Citation: 6B_1384/2017 E. 1.2.3

1.2.3. Die Vorinstanz gelangte zum Schluss, die Indizien und Beweise zeichneten ein Gesamtbild, das keinen Zweifel an einer Beteiligung der Beschwerdeführerin an den Diebstählen in den drei Boutiquen lasse. Es sei erstellt, dass die Beschwerdeführerin aufgrund einer klar abgesprochenen Rollenverteilung als Mittäterin an den Diebstählen mitgemacht habe. Zudem sei aufgrund der Gesamtumstände davon auszugehen, dass sie und Y.________ sich für eine unbestimmte Zahl an Diebstählen zusammengetan hätten. Die Ausführungen der Beschwerdeführerin, sie sei zwar jeweils dabei gewesen, habe aber nicht gewusst, dass Y.________ Kleidungsstücke entwende, seien als Schutzbehauptungen zu werten. Es könne ausgeschlossen werden, dass die Beschwerdeführerin nicht gewusst habe bzw. geistig nicht habe erfassen können, dass bei den Besuchen Kleider entwendet worden seien. Ihr Einwand, sie habe in der Schule schwache Leistungen erbracht, sei unbehelflich, habe sie doch die Normalschule mit genügenden Noten beendet und eine Lehre als Detailhandelsverkäuferin in der Textilbranche abgeschlossen.