Citation: 8C_347/2014 E. 4.3.1

4.3.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht einzig auf die versicherungsinterne ärztliche Einschätzung abgestellt. Er beruft sich auf die Rechtsprechung, wonach schon bei nur geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen ergänzende Abklärungen vorzunehmen sind (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470). In diesem Zusammenhang seien die Berichte der behandelnden Ärzte und das von ihm eingeholte Gutachten des Dr. med. D.________, Spezialarzt für Orthopädische Chirurgie, vom 4. Juni 2012 zu nennen. Darin werde übereinstimmend dargelegt, dass die Arbeitsfähigkeit auch in angepasster Tätigkeit höchstens 50 % betrage. Das kantonale Gericht hat hiezu erwogen, Dr. med. D.________ bezeichne zwar aufgrund reduzierter Leistungsfähigkeit und benötigter vermehrter Pausen höchstens noch ein Pensum von 50 % für möglich. Aus seinen Angaben zur vom Versicherten favorisierten Tätigkeit eines Kipperfahrers gehe aber hervor, dass er bei der attestierten Restarbeitsfähigkeit nicht von einem ideal adaptierten Arbeitsplatz ausgegangen sei. Dr. med. D.________ erachte sogar die Tätigkeit eines Kipperfahrers, welche er aufgrund des damit verbundenen langen Sitzens, des Schaukelns und der Vibrationen als nicht optimal geeignet ansehe, für grundsätzlich zu 50 % möglich. Offenkundig wäre daher in einer Tätigkeit, in welcher der Beschwerdeführer zwischen Sitzen, Stehen und Gehen flexibel wechseln könne, eine 50 % klar übersteigende Arbeitsfähigkeit gegeben. Diese Erwägungen überzeugen. Der Versicherte bringt nichts vor, was eine andere Betrachtungsweise rechtfertigen könnte. Auch den von ihm erwähnten Berichten der behandelnden Ärzte lässt sich nichts Entsprechendes entnehmen, zumal sie sich entgegen der Darstellung in der Beschwerde nicht zur Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit äussern. Damit kann offen bleiben, ob auf die Einschätzung des Dr. med. D.________ auch mit der Begründung nicht abzustellen wäre, dieser habe - wie in der orthopädischen Beurteilung des PD Dr. med. E.________, Kompetenzzentrum Versicherungsmedizin der SUVA, vom 12. März 2013 zumindest sinngemäss angesprochen - auch unfallfremde Gesundheitsschäden berücksichtigt.