Citation: 2C_424/2020 E. 4.3

4.3. Es ist Sache des Betroffenen, der nicht nur zur Mitwirkung, sondern auch zur Beweisbeschaffung verpflichtet ist (Art. 90 AIG), die Vermutung durch den Gegenbeweis bzw. erhebliche Zweifel umzustürzen, indem er Gründe bzw. Sachumstände aufzeigt, die es als überzeugend (nachvollziehbar) erscheinen lassen, dass sein Lebensmittelpunkt in der Schweiz liegt (vgl. Urteil 2C_400/2015 vom 31. Mai 2016 E. 5.1 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer legt keinerlei Gründe oder Sachumstände offen, weshalb sich sein Lebensmittelpunkt während dieses Zeitraums in der Schweiz hätte befinden sollen. Insbesondere zeigt er nicht auf, dass er hier einer regelmässigen Arbeit nachgegangen wäre, über eine Wohnung verfügt oder sonst welche Lebensbeziehungen gehabt hätte. Unter diesen Umständen kann die tatsächliche Vermutung zum Lebensmittelpunkt des Beschwerdeführers nicht als willkürlich gelten und das Bundesgericht ist demnach an die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz gebunden (vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG).