Citation: 8C_756/2013 E. 5.4

5.4. Damit liegt eine psychische Komorbidität vor, die für sich allein durchaus invalidisierenden Charakter haben und damit die Schmerzbewältigung verhindern kann. Dass die Vorinstanz dies unter Bezugnahme auf die gutachterlichen Ausführungen in concreto bejahte, ist nicht zu beanstanden, womit auch nicht entscheidend ist, dass darüber hinaus nicht sämtliche der von der Rechtsprechung für alternativ heranziehbar erklärten (weiteren) Kriterien zur Beurteilung, ob eine Schmerzsymptomatik als noch für überwindbar zu betrachten ist (dazu: BGE 130 V 352 E. 2.2 S. 353 ff.), erfüllt sind. Soweit psychosoziale Faktoren (Mehrfachbelastung, finanzielle und existenzielle Probleme, Familiensituation, Arbeitsmarktängste) mitwirken, kann nicht gesagt werden, ihnen käme beim aktuellen Beschwerdebild eine derart tragende Rolle zu, dass ohne diese von einer gänzlichen Überwindbarkeit der Schmerzen auszugehen wäre. Der Gutachter hielt dazu fest, unter Ausschluss dieser Faktoren sei die Versicherte von ihrer psychischen Verfassung her besehen objektiv in der Lage, trotz ihrer subjektiv erlebten Schmerzen einer Arbeit zu 50 % nachzugehen. Darauf ist abzustellen.