Citation: I 314/01 13.02.2002 E. 4

4.- Für den Fall, dass sie nicht als Vollerwerbstätige eingestuft werde, beantragt die Beschwerdeführerin eine Rückweisung an die IV-Stelle, damit diese zusätzliche Abklärungen bezüglich der Tätigkeit im Haushalt vornehme. Dr. med. X.________ hält in seinem Bericht vom 30. März 1999 (d.h. vor Entfernung des Osteosynthesematerials, welche eine gewisse Besserung der gesundheitlichen Situation brachte; vgl. Zwischenbericht vom 8. Juli 1999 sowie die Einträge in der Patientengeschichte vom 8. Juni und 8. Oktober 1999) fest, die Versicherte erledige ihren Haushalt ohne fremde Hilfe. Auch im Bericht vom 3. Mai 2000 erwähnt er keine den Haushalt betreffenden Einschränkungen. Auf den Bericht des Dr. med. H.________, Facharzt für Allgemeine Medizin, vom 14. Juli 2000 kann insofern nicht abgestellt werden, als er eine für den medizinischen Experten unzulässige rechtliche Beurteilung vornimmt (vgl. BGE 125 V 261 Erw. 4; AHI 2000 S. 152 Erw. 2c, je mit Hinweisen). Angesichts der hälftigen Aufteilung in Erwerbstätigkeit und Haushalt wäre vorliegend zur Begründung einer Rente bezüglich der Hausarbeit eine Einschränkung von mindestens 80 % notwendig; aus den Akten ergeben sich jedoch keine Hinweise, wonach eine derart hohe Behinderung im Haushalt denkbar wäre. Im Rahmen der antizipierten Beweiswürdigung (BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b) kann demnach auf eine Rückweisung zur weiteren Abklärung im Haushaltsbereich verzichtet werden.