Citation: 2P.204/2005 05.01.2006 E. 3.2

3.2.1 Das Verwaltungsgericht hat zunächst erwogen, es sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin zwar nicht durch speditive Arbeitsleistung aufgefallen, ihre Arbeitsleistung jedoch insgesamt nicht als ungenügend zu beurteilen sei, weshalb auch keine Rückstufung in Frage gekommen sei. Der Kündigungsgrund von Art. 22 Abs. 3 lit. a PG/BE sei damit nicht gegeben. Was die Beschwerdeführerin gegen die - im Ergebnis zu ihrem Vorteil ausgefallenen - Ausführungen des Verwaltungsgerichts vorbringt (Beschwerde S. 4 f.), erschöpft sich in einer appellatorischen Kritik und lässt die entsprechenden Feststellungen nicht als unhaltbar erscheinen. 3.2.2 Ob die Beschwerdeführerin gegen die Weisung, keine nicht angeordneten Überzeiten mehr zu leisten, bzw. weitere Weisungen verstossen habe und somit der Kündigungsgrund von Art. 22 Abs. 3 lit. b PG/BE) vorliege, hat das Verwaltungsgericht offen gelassen (angefochtenes Urteil E. 5.3). 3.2.3 Das Verwaltungsgericht hat schliesslich festgestellt, zwischen der Beschwerdeführerin und ihren Vorgesetzten hätten vermehrt und über längere Zeit erhebliche Spannungen geherrscht, die schliesslich eine fruchtbare Zusammenarbeit im Sekretariat der B.________ verunmöglicht hätten. Das Arbeitsklima sei aufgrund der dargelegten Vorfälle (insb. nicht angeordnete Übernahme von Arbeiten aus dem Zuständigkeitsbereich ihrer Vorgesetzten; Mühe, Hierarchieverhältnis und feste Aufgabenzuweisung zu akzeptieren; Kritik an ihrer Vorgesetzten; "Nachtaktionen"; wiederholtes Abbrechen von Gesprächen mit ihren Vorgesetzten) gestört gewesen. Auch wenn ihren Vorgesetzten vorgeworfen werden könne, zu lange nicht reagiert zu haben, habe auch die Beschwerdeführerin ihren Teil dazu beigetragen, dass eine reibungslose Zusammenarbeit nicht mehr möglich gewesen sei (angefochtenes Urteil E. 5.4). Ihr emotionales und bisweilen aufbrausendes Verhalten und ihre Mühe, Kritik entgegenzunehmen, hätten erheblich zur Zerrüttung des Vertrauensverhältnisses mit ihren Vorgesetzten beigetragen. Das gelte auch für einen eigenmächtigen Ferienantritt Ende Dezember 2002 sowie ungenügende Orientierung der Vorgesetzten über ihre Krankheit im Januar 2003, die zusätzlich zu dieser Zerrüttung beigetragen hätten (angefochtenes Urteil E. 5.5). Zusammenfassend habe sich die Beschwerdeführerin verschiedene, eher geringe Pflichtverletzungen zuschulden lassen kommen. Nach der Eskalation des Konflikts mit ihren Vorgesetzten sei indes das Vertrauensverhältnis zerstört und ein Zusammenarbeiten nicht mehr möglich gewesen. Auch wenn sich die Vorgesetzten nicht in jeder Hinsicht vorbildlich verhalten hätten, sei die Zerrüttung des Vertrauensverhältnisses nicht überwiegend diesen anzulasten. Die Beschwerdeführerin habe ihrer Vorgesetzten durch ihr Verhalten zu verstehen gegeben, dass sie an ihren Fähigkeiten zweifle. Sie habe ihr nicht die nötige Unterstützung zukommen lassen und durch ihre emotionale Art dazu beigetragen, dass Spannungen nicht hätten besprochen und bereinigt werden können. Zudem sei sie im Dezember 2002 trotz hoher Arbeitsbelastung und ohne Rücksprache mit ihren Vorgesetzten der Arbeit ferngeblieben. Unter diesen Umständen sei die Erziehungsdirektion zu Recht vom Vorliegen triftiger Gründe im Sinne von Art. 22 Abs. 3 lit. c PG/BE ausgegangen. 3.2.4 Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, erschöpft sich weitgehend in einer appellatorischen Kritik, indem sie den Ausführungen des Verwaltungsgerichts ihre eigene Sachverhalts- und Beweiswürdigung gegenüberstellt. Ihre Darstellung ist indessen - insbesondere unter Berücksichtigung des dem Verwaltungsgericht in dieser Hinsicht zustehenden Ermessensspielraumes - nicht geeignet, die Sachverhaltsfeststellung und die Beweiswürdigung des Verwaltungsgerichts als offensichtlich unhaltbar erscheinen zu lassen. 3.3 Das Verwaltungsgericht hat die angefochtene Kündigung auch als geeignet, erforderlich und zumutbar, d.h. als verhältnismässig, erachtet (angefochtenes Urteil E. 6). Dies wird von der Beschwerdeführerin nicht beanstandet, weshalb das angefochtene Urteil insoweit nicht zu überprüfen ist. Dasselbe gilt in Bezug auf die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für die kantonalen Verfahren (angefochtenes Urteil E. 7 und 8). 3.4 Die Beschwerdeführerin beanstandet die Kostenauflage nur für den Fall der Gutheissung der staatsrechtlichen Beschwerde (als der gesetzlichen Regelung entsprechende Folge), weshalb nach dem oben Ausgeführten darauf nicht weiter einzugehen ist.