Citation: 9C_292/2022 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer machte den Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz für die Zeit ab dem 17. März 2020 geltend. Der Erlass des Einspracheentscheids vom 23. September 2021 begrenzt den gerichtlichen Prüfungszeitraum (vgl. BGE 131 V 407 E. 2.1.2.1). Somit sind hier in erster Linie die (zum Teil rückwirkend in Kraft gesetzten) vom 17. März bis zum 16. September 2020 geltenden einschlägigen Bestimmungen der Verordnung vom 20. März 2020 über Massnahmen bei Erwerbsausfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus (Covid-19; Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall [SR 830.31] "Stand am 6. Juli 2020" [AS 2020 871, 1257, 2223, 2729]) anwendbar (vgl. BGE 148 V 162 E. 3.2). Soweit sich der Einspracheentscheid resp. der hier angefochtene vorinstanzliche Entscheid auf den Zeitraum vom 17. bis zum 23. September 2020 bezieht, sind die (zum Teil ebenfalls rückwirkend) auf den 17. September 2020 in Kraft gesetzten Bestimmungen anzuwenden. Das betrifft insbesondere Art. 15 des Bundesgesetzes vom 25. September 2020 über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Gesetz; SR 818.102) und die Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall "Stand am 8. Oktober 2020" (AS 2020 4571).