Citation: 8C_287/2020 E. A

A.________, geboren 1981, war seit 1. Februar 2012 als Heimmanagerin des Kinderhauses B.________ beschäftigt und dadurch bei der Helsana Unfall AG (nachfolgend: Helsana) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 18. Februar 2012 wurde sie als Velofahrerin von einem Auto mit einer Geschwindigkeit von etwa 80 km/h von hinten angefahren. Durch den Zusammenstoss schlug sie zuerst auf der Motorhaube auf, um von dort weggeschleudert zu werden. Sie zog sich dabei ein Schädelhirntrauma, Verletzungen im Gesicht (Fraktur des Jochbogens des Gesichtsschädels und Schädigung am linken Auge) sowie eine Claviculafraktur zu und musste bis zum 15. März 2012 im Spital C.________ betreut werden. Es erfolgte eine operative Versorgung der Schlüsselbeinfraktur sowie eine Neurorehabilitation, die in der Folge ambulant weitergeführt wurde (Berichte vom 24. Februar, 13. März und 15. März 2012 sowie vom 28. August 2014). Zudem musste sich A.________ zwei Eingriffen am linken Auge zur Wiederherstellung des räumlichen Sehens unterziehen (Berichte vom 24. Juni und 25. November 2013). Die Helsana holte ein Gutachten der Klinik D.________ vom 8. beziehungsweise 15. August 2014 mit ergotherapeutischer, neuropsychologischer, neurologischer sowie psychiatrischer Abklärung und in der Folge ein weiteres psychiatrisches Gutachten der Dr. med. E.________ vom 15. Januar 2018 ein. Mit Verfügung vom 26. März 2018 und Einspracheentscheid vom 18. Januar 2019 schloss sie den Fall per 1. Februar 2017 folgenlos ab.