Citation: I 161/99 15.03.2000 E. 3

3.- a) Gemäss dem ZMB-Gutachten vom 14. August 1997 leidet der Versicherte in somatischer Hinsicht an einem lumbospondylogenen Syndrom bei degenerativen Veränderungen der unteren Lendenwirbelsäule und lumbosakraler Übergangs- störung mit Generalisierungstendenz im Sinne eines panver- tebralen Schmerzsyndroms. Der Veränderungen im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule wegen sei der Rücken wohl etwas weniger belastbar und Schwerarbeit nicht mehr zuzumuten. In einer mittelschweren Tätigkeit, bei welcher weder in Zwangshaltung gearbeitet noch repetitiv Gewichte über 20 kg gehoben und getragen werden müssten, sei der Versicherte indessen vollständig arbeitsfähig. b) In psychiatrischer Hinsicht diagnostizieren die ZMB-Experten eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung bei einfach strukturierter narzisstischer Persönlichkeit. Dabei bestehe weder eine genügend ausgeprägte depressive Sympto- matik noch würden Anzeichen für eine Angst- oder Persön- lichkeitsstörung vorliegen, die eine volle Arbeitsunfähig- keit begründen könnten. Die narzisstische Persönlichkeits- struktur und das Festhalten an den Beschwerden hätten psy- chiatrisch zwar Krankheitswert, jedoch keine invalidisie- renden Ausmasse auf die Arbeitsfähigkeit erlangt. Es fehle eine wesentliche psychiatrische Komorbidität, ebenso eine massgebende Einschränkung der kognitiven und affektiven Leistungsfähigkeit. Das Scheitern der Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess könne nicht mit einer psychiatrischen Diagnose, sondern nur mit einer charakterlichen Verhaltens- auffälligkeit erklärt werden, welche zwar Krankheitswert habe, jedoch nicht invalidisierend sei. Der psychiatrische Befund schränke die Arbeitsfähigkeit in einer dem somati- schen Zustand angepassten Tätigkeit nicht zusätzlich ein.