Citation: 8C_194/2023 E. 4.1.1

4.1.1. Das kantonale Gericht hat erwogen, dem polydisziplinären Gutachten der ABI vom 7. Februar 2020 komme voller Beweiswert zu. Schon der behandelnde Psychiater des Medizinischen Zentrums B.________ sei im Bericht vom 16. April 2021 zum Schluss gelangt, es bestehe keine psychische Erkrankung mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers liege hinsichtlich der geltend gemachten fehlenden Krankheitseinsicht kein damit assoziierter pathologischer Befund vor. Auch die Experten somatischer Fachrichtung der ABI hätten wiederholt auf die nicht objektivierbare ausgeprägte Überzeugung, körperlich krank zu sein, hingewiesen. Der Beschwerdeführer habe die Psychotherapie im August 2021 abgebrochen. Die vom Psychologen des Medizinischen Zentrums B.________ im Bericht vom 20. Mai 2022 postulierte depressive Störung, gegenwärtig schwergradige Episode, stehe nicht in Einklang mit den Befunden, namentlich nicht mit der Überzeugung des Beschwerdeführers, er sei psychisch nicht krank und leide lediglich an körperlichen Beeinträchtigungen. In diesem Kontext sei hervorzuheben, so das kantonale Gericht weiter, dass die psychiatrische Sachverständige der ABI den psychischen Gesundheitszustand nicht abschliessend habe beurteilen können, weil der Beschwerdeführer unpräzise und ausweichende Auskünfte gegeben und sich unkooperativ verhalten habe. Hinweise auf die mangelhafte Compliance und Kooperation ergäben sich auch aus den ABI-Teilgutachten der Experten somatischer Fachrichtung sowie selbst aus dem Bericht des Medizinischen Zentrums B.________ vom 20. Mai 2022, wonach der Beschwerdeführer der ihm von der Beschwerdegegnerin im Rahmen der Schadenminderungspflicht auferlegten Teilnahme an einer Psychotherapie nur teilweise nachgekommen sei.