Citation: 5A_994/2023 E. 10.1

10.1. Zur konkreten Unterhaltsberechnung trägt der Beschwerdeführer vor, der angefochtene Entscheid lasse offen, ob und wenn ja in welcher Höhe ihm ein über den Betrag von Fr. 71'300.-- hinausgehendes Einkommen angerechnet werden könne. Dieser Betrag könne ohne Willkür (Art. 9 BV) und Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) daher nicht als Mindesteinkommen verstanden werden. Vielmehr handle es sich hierbei um das ihm (maximal) anrechenbare Einkommen. Damit vermöge er unter Annahme, dass ihm aus Gründen der Gleichbehandlung der Ehegatten ein ebensolcher Bedarf wie der Beschwerdegegnerin zustehe (erweitert um einen Wohnanteil für die Kinder und die Ausgaben für Vasen), die festgelegten exorbitanten Unterhaltsbeiträge nicht zu bezahlen. Einen gleichwertigen Lebensstil könne der Beschwerdeführer erst wieder finanzieren, wenn die Unterhaltspflicht gegenüber der älteren Tochter wegfalle. Das Defizit des Beschwerdeführers würde sich bei Anrechnung von Darlehenszinsen und Amortisationen sogar noch signifikant vergrössern. Damit erweise der angefochtene Entscheid sich als willkürlich (Art. 9 BV).