Citation: U 242/05 31.05.2007 E. 7

7.1 Aufgrund des Gesagten ist nicht wahrscheinlich, dass der Unfall vom 7. Januar 2003 nebst den anerkannten Schnittverletzungen an Stirn und Hand auch natürlich kausal eine gesundheitliche Beeinträchtigung - ob nun dauernd oder vorübergehend - an der HWS und am Kopf zur Folge hatte, welche einen Leistungsanspruch gegenüber der Beschwerdegegnerin zu begründen vermöchte. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher, einschliesslich der neu geltend gemachten Leistungsberechtigung aus der Hirnerschütterung, abzuweisen. 7.2 Sämtliche weiteren Vorbringen der Versicherten führen zu keiner anderen Betrachtungsweise. 7.2.1 Der Rehabilitationsaufenthalt im Herbst 2003, die Facetteninfiltration C5/C6 im Dezember 2003 und der operative Eingriff an der HWS im März 2004 lassen sich zwanglos mit der Behandlung der unfallfremden resp. vorbestandenen Gesundheitsschädigungen erklären. Es trifft sodann nicht zu, dass die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht für eine Beeinträchtigung der HWS und die Hirnerschütterung anerkannt hätte, was gegebenenfalls die Beweislastverteilung beeinflussen könnte (vgl. RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45, E. 2, 1994 Nr. U 206 S. 326, E. 3b mit Hinweisen). Als unfallkausal anerkannt wurden einzig die Schnittverletzungen an Stirn und Hand. Die bestehende Aktenlage gestattet im Übrigen zuverlässig, die Leistungsberechtigung hinsichtlich der Beschwerden im HWS-Bereich und in Bezug auf die Hirnerschütterung zu prüfen und zu verneinen. Daher durfte die Vorinstanz auch - ohne den Untersuchungsgrundsatz zu verletzen - in Bezug auf das vorinstanzlich streitige HWS-Syndrom von weiteren Beweismassnahmen absehen. Solche sind auch mit Blick auf die neu geltend gemachte Hirnerschütterung nicht erforderlich. 7.2.2 Die Versicherte lässt sodann wie schon im kantonalen Verfahren geltend machen, die Visana habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem sie ihr den vertrauensärztlichen Bericht vom 10. Juni 2004 vor Erlass des Einspracheentscheides vom 16. Juni 2004 nicht zur Stellungnahme unterbreitet habe. Hiezu hat es mit der Feststellung sein Bewenden, dass eine in der Nichtunterbreitung des Berichtes vom 16. Juni 2004 zu sehende Gehörsverletzung jedenfalls im kantonalen Verfahren, in welchem sich die Versicherte zu den Ausführungen des Vertrauensarztes äussern konnte, geheilt wurde. Was die mit der Eingabe vom 14. September 2005 gestellten Anträge betrifft, ist festzuhalten, dass weder die mit der Vernehmlassung der Beschwerdegegnerin aufgelegte vertrauensärztliche Stellungnahme vom 10. August 2005 zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde aus dem Recht zu weisen ist, noch Anlass für einen weiteren Schriftenwechsel über die bereits erfolgten Eingaben hinaus besteht. Die mit dieser Eingabe aufgelegten Akten, worunter die Berichte des Dr. med. H.________ vom 15. August 2005 und des Dr. med. C.________ vom 29. August 2003, vermögen im Übrigen - wie dargelegt - inhaltlich nicht, eine andere Betrachtungsweise hinsichtlich des streitigen Leistungsanspruches zu begründen. Damit erübrigen sich auch Weiterungen zur Frage der prozessualen Zulässigkeit dieser nachträglich aufgelegten Berichte.