Citation: 7B_226/2022 E. 3.3.1

3.3.1. Er behauptet, die Vorinstanz mache in ihrer Begründung deutlich, dass sie den bedingten Strafvollzug von einer guten Prognose abhängig mache und damit auf einen Massstab im Sinne von Art. 42 Abs. 2 StGB abstelle. Diese Rüge ist unbegründet. Die Vorinstanz verlangt keine besonders günstigen Umstände im Sinne von Art. 42 Abs. 2 StGB. Vielmehr hält sie fest, aufgrund " der zeitnahen einschlägigen Vorstrafe sowie der fehlenden Einsicht kann dem Beschuldigten keine gute Prognose gestellt werden (Art. 42 Abs. 1 StGB e contrario) ". Indem die Vorinstanz zum Schluss gelangt, dass dem Beschwerdeführer keine gute Prognose gestellt werden kann, widerlegt sie die gesetzliche Vermutung einer guten Prognose.