Citation: 9C_591/2024 E. 3.2.2

3.2.2. Diesen Vorgaben genügt das angefochtene Urteil. Die Vorinstanz hat sich darin eingehend mit dem Urteil 78630/12 und der damit - vorerst im Sinne einer Übergangsregelung - modifizierten Rechtslage befasst. Angeführt wurde in diesem Zusammenhang auch, dass eine geänderte Gerichtspraxis grundsätzlich kein Zurückkommen auf rechtskräftig entschiedene Fälle rechtfertigt. Der Umstand, dass dieser Hinweis im Kontext der Rückkommenstitel von prozessualer Revision und Wiedererwägung (Näheres dazu nachstehend) und nicht explizit gestützt auf BGE 135 V 201 (E. 6) erfolgt ist, schliesst die sachgerechte Anfechtung des vorinstanzlichen Urteils infolge ungenügender Begründung nicht aus. Vielmehr ergibt sich aus der vom Beschwerdeführer angerufenen Rechtsprechung ohne Weiteres, dass sich diese auf rechtskräftig verfügte laufende Renten bezieht. Eine solche ist hier gerade nicht gegeben, sodass sich eingehendere Erläuterungen hierzu durch das kantonale Gericht erübrigten. Eine Gehörsverletzung ist nicht erkennbar.