Citation: 5A_253/2022 E. 6.4

6.4. Zusammenfassend ist die Schlussfolgerung der Vorinstanz nicht zu beanstanden, wonach im Umfang von Fr. 600'000.-- (Verkehrswert der 100 an den Beschwerdeführer übertragenen Aktien von Fr. 2'100'000.-- abzüglich dem geleisteten Gegenwert von Fr. 1'500'000.--) bzw. von 2/7 eine Schenkung vorliegt, die Aktien zum überwiegenden Teil entgeltlich erworben wurden, weshalb sie als Sachgesamtheit der Errungenschaft des Beschwerdeführers zuzuordnen sind, seinem Eigengut jedoch eine zweiseitig variable Ersatzforderung gemäss Art. 209 Abs. 3 ZGB im Betrag von 2/7 des Wertes von 100 Aktien zusteht.