Citation: 9C_811/2017 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hielt einen zweiten Schriftenwechsel im kantonalen Beschwerdeverfahren angesichts der fehlenden materiellen Ausführungen in der Beschwerdeantwort nicht für erforderlich, verwies aber ausdrücklich auf die Möglichkeit einer weiteren Eingabe, wovon die Beschwerdeführerin denn auch Gebrauch machte (Verfügung vom 7. April 2017, Eingabe vom 11. Mai 2017). Sodann holte es im Rahmen der Sachverhaltsabklärung von Amtes wegen (Art. 61 lit. c ATSG) ergänzende Ausführungen von der MEDAS ein, die sie anschliessend der Beschwerdeführerin zur Stellungnahme unterbreitete (Verfügung vom 27. Juni 2017, Eingabe vom 26. Juli 2017). Anders als in der Beschwerde geltend gemacht wird - soweit in diesem Zusammenhang überhaupt von einer genügend substanziierten Rüge auszugehen ist (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53) - ist dieses Vorgehen nicht widersprüchlich, geschweige denn willkürlich (Art. 9 BV; BGE 142 II 369 E. 4.3 S. 380 mit Hinweisen), und es bedeutet auch keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 6 Ziff. 1 EMRK). Sodann sind auch die vorinstanzlichen Ausführungen zur Heilung einer allfälligen Verletzung der Begründungspflicht durch die IV-Stelle bundesrechtskonform (vgl. BGE 137 I 195 E. 2.3.2 S. 197; 136 V 117 E. 4.2.2.2 S. 126; 133 I 201 E. 2.2 S. 204).