Citation: 9C_841/2008 28.11.2008 E. A

A.a Der 1973 geborene N.________ meldete sich im September 2005 bei der Invalidenversicherung an und beantragte unter anderem Umschulung. Am 7. September 2006 verfügte die IV-Stelle des Kantons Thurgau die Übernahme der Kosten der Ausbildung für ... beim Zentrum X.________ ab diesem Zeitpunkt bis 5. Juni 2007 und eines Praktikums vom 15. Juni bis 14. Dezember 2007. Mit Verfügung vom 6. Oktober 2006 setzte sie das Taggeld in der Höhe der Grundentschädigung (Fr. 150.40) fest. Anfang Juni 2007 schloss N.________ den Lehrgang mit dem Bürofachdiplom VSH ab. Die Ostschweizerische Ausgleichskasse für Handel und Industrie richtete bis 5. Juli 2007 Taggelder aus. A.b Nach Beendigung der Ausbildung beim Zentrum X.________ beantragte N.________ von der Invalidenversicherung Leistungen für eine auf dem bestandenen Handelskurs aufbauende KV-Ausbildung. Daneben bemühte er sich um eine Praktikumsstelle. Mit Schreiben vom 30. August 2007 ersuchte sein Rechtsvertreter unter anderem um die Weiterausrichtung von Taggeldleistungen. Mit zwei Schreiben vom 1. und 4. Oktober 2007 sodann wurde die Nachzahlung der Wartetaggelder für die Zeit nach dem Schulbesuch beantragt und gleichzeitig mitgeteilt, der Versicherte habe ab 1. November 2007 eine Praktikumsstelle bei der Firma Y.________ AG. Mit Schreiben vom 18. Dezember 2007 gelangte der Rechtsvertreter von N.________ erneut an die IV-Stelle. Er wies darauf hin, dass sein Mandant auf Grund der Verfügungen vom 7. September und 6. Oktober 2006 Anspruch auf Wartetaggeldleistungen bis 31. Oktober 2007 und auf ein Taggeld während des Praktikums vom 1. November 2007 bis 30. April 2008 habe. Er ersuche um Auszahlung der Leistungen bis Ende 2007, ansonsten eine Rechtsverzögerungsbeschwerde ins Auge gefasst werden müsse. In einem weiteren Schreiben vom 27. Januar 2008 wurde darauf hingewiesen, der Versicherte sei gezwungen, Sozialleistungen zu beziehen. Es wurde um eine Besprechung der Lage ersucht. Eine solche fand in der Folge nicht statt. Mit Schreiben vom 10. April 2008 wurde erneut um Durchführung eines Gesprächs zur Klärung der Sachlage und der undurchschaubaren internen Zuständigkeitsproblematik bei der IV-Stelle ersucht. Nach Einsichtnahme in die Akten ersuchte der Rechtsvertreter von N.________ mit Scheiben vom 23. Mai 2008 letztmals bis Ende Monat um Erlass der längst anstehenden und versprochenen Verfügungen betreffend berufliche Massnahmen, ansonsten beim Gericht Rechtsverzögerungsbeschwerde erhoben werde.