Citation: 9C_139/2021 E. 6.3.1

6.3.1. Damit wurde insbesondere der Rechtsprechung Rechnung getragen, gemäss welcher der LSE 2012 (und seitherigen Erhebungen) für die Invaliditätsbemessung weiterhin, auch nach dem mit dem Übergang von der LSE 2010 zur LSE 2012 bewirkten "Serienbruch" (dazu im Detail BGE 142 V 178 E. 2.5.1 ff.), grundsätzlich Beweiseignung zukommt - und zwar auch im Rahmen von Revisionsverfahren (BGE 142 V 178 E. 2.5.7 und 2.5.8.1). Ebenfalls berücksichtigt wurde mit dieser Vorgehensweise ferner die Praxis, wonach nur die (u.a.) nach dem Kompetenzniveau differenzierten TA1-Tabellen verwendet werden dürfen, hingegen nicht die TA1_b-Tabellen, bei denen die verdienstmässige Abbildung der beruflichen Stellung (Kaderfunktion) im Vordergrund steht und die sich in einem erheblich weitergehenden Masse inkongruent zu den bisherigen statistischen Entscheidungsgrundlagen erweisen (BGE 143 V 295 E. 4.2.2; 142 V 178 E. 2.5.7 und 2.5.8.1; Urteil 8C_575/2018 vom 30. Januar 2019 E. 5.1).