Citation: 6B_1284/2016 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz bestätigt betreffend die Zivilforderungen den erstinstanzlichen Entscheid und verpflichtet den Beschwerdeführer in solidarischer Haftung mit weiteren Mitbeschuldigten, C.________ (Beschwerdegegnerin 4) Fr. 2'000.--, A.________ (Beschwerdegegnerin 2) Fr. 6'000.-- und B.________ (Beschwerdegegnerin 3) Fr. 8'000.-- Genugtuung jeweils zuzüglich Zins zu bezahlen. Sie verweist auf die erstinstanzlichen Erwägungen, wonach beim Tatbestand der Förderung der Prostitution von einer Basisgenugtuung von Fr. 20'000.-- auszugehen sei. Der Beschwerdeführer und die Mitbeschuldigten hätten die wirtschaftliche und soziale Zwangslage der Prostituierten ausgenutzt, den Druck durch verschiedene Massnahmen verstärkt und das sexuelle Selbstbestimmungsrecht der Frauen verletzt. Selbst wenn diese nicht zur Prostitution gezwungen worden seien, hätten sie die Tätigkeit nicht mehr selbstbestimmt ausüben können. Das von den Beschuldigten geschaffene System habe die Frauen einem starken und anhaltenden Druck ausgesetzt. Die Frauen seien mithin in ihrer Entscheidung, ob und wie sie dem Gewerbe nachgehen wollten, nicht mehr frei gewesen. Die erstinstanzlich festgesetzten Beträge seien unter Berücksichtigung der Dauer des Aufenthalts in der Kontaktbar U.________ (Beschwerdegegnerin 3 rund drei Monate, Beschwerdegegnerin 2 zwei Monate und Beschwerdegegnerin 4 eine Woche), der Schwere der Tat, des leichten Verschuldens des Beschwerdeführers und des fehlenden Selbstverschuldens der Frauen angemessen (Entscheid S. 343 ff., erstinstanzlicher Entscheid S. 59 ff.).