Citation: 2C_596/2023 E. 5.2

5.2. Gemäss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) leidet die Beschwerdeführerin 1 an einer mittelschweren Alzheimerdemenz. Körperlich ist sie in gesunder Verfassung, so schwimmt sie mehrmals pro Woche "ein paar Längen". Bei vielen Aufgaben des täglichen Lebens, wie etwa dem Einkauf oder bei Coiffeur- oder Arztbesuchen, ist sie jedoch auf Unterstützung angewiesen. Die regelmässige Fürsorge, Begleitung und Betreuung wird in der Schweiz durch die Residenz D.________ gewährleistet. Die Vorinstanz hat anerkannt, dass sich die Beschwerdeführer 2 und 3, seit sich die Beschwerdeführerin 1 in der Schweiz aufhält, regelmässig um diese kümmern und sich an deren Pflege beteiligen. Vor dem Umzug sei dies jedoch nicht der Fall gewesen. Ebenso ist anerkannt, dass nach den vorgelegten Arztberichten "die mit der Demenzerkrankung verbundenen Ängste, Unruhezustände und Frustration in Phasen der Wahrnehmung ihrer Defizite" durch die Familienangehörigen und deren Pflege sehr gut abgefangen werden können. Der Bericht von Dr. med. E.________ vom 21. März 2023 zeige indes auf, dass es der Beschwerdeführerin 1 möglich sei, auch in Australien eine geeignete Betreuungsoption zu finden. Die Vorinstanz hat dazu weiter erwogen, dass die Beschwerdeführerin 1 über ein Barvermögen von rund AUD 700'000.-- verfüge sowie zwei Einfamilienhäuser in Australien besitze, mittels derer sie monatliche Mieteinnahmen von rund AUD 3'500.-- erziele. Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass der Beschwerdeführer 2 und seine Familie zwar regelmässige Betreuungsleistungen erbringen, diese jedoch nicht unabdingbar seien und kein besonderes Abhängigkeitsverhältnis bestehe.