Citation: 4C.258/2003 09.01.2004 E. A

Die B.________ (Klägerin) bezweckt den Handel mit sowie Import und Export von Holz und Holzprodukten jeglicher Provenienz. Sie gehört zur so genannten C.________-Gruppe und ist eine hundertprozentige Tochter der D.________ AG, Schweiz, welche die Konzernleitung inne hat. Die D.________ AG, Schweiz, hält über eine weitere Gesellschaft unter anderem auch die C.________ Ltd., Grossbritannien. A.________ (Beklagter) trat am 1. September 1978 in die Dienste der Klägerin ein. Seit Juli 1992 hatte er die Stelle als Direktor und Bereichsleiter Handel inne. Im Jahre 1996 wurde er Geschäftsführer mit Kollektivunterschrift. Im Herbst 1994 gelangte die E.________ GmbH, Deutschland, an den Beklagten und offerierte Schnittholz. Der Beklagte vermittelte die C.________ Ltd., als Käuferin und die F.________ AG als Verkäuferin, da die E.________ GmbH gegen aussen nicht als Verkäuferin auftreten wollte. Die F.________ AG gehörte G.________, der Ehefrau des Beklagten. Die F.________ AG erzielte durch dieses Geschäft (sog. "F.________-Geschäft") einen Gewinn von DM 10'730.85. Die C.________ Ltd. erlitt hingegen zufolge schlechter Marktentwicklung beim Weiterverkauf einen Verlust von FF 226'198.69. Am 7. Dezember 1995 veranlasste der Beklagte die Ausstellung einer Gutschrift zu Gunsten der C.________ Ltd. und zu Lasten der Klägerin. Nachdem die Organe der Klägerin diese Belastung entdeckt hatten, entliessen sie den Beklagten am 16. Januar 1998 fristlos.