Citation: 1C_302/2021 E. 3.2

3.2. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Vorinstanz setze sich über den klaren Wortlaut von § 76bis Abs. 3 lit. a VRG/SO hinweg, trifft dies offensichtlich nicht zu. Die genannte Bestimmung hält lediglich fest, dass der Ersatz notwendiger Auslagen Teil der Parteientschädigung bildet (die grundsätzlich der unterliegenden Partei aufzuerlegen sind, was sich aus dem Verweis von § 77 VRG/SO auf die Art. 106 ff. ZPO ergibt). Was unter dem Begriff der "notwendigen Auslagen" zu verstehen ist, definiert § 76bis VRG/SO nicht und der Beschwerdeführer macht nicht geltend, dies ergebe sich aus einer anderen Norm des kantonalen Rechts. Er beruft sich auch nicht auf eine gefestigte Rechtsprechung des Solothurner Verwaltungsgerichts, nach welcher die Kosten für privat erstellte Gutachten in Situationen wie der vorliegenden in Anwendung von § 76bis Abs. 3 lit. a VRG/SO zwingend der Gegenpartei auferlegt werden müssten.