Citation: 6S.656/2000 16.08.2001 E. 1

1.- a) Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe in ihrem Urteil Art. 25 StGB, die strafbare Gehilfenschaft, falsch ausgelegt und damit Bundesrecht verletzt. Sie verzichtet auf rechtliche Ausführungen zur allfälligen Haupttat. b) Die Beschwerdeführerin macht im Wesentlichen geltend, für eine strafbare Gehilfenschaft genüge entgegen der Ansicht der Vorinstanz nicht schon jede Förderung der Haupttat. Weil sie keinen Beitrag geleistet habe, welcher die Erfolgschancen der Haupttat qualifiziert erhöht hätte, habe sie keine strafbare Gehilfenschaft begangen. Nach der für den Kassationshof verbindlichen Feststellung des Sachverhaltes durch die Vorinstanz habe sie das System der Arbeitszeiterfassung umgesetzt, indem sie die wahrheitswidrigen Abrechnungen erstellt, ihrem Chef M.________ vorgelegt und alsdann an die Arbeitslosenkasse gesandt habe (Nichtigkeitsbeschwerde S. 3 unten). Sie habe damit lediglich auf Anweisung ihres Chefs ihre üblichen Leistungen erbracht, mithin ihre vertraglichen Pflichten als Sekretärin erfüllt. Der Tatbestand der Gehilfenschaft sei schon in objektiver Hinsicht nicht erfüllt (Nichtigkeitsbeschwerde S. 4 oben). c) Im Weiteren bringt die Beschwerdeführerin vor, sie habe auch in subjektiver Hinsicht lediglich "Alltagshandlungen" begangen, mithin eventualvorsätzliche Beihilfe vor der Tatausführung geleistet, welche gemäss der Lehre (insbesondere Rehberg, Strafrecht I, Verbrechenslehre,