Citation: 7B.95/2006 18.07.2006 E. 2

2.1 Die Aufsichtsbehörde führt aus, nach zusätzlichen Abklärungen sei ihr bekannt, dass der Beschwerdeführer seit Ende 2003 mehrere Betreibungen gegen die Schweizerische Eidgenossenschaft in unterschiedlichen Millionenbeträgen eingeleitet habe. Ausser im Verfahren Nr. ... figuriere jedoch nirgends eine Forderungssumme von 1,9 Mio. Franken (Liste "Gläubigerinformation", Ausdruck vom 7. Juni 2006; Betreibungsbegehren vom 31. Dezember 2003). Der Eingang eines zweiten Betreibungsbegehrens in dieser Forderungshöhe vom 6. März 2006 sei nicht aktenkundig und werde auch vom Beschwerdeführer nicht nachgewiesen, ausser als Beilagenkopie zum Fortsetzungsbegehren vom 31. März 2006. Dass diese indes zur Eröffnung eines neuen Betreibungsverfahrens hätte Anlass geben sollen, habe die Dienststelle A.________ nicht annehmen können und müssen. Ein Fortsetzungsbegehren samt Beilagen diene gemäss Art. 89 und 159 SchKG ausschliesslich zur Überleitung einer bestehenden Betreibung in das Stadium der Pfändung oder des Konkurses und nicht zur Einleitung einer neuen Betreibung. Die Vorinstanz fährt fort, mangels eines ordentlich eingereichten Betreibungsbegehrens aber bestehe kein Anlass, einen neuen Zahlungsbefehl über 1,9 Mio. Franken auszustellen. Somit habe es schon an der Grundlage für ein Einleitungsverfahren gefehlt. Um so weniger habe daraus ein Anspruch auf Fortsetzung der Betreibung entstehen können, wie ihn der Beschwerdeführer geltend mache. Die Beschwerde sei deshalb als unbegründet abzuweisen.