Citation: 5A_434/2016 E. B

Am 27. März 2014 ersuchte das Betreibungsamt Y.________ das Bezirksgericht U.________ als zuständige Behörde (Art. 609 ZGB i.V.m. § 72 EGZGB/AG) um Mitwirkung bei der Erbteilung an Stelle von X.________. Am 22. Mai 2015 fanden zwischen dem Bezirksgericht U.________ sowie B.________ und C.________ Vergleichsgespräche statt, wobei man sich darauf einigte, die bereits vorhandenen, aus den Jahren 1998 und 2002 stammenden Verkehrswertschätzungen zu den Nachlassliegenschaften sowie die dazu angestellten Berechnungen von einem Gutachter überprüfen zu lassen. Am 14. Juli 2015 erstattete dieser seine Expertise. Bereits mit Schreiben vom 15. Juni 2015 hatte das Bezirksgericht U.________ den beiden Miterbinnen einen Entwurf für einen subjektiv-partiellen Erbteilungsvertrag (Auskauf von X.________) zukommen lassen. Nach einer weiteren Besprechung unterzeichneten die beiden Miterbinnen am 10. November 2015 den unter Mitwirkung des Bezirksgerichts U.________ ausgearbeiteten subjektiv-partiellen Erbteilungsvertrag. Gleichzeitig erteilte das Bezirksgericht U.________ mit Entscheid vom 10. November 2015 an Stelle von X.________ die Zustimmung zum Erbteilungsvertrag. Mit Berufung vom 3. Dezember 2015 verlangte X.________ die Aufhebung des Entscheides vom 10. November 2015 und der Zustimmung zum Erbteilungsvertrag. Mit Entscheid vom 27. April 2016 wies das Obergericht des Kantons Aargau die Berufung ab.