Citation: 7B_821/2023 E. 3.5

3.5. Die vorinstanzliche Strafzumessung gibt keinen Anlass zur Kritik. Die Vorinstanz begründet mit ihren Ausführungen zur negativen Prognose hinreichend, weshalb sie einen teilbedingten Strafvollzug für ausgeschlossen hält. Da es sich hierbei um eine von mehreren kumulativen Voraussetzungen handelt (vgl. oben E. 3.2.1), musste sie auf die Frage, ob eine Strafe von maximal drei Jahren in ihrem Ermessen gelegen hätte, nicht gesondert eingehen. Der Beschwerdeführer stellt sodann in seiner Beschwerde den Sachverhalt nicht in Frage, dass gegen ihn eine erneute Strafuntersuchung wegen Betäubungsmitteldelikten geführt wird. Ebenso wenig bestreitet er die in diesem Zusammenhang stehende vorinstanzliche Feststellung, er sei geständig, trotz des hängigen Strafverfahrens erneut mit Betäubungsmitteln und dem Drogenhandelsbereich in Kontakt gekommen zu sein (vgl. oben E. 3.4). Vielmehr führt er in seiner Beschwerde sogar aus, dass ihm ein abgekürztes Verfahren in Aussicht gestellt worden sei, was eine neuerliche Verurteilung als höchst wahrscheinlich erscheinen lässt. Den Ausführungen zur Person ist weiter zu entnehmen, dass sich der Beschwerdeführer im vorliegenden Strafverfahren wenig kooperativ zeigte und erst aufgrund der erdrückenden Beweislage ein Geständnis ablegte. Sodann ist er gemäss der Vorinstanz weder besonders einsichtig noch reuig. Seine Reue gründe bloss auf den ihm drohenden Sanktionen. Der Einbezug dieser Umstände, welche einen Zusammenhang zur Drogendelinquenz aufweisen, sowie deren negative Gewichtung im Rahmen der Legalprognose verstossen nicht gegen die Unschuldsvermutung (vgl. Urteile 6B_334/2021 vom 9. Dezember 2022 E. 4.3.4; 6B_699/2018 vom 7. Februar 2019 E. 5.4.2). Es ist nicht zu beanstanden, w enn die Vorinstanz dem Beschwerdeführer gestützt auf die insgesamt von ihr berücksichtigten Umstände eine schlechte Prognose stellt, die den teilbedingten Strafvollzug ausschliesst.