Citation: 5A_852/2023 E. 1

Der Streit dreht sich von der Sache her um die Frage, ob bestimmte Urkunden nach Massgabe von Art. 557 ZGB als letztwillige Verfügungen behördlich zu eröffnen sind. Das ist eine Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 ZGB) vermögensrechtlicher Natur (Urteil 5A_708/2019 vom 21. Februar 2020 E. 1). Der Streitwert, der von der Vorinstanz als "unbestimmt" angegeben wird und sich laut der Beschwerde aus dem Wert bestimmter Nachlassteile in Millionenhöhe ergibt, erreicht die gesetzliche Streitwertgrenze von Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 Bst. b BGG). Das Kantonsgericht ist eine letzte kantonale Instanz, die als oberes Gericht auf Rechtsmittel hin entschieden hat (Art. 75 BGG). Der angefochtene Entscheid lautet zum Nachteil der Beschwerdeführerin (Art. 76 Abs. 1 BGG) und schliesst das kantonale Verfahren ab (Art. 90 BGG). Die rechtzeitig (Art. 100 Abs. 1 BGG) erhobene Beschwerde ist grundsätzlich zulässig.