Citation: 6B_734/2017 E. B

B.a. X.________ erklärte am 25. April 2017 die Berufung und beantragte, er sei von Schuld und Strafe freizusprechen. Zugleich stellte er den Beweisantrag, es seien die Treuhänder B.________ und C.________ zu befragen. Mit prozessleitender Verfügung vom 27. April 2017 wies das Obergericht des Kantons Aargau die Beweisanträge mangels Begründung einstweilen ab. Gleichzeitig fragte es die Parteien unter Hinweis auf Art. 406 Abs. 2 lit. a StPO an, ob sie mit der Durchführung des schriftlichen Verfahrens einverstanden seien. Mit Schreiben vom 2. Mai 2017 teilte X.________ mit, er sei mit dem schriftlichen Verfahren einverstanden, allerdings mit dem Hinweis, dass die Zeugen befragt werden müssten. Es werde dem Obergericht überlassen, nach Eingang der schriftlichen Begründungen darüber zu entscheiden. Die Staatsanwaltschaft und die Privatklägerin erklärten sich mit der Durchführung des schriftlichen Verfahrens einverstanden. B.b. Das Obergericht des Kantons Aargau ordnete am 22. Mai 2017 das schriftliche Berufungsverfahren an. Es wies darauf hin, dass über die Beweisanträge von X.________ nach Vorliegen der Berufungsbegründung und -antworten entschieden werde. Vorbehalten bleibe die Durchführung einer Verhandlung zudem, wenn sich die aufgrund der schriftlichen Berufungsbegründung oder -antworten als notwendig erweisen sollte. Weiter setzte das Obergericht X.________ Frist bis zum 12. Juni 2017 an, um die Berufungsanträge schriftlich zu begründen. Es wies darauf hin, dass ein allfälliges Erstreckungsgesuch vor Ablauf der Frist zu stellen und hinreichend zu begründen sei. Sodann hielt es unter Hinweis auf Art. 407 Abs. 1 lit. b StPO fest, die Berufung gelte als zurückgezogen, wenn innert Frist keine schriftliche Eingabe eingereicht werde. Mit Eingabe vom 9. Juni 2017 begründete X.________, warum B.________ und C.________ einzuvernehmen seien. Ferner ersuchte er darum, der Verteidigung sei die Möglichkeit einer schriftlichen Berufungsbegründung zu gewähren und es sei die notwendige Verteidigung zu verfügen. Am 14. Juni 2017 erliess das Obergericht des Kantons Aargau den Beschluss, das Berufungsverfahren sei als durch Rückzug der Berufung erledigt abzuschreiben.