Citation: U 100/02 17.12.2002 E. 3

Der Beschwerdeführer wendet gegen den von der SUVA verfügten, vorinstanzlich bestätigten Abschluss des Falles auf Ende Juni 2000 ein, die medizinische Behandlung sei zu jenem Zeitpunkt nicht abgeschlossen gewesen. Am 21. August 2000 seien noch Metallteile entfernt worden. Dieser Eingriff bilde einen Teil der Behandlung, weshalb weiterhin Taggelder hätten ausgerichtet werden müssen. Gemäss Art. 19 Abs. 1 UVG ist der Rentenanspruch, mit dessen Entstehung die Taggeldleistungen dahinfallen, zu prüfen, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann. Diese Voraussetzungen waren spätestens Ende Juni 2000 erfüllt. Die Metallentfernung stellte keinen operativen Eingriff dar, von welchem eine Verbesserung des Gesundheitszustandes hätte erwartet werden können. Vielmehr handelte es sich bei der am 21. August 2000 vorgenommenen Metallentfernung der T-Platte und von zwei Schrauben an der Tuberositas tibiae links um den Abschluss der knapp ein Jahr zuvor, am 3. September 1999, durchgeführten osteosynthetischen Versorgung der lateralen Tibiakopf-Impressionsfraktur und der proximalen Tibiafraktur. Der Beschwerdeführer nennt denn auch keine medizinischen Massnahmen, welche zur Heilung der Leiden hätten ergriffen werden müssen. Solche therapeutischen Vorkehren sind auch nicht aus den Akten ersichtlich. Im Bericht des Kantonalen Spitals X.________ vom 14. Dezember 2000 wurde festgehalten, es fehle an der Bereitschaft des Versicherten, zur Verbesserung seiner Situation beizutragen. Für ein operatives Vorgehen gebe es keinerlei Indikation. Somit bleibe nichts anderes als abzuwarten.