Citation: 5A_67/2008 22.05.2008 E. B

Mit Eingabe vom 10. April 2006 ersuchte C.X.________ die Vormundschaftsbehörde der Gemeinde W.________, dringlich geeignete vormundschaftliche Massnahmen zum Schutze von D.X.________ anzuordnen. Sie machte geltend, dieser sei wegen seiner Erkrankung an Demenz nicht in der Lage zu beurteilen, was mit ihm geschehe; er werde massiv manipuliert, was dazu geführt habe, dass er Schreiben unterzeichnet habe, deren Bedeutung er nicht erfassen könne; die von ihm unterzeichnete Generalvollmacht sei aus verschiedenen Gründen rechtswidrig und daher nichtig, sie widerspreche auch diametral seinen Interessen; D.X.________ sei nicht mehr urteilsfähig. Nachdem D.X.________ am 25. April 2006 angehört und durch Dr. H.________ ärztlich abgeklärt worden war, wies die Vormundschaftsbehörde der Gemeinde W.________ am 9. Oktober 2006 den Antrag auf Anordnung vormundschaftlicher Massnahmen für D.X.________ ab. Gegen diesen Beschluss gelangten sowohl C.X.________ als auch B.X.________ an den Bezirksrat T.________, der am 19. April 2007 beide Beschwerden abwies. C.X.________ und B.X.________ rekurrierten an das Obergericht des Kantons Zürich mit dem Begehren, die geeigneten Massnahmen zum Schutz von D.X.________ anzuordnen. C.X.________ verlangte, es sei ein freies und ungestörtes Zusammentreffen von D.X.________ und seiner Familie (B.X.________ und E.X.________ und sie) zu ermöglichen und D.X.________ anzuhalten, sich einer ärztlichen Untersuchung seiner Urteilsfähigkeit bezüglich der am 3. April 2006 erteilten Generalvollmacht, der Verweigerung des Kontakts zu seiner Ehefrau und den Söhnen sowie der Ausübung seiner Stimmrechte als Aktionär und seiner Mandate als Verwaltungsrat zu unterziehen. B.X.________ beantragte die Anordnung geeigneter Massnahmen zur Ermöglichung eines normalen persönlichen Verkehrs zwischen ihm und seinem Vater. Das Obergericht (II. Zivilkammer) wies mit Beschluss vom 12. Dezember 2007 beide Rechtsmittel ab. In einem Nachtragsbeschluss vom 21. Dezember 2007 setzte es die D.X.________ zustehende Prozessentschädigung und deren Aufteilung auf die beiden Rekurrenten fest.