Citation: 6B_601/2019 E. 2.5.1

2.5.1. Ferner macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe Art. 428 Abs. 1 StPO falsch angewendet. Er sei mit seinen Anträgen lediglich im Umfang von 2/3 und nicht im Umfang von 3/4 unterlegen. B.________ obsiegte mit seiner Berufung vollumfänglich, während der Beschwerdeführer mit seinen beiden Anträgen im Berufungsverfahren vollumfänglich und die Staatsanwaltschaft mit einem ihrer beiden Anträge teilweise unterlegen ist. Bei Unterliegen der Staatsanwaltschaft sowie der Privatklägerschaft sind die Kosten nach dem Sinn des Gesetzes den beiden Parteien anteilsmässig aufzuerlegen (YVONA GRIESSER, in: Donatsch/Lieber/Hansjakob, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 5 zu Art. 428 StPO). Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die beiden von B.________ gestellten, obsiegenden Anträge ausgeschieden und die Kosten auf die insgesamt vier Anträge des Beschwerdeführers und der Staatsanwaltschaft nach Massgabe des Unterliegens verteilt hat.