Citation: 1C_408/2012 E. 3.2

3.2. Das Verwaltungsgericht verneinte eine Verletzung des rechtlichen Gehörs mit der Begründung, es gebe keine Hinweise darauf, dass die betreffende Stellungnahme dem Amt für Landwirtschaft (oder später dem Regierungsrat) zugestellt worden sei. Aus den Akten geht indessen hervor, dass das Amt für Landwirtschaft von der betreffenden Stellungnahme zumindest Kenntnis hatte. Ob die Feststellung des Verwaltungsgerichts zu einer Verletzung des rechtlichen Gehörs führte, kann jedoch offen bleiben, da diese jedenfalls geheilt worden wäre. Das Verwaltungsgericht hat nämlich in seinem Entscheid die Stellungnahme des Veterinärmediziners wiedergegeben und sich mit den darin geäusserten Argumenten auseinandergesetzt. Letztere betreffen den Aufwand für die Tierbetreuung, mithin eine Sachverhaltsfrage, die das Verwaltungsgericht frei überprüfen konnte. Auch hinsichtlich der in diesem Zusammenhang zu beantwortenden Rechtsfrage, ob die Baute für die in Frage stehende Bewirtschaftung nötig ist (Art. 34 Abs. 4 lit. a RPV), verfügte das Verwaltungsgericht über dieselbe Kognition wie seine Vorinstanzen (§ 55 Abs. 1 der Verordnung des Kantons Schwyz vom 6. Juni 1974 über die Verwaltungsrechtspflege [SRSZ 234.110]). Eine Rückweisung der Sache zur neuen Beurteilung an das Verwaltungsgericht würde zu einem formalistischen Leerlauf führen. Unter diesen Umständen ist eine eventuelle Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör als geheilt zu betrachten (zum Ganzen: Urteil 4A_273/2012 vom 30. Oktober 2012 E. 3.3 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 138 III 620). Da sich das Verwaltungsgericht mit den in der Stellungnahme vorgebrachten Argumenten auseinandergesetzt hat, liegt auch keine (zulässige oder unzulässige) antizipierte Beweiswürdigung vor. Die betreffende Rüge ist ebenfalls unbegründet.