Citation: 1C_231/2017 E. 3.5

3.5. Die vorinstanzliche Auslegung, welche mit jener der Stadt Zürich übereinstimmt, wonach Art. 7a BZO/Zürich einen Privilegierungstatbestand darstellt, mit welchem das kantonale Recht - konkret § 281 Abs. 1 lit. a PBG/ZH - nicht habe verschärft werden wollen, erweist sich als vertretbar. Die Auslegung wird durch den eingereichten Stadtratsbeschluss vom 24. August 2005 gestützt, wonach Art. 7a BZO/Zürich bezweckt, die ausnützungsmässig erhebliche Beeinträchtigung von Attikageschossen gegenüber Dachgeschossen unter Schrägdächern zu beheben. Beim von der Stadt Zürich erst im Verfahren vor Bundesgericht eingereichten Stadtratsbeschluss handelt es sich um ein zulässiges neues Beweismittel im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG, da hierzu erst das Urteil der Vorinstanz Anlass gab. Im Gegensatz zur Vorinstanz äusserte sich das Baurekursgericht in seinem Entscheid vom 8. Juli 2016 nicht zum Verhältnis von Art. 7a BZO/Zürich und § 281 Abs. 1 lit. a PBG/ZH. Damit kann sich die Bauherrschaft vorliegend auf § 281 Abs. 1 lit. a PBG/ZH berufen. Eine willkürliche Anwendung dieser Bestimmung wird vom Beschwerdeführer nicht substanziiert dargelegt.