Citation: 6B_564/2016 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, es sei unbestritten, dass die A.________ AG am 12. Dezember 2007 von D.________, C.________ sowie einer dritten Partei gegründet und durch ein Darlehen der als ihre Revisionsstelle eingesetzten B.________ AG mit einem Aktienkapital von Fr. 100'000.-- ausgestattet worden sei. Dieser Betrag sei am 21. Dezember 2007 im Auftrag von C.________ an die B.________ AG zurück geflossen. Gestützt auf die glaubhafte und nachvollziehbare Erstaussage des Beschwerdeführers sei davon auszugehen, er habe die Darlehensgabe an C.________ von Anfang an an die Bedingung geknüpft, dass er das Geld bis Ende 2007 zurückerhalten würde. Er habe es für einen privaten Hausumbau benötigt. Angesichts anstehender Handwerkerrechnungen sei seine Aussage, es sei ihm egal gewesen, aus welcher Quelle die Rückerstattung erfolge, schlüssig. Demgegenüber sei die Behauptung von C.________, der Beschwerdeführer habe das Geld nach nur zehn Tagen ausserplanmässig zurückverlangt, weil er bemerkt habe, dass er es privat benötige, aufgrund von dessen Erfahrung als Treuhänder nicht nachvollziehbar. Vor Obergericht habe C.________ die Rückzahlungsnotwendigkeit zudem mit diffusen Querelen mit D.________ begründet. Von Seiten des Beschwerdeführers habe kein Druck bestanden. Auch dessen spätere Einlassungen, namentlich die Behauptung, die Rückzahlung bis Ende Jahr sei bei der Erstbesprechung mit C.________ im Sommer 2007, nicht mehr aber bei der Darlehensgewährung im Dezember, Thema gewesen, seien nicht glaubhaft. Es wäre zu erwarten, dass der Beschwerdeführer diesen ihn entlastenden Einwand in der ersten Einvernahme vorgebracht hätte. Von Verzögerungen des Hausumbaus, welche die Rückzahlung des Darlehens bis Ende Jahr entbehrlich gemacht hätten, habe er erstmals im Berufungsverfahren gesprochen. Er habe dies seinem Vertragspartner auch nicht mitgeteilt und den konkreten Rückzahlungstermin nicht relativiert. Wenn der Beschwerdeführer die Widersprüchlichkeit seiner Aussagen damit erkläre, dass er die erste Einvernahme nicht sehr ernst genommen habe, sei dies nicht glaubhaft. Er habe damals sehr wohl gewusst, worum es gehe. Die von ihm erwähnte Zwei-Phasentheorie bezüglich der Verhandlungen mit C.________ finde auch in den Verwaltungsratsprotokollen der E.________ AG keine Stütze. Demnach sei die Gründung einer Auffanggesellschaft im Sommer 2007 noch kein Thema gewesen. Erst im November sei über die Gesellschaft infolge Illiquidität der Konkurs eröffnet worden, nachdem sich etliche Aufträge als fiktiv herausgestellt hätten. Zu diesem zeitlichen Ablauf passe die erste Aussage von C.________, wonach er die Darlehensgewährung mit dem Beschwerdeführer ca. Mitte November besprochen habe. Zu jener Zeit habe D.________ die Belegschaft über die Gründung einer Auffanggesellschaft informiert. Die kurzfristige Darlehensgewährung an C.________ sei von Anfang an geplant gewesen. Dieser und der Beschwerdeführer hätten sich damit abgefunden, dass die Rückzahlung zulasten des Aktienkapitals der A.________ AG erfolgen würde. Der Beschwerdeführer habe denn auch keine Abklärungen bezüglich Liquidität der A.________ AG resp. dahingehend getroffen, welche andere Rückzahlungsmöglichkeit die Firma in der kurzen Zeit überhaupt gehabt hätte.