Citation: U 5/01 15.10.2001 E. 3

3.- Der Versicherte verlangt die Rückweisung an die SUVA zur Durchführung eines Belastungstestes, eventualiter die Anordnung eines Belastungstest durch das Eidgenössische Versicherungsgericht. In Übereinstimmung mit der Vorinstanz ist jedoch festzustellen, dass der Bereich zwischen Ellbogen und Schulter im Rahmen der verschiedenen medizinischen Abklärungen untersucht worden war. Am 3. Mai 1994 fanden eine Röntgenuntersuchung des rechten Oberarmes, am darauf folgenden Tag eine MRI-Untersuchung und am 19. August 1994 eine klinische Untersuchung des rechten Oberarmes durch den SUVA-Kreisarzt Dr. A.________ statt. Auffallend ist dabei der stets gleich bleibende Umfang der rechten und linken Oberarmmuskulatur in den kreisärztlichen Untersuchungen vom 17. April 1991, vom 19. August 1994 und vom 9. März 1998. Auf Grund dieser Befunde muss davon ausgegangen werden, dass der rechte Arm nach dem Unfall in verschiedenen Funktionen gebraucht wurde. Das Einholen eines weiteren Gutachtens erübrigt sich. Daran ändert auch der Einwand des Versicherten nichts, das eigentliche Problem liege nicht in der Belastbarkeit des rechten Armes, sondern in der Unmöglichkeit, ihn während längerer Zeit repetitiv zu bewegen, was für viele Arbeitsplätze erforderlich sei. Dazu hatte sich Dr. med. H.________, Neurochirurgie FMH, in einem Bericht vom 22. April 1996 eingehend geäussert. Es handle sich nicht um einen neurogenen Schmerz. Die Kriterien für eine erfolgversprechende epidurale, hochzervikale Teststimulation seien nicht erfüllt. Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass "repetitiv" im Sinne des medizinischen Anforderungsprofils an eine zumutbare Tätigkeit nicht die gleiche Bedeutung hat wie in der Lohnstatistik. In Letzterer geht es lediglich um die Umschreibung der Anforderungen an einem Arbeitsplatz.