Citation: 4C.287/2002 15.12.2003 E. 7

Die Vorinstanz hat beweismässig und damit für das Bundesgericht verbindlich festgestellt, die streitigen Fr. 201'502.90 seien der Klägerin nicht zugegangen. Sodann ist ihre Rechtsauffassung, wonach der Beklagte den Hinterlegungsvertrag weiterhin zu erfüllen und die daraus eingeklagte Forderung zu tilgen hat, nach dem Gesagten bundesrechtlich nicht zu beanstanden. Dass allenfalls B.________ der Klägerin ebenfalls verpflichtet ist, sei es aus Delikt oder ungerechtfertigter Bereicherung, entlastet den Beklagten nicht. Es besteht Anspruchskonkurrenz, wobei für die vorliegende Streitsache ohne Bedeutung bleibt, ob diese Konkurrenz den Regeln der Solidarität folgt oder nicht. Die Frage berührt das Aussenverhältnis in den hier streitigen Punkten nicht.