Citation: 2C_337/2021 E. 8.3.6

8.3.6. Der Einwand der Beschwerdeführerin, dass im Rahmen von Art. 87 BGS ("Eröffnung und Einspracheverfahren") kein genügender Rechtsschutz bestehe und sie sich über jede Aufdatierung der Sperrliste informieren müsse, um ihren Anspruch auf rechtliches Gehör überhaupt wahrnehmen zu können, überzeugt nicht: Es ist gerade sie selber, die ihre Domainbezeichnung regelmässig ändert ("xxx.com", "xxx1.com"; "xxx2.com" usw.) und damit die Spielsperre zu umgehen versucht; wenn die jeweils neue Domainbezeichnung auf die nächste Sperrliste genommen wird, kann sie sich hiergegen nicht auf ihr eigenes (missbräuchliches) Verhalten berufen und geltend machen, ihr Anspruch auf rechtliches Gehör werde dabei verletzt, weil sie diesen erst im Einspracheverfahren wahrnehmen könne.