Citation: 9C_904/2015 E. 3.1

3.1. Schon im verwaltungsinternen Verfahren hatte der Beschwerdeführer geltend gemacht, im Jahr 2011 total 137 spesenberechtigte Arbeitstage geleistet zu haben. Die Ausgleichskasse liess Berufsauslagen in Höhe von Fr. 21'780.- zum Abzug zu. Zusätzliche tägliche Auslagenpauschalen hielt sie nicht für abzugsberechtigt (Einspracheentscheid vom 7. November 2013). Die Vorinstanz forderte den Beschwerdeführer mit Verfügung vom 27. August 2015 insbesondere auf, Weisungen der Arbeitgeberfirma, den Lohnausweis für das Jahr 2011, allfällige Abrechnungen betreffend Unkostenentschädigungen sowie Belege für sämtliche Gewinnungskosten (namentlich Auslagen für Unterkunft, Verpflegung, Berufsversicherung, Lizenzen und Transport) einzureichen. Der Beschwerdeführer legte zahlreiche Belege ins Recht und wies insbesondere darauf hin, bei den Pauschalspesen von Euro 50.- pro Arbeitstag handle es sich "um viele kleine Beträge, von denen niemand all die Belege für viele Jahre zurückbehält". Das kantonale Gericht kam in der Folge zum Schluss, für die geltend gemachten Spesenpauschale von Euro 50.- pro geleistetem Arbeitstag fehlten die Belege. Unter dem Titel "Minus flown duties" seien nur in den Lohnabrechnungen von Januar bis Mai 2011 Pauschalentschädigungen gutgeschrieben worden. Diese seien ebenso zum Abzug zuzulassen wie die im Juli und August 2011 ausbezahlte "Daily Allowance" von je Euro 30.-. Von weiteren Abklärungen könne abgesehen werden, da den Lohnabrechnungen die Zahl der geleisteten Arbeitstage nicht zu entnehmen sei, obwohl angenommen werden könne, die Arbeitgeberin habe die zum Spesenabzug berechtigenden Tage systematisch erfasst.