Citation: 8C_757/2013 E. A

Der 1964 geborene H.________ war seit 1. März 2003 als IT-Spezialist bei der RUAG Electronics, Bern, tätig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert. Am 30. September 2003 kollidierte auf der Autobahn ein Lastwagen beim Fahrbahnwechsel mit der hinteren linken Seite des von ihm mit ca. 80 km/h gefahrenen Personenwagens. Dieser drehte sich um die eigene Achse, prallte in die rechte Frontpartie eines weiteren Fahrzeugs und wurde dadurch nochmals in Richtung des unfallverursachenden Lastwagens geschleudert, wo es zu einer weiteren, seitlichen Kollision kam. Die erstbehandelnden Ärzte des Notfallzentrums des Spital X.________, welches der Versicherte gleichentags wieder verlassen konnte, diagnostizierten eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) sowie eine Kontusion der Lendenwirbelsäule (LWS). Nach zwei vom 17. Dezember 2003 bis 21. Januar 2004 sowie vom 17. Oktober bis 12. November 2005 dauernden Aufenthalten in der Klinik Y.________ und einer kreisärztlichen Beurteilung des Dr. med. K.________, Allgemeine Chirurgie FMH, vom 1. April 2005 stellte die SUVA die bis dahin ausgerichteten Leistungen in Form von Heilbehandlung und Taggeld per 31. Dezember 2005 ein (Verfügung vom 12. Dezember 2005 und Einspracheentscheid vom 6. Juli 2006). Die dagegen geführte Beschwerde hiess das Bundesgericht letztinstanzlich mit Urteil 8C_732/2008 vom 3. Dezember 2008 teilweise gut und wies die Sache an die SUVA zurück, damit sie, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers ab 1. Januar 2006 neu verfüge. Nach einer HNO-ärztlichen und neurologischen Beurteilung verneinte die SUVA ihre Leistungspflicht ab 1. Januar 2006 erneut (Verfügung vom 15. April 2011). Nachdem sie bei der IV-Stelle weitere medizinische Akten eingeholt hatte, bestätigte sie dies auf Einsprache hin (Einspracheentscheid vom 11. Juni 2012).