Citation: I 690/06 08.06.2007 E. 4

4.1 Das kantonale Gericht ist gestützt auf die Rechtsprechung gemäss BGE 132 V 93 auf die Beschwerde nicht eingetreten. Es hat dabei erwogen, der Beschwerdeführer lehne den Gutachter insbesondere mit der Begründung ab, dieser habe ihn bereits im Auftrag der Zürich Versicherung begutachtet, bei welcher er gegen Lohnausfall infolge Unfall und Krankheit gemäss VVG versichert sei. Dr. med. G.________ habe sein erstes Gutachten somit als Privatgutachter für eine private Partei und nicht für eine der Neutralität verpflichtete Sozialversicherung erstellt. Damit sei der Verdacht der Befangenheit gegeben. Zudem stünden aufgrund der Vorbringen des Versicherten bei dessen Einwendungen gegen Dr. med. G.________ als Gutachter vor allem inhaltliche Aspekte im Vordergrund, indem er geltend mache, der Arzt habe in seinem früheren Gutachten vom 1. Juli 2004 die Frage der verbleibenden Arbeitsfähigkeit mit der Frage, wie die Arbeit strukturiert sei, vermengt und sei zu Unrecht davon ausgegangen, gewisse Arbeiten könnten delegiert werden. Die Vorinstanz betrachtete die Bedenken des Beschwerdeführers als Einwände, welche im Rahmen der Beweiswürdigung beim Entscheid in der Sache Rechnung getragen werde. Da er keine formellen Ausstandsgründe geltend mache, welche ihn zur Beschwerdeführung gegen die Zwischenverfügung vom 9. März 2006 berechtigten, sei auf die Beschwerde nicht einzutreten. Im Übrigen wäre die Beschwerde nach Ansicht der Vorinstanz nach Vorliegen des Gutachtens vom 11. Mai 2006 als gegenstandslos geworden abzuschreiben gewesen, falls darauf einzutreten gewesen wäre. 4.2 Dieser Betrachtungsweise ist mit Blick auf den von der Vorinstanz zitierten BGE 132 V 93 beizupflichten. Daran vermag auch der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobene Einwand nichts zu ändern, die Schlussfolgerungen des ersten Gutachtens von Dr. med. G.________ seien subjektiv ausgefallen und vermöchten nicht zu überzeugen. Da der Facharzt bereits für die private Krankentaggeldversicherung tätig gewesen sei, sei er als Gutachter in derselben Sache befangen und dürfte nicht mehr für eine andere Partei als Gutachter tätig werden. Bezüglich der Frage einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes komme er daher als Gutachter nicht in Frage. Inhaltliche Einwände sind erst im Rahmen der Beweiswürdigung zu prüfen. Andernfalls bestünde die Gefahr, dass eine versicherte Person versucht ist, einen ihr missliebigen Gutachter bereits vor der Begutachtung in ein Zwischenverfahren um die Beweistauglichkeit zu verstricken. Die Tatsache, dass Dr. med. G.________ bereits als Gutachter mit dem Beschwerdeführer befasst war, schliesst eine spätere erneute Verlaufskontrolle nicht aus, zumal nichts darauf hinweist, dass sein erster Bericht nicht neutral und sachlich abgefasst wurde und keine Anhaltspunkte vorliegen, welche den Anschein der Befangenheit und die Gefahr einer Voreingenommenheit objektiv zu begründen vermöchten.