Citation: 6B_103/2023 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung des Spezialitätsprinzips und des Anspruchs auf ein faires Verfahren gemäss Art. 6 Ziff. 1 EMRK (fehlende Objektivität und Unabhängigkeit) geltend. Er argumentiert, die französischen Behörden hätten ihn wegen vorsätzlicher Tötung und Raubes an die Schweiz ausgeliefert, nicht jedoch wegen Mordes und bandenmässigen Raubes. Ein Würdigungswechsel sei ohne Anpassung des Sachverhalts bzw. ohne ein entsprechendes Nachtragsauslieferungsersuchen nicht zulässig. Die Vorinstanz gehe zu Unrecht davon aus, die Skrupellosigkeit und die Bandenmässigkeit ergebe sich aus dem Haftbefehl vom 25. Februar 2011.