Citation: 8C_462/2022 E. 3.2.3

3.2.3. Wie die Vorinstanz bereits feststellte, sind die Hergangsschilderungen, entgegen den Einwendungen der Beschwerdeführerin, nicht als widersprüchlich zu bezeichnen. Sie sind aber im Zuge des Administrativverfahrens insofern ergänzt oder präzisiert worden, als die Beschwerdegegnerin zunächst nur vom plötzlichen Schmerz beim Vorzeigen der Übung am Langseil berichtete (Schadenmeldung UVG vom 6. November 2020), aber auf Nachfrage der Beschwerdeführerin hin das Geschehene detailliert schilderte. Im Fragebogen vom 16. November 2020 gab sie ein kurzes Hängenbleiben am Seil an, und anlässlich der Leistungsablehnung gemäss Schreiben vom 22. Januar 2021 erwähnte sie im Antwortschreiben vom 27. Januar 2021 erstmals einen Sturz. Der Vorinstanz ist in diesem Zusammenhang keine unzutreffende oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung oder eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes vorzuwerfen, namentlich auch nicht in Bezug auf die Würdigung der Ausführungen des Dr. med. B.________. Eine Bundesrechtsverletzung durch die Vorinstanz ist insgesamt nicht auszumachen. Weder hat sie die Regeln über das Beweismass verletzt mit ihrer Feststellung, der Geschehensablauf lasse sich nicht eindeutig und zweifelsfrei feststellen, noch ist ersichtlich, inwiefern sie damit gegen ihre Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV) verstossen haben soll.