Citation: 6B_573/2010 05.11.2010 E. 1

Die Vorinstanz hält folgenden Sachverhalt für erwiesen: Am 2. März 2009 kam es auf der Aarburgerstrasse in Olten zu einer seitlichen Kollision zwischen dem vom Beschwerdeführer gelenkten Lastwagen und dem von A.________ geführten Personenwagen. Beide Fahrzeuge kamen von Aarburg her. An der ersten Ampel der Aarburgerstrasse, im Bereich Disteli-Haus und Restaurant Zollhaus, hielten beide Lenker nebeneinander vor dem Rotlicht an. Die Aarburgerstrasse ist bei dieser Ampel in zwei Fahrstreifen aufgeteilt. Der Beschwerdeführer, der sich auf dem Fahrstreifen Solothurn befand, beabsichtigte eine Weiterfahrt in Richtung Winznau. A.________ war rechts von ihm auf dem Fahrstreifen Aarau. Auch er wollte in Richtung Winznau weiterfahren. Nach der Ampel mündet die Bahnhofstrasse in die Aarburgerstrasse ein. Unmittelbar nach dieser Einmündung erweitert sich die Aarburgerstrasse von zwei auf drei Fahrstreifen, wobei im Strassenbereich bei der Einmündung der Bahnhofstrasse keine Fahrstreifen markiert sind. Der linke Fahrstreifen, auf welchem der Beschwerdeführer vor der Ampel stand, verläuft nach der Ampel geradeaus über die Postplatzkreuzung und zweigt am Ende des Bahnhofquais nach links über die Aarebrücke in Richtung Solothurn ab. Der mittlere der drei Fahrstreifen weist in Richtung Winznau, während der rechte in Richtung Aarau führt. Als die Ampel auf grün schaltete, fuhren beide Fahrzeuglenker gleichzeitig an. Nach einer Fahrt von rund zehn Metern, auf der Höhe der Liegenschaften Aarburgstrasse 4 und 7, kam es zur seitlichen Kollision zwischen dem Lastwagen und dem Personenwagen. Der Lastwagen touchierte mit seinem rechten Vorderrad die linke Seite des Personenwagens.