Citation: C 124/04 20.01.2005 E. 2

2.1 Der Untersuchungsgrundsatz, welcher auch im Rahmen von Art. 104/105 Abs. 2 OG gilt (BGE 97 V 136 Erw. 1), besagt, dass Verwaltung und Gerichte von sich aus für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen haben. Das Prinzip der Rechtsanwendung von Amtes wegen verpflichtet den Richter, auf den festgestellten Sachverhalt jenen Rechtssatz anzuwenden, den er als den zutreffenden ansieht, und ihm auch die Auslegung zu geben, von der er überzeugt ist (BGE 110 V 52 f. Erw. 4a mit Hinweisen; vgl. BGE 116 V 26 f. Erw. 3c). Das Eidgenössische Versicherungsgericht kann deshalb eine Beschwerde aus anderen Gründen schützen als in der Beschwerdebegründung vorgetragen und umgekehrt den angefochtenen Entscheid auch mit rechtlichen Erwägungen bestätigen, die von denjenigen der Vorinstanz abweichen (BGE 125 V 500 Erw. 1 mit Hinweisen; in BGE 130 V 309 nicht publizierte, aber in SVR 2004 ALV Nr. 10 S. 28 veröffentlichte Erw. 3.1 des Urteils C 225/03).