Citation: 1P.276/2006 08.09.2006 E. 7

Der Beschwerdeführer macht Willkür (Art. 9 BV) sowie eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV ) geltend. 7.1 Die II. Zivilkammer des Obergerichts des Kantons Zürich kam aufgrund ihrer Beweiswürdigung zum Schluss, dass gemäss den ärztlichen Berichten keine wesentlichen Anzeichen für eine allfällige Augenverletzung vorliegen würden, welche in objektiver Hinsicht den Straftatbestand einer Körperverletzung erfüllen könnte. Somit könne höchstens eine Tätlichkeit vorliegen, falls der Angezeigte Y.________ mit Vorsatz gehandelt hätte. Der Anzeiger erbringe jedoch für seine Version, der Angezeigte Y.________ hätte sich plötzlich umgedreht und ihm mit Absicht mehrmals direkt ins Gesicht gesprüht, keinen hinreichenden Beweis. Es wäre deshalb in diesem Fall mit grösster Wahrscheinlichkeit damit zu rechnen, dass die Strafuntersuchung wegen Tätlichkeit mangels eines beweisbaren Vorsatzes eingestellt werden müsste. Auf diese Ausführungen im angefochtenen Beschluss kann gemäss Art. 36a Abs. 3 OG verwiesen werden. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was diese Ausführungen der II. Zivilkammer des Obergerichts als willkürlich erscheinen liesse. Die Beschwerde ist daher abzuweisen, soweit der Beschwerdeführer die obergerichtliche Beweiswürdigung als willkürlich beanstandet. 7.2 Der Beschwerdeführer rügt ein Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör. Dabei beanstandet er mit dieser Rüge hauptsächlich die vom Obergericht vorgenommene Beweiswürdigung. Dies ist indessen eine Frage der Beweiswürdigung und hat keine Verletzung des rechtlichen Gehörs zur Folge. Insoweit kann auf die Ausführungen unter Ziffer 4.1 verwiesen werden. Soweit der Beschwerdeführer mit seiner Gehörsrüge beanstandet, dass das Obergericht seinen Antrag auf Nachstellung der Tat am Originalschauplatz nicht nachgekommen ist, erweist sich die Rüge als unbegründet. Das Obergericht hat diesen Antrag nicht einfach übergangen, sondern ist aufgrund einer antizipierten Beweiswürdigung zum Schluss gekommen, dass weitere Untersuchungen an seinem Beweisergebnis nichts ändern würden. Inwiefern diese Beweiswürdigung willkürlich sein soll, legt der Beschwerdeführer nicht in einer den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügenden Weise dar, weshalb in diesem Punkt auf die Beschwerde nicht einzutreten ist.