Citation: 1P.354/2006 17.11.2006 E. 2

Der Beschwerdeführer geht davon aus, dass seiner Stimmrechtsbeschwerde nach § 48 i.V.m. § 62 VRG aufschiebende Wirkung zukomme. Mit Schreiben vom 5. September 2006 habe er sich an den Verwaltungsgerichtspräsidenten gewandt und diesen gebeten, seines Amtes zu walten, da die Gemeinde unter offensichtlicher Verletzung der aufschiebenden Wirkung mit den Bauarbeiten begonnen habe. Dies habe er mit einer Fotodokumentation belegt. Dennoch sei nichts geschehen. Zehn Tage nach Versand des Briefes müsse von einer verfassungswidrigen Rechtsverweigerung des Verwaltungsgerichtspräsidenten ausgegangen werden. In dieser Zeit könnten durch die Gemeinde grosse Summen verbaut und Zustände hergestellt werden, die nicht mehr rückgängig gemacht werden könnten.