Citation: 2C_748/2014 E. 2.3

2.3. Wie jede staatliche Massnahme hat der Widerruf einer Niederlassungsbewilligung verhältnismässig zu sein (Art. 5 Abs. 2 BV; Art. 96 AuG; Urteile 2C_682/2012 vom 7. Februar 2013 E. 5.1, 2C_117/2012 vom 11. Juni 2012 E. 4.5.1). Abzustellen ist insbesondere auf die Aufenthaltsdauer, das Alter der betreffenden Person bei der Einreise in die Schweiz, seine sozialen, familiären und beruflichen Bindungen, den Grad seiner Integration und die Auswirkungen einer Weg- oder Ausweisung aus der Schweiz (Urteil 2C_682/2012 vom 7. Februar 2013 E. 5.1). Der Beschwerdeführer vermochte sich erfolgreich in die Schweiz zu integrieren (vgl. unten, E. 3.). Ins Gewicht fällt jedoch, dass er erst im Alter von 25 Jahren in die Schweiz eingereist und seine Aufenthaltsdauer von sieben Jahren als nicht besonders lang bezeichnet werden kann. Allfällige negative Auswirkungen eines Widerrufs der Niederlassungsbewilligung - wie eine Weg- oder Ausweisung aus der Schweiz - liegen in der vorliegenden Konstellation nicht vor, hat doch der Beschwerdeführer mittlerweile einen selbstständigen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung erworben (unten, E. 3). Damit stehen einem Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers keine überwiegenden privaten Interessen entgegen. Das angefochtene vorinstanzliche Urteil kann demnach insofern nicht beanstandet werden, als damit der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers bestätigt wird.