Citation: 8C_315/2019 E. 3.1.1

3.1.1. Das kantonale Gericht hat erwogen, entgegen der Auffassung der AXA könne aus den Akten nicht geschlossen werden, die Versicherte wäre im Zeitpunkt des möglichen Rentenbeginns (1. November 2010) weiterhin bei der C.________ AG erwerbstätig gewesen, weil dieses Unternehmen damals nicht mehr existiert habe. Daher könne das hypothetische Valideneinkommen nicht anhand des zuletzt bei der C.________ AG im Jahre 1999 erzielten Lohnes ermittelt werden. Daran vermöge nichts zu ändern, dass sich die Berufskrankheit bereits während der Dauer der Anstellung in diesem Betrieb bemerkbar gemacht habe und es der Versicherten danach nicht mehr möglich gewesen sei, im erlernten Beruf als Bäckerin und Konditorin zu arbeiten. Sodann ergäben sich aus den Akten keine Anhaltspunkt, dass die Versicherte ohne die invalidisierende Berufskrankheit nicht mehr in der angestammten Erwerbstätigkeit gearbeitet hätte. Zur Bestimmung des hypothetischen Valideneinkommens sei somit auf die standardisierten Bruttolöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Jahres 2010, Tabelle TA1, Position 10 (Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln), Frauen, abzustellen.