Citation: 1C_551/2022 E. C

C.a. Am 17. Februar 2020 erteilte der Gemeinderat Oberägeri der Bauherrschaft aufgrund des von ihr am 7. Oktober 2019 eingereichten neuen Baugesuchs (OA-2019-066) die Baubewilligung unter Bedingungen und Auflagen. Die dagegen von C.D.________ und E.D.________, F.G.________ und H.G.________, I.J.________ und K.J.________, L.________, M.________, N.O.________ und P.O.________ sowie Q.________ eingereichten Einsprachen wurden abgewiesen, soweit der Gemeinderat darauf eintrat und soweit es nicht im Sinne einzelner Begehren zu Auflagen kam. Den Regierungsratsentscheid vom 18. Juni 2019 habe der Gemeinderat nicht angefochten, und er folge der Beurteilung des Regierungsrats, wonach das bestehende Gebäude und der geplante Erweiterungsbau als ein Gebäude zu beurteilen seien. C.b. In Gutheissung von zwei zum einen von Q.________ und zum anderen von C.D.________ und E.D.________, F.G.________ und H.G.________, I.J.________ und K.J.________, L.________, M.________ sowie N.O.________ und P.O.________ eingereichten Verwaltungsbeschwerden hob der Regierungsrat den Entscheid des Gemeinderats Oberägeri am 26. Januar 2021 auf. C.c. Dagegen erhoben A.________ und B.________ am 26. Februar 2021 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug und beantragten, der Entscheid sei aufzuheben und die Baubewilligung vom 17. Februar 2020 sei zu bestätigen. Zudem wurde der Verfahrensantrag gestellt, die Sistierung des Verfahrens V 2019 66 sei aufzuheben und das Verfahren V 2019 66 sei mit dem neu angehobenen Beschwerdeverfahren zu vereinigen. C.d. Am 17. Juni 2021 hob das Gericht die Sistierung des Verfahrens V 2019 66 - in welchem es ausschliesslich um die Frage ging, ob es sich um einen Gebäudekomplex oder um zwei separate Gebäude handelt - auf. C.e. Mit Urteil vom 29. August 2022 vereinigte das Verwaltungsgericht die Verfahren V 2019 66 und V 2021 22, schrieb das Verfahren V 2019 66 als gegenstandslos geworden ab und wies die Beschwerde V 2021 22 ab.