Citation: 1C_306/2020 E. 2.7

2.7. Mit diesen überzeugenden Ausführungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander (vgl. die Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176; 140 III 86 E. 2 S. 88 f.; je mit Hinweisen), weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist. Nur der Vollständigkeit halber sei festgehalten, dass die von ihm zur Verkehrsgefährdung vorgebrachten Argumente für die Frage des Verschuldens nicht entscheidend sind. So ist belanglos, wenn die Polizei bei der Kontrolle pflichtwidrig kein Um- bzw. Entladen anordnete (vgl. Art. 29 Abs. 1 und 2 der Verordnung vom 28. März 2007 über die Kontrolle des Strassenverkehrs [Strassenverkehrskontrollverordnung, SKV; SR 741.013], denn der Beschwerdeführer war bereits zuvor mit einem zu schweren Fahrzeug unterwegs. Ebensowenig ist entscheidend, wenn sich später herausstellt, dass eine Ausnahmebewilligung hätte erteilt werden können. Die vorgängige Prüfung, ob deren Voraussetzungen erfüllt sind, liegt im Interesse der Verkehrssicherheit und stellt nicht eine blosse Formalität dar. Art. 78 Abs. 1 Satz 1 VRV sieht ausdrücklich vor, dass Fahrzeuge, die wegen der Ladung den Vorschriften über Masse und Gewichte nicht entsprechen, auf öffentlichen Strassen nur auf Grund einer schriftlichen Bewilligung verkehren dürfen. Soweit seine Kritik als hinreichend substanziiert bezeichnet werden kann, vermag der Beschwerdeführer somit nicht aufzuzeigen, dass das Verwaltungsgericht Bundesrecht verletzte, indem es zum Schluss kam, es liege kein besonders leichter Fall vor.