Citation: 5A_534/2020 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer bringt vor, er habe im kantonsgerichtlichen Verfahren zusätzlich zu seinen Stellungnahmen mehrere Beweismittel ins Recht gelegt (so act. 40, act. 90/91 und act. 141), welche darlegten, dass der Beschwerdeführer für die Zwillinge C.________ und B.________ aufkomme und die Betreuung selbst übernehme. Hervorzuheben sei, so der Beschwerdeführer, dass diese Aussagen von der Beschwerdegegnerin nie bestritten worden seien, was die Auffassung des Beschwerdeführers beweise. Gestützt darauf habe der Beschwerdeführer nach Treu und Glauben davon ausgehen dürfen, dass dieser Punkt unbestritten sei. Die gegenteilige Annahme des Kantonsgerichts auf Seite 12, 15 und unter anderem auch sinngemäss 16-17 stelle eine Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 lit. a BGG dar. Das rechtliche Gehör sei "krass" verletzt. Das Kantonsgericht habe unbestrittene Tatsachen - ohne nähere Abklärung - anders und falsch gewürdigt, was gegen das Willkürverbot gemäss Art. 9 BV und auch gegen Art. 8 ZGB verstosse. Das Kantonsgericht habe zudem Art. 296 Abs. 1 ZPO verletzt, da es seiner Sachverhaltsermittlungspflicht nicht ausreichend nachgekommen sei. Da es die "Einbringungen" der Parteien in stossender Weise willkürlich gewürdigt habe, habe sie zusätzlich gegen Art. 9 BV verstossen. Das Kantonsgericht habe selbst keinerlei "Sachverhaltserkundungen" "angestellt" und auch den unbestritten dargelegten Sachverhalt im erstinstanzlichen Urteil ignoriert.