Citation: 4A_171/2022 E. 4.5

4.5. Der Beschwerdeführer schliesst seine Ausführungen mit Hinweisen auf Art. 29 Abs. 1 und 3 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK und die Grundsätze "der Waffengleichheit sowie des effektiven Zugangs zum Gericht". Diese Rechte seien verletzt, wenn der Handlungsspielraum des unentgeltlichen Rechtsbeistands so eng gesteckt sei, dass er "aus prozessstrukturellen Gründen" nicht die gleiche Sorgfalt wie die weiteren Prozessbeteiligten ("hier ein grosses Versicherungsunternehmen mit eigenem Rechtsdienst und beratenden Ärzten sowie ein spezialisiertes Fachgericht") aufwenden könne. Soweit der Beschwerdeführer damit Kritik an der Zivilprozessordnung übt - welche in Art. 122 Abs. 1 lit. a eben gerade keine volle, sondern lediglich eine angemessene Entschädigung vorsieht (Erwägung 3.1) -, kann er nicht gehört werden. Die bundesgesetzliche Regelung ist für das Bundesgericht massgebend (Art. 190 BV). Ohnehin sind diese Verfassungsrügen ungenügend begründet (Art. 106 Abs. 2 BGG), weshalb auch aus diesem Grund nicht darauf einzutreten ist.