Citation: 1C_277/2015 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin bringt zunächst vor, die im Gestaltungsplan in der südwestlichen Ecke ihrer Parzelle vorgesehene Rückversetzung der Baubereichslinie um 2 m in ihr Grundstück hinein beschränke ihr Eigentumsrecht empfindlich. Zwar bestreitet sie das Vorliegen einer genügenden gesetzlichen Grundlage für diese Planungsmassnahme ebenso wenig wie den damit verfolgten, im öffentlichen Interesse liegenden Zweck einer harmonischen und ästhetischen Umgebungsgestaltung. Sie bringt aber vor, die zusätzliche Verkleinerung des Baubereichs stelle eine massive Beeinträchtigung ihrer Gestaltungsfreiheit dar, da ein allfälliger Neubau, insbesondere in Form eines mit dem Nachbargrundstück verbundenen Blockrandbaus, nicht mehr nahe an die Strasse heranführen könnte und ihr Grundstück verhältnismässig klein sei. Zudem vermöge die Rückversetzung der Baubereichslinie weder die Fassadenfluchten zu harmonisieren oder den Zonenwechsel aufzuheben noch überwögen die öffentlichen Interessen die privaten Interessen an einer sinnvollen baulichen Nutzung ihrer Parzelle im bisherigen Umfang.