Citation: 2C_520/2013 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer ist untergetaucht und weigert sich, mit den Behörden zu kooperieren bzw. in seine Heimat zurückzukehren; er hat nichts unternommen, um seinen diesbezüglichen Mitwirkungspflichten nachzukommen. Es besteht bei ihm deshalb die hinreichend konkretisierte Gefahr, dass er sich ohne die ausländerrechtlich begründete Festhaltung den Behörden für den Vollzug der Wegweisung nicht zur Verfügung halten wird (Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 und 4 AuG [SR 142.20]; BGE 130 II 56 E. 3.1). Da auch alle übrigen Haftvoraussetzungen erfüllt sind, verletzt der angefochtene Entscheid kein Bundesrecht. Der Beschwerdeführer kann seine Haft verkürzen, indem er bei der Ausschaffung mit den Behörden zusammenarbeitet. Eine (illegale) freiwillige Ausreise nach Frankreich, wie er dies sinngemäss beantragt hat, ist nicht möglich (vgl. Art. 115 Abs. 2 AuG); nur sein Heimatstaat ist völkerrechtlich gehalten, ihn zurückzunehmen (BGE 133 II 97 E. 4.2.2; 130 II 56 E. 4.1.2 S. 60). Zwar ist eine ausländerrechtliche Festhaltung grundsätzlich nur bis zu sechs Monaten möglich (Art. 79 Abs. 1 AuG), doch kann sie um höchstens zwölf Monate verlängert werden, wenn die betroffene Person - wie hier - nicht mit der zuständigen Behörde kooperiert oder sich die Übermittlung der für die Ausreise erforderlichen Unterlagen durch einen Nichtschengen-Staat verzögert (Art. 79 Abs. 2 AuG). Die Haftverlängerung erweist sich auch als verhältnismässig; es ist gestützt auf das Verhalten des Beschwerdeführers nicht ersichtlich, welche mildere Massnahme (Meldepflicht, Eingrenzung usw.) geeignet sein könnte, sicherzustellen, dass er sich den Behörden für den Vollzug der Wegweisung zur Verfügung hält.