Citation: 5A_514/2018 E. 4.3.4

4.3.4. Auch im Zusammenhang mit der rechtlichen Beurteilung des Besuchsrechts verkennt die Beschwerdeführerin sodann die Funktion des verfassungsrechtlichen Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV). Allein die Tatsache, dass die Vorinstanz ihr Urteil nur kurz begründet hat, bedeutet nicht, dass sie das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzt hätte (vgl. E. 3 hiervor). Ein diesbezüglicher Vorwurf ist umso weniger begründet, als der persönliche Verkehr bewusst nur vorläufig geregelt worden ist. Weder der Vorinstanz noch dem Familiengericht Laufenburg kann schliesslich vorgeworfen werden, dass es den Eltern nicht gelungen ist, sich aussergerichtlich auf eine Regelung des persönlichen Verkehrs zu verständigen. Erst recht ins Leere geht der Vorwurf der rechtsungleichen Behandlung (Art. 29 Abs. 1 BV). Allein die Tatsache, dass sich die Vorinstanz in der Beurteilung der Sachlage nicht der Einschätzung der Beschwerdeführerin angeschlossen hat, stellt keine rechtsungleiche Behandlung dar.