Citation: 5A_412/2015 E. 3.1

3.1. Weist das Bundesgericht die Streitsache an die kantonale Instanz zurück, so hat diese die rechtliche Beurteilung, mit der das Bundesgericht die Zurückweisung begründet, ihrer neuen Entscheidung zugrunde zu legen. Die kantonale Instanz ist an die Feststellungen und rechtlichen Überlegungen im Rückweisungsentscheid gebunden. Vom Bundesgericht bereits entschiedene Fragen können dem Bundesgericht nicht ein weiteres Mal unterbreitet werden. Demnach musste die kantonale Instanz im nunmehr angefochtenen Entscheid vom Sachverhalt ausgehen, den sie in ihrem ersten Entscheid festgestellt hatte, und auch an ihren bisherigen rechtlichen Erwägungen festhalten, soweit das Bundesgericht diese nicht als unzutreffend bezeichnete bzw. soweit dessen Erwägungen diejenigen im ersten kantonalen Entscheid nicht ersetzen oder dahinfallen lassen (Urteil 5A_296/2014 vom 24. Juni 2015 E. 1.3, nicht publ. in: BGE 141 III 193).