Citation: 8C_57/2021 E. 6.2

6.2. Bezüglich der Frage der Einschränkung im Haushalt ist nicht erkennbar, inwiefern die Vorinstanz offensichtlich unrichtige Feststellungen getroffen hätte. Gemäss den Ausführungen der Abklärungsperson wird die Beschwerdeführerin bei praktisch sämtlichen im Zweipersonenhaushalt anfallenden Tätigkeiten, die über bloss einfache Verrichtungen hinausgehen, unterstützt durch die erwachsenen Töchter und die Schwiegertochter, eine Schwägerin sowie den Ehemann, was nicht bestritten wird. Praxisgemäss ist diese Mithilfe im Rahmen der Schadenminderungspflicht der Beschwerdeführerin zumutbar und bei der Prüfung der Einschränkung entsprechend miteinzubeziehen (oben E. 3). Auch eine Bundesrechtsverletzung durch die Vorinstanz lässt sich daher nicht ersehen. Dies gilt zudem auch insoweit, als das kantonale Gericht erkannte, der dazu ergangenen gutachtlichen Einschätzung (Einschränkung um 50 %) könne aus juristischer Sicht nicht gefolgt werden, weil dabei die erwähnte Mithilfe ausser Acht blieb. Der psychiatrische Gutachter vermerkte im Übrigen ausdrücklich, dass die Beschwerdeführerin einen Teil der Haushaltsarbeiten (wie beispielsweise die Zubereitung von einfachen Gerichten) selber erledigen könne. Auch in diesem Rahmen ist die gutachtlich attestierte Einschränkung aus somatischen Gründen (10 %) vernachlässigbar.