Citation: 2C_272/2014 E. 3.3

3.3. Die Ehefrau des Beschwerdeführers stammt ebenfalls aus Serbien und ist erst im Alter von 20 Jahren in die Schweiz eingereist. Über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt sie nicht, sondern sie ist im Besitz einer vom Beschwerdeführer abgeleiteten befristeten Aufenthaltsbewilligung. Ihr Gesuch um Erteilung einer eigenen Niederlassungsbewilligung wurde abgewiesen (vorne lit. A). Entfällt die Niederlassungsbewilligung des Ehegatten, so entfällt auch ihr Anspruch auf Aufenthaltsbewilligung. Nach den Feststellungen der Vorinstanz bestehen keine Anhaltspunkte, dass die Ehefrau hierzulande verwurzelt sein könnte (angefochtener Entscheid S. 14). Es ist daher nicht ersichtlich, weshalb es für sie unzumutbar sein sollte, zusammen mit ihrem Ehemann wieder in Serbien zu leben. Ebenso ist den hier niederlassungsberechtigten Kindern die Ausreise zumutbar, da sie sich in einem anpassungsfähigen Alter befinden (vgl. BGE 135 I 153 E. 2.1 S. 154 f., 122 II 289 E. 3c S. 298, Urteil 2C_656/2011 vom 8. Mai 2012 E. 3.2). Weltweit ziehen viele Kinder in vergleichbarem Alter zusammen mit ihren Eltern in fremde Länder; umso mehr kann den hier betroffenen Kindern zugemutet werden, ihren Eltern in deren Heimatland zu folgen. Jedenfalls rügt der Beschwerdeführer Gegenteiliges nicht hinreichend substantiiert (vgl. vorne E. 1.2). Damit wird die Familie bei der ihr zumutbaren gemeinsamen Ausreise nach Serbien nicht auseinandergerissen, und der Anspruch auf Achtung des Familienlebens ist nicht berührt (vorne E. 3.2, vgl. auch BGE 135 I 143 E. 2.2 S. 147; 126 II 377 E. 2b/cc S. 383; Urteil 2C_426/2010 vom 16. Dezember 2010 E. 4.2). Daran ändert auch der Hinweis des Beschwerdeführers auf die Kinderrechtekonvention nichts: Diese gibt keinen Anspruch darauf, in einem bestimmten Staat zu leben, auch dann nicht, wenn dort die wirtschaftlichen Lebensumstände günstiger sein mögen als im Heimatstaat (Urteil 2C_536/2013 vom 30. Dezember 2013, E. 2.3, nicht publ. in: BGE 140 II 129).