Citation: 9C_393/2017 E. A

Die 1971 geborene A.________ bezog seit dem 1. Juli 1997 eine ganze Rente der Invalidenversicherung (Verfügung der IV-Stelle Luzern vom 24. Juni 2003). Revisionsweise bestätigte die Verwaltung diese Rente mehrfach. Im Hinblick auf eine weitere Revision liess die IV-Stelle des Kantons Aargau, auf welche die Zuständigkeit infolge Wohnortswechsels am 4. September 2003 übergegangen war, der Versicherten am 26. Juni 2012 den "Fragebogen: Revision der Invalidenrente" zukommen und holte beim behandelnden Arzt einen Verlaufsbericht ein, welcher am 4. Oktober 2012 erstattet wurde. Mit Vorbescheid vom 22. April 2013 informierte die IV-Stelle die Versicherte darüber, dass der Rentenanspruch infolge der 6. IV-Revision überprüft worden sei und stellte eine Rentenaufhebung in Aussicht. Aufgrund der von A.________ erhobenen Einwände tätigte die IV-Stelle weitere Abklärungen und holte insbesondere bei der Ärztlichen Begutachtungsinstitut GmbH (ABI), Basel, ein polydisziplinäres Gutachten ein (allgemeininternistische, rheumatologische, neurologische, neuropsychologische und psychiatrische Expertise vom 7. Juli 2015). Am 28. Juli 2016 verfügte die IV-Stelle die Aufhebung der Invalidenrente.