Citation: 5A_407/2024 E. 4.3

4.3. Ferner sieht der Beschwerdeführer sein rechtliches Gehör verletzt, weil er seine Plädoyer-Notizen nicht habe vortragen können, sondern diese habe abgeben müssen. Laut Verhandlungsprotokoll hatte der Beschwerdeführer begonnen, seine Plädoyer-Notizen vorzulesen. Nach einer Intervention des präsidierenden Richters habe er sich damit einverstanden erklärt, dass von seinem Dokument eine Kopie zu den Akten genommen und auf einen weiteren mündlichen Vortrag verzichtet werde. Dem Beschwerdeführer wurde das Wort in der Folge nicht abgeschnitten, sondern er konnte sich frei äussern, was er dann auch tat. Selbst wenn sich der Beschwerdeführer zur Abgabe seiner Plädoyer-Notizen genötigt gefühlt haben sollte, hatte er die Gelegenheit, sich im Rahmen des Schlussworts frei zu äussern, weshalb die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs unbegründet ist.