Citation: 6B_51/2009 28.05.2009 E. 8

Der Beschwerdeführer 2 beanstandet die ungleiche Verteilung der erstinstanzlichen Verfahrenskosten zwischen ihm und dem Beschwerdeführer 1. Das Verschulden des Beschwerdeführers 1 und sein eigenes sei als gleich hoch zu bewerten. Die Kosten für das Verfahren vor dem Strafgericht seien daher hälftig zu verteilen (vgl. Beschwerde Ziff. 10 S. 28). Damit macht der Beschwerdeführer 2 eine Verletzung des kantonalen Verfahrensrechts betreffend die Kostenauflage (vgl. § 31 Abs. 1 und § 32 Abs. 1 StPO/BL) geltend, ohne jedoch darzutun, inwiefern die Kostenverteilung des Strafgerichts willkürlich ist. Dies ist auch nicht ersichtlich. Die Kostenverteilung entspricht dem Verhältnis der ausgefällten Freiheitsstrafen und damit dem Verschulden. Der Beschwerdeführer 2 hat die erstinstanzliche Kostenverteilung vor dem Kantonsgericht im Rahmen seiner Appellation nicht gerügt, weshalb auf die Rüge mangels materieller Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs nicht einzutreten ist (vgl. BGE 133 III 639 E. 2 S. 640 mit Hinweisen).