Citation: 8C_561/2016 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat zunächst erwogen, sie habe im Entscheid vom 9. März 2011 die Frage, ob sich der Gesundheitszustand zwischen der Eröffnung des Vorbescheids vom 21. November 2008 und dem Erlass der Verfügung vom 25. Juni 2009 anspruchsrelevant verschlechtert habe, mangels hinreichender Informationen über den weiteren Verlauf bis zum Entscheidszeitpunkt nur summarisch beurteilen können. Sie habe sich daher mit der hypothetischen Feststellung begnügt, dass eine Verschlechterung nach Erlass des Vorbescheids der IV-Stelle vom 21. November 2008 zwar nicht ausgeschlossen werden könne. Diese Einschränkung hätte aber bei Erlass der Verfügung vom 25. Juni 2009 jedenfalls noch nicht während eines Jahres im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG angedauert. Zudem wäre damit auch noch nicht erstellt gewesen, dass die Einschränkung - unter zumutbarer adäquater Therapie - nicht mehr überwindbar im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG gewesen wäre. Das ist soweit nicht umstritten.