Citation: 6B_528/2009 29.09.2009 E. 1

1.1 Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz eine willkürliche Beweiswürdigung (Art. 9 BV) vor. Zudem habe die Vorinstanz die Einvernahme ihres Ehemannes willkürlich abgelehnt und dadurch ihr rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt. Das Bundesgericht prüft die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und substanziiert begründet worden ist. Die Beschwerdeführerin hat sich wenigstens kurz mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinanderzusetzen (Art. 106 Abs. 2 und Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 135 III 232 E. 1.2 S. 234 mit Hinweisen; 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f. mit Hinweisen; 133 IV 286 E. 1 S. 287). Genügt die Beschwerde diesen Anforderungen nicht, ist darauf nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Betreffend die Beweiswürdigung ist die Kognition des Bundesgerichts auf Willkür im Sinne von Art. 9 BV beschränkt. Eine solche liegt nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung einzig vor, wenn der angefochtene Entscheid auf einer schlechterdings unhaltbaren oder widersprüchlichen Beweiswürdigung beruht bzw. im Ergebnis offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Dass das angefochtene Urteil mit der Darstellung der Beschwerdeführerin nicht übereinstimmt oder eine andere Lösung oder Würdigung auch vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, genügt praxisgemäss für die Begründung von Willkür nicht (BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f. mit Hinweisen). Der in Art. 29 Abs. 2 BV gewährleistete Anspruch auf rechtliches Gehör verlangt, dass die Behörden die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tatsächlich hören, prüfen und in der Entscheidfindung berücksichtigen (BGE 134 I 83 E. 4.1. S. 88; 124 I 49 E. 3a S. 51, 241 E. 2 S. 242; je mit Hinweisen). Keine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt vor, wenn eine Behörde auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil sie aufgrund der bereits abgenommenen Beweise ihre Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener Beweiswürdigung annehmen kann, dass ihre Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148 mit Hinweisen). 1.2 Die Vorinstanz ist gestützt auf die Aussagen der Beschwerdeführerin, der Zeugin B.________ sowie gestützt auf das Gutachten der Stadtpolizei Zürich vom 16. Oktober 2007 im Wesentlichen von folgendem Unfallhergang ausgegangen: Die Beschwerdeführerin hielt ihren Personenwagen an einem roten Lichtsignal an der Freiestrasse unmittelbar vor der Verzweigung Freiestrasse / Hottingerstrasse an. Dabei spurte sie nicht auf die rechte Fahrbahnseite ein, obwohl ein korrektes Einspuren (trotz Parkplätzen auf der rechten Seite der Freiestrasse bis elf Meter vor der Haltelinie der Lichtsignalanlage) möglich gewesen wäre und ein problemloses Abbiegen nach rechts in die Hottingerstrasse erlaubt hätte. Rechts neben dem Fahrzeug der Beschwerdeführerin hielt das Auto von A.________ an, wobei nicht erstellt ist, ob A.________ bis auf gleicher Höhe aufschloss. Als das Lichtsignal auf Grün schaltete, fuhren beide Fahrzeuge an, und die Beschwerdeführerin bog nach rechts in die Hottingerstrasse ab. Dabei kollidierte ihr Personenwagen mit seiner hinteren rechten Seitenwand mit der linken Frontecke des Fahrzeugs von A.________.