Citation: 8C_264/2020 E. 3.2.2

3.2.2. Soweit die Beschwerdeführerin Umstände geltend macht, welche den Anschein der Befangenheit erwecken sollen, ist die Beschwerde unbegründet. Unter dem Gesichtspunkt der wirtschaftlichen Abhängigkeit führen nach gefestigter Rechtsprechung der regelmässige Beizug eines Gutachters oder einer Begutachtungsinstitution durch den Versicherungsträger, die Anzahl der beim selben Arzt in Auftrag gegebenen Gutachten und Berichte sowie das daraus resultierende Honorarvolumen für sich allein genommen nicht zum Ausstand (BGE 137 V 210 E. 1.3.3 S. 226 f. mit Hinweisen). Das Bundesgericht hat in Bezug auf die wiederholt gegenüber von verschiedenen Gutachtern wegen wirtschaftlicher Abhängigkeit erhobenen Ausstandsgründe an dieser Praxis konstant festgehalten (Urteile 8C_21/2020 vom 8. April 2020 E. 4.2.6, 8C_760/2019 vom 25. Februar 2020 E. 3.2, 8C_417/2019 vom 29. Oktober 2019 E. 3.2, 9C_635/2018 vom 5. Dezember 2018 E. 3, 9C_504/2018 vom 3. Dezember 2018 E. 4.3, 9C_442/2018 vom 16. Oktober 2018 E. 3, 9C_334/2018 vom 18. September 2018 E. 7.1, 8C_153/2017 vom 29. Juni 2017 E. 6.3 u.v.a.), so auch gegenüber Dr. med. E.________ (Urteil 9C_96/2018 vom 19. März 2018 E. 3.2.1). Triftige Gründe für eine Abkehr von der konstanten Rechtsprechung sind nicht ersichtlich und werden in der Beschwerde auch nicht (substanziiert) dargelegt (zu den Voraussetzungen für eine Praxisänderung vgl. BGE 141 II 297 E. 5.5.1 S. 303; 140 V 538 E. 4.5 S. 541; 137 V 417 E. 2.2.2 S. 422).