Citation: 8C_62/2019 E. 3.2

3.2. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann ihre Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Verfahrensausgang entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG). Soweit Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG für Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Militär- oder Unfallversicherung keine Bindung des Bundesgerichts an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts vorsehen, sind diese Bestimmungen im vorliegenden Fall nicht anwendbar. Denn Gegenstand des angefochtenen Gerichtsentscheids bildet lediglich die Ausstandsfrage. Damit wird auch der letztinstanzliche Prüfungsgegenstand umschrieben (vgl. E. 4 hernach). Angesichts des Ausnahmecharakters des Art. 105 Abs. 3 (sowie Art. 97 Abs. 2) BGG, der bislang erfolgten restriktiven Interpretation (BGE 135 V 412 E. 1.2.2 S. 414) und des Umstands, dass sich der Rechtsstreit ausschliesslich um eine prozessrechtliche Frage dreht, fällt ein gegenteiliger Entscheid ausser Betracht (vgl. zum Ganzen: BGE 140 V 136 E. 1.2.2 S. 138; Urteil 8C_872/2017 vom 3. September 2018 E. 2.1, nicht publ. in: BGE 144 V 313).