Citation: 8C_337/2022 E. 4.3.2

4.3.2. Das kantonale Gericht hat zu diesen Einwänden erwogen, der Beschwerdeführer sei - ausser während der Dauer der Arbeitsunfähigkeit nach den Operationen in den Jahren 2019 und 2020 - stets arbeits- und leistungsfähig gewesen. Die Verwertung der Arbeitsfähigkeit sei ihm zumutbar gewesen. Er habe im Jahre 2007 die langjährige Tätigkeit als Gemüseverpacker und -kontrolleur beendet. Danach habe er sich mit Leistungen der Sozialhilfe begnügt und an den von dieser vermittelten Projekten teilgenommen. Zu keinem Zeitpunkt habe er versucht, seine Arbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt bzw. in der freien Wirtschaft zu verwerten. Seine langjährige Absenz vom ersten Arbeitsmarkt sei somit auf invaliditätsfremde Gründe zurückzuführen. Die arbeitsmarktliche Desintegration sei daher nicht invaliditätsbedingt. Dem Beschwerdeführer habe es offensichtlich am Eingliederungswillen gefehlt, weshalb die subjektive Eingliederungsfähigkeit zu verneinen sei. Wäre er der Schadenminderungspflicht nachgekommen, so hätte er entweder noch eine Arbeitsstelle oder er wäre ohne Weiteres wieder rasch eingliederbar. Dass er seine Erwerbsfähigkeit seit Jahren nicht verwertet habe, habe er selbst zu vertreten. Für allfällige Erschwernisse beim Finden einer Arbeitsstelle habe nicht die Invalidenversicherung aufzukommen. Insgesamt sei die befristet zugesprochene ganze Rente ohne vorgängige Durchführung von Eingliederungsmassnahmen aufzuheben.