Citation: I 746/04 04.04.2005 E. 2

2.1 Da aus somatischer Sicht klar ist, dass dem Versicherten eine angepasste, leichte bis mittelschwere Tätigkeit in vollem Umfang zumutbar wäre, bezüglich der Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen jedoch divergierende Stellungnahmen seitens der Psychiater des ABI, Dr. med. F.________ und Dr. med. H._________, sowie andererseits des Psychiaters Dr. med. G.________ vorliegen, welche die Vorinstanz je für sich selbst besehen als schlüssig erachtete, wies sie die Sache zur Anordnung einer weiteren psychiatrischen Expertise (Drittgutachten) an die Verwaltung zurück. Diese neuerliche psychiatrische Abklärung soll Aufschluss darüber geben, ob der Beschwerdegegner entsprechend der Einschätzung der Fachärzte des Instituts Y.________ auch aus psychischer Sicht für eine angepasste Erwerbstätigkeit (voll) leistungsfähig sei oder ob er gegenteils in Folge eines psychischen Leidens in zumutbarer Weise nicht mehr in der Lage sei, eine Arbeit zu verrichten, wie Dr. med. G.________ wiederholt festgehalten hat. 2.2 Die IV-Stelle vertritt die Auffassung, dass das kantonale Gericht unter den gegebenen Umständen nicht befugt gewesen sei, die Sache zur Anordnung eines psychiatrischen Gutachtens zurückzuweisen, sondern selbst die Sachverhaltsergänzung hätte vornehmen müssen. Der Versicherte habe in der Beschwerde an die Vorinstanz die Anordnung eines Obergutachtens verlangt. Das kantonale Gericht habe den Anspruch des Versicherten auf rechtliches Gehör verletzt, indem es diesem Beweisantrag nicht stattgegeben habe.