Citation: 9C_693/2022 E. 3.4

3.4. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist somit einzig die Frage, ob die Vorinstanz zu Recht auf das erhobene Rechtsmittel gegen das Urteil des Steuerrekursgerichts (Unterinstanz) vom 31. Mai 2022 wegen Verspätung nicht eingetreten ist (E. 1.3). Zwar hat die Vorinstanz für den Beginn des Fristenlaufs fälschlicherweise auf den 17. Juni 2022 abgestellt. An diesem Tag wurde die Sendung zugestellt (dazu E. 3.4.1 hiernach). Die Rechtsmittelfrist begann indes erst am Folgetag (§ 12 Abs. 1 StV/ZH; Art. 140 Abs. 4 i.V.m. Art. 133 Abs. 1 DBG). Für den Ausgang des bundesgerichtlichen Verfahrens ist dieser Fehler insofern nicht relevant, als das Rechtsmittel in jedem Fall verspätet eingereicht wurde und die Frist so oder so am 18. Juli 2022 endete, da bei Beginn der Frist am 18. Juni 2022 kein Fristenstillstand übers Wochenende erfolgt wäre. Die Beschwerdeführerin geht auf diesen Berechnungsfehler denn auch gar nicht ein, sondern holt weit aus und rügt die willkürliche Feststellung und Würdigung des Sachverhalts (Beschwerde Ziff. 2.1.1 und 2.1.2) : Sie behauptet, der Entscheid des Steuerrekursgerichts sei ihr nicht via Abholeinladung zugestellt worden. Sie habe vom Entscheid des Steuerrekursgerichts erst am 16. August 2022 Kenntnis erhalten, weshalb die Rechtsmittelfrist nicht bereits am 17. Juni 2022, sondern erst im August 2022 begonnen habe und weshalb auch ihr Rechtsmittel vom 15. September 2022 fristgerecht erhoben worden sei. Mit diesen Ausführungen vermag die Beschwerdeführerin nicht aufzuzeigen, inwieweit die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig respektive willkürlich festgestellt hat. Es ist somit vom vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt auszugehen.