Citation: 5A_391/2018 E. 2.5

2.5. Die Beschwerde ist gutzuheissen, soweit die güterrechtliche Ausgleichszahlung mit der Veräusserung der Liegenschaft und Unterschlagung des Gewinnes begründet wird. Vor diesem Hintergrund erübrigt es sich, auf die anderen vom Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der Ausgleichszahlung betreffend Liegenschaftsverkauf erhobenen Rügen (offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts, Verletzung von Art. 56 und Art. 69 ZPO) einzugehen. Wie weit eine gesellschaftsrechtliche Haftungsklage noch möglich ist, zumal es offenbar nach dem Konkurs noch zu einer Verurteilung des Beschwerdeführers wegen Veruntreuung, Misswirtschaft und Unterlassung der Buchführung gekommen ist, kann an dieser Stelle offengelassen werden (vgl. Art. 760 Abs. 1 und 2 OR).