Citation: 8C_63/2024 E. 4.3.2

4.3.2. Ob ausserdem, wie in der Beschwerde geltend gemacht, das mit Gesundheitsschaden zumutbarerweise erzielbare Invalideneinkommen in Anwendung der Tabelle TA1_tirage_skill_level, anstelle von TA17 Ziff. 14 zu bestimmen ist, kann offen bleiben. Wohl entspricht es gefestigter Praxis, dass zur Ermittlung des Invalideneinkommens in aller Regel auf die in der Tabelle TA1 enthaltenen Monatslöhne abgestellt wird (vgl. statt vieler: Urteil 8C_735/2021 vom 17. März 2022 E. 4.1 mit Hinweisen). Indessen ergibt sich selbst dann kein Rentenanspruch, wenn diesem - nicht ausnahmslos geltenden - Grundsatz gefolgt würde. Denn nach verbindlicher (vgl. E. 1 hiervor) Feststellung des kantonalen Gerichts verfüge der Beschwerdeführer zumindest seit dem Jahr 1993, als er fünf Jahre lang als Geschäftsführer eines Fachgeschäfts für Bodenbeläge gearbeitet habe, über praktische Führungserfahrung. Abgesehen davon sei er seit dem Jahr 1999 als Inhaber der B.________ GmbH Vorgesetzter von bis zu sieben Mitarbeitern gewesen. Die Grundlage seiner späteren selbstständigen Erwerbstätigkeit legte der Beschwerdeführer, was zu ergänzen ist, durch den im Jahr 1990 erlangten Abschluss als Branchenspezialist (als Bodenleger) mit eidgenössischem Fachausweis. Acht Jahre später schloss er eine Weiterbildung zum eidgenössisch diplomierten Kaufmann des Detailhandels ab (vgl. "Abklärungsbericht für Selbständigerwerbende [GmbH]" vom 29. September 2022). Diese doch umfangreichen, durch jahrelange Erfahrung auch in der (administrativen) Geschäftsführung gefestigten fachlichen Kenntnisse erscheinen durchaus weiterhin verwertbar, auch wenn der Beschwerdeführer seine frühere Haupttätigkeit als Bodenleger gesundheitsbedingt nicht mehr ausüben kann. Zu denken ist etwa an administrativ oder organisatorisch geprägte Funktionen im Bereich des Einkaufs/Vertriebs von Bodenbelägen oder im Projektmanagement eines grösseren Betriebs. Würde auf die Tabelle TA1_tirage_skill_level abgestellt, so rechtfertigte es sich dementsprechend, das Kompetenzniveau 3 ("Komplexe praktische Tätigkeiten, welche ein grosses Wissen in einem Spezialgebiet voraussetzen") zur Anwendung zu bringen. Dass der Beschwerdeführer in seinem Kleinbetrieb nach eigenen Angaben vor Eintritt des Gesundheitsschadens zu 80 % handwerklich und nur - aber immerhin - zu 20 % administrativ tätig war, ändert daran nichts. Die in Zweifel gezogene Führungserfahrung und -fähigkeit bedarf sodann keiner weiteren Erörterung, setzt doch das Kompetenzniveau 3 nach der soeben erwähnten Umschreibung eine solche nicht zwingend voraus. Auch anderweitig ergibt sich weder aus den erhobenen Rügen noch ist ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführer antragsgemäss lediglich im Kompetenzniveau 2 eingestuft werden müsste.