Citation: U 128/02 21.03.2003 E. 3

3.1 Durch das psychiatrische Gutachten der Universitären Psychiatrischen Dienste Z.________ vom 26. April 2000 ist erstellt, dass der Beschwerdeführer an einer psychischen Symptomatik mit Krankheitswert und Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit leidet. Umstritten ist insoweit die Adäquanz des Kausalzusammenhangs zum Unfall vom 13. April 1994. 3.2 Die Akten enthalten gewisse Hinweise darauf, dass die zu dem nach einem Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS) nicht selten beobachteten und deshalb von der Rechtsprechung als typisch bezeichneten Beschwerdebild (BGE 119 V 338 Erw. 1, 117 V 360 Erw. 4b) gehörenden Symptome im Anschluss an den (ersten) Unfall vom 13. April 1994 teilweise gegeben waren. Dieses Beschwerdebild stand jedoch bezogen auf den gesamten Zeitraum zwischen Unfallereignis und Beurteilungszeitpunkt (RKUV 2002 Nr. U 465 S. 439 Erw. 3b) gegenüber der ausgeprägten psychischen Problematik ganz im Hintergrund. Dies ergibt sich unter anderem mit aller Deutlichkeit aus dem psychiatrischen Gutachten der Universitären Psychiatrischen Dienste Z.________ vom 26. April 2000, wonach der Beschwerdeführer an einer Schmerzsymptomatik im Rahmen eines depressiven Syndroms leidet, dem mit grösster Wahrscheinlichkeit ein langjähriger progredienter innerseelischer Prozess vorausging. Die Adäquanz des Kausalzusammenhangs ist dementsprechend nach der Praxis zu den psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall (BGE 115 V 140) zu beurteilen (BGE 123 V 99 Erw. 2a). 3.3 Die Vorinstanz hat das Ereignis vom 13. April 1994 im Rahmen der für die Belange der Adäquanzprüfung vorzunehmenden Katalogisierung (BGE 115 V 138 Erw. 6) mit Recht den mittelschweren Unfällen zugeordnet. Diese Qualifikation ergibt sich insbesondere aus dem in der kantonspolizeilichen Unfallbeschreibung geschilderten Geschehensablauf sowie den im Bericht der Notfallstation des Spitals X.________ genannten Befunden und der gestellten Diagnose. Die Einstufung als mittelschwerer Unfall wird denn auch letztinstanzlich nicht mehr bestritten. Die Adäquanz des Kausalzusammenhangs ist demzufolge zu bejahen, falls ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden Kriterien (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa) in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist oder die zu berücksichtigenden Kriterien insgesamt in gehäufter oder auffallender Weise gegeben sind (BGE 115 V 140 Erw. 6c/bb). 3.4 Das kantonale Gericht hat die für die Adäquanzbeurteilung massgebenden unfallbezogenen Kriterien (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa) im Rahmen seines Entscheids zutreffend gewürdigt. Das Unfallereignis war, auch wenn ihm eine mittlere Schwere nicht abzusprechen ist, weder von besonderer Eindrücklichkeit geprägt noch mit besonders dramatischen Begleitumständen verbunden. Die erlittenen Verletzungen waren vergleichsweise leicht und konnten ambulant behandelt werden. Die somatischen Beschwerden hatten nur eine relativ kurze Arbeitsunfähigkeit zur Folge, konnte doch der Versicherte seine angestammte Tätigkeit ab 19. Mai 1994 wieder aufnehmen. Die im Jahr 1995 erneut aufgetretene Arbeitsunfähigkeit muss auf die psychisch bedingte Schmerzstörung zurückgeführt werden. Gleiches gilt hinsichtlich der in diesem Zusammenhang geltend gemachten Dauerschmerzen, sodass auch dieses Kriterium nicht gegeben ist. Ebenso wenig kann - im konkreten Zusammenhang - von einem schwierigen Heilungsverlauf und erheblichen Komplikationen gesprochen werden. Eine ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hätte, liegt nicht vor. 3.5 Dem kantonalen Gericht ist auch darin beizupflichten, dass der (zweite) Unfall vom 26. Januar 1996 in gleicher Weise zu beurteilen ist. Es kann insoweit ebenfalls auf die Begründung des vorinstanzlichen Entscheids verwiesen werden.