Citation: 8C_214/2013 E. 4.1.5

4.1.5. Der Eventualantrag, die Sache sei zur Anordnung eines neutralen orthopädischen Gutachtens mit Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) an die Vorinstanz zurückzuweisen, wird damit begründet, die medizinischen Akten seien für die Beurteilung des Leistungsanspruchs zu wenig aktuell. Daher sei, falls der Auffassung des Versicherten nicht bereits gestützt auf die vorhandenen Akten gefolgt werde, eine neutrale orthopädische Begutachtung erforderlich. Zudem sei, nach Auffassung des behandelnden Orthopäden und auch des beratenden Arztes der Beschwerdegegnerin, eine EFL vorzunehmen. Diese Vorbringen sind unbegründet. Die massgeblichen medizinischen Akten, d.h. namentlich das Gutachten S.________ vom 18. Juni 2010, die Berichte des Dr. med. H.________ vom 20. März und 16. April 2012 sowie der Konsensbericht der Kliniken A.________ vom 8. Oktober 2012, sind zweifellos zeitlich genügend nahe, um als verlässliche Beurteilungsgrundlage zu dienen. Das gilt entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung auch hinsichtlich der bildgebenden Befundaufnahmen, zumal, nach früherer MRI-Abklärung, am 20. März 2012 eine Röntgenuntersuchung des Knies erfolgt ist, wie aus dem gleichentags erstellten Bericht des Dr. med. H.________ hervorgeht. Sodann hat, wie der Versicherte auch selber einräumt, im Rahmen der Abklärungen an den Kliniken A.________ auch eine EFL stattgefunden. Die Funktionsfähigkeit des Knies und die Auswirkungen dessen Schädigung auf die Leistungsfähigkeit wurden im Übrigen bereits vom Experten Dr. med. S.________ ausgesprochen eingehend geprüft und gewürdigt.