Citation: 8C_530/2017 E. 4

4. Am 18. Februar 2015 schilderte der Versicherte gegenüber dem Aussendienstmitarbeiter der Suva das Unfallgeschehen vom 6. Dezember 2013 als Skiunfall, als er im Tiefschnee unterwegs gewesen sei und plötzlich beide Skis wegen der Schneebeschaffenheit gestoppt hätten und er nach vorne aus den Bindungen katapultiert worden und auf einer eisigen Stelle aufgeprallt sei. Am 12. Dezember 2014 sei er während der Arbeit eine Treppe hinuntergegangen; aus unerklärlichen Gründen sei er irgendwie ins Straucheln geraten und habe gedroht, zwei bis drei Stufen hinunter zu stürzen. Er habe aber einen Sturz gerade noch verhindern können, indem er sich unterhalb der Treppe an einer Wand seitlich abgefangen habe. Er sei dabei mit angelegtem rechtem Arm seitlich gegen die Wand geprallt (= Körper nach links abgedreht und mit rechtem Arm und rechter Flanke gegen Wand). Im Rahmen der Spitalbehandlung seien an seinem rechten Arm im Bereich des Ellbogens diverse Nadelstiche gesetzt worden, meist um Blutentnahmen durchzuführen. Im Laufe der Zeit habe er dann belastungsabhängige Beschwerden im Bereich des rechten Ellbogens gespürt, wegen welcher er nun bei Dr. med. E.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Orthopädie F.________, abgeklärt werde. Die Beschwerden im rechten Ellbogen seien nach wie vor vorhanden; er werde gleichentags noch von Dr. med. E.________ untersucht. Beim Unfall vom 12. Dezember 2010 sei seine rechte Schulter betroffen gewesen und er sei damals von Dr. med. E.________ operiert worden; danach sei es ihm ausgezeichnet gegangen und es seien auch Sportarten wie Badminton wieder problemlos möglich gewesen. Die aktuellen Ellbogenbeschwerden stünden für ihn nicht in einem Zusammenhang mit dem damaligen Unfall. Zwar habe er aktuell auch ein leichtes Ziehen in der rechten Schulter verspürt, dies sei jedoch im Rahmen der Ellbogenbeschwerden zu vernachlässigen. Auf Grund der vielen Schmerzmedikamente habe er den Ellbogenbeschwerden anfänglich nicht so grosse Bedeutung beigemessen, erst nach den diversen Blutentnahmen und der mehrheitlichen Ruhestellung des rechten Armes sowie Absetzung der Schmerzmedikamente seien diese Beschwerden in den Vordergrund getreten. Ein Zusammenhang mit dem Unfall von 2010 sei aber auszuschliessen.