Citation: 8C_5/2022 E. 5.2.2

5.2.2. Mit dem angefochtenen Urteil sprach das kantonale Gericht der Beschwerdeführerin eine Rente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 34 % zu. Den von der Beschwerdegegnerin festgesetzten Anspruch hinsichtlich der Integritätsentschädigung bestätigte die Vorinstanz jedoch und wies die Beschwerde insoweit ab. Mit Blick auf den Verfahrensausgang hinsichtlich der verschiedenen Rechtsverhältnisse hat das kantonale Gericht die Beschwerdeführerin zu Recht als nur teilweise obsiegend erachtet. Entsprechend besteht grundsätzlich Anspruch auf eine reduzierte Parteientschädigung (vgl. BGE 117 V 401 E. 4c; Urteile 8C_568/2010 vom 3. Dezember 2010 E. 4.1; I 445/04 vom 24. Februar 2005 E. 2.1). Soweit die Beschwerdeführerin diese Reduktion um die Hälfte aufgrund der höheren Bedeutung des Rentenanspruchs im Vergleich zum Anspruch auf eine Integritätsentschädigung beanstandet, übersieht sie, dass für die Bemessung der Parteientschädigung nach Art. 61 lit. g ATSG nebst der Bedeutung der Streitsache auch die Schwierigkeit des Prozesses, d.h. der entstandene Aufwand relevant ist und diesem Bemessungskriterium rechtsprechungsgemäss vorrangige Bedeutung zukommt (vgl. Urteil 9C_30/2014 vom 6. Mai 2014 E. 2.1 mit Hinweis). Nachdem evident ist, dass die Beurteilung mehrerer Rechtsverhältnisse den Prozessaufwand beeinflusst, verletzt die hälftige Kürzung der Parteientschädigung nach vorinstanzlichem Ermessen kein Bundesrecht.