Citation: 4A_181/2024 E. A

A.a. A.________ (Kläger, Beschwerdeführer) war als Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe bis Ende 2021 bei der B.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin 1) und danach bei der C.________ AG (Streitberufungsbeklagte, Beschwerdegegnerin 2) berufshaftpflichtversichert. Der Kläger legt dar, er sei im Jahr 2022 von einer Rechtsanwältin aufgefordert worden, medizinische Unterlagen über eine Patientenbehandlung aus dem Jahr 2016 herauszugeben. Daraufhin habe er den Fall bei der Beklagten angemeldet. Diese habe sich aufgrund des von ihr behaupteten Anspruchserhebungsprinzips wegen der im Jahr 2022 erfolgten Geltendmachung des Anspruchs für nicht mehr zuständig gehalten und ihn an die seit dem 1. Januar 2022 zuständige Streitberufungsbeklagte verwiesen. Die Streitberufungsbeklagte habe sich für zuständig erachtet, die Erbringung von Versicherungsleistungen aber davon abhängig gemacht, dass er als Arzt beweise, dass er zum Zeitpunkt des Versicherungsantrages im September 2021 keine Kenntnis von einer bevorstehenden Anspruchsstellung im Zusammenhang mit dieser ehemaligen Patientin gehabt habe. A.b. Der Kläger reichte am 12. August 2023 beim Richteramt Olten-Gösgen eine Feststellungsklage gegen die Beklagte ein und verkündete der Streitberufungsbeklagten gleichzeitig den Streit. Der Kläger hat insbesondere beantragt, die Nichtigkeit des zwischen ihm und der Beklagten geschlossenen Versicherungsvertrags festzustellen. Weiter sei die Beklagte zu verurteilen, "für vom Kläger selbst zu bestreitende Rechtsfälle aus der Schadensentstehungszeit zwischen dem 16. September 2016 bis zum 31. Dezember 2021 für dem Kläger dadurch entstehenden Vermögens-, Reputations- und Persönlichkeitsschaden Genugtuung und Ersatz leisten zu müssen" (Rechtsbegehren Nr. 3). Gegenüber der Streitberufungsbeklagten stellte er dieselben Rechtsbegehren, mit dem Unterschied, dass der Versicherungsvertrag zwischen ihm und der Streitberufungsbeklagten für nichtig oder teilnichtig erklärt werden sollte und dass er den im Rechtsbegehren Nr. 3 gegenüber der Beklagten geltend gemachten Anspruch "alternativ" gegenüber der Streitberufungsbeklagten geltend machte.