Citation: 2C_1008/2022 E. 3.2.1

3.2.1. Die vorinstanzlichen Feststellungen sind insofern unbestritten geblieben, als davon auszugehen ist, dass der im Verfahren "A-Post Plus" versandte Einspracheentscheid gemäss elektronischer Sendungsverfolgung "Track & Trace" der Post CH AG am Freitag, 5. März 2021 um 11.25 zugestellt worden ist, und zwar im Briefkasten des von der Steuerpflichtigen mandatierten Rechtsvertreters (vorne E. 1.5.3.2). Der ständigen bundesgerichtlichen Praxis zum Verfahren "A-Post Plus" zufolge gilt, dass mit der elektronischen Sendungsverfolgung "Track & Trace" der Post CH AG zwar nicht bewiesen wird, dass die Sendung tatsächlich in den Empfangsbereich des Empfängers gelangt ist, sondern bloss, dass die Post CH AG einen entsprechenden Eintrag in ihrem Erfassungssystem vorgenommen hat. Im Sinne eines Indizes lässt sich aus dem Eintrag aber darauf schliessen, dass die Sendung in den Briefkasten oder in das Postfach des Adressaten gelegt wurde (BGE 144 IV 57 E. 2.3.1; 142 III 599 E. 2.2; Urteil 2C_170/2022 vom 21. Dezember 2022 E. 5.3).