Citation: 8C_753/2007 26.11.2008 E. A

Die 1965 geborene M.________ war seit 1. August 1991 als Hauptsachbearbeiterin der Verwaltung der Gemeinde Y.________ zu einem Pensum von durchschnittlich 90 % angestellt und dadurch bei der Berner Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft (seit 2002 Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft [im Folgenden: Allianz]) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 28. August 1999 schlug die Versicherte bei einem Sturz von einem nicht arretierten Gartentisch, auf welchem sie sass, den Kopf auf und zog sich Verletzungen zu, die medizinisch behandelt werden mussten und eine zeitlich limitierte Arbeitsunfähigkeit zur Folge hatten. Am 9. Juni 2000 stiess auf einer spanischen Autobahn ein von hinten herannahender Personenwagen in das Heck des vom Lebenspartner der Versicherten gelenkten Automobils. In der am 14. Juni 2000 aufgesuchten Clinica S.________ wurde ein Röntgenbild angefertigt und eine traumatische "Latigazo cervical post-acc. trafico" diagnostiziert (vgl. Rechnungen vom selben Tag). Der nachbehandelnde Dr. med. K.________, Innere Medizin FMH, stellte am 19. Juni 2000 in Übereinstimmung mit dem gleichentags konsiliarisch konsultierten Spital X.________ ein akutes Cervicalsyndrom ohne radiologisch nachweisbare radikuläre oder ossäre Läsionen mit vollständiger Arbeitsunfähigkeit fest (Berichte vom 26. Juni 2000). Auf Empfehlung des die Versicherte weiter betreuenden Dr. med. L.________, FMH Rheumatologie und Innere Medizin, (vgl. Berichte vom 14. September 2000 sowie 29. März und 1. Juni 2001), wurden im Spital X.________ eine ambulante Untersuchung in der neuropsychologischen Sprechstunde (Berichte der psychiatrischen Poliklinik vom 10. November und 19. Dezember 2000) sowie eine stationäre Behandlung in der Rheuma- und Rehabilitationsklinik A.________, welche vom 10. Juli bis 7. August 2001 dauerte (vgl. Bericht vom 3. September 2001), durchgeführt. Die Versicherte stand ab 22. Februar 2001 bis Mai 2002 zudem in Behandlung bei Frau Dr. phil. U.________, Psychologin FSP, Psychotherapeutin, welche eine Somatisierungsstörung mit klassischen Symptomen nach HWS-Trauma ICD-10: 45.0 diagnostizierte (Berichte vom 5. Juli 2001 und 24. Mai 2002). Die Allianz erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Am 18. Juni 2001 meldete sich die Versicherte zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Bern tätigte medizinische (worunter die polydisziplinäre Expertise der Medizinischen Abklärungsstation des Universitätsspitals E.________ vom 11. November 2002 [im Folgenden: MEDAS]) sowie berufliche Abklärungen (vgl. Bericht der Stiftung G.________ vom 11. Februar 2004) und sprach der Versicherten mit Verfügung vom 4. Januar 2005 rückwirkend ab 1. Juni 2001 eine ganze Invalidenrente zu. Die Allianz holte ein weiteres polydisziplinäres Gutachten der MEDAS vom 26. September 2006 ein, dessen Ärzte eine vollständige Arbeitsfähigkeit postulierten. Mit Verfügung vom 21. Februar 2007 stellte die Allianz in Kenntnis der von der Versicherten eingeholten Stellungnahme des Expertiseninstituts Z.________ vom 22. Oktober 2006, sowie der zusätzlichen Auskünfte der MEDAS (vom 19. und 20. Dezember 2006 sowie 10. Februar 2007) ihre Leistungen ab 31. Dezember 2006 ein, weil keine Unfallfolgen mehr vorlägen. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 11. April 2007).