Citation: 8C_490/2008 16.01.2009 E. A

Der 1972 geborene F.________ arbeitete als EDV-Techniker bei der Firma E.________ AG und war in dieser Eigenschaft bei der Winterthur, Schweizerische Versicherungsgesellschaft (nunmehr AXA Versicherungen AG; nachfolgend: AXA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 2. August 2005 meldete der Versicherte der AXA telefonisch, er habe wegen schädlichen Stoffen am Arbeitsplatz schon seit längerem Lungenprobleme. Dr. med. A.________, Facharzt für allgemeine Medizin FMH, berichtete am 22. September 2005, im Dezember 2003, in den Monaten Januar, Februar und März 2004 sowie in den Wintermonaten 2005 und wiederum im August 2005 sei es zu Infektionen der Rachenwege und Bronchien gekommen. Die AXA holte die medizinischen Akten - unter anderem Berichte der Dr. med. L.________, Fachärztin für Lungenkrankheiten und Innere Medizin FMH, vom 30. August 2005, der Abteilung für Arbeits- und Umweltmedizin des Institutes für Sozial- und Präventivmedizin der Universität X.________ vom 10. Oktober 2005 sowie der Klinik B.________ über einen stationären Aufenthalt vom 24. bis 28. April 2006 - ein, und liess einen Bericht über einen Besuch am Arbeitsplatz inklusive einer medizinischen Beurteilung durch Dr. med. R.________, Facharzt FMH für Innere Medizin und Arbeitsmedizin der Abteilung Arbeitsmedizin der SUVA erstellen (Berichte vom 25. August und 22. September 2006). Mit Verfügung vom 1. Dezember 2006 teilte die AXA dem Versicherten mit, gestützt auf die ärztliche Beurteilung des Dr. med. R.________ liege keine Berufskrankheit vor, weshalb für die geltend gemachten Lungenbeschwerden keine Leistungen erbracht würden. Daran hielt die Versicherung auch auf Einsprache hin fest (Entscheid vom 10. April 2007).