Citation: 6B_797/2020 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 29 i.V.m. Art. 101, 107 und 147 StPO sowie von Art. 140 Abs. 1 i.V.m. Art. 141 Abs. 1 StPO (Beschwerde S. 4 Ziff. 3.1 und S. 9 ff. Ziff. 7). Die Rügen sind unbegründet, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann. Der Beschwerdeführer gibt in seiner Eingabe an das Bundesgericht zwar die diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz wieder (Beschwerde S. 10 Ziff. 7.2; Urteil S. 3 ff. E. 1.2), setzt sich damit inhaltlich aber grösstenteils nicht auseinander, sondern wiederholt überwiegend wortwörtlich seine bereits anlässlich der Berufungsverhandlung vom 20. Mai 2020 vor der Vorinstanz vorgetragenen Ausführungen (Beschwerde S. 12 ff.; Berufungsbegründung S. 2 ff., vorinstanzliche Akten act. 151 ff.). In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die beschwerdeführende Partei hat mit ihrer Kritik bei der als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägung der Vorinstanz anzusetzen (BGE 146 IV 297 E. 1.2 mit Hinweis). Die Begründung muss sachbezogen sein und erkennen lassen, dass und weshalb nach Auffassung der beschwerdeführenden Partei Recht im Sinne von Art. 95 BGG verletzt ist (BGE 142 I 99 E. 1.7.1; 140 III 86 E. 2; je mit Hinweisen). Soweit sich der Beschwerdeführer daher nicht mit den Erwägungen des vorinstanzlichen Urteils - insbesondere auch denjenigen hinsichtlich der Prüfung, ob und inwiefern Teilnahmerechte des Beschwerdeführers verletzt wurden (Urteil S. 4 f. E. 1.2) - auseinandersetzt, genügt seine Beschwerdeschrift den Begründungsanforderungen nicht, weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist (Art. 42 Abs. 2 BGG). Seiner Behauptung, wonach den Akten zu entnehmen sei, dass das gesamte Verfahren gegen ihn getrennt von den übrigen Mittätern geführt worden sei, obschon die Mittäterschaft in derselben Strafsache von Beginn an festgestanden habe (Beschwerde S. 11), kann nicht gefolgt werden. Insbesondere ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz festhält, aus den Akten gehe hervor, dass gegen den Beschwerdeführer, F.________, G.________, B.________, H.________ und C.________ unter der Verfahrensnummer ST.2015.1499 ein Verfahren geführt wurde (vgl. Schlussbericht "Aktion Grismo" vom 9. August 2016, kantonale Akten Untersuchungsakten [UA] act. 1945 ff.). Gemäss den vorinstanzlichen Ausführungen sind sowohl die Einvernahme des Beschwerdeführers betreffend die Vorwürfe des Raubs vom 18. November 2015, die Einvernahme von B.________ vom 5. November 2015, teilweise die Konfrontationseinvernahme von 15. Oktober 2015 als auch die Mitteilungen zum Verfahrensabschluss unter der Verfahrensnummer ST.2015.1499 geführt worden (kantonale Akten UA act. 3451 ff.). Daher gelangt die Vorinstanz zum Schluss, dass die Verfahren in Bezug auf den Raub auch gemeinsam geführt worden sind (Urteil S. 3 f. E. 1.2). Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, dass und inwiefern diese vorinstanzlichen Feststellungen willkürlich sind. Seine Rüge, Art. 29 StPO sei verletzt, ist damit unbehelflich. Sodann erwägt die Vorinstanz, im Weiteren sei zu beachten, dass sich die Schuldsprüche grösstenteils auch auf die Geständnisse des Beschwerdeführers stützen würden, welche er an den Einvernahmen vom 8. September 2015 und 18. November 2015 abgegeben habe (Urteil S. 5 E. 1.2). Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang ausführt, die Vorinstanz verkenne, dass er seine Aussagen auch gemacht hätte, wenn das Verfahren von Beginn an gesetzeskonform geführt worden wäre (Beschwerde S. 11 Ziff. 7.4), ist unklar, was er damit geltend machen will. Im Übrigen wendet er nicht ein, die Vorinstanz stütze ihre Beweiswürdigung primär auf die Aussagen der Mitbeschuldigten. Im Lichte dieser Erwägungen ist auf das Vorbringen des Beschwerdeführers hinsichtlich der Strafzumessung nicht einzugehen, da er es lediglich auf die seines Erachtens systematische Missachtung der Verfahrensgarantien mittels Umgehung von Teilnahmerechten stützt (Beschwerde S. 14 f. Ziff. 7.7 f.).