Citation: 1C_215/2024 E. 1

Am 30. Mai 2023 erteilte die Baukommission Küsnacht B.________ die Baubewilligung für den Neubau eines Einfamilienhauses auf dem Grundstück Kat.-Nr. 4901 in der Gemeinde Küsnacht. Gegen diesen Entscheid gelangte A.________ an das Baurekursgericht des Kantons Zürich. Im Rahmen des dort hängigen Verfahrens lud das Baurekursgericht am 26. September 2023 für den 13. November 2023 zu einem Augenschein ein. Dagegen erhob A.________ am 9. November 2023 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich. Mit Verfügung vom 10. November 2023 wies die Präsidentin der 1. Abteilung des Verwaltungsgerichts das sinngemässe Gesuch von A.________ um Erlass einer superprovisorischen Massnahme bzw. um sofortige Aufhebung der Anordnung des Baurekursgerichts vom 26. September 2023 betreffend Augenschein ab und setzte den weiteren Verfahrensbeteiligten Frist, um zur Beschwerde Stellung zu nehmen. Gegen diese Verfügung erhob A.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht. Dieses trat mit Urteil 1C_686/2023 vom 3. Januar 2024 auf die Beschwerde nicht ein, da der Augenschein bereits durchgeführt worden war und es A.________ deshalb an einem aktuellen praktischen Interesse an der Beurteilung seiner Beschwerde mangelte. Mit Verfügung vom 22. Februar 2024 trat das Verwaltungsgericht in der Hauptsache auf die Beschwerde von A.________ nicht ein. Es hielt zusammengefasst fest, bei der erwähnten Ansetzung des Augenscheins handle es sich um eine Beweisverfügung und somit um einen prozessleitenden Zwischenentscheid; die Voraussetzungen für die Anfechtung eines solches Zwischenentscheids seien jedoch nicht erfüllt.