Citation: 8C_399/2016 E. 3

Zu prüfen ist, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzte, indem sie abweichend von der Beurteilung des psychiatrischen RAD-Arztes feststellte, es liege auch vorübergehend kein die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigender invalidisierender Gesundheitsschaden vor. In seinem Untersuchungsbericht vom 19. September 2014 diagnostiziert hatte Dr. med. C.________ eine länger anhaltende depressive Episode, mittelgradig mit somatischem Syndrom (ICD-10 F 32.11) und eine Panikstörung (ICD-10 F 41.0). Er kam zur Auffassung, die Arbeitsfähigkeit des Versicherten sei in seinem angestammten Beruf vollständig und in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % eingeschränkt.