Citation: 2C_617/2010 26.11.2010 E. 1

1.1 Nach Art. 83 lit. c BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten u.a. unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt (Ziff. 2). Gemäss Art. 43 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG) vom 16. Dezember 2005 (SR 142.20) hat der ausländische Ehegatte einer Person mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn er mit dieser zusammenwohnt. Vom Erfordernis des Zusammenwohnens kann nach Art. 49 AuG abgesehen werden, wenn wichtige Gründe geltend gemacht werden und die Familiengemeinschaft weiter besteht. Nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft besteht nach Art. 50 AuG der Anspruch des Ehegatten und der Kinder auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach den Artikeln 42 und 43 weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht (Abs. 1 lit. a) oder wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (Abs. 1 lit. b). Solche wichtigen persönlichen Gründe können etwa vorliegen, wenn ein Ehepartner Opfer ehelicher Gewalt wurde und die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet erscheint (Abs. 2). Der Beschwerdeführer ist mit einer Landsfrau verheiratet, welche die Niederlassungsbewilligung hat. Aus diesem Grund wurde ihm gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AuG eine Aufenthaltsbewilligung erteilt. Strittig sind im vorliegenden Fall die Voraussetzungen für eine Bewilligungsverlängerung, was eine Frage der materiellen Prüfung ist. Für das Eintreten genügt, dass im Rahmen der Art. 43 ff. AuG potentiell ein Anspruch besteht (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179). Die Beschwerde ist fristgerecht eingereicht worden, und der Beschwerdeführer ist nach Art. 89 BGG zur Beschwerde legitimiert. Sofern die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 1.2 Nach Art. 42 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründungen zu enthalten (Abs. 1). Dabei ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Abs. 2). Dies setzt voraus, dass sich der Beschwerdeführer wenigstens kurz mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt (BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.). Strengere Anforderungen gelten für Sachverhaltsrügen (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255). In Bezug auf Art. 97 Abs. 1 BGG ist in der Beschwerdeschrift darzulegen, auf welche Weise die Sachverhaltsfeststellung willkürlich bzw. unter Verletzung einer verfahrensrechtlichen Verfassungsvorschrift zustande gekommen ist. Andernfalls können Vorbringen mit Bezug auf einen Sachverhalt, der von den Feststellungen im angefochtenen Entschied abweicht, nicht berücksichtigt werden (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255).