Citation: 1C_161/2023 E. 3

Die Beschwerdeführenden sind der Auffassung, die geplanten Wasserbaumassnahmen erfüllten die Anforderungen an den Hochwasserschutz nicht. Sie würden in grossen Teilen zu höheren, jedenfalls nicht tieferen Hochwasserrisiken auf den Parzellen in ihrem Eigentum führen. In Anbetracht der heiklen Untergrundbeschaffenheit des Gebiets bleibe unklar, welche Massnahmen gegen Erosionen und Hangrutschungen ergriffen würden. Indem die Vorinstanz unter diesen Umständen auf die Einholung eines Gerichtsgutachtens verzichtete, habe sie in willkürlicher antizipierter Beweiswürdigung das rechtliche Gehör der Beschwerdeführenden verletzt und den Sachverhalt unvollständig festgestellt. Zudem liege ein unverhältnismässiger Eingriff in die Eigentumsgarantie vor.