Citation: 7B_465/2023 E. 5.3

5.3. Im Übrigen ist eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör nicht ersichtlich. Die Vorinstanz hatte zufolge der im Berufungsverfahren angefochtenen Schuldsprüche die Strafzumessung von Amtes wegen zu überprüfen. Dabei sind die Fragen der Vorstrafen als Teil des Vorlebens nach Art. 47 StGB sowie nach dem bedingten Strafvollzug (Art. 42 und 43 StGB) von Gesetzes wegen bei einer Strafzumessung einzubeziehen. Dass der Beschwerdeführer nicht mit dem Vorgehen der Vorinstanz hätte rechnen müssen, Vorstrafen - auch bei der Frage des Strafvollzugs - zu seinem Nachteil zu berücksichtigen, trifft nicht zu.