Citation: 5A_681/2022 E. 4.1

4.1. Nach den Feststellungen des Kantonsgerichts hatten die Beschwerdeführer in ihrer Klage ausgeführt, es bestünden Forderungen der J.________ AG gegen einzelne Erben. Auch wenn es sich bei diesen Ansprüchen rein rechtlich nicht um direkte Forderungen der Erbengemeinschaft gegen diese Erben handle, sei es aus Sicht der Beschwerdeführer sinnvoll, sie im Rahmen des Erbteilungsprozesses zu behandeln und zu bereinigen. Die Tätigkeit der J.________ AG sei ganz auf die Verwaltung der Immobilien der Erbengemeinschaft ausgerichtet gewesen. Sie habe als " alter ego " der Erbengemeinschaft gehandelt. Anlässlich der Instruktionsverhandlung vom 1. September 2014, in der Replik vom 24. Juli 2015 und in der Triplik vom 27. Oktober 2016 hätten die Beschwerdeführer explizit erklärt, die Parteien seien aufgrund der wichtigen Rolle, welche die J.________ AG über Jahrzehnte bei der Verwaltung des Nachlasses gespielt habe, für den Erbteilungsprozess übereingekommen, dass Forderungen zwischen der J.________ AG und der Erbengemeinschaft bzw. einzelnen Erben wie Aktiven und Passiven des Nachlasses zu behandeln und im Erbteilungsprozess zu beurteilen seien. Nach den Feststellungen des Kantonsgerichts haben die Beschwerdegegner die Beschwerdeführer auf diesem Standpunkt behaftet.