Citation: 8C_356/2024 E. 3

Das kantonale Gericht hat die massgebenden Bestimmungen und Grundsätze zur Leistungspflicht des Unfallversicherers bei Unfällen (Art. 6 Abs. 1 UVG) und zum Erfordernis des natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem schädigenden Ereignis und dem Gesundheitsschaden (BGE 147 V 161 E. 3.1 f. mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt für die Rechtsprechung zum zusätzlich erforderlichen adäquaten Kausalzusammenhang (BGE 134 V 109 E. 2.1 mit Hinweisen) und, bei Vorliegen von natürlich unfallkausalen, aber organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden (vgl. dazu BGE 138 V 248 E. 5.1), zu der besonderen Prüfung der Adäquanz entweder nach den Kriterien der Rechtsprechung betreffend psychische Fehlentwicklungen nach Unfällen (vgl. BGE 115 V 133 E. 6c/aa) oder, unter bestimmten Voraussetzungen (BGE 127 V 102 E. 5b/bb), nach den Kriterien der Schleudertraumapraxis (BGE 134 V 109 E. 10). Richtig sind schliesslich die Ausführungen der Vorinstanz zum im Sozialversicherungsrecht geltenden Untersuchungsgrundsatz (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG). Darauf kann ebenso verwiesen werden wie auf ihre Darlegungen zum Beweiswert von ärztlichen Berichten und Gutachten im Allgemeinen (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) sowie von im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten Administrativgutachten (BGE 135 V 465 E. 4.4), von versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen (BGE 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4) und von Berichten behandelnder Ärzte (BGE 135 V 465 E. 4.5; 125 V 351 E. 3a/cc) im Besonderen.