Citation: 5A_693/2018 E. 3

Indem der Beschwerdeführer einen Verstoss gegen Treu und Glauben dahingehend rügt, als den kantonalen Instanzen klar sei, dass er die geforderten Beträge nicht leisten könne, zumal ausser Rechtsschutzversicherungen keine Institute Sicherheiten anböten, sie ihn folglich mit der Geldkeule erschlagen und der Gegenseite einen taktischen Vorteil verschaffen wollten, die Prozessordnung aber in Wahrheit der Durchsetzung des materiellen Rechts dienen müsse, setzt er sich nicht in topischer Weise mit der erfolgten Urteilsbegründung auseinander. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern veränderte Umstände gegeben sein sollen und die kantonalen Instanzen deshalb die ursprüngliche Kostenvorschuss- und Sicherheitsleistungsverfügung in Wiedererwägung hätten ziehen müssen. Überdies wären die Vorbringen nicht einmal im Zusammenhang mit der Erstverfügung topisch, weil die unentgeltliche Rechtspflege nicht wegen Prozessarmut, sondern wegen Aussichtslosigkeit der Klage verweigert worden ist.