Citation: 5A_491/2019 E. A

A.a. A.A.________ (Klägerin) und ihr Bruder D.________ (Kläger) erhoben am 1. März 2019 beim Regionalgericht Berner Jura-Seeland je eine "zivilrechtliche Auskunfts- und Informationsklage im Erbfall" gegen eine Bank und gegen eine Versicherung. Vertreten wurden die Kläger durch B.A.________, Ehemann der Klägerin und Arzt von Beruf. A.b. Der Gerichtspräsident C.________ lud die Kläger mit Verfügung vom 17. März 2019 ein, ihre Eingaben innert einer Nachfrist bis am 9. April 2019 in verständlicher Form nochmals einzureichen, andernfalls die Eingaben als nicht erfolgt gelten. Mit Verfügung vom 26. März 2019 stellte er fest, dass die von der Verbesserung innert Nachfrist betroffenen Klagen trotz erneuter Eingabe unverständlich geblieben sind und damit als nicht erfolgt gelten. A.c. Am 27. März 2019 verlangten die Kläger die Begründung der Verfügung vom 26. März 2019. Gleichzeitig erklärten sie den Gerichtspräsidenten für befangen. A.d. In ihrer Eingabe vom 1. April 2019 beantragte die Klägerin unter anderem, es sei gerichtlich der Ausstand des Präsidenten für alle Verfahren, die die Kläger in der Erbangelegenheit dem Gericht zur Beurteilung vorlegen werden, zu verfügen. A.e. Am 8. April 2019 zogen die Kläger ihre Klagen zurück.