Citation: 5A_52/2007 22.05.2007 E. A

X.________ (Ehemann) und Y.________ (Ehefrau) heirateten im Jahre 1988. Sie sind die Eltern der beiden Töchter S.________, geboren 1988, und T.________, geboren 1994. Mit Eingabe vom 2. Juli 2004 reichte Y.________ beim Gerichtspräsidium A.________ ein Gesuch um Anordnung von Eheschutzmassnahmen ein. Der Gerichtspräsident 3 von A.________ stellte mit Urteil vom 19. Oktober 2004 fest, dass die Ehegatten zum Getrenntleben berechtigt seien, nahm Vormerk davon, dass sie seit 5. August 2004 getrennt lebten, und wies Y.________ und den Kindern, die er unter ihre Obhut stellte, die eheliche Liegenschaft zur alleinigen Benutzung zu. X.________ wurde verpflichtet, an den Unterhalt der Töchter monatliche Beiträge von je Fr. 1'200.-- und an denjenigen von Y.________ solche von Fr. 3'830.-- für die Zeit vom 1. Juli 2004 bis zum 31. Dezember 2004 und von Fr. 3'240.-- für die Zeit darnach zu zahlen. Auf das Begehren von Y.________, die Gütertrennung anzuordnen, trat der Gerichtspräsident nicht ein. Beide Ehegatten erhoben Beschwerde an das Obergericht des Kantons Aargau, X.________ mit den Rechtsbegehren, die den Töchtern zugesprochenen Unterhaltsbeiträge auf Fr. 1'000.-- herabzusetzen und die Unterhaltspflicht gegenüber der Ehefrau aufzuheben, Y.________ mit dem Antrag, mit Wirkung ab 1. Juli 2004 die Gütertrennung anzuordnen. Das Obergericht (Zivilgericht, 5. Kammer) setzte mit Urteil vom 18. Januar 2007 die Unterhaltsbeiträge für die beiden Töchter auf monatlich je Fr. 950.-- und diejenigen für die Ehefrau auf Fr. 2'350.-- für die Zeit vom 1. Juli 2004 bis zum 31. Dezember 2004, Fr. 2'077.-- für die Zeit ab 1. Januar 2005 und Fr. 2'127.-- für die Zeit ab 1. Juli 2006 fest und ordnete mit Wirkung ab 6. August 2004 ausserdem die Gütertrennung an. Dem Gesuch von Y.________ um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gab das Obergericht statt, das von X.________ gestellte gleichlautende Gesuch wies es dagegen ab.