Citation: 5A_245/2022 E. 4

Vor Obergericht hat der Beschwerdeführer zunächst eine Verletzung des rechtlichen Gehörs gerügt. Das Obergericht hat diese Rüge verworfen. Hinsichtlich der Telefonate des Beschwerdeführers mit dem Regionalgericht hat das Obergericht erwogen, die vom Regionalgericht dokumentierten Inhalte der Telefonate wichen von seinen Aussagen ab und der Beschwerdeführer belege den von ihm behaupteten Inhalt der Telefonate (wonach ihm mitgeteilt worden sei, er müsse an der Konkurseröffnung nicht teilnehmen), nicht hinreichend. Es bestehe somit kein Zweifel an den vom Regionalgericht festgehaltenen Ereignissen. Sodann habe das Regionalgericht entgegen der Rüge des Beschwerdeführers seine Vorbringen zur Kenntnis genommen und geprüft. Das Regionalgericht habe sich im Entscheid auf die entscheidwesentlichen Punkte beschränken und die Begründung knapp halten dürfen. Vor Obergericht hat der Beschwerdeführer ausserdem vorgebracht, sein Einzelunternehmen weise seit Ende 2018 keine Geschäftstätigkeit und keine verwertbaren Aktiven mehr auf. Das Einzelunternehmen sei deshalb von Amtes wegen zu löschen gewesen. Es sei ihm nicht möglich gewesen, die Löschung selber zu erwirken, was den Behörden bekannt gewesen sei. Das Obergericht hat erwogen, das Einzelunternehmen des Beschwerdeführers sei unbestrittenermassen noch im Handelsregister eingetragen. Ob das Einzelunternehmen noch aktiv sei, sei für die Konkursfähigkeit unerheblich. Die Frage, ob der Handelsregistereintrag zu Recht noch bestehe, sei nicht Gegenstand des Konkursverfahrens. Das Obergericht hat sodann erwogen, der Beschwerdeführer bringe keine Gründe zur Aufhebung der Konkurseröffnung nach Art. 174 Abs. 2 SchKG vor. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege hat es infolge Aussichtslosigkeit der Rechtsbegehren abgewiesen.