Citation: 1C_321/2018 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe der in der Nähe des Fahrzeugs stehenden Frau beim Vorbeilaufen gesagt, sie solle weggehen und sei anschliessend davon ausgegangen, dass sie dieser Aufforderung Folge geleistet habe. Darauf sei er eingestiegen, habe in den linken Seitenspiegel geschaut und sei rückwärts losgefahren. Der Beschwerdeführer könne sich nicht mehr erinnern, ob er vorher auch in den Rückspiegel geschaut habe. Obwohl sein Fahrzeug mit einer Rückfahrkamera ausgestattet sei, mache er nicht geltend, diese benutzt zu haben. Unter den genannten Umständen sei insgesamt von einer erhöhten abstrakten Gefahr auszugehen. Weil der Beschwerdeführer sich vor dem Fahrmanöver nicht hinreichend vergewissert habe, ob die mit ihrem Mobiltelefon beschäftigte Frau sich aus dem Gefahrenbereich entfernt habe, habe er damit in Kauf genommen, diese zu berühren. Daher wiege sein Verschulden nicht leicht. Ein solches Verhalten dürfe nicht bagatellisiert werden.