Citation: 1C_495/2022 E. 4

In rechtlicher Hinsicht rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung von Ziff. 2.5 Anh. 1 IVHB. Die dazu publizierten Erläuterungen stellten zwar grundsätzlich auf die Höhe über dem tiefergelegten Terrain ab, wenn Abgrabungen vorgenommen worden seien. Eine Ausnahme gelte jedoch, wenn - wie hier - die Abgrabungen ausschliesslich dem Zugang oder der Zufahrt dienten; diesfalls sei nicht auf den tiefergelegten, sondern auf das "massgebende Terrain" i.S.v. Ziff. 1.1 IVHB, d.h. grundsätzlich auf den natürlichen Boden, abzustellen. Das Kantonsgericht erachtete diese Ausnahme im vorliegenden Fall als nicht einschlägig, weil die Abgrabungen nicht ausschliesslich dem Zugang oder der Zufahrt dienten. Die Beschwerdegegnerschaft ist der Auffassung, anwendbar sei das kantonale Recht. Die IVHB-Erläuterungen hätten keine Gesetzeskraft; im Übrigen handle es sich um eine blosse Soll-Vorschrift.