Citation: 5A_1023/2015 E. 3.2

3.2. Verlangt der betreibende Grundpfandgläubiger - wie hier die Beschwerdeführerin - die Ausdehnung der Pfandhaft auf die Miet- und Pachtzinsen, so erlässt das Betreibungsamt die Sperre der Miet- und Pachtzinsen (Art. 152 Abs. 2 SchKG i.V.m. Art. 806 Abs. 2 ZGB; Art. 90 Abs. 1 VZG). Der Pfandeigentümer kann - wie hier die Beschwerdegegner (2 und 3) - durch Einrede bestreiten, dass sich das Pfandrecht auch auf die Miet- und Pachtzinsen erstrecke (Art. 92 Abs. 2 VZG). Die Anzeige an Mieter und Pächter (d.h. die Zinsensperre gemäss Art. 152 Abs. 2 SchKG) muss durch Einhaltung von Fristen prosequiert werden; andernfalls wird die Sicherungsmassnahme widerrufen (Art. 153a Abs. 3 SchKG). Die obere Aufsichtsbehörde hat die Rechtslage betreffend Prosequierung in zutreffender und von der Beschwerdeführerin insoweit bestätigter Weise - wie folgt - dargelegt: