Citation: 4A_683/2016 E. 2.3

2.3. Der Einwand der Beschwerdeführerin, es handle sich bei ihrem Vorbringen, wonach bei der Verpfändung von Aktien das Bezugsrecht mitverpfändet sei und sich ihr Anspruch auf Verpfändung von 31'000'379 Namenaktien der C.________ Holding AG daher auch aus Gesetz ergebe, lediglich um eine weitere rechtliche Begründung, die auch vom Bundesgericht nach Art. 106 Abs. 1 BGG von Amtes wegen zu prüfen sei, erscheint unbegründet. Im Unterschied zu dem von ihr geltend gemachten Vertragsanspruch ist der behauptete gesetzliche Anspruch auf Nachverpfändung auf die Mitverpfändung von Bezugsrechten gerichtet, wobei sich der Umfang der Nachverpfändung gemäss den Vorbringen in der Beschwerde nach dem Wert des Bezugsrechts bzw. dem Ausmass der Verwässerung bemisst. Wie auch der Beschwerdegegner in seiner Antwort darlegt liegen dem erstmals im Berufungsverfahren vorgebrachten gesetzlichen Anspruch somit andere Sachverhaltselemente zugrunde als dem zunächst geltend gemachten Anspruch aus der pfandrechtlichen Vereinbarung.