Citation: 6B_409/2015 E. 2.4

2.4. Demnach ist im vorliegenden Strafverfahren aufgrund der "in dubio pro reo" anzunehmenden Umstände davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin sich nicht verkehrsregelwidrig verhielt und ihr daher keine Fahrlässigkeit in Bezug auf den eingetretenen Tötungserfolg vorgeworfen werden kann. Die Beschwerde ist daher gutzuheissen, das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, vom 17. Februar 2015 aufzuheben und die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Kosten zu erheben und hat der Kanton Aargau der Beschwerdeführerin eine Entschädigung von Fr. 3'000.-- zu zahlen.