Citation: 1C_611/2014 E. C

Das Verwaltungsgericht nahm das Rechtsmittel A.________s als Revisionsgesuch ("Wiederaufnahmegesuch" in der Terminologie des aargauischen Verwaltungsrechtspflegegesetzes) entgegen und wies es am 7. November 2014 ab. Das Gericht befand, der angebliche Widerspruch in den Aussagen des Aarauer Stadtrats sei A.________ bzw. dessen Anwalt bereits bekannt gewesen, als die Abstimmungsbeschwerde vom 18. Mai 2014 noch bei ihm hängig gewesen sei. A.________ hätte dieses Argument dort einbringen können und müssen, weshalb die formellen Voraussetzungen für eine Revision des Verwaltungsgerichtsurteils nicht gegeben seien. Im Übrigen wären auch die materiellen Voraussetzungen nicht gegeben, denn die vom Beschwerdeführer beanstandeten Aussagen des Stadtrats seien nicht widersprüchlich gewesen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens auferlegte das Verwaltungsgericht A.________. Es erwog, Stimmrechtsverfahren seien vor Verwaltungsgericht zwar grundsätzlich kostenlos und bei Revisionsgesuchen sei die Kostenregelung gleich ausgestaltet wie für die entsprechenden Beschwerdeverfahren. Die Kostenfreiheit gelte aber nicht für trölerische Rechtsmittel. Um ein solches handle es sich hier, denn A.________ gehe es bloss noch darum, mit allen Mitteln die dem Verfahren zugrunde liegenden baulichen Massnahmen zu verhindern.