Citation: I 284/02 31.10.2002 E. A

K.________, geboren 1955, hat im ehemaligen Jugoslawien den Beruf eines Automechanikers erlernt, ohne jedoch die Lehre abzuschliessen. Im Jahre 1978 reiste er erstmals in die Schweiz ein. Er ist mit einer Schweizerin verheiratet und verfügt über die Niederlassungsbewilligung. Von Ende Mai 1986 bis Ende Juni 1995 arbeitete er als Anschläger für Fenster und Türen bei der Firma Q.________ AG; anschliessend war er als selbstständiger Gerant eines Restaurants tätig. Vom 1. Juli 1996 bis zur Aussteuerung am 30. Juni 1998 bezog er Arbeitslosenentschädigung, wobei er Zwischenverdienste als Hilfsmaler erzielte. In der Folge nahm er eine Tätigkeit als selbstständiger Automechaniker auf. Am 9. Januar 1998 meldete sich K.________ wegen Rücken- und Beinbeschwerden zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Bern holte Arztberichte ein und beauftragte die Rheumatologische Klinik und Poliklinik des Spitals X.________ mit einem Gutachten, welches am 11. Dezember 1998 erstattet wurde und worin eine Arbeitsfähigkeit von 100 % angegeben wurde. Mit Verfügung vom 25. Februar 1999 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab, da keine anspruchsbegründende Invalidität vorliege. Auf die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die Sache an die Verwaltung zurück, damit sie näher prüfe, ob psychische oder psychosomatische Gründe für das bestehende Schmerzsyndrom ursächlich seien und inwieweit dadurch die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt werde (Entscheid vom 24. November 1999). Auf Anordnung der IV-Stelle wurde der Versicherte vom 2. bis 4. Mai 2001 im Zentrum für Medizinische Begutachtung (ZMB) untersucht. In der am 28. Juni 2001 erstatteten Expertise gelangten die begutachtenden Ärzte zum Schluss, der Versicherte leide an einer somatoformen Schmerzstörung und seine Arbeitsfähigkeit sei zu 50 % eingeschränkt. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens erliess die IV-Stelle am 25. Oktober 2001 eine neue Verfügung, mit welcher sie dem Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 63 % eine halbe Rente ab 1. Oktober 2001 zusprach und eine Rentennachzahlung ab 1. Januar 1999 in Aussicht stellte. Mit einer weiteren Verfügung vom 15. November 2001 setzte sie den Betrag für die halbe Rente im Zeitraum vom 1. Januar 1999 bis 30. September 2001 fest und nahm eine Verrechnung mit Taggeld-Leistungen des Krankenversicherers vor.