Citation: 2A.486/2001 15.03.2002 E. B

Am 15. Januar 2001 ersuchte das deutsche Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel (BAWe) die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) im Zusammenhang mit dieser Transaktion wegen eines allfälligen Insiderhandels um Amtshilfe (Art. 38 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 24. März 1995 über die Börsen und den Effektenhandel; Börsengesetz, BEHG; SR 954.1). Die Bankenkommission holte hierauf die gewünschten Informationen ein und verfügte am 26. September 2001, dass dem Gesuch entsprochen und dem Bundesaufsichtsamt mitgeteilt werde, dass der Kauf im Auftrag von X.________ erfolgt sei. Die Aktien seien am 23. März 2000 zu einem Kurs von  40 weiterveräussert worden; gemäss den Angaben des Kunden habe dieser bereits bei der Emission am 31. März 1999 entsprechende Titel zeichnen wollen, doch sei eine Zuteilung wegen einer Überzeichnung nicht möglich gewesen; er habe die Transaktionen im Übrigen nach eigenen Angaben aufgrund von "positiven Analysen" veranlasst (Ziff. 1 des Dispositivs). Die Bankenkommission wies das Bundesaufsichtsamt darauf hin, dass diese Informationen ausschliesslich zur direkten Beaufsichtigung der Börsen und des Effektenhandels verwendet werden dürften (Ziff. 2 des Dispositivs). Jegliche Weiterleitung an Zweitbehörden setze ihre erneute vorgängige Zustimmung voraus (Ziff. 4 des Dispositivs). Hingegen gestatte sie bereits jetzt eine allfälligen Weitergabe an die zuständigen Straf(verfolgungs)behörden; diese seien jedoch darauf hinzuweisen, dass sich die Verwendung der Information auf den Verwendungszweck, d.h. die Ermittlung und Ahndung eines Insidervergehens, zu beschränken habe (Ziff. 3 des Dispositivs).