Citation: 7B_1439/2024 E. 4.1

4.1. Soweit der Beschwerdeführer den dringenden Tatverdacht nach Art. 221 Abs. 1 StPO bestreitet, erweist sich die Beschwerde als unbegründet. Hinsichtlich des dringenden Tatverdachts hält die Vorinstanz unter Hinweis auf ihre früheren Haftentscheide fest, dass sich der Tatverdacht gestützt auf die Aussagen der einvernommenen Personen erhärtet bzw. gefestigt habe. Da weder der Beschwerdeführer noch die Staatsanwaltschaft neue Ermittlungsergebnisse geltend machten, könne vollumfänglich auf die weiterhin geltenden Erwägungen ihrer früheren Haftentscheide verwiesen werden. Darin hält die Vorinstanz nach umfassender Beweiswürdigung fest, die Aussagen der Ehefrau des Beschwerdeführers erwiesen sich aus mehreren Gründen als glaubhaft und liessen sich teilweise auch durch die beigezogenen Akten der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde objektivieren. Zudem stützten auch die Einvernahmen der beiden gemeinsamen Töchter die Aussagen der Ehefrau. Im Gegensatz dazu zeigten die Schilderungen der aus erster Ehe stammenden Kinder des Beschwerdeführers zwar ein positiveres Bild des Familienlebens. Insoweit bestünden aber auch mehrere Hinweise auf ein widersprüchliches Aussageverhalten. Bei gesamthafter Prüfung der Aussagen der Beteiligten sei daher von einem dringenden Tatverdacht auszugehen (Beschluss BK 24 341 der Vorinstanz vom 3. September 2024 E. 3.3 ff.).