Citation: P 61/02 02.09.2003 E. 6

Weil weder die Frage nach dem Erlass der Rückerstattungsschuld noch der rein prozessuale Aspekt des vorinstanzlichen Nichteintretens auf die Eingabe vom 13. September 2001 die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen im Sinne von Art. 134 OG betrifft (vgl. zur Erlassfrage: BGE 122 V 223 Erw. 2, 136 Erw. 1, 112 V 100 Erw. 1b, je mit Hinweisen), sind für das Verfahren vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht Gerichtskosten zu erheben (Umkehrschluss aus Art. 134 OG). Diese gehen zu Lasten der unterliegenden Ausgleichskasse (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 135 OG). Das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ist damit gegenstandslos. Mangels anwaltlicher Vertretung ist ihr auch keine Parteientschädigung zuzusprechen.