Citation: 6B_696/2024 E. 5.3

5.3. Soweit der Beschwerdeführer von einem Freispruch vom Vorwurf der Gefährdung des Lebens ausgeht, stellt er seine Argumentation auf eine falsche Prämisse. Denn die Verurteilung wegen Gefährdung des Lebens hat Bestand, weshalb auch die Katalogtat gemäss Art. 66a Abs. 1 lit. b StGB nicht entfällt. Die Verteidigung behauptet, es liege ein schwerer persönlicher Härtefall vor, da der Beschwerdeführer seit 7 Jahren in der Schweiz lebe, hier arbeite und für die Ehefrau und Kinder sorge. Müsste er in seine Heimat zurück, so könnte er seine Familie nicht mehr finanzieren und wäre wohl von der Familie getrennt, was nicht im Interesse der Ehefrau und der Kinder sei. Ein öffentliches Interesse bestehe nicht wirklich, da "die angeblich geschädigte Ehefrau" kein Interesse daran habe, dass er bestraft werde und die Schweiz verlassen müsse. Mit den überzeugenden Erwägungen der Vorinstanz setzt sich die Verteidigung hingegen nicht auseinander. Damit hat es sein Bewenden.