Citation: 1C_617/2021 E. 5.1

5.1. Das Verwaltungsgericht stützte sich einerseits auf Art. 676 Abs. 1 ZGB und andererseits auf kantonales Recht: Es führte aus, das Planungs- und Baugesetz vom 14. Mai 1987 (PBG; SRSZ 400.100) und die dazugehörige Vollzugsverordnung vom 2. Dezember 1997 (PBV; SRSZ 400.111) gingen davon aus, dass sämtliche Anlagen der Groberschliessung (zu denen auch Hauptwasserleitungen gehörten) Eigentum der Gemeinde seien. § 27 Abs. 1 PBV bestimme, dass Groberschliessungen in das Eigentum der Gemeinde zu übernehmen seien; insoweit habe die Gemeinde keine Regelungskompetenz. § 38 Abs. 3 PBG sehe (bei vorzeitiger Erstellung und Bevorschussung von Groberschliessungsanlagen durch bauwillige Grundeigentümer) vor, dass das Eigentum an den Erschliessungsanlagen mit der Rückerstattung der Bevorschussung in das Eigentum der Gemeinde übergehe (§ 39 Abs. 3 PBG). Zusammenfassend hielt es fest, die streitgegenständlichen Leitungen seien gestützt auf Bundesrecht und § 27 Abs. 1 PBV zum Eigentum der Beschwerdeführerin geworden.