Citation: 8C_46/2010 26.04.2010 E. 4

4.1 Fest steht und unbestritten ist, dass die umfassenden bildgebenden Untersuchungen unmittelbar nach dem Unfall keine Hinweise auf frische traumatische Läsionen zeigten, dass demgegenüber jedoch degenerative Veränderungen nicht nur an der unteren Lendenwirbelsäule, sondern auch an der Halswirbelsäule (HWS) gefunden wurden. Insbesondere auf Höhe von C5/C6 sowie C6/C7 beschrieb Dr. med. B.________ am 19. April 2004 eine beträchtliche unfallfremde Unkovertebralarthrose mit zum Teil recht deutlicher Einengung der Foramina intervertebralia beidseits. 4.2 Das kantonale Gericht hat mit angefochtenem Entscheid, worauf verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), zutreffend erkannt, dass die AXA ihre Leistungspflicht ab 1. Februar 2007 zu Recht verneint hat, weil das somatische Leiden spätestens ab diesem Zeitpunkt nicht mehr auf den Unfall vom 18. April 2004 zurückzuführen war und es an der Unfalladäquanz der geltend gemachten, organisch nicht objektiv ausgewiesenen Gesundheitsstörungen fehlt. 4.3 Die in der Beschwerde vorgebrachten Einwände vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Von organisch objektiv ausgewiesenen Gesundheitsschäden kann erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abklärungen bestätigt wurden und die hiebei angewendeten Untersuchungsmethoden wissenschaftlich anerkannt sind (SVR 2010 UV Nr. 6 S. 25, 8C_216/2009 E. 2 mit Hinweisen). Klinische Befunde wie Verhärtungen und Verspannungen der Muskulatur, Druckdolenzen im Nacken, Einschränkungen der HWS-Beweglichkeit sowie Nackenverspannungen (vgl. Gutachten des Dr. med. C.________ vom 28. Februar 2007 S. 5) lassen für sich allein nicht auf ein klar fassbares unfallbedingtes organisches Korrelat des geklagten Beschwerdebildes schliessen (Urteil 8C_736/2009 vom 20. Januar 2010 E. 3.2 mit Hinweis auf SVR 2009 UV Nr. 18 S. 69, 8C_744/2007 E. 4.5 und 4.6; vgl. auch Urteil 8C_945/2008 vom 8. April 2009 E. 6.2 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin legt nicht dar und es sind keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass ab 1. Februar 2007 noch organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolgen feststellbar waren. Nichts anderes gilt hinsichtlich der geklagten Beschwerden am gesamten linken Bein. Zudem bejahten sowohl Dr. med. D.________ als auch Dr. med. C.________ die Unfallkausalität basierend auf der Beweisregel "post hoc, ergo propter hoc" (BGE 119 V 335 E. 2b/bb S. 341 f.). Diese natürliche Vermutung, wonach Beschwerden unfallbedingt sein müssten, wenn eine vorbestehende Erkrankung der Wirbelsäule bis zum Unfall schmerzfrei war, ist unfallmedizinisch nicht haltbar und beweisrechtlich nicht zulässig, sofern der Unfall - wie hier (vgl. hievor E. 4.1) - keine strukturellen Läsionen an der Wirbelsäule und namentlich keine Wirbelkörperfrakturen verursacht hat (SVR 2008 UV Nr. 11 S. 34, U 290/06; Urteil 8C_590/2007 vom 6. Oktober 2008 E. 7.2.4). Hinsichtlich der anhaltend über den 1. Februar 2007 hinaus geklagten, organisch nicht hinreichend erklärbaren Beschwerden konnte die Vorinstanz den natürlichen Kausalzusammenhang unter den gegebenen Umständen praxisgemäss offen lassen, da es diesbezüglich jedenfalls an der für die Leistungspflicht im Weiteren vorausgesetzten Adäquanz des Kausalzusammenhanges fehlt (BGE 135 V 465 E. 5.1 S. 472; Urteil 8C_893/2009 vom 5. Dezember 2009 E. 5.2). 4.4 Das kantonale Gericht hat die Unfalladäquanz der organisch nicht objektiv ausgewiesenen, über den 1. Februar 2007 hinaus anhaltend geklagten Beschwerden nach der einschlägigen Rechtsprechung geprüft und zu Recht verneint. Den entsprechenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid ist nichts beizufügen.