Citation: 2C_371/2023 E. 4.2.2

4.2.2. Die Direktion für Inneres und Justiz legte in ihrer Beschwerdevernehmlassung an die Vorinstanz explizit dar, es sei bei der mündlichen Prüfung "Eheliches Güterrecht, Erbrecht" kein elektronisches Protokoll erstellt worden und das handschriftliche Protokoll in den Akten stamme von der Beisitzerin und nicht vom Prüfer. Die Vorinstanz ging implizit ebenfalls davon aus, dass das Protokoll von der Beisitzerin erstellt worden war und kein weiteres Protokoll existiert. Unabhängig davon, ob die Urheberschaft des Protokolls überhaupt relevant ist, ist auf die Sachverhaltsrügen der Beschwerdeführerin nicht einzugehen: Die Beschwerdeführerin übersieht, dass das Bundesgericht keine Appellationsinstanz ist, die eine freie Würdigung in tatsächlicher Hinsicht vornimmt (Art. 105 Abs. 1 BGG; vgl. BGE 146 IV 297 E. 1.2; Urteile 2C_812/2022 vom 12. Januar 2024 E. 4.4; 2C_5/2023 vom 11. Januar 2023 E. 2.4). Sie führt auch keine weiteren Umstände an, die nahelegen würden, dass das Protokoll nicht von der Beisitzerin geschrieben wurde. Die vorinstanzliche Beweiswürdigung ist daher nicht zu beanstanden.