Citation: 8C_581/2022 E. 5.5.1

5.5.1. Hingegen bringt der Beschwerdeführer vor, er habe sich einer fortgesetzt spezifischen, belastenden ärztlichen Behandlung (BGE 134 V 109 E. 10.2.3) unterziehen müssen. Wie das kantonale Gericht zutreffend erwogen hat, erlitt er beim Unfall vom 27. Juni 2017 eine Orbitabodenfraktur links. Diese wurde wenige Tage später im Spital H.________, Abteilung für Schädel-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, operativ versorgt. Der Verlauf war komplikationslos, sodass die Behandlung am 24. Januar 2018 abgeschlossen werden konnte (vgl. Zwischenbericht vom 14. März 2018). Die (retraumatisierte) Scaphoidfraktur rechts wurde zunächst konservativ behandelt. Da sich kein zufriedenstellendes Ergebnis zeigte, erfolgte im Februar 2018 ein Rekonstruktionseingriff am rechten Handgelenk. Die in der Folge erneut getragene Gipsschiene musste mehrfach gewechselt werden; zur Handgelenksmobilisation begab sich der Beschwerdeführer zunächst in physio- und später auch in ergotherapeutische Behandlung. Schliesslich wurden die seit dem Unfall angegebenen HWS-Beschwerden medikamentös und manualtherapeutisch behandelt (Physiotherapie, Osteopathie). Nach dem Unfall begab sich der Beschwerdeführer in psychotherapeutische Behandlung.