Citation: 5A_84/2020 E. 7.3

7.3. Der Einwand des Beschwerdeführers, keiner seiner Mandanten sei bedürftig gewesen, findet im angefochtenen Urteil keine Stütze. Im Übrigen ist er aktenwidrig, ergibt sich doch aus den in den Akten liegenden Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts, dass in allen Revisionsverfahren Gesuche um unentgeltliche Prozessführung gestellt wurden und alle diese Gesuche wegen Aussichtslosigkeit des jeweiligen Revisionsgesuchs abgewiesen wurden. Soweit er mit diesem Argument das öffentliche Interesse an der Kostenauflage an ihn persönlich bestreiten wollte, ist die Rüge unbegründet. Was den vom Beschwerdeführer geltend gemachten "chilling effect" angeht, so bezieht er sich damit implizit wieder auf das dem Bundesverwaltungsgericht unterstellte, aber nicht belegte systematische Vorgehen gegen ihn. Dass die siebzehn zu vollstreckenden Urteile alleine einen solchen Effekt hätten und dieser derart schwer wiegen würde, dass von ihrer Nichtigkeit ausgegangen werden müsste, ist nicht ersichtlich. Was das Stellen von Beweisanträgen und Vorbringen im Zusammenhang mit der Besetzung des Spruchkörpers oder der Unabhängigkeit des Bundesverwaltungsgerichts betrifft, kann auf das bereits im Rahmen der Ausführungen zur Wirtschaftsfreiheit Gesagte verwiesen werden (oben E. 6.3).