Citation: 4F_5/2020 E. 2

Der Beschwerdeführer macht zunächst geltend, dem Bundesgericht sei in Bezug auf das Entschuldigungsschreiben vom 19. September 2015 ein offensichtlicher Übersetzungsfehler unterlaufen. Er beanstandet die Erwägung des Bundesgerichts, in dem Schreiben sei zwar die Rede von dem Kredit, der aufgenommen wurde, um einen Verlust zu decken. Hingegen dichte sich der Beschwerdeführer das Eingeständnis seines ehemaligen Kundenberaters, dass der Kredit ohne seine Kenntnis und insoweit unautorisiert aufgenommen worden sei, selbst hinzu. Er beruft sich auf folgende Passage des Entschuldigungsschreibens vom 19. September 2015: " To hide the loss, I took out a loan from your bank account ". Diesen Satz übersetzt er wie folgt: " Um den Verlust zu tarnen, habe ich einen Kredit aus Ihrem Bank-Konto genommen ". Er ist der Auffassung, das Bundesgericht müsse die Passage entweder überlesen haben, oder es habe die englischen Wendungen "to hide a loss" (einen Verlust verbergen) und "to cover a loss" (einen Verlust decken im finanztechnischen Sinne) verwechselt. Die im Schreiben enthaltene Wendung könne nicht mit "einen Verlust decken" (im finanztechnischen Sinn) übersetzt werden. Es sei der Gesuchsgegnerin, handelnd durch ihren Kundenberater, (rein logisch) nur möglich, einen (angeblichen) "Verlust" gegenüber dem Gesuchsteller durch einen Kredit zu verbergen, wenn die Kreditaufnahme als solche gegenüber dem Gesuchsteller verschwiegen worden und somit dem Gesuchsteller dieser Kredit eben verborgen geblieben sei.