Citation: 8C_330/2023 E. 8.1

8.1. Für die Feststellung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin stützte sich die Vorinstanz ebenfalls auf die kreisärztliche Beurteilung des med. pract. F.________ vom 1. Juli 2021. Danach waren im Zeitpunkt der Leistungseinstellung am 30. September 2021 die unmittelbaren Unfallfolgen (Radiusköpfchenfraktur) abgeheilt. Die Segmentdegeneration mit osteodiskogener foraminaler Stenose der C6 Nervenwurzel rechts beurteilte der Kreisarzt als nicht unfallkausal, da die MRT-Untersuchung keinerlei Unfallfolgen gezeigt habe. Die bisherige Tätigkeit der Beschwerdeführerin als Reinigungsmitarbeiterin erachtete er wegen zu starken Hebens von Lasten und zu häufigen Zwangs- und Rotationshaltungen als nicht mehr zumutbar. In einer leidensangepassten Verweistätigkeit bestehe jedoch seit 1. Oktober 2021 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit.