Citation: 5A_33/2022 E. 3

Das Obergericht hat mit ausführlichen Erwägungen die Gründe für die getroffene Anordnung dargestellt, diese weitgehend gebilligt (insbesondere die Entflechtung der Einnahmen und Ausgaben vor dem Hintergrund eines latenten Interessenkonflikts) und als zentral erachtet, dass die Mutter mit einer Teilübertragung von Aufgaben an den Berufsbeistand entlastet wird und sich auf die Pflege und das Soziale (Gesundheit, Wohnen, Tagesstruktur, soziales Wohl) konzentrieren kann. Im Übrigen hat das Obergericht hervorgehoben, alle Instanzen würden anerkennen, dass die Mutter sehr um das Wohl ihres Sohnes in einem schönen Zuhause besorgt sei, sie sich gewissenhaft um ihn kümmere und ihm auch die nötige Hilfe von aussen zukommen lassen wolle.