Citation: 5A_638/2013 E. 2.1

2.1. Das Verwaltungsgericht hält unter Berücksichtigung von Art. 426 ZGB und mit Blick auf das medizinische Gutachten dafür, der Beschwerdeführer leide an einer schweren Alkoholabhängigkeit, an der die derzeitige Abstinenz in geschützter Umgebung nichts ändere; es bejahte deshalb eine psychische Störung im Sinn von Art. 426 Abs. 1 ZGB. Im weiteren hält die Vorinstanz dafür, den bisherigen Versuchen des Beschwerdeführers, von der Abhängigkeit loszukommen, sei kein Erfolg beschieden gewesen. In Anbetracht der langjährigen Abhängigkeit sei in Übereinstimmung mit sämtlichen involvierten Fachpersonen davon auszugehen, dass die heutige Entlassung des Beschwerdeführers aus der schützenden und stützenden Struktur der Einrichtung zu einem Kontrollverlust und damit zu einem schnellen Rückfall führen würde, weshalb die Aufhebung der fürsorgerischen Unterbringung allein schon unter dem Gesichtspunkt der Rückfallgefahr und der damit verbundenen grossen Selbstgefährdung infolge alkoholbedingter Stürze nicht infrage komme. Überdies habe die Vorinstanz zu Recht auf eine Verwahrlosungsgefahr hingewiesen. Der Beschwerdeführer habe die seit Ende 2012 von der Einrichtung aus bestehenden Möglichkeit für Ausgänge oder Urlaube nicht genutzt und auch die Möglichkeit der Aufnahme einer externen Arbeit nicht wahrgenommen, obwohl er bei einem Kollegen als Aussendienstmitarbeiter hätte tätig sein können. In diesem Verhalten sei nach Ansicht der Beteiligten ein Zeichen dafür zu erblicken, dass der Beschwerdeführer selbst befürchte, einen Rückfall in den übermässigen Alkoholkonsum zu erleiden. Nach Ansicht der Leiterin des Horts sei wichtig, dass der Beschwerdeführer seine Ausgänge nutze, um dabei "Realitätserfahrungen" zu sammeln. Auch die Gutachterin betone, der Beschwerdeführer müsse nun den Tatbeweis erbringen, dass er auch in dieser Situation abstinent sein könne. Erst bei Gelingen dieses Unterfangens über einen gewissen Zeitraum könne als weiterer Schritt der Bezug einer eigenen Wohnung geplant werden. Unter Berücksichtigung dieser Ausführungen zeigte sich das Verwaltungsgericht überzeugt, dass sich eine weitere Zurückbehaltung des Beschwerdeführers wegen der schweren Alkoholabhängigkeit, der damit verbundenen hohen Rückfallgefahr und der davon ausgehenden Selbstgefährdung rechtfertige. Der Beschwerdeführer werde in den nächsten Wochen den Tatbeweis zu erbringen haben, dass er seine Freiheiten über längere Zeit ohne Rückfall nutzen könne.