Citation: 7B_448/2023 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz setzt sich im angefochtenen Entscheid mit dem genannten Beweisantrag des Beschwerdeführers auseinander. Sie hält diesbezüglich fest, der Gutachter habe sich im Gutachten [vom 19. März 2023] zur Dauer der Behandlung (insbesondere der Anfangsphase) geäussert, indem er ausgeführt habe, dass ein stationärer Aufenthalt von zwei Monaten unzureichend sei (Gutachten S. 43, 51 f.). Der Beschwerdeführer befinde sich seit dem 26. April 2023 im vorzeitigen Massnahmenvollzug, mithin erst seit knapp drei Monaten. Der Gutachter habe eine stationäre Massnahme empfohlen, die mindestens mehrere Monate, gegebenenfalls einige Jahre dauern werde (Gutachten S. 51). Deshalb ist gemäss Vorinstanz nicht notwendig, bereits zum jetzigen Zeitpunkt [d.h. am 20. Juli 2023] einen Verlaufsbericht über den Beschwerdeführer einzuholen (angefochtener Entscheid S. 18). Die Vorinstanz weist im angefochtenen Entscheid zudem darauf hin, dass am 25. September 2023 [d.h. am Ende der Verlängerung der Untersuchungshaft] angezeigt und notwendig sein dürfte, einen Verlaufsbericht oder einen erläuternden Bericht des Gutachters über den aktuellen Behandlungsstand des Beschwerdeführers einzuholen, um auch allfällige Ersatzmassnahmen (erneut) prüfen zu können (angefochtener Entscheid S. 19).