Citation: 1C_285/2022 E. 4

In einem weiteren Punkt beanstanden die Beschwerdeführerinnen, die Vorinstanz habe die unterinstanzlichen Entscheide ausschliesslich deshalb aufgehoben, weil die Voraussetzungen für eine Aufhebung des früheren Gestaltungsplans aus dem Jahr 1999 angeblich nicht gegeben seien. Dieser Aspekt sei jedoch von den Beschwerdegegnern als Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren nicht (mehr) gerügt worden. Indem die Vorinstanz die Aufhebung des Gestaltungsplans dennoch in ihre Beurteilung einbezogen habe, habe sie sich nicht an die Parteianträge gehalten (vgl. § 58 des Verwaltungsrechtspflegegesetz vom 6. Juni 1974 [VRP/SZ; SRSZ 234.110]) und sei in Willkür (Art. 9 BV) verfallen. Weil sie ohne Ankündigung und vorgängige Möglichkeit zur Stellungnahme der Beschwerdeführerinnen entsprechend verfahren sei, habe sie zudem ihren Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt.