Citation: 4A_224/2015 E. A

A.________ (Kläger, Beschwerdeführer) und B.________ (Beklagte, Beschwerdegegnerin) schlossen am 19. August 2011 einen Mandatsvertrag betreffend die anwaltliche Vertretung der Beklagten in einem arbeitsrechtlichen Verfahren. Der Streitwert betrug Fr. 36'000.--. Die Rechtsschutzversicherung der Beklagten, die Versicherung C.________ AG, gab hierfür dem Kläger am 10. August 2011 eine erste Kostengutsprache im Rahmen ihrer Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Abklärung der Sach- und Rechtslage sowie für aussergerichtliche Bemühungen, ohne eine Honorarobergrenze bzw. ein Kostendach zu nennen. Zugleich bat die Versicherung C.________ AG den Kläger, sie unaufgefordert und regelmässig über die weitere Mandatsführung zu orientieren und sie mit der wesentlichen Korrespondenz zu bedienen. Die Honorarnote sei auf die Beklagte auszustellen und der Versicherung C.________ AG zur direkten Begleichung zuzusenden. Eine Kopie dieses Schreibens stellte die Versicherung C.________ AG der Beklagten als Versicherungsnehmerin zu. Mit Schreiben vom 2. September 2011 an den Kläger erweiterte die Versicherung C.________ AG diese Kostengutsprache auf das erstinstanzliche Zivilverfahren. Nachdem die Versicherung C.________ AG Rechnungen des Klägers in der Höhe von Fr. 37'574.20 bezahlt hatte, teilte sie ihm mit, dass sie die Bezahlung weiterer Honorarrechnungen verweigere. Darauf fand ein mehrmaliger Briefwechsel zwischen dem Kläger und der Versicherung C.________ AG statt, worüber die Beklagte jeweils mit Doppel orientiert wurde. Es konnte keine Einigung über die restliche Entschädigung erzielt werden. Mit Schreiben vom 30. Juni 2013 entzog die Beklagte dem Kläger das Mandat. Der Kläger teilte der Beklagten in der Folge mit Schreiben vom 2. Juli 2013 mit, dass sie für den offenen Honorarbetrag von Fr. 13'860.20 solidarisch mit der Versicherung C.________ AG hafte, und forderte sie auf, diesen Betrag innert Frist zu bezahlen.