Citation: 6B_86/2022 E. 1

Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz Willkür bei der Sachverhaltsermittlung vor: Die Feststellung, er habe den grössten Teil seines Lebens in Eritrea verbracht, sei aktenwidrig. Vielmehr ergebe sich aus den Akten, dass er am 7. Juli 1990 im Sudan geboren worden sei und anschliessend bis 2001 dort gelebt habe. Lediglich von 2001 bis 2007 habe er sich in Eritrea aufgehalten. Dort habe er einen kleinen Teil seiner Schulzeit verbracht und anschliessend für kurze Zeit als Maurer gearbeitet. Weiter sei auch die vorinstanzliche Feststellung offensichtlich unrichtig, wonach nicht erwiesen sei, dass ihm bei einer Rückkehr nach Eritrea Folter oder eine andere unmenschliche Behandlung drohe. Er sei nämlich anerkannter Flüchtling, woraus sich ergebe, dass er in seinem Heimatland ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sei, so unter anderem einer Gefährdung von Leib und Leben.