Citation: 8C_34/2019 E. 4.2

4.2. Der Bericht des med. pract. B.________ datiert mehr als eineinhalb Jahre nach der hier strittigen - am 3. November 2016 verfügten - Rentenaufhebung, weshalb ihn das kantonale Gericht praxisgemäss ausser Acht liess. Dies ist nicht zu beanstanden. Für die richterliche Überprüfungsbefugnis (vgl. E. 3.1 hievor) ist der Gesundheitszustand massgebend, wie er sich bis zum Erlass der Verfügung vom 3. November 2016 präsentierte (vgl. SVR 2018 IV Nr. 10 S. 32, 8C_35/2017 E. 3.1, mit Hinweis auf BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220). Zudem liegt entgegen dem Beschwerdeführer keine unvollständige Sachverhaltsabklärung im Sinne einer Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 resp. Art. 61 lit. c ATSG) vor. Denn nicht nur im Rahmen einer psychiatrischen Exploration, sondern auch innerhalb einer psychiatrischen Behandlung ist es Sache der versicherten Person, bedeutsame biografische Umstände in der persönlichen Lebensgeschichte offen zu legen (Urteil 8C_671/2014 vom 19. März 2015 E. 4.2.2). Weder macht der Versicherte geltend noch finden sich in den Akten (insbesondere auch nicht im Bericht des med. pract. B.________) Anhaltspunkte dafür, dass die langjährige Behandlung des Psychiaters med. pract. C.________ seit 2006 oder die psychiatrischen Begutachtungen von 2013 und 2016 nicht lege artis durchgeführt worden wären.