Citation: 5P.294/2003 12.11.2003 E. 5

Endlich macht der Beschwerdeführer eine Verletzung des Willkürverbotes in Bezug auf die Kostenverlegung im erstinstanzlichen Urteil geltend. Es sei unzutreffend, dass die Beschwerdegegnerin weitgehend obsiegt habe. Diese habe einen Unterhaltsbeitrag von Fr. 5'000.-- gefordert, jedoch nur Fr. 2'320.-- zugesprochen erhalten. Die übrigen Punkte seien nicht streitig oder nur von sekundärer Natur gewesen. Das Kantonsgericht hat ausgeführt, der Beschwerdeführer sei im Punkt der Zuteilung der ehelichen Liegenschaft unterlegen. Auch mit dem Begehren, keine Unterhaltszahlungen an die Ehefrau zu leisten, sei er nicht durchgedrungen, wie auch mit dem Antrag auf Eintragung einer Grundbuchsperre. Diese Begründung des Kantonsgerichts ist haltbar. Die Frage der Unterhaltsleistung hat im kantonalen Verfahren sicherlich zentrale Bedeutung gehabt, sie ist für die Frage des Obsiegens jedoch keineswegs allein massgebend. Die Berücksichtigung des Durchdringens mit den weiteren strittigen Anträgen ist durchaus sachgerecht. Damit hält das angefochtene Urteil auch in diesem Punkt dem Willkürverbot stand.