Citation: 5A_131/2018 E. 3.3

3.3. Selbst wenn sich die von der Vorinstanz im angefochtenen Entscheid behandelte Frage in dieser Form stellen würde (vgl. E. 4 hiernach), müsste die Beschwerde abgewiesen werden. Soweit der Beschwerdeführer erstmals vor Bundesgericht (ohne Beleg) behauptet, der durchschnittliche Hypothekarzins sei in Deutschland damals gleich hoch gewesen wie in der Schweiz, beruft er sich auf ein unzulässiges Novum (Art. 99 Abs. 1 BGG). Mit Bezug auf die nach schweizerischem Recht allgemein bestehenden Beschränkungen des Zinsausmasses unter dem Gesichtspunkt der Missbräuchlichkeit kann sodann auf das bereits von der Vorinstanz zutreffend Ausgeführte (s. vorne E. 3.2.1) verwiesen werden (vgl. Urteil 4A_69/2014 vom 28. April 2014 E. 6.3.2). Zu ergänzen ist, dass gemäss Art. 795 Abs. 1 ZGB (auch) bei grundpfändlich gesicherten Schulden für die Zinspflicht der Grundsatz der Vertragsfreiheit gilt. Der Umstand, dass eine Forderung grundpfändlich gesichert ist, bringt insofern auf der Ebene des schweizerischen Bundesprivatrechts keine Besonderheiten hinsichtlich der Vertragsfreiheit betreffend die Zinsen mit sich (DAVID DÜRR, Zürcher Kommentar, Das Grundpfand, Teilband IV 2b, 2. Aufl. 2009, N. 6 zu Art. 795 ZGB; PAUL-HENRI STEINAUER, Les droits réels, Bd. III, 4. Aufl. 2012, Rz. 2645). Zwar kann gemäss Art. 795 Abs. 2 ZGB die kantonale Gesetzgebung allgemeine Höchstzinslimiten für Grundpfandverhältnisse aufstellen; solche Regeln kennen indes nur noch wenige Kantone (vgl. CHRISTINA SCHMID-TSCHIRREN, in: Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch, Bd. II, 5. Aufl. 2015, N. 4 zu Art. 795 ZGB). Als Ergebnis ist festzuhalten, dass die Vorinstanz Art. 50 LugÜ 1988 nicht verletzt hat, indem sie eine Ordre public-Verletzung verneint hat.