Citation: I 389/02 20.03.2003 E. 2

2.1 Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Kraft getreten. Mit ihm sind zahlreiche Bestimmungen im Invalidenversicherungsbereich geändert worden. Weil in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 467 Erw. 1), und weil ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (hier: 2. Juni 2000) eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 121 V 366 Erw. 1b), sind im vorliegenden Fall die bis zum 31. Dezember 2002 geltenden Bestimmungen anwendbar. 2.2 Die Vorinstanz hat die Voraussetzungen für die Gewährung von Beiträgen der Invalidenversicherung an den Betrieb von Anstalten, Werkstätten und Wohnheimen (Art. 73 IVG; Art. 105 f. IVV in Verbindung mit Art. 100 Abs. 1 IVV und Art. 75 Abs. 1 IVG) sowie das diesbezügliche Verfahren (Art. 107 IVV) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Es bleibt zu ergänzen, dass das BSV in Ziff. 15 ff. des Kreisschreibens über die Gewährung von Betriebsbeiträgen an Wohnheime und Tagesstätten für Behinderte (gültig ab 1. Januar 1987; nachfolgend "Kreisschreiben") sowie in vier Nachträgen zu dieser Verwaltungsweisung (gültig ab 1. Januar 1987, 1. Januar 1988, 1. Januar 1999 und 1. Januar 2000) detaillierte Vorschriften festgehalten hat. Zu ergänzen ist weiter, dass Verwaltungsweisungen für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich sind. Es soll sie bei seiner Entscheidung mit berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Es weicht anderseits insoweit von Weisungen ab, als sie mit den anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen nicht vereinbar sind (BGE 127 V 61 Erw. 3a, 126 V 68 Erw. 4b, 427 Erw. 5a, 125 V 379 Erw. 1c, je mit Hinweisen).