Citation: 2C_718/2021 E. 3.3.2

3.3.2. Die Beschwerdeführerin, so die Vorinstanz weiter, mache sodann erst im verwaltungsgerichtlichen Verfahren geltend, Grund für die Ausreise nach Österreich Ende August 2018 sei die schwere Erkrankung ihres Vater gewesen. Eine definitive Übersiedlung nach Österreich sei nie zur Diskussion gestanden. Die gesundheitlichen Beschwerden des Vaters belege die Beschwerdeführerin jedoch nicht. Ebenso unbelegt sei die Darstellung, dass sich der Gesundheitszustand ihres Vaters gerade in dem Moment verbessert habe, als mit dem Urteil des Bundesgerichts vom 21. Oktober 2020 die Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA des Beschwerdeführers rechtskräftig widerrufen worden sei. Ausserdem habe der Beschwerdeführer am 20. Januar 2021 gegenüber der Kantonspolizei Zürich angegeben, seine Ehefrau - die Beschwerdeführerin - habe eine Zeit lang mit den Kindern in Österreich bei ihrer Familie gelebt, da sie sich getrennt hätten (vgl. E. 3.2.2 des angefochtenen Urteils).