Citation: 7B_134/2023 E. 2.4

2.4. Was der Beschwerdeführer gegen diese Feststellungen - und dabei namentlich jene betreffend sein Wissen und Wollen im Moment des Abschlusses des Darlehensvertrags am 7. August 2014 - vorbringt, begründet keine Willkür. Es trifft zwar zu, dass die erste Instanz insbesondere hinsichtlich des subjektiven Tatbestands der Falschbeurkundung sachverhaltsmässig zu anderen Schlüssen gelangt ist; dies macht aber die abweichende oberinstanzliche Beurteilung, die dem Beschwerdeführer im Zeitpunkt des Vertragsschlusses Wissen bezüglich des Wertberichtigungsbedarfs zuschreibt, nicht per se willkürlich. Andernfalls würde die freie Kognition, über welche die Berufungsinstanz in tatsächlicher Hinsicht verfügt (vgl. Art. 398 Abs. 3 lit. b StPO), weitestgehend ihres Sinnes entleert. Zu einem anderweitigen Tatsachenschluss ist die Berufungsinstanz im Übrigen auch unter dem Gesichtspunkt des Verbots der reformatio in peius befugt, geht sie doch hinsichtlich der Verurteilung nicht über das erstinstanzliche Urteilsdispositiv hinaus (vgl. dazu BGE 147 IV 167 E. 1.5.2; 142 IV 129 E. 4.5; je mit Hinweisen). Mit dem Hinweis auf die Korrespondenz mit der Revisionsstelle hinsichtlich der Jahresrechnung 2013 nach Aushändigung der Jahresrechnung an E.________ vermag der Beschwerdeführer sodann nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Insbesondere übergeht er dabei die vorinstanzliche Begründung, wonach ihm aufgrund des erheblichen Zahlungsverzugs der F.________ von rund 22 Monaten bereits Anfang 2013, d.h. unabhängig vom Austausch mit der Revisionsstelle im August 2014, habe klar sein müssen, dass die Einbringlichkeit dieser wirtschaftlich wesentlichen Forderung zweifelhaft sei. Die Vorinstanz stellt diesbezüglich klar, dass sich der Beschwerdeführer unter diesen Umständen nicht darauf habe berufen können, dass die Rechtsposition der Revisionsstelle, wonach diese Forderung vollständig abzuschreiben sei, für ihn überraschend gekommen sei. Wenn sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht erneut auf den Standpunkt stellt, im Zeitpunkt der Darlehensverhandlungen mit E.________ noch an die Einbringlichkeit und Werthaltigkeit der Forderung geglaubt zu haben, trägt er vor diesem Hintergrund nichts mehr als appellatorische Kritik vor. Solche wird im bundesgerichtlichen Verfahren nicht gehört. Der vorinstanzliche Beweisschluss, wonach der Beschwerdeführer im Moment des Vertragsschlusses vom Wertberichtigungsbedarf Kenntnis gehabt hat, hält vor dem Willkürverbot im Ergebnis ohne Weiteres stand.