Citation: C 87/01 22.04.2003 E. 2

Das RAV verpflichtete den Beschwerdeführer am 30. März 1999 zwecks Erlernung der deutschen Sprache zum Besuch eines Intensivkurses bei der Berufsschule für Weiterbildung, welcher vom 6. April bis zum 25. Juni 1999 dauerte. Die Schule informierte das RAV über aufgetretene Probleme, welche am 16. Juni 1999 zur Wegweisung des Beschwerdeführers von der Schule geführt hätten. Dieses überwies die Akten am 14. Juli 1999 dem AWA, welches den Versicherten mit Verfügung vom 4. August 1999 für 14 Tage in der Anspruchsberechtigung einstellte. Zur Begründung wurde ausgeführt, dass schon lange anhaltendes negatives Verhalten im Unterricht zur Wegweisung von der Schule geführt habe. Stichhaltige Gründe für dieses Verhalten lägen keine vor und seien auch nicht geltend gemacht worden. Darauf verweist die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid. Der Beschwerdeführer macht demgegenüber geltend, dass er faktisch taub sei und nichts mehr höre. Das rechte Ohr sei zu 50 % in der Hörfähigkeit eingeschränkt, das linke Ohr vollständig abgekoppelt. Er könne Sprache nur durch Lippenlesen verstehen. Da er englisch spreche, könne er auf diese Weise die deutsche Sprache nicht verstehen. Auf diese gesundheitliche Beeinträchtigung habe der Lehrer keine Rücksicht genommen.