Citation: 4A_51/2023 E. 4.4

4.4. Diese Ausführungen sind konform mit Bundesrecht. Das Handelsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, dass die Beschwerdeführerin nur dann eine Entschädigung unter dem Titel von Art. 672 ZGB verlangen könnte, wenn sie auf dem fremden Grundstück eigenes Material verbaut hätte und überdies die Beschwerdegegnerin 2 durch diese Bauarbeiten bereichert wäre (siehe Erwägung 4.2). Nachdem die Beschwerdegegnerin 2 das Vorliegen dieser Voraussetzungen bestritten hatte, wäre es an der Beschwerdeführerin gewesen, ihre diesbezüglichen Vorbringen zu substanziieren. Dies hat sie nach den vorinstanzlichen Feststellungen unterlassen. Ob und unter welchen Bedingungen einem Subunternehmer allgemein ein sachenrechtlicher Entschädigungsanspruch gegen den Grundeigentümer zukommt (dazu BGE 103 II 227 E. 4 [dort S. 239 f.]; Urteil 4C.198/2001 vom 3. Dezember 2001 E. 9a/bb), kann unter diesen Umständen dahingestellt bleiben. Andere Anspruchsgrundlagen fielen nicht in Betracht. Die Abweisung der Klage hinsichtlich der Beschwerdegegnerin 2 war demnach folgerichtig.