Citation: 1C_267/2023 E. 1

A.________ erhob gegen einen Entscheid des Justiz- und Sicherheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt vom 19. April 2023 Rekurs. Nachdem sie mit Verfügung vom 11. Mai 2023 zur Leistung eines Kostenvorschusses aufgefordert wurde, ersuchte sie um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung. Das Appellationsgericht Basel-Stadt wies mit Verfügung vom 24. Mai 2023 das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung ab und bestätigte die Verfügung vom 11. Mai 2023. Zur Begründung führte das Appellationsgericht zusammenfassend aus, die um unentgeltliche Prozessführung ersuchende Partei treffe eine umfassende Mitwirkungspflicht. Sie müsse über ihre finanzielle Lage uneingeschränkt Auskunft erteilen. Die Rekurrentin behaupte, über kein Einkommen zu verfügen, das ihr neben der Bestreitung ihres Bedarfs die Finanzierung des vorliegenden Verfahrens erlauben würde. Weiter bestreite sie, einen Kostenvorschuss aus ihrem Vermögen leisten zu können. Beides belege sie indessen nicht umfassend, zumal bekannt sei, dass sie über Grundeigentum verfüge. Ihr Gesuch um unentgeltliche Prozessführung könne deshalb nicht bewilligt werden.