Citation: 1B_138/2009 18.06.2009 E. 3

Der Beschwerdeführer bestreitet den dringenden Tatverdacht der Beteiligung an einem Verbrechen oder Vergehen nicht in substanziierter Weise. Zwar macht er geltend, der dringende Tatverdacht sei "weitestgehend inexistent", und er bezeichnet die anderslautenden Erwägungen der Vorinstanz als willkürlich. Er räumt jedoch konkrete Verdachtsgründe für "Tatteilnahmen" an anderer Stelle selbst ein (Handel mit bzw. Transport von ca. 30 kg Marihuana bzw. 150 kg Marihuana-Staudenpflanzen, Aufbewahrung von 30 kg Haschisch in der eigenen Wohnung). Der Standpunkt des Beschwerdeführers, seine Tatbeiträge seien untergeordneter Art bzw. lediglich als Gehilfenschaft einzustufen, lässt den im angefochtenen Entscheid und in der Anklageschrift dargelegten dringenden Tatverdacht der Teilnahme an einem Vergehen oder Verbrechen nicht dahinfallen. Bei der teilnahmerechtlichen Qualifikation (als Mittäterschaft oder Beihilfe) hat der Haftrichter dem erkennenden Strafgericht im Übrigen nicht vorzugreifen; Analoges gilt für die Würdigung der verschiedenen Beweisaussagen bzw. des gesamten Beweisergebnisses (vgl. BGE 124 I 208 E. 3 S. 210; 116 Ia 143 E. 3c S. 146). Die betreffende Willkürrüge erweist sich als offensichtlich unbegründet, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG).