Citation: 5A_681/2022 E. 5.3

5.3. Die Beschwerdeführer wenden ein, der Erbenvertreter habe als Vertreter der Vermieterin in die Gestaltung der Mietverhältnisse eingreifen und insbesondere festlegen dürfen, dass ein Drittel des Mietzinses von der Erbengemeinschaft und ein Drittel durch die J.________ AG zu tragen sei. Der Beschwerdeführer 1 sei mit der Festlegung für sich persönlich und für die J.________ AG einverstanden gewesen. In jedem Fall sei der Erbenvertreter berechtigt gewesen, die teilweise Nutzung der Wohnung zulasten der Erbengemeinschaft zu erlauben. Selbst wenn der Erbenvertreter nicht berechtigt gewesen sein sollte, die Höhe der Entschädigung für die Nutzung festzulegen, gebe es keinen Grund, die Festlegung des Erbenvertreters, dass die Wohnung auch für die Erbengemeinschaft genutzt werden könne, unberücksichtigt zu lassen. Aus den genannten Gründen seien die vom Bezirksgericht und vom Kantonsgericht verfügten Belastungen des Beschwerdeführers 1 zu seinen Gunsten rückgängig zu machen und die Nachlassaktiven in diesem Umfang zu reduzieren.