Citation: 8C_525/2023 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, dass nicht nur die Kniebeschwerden an sich, sondern entgegen der Vorinstanz auch ein Torsionsfehler des linken Beines sowie eine Arthrose am linken oberen Sprunggelenk als unfallkausal zu qualifizieren und dementsprechend bei den erwerblichen Auswirkungen der Gesundheitsschädigung sowie bei der Bemessung der Integritätsentschädigung zu berücksichtigen seien. Gestützt auf die Einschätzung des Prof. Dr. med. D.________ sei von einer verbleibenden Restarbeitsfähigkeit von 50 % auszugehen. In erwerblicher Hinsicht bringt der Beschwerdeführer vor, er sei schmerzbedingt und wegen der Einnahme von Medikamenten mit zentral-dämpfender Wirkung kognitiv eingeschränkt, weshalb beim Invalideneinkommen nicht auf den Tabellenlohn für Kompetenzniveau 4 abgestellt werden könne, sondern vielmehr nur das statistische Einkommen für einfache Hilfsarbeitertätigkeiten (Kompetenzniveau 1) heranzuziehen sei. Aus dem Einkommensvergleich resultiere ein Invaliditätsgrad von 73 %. Schliesslich sei, so der Beschwerdeführer, die Integritätseinbusse unter Mitberücksichtigung des Torsionsfehlers sowie der Schädigung am linken oberen Sprunggelenk gestützt auf die Einschätzung des Prof. Dr. med. D.________ auf 40 % festzusetzen.