Citation: 1C_398/2022 E. 4.4.1

4.4.1. Die Baudirektion hat in der Gesamtverfügung vom 15. Juni 2020 festgehalten, die Umsetzung des vorliegenden Bauvorhabens würde eine künftige Inwertsetzung des Perimeters als Feuchtgebiet verunmöglichen. Die Potenzialfläche wäre damit einer ökologischen Aufwertung bzw. Regenerierung unwiederbringlich entzogen. Diese Annahme lag auch dem vorinstanzlichen Entscheid zugrunde und ist für das Bundesgericht somit grundsätzlich verbindlich (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG). Die Beschwerdeführerin bringt dagegen lediglich vor, die Vorinstanz habe nicht berücksichtigt, dass die Neuschaffung eines Naturschutzgebietes die Einwilligung der Grundeigentümer voraussetzen würde; eine solche liege nicht vor und werde auch künftig nicht erteilt. Inwiefern damit widerlegt werden könnte, dass die Bewilligung der Terrainveränderung eine künftige Inwertsetzung des Perimeters als Feuchtgebiet verunmöglichen würde, ist nicht ersichtlich. Es ist davon auszugehen, dass die Flächen mit der Bewilligung des Bauvorhabens einer ökologischen Aufwertung unwiederbringlich entzogen würden. Aufgrund des Potenzials der Fläche als Feucht- bzw. Trittsteinbiotop besteht aus Sicht des Naturschutzes somit ein erhebliches öffentliches Interesse an der Verhinderung der Terrainveränderung.