Citation: 6B_361/2008 09.10.2008 E. 2

Die Beschwerdeführerin rügt in Bezug auf den Vorwurf der Geldwäscherei, das Obergericht sei auf willkürliche Weise davon ausgegangen, das gewechselte Geld stamme aus dem Drogenhandel. Es sei von der deliktischen Herkunft der Gelder ausgegangen und habe dann - in Umkehr der Unschuldsvermutung - festgestellt, sie habe den Beweis nicht erbracht, die Gelder rechtmässig erworben zu haben. Die Beschwerdeführerin verfügte nach ihren eigenen Angaben vor ihrer Verhaftung als Reinigungskraft über ein monatliches Einkommen von 2'000 bis 2'500 Franken, hatte nebst einem Haus in Ghana kein Barvermögen und Schulden in Höhe von rund 3'000 Franken [Kant. Akten, Ordner 1, pag. 0011]. Sie liess unbestrittenermassen am 24. August, am 3. September und zweimal am 30. September 2005 durch ihre Tochter und deren Freund insgesamt über 100'000 Franken in kleinen Banknoten in US-Dollar umwechseln. Die Folgerung des Obergerichts, dass diese Gelder nicht aus dem bescheidenen legalen Einkommen der Beschwerdeführerin stammen können und daher, da sich keine Hinweise auf einen anderweitigen Erwerb finden, den Erlös des von der Beschwerdeführerin erwiesenermassen betriebenen schwunghaften Drogenhandels darstellen, ist ohne weiteres vertretbar. Das Obergericht hat weder das Willkürverbot noch die Unschuldsvermutung noch die Begründungspflicht verletzt, die Rügen sind offensichtlich unbegründet.