Citation: 8C_553/2020 E. 8

Der Beschwerdeführer beantragt schliesslich, es sei ihm eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 15 % statt der vorinstanzlich bestätigten in der Höhe von 12,5 % zuzusprechen. Inwiefern die diesbezüglichen Feststellungen des kantonalen Gerichts unrichtig wären, lässt sich nicht ersehen. Die Vorinstanz berücksichtigte mit Blick auf die vom Kreisarzt erhobenen Befunde und dessen Zumutbarkeitsprofil lediglich eine Einschränkung der Beweglichkeit der Schulter, welche jedenfalls permanentes Überkopfarbeiten nicht zulasse. Dass, wie beschwerdeweise geltend gemacht wird, zusätzlich noch eine Arthrose zu berücksichtigen wäre, findet im kreisärztlichen Bericht keine Stütze. Daran kann nichts ändern, dass dort bezüglich der Schätzung des Integritätsschadens auch auf Suva-Tabelle 5 (Integritätsschaden bei Arthrose) hingewiesen wird. Die Suva ging gestützt auf die kreisärztliche Einschätzung von einer Integritätseinbusse von 12,5 % aus, angesiedelt im Bereich zwischen den Werten, die in Suva-Tabelle 1 (Funktionsstörungen an den oberen Extremitäten) bei einem bis auf 30 % über die Horizontale eingeschränkten Beweglichkeitsumfang (10 %) beziehungsweise bei einer Beweglichkeit lediglich bis zur Horizontalen (15 %) vorgesehen sind. Inwiefern der Vorinstanz mit der Bestätigung der entsprechenden Integritätsentschädigung eine rechtsfehlerhafte Ermessensausübung vorzuwerfen wäre, ist nicht erkennbar.