Citation: 6B_1263/2020 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz nimmt hinsichtlich dieses Schuldspruchs an, die D.________ AG habe Fr. 281'000.-- von verschiedenen Investoren entgegengenommen, um sie gemäss ihrem Angebot für die Zeichnung von Aktien der zu gründenden L.________ AG, die aber nie ins Handelsregister eingetragen worden sei, zu verwenden. Weiter habe die D.________ AG Darlehen in Höhe von Fr. 246'000.-- für Planung sowie Bau von erneuerbaren Energie-Anlagen entgegengenommen. Diese Gelder (d.h. insgesamt Fr. 527'000.--) seien dabei ins Vermögen der D.________ AG übergegangen und damit als Aktivum dieser Gesellschaft zu werten (vgl. angefochtenes Urteil E. 4.4 S. 11 f.; Vernehmlassung der Vorinstanz vom 25. August 2022 zu Ziff. 2.3 S. 2 f.). Erstellt sei sodann, dass die D.________ AG, deren einziger Verwaltungsrat der Beschwerdeführer gewesen sei, in der Folge insgesamt Fr. 329'158.55 an die C.________ AG überwiesen habe. Dabei habe die D.________ AG mit den Zahlungen weder eigene Verbindlichkeiten beglichen noch eine Gegenleistung bzw. einen rechtlichen Anspruch an irgendwelchen Projekten erhalten. Von einem Aktiventausch, wie ihn der Beschwerdeführer geltend mache, könne auch hier keine Rede sein. Die Überweisung der Fr. 329'158.55 an die C.________ AG sei insofern pflichtwidrig erfolgt und habe zu einer Verminderung der Aktiven der D.________ AG und folglich zu einer Vermögensschädigung derselben geführt. Für was die C.________ AG das ihr übertragene Geld konkret ausgegeben habe, sei für den Schuldspruch der qualifizierten ungetreuen Geschäftsbesorgung zum Nachteil der D.________ AG unerheblich (vgl. angefochtenes Urteil E. 4.4 f. S. 12 ff.; auch Vernehmlassung der Vorinstanz vom 25. August 2022 zu Ziff. 2.3 S. 4 f.).