Citation: 5A_405/2022 E. 5.4.4

5.4.4. 5.4.4.1. Der Beschwerdeführer sieht schliesslich im "ergänzenden" Testament vom 14. Februar 2011, das die Vorinstanz zu Unrecht nicht herangezogen habe, einen Beleg für den Testierwillen mit Bezug auf das Dokument vom 11. Juni 2009. So habe der Willensvollstrecker bestätigt, dass der Erblasser ihm im Rahmen der Erstellung des Testaments vom 14. Februar 2011 kundgetan habe, dass die Anordnungen gemäss der Urkunde vom 11. Juni 2009 zu vollziehen seien. Mit anderen Worten geht der Beschwerdeführer davon aus, dass das mit "letztwillige Verfügung" übertitelte Dokument vom 14. Februar 2011 den Testierwillen mit Bezug auf das Dokument vom 11. Juni 2009 bestätigt. Im Übrigen, so der Beschwerdeführer weiter, habe der Erblasser dem Willensvollstrecker das Original des Dokuments vom 11. Juni 2009 sowie ihm selbst eine Kopie überlassen. 5.4.4.2. Davon abgesehen, dass der Beschwerdeführer wiederum mit einem Sachverhalt operiert, der so von der Vorinstanz nicht festgestellt wurde und - mangels zulässiger Sachverhaltsrügen - unbeachtlich bleiben muss (Bestätigung des Willensvollstreckers, wonach der Erblasser ihm seinen im Dokument vom 11. Juni 2009 festgelegten Willen im Zusammenhang mit der Erstellung des Testaments vom 14. Februar 2011 kundgetan habe; Überlassen einer Kopie an den Beschwerdeführer bzw. des Originals an den Willensvollstrecker durch den Erblasser), ist ihm auch inhaltlich nicht zu folgen: Das Dokument vom 14. Februar 2011 nimmt keinen ersichtlichen Bezug zum Dokument vom 11. Juni 2009. Inwiefern es dieses (bzw. den Testierwillen) daher bestätigen solle, ist nicht ersichtlich. Darüber hinaus wurde das Dokument vom 14. Februar 2011, anders als dasjenige vom 11. Juni 2009, offensichtlich bei der damals zuständigen Vormundschaftsbehörde als letztwillige Verfügung hinterlegt. Auch dies spricht vorliegend gegen einen Testierwillen mit Bezug auf das Dokument vom 11. Juni 2009.