Citation: 6S.520/2001 27.09.2002 E. 3

Die Vorinstanz hält in ihren Erwägungen zur Strafzumessung unter anderem Folgendes fest (angefochtenes Urteil S. 20): "Der Vorinstanz ist zuzustimmen, dass das Verschulden des Angeklagten nicht allzu schwer wiegt und insofern zu relativieren ist, als dass zu berücksichtigen ist, dass er nur einer von mehreren Beteiligten war und ihm trotz der Freisprüche der übrigen Beteiligten sowie der Einstellung des Verfahrens gegenüber dem Ingenieur ...... nicht das alleinige Verschulden für den Eintritt des Ölunfalles angerechnet werden kann." Der Beschwerdeführer macht geltend, in Anbetracht dieser Erwägung verletze seine Verurteilung wegen Widerhandlung gegen das Gewässerschutzgesetz das verfassungsmässig garantierte Gebot der rechtsgleichen Behandlung (Nichtigkeitsbeschwerde S. 13). Auf die Rüge ist, soweit sie im Verfahren der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde überhaupt zulässig ist, mangels ausreichend substantiierter Begründung nicht einzutreten. Der Beschwerdeführer hätte zumindest darlegen müssen, aus welchen Gründen gegenüber den übrigen Beteiligten Freisprüche und Verfahrenseinstellungen erfolgten und weshalb in Anbetracht dieser Gründe seine Verurteilung gegen das Gleichbehandlungsgebot verstosse. Die Bemerkung der Vorinstanz, dass dem Beschwerdeführer "nicht das alleinige Verschulden für den Eintritt des Ölunfalles angerechnet werden kann", kann im Übrigen auch in dem Sinne verstanden werden, dass das ihm vorgeworfene Verhalten nicht die einzige Ursache des Ölunfalles war.