Citation: 1B_166/2016 E. 2.5

2.5. Die Vorinstanz erachtete die Kollusionsgefahr insbesondere im Zusammenhang mit dem Aussageverhalten des geschädigten mutmasslichen Opfers als erstellt. Da Aussage gegen Aussage stehe, gebe es eine erhebliche Gefahr, dass der Beschwerdeführer im Hinblick auf die Hauptverhandlung versuchen könnte, den Geschädigten zu einem für ihn möglichst günstigen Aussageverhalten zu beeinflussen. Aufgrund einer Intelligenzminderung und weil er Angst vor dem Beschwerdeführer habe, sei der Geschädigte zudem für Beeinflussungsversuche besonders anfällig. Der kollusionsfreien Einvernahme des Geschädigten in der Hauptverhandlung, wo es zur Konfrontation mit dem Beschwerdeführer kommen werde, sei ein hoher Stellenwert beizumessen.