Citation: K 111/02 26.05.2003 E. 3

3.1 Die Vorinstanz erwog, dass die vorgenommene kieferorthopädische Operation vor allem der Verbesserung der Kaufunktion diene und somit unter die zahnärztlichen Behandlungen falle. Gestützt auf die Berichte des Dr. med. dent. G.________ und Dr. med. dent. R.________ ging sie davon aus, dass die Beschwerdegegnerin an einer Dysgnathie leide, wobei aufgrund der Akten belegt sei, dass diese zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Nahrungsaufnahme geführt habe, und es nachvollziehbar sei, dass es in diesem Zusammenhang zu erheblichen Schluckbeschwerden gekommen sei. Da die Dysgnathie demzufolge Krankheitswert im Sinne von Art. 17 lit. f Ziff. 2 KLV aufgewiesen habe, sei die Leistungspflicht der Krankenkasse zu bejahen. 3.2 Die Beschwerdeführerin bestreitet nicht die Diagnose einer Dysgnathie, jedoch das Vorliegen der für eine Leistungspflicht gemäss Art. 17 lit. f Ziff. 2 KLV erforderlichen schweren Störungen des Schluckens. 3.3 Die Beschwerdegegner demgegenüber machen geltend, die Versicherte habe wegen der Dysgnathie während Jahren unter einer erheblichen Beeinträchtigung der Nahrungsaufnahme und infolgedessen an Magen- und Verdauungsproblemen sowie heftigen Kopfschmerzen gelitten. Bei einer erheblichen Beeinträchtigung der Nahrungsaufnahme könne auf das Vorhandensein einer schweren Störung des Schluckens im Sinne von Art. 17 lit. f Ziff. 2 KLV geschlossen werden.