Citation: 6B_1284/2021 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz erwägt zusammengefasst, C.C.________ habe die Geschehnisse kohärent und im Einklang sowohl mit der Aktenlage als auch den Aussagen der weiteren Befragten wiedergegeben. Er habe wiederholt und nachvollziehbar seine Befindlichkeit in jener Zeit geschildert, wobei seine Gemütslage offensichtlich auch seiner Ehefrau D.C.________ und seinem Bruder E.C.________ nicht verborgen geblieben sei. Dass das erstinstanzliche Gericht in Gjakova unter Berücksichtigung der vorhandenen Urkunden und gestützt auf die Aussagen von C.C.________, D.C.________, E.C.________, dem Beschwerdeführer sowie dessen Schwester B.A.________ den Ausführungen von C.C.________ grössere Glaubhaftigkeit als den entgegenstehenden Beteuerungen des Beschwerdeführers zugemessen und den Darlehensvertrag vom 4. März 2011 faktisch als Simulation eingestuft habe, sei nicht dermassen abwegig, als dass darin eine offenkundige Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" zu erblicken wäre. Das kosovarische Gericht sei damit nicht willkürlich von einem falschen Sachverhalt ausgegangen. Insofern bestehe kein Anlass, dem Rechtshilfeersuchen aufgrund von Art. 2 lit. a IRSG nicht zu entsprechen.