Citation: 8C_591/2021 E. A

A.________, geboren 2001, ist österreichischer Staatsangehöriger und reiste 2007 mit seiner Mutter von Österreich in die Schweiz ein. Der Kindsvater B.________ lebt in Österreich. Die Mutter war bis zur Volljährigkeit ihres Sohnes die Inhaberin der alleinigen elterlichen Sorge. Anschliessend übernahm eine Beiständin der Amtsbeistandschaft des Bezirks March/SZ die Vertretungs- und Begleitbeistandschaft für A.________. Am 14. Oktober 2014 entzog die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) des Bezirks V.________/ZH letztmals das Aufenthaltsbestimmungsrecht gemäss Art. 310 ZGB. Bis Juni 2017 lebte A.________ im Wohnheim C.________ in W.________/ZH. Die Mutter hatte ihren zivilrechtlichen Wohnsitz in X.________/ZH, als ihr Sohn am 14. August 2017 in das Sozialpädagogische Zentrum D.________ in Y.________/ZH (nachfolgend: Zentrum D.________) umplatziert wurde, wo er bis zum 14. September 2020 ununterbrochen platziert blieb. Ab 15. September 2020 wohnte er bei einer befreundeten Familie in Y.________/ZH in einem Untermietverhältnis. Per 1. Dezember 2018 zog die Mutter von X.________/ZH nach Altendorf/SZ. Auf Ersuchen der für die Interkantonale Vereinbarung für soziale Einrichtungen (IVSE) zuständigen Verbindungsstelle des Kantons Zürich an die IVSE-Verbindungsstelle des Kantons Schwyz bezahlte Letzterer für die Zeit vom 1. Dezember 2018 bis 14. September 2020 im Rahmen der gewährten Kostenübernahmegarantien vorschussweise die Kosten des Aufenthalts im Zentrum D.________ in Höhe von Fr. 344'772.- (inklusive Betreuungsunterhalt von Fr. 19'320.-). Mit Verfügung vom 2. November 2020 forderte das Departement des Innern des Kantons Schwyz (nachfolgend: Beschwerdegegner) von der Gemeinde Altendorf/SZ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) innert dreier Monate die Vergütung der Kosten für den Aufenthalt von A.________ in einer Kinder- und Jugendeinrichtung von Fr. 325'452.- (zuzüglich Verfahrenskosten von Fr. 500.-). Auf Beschwerde der Gemeinde Altendorf/SZ hin hielt der Regierungsrat des Kantons Schwyz mit Beschluss Nr. 110/2021 vom 9. Februar 2021 an der verfügten Forderung fest.