Citation: 6B_236/2016 E. 2.5.2

2.5.2. Im Rechtsmittelverfahren kann das Gericht für die tatsächliche und die rechtliche Würdigung des angeklagten Sachverhalts auf die Begründung der Vorinstanz verweisen (Art. 82 Abs. 4 StPO). Von dieser Möglichkeit hat die Vorinstanz Gebrauch gemacht. Dass sie deswegen das Urteil nicht in allen angefochtenen Punkten umfassend überprüft hätte (vgl. Art. 398 Abs. 2 StPO), legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Entgegen seinen Ausführungen misst sich die Güte einer Urteilsbegründung nicht an deren Seitenzahl. Um eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör darzutun, reicht es im Übrigen nicht aus, wenn der Beschwerdeführer vorträgt, es erscheine "höchst fraglich, ob sich die Vorinstanz genügend detailliert mit den Einzelumständen befasst" habe. Den Ausführungen der Vorinstanz ist ohne Weiteres zu entnehmen, von welchen Überlegungen sie sich bei ihrer Entscheidfindung hat leiten lassen.