Citation: 8C_474/2022 E. 5.2

5.2. Vor Bundesgericht wiederholt die Beschwerdeführerin über weite Teile ihre bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgetragene Argumentation. Intraoperativ seien anlässlich der Schulterarthroskopie vom 10. Mai 2013 und im Verlauf der anschliessenden ungünstigen Entwicklung organisch objektiv ausgewiesene unfallkausale Gesundheitsschädigungen erkannt worden. Die AC-Gelenk-Kontusion vom 12. September 2012 sei gemäss Gutachten der Gutachterstelle J.________ die entscheidende, die ungünstige Entwicklung von chronischen Schulterschmerzen auslösende Teilursache gewesen. Weshalb die Vorinstanz bei gegebener Aktenlage davon ausgehe, dass keine diametral entgegengesetzten medizinischen Stellungnahmen zur Unfallkausalität vorlägen, sei nicht nachvollziehbar. Der natürliche Kausalzusammenhang sei ohne neue versicherungsexterne Begutachtung nicht bundesrechtskonform zu beurteilen.