Citation: 1C_445/2017 E. A

Die 1981 geborene Ukrainerin A. C.-D.________ reiste 2002 erstmals mit einer Kurzaufenthaltsbewilligung in die Schweiz ein. In der Folge reiste sie wiederholt in die Schweiz und ging hier zwei Ehen mit Schweizer Bürgern ein; die erste dauerte vom 30. Juni 2006 bis zum 13. November 2007, die zweite vom 19. März 2008 bis zum 27. November 2009. Ab dem Frühjahr 2006 hielt sie sich dauerhaft in der Schweiz auf. Im Herbst 2009 lernte A. C.-D.________ den Schweizer B. C.________ (Jg. 1970) kennen und heiratete ihn am 19. Februar 2010. Im Februar 2013 erteilte ihr der Kanton Bern vorzeitig eine Aufenthaltsbewilligung. Am 5. März 2013 ersuchte A. C.-D.________ um erleichterte Einbürgerung. Am 23. Januar 2014 unterzeichneten die Ehegatten die gemeinsame Erklärung, in einer tatsächlichen, ungetrennten und stabilen ehelichen Gemeinschaft an derselben Adresse zusammenzuleben und keine Trennungs- oder Scheidungsabsichten zu haben. Am 27. Januar 2014 wurde A. C.-D.________ erleichtert eingebürgert. Am 16. Dezember 2014 wurden die Eheleute C.-D.________ geschieden. Am 12. Mai 2015 eröffnete das Staatssekretariat für Migration (SEM) das Verfahren zur Nichtigkerklärung der erleichterten Einbürgerung. Am 27. April 2016 erklärte es die erleichterte Einbürgerung von A. C.-D.________ für nichtig. Am 2. August 2017 wies das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde von A. C.-D.________ gegen diesen Entscheid des SEM ab.