Citation: 1C_647/2020 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführenden machen weiter eine willkürliche Anwendung von § 238 Abs. 1 PBG/ZH geltend. Das im Streit liegende Bauprojekt ordne sich nicht ein, weil es sich als 135 m langer Riegel vor den mit Punkthäusern bebauten dahinter liegenden Hang setze und so jeden ortsbaulichen und landschaftlichen Bezug zum Quartier sowie dem davor liegenden Seeufergebiet und dem See vermissen lasse. Die Vorinstanz habe die unmittelbare bauliche Umgebung nicht beachtet und sich stattdessen an der 170 m entfernt gelegenen Mühle Tiefenbrunnen sowie am 300 m entfernten Stadtquartier Seefeld orientiert und diese als massgeblich für die Einordnungsprüfung bezeichnet. Damit habe sie den Referenzperimeter zur Qualifikation der Einordnung in die bauliche und landschaftliche Umgebung willkürlich bestimmt.