Citation: 1P.232/2000 22.06.2000 E. 2

2.- a) Für die staatsrechtliche Beschwerde gilt das Rügeprinzip. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. Dabei hat der Beschwerdeführer die wesentlichen Tatsachen zu nennen und darzulegen, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt sind (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Bei der Rüge der willkürlichen Rechtsanwendung muss der Beschwerdeführer die betreffende Norm wenigstens sinngemäss bezeichnen und anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen zeigen, inwiefern der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem und offensichtlichem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 122 I 70 E. 1c; 117 Ia 395 E. c; 110 Ia 3 E. 2a). Der Beschwerdeführer hat sich demnach mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinanderzusetzen. b) Der Beschwerdeführer rügt zunächst, der Kantonsgerichtsausschuss habe es unterlassen, sich eine eigene Meinung zu bilden, und habe ihn allein aufgrund des Gutachtens verurteilt. Das sei willkürlich im Sinne von Art. 9 BV. Rechtsanwältin Regula Bähler hatte ihr Gutachten im Auftrag der Staatsanwaltschaft erstattet, welche die Ergebnisse übernahm. Beim Gutachten handelt es sich somit um nicht mehr als ein Parteigutachten, das nach der Übernahme durch die Staatsanwaltschaft deren Auffassung wiedergibt. Die kantonalen Gerichte hatten nach dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung zu prüfen, ob die Ergebnisse des Gutachtens richtig seien. Der Beschwerdeführer beschränkt sich in seiner staatsrechtlichen Beschwerde auf die blosse Behauptung, der Kantonsgerichtsausschuss hätte diese Prüfung willkürlich vorgenommen. Die Beschwerdeschrift enthält keinerlei Begründung für die Behauptung des Beschwerdeführers. Auf die Rüge, der Kantonsgerichtsausschuss habe das Gutachten willkürlich gewürdigt, ist deshalb gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht einzutreten. c) Der Beschwerdeführer rügt weiter, Rechtsanwältin Regula Bähler, welche das Gutachten erstattet hatte, sei befangen gewesen. Rechtsanwältin Regula Bähler sei Mitglied von Kommissionen gewesen, die ohne öffentlichen Auftrag vermeintlichen Verstössen gegen das Antirassismusgesetz nachgegangen seien. Deshalb sei es willkürlich, dass der Kantonsgerichtsausschuss die Einholung eines Obergutachten abgelehnt habe. Der Beschwerdeführer unterlässt es, die Kommissionen zu nennen, in welchen Rechtsanwältin Regula Bähler mitgewirkt haben soll. Ebenso unterlässt er es, auszuführen, inwiefern diese Kommissionen bloss vermeintlichen Verstössen gegen das Antirassismusgesetz nachgegangen seien. Der staatsrechtlichen Beschwerde fehlt auch in dieser Beziehung eine den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügende Begründung. Auf die Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten.