Citation: 6B_250/2015 E. 1.4

1.4. Die Beschwerdeführerin beanstandet unter Hinweis auf Art. 139 Abs. 1 StPO die unterbliebene Ermittlung der Spaziergänger und unterstreicht, eine ergebnislose Suche nach den genannten Personen würde sie massiv entlasten. Die erste Instanz, deren Beweiswürdigung die Vorinstanz bestätigt, setzte sich mit den Aussagen der Beschwerdeführerin, der Beschwerdegegnerin 2 sowie dreier Zeugen eingehend und sorgfältig auseinander. Dass die vorinstanzliche Beweiswürdigung im Ergebnis willkürlich sein sollte, zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf, und solches ist auch nicht ersichtlich (E. 1.2 hievor). Mit dem Hinweis auf die unbekannt gebliebenen Spaziergänger vermag die Beschwerdeführerin deshalb die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht zu erschüttern und eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes im Sinne von Art. 6 Abs. 1 StPO nicht darzutun. Die Vorinstanz konnte willkürfrei eine Absprache zwischen der Beschwerdegegnerin 2 und der Zeugin B.________ ausschliessen, auf deren übereinstimmenden Schilderungen abstellen und von der Einvernahme weiterer Personen absehen. Die Rüge ist unbegründet (vgl. zum Recht des Betroffenen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden, sowie zur antizipierten Beweiswürdigung BGE 141 I 60 E. 3.3 S. 64; 138 V 125 E. 2.1 S. 127; 137 II 266 E. 3.2 S. 270; 136 I 265 E. 3.2 S. 272; je mit Hinweisen).