Citation: 7B_456/2023 E. 2.3

2.3. Die hiervor zusammengefasst dargestellten Erwägungen der Vorinstanz sind ausführlich, überzeugend und schlüssig. Es ist nicht ersichtlich, dass sie bei der Feststellung oder Würdigung des Sachverhalts in Willkür verfallen wäre oder zu Unrecht eine willkürliche Beweiswürdigung durch die erste Instanz verneint hätte. Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, seine vor Vorinstanz erhobenen Einwände zu wiederholen und die Beweiswürdigung hinsichtlich des Radarfotos in Zweifel zu ziehen. Auf diese appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil ist nicht einzugehen. Die Vorinstanz begründet ausführlich, weshalb bereits die erste Instanz bei der Beweiswürdigung nicht in Willkür verfallen ist. Sie geht auf die Kritik des Beschwerdeführers ein und widerlegt diese schlüssig. So erwägt sie in Bezug auf das Radarfoto, die erste Instanz habe sowohl im Protokoll als auch in ihrem Urteil festgehalten, es lasse sich "klar erkennen", dass es sich auf den verschiedenen Fotos um die gleiche Person handle. Die Kritik des Beschwerdeführers, das (erstinstanzliche) Gericht habe sich dem Abgleich zu wenig angenommen, sei nicht nachvollziehbar. Das erstinstanzliche Gericht habe die Übereinstimmung mit seiner persönlichen Wahrnehmung bestätigt. Auch das im bundesgerichtlichen Verfahren erneut vorgebrachte Argument, wonach die Staatsanwaltschaft zunächst einen anderen Mann als mutmasslichen Täter erachtet habe, weshalb Zweifel an der Täterschaft des Beschwerdeführers bestünden, widerlegt die Vorinstanz schlüssig. So hält sie fest, dass der genannte Umstand nichts an ihren Feststellungen zu ändern vermöge, insbesondere, da die Staatsanwaltschaft bei ihrem ersten Strafbefehl vom 2. März 2020 einzig auf die Angaben des Fahrzeughalters und nicht auf einen Fotovergleich abgestellt habe. Inwiefern die Vorinstanz damit, wie vom Beschwerdeführer behauptet, willkürlich die Beweiswürdigung der ersten Instanz übernommen und den Grundsatz "in dubio pro reo" verletzt haben könnte, ist nach dem soeben Ausgeführten nicht ansatzweise ersichtlich. Die Vorinstanz durfte gestützt auf die erwähnten Indizien und Beweismittel willkürfrei davon ausgehen, dass die Geschwindigkeitsübertretung vom Beschwerdeführer begangen wurde. Eine Verletzung der Begründungspflicht (vgl. dazu: BGE 147 IV 409 E. 5.3.4; 146 II 335 E. 5.1; Urteil 7B_984/2023 vom 8. Januar 2024 E. 2.5.2; je mit Hinweisen) ist ebenfalls nicht auszumachen.