorinstanz wird nichts Stichhaltiges angeführt. Die Leistungseinschränkungen der Versicherten erlauben mit Blick auf die ärztlichen Ausführungen weiterhin eine Tätigkeit im Finanzbereich (vgl. E. 4.1.1 hiervor). Angesichts ihrer kaufmännischen Ausbildung mit Berufsmatura und ihrer mehrjährigen Berufserfahrung als Kundenberaterin im Privatbanking ist es jedenfalls nicht bundesrechtswidrig, wenn die Vorinstanz die Zahlen der LSE 2008, Tabelle TA1, Kredit- und Versicherungswesen, Frauen, Anforderungsniveau 3 zu Grunde legte. Unbehelflich ist sodann der Einwand, sie hätte Anspruch auf berufliche Massnahmen im Sinne der Kostenübernahme der Ausbildung zur Personal Trainerin. Berufliche Massnahmen bildeten nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens, weshalb die Beschwerdeführerin in dieser Hinsicht vor Bundesgericht zu Recht auch keinen entsprechenden Antrag stellt (Art. 99 Abs. 2 BGG; MEYER/DORMANN, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 60 zu Art. 99 BGG; vgl. auch BGE 125 V 413 E. 1 S. 414 f.). Soweit in diesem Zusammenhang eine Verletzung von Art. 6 Abs. 1 EMRK (faires Verfahren) gerügt wird, vermag die Beschwerde den diesbezüglich zu beachtenden qualifizierten Begründungsanforderungen gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG nicht zu genügen (vgl. BGE 136 I 366 E. 2.2 S. 368; Urteil 9C_656/2017 vom 26. März 2018 E. 1). Insbesondere legt sie nicht schlüssig dar, welche Auswirkungen auf den Rentenanspruch damit verbunden wären. Davon abgesehen ist der Anspruch auf ein faires Verfahren und ein unparteiliches Gericht (Art. 6 Ziff. 1 EMRK) nicht verletzt, weil sich die Vorinstanz nicht ausdrücklich mit der diagnostizierten, die Arbeitsfähigkeit aus medizinischer Sicht aber nicht beeinflussenden Neurasthenie und deren Auswirkung auf die Ressourcen der Versicherten befasst habe. Die Vorinstanz handelte anhand der medizinischen Ausführungen zu den psychischen Diagnosen einer Depression und Angst gemischt und einer Neurasthenie schlüssig die massgeblichen Beweisthemen im Rahmen eines strukturierten Beweisverfahrens ab. Indem sie zum Schluss gelangte, dass die ärztlichen Darlegungen zu den psychischen Beschwerden und ihrer Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit mit den normativen Vorgaben übereinstimmen, und indem sie erkannte, dass aus juristischer Sicht der medizinisch attestierten Arbeitsfähigkeit gefolgt werden könne (BGE 141 V 281 E. 5.2 S. 306 f. und 140 V 193) bzw. die funktionellen Auswirkungen der Störungen zu keiner anderen Arbeitsfähigkeitsfeststellung führten, hat sie kein Bundesrecht verletzt. Die Beschwerdeführerin legt denn auch nicht dar, inwiefern im Rahmen des indikatorengeleiteten Beweisverfahrens der Neurasthenie eine ressourcenhemmende Wirkung beizumessen wäre. Demnach verstösst der vorinstanzliche Entscheid nicht gegen Bundesrecht. Die Beschwerde ist unbegründet.