Citation: 6B_310/2021 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, die vorinstanzlichen Erwägungen verletzten den Anspruch auf rechtliches Gehör, den Untersuchungsgrundsatz, den Grundsatz in dubio pro reo und Art. 20 StGB. Das Thema "Spielsucht" ziehe sich durch das ganze Verfahren. Der Beschwerdeführer verweist unter anderem auf seine Angaben während der Strafuntersuchung zu seinem Wettverhalten sowie die von der Staatsanwaltschaft beantragte und vom Zwangsmassnahmengericht angeordnete Ersatzmassnahme in Form einer Suchttherapie vor dem Hintergrund, dass das Wettverhalten als treibende Kraft hinter den Delikten eingeschätzt worden sei. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz vor, sie habe in fast willkürlicher Einteilung seiner Aussagen als glaubhaft und unglaubhaft sowie in Verkennung der Gesamtsituation (bzw. des Wesens der Spielsucht) unter Bezug auf die Definition der Spielsucht gleich selbst die Rolle des Gutachters übernommen, was nicht ihre Aufgabe sei. Auch hätte das von ihm eingereichte Gutachten des PD Dr. med. E.________ vom 5. Juni 2020, auch wenn es nicht allen Regeln eines forensischen Gutachtens entspreche, Zweifel an der vollen Schuldfähigkeit hervorrufen müssen.