Citation: 2C_234/2023 E. 4.1.2

4.1.2. Gemäss Art. 31 Abs. 3 WG zieht die zuständige Behörde die beschlagnahmten Gegenstände (unter anderem) dann definitiv ein, wenn die Gefahr missbräuchlicher Verwendung besteht, insbesondere weil mit solchen Gegenständen Personen bedroht oder verletzt wurden (lit. a). Im Unterschied zur Beschlagnahme, die vorab präventiven, gegebenenfalls provisorischen Charakter hat, ist die Einziehung endgültig (vgl. Urteile 2C_1086/2019 vom 24. April 2020 E. 4.2; 2C_15/2019 vom 26. Juli 2019 E. 4.2; 2C_1163/2014 vom 18. Mai 2015 E. 3.3). Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts setzt die Einziehung einer Waffe voraus, dass die Voraussetzungen für eine Beschlagnahme erfüllt sind und das Risiko eines missbräuchlichen Gebrauchs der Waffe (fort-) besteht (vgl. Urteile 2C_555/2020 vom 21. Oktober 2020 E. 3.3.1; 2C_1086/2019 vom 24. April 2020 E. 4.2; 2C_945/2017 vom 17. Mai 2018 E. 4.1.1).