Citation: 2C_818/2014 E. 2.2

2.2. Diese Schlussfolgerung der Vorinstanz ist weder im Lichte des Ausländergesetzes noch unter dem Blickwinkel der EMRK zu beanstanden: Der Beschwerdeführer demonstrierte durch seine intensive, lang andauernde und hartnäckige Delinquenz eine ganz erhebliche kriminelle Energie sowie eine besonders ausgeprägte Geringschätzung der schweizerischen Rechtsordnung. Er liess sich weder durch laufende Verfahren, zahlreiche Verurteilungen, Untersuchungshaft, Strafvollzug noch durch ausländerrechtliche Zwangsmassnahmen bis hin zur Ausschaffung davon abhalten, in der Schweiz weitere Straftaten zu verüben und er war überdies auch diversen therapeutischen Massnahmen nicht zugänglich sondern vereitelte diese jeweils durch wiederholtes regelwidriges Verhalten und neue Delikte. Der Beschwerdeführer hat mithin sämtliche ihm eingeräumten Chancen vertan und zum Ausdruck gebracht, dass bei ihm sämtliche in einem Rechtsstaat zur Verfügung stehenden Sanktionen und Instrumente wirkungslos sind. Die Deliktsprognose muss als miserabel bezeichnet werden. Bei dieser Sachlage ist sein weiterer Verbleib im Land mit den Sicherheitsinteressen der Schweiz nicht zu vereinbaren.