Citation: 5A_451/2023 E. 4.2

4.2. Vor Bundesgericht zitiert die Beschwerdeführerin diesbezüglich zunächst über mehrere Seiten, was sie dem Obergericht vorgetragen hat. Auf diese Weise setzt sie sich gerade nicht mit den Erwägungen des angefochtenen Urteils auseinander. Eine solche Beschwerdebegründung genügt Art. 42 Abs. 2 BGG nicht (BGE 134 II 244 E. 2.3). Darauf ist nicht einzugehen. Sodann macht die Beschwerdeführerin geltend, sie gehe in Bezug auf das Betreibungsamt Zug von ähnlichen Verhältnissen aus. Sie bezieht sich damit offenbar auf eine angebliche Situation beim Betreibungsamt Gossau, wo Zahlungsbefehle beliebig von Mitarbeitenden mit einer hinterlegten Unterschrift der Amtsleiterin erstellt würden. Dass die Situation in Gossau, die nicht Verfahrensgegenstand ist, und diejenige in Zug ähnlich seien, ist jedoch eine blosse, unbelegte Vermutung. Die Beschwerdeführerin behauptet ausserdem, die mitgedruckte Unterschrift der Amtsleiterin entspreche nicht ihrer üblichen eigenhändigen Unterschrift. Die Beschwerdeführerin verweist dazu auf ihren Strafantrag, den sie dem Obergericht eingereicht hat. Der Verweis bleibt jedoch pauschal. Insgesamt stellt die Beschwerdeführerin bloss den Sachverhalt aus ihrer Sicht dar, was den Anforderungen an eine Sachverhaltsrüge (Art. 97 Abs. 1 BGG) nicht genügt (BGE 140 III 16 E. 1.3.1; 140 III 264 E. 2.3). Soweit die Beschwerdeführerin dem Obergericht vorwirft, den Strafantrag nicht berücksichtigt zu haben, legt sie nicht dar, weshalb das Obergericht dies hätte tun müssen, zumal sie diesen erst nach Ablauf der kantonalen Beschwerdefrist eingereicht hat. Aus den behaupteten und soeben behandelten Umständen folgert die Beschwerdeführerin, dass die mitgedruckte Unterschrift missbräuchlich verwendet werde und diese nicht Sinn und Zweck von Art. 6 VFRR entspreche. Sie legt jedoch keine konkreten Umstände dar, dass es sich so verhalten könnte. Schliesslich verlangt die Beschwerdeführerin vom Bundesgericht eine Praxisänderung. Die vorliegende Angelegenheit gibt jedoch keinen Anlass, von der Rechtsprechung gemäss dem Urteil 5A_873/2022 vom 23. Januar 2023 abzurücken.