Citation: 1P.309/2003 17.07.2003 E. 2

Bei diesem Verfahrensausgang wird die Beschwerdeführerin grundsätzlich kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 OG). Sie hat jedoch ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung gestellt. Gemäss Art. 152 OG gewährt das Bundesgericht einer bedürftigen Partei, deren Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint, auf Antrag Befreiung von der Bezahlung der Gerichtskosten. Nötigenfalls kann ihr ein Rechtsanwalt beigegeben werden. Vorliegend hat sich der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin mit der in BGE 126 I 207 veröffentlichten Bundesgerichtspraxis, wonach die Verweigerung eines Wechsels des amtlichen Verteidigers in der Regel ein nicht anfechtbarer Zwischenentscheid darstellt, überhaupt nicht auseinandergesetzt und nicht dargelegt, wieso im Lichte dieser Praxis hier ein Spezialfall vorliegen sollte. Angesichts dieses Umstandes erwies sich die staatsrechtliche Beschwerde von vornherein als aussichtslos. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung ist demzufolge abzuweisen. Indessen rechtfertigt es sich aufgrund der konkreten Umstände, von einer Gerichtsgebühr und einer Parteientschädigung abzusehen (Art. 154 OG).