Citation: 1C_311/2019 E. 3.4

3.4. Das Bundesgericht prüft die Anwendung des kantonalen Rechts nicht frei, sondern grundsätzlich nur unter dem Blickwinkel der Willkür. Willkür in der Rechtsanwendung liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Dass eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, genügt nicht (BGE 144 I 113 E. 7.1 S. 124 mit Hinweis). Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin ist keine Willkür in der Anwendung von § 238 Abs. 2 PBG/ZH erkennbar. Der Entscheid der Vorinstanz ist weder offensichtlich unhaltbar, noch steht er im klaren Widerspruch mit der tatsächlichen Situation. Vielmehr hat sich das Verwaltungsgericht auf die plausible Beurteilung des Baurekursgerichts gestützt, wonach die projektierte Zufahrt die Schutzobjekte nicht beeinträchtige. Dabei hat es auch die von der Beschwerdeführerin eingereichten Inventarblätter berücksichtigt, aus denen sich die Schutzzwecke der Inventarobjekte ergeben (gemäss Inventarblatt GDP 33.051: Schutz des Quartier- und Strassenbilds sowie des Pflanzen- und Baumbestands). Liegt keine Beeinträchtigung der Schutzobjekte vor, ist eine besondere Rücksichtnahme garantiert und es ist nicht willkürlich, keine weiteren Massnahmen zur Schonung des Objekts zu prüfen.