Citation: 1C_265/2020 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer rügt, diese Anwendung des kantonalen Rechts verletze das Willkürverbot. Zur Begründung bringt er zusammengefasst vor, die Vorinstanz habe keine Gesamtwürdigung vorgenommen, weil sie nur auf die Grösse des Raums und die Ausrichtung nach Süden abgestellt habe. Da gemäss dem generellen Baugesuch die Fensterflächen weniger als 10 % der Bodenfläche betragen würden und nicht geöffnet werden könnten, sei der Raum unabhängig von der Ausrichtung der Fenster zur Nutzung für Arbeits- oder Wohnzwecke zu dunkel, da er die 10%-Regel gemäss Art. 64 Abs. 1 BauV nicht erfülle. Das Abstellen auf die gegenteilige zürcherische Rechtsprechung sei unzulässig, da jeder Kanton eigene Bauvorschriften kenne. Die Raumhöhe spreche dafür, dass die Aufbaute einzig als Lagerraum geeignet sei. Zudem verfüge sie weder über eine Isolation noch über eine Heizung und im Innern nur über rohe Beton-Wände. Auch bestehe kein Wasseranschluss und auch kein direkter Zugang zum Haus. Die Aufbaute könne daher nicht als Bastel- oder Hobbyraum genutzt oder mit wenig Aufwand dazu nutzbar gemacht werden, da sie im Winter zu kalt wäre und zum Händewaschen jedes Mal der ca. 10 m lange Weg über den Aussenbereich zum geplanten Haus zurückgelegt werden müsste. Die Gemeinde habe daher im kantonalen Verfahren zu Recht gefragt, was der Beschwerdeführer (zur Verhinderung der Bewohnbarkeit der Garagenaufbaute) noch mehr habe machen können bzw. müssen, als die Fensterfläche zu verringern, den Raum nicht zu isolieren und zu beheizen und ein im Grundbuch eingetragenes Nutzungsverbot zu dulden.