Citation: I 940/06 19.11.2007 E. 7

Da keine pflichtwidrig unterlassene Abklärung durch die Verwaltung Anlass für die Einholung der medizinischen Privatexpertise vom 3. August 2005 bot und diese auch weder relevante neue Erkenntnisse gebracht hat noch Bestand einer nachträglich zugesprochenen Leistung bildet, hat das kantonale Gericht zu Recht die Voraussetzungen für die Übernahme des Gutachterhonorars durch die IV-Stelle verneint (vgl. Art. 45 Abs. 1, Art. 61 lit. g ATSG; RKUV 2005 Nr. U 547 S. 221, U 85/04, E. 2.1 mit Hinweisen; zur Kostentragung bei letztinstanzlich aufgelegten Privatgutachten: BGE 115 V 62; RKUV 2000 Nr. U 362 S. 41, E. 3b; Urteil U 107/05 vom 13. Oktober 2005, E. 4).