Citation: 8C_330/2023 E. A

Die 1978 geborene A.________ war seit dem 1. Mai 2019 bei der B.________ AG - und daneben bei drei weiteren Arbeitgeberinnen - in einem Teilzeitpensum als Raumpflegerin angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 11. Mai 2020 wurde sie während der Reinigung eines Fensters von einem Velofahrer angefahren. Sie stürzte und zog sich dabei eine Radiusköpfchenfraktur am rechten Ellbogen zu. Nach operativer Behandlung am 14. Mai 2020 im Spital C.________ erfolgte vom 21. August bis 24. September 2020 eine Rehabilitation in der Klinik D.________. Die Suva kam für die Kosten der Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Sie veranlasste eine rheumatologische Untersuchung in der Klinik E.________ (Bericht vom 9. Juni 2021) und eine Untersuchung durch den Kreisarzt med. pract. F.________, Facharzt für Chirurgie (Beurteilung vom 1. Juli 2021). Mit Schreiben vom 22. Juli 2021 teilte sie A.________ mit, dass sie die Versicherungsleistungen per 30. September 2021 einstellen werde. Die Kosten für die laufende Physiotherapie und zwei Medikamente werde sie noch bis Ende 2021 übernehmen. Mit Verfügung vom 6. Oktober 2021 verneinte sie einen Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente. Gleichzeitig sprach sie ihr eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 7,5 % zu. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 1. Februar 2022 fest.