Citation: I 862/02 27.05.2003 E. A

Die 1968 geborene M.________ besuchte fünf Jahre die Real- sowie anschliessend vier Jahre die Sekundarschule in B.________, welche sie 1984 abschloss. Von 1986 bis Ende 1998 ging sie mit Unterbrüchen verschiedenen Tätigkeiten nach, wobei sie u.a. als Kinderbetreuerin sowie als Küchen- und Serviceangestellte im Gastgewerbe arbeitete. Ab 1999 war sie, abgesehen von einigen Temporäreinsätzen, mehrheitlich arbeitslos. Nachdem sie schon seit ihrem 17. Le-bensjahr Drogen konsumiert hatte, begann sie am 9. Mai 2000 eine langzeitige Drogenentwöhnungstherapie in der durch die Stiftung V.________ getragenen Therapeutischen Gemeinschaft W.________, wo sie in einem Kleinschreinereibetrieb beschäftigt ist. Am 19. Dezember 2001 meldete sie sich unter Hinweis auf ein schweres psychisches Leiden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Berufsberatung, Umschulung auf eine neue Tätigkeit, Wiedereinschulung in die bisherige Tätigkeit, Arbeitsvermittlung) an. Die IV-Stelle Bern holte u.a. Berichte der Klinik Z.________, Zentrum für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 14. November 2000 sowie des Dr. med. T.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 14. Januar 2002 ein und veranlasste einen Zusammenzug der individuellen Konti (IK). Gestützt darauf wies sie das Leistungsbegehren - nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens - mit der Begründung ab, da die Arbeitsunfähigkeit auf reinem Suchtgeschehen beruhe, liege keine Invalidität im Sinne des Gesetzes vor (Verfügung vom 28. März 2002).