Citation: 6B_144/2021 E. 4.3.2

4.3.2. Inwiefern die Vorinstanz die Sozialgefährlichkeit des Handelns des Beschwerdegegners verkannt haben sollte, ist sodann nicht ersichtlich. Die Vorinstanz durfte aufgrund des eingeschränkten Zugangs zu den Geräten und angesichts der äusserst kurzen Deliktsdauer von einem Tag darauf erkennen, dass im Handeln des Beschwerdegegners noch "keine besonders grosse Gefahr für die Bevölkerung" (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 3.1 S. 25) zu sehen ist. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass der Beschwerdegegner sich nicht geständig zeigte und die strafbare Handlung nicht von sich aus, sondern einzig aufgrund des Eingreifens der Polizei und der ESBK aufgegeben hat. Dass die Vorinstanz mit Blick auf die Anzahl der Geräte und der darauf befindlichen Spiele das objektive Tatverschulden nicht mehr als "sehr leicht", sondern lediglich als "leicht" bewertet, gibt zu keiner Kritik Anlass. Ein Widerspruch in der Begründung ist nicht auszumachen. Die Feststellung, durch das Deliktsverhalten des Beschwerdegegners sei keine besonders grosse Gefahr für die Bevölkerung entstanden, lässt sich ohne Weiteres mit einem leichten objektiven Tatverschulden in Einklang bringen. Zur subjektiven Tatschwere hält die Vorinstanz fest, dass diese die objektive Tatschwere nicht zu relativieren vermöge. Dies beanstandet die Beschwerdeführerin nicht. Insgesamt durfte die Vorinstanz das Tatverschulden als leicht einstufen, was im Übrigen auch die Beschwerdeführerin anzuerkennen scheint (vgl. Beschwerde S. 16).