Citation: 6B_1208/2020 E. 7.1

7.1. Der Beschwerdeführer wendet sich im Weiteren gegen den Schuldspruch der ungetreuen Geschäftsbesorgung im Zusammenhang mit den vom Mitangeklagten C.________ bezogenen Franchisinggebühren bzw. Lizenzenzzahlungen. Dabei beanstandet er zunächst, dass die Vorinstanz die Fragen der Aktionärsstellung von G.________ und des Eigentums an den Rechten der Marke, ohne dass er sich vorgängig hätte dazu äussern können, in einem Einzelrichterentscheid entschieden habe (Beschwerde S. 112 ff.). Er macht ferner geltend, G.________ sei nie Aktionär der B.________ AG geworden, so dass es an einem Geschädigten fehle und der Tatbestand der ungetreuen Geschäftsbesorgung nicht erfüllt sei. Die Vorinstanz habe G.________ zwar eine "wirtschaftliche Aktionärsstellung" eingeräumt. Dieser sei aber in Wirklichkeit nie Aktionär geworden, obwohl er eine gewisse Zeit lang (vom 10. August 1998 bis 13. Februar 2006) als solcher behandelt und zu Generalversammlungen eingeladen worden sei. Dies genüge indes für die Begründung der Stellung als Aktionär nicht. Im Laufe der Zeit seien indes an der Stellung G.________ als Aktionär durchgreifende Zweifel aufgekommen. Dieser habe auch selber eingeräumt, nie Aktien erhalten zu haben. Infolgedessen sei er ab dem Jahr 2006 auch nicht mehr als Aktionär betrachtet worden. Die Bemühungen um eine einvernehmliche Lösung mit ihm seien ohne Ergebnis geblieben. Aus den vorhandenen Generalversammlungsprotokollen lasse sich die angebliche Aktionärsstellung von G.________ nicht ableiten. So sei das Protokoll vom 10. August 1998 allein vom Protokollführer H.________ unterzeichnet worden und könne nicht als Ersatz für ein Indossament angesehen werden. Es ergäben sich daraus auch keine Hinweise auf einen Übertragungswillen oder auf einen Leistungsaustausch. Das Protokoll erschöpfe sich in einer blossen gesellschaftsrechtlichen Dokumentation, welche sich später als unzutreffend herausgestellt habe. Im Weitern habe es auch nie einen Vertrag zwischen dem Mitangeklagten C.________ und G.________ über die Übertragung von Aktien gegeben. Die Aktien seien dem Mitangeklagten C.________ persönlich übertragen worden und die B.________ AG habe nie Rechte an Aktien besessen, die sie G.________ hätte übereignen können. Schliesslich sei die schriftliche Erklärung vom 15. März 1998, auf welche sich die Vorinstanz stütze, ein internes Dokument aus den persönlichen Akten des Mitangeklagten C.________, welches nie an G.________ gelangt und welches ihm (sc. dem Beschwerdeführer) nicht bekannt gewesen sei. Zuletzt sei zwischen der B.________ AG und G.________ auch nie ein Kaufvertrag zustande gekommen (Beschwerde S. 119 ff.).