Citation: 6B_45/2020 E. 2.1.1

2.1.1. Er macht geltend, für ihn sei es mindestens für 30 Minuten nach dem Pfeffersprayeinsatz unmöglich gewesen, an irgendeiner Art von Auseinandersetzung teilzunehmen, was auch dem Factsheet des EDI zum Abwehrspray zu entnehmen sei. Nach dem Einsatz sei er während etwa zwei Stunden mit G.________ sowie einem Iraker auf der Treppe gesessen und sie hätten Zitronenwasser zur Reinigung der Augen erhalten. G.________ bestätige dies in seinen Aussagen, eine Absprache zwischen den beiden sei aufgrund der Untersuchungshaft nicht möglich gewesen. Es sei vorinstanzlich nicht festgestellt worden, wann genau der Überfall auf den Beschwerdegegner 2, das erste Opfer, stattgefunden habe. Denn wäre festgestellt worden, dass sich der Vorfall innert dreissig Minuten nach dem Pfeffersprayeinsatz ereignet habe, hätte der Beschwerdeführer nicht dabei gewesen sein können. Weiter sei nicht plausibel, dass er am ersten Raub teilgenommen haben soll, an den folgenden jedoch nicht. Im Gegenteil sei viel wahrscheinlicher, dass er nach dem Pfefferspray im Gesicht gewartet habe, bis die Symptome abschwächen, um sich anschliessend zu seinen Freunden zu begeben (Beschwerde S. 6 f.).