Citation: 8C_19/2024 E. 6.2

6.2. Bezüglich der geltend gemachten Beschwerden an der Halswirbelsäule stellte das kantonale Gericht fest, anlässlich der ersten MRI-Untersuchung im Juli 2021 seien noch keine pathologischen Befunde erhoben worden. Die erneute MRI-Abklärung, die eine kleine Diskusprotrusion gezeigt habe, sei erst zwei Monate nach der hier streitigen ablehnenden Rentenverfügung vom 23. November 2022 erfolgt und müsse hier daher unberücksichtigt bleiben. Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, der neu entdeckte Befund habe zweifellos schon zuvor zu Einschränkungen geführt. Anlässlich der Abklärungen im Spital F.________ im Jahr 2022 wurde zwar eine Symptomausweitung auf den ganzen rechten Arm bis hin zum Bizeps festgestellt und mittels Infiltrationen, zuletzt im August 2022, behandelt. Dass die Ärzte damals indessen bereits von Beschwerden auch an der Halswirbelsäule ausgegangen wären, lässt sich nicht ersehen. Im Übrigen zeigten sich bei der Sonographie und der MR-Neurographie nach der Beurteilung der Ärzte des Spitals F.________ gemäss Bericht vom 7. April 2022 lediglich minimale tendinopathische Veränderungen beim Epikondylus und an der Bizepssehne. Dass diese eine Arbeitsunfähigkeit begründet hätten, ist der Stellungnahme nicht zu entnehmen.