Citation: 9C_333/2018 E. 6.2.2

6.2.2. Damit fehlt es für den Zeitraum vom 1. Januar bis 28. September 2009 nicht nur an (echtzeitlichen) medizinischen Bestätigungen einer Arbeitsunfähigkeit, sondern auch an jeglichem Hinweis einer arbeitsrechtlich in Erscheinung getretenen (sinnfälligen) Leistungseinbusse. Der Vorinstanz kann somit nicht gefolgt werden, soweit sie erwog, eine dauerhafte Wiedererlangung der Erwerbsfähigkeit sei von Beginn weg nicht als objektiv wahrscheinlich erschienen und, soweit sie damit - zumindest implizit - von einem gescheiterten Arbeitsversuch ausgeht. Dies gilt umso mehr, als gemäss Bericht von Dr. med. F.________ vom 21. Juli 2009 eine 100 %ige Arbeitsfähigkeit (auch) unter Berücksichtigung der vom Versicherten beklagten Beschwerden attestiert wurde. Soweit die Vorinstanz schliesslich mit Verweis auf den Bericht von Dr. med. F.________ vom 3. September 2009 feststellte, nach einer weiteren Konsultation am 30. August 2009 sei festgestanden, dass eine weitere Operation unumgänglich sei, ist darauf hinzuweisen, dass sich aus besagtem Arztbericht ergibt, dass der im Oktober 2009 durchgeführte Eingriff primär zum Ziel hatte, eine Verschlechterung der neurologischen Situation zu verhindern.