Citation: 1C_188/2024 E. 1

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer öffentlich-rechtlichen Angelegenheit (Art. 82 lit. a und Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG). Es handelt sich um einen Zwischenentscheid (vgl. BGE 144 III 475 E. 1.1.1 mit Hinweisen), der weder die Zuständigkeit noch den Ausstand betrifft (Art. 92 BGG) und deshalb nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG anfechtbar ist. Gemäss dieser Bestimmung ist die Beschwerde unter anderem zulässig, wenn der angefochtene Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (lit. a). Dieser Nachteil muss rechtlicher Natur sein (BGE 144 III 475 E. 1.2). Die Beschwerdeführerin verfügte bis zum 31. Dezember 2023 - wenn auch nicht ohne Unterbruch - über eine Bewilligung zur Entgegennahme bestimmter Sonderabfälle und anderer kontrollpflichtiger Abfälle für die Anlage Bärwis; die Bauten und Anlagen, soweit dafür keine Baubewilligung vorlag, waren bis dahin von den Behörden toleriert worden. Vor diesem Hintergrund droht ihr ein rechtlicher Nachteil, da die Baudirektion die Bewilligung nicht über den 31. Dezember 2023 hinaus verlängerte und die Betriebseinstellung anordnete (vgl. Urteile 1C_344/2021 vom 14. Januar 2022 E. 1.1; 2C_547/2015 vom 7. Januar 2016 E. 1.3.3, in: SJ 2016 I S. 260; je mit Hinweisen). Die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen sind erfüllt und geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die Beschwerde ist einzutreten.