Citation: 8C_491/2016 E. 6.1

6.1. Der vorinstanzlichen Beurteilung kann insoweit gefolgt werden, als bei gegebener Aktenlage in neuropsychologischer Hinsicht seit der Rentenzusprache am 25. März 1999 bis zum Einspracheentscheid vom 30. November 2015 nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit von einer relevanten anspruchsbeeinflussenden Veränderung des Sachverhalts im Sinne des Wegfalls des natürlichen Kausalzusammenhangs mit dem Unfallereignis vom 3. Februar 1994 ausgegangen werden kann. In der ergänzenden Stellungnahme des BEGAZ vom 12. Januar 2015 wird immerhin noch von einer teilweisen und möglichen Kausalität gesprochen. Diesbezüglich fällt namentlich auch der neuropsychologische Befundverlauf ins Gewicht, der aufzeigt, dass die Versicherte durchgehend eine gewisse Limitierung beklagte und neuropsychologische Defizite aufwies. Die neuropsychologischen Probleme wurden denn auch, worauf die Vorinstanz zu Recht hinweist, zeitnah vorbehaltlos als unfallkausal angesehen. Wenn die Beschwerdeführerin eine weitere Leistungspflicht ab 1. April 2015 verneint mit der Begründung, die aktuellen neuropsychologischen Beschwerden seien nur noch möglicherweise und nicht überwiegend wahrscheinlich auf das Unfallereignis von 1994 zurückzuführen, verkennt sie, dass es vorliegend nicht um eine erstmalige Rentenzusprechung, sondern um ein Revisionsverfahren geht, bei welchem eine relevante Veränderung des Sachverhalts erstellt sein muss. Nicht stichhaltig ist auch die Argumentation bezüglich fehlenden adäquaten Kausalzusammenhangs, war die entsprechende Prüfung doch bei der erstmaligen Leistungszusprechung vorzunehmen.