Citation: 8C_512/2021 E. A

Mit Schadenmeldung vom 5. April 2016 wurde der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) mitgeteilt, dass die 1981 geborene A.________ (wieder) an Beschwerden an der rechten Schulter leidet. Die Suva anerkannte diese als Rückfall zum Unfall vom 9. Februar 2006. Sie kam für Heilbehandlungen auf und entrichtete Taggelder. Gestützt auf die kreisärztlichen Berichte vom 4. Mai und 13. September 2017 verfügte die Suva am 7. Februar 2018 den Fallabschluss unter Zusprache einer Teilrente und einer Integritätsentschädigung. Auf den Fallabschluss kam die Suva am 9. Juli 2018 aufgrund der Einsprache der Versicherten sowie der Einschätzung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) der IV-Stelle des Kantons Aargau zurück und gewährte Kostengutsprache für eine Schmerztherapie im Zentrum B.________. Am 17. Mai 2019 erstattete das medizinische Begutachtungszentrum C.________ im Auftrag der IV-Stelleein bidisziplinäres (orthopädisch-psychiatrisches) Gutachten und am 21. Januar 2020 nahm der Kreisarzt zu den noch zu erwartenden Verbesserungen durch eine weitere Behandlung und der Arbeitsfähigkeit Stellung. Anschliessend sprach die Suva der Versicherten mit Wirkung ab 1. Juli 2020 eine Rente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 24 % sowie eine Integritätsentschädigung von 15 % zu (Verfügung vom 17. Juli 2020, Einspracheentscheid vom 15. Dezember 2020).