Citation: 4A_138/2022 E. 3.2

3.2. Der Entscheid der Vorinstanz beruht bezüglich der vom Beschwerdeführer behaupteten gesundheitlichen Beeinträchtigungen somit auf zwei selbstständig tragenden Erwägungen. Beruht der angefochtene Entscheid auf mehreren selbstständigen Begründungen, die je für sich den Ausgang des Rechtsstreits besiegeln, so hat der Beschwerdeführer darzulegen, dass jede von ihnen Recht verletzt. Denn soweit nicht beanstandete Begründungen das angefochtene Urteil selbstständig stützen, fehlt das Rechtsschutzinteresse an der Beurteilung der gehörig begründeten Rügen (BGE 142 III 364 E. 2.4; 138 III 728 E. 3.4). Diesen Anforderungen kommt der Beschwerdeführer nicht genügend nach: Er wendet sich gegen die Eventualerwägung der Vorinstanz, indem er geltend macht, die Arbeitsunfähigkeit sei gegeben und am Beweiswert der Arztberichte sei "nicht zu rütteln", da sie lediglich den Bestand einer Mehlallergie und damit einer Berufskrankheit bezeugen müssten. Mit der selbstständig tragenden Haupterwägung der Vorinstanz, dass der Beschwerdeführer nicht substanziiert habe, welche Arbeiten bzw. welche Umstände bei der Tätigkeit in der Reinigungsabteilung eine negative Auswirkung auf seine Gesundheit gehabt haben, setzt sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht hingegen nicht auseinander, zumindest nicht rechtsgenüglich (Erwägung 2.1), geschweige denn zeigt er hinreichend auf, dass die Vorinstanz diesbezüglich Bundesrecht verletzt hätte. Es trägt damit bereits die Haupterwägung der Vorinstanz, weshalb auf die Eventualerwägung und die vom Beschwerdeführer dagegen erhobenen Rügen mangels Rechtsschutzinteresse nicht eingetreten zu werden braucht. Es bleibt damit beim Entscheid der Vorinstanz, dass der Beschwerdeführer seine gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht rechtsgenüglich substanziiert hat.