Citation: 1P.103/2001 22.03.2001 E. B

B.- Ein Arzt des Gesundheitsamtes wies P.________ am 25. Dezember 2000 wegen auffälligen Verhaltens in die Psychiatrische Universitätsklinik Basel ein und ordnete fürsorgerischen Freiheitsentzug an. P.________ hatte bei einem Polizeiposten Anzeige gegen seinen Vater erhoben, weil ihm dieser angeblich einen gestohlenen Computer geschenkt habe. Am 28. Dezember 2000 nahm der behandelnde Oberarzt der Klinik gestützt auf § 35 des baselstädtischen Psychiatriegesetzes einen Rekurs von P.________ gegen die Anordnung des fürsorgerischen Freiheitsentzuges zu Protokoll und leitete ihn an die Psychiatrie-Rekurskommission Basel-Stadt (Rekurskommission) weiter. Gleichentags beantragte die Universitätsklinik die Abweisung des Rekurses und die Fortsetzung des fürsorgerischen Freiheitsentzuges bis Ende Februar 2001. Sie ersuchte die Rekurskommission ferner um Prüfung und Ermächtigung, P.________ auch gegen dessen Willen medikamentös zu behandeln. Das mit der Begutachtung beauftragte ärztliche Mitglied der Rekurskommission empfahl in seinem Bericht vom 2. Januar 2001 die Ermächtigung zur weiteren unfreiwilligen stationären Behandlung von P.________ bis Ende Januar 2001 und wies insbesondere auf die massive Selbstgefährdung im Falle einer Verschlechterung des Zustandes und eines katatonen Zustandes hin. Eine medikamentöse Zwangsbehandlung werde indessen zur Zeit als ungerechtfertigt betrachtet. Die Rekurskommission hörte P.________ an. Dieser gab anlässlich der Verhandlung an, er wolle aus der Klinik austreten und fühle sich trotz früherer psychotischer Momente mit Verfolgungswahn imstande, sein Leben auch ohne Hilfe der Klinik, aber mit Begleitung seines privaten Psychiaters zu bewältigen. Er bestätigte seinen Rekurs gegen den fürsorgerischen Freiheitsentzug und erhob sinngemäss Beschwerde gegen eine Zwangsmedikation. Vor der Rekurskommission sagte ferner die Mutter von P.________ aus. Schliesslich kam ein Assistenzarzt zu Worte. Dieser wies auf Wahnvorstellungen, Unruhe und aktive Störung der Mitpatienten hin. Zur Verhinderung eines katatonen Zustandes benötige P.________ Neuroleptika, die nach bisherigen Erfahrungen gute Wirkung gezeigt und jeweilen eine Stabilisierung des maniformen Zustandes herbeigeführt hätten. Mit Entscheid vom 4. Januar 2001 wies die Rekurskommission den Rekurs gegen die Einweisung ab (Dispositiv Ziff. 1) und bewilligte die Zurückbehaltung von P.________ in der Klinik längstens bis zum 28. Februar 2001 (Dispositiv Ziff. 2). Ferner wies die Rekurskommission die Beschwerde gegen die Durchführung der medikamentösen Behandlung ab (Dispositiv Ziff. 3).