Citation: U 191/00 14.01.2002 E. A

A.- Der 1956 geborene R.________ war als Facharbeiter bei der X.________ AG, Bauunternehmung, beschäftigt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch unfallversichert. Nach einem Arbeitsunfall vom 10. August 1993 mit einem Sturz aus ca. 2,5 Metern Höhe verletzte er sich am 19. Februar 1994 bei der Flucht vom Dach eines brennenden Hauses, wobei bei diesem Brand drei Verwandte des Versicherten verstarben. In einem von der SUVA eingeholten Gutachten vom 12. Februar 1996 diagnostizierte Dr. med. W.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, eine posttraumatische Belastungsstörung, welche im Sinne einer andauernden Persönlichkeitsstörung nach Extrembelastung zu chronifizieren drohe. Der Versicherte sei für jegliche Erwerbstätigkeit voll arbeitsunfähig. Die Prognose sei ungünstig. Dr. med. C.________ erklärte in seinem Bericht über die SUVA-kreisärztliche Abschlussuntersuchung vom 1. April 1996, der Versicherte sei aus somatischer Sicht voll arbeitsfähig. Rein somatisch bestehe kein Integritätsschaden. Mit Verfügung vom 12. August 1997 sprach die SUVA dem Versicherten aufgrund seines psychischen Leidens eine Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 100 % ab 1. Mai 1997 und eine Integritätsentschädigung im Betrag von Fr. 34'020.- aufgrund einer Integritätseinbusse von 35 % zu. Am 9. September 1997 liess der Versicherte ein Gesuch um Zusprechung einer Hilflosenentschädigung stellen. Er liess sodann am 12. September 1997 gegen die Verfügung vom 12. August 1997 Einsprache erheben mit den Anträgen, es seien ihm eine Hilflosenentschädigung ab 1. Mai 1997 und eine Integritätsentschädigung aufgrund einer Integritätseinbusse von 80 % zu gewähren. Mit Einspracheentscheid vom 21. Juli 1998 wies die SUVA das Rechtsmittel bezüglich der Integritätsentschädigung ab, wohingegen sie hinsichtlich der Hilflosenentschädigung mangels eines Anfechtungsgegenstandes darauf nicht eintrat. Mit Verfügung vom 19. August 1998 lehnte die SUVA das Gesuch um Ausrichtung einer Hilflosenentschädigung ab, nachdem insbesondere eine stationäre Abklärung (Austrittsbericht des Dr. med. H.________ und der Frau Prof. Dr. med. J.________ vom 7. Januar 1998) mit neuropsychologischer Begutachtung (Bericht der Frau lic. phil. M.________, Psychologin FSP, und des Dr. med. Z.________, FMH für Neurologie, vom 18. Dezember 1997) in der Rehaklinik Y.________ durchgeführt worden war. Auch gegen diese Verfügung liess der Versicherte am 27. August 1998 Einsprache erheben mit den Rechtsbegehren, es seien ihm eine Hilflosenentschädigung ab 1. Mai 1997 und eine Integritätsentschädigung aufgrund eines Integritätsschadens von 80 % zu gewähren.