Citation: 2C_970/2022 E. 3.3

3.3. Letzteres ist vorliegend der Fall, begründet doch die Vorinstanz ihre Berechnungen einlässlich und damit bundesrechtskonform (vgl. E. 4.2 des vorinstanzlichen Urteils). Die Vorinstanz hat ihrem Entscheid zudem umfassend die verschiedenen Betreibungen, Verlustscheine und Sozialhilfebezüge des Beschwerdeführers zugrunde gelegt, so dass sie - ohne Bundesrecht zu verletzten - davon ausgehen durfte, eine persönliche Anhörung des Beschwerdeführers sei nicht weiter entscheidrelevant. Ausserdem konnte sich der Beschwerdeführer vor der Vorinstanz schriftlich äussern; welchen zusätzlichen, relevanten Nutzen seine persönliche Befragung hätten bewirken sollen, legt er nicht dar. Was Art. 6 Ziff. 1 EMRK anbelangt, so fallen ausländerrechtliche Streitigkeiten, insbesondere Verfahren betreffend Aufenthaltsansprüche, nicht in dessen Anwendungsbereich (BGE 137 I 128 E. 4.4.2; Urteil 2C_653/2021 vom 4. Februar 2022 E. 7.2.2), weshalb die Vorinstanz auch diesbezüglich konventionskonform auf die Durchführung einer mündlichen Parteiverhandlung verzichten durfte.