Citation: 2C_433/2019 E. 4.2

4.2. Die EZV hat der obsiegenden Importeurin für das bundesgerichtliche Verfahren eine angemessene Parteientschädigung auszurichten (Art. 68 Abs. 1 BGG). Die Höhe der Parteientschädigung richtet sich bei Streitsachen mit Vermögensinteresse nach dem Streitwert, welcher sich nach den vor Bundesgericht streitigen Begehren bemisst (Art. 3 Abs. 1 und 2 des Reglements vom 31. März 2006 über die Parteientschädigung und die Entschädigung für die amtliche Vertretung im Verfahren vor dem Bundesgericht [SR 173.110.210.3]). Die Importeurin macht einen Parteiaufwand von Fr. 15'000.-- zuzüglich Auslagen von Fr. 98.15 geltend, ausgehend von einem Vermögensinteresse von Fr. 360'000.--. Den Warenwert der streitbetroffenen Ware gibt sie aber selber mit insgesamt Fr. 120'504.-- an. Dies ist der Streitwert, welcher zu einem Honorar zwischen 5'000.-- und 15'000.-- führt (Art. 4 des Reglements). Das weitere, indirekte Vermögensinteresse gehört nicht zum Streitwert, kann aber innerhalb der Rahmenbeträge unter dem Titel "Wichtigkeit der Streitsache" berücksichtigt werden (Art. 3 Abs. 1 des Reglements). Der Streitwert liegt nahe an der unteren Grenze des Rahmentarifs. Der für die Beschwerde an das Bundesgericht geltend gemachte Aufwand von über 50 Stunden erscheint übermässig, nachdem die darin behandelte Thematik bereits Gegenstand vor Bundesverwaltungsgericht gebildet hatte und die für die Gutheissung ausschlaggebende Begründung in der Beschwerde nicht vorgebracht wurde. Angemessen erscheint eine Parteientschädigung von Fr. 6'000.-- (zuzüglich Auslagen).