Citation: 8C_502/2010 21.07.2010 E. 4

4.1 Die Vorinstanz hat gestützt auf die medizinischen Akten - insbesondere das Gutachten der medizinischen Begutachtungsstelle X.________ vom 27. Oktober 2008 und die in der medizinischen Begutachtungsstelle X.________ am 13./14. Februar 2009 durchgeführte EFL - mit einlässlicher Begründung zutreffend erkannt, dass bei Fallabschluss am 31. Oktober 2008 bzw. bei Erlass des Einspracheentscheides vom 14. August 2009 (BGE 129 V 167 E. 1 S. 169) bei der Versicherten keine organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen bestanden, bei denen sich die natürliche und adäquate Kausalität weitgehend decken würden (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112); dies ist unbestritten. Weiter ist der Vorinstanz beizupflichten, dass die Versicherte in den obigen Zeitpunkten unfallbezogen in einer mindestens leichten bis mittelschweren bzw. auch in der bisherigen Tätigkeit voll arbeitsfähig war. Schliesslich hat sie in Anwendung der Schleudertraumpraxis (BGE 134 V 109) nach Prüfung der Unfallschwere und der von der Versicherten geltend gemachten vier Adäquanzkriterien richtig erwogen, dass die adäquate Kausalität zwischen dem Unfall und den anhaltenden gesundheitlichen Beschwerden zu verneinen ist, weshalb die Zürich die Leistungen zu Recht eingestellt hat. Es wird auf die entsprechenden vorinstanzlichen Erwägungen verwiesen (Art. 109 Abs. 3 BGG). 4.2 Sämtliche Einwendungen der Versicherten vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Festzuhalten ist insbesondere Folgendes: 4.2.1 Aufgrund einer EFL wird der Zeitraum geschätzt, während dessen die Probanden die geprüften Tätigkeiten im Verlaufe eines ganzen Tages auszuüben imstande sind. Steht ein Schmerzsyndrom im Vordergrund, wird eine objektive EFL zwar schwieriger, weil die Anstrengung oft durch eine Selbstlimitierung geprägt ist; auch in solchen Fällen erlaubt die EFL indes eine Quantifizierung der Leistungen, welche die Probanden einverstanden sind zu erbringen. Eine Selbstlimitierung allein spricht somit nicht grundsätzlich gegen eine EFL, solange die versicherte Person bereit und einverstanden ist, sich einem entsprechenden Testverfahren zu unterziehen und Leistungen zu erbringen (vgl. SVR 2009 IV Nr. 26 S. 73 E. 4.2.1 [8C_547/2008]; Urteil 9C_512/2009 vom 25. November 2009 E. 5.2). Die Abklärung der Arbeitsfähigkeit im Rahmen des Gutachtens der medizinischen Begutachtungsstelle X.________ vom 27. Oktober 2008 und der dortigen EFL vom 13./14. Februar 2009 ist rechtsgenüglich, wie die Vorinstanz zutreffend erkannt hat. Im EFL-Bericht der medizinischen Begutachtungsstelle X.________ erfolgte die Schätzung der Belastbarkeit der Versicherten bezogen auf einen ganzen Arbeitstag. Unbehelflich ist ihr Einwand, die medizinischen Untersuchungen seien mehrheitlich im entspannten Zustand erfolgt, wogegen ihre Schmerzzustände erst nach Belastung aufträten. Gleiches gilt für ihr Vorbringen, es seien Belastungstests durchgeführt worden, die keinen konkreten und nachgewiesenen Bezug zu ihrer Tätigkeit als Service-Mitarbeiterin aufgewiesen hätten. 4.2.2 Die Vorinstanz hat den Auffahrunfall vom 2. Februar 2004 aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufs mit den sich dabei entwickelnden Kräften (SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26 E. 5.3.1 [U 2/07]; RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236 E. 5.1.2 [U 380/04]) zu Recht als mittelschwer, im Grenzbereich zu den leichten Unfällen liegend qualifiziert. Der pauschale Einwand der Versicherten, der Unfall sei mittelschwer gewesen, ist unbehelflich. Die von ihr angerufenen Adäquanzkriterien - erhebliche Beschwerden; fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung; schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen - sind aufgrund der Akten klarerweise nicht erfüllt. 4.2.3 Eine weitere medizinische Abklärung ist - der Vorinstanz folgend - nicht durchzuführen, da hievon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweiswürdigung; nicht publ. E. 5.2 des Urteils BGE 136 V 45, in SVR 2010 IV Nr. 39 S. 123 [9C_365/2009]).