Citation: 6B_1301/2021 E. 1.2

1.2. Dagegen anerkennt die Rechtsprechung gestützt auf Art. 10 Abs. 3 BV, Art. 3 und Art. 13 EMRK, Art. 7 des Internationalen Pakts vom 16. Dezember 1966 über bürgerliche und politische Rechte (IPBPR; SR 0.103.2) sowie Art. 13 des UN-Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (Anti-Folter-Konvention; SR 0.105) einen Anspruch des Betroffenen auf wirksamen Rechtsschutz (BGE 141 IV 349 E. 3.4.2; 138 IV 86 E. 3.1.1; Urteil 6B_1055/2020 vom 13. Juni 2022 E. 3.3.2; je mit Hinweisen). In diesem Sinne hat Anspruch auf eine wirksame und vertiefte amtliche Untersuchung, wer in vertretbarer Weise geltend macht, von staatlichen Stellen misshandelt worden zu sein (BGE 131 I 455 E. 1.2.5; Urteil 6B_1055/2020 vom 13. Juni 2022 E. 3.3.2; je mit Hinweisen). Die Privatklägerschaft, die Opfer eines staatlichen Übergriffs geworden ist, kann sich folglich gegen eine Verfahrenseinstellung oder einen Freispruch zur Wehr setzen, soweit ein verfassungsmässiger Anspruch auf Ausfällung der im Gesetz vorgesehenen Strafen besteht (zum Ganzen: Urteil 6B_345/2021 vom 27. April 2022 E. 2.2.2 mit Hinweisen). Im Urteil 6B_1183/2018 vom 25. März 2019 E. 1.4 betreffend die im vorliegenden Fall anfänglich ergangene Verfahrenseinstellung hielt das Bundesgericht fest, es sei hinreichend dargetan, dass der Beschwerdeführer Opfer polizeilicher Gewalt geworden ist. Es besteht kein Anlass, von dieser Einschätzung abzuweichen. Folglich ist dem Beschwerdeführer auch im vorliegenden Verfahren ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Urteils zuzuerkennen. Er ist zur Beschwerde gegen den vorinstanzlichen Freispruch legitimiert.