Citation: 6B_151/2021 E. 2.4.2

2.4.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen hätten die Investitionen durchaus im finanziellen Interesse der Gesellschaft gelegen. Es sei geplant gewesen, dass diese die Liegenschaft zu Eigentum übernehmen werde; die Investitionen in Produktionsanlagen, mit denen die Gesellschaft in dieser Liegenschaft später Käse produzieren wollte, seien daher als Investitionen in zukünftiges Eigentum zu betrachten. Investitionen in Millionenhöhe in eine Liegenschaft, die noch nicht im Eigentum der Gesellschaft steht, sind mindestens als unvorsichtig zu qualifizieren. Da der Beschwerdeführer zudem gemäss den Feststellungen der Vorinstanz aufgrund der finanziell angespannten Lage der A.________ AG damit rechnen musste, dass der Kauf der Liegenschaft durch die Gesellschaft schliesslich nicht zu Stande kommen könnte, ist der vorinstanzliche Schluss, diese Investitionen hätten gegen die Interessen der Gesellschaft verstossen, nicht bundesrechtswidrig. Somit sind auch die entsprechenden Schuldsprüche wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs.1 und 3 StGB und der Gläubigerschädigung durch Vermögensverminderung im Sinne von Art. 164 Ziff. 1 Abs. 5 StGB zu bestätigen.