Citation: 8C_562/2023 E. 2.2

2.2. Die mit Verfügung vom 10. Juni 2022 festgesetzte Integritätsentschädigung für die aus dem Ereignis vom 30. Mai 2020 resultierende Integritätseinbusse von 15 % an der rechten Hand hat der Beschwerdeführer zu keinem Zeitpunkt angefochten. Diese ist damit rechtskräftig beurteilt worden, wie Beschwerdegegnerin und Vorinstanz bereits zutreffend festgestellt haben. Soweit der Beschwerdeführer Leistungen (Invalidenrente und Integritätsentschädigung) aufgrund des ersten Unfalls vom 17. Februar 2019 geltend macht, zeigt er nicht stichhaltig auf, weshalb die Vorinstanz in Verletzung von Bundesrecht in diesem Punkt auf das Rechtsmittel nicht eingetreten ist. Eine Verfügung zur Leistungseinstellung erging nicht, nachdem der Beschwerdeführer gegen die am 14. Mai 2020 mitgeteilte Einstellung der vorübergehenden Leistungen bei wiedererlangter vollständiger Arbeitsfähigkeit auf Ende Mai 2020 nicht opponiert hatte. Deshalb ist zu wiederholen, dass es diesbezüglich an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung fehlt, sodass darauf nicht einzutreten ist (BGE 144 I E. 4.3; 131 V 164 E. 2.1; 125 V 414 E. 1a). Der angerufene Art. 22 UVG beschlägt die Rentenrevision und Art. 100 UVV, worauf sich der Beschwerdeführer ebenfalls stützt, regelt die Leistungspflicht und das Zusammenwirken der Versicherer u.a. bei einem erneuten Unfall (vgl. Art. 77 UVG). Für die im vorliegenden Verfahren zu beurteilende Frage (E. 2.1 vorne) sind diese Bestimmungen daher nicht einschlägig. Hieraus kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten.