Citation: 4C.103/2003 04.08.2003 E. A

Die A.________ AG ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Zürich, welche im schweizerischen Lebensmittel- und Getränkehandel tätig ist. Sie bestellte am 24. September 1997 bei der B.________ SA mit Sitz in der Schweiz (Tessin) unter Vorbehalt eines Rückgaberechts für insgesamt Fr. 885'253.50 70'000 3er-Geschenkkartons à Fr. 12.70 mit je einer Flasche Premier Brut, Trebiano Weisswein und Montepulciano Rotwein. Die B.________ SA hat bezüglich dieser Geschenkkartons mit der C.________ SA mit Sitz in Italien einen Liefervertrag abgeschlossen, welche für die Lieferung bei der A.________ AG Rechnung stellte. Endlieferantin dieser Weine war die D.________ Srl, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Italien, welche Weine und Schaumweine produziert. Nachdem der Verkauf der Geschenkpackungen enttäuschend verlaufen war, hat die A.________ AG nach ihren Angaben mit der B.________ SA Verhandlungen zwecks Abbau des Lagerbestandes aufgenommen. Zur Diskussion hätten einerseits eine Preisreduktion pro Weinflasche und andererseits eine Warenrücknahme gestanden. Es sei eine Preisreduktion auf Fr. 2.49 pro Geschenkpackung und zu Kompensationszwecken die Lieferung von 150'000 Flaschen des Rotweins Montepulciano vereinbart worden, weil diesbezüglich die besten Aussichten auf einen Verkauf bestanden hätten. Am 6. Februar 1998 hat die A.________ AG vorab per Fax ein Schreiben an die B.________ SA gesandt, das folgende Passagen aufwies: "Basierend auf dem durch X.________ übermittelten Angebot bestellen wir wie folgt: