Citation: 8C_150/2019 E. 6.1.2

6.1.2. Für die Ermittlung des Valideneinkommens stellt die Vorinstanz auf den Durchschnitt des Verdienstes aus der selbstständigen Tätigkeit als Immobilienmaklerin in den fünf Jahren vor dem Unfall (2004 bis 2008) ab und ermittelt einen Jahreslohn von Fr. 114'841.-. Die Beschwerdeführerin wendet ein, es seien die Erlöse von Fr. 168'904.90 aus dem Jahr 2011 und von Fr. 244'250.- aus dem Jahr 2012 dazu zu zählen. Es handle sich dabei um Provisionen aus den vermittelten Grundstückgeschäften aus der Zeit vor dem Unfall im Jahr 2009, die verzögert ausbezahlt worden seien, weil dafür in der Regel auf die Eigentumsübertragung bzw. den Grundbucheintrag abgestellt werde, sich anschliessend oft noch Diskussionen ergeben würden oder der Betrag mit Verspätung bezahlt werde. Mit dieser Argumentation übersieht die Versicherte jedoch, dass Gleiches auch für vermittelte Grundstückgeschäfte vor dem Jahr 2004 zu gelten hätte, aus denen gleichermassen verzögerte Provisionszahlungen in den für die Berechnung des Valideneinkommens berücksichtigten Zeitraum 2004 bis 2008 fallen würden, so dass ihr Einwand ins Leere zielt.