Citation: 6B_729/2019 E. A

B.________ soll am 2. Juni 2014 seine damalige Lebenspartnerin A.________ anlässlich eines Streits zweimal während ca. fünf bis sechs Sekunden gewürgt haben, bis sie fast ohnmächtig wurde. A.________ wurde notfallmässig ins Spital eingeliefert. Am 21. Dezember 2015 sprach das Strafgericht des Bezirks Kulm B.________ unter anderem der einfachen Körperverletzung schuldig und verurteilte ihn zu zu einer bedingten Geldstrafe von 160 Tagessätzen zu Fr. 90.-- und zu einer Busse von Fr. 500.--. A.________ sprach das Gericht Fr. 500.-- Genugtuung zu. Das Obergericht des Kantons Aargau wies die Berufung von B.________ am 10. Januar 2017 ab. Die Anschlussberufung von A.________ wies es mit Ausnahme einer Erhöhung der Genugtuung auf Fr. 1'000.-- ebenfalls ab. Das Bundesgericht hiess die Beschwerde von A.________ am 19. Februar 2018 (Urteil 6B_311/2017) gut und wies die Sache zur Durchführung eines forensischen Gutachtens hinsichtlich der Frage einer unmittelbaren Lebensgefahr von A.________ an das Obergericht zurück. Dieses veranlasste eine (schriftliche) Begutachtung durch das Institut für Rechtsmedizin des Kantonsspitals Aarau. Am 2. Mai 2019 verurteilte das Obergericht B.________ wegen einfacher Körperverletzung zu einer bedingten Geldstrafe von 130 Tagessätzen zu Fr. 90.-- und zu einer Busse von Fr. 500.--. Es sprach A.________ wiederum Fr. 1'000.-- Genugtuung zu.