Citation: 6B_476/2015 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz schlechterdings unhaltbar sein sollen. Soweit er bestreitet, dass sich die Beschwerdegegnerinnen 2 und 3 in seinem Betrieb prostituiert haben, legt er lediglich dar, wie deren Aussagen sowie jene des Zeugen F.________ aus seiner Sicht richtigerweise zu würdigen gewesen wären. Damit lässt sich keine willkürliche Beweiswürdigung dartun. Dass die Beschwerdegegnerin 2 anfänglich die Erbringung sexueller Dienstleistungen abstritt, ändert laut der Vorinstanz nichts an der Detailtreue, Prägnanz und Stimmigkeit ihrer späteren Aussagen. Es sei ihr bewusst gewesen, dass sie aufgrund ihrer Aufenthaltsbewilligung nicht berechtigt gewesen sei, sexuelle Dienstleistungen anzubieten. Der Beschwerdeführer bringt vor, die vorinstanzliche Beweiswürdigung vermöge nicht zu überzeugen und es sei vielmehr davon auszugehen, dass die Beschwerdegegnerin 2 bei ihren späteren Aussagen beeinflusst worden sei und diese im Hinblick auf mögliche Genugtuungszahlungen getätigt habe. Dieser Einwand ist offensichtlich nicht geeignet, Willkür aufzuzeigen. Der Beschwerdeführer setzt sich nicht mit der vorinstanzlichen Erwägung auseinander, wonach die Beschwerdegegnerin 3 bereits in der ersten polizeilichen Einvernahme Aussagen beziehungsweise Andeutungen hinsichtlich sexueller Handlungen gemacht habe. Weshalb zwingend auf die laut Vorinstanz wenig stimmigen, kaum detaillierten und mit vielen Erinnerungslücken gespickten Aussagen des Zeugen F.________ abzustellen gewesen wäre, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Dass sich aufgrund weiterer unterschiedlicher Aussagen zur Tätigkeit der Tänzerinnen im Betrieb des Beschwerdeführers ein anderes Beweisergebnis geradezu aufgedrängt hätte, zeigt er nicht auf. Die Vorinstanz legt nachvollziehbar dar, dass die Beschwerdegegnerin 3 aufgrund ihrer wirtschaftlichen Lage keine andere Möglichkeit gehabt habe, als dem Druck des Beschwerdeführers nachzugeben und sich zu prostituieren. So habe sie nicht nur ihre vier Kinder unterstützen müssen, sondern sich zusätzlich erheblich verschuldet, um eine Bewilligung als Tänzerin in der Schweiz zu erhalten. Dass die Beschwerdegegnerin 3 allenfalls gewisse Fixkosten nicht vom ausbezahlten Lohn zu begleichen hatte, lässt die Einschätzung ihrer wirtschaftlichen Lage durch die Vorinstanz entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers nicht als offensichtlich unrichtig erscheinen. Inwiefern die angeblich suggestive Befragung einer Zeugin zu deren Lebenshaltungskosten mit Blick auf jene der Beschwerdegegnerin 3 von Relevanz sein sollte, ist nicht ersichtlich. Der behauptete schlechte Geschäftsgang ändert nichts daran, dass die Vorinstanz ohne Willkür davon ausgehen durfte, der Beschwerdeführer habe die wirtschaftliche Lage der Beschwerdegegnerin 3 ausgenutzt, um sie der Prostitution zuzuführen. Nicht willkürlich ist die vorinstanzliche Feststellung, dass die Beschwerdegegnerin 3 jedenfalls nicht ohne Weiteres den Arbeitsplatz wechseln konnte, da ihre Aufenthaltsbewilligung an die Tätigkeit im Etablissement des Beschwerdeführers geknüpft gewesen sei.