Citation: 2C_621/2022 E. 1.3

1.3. Mit einer in französischer Sprache verfassten Eingabe vom 22. Juli 2022 (Postaufgabe) erhob A.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. Juni 2022. Er beantragte, die angefochtene Zwischenverfügung sei aufzuheben und es sei die aufschiebende Wirkung im Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht wiederherzustellen. Ferner sei eine Rechtsverweigerung festzustellen und die Verfügung betreffend das Einreiseverbot aufzuheben; eventualiter sei der Vorinstanz eine 30-tägige Frist einzuräumen, um einen Entscheid in der Sache zu fällen. Prozessual ersuchte er um Erteilung der aufschiebenden Wirkung im bundesgerichtlichen Verfahren sowie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Das SEM sowie das Bundesverwaltungsgericht verzichteten auf Stellungnahme zur geltend gemachten Rechtsverweigerung. Das SEM schloss zudem auf Abweisung des Antrags auf Aufhebung des Einreiseverbots. Mit Verfügung vom 27. Juli 2022 wies die Präsidentin der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung das Gesuch um aufschiebende Wirkung bzw. vorsorgliche Massnahmen ab.