Citation: 4C.49/2004 30.03.2004 E. 4

Die Klägerin stellt sich auf den Standpunkt, die Erfüllung des Kaufvertrages durch den Beklagten sei durch den Konkurs der C.________ SA unmöglich geworden (Art. 119 Abs. 1 OR). Dabei habe der Beklagte durch Pflichtverletzungen die Unmöglichkeit verursacht. Die Vorinstanzen haben zutreffend erwogen, dass im Zeitpunkt der Entstehung des Anspruchs auf Bezahlung des Kaufpreises die Leistung des Beklagten möglich war. Zu jenem vor Konkurseröffnung gelegenen Zeitpunkt hatten die Aktien Bestand und konnten der Klägerin übertragen werden, gleichviel, wie hoch ihr Wert war. Die Rüge einer Verletzung von Art. 119 in Verbindung mit Art. 97 OR erweist sich als unbegründet.