Citation: 8C_262/2013 E. 5.2

5.2. Bei dieser Aktenlage greift der Schluss der Vorinstanz, es liege kein invalidenversicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden vor, zu kurz. Der rechtserhebliche Sachverhalt hinsichtlich des somatischen und psychischen Gesundheitszustandes sowie der Arbeitsfähigkeit ist somit unvollständig erhoben worden. Es bedarf mit Blick auf die Erkenntnisse aus der beruflichen Abklärung beziehungsweise des Arbeitstrainings weiterer Abklärung. Da sich das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid nicht auf eindeutige medizinische Unterlagen stützen konnte, liegt eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes vor (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG; BGE 125 V 193 E. 2 S. 195; 122 V 157 E. 1a S. 158). Die Sache wird zur Einholung eines polydisziplinären Gutachtens und zum neuen Entscheid an das kantonale Gericht zurückgewiesen. Die Beschwerde ist gutzuheissen.