Citation: 5A_681/2022 E. 5.1

5.1. Dieser Antrag steht vor folgendem Hintergrund: Der Beschwerdeführer 1 bewohnte eine Wohnung in der dem Nachlass gehörenden Liegenschaft T.________strasse zzz, in welcher er Tätigkeiten für die Erbengemeinschaft und die J.________ AG ausübte. Der Erbenvertreter hatte zugestanden, dass die Mietkosten je zu einem Drittel vom Beschwerdeführer 1, der Erbengemeinschaft und der J.________ AG zu tragen seien. Vom 1. April 2012 bis 30. Juni 2013 wurden dem Beschwerdeführer 1 in der vom Erbenvertreter geführten Rechnung Fr. 500.-- und vom 1. Juli 2013 bis 30. Juni 2016 Fr. 527.35 pro Monat belastet. Ausgehend von einem monatlichen Mietzins von Fr. 1'392.-- hat das Bezirksgericht dem Beschwerdeführer 1 zulasten der Erbengemeinschaft bzw. der J.________ AG für die Dauer vom 1. April 2012 bis 30. Juni 2016 (bzw. für 51 Monate) einen "Rabatt" von 20 %, d.h. von Fr. 278.40 anerkannt und im Umfang der Differenz von Fr. 1'113.60, insgesamt also Fr. 56'793.60, die Guthaben des Beschwerdeführers 1 und damit die Nachlasspassiven reduziert. Vor Kantonsgericht beantragten die Beschwerdeführer eine Erhöhung der Nachlasspassiven zugunsten des Beschwerdeführers 1 um Fr. 56'793.60 und in ihrer Anschlussberufung verlangten die Beschwerdegegner, soweit vorliegend von Interesse, es sei dem Beschwerdeführer 1 die gesamte Miete von Fr. 1'392.-- zu belasten.