Citation: 6B_822/2023 E. C

Das Obergericht des Kantons Zürich nahm am 27. März 2023 wiederum Vormerk, dass das erstinstanzliche Urteil vom 15. Mai 2018 entsprechend dem obergerichtlichen Beschluss vom 14. Juni 2019 teilweise in Rechtskraft erwachsen ist. Es sprach A.________ vom Vorwurf der versuchten Nötigung frei und erklärte ihn der Förderung der Prostitution schuldig. Es verurteilte ihn (in Berücksichtigung des rechtskräftigen erstinstanzlichen Schuldspruchs wegen Pornografie) zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 15 Monaten und einer bedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu Fr. 10.--. Es sah vom Widerruf des mit Strafbefehl des Ministero pubblico del Cantone Ticino vom 6. Februar 2017 gewährten bedingten Strafvollzugs ab und verlängerte die Probezeit nicht. Es verwies A.________ für fünf Jahre des Landes. Ferner regelte es die Kosten- und Entschädigungsfolgen und traf weitere Verfügungen. Hinsichtlich des Schuldspruchs wegen Förderung der Prostitution erachtet das Obergericht folgenden Sachverhalt als erstellt: In Mittäterschaft mit B.________ hat A.________ C.________ die gesamten Einnahmen aus der Prostitution abgenommen, sie unter Druck gesetzt und ihr vorgeschrieben, wie sie die Prostitution auszuführen hatte (Zeitpunkt, Kleidung, Pausen, ungeschützter Geschlechtsverkehr etc.). Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, bedrohte, schlug und beobachtete B.________ C.________ nach Absprache und in gegenseitigem Einverständnis mit A.________. Aufgrund dieses Verhaltens von B.________ und A.________ bediente C.________ täglich bis zu 15 Freier, was sie ohne die Einwirkung von B.________ und A.________ nicht getan hätte, und gab diesen ihre vollständigen Einnahmen aus der Prostitution von insgesamt mindestens Fr. 10'000.-- ab.