Citation: 1C_173/2023 E. A

Mit Verfügung vom 16. Juni 2004 ordnete die damalige Bezirksanwaltschaft IV (heute: Staatsanwaltschaft III) des Kantons Zürich gestützt auf ein Ersuchen der peruanischen Behörden vom 29. April 2004 provisorisch die Sperre der Kontobeziehung mit der Nr. xxx, lautend auf die A.________ Ltd, bei der Bank B.________ SA in Zürich an. Hintergrund des Ersuchens waren zwei Strafverfahren gegen C.________. Ihm und weiteren Personen wurde vorgeworfen, illegale Kommissionsgelder an den ehemaligen Geheimdienstchef von Peru bezahlt zu haben, um bei der Vergabe von Verträgen über die Lieferung von Waffen und anderen Gerätschaften an die peruanischen Streitkräfte und die Nationalpolizei bevorzugt zu werden. Am 28. Oktober 2004 verfügte die Bezirksanwaltschaft nebst anderem die Aufrechterhaltung der Kontosperre. Die von C.________ und der A.________ Ltd dagegen erhobenen Rechtsmittel blieben erfolglos (vgl. Urteil 1A.43/2005 vom 19. August 2005). Mit Rechtshilfeersuchen vom 19. Februar 2021 ersuchte Peru um Herausgabe der gesperrten Vermögenswerte. Das Ersuchen stützt sich auf zwei peruanische Einziehungsurteile vom 27. November 2020 und 10. Februar 2021. Mit Verfügung vom 18. August 2021 ordnete die Staatsanwaltschaft die Herausgabe der Vermögenswerte (Wert per Dezember 2017: USD 8'488'919.18) samt Zinsen an. Eine von der A.________ Ltd dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesstrafgericht mit Entscheid vom 4. April 2023 ab.