Citation: 4F_25/2024 E. 3.1

3.1. Die Gesuchsteller berufen sich auf den Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG. Sie beanstanden, das Bundesgericht habe übersehen, dass die Erblasserin ihr Feststellungsinteresse bereits in der Beschwerde geltend gemacht habe. Sie habe ausgeführt, die Feststellung der Widerrechtlichkeit sei Voraussetzung für ihre vorbehaltlose Aufnahme in die Zusatzversicherung der Gesuchsgegnerin. Nach dem Tod der Erblasserin sei das Feststellungsinteresse an der Wiederaufnahme weggefallen, weshalb die Gesuchsteller mit Eingabe vom 11. Januar 2024 ihr eigenes Feststellungsinteresse an der Weiterführung des Verfahrens geltend gemacht hätten. Dieses hätten sie insbesondere mit dem Erhalt der Parteientschädigung für das erstinstanzliche sowie für das Rechtsmittelverfahren begründet. Aufgrund dieser Erwägungen erweise sich die Argumentation des Bundesgerichts, wonach die Begründung des Feststellungsinteresses verspätet erfolgt sei, als unzutreffend. Sodann habe das Bundesgericht irrtümlich übersehen, dass im angefochtenen Entscheid keine Kosten auferlegt worden seien, da das erstinstanzliche Verfahren kostenlos gewesen sei. Der Gesuchsgegnerin sei auch keine Parteientschädigung zugesprochen worden. Es sei der Erblasserin nicht möglich gewesen, Gründe gegen einen Kostenentscheid vorzubringen. Bei Gutheissung der Beschwerde und damit Aufhebung des Urteils des Sozialversicherungsgerichts vom 31. August 2023 habe die Gesuchsgegnerin den Gesuchstellern hingegen die Parteikosten zu ersetzen. Die Erblasserin habe bei Einreichung ihrer Beschwerde [recte: Klage] vom 3. November 2021 einen entsprechenden Antrag im Sinne von § 34 Abs. 1 GSVGER gestellt.