Citation: 6B_1115/2023 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, es seien die einschlägigen Voraussetzungen der Sicherungseinziehung von Art. 69 StGB nicht erfüllt. Die Vorinstanz unterlaufe das gesetzliche Erfordernis des Deliktskonnexes, indem sie die Einziehung auf eine reine Vermutung stütze, die Mobiltelefone seien für die Kommunikation mit Mittätern bestimmt gewesen. Eine abstrakte Eignung zur Deliktsbegehung ohne jeglichen Deliktskonnex genüge aber nicht. Weiter fehle es an der zusätzlichen Voraussetzung einer künftigen Gefährdung, verneine die Vorinstanz doch in ihren Ausführungen zum teilbedingten Vollzug im (ersten) Urteil vom 16. Januar 2019 zutreffend eine Schlechtprognose. Es könne daher keine Rede davon sein, dass er wieder straffällig werde, wenn die Mobiltelefone an ihn herausgegeben würden, zumal zu Recht nicht behauptet werde, die Legalprognose hänge von der Herausgabe dieser Gegenstände ab. Die Einziehung sei schliesslich auch unverhältnismässig, da sie sich mit Blick auf die rein hypothetische Möglichkeit der Verwendung der Mobiltelefone für weitere Betäubungsmitteldelikte nicht als zweckmässig erweise, die Mobiltelefone problemlos wiederbeschafft werden könnten, diese altersbedingt ohnehin nur noch beschränkt gebrauchstauglich und zudem wegen der darauf enthaltenen Daten von erheblichem persönlichem Interesse für ihn selbst seien. Analoges gelte bezüglich des Laptops und Druckers, hinsichtlich welcher die Vorinstanz keine Ausführungen zu den Einziehungsgründen mache und daher überdies (erneut) ihre Begründungspflicht und sein Gehörsrecht verletze.