Citation: 9C_586/2017 E. 3.3.2

3.3.2. Der Beschwerdeführer vermag aus dem Umstand, dass gemäss Verkaufsvertrag vom 16. September 2014 die Modalitäten der Darlehenstilgung Sache der Parteien ist, nichts zu seinen Gunsten abzuleiten, da damit nichts über die Höhe der tatsächlich einforderbaren Preisrestschuld ausgesagt wird. Ihm ist insofern zuzustimmen, als grundsätzlich niemand "gratis" für die Schuld eines anderen geradesteht. Die Vorinstanz erwog dazu, dass er, hätte es sich beim Liegenschaftskäufer nicht um seinen Sohn gehandelt, vor dem Verkauf für die Rückzahlung des mit dem Grundstück gesicherten Darlehens gesorgt hätte, um nicht - zu Gunsten des Drittkäufers - eine Minderung des Kaufpreises in Kauf nehmen zu müssen. Wenn der Beschwerdeführer hiezu bemängelt, dass sich der kantonale Entscheid darüber ausschweigt, wie er das hätte tun können, insbesondere gestützt auf welchen Forderungstitel, da er weder eine Einflussmöglichkeit auf das Rechtsverhältnis zwischen der Bank und C.________ gehabt habe noch dieser zu etwas habe gezwungen werden können, so ist darauf aufmerksam zu machen, dass die vorinstanzliche Qualifikation einer Vermögensverzichtshandlung auf einer wirtschaftlichen Betrachtungsweise basiert (vgl. E. 3.2 vorne). Dass dieser eingenommene Blickwinkel willkürlich oder sonstwie bundesrechtswidrig ist, macht der Beschwerdeführer nicht geltend (vgl. E. 2 vorne). Im Übrigen hätte er im Rahmen der Liegenschaftsveräusserung darauf bestehen können und müssen, sich die Forderung der Bank gegenüber seinem Sohn C.________ von dieser bzw. von D.________, der sie im Rahmen der Kaufpreiszahlung beglich, abtreten zu lassen, was ohne Mitwirkung des Schuldners möglich gewesen wäre (vgl. Art. 164 Abs. 1 OR). So wäre die Darlehensforderung von Fr. 275'000.- als Ganzes - in der Höhe von Fr. 145'000.- gegenüber D.________ und in der Höhe von Fr. 130'000.- gegenüber C.________ - bestehen geblieben. Auf der anderen Seite hätte D.________ keinen höheren Kaufpreis als ein Dritter bezahlt. Dieses Vorgehen drängte sich umso mehr auf, als C.________ - von der Vorinstanz für das Bundesgericht verbindlich festgestellt - monatlich Fr. 450.- auf das Konto des Beschwerdeführers leistete. Wie aus den Akten erhellt, bezahlte er nach dem Konkurs die Darlehenszinsen (von 3 %) weiter. Anhaltspunkte dafür, dass die Bank nicht Hand zu einer Zession bieten wollte, fehlen. Solches wird auch nicht behauptet und ergibt sich auch nicht aus Ziff. III des Veräusserungsvertrages.