Citation: 7B_1090/2024 E. 5

Der Beschwerdeführer äussert sich mit keinem Wort dazu, welche Zivilforderungen er aus der angeblichen Drohung von C.________ ableiten will. Solche Forderungen liegen auch nicht ohne Weiteres auf der Hand, im Gegenteil: Gemäss eigenen Angaben wollte sich der Beschwerdeführer mit seinem Einschreiten bei der KESB für das Wohlergehen seines Enkelsohns einsetzen. Inwiefern er durch die angebliche Straftat unmittelbar in seinen Rechten verletzt, mithin geschädigte Person ist (Art. 115 Abs. 1 StPO) und sich als solche als Privatklägerschaft am Strafverfahren beteiligen könnte (Art. 118 Abs. 1 StPO), bleibt somit unklar. Ausserdem verfasste C.________ das umstrittene Schreiben in seiner Funktion als Präsident der KESB. Es ist daher davon auszugehen, dass es sich bei allfälligen Ansprüchen gegen C.________ um solche öffentlich-rechtlicher Natur handeln würde. Solche berechtigen die Privatklägerschaft aber wie erwähnt nicht zu einer Beschwerde in Strafsachen.