Citation: C 271/03 14.06.2004 E. 2

Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde richtet sich gegen einen das kantonale Verfahren abschliessenden Abschreibungsentscheid. Es stellt sich die Frage, ob die Vorinstanz gehalten gewesen wäre, über die Beschwerde ganz oder teilweise materiell zu befinden. 2.1 Die Verwaltung hat dem Beschwerdeführer während des kantonalen Verfahrens am 22. Januar 1998 Pendlerkostenbeiträge ab 11. Dezember 1997 zugesprochen. Insoweit wurde dem im Gesuch gestellten und beschwerdeweise sinngemäss erneuerten Leistungsbegehren gefolgt, weshalb das Rechtsmittel in diesem Umfang von der Vorinstanz als erledigt erklärt werden konnte. Dies ist auch nicht umstritten. 2.2 Anders verhält es sich in Bezug auf die Leistungsberechtigung bis zum 10. Dezember 1997. In der ersten Verfügung vom 17. Dezember 1997 hat das KIGA das Gesuch um Pendlerkostenbeiträge vollumfänglich abgewiesen. Die hiegegen vom Versicherten erhobene Beschwerde lautete sinngemäss auf Zusprechung der Pendlerkostenbeiträge im gesamten gesuchsweise geltend gemachten Umfang. In der daraufhin pendente lite ergangenen Verfügung vom 22. Januar 1998 ist die Verwaltung auf ihre angefochtene Entscheidung wiedererwägungsweise nur insoweit zurückgekommen, als sie - wie erwähnt (Erw. 2.1) - nunmehr einen Anspruch auf diese Leistungen ab 11. Dezember 1997 bejahte und das Gesuch entsprechend teilweise guthiess. Für die Zeit bis dahin hielt sie hingegen an ihrer ablehnenden Haltung fest. Was das beschwerdeweise erneuerte Begehren um Pendlerkostenbeiträge für die Zeit bis und mit 10. Dezember 1997 betrifft, ist das kantonale Verfahren somit durch die Wiedererwägungsverfügung vom 22. Januar 1998 nicht gegenstandslos geworden. Die Vorinstanz durfte die Beschwerde daher diesbezüglich nicht als erledigt erklären, zumal keinerlei Anhaltspunkte dafür bestehen, dass der Versicherte je auf die materielle Beurteilung der im kantonalen Verfahren gestellten und durch die neue Verwaltungsverfügung nicht erledigten Rechtsbegehren verzichtet hätte.