Citation: 4C.37/2007 11.10.2007 E. 2

Die Vorinstanz wies zunächst die Berufung der Beklagten auf Grundlagenirrtum wegen verspäteter Geltendmachung (Art. 31 OR) zurück und ging somit von der Rechtsbeständigkeit des dem Kläger erteilten Auftrags aus. Auch verneinte sie eine Vertragsaufhebung nach Art. 115 OR. Da die Beklagten den ganzen Vertrag und der Kläger nur die Honorarabrede aufgehoben wissen wollten, fehle es an übereinstimmenden Willensäusserungen. Sodann verwarf die Vorinstanz den Einwand der Beklagten, der Vertrag sei schlecht erfüllt worden, und hielt fest, dem Kläger könne keine mangelnde Sorgfalt vorgeworfen werden. Der Berechnung des dem Kläger für seine Bemühungen zustehenden Honorars legte die Vorinstanz die vom Bezirksgericht ermittelten und von den Parteien nicht angefochtenen Stunden zugrunde (für Leistungen des Klägers 29.9 Stunden, für Leistungen seines Mitarbeiters W.________ als Substitut 5.53 Stunden resp. als Rechtsanwalt 21.8 Stunden). Die Behauptung des Klägers, die Parteien hätten für seine eigenen Leistungen einen Stundenansatz von Fr. 400.-- vereinbart, hielt die Vorinstanz für nicht erwiesen, weshalb sie den von den Beklagten anerkannten Ansatz von Fr. 300.-- heranzog. Für die Leistungen des Mitarbeiters W.________ blieb es mangels Bestreitung beim Ansatz von Fr. 150.-- für die Zeit vor resp. Fr. 300.-- für die Zeit nach Erwerb des Anwaltspatents. Zusammen mit den Barauslagen gelangte die Vorinstanz im Resultat zu einem geschuldeten Betrag von Fr. 17'713.--.