Citation: 5A_777/2019 E. B

Bereits am 21. Januar 2015 hatte die Kantonalbank X.________ beim Friedensrichteramt Kreis IV (Wettingen) des Kantons Aargau eine Kopie der beim Handelsgericht eingereichten Klage eingereicht. Nachdem dieses Verfahren bis zum Urteil des Bundesgerichts sistiert worden war, wurde am 22. Januar 2016 die Klagebewilligung ausgestellt. Am 15. April 2016 reichte die Kantonalbank X.________ beim Bezirksgericht Baden erneut eine Kopie der beim Handelsgericht eingereichten Klage ein. Im Begleitschreiben führte sie aus, dass nurmehr über die paulianische Anfechtungsklage zu entscheiden sei. Mit Klageantwort vom 4. Juli 2016 beantragte die Y.________ GmbH, die Klage abzuweisen, soweit auf sie einzutreten sei. In prozessualer Hinsicht beantragte sie, das Verfahren vorab auf die Frage der Verwirkung der eingeklagten Ansprüche und die damit zusammenhängende Frage der Einhaltung der Voraussetzungen von Art. 63 ZPO zu beschränken. Es folgte ein ausgedehnter Schriftenwechsel. Mit Verfügung vom 17. April 2018 beschränkte das Bezirksgericht das Verfahren auf die Prüfung der Einhaltung der Anfechtungsfrist für die paulianischen Ansprüche. Mit Entscheid vom 17. Oktober 2018 entschied das Bezirksgericht, dass der paulianische Anfechtungsanspruch seit dem 12. Oktober 2012 rechtshängig sei (Dispositiv-Ziff. 1), dass die Verwirkung des paulianischen Anfechtungsanspruchs nicht eingetreten sei (Dispositiv-Ziff. 2) und dass über die Höhe und Aufteilung der Prozesskosten im Endentscheid befunden werde (Dispositiv-Ziff. 3).