Citation: 5A_160/2009 13.05.2009 E. A

A.a Y.________ und X.________ heirateten im Juni 2003. Sie sind die Eltern der beiden Kinder A.________, geb. 2003, und B.________, geb. 2005. A.b Nachdem X.________ am 17. Juni 2008 bei der Polizei den Verdacht gemeldet hatte, seine Kinder seien durch C.________, einen Bekannten von Y.________, sexuell missbraucht worden, verliess er am 23. Juni 2008 mit den Kindern die eheliche Wohnung in D.________ und zog zu seinen Eltern nach E.________. Am 10. Juli 2008 äusserte Y.________ den Verdacht des sexuellen Missbrauchs der Kinder durch X.________ beim Kantonalen Untersuchungsrichteramt, worauf dieses gestützt auf die beiden Anzeigen Strafuntersuchungen gegen C.________ und gegen X.________ eröffnete. A.c Mit Verfügung vom 3. November 2008 erliess das Gerichtspräsidium D.________ auf Begehren von Y.________ Eheschutzmassnahmen. Unter anderem nahm es von der Aufhebung des gemeinsamen Haushaltes Vormerk und stellte die beiden Kinder unter die Obhut von Y.________. X.________ wurde ein gerichtsübliches Besuchsrecht gewährt. Zudem wurde er verpflichtet, Unterhaltsbeiträge für die Kinder und für Y.________ zu bezahlen. A.d Gegen diese Verfügung erhob X.________ Rekurs beim Obergericht des Kantons Thurgau und beantragte, die beiden Kinder seien unter seine Obhut zu stellen und Y.________ sei ein durch einen Beistand überwachtes Besuchsrecht einzuräumen. Weiter verlangte er die Reduktion des persönlichen Unterhaltsbeitrages für Y.________. A.e Das Obergericht des Kantons Thurgau wies mit Beschluss vom 2. Februar 2009 den Rekurs ab.