Citation: 8C_146/2021 E. 5.1.2

5.1.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, im vorinstanzlichen Urteil vom 29. November 2013 sei keine eigenständige neurochirurgische Begutachtung verlangt worden. Vielmehr sei einzig eine Klärung der Beschwerden an der HWS und LWS gefordert worden. Im Begutachtungsauftrag der IV-Stelle an die Medas vom 4. März 2015 sei auch keine neurochirurgische Begutachtung gefordert worden. In der Mitteilung an die Beschwerdeführerin vom 17. März 2015 betreffend die geplante Medas-Begutachtung habe die IV-Stelle die vorgesehenen Gutachterpersonen genannt. Dem Auftrag der IV-Stelle sei die Medas im Gutachten vom 19. August 2015 vollumfänglich nachgekommen. Zudem habe der rheumatologische Medas-Gutachter Dr. med. D.________ auch zu den neurochirurgischen Einschränkungen der Beschwerdeführerin Stellung genommen. Somit genüge das Medas-Gutachten vom 19. August 2015 bereits in somatischer Hinsicht den gestellten Anforderungen.