Citation: 5P.8/2003 09.04.2003 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) und auf gerechte Behandlung im Verfahren (Art. 29 Abs. 1 BV), weil die Obergerichtskommission über sein Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege selbst entschieden habe, anstatt dasselbe zur Neubeurteilung an den Kantonsgerichtspräsidenten I zurückzuweisen. Er rügt insoweit keine Verletzung kantonaler Verfahrensvorschriften, sondern räumt selbst ein, dass im Rekursverfahren kein Anspruch auf Rückweisung zur Neubeurteilung besteht. Wird ein Rekurs gutgeheissen, so entscheidet gemäss Art. 275 der Zivilprozessordnung des Kantons Obwalden (ZPO) die Obergerichtskommission in der Regel ohne Rückweisung an die Vorinstanz. Der Beschwerdeführer beruft sich bei seinen Rügen direkt auf die Bundesverfassung. Er unterlässt es indessen, näher und in einer den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügenden Weise darzulegen, inwiefern unmittelbar aus Art. 29 Abs. 2 BV abgeleitete Verfahrensregeln zur Sicherung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör oder der in Art. 29 Abs. 1 BV gewährleistete Anspruch auf gerechte Behandlung im Verfahren missachtet worden sind. Mangels einer genügenden Begründung ist insoweit auf die Beschwerde nicht einzutreten.