Citation: 1P.563/2004 17.05.2005 E. C

Mit Schreiben vom 2. April 2003 ersuchte X.________ den Bezirksrat Schwende um Erteilung einer Baubewilligung für die mit Verfügung vom 11./20. Februar 2002 angeordneten und inzwischen ausgeführten baulichen Vorkehren. Am 12. Juni 2003 trat der Bezirksrat Schwende auf das Baugesuch nicht ein und traf im Rahmen einer "Vollzugsverfügung" Anordnungen zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands auf dem Wege der Ersatzvornahme. Dagegen erhoben sowohl X.________ als auch Y.________ Rekurs bzw. Rechtsverweigerungsbeschwerde bei der Standeskommission. Diese wies am 26. August 2003 den Rekurs von X.________ ab, soweit sie darauf eintrat, und hiess die Rechtsverweigerungsbeschwerde von Y.________ gut. Die Standeskommission stellte fest, dass die Vollzugsverfügung des Bezirksrats Schwende vom 12. Juni 2003 nichtig sei, soweit sie nicht das Baugesuch von X.________ vom 2. April 2003 zum Gegenstand habe, und wies den Bezirksrat an, die Ersatzvornahme im Sinne der Erwägungen nach Eintritt der Rechtskraft des Entscheides einzuleiten.