Citation: I 509/00 22.06.2001 E. 3

3.- Unbestritten und aus den Akten ersichtlich ist, dass der Beschwerdeführer seit Kindesalter an einer Sehbehinderung leidet. So geht aus dem augenärztlichen Zeugnis des Dr. med. G.________ vom 18. November 1981 hervor, dass damals die Sehschärfe unkorrigiert am linken Auge unter 0.1 betrug, wohingegen die korrigierte Sehschärfe beim linken Auge mit 0.2 partiell beziffert wurde und das rechte Auge korrigiert lediglich Lichtperzeption ermöglichte. Zudem bezeichnete der Augenarzt das Gesichtsfeld beim linken Auge als sehr stark eingeschränkt (Zentr. 5 Grad). Er hielt bereits damals fest, eine Änderung im Zustand der Augen sei nicht zu erwarten. Aus dem Arztbericht vom 20. November 1996 ergibt sich ein im Wesentlichen unverändertes Bild. Beim Fernvisus links korrigiert vermerkte Dr. med. G.________ "knapp 0.2, Gesichtsfeld stark eingeschränkt ca. 5 Grad" und beim rechten "Lichtperzeption, knappe Projektion". Er bezeichnete den Patienten als sozial blind und hielt fest, die Sehschärfe habe in den letzten Jahren nicht abgenommen, sei aber gleich schlecht geblieben. Dem im Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren aufgelegten Beiblatt zum Arztbericht der Augenklinik des Spitals X.________ vom 19. Dezember 1996 schliesslich kann entnommen werden, dass seit Jahren eine Visusabnahme besteht, rechts mehr als links, und dass eine bleibende Visusverminderung sowie deutlich eingeschränkte Gesichtsfelder beidseits vorliegen.