Citation: 5A_26/2009 E. 5.3

5.3. Der Anspruch auf rechtliches Gehör im Sinne von Art. 29 Abs. 2 BV verlangt, dass das Gericht die rechtserheblichen Vorbringen der Parteien anhört und bei der Entscheidfindung berücksichtigt (BGE 124 I 241 E. 2 S. 242). Damit sich die Parteien ein Bild über die Erwägungen des Gerichts machen können, hat es seinen Entscheid zu begründen. Die Begründung muss kurz die wesentlichen Überlegungen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die sich sein Entscheid stützt (BGE 121 I 54 E. 2c S. 57 mit Hinweisen). Hingegen ist nicht erforderlich, dass sich der Entscheid mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr genügt es, wenn sich aus den Erwägungen ergibt, dass und warum das Gericht die Darstellung einer Partei nicht für stichhaltig erachtet und dass der Entscheid damit sachgerecht angefochten werden kann (BGE 129 I 232 E. 3.2 S. 236; 126 I 97 E. 2b S. 102; 125 II 369 E. 2c S. 372; 124 II 146 E. 2a S. 149; 121 I 54 E. 2c S. 57). Das Kantonsgericht ist in seiner Begründung vom Betrag ausgegangen, welchen die Beschwerdegegnerin zweitinstanzlich unter der Position Ferien, Freizeit etc. insgesamt geltend gemacht und gemäss ihrer Bedarfsberechnung vom 20. August 2008 im Rahmen ihrer Berufungserklärung vom 7. April 2008 belegt hat, und hat diesen bei der Bedarfsberechnung auf ein seiner Ansicht nach vertretbares Mass reduziert. Somit hat es sich offensichtlich zunächst auf die seitens der Beschwerdegegnerin geltend gemachten Einzelpositionen gestützt. Insofern war es dem Beschwerdeführer ohne weiteres möglich, die vorinstanzlich geltend gemachten Ausgaben vor Bundesgericht anzufechten, wie er es denn auch teilweise getan hat (s. sogleich, E. 5.4.1 ff.). Daher stösst die Rüge einer Verletzung der Begründungspflicht ins Leere.