Citation: H 109/04 22.04.2005 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer arbeitete in den Jahren 1985, 1986 und 1987 als Maurer in der Schweiz. Sozialversicherungsbeiträge abgerechnet wurden gemäss den Einträgen auf dem Individuellen Konto (IK) für die Perioden Juni bis Oktober 1986 (5 Monate) und März bis August 1987 (6 Monate). Aktenmässig ausgewiesen ist damit eine Beitragsdauer von insgesamt 11 Monaten. M.________ macht geltend, überdies vom Mai bis November bzw. Dezember 1985 (7 bzw. 8 Monate) in der Schweiz gearbeitet und Sozialversicherungsbeiträge bezahlt zu haben. Die Schweizerische Ausgleichskasse weist darauf hin, dass er für diese Zeit als nicht beitragspflichtiger Arbeitnehmer deklariert worden sei. 2.2 Wenn kein Kontoauszug oder keine Berichtigung verlangt oder ein Berichtigungsbegehren abgelehnt wurde, dann kann bei Eintritt des Versicherungsfalles gemäss Art. 141 Abs. 1 AHVV die Berichtigung von Eintragungen im Individuellen Konto nur verlangt werden, soweit deren Unrichtigkeit offensichtlich ist oder dafür der volle Beweis erbracht wird. Dies gilt aber nicht nur für unrichtige, sondern auch für unvollständige Eintragungen im Individuellen Konto, wie beispielsweise die Nichtregistrierung tatsächlich geleisteter Zahlungen. Diese Bestimmung verlangt für eine Berichtigung bei Eintritt des Versicherungfalles den vollen Beweis, welcher im Sinne des erhöhten Beweisgrades nach den üblichen Verfahrensgrundsätzen des Sozialversicherungsrechtes zu leisten ist (BGE 117 V 262 Erw. 3 mit Hinweisen).