Citation: 8C_714/2018 E. 4.3.3

4.3.3. Nach dem Gesagten bilden der Abschluss oder die Einstellung der unfallbedingten Heilbehandlung bzw. die Verneinung des Anspruchs auf Übernahme einzelner Heilbehandlungsmassnahmen nach dem 6. Juli 2016 durch die Unfallversicherung vor Bundesgericht nicht mehr Gegenstand der Erörterungen. Die Einwände der Visana gegen die vorinstanzliche Verneinung eines stabilen Gesundheitszustandes entbehren einer überzeugenden und nachvollziehbaren Grundlage in medizinischer Hinsicht. Dementsprechend nimmt denn auch die Beschwerdeführerin nicht Stellung dazu, ob sie nun die von Dr. med. D.________ zur Behandlung der Unfallfolgen vorgeschlagene Knieoperation übernehmen werde oder nicht. Mit der Vorinstanz ist daher darauf zu schliessen, dass bei Erlass des Einspracheentscheides noch kein stabiler Gesundheitszustand feststellbar war. Allein schon aus diesem Grund ist die von der Visana per 31. Juli 2017 verfügte Taggeldeinstellung bundesrechtswidrig und die Beschwerde gegen den kantonalen Entscheid insoweit unbegründet.