Citation: U 605/06 17.08.2007 E. A

Der 1952 geborene D.________ war seit 2001 als Maurer für die Firma Z.________ AG tätig und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 10. Juni 2003 erlitt er beim Schachtbau ein Quetschtrauma am rechten Mittelfinger mit offener subkapitaler Mittelphalanxfraktur und 50%iger Teilläsion der langen Beugesehne. Nach Persistenz eines Funktionsdefizits mit residuellem Schmerzsyndrom diagnostizierten die Ärzte im Rahmen eines in der Rehaklinik X.________ durchgeführten Ergonomie-Trainingsprogramms eine rechtsseitige Lunatummalazie. Ein am 15. März 2004 durchgeführtes psychosomatisches Konsilium ergab zudem eine leichte depressive Reaktion und eine allgemeine Labilisierung der Affekte bei einer leichteren Anpassungsstörung (ICD-10 F43.21) sowie ein maladaptiver Umgang mit der Schmerz- und Beschwerdeproblematik. Gestützt auf eine kreisärztliche Untersuchung vom 10. August 2004 teilte die SUVA dem Versicherten daraufhin verfügungsweise am 4. November 2004 mit, dass sie rückwirkend ab 1. Oktober 2004 keine weiteren Leistungen erbringen werde. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 2. Februar 2005).