Citation: 8C_449/2023 E. 4.2

4.2. Auch bei rechtzeitiger Geltendmachung der Befangenheitsgründe könnte der Auffassung des Beschwerdeführers, es hätte wegen unzulässiger Vorbefassung der ABI eine andere Gutachterstelle beauftragt werden müssen, nicht gefolgt werden. Die Rüge der Voreingenommenheit der ABI als solcher ist nämlich als pauschales Ausstandsbegehren unzulässig (BGE 137 V 210 E. 1.3.3 mit Hinweis; Urteil 8C_353/2023 vom 4. August 2023 E. 5.2.3). Anhaltspunkte für eine Befangenheit der konkret zur Begutachtung vorgesehenen Sachverständigen zeigt der Beschwerdeführer nicht auf. Zudem legte die Vorinstanz schlüssig dar, dass das ABI-Gutachten vom 16. Januar 2017 keine neuropsychologischen Abklärungen enthalten hatte, weshalb die Neubegutachtung entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht eine Überprüfung der Schlüssigkeit früherer eigener Aussagen darstellte.