Citation: 5A_466/2015 E. 4.1

4.1. Vorab bringt der Beschwerdeführer vor, es sei grundsätzlich erst ab 1. Januar 2014 Unterhalt zuzusprechen, da sich die Parteien geeinigt hätten, dass der Unterhalt bis Ende 2013 mit den bereits erfolgten Leistungen abgegolten sei. Im Falle der Zusprechung von Beiträgen ab Juni 2013 seien bereits geleistete Unterhaltszahlungen anzurechnen. Der Beschwerdeführer belässt es allerdings bei der blossen Behauptung einer Einigung. Der Hinweis auf bereits erfolgte (Teil-) Leistungen vermag nicht darzutun, dass damit die gesamte Unterhaltsschuld getilgt wäre. Abgesehen davon, dass er seiner Ehefrau für die Zeitspanne bis Ende 2013 gemäss angefochtenem Urteil überhaupt keinen Unterhalt zu leisten hat, ist somit keine Willkür ersichtlich, wenn die Vorinstanz den Beschwerdeführer ab dem Trennungsdatum zu Kindesunterhalt verpflichtet hat. Das Begehren betreffend Anrechnung ist gegenstandslos. Soweit er die Forderung auf die Kosten der vormals ehelichen Wohnung bezieht, wurden diese in seinem Grundbedarf berücksichtigt (E. 3.3). Effektiv geleistete Unterhaltsbeiträge sind sodann bereits gemäss Urteilen vom 4. November 2014/29. April 2015 anrechenbar (Sachverhalt A.b).