Citation: 6B_127/2014 E. 4.3.2

4.3.2. Die Vorinstanz nimmt einen Konkurrenzvorteil der C.________ GmbH an. Sie erwägt, die Beschuldigten hätten die Bedürfnisse des LHIN gekannt und das gerade Benötigte anbieten können. Sie hätten bereits bei der Gründung die Sicherheit gehabt, dass die C.________ GmbH - zumindest solange das Arbeitsvolumen im LHIN vorhanden gewesen wäre - tatsächlich Aufträge erhalten würde (Urteil S. 81 f.). Deren Mitarbeiter seien in der Folge fest und über eine längere Dauer im LHIN angestellt und kontinuierlich mit Aufträgen bedacht worden, so dass sie voll (42 Stunden pro Woche) ausgelastet gewesen seien (Urteil S. 48 und 85 f.). Diese Ausführungen der Vorinstanz lassen keine Willkür erkennen. Dass sich die Auftragsentwicklung der anderen Garagen vor und nach der Gründung der C.________ GmbH nicht genau nachvollziehen lässt und die Mitarbeiter des LHIN keine Reklamationen oder Beschwerden anderer Garagen vernahmen (vgl. Beschwerde S. 17), ändert daran nichts.