Citation: 2C_308/2023 E. A

Der marokkanische Staatsangehörige A.________ (geb. 1964) reiste im Februar 1991 in die Schweiz ein und verfügt seit März 2000 über eine Niederlassungsbewilligung. Am 20. September 2002 heiratete er in Marokko eine Landsfrau, die am 29. Juni 2003 im Rahmen der Bestimmungen über den Familiennachzug in die Schweiz einreiste und heute im Besitz einer Aufenthaltsbewilligung ist. Aus der Ehe gingen fünf Kinder mit den Jahrgängen 2004, 2006, 2009, 2014, und 2017 hervor. Alle fünf Kinder verfügen ebenfalls über eine Niederlassungsbewilligung. A.________ hat zudem aus einer früheren Beziehung eine 1994 geborene Tochter, die im Kanton U.________ wohnt. A.________ und seine Familie müssen seit dem 1. Juni 2003 von der Sozialhilfe unterstützt werden. Gemäss Mitteilung der Sozialen Dienste der Stadt Zürich vom 27. August 2019 betrugen die bis zu diesem Datum aufgelaufenen Unterstützungsleistungen insgesamt Fr. 847'411.--. Aufgrund des Sozialhilfebezugs widerrief das Migrationsamt des Kantons Zürich mit Verfügung vom 16. September 2019 die Niederlassungsbewilligung von A.________ und ersetzte sie durch eine Aufenthaltsbewilligung. Die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich hiess den von A.________ dagegen erhobenen Rekurs mit Rekursentscheid vom 6. April 2019 teilweise gut, hob die angefochtene Verfügung auf und verwarnte A.________ gleichzeitig. A.________ wurde unmissverständlich darauf hingewiesen, dass auch in Zukunft geprüft werde, ob und in welcher Höhe er Sozialhilfe beziehe. Eine weitere Belassung der Niederlassungsbewilligung komme nur infrage, wenn es ihm gelinge, das Niveau des Sozialhilfebezugs in Zukunft soweit als möglich zu reduzieren.