Citation: 6B_600/2021 E. 1.5.2

1.5.2. Die diesbezüglichen Rügen des Beschwerdeführers erschöpfen sich im Wesentlichen in einer appellatorisch gehaltenen Wiedergabe der eigenen Sichtweise. Wie er anerkennt, hat die Vorinstanz den fehlenden Zusammenhang zwischen den vorliegend zu beurteilenden Straftaten und den früheren Delikten ebenso berücksichtigt wie seine Alkoholabstinenz, seine seit drei Jahren bestehende feste Beziehung zu seiner Freundin und die gutachterlichen Einschätzungen des Dr. med. C.________. Gleiches gilt für den Umstand, dass der Beschwerdeführer in den letzten drei Jahren nicht mehr delinquierte. Inwiefern die vorinstanzliche Würdigung dabei Bundesrecht verletzen soll, wird in der Beschwerde nicht dargetan (vgl. zur Begründungspflicht Art. 42 Abs. 2 BGG) und ist auch nicht ersichtlich. Ebenso nicht stichhaltig ist die Rüge des Beschwerdeführers, ihm könne seine Unfähigkeit, beruflich Fuss zu fassen und sich von seinen Eltern zu lösen nicht vorgeworfen werden, weil sie auf die gutachterlich gestellten Diagnosen einer unterdurchschnittlichen Intelligenz und einer Störung des Sozialverhaltens zurückzuführen sei. Dies findet im Gutachten keine Stütze, erhellt aus den darin enthaltenen Schilderungen des Beschwerdeführers doch vielmehr, dass seine Erwerbslosigkeit und die damit einhergehende finanzielle Abhängigkeit von den Eltern auf seine fehlende Motivation bei der Suche nach einer Ausbildung oder einer Arbeitsstelle zurückzuführen ist. Nicht gefolgt werden kann ihm schliesslich, soweit er geltend macht, aufgrund eines möglichen XYY-Syndroms könne er "gewalttätige Eruptionen weitaus schlechter kontrollieren als ein normaler Mann", weshalb ihm die positive persönliche Entwicklung umso höher anzurechnen sei. Den Bericht des Spitals B.________ vom 6. August 2021, mit welchem diese Diagnose bestätigt wurde, reichte der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 26. August 2021 und damit nach Ablauf der Beschwerdefrist ins Recht. Dieser ist damit bereits von vornherein nicht zu berücksichtigen (Art. 100 Abs. 1 BGG). Ohnehin vermöchte der Beschwerdeführer daraus nichts zu seinen Gunsten abzuleiten, halten die Ärzte des Spitals B.________ doch ausdrücklich fest, dass das Doppel-Y-Syndrom aufgrund neuerer Studien nicht mehr mit einem erhöhten Risiko für delinquentes Verhalten assoziiert werde. Entgegen dem Beschwerdeführer verletzt die Vorinstanz mit ihrer Feststellung einer getrübten Legalprognose insgesamt weder den Untersuchungsgrundsatz noch stellt sie den Sachverhalt offensichtlich unrichtig fest. Vor diesem Hintergrund ist nicht zu beanstanden, dass sie ihm den (voll-) bedingten Strafvollzug verweigert.