Citation: 6B_695/2024 E. 5.3.2

5.3.2. Im Sinne einer Eventualerwägung hält die Vorinstanz ebenso überzeugend fest, dass selbst bei Bejahung eines Härtefalls die Interessenabwägung zu Ungunsten des Beschwerdeführers ausfallen würde. In der Tat bilden Angriff und versuchte schwere Körperverletzung schwerwiegende Rechtsgutverletzungen. Die Vorinstanz hat zu Recht erhebliche Sicherheitsbedenken, weil der Beschwerdeführer mit einer gewissen Planmässigkeit und Kalkül vorgegangen ist, indem er den Hammer zum Tatort mitbrachte und damit auf die Stirn des wehrlosen Beschwerdegegners 2 einschlug. Zudem trat er seit Jahren als Dauerdelinquent in Erscheinung, ohne dass er sich ernsthaft bemüht hätte, sein Leben in geordnete Bahnen zu lenken. Daran kann auch nichts ändern, dass viele seiner Vorstrafen mit der Alkoholproblematik zusammenhängen und er diese bereits mehrmals vergeblich zu behandeln versuchte. Bei dieser Sachlage überwiegen die öffentlichen Interessen an der Landesverweisung das persönliche Interesse des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz deutlich.