Citation: 2C_412/2023 E. 4.3

4.3. Nach dem Gesagten ergibt sich ein monatlicher Überschuss von Fr. 775.45 (Fr. 5'300.-- minus Fr. 4'524.55). Die Vorinstanz rechnet für das Verfahren vor Verwaltungsgericht mit Verfahrenskosten von Fr. 2'000.-- sowie Kosten für die anwaltliche Vertretung von Fr. 1'500.--. Sogar wenn Letztere höher zu liegen kommen, ist ohne Weiteres davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer mit seinem Überschuss von ca. Fr. 775.-- (jährlich über Fr. 9'000.--) ohne Weiteres in der Lage sein wird, die Prozesskosten innerhalb eines Jahres zu bezahlen. Der Überschuss reicht für die Zahlung der Prozesskosten auch dann noch aus, wenn mit einem Zuschlag von 25% auf den Grundbedarf (Fr. 1'375.-- anstatt Fr. 1'100.--; verbleibender Überschuss von ca. Fr. 500.--) gerechnet wird (vgl. auch Urteil 2C_489/2021 vom 27. September 2021 E. 4.4 mit Hinweisen). Damit ist die prozessuale Bedürftigkeit zu verneinen. Unter diesen Umständen erübrigt es sich, näher auf die Frage einzugehen, ob auch die Liegenschaft des Beschwerdeführers in Portugal effektiv vermietet, verkauft oder mit einer Hypothek belehnt werden könnte, wie deren Wert genau zu beurteilen wäre, und ob sie dem Beschwerdeführer allenfalls im Sinne des vorerwähnten "Notgroschens" (vorne E. 3.2.3) zu belassen wäre.