Citation: I 248/00 17.07.2000 E. 2

2.- a) Die Invaliditätsbemessung der Vorinstanz wird vom Beschwerdeführer mit guten Gründen beanstandet. Hinsichtlich des Valideneinkommens wird zu Recht geltend gemacht, dass das Durchschnittseinkommen 1991/92 nicht an die seither eingetretene Teuerung und reale Einkommensentwicklung angepasst worden ist (SVR 1999 IV Nr. 24 S. 73 Erw. 5 mit Hinweis). Die Begründung der Vorinstanz hiefür, dass - gemäss Unfallversicherungsakten - ein gleichaltriger Arbeitskollege S. in den Jahren 1993 bis 1995 trotz ausgeweitetem Sortiment und angeblicher Teuerung kein wesentlich höheres Einkommen erzielt habe, sticht schon deshalb nicht, weil die betreffenden Einkommen effektiv höher sind als dessen Durchschnittsverdienst für 1991/92. Der von S. 1993 und 1995 im Mittel erzielte Verdienst von Fr. 119'164.- liegt umgekehrt sogar über dem von der Vorinstanz angenommenen Valideneinkommen von Fr. 118'700.-, was diesen Betrag mit Blick auf die unbestrittene Tatsache, dass der Beschwerdeführer bis zum Zeitpunkt des Unfalles regelmässig einen höheren Verdienst erzielt hatte als S., als zu niedrig erscheinen lassen mag. Abgesehen davon ist über die Einkommensentwicklung dieser Person ab 1996 nichts bekannt, wobei ohnehin fraglich ist, ob sie ohne weiteres massgebend für diejenige des vorliegend am Recht stehenden Versicherten sein könnte. b) Beim Invalideneinkommen wird sodann zu Recht vorgebracht, dass die Neudefinition des Aufgabenbereichs ab 1. Oktober 1997 durch Zuteilung eines festen Kundenkreises, welcher gemäss Vereinbarung vom 25. Juni 1997 von der Geschäftsleitung - nach Absprache - reduziert oder erweitert werden kann, in erster Linie aus gesundheitlichen Gründen erfolgte. Die tatsächliche Lohnentwicklung ab 1996 kann daher nicht einfach mit dem Hinweis auf die neuen Anstellungsbedingungen ab Oktober 1997 unberücksichtigt gelassen werden. Ebenso kann aufgrund der Akten nicht ohne weiteres gesagt werden, die von Frau Dr. med. T.________, welche den Beschwerdeführer psychiatrisch behandelt, ab 1. Oktober 1997 bis auf weiteres auf 80 % bezifferte Arbeitsunfähigkeit (Bericht vom 21. November 1997) gebe lediglich die subjektive Einschätzung durch den Versicherten wieder. Selbst wenn im Übrigen mit der Vorinstanz von der von Dr. med. I.________ auf 40 % geschätzten Arbeitsfähigkeit auszugehen wäre, was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde u.a. mit dem Argument bestritten wird, diese Einschätzung berücksichtige nicht die körperlichen Beeinträchtigungen, ist es nicht zulässig, das Invalideneinkommen auf 40 % des Valideneinkommens festzusetzen. Denn es ist bundesrechtswidrig, das Invalideneinkommen nach Massgabe der ärztlich attestierten Arbeitsunfähigkeit in Prozenten des Einkommens ohne Invalidität zu bestimmen (vgl. BGE 114 V 314 Erw. 3c; RKUV 1991 Nr. U 130 S. 272 Erw. 3b). Im Übrigen stellte nach den plausiblen Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde die dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbare Kundenaquisition einen wesentlichen Bestandteil der Aussendiensttätigkeit dar, weshalb nicht auszuschliessen ist, dass die gesundheitlich bedingte Lohneinbusse im Verhältnis grösser ist als der verminderte Arbeitsfähigkeitsgrad. c) Die IV-Stelle wird im Sinne der vorstehenden Erwägungen weitere Abklärungen, u.a. beim Arbeitgeber, vorzunehmen haben und anschliessend über den Rentenanspruch neu verfügen.