Citation: 9C_42/2015 E. 4.2

4.2. Dazu hat bereits die Vorinstanz erwogen, dass zwischen einer Persönlichkeitsänderung und der Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit nicht zwingend eine Korrelation besteht (Urteil 9C_456/2007 vom 17. März 2008 E. 4.1). Zwar ist die invalidisierende Wirkung im Rechtssinne eines F62.8-Leidens nicht ausgeschlossen. Bei der Prüfung der objektiven Unüberwindbarkeit der daraus resultierenden gesundheitsbedingten Beeinträchtigung spielt indessen der Aspekt der zumutbaren Willensanstrengung eine zentrale Rolle. Es ist auch die Frage der invalidisierenden Wirkung nach den rechtlichen Kriterien zu beurteilen, die für somatoforme Schmerzstörungen und ähnliche Leiden gelten (Urteil 8C_822/2013 vom 4. Juni 2014 E. 4.4 f. mit Hinweis auf BGE 130 V 352).