Citation: 1P.567/2005 26.01.2006 E. 3

In der Sache selbst bestreiten die Beschwerdeführer das öffentliche Interesse an der wieder herzustellenden Fussgängerverbindung und bezeichnen den Eingriff in ihr Grundeigentum als unverhältnismässig. Das Verwaltungsgericht hat jedoch im angefochtenen Entscheid überzeugend dargelegt, dass ein erhebliches öffentliches Interesse an einem sicheren und möglichst kurzen Schulweg zwischen den Schulhäusern und Kindergärten und den nahegelegenen Quartieren besteht und dass die Existenz des sich ebenfalls als Schulweg eignenden Trottoirs entlang des Radweges an der Notwendigkeit und Zweckmässigkeit eines zusätzlichen Weges nichts ändert. Auf die zutreffenden und mit den verfassungsrechtlichen Anforderungen zu vereinbarenden Erwägungen des Verwaltungsgerichtes kann verwiesen werden (vgl. Art. 36a Abs. 3 OG). Im Übrigen legen die Beschwerdeführer nicht dar, weshalb und inwiefern die Abtretung eines 2 m breiten Streifens längs der Grenze ihres bereits überbauten Grundstücks derart einschneidend sei, dass ihr privates Interesse an der Erhaltung der Eigentumsverhältnisse dem öffentlichen Interesse an einer zweckmässigen Erschliessung vorgehe. Mit dem blossen Hinweis auf die wünschbare "Erhaltung einer möglichst freiheitlichen Eigentumsordnung als Voraussetzung für die individuelle Lebensgestaltung" kann ein starkes Privatinteresse und die Unverhältnismässigkeit des Eingriffs im konkreten Fall nicht dargetan werden. Die Beschwerde ist daher als unbegründet abzuweisen.