Citation: 8C_815/2013 E. 3

Die Vorinstanz hat erkannt, dass nicht das Knieleiden, sondern das Ausbleiben von Aufträgen den Versicherten zur Aufgabe seiner Firma bewogen habe. Der Beschwerdeführer habe ein einträgliches Geschäft betrieben und ein jährliches Einkommen von durchschnittlich 179'000 Franken erzielt, bis der Verdienst im Jahr 2009 eingebrochen sei. Er habe deswegen erstmals im Februar 2009 Kurzarbeitsentschädigung für seinen Angestellten beantragt. Im Zuge der aufgetretenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten sei das Knieleiden in den Vordergrund getreten. Unter der Annahme, dass der Beschwerdeführer nach der Operation in der angestammten Tätigkeit wieder voll arbeitsfähig gewesen sei, war der Statuswechsel nach den vorinstanzlichen Erwägungen aus wirtschaftlichen Gründen erfolgt. Es sei daher die nunmehr unselbständig ausgeübte Erwerbstätigkeit für eine allfällige Invaliditätsbemessung ausschlaggebend. Da der Versicherte (auch) dort voll arbeitsfähig sei, bestehe keine Invalidität.