Citation: C 77/02 19.06.2002 E. 2

2.- a) Die A.________ führte per 1. Juni 2001 ein neues Provisionssystem ein, welches den bisherigen Bruttolohn von Fr. 6500.- monatlich (inkl. 13. Monatslohn) sowie den Filialbonus von 3 % des Bruttoertrags unberührt liess, jedoch Anspruch und Höhe der Provision neu regelte. Der Beschwerdeführer wollte sich mit dieser Neuregelung nicht abfinden, obwohl ihm klar war, dass diese Weigerung mit dem Verlust seiner unbefristeten Stelle einhergehen würde und er im Kündigungszeitpunkt keine neue Stelle in Aussicht hatte. Dabei hätte er im Fall der Fortführung des bisherigen Arbeitsverhältnisses selbst bei Berücksichtigung der geltend gemachten Lohneinbusse unter der neuen Provisionsordnung ein Einkommen erzielt, das höher gewesen wäre als die Arbeitslosenentschädigung von 80 % des versicherten Verdienstes. b) Der Beschwerdeführer hätte daher das Arbeitsverhältnis vorerst unter den bisherigen Arbeitsbedingungen weiterführen und während dieser Zeit eine neue Stelle suchen müssen, selbst wenn ihm die von der Arbeitgeberin vorgeschlagene neue Regelung unzumutbar erschien (vgl. Urteil S. vom 30. März 2001, C 122/00). Mit seiner Weigerung, der zumindest bis zum Antritt einer neuen Stelle zumutbaren Vertragsänderung zuzustimmen, verursachte der Beschwerdeführer seine Arbeitslosigkeit schuldhaft selbst und wurde zu Recht in der Anspruchsberechtigung eingestellt (Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV).