Citation: 6B_217/2020 E. 3.3.2

3.3.2. Die vorinstanzlichen Erwägungen lassen keinerlei Willkür erkennen. Die Vorinstanz befasst sich mit sämtlichen Vorbringen des Beschwerdeführers. Insbesondere erwähnt sie auch die Ungereimtheiten in den Aussagen der Beschwerdegegnerin 2. Sie gelangt zum Schluss, diese beträfen Nebensächlichkeiten und Details, nicht jedoch das Kerngeschehen, welches die Beschwerdegegnerin 2 bei allen Einvernahmen gleichbleibend geschildert habe. Die scheinbaren Widersprüche löst die Vorinstanz mit sachlichen Erklärungen schlüssig auf. Mit der Feststellung der gleichbleibenden Aussagen zum Kerngeschehen setzt sich der Beschwerdeführer nicht substanziiert auseinander. Vielmehr zeigt er nochmals detailliert die behaupteten Widersprüche in den Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 auf, die von der Vorinstanz nicht in Abrede gestellt werden. Damit bringt der Beschwerdeführer nichts vor, was die vorinstanzliche Beweiswürdigung als willkürlich erscheinen lassen würde. Vielmehr beschränkt er sich darauf, seine eigene Sicht der Dinge darzulegen und hinsichtlich der Würdigung der Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 wie in einem appellatorischen Verfahren frei zu plädieren. Er verkennt insofern, dass das Bundesgericht keine Appellationsinstanz ist, welche eine freie Prüfung in tatsächlicher Hinsicht vornimmt oder die vorinstanzliche Beweiswürdigung mit freier Kognition überprüft. Soweit der Beschwerdeführer sinngemäss geltend macht, die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 seien dadurch verfälscht worden, dass ihr das Akteneinsichtsrecht gewährt worden sei, kann ihm nicht gefolgt werden. Zunächst ist fraglich, ob der Beschwerdeführer seine Kritik überhaupt erstmals vor Bundesgericht vorbringen kann. Abgesehen davon kann den vorinstanzlichen Erwägungen ohne Weiteres entnommen werden, dass die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 sowohl vor als auch nach Gewährung der Akteneinsicht (gemäss dem Beschwerdeführer am 21. Dezember 2015) hinsichtlich des Kerngeschehens konstant waren. Der Umstand, dass die Beschwerdegegnerin 2 an der Einvernahme vom 4. März 2016 auf die polizeilichen Einvernahmen verweist und sich nicht mehr an die exakte zeitliche Abfolge der Geschehnisse zu erinnern vermochte, lässt die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht als willkürlich erscheinen. Auch die in diesem Zusammenhang geltend gemachte Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes erweist sich als unbegründet. Die Würdigung der Aussagen des Beschwerdeführers ist ebenfalls nicht zu beanstanden. Seine Aussagen lassen sich problemlos mit den Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 in Einklang bringen. Auch er schilderte die von der Beschwerdegegnerin 2 erwähnten Drehbewegungen an der Halswirbelsäule. So sagte dieser unter anderem aus: "[...] dann habe ich den Nacken mobilisiert und das war in Flexion = Kinn in Richtung des Brustbeins, dann auf den Kopf seitlich mit dem Ohr in Richtung Schulter. Und dann noch eine Rotation auf die andere Seite (links und rechts). In dieser Bewegung gehe ich an die Grenze. Von der Patientin verlange ich dabei einen gewissen Gegendruck". Die Vorinstanz weist weiter auf Ungereimtheiten in den Aussagen des Beschwerdeführers hin und zeigt anschaulich auf, dass dieser bestrebt war, das Geschehene zu bagatellisieren und zu beschönigen. Auch diese, mit Aussagen des Beschwerdeführers unterlegten Erwägungen der Vorinstanz sind nicht zu beanstanden. Damit ist hinreichend dargelegt, weshalb die Vorinstanz die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 trotz den genannten Widersprüchen als glaubhaft erachtet, während auf die Aussagen des Beschwerdeführers nicht abgestellt werden könne.