Citation: 1C_358/2014 E. A

A.a. A.________ ist als Rechtsnachfolger von G.________ Eigentümer des Grundstücks H.________strasse "xxx" Nr. "z1" Grundbuch Weggis, das in der Kur- und Hotelzone liegt und von der Ortsbildschutzzone überlagert wird. Am 21. Juni 2010 ersuchte G.________ beim Gemeinderat Weggis um temporäre Umnutzung des Geländes in einen sommerlichen Gartenterrassenbetrieb, angegliedert an die X.________-Bar in Weggis (H.________strasse "yyy"; Parzelle Nr. "z2"), mit bedientem Kiesplatz und unbedienter Rasenfläche. Geplant war der Neubau eines Lager- und Ausschankpavillons, Holzbau ungedämmt, sowie eine Gartengestaltung mit Pflanzenrabatten. Der Gemeinderat Weggis bewilligte G.________ am 15. Dezember 2010, unter Bedingungen und Auflagen, die bis Ende 2012 befristete Umnutzung des Grundstücks Nr. "z1" Grundbuch Weggis zum temporären sommerlichen Gartenterrassenbetrieb, inklusive die Errichtung eines Lager- und Ausschankpavillons. Gleichzeitig wies der Gemeinderat die von B.________, Eigentümerin des angrenzenden Grundstückes Nr. "z3" Grundbuch Weggis, erhobene Einsprache ab. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern schützte den gemeinderätlichen Entscheid und wies mit Urteil vom 17. Oktober 2011 die von B.________ erhobene Beschwerde ab. Dagegen gelangte B.________ ans Bundesgericht. Dieses hiess ihre Beschwerde mit Urteil vom 29. Mai 2012 gut (Verfahren 1C_534/2011), hob den verwaltungsgerichtlichen Entscheid auf und wies die Sache zu neuer Beurteilung an das Verwaltungsgericht zurück, wobei es insbesondere erwog, für den Betrieb sei ein Lärmgutachten einzuholen. A.b. Nach einem Zwischenverfahren betreffend aufschiebende Wirkung ersuchte A.________ am 7. Dezember 2012 den Gemeinderat Weggis, es sei ihm für die Zwischennutzung des fraglichen Grundstücks der sommerliche Gartenterrassenbetrieb im gleichen Rahmen wie für das Jahr 2012 zu bewilligen. Beantragt wurden ursprünglich die unbefristete Erteilung der Bewilligung und der Verzicht auf Rückbaumassnahmen der bereits bestehenden Baute (Ausschankpavillon). Dieser Antrag wurde dann insoweit modifiziert, als um eine Bewilligung für fünf Jahre ab Rechtskraft des Baubewilligungsentscheids ersucht wurde. In der Folge erhoben mehrere Nachbarn gegen das Vorhaben Einsprache. Nachdem das Baugesuch der kantonalen Dienststelle Raum und Wirtschaft (rawi) zur Beurteilung zugestellt worden war, erteilte diese gemäss Entscheid vom 23. Mai 2013 die erforderlichen (Ausnahme-) Bewilligungen. Der Gemeinderat Weggis seinerseits wies die Einsprache mit Entscheid vom 24. Juli 2013 ab, soweit diese nicht gegenstandslos geworden war bzw. darauf nicht eingetreten wurde, und erteilte die Baubewilligung sowie die notwendigen Ausnahmebewilligungen für die erneute temporäre und befristete Umnutzung des genannten Grundstücks als Gartenterrassenbetrieb unter Auflagen und Bedingungen. Die Erteilung der Bewilligung erfolgte bis zum 31. Dezember 2016. A.c. In der Folge gelangten B.________ als Nachbarin sowie D. und E. F.________ und C.________ als Miteigentümer am Grundstück Nr. "z2" Grundbuch Weggis, auf dem sich die X.________-Bar befindet, mit einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das kantonale Verwaltungsgericht. Sie beantragten hauptsächlich, den Entscheid des Gemeinderates vom 24. Juli 2013 aufzuheben und die Baubewilligung für den sommerlichen Gartenterrassenbetrieb zu verweigern. Mit Urteil vom 10. Juni 2014 hiess die 4. Abteilung des Kantonsgerichts Luzern die Beschwerde gut und hob den gemeinderätlichen Entscheid, also die baurechtliche Betriebsbewilligung, vom 24. Juli 2013 auf. In der Begründung liess das Gericht offen, ob die Miteigentümer des Grundstücks Nr. "z2" das Baugesuch hätten mitunterzeichnen müssen, und ob für das Projekt eine Gestaltungsplanpflicht bestehe; das Gericht befand jedoch im Wesentlichen, die gesetzlichen Anforderungen an eine genügende Erschliessung durch Trink- und insbesondere Abwasserleitungen seien nicht erfüllt, weshalb die Baubewilligung bereits aus diesem Grunde nicht erteilt werden könne.