Citation: 6B_1074/2016 E. 2.2.2

2.2.2. Die Vorinstanz verfällt auch nicht in Willkür, wenn sie die Versand-, Korrespondenz- und Inkassoabteilung der A.________ AG nicht als Einheit betrachtet bzw. dem Beschwerdegegner die Handlungen der übrigen Abteilungen nicht als eigene anlastet. Er war unbestrittenermassen nicht mit dem Versand der irreführenden Formulare befasst. Dieser erfolgte ab Januar 2009 gar vom Ausland aus. Die Vorinstanz weist nachvollziehbar darauf hin, dass der Beschwerdegegner auch keinen Einfluss auf das Geschäftsmodell als Ganzes und insbesondere nicht auf die Gestaltung der irreführenden Formulare, hatte. Es ist daher nicht willkürlich anzunehmen, er sei für diese nicht verantwortlich. Daran ändert nichts, dass das Ziel der Abteilungen letzten Endes die Bezahlung der geltend gemachten Forderungen war. Selbst wenn im Übrigen von einer Einheit auszugehen wäre, führte dies nicht zur Strafbarkeit des Beschwerdegegners nach Art. 3 Abs. 1 lit. h UWG. Nach dem in der vorstehenden Erwägung Gesagten lagen in keinem Stadium der Vertragsanbahnung und -abwicklung besonders aggressive Verkaufsmethoden vor. Wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, basierte das Geschäftsmodell der A.________ AG vielmehr auf dem mittels Irreführung erzielten Vertragsabschluss. Mangels Erfüllung des objektiven Tatbestands braucht auf die subjektiven Elemente hier nicht eingegangen zu werden.