Citation: 1C_59/2023 E. 5.4

5.4. Das Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer fand seinen Abschluss im Urteil des Obergerichts vom 15. April 2021. Das Verwaltungsgericht hat dargelegt, dass dessen Dauer angemessen gewesen sei, was angesichts der Vielzahl der Tatvorwürfe nachvollziehbar scheint und vom Beschwerdeführer auch nicht bestritten wird (vgl. auch Urteil 1C_486/2011 vom 19. März 2012 E. 2.3.1, wonach nach Treu und Glauben nicht geltend gemacht werden kann, das Strafverfahren habe zu lange gedauert, wenn die betroffene Person diese Rüge in jenem Verfahren nicht vorgebracht hat). Das in der Folge durch das Strassenverkehrsamt eröffnete Administrativverfahren wurde dadurch verzögert, dass der Beschwerdeführer dreimal um Erstreckung der Frist für die Einreichung seiner Stellungnahme ersuchte. Trotzdem erging in der Folge die Verfügung am 16. September 2021 und damit ohne Weiteres hinreichend rasch. Dasselbe gilt für den Entscheid der Sicherheitsdirektion vom 27. Januar 2022 und das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 5. Dezember 2022.