Citation: 9C_47/2009 09.03.2009 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, angesichts der von den Schlussfolgerungen im Gutachten des ärztlichen Begutachtungsinstituts X.________ vom 26. November 2007 (vollständige Arbeitsfähigkeit für leichte bis mittelschwere Arbeiten) abweichenden Einschätzungen namentlich in den Berichten des psychiatrischen Dienstes Y.________ vom 23. Juni 2008 (Arbeitsunfähigkeit von 50 Prozent seit Januar 2008) sowie des Hausarztes Dr. S.________ vom 12. August 2008 habe die Vorinstanz zu Unrecht in antizipierter Beweiswürdigung von der Einholung eines ergänzenden Gutachtens abgesehen und damit seinen verfassungsmässigen Anspruch auf rechtliches Gehör (Beweisabnahme; Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt. 3.2 Dazu ist vorerst auf den beweisrechtlich massgebenden Unterschied zwischen ärztlichem Behandlungs- und Begutachtungsauftrag zu verweisen (statt vieler Urteil 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2), weshalb die Rüge nicht durchdringt, die Festlegung der Arbeitsfähigkeit im Administrativgutachten vermöge vor den Beurteilungen der behandelnden Ärzte nicht zu bestehen. Das kantonale Gericht hat im Rahmen einer inhaltsbezogenen und umfassenden Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG; vgl. auch BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400) zutreffend begründet, weshalb es das interdisziplinäre Gutachten des ärztlichen Begutachtungsinstituts X.________ vom 26. November 2007 als massgebliche Entscheidgrundlage eingestuft und namentlich die im Rahmen der Gesamtbeurteilung festgelegte Leistungsfähigkeit als den rechtlichen Anforderungen genügend betrachtet hat. 3.3 Der Beschwerdeführer macht überdies geltend, die erwähnten Berichte behandelnder Ärzte wiesen auf eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit der Begutachtung hin. Die angerufenen ärztlichen Berichte, welche erst nach der leistungsablehnenden Verfügung vom 16. Juni 2008 ergangen sind (vgl. BGE 129 V 1 E. 1.2 S. 4), könnten zwar allenfalls Rückschlüsse auf die im Zeitpunkt des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens herrschende Situation zulassen (vgl. BGE 121 V 362 E. 1b S. 366; 99 V 98 S. 102). Ausschlaggebend ist jedoch, dass der psychiatrische Dienst Y.________ und Hausarzt keine qualitative Änderung des Gesundheitszustands dartun, womit die von ihnen attestierte Arbeitsunfähigkeit die vorinstanzliche Feststellung, es sei weiterhin auf die Schlussfolgerungen im Gutachten des ärztlichen Begutachtungsinstituts X.________ abzustellen, nicht als offensichtlich unrichtig erscheinen lässt (vgl. oben E. 1). 3.4 Vollständigkeit und Richtigkeit der umstrittenen Tatsachenfeststellungen sind nach dem Gesagten nicht in Zweifel zu ziehen (vgl. Urteil 8C_364/2007 vom 19. November 2007 E. 3.2). Das kantonale Gericht hat zu Recht und ohne das rechtliche Gehör zu verletzen in antizipierter Beweiswürdigung von weiterer Beweiserhebung abgesehen (vgl. BGE 124 V 90 E. 4b S. 94; 122 V 157 E. 1d S. 162). 3.5 Dass die Bemessung des Invaliditätsgrades anderweitig nicht korrekt sein sollte, wird nicht geltend gemacht; entsprechende Anhaltspunkte ergeben sich auch nicht aus den Akten. Es besteht somit kein Anlass für eine Weiterung des Prüfungsprogramms (vgl. BGE 110 V 48 E. 4a S. 53). Die vorinstanzliche Schlussfolgerung, der Invaliditätsgrad betrage jedenfalls weniger als 40 Prozent (vgl. Art. 28 Abs. 2 IVG), ist nach dem Gesagten bundesrechtskonform.