Citation: 8C_281/2022 E. 4.4

4.4. Soweit der Beschwerdeführer vor Bundesgericht erneut beantragt, nebst der bereits zugesprochenen Integritätsentschädigung von je 20 % für Schulter und Knie sei ihm eine solche von 10 % für die latente Nebenniereninsuffizienz auszurichten, ist dieser Antrag unzulässig. Streitgegenstand vor Bundesgericht kann nur sein, was die Vorinstanz überhaupt entschieden hat oder zu entscheiden gehabt hätte. Der Streitgegenstand kann vor Bundesgericht zwar eingeschränkt (minus), nicht aber ausgeweitet (plus) oder geändert (aliud) werden (BGE 142 I 155 E. 4.4.2; Urteil 8C_782/2021 vom 3. Mai 2022 E. 1.2). Da die Höhe der Integritätsentschädigung, wie in E. 4.2.2 hiervor dargelegt, bereits im kantonalen Beschwerdeverfahren nicht zum Streitgegenstand gehörte, kann sie auch vor Bundesgericht nicht Streitgegenstand sein. Auf den diesbezüglichen Antrag ist daher nicht einzutreten.