Citation: 9C_492/2018 E. 4.2.2

4.2.2. Dr. med. D.________, FMH Innere Medizin und Rheumatologie, gelangte in seinem Teilgutachten zum Ergebnis, dass die Versicherte wegen entzündlicher Korrelate im Bereich der Lendenwirbelsäule, der Hüfte und im linken Oberschenkel für schwere und mittelschwere körperliche Tätigkeiten vollständig arbeitsunfähig und in leichten, angepassten körperlichen Tätigkeiten in ihrer Arbeitsfähigkeit um 30 % eingeschränkt sei. Diese Einschätzung fand Eingang ins Hauptgutachten, in welchem für alle körperlich leichten wechselbelastenden Tätigkeiten, wie auch die aktuell ausgeübte als Mitarbeiterin der Stadtverwaltung, eine ganztags zumutbare Arbeitsfähigkeit mit einer Leistungseinschränkung von 30 % (aufgrund eines erhöhten Pausenbedarfs) festgehalten wird. Insoweit besteht, entgegen der Beschwerde, kein Widerspruch zwischen Teil- und Hauptgutachten. Allerdings kann nicht nachvollzogen werden, weshalb der Unterschrift des Dr. med. D.________ im rheumatologischen Teilgutachten eine Seite mit der Überschrift "Fragenkataloge der Versicherer und/oder Rechtsvertreter" folgt, in welcher - abweichend von Teil- und Hauptgutachten - angegeben wird, als Direktionsassistentin bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 % und als Büroangestellte mit der Möglichkeit zur Wechselbelastung und regelmässigem Aufstehen bzw. Lagewechsel eine solche von 60 %. Auf eine Nachfrage bei Dr. med. D.________ konnte indessen verzichtet werden angesichts der überzeugenden und nachvollziehbaren Angaben im Teil- und damit übereinstimmend im Hauptgutachten, welche die Vorinstanz zu Recht für massgebend hielt. Anders als die Beschwerdeführerin anzunehmen scheint, ist auch nicht zu beanstanden, dass Dr. med. D.________ im Rahmen der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in einer Verweisungstätigkeit nicht explizit auf die Beschäftigung als Direktionssekretärin Bezug nahm, weil der Versicherten grundsätzlich alle körperlich leichten Tätigkeiten im angegebenen Rahmen zumutbar sind.