Citation: 6B_332/2017 E. 2.7

2.7. Im zu beurteilenden Fall ist nicht schlechterdings unhaltbar, dass die Vorinstanz die Entschädigung des Beschwerdeführers als Pauschale bemisst. Die Vorinstanz nimmt zu Recht an, der vom Beschwerdeführer geführte Fall sei nicht aussergewöhnlich aufwendig gewesen. Ein ausserordentlich komplizierter oder umfangreicher Fall liegt nicht schon dann vor, wenn das Pauschalhonorar den vom amtlichen Anwalt betriebenen Zeitaufwand nicht vollumfänglich deckt (BGE 141 I 124 E. 4.4). Insbesondere setzt das pauschalisierende Vorgehen nicht eine systematische Kontrollrechnung mit einem Stundenansatz von Fr. 180.-- voraus (Urteil 6B_1252/2016 vom 9. November 2017 E. 2.5.1 mit Hinweisen, zur Publikation vorgesehen). Es ist somit ohne Belang, dass der Stundenaufwand unbestritten geblieben sein soll. Dass das zugesprochene Honorar ausserhalb jedes vernünftigen Verhältnisses zu den vom Beschwerdeführer erbrachten Bemühungen steht, ist nicht ersichtlich und wird in der Beschwerde auch nicht aufgezeigt. Die Vorinstanz überschreitet mithin den ihr zustehenden weiten Spielraum des Ermessens nicht.