Citation: 6B_34/2023 E. 3

Der Beschwerdeführer unterlässt es vor Bundesgericht gänzlich, sich zu seiner Legitimation als Privatkläger und zur Frage der Zivilforderung zu äussern. Weder benennt er konkrete Zivilforderungen, die ihm unmittelbar aufgrund der angeblichen Straftat zustehen könnten, noch legt er dar, aus welchen Gründen und inwiefern sich der abschliessende Entscheid der Vorinstanz über die Nichtanhandnahme auf allfällige Zivilansprüche auswirken könnte. Damit genügt die Beschwerde den Begründungsanforderungen nach Art. 42 Abs. 2 BGG grundsätzlich nicht. Um welche konkreten zivilrechtlichen Ansprüche es im Einzelnen gehen könnte, ist in Anbetracht des Deliktssachverhalts auch nicht ohne Weiteres ersichtlich. Dass der beanzeigte Straftatbestand der Lebensgefährdung als solcher grundsätzlich insbesondere zu Genugtuungsforderungen führen kann, genügt vorliegend für sich alleine nicht; gemäss Art. 49 OR ist eine Genugtuung nur geschuldet, sofern die Schwere der Verletzung es rechtfertigt. Der Eingriff muss aussergewöhnlich schwer sein und in seinen Auswirkungen das Mass einer Aufregung oder einer alltäglichen Sorge klar übersteigen. Der im angefochtenen Entscheid festgehaltene Hinweis des Beschwerdeführers, grosse Angst bekommen zu haben, ist für sich ungenügend. Dass bzw. inwiefern er eine genugtuungsbegründende Persönlichkeitsverletzung erlitten haben könnte, ist nicht im Ansatz dargetan und gestützt auf die Umstände des konkreten Falls und die Natur der behaupteten Straftat auch nicht ohne Weiteres ersichtlich. Damit fehlt es insgesamt - nicht nur in der Beschwerde - an einer überzeugenden Begründung einer Zivilforderung. Der Beschwerdeführer ist folglich in der Sache nicht zur Beschwerde berechtigt.