Citation: 5A_732/2014 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdeführerinnen verlangen im Eventualantrag, es sei festzustellen, dass über die Tochter keine Beistandschaft und keine Kindesschutzmassnahme errichtet werden dürfen. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die Feststellungsklage zuzulassen, wenn der Kläger an der sofortigen Feststellung ein erhebliches schutzwürdiges Interesse hat, das kein rechtliches zu sein braucht, sondern auch bloss tatsächlicher Natur sein kann (BGE 136 III 102 E. 3.1; 135 III 378 E. 2.2 S. 380; 129 III 295 E. 2.2, je mit Hinweisen). Ein Feststellungsinteresse fehlt in der Regel, wenn eine Leistungsklage zur Verfügung steht, mit der ein vollstreckbares Urteil erwirkt werden kann (BGE 135 III 378 E. 2.2 S. 380; 123 III 49 E. 1a S. 52). Ein schützenswertes Interesse ist vorliegend zu verneinen: Mit der beantragten Aufhebung des angefochtenen Entscheids vom 19. August 2014 sowie desjenigen der KESB vom 20. Mai 2014 ist auch klargestellt, dass die Voraussetzungen für den Erlass von Kindesschutzmassnahmen nicht gegeben sind. Die von den Beschwerdeführerinnen beantragte Feststellung erweist sich als überflüssig.