Citation: 4A_580/2013 E. 2.3.3

2.3.3. Aufgrund dieser klaren bundesgerichtlichen Ausführungen hat die Vorinstanz die örtliche Zuständigkeit der Urner Gerichte für die Beurteilung der Anträge 1 - 6 der Klage vom 12. Oktober 2009 bzw. des Antrags 2 der Klageergänzung vom 14. Dezember 2009 zu Recht verneint. Die Voraussetzungen einer Einlassung waren nicht mehr zu prüfen. Sie wären aber auch nicht gegeben: Gemäss den Feststellungen im angefochtenen Entscheid hat die Beklagte 1 von allem Anfang an zum Ausdruck gebracht, dass sie sich vor Landgericht Uri auf keinerlei arbeitsrechtliche Ansprüche einlassen wolle. Nachdem aber sämtliche eingeklagten Ansprüche ihren Ursprung im Arbeitsverhältnis haben, müssen diese von der Nichteinlassungserklärung als miterfasst gelten. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz damit das Vorliegen einer rügelosen Einlassung zutreffend verneint.