Citation: 6B_272/2019 E. 2.3.2

2.3.2. Vorliegend ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer B.________ in einer E-Mail folgende Drohung zukommen liess: "Meine Leute warten schon... Wer sich gegen mich setzt wird so bluten ohne dass er von mir angefasst oder ich Ihn Sie anfasse." Die Vorinstanz stellt verbindlich fest (Art. 105 Abs. 1 BGG), dass der Zusatz, wonach er selbst die betreffenden Personen nicht anfassen wolle, die Drohung in keiner Art und Weise schmälere, zumal der Beschwerdeführer zum Ausdruck bringe, dass Hilfspersonen an seiner Stelle vorgehen würden. Als Adressat der betreffenden E-Mail habe B.________ von einer eigentlichen Bluttat ausgehen müssen, weshalb ohne Weiteres verständlich sei, dass er in Angst und Schrecken versetzt worden sei (angefochtener Entscheid S. 7 f.). Der Beschwerdeführer beschränkt sich in diesem Zusammenhang darauf das Gegenteil zu behaupten. Die Rüge, mit welcher er sinngemäss eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung geltend macht, genügt insofern den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht. Seine Sichtweise, bei objektiver Leseart könne der Text nur so verstanden werden, dass keine Zufügung von physischen Verletzungen gemeint sei, erweist sich angesichts des unmissverständlichen Wortlauts ("wird so bluten") als nicht stichhaltig. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich behauptet, B.________ habe für sich selbst keine Massnahmen zum eigenen Schutz verlangt, womit das Verhalten des Beschwerdeführers nicht adäquat kausal für die Kosten gewesen sei, entfernt er sich in freiem Vortrag von der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung. Inwiefern die Vorinstanz mit ihrer Begründung die Unschuldsvermutung verletzt haben soll, geht aus den Ausführungen des Beschwerdeführers nicht hervor. Darauf ist nicht weiter einzugehen.