Citation: 6B_799/2024 E. 3.5

3.5. Entgegen dem Beschwerdeführer geht die Vorinstanz zu Recht davon aus, dass er das Verfahren nicht merklich vereinfachte. Die Vorinstanz berücksichtigt, dass seine Angaben teilweise zur Bestimmung der konkreten Betäubungsmittelmenge beitrugen und dass er sich am 9. November 2020 sowie an der erstinstanzlichen Hauptverhandlung geständig, einsichtig und teilweise reuig zeigte. Dem trägt sie mit einer Reduktion der Strafe um zwei Monate hinreichend Rechnung. Von einem vollumfänglichen Geständnis, welches gemäss BGE 121 IV 202 E. 2d/cc zu einer Strafreduktion "von einem Fünftel bis zu einem Drittel" führen könnte, kann keine Rede sein. Daran ändert nichts, dass der Beschwerdeführer bei der Hafteröffnung der Entsiegelung des Telefons zugestimmt haben mag. Der Beschwerdeführer trägt vor, er habe "gelegentlich die Rolle Dritter in den Einvernahmen etwas abgemildert dargestellt". Dies müsse vor dem Hintergrund gesehen werden, dass er um seine Sicherheit und jene seiner Familie gefürchtet habe. Dies mag sein, ändert aber nichts daran, dass kein Geständnis vorliegt, welches die Strafverfolgung merklich erleichtert hätte. Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, er habe "vielleicht nicht immer gleich den schwersten Vorwurf, den die Befragenden auf gut Glück in den Raum stellten, bestätigt oder gar noch verstärkt". Dies könne ihm nicht vorgeworfen werden. Die Vorinstanz macht dem Beschwerdeführer keinen Vorwurf. Sie gelangt lediglich zum überzeugenden Schluss, dass kein Geständnis vorliegt, welches zu einer weiteren Strafminderung berechtigen würde.