Citation: 6B_149/2022 E. 3.4

3.4. Die Vorinstanz prüft die Rechts- und Sachlage ebenfalls unter dem Gesichtspunkt von Art. 29 Abs. 1 lit. b StPO und führt aus, betreffend B.A.________ und C.A.________ sei im Laufe der Untersuchung noch offen gewesen, ob sie beim Drogenhandel mit dem Beschwerdeführer zusammengewirkt hätten, jedoch sei dieser weder wegen Mittäterschaft noch wegen Teilnahme mit jenen angeklagt worden, noch sei dies Gegenstand der bezirksgerichtlichen Verhandlung gewesen (Urteil S. 9). Straftaten werden gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. b StPO bei Mittäterschaft oder Teilnahme gemeinsam verfolgt und beurteilt. Wie dargelegt, waren diese Voraussetzungen nach den vorinstanzlichen Feststellungen nicht gegeben. Überdies können gemäss Art. 30 StPO Staatsanwaltschaft und Gerichte Strafverfahren aus sachlichen Gründen ausnahmsweise trennen. Als sachlicher Trennungsgrund gilt etwa die grosse Zahl von Mittätern (Urteil 6B_23/2021 vom 20. Juli 2021 E. 3.3) oder dass Tätergruppen zur Hauptsache unabhängig voneinander gehandelt haben (Urteil 6B_423/2021 vom 17. Februar 2022 E. 2.3; NIKLAUS OBERHOLZER, Grundzüge des Strafprozessrechts, 4. Aufl. 2020, Rz. 203). Nach der vorinstanzlichen Feststellung liesse sich somit auch dieser zweite Trennungsgrund annehmen. Mittäterschaft oder Teilnahme des Beschwerdeführers mit den beiden separat abgeurteilten Beschuldigten B.A.________ und C.A.________ liessen sich nicht rechtsgenügend erstellen. Die Beschwerde ist daher auch unter diesem Titel unbegründet.