Citation: 9C_314/2022 E. 4

Nicht bestritten wird letztinstanzlich, dass die Beschwerdegegnerin seit Mai 2016 in unterschiedlicher Ausprägung infolge verschiedener gesundheitlicher Beeinträchtigungen arbeitsunfähig war. Ebenfalls zu keinen Beanstandungen seitens der Beschwerdeführerin Anlass gegeben hat ferner die vorinstanzliche Feststellung, wonach für die Arbeitsunfähigkeit, die letztendlich zur ab 1. Juli 2018 einen Rentenanspruch der Invalidenversicherung begründenden Invalidität geführt hat, die Magenerkrankung ursächlich ist. Schliesslich ist mit dem kantonalen Gericht, namentlich vor dem Hintergrund der Berichte des Spitals E.________ vom 16. Mai 2017 sowie der Frau Dr. med. B.________ vom 8. Dezember 2017 und 13. November 2019, auch als erstellt anzusehen, dass die Magenprobleme in Form eines gastralen Ulcusleidens schon längere Zeit existiert hatten und als chronisch anzusehen sind. Die diesbezügliche Situation hatte sich im April 2017 insoweit verschlechtert, als die Beschwerdegegnerin wegen eines Magenulcus notfallmässig im Rahmen einer mehrtägigen Hospitalisation behandelt werden musste. Ein fachärztlich während des bis 11. Juni 2017 dauernden Vorsorgeverhältnisses diagnostizierter Gesundheitsschaden, der in einem sachlichen Zusammenhang zur Zusprache der invalidenversicherungsrechtlichen Rente per 1. Juli 2018 steht, ist daher, wie auch die Beschwerdeführerin einräumt, ausgewiesen. Da nicht erkennbar ist, inwiefern die entsprechenden Erwägungen offensichtliche Mängel aufweisen sollten, kann darauf abgestellt werden (vgl. E. 1 und 2.3 hiervor).