Citation: 5A_90/2020 E. 2

In der Sache selbst wird kritisiert, es könne keine psychische Störung im Sinn von Art. 426 Abs. 1 ZGB vorliegen, wenn jemand kurz nach Weihnachten Geschenke im Keller vorfinde, sich bei einem alten Haus Sorgen wegen Brandgefahr mache, für die Schweiz spare oder gern gekochtes Müesli esse. Es fänden sich keine Anhaltspunkte für eine akute Selbstgefährdung und man dürfe niemanden der Freiheit berauben, nur weil er gerne putze oder ab und zu aufbrausend gegenüber den Nachbarn sei. Die (teils polemisch vorgebrachten) Ausführungen dienen der Stimmungsmache. Es werden in verzerrender, ja teilweise in sinnverkehrender Weise Elemente aus den ausführlichen und auch den Ablauf der Ereignisse aufzeigenden Sachverhaltsfeststellungen des angefochtenen Entscheides herausgepickt, und zwar mit rein appellatorischen Ausführungen bzw. Behauptungen und Unterstellungen. Indes sind die Sachverhaltsfeststellungen des angefochtenen Entscheides für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG) und er wären substanziierte Willkürrügen erforderlich, während eine appellatorische Schilderung der eigenen Sicht der Dinge nicht genügt (Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266). Auch in rechtlicher Hinsicht findet keine seriöse Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides statt, wie es erforderlich wäre (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 142 III 364 E. 2.4 S. 368). Im Prinzip wird, wiederum mit appellatorischen Ausführungen, der zugrunde liegende Sachverhalt angezweifelt bzw. in Abrede gestellt, indem die Ausführungen im Gutachten als blosse Vermutungen abgetan werden. Der Schwächezustand (paranoide Schizophrenie) sowie das selbstgefährdende Verhalten (massiver Gewichtsverlust, Verletzungen durch exzessives Putzen, Verwahrlosung), die Erforderlichkeit der Unterbringung (erneute Dekompensation der bekannten Schizophrenie bei mangels Krankheitseinsicht zu befürchtendem Absetzen der Medikamente für den Fall sofortiger Entlassung) und die Eignung der Klinik werden im angefochtenen Entscheid unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten ausführlich behandelt (wozu gemäss Art. 109 Abs. 3 BGG auf den angefochtenen Entscheid verwiesen werden kann). Damit setzt sich die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin wie gesagt nicht in zielgerichteter Weise auseinander, weshalb die Beschwerde unbegründet bleibt.