Citation: 8C_387/2021 E. 4.2.3

4.2.3. Gleichfalls nicht stichhaltig ist die Rüge, der Fallabschluss sei verfrüht erfolgt. Dass die Vorinstanz diesbezüglich in erster Linie auf die Aussagen der Neuropsychologen lic. phil. H.________ und Dr. med. I.________, Klinik E.________, abgestellt hat, wonach rein neuropsychologisch keine weiteren Massnahmen indiziert seien (Bericht vom 10. April 2018 [visiert am 6. Juni 2018]), ist nicht zu beanstanden. Wohl wurde im gleichen Bericht eine schrittweise Steigerung der Arbeitsfähigkeit "nach Massgabe der Beschwerden" als sinnvoll erachtet. Indessen deutet nichts darauf hin, dass die Vorinstanz diesen Umstand übersehen hätte. Vielmehr hat sie zu Recht festgehalten, dass den Akten nicht ansatzweise entnommen werden kann, inwiefern für eine solche Verbesserung der Arbeitsfähigkeit - soweit diese hier überhaupt als unfallbedingt beeinträchtigt angesehen werden kann - eine weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG notwendig wäre (vgl. BGE 134 V 109 E. 4.3). Dass schliesslich die Aussage der Neurologin Dr. med. J.________, Klinik E.________, wonach im aktuellen Verlauf eine reduzierte psychophysische Belastbarkeit im Vordergrund stehe (Bericht vom 8. Juni 2018 [visiert am 14. Juni 2018]), einen verfrühten Fallabschluss nahelegen oder "indirekt" - wie der Beschwerdeführer behauptet - für eine Unfallkausalität sprechen sollte, ist weder ersichtlich noch in der Beschwerde (substanziiert) dargelegt. Auch anhand der sonstigen Vorbringen sind keine Mängel in der Sachverhaltsfeststellung oder Beweiswürdigung zu erkennen. Damit durfte die Vorinstanz auf weitere Abklärungen verzichten, ohne Bundesrecht zu verletzen (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 144 V 361 E. 6.5; 136 I 229 E. 5.3).