Citation: 2C_445/2024 E. 5.5

5.5. Nachdem beide Elternteile aus dem Kosovo stammen und die Kinder - die Beschwerdeführer 3 und 4 - die Heimat ihrer Eltern aus Ferienaufenthalten kennen (angefochtener Entscheid E. 7.3), ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführer 1 und 2 ihnen in diesem Rahmen auch die Kultur vermittelt haben, sodass sie mit den örtlichen Gepflogenheiten vertraut sind und sich dort integrieren können. Insbesondere die 8-jährige Tochter befindet sich noch in einem anpassungsfähigen Alter. Den 13-jährigen Sohn dürfte die Ausreise zwar härter treffen. Allerdings rechtfertigen allein dessen Alter und die nötige Integration im Heimatland angesichts des öffentlichen Interesses die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligungen nicht. In Anbetracht der Umstände ist es daher mit Konventionsrecht vereinbar, wenn die Vorinstanz auch die Ausreise der Beschwerdeführer 3 und 4 als zumutbar erachtet.