Citation: 5A_567/2021 E. 1

Mit einem auf den Scheidungspunkt beschränkten Teilurteil vom 20. Februar 2020 schied das Bezirksgericht Maloja die 2009 geschlossene Ehe der rubrizierten Parteien; es auferlegte die Gerichtskosten von Fr. 5'000.-- der Ehefrau und verpflichtete sie zu einer Parteientschädigung an den Ehemann von Fr. 20'000.--. In teilweiser Gutheissung der Berufung der Ehefrau reduzierte das Kantonsgericht von Graubünden mit Urteil vom 17. Juni 2021 die Parteientschädigung auf Fr. 15'480.--. In der Sache wies es die Berufung aber ab, soweit es auf sie eintrat. Ausserdem auferlegte es ihr die oberinstanzlichen Gerichtskosten von Fr. 5'000.-- und verpflichtete sie zu einer Parteientschädigung für das oberinstanzliche Verfahren von Fr. 15'000.--. Dagegen erhob die Ehefrau am 11. Juli 2021 eine Beschwerde mit dem "Lösungsvorschlag", dass das Bundesgericht die vom Kantonsgericht auf insgesamt Fr. 30'480.-- festgesetzte Parteientschädigung sistiere und den Kanton Graubünden verpflichte, diese direkt an den Ehemann zu vergüten, oder dass das Bundesgericht alternativ den Kanton verpflichte, sie für ihren entstandenen Aufwand angemessen zu entschädigen, so dass ihr ermöglicht werde, ihrem Ehemann die Parteientschädigung zu leisten, ohne in finanzielle Not zu geraten.