Citation: 9C_676/2021 E. 5.3

5.3. Die Beschwerdeführerin rügt zusammengefasst, bei einer reinen "Patent-Halte-Gesellschaft" würde es keine operative Tätigkeit geben. Die Tätigkeiten seien am Sitz der Gesellschaft im Kanton Zug vorgenommen worden, wo auch die jährlichen Generalversammlungen der Beschwerdeführerin stattgefunden hätten. Die Tätigkeiten seien mit dem Einbringen der Patente und dem Abschliessen des Patentverwertungsvertrages abgeschlossen gewesen. Das Ausstellen von Rechnungen für vereinbarte Lizenzgebühren sei eine reine Buchhaltungsfunktion und könne nicht als leitende Tätigkeit angesehen werden, welche für die Domizilfrage von Bedeutung wäre, da "Patent-Halte-Gesellschaften" bzw. "Patentverwertungsgesellschaften" keine weitergehende Infrastruktur benötigten und deshalb ausser Generalversammlungsprotokolle und Lizenzverträge keine weiteren Beweismittel existierten. Auch benötige eine solche Gesellschaft nur noch eine minimale Infrastruktur. Weiter seien keine operativen Entscheide nötig.