Citation: 6B_689/2014 E. 2

Die Beschwerdeführerin macht eine unrichtige Anwendung von Bundesrecht geltend. Die Vorinstanz prüfe das Verhalten der Beschwerdegegner nicht unter der Möglichkeit, dass es den Tatbestand der versuchten Nötigung erfüllen könnte und verletze damit Art. 344 StPO. Die Rüge ist unbegründet. Die Vorinstanz hält fest, den Beschwerdegegnern könne kein Vorsatz nachgewiesen werden, A.________ durch Gewalt oder Androhung ernstlicher Nachteile oder durch andere Beschränkung seiner Handlungsfreiheit zu nötigen, etwas zu tun, zu unterlassen oder zu dulden (Urteil, S. 38 E. 7.3.7). Dies schliesst auch einen Nötigungsversuch aus, weswegen sie einen solchen nicht noch explizit zu prüfen hatte. Ihr Vorgehen verletzt somit Art. 344 StPO nicht. Ob das Verhalten der Beschwerdegegner objektiv betrachtet nötigend war, d.h. geeignet die rechtlich geschützte Freiheit von A.________ zu beschränken (vgl. Delnon/Rüdy, in: Basler Kommentar Strafrecht II, 3. Aufl. 2013, N. 56 zu Art. 181 StGB), kann offenbleiben.