Citation: 8C_214/2021 E. A

A.a. A.________, geboren 1987, war seit März 2013 - zuletzt mit einem 60%-Pensum - als Hilfselektromonteur erwerbstätig. Zudem war er gemäss Handelsregistereintrag von September 2012 bis zur Löschung per 3. März 2020 einzelzeichnungsberechtigter Inhaber der an seiner Privatadresse domizilierten Firma "B.________". Am 24. Februar 2015 meldete er sich wegen seit Juni 2014 anhaltender psychischer Überlastung mit voller Arbeitsunfähigkeit bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Ein geplantes Belastbarkeitstraining, welches die seit August 2014 behandelnde Psychotherapeutin med. pract. C.________ befürwortete, konnte trotz Einleitung des Mahn- und Bedenkzeitverfahrens nicht durchgeführt werden. Nach weiteren Abklärungen verneinte die IV-Stelle Bern (nachfolgend: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) mangels eines invalidisierenden Gesundheitsschadens einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung (Verfügung vom 24. Februar 2017). Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern wies die hiegegen erhobene Beschwerde des A.________ ab, soweit es darauf eintrat (Urteil vom 26. Juni 2017). Die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde hiess das Bundesgericht teilweise gut, indem es das Urteil vom 26. Juni 2017 und die Verfügung vom 24. Februar 2017 aufhob und die Sache zur Einholung eines den Grundsätzen von BGE 141 V 281 genügenden psychiatrischen Gutachtens an die IV-Stelle zurück wies (Urteil 8C_563/2017 vom 14. März 2018). A.b. Die IV-Stelle beauftragte in der Folge den Psychiater Dr. med. D.________ mit der erforderlichen Begutachtung von A.________. Das psychiatrische Gutachten des Dr. med. D.________ traf am 3. Januar 2019 bei der IV-Stelle ein (nachfolgend: psychiatrisches Gutachten 2). Psychiater Dr. med. E.________ vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der IV-Stelle Bern hielt das psychiatrische Gutachten 2 im Vergleich zu dem im Auftrag des Krankentaggeldversicherers (vgl. dazu Urteil 8C_563/2017 vom 14. März 2018 E. 4.1 und 5.2) erstellten psychiatrischen Gutachten des Dr. med. F.________ vom 13. März 2015 (nachfolgend: psychiatrisches Gutachten 1) für weniger überzeugend. Daher leitete die IV-Stelle am 2. Mai 2019 eine weitere psychiatrische Begutachtung bei Dr. med. G.________ ein. A.________ erhob hiegegen verschiedene Einwände. Die IV-Stelle hielt am Erfordernis der erneuten psychiatrischen Begutachtung fest (Verfügung vom 23. Mai 2019). Die dagegen erhobene Beschwerde des A.________ wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern ab (Urteil vom 14. August 2019). Das Bundesgericht trat auf die dagegen erhobene Beschwerde des A.________ nicht ein (Urteil 8C_560/2019 vom 23. September 2019). A.c. Psychiater Dr. med. G.________ erstattete sein Gutachten am 28. Januar 2020 (nachfolgend: psychiatrisches Gutachten 3). Gestützt darauf und unter Bezugnahme auf den Haushaltsabklärungsbericht vom 18. März 2020 sprach die IV-Stelle A.________ mit einer Verfügung vom 9. und zwei Verfügungen vom 27. Juli 2020 eine abgestufte Invalidenrente zu; ab 1. August 2015 bei einem Invaliditätsgrad von 100% eine ganze und ab 1. März 2018 bei einem Invaliditätsgrad von 51% eine halbe Invalidenrente.