Citation: K 7/03 12.08.2003 E. A

D.________ wurde 1977 mit einer Spina bifida geboren. Er ist bei der Wincare Versicherungen obligatorisch krankenpflegeversichert. Mit Schreiben vom 30. Juni 1997 lehnte es die Wincare ab, die Kosten eines Konsiliums sowie einer eventuellen Operation durch Prof. S.________, Klinik G.________/D, zur Behandlung der Spina bifida zu übernehmen. Zur Begründung erklärte der Versicherer, die obligatorische Krankenpflegeversicherung decke die Kosten von Behandlungen im Ausland nur dann, wenn sie in Notfällen bei einem Auslandaufenthalt erbracht werden müssten. Nachdem die fragliche Operation (Myelolyse und Celenresektion) im Februar 1998 in W.________/D vorgenommen worden war, lehnte es die Wincare mit Verfügung vom 22. Dezember 2000 ab, die entstandenen Kosten zu übernehmen. Daran hielt der Versicherer auf Einsprache hin mit Entscheid vom 27. Februar 2001 fest.