Citation: 2C_963/2020 E. 2.3

2.3. In Anwendung von Art. 51 Abs. 1 lit. b StHG bzw. § 201 Abs. 1 lit. b StG/AG hat die Vorinstanz weiter erwogen, dass es hier auch an der Missachtung eines wesentlichen Verfahrensgrundsatzes gefehlt habe. Die bei den Kantons- und Gemeindesteuern aufgrund der Bücherrevision zusätzlich hinzugerechneten Einkünfte seien plausibel und nachvollziehbar begründet, auf Basis der verfügbaren Informationen berechnet sowie auf einen detaillierten Vermögensvergleich abgestützt worden. Die Veranlagungsbehörde sei bemüht gewesen, die Besteuerungsgrundlagen so umfassend wie möglich in Erfahrung zu bringen und weder ihr bekannte Tatsachen noch verfügbare Beweismittel ausser Acht zu lassen. Sie sei ihrer Untersuchungspflicht pflichtgemäss nachgekommen. Gesamthaft sei nicht ersichtlich, wie wesentliche Verfahrensgrundsätze verletzt worden wären (vgl. E. 1.3.3 des vorinstanzlichen Urteils).