Citation: 8C_382/2016 E. 5.3.2

5.3.2. Beizupflichten ist der Beschwerdeführerin aber immerhin darin, dass es nicht angeht, bei der vorzunehmenden Vergleichsrechnung den gesamten im Jahre 2011 erzielbaren Verdienst als Invalideneinkommen zu berücksichtigen, nachdem der Fallabschluss, bei welchem auch die Frage nach einem Rentenanspruch aufgekommen ist, erst auf den 31. März 2011 hin erfolgte. Nur die realisierten Einkünfte ab diesem Zeitpunkt bis zum Jahresende 2011 dürfen Grundlage für die Bestimmung des für 2011 massgebenden Invalideneinkommens bilden. Löhne in den Monaten Januar bis März 2011, in welchen auch noch Taggelder zur Ausrichtung gelangten, sind auszuklammern. Vom Betrag von Fr. 37'910.- entfielen - unter Berücksichtigung der für die vorangegangene Taggeldberechtigung massgebenden Arbeitsfähigkeit - lediglich Fr. 31'881.49 auf die letzten neun Monate des Jahres 2011 ([Fr. 37'910.- : 22'890 {= Leistungserbringung 2011 an 365 Tagen}] x 19'390 {= Leistungserbringung in den letzten 275 Tagen 2011}). Hochgerechnet auf ein volles Jahr macht dies Fr. 42'508.- aus, was als Invalideneinkommen zu gelten hat.