Citation: 4F_2/2025 E. 1.1

1.1. Die beiden ersten Punkte führt die Gesuchstellerin nicht weiter aus, so dass es sich um blosse Behauptungen handelt. Dies genügt den Begründungsanforderungen nicht. Weshalb die Gesuchstellerin den Entscheid des Bundesgerichts für unzulänglich hält, legt sie ausführlich dar - das bildet den wesentlichen Teil des Revisionsgesuchs. Gerichtliche Verfahrensfehler können aber nur ausnahmsweise die Unbefangenheit einer Gerichtsperson in Frage stellen. Es müssen objektiv gerechtfertigte Gründe zur Annahme bestehen, dass sich in Rechtsfehlern gleichzeitig eine Haltung manifestiert, die auf fehlender Distanz und Neutralität beruht. Es müssen besonders krasse Fehler oder wiederholte Irrtümer vorliegen, die eine schwere Verletzung der Richterpflichten darstellen (BGE 143 IV 69 E. 3.2; 138 IV 142 E. 2.3). Diesen Schweregrad erreichen die dem Bundesgericht vorgeworfenen Fehler nicht. Eine spezielle Besetzung des Gerichts ist nicht geboten. Die Vorwürfe sind zudem unbegründet. Das Bundesgericht hat die Vorbringen der Gesuchstellerin analysiert und erkannt, dass sie zwar Umstände vorträgt, die für eine konkludente Vertragsübernahme sprechen, aber über die Punkte (wie den Formvorbehalt und die Tatsache, dass sie selbst ihren Rechnungen zum Teil nicht die im Agreement festgelegten Ansätze zugrundelegt hat), die dagegen sprechen, hinweggeht, ohne sie überzeugend zu entkräften. Im Beschwerdeverfahren hatte die beweisbelastete Gesuchstellerin das Bundesgericht aber nicht einfach (wie eine Appellationsinstanz) von ihrer Version der Geschehnisse zu überzeugen, sondern darzulegen, dass es im Ergebnis offensichtlich unhaltbar ist, Zweifel an der Anwendbarkeit des von ihr behaupteten Provisionssatzes zu haben. Es ist aber nicht offensichtlich unhaltbar, derartige Zweifel zu hegen, wenn die Gesuchstellerin selbst zum Teil zu einem anderen Ansatz abgerechnet hat. Dass sie diese Rechnung als solche über einen Teilbetrag und Anzahlung bezeichnet, macht solche Zweifel nicht willkürlich, zumal die Rechnung keinen Hinweis auf den Teilzahlungscharakter enthält, was gegen eine Teilzahlung spricht. Damit wird das Ergebnis (Beweislosigkeit) nicht als willkürlich ausgewiesen und ist die Kritik appellatorisch. Sie setzt eine Prüfungsbefugnis voraus, die dem Bundesgericht nicht zukommt.