Citation: 5A_14/2022 E. A

A.a. A.________ und B.________ sind die Söhne von C.________, die 2015 starb. Die Erblasserin war schweizerische Staatsangehörige mit letztem Wohnsitz in Monaco. Ihr Nachlass umfasst unter anderem ein Konto bei der Bank U.________ AG in Zürich, auf dem sich im Zeitpunkt des Todes der Erblasserin rund USD 22,4 Mio. befanden. Dieses Bankkonto war von der Erblasserin und B.________ als gemeinsames Konto eröffnet worden, über das sie je selbständig verfügen konnten ("und/oder-Konto" oder "compte-joint"). A.b. Mit Zahlungsinstruktionen vom 11. April 2017 und 10. Mai 2017 veranlassten die Brüder die Überweisung von fünfzig Prozent der sich auf dem erwähnten Konto befindlichen Vermögenswerte (Guthaben, Anlagevermögen und Goldpositionen) an A.________. In der Folge verweigerte dieser seinem Bruder die Zustimmung zur Überweisung des Restguthabens auf das Konto, das ausschliesslich auf ihn, B.________, lautete. A.________ machte geltend, aufgrund einer Erbverzichtserklärung, die sein Bruder am 24. November 2015 vor den monegassischen Behörden abgegeben habe, sei er alleiniger Erbe der Mutter. A.c. Im Jahr 2020 liess B.________ für eine Forderungssumme von Fr. 12'358'443.81 auf sämtliche Guthaben und auf andere Vermögenswerte von A.________ bei den Banken U.________ AG und V.________ AG Arrest legen. Mit Zahlungsbefehl vom 30. Juni 2020 des Betreibungsamtes Zürich 1 in der Betreibung Nr. xxx wurde der Arrest prosequiert. Am 6. November 2020 wurde A.________ die Pfändungsankündigung zugestellt. Den gegen den Arrest- und Zahlungsbefehl sowie gegen die Pfändungsankündigung erhobenen Rechtsmitteln war kein Erfolg beschieden.