Citation: 4A_499/2021 E. 2.1

2.1. Der Streitwert bestimmt sich nach den Begehren, die vor der Vorinstanz streitig geblieben waren (Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG). Das Zivilgericht verurteilte den Beschwerdeführer erstinstanzlich zur Zahlung von Fr. 24'344.85 und wies die Klage im Übrigen ab. Der Beschwerdeführer verlangte mit Berufung die Abweisung der Klage (auch) im Umfang von Fr. 24'344.85 zufolge Verrechnung. Der Beschwerdegegner beantragte in der Berufungsantwort die Abweisung der Berufung und die Bestätigung des erstinstanzlichen Entscheids. Damit waren im vorinstanzlichen Verfahren - so auch nach den Feststellungen des Appellationsgerichts - Fr. 24'344.85 strittig. Der Beschwerdeführer beruft sich auf einen "bedingte[n] Vergleich", den er mit dem Beschwerdegegner während des erstinstanzlichen Verfahrens abgeschlossen habe. Er behauptet, sich darin für den Fall, dass "die Klage nicht abgewiesen würde", die Rückforderung von Fr. 15'000.-- vorbehalten zu haben. Der "effektive Streitwert" sei dementsprechend höher. Indes fallen Vorbehalte bei der Bestimmung des Streitwerts nicht in Betracht (Art. 51 Abs. 3 BGG) und war der vom Beschwerdeführer ins Feld geführte Vorbehalt denn auch nicht Gegenstand des Verfahrens vor Appellationsgericht, wie dieses ausdrücklich festgestellt hat.