Citation: 1C_107/2023 E. 4.4

4.4. Was die Beschwerdeführerin hiergegen vorbringt, ist nicht geeignet, die nachvollziehbaren Ausführungen der Vorinstanz in Zweifel zu ziehen. Anders als die Beschwerdeführerin behauptet, geht aus den Akten nicht hervor, dass die Dozierenden die mutmasslich getätigte Aussage zum Aufnehmen nicht abstreiten. Diese haben sich hierzu vor der Vorinstanz schlicht nicht geäussert und bestreiten in der Stellungnahme an das Bundesgericht ausdrücklich, dass der Beschwerdegegner 2 der Beschwerdegegnerin 1 eine solche Instruktion abgegeben habe. Eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung liegt diesbezüglich nicht vor (vgl. E. 2.2 hiervor). Zudem wäre, wie die Vorinstanz zu Recht feststellt, ein strafrechtlich relevantes Verhalten auch nicht glaubhaft dargetan, wenn sich der Beschwerdegegners 2 tatsächlich dahingehend geäussert hätte. Weitere Anhaltspunkte dafür, dass in der Folge eine unbefugte Aufnahme der Beschwerdeführerin stattgefunden hätte, liegen nämlich nicht vor. Dabei war die Vorinstanz auch nicht gehalten, zusätzlich die Beschwerdegegnerschaft zu der Angelegenheit zu befragen. Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin liegt es nicht an der Beschwerdegegnerschaft, den Gegenbeweis zu erbringen, dass ein behauptetes strafbares Verhalten nicht gegeben ist. Zunächst muss wenigstens in minimaler Weise eine strafrechtlich relevante Handlung glaubhaft erscheinen, welche die Eröffnung eines Strafverfahrens und weitergehende Untersuchungshandlungen rechtfertigen. Wie die Vorinstanz zutreffend dargelegt, ist dies vorliegend, wo die Beschwerdeführerin lediglich vermutet, auf einem Tonträger aufgenommen worden zu sein, nicht der Fall. Folglich hat die Vorinstanz nicht gegen Bundesrecht verstossen, indem sie die Erteilung der Ermächtigung zur Strafverfolgung verweigert hat. Soweit die Beschwerde den Begründungserfordernissen entspricht (vgl. E. 2.1 hiervor), erweist sie sich daher als unbegründet.