Citation: 1C_143/2022 E. 2.4

2.4. Die Beschwerdeführerin rügt, angesichts des klaren Wortlauts von Art. 21 Abs. 1 PBV/SG sei der Standpunkt der Vorinstanz, diese Regelung sei eine blosse Ordnungsvorschrift, nicht haltbar und damit willkürlich. Die Vorinstanz verkenne mit der Berufung auf die Rechtsprechung zu ähnlichen kommunalen Bestimmungen, dass diesen mit ihrer Überführung in eine kantonale Verordnung eine andere Qualität zukomme. Zudem werde die Lehrmeinung missachtet, wonach ein privatrechtliches vertragliches Verhältnis nicht ausreiche, um im Baubewilligungsverfahren die zivilrechtliche Berechtigung der das Baugesuch stellenden Person zur Errichtung der Baute auf fremden Boden nachzuweisen.