Citation: 6B_569/2024 E. 1.2.3

1.2.3. Mit Bezug auf die Täterkomponente würdigt die Vorinstanz die Biografie und die persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers neutral, wobei sie auf die Erstinstanz verweist. Aus seiner Biographie würden sich keine Umstände ergeben, die sein strafbares Verhalten erklären würden. Die persönlichen Verhältnisse hätten sich seit der erstinstanzlichen Verhandlung nicht geändert. Gleichfalls neutral zu werten sei das Nachtatverhalten des Beschwerdeführers. Zwar sei er betreffend die Nebendossiers geständig gewesen. Jedoch sei ihm auch nichts Anderes übrig geblieben, da er in flagranti erwischt worden sei. Das Geständnis betreffend dieser Vorwürfe habe somit nicht zur Aufklärung der Straftaten beigetragen. Die Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz habe er vollumfänglich bestritten und weder Einsicht in das Unrecht seiner Taten noch gar Reue gezeigt. Sodann sei der Beschwerdeführer wegen Misswirtschaft, ungetreuer Geschäftsbesorgung und Unterlassung der Buchführung vorbestraft. Zudem habe er während laufendem Verfahren, teilweise während laufender Probezeit erneut delinquiert. Jedoch habe er sich seit 7 Jahren nichts mehr zu Schulden kommen lassen. Die Vorstrafen seien mit 1 Monat leicht straferhöhend zu berücksichtigen. Demgegenüber sei die übermässige Verfahrensverzögerung mit 3 Monaten leicht strafmindernd zu berücksichtigen, da es in den Ermittlungen bei der Staatsanwaltschaft Lücken von jeweils rund einem halben Jahr zwischen Ende Dezember 2019 und Sommer 2020 sowie zwischen Herbst 2020 und Frühsommer 2021 gegeben habe. Daraus resultiere eine Freiheitsstrafe von 48 Monaten.