Citation: 6B_1263/2020 E. 4.5.2

4.5.2. Eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung ist sodann nicht auszumachen. Der vom Beschwerdeführer angeführte Bericht der I.________ AG vom 1. November 2016 hält fest, dass die D.________ AG Aktien der sich in Gründung befindlichen L.________ AG an Dritte verkauft habe. Dabei hätte die D.________ AG zunächst per E-Mail Werbung für die Zeichnung dieser Aktien gemacht, wobei diesen Werbe-E-Mails sogenannte Zeichnungsscheine angehängt gewesen seien. Auf diesen Zeichnungsscheinen sei angekreuzt worden, ob der Investor ein Darlehen gewähren, Aktien kaufen oder beides wolle. Die Zeichnungsscheine sollten dabei der D.________ AG eingereicht und die entsprechenden Zahlungen auf deren Konto geleistet werden. Zum Schluss sei das Darlehen oder der Aktienkauf durch die D.________ AG schriftlich bestätigt worden (Bericht der I.________ AG vom 1. November 2016, Untersuchungsakten, act. 5.7 S. 30 f.). Dass die Investorengelder im Namen der L.________ AG entgegengenommen wurden, lässt sich dem Bericht damit in keiner Weise entnehmen. Die gegenteilige Feststellung der Vorinstanz erscheint nicht als aktenwidrig.