Citation: 2C_389/2022 E. 5.1

5.1. Soweit sich der Beschwerdeführer auf Art. 4 Anhang I FZA in Verbindung mit Art. 2 Abs. 1 lit. b der Verordnung [EWG] Nr. 1251/70 beruft, setzt das Verbleiberecht u.a. eine dauernde Arbeitsunfähigkeit voraus (vgl. auch BGE 141 II 1 E. 4.1). Der Beschwerdeführer ist aber unbestrittenermassen voll arbeitsfähig. Sein Hinweis, dass er zeitweise wegen gesundheitlicher Probleme arbeitsunfähig gewesen sei (vgl. S. 21 f. der verbesserten Beschwerde), ändert nichts daran. Bloss vorübergehende Arbeitsunfähigkeiten begründen kein Verbleiberecht, wie die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat (vgl. E. 4.3.2 des angefochtenen Urteils). Insoweit kann auch keine Rede davon sein, dass dem Beschwerdeführer ein Verbleiberecht verweigert wird, weil er krank und gebrechlich sei.