Citation: 1P.616/2001 08.02.2002 E. 3

3.1 Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde sucht das Bundesgericht nicht von sich aus nach möglichen Fehlern des angefochtenen Entscheides. Als Zulässigkeitsvoraussetzung der Beschwerde schreibt das Gesetz vielmehr vor, dass in der Beschwerdeschrift darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt wurden (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Der Beschwerdeführer macht zur Hauptsache geltend, die Sachverhaltsfeststellungen der kantonalen Instanzen beruhten auf wahrheitswidrigen Aussagen bzw. Fälschungen der rapportierenden Polizeibeamten und damit auf einer unzutreffenden Beweiswürdigung. Bei der Beurteilung von Fragen der Beweiswürdigung beschränkt sich das Bundesgericht allerdings auf eine blosse Willkürprüfung (BGE 127 I 38 E. 2a S. 41; 120 Ia 31 E. 2d S. 38, je mit Hinweisen) Soweit der Beschwerdeführer beiläufig auch noch den Anspruch auf rechtliches Gehör sowie "die im Strafrecht übliche Unschuldsvermutung" anruft, legt er nicht dar, inwiefern im vorliegenden Fall Art. 29 Abs. 2 bzw. Art. 32 Abs. 1 BV verletzt worden seien. Ebenso wenig nennt er bundesrechtliche Zuständigkeitsvorschriften (im Sinne von Art. 84 Abs. 1 lit. d OG), die missachtet worden wären. Auf die entsprechenden Vorbringen kann mangels ausreichender Substantiierung nicht eingetreten werden. 3.2 Wird mit staatsrechtlicher Beschwerde eine willkürliche Beweiswürdigung gerügt, reicht es nicht aus, wenn der Beschwerdeführer zum Beweisergebnis frei plädiert und darlegt, wie seiner Auffassung nach die vorhandenen Beweise richtigerweise zu würdigen gewesen wären, wie er dies in einem appellatorischen Verfahren mit freier Rechts- und Tatsachenüberprüfung tun könnte. Er muss gemäss ständiger Rechtsprechung zu Art. 90 Abs. 1 lit. b OG vielmehr aufzeigen, inwiefern die angefochtene Beweiswürdigung die Verfassung dadurch verletzen sollte, dass sie im Ergebnis offensichtlich unhaltbar wäre (vgl. BGE 127 I 38 E. 3c S. 43; 125 I 71 E. 1c S. 76; 124 I 208 E. 4a in fine S. 211, je mit Hinweisen). Willkür im Sinne von Art. 9 BV bzw. der bisherigen Praxis zu Art. 4 aBV liegt nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtes vor, wenn der angefochtene kantonale Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 127 I 38 E. 2a S. 41; 125 II 10 E. 3a S. 15, 129 E. 5b S. 134; 124 I 208 E. 4a S. 211; 124 IV 86 E. 2a S. 88, je mit Hinweisen).