Citation: 6B_422/2017 E. A

X.________ und D.A.________ führten im Kanton Bern je ein Umzugsunternehmen. Aus ihrer schon zu Beginn der Geschäftstätigkeit unerbittlichen Konkurrenz entwickelte sich zunehmend eine offene Feindschaft. Am 26. Dezember 2011, gegen 19.30 Uhr, kam es zwischen den beiden, nachdem es schon am Nachmittag zu einem Streit in einem Restaurant gekommen war, bei der Busstation H.________ in U.________ zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Dabei wurde X.________, als er mit seinem Personenwagen hinter einem stadteinwärts fahrenden Bus warten musste, von D.A.________ an der Weiterfahrt gehindert und mit einem Baseballschläger angegriffen. In der Folge entwickelte sich zwischen ihnen und ihren beiden Begleitern eine tätliche Auseinandersetzung. In deren Verlauf ergriff X.________ eine Schusswaffe, schlug mit ihr zunächst gegen den Kopf von D.A.________ und gab hernach aus einer Entfernung von 10-40 cm zwei Schüsse auf D.A.________ ab, wobei einer das Opfer im Brustkorb unterhalb der linken Brustwarze tödlich traf. Nach der Schussabgabe wurde X.________ von mehreren Personen, die D.A.________ begleitet hatten, zusammengeschlagen. Daraufhin kam es zu einer wechselseitigen tätlichen Auseinandersetzung zwischen 10 Personen aus dem Umfeld beider Kontrahenten. Am 17. November 2011 holte X.________ zusammen mit zwei Begleitern I.________, welcher jenen am Abend zuvor telefonisch beschimpft hatte, in Interlaken ab und fuhr mit ihm in Richtung Spiez/Mülenen. In der Nähe von Mülenen hielt er an. Nachdem sie ausgestiegen waren, wurde I.________ von X.________ angegriffen und erhielt von diesem und einem Begleiter einen Faustschlag ins Gesicht. Anschliessend gelang dem Opfer die Flucht.