Citation: 5A_1048/2019 E. 6.1

6.1. Anlässlich der Hauptverhandlung vor Bezirksgericht reichte der Beschwerdeführer als Beilage 5 die Abrechnung für die Steuerperiode 2010 ein, mit welcher er geltend machte, Fr. 49'384.70 an Kantons- und Gemeindesteuern sowie Fr. 37'902.95 an Bundessteuern bezahlen zu müssen. Die Vorinstanz hielt fest, der Beschwerdeführer habe damit nicht rechtsgenügend behauptet und insbesondere nicht nachgewiesen, welche Steuerschuld per Stichtag Gütertrennung (26. Oktober 2010) noch offen gewesen sei. Insbesondere die der Berechnung der Kantons- und Gemeindesteuern 2010 beiliegende Rechnung habe er nicht ins Recht gelegt. Gemäss BB 18 seien für die Kantons- und Gemeindesteuern 2010 bereits Beträge verrechnet worden bzw. Einzahlungen erfolgt. Es sei daher in der Tat nicht nachvollziehbar, in welcher Höhe die Steuerschulden 2010 per 26. Oktober 2010 überhaupt noch bestanden hätten bzw. ob diese zu diesem Zeitpunkt bereits (teilweise oder vollständig) getilgt gewesen seien. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb die Steuerschulden 2010 pauschal zu 10:12 im Verhältnis der Monate anzurechnen sein sollten, wenn ernsthafte Anhaltspunkte dafür bestünden, dass per 26. Oktober 2010 bereits namhafte Einzahlungen getätigt worden seien und Verrechnungen stattgefunden haben. Es wäre dem Beschwerdeführer ohne Weiteres möglich gewesen, die entsprechenden Verhältnisse und Umstände transparent offen zu legen und die entsprechende Steuerabrechnung vollumfänglich beizubringen.