Citation: 7B_229/2022 E. 2.1.3

2.1.3. Die Vorinstanz gehe betreffend den Vorwurf der Pornografie angesichts der Kürze und des Inhalts des Videos sowie der weiteren Verhaltensweisen sodann von einer leichten Form der Tatausführung aus. Sie erhöhe die Einsatzstrafe um einen halben Monat, wobei sie ausführe, die Pornografie weise einen gewissen Zusammenhang zu den anderen Vorwürfen auf. Die Vorinstanz begründe indessen nicht, was es mit dem Zusammenhang auf sich habe und verletze insoweit ihre Begründungspflicht nach Art. 50 StGB. Gemeinsam sei den Vorwürfen einzig, dass sie sexueller Natur seien.