Citation: 1C_204/2019 E. 4.1

4.1. Das Baudepartement ist im Rekursentscheid vom 23. August 2017 über die Verfügung der Politischen Gemeinde Sennwald vom 3. Oktober 2016 hinausgegangen und hat angeordnet, das Gebäude und die Steinmauer seien vollständig abzubrechen. Die Vorinstanz hat die hiergegen gerichtete Beschwerdebegründung gestützt auf Art. 64 i.V.m. Art. 48 des kantonalen Gesetzes vom 16. Mai 1965 über die Verwaltungsrechtspflege (VRP; sGS 951.1) zunächst als ungenügend eingestuft und ist darauf nicht eingetreten. In einer zusätzlichen Erwägung ist sie dennoch, unter Bezugnahme auf Art. 130 des übergangsrechtlich noch anwendbaren kantonalen Gesetzes vom 6. Juni 1972 über die Raumplanung und das öffentliche Baurecht (aBauG; Zugriff auf die einschlägige konsolidierte Fassung über sGS 731.1), auf die wesentlichen materiellrechtlichen Aspekte bei diesem Punkt eingegangen und hat den Rekursentscheid bestätigt. In einer solchen Konstellation beurteilt das Bundesgericht auch die materielle Rechtslage, wenn zwar zu Unrecht auf die Beschwerde nicht eingetreten wurde, die Eventualbegründung in der Sache aber zutreffend ist. Daher muss sich die Beschwerdebegründung im bundesgerichtlichen Verfahren (Art. 42 Abs. 2 BGG) in solchen Fällen sowohl mit dem Nichteintreten als auch mit der materiellrechtlichen Seite auseinandersetzen (vgl. BGE 139 II 233 E. 3.2 S. 236 mit Hinweisen), was der Beschwerdeführer getan hat. Im konkreten Fall kann offenbleiben, ob die Vorinstanz überspannte Massstäbe an das Genügen einer Beschwerdebegründung angelegt hat, denn das Rechtsmittel ist in der Sache auch in diesem Punkt unbegründet.