Citation: 1C_504/2022 E. 5.5

5.5. Nach dem Gesagten durfte die Vorinstanz somit willkürfrei davon ausgehen, dass im zu beurteilenden Fall nicht mehr von einer untergeordneten Baute im Sinne von § 67a BauG/AG auszugehen ist. Damit erübrigte sich auch eine Prüfung, ob der Erteilung einer erleichterten Ausnahmebewilligung darüber hinaus überwiegende, aktuelle öffentliche Interessen entgegenstehen (vgl. § 67a BauG/AG). Der angefochtene Entscheid bezüglich die Verweigerung einer erleichterten Ausnahmebewilligung für die Parkfelder entlang der beiden Kantonsstrassen hält vor dem Willkürverbot stand. Dies gilt nicht nur für die zwölf Parkplätze PP33-34 und PP45-54, die ohne jegliche Bewilligung im Unterabstand zu den Kantonsstrassen erstellt wurden, sondern auch für die zehn Parkplätze entlang der Seetalstrasse (PP37-38 und PP37-44). Darüber hinaus halten auch die gestützt darauf angeordneten Nutzungsverbote vor dem Willkürverbot stand.