Citation: 9C_338/2008 22.07.2008 E. 3

IV-Stelle und kantonales Gericht haben den Anspruch auf eine Invalidenrente gestützt auf einen Einkommensvergleich mangels rentenbegründender Invalidität verneint. Daran ändern sämtliche Einwendungen in der Beschwerde im Ergebnis nichts. Aufgrund der Akten ist eine Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit frühestens seit 1. Mai 2006 bescheinigt. Der behandelnde Arzt Dr. med. A.________, Ohren-Nasen-Halsarzt FMH, erachtet im Arztbericht vom 20./22. Juni 2006 nur noch eine halbtägige Erwerbstätigkeit seit 1. Juni 2006 für zumutbar. Im Bericht vom 20. September 2006 gibt er die Arbeitsunfähigkeit seit Mai 2006 mit 50 % an. Eine frühere wesentliche Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit geht sodann weder aus dem Bericht des Arbeitgebers vom 14. Juni 2006 noch aus dem Verlaufsprotokoll Arbeitsplatzerhaltung vom 23. August 2006 hervor. Laut Bestätigung des Arbeitgebers vom 5. Februar 2007 ist die Beschwerdeführerin seit 1. Dezember 2006 zu 50 % krank geschrieben. Damit besteht bis zum in zeitlicher Hinsicht massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung vom 18. Oktober 2006 (BGE 130 V 445 E. 1.2.1 S. 446 f., 129 V 1 E. 1.2 S. 4), namentlich auch in Bezug auf die Wartezeit des Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG, kein Anspruch auf eine Invalidenrente. Soweit die Beschwerdeführerin befürchtet, dass sie wegen dem verfrühten Erlass der rentenablehnenden Verfügung im Hinblick auf Art. 87 IVV einen Nachteil erleiden könnte, kann ihr nicht gefolgt werden. Der Ablauf der einjährigen Wartezeit müsste als wesentliche Änderung im Sinne von Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV anerkannt werden.