Citation: U 241/01 04.09.2002 E. A

Die 1963 geborene D.________ arbeitete seit 1988 bei der Firma T.________ als Telefonistin. Sie war obligatorisch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfall versichert. Am 31. Mai 1998 erlitt sie als Beifahrerin im Auto von A.________ einen Verkehrsunfall. Es wurden eine Gehirnerschütterung, eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) sowie eine Knieprellung diagnostiziert. Vor dem Unfall arbeitete D.________ halbtags. Unmittelbar nach dem Unfall war sie ganz arbeitsunfähig. Vom 22. Juni bis 6. Dezember 1998 arbeitete sie in ihrer Halbtagsstelle wieder zu 50 % und ab dem 7. Dezember 1998 voll. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen. D.________ machte geltend, dass sie ohne Unfall ihr Arbeitspensum auf 100 % aufgestockt hätte. Von Seiten der Arbeitgeberin sei ihr ein entsprechendes Angebot gemacht worden, welches sie auf Grund der Unfallfolgen habe ablehnen müssen, obwohl sie finanziell darauf angewiesen gewesen sei. Sie erhob Anspruch auf Taggelder entsprechend einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % bei einem Beschäftigungsgrad von 100 % ab dem 1. September 1998. Mit Verfügung vom 6. Juni 2000 lehnte die SUVA den Anspruch der inzwischen mit A.________ verheirateten Versicherten auf Versicherungsleistungen entsprechend einem Vollpensum ab. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 17. Juli 2000 fest, weil nicht bewiesen sei, dass eine Erhöhung des Arbeitspensums erfolgt wäre, wenn kein Unfall eingetreten wäre.