Citation: 8C_219/2022 E. 4.3.3

4.3.3. Entgegen dem Beschwerdeführer setzte sich die Vorinstanz mit den Berichten des Dr. med. D.______Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) __ vom 8. Oktober und 17. November 2020 auseinander und erfüllte damit die Begründungspflicht (hierzu vgl. BGE 142 II 49 E. 9.2). Im erstgenannten Bericht wurde ausgeführt, durch das Tragen von orthopädischen Massschuhen erhoffe man sich eine Schmerzreduktion. Dem Beschwerdeführer werde ein Rezept für solche Schuhe mit retrokapitaler Polsterung, Sohlenversteifung, Pufferabsatz und Abrollhilfe ausgestellt. Im zweitgenannten Bericht wurde festgehalten, durch die Anpassung des bereits verschriebenen orthopädischen Serienschuhs werde hier noch eine weitere Besserung erwartet. Mit diesen Formulierungen ("erhoffen", "weitere Besserung") ist nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 146 V 51 E. 5.1) erstellt, dass eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes bzw. Steigerung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers erwartet werden konnte. Er ruft keine Arztberichte an, die einen gegenteiligen Schluss zuliessen. Unter diesen Umständen kann offen bleiben, ob hier die Versorgung mit orthopädischen Schuhen Teil der Heilbehandlung war oder dem Ausgleich von körperlichen Schädigungen oder Funktionsausfällen diente (vgl. E. 4.3.2 hiervor). Nach dem Gesagten ist der Fallabschluss per 31. Oktober 2019 mit Einstellung von Heilbehandlung und Taggeld nicht zu beanstanden.