Citation: B 65/06 19.04.2007 E. 4

4.1 Zunächst ist im obligatorischen Bereich strittig und zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin, wie sie geltend macht, bereits ab März 2001 Anspruch auf eine volle Rente hat. Sie begründet ihren Anspruch damit, sie sei im Frühling 1999 an einer Depression erkrankt und sei deswegen seit Dezember 1999 durchwegs zu 100% arbeitsunfähig gewesen. Insbesondere bestreitet sie, von August 2000 bis April 2001 zu 50% arbeitsfähig gewesen zu sein. 4.2 Entsprechend der Verfügung der IV-Stelle vom 2. Dezember 2002 anerkennt die Beschwerdegegnerin die Invalidität ab Dezember 1999 zu 50%. Die Vorinstanz legt mit in allen Teilen überzeugender Begründung dar, dass der Beschluss der Invalidenversicherung entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin nicht offensichtlich unhaltbar und daher für die Vorsorgeeinrichtung verbindlich ist (vgl. E. 2). Die Beschwerdeführerin beruft sich auf Arztzeugnisse und Beurteilungen der Arbeitgeber, welche eine vollständige Arbeitsunfähigkeit dokumentieren sollen. Diese Unterlagen ändern aber nichts daran, dass die Beschwerdeführer effektiv ab August 2000 bis Ende April 2001 mit einem Pensum von mindestens 50% als Buschauffeuse gearbeitet und entsprechend Lohn bezogen hat. Demzufolge war sie vor Mai 2001 nicht gänzlich erwerbsunfähig. 4.3 Nach Art. 23 BVG muss die Beschwerdegegnerin für die von der Invalidenversicherung festgestellte Verschlechterung ab Mai 2001 einstehen, was sie im Rahmen des Obligatoriums denn auch anerkannt hat. 4.4 Soweit sich die Beschwerdeführerin auf einen Rückfall im Sinne von Ziff. 17.5.2 des Reglementes beruft, übersieht sie, dass ein Rückfall voraussetzt, dass vorher überhaupt Erwerbsunfähigkeit bestand. Das war indessen nur im anerkannten und von der Beschwerdegegnerin nicht bestrittenen Umfang von 50% der Fall.