Citation: 6B_1301/2021 E. 2.4.8

2.4.8. Mit den weiteren von der Vorinstanz genannten Indizien (Fundorte von Messer und Rucksack [angefochtenes Urteil S. 41] und Aussagen von D.________ [angefochtenes Urteil S. 46 f.]) sowie ihren Erwägungen zu den Schüssen mit Eintritt auf der Körperrückseite ("Szenario 1, 2 und 9", angefochtenes Urteil S. 43 ff.), welche allesamt ein stimmiges Bild ergeben, setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Er präsentiert dem Bundesgericht letztlich einzig einen weiteren, aus seiner Sicht möglichen Geschehensablauf, ohne Willkür in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfestellung darzutun. Die von der Vorinstanz aufgezeichnete Alternative zum Sachverhalt gemäss Anklage bleibt unbesehen seiner Einwände plausibel. Damit bestehen ernsthafte, unüberwindliche Zweifel an der zur Anklage gebrachten und vom Beschwerdeführer vertretenen Tatversion, wonach der Beschwerdegegner 2 nach Beendigung der Notwehrsituation noch einen Schuss auf ihn abgefeuert habe. Diese Zweifel schliessen einen Schuldspruch aus.