Citation: 9C_217/2015 E. A

Mit Verfügung vom 4. Januar 2013 setzte die IV-Stelle des Kantons Solothurn die ganze Rente der A.________ auf eine halbe Rente herab. Die beim Versicherungsgericht des Kantons Solothurn erhobene Beschwerde zog die Versicherte wieder zurück, nachdem ihr dieses eine reformatio in peius in Aussicht gestellt hatte. Mit Vorbescheid vom 15. Juli 2014 kündigte die IV-Stelle die wiedererwägungsweise Aufhebung der halben Rente an, wogegen A.________ Einwände erhob. Mit Verfügung vom 28. November 2014 wies die IV-Stelle das Begehren der Versicherten ab, es seien ihr wegen der angeblich krass falschen Verfügung vom 4. Januar 2013 Schadenersatz und Genugtuung zu leisten. Mit Verfügung vom 18. Dezember 2014 lehnte sie es sodann ab, das Vorbescheidverfahren zu sistieren, bis eine Stellungnahme des Finanzdepartements zur Frage der Staatshaftung vorliege.