Citation: 6B_1250/2013 E. 4

Soweit sich der Beschwerdeführer gegen den Schuldspruch wegen versuchter schwerer Körperverletzung wendet, erweisen sich seine Rügen als unbegründet. Der Beschwerdeführer verkennt, dass es sich bei dem unter dem Titel Ereignisse beschriebenen Lebenssachverhalt nicht um die verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz handelt, und die Vorinstanz ihrer rechtlichen Würdigung zudem lediglich zwei Tritte Richtung Oberkörper des Beschwerdegegners 3 zugrunde legt. Ob der Beschwerdeführer mit diesen Tritten billigend in Kauf genommen hat, den Beschwerdegegner 3 lebensgefährlich zu verletzen, erscheint angesichts des Gutachtens des IRM St. Gallen zweifelhaft, kann jedoch offenbleiben. Gemäss angefochtenem Urteil schloss sich der Beschwerdeführer dem Vorsatz von Y.________, die Beschwerdegegner 2 und 3 tätlich anzugreifen, an und wirkte in der Folge bei der Tat in so massgebender Weise mit, dass beide grundsätzlich als Mittäter handelten. Der Beschwerdeführer muss sich demnach die Tathandlungen von Y.________ gegenüber dem Beschwerdegegner 3, von denen er wusste und die in ihrer Intensität nicht über seine eigenen hinaus gingen, infolge mittäterschaftlichen Handelns zurechnen lassen. Eine diesbezügliche Klarstellung in den Erwägungen und im Dispositv ist angezeigt.