Citation: 1B_454/2022 E. 1

A.________ wandte sich am 19. Juli 2022 mit einer als "Beschwerde gegen Staatsanwaltschaft Abteilung 2 Emmen wegen Rechtsverweigerung nach Art. 393 Abs. 1a 2b u.a. StPO" bezeichneten Eingabe an die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern. Diese leitete das Schreiben an die Staatsanwaltschaft Abteilung 2 Emmen weiter, welche die Eingabe zuständigkeitshalber an das Kantonsgericht Luzern überwies. Mit Verfügung vom 8. August 2022 trat das Kantonsgericht Luzern auf die Beschwerde nicht ein. Das Kantonsgericht führte dabei zusammenfassend aus, dass im Vorwurf, die erhobenen Klagen würden jeweils mittels Nichtanhandnahmeverfügungen erledigt, keine Rechtsverweigerung zu erblicken sei. Nichtanhandnahmeverfügungen seien das vom Gesetz vorgesehene Mittel, um Klagen bzw. Strafanzeigen zu behandeln, wenn keinerlei Hinweise auf ein strafbares Verhalten vorliegen würden. Soweit A.________ die Nichtanhandnahme seiner Klagen beanstande, hätte er dagegen innert 10 Tagen Beschwerde führen können. Die letzte ihn betreffende Nichtanhandnahmeverfügung sei ihm am 26. Mai 2021 zugestellt worden, weshalb die vorliegende Beschwerde insoweit verspätet sei.