Citation: 5A_285/2021 E. 2.2

2.2. Als Zwischenentscheid ist die nach Art. 9 Abs. 2 VZG erlassene Kostenvorschussverfügung vor Bundesgericht nur anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 Bst. a BGG; Urteil 5A_338/2011 vom 7. Juli 2011 E. 2.2). Dieser Nachteil muss rechtlicher Natur sein (BGE 138 III 333 E. 1.3.1 mit Hinweisen). Nicht wieder gutzumachen ist der Nachteil nur, wenn ihn auch ein für den Beschwerdeführer günstiger Endentscheid nicht oder nicht vollumfänglich zu beheben vermöchte (BGE 141 III 395 E. 2.5; 137 III 522 E. 1.3 mit Hinweisen). Die Aufforderung zur Leistung eines Kostenvorschusses kann einen rechtlichen Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 Bst. a BGG zur Folge haben, wenn die Anhandnahme eines Begehrens oder einer Eingabe - wie hier - davon abhängig gemacht wird, dass der Vorschuss (rechtzeitig) bezahlt wird (BGE 133 V 402 E. 1.2; 128 V 199 E. 2b; Urteil 2C_521/2008 vom 22. Juli 2008 E. 2.2). Wer eine behördliche Aufforderung zur Leistung eines gesetzlich vorgesehenen Kostenvorschusses vor Bundesgericht anfechten will, muss zusätzlich aufzeigen, dass ihm der besagte Nachteil - das Nichteintreten auf sein Rechtsschutzgesuch - tatsächlich drohen könnte, da er finanziell nicht in der Lage ist, den Kostenvorschuss zu leisten (BGE 142 III 798 E. 2). Die Beschwerde genügt den geschilderten Anforderungen nicht. Dass er im Verfahren betreffend die Neuschätzung nach Art. 9 Abs. 2 VZG ohne Erfolg um unentgeltliche Rechtspflege ersucht hätte, obwohl seine Bedürftigkeit anerkannt wurde (vgl. Urteil 5A_652/2018 vom 12. Dezember 2018 E. 1.2.2), macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Ebenso wenig behauptet er, dass ein entsprechendes Gesuch gar nicht behandelt worden wäre. Auch mit dem vor Bundesgericht gestellten Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (s. Sachverhalt Bst. C) ist nichts gewonnen. Der Beschwerdeführer begnügt sich mit einem pauschalen Verweis auf diesbezügliche Beilagen. Damit verkennt er, dass es nicht Aufgabe des Bundesgerichts ist, die Grundlagen zur Beurteilung der Mittellosigkeit in den Akten zusammenzusuchen. Soweit sich der angefochtene Entscheid auf die Kostenvorschussverfügung im Verfahren nach Art. 9 Abs. 2 VZG bezieht, erweist sich die Beschwerde an das Bundesgericht als unzulässig.