Citation: I 75/05 12.04.2005 E. A

Die 1959 geborene, bis Ende April 1996 als Schuhverkäuferin tätig gewesene B.________ meldete sich am 22. April 1997 wegen Rückenbeschwerden bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Das Gesuch wurde von der IV-Stelle des Kantons Solothurn nach erfolgter medizinischer und versuchter erwerblicher Abklärung - mit anschliessender Ermahnung zur Mitwirkung unter Hinweis auf die Folgen weiterer Widersetzlichkeit - sowie nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren mit Verfügung vom 21. Januar 1998 sowohl bezüglich beruflicher Massnahmen als auch bezüglich einer Rente abgelehnt. Ein weiteres Leistungsbegehren vom 17. Oktober 2000 lehnte die IV-Stelle mangels anspruchsrelevanter Invalidität - nach entsprechendem Vorbescheid - am 20. Februar 2001 erneut verfügungsweise ab. Nachdem das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn diese Verfügung mit Entscheid vom 29. Oktober 2001 aufgehoben und die Sache zu neuer Beurteilung an die Verwaltung zurückgewiesen hatte, veranlasste die IV-Stelle eine am 4. und 5. Februar 2002 vorgenommene Abklärung im Institut X.________, wo eine internistische, eine psychiatrische und eine neurologische Untersuchung (MEDAS-Abklärung) stattfanden. Als Ergebnis wurde hier festgestellt, dass die Versicherte bei mässigem rechtsbetonten Lumbovertebralsyndrom als Schuhverkäuferin seit April 1996 zu 100 % arbeitsunfähig sei, hingegen für jede andere körperlich leichte, adaptierte Tätigkeit eine Restarbeitsfähigkeit von mindestens 60 % bestehe. Eine weitere Überprüfung in der Beruflichen Abklärungsstelle (BEFAS), wo eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geklagten Leiden und den objektiv erhobenen Befunden festgestellt wurde, musste - nach um drei Tage verspätetem Eintritt - bereits nach zwei Tagen wegen Schmerzen abgebrochen werden, worauf die IV-Stelle die Versicherte - nach Durchführung eines Mahn- und Bedenkzeitverfahrens - nochmals - und wiederum vergeblich - zur Mitwirkung bei den vorgesehenen beruflichen Vorkehren aufforderte. Mit Verfügung vom 29. Oktober 2003 wurde B.________ bei einem Invaliditätsgrad von 40 % eine Viertelsrente mit Zusatzrente für den Ehemann rückwirkend ab 1. Oktober 1999 zugesprochen. Im anschliessenden Einspracheverfahren hielt die IV-Stelle mit Entscheid vom 15. Januar 2004 an ihrer Haltung grundsätzlich fest, erhöhte aber den Invaliditätsgrad auf 47 %.