Citation: 9C_730/2018 E. 5.2.4

5.2.4. In der Stellungnahme vom 24. Januar 2018 bestätigte Dr. med. D.________ die Aktenbeurteilung des Dr. med. C.________ vom 11. Mai 2017. Anlass waren die vom Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren eingereichte Einschätzung des SUVA-Kreisarztes vom 10. September und 25. Oktober 2017 sowie das Ärztliche Zeugnis vom 16. Oktober 2017 und der Bericht vom 18. Oktober 2017 der Orthopädie F.________, welche den zweiten Eingriff am Knie rechts vom 26. Juli 2017 betrafen. Die Vorinstanz hat die Ausführungen des RAD-Orthopäden, namentlich dass sich die von der Klinik attestierte Arbeitsunfähigkeit (100 % bis 28. November 2017) auf den angestammten Beruf beziehe, als schlüssig und überzeugend bezeichnet, ebenso die von der RAD-Orthopädin Dr. med. B.________ am 10. Oktober 2017 angegebene Rehabilitationsphase von 14 Tagen bei derartigen Eingriffen. Wie der Beschwerdeführer vorbringt, persistierten indessen nach dem Eingriff vom 26. Juli 2017 unter Belastung verstärkte Schmerzen, was die Fachärzte der Orthopädie F.________ und auch der SUVA-Kreisarzt auf eine Entzündungsreaktion zurückführten. Sodann waren bereits im Bericht des Zentrums E.________ vom 18. Januar 2017 erneute Beschwerden im Rahmen einer möglichen Meniskopathie oder Re-Ruptur des medialen Hinterhorns sowie vermehrte Schmerzen der bekannten retropatellären Chondropathie erwähnt worden. Sollte sich im Übrigen die von den behandelnden Ärzten jeweils attestierte Arbeitsunfähigkeit lediglich auf die angestammte Tätigkeit als Servicemonteur bezogen haben, wie die Vorinstanz angenommen hat, konnte daraus nicht ohne Weiteres im Umkehrschluss auf eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in einer dem Belastbarkeitsprofil entsprechenden Tätigkeit geschlossen werden, wie der Beschwerdeführer sinngemäss einwendet.