Citation: 9C_545/2023 E. A

A.a. B.A.________ und A.A.________ geb. Y.________ (nachfolgend: die Eheleute oder die Steuerpflichtigen) lebten in der hier interessierenden Steuerperiode 2007 in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe mit gemeinsamem steuerrechtlichem Wohnsitz in U.________/AG. Der Ehemann war einzeln zeichnungsberechtigtes Mitglied der C.________ AG mit Sitz in derselben Gemeinde. Über die Gesellschaft wurde am 29. Januar 2007 der Konkurs eröffnet. Bereits am 23. Oktober 2006 hatte die Ehefrau unter der Firma D.________ ein Einzelunternehmen in das Handelsregister eintragen lassen. Das Unternehmen hatte seinen Sitz zunächst in V.________/ZG, später in W.________/ZG. Der Ehemann wurde fortan für das Einzelunternehmen tätig. Die Steuerverwaltung des Kantons Zug (KSTV/ZG) setzte das steuerbare Einkommen der Eheleute für die Steuerperiode 2007 mit Veranlagungsverfügung vom 8. Juli 2009 auf Fr. 289'600.- fest und beanspruchte für den Kanton Zug einen Anteil von Fr. 206'100.-, sodass dem Kanton Aargau ein solcher von Fr. 83'500.- verblieb. Die Veranlagungsverfügung des Kantons Zug vom 8. Juli 2009 erwuchs unangefochten in Rechtskraft; die Steuerpflichtigen bezahlten die Steuer (dazu auch BGE 149 V 21). A.b. Die Veranlagungsverfügung des Kantons Aargau, handelnd durch die Steuerkommission von U.________/AG, erging erst am 19. Januar 2012. Dabei nahm die Steuerkommission - entgegen der Steuererklärung - keine Ausscheidung von Einkünften des Ehemannes aus selbständiger Erwerbstätigkeit an den Kanton Zug vor. Mit Einspracheentscheid vom 2. Juli 2013 setzte die Steuerkommission das steuerbare Einkommen um Fr. 13'031.- auf Fr. 377'926.- herab, hielt aber an dessen integraler Zuweisung an den Kanton Aargau fest. Die Steuerpflichtigen liessen die Höhe des steuerbaren Einkommens unbestritten, wodurch der Einspracheentscheid insofern in Teilrechtskraft erwuchs (Urteil 2C_873/2017 vom 15. November 2018, Sachverhalt lit. D). In der Folge beanstandeten die Steuerpflichtigen, soweit hier interessierend, einzig die interkantonale Steuerausscheidung. Im Verlauf verschiedener höchstrichterlicher Verfahren kam es zur Klärung der eingetretenen aktuellen interkantonalen Doppelbesteuerung (Urteile 2C_1046/2015 vom 10. August 2016 und 2C_873/2017 vom 15. November 2018; ferner Urteil 2C_414/2021 vom 3. September 2021 E. 3.3.3). A.c. Mit Eingabe vom 30. Mai 2019 ersuchte die Ehefrau das örtliche Steueramt - ausschliesslich bezogen auf die Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Aargau, Steuerperiode 2007 - um Erlass einer Haftungsverfügung. Sie begründete dies damit, dass der Ehemann zahlungsunfähig sei. Die Wohnsitzgemeinde wies das Gesuch ab (Entscheid vom 8. November 2019; Einspracheentscheid vom 5. März 2020). A.d. Daraufhin gelangte die Ehefrau mit Rekurs an das Spezialverwaltungsgericht des Kantons Aargau, Abteilung Steuern. Auch dies blieb erfolglos (Urteil vom 25. Mai 2022). Das Spezialverwaltungsgericht erwog, dass zwar zahlreiche Verlustscheine gegenüber dem Ehemann vorlägen, dass diese aber fast ausnahmslos Schulden der öffentlichen Hand beträfen, was auf eine "einseitige Zahlungsmoral" hindeute. Gegen den Zahlungswillen spreche weiter, dass die hohen Einkommen des Ehemanns in den fraglichen Steuerperioden nicht zur Tilgung von Steuerschulden, sondern "mit vollen Händen" anderweitig und namentlich für die Lebenshaltung ausgegeben worden seien. Hinzu komme, dass der Ehemann der Ehefrau zwischen 1999 und 2007 erhebliche finanzielle Mittel habe zukommen lassen und wesentliche Investitionen in ihr Vermögen getätigt habe. Die angebliche tatsächliche Trennung der Eheleute sei nicht nachgewiesen, womit auch unter diesem Titel keine Haftungsverfügung angebracht sei.