Citation: 1C_23/2020 E. 3.7

3.7. Von den Beschwerdeführerinnen wird nicht dargetan, welchen Bezug ihre erstmals vor Bundesgericht eingereichten Brancheninformationen über Arbeiten mit Kettensägen zu den bestehenden Baubewilligungen für KTN 727 aufweisen. Ihre diesbezüglichen Vorbringen entkräften die Notwendigkeit eines Baubewilligungsverfahrens nicht. Es spielt somit keine Rolle, inwiefern es sich dabei um zulässige Noven handelt (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG). Da bei den gegebenen Umständen eine baubewilligungsrelevante Nutzungsänderung zu überprüfen ist, kann den Beschwerdeführerinnen auch nicht gefolgt werden, wenn sie behaupten, es gehe vorliegend nur um eine Lärmklage. Ebensowenig trifft ihr Vorwurf zu, dass mit dem angefochtenen Entscheid jeglicher Einsatz von Motorkettensägen im privaten oder geschäftlichen Bereich einer Baubewilligungspflicht unterstellt werde.