Citation: 9C_834/2019 E. 6.1

6.1. Zunächst macht die Beschwerdeführerin geltend, bei einer im Rahmen eines Rentenrevisionsverfahrens durchgeführten Indikatorenprüfung sei es nicht zulässig, Freizeitaktivitäten und soziale Umstände neu zu beurteilen, die bereits im Zeitpunkt der damaligen Rentenzusprache vorgelegen hätten und die sich weder in der Intensität noch in der Ausprägung wesentlich verändert hätten. Dieser Einwand geht schon deswegen fehl, weil die Rentenzusprechung (Verfügungen vom 13. Dezember 2010 und vom 1. Juni 2011) noch vor Erlass von BGE 141 V 281 und folglich nicht gestützt auf eine Indikatorenprüfung erfolgt war.