Citation: 8C_679/2021 E. 5.1

5.1. Das kantonale Gericht stützte sich nach einlässlicher Würdigung der medizinischen Aktenlage auf die Stellungnahmen der Dr. med. C.________ - Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation des regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) der Invalidenversicherung - vom 20. März 2017, 18. April 2019 und 15. Januar 2020. Demnach sei der Beschwerdeführer trotz seiner Gesundheitsschäden in einer leidensangepassten Tätigkeit seit Ablauf des Wartejahres per 22. September 2017 unter Beachtung des Zumutbarkeitsprofils grundsätzlich zu 100% arbeitsfähig. Zusätzlich sei in angepasster Tätigkeit ab 7. März 2018 eine 10%ige und ab 1. Juni 2019 - infolge eines vermehrten Pausenbedarfs - eine auf maximal 20% erhöhte Leistungsminderung zu berücksichtigen. Seit dem 23. September 2016 sei es überdies wiederholt zu vorübergehenden Phasen mit unterschiedlich hoher Arbeitsunfähigkeit gekommen: 100% vom 23. September bis 2. Oktober 2016, 50% vom 3. Oktober 2016 bis 7. August 2017 und 100% vom 8. August bis 22. September 2017. Seither sei - bei grundsätzlich bestehender Arbeitsfähigkeit von 100% in einer leidensangepassten Tätigkeit - von folgendem Verlauf der vorübergehenden Arbeitsunfähigkeitsphasen auszugehen: 100% vom 1. Oktober 2017 bis 18. Februar 2018, 50% vom 19. Februar bis 6. März 2018, 0% ab 7. März 2018 mit 10%iger Leistungsminderung, 100% vom 24. Januar bis 30. April 2019, 50% vom 1. bis 31. Mai 2019 und 0% ab 1. Juni 2019 bei maximal 20%iger Leistungsminderung. Hinsichtlich des Gesundheitszustandes stellte das kantonale Gericht fest, dass der Versicherte unter anderem an beidseitigen Schulterbeschwerden sowie an belastungsabhängigen Beschwerden im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule leidet.