Citation: 5A_246/2022 E. 2

Anders als im kantonalen Verfahren, in welchem die Beschwerde gegen die fürsorgerische Unterbringung nicht begründet werden muss (vgl. Art. 450e Abs. 1 ZGB), gelten im bundesgerichtlichen Verfahren die Begründungsanforderungen nach Art. 42 Abs. 2 BGG. Das bedeutet, dass in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).