Citation: I 237/05 04.07.2005 E. A

M.________, geboren 1985, meldete sich am 21. Juni 2004 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Glarus nahm in der Folge medizinische Abklärungen vor (Beizug je eines Berichtes der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie X.________ vom 7. Juli 2004 sowie des Dr. med. R.________, Arzt für Allgemeine Medizin, vom 26. Juli 2004). Nachdem zusätzlich ein interner Bericht des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 6. August 2004 eingeholt worden war, lehnte die Verwaltung mit Verfügung vom 9. August 2004 den Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen ab, da die Arbeitsunfähigkeit vor allem durch das Abhängigkeitsverhalten (Cannabiskonsum) begründet sei und deshalb keine Invalidität im Sinne des Gesetzes vorliege. Im anschliessenden Einspracheverfahren nahm die IV-Stelle je einen Bericht des Dr. med. B.________, Kinder- und Jugendpsychiatrie - Psychotherapie FMH, vom 8. September 2004 sowie der Klinik X.________ vom 23. Januar 2004 zu den Akten und holte eine weitere Stellungnahme des RAD vom 17. September 2004 ein. Mit Einspracheentscheid vom 22. September 2004 bestätigte die Verwaltung ihre Verfügung von August 2004 und verneinte den Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung (berufliche und medizinische Massnahmen, Rente).