Citation: 5A_963/2022 E. 4.3.5

4.3.5. An dem Bezifferungserfordernis ändert im vorliegenden Fall, in dem eine genaue Bezeichung der zuzuweisenden Vermögenswerte möglich ist, das Vorbringen von vornherein nichts, bei Erbteilungsklagen könne im Allgemeinen kein Rechtsbegehren verlangt werden, das unverändert zum Urteil erhoben werden könnte (vgl. E. 4.2.1 hiervor). Aufgrund der Beschwerde bleibt sodann unklar, weshalb dem Kantonsgericht vorliegend die Teilungskompetenz abgehen könnte, sodass die Parteien aus diesem Grund keine verbindlichen Anträge stellen könnten. Auch der von den Beschwerdeführern angerufenen Stelle des vorinstanzlichen Urteils lässt sich hierzu nichts weiter entnehmen.