Citation: 8C_965/2008 05.05.2009 E. A

Der 1957 geborene T.________, seit 1. Juni 2002 als Maschinenführer in der Herstellung von Kunststoffteilen bei der Firma X.________ AG tätig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) u.a. gegen die Folgen von Berufsunfällen versichert, wollte am 21. Juli 2006 einen eingeklemmten Gegenstand aus einer Maschine entfernen, als dieser sich plötzlich löste und mit hoher Geschwindigkeit auf seine Brille traf. Das Brillenglas zerbrach, wobei ein Splitter das rechte Auge verletzte. Obwohl gleichentags eine operative Versorgung im Spital Y.________ stattfand, verblieb ein irreversibler Schaden in Form einer Hornhautperforation mit einem Restvisus von nurmehr 10 %. Am 21. September 2006 nahm er seine bisherige Erwerbstätigkeit im Umfang von 50 % auf, blieb dieser ab 3. November 2006 indessen wiederum dauerhaft fern. Mit Bericht vom 24. Januar 2007 führte der behandelnde Arzt Dr. med. H.________, Augenarzt FMH, aus, das rechte Auge sei aktuell beschwerdefrei, namentlich habe sich auch die anfängliche Benetzungsproblematik zwischenzeitlich verbessert. Das Hauptproblem bestehe zurzeit in einer posttraumatischen Belastungsstörung. Diese Diagnose wurde von Dr. med. K.________, Innere Medizin FMH, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, bei welchem T.________ seit Februar 2007 in psychotherapeutischer Behandlung stand, bestätigt (Bericht vom 2. April 2007 [samt "Zusammenfassung Krankengeschichte" vom 12. März 2007]). Ab dem 22. Mai 2007 erfolgte ein stationärer Aufenthalt in der psychiatrischen Klinik Z.________. Die SUVA, die zunächst Leistungen erbracht hatte (Heilbehandlung, Taggeld), stellte diese am 1. Mai 2007 verfügungsweise auf Ende Mai 2007 ein, da zwischen dem Unfallereignis und den noch vorhandenen - psychisch begründeten - Beschwerden kein rechtserheblicher Zusammenhang mehr bestehe. Aus medizinischer Sicht hinterlasse der Vorfall vom 21. Juli 2006 keine die Erwerbsfähigkeit messbar beeinträchtigenden Folgen. Es werde für die augenärztlichen Kontrollen auch weiterhin aufgekommen und über die auf Grund der bleibenden körperlichen Schädigung resultierenden Integritätsentschädigung zu gegebener Zeit befunden. Daran hielt der Unfallversicherer mit Einspracheentscheid vom 17. August 2007 fest.