Citation: 1C_170/2022 E. 6.2.1

6.2.1. Das Verwaltungsgericht räumte ein, dass die geplante Tiefgaragenrampe unmittelbar neben die Grenze zum inventarisierten Garten zu liegen komme und den bestehenden Vorgarten des Baugrundstücks auf einen schmalen Grünstreifen reduzieren werde. Allerdings bestehe schon heute keine Gesamtkonzeption der Zugangs- und Gartensituation und trage das Baugrundstück nur äusserst geringfügig zur Vorgartengestaltung der Spyristrasse bei. Es bestehe somit keine Bestandessituation, die zerstört werden könne. Zudem werde bereits heute auf der gesamten Länge eine Abgrenzung mittels Betonmauer vorgenommen und befinde sich das Garagentor samt Vorplatz des Gebäudes Spyristrasse 36 ebenfalls dominant unmittelbar neben der Zuwegung (Protokoll des Augenscheins, Foto 20). Es sei daher nicht zu beanstanden, wenn die Bausektion und das Baurekursgericht die gebührende Rücksichtnahme der geplanten Garagenrampe bejaht hätten. Ob alternative Lösungen allenfalls vorteilhafter wären, sei nicht zu prüfen.