Citation: 4A_222/2022 E. 6.3.2

6.3.2. Die Beschwerdeführerinnen berufen sich auf Art. 107 Abs. 1bis ZPO und meinen, die Prozesskosten seien in einem Organisationsmängelverfahren in der Regel der Gesellschaft aufzuerlegen. Die Vorinstanz habe diesen Grundsatz verletzt. Sie habe nicht berücksichtigt, dass die Beschwerdeführerinnen gezwungen gewesen seien, ein Verfahren zur Behebung des von D.________ verschuldeten doppelten Organisationsmangels einzuleiten. Letzterer habe die Einleitung des vorliegenden Verfahrens provoziert und allein verursacht. Die Vorinstanz begründe nicht, weshalb sie die Kosten anders als die Erstinstanz verteilte, welche der Beschwerdegegnerin immerhin die Hälfte der Kosten auferlegt habe. Die Kosten des "vorinstanzlichen sowie des erstinstanzlichen" Verfahrens seien zur Gänze der Beschwerdegegnerin, eventualiter (zumindest teilweise) D.________, der den Organisationsmangel durch sein (mutmasslich) rechtsmissbräuchliches Verhalten verursacht und aufrecht erhalten habe, aufzuerlegen.