Citation: 6B_759/2021 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer beanstandet die Höhe der Freiheitsstrafe. Er beantragt eine Verurteilung wegen einfacher Körperverletzung und eine Freiheitsstrafe von 8 Monaten. Darauf ist nicht einzugehen, nachdem es bei der Verurteilung wegen versuchter schwerer Körperverletzung bleibt. Allerdings beantragt der Beschwerdeführer auch bei Bestätigung des Schuldspruchs eine Reduktion der Freiheitsstrafe auf 24 Monate. Er macht geltend, die Vorinstanz sei von einem erheblichen objektiven und subjektiven Verschulden ausgegangen. Dabei habe sie es unterlassen, auf den Bericht seines Therapeuten einzugehen. Dieser habe festgehalten, der Beschwerdeführer leide unter einer Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung, womit auch die Tat im Zusammenhang stehe. Weiter habe der Therapeut festgehalten, der Beschwerdeführer sei im Tatzeitpunkt nicht unter der notwendigen, mitunter auch medikamentösen Behandlung gestanden, weshalb die mit der Störung verbundenen Verhaltensmuster unkontrolliert hätten zu Tage treten können. Berücksichtige man diese im Tatzeitpunkt unbehandelte Störung und deren Auswirkungen, so sei das Verschulden tiefer einzustufen, nämlich als noch leicht.