Citation: I 623/06 28.02.2007 E. 4

4.1 Die Vorinstanz stellt im angefochtenen Entscheid fest, die Verwaltung habe von Beginn der medizinischen Abklärungen an die ärztlich attestierten Beschwerden stets als besserungsfähig beurteilt, indem sie diese allesamt als Ausfluss der Adipositas betrachtete oder als invaliditätsfremd einstufte. Gestützt auf die Arztberichte gelangte das kantonale Gericht zu einer abweichenden Einschätzung und hielt dafür, dass die Versicherte im Juni 2005 nicht mehr arbeitsfähig gewesen sei. Physiotherapie und Diät hätten zu keiner Verbesserung der Arbeitsfähigkeit geführt. Schliesslich sei bereits in Arztberichten von Oktober 2003 und Juni 2004 von degenerativen Veränderungen an der Wirbelsäule und in verschiedenen Gelenken die Rede. Bei diesem multiplen Beschwerdebild dränge sich eine externe medizinische Begutachtung auf. Aufgrund einer umfassenden ärztlichen Abklärung werde sich alsdann auch die Notwendigkeit einer psychiatrischen Beurteilung abschätzen lassen, nachdem mehrfach eine Depression angesprochen wurde. 4.2 Diese Feststellungen der Vorinstanz sind tatsächlicher Natur und daher für das Bundesgericht im Rahmen von Art. 105 Abs. 2 OG verbindlich (Erw. 2 hievor). In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nichts vorgebracht, was die Feststellung des kantonalen Gerichts, Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit der Beschwerdegegnerin liessen sich ohne zusätzliche fachärztliche Abklärungen nicht schlüssig beurteilen, als mangelhaft im Sinne dieser Bestimmung erscheinen lassen könnte. Die Ausführungen der Beschwerdeführerin zur Adipositas sind unerheblich und keineswegs geeignet, die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz ernstlich in Frage zu stellen. Gleiches gilt für die nicht näher begründete Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung sowie die Wiedergabe von Erkenntnissen aus medizinischen Studien zur Fibromyalgie. Die Beurteilung der Frage, ob die arthrotischen Veränderungen in den Fingergelenken mit der beruflichen Tätigkeit der Versicherten zusammenhängen, obliegt sodann dem Arzt und nicht der IV-Stelle. Schliesslich hat die Vorinstanz nicht übersehen, dass Adipositas für sich allein und subjektive Schmerzangaben der versicherten Person keine (teilweise) Arbeitsunfähigkeit begründen, und sie hat auch nicht verkannt, dass im vorliegenden Fall invaliditätsfremde Faktoren eine gewisse Rolle spielen. Inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht (Art. 104 lit a OG) verletzt haben könnte, ist demnach nicht ersichtlich.