Citation: 5A_260/2022 E. 3

Vorab ist festzuhalten, dass es der Beschwerde an einem Rechtsbegehren mangelt. Sodann ist klarzustellen, dass es bei der Ausgangsentscheidung einzig um die Frage des Beistandswechsels geht; ob die Beistandschaft als solche berechtigt oder aufzuheben ist, steht somit ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes und darauf kann nicht eingetreten werden (BGE 136 II 457 E. 4.2; 136 V 362 E. 3.4.2; 142 I 155 E. 4.4.2). Schliesslich verwechselt der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der Eintretensfrage die aus dem rechtlichen Gehör fliessende Pflicht des Gerichtes, den Entscheid zu begründen (BGE 141 III 28 E. 3.2.4; 141 IV 249 E. 1.3.1), mit der sich aus dem anwendbaren Prozessrecht ergebenden Pflicht, die Beschwerde hinreichend zu begründen. Vorgängig hat das Kantonsgericht den Beschwerdeführer denn auch auf das Erfordernis einer genügenden, d.h. einer auf die Erwägungen des KESB-Entscheides Bezug nehmenden Beschwerdebegründung und darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, innerhalb der laufenden Rechtsmittelfrist eine verbesserte Beschwerde einzureichen. Bleibt diese ungenügend begründet, kann das Gericht sie nicht materiell behandeln, sondern tritt es darauf nicht ein. Dies gilt gleichermassen auch für das vorliegende bundesgerichtliche Urteil. Nach dem Gesagten kann mangels hinreichender bzw. sachbezogener Begründung nicht auf die Beschwerde eingetreten werden.