Citation: U 302/01 10.01.2002 E. A

A.- Der 1956 geborene L.________ arbeitete seit 1. November 1989 als Montagearbeiter in der G.________ AG und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unfälle versichert. Am 28. November 1997 schnitt er sich beim Öffnen eines Kartons mit dem Messer in den rechten Zeigefinger und durchtrennte sich dabei beide Beugesehnen über dem Grundgelenk. Gleichentags wurden die Beugesehnen im Spital X.________ operativ readaptiert. Seit 19. Februar 1998 wurde der Versicherte von der Arbeitgeberin halbtags in der Detailmontage (leichte Frauenarbeit) eingesetzt, wobei seine Arbeitsleistung auf höchstens 25 % beziffert wurde. Am 30. Juni 1998 wurde dem Versicherten eine Silikonersatzsehne implantiert, die am 30. Juli 1998 durch ein freies Sehnentransplantat ersetzt wurde. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Taggeld und Heilbehandlung). Nach Beizug verschiedener Arztberichte und kreisärztlicher Untersuchungen sprach sie dem Versicherten für die unfallbedingten Befunde am Finger rechts eine Integritätsentschädigung für eine Integritätseinbusse von 5 % zu; die Taggeld- und Heilkostenleistungen stellte sie per 31. Januar 2000 ein und verneinte den Anspruch auf eine Invalidenrente (Verfügung vom 4. Januar 2000). Die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 15. März 2000 ab. Mit Verfügung vom 23. Oktober 2000 sprach die IV-Stelle des Kantons Thurgau dem Versicherten für die Zeit ab 1. November 1998 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze und ab 1. September 1999 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe Invalidenrente zu.