Citation: 8C_151/2019 E. 6.3

6.3. Die kognitiven Beschwerden sowie die Zervikalbeschwerden, die anlässlich des Vergleichs im Jahr 1999 eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % begründeten und damit in jenem Zeitpunkt wesentliche Auswirkungen zeitigte, sind mittlerweilen nicht mehr vorhanden resp. wirken sich in einer adaptierten Tätigkeit nicht mehr auf die zumutbare Arbeitsfähigkeit aus. Hingegen ist gestützt auf die Einschätzungen der Experten von einer Ausdehnung der psychischen Komponente auszugehen, begründen doch die attestierten psychischen Beschwerden nunmehr eine volle Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf und eine solche von 50 % in einer angepassten Tätigkeit. Auch aus den bis zum Erlass des Einspracheentscheids vom 12. Januar 2017 ergangenen ärztlichen Berichten ergibt sich nichts anderes. Insgesamt hat sich der Gesundheitszustand des Versicherten in massgeblicher Weise verändert, so dass ein Revisionsgrund nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorliegt.