Citation: 9C_293/2022 E. B

B.a. Beschwerdeweise liess A.________ beantragen, der Einspracheentscheid sei aufzuheben. Die Sanitas habe die Kosten für die SRS-Operation im Spital D.________ in Thailand, vom 2. November 2019 zu übernehmen und ihr zu vergüten. Insbesondere habe sie Fr. 18'289.11, eventualiter THB 559'000.00, zuzüglich 5 % Zins ab 1. November 2019 für die Operation zu übernehmen und ihr zu vergüten. B.b. Das angerufene Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau ersuchte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und das Bundesamt für Statistik (BFS) um Mitteilung der jährlichen Operationszahlen betreffend Vaginalplastiken der Leistungserbringer in der Schweiz für die Jahre 2016 bis 2019, idealerweise gesondert nach Jahr, Leistungserbringer (eventuell Operateur) und angewandter Operationstechnik (Schreiben vom 4. Oktober 2021). In Absprache mit dem BAG übermittelte das BFS am 2. November 2021 die verfügbaren Zahlen, wobei es darauf hinwies, dass es Angaben zur Aufteilung der Fälle nach Leistungserbringer aufgrund des Bundesstatistikgesetzes (SR 431.01) und des Bundesgesetzes über den Datenschutz (SR 235.1) nicht publizieren dürfe. Den Parteien wurde die Gelegenheit gegeben, zum Schreiben des BFS vom 2. November 2021 Stellung zu nehmen. Während die Sanitas darauf verzichtete (Eingabe vom 10. November 2021), machte A.________ davon Gebrauch (Eingabe vom 12. November 2021). B.c. Mit Entscheid vom 9. März 2022 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau die Beschwerde ab.