Citation: 1P.439/2004 09.12.2004 E. 8

Die Beschwerdeführerinnen machen geltend, nach den Akten bestünden Asservate, die nach Auffassung des Instituts für Rechtsmedizin unbedenklich seien. Es werde beispielsweise auf das Asservat 04-4175-97 verwiesen, das einen gesamt-THC-Gehalt von weniger als 0,05% aufweise. Das gleiche gelte für Asservat 04-4175.117. Hier liege eine willkürliche Beweiswürdigung vor. Zudem stehe fest, dass die Asservate 04-4175.118 bis 04-4175.124 keiner Analyse unterzogen worden seien, so dass auch "die daherigen Grundlagen, welche die Anklagekammer annehme", nicht gegeben seien. Die Beschwerdeführerinnen nehmen offenbar Bezug auf die Zusammenstellung des Instituts für Rechtsmedizin vom 25. Mai 2004, welche nach dem Gutachten verfasst worden ist (Ordner IV/5). Die Zusammenstellung umfasst 124 Asservate. Die Beschwerdeführerinnen heben daraus die einzigen zwei hervor, wo sich ein THC-Gehalt von weniger als 0,3% ergab. Dass bei den übrigen über hundert untersuchten Asservaten der Grenzwert von 0,3% teilweise massiv überschritten wurde, übergehen sie mit Stillschweigen. Damit sind ihre Vorbringen auch insoweit nicht geeignet, den angefochtenen Beschluss als schlechthin unhaltbar erscheinen zu lassen.