Citation: U 337/00 08.05.2001 E. 4

4.- a) Es wird von den Ergebnissen der von der Vorinstanz zu Recht angeordneten ergänzenden orthopädisch-chirurgischen und neurologischen Abklärungen abhängen, ob die anhaltenden Beschwerden gemäss den erhobenen Befunden des Neurologen Dr. med. H.________ somatisch erklärbar sind - trotz gegenteiliger Auffassung des Dr. med. S.________ gemäss Bericht vom 31. Oktober 1997, wonach das Funktions-CT nicht erheblich pathologisch sei - und mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis vom 23. Dezember 1994 stehen, sodass sich diesbezüglich gegebenenfalls die adäquate Kausalität weitgehend mit der natürlichen decken würde (vgl. BGE 123 V 102 Erw. 3b mit Hinweisen). b) Hinsichtlich der behandlungsbedürftigen psychogenen Beschwerden des Versicherten (nachfolgend: Beschwerdegegner 1) liegt weder eine gesicherte Diagnose vor noch lassen sich Aussagen über die Kausalität dieser Beschwerden machen. Auch die Frage, ob - und gegebenenfalls ab welchem Zeitpunkt - eine psychische Fehlentwicklung im Vordergrund steht, kann aufgrund der vorliegenden Akten nicht beurteilt werden. Die Vorinstanz hat somit nach umfassender und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Unterlagen zutreffend erkannt, dass über die Frage der Adäquanz des Kausalzusammenhangs (nach den je massgebenden Kriterien der Adäquanzbeurteilung; vgl. dazu BGE 123 V 99 ff. Erw. 2, 117 V 359 und 115 V 135 ff. Erw. 4 ff., je mit Hinweisen) aufgrund der Aktenlage nicht entschieden werden kann. Zu Recht hat sie die Sache demnach auch hinsichtlich der psychischen Beschwerden zur entsprechenden Abklärungen an den Unfallversicherer zurückgewiesen.