Citation: 1C_198/2024 E. 2.3.3

2.3.3. Hinzu kommt, dass die Vorinstanz die Einordnung der soweit möglich zu begrünenden, geplanten Baute in die Umgebung unter dem Aspekt von § 238 Abs. 1 PBG geprüft und bejaht hat. Damit dürfte die Anlage in ihrer Gesamtwirkung (Grösse, architektonische Ausgestaltung, Stellung zu bereits vorhandenen Bauten sowie zur baulichen und landschaftlichen Umgebung) wohl auch der kommunalen Bestimmung von Art. 20 Abs. 2 BZO genügen. Was die diesbezüglich seitens der Beschwerdeführenden erhobene Rüge der unrichtigen Sachverhaltsfeststellung und Gehörsverletzung betrifft, bleibt Folgendes festzuhalten: Inwiefern der geplante Whirlpool vom Grundstück der Beschwerdeführenden aus einsehbar bzw. wahrnehmbar ist, betrifft den unter dem Blickwinkel von § 238 Abs. 1 PBG geprüften gesamtheitlichen Aspekt des Ortsbilds-/Landschaftsschutzes höchstens partiell. Dem nicht widersprechend hat die Vorinstanz in diesem Zusammenhang jedenfalls festgehalten, dass die geplante Anlage bzw. die sie umrandenden Sträucher sowohl aufgrund ihrer Platzierung in der Dachmitte sowie ihrer Höhe vom Terrain aus als auch im Vergleich zur Grösse des Gebäudes nur gering wahrnehmbar seien und das Bauprojekt sich durch die Kaschierung mit den Sträuchern rechtsgenügend in die begrünte Umgebung nahe am Waldrand einfüge. Inwiefern diese Sachverhaltsfeststellung willkürlich sein soll, legen die Beschwerdeführenden nicht rechtsgenügend dar. Weiter ist es nicht als gehörsverletzend zu beanstanden, wenn eine Behörde im Rahmen der unter dem Aspekt seiner Gesamtwirkung zu erfolgenden Prüfung der Einordnung eines Gebäudes ins Ortsbild auf die Durchführung eines Augenscheins verzichtet und ihren Entscheid stattdessen auf andere hinreichende Entscheidgrundlagen wie Bilder aus Google Maps, GIS-Browser, Karten etc. stützt (vgl. Urteil 1C_192/2010 vom 8. November 2010 E. 3.3 mit Hinweisen).