Citation: C 87/05 29.11.2005 E. A

Der 1943 geborene V.________ leidet an Rückenbeschwerden. Ab Februar 1994 bezog er eine halbe Rente der Invalidenversicherung, welche per Ende September 1997 wiedererwägungsweise aufgehoben wurde. Vom 12. April 1999 bis 31. August 2002 war V.________ als Mechaniker für die Firma W.________ bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 20 Stunden tätig. Am 4. Juli 2002 meldete er sich bei der Arbeitslosenversicherung zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung ab 1. September 2002 an, wobei er angab, höchstens 20 Stunden pro Woche arbeiten zu können. Das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) wies V.________ mit Verfügung vom 27. März 2003 an, vom 1. April bis 30. Juni 2003 ein Programm zur vorübergehenden Beschäftigung zu besuchen, welches die Bewachung und Reinigung von Velos bei der Velostation X.________ während 21 Stunden pro Woche bei einem Beschäftigungsgrad von 50 % beinhaltete. Nach dem ersten Arbeitstag brach V.________ diese Tätigkeit ab mit der Begründung, er könne diese aus gesundheitlichen Gründen nicht verrichten. Am 11. Juli 2003 meldete sich V.________ erneut bei der Invalidenversicherung zum Bezug einer Rente, wobei er eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes geltend machte. Am 17. Juli 2003 liess er sich an der rechten Schulter operieren; anschliessend war er bis 15. Januar 2004 arbeitsunfähig. Mit Verfügung vom 22. Juli 2003 verneinte das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) die Vermittlungsfähigkeit und somit den Anspruch von V.________ auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. April 2003. Dagegen erhob der Versicherte am 22. August 2003 Einsprache. Am 3. Februar 2004 wurde V.________ erneut für einen Einsatz im Rahmen eines Programms zur vorübergehenden Beschäftigung bei der Velostation angemeldet. Unter Angabe gesundheitlicher Gründe verweigerte er wiederum die Teilnahme an der arbeitsmarktlichen Massnahme. Mit Entscheid vom 28. Juni 2004 wies das AWA die Einsprache vom 22. August 2003 ab.