Citation: H 165/05 10.05.2006 E. 1

Wie das kantonale Gericht zutreffend dargelegt hat, wird das für die Beitragsbemessung massgebende Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit gemäss Art. 9 Abs. 2 AHVG ermittelt, indem vom hierdurch erzielten rohen Einkommen unter anderem die eingetretenen und verbuchten Geschäftsverluste (Art. 9 Abs. 2 lit. c AHVG) abgezogen werden. Richtig ist sodann, dass gemäss Art. 18 Abs. 1 AHVV für die Ausscheidung und das Ausmass der vom rohen Einkommen zulässigen Abzüge die Vorschriften über die direkte Bundessteuer massgebend sind und nach Art. 18 DBG (Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer vom 14. Dezember 1990 [SR 642.11] in der bis 31. Dezember 2000 gültig gewesenen Fassung) zum beitragspflichtigen Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit auch Kapital- und Überführungsgewinne aus Veräusserung, Verwertung oder buchmässiger Aufwertung von Geschäftsvermögen gehören. Korrekt sind auch die Ausführung zur Erhebung und Berechnung des Sonderbeitrags auf Kapitalgewinnen (Art. 23bis und 23ter AHVV jeweils in der bis 31. Dezember 2000 gültig gewesenen Fassung). Die Vorinstanz hat ferner mit Recht erwogen, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 131 V 136 Erw. 1 mit Hinweis), so dass sich die Beitragspflicht für den streitigen Sonderbeitrag hier nach den bis 31. Dezember 2000 gültig gewesenen AHV-rechtlichen Vorschriften richtet. Darauf wird verwiesen.