Citation: 6B_976/2021 E. 1.3

1.3. Der Beschwerdeführer erhebt etliche Vorwürfe und Rügen. Sofern im Folgenden auf seine Vorbringen nicht im Einzelnen eingegangen wird, sind sie für die Entscheidfindung offensichtlich rechtlich nicht relevant oder genügen den Begründungsanforderungen nicht (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 140 III 86 E. 2; 138 I 274 E. 1.6; je mit Hinweisen). Gegenstand des bereits rechtskräftig erledigten Strafverfahrens gegen den Beschwerdeführer wegen mehrfacher Pornografie waren insgesamt 132 Videodateien. Gegenstand des vorliegenden Einstellungsverfahrens sind im Rahmen des nachträglichen Herausgabeverfahrens neu entdeckte Videodateien in vier Datenordnern (vgl. B.c.). Auf die nicht diesen Verfahrensgegenstand betreffenden Herausgabeanträge des Beschwerdeführers tritt die Vorinstanz zu Recht nicht ein (Beschluss S. 4 f. E. 3.1 f.). Insofern ist auf seine in diesem Zusammenhang erhobene Rüge der Rechtsverweigerung und der Verletzung von Art. 197 Abs. 4 StGB sowie seines Anspruchs auf rechtliches Gehör nicht weiter einzugehen (Beschwerde S. 6 f. Ziff. 3.3 f.). Auf seine Ausführungen und Herausgabe- bzw. Schadenersatzanträge, die sich nicht auf den Gegenstand des vorliegenden Verfahrens - d.h. die Herausgabe der vier Datenordner ("Don't trust the Bitch in Apartment", "Dracula", "Tohuwabohu" und "Underbelly") - beziehen, sondern vielmehr das rechtskräftig abgeschlossene ursprüngliche Strafverfahren oder das nachträgliche Herausgabeverfahren betreffen oder hätten betreffen sollen, kann ebenfalls nicht eingetreten werden (z.B. Beschwerde S. 2 f., S. 8 f. und S. 20). Dies ist etwa der Fall, wenn der Beschwerdeführer geltend macht, 40 der 80 Ordnern, die ihm die Strafbehörden ausgehändigt hätten, seien defekt gewesen (Beschwerde S. 17 Ziff. 53 mit Verweis auf seine bei der Vorinstanz eingereichte Beschwerde vom 12. April 2021 S. 8 f., vorinstanzliche Akten amtl.Bel. 1). Soweit er die Rüge der angeblich defekten Dateien auch auf die im vorliegenden Verfahren massgebenden vier Datenordner bezieht, kann darauf sodann bereits deshalb nicht eingetreten werden, weil der Beschwerdeführer sie erstmals vor Bundesgericht vorträgt und insofern der kantonale Instanzenzug nicht ausgeschöpft ist (vgl. Art. 80 Abs. 1 BGG). Weder aus dem vorinstanzlichen Beschluss noch aus der Beschwerdebegründung (Beschwerde vom 12. April 2021, vorinstanzliche Akten amtl.Bel. 1) geht hervor, dass dies bereits im vorinstanzlichen Verfahren thematisiert wurde. Der Beschwerdeführer macht auch nicht geltend, die Vorinstanz sei zu Unrecht nicht auf ein entsprechendes Vorbringen eingegangen.