Citation: I 280/03 25.09.2003 E. 1

Das kantonale Sozialversicherungsgericht hat die gesetzlichen Be-stimmungen zum Vorgehen der Verwaltung bei Eingang einer Neuanmeldung nach vorherigem abgelehntem Leistungsgesuch (Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV) sowie die Rechtsprechung zur Wiedererwägung (BGE 127 V 469 Erw. 4c, 117 V 12 Erw. 2a, je mit Hinweisen) richtig dargelegt. Darauf wird verwiesen. Entgegen der Behauptung in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 mit der dazu gehörenden Verordnung vom 11. September 2002 (ATSV) im vorliegenden Fall nicht anwendbar. Weil in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 467 Erw. 1), und weil ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (hier: 10. April 2002) eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 121 V 366 Erw. 1b), sind im vorliegenden Fall die bis zum 31. Dezember 2002 gültig gewesenen Bestimmungen anwendbar.