Citation: 2C_20/2022 E. A

A.a. A.________ (geboren 1976), pakistanischer Staatsangehöriger, reiste am 24. November 2002 in die Schweiz ein und ersuchte erfolglos um Asyl. Nachdem er einer Wegweisung keine Folge geleistet hatte und zwischenzeitlich untergetaucht war, heiratete er am 24. Mai 2005 in Bern eine Schweizerin und erhielt gestützt darauf eine Aufenthaltsbewilligung, welche zuletzt bis am 23. Mai 2011 verlängert wurde. Das Ehepaar trennte sich allerdings bereits im Juli 2007 und die kinderlos gebliebene Ehe wurde am 13. März 2012 geschieden. A.b. Im Juni 2008 war A.________ beim Betreibungsamt Bern-Mittelland mit Betreibungen im Umfang von Fr. 33'431.50 und Verlustscheinen im Betrag von Fr. 8'947.55 verzeichnet. Im April 2010, kurz vor der ausländerrechtlichen Verwarnung (vgl. unten), war er beim selben Betreibungsamt mit Betreibungen im Umfang von Fr. 17'214.20 und Verlustscheinen im Betrag von Fr. 26'796.50 registriert. Die Verschuldung von A.________ erhöhte sich in den folgenden Jahren stetig. Im Oktober 2019 war er bei diversen Betreibungsämtern in verschiedenen Kantonen wie folgt verzeichnet: Beim Betreibungsamt Bern-Mittelland mit Betreibungen im Betrag von Fr. 1'933.50 sowie 34 Verlustscheinen im Umfang von (insgesamt) Fr. 78'215.01, beim Betreibungsamt (Berner) Oberland mit Verlustscheinen im Umfang von Fr. 8'425.80, beim Betreibungsamt Luzern mit Betreibungen im Betrag von Fr. 459.35 und Verlustscheinen im Umfang von Fr. 19'510.60 und beim Betreibungsamt des Saanebezirks (Kanton FR) mit Verlustscheinen im Umfang von Fr. 27'632.30. Bereits ab dem Jahr 2008 wurde A.________ mehrfach von den Migrationsbehörden aufgefordert, seine Schuldensituation zu verbessern, insbesondere seine Schulden abzubauen. Am 2. Juni 2010 verwarnten ihn die (damals zuständigen) Einwohnerdienste der Stadt Bern wegen seiner Verschuldung ausländerrechtlich und stellten ihm die Wegweisung aus der Schweiz in Aussicht. Von 2006 bis 2010 arbeitete der Beschwerdeführer gelegentlich bei einer Fastfood-Kette in Bern bzw. Freiburg, ab Juli 2011 mit Unterbrüchen bei einer Fastfood-Kette in Luzern. Sein zuletzt dokumentierter Bruttomonatslohn (vom November 2019) betrug Fr. 3'470.--. In der Zeitspanne 2010 bis 2018 bezog er sechs Mal über mehrere Monate Arbeitslosenentschädigung. In gesundheitlicher Hinsicht leidet der Beschwerdeführer an einem schweren "Morbus Bechterew" (entzündliche Wirbelsäulenversteifung), welcher jedoch durch eine geeignete Therapie und entsprechende Medikamente, welche auch in Pakistan verfügbar sind, erfolgreich behandelt werden kann, sodass der Beschwerdeführer voll arbeitsfähig ist.