Citation: 6B_772/2022 E. 3.4.2

3.4.2. Der Beschwerdeführer vermag mit seinen Einwänden auch keine Willkür in den vorinstanzlichen Erwägungen zum Tatzeitpunkt aufzuzeigen. Soweit er in diesem Zusammenhang auf die Ausführungen der Erstinstanz verweist, ist er nicht zu hören, da die Begründung im bundesgerichtlichen Verfahren in der Beschwerde selbst enthalten sein muss und Verweise auf andere Rechtsschriften oder die Akten nicht ausreichen (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 144 V 173 E. 3.2.2; Urteile 6B_3/2021 vom 24. Juni 2022 E. 3.3; 6B_1419/2020 vom 2. Mai 2022 E. 4.3.1; je mit Hinweisen). Zunächst erweist sich die Rüge, die auf den 18. Juli 2017 datierte "Interne Aktennotiz" sei unverwertbar, weil sie dem Beschwerdeführer im Administrativverfahren nicht im Rahmen der Akteneinsicht zugestellt worden sei, als unbegründet. Gestützt auf den Ermittlungsauftrag vor Untersuchungseröffnung wurde die Aktennotiz von der Kantonspolizei eingeholt und diese legte sie ihrem Ausführungsbericht zuhanden der Staatsanwaltschaft bei. Nach erfolgter Einsprache gegen den Strafbefehl verlangte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers Akteneinsicht, die ihm gewährt wurde, wobei sich in diesen Akten die Aktennotiz befand. Die Vorinstanz begründet nachvollziehbar, weshalb sie der von C.________ erstellten Aktennotiz und dessen Aussagen sowie jenen von B.________ einen höheren Beweiswert zumisst, als den vom Beschwerdeführer in den späteren Einvernahmen gemachten Aussagen und dem von ihm eingereichten Arbeitsrapport. Wenn sie gestützt auf die per 18. Juli 2017 datierte Aktennotiz und die Zeugenaussage von C.________ sowie das anfängliche Einräumen des Beschwerdeführers, es könne schon sein, dass er am 18. Juli 2017 bei der DSUS gewesen sei, als erstellt erachtet, dass der Beschwerdeführer am 18. Juli 2017 bei der DSUS vorgesprochen hat, so verfällt sie nicht in Willkür. Aufgrund dieses willkürfreien Beweisergebnisses ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz hinsichtlich des Beweisantrags des Beschwerdeführers, sein Vorgesetzter sei einzuvernehmen, erwägt, aufgrund des Zeitablaufs von rund fünf Jahren seien von diesem keine wesentlichen Erkenntnisse zu erwarten, da er sich nach so langer Zeit nicht an die Arbeitszuteilung im Juli 2017 werde erinnern können. Die Rüge der unzulässigen antizipierten Beweiswürdigung erweist sich als unbehelflich, soweit sie den Begründungsanforderungen überhaupt genügt (vgl. Urteil S. 5 f.; Beschwerde S. 7 ff.; siehe zur antizipierten Beweiswürdigung: BGE 147 IV 534 E. 2.5.1 mit Hinweisen). An der Sache vorbei geht das Vorbringen des Beschwerdeführers, er könne sicherlich nicht ab dem 13. Juni 2017 von der Polizei telefonisch kontaktiert worden sein, da die schriftliche Vorladung der Polizei erst am 7. August 2017 erlassen worden sei. Die Vorinstanz geht davon aus, dass die Polizei mit dem Beschwerdeführer telefonisch Kontakt aufnahm, bevor sie ihn am 7. August 2017 schriftlich auf den 13. August 2017 vorlud. Sie begründet dies nachvollziehbar damit, dass die Polizei zumindest in anderen Situationen Mühe bekundet habe, den Beschwerdeführer zu kontaktieren und mit ihm Sitzungen zu vereinbaren (Urteil S. 19 f.). Der Beschwerdeführer legt mit seinen Ausführungen nicht dar, inwiefern die Feststellung, dass ein erster telefonischer Kontakt zwischen der Polizei und ihm bereits vor Erlass der schriftlichen Vorladung erfolgt ist, und dieser ihn veranlasst hat, auf der DSUS zu erscheinen, willkürlich ist. Schliesslich stellt die Vorinstanz willkürfrei fest, dass der Beschwerdeführer am 18. Juli 2017, trotz der ausdrücklichen Belehrung in der Entzugsverfügung und trotz der zusätzlichen Hinweise durch B.________ und C.________, der Entzug beziehe sich auch auf ausländische Führerausweise, zum Vorsprechen bei der DSUS als Lenker mit dem Auto hin- und wieder weggefahren ist.