Citation: 2C_424/2020 E. 1.2.2

1.2.2. Hinsichtlich der rechtzeitig eingereichten neuen Beweismittel ist Art. 99 Abs. 1 BGG massgebend, wonach neue Tatsachen und Beweismittel nur so weit vorgebracht werden, als der angefochtene Entscheid hierzu Anlass gibt. Echte Noven, d.h. Tatsachen, die erst nach dem angefochtenen Urteil eingetreten sind, bleiben im bundesgerichtlichen Verfahren in jedem Fall unberücksichtigt (vgl. BGE 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123; 133 IV 342 E. 2.1 S. 343 f.; je mit Hinweisen). Es ist unklar, ob die eingereichten Beweismittel zum Zeitpunkt des Urteils des Verwaltungsgerichts am 1. April 2020 bereits existiert haben - wie es die verspätet beigebrachte Übersetzung, welches das Schlichtungsprotokoll auf den 28. März 2020 datiert, suggeriert - und bei der Vorinstanz hätten eingereicht werden können oder ob es sich um echte Noven handelt, die unbeachtet bleiben müssen. Da aber auch die Voraussetzungen zur Berücksichtigung unechter Noven nicht erfüllt sind, kann diese Frage offenbleiben.