Citation: 8C_551/2021 E. A

A.a Der 1981 geborene A.________ arbeitet seit 9. Mai 2005 vollzeitlich bei der B.________ AG als Betriebsmitarbeiter und ist dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 15. April 2011 wurde sein rechter Fuss zwischen zwei Stahlpaletten eingeklemmt. Gemäss Bericht des Spitals C.________ vom 15. April 2011 erlitt er eine Kontusion des rechten oberen Sprungelenks (OSG). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Ab Juni 2011 arbeitete der Versicherte wieder im Pensum von 100 %. A.b Im September 2012 meldete der Versicherte einen Rückfall. Laut Bericht des Spitals C.________ vom 28. September 2012 bestanden belastungsabhängige Restbeschwerden am OSG rechts medial nach Quetschtrauma mit Verdacht auf eine arteriovenöse Missbildung retromalleolar mit Reizung des Nervus tibialis. Sportliche Aktivität verursache Schmerzen und der Fuss schwelle an. Die Suva erbrachte erneut Heilbehandlung und schloss den Rückfall mit Schreiben vom 24. Juni 2013 ab. A.c Am 5. Februar 2014 meldete sich der Versicherte wegen seit ein bis zwei Monaten bestehenden massiven Schmerzen im Bereich des rechten Fusses erneut bei der Suva an. Der von ihr konsultierte Prof. Dr. med. D.________, FMH Chirurgie und Gefässchirurgie, Klinik E.________ hielt im Bericht vom 24. Juni 2014 fest, es liege eine symptomatische traumatische arterio-venöse Fistel vor, die mit hinreichender Sicherheit Folge des Quetschtraumas vom April 2011 sei. Die Suva erbrachte auch für diesen Rückfall die gesetzlichen Leistungen. A.d Am 6. April 2018 teilte die Suva dem Versicherten mit, sie werde sich für das Jahr 2018 ohne Präjudiz mit Fr. 300.- an einem Fitnessabonnement beteiligen. In einem Schreiben vom 15. Januar 2019 hielt sie fest, dass der medizinische Endzustand erreicht sei und kein Anspruch auf Invalidenrente und damit auch kein Anspruch auf weitere Heilbehandlung bestehe. Sie sei jedoch ohne Präjudiz bereit, wie bisher die benötigten Analgetika zu vergüten, wobei die Kostenübernahme periodisch geprüft werde. Mit Verfügung vom 15. Januar 2019 sprach sie A.________ eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 20 % zu und verneinte einen Anspruch auf Invalidenrente. Am 5. Juni 2019 ersuchte der Versicherte die Suva, weiterhin einen Anteil der Kosten des Fitnessabonnements zu übernehmen. Nach mehreren Schriftenwechseln erliess die Unfallversicherung die Verfügung vom 26. November 2019, wonach keine Leistungen für die medizinische Trainingstherapie erbracht würden. Die erhobene Einsprache lehnte sie mit Entscheid vom 23. April 2020 ab.