Citation: U 412/00 05.07.2001 E. 6

6.- Der Beschwerdeführer verlangt die Vergütung der Kosten der von ihm selbst im Verlaufe des erst- und zweitinstanzlichen Beschwerdeverfahrens eingeholten Arztberichte. Nach der Rechtsprechung sind vom Versicherten selbst veranlasste medizinische Untersuchungen, Berichte und Privatgutachten einer vom Unfallversicherer angeordneten ambulanten Begutachtung im Sinne von Art. 57 UVV gleichzustellen und deren Kosten von diesem unter anderem dann zu tragen, wenn sich der medizinische Sachverhalt erst auf Grund der vom Versicherten beigebrachten Untersuchungsergebnisse schlüssig feststellen lässt (BGE 115 V 63 Erw. 5d; RKUV 2000 Nr. U 362 S. 44 Erw. 3b; nicht veröffentlichte Urteile K. vom 25. Januar 1994, U 75/93 und H. vom 13. September 1993, U 56/92). Im vorliegenden Fall trifft diese Voraussetzung - wie sich aus den vorstehenden Erw. 2-4 ergibt - auf folgende, vom Beschwerdeführer selbst eingeholte Arztberichte und Privatgutachten zu: - Privatgutachten des Dr. med. C.________ vom 16. September 1998 (inkl. vorläufiger Bericht vom 18. August 1998 und radiologische Untersuchung Dr. med. K.________ vom 23. September 1998); - Berichte der Oberärzte Dr. med. I.________/Dr. med. U.________ von der Klinik für Wiederherstellungschirurgie des Spitals D.________ vom 13. Juli und 30. Dezember 1998; - Bericht Dr. med. S.________ vom 11. Februar 1999; - Bericht Dr. med. B.________ vom 2. Juni 1999; - Bericht PD Dr. med. E.________ vom 10. Oktober 2000. Die SUVA hat demgemäss dem Beschwerdeführer die Kosten dieser Arztberichte und des Privatgutachtens Dr. med. C.________ sowie der ihnen zugrunde liegenden ärztlichen Untersuchungen zu vergüten, soweit sie von ihm selbst getragen worden sind.