Citation: 6B_1206/2018 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, indem die Vorinstanz aufgrund ihrer tatsächlichen Feststellungen seine Mittäterschaft bejahe, verletze sie Bundesrecht. Er habe bei der schweren Körperverletzung des Beschwerdegegners nicht in einem Ausmass mit Y.Y.________ zusammengewirkt, dass er als Hauptbeteiligter erscheine. Die Vorinstanz bejahe in Bezug auf den Beschwerdegegner zu Unrecht einen gemeinsamen Tatentschluss und rechne ihm fälschlicherweise die Verletzungen an, welche Z.Y.________ diesem zugefügt habe. Die erste Instanz habe den diesbezüglichen Tatentschluss zutreffend verneint, indem sie ausgeführt habe, er, Z.Y.________ und Y.Y.________ hätten sich an B.________ rächen wollen, weil dieser Y.Y.________ anlässlich der ersten tätlichen Auseinandersetzung einen Faustschlag ins Gesicht versetzt habe. Die vorinstanzliche Würdigung des subjektiven Tatbestands sei offensichtlich unhaltbar, zumal nie das Motiv bestanden habe, den Beschwerdegegner tätlich anzugreifen. Es sei einzig und allein um die Rache an B.________ (und ggf. um weitere Beteiligte der ersten Auseinandersetzung) gegangen, welcher zuvor Y.Y.________ geschlagen habe. Indem die Vorinstanz die Schläge von Z.Y.________ ihm zurechne, verletze sie die bundesgerichtliche Rechtsprechung zur Mittäterschaft und zum Mittäterschaftsexzess (Beschwerde S. 8 ff. Ziff. 18 ff.).