Citation: 1B_264/2017 E. 1.1

1.1. Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Sistierungsentscheid in einer strafrechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde in Strafsachen nach Art. 78 ff. offen. Der vorinstanzliche Beschluss schliesst das Strafverfahren nicht ab; es handelt sich um einen Zwischenentscheid, gegen den die Beschwerde grundsätzlich nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 BGG zulässig ist. Das Bundesgericht verzichtet allerdings auf das Erfordernis des nicht wieder gutzumachenden Nachteils, soweit die Beschwerdeführer - wie hier - rügen, ihre Sache werde durch den Sistierungsentscheid nicht innert angemessener Frist behandelt, was eine Rechtsverweigerung darstelle (BGE 138 III 190 E. 6 S. 191 f.; 134 IV 43 E. 2 S. 44 ff.; Urteil 1B_233/2017 vom 9. August 2017 E. 1). Insofern liegt ein anfechtbarer Entscheid vor (Urteil 1B_21/2015 vom 1. Juli 2015 E. 1). Da die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen zu keinen Bemerkungen Anlass geben, ist entgegen der Auffassung der Beschwerdegegner grundsätzlich auf das Rechtsmittel einzutreten.