Citation: 5A_441/2017 E. 1

Nachdem mehrere Versuche gescheitert waren, A.________ in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungs- und Konkursamtes Glarus den Zahlungsbefehl zuzustellen, wurde die Polizei damit beauftragt. Am 3. März 2017 begaben sich zwei Polizisten an den Wohnort und hörten, dass sich A.________ in der Wohnung befand. Als diese die Wohnungstüre nicht aufmachte, teilten sie ihr mündlich mit, dass der Zahlungsbefehl in den Briefkasten gelegt werde und der Rechtsvorschlag auf dem Polizeiposten angemeldet werden könne. Mit Schreiben vom 28. März 2017 nahm das Betreibungs- und Konkursamt zur Anfrage der Schuldnerin Stellung und übermachte ihr eine Kopie des Zahlungsbefehls. Im Rahmen einer dem Betreibungsamt mitgeteilten Beschwerde erhob die Schuldnerin am 31. März 2017 Rechtsvorschlag. Mit Entscheid vom 22. Mai 2017 hielt die untere Aufsichtsbehörde in SchK-Sachen des Kantons Glarus fest, es sei rechtzeitig Rechtsvorschlag erhoben worden und deshalb die bereits erfolgte Pfändung aufzuheben. Mit Entscheid vom 2. Juni 2017 wies die obere Aufsichtsbehörde in SchK-Sachen die Beschwerde der Schuldnerin ab, soweit sie darauf eintrat. Gegen diesen Entscheid hat A.________ am 14. Juni 2017 beim Bundesgericht eine Beschwerde erhoben, im Wesentlichen mit den Begehren, es sei der Original-Zahlungsbefehl auszuhändigen und die ganze Angelegenheit nochmals von Amtes wegen zu überprüfen. Ferner verlangt sie die unentgeltliche Rechtspflege.