Citation: 2C_95/2024 E. 4.4

4.4. Die vom Beschwerdeführer angeführte vermehrte Betreuung der Tochter ist kein rechtserheblicher, veränderter Umstand. Der Beschwerdeführer betreut die Tochter nunmehr 36 Prozent statt vormals 19 Prozent (angefochtener Entscheid E. 2.4.1). Selbst wenn er seinen Betreuungsanteil erhöht hat, erreicht dieser noch nicht das Ausmass, in dem von Naturalleistungen, die einer alternierenden Obhut im vorstehenden Sinne gleichkommen, gesprochen werden kann. Dieser müsste vielmehr etwa die Hälfte der Betreuung ausmachen. Der Beschwerdeführer mag zwar aufgrund der vermehrten Betreuung eine besonders enge affektive Beziehung zu seiner Tochter haben (angefochtener Entscheid E. 2.4.1), auf eine besonders enge Beziehung in wirtschaftlicher Hinsicht kann damit aber nicht geschlossen werden. Insofern ist die Erhöhung des Betreuungsanteils nicht geeignet, eine andere Beurteilung der Situation herbeizuführen. Dementsprechend begründet die Erhöhung des Betreuungsanteils keinen Wiedererwägungsgrund im Sinne eines rechtserheblichen und veränderten materiellen Umstands.