Citation: 4A_314/2022 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer beanstandet, die Vorinstanz habe Art. 58 Abs. 1 SVG falsch angewandt, indem sie die Betriebsgefahr verneint habe. Die Vorinstanz schliesse eine Rechtsgutverletzung aufgrund untauglicher Kriterien aus. Im Einzelnen macht er geltend, es sei nicht erfoderlich, dass der Katalysator die Energie für die Fortbewegung generiere, um rechtlich als Teil des Betriebsvorgangs zu gelten. So treffe der Umstand, dass die Energie für die Fortbewegung nicht damit erzeugt werde, ebenso auf andere Teile der maschinellen Einrichtung zu. Ebenso wenig müsse sich nach dem maschinentechnischen Begriff die Geschwindigkeit oder die Fahrweise des Motorfahrzeugs auf die Gefahr auswirken. Vielmehr erscheine der Glimmbrand, in seiner Gesamtheit betrachtet, als adäquate Folge der Gefahr, die durch den Gebrauch der maschinellen Einrichtungen des Motorfahrzeugs geschaffen werde. Die entstandene Hitze sei Folge der Fahrt von V.________ nach U.________ gewesen und damit eine dem Betrieb eigene Gefahr. Die Vorinstanz verkenne, dass bei einem Verbrennungsmotor neben den für die Fortbewegung notwendigen physikalischen Kräften der Masse und der Geschwindigkeit auch die Hitze für die Fortbewegung erforderlich sei.