Citation: 8C_288/2022 E. 4.2

4.2. In medizinischer Hinsicht stellte das kantonale Gericht sodann fest, im beweiswertigen Gutachten der SMAB vom 23. Juli 2020 seien als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit die PAP und der Status nach Trachea-Hinterwandverletzung bei Intubation, thorakoskopischer und zervikaler Trachealnaht am 24. Februar 2015 erhoben worden. Als funktionelle Einschränkungen habe der Gutachter Dr. med. C.________, Facharzt für Pneumologie, eine Dyspnoe bei Anstrengungen sowie eine Müdigkeit und Husten erhoben, bei welchen es sich um Symptome der nicht abgeheilten Grunderkrankung (PAP) handle. Zusätzlich eingeschränkt sei die Beschwerdeführerin durch eine als Folge des notfallmässigen chirurgischen Eingriffs vom 24. Februar 2015 zu betrachtende Schmerzsymptomatik. Aufgrund der Atemnot bei Anstrengungen und Schmerzen bei Thoraxbewegungen bestehe in der früheren Tätigkeit als Pflegeassistentin eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. In einer stationären Tätigkeit mit lufthygienisch einwandfreier Umgebung ohne körperliche Anstrengung und ohne Notwendigkeit von häufigen Thoraxbewegungen sei die Beschwerdeführerin jedoch zu 100 % arbeitsfähig. Betreffend die erwerblichen Auswirkungen der Gesundheitsschädigung bejahte die Vorinstanz die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit. Schliesslich bestätigte sie die von der IV-Stelle anhand der Tabellenlöhne der Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik des Jahres 2018 (Tabelle TA1, Ziff. 86-88 [Gesundheits- und Sozialwesen], Kompetenzniveau 1, Frauen) ermittelten Validen- und Invalideneinkommen von Fr. 60'799.- bzw. Fr. 54'681.-, was im Einkommensvergleich einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von rund 10 % ergab.