Citation: 8C_415/2017 E. A

A.________ meldete sich am 16. September 2013 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (berufliche Integration, Rente) an. Dabei machte sie vor allem psychische Leiden (Essattacken, sozialer Rückzug, Depression, Traurigkeit, Lustlosigkeit usw.), aber auch somatische Beschwerden (Schilddrüsenunterfunktion, Rückenschmerzen) geltend. Die IV-Stelle des Kantons Aargau leitete Abklärungen in medizinischer sowie erwerblicher Hinsicht in die Wege und lehnte mit Verfügung vom 18. Februar 2014 die Gewährung beruflicher Massnahmen ab. Am 12. Mai 2014 erstattete die MEDAS Ostschweiz, St. Gallen, ein bidisziplinäres (psychiatrisch/orthopädisches) Gutachten. Nachdem aus Sicht des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) trotz Beantwortung von Ergänzungsfragen vom 21. August 2014 im psychiatrischen Teilgutachten Unklarheiten bestanden, wurde ein Gutachten der Dr. med. B.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 3. November 2014 eingeholt. Nach erneuten medizinischen Abklärungen, namentlich nach Einholung eines Verlaufsberichts des behandelnden Dr. med. C.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 4. März 2015, empfahl der RAD mit Stellungnahme vom 7. Oktober 2015 die Einholung eines psychiatrischen Obergutachtens, da in beiden Gutachten fremdanamnestische Angaben fehlten, Unklarheiten bestünden und die Gutachten sehr unterschiedlich ausgefallen seien. Die IV-Stelle holte daraufhin ein Gutachten der Dr. med. D.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 6. Februar 2016 ein. Gestützt darauf stellte sie A.________ mit Vorbescheid vom 28. April 2016 die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht. Nach Eingang eines weiteren Berichts des behandelnden Psychiaters vom 21. Juni 2016 sowie einer Stellungnahme des RAD vom 7. Dezember 2016 verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 8. Dezember 2016 den Anspruch auf eine Invalidenrente.