Citation: 9C_269/2016 E. A

A.a. Dem 1957 geborenen A.________ wurden mit Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen (SVA) vom 5. Juli 2010 rückwirkend ab 1. Mai 2010 Ergänzungsleistungen (EL) zugesprochen. Im September 2012 eröffnete er der Behörde, dass bei der Berechnung des EL-Anspruchs fälschlicherweise Rentenleistungen aus Lebensversicherungen, welche er neben der Invalidenrente beziehe, nicht berücksichtigt worden seien. Am 11. Oktober 2012 verfügte die SVA die Rückforderung von zu Unrecht ausgerichteten Ergänzungsleistungen im Betrag von Fr. 25'532.-. Als Begründung führte sie an, in Berücksichtigung der vom Versicherten angegebenen Rentenbetreffnissen von Fr. 36'000.- jährlich resultiere für den Zeitraum von Mai 2010 bis Oktober 2012 ein Einnahmenüberschuss. Eine dagegen erhobene Einsprache wurde mit Entscheid vom 8. Februar 2013 abschlägig beschieden. Das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen wies die in der Folge eingereichte Beschwerde ab (unangefochten in Rechtskraft erwachsener Entscheid vom 4. März 2014). A.b. Am 2. Mai 2014 liess A.________ um Erlass der Rückforderung ersuchen. Er habe bei der Anmeldung zum EL-Bezug auf sämtliche ihm zustehenden Rentenleistungen hingewiesen und entsprechende Belege beigebracht. Er habe darauf vertraut, dass die EL-Durchführungsstelle die Ergänzungsleistung auf dieser Basis korrekt berechnen werde. Nachdem er im September 2012 anlässlich einer Beratung durch die Pro Infirmis auf den Berechnungsfehler aufmerksam gemacht worden sei, habe er diesen unverzüglich der SVA melden lassen. Mit Verfügung vom 15. Mai 2014 wies die Behörde das Erlassgesuch mangels Gutgläubigkeit des Leistungsempfängers ab, woran sie auf Einsprache hin mit Entscheid vom 21. August 2014 festhielt.