Citation: 1P.680/2001 15.02.2002 E. 1

1.1 Dem Beschwerdeführer wird im angefochtenen Entscheid vorgeworfen, er habe als ehemaliger Geschäftsführer (zuständig für das interne Finanz- und Personalwesen) der Firma A.________ (Basel) zusammen mit dem Co-Direktor Y.________ den als Buchhalter angestellten Z.________ massiv unter Druck gesetzt und zur Unterzeichnung einer wahrheitswidrigen Erklärung genötigt. Der Beschwerdeführer und Y.________ hätten sich am Aufbau der Firma B.________ AG beteiligt, die mit ihrer damaligen Arbeitgeberin in Konkurrenz gestanden sei. In der Übergangszeit habe Z.________ für beide Firmen gleichzeitig gearbeitet. Am 4. Juli 1995 habe dieser ein Schreiben an D.________ bei der Generaldirektion der Firma A.________ verfasst, in welchem über interne Angelegenheiten der Fa. B.________ AG berichtet worden sei. Nachdem der Beschwerdeführer dieses Schreiben zu Gesicht bekommen habe, hätten er und der Mitangeklagte Y.________ den Z.________ am 13. Juli 1995 zur Rede gestellt und massiv unter Druck gesetzt. Als Druckmittel hätten sie mit einer Strafanzeige gedroht und Z.________ erklärt, er müsse mit einer Mindeststrafe von acht Monaten Gefängnis und mit einer Landesverweisung rechnen. Zudem drohe ihm der Entzug des Sorgerechtes gegenüber seiner 13jährigen Tochter. Daraufhin habe Z.________ eine vom Beschwerdeführer verfasste wahrheitswidrige Erklärung unterzeichnet, laut der Z.________ von E.________, dem Generaldirektor der Firma A.________, veranlasst worden sei, die Fa. B.________ AG "auszuspionieren". Zwar habe der Geschädigte seine belastenden Aussagen vom 1. April 1996 anlässlich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung relativiert und erklärt, er habe sich vom Beschwerdeführer "nicht bedroht" gefühlt. Dies lasse sich jedoch "damit erklären, dass Z.________ sich eine erneute Anstellung bei der Firma B.________ erhofft" habe. Gemäss eigenen Aussagen des Beschwerdeführers (anlässlich der Verhandlung vor Appellationsgericht) habe der Geschädigte "ihn nach der erstinstanzlichen Verhandlung um eine Stelle gebeten". Im Übrigen spiele es "keine Rolle, welcher der beiden Appellanten im Einzelnen was gesagt hat". Wesentlich sei "vielmehr, dass sie gemeinsam eine Situation geschaffen" hätten, "in welcher Z.________ nicht anders konnte, als die" vom Beschwerdeführer "aufgesetzte Erklärung zu unterschreiben". 1.2 Der Beschwerdeführer rügt diese Erwägungen als aktenwidrig und willkürlich. Ausserdem ruft er den Grundsatz "in dubio pro reo" als verletzt an.