Citation: 8C_626/2009 09.11.2009 E. A

Die 1968 geborene N.________, seit März 1993 als Sekretärin bei der Firma W.________ AG tätig und dadurch bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA) u.a. obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, geriet am 14. Januar 2003 mittags als Lenkerin ihres korrekt geführten Personenwagens an einer Kreuzung innerorts seitlich-frontal in eine Kollision mit einem einbiegenden Lieferwagen. Die am darauffolgenden Tag infolge Schwindel sowie zunehmender Kopf- und Nackenschmerzen frontal/parietal bzw. links konsultierte Ärztin Frau Dr. med. G.________, Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte gestützt auf den Befund einer diskret eingeschränkten Beweglichkeit der Halswirbelsäule (HWS) eine HWS-Distorsion und verordnete physiotherapeutische Massnahmen; eine Arbeitsunfähigkeit wurde verneint ("Fragebogen bei HWS-Verletzungen" vom 5. Februar 2003). In der Folge verstärkten sich die Schwindelbeschwerden und traten zusätzlich Parästhesien im linken Arm und Bein, eine Gleichgewichtsstörung sowie die Sicht von Doppelbildern auf. Auf der Basis der vorläufigen Diagnose eines cervicocephalen und -brachialen Syndroms links attestierte der behandelnde Arzt Dr. med. S.________, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, mit "Dokumentationsbogen für Erstkonsultation nach kranio-zervikalem Beschleunigungstrauma" vom 18. März 2003 für die Zeit ab 11. März 2003 ein vollständiges Leistungsunvermögen. Die AXA klärte die Verhältnisse in medizinischer Hinsicht ab, indem sie insbesondere Gutachten des lic. phil H.________, Fachpsychologe für Neuropsychologie FSP, vom 20. Juli 2004 und des Dr. med. M.________, Facharzt FMH für Neurologie, vom 14. September 2004 sowie Berichte des Dr. med. A.________, Neurologe FMH, vom 1. April 2003, des beratenden Arztes Dr. med. U.________ vom 5. Oktober 2004, der Frau Dr. med. E.________, Spezialärztin FMH Otorhinolaryngologie (ORL), vom 15. November 2004, des Dr. med. S.________ u.a. vom 19. Oktober 2005, des Dr. med. R.________, Facharzt FMH für Neurologie, vom 8. Dezember 2005, des Prof. Dr. med. K.________, Spezialarzt FMH für HNO, vom 27. Dezember 2005 und der Klinik T.________, Wirbelsäulenzentrum, vom 29. März 2006 beizog. Ferner holte sie ein Unfallanalytisches Gutachten des Ing. HTL I.________ vom 30. Juni 2003 sowie eine Biomechanische Beurteilung der Arbeitsgruppe für Unfallmechanik vom 4. November 2003 ein und wurde ihr durch die Versicherte ein Gutachten der Firma Dr. L.________ AG, Institut für Unfallrekonstruktion, vom 29. Dezember 2003 vorgelegt. Gestützt darauf stellte die AXA ihre bis zu diesem Zeitpunkt in Form von Heilbehandlung und Taggeld erbrachten Leistungen mit Verfügung vom 17. Oktober 2006 auf den 30. September 2006 ein; als Begründung wurde im Wesentlichen angeführt, zwischen dem Unfallereignis und den geklagten Beschwerden bestehe kein adäquater Kausalzusammenhang (mehr). Daran wurde auf Einsprache hin mit Entscheid vom 1. Juni 2007 festgehalten.