Citation: 8C_208/2018 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer vermag keine stichhaltigen Gründe zu nennen, weshalb diese auf einer nachvollziehbaren, umfassenden medizinischen Beurteilung basierenden vorinstanzlichen Feststellungen nicht überzeugen würden. Er beschränkt sich vielmehr darauf, auf die abweichenden Beurteilungen der Dres. med. L.________, N.________ (richtig: I.________ und J.________) und D.________ hinzuweisen, die das kantonale Gericht zutreffend entkräftet hat. Anzufügen ist, dass PD Dr. med. E.________ die Argumentation des Dr. med. D.________ als Zirkelschluss bezeichnet: Weil Dr. med. D.________ unter anderem eine Coxarthrose (also einen Hüftgelenkverschleiss) festgestellt habe, müsse diese durch den Unfall verursacht sein. Zwar sei es legitim, eine solche Kausalität in Betracht zu ziehen, doch sei dann auch die Wahrscheinlichkeit anderer Ursachen (natürlicher Verschleiss beim Älterwerden) zu diskutieren. Dennoch erkenne Dr. med. D.________ keine Zweifel, sondern führe die beklagten Hüft- und Rückenbeschwerden "mit Sicherheit" und "als Alleinursache" auf das Unfallereignis vom 17. August 1989 zurück. Bei der Schlussfolgerung des Dr. med. D.________ handelt es sich somit um eine beweisrechtlich unzulässige Post-hoc-ergo-propter-hoc-Argumentation (vgl. BGE 119 V 335 E. 2b/bb S. 341 f.; vgl. Urteile 8C_900/2017 vom 30. Mai 2019 E. 4.2.1; 8C_354/2015, 8C_362/2015 vom 13. Oktober 2015 E. 7.2, in: SVR 2016 UV Nr. 24 S. 75).