Citation: 5P.211/2000 04.09.2000 E. 1

1.- Für die am 21. März 1997 geschlossene und kinderlos gebliebene Ehe verlangte H.H.________ Eheschutz. Er ersuchte um Feststellung, dass er und seine Gattin, R.H.________, getrennt leben dürfen und dass diese die eheliche Liegenschaft in K.________ binnen bestimmter Frist zu verlassen habe. Ferner sei der Gattin kein Unterhaltsbeitrag, eventuell für eine angemessene Zeit nur ein solcher in der Höhe von Fr. 800.-- im Monat zuzusprechen. Bezüglich des Getrenntlebens stellte die Gattin den gleichen Antrag, verlangte die Zuweisung der ehelichen Liegenschaft in K.________ zur alleinigen Benutzung und ersuchte das Gericht, dem Ehemann die Zweitliegenschaft in W.________ zuzuweisen. Schliesslich forderte sie einen Unterhaltsbeitrag von Fr. 1'500.-- im Monat und einen Prozesskostenvorschuss von Fr. 4'000.--; eventualiter stellte sie Anträge, die ihr ermöglicht hätten, in eine Mietwohnung zu ziehen. Mit Entscheid vom 20. Dezember 1999 berechtigte das Gerichtspräsidium Zurzach die Parteien zum Getrenntleben, sprach der Gattin die Liegenschaft in K.________ und dem Gatten diejenige in W.________ zur Benutzung zu, regelte die Aufteilung des Hausrates und die Mitnahme persönlicher Gegenstände und verpflichtete den Gatten, der Gattin Fr. 1'750.-- monatlich als Unterhaltsbeitrag und einmalig Fr. 3'000.-- als Prozesskostenvorschuss zu bezahlen. Mit Beschwerde verlangte H.H.________, ihm seien beide Liegenschaften zur Benutzung zuzuweisen, eventuell der Gattin diejenige in W.________. Weiter ersuchte er darum, der Gattin eine Frist zur Wegnahme ihrer Gegenstände anzusetzen und seine Rentenpflicht ihr gegenüber aufzuheben. Die Gattin ersuchte um Abweisung der Beschwerde. Mit Urteil vom 27. April 2000 reduzierte das Obergericht in teilweiser Bestätigung des erstinstanzlichen Entscheids den der Gattin zustehenden, monatlichen Unterhaltsbeitrag vom 1. Januar 2000 bis Ende Juni 2000 auf Fr. 1'321.-- und ab dem 1. Juli 2000 auf Fr. 1'000.--. R.H.________ erachtet die Festsetzung der Rente als willkürlich und beantragt dem Bundesgericht mit staatsrechtlicher Beschwerde, das Urteil des Obergerichts sei aufzuheben. H.H.________ hat sich nicht vernehmen lassen. Das Obergericht hat unter Hinweis auf die Erwägungen seines Urteils auf Vernehmlassung verzichtet.