Citation: 5A_439/2019 E. 3

Die Ausführungen in der Beschwerde betreffen fast ausschliesslich den Sachverhalt, ohne dass Willkürrügen erhoben oder andere Verfassungsverletzungen geltend gemacht würden, ja es wird nicht einmal das Wort "Willkür" explizit oder sinngemäss erwähnt. Vielmehr schildert die Kindesvertreterin weitgehend losgelöst von den Erwägungen des angefochtenen Entscheides eine eigene Sachverhaltsversion, welche sie in rein appellatorischer Form vorträgt. Indem sie die Beschwerdeschrift redigiert, wie wenn es sich um einen erstinstanzlichen Prozess handeln würde, verkennt sie das Wesen des bundesgerichtlichen Verfahrens, welches der Rechtsüberprüfung dient (vgl. Art. 95 f. BGG) und in welchem nur ausnahmsweise auch der vom Obergericht für das Bundesgericht an sich verbindlich festgestellte Sachverhalt in Frage gestellt werden kann, was freilich das Erheben expliziter und substanziierter Willkürrügen bedarf (vgl. E. 1). Auf die Beschwerde kann mithin nicht eingetreten werden, soweit sich die Kindesvertreterin zum Sachverhalt äussert.