Citation: 8C_269/2017 E. A

Der 1997 geborene A.________ absolviert bei der B.________ AG seine Lehre als Automobilmechatroniker und ist in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 22. Juni 2015 kollidierte er als Motorradfahrer bei einem Notbremsmanöver mit ungefähr 50 km/h mit einem quer in der Fahrbahn stehenden Personenwagen und zog sich gemäss Austrittsbericht Notfall des Spitals C.________ vom 22. Juni 2015 eine Kontusion der Brustwirbelsäule, eine Schulterkontusion rechts sowie multiple Schürfwunden (unter anderem am Knie links) zu. A.________ konnte das Spital gleichentags verlassen und am 29. Juni 2015 nahm er die Arbeit wieder auf. Die Suva erbrachte Versicherungsleistungen. Infolge andauernder Knieschmerzen wurde am 18. August 2015 ein MRI Knie links durchgeführt, welches eine Totalruptur des hinteren Kreuzbandes zeigte. Die Suva verneinte einen Kausalzusammenhang zwischen den Kniebeschwerden und dem Unfall, weshalb sie den Schadenfall per 18. August 2015 abschloss; für die medizinische Behandlung und die ab 19. August 2015 erneut attestierte Arbeitsunfähigkeit lehnte sie eine weitere Leistungspflicht ab (Verfügung vom 19. Februar 2016). Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 26. Oktober 2016).