Citation: 5A_86/2023 E. 6.2.2

6.2.2. Die Beschwerdeführer rügen diesbezüglich im Wesentlichen, die Vorinstanz habe ihr rechtliches Gehör verletzt. Folge davon sei eine Rechtsverletzung wie auch eine unrichtige Sachverhaltsfeststellung. Die Beurteilung der Vorinstanz erweise sich letztlich auch als widersprüchlich und willkürlich. Der Privatgutachter habe klar den Schluss gezogen, dass das Mückenaufkommen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf die Teichanlage zurückzuführen sei. Dass der Beschwerdegegner sich einem gemeinsamen Gutachten widersetzt und eine Untersuchung seiner Teichanlage nicht zugelassen habe, könne letztlich nicht als fehlender Beweis eines Kausalzusammenhangs gewertet werden. Genau das sei der Grund für den Beweisantrag. Dass im Rahmen eines Gutachtens die Kausalität erstellt werden könne, habe auch der Privatgutachter festgehalten. Implizit führe die Vorinstanz aus, dass es den Beschwerdeführern oblegen hätte, darzulegen, wie eine Expertise den Kausalzusammenhang zu belegen vermöchte. Dem sei aber zu entgegnen, dass die Beschwerdeführer keine Experten seien, weshalb es gerade eines solchen bedürfe, um die Kausalität zu belegen.