Citation: 8C_69/2016 E. 7.2

7.2. Das Invalideneinkommen setzte das kantonale Gericht ausgehend von den Schweizerischen Lohnstrukturerhebungen (LSE) des Jahres 2004 auf Fr. 21'915.- fest (50 Pensum von Frauen in Ausübung von einfachen und repetitiven Tätigkeiten unter Berücksichtigung eines Leidensabzugs von 10 Prozent). Weiter hielt es fest, dass sich die ab 1. Juli 2006 attestierte Leistungseinschränkung von 30 Prozent bezogen auf ein Vollpensum in der von der Versicherten hypothetisch ausgeübten 50 prozentigen Erwerbstätigkeit nicht leistungseinschränkend auswirke. Da diese im Rahmen des massgebenden 50 prozentigen Arbeitspensums in der Lage sei, die Leistungsfähigkeit im gleichen Umfang auszuschöpfen, bleibe kein Raum für einen 10 Prozent übersteigenden Abzug vom Tabellenlohn. Soweit die Beschwerdeführerin von einem Invalideneinkommen von Fr. 29'220.- ausgeht (Fr. 48'700.-; 70 Prozent Pensum; Abzug 10 Prozent), kann ihr nicht gefolgt werden, da wie erwähnt nicht von einem Vollzeitpensum im Gesundheitsfall auszugehen ist. Unbehelflich ist auch der Einwand, wegen der Teilzeitbeschäftigung müsse aufgrund neuerer Erhebungen des Statistischen Amtes des Kantons Zürich, entgegen der bisherigen Rechtsprechung, auch bei Frauen ein zusätzlicher Abzug (von 6 Prozent) vom Tabellenlohn gewährt werden. Bei der vorliegenden Konstellation einer Teilzeitbeschäftigung von 50 Prozent im Gesundheitsfall und einer Einschränkung von 30 Prozent bezogen auf ein Vollzeitpensum, würde sich die Berücksichtigung des Abzugs nicht rentenbegründend auswirken (Art. 28 Abs. 2 IVG). Es bleibt demzufolge beim vorinstanzlichen Entscheid.