Citation: C 280/03 30.04.2004 E. 2

2.1 Streitig und zu prüfen ist einzig, ob der Beschwerdeführer für die von ihm angestrebte Erhöhung des Beschäftigungsgrades um 40 % Anspruch auf Taggelder der Arbeitslosenversicherung hat. 2.2 Zum Zeitpunkt der Antragstellung war der Versicherte nach den zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid teilweise arbeitslos, da er einer Teilzeitbeschäftigung nachging und eine weitere Teilzeitarbeit suchte (vgl. Art. 10 Abs. 2 lit. b AVIG). Auch die Voraussetzung eines anrechenbaren Arbeitsausfalles (Art. 8 Abs. 1 lit. b AVIG in Verbindung mit Art. 11 Abs. 1 AVIG und Art. 4 f. AVIV) war erfült. Zu prüfen bleibt die Frage der Beitragszeit. Dabei ist zunächst zu ermitteln, wie hoch der Beschäftigungsgrad in der massgeblichen Rahmenfrist war, da hinsichtlich der angestrebten Erweiterung des Beschäftigungsgrades nur dann Anspruch auf Taggelder besteht, wenn die Beitragszeit auch im Umfang eines entsprechenden Arbeitspensums erfüllt ist (Erw. 1 hievor). Diesbezüglich unterscheidet sich die Rechtslage nicht vom Fall eines Versicherten, der innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit nur auf einem Halbtagspensum Beiträge ausweisen kann und eine Vollzeitbeschäftigung sucht (BGE 121 V 342). Aus den Akten ergibt sich, dass der Versicherte im Dezember 2000 bei der Firma Z.________ AG einen Monatslohn von Fr. 1100.- erzielte, vom 1. Januar bis 31. Dezember 2001 Einkünfte in Höhe von Fr. 17'649.- ausbezahlt erhielt und von Januar bis Juli 2002 (mit Ausnahme der Monate Februar und März 2002, in denen er offenbar nicht bei der Firma Z.________ AG gearbeitet hatte) pro Monat durchschnittlich Fr. 1166.- verdiente. Ausgehend von einem Jahreslohn bei Vollbeschäftigung von Fr. 47'000.- (aktenmässig belegter Stundenlohn: Fr. 23.35; Wochenarbeitszeit: 42 Stunden; 48 Arbeitswochen pro Jahr) betrug das Pensum der beitragspflichtigen Beschäftigung somit durchschnittlich etwas über 30 %. Einzig im Umfang dieses Arbeitspensums erfüllt der Beschwerdeführer die Beitragszeit. Soweit er behauptet, in der massgeblichen Rahmenfrist mit einem Pensum von 60 bis 70 % bei der Firma Z.________ AG tätig gewesen zu sein, widerspricht dies der klaren Aktenlage. Ebenso wenig ergibt sich, dass er weitere beitragspflichtige Beschäftigungen ausgeübt hätte.