Citation: U 152/99 30.03.2000 E. 1

1.- Das Revisionsgesuch wird begründet mit dem (im Rahmen eines IV-rechtlichen Abklärungsverfahrens eingeholten) Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) Zentralschweiz, Luzern, vom 22. Januar 1999, mitsamt Teilgutachten der Dres. med. S.________, Spezialarzt FMH für Neurologie, vom 29. Januar 1999, K.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 13. Oktober 1998 und J.________, Spezialarzt FMH für physikalische Medizin und Rehabilitation, speziell Rheumaerkrankungen, vom 13. Oktober 1998: Das Hauptgutachten halte die posttraumatischen Spannungskopfschmerzen als sichere Unfallfolgen fest; weiter äussere es sich dahingehend, dass eine Unfallgenese der neuropsychologischen Defizite zumindest nicht wegdiskutiert werden könne. Im Gegensatz zu den im Urteil vom 10. Dezember 1997 diskutierten medizinischen Berichten würden die Einschätzungen des MEDAS-Gutachtens nunmehr auf objektivierten organischen Befunden beruhen, wie sich aus den nachfolgenden Teilgutachten (Konsilien) ergebe: - Neurologisches Konsilium Dr. S.________: MRI des Schä- dels vom 30. September 1998 mit mittlerer bis hochgra- diger Erweiterung des Ventrikelsystems als möglicher posttraumatischer Ursache. - Psychiatrisches Konsilium Dr. K.________: Auffassung, Konzentration, Merkfähigkeit und Gedächtnis in der Un- tersuchungssituation mindestens leichtgradig beein- trächtigt; mindestens leichtgradige kognitive Störung bei Status nach HWS-Stauchungstrauma und Hydrocephalus internus; im Übrigen psychisch gesund. Das MEDAS-Gutachten, so der Gesuchsteller weiter, nehme deshalb nicht einfach eine andere Bewertung des dem Urteil vom 10. Dezember 1997 zu Grunde liegenden Sachverhalts vor, sondern zeige vielmehr neue Elemente tatsächlicher Natur auf, welche die früheren Entscheidungsgrundlagen als objektiv mangelhaft erscheinen liessen. Was bisher zwar bekannt, jedoch unbewiesen geblieben sei, stehe nun auf Grund des MEDAS-Gutachtens vom 22. Januar 1999 fest: nachweisbare organische Unfallfolgen bei fehlenden psychischen Erkrankungen oder Auffälligkeiten.