Citation: 9C_278/2022 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat das Erreichen der Erheblichkeitsschwelle einer 20%igen Erwerbseinbusse bejaht. Es hat weiter erwogen, dass der Beschwerdeführer über eine abgeschlossene Ausbildung als Elektrozeichner verfüge und diesen Beruf nach dem Lehrabschluss während mehrerer Jahre ausgeübt habe. Dies sei ihm gemäss beweiskräftigem Gutachten (Gutachterstelle C.________) weiterhin zu 80 % zumutbar. Laut Schweizerischer Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik (BFS) wäre in einem Pensum von 100 % ohne weitere Anpassungen ein monatliches Grundeinkommen von Fr. 6200.- erzielbar. Mit Blick auf die vom Beschwerdeführer geäusserten Berufswünsche könnte unter grosszügiger Zuordnung ein höheres Einkommen nur als Arbeitsagoge erreicht werden, dessen Anforderungen der Beschwerdeführer jedoch aufgrund seiner psychischen Einschränkungen offensichtlich nicht erfülle. Grundsätzlich sei aber zu bemerken, dass der Beschwerdeführer nur Anspruch auf Umschulung in eine Tätigkeit habe, mit der er ungefähr gleich viel verdiene, wie in der angestammten Tätigkeit als Elektrozeichner. Mit einer Umschulung könne folglich keine wesentliche Verbesserung der Erwerbsmöglichkeiten erreicht werden, denn der Beschwerdeführer sei sowohl in der angestammten als auch in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig.