Citation: 6B_594/2024 E. A

A.a. Am 14. Juni 2021 war es in einer Filiale der D.________ zu einer Auseinandersetzung zwischen A.________ und den zwei Mitarbeitern B.________ und C.________ gekommen. In der Folge schickte A.________ zwei E-Mail-Nachrichten an die D.________. A.b. In der E-Mail-Nachricht an "E-Mail Adresse F.________" vom 25. Juni 2021 (13:25 Uhr) schrieb A.________ in fehlerhaftem doch verständlichem Deutsch, sie habe am 14. Juni 2021 die Filiale am E.________platz aufgesucht und den Mitarbeiter B.________ zur manuellen Einbuchung von Bonuspunkte aufgefordert. Er habe abgelehnt und gesagt, C.________ könne bestätigen, dass dies nicht möglich sei. Diesen Mitarbeiter betitelte A.________ in der E-Mail-Nachricht als "Neger" und schrieb, sie lasse sich nicht von "Negern" bedienen. Weiter erklärte A.________, sie habe einen riesigen Aufwand und Ärger gehabt mit solchen billigen unqualifizierten Ausländern, die nicht in der Lage seien, eine Reklamation zu erledigen. A.c. In der E-Mail-Nachricht an "E-Mail Adresse G.________" vom 30. Juni 2021 (11:52 Uhr) wiederholte A.________, sie lasse sich nicht von "schwarzen Negern" bedienen. Weiter führte sie aus, die Ausländer würden keinen Respekt kennen. Sie seien hier in der Schweiz nur Sklaven. Wenn sie nicht gehorchten, sondern entgleisten, dann würden sie in ihre Heimat zurückreisen. A.d. Mit Bezug auf diesen unbestrittenen Sachverhalt beantragte die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis am 18. Juli 2022, A.________ sei wegen Diskriminierung und Aufruf zu Hass sowie Beschimpfung zu verurteilen. In einem anderen Anklagepunkt, der hier nicht mehr interessiert, verlangte die Staatsanwaltschaft eine Verurteilung wegen versuchter Nötigung.