Citation: 6B_91/2022 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Strafzumessung. Er moniert, diese sei nicht nachvollziehbar begründet und willkürlich. Die Staatsanwaltschaft habe ihn in 13 Punkten angeklagt und dafür eine unbedingte Freiheitsstrafe von zwölf Monaten beantragt. Die erste Instanz habe ihn in acht Punkten schuldig sowie in fünf Punkten frei gesprochen und ihn mit einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten, wovon sie zwölf Monate unbedingt aussprach, bestraft. Die Vorinstanz habe ihn in fünf Punkten schuldig sowie in acht Punkten frei gesprochen und ihn mit einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten, wovon sie zwölf Monate unbedingt aussprach, bestraft. Die Erhöhung der Einsatzstrafe für Misswirtschaft von zwölf Monaten (Erstinstanz) auf 24 Monate (Vorinstanz) trotz drei zusätzlicher Freisprüche sei massiv und einzig mit der angeblichen Vermeidbarkeit respektive mit einem sehr hohen Mass an Entscheidungsfreiheit seitens des Beschwerdeführers begründet.