Citation: 8C_254/2020 E. 4.1.1

4.1.1. Soweit die Beschwerdeführerin der vorinstanzlichen Feststellung, im Juni und September 2017 sei ein intaktes und straffes TFCC festgestellt worden, entgegenhält, "dass die Arthroskopie des Handgelenks mit überwiegender Wahrscheinlichkeit unfallkausal" sei, ist nicht ersichtlich, was sie daraus zu ihren Gunsten ableiten will. Dass die Beschwerdegegnerin einen Kausalzusammenhang zwischen der Gesundheitsschädigung am Handgelenk und der durchgeführten Arthroskopie (nicht aber mit der damit verbundenen Arthrodese DIP Dig. II) bejahte, hat nichts mit dem triangulären fibrokartilaginären Komplex (TFCC) zu tun. Eine Verletzung desselben wurde ärztlicherseits zu keinem Zeitpunkt festgestellt (Operationsbericht des Spitals G.________ vom 18. September 2017). Indikation für die Arthroskopie bildeten vielmehr die persistierenden Schmerzen im rechten Handgelenk sowie die nicht auf den Unfall zurückzuführende DIP-Arthrose, die mittels Arthrodese versorgt wurde. Die Ursache der Handgelenksbeschwerden blieben gemäss Diagnose im Operationsbericht vom 18. September 2017 auch nach durchgeführter Arthroskopie unklar. Weiter sind die Darlegungen im Bericht des Kreisarztes Dr. med. D.________ nicht schon allein deswegen beweisuntauglich, weil die Vorinstanz ohne Datumsangabe festgestellt hat, der Kreisarzt sei u.a. gestützt auf die "aktuellste Bildgebung" zu seinem Ergebnis gelangt, wie die Beschwerdeführerin einwendet. Die Vorinstanz hat die entscheidwesentlichen medizinischen Akten detailliert aufgeführt. Aus ihren Erwägungen (S. 6) lässt sich ohne Weiteres schliessen, dass sich die Formulierung "aktuellste Bildgebung" auf die anlässlich des Rehabilitationsaufenthaltes in der Klinik E.________ veranlasste und am 10. Oktober 2018 am Spital H.________ durchgeführte MRI-Untersuchung des Handgelenks bezog.