Citation: 1B_237/2021 E. A

Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich führt gegen A.________ eine Strafuntersuchung wegen mehrfacher Drohung, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte etc. Ihm wird vorgeworfen, seinen Bruder am 1. März 2021 über WhatsApp kontaktiert zu haben und in das Haus seiner Familie eingestiegen zu sein, womit er gegen das ihm mit Strafbefehl vom 15. Januar 2021 auferlegte Kontakt- und Rayonverbot verstossen habe. Ausserdem soll er seine Schwester am 11. März 2021 telefonisch und in WhatsApp-Nachrichten mit dem Tod bedroht haben. Seinem Vater soll er am 12. März 2021 eine Sprachnachricht gesandt haben, worin er ihm mehrfach mit dem Tod gedroht habe. Schliesslich wird ihm vorgeworfen, am 17. März 2021 auf der Gemeindeverwaltung "randaliert" zu haben, indem er gegen die Scheibe des Schalters gepoltert, eine Abschrankungssäule hin und her bewegt und damit gedroht habe, "den Laden auseinanderzunehmen", worauf der dort tätige Verwaltungsangestellte die Polizei alarmierte, die A.________ anschliessend festnahm. Mit Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts Horgen vom 19. März 2021 wurde A.________ bis zum 9. April 2021 in Untersuchungshaft versetzt. Das Zwangsmassnahmengericht des Bezirks Zürich verlängerte die Untersuchungshaft mit Verfügung vom 9. April 2021 bis zum 9. Juli 2021. Diese Verfügung focht A.________ beim Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, an, welches die Beschwerde mit Beschluss vom 3. Mai 2021 abwies. Es verneinte das Vorliegen von Kollusionsgefahr, bejahte jedoch die Ausführungsgefahr.