Citation: 2C_762/2017 E. 4.1.2

4.1.2. Nach den Feststellungen der Vorinstanz, die nach dem bereits Dargelegten für das Bundesgericht verbindlich sind (vgl. E. 2.2 und E. 3 hiervor), haben sich der Beschwerdeführer und B.________ darüber verständigt, nicht für dieselben Aufträge zu offerieren. Ausserdem koordinierten sie verschiedene Preispositionen. Damit trafen sie eine Absprache, die den Wettbewerb um den hier streitgegenständlichen Auftrag Nr. 12 beschränkte. Mit Blick auf die geographischen Verhältnisse kann mit gutem Grund davon ausgegangen werden, dass sich ohne die gemeinsame Absprache sowohl der Beschwerdeführer als auch B.________ und somit drei statt nur zwei Anbieter um den Auftrag Nr. 12 beworben hätten. Dies stellt jedenfalls eine potentielle Beeinträchtigung des wirksamen Wettbewerbs dar (vgl. dazu auch BGE 143 II 297 E. 5.4 S. 323 f.; Urteil 2C_101/2016 vom 18. Mai 2018 E. 10.1 [zur Publikation vorgesehen]), die bereits aufgrund der geringen Zahl der Bewerber willkürfrei als erheblich im Sinne von Art. 22 Abs. 1 lit. h SubG qualifiziert werden kann. Keinen Unterschied macht, dass der Beschwerdeführer ein tieferes Angebot als die Beschwerdegegnerin einreichte, zumal nicht feststeht, dass das Angebot des Beschwerdeführers auch ohne die getroffene Gebiets- und Preisabsprache den ersten Rang erreicht hätte. Liegt demnach ein Ausschlussgrund gemäss Art. 22 Abs. 1 lit. h SubG vor, rechtfertigt dies nach dem klaren Wortlaut von Art. 24 Abs. 1 SubG den Widerruf des Zuschlags. Ein Verstoss gegen das Willkürverbot (Art. 9 BV) liegt nicht vor.