Citation: 6B_1167/2020 E. 4.5.4

4.5.4. Auch der Vorwurf der Verletzung der Wirtschaftsfreiheit erweist sich, insoweit die Rüge den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG überhaupt genügt, als unbegründet. Jedenfalls ist deren grundsatzkonforme Beschränkung nicht zu beanstanden, da eine hinreichend konkrete gesetzliche Grundlage vorliegt. Weiter liegt die Beschränkung der Vertretungsmöglichkeit im öffentlichen Interesse. Dieses besteht in der Sicherung der Qualität der Vertretung zum Schutz der vertretenen Parteien. Daraus ergibt sich zugleich, dass die Beschränkung auch verhältnismässig ist, zumal damit kein Berufsausübungsverbot bewirkt wird.