Citation: 4C.103/2000 25.07.2000 E. A

A.- A.________ arbeitete seit dem 15. April 1986 in der Zweigniederlassung Z.________ der X.________ AG als technische Zeichnerin. Ihr Beschäftigungsgrad betrug zunächst 50%, ab 1989 erfolgte eine Erhöhung auf 90%. Vom 19. April 1995 bis 21. Mai 1995 arbeitete sie wegen ihrer Schwangerschaft nur 45%. Am 29. Mai 1995 gebar sie ihr Kind und Ende September/Anfang Oktober 1995 nahm sie ihre Arbeit wieder auf. In der Folge entstanden zwischen den Parteien Differenzen wegen der Lohnfortzahlungspflicht der Arbeitgeberin. Mit Schreiben vom 27. November 1995 kündigte die X.________ AG das Arbeitsverhältnis auf Ende Februar 1996. Am 11. Dezember 1995 erhob A.________ Einsprache und machte geltend, die Kündigung sei missbräuchlich, da sie wegen der Differenzen über die Lohnfortzahlungspflicht ausgesprochen worden sei.