Citation: 1C_400/2022 E. 6.5.2

6.5.2. Die Vorinstanz war jedoch - wie bereits das Baurekursgericht - der Ansicht, die rechtmässige Umsetzung der Auflage sei nicht von vornherein ausgeschlossen und zeigte verschiedene Lösungsmöglichkeiten für die Dachgestaltung auf. Insbesondere hielt sie fest, dass sich die Dachverlängerung aus ästhetischen Gründen nicht als zwingend erweise und es auch denkbar sei, dass der Vorbau anders konzipiert oder ganz auf ihn verzichtet werde, womit eine Anpassung des Dachs entfiele (VB.2016.00676 E. 5.2). Da bei der geforderten Überarbeitung des Dachs ein architektonischer Spielraum bestehe, könne (bzw. müsse) die Auflage so erfüllt werden, dass auch den Vorgaben an die Gebäudehöhe entsprochen werde. Um dies sicherzustellen, müsse die Beschwerdegegnerin der Baukommission vor Baubeginn die Abänderungspläne zur Prüfung und Bewilligung einreichen. Mit anderen Worten war die Vorinstanz der Ansicht, dass der inhaltliche Mangel des Bauvorhabens ohne besondere Schwierigkeiten im Sinne von § 321 Abs. 1 PBG/ZH behoben werden könne.