Citation: I 270/06 08.06.2007 E. 2

2.1 Der angefochtene Entscheid betrifft Leistungen der Invalidenversicherung. Nach Art. 132 Abs. 1 OG in der Fassung gemäss Ziff. III des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Änderung des IVG (in Kraft seit 1. Juli 2006) kann das Gericht in Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen in Abweichung von den Art. 104 und 105 OG auch die Unangemessenheit der angefochtenen Verfügung beurteilen und ist an die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts nicht gebunden. Gemäss Art. 132 Abs. 2 OG gelten diese Abweichungen nicht, wenn der angefochtene Entscheid Leistungen der Invalidenversicherung betrifft. Nach Ziff. II lit. c des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 ist indessen auf die im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht hängigen Beschwerden bisheriges Recht anwendbar. Da die hier zu beurteilende Beschwerde am 1. Juli 2006 beim Eidgenössischen Versicherungsgericht hängig war, richtet sich die Kognition noch nach der bis Ende Juni 2006 gültig gewesenen Fassung von Art. 132 OG, welche dem neuen Abs. 1 entspricht. 2.2 Bei der Prüfung eines schon vor dem Inkrafttreten des ATSG auf den 1. Januar 2003 entstandenen Anspruchs auf eine Rente der Invalidenversicherung sind die allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln heranzuziehen, gemäss welchen - auch bei einer Änderung der gesetzlichen Grundlagen - grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei Verwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts galten. Nachdem die Anmeldung des Beschwerdeführers bei der Invalidenversicherung am 10. Dezember 2001 erfolgte, ist demnach ein allfälliger Rentenanspruch für die Zeit bis zum 31. Dezember 2002 auf Grund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen (BGE 130 V 445 E. 1.2.1 S. 446 f. mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 V 329 E. 2.3 S. 333). Das kantonale Gericht hat richtig erkannt, dass dies indessen nicht mit materiellrechtlichen Auswirkungen verbunden ist, weil das ATSG hinsichtlich des invalidenversicherungsrechtlichen Rentenanspruches keine substanziellen Änderungen gegenüber der bis 31. Dezember 2002 bestehenden Rechtslage enthält. 2.3 Wie das kantonale Gericht des Weitern unter Hinweis auf den angefochtenen Einspracheentscheid vom 16. November 2005 zutreffend dargelegt hat, sind in der Invalidenversicherung natürliche Personen mit Wohnsitz in der Schweiz sowie natürliche Personen, die in der Schweiz eine Erwerbstätigkeit ausüben, obligatorisch versichert (Art. 1a IVG [in der ab 1. Januar bis 31. Dezember 2003 gültig gewesenen Fassung; bis 31. Dezember 2002: Art. 1 IVG; seit 1. Januar 2004: Art. 1b IVG] in Verbindung mit Art. 1a Abs. 1 lit. a und b sowie Abs. 2 AHVG). Richtig ist ferner, dass gemäss Art. 2 des auch für die Nachfolgestaaten des früheren Jugoslawien geltenden (BGE 126 V 198 E. 2b S. 203, 119 V 98 E. 3 S. 101) Abkommens zwischen der schweizerischen Eidgenossenschaft und der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien über Sozialversicherung vom 8. Juni 1962 schweizerische und jugoslawische Staatsangehörige, soweit - was für die hier interessierenden Belange zutrifft - im Abkommen selbst und in seinem Schlussprotokoll nichts Abweichendes bestimmt ist, einander in den Rechten und Pflichten unter anderem aus der Bundesgesetzgebung über die Invalidenversicherung gleichgestellt sind. Art. 36 Abs. 1 IVG nennt als Voraussetzung für den Anspruch auf ordentliche Renten, dass die rentenberechtigten Versicherten bei Eintritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträge geleistet haben. Hinsichtlich des Invaliditätsbegriffs (Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 ATSG), des Zeitpunkts des für eine Rentengewährung massgebenden Invaliditätseintritts (Art. 29 Abs. 1 IVG), der im Sozialversicherungsrecht geltenden freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG; BGE 125 V 351 E. 3a S. 352, 122 V 157 E. 1c S. 160 f. mit Hinweisen), des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 ATSG) und des in der Regel erforderlichen Beweisgrades der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 125 V 146 E. 2c S. 150, 121 V 45 E. 2a S. 47) kann im Übrigen erneut auf die vorinstanzlichen Ausführungen verwiesen werden.