Citation: 2C_960/2014 E. 3.2

3.2. Zu prüfen bleibt, welcher Wert der ins Privatvermögen überführten Beteiligung zukommt, bzw. welcher Zeitpunkt für die Bewertung massgeblich ist. Die Vorinstanz stellte hierfür auf den 1. Oktober 2007 ab, da der Beschwerdeführer 1 die Beteiligung auf dieses Datum hin in sein Privatvermögen übernommen hat. Zur Ermittlung des Überführungswertes per 1. Oktober 2007 ging die Vorinstanz von einer linearen Entwicklung der unbestrittenen Verkehrswerte der Aktien per 31. Dezember 2006 resp. per 31. Dezember 2007 aus. Was die Beschwerdeführer hiergegen vorbringen, überzeugt nicht: Sie verlangen eine Bewertung per 31. Dezember 2006 und begründen dies mit erhaltenen Auskünften der Steuerverwaltung. Diesbezüglich berufen sie sich auf den Grundsatz des Vertrauensschutzes. Mit diesem Einwand hat sich allerdings bereits das Verwaltungsgericht auseinandergesetzt und nachvollziehbar dargelegt, dass sich die von den Beschwerdeführern ins Recht gelegten Auskünfte nicht als Vertrauensgrundlage eigneten, zumal sie sich nicht auf die streitbetroffenen Vorgänge, sondern auf eine früher geplante Überführung bezogen hatten (E. 3.4.3.3 des angefochtenen Entscheids). Eventualiter beantragen die Beschwerdeführer eine Bewertung per 31. März 2007, zumal die Y.________ & Partner AG die Vermögenswerte der Kollektivgesellschaft basierend auf dem Abschluss per diesem Datum übernommen habe. Dieser Einwand geht jedoch am Umstand vorbei, dass die Besteuerung hier auf Grundlage der fiktiven sachgemässen Rechtsgestaltung in Form einer direkten Privatentnahme der Beteiligung zu erfolgen hat (vgl. hiervor E. 3.1 in fine) und die Übertragung der Beteiligung an der Z.________ AG ins Privatvermögen des Beschwerdeführers 1 erst per 1. Oktober 2007 erfolgt ist. Das Verwaltungsgericht hat mithin zu Recht auf den Wert der Beteiligung per 1. Oktober 2007 abgestellt.