Citation: 6B_430/2013 E. 2.3.2

2.3.2. Die Vorinstanz hält fest, dass hinsichtlich der Zugriffe auf den Journalnachtrag der Vorgang des Löschens "nicht sauber ausgeführt" worden sei (Urteil S. 15) beziehungsweise dass die Zugriffsdaten auf den Journalnachtrag "aufgrund eines Versehens" über mehr als ein Jahr hinaus ungelöscht geblieben seien (Urteil S. 22). Der Beschwerdeführer macht geltend, damit vernachlässige die Vorinstanz einen EDV-Fehler in willkürlicher Weise. Der beschriebene Vorgang spreche für die Fehleranfälligkeit des Systems. Daher sei es ohne Weiteres möglich, dass einzelne Zugriffe beispielsweise auf den Journalnachtrag nicht registriert worden seien. Der Einwand ist unbegründet. Der Umstand, dass die Protokollierungen der Zugriffe auf den Journalnachtrag nicht nach Ablauf eines Jahres gelöscht wurden (siehe dazu § 17 Abs. 1 der zürcherischen Verordnung vom 13. Juli 2005 über das Polizei-Informationssystem POLIS; LS 551.103), ist kein Indiz dafür, dass möglicherweise einzelne Zugriffe auf den Journalnachtrag nicht protokolliert worden sein könnten. Der fachkundige Zeuge G.________ bejahte in der erstinstanzlichen Hauptverhandlung in Kenntnis des Umstands, dass die Registrierungen der Zugriffe auf den Journalnachtrag nicht nach einem Jahr gelöscht worden waren (siehe Protokoll der erstinstanzlichen Hauptverhandlung, S. 10), die Fragen, ob jeder Zugriff auf das System unweigerlich registriert werde und ob nicht registrierte Zugriffe auszuschliessen seien (Protokoll der erstinstanzlichen Hauptverhandlung, S. 7, 9).