Citation: 4A_448/2023 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt, dass der angefochtene Entscheid Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 EMRK verletze, da ihm die Vertretung durch den von ihm frei gewählten Rechtsanwalt verboten worden sei. Das Recht der freien Anwaltswahl könne zwar eingeschränkt werden, wenn bei der Vertretung anwaltsrechtliche Interessenkonflikte vorlägen. Ein solcher Interessenkonflikt habe bei Rechtsanwalt F.________ jedoch nicht bestanden bzw. eventualiter bestehe ein solcher spätestens seit dem Austritt von Rechtsanwalt D.________ am 19. Juli 2022 nicht mehr. Die Rüge ist unbegründet: Den Entscheid der Vorinstanz, dass bei Rechtsanwalt F.________ ein Interessenkonflikt vorliege und er deshalb nicht als Rechtsvertreter des Beschwerdeführers zuzulassen sei, weist der Beschwerdeführer nicht als verfassungswidrig aus (oben Erwägung 3.1). Entsprechend ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass ein Interessenkonflikt besteht. Besteht ein Interessenkonflikt, ist die freie Wahl der Rechtsvertretung eingeschränkt (vgl. BGE 138 II 162 E. 2.5.2), wie der Beschwerdeführer selbst anerkennt. Inwiefern in dieser Konstellation Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 EMRK verletzt sein sollen, legt der Beschwerdeführer nicht hinreichend dar, und ist auch nicht ersichtlich.