Citation: I 307/00 28.02.2003 E. 3

Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung - Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist (BGE 125 V 414 Erw. 1a, 119 Ib 36 Erw. 1b, je mit Hinweisen). Soweit die Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren aufsichtsrechtliche Rügen erhoben sowie die Frage nach Verantwortlichkeits- und Haftpflichtansprüchen gegenüber der IV-Stelle aufgeworfen haben, mangelt es an einschlägigen Verwaltungsverfügungen und demnach an einer Sachurteilsvoraussetzung. Wie das kantonale Gericht zutreffend festhält, geht ihm auch die entsprechende Zuständigkeit ab. Es ist somit in diesen Punkten auf die Beschwerde zu Recht nicht eingetreten.