Citation: 1C_321/2023 E. 5.2

5.2. Die Nutzung der befestigen Fläche als Containerabstellplatz und damit zu nichtlandwirtschaftlichen Zwecken widerspricht dem fundamentalen Prinzip der Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet. Das öffentliche Interesse an der Wahrung dieses grundlegenden Prinzips ist nach der Rechtsprechung sehr gewichtig (vgl. BGE 147 II 309 E. 5.5; 132 II 21 E. 6.4). Mit der Vorinstanz kann vorliegend von einem gewichtigen öffentlichen Interesse am Rückbau der - ohne Baubewilligung erstellten - befestigten Fläche ausgegangen werden (vgl. Urteil 1C_371/2021 vom 15. September 2022 E. 4.3, wonach dies zur Verhinderung der schleichenden Überbauung der Landwirtschaftszone auch in Bezug auf Bauten gilt, die flächen- und volumenmässig nicht sehr gross sind und die sich in der Nähe eines Wohnhauses befinden). Die Vorinstanz hat die Abweichung vom gesetzmässigen Zustand im vorliegenden Fall zu Recht als nicht mehr geringfügig bzw. unbedeutend qualifiziert. Selbst wenn der Beschwerdeführer bzw. sein Rechtsvorgänger vorliegend gutgläubig vom Vorliegen einer rechtskräftigen Baubewilligung für die befestigte Fläche hätte ausgehen dürfen, scheitert die Verhältnismässigkeit bereits daran, dass der rechtswidrigen Nutzung der fundamentale raumplanungsrechtliche Trennungsgrundsatz entgegensteht, der das geringe private Interesse des Beschwerdeführers klar überwiegt. Sein privates Interesse erschöpft sich im Wesentlichen darin, weiterhin von der rechtswidrigen Nutzung ausserhalb der Bauzone profitieren zu können. Er macht im Übrigen auch keine konkreten weiteren privaten Interessen geltend, wie etwa erhebliche Investitionskosten, hohe Rückbaukosten oder grosse Nutzungsverluste. Die restitutorischen Massnahmen sind nicht nur geeignet und erforderlich für die Erreichung des öffentlichen Interesses, sondern für den Beschwerdeführer auch ohne Weiteres zumutbar. Nach dem Gesagten ist eine Verletzung des Verhältnismässigkeitsprinzips aufgrund des überwiegenden öffentlichen Interesses an der Wahrung des fundamentalen Trennungsgrundsatzes zu verneinen.