Citation: 7B_858/2024 E. 2.3

2.3. Im Hinblick auf den besonderen Haftgrund der Kollusionsgefahr (Art. 221 Abs. 1 lit. b StPO) erwägt das Kantonsgericht Folgendes: Der Beschwerdeführer habe mehrmals behauptet, dass von ihm "alle Passwörter und Codes betreffend seine elektronischen Datenträger bekanntgegeben worden seien, womit Kollusionshandlungen zum jetzigen Verfahrenszeitpunkt nicht mehr möglich seien". Tatsache sei jedoch, dass diese Behauptung "völlig unsubstanziiert" geblieben sei. Ebenso habe er vorgebracht, er biete "seit Monaten Hand dazu, dass (in seinem Beisein) die Geräte ausnahmslos gesichtet werden könnten", was sich "bislang jedoch als unwahr erwiesen" habe. Soweit dem Kantonsgericht bekannt sei, habe bisher "keine Auswertung der elektronischen Datenträger des Beschuldigten stattfinden können, weil dieser seine Geräte augenscheinlich mit einer speziellen Software" schütze und sich weigere, "seine Zugangscodes bekannt zu geben". Zwar sei dies "fraglos sein Recht als Beschuldigter in einem Strafverfahren"; es führe aber dazu, dass die "erforderlichen Umfeldabklärungen" bisher nicht hätten durchgeführt werden können, "womit nach wie vor von einer erheblichen Kollusionsgefahr auszugehen" sei.