Citation: I 7/02 01.05.2003 E. 2

2.1 Die IV-Stelle, welche die Akten der SUVA beigezogen hatte, begründete ihre Verfügung damit, dass dem Versicherten laut Stellungnahme des SUVA-Kreisarztes Dr. med. J.________ vom 7. Dezember 1999 zur Arbeitsunfähigkeit ab dem 9. Dezember 1999 die nach Eintritt des Gesundheitsschadens auszuübende Tätigkeit als Beschicker im Umfang von 50 % zuzumuten war, während ab 13. Juli 2000 eine Arbeitsfähigkeit von 75 % und ab 1. September 2000 eine solche von 100 % bestand. Im angefochtenen Entscheid befand die Vorinstanz, auf Grund der medizinischen Akten sei davon auszugehen, dass die für die Bemessung der Erwerbsunfähigkeit massgebende Gesundheitsbeeinträchtigung ausschliesslich auf Unfallfolgen zurückzuführen war. Sie stellte sodann fest, dass die Angaben in den von Dres. med. H.________ und R.________ erstellten Arztberichten von ihren Attestationen in den Unfallscheinen abwichen. Im Gegensatz dazu stimmten allerdings letztere und die Stellungnahmen des Dr. med. H.________ zur Arbeitsunfähigkeit mit derjenigen von Dr. med. J.________ vom 7. Dezember 1999 überein. Da die Beurteilung des SUVA-Arztes in Berücksichtigung des Arbeitsplatzprofils verfasst wurde, erschien sie bezüglich des in Frage stehenden Zeitabschnittes vom 1. Dezember 1999 bis 31. Juli 2000 als schlüssig. In erwerblicher Hinsicht ergab die Gegenüberstellung von Validen- und Invalideneinkommen ab August 2000 einen Invaliditätsgrad von lediglich 34,9 %, welcher somit unter der rentenbegründenen Grenze lag. 2.2 Wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren beanstandet der Beschwerdeführer, es sei durch nichts belegt, dass die externen Ärzte bei ihrer Beurteilung nicht Kenntnis vom in Frage stehenden Arbeitsplatz, welcher durch Dr. med. J.________ in widersprüchlicher Weise beschrieben werde, gehabt hätten. Dabei habe ausgerechnet dieses Arbeitsprofil in einem früheren Einspracheverfahren zum Ergebnis geführt, dass dem Versicherten eine 100 %ige Arbeitsunfähigkeit anerkannt wurde. Entscheidend sei nicht die hauptsächlich durch Dr. med. R.________ in den Unfallscheinen attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 %, sondern die in den ärztlichen Berichten beschriebene Behinderung. Denn zur Ermittlung der Arbeitsunfähigkeit seien in diesen Unfallscheinen nur die unmittelbar unfallbedingten, nicht aber die sekundären, sich durch Überlastung auch auf die rechte Schulter übertragenen Beschwerden berücksichtigt worden. Damit sei erstellt, dass dem Versicherten Arbeiten mit den oberen Extremitäten nicht mehr zumutbar seien. 2.3 Wesentlich ist indessen, dass nach einer ersten Verfügung vom 26. Juli 1999, mit welcher dem Versicherten eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert wurde, sowie nach Aufhebung derselben Verfügung (am 16. November 1999) und der Auszahlung von Taggelder auf der Basis einer vollen Arbeitsunfähigkeit, die ursprüngliche, durch einen Marknagel verursachte Störung am 31. August 1999 operativ beseitigt wurde. Ferner vermögen Dr. med. H.________ sowie Dr. med. R.________ und Dr. med. M.________, welche nicht spezifisch Bezug auf die tatsächliche Arbeit des Versicherten nehmen, in ihren Arztberichten es nicht, nach Beseitigung der Nagelstörung noch vorhandene objektive medizinische Einschränkungen darzulegen, mit denen sich die Einsatzunfähigkeit des linken Armes begründen liesse. Demgegenüber sind in der Beschreibung des Arbeitsplatzes durch Dr. med. J.________ keine Widersprüche zu erkennen. Zudem vermag der Beschwerdeführer auch aus dem Umstand, dass Dr. med. R.________ in einem Arztzeugnis vom 17. Dezember 2001 eine nach wie vor, auch für leichtere Arbeiten 100 %ige Arbeitsunfähigkeit attestiert hat, nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Schliesslich hat die Vorinstanz auch den Einkommensvergleich zutreffend gewürdigt, sodass sie die Verneinung einer weiterhin bestehenden rentenbegründenden Erwerbseinbusse nach dem 31. Juli 2000 zu Recht bestätigt hat. 2.4 Nach Art. 88a Abs. 1 IVV ist bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit die anspruchsbeeinflussende Änderung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Nach dem Gesagten ist davon auszugehen, dass der veränderte Gesundheitszustand seit Juli 2000 bestand, mithin endete die Frist von drei Monaten im Oktober 2000, weshalb die Anspruchserfordernisse für eine halbe Invalidenrente in der Zeitspanne zwischen dem 1. Dezember 1999 über den 31. Juli hinaus bis 31. Oktober 2000 gegeben waren.