Citation: 6B_619/2007 22.11.2007 E. 1

Bei der kantonal letztinstanzlich bestätigten Beschlagnahme von Vermögenswerten zur Begleichung einer Ersatzforderung für rechtswidrig erlangten Gewinn und zur Deckung der Strafverfahrenskosten handelt es sich um eine Strafsache, die der Beschwerde an das Bundesgericht untersteht (Art. 78 Abs. 1 und Art. 80 Abs. 1 BGG). Im Gegensatz zur vorläufigen Anordnung einer Beschlagnahme während der Untersuchung liegt hier ein Endentscheid (Art. 90 BGG) vor, mit dem definitiv über die beschlagnahmten Vermögenswerte entschieden wurde. Als von der Beschlagnahme betroffene Personen sind die Beschwerdeführer grundsätzlich zur Beschwerde legitimiert, zumal beide bereits am vorinstanzlichen Verfahren beteiligt waren (Art. 81 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdeführer ist durch den angefochtenen Entscheid beschwert, weil und soweit sein Vermögen beschlagnahmt wurde. Die Beschwerdeführerin ist nur insoweit betroffen, als sie behauptet, ihre wirtschaftliche Berechtigung an den Geldern sei zu Unrecht verneint worden.