Citation: 5A_69/2024 E. 3.2.1

3.2.1. Zunächst ist der Vorinstanz keine Verletzung der Begründungspflicht (Art. 29 BV; siehe zu den sich daraus ergebenden Anforderungen BGE 146 II 335 E. 5.1) vorzuwerfen, denn sie hat sich sehr wohl mit den von den Beschwerdeführern vorgebrachten Rügen auseinandergesetzt. So erwog sie, entgegen der Ansicht der Beschwerdeführer sei es für die Vornahme der Grenzscheidung durch das Gericht nicht erforderlich, dass die Parzelle yyy vollständig ausgeschieden und vermessen werde, so dass diese neu im Grundbuch aufgenommen werden könne. Gegenstand der Grenzscheidungsklage bilde nicht die räumliche Ausdehnung eines dinglichen Rechts, sondern die Lage der Grenze selbst, also der Linie, welche die Rechte der Parteien voneinander abgrenze. Dass die Beschwerdeführer diese Rechtsauffassung als falsch erachten, hat nichts mit der Begründungspflicht zu tun.