Citation: 5A_454/2007 12.10.2007 E. A

A.a Mit Eingabe vom 21. Juli 2000 liessen A.________, B.________ und C.________ (nachfolgend: Beschwerdeführer) sowie deren Mutter M.________ (...) beim Bezirksgericht Meilen Klage gegen den Vater V.________ (nachfolgend: Beschwerdegegner) einreichen, mit dem (sinngemässen) Rechtsbegehren, dem Beschwerdegegner sei jegliche Kontaktaufnahme mit den Beschwerdeführern zu verbieten. Mit Zirkulationsbeschluss vom 28. September 2001 wurde die Vormundschaftsbehörde S.________ eingeladen, den Beschwerdeführern einen Kollisionsbeistand zu bestellen, unter Hinweis, dass Rechtsanwältin R.________ geeignet und bereit wäre, die Beistandschaft zu übernehmen. Mit Beschluss der Vormundschaftsbehörde S.________ vom 13. November 2001 erfolgte die Errichtung einer Vertretungsbeistandschaft im Sinne von Art. 306 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 392 Ziff. 2 ZGB für die Beschwerdeführer sowie die Ernennung von Rechtsanwältin R.________ (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) als Vertretungsbeiständin. Am 18. Mai 2005 erging das Urteil des Bezirksgerichts Meilen, mit welchem das angestrebte Kontaktverbot unter Hinweis auf Art. 292 StGB ausgesprochen wurde. Im Weiteren wurde die Vormundschaftsbehörde S.________ eingeladen, den Beschwerdeführern einen Beistand im Sinne von Art. 308 Abs. 2 ZGB zu bestellen, welcher einmal jährlich allfällige Wünsche der Beschwerdeführer in Bezug auf einen Kontakt mit dem Beschwerdegegner sondieren und entsprechende Vorkehrungen treffen solle. A.b Gegen das erstinstanzliche Urteil erhoben sowohl der Vater als auch die Mutter der Beschwerdeführer (Letztere in eigenem Namen und für die drei Beschwerdeführer) Berufung. Mit Beschluss vom 25. August 2006 trat die Il. Zivilkammer des Obergerichts des Kantons Zürich auf die Klage der Beschwerdeführer nicht ein, weil das Bezirksgericht durch die Aufhebung des von der Beiständin bis zum 30. Juni 2004 anbegehrten Kontaktverbotes die Dispositionsmaxime verletzt hatte. Auf die Zweitberufung der Mutter wurde insoweit nicht eingetreten, als damit verlangt wurde, die Einladung an die Vormundschaftsbehörde S.________ zur Bestellung eines Beistandes im Sinne von Art. 308 Abs. 2 ZGB sei aufzuheben. Mit Urteil vom gleichen Datum bestätigte das Obergericht das erstinstanzlich ausgesprochene Kontaktverbot (Dispositiv-Ziff. 1). In Gutheissung der Zweitberufung der Mutter wurde der erstinstanzliche Entscheid insoweit aufgehoben, als damit die Kosten der Beistandschaft zur Hälfte der Mutter der Beschwerdeführer auferlegt wurden (Dispositiv-Ziff. 2). Die erstinstanzlichen Kosten wurden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftung und dem Beschwerdegegner je zur Hälfte auferlegt (Dispositiv-Ziff. 4). Ebenso wurden 5/12 der Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftung auferlegt (Dispositiv-Ziff. 7). Zudem wurden sie verpflichtet, dem Vertreter des Beschwerdegegners für das erst- und zweitinstanzliche Verfahren eine Prozessentschädigung von insgesamt Fr. 15'000.-- zuzüglich Fr. 1'140.-- Mehrwertsteuer zu bezahlen (Dispositiv-Ziff. 8).