Citation: 5A_208/2024 E. 9.2.6

9.2.6. Die Vorinstanz warf dem Beschwerdeführer unter anderem vor, das Befinden seines Sohnes zu verkennen. Inwiefern dies unter dem Titel der Bindungstoleranz relevant sein sollte, erschliesst sich nicht. Letztlich führt selbst die Vorinstanz aus, dass dies "für das Kindeswohl" wesentlich in Betracht fällt. Zu den vorinstanzlichen Erwägungen zum Kindeswohl siehe unten, E. 11. Weiterungen im Zusammenhang mit der Bindungstoleranz sind dagegen überflüssig. Dasselbe gilt für die Ausführungen der Vorinstanz zu den Ereignissen rund um die von der Beschwerdegegnerin erhobene Behauptung, der Sohn erzähle, im "Bauch der Freundin seines Vaters geboren worden" zu sein. Letztlich fühlte sich die Vorinstanz aufgrund des Umstands, dass der Sohn solches wiederholt erklärt hatte, zwar in ihren Bedenken an dessen gesunden Entwicklung bestätigt. Sie wertete diese Vorkommnisse jedoch - entgegen den Befürchtungen des Beschwerdeführers - nicht zugunsten oder zulasten des einen oder anderen Elternteils.