Citation: 2C_109/2025 E. 4.4

4.4. Demnach bestand für die Beschwerdeführerinnen die Möglichkeit, sich - vertreten durch E.________ - in der mündlichen Verhandlung vom 22. Januar 2025 zur Kostenauflage zu äussern. Damit wurde der Anspruch auf rechtliches Gehör gewahrt. Der in diesem Zusammenhang erhobene Einwand der Beschwerdeführerinnen, E.________ sei nicht zur Vertretung der persönlichen Angelegenheiten der Beschwerdeführerinnen bevollmächtigt gewesen, geht fehl. Die Kostenauflage steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Führung des anwaltlichen Mandats, für das die eingereichte Substitutionsvollmacht gilt. Das weitere Vorbringen, E.________ verfüge über kein Anwaltspatent und habe die Beschwerdeführerinnen im Verfahren vor der Vorinstanz deshalb nicht wirksam vertreten können, ist ebenfalls nicht stichhaltig. Die Beschwerdeführerinnen legen nicht dar, dass im Verfahren vor dem Zuger Verwaltungsgericht das Anwaltsmonopol gelten würde und dass das kantonale Verfahrensrecht demnach willkürlich angewendet worden wäre (vgl. § 3 Abs. 1 und 2 i.V.m. § 2 des Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte des Kantons Zug [EG BGFA]; vgl. auch Urteil des Verwaltungsgerichts Zug V 2024 27 E. 6.2.1). Hinzu kommt, dass die Beschwerdeführerinnen in der Substitutionsvollmacht sämtliche in der Vollmacht des Klienten gewährten Kompetenzen an E.________ übertrugen (Art. 105 Abs. 2 BGG) und diese als Vertreterin an die mündliche Verhandlung vom 22. Januar 2025 entsandten. Unter diesen Umständen haben sich die Beschwerdeführerinnen das Verhalten von E.________ anrechnen zu lassen und ihre Rügen erweisen sich bezüglich des rechtlichen Gehörs als unbegründet.