Citation: 2P.22/2007 10.03.2008 E. A

X.________ wohnte während Jahren in F.________, Gemeinde G.________/ZG. Er ist dort Miteigentümer der Liegenschaft ________, die in zwei Geschäftsräume und zwei Wohnungen aufgeteilt ist. Dort befinden sich die Geschäftsadressen mehrerer Gesellschaften, an denen X.________ beteiligt ist; zudem lässt er sich im Kontakt mit den Behörden seine Post dorthin zustellen. Bis Ende März 2004 war X.________ sodann auch Mieter einer 3½-Zimmerwohnung in F.________. In der Gemeinde G.________ war er polizeilich gemeldet, bezahlte er seine Steuern und übte er auch die politischen Rechte aus. Im Jahr 2003 liess X.________ an der ________ in L.________/LU ein Mehrfamilienhaus erstellen und erwarb eine der Wohnungen zu Eigentum. Spätestens seit Ende September 2003 kehrte er unter der Woche regelmässig am Abend in die auch von seiner Lebensgefährtin bewohnte Eigentumswohnung zurück und ging am Morgen von dort aus zur Arbeit. In der Folge wurde er von der Einwohnerkontrolle L.________ mehrmals aufgefordert (letztmals am 11. Dezember 2003), den Heimatschein in der Gemeinde zu deponieren. Die hiergegen erhobenen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg. Schliesslich wies auch das Bundesgericht eine staatsrechtliche Beschwerde ab. Es stellte fest, X.________ habe das Zentrum der persönlichen Beziehungen im Herbst 2003 nach L.________ verschoben und es dürfe vermutet werden, dass er seinen eigentlichen Lebensmittelpunkt ab jenem Zeitpunkt in dieser Gemeinde hatte, wo er zusammen mit seiner Lebensgefährtin wohnte (Urteil 2P.49/2005 vom 10. August 2005).