Citation: U 309/06 16.11.2006 E. 2

2.1 SUVA und Vorinstanz stützten sich bei der Beurteilung des Gesundheitszustandes und der verbleibenden Arbeitsfähigkeit im Wesentlichen auf den Bericht der kreisärztlichen Untersuchung des Dr. med. W.________ vom 19. August 2004. Dieser diagnostizierte eine partielle Hüftsteife rechts nach proximaler Femurosteosynthese, eine schmerzhafte postdystrophische und posttraumatische Kniesteife rechts, postdystrophische Beschwerden in den rechten Sprunggelenken und im rechten Vorfuss, neurale Restbeschwerden im linken Unterschenkel und Fuss nach Logenspaltung, vorbestandene Zehengrundgelenkarthrosen beidseits, statische Insuffizienz der Lendenwirbelsäule und Adipositas. Nach Ansicht des Kreisarztes sind die geltend gemachten Beschwerden absolut nachvollziehbar und konsistent. Die unteren Extremitäten hätten sehr viel von ihrer Funktionalität eingebüsst. Dazu kämen noch erhebliche Schmerzen. Weiter hält er fest, der Versicherte benötige weiterhin medikamentöse Analgesie und einmal pro Woche physikalische Erhaltungstherapie. Die Unfallkausalität sei weiterhin gegeben. Der Befund erlaube ganztags leichte sitzende Tätigkeiten, wobei der Versicherte wegen des Flexionsdefizits in der rechten Hüfte auf einen speziellen Coxarthrosestuhl mit teilbarer Sitzfläche angewiesen sei. Tätigkeiten im Stehen und Gehen sowie die Beförderung von Traglasten seien nicht möglich. Insofern sei er arbeitsfähig zur Wiedereingliederung.