Citation: 8C_612/2014 E. 4.1.1

4.1.1. Der Beschwerdeführer wendet ein, an der Nachvollziehbarkeit und Schlüssigkeit der Beurteilung der Klinik K.________ vom 27. April 2012, welche praxisgemäss nach dem gleichen Massstab zu würdigen sei wie ein Bericht eines versicherungsinternen Arztes, würden mehr als nur geringe Zweifel bestehen, weshalb darauf nicht abgestellt werden könne. Soweit leichte neuropsychologische Störungen mit diskreten kognitiven Einbussen im Bereich der Daueraufmerksamkeit angenommen würden, lägen keine divergierenden Beurteilungen vor. Solche seien jedoch insoweit gegeben, als Dr. phil. G.________ (in ihrem Bericht vom 14. August 2013) neben Einbussen im Bereich der Daueraufmerksamkeit auch eine erhöhte Ermüdbarkeit sowie Leistungseinbrüche bei längerer konzentrativer Beanspruchung, eine verlangsamte Informationsverarbeitung bei anspruchsvollen und berufsbezogenen Aufgaben und verlangsamte Reaktionszeiten bei zwei Aufmerksamkeitstest am PC sowie eine deutliche Abnahme der Leistungsfähigkeit nach vier Stunden feststelle, weshalb der Beschwerdeführer auch in seiner aktuellen beruflichen Tätigkeit nicht ganztags eine volle Leistung erbringen könne. Ihre Einschätzung einer 10 bis 20%igen Arbeitsunfähigkeit sei aufgrund der erhobenen neuropsychologischen Defizite und der damit korrelierenden Hirnverletzung erstellt. Die Annahme der Vorinstanz, wonach die attestierte Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit jeglicher Grundlage entbehre, sei somit aktenwidrig und nicht korrekt. Für den Fall, dass eine mindestens 10%ige "Erwerbseinbusse" nicht ohnehin anerkannt werde, sei die Angelegenheit zur Vornahme einer erneuten neurologisch-neuropsychologischen Abklärung an die SUVA oder das kantonale Gericht zurückzuweisen.