Citation: 4A_404/2023 E. 3.3

3.3. Die vorstehenden Erwägungen sind zutreffend. Die Beschwerdeführerin zeigt nicht auf, dass die Vorinstanz Bundesrecht verletzt hätte. Sie setzt sich nicht mit deren Einwand auseinander, wonach der geltend gemachte Schaden hinreichend bezifferbar war und beziffert wurde, obwohl die Beschwerdeführerin diesen aufgrund fehlender Unterlagen als vorläufig bezeichnete. Wie die Vorinstanz zu Recht erwog, ändert auch nichts, dass nach Darstellung der Beschwerdeführerin potenzielle Ansprüche Dritter im Raum stehen, die klageweise oder durch Vergleich mit unbekannter Forderungshöhe erledigt werden könnten. Damit ist nicht dargetan, dass die Bezifferung der gegenüber der Beschwerdegegnerin geltend gemachten Forderung unmöglich oder unzumutbar gewesen wäre. Ebenfalls zutreffend ist, dass allfälliges Drittverschulden keinen Einfluss auf die Schadenersatzpflicht der Beschwerdegegnerin hätte und daher nicht relevant ist. Im Übrigen zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf, auf welche Unterlagen ihr Rechenschafts- und Herausgabebegehren abzielen würde. Auch darauf wies die Vorinstanz zutreffend hin. Sie trat daher auf das Rechtsbegehren Ziff. 6 betreffend Forderungsvorbehalt zu Recht nicht ein. Gleiches gilt mit Bezug auf das Rechtsbegehren Ziff. 5. Es kann auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden (vgl. auch Urteil 4A_65/2021 vom 27. August 2021 E. 6.2; SOPHIE DORSCHNER, in: Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2017, N. 2 zu Art. 84 ZPO; POPP/BESSENICH, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Sutter-Somm/ Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], 3. Aufl. 2016, N. 2 f. zu Art. 84 ZPO).