Citation: I 74/02 02.09.2003 E. A

Die 1957 geborene L.________, Mutter dreier 1982, 1984 und 1991 geborener Kinder, war ab 1975 als Fabrikarbeiterin und später als Raumpflegerin für verschiedene Arbeitgeber tätig. Vom 5. Januar 1987 bis zum 17. November 1997 war sie bei der Firma A.________ AG teilzeitlich als Reinigungsmitarbeiterin im Spital X.________ angestellt. Zudem füllte sie seit 1994 während zwei bis drei Stunden pro Woche Waren für die Firma B.________ in C.________ auf. Am 12. November 1996 meldete sie sich unter Hinweis auf seit ca. 1986 bestehende rheumatische Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Graubünden klärte in der Folge die Verhältnisse in medizinischer, beruflich-erwerb-licher sowie haushaltlicher Hinsicht ab - sie holte u.a. einen Abklä-rungsbericht Haushalt vom 27. November 1997 ein - und veranlasste, nachdem die Versicherte sich mit dem in abschlägigem Sinne ergan-genen Vorbescheid vom 23. September 1998 nicht einverstanden er-klärt hatte, einen ergänzenden Abklärungsbericht Haushalt vom 17. Mai 2000 und eine polydisziplinäre Begutachtung durch die Medizinische Abklärungsstation (MEDAS) des Spitals Y.________ (Gutachten vom 22. Januar 2001). Gestützt darauf lehnte sie das Leistungsersuchen mangels rentenbegründender Invalidität mit Verfügung vom 10. Mai 2001, nach Durchführung eines weiteren Vorbescheidverfahrens, ab.