Citation: 5A_809/2018 E. B

Mit Entscheid vom 22. November 2012 errichtete die Vormundschaftsbehörde U.________ für C.________eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB, am 6. Dezember 2012 genehmigte sie den Unterhaltsvertrag der Eltern für C.________ sowie deren Vereinbarung bezüglich Betreuung und Besuchsrecht. Am 22. Februar 2015 stellte A.________ bei der neu zuständigen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde V.________ ein Gesuch um Anpassung des Besuchsrechts. Mit am 18. Mai 2015 bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde W.________ (KESB), welche die Kindesschutzmassnahmen als Folge des Wohnsitzwechsels von A.________ übernommen hatte, eingegangener Eingabe stellte A.________ den Antrag, das Besuchsrecht von B.________ auf einen Tag im Monat zu reduzieren. Mit Posteingang vom 29. Mai 2015 beantragte B.________ die gemeinsame elterliche Sorge für C.________. Nach einer von A.________ abgebrochenen gemeinsamen Beratung der Eltern bei der Fachstelle Kontakt erteilte die KESB mit Entscheid vom 21. Juli 2017 B.________ und A.________ die gemeinsame elterliche Sorge über C.________, wies den Antrag von A.________ um Abänderung des Besuchsrechts ab und bestätigte die Besuchsrechtsregelung gemäss der Vereinbarung vom 6. Dezember 2012.