Citation: 6B_1222/2016 E. 4.3

4.3. Es ist nicht willkürlich, dass die Vorinstanz den Beschwerdeführer als Aktionär und faktischen Geschäftsführer der E.________ AG und nach seiner Übernahme der Gesellschaft von seinem ehemaligen Geschäftspartner A.________ als Alleinaktionär und faktischen Geschäftsführer der F.________ AG qualifizierte. Damit ist in bundesrechtskonformer Weise die Stellung als Geschäftsführer im Sinne von Art. 158 StGB gegeben (vgl. etwa Urteile 6B_1016/2015 vom 26. Januar 2017 E. 3.4 und 6B_300/2016 vom 7. November 2016 E. 4.3, je mit Hinweisen). Daran vermögen der Einwand der vom Verwaltungsrat unterlassenen Kontrolle sowie jener des fehlenden Einbezugs der Verwaltungsräte ins Strafverfahren nichts zu ändern. Denn beide Rügen rechtfertigen weder das widerrechtliche Verhalten des Beschwerdeführers noch mindern sie sein Verschulden. Mit der vorinstanzlich erstellten Überweisung von insgesamt Fr. 76'464.-- auf das Privatkonto des Beschwerdeführers ist auch sein Einwand des geschäftsbedingten Bezugs als blosse Schutzbehauptung zu werten. Soweit er auf das Verhalten des Ehepaars D.________ verweist, ist nicht nachvollziehbar, inwiefern dieses an den strafrechtlich relevanten ungerechtfertigten Geldbezügen des Beschwerdeführers zu Lasten der AG (mit-) schuldig sein soll. Schliesslich ist der Einwand der fehlenden Bereicherungsabsicht unbehelflich, hat dies doch bereits die Vorinstanz festgestellt.