Citation: 7B.69/2006 19.05.2006 E. 2

Gemäss Art. 79 Abs. 1 OG ist in der Beschwerdeschrift kurz darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern diese durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (BGE 119 III 49 E. 1). 2.1 Soweit die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerdeschrift ausdrücklich auf ihre Eingabe an die Vorinstanz verweist und diese (auf S. 4 bis S. 8) im Wortlaut wiedergibt, setzt sie sich mit dem angefochtenen Entscheid nicht auseinander und genügt die Eingabe den Begründungsanforderungen nicht (BGE 106 III 40 E. 1 S. 42; vgl. Pfleghard, in: Prozessieren vor Bundesgericht, 2.Aufl. 1998, Rz.5.82). Sodann kann auf den Vorwurf, die obere Aufsichtsbehörde habe mit ihrem Entscheid ihren Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) sowie weitere Bestimmungen der Bundesverfassung verletzt, nicht eingetreten werden, da im Beschwerdeverfahren gemäss Art. 19 SchKG ein Verstoss gegen Normen mit Verfassungsrang nicht gerügt werden kann (Art. 43 Abs. 1 i.V.m. Art. 81 OG; BGE 122 III 34 E. 1 S. 35). Insoweit kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. 2.2 Die übrigen Ausführungen der Beschwerdeführerin genügen den Begründungsanforderungen nicht. 2.2.1 Die obere Aufsichtsbehörde hat im Wesentlichen (unter Hinweis auf die erstinstanzlichen Erwägungen) festgehalten, dass es sich bei der Forderung, deren Aufnahme ins Konkursinventar die Beschwerdeführerin verlangt, um einen Anspruch auf Hinterlassenenleistungen gemäss Art. 18 ff. BVG handle und diese gemäss BGE 129 III 305 ff. sowohl im obligatorischen wie im überobligatorischen Bereich nicht in den Nachlass fallen könnten; gleiches gelte für Freizügigkeitsleistungen. Der betreffende Anspruch sei folglich nicht ins Inventar der Konkursmasse der Erbschaft aufzunehmen. Sodann hätten die Scheidungsakten, deren Aufnahme ins Konkursinventar die Beschwerdeführerin ebenfalls verlangt, keinen Vermögenswert, so dass nicht zu beanstanden sei, wenn das Konkursamt die Inventarisierung abgelehnt habe. 2.2.2 In das Konkursinventar gehört das gesamte zur Konkursmasse gehörende Vermögen des Gemeinschuldners (Art. 221 SchKG). Nicht nur Gegenstände, deren Vorhandensein festgestellt ist, sondern auch zweifelhafte Rechtsansprüche sind als Konkursvermögen zu verzeichnen und zu verwerten (BGE 64 III 35 S. 36 f.; vgl. BGE 114 III 21 E. 5a S. 22). Das Gesetz sieht ausdrücklich vor, dass ein Verzicht auf Geltendmachung durch die Masse nur von der Gesamtheit der Gläubiger beschlossen werden könne (Art. 260 SchKG). Die Beschwerdeführerin geht auf die Erwägungen im angefochtenen Entscheid nicht ein. Sie legt nicht dar, inwiefern die obere Aufsichtsbehörde die Regeln über die Erstellung des Konkursinventars verletzt habe, wenn sie zur Auffassung gelangt ist, die nach Meinung der Beschwerdeführerin (als Konkursgläubigerin) zu inventarisierenden Ansprüche auf Hinterlassenenleistungen gemäss Art. 18 ff. BVG könnten ebenso wenig wie Freizügigkeitsleistungen ihrer Natur nach überhaupt nicht Bestandteil der Konkursmasse des zu liquidierenden Nachlasses sein und seien daher nicht ins Konkursinventar aufzunehmen. Ebenso wenig setzt die Beschwerdeführerin auseinander, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt habe, wenn sie erwogen hat, das Konkursamt habe die Scheidungsakten des Erblassers zu Recht als persönlichen bzw. wirtschaftlich wertlosen Gegenstand betrachtet, welcher nicht ins Inventar aufzunehmen sei (vgl. Lustenberger, in: Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, N. 11 zu Art. 221). 2.3 Auf die den Anforderungen gemäss Art. 79 Abs. 1 OG ingesamt nicht genügende Beschwerde kann nicht eingetreten werden.