Citation: 4D_38/2022 E. 1.4

1.4. Mit Schreiben vom 25. Februar 2022 gelangte der Beklagte erneut an das Friedensrichteramt und ersuchte dieses, den Urteilsvorschlag seinem Anwalt entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen zuzustellen. Das Friedensrichteramt verwies auf den Beschluss des Obergerichts vom 15. Februar 2022 und verzichtete auf eine weitere Stellungnahme. Am 24. März 2022 erhob der Beklagte wiederum Beschwerde an das Obergericht und stellte folgende Anträge: "1. Es sei festzustellen, dass die Verweigerung, das Verhandlungsergebnis der Schlichtungsverhandlung vom 22.10.2021 an den Rechtsvertreter der vertretenen Partei zuzustellen, eine formelle Rechtsverweigerung darstellt.