Citation: 1C_315/2014 E. B

Am 26. Januar 2012 setzte die Gemeinde A.________ für den Rückbau der Baute auf Parzelle Gbbl. Nr. 930 eine neue Frist bis zum 30. September 2012 an. Am 30. Oktober 2012 schrieb A.________ der Gemeinde, er bestätige, dass er den rechtskräftig verfügten Teilabbruch und Rückbau seines Wohnhauses vornehmen werde. Der Gemeinde würden die entsprechenden Unterlagen zur Verfügung gestellt, damit der Teilabbruch richtig vorgenommen werden könne. Da es sich allein um den Vollzug der vorliegenden rechtskräftigen Verfügung handle, erübrige sich ein neues Baubewilligungsverfahren. Der Teilabbruch sei auf den nächsten Frühling terminiert und werde unter laufender Information der Gemeinde vorgenommen. Am 27. Juni 2013 reichte A.________ indes ein neues Baugesuch ein, das einen Rückbau des Wohnhauses auf der Parzelle Gbbl. Nr. 930 auf einen Grenzabstand von 2,5 m zur Parzelle Gbbl. Nr. 1'055 vorsah. Die Gemeinde machte A.________ am 2. Juli 2013 darauf aufmerksam, dass dies nicht der gültigen Baubewilligung vom 30. Oktober 2007 entspreche, und hielt daran fest, dass das Gebäude auf der Nordseite um 4 m zurückgebaut werden müsse; des Weiteren forderte sie A.________ zur Einreichung neuer Pläne auf. Am 12. Juli 2013 stellte A.________ ein "Wiedererwägungsgesuch" betreffend die Wiederherstellungsverfügung vom 22. September 2010. Diese sei aufzuheben, soweit ein Rückbau auf eine Distanz von mehr als 2,5 m von der Parzellengrenze angeordnet worden sei, und das Baugesuch vom 27. Juni 2013 sei entsprechend zu genehmigen. Mit Verfügung vom 7. August 2013 lehnte die Gemeinde das Gesuch ab und forderte A.________ auf, bis am 20. August 2013 ein Rückbaugesuch gemäss Baubewilligung vom 30. Oktober 2007 einzureichen. Der Rückbau müsse bis Ende November 2013 abgeschlossen sein; zugleich drohte sie A.________ die Ersatzvornahme an. Eine von A.________ hiergegen eingereichte Beschwerde wies das Verwaltungsgericht mit Urteil vom 6. Mai 2014 ab.