Citation: 6B_300/2015 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz legt in ihrem Entscheid entsprechend den gesetzlichen Anforderungen dar, auf welchen tatsächlichen und rechtlichen Erwägungen ihr Erkenntnis beruht. Ihre Verweise auf die als sorgfältig und nachvollziehbar qualifizierte Beweiswürdigung der ersten Instanz sind gesetzlich zulässig (Art. 82 Abs. 4 StPO). Die Vorinstanz macht die Ausführungen der ersten Instanz damit zu ihren eigenen. Auch die vereinzelte Bezugnahme der Vorinstanz auf die ihr in tatsächlicher Hinsicht als richtig erscheinende Auffassung der Staatsanwaltschaft (Entscheid, S. 12, 13, 15 und 16), wie sie insbesondere aus deren Plädoyer vor zweiter Instanz hervorgeht (vgl. kantonale Akten, B/46), verletzt weder die Begründungspflicht noch das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers, da die Vorinstanz den Sachverhalt selber würdigt und das Urteil mit eigenen Erwägungen begründet. Der Vorwurf in der Beschwerde, die Vorinstanz treffe keine eigenen tatsächlichen Feststellungen, sondern überlasse die Erstellung des Sachverhalts der Staatsanwaltschaft, ist nicht zutreffend und geht mithin an der Sache vorbei.