Citation: 9C_66/2018 E. 3.2

3.2. Fehlt es zum vornherein an einem Anspruch auf Abklärung und Durchführung beruflicher Eingliederungsmassnahmen (vgl. E. 3.1 hievor), erübrigen sich Weiterungen zu den Rügen betreffend die Notwendigkeit eines Mahn- und Bedenkzeitverfahrens sowie zu der für einen Anspruch auf Umschulung erforderlichen Höhe der Mindesterwerbseinbusse. Entsprechend geht auch der Vorwurf fehl, das kantonale Gericht habe eine Rechtsverweigerung im Sinne von Art. 29 Abs. 1 BV begangen, weil es die übrigen Ansprüche beruflicher Art nicht geprüft habe. Nichts anderes gilt in Bezug auf die Rüge, die Vorinstanz habe die Begründungspflicht als Teilgehalt des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt, weil es keine konkreten Stellenmöglichkeiten auf dem ausgeglichen Arbeitsmarkt aufgezeigt habe. Dass die Vorinstanz ihren Schluss, die arbeitsmarktliche Desintegration des Beschwerdeführers sei nicht invaliditätsbedingt, nicht rechtsgenüglich begründet hätte, macht der Beschwerdeführer indessen zu Recht nicht gelten.