Citation: 6B_657/2013 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung und die Verletzung der Unschuldsvermutung vor (Art. 10 Abs. 3 StPO). Bei objektiver Würdigung verblieben erhebliche und nicht zu unterdrückende Zweifel an der Kausalität zwischen der tätlichen Auseinandersetzung und der Karotisdissektion. Die Dissektion könne rechtsmedizinisch nicht in einen eindeutigen Zusammenhang mit der Schlägerei gebracht werden, da sich weder eine direkte Einwirkung auf den Hals noch eine Überstreckung des Halses des Opfers nachweisen lasse. Eine stumpfe Gewalt gegen den Kopf vermöge keine Dissektion auszulösen. Indes könne z.B. der Konsum von Kokain den Blutdruck deutlich ansteigen lassen und damit eine Dissektion begünstigen. Indem die Vorinstanz eine spontane Gefässwandverletzung ausschliesse und ein kleines Trauma oder einen Sturz ausserhalb der tätlichen Auseinandersetzung als wenig wahrscheinlich erachte, gehe sie von dem für ihn ungünstigeren Sachverhalt aus. Dies obschon kaum aktenkundig sei, was das stark alkoholisierte und unter Drogeneinfluss stehende Opfer in der Zeit vor und nach der Auseinandersetzung - bis zur Spitaleinlieferung seien es immerhin 14 Stunden gewesen - gemacht habe. Zudem habe die Vorinstanz die Auswirkungen des Betäubungsmittel- und Alkoholkonsums sowie der Drogenvorgeschichte des Opfers nicht genügend abgeklärt. Deshalb hätte sie erst recht nicht von einer äusserst geringen Wahrscheinlichkeit dieser Ursachen ausgehen dürfen (Beschwerde, S. 6 f. Ziff. 6-8).