Citation: 9C_267/2018 E. A

A.________ ist als selbständiger Personalvermittler sowie nebenberuflich als Dozent und Verwaltungsrat tätig. Am 13. Juni 2013 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an, nachdem ihm infolge eines Motorradunfalls im April 2013 das linke Bein oberhalb des Kniegelenks amputiert worden war. Die IV-Stelle Zug (fortan: IV-Stelle) tätigte berufliche und medizinische Abklärungen und gewährte Kostenbeiträge an Hilfsmittel. Am 21. Januar 2016 gab sie über die Plattform SuisseMED@P bei der MEDAS Medizinisches Gutachtenszentrum Region St. Gallen GmbH (MGSG) ein polydisziplinäres (orthopädisch-psychiatrisch-internistisches) Gutachten in Auftrag. Dieses wurde am 14. April 2016 erstattet und attestierte für die Zeit ab Januar 2014 eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 25 % in der angestammten Tätigkeit als selbständiger Personalberater und Geschäftsführer. Mit Stellungnahme zum leistungsabweisenden Vorbescheid vom 31. Mai 2016 reichte der Versicherte ein bisdisziplinäres Gutachten (orthopädisch-psychiatrisch) der Gutachterstelle C.________, vom 23. Juni 2016 ein, worin eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 30 % in der angestammten Tätigkeit attestiert wurde. Die IV-Stelle tätigte weitere berufliche Abklärungen und verneinte mit Verfügung vom 20. März 2017 einen Rentenanspruch. Da der Versicherte in der angestammten (Haupt-) Tätigkeit zu 75 % arbeitsfähig sei, könne in Anwendung des Prozentvergleichs ausgeschlossen werden, dass ein rentenbegründender Invaliditätsgrad von mindestens 40 % vorliege.