Citation: 2C_148/2017 E. 3.3

3.3. Aufgrund der besagten Sachverhaltsfeststellungen hat das Kantonsgericht erwogen, dass eine Scheinehe vorliege und die Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers in Anwendung von Art. 62 lit. a AuG zu widerrufen sei. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern diese rechtliche Würdigung Bundesrecht verletzen würde. Ebenso wenig verstösst es gegen Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG, wenn das angefochtene Urteil festgehalten hat, eine eheliche Gemeinschaft von mindestens drei Jahren könne ebenfalls nicht angenommen werden (vgl. zur Frage der Verhältnismässigkeit und des überwiegenden öffentlichen Interesses E. 6.1 und 6.2 ebenda, auch unter Berücksichtigung der sich aus Art. 8 EMRK ergebenden Gesichtspunkte).