Citation: 8C_441/2014 E. 2

Die AXA hat die einer Erwerbsunfähigkeit von 64 % entsprechende Invalidenrente, welche sie gestützt auf ihre rechtskräftige Verfügung vom 19. Januar 2011 seit 1. Juni 2009 für die verbleibenden Folgen des Unfalls von 2006 aus der obligatorischen Unfallversicherung ausrichtet, unter dem Titel der Wiedererwägung (Art. 53 Abs. 2 ATSG) per 31. Dezember 2012 eingestellt. Das kantonale Gericht hat die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung bejaht. Es hat sodann erkannt, selbst wenn kein Wiedererwägungsgrund vorläge, wäre die Rente revisionsweise im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG herabzusetzen resp. aufzuheben. Eine rechtskonforme Invaliditätsbemessung ergebe, dass ab 1. Januar 2013 noch ein Rentenanspruch gemäss einer Erwerbsunfähigkeit von 10 % bestehe. Nach Auffassung des Versicherten sind weder die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung noch für eine Rentenrevision erfüllt.