Citation: 2C_994/2021 E. 5

Weiter beanstandet der Beschwerdeführer, dass die Vorinstanz einen Genugtuungsanspruch auch betreffend die - nach der Dublin-Ausschaffungshaft - am 8. November 2019 angeordnete und bis zur Haftentlassung vom 24. August 2020 dauernde Ausschaffungshaft verneint hat. Er bringt vor, die Ausschaffungshaft sei unverhältnismässig gewesen, da mildere Mittel zur Verfügung gestanden hätten. Weiter sei der Wegweisungsvollzug aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Grenzschliessungen nicht mehr absehbar gewesen. Durch die Untätigkeit des kantonalen Amts sei zudem das Beschleunigungsgebot verletzt worden.