Citation: 5A_561/2024 E. 7.4

7.4. Soweit der Beschwerdeführer Art. 29 Abs. 2 BV (gemeint ist wohl Art. 29 Abs. 1 BV) und Art. 6 EMRK anruft, legt er nicht dar, welchen Anspruch ihm diese Bestimmungen konkret einräumen und inwiefern die Vorinstanz diesen verletzt haben sollte. Darauf ist folglich nicht einzugehen. Dem Beschwerdeführer gelingt es sodann nicht, die vorinstanzliche Feststellung, wonach die Beschwerdegegnerin ca. Fr. 47'000.-- bis Fr. 52'000.-- für die Kosten rund um das Eheschutzverfahren ausgegeben hat, als willkürlich auszuweisen. Dies gilt schon allein deshalb, weil er sich nicht mit den Erwägungen zur Zusammensetzung dieser Kosten (neben Anwaltskosten insbesondere auch Kosten für die Mediation und die Familientherapie) und zur Dauer des erstinstanzlichen Verfahrens auseinandersetzt und überdies Behauptungen zum Prozesssachverhalt (unentgeltliche Rechtspflege) aufstellt, die sich nicht aus dem angefochtenen Entscheid ergeben. Im Übrigen ist aus den kantonalen Akten ersichtlich, dass die Beschwerdegegnerin erst am Ende der Verhandlung vom 17. Oktober 2022 - als sie also schon den Grossteil ihres Vermögens verbraucht hatte - um unentgeltliche Rechtspflege ersuchte. Damit bleibt es dabei, dass der Beschwerdeführer nicht dargetan hat, dass seine wirtschaftlichen Interessen gefährdet sind.