Citation: 8C_179/2020 E. 6.3.2

6.3.2. Entgegen der Rüge der Beschwerdeführerin ist es hinsichtlich der beanstandeten Methodologie der Berechnung der Lohndifferenz zwischen ihrem Lohn und dem Salär von B.________ nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz ihrer Berechnung den Bruttolohn von B.________ als Ausgangsbasis zugrunde legte und im Verhältnis hierzu bei der Beschwerdeführerin auf einen um 14 % niedrigeren Lohn gelangte. Dies entspricht der soeben dargelegten Fragestellung und ihrer Rüge, gegenüber B.________ und den weiteren Angestellten geschlechterdiskriminierend bzw. rechtsungleich zu tief entlöhnt worden zu sein. Der gleichen Berechnungsweise bedient sich das Bundesamt für Statistik, um Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern darzustellen (vgl. Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern 2018, privater und öffentlicher Sektor zusammen, Bundesamt für Statistik, Schweizerische Lohnstrukturerhebung [LSE]). Mit dem Instrument der TREZ wird sodann einerseits die Erfahrung honoriert und andererseits die Wertschätzung der Betriebstreue ausgedrückt (vgl. § 53 Abs. 3 PG). Daher ist es mit Blick auf den dienstaltersbezogenen Aspekt der TREZ mit automatischem Gehaltsanstieg nachvollziehbar, dass die Vorinstanz diese Zulage bezüglich der Frage einer geschlechtsmässigen Lohndiskriminierung oder eines rechtsungleich festgelegten Lohnes nicht in die Berechnung miteinbezog, da ansonsten die grössere Anzahl der Dienstjahre von B.________ das Bild verfälscht hätte.