Citation: 6S.34/2001 11.01.2002 E. A

A.- A.________ war rund vierzig Jahre lang Unternehmensberater. Im Rahmen seiner Tätigkeit war er Verwaltungsratspräsident der B.________ AG. Da es zwischen verschiedenen Angehörigen der Familie B.________ zu Differenzen kam, übernahm er im Frühjahr 1989 von den Eheleuten C. und D.B.________ zusammen mit E.B________ ein grosses Aktienpaket für 1,5 Millionen Franken. Davon wurden zwei Drittel sofort bezahlt. Den Rest sollten A.________ und E.B.________ zu zwei bzw. einem Drittel in jährlichen Tranchen von 50'000 Franken abzahlen. Als 1993 die vierte Rate fällig war, steckte A.________ in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten, und die Rate wurde gemäss einem Darlehensvertrag vom 26. Juni 1993 an seiner Stelle durch seine Tochter beglichen. Auch 1994 war er nicht in der Lage zu bezahlen, worauf die Verkäufer und E.B.________, der das Geld A.________ vorgestreckt hatte, gegen diesen die Betreibung einleiteten. Anlässlich der Pfändung resultierten für die Gläubiger Verlustscheine, die sich für die Eheleute C. und D.B.________ auf Fr. 36'910.-- und für E.B.________ auf Fr. 13'788.-- beliefen. Am 2. Mai 1995 erstattete E.B.________ Strafanzeige gegen A.________.