Citation: 5D_177/2021 E. 5

Das Obergericht hat erwogen, es liege ein definitiver Rechtsöffnungstitel vor (Veranlagungsverfügung für die direkte Bundessteuer 2018 vom 30. August 2019). Die Beschwerdeführerin habe nicht durch Urkunden bewiesen, dass die Schuld getilgt oder gestundet worden sei, und könne auch nicht mit Erfolg die Verjährung anrufen. Sie beschränke sich darauf, auf angeblich durch die Steuerbehörden zu viel bezogene Steuern hinzuweisen und ihre Rückerstattung zu fordern. Sie vermöge jedoch nicht darzulegen, inwiefern sie rechtsgültige Forderungen gegenüber der Steuerbehörde erheben könne. Ihr könne auch nicht gefolgt werden, soweit sie auf den Entscheid des Obergerichts Obwalden vom 29. November 2017 verweise. Dieser Entscheid habe nicht die vorliegende Veranlagungsverfügung vom 30. August 2019 betroffen. Die Beschwerdeführerin lege nicht dar, inwiefern die kantonsgerichtliche Erwägung fehlerhaft sein soll, wonach Tilgung, Stundung oder Verjährung, die vor dem Erlass der Verfügung eingetreten seien, im Rechtsöffnungsverfahren nicht berücksichtigt werden könnten.