Citation: I 837/06 13.09.2007 E. 4

4.1 Das kantonale Gericht erwog, es könne nicht ohne weitere Abklärungen auf die Einschätzungen der Dres. med. C.________ (Rehazentrum X.________) und T.________ (Befas) abgestellt werden, wonach der Versicherte in einer angepassten Tätigkeit uneingeschränkt arbeitsfähig sei. Dr. med. C.________ habe die Situation "offenbar zu positiv eingeschätzt"; Dr. med. T.________ habe seine Schlussfolgerungen aus den medizinischen Unterlagen abgeleitet und im Übrigen sei der Bericht der Befas auf eine mögliche Umschulung (CAD-Ausbildung) fokussiert. Hausarzt Dr. med. Z.________ attestiere in einer angepassten Tätigkeit zwar auch eine ganztägige Arbeitsfähigkeit, gehe aber von einer um 50 % reduzierten Leistungsfähigkeit aus. Dieser Einschätzung dürfe mit Blick auf das langjährige Behandlungsverhältnis nicht jede Glaubwürdigkeit abgesprochen werden. Eine Rückweisung der Sache zur orthopädischen Begutachtung sei daher angezeigt. 4.2 Die Beschwerde führende IV-Stelle opponiert der vorinstanzlichen Anordnung ergänzender medizinischer Abklärungen. Sie argumentiert, dem fachärztlichen Bericht des Dr. med. C.________ und den Einschätzungen des Arbeitsmediziners Dr. med. T.________ komme erhöhter Beweiswert zu, während das lange Behandlungsverhältnis zwischen dem Versicherten und dem Hausarzt ebenso wie dessen zahlreiche Interventionen zugunsten seines Patienten im IV-Verfahren den Beweiswert seiner Beurteilungen eher schmälerten. Weitere Abklärungen bzw. eine (orthopädische) Begutachtung seien nicht erforderlich. Dabei übersieht sie, dass ihre Vorbringen keine Verletzung von Bundesrecht (Art. 104 lit. a OG) darzutun vermögen. Die Vorinstanz würdigt die widersprüchlichen ärztlichen Beurteilungen und begründet, weshalb sie die medizinischen Akten nicht als hinreichend zuverlässige Grundlage für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdegegners erachtet. Diese Beweiswürdigung verletzt die von der Rechtsprechung aufgestellten Erfordernisse nicht (BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400; zur Würdigung hausärztlicher Beurteilungen vgl. etwa Urteil des Bundesgerichtes I 524/06 vom 25. Mai 2007, E. 2.2.3). Die vorinstanzliche Schlussfolgerung auf fehlende Spruchreife der für den Rentenanspruch massgeblichen gesundheitlichen Verhältnisse beruht auch nicht auf einer offensichtlich unrichtigen Tatsachenfeststellung noch erging sie unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften. Eine andere Wertung durch die Beschwerdeführerin - auch wenn ihr durchaus (ebenfalls) nachvollziehbare Argumente zu Grunde liegen - führt zu keiner anderen Einschätzung. Dies gilt umso mehr, als die Befas-Beurteilung in der Tat stark auf die CAD-Ausbildung fixiert war (vgl. Abklärungsbericht Ziff. 2.2 ["Arbeitsfähigkeiten und Grenzen"], wonach nebst einer Basisevaluation der schulischen Limitierung lediglich die Abklärungen "PC im Hinblick auf Einsatz DAD/CNC" sowie "Spezialabklärung: CAD" erfolgten) und die Berichte des Dr. med. C.________ vom 3. und 24. März 2003 mehr als 2 1/2 Jahre vor dem Einspracheentscheid vom 23. September 2005 datieren.