Citation: 5A_157/2022 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwog, allein aus der geltend gemachten Wohnsituation sowie der wenig spezifischen Nennung von eingelagerten Gegenständen liesse sich nicht ableiten, dass die Miete von drei Lagerräumen notwendig sei und ausschliesslich der Unterbringung von (zusätzlichen) Kompetenzstücken dienen soll. Die Beschwerdeführerin setze sich auch nicht mit der erstinstanzlichen Begründung auseinander, nach bald fünf Jahren könne bei der Einlagerung nicht mehr von einer vorübergehenden Lösung gesprochen werden. Dies sei in analoger Anwendung der Rechtsprechung im Sozialhilferecht für die Anrechnung von Lagerkosten für Möbel erforderlich. Daran vermögen auch die als Noven ohnehin unbeachtlichen Suchbemühungen der Beschwerdeführerin nach einer kostengünstigeren Lösung nichts zu ändern, da auch die erfolglose Suche nach einer anderen Wohnung keine unbefristete Berücksichtigung der Lagerkosten rechtfertigen würde. Die Ausübung des Ermessens des Betreibungsamtes sei somit nicht zu beanstanden.