Citation: 7B_289/2023 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Beweiswürdigung und eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo". Er bringt zusammengefasst vor, die Aussagen des Beschwerdegegners 2 seien sowohl widersprüchlich als auch lückenhaft und würden keine Realkennzeichen aufweisen. Zudem würden sie nicht mit den Schilderungen von D.________ übereinstimmen, wobei dessen Aussagen ebenfalls Widersprüche und Ungereimtheiten aufweisen würden. Es sei offensichtlich, dass sich der Beschwerdegegner 2 und D.________ abgesprochen hätten. Dass die Ausführungen der genannten Personen nicht übereinstimmen würden, zeige sich im Übrigen auch darin, dass die Vorinstanz nicht allein der vom Beschwerdegegner 2 zu Protokoll gegebenen Tatvariante folge, sondern das Beweisergebnis "eine Kombination der unterschiedlichen Aussagen" sei. Die Vorinstanz zeige damit selbst auf, dass sie an den Aussagen des Beschwerdegegners 2 zweifle, andernfalls sie allein der von diesem zu Protokoll gegebenen Tatvariante gefolgt wäre. Ohnehin sei nicht erklärbar, wie es in wenigen Minuten zu einem abgesprochenen Angriff gekommen sein soll. So hätten er und der Mitbeschuldigte C.________ sich weder am gleichen Ort aufgehalten noch miteinander kommuniziert. Er sei nicht am Tatort gewesen, habe keinen Groll gegen den Beschwerdegegner 2 gehegt und keinen Grund gehabt, Gewalt gegen diesen anzuwenden. Die Vorinstanz lege ihm Aussagen des Mitbeschuldigten C.________ zur Last, dichte ihm Aussagen von E.________ an und projiziere die zwischen E.________ und C.________ bestehenden Probleme auf ihn. Sie begründe mit keinem Wort, inwiefern er selbst ein Motiv für die Gewaltanwendung gehabt haben soll und nehme ihn in Sippenhaft. Dass er mit dem Mitbeschuldigten C.________ in regem Kontakt gestanden sei, erweise sich zudem als aktenwidrig. Schliesslich fehle es an einem Kausalzusammenhang zwischen der angeblichen Gewalteinwirkung und der vom Beschwerdegegner 2 behaupteten Nasenfraktur. Was sodann den Vorwurf der Beschimpfung betreffe, habe der Beschwerdegegner 2 seinen Strafantrag zurückziehen wollen. Dass er, der Beschwerdeführer, dabei Druck auf ihn ausgeübt habe, sei nicht erstellt.