Citation: 5A_575/2024 E. 1.1

1.1. Mit mehreren Schreiben vom 25. Juli 2024 wandte sich die Beschwerdeführerin an das Obergericht des Kantons Zürich. Mit Schreiben vom 7. August 2024 (Geschäfts-Nr. PZ240052) teilte ihr das Obergericht mit, bei ihm als oberer Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs könnten Entscheide der unteren kantonalen Aufsichtsbehörden angefochten werden, wobei auf den Entscheid Bezug zu nehmen und dieser einzureichen sei. Bei einer Rechtsverweigerung durch die untere Aufsichtsbehörde sei zumindest anzugeben, welches Verfahren betroffen sei. Aus den Schreiben der Beschwerdeführerin gehe weder hervor, dass sie einen konkreten Entscheid der unteren Aufsichtsbehörde anfechten möchte, noch, welches Verfahren betroffen sein könnte. Sie schreibe selber, am Bezirksgericht Horgen sei kein Verfahren hängig. Gemäss Auskunft des Bezirksgerichts sei dort zurzeit auch kein Verfahren hängig. Die Schreiben vom 25. Juli 2024 stellten daher keine Rechtsmittel dar, weshalb kein Rechtsmittelverfahren angelegt werde. Zudem ersuche die Beschwerdeführerin in ihren Schreiben sinngemäss um Akteneinsicht, indem sie alle Akten rückwirkend seit dem 3. August 2023 fordere und die Weiterleitung von Akten der angeblich laufenden Pfändung an die Zuger Behörden beantrage. Das Obergericht verwies die Beschwerdeführerin darauf, bei der aktenführenden Behörde ein Akteneinsichtsgesuch zu stellen. Es bestehe jedoch kein Anspruch darauf, dass Gerichte und Behörden Akten aushändigten oder weiterleiteten. Mit Eingabe vom 18. August 2024 wandte sich die Beschwerdeführerin an das Bezirksgericht Horgen und liess der II. Zivilkammer des Obergerichts eine Kopie zukommen. Mit Schreiben vom 22. August 2024 (ebenfalls unter der Geschäfts-Nr. PZ240052) verwies das Obergericht hinsichtlich der Voraussetzungen an eine Beschwerde und betreffend Akteneinsicht auf sein Schreiben vom 7. August 2024. Die Beschwerdeführerin beziehe sich nicht auf einen konkreten Entscheid des Bezirksgerichts Horgen als untere Aufsichtsbehörde, den sie anfechten möchte, und sie nenne auch kein Verfahren, das von einer Rechtsverweigerung betroffen sein könnte. Auf pauschale Vorwürfe und Anschuldigungen müsse das Obergericht nicht eingehen, weshalb die Eingabe und allfällige weitere Schreiben dieser Art ohne Weiterungen abgelegt würden.