Citation: 4C.270/2006 04.01.2007 E. A

Der in Deutschland ansässige X.________ besass gemäss Vermögensausweis vom 12. Januar 1999 ein Wertschriftenportefeuille von DM 797'201.11 bei der Bank Z.________, das im Umfang von DM 280'300.-- über einen Lombardkredit finanziert war. Nachdem er am 4. Dezember 1998 eine Depot-/Kontobeziehung mit der Y.________ AG eingegangen war, wurde das Portefeuille einschliesslich des Lombardkredites im Februar 1999 unter Ablösung der Bank Z.________ auf die Y.________ AG übertragen. Mit Schreiben vom 5. Februar 1999 bestätigte ihm diese eine Kreditlinie von Fr. 350'000.--, die später durch einen Lombardkredit-Vertrag ersetzt wurde. Gemäss dem ersten von der Y.________ AG ausgestellten Vermögensausweis vom 3. März 1999 betrug das Bruttovermögen von X.________ DM 1'081'295.--, das Nettovermögen nach Abzug des Lombardkredites DM 730'021.--. Nachdem sich das an der Börse in Aktien angelegte Vermögen zunächst vermehrt hatte, kam es im Herbst 2001 zu massiven Verlusten, die dazu führten, dass die Bank am 21. September 2001 nach erfolgter Kontaktnahme mit dem Kunden die im Depot befindlichen Aktien zur Deckung des sich noch auf Fr. 54'504.95 belaufenden Lombardkredites veräusserte, woraus sich ein Saldo zu Gunsten des Kunden von USD 40'389.97 ergab.