Citation: 9C_381/2021 E. 7.1

7.1. Betreffend die psychischen Verhältnisse erwog die Vorinstanz, die behandelnden Ärzte hätten beim Beschwerdeführer eine rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig mittelgradiger Ausprägung nicht eindeutig diagnostiziert und auch der Verlaufsbericht vom 17. September 2019 erwähne lediglich eine Verdachtsdiagnose. Soweit sich dies in der Stellungnahme des Dr. med. E.________ und der M. Sc. F.________ vom 16. Juni 2020 anders verhalte, würden keine objektiven Befunde präsentiert, so dass die Diagnose nicht nachvollziehbar bzw. nicht gesichert sei. Mit RAD-Arzt Dr. med. J.________ (Aktennotiz vom 17. Dezember 2019) sei die Unmöglichkeit, eine depressive Störung verbindlich festzustellen, als Hinweis auf eine nicht übermässige Ausprägung der Symptome zu betrachten. Auf einen nur gering ausgeprägten Leidensdruck lasse auch schliessen, dass der Beschwerdeführer weiterhin nur selten und unregelmässig seine Psychologin konsultiere und keine psychopharmakologische Behandlung in Anspruch nehme. Die Einschätzung des RAD werde auch durch den Bericht der Dres. med. E.________ und K.________ sowie der M. Sc. F.________ vom 17. September 2019 gestützt, da dieser für die Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit auf den Bericht vom 19. Mai 2016 verweise, welcher bereits bei der Begutachtung durch Dr. med. C.________ aktenkundig gewesen sei und Grundlage der Verfügung vom 12. April 2018 gebildet habe. Der RAD habe in seiner Stellungnahme vom 17. Januar 2020 überzeugend dargelegt, dass (auch) aus psychiatrischer Sicht kein Anlass für weitere medizinische Abklärungen bestehe; es lägen unveränderte psychische Verhältnisse vor.