Citation: 5A_861/2023 E. 3.4.1

3.4.1. Das Obergericht hat eine Auseinandersetzung mit der Frage des Ordre public und der Frage, ob bzw. wie Niederlassungsgläubiger zu "beteiligen" seien, mit dem Argument vermieden, dass die Beschwerdeführerin ohnehin keine Niederlassungsforderungen habe: Sowohl der Mietvertrag für die Räumlichkeiten (für die Zweigniederlassung) in der Schweiz als auch der Aktienverkaufsvertrag seien direkt mit der ausländischen Schuldnerin abgeschlossen worden. Die Beschwerdeführerin kritisiert diese Erwägung, zumal Forderungen für Mieträumlichkeiten der (rechtlich ohnehin unselbständigen) Zweigniederlassung als Beispiel für Niederlassungsforderungen genannt werden (GAUCH, Der Zweigbetrieb im schweizerischen Recht, 1974, Rz. 1977, 2058 f.).