Citation: 6B_820/2009 12.11.2009 E. 6

6.1 Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe die dreijährige Probezeit des Urteils des Bezirksgerichts Winterthur vom 15. März 2006 zu Unrecht um ein Jahr verlängert. Zwischen der zu beurteilenden Straftat und der Vorstrafe bestehe keine Ähnlichkeit. Von einer Verlängerung sei abzusehen. 6.2 Die Vorinstanz verlängert die angesetzte Probezeit um ein Jahr. Sie verweist zur Begründung auf das Urteil des Strafgerichts Zug. Danach hat der Beschwerdeführer die grobe Verkehrsregelverletzung während einer erst kurze Zeit laufenden Probezeit verübt. Die neu unbedingt auszusprechende Geldstrafe zeige genügend Warnwirkung, deshalb sei der bedingte Strafvollzug nicht zu widerrufen, sondern lediglich die Probezeit zu verlängern. 6.3 Art. 46 Abs. 2 StGB ermächtigt den Richter, die Probezeit um die Hälfte der ursprünglich festgesetzten Dauer zu verlängern, wenn nicht zu erwarten ist, dass der Verurteilte weitere Straftaten begehen wird. Die Verlängerung der Probezeit liegt im Ermessen der Vorinstanz und ist nicht zu beanstanden.