Citation: 6B_328/2021 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung im Zusammenhang mit dem Schuldspruch wegen Tätlichkeiten im Sinne von Art. 126 StGB. Er bestreitet, mit einer gewissen Vehemenz gegen die Tür gedrückt zu haben. Er habe nicht damit rechnen müssen, dass der Beschwerdegegner 2 durch die reine Verhinderung der Türschliessung mittels eines Drückens gegen die Tür hinfalle und/oder sich Verletzungen zuziehe. Das Aufstossen der Tür sei nicht derart wuchtig gewesen oder mit einer derartigen Gewalt erfolgt, dass der Sturz oder Verletzungen des Beschwerdegegners 2 unabwendbar gewesen seien. Er habe dessen Verletzungen nicht billigend in Kauf genommen. Am 27. April 2018 habe der Beschwerdegegner 2 in einer ähnlichen Situation die Tür erfolgreich wieder zudrücken können. Es bestünden keinerlei Hinweise, dass er am 28. Mai 2018 (recte: 22. Mai 2018) gewaltbereiter gewesen sei als am 27. April 2018.