Citation: 1C_322/2019 E. 3.2

3.2. Die zuständigen Behörden haben mehrfach signalisiert, dass eine Änderung des Quartierplans B.________ in Bezug auf die Geländegestaltung möglich und - zur Gewährleistung der Deponiestabilität - sogar erforderlich sei. Mit Schreiben vom 10. August 2012 skizzierte das Planungsamt eine angepasste Geländegestaltung und maximale Schütthöhen für eine mögliche Anpassung des Quartierplans. Am Rekursaugenschein vom 21. Mai 2013 wurde der Beschwerdeführer verpflichtet, ein Umgestaltungsprojekt einzureichen. Im Vorprüfungsbericht vom 4. Oktober 2013 regte das Planungsamt an, das Gesuch vom 1. Juli 2013 so zu überarbeiten, wie mit Schreiben vom 10. August 2012 aufgezeigt worden sei. Auch im vorliegend angefochtenen Nichteintretensentscheid vom 11. Dezember 2015 (E. 7) lehnte das Departement eine Überarbeitung des geltenden Quartierplans nicht grundsätzlich ab, betonte aber, dass der Vorschlag vom 10. August 2012 nach wie vor die maximal mögliche Anpassung darstelle. Insofern ist davon auszugehen, dass grundsätzlich ein Anspruch auf Prüfung von Änderungsprojekten gemäss Art. 21 Abs. 2 RPG besteht, die lediglich die Endgestaltung der Deponie zum Gegenstand haben, nicht aber deren Erweiterung.