Citation: 2C_670/2015 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz würdigt die letztwillige Verfügung vom 10. Februar 2013 dahingehend, dass die Wendung "Göttikinder von [Ehemann] & Gottenkinder von mir" darauf hinweise, dass die Erblasserin eine klare Unterscheidung habe treffen wollen. Der Steuerpflichtige sei zwar in einem Patenverhältnis zum Taufpaten gestanden, nicht jedoch zu dessen Ehefrau. Deren letztwillige Verfügung lasse sich nicht in einer Weise verstehen, dass die "Göttikinder" mitgemeint bzw. die Tante diese als ihre eigenen "Gottenkinder" empfand. Der Steuerpflichtige bringt vor Bundesgericht nichts vor, das die vorinstanzliche Beweiswürdigung als willkürlich erscheinen liesse. Er mutmasst, seiner Tante sei "absolut bewusst" gewesen, dass nicht alle bedachten Personen auch Patenkinder im kirchenrechtlichen Sinne gewesen seien. Er stützt sich dabei auf "innerfamiliäre Informationen", die aber unbelegt bleiben, und erörtert das angeblich gewandelte Verständnis des Begriffs "Patenschaft". Dies alles vermag keine Willkür nachzuweisen. Die beweiswürdigenden Folgerungen der Vorinstanz sind nachvollziehbar gehalten und jedenfalls nicht offensichtlich unhaltbar. Gleiches gilt, was die Auslegung und Anwendung von § 21 Abs. 1 lit. d ESchG/ZH betrifft. Die Vorinstanz nimmt diese mit Blick auf Art. 47 Abs. 2 und 3 der Kirchenordnung vom 17. März der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich (LS 181.10) bzw. Canon 872 ff. des römisch-katholischen Codex Iuris Canonici 1983 vor. Auch diesbezüglich unterlässt der Steuerpflichtige es, klar und detailliert anhand der vorinstanzlichen Erwägungen aufzuzeigen, inwiefern Bundesverfassungsrecht, insbesondere das Willkürverbot, verletzt sein könnte.