Citation: 8C_152/2022 E. 6.3.2

6.3.2. So oder anders vermöchte die Beschwerdeführerin nicht aufzuzeigen, dass sie im hypothetischen Gesundheitsfall die geltend gemachte Kaderstufe im Finanzbereich erreicht hätte: Dass die tatsächliche Einkommensentwicklung bis zum Kalenderjahr 2010 gegen eine solche Schlussfolgerung spricht, wird von ihr letztinstanzlich nicht bestritten. Bei den beschwerdeweise angesprochenen, jedoch nicht weiter konkretisierten Diplomen dürfte es sich um die in der Anmeldung vom 2. Juli 2015 erwähnte, von 1992 bis 1993 besuchte Weiterbildung beim Verein zürcherischer Gemeindeschreiber und Verwaltungsfachleute VZGV, den 2004 erlangten Abschluss als Buchhalterin mit eidgenössischem Fachausweis und den 2004 und 2005 absolvierten Nachdiplomkurs Mehrwertsteuerexpertin FH handeln. Der Vorinstanz ist beizupflichten, dass diese Weiterbildungen keine hinreichenden Anhaltspunkte für einen beruflichen Aufstieg in eine Kaderfunktion im Finanz- oder Versicherungsbereich begründen, zumal die im Rechnungswesen bzw. kaufmännischen Bereich tätig gewesene Beschwerdeführerin auch nicht geltend macht, im Bereich der Mehrwertsteuer gearbeitet zu haben. Im Weiteren trifft zwar zu, dass die Beschwerdeführerin auch nach Eintritt des Gesundheitsschadens weitere Anstellungen - teilweise auch solche mit Leitungsfunktion - fand, so etwa als Abteilungsleiterin Finanzen bei der Gemeinde F.________ im Jahr 2012. Wie bereits die IV-Stelle sowie die Vorinstanz vermerkten und auch die Beschwerdeführerin letztinstanzlich nicht als offensichtlich unrichtig beanstandet, waren die Anstellungen indes nicht von langer Dauer und wurden von den Arbeitgeberinnen teilweise bereits in der Probezeit wieder aufgelöst. Entgegen der Beschwerdeführerin ist dieser Umstand im Rahmen der von ihr implizit geltend gemachten Invalidenkarriere (vgl. zum Ganzen BGE 145 V 141 E. 5.2.1) durchaus zu berücksichtigen. Anzumerken ist schliesslich, dass der Stellenantritt bei der D.________ AG per 1. Oktober 2010 noch vor dem beschwerdeweise geltend gemachten Eintritt der Arbeitsunfähigkeit im Januar 2011 datiert. Im "Fragebogen für Arbeitgebende" vom 12. Oktober 2011 hielt diese Arbeitgeberin fest, das Arbeitsverhältnis der als "Teamleiterin Rechnungswesen" angestellten - jedoch von Beginn weg den Anforderungen nicht genügenden - Beschwerdeführerin nur deshalb noch nicht in der Probezeit aufgelöst zu haben, weil ihr dieser Entscheid kurz vor Weihnachten hätte kommuniziert werden müssen.