Citation: 5A_162/2022 E. B

In der Folge beantragte der Vater am 17. Januar 2022 die alleinige elterliche Sorge und Obhut. Am 17., 20. und 24. Januar 2022 gingen Stellungnahmen der belgischen Behörde, der dortigen Schule und der Beiständin ein. Am 27. Januar 2022 führte die KESB mit dem Vater ein Abklärungsgespräch. Am 31. Januar und 3. Februar 2022 informierten die Schulleitung der Quartierschule V.________ und die Privatschule W.________ über den aktuellen Schulbesuch von B.________. Mit superprovisorischem Entscheid vom 14. Februar 2022 entzog die KESB der Mutter u.a. das Aufenthaltsbestimmungsrecht über B.________ und ordnete die Unterbringung des Mädchens beim Vater bzw. (soweit diese Unterbringung nicht ohne Gewaltanwendung vollzogen werden könnte) in der Institution X.________ an. Mit Urteil vom 16. Februar 2022 trat das Kantonsgericht auf die hiergegen erhobene Beschwerde nicht ein mit der Begründung, gemäss bundesgerichtlicher und kantonaler Rechtsprechung stehe gegen superprovisorische Verfügungen und Entscheide der KESB kein Rechtsmittel zur Verfügung; dies gelte auch für superprovisorische Anordnungen in den übrigen familienrechtlichen Verfahren.