Citation: 6B_506/2019 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung als willkürlich. Er beanstandet insbesondere die vorinstanzliche Erwägung, wonach es vor Ort mitnichten vom weiteren Verlauf des Treffens abhängig gewesen wäre, was passiert wäre bzw. ob es überhaupt zu sexuellen Handlungen gekommen wäre. Die Vorinstanz führe aus, der Beschwerdeführer habe im Chat ausgelotet, ob er sogleich zur Sache schreiten könne und folgere daraus ohne weitere Begründung, dass er dann auch effektiv gleich zur Sache gekommen wäre. Was das Ausloten ergeben habe, sei nicht ausgeführt worden. Dieser Sprung in der vorinstanzlichen Urteilsbegründung sei willkürlich. Zudem sei es lebensfremd, dass zwei Personen, die sich bislang nur aus dem Internet gekannt hätten und erstmals persönlich aufeinandertreffen, sogleich sexuelle Handlungen vornehmen würden. Aus den Antworten von "Lars" ergebe sich ferner, dass dieser sich keine konkreten Vorstellungen über das Treffen gemacht habe. So habe er den Beschwerdeführer aufgefordert, weitere Instruktionen zu geben, da er "es" sich nicht vorstellen könne. "Lars" habe zurückhaltend und schüchtern gewirkt und deutlich zu erkennen gegeben, dass er solches zum ersten Mal machen würde. Jedenfalls habe der Beschwerdeführer gestützt auf die Chatunterhaltungen nicht davon ausgehen können, dass er vor Ort ohne wesentliche Zwischenschritte zur Sache wird schreiten können. Er habe davon ausgehen müssen, dass noch Überzeugungsarbeit notwendig sein würde. Zudem hätte es gut sein können, dass es bei einer Umarmung geblieben wäre. Schliesslich stehe der Beschwerdeführer offensichtlich nicht auf Kinder, weise er doch keine einschlägigen Vorstrafen auf und habe er kein kinderpornografisches Material besessen.