Citation: 2C_705/2022 E. 7.2

7.2. Wie bereits im Nachsteuerverfahren zur Steuerperiode 2006 (vgl. dazu Urteil 2C_473/2016 / 2C_474/2016 vom 22. August 2016 E. 2.2.2) vermag der Beschwerdeführer auch hier nicht aufzuzeigen, dass die Feststellungen der Vorinstanz betreffend das angebliche Darlehen und die angeblich bezahlten Darlehenszinsen offensichtlich unrichtig wären. Er stellt den Feststellungen der Vorinstanz stattdessen wiederum eine eigene Darstellung des Sachverhalts entgegen. So bringt er etwa vor, dass die Rechtsnachfolgerin der E.________ GmbH noch im Jahr 2016 Forderungen aus dem Darlehensverhältnis verrechnungsweise geltend gemacht habe. Damit will der Beschwerdeführer wohl zeigen, dass seine Gegenpartei die Schuld nicht erlassen habe. Gleichzeitig zieht er dadurch aber auch in Zweifel, ob es jemals zur behaupteten Schuldübernahme durch die D.________ gekommen ist. Auf jeden Fall erscheint es keineswegs als unhaltbar, dass die Vorinstanz zum Schluss gekommen ist, die Darlehensgewährung und die Zinszahlungen seien nicht hinreichend nachgewiesen. Wie bereits die Vorinstanz festgehalten hat (vgl. angefochtenes Urteil E. 6.4.2), steht dieser Würdigung nicht entgegen, dass das Kantonale Steueramt die Kapitalschuld in der Steuerperiode 2006 noch akzeptiert und lediglich den Abzug der Zinszahlungen verweigert hatte.