Citation: 9C_793/2023 E. 5.3

5.3. Das kantonale Gericht hat im Wesentlichen erwogen, die verdeckte Gewinnausschüttung von Fr. 500'000.- sei bereits in jenem Zeitpunkt erfolgt, im welchem die Gesellschaft den Beschwerdegegnern den Betrag von Fr. 2'500'000.- gutgeschrieben habe, obwohl diese der Verkäuferschaft (zunächst) lediglich den Betrag von Fr. 2'000'000.- überwiesen habe. Das beschwerdeführende Steueramt macht demgegenüber geltend, die verdeckte Gewinnausschüttung sei erst am 12. März 2014 erfolgt, als die Beschwerdegegner im Nachgang des Entscheids des Kantonsgerichts der Verkäuferschaft weitere Fr. 642'639.20 überwies und ihnen dieser Betrag von der Gesellschaft wiederum vollumfänglich gutgeschrieben wurde. Es begründet dies damit, dass die Beschwerdegegner nach der ersten Buchung aufgrund der vertraglichen Abreden zwischen ihnen und der Gesellschaft zur Zahlung der Fr. 500'000.- an die Verkäuferschaft verpflichtet gewesen seien.