Citation: 8C_359/2021 E. 4.1

4.1. In einem undatierten, laut Aktenverzeichnis am 29. Juni 2018 bei der Beschwerdegegnerin eingegangenen, Bericht nahm der zuletzt behandelnde Psychiater des Versicherten, Dr. med. E.________, zu Fragen der SWICA Stellung. Er gab an, den Versicherten ab Juni 2015 bis zu dessen Tod am 4. November 2017 episodisch behandelt und dabei nie beabsichtigt zu haben, ihn psychiatrisch zu hospitalisieren. Als Diagnosen nannte er eine bipolare affektive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F31.4) und eine Bipolar-II-Störung (ICD-10 F31.80). Während seiner Behandlung habe der Versicherte niemals an psychotischen Symptomen im engeren psychopathologischen Sinne gelitten. Insbesondere seien zu keinem Zeitpunkt Halluzinationen, ein Wahn oder ein depressiver oder katatoner Stupor eruierbar gewesen. Anfang November 2017 habe der Versicherte an einer schweren depressiven Episode gelitten. Zum Zeitpunkt der letzten Untersuchung (d.h. am Vortag des Suizids) sei er klar und deutlich von akuter Suizidalität distanziert gewesen.