Citation: 6B_1209/2019 E. A

A.a. I.________ ist ausgebildeter Wirtschaftsinformatiker und war vom 15. Dezember 2008 bis am 29. August 2011 bei der B.________ AG, X.________/GR, einem international tätigen Schweizer Energieunternehmen (Parallelverfahren 6B_1202/2019; nachfolgend: Privatklägerin), als Leiter des J.________ angestellt. Als solcher war er u.a. für den Betrieb und die Weiterentwicklung der K.________-Software zur Abwicklung von Geschäftsprozessen verantwortlich. Die Wartung der K.________-Software war ursprünglich von dem von der K.________ zertifizierten Partner N.________ AG, Y.________, später von der C.________ AG, U.________/TG, übernommen worden, deren einziger Angestellter und gleichzeitig Hauptaktionär mit einem Aktienanteil von 98% A.________ (Parallelverfahren 6B_1201/2019) war. Die C.________ AG war wiederum Mehrheitsaktionärin der von D.________, Treuhänder und Inhaber der E.________ AG, V.________/SG (Parallelverfahren 6B_1214/2019) gegründeten F.________ AG, W.________/AR. Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen der Privatklägerin und der C.________ AG war A.________ auf Seiten der C.________ AG Projektleiter und Hauptverantwortlicher für die Geschäftsabwicklung. A.b. I.________ wird vorgeworfen, er habe im Zeitraum vom 23. Oktober 2009 bis zum 2. August 2011 zusammen mit A.________ sowie unter Mithilfe von D.________ der Privatklägerin nicht erbrachte Wartungs- und Beratungsleistungen sowie fiktive Lizenzgebühren für IT-Module der K.________-Standardsoftware in Rechnung gestellt und sich auf diese Weise unrechtmässig bereichert. Im Einzelnen habe er auf Original-Briefpapier der C.________ AG sowie mit Hilfe einer elektronischen Briefvorlage der F.________ AG (Template), welche ihm von A.________ zur Verfügung gestellt worden waren, in den Verwaltungsgebäuden der Privatklägerin in Z.________ grösstenteils fiktive Rechnungen der C.________ AG, der F.________ AG oder der fiktiven Firma "O.________" über nicht erbrachte Arbeitsleistungen und nicht verliehene Lizenzen angefertigt. Diese habe er in der Folge in die interne Administration der Privatklägerin eingeschleust, mittels Eingangsstempels deren interne Erfassung veranlasst, sie selber visiert und schliesslich zur Verbuchung und Zahlung in der Kreditorenabteilung der Privatklägerin freigegeben. Aufgrund dieses Vorgehens seien in der Zeit zwischen dem 25. November 2009 und dem 22. August 2011 Überweisungen in der Höhe von insgesamt CHF 6'798'815.35 auf Konten der C.________ AG und der F.________ AG erfolgt. Diesem Betrag hätten effektiv erbrachte Beratungsleistungen im Wert von lediglich CHF 1'047'196.25 gegenüber gestanden, so dass die Privatklägerin in der Höhe von CHF 5'751'619.10 geschädigt worden sei. Die Gelder seien anschliessend auf Veranlassung von A.________ entweder an ihn selber oder an die H.________ AG bzw. die G.________ AG, deren einziger Verwaltungsrat D.________ war, weitergeleitet worden. D.________ habe in der Folge als Verwaltungsrat dieser beiden Gesellschaften im Zeitraum zwischen dem 28. Dezember 2009 und dem 25. August 2011 Zahlungen zu Gunsten von I.________ auf dessen Konten bei der Bank P.________ und der Bank Q.________ im Umfang von CHF 3'807'853.05 ausgelöst. Die Aufteilung der von der Privatklägerin ertrogenen Beträge zwischen I.________ und A.________ sei anfänglich hälftig, später gemäss immer wieder neu vorgenommener, telefonischer oder E-Mail-Absprache erfolgt. In der Folge hätten die Beteiligten die ertrogenen Gelder zur Verschleierung ihrer Herkunft, Auffindung und Sicherstellung über verschiedene Stationen auf ihre Konten überwiesen.