Citation: 6B_997/2014 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, gemäss dem Plan, welchen er aus dem Internet heruntergeladen habe, befinde sich das Zollgebäude auf deutschem Staatsgebiet. Auf die Informationen aus dem Internet habe er sich verlassen dürfen. Es habe keine Verpflichtung bestanden, sich zusätzlich bei der Zollstelle darüber zu informieren, wo genau die Staatsgrenze verlaufe. Da er der Auffassung gewesen sei, das Zollgebäude stehe auf deutschem Territorium, sei er einem Sachverhaltsirrtum unterlegen. Die Vorinstanz habe den Sachverhalt nicht so beurteilt, wie er ihn sich vorgestellt habe. Er habe alles Erforderliche getan, um den Irrtum zu vermeiden, weshalb er sich nicht strafbar gemacht habe. Falls die Vorinstanz davon ausgehe, dass er den Irrtum bei pflichtgemässer Vorsicht hätte vermeiden können, komme lediglich eine fahrlässige Begehung in Frage, denn für ihn sei der Erfolgseintritt nicht erkennbar gewesen. Da die fahrlässige Tatbegehung nicht von der Anklage umfasst sei, sei er vom Vorwurf des Fahrens trotz Entzug des Führerausweises auch in diesem Fall freizusprechen.