Citation: 1B_215/2015 E. 5.1

5.1. Im vorliegenden Fall wurden am 4. Dezember 2014 sämtliche vorläufig sichergestellten Gegenstände und Aufzeichnungen versiegelt. Gleichentags bot der Beschwerdeführer der Staatsanwaltschaft an, die gesiegelten Unterlagen und elektronischen Dateien gemeinsam zu sichten und dabei selber die Gegenstände zu identifizieren, die entsiegelt bzw. durchsucht werden konnten. Am 22. Dezember 2014 fand eine entsprechende gemeinsame Triage der gesiegelten Aufzeichnungen und Gegenstände durch den Beschwerdeführer und die Staatsanwaltschaft statt. Ein Teil der Dateien konnte allerdings - angesichts der grossen Datenmengen - noch nicht gesichtet werden. Diesbezüglich erklärte sich der Beschwerdeführer nach den willkürfreien Feststellungen der Vorinstanz mit einer Entsiegelung und Durchsuchung vorläufig (bis zu einem allfälligen Beschlagnahmeentscheid) einverstanden. Gleichentags bestätigte ihm die Staatsanwaltschaft, dass die aufgrund der bekannten Suchstichworte bereits eruierte elektronische Anwaltskorrespondenz (mit seinem Verteidiger und mit seinen tschechischen Anwälten) ausgesondert worden sei; diese bleibe versiegelt. Nicht zu entsiegeln (mangels Untersuchungsrelevanz) seien darüber hinaus auch die triagierten elektronischen Dokumente, die vor dem 1. September 2004 und nach dem 1. Juli 2011 erstellt wurden. Der Rest werde zur Durchsuchung ("for Review") und allfälligen (separat zu verfügenden) förmlichen Beschlagnahmung freigegeben.