Citation: 1C_405/2022 E. 5.3.3

5.3.3. Den Ausführungen der Beschwerdeführerin kann nicht gefolgt werden. Sie zeigt nicht auf, inwiefern der angefochtene Entscheid ihre verfassungsmässigen Rechte verletzt. Dies ist auch nicht ersichtlich. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz betreffend den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin auf den ärztlichen Bericht von Dr. med. C.________ vom 6. Oktober 2020 abgestellt hat. Darin wird unter anderem eine Beeinträchtigung ihrer Konzentrationsfähigkeit diagnostiziert, welche zweifellos Auswirkungen auf die Fahreignung haben kann. Auch die Feststellung der Vorinstanz, wonach die ärztliche Bestätigung von Dr. med. C.________ vom 6. Dezember 2021 die erheblichen Zweifel an der Fahreignung der Beschwerdeführerin nicht zu beseitigen vermöge, ist nicht zu bemängeln. Darin wird einzig bestätigt, dass sich die Beschwerdeführerin in ambulanter Behandlung befinde und eine einwandfreie Kooperation und Therapie-Adhärenz bestehe. Es liegen somit hinreichende Anhaltspunkte vor, welche die Fahreignung der Beschwerdeführerin in Frage stellen. Im Übrigen hätte auch die neu eingereichte ärztliche Bestätigung vom 27. Juni 2021 (recte: 2022), welche als echtes Novum unbeachtlich ist (vgl. E. 2 hiervor), die Fahreignungsuntersuchung nicht hinfällig gemacht. So kann dieser Bestätigung insbesondere nicht entnommen werden, seit wann ein "ausgeglichenes Zustandsbild" besteht und wie sich die psychische Erkrankung und die verordnete Medikation auf die Fahreignung der Beschwerdeführerin auswirkt. Nach dem Gesagten hält die aufgrund der IV-Meldung angeordnete Fahreignungsuntersuchung vor dem Recht stand.