Citation: 8C_798/2013 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdegegner macht geltend, die Genossenschaft B.________ sei in ihrem Bericht vom 29. Juni 2011 zum Schluss gekommen, dass eine Steigerung des Arbeitspensums auf mehr als sechs Stunden pro Tag unrealistisch sei. In diesen sechs Stunden sei die Leistungsfähigkeit auf 70 bis 80 % festgelegt worden. Die zusätzliche Einschränkung sei auf das eher langsame Arbeitstempo und die vermehrten Flüchtigkeitsfehler durch die verminderte Konzentrationsspanne zurückzuführen. Diese Beurteilung sei für die Festlegung der Arbeitszeit und Leistung entscheidend, da sie auf einer zweijährigen intensiven Begleitung beruhe. In der Praxis habe sich rasch gezeigt, dass die im geschützten Rahmen erbrachten Leistungen in der freien Wirtschaft nicht gleich abgerufen werden könnten. Um den Versicherten dennoch so gut wie möglich einzusetzen, habe die A.________ AG das Tätigkeitsfeld laufend geändert und flexibler gestaltet, womit eindrücklich dokumentiert sei, dass es sich um einen angepassten Arbeitsplatz handle. So sei schliesslich auch der Staplerkurs von der Invalidenversicherung finanziert worden. Das IB-Gutachten gehe bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit von der falschen Vorstellung aus, dass der Beschwerdegegner bei der A.________ AG in den sechs Arbeitsstunden pro Tag eine volle Leistung erbringe. Letztlich stütze es sich auf einmalige, punktuelle Untersuchungen, ohne den Verlauf und die wechselnde Tagesform zu berücksichtigen. Dies sei insofern bemerkenswert, als alle anderen involvierten Personen und Institutionen neben der zeitlichen Einbusse auch eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit festgestellt hätten.