Citation: U 260/06 15.03.2007 E. 2

Das kantonale Gericht hat die zur Beurteilung der Frage der natürlichen Kausalität im Rahmen von Art. 6 Abs. 1 UVG rechtsprechungsgemässen Grundsätze in allen Teilen zutreffend dargelegt. Dabei gelangte es zum Schluss, dass die geklagten Schmerzen im massgeblichen Zeitpunkt der Leistungseinstellung keine objektivierbare somatische Grundlage mehr aufwiesen, dass der Beschwerdeführer anlässlich des versicherten Unfalls eine Hirnerschütterung, aber kein Schleudertrauma und/oder Schädel-Hirntrauma erlitten hatte, und dass eine schleudertraumaähnliche Verletzung nicht mit der erforderlichen überwiegenden Wahrscheinlichkeit als ausgewiesen gelten könne. Der Versicherte leide an neuropsychologischen Defiziten, wobei seine vermeidende Grundhaltung auf den noch nicht adäquat verarbeiteten Verlust der Ehefrau zurückzuführen sei, während zwischen den geklagten Symptomen und dem Unfall nur ein indirekter und somit kein natürlicher Kausalzusammenhang hergestellt werden könne.