Citation: U 452/04 20.12.2005 E. 4

Im Rahmen der Adäquanzbeurteilung nach BGE 115 V 133 und seitheriger Rechtsprechung ist eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten der unfallbezogenen Merkmale vorzunehmen und Letztere sind in diesem Zusammenhang ausser Acht zu lassen (BGE 117 V 367 Erw. 6a in fine; SVR 2003 UV Nr. 12 S. 36 Erw. 3.2.3: vgl. BGE 129 V 184 Erw. 4.1, 407 Erw. 4.4.1, 115 V 140 Erw. 6c/aa, 409 Erw. 5c/aa). Unter dem angeführten Blickwinkel ergibt sich ohne weiteres, dass im Falle des Beschwerdeführers keines der heranzuziehenden Adäquanzkriterien erfüllt wird. Es kann diesbezüglich vollumfänglich auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Nach dem Gesagten ist die adäquate Kausalität und demzufolge jeglicher Leistungsanspruch ab 1. September 2002 selbst dann zu verneinen, wenn das Unfallereignis vom 23. April 2001 nicht als Bagatellunfall betrachtet, sondern dem Bereich der mittelschweren Unfälle zugerechnet wird.