Citation: 2C_885/2022 E. 2.1

2.1. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es prüft die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem Recht nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Ausser in den in Art. 95 BGG ausdrücklich genannten Fällen kann die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht gegen die Verletzung von kantonalem Recht als solchem erhoben werden. Hingegen kann gerügt werden, dass die Anwendung des kantonalen Rechts Bundesrecht verletzt, namentlich dass sie willkürlich im Sinne von Art. 9 BV ist oder gegen ein anderes Grundrecht verstösst (Art. 95 lit. a BGG; BGE 143 I 321 E. 6.1). Was das harmonisierte kantonale Recht im Bereich der Personenregister und der Einwohnerkontrolle betrifft, so geht die Rechtsprechung analog zum harmonisierten Steuerrecht davon aus, dass das Bundesgericht grundsätzlich frei prüft, ob das kantonale Recht und seine Umsetzung durch die kantonalen Instanzen mit den einschlägigen Bestimmungen des Bundesrechts übereinstimmt (Urteile 2C_1044/2020 vom 3. August 2021 E. 2.1 und 2C_270/2012 vom 1. Dezember 2012 E. 1.4).