Citation: 2C_76/2020 E. 7.3.3

7.3.3. Ob der Beschwerdeführer über eine enge affektive Beziehung zu seinen Töchtern verfügt, ist zweifelhaft; er stellt eine solche in erster Linie zukünftig in Aussicht. Die Vorinstanz weist darauf hin, dass die bisherigen Beziehungen zu den vier- und knapp zweijährigen Töchtern von "Ambivalenz" geprägt seien. Der Beschwerdeführer habe Kontakte zu seinen Kindern gehabt; er habe versucht, die entsprechenden Beziehungen aufrechtzuerhalten; es sei auch die Rede davon, dass er "liebevoll" mit ihnen umgegangen sei. Umgekehrt wird der Beschwerdeführer als äusserst unzuverlässig beschrieben. Nach den glaubwürdigen Angaben der Ehefrau - so die Vorinstanz - habe der Beschwerdeführer seine Termine mit den Kindern wiederholt nicht wahrgenommen; es habe immer wieder ein Ersatz für den Beschwerdeführer organisiert werden müssen, für den Fall, dass er ohne Ankündigung sein Besuchsrecht nicht wahrnehmen wollte oder konnte. Der Beschwerdeführer arbeite, seit die ältere Tochter sieben Monate alt war, im Raume Zürich. Er habe sich nie darum bemüht, in der Nähe des Aufenthaltsorts der Kinder eine Anstellung zu finden. Er sei "nicht jedes Wochenende zu Besuch" gekommen, sondern sehr unregelmässig und unzuverlässig, zunehmend spontan, "wie es ihm passte". Bezüglich der Beziehung zur jüngeren Tochter räume der Beschwerdeführer selber ein, dass diese noch lockerer sei als jene zur älteren Tochter. Gestützt hierauf durfte das Kantonsgericht willkürfrei zum Schluss kommen, dass keine besonders enge Beziehung zu den Kindern im Sinne der bundesgerichtlichen Praxis besteht. Wirtschaftlich trägt der Beschwerdeführer zudem nur punktuell zu deren Unterhalt bei; wenn er Arbeit hat, überweist er der Mutter die Kinderzulagen.