Citation: 5A_505/2013 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung des Willkürverbots in der Beweiswürdigung (Art. 9 BV), weil das Obergericht den aktuellen Gesundheitszustand von Y.________ und die Frage seiner genügenden Stabilität für Kontakte zu seinem Vater nicht gutachterlich habe abklären lassen. Dies sei aber nötig, um beurteilen zu können, ob ein Besuchsrecht aufgenommen werden könne und gegebenenfalls wie dieses auszugestalten sei. Dr. phil. W.________ habe dies im Gutachten vom 22. Juli 2010 und an der Verhandlung vom 2. Dezember 2010 denn auch gefordert. Das Obergericht habe folglich geurteilt, obwohl es den aktuellen gesundheitlichen Zustand von Y.________ gar nicht gekannt habe (Rz. 38 - 43, 51 und 53 - 54 der Beschwerde).