Citation: 9C_355/2016 E. 3.1

3.1. Das Bundesverwaltungsgericht hat die umfangreichen medizinischen Unterlagen einer einlässlichen Prüfung unterzogen. Es hat jedoch die Frage, ob eine Verbesserung der gesundheitlichen Situation eingetreten und aus diesem Grund die Invalidenrente aufzuheben sei, zufolge einer erheblichen Änderung der Erwerbssituation offen gelassen und deshalb auch in antizipierter Beweiswürdigung auf zusätzliche medizinische Abklärungen verzichtet. Mangels Relevanz sei unter diesen Umständen auf die unterschiedlichen Angaben der Ärzte zum Grad der Arbeitsunfähigkeit nicht einzugehen. In erwerblicher Hinsicht stellte die Vorinstanz fest, laut den Abklärungsergebnissen aus dem Jahre 2011 habe der Versicherte in der Funktion als Geschäftsführer keine finanzielle Einbusse mehr erlitten. Vielmehr habe das seinen eigenen Angaben zufolge als Geschäftsführer tatsächlich erzielte Einkommen 1'000'000.00 chilenische Peso (CLP) im Monat betragen. Das hypothetische Einkommen ohne Invalidität (Valideneinkommen) habe sich auf CLP 645'430.00 belaufen. Zwischen Januar 2011 und September 2013 sei der Lohn kontinuierlich gestiegen. Diese Einkommensentwicklung sei Anlass für die Aufhebung des Rentenanspruchs ab 1. April 2015, da keine Erwerbseinbusse mehr ausgewiesen sei.