Citation: 8C_4/2009 17.09.2009 E. 3

3.1 Nach Würdigung der medizinischen Akten gelangte das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin ab 1. November 2004 in ihrer angestammten Tätigkeit als Ausrüsterin, die sie ab 16. August 2004 wieder zu 50 % ausübte, voll arbeitsfähig war, weshalb ein Anspruch auf eine Invalidenrente verneint wurde. Dies ist nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz stützte sich dabei u.a. auf den kreisärztlichen Untersuchungsbericht vom 12. Juli 2006, worin festgestellt wurde, dass zwar noch eine leichte Belastungsintoleranz und Bewegungseinschränkung in den oberen Bewegungssegmenten sowie belastungsabhängige Schmerzen beständen, die Beschwerdeführerin aber in der angestammten Tätigkeit trotz den genannten Restbeschwerden voll arbeitsfähig sei, bzw. ohne erfolgte Pensionierung wäre. Der Kreisarzt bezeichnete die vor der Pensionierung aufgeübte Tätigkeit der Versicherten im Vergleich zum Zumutbarkeitsprofil als ideal. Dessen Beurteilung deckt sich, wie die Vorinstanz richtig erwog, mit der (echtzeitlichen) Einschätzung des behandelnden Arztes Dr. med. W.________ im Zwischenbericht vom 11. November 2004, welcher nach starker Besserung des Befundes unter Physiotherapie die Behandlung als im Prinzip abgeschlossen bezeichnete, den Zeitpunkt der Wiederaufnahme der Arbeit auf den 1. November 2004 festlegte und die Arbeitsunfähigkeit ab 1. November 2004 mit 0 % bezifferte. Inwiefern diesem Bericht des Dr. med. W.________, der sich explizit zur Arbeitsunfähigkeit ab 1. November 2004 geäussert hat, keine selbständige Bedeutung zukommt, wie geltend gemacht wird, ist nicht nachvollziehbar. Mit der Vorinstanz ist anhand der Akten jedenfalls nicht zu erkennen, dass diese Meinungsäusserung im Hinblick auf die per 31. Oktober 2004 "ohnehin" erfolgende Pensionierung erging. 3.2 Auch die weiteren Einwendungen der Beschwerdeführerin vermögen zu keinem andern Ergebnis zu führen. Insbesondere lässt sich aus BGE 134 V 392 nichts für den vorliegenden Fall ableiten. Es trifft zwar zu, dass gemäss diesem höchstrichterlichen Entscheid der Anspruch auf eine Invalidenrente einer Person, die vor Erreichen des AHV-Rentenalters verunfallt ist, auch noch nach der Pensionierung begründet werden kann (E. 6), allerdings setzt dies voraus, dass nach Abschluss der Heilbehandlung tatsächlich eine rentenbegründende Invalidität besteht, was vorliegend nicht der Fall ist. Aufgrund der Akten ist entgegen der Beschwerdeführerin davon auszugehen, dass sie ohne Pensionierung, die unbestrittenermassen per 31. Oktober 2004 erfolgte, ab 1. November 2004 weiterhin in ihrer angestammten Tätigkeit gearbeitet hätte, zumal sie diese Tätigkeit nach dem Unfall bereits zu 50 % weitergeführt hat. Die kreisärztliche Zumutbarkeitsbeurteilung steht dem in keiner Weise entgegen, vielmehr wird darin diese Tätigkeit als mit den heutigen Befunden und Einschränkungen vollumfänglich möglich und geradezu ideal bezeichnet. Dass die Versicherte im Zeitpunkt der kreisärztlichen Beurteilung vom 12. Juli 2006 und bei Erlass des Einspracheentscheides vom 9. März 2007 nicht mehr in arbeitsvertraglicher Beziehung zum seinerzeitigen Arbeitgeber stand, wie geltend gemacht wird, ist vorliegend ohne Belang, sind doch die Verhältnisse im Zeitpunkt des Beginns des Rentenanspruchs massgebend (BGE 129 V 222). Eine nachträgliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes ist weder geltend gemacht noch aufgrund der Akten erstellt. Damit hat es beim vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden.