Citation: 2C_332/2018 E. 2.2.3

2.2.3. Daran ändert mit Blick auf Art. 62 Abs. 1 lit. d AuG und Art. 58 Abs. 2 VZAE nichts, dass die Aufenthaltsbewilligung gemäss Art. 33 Abs. 1 AuG grundsätzlich für Aufenthalte mit einer Dauer von mehr als einem Jahr erteilt wird: Zunächst stand im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils am 21. März 2018 nicht fest, ob der Beschwerdeführer 1 bereits zum frühestmöglichen Zeitpunkt am 31. Januar 2019 bedingt aus dem Strafvollzug entlassen wird und die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung die Dauer von einem Jahr nicht doch überschreiten wird. Des Weiteren kann die Aufenthaltsbewilligung wie schon dargelegt bereits vor Ablauf der Aufenthaltsdauer von einem Jahr widerrufen werden, soweit der Aufenthaltszweck entfällt (vgl. Art. 62 Abs. 1 lit. d AuG). Zusammen mit der zeitlich zwar noch nicht exakt feststehenden, aber absehbaren Entlassung des Beschwerdeführers 1 aus dem Strafvollzug liegt damit ein sachlicher Grund im Sinne von Art. 58 Abs. 1 Satz 2 VZAE vor, die Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführerin 2 auf eine Dauer zu befristen, die je nach Entlassungsdatum des Beschwerdeführers 1 weniger als ein Jahr beträgt. Auch unter diesem Blickwinkel erweist sich das Vorgehen des Verwaltungsgerichts als bundesrechtskonform.