Citation: 8C_68/2022 E. 4.1.3

4.1.3. Sodann ergibt sich aus dem Bericht der C.________ AG vom 20. März 2018, dass eine Prüfung der Buchhaltung der B.________ AG nicht möglich war. Entsprechend konnte auch nicht verifiziert werden, ob es sich bei den Geldflüssen gemäss dem Lohnzusammenzug des Buchhalters um Lohnzahlungen aus einem Angestelltenverhältnis handelt. Soweit der Beschwerdeführer - wie bereits im kantonalen Verfahren - vorbringt, die C.________ AG hätte die Geschäftsbücher beim Konkursamt einsehen müssen, ist ihm mit der Vorinstanz entgegenzuhalten, dass die Suva bereits vor Konkurseröffnung im November 2017 die Buchhaltungsunterlagen der B.________ AG sowie weitere Belege (so etwa einen Lohnausweis oder Buchhaltungsdetails, welche die geltend gemachten Verbuchungen beweisen) mehrfach einverlangt hatte. Diese wurden aber nie eingereicht. Abgesehen davon wurden gemäss Auskunft des Konkursamtes gegenüber der C.________ AG vom 5. Dezember 2017 und 9. Januar 2018 von der B.________ AG keine Unterlagen eingereicht. Der Beschwerdeführer kann sich demnach nicht damit entschuldigen, dass er nach Eröffnung des Konkurses nicht mehr über die Geschäftsakten habe verfügen können. Ausserdem hat sich der nach dem Austritt des Beschwerdeführers aus dem Verwaltungsrat am 27. Juli 2017 als einziger verbliebener Verwaltungsrat D.________ am letzten Wohnort abgemeldet und er war nur schwer erreichbar. Insoweit muss bezweifelt werden, dass nach der letzten Auskunft des Konkursamtes tatsächlich noch Unterlagen eingegangen sind. Gegenteiliges vermag der Beschwerdeführer jedenfalls nicht aufzuzeigen. Die Vorinstanz hat insoweit zu Recht einerseits eine Verletzung der Abklärungspflicht der Suva verneint und andererseits eine unentschuldbare Mitwirkungspflichtverletzung des Beschwerdeführers bejaht, der bis zu seinem Austritt am 27. Juli 2017 Präsident des Verwaltungsrats und Geschäftsführer und damit Organ der Arbeitgeberin war.