Citation: 5A_466/2015 E. 4.3.3

4.3.3. In Bezug auf das Einkommen 2014 verlangt der Beschwerdeführer vorab, der Beschwerdegegnerin sei eine Ausdehnung der Tätigkeit bei der Stiftung D.________ von 40 % auf 50 % zuzumuten, da die Massageausbildung Ende 2013 weggefallen sei. Zusätzlich dazu seien ihr Einkünfte aus der Servicetätigkeit und der Massagetätigkeit anzurechnen. Schliesslich habe die Beschwerdegegnerin die Massageausbildung zur Verbesserung ihres Einkommens, also kumulativ geplant und nicht alternativ, wie die Vorinstanz dies willkürlich behaupte. Er zitiert dazu ein bei den Akten befindliches Protokoll, welches seine Interpretation belegen soll. Die Lektüre besagter Stelle zeigt, dass der Beschwerdeführer in seinem Zitat in der Beschwerde den massgebenden Teil der protokollierten Aussagen unterschlägt und offenbar das Bundesgericht das Gegenteil des tatsächlich Ausgesagten glauben lassen will. Das Protokoll der Parteibefragung des Bezirksgerichts Schwyz vom 11. April 2014 hält unter Frage 65 wörtlich fest, was folgt: "Ist dann damals die Vorstellung gewesen, dass man das noch zusätzlich zum Erwerbseinkommen macht, welches Sie dort schon gehabt haben? Ehefrau: Nein. Die Idee ist gewesen, dass man das natürlich langsam aufzubauen beginnt. Wenn man natürlich sieht, dass man eine Kundschaft von 20 % hat, dass ich dann bei der D.________ 20 % weniger hätte. Die Idee ist nie gewesen mehr zu arbeiten sondern, dass wir auf diesen 40 % bleiben, aber dann eigentlich sukzessive mit der D.________ zurückfährt, je nach Kundschaft. Ehemann: Das ist so gewesen." Der Beschwerdeführer selbst hat dort bestätigt, dass die Ehefrau insgesamt (Stiftung D.________ und Massagetätigkeit zusammen) nicht mehr als 40 % arbeiten sollte. Damit ist von vornherein keine Willkür ersichtlich, wenn die Vorinstanz der Beschwerdegegnerin im Jahr 2014 ein Monatseinkommen bei der Stiftung D.________ von rund 40 % angerechnet hat, zumal sie dieses gegenüber dem Jahr 2013 betraglich noch leicht erhöhte (vgl. E. 3.2). Vor diesem Hintergrund braucht auch nicht auf die weiteren Ausführungen des Beschwerdeführers dazu eingegangen werden, dass der Beschwerdegegnerin "weiterhin" eine ausserhäusliche Betätigung von 68 % zuzumuten sei. Dass der Beschwerdeführer der Vorinstanz in diesem Zusammenhang auch noch eine Gehörsverletzung unterstellen will, grenzt an Rechtsmissbrauch.