Citation: 4P.108/2000 01.09.2000 E. 2

2.- Nach Ansicht der Beschwerdeführerin beruht die Annahme des Obergerichts, es sei nicht erwiesen, dass sie die streitigen Mietzinsen auf einem separaten Mietzins-Debitorenkonto verbucht habe, auf willkürlicher Beweiswürdigung. Das Obergericht habe aus der Tatsache, dass die von ihr eingereichten Kontoauszüge für die Jahre 1994 bis 1997 alle das gleiche Datum trügen, geschlossen, diese seien erst nach Beendigung des Mietverhältnisses erstellt worden. Die Auszüge trügen aber deshalb alle das Datum des 31. Dezember 1997, weil sie an jenem Tag zwecks Einreichung der Klage ausgedruckt worden seien. Dass sie das streitige Konto geführt habe, zeige die bei den Akten liegende Bilanz per 31. Dezember 1995, welche den Aktivposten "Debitor Rohner/Ulrich" mit Fr. 78'910. 20 ausweise, was exakt dem Kontoauszug für das selbe Jahr entspreche. Zudem habe der Zeuge Franz Rupf die Führung dieses Kontos bestätigt, was das Obergericht in einseitiger Beweiswürdigung als unmassgeblich erachtet habe. Nach den unbestritten gebliebenen Feststellungen des Obergerichts hatte bereits das Kantonsgericht den Kontoauszügen einen Beweiswert abgesprochen, und waren diesbezügliche Bestreitungen vor dem Obergericht unterblieben. Damit ist aber ihr Vorbringen im vorliegenden Beschwerdeverfahren unzulässig, sind doch nach dem in Art. 86 Abs. 1 OG festgehaltenen Grundsatz nur letztinstanzliche Urteile mit der staatsrechtlichen Beschwerde anfechtbar. Auf die Rüge ist daher insoweit nicht einzutreten. Auch die übrigen Ausführungen der Beschwerdeführerin lassen in Anbetracht des fehlenden Beweiswerts der Kontoauszüge die Feststellungen des Obergerichts nicht als willkürlich erscheinen.