Citation: 9C_788/2015 E. 4

Die Vorinstanz hat mit einlässlicher Begründung in Würdigung der medizinischen Unterlagen, namentlich des psychiatrischen Gutachtens des Dr. med. B.________ vom 24. Juni 2013, zutreffend dargelegt, dass der Beschwerdeführer an keinem psychischen Gesundheitsschaden mit Krankheitswert leidet. Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung kann das aus der Zeit vor der Änderung der Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 stammende psychiatrische Gutachten des Dr. med. B.________ (vom 24. Juni 2013) als massgebend erachtet werden. Wie die Vorinstanz richtig festhält, verlieren solche Gutachten nicht per se ihren Beweiswert. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält. In sinngemässer Anwendung dieser Grundsätze gemäss BGE 137 V 210 E. 6 in initio S. 266 auf die mit der neuen Rechtsprechung materiell-beweisrechtlich geänderten Anforderungen ist in jedem einzelnen Fall zu prüfen, ob die beigezogenen administrativen und/oder gerichtlichen sachverständigen Gutachten - gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berichten - eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren erlaubt oder nicht (BGE 141 V 281 E. 8 S. 309). Im angefochtenen Entscheid wird mit überzeugender Begründung dargelegt, dass in Anwendung der neuen Rechtsprechung auf die Administrativexpertise abgestellt werden kann, zumal nicht eine Beurteilung nach Massgabe sämtlicher Indikatoren zu erfolgen hat. Vielmehr hat die Vorinstanz aufgrund des Gutachtens zu Recht festgestellt, dass der Beschwerdeführer an keiner Depression mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit leidet und darüber hinaus kein Gesundheitsschaden vorliegt, der die Arbeitsfähigkeit erheblich einschränkt. Inwiefern diese Darlegungen tatsächlicher Natur willkürlich sein oder anderweitig Bundesrecht verletzen sollen (E. 1 hievor), vermag der Beschwerdeführer nicht zu begründen und ist auch nicht erkennbar. Soweit die beschwerdeweise vorgetragenen Argumente die vorinstanzliche Beweiswürdigung betreffen, ist darauf hinzuweisen, dass die Kritik an diesen tatsächlichen Feststellungen vom Bundesgericht im Rahmen der gesetzlichen Überprüfungsbefugnis (E. 1 hievor) keiner Beurteilung unterzogen werden kann. In der Beschwerde wird sodann auch nicht mit stichhaltiger Begründung vorgebracht, der angefochtene Entscheid verstosse gegen bundesrechtliche Gesetzesbestimmungen oder Grundsätze. Das Kantonsgericht hatte aufgrund der Erkenntnis, dass beim Beschwerdeführer keine wesentliche Arbeitsunfähigkeit besteht, keinen Anlass, eine Invaliditätsbemessung im Rahmen eines Einkommensvergleichs durchzuführen. Schliesslich ist kein Grund ersichtlich, Eingliederungs- und Integrationsmassnahmen zu prüfen oder gar in die Wege zu leiten, solange es dem Versicherten möglich und zumutbar ist, mittels der ihm obliegenden Selbsteingliederung eine Stelle zu finden, wo er seine verbliebene, praktisch volle Leistungsfähigkeit erwerblich verwerten kann.