Citation: 6B_785/2015 E. 1.4

1.4. Weiter kritisiert der Beschwerdeführer, dem angefochtenen Urteil könne nicht entnommen werden, in welchem Umfang die Vorinstanz welche Strafzumessungsfaktoren gewichtet habe. Zudem hätte das Nachtatverhalten ausschliesslich bei den Täterkomponenten berücksichtigt werden dürfen. Diese Argumentation ist nicht stichhaltig. Die Vorinstanz bezeichnet das Tatverschulden als schwer und legt eine Einsatzstrafe von vier Jahren fest. In Anbetracht diverser subjektiver Tatkomponenten reduziert sie die Strafe auf 34 Monate (vgl. E. 1.2). Aufgrund der von der Vorinstanz gewählten Vorgehensweise ist ohne Weiteres erkennbar, in welchem Ausmass sie die einzelnen Strafzumessungsfaktoren gewichtet, weshalb keine Verletzung der Begründungspflicht vorliegt. Wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht, ist das Nachtatverhalten grundsätzlich bei den Täterkomponenten zu berücksichtigen. Allerdings ist nicht ersichtlich, inwiefern dies vorliegend zu einem anderen Ergebnis geführt hätte oder das vorinstanzliche Urteil nicht sachgerecht angefochten werden konnte.