Citation: U 350/00 27.04.2001 E. 3

3.- Das kantonale Gericht ist nach sorgfältiger Würdigung der verschiedenen medizinischen Berichte mit überzeugender Begründung von einem Sturz des Beschwerdeführers auf die linke Körperseite mit daraus resultierenden Kontusionen der linken Hüfte sowie des linken Oberschenkels ausgegangen und zum Schluss gekommen, dass die festgestellten Diskushernien nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf den Sturz zurückzuführen sind, sondern nach dem schicksalsmässigen Verlauf der bereits vorbestehenden degenerativen Veränderungen auch ohne Unfall eingetreten wären. Aus dem vom Beschwerdeführer betonten Umstand, dass die Diskushernien erst nach dem Unfall aufgetreten seien, kann nicht einfach eine Leistungspflicht des Unfallversicherers dafür abgeleitet werden. Vielmehr wäre eben erforderlich, dass das Unfallereignis für die Beschwerden ursächlich war. Dagegen spricht - entgegen der Vorbringen des Beschwerdeführers - nicht nur die Beurteilung des Vertrauensarztes der Versicherung, Dr. med. S.________ vom 17. September 1997, sondern auch diejenige des Dr. I.________, Oberarzt und Leiter der Wirbelsäulenchirurgie an der Orthopädischen Klinik X.________, vom 24. November 1997, wohingegen kein Arzt den Kausalzusammenhang ausdrücklich bejaht. Zudem hatten die beiden Ärzte anlässlich ihrer Untersuchungen bereits bestehende degenerative Veränderungen festgestellt. Mit der Vorinstanz ist im Übrigen nochmals darauf hinzuweisen, dass die Feststellungen dieser Spezialisten sowohl hinsichtlich des Unfallherganges wie auch der erhobenen Befunde mit den übrigen medizinischen Berichten übereinstimmen, und dass lediglich die Beurteilung des vom Beschwerdeführer aufgesuchten Dr. med. B.________ davon abweicht. Aus dem Umstand, dass dieser Arzt den Beschwerdeführer zuerst behandelt hat, kann nichts für die Richtigkeit dessen Aussagen abgeleitet werden, zumal die nachträglich erfolgten Beurteilungen von auf die geklagten Beschwerden spezialisierten Ärzten stammen. Daran vermögen die grösstenteils bereits im vorinstanzlichen Verfahren geäusserten Einwendungen des Beschwerdeführers nichts zu ändern. Für die Einholung weiterer medizinischer Beurteilungen besteht sodann in Anbetracht der in den wesentlichen Punkten grossmehrheitlich übereinstimmenden Berichte kein Anlass, insbesondere nicht für eine psychiatrische Abklärung, da solche Beschwerden im massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheides (BGE 116 V 248 Erw. 1a) gar kein Thema waren.