Citation: 2C_967/2021 E. 1.3

1.3. Auf den subsubeventualiter gestellten Antrag des Beschwerdeführers, die kantonalen Behörden seien anzuweisen, beim SEM eine vorläufige Aufnahme wegen Unzulässigkeit des Vollzugs der Wegweisung zu beantragen, ist ebenfalls nicht einzutreten. Sowohl gegen den Entscheid des SEM über die vorläufige Aufnahme (Art. 83 Abs. 1 AIG) als auch in Bezug auf den kantonalen Antrag beim SEM (Art. 83 Abs. 6 AIG) ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig (Art. 83 lit. c Ziff. 3 BGG; vgl. BGE 137 II 305 E. 3). Diesbezüglich stünde einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde offen. Dabei müsste die weggewiesene Person qualifiziert darlegen, welches besondere verfassungsmässige Recht durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden ist (bspw. Art. 3 EMRK; BGE 137 II 305 E. 1.1; Urteil 2C_661/2016 vom 9. November 2016 E. 1.3). Der Beschwerdeführer erhebt in Zusammenhang mit der vorläufigen Aufnahme jedoch keine eigenständigen Rügen, die nicht bereits Gegenstand der Verhältnismässigkeitsprüfung des Bewilligungswiderrufs bilden (vgl. Urteil 2C_434/2020 vom 7. Oktober 2020 E. 1.2; 2C_634/2018 vom 5. Februar 2019 E. 1.2, 8.2 und 8.3).