Citation: 5A_556/2023 E. 7

Die Beschwerdeführerin macht eine Verletzung des Gebots der Verhältnismässigkeit nach Art. 5 Abs. 2 BV geltend. Beim Grundsatz der Verhältnismässigkeit handelt es sich nicht um ein verfassungsmässiges Recht, sondern um ein Verfassungsprinzip, das im vorliegenden Kontext (vgl. vorne E. 2) nicht unabhängig von einem als unzulässig gerügten Grundrechtseingriff angerufen werden kann (Urteile 4D_54/2023 vom 31. Oktober 2023 E. 4; 5A_163/2022 vom 14. Oktober 2022 E. 3.4; vgl. auch BGE 148 II 475 E. 5 [einleitend]; 140 II 194 E. 5.8.2 [je im Umkehrschluss]). Es kann ihm daher allein im Zusammenhang mit dem Vorwurf der willkürlichen Rechtsanwendung Rechnung getragen werden, wo die Beschwerdeführerin sich denn auch - zumindest sinngemäss, jedoch erfolglos - darauf beruft (vgl. vorne E. 6). Weitergehend ist auf die Beschwerde diesbezüglich nicht einzutreten.