Citation: I 647/99 20.03.2001 E. 4

4.- Die Vorinstanz hat eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes gegenüber der in Rechtskraft erwachsenen Verfügung vom 21. Juli 1995 in Würdigung der medizinischen Aktenlage verneint. Dabei ist sie davon ausgegangen, dass Dr. med. L.________ im Gutachten der Neurologischen Poliklinik Y.________, vom 10. September 1995, im wesentlichen auf Grund der gleichen Diagnosen wie in der ursprünglichen Leistungsverfügung die Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers als technischer Kaufmann mit geringer körperlicher Belastung und abwechslungsreicher Haltung bzw. bei Vermeiden von monotoner Haltung/Tätigkeit auf 25 % festgesetzt hat und unter Vorbehalt von physikalischen Behandlungen gar eine Steigerung auf 100 % an einem angepassten Arbeitsplatz für möglich hielt. Überdies hat sie erwogen, dass weder der Abbruch der Umschulung zum Technischen Kaufmann, noch die Zeugnisse des Hausarztes Dr. med. S.________, Spezialarzt Innere Medizin FMH, der den Versicherten vom 22. Juli 1996 bis auf weiteres zu 100 % arbeitsunfähig schrieb, noch der Bericht des Neurologen Dr. med. H.________ an die IV-Stelle vom 25. März 1997 eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu belegen vermögen. So habe Dr. med. H.________ in Kenntnis aller medizinischen Vorakten den Versicherten zwar in seiner angestammten Tätigkeit als Sanitärinstallateur als zu 100 % arbeitsunfähig bezeichnet, entgegen den Ausführungen des Versicherten aber nicht gesagt, der Patient weise keine verwertbare Restarbeitsfähigkeit von 50 % auf und damit auch keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes dargetan. Zudem müsse der Abbruch der Umschulung zum Technischen Kaufmann nicht zwingend einer gesundheitlichen Verschlechterung über die 50 %-Einschränkung hinaus zugeschrieben werden.