Citation: 9C_77/2021 E. A

Die 1982 geborene A.________ leidet an den Geburtsgebrechen GgV-Nr. 387 (angeborene Epilepsie) und GgV-Nr. 390 (angeborene zerebrale Lähmungen), weshalb ihr bereits in der Kindheit Leistungen der Invalidenversicherung zugesprochen wurden. Zudem anerkannte die IV-Stelle des Kantons Zürich mit Verfügungen vom 7. Juni und 12. Juli 2007 ab 1. August 2006 bei einem Invaliditätsgrad von 94 % eine ganze Invalidenrente. Am 6. Februar 2015 wurde A.________ Mutter von Zwillingen. Die zwischenzeitlich aufgrund eines Wohnsitzwechsels zuständige IV-Stelle des Kantons Aargau reduzierte daraufhin mit Verfügung vom 12. August 2020 mit Wirkung ab 1. Oktober 2020 die laufende ganze Invalidenrente auf eine Viertelsrente, wobei sie den Invaliditätsgrad (48 %) nunmehr aufgrund der "gemischten Methode" ermittelte.