Citation: 2C_189/2024 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführer verkennen mit ihrer Kritik am angefochtenen Urteil, dass die korrekte Interpretation der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht in den Schutzbereich des Gehörsanspruchs fällt. Im Licht von Art. 29 Abs. 2 BV ist entscheidend, dass sich die Vorinstanz mit sämtlichen für die Prüfung des allfälligen Wiedererwägungsanspruchs des Beschwerdeführers 2 aus ihrer Sicht relevanten Gesichtspunkten auseinandergesetzt hat. Sie hat in ihrem Urteil die nach ihrem Dafürhalten wesentlichen Sachverhaltselemente und Rechtsprechungslinien dargestellt, sodass sich die Beschwerdeführer über dessen Tragweite ein Bild machen konnten und ihnen eine sachgerechte Anfechtung möglich war. Dass die Vorinstanz hinsichtlich des Vorliegens eines Neubeurteilungsanspruchs zu einem anderen Ergebnis gelangte als die Beschwerdeführer, stellt jedenfalls unter dem Blickwinkel des rechtlichen Gehörs keine Rechtsverletzung dar. Die entsprechende Rüge erweist sich als unbegründet.