Citation: 9C_506/2018 E. 3.2

3.2. Der psychiatrische Gutachter Dr. med. B.________ stellte keine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Die gesundheitlichen Beschwerden des Versicherten erfasste er als Status nach Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2), selbstunsichere akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1), negativ veränderte Struktur der Familienbeziehungen in der Kindheit (ICD-10 Z61.2), Probleme in Verbindung mit Berufstätigkeit und Arbeitslosigkeit (ICD-10 Z56), Probleme in Verbindung mit Wohnbedingungen und ökonomischen Verhältnissen (ICD-10 Z59) und Anpassungsprobleme bei Veränderungen der Lebensumstände (ICD-10 Z60.0). Er setzte sich u.a. mit den Einschätzungen des Privatgutachters Dr. med. C.________ einerseits sowie des Dr. med. D.________ und des Psychotherapeuten Dr. phil. E.________ anderseits auseinander und führte nachvollziehbar aus, weshalb er - anders als diese - keine (ängstliche vermeidende) Persönlichkeitsstörung und auch sonst keine Störung mit Krankheitswert erkannte. Die Vorinstanz hat in einlässlicher und nicht offensichtlich unrichtiger Beweiswürdigung dargelegt, weshalb sie die Ausführungen des Experten für überzeugend gehalten und die von Dr. med. C.________ diagnostizierte Persönlichkeitsstörung als nicht nachvollziehbar betrachtet hat. Weiter hat sie in Bezug auf die Einschätzungen des Dr. med. D.________ und des Psychotherapeuten Dr. phil. E.________ insbesondere dem Unterschied zwischen Behandlungs- und Begutachtungsauftrag Rechnung getragen (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353; Urteile 8C_740/2010 vom 29. September 2011 E. 6 und 9C_842/2009 vom 17. November 2009 E. 2.2), weshalb den Fragen nach der fachärztlichen Qualifikation des Dr. med. D.________ und der Zulässigkeit der diesbezüglichen neu eingereichten Unterlagen (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG) nicht nachgegangen werden muss. Sodann trägt die ärztliche Beurteilung von der Natur der Sache her unausweichlich Ermessenszüge (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.3 S. 253; Urteil 9C_397/2015 vom 6. August 2015 E. 5.3), die es zu respektieren gilt. Dass die vorinstanzliche Beweiswürdigung offensichtlich unrichtig (unhaltbar, willkürlich; BGE 140 V 22 E. 7.3.1 S. 39; 135 II 145 E. 8.1 S. 153) sein soll, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht geltend gemacht (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG). Im Übrigen beschränkt sich der Beschwerdeführer ohnehin auf weiten Strecken darauf, die medizinischen Unterlagen abweichend von der Vorinstanz zu würdigen und daraus andere Schlüsse zu ziehen, was nicht genügt (Urteile 9C_494/2016 vom 19. Dezember 2016 E. 3.5; 9C_794/2012 vom 4. März 2013 E. 4.1; 9C_65/2012 vom 28. Februar 2012 E. 4.3 mit Hinweisen).