Citation: 9C_274/2019 E. 4

Die Beschwerdegegnerin berücksichtigte bei der Berechnung des EL-Anspruchs ab 1. Mai 2018 einen Vermögensverzicht in der Höhe von Fr. 529'700.-, was die Vorinstanz im Wesentlichen mit folgender Begründung bestätigt hat: Der Beschwerdeführer bestreite den von der Beschwerdegegnerin berechneten Vermögensrückgang von 1998 bis 2007 von insgesamt Fr. 917'127.- nicht. Unter Berücksichtigung, dass er gegenüber den Steuerbehörden für die Jahre 2000 bis 2006 ein Gesamteinkommen von mehr als Fr. 500'000.- deklariert habe, resultiere selbst bei geltend gemachten Lebenshaltungskosten von jährlich Fr. 108'000.- für die Jahre 2001 bis 2007 ein beträchtlicher Vermögensrückgang von rund Fr. 450'000.-. Sodann belege der Beschwerdeführer seine Darstellungen zu seinen Anlagegeschäften, welche ohnehin mit erheblichen Widersprüchen behaftet seien, nicht, sondern er mache geltend, alle diesbezüglichen Unterlagen seien nicht mehr vorhanden. Gegenüber der vorher zuständig gewesenen EL-Durchführungsstelle (Sachverhalt lit. A) habe er angegeben, mit dem im Januar 1998 bezogenen Pensionskassenguthaben von netto Fr. 922'251.- anfangs spekuliert zu haben, bis er 2000 zur Bank B.________ gewechselt hätte. Im Ergebnis sei dem Beschwerdeführer der Nachweis nicht gelungen, dass die Vermögensabnahme von 1998 bis 2007 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf schlechte Börsengeschäfte bzw. nicht spekulative Anlagegeschäfte zurückzuführen war.