Citation: B 67/04 23.02.2005 E. 3.2

3.2.1 Die Vorinstanz hat das für die Invaliditätsbemessung massgebende Valideneinkommen auf Fr. 59'054.- festgesetzt. Sie stützte sich dabei auf die Angaben des Arbeitgebers, wonach der Beschwerdeführer im Jahr 1998 einen Stundenlohn von Fr. 30.25, einschliesslich 13. Monatslohn (8,3 %) und Ferienentschädigung (12,7 %) bezogen hat, und ermittelte das Jahreseinkommen unter Annahme einer Arbeitszeit von 43 Stunden in der Woche und 45,4 Arbeitswochen (52 Wochen - 12,7 % Ferienanteil). Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, die Zürich Versicherungs-Gesellschaft habe der Berechnung des Krankentaggeldes einen Jahresverdienst von Fr. 60'073.85 zu Grunde gelegt, wobei richtigerweise von einer Jahresarbeitszeit von 2'236 Stunden ausgegangen worden sei. Des Weiteren weist er darauf hin, dass der versicherte Lohn im Versicherungsausweis der Vorsorgeeinrichtung vom 24. April 1997 mit Fr. 65'800.- beziffert worden sei und die Arbeitslosenkasse des Kantons Appenzell A.Rh. den versicherten Verdienst im Februar 1997 auf Fr. 5'128.- monatlich festgesetzt habe, was einem Jahreseinkommen von Fr. 61'536.- entspreche. Schliesslich macht er geltend, selbst wenn der von der Invalidenversicherung gemeldete Stundenlohn von Fr. 30.25 übernommen werde und davon die in Rechnung gestellten 21 % abgezogen würden, ergebe sich ein Stundenlohn von Fr. 25.- und bei 2'236 Arbeitsstunden sowie unter Berücksichtigung des 13. Monatslohnes ein Valideneinkommen von Fr. 60'558.35. 3.2.2 Weil das Einkommen ohne Gesundheitsschaden (Valideneinkommen) hypothetisch aufgrund der im Zeitpunkt der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 129 V 223 Erw. 4.1 und 4.2) bestehenden Verhältnisse festzusetzen ist, kann nicht auf den für das Taggeld der Krankenversicherung, der Invalidenversicherung oder der Arbeitslosenversicherung massgebenden versicherten Verdienst, welcher sich nach den tatsächlichen Verhältnissen vor Eintritt des versicherten Ereignisses bestimmt, abgestellt werden. Keine zuverlässige Grundlage bildet auch das der Rentenverfügung der Invalidenversicherung vom 19. Juni 2001 zu Grunde gelegte Valideneinkommen von Fr. 50'197.-, da hiefür jede Begründung fehlt. Grundsätzlich sind die Angaben des Arbeitgebers für die Berechnung heranzuziehen, welche indessen nicht widerspruchsfrei sind und auch mit den arbeitsvertraglichen Vereinbarungen nicht restlos übereinstimmen. Laut Arbeitsvertrag vom 9. März 1998 war ein Stundenlohn von Fr. 24.80 vereinbart, wozu je 8,3 % für Ferienentschädigung und den 13. Monatslohn kamen, was einen Stundenlohn von insgesamt Fr. 28.92 ergibt. Im Fragebogen für den Arbeitgeber vom 14. September 1999 wird der ausgerichtete Lohn dagegen mit Fr. 30.25 pro Stunde, einschliesslich 12,7 % Ferienentschädigung und 8,3 % 13. Monatslohn, beziffert, woraus sich ein Grundlohn von Fr. 25.- ermitteln lässt. Laut Arbeitgeberbericht hat der Versicherte im Jahr 1998 effektiv einen Verdienst von Fr. 26'636.45 aus 897 Arbeitsstunden bezogen, was einem Stundenverdienst von rund Fr. 29.70 entspricht. In gleicher Höhe hatte sich der Verdienst bereits im Jahr 1997 (Fr. 48'739.60 aus 1'641 Arbeitsstunden) belaufen und es ist aufgrund der Angaben des Arbeitgebers davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer ohne den Gesundheitsschaden auch im Jahr 1999 in diesem Umfang entlöhnt worden wäre. Es rechtfertigt sich daher, auf den Stundenlohn von Fr. 29.70 im Jahr 1998 abzustellen. Umgerechnet auf die betriebliche Jahresarbeitszeit von 2'236 Stunden im Jahr 1998 resultiert daraus ein Jahreseinkommen von Fr. 66'409.20. Weil die Jahresarbeitszeit keinen Ferienanteil enthält, sind hievon die 12,7 % Ferienentschädigung abzuziehen, sodass sich das Valideneinkommen auf Fr. 57'975.20 beläuft.