Citation: 2A.55/2000 27.10.2000 E. 6

6.- a) Der Entscheid der Vorinstanz hält nach dem Gesagten vor Bundesrecht nicht Stand und ist aufzuheben. Der Antrag des Kantons Thurgau auf Rückvergütung der seit dem 10. Mai 1995 für A.________ aufgelaufenen Kosten durch den Kanton Zürich ist deshalb gutzuheissen; das ebenfalls gestellte Feststellungsbegehren wird damit gegenstandslos. b) Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die Kosten dem Beschwerdegegner aufzuerlegen, um dessen Vermögensinteressen es geht (Art. 156 Abs. 1 und 2, 153 und 153a OG). Der obsiegende Kanton Thurgau hat gemäss Art. 159 Abs. 2 OG keinen Anspruch auf Parteientschädigung.