Citation: 5A_894/2017 E. 3.2

3.2. Der Beklagte hält zur Hauptsache dagegen, die Berechnung des Kantonsgerichts sei als korrekt zu betrachten. Mit ihren Ausführungen verkenne die Klägerin, dass der Betrag (lebzeitige Zuwendungen der Erblasserin an den Beklagten: Fr. 159'982.15), von welchem die Gegenleistungen in Abzug zu bringen seien, von ihr infolge Nichtanfechtung des Urteils des Kantonsgerichts vom 16. Februar 2016 längst anerkannt worden sei und in der vorliegenden Beschwerde nicht mehr Anfechtungsgegenstand sein könne. Das Kantonsgericht habe in diesem Urteil nämlich den Abzug des Restpflichtteilsanspruchs des Beklagten von Fr. 102'462.85 vom lebzeitigen Vermögensverzicht der Erblasserin von Fr. 262'445.-- bestätigt, obwohl die Klägerin in ihrer Berufungsantwort bzw. Anschlussberufung geltend gemacht hätte, dieser Abzug sei seitens des Bezirksgerichts zu Unrecht erfolgt und vom Kantonsgericht nicht zuzulassen. Mit diesem Begehren sei die Klägerin somit vor Kantonsgericht unterlegen. Daraufhin habe jedoch lediglich der Beklagte mittels Beschwerde an das Bundesgericht Einwände gegen das Urteil des Kantonsgerichts erhoben, womit die Klägerin den getätigten Abzug und die unentgeltliche Zuwendung der Erblasserin von Fr. 159'982.15 anerkannt habe. Eine versuchte Schlechterstellung des Beklagten mittels Begehren, bezüglich welcher das Kantonsgericht der Klägerin Unrecht gegeben habe, sei vorliegend deshalb unzulässig. Dies ergebe sich aus dem Verschlechterungsverbot (S. 7 ff. ad 12-16). Gegen die Berechnung der Klägerin wendet der Beklagte ein, das Kantonsgericht habe in seinem Urteil vom 16. Februar 2016 den teilbaren Nachlass auf Fr. 263'179.90 und den Pflichtteilsanspruch der Klägerin auf Fr. 98'692.45 beziffert. Dagegen habe nur er Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. Die Klägerin hingegen habe das Urteil akzeptiert, fordere nun aber die Bezifferung des teilbaren Nachlasses auf Fr. 335'176.15 und des Pflichtteils auf Fr. 133'191.05. Für die Geltendmachung solcher Begehren hätte die Klägerin selbstständig ein Rechtsmittel gegen das Urteil des Kantonsgerichts vom 16. Februar 2016 einlegen müssen. Heute sei ihnen infolge Verletzung des Verbots der reformatio in peius nicht zu entsprechen (S. 10 ff. ad 17-18 der Beschwerdeantwort). Die Klägerin repliziert, die Ausführungen des Beklagten stünden in diametralem Widerspruch zu den verbindlichen Vorgaben des Bundesgerichts für die Neubeurteilung. Im Weiteren verweist sie auf ihre Ausführungen in der Beschwerdeschrift (S. 3 f. der Replik).