Citation: 1B_513/2018 E. 1.1

1.1. Mit dem angefochtenen Entscheid hat das Obergericht das Beschwerdeverfahren als gegenstandslos geworden abgeschrieben. Es handelt sich um einen kantonal letztinstanzlichen Entscheid in einer Strafsache; dagegen ist die Beschwerde in Strafsachen zulässig (Art. 78 Abs. 1, Art. 80 Abs. 1, Art. 90 BGG). Allerdings setzt die Beschwerdeführung grundsätzlich ein aktuelles Rechtsschutzinteresse voraus. Auf dieses Erfordernis verzichtet das Bundesgericht nur ausnahmsweise, namentlich wenn sich die mit der Beschwerde aufgeworfenen Fragen jederzeit und unter gleichen oder ähnlichen Umständen wieder stellen könnten, an ihrer Beantwortung wegen ihrer grundsätzlichen Bedeutung ein hinreichendes öffentliches Interesse besteht und eine rechtzeitige bundesgerichtliche Prüfung im Einzelfall kaum je möglich wäre (vgl. BGE 142 I 135 E. 1.3.2 S. 144; 135 I 79 E. 1.1 S. 81 mit Hinweis).