Citation: 6B_870/2024 E. 5.4

5.4. Der Beschwerdeführer vermag nicht aufzuzeigen, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung willkürlich sein sollte. Die Beschwerdegegnerin 2 führte in sämtlichen Einvernahmen übereinstimmend aus, sie sei mit höchstens 40 km/h zusammen mit der Beifahrerin C.________ unterwegs gewesen und als sie auf der Höhe der Fussgänger gewesen sei, habe sie etwas gehört, wobei ihr C.________ gesagt habe, der Mann habe beifahrerseitig auf die Frontscheibe mit einem Stock geschlagen. Nachdem sie die Beifahrerin abgeladen habe, sei sie retour gefahren, sie habe die Fussgänger an einer Ausweichstelle neben der Strasse angetroffen und habe angehalten, um sie zu konfrontieren. Darauf habe der Beschwerdeführer mit dem Stock auf die Windschutzscheibe geschlagen, wodurch diese zerbrochen sei. Mit Ausnahme der ersten Einvernahme erwähnte die Beschwerdegegnerin 2 stets auch einen Schlag auf die Kühlerhaube. Bei der ersten Begegnung habe sie den von C.________ beobachteten Schlag nicht gesehen, bei der zweiten Begegnung habe sie gesehen, wie der Beschwerdeführer über seiner rechten Schulter mit der rechten Hand mit voller Wucht gegen die Windschutzscheibe geschlagen habe. Sie habe das Fenster ganz wenig heruntergelassen und gesagt, ob es ihm noch gehe und zu E.________ habe sie gesagt, sie werde die Polizei rufen, weil der Beschwerdeführer ihre Windschutzscheibe kaputt gemacht habe. Danach habe der Beschwerdeführer mit dem Knie oder dem Stock gegen die Beifahrertür gekickt. Sie habe dann Angst bekommen und sei weg- und zum Gemeindeplatz gefahren, von wo sie ihren heutigen Ehemann angerufen habe. Der Umstand, dass die Beschwerdegegnerin 2 in ihrer ersten Befragung einen Schlag gegen die Kühlerhaube nicht erwähnte, stellt kein widersprüchliches Aussageverhalten dar. Zentral war für die Beschwerdegegnerin 2 der Schlag mit dem Stock gegen die Windschutzscheibe, welche deren Bruch zur Folge hatte. In den späteren detaillierteren Einvernahmen erwähnte sie stets auch den Schlag auf die Kühlerhaube. Ebenso ist in Bezug auf die Glaubhaftigkeit der Aussagen der Beschwerdeführerin 2 ohne Bedeutung, dass sie nicht wusste, ob der Beschwerdeführer einmal oder zweimal gegen die Beifahrertür gekickt hat. Sie räumte in Bezug auf dieses Randgeschehen ein, sie wisse nicht genau, wie der Beschwerdeführer gegen die Autotür gekickt habe, mit dem Knie oder mit dem Stock. Die Vorinstanz verfällt nicht in Willkür, wenn sie die Depositionen der Beschwerdegegnerin 2 zum Kerngeschehen als konstant und glaubhaft wertet. Ebenso stellt die Vorinstanz willkürfrei fest, die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 würden von C.________ bestätigt. Diese war nur bei der ersten Begegnung dabei und hat einen Schlag des Beschwerdeführers mit dem Stock gegen die Windschutzscheibe auf der Beifahrerseite beobachtet, während die Beschwerdegegnerin 2 nur einen Knall wahrgenommen hat. Übereinstimmend sagten sowohl die Beschwerdegegnerin 2 als auch C.________ aus, die Scheibe sei nach dieser ersten Begegnung nicht beschädigt gewesen. Entgegen der Rüge des Beschwerdeführers berücksichtigt die Vorinstanz sehr wohl, dass F.________ zum Kerngeschehen nur Aussagen von Hörensagen machen konnte, hingegen aus eigener Wahrnehmung angeben konnte, dass ihn die Beschwerdegegnerin 2 angerufen habe, er sie "aufgelöst" auf dem Gemeindeparkplatz vorgefunden habe und die Windschutzscheibe ihres Fahrzeugs beschädigt gewesen sei. Willkürfrei stellt die Vorinstanz - und dies nicht allein aufgrund der von F.________ eingereichten Fotografie sowie dessen Zeugenaussage, sondern auch gestützt auf die Feststellung im Polizeirapport, wonach die Frontscheibe einen Glasbruch und Gummiabrieb aufgewiesen habe - fest, die Windschutzscheibe sei nur kurze Zeit nach dem inkriminierten Vorfall beschädigt gewesen. Ohne in Willkür zu verfallen, wertet die Vorinstanz sodann die Aussagen des Beschwerdeführers als widersprüchlich. Der Beschwerdeführer hält dieser Feststellung nur seine angebliche (widerlegte) Verhandlungsunfähigkeit entgegen und räumt selbst ein, dass er die Fragen an der Berufungsverhandlung in einer "von seinem bisherigen Aussageverhalten abweichender Weise" beantwortet habe. Die Vorinstanz berücksichtigt auch die Aussage von E.________, welche zu Protokoll gab, die Beschwerdegegnerin 2 habe unter anderem zu ihr gesagt: "kaputt und Polizei". Dies stimmt mit der Aussage der Beschwerdegegnerin 2 überein, wonach sie zu E.________ gesagt habe, sie rufe die Polizei, da ihr Mann ihre Scheibe kaputt gemacht habe. Die Vorinstanz nimmt eine ausgewogene Gesamtbeweiswürdigung vor und erachtet gestützt auf die zu Recht als glaubhaft gewerteten Aussagen der Beschwerdegegnerin 2, die im Einklang mit denjenigen von C.________, F.________ sowie den Feststellungen im Polizeirapport betreffend den Schaden an der Frontscheibe stehen, den angeklagten Sachverhalt als erstellt. Die Vorinstanz verletzt mit ihrem Schuldspruch wegen Sachbeschädigung i.S.v. Art. 144 Abs. 1 StGB kein Bundesrecht.