Citation: 1C_315/2014 E. A

A.________ ist Eigentümer der mit einem Wohnhaus überbauten Parzelle Gbbl. Nr. 417 sowie der östlich daran anschliessenden, mit einem Stall überbauten Parzelle Gbbl. Nr. 930 in der Gemeinde Cazis, Gebiet Luvreu. Das Grundstück Gbbl. Nr. 930 grenzt an die im Eigentum von B.________ stehende Parzelle Gbbl. Nr. 1'055. Am 21. Januar 2007 reichte A.________ bei der Gemeinde ein Gesuch zum Umbau des Stalls in eine Werkstatt samt überliegender Wohnung ein. Am 21. August 2007 hiess der Gemeindevorstand die von B.________ erhobene Einsprache gut, soweit er darauf eintrat, und wies das Baugesuch mit der Begründung ab, die Nordfassade des geplanten Baus reiche bis direkt an die Grenze zur Parzelle Gbbl. Nr. 1'055 und halte deshalb den gesetzlichen Grenzabstand nicht ein. Eine von A.________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden ab. Am 1. Oktober 2007 reichte A.________ ein Projektänderungsgesuch ein. Gemäss Gesuch beträgt der Grenzabstand zur Parzelle von B.________ 4 m. Die Gemeinde bewilligte dieses Gesuch am 30. Oktober 2007. Am 21. Mai 2008 teilte die Gemeinde A.________ mit, es sei festgestellt worden, dass er bei der Bauausführung vom bewilligten Bauprojekt abgewichen sei, indem er das Gebäude - wie im abgelehnten Gesuch vom 21. Januar 2007 vorgesehen - direkt an der Grenze zum Grundstück Gbbl. Nr. 1'055 erstellt habe. Die Gemeinde versuchte in der Folge, die Angelegenheit unter Einbezug von B.________ einvernehmlich zu lösen, was jedoch nicht gelang. Am 22. September 2010 verfügte die Gemeinde die Wiederherstellung und entschied, A.________ habe die Baute auf der Parzelle Gbbl. Nr. 930 auf das Mass gemäss Baubewilligung vom 30. Oktober 2007 zurückzubauen. Hierzu wurde ihm eine Frist bis zum 31. Dezember 2010 gewährt, unter Androhung der Ersatzvornahme. Zudem bestrafte die Gemeinde A.________ mit einer Busse von Fr. 1'000.-- und auferlegte ihm die Verfahrenskosten von insgesamt Fr. 8'027.40. Die von A.________ gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht mit Urteil vom 8. Februar 2011 ab. A.________ focht diesen Entscheid beim Bundesgericht an, welches die Beschwerde mit Urteil 1C_287/2011 vom 25. November 2011abwies.