Citation: 2C_396/2023 E. 7.4.1

7.4.1. Dass der Beschwerdeführer keine - über die "nackte" Staatsangehörigkeit hinausgehende - Beziehung zu Jordanien habe, ist nicht erstellt: Gemäss dem für das Bundesgericht massgeblichen Sachverhalt (Art. 105 Abs. 1 BGG) war der Beschwerdeführer bis zu seiner Anfang 1997 erfolgten Flucht aus Palästina in die Schweiz während mehreren Jahren bei einem in Amman ansässigen jordanischen Unternehmen angestellt, besass er einen jordanischen Führerausweis, wohnten drei seiner Brüder zu jener Zeit mit ihren Familien in Amman und liess er sich im Jahr 2000 grössere Geldbeträge aus Jordanien überweisen (Art. 105 Abs. 2 BGG). Ausserdem ist die Muttersprache des Beschwerdeführers (Arabisch) die Amtssprache in Jordanien und besteht die jordanische Bevölkerung zu einem grossen Teil aus palästinensischen Araberinnen und Arabern. Diese verschiedenen Sachverhaltselemente fügen sich zu einem Gesamtbild zusammen, welches die Annahme, der Beschwerdeführer würde bei einer Wegweisung aus der Schweiz in Jordanien sozial und kulturell keinen Anschluss finden, als unplausibel erscheinen lässt. Die Vorinstanz ist mithin willkürfrei davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer über hinreichende Bezugspunkte zu Jordanien verfügt.