Citation: 7B_68/2023 E. 1.2

1.2. Laut angefochtenem Urteil konnte der Gefängnisarzt beim Beschwerdeführer am Tag des Vorfalls vom 9. April 2019 eine Schwellung und einen Bluterguss an der Nase, Schwellungen und Blutergüsse an beiden Handgelenken mit deutlich ringförmigen, möglicherweise durch Handschellen verursachte Abdrücke, eine kleine oberflächliche Rissquetschwunde am rechten Ellbogen sowie mehrere kleine Blutergüsse an beiden Unterarmen feststellen. Mit der Vorinstanz sind die dokumentierten erlittenen Verletzungen genügend schwer, um unter Art. 3 EMRK zu fallen. Ebenso zu Recht hält die Vorinstanz fest, dass eine gegen Art. 3 EMRK verstossende erniedrigende Behandlung vorläge, wenn die Beamten, wie vom Beschwerdeführer behauptet, auf ihn eingeschlagen hätten, als er fixiert und wehrlos am Boden lag. Er hat somit ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids. Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen geben einleitend zu keinen Bemerkungen Anlass, weshalb auf die Beschwerde im Grundsatz und unter Vorbehalt der nachfolgenden Erwägungen eingetreten wird.