Citation: 8C_214/2009 10.07.2009 E. 3

3.1 Nach Würdigung der medizinischen Aktenlage gelangte das kantonale Gericht, im Wesentlichen gestützt auf das psychiatrische Gutachten des Dr. med. K.________ vom 13. November 2007 sowie die neuropsychologischen und psychiatrischen Untersuchungsberichte des Dr. phil. A.________, Fachpsychologe für Neuropsychologie FSP, Regionaler Ärztlicher Dienst der IV-Stellen X.________ (nachfolgend: RAD), vom 17. Juni 2008 und der Frau Dr. med. W.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, RAD, vom 1. Juli 2008, zum nachvollziehbar begründeten Ergebnis, dass es mangels eines die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigenden Gesundheitsschadens an der zum Leistungsbezug erforderlichen allgemeinen Voraussetzung der drohenden bzw. bereits eingetretenen Invalidität fehle. Darum bestehe weder ein Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen noch ein solcher auf eine Invalidenrente. 3.2 Diese Tatsachenfeststellungen (E. 1.3 hiervor) sind für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich. Im Rahmen der eingeschränkten Sachverhaltskontrolle (Art. 97 Abs. 1 BGG) ist es nicht Aufgabe des Bundesgerichts, die schon im vorinstanzlichen Verfahren im Recht gelegenen medizinischen Berichte neu zu würdigen und die rechtsfehlerfreie Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts hinsichtlich der medizinisch begründeten Einschränkung des funktionellen Leistungsvermögens und des Ausmasses der trotz gesundheitlicher Einschränkungen verbleibenden Arbeitsfähigkeit zu korrigieren (E. 1.1 hiervor). Die Versicherte macht im Wesentlichen geltend, anlässlich ihres stationären Aufenthaltes im Spital L.________ (vom 6. bis 26. August 2008) seien eine posttraumatische Belastungs- und Anpassungsstörung sowie ein HWS-Distorsionstrauma diagnostiziert worden. Die zuständigen Ärzte hätten während des Klinikaufenthaltes festgestellt, dass die Diagnosen des Gutachters Dr. med. K.________, der RAD-Fachpersonen und des Dr. med. T.________, Spezialarzt für Neurologie, offensichtlich falsch seien. Vorab ist zu diesem Einwand anzumerken, dass der Austrittsbericht (vom 16. September 2008) und der Arztbericht (vom 30. September 2008) des Spitals L.________, beide verfasst von Dr. med. E.________, Assistenzarzt, und visiert von Dr. med. G.________, Oberarzt, nicht den für die Beurteilung im vorliegenden Verfahren zeitlich massgebenden Sachverhalt (BGE 130 V 445 E. 1.2 S. 446) betreffen. Soweit aus diesen medizinischen Unterlagen Rückschlüsse auf die Entwicklung des Gesundheitszustandes bis zum Verfügungserlass vom 3. Juli 2008 überhaupt möglich sind, wird die Aussagekraft dieser retrospektiven Erhebung der Befunde, welche gemäss der Angabe des Dr. med. E.________ seit 28. Februar 2006 (Unfalldatum) Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit haben und aktuell eine Erwerbstätigkeit gänzlich verunmöglichen sollen, zusätzlich eingeschränkt durch die Tatsache, dass unklar bleibt, ob und allenfalls inwieweit das Spital L.________ über die bisherigen ärztlichen Untersuchungen und Stellungnahmen informiert war. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin lassen sich weder in den Berichten des Spitals L.________ noch in den Stellungnahmen des behandelnden Psychiaters Dr. med. U.________, Oberarzt Stationäre Dienste, Klinik S.________ (vgl. insbesondere sein Schreiben vom 10. April 2008 zum Gutachten des Dr. med. K.________), zwingende Anhaltspunkte für ihre Behauptung finden, wonach die Einschätzungen des Dr. med. K.________ vom 13. November 2007, der RAD-Fachpersonen vom 17. Juni und 1. Juli 2008 und des Dr. med. T.________ (vom 21. und 27. November 2006) inhaltlich falsch seien. Das kantonale Gericht hat im Rahmen einer umfassenden, objektiven und inhaltsbezogenen Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG; BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400) sorgfältig begründet, weshalb es vorab die Expertise des Dr. med. K.________ sowie die Stellungnahmen der RAD-Fachpersonen und des Neurologen Dr. med. T.________ als massgebliche Entscheidgrundlagen eingestuft hat. Es lässt sich nicht beanstanden, dass die Vorinstanz in diesem Zusammenhang auch auf den beweisrechtlich massgebenden Unterschied zwischen ärztlichem Behandlungs- und Begutachtungsauftrag (statt vieler: Urteil [des Bundesgerichts] 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2) verweist. In der Beschwerde wird nichts vorgebracht, was auf eine offensichtlich unrichtige oder auf einer Bundesrechtsverletzung beruhende Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts im Sinne von Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 95 lit. a BGG schliessen liesse, welche einer Berichtigung nach Art. 105 Abs. 2 BGG zugänglich wäre.