Citation: 6B_516/2017 E. 3

Selbst ohne Legitimation in der Sache kann der Beschwerdeführer aber seine Verfahrensrechte als Partei geltend machen, die eine formelle Rechtsverweigerung bewirken, solange sie nicht auf eine materielle Überprüfung des angefochtenen Entscheides hinauslaufen (BGE 141 IV 1 E. 1.1; 136 IV 41 E. 1.4). Nicht zu hören ist der Beschwerdeführer, soweit er sinngemäss rügt, die Staatsanwaltschaft Luzern sei befangen. Eine substantiierte Darlegung bzw. Begründung, inwiefern die einzelnen Mitglieder der Staatsanwaltschaft befangen sein sollten, fehlt vollständig. Mit dem Hinweis, die Objektivität und Neutralität der Staatsanwaltschaft scheine nicht gewährleistet zu sein und es sei selbsterklärend, dass eine Exekutivbehörde es ablehne gegen handelnde Personen einer andern kantonalen Exekutivbehörde zu ermitteln, lässt sich eine Befangenheit nicht begründen. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen nicht (Art. 106 Abs. 2 BGG). Die Frage einer allfälligen Befangenheit der Staatsanwaltschaft bildet im Übrigen, soweit ersichtlich, nicht Gegenstand des angefochtenen Entscheids, weshalb sich das Bundesgericht nicht dazu zu äussern hat. Anfechtungsgegenstand bildet einzig der Beschluss vom 24. April 2017 (Art. 80 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdeführer macht geltend, das Kantonsgericht habe das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ohne Angabe von Gründen und ohne jedes rechtliche Gehör verneint. Die Rüge geht an der Sache vorbei und genügt den Begründungsanforderungen nicht (Art. 106 Abs. 2 BGG). Das Kantonsgericht hat zur Begründung der Gesuchsabweisung auf Art. 136 StPO verwiesen und ausgeführt, die unentgeltliche Rechtspflege für die Privatklägerschaft sei auch an die Voraussetzung geknüpft, dass die Zivilklage nicht aussichtslos erscheine. Mangels strafbarer Handlungen der Beschuldigten erscheine diese erkennbar als aussichtslos, weshalb das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ungeachtet der finanziellen Verhältnisse des Beschwerdeführers abzulehnen sei. Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Aus seinen Behauptungen ergibt sich mithin nicht, inwiefern die beanstandete Gesuchsabweisung rechts- bzw. verfassungswidrig sein könnte.