Citation: 7B_1087/2024 E. 5.4.2

5.4.2. Die vorliegende Sachlage kann nicht mit dem vorgenannten Urteil verglichen werden. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, hat der Beschwerdeführer im Falle eines Schuldspruchs wegen der untersuchten Todesdrohung mit einer Strafe zu rechnen, welche zum aktuell noch frühen Untersuchungszeitpunkt die bisher ausgestandene Untersuchungshaft zeitlich übersteigt. Anders als im vorgenannten Urteil 1B_42/2009 ist eine drohende Überhaft somit nicht nur aufgrund einer zu erwartenden stationären Massnahme gemäss Art. 59 StGB zu verneinen. In Übereinstimmung mit der Vorinstanz ist sodann festzuhalten, dass sich ohne aktuelles psychiatrisches Fachgutachten nicht beurteilen lässt, ob allfällige Ersatzmassnahmen anstelle von Untersuchungshaft in der Form einer Verpflichtung zur Absolvierung einer ambulanten therapeutischen Behandlung beim Beschwerdeführer überhaupt in Frage kommen. Der Beschwerdeführer kann somit aus dem Urteil 1B_42/2009 nichts zu seinen Gunsten ableiten. Die Auffassung der Vorinstanz, mangels einer psychiatrischen Risikobeurteilung seien aktuell keine Ersatzmassnahmen ersichtlich, mit denen die vom Beschwerdeführer ausgehende Ausführungsgefahr wirksam gebannt werden könnte, hält vor Bundesrecht stand.