Citation: 6S.168/2005 21.06.2005 E. 1

Mit Urteil des Gerichtspräsidenten 4a des Gerichtskreises V Burgdorf-Fraubrunnen vom 1. November 2004 wurde X.________ schuldig erklärt: "1. der groben Verkehrsregelverletzung durch Vornahme einer Verrichtung, welche die Bedienung des Fahrzeugs erschwert (Tele-fonieren mit Natel ohne Freisprechanlage), mehrfach begangen, und dadurch mangelnde Aufmerksamkeit gegenüber dem Verkehr; 2. der groben Verkehrsregelverletzung durch unerlaubtes Befahren des Pannenstreifens; 3. der einfachen Verkehrsregelverletzung, mehrfach begangen durch unvorsichtigen Fahrstreifenwechsel, mit Behinderung; 4. der einfachen Verkehrsregelverletzung, mehrfach begangen durch Unterlassen der Bekanntgabe der Richtungsänderung mit der Rich-tungsanzeige beim Fahrstreifenwechsel; alles begangen am 2. Ok-tober 2003 auf der Autobahn A1 auf der Strecke Solothurn-Schönbühl". Der Gerichtspräsident verurteilte X.________ zu 25 Tagen Gefängnis, unter Gewährung des bedingten Strafvollzuges bei einer Probezeit von vier Jahren, sowie zu einer Busse von Fr. 3'500.--. Am selben Tag widerrief der Gerichtspräsident einen X.________ mit Strafbefehl vom 24. Januar 2003 durch das Be-zirksamt Lenzburg für eine Strafe von fünf Tagen Gefängnis gewährten bedingten Strafvollzug. Mit zwei Urteilen vom 3. März 2005 bestätigte die 1. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Bern die Entscheide des erstinstanzlichen Gerichtspräsidenten. Gegenstand des Appellationsverfahrens waren die Strafzumessung und der Widerruf. X.________ führt beim Bundesgericht Nichtigkeitsbeschwerde und beantragt, die beiden Urteile des Obergerichts seien aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen. Es sei anzuordnen, dass die Beschwerde den Vollzug der Urteile hemme.