Citation: U 380/06 03.09.2007 E. 5

Für die Adäquanzbeurteilung ist an das (objektiv erfassbare) Unfallereignis anzuknüpfen (BGE 115 V 133 E. 6 Ingress S. 139). Das kantonale Gericht hat, was zu Recht unbestritten ist, die gemeldeten Stürze als banale Unfälle qualifiziert, weshalb der adäquate Kausalzusammenhang mit den psychischen Gesundheitsstörungen ohne weiteres zu verneinen ist. Die Kollision vom 4. März 1997 hat die Vorinstanz als mittelschwer an der Grenze zu den leichten Unfällen eingeordnet. Diese Beurteilung ist aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufs (auch in Berücksichtigung des geltend gemachten Umstands, dass die Versicherte im Zeitpunkt der Kollision den Kopf etwas nach rechts gedreht hielt) richtig und steht in Einklang mit der Kasuistik zu vergleichbaren Ereignissen (vgl. Urteil U 193/01 vom 24. Juni 2003 E. 4.2, publ. in RKUV 2003 Nr. U 489 S. 360). Von den weiteren, objektiv fassbaren und unmittelbar mit dem Unfall in Zusammenhang stehenden oder als Folge davon erscheinenden Umständen, welche als massgebende Kriterien in die Gesamtwürdigung einzubeziehen sind (BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140), müssten demnach für eine Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges entweder ein einzelnes in besonders ausgeprägter Weise oder aber mehrere in gehäufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 115 V 133 E. 6c/bb S. 140). Dies trifft nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz, auf welche verwiesen wird, nicht zu. Der angefochtene Entscheid ist somit nicht zu beanstanden.