Citation: 6B_26/2021 E. 2.3

2.3. Um der aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessenden Begründungspflicht (BGE 145 IV 99 E. 3.1 mit Hinweisen) nachzukommen, muss das Gericht in seiner Begründung kurz die wesentlichen Überlegungen nennen, von denen es sich leiten liess und auf die es seinen Entscheid stützt. Nicht erforderlich ist, dass es sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sich das Gericht auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken (BGE 146 IV 297 E. 2.2.7; 141 IV 249 E. 1.3.1; je mit Hinweisen).