Citation: 9C_545/2023 E. 2.4.3

2.4.3. Alsdann soll nach Meinung der Ehefrau auch die Beweisführung "betreffend Trennung" willkürlich ausgefallen sein. Der heutige Wohnsitz der Ehefrau in X.________/AG sei, wendet die Ehefrau ein, unbestritten und amtlich bestätigt. Der Ehemann habe weiterhin Wohnsitz in U.________/AG; aus dem E-Mail der Gemeindeschreiber-Stellvertreterin der erstgenannten Gemeinde vom 4. Juli 2022 gehe nichts Anderes hervor. Die beiden Gemeinden hielten getrennte Wohnsitze für gegeben. Von einem "living apart together" könne keine Rede sein, zumal der "letzte gemeinsame aktenkundige Auftritt in der Öffentlichkeit" am 26. Juni 2014 erfolgt sei. Die im Jahr 2011 vereinbarte Trennung sei "somit von Dauer". Dem steht gegenüber, dass die Vorinstanz zum Schluss gekommen ist, aus dem "gegenwärtigen Aktenstand" liessen sich "zahlreiche Anhaltspunkte gewinnen, welche gegen die Darstellung der [Ehefrau] sprechen, während sie eigene Nachweise, die eine tatsächliche Trennung von ihrem Ehemann als glaubhaft erscheinen liessen, bis heute schuldig geblieben ist". Die Ehefrau stellt dieser Beweiswürdigung lediglich ihre eigene Sichtweise gegenüber, wiederum ohne dies verfassungsrechtlich zu fundieren, wozu sie aufgrund der sog. Normentheorie (vorne E. 2.4.2) aber gehalten wäre. Es hat damit bei den vorinstanzlichen Feststellungen zu bleiben.