Citation: 8C_64/2019 E. 6.2.1

6.2.1. Das Invalideneinkommen ermittelte die Vorinstanz anhand der Tabellenlöhne der LSE 2014. Dabei stellte sie auf den Durchschnittswert im Bereich Informationstechnologie und Informationsdienstleistungen in der Privatwirtschaft, Männer, im Kompetenzniveau 2 (praktische Tätigkeiten wie Datenverarbeitung und Administration/Bedienen von Maschinen und elektronischen Geräten) ab. Die Beschwerdeführerin rügt zum einen zu Recht, die Vorinstanz habe fälschlicherweise die LSE 2014 statt die LSE 2012 verwendet. Wird auf Tabellenlöhne abgestellt, sind grundsätzlich immer die aktuellsten statistischen Daten zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 2.3 S. 297 mit Hinweisen), wobei im Bereich der Unfallversicherung im Prinzip die rechtlichen und tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Einspracheentscheids massgebend sind. Mithin ist die im Zeitpunkt des Einspracheentscheids aktuellste LSE-Tabelle anzuwenden (vgl. BGE 143 V 295 E. 4.1.2 und 4.1.3 S. 299 f. mit Hinweisen). Im Beschwerdeverfahren ist es Sache des angerufenen Gerichts, die Rechtskonformität der Invaliditätsbemessung zu prüfen und gegebenenfalls einen Tabellenlohnvergleich gestützt auf die LSE vorzunehmen (vgl. BGE 139 V 592 E. 6.3 S. 596; Urteil 8C_182/2017 vom 10. April 2017 E. 3.3). Es hat dabei grundsätzlich ebenfalls von den Verhältnissen auszugehen, die sich bis zum Einspracheentscheid verwirklicht haben (BGE 143 V 295 E. 4.1.4 S. 300; 142 V 337 E. 3.2.2 S. 341 mit Hinweisen; 134 V 392 E. 6 S. 397). Da der Einspracheentscheid vorliegend am 10. Juli 2015 erging, die LSE 2014 jedoch erst am 15. April 2016 publiziert wurden, sind die LSE 2012 massgebend. Zum andern beantragt die Beschwerdeführerin erneut, es sei vom Kompetenzniveau 4 auszugehen. Zur Begründung wiederholt sie im Wesentlichen allerdings bloss, dass nicht die Schlüsse der Gutachterstelle E.________, sondern jene der Gutachterstelle D.________ beizuziehen seien. Dem kann, wie gezeigt, nicht gefolgt werden.