Citation: 2C_701/2020 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer wirft dem Verwaltungsgericht eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung vor. Zur Begründung weist er zunächst auf einen Bericht seines behandelnden Psychiaters vom 27. Januar 2017 sowie auf eine Beurteilung vom 2. März 2017 der Suva St. Gallen, Militärversicherung, hin, die ihm eine Anpassungsstörung mit Depression und Angst, bei labiler, unreifer Persönlichkeit attestieren. Bezugnehmend auf diese Berichte sowie auf einen Bericht seines Hausarztes vom 16. Januar 2019 macht er sodann geltend, dass seine gesundheitlichen Probleme durch den Militärdienst verursacht worden seien. Entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen habe er anhand dieser Belege mit genügender Wahrscheinlichkeit nachweisen können, dass ein Kausalzusammenhang zwischen dem Militärdienst und seinem Leiden bestehe. Die Vorinstanz habe den Berichten seines behandelnden Psychiaters und seines Hausarztes indessen jegliche Beweiskraft abgesprochen und damit eine willkürliche Beweiswürdigung vorgenommen. Ferner führt er aus, dass die Berichte der versicherungsinternen Ärzte, auf welche das Verwaltungsgericht im Wesentlichen abstelle, mangelhaft und nicht nachvollziehbar seien. Indem die Vorinstanz ihren Entscheid hauptsächlich darauf gestützt habe, habe sie die Anforderungen an das Beweismass der "genügenden Wahrscheinlichkeit" verkannt und sei willkürlich zum Schluss gelangt, dass die Gesundheitsschädigung des Beschwerdeführers per Ende 2017 behoben worden sei.