Citation: 4A_683/2016 E. 2.4

2.4. Ohnehin kommt ein gesetzlicher Anspruch auf Nachverpfändung aufgrund der Mitverpfändung des Bezugsrechts, wie er von der Beschwerdeführerin unter Berufung auf mehrere Lehrmeinungen vertreten wird (vgl. DIETER ZOBL, Berner Kommentar, Das Fahrnispfand, 2. Aufl. 1996, N. 39 ff. zu Art. 904 ZGB; ELISABETH MOSKRIC, Der Lombardkredit, 2007, S. 193 f.; GAUDENZ ZINDEL, Bezugsrechte in der Aktiengesellschaft, 1984, S. 128; ANDREA ZBINDEN, Das Pfandrecht an Aktien, 2010, S. 92), auch nach der Darstellung in der Beschwerde nur in Betracht, wenn die bisherigen Aktien (infolge eines Verwässerungseffekts) durch die Kapitalerhöhung eine Wertverminderung erfahren bzw. das Bezugsrecht einen (positiven) Wert aufweist. Nach den - für das Bundesgericht verbindlichen (Art. 105 Abs. 1 BGG) - Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Entscheid wäre diese Voraussetzung im konkreten Fall nicht erfüllt; im Gegenteil ist der Wert der verpfändeten Aktien der C.________ Holding AG durch die Kapitalerhöhung gestiegen und war derjenige des Bezugsrechts negativ. Entsprechend fällt eine Nachverpfändung im zu beurteilenden Fall von vornherein ausser Betracht. Damit braucht nicht vertieft zu werden, ob den in der Beschwerde wiedergegebenen Lehrmeinungen zum Umfang der Pfandhaft und dem gesetzlichen Anspruch auf Nachverpfändung gefolgt werden kann. Indem die Vorinstanz davon ausging, dass die C.________ Holding AG im Zeitpunkt der Kapitalerhöhung überschuldet sowie ihre damaligen Aktien wertlos waren, und sie gestützt auf das erstellte Gerichtsgutachen feststellte, dass dem Bezugsrecht kein Wert zukam bzw. der Wert der verpfändeten Aktien durch die Kapitalerhöhung sogar anstieg, schloss sie gerade aus, dass bei den bisherigen Aktien infolge der Kapitalerhöhung eine Wertverminderung eintrat. Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz daher zu Unrecht vor, sie habe Abklärungen zum wirklichen Wert der bisherigen Aktien unterlassen. Ausserdem behauptet sie zwar, die Vorinstanz gehe willkürlich davon aus, dass die Aktien einer buchmässig überschuldeten Gesellschaft stets wertlos seien, kritisiert in diesem Zusammenhang jedoch lediglich in appellatorischer Weise die von der Vorinstanz gestützt auf das Gerichtsgutachten getroffenen Sachverhaltsfeststellungen, indem sie diesen entgegenhält, im vorliegenden Fall seien "die künftigen Erträge langfristig durch Vermögensverwaltungsverträge gesichert und gänzlich unabhängig von den Vermögenswerten in der Bilanz [gewesen]". Entsprechendes gilt für ihre Ausführungen unter Berufung auf das Gutachten vom 17. Mai 2013 und weitere Aktenstücke des kantonalen Verfahrens, die sie mit der Behauptung schliesst, der wirkliche Wert der Aktien habe "ohne jeden Zweifel um ein Vielfaches über dem Ausgabepreis [gelegen]".