Citation: 1C_41/2014 E. B

Mit Verfügung vom 11. Januar 2013 ordnete der Gemeindevorstand der Gemeinde Landquart bezüglich der umstrittenen Hecke unter Berufung auf Art. 11 Abs. 3 des Baugesetzes für den Ortsteil Mastrils gegenüber A.________ und den Nachbarn folgende Wiederherstellungs- und Pflegemassnahmen an: "1.1 Die Hecke wird entlang der Fassade des Hauses auf der Parzelle Nr. 3'258 mit einer Minimaldimension von je einem Meter Breite bestockter bzw. zu bestockender Fläche beidseitig der Grenze wiederhergestellt. Hinzu kommt ein Heckensaum von je zwei Metern Breite, der das Auswachsen der Äste ermöglicht und Platz für das Aufkommen einer Saumvegetation am Boden bietet. 1.2 Ausserhalb der Hausfassade in Richtung Rhein ist der Heckenperimeter nach der vorhandenen Heckenfläche einzuhalten, wobei auch hier die Minimaldimension (vgl. Ziff. 1.1) zu erreichen ist. 1.3 Die bestehende baumdurchwachsene Hecke wird im Sinne einer ökologischen Aufwertung in eine Hochhecke mit ca. 3-6 m hohen vielfältigen Sträuchern und buschförmig wachsenden Bäumen sowie vereinzelten landschaftstypischen Hochbäumen (z.B. Eiche, Kirsche) überführt. Dies wird durch einen Pflegeeingriff, insbesondere unter Ausholzung der durchwachsenen Eschen, zur Förderung der vorhandenen Hochheckengehölze und punktuellen Gehölznachpflanzungen in den Lücken erreicht. Zur Vermeidung von künftigen Problemen ist längs des Hauses auf Hochbäume zu verzichten.