Citation: 2A.168/2003 01.05.2003 E. 5

In diesem Zusammenhang macht der Beschwerdeführer geltend, er habe zu diesen letzten vom Haftrichter eingeholten Informationen nicht Stellung nehmen können. Hierin liege eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör. Die Rüge ist unbegründet: Der Beschwerdeführer konnte sich vor dem Haftrichter zu den Umständen des betreffenden Strafverfahrens im Kanton Waadt äussern und er hat sich dazu (wie zuvor bereits in einem Anhörungsprotokoll vor dem Bezirksstatthalter) auch geäussert ("Ich habe nichts mit Drogen zu tun gehabt. Ein anderer schwarzer Mann hat mich belastet. (....). Mangels Beweisen hat mich der Richter freigelassen".). Zu der vom Haftrichter nachträglich per Telefax eingeholten Bestätigung, dass das Strafverfahren im Kanton Waadt - wie an der mündlichen Verhandlung angenommen - immer noch hängig ist, brauchte der Beschwerdeführer nicht notwendigerweise nochmals angehört zu werden. Es ging bei der fraglichen Bestätigung nicht um den Beizug eines zusätzlichen Beweismittels, sondern um eine blosse Auskunft über den Stand des Verfahrens in Lausanne.