Citation: 6B_520/2008 28.10.2008 E. 1

Der Beschwerdeführer bestreitet, die Höchstgeschwindigkeit überschritten zu haben. Die diesbezüglichen Feststellungen der Vorinstanz seien willkürlich. 1.1 Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht sowie behauptete Mängel in der Sachverhaltsfeststellung prüft das Bundesgericht nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und substantiiert begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 IV 286 E. 1). 1.2 Art. 9 BV gewährleistet den Anspruch darauf, von den staatlichen Organen ohne Willkür behandelt zu werden. Willkür in der Beweiswürdigung liegt vor, wenn die Behörde in ihrem Entscheid von Tatsachen ausgeht, die mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen oder auf einem offenkundigen Fehler beruhen (BGE 134 I 140 E. 5.4; 127 I 38 E. 2a; 124 IV 86 E. 2a m.H.). 1.3 Die Vorinstanz stützt sich bei der Beurteilung der Geschwindigkeit auf das amtliche Gutachten vom 15. Februar 2007 des Experten E.________ vom Wissenschaftlichen Dienst der Stadtpolizei Zürich. Die Fahrradfahrerin wurde durch die Kollision rund 36 Meter ("Längs-Wurfweite") in das neben der Strasse liegende Feld geschleudert. Die "Quer-Wurfweite" betrug rund 10 Meter (amtl. Gutachten S. 12 f.; kant. act. 214 f.). Daraus liess sich eine Kollisionsgeschwindigkeit von mindestens 90 km/h errechnen. Diese Temposchätzung entspricht auch dem Geständnis des Beschwerdeführers, wonach er "wohl etwa 10 km/h zuviel drauf gehabt habe" (angefochtenes Urteil S. 15). Im erstinstanzlichen Verfahren anerkannte er zudem den Vorwurf der Missachtung der Höchstgeschwindigkeit (Gerichtsakten erste Instanz act. 52 und 56). Vor diesem Hintergrund ist nicht ersichtlich, inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen zur Höchstgeschwindigkeit willkürlich sein resp. die Unschuldsvermutung verletzen sollten. 1.4 Auch die übrigen tatsächlichen Beanstandungen (z.B. "Medienecho", Beschwerde S. 4; Obergutachten; 'Auslaufort', Beschwerde S. 8 f.) erweisen sich als rein appellatorische Kritik. Der Beschwerdeführer legt damit lediglich seine Sicht des Unfallgeschehens resp. seine Interpretation der Gutachten dar, ohne aufzuzeigen, welche verfassungsmässigen Rechte des Beschwerdeführers damit verletzt worden sein sollen. Darauf ist nicht weiter einzugehen. Auf die Ausführungen zur unterbliebenen Verurteilung wegen Überschreitens der Höchstgeschwindigkeit ist mangels Beschwer nicht einzutreten (Beschwerde S. 10 f., angefochtenes Urteil S. 27 unten).