Citation: 1C_76/2014 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführer machen lediglich geltend, sie hätten das Lärmgutachten als Parteigutachten nie akzeptiert, das Verwaltungsgericht habe die lärmrechtlichen Bestimmungen des USG und der LSV nicht richtig angewendet und insbesondere das Urteil auf ein Parteigutachten abgestützt, was einen erheblichen Verfahrensfehler darstelle. Ein Parteigutachten ist ein Beweismittel, das der freien Beweiswürdigung unterliegt. Das Verwaltungsgericht durfte und musste das von der Bauherrin in Auftrag gegebene Lärmgutachten würdigen; es ist nicht ersichtlich, inwiefern ihm dabei ein Verfahrensfehler unterlaufen wäre. In materieller Hinsicht kritisieren die Beschwerdeführer das Gutachten nicht; sie sind zwar mit dessen Ergebnis nicht einverstanden, bringen aber nicht ein Sachargument vor, das geeignet wäre, es in Frage zu stellen. Dieses wurde zudem vom BAFU materiell geprüft; es kam zum Schluss, dass es sorgfältig abgefasst sei und den Anforderungen der LSV entspreche und damit als Entscheidgrundlage verwendet werden könne (Vernehmlassung E. 3.1 S. 2). Auch es teilt die Auffassung des Verwaltungsgerichts, dass es vorliegend unverhältnismässig wäre, von der Bauherrin eine rund Fr. 50'000.-- teure Abdeckung zu verlangen. Das diese Einschätzung bundesrechtswidrig wäre, wird von den Beschwerdeführern nicht plausibel dargetan und ist auch nicht ersichtlich. Die von ihnen mit der Vernehmlassung neu ins Recht gelegte Kostenschätzung des Architekten E.________ vom 1. Juli 2014, wonach die umstrittene Überdachung nur Fr. 19'774.50 kosten würde, ist als neues Beweismittel unzulässig (Art. 99 Abs. 1 BGG); ganz abgesehen davon ist nicht ersichtlich, auf welchen Unterlagen diese Schätzung beruht, sodass sie nicht nachvollziehbar ist. Die Rüge ist unbegründet.