Citation: 7B_322/2024 E. A

A.a. Mit Urteil vom 2. März 2022 stellte das Obergericht des Kantons Bern die Rechtskraft des Urteils des Regionalgerichts Bern-Mittelland vom 16. März 2021 hinsichtlich des Schuldspruchs gegen A.________ wegen mehrfacher Verfügung über mit Beschlag belegte Vermögenswerte fest. Weiter sprach es ihn des gewerbsmässigen Betrugs schuldig und verurteilte ihn deswegen und gestützt auf den bereits rechtskräftigen Schuldspruch zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 5 Monaten. Das Strafurteil vom 2. März 2022 erwuchs in Rechtskraft. A.b. Am 20. Juli 2022 bot das Amt für Justizvollzug des Kantons Bern, Bewährungs- und Vollzugsdienste, den Verurteilten per 19. September 2022 zum Antritt der genannten Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 5 Monaten auf. Am 25. August 2022 beantragte der Verurteilte, der Strafvollzug sei bis zum Vorliegen seiner Hafterstehungsfähigkeit, mindestens jedoch um 12 Monate, aufzuschieben. Am 13. Januar 2023 stellte er zudem ein Gesuch um Erteilung der unentgeltlichen Rechtspflege. A.c. Mit Verfügung vom 20. Januar 2023 wies das kantonale Amt für Justizvollzug die Gesuche des Verurteilten um Vollzugsaufschub und unentgeltliche Rechtspflege ab und bot ihn (neu) zum Strafantritt per 27. Februar 2023 im Regionalgefängnis Bern vor, mit anschliessender Überweisung auf die Bewachungsstation des Inselspitals Bern. Eine vom Verurteilten dagegen erhobene Beschwerde wies die Sicherheitsdirektion des Kantons Bern am 14. April 2023 kostenfällig ab.