Citation: 8C_129/2023 E. 4.1

4.1. Ausgehend von den eingereichten Rechnungen/Honorarnoten der Beschwerdeführerin vom 4. Januar 2022, 7. Juni 2022 und 3. Januar 2023, mit denen für das kantonale Beschwerdeverfahren ein Zeitaufwand von 43 Stunden und 5 Minuten geltend gemacht worden war, nahm die Vorinstanz eine Kürzung auf total 15 Stunden vor. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, der geltend gemachte Aufwand erweise sich als unangemessen hoch, dies namentlich auch angesichts der Bedeutung und Schwierigkeit der Sache. So sei der in den Rechnungen vom 4. Januar und 7. Juni 2022 eingesetzte Zeitbedarf insbesondere für das Aktenstudium, für Kontakte und Korrespondenz mit der Klientschaft, für das Abfassen von Rechtsschriften sowie Eingaben betreffend unentgeltliche Verbeiständung, für die Entgegennahme, das Studium, die Weiterleitung sowie die Erläuterung von Entscheiden, für eine sachgerechte Vertretung übermässig, überhöht und nicht nachvollziehbar. Auch der mit Eingabe vom 3. Januar 2023 für die Zustellung der Honorarrechnungen geltend gemachte Aufwand erweise sich als überhöht bzw. nicht als notwendig. Die Vorinstanz legte bezüglich der einzelnen Positionen dar, welchen Aufwand sie für gerechtfertigt hielt, und erachtete für eine sachgerechte Vertretung im kantonalen Beschwerdeverfahren insgesamt 15 Stunden als angemessen bzw. im Sinne von § 3 Abs. 1 ATVG "notwendig". Dies führe - so das kantonale Gericht - zu einer Entschädigung in der Höhe von Fr. 3'000.- zuzüglich Barauslagen von Fr. 257.25 und Mehrwertsteuer.