Citation: 9C_443/2024 E. B

B.a. Die A.________ AG und die betroffenen Fahrlehrpersonen erhoben gegen den Einspracheentscheid vom 17. August 2018 Beschwerde. Parallel dazu stellten sie bei der Ausgleichskasse ein Wiedererwägungsgesuch, auf welches diese nicht eintrat. In einem an die Ausgleichskasse gerichteten Schreiben ihres Rechtsvertreters vom 3. April 2019 liessen die A.________ AG und die betroffenen Fahrlehrpersonen schliesslich festhalten, was sie mit der Kasse vereinbart hatten betreffend die Modalitäten der rückwirkenden Abrechnung der von der A.________ AG für die Jahre 2016 bis 2018 als Arbeitgeberin geschuldeten Lohnbeiträge, namentlich betreffend die Anrechnung der von den betroffenen Fahrlehrpersonen für die entsprechenden Einkommen bereits als Selbstständigerwerbende geleisteten persönlichen Beiträge. Die Ausgleichskasse erklärte sich mit dem Inhalt des Schreibens einverstanden und hielt fest, dass das Revisionsverfahren damit abgeschlossen sei und wie beschrieben abgerechnet werde. B.b. Unter Hinweis darauf, dass sich die Parteien über den Prozessgegenstand aussergerichtlich geeinigt hätten, zogen die A.________ AG und die betroffenen Fahrlehrpersonen ihre Beschwerde am 11. April 2019 zurück. In der Folge schrieb das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich den Prozess mit Verfügung vom 12. April 2019 als durch Rückzug des Rechtsmittels erledigt ab (Prozess Nr. AB.2018.00082). B.c. Die Ausgleichskasse forderte die von den betroffenen Fahrlehrpersonen für die Jahre 2016 bis 2018 geleisteten persönlichen Beiträge als Selbstständigerwerbende bei den jeweiligen Ausgleichskassen ein. Auf dieser Grundlage ermittelte sie die für das Jahr 2016 noch geschuldeten Beiträge. Mit Rechnung vom 30. März 2020 bzw. Schlussrechnung vom 30. April 2020 forderte sie von der A.________ AG gestützt auf beitragspflichtige Entgelte von Fr. 1'481'353.70 Lohnbeiträge für das Jahr 2016 in der Höhe von Fr. 126'157.30 nach. Dabei wies sie darauf hin, dass die Verrechnung der persönlichen Beiträge abgeschlossen sei. Hiegegen liessen die A.________ AG sowie die betroffenen Fahrlehrpersonen am 19. Mai 2020 Einsprache erheben. Es wurde beantragt, in Änderung der Verfügung vom 30. März 2020 und entsprechend der Vereinbarung vom 3. April 2019 seien die gesamten von den betroffenen Fahrlehrern im Beitragsjahr 2016 geleisteten Beiträge aus selbstständiger Erwerbstätigkeit der A.________ AG anzurechnen. Weiter seien auch die gesamten von B.________ und C.________ geleisteten Beiträge der A.________ AG anzurechnen. Mit Einspracheentscheid vom 19. Dezember 2023 trat die Ausgleichskasse darauf nicht ein, dies mit der Begründung, es fehle an einem Anfechtungsobjekt, weil sich die Einsprache nicht gegen eine Verfügung, sondern gegen eine Rechnung richte. B.d. Gegen den Nichteintretensentscheid erhob die A.________ AG am 1. Februar 2024 Beschwerde. Sie beantragte, das frühere Beschwerdeverfahren sei in Revision zu ziehen. Es sei festzustellen, dass die Kasse eine Rechtsverweigerung bzw. Rechtsverzögerung begangen habe, und die Sache sei wegen Verletzung der Ausstandsvorschriften an die Verwaltung zurückzuweisen. Eventualiter sei der Einspracheentscheid vom 19. Dezember 2023 aufzuheben und die Kasse zu verpflichten, auf die Einsprache einzutreten und das Beitragsjahr 2016 unter vollständiger Umsetzung der Vereinbarung vom 3. April 2019 korrekt abzurechnen. Mit Urteil vom 28. Juni 2024 hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die Rechtsverweigerungsbeschwerde gut. Es wies die Sache an die Kasse zurück, damit diese im Sinne der Erwägungen verfahre und umgehend eine Verfügung über die Lohnbeiträge für das Jahr 2016 erlasse. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.