Citation: 7B_859/2024 E. B

B.a. Am 22. März 2024 versetzte das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Thurgau A.________ einstweilen bis am 19. Juni 2024 in Untersuchungshaft. Am 6. Mai 2024 verlangte dieser seine Haftentlassung. Die Staatsanwaltschaft beantragte am 10. Mai 2024 die Abweisung des Haftentlassungsgesuchs und stellte gleichzeitig ein Haftverlängerungsgesuch. Mit Entscheid vom 21. Mai 2024 wies das Zwangsmassnahmengericht - nach Vereinigung der beiden Verfahren - das Haftentlassungsgesuch ab und verlängerte die Untersuchungshaft bis zum 19. August 2024, längstens jedoch bis fünf Arbeitstage nach allfällig früherem Eingang eines Gefährlichkeitsgutachtens. Mit Entscheid vom 25. Juni 2024 verlängerte es die Untersuchungshaft bis zum 19. September 2024. B.b. Die von A.________ gegen den Entscheid des Zwangsmassnahmengerichts vom 21. Mai 2024 erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 9. Juli 2024 ab.