Citation: 9C_366/2017 E. 4.3

4.3. Schliesslich ist auch der Einwand, die Migräne sei erst bei der Untersuchung im BEGAZ thematisiert worden, unbegründet. Abgesehen davon, dass es sich um ein tatsächliches Vorbringen handelt, welches geeignet sein müsste, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung als willkürlich erscheinen zu lassen (E. 1 hievor), ist es in dieser Form nicht zutreffend. Wie bereits die Vorinstanz ausgeführt hat, wurden schon 2004 migräneartige Exazerbationen festgehalten, und die Einnahme von Migränemedikamenten ist seit Jahren aktenkundig. Ebenso hat das kantonale Gericht für das Bundesgericht verbindlich festgestellt, dass die Medikamenteneinnahme laut Laborbefund mit Bezug auf ein Medikament im Normbereich, hinsichtlich eines anderen lediglich minim unterhalb des Normbereichs liege. Auch diese Tatsache lässt entsprechend dem kantonalen Gerichtsentscheid auf das Vorliegen relevanter Migränebeschwerden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit schliessen.