Citation: 8C_261/2015 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat in Würdigung der medizinischen Akten mit einlässlicher Begründung - auf die verwiesen wird - erwogen, die Versicherte sei in einer angepassten leichten wechselbelastenden Tätigkeit weiterhin zu 60 % arbeitsfähig. Im Rahmen des Einspracheentscheides der IV-Stelle vom 10. Januar 2006 und ihrer Verfügung vom 2. Oktober 2009 bzw. des diese bestätigenden vorinstanzlichen Entscheides vom 19. Februar 2010 sei sie im Gesundheitsfall als zu 81 % erwerbstätig und 19 % im Haushalt tätig eingestuft worden. Aus den Akten seien keine Anhaltspunkte ersichtlich, dass ihre persönlichen Verhältnisse seither eine Veränderung erfahren hätten. Eine solche werde von ihr denn auch nicht dargetan. Da kein Anlass für eine Anpassung bzw. Neufestsetzung des Status bestehe, habe die IV-Stelle auf die bisherige Statusfestsetzung abstellen können. Die Gegenüberstellung von Validen- und Invalideneinkommen ergebe einen ungewichteten Invaliditätsgrad von 37.04 % bzw. einen gewichteten Invaliditätsgrad von 30 % (37.04 % x 0.81). Die Einschränkung im Aufgabenbereich müsste mindestens 52.63 % betragen, damit sich ein rentenbegründender Invaliditätsgrad von 40 % ergäbe. Aus den Akten ergäben sich keine Anhaltspunkte, die eine derartige Einschränkung im Haushalt zu begründen vermöchten.