Citation: 6B_778/2024 E. 1.2.3

1.2.3. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer in formeller Hinsicht, er sei im Ermittlungs- und Untersuchungsverfahren nie korrekt durch die Polizei oder die Staatsanwaltschaft einvernommen worden, weswegen das erstinstanzliche Urteil hätte aufgehoben werden müssen. Dass sich die Vorinstanz zu diesen Einwänden nicht geäussert habe, stelle eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs dar. Auch auf diese Rüge ist nicht einzutreten. Der Beschwerdeführer setzt sich nicht mit der Begründung der Vorinstanz auseinander, wonach im Strafbefehlsverfahren kein Anspruch auf Einvernahme durch die Staatsanwaltschaft vor Erlass des Strafbefehls besteht und nicht notwendigerweise ein Beweisverfahren durchzuführen ist. Die Rechtsstaatlichkeit des Strafbefehlsverfahrens ist dennoch gegeben, weil auf Einsprache hin ein Gericht mit voller Kognition und unter Beachtung der für das Strafverfahren geltenden Mindestrechte über den erhobenen Vorwurf entscheidet (vgl. Urteil 6B_1290/2021 vom 31. März 2022 E. 4.1 mit Hinweisen). Aus den vorstehenden Erwägungen erhellt im Übrigen, dass der Beschwerdeführer am Tattag durch die Polizei unter Hinweis auf seine Rechte kurz zur Sache und Person befragt wurde.