Citation: 1A.108/2000 12.09.2000 E.

E.- Am 15. September 1999 erliess die Bezirksanwaltschaft hinsichtlich N.________ und der Firma W.________ eine gemeinsame Schlussverfügung, wobei N.________ als Vertreter der Firma W.________ aufgeführt wurde. Sie bewilligte die Herausgabe der Bankunterlagen der Firma W.________ sowie von Akten betreffend N.________ an die ersuchende Behörde. Nachdem der Rechtsvertreter von N.________, Rechtsanwalt Joseph Sutter, am 19. September 1999 mitgeteilt hatte, dass weder er noch N.________ die Firma W.________ vertreten, erliess die Bezirksanwaltschaft am 21. September 1999 eine neue Schlussverfügung gegenüber der Firma W.________, die am 24. September 1999 der Bank zur Kenntnisnahme mitgeteilt wurde. Die Bank verweigerte Rechtsanwalt Sutter gegenüber die Auskunft, solange keine Vollmacht der Kontoinhaberin vorliege. Daraufhin bemühte sich Rechtsanwalt Sutter um eine Vollmacht der Firma W.________, die ihm am 7. Oktober 1999 zugestellt wurde. Noch am gleichen Tag wandte sich Rechtsanwalt Sutter an die Bank, die ihm die Schlussverfügung mit Schreiben vom 11. Oktober 1999 (eingegangen am 12. Oktober 1999) zustellte. Die Bank wies darauf hin, dass ihr die aktuelle Adresse der Firma W.________ nicht bekannt gewesen sei, weshalb sie die Schlussverfügung der Betroffenen vorher noch nicht habe zustellen können.