Citation: 2C_924/2021 E. 1.4

1.4. Ebenfalls nicht einzutreten ist auf den Antrag des Beschwerdeführers, es sei von der Wegweisung abzusehen (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG). Die Wegweisung ist die normale Folge des Widerrufs der Aufenthaltsbewilligung (vgl. Art. 64 Abs. 1 lit. c AIG; vgl. auch Urteil 2C_288/2016 vom 13. Oktober 2016 E. 1.2). Die ausländerrechtliche Interessenabwägung beim Bewilligungswiderruf muss jedoch bereits sämtliche wesentlichen Aspekte erfassen, wozu auch die Zumutbarkeit der Rückkehr ins Heimatland im bewilligungsrechtlichen Gesamtzusammenhang gehört (vgl. BGE 135 II 110 E. 4.2). Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist sodann unzulässig, soweit sich der Beschwerdeführer gegen die angesetzte Ausreisefrist wendet, da es sich dabei um eine Modalität des Wegweisungsvollzugs handelt. Offensteht grundsätzlich die subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 113 BGG). Weil der Beschwerdeführer jedoch keine eigenständigen verfassungsrechtlichen Rügen erhebt (vgl. Art. 116 und 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 137 II 305 E. 3.3; Urteile 2C_815/2018 vom 24. April 2019 E. 1.1; 2C_283/2016 vom 23. Dezember 2016 E. 5.3), kann die Beschwerde in diesem Punkt auch nicht als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegen genommen werden. Auf den subeventualiter erhobenen Antrag betreffend die Ansetzung einer neuen Ausreisefrist ist daher ebenfalls nicht einzutreten.