Citation: 6B_1341/2017 E. 1.5

1.5. Der Beschwerdeführer macht geltend, da die Vorinstanz offensichtlich nicht in der Lage gewesen sei, sich bezüglich der Übereinstimmung von Schussbahn und Schusskanal ein eigenes Bild zu verschaffen, hätte sie von Amtes wegen eine sachverständige Person beiziehen müssen. Da sie dies nicht getan habe, liege eine Verletzung von Art. 182 StPO vor (Beschwerde S. 8 und 21). Gemäss Art. 182 StPO ziehen Staatsanwaltschaft und Gerichte eine oder mehrere sachverständige Personen bei, wenn sie nicht über die besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, die zur Feststellung oder Beurteilung eines Sachverhalts erforderlich sind. Die Beantwortung der Frage, ob es eines solchen Gutachtens bedarf, liegt (von hier nicht einschlägigen Ausnahmen abgesehen) im Rahmen der freien richterlichen Beweiswürdigung im pflichtgemässen Ermessen des Gerichts (Urteil 6B_1196/2015 vom 27. Juni 2016 E. 1.3.3 mit Hinweis). Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf und es ist nicht erkennbar, inwiefern die Vorinstanz dieses Ermessen überschritten oder missbraucht haben soll. Wie aufgezeigt, fusst seine Behauptung, Schusskanal und Schussbahn liessen sich unmöglich in Übereinstimmung bringen, auf Annahmen, die in den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen keine Grundlage finden. Ausserdem stützt sich die Vorinstanz auf die Aussagen der beteiligten Männer und weiterer Zeugen inkl. die Zugeständnisse des Beschwerdeführers ab. Dass die Vorinstanz mit Blick auf die gewürdigten Umstände kein Gutachten in Auftrag gab, kann auch unter Berücksichtigung der Ausführungen von D.________ und E.________ vor Schranken nicht als unhaltbar bezeichnet werden.