Citation: 9C_142/2023 E. 3.1

3.1. Streitig ist, ob Bundesrecht verletzt wurde, indem die Vorinstanz das Gesuch um Revision des Entscheids VV.2022.15/E vom 23. Februar 2022 abgewiesen hat. Zu prüfen ist, ob der im Juni 2022 von der Beschwerdeführerin entdeckte Protokolleintrag betreffend die Unterredung zwischen Frau D.________ von der E.________ AG (Case Managerin der Beschwerdeführerin) und Frau F.________ (für die Beschwerdeführerin zuständige Mitarbeiterin bei der IV-Stelle) vom 8. Februar 2017 ein Beweismittel darstellt, das zur Revision des Entscheids VV.2022.15/E vom 23. Februar 2022 berechtigt. Darin ausgeführt wird Folgendes: "Wir besprechen mit Frau G.________ die aktuelle Sachlage. Unter Berücksichtigung der neuen Diagnose "Persönlichkeitsstörung" könnte Frau A.________ Anspruch auf IV Leistungen haben. Wir können den IV Entschied anfechten, was allerdings hohe Kosten mit sich trägt, oder dann eine neue IV Anmeldung machen und diese mit dem aktuellen Arztbericht mit der Auflistung sämtlicher Diagnosen nochmals einreichen. Frau F.________ weist uns drauf hin, dass die IV ihre Entscheide nur anhand der Fakten, die aktenkundig seien, stützen könne. Sie bedaure, dass wir einen neuen Anlauf nehmen müssen."