Citation: 2C_436/2020 E. 4.3.3

4.3.3. Ausserdem hat die Vorinstanz den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig festgestellt, wenn sie auf die glaubwürdigere Aussage der Ehefrau unter anderem mit der Begründung abstellt, die beiden Ehegatten würden finanziell unabhängig und in vergleichbaren Verhältnissen leben, weshalb kaum finanzielle Interessen ersichtlich seien, welche die Ehefrau zu falschen Angaben zum Trennungszeitpunkt hätten verleiten dürfen. Wenn der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang lediglich vorbringt, die Ehefrau habe entgegen der vorinstanzlichen Auffassung finanzielle Interessen, da der bei der Scheidung zu teilende Vorsorgebetrag bei einem früheren Trennungszeitpunkt geringer ausfalle, vermag er damit keine willkürliche Beweiswürdigung darzutun. Böswillige Absichten der Ehefrau erscheinen vielmehr unwahrscheinlich, da sie während ihrer Ferienabwesenheit die vormals eheliche Wohnung dem Beschwerdeführer zwischen dem 25. Dezember 2018 und dem 31. Januar 2019 für über einen Monat zur Verfügung gestellt hat. Diesen Umstand bestreitet der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht. Es bestehen insgesamt keine Hinweise, in deren Lichte die Auflösung der ehelichen Gemeinschaft Ende 2018 offensichtlich unrichtig erschiene.