Citation: 8C_760/2023 E. 6.2

6.2. Rechtsprechungsgemäss kann sich der in Art. 19 Abs. 1 Satz 1 UVG vorbehaltene Abschluss allfälliger Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung, soweit es um berufliche Massnahmen geht, nur auf Vorkehren beziehen, die geeignet sind, den der Invalidenrente der Unfallversicherung zugrunde zu legenden Invaliditätsgrad zu beeinflussen (RKUV 2004 Nr. U 508 S. 165 E. 5.2.2, U 105/03; Urteile 8C_103/2019 vom 16. April 2019 E. 4.1; 8C_651/2016 vom 15. Dezember 2016 E. 4.3), worauf die Vorinstanz bereits zutreffend verwiesen hat. Der Abschluss der Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung auf den 31. Juli 2023 musste daher nicht abgewartet werden, da sie nicht geeignet sind, den der Invalidenrente der Unfallversicherung zugrunde zu legenden Invaliditätsgrad rentenrelevant zu beeinflussen, wie sich aus den vorstehenden Erwägungen ergibt. Eine Verletzung von Art. 16 ATSG oder der Beweiswürdigungsregeln kann der Vorinstanz nicht vorgeworfen werden.