Citation: 9C_475/2023 E. 2.5.1

2.5.1. Der Progressionsvorbehalt macht es nötig, dass das im Ausland gelegene unbewegliche Vermögen im Inland bewertet wird, damit es hier in den Steuersatz für die Einkommens- bzw. Vermögenssteuern einfliessen kann. Aus dem Staatsvertragsrecht - hier: dem DBA CH-IT - gehen betreffend die Ermittlung und Bewertung des Einkommens bzw. Vermögens keine unmittelbaren Bestimmungen hervor (Urteil 2C_1154/2013 / 2C_1155/2013 vom 26. Juni 2015 E. 3.6). Es bleibt mithin dabei, dass die in den Steuersatz einfliessenden ausländischen Elemente anhand des hiesigen unilateralen Rechts zu bewerten sind (BGE 91 I 351 E. 1; Locher/Marantelli/Opel, a.a.O., S. 677; Oberson, a.a.O., Rz. 451; Oesterhelt/Opel, Internationales Steuerrecht, a.a.O., § 7 Rz. 48; Oesterhelt/Schreiber, Komm. DBG, a.a.O., N. 6 zu Art. 7 DBG).