Citation: 5A_214/2021 E. 2.4.2

2.4.2. Im vorliegenden Fall stellte das Bezirksgericht die begründete Arresteinsprache vom 11. Januar 2021 dem (anwaltlich vertretenen) Beschwerdeführer am 15. Januar 2021 "zur Kenntnisnahme" (ohne Fristansetzung) zu. Die Eingabe wurde ihm am 18. Januar 2021 unstrittig zugestellt. Damit hat das Bezirksgericht zehn Tage ab Zustellung gewartet, bevor es am 29. Januar 2021 den Entscheid über die Arresteinsprache fällte. Der Beschwerdeführer verfügte (entgegen seiner Darstellung) über eine Reaktionszeit von zehn Tagen, um eine Stellungnahme einzureichen oder zumindest um die Ansetzung einer allenfalls erforderlichen Frist zur Stellungnahme zu ersuchen. Wenn das Obergericht diese Zeitdauer als angemessen erachtet und im unbenutzten Ablauf einen Verzicht auf Replik erblickt hat, ist dies nicht zu beanstanden. Daran vermag der blosse Hinweis des Beschwerdeführers auf den Umfang der zugesandten Eingabe ("26 Seiten, 25 Dokumente") nichts zu ändern. Von einer Verletzung des verfassungsmässigen Replikanspruchs durch das Obergericht kann nicht gesprochen werden.