Citation: U 50/02 22.01.2003 E. 2

Streitig ist die Höhe der dem Beschwerdeführer ab 1. September 1998 zustehenden Invalidenrente. 2.1 Während SUVA und Vorinstanz einen Invaliditätsgrad von 33 1/3 % ermittelten, ist der Beschwerdeführer der Auffassung, das kantonale Gericht habe die medizinischen Unterlagen unzutreffend gewürdigt. Unter Berücksichtigung des von der Vorinstanz eingeholten Ergänzungsberichts des Prof. G.________ vom 18. Januar 2001, des Berichts der Klinik S.________ vom 5. November 2001 und des letztinstanzlich aufgelegten Schreibens des Dr. C.________ von der nämlichen Klinik (vom 25. Januar 2002) ergebe sich eine wesentlich grössere Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit als die Vorinstanz - zur Hauptsache gestützt auf die Einschätzungen der SUVA-Ärzte - angenommen habe. Dementsprechend resultiere auch ein höherer Invaliditätsgrad. 2.2 Die Vorinstanz stützte sich im Wesentlichen auf die vom SUVA-Arzt Dr. V.________ im Einspracheverfahren verfasste Beurteilung vom 9. Juni 1999. Dr. V.________ wiederum nahm betreffend Arbeitsunfähigkeit und zumutbare Arbeitsleistungen auf den Austrittsbericht der Rehaklinik K.________ vom 29. September 1997 und den abschliessenden Bericht des Kreisarztes Dr. Z.________ vom 29. Juni 1998 Bezug und gelangte zum Schluss, dass der Versicherte für leichte Büroarbeiten ohne repetitives Lastenheben ganztags eingesetzt werden könne. Soweit die Arbeitsfähigkeit zusätzlich beeinträchtigt sei, spielten Persönlichkeitsfaktoren - hinsichtlich Chronifizierung und Schmerzverarbeitung - eine entscheidende Rolle. Nachdem Prof. G.________ von der Klinik A.________ in einem im kantonalen Verfahren eingereichten Kurzbericht vom 10. Dezember 1999 von einer theoretischen Arbeitsfähigkeit von mindestens 50 % bei Büro- oder Überwachungsarbeiten ausgegangen war und Tätigkeiten mit repetitiven Belastungen und Überkopfarbeiten als unzumutbar erachtet hatte, stellte die Vorinstanz dem Arzt Ergänzungsfragen. Aus dem Antwortschreiben vom 18. Januar 2001 geht hervor, dass laut Prof. G.________ für "extrem angepasste Tätigkeiten" mit der Möglichkeit selbst gewählter Arbeitspausen "theoretisch auch eine ganztägige Arbeit zumutbar" wäre. Aus psychosomatischer Sicht seien die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit des Versicherten wegen der chronischen Schmerzen eingeschränkt, so dass eine halbtägige Arbeit sicher praktisch realisierbarer sei. Wenn das kantonale Gericht aus diesen fachärztlichen Stellungnahmen geschlossen hat, dass dem Beschwerdeführer mit Rücksicht auf die im Rahmen des Rückfalls gemeldeten Unfallfolgen eine leidensangepasste Tätigkeit vollumfänglich zumutbar wäre, ist dies nicht zu beanstanden. Die sowohl von Dr. V.________ wie auch von Prof. G.________ erwähnte psychische Komponente des Beschwerdebildes, welche die Arbeitsfähigkeit ebenfalls einschränkt, hat hier ausser Acht zu bleiben, da es sich jedenfalls nicht um eine adäquate Unfallfolge (vgl. BGE 115 V 133) handelt, weshalb die SUVA für die dadurch verursachte Verminderung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit nicht einzustehen hat. Mit diesen unfallfremden Faktoren ist denn auch die Diskrepanz zwischen der Invaliditätsbemessung der SUVA und der Invalidenversicherung, welche einen Invaliditätsgrad von 56 % ermittelte, zu erklären, wie die Vorinstanz richtig festgestellt hat. Was schliesslich den Bericht der Klinik S.________ (vom 5. November 2001) und den mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde aufgelegten Bericht der gleichen Klinik vom 25. Januar 2002 betrifft, kann der Beschwerdeführer daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Die beiden Schreiben beziehen sich nicht auf den für die richterliche Beurteilung praxisgemäss (BGE 116 V 248 Erw. 1a; RKUV 2001 Nr. U 419 S. 101 Erw. 2a) relevanten Sachverhalt, wie er sich bei Erlass des Einspracheentscheides (am 25. Juni 1999) präsentiert hat. Vielmehr nimmt Dr. C.________ darin explizit auf neuere Untersuchungen, die über zwei Jahre nach dem Einspracheentscheid durchgeführt wurden, Bezug. Die Feststellungen und Folgerungen des Arztes können daher im vorliegenden Verfahren nicht in die Beurteilung miteinbezogen werden. Dem Beschwerdeführer ist es jedoch unbenommen, mit einem Gesuch um Rentenrevision an die SUVA zu gelangen, wenn sich sein Gesundheitszustand seit Juni 1999 erheblich verschlechtert hat. 2.3 Ausgehend von den vorstehend umschriebenen Einsatzmöglichkeiten des Versicherten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt haben SUVA und Vorinstanz gestützt auf einen korrekt durchgeführten Einkommensvergleich einen Invaliditätsgrad von 33 1/3 % ermittelt. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird die Invaliditätsbemessung als solche denn auch zu Recht nicht in Zweifel gezogen.