Citation: 6B_1361/2022 E. 2.5.2

2.5.2. Auf die rechtlichen Ausführungen des Beschwerdeführers ist nicht einzugehen, sofern er sie auf einen Sachverhalt stützt, der von den willkürfreien vorinstanzlichen Feststellungen abweicht. Der Beschwerdeführer beruft sich auf zivilrechtliche Einreden, welche er der B.________ GmbH habe entgegenhalten dürfen. Darauf ist nicht näher einzugehen, denn bereits die Vorinstanz begründet überzeugend, weshalb es auf allfällige Einreden nicht ankommt. Sie hält fest, dass der Beschwerdeführer Fr. 75'000.-- einzubringen versuchte, obwohl er wusste, dass ihm der Geschädigte diesen Betrag nicht schuldete. Da damit bereits ein unrechtmässiger Zweck vorliegt, lässt die Vorinstanz im Hinblick auf das Mittel folgerichtig offen, ob der Beschwerdeführer im Vertragsverhältnis zur B.________ GmbH zur Niederlegung der Arbeit berechtigt gewesen wäre. Ergänzend hält die Vorinstanz fest, selbst wenn der Beschwerdeführer etwa gestützt auf Art. 82 OR die Arbeit hätte niederlegen dürfen, hätte er den Geschädigten gegen dessen Willen zur Zahlung oder Anerkennung einer nicht bestehenden Schuld genötigt, um sich dadurch eine unzulässige Erweiterung seiner Möglichkeiten zu verschaffen.