Citation: 4A_223/2021 E. A

A.a. A.________ (Gesuchsteller, Beschwerdeführer) investierte in den Jahren 2003 und 2007 in ein Edelmetallkonto (Gold) der Bank B.________ AG (Gesuchsgegnerin 1, Beschwerdegegnerin 1) im Umfang von insgesamt 299 Unzen. Per Ende März 2014 kündigte die Bank B.________ AG die Geschäftsbeziehung mit A.________. Dieser verlangte in der Folge die Übergabe der 299 Unzen in Form marktüblicher Goldmünzen und (Gold-) X.________s. Die Bank B.________ AG verweigerte die physische Aushändigung der Münzen und X.________s. A.b. Nachdem das Vermögen der Bank B.________ AG nach Art. 69 ff. FusG (SR 221.301) auf die Bank B.b.________ AG (Gesuchsgegnerin 2, Beschwerdegegnerin 2) übergegangen war, erhob A.________ gegen beide Klage auf Herausgabe seines Guthabens von 299 Unzen Gold. Dieses Verfahren wurde mit Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau vom 14. April 2020 abgeschlossen (ZOR.2020.2). Das Obergericht hiess die Klage gut; es verurteilte die Bank B.________ AG und die Bank B.b.________ AG "unter solidarischer Haftung sowie unter Androhung der Bestrafung gemäss Art. 292 StGB im Widerhandlungsfall [...], [A.________] 299 Unzen Gold herauszugeben". A.c. Daraufhin verlangte A.________ (erneut) die Herausgabe des Goldes, und zwar in Form von 299 Goldmünzen à je 1 Unze (100 Canadian Maple Leaves, 100 Österreichische Philharmonics und 99 Australian Gold Nuggets). Er nahm dabei auf ein Schreiben der Bank B.________ AG vom 11. Februar 2014 Bezug und erklärte sich mit den dort von der Bank B.________ AG (angeblich) veranschlagten Kosten von Fr. 14.-- je Unze "für die Umwandlung des Goldguthabens in die Goldmünzen" einverstanden. Die Bank B.________ AG und die Bank B.b.________ AG offerierten hernach die physische Übergabe des Goldes in zwei Varianten: entweder Übergabe von 8 Goldbarren à je 1 kg (= 282.192 Unzen) mit "Barauszahlung" der Differenz von 16.808 Unzen oder Aushändigung des Goldes in der von A.________ verlangten Stückelung, allerdings zu höheren, vom Marktpreis abhängigen Auslagen und Gebühren im Betrag von "rund" EUR 29'590.-- beziehungsweise EUR 22'815.--.