Citation: 6B_278/2017 E. 2.4.3

2.4.3. Soweit die Beschwerdeführer aufzeigen, wie die Aussagen der Parteien und der Zeugen ihres Erachtens zu interpretieren sind, ohne sich mit der Aussagenwürdigung der Vorinstanz auseinanderzusetzen, erschöpfen sich ihre Ausführungen in einer appellatorischen Kritik, worauf nicht einzutreten ist. Auch genügt es den qualifizierten Begründungsanforderungen der Willkürrüge nicht, wenn sie geltend machen, für die Ansicht der Vorinstanz gebe es keinen Beweis beziehungsweise es seien reine Behauptungen. Ungenügend begründet ist sodann das Vorbringen, aus den Akten ergebe sich, dass allfällig festgestellte Verstösse gegen die Sicherheitsvorschriften korrigiert und die Mitarbeiter nachinstruiert worden seien. Die Beschwerdeführer legen nicht dar, aus welchen Aktenstellen dies konkret hervorgehen soll. An der Sache vorbei geht der Einwand, es gebe keinen Beweis, dass sie bei ihren Baustellenbesuchen ständig Missstände gesehen und nicht eingegriffen hätten. Hiervon geht die Vorinstanz nicht aus; vielmehr schliesst sie aus den Angaben der Beschwerdeführer, diese seien, sofern sie überhaupt stichprobenartig gewisse Kontrollen durchgeführt hätten, jedenfalls nicht dafür besorgt gewesen, die Vorschriften auch in einer effektiven Weise durchzusetzen (angefochtenes Urteil S. 3.1.2 S. 14). Ebenso wenig unterstellt die Vorinstanz, nicht das Einhalten, sondern das Missachten der Sicherheitsvorschriften sei die Regel gewesen.