Citation: 6A.69/2003 27.11.2003 E. 3

Die Vorinstanz führt aus, der Beschwerdeführer habe fünf Jahre und einen Monat seit Ablauf des letzten Entzugs wegen eines einschlägigen Vorfalls ein Motorfahrzeug in angetrunkenem Zustand geführt. Damit seien die Voraussetzungen für einen Entzug des Führerausweises auf die Dauer von mindestens zwei Monaten gegeben (angefochtenes Urteil S. 5). Sie prüft in der Folge die wiedererwägungsweise verfügte Entzugsdauer von vier Monaten. Dabei schützt sie eine ständige kantonale Verwaltungspraxis, nach der eine Abstufung vorgenommen wird, die sich nach der Frist bemisst, innert welcher der Betroffene rückfällig geworden ist. Nach dieser Praxis werde beim Rückfall im sechsten Jahr und einer Blutalkoholkonzentration von 0,8 - 1,19 Promille der Führerausweis auf die Dauer von sechs Monaten entzogen. Indessen sei wegen der geltend gemachten Sanktionsempfindlichkeit aus beruflichen Gründen die Entzugsdauer um immerhin zwei Monate reduziert worden, was angesichts des Grades der beruflich bedingten Angewiesenheit zwar grosszügig, aber noch vertretbar sei. Nach Prüfung der beruflichen Angewiesenheit auf ein Motorfahrzeug kommt sie zum Ergebnis, gesamthaft betrachtet, sei ein Entzug für vier Monate angemessen (angefochtenes Urteil S. 6).