Citation: 1C_537/2020 E. 3.2

3.2. Unter Berufung auf diese Rechtsprechung führte die Vorinstanz zusammengefasst aus, im Strafverfahren sei zur Sachverhaltsfeststellung im Wesentlichen auf den Polizeirapport abgestellt worden, der auf Wahrnehmungen des Polizeibeamten vor Ort und unmittelbar nach dem Vorfall eingeholte Aussagen des Beschwerdeführers, der Geschädigten und eines Zeugen basiert. Sodann seien der Beschwerdeführer und die Geschädigte zu einem späteren Zeitpunkt erneut befragt worden. Dem Statthalteramt seien somit alle rechtlich relevanten Sachverhaltsumstände bekannt gewesen, weshalb das Strassenverkehrsamt auf die Erhebung zusätzlicher Beweise habe verzichten dürfen. Der Beschwerdeführer habe den massgeblichen Polizeirapport am 7. Februar 2019 eingesehen und sei mit der Sistierungsverfügung vom 12. Februar 2019 vom Strassenverkehrsamt darauf hingewiesen worden, dass ihm im Strafverfahren umfassende Verteidigungsrechte zur Verfügung stehen und im Administrativmassnahmenverfahren dereinst massgeblich auf den Entscheid im Strafverfahren abgestellt werden wird. Der Beschwerdeführer habe später die gegen den Strafbefehl vom 25. Juli 2019 erhobene Einsprache (mit Schreiben vom 9. September 2019) wieder zurückgezogen. Demnach sei das Strassenverkehrsamt bezüglich der Sachverhaltsdarstellung an das Strafurteil gebunden, auch wenn dieses lediglich in einem Strafbefehlsverfahren ergangen sei. Die vom Beschwerdeführer vorgebrachten Sachverhaltsrügen seien daher im Administrativverfahren zu Recht nicht mehr berücksichtigt worden.