Citation: 8C_543/2014 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, wohl sei die Schizophrenie nicht durch den Militärdienst verursacht worden, aber der erste bekannte Schizophrenieschub sei während der Rekrutenschule in Erscheinung getreten. Zutreffend sei, dass er Dr. med. D.________ vor Dienstantritt über geringe Symptome wie "Schwindel" und "benebelt sein" berichtet habe. Psychotische Episoden, namentlich die Angabe, dass er sich benebelt fühle und sein Kurzzeitgedächtnis nicht mehr arbeite, seien erst in der Rekrutenschule vom behandelnden Dr. med. F.________ beschrieben worden und der Schularzt G.________ habe am 29. Juli 1985 diese Positivsymptome einer Schizophrenie bestätigt. Als Folge dieses Verdachts auf Schizophrenie sei er aus der Rekrutenschule entlassen worden. Zusammenfassend seien Verfolgungswahn, Denkstörungen, Halluzinationen und Wahnvorstellungen als Positivsymptome einer Schizophrenie während der Rekrutenschule aufgetreten. Die vordienstlich beschriebenen Symptome seien hingegen keine Prodromalsymptome gewesen. Die Gesundheitsschädigung sei im Dienst in Erscheinung getreten, weshalb die gesetzliche Vermutung der dienstlichen Verursachung zum Tragen komme.