Citation: 2C_986/2020 E. A

A.________, im Jahre 1963 geborener deutscher Staatsangehöriger, reiste im November 2006 in die Schweiz ein und erhielt eine bis zum 26. November 2011 gültig gewesene Aufenthaltsbewilligung zwecks Ausübung einer Erwerbstätigkeit. In der Folge reiste er aus der Schweiz aus. Am 10. Mai 2012 reiste A.________ erneut in die Schweiz ein; worauf ihm eine zwecks Erwerbstätigkeit bis zum 8. Mai 2018 gültig gewesene Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. A.________ war vom 1. Juni bis 9. September 2016 aufgrund eines unbefristeten Arbeitsvertrages als Schlosser/Schweisser tätig. Während dieser Anstellung erlitt er am 12. Juli 2016 einen Arbeitsunfall. Mit Verfügung vom 3. Oktober 2017 wies die IV-Stelle Basel-Stadt ein Gesuch von A.________ um Frühinterventionsmassnahmen vom 4. Mai 2017 ab, und zwar mit der Begründung, aufgrund der vorliegenden medizinischen Unterlagen werde von einer vollumfänglichen Zumutbarkeit in einer Verweistätigkeit ausgegangen. Mit Schreiben vom 15. Oktober 2018 verlangte das Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt von A.________ zwecks Prüfung des weiteren Aufenthalts verschiedene Unterlagen. Am 30. Oktober 2018 stellte A.________ ein weiteres Gesuch um Leistungen der Invalidenversicherung. Das entsprechende Verfahren ist noch hängig. Mit Verfügung vom 7. November 2019 verweigerte das Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung von A.________ und wies ihn aus der Schweiz weg.