Citation: I 287/04 07.10.2004 E. 2

Das kantonale Gericht begründet seinen Rückweisungsentscheid wie folgt: Es sei unbestritten, dass die Arbeitsfähigkeit in einer überwiegend sitzenden Tätigkeit 50 %, bei einer körperlich leichten und wechselbelastenden Tätigkeit mit der Möglichkeit häufiger Positionswechsel an einem mit der Behinderung angepassten Büromöbeln ausgestatteten Arbeitsplatz 75 % betrage. Der Beschwerdeführer habe sich zum Technischen Kaufmann umschulen lassen. Ob es sich bei diesem Beruf um eine wechselbelastende Tätigkeit handle oder ob er hauptsächlich im Sitzen ausgeübt werde, könne aufgrund der Akten nicht gesagt werden. Hievon hänge indessen der Grad der Arbeitsunfähigkeit und damit auch das Ausmass der Erwerbsunfähigkeit ab. Technische Kaufleute fänden sich zwar in den verschiedensten Positionen und Wirtschaftszweigen. Es bestehe ein weites potenzielles Betätigungsfeld. Der Beschwerdeführer sei jedoch aufgrund seiner erheblichen körperlichen Einschränkungen keineswegs überall einsetzbar. Entgegen der IV-Stelle könne daher nicht auf das Dokument «Berufsbild 'Technischer Kaufmann/Technische Kauffrau' mit eidg. Fachausweis» des schweizerischen Verbandes technischer Kaderleute (SVTK) und die nicht in den Akten befindliche «Berufsinformation 'Technischer Kaufmann/Technische Kauffrau'» abgestellt werden als Beleg dafür, dass es sich hiebei um eine wechselbelastende Tätigkeit handelt. Vielmehr seien die in Frage kommenden Tätigkeiten zu konkretisieren. Dies gelte umso mehr, als die IV-Stelle an der Fähigkeit und der Bereitschaft des Versicherten zur Selbsteingliederung aufgrund der Akten der beruflichen Abklärung ernsthafte Zweifel hegen musste. Der Sachverhalt sei somit in Bezug auf die Art der Tätigkeit eines Technischen Kaufmannes und der konkret in Frage kommenden Arbeitsstellen nicht rechtsgenüglich abgeklärt. «Der Vollständigkeit halber» hat das kantonale Gericht sodann Ausführungen zur Frage der Eingliederung sowie zum Valideneinkommen gemacht. Die Vorinstanz hat erwogen, aufgrund der Akten könne nicht beurteilt werden, ob die Schwierigkeiten bei der Stellensuche Ausdruck der fehlenden Möglichkeiten zur Verwertung der Restarbeitsfähigkeit seien oder ob es bloss am Willen hiezu mangle. Die IV-Stelle werde daher den erfolgreich begonnenen Eingliederungsprozess fortzusetzen und gesetzeskonform abzuschliessen haben. Gegebenenfalls habe die Verwaltung das Mahn- und Bedenkzeitverfahren zu beschreiten. Zum bestrittenen Valideneinkommen hat die Vorinstanz ausgeführt, die IV-Stelle habe den ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erzielten Verdienst zu Gunsten des Beschwerdeführers auf Fr. 72'200.- festgesetzt. Werde vom Jahreseinkommen als Spengler-Sanitärinstallateur für 1988 von Fr. 49'377.- gemäss Eintragung im individuellen Konto ausgegangen, resultiere unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung für 2002 ein Valideneinkommen von Fr. 69'602.-. Werde auf die Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2002 des Bundesamtes für Statistik (LSE 2002) abgestellt, ergebe sich ein Valideneinkommen von Fr. 66'102.84 ([Fr. 5284.- x 12] x 41,7/40; vgl. Tabelle TA1 Sektor 2/ Produktion/45 Baugewerbe/Männer/Niveau 3 sowie BGE 126 V 77 Erw. 3b/bb). Somit könne der Auffassung des Beschwerdeführers, wonach das Valideneinkommen auf Fr. 84'500.- festzusetzen sei, nicht gefolgt werden.