Citation: 2C_337/2020 E. 4.4

4.4. Im Ergebnis vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen, dass die vorinstanzlichen Feststellungen, wonach die eheliche Beziehung spätestens seit anfangs Juni 2016 nicht mehr tatsächlich gelebt wurde bzw. nach diesem Datum kein gegenseitiger Ehewille mehr bestand, offensichtlich unhaltbar sind. Ebensowenig gelingt es ihm, darzutun, dass die Vorinstanz die vorgelegten Beweise willkürlich gewürdigt oder auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hat (vgl. E. 2.2 hiervor). Es wäre an ihm gewesen, gestützt auf seine Mitwirkungspflicht (vgl. E. 4.1 hiervor) anhand geeigneter Beweise darzulegen, dass die eheliche Gemeinschaft auch nach dem 1. Juni 2016 weiterhin bestand. Ebenso wäre es zu erwarten gewesen, dass er allfällige Bemühungen, seine Ehe zu retten, substanziiert dartut. Aussagekräftige Nachweise dafür wären beispielsweise Textnachrichten zwischen den Ex-Ehegatten, gemeinsame Freizeitaktivitäten oder plausible Darlegungen allfälliger Anstrengungen, die ehelichen Probleme zu überwinden (wie z.B. das Absolvieren einer Paartherapie), gewesen (vgl. Urteil 2C_903/2018 vom 29. April 2019 E. 3.3; vgl. auch E. 3.2.4 des angefochtenen Urteils). Die von ihm offerierten Beweise (Scheidungskonvention und Hinweis auf den Widerruf der Scheidung im April 2017) reichen angesichts der konkreten Umstände dazu nicht aus. Insbesondere kann aus dem Umstand, dass die Ex-Eheleute in der Scheidungskonvention angegeben hatten, die eheliche Gemeinschaft sei per 10. Februar 2017 aufgehoben werden - mangels anderer substanziierter Belege - nicht geschlossen werden, der gemeinsame Ehewille habe noch bis zu jenem Datum bestanden.