Citation: 5A_288/2008 27.08.2008 E. B

Auf gemeinsames Begehren der Ehegatten schied das Amtsgericht Luzern-Land die Ehe. Sein Urteil vom 1. März 2007 wurde im Scheidungspunkt wie auch mit Bezug auf die güterrechtliche Auseinander setzung und den Vorsorgeausgleich am 5. April 2007 rechtskräftig. Strittig blieb der nacheheliche Unterhalt. In teilweiser Gutheissung der Appellationen beider Ehegatten verpflichtete das Obergericht des Kantons Luzern den Ehemann, ab Rechtskraft des Scheidungsurteils der Ehefrau einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 3'500.-- bis Ende September 2008, danach von Fr. 2'700.-- bis Ende Februar 2013 und danach von Fr. 1'500.-- bis zur ordentlichen Pensionierung der Ehefrau zu bezahlen. Es bestätigte die amtsgerichtliche Prozesskostenverlegung, wonach dem Ehemann 3/4 der Gerichtskosten und eine Anwaltskostenentschädigung an die Ehefrau von Fr. 6'000.-- auferlegt wurden. Das Obergericht verpflichtete den Ehemann zur Tragung der Gerichts- und Beweiskosten im Appellationsverfahren und schlug die Parteikosten wett (Urteil vom 25. März 2008).