Citation: 5A_972/2022 E. 3.2

3.2. Die formelle Rüge des Beschwerdeführers überrascht vor dem Hintergrund, dass er sich sowohl im erstinstanzlichen Verfahren als auch im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren selbst auf das im früheren Verfahren OG.2020.00034 ergangene Urteil des Obergerichts des Kantons Glarus vom 10. Dezember 2021 gestützt hat und im vorinstanzlichen Verfahren im zentralen Beschwerdepunkt eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung dahingehend gerügt hat, dass das Kantonsgericht nicht erwähnt und festgestellt habe, dass - wie auch aus dem Urteil des Obergerichts vom 10. Dezember 2021 hervorgehe - im Kaufvertrag vom 27. Juli 2010 der Kaufpreis von Fr. 2.1 Mio. als bereits getilgt erklärt worden sei; sämtliche Ausführungen im erstinstanzlichen Rechtsöffnungsentscheid hinsichtlich der Einbringlichkeit und der (fehlenden) Bemühungen um die Einbringung des Kaufpreises, so der Beschwerdeführer in seiner kantonalen Beschwerde, seien daher offensichtlich unrichtig. Der Beschwerdeführer musste deshalb fraglos damit rechnen, dass das Obergericht prüft, ob er die Erwägungen des obergerichtlichen Urteils vom 10. Dezember 2021 zutreffend wiedergegeben hat. Dies um so mehr, als der Beschwerdegegner in seiner Beschwerdeantwort vom 15. September 2022 ausdrücklich geltend gemacht hat, dass der Beschwerdeführer das Obergericht falsch zitiert habe und eine angebliche Bestätigung, dass eine Tilgung des Kaufpreises bereits erfolgt sei, sich weder aus dem Vertrag noch aus den Feststellungen des obergerichtlichen Urteils vom 10. Dezember 2021 ergebe. Von einer Gehörsverletzung kann daher keine Rede sein. Sodann ist auch eine Verletzung der Verhandlungsmaxime in diesem Zusammenhang nicht erkennbar.