Citation: 1B_479/2021 E. 3

Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich erliess am 25. Mai 2021 einen Durchsuchungsbefehl betreffend die durch das Zwangsmassnahmengericht freigegebenen Daten der sichergestellten Mobiltelefone, in welchem u.a. die Durchsuchung der im Zusammenhang mit der beschuldigten Person stehenden Schriftstücke, Ton-, Bild- und anderen Aufzeichnungen, Datenträger sowie Anlagen zur Verarbeitung und Speicherung von Informationen angeordnet wurde. Mit in französischer Sprache verfasster Eingabe erhob A.________ Beschwerde gegen den Durchsuchungsbefehl. Er machte im Wesentlichen geltend, die Sicherstellung der beiden Mobiltelefone sei unrechtmässig erfolgt. Die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich trat mit Beschluss vom 9. August 2021 auf die Beschwerde nicht ein. Zur Begründung führte sie zusammenfassend aus, die Rechtsmässigkeit der Sicherstellung habe das Zwangsmassnahmengericht im Rahmen des Entsiegelungsverfahrens geprüft und unter Verweis auf das bundesgerichtliche Urteil 1B_353/2020 vom 18. August 2020 festgestellt, dass zu Recht von einem hinreichenden Tatverdacht ausgegangen worden sei und die Hotelkontrolle durch die Kantonspolizei zufolge Gefahr in Verzug rechtmässig gewesen sei. Für eine Beschwerde nach Art. 393 ff. StPO gegen die Durchsuchung mit der identischen Argumentation wie gegen die Sicherstellung bestehe daher kein Raum. An der Aufhebung der angefochtenen Verfügung bestehe kein rechtlich geschütztes Interesse, nachdem der Beschwerdeführer bereits die Siegelung der Mobiltelefone verlangt habe und in der Folge ein gerichtliches Entsiegelungsverfahren durchgeführt worden sei.