Citation: 6P.30/2004 02.07.2004 E. 8

Der Beschwerdeführer ist schliesslich der Ansicht, er sei zu einer Strafe verurteilt worden, die nicht seinem Verschulden entspreche. 8.1 Der Richter bemisst die Strafe nach dem Verschulden des Täters. Er berücksichtigt die Beweggründe, das Vorleben und die persönlichen Verhältnisse des Täters (Art. 63 StGB). Das Bundesgericht hat die bei der Strafzumessung geltenden Grundsätze letztmals in BGE 129 IV 6 E. 6 erläutert. Es kann darauf verwiesen werden. 8.2 Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, die Vorinstanz hätte - entgegen dem Gutachten - zumindest eine mittelgradige bis schwere Verminderung der Steuerungsfähigkeit annehmen müssen, richtet er sich gegen die Beweiswürdigung der Vorinstanz. Auf solche Rügen kann im Rahmen der Nichtigkeitsbeschwerde nicht eingetreten werden (Art. 277bis Abs. 1 BStP). 8.3 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Art der Tatbegehung könne nicht straferhöhend berücksichtigt werden. Die Vorinstanz erblickte eine gewisse Hinterhältigkeit und Skrupellosigkeit darin, dass er als Reaktion auf eine Tätlichkeit des körperlich weit unterlegenen Opfers derart gewaltsam reagiert hatte. Angesichts des überraschenden und kraftvollen mehrmaligen Zustechens mit einem Messer ist diese Bewertung nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz berücksichtigte zudem die leicht bis mittelgradig verminderte Zurechnungsfähigkeit strafmindernd. Insoweit unerheblich bleibt somit der angeführte Einwand, aufgrund der verminderten Zurechnungsfähigkeit sei er unkontrolliert vorgegangen. 8.4 Die Vorinstanz hat sich - zum Teil mit Verweis auf die Ausführungen der ersten Instanz - auch mit den übrigen Tat- und Täterkomponenten so ausführlich auseinander gesetzt, dass die Strafzumessung nachvollziehbar ist. Mit seiner generellen Kritik, aufgrund der Gesamtsituation hätte die Strafe milder ausfallen müssen, vermag der Beschwerdeführer keinen Ermessensmissbrauch der Vorinstanz aufzuzeigen. Alle wesentlichen straferhöhenden und -mindernden Momente wurden korrekt bewertet und gewichtet. Im Übrigen liegt das Strafmass im gesetzlichen Rahmen. Die Rüge ist somit abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.