Citation: 4A_683/2016 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin verkennt mit ihren Ausführungen zur Vertragsauslegung, dass nach den - für das Bundesgericht verbindlichen (Art. 105 Abs. 1 BGG) - Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Entscheid die (im Zeitpunkt der Kapitalerhöhung aufgrund der Überschuldung wertlosen) Aktien der C.________ Holding AG durch die Kapitalerhöhung keine Werteinbusse erlitten, sondern durch die Kapitalerhöhung, mit der der Konkurs (vgl. Art. 725 f. OR) abgewendet wurde, im Gegenteil an Wert zulegten. Führte die erfolgte Kapitalerhöhung zu keiner Wertverminderung der verpfändeten Aktien, kann dem Beschwerdegegner unabhängig davon, ob ihn Ziffer 3.1 des Pfandvertrags nur zur Unterlassung wertvermindernder Handlungen oder darüber hinaus zu einer aktiven Verhinderung von Werteinbussen verpflichtete, keine Vertragsverletzung vorgeworfen werden. Das Vorbringen, der Beschwerdegegner hätte die erfolgte Kapitalerhöhung aktiv verhindern müssen, um eine Werteinbusse der verpfändeten Aktien abzuwenden, geht ins Leere.