Citation: 7B_991/2023 E. 3

Der Beschwerdeführer setzt sich in seiner Beschwerde nicht mit den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG auseinander. Er wirft aber dem amtlichen Verteidiger sinngemäss vor, ihn pflichtwidrig ungenügend zu vertreten bzw. vertreten zu haben. Der Beschwerdeführer bringt vor, sein amtlicher Verteidiger vertrete die Interessen der Staatsanwaltschaft und nicht seine. Der amtliche Verteidiger sei ein "Heuchler" und "Winkeladvokat". Er habe ihn erpresst und bedroht, wenn er nicht den "Deal" mit der Staatsanwaltschaft eingehe, werde er dreifach härter bestraft. Zudem habe ihn der amtliche Verteidiger zu einer Falschaussage gedrängt, indem er anlässlich der Einvernahme gesagt habe, er sei der Eigentümer des Fahrzeuges, obschon er nur der Lenker gewesen sei. Sodann habe sein amtlicher Verteidiger im "Kollektiv" mit dem Staatsanwalt dafür gesorgt, dass ihm die Verfügung betreffend Verlängerung der Untersuchungshaft nicht im Gefängnis zugestellt worden sei und er keine Beschwerde habe erheben können. Er habe schliesslich selbst ein Haftentlassungsgesuch gestellt. Aus diesen Behauptungen folgt allerdings nicht, dass der amtliche Verteidiger den Beschwerdeführer tatsächlich nicht fachgerecht vertrat und dies nicht auch weiterhin tun würde. Wie die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid nachvollziehbar aufzeigt, bestehen erhebliche Zweifel an der vom Beschwerdeführer behaupteten angeblichen Überredung zu einer falschen Aussage im Zusammenhang mit dem Fahrzeug. Schliesslich kann auch aus dem Umstand, dass der amtliche Verteidiger dem Beschwerdeführer anscheinend zu einem abgekürzten Verfahren ("Deal") geraten haben soll, nicht darauf geschlossen werden, dieser werde nicht fachgerecht vertreten. Dasselbe gilt denn auch für den Umstand, dass der Beschwerdeführer gegen seinen amtlichen Verteidiger eine Strafanzeige eingereicht hat. Alleine die Anzeigeerstattung stellt noch keinen Grund dar, von einem gestörten Vertrauensverhältnis auszugehen. Dasselbe gilt für die unsubstanziierte Behauptung des Beschwerdeführers, er habe selbst ein Haftentlassungsgesuch stellen müssen, da ihm die Verfügung betreffend Haftverlängerung angeblich nicht zugestellt worden sei. Aus den Ausführungen des Beschwerdeführers ergibt sich zusammengefasst jedenfalls nicht, weshalb ihm vorliegend aus dem Umstand, dass sein amtlicher Verteidiger sein Amt weiterführt, ein nicht wiedergutzumachender Nachteil drohen könnte, und das ist auch nicht ersichtlich. Die Beschwerde richtet sich damit gegen einen nicht anfechtbaren Zwischenentscheid. Darauf ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten.