Citation: 6B_315/2020 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, die Kranverordnung lasse die arbeitsteilige Tätigkeit beim Krantransport zwischen Kranführer und Einweiser zu. Die EKAS-Richtlinie empfehle, zwischen dem Eigentümer des Krans und dem Kranbenützer über die Anleitung beim Betrieb des Krans - dazu gehöre gemäss Art. 6 Abs. 3 Kranverordnung das Sichern (Anschlagen) des Ladegutes -, Vereinbarungen zu treffen. Die Regelung der E.________ Bauunternehmung AG in den Bedingungen für Kranbenützung Elementbauer entspreche den Usanzen auf den Baustellen. Die Verantwortung für das Sichern des Ladegutes obliege gemäss diesen Bedingungen C.________. Er (der Beschwerdeführer) habe keinen vollständigen Überblick über den Abladeort, keine Instruktion über die Sicherung des Ladegutes und keine Kenntnisse darüber gehabt, wie schwere Elemente zu sichern seien. Er habe den Anweisungen des verantwortlichen C.________ Folge zu leisten. Aus einer Distanz von 40-50 Metern und aufgrund der eingeschränkten Sichtverhältnisse habe er die Kommandos von C.________ nicht überprüfen können.