Citation: 8C_634/2022 E. 4.3

4.3. Inwiefern die Vorinstanz unzutreffende Sachverhaltsfeststellungen getroffen oder Bundesrecht verletzt haben sollte, vermag der Beschwerdeführer nicht darzutun und ist nicht erkennbar. Dies gilt zunächst bezüglich der Auslegung ihres Entscheides vom 18. Oktober 2017. Mit seinem nicht weiter substanziierten Einwand, entgegen den entsprechenden Erwägungen dazu im hier angefochtenen Entscheid seien ihm damals rechtskräftig Leistungen auch über den 21. September 2004 zugesprochen worden, dringt der Beschwerdeführer nicht durch. Mit seinen Vorbringen gegen das asim-Gutachten zeigt der Beschwerdeführer zudem keine hinreichenden Indizien auf, die gegen dessen Zuverlässigkeit sprächen. Der interdisziplinären Einschätzung der asim-Gutachter, wonach unfallkausal initial eine Borreliose vorgelegen habe, die lege artis behandelt worden sei, das Vorliegen eines PTLDS jedoch nicht überwiegend wahrscheinlich sei, vermag der Beschwerdeführer nichts Stichhaltiges entgegenzusetzen. Dies gilt insbesondere auch insoweit, als er geltend macht, der Infektiologe habe ein entsprechendes Beschwerdebild nur darum ausgeschlossen, weil nach der zuvor erfolgten psychiatrischen Begutachtung eine entsprechende Beschwerdeursache festgestellt worden sei. Der Infektiologe schloss eine Neuroborreliose ausdrücklich wegen fehlender objektivierbarer neurologischer Defizite und negativer Serologie im Frühjahr 2002 aus. Der Beschwerdeführer beruft sich des Weiteren auf die Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie zur Neuroborreliose. Dass dort für eine entsprechende Diagnose beziehungsweise deren Verwerfung in jedem Fall zwingend eine rheumatologische Abklärung vorgesehen wäre, lässt sich nicht ersehen.