Citation: 1B_146/2015 E. 2.4

2.4. Die Vorinstanz hat sich mit den Vorbringen des Zwangsmassnahmengerichts, des Beschuldigten und der Staatsanwaltschaft zum Haftgrund der Kollusionsgefahr auseinander gesetzt. Zusammenfassend erwog sie, die Strafuntersuchung stünde noch am Anfang, weshalb das Ausmass der betrügerischen Handlungen erst im Ansatz erkennbar sei. Insbesondere sei eine Aufklärung der Aufgabenteilung innerhalb der B.________ GmbH von grosser Relevanz. Diesbezüglich sei noch eine Konfrontationseinvernahme des Beschwerdeführers mit der Mitbeschuldigten C.________ ausstehend. Ausgehend vom aktuellen Verfahrensstand sei noch nicht klar, um wie viele Kreditnehmer es sich handle und in welcher Beziehung diese zum Beschuldigten stünden. Bislang seien bloss sechs mutmasslich betroffene Kreditnehmer einvernommen worden, weshalb noch nicht von einem einheitlichen modus operandi gesprochen werden könne. Den Einwand des Beschwerdeführers, er habe wegen des Schreibens von D.________ bereits seit einem Jahr mit einer Strafuntersuchung rechnen müssen, entkräftete die Vorinstanz damit, dass zu jener Zeit noch keine ernstliche Gefahr für die Einleitung eines solchen Verfahrens bestanden habe. D.________ sei es vielmehr darum gegangen, vom Kaufvertrag der Stammanteile der Firma zurückzutreten und die Rückzahlung des entsprechenden Betrags zu erwirken.