Citation: 9C_273/2014 E. 3.2.2

3.2.2. Die der Abklärungsstelle C.________ vorgelegten Gutachterfragen waren zwar nicht revisionsspezifisch (zu den diesbezüglichen Anforderungen: Urteil 9C_418/2010 vom 29. August 2011 E. 4 [SVR 2012 IV Nr. 18 S. 81]; Andreas Traub, Zum Beweiswert medizinischer Gutachten im Zusammenhang mit der Rentenrevision, SZS 2012 S. 183 ff.). Dennoch kann der Expertise entnommen werden, dass sich der massgebende medizinische Sachverhalt seit der ursprünglichen Rentenzusprechung nicht verändert hat. Die Sachverständigen hielten fest, bereits nach Ablauf eines Jahres nach dem Unfall vom 23. Dezember 1997, das heisst ab Ende 1998, sei die Leistungsfähigkeit nur noch um 20 Prozent gemindert gewesen. Seit da bestehe die Arbeitsunfähigkeit unverändert (S. 28 des Gutachtens). Die vorinstanzliche Schlussfolgerung, in medizinischer Hinsicht sei nach Entstehung des Rentenanspruchs eine revisionsbegründende Tatsachenänderung eingetreten, ist aktenwidrig und somit offensichtlich unrichtig (vgl. oben E. 1). Mit Blick auf die gutachterliche Beurteilung (keine Veränderung der seit 1998 bestehenden Arbeitsfähigkeit von 80 Prozent) lässt sich im Übrigen aus einer Zunahme der Arbeitsstunden nicht auf eine anspruchserhebliche Veränderung des Gesundheitszustandes rückschliessen (dazu unten E. 3.3.4).