Citation: 2C_482/2023 E. 4.1

4.1. Als Teilgehalt des verfassungsmässigen Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) sind rechtsanwendende Behörden verpflichtet, ihren Entscheid zu begründen, wobei sie wenigstens kurz die wesentlichen Überlegungen nennen müssen, von denen sie sich haben leiten lassen (BGE 142 I 135 E. 2.1). Sie müssen sich aber nicht mit jedem Vorbringen der Parteien auseinandersetzen (BGE 138 I 237 E. 5.1). Die Begründung soll so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die Tragweite des angefochtenen Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann (BGE 145 III 324 E. 6.1; 134 I 83 E. 4.1).