Citation: 5A_473/2021 E. 3.3

3.3. Dem Grundsatz nach zulässig ist einzig der Einwand der Beschwerdeführerin, mit welchem sie den Zeitpunkt der Wirksamkeit der angeordneten Regelung kritisiert. Soweit sie das Fehlen einer Übergangsperiode bemängelt, trifft der Vorwurf offensichtlich nicht zu, denn das Obergericht hat die Regelung unter anderem deshalb auf den 1. August 2021 in Kraft gesetzt, damit Zeit für organisatorische Vorkehren blieb und das Kind entsprechend vorbereitet werden konnte. Wie die Beschwerdeführerin zutreffend ausführt, finden mit der Einführung der alternierenden Obhut und dem Beginn des Kindergartens gleichzeitig (oder zumindest in einem kurzen Zeitraum) zwei grosse Veränderungen im Leben des 4-jährigen Kindes statt. Diese Tatsache ist indes nicht geeignet, den angefochtenen Entscheid als willkürlich auszuweisen.