Citation: 2C_360/2023 E. 5.1

5.1. Wie vorstehend festgestellt (vgl. E. 1.1), kommt vorliegend das bis zum 31. Dezember 2018 in Kraft stehende Ausländergesetz (AuG; AS 2007 5437 ff.) zur Anwendung. Gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG besteht nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft der Anspruch des ausländischen Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 42 AuG weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht. Die beiden Voraussetzungen müssen kumulativ erfüllt sein (BGE 140 II 289 E. 3.5.3; Urteile 2C_378/2023 vom 13. Februar 2024 E. 4.1; 2C_266/2023 vom 2. August 2023 E. 3.1). Die Vorinstanz erachtete die Dreijahresfrist als erreicht; umstritten ist, ob sich die Beschwerdeführerin erfolgreich integriert hat.