Citation: 2C_121/2023 E. 1.3

1.3. Näher zu prüfen ist, ob die Beschwerde gemäss Art. 93 BGG zulässig ist. Das Bundesgericht soll sich der Konzeption nach nur einmal mit derselben Angelegenheit befassen müssen und diese hierbei abschliessend beurteilen können (BGE 142 II 363 E. 1.3). Die (Einheits-) Beschwerde ist daher grundsätzlich nur zulässig gegen Entscheide, die das Verfahren ganz oder teilweise abschliessen (End- oder Teilentscheide gemäss Art. 90 und 91 BGG). Ein Teilentscheid im Sinne von Art. 91 BGG liegt vor, wenn über einen Teil der gestellten Rechtsbegehren entschieden wird, wobei diese Rechtsbegehren unabhängig von den noch verbleibenden Rechtsbegehren beurteilt werden können (lit. a), oder wenn das Verfahren mittels Entscheid für einen Teil der Streitgenossen abgeschlossen wird (lit. b). Ein Teilentscheid ist eine Variante des Endentscheids. Mit ihm wird über eines oder einige von mehreren Rechtsbegehren (objektive oder subjektive Klagehäufung) abschliessend befunden. Unabhängigkeit im Sinne von Art. 91 lit. a BGG ist zum einen so zu verstehen, dass die gehäuften Begehren auch Gegenstand eines eigenen Prozesses hätten bilden können. Zum anderen erfordert die Unabhängigkeit, dass der angefochtene Entscheid einen Teil des gesamten Prozessgegenstands abschliessend beurteilt, so dass keine Gefahr besteht, dass das Schlussurteil über den verbliebenen Prozessgegenstand im Widerspruch zum bereits rechtskräftig ausgefällten Teilurteil steht. Beim Teilentscheid im Sinne von Art. 91 lit. b BGG wird das Verfahren für einen Teil der Streitgenossen definitiv abgeschlossen, d.h. diese sind in keiner Weise mehr am weiteren Verfahren beteiligt, welches für die übrigen Streitgenossen fortgesetzt wird (BGE 146 III 254 E. 2.1 mit Hinweisen; 139 V 42 E. 2.3; zu Art. 91 lit. b BGG vgl. Urteil 2C_214/2018 vom 7. Dezember 2018 E. 1.3 mit Hinweisen; GRÉGORY BOVEY, in: Aubry Girardin/Donzallaz/Denys/Bovey/Frésard [Hrsg.], Commentaire LTF, 3. Aufl. 2022, N. 7, 9 und 20 ff. zu Art. 91 LTF). Gegen Vor- und Zwischenentscheide, die weder zu Ausstandsbegehren noch zur Zuständigkeit ergehen (dazu Art. 92 BGG), ist die Beschwerde lediglich unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG gegeben. Dieser Bestimmung zufolge ist die Beschwerde (nur) zulässig, wenn solche Entscheide entweder einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (lit. a) oder die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b; BGE 142 V 26 E. 1.1; 141 V 330 E. 1.2; Urteil 2C_1076/2017 vom 3. Januar 2018 E. 2.1).