Citation: 9C_131/2025 E. 2.2.2

2.2.2. Ausgangspunkt jeder Gesetzesauslegung (Art. 1 Abs. 1 ZGB per analogiam; BGE 149 II 462 E. 2.2.4) bildet der Wortlaut einer Bestimmung (grammatikalisches Element; BGE 150 I 80 E. 3.1; 150 II 273 E. 4.4.1; 150 III 113 E. 6.2.1.6; 150 IV 447 E. 2.3.4; 150 V 400 E. 5.1). Ist der Wortlaut der Bestimmung klar, d. h. eindeutig und unmissverständlich, darf davon nur abgewichen werden, wenn triftiger Grund zur Annahme besteht, der Wortlaut ziele am "wahren Sinn" der Regelung vorbei (BGE 150 III 113 E. 6.2.1.6; 150 V 420 E. 9.2).