Citation: 2C_775/2016 E. 2.2

2.2. Gemäss Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten auf dem Gebiet des Ausländerrechts unzulässig gegen Entscheide betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt. Die Beschwerdeführerinnen haben keinen bundesgesetzlichen Anspruch auf Bewilligung des Familiennachzugs (vgl. Art. 42/43 AuG). Als anspruchsbegründende Norm käme allenfalls Art. 8 EMRK, der das Recht auf Achtung des Familienlebens gewährleistet, in Betracht. Die Beschwerdeführerin 2 ist volljährig. Um sich im Hinblick auf das ausländerrechtliche Bewilligungsverfahren im Zusammenhang mit der Beziehung zu ihrer Mutter anspruchsbegründend auf Art. 8 EMRK berufen zu können, wäre ein eigentliches diesbezügliches Abhängigkeitsverhältnis zwischen ihr und der Mutter erforderlich und zu substanziieren (s. dazu BGE 137 I 154 e 3.4.2; 129 II 11 E. 2 S. 14; 120 Ib 257 E. d - f S. 260 ff.; 115 Ib E. 2 S. 4 ff.; Urteile 2C_184/2016 vom 25. Februar 2016 E. 2.2.2 und 2C_133/2016 vom 9. Februar 2016 E. 2.3; mit weiteren Hinweisen). Dies ist hier nicht der Fall. Die finanzielle Unselbständigkeit der Beschwerdeführerin 2 begründet kein solches Abhängigkeitsverhältnis, und wieso sich diese - im Besitz einer ukrainischen Matura - trotz finanzieller Unterstützung in ihrer Heimat nicht sollte "durchschlagen" können, wird nicht aufgezeigt. Dass sie "ethnische Russin" ist, vermag ebenfalls kein anspruchbegründendes Abhängigkeitsverhältnis zwischen Mutter und Tochter darzustellen.