Citation: 2A.53/2007 21.03.2007 E. 2

2. Die Beschwerdeführer rügen eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Dass die kantonalen Behörden davon abgesehen haben, die angebotenen Zeugen zu befragen, ist indessen nicht zu beanstanden. Es handelte sich dabei einerseits um die Nachbarn und die Kinder (geb. 1991 bzw. 1993) der Beschwerdeführerin und andererseits um deren ehemaligen Freund sowie um einen Onkel des Ehegatten, die beide bei der Vermittlung der fraglichen Heirat mitgewirkt hatten. Die kantonalen Behörden durften zulässigerweise davon ausgehen, dass von diesen Zeugen keine beweiskräftigen Erkenntnisse zu erwarten seien, und daher in vorweggenommener Beweiswürdigung auf deren Befragung verzichten (vgl. BGE 122 II 464 E. 4a S. 469).