Citation: 1C_25/2019 E. 5.3

5.3. Die Beschwerdeführer tragen zum einen vor, die Vorinstanz habe in ihrem Urteil festgehalten, dass sich am westlichen Rand der Strassenparzelle Kat.-Nr. 1288 eine Wiese befinde, sodass für Fahrzeuge und Fussgänger eine Ausweichmöglichkeit bestehe und ein Ausbau des Habersaatwegs im fraglichen Bereich aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht erforderlich sei. Diese Sachverhaltsfeststellung sei unvollständig, da die Wiese (Kat.-Nr. 1838) im Privateigentum stehe und eine Inanspruchnahme dieser Parzelle für Fahrzeuge und Fussgänger nicht offen stehe. Die kritisierte vorinstanzliche Feststellung ist Bestandteil ihrer Ausführungen zur Frage, ob ein Ausbau des Zufahrtswegs notwendig sei, damit das Grundstück der Baugesuchsteller als ausreichend erschlossen gelten könne. Die Vorinstanz führte unter anderem aus, dass nur im südlichsten Teil des fraglichen Abschnitts der Strassenparzelle Kat.-Nr. 1288 eine Erweiterung der Wegbreite auf 4 Meter erreicht werden könnte und dass sich in diesem Bereich am westlichen Rand der Parzelle Kat.-Nr. 1288 eine Wiese befinde, auf die Fussgänger und Fahrzeuge ausweichen könnten. Wie die amtliche Vermessung zeigt, grenzt die Strassenparzelle Kat.-Nr. 1288 im fraglichen Bereich an die westlich davon gelegene Wiese (Kat.-Nr. 1838). Die Grenze zwischen den beiden Grundstücken verläuft jedoch nicht durchwegs exakt dem Rand der Strasse entlang. Vielmehr ist die Parzelle Kat.-Nr. 1288 gegen Süden hin ein wenig breiter als die Strasse selbst, sodass ein Teil der von der Vorinstanz angesprochenen Wiese noch auf der Parzelle Kat.-Nr. 1288 liegt. Damit ist die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung nicht zu beanstanden. Die von der Vorinstanz angesprochene Ausweichmöglichkeit betrifft nur die Parzelle Kat.-Nr. 1288, nicht jedoch die westlich davon gelegene Parzelle Kat.-Nr. 1838.