Citation: 8C_303/2021 E. 5.1

5.1. Das kantonale Gericht hielt zunächst fest, der RAD habe die somatischen Beschwerden (HWS-Syndrom, Schulter- und Daumenschmerzen) als nicht nachvollziehbar eingestuft und dargelegt, dass keine oder keine symptombegründende Symptomatik vorliege. Diese Einschätzung erachtete die Vorinstanz insbesondere mit Blick auf die von ihr herbeigezogene medizinische Literatur und nachdem die Physiotherapie schon im Februar 2019 noch vor Ablauf des Wartejahres erfolgreich habe abgeschlossen werden können, als schlüssig. Diese Beweiswürdigung verletzt kein Bundesrecht, denn entgegen der Meinung des Beschwerdeführers trifft nicht zu, dass die Vorinstanz damit eine eigene Einschätzung (von Nicht-Medizinern) aufgrund eines medizinischen Lehrbuchs vorgenommen hat. Vielmehr überprüfte sie die Ausführungen des RAD anhand von Literatur und des dokumentierten Behandlungserfolgs auf ihre Plausibilität.