Citation: 9C_795/2015 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe vor Gründung seiner eigenen Gesellschaft (GmbH) jahrelang in der Unternehmung seines Bruders gearbeitet und Einkünfte in vergleichbarer Höhe wie als Selbstständigerwerbender erzielt. Von zweifelloser Unrichtigkeit der ursprünglichen Verfügung hinsichtlich der Bemessung des Valideneinkommens könne daher nicht die Rede sein. Mit Bezug auf das Invalideneinkommen fehle im angefochtenen Entscheid eine Begründung dafür, weshalb die Wahl des Anforderungsniveaus 4 der Tabellenlöhne gemäss ursprünglicher Verfügung zweifellos unrichtig gewesen sein soll. Die Arbeit als Bodenleger könne er invaliditätsbedingt nicht mehr ausüben. Im Weiteren verfüge er über keine Anlehre. Die Wiedererwägungsvoraussetzungen seinen daher nicht gegeben. Die Vorinstanz habe eine voraussetzungslose Neuprüfung des Rentenanspruchs vorgenommen und sei auf diese Weise zu einem Invaliditätsgrad von 36 % gelangt, der keinen Anspruch begründe.