Citation: 2C_791/2022 E. 6.1

6.1. Sie macht sinngemäss geltend, die Vorinstanz habe sich bei der Überprüfung der Schadensschätzung der Beschwerdegegnerin eine Kognitionsbeschränkung auferlegt, indem sie die Schadensschätzung als Ermessensfrage behandelt und gestützt auf Art. 56 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons Appenzell Ausserrhoden (VRPG/AR, bGS 143.1) die Angemessenheit der Schätzung nicht überprüft habe. Dadurch habe sie die Rechtsweggarantie nach Art. 29a BV verletzt.