Citation: 5A_707/2009 23.11.2009 E. 2.3

2.3.1 Vorab rügt der Beschwerdeführer die Feststellung des Appellationshofes (E. III/1.1), er habe die Bezahlung der Anwaltskosten betreffend das ausländerrechtliche Verfahren nicht rechtsgenügend nachzuweisen vermögen, stehe mit den Akten in klarem Widerspruch und sei somit willkürlich. Richtig sei vielmehr, dass er am 26. September 2008 eine Honorarrechnung über Fr. 3'064.50 für seine Bemühungen im ausländerrechtlichen Verfahren ausgestellt und der Beschwerdeführer diese anschliessend in zehn Raten zu je Fr. 306.45 bezahlt habe. 2.3.2 Selbst wenn der an den Appellationshof gerichtete Vorwurf einer gewissen Berechtigung nicht entbehrt, unterlässt der Beschwerdeführer jegliche Aussage, inwiefern sich der seines Erachtens richtig festgestellte Sachverhalt auf das Ergebnis des Verfahrens auswirken würde. Ein anderer Ausgang ist auch nicht ersichtlich. Einerseits erwog der Appellationshof, für die Beurteilung der Prozessarmut seien die im Zeitpunkt der Entscheidung des Gesuchs bestehenden Verhältnisse massgebend; diese rechtliche Erwägung beanstandet der Beschwerdeführer nicht. Andererseits bestätigt er selber, dass die Rechnung vom 26. September 2008 getilgt sei. Folglich sind in dem nach Auffassung des Appellationshofes für die Bemessung des zivilprozessualen Zwangsbedarfs massgeblichen Zeitpunkt keine Ratenzahlungen in der Höhe von Fr. 306.45 mehr geschuldet und deshalb auch nicht zu berücksichtigen.