Citation: 6B_395/2024 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer sei einschlägig vorbestraft und habe die zu beurteilenden Delikte während der dafür ausgesprochenen Probezeit begangen. Dies spreche auf den ersten Blick für eine Rückfallgefahr. Es sei jedoch zu betonen, dass der Beschwerdeführer seit den vor sechs Jahren begangenen Taten straffrei geblieben sei. Er habe sich in beruflicher und persönlicher Hinsicht positiv gewandelt und sei gereift. Der Beschwerdeführer habe noch nie eine Freiheitsstrafe zu gewärtigen gehabt und es sei davon auszugehen, dass ein teilweiser Vollzug der Freiheitsstrafe eine abschreckende Wirkung haben werde. Das Verschulden für die qualifizierte Widerhandlung gegen das BetmG schätzt die Vorinstanz als leicht und für die qualifiziert groben Verkehrsregelverletzungen sowie die grobe Verkehrsregelverletzung als mittelschwer im unteren Bereich ein. Unter Berücksichtigung der Legalprognose und dem Verschulden sei der unbedingte Strafteil auf 12 Monate festzusetzen.