Citation: 2C_216/2020 E. 2.4.3

2.4.3. Die Vorinstanz hat offengelassen, ob die Lebenspartnerin überhaupt erwerbsunfähig oder beschränkt erwerbsfähig sei. Zu den Erwerbsverhältnissen bringt die Steuerpflichtige im bundesgerichtlichen Verfahren vor, sie selber arbeite von Montag bis Donnerstag in einem Pensum von 80 Prozent als Betriebsökonomin HWV. Die Lebenspartnerin sei von Freitag bis Sonntag erwerbstätig, dies in einem Pensum von 30 bis 40 Prozent als Pflegefachfrau Psychiatrie. Die Angaben erstreckten sich, so die Steuerpflichtige, auf die Steuerperioden 2001 bis 2011. Mit Blick auf die geschilderten Erwerbsverhältnisse erhellt, dass der Unterstützungsabzug nicht am Platz ist. Weder wird behauptet noch ist nachgewiesen, dass die finanzielle Bedürftigkeit der Lebenspartnerin auf objektive Gründe - beispielsweise auf eine gesundheitliche Beeinträchtigung, die ein höheres Pensum verunmöglicht und dadurch zu einer beschränkten Erwerbsfähigkeit führt- zurückzuführen ist.