Citation: 1C_510/2023 E. 4.5

4.5. Eine gesetzwidrige Praxis vermag somit nur dann einen Anspruch auf Gleichbehandlung zu begründen, wenn die Sachverhalte vergleichbar sind (vgl. dazu auch Urteil 1C_173/2020 vom 24. März 2021 E. 5.4, in: ZBl 123/2022 S. 380). Da nach dem Ausgeführten die bestimmungsgemässe Nutzbarkeit der Baute oder Anlage eine unabdingbare Voraussetzung für die Anwendbarkeit von Art. 24c RPG darstellt und es an dieser Voraussetzung im vorliegenden Fall fehlt, hätte der Beschwerdeführer aufzeigen müssen, dass im Kanton Luzern in gesetzeswidriger Weise Ausnahmebewilligungen nach Art. 24c RPG auch für nicht mehr bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen erteilt worden wären. Dass dies der Fall ist, behauptet er jedoch nicht. Er kann somit nicht gestützt auf 8 Abs. 1 BV eine Gleichbehandlung im Unrecht fordern.