Citation: 4A_332/2018 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer rügt, bei den im vorliegenden Verfahren geltend gemachten Ansprüchen (vgl. Rechtsbegehren Ziffer 3) handle es sich um neue Teilklagen, welche im früheren Verfahren nicht bereits beurteilt worden seien. Die Rüge des Beschwerdeführers genügt den Anforderungen an eine Beschwerde vor Bundesgericht (vgl. hiervor E. 3) jedoch nicht. Seine Ausführungen erschöpfen sich zu einem grossen Teil auf seitenlange allgemeine Ausführungen zum Institut der Teilklage gemäss Art. 86 ZPO bzw. der unbezifferten Forderungsklage nach Art. 85 ZPO ohne konkrete Bezugnahme zum Fall bzw. der Ausführungen der Vorinstanz. Der Beschwerdeführer setzt sich in seiner Beschwerde nicht hinreichend mit der Begründung der Vorinstanz auseinander. Diese hat unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung (BGE 139 III 126 E. 3.2.3 S. 131) festgehalten, einerseits sei die Anspruchsidentität nicht grammatikalisch, sondern inhaltlich zu verstehen, andererseits sei auch nicht auf die angerufene Rechtsnorm abzustellen. Im früheren Verfahren HG150050 habe der Beschwerdeführer ein Lizenzentgelt von Fr. 4'200'000.-- aus dem Softwarekaufvertrag Nr. xxx geltend gemacht und auch im neuen Verfahren stütze er sich zur Begründung seines Anspruchs erneut auf eine angebliche Vertragsverletzung seitens der Beschwerdegegnerin. Bei Lichte betrachtet stelle er in beiden Verfahren denselben Streitgegenstand zur Beurteilung (vgl. hiervor E. 5.1.4). Um den Begründungsanforderungen zu genügen, müsste der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde begründen, inwiefern die Aussage der Vorinstanz nicht zutrifft, wonach es sich inhaltlich im neuen Verfahren um dieselben Ansprüche handle, die im früheren Verfahren bereits beurteilt worden seien. Dies tut er aber nicht - jedenfalls nicht rechtsgenügend. Er legt insbesondere nicht in nachvollziehbarer Weise und mit Bezugnahme auf die Erwägungen der Vorinstanz dar, worin er inhaltlich den Unterschied zwischen den im neuen Verfahren HG170204 geltend gemachten Ansprüchen und den im früheren Verfahren HG150050 bereits beurteilten Ansprüchen sieht. Im Übrigen tut er ebensowenig rechtsgenügend dar, dass er - entgegen der Vorinstanz - im früheren Verfahren erkennbar bloss eine Teilklage erhoben hatte.