Citation: 4P.74/2002 02.07.2002 E. 1

1.1 Das Obergericht hielt auf Grund der Aussagen der Beschwerdegegner und namentlich jener des Zeugen G.________ gleich wie das Bezirksgericht für erwiesen, dass die Beschwerdegegner mit E.________ einen Miet-Kaufvertrag geschlossen haben. Es sei vereinbart worden, dass die Beschwerdegegner monatlich Fr. 3'000.-- unter dem Titel Mietzins zahlen würden, wobei jedoch lediglich Fr. 2'500.-- Miete darstellten, während Fr. 500.-- als Anteil an die Kaufpreisforderung angerechnet werde. 1.2 Die Beschwerdeführer rügen, das Obergericht habe ihnen das rechtliche Gehör verweigert (Art. 29 Abs. 2 BV). Es habe sich mit ihrem Einwand, dass das Zeugnis G.________ nicht mehr wert sei als eine Parteibehauptung, da G.________ als Bruder der Beschwerdegegnerin D.________ die Akten, insbesondere das erstinstanzliche Urteil gekannt habe, nicht auseinander gesetzt. Der Anspruch auf rechtliches Gehör verlangt insbesondere, dass die Gerichte die rechtserheblichen Vorbringen der Parteien anhören und bei der Entscheidfindung berücksichtigen (BGE 124 I 241 E. 2). Damit sich die Parteien ein Bild über die Erwägungen des Gerichts machen können, ist sein Entscheid zu begründen. Die Begründung muss kurz die Überlegungen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die sich sein Entscheid stützt (BGE 121 I 54 E. 2c S. 57 mit Hinweisen). Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich der Entscheid mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinander setzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Es genügt, wenn der Entscheid gegebenenfalls sachgerecht angefochten werden kann (BGE 126 I 97 E. 2b). Das Obergericht hat die von den Beschwerdeführern gegen die Beweistauglichkeit der Aussagen des Zeugen G.________ vorgetragenen Bedenken wiedergegeben und im Anschluss an eine Zusammenfassung der Aussagen der Parteien und des Zeugen G.________ vor Bezirks- und Obergericht dargelegt, der Zeuge habe einen glaubwürdigen Eindruck hinterlassen. Insbesondere habe er stets klargestellt, was er aus eigener Wahrnehmung wisse und in welchem Stadium der Vertragsverhandlung er nicht anwesend gewesen sei. Seine Aussagen vor Bezirks- und Obergericht hätten keine Widersprüche aufgewiesen und mit jenen der Parteien, welchen nach kantonalem Prozessrecht ebenfalls Beweiswert zukomme, übereingestimmt. Das Obergericht hat auch beachtet, dass der Zeuge der Bruder der Beschwerdegegnerin ist, sprach ihm aber dennoch ein Eigeninteresse am Ausgang des Verfahrens ab. Diese Erwägungen belegen, dass das Obergericht die Angaben des Zeugen G.________ als zuverlässig beurteilte. Daraus ergibt sich notwendig, dass es den Standpunkt der Beschwerdeführer nicht teilte, es seien die Aussagen des als Zeugen einvernommenen G.________ ihrem Beweiswert entsprechend lediglich wie Parteiaussagen zu würdigen. Die Rüge der Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV ist daher unbegründet.