Citation: 8C_549/2016 E. 5.2

5.2. Gegen die von der Vorinstanz verwendete "Lohnrichtlinie für familienfremde Arbeitnehmende in der Schweizer Landwirtschaft inklusive landw. Hauswirtschaft" zwecks Feststellung des branchenüblichen Einkommens wendet der Beschwerdeführer weiter ein, dass diese lediglich Mindestlöhne wiedergebe und aufgrund der darin mitenthaltenen Frauenlöhne nicht repräsentativ sei. Diese Argumentation übersieht, dass die fraglichen Richtlöhne jeweils eine Spannbreite aufweisen und die individuelle Einstufung je nach Fähigkeiten und Berufserfahrung des einzelnen Arbeitnehmenden erlauben. Folglich sind sie geeignet, um den branchenüblichen Durchschnittslohn zu ermitteln und können zur Parallelisierung eines unterdurchschnittlichen Einkommens herangezogen werden. Das kantonale Gericht hat somit zu Recht auf die "Lohnrichtlinie für familienfremde Arbeitnehmende in der Schweizer Landwirtschaft inklusive landw. Hauswirtschaft" abgestellt (vgl. auch Urteil 8C_466/2015 vom 26. April 2016 E. 3.3.3 f.).