Citation: 9F_11/2018 E. 2

Der Gesuchsteller, der sich einzig auf Art. 121 lit. d BGG stützt, macht keinen im Sinne dieser Bestimmung und der hiezu ergangenen Rechtsprechung erheblichen Revisionsgrund geltend. Der Umstand, dass entgegen dem zweiten Satz in Erwägung 3.2 des Urteils der Versicherte nicht auch das Gutachten des Dr. med. C.________ kritisiert hat, sondern das Verwaltungsgericht des Kantons Zug hievon bei der Indikatorenprüfung abgewichen ist, ist revisionsrechtlich schon deswegen unerheblich, weil die fallentscheidende, das Urteil tragende Erwägung 3.1 davon nicht betroffen ist. In der Erwägung 3.2 selber geht es sodann um die vorinstanzliche Beweiswürdigung, deren offensichtliche Unrichtigkeit (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 1 BGG) der damalige Beschwerdeführer und heutige Gesuchsteller nicht stichhaltig zu begründen vermochte. Welche im Sinne der dargestellten Rechtsprechung erheblichen Tatsachen, die zu einer anderen Entscheidung zu Gunsten des Versicherten hätten führen können, das Bundesgericht im Urteil vom 29. Juni 2018 unberücksichtigt gelassen haben soll, erschliesst sich aus dem Revisionsgesuch ebenfalls nicht. Die darin erneut aufgeworfene Kritik am kantonalen Gerichtsentscheid ist unter revisionsrechtlichem Gesichtswinkel unbehelflich, unabhängig davon, ob sie Tat- oder Rechtsfragen betrifft, da einer Revision bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen nur das bundesgerichtliche Urteil, nicht aber der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug, unterzogen werden könnte.