Citation: 1C_565/2014 E. 2.4

2.4. Die Beschwerdeführer wenden ein, der Katasterplan aus den 1930-Jahren erfasse nur einen kurzen Abschnitt der umstrittenen Leitung und weise weder ein Datum noch einen Genehmigungsvermerk auf. Die Beschwerdeführer hätten von diesem Plan zudem nur eine Kopie erhalten.Auch der Leitungskataster vom 19. Dezember 2008sei ihnen nicht im Originalzugestellt worden. Diesem Kataster könne nur entnommen werden, dass das Ingenieurbüro Lienhard den Stand des Wasserleitungsnetzes von Erlinsbach per August 2008 planerisch erfassthabe. Dieser Plan sei ebenfalls mit keinem amtlichen Vermerk oder einem Genehmigungshinweis versehen, weshalb er keine Rechtswirksamkeit entfalten könne. Das Verwaltungsgericht sei daher in Willkür verfallen, wenn es bei seiner Beurteilung nicht (nur) das vom Regierungsrat am 14. September 2004 genehmigte generelle Wasserversorgungsprojekt als Grundlage herangezogen habe. In diesem Projet sei jedoch nicht explizit vermerkt worden, dass die umstrittene Leitung eine Privatleitung sei.