Citation: 5P.466/2004 07.03.2005 E. 4

4.1 Als willkürlich erachtet die Beschwerdeführerin ferner, dass bei der Bestimmung des Notbedarfs für den Beschwerdegegner Wohnkosten von monatlich Fr. 5'660.-- berücksichtigt worden seien, was angesichts des behaupteten Jahreseinkommens von Fr. 130'000.-- nicht angemessen sei. Die Kosten seien auf den für eine 3 1/2-Zimmer-Wohnung in der Region Zürich notorischen Mietzins von rund Fr. 1'850.-- einschliesslich Nebenkosten zu reduzieren. 4.2 Wohnkosten von Fr. 5'660.-- hat das Obergericht dem Beschwerdegegner für das Jahr 2003 zugebilligt, als sein Jahreseinkommen noch Fr. 455'900.-- (einschliesslich Wertschriftenertrag) betrug bzw. rund Fr. 38'000.-- im Monat ausmachte. Angesichts dieser Einkommenssituation ist die Berücksichtigung von Wohnkosten in der genannten Höhe nicht unhaltbar. Bei der Bedarfsberechnung für das Jahr 2004 hat die kantonale Rekursinstanz die Frage der Angemessenheit der Wohnkosten offen gelassen, aber durchblicken lassen, dass nach einer Übergangsfrist eine Reduktion dieser Kosten angezeigt erscheine. Von willkürlicher Berücksichtigung unangemessener Wohnkosten kann unter diesen Umständen keine Rede sein. Beizufügen ist im Übrigen, dass das Vorbringen der Beschwerdeführerin, der Beschwerdegegner habe Anspruch auf eine 3 1/2- Zimmer-Wohnung, deren Mietzins Fr. 1'850.-- pro Monat betrage, neu und daher unzulässig ist (BGE 127 I 145 E. 5c/aa S. 160 mit Hinweisen), so dass darauf von vornherein nicht eingegangen werden kann.