Citation: 6B_1208/2020 E. 15.4

15.4. Das angefochtene Urteil verletzt auch in Bezug auf die Verlegung der Verfahrenskosten kein Bundesrecht. Dies gilt zunächst für die Auferlegung der erstinstanzlichen Kosten, die im sachgerechten Ermessen des Gerichts liegt. Die Vorinstanz nimmt zu Recht an, dass die dem Beschwerdeführer zur Last gelegten Handlungen in einem engen Zusammenhang standen und alle Untersuchungshandlungen hinsichtlich jedes Anklagepunktes notwendig waren. Bei einem einheitlichen Sachverhaltskomplex ist vom Grundsatz der vollständigen Kostenauflage mithin nur abzuweichen, wenn die Strafuntersuchung im freisprechenden Punkt zu Mehrkosten geführt hat (Urteile 6B_460/2020 vom 10. März 2021 E. 10.3.1; 6B_112/2020 vom 7. Oktober 2020 E. 6.3; 6B_202/2020 vom 22. Juli 2020 E. 3.2; 6B_115/2019 vom 15. Mai 2019 E. 4.3 mit Hinweisen). Zudem liegen beim Beschwerdeführer im Vergleich zum Mitangeklagten C.________ deutlich weniger Freisprüche und Einstellungen vor, so dass die Vorinstanz auf eine Reduktion der von der Staatsanwaltschaft auferlegten Abschlussgebühr abgesehen hat (angefochtenes Urteil S. 153), wogegen der Beschwerdeführer keine expliziten Einwände erhebt. Er beschränkt sich vielmehr darauf, geltend zu machen, es sei unangemessen, ihn mit derart exorbitanten Kosten zu belasten, zumal das Verfahren mit einem Strafbefehl hätte erledigt werden können. Nicht zu beanstanden ist auch die Festlegung der Urteilsgebühr im zweitinstanzlichen Verfahren. Dasselbe gilt, soweit die Vorinstanz bei der Bemessung der zweitinstanzlichen Urteilsgebühr den durch die äusserst zahlreichen und umfangreichen Eingaben des Beschwerdeführers (vgl. angefochtenes Urteil S. 6) verursachten Mehraufwand berücksichtigt hat. Dass der Beschwerdeführer in einzelnen, im Rahmen des vorliegenden Strafverfahrens von ihm bis ans Bundesgericht geführten Beschwerdeverfahren obsiegt hat, ist ohne Einfluss auf die Verlegung der Kosten im vorliegenden Verfahren. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet.