Citation: 8C_515/2018 E. 3.5.2

3.5.2. Dem Beschwerdeführer ist insoweit beizupflichten, dass die vorinstanzlichen Erwägungen nicht ohne Weiteres nachvollziehbar sind, indem das kantonale Gericht festgehalten hat, entgegen der Ansicht des Versicherten bestehe durchaus eine psychische Komponente bezüglich der geltend gemachten Schmerzstörungen, wobei die medizinischen Sachverständigen allerdings weder aus somatischer noch aus psychiatrischer Sicht Befunde hätten objektivieren können, die eine Arbeitsunfähigkeit begründeten. Denn aus letzter Feststellung ist zu schliessen, dass das kantonale Gericht einen natürlichen Kausalzusammenhang sämtlicher geltend und nicht geltend gemachter gesundheitlichen Einschränkungen mit dem Unfall vom 31. August 2010 und dessen Folgen verneint hat, was mit der interdisziplinären medizinischen Beurteilung im Einklang steht. Dem vom Beschwerdeführer vorgebrachten Einwand der widersprüchlichen Begründung im angefochtenen Entscheid ist indessen nur so weit nachzugehen, als er eine psychische Fehlentwicklung nach Unfall grundsätzlich in Abrede stellt. In diesem Punkt verhält er sich selbst widersprüchlich, zumal er sich mit seiner Beschwerde einlässlich mit der Frage auseinandersetzt, ob der Unfall vom 31. August 2010 entgegen der Auffassung der Vorinstanz, welcher das Bundesgericht im Übrigen im Ergebnis ohne Weiteres beipflichtet, als bagatellär und damit adäquanzrechtlich in Bezug auf eine psychische Fehlentwicklung nach Unfall und dessen somatischen Folgen nicht relevant bezeichnet hat. Ob die als unfallbedingt geltend gemachten somatischen Beschwerden zu einer psychischen Fehlentwicklung im Sinne der massgeblichen Adäquanzkriterien gemäss BGE 115 V 133 und damit zu einer invalidenversicherungsrechtlich massgeblichen Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit hätten führen können, kann damit unter dem Gesichtspunkt der natürlichen Kausalität betrachtet, offen bleiben. Die Beschwerde ist in allen Teilen abzuweisen.