Citation: 6B_157/2016 E. 4.1.1

4.1.1. In Bezug auf die Anklageziffer 1 macht der Beschwerdeführer zunächst geltend, der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt, wonach er den fliehenden Privatkläger D.________ zusammen mit Y.________ verfolgt, in einem Hinterhof gestellt und dort niedergerissen habe, werde vom Anklagesachverhalt nicht umfasst. Das angefochtene Urteil missachte somit in schwerwiegender Weise das Immutabilitätsprinzip, so dass in dieser Hinsicht keine Verurteilung erfolgen könne (Beschwerde S. 17 f.). Sodann bringt der Beschwerdeführer vor, die Aussagen des Privatklägers D.________ seien im Kerngeschehen, namentlich in Bezug auf die ihm verabreichten Faustschläge und der Art und Weise, wie er zu Boden gegangen sei, stark widersprüchlich und enthielten zahlreiche Lügensignale. Die Vorinstanz verfalle in Willkür, wenn sie die Bekundungen dennoch als glaubhaft werte. Zudem habe die Vorinstanz weitere, von der Verteidigung dargelegte gewichtige Mängel in den Aussagen des Privatklägers D.________ ausser Acht gelassen. So habe er zu Beginn die falsche Angabe gemacht, er (der Beschwerdeführer) und Y.________ hätten ihm bei der Flucht den Weg abgeschnitten, worauf sie ihn gepackt hätten. Diese Darstellung habe er in der Folge nicht wiederholt. Damit sei erwiesen, dass er entweder bei der ersten oder bei den weiteren Aussagen gelogen habe. Dies mache seine Aussage insgesamt unglaubhaft. (Beschwerde S. 18 ff.).