Citation: 4A_511/2019 E. 1

Am 13. Mai 2011 vermietete B.________ (Beschwerdegegner) A.________ (Beschwerdeführerin) auf den 1. Juli 2011 Geschäftsräumlichkeiten an der Winkelriedstrasse 56 in Bern. A.________ beabsichtigte, im Mietobjekt ein Geschäft zu eröffnen. Der Mietvertrag war ursprünglich bis zum 30. Juni 2016 befristet. Am 4./15. Mai 2015 verlängerten die Parteien ihn um fünf Jahre bis am 30. Juni 2021. Ab November 2015 entstand zwischen den Vertragsparteien Streit über eine Videoüberwachungskamera, die A.________ neben der Türe ihres Lokals montiert hatte. Am 21. März 2016 kündigte B.________ den Mietvertrag per 30. September 2016 "gemäss Art. 266g OR (Videokamera wurde ohne Erlaubnis montiert - trotz zweimaliger Mahnung wurde diese nicht entfernt) ". A.________ gelangte dagegen an die Schlichtungsbehörde Bern-Mittelland und anschliessend an das Regionalgericht Bern-Mittelland. Sie verlangte, die Kündigung sei für unwirksam zu verklären, eventualiter sei sie aufzuheben. Subeventualiter sei das Mietverhältnis "um 6 Jahre ab der Gerichtsverhandlung unter Vorbehalt einer zweiten Erstreckung zu verlängern". Ferner forderte sie von B.________ Schadenersatz für entgangenen Gewinn und Kosten zufolge der Kündigung. Mit Entscheid vom 7. Februar 2019 trat das Regionalgericht auf das Schadenersatzbegehren nicht ein und wies die Klage im Übrigen ab. Die von A.________ gegen diesen Entscheid erhobene Berufung wies das Obergericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 10. September 2019 ab, soweit es darauf eintrat. Ebenfalls wies das Obergericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das Berufungsverfahren ab. A.________ hat mit Eingabe an das Bundesgericht vom 14. Oktober 2019 erklärt, diesen Entscheid mit Beschwerde anzufechten. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.