Citation: 6B_86/2022 E. 1.3.1

1.3.1. Was die Rüge anbelangt, der Beschwerdeführer habe entgegen den Feststellungen der Vorinstanz nicht den grössten Teil seines Lebens in Eritrea verbracht, ist weder dargetan noch ersichtlich, inwiefern der angebliche Sachverhaltsmangel für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann. Die Vorinstanz hat bei der Härtefallprüfung den Grad der Verbundenheit mit dem Heimatland als eines der in Art. 31 Abs. 1 VZAE genannten Kriterien gewürdigt. Wenn sie dabei den Grad der Verbundenheit des Beschwerdeführers mit Eritrea möglicherweise etwas zu hoch eingeschätzt haben sollte, ändert dies nichts daran, dass kein anderes der gesetzlichen Kriterien für einen Härtefall spricht - jedenfalls macht dies der Beschwerdeführer abgesehen von seinem unbegründeten Einwand, allein wegen seiner Flüchtlingseigenschaft dürfe er nicht des Landes verwiesen werden (dazu unten E. 2), auch nicht geltend. Inwiefern der gerügte Sachverhaltsmangel also entscheiderheblich sein soll, ist nicht ersichtlich, womit sich die entsprechende Sachverhaltsrüge als unzulässig erweist.