Citation: 7B_376/2023 E. 2

Die Beschwerdeführerinnen bringen zunächst verschiedene Gehörsrügen vor und berufen sich dabei sinngemäss auf den Teilgehalt der Prüfungs- und Begründungspflicht. Dabei verkennen sie, dass sich die aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) folgende Begründungspflicht lediglich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte erstreckt. Nicht erforderlich ist, dass sich die Behörde mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (BGE 147 IV 409 E. 5.3.4; 142 II 49 E. 9.2; 136 I 184 E. 2.2.1). Anhand des angefochtenen Beschlusses ist nachvollziehbar, weshalb die Vorinstanz den Beschwerdeführerinnen keine Parteistellung zuerkennt. Damit ist der richterlichen Begründungspflicht Genüge getan.