Citation: 5A_614/2022 E. 2.4.1

2.4.1. Die Beschwerdeführerin erhebt zunächst diverse Rügen im Zusammenhang mit den von der Vorinstanz (nicht) beigezogenen Akten. So kritisiert sie insbesondere, dass die Vorinstanz die Einlegerakten der Parteien des Scheidungsverfahrens nicht beigezogen hat (diese wurden bereits zurückgeschickt). Die Vorinstanz erwog diesbezüglich, die für die Beschwerde notwendigen Umstände ergäben sich aus den vorhandenen Akten. Die Ausführungen der Beschwerdeführerin hierzu gehen am Thema vorbei (so kritisiert sie, die Rücksendung entspreche nicht der Rechtspraxis des Kantons Zürich und die Vorinstanz habe "in willkürlicher Weise" nicht nachgefragt, an wen die Einlegerakten ihres ehemaligen Mandanten verschickt worden seien). Eine Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen fehlt. Darauf ist nicht weiter einzugehen. Sie macht sodann geltend, die Vorinstanz hätte die Tonbandaufnahmen des Hauptprozesses beiziehen und anhören müssen; einige Rügen könnten nur durch die Anhörung dieser Aufnahmen überprüft und beurteilt werden. Im Rahmen der subsidiären Verfassungsbeschwerde zulässige Rügen (Art. 116 BGG) erhebt sie jedoch nicht, geschweige denn erfüllt sie die gesteigerte Rügepflicht (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Mangels Auseinandersetzung mit den Erwägungen der Vorinstanz bleibt es ausserdem dabei, dass sich die notwendigen Umstände aus den vorhandenen Akten ergeben, wobei nicht nachvollziehbar ist, inwiefern die Beschwerdeführerin mit den Tonbandaufnahmen den von ihr im Scheidungsverfahren betriebenen Aufwand als notwendig nachweisen will. Die Editionsanträge der Beschwerdeführerin vor Bundesgericht (insbesondere Einholen der Einlegerakten und Tonbandaufnahmen) werden abgewiesen; Weiterungen erübrigen sich.