Citation: 5A_439/2020 E. 1

A.________ und B.________ haben die beiden Söhne C.________ (geb. 2012) und D.________ (geb. 2014). Seit dem Jahr 2015 leben die Eltern getrennt. Die KESB Bern liess ein Gutachten erstellen, welches bei der Mutter eine bipolar-affektive Störung, eine posttraumatische Belastungsstörung sowie den Verdacht auf eine dependente Persönlichkeitsstörung und eine Borderline-Persönlichkeitsstörung diagnostizierte. Sie entzog ihr am 30. März 2016 provisorisch das Aufenthaltsbestimmungsrecht, nachdem sie unter Alkoholeinfluss (2,06 Promille) im Beisein der Kinder einen Autoselbstunfall verursacht hatte. Am 3. August 2016 wurde ihr das Aufenthaltsbestimmungsrecht wieder erteilt, die Obhut über die Kinder jedoch dem Vater zugeteilt und ihr ein begleitetes Besuchsrecht eingeräumt. Im Rahmen eines familienrechtlichen Gerichtsverfahrens vereinbarten die Eltern am 25. Februar 2019, dass die Kinder bei gemeinsamer elterlicher Sorge unter der Obhut des Vaters verbleiben, unter Regelung der Kontakte zwischen Mutter und Kindern. In der Folge beschränkte die KESB Biel diese aber mit Entscheiden vom 22. August und 16. September 2019wiederum auf ein begleitetes Besuchsrecht, nachdem bei der Mutter, die unter Alkoholeinfluss stand, ein Polizeieinsatz nötig geworden war. Im Oktober 2019 zog die Mutter nach Tschechien. In der Folge übertrug die KESB Biel mit Entscheid vom 20. Januar 2020 die elterliche Sorge auf den Vater allein und regelte den persönlichen Verkehr neu (14-tägliche Telefongespräche, jeweils am Freitag um 17 Uhr für maximal 30 Minuten). Gegen diesen Entscheid reichte die (damals noch anwaltlich vertretene) Mutter eine Beschwerde ein, in welcher sie verlangte, dass die Kinder die Hälfte der Schulferien bei ihr in Tschechien verbringen und sie mit ihnen jeden Samstag von 18 bis 19 Uhr über Whatsapp oder Skype telefonieren könne. Sie führte aus, dass sie nun eine feste Arbeit als Sekretärin bei der Firma E.________ in U.________ habe und über eine eigene Wohnung verfüge. Mit Entscheid vom 15. April 2020 trat das Obergericht des Kantons Bern auf die Beschwerde mangels genügender Begründung nicht ein. Gegen diesen Entscheid hat die Mutter am 2. Juni 2020 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht.