Citation: 5A_44/2023 E. 3.4

3.4. Mit diesen vorstehend resümierten Ausführungen begnügt sich die Beschwerdeführerin damit, dem angefochtenen Entscheid ihre eigene Sicht der Sach- und Rechtslage gegenüberzustellen. Entgegen der Darstellung der Beschwerdeführerin ist die Würdigung der Vorinstanz nachvollziehbar, dass die Vollmacht sehr offen formuliert ist und namentlich keine Einschränkungen bezüglich der Unterzeichnung von Darlehensverträgen enthält. Unbestritten ist sodann, dass die Beschwerdeführerin im Jahr 2004 tatsächlich Steuerschulden in der Höhe von Fr. 276'000.-- gehabt hat. Vor diesem Hintergrund kann nicht gesagt werden, eine Bevollmächtigung C.________s zur Aufnahme eines Darlehens in etwa in dieser Höhe sei von vornherein völlig abwegig und die vorinstanzliche Bejahung der Vertretungsmacht bezüglich der konkret in Frage stehenden Geschäfte schlechterdings unhaltbar. Allein, dass auch eine andere Beurteilung der Vollmacht denkbar ist, lässt den angefochtenen Entscheid nicht als willkürlich erscheinen (s. oben E. 1.3).