Citation: 6P.135/2003 03.02.2004 E. 8

Da der Beschwerdeführer zu Recht der fahrlässigen schweren Körperverletzung schuldig gesprochen worden ist, weil er die besondere Vorsicht gegenüber Kindern gemäss Art. 26 Abs. 2 SVG nicht beachtet hat, kann offen bleiben, ob er auch das Vortrittsrecht des Fussgängers gemäss Art. 33 Abs. 2 SVG missachtet hat. Immerhin ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer aufgrund der Umstände damit rechnen musste, dass der Knabe den Fussgängerstreifen unvermittelt betreten könnte, auch wenn er sich noch nicht in unmittelbarer Nähe des Streifens befand, als er ihn zum ersten Mal erblickte (vgl. E. 7.4; Schaffhauser, a.a.O., N 654).