Citation: 8C_62/2022 E. 3.4.3

3.4.3. Sodann erscheint die Entschädigung von Fr. 1'300.- angesichts der überschaubaren Akten und der sich stellenden Rechtsfragen auch im Ergebnis nicht als völlig ausserhalb jedes vernünftigen Verhältnisses zum erforderlichen Aufwand. Unbehelflich ist dabei das Vorbringen des Beschwerdeführers, die zugesprochene Entschädigung von Fr. 1'300.- entspreche angesichts des geltend gemachten Aufwands von mindestens 9.67 Stunden einer Entschädigung von Fr. 124.- pro Stunde, weshalb sie nicht kostendeckend sei, erachtete die Vorinstanz diesen Aufwand doch gerade als überhöht. Die private Tätigkeit als freiberuflicher Rechtsvertreter in Verfahren vor den Verwaltungs- und Gerichtsbehörden fällt ferner zwar in den Schutzbereich der Wirtschaftsfreiheit gemäss Art. 27 BV (vgl. BGE 132 I 201 E. 7.1). Der Anspruch auf Parteientschädigung steht indessen der obsiegenden Partei zu, welche sich nicht auf dieses Verfassungsrecht berufen kann (Urteil 9C_485/2016 vom 21. März 2017 E. 3.3.1 mit Hinweisen). Die Entschädigung von Fr. 1'300.- für das Verfahren vor der Beschwerdestelle SPG hält damit vor dem Willkürverbot stand.