Citation: 6B_1009/2008 25.02.2009 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe den Sachverhalt in willkürlicher Weise festgestellt und dadurch seinen Anspruch, ohne Willkür behandelt zu werden, verletzt (Art. 9 BV). Er begründet seine Rüge damit, dass die Vorinstanz trotz fehlender unfalltechnischer Auswertung und aufgrund von perspektivisch verzerrten Fotos Rückschlüsse auf die Kollisionsstelle und die Verkehrsmarkierungen am Kollisionsort getroffen habe. Zudem habe sich die Linienführung seit dem Unfallzeitpunkt verändert. Es sei unklar, ob die Vorinstanz die alte oder die neue Signalisation als "gerichtsnotorisch" betrachte und ob im Zeitpunkt des Unfalls auf der Busspur die Aufschrift "Bus" angebracht gewesen sei. 3.2 Nach der bundesgerichtlichen Praxis liegt Willkür in der Beweiswürdigung nach Art. 9 BV vor, wenn der angefochtene Entscheid auf einer schlechterdings unhaltbaren oder widersprüchlichen Beweiswür-digung beruht bzw. im Ergebnis offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid nur auf, wenn nicht bloss die Begründung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist. Für die Annahme von Willkür genügt es nicht, wenn eine andere Lösung auch als vertretbar oder sogar zutreffender erscheint (BGE 132 I 175 E. 1.2 S. 177; 131 I 467 E. 3.1 S. 473 f., je mit Hinweisen). 3.3 Die Vorinstanz hat ihre Feststellungen zur Signalisation und zu den Markierungen anhand der unmittelbar nach dem Unfallzeitpunkt (20. Juni 2006, 16.10 Uhr) erstellten Fotos getroffen (act. 11, Fotos vom 20. Juni 2006, 16.50 Uhr) und auf die Fotodokumentation verwiesen (angefochtenes Urteil S. 7). Ihre Feststellungen stimmen mit der Fotodokumentation überein. Sie hat die Linienführung bzw. die Signalisation und die Markierungen in Übereinstimmung mit den Fotoaufnahmen willkürfrei festgesellt. Die genaue Lage der Kollisionsstelle ist für die strafrechtliche Beurteilung des vorliegenden Falles unerheblich (siehe E. 5.2 hiernach), weshalb auf die diesbezüglichen Rügen des Beschwerdeführers nicht einzutreten ist (Art. 97 Abs. 1 BGG).