Citation: 6B_197/2021 E. 6.3

6.3. Die Kritik des Beschwerdeführers ist insofern berechtigt, als dass die Vorinstanz anzunehmen scheint, sie müsse den Entscheid der ersten Instanz abändern und/oder bestätigen. Aufgrund des reformatorischen Charakters des Berufungsurteils ist eine Berichtigung des erstinstanzlichen Dispositivs aber nicht erforderlich (vgl. Urteil 6B_245/2015 vom 5. Mai 2015 E. 3.2). Der Beschwerdeführer wendet in diesem Zusammenhang indessen einzig ein, das vorinstanzliche Urteilsdispositiv sei schwer verständlich und unübersichtlich. Dass die Vorinstanz in materieller Hinsicht nicht ein neues Urteil gefällt hat oder dass ihr Urteilsdispositiv nicht vollständig ist, macht er nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. Mithin führt der Umstand, dass das Dispositiv des angefochtenen Entscheids vorliegend den gesetzlichen Anforderungen in formeller Hinsicht nicht genügt, nicht zur Gutheissung der Beschwerde (Urteil 6B_217/2022 vom 15. August 2022 E. 1 mit Hinweis).