Citation: 9C_76/2021 E. 2.2

2.2. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, hält nicht stand. Dr. med. B.________ berücksichtigte u.a. die Berichte behandelnder Ärzte und die von ihr selber erhobenen Untersuchungsbefunde. Sie begründete ihre Einschätzung, wonach für angepasste Tätigkeiten keine "lang andauernde" Arbeitsunfähigkeit bestanden habe, nachvollziehbar und einleuchtend, weshalb ihr Gutachten den Anforderungen an die Beweiskraft (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352) genügt. Daran ändern auch die nachträglich aktenkundig gewordenen Unterlagen (insbesondere Berichte des Dr. med. C.________) nichts, zumal diese keine konkreten Indizien enthalten, die gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (vgl. BGE 125 V 251 E. 3b/bb S. 353). Weiter ist im Zusammenhang mit unterschiedlichen ärztlichen Einschätzungen sowohl dem Ermessensspielraum der Expertin (vgl. BGE 137 V 210 E. 3.4.2.3 S. 253; Urteil 9C_397/2015 vom 6. August 2015 E. 5.3) als auch dem Unterschied zwischen Behandlungs- und Begutachtungsauftrag (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353; Urteil 9C_561/2018 vom 8. Februar 2019 E. 5.3.2.2) Rechnung zu tragen. Sodann ist eine allfällige psychische Beeinträchtigung nicht mit einer invalidenversicherungsrechtlich relevanten Arbeitsunfähigkeit gleichzusetzen (vgl. BGE 141 V 281; vgl. auch BGE 143 V 409 E. 4.5.3 S. 417; 418 E. 7.1 S. 429). Dass eine solche gegeben sein soll, wird in der Beschwerde nicht substanziiert dargelegt und ist auch nicht ersichtlich. Ohnehin beschränkt sich der Beschwerdeführer auf weiten Strecken darauf, lediglich die Beweise abweichend von der Vorinstanz zu würdigen resp. appellatorische Kritik an deren Sachverhaltsfeststellung anzubringen, was indessen nicht genügt (BGE 145 I 26 E. 1.3 S. 30; Urteil 9C_517/2019 vom 4. November 2019 E. 3.5).