Citation: 8C_228/2020 E. A

A.a. Der 1987 geborene A.________ war als selbstständigerwerbender Bauunternehmer für Maurer-, Gipser- und Eisenlegerarbeiten tätig. Er erlitt am 28. März 2008 beim Fussballspielen während des Militärdienstes (Rekrutenschule) eine komplette Ruptur des vorderen Kreuzbandes. Die Schweizerische Unfallversicherung, Suva, Abteilung Militärversicherung (nachfolgend: Suva-MV) erbrachte Versicherungsleistungen in Form von Heilbehandlung und Taggeld. Nach einer kreisärztlichen Untersuchung vom 2. September 2008 wurde für schwere Arbeiten weiterhin eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert, weshalb intensive physiotherapeutische Massnahmen in der Rehabilitationsklinik B.________ angeordnet wurden. Aus beruflichen Gründen verzichtete A.________ auf diese Massnahme. Die Suva-MV stellte ihre Taggeldleistungen per 15. September 2008 mit dem Hinweis ein, der Versicherte sei für wechselbelastende Arbeiten ohne Heben von schwereren Lasten wieder zu 100 % arbeitsfähig. A.b. Im Februar 2012 stellte A.________ Antrag auf weitere Versicherungsleistungen infolge andauernder Beschwerden an seinem linken Knie (Heilbehandlung, Taggeldleistungen). Die Suva-MV traf Abklärungen in gesundheitlicher und erwerblicher Hinsicht. Unter anderem liess sie eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) durchführen (Bericht der Arbeitsmedizin Zentrum C.________ GmbH vom 13. März 2013). Mit Verfügung vom 5. Juni 2013 lehnte die Suva-MV die Ausrichtung weiterer Taggeldleistungen ab, da als Folge des versicherten Gesundheitsschadens keine Verdiensteinbusse vorliege. Auf Einsprache hin hob die Suva-MV die angefochtene Verfügung mit Schreiben vom 3. Juni 2014 auf, da weitere Abklärungen vorgenommen werden müssten. In der Folge liess sie durch Ing. agr. HTL/Wirtschafts-Ing. FH D.________, Fachspezialist Selbstständigerwerbende Landwirtschaft/Haushalt vom Zentrum E.________, einen Betätigungsvergleich durchführen (Bericht vom 12. Juni 2015). Mit Verfügung vom 4. April 2016 teilte die Suva-MV A.________ mit, er sei in seiner Tätigkeit als Eisenleger voll arbeitsfähig, weshalb weitere Geldleistungen (Taggeld- oder Rente) abgelehnt würden. Die dagegen erhobene Einsprache wies die Versicherung nach erneuten Abklärungen in Form zweier EFL mit medizinischer Beurteilung durch Dr. med. F.________, Spezialarzt FMH für Rheumatologie und innere Medizin, vom arbeitsmedizinischen C.________ GmbH vom 31. Januar 2018 einerseits und der Rehaklinik B.________ vom 15. Mai 2018 andererseits, ab (Einspracheentscheid vom 9. Juli 2018).