Citation: 9C_399/2022 E. 1.2

1.2. Strittig ist, ob der Beschwerdeführer vor oder nach Beginn des streitgegenständlichen Vorsorgeverhältnisses (Art. 10 Abs. 1 BVG) mit der Personalfürsorgestiftung der B.________ AG arbeitsunfähig geworden ist. Nur im letzteren Fall ist diese Vorsorgeeinrichtung leistungspflichtig: Invalidenleistungen der obligatorischen beruflichen Vorsorge schuldet diejenige Vorsorgeeinrichtung, bei welcher die ansprechende Person zum Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, versichert war (Art. 23 lit. a BVG; BGE 135 V 13 E. 2.6). Dieser Grundsatz gilt auch in der weitergehenden beruflichen Vorsorge, wenn Reglement oder Statuten nichts anderes vorsehen (BGE 136 V 65 E. 3.2). Für die Leistungszuständigkeit bestimmend ist die Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf; sie ist relevant, wenn sie mindestens 20 Prozent beträgt (BGE 144 V 58 E. 4.4).