Citation: 2C_357/2023 E. 4.7

4.7. Obschon die Beschwerdeführenden im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils seit rund zehn Monaten keine Sozialhilfe mehr bezogen hatten, ist die rechtliche Würdigung der Vorinstanz nicht zu beanstanden, wonach eine dauerhafte Loslösung von der Sozialhilfe nicht sichergestellt sei. Angesichts der langjährigen Passivität und mit Blick auf den Umstand, dass die Beschwerdeführenden 1 und 3 ihr Verhalten erst unter dem Druck des ausländerrechtlichen Verfahrens geändert haben, durfte die Vorinstanz demnach ohne Verletzung von Bundesrecht von einer erheblichen Wahrscheinlichkeit eines künftigen Sozialhilfebezugs ausgehen. Damit liegt der Widerrufsgrund gemäss Art. 63 Abs. 1 lit. c AIG vor.