Citation: U 90/04 16.02.2005 E. 4

Die Beschwerdeführerin lässt dagegen vorbringen, die unfallbedingten gesundheitlichen Beeinträchtigungen und die daraus resultierende Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit könnten im Bezug auf die beiden Unfallereignisse von 1997 und 2000 kaum auseinander gehalten werden. Beide hätten die bestehenden Beschwerden in ihrem Zusammenwirken hervorgerufen und nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung gelte, dass in einer Situation wie hier die Adäquanz nicht für jedes Ereignis gesondert zu prüfen sei. Sie verweist dazu auf Erwägungen in einem kantonalen Entscheid, der vom Eidgenössischen Versicherungsgericht mit Urteil G. vom 7. Februar 2003 (U 241/02) überprüft wurde. Im besagten Urteil hat das Eidgenössische Versicherungsgericht in Erwägung 1.2 jedoch klar festgehalten, dass der Grundsatz der gesonderten Adäquanzbeurteilung (RKUV 1996 Nr. U 248 S. 177 Erw. 4b mit Hinweis) auch im dort zu beurteilenden Fall massgeblich war.