Citation: 2C_502/2019 E. 3.4

3.4. Nicht zu beanstanden ist schliesslich der Umstand, dass die Vorinstanz auf eine mündliche Befragung der drei Expertinnen verzichtet hat. Das Verwaltungsgericht hat in seinem Urteil dargelegt, dass der Sachverhalt rechtsgenüglich abgeklärt worden sei und für die Abnahme weiterer Beweise kein Anlass bestanden habe (vgl. E. 2.4 des angefochtenen Urteils). Insbesondere lagen dem Gericht die schriftlichen Berichte der Expertinnen vor. Vorliegend ist weder ersichtlich noch dargetan, welchen wesentlichen Beitrag an der Entscheidfindung eine mündliche Befragung der drei Expertinnen geleistet hätte. Die Vorinstanz durfte somit ohne Willkür annehmen, dass ihre Überzeugung durch Befragungen der Fachpersonen nicht geändert würde. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführerin liegt nicht vor (vgl. E. 3.1 hiervor).