Citation: 6B_932/2021 E. 1.5.4

1.5.4. Weiter berücksichtigt die Vorinstanz die Resozialisierungsmöglichkeiten der Beschwerdeführerin in ihrem Heimatland Kamerun. Dort ist die Beschwerdeführerin aufgewachsen, hat dort fast dreissig Jahre gelebt, weshalb die Vorinstanz überzeugend festhält, sie sei dadurch mit der Sprache und der Kultur ihres Heimatlandes bestens vertraut. Gemäss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz leben noch gewisse Verwandte der Beschwerdeführerin - Tanten und Nichten - in Kamerun. Der Umstand, dass die Schwester und die Eltern, die dort gewohnt hatten, mittlerweile verstorben sind, ändert nichts daran, dass für die Beschwerdeführerin in Kamerun zumindest ein gewisser sozialer Empfangsraum besteht. Angesichts der nach wie vor bestehenden Beziehungen zu ihrem Heimatland geht die Vorinstanz zutreffend davon aus, eine Ausreise nach Kamerun sei zumutbar.