Citation: 7B_304/2024 E. 4.4

4.4. Diese Rügen sind unbegründet: Die Vorinstanz äussert sich zwar nicht ausdrücklich zu sämtlichen Voraussetzungen der Wiederholungsgefahr; sie brauchte dies im vorliegenden Fall aber auch nicht zu tun, da die Wiederholungsgefahr schon mehrfach geprüft und bejaht wurde (vgl. Urteile 7B_116/2024 vom 26. Februar 2024 E. 6.2; 7B_918/2023, 7B_919/2023 vom 19. Dezember 2023 E. 6.3; 1B_377/2022 vom 15. August 2022 E. 6.4.7). Der Vorinstanz ist somit keine Verletzung der behördlichen Begründungspflicht vorzuwerfen, wenn sie sich im angefochtenen Entscheid lediglic h mit der einzigen vom Beschwerdeführer konkret kritisierten Voraussetzung der Rück fallgefahr genauer auseinandergesetzt hat. Ob sie die physischen Akten zum Entscheidzeitpunkt noch bei sich vorliegen hatte, ist in diesem Fall unerheblich, da sie bereits mit einem anderen (nach Fällung des Berufungsurteils gestellten) Haftentlassungsgesuch des Beschwerdeführers befasst war und deshalb unweigerlich Kenntnis der Akten hatte und den Entscheid zudem rechtsgenüglich begründet hat. Ferner sind die Ausführungen der Vorinstanz zur summarischen Würdigung des psychiatrischen Gutachtens nicht zu beanstanden. Wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, hält das Gutachten, das auch vom Berufungsgericht als verwertbar erachtet wurde, einer summarischen Prüfung stand (siehe bereits Urteile 7B_116/2024 vom 26. Februar 2024 E. 6.2; 7B_918/2023, 7B_919/2023 vom 19. Dezember 2023 E. 6.3; 1B_377/2022 vom 15. August 2022 E. 6.4.7). Darin wird von einer hohen Rückfallgefahr ausgegangen; die Bejahung der Wiederholungsgefahr verletzt somit kein Bundesrecht.