Citation: 4A_400/2014 E. 2.2

2.2. Im zu beurteilenden Fall liess die Vorinstanz die Frage der Bedürftigkeit offen, da sie die Prozessaussichten als ungenügend erachtete. Dabei ging es im Wesentlichen um die Frage, ob Aussicht besteht, die Beschwerdeführerin könne im Hauptverfahren den Nachweis erbringen, dass ein Zugunfall vom 1. November 1999, aus dem sie ihre Ansprüche ableitet, für die von ihr behaupteten erheblichen Beschwerden am linken Hüftgelenk kausal sei. Die Vorinstanz erachtete die Prozessaussichten als ungenügend, da der Gutachter in einem von der SUVA im Auftrag gegebenen Gutachten der Gutachterstelle C.________ vom 14. Oktober 2008 zum Ergebnis gelangt sei, ein Kausalzusammenhang zwischen den morphologischen Veränderungen der linken Hüfte der Beschwerdeführerin und deren Unfall vom 1. November 1999 sei keinesfalls sicher, allenfalls möglich, aber nicht wahrscheinlich. Sie war der Auffassung, die von der Klägerin am Gutachten geübte Kritik vermöge nicht zu überzeugen.