Citation: 2C_24/2020 E. 2.6

2.6. Es mag zutreffen, dass die Beschwerdeführerin die Tarifverordnung und insbesondere den Preis des Bezugsrechts und die Wasserfreimenge pro Bezugsrecht bei entsprechender Entwicklung des Wasserpreises ohnehin anpassen müsste, wie die Beschwerdeführerin ausführt. Aber auch dieser Umstand stellt keinen sachlichen Grund dafür dar, unter dem Titel von Art. 8 Abs. 1 BV zugunsten der von der Beschwerdeführerin vorgeschlagenen Fassung von Art. 1.3 der Tarifverordnung von der Anordnung des Beschwerdegegners abzuweichen. Dies gilt umso mehr, als laut der Vorinstanz ein noch grosszügigerer Rabatt eine kantonalrechtlich verbotene Gewinnabschöpfung zugunsten der Inhaber der Bezugsrechte bedeuten würde und die Beschwerdeführerin nach eigener Aussage bei nicht rechtzeitiger Anpassung des Rabatts gar in eine Verlustsituation geraten könnte.