Citation: 6B_1042/2021 E. 3.3

3.3. Vorab ist der Beschwerdeführer nicht zu hören, soweit er in sachverhaltlicher Hinsicht unsubstanziiert geltend macht, die Nichtbekanntgabe des fraglichen Darlehens sei nicht kausal für die von der Sozialhilfebehörde ausgerichteten Leistungen. Die Vorinstanz hat willkürfrei festgehalten, solange der Beschwerdeführer mit den Einnahmen aus seiner selbstständigen Erwerbstätigkeit seinen eigenen Lebensunterhalt nicht zureichend habe zu finanzieren vermocht, habe er weiterhin auf Unterstützung in Form von wirtschaftlicher Sozialhilfe zurückgreifen können. Der strafrechtliche Vorwurf beschränke sich vielmehr darauf, dass er den Behörden den Erhalt des fraglichen Darlehens verschwiegen habe (Urteil S. 22). Damit stösst auch seine Gehörsrüge ins Leere. Im Weiteren übersieht der Beschwerdeführer, dass die Opfermitverantwortung als Aspekt der Arglist bei der Beurteilung der Tatbestandsmässigkeit nach Art. 148a StGB keine Rolle spielt (Urteil 6B_1246/2020 vom 16. Juli 2021 E. 3.5.2). Gemäss verbindlicher Feststellung der Vorinstanz befand sich die Sozialhilfebehörde vorliegend in einer fehlerhaften Vorstellung über die tatsächlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers (Urteil S. 19 ff.). Ob und inwieweit dieser Irrtum vermeidbar gewesen wäre resp. die Behörde daran eine Mitverantwortung trifft, ist hier unerheblich. Schliesslich zeigt der Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich auf und ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz zum subjektiven Tatbestand (vgl. Urteil S. 20 ff.) willkürlich sein sollte. Jedenfalls ist deren Schluss, er habe vorsätzlich gehandelt, nicht zu beanstanden. Der Schuldspruch wegen Art. 148a Abs. 1 und 2 StGB verletzt kein Bundesrecht.