Citation: I 329/06 06.12.2006 E. 3

Zu beurteilen ist zunächst, in welchem zeitlichen Ausmass die Beschwerdeführerin sich ausserhäuslich betätigen würde, wenn sie gesundheitsbedingt nicht eingeschränkt wäre. Während die Vorinstanz für diesen Fall eine Erwerbstätigkeit von 90 % annimmt - welcher Beurteilung die Beschwerdegegnerin letztinstanzlich nicht (mehr) opponiert -, macht die Versicherte geltend, nach Lage der Akten sei ausgewiesen, dass sie als Gesunde eine Vollzeitbeschäftigung ausüben würde. 3.1 Aus den Akten ergibt sich, dass die aus Kroatien stammende, seit 1988 in der Schweiz wohnhafte Beschwerdeführerin bis zur Geburt ihres dritten Kindes im Jahre 1994 stets in hohem Masse erwerbstätig war. Am 15. Mai 1999 begann sie als Mitarbeiterin im Reinigungsdienst des Spitals X.________ zu arbeiten, wobei sie ihr anfängliches 70 %-Pensum nach einer am 13. Juni 2000 durchgeführten Diskushernienoperation L5/S1 vorerst zwar wieder aufnahm, dieses ab 1. August 2001 aus gesundheitlichen Gründen indes auf 65 % reduzierte. Ab Oktober 2002 zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben, löste das Spital das Anstellungsverhältnis auf Ende Oktober 2003 auf. Parallel dazu hatte die Versicherte seit 1. April 1999 als teilzeitliche Hauswartin für die Firma I.________ AG gearbeitet. Der Arbeitsvertrag hatte zwar auf die Beschwerdeführerin und ihren Ehemann gelautet, ihren eigenen, glaubhaften Angaben wie auch dem IK-Auszug zufolge wurde die Hauswartstätigkeit, jedenfalls in gesundheitlich unbelasteten Zeiten, aber durch die Versicherte selber verrichtet. Wie dem Kündigungsschreiben der Eheleute vom 21. Dezember 2000 zu entnehmen ist, erfolgte die Beendigung dieses Arbeitsverhältnisses auf 31. März 2001 aus krankheitsbedingten Gründen (Rückenoperation der Versicherten). 3.2 Mit dem kantonalen Gericht, auf dessen diesbezügliche Erwägungen vollumfänglich verwiesen werden kann, ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin ohne das sich ab 2000 abzeichnende Krankheitsbild weiterhin ihren beiden Tätigkeiten als Mitarbeiterin im Reinigungsdienst des Spitals X.________ und als Hauswartin nachgegangen wäre. Diesfalls hätte der hauptsächlich in der Nacht als Taxichaffeur tätige Ehemann die Betreuungspflichten gegenüber den drei halbwüchsigen Kindern tagsüber wahrgenommen. Während sich das massgebende Pensum im Reinigungsdienst unbestrittenermassen auf 70 % belaufen hätte, sind sich die Verfahrensbeteiligten uneinig darüber, ob die laut Arbeitsvertrag und IK-Auszug in den Jahren 1999 und 2000 mit Fr. 731.- monatlich bzw. Fr. 8772.- jährlich entlöhnte Hauswartsstelle als durchschnittliches 20 %-Pensum zu veranschlagen ist, wie von der Vorinstanz angenommen. Wird der gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2000 im Bereich "Persönliche Dienstleistungen" geltende monatliche Bruttolohn für Arbeitnehmerinnen, welche einfache und repetitive Tätigkeiten verrichten (Anforderungsniveau 4), herangezogen (Fr. 2961.-; Tabelle TA1, S. 31) und auf die im Jahre 2000 betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,9 Stunden (Die Volkswirtschaft, 11/2006, Tabelle B9.2, S. 90, Abschnitt O [sonstige Dienstleistungen]) hochgerechnet (Fr. 3101.65), entspräche die von der Beschwerdeführerin als Hauswartin geleistete Arbeitszeit einem Pensum von knapp 24 %. Ob die Versicherte als Voll- oder aber als Teilerwerbstätige zu einem Beschäftigungsgrad von 90 oder 94 % zu betrachten ist, ändert indessen, wie nachstehend aufzuzeigen ist, nichts am Endergebnis, weshalb sich eine abschliessende Beurteilung der Frage nach der zur Anwendung gelangenden Invaliditätsbemessungsmethode erübrigt.