Citation: 4A_659/2018 E. B

Mit Klage vom 29. Dezember 2016 beim Bezirksgericht Zürich beantragte die Klägerin, der Beklagte sei kostenfällig zu verpflichten, ihr Fr. 196'402.60 nebst Zins zu 5 % zu bezahlen. Sie verlangt die besagte Summe wegen unsorgfältiger Prozessführung durch den Beklagten. Mit Urteil vom 17. Juli 2018 wies das Bezirksgericht die Klage ab. Es hielt fest, es fehle letztlich an der Kausalität zwischen der dem Beklagten vorgeworfenen Sorgfaltspflichtverletzung und dem Prozessverlust. Weiter prüfte es die einzelnen Schadenspositionen und erwog, selbst wenn von einer kausalen Sorgfaltspflichtverletzung des Beklagten auszugehen wäre, hätte dieser der Klägerin nur einen Teilbetrag der eingeklagten Summe zu ersetzen (Kaufpreis Fahrzeug und Prozesskosten); im weitaus grösseren Umfang wäre die Klage auch in diesem Fall abzuweisen. Eine dagegen erhobene Berufung wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 13. November 2018 ab, soweit es darauf eintrat. Es war - wie zuvor bereits das Bezirksgericht - der Ansicht, die dem Beklagten vorgeworfene Verletzung seiner anwaltlichen Sorgfaltspflicht sei nicht ausreichend substanziiert bzw. es fehle an der Kausalität zwischen allfälligen Sorgfaltspflichtverletzungen und dem Prozessverlust vor Handels- bzw. Bundesgericht.