Citation: 2C_553/2023 E. 3.5

3.5. Der Verurteilung aus dem Jahr 2015 liegt die Einfuhr, Lagerung und der Handel von und mit Heroin im Umfang von mehr als 1.6 Kilogramm Heroingemisch und der Besitz von über 300 Gramm Marihuana zu Grunde. Im Jahr 2017 wurde der Beschwerdeführer verurteilt, weil er mindestens 73.5 Gramm Heroin verkaufte und bei seiner Verhaftung 137 Gramm reines Heroin, 32.5 Gramm reines Kokain und 23.6 Gramm reines Amphetamin zum Zweck des Weiterverkaufs besass. Das Strafgericht ging dabei von einem erheblichen bzw. nicht mehr leichten Verschulden aus. Dies insbesondere angesichts der Drogenmenge, dem Weiterkauf derselben und der Tatsache, dass keine Beschaffungskriminalität vorlag, sondern der Beschwerdeführer damit allein seine finanzielle Situation verbessern wollte. Da der Beschwerdeführer weder Einsicht noch Reue zeigte, sondern vielmehr noch während laufender Probezeit erneut delinquierte, durfte die Vorinstanz auf ein schweres ausländerrechtliches Verschulden schliessen (angefochtener Entscheid E. 4.4 mit Verweis auf das Urteil im ersten Rechtsgang VB.2019.00478 vom 18. Dezember 2019 E. 4). Dass die Vorinstanz in ihrem Urteil angesichts der Schwere der Delikte und der Uneinsichtigkeit des sofort nach Haftentlassung wieder delinquierenden Beschwerdeführers eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit annahm, ist bundesrechtlich nicht zu beanstanden.