Citation: K 18/04 18.07.2006 E. 1

1.1 Da es nicht die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen betrifft, ist das Verfahren vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht kostenpflichtig (Art. 134 OG e contrario). Wird ein vom Eidgenössischen Versicherungsgericht einverlangter Kostenvorschuss innert der gesetzten Frist nicht geleistet, ist auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde - ohne Auferlegung von Gerichtskosten (z.B. Urteil S. vom 25. November 2002, H 202/02, Erw. 3) - nicht einzutreten (Art. 135 in Verbindung mit Art. 150 Abs. 1 und 4 OG). 1.2 Ist ein gerichtliches Schriftstück oder eine Verwaltungsverfügung im Ausland zuzustellen, so hat dies mangels einer anders lautenden staatsvertraglichen Bestimmung oder eines anderweitigen Einverständnisses des betroffenen Staates auf dem diplomatischen oder konsularischen Weg zu geschehen (BGE 124 V 50 Erw. 3a mit Hinweisen; Urteil A. vom 7. Dezember 2004, M 2/03, Erw. 3.2), soweit es sich nicht um eine Mitteilung rein informativen Inhalts handelt, die keine Rechtswirkungen nach sich zieht und deshalb direkt per Post zugestellt werden darf (Gutachten der Direktion für Völkerrecht vom 12. März 1998, in: VPB 65/II [2001] Nr. 71 S. 759 ff. [nachfolgend: Gutachten DV 1998], und vom 10. April 2000, in: VPB 66/IV [2002] Nr. 128 S. 1364 ff. [nachfolgend: Gutachten DV 2000]; Wegleitung "Die internationale Rechtshilfe in Zivilsachen" des Bundesamts für Justiz, 3. Aufl., Bern 2003 [nachfolgend: Wegleitung BJ], S. 6; vgl. EVGE 1966 S. 72 Erw. 5). Ein anderes Vorgehen verstösst gegen Völkerrecht (BGE 124 V 51 Erw. 3b; RDAT 1993 I Nr. 68 S. 176 Erw. 2b; Gutachten DV 1998 und Gutachten DV 2000; Wegleitung BJ, S. 6). 1.3 Art. 29 Abs. 4 OG lautet: Parteien, die im Ausland wohnen, haben in der Schweiz ein Zustellungsdomizil zu verzeigen. Zustellungen an Parteien, die dieser Auflage nicht Folge leisten, können unterbleiben oder auf dem Ediktalweg erfolgen. Durch die Zustellung am schweizerischen Zustellungsdomizil oder durch Veröffentlichung im Bundesblatt - mit bloss informativer Kopie an die ausländische Adresse - wird eine Auslandzustellung vermieden. 1.4 Die Sanktion des Nichteintretens auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wegen Nichtbezahlung des Kostenvorschusses setzt voraus, dass die Kostenvorschussverfügung dem im Ausland wohnhaften Beschwerdeführer rechtsgültig zugestellt wurde (vgl. BGE 124 V 50 Erw. 3a).