Citation: 5A_701/2022 E. 4.6

4.6. Zuletzt macht der Beschwerdeführer die Verletzung des Rechts auf Privat- und Familienleben nach Art. 13 BV und Art. 8 EMRK geltend. Er ist daran zu erinnern, dass Grundrechte ihre Schutzwirkung grundsätzlich nur im Verhältnis zwischen Bürger und Staat entfalten und keine unmittelbare Drittwirkung in den Beziehungen zwischen Privaten haben (BGE 143 I 217 E. 5.2; 137 III 59 E. 4.1 [auch zum Folgenden]). Mit der hier strittigen Regelung des persönlichen Verkehrs zwischen Vater und Tochter sind derartige Beziehungen zwischen Privaten betroffen, woran nichts ändert, dass die KESB erstverfügende Behörde war. Dem Beschwerdeführer vermag der Hinweis auf das Recht auf Privat- und Familienleben damit nicht weiterzuhelfen. Wie er an anderer Stelle sodann zwar richtig ausführt, ist den Anforderungen, die sich aus den Grundrechten ergeben, auch bei der Auslegung der Vorschriften des Zivilrechts Rechnung zu tragen. Allein ist nicht ersichtlich, wie dem Beschwerdeführer dies weiterhelfen könnte, nachdem er mit der Beschwerde vorab eine unzulässige Wiedererwägung der ursprünglich angeordneten Massnahme erreichen will und sich ansonsten weitgehend auf appellatorische Ausführungen beschränkt.