Citation: 7B_792/2023 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt verschiedene weitere formelle Mängel. Dies beginnt damit, dass er die Unvollständigkeit der Akten und damit zusammenhängend eine Verletzung seines Rechts auf Akteneinsicht geltend macht. Im Einzelnen bringt er vor, die Schuldsprüche würden weitestgehend auf den Überwachungsergebnissen aus der Grossaktion "B.________" beruhen. Es sei ihm aber trotz entsprechender Anträge nie vollständige Einsicht in alle in diesem Rahmen erzeugten Aufzeichnungen gewährt worden. Indem ihm nur die Triageresultate der Staatsanwaltschaft zur Verfügung gestellt worden seien, sei ihm verunmöglicht worden, nach für ihn "relevantem", nämlich weiterem entlastendem Material zu suchen und noch deutlicher aufzuzeigen, dass die Interpretationen der Strafbehörden falsch seien. Ihm sei einzig eine Festplatte ausgehändigt worden, welche aber keine einzige Aufzeichnung zu der in der Mitteilung nach Art. 279 Abs. 1 StPO aufgeführten, gegen ihn angeordneten Überwachungen enthalte. Darauf befänden sich stattdessen nur Überwachungen betreffend "D.C.________" (Beschuldigter C.________) sowie "F.E.________" und selbst in Bezug auf C.________ seien die Aufzeichnungen absolut unvollständig. Ausserdem bestehe kein Verzeichnis zum Inhalt der Festplatte und diese sei völlig unübersichtlich; die einzelnen Dateien seien "verwinkelt" und chaotisch in diversen Unterordnern mit sehr langen Pfaden abgelegt. Es sei überhaupt nicht nachvollziehbar, welche konkreten Aufzeichnungen sich überhaupt darauf befänden. Nebst dem fehle es an einem (irgendwie gearteten) Verzeichnis zu allen Überwachungsmassnahmen, weshalb er nicht überprüfen könne, ob er tatsächlich die vollständigen Akten erhalten habe.