Citation: 5A.32/2000 25.01.2001 E. 1

1.- a) A.________, von Geburt Rumänin, hat durch die am 25. Juli 1979 geschlossene und am 29. September 1982 geschiedene Ehe mit dem Schweizer B.________ das Bürgerrecht von Y.________ erworben. Am 30. April 1992 heiratete sie in Zürich den türkischen Staatsangehörigen C.________. Die Ehe wurde durch das Obergericht (I. Zivilkammer) des Kantons Zürich am 14. Juli 1997 geschieden. Am 2. September 1997 erklärte A.________ gegenüber dem Zivilstandsamt Y.________, ihren angestammten Familiennamen "D.________" wieder führen zu wollen, und legte das obergerichtliche Urteil vom 14. Juli 1997 bei. Die Sache wurde an das Amt für Handelsregister und Zivilstandswesen des Kantons Thurgau geleitet, das beim rumänischen Innenministerium Erkundigungen einholte. In einer Note vom 22. Juli 1998 erklärte das Ministerium, dass A.________ am 27. Dezember 1996 durch X.D.________ anerkannt worden sei und dass ihr hierauf (am 24. März 1997) der Geburtsschein Serie-Nr. ... ausgestellt worden sei, der in der Rubrik Familienname fälschlicherweise den Namen "D.________" statt "A.________" nenne. A.________ gelangte alsdann mit Eingaben vom 4. Oktober und vom 3. November 1998 an das kantonale Amt für Handelsregister und Zivilstandswesen und legte unter Hinweis auf Art. 25 IPRG (Anerkennung ausländischer Entscheidungen) die Kopie eines Entscheids des Bezirksgerichts von Z.________ (Rumänien) vom 8. Mai 1998 auf. Danach hatte diese Instanz ihr Urteil vom 7. Juli 1978, womit eine frühere Ehe von A.________ geschieden worden war, dahingehend revidiert, dass der vor der Ehe getragene Name, den die Antragstellerin nach der Scheidung wieder "aufnehme", nicht "A.________" laute, wie in jenem Urteil fälschlicherweise erklärt, sondern "D.________"; wie sich aus der Geburtsurkunde ergebe, sei der Familienname ihres Vaters "D.________" gewesen. Der Aufforderung des Amtes für Handelsregister und Zivilstandswesen, die Originale des Entscheids des rumänischen Gerichts vom 8. Mai 1998 und der Urkunde vom 27. Dezember 1996 über die Anerkennung durch X.D.________ einzureichen, kam A.________ nicht nach, worauf das Amt das Gesuch am 15. Oktober 1999 abwies mit dem Bemerken, die bestehenden Ungereimtheiten hätten sich mit den vorgelegten Dokumenten nicht beheben lassen. Ein dagegen erhobener Rekurs wurde vom kantonalen Departement für Justiz und Sicherheit am 19. Mai 2000 abgewiesen. A.________ gelangte hierauf an das kantonale Verwaltungsgericht, das die Beschwerde mit Urteil vom 13. September 2000 seinerseits abwies. b) Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 23. November 2000 verlangt A.________ beim Bundesgericht, es sei das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau aufzuheben, ihr zu bewilligen, den angestammten Namen D.________ zu führen und das Zivilstandsamt Y.________ zum entsprechenden Eintrag ins Zivilstandsregister anzuweisen; allenfalls sei die Sache zur weiteren Abklärung zurückzuweisen. Ausserdem ersucht die Beschwerdeführerin darum, ihr sowohl für das vorinstanzliche wie auch für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. Vernehmlassungen zur Beschwerde sind nicht eingeholt worden.