Citation: 4A_35/2021 E. C

Mit Beschwerde in Zivilsachen beantragt die Klägerin dem Bundesgericht im Wesentlichen, die Widerklage abzuweisen und die Beklagte zu verpflichten, ihr Fr. 8'882'399.66 nebst Zins zu bezahlen. Die Beschwerdegegnerin schliesst im Wesentlichen auf kostenfällige Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Auch das Kantonsgericht beantragt unter Hinweis auf den angefochtenen Entscheid, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Die Streitberufene hat sich nicht vernehmen lassen. Die Parteien haben unaufgefordert eine Beschwerdereplik und -duplik eingereicht. Die Klägerin ist im Frühling 2022 verstorben, worauf das Bundesgericht das Verfahren mit Verfügung vom 19. Juli 2022 sistiert hat, bis über den Antritt der Erbschaft der Verstorbenen entschieden ist. Mit Schreiben vom 29. Juli 2022 führten die Rechtsvertreter der Klägerin aus, diese habe die B.________-Stiftung mit Sitz in V.________ (Beschwerdeführerin; Stiftung) als Alleinerbin eingesetzt. Die Stiftung habe eine unbedingte Erbantrittserklärung abgegeben. Das Verlassenschaftsverfahren, in dem sie voraussichtlich innerhalb der nächsten sechs Monate als Alleinerbin bestätigt werde, sei noch vor dem Bezirksgericht Innere Stadt Wien hängig. Die Stiftung sei aber bereits jetzt berechtigt, die Verlassenschaft allein zu vertreten. Daraufhin passte das Bundesgericht das Rubrum an und nahm das Verfahren mit Verfügung vom 23. August 2022 wieder auf.