Citation: 4A_494/2010 07.12.2010 E. 3

Der Beschwerdeführer hatte mit seiner schriftlichen Stellungnahme zum Beweisverfahren vom 14. August 2009 dem Bezirksgericht unter anderem Fotos von einem auf einer ebenfalls beigelegten Karte bezeichneten Feld in Z.________ mit jungem Mais eingereicht. Die Vorinstanz wies diese Fotos aus dem Recht, da die verspätete Einreichung dieser Noven nicht entschuldbar im Sinne von § 184 ZPO/AG gewesen sei. Der Beschwerdeführer macht vor dem Bundesgericht geltend, es handle sich bei diesen Fotos um echte Noven. Deren Nichtberücksichtigung stelle eine Rechtsverweigerung dar. Es sei im Oktober 2008 nicht voraussehbar gewesen, was der Landwirt auf diesem Feld im Frühjahr 2009 ansäen würde. Nach Abschluss des Behauptungsverfahrens können neue Angriffs- und Verteidigungsmittel nur noch vorgebracht werden, wenn die Verspätung als entschuldbar erscheint (§ 184 Abs. 1 ZPO/AG). Inwiefern die Vorinstanz diese kantonale Prozessvorschrift willkürlich angewendet haben soll, indem sie die genannten Fotos nicht zuliess, weil ihre verspätete Einreichung nicht entschuldbar sei, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf. Vom Beschwerdeführer wurde nicht verlangt, bereits im Oktober 2008 vorauszusehen, was im Frühjahr 2009 auf dem Feld angesät werden würde. Die Vorinstanz verlangte lediglich, dass der Beschwerdeführer, wenn er Fotos mit noch jungem Mais hätte einreichen wollen, diese bereits im Behauptungsverfahren hätte anbieten müssen mit dem Hinweis, diese würden dann - sobald als möglich - erstellt und eingereicht. Inwiefern die Vorinstanz damit in Willkür verfallen wäre, wird nicht dargelegt. Auch ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer nicht begründet, inwiefern diese Fotos überhaupt für den Entscheid relevant gewesen wären. Ihre Nichtberücksichtigung in Übereinstimmung mit der kantonalen Novenregelung stellt keine Rechtsverweigerung dar.