Citation: 6B_467/2021 E. 2.5

2.5. Die weiteren Ausführungen des Beschwerdeführers lassen die vorinstanzliche Qualifikation der entscheidenden Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 als glaubhaft ebenfalls nicht bundesrechtswidrig erscheinen. So mindert eine (zunächst bestehende) kleine Unsicherheit der Beschwerdegegnerin 2, ob der Beschwerdeführer bei ihr zunächst eine anale und erst danach eine vaginale Penetration versucht habe (oder umgekehrt) ihre Glaubwürdigkeit nicht; vielmehr spricht dieses Aussageverhalten im Gesamtkontext eher für das Bemühen der Beschwerdegegnerin 2, möglichst präzise Angaben zu einem tatsächlich stattgefundenen Geschehen zu machen und gegen das Präsentieren einer vorgefertigten Geschichte. Was im Weiteren die vom Beschwerdeführer betonte Diskrepanz zwischen den Angaben zu den sexuellen Vorerfahrungen der Beschwerdegegnerin 2 in der ersten und der zweiten Befragung angeht, so handelt es sich hierbei um einen untergeordneten Punkt ohne konkreten Einfluss auf die vorliegend streitigen Belange, welcher die Glaubhaftigkeit der den Beschwerdeführer belastenden Aussagen nicht herabsetzen vermöchte. Somit verletzte es kein Bundesrecht, dass die Vorinstanz von Weiterungen zu diesem Punkt absah und den erstinstanzlichen Schuldspruch wegen sexuellen Handlungen mit Kindern, mehrfach begangen am 12. Mai 2018 zum Nachteil der Beschwerdegegnerin 2, bestätigte. Die Beschwerde ist demnach abzuweisen.