Citation: 1C_474/2024 E. 3.1

3.1. Streitig ist, ob die vorinstanzliche Bestätigung der ordentlichen Kündigung des Arbeitsverhältnisses vom 22. Juli 2021 wegen Mängeln im Verhalten nach Verwarnung gemäss § 19 Abs. 3 lit. c des Gesetzes des Kantons Basel-Landschaft vom 25. September 1997 über die Arbeitsverhältnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kantons (Personalgesetz, PersG/BL; SGS 150) in Übereinstimmung mit Bundesrecht erfolgte. Der Beschwerdeführer rügt insbesondere eine in verschiedener Hinsicht offensichtlich unrichtige und rechtsverletzende Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz. Zudem habe das Kantonsgericht in willkürlich antizipierter Beweiswürdigung verschiedene von ihm beantragte Zeugeneinvernahmen abgelehnt und dadurch seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt (Art. 29 Abs. 2 BV). Die Vorinstanz stellte fest, dass der Beschwerdeführer seit dem Jahr 2004 immer wieder in Konflikte am Arbeitsplatz involviert gewesen sei. Die Vorfällen zeigten, dass sein Verhalten und seine Art der Kommunikation bereits seit damals kritisiert worden und unzureichend gewesen seien. Die Vorwürfe seien über die Jahre regelmässig aufgetaucht und zwar unter und gegenüber verschiedenen Schulleitungen, gegenüber verschiedenen Lehrerkolleginnen und -kollegen, gegenüber Eltern sowie Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Klassen. Mehrfach und konkret sei der Beschwerdeführer aufgefordert worden, andere Vorgehensweisen zur Durchsetzung der Schulordnung zu wählen. Darauf habe sich der Beschwerdeführer jedoch zu keinem Zeitpunkt eingelassen, sondern habe Uneinsichtigkeit und fehlende Gesprächsbereitschaft gezeigt, welche das Vertrauensverhältnis beeinträchtigt und zerstört hätten. Trotz mehrfacher Bewährungschancen sei es stets zu weiteren Meldungen und Gesprächen gekommen, wobei der Beschwerdeführer wiederholt und massiv gegen die in der Verwarnung vom 22. Juli 2019 geforderten Ziele verstossen habe. Auch wenn die Arbeits- und Unterrichtsqualität des Beschwerdeführers sehr gut habe sein können, vermöge dies nichts am für die Kündigung relevanten Verhalten zu ändern, welches ihm vorgehalten worden sei. Er habe keinen Willen gezeigt, sich mit den eigenen Anteilen an den Konflikten auseinanderzusetzen oder sich künftig anzupassen, obschon er dazu fortwährend und mit Nachdruck aufgefordert worden sei. Zusammenfassend habe der Beschwerdeführer durch sein Verhalten und seine Uneinsichtigkeit massive Mängel im Verhalten aufgewiesen, was einen sachlichen Kündigungsgrund darstelle.