Citation: 9C_522/2008 07.10.2008 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht ist davon ausgegangen, dass das Arbeitsverhältnis des Beschwerdeführers mit der Schweizerischen Post auf den 31. Oktober 2004 aufgelöst worden ist, weshalb der Anspruch auf eine Invalidenrente im Jahre 2003 nur gestützt auf eine Lohnherabsetzung im Sinne von Art. 39 Abs. 2 des Reglementes entstanden sein könne. Diese Reglementsbestimmung sei nach ihrem objektiven Sinn so zu verstehen, dass ein teilinvalider und weiterbeschäftigter Versicherter für die invaliditätsbedingte Lohnherabsetzung Invalidenleistungen beanspruchen könne und zwar ab dem Zeitpunkt der Lohnherabsetzung. Dem Beschwerdeführer sei zwar nach einem Jahr im Rahmen des weiterlaufenden Arbeitsvertrages der Lohn auf 80 % herabgesetzt worden. Dabei habe es sich aber mangels Weiterbeschäftigung nicht um eine Lohnherabsetzung im Sinne von Art. 39 Abs. 2 des Reglementes gehandelt (E. 4.2.3 des vorinstanzlichen Urteils). Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Reglementsauslegung, weil nicht nachvollziehbar sei, dass eine Lohnherabsetzung im Sinne von Art. 39 Abs. 2 nur in jenen Fällen vorliegen soll, in denen die versicherte Person von der Post als Teilinvalide auf Dauer weiterbeschäftigt werde. Der reglementarische Anspruch auf eine Invalidenrente entstehe auch bei einer der Auflösung des Arbeitsverhältnisses vorausgehenden Lohnherabsetzung.