Citation: 4A_130/2023 E. 3.1.3

3.1.3. Immerhin ist bei der Ausübung des Einberufungs- und Traktandierungsrechts das Rechtsmissbrauchsverbot nach Art. 2 Abs. 2 ZGB zu beachten: Der offenbare Missbrauch des Rechts geniesst keinen Rechtsschutz. Der Einberufungsrichter hat daher einem Einberufungs- und Traktandierungsbegehren nicht stattzugeben, wenn es sich als offensichtlich missbräuchlich oder schikanös herausstellt (BGE 142 III 16 E. 3.1; Urteile 4A_369/2022 vom 7. Februar 2023 E. 9.1; 4A_441/2021 vom 28. Dezember 2021 E. 1.1; 4A_508/2020 vom 25. März 2021 E. 3.1; 5A_142/2019 vom 29. April 2020 E. 5.2; 4A_529/2017 vom 21. Februar 2018 E. 3.3; anders noch Urteil 4P.127/1991 vom 27. September 1991 E. 4).