Citation: 4C.342/2003 08.04.2005 E. 6

6.1 Das Obergericht ging dem Sinne nach davon aus, die Beklagte habe auch deshalb keine Aufklärungspflicht aus einem Vermögensverwaltungsvertrag verletzen können, weil der Letter of Credit als Sicherungsgeschäft ohne direkte Gegenleistung nichts mit Vermögensverwaltung zu tun gehabt habe. 6.2 Dieser Eventualbegründung kommt neben der in Erwägung 5 bestätigten Hauptbegründung keine entscheiderhebliche Bedeutung zu. Auf die gegen die Eventualbegründung gerichtete Kritik des Klägers, mit der er insbesondere geltend macht, das Obergericht habe übersehen, dass er für den Letter of Credit von der Beklagten unbestrittenermassen eine Gegenleistung Fr. 290'000.-- erhalten habe und damit ein Geschäft der Vermögensverwaltung vorliege, ist daher mangels eines Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten.