Citation: U 323/00 05.09.2001 E. 3

3.- Auf Grund der medizinischen Aktenlage - insbesondere des umfassenden und einlässlich begründeten Gutachtens des Dr. med. J.________ vom 23. Juni 1995 (samt Ergänzungsberichten vom 17. Oktober 1995 und 22. September 1996), welches die rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (BGE 125 V 352 ff. Erw. 3 mit Hinweisen) erfüllt und dem somit voller Beweiswert zukommt - ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin an einem mittelschweren Cervikalsyndrom rechtsbetont, einer leichten Reizsymptomatik C2 rechts, einer leichten neuropsychologischen Funktionsstörung sowie an einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung leidet. Es kann ferner als erstellt gelten, dass die gesundheitlichen Beeinträchtigungen - namentlich auch die aktuelle psychische Symptomatik als eine durch den Unfall und dessen Folgen dekompensierte vorbestehende Charakterstruktur - auf das Unfallereignis vom 13. Dezember 1990 zurückzuführen sind. Da dieses somit eine massgebliche Ursache der vorliegenden Beschwerden bildet, ist der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und der danach eingetretenen Arbeits- bzw. Erwerbsfähigkeit - unbestrittenermassen - zu bejahen (BGE 119 V 338 Er. 1 mit Hinweis).