Citation: 1C_35/2020 E. A

Am 19. September 1991 erteilte der Gesundheitsrat des Kantons St. Gallen A.________ zunächst eine örtlich und zeitlich befristete sowie am 19. September 1996 eine für den ganzen Kanton gültige, unbefristete Ausnahmebewilligung zur selbstständigen Berufsausübung als Zahnarzt. Am 31. Januar 2012 eröffnete das Gesundheitsdepartement des Kantons St. Gallen ein Disziplinarverfahren gegen A.________. In der Folge wurde ihm die Berufsausübungsbewilligung entzogen. Nach einem für ihn günstigen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 24. August 2017 erteilte das Gesundheitsdepartement A.________ am 6. November 2017 wieder die Berufsausübungsbewilligung. Während der Hängigkeit des Disziplinarverfahrens erfolgte in der Wochenzeitung "B.________" eine Berichterstattung über A.________. Darin wurde dessen Arbeit als Zahnarzt kritisiert. Aufgrund des persönlichkeitsverletzenden Inhalts der veröffentlichten Artikel, verlangte A.________ die klageweise Entfernung des Zeitungsberichts vom 5. Juli 2012 aus dem Onlinearchiv der Wochenzeitung. Vor dem Hintergrund dieses gegen die B.________ AG angestrebten Zivilverfahrens ersuchte C.________, der Verleger der Zeitung, am 6. März 2017 telefonisch beim Gesundheitsdepartement bzw. beim Leiter des Rechtsdienstes des Gesundheitsdepartements, E.________, um Auskünfte im Zusammenhang mit einer angeblich vom Gesundheitsdepartement gefälschten Liste von Patientenbeschwerden, aufgrund welcher das Gesundheitsdepartement A.________ die Berufsausübungsbewilligung entzogen habe. Die Vorsteherin des Gesundheitsdepartements erteilte dem Leiter des Rechtsdienstes gleichentags die mündliche Einwilligung, im Namen des Gesundheitsdepartements den Verleger der B.________ AG die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Mit Verfügung vom 9. März 2017 bestätigte die Vorsteherin ihre mündliche Einwilligung gegenüber dem Leiter des Rechtsdienstes dahingehend, dass dieser befugt sei, im Namen des Gesundheitsdepartements gegenüber der B.________ AG "über den Fall A.________ (inkl. den damit zusammenhängenden Verfahren) " Auskunft zu geben und insbesondere zu den Behauptungen der angeblich vom Gesundheitsdepartement gefälschten Liste der Patientenanzeigen Stellung zu nehmen. Nachdem A.________ im Zusammenhang mit weiteren Verfahren zwischen ihm und dem Gesundheitsdepartement Kenntnis von der Verfügung vom 9. März 2017 erhalten hatte, erhob er am 1. März 2019 Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Dieses wies die Beschwerde mit Urteil vom 1. Dezember 2019 ab, soweit es darauf eintrat.