Citation: 9C_419/2018 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht stellte fest, der Beschwerdeführer habe sich nicht zu den den asim-Gutachtern unterbreiteten Zusatzfragen äussern können. Darin liege eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Andere Verletzungen dieses Anspruchs verneinte es hingegen. Weiter erwog es, diese Verletzung sei als geheilt zu beurteilen, insbesondere nachdem sich der Beschwerdeführer in diesem Gerichtsverfahren umfassend habe äussern können. Alsdann prüfte die Vorinstanz den Beweiswert des psychiatrischen Teils des asim-Gutachtens vom 2. April 2015 samt Ergänzung vom 9. November 2015 und hielt dazu fest, dass dieses nicht überzeuge: Zum einen werde darin über eine extreme psychosoziale Belastungssituation berichtet, zum anderen werde den psychosozialen Faktoren dann aber nur eine untergeordnete Bedeutung beigemessen, welche das Krankheitsgeschehen nicht wesentlich beeinflussten. Die Einholung eines neuen Gutachtens sei keine unzulässige "second opinion" gewesen. Die Expertise des Prof. Dr. med. B.________ vom 14. März 2016 erachtete das kantonale Gericht - auch vor dem Hintergrund der Standardindikatoren - als beweiskräftig und ermittelte basierend darauf einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad.