Citation: 7B_71/2022 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt die Entsiegelung seines Mobiltelefons als unverhältnismässig. Es befänden sich darauf auch nicht deliktsrelevante Daten, die "bis ins Jahr 2016 zurück" reichten. Allfällige vor Mai 2021 erstellte Aufzeichnungen mit allfälligen Hinweisen zu Teilnehmern bzw. "Lieferanten" seien für die Untersuchungsbehörde nicht von Relevanz. Er und der (Unter-) Vermieter des von ihm genutzten Lagerraumes hätten übereinstimmend ausgesagt, dass zwischen ihnen vor dem Jahr 2021 "kein Arbeitsverhältnis" bestanden habe. Im Entsiegelungsgesuch werde dargelegt, dass erst "im Jahr 2021" ein "im Vergleich zu 2020 und 2019 um ein Vielfaches (fünffach und fünfzehnfach) gestiegener Stromverbrauch" in den Lagerräumlichkeiten festgestellt worden sei. Ihm, dem Beschwerdeführer, würden weder Drogenhandel noch sonstwie qualifizierte Betäubungsmitteldelikte vorgeworfen. Der angefochtene Entsiegelungsentscheid führe zu einem unverhältnismässigen Eingriff in seine Grundrechte, darunter Art. 13 BV.