Citation: U 134/01 06.08.2001 E. 2

2.- Streitig ist, ob ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 4. Juni 1998 und dem geltend gemachten Gesundheitsschaden, der die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit beeinträchtige, vorliegt. a) Das kantonale Gericht hat das Vorliegen der natürlichen Kausalität verneint, weil keine somatischen Unfallfolgen vorlägen und die Schmerzproblematik des Versicherten auf unfallfremden psychischen Gründen basiere. Der Beschwerdeführer bejaht demgegenüber den Kausalzusammenhang und rügt, dass der Sachverhalt ungenügend abgeklärt worden sei, wobei insbesondere eine psychiatrische Begutachtung fehle. b) Die SUVA hat bis zum 3. März 1999 Taggeldleistungen erbracht; will sie ihre Leistungen einstellen, hat sie - als beweisbelastete Partei - nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit darzulegen, dass kein Kausalzusammenhang zwischen Unfall und Gesundheitsschaden mehr besteht (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. Erw. 3b). c) Der SUVA-Kreisarzt Dr. med. F.________ war am 17. Dezember 1998 der Auffassung, dass ein zeitlich befristeter posttraumatischer Beschwerdeschub angenommen werden müsse, wobei der status quo sine nach Abschluss der stationären Behandlung in der Rehabilitationsklinik erreicht sein werde. Im Austrittsbericht der Rehabilitationsklinik vom 16. März 1999 halten Frau Prof. Dr. med. J.________ und Dr. med. R.________ denn auch fest, dass keine Unfallkausalität mehr bestehen "dürfte" und aus unfallkausaler Sicht keine Arbeitsunfähigkeit mehr bestehe. Der Austrittsbericht der Rehabilitationsklinik vom 16. März 1999 ist umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen (vgl. auch die ergänzenden Abklärungen im psychosomatischen Konsilium vom 9. Februar 1999, im orthopädischen Konsilium vom 5. Februar 1999 sowie im neuropsychologischen Bericht vom 3. Februar 1999), berücksichtigt die geklagten Beschwerden, ist in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden und leuchtet in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sowie der medizinischen Situation ein; die Schlussfolgerungen sind zudem begründet (BGE 125 V 352 Erw. 3a). Es besteht daher kein Anlass, diesem Bericht nicht vollen Beweiswert zuzuerkennen. Schliesslich wird damit auch die Annahme des SUVA-Kreisarztes vom 17. Dezember 1998 bestätigt. Entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde sind die Abklärungen in der Rehabilitationsklinik korrekt vorgenommen worden. Ein neues Gutachten ist nicht notwendig; insbesondere ist auch die psychiatrische Seite durch das psychosomatische Konsilium vom 9. Februar 1999 und den neuropsychologischen Bericht vom 3. Februar 1999 genügend berücksichtigt worden. Es ist auch nicht ersichtlich, inwieweit durch die Verwendung des Konjunktivs im Austrittsbericht der Rehabilitationsklinik von Mutmassungen gesprochen werden sollte, wird doch klar festgehalten, dass beim Versicherten aus unfallkausaler Sicht keine Arbeitsunfähigkeit vorliege. Damit hat die SUVA die leistungsaufhebende Tatsache der fehlenden Kausalität rechtsgenügend nachgewiesen und die Taggeldleistungen per 3. März 1999 zu Recht eingestellt. Dasselbe gilt wegen des fehlenden Kausalzusammenhangs für die Ablehnung des Invalidenrenten- und Integritätsentschädigungsanspruches im Einspracheentscheid vom 15. März 2000. d) Da die Taggelder berechtigterweise eingestellt worden sind, ist nicht ersichtlich, inwieweit die SUVA ihre Leistungspflicht auf die Invalidenversicherung abgewälzt haben sollte. e) Die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers betreffen die Adäquanz, die - mangels Vorliegens eines natürlichen Kausalzusammenhanges - nicht zu beurteilen ist.