Citation: 8C_587/2020 E. A

Der 1989 geborene A.________ war seit 1. August 2005 als Elektroinstallateur für die B.________ AG tätig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 3. Februar 2017 stürzte er beim Snowboarden. Die Suva teilte A.________ in der Folge mit, sie werde für die Folgen des Nichtberufsunfalls die Versicherungsleistungen übernehmen (Schreiben vom 6. März 2017). Die erstbehandelnde Dr. med. C.________, Allgemeine Innere Medizin FMH, diagnostizierte am 8. März 2017 ein stumpfes Bauchtrauma und attestierte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ab 6. Februar 2017. Am 23. März 2017 unterzog sich A.________ gemäss Operationsbericht des Dr. med. D.________, Facharzt Chirurgie FMH, Klinik E.________, einer "Leistenrevision mit Leistenhernienrepair links". Das vorgängig am 21. März 2017 gestellte Gesuch um Kostengutsprache im Hinblick auf den Eingriff vom 23. März 2017 beurteilte die Suva gestützt auf die von ihr eingeholten medizinischen Unterlagen und die Beurteilung des Suva-Facharztes für Chirurgie, Dr. med. F.________, vom 14. August 2017 mit formlosem Schreiben vom 23. August 2017 abschlägig. Mittels Verfügung vom 21. Juni 2018 bestätigte sie ihre fehlende Leistungspflicht, stellte fest, dass Leistenbrüche grundsätzlich nicht in die Zuständigkeit der Unfallversicherung gehören würden, und verwies zur Begründung im konkreten Fall auf die medizinische Beurteilung des Kreisarztes Dr. med. G.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, vom 14. Juni 2018. Daran hielt sie in der Folge auch auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 21. März 2019).