Citation: 8C_69/2016 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin benennt verschiedene Punkte, welche ihrer Auffassung nach den Beweiswert der rheumatologischen MEDAS-Teilexpertise von Dr. med. I.________ in Frage stellen. In diesem Zusammenhang bringt sie gestützt auf den Bericht des Prof. Dr. med. B.________ vom 16. Dezember 2015 vor, die Differenzialdiagnose einer Spondyloarthritis vermöge die von ihr seit langem geklagten Beschwerden zu erklären. Falls sich diese mittels eines noch in Auftrag zu gebenden medizinischen Gutachtens bestätigen sollte, wären entgegen der Darstellung des Rheumatologen Gehstrecken von zwei bis drei Stunden und Schreibarbeiten von ein bis zwei Stunden nicht mehr zumutbar. Auf diese Einwände ist nach dem in E. 2.2 hievor Gesagten nicht näher einzugehen. Im Übrigen konnte sich der rheumatologische Gutachter in einer eingehenden klinischen Untersuchung ein umfassendes Bild über das körperliche Leiden machen. Es ist nicht offensichtlich unrichtig, dass das kantonale Gericht gestützt auf das MEDAS-Gutachten vom Zumutbarkeitsprofil einer körperlich leichten und wechselbelastenden, Gehstrecken von maximal zwei bis drei Stunden mit kürzeren Pausen und Schreibarbeiten von maximal ein bis zwei Stunden mit ca. 1 stündiger Pause beinhaltenden Tätigkeit ausging.