Citation: 6B_33/2022 E. 1.4.3

1.4.3. Fehl geht auch der Einwand des Beschwerdeführers, er habe glaubhaft ausgeführt, dass er nicht davon ausging, es handle sich bei "D.________" um ein 14-jähriges Mädchen. Die Vorinstanz begründet ausführlich und überzeugend, dass es sich dabei um eine Schutzbehauptung handelt. Der Beschwerdeführer verstand die Altersangabe von "D.________" nicht nur, sondern drückte vielmehr sein Einverständnis dazu bzw. seine Gleichgültigkeit darüber aus. Der Beschwerdeführer setzt sich mit dieser vorinstanzlichen Argumentation nicht auseinander (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Unbehelflich ist deshalb das Vorbringen, wonach die App "B.________" ein Mindestalter von 18 Jahren verlange. Der Beschwerdeführer muss zudem aufgrund der eigenen Nutzung dieser App wissen, dass das Alter nicht verifiziert wird und es ohne Weiteres möglich ist, sein Profil mit einer nicht dem eigenen Alter entsprechenden Angabe zu versehen. Indem sich der Beschwerdeführer auf die Altersangabe unter dem Profilbild von "D.________" stützt, argumentiert er widersprüchlich, da er selbst sowohl auf seinem Profil als auch gegenüber "D.________" ein falsches Alter angab. Nicht überzeugend ist sodann, es komme auf diesen Plattformen vermehrt vor, dass sich Teilnehmer für etwas anderes ausgeben und andere veräppeln wollen, sowie, er habe "D.________" prüfen wollen. Es sind keinerlei plausiblen Gründe ersichtlich, weshalb "D.________" den Beschwerdeführer mit dem Schutzalter hätte wiederholt veräppeln sollen.