Citation: 7B_263/2022 E. B

B.a. Am 2. September 2020 verurteilte die Strafkammer des Kantonsgerichts des Kantons Glarus A.________ in erster Instanz wegen mehrfacher rechtswidriger Einreise (Art. 115 Abs. 1 lit. a des Ausländer- und Integrationsgesetzes [AIG; SR 142.20]) und mehrfachen rechtswidrigen Aufenthalts (Art. 115 Abs. 1 lit. b AIG). Vom Vorwurf der versuchten vorsätzlichen Tötung und des qualifizierten Raubs sprach es ihn frei. Das Kantonsgericht fällte eine unbedingte Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- aus, unter Anrechnung von 120 Tagen der vom 9. bis 11. November 2018 sowie seit dem 15. November 2018 erstandenen Haft. Für die übrige Haftdauer sprach es A.________ eine Entschädigung von Fr. 50.-- pro Tag zu. Gestützt auf Art. 66a bis StGB verwies das Kantonsgericht A.________ für fünf Jahre des Landes und ordnete seine Ausschreibung im Schengener Informationssystem (SIS) an. Gegen dieses Urteil erhoben A.________, die Staatsanwaltschaft und B.________ Berufung. B.b. Mit Urteil vom 24. Juni 2022 bestätigte das Obergericht des Kantons Glarus die Verurteilungen wegen mehrfacher rechtswidriger Einreise und mehrfachen rechtswidrigen Aufenthalts sowie den Freispruch vom Vorwurf des qualifizierten Raubs. Es sprach A.________ der versuchten vorsätzlichen Tötung schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von elf Jahren (unter Anrechung von zwei Jahren, fünf Monaten und drei Tagen Haft). Die unbedingte Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- für die AIG-Verstösse bestätigte es. Das Obergericht verwies A.________ gestützt auf Art. 66a StGB für 12 Jahre des Landes und ordnete seine Ausschreibung im SIS an. Im Dispositiv stellte es ausserdem eine Verletzung des Beschleunigungsgebots fest.