Citation: 4A_35/2024 E. 4.2

4.2. Der angefochtene Entscheid genügt diesen Anforderungen. Die Vorinstanz hat ausführlich dargelegt, dass die Leistungseinstellung durch die Beschwerdegegnerin per 30. November 2021 gerechtfertigt sei, weil zum einen die Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers nicht erwiesen sei und zum anderen der Beschwerdeführer die Obliegenheit gemäss Art. 16 Ziff. 2 lit. c der Allgemeinen Bedingungen für die Kollektiv-Krankenversicherung (AVB) verletzt habe. Die Vorinstanz legte dar, weshalb von einem für die Bemessung des Krankentaggeldes massgebenden Einkommen des Beschwerdeführers von Fr. 21'000.-- auszugehen sei und die von der Beschwerdegegnerin für die Monate Oktober und November 2021 ausgerichteten Taggelder somit nicht zu niedrig bemessen seien. Schliesslich hat sie auch dargelegt, weshalb in der wahrheitswidrigen Schadensmeldung des Beschwerdeführers eine betrügerische Begründung eines Versicherungsanspruchs gemäss Art. 40 VVG vorliege und deshalb die Widerklage der Beschwerdegegnerin gutzuheissen sei. Der Entscheid ist daher ohne weiteres sachgerecht anfechtbar.