Citation: 8C_18/2014 E. 3.2

3.2. Zu einem rentenrelevanten Invaliditätsgrad ist es dann erst wieder per 1. September 2008 gekommen, was zu einem Wiederaufleben des Rentenanspruches führte. Unter Hinweis auf Rz. 4001 des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung (KSIH) hatte die Verwaltung für die ersten drei Monate bis 1. Dezember 2008 noch eine Dreiviertelsrente zugesprochen und war erst ab diesem Zeitpunkt zur Gewährung einer ganzen Rente bereit. Die Vorinstanz hat demgegenüber erkannt, im Hinblick auf den wegen desselben Leidens erfolgten Rentenbezug im Jahre 2007 richte sich der Übergang zu einer höheren Rentenstufe nach der revisionsrechtlichen Regelung in Art. 88a Abs. 2 IVV, wobei für die dort vorgesehene dreimonatige Frist bis zur Berücksichtigung einer Verminderung der Erwerbsfähigkeit aufgrund des vorbehaltenen Art. 29bis IVV keine Grundlage bestehe. Diese Überlegungen haben sie zum Schluss geführt, dass der Beschwerdeführerin die ihr - bei der vom medizinischen Abklärungsinstitut Y.________ am 3. November 2009 attestierten vollständigen Arbeitsunfähigkeit - zustehende ganze Rente bereits ab 1. September 2008 gewährt werden könne. In diesem Sinne ist die Beschwerde im kantonalen Verfahren teilweise gutgeheissen und auch für die Zeit ab 1. September bis 30. November 2008 eine ganze Rente zugesprochen worden. Diese vorinstanzliche Argumentation ist unbeanstandet geblieben. Angesichts des damit im Ergebnis mit dem beschwerdeweise gestellten Antrag (durchgehend ganze Rente) übereinstimmenden Resultates besteht für das Bundesgericht kein Anlass, darauf zurückzukommen. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Beschwerdeführerin mit ihren Einwänden in diesem Zusammenhang lediglich die behauptete Widersprüchlichkeit des vorinstanzlichen Entscheides aufzeigen wollte, indem das kantonale Gericht einerseits die Gutachten des medizinischen Abklärungsinstituts Y.________ als schlüssig bezeichnet habe, andererseits dann aber doch wieder von den darin enthaltenen Schätzungen der verbliebenen Arbeitsfähigkeit abgewichen sei.