Citation: 2C_865/2018 E. A

A.________, geboren am 18. Dezember 1985, ist sri-lankischer Staatsangehöriger. Er stellte ein Asylgesuch, das mit Verfügung des Staatssekretariats für Migration (SEM) vom 10. November 2015 und Urteil D-8072/2015 des Bundesverwaltungsgerichts vom 20. Dezember 2016 abgewiesen wurde. Mit Urteil D-507/2017 vom 7. März 2017 wurde ein Revisionsgesuch gegen das Urteil D-8072/2015 abgewiesen. Ein zweites Asylgesuch wies das SEM mit Verfügung vom 10. Januar 2018 ab, stellte fest, dass A.________ die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle, wies den Antrag ab, die sri-lankischen Behörden um Datenlöschung zu ersuchen, wies ihn aus der Schweiz weg und ordnete den Vollzug an. Dagegen erhob A.________ am 19. Februar 2018 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht und beantragte primär, die angefochtene Verfügung sei wegen Verletzung des Willkürverbots aufzuheben und die Sache sei an die Vorinstanz zurückzuweisen. Eventuell beantragte er die Aufhebung der Verfügung des SEM aus anderen Gründen, die Feststellung der Flüchtlingseigenschaft und die Gewährung von Asyl. Des weiteren beantragte er, es sei gestützt auf Art. 6, Art. 8 und Art. 25 Abs. 1 lit. c DSG die Widerrechtlichkeit der Übermittlung seiner Personendaten an die sri-lankischen Behörden festzustellen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er die Sistierung des Verfahrens, bis über die sich stellenden datenschutzrechtlichen Fragen entschieden worden sei. Mit Urteil D-1042/2018 vom 23. April 2018 wies das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Es erwog unter anderem, die Datenübermittlung sei nicht zu beanstanden. Mit Schreiben vom 6. Juni 2018 gelangte A.________ an das SEM und beantragte, es sei die Widerrechtlichkeit der Datenübermittlung an das sri-lankische Generalkonsulat festzustellen. Mit Verfügung vom 22. Juni 2018 stellte das SEM die Rechtskonformität der Datenübermittlung fest.