Citation: 2C_243/2022 E. 1.1

1.1. A.________ (geb. 1976, algerischer Staatsangehöriger) reiste am 2. April 2003 in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch, welches mit Entscheid des Bundesamtes für Migration (heute: Staatssekretariat für Migration SEM) vom 24. April 2003 abgewiesen wurde. Am 22. Juni 2005 heiratete A.________ die Schweizer Staatsangehörige B.________ (geb. 1973), worauf ihm eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Ehefrau erteilt wurde. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor, C.________ (geb. 2005) und D.________ (geb. 2007). Am 31. März 2010 wurde den Eheleuten gerichtlich das Getrenntleben bewilligt und A.________ wurde ein Besuchsrecht für seine beiden Kinder eingeräumt. Zufolge fehlender wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit von A.________ wurde auf die Festsetzung von Unterhaltsbeiträgen verzichtet. Am 27. August 2010 stellte das Amt für Migration des Kantons Basel-Landschaft (ab 1. Januar 2019: Amt für Migration und Bürgerrecht; nachfolgend: Migrationsamt) beim SEM ein Gesuch um Zustimmung zur Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung. Die Aufenthaltsbewilligung wurde daraufhin verlängert.