Citation: 8C_467/2015 E. 6.2

6.2. Unabhängig davon, ob Abs. 1 oder Abs. 2 des Art. 37 AVIV zur Anwendung gelangt (vgl. E. 2.2 des vorinstanzlichen Entscheids), ist daher bei der Bemessung des versicherten Verdienstes nicht nur der zuletzt erzielte Lohn bei der B.________ AG, sondern auch das Einkommen aus der Tätigkeit für die C.________ AG von September bis November 2013, welches im Stundenlohn abgerechnet wurde, von Bedeutung. Die Vorinstanz geht davon aus, dass dabei der volle Lohn abzüglich des Entgelts für Überstunden anzurechnen sei, während die Kasse die Ansicht vertritt, darüber hinaus könnten auch die Ferien- und Feiertagsentschädigungen (und - implizit - ein Anteil des 13. Monatslohnes) nicht berücksichtigt werden.