Citation: 1C_390/2024 E. B

Die Südrampe war ursprünglich nicht Gegenstand des Projekts, sondern sollte im Zusammenhang mit der von der Stadt Dübendorf geplanten Erstellung eines neuen Busbahnhofs und den sich daraus ergebenden neuen Bahnzugängen verbreitert werden. Auf Wunsch des BAV reichte die SBB am 15. Dezember 2020 die Planvorlage «Anpassung Rampe Fussgängerzugang Süd» zur Genehmigung ein. Diese sieht im Wesentlichen die Senkung der Rampenneigung auf durchgehend 10 % sowie die Ausstattung mit neuen Geländern vor. Das BAV genehmigte die Planvorlage der SBB im vereinfachten Verfahren mit Verfügung vom 8. April 2021, u.a. mit folgenden Auflagen: 2.2.2 Die SBB haben die vorgesehene Betriebsform (Trennung des Fussgänger- und Veloverkehrs oder Mischverkehr) auf der Rampe und in der Bahnhofunterführung festzulegen und dem BAV bis spätestens einen Monat nach Erhalt der Plangenehmigung das begründete, im Falle des Mischverkehrs mit den erforderlichen Nachweisen versehene, nachvollziehbare Ergebnis zur Kenntnis einzureichen. 2.2.3 Die SBB haben allfällige bauliche und betriebliche Elemente im Falle einer Trennung der Verkehre (beispielsweise Veloschikanen, Geländer, Bodenmarkierungen, Verbotsschilder) in einem Situationsplan darzustellen und diesen dem BAV bis spätestens einen Monat nach Erhalt der Plangenehmigung zur Kenntnis einzureichen. Das BAV hielt in den Erwägungen fest, die lichten Breiten der Rampe und der Bahnhofunterführung seien für den Mischverkehr ungenügend. Das Befahren der Bahnhofunterführung mit Velos sei daher nicht gestattet, sofern keine Trennung des Fussgänger- und Veloverkehrs erfolge. In der Folge setzte sich die SBB mit der Stadt Dübendorf in Verbindung. Letztere opponierte gegen ein Fahrverbot für Velos; die bisherige Situation sei bis zur ohnehin geplanten Verbreiterung der Unterführung vorläufig beizubehalten. Das BAV beharrte mit E-Mail vom 29. April 2021 auf einem Fahrverbot auf der Südrampe und der Unterführung.