Citation: 8C_107/2017 E. 5

Es steht fest und ist unbestritten, dass sich der Versicherte am 28. März 2015 beim Snowboarden am rechten Knie verletzt hat. Dabei fuhr er über eine Unebenheit im Gelände und verspürte einen Schlag in das Knie; zu einem Sturz kam es nicht. Der Beschwerdeführer bringt zudem vor, sich bei diesem Ereignis zusätzlich das Knie verdreht zu haben. Inwieweit letzteres zutrifft, kann jedoch offen bleiben, ist doch das Ereignis so oder anders nicht als Unfall zu qualifizieren. Das Merkmal des ungewöhnlichen äusseren Faktors kann zwar in einer unkoordinierten Bewegung bestehen. Bei Körperbewegungen gilt dabei der Grundsatz, dass das Erfordernis der äusseren Einwirkung lediglich dann erfüllt ist, wenn ein in der Aussenwelt begründeter Umstand den natürlichen Ablauf einer Körperbewegung gleichsam "programmwidrig" beeinflusst hat (BGE 130 V 117 E. 2.1 S. 118). Bei Schädigungen, die sich auf das Körperinnere beschränken, unterliegt der Nachweis eines Unfalls indessen insofern strengen Anforderungen, als die unmittelbare Ursache der Schädigung unter besonders sinnfälligen Umständen gesetzt werden muss. Der äussere Faktor ist nur dann ungewöhnlich, wenn er - nach einem objektiven Massstab - nicht mehr im Rahmen dessen liegt, was für den jeweiligen Lebensbereich alltäglich und üblich ist, nicht aber, wenn bei einer Sportverletzung das Geschehen in die gewöhnliche Bandbreite der Bewegungsmuster des betreffenden Sports fällt (SVR 2014 UV Nr. 21 S. 67; 8C_835/2013 E. 5.1 mit zahlreichen weiteren Hinweisen). Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, wird Snowboarden regelmässig in unebenem Gelände ausgeübt und es muss dabei stets mit kleinen Absätzen und Schlägen gerechnet werden. Der Geschehensablauf sprengt auch so, wie er letztinstanzlich vom Versicherten geltend gemacht wird, nicht das im Rahmen dieser Sportart Übliche (vgl. auch betreffend Skifahren: SUVA-Jahresbericht 1991 Nr. 3 S. 5, U 16/91 E. 4d). Ist der Knieschaden damit nicht auf einen ungewöhnlichen äusseren Faktor zurückzuführen, haben Vorinstanz und Verwaltung zu Recht einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG verneint. Daran vermag entgegen den Ausführungen in der Beschwerde nichts zu ändern, dass der Knieschaden medizinisch gesehen allenfalls als "traumatisch" gilt.