Citation: I 68/05 08.04.2005 E. 2.3

2.3.1 Im Rahmen der Invaliditätsbemessung, welche aufgrund der Verhältnisse im Zeitpunkt des Beginns des Rentenanspruchs (hier: frühestmöglicher Zeitpunkt September 2001 [Eintritt der relevanten Arbeitsunfähigkeit im September 2000; Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG]) und unter Berücksichtigung rentenwirksamer Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass vorzunehmen ist (BGE 129 V 223 Erw. 4.1 und 4.2, 128 V 174), hat die Vorinstanz das trotz Gesundheitsschadens zumutbarerweise erzielbare Einkommen (Invalideneinkommen) zulässigerweise (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb) gestützt auf die Tabellenlöhne der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen 2000 (LSE) ermittelt. Nicht zu beanstandender Ausgangswert bildete dabei der Durchschnittslohn von Frauen in einfachen und repetitiven Tätigkeiten (= Anforderungsniveau 4) im gesamten Privaten Sektor (LSE 2000: TA1/TOTAL: Fr. 3658.-). Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung von 2.5 % bis 2001 und der betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit im Privatsektor von 41.7 Stunden (2001) ergibt sich - abweichend von den Berechnungen der IV-Stelle (Fr. 44'460.-) - ein hypothetisches Jahreseinkommen von Fr. 46'905.-. Unter Berücksichtigung des von der Beschwerdegegnerin gewährten und im Rahmen der Angemessenheitskontrolle (Art. 132 lit. a und 104 lit. a OG; BGE 123 V 152 Erw. 2) zu keinen Korrekturen Anlass gebenden leidensbedingten Abzugs von 15 % (dazu vgl. BGE 126 V 78 ff. Erw. 5; AHI 2002 S. 67 ff. Erw. 4) resultiert ein auf dem - hier zu unterstellenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (vgl. nunmehr Art. 16 ATSG) - verwertbares Invalideneinkommen von Fr. 39'869.-. Nicht gefolgt werden kann der Auffassung der Beschwerdeführerin, ein allfälliges Invalideneinkommen könne höchstens noch in einer geschützten Tätigkeit, "im Rahmen einer sehr leichten teilzeitlichen Arbeitstherapie", erzielt werden, wo sich der Jahreslohn auf rund Fr. 5000.- bzw. - nach einem unter Berücksichtigung sämtlicher Umstände auf 25 % festzulegenden Abzug - auf Fr. 3750.- belaufe. Zum einen hat die Vorinstanz den Einwand, dass der Beschwerdeführerin nur noch Tätigkeiten in geschütztem Rahmen offen stünden und auch nur solche zumutbar seien, mit zutreffender Begründung - welcher letztinstanzlich nichts beizufügen ist - entkräftet; zum andern ist die behauptete Zumutbarkeit einer blossen Teilzeitarbeit unvereinbar mit den Darlegungen unter Erw. 2.2 hievor. Was schliesslich die angegebenen Einkommenshypothesen betrifft, entbehren diese jeglicher nachvollziehbaren Begründung. 2.3.2 Das ohne Gesundheitsbeeinträchtigung erzielbare Einkommen (Valideneinkommen) haben Vorinstanz (implizit) und Beschwerdegegnerin (explizit) mit Fr. 46'931.- beziffert. Dies entspricht der tatsächlichen Einkommenssituation der Beschwerdeführerin im Jahr 2000. Geht man zu ihren Gunsten (vgl. aber Urteil B. vom 2. November 2004 [U 66/02] Erw. 4.1.1) davon aus, dass der Arbeitgeber im Jahre 2001 eine Anpassung an die Nominallohnentwicklung von durchschnittlich 2.5 % (Tabelle B 10.2, in: Die Volkswirtschaft, 2004/Heft 11, S. 87) vorgenommen hätte, beläuft sich das Valideneinkommen auf Fr. 48'104.-. Die Behauptung der Beschwerdeführerin, sie wäre ohne Invalidität mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in eine leitende Stellung im Verkaufsbereich mit einer Lohnsteigerung von mindestens Fr. 10'000.-/Jahr aufgestiegen, findet in den Akten keinerlei Stütze. 2.3.3 Aus der Gegenüberstellung von Validen- und Invalideneinkommen resultiert ein Invaliditätsgrad von (gerundet) 17 %, sodass der Anspruch auf eine Invalidenrente vorinstanzlich zu Recht verneint wurde.