Citation: 4A_20/2022 E. 5.3.1

5.3.1. So führt der Beschwerdeführer aus, der strittige Sachverhalt sei in zwei Phasen zu unterteilen. In der ersten Phase stünden die Verhandlung, der Abschluss und der Vollzug des X.1________ bis zur "Veruntreuung und dem Verschwinden" von E.________ im Zentrum. Die zweite Phase erfasse den Sachverhalt danach. In einem Zwischenfazit zur ersten Phase habe das Schiedsgericht festgehalten, dass nicht der Beschwerdeführer, sondern allein E.________ für die Verbindlichkeiten gegenüber der Beschwerdegegnerin hafte. Dieses Zwischenfazit habe das Schiedsgericht bei der Beurteilung der zweiten Phase unberücksichtigt gelassen und geschlossen, dass der Beschwerdeführer für EUR 50 Mio. haftbar sein soll. Dies stelle einen "Widerspruch" dar und ausserdem unterliege das Schiedsgericht einem "Zirkelschluss". Indem das Schiedsgericht in seinen Erwägungen zur zweiten Phase "seine zuvor gemachten Erwägungen [...] ignoriert, benachteiligt es den Beschwerdeführer und verletzt sein rechtliches Gehör". Der Beschwerdeführer kritisiert unter dem Vorwand der Gehörsverletzung den Schiedsspruch in der Sache. Darauf ist nicht einzutreten. Im Übrigen enthält der Grundsatz des rechtlichen Gehörs keinen Anspruch auf einen materiell richtigen und widerspruchsfreien Entscheid, sondern sichert allein das Recht auf Beteiligung der Parteien an der Entscheidfindung (BGE 127 III 576 E. 2b und 2d). Dass der Beschwerdeführer seinen Standpunkt nicht wirksam hätte in das Verfahren einbringen können, ist nicht dargetan.