Citation: 6B_163/2018 E. A

Das Landesgericht Innsbruck verurteilte Y.________ am 26. Mai 2010 wegen gemeinsam mit Z.________ abgewickelter Betäubungsmittelgeschäfte zu 11 Jahren Freiheitsstrafe. A.________ hatte im deliktsrelevanten Zeitraum als Treuhänderin Kontakt zu Y.________. In der Folge führte die Staatsanwältin X.________ gegen A.________ ein Strafverfahren wegen Verbrechens gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Geldwäscherei und erhob hinsichtlich diverser Zufallsfunde am 20. Februar 2013 Anklage wegen Betrugs etc. Das Bezirksgericht Bülach sprach A.________ am 23. Oktober 2013 der qualifizierten Geldwäscherei, des Diebstahls, des Betrugs, der mehrfachen Urkundenfälschung, der Erschleichung einer falschen Beurkundung und der Gehilfenschaft zu mehrfachem Steuerbetrug im Sinne von § 261 Abs. 1 des Steuergesetzes des Kantons Zürich vom 8. Juni 1997 (StG/ZH; LS 631.1) sowie Art. 186 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer vom 14. Dezember 1990 (DBG; SR 642.11) schuldig. Es bestrafte sie unter Anrechnung der erstandenen Haft von 92 Tagen mit einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 36 Monaten und einer teilbedingten Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu Fr. 30.--. Gegen dieses Urteil erhob A.________ Berufung. Am 28. November 2014 sistierte das Obergericht des Kantons Zürich das Berufungsverfahren bis zur rechtskräftigen Erledigung der Strafuntersuchung gegen Staatsanwältin X.________, welche Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet.