Citation: 1A.49/2007 12.11.2007 E. 3

In verfahrensrechtlicher Hinsicht rügt die Beschwerdeführerin, das Strafgericht habe keinen der von ihr beantragten Sachverständigenbeweise abgenommen. Sie beanstandet darin eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt (E. 4.1), ist es Aufgabe der zuständigen Strafjustizbehörden des ersuchenden Staates, die notwendigen Beweise zu erheben. Der Rechtshilferichter hat zur Frage der Strafbarkeit weder Tat- noch Schuldgesichtspunkte zu beurteilen und grundsätzlich auch keine Beweiswürdigung vorzunehmen. Er ist vielmehr an die Sachdarstellung im Ersuchen gebunden, soweit sie nicht durch offensichtliche Fehler, Lücken oder Widersprüche sofort entkräftet wird. Aus den analogen zutreffenden Erwägungen des angefochtenen Entscheides ergibt sich keine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Mit den Vorbringen der Beschwerdeführerin zur Frage der Verhältnismässigkeit der Rechtshilfemassnahmen bzw. zur Aussonderung der beweiserheblichen Gegenstände setzt sich der angefochtene Entscheid (insbes. S. 12-17, E. 3, S. 19-22, E. 5) ausführlich auseinander (vgl. auch unten, E. 5.2-5.6). Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin handelt es sich bei den betreffenden Erwägungen nicht um unbelegte Behauptungen, die einer Expertisierung bedürften. Insofern durfte das Strafgericht ihre Beweisanträge auch in willkürfreier antizipierter Beweiswürdigung abweisen. Was die Rüge betrifft, die Schlussverfügung der Staatsanwaltschaft erscheine mangelhaft begründet und Teile der Akten seien nicht ausreichend übersetzt worden, kann ebenfalls auf die zutreffenden Erwägungen des angefochtenen Entscheides (S. 17-19, E. 4) verwiesen werden.