Citation: 1C_416/2022 E. B

Am 4. Mai 2020 ersuchte die A.________ AG die Gemeinde Engelberg darum, ihr gemäss Art. 35 des Fernmeldegesetzes vom 30. April 1997 (FMG; SR 784.10) auf den Parzellen Nr. 414 und Nr. 382 die Verlegung einer unterirdischen Verbindungsleitung zu bewilligen, ohne ein (ordentliches oder vereinfachtes) Baubewilligungsverfahren mit Aussteckung und öffentlicher Bekanntmachung durchzuführen. Der Einwohnergemeinderat Engelberg wies dieses Gesuch implizit ab, indem er mit Beschluss vom 13. Juli 2020 sinngemäss feststellte, die Bewilligung zur Benützung des öffentlichen Grundes für eine neue Verbindungsleitung in der Parzelle Nr. 414, alte Rohrstrasse, und der Parzelle Nr. 382, Uferbereich Aarwasser, könne nur erteilt werden, wenn parallel dazu ein ordentliches Baubewilligungsverfahren durchgeführt werde. Eine gegen diesen Beschluss erhobene Beschwerde der A.________ AG wies der Regierungsrat des Kantons Obwalden mit Entscheid vom 6. Juli 2021 ab. Die A.________ AG focht diesen Entscheid mit Beschwerde an, die das Verwaltungsgericht des Kantons Obwalden mit Entscheid vom 8. Juni 2022 abwies.