Citation: 8C_72/2024 E. 6.1

6.1. Entgegen der Beschwerdeführerin ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auf den Haushaltabklärungsbericht vom 29. November 2021 abstellte. Die Beschwerdeführerin argumentiert widersprüchlich. Einerseits beruft sie sich auf ihre im genannten Bericht angeblich zutreffend protokollierte Angabe, wonach sie im hypothetischen Gesundheitsfall während sieben Stunden pro Arbeitstag erwerbstätig gewesen wäre (vgl. auch E. 7 hiernach). Andererseits macht sie geltend, das kantonale Gericht habe Bundesrecht verletzt, indem es diesem Bericht Beweiswert zuerkannt habe. Rechtsfehlerhaft sei die Haushaltabklärung nicht in der eigenen Wohnung der Beschwerdeführerin, sondern in den Praxisräumlichkeiten ihres Hausarztes durchgeführt worden. Die Haushaltabklärung hätte erst nach der Trennung von ihrem Ehemann mit Blick auf die dementsprechend angepassten Wohnverhältnisse durchgeführt werden dürfen.