Citation: 5A_831/2018 E. 5.2.1

5.2.1. Nach Art. 29 Abs. 1 BV hat jede Person in Verfahren vor Gerichts- und Verwaltungsinstanzen Anspruch auf gleiche und gerechte Behandlung sowie auf Beurteilung innert angemessener Frist. Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, inwiefern bei der Kindesanhörung diese Verfassungsbestimmung verletzt worden sein soll. Auf diese Rüge ist nicht einzutreten (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG). Sollte die Beschwerdeführerin in der Rüge, die Durchführung der Anhörung in den Räumlichkeiten des AKS erwecke den Anschein der Befangenheit, eine Verletzung der Verfahrensgarantie eines unabhängigen Gutachters sehen, ist festzuhalten, dass diese Rüge neu ist und deshalb ebenfalls nicht darauf einzutreten wäre. Die Beschwerdeführerin zeigt nicht auf, dass sie diese Rüge bereits vor Vorinstanz erhoben hätte und die Vorinstanz diese Rüge in Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) unbeurteilt gelassen hätte. Einzig relevant wäre zudem, ob der Gutachter Dr. H.________ in dieser Angelegenheit befangen gewesen wäre, nicht aber, ob der Beschwerdeführerin in den Räumlichkeiten des AKS Personen begegnet sind, die sich bereits einmal mit der vorliegenden Angelegenheit befasst hatten. Eine frühere Involvierung des Gutachters Dr. H.________ in die Besuchsrechtsstreitigkeit der Parteien macht die Beschwerdeführerin nicht geltend. Es genügt nicht zu behaupten, Dr. H.________ sei voreingenommen und dieser verfüge über ein veraltetes Kinder- und Jugendbild, ohne konkret eine Verletzung von Bundesrecht zu rügen und lediglich mit appellatorischer Kritik in allgemeiner Weise eine Verletzung des Grundgedankens des Kindesschutzes zu plakatieren. Darauf ist nicht einzutreten.