Citation: I 58/06 13.06.2006 E. 1

Streitig ist, ob ein Anspruch auf Invalidenrente besteht. 1.1 Die Vorinstanz hat die Bestimmungen über die Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), Invalidität (Art. 8 Abs. 1 ATSG und Art. 4 Abs. 1 IVG), den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis Ende 2003 gültig gewesenen als auch der am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Fassung) und die Bemessung des Invaliditätsgrades bei Erwerbstätigen (Art. 16 ATSG, seit 1. Januar 2004 in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2 IVG) richtig wiedergegeben. Zutreffend sind auch die Ausführungen zur Bedeutung ärztlicher Auskünfte im Rahmen der Invaliditätsbemessung und zum Beweiswert ärztlicher Berichte und Gutachten. Darauf wird verwiesen. 1.2 Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde richten sich gegen die vorinstanzliche Beurteilung der gesundheitlich bedingten Arbeitsunfähigkeit als einem wesentlichen Faktor für die Bemessung des Invalideneinkommens. Dabei wird gerügt, der psychiatrische Experte des ABI habe den Versicherten, ohne Beizug eines Dolmetschers und ohne Erhebung einer Fremdanamese, aufgrund einer Untersuchung, welche nur eine Stunde dauerte, begutachtet. Dieses Vorgehen widerspreche den für die Begutachtung erarbeiteten Qualitätsrichtlinien der Schweizerischen Gesellschaft für Versicherungspsychiatrie. Das kantonale Gericht habe unberücksichtigt gelassen, dass eine schwerwiegende somatoforme Schmerzstörung vorliege, welche sich invalidisierend auswirke.