Citation: 1C_141/2016 E. 3.2.2

3.2.2. Die Erwägungen der Vorinstanz, wonach das Recht auf Familienleben nur in besonderen Ausnahmefällen ein Auslieferungshindernis - im Rahmen des hier anwendbaren Europäischen Auslieferungsübereinkommens - darstellen könnte und dass eine solche Ausnahme hier nicht vorliege (vgl. angefochtener Entscheid, S. 10 f. E. 6), entsprechen der Bundesgerichtspraxis. Dass der verfolgte bosnische Staatsangehörige in seiner Beschwerde an das Bundesgericht in Aussicht stellt, er werde bei den schweizerischen Behörden ein Gesuch um erleichterte Einbürgerung einreichen, bildet ebenfalls kein Auslieferungshindernis. In diesem Zusammenhang stellen sich keinerlei Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung.