Citation: 5A_1028/2020 E. A

Mit Urteil des Bezirksgerichts Baden vom 6. September 2011 wurde C.________ rechtskräftig verurteilt, B.________ gegen Übertragung von 20'000 Aktien der D.________ AG in Liquidation den Betrag von Fr. 1'080'000.-- zu bezahlen. Im Jahre 2014 sollte die Liegenschaft von C.________ durch das Betreibungsamt U.________ versteigert werden. Der Wert des Steigerungsobjekts wurde vom Betreibungsamt auf Fr. 2,7 Mio. geschätzt. Im Lastenverzeichnis vom 16. Juni 2014 fungierte die Bank E.________ als Gläubigerin von Forderungen von insgesamt mehr als Fr. 937'000.--, die durch auf der Liegenschaft lastende Inhaberschuldbriefe im 6. bis 9. Rang grundpfandgesichert waren. Die Grundpfandbelastung des zu versteigernden Grundstücks belief sich auf insgesamt Fr. 2'875'354.62. A.________ erschien im Lastenverzeichnis nicht als Gläubiger. Am 19. August 2014 wurde B.________ der erfolglose Abschluss der Versteigerung mitgeteilt. Am 9. März 2015 verlangte B.________ die erneute Pfändung der Liegenschaft von C.________. Am 4. April 2016 wurde das neue Lastenverzeichnis erstellt. A.________ meldete keine Forderung an. Die Bank E.________ meldete ihre mit den Schuldbriefen besicherten Forderungen wiederum an, zog ihre Eingabe ins Lastenverzeichnis nach Intervention von B.________ am 4. Mai 2016 jedoch zurück und lieferte die Schuldbriefe dem Betreibungsamt aus. Am 26. August 2016 meldete A.________ eine Darlehensforderung im Betrag von Fr. 2'390'000.-- zuzüglich Zins beim Betreibungsamt an und erklärte, C.________ habe ihm als Sicherheit die auf seinem Grundstück lastenden Inhaberschuldbriefe im 5. bis 9. Rang übertragen. Der Anspruch wurde von B.________ bestritten. Das Betreibungsamt setzte A.________ am 20. September 2016 Frist an zur Klage auf Feststellung seines Anspruchs.