Citation: U 76/99 14.03.2000 E. 3

3.- Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerden des Versicherten die Folgen des Unfallereignisses vom 7. Juli 1994 sind bzw. ob es sich um einen Rückfall handelt. a) Die SUVA legte ihrer Beurteilung die Ergebnisse der Untersuchungen des X.________ zu Grunde, die nicht von ihr, sondern vom Hausarzt veranlasst worden waren. Dr. K.________ erhob seine Diagnose unter Beizug der medizinischen Vorakten sowie nach eigenen und konsiliarischen Abklärungen, mithin auf umfassender Kenntnis. Widersprüche sind im Bericht keine erkennbar. Die Beurteilung, der sich auch Dr. Q.________ anschliesst, ist überzeugend begründet. Weitere medizinische Abklärungen erübrigen sich damit. Demnach sind mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine unfallkausalen Ursachen für den vorhandenen Gesundheitsschaden des Beschwerdeführers festzustellen. b) Ungeachtet dieser medizinischen Aktenlage vertritt der Beschwerdeführer die Auffassung, die SUVA sei trotzdem leistungspflichtig, weil sie, nach Prüfung der Unfallmeldung und der Kausalitätsfrage am 21. November 1996 festgestellt habe, dem Versicherten stünden die gesetzlichen Leistungen zu. Dieser Ansicht kann nicht gefolgt werden. Es ist zwar richtig, dass der Kreisarzt Dr. med. R.________ im Formular vom 12. November 1996 eine Unfallkausalität (ohne nähere Begründung) als mindestens wahrscheinlich erachtete. Diese Würdigung erfolgte indessen einzig gestützt auf den Bericht von Dr. K.________ vom 11. Juni 1996. Die Ergebnisse der dort erwähnten, für eine abschliessende Würdigung als notwendig bezeichneten zusätzlichen Abklärungen (MRI und EMG) lagen ihm aber ebensowenig vor wie dessen Stellungnahme zur Kausalität. Der Kreisarzt erachtete seine Beurteilung jedenfalls auch als eine vorläufige, denn er verlangte ausdrücklich, dass diese weiteren Akten (MRI und EMG) beizuziehen seien, was nur heissen konnte, dass die endgültige Leistungspflicht dann zu prüfen sein werde. Aus dem Umstand, dass die SUVA sich am 21. November 1996 zur Ausrichtung von bestimmten Leistungen bereiterklärte ("Mitteilung ohne Unterschrift"), kann ihr nicht schaden (vgl. auch zur Vorleistungspflicht bei Unklarheit über den leistungspflichtigen Sozialversicherer: Art. 112, 114 und 117 KVV). Wie die Vorinstanz zutreffend erkannte, erfolgte die abschliessende Stellungnahme erst am 5. Februar 1997 durch Kreisarzt Dr. L.________ In diesem Bericht wird in Kenntnis der Anamnese, der geklagten Beschwerden sowie unter Berücksichtigung der gesamten Untersuchungen nachvollziehbar dargelegt, dass keine Anhaltspunkte für eine wesentliche Traumatisierung einer Bandscheibe vorhanden sind. Gegen diese medizinischen Ausführungen vermögen die vom Beschwerdeführer angerufenen allgemein gehaltenen Darlegungen von Dr. med. T.________ vom 28. November 1995 und vom 22. Februar 1999 nicht aufzukommen, zumal dieser in tatsächlicher Hinsicht von der falschen Annahme ausgeht, der Versicherte habe nach dem Unfall nicht mehr körperliche Schwerarbeit geleistet, sondern sei nur noch als Maschinist sitzend tätig gewesen.