Citation: 6B_427/2015 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die lange Probezeit und die damit verbundenen Auflagen und Weisungen schränkten ihre persönliche Freiheit über Gebühr ein. Dem stünden Art. 10 Abs. 2 BV und das Verhältnismässigkeitsprinzip entgegen. Auch könnten ihre spezifischen Erlebens- und Verhaltensweisen, die den Hintergrund ihres Delikts bildeten, entgegen der Vorinstanz gar nicht erprobt werden. Dazu müsste sie erst wieder an einen Mann geraten, der sie schwer demütige und traktiere. Die Beschwerdeführerin setzt sich weiter mit den Diagnosestellungen in den Gutachten auseinander und äussert sich zum Schicksal ihres Sohnes. Abschliessend bringt sie vor, sie leide schon seit vielen Jahren nicht mehr an einer schweren psychischen Störung, und ihre Therapeutin habe gesagt, dass sie auch nach Abschluss der offiziellen Therapie für sie erreichbar sei. Daher sei es sehr wohl vorstellbar, dass die Probezeit von zwei Jahren bis zum 3. September 2016 nicht zu kurz sei.