Citation: 5A_472/2024 E. 4

Anlass zur Beschwerde gibt schliesslich der vorinstanzliche Entscheid, der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege auch für das kantonale Beschwerdeverfahren zu versagen. Das Obergericht erklärt mit Hinweis auf seine Ausführungen im angefochtenen Entscheid, dass die Gewinnaussichten der Beschwerdeführerin im Beschwerdeverfahren von Anfang an beträchtlich geringer gewesen seien als die Verlustgefahren, weshalb die Erfolgsaussichten kaum als ernsthaft hätten bezeichnet werden können. Die Beschwerde gegen den Entscheid vom 16. Januar 2024 sei daher von vornherein aussichtslos gewesen; entsprechend sei das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren abzuweisen. Die Beschwerdeführerin hält dieser Beurteilung entgegen, dass ihre kantonale Beschwerde nicht aussichtslos gewesen sei. Sie fügt in dieser Hinsicht an, sie habe ihre Bedürftigkeit glaubhaft gemacht und ihr hätte die unentgeltliche Rechtspflege auch für das kantonale Beschwerdeverfahren gewährt werden müssen. Darin allein liegt keine Auseinandersetzung mit den einschlägigen vorinstanzlichen Erwägungen, wie sie zur Begründung einer Beschwerde an das Bundesgericht in jedem Fall erforderlich wäre, weshalb auf ihre Beschwerde auch in dieser Hinsicht nicht einzutreten ist (s. vorne E. 2.1).