Citation: 1P.253/2001 03.05.2001 E. A

A.- Das Bezirksamt Lenzburg führt gegen X.________ eine Strafuntersuchung wegen des Verdachts, er habe als Notar Klientengelder veruntreut und ein Tötungsdelikt begangen. X.________ befindet sich seit 3. April 2000 in Untersuchungshaft. Konkret wird ihm vorgeworfen, in der Tiefgarage seiner Liegenschaft mit einer Pistole A.________ erschossen zu haben. Dieser hatte X.________ für die Errichtung eines Vertrags über einen Aktienverkauf beigezogen. X.________ wird der Veruntreuung von Fr. 800'000.-- zu Lasten von A.________ verdächtigt. Die Untersuchungshaft wurde vom Präsidenten der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau am 14. April 2000 bis Ende Mai 2000 und, mit einer weiteren Verfügung, vom 17. Mai 2000 bis zum Eingang der Anklage beim Gericht verlängert. Zwei weitere Haftentlassungsgesuche wies der Präsident der Beschwerde-kammer am 11. April und 9. August 2000 ab, wobei er neben dem unbestrittenen dringenden Tatverdacht Kollusions- und Fluchtgefahr bejahte. Dem von X.________ gestellten Antrag auf Anhörung und Gewährung der vollständigen Akteneinsicht entsprach der Haftprüfungsrichter nicht. Die von X.________ gegen den erwähnten Haftprüfungsentscheid vom 8. August 2000 erhobene staatsrechtliche Beschwerde wurde vom Bundesgericht am 7. September 2000 abgewiesen. Am 28. Februar 2001 stellte X.________ ein weiteres Haftentlassungsgesuch. Gleichzeitig beantragte er eine Anhörung sowie Einsicht in die Haftakten. Das Haftentlassungsgesuch wurde vom Präsidenten der Beschwerdekammer am 7. März 2001 wegen Kollusions- und Fluchtgefahr abgewiesen.