Citation: 2C_742/2021 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer beanstandet die Art der ausgesprochenen Sanktion nicht. Die Bestimmung der zu ergreifenden Disziplinarmassnahme ist vorab Sache der zuständigen Aufsichtsbehörde. Anders als bei der Frage, ob ein Verstoss gegen die Berufsregeln vorliegt, welche das Bundesgericht mit freier Kognition prüft, auferlegt sich dieses Zurückhaltung, soweit es um die auszufällende Massnahme geht. Insoweit greift das Bundesgericht nur ein, wenn die angefochtene Disziplinarsanktion den Rahmen des pflichtgemässen Ermessens sprengt und damit als klar unverhältnismässig und geradezu willkürlich erscheint (Urteile 2C_933/2018 vom 25. März 2019 E. 6; 2C_783/2008 vom 4. Mai 2009 E. 3.1; 2C_344/2007 vom 22. Mai 2008 E. 5; vgl. auch Urteil 2C_293/2021 vom 27. Juli 2021 E. 5). Angesichts des Verhaltens des Beschwerdeführers ist es jedenfalls nicht willkürlich, dass die kantonalen Instanzen den Beschwerdeführer nicht bloss verwarnt (Art. 17 Abs. 1 lit. a BGFA), sondern einen Verweis ausgesprochen haben.