Citation: I 695/03 08.10.2004 E. 2

Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch. 2.1 Dr. med. S.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Deutschland, kommt in seinem Gutachten vom 18. März 2002 zum Schluss, auf Grund der depressiven Störung sei von einer deutlichen Reduzierung des Leistungsvermögens auszugehen. In den letzten Jahren habe keine adäquate psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung stattgefunden. Deshalb sei eine psychosomatische Rehabilitation mit Schwerpunkt Psychotherapie angezeigt. Dies werde eine berufliche Wiedereingliederung ermöglichen. Wegen der Darmerkrankung werde die Tätigkeit als Physiotherapeut indessen nicht mehr zumutbar sein. Einer Berentung könne nicht zugestimmt werden. 2.2 In der Folge unterzog sich der Beschwerdeführer vom 4. Februar bis 18. März 2003 einer Rehabilitation in der Psychosomatischen Fachklinik F.________, Deutschland. Gemäss dem diesbezüglichen Entlassungsbericht der Klinik sei er arbeitsfähig auf den allgemeinen Arbeitsmarkt entlassen worden. Er solle jedoch keine Arbeit ausüben müssen, welche höhere Anforderungen an die Kontaktfähigkeit, Stressbelastbarkeit, Teamfähigkeit und Verantwortung für Personen und Maschinen verlangt. Zudem seien Publikumsverkehr und Nachtschichten zu vermeiden. Die Klinik empfahl dem Versicherten überdies, eine ambulante tiefenpsychologische Einzel-Therapie zu besuchen. 2.3 Unter solchen Umständen ist ein Anspruch auf eine Rente bis zum Datum der angefochtenen Verwaltungsverfügung (25. Juli 2002), welches die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet (BGE 121 V 366 Erw. 1b), nicht ausgewiesen. Einerseits war das Potenzial an medizinischen Massnahmen zur Verbesserung bzw. Erhaltung der verbliebenen Restarbeitsfähigkeit noch nicht ausgeschöpft. In Nachachtung der ihm obliegenden Schadenminderungspflicht war der Beschwerdeführer daher gehalten, die psychischen Leiden behandeln zu lassen. Anderseits war der Versicherte trotz seiner Einschränkungen in angepassten Tätigkeiten noch voll arbeitsfähig, wobei sich im Vergleich zum relativ niedrigen Einkommen aus der früheren Arbeit als Physiotherapeut keine Erwerbseinbusse von mindestens 40 % ergibt. Dass die deutsche Sozialversicherung den Beschwerdeführer als voll erwerbsunfähig einstuft, vermag daran nichts zu ändern, da vorliegend einzig die schweizerischen Kriterien zur Bemessung des Invaliditätsgrades zur Anwendung kommen. Auch die schwierige Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt hilft dem Versicherten nicht weiter, handelt es sich dabei doch um einen invaliditätsfremden Faktor (BGE 122 V 423 Erw. 4a mit Hinweisen).