Citation: 1P.443/2002 25.09.2002 E. 1

Das Recht zur Beschwerdeführung setzt die Partei- und Rechtsfähigkeit voraus. Der Erbengemeinschaft als Gesamthandverhältnis fehlt die Partei- und damit die Prozessfähigkeit. Das bedeutet, dass sämtliche Erben zusammen handeln oder einen Vertreter bestellen müssen, was von den Beschwerdeführern nicht bestritten wird. Sie machen auch nicht geltend, es liege eine Ausnahme vom Grundsatz des gemeinsamen Handelns vor. Sie behaupten vielmehr, das Verwaltungsgericht sei fälschlicherweise davon ausgegangen, von C.________ liege keine Vollmacht vor. Das Verwaltungsgericht habe nicht beachtet, dass bereits im Verfahren vor der Schätzungskommission II eine Vollmacht von C.________ eingereicht worden sei. 1.1 Die erwähnte Vollmacht vom 31. Oktober 2001 hat folgenden Wortlaut: "...bevollmächtigt hiermit...ihn/sie an der Verhandlung der Schätzungskommission II betreffend Heimschlag Liegenschaft Y.________-strasse 51, 8906 Bonstetten zu vertreten. Der/die Bevollmächtigte ist berechtigt, die Interessen des Vollmachtgebers an der Verhandlung zu vertreten....". Die Vollmacht bezieht sich einzig auf das Verfahren vor der Schätzungskommission. Eine Ermächtigung für eine Rekurseinreichung beim kantonalen Verwaltungsgericht kann dieser Vollmacht entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer nicht entnommen werden. Gleich verhält es sich auch, soweit sich die Beschwerdeführer auf ein Schreiben von C.________ vom 31. Oktober 2000 an die Gemeinde Bonstetten berufen. 1.2 Das Verwaltungsgericht verweigerte den Beschwerdeführern eine weitere Fristerstreckung zur Einreichung der fehlenden Vollmacht von C.________. Die entsprechenden Erwägungen des Verwaltungsgerichts im angefochtenen Beschluss sind zutreffend. Die Beschwerdeführer bringen nichts vor, was die Ausführungen des Verwaltungsgerichts als willkürlich erscheinen liesse. Es kann somit diesbezüglich auf die Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG). 1.3 Zusammenfassend ergibt sich, dass der Schluss des Verwaltungsgerichts, es fehle an einem hinreichenden Vertretungsverhältnis, nicht zu beanstanden ist. Das Verwaltungsgericht ist daher zu Recht auf den Rekurs der Erbengemeinschaft nicht eingetreten.