Citation: 6B_865/2022 E. 3

Die Beschwerde genügt nicht den gesetzlichen Begründungsanforderungen. Der Beschwerdeführer beanstandet vor Bundesgericht seine Verurteilung wegen grober Verkehrsregelverletzung und beantragt, er sei von Schuld und Strafe freizusprechen. Seine wortreichen Sachrügen gehen indessen nicht über eine unzulässige rein appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil hinaus. Ohne sich mit der sorgfältigen und umfassenden Beweiswürdigung der Vorinstanz substanziiert auseinanderzusetzen, unterbreitet der Beschwerdeführer dem Bundesgericht erneut sein eigenes Narrativ zum objektiven und subjektiven Tatgeschehen und beschränkt sich darauf, die im kantonalen Verfahren bereits verworfenen Sachverhaltsvorbringen teilweise wörtlich zu wiederholen. So behauptet er z.B. auch vor Bundesgericht, sein Fahrzeug nicht abgebremst zu haben, sondern die Fahrgeschwindigkeit [...] einfach verlangsamt zu haben, d.h. einfach einzig vom Gas gegangen zu sein und "einen Gang heruntergeschaltet" zu haben, um allfällige Fahrzeuge einspuren zu lassen, wobei eine leichte Steigung ohnehin zu einer Verlangsamung des Fahrzeugs führe (Beschwerde S. 2) oder er bringt abermals vor, sich aufgrund des verkehrswidrigen Verhaltens des Lastwagenfahrers in einem Schockzustand befunden zu haben und sein eigenes Verhalten könne nicht als rücksichtslos eingestuft werden (vgl. Beschwerde S. 6). Die Feststellungen und Schlussfolgerungen der Vorinstanz bezeichnet der Beschwerdeführer, ohne sich damit zu befassen, in pauschaler Weise u.a. als reine Mutmassungen, die aktenwidrig, willkürlich, falsch oder nicht erstellt seien und bestritten würden (Beschwerde S. 3 und 4). Aus seinen Ausführungen ergibt sich nicht annähernd, inwiefern die Beweiswürdigung und die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz willkürlich oder sonst wie bundesrechtswidrig sein könnten. Mit der Schilderung der bloss eigenen Sicht der Sachlage lässt sich Willkür nicht begründen. Der Beschwerdeführer verkennt, dass das Bundesgericht keine Berufungsinstanz ist, die eine freie Prüfung in tatsächlicher Hinsicht vornimmt (vgl. Urteile 6B_1328/2020 vom 5. Januar 2021 E. 3; 6B_800/2016 vom 25. Oktober 2017 E. 10.3.1, nicht publ. in: BGE 143 IV 397; je mit Hinweisen).