Citation: I 534/03 22.01.2004 E. 2

2.1 Die Vorinstanz hat erwogen, dass auf Grund der Aktenlage nicht feststehe, ob die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nur zufolge der Drogensucht eingeschränkt sei - in diesem Fall würde rechtsprechungsgemäss keine Invalidität im Sinne des Gesetzes bestehen (SVR 2001 IV Nr. 3 S. 7 Erw. 2b mit Hinweisen) - oder auch wegen psychischen Beschwerden. Letztere sind dann relevant, wenn bereits vor Beginn der Drogenabhängigkeit ein geistiger Gesundheitsschaden mit Krankheitswert vorgelegen oder die Drogensucht ihrerseits eine geistige Gesundheitsstörung mit Krankheitswert im Sinne einer leistungsbegründenden Abwegigkeit verursacht hat, welche die Erwerbsfähigkeit bleibend beeinträchtigt (BGE 102 V 167; 99 V 28 f. Erw. 2; AHI 2002 S. 29 f. Erw. 2). 2.2 Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass laut Bericht des Dr. med. H.________ psychische Defizite im Sinne einer depressiven Verstimmung bestünden. Diese Diagnose bedeute keinen invalidisierenden Gesundheitsschaden. Demgegenüber hat die Vorinstanz zu Recht ausgeführt, dass der Arzt die Fragen der IV-Stelle, ob suchtbedingte irreversible Folgeschädigungen der Drogensucht vorliegen würden, welche die Ausübung der Erwerbstätigkeit beeinträchtigten, nicht definitiv beantworten konnte. Des Weiteren wies er zur Frage, ob die Sucht selbst Folge eines invalidisierenden geistigen Gesundheitsschadens sei, auf die traumatisierte Kindheit des Versicherten hin, welcher in Korea geboren ist, beide leiblichen Eltern verloren hat und nach dem Aufenthalt in einem Kinderheim in der Schweiz hier adoptiert wurde, jedoch ein getrübtes Verhältnis zu seinen Adoptiveltern hatte und inzwischen gar keinen Kontakt mit ihnen mehr pflegt. Auch diese Frage konnte Dr. med. H.________ jedoch nicht eindeutig beantworten, nicht zuletzt wohl, weil er den Versicherten erst kennen lernte, als dieser bereits drogenabhängig war. 2.3 Damit ist unbestritten, dass der Versicherte unter psychischen Beschwerden leidet; die invalidenversicherungsrechtlich relevanten Fragen sind hingegen nicht beantwortet, weshalb eine psychiatrische Begutachtung unumgänglich ist. Das kantonale Gericht hat die Sache daher zu Recht an die IV-Stelle zur ergänzenden Abklärung zurückgewiesen, wobei auf seine Erwägungen vollumfänglich verwiesen werden kann.