Citation: 5A_963/2022 E. 5.2

5.2. Wie aufgezeigt konnte das Kantonsgericht ohne Rechtsverletzung auf die Berufung der Beschwerdeführer nicht eintreten (vorne E. 3 und 4). Durch den Nichteintretensentscheid hat es den erstinstanzlichen Entscheid bestätigt (Art. 318 Abs. 1 Bst. a ZPO) und wird die dort getroffene Regelung verbindlich (allgemein dazu etwa REETZ/HILBER, in: Sutter-Somm et al. [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 3. Aufl. 2016, N. 17 ff. zu Art. 318 ZPO; SEILER, Die Berufung nach ZPO, 2013, Rz. 1510 f. S. 653). Demnach erfolgt die streitbetroffene Erbteilung nach Massgabe des Entscheids des Bezirksgerichts. Den Beschwerdeführern wird folglich unter Berücksichtigung der Vorempfänge ein Anteil an dem vorerwähnten Portfolio zugewiesen (vorne E. 4; Urteil KGer, Bst. D S. 6 mit Hinweis auf Dispositivziffer 3 des erstinstanzlichen Urteils). Als zu berücksichtigender Vorempfang stufte das Bezirksgericht auch den in Ziffer 4 des Erbvertrags vom 9. April 2008 vereinbarten Ausgleich für die Eigentumsübertragung der Aktien der K.________ AG sowie der L.________ AG ein (Akten Bezirksgericht, pag. 131, E. 3.4.2.3 S. 58 und E. 3.4.3.1 S. 59). Über die Berücksichtigung der vertraglichen Aktienübertragung in der Erbteilung ist damit rechtskräftig entschieden (vgl. BGE 146 III 284 E. 2) und dieser Entscheid ist nicht zu beanstanden. Unter diesen Umständen ist nicht ersichtlich und wird auch von den Beschwerdeführern nicht weiter ausgeführt, weshalb diese noch ein schutzwürdiges Interesse daran haben sollten, die Gültigkeit von Ziffer 4 des Erbvertrags mit Blick auf ihre Auswirkungen auf die Erbteilung überprüfen zu lassen (Art. 76 Abs. 1 BGG und dazu BGE 143 III 578 E. 3.2.2.2). Auf die Beschwerde ist folglich auch insoweit nicht einzutreten (vgl. zur Kognition des Bundesgerichts bei Eintretensfragen statt vieler BGE 147 I 89 E. 1; 146 II 276 E. 1).