Citation: 9C_234/2016 E. 4

Die Vorinstanz verneinte eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Der ab 2011 durch die Invalidenversicherung durchgeführte erfolglose Eingliederungsversuch sei nicht an IV-fremden Umständen, sondern an der subjektiven Einschätzung der Arbeitsfähigkeit sowie an psychosozialen Aspekten gescheitert. Die in den Monaten Januar und Februar 2015 getätigten drei beziehungsweise fünf Arbeitsbemühungen des Beschwerdeführers genügten weder in quantitativer noch qualitativer Hinsicht. Zudem seien die ab Juli 2015 getätigten Anstrengungen um den Aufbau einer selbständigen Erwerbstätigkeit irrelevant, solange einer Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit als Unselbständigerwerbender wegen des erwarteten höheren Verdienstes die Grundlage nicht entzogen sei.