Citation: 9C_85/2024 E. 3.2

3.2. Die Ausgleichskasse rügt vorab sinngemäss, im angefochtenen Urteil werde der für den Ausgang des Verfahrens entscheidende Sachverhalt ohne die aktenmässig ausgewiesene "Vorgeschichte" und damit lückenhaft festgestellt, indem unerwähnt bleibe, welche Geschäftsmodelle bei der Uber B.V. seit 2014 aufeinander gefolgt seien und zu rechtlichen Auseinandersetzungen geführt hätten. Diese Rüge ist insofern zutreffend, als es im kantonalen Urteil keine verbindlichen Feststellungen dazu gibt, obwohl die Grundlagen, welche die Beziehungen zwischen den Fahrern und der Uber B.V. regeln, entscheidrelevant sind, wie sich aus den folgenden Erwägungen ergibt. Da die Akten aber insoweit liquid sind, kann das Bundesgericht den diesbezüglichen Sachverhalt selber ergänzen (Art. 105 Abs. 2 BGG; vgl. auch BGE 143 V 177 E. 4.3; 140 V 22 E. 5.4.5).