Citation: I 47/04 06.12.2004 E. 2

Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer ab 1. August 2001, eventuell ab 1. September 2002, Anspruch auf eine ganze anstelle der bisher ausgerichteten halben Invalidenrente hat. Dabei steht ausser Frage, dass der Gesundheitszustand des Versicherten seit der letzten materiellen Beurteilung und rechtskräftigen Festlegung des Rentenanspruchs (Verfügung vom 9. August 1998) bis zum Erlass der strittigen Verfügung am 20. September 2002 im Wesentlichen gleich geblieben ist und er im Jahre 2000 als teilzeitlich bei der Bank X.________ angestellter Sachbearbeiter ein tatsächliches Invalideneinkommen von Fr. 40'793.70 erzielte und ab 1. März 2002 ein Grundgehalt von Fr. 3250.- monatlich bezog. Umstritten ist einzig, ob zwischen August 1998 und September 2002 beim Valideneinkommen aufgrund einer hypothetischen beruflichen Weiterentwicklung im Gesundheitsfall eine anspruchserhebliche Änderung eingetreten ist. 2.1 Ausweislich der Akten hat der kaufmännisch ausgebildete Beschwerdeführer zum Zeitpunkt des Eintritts des invalidisierenden Gesundheitsschadens (November 1990) in der Bank X.________ als Akkreditiv-Sachbearbeiter gearbeitet und einen Monatslohn von Fr. 5014.62 (x 13) erzielt; ebenfalls erstellt ist, dass er zu diesem Zeitpunkt bereits in die sog. Kadernachwuchsplanung der Bank aufgenommen worden und eine Beförderung zum Handlungsbevollmächtigten vorgesehen war (Schreiben des Arbeitgebers vom 19. April 2000). Gemäss Angaben des Arbeitgebers wäre der Versicherte im Verlaufe der neunziger Jahre möglicherweise zum Teamleiter einer Akkreditiv-/Kautionsabteilung (aufgrund einer Betriebs-Reorganisation im Range eines Vizedirektors) aufgestiegen und - bei entsprechenden Leistungen - eine zukünftige Rangzuordnung zum Prokuristen "sicher realistisch" gewesen; in der beschriebenen Funktion hätte er im Jahre 2000 ein Grundgehalt von rund Fr. 95'000.- jährlich zuzüglich Bonuszahlungen zwischen Fr. 10'000.- und Fr. 15'000.- "bei sehr guten Leistungen" erhalten und überdies in der Stellung eines Prokuristen Anspruch auf eine weitere Leistung in Form von zehn zusätzlichen Aktien der Bank X.________ (Erwerb zum halben Aktienkurs) pro Jahr gehabt (zusätzlicher Wert rund Fr. 2000.-); entsprechend wäre - so der Arbeitgeber - "Herr K._________ als Teamleiter auf einen Jahresgesamtbezug von rund Fr. 110'000.- (brutto, inkl. variabler Bonus)" gekommen; weitere Lohnerhöhungen und klar höhere Boni seien aus heutiger Sicht für Teamleiter nicht unbedingt realistisch. 2.2 Gestützt auf die geschilderte Ausgangslage im Jahre 1990 und die einlässlich begründeten Angaben des Arbeitgebers zur möglichen beruflichen Weiterentwicklung attestierte das kantonale Gericht dem Beschwerdeführer für das Jahr 2000 ein hypothetisches Valideneinkommen von Fr. 107'000.-; die Differenz zu dem vom Arbeitgeber angegebenen Richtwert von Fr. 110'000.- resultiert daraus, dass die Vorinstanz nebst dem zusätzlichen Aktienbezug im Wert von Fr. 2000.- Bonuszahlungen im Durchschnittswert von lediglich Fr. 10'000.- anrechnete, zumal nicht realistisch sei, dass diese variablen, auch vom Geschäftserfolg abhängigen Leistungen - auf welche gemäss Aussagen des Arbeitgebers kein Anspruch bestehe - jedes Jahr in der gleichen Höhe ausgerichtet worden wären. 2.3 Der Beschwerdeführer bringt im Wesentlichen vor, die Vorinstanz habe sich bei der Festsetzung des Valideneinkommens zu Unrecht allein auf die Angaben des Arbeitgebers vom 19. April 2000 gestützt und das vorinstanzlich beigebrachte, aus einem den Beschwerdeführer betreffenden kantonalen Zivilprozess vor dem Amtsgericht stammende Zeugenprotokoll des S.________, Leiter des regionalen Personaldienstes, vom 1. September 2003 unberücksichtigt gelassen. Daraus gehe hervor, dass der Versicherte bereits als Teamleiter ein Einkommen von Fr. 120'000.- (zuzüglich Pauschalspesen und Funktionszulagen) und als Vizedirektor gar ungefähr Fr. 150'000.- verdient hätte. Obwohl die Angaben des Zeugen vom 1. September 2003 datierten, wäre das kantonale Gericht zu prüfen gehalten gewesen, ob sich daraus Rückschlüsse für die Zeit bis zum Verfügungserlass am 20. September 2002 ergeben.