Citation: 5A_1048/2019 E. 3.5.1

3.5.1. Für die Rügen, die dem Bundesgericht vorgetragen werden, muss der kantonale Instanzenzug ausgeschöpft worden sein, und zwar nicht nur formell, sondern auch materiell, indem die Beanstandungen soweit möglich schon der Vorinstanz unterbreitet werden (BGE 143 III 290 E. 1.1 mit Hinweisen). Fehlt es bei einer Rüge daran, ist auf sie nicht einzutreten (Urteil 4A_647/2015, 4A_649/2015 vom 11. August 2016 E. 5.2.2, nicht publ. in: BGE 142 III 447). Eine neue rechtliche Argumentation ist demgegenüber vor Bundesgericht zulässig unter der Voraussetzung, dass sie sich im Rahmen des von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalts bewegt (BGE 136 V 362 E. 4.1; 135 III 49 E. 5.1 in fine; 130 III 28 E. 4.4; je mit Hinweisen). Daraus folgt, dass die Rechtsfrage zwar zu behandeln ist, dies aber gestützt auf die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz (Urteil 4A_645/2017 vom 22. August 2018 E. 6.2, nicht publ. in: BGE 144 III 388; vorzitiertes Urteil 4A_647/2015, 4A_649/2015 a.a.O.; s. aber BGE 146 III 203 E. 3.3.4).