Citation: 8C_297/2020 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat erwogen, die Beschwerdeführerin habe am 4. September 2018 bei der Einrichtung C.________ eine Tätigkeit mit dem Ziel begonnen, ihre Belastbarkeit zu prüfen und zu steigern. Es sei kein Lohn vereinbart oder ausbezahlt worden. Auch habe die Beschwerdeführerin keine konkrete Arbeitsleistung erbringen müssen, weshalb die Einrichtung C.________ daran kein wirtschaftliches Interesse gehabt haben könne. Dafür spreche auch der Umstand, dass die IV-Stelle als Massnahme der Frühintervention nach Art. 7d IVG nicht eine Eingliederungsmassnahme, sondern vorerst einzig ein körperliches Aufbau- und Belastbarkeitstraining als Sachleistung gewährt habe. Insgesamt fehle es an der Arbeitnehmereigenschaft gemäss Art. 1a UVG, weshalb die Beschwerdeführerin nicht obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert gewesen sei.