Citation: 2A.1/2003 25.04.2003 E. A

X.________, geboren am ............... 1975, Staatsangehöriger der ehemaligen Bundesrepublik Jugoslawien (heute: Serbien und Montenegro), heiratete am 30. März 1995 in Gnjilane (ehemals Bundesrepublik Jugoslawien) A._________, geboren am .............. 1975, welche über die Niederlassungsbewilligung in der Schweiz verfügte. Am 18. Mai 1995 reiste er im Rahmen des Familiennachzuges in die Schweiz ein. Am 27. Februar 1996 wurde die Ehe zwischen X.________ und A.________ in deren Heimatland geschieden. X.________ lebte und arbeitete in jener Zeit im Kosovo. Am 5. November 1998 reiste er mit Hilfe von Schleppern illegal in die Schweiz ein und stellte am 6. November 1998 ein Asylgesuch. Im Januar 2000 kündigte er dem Zivilstandsamt S._________ die beabsichtigte Heirat mit einer Landsfrau an. Am 14. Februar 2000 beantragte X.________ Hilfe für die definitive Rückkehr in den Kosovo und zog sein Asylgesuch zurück. Am 9. März 2000 kehrte X.________ im Rahmen des Rückkehrhilfeprogramms Kosovo Phase 2 in den Kosovo zurück. Das Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) schrieb am 16. März 2000 das Asylverfahren ab. Am 19. April 2000 heiratete X.________ die ebenfalls aus Gnjilane/Kosovo stammende B._________, geboren am 6. Februar 1978, welche in der Schweiz über eine Niederlassungsbewilligung verfügt. Das Ausländeramt des Kantons Thurgau erteilte X.________ am 17. August 2000 die Einreisebewilligung im Rahmen des Familiennachzuges vorerst für die Dauer von sechs Monaten. Am 16. September 2000 reiste X.________ in die Schweiz ein. Er erhielt am 9. November 2000 eine Aufenthaltsbewilligung bis zum 15. März 2001, welche am 5. Februar 2001 bis zum 15. März 2002 verlängert wurde. Am 22. Oktober 2001 wurde die Ehe zwischen X.________ und B.________ vom Kreisgericht Gnjilane geschieden. Am 9. November 2001 widerrief die Fremdenpolizei des Kantons Thurgau die Aufenthaltsbewilligung von X.________ und verfügte seine Wegweisung aus dem Kanton Thurgau. Diese Verfügung wurde am 27. März 2002 vom Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau bestätigt. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau mit Urteil vom 22. Mai 2002 ab.