Citation: U 226/06 25.01.2007 E. 4

Auch ist der Vorwurf nicht gerechtfertigt, die Vorinstanz habe in keinster Weise begründet, warum beim Beschwerdeführer das Bestehen einer richtunggebenden unfallbedingten Verschlimmerung der degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule auszuschliessen sei. Denn sie hat die Rechtsprechung zitierend angeführt, dass eine solche nur als nachgewiesen gelten kann, wenn ein plötzliches Zusammensinken der Wirbelkörper sowie das Auftreten und Verschlimmern von Verletzungen nach dem Trauma radioskopisch erstellt sind (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45 Erw. 3a: "Lorsque la radioscopie met en évidence un tassement subit des vertèbres, ainsi que l'apparition ou l'agrandissement de lésions après un traumatisme"). Laut Beurteilung der am 3. Mai 2002 (knapp zwei Monate nach dem Unfall) am Institut für Radiologie des Spitals Z.________ durchgeführten Computer-Tomographie-Untersuchung lag damals wahrscheinlich eine ältere, zum Teil verkalkende laterale Diskushernie vor (Befundbericht vom 3. Mai 2002). Damit wurde offensichtlich kein Zustand beschrieben, der auf ein plötzliches und traumabedingtes Zusammendrücken der Wirbel schliessen liess. Die Vorinstanz hatte dies darum nicht noch speziell zu begründen.