Citation: 6B_889/2024 E. 1.2.1

1.2.1. Der 1971 geborene Beschwerdeführer ist kenianischer Staatsangehöriger. Er migrierte im Jahr 2000 in die Schweiz. Nennenswerte Sozialkontakte bestehen nicht. Der Beschwerdeführer spricht einigermassen deutsch. Er ist seit 2014 keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgegangen, lebt von Sozialhilfe und hatte per September 2020 rund Fr. 200'000.-- Schulden. Ausserdem ist er wegen eines Gewaltdelikts (Drohung mit einem Messer) vorbestraft. Die Vorinstanz spricht von einer gescheiterten persönlichen und beruflichen Integration, was der Beschwerdeführer nicht bestreitet. Mangels eines sozialen Empfangsraums und beruflicher Perspektiven in der Schweiz könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Beschwerdeführer ohne strukturierten Tagesablauf erneut übermässig Alkohol konsumieren würde, verbunden mit den von ihm in diesem Zustand ausgehenden Gefahren. Die Legalprognose sei schlecht. Das einzige, was für einen Verbleib des Beschwerdeführers in der Schweiz spricht, ist seine gesundheitliche Situation.