Citation: 1P.295/2000 16.08.2000 E. 4

4.- a) Im polizeilichen Ermittlungsverfahren hat der Beschwerdeführer die beiden Beschwerdegegner beschuldigt, bei seiner Verhaftung ungerechtfertigterweise Gewalt angewendet, ihm die Handschellen zu stark angezogen und ihn anschliessend eine Stunde gefesselt in eine Zelle gesperrt zu haben. Dadurch habe er die ärztlich belegten Verletzungen (Schürfungen, Prellungen und insbesondere die Radialis-Druckschädigungen an beiden Händen) erlitten. Die Beschwerdegegner machen dagegen übereinstimmend geltend, der Beschwerdeführer habe weglaufen und sich so der Verhaftung entziehen wollen und sich heftig gegen das Anlegen der Handschellen gewehrt. Nach seiner Überführung auf die Kreiswache seien ihm die Handschellen abgenommen worden, es sei unmöglich, dass er gefesselt eine Stunde in eine Zelle gesperrt worden sei. b) Die Einschätzung der kantonalen Instanzen, dass diese Beweislage eine Verurteilung der beiden Beschwerdegegner wegen Körperverletzung von vornherein nicht zulasse, ist nicht offensichtlich unhaltbar und damit nicht willkürlich. Weitere Beweismittel, die den Ablauf der Verhaftsaktion erhellen könnten, sind, wie das Obergericht im angefochtenen Entscheid ebenfalls ohne Willkür festhält, weder erkennbar noch wurden solche vom Beschwerdeführer angeboten. Die Einstellung des Verfahrens verletzt daher die verfassungsmässigen Rechte des Beschwerdeführers nicht. Es kann auf die zutreffenden Ausführungen in der Einstellungsverfügung des Bezirksanwaltes sowie den Entscheiden des Bezirks- und des Obergerichts, mit denen sich der Beschwerdeführer nicht substantiiert auseinandersetzt, verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).