Citation: 1C_179/2021 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwog im angefochtenen Entscheid, um den Grenzabstand für die Balkonerweiterung zu messen, sei nicht die Höhe der Balkonkonstruktion, das heisst die Höhe zwischen dem ausgemittelten gewachsenen Boden und der Oberkante der obersten Balkonplatte an der nördlichen Front, massgebend, sondern die Gebäudehöhe des Haupthauses. Deren Ermittlung sei im PBG/SZ klar geregelt, für die Gemeinde bestehe kein Spielraum, hiervon abzuweichen. Balkone seien für die Bestimmung der Gebäudehöhe nicht massgeblich. Das Hauptgebäude übersteige eine Höhe von 6.66 m. Somit sei der Mindestabstand von 4 m ungenügend, stattdessen müsse der Abstand gemäss Art. 71 BauR/U.________ mindestens 60 % der Gebäudehöhe betragen. Da die geplante Balkonerweiterung folglich den kleinen Grenzabstand verletze, hätte sie nicht bewilligt werden dürfen.