Citation: 6B_419/2024 E. C

Am 7. Dezember 2022 sprach das Bezirksgericht Winterthur A.A.________ der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. c BetmG, des rechtswidrigen Aufenthalts im Sinne von Art. 115 Abs. 1 lit. b AIG sowie der mehrfachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes im Sinne von Art. 19a Ziff. 1 BetmG, teilweise in Verbindung mit Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG schuldig. Vom Vorwurf der unerlaubten Verbreitung von Arzneimitteln im Sinne des Heilmittelgesetzes (Art. 86 Abs. 1 lit. a HMG) sprach es ihn frei. Es widerrief die mit Entscheid des Amts für Justizvollzug des Kantons Zürich vom 25. Juli 2019 gewährte bedingte Entlassung für eine Freiheitsstrafe von 66 Monaten und erklärte die Reststrafe von 670 Tagen für vollziehbar. Unter Einbezug dieser Reststrafe verurteile es A.A.________ zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 30 Monaten sowie einer Busse von Fr. 1'000.--. Auf die Anordnung einer fakultativen Landesverweisung verzichtete es; ebenso auf die Festsetzung einer Ersatzforderung. Schliesslich entschied das Bezirksgericht Winterthur über die Verwendung beschlagnahmter resp. sichergestellter Gegenstände, Spuren und Spurenträger und auferlegte A.A.________ die Verfahrenskosten.