Citation: I 549/05 05.12.2005 E. 2

Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf Rente und berufliche Massnahmen. Auf Grund der medizinischen Akten ist dabei unbestritten, dass dem Beschwerdeführer keine körperlich schwere Arbeit mehr zugemutet werden kann. 2.1 Die Vorinstanz hat die medizinischen Akten eingehend gewürdigt und namentlich gestützt auf den Bericht der R._________ vom 24. Februar 2003 zu Recht erwogen, dass der Beschwerdeführer eine angepasste, leichte Tätigkeit ohne Heben von mehr als 10 kg Gewicht voll ausüben kann. Sodann besteht gemäss Bericht von Dr. med. O.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 6. Mai 2004 aus psychiatrischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Hiegegen beruft sich der Beschwerdeführer namentlich auf verschiedene Berichte seines Hausarztes, Dr. med. S.________, FMH Allgemeine Medizin, wonach er in jeder Tätigkeit gänzlich arbeitsunfähig sei. Dazu ist festzuhalten, dass der Hausarzt im Bericht vom 26. Februar 2003 bei positivem Verlauf eine volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit noch für möglich hielt. Später schätzte er diese Arbeitsfähigkeit auf null ein. Im Bericht vom 28. Juni 2004 spricht er zwar über die Diskrepanz zwischen seiner Einschätzung und derjenigen der Verwaltung, bringt jedoch keine medizinischen Argumente vor. Die mit "Hauptdiagnosen und Therapie" betitelte Aufstellung enthält nur Diagnosen und Medikamente, welche der Versicherte einnimmt, äussert sich jedoch nicht näher zur Arbeitsunfähigkeit. Diese Angaben vermögen daher nicht zu überzeugen. Zudem ist der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass Hausärzte auf Grund ihrer auftragsrechtlichen Vertrauensstellung im Zweifel eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 352 Erw. 3b/cc). Entgegen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist der Vorinstanz kein Vorwurf zu machen, weil sie in erster Linie auf die Berichte der R.________ und des Psychiaters abgestellt hat. Diese sind inhaltlich weitaus substanziierter als die Listen des Hausarztes. Von zusätzlichen medizinischen Abklärungen sind keine wesentlichen neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb der diesbezügliche Eventualantrag abzulehnen ist. 2.2 Der Einkommensvergleich ergab einen Invaliditätsgrad von knapp 15 %. Auch dies ist nicht zu beanstanden. Ein höherer Abzug von den Tabellenlöhnen als der von der Verwaltung angewendete von 10 % ist nicht gerechtfertigt. Daran vermögen die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern. Somit besteht weder Anspruch auf Rente noch auf Umschulung. Dem zutreffenden kantonalen Entscheid ist nichts weiteres beizufügen.