Citation: 2C_3/2023 E. 4.5

4.5. Zu prüfen bleibt damit das Vorbringen des Beschwerdeführers, in seinem Fall liege ein nachehelicher Härtefall nach Art. 50 Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 50 Abs. 2 AIG vor. Auch diesbezüglich ist jedoch nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt haben soll. Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz ist der Beschwerdeführer in Serbien aufgewachsen und dort sozialisiert worden. Er ist erst Anfang 2019 und damit im Alter von 27 Jahren in die Schweiz gekommen. Zwar ist er in der Schweiz berufstätig, die geltend gemachten vertieften sozialen Beziehungen und seine Deutschkenntnisse blieben vor der Vorinstanz jedoch nicht nachgewiesen. Umgekehrt ist der Beschwerdeführer mit der Sprache und den Gepflogenheiten seines Heimatlandes nach wie vor bestens vertraut. In seinem Heimatland hat er seine Eltern sowie seine Geschwister, zu welchen er nach wie vor Kontakte pflegt (angefochtener Entscheid E. 3.3.1 S. 7 f. und E. 3.3.3). Seine wirtschaftlichen Wiedereingliederungschancen erscheinen als bislang berufstätiger Mechaniker/Allrounder intakt (angefochtener Entscheid E. 3.3.2). In Anbetracht dieser Sachlage ist keine (starke) Gefährdung der Wiedereingliederung des Beschwerdeführers in Serbien erkennbar und es ist ihm zumutbar, in sein Heimatland zurückzukehren. Zu keinem anderen Ergebnis führt der Umstand, dass der Beschwerdeführer von seiner Ex-Ehefrau betrogen worden sei. Damit erweist sich die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung - entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers - auch als verhältnismässig (Art. 96 AIG). Inwiefern der vom Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang ebenfalls gerügte Art. 9 BV verletzt sein soll, ist nicht ersichtlich. Im Übrigen kann auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (vgl. angefochtener Entscheid E. 3.3; Art. 109 Abs. 3 BGG).