Citation: 6B_1323/2017 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe in der Absicht gehandelt, die B.________ AG unrechtmässig zu bereichern. Er habe mit der Zustellung der manipulierten Rechnungskopien bezweckt, dass die A.________ AG einen zu tiefen Gewinn berechnet. Seine Behauptung, er habe die A.________ AG vorgängig über die tiefere Gewinnbeteiligung informiert, sei unglaubhaft; denn wäre dem so gewesen, hätte er der A.________ AG Kopien der Originalrechnungen zukommen lassen können und keine Fälschungen. Indem die A.________ AG der B.________ AG gestützt auf die gefälschten Rechnungskopien zu tiefe Gewinnanteile in Rechnung gestellt habe, habe sie sich am Vermögen geschädigt. Weiter erwägt die Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe arglistig gehandelt. Er habe seine unwahren Angaben mit den falschen Rechnungskopien gestützt. Die B.________ AG und die A.________ AG seien aufgrund ihrer Geschäftsbeziehung und dem Kontakt zwischen dem Beschwerdeführer und C.________ in einem Vertrauensverhältnis gestanden. Der Beschwerdeführer habe vorausgesehen, dass die A.________ AG die Rechnungen nicht detailliert überprüfen würde. Abgesehen davon wäre die Überprüfung nur mit besonderer Mühe möglich gewesen. Der Beschwerdeführer habe die Rechnungen nicht immer in der gleichen Weise manipuliert, sondern Änderungen an verschiedenen Rechnungspositionen vorgenommen. Er habe die Manipulationen möglichst unauffällig und für die A.________ AG unerkennbar vorgenommen. Die A.________ AG hätte die Fälschungen nur bemerkt, wenn sie stets sämtliche Rechnungspositionen überprüft hätte. Dies sei ihr nicht zumutbar gewesen. Hinzu komme, dass die B.________ AG nicht allen Kläranlagen den gleichen Preis pro Tonne Klärschlamm in Rechnung gestellt habe und der pro Tonne verrechnete Preis von Rechnung zu Rechnung und teilweise sogar innerhalb derselben Rechnung variiert habe. Der A.________ AG sei zumindest die Überprüfung dieser Rechnungsposition mit vertretbarem Aufwand gar nicht möglich gewesen, selbst wenn zutreffen sollte, dass sie, wie vom Beschwerdeführer behauptet, im Besitz der Verträge gewesen sei, die zwischen der B.________ AG und den Kläranlagen geschlossen worden seien. Die A.________ AG habe sich nicht leichtfertig verhalten und ihre Opfermitverantwortung nicht verletzt.