Citation: 8C_206/2017 E. 4.1

4.1. Laut ZMB-Gutachten blieb die Beschwerdeführerin auf Grund der idiopathischen Hypersomnie in einer reinen Bürotätigkeit seit Februar 2012 voll arbeitsunfähig. Hinsichtlich einer abwechslungsreichen Tätigkeit mit körperlicher Belastung und der Möglichkeit von vermehrten Pausen gingen die ZMB-Gutachter von einer 50%-igen Arbeitsfähigkeit aus. Mit Stellungnahme vom 11. Dezember 2015 zum ZMB-Gutachten führte die RAD-Ärztin dagegen aus, angesichts der Diskrepanzen zwischen den anamnestischen Angaben zur Müdigkeit einerseits und den fehlenden kognitiven Beeinträchtigungen sowie dem komplexen sozialen Aktivitätsniveau andererseits sei kein invalidisierender Gesundheitsschaden objektivierbar. Eine verkürzte Ein-schlafzeit sei nicht krankheitswertig. Eine Narkolepsie beziehungsweise ein imperativer Schlafdrang und ein obstruktives Schlafapnoe-Syndrom sowie periodische Beinbewegungen im Schlaf seien ausgeschlossen worden. Auch nach Kenntnisnahme von den Ergebnissen der schlafmedizinischen Abklärungen gemäss Berichten des Spitals C.________ vom 3. Juli 2015 und der Klinik D.________ vom 17. Januar 2016 hielt die RAD-Ärztin an ihrem Standpunkt fest (Bericht vom 31. Mai 2016).