Citation: 6B_409/2021 E. 3

Die Beschwerde ist somit teilweise gutzuheissen, das Urteil des Kantonsgerichts Schwyz vom 22. Dezember 2020 aufzuheben und die Sache zur neuen Entscheidung im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen. Diese wird insbesondere das Vorkommnis vom 26. November 2016 tatbestandlich neu einzuordnen haben. Ferner hat sie sich, nachdem der Schuldspruch wegen räuberischen Diebstahls gemäss Art. 140 Ziff. 1 Abs. 2 StGB aufzuheben ist, abermals mit den Rechtsfolgen zu befassen. Dazu gehört auch die Landesverweisung, da die Vorinstanz dem Gewaltelement, das dem Tatbestand des räuberischen Diebstahls inhärent ist, bei der Beurteilung der öffentlichen Interessen an einer derartigen Massnahme (gegenüber den privaten Interessen des ausländischen Delinquenten am Verbleib in der Schweiz, vgl. Art. 66a Abs. 2 StGB) ebenfalls Rechnung getragen hat.