Citation: 8C_472/2020 E. 4

Die Vorinstanz mass den Berichten des Kreisarztes Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 20./26. Januar und 15. Juni 2016 sowie des Dr. med. E.________, Facharzt für Neurologie, Versicherungsmedizin Kompetenzzentrum Suva, vom 27. Oktober 2017 Beweiswert bei. Dr. med. D.________ habe den Beschwerdeführer zweimal untersucht und seine Beurteilung in Kenntnis der Vorakten abgegeben. Danach seien bei sicher verheilten Frakturen sowie freier und stabiler Gelenksbeweglichkeit einfache wechselbelastende Tätigkeiten mit der Möglichkeit zum Sitzen und Stehen, verteilt auf mehrere Tage wieder halbtags zumutbar. Gemäss Einschätzung des Dr. med. E.________ würde sich in neurologischer Hinsicht an dieser Zumutbarkeitsbeurteilung auch unter Berücksichtigung der mittelgradigen Fuss- und Zehenheberparese links nichts ändern. Hinsichtlich der kognitiven Leistungsfähigkeit hätten sich im Übrigen keine Veränderungen ergeben. Das kantonale Gericht kam zum Schluss, dass die relativ allgemein gehaltenen Einwände des Beschwerdeführers an der zuverlässigen und schlüssigen Beurteilung der Suva-Ärzte keine Zweifel zu wecken vermöchten. Die medizinische Sachlage sei umfassend und widerspruchsfrei abgeklärt, sodass keine weiteren Erhebungen vorzunehmen seien. Es bestätigte damit den von der Suva gestützt auf eine 50%ige Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer leidensangepassten Tätigkeit ermittelten Invaliditätsgrad von 66 % ab 1. Januar 2018.