Citation: 4P.25/2003 16.04.2003 E. 3

Im Rahmen einer subjektiven Vertragsauslegung hat das Kantonsgericht zunächst festgehalten, dass ein tatsächlicher übereinstimmender Wille der Parteien, einen Auftrag abzuschliessen, nicht nachgewiesen sei. Diese Feststellung wird in der Beschwerde in verschiedener Hinsicht als willkürlich beanstandet. 3.1 Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, aus der Zeugenaussage von C.________ ergebe sich klar, dass die Parteien bei der Übergabe des Geldes übereinstimmende Willenserklärung abgegeben hätten, die ein Auftragsverhältnis begründet hätten, erweist sich die Beschwerde als unbegründet. Das Kantonsgericht hat die Aussagen des Zeugen C.________ im Einzelnen wiedergegeben und ist dann zum Schluss gekommen, dass sich aus seinen Aussagen zwar bruchstückhaft ergebe, was zwischen den Parteien besprochen worden sei, dass der Zeuge aber nicht in der Lage sei zu sagen, welche Verpflichtungen der Beschwerdegegner eingegangen sei. Diese Beweiswürdigung ist auf jeden Fall nicht willkürlich, zumal auch der Beschwerdeführer nicht behauptet, der Zeuge habe ausgesagt, dass der Beschwerdegegner tatsächlich den Willen kundgegeben habe, sich im Sinn eines obligatorischen Schuldverhältnisses zu verpflichten. 3.2 Unbegründet ist die staatsrechtliche Beschwerde auch insoweit, als der Beschwerdeführer aus dem Satz, "auch" der Beschwerdeführer sei von einem "Auftrag" ausgegangen, auf einen Geschäftswillen des Beschwerdegegners schliesst. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers ist der Satz im Kontext anders zu verstehen. Nachdem das Kantonsgericht festgehalten hat, als vertragliche Grundlage für das Rechtsverhältnis käme einzig der Auftrag im Sinn der Art. 394 ff. OR in Frage, wird ausgeführt, dass "auch der [Beschwerdeführer] von einem Auftrag" ausgehe. Über den Geschäftswillen des Beschwerdegegners sagt diese Passage nichts aus. Auch insoweit liegt keine willkürliche Beweiswürdigung vor. 3.3 Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers kann schliesslich auch aus dem Brief des Beschwerdegegners an den Beschwerdeführer vom 12. Juli 1999, in welchem ausgeführt wurde, das Geld sei "wie besprochen" angelegt worden, nicht auf einen tatsächlichen Willen des Beschwerdegegners geschlossen werden, als Beauftragter für den Beschwerdeführer tätig zu werden. Wenn im Beweisverfahren wie erwähnt nicht rechtsgenügend erstellt werden konnte, was zwischen den Prozessparteien im Detail besprochen worden war (vgl. E. 3.1), kann aus der Wendung "wie besprochen" kein tatsächlicher Geschäftswille des Beschwerdegegners abgeleitet werden.