Citation: 2C_406/2017 E. 3.2.4

3.2.4. Der Inhalt des Gutachtens wurde im Filmbeitrag zutreffend dahingehend zusammengefasst, dass bei verschiedenen Positionen der Bilanz "Indizien" vorliegen, "die auf nicht unerhebliche vorhandene stille Reserven hindeuten. Eine Zahl nennt das Gutachten nicht". Der Bericht wurde somit hinsichtlich der Autorenschaft und seiner Seriosität überprüft, bevor die Rundschau-Redaktion ihn verwendete, um die These aufzustellen, dass der Kaufpreis im Jahr 2012 untersetzt gewesen sein könnte und das Bietverfahren "eher nicht" offen und fair durchgeführt worden ist. Auch diesbezüglich kommen im Filmbeitrag Stimmen zu Wort, die dies bestreiten (ehemaliger Verwaltungsrat der "Hoteba AG"). Für den Zuschauer war erkennbar, dass die Frage nach dem richtigen Marktwert und die Korrektheit des Verfahrens nicht abschliessend beurteilt werden konnte. Für den Standpunkt, dass der umstrittene Kaufpreis von 7,8 Millionen Franken allenfalls doch gerechtfertigt gewesen sein könnte, sprach für den Zuschauer im Übrigen der Hinweis im Film, dass die Investorengruppe um den "Therme-Architekt Peter Zumthor" unterlegen sei, welche ihrerseits 7,1 Millionen Franken geboten habe und somit knapp weniger als Remo Stoffel, auch wenn anschliessend erwähnt wurde, das "beide Kaufangebote [...] komplex und schwer durchschaubar" gewesen seien.