Citation: 7B_218/2022 E. 2.2.10

2.2.10. Die Vorinstanz geht entgegen der Beschwerde (S. 9) keineswegs davon aus, dass der Beschwerdeführer für die kantonalen Haftbeschwerden über "kein Mandat" verfügt habe. Sie nimmt vielmehr in tatsächlicher Hinsicht (Art. 105 Abs. 1 BGG) an, dass der Beschwerdeführer in den damaligen Beschwerdeverfahren kein Gesuch um amtliche Verteidigung gestellt hatte (angefochtener Entscheid S. 10), was in der Beschwerde nicht bestritten wird. Die diesbezügliche Gehörsrüge des Beschwerdeführers (Beschwerde S. 10) erweist sich als unbegründet. Der Beschwerdeführer räumt selber ein, dass die fünf Beschwerdeentscheide des Obergerichts nicht vor Bundesgericht angefochten wurden (Beschwerde S. 11). Bei dieser Sachlage ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz von der Rechtskraft dieser Entscheide ausgeht und diesbezüglich ausführt, ein Zurückkommen darauf sei nicht möglich (angefochtener Entscheid S. 10; vgl. dazu unten E. 2.2.12).