Citation: 4A_32/2007 16.05.2007 E. 2

Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdeschrift in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Grundsätzlich unzulässig sind Rügen, die sich gegen die tatsächlichen Feststellungen des angefochtenen Entscheides richten, sofern diese nicht offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (Art. 97 Abs. 1 und 105 Abs. 2 BGG). 2.1 Der Beschwerdeführer, welcher die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, muss substanziiert darlegen, inwiefern die Voraussetzungen gemäss Art. 105 Abs. 2 BGG gegeben sind. Er hat im einzelnen darzulegen, weshalb die beanstandeten Feststellungen offensichtlich unrichtig sind, und zudem aufzuzeigen, dass das Verfahren bei rechtskonformer Ermittlung des Sachverhalts anders ausgegangen wäre (vgl. Botschaft zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4338). Ergänzungen des Sachverhalts haben nur zu erfolgen, soweit sie entscheidwesentliche Tatsachen betreffen (Art. 97 Abs. 1 BGG; vgl. BGE 132 III 209 E. 2.1 S. 211, 545 E. 3.3.2 S. 548; 111 II 471 E. 1c S. 473, je mit Hinweisen). 2.2 Wer sich auf eine Ausnahme von der Bindung des Bundesgerichts an die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz beruft und den Sachverhalt gestützt darauf berichtigt oder ergänzt wissen will, hat mit Aktenhinweisen darzulegen, dass er entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen genannt hat (vgl. Botschaft zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4339). Neue Vorbringen sind nur zulässig, soweit erst der angefochtene Entscheid dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was wiederum näher darzulegen ist. 2.3 Führt eine Partei gegen einen Entscheid sowohl ordentliche Beschwerde als auch Verfassungsbeschwerde, hat sie beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen (Art. 119 Abs. 1 BGG). Das Bundesgericht prüft die vorgebrachten Rügen nach den Vorschriften über die entsprechende Beschwerdeart (Art. 119 Abs. 3 BGG). 2.4 Der Beschwerdeführer wendet sich in seiner Eingabe an das Bundesgericht sowohl gegen das Urteil des Kantonsgerichts als auch gegen die Verfügung vom 6. Juli 2006. Er erhebt neben der Beschwerde in Zivilsachen auch subsidiäre Verfassungsbeschwerde und führt aus, in seiner Eingabe würden beide Rechtsmittel nach Art. 119 BGG vereint. 2.4.1 Die Eingabe des Beschwerdeführers unterscheidet nicht zwischen der Beschwerde in Zivilsachen und der subsidiären Verfassungsbeschwerde. Er stellt seine Vorbringen einfach unter den Titel "Beschwerde und Subsidiäre Verfassungsbeschwerde". Dabei verkennt er, dass sich sowohl die zulässigen Beschwerdegründe als auch die Anforderungen an die Begründung unterscheiden, indem mit der Verfassungsbeschwerde nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (Art. 116 BGG) und generell das Rügeprinzip gilt (Art. 117 und 106 Abs. 2 BGG). 2.4.2 Ob die Vorbringen des Beschwerdeführers unter diesen Umständen überhaupt auch als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegengenommen werden könnten, braucht indessen nicht weiter behandelt zu werden. Die subsidiäre Verfassungsbeschwerde ist ohnehin nur gegeben, soweit die Beschwerde in Zivilsachen nicht offen steht (Art. 113 BGG). Angesichts des vom Kantonsgericht angenommenen Streitwerts von Fr. 450'000.-- steht für das angefochtene Urteil die zivilrechtliche Beschwerde offen, weshalb diesbezüglich die subsidiäre Verfassungsbeschwerde unzulässig ist. Bezüglich der Verfügung fehlt es, wie zu zeigen sein wird, mit dem Entscheid über die Hauptsache an einem Rechtsschutzinteresse, so dass auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde insgesamt ohnehin nicht eingetreten werden könnte. 2.5 Auch im Übrigen erweisen sich die Vorbringen des Beschwerdeführers über weite Strecken als unzulässig. Die Einführung der Beschwerde in Zivilsachen hat im Wesentlichen zur Folge, dass die Parteien Rügen, die dem Bundesgericht bis anhin je nach Rügegrund entweder mit Berufung oder mit staatsrechtlicher Beschwerde vorzulegen waren, in derselben Rechtsschrift vorbringen können. Die Einführung des Bundesgerichtsgesetzes hat aber nichts daran geändert, dass das Bundesgericht keine letzte Appellationsinstanz ist, die von den Parteien mit vollkommenen Rechtsmitteln angerufen werden könnte (vgl. Botschaft zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4342). Soweit der Beschwerdeführer daher, ohne eine substanziierte Sachverhaltsrüge zu erheben, dem Bundesgericht unter gelegentlichem Hinweis auf die Akten einfach einen über die tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid hinausgehenden Sachverhalt unterbreitet, daraus vom angefochtenen Urteil abweichende Schlüsse zieht und dieses als willkürlich bezeichnet, verkennt er die grundsätzliche Bindung des Bundesgerichts an die tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid (Art. 97 und 105 BGG). Es geht nicht an, in einer Beschwerde in Zivilsachen appellatorische Kritik an der Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts zu üben und Ergänzungen bezüglich der tatsächlichen Feststellungen vorzunehmen, als ob dem Bundesgericht im Beschwerdeverfahren die freie Prüfung aller Tatfragen zukäme (vgl. BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261 f. mit Hinweisen). Mit derartigen Vorbringen ist der Beschwerdeführer nicht zu hören.