Citation: 9C_83/2016 E. 3.2.1

3.2.1. Das kantonale Gericht hat den Sachverhalt in Wiedergabe der entscheidrelevanten medizinischen Akten (frei) ermittelt und ist dabei zum Schluss gelangt, es erscheine als überwiegend wahrscheinlich, dass die beim Kläger seit Kindheit/Jugend vorhandenen psychischen Beeinträchtigungen im Verlauf durch eine paranoide Schizophrenie bzw. schizophreniforme psychotische Störung abgelöst bzw. überlagert worden seien. Dies habe schliesslich im Juni 2012 zur notfallmässigen Einweisung des Klägers in die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie C.________ geführt. Die ihm seither bescheinigte, zur Invalidität führende Erhöhung der Arbeitsunfähigkeit, deren sachlicher Zusammenhang zu allfälligen früheren Arbeitsunfähigkeiten entfalle, habe sich nach Wiederaufnahme der Arbeit bei der Mission B.________ - im Sinne einer durch den Arbeitgeber beobachteten deutlichen Leistungs- und Produktivitätseinbusse mit eingeschränkter Einsetzbarkeit - auch entsprechend sinnfällig auf das Arbeitsverhältnis ausgewirkt. Die Feststellungen der IV-Stelle, wonach der Beginn der einjährigen Wartezeit gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG auf Juni 2012 festzusetzen und insbesondere nicht von einer verspäteten (Renten-) Anmeldung nach aArt. 29 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit aArt. 48 Abs. 2 Satz 1 IVG (je in den bis 31. Dezember 2007 in Kraft gestandenen Fassungen) auszugehen sei, erwiesen sich demnach als korrekt und für die Beklagte bindend. Die invalidisierende Arbeitsunfähigkeit nach Massgabe von Art. 23 lit. a BVG sei mithin im Juni 2012 - und damit während des seit 1. Januar 2011 bei der Beklagten bestehenden Vorsorgeverhältnisses - eingetreten, sodass der Kläger gegenüber der Beklagten ab 1. Juni 2013 (Art. 26 Abs. 1 BVG; Art. 28 Abs. 1 lit. b und Art. 29 Abs. 3 IVG) basierend auf einem Invaliditätsgrad von 79 % Anspruch auf die gesetzlichen Invalidenleistungen habe.