Citation: 6B_1200/2021 E. 2.3

2.3. Hinsichtlich der Frage, ob für die Bezahlung der Golfclubmitgliedschaft und den Spielberechtigungen des Beschwerdegegners und seiner Ehefrau C.B.________ eine Vereinbarung mit der Beschwerdeführerin bestand, stützt sich die Vorinstanz im Wesentlichen auf die Aussagen von E.________, dem CFO der Beschwerdeführerin. Dieser habe ausgesagt, dass F.________, der Gründer sowie damaliger Patron und Verwaltungsratspräsident der Beschwerdeführerin, ihm mitgeteilt habe, dass er toleriert habe, dass D.B.________ die Kosten über das Geschäft habe laufen lassen, aber dass er das nicht automatisch für C.B.________ gemeint habe. Der Beschwerdegegner habe hinsichtlich seiner und den Kosten seiner Ehefrau C.B.________ für die Golfclubmitgliedschaft und den Spielberechtigungen ausgesagt, dass er diese über die Beschwerdeführerin abgerechnet habe, da er sich gar nichts anderes habe vorstellen können, als dass das Einverständnis von F.________ nicht nur für seine verstorbene, sondern auch für seine jetzige Ehefrau gelte. Die Vorinstanz geht davon aus, dass die Abrechnung der Kosten für C.B.________ von der ursprünglichen Vereinbarung nicht gedeckt gewesen sei. Es lasse sich jedoch nicht nachweisen, dass der Beschwerdegegner vorsätzlich gehandelt habe, da seine Aussage, er habe sich gar nichts anderes vorstellen können, als dass seine Vereinbarung auch für seine Ehefrau C.B.________ gelte, jedenfalls nicht unglaubhaft sei. Die Beschwerdeführerin erachtet diese Erwägungen als willkürlich und bringt unter Auseinandersetzung mit den Aussagen des Beschwerdegegners vor, der Beschwerdegegner habe vorsätzlich nicht gefragt, ob er die Spielberechtigung für den Golfclub auch für seine Ehefrau C.B.________ von der Beschwerdeführerin bezahlen lassen könne. Dabei legt sie ihre eigene Sicht der Dinge dar, ohne aufzuzeigen, dass die vorinstanzliche Würdigung der Aussagen unhaltbar und damit willkürlich ist. Soweit ihre Ausführungen den strengen Begründungsanforderungen (Art. 106 Abs. 2 BGG) zu genügen vermögen, erweist sich die Rüge als unbegründet.