Citation: U 55/01 06.11.2001 E. 5

5.- Als weitere Sachurteilsvoraussetzung zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführerin durch die prozessleitende Verfügung ein nicht wieder gutzumachender Nachteil entsteht. Dies ist zu verneinen, war sie doch als mit dem Fall vertraute Versicherungsträgerin ohne allzu grossen Mehraufwand in der Lage, innerhalb der gesetzten Frist eine ergänzende Vernehmlassung einzureichen. Zudem kann sie eine für sie nachteilige Endverfügung des kantonalen Gerichts mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Eidgenössische Versicherungsgericht weiterziehen und wegen dessen umfassender Kognition in Leistungsstreitigkeiten (vgl. Art. 132 OG) neue erhebliche Tatsachen und Beweismittel vorbringen. Zu verneinen ist zudem auch das aktuelle und schutzwürdige Interesse (vgl. Art. 103 lit. a in Verbindung mit Art. 132 OG; BGE 127 V 3 Erw. 1b mit Hinweisen) an der Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Die Beschwerdeführerin hat ihre Vernehmlassung der Vorinstanz innert Frist eingereicht, weshalb nicht ersichtlich ist - und auch nicht dargetan wird -, welchen praktischen Nutzen ihr die Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde verschaffen würde. Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher nicht einzutreten. Damit entfällt auch die (materielle) Prüfung, ob die Verfügung inhaltlich rechtens ist bzw. ob die dagegen vorgebrachten Einwendungen, namentlich auch jene prozessualer Art, begründet sind.