Citation: 2C_83/2019 E. 2.2

2.2. Nachdem die Beschwerdeführerin 1 die Schweiz unmittelbar nach Erhalt ihrer Aufenthaltsbewilligung für fast fünf Monate verlassen hat, kann offensichtlich keine Rede davon sein, dass sie ihren weiteren Aufenthalt aus dem Anspruch auf Privatleben nach Art. 13 Abs. 1 BV bzw. Art. 8 Ziff. 1 EMRK ableiten kann (vgl. zur Publikation vorgese-henes Urteil 2C_105/2017 vom 8. Mai 2018 E. 3.9). Dabei spielt es entgegen ihrer Auffassung keine Rolle, ob sie mit der Absicht des dauernden Verbleibens in die Schweiz gereist ist, sich ihr Ehemann pflichtwidrig verhalten hat und sie sich um eine Integration in die hiesigen Verhältnisse bemüht. Die in der Beschwerde zudem angerufene und nicht näher begründete "Unversehrtheit des familiären Zusammenlebens" wird durch die Wegweisung nicht tangiert, nachdem die Tochter das ausländerrechtliche Schicksal der Beschwerdeführerin 1 teilt und eine Bindung der Tochter zum Ehemann bzw. Stiefvater weder erkennbar ist noch behauptet wird.