Citation: 6B_1337/2017 E. 1.3

1.3. Der Beschwerdeführer stellt sich zusammengefasst auf den Standpunkt, keine der befragten Personen habe bestätigen können, dass er dem Beschwerdegegner 2 Fusstritte gegen den Kopf verpasst habe. Die Vorinstanz stelle den Sachverhalt aktenwidrig und damit offensichtlich unrichtig fest (Beschwerde S. 6 ff.). Was der Beschwerdeführer im Einzelnen vorbringt, vermag keine Willkür und keine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" als Beweiswürdigungsregel darzutun. Er unterstreicht, D.________, Y.________ und der Beschwerdegegner 2 hätten nicht bestätigt respektive aus deren Aussagen ergebe sich nicht, dass er es gewesen sei, der gegen den Kopf des Beschwerdegegners 2 getreten habe. Diese Argumentation dringt nicht durch. Dass in den genannten Aussagen der Beschwerdeführer nicht als Urheber von Tritten gegen den Kopf des Opfers bezeichnet wird, trifft zu, verkennt die Vorinstanz aber nicht. Der Beschwerdeführer erhebt die Rüge der Aktenwidrigkeit deshalb ohne Grund. In Bezug auf die Zeugenaussagen von E.________ führt der Beschwerdeführer aus, die Zeugin habe ihre Aussagen gegenüber der Kantonspolizei vom 28. Oktober 2014 anlässlich der Berufungsverhandlung relativiert und korrigiert. So habe laut Zeugin nicht (wie bei der Kantonspolizei ausgeführt) er, sondern Y.________ dem Beschwerdegegner 2 den ersten Faustschlag verpasst. Auf Vorhalt ihrer früheren Aussagen, wonach er (der Beschwerdeführer) gegen das Gesicht des Opfers und Y.________ gegen den Rücken- und Halsbereich getreten hätten, habe die Zeugin zu Protokoll gegeben, einer habe vorne und einer hinten gestanden. Wer vorne und wer hinten gestanden habe, wisse sie nicht mehr. Die Zeugin habe weiter festgehalten, möglicherweise bei der ersten Einvernahme am 28. Oktober 2014 die Namen der Angreifer vertauscht zu haben. Deshalb hätte die Vorinstanz zum Schluss gelangen müssen, dass er dem Beschwerdegegner 2 keine Fusstritte gegen den Kopf verpasst habe. Diese Argumentation vermag die vorinstanzliche Beweiswürdigung, wonach (auch) der Beschwerdeführer gegen den Kopf des am Boden liegenden Opfers trat, nicht zu erschüttern. Richtig ist, dass die Zeugin in der Berufungsverhandlung neu Y.________ und nicht den Beschwerdeführer als Urheber des ersten Faustschlags bezeichnete. Auf Frage, ob sie denke, dass die Namen vertauscht worden seien, hielt die Zeugin fest, dies könne sein, sie wisse es nicht (vorinstanzliche Akten pag. 122 ff.). Diese Relativierung betrifft theoretisch auch die weiteren gegenüber der Kantonspolizei geschilderten Beobachtungen. Denkbar ist mithin, dass die Zeugin den Namen des ersten Aggressors vertauschte und derselbe Fehler darüber hinaus auch die Schilderung der Tritte gegen das am Boden liegende Opfer beschlägt. Möglich ist also, dass die Zeugin bei der Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem ersten Schlag zwar den Namen des Beschwerdeführers nannte aber Y.________ meinte und zudem mit ihren Aussagen, der Beschwerdeführer habe gegen das Gesicht respektive in Richtung Kopf und Y.________ gegen den Rücken-/Halsbereich respektive in den Hinterkopf des Opfers getreten (vgl. Akten der Staatsanwaltschaft pag. 115 f.), in Wahrheit festhalten wollte, Y.________ habe gegen das Gesicht respektive in Richtung Kopf und der Beschwerdeführer gegen den Rücken-/Halsbereich respektive in den Hinterkopf des Opfers getreten. Dieser Umstand vermag zwar die Glaubhaftigkeit der Aussagen bei der Kantonspolizei theoretisch in Zweifel zu ziehen. Der Beschwerdeführer legt hingegen nicht dar, dass das vorinstanzliche Beweisergebnis schlechterdings nicht mehr vertretbar sein sollte. Es muss nicht näher beleuchtet werden, ob die Zeugin die Namen der Aggressoren tatsächlich vertauschte, wobei zumindest die von ihr zu Protokoll gegebenen Signalemente eher gegen eine Verwechslung sprechen (vgl. die Akten der Staatsanwaltschaft pag. 114, 116 und 191). Selbst wenn die Vorinstanz dem Beschwerdeführer Tritte gegen das Gesicht des Opfers, wie von der Zeugin E.________ gegenüber der Kantonspolizei geschildert, zurechnete, könnte dies nicht als unhaltbar und damit als willkürlich bezeichnet werden. Hingegen wirft die Vorinstanz dem Beschwerdeführer vor, gegen den Kopf des Opfers getreten zu haben. Diese Feststellung stimmt mit den Aussagen gegenüber der Kantonspolizei überein. Sie lässt sich aber auch ohne Weiteres mit den Aussagen von E.________ anlässlich der Berufungsverhandlung in Übereinstimmung bringen. Die Zeugin hielt zwar fest, nicht mehr zu wissen, wer wo gestanden habe. Jedoch hätten beide Täter "in den Kopf, den Körper, überall" getreten (vorinstanzliche Akten pag. 123). Irrelevant ist letztlich, wer von vorne und wer von hinten gegen den Kopfbereich des Opfers trat. Ebenso wenig verletzt die Vorinstanz entgegen der Rüge des Beschwerdeführers die aus der Unschuldsvermutung abgeleitete Beweislastregel. Die Vorinstanz stützt den Schuldspruch auf verschiedene Zeugenaussagen und würdigt das Aussageverhalten des Beschwerdeführers und von Y.________. Sie stützt den Schuldspruch nicht auf den Vorwurf, der Beschwerdeführer habe seine Unschuld nicht nachgewiesen. Auch geht sie nicht davon aus, der Beschwerdeführer habe seine Unschuld zu beweisen. Mithin überbindet sie ihm offenkundig nicht die Beweislast. Insgesamt zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, dass und inwiefern das vorinstanzliche Beweisergebnis schlechterdings nicht mehr vertretbar sein sollte, und eine Verletzung der Unschuldsvermutung ist nicht ersichtlich. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet, soweit sie den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG zu genügen vermag.