Citation: 8C_493/2021 E. A

A.a. Die 1968 geborene A.________ war seit 1. November 2012 beim Alterszentrum B.________ als Reinigungsarbeiterin angestellt und dadurch bei Lloyd's London, Zweigniederlassung Zürich, XL Catlin Syndicate 2003 at Lloyd's (im Folgenden: Catlin) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 25. Mai 2015 war sie als Beifahrerin des vom Ehemann gelenkten Personenwagens auf der Autobahn unterwegs, als dieser auf ein vor ihm fahrendes, abbremsendes Fahrzeug auffuhr (vgl. Rapport des Polizeipräsidiums C.________, Verkehrspolizei, BRD, vom 15./29. Mai 2015). Das gleichentags von A.________ aufgesuchte Spital D.________ diagnostizierte Nackenbeschwerden und muskuloskelettale Befunde (verminderte Beweglichkeit, punktuelle Druckschmerzhaftigkeit eingeschlossen; vgl. Dokumentationsbogen für Erstkonsultation nach kranio-zervikalem Beschleunigungstrauma vom 25. Mai 2015). Die Catlin erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). A.b. Am 12. September 2015 suchte die Versicherte erneut die Notfallaufnahme des Spitals D.________ auf. Laut Bericht vom 17. September 2015 war es ihr bei der Arbeit im Altersheim schwindlig geworden, sodass sie sich habe hinsetzen müssen. Weiter seien Schmerzen im Hinterkopf aufgetreten. A.c. In der Folge veranlasste die Catlin vertrauensärztliche Untersuchungen bei Dr. med. E.________, Chirurgie FMH, der zum Schluss gelangte, das Hauptproblem sei nicht in den Unfallfolgen zu sehen, sondern in den vorbestehenden psychischen und emotionalen Beeinträchtigungen. Er diagnostizierte eine Depression bei Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung, hervorgerufen wahrscheinlich durch erlittene Kriegserlebnisse. Da keine Unfallfolgen mehr vorlägen, erübrigten sich bi- oder multidisziplinäre Abklärungen (vgl. Berichte vom 16. Januar und 1. März 2016). Mit Verfügung vom 20. Januar 2016 eröffnete die Catlin der Versicherten, am 1. Januar 2016 sei der Status quo sine erreicht gewesen und es könnten keine weiteren gesetzlichen Leistungen mehr erbracht werden. Am 22. Februar 2016 erhob A.________ dagegen Einsprache. A.d. Im Mai 2017 wurde bei der Versicherten ein Mammakarzinom diagnostiziert, weswegen sie sich einer Chemotherapie und einer Mammasegmentresektion unterziehen musste. Am 10. Juli 2017 zog sie sich ein leichtes Schädelhirntrauma zu (vgl. Bericht des Universitätsspitals F.________ vom 12. Juli 2017). Die IV-Stelle des Kantons Zürich holte das auf innermedizischen, psychiatrischen, orthopädischen sowie onkologischen Untersuchungen beruhende Gutachten der asim, Universitätsspital G.________, vom 15. November 2018 ein, worin die Sachverständigen auch die Zusatzfragen der Catlin zur Unfallkausaltität beantworteten. Mit Entscheid vom 10. Juni 2020 wies die Unfallversicherung die Einsprache vom 20. Januar 2016 ab. Zur Begründung führte sie unter anderem aus, der adäquate Kausalzusammenhang zwischen den im Vordergrund stehenden psychischen Beschwerden und den allfälligen somatischen Unfallfolgen sei ab 1. Januar 2016 zu verneinen.