Citation: 2A.670/2004 26.11.2004 E. 2

Gemäss Art. 9 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG; SR 642.14) werden von den gesamten steuerbaren Einkünften die zu ihrer Erzielung notwendigen und allgemeinen Abzüge abgerechnet; zu diesen (notwendigen) Aufwendungen gehören gemäss ausdrücklicher Vorschrift auch die "mit dem Beruf zusammenhängenden Weiterbildungs- und Umschulungskosten" (Abs. 1); andere Abzüge als die gesetzlich vorgesehenen sind nicht zulässig (vgl. Abs. 4). Mit diesen Vorgaben des Steuerharmonisierungsgesetzes stimmt die zürcherische Regelung überein. § 26 Abs. 1 lit. d des Steuergesetzes vom 8. Juni 1977 (StG), wonach die mit dem Beruf zusammenhängenden Weiterbildungs- und Umschulungskosten als Berufskosten beim Einkommen abgezogen werden, verwirklicht Art. 9 Abs. 1 StHG auf kantonaler Ebene. Nicht abzugsfähig sind gemäss ausdrücklicher Vorschrift die Aufwendungen für die Schuldentilgung (§ 33 lit. c StG), was Art. 9 Abs. 4 StHG entspricht.