Citation: 9C_430/2017 E. 4.1.4

4.1.4. Wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren übt der Beschwerdeführer auch Kritik am psychiatrischen Teilgutachten. Der Gutachter Dr. med. G.________, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie, hielt als einzige Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine Agoraphobie mit Panikstörung fest, wobei er angab, diese wirke sich auf die Arbeitsfähigkeit nicht in quantitativer Hinsicht aus, sondern nur insofern, als dem Versicherten Tätigkeiten, die er alleine ausüben müsste, unzumutbar seien. Bei dieser Sachlage rechtfertigt es sich nicht, eine Indikatorenprüfung im Sinne von BGE 141 V 281 vorzunehmen, wie sie gemäss BGE 143 V 418 grundsätzlich für sämtliche psychischen Erkrankungen durchzuführen ist (vgl. BGE 143 V 418 E. 7.1 in fine S. 428 f.). Die vom Beschwerdeführer vorgebrachte Tatsache, dass Dr. med. G.________ die Anpassungsstörung ICD-10 F43.2 als chronisch bezeichnete, obwohl sie in dieser Form in der ICD-10 nicht existiert, genügt nicht, um die Arbeit des Gutachters als "schlampig" zu bezeichnen. Im Übrigen beschränkt sich der Beschwerdeführer an dieser Stelle darauf, wie im kantonalen Verfahren auf den von ihm eingeholten Bericht der Klinik H.________ vom 25. Januar 2017 zu verweisen; da er damit eine Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen vermissen lässt, erübrigen sich Weiterungen.