Citation: 5A_732/2017 E. 2

In tatsächlicher Hinsicht ist im angefochtenen Entscheid festgestellt, dass keine Patientenverfügung vorhanden und auch keine Willensäusserung von B.________ aus der Zeit vor dem Wachkoma bekannt ist. Gemäss dem Gutachten kann die notwendige Pflege auch ausserhalb der Klinik erbracht werden, wenn die notwendigen Rahmenbedingungen gegeben sind, was aber selbst unter optimalen Bedingungen für Angehörige sehr schwierig sei. Die private Pflege bedeute eine 24-stündige Präsenz an sieben Tagen in der Woche, da Erstickungsgefahr drohe, wenn sie allein gelassen werde. Dies erfordere von der pflegenden Person ein hohes Bewusstsein für ihre Leistungsgrenzen und es bestehe eine grosse Gefahr der Überlastung, besonders wenn keine professionelle Distanz und berufsinhärente Abgrenzungsfähigkeit bestehe. Ausgehend von diesen Feststellungen geht die obergerichtliche Kernerwägung (wie bereits diejenige der KESB und des Bezirksrats) dahin, dass angesichts der dokumentierten schwierigen Persönlichkeit des Beschwerdeführers (wiederholte verbale Drohungen gegenüber den Pflegenden im Pflegezentrum D.________) bei einer Pflege zuhause ein grosses Risiko einer erneuten Eskalation mit weiteren Hilfspersonen bestünde und im Übrigen der Beschwerdeführer bei einer Pflege rund um die Uhr bald überfordert wäre, zumal er Mühe damit habe, die Pflege zeitweise anderen Personen zu überlassen.