Citation: 4A_304/2024 E. 6.5

6.5. Zudem erklärte die Vorinstanz, eine ungenügende Spezifizierung des Zahlungsbefehls könne im Rechtsöffnungsgesuch nachgeholt werden. Darin habe die Beschwerdegegnerin am 5. Juli 2023 als Forderungsgrund "Offene Kindesunterhaltsbeiträge von April 2022 bis Mai 2023 gemäss Verfügung des Bezirksgerichts Zürich vom 14. April 2023 (Geschäfts-Nr. FK210141) " angeführt. In der Begründung des Gesuchs habe sie geltend gemacht, vom 1. April 2022 bis 1. Mai 2023 seien, gestützt auf die erwähnte Verfügung, Kinderunterhaltsbeiträge von insgesamt Fr. 66'080.-- geschuldet. Der Beschwerdeführer habe während dieser Zeit monatlich Fr. 1'000.-- bezahlt, weshalb bis zum Betreibungsbegehren vom 4. Mai 2023 noch Fr. 52'080.-- offen gewesen seien. Entgegen ihrem Betreibungsbegehren seien in dem Moment jedoch erst 14 und nicht 15 Monate Unterhalt geschuldet gewesen. Alle Unterhaltsbeiträge seien fällig. Gefordert werde zudem ein Zins zu 5 % seit 16. Oktober 2022 (mittlerer Verfall) und nicht seit 1. April 2022. Folglich sei davon auszugehen, dass die Beschwerdegegnerin die notwendige Bezeichnung des Rechtsöffnungstitels, die zeitliche Spezifizierung der Forderung sowie die Berechnung der geltend gemachten Forderung im Rechtsöffnungsgesuch rechtsgenügend nachgeholt habe. Entgegen dem Beschwerdeführer stehe es dem Gläubiger aufgrund der Dispositionsmaxime frei, im Rechtsöffnungsverfahren einen tieferen Betrag zu verlangen als im ursprünglichen Zahlungsbefehl. Diesen überzeugenden Erwägungen ist nichts beizufügen.