Citation: 9C_655/2021 E. 4.4.2

4.4.2. Im kantonalen Verfahren brachte die Beschwerdeführerin vor, sie habe den Versicherten bereits 1999 kennengelernt. Aus der Bekanntschaft habe sich mit der Zeit eine enge Beziehung entwickelt, welche sich nicht nur auf Gefühlsebene manifestiert habe, sondern auch dadurch zum Ausdruck gekommen sei, dass der Versicherte sie finanziell unterstützt habe. Davon würden Überweisungen von höheren Beträgen zu Beginn der interessierenden Zeit Anfang 2014 zeugen und Einladungen zum Essen sowie zu Freizeitaktivitäten unweit ihres damaligen Wohnortes in C.________. Zum Beweis dieser Tatsachen reichte sie einen Auszug aus dem Postkonto des Versicherten über zwei im Februar und März 2014 getätigte Überweisungen von Fr. 2'999.- und Fr. 3'000.- sowie die Monate Dezember 2013 bis März 2014 betreffende Kreditkarten-Abrechnungen des Versicherten ein. Weiter machte die Beschwerdeführerin geltend, sie hätten sich schon seit längerer Zeit zuvor regelmässig während mehrerer Tage gegenseitig besucht, was sie mit einer entsprechenden Bestätigung der damaligen Vermieter des Versicherten belegte. Und schliesslich gab die Beschwerdeführerin an, dass bei ihr und dem Versicherten bereits im Laufe des Jahres 2013 der Wunsch zusammenzuziehen aufgekommen sei, worauf sie eine gemeinsame Wohnung in der Agglomeration von C.________ gesucht hätten. Wie das eingereichte, dem späteren Mietvertrag zugrunde liegende Anmeldeformular zeige, hätten sie einen Mietbeginn am 1. Februar 2014 beabsichtigt. Da der Vormieter die Wohnung nicht früher verlassen habe, sei der Einzug dann allerdings erst auf den 1. April 2014 erfolgt.