Citation: 8C_311/2017 E. 4.4

4.4. Schliesslich besteht kein Anlass, an der Fachkunde der Gutachter der ZIMB zu zweifeln, weil sich diese nicht mit der Möglichkeit eines Overuse-Syndroms (bzw. Work-related Musculoskeletal Disorder [WMSD] oder Repetitive Strain Injury [RSI]) auseinandergesetzt haben. Denn zum einen war der Verdacht auf ein Overuse-Syndrom lediglich einmal von einem der behandelnden Ärzte, Dr. med. J.________, geäussert worden, der selbst aber ebenfalls nicht von dieser Diagnose überzeugt war, was den Experten bekannt war. Zum andern traten die heute geklagten Schmerzen (die letztlich zur Beendigung des Arbeitseinsatzes bei der D.________ AG führten) erst nach einer längerdauernden, intensiven Beanspruchung der Hände durch das tägliche Schleifen von Metallteilen auf. Folglich bestand kein Anlass, im Gutachten ein Overuse-Syndrom zu untersuchen, das vor allem im Zusammenhang mit Schreibarbeiten am Computer diskutiert wird (vgl. Pschyrembel, a.a.O., S. 1832 zu RSI), zumal die Gutachter ohnehin gewisse Diskrepanzen zwischen den geklagten Beschwerden und den Befunden feststellten.