Citation: 6B_213/2010 02.07.2010 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer bringt vor, die Vorinstanz habe ihn in den Anklagepunkten 1.5.2 bis 1.5.5 in Verletzung von Bundesrecht für schuldig befunden. Der Beschwerdeführer betont vorab, die erste Instanz habe ihn im Anklagepunkt 1.5.2 ausdrücklich freigesprochen. Dieser Freispruch sei von der Beschwerdegegnerin nicht angefochten worden. Die vorinstanzliche Verurteilung erfolge somit zu Unrecht. Der Beschwerdeführer führt weiter aus, seine Verurteilungen (in den Anklagepunkten 1.5.3 bis 1.5.5) stützten sich insbesondere auf die belastenden Aussagen seines Neffen N.________. Dieser leide einerseits an psychischen Problemen und erhebe andererseits sehr pauschale Anschuldigungen. Die Vorinstanz verfalle daher in Willkür, wenn sie auf dessen Angaben abstelle, ohne ihn nochmals als Zeugen einzuvernehmen und/oder ihn fachärztlich begutachten zu lassen. Im Übrigen verletze die Vorinstanz ihre Begründungspflicht, indem sie integral auf die erstinstanzliche Urteilsbegründung verweise, statt sich mit den von ihm vorgebrachten Rügen näher auseinanderzusetzen. Angesichts der zahlreichen Widersprüche in den Aussagen von N.________ hätte richtigerweise in Anwendung des Grundsatzes "in dubio pro reo" ein Freispruch erfolgen müssen (vgl. zum Ganzen Beschwerde S. 6 ff.). 2.2 Die Vorinstanz stuft die Schilderungen von N.________ als glaubhaft ein. Dessen psychische Probleme und die anlässlich der erstinstanzlichen Einvernahme gezeigten Konzentrationsschwierigkeiten untergrüben seine Glaubwürdigkeit nicht. Entscheidend sei, dass der Zeuge in Bezug auf die in Frage stehende Betäubungsmitteldelinquenz konstant und kohärent ausgesagt und diverse Details beschrieben habe, wie etwa, dass der Beschwerdeführer das Kokain in Pulverform mit Ammoniak zu Steinform gekocht habe. Für die Glaubhaftigkeit seiner Darstellung spreche insbesondere auch, dass er sich hierdurch selbst erheblich belastet habe (angefochtenes Urteil S. 6 f.).