Citation: 6B_654/2017 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hält fest, der von der Beschwerdeführerin vorgebrachte Prozessbetrug sei nicht Gegenstand der angefochtenen Einstellungsverfügung und könne somit auch nicht Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens sein. Inwiefern die Beschwerdeführerin ein Rechtsschutzinteresse an der Aufhebung der Einstellungsverfügung habe, sei nicht ersichtlich. Es sei nicht erkennbar, inwiefern sie einen unmittelbaren Schaden erlitten habe. Beim Betrugsvorwurf bestehe der Kausalzusammenhang im Verhältnis zwischen der Beschwerdegegnerin 2 und der SVA sowie der Unfallversicherung, von denen diese Leistungen bezogen habe. Die Beschwerdeführerin behaupte nicht, sie sei von der Beschwerdegegnerin 2 getäuscht worden und habe aufgrund eines Irrtums Zahlungen geleistet. Zwischen den Regresszahlungen der Beschwerdeführerin an die SVA sowie die Unfallversicherung und der vorgeworfenen Täuschung durch die Beschwerdegegnerin 2 bzw. dem behaupteten Irrtum bezüglich deren Gesundheitszustands bestehe kein unmittelbarer Kausalzusammenhang. Eine direkte Schädigung der Beschwerdeführerin falle somit ausser Betracht. Folglich sei sie insoweit nicht unmittelbar in ihren Rechten betroffen und nicht beschwerdelegitimiert. Inwiefern die Geschädigtenstellung aufgrund einer Rechtsnachfolge im Sinne von Art. 121 StPO auf die Beschwerdeführerin übergegangen sein solle, sei sodann nicht ersichtlich und werde von ihr auch nicht ausgeführt. Auch bezüglich des Vorwurfs des ungerechtfertigten Erwirkens von Sozialleistungen sei nicht erkennbar und werde von der Beschwerdeführerin auch nicht dargelegt, inwiefern sie unmittelbar in ihren Rechten betroffen sein solle, gehe es doch um Leistungen der AHV/IV (Beschluss S. 6 f. E. 5).