Citation: 6F_36/2019 E. 1.1

1.1. Der Gesuchsteller beruft sich auf Art. 121 lit. d BGG. Das Bundesgericht habe im Verfahren 6B_582/2019 erhebliche Tatsachen nicht berücksichtigt, Aktenstücke von verfahrensentscheidender Bedeutung übersehen oder mit einem falschen Wortlaut wahrgenommen. Er macht im Wesentlichen geltend, in den kantonalen Akten seien in act. 11.2.05 zwei Arztzeugnisse, eines vom 13. Juni 2014 und eines vom 17. Januar 2017, abgelegt bzw. abgelegt gewesen, was auch das Kantonsgericht nicht in Abrede stelle. In seiner Beschwerde an das Kantonsgericht habe er denn auch ausgeführt, die Arztzeugnisse würden den kausalen Zusammenhang zwischen der Erkrankung und den Strafverfahren belegen. Aus act. 11.2.05 gehe nämlich hervor, dass er vom 20. November 2013 bis zum 23. Januar 2014 in stationärer Behandlung gewesen sei, danach die Weiterbehandlung ambulant stattgefunden habe und dass in den psychotherapeutischen Einzelgesprächen vor allem die gerichtlichen Auseinandersetzungen mit der Nachbarschaft thematisiert worden seien. Er habe in seiner Beschwerde an das Bundesgericht im Verfahren 6B_582/2019 vorgebracht, dass die Staatsanwaltschaft Höfe rechtsrelevante Dokumente verloren, allenfalls auch beseitigt habe. Auch im Parallelverfahren, das seiner Selbstverteidigung diene, seien Akten abhanden gekommen. Er habe seine Entschädigungs- und Genugtuungsansprüche rechtsgenügend erbracht und mit einem Arztzeugnis belegt.