Citation: 4A_235/2012 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe bei der Ermittlung des Vertragsinhalts in zweifacher Hinsicht Bundesrecht verletzt. Zum einen habe sie Art. 18 OR verletzt, indem sie ein Faxschreiben von Z.________ an die Beschwerdegegner zu Unrecht nicht zur Auslegung des Vertrages herangezogen habe, aufgrund dessen sie die Verpflichtung ohne weiteres als Bürgschaft hätte qualifizieren, jedenfalls aber einen Zweifelsfall bejahen müssen, bei dem auf das Vorliegen einer Bürgschaft zu entscheiden sei. Zum anderen sei ihr Schluss auf eine kumulative Schuldübernahme aufgrund eines Eigeninteresses des Beschwerdeführers am Hauptgeschäft (Aktienkauf) erfolgt, das indessen nicht als rechtsgenügendes Eigeninteresse im Sinne des von der Praxis entwickelten Abgrenzungskriteriums zwischen Schuldbeitritt und Bürgschaft betrachtet werden könne. Im Folgenden ist zunächst die Frage zu beantworten, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzte, indem sie aufgrund des Wortlauts von Art. 7 Abs. 2 des Aktienkaufvertrags und des Eigeninteresses des Beschwerdeführers am Aktienkauf auf eine kumulative Schuldübernahme schloss (nachfolgende Erwägungen 2.5 und 2.6). Sodann ist mit freier Kognition zu prüfen, ob die Vorinstanz unter Berücksichtigung des erwähnten Faxschreibens zu einem anderen Auslegungsergebnis hätte kommen, mithin auf eine Bürgschaft hätte schliessen müssen (Erwägung 2.7). Dass die Vorinstanz durch die Nichtberücksichtigung des Faxschreibens oder von Vorbringen zu dessen Bedeutung für die Vertragsqualifikation den Gehörsanspruch verletzt hätte, was gegebenenfalls für sich allein zu einer Aufhebung des angefochtenen Entscheids führen könnte (vgl. BGE 137 I 195 E. 2.2), macht der Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren nicht geltend. Nach dem in der vorstehenden Erwägung 1.2 Ausgeführten zu Recht.