Citation: 8C_43/2020 E. A

Der 1957 geborene A.________ sel. war seit dem 12. Juni 2014 als Kranführer bei der H.________ AG angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen obligatorisch versichert. Am 26. Juni 2014 war er auf einer Baustelle im Einsatz, als er auf einer Leiter ausrutschte und sich beim Auffangen an der rechten Schulter verletzte (transmurale Supraspinatusruptur mit instabiler Bizepslongussehne). Am 8. November 2014 riss er sich beim Aussteigen aus dem Bus die Achillessehne rechts. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistungen. Beide Verletzungen wurden in der Folge operativ saniert. Im Januar 2016 wurde beim Versicherten eine Motoneuronerkrankung (Amyotrophe Lateralsklerose, nachfolgend ALS) diagnostiziert. Im Hinblick auf den Fallabschluss untersuchte ihn die Kreisärztin, Dr. med. I.________, Fachärztin für Chirurgie, am 20. Mai 2016. Mit Schreiben vom 24. Mai 2016 informierte die Suva den Versicherten, dass sie die Heilkosten- und Taggeldleistungen per 31. August 2016 einstelle. Unter Berücksichtigung der rein unfallkausalen Folgen sei ihm eine leidensadaptierte Tätigkeit wieder zumutbar. Gesamthaft sei jedoch aufgrund der unfallfremden ALS die Arbeitsfähigkeit wesentlich stärker eingeschränkt. Nach weiteren Abklärungen der erwerblichen Verhältnisse sprach sie dem Versicherten mit Wirkung ab dem 1. September 2016 eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 10 % zu (Verfügung vom 29. August 2016). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 24. Oktober 2017 fest.