Citation: 1C_121/2020 E. 6.2

6.2. Der Quartierplan Nr. 458 "Rütihof" vom 11. Juni 1975 war im Zeitpunkt des Beschlusses der Bau- und Zonenordnung vom 23. Oktober 1991 über 16 und im Zeitpunkt ihres Inkrafttretens am 2. September 2000 über 25 Jahre alt. Damit beanspruchten die im Quartierplanbeschluss vom 11. Juni 1975 angeordneten Ausnützungsbeschränkungen Gültigkeit über einen Zeitraum, welcher den für Bauzonen massgebenden Planungshorizont übersteigt. Zudem standen die Ausnützungsbeschränkungen von Beginn an ausdrücklich unter dem Vorbehalt künftiger Rechtsänderungen, insbesondere solcher, die durch das kantonale Planungs- und Baugesetz bedingt sind (vgl. Sachverhalt Lit. A und E. 5.2 hiervor). Es musste den Beteiligten somit klar sein, dass die Ausnützungsbeschränkungen anlässlich einer gestützt auf das künftige kantonale Planungs- und Baugesetz überarbeiteten Ortsplanung dereinst dahinfallen könnten. Unter diesen Umständen widerspricht es nicht den Grundsätzen der Planbeständigkeit bzw. des Vertrauensschutzes, dass die Stadt Zürich anlässlich des Erlasses der Bau- und Zonenordnung vom 23. Oktober 1991 die im Quartierplan Nr. 458 "Rütihof" festgelegte Beschränkung der Ausnützung überprüfte und die Zonenordnung an das geltende Recht anpasste. Dass - wie der Beschwerdeführer vorbringt - die Zuteilung der maximal zulässigen Bruttogeschossfläche je Grundstück seinerzeit wesentlicher Bestandteil des Quartierplans und die entscheidende Bewertungsmethode für die Aufteilung der Grundstücke gewesen sein mag, ändert daran nichts. Der Beschwerdeführer bringt nicht vor, die mit dem Erlass der Bau- und Zonenordnung verbundene Erhöhung der zulässigen Ausnützung im Quartier Rütihof stünde materiell im Widerspruch zum Raumplanungsrecht des Bundes oder des Kantons Zürich.