Citation: 5P.180/2003 23.06.2003 E. 2

Der Beschwerdeführer hat auch die Aufhebung des Beschlusses vom 5. Juni 2002 beantragt. Er führt dazu aus, der Entscheid einer unteren kantonalen Instanz könne mit angefochten werden, wenn die letzte kantonale Rechtsmittelinstanz nicht alle Fragen, die Gegenstand der staatsrechtlichen Beschwerde bildeten, habe beurteilen können oder wenn die letzte kantonale Rechtsmittelinstanz die Rügen nur mit einer engeren Kognition, als sie dem Bundesgericht im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren zukomme, zu überprüfen befugt gewesen sei (BGE 118 Ia 165 E. 2b S. 169). Sei dies der Fall, so könne mit der Einreichung der staatsrechtlichen Beschwerde bis zur Ausfällung des (letzten) kantonalen Rechtsmittelsentscheides zugewartet werden und damit auch das vorletzte kantonale Urteil mit angefochten werden. Die sogenannte Dorénaz-Praxis, auf die sich der Beschwerdeführer abstützt, findet zwar analoge Anwendung in Fällen ausserordentlicher kantonaler Rechtsmittel an den iudex a quo (Spühler, Die Praxis der staatsrechtlichen Beschwerde, Rz. 298 S. 102). Dazu gehören z.B. die ausserordentliche Revision, nicht aber Wiedererwägungsgesuche. Entscheide, die Gegenstand von Wiedererwägungsgesuchen bilden, können nicht zusammen mit dem Wiedererwägungsentscheid angefochten werden. Soweit der Beschwerdeführer die Aufhebung des Beschlusses vom 5. Juni 2002 verlangt, kann auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werden.