Citation: 6P.143/2002 04.03.2003 E. 1

1.1 Beim angefochtenen Entscheid des Obergerichts handelt es sich um einen letztinstanzlichen kantonalen Endentscheid (Art. 86 Abs. 1 OG). Der Beschwerdeführer ist durch die strafrechtliche Verurteilung in seinen rechtlich geschützten Interessen berührt (Art. 88 OG), weshalb er befugt ist, die Verletzung verfassungsmässiger Rechte zu rügen. Der Beschwerdeführer rügt die Verletzung von Art. 9, Art. 29 und Art. 32 BV sowie von Art. 6 EMRK. Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 1.2 Eine staatsrechtliche Beschwerde ist zu begründen. Gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die Beschwerdeschrift die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. Der Beschwerdeführer hat darzulegen, welches verfassungsmässige Individualrecht seiner Ansicht nach verletzt worden ist; auf nicht substantiierte Rügen und auf bloss allgemein gehaltene, rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein. Den gesetzlichen Begründungsanforderungen kommt insbesondere nicht nach, wer im Rahmen pauschaler Vorbringen lediglich seine Sicht der Dinge derjenigen der letzten kantonalen Instanz gegenüberstellt und behauptet, der angefochtene Entscheid sei verfassungswidrig. Vielmehr muss er sich mit der Begründung des angefochtenen Entscheids auseinander setzen und dartun, inwiefern dieser gegen ein bestimmtes verfassungsmässiges Recht verstossen soll. Der Grundsatz der richterlichen Rechtsanwendung gilt für das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde nicht. Der Verfassungsrichter prüft nur rechtsgenügend vorgebrachte Rügen (BGE 110 Ia 1 E. 2a, 125 I 492 E. 1b).