Citation: 2C_691/2014 E. 4.4

4.4. Überwiegende private Interessen, die einer Ausweisung des Beschwerdeführers entgegenstehen würden, sind nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer kam im Jahr 2006 und somit erst im Alter von 27 Jahren in die Schweiz. Er hat keine Verwandten hier. Seine Kinder leben in den Niederlanden bzw. in der Dominikanischen Republik. Entgegen seiner Auffassung vermag der Beschwerdeführer aus dem in Art. 8 Ziff. 1 EMRK verankerten Recht auf Privatleben keinen Aufenthaltsanspruch abzuleiten, weist er doch keine besonders intensive, über die normale Integration hinausgehende private Bindungen gesellschaftlicher Natur oder entsprechende vertiefte soziale Beziehungen zum ausserfamiliären bzw. ausserhäuslichen Bereich auf (vgl. BGE 130 II 281 E. 3.2.1 S. 286; Urteile 2C_654/2013 vom 12. Februar 2014 E. 2.1 und 2C_426/2010 vom 16. Dezember 2010 E. 3.1). Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, vermag ihm insbesondere die Beziehung zu seiner Schweizer Partnerin keinen solchen Aufenthaltsanspruch zu vermitteln, da er nicht mit dieser zusammenwohnt. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht kann der Beschwerdeführer nicht als besonders integriert bezeichnet werden, musste er doch bis Dezember 2013 von der Sozialhilfe im Gesamtbetrag von über Fr. 62'000.-- unterstützt werden. Zwar verfügt der Beschwerdeführer laut Vorinstanz inzwischen über eine Anstellung als Coiffeur. Das Verwaltungsgericht hegt jedoch berechtigte Zweifel daran, dass er mit einem monatlichen Nettoeinkommen von Fr. 2'879.-- tatsächlich seine Existenz bestreiten kann, zumal er - den Akten zufolge - den Unterhalt seiner minderjährigen Kinder mitfinanziert.