Citation: K 72/01 08.08.2001 E. 5

5.- Die Beschwerdeführer legen letztinstanzlich erstmals das Schreiben von Advokat S.________ vom 22. März 2001 ins Recht, auf welches sie sich in der Verzichtserklärung vom 5. April 2001 bezogen haben. Nachdem das Prozessvertretungsmandat des Advokates mangels anderslautender Abrede (vgl. in den vorinstanzlichen Akten liegende Vollmachtsurkunde vom 9. Juli 1998) gestützt auf Art. 35 Abs. 1 OR mit dem Tod von M.________ erloschen und der Rechtsvertreter von den Beschwerdeführern nicht zur Weiterführung des Prozesses beauftragt worden war, sondern gegenteils im Auftrag des Gerichts eine Erklärung der Erben zum Prozessfortgang eingeholt hatte, mithin sein Verhalten der Vorinstanz anzurechnen ist, hätte es an dieser gelegen, das erwähnte Schriftstück vom 22. März 2001 von Amtes wegen vor der Entscheidfindung einzuholen. Diese Unterlassung rechtfertigt den Einbezug dieses Aktenstücks in die Entscheidfindung (Erw. 2b hievor).