Citation: 2P.113/2005 07.11.2005 E. 2

2.1 Gemäss § 27 Abs. 3 StPG kann die Anstellungsbehörde das Anstellungsverhältnis nach Ablauf der Probezeit kündigen, wenn wesentliche Gründe diesen Schritt rechtfertigen. Wesentliche Gründe liegen u. a. dann vor, wenn der Angestellte wegen mangelnder Eignung (Fach-, Führungs- oder Sozialkompetenz) nicht in der Lage ist, seine Aufgaben zu erfüllen, wenn er ungenügende Leistungen erbringt, oder wenn sein Verhalten zu berechtigten Klagen Anlass gibt (vgl. § 27 Abs. 4 lit. b StPG). Jede Kündigung ohne wesentlichen Grund ist missbräuchlich (§ 27ter Abs. 1 StPG). Wenn das Gericht die Auflösung des Anstellungsverhältnisses als missbräuchlich beurteilt hat und eine Weiterbeschäftigung am bisherigen Arbeitsplatz nicht möglich ist, hat der Angestellte Anspruch auf eine Entschädigung von mindestens sechs Monatslöhnen und höchstens einem Jahreslohn (§ 33 StPG). 2.2 Das angefochtene Urteil kommt zum Schluss, die gegen die Beschwerdeführerin ausgesprochene Kündigung sei missbräuchlich (vgl. S. 11 der Erwägungen). Das Gericht verneint alsdann, unter Bezugnahme auf die einschlägige Sachdarstellung in einer Eingabe des Spitals X.________ vom 15. Oktober 2004 (vgl. vorne "C."), die Möglichkeit einer Weiterbeschäftigung der Beschwerdeführerin im Spital X.________, da hier keine geeigneten Stellen zur Verfügung stünden. Damit ende das Dienstverhältnis trotz der Missbräuchlichkeit der Kündigung per 31. Januar 2004, und es stehe der Beschwerdeführerin nur noch eine Entschädigung zu, welche auf sieben Monatslöhne festgesetzt werde.