Citation: 1C_254/2023 E. A

A.________ erlitt am 20. Februar 2018 anlässlich eines Arbeitseinsatzes auf einer Baustelle ein Knalltrauma. Der Knall ertönte, nachdem eine Drittperson einen Hochspannungsleistungsschalter betätigte. Am 17. Mai 2019 ersuchte A.________ die Opferhilfestelle des Kantons Zürich um Schadenersatz- und Genugtuungsleistungen sowie um Kostengutsprache für notwendige Abklärungs- bzw. Anwaltskosten. Mit Verfügung vom 28. Mai 2019 trat die Opferhilfestelle auf das Gesuch um Genugtuung nicht ein und wies das Gesuch um Kostengutsprache ab. Mit weiterer Verfügung vom 2. Juli 2019 wies sie ein von A.________ eingereichtes Gesuch um Kostengutsprache für die anwaltliche Vertretung im Opferhilfeverfahren ab. Eine gegen diese Verfügungen erhobene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 24. Januar 2020 gut, soweit es darauf eintrat. Es hob die Verfügungen auf und wies die Sache zwecks ergänzenden Abklärungen und neuem Entscheid an die Opferhilfestelle zurück. In der Folge traf die Opferhilfestelle weitere Abklärungen. Mit Verfügung vom 8. Dezember 2020 wies sie das Gesuch von A.________ um Kostenbeiträge für ungedeckte Anwaltskosten im Haftpflichtversicherungsverfahren und um unentgeltliche Rechtsverbeiständung ab, erteilte Kostengutsprache für die anwaltliche Vertretung im Opferhilfeverfahren im Umfang von 87.5 % der anzuerkennenden Kosten und trat auf das Gesuch um Entschädigung und Genugtuung nicht ein. Das Sozialversicherungsgericht wies eine dagegen gerichtete Beschwerde nach Befragung von A.________ und Einholung weiterer Akten mit Urteil vom 27. März 2023 insoweit gut, als es den Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege bejahte. Es wies die Sache zur Festsetzung der Entschädigung an die Opferhilfestelle zurück. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab.