Citation: 4A_514/2018 E. A

A.________ (Arbeitnehmer, Kläger, Beschwerdeführer) war nach erfolgreichem Abschluss seiner Lehre im August 2008 weiterhin bei der B.________ AG (Arbeitgeberin, Beklagte, Beschwerdegegnerin) tätig. Die Arbeitgeberin kündigte den Arbeitsvertrag am 17. Februar 2015 auf den 31. März 2015. Der Arbeitnehmer bestritt die Gültigkeit der Kündigung, weil er zum Kündigungszeitpunkt krank geschrieben gewesen sei. Ab dem 1. Oktober 2012 konnte der Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten. Die Arbeitgeberin hatte bei einer privaten Versicherungsgesellschaft eine kollektive Krankentaggeldversicherung abgeschlossen, welche ab diesem Zeitpunkt Taggelder ausrichtete. Die Versicherung zahlte diese Taggelder der Arbeitgeberin, welche auf der Basis von 80 % des bisherigen Lohnes monatliche Lohnabrechungen erstellte und dem Arbeitnehmer die Beträge auszahlte. Ab 1. Juni 2013 verfügte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Basel-Landschaft die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen. Der Arbeitnehmer absolvierte dieses Arbeitstraining im Betrieb seiner Arbeitgeberin, wobei ihm IV-Taggelder ausbezahlt wurden. Am 31. Mai 2014 wurde die Massnahme eingestellt. Zwischen Juni und Dezember 2014 war der Arbeitnehmer zu 100 % bei der Arbeitgeberin tätig. Er war während dieser Zeit an einigen Tagen krank geschrieben und absolvierte Zivilschutzdienst. Namentlich arbeitete er im Dezember 2014 nur an 11 von 22 Arbeitstagen. Im Januar 2015 standen ihm 13 bezahlte Arbeitstage von 22 zu. Ab Februar 2015 war er krank geschrieben. Die Krankentaggelder wurden bis Ende Mai 2015 über die Arbeitgeberin ausgerichtet. Ab dem 1. Juni 2015 wurden die Krankentaggelder von der Versicherung direkt dem Arbeitnehmer ausbezahlt. Die Zahlungen wurden per 18. August 2015 definitiv eingestellt.