Citation: 8C_773/2016 E. 4.3

4.3. Zusammenfassend ist festzustellen, dass das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid überzeugende Umstände angeführt hat, welche die durch den Selbsterhaltungstrieb gegebene Vermutung widerlegen, wonach keine Selbsttötung vorliege. Ist somit davon auszugehen, dass sich der Versicherte selber getötet hat, so setzt eine Leistungspflicht der Unfallversicherung für dessen Tod unter anderem voraus, dass der Versicherte zur Zeit der Tat ohne Verschulden gänzlich unfähig war, vernunftgemäss zu handeln, oder dass die Selbsttötung die eindeutige Folge eines versicherten Unfalls war. Beide Tatbestandsvarianten sind vorliegend unbestrittenermassen zu verneinen. Die Vorinstanz hat eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin für den Tod des Versicherten somit zu Recht verneint. Demnach ist die Beschwerde abzuweisen.