Citation: 8C_687/2018 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz stützte sich im Wesentlichen auf das polydisziplinäre Gutachten der MEDAS vom 4. Januar 2018. Im Gesamtkonsens diagnostizierten die Gutachter mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisches lumbospondylogenes Syndrom nach Wirbelsäulen-Operation bei Diskushernie L5/S1 und Nachweis einer Rezidivhernie L5/S1 links, radiologisch Mehretagen-Degeneration der LWS sowie ein myofasciales Schmerzsyndrom M79. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sei hingegen eine chronische Schmerzstörung mit somatischen psychischen und Verhaltensfaktoren (ICD-10 F45). Sie kamen zum Schluss, dass dem Versicherten die bisherigen Tätigkeiten als Bauhilfsarbeiter und Wagenreiniger bei der SBB seit Mai 2013 (Nachweis einer symptomatischen Diskushernie) nicht mehr zumutbar seien. Mindestens seit dem Begutachtungsdatum bestehe für eine leichte bis knapp mittelschwere, rückenschonende Tätigkeit ohne längere Gehstrecken eine Arbeitsfähigkeit von acht Stunden pro Tag mit einer Leistungsminderung von 20 % infolge einer (korrigierbaren) inaktivitätsbedingten Dekonditionierung. In Würdigung der medizinischen Akten und nach Auseinandersetzung mit den Einwänden des Beschwerdeführers befand die Vorinstanz das Gutachten als beweiskräftig und stellte fest, dass der Versicherte in einer angepassten Tätigkeit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu 80 % arbeitsfähig sei.