Citation: 4A_210/2020 E. A

A.A.________ und B.A.________ (Kläger, Beschwerdeführer) liessen gestützt auf einen Vertrag vom 20./21. Februar 2014 Teile ihres Vermögens durch die C.________ Ltd. (Beklagte, Beschwerdegegnerin) verwalten. Ein von der Beklagten namens der Kläger am 8. Mai [recte: Juni] 2014 bei der Bank D.________ abgeschlossenes EUR/ CHF-Put-Geschäft (Schreiben einer Put-Option) lief am 18. Dezember 2014 aus und wurde abgerechnet. Gleichentags schloss die Beklagte für die Kläger ein zweites solches Geschäft mit einer Laufzeit bis am 8. Juni 2015 ab. Am 15. Januar 2015 gab die Schweizerische Nationalbank (SNB) den bisher von ihr gehaltene Euro-Mindestkurs von Fr. 1.20 pro Euro auf. Der Kurs des Euros fiel daraufhin gegenüber dem Schweizer Franken stark ab. Die Bank D.________ rechnete nach ihrer eigenen Darstellung in der Folge die zahlreichen Investments dieser Art mit einem Durchschnittskurs von Fr. 1.03 pro Euro ab, da eine Individualisierung nicht mehr möglich war. So wurde auch das Put-Geschäft der Kläger am 10. Juni 2015 abgerechnet. Die Kläger machen geltend, daraus einen Verlust von Fr. 157'200.-- erlitten zu haben.