Citation: 2C_417/2017 E. 3.2.6

3.2.6. Die Beschwerdeführerin macht sodann nicht geltend, dass eine Verrechnung mit der Schuld gemäss Verfügung der Gemeinde U.________ vom 29. April 2014 nicht zulässig gewesen wäre. Ohnehin stellt die Verrechenbarkeit sich gegenüberstehender Forderungen nach Lehre und Rechtsprechung einen allgemeinen Rechtsgrundsatz dar, der für das Zivilrecht in Art. 120 ff. OR ausdrücklich verankert ist, aber auch im Verwaltungsrecht zur Anwendung gelangt (Urteil 2C_355/2010 vom 7. Dezember 2010 E. 5, in: StE 2011 B 11.1 Nr. 22, mit Hinweis auf BGE 132 V 127 E. 6.1.1 S. 135).