Citation: 8C_770/2023 E. 5.2.2

5.2.2. Der Beschwerdeführer wendet im Wesentlichen ein, zwischen der Leistungsabweisung durch die IV-Stelle per 1. Oktober 2015 und seiner Neuanmeldung vom 16. Juni 2016 habe er sich ohne ihre Unterstützung im ersten Arbeitsmarkt auf Stellensuche begeben und sich durch die Regionale Arbeitsvermittlung (RAV) bei der Stiftung E.________ hinsichtlich seines beruflichen Potentials abklären lassen. Aufgrund des Schlussberichts dieser Stiftung vom 13. Mai 2016 sei anzunehmen, dass er auch im Gesundheitsfall in demselben Zeitraum eine berufliche Neuorientierung in den kaufmännischen Bereich bzw. in die Informatiksparte vorgenommen hätte. Die Vorinstanz habe diesen Bericht und die dort dokumentierten Belege für eine bevorstehende berufliche Weiterentwicklung im angefochtenen Urteil nicht erwähnt bzw. sich damit nicht auseinandergesetzt. Weiter habe er auch sein Informatikstudium an der Schule B.________ aufgrund der bereits damals aktenkundigen gesundheitlichen, insbesondere psychischen Beschwerden abbrechen müssen. Als Gesunder hätte er dieses Studium höchst wahrscheinlich erfolgreich abgeschlossen und wäre in einer qualifizierten Tätigkeit im Informatikbereich tätig. Schliesslich sei auch seine Invalidenkarriere im kaufmännischen Bereich zu berücksichtigen. Somit hätte er sich im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns auch als Gesunder beruflich weg vom Detailhandel hin zum kaufmännischen Bereich bzw. Informatikfach orientiert und wäre in dieser Branche tätig.