Citation: 8C_282/2023 E. 6.2

6.2. Entgegen der Rüge des Beschwerdeführers erkannte die Vorinstanz willkürfrei, dass die Verzugszinspflicht nicht bereits ab Fälligkeit der Forderung zu bejahen sei, sondern bei öffentlich-rechtlichen Forderungen mangels spezialgesetzlicher Regelung die Verzugszinspflicht mit der gehörigen Geltendmachung eines fälligen Anspruchs beginne oder - auch ohne Mahnung - mit einem gesetzlichen Zahlungstermin (Urteil 9C_98/2009 vom 30. Juni 2009 E. 4.3, in: SVR 2009 BVG Nr. 33 S. 124). Gegen die vorinstanzliche Feststellung, die Rückerstattung der Löhne sei erstmals im Rekurs vom 18. September 2021 geltend gemacht worden, wendet sich der Beschwerdeführer nicht. Soweit er geltend macht, er habe nicht früher wissen können, dass die Erklärung mit der Abtretung zukünftiger Lohnforderungen nichtig sei, ändert dies am Ergebnis nichts. Ihm ist entgegenzuhalten, dass sich niemand auf fehlende Rechtskenntnis berufen kann ("Nichtwissen schützt nicht"; vgl. Urteil 2C_576/2020 vom 17. August 2020 E. 3.3.2). Damit hat es beim angefochtenen Entscheid sein Bewenden.