Citation: 4A_598/2013 E. 7.2

7.2. Demgegenüber bringt der Beschwerdeführer vor, die Kündigung sei zwar nicht zur Unzeit erfolgt, aber die vorzeitige Aufgabe der Notfallstation per Ende April 2005 und die vorzeitige Schliessung des Bezirksspitals per Ende September 2005 hätten bei ihm einen wesentlichen Umsatzrückgang verursacht. Die Beschwerdegegnerin habe ihm den Leistungsauftrag bis Ende 2005 ohne Einschränkung zugesichert, worauf er habe vertrauen dürfen. Der Belegarztvertrag habe darüber hinaus arbeitsrechtliche Aspekte aufgewiesen, womit ein gemischter Vertrag vorliege. Damit seien auch die Belegärzte, gleich wie die übrigen Angestellten, wegen des Vertragsbruchs zu entschädigen gewesen. Sollte der Beschwerdeführer jedoch leer ausgehen, stelle dies einen klaren Verstoss bzw. eine Verletzung gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz im Arbeitsrecht im Sinne von Art. 8 Abs. 3 BV dar.