Citation: 1P.658/2000 05.12.2000 E. B

B.- Am 2. Juni 2000 erhob X.________ für R.________ bei der Anklagekammer des Kantons St. Gallen Beschwerde gegen die Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 15. Mai 2000. Darin führt er aus, dass er sich als Strafverteidiger trotz grundsätzlicher Beendigung des Mandates verpflichtet fühle, zumindest diejenigen Schritte in die Wege zu leiten, die den Angeschuldigten vor nicht wieder gutzumachenden Nachteilen bewahren. Er erhebe daher im Sinne einer nachwirkenden Interessenwahrung vorsorglicherweise Beschwerde gegen die Einziehung von Gegenständen und Vermögenswerten. Darüber hinaus ersuchte er um aufsichtsrechtliche Schritte. Die Anklagekammer ist mit Entscheid vom 24. August 2000 auf die Beschwerde im Sinne der Erwägungen nicht eingetreten. Sie führte im Wesentlichen aus, es könne kein Vertretungsverhältnis angenommen werden und in aufsichtsrechtlicher Hinsicht bestehe kein Handlungsbedarf.