Citation: 4A_110/2015 E. 1

Die Beschwerde ist nach Art. 100 Abs. 1 BGG innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht zu erheben. Die Beschwerde ist innert der Beschwerdefrist vollständig begründet einzureichen (Art. 42 Abs. 1 und Art. 43 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.4). Fristen, die durch eine Mitteilung oder den Eintritt eines Ereignisses ausgelöst werden, beginnen am folgenden Tag zu laufen (Art. 44 Abs. 1 BGG). Aus mangelhafter Eröffnung (...) dürfen den Parteien keine Nachteile erwachsen (Art. 49 BGG). In ihrem Schreiben vom 26. März 2015 macht die Beschwerdeführerin sinngemäss geltend, das angefochtene Urteil vom 29. Oktober 2014 sei ihr nicht ordnungsgemäss eröffnet worden, weshalb die Beschwerdefrist nie zu laufen begonnen habe. Die Beschwerdeführerin sei erst am 19. Dezember 2014 durch das Tribunal d'Arrondissement de la Côte vom Urteil in Kenntnis gesetzt worden. Bis zu diesem Zeitpunkt sei sie sich überhaupt nicht bewusst gewesen, dass gegen sie ein Gerichtsverfahren anhängig war. Insbesondere habe sie weder die das Verfahren einleitende Klage erhalten noch das zur Bezeichnung eines Zustellungsdomizils in der Schweiz auffordernde Schriftstück. Letztere Behauptung ist aktenwidrig. Aus den Akten des Handelsgerichts ergibt sich und im Urteil des Handelsgerichts wird zutreffend festgehalten, dass der Beschwerdeführerin auf dem Rechtshilfeweg mittels Zustellung der entsprechenden Formulare vergeblich Frist zur Bezeichnung eines Zustellungsdomizils angesetzt wurde. Für die entsprechenden Dokumente liegt eine amtliche Zustellungsbestätigung der polnischen Behörden vor. Die Behauptung, die Beschwerdeführerin sei sich nicht darüber bewusst gewesen, dass gegen sie ein Gerichtsverfahren hängig war, trifft somit offensichtlich nicht zu. Die Vorinstanz war nach der erfolglosen Aufforderung zur Bezeichnung eines Zustellungsdomizils berechtigt, die weiteren verfahrensleitenden Verfügungen und das angefochtene Urteil im Handelsamtsblatt zu publizieren (Art. 141 Abs. 1 lit. c ZPO). Die Zustellung gilt danach als am Tag der Publikation erfolgt (Art. 141 Abs. 2 ZPO). Das angefochtene Urteil wurde der Beschwerdeführerin demnach am 6. November 2014 durch Publikation im Handelsamtsblatt ordnungsgemäss eröffnet. Damit begann die dreissigtägige Beschwerdefrist am Folgetag zu laufen und endete am 8. Dezember 2014. Sowohl die Eingabe vom 7. Januar 2015 an die Vorinstanz als auch diejenige vom 11. Februar 2015 an das Bundesgericht erfolgten somit für eine Beschwerdeerhebung an das Bundesgericht offensichtlich verspätet.