Citation: 8C_128/2023 E. 7.2.2

7.2.2. Im Hinblick auf Gerichtsgebühren kommt dem Äquivalenzprinzip bei grosser Spannweite des Tarifrahmens eine erhöhte Bedeutung zur Wahrung vernünftiger Grenzen bei der Gebührenbemessung zu (Urteil 1C_473/2017 vom 3. Oktober 2018 E. 4.2). Solange sich eine Gerichtsgebühr innerhalb vernünftiger Grenzen hält, widerspricht es nicht dem Äquivalenzprinzip, den durch die Ergreifung von Rechtsmitteln verursachten Aufwand auf den unterliegenden Rechtssuchenden zu überwälzen. Hier setzt § 3 Abs. 1 GebV VGr für einen Streitwert von Fr. 500'000.- bis Fr. 1 Mio. einen verhältnismässig eng gesteckten Rahmen für die Gerichtsgebühr. Die vorinstanzlich erhobene Gerichtsgebühr von Fr. 19'000.- bei einem Streitwert von Fr. 750'000.- bewegt sich innerhalb dieser Grenzen und schöpft den vorgegebenen Rahmen nicht annähernd aus. Eine Begründung der Gebührenhöhe konnte bei diesen Vorgaben und der vorinstanzlichen Umsetzung unterbleiben. Von einer willkürlich überhöhten, dem Äquivalenzprinzip widersprechenden Kostenauflage durch die Vorinstanz kann nicht gesprochen werden. Der Beschwerdeführer stellt den Gebührenraster nach § 3 Abs. 1 GebV VGr im Übrigen gar nicht in Frage. Sein Einwand, das angefochtene Urteil sei sehr knapp und rechtsfehlerhaft begründet und die Ablehnung eines Schadenersatzanspruchs sei willkürlich erfolgt, bildet jedenfalls keine taugliche Rüge, um die Gebührenhöhe in Frage zu stellen. Damit hat es bei der vom kantonalen Gericht festgelegten Gerichtsgebühr sein Bewenden.