Citation: 9C_27/2018 E. 7.1

7.1. Aus den Akten geht hervor, dass die Beschwerdeführerin der IV-Stelle ihre Tätigkeiten bei der D.________ AG sowie der C.________ AG im Dezember 2013 meldete. Während aus den Gehaltsabrechnungen der C.________ AG ein Jahreseinkommen von Fr. 15'609.- (bzw. Fr. 1'300.75 pro Monat) hervorgeht, gibt der zwischen der D.________ AG und der Beschwerdeführerin abgeschlossene Arbeitsvertrag nur Auskunft darüber, dass diese ab Dezember 2013 als Osteopathin in einem Maximalpensum von 40 % arbeiten und im Zeitraum vom 10. Februar bis zum 15. August 2014 die Arbeitgeberin während deren Mutterschaftsurlaub (in nicht näher bezeichnetem Pensum) vertreten würde; konkrete Angaben zum Lohn fehlen indessen. Solche lieferte die Beschwerdeführerin am 6. Juni 2014 nach. Spätestens ab diesem Zeitpunkt ist eine Meldepflichtverletzung zu verneinen. Daran ändert entgegen dem angefochtenen Entscheid nichts, dass die Beschwerdeführerin im Schreiben vom 6. Juni 2014 einen Rückgang des gemeldeten Lohnes (Fr. 4'000.- im Februar, Fr. 4'905.- im März, Fr. 3'410.- im April und Fr. 6'615.- im Mai) ab Juli 2014 in Aussicht stellte ("sodass Ende Jahr ein Gesamtlohnniveau von unter Fr. 3'000.- resultieren wird"). So liessen bereits die am 6. Juni 2015 eingereichten Lohnabrechnungen klar erkennen, dass die Beschwerdeführerin über einen Zeitraum von vier Monaten fast doppelt so hohe monatliche Einkommen erzielt hatte (Fr. 1'300.75 bei der C.________ AG und durchschnittlich Fr. 4'732.50 bei der D.________ AG, d.h. insgesamt Fr. 6'033.25), wie das seinerzeit der rentenzusprechenden Verfügung zu Grunde gelegene Invalideneinkommen (Fr. 36'936.-/12=Fr. 3'078.-). Eine wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen lag damit offenkundig vor, woran selbst eine (nicht gesundheitsbedingte) Reduktion des Pensums ab Juli 2014 (z.B. wegen der Rückkehr der Arbeitgeberin aus dem Mutterschaftsurlaub) nichts geändert hätte.