Citation: 5A_986/2014 E. A

A.a. A.________ (geb. 1968), iranischer Staatsbürger, wurde am 18. Februar 2011 als Flüchtling anerkannt. Er verfügt über keinerlei Identitäts- oder Zivilstandsunterlagen seines Heimatlandes. Im Asylverfahren hatte er angegeben, verheiratet aber seit 1998 getrennt zu sein. Im Migrationsregister wurde er aufgrund seiner Aussagen als verheiratet/getrennt erfasst. A.b. Am 19. April 2013 ersuchte A.________ beim Zivilgericht U.________ (FR) um Feststellung der Identität und des Personenstandes. Dahinter steckt die Absicht, die Mutter seiner am xx.xx.2012 geborenen Tochter heiraten zu können. A.c. Mit prozessleitender Verfügung vom 10. Dezember 2013 forderte der Gerichtspräsident A.________ auf, ein offizielles Dokument, das seine Identität bzw. seinen Zivilstand belege (wie bspw. ein Scheidungsurteil), beim Gericht einzureichen. A.d. Das am 16. Januar 2014 gegen diese Verfügung gerichtete Wiedererwägungsgesuch wies der Gerichtspräsident von U.________ am 24. März 2014 ab.