Citation: 9C_228/2023 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine in mehrfacher Hinsicht offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung. Das kantonale Gericht habe den Beginn der Arbeitsunfähigkeit ohne echtzeitliche ärztliche Beurteilung und im Widerspruch zu anderen Aktenstücken auf Anfang 2018 festgelegt. Gemäss den relevanten und teils auch echtzeitlichen Arztberichten sei vielmehr von einem Eintritt der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit zum Zeitpunkt der letzten IV-Anmeldung im Juli 2017 oder bereits Monate bzw. Jahre zuvor auszugehen. Bei ihren Feststellungen habe sich die Vorinstanz zudem an falschen Kriterien orientiert. So könne aus gescheiterten Eingliederungsmassnahmen nichts abgeleitet werden. Es sei unzulässig, aus der Beendigung einer Arbeitstätigkeit "per se auf einen unmittelbar danach erfolgten Eintritt der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit" zu schliessen.