Citation: 5A_158/2024 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1999; Beschwerdeführerin) und B.A.________ (geb. 1997; Beschwerdegegner) sind die verheirateten Eltern der im Jahr 2021 geborenen Tochter C.A.________. Sie üben das Sorgerecht über die Tochter gemeinsam aus. A.b. Aufgrund einer Gefährdungsmeldung des Vaters vom 27. September 2023 eröffnete die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Kantons Schaffhausen (KESB) ein Kindesschutzverfahren. Mit superprovisorischem Beschluss vom 13. Oktober 2023 entzog die Behörde den Eltern für die Dauer des Verfahrens das Aufenthaltsbestimmungsrecht über die Tochter und brachte diese bei der Grossmutter väterlicherseits unter. Gleichzeitig errichtete sie für das Kind eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB. Am 23. November 2023 bestätigte die KESB den Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts vorsorglich und brachte die Tochter rückwirkend per 6. Oktober 2023 bei der Grossmutter väterlicherseits unter. Zudem regelte sie vorsorglich den persönlichen Verkehr zwischen Mutter und Tochter, bestätigte die Beistandschaft und ordnete eine sozialpädagogische Intensivabklärung an. Einer allfälligen Beschwerde gegen diesen Beschluss entzog die KESB die aufschiebende Wirkung. A.c. Bereits seit dem 6. Oktober 2023 ist zwischen den Eltern beim Kantonsgericht Schaffhausen ein Eheschutzverfahren hängig, in dem das Gericht vorsorgliche Massnahmen zum Unterhalt traf. Die Eltern unterzeichneten ausserdem eine Vereinbarung mit einem gemeinsamen Antrag an die KESB zur Regelung des Besuchsrechts.