Citation: 7B_144/2023 E. B

B.a. Die Bewährungs- und Vollzugsdienste der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich setzten zunächst mit Verfügung vom 4. März 2022 die ambulante Massnahme in Vollzug. Am 23. Juni 2022 hob die Vollzugsbehörde diesen wieder auf, nachdem A.________ keinerlei Interesse an der ambulanten Behandlung in Freiheit bekundet hatte und bereits dem Erstgesprächstermin unentschuldigt ferngeblieben war. Auf Antrag der Vollzugsbehörde beschloss das Bezirksgericht Bülach mit Urteil vom 22. November 2022, dass die Freiheitsstrafe von 15 Monaten, abzüglich 287 Tage Haft, vollzogen werde. Hiergegen reichte A.________ Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich ein. B.b. Mit Beschluss vom 17. April 2023 hiess das Obergericht die Beschwerde teilweise gut und ordnete zusätzlich eine vollzugsbegleitende Behandlung im Sinne von Art. 63 StGB an. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab.