Citation: 9C_507/2020 E. 3.3.3

3.3.3. Betreffend das Invalideneinkommen hält der Beschwerdeführer einen Tabellenlohnabzug von 15 % statt der von der Vorinstanz (insbesondere wegen Teilzeittätigkeit und in geringem Mass auch wegen des Aufenthaltsstatus) gewährten 5 % für gerechtfertigt. Zur Begründung gibt er an, die Vorinstanz selber habe festgestellt, dass allein schon der Teilzeitfaktor eine Lohneinbusse von rund 6.2 % und damit mehr als 5 % bewirke. Hinzu komme, dass er keine schwere Arbeit mehr verrichten könne, sondern nur noch wechselbelastende, vorwiegend sitzende Tätigkeiten, was sich negativ auf den Lohn auswirke. 3.3.3.1. Bei der damit streitigen Höhe des (im konkreten Fall grundsätzlich angezeigten) Abzugs handelt es sich um eine Ermessensfrage, welche letztinstanzlich nur bei Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung korrigierbar ist (BGE 137 V 71 E. 5.1 S. 72 f.; 132 V 393 E. 3.3 S. 399; Urteil 8C_439/2017 vom 6. Oktober 2017 E. 5.3). 3.3.3.2. Anders als in der Beschwerde dargelegt, stellte die Vorinstanz eine Lohneinbusse wegen Teilzeit von 4.2 % und nicht von 6.2 % fest. Sodann geht der Beschwerdeführer zu Unrecht davon aus, die gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, weiterhin körperlich schwere Arbeiten zu verrichten, müsse automatisch zu einer Verminderung des hypothetischen Invalidenlohns führen. Rechtsprechungsgemäss ist der Umstand allein, dass nur noch leichte bis mittelschwere Arbeiten zumutbar sind, auch bei eingeschränkter Leistungsfähigkeit kein Grund für einen zusätzlichen leidensbedingten Abzug, weil der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteile 9C_447/2019 vom 8. Oktober 2019 E. 4.3.2 und 8C_82/2019 vom 19. September 2019 E. 6.3.2). Dass die Vorinstanz einen Abzug von 5 % im Wesentlichen wegen Teilzeittätigkeit und in geringem Ausmass wegen des Aufenthaltsstatus gewährt hat, stellt damit keine rechtsfehlerhafte Ermessensbetätigung dar. Im Übrigen wurde im angefochtenen Entscheid dargetan, dass sich selbst bei einer Reduktion um 10 % ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad ergäbe. 3.3.3.3. Das Invalideneinkommen wurde von der Vorinstanz bundesrechtskonform ermittelt.