Citation: 2C_1044/2018 E. A

A.a. A.________ (geb. 1982) ist Staatsangehöriger der Türkei. Im September 2005 ersuchte er das Amt für Migration des Kantons Luzern mit Blick auf den Besuch eines Deutschintensivkurses erfolglos um Erteilung einer Einreise- und Aufenthaltsbewilligung. Am 24. Juni 2008 stellte er sodann beim Migrationsamt des Kantons Zürich ein Gesuch um eine Aufenthaltsbewilligung zu Erwerbszwecken; nachdem das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich seine Zulassung zur Erwerbstätigkeit abgelehnt hatte, schrieb das Migrationsamt das Verfahren als gegenstandslos geworden ab. A.b. Im Dezember 2008 reiste A.________, der zu diesem Zeitpunkt über ein bis 30. November 2009 gültiges Aufenthaltsrecht für Grossbritannien verfügte, in die Schweiz ein und hielt sich nachfolgend im Kanton Zürich auf. Dabei verfügte er teilweise nicht über die hierfür erforderliche Bewilligung. Am 21. April 2009 wurde er deshalb verhaftet und kurz darauf nach Grossbritannien ausgeschafft. A.c. Am 3. Juni 2009 heiratete A.________ die Schweizer Staatsangehörige B.________ (geb. 1959). Das Migrationsamt des Kantons St. Gallen erteilte ihm deshalb eine bis 26. Oktober 2010 gültige Aufenthaltsbewilligung. Nach Umzug der Ehegatten in den Kanton Zürich erteilte auch das Migrationsamt des Kantons Zürich (nachfolgend: das Migrationsamt) A.________ eine Aufenthaltsbewilligung. Diese wurde in der Folge wiederholt verlängert, bis A.________ am 2. Oktober 2014 die Niederlassungsbewilligung zugesprochen erhielt. A.d. Ab Februar 2015 lebten die Ehegatten getrennt. Ihre Ehe wurde mit Urteil des Bezirksgerichts Hinwil vom 26. März 2015 geschieden.