Citation: 4A_553/2022 E. C

Mit Beschwerde in Zivilsachen beantragt die Arbeitgeberin dem Bundesgericht, die Ziff. 1.1 und 1.2 des Entscheids des Obergerichts seien kostenfällig aufzuheben und die Klage abzuweisen. Eventualiter sei die Sache zur Durchführung des Beweisverfahrens und zu neuem Entscheid an das Obergericht zurückzuweisen. Der Beschwerdegegner beantragt, die Beschwerde sei kostenfällig abzuweisen. Die Vorinstanz hat auf eine Stellungnahme verzichtet. Die Beschwerdeführerin hat unaufgefordert repliziert. Mit Präsidialverfügung vom 7. Dezember 2022 wurde das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der aufschiebenden Wirkung einstweilen abgewiesen und das bundesgerichtliche Verfahren bis zum Entscheid des Obergerichts über das bei ihm hängige Berichtigungsgesuch der Beschwerdeführerin sistiert. Mit Entscheid vom 14. Dezember 2022 berichtigte das Obergericht die Dispositivziffer 1.2 seines Entscheids wie folgt: " Die Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger Lohn in der Höhe von brutto Fr. 30'0 00.00 nebst Zins zu 5 % seit 1. Februar 2020 zu bezahlen. Die Beklagte ist berechtigt, die auf dieser Lohnforderung gesetzlich geschuldeten Sozialv ersicherungsbeiträge und die Quellensteuer in Abzug zu bringen, soweit sie sich urkundlich über deren Bezahlung an die Versicherungseinrichtungen bzw. die Steuerbehörde ausweist. " Mit Präsidialverfügung vom 1. Februar 2023 wurde das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung (definitiv) abgewiesen.