Citation: 1C_118/2022 E. 4.5

4.5. Wie das Kantonsgericht in seiner Stellungnahme ans Bundesgericht zu Recht ausführt, muss die Inventarisierung der Fruchtfolgeflächen nicht verfügt werden und hat eine solche auch keinen Einfluss darauf, ob Fruchtflächen handelbar sind oder nicht (vgl. Bundesamt für Raumentwicklung ARE [Hrsg.], Sachplan Fruchtfolgeflächen vom 8. Mai 2020, Ziff. 6.1). Angesichts des Umstands, dass vorliegend keine handelbaren Fruchtfolgeflächen bestehen, ist auch nicht ausschlaggebend, ob die Fruchtfolgeflächen, welche die Deponie (über-) kompensieren, von den Vorinstanzen zu Recht dem "Fruchtfolgeflächen-Kontingent" bzw. dem Fruchtfolgeflächen-Inventar des Kantons zugerechnet werden. Die Beschwerdeführenden können aus der mutmasslich untechnischen Verwendung des Begriffs "Fruchtfolgeflächen-Kontingent" durch den Regierungsrat nichts zu ihren Gunsten ableiten. Jedenfalls wird weder rechtsgenüglich dargelegt, noch ist ersichtlich, dass die Vorinstanz willkürlich (vgl. vorne E. 3.1) gehandelt hat, indem sie die Zurechnung der fraglichen Fruchtfolgeflächen zum "Fruchtfolgeflächen-Kontingent" durch den Regierungsrat bestätigt hat. Die diesbezüglichen Rügen gehen daher ebenfalls ins Leere.