Citation: 1C_542/2016 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, es liege eine schwere Verletzung des Beschleunigungsgebots vor (Art. 29 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK), welcher nur durch einen gänzlichen Verzicht auf einen Führerausweisentzug Rechnung getragen werden könne. Zumindest hätte in Anwendung des Verhältnismässigkeitsprinzips (Art. 5 Abs. 2 BV) auf den Vollzug verzichtet werden müssen, da ein Führerausweisentzug nach so langer Zeit nicht mehr geeignet sei, eine erzieherische Wirkung zu entfalten.