Citation: 5A_723/2017 E. 1.6

1.6. Das Gutachten vom 12. September 2017, welches die Beschwerdeführerinnen vor Bundesgericht neu einreichen, soll als zusätzlicher Beleg für die bereits vor der Vorinstanz anhand von Gutachten dargelegte Rechtslage nach englischem Recht dienen. Bei der Prüfung, ob ausländisches Recht willkürlich angewendet wurde, kann ein nach Erlass des angefochtenen Urteils erstelltes Rechtsgutachten nur berücksichtigt werden, soweit damit die im kantonalen Verfahren verfochtene Auffassung unterstützt werden soll (vgl. Urteil 5P.422/1999 vom 13. März 2000 E. 2a; bestätigt in BGE 135 III 608, nicht publ. E. 1.3, publ. in: SJ 2010 I 247; Urteil 5A_924/2012 vom 29. Mai 2015 E. 1.7). Soweit die Beschwerdeführerinnen damit die im kantonalen Verfahren vertretene Auffassung zum ausländischen Recht unterstützen wollen, müssen sie - wie erwähnt - darlegen, dass die vom kantonalen Gericht vorgenommene Anwendung in entscheiderheblichen Punkten willkürlich sei.