Citation: 1C_38/2017 E. 5.4

5.4. Nach der Vorinstanz ist die mit dem Strassenprojekt festgelegte Erschliessung über die Strasse Wässeri mit der Verkehrs (richt) planung vereinbar. Der kommunale Verkehrsplan wurde im Jahr 2011 revidiert. Wie die Vorinstanz festgestellt hat, ist die Verlängerung der Quartierstrasse Wässeri bis zu den Liegenschaften Kat.-Nrn. 3188, 3189/3190 und 3258 im aktuellen Verkehrsplan vom 15. Dezember 2011 ausgewiesen. Der Umstand, dass die Strasse Wässeri im Verkehrsplan als Quartierstrasse eingetragen ist, schliesst es nicht aus, die Erschliessung von Kat.-Nrn. 3173, 3188, 3189/3190 und 3258 über diese Strasse im Rahmen eines Strassenprojekts festzulegen (vgl. oben E. 4.3). Vielmehr vermag die Vorinstanz die Vereinbarkeit des Strassenprojekts mit dem Verkehrsplan schlüssig zu begründen. Im Übrigen besteht unter Willkürgesichtspunkten schon darin ein genügendes öffentliches Interesse für das Strassenprojekt, dass dieses nicht nur privaten Interessen des Beschwerdegegners dient; es bezweckt die Erschliessung mehrerer Liegenschaften und verbessert die Verhältnisse für die Fussgänger mit der Teilsperrung des Wegs. Aufgrund der Revision des Verkehrsplans liegt auch eine Veränderung der Verhältnisse im Vergleich zur Situation bei der Baubewilligung für die Strasse Wässeri vom 22. Juni 2006 vor. Die diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz lassen keine Willkür erkennen. Das vorinstanzliche Urteil ist in diesem Zusammenhang ausreichend begründet; insofern liegt ebenso wenig ein Verstoss gegen Art. 29 Abs. 2 BV vor.