Citation: 9C_523/2017 E. 4.1

4.1. Dabei bemängelt er zunächst, in Bezug auf sein Hüftleiden sei das ZVMB-Gutachten widersprüchlich. Die Gutachter sagten, nach dem Hüftgelenkersatz 2015 sei die Gehbelastung deutlich besser möglich als im Zeitpunkt der Rentenzusprache, schrieben aber gleichzeitig, dem Versicherten sei durch einen ersten Eingriff 2002 gut geholfen worden, so dass sich der Zustand erst ab 2009 wieder verschlechtert habe. Daraus erhelle, dass lediglich nicht relevant veränderte Befunde auf der Ebene der Einschränkungen anders ausgelegt würden, worin kein Revisionsgrund liege. Entgegen der Ansicht des Versicherten schliesst die Aussage der Gutachter des ZVMB, wonach ihm mit einer chirurgischen Hüftluxation 2002 "gut geholfen" worden sei, eine spätere, weitergehende Verbesserung nicht aus. Eine solche stellt die Vorinstanz in vergleichender Würdigung der Befundlage gemäss Gutachten des MZR 2006 einerseits sowie des ZVMB 2016 anderseits fest. Gemäss MZR-Gutachten habe noch eine deutliche Einschränkung der Steh- und Gehfähigkeit sowie eine schmerzbedingte Notwendigkeit vermehrter Pausen bestanden (im Gutachten ist die Rede von einer zumutbaren Gehstrecke von bloss 50 Metern bzw. wenigen Minuten und davon, dass die Beweglichkeit klinisch beidseitig deutlich und schmerzhaft eingeschränkt gewesen sei). Die früheren Einschränkungen würden im ZVMB-Gutachten nicht mehr bestätigt. Obwohl weiterhin eine dauerhafte Funktionseinschränkung attestiert werde, könne angesichts des Verlaufs nach der Operation sowie aufgrund der Symptombeschreibung hinsichtlich der Arbeits- und Leistungsfähigkeit ohne Weiteres von einer Verbesserung ausgegangen werden. Diese vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung ist - da nicht offensichtlich unrichtig - für das Bundesgericht verbindlich (E. 1.1 hievor) : Die Experten des ZVMB konstatierten, übereinstimmend mit einem Bericht des Spitals F.________ vom 3. Februar 2016 (gemäss dem anamnestisch Beschwerden nur noch bei schnellem Gehen vorhanden seien), dass Bewegungsprüfungen an den Hüften keine Schmerzen (mehr) erkennen liessen und die Rotationsbeweglichkeit rechts nicht und links hälftig eingeschränkt sei, wobei insofern eine dauerhafte Funktionseinschränkung verbleibe, als es dem Versicherten nicht zumutbar sei, ausschliesslich im Stehen und Gehen zu arbeiten; ebenso seien regelmässige mittelschwere und alle schweren körperlichen Tätigkeiten nicht mehr möglich und Stoss- und Stauchungsbelastungen an den Hüftgelenken möglichst zu vermeiden.