Citation: 2C_833/2015 E. A

A.a. A.________ (geb. 1995) ist serbischer Staatsangehöriger. Er reiste in seinem Geburtsjahr mit seinen Eltern in die Schweiz ein. Nach einem erfolglosen Asylgesuch tauchte die Familie Ende 1999 unter. Im Jahr 2000 stellte die Familie erneut ein Asylgesuch, auf welches das damalige Bundesamt für Flüchtlinge nicht eintrat. Mit Urteil vom 19. Oktober 2006 hiess die damalige Schweizerische Asylrekurskommission die gegen eine Wiedererwägungsverfügung des damaligen Bundesamtes für Migration (heute: Staatssekretariat für Migration SEM) betreffend Wegweisungsvollzug erhobene Beschwerde gut, woraufhin die Familie vorläufig aufgenommen wurde. Der Vollzug der Wegweisung wurde wegen des schlechten gesundheitlichen Zustandes der Mutter und der Geburt des Bruders von A.________ als unzumutbar eingestuft. Mit Schreiben vom 25. Juni 2008 stimmte das SEM der Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung an A.________ wegen Vorliegens eines Härtefalles zu. Diese wurde bis zum 23. Juni 2013 jährlich verlängert. A.b. Während seines Aufenthalts in der Schweiz trat A.________ wiederholt strafrechtlich in Erscheinung und fiel auch anderweitig durch negatives Verhalten auf: Mit Strafbefehl vom 9. Februar 2011 wurde er wegen versuchter Nötigung, mehrfacher Tätlichkeiten, geringfügigen Diebstahls und mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz mit jugendstrafrechtlichen Massnahmen sanktioniert. Im Juni 2011 beteiligte sich A.________ an einer Serie von mehrfachen massiven tätlichen Übergriffen und Raubtaten, für welche er vorübergehend in Haft genommen wurde. Aufgrund der erheblichen Störung des Sozialverhaltens, der Notwendigkeit der Förderung der beruflichen und persönlichen Entwicklung und zur Verhinderung einer deliktischen Rückfallgefahr verfügte die Jugendanwaltschaft Basel-Landschaft am 8. Februar 2012 die umgehende Unterbringung von A.________ im Jugendheim X.________ im Sinne einer vorsorglichen stationären Schutzmassnahme. Mit Urteil des Jugendgerichts Basel-Landschaft vom 10. Juli 2012 wurde A.________ wegen versuchten Raubes, mehrfachen Angriffs, versuchter einfacher Körperverletzung und mehrfacher teilweiser versuchter Nötigung zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von sieben Monaten verurteilt. Am 31. Oktober 2012 wurde A.________ vom Amt für Migration des Kantons Basel-Landschaft (hiernach: Migrationsamt) förmlich verwarnt, wobei es ihm mitteilte, dass er mit der Wegweisung aus der Schweiz zu rechnen habe, falls er erneut straffällig werden sollte oder weitere bereits begangene Straftaten bekannt würden. Mit Strafbefehl vom 26. September 2013 wurde A.________ wegen Diebstahls und Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz von der Jugendanwaltschaft Basel-Landschaft erneut mit jugendstrafrechtlichen Massnahmen sanktioniert. Am 24. Oktober 2013 verfügte sie die kurzfristige Umplatzierung von A.________ in ein Untersuchungsgefängnis, da dieser wiederholt aus der Erziehungseinrichtung X.________ entwichen war. Mit Vollzugsverfügung vom 24. März 2014 beendete die Jugendanwaltschaft die stationäre Schutzmassnahme im Jugendheim X.________, da diese keine erzieherische oder therapeutische Wirkung mehr entfalten konnte.