Citation: 4P.306/2005 14.03.2006 E. 2

2.1 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG hat die Beschwerdeschrift eine kurz gefasste Darlegung darüber zu enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie der angefochtene Entscheid verletzt. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (BGE 130 I 26 E. 2.1 S. 31; 258 E. 1.3 S. 261 f., je mit Hinweisen). 2.2 Die staatsrechtliche Beschwerde ist indessen nur zulässig, wenn die behauptete Rechtsverletzung nicht mit einem anderen Rechtsmittel gerügt werden kann (Art. 84 Abs. 2 OG). Diese Subsidiarität der staatsrechtlichen Beschwerde gilt insbesondere auch im Verhältnis zur Berufung (BGE 129 I 173 E. 1.1 S. 174; 120 II 384 E. 4a S. 385). Die Rüge falscher Anwendung von Bundesrecht ist in berufungsfähigen Streitsachen mit Berufung vorzubringen (Art. 43 OG), so dass die staatsrechtliche Beschwerde insoweit verschlossen bleibt. Da eine berufungsfähige Streitsache vorliegt, sind Rügen der Verletzungen von Bundesrecht in der staatsrechtlichen Beschwerde nicht zu hören. 2.3 Das Kantonsgerichtspräsidium ging allerdings davon aus, der für die Berufung notwendige Streitwert (Art. 46 OG) werde nicht erreicht. Daraus können die Beschwerdeführerinnen aber nichts zu ihren Gunsten ableiten, da sie erkannten, dass eine berufungsfähige Streitsache vorliegt, und Berufung eingereicht haben. Die Ausführungen des Kantonsgerichtspräsidiums gereichten ihnen daher nicht zum Nachteil. Ihre Rüge, durch die angefochtene Verfügung sei ihnen verunmöglicht worden, Berufung zu erheben, ist daher gegenstandslos.