Citation: 1P.759/2004 25.04.2005 E. 3.1

Das Obergericht nimmt (S. 14) an, es sei offensichtlich, dass Y.________ bei der Einvernahme vor dem Amtsstatthalteramt Hochdorf bestrebt gewesen sei, den Beschwerdeführer möglichst nicht mehr zu belasten. Das Aussageverhalten von Y.________ sei nachvollziehbar: Nach der Einvernahme bei der Kantonspolizei Luzern sei ihm zweifellos bewusst geworden, dass er mit seiner Aussage den Beschwerdeführer, der sein Kollege gewesen sei, in Schwierigkeiten gebracht habe. Bei der Einvernahme beim Amtsstatthalteramt Hochdorf habe er wohl retten wollen, was noch zu retten gewesen sei. Ein derartiges Aussageverhalten könne oft beobachtet werden, weshalb den ersten Aussagen in der Regel auch eine erhöhte Glaubhaftigkeit zuzumessen sei. 3.2 Was der Beschwerdeführer (S. 10 Ziff. 3a) dagegen vorbringt, erschöpft sich in appellatorischer Kritik. Er legt nicht in einer den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügenden Weise dar, inwiefern die Auffassung des Obergerichtes willkürlich sei. Auf die Beschwerde ist deshalb in diesem Punkt nicht einzutreten.