Citation: 5A_324/2022 E. A

A.a. A.A.________ und B.A.________ waren Eigentümer der Parzelle Nr. xxx, eingetragen im Grundbuch U.________. Das Betreibungsamt Bezirk Weinfelden pfändete das Grundstück und publizierte im Mai 2021 im Amtsblatt des Kantons Thurgau und im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) die betreibungsamtliche Grundstückssteigerung. In beiden Publikationen wurde die Versteigerung auf den 30. September 2021, 13.30 Uhr, angesetzt. Die identischen Angaben enthielten die beiden Spezialanzeigen, welche A.A.________ und B.A.________ am 27. Mai 2021 zugestellt wurden. Mit Einschreiben vom 30. Juli 2021 (von A.A.________ und B.A.________ in Empfang genommen am 2. August 2021) stellte das Betreibungsamt den Beschwerdeführern Abschriften der Steigerungsbedingungen sowie des rechtskräftigen Lastenverzeichnisses zu. Während im Lastenverzeichnis die korrekte Uhrzeit des Beginns der Versteigerung genannt war, gab das Betreibungsamt in den Steigerungsbedingungen als Termin der Steigerung irrtümlich den 30. September 2021, 15.30 Uhr, an, wobei diese Information überdies in Fettschrift gesetzt wurde. A.b. Nach eigenen Angaben sind sich A.A.________ und B.A.________ der divergierenden Zeitangaben erst am Steigerungstag bewusst geworden. A.A.________ wies das Betreibungsamt am 30. September 2021 um ca. 11.30 Uhr alsdann telefonisch auf die unterschiedlichen Zeitangaben hin, worauf ihm das Betreibungsamt mitteilte, dass die Versteigerung um 13.30 Uhr stattfinde und es sich bei der Zeitangabe in den Steigerungsbedingungen wohl um einen Fehler handle. A.c. Im Rahmen der Zwangsverwertung erteilte das Betreibungsamt am 30. September 2021 den Steigerungszuschlag für die Parzelle Nr. xxx an C.________ und D.________. Die Versteigerung wurde an diesem Tag um 13.30 Uhr durchgeführt.