Citation: 1C_652/2024 E. 2

Der Beschwerdeführer macht einerseits geltend, es stelle sich die grundsätzliche rechtliche Frage, ob es sich bei der angeblich von B.________ geleiteten Gruppierung um eine kriminelle Organisation nach Schweizer Recht handle. Diese sei bisher nie als terroristische oder kriminelle Vereinigung aufgeführt oder verboten worden. Die Frage sei auch deshalb bedeutsam, weil die italienischen Behörden Ermittlungen gegen 19 Personen führten, darunter insgesamt 4 Personen mit Wohnsitz in der Schweiz. In diesem Zusammenhang wirft der Beschwerdeführer dem Bundesstrafgericht eine Verletzung der Begründungspflicht und damit seines Anspruchs auf rechtliches Gehör vor, weil es sich mit seinen Rügen zum Vorliegen einer kriminellen Organisation nicht auseinandergesetzt habe. Dies stelle eine Verletzung elementarer Verfahrensgrundsätze dar.