Citation: 5A_439/2019 E. 4.4

4.4. Als Ausschlussgrund wird zum einen eine schwerwiegende Gefahr im Sinn von Art. 13 Abs. 1 lit. b HKÜ behauptet. Es erfolgen indes keine rechtlichen Ausführungen, sondern umfangreiche Sachverhaltsbehauptungen (dahingehend, dass A.________ die Mutter ablehne und sie deshalb nicht zurückgeführt werden dürfe, und implizit auch dahingehend, dass die Erziehungsfähigkeit der Mutter in Frage gestellt wird, indem schon immer primär die Grossmutter die Kinder erzogen habe), freilich wiederum in rein appellatorischer Form, so dass darauf nicht eingetreten werden kann (vgl. E. 1). Im Übrigen trifft es auch nicht zu, dass die obergerichtlichen Sachverhaltsabklärungen ungenügend gewesen wären; hierzu, insbesondere was den "Beweis der Zukunft" anbelangt, kann auf die Ausführungen im parallelen Urteil 5A_440/2019 E. 3.4 verwiesen werden. Ausgehend von den kantonalen Sachverhaltsfeststellungen sind keine schwerwiegenden Gefahren im Sinn von Art. 13 Abs. 1 lit. b HKÜ zu erkennen. Im Einzelnen ist wie gesagt auf die Ausführungen im parallelen Urteil 5A_440/2019 E. 3.4 zu verweisen. Soweit die schwerwiegende Gefahr in den Kontext mit der ablehnenden Haltung von A.________ gestellt wird, geht es in erster Linie um den Ausschlussgrund von Art. 13 Abs. 2 HKÜ, welcher nachfolgend zu prüfen ist.