Citation: 2A.209/2002 08.05.2002 E. 1

Der libanesische Staatsangehörige Y.________, geboren 1966, reiste im Oktober 1989 in die Schweiz ein und stellte im Kanton Basel-Stadt ein Asylgesuch. Nach Abweisung des Asylgesuchs und während der Hängigkeit des diesbezüglichen Beschwerdeverfahrens heiratete er am 7. August 1992 eine Schweizer Bürgerin. Demzufolge erhielt er eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der Ehefrau. Die Ehegatten lebten seit Anfang 1994 getrennt; am 13. Januar 1996 verstarb die Ehefrau. Die Fremdenpolizei des Kantons Basel-Stadt lehnte es am 13. September 1996 ab, Y.________ die Aufenthaltsbewilligung zu verlängern. Gegen diese Verfügung erhobene Rekurse blieben erfolglos. Kurz vor dem letztinstanzlichen kantonalen Entscheid (des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht vom 24. Oktober 1997), am 23. September 1997, heiratete Y.________ erneut eine Schweizer Bürgerin, und er erhielt wiederum eine Aufenthaltsbewilligung. Mit Verfügung vom 4. Januar 2000 wurde jedoch eine Verlängerung der Bewilligung abgelehnt. Der gegen diese Verfügung erhobene Rekurs an das Polizei- und Militärdepartement des Kantons Basel-Stadt blieb erfolglos. Den beim Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt eingereichten und an das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht weitergeleiteten Rekurs wies dieses am 11. Januar 2002 ab. Das Urteil des Appellationsgerichts wurde dem Vertreter von Y.________ am 19. März 2002 eröffnet. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 30. April 2002 beantragt Y.________, das Urteil des Appellationsgerichts sei vollumfänglich aufzuheben und die ihm erteilte Aufenthaltsbewilligung sei antragsgemäss um ein weiteres Jahr zu verlängern. Es ist weder ein Schriftenwechsel angeordnet, noch sind andere Instruktionsmassnahmen (Einholen der kantonalen Akten) verfügt worden.