Citation: 9C_391/2014 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführerin verblieb im August 2011 noch eine Aktivitätsdauer von sechs und im März 2012 eine solche von mindestens fünf Jahren. Von der körperlichen Einschränkung betroffen ist lediglich die Tätigkeit als Pianistin. Das Dirigieren ist der Beschwerdeführerin wieder möglich. Im Übrigen hat sie sich bereits Ende 2009 auf eine Dirigentinnenstelle des Orchestervereins Schlieren beworben (Schreiben des Vereins vom 6. Januar 2010) und im Dezember 2011 ein Konzert in Mailand dirigiert. Die Beschwerdeführerin verfügt zudem über einen universitären Abschluss in Literaturwissenschaften und hat Erfahrungen im Bereich Übersetzungen gesammelt. Im Jahr 2012 hat sie sodann ein Studium der Rechtswissenschaften aufgenommen. In Frage kommt daher - neben Tätigkeiten als Klavierlehrerin, Lektorin und Übersetzerin - auch eine Beschäftigung im administrativen Bereich, wie die Vorinstanz zu Recht festgehalten hat. Als Rechtshänderin kann die Beschwerdeführerin die linke Hand entlasten. Angesichts der vielseitigen Interessen und der breiten Ausbildung der Beschwerdeführerin beschlägt der mögliche Tätigkeitsbereich grundsätzlich das gesamte Spektrum freiberuflicher und wissenschaftlicher Dienstleistungen. Es kann nicht von einem unzumutbaren Wechsel in einen unbekannten Beschäftigungsbereich gesprochen werden. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, vermag nicht zu einer anderen Beurteilung als der vorinstanzlichen zu führen. Mangels Angeboten von Vollzeittätigkeiten in freiberuflichen und wissenschaftlichen Dienstleistungen wäre der Versicherten auch zumutbar, Teilpensen zu kombinieren (vgl. Urteil 9C_901/2011 vom 7. Februar 2012 E. 4). Damit steht der Verwertung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit nichts im Wege. Die Invaliditätsbemessung blieb unbestritten, mithin erweist sich die Beschwerde als unbegründet.