Citation: 5A_88/2020 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdeführerin beantragt neben der Anpassung des angefochtenen Entscheids mit Blick auf den nachehelichen Unterhalt und die güterrechtliche Auseinandersetzung auch dessen Aufhebung im Scheidungspunkt (Rechtsbegehren Ziffer 1). Zur Ehescheidung als solcher und dazu, dass das Obergericht auf die Berufung soweit diesen Punkt betreffend nicht eingetreten ist, äussert sie sich in der Beschwerdebegründung indes nicht. Auch sagt sie nichts zur Feststellung des Obergerichts, die Eheleute lebten bereits länger als zwei Jahre getrennt, weshalb ein absoluter Scheidungsanspruch bestehe. Die Regelung der Scheidungsnebenfolgen würde sich sodann erübrigen, wenn die Ehescheidung als solche nicht zulässig wäre. Hierauf verweist der Beschwerdegegner zu Recht. Unter Rückgriff auf ihre Begründung (BGE 137 III 617 E. 6.2; 137 II 313 E. 1.3) ist die Beschwerde daher dahingehend zu verstehen und entgegen zu nehmen, dass die Beschwerdeführerin den Scheidungspunkt nicht (mehr) anficht.