Citation: 8C_807/2017 E. 5.4

5.4. In orthopädischer Hinsicht wird im ZIB-Gutachten festgehalten, gestützt auf die objektiven klinischen Befunde sei eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorgutachten zu erkennen. So sei die Kopfbeweglichkeit, welche damals deutlich eingeschränkt war, heute praktisch normal, der damals beschriebene deutliche Hartspann der paravertebralen zervikalen Muskulatur und der Schultergürtelmuskulatur sei heute nicht mehr objektivierbar. Auch habe der Versicherte gegenüber den Gutachtern anders als damals nicht mehr von einer starken nuchalen Symptomatik berichtet, welche ihn zwingen würde, morgens beim Aufstehen bis gegen Mittag in liegender Position zu verbleiben. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers stehen diese Ausführungen nicht im Widerspruch zu dem durch den Neurologen erhobenen Befund, wonach gewisse Stellen an Hals und Nacken druckschmerzhaft seien. Auch sonst sind keine konkreten Indizien erkennbar, welche gegen die Schlüssigkeit des Gutachtens in orthopädischer Hinsicht sprechen würden.