Citation: 6B_62/2018 E. 1.4.3

1.4.3. Entscheidend ist vorliegend, dass nach der vorinstanzlichen Feststellung der Verkehr aufgrund des vom Beschwerdeführer abgestellten Fahrzeugs behindert, die Fahrbahn verengt und das Kreuzen massiv erschwert wurde. Insbesondere wurde die Durchfahrt auch für die Busse des öffentlichen Verkehrs erschwert. Diese Feststellungen sind für das Bundesgericht verbindlich. Ein Nachmessen der Distanzen war nicht erforderlich, da sich die Situation ohne Weiteres aus dem in den Akten vorhandenen Fotomaterial ergibt. Da vorliegend auf der gegenüberliegenden Strassenseite Parkfelder markiert waren und das Kreuzen von Fahrzeugen durch den vom Beschwerdeführer abgestellten Personenwagen erheblich erschwert wurde, kann die soeben erwähnte Rechtsprechung auch vorliegend zur Anwendung gelangen. Das Parkieren war an der fraglichen Stelle verboten, was dem Beschwerdeführer, wie die Vorinstanz bereits erwähnt hat, aufgrund mindestens eines früheren Verstosses ohnehin bekannt war. Der angefochtene Entscheid verletzt kein Bundesrecht.