Citation: 9C_528/2020 E. 5.1

5.1. Was die Verwertbarkeit der dem Beschwerdeführer in einer Verweisungstätigkeit bescheinigten Arbeitsfähigkeit aus Gründen des Alters anbelangt, stellte das kantonale Gericht in Anwendung der massgeblichen Rechtsprechung (BGE 138 V 457 E. 3.3 S. 462) auf den Bericht des Dr. med. B.________ vom September 2017 ab. Die Vorinstanz führte aus, der damals 60-jährige Versicherte sei noch vor einer Aktivitätsdauer von knapp fünf Jahren gestanden. Er habe nach der obligatorischen Schulzeit eine Lehre als Carrosseriespengler gemacht und anschliessend in diesem Beruf gearbeitet. Während zehn Jahren habe er diese Tätigkeit als Selbstständigerwerbender ausgeführt. Seit 1996 sei er als Schweisser und Teamleiter bei der C.________ AG tätig gewesen. Ausserdem habe er 1993 den elterlichen Hof mit ca. 20 Pferden übernommen. Der Beschwerdeführer verfüge daher über langjährige Berufserfahrung in verschiedenen Bereichen und Positionen (selbstständig, angestellt, Führungsfunktion). Trotz der gesundheitlichen Einschränkungen, die ihm insbesondere handwerkliche Tätigkeiten nicht mehr bzw. nur noch in einer Hilfs-/Zudienfunktion zumutbar seien, ständen ihm noch genügend Tätigkeiten offen, die er verrichten könne.