Citation: 6B_238/2013 E. 10.3.5

10.3.5. Der Umstand, dass die Beschuldigten die geschäftlichen Kontakte mit J.________ und P.________ abbrachen, als deren Zugehörigkeit zur kriminellen Organisation SCU manifest wurde, spricht nach der willkürfreien Würdigung der Vorinstanz (Urteil E. 3.7.4 lit. e S. 345) dafür, dass die Beschuldigten gerade keine Geschäfte mit Angehörigen krimineller Organisationen tätigen wollten. Die Tatsache, dass die Beschuldigten im Strafverfahren ihre Geschäftspartner vorbehaltlos identifizierten, weist nach der willkürfreien Beweiswürdigung der Vorinstanz (Urteil E. 3.7.4 lit. e S. 346) darauf hin, dass die Beschuldigten um deren Zugehörigkeit zu kriminellen Organisationen nicht wussten.