Citation: 2C_718/2021 E. A

Der türkische Staatsangehörige A.A.________ (geb. Juli 1980) reiste am 4. November 2002 in die Schweiz ein und ersuchte erfolglos um Asyl. In der Folge wurde er durch das Bundesamt für Flüchtlinge (heute: Staatssekretariat für Migration) aufgefordert, die Schweiz bis am 1. Juni 2004 zu verlassen. Am 5. Mai 2004 heiratete er eine in der Schweiz niedergelassene Landsfrau, worauf ihm eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. Mit Verfügung vom 26. September 2007 wurde eine weitere Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung verweigert, da sich die Ehefrau von A.A.________ ins Ausland abgemeldet hatte. Die dagegen erhobenen Rechtsmittel blieben erfolglos. Am 18. August 2008 wurde die Ehe geschieden. Per 31. Januar 2009 meldete sich A.A.________ nach unbekannt ab. Am 12. März 2010 heiratete A.A.________ in der Türkei die österreichische Staatsangehörige B.A.________. Aus der Ehe gingen die Söhne C.A.________ (geb. August 2010) und D.A.________ (geb. April 2012) hervor. Sie besitzen wie ihre Mutter die österreichische Staatsbürgerschaft. B.A.________ reiste am 20. September 2011 in die Schweiz ein. Ihr wurde am 18. Oktober 2011 eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA zur unselbständigen Erwerbstätigkeit erteilt - zuletzt mit Gültigkeit bis am 19. September 2021. Im Januar 2012 reisten auch A.A.________ und sein Sohn C.A.________ in die Schweiz ein. Ihnen wurde im Rahmen des Familiennachzugs ebenfalls eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA erteilt - zuletzt mit Gültigkeit bis am 19. September 2021. Nach seiner Geburt erhielt auch D.A.________ am 15. Mai 2012 eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA - ebenfalls zuletzt mit Gültigkeit bis am 19. September 2021.