Citation: U 44/99 27.04.2000 E. A

A.- Der 1954 geborene B.________ arbeitete im Altersheim Z.________ als Verwalter und war damit obligatorisch bei der «Winterthur» Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: «Winterthur») gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Daneben bestand beim gleichen Versicherer eine zusätzliche Unfallversicherung in Ergänzung zum UVG. Am Morgen des 28. Juni 1994 verliess B.________ seinen Wohnort X.________, um nach eigenen Angaben eine Bergwanderung im Gebiet C.________ zu unternehmen. Da er am Abend des gleichen Tages an einer Sitzung des Jahrgängervereins in D.________ teilnehmen wollte, beabsichtigte er, allenfalls bei seiner in Y.________ lebenden Mutter zu übernachten und erst am nächsten Morgen zurückzukehren. Nachdem er von zu Hause abgefahren war, besuchte er kurz seine Mutter in Y.________ und liess sein Fahrzeug anschliessend am Ausgangsort seiner Tour, in E.________, stehen. Als B.________ am darauf folgenden Tag weder zu Hause noch zur Arbeit erschien, meldete A.________ ihren Ehemann bei der Polizei als vermisst. Die Suchaktionen sowie Nachforschungen blieben ergebnislos. Am 17. Juli 1995 leitete A.________ das Verfahren zur Verschollenenerklärung ein. Mit Entscheid vom 7. November 1996 wurde B.________ durch das Bezirksgericht F.________ wegen Verschwindens in Todesgefahr als seit dem 28. Juni 1994 verschollen erklärt. Mit Verfügung vom 20. Februar 1997 lehnte die «Winterthur», an welche A.________ mit dem Ersuchen um Ausrichtung von Versicherungsleistungen gelangt war, jeglichen Anspruch ab, da ein Unfallereignis im Sinne des UVG nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit dargetan werden könne. Hieran hielt sie im Einspracheentscheid vom 11. April 1997 fest.