Citation: 2C_405/2018 E. 2.1

2.1. Die Niederlassungsbewilligung kann, auch nach einem Aufenthalt von über fünfzehn Jahren, widerrufen werden, wenn die ausländische Person zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt worden ist (Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 lit. b des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer vom 16. Dezember 2005 [AuG; SR 142.20] in der ursprünglichen, in AS 2007 5455 f. publizierten Fassung). Als längerfristig gilt nach der gefestigten Rechtsprechung eine Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr (BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 379 ff.), wobei mehrere unterjährige Strafen bei der Berechnung nicht kumuliert werden dürfen (BGE 139 I 31 E. 2.1 S. 32). Mit seiner Verurteilung vom 19. Mai 2014 zu einer Freiheitsstrafe von 20 Monaten, einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen und einer Busse von Fr. 100.-- hat der Beschwerdeführer diesen Widerrufsgrund gesetzt, was er nicht bestreitet.