Citation: I 573/00 09.02.2001 E. 3

3.- a) Die Vorinstanz hat in Würdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere gestützt auf das Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) vom 3. März 1998, zu Recht festgehalten, dass der Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit als Eisenbieger nicht mehr ausüben kann, dass er aber in einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit, bei der er die Körperposition wechseln kann und keine Lasten über 15 kg heben muss, uneingeschränkt arbeitsfähig ist. Das Gutachten der MEDAS beruht auf einer umfassenden Analyse der Vorakten und auf spezialärztlichen Untersuchungen, welche sämtliche vom Versicherten geklagten Beschwerden umfassten. Daraus werden ausführlich begründete, nachvollziehbare Schlussfolgerungen gezogen. Die von der Rechtsprechung (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis) entwickelten Anforderungen an ein beweiskräftiges ärztliches Gutachten sind somit erfüllt. b) In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nichts vorgebracht, was zu einer abweichenden Beurteilung zu führen vermöchte. Soweit sich der Versicherte auf den Arztbericht des Dr. med. S.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 11. Mai 1993 beruft, welcher ihm eine psychisch begründete Arbeitsunfähigkeit von 40 % bis 50 % bescheinigt, übersieht er, dass Dr. med. S.________ in seinem Bericht zuhanden der IV-Stelle vom 23. Januar 1997 ausführt, eine Arbeitsunfähigkeit liege nicht vor, was mit dem Befund des durch die MEDAS beigezogenen Dr. med. K.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 16. Februar 1998 übereinstimmt. Angesichts der durch die MEDAS veranlassten umfassenden spezialärztlichen Untersuchungen und der daraus resultierenden schlüssigen Erkenntnisse kann nicht auf die Aussage des Hausarztes Dr. med. W.________, Facharzt für Allgemeinmedizin, vom 19. Januar 1997, wonach die Arbeitsfähigkeit infolge körperlicher und psychischer Erkrankung auf ungefähr 50 % reduziert sei, abgestellt werden. Schliesslich lässt der im Abschlussbericht vom 20. März 1996 über die Umschulung erwähnte längere Ausfall des Versicherten nach dem ungünstigen Verlauf des ersten Berufspraktikums keine Rückschlüsse auf die allgemeine Arbeitsfähigkeit zu.