Citation: 9C_615/2018 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht stellte gestützt auf den Auszug aus dem Individuellen Konto (IK) fest, dass die Beschwerdeführerin im Jahre 2015 bei ihrer Arbeitgeberin ein beitragspflichtiges Einkommen von (lediglich) Fr. 7'672.- erzielte. Das geringe Einkommen sei darauf zurückzuführen, dass die Versicherte von Januar bis Juni 2015 voll und von Juli bis Dezember 2015 zu 70 % arbeitsunfähig gewesen sei. Die aufgrund der Arbeitsunfähigkeit ausgerichteten Taggeldleistungen würden nach der Regelung von Art. 6 Abs. 2 lit. b AHVV nicht zum massgebenden Erwerbseinkommen gehören. Gemäss dem im Jahre 2015 abgerechneten Lohn von Fr. 7'672.- würden sich die Beiträge auf Fr. 790.20 belaufen. Diese würden zwar den Mindestbeitrag nach Art. 28 AHVV übersteigen, sie müssten aber gemäss Art. 28 bis Abs. 1 AHVV auch der Hälfte des AHV-Nichterwerbstätigenbeitrags entsprechen, damit die Versicherte als erwerbstätig zu qualifizieren wäre. Die Ausgleichskasse habe jedoch in Berücksichtigung des Vermögens und des Renteneinkommens einen AHV-Nichterwerbstätigenbeitrag von Fr. 1'751.- errechnet. Der hälftige AHV-Nichterwerbstätigenbeitrag von Fr. 875.50 (Fr. 1'751.- : 2) übersteige den von der Beschwerdeführerin geleisteten Beitrag von Fr. 790.20, weshalb die von der Ausgleichskasse vorgenommene beitragsrechtliche Qualifikation als Nichterwerbstätige korrekt sei.