Citation: 5A_228/2016 E. 5.3

5.3. Aus den Akten wird ersichtlich, dass der Beschwerdeführer unabhängig von der konkreten Unterbringung grundsätzlich eine Zusammenarbeit mit Aargauer Therapeuten verweigert, wie er auch den Aargauer Behörden grundsätzlich misstraut. Die Abwehrhaltung begründet er einerseits mit früheren Aargauer Fällen betreffend straffällig gewordene Jugendliche und anderseits mit dem eigenen Erleben einer als ungerecht empfundenen Behandlung. Es darf dabei nicht übergangen werden, dass im Falle des Beschwerdeführers in der Tat Fehler der Behörden dazu geführt haben, dass er im Massnahmezentrum W.________ nicht wie vorgesehen auf das Leben in Freiheit vorbereitet wurde und damit indirekt auch die gut angelaufene Therapie mit Frau Dr. C.________ nicht weitergeführt werden konnte. Nichtsdestotrotz kann sich der Beschwerdeführer nicht hinter der Geschichte verbergen. Es ist vom Stand heute auszugehen. Erst indem er mitarbeitet, kann der Beschwerdeführer aufzeigen, dass die Gründe, welche zur fürsorgerischen Unterbringung geführt haben, nicht (mehr) bestehen. Die gänzliche Verweigerung jeglicher Mitarbeit zeigt demgegenüber wiederum die fehlende Krankheitseinsicht des Beschwerdeführers. Insofern ist es an ihm, sich auf einen Therapeuten einzulassen, auch wenn dieser nicht seinem Wunschbild entspricht (inkl. kantonaler Zugehörigkeit). Gleichzeitig hat die Klinik eine Person zur Verfügung zu stellen, welche die von den Gutachtern aufgestellten Kriterien erfüllt. Nötigenfalls haben die kantonalen Behörden auch den Beizug einer klinik- oder kantonsexternen Person zu prüfen. Sowohl Vorinstanz als auch Beschwerdeführer gehen in ihrer Vernehmlassung vom 11. April resp. der Stellungnahme vom 22. April 2016 auf die Entwicklungen seit Urteilsfällung ein. Sie berichten übereinstimmend über flexiblere Ansätze der Klinik Z.________. Unabhängig von diesen Nova (Art. 99 Abs. 1 BGG) hat die Vorinstanz bereits im angefochtenen Urteil aufgezeigt, dass die Klinik insbesondere seit Amtsantritt eines neuen Chefarztes offener sei bei der Suche nach einer passenden Lösung. Die Vorinstanz hat damit kein Bundesrecht verletzt, wenn sie die Geeignetheit der Klinik bejaht hat.