Citation: I 234/06 05.03.2007 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob die Versicherte Anspruch auf berufliche Massnahmen (Umschulung, Berufsberatung) hat und damit vorab, ob überhaupt eine leistungsbegründende Invalidität besteht. 2.1 Die Vorinstanz ging - gestützt auf das Gutachten der Ärzte der MEDAS vom 20. Januar 2005, in dem keine Diagnose erhoben wurde, die Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hat - davon aus, es liege keine leistungsbegründende Invalidität vor und verneinte deshalb den Anspruch auf berufliche Massnahmen. Dagegen bringt die Beschwerdeführerin vor, das Gutachten habe sehr wohl Leiden mit invalidisierenden Auswirkungen diagnostiziert, namentlich das "inkomplette Fibromyalgiesyndrom" sowie die "akzentuierte Persönlichkeit mit abhängigen Zügen und Neigungen zu Somatisierung". Insbesondere aus den nachfolgenden Gründen ist der Betrachtungsweise der Versicherten nicht zu folgen: Das Gutachten der Ärzte der MEDAS genügt den Anforderungen der Rechtsprechung (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352, 122 V 157 E. 1c S. 160 mit Hinweisen) und überzeugt auch inhaltlich, sodass ihm voller Beweiswert zukommt. Es besteht daher kein Anlass, an dessen Erkenntnissen und insbesondere dessen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit zu zweifeln: So ist davon auszugehen, dass die Versicherte namentlich in ihrer angestammten Tätigkeit als Telefonistin als auch in anderen leichten und mittelschweren körperlichen Tätigkeiten zu 100 % arbeitsfähig ist. Daran ändert nichts, dass die Ärzte der MEDAS die Weiterführung der Umschulung (nachdem sie diese begonnen und aufgrund einer Erkrankung an Hepatitis C unterbrochen hatte) empfahlen. Zudem ist hinsichtlich des diagnostizierten und von der Versicherten eingewendeten "inkompletten Fibromyalgiesyndroms" auf die Rechtsprechung hinzuweisen, wonach eine Fibromyalgie (gleich wie eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung) grundsätzlich nicht invalidisierend ist (BGE 132 V 65 E. 4 S. 70). Schliesslich stützt sich die Versicherte bei der Begründung der Invalidität (unter Berufung auf das Gutachten der MEDAS) in unbehelflicher Weise auf invaliditätsfremde Belastungsfaktoren (psychosoziale und berufliche Stresssituationen). 2.2 Nach dem Gesagten fehlt es an einer leistungsbegründenden Invalidität, sodass die Vorinstanz einen Anspruch auf berufliche Massnahmen zu Recht abgelehnt hat. Ebenso wenig ist die Versicherte im Sinne von Art. 8 IVG unmittelbar von Invalidität bedroht (vgl. BGE 96 V 76).