Citation: I 665/06 04.12.2006 E. 3

Im angefochtenen Entscheid wird die Rechtsprechung zum Anspruch auf Arbeitsvermittlung nach Art. 18 Abs. 1 erster Satz IVG namentlich bei Versicherten, die in einer der gesundheitlichen Beeinträchtigung angepassten Tätigkeit grundsätzlich voll arbeitsfähig sind, zutreffend dargelegt (vgl. SVR 2006 IV Nr. 45 S. 164 Erw. 4.2 [I 427/05] mit Hinweisen und AHI 2003 S. 270 Erw. 2c [I 421/01]). Insbesondere hat das kantonale Gericht richtig ausgeführt, dass der Anspruch auf Arbeitsvermittlung endet, wenn und sobald die versicherte Person platziert und erfolgreich eingegliedert ist (Urteile L. vom 29. März 2005 [I 776/04] Erw. 3.2 und K. vom 22. Dezember 2004 [I 412/04] Erw. 2.4 mit Hinweis auf BGE 103 V 20 Erw. 1). Zu beachten ist indessen auch hier der Grundsatz der Verhältnismässigkeit. Die Unterstützung bei der Suche eines geeigneten Arbeitsplatzes steht dann nicht mehr in einem angemessenen Verhältnis zum Eingliederungsziel und eine Leistungspflicht der Invalidenversicherung entfällt, wenn dieses trotz intensiver Bemühungen der Verwaltung nicht erreicht werden konnte und von weiteren Anstrengungen keinerlei Erfolg erwartet werden kann (erwähnte Urteile L. und K. a.a.O.).