Citation: 4A_311/2018 E. 3.1.3

3.1.3. Es liegt an der Beschwerdeführerin, für jede selbständige Begründung der Vorinstanz darzulegen, inwiefern diese Recht verletzen sollte (vgl. vorstehend E. 2.3). Nachdem sich die primäre Begründung der Vorinstanz als bundesrechtskonform erwiesen hat, erübrigt es sich zu prüfen, ob die Vorinstanz auch mit ihrer Alternativbegründung kein Bundesrecht verletzte. Ohnehin verneinte die Vorinstanz den Anspruch auf Mäklerlohn auch insoweit zu Recht, als sie schloss, F.________ könne mangels konkreten Vertragsverhandlungen nicht als von der Beschwerdeführerin "bearbeitet" gelten. Die Beschwerdeführerin rügt zwar eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts. Jedoch behauptet sie selbst nicht respektive nicht in genügend konkreter Weise, mit F.________ verhandelt zu haben. Vielmehr stützt sie sich einzig darauf, mit ihm Kontakt aufgenommen zu haben. Damit zeigt sie nicht auf, worin sie eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts nach Art. 106 Abs. 2 BGG sieht (vgl. dazu vorstehend E. 2.2). Richtig besehen stellt sich die Beschwerdeführerin mit ihren Vorbringen denn auch gar nicht gegen die Feststellungen im angefochtenen Urteil, sondern beanstandet die Auslegung des Begriffs "bearbeitete" Person und damit die vorinstanzliche Anwendung des Rechts. Sie unterlässt es jedoch eine entsprechende rechtliche Rüge zu erheben und im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG zu begründen. Doch selbst wenn die Beschwerdeführerin eine rechtsgenügliche Rüge erhoben hätte, wäre diese als unbegründet abzuweisen. Denn der Vorinstanz kann keine Verletzung von Bundesrecht vorgeworfen werden, wenn sie schloss, die Beschwerdeführerin habe F.________ nicht "bearbeitet" respektive angeworben, indem sie ihn bloss kontaktierte, ohne eigentliche Verkaufsverhandlungen zu führen.