Citation: 8C_684/2019 E. 5

Die Suva macht geltend, die Vorinstanz sei unzulässigerweise allein aufgrund der seit dem Unfall geklagten Beschwerden von einem auch weiterhin anspruchsbegründenden Kausalzusammenhang ausgegangen ("post hoc ergo propter hoc"). Mit der versicherungsinternen Stellungnahme des Dr. med. I.________ habe eine zuverlässige Grundlage für die Annahme einer Verschlimmerung höchstens bis zu dem von ihr verfügten Fallabschluss per 31. Dezember 2017 bestanden, zumal der Kreisarzt seine Einschätzung auch mit den massgeblichen Lehrmeinungen untermauert habe. Wenn die Vorinstanz gestützt darauf vom Erreichen des Vorzustandes in Form einer schweren subakromialen Impingementkonstellation sechs bis acht Wochen beziehungsweise höchstens vier Monate nach der erlittenen Prellung oder Distorsion des Oberarms nicht überzeugt gewesen sei, hätte sie weitere medizinische Abklärungen treffen müssen, statt zu einer eigenständigen Beurteilung zu schreiten.