Citation: U 69/03 07.04.2004 E. A

Der 1952 geborene W.________ war ab Oktober 1984 als Bereichsleiter der Firma O.________ AG tätig. Am 20. Juli 1990 spielte er mit seinem Sohn im Wasser und machte einen Kopfsprung über ein Gummitier. Dabei schlug er mit der Stirn am Boden des Schwimmbeckens an, da er die Wassertiefe überschätzt hatte. In der Folge traten Nackenschmerzen auf, weswegen W.________ am 2. August 1990 ärztliche Behandlung aufsuchte. Am 7. August 1990 erlitt er überdies einen Treppensturz, worauf sich die Nackenbeschwerden verschlimmerten und ab 18. August 1990 Schmerzausstrahlungen in den linken Arm auftraten, bei gleichzeitiger fast vollständiger Blockierung des Halswirbelsäule (HWS). W.________ war in der Folge mit Unterbrüchen bis im März 1991 voll oder teilweise arbeitsunfähig. Die Zürich Versicherungs-Gesellschaft (nachstehend: Zürich) als obligatorischer Unfallversicherer richtete Taggeld aus und kam für die Heilbehandlung auf. Nachdem diese im April 1991 beendet werden konnte, schloss die Zürich den Fall am 22. August 1991 ab. Im September 1997 traten erneut zunächst leicht progrediente und schliesslich akut exacerbierte und ab 5. November 1997 mit Arbeitsunfähigkeit verbundene Schmerzen im Nacken links, ausstrahlend in den linken Oberarm auf, welche der Zürich im Dezember 1997 als Rückfall zum Badeunfall von 1990 gemeldet wurden. Stationäre Behandlungen des Versicherten im Spital X.________, in der Klinik Y.________ sowie in der Klinik Z.________, wo am 9. Februar 1998 eine Diskektomie C5/C6 vorgenommen wurde, führten ebenso wie ambulante Therapien zu keiner bleibenden Beschwerdefreiheit und nur zu vorübergehender Arbeitsfähigkeit. Für die Klinikaufenthalte hatte die Zürich den Heilanstalten jeweils Kostengutsprache erteilt. Nach Beizug von Arzt- und Spitalberichten sowie einer Stellungnahme des Vertrauensarztes vom 4. Dezember 1998 verneinte der Unfallversicherer mit Verfügung vom 28. April 1999 seine Leistungspflicht für die Folgen der als Rückfall gemeldeten Beschwerden. W.________, die Arbeitgeberin und die SWICA - als obligatorischer Krankenpflegeversicherer des W.________ seit Anfang 1999 - erhoben je Einsprache. Die Visana als früherer Krankenversicherer hatte die Annahme des ihr zugestellten Exemplars der Verfügung vom 28. April 1999 verweigert und keine Einsprache eingereicht. Die Zürich holte in der Folge ein Gutachten des Universitätsspitals Q.________ vom 18. Oktober 2000 ein und wies die Einsprachen ab (Einspracheentscheid vom 17. Januar 2001).