Citation: 6B_1327/2018 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz stellt in tatsächlicher Hinsicht fest, der Beschwerdeführer habe am 10. Mai 2012 die S.________ GmbH gegründet. Bis zur Abtretung von neun Stammanteilen an den Strafkläger sei er alleiniger Gesellschafter und bis zur Konkurseröffnung vom 17. September 2014 Geschäftsführer der Gesellschaft mit Einzelzeichnungsberechtigung gewesen. Der Strafkläger habe mit Abtretungsvertrag vom 2. November 2012 vom Beschwerdeführer neun Stammanteile an der S.________ GmbH übernommen. Gleichzeitig habe er sich verpflichtet, zwecks Gründung eines gemeinsamen Modelabels einen Betrag von CHF 100'000.-- in die Gesellschaft zu investieren, wobei der Betrag von CHF 60'000.-- sofort (bzw. jedenfalls bis am 15. November 2012) zu bezahlen gewesen und für die restlichen CHF 40'000.-- ein Darlehensvertrag mit einer Rückzahlungsverpflichtung bis zum 30. Juni 2013 abgeschlossen worden sei. Dabei habe der Strafkläger fast die gesamte Summe von CHF 60'000.-- bereits vor der Unterzeichnung des Kaufvertrages in drei Teilbeträgen von insgesamt CHF 56'000.-- auf das Konto der S.________ GmbH überwiesen. In der Folge seien die neun Stammanteile ohne Kostenfolge an den Beschwerdeführer rückübertragen worden, wobei die aus dem Darlehensvertrag geschuldeten CHF 40'000.-- weiterhin vereinbarungsgemäss per Ende Juni 2013 zurückzuzahlen gewesen seien. Die Vorinstanz nimmt unter Verweisung auf die Erwägungen im erstinstanzlichen Urteil an, der Beschwerdeführer habe sämtliche Gelder, welche der Strafkläger in die Firma S.________ GmbH investiert habe und die eigentlich für den Geschäftsbetrieb der S.________ GmbH bestimmt gewesen seien, treuwidrig für private Zwecke, namentlich zum Ausgleich von Negativsaldi auf seinen Privatkonten oder denjenigen seiner Ehefrau, oder für die Konkurrenzgesellschaft F.________ GmbH verwendet. Hinweise für ernsthafte Bemühungen des Beschwerdeführers, in die S.________ GmbH zu investieren, seien nicht ersichtlich (angefochtenes Urteil S. 48 f.). Schliesslich nimmt die Vorinstanz an, der Beschwerdeführer habe darüber hinaus auch das in die S.________ GmbH einbezahlte Stammkapital von CHF 20'000.-- bereits nach nur sechs Tagen von deren Konto auf sein Privatkonto transferiert und für private Zwecke verwendet. Dadurch habe er die handelsrechtlichen Vorschriften über das Stammkapital und seine Treue- und Sorgfaltspflichten als alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer der S.________ GmbH verletzt, bzw. vorsätzlich eine Schädigung der S.________ GmbH herbeigeführt und diese schliesslich in Konkurs fallen lassen (angefochtenes Urteil S. 49 ff., 58 f.; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 89 ff.). Zuletzt kommt die Vorinstanz zum Schluss, der Beschwerdeführer habe mit der fast gleichzeitig am 31. Mai 2012 erfolgten Gründung der F.________ GmbH, welche einen identischen Gesellschaftszweck gehabt habe, die Voraussetzungen für eine Konkurrenzierung der S.________ GmbH geschaffen (angefochtenes Urteil S. 51 f., 59).