Citation: 1C_183/2016 E. 2.5

2.5. In rechtlicher Hinsicht bringt der Beschwerdeführer vor, sein Verhalten habe nicht gegen Art. 3 Abs. 1 VRV verstossen,weil es kei ne grössere Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer geschaffen habe, als das zulässige Halten eines Mobiltelefons während mindestens 15 Sekunden. Er habe in gleicher Weise das Navigationsgerät falls nötig jederzeit weglegen können. Auch seien sein Gesichtsfeld und die freie Bewegung des Kopfes nicht beschränkt gewesen. Zudem habe er das Gerät auf dem Steuerrad ohne Drehen des Kopfes einsehen können, was bei Navigationsgeräten nicht möglich sei, die im Armaturenbrett zwischen dem Fahrer und Beifahrer eingebaut wurden. Die vorinstanzliche Argumentation führe zum unhaltbaren Schluss, dass ein Navigationsgerät bei Gegenlicht nicht abgelesen werden dürfe. Zudem werde das Halten eines Geräts bestraft, wenn das Steuerrad mit beiden Händen gehalten werde, obwohl das Lenken mit einer Hand und das Halten eines Handys in der anderen Hand straflos sei.