Citation: 2C_468/2020 E. 7.1

7.1. Die Vorinstanz hat die bei der Interessenabwägung zu berücksichtigenden Gesichtspunkte korrekt benannt. Sie ist zum Schluss gekommen, dass die Integration beim im Alter von zwölf Jahren in die Schweiz gekommenen Beschwerdeführer trotz der relativ langen Aufenthaltsdauer zu wünschen übrig lasse und seine Wegweisung deshalb nicht sein Recht auf Achtung des Privatlebens (Art. 8 Ziff. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV) verletze (vgl. dazu auch BGE 144 I 266 E. 3.9 S. 278). Weiter erkannte die Vorinstanz, dass es dem Beschwerdeführer namentlich aufgrund seiner Kenntnisse der dortigen Landessprache, der dort lebenden Verwandten und Kollegen und aufgrund von Ferienbesuchen im Heimatland zumutbar sei, in Griechenland eine neue Existenz aufzubauen. Auf die entsprechenden und die weiteren, ebenfalls bundesrechtskonformen Ausführungen im angefochtenen Urteil, wonach vorliegend das öffentliche Interesse am Widerruf der Niederlassungsbewilligung und der Wegweisung die entgegenstehenden privaten Interessen überwiege, ist hier zu verweisen (vgl. E. 4.3 des angefochtenen Urteils).