Citation: 6B_455/2015 E. 2

Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Hierbei handelt es sich um unechte Noven. Echte Noven, das heisst Tatsachen, die sich zugetragen haben, nachdem vor der Vorinstanz keine neuen Tatsachen mehr vorgetragen werden durften, sind vor Bundesgericht unbeachtlich (BGE 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123; 133 IV 342 E. 2.1 S. 343 f.; je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer wie auch der Beschwerdegegner bringen in ihren Stellungnahmen im bundesgerichtlichen Verfahren verschiedentlich neue Tatsachen vor und reichen mehrere neue Beweismittel ein, um den jeweils geltend gemachten Standpunkt in sachverhaltlicher wie rechtlicher Hinsicht zu untermauern. Soweit es sich dabei nicht ohnehin um unzulässige echte Noven handelt, legen sie nicht dar, inwiefern erst der vorinstanzliche Beschluss Anlass dazu gegeben hat. Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, Beweise abzunehmen und Tatsachen festzustellen, über die sich das kantonale Gericht nicht ausgesprochen hat (Art. 105 Abs. 1 BGG; BGE 136 III 209 E. 6.1 S. 214 f. mit Hinweisen). Auf die mit den neu geltend gemachten Tatsachen und den neuen Beweismitteln zusammenhängenden Vorbringen ist daher von vornherein nicht einzugehen.