Citation: 4C.325/2005 23.11.2005 E. 2

Der Kläger macht in seinem Hauptstandpunkt geltend, die Beklagte sei nicht durch Täuschung zum Abschluss des Arbeitsvertrages vom 7. August 2000 verleitet worden, weshalb ihm der Lohnanspruch bis Ende November 2001 im Umfang von Fr. 20'875.-- zustehe (E. 3). Für den Fall, dass ihm wider Erwarten eine Täuschung der Beklagten vorgeworfen werden sollte, seien seine Lohnansprüche in Anwendung von Art. 320 Abs. 3 OR so zu bemessen, wie wenn er bis zur Aufhebung der Gültigkeit des Vertrages am 13. September 2001 das Arbeitsverhältnis in gleicher Weise wie aus gültigem Vertrag erfüllt hätte. Diesfalls sei ihm im Einklang mit dem Urteil des Arbeitsgerichtes der Betrag von Fr. 14'741.20 zuzusprechen, entsprechend dem bis zur Erklärung der Unverbindlichkeit des Arbeitsvertrages geschuldeten Lohn (E. 4).