Citation: 2C_708/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Die Gattin des Beschwerdeführers hat am 14. April 2020 dem Migrationsamt mitgeteilt, dass sie mit dem Beschwerdeführer, insbesondere im Hinblick darauf, dass er in der Heimat Vater eines ausserehelichen Kindes geworden sei, nicht mehr zusammenleben könne. Sie hat das Amt einen Monat darauf informiert, dass die Situation nicht einfach sei, sich aber beruhigt habe und die Eheleute versuchten, eine Lösung zu finden. Am 7. August 2020 teilte die Ehefrau mit, dass sie vom Beschwerdeführer manipuliert und ausgenützt werde; er sei ein anderer geworden, habe ihr "das Herz gebrochen" und ihr Ehewille sei erloschen. Sie hat in der Folge in mehreren Eingaben an diesem Standpunkt festgehalten (E-Mails vom 9. [dem Beschwerdeführer am 11. November 2020 zugestellt] bzw. 16. November 2020) und am 10. September 2020, auf Ungültigerklärung bzw. eventuell Scheidung ihrer Ehe geklagt. Anfang November 2020 erstattete sie Strafanzeige gegen den Beschwerdeführer, weil dieser dem Bezirksgericht Zürich intime Bilder von ihr zugestellt und im Scheidungsverfahren behauptet hatte, dass in ganz Zürich bekannt sei, dass sie sich senegalesische Männer als "Sexsklaven" halte.