Citation: 6P.96/2006 11.07.2006 E. 1

Der Beschwerdeführer rügt, die Strafzumessung sei willkürlich. Er wendet sich dabei in erster Linie dagegen, dass das Appellationsgericht ihn zu einer gegenüber X.________ um ein Jahr höheren Strafe verurteilt hat, obschon die erste Instanz dessen Verschulden als schwerer eingestuft und den Beschwerdeführer deshalb zu einer um ein halbes Jahr tieferen Strafe verurteilt hatte. Gemäss Art. 84 Abs. 2 OG ist die staatsrechtliche Beschwerde nur zulässig, wenn die behauptete Rechtsverletzung nicht sonstwie durch Klage oder Rechtsmittel beim Bundesgericht oder einer anderen Bundesbehörde geltend gemacht werden kann. Soweit die Ungleichbehandlung gegen die in Art. 63 StGB enthaltenen Grundsätze der Strafzumessung verstösst, ist sie mit der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde zu rügen. Denn die Frage, ob die kantonale Behörde die Strafe nach den Grundsätzen von Art. 63 StGB richtig bemessen hat, betrifft Bundesrecht. Die staatsrechtliche Beschwerde kommt nur zum Zug, wenn ausnahmsweise eine unzulässige Ungleichbehandlung geltend gemacht wird, obwohl die bundesrechtlichen Zumessungsregeln eingehalten sind (BGE 116 IV 292 E. 2). Dies ist hier nicht der Fall.