Citation: 6B_246/2014 E. 1.1

1.1. Die Vorinstanz stellt unter Hinweis auf die Erwägungen der ersten Instanz fest, der Beschwerdeführer habe mit seiner Ehefrau im selben Mehrfamilienhaus gelebt wie die Familie des Opfers. Es sei häufig zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen diesen Nachbarn gekommen. Anfangs Juli 2010 habe das Opfer die Ehefrau des Beschwerdeführers beleidigt. In der Nacht vom 27. auf den 28. Juli 2010 sei der Beschwerdeführer zufällig dem Opfer begegnet, welches mit seiner Ehefrau und dem eineinhalbjährigen Sohn auf einem nächtlichen Spaziergang war. Er habe das Opfer beim Vorbeigehen auf dem Trottoir bewusst angerempelt und sei einige Schritte weitergegangen, bevor er zurückgekehrt sei und eine Auseinandersetzung provoziert habe. In deren Verlauf habe er unvermittelt ein Stellmesser gezogen und ohne Vorwarnung wiederholt sowie teilweise mit grosser Wucht auf den Oberkörper und die unteren Extremitäten des Opfers eingestochen. Dann habe er sich wiederum einige Schritte entfernt, sei erneut zum inzwischen schwer verletzten und auf der Strasse liegenden Opfer zurückgekehrt und habe nochmals mindestens einmal zugestochen. Nach dem Hinzutreten einer unbeteiligten Drittperson sei er nach Hause geflüchtet und habe unterwegs die Tatwaffe versteckt.