Citation: I 366/06 11.08.2006 E. 3

3.1 Im Gutachten der Klinik Y.________, Psychosomatik, vom 3. Juli 2002 wird beim Beschwerdeführer in psychosomatischer Hinsicht keine krankheitsbedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit festgestellt. Die Beurteilung der Leistungsfähigkeit "bezüglich Wirbelsäule" müsse von "neurochirurgischer oder rheumatologischer Seite" her erfolgen. Aufgrund der von ihm am 12. Juni 2001 in der Neurochirurgischen Klinik des Spitals Z.________ durchgeführten Begutachtung verfasste Dr. W.________, Spezialarzt für Neurochirurgie, am 11. März 2003 (d.h. offenbar nach seinem Weggang von der Klinik) eine fachärztliche Expertise zuhanden der IV-Stelle. Darin diagnostizierte er ein chronisches lumbospondylogenes Syndrom mit rechtsbetonter Ausstrahlung (Zustand nach rechtsseitiger Diskushernienoperation L4/L5) und bescheinigte für schwere körperliche Arbeit eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit. Für körperlich leichte Erwerbstätigkeiten ("Hebearbeiten bis 5 kg") attestierte Dr. W.________ eine uneingeschränkte Leistungsfähigkeit, welche "auch nach einer weiteren neurochirurgischen Intervention sicherlich weiterbestehen" würde. Hausarzt Dr. M.________, Internist, erachtete in seinem früheren Bericht vom 28. November 1998 die ganztägige Verrichtung einer "gut geeigneten Arbeit" als zumutbar, während im Hausarztbericht vom 24. August 1999 mit Blick auf eine "Ausdehungstendenz bei chron. Schmerzpatient" festgestellt wurde, die Ausübung einer körperlich leichten Tätigkeit sei nur mehr zu 50 % möglich (und auch dies bloss "theoretisch"). In seiner neusten Stellungnahme vom 24. Oktober 2003 äusserte sich Dr. M.________ einzig zur (vollständigen) Arbeitsunfähigkeit als Dachdecker, ohne explizit auf die Frage nach der verbliebenen Leistungsfähigkeit in einer den Rückenbeschwerden angepassten Verweisungstätigkeit einzugehen. Unter Zugrundelegung der am 28. Mai 2004 im Röntgeninstitut der Dres. R.________, W.________ und L.________, durchgeführten MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule wurde im Bericht der Neurochirurgischen Klinik des Spitals Z.________ vom 15. Juni 2004 ein chronisches lumboradikuläres Schmerzsyndrom bei Status nach Diskushernienoperation L4/L5 rechts diagnostiziert und ausgeführt, der frühere Beruf als Zimmermann oder eine Tätigkeit im Gastronomiegewerbe bzw. Gartenarbeit sei wegen der Erkrankung der Lendenwirbelsäule nicht mehr möglich, wogegen eine Erwerbstätigkeit in einem verwaltungstechnischen Beruf nach wie vor zumutbar wäre. 3.2 Aufgrund der angeführten medizinischen Berichte und Gutachten ist von einer krankheitsbedingten vollständigen Leistungseinbusse im angestammten Beruf als Dachdecker/Zimmermann und von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten ganztägigen Erwerbstätigkeit (in körperlicher Hinsicht nur leichte Verrichtungen in Wechselposition; kein Heben von Lasten über 5 kg) auszugehen. Sämtliche in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen vermögen, soweit sie nicht bereits im angefochtenen Entscheid mit zutreffender Begründung widerlegt worden sind, an dieser Betrachtungsweise nichts zu ändern. Insbesondere lässt sich aus dem Umstand, dass im Bericht des Spitals Z.________ vom 15. Juni 2004 von einem lumboradikulären (nicht mehr lumbospondylogenen) Syndrom die Rede ist, nichts zugunsten des Beschwerdeführers ableiten. Entscheidend ist, dass sämtliche fachärztlichen Berichte und Gutachten für den hier massgebenden Zeitraum (Juni 1998 bis zum Einspracheentscheid vom 23. August 2005) eine uneingeschränkte Leistungsfähigkeit bei rückenschonender Erwerbstätigkeit bescheinigen. Auf die einzige davon abweichende Einschätzung einer bloss hälftigen Arbeitsfähigkeit im Bericht des Hausarztes vom 24. August 1999 kann nicht abgestellt werden, weil sich Dr. M.________ dabei offenkundig in erster Linie von den subjektiven Schmerzangaben des Versicherten leiten liess. Von den in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragten ergänzenden medizinischen Abklärungen wären keine hier relevanten neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb sie unterbleiben können.