Citation: 6B_335/2018 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer erachtet die wertende Aussage "frechster Sikh" u.a. als Beschimpfung (Art. 177 StGB). Dazu hat die Vorinstanz festgehalten, im Gesamtkontext sei die Wertung "frech" sachlich vertretbar. Bei der Formulierung "frechster Sikh der Schweiz" handle es sich um eine strafrechtlich irrelevante Pointierung. Sie kann für sich freilich ehrverletzend sein. Im vorliegenden Zusammenhang ist der Vorinstanz indes ohne Weiteres zu folgen, wenn sie die Wendung gleichsam als zugespitzte Zusammenfassung der erhobenen Vorwürfe auffasst. Die Einstellung des Strafverfahrens verletzt insoweit kein Bundesrecht.