Citation: 8C_80/2014 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht ist namentlich gestützt auf die Gutachten der Dr. med. B.________, vom 19. Juni 2012 und des Dr. med. C.________ vom 16. Oktober 2012 zum Ergebnis gelangt, die angestammte Tätigkeit als Pflegefachfrau sei der Beschwerdeführerin in einem Vollzeitpensum mit einer 15%igen Leistungsminderung zumutbar. Als zur Sachverhaltsfeststellung zählendes Ergebnis der vorinstanzlichen Beweiswürdigung ist die Beurteilung der ärztlichen Arbeitsfähigkeitsschätzungen durch das kantonale Gericht einer bundesgerichtlichen Überprüfung nur in eingeschränktem Rahmen - nämlich auf offensichtliche Unrichtigkeit und auf eine Bundesrechtsverletzung hin (E. 1 hiervor) - zugänglich. Die Beschwerdeführerin bringt in ihrer Rechtsschrift indessen nichts vor, das auf einen Mangel dieser Art schliessen lassen könnte. Die Gutachter Dres. med. B.________ und C.________ erachten körperlich schwere Tätigkeiten, welche die HWS und Lendenwirbelsäule (LWS) anhaltend statisch belasten, Tätigkeiten mit Haltungs- und Positionsmonotonien der HWS und LWS, Tätigkeiten in Zwangshaltungen der HWS und LWS, insbesondere vornübergeneigt, repetitive Arbeiten über Kopf- und Schulterhöhe, mit repetitiven Rotationsbewegungen der HWS und LWS oder mit Vibrationen und Schlägen auf das Achsenorgan als nicht mehr zumutbar; repetitives Heben, Tragen und Bewegen von Lasten sei auf 15 kg limitiert. Die Versicherte erachtet es als widersprüchlich, dass die Experten die angestammte Tätigkeit als Pflegefachfrau bei diesen Limitierungen dennoch als möglich einstufen. Dabei übersieht sie allerdings, dass aus gutachtlicher Sicht lediglich anhaltend statisch belastende Tätigkeiten und das repetitive Heben, Tragen und Bewegen von Lasten über 15 kg ausgeschlossen sind. Aus dem Umstand, dass die Gutachter einen vollzeitlichen Einsatz im angestammten Beruf (mit einer zehn- bis maximal zwanzigprozentigen Leistungseinbusse) als zumutbar erachten, kann demgemäss keine mangelnde Nachvollziehbarkeit ihrer Einschätzung abgeleitet werden. Ebenso wenig ergibt sich eine solche aus der Tatsache, dass Dr. med. C.________ auf die fachfremd gestellte Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, im Austrittsbericht der Klinik E.________ vom 16. Mai 2012 nicht explizit eingegangen ist. Denn er legt ausführlich dar, aus welchem Grund er im Gegensatz zum seit 7. Oktober 2011 behandelnden Dr. med. F.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, welcher in seinem Bericht vom 3. November 2011 eine mittel- bis schwergradige, agitiert-depressive Störung diagnostizierte, keine depressive Erkrankung feststellen konnte. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin mussten die Gutachter schliesslich beim angetroffenen Beschwerdebild weder die sogenannten Foerster-Kriterien prüfen noch sich dazu äussern, ob anlässlich der im Jahr 1995 erlittenen HWS-Distorsion eine richtunggebende Verschlimmerung eines stummen Vorzustandes in Bezug auf die degenerativen Veränderungen stattgefunden hat. Das kantonale Gericht konnte seine Beurteilung mit anderen Worten auf die Expertisen der Dres. med. B.________ und C.________ stützen, ohne Bundesrecht zu verletzen. Weil von zusätzlichen medizinischen Abklärungsmassnahmen keine neuen entscheidwesentlichen Aufschlüsse zu erwarten sind, kann und konnte auf weitergehende medizinische Erhebungen und Gutachten verzichtet werden (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f. mit Hinweisen).