Citation: 2C_235/2023 E. 5.1.1

5.1.1. In sachverhaltlicher Hinsicht stellte die Vorinstanz diesbezüglich fest, dass sich die Beschwerdeführenden in der Vergangenheit immer wieder für eine gewisse Zeit von der Sozialhilfe lösen konnten, dies aber seit 2004 nie nachhaltig der Fall gewesen ist. Während die Beschwerdeführerin meist erwerbslos war, arbeitete der Beschwerdeführer wiederholt für verschiedene Arbeitgeber. Seit Ende 2014 sind die Beschwerdeführenden die meiste Zeit von der Sozialhilfe unterstützt worden. Es gelang ihnen seither nie, sich für länger als 15 Monate von der Sozialhilfe zu lösen. Bis zum 17. August 2021 und damit bis kurz vor der erstinstanzlichen Verweigerung der Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung betrugen die Fürsorgeleistungen insgesamt Fr. 200'982.--. Anfang Februar 2023 hat der Beschwerdeführer eine Vollzeitstelle angetreten, sodass aktuell keine Sozialhilfe mehr bezogen wird (vgl. E. 2.3 hiervor). Weiter stellte die Vorinstanz fest, dass der Beschwerdeführer und die Beschwerdeführerin Verlustscheine in der Höhe von Fr. 169'307.05 bzw. Fr. 5'499.90 angehäuft haben. Obschon diese Verschuldung zu einem Grossteil vor längerer Zeit verursacht worden ist, verschuldeten sich die Beschwerdeführenden auch noch, als sie von der Sozialhilfe unterstützt wurden.