Citation: 1C_153/2021 E. B

Die Gemeinde Flims leitete im Hinblick auf die Realisierung der erwähnten Fusswegverbindung im Mai 2015 ein Baubewilligungsverfahren ein. Während der öffentlichen Auflage ihres Bau- und Rodungsgesuchs gingen mehrere Einsprachen ein, so von der einfachen Gesellschaft Geschwister A.________, bestehend aus B.________, C.________, D.________ und E.________. Die Gemeinde leitete die Einsprachen am 24. September 2015 an das Amt für Raumentwicklung des Kantons Graubünden (ARE) weiter. Mit Schreiben vom 12. November 2015 ersuchte die Gemeinde den Kanton auch um Wiederaufnahme des sistierten GEP-Genehmigungsverfahrens bezüglich der Fusswegfestlegung La Hoia - Uaul Pign. In der Folge reichte die Gemeinde beim Kanton ausserdem ein Enteignungsgesuch für ein Fuss- und beschränktes Fahrwegrecht im Zusammenhang mit dem genannten Bauvorhaben ein. Die betroffenen Grundeigentümer erhielten Gelegenheit zur Stellungnahme. Das mit der Instruktion betraute kantonale Departement für Volkswirtschaft und Soziales (DVS) führte am 6. und 8. Dezember 2016 einen Augenschein durch. Daran schlossen sich weitere Schriftenwechsel an. Am 18. September 2018 fasste die Kantonsregierung einen Gesamtentscheid, der den GEP 2002 und das Rodungsgesuch betrifft. Sie genehmigte im GEP 2002 den öffentlichen Fussweg zwischen der Via La Hoia und der Via Uaul Pign (2 Meter breit) mit bezeichneten Vorbehalten, Anweisungen, Auflagen, Hinweisen und Empfehlungen. Gleichzeitig entsprach sie dem Rodungsgesuch für diesen Fussweg unter Bedingungen, Auflagen und Hinweisen. Ergänzend wies die Regierung darauf hin, dass das Baubewilligungsverfahren und das Enteignungsverfahren für den Fussweg erst nach Eintritt der Rechtskraft des Entscheids über die Nutzungsplangenehmigung und Rodungsbewilligung wiederaufzunehmen seien. Die einfache Gesellschaft Geschwister A.________ erhob gegen den Gesamtentscheid der Regierung vom 18. September 2018 Beschwerde ans Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden. Sie beantragte die Aufhebung des angefochtenen Entscheids, die Nichtgenehmigung der Fusswegverbindung im GEP 2002 und die Verweigerung des Rodungsgesuchs. Das Verwaltungsgericht wies die Beschwerde, nach einem Augenschein, mit Urteil vom 16. Februar 2021 ab.