Citation: 6B_266/2007 31.07.2007 E. 3

Der Beschwerdeführer wirft dem Appellationsgericht willkürliche Beweiswürdigung vor. 3.1 Art. 9 BV gewährleistet den Anspruch darauf, von den staatlichen Organen ohne Willkür behandelt zu werden. Auf dem Gebiet der Beweiswürdigung steht den kantonalen Instanzen ein weiter Ermessensspielraum zu. Willkür in der Beweiswürdigung liegt vor, wenn die Behörde in ihrem Entscheid von Tatsachen ausgeht, die mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen oder auf einem offenkundigen Fehler beruhen. Dabei genügt es nicht, wenn sich der angefochtene Entscheid lediglich in der Begründung als unhaltbar erweist; eine Aufhebung rechtfertigt sich erst, wenn er auch im Ergebnis verfassungswidrig ist (BGE 127 I 38 E. 2a S. 41; 124 IV 86 E. 2a S. 88, je mit Hinweisen). In diesem Sinne ist auch Art. 97 Abs. 1 BGG zu verstehen, welcher in der Beschwerde ans Bundesgericht Kritik an den gerichtlichen Sachverhaltsfeststellungen nur zulässt, wenn diese für den Ausgang des Verfahrens erheblich ist und die Vorbringen geeignet sind, sie als offensichtlich unrichtig - willkürlich - nachzuweisen. 3.2 Der Beschwerdeführer bringt gegen die appellationsgerichtliche Beweiswürdigung etwa vor, die Aussagen der drei Mitangeklagten seien weniger glaubhaft als vom Appellationsgericht angenommen, da sie den Vorfall unterschiedlich geschildert hätten und nicht auszuschliessen sei, dass sie, nachdem sie u.a. vom Beschwerdeführer bei der Polizei angeschwärzt worden seien, diesen aus Groll zu Unrecht beschuldigt haben könnten. Ausserdem hätte es dem Augenzeugen H.________, obwohl kurzsichtig, angesichts der unterschiedlichen Tenues auffallen müssen, wenn ausser dem Ersatzgoalie seiner Mannschaft (E.________) auch der Goalie (Beschwerdeführer) an der Schlägerei beteiligt gewesen wäre. Damit legt der Beschwerdeführer indessen lediglich dar, wie die Beweise aus seiner Sicht zu würdigen wären. Den Nachweis, dass die Beweiswürdigung widersprüchlich und unhaltbar bzw. offensichtlich unrichtig ist, ist mit diesen Einwänden offensichtlich nicht zu erbringen. Solche rein appellatorische Kritik an den appellationsgerichtlichen Sachverhaltsfeststellungen ist unzulässig, darauf ist nicht einzutreten.