Citation: 1C_575/2023 E. 6.2

6.2. Zwar ist die fast zwei Jahre dauernde Untätigkeit des Regierungsstatthalteramtes nur schwer erklärbar, jedoch kann die Beschwerdeführerin aus dieser Verzögerung nichts zu ihren Gunsten ableiten. Es wäre ihr jederzeit offen gestanden, eine anfechtbare Verfügung oder bei deren Ausbleiben eine Rechtsverzögerungsbeschwerde einzureichen (vgl. Urteil 1C_487/2009 vom 10. August 2010 E. 8.4), wofür sie aber offenbar keinen Anlass sah. Die Vorinstanz hielt zudem fest, dass der Beschwerdeführerin durch die lange Verfahrensdauer kein Nachteil entstanden sei, da während des laufenden Verfahrens auf Wiederherstellungsmassnahmen verzichtet worden ist und sie weiterhin die Montagehalle nutzen konnte. Dies stellt die Beschwerdeführerin nicht in Abrede, sondern macht geltend, ihr sei es einzig und alleine um die Feststellung der Rechtmässigkeit der Nutzung der Montagehalle gegangen. In dieser Hinsicht steht es ihr aber weiterhin frei, ein neues Baugesuch - mit oder ohne Befristung - einzureichen.