Citation: 8C_310/2015 E. 5.3

5.3. Zudem trifft es entgegen der wiederholt erhobenen Rüge der Versicherten nicht zu, dass sowohl das Zentrum I.________- als auch die Gutachter des Centers J.________ ihre im Vergleich zu den früheren Expertisen der MEDAS und des Spitals L.________ abweichenden Einschätzungen nicht begründet hätten. Statt dessen ist dem Gutachten des Centers J.________ in aller Deutlichkeit und ohne Einschränkung der Aussagekraft hinsichtlich rein unfallkausaler Restbeschwerden zu entnehmen, dass neurologische Befunde im Gegensatz zu den älteren MEDAS- und Gutachten des Spitals L.________ nicht mehr feststellbar waren. Im Gutachten des Zentrums I.________ findet sich zusätzlich die nachvollziehbare, schlüssige und überzeugende Begründung dafür, weshalb der bei der Beschwerdegegnerin versicherte Unfall vom 7. Juli 2001 nur zu einer vorübergehenden unfallkausalen Verschlimmerung des Vorzustandes geführt habe, und der Status quo sine bereits wenige Wochen nach diesem Ereignis - jedenfalls mit Wiederaufnahme der angestammten Vollzeiterwerbstätigkeit als Floristin bei 100%iger Arbeitsfähigkeit spätestens per 1. November 2001 (vgl. Sachverhalt lit. A) - wieder erreicht worden sei. Dies um so mehr, als die Versicherte am 7. Juli 2001 infolge ihres damaligen Vorzustandes (Status nach HWS-Distorsion vom 8. Februar 1996 und Spondylodese C4/5 vom 26. April 2001) noch vollständig arbeitsunfähig und folglich keinesfalls beschwerdefrei gewesen war. Entgegen der Beschwerdeführerin steht denn nach Aktenlage auch fest, dass sie bei Blumen F.________ in G.________ vor dem bei der Beschwerdegegnerin versicherten Unfall vom 7. Juli 2001 ausschliesslich als Floristin und nicht gleichzeitig auch als Gärtnerin arbeitete. Überdies vermochte die Versicherte ihre angestammte Tätigkeit per 1. November 2001 bei voller Arbeitsfähigkeit wieder aufzunehmen. Zusätzlich trat sie per 1. Dezember 2001 eine neue Saisonarbeitsstelle als Serviceangestellte in einem Restaurant auf der H.________ an.