Citation: 8C_65/2022 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwog, gestützt auf das beweiswertige Gutachten der medexperts AG sei der Beschwerdegegnerin in Beachtung aller drei Unfallereignisse aufgrund der anhaltenden Beschwerden am linken Sprunggelenk/Unterschenkel sowie an der rechten Schulter ihre zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Hilfsköchin nicht mehr zumutbar. Leidensangepasste Tätigkeiten könne sie jedoch weiterhin in einem Umfang von 50 % ausüben. Auf neurologischer und psychiatrischer Ebene seien keine unfallkausalen Beschwerden gegeben. Mit dem beschriebenen Zumutbarkeitsprofil (leichte körperliche Tätigkeiten in sitzender Arbeitsposition ohne grobe Arbeiten mit dem rechten Arm [wie mit einem schweren Hammer, Schlagbohrer, Graben mit einer Schaufel etc.]) sei den Schmerzen und Funktionsbeeinträchtigungen in diesen Körperregionen genügend Rechnung getragen.