Citation: 4F_5/2020 E. 3.2

3.2. Nach Art. 178 ZPO, auf den der Gesuchsteller selbst hinweist, hat die Partei, die sich auf eine Urkunde beruft, deren Echtheit nur zu beweisen, sofern diese von der andern Partei bestritten und die Bestreitung ausreichend begründet wird. Mangelt es an plausiblen Einwänden, konnte ein Beweisverfahren unterbleiben. Darauf hat das Bundesgericht abgestellt. Die Formulierung, die Vorinstanz habe Handschriftengutachten gewürdigt, mag unzutreffend sein, für das Entscheidergebnis kommt dem aber keine Bedeutung zu, da für dieses die mangelnden Ausführungen des Gesuchstellers massgebend waren. Ein Revisionsgrund ist auch insoweit nicht dargetan.