Citation: 8C_352/2014 E. 3.2

3.2. Ausgehend von einer 80%igen Leistungsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ging die Vorinstanz gestützt auf die Zahlen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) von einem Invalideneinkommen für das Jahr 2009 von Fr. 52'228.- aus. Wie das kantonale Gericht zutreffend ausgeführt hat, rechtfertigt der Umstand, dass eine grundsätzlich vollzeitlich arbeitsfähige Person krankheitsbedingt lediglich reduziert leistungsfähig ist, keinen Abzug vom Tabellenlohn im Sinne von BGE 126 V 75 E. 5b/cc S. 80 (vgl. Urteil 8C_20/2012 vom 4. April 2012 E. 3.2). Somit würde sich selbst dann kein rentenbegründender Invaliditätsgrad ergeben, wenn man von einem wesentlich höheren Valideneinkommen ausgehen würde, als dem von der Versicherten vor Vorinstanz geltend gemachten von Fr. 65'000.-. Anzumerken ist, dass rechtsprechungsgemäss zu einer Parallelisierung der Vergleichseinkommen nur dann zu schreiten ist, wenn eine versicherte Person ein branchenunüblich tiefes Valideneinkommen erzielte, nicht jedoch dann, wenn die versicherte Person in einer Branche mit relativ tiefen Löhnen arbeitete (vgl. Urteil 8C_683/2009 vom 26. Februar 2010 wonach zur Beantwortung der Frage, ob ein Einkommen unterdurchschnittlich ist, auf die branchenspezifischen, gesamtschweizerischen Zahlen abzustellen ist). Die Beschwerde der Versicherten erweist sich damit als unbegründet und ist abzuweisen.