Citation: 5A_88/2020 E. 4.2

4.2. Nach Ansicht der Beschwerdeführerin hat der diesbezüglich beweisbelastete Beschwerdegegner den Nachweis für die Bezahlung des Grundbedarfs von C.________ nicht erbracht. Dennoch sei das Obergericht ihm gefolgt. Gleichzeitig habe es die von der Beschwerdeführerin als Gegenbeweis anerbotene Einvernahme des Sohnes aufgrund einer nicht nachvollziehbaren antizipierten Beweiswürdigung nicht durchgeführt. Hierin liege eine willkürliche Beweiswürdigung (Art. 9 BV) und eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV). Der Betrag von Fr. 850.-- dürfe daher nicht im familienrechtlichen Grundbedarf angerechnet werden.