Citation: 6B_520/2020 E. 13.1

13.1. Der Beschwerdeführer wendet sich schliesslich gegen den Schuldspruch der falschen Anschuldigung im Sachverhaltskomplex "I.I.________ und J.I.________". In diesem Punkt wird ihm vorgeworfen, er habe mit dem Mitangeklagten A.________ am 21. August 2006 beim Amtsstatthalteramt Luzern eine Strafanzeige gegen J.I.________ und II.________ wegen Betruges, falscher Anschuldigung und Irreführung der Rechtspflege eingereicht, um die eigenen kriminellen Handlungen zu vertuschen. Mit dieser Strafklage hätten die beiden wider besseres Wissen behauptet, J.I.________ habe sie darüber getäuscht, dass die von ihnen über den Erwerb des Aktienkapitals der V.________ SA erworbene H.________ AG, an welcher die V.________ SA Mehrheitseigentümerin (1'088 von insgesamt 1'200 Namenaktien) war, überschuldet gewesen sei. Ausserdem hätten sie J.I.________ und I.I.________ wider besseres Wissen beschuldigt, diese hätten in den Jahren vor dem Verkauf der Aktien die Bilanzen der Gesellschaft gefälscht, indem sie verschiedene Rückstellungen in Millionenhöhe verschwiegen hätten. Darüber hinaus solle J.I.________ sie auch darüber getäuscht haben, dass sämtliche Aktien der V.________ SA an die Bank P.________ verpfändet gewesen seien. Gestützt auf diese Anzeige hat das Amtsstatthalteramt Luzern am 23. August 2006 ein Strafverfahren gegen J.I.________ und I.I.________ eröffnet, das es am 4. Juli 2012 eingestellt hat (angefochtenes Urteil S. 225; erstinstanzliches Urteil S. 390 [Anklageschrift]).