Citation: 1C_449/2021 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, es bestehe ein enger Zusammenhang zum gegen ihn geführten Strafverfahren. Er befürchte, dass die Behörden oder Drittpersonen seine Blutprobe missbrauchen werden. Niemand dürfe ohne ärztliche Anordnung oder versehentlich bei einem Gefängnisinsassen eine Blutprobe nehmen. Als Reaktion auf seine Ablehnung habe ihm die Beschwerdegegnerin gedroht, man werde ihm gegebenenfalls mit Polizeigewalt das Blut abnehmen. Er habe keine andere Wahl gehabt als zu gehorchen. Das Obergericht hätte sich somit auch mit den Tatbeständen der Drohung, der Nötigung, des Diebstahls bzw. "DNA-Klaus" auseinandersetzen müssen.