Citation: 1P.467/2003 27.11.2003 E. A

A.X.________ wurde von der Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau gemäss Schlussbericht vom 18. April 2002 der Tätlichkeit, der Sachbeschädigung, der mehrfachen Beschimpfung, des mehrfachen Missbrauchs des Telefons, der mehrfachen Drohung und der Vergewaltigung in der Ehe beschuldigt. Der Sachverhalt der Tätlichkeit war vom Bezirksamt Bremgarten im Schlussbericht vom 12. April 2002 wie folgt dargestellt worden: "Nach einer verbalen Auseinandersetzung warf der Beschuldigte das Natel seiner Ehefrau auf den Küchenboden und trat so darauf herum, dass dieses beschädigt wurde. Danach misshandelte er seine Frau tätlich, indem er mit seinem Kopf gegen den ihren stiess und ihr auch einen Faustschlag ins Gesicht versetzte. Ebenso behändigte er die Brille seiner Ehefrau und zerquetschte diese in seiner Hand. Das defekte Natel und die zerquetschte Brille nahm der Beschuldigte daraufhin mit." Zur Vergewaltigung hatte das Bezirksamt folgenden Tatablauf erhoben: "Am Abend des 07.07.2001 lud der Beschuldigte seine Ehefrau zu einem Nachtessen ein, um bei dieser Gelegenheit über die kriselnde Ehe diskutieren zu können. Nach dem Nachtessen und einem wenig positiv verlaufenen Gespräch, fuhr der Beschuldigte mit seiner Ehefrau bis zu seinem Wohnort, wendete dort sein Fahrzeug wieder und fuhr ohne plausible Begründung ins Gebiet des Hasenbergs. Beim TCS-Parkplatz bog A.X.________ links in einen kleinen Waldweg ein und hielt den Wagen an. Als B.X.________ aussteigen wollte, wurde sie vom Beschuldigten daran gehindert, indem er sie am linken Arm festhielt. Gleichzeitig forderte er sie zum Bleiben auf. Nun rutschte A.X.________ zu B.X.________ hinüber. Mit der einen Hand hielt er nun die beiden Hände des Opfers fest und drückte sie so gegen deren Brust, dass sie sich nicht mehr wehren konnte. Mit der anderen Hand schob nun der Beschuldigte B.X.________ den Rock hoch. Als der Beschuldigte nun auch noch den Beifahrersitz nach hinten neigte und sich für B.X.________ abzeichnete, was sie nun zu gewärtigen hatte, bat und forderte sie A.X.________ auf, von ihr abzulassen. Als A.X.________ aber unbeirrt weiter machte, flehte B.X.________ den Beschuldigten mehrfach an, er solle damit aufhören, es bringe doch nichts. Darauf entgegnete A.X.________, dass man schon lange nicht mehr miteinander geschlafen hätte und sie (das Opfer) wolle dies doch auch. Neuerlich und zum wiederholten Male verlangte B.X.________ weinend von ihrem Mann, dass er damit aufhören solle. Diese Aufforderungen ignorierte er allesamt, öffnete den Hosenknopf und Reissverschluss, schob den Slip des Opfers auf Vaginalhöhe zur Seite und versuchte seinen Penis in die Scheide der Ehefrau einzuführen. Als dies nicht auf Anhieb gelang, half er mit der Hand beim Einführen des Penis nach. Während der Beschuldigte an seinem Opfer den Geschlechtsverkehr vollzog, bettelte dieses mehrfach: "Bitte, bitte mach das nicht!". Auch diese Aufforderungen ignorierte der Beschuldigte und sagte sinngemäss zu seiner Frau, dass sie nicht so einfach davon kommen würde und er werde dafür sorgen, dass sie (Opfer) das ganze Leben lang keinen Mann mehr haben werde. Nachdem der Beschuldigte den Geschlechtsverkehr bis zum Samenerguss (innerhalb der Scheide) vollzogen hatte, rutschte er auf den Fahrersitz, zog sich wieder an und fuhr in Begleitung der Ehefrau nach Hause."