Citation: 6B_475/2013 E. 1.4.8

1.4.8. Der Vorwurf des Beschwerdeführers, die Strafverfolgungsbehörden hätten belastende und entlastende Umstände nicht mit gleicher Sorgfalt untersucht (Beschwerde, u.a. Ziffer 24), erweist sich als haltlos. Verschiedene Untersuchungshandlungen dienten der Verifizierung seiner Aussagen (z.B. betreffend das angebliche Alibi) und damit in erster Linie seiner möglichen Entlastung. Überdies wurde zu seinen Gunsten beispielsweise in Betracht gezogen, dass jemand anders als er sein Motorrad im Tatzeitpunkt hätte gefahren haben können. Dass die entsprechenden Ermittlungen nicht zu den vom Beschwerdeführer gewünschten Ergebnissen führten bzw. die Vorinstanz in (willkür) freier Beweiswürdigung zu einer ihn belastenden Überzeugung gelangte, bedeutet keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes.