Citation: 8C_298/2023 E. 4.2

4.2. Den vom Beschwerdegegner pro Lohnstufe entwickelten Lohntrichtern komme, so die Vorinstanz weiter, keine verbindliche Richtlinienqualität zu. Die Festsetzung eines Leistungsanteils ausserhalb eines Lohntrichters verstosse daher nicht per se gegen das Rechtsgleichheitsgebot. Es sei nicht möglich, sämtlichen Mitarbeitenden mit einem Leistungsanteil unterhalb des Lohntrichters für die jeweilige Lohnstufe eine sofortige Lohnerhöhung zu gewähren, insbesondere nicht in dem Ausmass, dass der Leistungsanteil in die Trichtermitte zu liegen käme. Immerhin sei der Leistungsanteil beim Beschwerdeführer zwischenzeitlich beträchtlich angehoben worden. Mit einem Bruttojahreslohn von Fr. 117'716.40 per 1. Januar 2021 sei der Lohn des damals 36-jährigen Beschwerdeführers nur noch knapp unter dem Trichterminimum für die Lohnstufe 14 gewesen. N unmehr liege er innerhalb des Lohntrichters der neuen Lohnstufe 15. Das Rechtsgleichheitsgebot sei auch nicht verletzt bezüglich des vom Beschwerdeführer angestellten Vergleichs mit einem anderen Gerichtsschreiber (Jahrgang 1991), der mit einem Leistungsanteil von Fr. 8'628.80 (bzw. rund 8 % des Positionslohns von Fr. 107'158.55; Lohnstufentabelle gültig ab 1. Januar 2022) knapp unterhalb der Mitte des Lohntrichters der Lohnstufe liege. Dadurch, dass sich der Lohn des Beschwerdeführers mittlerweile innerhalb des Lohntrichters der neuen Lohnstufe 15 befinde, sei der genannte Gerichtsschreiber nicht mehr besser gestellt.