Citation: 4A_78/2020 E. 4.4.4

4.4.4. Als Drittes schliesslich habe die Erstinstanz erwogen, dass selbst wenn man sich auf den Standpunkt stelle, die Verhältnisse im Zeitpunkt der ursprünglichen Werkerstellung seien zu berücksichtigen, dies am Ergebnis nichts ändere. Das Projekt hätte gemäss der erstinstanzlichen Gutachterin bereits damals einfacher und mängelfrei mit einer Glasfaserinstallation und Endkristallen umgesetzt werden können. Die dafür aufzuwendenden Kosten wären zwar um mindestens 50 % höher ausgefallen als die vom Beschwerdegegner veranschlagten Kosten und hätten damit rund Fr. 20'140.-- zuzüglich MWST betragen. Doch selbst in diesem Fall wären die Nachbesserungskosten noch mehr als doppelt so hoch. Hinzu komme schliesslich, dass aus dem zu beseitigenden Mangel kein Mangelfolgeschaden drohe. Auch zu dieser Eventualbegründung würden sich die Beschwerdeführer nicht äussern.