Citation: 6B_1090/2017 E. 3.4

3.4. Gemäss Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz hat der Beschwerdeführer den Abstand zum vorfahrenden Fahrzeug innerhalb von 9,36 Sekunden zweimal auf 0,6 Sekunden reduziert. Zwischen den beiden Sequenzen sei kein deutliches Abbremsen ersichtlich. Die Unterschreitungen seien das Resultat einer bewussten Entscheidung, in einem Zeitraum von 9,36 Sekunden konsequent aufzuschliessen und zu drängeln, weswegen von einer Handlungseinheit auszugehen sei. Durch sein Verhalten habe er eine erhöhte Gefahr für die übrigen Verkehrsteilnehmer, namentlich die Insassen der vorausfahrenden Fahrzeuge, geschaffen (angefochtenes Urteil, S. 15 f.).