Citation: 8C_672/2019 E. 3.3.3

3.3.3. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers ergeben sich aus dem Gutachten der MEDAS Toggenburg AG vom 17. Januar 2018 keine neuen, von den Sachverständigen der PMEDA nicht erkannten Befunde, mit welchen sich eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit begründen liesse. Zwar hielt der psychiatrische Sachverständige der MEDAS Toggenburg AG fest, die Experten der PMEDA hätten die weiterhin bestehenden Panickattacken und die damit in Zusammenhang stehende Schlafstörung mit regelmässig auftretenden Albträumen nur anamnestisch und damit niederfrequent erfasst. Hingegen ist aus dem Gutachten der PMEDA zu entnehmen, dass sich gerade mit Blick auf die Anamnese bezüglich der geltend gemachten psychischen Beeinträchtigungen keine deutlich wahrnehmbare Veränderung eruieren liess. Vielmehr hatten die Sachverständigen der PMEDA darauf hingewiesen, aus der Anamnese ergebe sich deutlich, dass sich der Versicherte mit der Aufnahme einer Arbeitstätigkeit erholen können werde. Angesichts dieser Auskunft und der von den Sachverständigen der MEDAS Toggenburg AG erwähnten Feststellung, der Gesundheitszustand des Versicherten habe sich nach Aufnahme der Arbeitstätigkeit zu 50 % im April 2016 deutlich gebessert, verletzen die Feststellungen des kantonalen Gerichts, der Beschwerdeführer sei spätestens ab November 2018 wieder vollständig arbeitsfähig gewesen, kein Bundesrecht.