Citation: 2C_150/2021 E. 4.3.3

4.3.3. Nicht zu beanstanden ist auch, dass die Vorinstanz nicht von sich aus die Akten aus dem Strafverfahren beigezogen hat. Im Verfahren vor der Vorinstanz kam zwar der Untersuchungsgrundsatz zur Anwendung (vgl. § 60 und § 70 in Verbindung mit § 7 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegesetzes des Kantons Zürich vom 24. Mai 1959 [VRGZH, LS 175.2]). Dem Untersuchungsgrundsatz stehen jedoch aus Treu und Glauben abgeleitete Mitwirkungspflichten der Partei gegenüber (Art. 5 Abs. 3 BV; vgl. Urteil 2C_177/2018 vom 22. August 2019 E. 3.3, m.w.H.). Im Beschwerdeverfahren ist die Partei ausserdem gehalten, zu begründen, inwiefern der angefochtene Entscheid geändert werden soll (Begründungspflicht; vgl. § 54 Abs. 1 VRG/ZH für das Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht). Beanstandet die beschwerdeführende Partei, dass die Vorinstanz den Sachverhalt falsch oder unvollständig festgestellt habe oder will sie neue Tatsachen in das Verfahren einführen, liegt es im Lichte der vorgenannten Grundsätze an ihr, vor der Rechtsmittelbehörde den zutreffenden bzw. vollständigen Sachverhalt zu schildern; insbesondere ist sie gehalten, Sachverhaltsrügen ausreichend zu substanziieren und ein verwertbares Beweisangebot zu machen (vgl. zum Ganzen [am Beispiel insbesondere des Aargauer bzw. des Berner Verwaltungsverfahrensrechts] MARKUS BERGER, Sachverhaltsermittlung im ursprünglichen Verwaltungsverfahren und im Verwaltungsprozess, BVR 2014, S. 550 ff., insbesondere S. 564 ff.). Soweit der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren der Auffassung gewesen wäre, dass sich aus den Strafakten für ihn gewinnbringende Hinweise ergeben hätten, wäre er vor diesem Hintergrund gehalten gewesen, dem Verwaltungsgericht die entsprechenden Akten einzureichen. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, dass er dieser Obliegenheit nachgekommen wäre; nicht nachvollziehbar ist insbesondere, dass er sich das "entlastende Material", das er im Strafverfahren angeblich vorgelegt hat (vgl. Beschwerde, Rz. 30), nicht auch im Verwaltungsbeschwerdeverfahren zunutze gemacht hat. Die dem Verwaltungsgericht vorgelegten Fotos, welche den Beschwerdeführer mit seiner Ex-Ehefrau Arm in Arm in Badekleidung zeigen, vermögen - wie im angefochtenen Urteil nachvollziehbar erwogen wird (vgl. E. 6.3.3 des angefochtenen Entscheids) - nicht zu belegen, dass die Beziehung über ein Freundschaftsverhältnis hinausging. Der Vorinstanz kann jedenfalls nicht vorgeworfen werden, den Sachverhalt unter Verletzung von Verfahrensvorschriften festgestellt zu haben. Auch die vom Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang erhobene Gehörsrüge ist ohne Grundlage.