Citation: P 58/01 10.07.2002 E. 2

2.- Umstritten ist die Frage, ob der Beschwerdeführer sich bei der Bemessung der ihm zustehenden Ergänzungsleistungen unter dem Titel anrechenbarer familienrechtlicher Unterhaltsbeiträge seitens der getrennt lebenden Ehefrau jährlich Fr. 9986.- als Einkommen entgegenhalten lassen muss. Die Verwaltung rechnete diesen Betrag erstmals in einer Verfügung vom 8. April 1999 betreffend die Ergänzungsleistungen ab 1. Januar 1999 an. In allen nachfolgenden Anpassungsverfügungen blieb die Anrechnung bestehen. Im vorliegenden Verfahren liess der Beschwerdeführer die Berücksichtigung dieses Einkommensteils zum ersten Mal anfechten. Die Vorinstanz erwog, die Anrechnung sei mangels Erhebung einer Beschwerde schon bei der ursprünglichen Festlegung mit der Verfügung vom 8. April 1999 in Rechtskraft erwachsen. Alle seither ergangenen Anpassungen seien wegen Änderungen anderer Berechnungsfaktoren erfolgt. Die rechtskräftige Anrechnung von Unterhaltsbeiträgen der Ehefrau könne nicht mehr zum Gegenstand eines Prozesses gemacht werden, weshalb auf die kantonale Beschwerde nicht einzutreten sei.