Citation: 6B_53/2024 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwägt, der Gebrauch des Mobiltelefons während der Fahrt schliesse das Aufbringen der im Strassenverkehr gebührenden Aufmerksamkeit nicht generell aus. Vorliegend falle jedoch ins Gewicht, dass der Beschwerdeführer sein Mobiltelefon während rund einer halben Minute verwendet und dabei durch einen Chatverlauf gescrollt habe. Angesichts dessen und der konkreten Verkehrssituation - Fahrt auf der Autobahn mit erhöhter Geschwindigkeit, zum Schluss sogar durch einen Tunnel - müsse seine Aufmerksamkeit als durchaus beeinträchtigt eingestuft werden, was sich insbesondere im Fahren einer Schlangenlinie niedergeschlagen habe. Er sei somit der einfachen Verkehrsregelverletzung nach Art. 90 Abs. 1 i.V.m. Art. 31 Abs. 1 SVG und Art. 3 Abs. 1 VRV schuldig zu erklären.