Citation: 2C_504/2017 E. 2.2.1

2.2.1. Gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG besteht der Bewilligungsanspruch nach Art. 42 AuG weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre gedauert hat und eine erfolgreiche Integration besteht. Während die zeitliche Voraussetzung erfüllt ist, verneint das Verwaltungsgericht, dass im Falle des Beschwerdeführers eine erfolgreiche Integration vorliege. Es befasst sich mit der jahrelangen erheblichen, weitgehend kontinuierlichen und noch fortdauernden Sozialhilfeabhängigkeit (trotz entsprechender ausländerrechtlicher Verwarnung im November 2010), dem nur sporadischen Auftreten des Beschwerdeführers auf dem Arbeitsmarkt, dem Vorliegen von elf offenen Verlustscheinen im Betrag von insgesamt über Fr. 15'000.--, den trotz langer Anwesenheit bescheidenen Deutschkenntnissen sowie seiner mehrfachen Straffälligkeit, wobei er die letzte Verurteilung zu einer erheblichen Sanktion (720 Stunden gemeinnützige Arbeit) wegen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz (März 2014) nach einer früheren ausländerrechtlichen, auf Straffälligkeit bezogenen Verwarnung erwirkte. Die Erwägungen des Verwaltungsgerichts zu Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG sind schlüssig (E. 4); es kann vollumfänglich auf sie verwiesen werden. Die Vorbringen des Beschwerdeführers sind nicht geeignet, ihre Richtigkeit in Frage zu stellen. Namentlich ist der implizite Vorwurf, das Verwaltungsgericht habe nicht den aktuellen Sachverhalt ermittelt, bei Lektüre seiner Erwägungen nicht nachvollziehbar. Der Beschwerdeführer möchte in diesem Zusammenhang zu seinen Gunsten gewertet wissen, dass sich die Stellensuche nach dem zeitlichem Auslaufen der Aufenthaltsbewilligung im November 2013 schwierig gestaltete. Dem wäre indessen kein entscheidendes Gewicht beizumessen, liess der Beschwerdeführer doch schon zuvor jegliche Stabilität im Arbeitsleben vermissen und vermochte er seine finanziellen Bedürfnisse kaum je selber zu befriedigen. Inwiefern hier (unter dem restriktiven Aspekt von Art. 105 Abs. 2 BGG) eine Sachverhaltsergänzung erforderlich und dabei eine (ausnahmsweise) mündliche Anhörung von Nutzen wäre, bleibt unerfindlich.