Citation: 2C_941/2022 E. B

Mit Schlussverfügung vom 29. Juli 2022 ordnete die ESTV die Leistung der Amtshilfe betreffend A.________ an. Mit elektronischer Eingabe datierend vom 1. September 2022 erhoben die Rechtsvertreter von A.________ gegen die Schlussverfügung vom 29. Juli 2022 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. B.a. Unter Bezugnahme auf die Einträge in der Sendungsverfolgungsnummer betreffend die A-Post Plus Sendung, unter welcher die Schlussverfügung vom 29. Juli 2022 versendet wurde, forderte das Bundesverwaltungsgericht die ESTV mit Zwischenverfügung vom 7. September 2022 auf, sich zum (massgeblichen) Zustellzeitpunkt der Schlussverfügung vom 29. Juli 2022 zu äussern. Mit Eingabe vom 8. September 2022 beantragte A.________ die Gewährung des rechtlichen Gehörs zur Frage der Einhaltung der Beschwerdefrist. B.b. Mit Eingabe vom 16. September 2022 erläuterte die ESTV, weshalb sie im vorliegenden Fall den Samstag, 30. Juli 2022 als massgeblichen Zustellzeitpunkt der Schlussverfügung vom 29. Juli 2022 erachte. Mit Zwischenverfügung vom 21. September 2022 stellte das Bundesverwaltungsgericht A.________ die Eingabe der ESTV vom 16. September 2022 zu und forderte ihn zur Stellungnahme auf. Mit Eingabe vom 30. September 2022 erklärte A.________, dass vorliegend der Dienstag, 2. August 2022 als Zustellzeitpunkt der angefochtenen Schlussverfügung vom 29. Juli 2022 massgeblich sei. Auf die rechtzeitig erhobene Beschwerde vom 1. September 2022 sei folglich einzutreten. B.c. Mit Urteil vom 8. November 2022 trat das Bundesverwaltungsgericht auf die Beschwerde vom 1. September 2022 nicht ein.