Citation: 5A_115/2022 E. 3.2.8

3.2.8. Sodann kritisiert der Beschwerdeführer einerseits die Berücksichtigung einer Kommunikationspauschale (Fr. 130.--) in der vorletzten Phase der Unterhaltsberechnung und verlangt andererseits, dass in allen Phasen die Position Versicherung (Fr. 50.--) zu veranschlagen sei. Die Kommunikations- und Versicherungspauschale kann nur in das familienrechtliche, nicht aber in das betreibungsrechtliche Existenzminimum aufgenommen werden (BGE 147 III 265 E. 7.2). Insofern ist seine Argumentation widersprüchlich, wenn er für eine Phase den Ausschluss der Kommunikationspauschale verlangt, demgegenüber aber die Versicherungspauschale in jeder Phase berücksichtigt wissen will. Weshalb in der vorletzten Phase der Unterhaltsberechnung nicht über das betreibungsrechtliche Existenzminimum hinausgegangen werden dürfte und somit kein Raum für die Kommunikationspauschale bleiben sollte, erläutert der Beschwerdeführer nicht und ist auch nicht ersichtlich. Ebenso wenig zeigt er auf, weshalb durchwegs das familienrechtliche Existenzminimum massgebend sein sollte und deswegen in jeder Phase eine Versicherungspauschale eingesetzt werden müsste.