Citation: 4P.38/2007 22.05.2007 E. C

Die Klägerin hat gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt mit im wesentlichen gleich begründeten Rechtsschriften sowohl staatsrechtliche Beschwerde wie Berufung eingereicht. In der staatsrechtlichen Beschwerde rügt sie eine Verletzung der Art. 8 Abs. 1, Art. 9, 29 Abs. 1 und 2 BV sowie von Art. 6 Ziffer 1 EMRK und stellt die Anträge, in Gutheissung der staatsrechtlichen Beschwerde sei das Urteil des Appellationsgerichts vom 15. Dezember 2006 aufzuheben und das Urteil des Zivilgerichts vom 4. November 2004 zu bestätigen oder der Fall sei zwecks Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen (Ziffer 1); der staatsrechtlichen Beschwerde sei aufschiebende Wirkung zu erteilen (Ziffer 2). Sie bringt vor, das Appellationsgericht habe in willkürlicher Weise das rechtliche Gehör gemäss Art. 9 und 29 Abs. 2 BV verletzt, indem es ihre Beweisofferten vor erster Instanz nicht abgenommen habe. Es sei ihr willkürlich das rechtliche Gehör und die Abnahme eines Beweises verweigert worden, indem ihre Rüge ungehört geblieben sei, dass das vom Beschwerdegegner zur Verfügung gestellte Material für das Schriftgutachten ungenügend sei. Die Befragung des Experten zum Aussagegehalt von "wahrscheinlich" sei willkürlich und in Verletzung des rechtlichen Gehörs verweigert worden und die Verweigerung von mehr Schriftproben verletze zudem das Prinzip eines fairen Verfahrens und der Waffengleichheit. Durch die unbewiesene Aussage eines Konkubinats der Beschwerdeführerin mit C.________ sei das Prinzip eines fairen Verfahrens und der Waffengleichheit sowie in willkürlicher Weise das rechtliche Gehör verweigert worden. Über die Tatsache, dass der Zeuge C.________ gar nicht immer bei der Beschwerdeführerin gewohnt habe, sei in Verletzung von Art. 9 und 29 BV nie Beweis abgenommen worden. Die Arbeitgeberin des Beschwerdegegners sei über dessen Aufenthalt am 5. Mai 2000 nie befragt worden, was das Prinzip eines fairen Verfahrens, das Prinzip der Waffengleichheit sowie den Anspruch auf das rechtliche Gehör verletze. Die Beweislast sei willkürlich verteilt und das Beweismass überspitzt formalistisch festgelegt worden. Der Anspruch auf ein faires Verfahren und das Prinzip der Waffengleichheit sei verletzt, da der Rechtsvertreter des Beschwerdegegners bei der Schriftprobe anwesend gewesen sei. Es seien angebotene Beweismittel willkürlich verweigert worden. Unmittelbare Eindrücke der ersten Instanz bei der Befragung des C.________ seien ohne sachliche Rechtfertigung von der zweiten Instanz negiert worden, was Art. 9 und 29 Abs. 2 BV verletze. Die Geschäfte mit dem Campingwagen, mit der Osterchilbi in Rapperswil und mit der Platzmiete am Seenachtsfest seien willkürlich gewürdigt worden.