Citation: 5C.67/1999 19.05.2000 E. 2

2. Darüber hinaus enterbe ich ihn in meinem Nachlass, gestützt auf den folgenden Sachverhalt nach Art. 477 Ziff. 2 ZGB: Mein Sohn hat aus dem Vermögen meiner Ehe durch meine verstorbene U.________, erhebliche Vorbezüge erhalten. Anstatt diese korrekt offenzulegen, hat er mich und meine drei Töchter beim Bezirksgericht Bülach, 1988 auf Herabsetzung und Erbteilung beklagt und seine Vorbezüge zu 3/4 verschwiegen. Das musste ihm in der Klageantwort vorgehalten werden. Im November 1988 hat mich daraufhin X.________ unangemeldet in Embrach aufgesucht, im Garten grob beschimpft und tätlich angegriffen, so dass ich mich vor ihm ins Haus in Sicherheit bringen musste. Ich erlitt einen Schock und in Folge dessen Atembeschwerden, so dass mir Frau S.________ und ihre Tochter zu Hilfekamen. Die Polizei hat den Tatort fotografiert und ein Protokoll aufgenommen. Weil sein Verhalten zur Enterbung berechtigt (BGE 76 II 271), verfüge ich seine Enterbung. " T.________, Witwer der U.________, verstarb am 30. März 1995. Er hinterliess als gesetzliche Erben X.________, W.________, V.________ und Z.________.