Citation: 6B_1508/2021 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer wendet sich sodann gegen die Landesverweisung. Er bestreitet nicht, dass er die Katalogtat im Sinne von Art. 66a Abs. 1 lit. o StGB erfüllt. Hingegen moniert er, die Vorinstanz verneine zu Unrecht den schweren persönlichen Härtefall. Sie berücksichtige die negativen Auswirkungen einer allfälligen Übersiedlung der Familie ungenügend sowie die Autoimmunerkrankung der Ehefrau nicht. Zudem seien die privaten Interessen des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz aufgrund seines derzeitigen Lebensabschnitts besonders gross und überwiegten deshalb das öffentliche Interesse an einer Landverweisung. Letzteres sei vorliegend im Vergleich zu einem durchschnittlich ähnlichen Fall des Drogenhandels weniger hoch zu gewichten.