Citation: 1C_150/2023 E. 1.3.2

1.3.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, er rüge lediglich eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, nämlich der Begründungspflicht. Er mache damit eine Verletzung seiner Parteirechte und eine formelle Rechtsverweigerung geltend. Es liege also ein Fall der "Star"-Praxis vor, womit er zur Erhebung dieser Rügen berechtigt sei. Bei näherer Betrachtung der Argumentation des Beschwerdeführers erweist sich jedoch, dass diese auf eine materielle Überprüfung des angefochtenen Entscheids abzielt. Zunächst rügt der Beschwerdeführer mit seinen Vorbringen nicht, das angefochtene Urteil verfüge über gar keine, sondern über eine nicht genug differenzierte Begründung. Sodann führt er im Wesentlichen aus, die Vorinstanzen hätten nicht dargelegt, inwiefern sich das Bauprojekt gut ins Siedlungs- und Landschaftsbild eingliedere, sondern lediglich ausgeführt, dieses gliedere sich in die bauliche und landschaftliche Umgebung ein. Diese Begründung sei aber nicht ausreichend, da das Bauprojekt im landschaftlich empfindlichen Siedlungsgebiet liege und daher einem erhöhten Eingliederungsstandard zu genügen habe. Zwar rügt der Beschwerdeführer vorderhand eine Verletzung der Begründungspflicht; im Kern zielt er mit dieser Argumentation jedoch auf die Überprüfung der Eingliederung des Bauprojekts in die bauliche und landschaftliche Umgebung bzw. der korrekten Anwendung der Ästhetikklausel ab. Dabei handelt es sich um eine materiellrechtliche Frage. Die geltend gemachte Verletzung der Begründungspflicht kann nicht losgelöst von der Beurteilung dieser materiellrechtlichen Frage geprüft werden. Da die Rüge des Beschwerdeführers im Ergebnis somit auf eine materielle Überprüfung des angefochtenen Entscheids abzielt, ist sie unzulässig (vgl. Urteile 2C_100/2023 vom 20. Juni 2023 E. 2.2; 2C_189/2023 vom 18. April 2023 E. 5.3; 2C_167/2022 vom 12. Dezember 2022 E. 5.2).