Citation: 1P.98/2007 13.09.2007 E. 1

1.1 Gemäss Art. 132 Abs. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) ist dieses Gesetz auf ein Beschwerdeverfahren nur anwendbar, wenn der angefochtene Entscheid nach dem 1. Januar 2007 ergangen ist. Die vorliegende Beschwerde richtet sich im Wesentlichen gegen die zuvor ergangene Verfügung vom 22. Dezember 2006. Daher ist sie nach der Rechtsmittelordnung zu beurteilen, die vor dem Inkrafttreten des BGG galt. Anwendbar ist namentlich das Bundesrechtspflegegesetz vom 16. Dezember 1943 (OG). 1.2 Die Verfügung vom 22. Dezember 2006 wurde den Beschwerdeführern am 29. Januar 2007 zugestellt. Die Beschwerde vom 28. Februar 2007 erfolgte innert der Frist von 30 Tagen (Art. 89 Abs. 1 OG). 1.3 Der Beschwerdegegner bezweifelt, ob die Vertreterin von der Beschwerdeführerin 2 für das bundesgerichtliche Verfahren gültig bevollmächtigt wurde. Ob die Vollmacht der Beschwerdeführerin 2 den Anforderungen genügt, braucht nicht weiter untersucht zu werden, da jedenfalls der Beschwerdeführer 1 gültig bevollmächtigt ist. Deshalb stellt sich die Frage einer allfälligen Verbesserung nicht. 1.4 Die Beschwerdeführer wurden zur Zahlung der Gerichtskosten von Fr. 1'044.-- und einer Prozessentschädigung von Fr. 600.-- verpflichtet (Dispositiv-Ziff. 2 bis 4 der Verfügung vom 22. Dezember 2006 und Erläuterungsverfügung vom 2. Februar 2007). In dieser Hinsicht greifen die angefochtenen Verfügungen in rechtlich geschützte Interessen der Beschwerdeführer ein. Insoweit sind sie gemäss Art. 88 OG zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert. Allerdings ist eine uneingeschränkte Überprüfung der Sache ausgeschlossen. Nach der Rechtsprechung ist der durch eine strafbare Handlung angeblich Geschädigte bzw. der Anzeiger grundsätzlich nicht legitimiert, gegen die Einstellung des Strafverfahrens staatsrechtliche Beschwerde zu erheben. Der Strafanspruch steht ausschliesslich dem Staat zu (BGE 131 I 455 E. 1.2.1 S. 458 f.; 128 I 218 E. 1.1 S. 119; 114 Ia 307 E. 3c S. 312 f.). Folglich bleibt die verfassungsrechtliche Kontrolle auf den Kostenspruch als solchen beschränkt und kann nicht dazu führen, dass indirekt auch der angefochtene Entscheid in der Sache überprüft wird (vgl. BGE 129 II 297 E. 2.2 S. 300; 109 Ia 90/91).