Citation: 5A_13/2024 E. 4.3.5

4.3.5. Was den Streit um die Rückfahrten der Beschwerdeführerin 2 am Montagmorgen angeht, tadeln die Beschwerdeführerinnen die Argumente des Kantonsgerichts als nicht stichhaltig. Es sei der Mutter zu verdanken, dass die Beschwerdeführerin 2 "durchhält", indem sie die Schultage so organisiere, dass die Beschwerdeführerin 2 "jeweils genug zur Ruhe kommt und wieder fit ist für das nächste mit Programm gefüllte lange Wochenende mit dem Vater". Weiter sei nicht ersichtlich, inwiefern es der Beschwerdeführerin 2 helfen sollte, wenn sie die Strecke zwischen den Wohnorten der Eltern künftig selbst zurücklegt, da die Reise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln noch länger dauere, sie noch früher aufstehen müsse und Gepäck dabei habe. Das Kantonsgericht stelle das Wohl der Beschwerdeführerin 2 in den Hintergrund, was unbillig sei. Abermals geben sich die Beschwerdeführerinnen damit zufrieden, ihre eigene Sicht der Dinge zu präsentieren. Gegen die vorinstanzlichen Feststellungen, wonach die geltende Übergaberegelung am Montagmorgen bislang unbestrittenermassen funktioniert und in der Schule nicht zu negativen Rückmeldungen geführt habe, kommen sie nicht auf. Weshalb die von der KESB getroffene Übergaberegelung am Montagmorgen nur dank den Anstrengungen funktionieren soll, die sie jeweils an den Schultagen dazwischen auf sich nehmen, vermögen die Beschwerdeführerinnen nicht zu erklären und ist auch nicht ersichtlich.