Citation: 9C_351/2017 E. 3

Die Vorinstanz würdigte die medizinischen Akten und erwog, einem von der Krankentaggeldversicherung eingeholten Gutachten komme der Beweiswert versicherungsinterner ärztlicher Feststellungen zu. Bestünden an seiner Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit auch nur geringfügige Zweifel, seien ergänzende Abklärungen vorzunehmen. Das bidisziplinäre Gutachten der PMEDA sei sorgfältig und in umfassender Berücksichtigung der bis zur Begutachtung (am 9. August 2016) vorhandenen Arztberichte vorgenommen worden. Weder der rheumatologische Gutachter noch die behandelnden Ärzte hätten im somatischen Bereich Diagnosen nach einem Klassifizierungssystem stellen können. So habe der Neurologe Dr. med. C.________ von einem Gefühl von Kraftlosigkeit und rascher Ermüdbarkeit an Händen und Armen unklarer Ätiologie berichtet; der Rheumatologe Dr. med. D.________ habe eine schwer fassbare Schwäche und schmerzende Hand- und Fingergelenke bzw. zunehmende Beschwerden mit Schwäche vor allem der Finger und Unterarme mit diffusen und ziehenden Schmerzen sowie wiederkehrenden diffusen Schwellungen der Hände angegeben. Soweit sich der Beschwerdeführer auf den Bericht des Neurozentrums des Spitals E.________ vom 23. August 2016 berufe und geltend mache, er leide an einer somatoformen Schmerzstörung, hätten keine Hinweise auf eine neurologische bzw. neuromuskuläre Erkrankung gefunden werden können, weshalb die Neurologen - als Nichtpsychiater fachfremd - auf das Vorliegen einer somatoformen Schmerzstörung geschlossen hätten. Eine solche Störung habe der im Auftrag der Taggeldversicherung des Beschwerdeführers begutachtende dipl. med. F.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, jedoch ausdrücklich und einleuchtend ausgeschlossen. Daran ändere auch der Bericht des Dr. med. G.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom 10. Februar 2017 nichts, zumal dieser eine "somatoforme Störung" bloss noch als Verdachtsdiagnose erwähnt habe. An Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit des PMEDA-Gutachtens vom 27. September 2016 bestünden demnach keine Zweifel. Die Expertise erfülle vielmehr die an den Beweiswert eines medizinischen Berichts gestellten Anforderungen und sei deshalb beweiskräftig.