Citation: 6B_693/2024 E. 2.7.2

2.7.2. Die Vorinstanz fasst zusammen, dass der Beschwerdeführer einen Gewinn von mindestens Fr. 11'551.30 erzielte, indem er mindestens 641.3 Gramm reines Kokain verkaufte. Damit habe er einen erblichen Gewinn im Sinne von Art. 19 Abs. 2 lit. c BetmG erzielt. Angesichts des Ausmasses der deliktischen Tätigkeit sowie der Deliktsdauer von einem Jahr sei von Gewerbsmässigkeit auszugehen. Bei dieser Kokainmenge seien zahlreiche und regelmässige Einzelakte nötig gewesen, zumal er wöchentlich durchschnittlich gerundet 50 Gramm gehandelt habe. Darin sei ein Streben erkennbar, aus dem Kokainhandel mit einer gewissen Regelmässigkeit und für eine längere Zeit Einkünfte zur Deckung des Lebensunterhalts zu erzielen. Dass der Beschwerdeführer daneben erwerbstätig war, ändert nichts an der Gewerbsmässigkeit seines Kokainhandels, da er zumindest den Charakter eines Nebenerwerbs hatte. Der Kundenkreis des Beschwerdeführers sei offen und auf einen möglichst hohen Gewinn ausgerichtet gewesen. Damit lasse sich der Vorsatz auf eine Vielzahl weiterer Delikte ohne Weiteres erstellen.