Citation: 1P.569/2003 22.01.2004 E. A

Mit Strafbefehl vom 6. Dezember 2001 verurteilte das Bezirksamt Lenzburg X.________ wegen Nichtanpassens der Geschwindigkeit an die Strassenverhältnisse, Nichtbeherrschens des Fahrzeugs, Vereitelung einer Blutprobe und pflichtwidrigem Verhalten nach einem Verkehrsunfall ohne Personenschaden zu 21 Tagen Gefängnis bedingt und 1'000 Franken Busse. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau erhob gegen diesen Strafbefehl Einsprache mit dem Antrag, X.________ zu einer unbedingten Gefängnisstrafe von 30 Tagen und einer Busse von 1'000 Franken zu verurteilen. Am 21. Dezember 2001 erliess das Bezirksamt Lenzburg einen neuen Strafbefehl und verurteilte X.________ zu 30 Tagen Gefängnis unbedingt und 1'000 Franken Busse. Gegen diesen Strafbefehl erhob X.________ Einsprache mit dem Antrag, "von einer unbedingten Freiheitsstrafe abzusehen". An der Hauptverhandlung des Bezirksgerichts Lenzburg vom 15. August 2002 beantragte er, er sei von den Vorwürfen des Nichtanpassens der Geschwindigkeit an die Strassenverhältnisse, der Vereitelung der Blutprobe und des pflichtwidrigen Verhaltens nach einem Verkehrsunfall ohne Personenschaden freizusprechen und zu einer Busse von 100 Franken zu verurteilen. Die Staatsanwaltschaft beantragte die Bestätigung des Strafbefehls. Das Bezirksgericht verurteilte X.________ wegen Nichtbeherrschens des Fahrzeuges im Sinne von Art. 31 SVG i.V.m. Art. 90 Ziff. 1 SVG zu einer Busse von 300 Franken und sprach ihn im Übrigen frei. In Dispositiv-Ziff. 5 auferlegte es X.________ die Verfahrenskosten von Fr. 1'330.--, und in Dispositiv-Ziff. 6 bestimmte es, dass er seine Parteikosten selber zu tragen habe. X.________ erhob gegen dieses bezirksgerichtliche Urteil Berufung ans Obergericht mit dem Antrag, Dispositiv-Ziff. 5 und 6 aufzuheben. Das Obergericht wies die Berufung am 29. Juli 2003 ab.