Citation: 9C_672/2019 E. 5.9

5.9. Der Beschwerdeführer legt letztinstanzlich erstmals eine Verfügung der IV-Stelle vom 18. September 2018 betreffend den Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung leichten Grades auf. In Anlehnung daran macht er geltend, der Umstand, dass er Anspruch auf lebenspraktische Begleitung habe, stehe in einem unüberbrückbaren Widerspruch zur attestierten Arbeitsfähigkeit im ABI-Gutachten. Es kann offen bleiben, ob es sich bei der Verfügung um ein unzulässiges unechtes Novum handelt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Denn so oder anders lässt sich daraus nichts zu Gunsten des Versicherten ableiten: Die Vorinstanz hielt korrekt fest, dass die Abklärung an Ort und Stelle betreffend lebenspraktische Begleitung am 18. Juni 2018 und damit vor dem am 20. August 2018 erstatteten polydisziplinären Gutachten durchgeführt wurde. Die Abklärungsperson konnte sich folglich nicht auf einen feststehenden medizinischen Sachverhalt abstützen. Mit dem Verweis auf den Abklärungsbericht vermag der Versicherte somit nicht aufzuzeigen, dass dem ABI-Gutachten kein Beweiswert beizumessen ist.