Citation: 6B_82/2020 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung, da die Vorinstanz entgegen den eindeutigen Feststellungen in den IRM Gutachten vom 3. Dezember 2013 und vom 15. Juli 2019 annehme, dass er bei der Auseinandersetzung vor der Bar F.________ am 7. November 2013 keine Messerstichverletzungen davongetragen, sondern sich die Verletzungen selbst beigebracht habe. Davon ausgehend habe die Vorinstanz fälschlicherweise die ihn belastenden Aussagen als glaubhaft und seine eigenen Ausführungen als unglaubhaft gewertet. Bei korrekter Beweiswürdigung hätte die Vorinstanz nicht auf die Aussagen von D.________, H.________, E.________, B.________ und I.________ abstellen dürfen. Dass er sich am Raufhandel in strafbarer Weise beteiligt habe, sei damit nicht erwiesen, weshalb er von diesem Vorwurf freizusprechen sei (vgl. Beschwerde S. 5 ff.). Was sodann die ihm unterstellte versuchte Erpressung und den ihm vorgeworfenen Angriff und die Sachbeschädigung betreffe, stelle die Vorinstanz vollumfänglich auf die Aussagen von B.________ ab. Da sie die Glaubhaftigkeit von dessen Aussagen aber einzig damit begründe, dass nicht nachgewiesen sei, dass er die Schnitt- bzw. Stichverletzungen anlässlich der Auseinandersetzung vor der Bar F.________ erlitten habe, und sich diese Feststellung - wie dargelegt - als willkürlich erweise, sei ein Abstellen auf dessen Aussagen unhaltbar. Insofern sei er auch von diesen Vorwürfen freizusprechen (vgl. Beschwerde S. 8 f.).