Citation: 4C.42/2005 04.05.2005 E. 1

Der Rechtsvertreter der Klägerin behielt sich in der Berufungsschrift vor, bis zum 28. Januar 2005 mitzuteilen, ob die Klägerin definitiv an der Berufung festhalte, da deren Ansprechpartner im Ausland weile und nicht erreichbar sei. Bis zum genannten Datum ist keine Mitteilung eingegangen, weshalb die Berufung insoweit an die Hand zu nehmen ist. Entgegen der Auffassung des Beklagten ist die abgegebene Erklärung nach Treu und Glauben (BGE 115 Ia 107 E. 2b; 105 II 149 E. 2a; 101 Ia 39 E. 3; 82 II 173 E. 1 S. 178) so zu verstehen, dass sich die Klägerin einen Rückzug der Berufung vorbehält und ohne gegenteilige Mitteilung davon auszugehen ist, sie halte an dieser fest.