Citation: C 165/06 14.11.2006 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat erwogen, der Versicherte sei seit Mai 2004 mit dem Um- und Ausbau des Fitnesskellers seines Vaters zu einem Fitnessstudio beschäftigt gewesen. Sein Vater habe viel Geld u.a. in den «Gerätepark» investiert, was er wohl kaum getan hätte, wenn er nicht mit der Mitarbeit seines Sohnes gerechnet hätte. Im (telefonischen) Beratungsgespräch vom 20. Dezember 2004 habe der Versicherte mitgeteilt, er sei Mitinhaber des am 7. November 2004 eröffneten Fitnessstudios. Aufgrund dieser Umstände gehe die Kantonale Amtsstelle zu Recht davon aus, er sei nicht bereit und auch nicht in der Lage gewesen, eine Arbeitnehmertätigkeit auszuüben. Er hätte mit überwiegender Wahrscheinlichkeit angesichts der Aufnahme der selbstständigen Erwerbstätigkeit nicht als Arbeitnehmer vermittelt werden können. Im Übrigen erschienen die Bemühungen um eine Stelle als Profifussballer angesichts des Hinweises auf der Homepage, er habe seine Karriere aus gesundheitlichen Gründen definitiv aufgeben müssen, wenig überzeugend. Damit seien die Voraussetzungen zum Bezug von Arbeitslosentaggeldern spätestens ab Aufnahme der selbstständigen Erwerbstätigkeit am 15. November 2004 nicht mehr gegeben. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird u.a. vorgebracht, eine allfällige selbstständige Erwerbstätigkeit im Fitnessstudio oder gar eine Teilhaberschaft sei lediglich eine Option im Sinne einer ultima ratio gewesen für den Fall, dass der Versicherte trotz seiner Arbeitsbemühungen keine Anstellung finden würde. Der vorinstanzliche Schluss, der Beschwerdeführer sei spätestens bei Eröffnung des Fitnessstudios im November 2004 zumindest Mitinhaber gewesen, beruhe auf einer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung. Der Auftritt auf der Homepage als Inhaber im Frühjahr 2005 sei einzig zu Werbezwecken erfolgt, sei er doch heute in der Sportwelt berühmter als sein Vater. Im Weitern sei es von Anfang an die Absicht des Vaters gewesen, den Fitnesskeller zu einem Studio auszubauen und dieses mit oder ohne seinen Sohn zu führen. Es sei darum gegangen, Ersatz für den ausfallenden Erwerb aus der Schreinerei zu schaffen. Schliesslich zeigten auch die nachweislich getätigten zahlreichen Arbeitsbemühungen, dass die Vermittlungsfähigkeit auch nach der Eröffnung des Fitnessstudios im November 2004 vollumfänglich gegeben gewesen sei.