Citation: 6B_565/2022 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer beanstandet seine Verurteilung in verschiedener Hinsicht. Bezogen auf den Sachverhalt bringt er vor, die vorinstanzliche Feststellung, er sei geständig, die erhaltenen Zahlungen seiner Schwester weitergeleitet zu haben, sei aktenwidrig und somit willkürlich. Dass solche Weiterleitungen nicht erstellt seien, führe selbst die Vorinstanz an, wenn sie ausführe, es sei nicht klar, welche der Bargeldabhebungen er oder seine Ehefrau getätigt habe. Ebenfalls willkürlich sei weiter, dass die Vorinstanz sein Wissen um die deliktische Natur der Gelder gestützt auf eine rückwirkende Betrachtung bejahe. In rechtlicher Hinsicht macht der Beschwerdeführer geltend, entgegen der Vorinstanz stellten die von ihr (bereits) als tatbestandsmässig erachteten blossen Entgegennahmen deliktischer Gelder auf seinen Konten sowie in bar keine tauglichen Geldwäschereihandlungen dar. Hinzu komme, dass die Vortat jeweils noch nicht beendet gewesen sei und die meisten der angeblich strafbaren Handlungen in der Anklageschrift nicht enthalten seien, was beides einer Verurteilung ebenfalls entgegen stehe. Die Vorinstanz wende insgesamt den Tatbestand der Geldwäscherei falsch an, verletze ihre Begründungspflicht und verstosse gegen das Immutabilitätsprinzip.