Citation: 2C_860/2020 E. 2.3.1

2.3.1. Im angefochtenen Urteil erklärte die Vorinstanz insbesondere, der Beschwerdeführer habe zunächst noch ausgeführt, dass seine erste Ehe "immer wieder von Spannungen geprägt" gewesen sei und er "während diesen Jahren [...] aussereheliche intime Beziehung mit seine bereits frühere Partnerin" gepflegt habe (E. 4.3 des angefochtenen Urteils). Erst im Rahmen der späteren Gehörsgewährung habe das heutige Ehepaar hiervon abweichend vorgebracht, a) der Kontakt untereinander sei vor der Geburt ihrer Tochter abgebrochen, b) man habe sich erst wiedergesehen, als diese "3-4 Jahre alt" gewesen sei, c) dannzumal unter Alkoholeinfluss eine Nacht miteinander verbracht und d) sich in der Folge abermals für mehrere Jahre (ausser bei zwei Gerichtsverhandlungen in den Jahren 2010 und 2013) nicht mehr gesehen. Der Beschwerdeführer macht diesbezüglich sinngemäss geltend, die Vorinstanz habe den Sachverhalt auf willkürliche Weise festgestellt, indem sie ihm mit den genannten Ausführungen unterstellt habe, abweichend von seiner früheren Darstellung erklärt zu haben, seine heutige Ehefrau erst drei bis vier Jahre nach der Geburt der Tochter wieder gesehen zu haben. Es lässt sich aber nicht sagen, die Vorinstanz habe in diesem Punkt aus den festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlüsse gezogen oder den rechtserheblichen Sachverhalt auf andere Weise willkürlich festgestellt. Denn die von der Vorinstanz aufgegriffenen Aussagen des heutigen Ehepaares erscheinen insofern als widersprüchlich (resp. als voneinander abweichend), als der Beschwerdeführer gemäss seiner ursprünglichen Aussage während den Jahren seiner ersten Ehe - also über eine gewisse Zeitspanne hinweg - eine aussereheliche Beziehung zur heutigen Ehefrau pflegte, wogegen das heutige Ehepaar gemäss einer eigenen, späteren Aussage während der Dauer der ersten Ehe des Beschwerdeführers nur für eine Nacht intim geworden sein soll und sich die Kontakte im Übrigen auf zwei Gerichtstermine beschränkt haben sollen. Dieser hinsichtlich der Natur (und Dauer) der ausserehelichen Kontakte während der ersten Ehe bestehende Widerspruch in den Aussagen lässt sich entgegen der Beschwerde auch nicht mit dem Hinweis auflösen, dass die Tochter im Jahr 2003 und der Sohn vier Jahre später, im Jahr 2007, geboren wurde.