Citation: 6B_546/2014 E. 1

Die Vorinstanz stellt in tatsächlicher Hinsicht fest, dass die Beschwerdeführerin im Zeitraum vom 1. August 2007 bis 31. Januar 2012 (mit einer vorübergehenden Einstellung vom 1. Dezember 2010 bis 31. Januar 2011 sowie gelegentlichen Kürzungen) Sozialhilfe von der Sozialbehörde der Gemeinde A.________ bezog. Von Oktober 2010 bis Januar 2012 erhielt sie Bargeldschenkungen von einem Mann. Dieses Geld gab sie vorwiegend für Kosmetika und Kleider aus. In den von ihr unterzeichneten Formularen gab sie gegenüber der Sozialbehörde wahrheitswidrig an, über keine Dritteinkünfte, insbesondere auch über keine Schenkungen, zu verfügen. Die Vorinstanz erwägt, dass - bei korrekter Deklaration der Bargeldschenkungen - der Beschwerdeführerin in der Zeit von Oktober 2010 bis Januar 2012 ein Betrag von Fr. 10'400.-- bzw. ein solcher von durchschnittlich monatlich Fr. 650.-- angerechnet worden wäre und die Sozialbehörde die monatliche Sozialhilfe um diesen Betrag gekürzt hätte. Die Beschwerdeführerin rügt, der Tatbestand des Betruges sei nicht erfüllt.