Citation: 8C_584/2015 E. 5.2.1

5.2.1. Die Vorinstanz hat dies zunächst damit begründet, zwar liege eine Häufung von nicht der Entwicklung des Berufsbildes angepassten Einreihungen der Stellen in den Bibliotheken der Mittel- und Berufsschulen vor. Indessen habe in diesem Funktionsbereich im Verlauf der 1990er Jahre ein Strukturwandel stattgefunden. Auch nach Auffassung der Beschwerdeführerin hätten sich aus den damit in Zusammenhang stehenden Technologien und deren notwendigen Anwendung in ihrem Berufsbereich gegenüber der ursprünglichen Einreihung ihrer Stelle im Jahr 1999, welche auf der Besoldungsrevision 1991 beruht habe, höhere Anforderungen ergeben. Folglich mache die Beschwerdeführerin nicht geltend, die Einreihung ihrer Stelle sei bereits 1999 fehlerhaft gewesen bzw. ihre Stelle sei bereits damals in geschlechtsdiskriminierender Weise nicht entsprechend den damit verbundenen Anforderungen eingereiht worden. Solches scheine denn auch gerade angesichts des im Wesentlichen erst nach Stellenantritt vollzogenen Wandels der beruflichen Anforderungen nicht glaubhaft. Eine Diskriminierung im Zusammenhang mit der ursprünglichen Einreihung der Stelle der Beschwerdeführerin sei daher nicht zu vermuten. Diese Beurteilung ist nicht zu beanstanden. Die Beschwerdeführerin erhebt denn auch keine Einwände gegen ihre anfängliche Richtposition und Lohneinreihung.