Citation: 6B_882/2024 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erachtet beide Anklagesachverhalte als erstellt. Das E-Bike (Anklageziff. 1.5) sei am Bahnhof U.________, nur 5 km vom damaligen Wohnort des Beschwerdeführers entfernt, entwendet und am Wohnort seiner damaligen Freundin wieder aufgefunden worden. Unter diesen Umständen könne dem Beschwerdeführer nicht geglaubt werden, dass er das E-Bike lediglich aufgehoben und weggestellt haben wolle, zumal er ausgesagt habe, auf dem Weg zu seiner Freundin eine Runde "gefahren" zu sein. Damit im Einklang stünden auch die Aussagen seiner damaligen Freundin und einer Nachbarin. Dass es sich dabei um einen Versprecher gehandelt haben solle, sei ebenso als Schutzbehauptung zu werten wie die Darstellung, B.________ habe das E-Bike gestohlen. Auch in Bezug auf den Diebstahl aus dem Personenwagen (Anklageziff. 1.8) bestünden keine unüberwindbaren Zweifel an der Täterschaft des Beschwerdeführers. Als starkes Indiz sei das auf einem Blatt Papier unmittelbar vor dem Personenwagen sichergestellte Schuhspurenmuster zu werten, das auch im Zusammenhang mit einem anderen vom Beschwerdeführer begangenen Einbruchdiebstahl ermittelt worden sei. Das Blatt mit den Schuhspuren habe sich zuvor in der aus dem Fahrzeug entwendeten Laptoptasche befunden. Der Beschwerdeführer habe nicht bestritten, sich in der fraglichen Tiefgarage aufgehalten zu haben. Dass eine andere Täterschaft, für welche es keinerlei Hinweise gebe, den Diebstahl begangen und dabei Schuhe mit identischem Muster getragen haben solle, liege komplett ausserhalb jeder vernünftigen Betrachtungsweise.