Citation: 8C_250/2020 E. 3.1

3.1. Entgegen der Betrachtungsweise der Beschwerdeführerin schränkt der angefochtene Rückweisungsentscheid ihren Entscheidungsspielraum nicht in einem Masse ein, dass nur noch eine Umsetzung des vom kantonalen Gericht Angeordneten in Frage käme. Dass es sich beim diagnostizierten Meniskusriss um eine Listenverletzung gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. c UVG handelt, bestreitet die Beschwerdeführerin nicht. Darüber hinaus enthält der angefochtene Entscheid keine verbindlichen Anweisungen, in welcher Weise der Fall materiellrechtlich zu behandeln ist. Die Vorinstanz berücksichtigte im Rahmen ihrer Beweiswürdigung, dass den versicherungsinternen Berichten praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zukommt wie einem gerichtlichen oder einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger in Auftrag gegebenen Gutachten. Bestehen nämlich auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 139 V 225 E. 5.2 S. 229; 135 V 465 E. 4.4 S. 469 mit Hinweisen). Der angefochtene Entscheid verpflichtet die Beschwerdeführerin allein zur Einholung eines Gutachtens zur Klärung der streitigen Frage, ob die Listenverletzung vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen ist oder nicht, und zur anschliessenden Neuentscheidung. Der Ausgang des Verfahrens bleibt demnach offen. Soweit die Beschwerdeführerin die Erwägungen der Vorinstanz im Rahmen von deren Beweiswürdigung als verbindliche Vorgaben für das neue Abklärungsverfahren deutet, kann ihr nicht gefolgt werden, zumal im weiteren Verlauf die Würdigung eines nach Art. 44 ATSG eingeholten externen Gutachtens im Zentrum stehen wird und nicht (mehr) eine versicherungsinterne Einschätzung (vgl. E. 3.1 hiervor). Es ist somit nicht ersichtlich, inwiefern die Helvetia aufgrund des angefochtenen Rückweisungsentscheids gezwungen sein soll, eine ihres Erachtens rechtswidrige neue Verfügung zu erlassen (vgl. E. 1.2 hiervor). Sämtliche Vorbringen der Beschwerdeführerin zielen an der Sache vorbei.