Citation: 6B_780/2010 13.01.2011 E. 5.4

5.4.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe in Missachtung von Art. 29 Abs. 2 BV nicht berücksichtigt, dass an oder in den Genitalien des Opfers seine DNA hätte festgestellt werden müssen, sofern er die ihm zur Last gelegten sexuellen Handlungen vorgenommen hätte. 5.4.2 Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass das Opfer missbraucht worden ist und Ende Oktober 2007 im Kinderspital Zürich entsprechende Verletzungen in der Scheide und im Anus festgestellt wurden. Fremde DNA konnte in den Genitalien des Opfers keine nachgewiesen werden (act. 22/6). Fehl geht die Auffassung des Beschwerdeführers, dass ohne solche Spuren seine Täterschaft ausgeschlossen ist. Denn die Verletzungen des Opfers fügte sich dieses gemäss Ansicht der Gutachterin und der Vorinstanz, welche die Aussagen des Opfers für glaubhaft hält, nicht selbst zu (angefochtenes Urteil S. 27, S. 70 f.).