Citation: 6B_1124/2021 E. 1.2.2

1.2.2. Gemäss dem Beschwerdeführer werde im vorinstanzlichen Urteil festgehalten, ein schwerer persönlicher Härtefall könnte (ganz knapp) bejaht werden, wobei dieser Auffassung zuzustimmen sei. Unklar ist, ob er damit fälschlicherweise von einer Bejahung des Härtefalls durch die Vorinstanz ausgeht. Diese erwägt in diesem Zusammenhang indes, selbst bei Annahme eines Härtefalls fiele eine allfällige Interessenabwägung zu Ungunsten des Beschwerdeführers aus. Je nach Auslegung käme der Beschwerdeführer damit seiner Rügepflicht nicht nach, womit auf seine Beschwerde nicht einzutreten wäre. Jedoch setzt er sich in inhaltlicher Hinsicht mit den vorinstanzlichen Erwägungen zum Härtefall auseinander. Er macht sinngemäss geltend, eine Landesverweisung träfe ihn in mehrfacher Hinsicht härter, als von der Vorinstanz erwogen. Damit verleiht er seiner Ansicht, wonach ein schwerer persönlicher Härtefall vorliege, genügend Ausdruck. Entsprechend rechtfertigt es sich, die Beschwerde ungeachtet obiger Frage als Anfechtung der gesamten die Landesverweisung begründenden Ausführungen zu verstehen und auch die Erwägungen zum Härtefall anhand der in der Beschwerde vorgebrachten Argumente auf ihre Rechtmässigkeit hin zu überprüfen.