Citation: 4A_527/2014 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung von Art. 1, 2, 23 ff., 28 und 319 f. OR sowie Art. 2 ZGB, eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, des Willkürverbots und eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts. Konkret wird geltend gemacht, das angefochtene Obergerichtsurteil beruhe auf der falschen Prämisse, dass die Parteien im April 2010 eine neue - und daher separat anzufechtende - Vereinbarung über die strittige Kompensationszahlung von Fr. 270'000.-- brutto getroffen hätten. Mit Ziffer 4 des Arbeitsvertrages sei jedoch eine Vereinbarung abgeschlossen worden, welche die essentialia negotii bereits enthalte. Einzig die darin umschriebene Kompensationszahlung sei in ihrer Höhe noch unbestimmt geblieben, sei aber anhand objektiver Kriterien bestimmbar gewesen.