Citation: 6A.111/2001 04.03.2002 E. 3

3.- Es bleibt zu prüfen, ob die vom Beschwerdeführer geltend gemachte lange Verfahrensdauer zu einem abweichenden Entscheid führt. Hier sind folgende Daten zu beachten: - 5. Sept. 1998:Inkriminierter Vorfall; - 19. Nov. 1998 : In Rechtskraft erwachsene Strafverfügung; - 25. März 1999 :Erstinstanzliche Verfügung betreffend Führerausweisentzug; - 4. Juli 2000 :Beschwerdeabweisung durch das Departement des Innern; - 21. Sept. 2000:Zustellung des entsprechenden Beschwerdeentscheids; - 25. Sept. 2001:Beschwerdeabweisender Entscheid des Verwaltungsgerichts. Es ist einzuräumen, dass die Verfahrensdauer vor den kantonalen Instanzen zu lange gedauert hat. Es ist mit Sinn und Zweck eines Warnungsentzugs schwer zu vereinbaren, wenn das kantonale Verfahren vom Zeitpunkt an gerechnet, an dem das kantonale Amt von der rechtskräftigen Erledigung des Strafverfahrens Kenntnis hat, insgesamt über ein Jahr dauert. Nach der Rechtsprechung (BGE 122 II 180 E. 5a, vgl. auch 127 II 297 E. 3d) führt jedoch eine Verfahrensdauer von drei Jahren nicht zu einer Herabsetzung der Dauer des Führerausweisentzugs. Der Antrag des Beschwerdeführers, es sei bloss eine Verwarnung auszusprechen, ist deshalb abzuweisen.