Citation: 5A_817/2021 E. A

A.a. B.B._______ (geb. 1969) ist die biologische und im schweizerischen Zivilstandsregister eingetragene Mutter von D.B.________ (D.B.________, geb. 2018). C.B.________ (geb. 1962) ist deren biologischer und ebenfalls im Zivilstandsregister eingetragener Vater. Die Zeugung von D.B.________ erfolgte durch Eizellenspende von A.________ in den USA. Die Parteien hatten zuvor ein "egg donation agreement" geschlossen. A.b. B.B._______ und C.B.________ werfen A.________ vor, gegenüber Drittpersonen im Freundes- und Bekanntenkreis von B.B._______ die Umstände der Zeugung von D.B.________ offengelegt und sich als deren Mutter ausgegeben zu haben. Sie erhoben daher am 19. August 2019 Klage beim Bezirksgericht Zürich wegen Persönlichkeitsverletzung. A.c. Mit Entscheid vom 1. Oktober 2020 verbot das Bezirksgericht A.________ unter Androhung der Bestrafung gemäss Art. 292 StGB im Widerhandlungsfall, über die Umstände der Zeugung von D.B.________ zu sprechen und sich als deren Mutter auszugeben bzw. die eigene Mutterschaft von D.B.________ gegenüber Dritten oder D.B.________ zu behaupten. Des Weiteren stellte es fest, dass A.________ durch die Offenlegung der Umstände der Zeugung von D.B.________ und der Identität von B.B._______ im Zusammenhang mit der erfolgten künstlichen Befruchtung mittels Eizellenspende sowie durch ihre Aussage gegenüber drei genannten Personen, D.B.________ sei ihre Tochter, die Persönlichkeitsrechte von B.B._______, C.B.________ und D.B.________ widerrechtlich verletzt hat. Das Gesuch von A.________ um unentgeltliche Rechtspflege wies es ab.