Citation: 9C_332/2021 E. 4.1

4.1. Anders als der Beschwerdeführer anzunehmen scheint, anerkannte die Vorinstanz - wie zuvor schon die IV-Stelle - einen Bedarf an dauernder Überwachung ab Juni 2019, mithin ab Vollendung seines fünften Altersjahres, und zwar im Umfang von täglich zwei Stunden. Fraglich bleibt, ob eine besonders intensive Überwachung geboten ist. Eine solche wäre gemäss Art. 39 Abs. 3 IVV mit täglich vier anstatt mit lediglich zwei Stunden zu veranschlagen, was einen Intensivpflegezuschlag der untersten Stufe begründen würde. Weshalb in Abweichung vom klaren Wortlaut von Art. 39 Abs. 3 IVV (vgl. zu dessen Bedeutung bei der Auslegung BGE 147 V 79 E. 7.3.1; 145 V 2 E. 4.1) für die dauernde resp. besonders intensive Überwachung nicht die Pauschale (vgl. Rz. 8079.1 KSIH) von zwei resp. vier Stunden, sondern eine längere tatsächliche Überwachungszeit angerechnet werden soll, wird mit keinem Wort begründet. Diesbezügliche Weiterungen erübrigen sich.