Citation: 1C_509/2022 E. 3.3

3.3. Aus der Formulierung der Dispositiv-Ziffern 5 und insbesondere 6.65 bzw. 6.66 geht hervor, dass mit den Bauarbeiten nicht begonnen werden darf, bevor die noch einzureichenden Unterlagen (Umgebungsplan und Energienachweise pro Gebäude) eingereicht und genehmigt worden sind. Die Bedingungen sind als aufschiebende Bedingungen formuliert. Es handelt sich auch ihrem Sinn nach um aufschiebende Bedingungen, zumal der Gemeinderat als verfügende Behörde im vorinstanzlichen Verfahren selber erklärte, die Baubewilligung werde erst rechtskräftig, wenn der vorbehaltene Umgebungsplan genehmigt worden sei. Was die Vorinstanz im angefochtenen Urteil in diesem Zusammenhang vorbringt, ändert nichts daran, dass es sich bei den erwähnten Nebenbestimmungen um aufschiebende Bedingungen handelt, vor deren Erfüllung mit den Bauarbeiten nicht begonnen werden darf. Bei der Umsetzung der Vorschriften zur Umgebungsgestaltung und der energierechtlichen Vorgaben besteht sodann ein Spielraum, womit die Baubewilligungsbehörde die Einhaltung der Nebenbestimmungen erst gestützt auf die noch einzureichenden Unterlagen beurteilen kann.