Citation: 5A_412/2023 E. 7.4

7.4. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe das Gerichtsgutachten hinsichtlich der Frage des natürlichen Kausalzusammenhanges willkürlich gewürdigt. Er beanstandet, an der im angefochtenen Entscheid zitierten Stelle des Gutachtens werde klar und deutlich ausgeführt, es sei "mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die umfangreichen Bautätigkeiten [...] zu Schäden geführt haben". Die Vorinstanz verneine eine natürliche Kausalität, obwohl diese von der Gutachterin "mit hoher Wahrscheinlichkeit" bejaht werde. Im Anschluss daran schreibe diese zwar, es könne nicht beurteilt werden, ob die Schäden "mit der Zeit ohnehin aufgetreten wären". Juristisch werde damit eine hypothetische Kausalität thematisiert, wobei sich aber am Zeitpunkt des effektiven Schadenseintritts nichts ändere.