Citation: 6B_445/2024 E. 4.1.3

4.1.3. Die Rüge ist unbegründet. Die Vorinstanz erwägt, ein Eliminationsmord liege vor, wenn der Täter töte, weil er eine als lästig empfundene Person aus dem Weg räumen wolle, aus welchem Grund auch immer. Der Beschwerdeführer habe seine Ehefrau nach knapp 25 Jahren Beziehung getötet, weil er ihrer überdrüssig gewesen sei, Gefühle für eine andere Frau entwickelt und einen Neustart gewünscht habe. Davon zu unterscheiden ist die Erwägung der Vorinstanz, wonach der Beschwerdeführer den Austausch von Nachrichten mit der anderen Frau unbeirrt fortgesetzt und sogar einen Ausflug nach Lugano vorgeschlagen habe, während seine Ehefrau gegen den Vergiftungstod gekämpft habe. Gleiches gilt für das Gebaren des Beschwerdeführers nach dem Tod der Ehefrau. Diese Verhaltensweisen sind im Vorwurf des Eliminationsmordes nicht enthalten, sondern gehen in ihrer Verwerflichkeit darüber hinaus. Von einer Verletzung des Doppelverwertungsverbots kann keine Rede sein.