Citation: 1C_542/2013 E. 2.2

2.2. Richtig besehen betreffen die Einwände der Beschwerdeführer nicht die Raumplanungs- und Baurechtskonformität des Vorhabens, sondern die Befugnis der Gemeinde zur Verwirklichung des Wanderwegprojekts. Diesbezüglich bringen sie vor, die Gemeinde sei nur mit schriftlicher Zustimmung der Grundeigentümer berechtigt, über deren Parzellen einen öffentlichen Fussweg in Form eines Wanderwegs zu führen (§ 3 Abs. 2 der Verordnung über die öffentlichen Wege mit privater Unterhaltspflicht vom 26. Februar 1958 [WegrodelV; SRSZ 443.110]). Da sie dem Wegprojekt nicht zugestimmt hätten, könne das Vorhaben nicht verwirklicht werden, weshalb dafür auch keine Bauerlaubnis erteilt werden dürfe. Die Befugnis der Gemeinde zur Ausführung des Vorhabens sei vorfrageweise zu prüfen. Da die bereits ergangenen Rechtsakte über das Bestehen eines öffentlichen Fusswegrechts im betreffenden Gebiet wegen der fehlenden schriftlichen Zustimmung der Grundeigentümer an einem schweren Mangel litten, seien sie nichtig. Die Nichtigkeitsfolge betreffe insbesondere den Vermerk eines Fusswegs über ihre Grundstücke im Wegrodel (Nr. 7, Kreis II). Da die schriftliche Zustimmung der Grundeigentümer unabdingbar sei, müsse die Baubewilligung verweigert werden.