Citation: 1C_667/2023 E. B

Mit Verfügung vom 5. August 2021 verweigerte die Regierungsstatthalterin des Verwaltungskreises Seeland die nachträgliche Baubewilligung (Ziff. 1) und wies die Grundeigentümerschaft unter Androhung der Ersatzvornahme an, den Sitzplatz im Norden, die Aufschüttungen im Uferbereich, die elektrischen Leitungen bzw. Kabel, den elektrischen Biberzaun und die Lampen im Uferbereich, die beiden Kleinbauten südlich der Treppe zum Bootssteg sowie die östlich entlang der Schlossmauer errichteten Bauten (insbesondere die verlegten Bodenplatten, den Hühnerstall, den Geräteschopf sowie die Quermauer mit Durchgang und grossem Tor) zu entfernen bzw. zurückzubauen und den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen (Ziff. 2). Auf die Wiederherstellung der Plattform auf der Zihl bzw. des Bootsstegs sowie der angrenzenden Treppe im Uferbereich verzichtete sie hingegen. B.a. B.________ erwarb die Parzelle Nr. 140 am 1. September 2021 von A.________ und erhob gemeinsam mit diesem Beschwerde bei der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD) gegen die Verfügung vom 5. August 2021. Diese wurde ebenfalls vom Kanton Bern mit Beschwerde angefochten. Die BVD vereinigte die Beschwerdeverfahren, hiess mit Entscheid vom 5. Mai 2022 die Beschwerde des Kantons Bern gut und wies diejenige von A.________ und B.________ ab, soweit sie darauf eintrat. Sie setzte eine neue Wiederherstellungsfrist an und änderte Dispositiv-Ziffer 2 der angefochtenen Verfügung vom 5. August 2021 insofern ab, als sie A.________ und B.________ anwies, die rechtswidrigen Bauten inklusive Plattform auf der Zihl und der auf der Uferböschung liegenden Treppe zu entfernen sowie den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen.