Citation: 5A_537/2018 E. 3.1

3.1. In tatsächlicher Hinsicht hat das Obergericht festgehalten, die Betreibungsgläubigerin habe dem Betreibungsamt mit E-Mail vom 12. Juli 2010 bestätigt, dass die betriebene Forderung vollumfänglich beglichen worden sei. Mit Schreiben vom 26. Juli 2010 habe das Betreibungsamt der Gläubigerin unter Bezugnahme auf den Rückzug des Verwertungsbegehrens und die erwähnte E-Mail die Kosten- und Verwaltungsabrechnung bekannt gegeben. Es habe festgehalten, dass die Kosten von insgesamt Fr. 10'000.-- dem von der Gläubigerin geleisteten Kostenvorschuss entsprächen und dass die beiden Betreibungsverfahren als an die Gläubigerin bezahlt abgeschrieben worden seien. In einer Stellungnahme an das Obergericht verdeutlichte das Betreibungsamt, dass dieser Kostenvorschuss infolge Rückzugs der beiden Verwertungsbegehren einbehalten worden sei. Gestützt darauf hat das Obergericht erwogen, die beiden Betreibungsverfahren seien abgeschlossen. Die Rückzahlung von Kosten an die Beschwerdeführerin würde voraussetzen, dass sie dem Betreibungsamt Kosten bezahlt habe. Dies mache sie nicht geltend. Das Betreibungsamt habe die Kosten aus dem Vorschuss der Betreibungsgläubigerin bezogen. Die Beschwerdeführerin habe offensichtlich wie die Betreibungsforderung auch die Kosten direkt an die Grundpfandgläubigerin bezahlt. Ein praktischer Verfahrenszweck für die Beschwerde bestehe demnach nicht. Schadenersatzbegehren im Sinne von Art. 5 f. SchKG seien nicht im Beschwerdeverfahren geltend zu machen.