Citation: 8C_35/2021 E. 4

Nach eingehender Darstellung der medizinischen Berichte stellte die Vorinstanz gestützt auf das ihrer Auffassung nach voll beweiskräftige psychiatrische Gutachten des Dr. med. E.________ fest, dass sich anlässlich von dessen Untersuchung im Juli 2018 unauffällige Befunde gezeigt hätten und eine Arbeitsunfähigkeit zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ausgewiesen gewesen sei. Erst am 27. November 2018 sei erneut eine Arbeitsunfähigkeit zufolge eines Achillessehnenrisses eingetreten, die bis zum 11. Juni 2019 gedauert habe. Das mit dem psychischen Einbruch im November 2017 eröffnete Wartejahr sei somit nach der Wiedererlangung einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit im Juli 2018 unterbrochen worden. Am 27. November 2018 habe unfallbedingt eine neue Wartezeit zu laufen begonnen. Ab 11. Juni 2019 sei der Beschwerdeführer indessen erneut uneingeschränkt arbeitsfähig gewesen. Die Voraussetzungen für die Entstehung eines Rentenanspruchs seien damit nicht gegeben.