Citation: 8C_792/2021 E. A

A.________, geboren 1988, meldete sich im Januar 2014 unter Hinweis auf eine schwere Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) seit Februar 2010 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Gemäss den eingereichten Unterlagen studierte A.________ seit Herbst 2009 an der Universität B.________. Am 21. Februar 2010 war er in eine Schlägerei geraten und hatte sich dabei eine Commotio cerebri sowie diverse Frakturen im Gesicht zugezogen. Er befand sich in psychotherapeutischer Behandlung bei Dr. med. C.________, Psychiatrie und Psychotherapie, sowie Dr. phil. D.________, Psychotherapie und psychotraumatologische Beratung. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen lehnte die Ansprüche auf eine erstmalige berufliche Ausbildung sowie auf eine Invalidenrente mit Verfügung vom 25. November 2015 ab. Auf Beschwerde hin wies das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen die Sache mit Entscheid vom 17. September 2018 zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle zurück. Die IV-Stelle holte ein bidisziplinäres Gutachten des Schweizerischen Zentrums für medizinische Abklärungen und Beratungen SMAB, Bern, vom 20. Januar 2020 mit psychiatrischer, einschliesslich neuropsychologischer, sowie neurologischer Untersuchung ein. Mit Verfügung vom 10. September 2020 gewährte sie Kostengutsprache für die Mehrkosten der erstmaligen beruflichen Ausbildung in Form von Taggeldern für das letzte Studienjahr (1. August 2018 bis 31. Juli 2019) sowie einer Umtriebsentschädigung von Fr. 250.- und der Semestergebühren im Umfang von Fr. 1926.- je Semester, total Fr. 4352.-.