Citation: 2A.242/2000 03.08.2000 E. B

B.- Am 2. Oktober 1997 stellte B.G.________ ein Familiennachzugsgesuch für seinen ältesten Sohn L.G.________, geb. 9. Juni 1981, zwecks Beginn einer Berufsausbildung. Die Fremdenpolizei des Kantons Aargau teilte ihm am 28. November 1997 schriftlich mit, das Gesuch müsse abgelehnt werden. B.G.________ machte von der Möglichkeit, diesbezüglich eine beschwerdefähige Verfügung zu verlangen, keinen Gebrauch. Am 10. Dezember 1997 wurde B.G.________ die Niederlassungsbewilligung erteilt. Am 22. April 1998 lud B.G.________ seinen Sohn zu einem zwei- bis dreimonatigen Besuch ein und gab für ihn eine Garantieerklärung ab. Die Fremdenpolizei visierte dieses Einladungsschreiben auf Grund der nicht gesicherten Wiederausreise des Sohnes nicht. L.G.________ reiste daraufhin am 16. Juni 1998 illegal in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch. Mit Strafbefehl des Bezirksamtes Kulm vom 18. März 1999 wurde B.G.________ wegen einfacher Körperverletzung und Drohung zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 14 Tagen und zu einer Busse von Fr. 500.-- verurteilt, weil er seiner schweizerischen Ehefrau eine leere Glasflasche auf den Kopf geschlagen und ihr gedroht hatte, ihr mit der zerbrochenen Flasche den Hals durchzuschneiden.