Citation: 8C_478/2022 E. 5.2.2

5.2.2. Die Beschwerdegegnerin übte ihre Tätigkeit als Pflegehelferin in einem Vollzeitpensum (42 Stunden/Woche) seit 2004 und diejenige als Raumpflegerin in einem Pensum von 25 % (zehn Stunden/Woche) seit 1999 aus. Nach dem Unfall nahm sie die Tätigkeit als Raumpflegerin - neben der in einem reduzierten Pensum von 50 % weiterhin ausgeübten Tätigkeit als Pflegehelferin - wieder im ursprünglichen Umfang von rund zehn Stunden pro Woche auf (Protokoll über die Besprechung zwischen der Beschwerdegegnerin, ihrem Vorgesetzten bei der C.________ AG und der Suva vom 29. September 2014). Dementsprechend erachtete Prof. Dr. med. D.________ in der ärztlichen Beurteilung vom 9. Oktober 2014 ein 50%iges Pensum als Pflegehelferin und ein 25%iges Pensum als Raumpflegerin für zumutbar, wovon die Suva ab 1. November 2014 denn auch ausging. Zu Recht berücksichtigte daher das kantonale Gericht eine zumutbare Nebenbeschäftigung sowohl bei der Ermittlung des Validen- wie auch des Invalideneinkommens. Den Einwendungen der Beschwerdeführerin ist entgegenzuhalten, dass sie selber noch im vorinstanzlichen Verfahren die Tätigkeit der Beschwerdegegnerin als Raumpflegerin als Nebenerwerb zur Tätigkeit als Pflegehelferin qualifizierte und von einem aus beiden Tätigkeiten zusammen resultierenden Valideneinkommen von Fr. 84'928.- ausging. Soweit sie darin nun eine Bundesrechtsverletzung sieht, kann ihr - insbesondere auch mit Blick auf die dargelegte Rechtsprechung - nicht gefolgt werden.