Citation: 1B_270/2018 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer macht geltend, mit Bezug auf B.________, von dem er drei bis fünf Mal Geld in Empfang genommen habe, sei die Kollusionsgefahr beseitigt, soweit sie überhaupt jemals bestanden habe. Am 6. Juni 2018 habe eine Konfrontationseinvernahme stattgefunden, die jedoch zu keinen konkreten Ergebnissen geführt habe. Die abgehörten Gespräche zwischen E.________, D.________, G.________ und H.________ hätten nicht der Absprache gedient, weshalb eine Kollusionsgefahr insofern nicht erkennbar sei. Die Vorinstanz bleibe auch den Nachweis schuldig, inwiefern in Bezug auf weitere Personen eine Kollusionsgefahr bestehen solle. Weiter wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz vor, eine Beugehaft abgesegnet zu haben, was sich unter anderem am Hinweis darauf zeige, dass er bisher die Aussage weitgehend verweigert habe. Dies stelle auch eine krasse Verletzung seines Rechts auf Aussageverweigerung dar.