Citation: 6B_673/2017 E. 1.2.1

1.2.1. Unbekümmert um die fehlende Legitimation in der Sache selbst kann die Privatklägerschaft die Verletzung von Verfahrensrechten geltend machen, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt. Zulässig sind Rügen formeller Natur, die von der Prüfung der Sache getrennt werden können; nicht zu hören sind solche, die im Ergebnis auf eine materielle Überprüfung des angefochtenen Entscheids abzielen. Das nach Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG erforderliche rechtlich geschützte Interesse ergibt sich diesfalls aus der Berechtigung, am Verfahren teilzunehmen (BGE 141 IV 1 E. 1.1 S. 5; Urteil 6B_827/2014 vom 1. Februar 2016 E. 1.1, nicht publ. in BGE 142 IV 82). In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass das Bundesgericht verschiedentlich erkannt hat, den Parteien müsse vor dem Erlass einer Nichtanhandnahmeverfügung kein rechtliches Gehör gewährt werden, da diesem mit der vorgesehenen Beschwerdemöglichkeit genügend Nachachtung verschafft werde (Urteile 6B_342/2017 vom 4. August 2017 E. 3.2, 6B_617/2016 vom 2. Dezember 2016 E. 3.3.1 mit Hinweisen).