Citation: U 458/00 24.10.2001 E. 5

5.- Die Vorinstanz hat in ihrem Entscheid zutreffend dargelegt, dass die Leistungspflicht des Unfallversicherers für unfallähnliche Körperschädigungen die Erfüllung sämtlicher Merkmale des Unfalls mit Ausnahme der Ungewöhnlichkeit verlangt. Besondere Bedeutung kommt hiebei der Voraussetzung eines äusseren Ereignisses zu, d.h. eines ausserhalb des Körpers liegenden, objektiv feststellbaren, sinnfälligen, eben unfallähnlichen Vorfalles. Wo ein solches äusseres Ereignis mit Einwirkung auf den Körper nicht zumindest im Sinne eines Auslösers gegeben ist, sind die Voraussetzungen der Leistungspflicht des Unfallversicherers nicht erfüllt. Diese Rechtsprechung gilt auch unter der seit 1. Januar 1998 in Kraft stehenden Fassung von Art. 9 Abs. 2 UVV (Urteil E. vom 5. Juni 2001 [U 398/00]), weshalb vorliegend offen bleiben kann, welche Fassung massgebend ist. Überdies ist das die unfallähnliche Körperschädigung auslösende Ereignis wie die Umstände eines Unfalles vom Versicherten glaubhaft zu machen (BGE 116 V 140 Erw. 4b mit Hinweis). Der Beschwerdeführer vermag kein derartiges Ereignis namhaft zu machen. Sein Verweis, dass er insbesondere nachts bei Drehbewegungen und nach längerem Gehen Schmerzen verspüre, genügt hiezu nicht; denn dabei handelt es sich allenfalls um die Folgen der erlittenen Meniskusrisse, nicht um deren Ursachen.