Citation: 9C_24/2017 E. A

Der 1966 geborene A.________ bezog gemäss Verfügung der IV-Stelle des Kantons Aargau vom 3. Oktober 2002 vom 1. Januar 1999 bis am 31. Dezember 2001 eine halbe und seit 1. Januar 2002 eine ganze Invalidenrente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 100 %, welche in zwei Revisionsverfahren bestätigt wurde. Im Februar 2013 leitete die IV-Stelle eine neuerliche Rentenrevision ein. Sie holte eine polydisziplinäre Expertise des Ärztlichen Begutachtungsinstituts GmbH, Basel (ABI), vom 10. Februar 2014 ein. Gestützt darauf und auf eine Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 20. Februar 2014 hob sie die bisher ausgerichtete Invalidenrente mit Verfügung vom 16. Juni 2016 auf den 31. Juli 2016 auf. Dabei berief sich die IV-Stelle auf die Schlussbestimmungen zur 6. IV-Revision, wonach die Aufhebung einer Invalidenrente bei Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage unter bestimmten Voraussetzungen auch in Betracht falle, wenn sich der medizinische Sachverhalt nicht geändert hat. Diese Voraussetzungen seien hier erfüllt.