Citation: 2A.261/2005 06.05.2005 E. A

Die serbisch-montenegrinische Staatsangehörige A.________ (geb. 1979) kam im Jahr 1995 im Rahmen eines Familiennachzuges in die Schweiz und wurde in die Niederlassungsbewilligung der bereits hier lebenden Eltern einbezogen. Am 29. Oktober 1998 heiratete sie in ihrer Heimat B.________, einen Landsmann, der am 6. Januar 1999 in die Schweiz einreiste und eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der Ehefrau erhielt. Am **. ** 2001 wurde ihre Tochter C.________ geboren. Am 30. Januar 2003 verurteilte das Bezirksgericht Zürich A.________ wegen mehrfacher qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Beteiligung an der Einfuhr von mehreren Kilogramm Heroin bzw. Kokain) zu drei Jahren und sechs Monaten Zuchthaus. Ihren Ehemann sprach das Bezirksgericht Zürich am 14. Januar 2004 des qualifizierten, banden- und gewerbsmässigen Drogenhandels schuldig und wies ihn in eine Arbeitserziehungsanstalt ein. Mit Beschluss vom 1. Oktober 2003 wies der Regierungsrat des Kantons Zürich A.________ gestützt auf Art. 10 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; SR 142.20) für die Dauer von zehn Jahren aus der Schweiz aus. Die von ihr gegen diesen Beschluss erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich am 3. März 2004 ab, soweit es darauf eintrat. Am 9. Juli 2004 wies das Bundesgericht die von ihr gegen diesen Entscheid gerichtete Verwaltungsgerichtsbeschwerde ab.