Citation: C 171/04 09.02.2005 E. A

M.________, geboren 1962, bezieht seit Mai 2002 Taggelder der Arbeitslosenversicherung. Anlässlich eines Verfahrens betreffend Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen Versäumens eines Kontrolltermins teilte er dem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) Sargans erstmals mit, er arbeite eine fünfwöchige Gefängnisstrafe im Rahmen gemeinnütziger Arbeit ab. Nachdem das RAV Abklärungen über den Vollzug dieser Strafe getroffen hatte, stellte es mit Verfügung vom 11. August 2003 fest, dass vom 15. April bis zum 18. Juni 2003 keine Vermittlungsfähigkeit bestanden habe. Zur Begründung führte die Verwaltung an, M.________ habe die gemeinnützige Arbeit zu gewöhnlichen Arbeitszeiten verrichtet, obwohl dies auch während Randstunden oder am Wochenende möglich gewesen wäre; damit habe er klargemacht, dass er sich während dieser Zeit der Arbeitsvermittlung nicht zur Verfügung habe stellen wollen. Mit Einspracheentscheid vom 19. September 2003 hielt das RAV an seiner Verfügung fest. Mit Verfügung vom 14. August 2003 forderte die Arbeitslosenkasse des Kantons St. Gallen von M.________ die für die Zeit vom 15. April bis zum 18. Juni 2003 bezogenen Taggelder der Arbeitslosenversicherung im Umfang von Fr. 6'964.40 zurück. Diese Verfügung blieb unangefochten; über das eingereichte Erlassgesuch ist noch nicht befunden worden.