Citation: 1C_560/2019 E. 2

Die Beschwerdeschrift enthält keine Ausführungen zur Sachurteilsvoraussetzung des besonders bedeutenden Falles (Art. 84 BGG). Eine besonders bedeutende Auslieferungssache wäre hier auch nicht ersichtlich; der angefochtene Entscheid stützt sich auf die anwendbaren Rechtsnormen und die einschlägige Praxis des Bundesgerichtes; Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung stellen sich nicht. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer sich mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides nicht erkennbar auseinandersetzt: Er macht geltend, die Haftbedingungen in seinem Heimatland seien für ihn nicht akzeptabel. Aus gesundheitlichen Gründen sei er nicht hafterstehungsfähig. Mit diesen Vorbringen hat sich die Vorinstanz ausführlich befasst (vgl. angefochtener Entscheid, E. 3-5, S. 4-18). Sie gelangt zum Schluss, dass es aufgrund der anwendbaren völkerrechtlichen Bestimmungen nicht zulässig wäre, das Auslieferungsersuchen bloss wegen der zu erwartenden Haftbedingungen zum Vornherein zu verweigern. Den genannten Bedenken des Beschwerdeführers trägt das Bundesstrafgericht ausdrücklich Rechnung, indem es die Auslieferung nur unter der Bedingung bewilligt hat, dass die zuständige rumänische Behörde gegenüber dem BJ eine förmliche Garantieerklärung abgibt (betreffend Haftbedingungen, Zugang des Verfolgten zu medizinischer Betreuung, Haftbesuchsrecht der schweizerischen diplomatischen Vertretung in Rumänien und Information seitens der rumänischen Behörden). Die verlangte Garantieerklärung erstreckt sich insbesondere auf die Zusicherung, dass die Gesundheit des Verfolgten bzw. sein "Zugang zu genügender medizinischer Betreuung, insb. zu notwendigen Medikamenten" gewährleistet wird. Diesbezüglich wird (unter anderem) auch das Recht der schweizerischen diplomatischen Vertretung in Rumänien ausbedungen, den Verfolgten "jederzeit und unangemeldet ohne jegliche Überwachungsmassnahmen zu besuchen" (angefochtener Entscheid, S. 20, Dispositivziffer 2).