Citation: 2P.208/2003 04.12.2003 E. A

Mit öffentlich beurkundetem Vertrag vom 17. November 1998 verkaufte die B.________ AG der A.________ 2/3 Miteigentum am Grundstück Nr. XXX, Grundbuch M.________, zum Preis von Fr. 15'050'000.-- Am restlichen Eigentumsdrittel räumte sie der Käuferin ein bis zum 30. Juni 2002 befristetes Kaufsrecht ein. Die A.________ beabsichtigte, auf dem erworbenen Grundstück ein Wohn- und Geschäftshaus (Einkaufszentrum) zu errichten, wofür bereits eine Baubewilligung vorlag. Mit dem Kaufvertrag erwarb sie gleichzeitig das Eigentum am Bauprojekt sowie alle Ansprüche aus den durchgeführten Bauverfahren (Ziff. 8 des Vertrags). Sie verpflichtete sich, bei der erstmaligen Neuüberbauung des Grundstücks die anfallenden Baumeisterarbeiten (Tiefbau, Umgebung, Hochbauten) in dem "zum gegebenen Zeitpunkt" abzuschliessenden Werkvertrag zu marktüblichen Konkurrenzpreisen der C.________ AG, D.________, zu übertragen (Ziff. 9 des Vertrags). Am gleichen Tag schloss die Miteigentümer-Gemeinschaft E.________, wozu auch die A.________ gehörte, mit F.________ einen Totalunternehmer-Werkvertrag ab. Darin übertrug die Bestellerin dem Totalunternehmer F.________ die schlüsselfertige Erstellung und die betriebsbereite Übergabe des Wohn- und Geschäftshauses zu einem Werkpreis von Fr. 80'705'500.--. Dabei war vorgesehen, die Arbeiten für Tiefbau, Hochbau und Erschliessungen an die C.________ AG zu vergeben (Ziff. 5 Abs. 5 des Vertrags).