Citation: 1C_275/2021 E. 2.4

2.4. Im kantonalen Verfahren machten die Beschwerdeführerinnen geltend, die strittige Planungszone sei in räumlicher Hinsicht unverhältnismässig, weil sie den Bau von Mobilfunkantennen im gesamten Gemeindegebiet untersage, obwohl dieses Zonen aufweise, in denen eine Wohnnutzung unzulässig sei und daher die Wohnqualität nicht durch ideelle Immissionen beeinträchtigt werden könne. Die Planungszone sei daher grösser, als es für das Erreichen der zulässigen Zielsetzung nötig sei, zumal sie den Bau und die Erweiterung von Mobilfunkanlagen auch in der Gewerbezone untersage, wo bereits eine solche Anlage bestehe. Das durch die Planungszone bewirkte absolute Antennenverbot zwinge die Mobilfunkbetreiberinnen, ihre Antennen ausserhalb des Gemeindegebiets zu errichten, was mit der Fernmeldegesetzgebung des Bundes unvereinbar sei.