Citation: I 241/05 05.12.2005 E. 4

Dem gestellten Antrag auf Anordnung zusätzlicher Abklärungen (Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit [EFL] und Beurteilung in einer beruflichen Abklärungsstelle [BEFAS]) ist nicht zu folgen. Die Leiden der Beschwerdeführerin sind bereits in einem ausserordentlichen Umfang begutachtet und in jeder Hinsicht ausreichend abgeklärt worden. Dass sie heute eine ihren Leiden nicht angepasste Tätigkeit ausübt ist offensichtlich und wird von ihr auch nicht bestritten. Es ist erstellt, dass sie damit ihre Leistungsfähigkeit selber erheblich schmälert. Und es liegt auf der Hand, dass ihr angesichts ihres Alters und ihrer Ausbildung ein breites Spektrum an leidensangepassten Verweisungstätigkeiten offen steht, in denen sie ein die Invalidität ausschliessendes Einkommen erzielen kann. In diesem Zusammenhang bleibt anzufügen, dass der von ihr "angesichts des komplexen Beschwerdebildes" geforderte leidensbedingte Abzug von 25 % nicht gewährt werden könnte. Gemäss Rechtsprechung können persönliche und berufliche Merkmale des Versicherten wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben (BGE 126 V 78 Erw. 5a/cc mit Hinweis), was mit dem sogenannten leidensbedingte Abzug von höchstens 25 % auf dem hypothetischen Invalideneinkommen berücksichtigt werden kann. Der von der Vorinstanz gewährte Abzug von 10 % ist angesichts der zu berücksichtigenden Kriterien nicht zu bemängeln.