Citation: 2C_594/2023 E. 5.2

5.2. Soweit sich die Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit dem Widerruf der Beitragsgewährung auf eine Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 BV) beruft, genügt diese Rüge den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Selbst wenn sie angesichts des Schreibens vom 18. Juni 2021 darauf hätte vertrauen dürfen, dass sie den empfangenen Härtefallbeitrag behalten darf, solange sie die Verwendungseinschränkungen nicht verletzt, geht aus ihren Ausführungen nicht hervor, dass sie nachteilige Dispositionen getroffen hätte, die sie nicht mehr rückgängig machen kann (zu den Voraussetzungen des Vertrauensschutzes: BGE 149 V 203 E. 5.1; 148 II 233 E. 5.5.1; je mit Hinweisen). Auf diese Rüge ist daher nicht näher einzugehen.