Citation: 8C_605/2021 E. A

Der 1970 geborene A.________ ist seit 1. Januar 2007 bei der Stadt U.________ als Polizist angestellt und in dieser Eigenschaft bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Gemäss Unfallmeldung vom 26. August 2019 streifte er am 23. August 2019 bei einer Drehung aus dem Stand mit dem rechten Armgelenk die Ecke einer Hausmauer. Anlässlich der gleichentags erfolgten notfallmässigen Untersuchung im Spital B.________, die eine beginnende Bursitis olecrani rechts ergab, berichtete A.________, er sei auf den Ellenbogen gestürzt. Der Hausarzt Dr. C.________, Allgemeinmedizin FMH, stellte am 26. August 2019 einen Status nach Hämatobursa Ellenbogen rechts nach Kontusion vom 23. August 2019 fest, wobei das Bursahämatom regredient sei. Da in der Folge keine Besserung eintrat, führte er am 2. September 2019 eine Punktion am Ellenbogen durch. Die AXA erbrachte Versicherungsleistungen. A.________ unterzog sich am 3. März 2020 einer Bursektomie am Ellenbogen rechts. Nachdem PD Dr. med. D.________, Leiter Schulterchirurgie, Klinik E.________, bei festgestelltem posttraumatischem Sulcus-ulnaris-Syndrom rechts am 20. August 2020 eine weitere Operationsindikation gestellt hatte, teilte die AXA am 28. September 2020 mit, sie werde ihre Leistungen per 31. Oktober 2019 einstellen; da der Leistungsentscheid auf einer rückwirkend durchgeführten Beurteilung beruhe, verzichte sie aber kulanterweise auf die Rückforderung der bereits erbrachten Leistungen in der Höhe von Fr. 10'594.20. Dies bestätigte sie mit Verfügung vom 1. Oktober 2020. Dabei stützte sie sich auf die Beurteilung ihres beratenden Arztes Dr. med. F.________, Facharzt FMH für Chirurgie, vom 16. September 2020, wonach der Status quo sine per 31. Oktober 2019 erreicht worden sei, weil die letzte Konsultation beim Hausarzt vom 2. September 2019 datiere und die nächste bei vermehrten Beschwerden erst am 25. November 2019 stattgefunden habe. Am 5. Oktober 2020 führte Dr. med. D.________ die geplante Dekompression und subkutane Verlagerung des Nervus ulnaris rechts durch. Die AXA hielt auf Einsprache hin an der am 1. Oktober 2020 verfügten Leistungseinstellung fest (Einspracheentscheid vom 5. Februar 2021).