Citation: 6B_1047/2015 E. 7.4.2

7.4.2. Schliesslich verletzt das angefochtene Urteil auch in Bezug auf die Festsetzung des zu vollziehenden Teils der Freiheitsstrafe kein Bundesrecht. Bemessungsregel bei der Festsetzung des aufzuschiebenden und des zu vollziehenden Strafteils beim teilbedingten Vollzug bildet das Ausmass des Verschuldens. Das Verhältnis der Strafteile ist so festzusetzen, dass darin die Wahrscheinlichkeit der Legalbewährung des Täters einerseits und dessen Einzeltatschuld anderseits hinreichend zum Ausdruck kommen. Die Anordnung des Vollzuges der Freiheitsstrafe von 36 Monaten im Umfang von 12 Monaten hält sich angesichts des Verschuldens des Beschwerdeführers einerseits und dessen Bewährungsaussichten andererseits im pflichtgemässen sachrichterlichen Ermessen. Die Beschwerde erweist sich daher auch in diesem Punkt als unbegründet.