Citation: U 254/03 07.06.2004 E. 2

Das kantonale Gericht hat in einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Unterlagen richtig festgestellt, dass die der SUVA als Rückfall gemeldeten somatischen Beschwerden des Versicherten entlang der Wirbelsäule, im Bereich von Brust und Hals sowie an der linken Schulter nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfall stehen, woran die Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern vermögen. Ergänzende Abklärungen in medizinischer Hinsicht erübrigen sich, da der rechtserhebliche Sachverhalt umfassend dokumentiert ist und von weiteren Untersuchungen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind. Neue Beweismassnahmen sind nicht schon und immer dann zu ergreifen, wenn Angaben verwaltungsinterner Ärzte in Zweifel gezogen werden. Der Grundsatz der freien Beweiswürdigung verlangt, dass das Gericht sorgfältig, gewissenhaft und unvoreingenommen seine Meinung darüber bildet, ob der zu beweisende Sachumstand als wahr zu gelten hat oder nicht. Dabei braucht nicht absolute Gewissheit zu resultieren; es genügt die von der Lebenserfahrung und der praktischen Vernunft getragene, mit sachlichen Gründen gestützte Überzeugung (vgl. Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, Bern 1983, S. 278 f.). Steht nach dem Gesagten fest, dass ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen den gesundheitlichen Beschwerden und dem Unfall nicht nachzuweisen ist, stösst daher auch das im kantonalen Verfahren vorgetragene Argument, nachdem die gesundheitlichen Leiden vor dem Unfall nicht aufgetreten seien, müssten sie als dessen Folge gelten ("post hoc ergo propter hoc"), ins Leere. Soweit die geltend gemachten Leiden als Schmerzverarbeitungsstörung zu qualifizieren und zusammen mit allfälligen anderen psychischen Störungen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs als psychische Unfallfolge anzuerkennen sind, worauf die ärztliche Stellungnahme des Dr. med. K.________, Spezialarzt FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation, vom 6. August 2001 hindeutet, fehlt es an der für die Leistungspflicht der SUVA weiter vorausgesetzten Adäquanz des Kausalzusammenhangs, wie die Vorinstanz gestützt auf die Rechtsprechung (BGE 115 V 133) richtig erkannt hat. Dem ist nichts beizufügen.