Citation: 9C_150/2021 E. 3.3

3.3. Gemäss den Feststellungen des kantonalen Gerichts war der Beschwerdeführer seit dem 26. September 2014 arbeitsunfähig; ihm wurde mit Wirkung ab 1. September 2015 zunächst eine halbe Rente der Invalidenversicherung zugesprochen. Damit ist der Versicherungsfall (vgl. zum Begriff desselben bei Erwerbsunfähigkeitsleistungen: BGE 139 III 263 E. 2.5) für die vorliegend streitigen Leistungen vor der "Prämienfreistellung" per 1. September 2016 eingetreten; wie der Beschwerdeführer zutreffend geltend macht, verletzte die Vorinstanz somit Bundesrecht, als sie gestützt auf diese eine Leistungspflicht ab 1. September 2016 verneinte. Somit braucht nicht näher geprüft zu werden, ob die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer vorgängig rechtsgenüglich gemahnt hat bzw. ob er die entsprechenden Mahnschreiben erhalten hat. Selbst eine Bejahung dieser Frage änderte nichts an der grundsätzlichen (insbesondere unter dem Vorbehalt der Verjährung [vgl. sogl. E. 4.] stehenden) Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin.