Citation: U 31/03 30.11.2004 E. 2

Der Versicherte rügt, die Vorinstanz habe eine Rechtsverweigerung begangen, indem sie nicht bereits im Verfahren S 2001/13 über seinen Anspruch auf eine Invalidenrente entschieden und die spätere Zusprechung einer solchen nicht als Teilanerkennung gewertet, sondern festgestellt habe, infolge der diesbezüglichen Aufhebung des Einspracheentscheids vom 24. Oktober 2000 sei diese Frage nicht mehr Gegenstand dieses Verfahrens; dadurch sei er zur Führung eines weiteren Prozesses (S 2002/176) gezwungen worden. Dem kann nicht gefolgt werden. Die SUVA hat gleichzeitig mit ihrer Beschwerdeantwort im Verfahren S 2001/13 vom 2. April 2001 ihre Verfügung vom 22. Mai 1998 resp. ihren Einspracheentscheid vom 24. Oktober 2000 bezüglich der Invalidenrente aufgehoben; die erneute Verfügung einer Invalidenrente erfolgte nach entsprechenden weiteren Abklärungen am 29. August 2001. Als lite pendente Verfügungen gelten jene, welche die Verwaltungsbehörde spätestens mit der Einreichung ihrer Beschwerdeantwort erlässt (Art. 58 VwVG; vgl. nunmehr Art. 53 Abs. 3 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 [ATSG]). Dies ist hier nicht der Fall. Demnach ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz den Versicherten in ein separates Verfahren verwiesen hat. Im Übrigen hat sie die partielle Aufhebung des Einspracheentscheids vom 24. Oktober 2000 als teilweise Gutheissung der Beschwerde anerkannt und eine entsprechende Parteientschädigung zugesprochen (Erw. 7 des Entscheids vom 12. Dezember 2002, S 2001/13). Bei diesem Ergebnis kann offen bleiben, ob das gestellte Begehren nicht rechtsmissbräuchlich ist, nachdem sich die Rechtsvertreterin des Versicherten anlässlich der Verhandlung vom 24. April 2002 (Verfahren S 2001/13 und S 2001/38) ausdrücklich der Ansicht des Gerichts anschloss, die Frage der Invalidenrente sei inzwischen gegenstandslos geworden.