Citation: 6B_1066/2023 E. A

Am Samstag, 14. Dezember 2019, nach dem gemeinsamen Besuch der Weihnachtsfeier ihres Arbeitgebers, kam es auf dem Weg ins Parkhaus zu einem Streit zwischen A.________ und B.________. Es ist unbestritten, dass sich A.________ nach der Auseinandersetzung in den von ihm vor Ort abgestellten Personenwagen setzte, B.________ damit entgegenfuhr und dass er, als dieser auf ein angrenzendes Parkfeld auswich, einlenkte und ihm auf das Parkfeld folgte. Ebenfalls nicht bestritten ist, dass B.________ vor dem Personenwagen zu Fall kam, A.________ anschliessend zurücksetzte und zurückfuhr. A.________ wird vorgeworfen, er sei mit der linken Front des Personenwagens gegen das linke Bein, Höhe Knie, von B.________ gefahren, habe ihn dadurch zu Fall gebracht und ihn daraufhin zwei Mal mit mindestens einem Rad seines Fahrzeugs auf Bein- bzw. Hüfthöhe überrollt und habe ihm danach noch zugerufen, ob es nun reiche. A.________ habe gewusst, dass er B.________ zumindest möglicherweise angefahren, zu Fall gebracht, überrollt und geschrammt habe, dass er ihn rückwärts zumindest möglicherweise erneut überrollt habe und er ihn dabei hätte schwer verletzen oder sogar töten können, was er gewollt oder zumindest in Kauf genommen habe.