Citation: 7B_459/2024 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer stellte im Beschwerdeverfahren vor der Sicherheitsdirektion sowie im vorinstanzlichen Verfahren ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Die Sicherheitsdirektion wies das Gesuch wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde ab. Dies beanstandete der Beschwerdeführer vor Vorinstanz. Diese hielt fest, der Beschwerdeführer sei klarerweise als mittellos zu qualifizieren. Was das Kriterium der Aussichtslosigkeit betreffe, sei darauf hinzuweisen, dass das Amt für Justizvollzug ein Einigungsverfahren durchgeführt habe, nachdem der Beschwerdeführer seine ursprüngliche Beschwerde vom 24. April 2023 erhoben habe. In diesem Einigungsverfahren hätten die Justizvollzugsanstalt Thorberg und das Amt für Justizvollzug dem Beschwerdeführer einlässlich, nachvollziehbar und unter Heranziehung der einschlägigen Unterlagen begründet aufgezeigt, weshalb die Leibesvisitationen dem Prüfungskatalog standhielten. Er sei mit den fundierten und ausführlichen Einschätzungen hinreichend auf die Aussichtslosigkeit seines Begehrens hingewiesen worden. Bei vernünftigen Überlegungen hätte sich vor diesem Hintergrund auch eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, nicht dazu entschieden, an der Beschwerde festzuhalten. Das Verfahren sei spätestens ab diesem Moment aussichtslos gewesen. Was das nachfolgende Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im vorinstanzlichen Verfahren betrifft, verweist die Vorinstanz auf das soeben Ausgeführte.