Citation: 8C_34/2024 E. 3

Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, die leistungsverneinenden Verfügungen der IV-Stelle vom 2. Februar 2021 hätten auf den Beurteilungen der behandelnden Ärzte PD Dr. med. C.________, FMH Chirurgie, Leitender Arzt Chirurgie, Stv. Chefarzt, Spital U.________, vom 30. Juni 2020 und Dr. med. D.________, Allgemeine Innere Medizin FMH, vom 17. Juli 2020 beruht. Damals habe der Beschwerdeführer auch über psychische Probleme geklagt, die von Dr. med. D.________ medikamentös behandelt worden seien. Dieser und PD Dr. med. C.________ hätten in einer adaptierten Tätigkeit ab September 2020 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit attestiert. Die psychischen Probleme des Beschwerdeführers hätten damals keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gehabt. Die Verfügungen vom 2. Februar 2021 habe das Bundesgericht mit Urteil 8C_105/2022 vom 12. Juli 2022 letztinstanzlich bestätigt. Massgebend sei einzig, ob der Beschwerdeführer eine erhebliche Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse seit 2. Februar 2021 glaubhaft gemacht habe. Dies treffe nicht zu, da seine Vorbringen und die von ihm mit der Neuanmeldung vom 10. Februar 2022 eingereichten Berichte der Psychiaterin Dr. med. E.________, vom 31. Mai 2021 und 31. Januar 2022 sowie des Dr. med. D.________ vom 15. Januar 2022 einzig darauf abzielten, die Verfügungen vom 2. Februar 2021 retrospektiv in Frage zu stellen. Da die Berichte nicht für eine Verschlechterung des Gesundheitszustands sprächen, sei das Nichteintreten der IV-Stelle auf die Neuanmeldung rechtens.