Citation: 1C_528/2019 E. 4.6

4.6. Der von den Beschwerdeführern behauptete Umstand, dass die Finanzierung für Bau und Unterhalt dieser Strasse privat erfolge, spricht nicht zwingend dagegen, sie im Hinblick auf die umstrittene Abstandspflicht als öffentlich zu bewerten. Zudem gehen die Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht substanziiert auf die kantonalen bzw. kommunalen Rechtsgrundlagen betreffend Bau und Unterhalt von Strassen im privaten Eigentum ein. In dieser Hinsicht ist dem Bundesgericht eine verfassungsrechtliche Überprüfung des angefochtenen Entscheids verwehrt (vgl. oben E. 2). Im Übrigen spielt es für den Verfahrensausgang keine erhebliche Rolle, wie es sich nach der Begründung des angefochtenen Entscheids mit der Abstandspflicht bei einer Zufahrt für ein einziges Grundstück oder bei blossen Parkplätzen bzw. Vorplätzen verhalten würde, denn im Streit liegt eine Zufahrtsstrasse mit grundstücksübergreifender Erschliessungsfunktion.