Citation: 8C_654/2023 E. 7

Vor diesem Hintergrund ist die Schlussfolgerung des kantonalen Gerichts, der Beschwerdegegnerin sei der Nachweis gelungen, dass die über den 1. November 2017 hinaus bestehenden Beschwerden nicht mehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit kausal auf das Ereignis vom 25. April 2017 zurückzuführen seien, nicht zu beanstanden. Eine unzulässige Beweislastumkehr liegt damit nicht vor. Da von weiteren medizinischen Abklärungen keine entscheidrelevanten Resultate zu erwarten waren, durfte die Vorinstanz ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) oder sonstigen Bundesrechts davon absehen (zur bereits erwähnten antizipierten Beweiswürdigung vgl. E. 6.2). Die vorinstanzliche Bestätigung der von der Beschwerdegegnerin per 1. November 2017 vorgenommenen Leistungseinstellung erweist sich als bundesrechtskonform.