Citation: 5A_676/2020 E. 4

Was nunmehr im bundesgerichtlichen Verfahren vorgebracht wird, ist neu und damit gemäss dem in E. 2 Gesagten unzulässig mit der Folge, dass auf die Beschwerde nicht einzutreten ist. Ohnehin würden die Sachverhaltsbehauptungen appellatorisch bleiben und die rechtlichen Vorbringen an der Sache vorbeigehen: Primär wird geltend gemacht, die Beschwerdeführerin stimme nicht zu und die KESB hätte ihre diesbezügliche Handlungsunfähigkeit gestützt auf Art. 394 Abs. 2 ZGB ausdrücklich anordnen müssen. Zur Frage, ob eine solche Anordnung erfolgt ist oder nicht, findet sich im angefochtenen Entscheid nichts, was sich daraus erklärt, dass das Vorbringen erstmals vor Bundesgericht erfolgt. Es tut aber insofern nichts zur Sache, als Art. 394 Abs. 2 ZGB nur die Frage betrifft, ob parallel auch die vertretene Person weiterhin handeln kann; so oder anders aber wirken die Handlungen des Vertretungsbeistandes unmittelbar für die vertretene Person, wobei deren Einverständnis nicht erforderlich ist. Sodann wurde die Vertretungsbeistandschaft für das Erbteilungsverfahren und für das Vollstreckungsverfahren betreffend die Teilvereinbarung, in welcher der Verkauf vereinbart worden war, errichtet; der Vertretungsbeistandschaft war mithin befugt, den Vertrag, welchen die KESB am 27. Januar 2020 genehmigt hat, abzuschliessen. Die Behauptung, die Teilvereinbarung aus dem Jahr 2018 beinhalte zwar den Verkauf der Liegenschaft, aber nicht die Modalitäten des Auszuges, betrifft den Sachverhalt, weshalb bloss appellatorische Ausführungen ungenügend sind; im Übrigen hat das Appellationsgericht ausgeführt, wieso der Auszug vorgängig zum Verkauf erfolgen sollte, ohne dass sich die Beschwerdeführerin mit diesen Erwägungen substanziiert bzw. hinsichtlich des Sachverhaltes mit Willkürrügen auseinandersetzt. Die weiteren Behauptungen zum Sachverhalt (trotz der psychischen Angeschlagenheit wären Besichtigungen durch potentielle Käufer nicht ausgeschlossen; es seien noch keine Verkaufsbemühungen erfolgt; trotz des Mietzinses von Fr. 1'800.-- könne nicht genau nachvollzogen werden, wie sich die Differenz der Bezugslimiten von Fr. 30'000.-- berechne; u.ä.m.) bleiben allesamt appellatorisch, indem weder formell noch der Sache nach die Verletzung eines verfassungsmässigen Rechtes gerügt wird. Keine Rechtsverletzung im Zusammenhang mit der Genehmigung ergibt sich ferner aus der erneuten Beteuerung, mit dem Auszug nicht einverstanden zu sein, weil dies eine grundlegende Veränderung der Lebenssituation bedeute. Das Vorbringen, eine Liquidation des Haushaltes nehme ihr das Recht auf Selbstbestimmung, zielt gleichzeitig auf die Teilvereinbarung aus dem Jahr 2018 und die Errichtung der Vertretungsbeistandschaft; beides kann aber nicht qua Anfechtung der Genehmigung der durch den Vertretungsbeistand abgeschlossenen Vereinbarung erneut in Frage gestellt werden.