Citation: 5A_88/2024 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführer erachten vorab ihren Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) als verletzt. Das Verwaltungsgericht habe die Nachfrist ab dem Verfügungsdatum und nicht ab dem Datum der Zustellung der Verfügung berechnet und so die Zustellfiktion ausser acht gelassen. Bei Berücksichtigung derselben habe die nicht abgeholte Verfügung am 4. Januar 2024 als zugestellt gegolten. Richtigerweise hätte die zehntägige Nachfrist daher am 5. Januar 2024 zu laufen begonnen und bis am 14. Januar 2024 gedauert. Die am 9. Januar 2024 erfolgte Zahlung des Vorschusses sei daher fristgerecht erfolgt. Das Vorgehen des Verwaltungsgerichts, mithin die Berechnung der Frist ab dem Verfügungsdatum (27. Dezember 2023), habe dagegen zu einer Verkürzung der Nachfrist geführt. Ausserdem hätten die Beschwerdeführer die fragliche Verfügung erst am 9. Januar 2024 und damit einen Tag nach Ablauf der angesetzten Nachfrist erhalten. Fristgerechtes Handeln sei nicht möglich gewesen.