Citation: 2C_473/2023 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hat unter Bezugnahme auf den Abklärungsbericht des Beistands der Kinder vom 19. August 2020 erwogen, dass die Kindsmutter zwar eine "klare und final wirkende Haltung" gezeigt habe, die Besuche des Beschwerdeführers nicht zuzulassen, und deshalb die Wiederaufnahme der begleiteten Besuchskontakte vom Zivilgericht unter Strafandrohung habe befohlen werden müssen, dass aber von Seiten des Beschwerdeführers nicht von einem korrekten Verhalten gesprochen werden könne. So habe der Beschwerdeführer seit Beginn der Trennung ein provozierendes Verhalten an den Tag gelegt, die Kindsmutter sei überdies bereits vor der Trennung zweimal an die Polizei gelangt und habe auch wegen häuslicher Gewalt bei einer Nachbarin Schutz gesucht. Weiter sei nach seinem Suizidversuch gegen den Beschwerdeführer ein Annäherungs- und Kontaktverbot verhängt und eine Beistandschaft für die Kinder errichtet worden, welche den Auftrag hatte, ein begleitetes Besuchsrecht zu organisieren. Auch im kindesschutzrechtlichen Verfahren seien gewisse erzieherische Defizite des Beschwerdeführers im Umgang mit seinen Kindern thematisiert worden, welche die Kindesschutzbehörde zur Einrichtung einer sozialpädagogischen Familienbetreuung veranlasst habe. Hinzu kämen im Zusammenhang mit seiner Beziehung zu den Kindern zwei strafrechtliche Verurteilungen des Beschwerdeführers. Vor diesem Hintergrund könne nicht von einer einseitigen Kontaktverweigerung der Kindsmutter gesprochen werden.