Citation: 4A_265/2024 E. 2.3.2

2.3.2. Die Vorinstanz lud den Beschwerdeführer und die weitere Verfahrensbeteiligte zu einer Vergleichsverhandlung vor. Die Gerichtsdelegation wies die Parteien zu Beginn dieser Verhandlung auf den vorläufigen Charakter ihrer Beurteilung hin. Handelsrichter Oetterli würdigte in der Folge die Prozesschancen offenbar anders, als es sich der Beschwerdeführer erhofft hatte. Eine solche abweichende Einschätzung begründet für sich alleine keinen Anschein der Befangenheit. Zu prüfen bleibt einzig, ob Handelsrichter Oetterli mit seinen angeblichen Äusserungen zu den USA einen Ausstandsgrund setzte. Der Beschwerdeführer wirft Handelsrichter Oetterli vor, eine starke Antipathie gegenüber den USA zu empfinden. Er soll dieses Land als eigentlichen Unrechtsstaat bezeichnet haben, der geradezu erpresserisch, willkürlich und kriminell handle. Aus dem angefochtenen Entscheid geht nicht hervor, dass Handelsrichter Oetterli sich dahingehend über die USA geäussert hat. Der Beschwerdeführer vermag diesbezüglich keine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung aufzuzeigen (s. oben E. 1.3).