Citation: 6B_51/2009 28.05.2009 E. 5

Der Beschwerdeführer 2 macht geltend, im Anklagepunkt 4.14 sei der Transport des Drogengeldes von ihm zum Beschwerdeführer 1 und anschliessend im Anklagepunkt 4.16 der Transport des gleichen Geldes von der Schweiz nach Albanien je als Geldwäscherei qualifiziert worden. Richtigerweise wäre die Geldwäscherei als Einheit mit Vollendung in Albanien und folglich nur einmal zu bestrafen gewesen. Der Beschwerdeführer müsse im Anklagepunkt 4.16 daher freigesprochen werden (vgl. Beschwerde Ziff. 3.2 ad. Erw. 3.2.14 S. 19). Die Vorinstanz hat in tatsächlicher Hinsicht festgestellt, der Beschwerdeführer 1 habe beim Beschwerdeführer 2 am 12. Oktober 2005 die aus dem Heroinhandel stammenden Fr. 90'000.- abgeholt (Erw. 3.2.12.5 ad. Anklagepunkt 4.14). Davon seien Fr. 80'000.- zu A.________ nach Albanien verbracht worden (Erw. 3.2.14 ad. Anklagepunkt 4.16). In rechtlicher Hinsicht hat sie unter Verweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung erwogen, der Transfer von deliktisch erlangten Vermögenswerten über die Landesgrenze ins Ausland gelte als Geldwäschereihandlung im Sinne von Art. 305bis Ziff. 1 StGB. Die Beschwerdeführer hätten in den Anklagepunkten 4.6, 4.10, 4.14 bis 4.18 Gelder aus qualifizierten Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz im Wert von insgesamt Fr. 341'000.- nach Albanien geschickt (Erw. 4.3.1.1). Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers 2 hat die Vorinstanz in den Anklagepunkten 4.14 und 4.16 damit richtigerweise nur den Transport von Fr. 80'000.- nach Albanien als Geldwäscherei qualifiziert. Die Rüge des Beschwerdeführers 2 geht offensichtlich fehl.