Citation: 6B_924/2024 E. 2.3.3

2.3.3. Schliesslich bemängelte der Beschwerdeführer im Berufungsverfahren, er habe möglicherweise gar nicht gewusst, dass er nicht fahren dürfe. Dazu hält die Vorinstanz fest, dem Beschwerdeführer sei bekannt gewesen, dass er am 20. Juli 2022 noch unter Führerausweisentzug gestanden habe. Es erscheine unglaubhaft, dass er sich das Ende der Entzugsdauer nicht gemerkt haben wolle, zumal er vor Erstinstanz ausgesagt habe, er habe den Grenzbeamten mitgeteilt, in ein oder zwei Tagen wieder fahren zu dürfen. An der Berufungsverhandlung habe der Beschwerdeführer bestätigt, den Führerausweis mit der Bestätigung des Datums erhalten zu haben. Es könne also nicht ernsthaft behauptet werden, es sei unbekannt, was im Rücksendeschreiben gestanden habe. Gemäss Vorinstanz kommt hinzu, dass dem Beschwerdeführer der Führerausweis in der Vergangenheit schon zweimal für unterschiedliche Dauer entzogen worden sei. Er habe sehr wohl gewusst, dass er den Personenwagen nicht hätte lenken dürfen.