Citation: 1C_244/2019 E. 3.3

3.3. Das kantonale Amt für Umweltschutz (heute: Amt für Umwelt) hat der Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 31 Abs. 2 LSV für das Bauvorhaben zugestimmt (vgl. kantonaler Gesamtentscheid vom 23. Juni 2017; auch kantonaler Gesamtentscheid vom 2. November 2015; vorne lit. A). Die Vorinstanz hat diesen Entscheid im angefochtenen Urteil geschützt. Das Amt für Umwelt habe die für die Erteilung der Ausnahmebewilligung erforderliche Interessenabwägung vorgenommen. Zudem habe es zu Recht ein überwiegendes Interesse an der Errichtung des geplanten Gebäudes bejaht. Der Beschwerdeführer bringt gegen die Beurteilung der Vorinstanz - der sich die Beschwerdegegner anschliessen - vor, für die Erteilung der Ausnahmebewilligung nach Art. 31 Abs. 2 LSV mangle es an der vom Bundesgericht verlangten umfassenden Interessenabwägung. Das Amt für Umwelt und mit ihm die Vorinstanz hätten keine Massnahmen, insbesondere baulicher Natur, geprüft, mit denen sich die Grenzwerte allenfalls einhalten liessen. Die vorgenommene Interessenabwägung sei im Weiteren unzutreffend.