Citation: 1C_228/2015 E. 2.2.4

2.2.4. Da sich die für die Beurteilung der erhobenen Rügen wesentlichen tatsächlichen Umstände in genügender Weise aus den Akten ergaben und nicht zu sehen ist, inwiefern das Einholen weiterer Akten zusätzliche entscheidwesentliche Erkenntnisse hätte liefern können, durfte die Vorinstanz, ohne in Willkür zu verfallen, in antizipierter Beweiswürdigung darauf verzichten, weitere Beweise zu erheben. Nicht willkürlich ist zunächst, dass sie den Beschwerdeführer und weitere Personen, die sich am 1. Mai 2011 auf dem Kanzleiareal aufgehalten haben, nicht persönlich befragt hat, zumal der Beschwerdeführer Gelegenheit hatte, sich im vorinstanzlichen Verfahren zur Schilderung der Situation durch die Kantonspolizei schriftlich zu äussern. Ebenfalls nicht offensichtlich unhaltbar ist, dass die Vorinstanz darauf verzichtet hat, von der Kantonspolizei sowie der Stadtpolizei allfällige weitere, nicht den Beschwerdeführer selbst betreffende Akten zu den Polizeieinsätzen am 1. Mai 2011 einzuholen.