Citation: 1P.550/2002 14.01.2003 E. A

X.________ wurde mit Strafbescheid des Untersuchungsrichteramts St. Gallen vom 10. September 1997 der Veruntreuung, der Urkundenfälschung und der Irreführung der Rechtspflege schuldig gesprochen und zu einer bedingten Gefängnisstrafe von acht Wochen sowie einer Busse von Fr. 500.-- verurteilt. Das Kantonsgericht St. Gallen sprach X.________ zudem am 20. April 1999 des qualifizierten Raubversuchs und des Hausfriedensbruchs schuldig und bestrafte ihn mit vier Jahren Zuchthaus, unter Anrechnung von elf Tagen erstandener Untersuchungshaft. Die am 10. September 1997 bedingt ausgesprochene Gefängnisstrafe von acht Wochen wurde vom Kantonsgericht vollziehbar erklärt. Der Verurteilte wurde für die Dauer von fünf Jahren aus dem Gebiet der Schweiz verwiesen; der Vollzug der Landesverweisung wurde aufgeschoben mit einer Probezeit von zwei Jahren. Mit Urteil des Bezirksgerichts St. Gallen vom 13. Dezember 1999 wurde X.________ wegen mehrfachen Betrugs und Urkundenfälschung zu weiteren acht Monaten Gefängnis verurteilt. Gegen das Urteil des Kantonsgerichts vom 20. April 1999 erhob X.________ sowohl kantonale als auch eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde. Mit Urteilen des Kassationsgerichts des Kantons St. Gallen vom 24. November 1999 und des Kassationshofs des Bundesgerichts Urteil 6S.436/1999 vom 1. Februar 2000 wurden die Nichtigkeitsbeschwerden abgewiesen, soweit auf sie eingetreten werden konnte.