Citation: 2C_722/2022 E. 3.1.3

3.1.3. Die Vorinstanz hat sich umfassend mit den Vorbringen des Beschwerdeführers auseinandergesetzt. Sie kam gestützt auf die Würdigung verschiedener Indizien (massive Überbelegung der Wohnung an der Meldeadresse in der Schweiz, Aufenthalte bei seinem Sohn im Kosovo, über sechs Monate dauernde Auslandabwesenheit zwischen dem 27. September 2019 und dem 17. Juni 2020, Strafbefehle wegen Ungehorsams des Schuldners im Betreibungs- und Konkursverfahren, ungenügende finanzielle Mittel zur Bestreitung des Lebensunterhalts in der Schweiz, Wahrnehmung medizinischer Betreuung im Kosovo) zum Schluss, dass der Beschwerdeführer seinen Lebensmittelpunkt anlässlich seiner Pensionierung in der Schweiz im Jahr 2007 aufgegeben habe. Die Vorinstanz hielt namentlich auch fest, dass aus der Beibehaltung des steuer- und zivilrechtlichen Wohnsitzes in der Schweiz sich nicht zwingend ergebe, dass sich der Lebensmittelpunkt des Beschwerdeführers in der Schweiz befinde. Damit hat sie ihren Entscheid ausreichend begründet, sodass diesbezüglich keine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV dargetan ist.