Citation: 6B_516/2021 E. 2.5.2

2.5.2. Was der Beschwerdeführer zur Breite der Passage anführt, dass nämlich die Kantonspolizei diese anhand von Bildern und Vermessungen vor Ort auf ca. 4,40 m geschätzt habe, weshalb die vorinstanzliche Annahme einer Breite von 2,50 m bis 4,40 m willkürlich sei, ist für die Beurteilung der Rechtmässigkeit der Verfahrenseinstellung nicht relevant. Anders als der Beschwerdeführer impliziert, ist vorliegend nämlich die vorinstanzlich festgestellte Maximalbreite entscheidend. Denn wird bei einer bestimmten Breite der Passage das Sicherheitskonzept als ausreichend qualifiziert, gilt dies umso mehr für eine geringere Breite. Der Beschwerdeführer geht selbst von einer Breite von mind. 4 m bis max. 4,40 m aus, womit er in Bezug auf die Maximalbreite mit der vorinstanzlichen Feststellung übereinstimmt. Im Übrigen ist die Abstützung auf die Schätzung des Augenzeugen H.________ (2,50 m), anders als der Beschwerdeführer anführt, nicht willkürlich, wurden dessen Aussage von der Vorinstanz doch einzig herangezogen, um die Distanz zu plausibilisieren, die sich aufgrund jener von den Ermittlungsbehörden erstellten Fotos ergibt, die angefertigt wurden, nachdem ein unbekannter Streckenposten auf mündliche Anweisung des Staatsanwalts vor Ort die Vauban-Gitter und das Absperrband in die ungefähre ursprüngliche Situation wie während des Rennens gestellt hatte.