Citation: 6B_77/2007 19.04.2007 E. 1

Das Geschworenengericht des Kantons Zürich sprach X.________ mit Urteil vom 6. Februar 2004 schuldig der vorsätzlichen Tötung im Sinne von Art. 111 StGB sowie der mehrfachen qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz im Sinne der Art. 19 Ziff. 1 al. 4 und 5 in Verbindung mit Art. 19 Ziff. 2 lit. a BetmG und verurteilte ihn zu 14 Jahren und 9 Monaten Zuchthaus, als Zusatzstrafe zu einem Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Zürich vom 18. Januar 2002. Ferner verwies es ihn für die Dauer von 15 Jahren des Landes. Gegen dieses Urteil erhob X.________ kantonale Nichtigkeitsbeschwerde beim Kassationsgericht des Kantons Zürich, welches das Urteil des Geschworenengerichts mit Beschluss vom 19. Dezember 2005 aufhob und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückwies. Das Kassationsgericht befand, der Schuldspruch wegen des Tötungsdelikts beruhe massgebend auf den Aussagen eines anonymisierten Zeugen, deren Verwertung sich mit Art. 6 EMRK nicht vereinbaren lasse. Auf eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich hin hob indessen das Bundesgericht mit Urteil vom 2. November 2006 den Entscheid des Kassationsgerichts des Kantons Zürich auf und wies die Sache an dieses zurück. Das Bundesgericht befand, der Entscheid des Zürcher Kassationsgerichts sei mit dem Grundsatz der freien richterlichen Beweiswürdigung (Art. 249 BStP) nicht vereinbar. Es verstosse unter den Umständen des Falles nicht gegen Art. 6 EMRK, die Aussage eines wegen Gefährdung anonymisierten Belastungszeugen, dem der Angeklagte - optisch und akustisch abgeschirmt - Fragen stellen konnte, zur Stützung eines anderweitig gewonnenen Beweisergebnisses in die Beweiswürdigung einzubeziehen (BGE 133 I 33). Mit Beschluss vom 12. Februar 2007 wies in der Folge das Kassationsgericht des Kantons Zürich die kantonale Nichtigkeitsbeschwerde ab.