Citation: 7B_811/2023 E. 4

Der Unfall der Beschwerdeführerin, welcher dem von ihr angestrengten Strafverfahren zugrunde liegt, ereignete sich - wie sie selbst ausführt (Beschwerde S. 1) und wovon auch die Vorinstanz ausgegangen ist (angefochtener Entscheid E. 3.4) - auf einer öffentlichen Strasse. Für die öffentlichen Strassen sind Bund, Kantone und Gemeinden zuständig, womit öffentlich-rechtliche und nicht zivilrechtliche Ansprüche im Vordergrund stehen. Aus der Beschwerde bzw. deren Beilagen ergibt sich denn auch, dass sie die Anzeige gegen Unbekannt erstattet hatte, da ihr nicht bekannt gewesen sei, wer zu dem aus ihrer Sicht massgeblichen Zeitpunkt des Einbaus der Bodenplatten im Kanton Schaffhausen Kantonsingenieur gewesen sei (so vermerkt in ihrer Beschwerde an das Obergericht, S. 3, wo drei frühere Kantonsingenieure namentlich aufgeführt werden). Die Beschwerdeführerin geht also selbst von einen Anspruch gegenüber einem (früheren) Kantonsingenieur aus - dabei handelte es sich um einen öffentlich-rechtlichen Anspruch (vgl. Art. 3 Abs. 1 Haftungsgesetz; SR/SH 170.300). Bei dieser Ausgangslage ist kein Zivilanspruch im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG ersichtlich; entsprechend wäre die Beschwerdeführerin gehalten, sich zu ihrer Beschwerdelegitimation zu äussern. Da sie dies unterlässt, kommt sie den strengen Begründungsanforderungen nicht nach.