Citation: 7B_218/2022 E. 2.2.2

2.2.2. Wenn sich der Beschwerdeführer bei der Rüge der seiner Ansicht nach zu tiefen Entschädigung als amtlicher Verteidiger für das erstinstanzliche Verfahren auf Art. 429 Abs. 1 lit. a StPO beruft (vgl. Beschwerde S. 6 und 8), ist ihm nicht zu folgen. Art. 429 Abs. 1 lit. a StPO betrifft die Kosten einer Wahlverteidigung und ist auf die amtliche Verteidigung nicht anwendbar. Ihre Entschädigung richtet sich allein nach Art. 135 StPO (BGE 139 IV 261 E. 2.2.2; 138 IV 205 E. 1; Urteile 6B_935/2020 vom 25. Februar 2021 E. 6.3; 6B_847/2017 vom 7. Februar 2018 E. 3; 6B_59/2016 vom 13. April 2016 E. 2.1; je mit Hinweisen). Sofern der Beschwerdeführer eine höhere Entschädigung für den "anwaltlichen Aufwand" in den kantonalen Beschwerdeverfahren verlangt und dies im Wesentlichen mit dem erfolgten Freispruch begründet (vgl. Beschwerde S. 10 f., S. 12-14), erweist sich die Beschwerde damit als unbegründet.