Citation: U 181/05 06.12.2005 E. 5

Am 20. Februar 2001 setzte der Kreisarzt die Integritätsentschädigung auf Grund der mässigen Gonarthrose und gestützt auf die Tabelle 5.2 auf 10 % fest, welchen Wert er infolge eines Vorzustandes (Status nach Gelenkmausentfernung) um einen Drittel kürzte. Diese Einschätzung bestätigte er in seinen kreisärztlichen Berichten vom 30. Juli 2002 und 18. Dezember 2002. Entgegen der Ansicht des Versicherten erfolgte die Kürzung um ein Drittel nicht deshalb, weil die Gonarthrose lediglich beginnend und leicht ist, sondern vielmehr auf Grund des aktenkundigen Vorzustands (1992 vorgenommene Gelenkmausentfernung), was nicht zu beanstanden ist. Bezüglich des geltend gemachten Schnapp-Phänomens, ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass sich dieses auf Grund der Berichte der orthopädisch-traumatologischen Abteilung des Spitals E.________ vom 25. August und 13. Oktober 2003 nicht bestätigen lässt (Erw. 3.2). Im Übrigen bringt der Beschwerdeführer keine weiteren Einwände gegen die Integritätsentschädigung vor; auch ergeben sich keine Hinweise aus den Akten, wonach diese unzutreffend wäre.