Citation: 1C_253/2022 E. 3.1.1

3.1.1. Dabei kritisieren die Beschwerdeführenden, die Vorinstanz habe zu Unrecht in antizipierter Beweiswürdigung ihre Beweisanträge auf Einholung eines gerichtlichen Gutachtens und Durchführung eines Augenscheins verzichtet. Ein Gutachten wäre nach den Beschwerdeführenden zu erstellen gewesen hinsichtlich der Tatsache, dass die Trockensteinmauer entlang des Steinibachrieds ökologisch wertvoll sei und der Wasserhaushalt des Rieds nicht negativ beeinflusst werde. Diese Tatsache sei rechtserheblich und ergebe sich nicht aus den Akten. Bei einem Augenschein hätte nach den Beschwerdeführenden sodann festgestellt werden sollen, dass die Mauer als Hochwasserschutz diene und höher bzw. gleich hoch liege wie das dahinterliegende Terrain.