Citation: 4A_15/2019 E. 2.3

2.3. Ohne zu entscheiden, ob der Beschwerdeführer mit den obigen Ausführungen den Begründungsanforderungen vor Bundesgericht genügen würde (vgl. Erwägung 1), gehen seine Rügen fehl: Entgegen seiner Auffassung stellte die Vorinstanz fest, dass der Beschwerdegegner Gesellschafter der D.________ BV und Mitglied des Aufsichtsrats der C.________ SAS war. Sie zog damit seine Stellung und Geschäftsgewandtheit in ihre Beweiswürdigung mit ein. Die Vorinstanz legte alsdann den Inhalt der beiden E-Mails unmittelbar nacheinander dar, würdigte die beiden E-Mails gemeinsam und berücksichtigte damit die chronologische Reihenfolge und den zeitlichen Bezug der E-Mails zueinander. Die Vorinstanz stellte sodann nicht fest, dass es neben den Honorarzahlungen für die Aufsichtsratstätigkeit bei der C.________ SAS keine anderen Zahlungen zwischen den Parteien gegeben hätte. Solches ergibt sich auch nicht aus den vom Beschwerdeführer zitieren Vorbringen des Beschwerdegegners in der Berufungsschrift vom 15. Januar 2018, insbesondere nicht aus Rz. 19. Der Beschwerdegegner erklärte an dieser Stelle nicht, dass es neben den Honorarzahlungen keine anderen Zahlungen gegeben hätte. Vielmehr bestritt er bloss, dass es abgesehen von den im Vollstreckungsverfahren vom Beschwerdeführer geleisteten EUR 59'688.-- weitere Rückzahlungen des Darlehens durch den Beschwerdeführer gegeben habe. Unter diesen Umständen ist es nicht offensichtlich unrichtig, wenn die Vorinstanz erwog, dass es nicht ausgeschlossen sei, dass mit dem Ausdruck "certains paiements" andere Zahlungen gemeint gewesen, jedoch von den Parteien vor der Erstinstanz nicht thematisiert worden seien.