Citation: 2C_738/2021 E. B

Eine von A.________ gegen die Sonderveranlagungen vom 17. Oktober 2019 erhobene Einsprache wies die Steuerverwaltung des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 24. Oktober 2019 hinsichtlich der Staats- und Gemeindesteuern ab, während sie bezüglich der direkten Bundessteuer auf die Einsprache nicht eintrat. Gegen den Einspracheentscheid vom 24. Oktober 2019 erhob A.________ am 29. Oktober 2019 Rekurs bei der Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau. Mit Schreiben vom 2. Dezember 2019 teilte die Steuerverwaltung der Steuerrekurskommission mit, dass die angefochtenen Sonderveranlagungen für die Steuerperiode 2018 in Wiedererwägung gezogen würden. Daraufhin schrieb die Präsidentin der Steuerrekurskommission den Rekurs mit Entscheid vom 10. Dezember 2019 als gegenstandslos am Protokoll ab. Dagegen erhob A.________ am 9. Januar 2020 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau. Dieses hiess die Beschwerde mit Entscheid vom 5. August 2020 gut, hob den Abschreibungsentscheid vom 10. Dezember 2019 auf und wies die Angelegenheit zur Weiterführung des Rekursverfahrens an die Steuerrekurskommission zurück. Am 13. Februar 2020 führte die Steuerverwaltung eine mündliche Einspracheverhandlung durch. Gleichentags eröffnete die Steuerverwaltung einen neuen Einspracheentscheid, mit welchem an einer einfachen Steuer von Fr. 128.-- festgehalten wurde. In der Folge nahm die Steuerrekurskommission das Rekursverfahren wieder auf. Den (zweiten) Einspracheentscheid der Steuerverwaltung vom 13. Februar 2020 erachtete die Steuerrekurskommission durch das bereits erhobene Rechtsmittel gegen den (ersten) Einspracheentscheid vom 24. Oktober 2019 als mitangefochten. Die Steuerrekurskommission wies den Rekurs mit Entscheid vom 26. März 2021 ab. Das von A.________ gestellte Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wies die Steuerrekurskommission zufolge Aussichtslosigkeit ebenfalls ab. Die von A.________ gegen den Rekursentscheid vom 26. März 2021 beim Verwaltungsgericht erhobene Beschwerde blieb ohne Erfolg (Entscheid vom 23. Juni 2021).