Citation: 1C_498/2015 E. A

B.A.________ und A.A.________ sind Eigentümer der aneinandergrenzenden Parzellen Nrn. 661 und 662 in Galmiz. Erstere liegt in der Bauzone und ist mit einem Einfamilienhaus überbaut, letztere befindet sich in der Landwirtschaftszone. B.A.________ und A.A.________ haben auf der Parz. Nr. 662 ohne Bewilligung verschiedene Bauten und Anlagen erstellt, u.a. ein Gewächshaus, einen Schopf, einen Cheminéeofen, einen Spielplatz mit Schaukel und Spielhaus sowie eine Aufschüttung mit Hecke. Mit Schreiben vom 19. Juli 2007 forderte der Gemeinderat Galmiz B.A.________ und A.A.________ auf, ein nachträgliches Baugesuch für die Bauten und Anlagen auf der Parzelle Nr. 662 zu stellen oder sie zu entfernen. Mit einem weiteren Schreiben vom 2. April 2008 an B.A.________ und A.A.________ stellte der Gemeinderat Galmiz fest, es sei bis heute kein Baugesuch eingegangen, weshalb er sie auffordere, die unbewilligten Bauten umgehend zu entfernen. Sollten sie nicht innert 30 Tagen ab Erhalt des Schreibens weggeräumt sein, werde er beim Oberamtmann des Seebezirks Anzeige erstatten. Nachdem B.A.________ und A.A.________ seiner Aufforderung, die Bauten und Anlagen zu entfernen oder ein Baugesuch einzureichen, nicht nachgekommen waren überwies der Oberamtmann das Dossier am 25. Juni 2012 zuständigkeitshalber der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion des Kantons Freiburg. Am 25. Februar 2015 verfügte die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion, B.A.________ und A.A.________ hätten den rechtmässigen Zustand bis zum 31. Mai 2015 wiederherzustellen (Dispositiv-Ziffer 1). Für den Fall der nicht fristgerechten Wiederherstellung drohte sie die Ersatzvornahme auf Kosten der Eigentümer an (Dispositiv-Ziffer 2). Weiter wies sie daraufhin, dass Zuwiderhandlungen gegen die in Dispositiv-Ziffer 1 enthaltene Anordnung nach Art. 292 StGB strafbar seien (Dispositiv-Ziffer 3) und behielt sich weitere Strafmassnahmen nach Art. 173 des Raumplanungs- und Baugesetzes vom 2. Dezember 2008 (RPBG) vor (Dispositiv-Ziffer 4). Am 19. August 2015 wies der II. Verwaltungsgerichtshof des Kantonsgerichts des Kantons Freiburg die Beschwerde von B.A.________ und A.A.________ gegen diesen Direktionsentscheid ab, soweit er darauf eintrat. Er setzte B.A.________ und A.A.________ eine Frist von 3 Monaten ab Rechtskraft seines Urteils an, um die Wiederherstellungsmassnahmen vorzunehmen.