Citation: 6B_1094/2016 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hält fest, der Beschwerdegegner sei hinter dem Beschwerdeführer gefahren. Seinen Angaben zufolge sei jener nach rechts in die Flössergasse eingebogen und habe dann nach links eine Spitzkehre machen wollen. Es habe nichts darauf hingedeutet, dass der Beschwerdeführer diese Spitzkehre habe machen wollen. Der Beschwerdeführer habe angegeben, den Beschwerdegegner erst bemerkt zu haben, als dieser mit ihm kollidiert sei. Er habe auf der Höhe des Fussgängerstreifens abgebremst. Er habe nicht rechts ausgeholt, sondern sei normal dem Strassenverlauf entlanggefahren. Er habe nicht direkt nach der Verkehrsinsel den U-Turn gemacht, da man nicht in einem Zug herumkomme. Er sei bis auf die Höhe der einmündenden Flössergasse gefahren und habe dann die Spitzkehre gemacht. Die Vorinstanz erwägt, aufgrund der Schadensbilder sei davon auszugehen, dass sich das Fahrzeug des Beschwerdeführers im Zeitpunkt der Kollision annähernd in einem 90-Grad-Winkel zur Brandschenkestrasse befunden habe. Nur so liessen sich die Beschädigungen an der Fahrertüre des Fahrzeugs des Beschwerdeführers und an der Front rechts des Fahrzeugs des Beschwerdegegners in Übereinstimmung bringen. Da an der fraglichen Stelle eine Verkehrsinsel sei, müsse der Beschwerdeführer zuvor rechts ausgeholt haben, damit die Unfallfahrzeuge die erwähnten Schäden aufweisen konnten. Für ein Ausholen nach rechts würden auch die Angaben des Beschwerdeführers sprechen. Gegen die Schilderung des Beschwerdeführers, wonach er dem normalen Strassenverlauf gefolgt sei, sprächen sodann die Ausführungen der Auskunftsperson B.________. Dieser habe erklärt, dass der vor ihm fahrende Beschwerdegegner normal gefahren sei. Der Beschwerdeführer habe nach der Verkehrsinsel plötzlich rechts ausgeholt, sei leicht nach rechts in die Flössergasse gefahren und habe dann in einem Zug nach links gezogen. Das Manöver sei sehr abrupt geschehen. Die Vorinstanz erwägt, es stehe demnach fest, dass der Beschwerdeführer rechts ausgeholt habe, um einen U-Turn nach links durchzuführen (Beschluss E. 3 f. S. 3 ff.). Die Vorinstanz erachtet die Rüge der Verletzung von Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO als unbegründet. Die Staatsanwaltschaft habe festgestellt, dass dem Beschwerdegegner keine Sorgfaltspflichtverletzung nachzuweisen sei. Eine solche sei nicht ersichtlich. Die Aussagen der Beteiligten und das Spurenbild sprächen gegen eine Sorgfaltspflichtverletzung des Beschwerdegegners. Eine solche lasse sich nicht nachweisen. Damit liege kein Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung vor. Eine Verurteilung sei daher nicht bloss unwahrscheinlich, sondern ausgeschlossen. Die Vorinstanz hält fest, der Beschwerdeführer habe rechts ausgeholt. Der Beschwerdegegner habe nicht damit rechnen müssen, dass dieser danach scharf nach links ziehe. Das Manöver sei nach den Angaben der Auskunftsperson sehr abrupt erfolgt. Ein Hinweis auf einen U-Turn mit Ausholen nach rechts habe nach den Aussagen der Beteiligten und der Auskunftsperson nicht bestanden. Alleine der Eindruck, der Beschwerdeführer sei "unsicher gefahren", genüge nicht. Es lägen keine Hinweise vor, wonach der Beschwerdegegner den vorschriftsgemässen Abstand nicht eingehalten habe. Der Beschwerdeführer habe ihn erst bemerkt, als es zur Kollision gekommen sei. Zum Abstand könne er daher keine Aussagen machen. Die Auskunftsperson habe angegeben, der Beschwerdegegner sei dem Beschwerdeführer nicht zu dicht aufgefahren. Damit sei nicht zu erstellen, dass der Beschwerdegegner zu spät gebremst oder einen zu nahen Abstand gehabt habe (Beschluss E. 5 S. 5 ff.).