Citation: 8C_72/2023 E. 5.1.2

5.1.2. Die Einwendungen des Beschwerdeführers sind unbehelflich. Es trifft zwar zu, dass pract. med. D.________ die schon vor der Rentenzusprache durchgeführten medizinischen Abklärungen kritisierte und bereits für die Zeit ab dem 29. September 2003 von einer Arbeitsfähigkeit von mindestens 70 % ausging. Wie der Beschwerdeführer an sich zu Recht geltend macht, handelt es sich dabei um eine unterschiedliche medizinische Beurteilung desselben Sachverhalts, (vgl. vorne E. 3.2). Aus diesem Umstand vermag er indessen nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Denn im Weiteren wies pract. med. D.________ zunächst wohl auf die Schwierigkeit der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in den Folgejahren hin, ging dann aber davon aus, dass jedenfalls seit dem Zeitpunkt des Gutachtens der SMAB vom 30. Juli 2015 die Arbeitsfähigkeit 100 % betrage. Inwiefern angesichts dieser vom Gutachter postulierten Verbesserung der Arbeitsfähigkeit um 30 % die darauf gestützte Feststellung der Vorinstanz, im massgebenden Vergleichszeitraum sei eine nach Art. 17 Abs. 1 ATSG rentenrelevante Verbesserung des Gesundheitszustandes bzw. der Arbeitsfähigkeit eingetreten, geradezu willkürlich oder sonstwie bundesrechtswidrig sein soll, vermag der Beschwerdeführer mit seinen Vorbringen nicht aufzuzeigen. Daran ändert auch nichts, dass pract. med. D.________ im Weiteren die Frage der IV-Stelle nach einer Veränderung des Gesundheitszustands verneinte. Seine diesbezüglichen Überlegungen lassen erkennen, dass sich diese Schlussfolgerung im Wesentlichen auf die seit der Rentenzusprache unveränderten subjektiven Schilderungen des Beschwerdeführers, etwa über Ängste, Unruhezustände und Zukunftsängste, bezog.