Citation: 9C_47/2010 12.03.2010 E. 3

3.1 Die Vorinstanz nahm als Ausgangspunkt für die Beurteilung einer relevanten Sachverhaltsänderung im Rahmen der Neuanmeldung zutreffenderweise die Situation, wie sie sich bei Erlass des rentenablehnenden Einspracheentscheides vom 26. Januar 2006 darstellte. Damals war die Versicherte in der bis Ende März 2002 ausgeübten Tätigkeit als Raumpflegerin sowie jeder anderen wechselbelastenden, mehrheitlich leichten körperlichen Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig. Nach umfassender Würdigung der medizinischen Akten ist die Vorinstanz zum Ergebnis gelangt, dass sich der Gesundheitszustand der Versicherten seither nicht anspruchserheblich verschlechtert habe und sich weitere medizinische Abklärungen erübrigten. Es sei nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle weiterhin von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten bis knapp mittelschweren Tätigkeit ausgegangen sei mit der alleinigen zusätzlichen Einschränkung, dass diese aufgrund der neu aufgetretenen Visusverschlechterung keinen hohen Anspruch an den Gesichtssinn stellen dürfe. Die übrigen, von den Ärzten zusätzlich festgestellten gesundheitlichen Beeinträchtigungen - das Meningeom und der Mammaprozess - wirkten sich auf die Arbeitsfähigkeit nicht aus. 3.2 Die Beschwerdeführerin bringt nichts vor, was diese Sachverhaltsfeststellung als offensichtlich unrichtig oder unvollständig erscheinen lässt. Namentlich geht ihr Einwand, in den aktenkundigen Arztberichten fehlten Angaben zu ihrer Leistungsfähigkeit, insofern ins Leere, als eine solche Einschätzung - mangels anderer relevanter, neu hinzugetretener Gesundheitsstörungen - allein in Bezug auf die Visusminderung erforderlich war. Inwiefern ihr Leistungsvermögen wegen ihres Augenleidens eingeschränkt ist, lässt sich nun aber, wie sie selber anerkennt, dem Bericht der Augenklinik des Spitals X.________ vom 12. Mai 2009 klar entnehmen, indem nur noch Tätigkeiten "in einem Beruf mit eingeschränkten visuellen Fähigkeiten" für vollschichtig zumutbar erklärt werden. Da bei dieser Sachlage von vornherein feststeht, dass die Beschwerdeführerin den für eine Rente mindestens erforderlichen Invaliditätsgrad von 40 % nicht erreicht, ist, entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung, auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auf die Durchführung eines Einkommensvergleichs verzichtet hat. An diesem Ergebnis (kein Rentenanspruch) würde sich selbst dann nichts ändern, wenn der Invaliditätsgrad anhand der gemischten Methode, wie die Beschwerdeführerin dies für richtig hält, ermittelt würde, weil im augenärztlichen Bericht vom 12. Mai 2009 ausdrücklich festgehalten wird, dass im Haushaltsbereich keine Arbeitsunfähigkeit besteht.