Citation: 2C_48/2024 E. 3.4

3.4. Die zuständige Behörde widerruft eine Staatsbeitragsverfügung, wenn die Leistung in Verletzung von Rechtsvorschriften oder aufgrund eines unrichtigen oder unvollständigen Sachverhalts zu Unrecht zugesichert oder ausbezahlt worden ist (Art. 23 Abs. 1 StBG). Nach Abs. 2 verzichtet sie auf den Widerruf, wenn die Rechtsverletzung für die Staatsbeitragsempfängerin nicht leicht erkennbar war (lit. a), die Staatsbeitragsempfängerin aufgrund der Verfügung Massnahmen getroffen hat, die nicht ohne unzumutbare finanzielle Einbussen rückgängig gemacht werden können (lit. b) und eine allfällige unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts nicht auf ihr schuldhaftes Verhalten zurückzuführen ist (lit. c).