Citation: 8C_125/2009 27.04.2009 E. A

Der 1966 geborene A.________ war von Juni 1984 bis März 2005 bei der X.________ AG angestellt, wo er in der Fabrikation zunächst als Betriebsmitarbeiter und ab 1990 als Vorarbeiter tätig war. Zusätzlich ging er von Juni 1999 bis Ende 2002 einem Nebenerwerb als Aushilfs-Reinigungskraft für die Y.________ AG nach. Dabei war er bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 20. April 1993 zog er sich bei einem Sturz eine Quetschung der rechten Schulter zu, und bei einem weiteren Sturz vom 15. Juli 1994 brach er das linke Handgelenk. Zur Sanierung der mittels MRI vom 23. November 2001 diagnostizierten Pseudarthrose des Naviculare wurde das Handgelenk am 22. April und am 26. August 2002 operiert. Nach einem komplikationslosen Heilverlauf konnte diese Behandlung abgeschlossen werden. Aufgrund der festgestellten Unterflächenläsion des Supraspinatus, Tendinopathie und Impingement der rechten Schulter, wurde am 11. Dezember 2003 auch diese operiert. Die SUVA anerkannte die Unfallkausalität, kam für die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Da der Versicherte die bisher bei der X.________ AG ausgeübte Tätigkeit nicht mehr verrichten konnte, führte die Invalidenversicherung berufliche Massnahmen durch und liess in der Genossenschaft Q.________ vom 18. Oktober 2004 bis 21. Januar 2005 die Einsatz- und Belastbarkeit sowie die Leistungsfähigkeit prüfen. Nachdem ein erneuter Arbeitsversuch im angestammten Betrieb gescheitert war und die Firma keine körperlich leichte, leidensangepasste Beschäftigung anbieten konnte, wurde das Arbeitsverhältnis aufgelöst. Die SUVA stellte hierauf mit Schreiben vom 14. Oktober 2005 die Heilbehandlung ab sofort und die Taggeldleistungen per 30. November 2005 ein und sprach ihm mit Verfügung vom 9. Februar 2006 ab 1. Dezember 2005 eine Invalidenrente von 30 Prozent sowie eine 15 prozentige Integritätsentschädigung zu. A.________ liess dagegen Einsprache erheben, worauf die SUVA weitere medizinische und erwerbliche Abklärungen durchführte. Die Einsprache hiess sie mit Einspracheentscheid vom 11. März 2008 in dem Sinne teilweise gut, als sie den Invaliditätsgrad auf 31 Prozent erhöhte und den versicherten Jahresverdienst auf Fr. 68'618.- anhob.