Citation: 6B_1208/2020 E. 14.3

14.3. Die vorinstanzliche Strafzumessung ist nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz stellt zu Recht nicht eine Verletzung des Beschleunigungsgebots fest. Indessen hat sie den Strafmilderungsgrund des aufgrund der seit der Tat verstrichenen Zeit und des Wohlverhaltens des Beschwerdeführers verminderten Strafbedürfnisses bejaht und diesem in Anwendung von Art. 48 lit. e StGB angemessen Rechnung getragen (angefochtenes Urteil S. 142, 151). Mit den übrigen schuldrelevanten Komponenten, namentlich der persönlichen Betroffenheit durch das Strafverfahren, die damit möglicherweise in Zusammenhang stehenden gesundheitlichen Probleme sowie die Beeinträchtigung in geschäftlicher Hinsicht, hat sich die Vorinstanz im Rahmen der Strafzumessung ausführlich auseinander gesetzt und die Strafe im Umfang von 50 Prozent herabgesetzt. Dass sie dabei von rechtlich nicht massgeblichen Gesichtspunkten ausgegangen wäre oder wesentliche Gesichtspunkte nicht berücksichtigt hätte, ist nicht ersichtlich. Was der Beschwerdeführer hiegegen einwendet, geht an der Sache vorbei, zumal sich seine Beschwerde in diesem Punkt nicht gegen die Strafzumessung des vorinstanzlichen Urteils, sondern gegen diejenige im ersten Berufungsurteil vom 30. Oktober 2017 richtet (vgl. Urteil des Appellationsgerichts vom 30. Oktober 2017 S. 135 f. [Einsatzstrafe 12 Monate]). Insgesamt sind die Erwägungen der Vorinstanz zur Strafzumessung ohne weiteres nachvollziehbar und die daraus gezogenen Schlüsse einleuchtend. Jedenfalls hat die Vorinstanz ihr Ermessen nicht verletzt.