Citation: 1C_423/2024 E. 5.2

5.2. Mit dem angefochtenen Entscheid wird die Sache an die Erstinstanz zurückgewiesen, damit sie "in Nachachtung der massgeblichen Tatbestandsmerkmale" gemäss Art. 115 lit. f des Planungs- und Baugesetzes vom 5. Juli 2016 des Kantons St. Gallen (PBG/SG; sGS 731.1) den Antrag der Beschwerdegegnerschaft auf Unterschutzstellung der streitbetroffenen Hainbuche als markanter Einzelbaum erneut prüfe und neu entscheide. Der angefochtene Entscheid schliesst das Verfahren betreffend die Frage der Unterschutzstellung des fraglichen Baums nicht ab. Es handelt sich entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin nicht um einen Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG, sondern um einen selbständig eröffneten Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG (vgl. BGE 142 II 20 E. 1.2; Urteil 1C_64/2023 vom 9. November 2023 E. 1.3 f.). Zwar behandelt das Bundesgericht Rückweisungsentscheide ausnahmsweise wie Endentscheide, wenn die Rückweisung allein der Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten dient und der unteren Instanz, an die zurückgewiesen wird, kein Entscheidungsspielraum mehr verbleibt (vgl. BGE 149 II 170 E. 1.9; 142 II 20 E. 1.2: Urteil 1C_64/2023 vom 9. November 2023 E. 1.3). Eine solcher Fall liegt hier indes nicht vor, hält die Vorinstanz in ihren Erwägungen doch ausdrücklich fest, dass sie bei der Anwendung von Art. 115 lit. f PBG/SG nicht zur Ermessenskontrolle befugt sei und deshalb ihr Ermessen nicht an die Stelle desjenigen der Erstinstanz setzen könne, da dies einen unzulässigen Eingriff in deren Beurteilungsspielraum darstellen würde.