Citation: 9C_85/2018 E. A

Die 1965 geborene A.________, zuletzt ab Oktober 2013 als Lageristin bei der B.________ AG tätig, meldete sich erstmals im Jahre 2006 wegen einer Fibromyalgie und Kopfschmerzen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau veranlasste eine polydisziplinäre (orthopädisch-internistisch-psychiatrische) Expertise bei der MEDAS (Gutachten vom 15. Oktober 2007) und verneinte gestützt darauf einen Rentenanspruch (Verfügung vom 6. Dezember 2007; Invaliditätsgrad 20 %). Im Oktober 2015 meldete sich A.________ wegen einer Fraktur des linken Beines (Arbeitsunfall), einer Fibromyalgie sowie Depressionen erneut zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle zog die Akten der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) bei und stellte in Aussicht, den Anspruch auf berufliche Massnahmen abzuweisen und bezüglich Anspruch auf weitere Leistungen separat zu verfügen (Vorbescheid vom 16. Januar 2017). Nachdem A.________ dagegen verschiedene Einwände vorgebracht hatte, verfügte die Verwaltung am 17. Mai 2017 wie vorbeschieden über den Anspruch auf berufliche Massnahmen.