Citation: 5P.391/2006 18.12.2006 E. 1

Der Beschwerdeführer ficht die Urteile über seine Begehren um Besitzesschutz nicht an und wendet sich ausschliesslich gegen die Abweisung seiner Massnahmengesuche. Nach kantonaler Praxis kann das Gericht die beantragten Sicherungsmassnahmen im Sinne von § 129 ZPO/ZG anordnen, sofern der Gesuchsteller glaubhaft macht, dass der Anspruch, dem vorsorglich Rechtsschutz gewährt werden soll, besteht (Hauptsachenprognose) und bei nicht sofortigem, vorsorglichem Eingreifen gefährdet ist (Nachteilsprognose; GVP/ZG 1997/98 S. 184 E. 2; 2004 S. 206 E. 1). Das Obergericht hat das Bestehen eines Anspruchs des Beschwerdeführers auf Besitz und Eigentum an den Aktien und mit Bezug auf die Aktien der A.________ Holding AG zusätzlich die Gefährdung eines allfälligen Anspruchs auf Herausgabe der Aktien als nicht glaubhaft betrachtet. Dagegen richtet der Beschwerdeführer seine Verfassungsrügen. Die in getrennten Verfahren ergangenen Urteile sind von der selben Instanz gefällt worden, betreffen die gleichen Parteien und beantworten inhaltlich teilweise übereinstimmende Fragen. Gründe der Zweckmässigkeit rechtfertigen vor Bundesgericht die Vereinigung der beiden Verfahren (Art. 40 OG i.V.m. Art. 24 BZP; BGE 113 Ia 390 E. 1 S. 394). Die angefochtenen Beschwerdeurteile betreffend vorsorgliche Massnahmen sind kantonal letztinstanzlich (Art. 86 OG) und unterliegen auf Bundesebene einzig - hier nicht gerügte Nichtigkeitsgründe im Sinne von Art. 68 OG vorbehalten - der staatsrechtlichen Beschwerde (BGE 118 II 369 E. 1 S. 371). Das Bundesgericht hat die kantonalen Akten eingeholt, soweit sie für die Beurteilung der Verfassungsrügen erforderlich sind. Die weiteren formellen Voraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass, wobei Einzelfragen im Sachzusammenhang zu erörtern sein werden. Auf die staatsrechtlichen Beschwerden kann eingetreten werden.