Citation: 9C_148/2008 25.09.2008 E. 4

4.1 Nach eingehender Würdigung der medizinischen Akten gelangte die Vorinstanz zum Ergebnis, dass dem Beschwerdeführer aus rheumatologischer und psychiatrischer Sicht der bisher ausgeübte Beruf als Bauarbeiter nicht mehr zumutbar sei, der Beschwerdeführer indessen eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit vollzeitlich ausüben könne. 4.2 Die Einwände des Beschwerdeführers, welche im Wesentlichen eine Wiederholung des bereits im kantonalen Verfahren Vorgebrachten darstellen, lassen diese Tatsachenfeststellungen (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 f.) weder als offensichtlich unrichtig noch sonst wie bundesrechtswidrig erscheinen. Insbesondere vermag der Beschwerdeführer seine Behauptung, es bestehe eine weitergehende Arbeitsunfähigkeit aus somatischen Gründen, durch nichts zu belegen, wurden doch durch Dr. med. A.________ in seinem Gutachten vom 6. Juni 2006 - in Übereinstimmung mit den behandelnden Ärzten - einzig eine muskuläre Dysbalance, mässige degenerative Veränderungen der Wirbelsäule und arthrotische Veränderungen der rechten Hand festgestellt und hat der Gutachter detailliert und überzeugend begründet, weshalb er dem Versicherten aus somatischer Sicht, namentlich unter Berücksichtigung der arthrotischen Veränderungen in der rechten Hand, eine volle Arbeitsfähigkeit in einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit attestierte. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die psychiatrische Begutachtung hätte wegen seiner sprachlichen Verständigungsschwierigkeiten mit einem neutralen Übersetzer stattfinden sollen, ist darauf hinzuweisen, dass Dr. med. B.________ in seinem Gutachten vom 15. April 2006 ausdrücklich festhielt, die Sprachverständigung auf Deutsch sei ausreichend. Es fehlen jegliche Hinweise dafür, dass es sich hierbei um eine tatsachenwidrige Behauptung handelt und in Wirklichkeit erhebliche Sprach-/Verständigungsschwierigkeiten einer gutachterlichen Exploration lege artis entgegenstanden. Nicht beigepflichtet werden kann dem Beschwerdeführer auch, soweit er rügt, es hätte eine interdisziplinäre statt je separat eine rheumatologische und eine psychiatrische Begutachtung - mit immerhin mündlichem Austausch unter den Gutachtern (vgl. Gutachten des Dr. med. B.________ vom 15. April 2006) - vorgenommen werden sollen. Es trifft zwar zu, dass beim Zusammenwirken physischer und psychischer Beeinträchtigungen grundsätzlich eine interdisziplinäre Betrachtung angezeigt ist (Urteil I 130/06 vom 9. Mai 2007, E. 8.4; vgl. auch SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43 E. 2.1, I 514/06). Da indessen Dr. med. B.________ und Dr. med. A.________ nach gemeinsamer Betrachtung übereinstimmend davon ausgingen, dass dem Beschwerdeführer die bisher ausgeübte Tätigkeit nicht mehr zumutbar ist, eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit indessen ohne Leistungseinbusse ausgeübt werden könnte, stand dem von der IV-Stelle gewählten Vorgehen nichts im Wege. Namentlich stellte sich bei dieser Sachlage die im Zentrum jeder interdisziplinären Begutachtung stehende Frage, wie mit den verschiedenen Teilarbeitsunfähigkeiten umzugehen ist, gar nicht. Schliesslich kann der Vorinstanz auch keine bundesrechtswidrige, den Untersuchungsgrundsatz verletzende antizipierte Beweiswürdigung vorgeworfen werden. Denn die für die Prüfung der Frage, ob der somatoformen Schmerzstörung ausnahmsweise invalidisierende Wirkung zukommt, relevanten medizinischen Fakten und persönlichen Umstände (Diagnosen, Begleiterkrankungen, Therapiebestrebungen, soziale Rückzugstendenzen, Krankheitsgewinn etc.) sind rechtsgenüglich erstellt. Bei dieser Sachlage vermöchte auch eine weitere ärztliche Beurteilung nichts daran zu ändern, dass es an einem hinreichend ausgeprägten (psycho)pathologischen Substrat fehlt, um einen invalidisierenden psychischen Gesundheitsschaden bejahen zu können. Es besteht mithin kein Anlass für eine Rückweisung der Sache zwecks Einholung eines polymedizinischen Gutachtens zur Frage der Restarbeitsfähigkeit.