Citation: 7B_331/2023 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer bringt vor, diese Einschätzung der Vorinstanz hinsichtlich der Untauglichkeit der von ihm beantragten Ersatzmassnahmen sei "offensichtlich falsch". Er habe bereits vor seiner Inhaftierung wöchentliche Therapiesitzungen wahrgenommen und anlässlich der Haftverhandlung äusserst glaubhaft zu Protokoll gegeben, welche weiteren Vorkehrungen er getroffen habe, um eine weitere Stabilisierung zu erreichen. Er sei willens, die beantragten Ersatzmassnahmen (insbesondere ambulante therapeutische Behandlung und Überwachung mittels elektronischer Fussfessel inkl. Eingrenzung auf die Stadt Bern, verbunden mit der Androhung, ihn bei Nichtbefolgung in Untersuchungshaft zu versetzen) zu erfüllen, andernfalls er diese nicht bereits vor der Inhaftierung in die Wege geleitet hätte. Sodann würden die rechtlichen und technischen Möglichkeiten (insbesondere Echtzeitüberwachung) durchaus bestehen, um die von ihm genannten Ersatzmassnahmen umzusetzen, und es könne ihm nicht angelastet werden, wenn die staatliche Umsetzung dieser milderen und klar geeigneten Massnahmen den tatsächlichen Möglichkeiten hinterherhinke.