Citation: 8C_534/2015 E. 4

Die Vorinstanz kam im angefochtenen Entscheid nach sorgfältiger Würdigung der Akten zum Schluss, dass die Versicherte in den Formularen "Angaben der versicherten Person" zwar auch auf die über den 12. Oktober 2012 hinaus andauernde Arbeitsunfähigkeit von 50 % hätte hinweisen sollen und das entsprechende Arztzeugnis früher hätte einreichen müssen. Eine Absicht zu Falschangaben verneinte sie allerdings. Unter Berücksichtigung des in der konkreten Situation nachvollziehbaren Irrtums - der von der Beschwerdeführerin im Übrigen anerkannt wird - sei hier von einer leichten Nachlässigkeit auszugehen, weshalb der gute Glaube der Versicherten beim Bezug der zu viel ausgerichteten Arbeitslosenentschädigung bejaht werden könne. Inwiefern die von der Vorinstanz zum Vorliegen des Unrechtsbewusstseins gemachten Feststellungen, welche für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich sind (vgl. E. 3.3), offensichtlich unrichtig sein sollen, ist der Beschwerde nicht zu entnehmen. Zudem wird mit keinem Wort begründet, inwiefern die im angefochtenen Entscheid nicht in Abrede gestellte Meldepflichtverletzung grobfahrlässig sein soll. Die Einwendungen der Beschwerdeführerin sind nicht geeignet, den vorinstanzlichen Entscheid als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Die Beschwerde ist mithin abzuweisen.