Citation: 7B_226/2022 E. 3.2.1

3.2.1. Die Vorinstanz hält fest, der Beschwerdeführer sei einschlägig vorbestraft. Er habe sich nur ein Jahr vor dem hier zu beurteilenden Unfall im selben Kreisverkehr wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung strafbar gemacht. Dabei habe er sich provozieren lassen vom Fahrverhalten eines anderen Autolenkers, den er in der Folge mit übersetzter Geschwindigkeit überholt habe. Von März bis Ende Mai 2019 sei dem Beschwerdeführer der Führerausweis entzogen worden. Nur 6 Monate danach habe sich der hier zu beurteilende Vorfall ereignet, wobei der Beschwerdeführer den Führerausweis nur auf Probe wiedererlangt gehabt habe. Der Beschwerdeführer bestreite hartnäckig, seinen Personenwagen zu stark beschleunigt zu haben, obwohl dies gutachterlich festgestellt sei. Er habe einen Unfall mit grösserem Sachschaden verursacht und damit namentlich Fussgänger abstrakt gefährdet. Aufgrund der jungen einschlägigen Vorstrafe und der fehlenden Einsicht könne ihm keine gute Prognose gestellt werden, weshalb die Geldstrafe mit der Erstinstanz unbedingt auszusprechen sei.