Citation: 6B_140/2021 E. 4.1

4.1. Nach dem Dafürhalten des Beschwerdeführers sind die vorinstanzlichen Erwägungen rein spekulativer Natur. Zunächst hätte H.________, der die fragliche Fahrt der Polizei gemeldet hat, zwingend durch die Strafverfolgungsbehörden einvernommen werden müssen. Da dies nicht geschehen sei, sei der Untersuchungsgrundsatz nach Art. 6 StPO verletzt. H.________s Angaben seien nicht belegt, lückenhaft und teilweise widersprüchlich, weshalb darauf nicht abgestellt werden könne. Insbesondere sei auf der von ihm angegebenen Strecke von Moosleerau nach Triengen kein Kreisel ersichtlich. Ausserdem wolle H.________ auch beobachtet haben, wie der Lenker nach seiner regelwidrigen Fahrweise auf einem Parkplatz angehalten und der Fahrer seinen Fahrersitz flachgestellt habe. Derart umfassende Feststellungen seien bei blossem Nachfahren hinter einem Fahrzeug ausgeschlossen. In dubio pro reo müsse ein Freispruch erfolgen.