Citation: 7B_483/2023 E. 5.3.1

5.3.1. Die Vorinstanz erwägt, die Beschwerdeführerin sei am Kontrollort mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h (nach Abzug der Sicherheitsmarge) statt mit der zulässigen Geschwindigkeit von 50 km/h gefahren und damit 30 km/h zu schnell unterwegs gewesen. Dabei nimmt sie in Übereinstimmung mit der dargelegten Rechtsprechung (vgl. oben E. 5.2.4) zutreffend an, dass das Fahrverhalten der Beschwerdeführerin ungeachtet der konkreten Umstände den objektiven Tatbestand der groben Verkehrsregelverletzung im Sinne von Art. 90 Abs. 2 SVG erfüllt.