Citation: 8C_124/2021 E. 3

Fest steht, dass dem bidisziplinären Gutachten volle Beweiskraft zukommt. Demnach war die Beschwerdegegnerin infolge rezidivierender depressiver Störungen von März 2017 bis November 2018 zu 100% und von Dezember 2018 bis Januar 2019 noch zu 50% arbeitsunfähig. Ab Februar 2019 blieb sie zu 20% arbeitsunfähig. Unbestritten ist sodann das im Rahmen des Einkommensvergleichs nach Art. 16 ATSG zu berücksichtigende Valideneinkommen, welches die Beschwerdegegnerin ohne Gesundheitsschaden hypothetisch bei der letzten Arbeitgeberin (D.________ AG) gemäss angefochtenem Urteil im Jahre 2018 (Fr. 103'400.-) und 2019 (Fr. 104'331.-) verdient hätte. Schliesslich sind sich die Parteien einig, dass das Invalideneinkommen ausgehend von den Tabellenlöhnen der vom Bundesamt für Statistik (BFS) alle zwei Jahre durchgeführten Lohnstrukturerhebung (LSE) festzusetzen ist, und keine Umstände ersichtlich sind, welche einen leidensbedingten Abzug nach BGE 126 V 75 rechtfertigen würden.