Citation: I 694/00 12.04.2002 E. 3

3.- a) Für die erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Arbeitsfähigkeit kann auf die von der Vorinstanz ermittelten hypothetischen Einkommen (Validen- und Invalideneinkommen) verwiesen werden. b) Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, sticht nicht. aa) Soweit er einwendet, es bestünden keine Einsatzmöglichkeiten in der freien Wirtschaft, ist dies unbegründet. Die verbliebene Restarbeitsfähigkeit - 50 % hinsichtlich körperlich leichter Tätigkeiten - kann trotz der attestierten Einschränkungen im als ausgeglichen unterstellten Arbeitsmarkt (vgl. Art. 28 Abs. 2 IVG) zumutbarerweise verwertet werden. bb) Die einzelnen für die Berechnung des Invaliditätsgrades massgebenden Faktoren müssen mit grosser Sorgfalt festgelegt werden. Der hernach errechnete Invaliditätsgrad ist ein mathematisch exakter Prozentwert, der grundsätzlich nicht noch auf- oder abgerundet werden darf. Das Wesen der Invaliditätsbemessung - fehlende Prozentgenauigkeit auf Grund der von Gesetzes wegen zu berücksichtigenden Wertungsgesichtspunkte bei rechnerisch genauem Ergebnis - führt mit Blick auf die gesetzlich klar und unmissverständlich umschriebenen Eckwerte schliesslich nicht dazu, dass trotz Unterschreiten der wesentlichen Werte (40 %, 50 %, 66 2/3 %; vgl. Art. 28 Abs. 1 IVG) eine Invalidenrente für einen höheren, im zu beurteilenden Fall nicht erreichten Invaliditätsgrad zugesprochen wird (BGE 127 V 129 ff. Erw. 4; AHI 2000 S. 302 Erw. 3c). Der durch die Vorinstanz ermittelte Invaliditätsgrad von 62.19 % lässt nach dem Gesagten keinen Raum für die Zusprechung einer ganzen Rente. cc) Der Abzug vom statistischen Lohn ist unter Berücksichtigung aller jeweils in Betracht fallenden Merkmale auf insgesamt höchstens 25 % zu begrenzen (BGE 126 V 75, bestätigt in Urteil D. vom 27. November 2001, I 82/01). Eine 30%ige Kürzung, wie sie der Beschwerdeführer beantragt, steht daher ausser Frage.