Citation: 8C_313/2009 18.09.2009 E. 2

Aus der Beschwerdeschrift lässt sich diesbezüglich - soweit überhaupt - einzig die Rüge der willkürlichen Anwendung von § 5 Abs. 3 Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons Thurgau (VRPG/TG) entnehmen: 2.1 Gemäss § 5 Abs. 3 VRPG/TG sind Eingaben an eine unzuständige Behörde unter Benachrichtigung des Absenders an die zuständige Behörde weiterzuleiten, wobei diesfalls die Frist als eingehalten gilt, wenn die Eingabe rechtzeitig bei der unzuständigen Behörde eingereicht worden ist. Der Beschwerdeführer bemängelt nun, die Vorinstanz habe es (in willkürlicher Anwendung dieser Bestimmung) unterlassen, seinen in der Beschwerdeschrift vom 3. Dezember 2008 gestellten Antrag auf Einbindung einer Verfügung der Politischen Gemeinde A.________ vom 1. Dezember 2008 auch als Beschwerde gegen diese Verfügung entgegenzunehmen und in der Konsequenz an das zur Beurteilung dieser Beschwerde zuständige DFS weiterzuleiten. 2.2 Wenn die Vorinstanz in diesem Antrag lediglich ein Gesuch um Ausdehnung des Verfahrens auf einen ausserhalb des vom angefochtenen Entscheid des DFS vom 27. November 2008 vorgegebenen Streitrahmens erblickte, kann darin entgegen der vom Beschwerdeführer vertretenen Auffassung nichts Willkürliches erblickt werden. Damit entfiel die in § 5 Abs. 3 VRPG/TG vorgesehene, vom Beschwerdeführer angerufene Weiterleitungspflicht. 2.3 Ebenso wenig verfällt die Vorinstanz - entgegen der offenbar vom Beschwerdeführer ebenfalls vertretenen Auffassung - in Willkür, wenn sie den, in der (unaufgefordert eingereichten) Replik vom 19. Januar 2009 gestellten, nicht näher begründeten Antrag auf Erlass der Wehrpflichtabgabe 2006 als Gesuch zur Beurteilung dieser Frage durch das Gericht entgegennahm und hernach darauf nicht eintrat, ohne eine Weiterleitung dieses Antrags an eine andere Stelle zu prüfen. Selbst wenn das Gericht zur Beurteilung dieses Antrags funktionell zuständig gewesen wäre - wie nunmehr letztinstanzlich mit dem Hinweis, das DFS habe in dieser Sache bereits am 22. Dezember 2008 einen Entscheid gefällt gehabt -, hätte das Gericht darauf wegen fehlender Begründung nicht eintreten müssen; eine Weiterleitungspflicht wäre diesfalls ohnehin entfallen.