Citation: 7B_730/2023 E. 4.5

4.5. Gemäss der aus dem Ausländerrecht stammenden "Zweijahresregel" bedarf es bei einer Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren oder mehr, wie sie vorliegend gegeben ist, jedoch ausserordentlicher Umstände, damit das private Interesse des Betroffenen an einem Verbleib in der Schweiz das öffentliche Interesse an einer Landesverweisung überwiegt. Dies gilt grundsätzlich sogar bei bestehender Ehe mit einer Schweizerin und gemeinsamen Kindern (Urteile 6B_285/2024 vom 10. September 2024 E. 1.5.1; 7B_236/2022 vom 27. Oktober 2023 E. 2.3.5; je mit Hinweisen). Solche ausserordentlichen Umstände sind mit den Ausführungen in der Beschwerde, wie nachfolgend zu zeigen sein wird, auch unter Berücksichtigung des jüngst ergangenen Urteils des EGMR in Sachen P.J. und R.J. gegen die Schweiz, a.a.O., nicht dargetan.