Citation: 6B_1049/2009 22.02.2010 E. 1

Die Beschwerdeführerin wurde mit Verfügung vom 7. Dezember 2009 aufgefordert, dem Bundesgericht spätestens am 13. Januar 2010 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen. Der Vertreter der Beschwerdeführerin ersuchte mit Schreiben vom 11. Januar 2010 um eine angemessene Fristerstreckung. Er habe in den vergangenen Wochen vergeblich versucht, mit der Beschwerdeführerin in Kontakt zu treten. Er ersuche darum, die Zahlungsaufforderung direkt an das Domizil der Beschwerdeführerin zu senden. Es sei ihm unter den gegebenen Umständen auch nicht bekannt, ob die Beschwerdeführerin überhaupt in der Lage sei, einen Betrag von Fr. 2'000.-- einzuzahlen. Es werde deshalb "nebst der Fristerstreckung ein Gesuch um Gewährung der vollumfänglichen Rechtswohltat" gestellt, "damit auf diese Weise eine Bevorschussung des Verfahrens entfällt". Mit Verfügung vom 12. Januar 2010 wurde der Beschwerdeführerin die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses bis 12. Februar 2010 angesetzt, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Die Verfügung wurde der Beschwerdeführerin persönlich an ihr Domizil und in Kopie an ihren Vertreter gesandt. Die Sendungen an die Beschwerdeführerin persönlich (mit Gerichtsurkunde und mit A-Post) kamen mit dem postalischen Vermerk zurück: "Briefkasten wird seit längerer Zeit nicht mehr geleert". Der Vertreter wandte sich mit Schreiben vom 10. Februar 2010 erneut ans Bundesgericht. Da er auch seinerseits die Beschwerdeführerin nicht erreichen könne, sehe er sich gezwungen, gestützt auf Art. 64 BGG ein "Gesuch um Gewährung der vollumfänglichen Rechtswohltat zu stellen". Der Kostenvorschuss ging nicht ein.