Citation: 1B_5/2015 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer wurde bereits zweimal wegen Einbruchsdiebstählen, einmal begangen zusammen mit vier Mittätern, verurteilt und liess sich auch nach der ersten Verurteilung nicht von einer erneuten gleichartigen Straftat abhalten. Im vorliegenden Strafverfahren ist er nunmehr zum dritten Mal wegen gleichartiger Delikte angeklagt. Im aktenkundigen forensisch-psychiatrischen Gutachten vom 8. Oktober 2014 wird dem Beschwerdeführer nicht nur ein erhebliches Gewaltpotenzial, sondern auch eine hohe Rückfallgefahr unter anderem ausdrücklich für Eigentumsdelinquenz zugeschrieben. Dieses Gutachten wurde allerdings im solothurnischen Strafverfahren erstellt. Soweit es sich zu den dort massgeblichen Straftaten im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt äussert, ist das hier nicht wesentlich. Soweit das Gutachten allerdings ausdrücklich auch eine hohe Rückfallgefahr bei den hier einschlägigen Eigentumsdelikten feststellt, ist es im vorliegenden Verfahren durchaus zu berücksichtigen. Die entsprechenden Erkenntnisse werden im Übrigen vom Beschwerdeführer nicht, jedenfalls nicht in massgeblicher Weise, in Frage gestellt. Die darauf gestützten Feststellungen der Vorinstanz sind denn auch nicht offensichtlich unrichtig und daher für das Bundesgericht verbindlich. Wiederholungsgefahr ist demach erstellt.