Citation: H 50/02 04.06.2002 E. 3

3.- Die Verwaltung hat die strittige Nachzahlungsverfügung vom 12. Oktober 2000 ausweislich der Akten einzig der Adressatin G.________ & Co., nicht aber auch H.________ als betroffenem Arbeitnehmer zugestellt. Da die Voraussetzungen, wonach von einer entsprechenden Eröffnung aus praktischen Gründen hätte abgesehen werden können (vgl. Erw. 2a hievor), nicht gegeben sind, hätte die Vorinstanz H.________ beiladen oder die Sache an die Verwaltung zurückweisen müssen, um ihm die Möglichkeit einzuräumen, seine Verfahrensrechte nachträglich zu wahren. Da weder eine Beiladung noch eine Rückweisung erfolgte, bleibt zu prüfen, ob die Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Heilung der Gehörsverletzung im letztinstanzlichen Verfahren gegeben sind. Dies ist bereits deshalb zu verneinen, weil das Eidgenössische Versicherungsgericht in Beitragsstreitigkeiten nur über eine eingeschränkte Kognition verfügt (Erw. 1 und 2b hievor). Aus diesem Grunde ist die Sache an die Ausgleichskasse zurückzuweisen, damit sie die strittige Verfügung zur Wahrung des rechtlichen Gehörs dem betroffenen H.________ eröffne.