Citation: 2C_837/2018 E. A

A.________ ist seit Dezember 2011 Halterin der Bergamasker-Hündin B.________ (geb. 2011). Im Jahr 2014 übernahm sie mit Hund C.________ (geb. 2012) zusätzlich einen belgischen Schäferhund. A.a. Die beiden Hunde B.________ und C.________ waren an folgenden aktenkundigen Vorfällen beteiligt: 15. September 2014: Die Hündin B.________ biss beim Hinterherrennen im öffentlichen Bereich einen Jack-Russel-Terrier und verursachte eine Hautperforation im Analbereich. 4. November 2014: Vier Hunde, darunter die Hündin B.________ und der Hund C.________, gingen gleichzeitig bellend auf eine andere Hundehalterin zu. Diese wurde durch den Hund C.________ gebissen und erlitt eine Hautperforation am Unterschenkel. 14. Dezember 2014: Die Hündin B.________ verhielt sich sehr aggressiv gegenüber einer anderen angeleinten Hündin und versuchte diese zu beissen. Dem Sohn von A.________ gelang es vorerst nicht die Hündin B.________ zu sich zu rufen, um sie anzuleinen. Kurz nachdem er die Hündin B.________ angeleint hatte, liess er sie wieder von der Leine, worauf sie erneut um die andere Hündin herumrannte und diese verbellte. 18. Januar 2015: Als der älteste Sohn von A.________ die beiden Hunde C.________ und B.________ im öffentlichen Raum ausführte, hatte er Mühe diese zu kontrollieren. Während beide kläfften und sich gegenseitig anstachelten, verletzte Hund C.________ einen anderen Hund. Dieser erlitt dabei eine Hautperforation am Gesäss, einen Muskelriss sowie eine Abdomenperforation. 28. April 2015: Der Hund C.________ biss in Italien einen Jogger, wobei beiden Hunden C.________ und B.________ eine aktive Rolle zugekommen sei. Jedenfalls waren beide Hunde nicht angeleint und die Aufsichtsperson zu weit weg, um einzugreifen. Infolge dieser Vorfälle liess A.________ den Hund C.________ am 13. Mai 2015 einschläfern. Das Veterinäramt des Kantons Zürich (nachfolgend "Veterinäramt") sah vorerst davon ab, Massnahmen gegen die Hündin B.________ zu verfügen und wies A.________ mit Schreiben vom 9. Juli 2015 darauf hin, dass bei erneuten Vorfällen weitere Abklärungen und verwaltungsrechtliche Massnahmen in Betracht gezogen würden. A.b. Am 19. September 2015 ging eine in der Nachbarschaft von A.________ wohnhafte Hundehalterin mit ihrem Mann und Hund am Haus von A.________ vorbei. Zeitgleich rannte die Hündin B.________ durch die offene Haustür auf den anderen Hund zu. Während sie versuchte, ihren Hund an sich zu ziehen, um ihn zu schützen, zog sich die benachbarte Hundehalterin eine Verletzung am Bein zu. In der Folge liess sich allerdings nicht erstellen, ob die Verletzung durch die Hündin B.________ verursacht wurde. Die in diesem Zusammenhang eingeleitete Strafuntersuchung wegen mangelnder Beaufsichtigung eines Hundes gegen A.________ wurde vom Statthalteramt des Bezirks Affoltern (Kanton Zürich) mittels Verfügung vom 14. Juli 2017 eingestellt. Am 9. Dezember 2015 wurde die Hündin B.________ auf Anordnung des Veterinäramts sodann einem Wesenstest unterzogen. Bei diesem konnte bei der Hündin B.________ kein aggressives Verhalten oder eine Gefährdung für Menschen festgestellt werden. Hingegen war die Hündin B.________ im Zusammenspiel mit anderen Hunden lange nicht abrufbar und gab optische sowie akustische Drohsignale von sich. Zudem war eine Kontrolle durch die Hundehalterin A.________ nur teilweise sichtbar.