Citation: 9C_65/2007 30.11.2007 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat in pflichtgemässer Würdigung der gesamten Aktenlage - im Wesentlichen gestützt auf die Gutachten des Dr. med. H.________, Physikalische Medizin und Rehabilitation, vom 19. April 2004, des Spitals X.________, Bereich Innere Medizin, vom 24. November 2003 sowie des Dr. med. F.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 6. Oktober 2003, worin namentlich ein lokales Fibromyalgiesyndrom, eine Tendomyopathie, muskuläre Dysbalance des oberen Quadranten links bei Status nach zweimaliger Operation in der Axilla (ICD-10 M79.0 und M54.9), unklare Restbeschwerden bei Status nach Meniskektomie rechts (ICD-10 M23.2) sowie eine leichte Anpassungsstörung (ICD-10 F43.23) diagnostiziert wurden - mit nachvollziehbarer Begründung erkannt, dass die Versicherte in einer vor allem in Bezug auf den linken Arm adaptierten Tätigkeit (insbesondere keine repetitiven und keine Überkopfarbeiten, kein Heben von Lasten über 5 kg) uneingeschränkt arbeitsfähig ist. 2.2 Gegen diese Betrachtungsweise wendet sich die Beschwerdeführerin insbesondere mit dem Hinweis, es liege bei ihr eine höhere als die von der Vorinstanz und der Verwaltung ermittelte Invalidität vor. Entgegen der Annahme des kantonalen Gerichts könne sie selbst leichte Arbeiten nicht mehr verrichten. Weiter führt die Versicherte aus, sie habe fünf Operationen über sich ergehen lassen müssen, wovon sie "drastische Folgen davongetragen" habe, und sei im Jahr 2005 an zwei weiteren Leiden (Arthrose und psychische Beschwerden) erkrankt. 2.3 An der vorinstanzlichen Betrachtungsweise vermögen die (Tatsächliches beschlagenden) Vorbringen in der Beschwerde indessen nichts Entscheidendes zu ändern. Sämtliche in den Akten liegenden medizinischen Gutachten attestierten der Versicherten in einer leidensangepassten Tätigkeit eine vollständige Leistungsfähigkeit. Insbesondere löst auch die diagnostizierte leichte Anpassungsstörung im Lichte der Rechtsprechung hinsichtlich der grundsätzlich fehlenden invalidisierenden Wirkung aetiologisch-pathogenetisch unerklärlicher syndromaler Leidenszustände keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus. Abweichendes gilt nur, wenn Umstände vorliegen, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern und den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machen, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt (BGE 132 V 65, 131 V 49, 130 V 352 und 396). Wie aus den aktenkundigen medizinischen Beurteilungen hervorgeht, haben die Operationen, denen sich die Versicherte zu unterziehen hatte, keine solche (eine Ausnahme begründende) Behinderung verursacht. Sollten die von der Versicherten in Aussicht gestellten ärztlichen Berichte des Dr. med. E.________, Medizinische Poliklinik Y.________, eine massgebende Verschlechterung des Gesundheitszustands seit dem hier massgebenden Zeitpunkt (Einspracheentscheid vom 20. Juli 2006) aufzeigen, kann die Versicherte jederzeit eine Neuanmeldung bei der IV-Stelle in die Wege leiten.