Citation: 5A_498/2020 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, ihm lägen keine Belege für die vom Obergericht erwähnten Recherchen über Wohnungsangebote vor. Er hätte um Akteneinsicht ersuchen können, behauptet jedoch nicht, dies vor Obergericht getan zu haben und tut dies auch vor Bundesgericht nicht. Soweit es um Internetrecherchen geht, hat das Obergericht die relevanten Kriterien (Plattformen, Grösse der Wohnung, Region) genannt, worauf er nicht eingeht. Wie sich aus seinen Ausführungen ergibt, geht es ihm ohnehin nicht darum, die entsprechenden Recherchen in Frage zu stellen, sondern darum, nicht in eine kleinere Wohnung umziehen zu müssen. Er geht jedoch nicht auf die eingehenden Erwägungen des Obergerichts ein, insbesondere darauf, dass die Ansprüche des Schuldners an den Wohnkomfort gegenüber dem Anspruch der Gläubiger auf Befriedigung ihrer Forderungen zurücktreten müssen, und darauf, dass die derzeitige Wohnform (4,5-Zimmerwohnung) und die dafür monatlich anfallenden Kosten von Fr. 2'270.-- unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und des Umstands, dass der Beschwerdeführer einen Einpersonenhaushalt führt, offensichtlich übersetzt seien. Es stellt keine genügende Auseinandersetzung mit diesen Erwägungen dar, wenn er auf die Menge seiner Haushaltsgegenstände verweist und geltend macht, ein Recht zu haben, nicht wie ein Messie leben zu müssen.