Citation: 1P.387/2003 14.07.2003 E. 4

Der Beschwerdeführer wendet ein, die Möglichkeiten des Haftrichters zu eigenen zusätzlichen Sachverhaltsabklärungen seien gering. Der Haftrichter hätte daher den Untersuchungsrichter zur Teilnahme an der Verhandlung verpflichten müssen. Diesem wäre es freigestanden, in der Verhandlung allenfalls vorhandene weitere Belastungstatsachen einzureichen. Dadurch, dass der Haftrichter ohne Beweismittel die Untersuchungshaft angeordnet habe, habe er willkürlich gehandelt; ausserdem habe er Art. 10 BV und Art. 31 BV verletzt. Auch diese Rüge ist jedenfalls unbegründet. Wie dargelegt (E. 2.2), durfte der Haftrichter aufgrund der Verdachtsmomente, die sich aus den ihm vom Untersuchungsrichter übermittelten Unterlagen ergaben, den dringenden Tatverdacht bejahen. Zu weiteren Sachverhaltsabklärungen und zur Beibringung zusätzlicher Belastungstatsachen bestand kein Anlass. Eine Verletzung verfassungsmässiger Rechte liegt insoweit nicht vor.