Citation: 5A_1033/2017 E. 7.1

7.1. Das Kantonsgericht hielt es für unproblematisch, dass der Beschwerdeführerin in diesem Verfahren lediglich eine Parteientschädigung von Fr. 1'000.-- zugesprochen wurde. Allein in diesem Umfang habe der Beschwerdegegner aufgrund einer anfänglichen Säumnis unnötigerweise Kosten verursacht und diese gemäss Art. 108 ZPO zu übernehmen. Insbesondere auch weil das Gericht in Kinderbelangen den Sachverhalt von Amtes wegen zu erforschen habe, seien nicht sämtliche seit dem Wegfall der Säumnis angefallene Kosten vom Beschwerdegegner unnötig verursacht. Wie bereits vor der Vorinstanz beschränkt sich die Beschwerdeführerin auch vor Bundesgericht auf das Vorbringen, sämtliche Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens seien aufgrund der Säumnis dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Mit den abweichenden Ausführungen des Kantonsgerichts setzt sie sich nicht auseinander. Damit genügt die Beschwerde auch insoweit den Begründungsanforderungen nicht. Mit Blick auf das bisher Gesagte von vornherein unbehelflich bleibt sodann das Vorbringen, die Beschwerdeführerin hätte im erstinstanzlichen Verfahren obsiegen und dessen Kosten hätten dem Beschwerdegegner auferlegt werden müssen.