Citation: 6B_1054/2023 E. 2.3

2.3. Die vorstehenden Erwägungen der Vorinstanz sind schlüssig. Es ist nicht ersichtlich, dass sie den Sachverhalt willkürlich festgestellt oder gewürdigt hätte. Was der Beschwerdeführer vorbringt, verfängt nicht. Zunächst begründet die Vorinstanz überzeugend, weshalb sie die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 als glaubhaft beurteilt und darauf abstellt, obwohl sie sie als detailarm, oberflächlich, stereotyp und nicht emotional bezeichnet. Darauf kann verwiesen werden. Gleiches gilt für den Einwand des Beschwerdeführers, wonach unklar sei, weshalb die Beschwerdegegnerin 2 ihrer Therapeutin nicht detailliert von den Übergriffen berichtete. Sodann musste die Vorinstanz, entgegen dem Beschwerdeführer, aus der Feststellung, wonach die negative Kindheit der Beschwerdegegnerin 2 Auswirkungen auf das Erinnerungsvermögen und das Einordnen von Erlebtem gehabt habe, nicht schliessen, dass die Schilderungen nicht der Wahrheit bzw. selbst Erlebtem entsprechen würden. Dies gilt ebenso für den - von der Vorinstanz anscheinend nicht beachteten - Einwand, wonach eine "damals behandelnde Psychologin ausführte", die Beschwerdegegnerin 2 leide an Dissoziation. Gerade von einem traumatisierten und in seiner Entwicklung verzögerten Kleinkind kann nicht erwartet werden, dass es mehrfach erlebten Missbrauch zeitlich richtig einordnen kann. Dies schadet daher der Glaubhaftigkeit der Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 nicht. Die Vorinstanz begründet ihre Auffassung überzeugend. Sie geht denn auch im Zweifel zugunsten des Beschwerdeführers davon aus, dass sich bloss einzelne, aber mehrere Übergriffe ereignet haben (oben E. 2.2.3). Soweit der Beschwerdeführer schliesslich auf Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 vor Eröffnung des Strafverfahrens verweist, wonach sie ihn keines sexuellen Übergriffs zu ihrem Nachteil, sondern zum Nachteil einer anderen Geschädigten bezichtigt habe, vermag er damit die vorinstanzliche Würdigung ebenfalls nicht als willkürlich auszuweisen. Die Vorinstanz verneint relevante, nicht zu unterdrückende Zweifel an den Tatvorwürfen zu Recht.