Citation: 8C_134/2023 E. 3.2

3.2. So stellt der Beschwerdeführer die Beweiskraft der kreisärztlichen Einschätzungen des Dr. med. C.________ (vom 24. August 2021 und 11. April 2022) denn auch lediglich pauschal, unter Hinweis auf die divergenten Meinungen der ab seiner Rückkehr nach Italien behandelnden Ärzte, in Frage. Auf den Umstand, dass ihn Dr. med. C.________ am 24. August 2021 persönlich untersucht, die subjektiven Schmerzangaben erhoben und nebst Weiterem eine Fotodokumentation erstellt hatte, wobei aufgefallen war, dass an den Beinen keinerlei Muskelatrophie zu erkennen und die Hornhaut an den Fusssohlen praktisch seitengleich ausgebildet war, obwohl der Beschwerdeführer angegeben hatte, dass er ausschliesslich mit Gehstöcken unterwegs sei und den rechten Fuss komplett entlaste, gehen weder er noch die behandelnden Ärzte ein (vgl. zum Beispiel die ohne weiteren Kommentar abgegebene Feststellung im Bericht des Dr. med. E.________, Specialista in Medicina del Lavoro, vom 14. Juni 2021: "Impossibile l'appoggio monopodalico (...) ". In seiner Stellungnahme vom 11. April 2022 wies der Kreisarzt zudem darauf hin, dass Dr. med. D.________ wohl keine umfassende Einsicht in die medizinischen Unterlagen gehabt habe. Denn er sei von falschen Tatsachen, insbesondere von einer mit Metallplatte versorgten Fraktur des Malleolus ausgegangen, obwohl eine solche gar nie stattgefunden habe und die Syndesmosenrevision lediglich unter Anbringung von zwei Schrauben durchgeführt worden sei. Im Übrigen sprach auch Dr. med. F.________ am 30. März 2023 von einer "frattura del malleolo peroneale", während Dr. med. G.________, Medico Chirurgo, am 1. September 2021 eine "frattura piede dx" und Dr. med. D.________ am 7. Februar 2022 eine "frattura della tibiotarsica con lesione dei legamenti della sinsdemosi e interosseo" angaben. Die Vorinstanz durfte bei dieser Ausgangslage ohne Weiteres davon ausgehen, dass keine, auch keine geringen Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen gerechtfertigt sind (vgl. BGE 145 V 97 E. 8.5; 142 V 58 E. 5.1; 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4). Sie konnte demgemäss in zulässiger antizipierender Beweiswürdigung (vgl. BGE 144 V 361 E. 6.5, 136 I 229 E. 5.3) auf weitere Abklärungen verzichten.