Citation: 5D_169/2022 E. 4

Die Ausführungen bleiben rein appellatorisch und es wird nirgends die Verletzung verfassungsmässiger Rechte angerufen. Schon von daher ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Ohnehin könnte sich eine juristische Person nicht auf Elternzeit berufen und bei einer in der Schweiz domizilierten juristischen Person liesse sich - abgesehen davon, dass das Kreisgericht nichts von einer Postumleitung wissen konnte - auch von vornherein nicht die Frage stellen, ob Anlass bestanden hätte, auf den (aus dem Gesetz leicht ersichtlichen) Umstand hinzuweisen, dass Beschwerden am letzten Tag der Frist direkt beim Gericht einzureichen oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen Vertretung zu übergeben sind.