Citation: U 90/00 25.09.2000 E. 2

2.- Das kantonale Gericht hat mit einlässlicher Begründung festgehalten, dass in somatischer Hinsicht der status quo sine Ende Juli 1996 erreicht war, was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde denn auch nicht in Zweifel gezogen wird. Die Versicherte macht einzig geltend, entgegen der Ansicht der Vorinstanz stehe der ärztlicherseits festgestellte psychische Gesundheitsschaden in einem adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall vom 8. Dezember 1993. Dieser Auffassung kann nicht beigepflichtet werden. Zwischen dem nicht in allen Einzelheiten geklärten Unfall, über dessen Hergang unterschiedliche Versionen vorliegen, und der Entstehung der psychischen Fehlentwicklung mit Einschränkung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit besteht kein adäquater Kausalzusammenhang, wie die Vorinstanz, auf deren Ausführungen verwiesen wird, richtig erkannt hat. Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde sind nicht geeignet, zu einem anderen Ergebnis zu führen. Insbesondere kann die Tatsache, dass die Versicherte im Zeitpunkt des Unfalls hochschwanger war, nicht als besonders dramatischer Begleitumstand gewürdigt werden, auch wenn aus diesem Grund dem Ereignis insgesamt eine gewisse Eindrücklichkeit zugebilligt werden muss (vgl. RKUV 1995 Nr. U 221 S. 117). Die übrigen unfallbezogenen Kriterien, die nach der Rechtsprechung bei Unfällen aus dem mittleren Bereich in die Adäquanzbeurteilung einzubeziehen sind (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa), sind indessen allesamt nicht erfüllt. Der angefochtene Gerichtsentscheid, mit welchem die Einstellung der Versicherungsleistungen durch die Zürich auf Ende Juli 1996 bestätigt wurde, erweist sich daher als rechtens, da dem Unfallereignis für die Entstehung der psychischen Fehlentwicklung mit Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit bei objektiver Betrachtung keine massgebende Bedeutung zukommt (BGE 115 V 141 Erw. 7).