Citation: 9C_561/2017 E. 3.2

3.2. Eine somatoforme Schmerzstörung, so die Vorinstanz weiter, liege aktuell gemäss beweiskräftigem psychiatrisch-rheumatologischen Gutachten der MGZ vom 15. März 2016 nicht mehr vor, da weder emotionale Konflikte noch psychosoziale Probleme hätten festgestellt werden können. Ebenso werde die im psychiatrischen Gutachten der Dr. med. C.________ vom 13. Februar 2006 gestellte Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode im Rahmen der aktuellen Begutachtung nicht mehr bestätigt. Diese Beurteilung sei mit Blick auf die unauffälligen Untersuchungsbefunde nachvollziehbar. Sei das Gedächtnis der Beschwerdeführerin anlässlich der Begutachtung durch Dr. med. C.________ noch objektivierbar eingeschränkt, die Stimmung deutlich zum depressiven Pol verschoben und die affektive Schwingungsfähigkeit nahezu erloschen gewesen, stelle der psychiatrische Gutachter der MGZ weder eine gedrückte Stimmung, noch einen Interessenverlust oder Schuldgefühle fest. Hinzu komme, dass er eine deutliche Aggravationstendenz festhalte und das der Beschwerdeführerin verordnete Antidepressivum gemäss Medikamentenspiegel unterhalb des therapeutischen Wirkungsbereichs nachweisbar sei. Der rheumatologische Gutachter der MGZ attestiere aufgrund einer nicht näher spezifizierbaren Kopfschmerzproblematik eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 20 %, da zwecks Kontrolle der Kopfschmerzen immer wieder kurze Pausen notwendig seien. Dieser Einschätzung könne nicht gefolgt werden, da ihr eine fundierte Begründung fehle, zumal der Experte gleichzeitig eine offensichtlich bestehende bewusstseinsnahe Schmerzverdeutlichung mit Selbstlimitierung, Diskrepanzen und Inkonsistenzen festgestellt habe. Eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aufgrund der Kopfschmerzen erscheine umso weniger nachvollziehbar, als die Beschwerdeführerin anlässlich der MZR-Begutachtung im Jahr 2003 in somatischer Hinsicht als vollständig arbeitsfähig erachtet worden sei und sich die Kopfschmerzproblematik - die der rheumatologische Gutachter im übrigen als schmerzmittelinduziert betrachte - seither nicht wesentlich verändert habe. Aus der beweiskräftigen medizinischen Aktenlage - weiterer Abklärungsbedarf sei in antizipierter Beweiswürdigung zu verneinen -ergebe sich mit überwiegender Wahrscheinlichkeit, dass der Beschwerdeführerin die angestammte sowie jede angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar seien. Die angefochtene, rentenaufhebende Verfügung erweise sich damit als rechtens.