Citation: 5A_161/2023 E. 2.2

2.2. Gemäss den Feststellungen der Vorinstanz deklarierte die Beschwerdeführerin in ihrer Insolvenzerklärung vom 30. August 2022 ein monatliches Einkommen von Fr. 6'500.-- netto, monatliche Unterhaltsbeiträge von Fr. 700.-- und ein Vermögen in der Höhe von Fr. 2'096.07. Demgegenüber deklarierte sie Schulden in der Höhe von mindestens Fr. 187'818.90 bestehend aus einer Forderung der Ausgleichskasse der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich in der Höhe von Fr. 141'321.75, einer Forderung des kantonalen Steueramtes in der Höhe von gesamthaft Fr. 44'241.70 und einer Forderung des Gemeindesteueramtes U.________ in der Höhe von Fr. 2'255.45. Die Vorinstanz erachtete das Konkursbegehren als rechtsmissbräuchlich. Sie begründete dies unter anderem damit, dass die Aktiven der Beschwerdeführerin von Fr. 2'096.07 im Verhältnis zu den Schulden kaum ins Gewicht fielen. Die Beschwerdeführerin habe nicht glaubhaft gemacht, dass sie die Konkurskosten in der Höhe von Fr. 4'000.-- bis Fr. 5'000.-- leisten oder innert kurzer Zeit zurückstellen könne. Selbst wenn dies möglich wäre, bliebe den Gläubigern nur eine Dividende von 1,1 %.