Citation: 1B_187/2008 06.08.2008 E. 1

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet eine von der Staatsanwaltschaft getroffene strafprozessuale Massnahme nach Zürcher Strafprozessordnung (StPO/ZH). Dagegen kann beim Bundesgericht Beschwerde in Strafsachen im Sinne von Art. 78 BGG erhoben werden (während bei auf das kantonale Gewaltschutzgesetz gestützten Anordnungen die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegeben ist, vgl. BGE 134 I 140). Die Eintretensvoraussetzungen sind im Grundsatz gegeben. Das gilt auch in zeitlicher Hinsicht: Trotz des Umstandes, dass die ursprüngliche Massnahme vom 17. März 2008 nunmehr abgelaufen ist, kann auf die Beschwerde eingetreten werden, da die Staatsanwaltschaft am 4. Juni 2008 eine Verlängerung des Rayon- und Kontaktverbotes für weitere drei Monate angeordnet hat. Nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet die Haft vom 15. bis zum 17. März 2008. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerde darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; das Bundesgericht prüft die Verletzung von Verfassungsrecht und von kantonalem Recht (wie die Strafprozessordnung) gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG nur insofern, als solche Rügen vorgebracht und begründet werden. Es ist im entsprechenden Sachzusammenhang zu prüfen, ob die Beschwerdeschrift diesen Anforderungen genügt.