Citation: 5A_1024/2021 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer rügt auch die Verpflichtung zur Zahlung von Unterhaltsbeiträgen über seine Pensionierung hinaus (ab August 2022). Er kritisiert zusammengefasst, die Vorinstanzen verletzten Art. 125 ZGB, weil sie wider die ständige Praxis des Bundesgerichts der Beschwerdegegnerin lebenslänglich zu Lasten des Beschwerdeführers über dessen eigene Pensionierung hinaus nacheheliche Unterhaltsbeiträge zugesprochen haben. Ausserdem hätten die Vorinstanzen die der Beschwerdegegnerin zugekommenen Mittel (gemeint ist wohl der Anspruch gegen den Beschwerdeführer aus Güterrecht) in keiner Weise im Zusammenhang mit deren Eigenversorgungskapazität berücksichtigt.