Citation: 8C_149/2007 22.01.2008 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob der Versicherte Anspruch auf medizinische Massnahmen zur Behandlung eines Geburtsgebrechens nach Ziff. 404 GgV Anhang hat. 3.1 Die Vorinstanz hat in umfassender und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Aktenlage, namentlich der Berichte des Kinderarztes Dr. med. S.________ vom 22. November 2005, 29. November 2005, 13. März 2006, 21. April 2006 und 24. Mai 2006 sowie der Frau Dr. med. W.________ vom 22. Dezember 2004 festgestellt, dass beim mit der Diagnose ADS angemeldeten Versicherten nicht alle erforderlichen Voraussetzungen eines POS nachgewiesen sind und keine eindeutige entsprechende Diagnose vorliegt, sodass die Voraussetzungen von Ziff. 404 GgV Anhang nicht gegeben sind. Auf die entsprechenden Erwägungen kann verwiesen werden. Die überzeugend begründete Tatsachenfeststellung ist für das Bundesgericht im Rahmen der eingeschränkten Kognition nach Art. 105 Abs. 2 BGG grundsätzlich bindend. Die Vorbringen in der Beschwerde vermögen daran nichts zu ändern, beschränken sie sich doch im Wesentlichen auf eine Auflistung von Symptomen des Versicherten und die Schilderung des Nutzens der bisherigen Therapie. Nicht dargelegt wird jedoch, inwiefern das kantonale Gericht den Sachverhalt, namentlich die diagnostischen Kriterien und die mangelnde Diagnose eines POS, offensichtlich unrichtig oder unter Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG festgestellt haben soll. 3.2 Der Beschwerdeführer ist abschliessend nochmals darauf hinzuweisen, dass er erneut an die Invalidenversicherung gelangen kann, falls bis zur Vollendung des 9. Altersjahres die eindeutige Diagnose "POS" gestellt und eine entsprechende Behandlung begonnen worden ist.