Citation: 8C_269/2021 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht stellte fest, es sei ab Dezember 2012 (Erstattung eines Gutachtens der Klinik C.________ zuhanden des Unfallversicherers) eine 70%ige und ab November 2017 gestützt auf das voll beweiskräftige Gutachten der Gutachterstelle B.________ eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit ausgewiesen. Aus Sicht der psychiatrischen Teilgutachterin bestünden keine Einschränkungen, woran die Einschätzung der vom Beschwerdeführer beauftragten Privatgutachterin Dr. med. D.________ vom 27. April 2019 nichts ändern könne. Auf die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens verzichtete die Vorinstanz. In erwerblicher Hinsicht ermittelte das kantonale Gericht als Verdienst, den der Beschwerdeführer hypothetisch als Gesunder erzielen würde (Valideneinkommen), ausgehend vom letzten tatsächlichen Lohn, für das Jahr 2012 einen Betrag von Fr. 66'235.-. Den nach Eintritt der Gesundheitsschädigung zumutbarerweise erzielbaren Lohn (Invalideneinkommen) setzte die Vorinstanz unter Beizug der Lohnstrukturerhebung des Bundesamts für Statistik (LSE) auf Fr. 45'624.- für ein 70 %-Pensum fest. Die Gewährung eines leidensbedingten Abzuges sei nicht gerechtfertigt. Der Vergleich der beiden Einkommen ergab einen Invaliditätsgrad von 31 %, was einen Rentenanspruch ab Dezember 2012 und umso mehr auch ab November 2017, unter Annahme einer Leistungsfähigkeit von 80 %, ausschloss.