Citation: 7B_222/2022 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Anordnung einer vollzugsbegleitenden ambulanten Massnahme. Das erstinstanzliche Urteil sei diesbezüglich in Rechtskraft erwachsen und habe dazu geführt, dass er keinen Vollzug hätte absolvieren müssen. Eventualiter hätte die Vorinstanz für den Fall, dass sie von einer vollzugsbegleitenden Anordnung der Massnahme ausgegangen wäre, den Urteilsspruch im Rahmen der Berufung nach Art. 404 Abs. 2 StPO überprüfen müssen. Die Vorinstanz weiche vom Gutachten ab, welches eine vollzugsaufschiebende Massnahme empfehle, ohne dies zu begründen.