Citation: 6B_191/2009 23.06.2009 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer bringt vor, die Vorinstanz habe nicht berücksichtigt, dass die Aussagen des Zeugen A.________ Widersprüche enthielten (bezüglich seines [A.________'s] Drogenkonsums, der Drogenbelieferung durch andere Händler, der Anzahl der Lieferungen, der Menge, des Zeitpunkts, der Höhe seiner Schulden, zur Geldübergabe und zur Natelnummer des Beschwerdeführers). Sie lasse zu Unrecht ausser Acht, dass der Zeuge A.________ seinen massiven Betäubungsmittelkonsum mit dem Drogenhandel finanziert habe. Seine Angaben seien frei erfunden. Die Vorinstanz setze sich nicht mit seinen Rügen auseinander, sondern halte diese nicht für geeignet, an der Glaubhaftigkeit der Aussagen des Zeugen zu zweifeln. Dadurch verfalle sie in Willkür. 2.2 Die Vorinstanz stützt sich in ihrer Beweiswürdigung nicht nur auf die Aussagen des Zeugen A.________ (vgl. E. 1.4). Dass dessen Aussagen in den Details (Drogenmenge, Personen, die den Kaufpreis abholten, Höhe seiner Schulden aus dem Kauf von Drogen beim Beschwerdeführer) nicht vollständig übereinstimmen, ist aufgrund des erheblichen Zeitablaufs zwischen den einzelnen Einvernahmen und dem Tatgeschehen (Taten von Ende September 2004 bis am 14. November 2004, Einvernahmen vom Dezember 2004, September 2005 und Dezember 2008) erklärbar. Diese Differenzen ändern nichts am zentralen Inhalt der Aussage, wonach der Zeuge A.________ vom Beschwerdeführer in mehreren Malen Heroin gekauft hat. Zur Menge stellt die Vorinstanz auf die ersten Aussagen des Zeugen A.________ ab, welche die niedrigste Mengenangabe enthält. Darin hat er angegeben, er habe in vier Malen jeweils 50 Gramm Heroin übernommen. 2.2.1 Aktenwidrig ist die Behauptung des Beschwerdeführers, der Zeuge habe an der Verhandlung der Vorinstanz vom 16. Dezember 2008 ausgesagt, er habe - mit Ausnahme der Lieferungen des Beschwerdeführers - nichts mit Drogen zu tun gehabt. Der Zeuge hat in der zitierten Einvernahme nicht von Drogen, sondern von "solchen Sachen" gesprochen (angefochtenes Urteil S. 9). Was er damit gemeint hat, kann offen bleiben, Jedenfalls hat er nach den Feststellungen der Vorinstanz auch ausgesagt (angefochtenes Urteil S. 8), er sei durch den Beschwerdeführer erstmals mit Heroin ("sugar") in Kontakt gekommen, ohne zu erwähnen, wie es sich mit anderen Drogen verhalten hat. 2.2.2 Nicht entscheidend für die Frage der Glaubhaftigkeit der Aussagen sind die Frage des Kokainkonsums des Zeugen A.________ und die diesbezüglichen Drogenkäufe bei einem weiteren Drogenhändler. Die Vorinstanz musste zu diesen Fragen keine Stellung nehmen, da aus diesen Handlungen kein Schluss auf die Aktivitäten im Zusammenhang mit den Heroinkäufen beim Beschwerdeführer abgeleitet werden kann. Der Drogenkonsum des Zeugen A.________ ist nicht geeignet, seine Aussagen als grundsätzlich falsch hinzustellen. Es bestehen auch keine Hinweise, dass der Drogenkonsum seine Aussagen beeinträchtigt hätte. 2.2.3 Soweit der Beschwerdeführer die Feststellung der Vorinstanz beanstandet, wonach der Zeuge A.________ vor dem Beschwerdeführer Angst habe, geht er nicht näher auf die diesbezüglichen Ausführungen im vorinstanzlichen Urteil ein. Auf seine Beschwerde ist in diesem Punkt nicht einzutreten. 2.3 Die Behauptung des Beschwerdeführers, der Zeuge A.________ wolle seinen wahren Drogenlieferanten nicht nennen, ist eine reine Mutmassung. Aus der von der Vorinstanz umfassend vorgenommenen Beweiswürdigung resultiert vielmehr ein schlüssiges Gesamtbild. Danach hat der Beschwerdeführer an A.________ Heroin verkauft, so wie es dieser als Zeuge angegeben hat. Die Beweiswürdigung der Vorinstanz erweist sich im Ergebnis nicht als willkürlich.