Citation: H 97/05 21.04.2006 E. 4

4.1 Der Beschwerdeführer war Präsident des Verwaltungsrates und nach eigenen Angaben Alleinaktionär der Firma Y.________ AG mit Sitz in M.________. Diese war ihrerseits Eigentümerin der Firma X.________ AG, bei der ebenfalls der Beschwerdeführer den Verwaltungsrat präsidierte. Im Jahre 1998 flossen im Rahmen eines Kaufvertrages zwischen der Firma X.________ AG und der in Italien domizilierten Firma Z.________ S.R.L. Fr. 100'000.- an den Beschwerdeführer. Dieser bezieht sich in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde auf einen Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 18. August 2003 in einem Verfahren betreffend Schadenersatz gemäss Art. 52 AHVG nach dem Konkurs der Firma X.________ AG. Darin wird ausgeführt, nach Lage der Akten bleibe der Hintergrund der Zahlung der Firma Z.________ S.R.L. im Dunkeln. Es bestehe lediglich eine Rechnung des Beschwerdeführers vom 20. Juli 1998, worin dieser eine "Vermittlungsprovision" im genannten Betrag verlange. Das Gericht weist zudem auf den Minutenauszug über die Parteibefragung in jenem Verfahren, worin der damalige Beklagte ausgesagt habe, mit der Zahlung seien Dienstleistungen abgegolten worden, welche er der Käuferin gegenüber erbracht habe. Es wurde im genannten Entscheid als nicht überwiegend wahrscheinlich erachtet, dass es sich dabei um beitragspflichtige Lohnzahlungen der konkursiten Gesellschaft gehandelt habe. 4.2 Indessen sprechen der gesamte wirtschaftliche Hintergrund und gerade die Angaben des Beschwerdeführers selber im Schadenersatzverfahren dafür, dass es sich um die Einnahme einer Gegenleistung aus geschäftlicher und damit erwerblicher Tätigkeit handelte. Er hatte als Eigentümer der Firma Y.________ AG - nachdem er nach eigenen Angaben in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde andere Verkaufsmöglichkeiten ausgelotet hatte - offensichtlich den Verkauf eines Teils seiner Firma an die italienische Interessentin initiiert und zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht. Damit ist der Beschwerdeführer eindeutig als frei bestimmter Unternehmer im Markt aufgetreten und hat dabei ein Erwerbseinkommen erzielt. Der Bejahung der Beitragspflicht durch die Vorinstanz liegt folglich weder eine qualifizierte falsche Sachverhaltfeststellung noch eine Verletzung von Bundesrecht (Erwägung 1) zugrunde. 4.3 Schliesslich dringt der Beschwerdeführer auch nicht mit seiner Argumentation durch, der Betrag von Fr. 100'000.- sei nicht in der Schweiz erworben worden. Das Verkaufsobjekt und damit der wirtschaftliche Schwerpunkt der geschäftlichen Transaktion lag in der Schweiz, weshalb sich weitere diesbezügliche Erörterungen erübrigen.