Citation: 8C_371/2019 E. A

A.a. Der 1973 geborene A.________ war ab 2003 als Berufsfachschullehrer beim Kaufmännischen Berufs- und Weiterbildungszentrum St. Gallen (KBZSG) tätig. Am 15. November 2010 wurde er fristlos entlassen, nachdem er am 22. Oktober 2010 die Damentoilette des Schulhausgebäudes aufgesucht, sich - als Schülerinnen die Toilette betreten hatten - in einer Toilettenkabine eingeschlossen und mit seinem Mobiltelefon unter der Kabinenwand hantiert hatte. Einen dagegen erhobenen Rekurs wiesen sowohl die Berufsfachschulkommission des KBZSG am 10. Februar 2011 als auch das Bildungsdepartement am 28. Oktober 2011 ab. Am 25. März 2011 stellte die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen das Strafverfahren gegen A.________ wegen Verdachts auf Pornographie und Verletzung des Geheim- oder Privatbereichs durch ein Aufnahmegerät ein. Das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen hiess die gegen den Rekursentscheid des Bildungsdepartements erhobene Beschwerde mit Entscheid B 2011/235 vom 29. August 2012 gut und wies die Streitsache zum Vollzug der ordentlichen Kündigung per 31. Januar 2011 an das KBZSG zurück. Die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 2'500.- wurden je zur Hälfte A.________ und den Beschwerdegegnerinnen (KBZSG und Berufsschulkommission des KBZSG) auferlegt. Gleich wurde mit den Kosten des Rekursverfahrens von Fr. 1'000.- verfahren. Dieser Entscheid erwuchs unangefochten in Rechtskraft. A.b. Am 2. Juni 2016 verurteilte das Bezirksgericht Zürich A.________ wegen mehrfacher Verletzung des Geheim- und Privatbereichs durch Aufnahmegeräte und mehrfachen Inverkehrbringens und Anpreisens von Abhör-, Ton- und Bildaufnahmegeräten zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 30 Monaten. Dagegen erhoben A.________ Berufung und die Staatsanwaltschaft sowie die Privatklägerinnen Anschlussberufung beim Obergericht des Kantons Zürich. Mit Entscheid vom 7. März 2017 verurteilte das Obergericht Zürich A.________ zu 30 Monaten Freiheitsstrafe, wovon 128 Tage durch Untersuchungshaft erstanden waren. Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesgericht ab (Urteil 6B_891/2017). A.c. Nachdem das Bildungsdepartement des Kantons St. Gallen aus den Medien erfahren hatte, dass im Rahmen des zürcherischen Strafverfahrens auch Bilder von Schülerinnen und Schülern des KBZSG ans Tageslicht gekommen seien, stellte es mit Eingabe vom 19. August 2016 beim Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen ein Gesuch um Wiederaufnahme des Verfahrens B 2011/235 betreffend die fristlose Auflösung des Dienstverhältnisses. Mit Entscheid vom 23. Mai 2018 nahm das Verwaltungsgericht das Beschwerdeverfahren B 2011/235 wieder auf.