Citation: 2C_1080/2019 E. A

A.a. A.________ (geboren 1957) ist türkische Staatsangehörige. Am 28. Dezember 2008 ersuchte sie erfolglos um eine Einreise- und um eine Aufenthaltsbewilligung aus humanitären Gründen. A.________ reiste am 19. Januar 2010 mit einem Besuchervisum in die Schweiz ein. Aufgrund einer Mittelohrentzündung und schwerer fieberhaften Bronchitis beantragte sie am 7. April 2010 eine Verlängerung der 90-tägigen Ausreisefrist, welche das Migrationsamt des Kantons Zürich (im Weiteren auch: Migrationsamt) bewilligte. Ihr Neffe B.________ teilte dem Migrationsamt am 7. Mai 2010 mit, seine Tante habe während der Ausheilung ihrer Mittelohrentzündung C.________ (geboren 1956) kennen und lieben gelernt. Er ersuchte, ihren Aufenthalt zwecks Ehevorbereitung vorläufig zu bewilligen. Das Migrationsamt lehnte das Gesuch ab. A.b. A.________ heiratete am 19. Juni 2010 in U.________/ZH C.________. Am 5. August 2010 beantragte sie eine Aufenthaltsbewilligung, um bei ihrem hier niedergelassenen Ehemann verbleiben zu können. Das Migrationsamt erteilte ihr eine solche und verlängerte diese stets, zuletzt bis am 18. Juni 2016. A.c. Am 10. Mai 2015 beantragte A.________, ihr die Niederlassungsbewilligung zu erteilen. Das Migrationsamt wies das Gesuch aufgrund ihrer Sozialhilfeabhängigkeit seit Oktober 2012 ab. Zusätzlich drohte es ihr den Widerruf ihrer Aufenthaltsbewilligung an, sollte sie weiterhin nicht in der Lage sein, ihren Lebensunterhalt aus eigenen Kräften zu bestreiten. Am 1. September 2015 zog A.________ aus der ehelichen Wohnung aus und trat per 1. Oktober 2015 eine 50%-Stelle als Reinigungskraft an. Seit ihrer Trennung lebt sie bei ihrem volljährigen Sohn in Zürich. Die Ehe mit C.________ wurde am 30. Juni 2016 geschieden.