Citation: 9C_851/2018 E. 4.2.1

4.2.1. Der Beschwerdeführer beruft sich auf weitere Unterlagen, die nach der Erstellung des medexperts-Gutachtens vom 23. März 2016 aktenkundig wurden und dessen Beweiskraft erschüttern sollen. Die Neuropsychologin D.________ kam im Bericht vom 18. Juli 2016 zum Schluss, dass eine berufliche Tätigkeit nicht vorstellbar sei. Die Vorinstanz hat sich im Rahmen der Beweiswürdigung damit befasst und u.a. - verbindlich (vgl. E. 1) - festgestellt, dass angesichts der bloss als leicht bis mittelgradig taxierten Beeinträchtigungen der kognitiven Funktionen die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht nachvollziehbar sei. Hinzu kommt, dass eine neuropsychologische Abklärung lediglich eine Zusatzuntersuchung darstellt, welche bei begründeter Indikation in Erwägung zu ziehen ist (Urteil 9C_338/2016 vom 21. Februar 2017 E. 5.4; Ziff. 4.3.2.2 der Qualitätsleitlinien für psychiatrische Gutachten in der Eidgenössischen Invalidenversicherung der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie [SGPP] vom 16.6.2016; abrufbar unter :https://www.psychiatrie.ch/sgpp/ fachleute-und-kommissionen/leitlinien/).