Citation: 5A_174/2015 E. 3

Wie die Klägerin hat der Beklagte im kantonalen Verfahren beantragt, das Miteigentum an den beiden Grundstücken gerichtlich aufzuheben (Ziff. 1) und die Grundstücke unter den Miteigentümern zu versteigern (Ziff. 4a der Begehren). Gleichwohl ist er davon ausgegangen, die Aufhebung des Miteigentums an den Grundstücken bedürfe der Zustimmung der Berechtigten aus den Nutzniessungen an den Miteigentumsanteilen beider Parteien. Er hat auch beantragt, den Kapitalwert der Nutzniessungsbelastung bei der Verteilung des Versteigerungserlöses zu berücksichtigen (Ziff. 4d der Begehren). Das Kantonsgericht hat für die Aufhebung des Miteigentums weder die Einwilligung der Nutzniessungsberechtigten als notwendig noch deren mögliche Beeinträchtigung durch die Aufhebung des Miteigentums als rechtserheblich betrachtet (E. 4 S. 14 ff. des angefochtenen Urteils). Der Beklagte erneuert seinen Einwand vor Bundesgericht (S. 26 ff. Ziff. 2.4 der Beschwerdeschrift). Die Klägerin hält dagegen, ihr Anspruch auf Aufhebung von Miteigentum könne nicht durch das Bestehen oder das Begründen von Nutzniessungen am Miteigentumsanteil eines anderen Miteigentümers beeinträchtigt werden. Einer Zustimmung von Nutzniessungsberechtigten an Miteigentumsanteilen bedürfe die Aufhebung von Miteigentum nicht (S. 5 f. Rz. 8-11 der Beschwerdeantwort).