Citation: 1C_471/2021 E. 4

Die Beschwerdeführenden rügen weiter eine Verletzung des Lärmschutzrechts des Bundes. Sie machen geltend, die Teiländerung BNO "Stadion 2017" widerspreche Art. 24 Abs. 1 und 2 USG (SR 814.01) : Mit der geplanten Aufzonung für über 1'100 zusätzliche Einwohnerinnen und Einwohner werde die Wohnnutzung in einem stark lärmbelasteten Gebiet ermöglicht, was der Schaffung einer neuen Bauzone, mindestens aber einer Erschliessung gleichkomme (vgl. dazu unten, E. 4.1 - 4.3). Überdies sei schon heute klar, dass die nach Art. 22 USG im Baubewilligungsverfahren massgeblichen Immissionsgrenzwerte, insbesondere für Eisenbahn- und Sportlärm, im Planungsperimeter nicht eingehalten werden könnten, weshalb die geplante Wohnnutzung flächendeckend auf Ausnahmebewilligungen angewiesen sei; dies sei keine zulässige Planung (vgl. dazu unten, E. 5).