Citation: 2C_678/2023 E. 8.5

8.5. Die Beschwerdeführerin vermag keine Willkür aufzuzeigen. Angesichts der angeblichen Weigerung des Honorarkonsulats, eine Postsendung in Empfang zu nehmen, hätte sich der Rechtsvertreter anderweitig um eine fristwahrende Aufgabe bemühen müssen. Dies hätte etwa durch den Einwurf in den Briefkasten des Honorarkonsulats in Anwesenheit von Zeugen (vgl. BGE 142 V 389 E. 2.2) oder durch persönlichen Übergabeversuch (allenfalls mit dem unterzeichneten Vermerk "Annahme verweigert" oder Ähnlichem) erfolgen können. Der Schluss der Vorinstanz, wonach die Beschwerdeführerin bzw. ihr Rechtsvertreter in grober Nachlässigkeit gehandelt habe und die Rekursfrist daher nicht wiederherzustellen sei, ist unter Willkürgesichtspunkten somit nicht zu beanstanden. Ob - wie die Vorinstanz erwägt und die Beschwerdeführerin bestreitet - das Fristwiederherstellungsgesuch zudem verspätet eingereicht worden ist, muss unter diesen Umständen nicht geprüft werden.