Citation: 2C_93/2022 E. 3.2.1

3.2.1. Die Rüge ist unbegründet: Sowohl das Kantonsgericht als auch die Justiz- und Sicherheitsdirektion haben das Gutachten vom 18. April 2020 in ihren Entscheiden berücksichtigt (dort E. 3.5 bzw. E. 5.1.4). Sie haben dem Umstand Rechnung getragen, dass sich nach diesem "eine gewisse Verbesserung der Legalprognose" im Vergleich zur früheren Beurteilung ergeben habe, doch gehe auch das neue Verlaufs- und Prognosegutachten "von einer erhöhten Rückfallgefahr" aus und empfehle der Gutachter dennoch eine Verlängerung der angeordneten stationären Massnahme. Der Beschwerdeführer tut nicht dar und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz in diesem Zusammenhang offensichtlich unhaltbare Schlüsse gezogen, erhebliche Beweismittel übersehen oder solche willkürlich ausser Acht gelassen hätte (vgl. BGE 144 V 50 E. 4.2).