Citation: 1C_534/2019 E. A

Am 14. Januar 2014 verabschiedeten die Stimmberechtigten der Gemeinde Adligenswil eine Gesamtrevision der Ortsplanung. Am 28. März 2014 erteilte der Regierungsrat des Kantons Luzern seine Genehmigung mit gewissen Ausnahmen. Dagegen führte die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) Beschwerde. Diese wurde in letzter Instanz vom Bundesgericht gutgeheissen (BGE 142 II 509). Am 26. November 2017 beschlossen die Stimmberechtigten der Gemeinde Adligenswil erneut über die Gesamtrevision der Ortsplanung. Sie verabschiedeten einen angepassten Zonenplan, einen Zonenplan Gewässerräume und ein angepasstes Bau- und Zonenregelement (BZR) und wiesen gleichzeitig die Einsprache von A.A.________und B.A.________ ab. Die Einzonungen wurden im Zonenplan 2017 gegenüber dem Zonenplan 2014 erheblich reduziert. Festgehalten wurde jedoch an der Einzonung einer Fläche von 11'057 m² im Gebiet Obmatt, die der Wohnzone mit Konzept- und Gestaltungsplanpflicht (W-KG) zugewiesen wurde. Ein in der Mitte des Gebiets liegender Grünraum wurde in die Grünzone umgezont. Mit Entscheid vom 26. Juni 2018 genehmigte der Regierungsrat Luzern die Gesamtrevision der Ortsplanung (Zonenplan, Zonenplan Gewässerräume und BZR), wobei er eine Ergänzung von § 24 BZR durch einen neuen Absatz 2bis anordnete, wonach in der W-KG 2 (Obermatt) die Grünzone mit einer Erschliessungsanlage durchquert werden kann. Mit dem gleichen Entscheid genehmigte er (mit einem hier nicht interessierenden Vorbehalt) den vom Gemeinderat am 30. November 2017 beschlossenen kommunalen Erschliessungsrichtplan, soweit dieser die Interessen des Kantons berührt. Die Verwaltungsbeschwerde von A.A.________und B.A.________ wies er ab. Eine von A.A.________und B.A.________ gegen den Entscheid des Regierungsrats erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde wies das Kantonsgericht Luzern mit Urteil vom 2. September 2019 ebenfalls ab, soweit es darauf eintrat. Zur Begründung hielt es im Wesentlichen fest, soweit die Genehmigung des kommunalen Erschliessungsrichtplans angefochten werde, sei auf die Beschwerde nicht einzutreten. Die Erschliessbarkeit des Gebiets Obmatt sei gewährleistet. Insofern sei auch zulässig gewesen, dass der Regierungsrat § 24 BZR betreffend die Grünzone durch einen neuen Absatz 2bisergänzt und dadurch einen Widerspruch zwischen dieser Bestimmung und dem revidierten Zonenplan ausgeräumt habe.