Citation: 9C_546/2017 E. 3.2.2

3.2.2. Die Vorbringen in der Beschwerdeschrift sind nicht geeignet, die Rechtmässigkeit dieser vorinstanzlichen Beurteilung ernsthaft in Frage zu stellen. 3.2.2.1. Entgegen der Sichtweise der Beschwerdeführerin handelt es sich bei den im angefochtenen Entscheid aufgeführten Aspekten (formelles Deklarieren des Verbleibs des Beschwerdegegners und seiner Frau in der Wohnung von Tochter und Schwiegersohn [Änderung des Mietvertrags, Beschriftung des Briefkastens, entsprechende Anmeldung bei der Gemeinde], Handyverträge, Anmeldung Krankenkasse, Gesuch um Erteilung längerfristiger Aufenthaltsbewilligungen) durchaus um objektive Anhaltspunkte, welche die Absicht des Beschwerdegegners belegen, sich dauerhaft in der Schweiz aufhalten und hier Wohnsitz begründen zu wollen. Dass die entsprechenden Schritte grösstenteils vom - als deutschem Staatsangehörigen grundsätzlich dem Freizügigkeitsabkommen unterstellten - Schwiegersohn in die Wege geleitet worden sind, ändert daran nichts. Vielmehr dürfte es dem Beschwerdegegner auf Grund von Sprachschwierigkeiten, gesundheitlich geschwächtem Zustand, kulturellen Unterschieden sowie schlichter Unkenntnis der hierzulande geltenden administrativen Abläufe und Regeln schwer gefallen sei, seinen inneren Willen eigenständig kundzutun. Mit dem Argument, dass höchstens "Anzeichen", nicht aber objektiv erkennbare Umstände für die Intention des Beschwerdegegners, in der Schweiz zu bleiben, bestünden, vermag die Beschwerdeführerin keine willkürliche Würdigung der betreffenden Elemente aufzuzeigen. Auch ergibt sich nichts Derartiges aus der Tatsache, dass der Beschwerdegegner über keinen eigenen telefonischen Festanschluss, keine eigene Wohnung und keine Bankverbindung verfügt. Was die (noch) fehlende offizielle Anmeldebestätigung der Gemeinde bzw. die (noch) nicht vorhandene Aufenthaltsbewilligung anbelangt, hängt die Frage der Wohnsitzbegründung rechtsprechungsgemäss nicht vom Besitz diesbezüglicher Dokumente ab (vgl. E. 3.2 am Ende hiervor), zumal die in Anwendung des Freizügigkeitsabkommens erteilten Bewilligungen grundsätzlich bloss deklaratorischen, nicht aber rechtsbegründenden Charakter haben (BGE 136 II 329 E. 2.2 S. 332; 134 IV 57). Auch kann die Beschwerdeführerin mit ihrem Hinweis auf die fehlende Abmeldebestätigung des früheren chinesischen Wohnorts nichts zu ihren Gunsten ableiten, gelten für die Annahme der Aufgabe des ausländischen Wohnsitzes doch weniger strenge Voraussetzungen als für die Begründung des schweizerischen Domizils (Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] K 34/04 vom 2. August 2005 E. 3 und 4.4, in: SVR 2006 KV Nr. 12 S. 38). 3.2.2.2. Es bestehen somit mit der Vorinstanz gewichtige Anhaltspunkte, welche die Absicht des Beschwerdegegners, dauerhaft in der Schweiz zu bleiben, auch für Dritte objektiv erkennbar machen und deutlich manifestieren. Die entsprechende Schlussfolgerung des kantonalen Gerichts erweist sich demnach nicht als offensichtlich unhaltbar. Da von zusätzlichen Abklärungen keine neuen entscheidwesentlichen Aufschlüsse zur Wohnsitzfrage zu erwarten sind, kann und konnte auf weitergehende Erhebungen verzichtet werden (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f. mit Hinweis; 124 V 90 E. 4b S. 94; Urteil 8C_352/2017 vom 9. Oktober 2017 E. 6.3).