Citation: 5A_346/2024 E. 4.4

4.4. Offensichtlich unrichtig ist es nach Dafürhalten des Beschwerdeführers weiter, dass das Obergericht davon ausgeht, seit dem Jahre 2021 sei sein Krankheitsbild unverändert geblieben. Tatsächlich ergebe sich aus den Akten und sei gutachterlich festgestellt, dass die Krankheit sich bei konstanter Medikamenteneinnahme im Laufe des vergangenen Jahres stabilisiert und verbessert habe. Dieser Umstand sei in der Abwägung, ob die fürsorgerische Unterbringung aufrecht zu erhalten sei, von zentraler Bedeutung. Mit diesen Ausführungen zum "Sachverhaltskomplex 3: Nahezu kompletter Verlust des Realitätsbezuges" zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, dass und inwieweit sich die seiner Ansicht nach korrekte Erhebung des Sachverhalts, mithin die allgemeine Feststellung, dass die Krankheit sich stabilisiert und verbessert habe, für den konkreten Entscheid über die Unterbringung entscheidend gewesen wäre. Hierzu reicht insbesondere die Aussage nicht aus, dieser "Sachverhaltskomplex" sei für den Entscheid über die Unterbringung von zentraler Bedeutung. Der Beschwerdeführer hätte vielmer im Einzelnen aufzeigen müssen, weshalb die Voraussetzung für die Unterbringung nicht mehr gegeben sein solle. Mit anderen Worten bleibt offen, inwieweit die angeblich offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts sich im Ergebnis ausgewirkt hätte. Solches ergibt sich auch nicht aus den pauschalen Ausführungen im Zusammenhang mit der Frage, ob der Beschwerdeführer suizidale Tendenzen aufweist, was unbestritten nicht der Fall ist (vgl. hinten E. 5.2.1). Willkür vermag der Beschwerdeführer auf diese Weise nicht darzutun (vgl. vorne E. 4.1).