Citation: 8C_606/2023 E. 4.2.3

4.2.3. Die Angabe einer fehlenden Arbeitsfähigkeit in den Berichten des Betreuungsdienstes D.________ auf dem ersten Arbeitsmarkt beruht, wie dargelegt (E. 4.2.2 vorne), zur Hauptsache auf der Wiedergabe der subjektiv empfundenen Schmerzen und der daraus resultierenden tiefen Belastbarkeit und Erschöpfbarkeit und der je nach psychischem und körperlichem Zustand reduzierten Konzentration. Die Beschwerdeführerin verkennt, dass subjektive Schmerzangaben der betroffenen Person durch fachärztlich schlüssig feststellbare Befunde hinreichend objektiv erklärbar sein müssen (BGE 143 V 124 E. 2.2.2, 136 V 279 E. 3.2.1). Nach dem Gesagten ist dies vorliegend nicht der Fall. Zudem wurden als primäres Hindernis einer Tätigkeit im ersten Arbeitsmarkt die zeitintensiven Behandlungen genannt. Dieser Umstand vermag ebenso wenig Zweifel an der Einschätzung der funktionellen Leistungsfähigkeit und der daraus resultierenden Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin gemäss SMAB-Gutachten zu wecken. Objektive Gesichtspunkte, die den Experten entgangen sind, enthalten diese Berichte nicht.