Citation: 2C_811/2013 E. 3.3

3.3. In der Eingabe vom 20. April 2012 wiederholte der Beschwerdeführer im Wesentlichen, was er bereits am 28. Oktober 2010 vorgebracht hatte, nämlich dass er sich hier integriert und die Situation in Afghanistan sich zusätzlich erschwert hat ("Die negativen, kriegerischen Ereignisse füllen Tag über Tag die Tagespresse rund um die Welt"). Im Schreiben vom 14. Mai 2012 verwies er auf einen Entscheid des Regierungsrats, in dem dieser bei einem anderen afghanischen Gesuchsteller einen nachehelichen Härtefall nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG bejaht hatte, wobei er indessen nicht ersichtlich machte, dass und inwiefern dieser Fall mit seinem vergleichbar wäre bzw. dass das Bundesamt zur entsprechenden Bewilligungserteilung seinerseits seine Zustimmung gegeben hat. Wenn das kantonale Migrationsamt davon ausging, dass auch diesbezüglich keine Elemente vorlägen, welche eine Wiedererwägung seiner Verfügung vom 11. November 2010 geböten, ist dies verfassungsrechtlich - im Hinblick auf eine Verletzung der Verfahrensgarantien von Art. 29 BV - nicht zu beanstanden, zumal die Frage des Bewilligungsanspruchs nach Art. 50 AuG in seinem Fall bereits rechtskräftig negativ entschieden war.