Citation: 2C_562/2022 E. B

Mit Schreiben vom 11. Februar 2021 entschied die Schulleitung, dass an den Massnahmen vom 9. November 2020 festgehalten und seitens der Schule auf weitere Massnahmen verzichtet werde. B.a. Gegen die Verfügung der Schulleitung vom 11. Februar 2021 gelangten die Eltern von A.A.________ am 19. Februar 2021 an den Schulrat der Gemeinde W.________. Sie beantragten, es sei für A.A.________ bis zur Vollendung ihres 7. Lebensjahres, mindestens aber bis zum Ende des Kindergartens, von der X._______ strasse in U.________ bis zum Kindergarten in V.________ ein unentgeltlicher Schultransport einzurichten, eventualiter sei für denselben Zeitraum und dieselbe Strecke für A.A.________ eine Begleitung in der Form eines Pedibusses (inkl. Schulbusbegleitung) einzurichten und der Fahrplan und/oder der Stundenplan anzupassen, sodass der zeitliche Aufwand für die Bewältigung des Schulwegs vom Wohnort bis Schulbeginn 30 Minuten nicht übersteige. In prozessualer Hinsicht verlangten die Eltern von A.A.________ ein Gutachten durch die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) zur Zumutbarkeit des Kindergartenwegs. Mit Beschwerdeentscheid vom 28. Mai 2021 wies der Schulrat die Beschwerde ab. B.b. Gegen den Beschwerdeentscheid vom 28. Mai 2021 erhoben die Eltern von A.A.________ am 28. Juni 2021 Beschwerde beim Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement des Kantons Graubünden. Sie stellten die gleichen Anträge wie im Verfahren vor dem Schulrat. Am 24. August 2021 fand ein Augenschein vor Ort statt. Dabei wurde der Kindergartenweg in U.________ vom Wohnort von A.A.________ bis zur Bushaltestelle sowie der Kindergartenweg in V.________ von der Bushaltestelle bis zum Kindergarten zu Fuss abgelaufen. Die Postautostrecke von U.________ bis V.________ wurde mit privaten Fahrzeugen zurückgelegt. Mit Entscheid vom 21. Dezember 2021 wies das Departement die Beschwerde ab. B.c. Am 24. Januar 2022 reichten die Eltern von A.A.________ gegen den Entscheid vom 21. Dezember 2021 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden ein. Sie beantragten die Aufhebung des angefochtenen Entscheids. A.A.________ sei bis zur Vollendung ihres 7. Lebensjahres, mindestens aber bis zum Ende des Kindergartens, von der X._______ strasse in U.________ bis zum Kindergarten in V.________ ein unentgeltlicher Schultransport einzurichten, eventualiter sei für denselben Zeitraum und dieselbe Strecke für A.A.________ eine Begleitung in der Form eines Pedibusses (inkl. Schulbusbegleitung) einzurichten. In prozessualer Hinsicht sei ein Gutachten durch die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) zur Zumutbarkeit des Kindergartenwegs zu erstellen. Sie machten im Wesentlichen geltend, der Schulweg sei für A.A.________ wegen der Dauer und der Gefahren nicht zumutbar. Mit Urteil vom 31. Mai 2022 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab.