Citation: 9C_289/2017 E. 3.3

3.3. Das kantonale Gericht erwog, beiden Gutachten komme volle Beweiskraft zu. Für die Zeit zwischen dem Ablauf des Wartejahres im November 2009 und der Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit durch die Versicherte bei der Spitex im Dezember 2011 stellte es auf das zeitlich nähere Gutachten der Gutachterstelle B.________ vom 24. Mai 2011 ab und ging von einer Arbeitsunfähigkeit von 80 % aus. In Anwendung der gemischten Methode mit einem Erwerbsanteil von 30 % und einer Beeinträchtigung im (mit 70 % gewichteten) Haushalt von 36 % ermittelte es einen Invaliditätsgrad von (gerundet) 39 % ([45 % x 0.3] + [36 % x 0.7]), welcher nicht zu einer Rente berechtigt. Die Beschwerdeführerin hält für diesen Zeitraum die - leicht, aber rentenwirksam - differierende Einschätzung des ZMB vom 13. Januar 2015 für massgebend (vgl. dazu hinten E. 5). Für die Zeit ab Dezember 2011 verneinte das kantonale Gericht in Anwendung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu anhaltenden Schmerzstörungen und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 141 V 281) eine invalidisierende Arbeitsunfähigkeit. Diesbezüglich ist vor allem streitig, ob die im ZMB-Gutachten vom 13. Januar 2015 (medizinisch) ausgewiesene Arbeitsunfähigkeit von 50 % auch bei Anwendung der (rechtlichen) Zumutbarkeitsbeurteilung nach den in BGE 141 V 281 entwickelten Indikatoren standhält bzw. ob die medizinischen Unterlagen eine Beurteilung der Angelegenheit und insbesondere eine rechtsgenügliche Indikatorenprüfung erlauben (vgl. dazu hinten E. 6).