Citation: 1B_205/2018 E. 2

Nach Art. 221 StPO ist Untersuchungshaft unter anderem zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist und ernsthaft zu befürchten ist, dass sie Personen beeinflusst oder auf Beweismittel einwirkt, um so die Wahrheitsfindung zu beeinträchtigen (Abs. 1 lit. b), oder durch schwere Verbrechen oder Vergehen die Sicherheit anderer erheblich gefährdet, nachdem sie bereits früher gleichartige Straftaten verübt hat (Abs. 1 lit. c). Der Beschwerdeführer kritisiert zwar die vorinstanzlichen Ausführungen zum dringenden Tatverdacht in verschiedener Hinsicht, räumt aber ein, dieser könne noch knapp bejaht werden. Weiter ist er der Auffassung, es liege weder Kollusions- noch Wiederholungsgefahr vor. Jedenfalls stünde eine hinreichende Ersatzmassnahme zur Verfügung. Zudem bestehe Überhaft.