Citation: 5A_310/2010 19.11.2010 E. 9.1

9.1.1 Das Obergericht sprach der Beschwerdeführerin auch für die Zeit nach Erreichen ihres AHV-Alters bis zum AHV-Alter des Beschwerdeführers einen Unterhaltsbeitrag zu. 9.1.2 Es ging beim Beschwerdeführer von einem gleichbleibenden Einkommen aus und legte der Unterhaltsberechnung für die Beschwerdeführerin den in E. 6 und 7 oben behandelten Betrag für die Fortführung des ehelichen Lebensstandards in der Höhe von monatlich Fr. 12'340.-- zugrunde. Das Obergericht zog von diesem Betrag einerseits den Vorsorgeunterhalt (Fr. 2'011.-- pro Monat) ab und reduzierte andererseits die laufenden Steuern angesichts der reduzierten Steuerbelastung (aufgrund der Leibrentenbesteuerung) auf Fr. 1'300.-- pro Monat. 9.1.3 Im Rahmen der Eigenversorgungskapazität der Beschwerdeführerin berücksichtigte das Obergericht wiederum einen Vermögensertrag von Fr. 1'875.-- pro Monat. Weiter rechnete es der Beschwerdeführerin jeweils monatlich eine AHV-Rente in der Höhe von Fr. 2'000.-- (nachfolgend E. 9.2), eine Rente von Fr. 2'200.-- für die aus dem Vorsorgeausgleich in der dritten Säule angelegten Gelder (nachfolgend E. 9.3) sowie eine aus dem BVG-Vorsorgeunterhalt resultierende Rente der Säule 3b von Fr. 500.-- an. 9.1.4 Soweit die Parteien ihre Rügen gegen die Bedarfsberechnung und die Eigenversorgungskapazität der Beschwerdeführerin wiederholen, kann auf das Vorstehende (E. 5 und 6) verwiesen werden.