Citation: 2A.469/2001 06.03.2002 E. 4

Die vom Beschwerdeführer erhobenen Rügen der Verletzung des rechtlichen Gehörs stossen ins Leere (vgl. dazu BGE 125 I 127 E. 6c/cc in fine S. 135, 417 E. 7b S. 430): Das Verwaltungsgericht ist zu Gunsten des Beschwerdeführers davon ausgegangen, dass er seine Kinder regelmässig in der Türkei besucht hat. Daher war es nicht gehalten, ihm Gelegenheit zur Vorlage von Beweisen für seine Besuchsaufenthalte zu geben. Wie der Beschwerdeführer sodann selber festhält, handelt es sich beim Urteil des Zivilgerichts Pazarcik vom 12. Juli 2001 nicht um die Übertragung des Sorgerechts auf ihn, sondern lediglich um die Feststellung seines bereits bestehenden Sorgerechts für die Kinder; das Sorgerecht der Mutter wird davon nicht berührt; eine Änderung der Verhältnisse trat dadurch also offenbar nicht ein. Insoweit kommt diesem Entscheid vorliegend keine Bedeutung zu und er konnte im Ergebnis als unbeachtlich behandelt werden. Fehl geht auch der Einwand, das Verwaltungsgericht habe Beweismittel, die erst nach der Einreise der Kinder erhältlich gemacht worden seien, bei seiner Beurteilung ausser Acht gelassen und damit den Sachverhalt unrichtig festgestellt. Vielmehr hat die Vorinstanz auch die erwähnten Beweismittel berücksichtigt, diese indessen entsprechend seinem zu Grunde gelegten Ausgangspunkt gewertet (vgl. obige E. 3.3.1). Darin liegt aber nicht bereits eine unrichtige Sachverhaltsfeststelllung.