Citation: 2C_100/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Bezüglich der am 15. Oktober 2018 beschlagnahmten Hunde (vgl. Bst. A.a oben) basiert die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung im Wesentlichen auf den Feststellungen der Behörden anlässlich der Beschlagnahme, der tierärztlichen Kontrolle am 16. Oktober 2018 und der veterinärmedizinischen Begutachtung vom 30. September 2019. Demgemäss seien die Hunde - was von den Beschwerdeführerinnen nicht bestritten werde - in Transportboxen ohne geeignetes Liegematerial gehalten worden, was für die dauerhafte Haltung nicht geeignet sei. Acht von neun Hunden hätten sich gesundheitlich in mittelmässiger bis schlechter Verfassung befunden, praktisch alle Hunde seien schlecht bemuskelt und abgemagert gewesen, hätten Zahnprobleme, zu lange Krallen oder Entzündungen aufgewiesen. Während des Tierheimaufenthaltes habe sich der Zustand der Hunde massiv verbessert. Damit sei auch der Einwand widerlegt, der schlechte gesundheitliche Zustand der Hunde sei auf die Haltung durch die vorherigen Eigentümer und den schlechten Gesundheitszustand bei Übernahme durch die Beschwerdeführerinnen zurückzuführen. Es bestünden starke Zeichen einer Vernachlässigung und ungenügenden Versorgung durch die Beschwerdeführerinnen.