Citation: 1B_225/2015 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer bringt im Wesentlichen vor, er habe die Vorwürfe nahezu vollständig anerkannt und es könne mit grösster Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass das Sachgericht die Geschädigte und die Zeugen nochmals einvernehmen werde. Die Vorinstanz erwog hierzu, es sei nicht auszuschliessen, dass der Beschwerdeführer im Hinblick auf die Befragung vor dem Sachgericht die Geschädigte zu beeinflussen versuchen könnte. In Anbetracht der Tatvorwürfe bzw. der möglichen Strafe erscheine es jedoch unverhältnismässig, die Untersuchungshaft zur Wahrung der Unmittelbarkeit bei einer allfälligen Beweiserhebung anlässlich der Hauptverhandlung aufrecht zu erhalten. Dem könne mit einer milderen Ersatzmassnahme, nämlich mit einem Kontaktverbot zur Geschädigten und zu den Zeugen im Sinne von Art. 237 Abs. 2 lit. g StPO begegnet werden.