Citation: 6B_364/2013 E. A

X.________ erstattete am 18. Januar 2011 Strafanzeige und Strafantrag gegen Y.________ und Z.________ sowie weitere, unbekannte Täter wegen des Verdachts auf Betrug. Die Strafanzeige stand im Zusammenhang mit den seit längerer Zeit andauernden - auch gerichtlich ausgetragenen - Differenzen zwischen X.________ sowie Y.________ und Z.________. Zwecks Beilegung dieser Differenzen schlossen die Parteien am 26. Februar 2010 eine Vereinbarung ab, wonach sich X.________ verpflichtete, der A.________ GmbH, deren Alleineigentümer Y.________ ist, seine Aktien der B.________ AG zu veräussern und die Appellationen in den gegen die A.________ GmbH und Z.________ vor dem Obergericht des Kantons Aargau hängigen Widerspruchsverfahren zurückzuziehen. Zugunsten von X.________ hielt die Vereinbarung als Gegenleistung ein von der A.________ GmbH zu bezahlendes Entgelt von EUR 850'000.-- fest. Weiter enthielt sie folgende Klausel: "Die A.________ GmbH versucht, mit C.________ eine Einigung über die vom Obergericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 15. April 2004 rechtskräftig festgestellte Forderung von Fr. 800'000.-- zu erzielen und die aktuell gestützt darauf gegen X.________ hängigen Betreibungsverfahren mit bereits vollzogenen Pfändungen zu erledigen. Die A.________ GmbH gibt diesbezüglich im Rahmen des vorliegenden Verfahrens keinerlei Zusicherung ab. Eine Einigung mit Frau C.________ ist vom vorliegenden Vertrag nicht erfasst." X.________ erfüllte sämtliche für die Leistung der Entschädigung von EUR 850'000.-- erforderlichen Bedingungen. Die A.________ GmbH hatte sich bereits am 15. Februar 2010 die Forderung von C.________ über Fr. 800'000.-- gegenüber X.________ abtreten lassen, worüber Letzterer nicht informiert wurde. Die A.________ GmbH erklärte am 14. Dezember 2010 die Verrechnung der Entschädigung von EUR 850'000.-- mit dem ehemals C.________ geschuldeten Betrag von Fr. 800'000.--.