Citation: 6B_625/2013 E. A

A.a. Nach der Anklageschrift erstattete X.________ am 6. April 2004 Strafanzeige wegen Drohungen gegen A.________. Dieser wurde nach bezirksgerichtlicher Verurteilung vom Obergericht des Kantons Zürich am 20. Juni 2005 freigesprochen. RA B.________ vom Anwaltsbüro C.________ hatte A.________ in dieser Strafsache verteidigt. Nach dem Freispruch wurde er von X.________ mit Telefonanrufen und Faxmeldungen beschimpft und gegenüber Dritten verleumdet, und es wurden ihm auf ihre Veranlassung Waren geliefert, die er nie bestellt hatte. In der Folge weitete sie diese Handlungen auf RA Dr. C.________ und dessen Kanzlei aus. Als sich RA B.________ selbstständig machte, hörten die Vorkommnisse auf. A.b. Ab Anfang des Jahres 2010 bis zu ihrer Verhaftung am 10. Oktober 2010 begann X.________, Dr. C.________ und seiner Ehefrau sowie seiner Ex-Frau und einer Kanzleimitarbeiterin zahlreiche anonyme, teils drohende Telefonanrufe (4. Juni bis 12. Oktober 2010) und SMS/Fax (14. Januar bis 11. Oktober 2010) zukommen zu lassen. Ausserdem nahm sie vom 25. Januar bis 6. Juli 2010 Falschbestellungen vor. Sie wollte damit Dr. C.________ zwingen, mit ihr wegen des verlorenen Prozesses in Sachen A.________ in Kontakt zu treten. Die Staatsanwaltschaft klagte X.________ wegen mehrfacher Nötigung an.