Citation: 1B_446/2019 E. 4.5

4.5. Schliesslich zeigt auch der ausdrückliche Hinweis des umstrittenen Schreibens auf, dass dessen Sinn und Zweck einzig darin lag, darzulegen, dass die schweizerische Staatsanwaltschaft hypothetisch zur Beschlagnahme befugt gewesen wäre sofern das Grundstück in der Schweiz läge. Mehr als einen Hinweis- bzw. Nachweischarakter kann dem Schreiben hingegen nicht attestiert werden. Es ergänzt dementsprechend lediglich das Rechtshilfeersuchen der schweizerischen Strafverfolgungsbehörde vom 27. August 2018, damit die von ihr nachgesuchte Beschlagnahme und Grundbuchsperre von den italienischen Behörden vollzogen wird. Dem Schreiben vom 4. März 2019 kommt mithin weder ein eigenständiger Charakter zu noch ist es in der Schweiz nach Art. 393 f. StPO anfechtbar. Nichts zu ihren Gunsten kann die Beschwerdeführerin sodann aus dem Einwand ableiten, das Rechtshilfegesuch bzw. die beantragte Grundbuchsperre stehe und falle mit dem Beschlagnahmebefehl, weshalb seine Rechtswirkung nicht von der Hand zu weisen sei und es sich dabei nicht nur um eine Bestätigung im Sinne von Art. 76 lit. c IRSG bzw. um einen integrierenden Bestandteil des Rechtshilfegesuchs handle. Dieser Umstand spricht nämlich gerade dafür, dass es sich um eine Ergänzung des Rechtshilfeersuchens handelt. Etwas anderes lässt sich daraus jedenfalls nicht ableiten.