Citation: 5A_582/2022 E. 2.7

2.7. Bezüglich der Abweisung seines Wiederherstellungsgesuchs gemäss Art. 33 Abs. 4 SchKG vermag der Beschwerdeführer eine Verletzung von Bundesrecht ebenfalls nicht aufzuzeigen. Wie erwähnt (vorne E. 2.3), hat die Konkursverwaltung dem Beschwerdeführer den bevorstehenden Postversand der Abtretungsofferte bereits vorab mit E-Mail vom 18. Januar 2022 angekündigt. Wenn sich der Beschwerdeführer gleichwohl für über 2 Wochen ins Ausland begeben hat, ohne das Konkursamt auf die bevorstehende Abwesenheit aufmerksam zu machen oder sich im Hinblick auf seine Abwesenheit entsprechend zu organisieren, kann von einem unverschuldeten Hindernis im Sinne von Art. 33 Abs. 4 SchKG keine Rede sein. Dass sich der Beschwerdeführer in einem Irrtum über Rechtsregeln verfahrensrechtlicher Natur befunden habe (sei es über die Nichtgeltung der Betreibungsferien, sei es über die Massgeblichkeit des Zeitpunkts der Ersatzzustellung), hat die Vorinstanz nicht festgestellt (Art. 105 Abs. 1 BGG). Ohnehin gilt die Unkenntnis von Rechtsregeln gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung vorbehältlich besonderer Umstände nicht als unverschuldetes Hindernis (Urteile 6B_774/2021 vom 3. November 2021 E. 1.3; 5A_969/2018 vom 6. Mai 2019 E. 2.2.3; NORDMANN/ONEYSER, a.a.O., N. 12 zu Art. 33 SchKG).