Citation: 8C_112/2007 05.03.2008 E. 4.2

4.2.1 Das kantonale Gericht hat zur Beurteilung der Statusfrage im Wesentlichen auf die im Abklärungsbericht Haushalt vom 21. März 2005 wiedergegebene Auskunft der Beschwerdeführerin abgestellt, wonach sie, um die Betreuung ihrer - damals knapp 13-jährigen - Tochter weiterhin nicht zu vernachlässigen, bei Gesundheit aus finanziellen Gründen während vier bis fünf Stunden täglich eine ausserhäusliche Tätigkeit verrichtet hätte. Die anlässlich der Erhebungen im Haushalt getätigte Aussage der Versicherten wurde von der IV-Abklärungsperson auf Anfrage hin als glaubhaft bestätigt (vgl. Stellungnahme vom 1. Juli 2005). Wie letztinstanzlich durch die Beschwerdeführerin indessen grundsätzlich zutreffend ausgeführt wird, liegen gewisse objektive Kriterien vor, welche für die Annahme eines ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen in höherem zeitlichen Ausmass ausgeübten Erwerbspensums sprächen. So war die Versicherte vor Eintritt des zur Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führenden Gesundheitsschadens Mitte Juli 2000 (vgl. Zeugnis des Dr. med. S.________ vom 20. September 2000; Gutachten des Dr. med. H.________ vom 24. Januar 2005, S. 8; Stellungnahme des RAD vom 8. Februar 2005) nicht nur seit April 2000 zu rund 23 % als Raumpflegerin für die Firma Y.________ AG tätig gewesen (Arbeitgeberbericht vom 3. Juni 2004), sondern hatte seit Januar 2000 zusätzlich auch in einem Pensum von 50 % als Zimmermädchen bei der Firma X.________ AG gearbeitet (vgl. IK-Auszug vom 2. Juni 2004; Abklärungsbericht Haushalt vom 21. März 2005, S. 2 unten). Ferner lebt die Beschwerdeführerin seit Juni 2001 von ihrem Ehemann getrennt und erhält keine Alimente für sich und ihr Kind, weshalb sie auf finanzielle Unterstützung durch das Sozialamt angewiesen ist. Des Weitern war die 1992 geborene Tochter im vorliegend relevanten Beurteilungszeitraum dem Kleinkindalter - und damit auch der hinsichtlich der Betreuungsbedürftigkeit intensivsten Phase - bereits entwachsen, sodass auch unter diesem Blickwinkel eine über ein 50 %-Pensum hinausgehende ausserhäusliche Beschäftigung durchaus vorstellbar gewesen wäre. 4.2.2 Obschon somit auf Grund der gegebenen persönlichen, familiären, sozialen und finanziellen Verhältnisse (vgl. zur diesbezüglich massgeblichen Gesamtbetrachtung: BGE 125 V 146 E. 2c S. 150, 117 V 194 E. 3b S. 194 ff.) zwar gewichtige Anhaltspunkte eine Erweiterung des Teilzeitpensums im Gesundheitsfall indiziert hätten, kann die auf der Selbstangabe der Versicherten - und damit ebenfalls auf einer konkreten Verumständung - beruhende Annahme der Vorinstanz, die Beschwerdeführerin würde ohne Gesundheitsschaden einer 50%igen erwerblichen Beschäftigung nachgehen, nicht als offensichtlich unrichtig bzw. auf einer Rechtsverletzung oder unvollständigen Sachverhaltsfeststellung basierend disqualifiziert werden. Vielmehr ist den Aussagen der versicherten Personen im Rahmen der Haushaltsabklärung rechtsprechungsgemäss erhöhtes Gewicht beizumessen (AHI 2000 S. 197, E. 2d; E. 3 des in RKUV 2001 Nr. U 437 S. 342 ff. auszugsweise publizierten Urteils U 430/00 vom 18. Juli 2001; Urteil I 77/03 vom 2. September 2003, E. 3.2.3; vgl. auch BGE 121 V 45 E. 2a S. 47 mit Hinweisen), zumal keine Hinweise dafür ersichtlich sind, dass die Beschwerdeführerin die ihr gestellte Statusfrage beispielsweise infolge sprachlicher Verständigungsprobleme (vgl. dazu auch die Ausführungen im Gutachten des Dr. med. H.________ vom 24. Januar 2005, S. 5 zu Ziffer 3) nicht korrekt erfasst hätte, und es letztlich jeder Person frei steht - unter Inkaufnahme der sich daraus allenfalls ergebenden Konsequenzen -, die ihr im Lichte der bestehenden Situation am geeignetsten erscheinende Lebensform zu wählen. Anzumerken bleibt im Übrigen, dass die Versicherte ihre Tätigkeit als Zimmermädchen bei der Firma X.________ AG nicht aus gesundheitlichen Gründen, sondern, wie in ihrem Schreiben vom 17. November 2000 an die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich betont wurde, wegen Lohnabrechnungsproblemen per Ende Juli 2000 beendet hat.