Citation: 1B_412/2018 E. 2

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer Strafsache. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 78 ff. BGG offen. Es ist allerdings Sache des Beschwerdeführers, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt (BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer setzt sich in der Beschwerdeschrift nicht sachgerecht mit dem angefochtenen Urteil auseinander und legt nicht dar, inwiefern das Obergericht Art. 394 lit. b StPO verletzt hat, indem es auf seine Beschwerde nicht eintrat. Das ist auch nicht ersichtlich. Den Ausstand von Oberrichterin Schnell hat der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren nicht verlangt. Er kann daher nicht Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens sein, da die angebliche Befangenheit der Oberrichterin mit früheren, im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Verfahrens bereits bekannten "Fehlentscheiden" begründet wird. Diese Ausstandsgründe hätte der Beschwerdeführer daher bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorbringen können und müssen, im bundesgerichtlichen Verfahren sind sie offensichtlich verspätet. Auf die Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten. Auf die Erhebung von Gerichtskosten kann ausnahmsweise verzichtet werden, womit das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos wird.