Citation: 8C_55/2019 E. 4.1.1

4.1.1. Das kantonale Gericht hat nach umfassender Darstellung der medizinischen Akten erkannt, dass zur Beurteilung der Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit grundsätzlich auf das in allen Teilen beweiskräftige psychiatrische Gutachten des Dr. med. C.________ vom 27. Januar 2017 abgestellt werden könne. Der Sachverständige habe mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, aktuell mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), eine Aufmerksamkeits- und Aktivitätsstörung (ICD-10 F90.0) und eine narzisstische Persönlichkeitsakzentuierung sowie ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen aktuellen Konsum von Cannabis diagnostiziert. Er habe dem Versicherten im Zeitraum von zirka Juli 2014 bis Oktober 2016 in der Tätigkeit als Betreuer von Jugendlichen eine vollständige und aktuell eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % attestiert. Im gelernten, den gesundheitlichen Einschränkungen angepassten Beruf als Schreiner sei er im Zeitraum von Juli 2014 bis Oktober 2016 durchschnittlich zu 50 %, ab dem Zeitpunkt der gutachterlichen Exploration (November 2016) zu 75 % arbeitsfähig gewesen. Letztes gelte auch für andere adaptierte Erwerbstätigkeiten.