Citation: 4A_579/2019 E. 2.2.2

2.2.2. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit dieser Argumentation nicht mit den einschlägigen Erwägungen der Vorinstanz auseinander und verkennt insoweit ihre Begründungspflicht (vgl. dazu BGE 142 III 364 E. 2.4 S. 368; 140 III 264 E. 2.3. S. 266, 115 E. 2 S. 116 sowie Urteil 4A_174/2017 vom 1. September 2017 E. 4.4.2.4). So verwarf die Vorinstanz die Rüge einer Verletzung des Rechts auf Beweis als Teilgehalt des Anspruchs auf rechtliches Gehör seitens der ersten Instanz unter Verweis auf § 52 Abs. 1 VRG, wonach die Verwaltungsgerichtsbehörden nicht an die Beweisanträge der Parteien gebunden sind. Die Vorinstanz erwog weiter zu Recht, dass die Bestimmungen der ZPO nur sinngemäss anwendbar sind (§ 17 Abs. 1 VRG). Ihr kann keine willkürliche Anwendung des kantonalen Prozessrechts (vgl. Art. 9 BV sowie BGE 138 I 171 E. 1.4 mit Hinweisen) vorgeworfen werden, wenn sie den Sachverhalt als genügend abgeklärt betrachtete (vgl. § 14 VRG sowie vorstehend E. 2.1). Da das Beweisverfahren bezweckt, rechtserhebliche, streitige Tatsachenbehauptungen auf deren (prozessualen) Wahrheitsgehalt zu überprüfen, setzt es ein genügend konkretes Tatsachenfundament voraus. Wenn die Beschwerdeführerin ohne nähere Angaben zum Spitalpersonal einwendet, es habe an fachkundiger Behandlung gemangelt, stellt dies keine im Rahmen eines Beweisverfahrens überprüfbare Tatsachenbehauptung dar. Das Gleiche gilt, wenn sie pauschal kritisiert, nicht rechtzeitig behandelt und auch verspätet in das Kantonsspital Olten verlegt worden zu sein, ohne zu detaillieren, inwiefern die medizinischen Massnahmen nicht innerhalb des notwendigen Zeitfensters vorgenommen wurden respektive weshalb sie nicht eine sorgfältige und nach den Umständen gebotene Behandlung erhalten haben sollte. Vor diesem Hintergrund erhellt auch nicht, inwieweit die Beschwerdeführerin einen Mehrwert aus der Edition der Prozesshandbücher des Spitals sowie einer weiteren Expertise oder eines Obergutachtens gezogen hätte. Mit anderen Worten kann der Vorinstanz mangels ersichtlicher Entscheiderheblichkeit der beantragten Beweismittel (vgl. dazu Art. 97 Abs. 1 BGG) ohnehin keine Verweigerung des rechtlichen Gehörs vorgeworfen werden.