Citation: 4A_307/2020 E. 4.2.1

4.2.1. Die Vorinstanz hielt fest, der Teilvergütungsanspruch aus dem Werkvertrag ergebe sich aus der Differenz zwischen dem Wert des Teilwerks und den Zahlungen, welche die C.________ AG für ihre Leistungen bereits erhalten habe. Die Höhe der bisherigen Zahlungen der Beschwerdegegnerin an die C.________ AG sei unbestritten und betrage rund Fr. 37.72 Mio. Die Beschwerdeführerin behaupte, das Teilwerk habe einen Wert von mindestens Fr. 43.785 Mio. (Fr. 43.785 Mio. - Fr. 37.72 Mio. = Fr. 6'065'000.--). Die Beschwerdegegnerin bestreite dies unter dem Hinweis, sie habe mit den ausbezahlten Fr. 37.72 Mio. bereits zu viel für das Teilwerk bezahlt.