Citation: 1C_460/2020 E. A

Der Gemeinderat Lachen erteilte der C.________ AG mit Beschluss vom 5. Oktober 2012 unter Eröffnung des Gesamtentscheides des kantonalen Amtes für Raumentwicklung (ARE) vom 13. Juli 2011 die Bewilligung für den Abbruch eines Wohnhauses und den Neubau eines Mehrfamilienhauses auf dem Grundstück Nr. 653/GB Lachen. Gleichzeitig wies der Gemeinderat Lachen die Einsprache von A.A.________, B.A.________, C.A.________ und D.A.________ (Geschwister A.________) ab. Das Grundstück Nr. 653 befindet sich in der Wohnzone 3 und im Gewässerschutzbereich AU. Die Geschwister A.________ gelangten gegen den Beschluss vom 5. Oktober 2012 an den Regierungsrat des Kantons Schwyz, der ihre Beschwerde mit Beschluss vom 27. Oktober 2015 guthiess, die Baubewilligung und den Gesamtentscheid des ARE aufhob und die Angelegenheit zur Neubeurteilung an den Gemeinderat Lachen zurückwies. Der Regierungsrat kam zum Schluss, das geplante Untergeschoss komme deutlich unter dem Grundwasserspiegel von 407.9 m ü. M. zu liegen und erfordere eine Ausnahmebewilligung gemäss Anhang 4 Ziff. 211 Abs. 2 der Gewässerschutzverordnung vom 28. Oktober 1998 (GSchV; SR 814.201). Am 8. Februar 2017 reichte die Bauherrschaft ein neues Baugesuch für ein Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage (Projektänderung) und angepasster Erschliessung ein. Die Geschwister A.________ erhoben auch dagegen Einsprache. Der Gemeinderat Lachen wies die Einsprache mit Beschluss vom 6. November 2017 wiederum ab und erteilte der Bauherrschaft unter gleichzeitiger Eröffnung des Gesamtenscheids des ARE vom 16. August 2017 die Baubewilligung. Mit Beschluss vom 19. Juni 2018 hob der Regierungsrat die Baubewilligung auf Beschwerde der Geschwister A.________ wegen Verletzung der Begründungspflicht auf und wies die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanzen zurück.