Citation: 5A_250/2021 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer bringt diesbezüglich vor, die "Verletzung von verfassungsrechtlichen Minimalgarantien im Laufe des Verfahrens bewirkt [...] per se einen rechtlichen Nachteil, der durch den Endentscheid selbst dann nicht geheilt werden kann, wenn der Beschwerdeführer materiell im Endentscheid Recht erhielte, denn prozessuale Grundsätze dürfen unter keinen Umständen dem materiellen Entscheid untergeordnet werden". Entsprechend macht er geltend, deshalb einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil zu erleiden, weil das Obergericht die Grundsätze eines fairen Verfahrens (Art. 29 Abs. 1 BV; Art. 6 Ziff. 1 EMRK) missachtet sowie namentlich den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt habe. Entgegen dem Dafürhalten des Beschwerdeführers kann die Verletzung von Verfahrensrechten und namentlich die Verweigerung des rechtlichen Gehörs auch mit Beschwerde gegen den Endentscheid wirksam gerügt werden (Urteile 2C_887/2019 vom 22. Oktober 2019 E. 2.2.1; 2C_313/2019 vom 3. April 2019 E. 2.3 [beide betreffend Akteneinsicht]). Entsprechend lässt sich aus der Rüge der Verletzung des Anspruchs auf ein faires Verfahren oder desjenigen auf rechtliches Gehör kein Nachteil rechtlicher Natur im vorgenannten Sinne ableiten (Urteile 5A_823/2020 vom 7. Mai 2021 E. 1.2; 5A_321/2019 vom 24. Mai 2019 E. 2.2; 5A_799/2017 vom 16. März 2018 E. 1.2.2; 5A_157/2017 vom 16. Oktober 2017 E. 2.3.3). Damit zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, dass die Beschwerde nach Massgabe von Art. 93 Abs. 1 Bst. a BGG zulässig wäre.