Citation: 9C_279/2010 29.04.2010 E. 5

Beim Einkommensvergleich umstritten ist lediglich die Höhe des leidensbedingten Abzuges. Der Beschwerdeführer bezeichnet den Ansatz von 10 % als ermessensmissbräuchlich tief und fordert, er sei auf 25 % festzulegen. Wie hoch im Einzelfall der Abzug anzusetzen ist, ist eine typische Ermessensfrage und nur dort letztinstanzlich zu berichtigen, wo das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt worden ist (vgl. BGE 132 V 393 E. 3.3 in fine S. 399; Urteil 8C_776/2008 vom 18. Juni 2009 E. 6). Dazu finden sich hier keine Anhaltspunkte: Die Vorinstanz hat einlässlich dargelegt, weshalb beim Beschwerdeführer von den zulässigen Merkmalen (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad) lediglich das erste Kriterium berücksichtigt werden kann. Hier dafür den Abzug auf 10 % festzusetzen, war nicht rechtsfehlerhaft.