Citation: 8C_556/2023 E. 4

Gemäss Vorinstanz bestehen aus somatischer Sicht unverändert Beschwerden an der rechten Schulter nach einem Sturz im September 2008. In psychiatrischer Hinsicht hätten die Medexperts- wie auch die SMAB-Gutachter eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte depressive Episode, und eine Persönlichkeitsveränderung diagnostiziert. Eine rentenerhebliche Veränderung könne, so das kantonale Gericht, auch insoweit nicht als ausgewiesen gelten und ein Revisionsgrund sei daher nicht gegeben. Daran vermöge nichts zu ändern, dass, jeweils im Rahmen einer vollzeitlichen Präsenz, gemäss dem früheren Gutachten eine Leistungsfähigkeit von 70 %, nach der aktuellen gutachtlichen Einschätzung indessen eine solche von 60 % bescheinigt werde. Denn der psychiatrische SMAB-Gutachter habe keine Veränderung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers festgestellt, sondern die Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit gestützt auf den unverändert gebliebenen medizinischen Sachverhalt anders eingeschätzt. Die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit stelle für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Der Beschwerdeführer stellt sich demgegenüber auf den Standpunkt, dass auf die nunmehr bescheinigte geringere Arbeitsfähigkeit hätte abgestellt und die erwerblichen Auswirkungen hätten geprüft werden müssen.