Citation: 5A_556/2023 E. 8

Im Eventualantrag ersucht die Beschwerdeführerin um Einholung eines Erziehungsgutachtens und Ergänzung der Aufgaben der Beiständin (vgl. vorne Bst. C). Dazu führt sie aus, sie habe die Begutachtung bereits vor der Vorinstanz beantragt. Weiter sei es aufgrund der bisherigen Geschehnisse zweifelhaft, dass der Sohn bald einen Therapieplatz erhalte. Den Behörden scheine es nicht wichtig zu sein, dass die Kinder zeitnah therapiert und so in ihrer seelischen Gesundheit geschützt werden. Die beantragten Anpassungen der Aufgaben der Beiständin seien aber auch notwendig, damit die Kinder möglichst bald in die Obhut der Beschwerdeführerin zurückgegeben werden könnten. Damit macht die Beschwerdeführerin nicht geltend, dem Obergericht sei im Zusammenhang mit der Formulierung der Aufgaben der Beiständin eine Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzuwerfen, wie es hier alleine von Bedeutung wäre (vgl. vorne E. 2). Hierauf ist folglich nicht weiter einzugehen. Soweit die Beschwerdeführerin sodann ihre Begutachtung im bundesgerichtlichen Verfahren beantragt, ist sie darauf hinzuweisen, dass das Bundesgericht grundsätzlich keine Beweismassnahmen trifft (vgl. statt vieler Urteile 5A_94/2023 vom 30. März 2023 E. 1.2; 5A_193/2021 vom 1. April 2022 E. 1.3), zumal noch nicht einmal geltend gemacht wird, die Voraussetzungen für ein Abweichen von diesem Grundsatz seien erfüllt (Art. 105 Abs. 2 BGG).