Citation: 1C_205/2019 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin bestreitet die formelle und materielle Rechtswidrigkeit der strittigen sexgewerblichen Nutzung zwar grundsätzlich nicht. Im Zusammenhang mit ihrer Rüge, das Verbot der Nutzung sei willkürlich, übt sie jedoch auch Kritik an der vorinstanzlichen Prüfung der Zonenkonformität (vgl. nachfolgend E. 3). Im Weiteren bringt sie vor, die strittige baurechtliche Massnahme verstosse gegen den Grundsatz des Vertrauensschutzes (vgl. hinten E. 4), sei unverhältnismässig (vgl. hinten E. 5) und verletze die Eigentumsgarantie und die Wirtschaftsfreiheit (vgl. hinten E. 5.4).