Citation: I 169/04 17.01.2005 E. 3

3.1 Im Rahmen der A.________ Expertise vom 13. September 2002 wurde der Versicherte internistisch, rheumatologisch und psychiatrisch untersucht. Es wurden folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt: 1. Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischen Symptomen (ICD-10: F33.11); 2. Chronisches, therapieresistentes panvertebrales Schmerzsyndrom (ICD-10: M54.8; radiomorphologisch bekannte Diskopathie L4/5 mit flachbogiger Dorsalprotrusion und leichter Spondylarthrose, Übergangsvariante im lumbosakralen Übergangsbereich, leichte degenerative Veränderungen im Bewegungssegment L5/S1, radiomorphologisch Osteochondrose C4/5 und C5/6, Status nach Lobektomie am 19. Februar 1999 im Spital Z.________ bei Unterlappenpneumonie rechts, ausgeprägte muskuläre Dysbalance mit Abschwächung der abdominellen und rückenstabilisierenden Muskulatur). Als Diagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wurde eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4; Symptomatik im Rahmen von Diagnose 2.) angegeben. Aus rheumatologischer Sicht sei der Versicherte für körperlich schwere Tätigkeiten arbeitsunfähig. Körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten sowie die zuletzt ausgeübte Arbeit als Lagerist seien ihm rheumatologisch zumutbar. Aus psychiatrischer Sicht bestehe eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 30 %, die seit 7. April 2000 vorliege. Es bestehe keine zusätzliche Leistungseinschränkung. 3.2 Dieses Gutachten ist für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und ist in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden; zudem sind die Ausführungen in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sowie der medizinischen Situation einleuchtend und beinhalten begründete Schlussfolgerungen (BGE 125 V 352 Erw. 3a). Es sind keine Gründe ersichtlich, weshalb auf die Expertise nicht abgestellt werden sollte. Nicht stichhaltig ist der pauschale Einwand des Versicherten, mit dem A.________ Gutachten sei nach wie vor zu bezweifeln, ob er überhaupt je wieder werde arbeiten können, und ob die medizinisch-theoretisch festgelegte Arbeitsfähigkeit im konkreten Fall verwertbar sei. Denn gemäss der Expertise kann vom Beschwerdeführer trotz der bestehenden physischen und psychischen Störungen willensmässig erwartet werden, im umschriebenen Ausmass zu arbeiten und einem Erwerb nachzugehen. Nach dem Gesagten ist auf Beweisergänzungen in medizinischer Hinsicht zu verzichten, da der rechtserhebliche Sachverhalt hinreichend erstellt ist und von weiteren Abklärungen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b; RKUV 2003 Nr. U 473 S. 50 Erw. 3.4).