Citation: 8C_475/2020 E. 6.4

6.4. Zwar trifft zu, dass die Gutachter eine den eben genannten Einschränkungen Rechnung tragende leidensangepasste Tätigkeit mit einem 50 %-Pensum für zumutbar halten. Doch ist nicht als bundesrechtswidrig zu beanstanden, dass das kantonale Gericht unter den gegebenen Umständen nach nicht zu beanstandender Würdigung aller Unfallrestfolgen die Rechtsfrage bejahte, wonach der Beschwerdegegner mit diesen Einschränkungen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt im Vergleich zu gesunden Mitbewerbern über die Pensumsreduktion von 50 % hinaus eine zusätzliche Lohneinbusse hinzunehmen hat. Denn ihm steht nach zutreffender vorinstanzlicher Feststellung aufgrund seiner Gesundheitsschäden nicht nur ein bloss noch eingeschränktes Spektrum an zumutbaren Verweisungstätigkeiten offen. Er hat dabei überdies Einnässungsereignisse hinzunehmen, was die verbleibende Auswahl an Verweisungstätigkeiten zusätzlich einschränkt (siehe dazu die Urteile 8C_560/2018 und 8C_618/2018 vom 17. Mai 2019 E. 5.3.2 mit Hinweisen sowie 8C_579/2017 vom 11. Dezember 2017 E. 7.4.1 i.f.). Soweit die Vorinstanz den begründeten leidensbedingten Tabellenlohnabzug gesamthaft auf 20 % schätzte, macht die Beschwerdeführerin nicht geltend, das kantonale Gericht habe das ihm zustehende Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt. Folglich bleibt es bei dem laut angefochtenem Entscheid zu berücksichtigenden leidensbedingten Tabellenlohnabzug von 20 %, so dass die vorinstanzliche Festsetzung des zumutbaren Invalideneinkommens auf Fr. 26'972.- (vgl. E. 6.1 hievor) nicht zu beanstanden ist.