Citation: 9C_611/2020 E. 5.2.2

5.2.2. Die Vorinstanz stellte gestützt auf den Bericht über die kreisärztliche Abschlussuntersuchung vom 16. März 2015 fest, dass der Versicherte aufgrund von körperlichen Beschwerden, die auf den Unfall zurückzuführen sind, in der angestammten Tätigkeit vollständig arbeitsunfähig war. Die Stellungnahme des Hausarztes med. pract. E.________, welcher neben den somatischen auch psychische Leiden diagnostizierte, die sich inzwischen stabilisiert hätten, und dem Versicherten als Metallbauer bis 22. Juni 2015 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestierte (Bericht vom 28. April 2015), interpretierte sie dahingehend, dass sich die Arbeitsfähigkeitsschätzung ebenfalls auf die somatischen (und damit unfallkausalen) Beschwerden bezogen habe. Eine die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigende psychische Krankheit sei auch mit Blick darauf zu verneinen, dass der Versicherte im August 2015 eine durch die Invalidenversicherung zugesprochene berufsbegleitende Handelsschule begonnen und ein Jahr später abgeschlossen habe, was ihm mit einem psychischen Gesundheitsschaden nicht möglich gewesen wäre. Wenn das kantonale Gericht gestützt darauf feststellte, dass in der Zeit vom 1. Juni bis 31. Juli 2015 keine die Arbeitsfähigkeit einschränkende Krankheit vorlag, folgte es der Sachverhaltsdarstellung, welche es als die wahrscheinlichste würdigte, was nach dem in E. 5.2.1 Dargelegten bundesrechtskonform ist. Ohnehin beschränkte sich der Beschwerdeführer darauf, das Vorliegen einer den Anspruch auf Krankentaggelder der Beschwerdegegnerin auslösende Arbeitsunfähigkeit zu behaupten, ohne substanziiert darzulegen, welche krankheitsbedingten Einschränkungen bei ihm vorgelegen haben sollen. Eine offensichtliche Unrichtigkeit (vgl. BGE 144 V 50 E. 4.2 S. 53) der vorinstanzlichen Feststellung, es habe im massgebenden Zeitraum keine die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigende Krankheit bestanden, ist damit weder dargetan noch sonst wie ersichtlich.