Citation: 8C_512/2021 E. 6

Die Höhe der Integritätsentschädigung bemisst sich vorliegend anhand der Ausprägung der Omarthrose (vgl. Suva-Tabelle 5, Integritätsschaden bei Arthrosen) und der Funktionsstörung der Schulter (vgl. Suva-Tabelle 1, Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitäten). Die Omarthrose wurde bildgebend hinreichend abgeklärt, nachdem Dr. med. D.________ am 5. Januar 2021 ein neues Röntgenbild angefertigt hatte, welches gemäss den nicht weiter bestrittenen vorinstanzlichen Feststellungen keine neuen Befunde zeigte. Zudem ist eine von der Beschwerdeführerin geforderte weitere neurologische Abklärung nicht erforderlich, denn hier steht, wie die Ausführungen des Dr. med. E.________ vom 31. Januar 2021 sowie des Kreisarztes Dr. med. F.________ vom 16. und 22. März 2021 belegen, kein Nervenschaden (Lähmung) im Sinne der Suva-Tabelle 1 zur Diskussion. Vielmehr ist eine mögliche Nervenschädigung zu berücksichtigen, die zu einer Bewegungseinschränkung der Schulter führt. Dieser Einschränkung - wie auch der Arthrose - trug der Kreisarzt in seiner Einschätzung vom 4. Mai 2017 mit dem festgelegten Integritätsendschaden von 15 % Rechnung. Inwiefern dieser unrichtig bemessen sein soll, ist somit nicht ersichtlich. Die Vorinstanz wies zu Recht daraufhin, dass auch Dr. med. D.________ im Bericht vom 18. Januar 2021 den Integritätsschaden auf 15 % eingeschätzt hatte. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt offensichtlich unbegründet.