Citation: 8C_511/2022 E. 7.3.4

7.3.4. Bezüglich der körperlichen Dauerschmerzen hielt das kantonale Gericht fest, die Schmerzproblematik sei bereits wenige Monate nach dem Unfall psychisch überlagert worden. So gehe aus den Berichten der behandelnden Ärzte deutlich hervor, dass sich die Beschwerden grösstenteils nicht durch objektive Befunde erklären liessen. Das Kriterium sei daher zu verneinen. Der Beschwerdeführer bestreitet dies mit Verweis auf die erfolgten Operationen und die verbliebenen Restbeschwerden. So sei er auf Stöcke oder einen Rollator angewiesen, weshalb das Kriterium in ausgeprägter Form zu bejahen sei. Er benennt indessen keinen einzigen medizinischen Bericht, aus dem sich die organische Ursache dieser erheblichen Einschränkungen und die Notwendigkeit von Gehhilfen ergeben würden. Den medizinischen Akten ist denn auch vielmehr eine erhebliche Diskrepanz zwischen dem objektiven Befund und den geklagten Beschwerden sowie eine uneingeschränkte Belastbarkeit des Fusses zu entnehmen. Die Vorinstanz hat das Kriterium zu Recht verneint.