Citation: 9C_153/2023 E. 2.3

2.3. Auch der Verweis in der Beschwerde auf Art. 34a Abs. 1 WPEG ist unbehelflich. Danach kann der Ersatzpflichtige einen von ihm bezahlten Ersatzabgabebetrag zurückfordern, wenn er irrtümlicherweise eine ganz oder teilweise nicht geschuldete Abgabe bezahlt hat. Die Bestimmung entspricht der Regelung von Art. 168 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer (DBG; SR 642.11) und beschlägt den Bezug und nicht die Veranlagung der Abgabe, wie sich aus ihrer systematischen Stellung im 6. Abschnitt ("Bezug der Ersatzabgabe") ergibt. Ein Rückerstattungsanspruch besteht deshalb nur für Zahlungen, die die gemäss definitiver Veranlagung geschuldeten Abgaben übersteigen (vgl. Urteil 2A.321/2002 vom 2. Juni 2003 E. 2.2). Dagegen bietet Art. 34a Abs. 1 WPEG nicht Hand, eine bereits rechtskräftige Veranlagung erneut infrage zu stellen. Nachdem der Beschwerdeführer nicht behauptet, der Bezug der Abgabe sei nicht entsprechend den rechtskräftigen Veranlagungen erfolgt, bleibt mit Blick auf Art. 34a Abs. 1 WPEG weder Raum für eine Überprüfung der Veranlagung noch für eine Rückforderung der gemäss Veranlagung entrichteten Abgaben. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde bezüglich der rechtskräftig veranlagten Ersatzjahre 2018 und 2019.