Citation: 4A_496/2019 E. 4.5

4.5. Auch was die Zulässigkeit des Verweises auf das Urteil des Landgerichts anbelangt ist die Beschwerde nicht hinreichend begründet. Nach den Feststellungen in den angefochtenen Entscheiden ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin die von ihr vertretene These der Unsittlichkeit bereits vor dem Landgericht vorgebracht hatte und damit gescheitert ist. Wenn die Beschwerdegegnerin auf dieses (der Beschwerdeführerin bekannte) Urteil verweist, dann ist selbsterklärend, dass sie die Behauptung aus den vom Landgericht angenommenen tatsächlichen und rechtlichen Gründen bestreitet und sich der Verweis auf diejenigen Erwägungen des Urteils bezieht, in denen die Frage der Unsittlichkeit behandelt wird. Inwieweit dies nicht ausreichend sein sollte, legt die Beschwerdeführerin nicht rechtsgenüglich dar. Sie müsste konkret aufzeigen, weshalb ihr der Verweis nicht erlaubte, ohne unzumutbaren Aufwand zu erkennen, welche ihrer Behauptungen sie zu beweisen hatte. Damit kommt auch der Frage, ob in den weiteren Ausführungen, auf welche die Vorinstanz verweist, eine hinreichende Bestreitung zu erkennen ist, keine massgebende Bedeutung zu.