Citation: 5A_22/2021 E. 3

Im Oktober 2013 schlossen die Parteien eine Vereinbarung über die von der Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer bereits früher zur Verfügung gestellte Summe von Fr. 130'000.--. Ein Kündigungsschreiben datiert vom 4. Mai 2014. Das Kantonsgericht hat die Vereinbarung nach dem Vertrauensprinzip ausgelegt und ist zum Schluss gekommen, es handle sich um einen Darlehensvertrag und nicht - wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht - um eine einfache Gesellschaft. Insbesondere werde der Vertrag als "Darlehensvertrag" bezeichnet und der Zweck der Zurverfügungstellung des Kredits werde als "Teilfinanzierung eines Geschäftes des Darlehensnehmers" und nicht auch der Gläubigerin umschrieben. Was die Fälligkeit der Rückforderung angehe, enthalte der Vertrag die Klausel "Rückzahlung: Nach Abschluss des Geschäftes". Der Rückzahlungstermin sei nicht bestimmbar. Welcher Art das Geschäft sei, ergebe sich aus dem Vertrag nicht, was die Beurteilung seiner Beendigung ausschliesse. Nicht weiter hülfen die Ausführungen des Beschwerdeführers, wonach es um ein von "allen möglichen staatlichen Stellen" als sauber und einwandfrei bezeichnetes Geschäft in Afrika gehe, bezüglich dessen die Rückzahlung des investierten Geldes immer wieder verweigert und durch Vorauszahlungen blockiert worden sei. Das Kantonsgericht hat in der Folge die Betreibungsforderung als fällig erachtet (Art. 318 OR).