Citation: 9C_564/2020 E. 3

Die Vorinstanz hat dem polydisziplinären Verlaufsgutachten der MEDAS Zentralschweiz vom 11. April 2016 Beweiskraft zuerkannt, wonach eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % für angepasste Tätigkeiten besteht. Sie hat erwogen, die Beschwerdeführerin sei im Gesundheitsfall als vollerwerbstätige selbstständige Coiffeuse zu qualifizieren. Das Valideneinkommen hat das kantonale Gericht anhand der Einträge im individuellen Konto (IK) auf maximal Fr. 26'000.- festgelegt und diesem, basierend auf der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE), ein Invalideneinkommen von Fr. 26'897.- bei 50%iger Arbeitsfähigkeit gegenüber gestellt (vgl. Art. 16 ATSG). Gestützt darauf hat es einen rentenbegründenden Invaliditätsgrad selbst unter Anrechnung des höchstzulässigen Abzugs vom Tabellenlohn verneint und die Verfügung vom 5. März 2019 bestätigt.