Citation: 6B_1205/2017 E. 1

Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten bestrafte den Beschwerdeführer mit Strafbefehl vom 23. Februar 2017 wegen Parkierens eines nicht berechtigten Fahrzeugs auf einem für gehbehinderte Personen reservierten Parkfeld mit einer Busse von Fr. 120.--. Auf dessen Einsprache hin überwies die Staatsanwaltschaft am 28. April 2017 die Akten an das Bezirksgericht. Der Beschwerdeführer blieb der Hauptverhandlung vom 19. Juni 2017 fern, obwohl er bereits in der Vorladung vom 18. Mai 2017 auf die Erscheinungspflicht gemäss Art. 205 Abs. 1 StPO und die Säumnisfolgen gemäss Art. 356 Abs. 4 StPO hingewiesen worden war und das Bezirksgericht die Vorladung nicht widerrufen hatte. Am 29. Juni 2017 schrieb das Bezirksgericht das Strafverfahren infolge Rückzugs der Einsprache als erledigt ab. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Aargau am 14. September 2017 ab. Der Beschwerdeführer habe keine hinreichenden Gründe nachgewiesen, welche sein Fernbleiben von der Hauptverhandlung gerechtfertigt hätten. Entgegen seiner Auffassung genüge das am 13. Juni 2017 eingereichte Arztzeugnis nicht, da dieses nur seine Arbeitsunfähigkeit bescheinige, nicht aber belege, dass er aus gesundheitlichen Gründen ausser Stande gewesen sei, der Vorladung Folge zu leisten und der Verhandlung zu folgen. Darauf habe ihn bereits auch das Bezirksgericht hingewiesen. Auch das Arztzeugnis vom 13. August 2017 führe nicht aus, dass der Beschwerdeführer aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Hauptverhandlung vom 19. Juni 2017 habe teilnehmen können. Das Nichterscheinen zur Hauptverhandlung müsse deshalb als unentschuldigt gelten. Der Beschwerdeführer gelangt mit einer als Beschwerde bezeichneten Eingabe vom 20. Oktober 2017 an das Bundesgericht.