Citation: U 9/05 03.08.2005 E. 4

Obwohl das kantonale Gericht - wie soeben aufgezeigt - in einem ersten Schritt und mit zutreffender Begründung anhand der bereits im Einspracheverfahren zur Verfügung gestandenen Beweismittel ein organisches Korrelat für die geltend gemachten Beschwerden ausgeschlossen hatte, relativierte es diese Einschätzung alsdann in einer späteren Erwägung wieder mit Verweis auf ein von der IV-Stelle beim Neurologen Dr. med. Z.________ eingeholtes Gutachten vom 23. Januar 2004 und erachtete deshalb weitere Abkärungen für angezeigt. Zwar spricht Dr. med. Z.________ "von klar abgrenzbaren physischen Beschwerden" und führt aus, die vom Patienten geklagten Beschwerden und Beeinträchtigungen hätten sich qualitativ objektivieren lassen, indem ein Zervikalsyndrom abgegrenzt werden konnte und es auch Hinweise auf eine Dysfunktion kraniozervikal gebe. Mit Blick auf den in seinem Bericht wiedergegebenen Status kann er als "objektiven" Nachweis für die von ihm gestellten Diagnosen einzig Muskulaturverspannungen und -verhärtungen sowie leichte Bewegungseinschränkungen im Schulter- und Nackenbereich meinen. Ein klar fassbares, organisches Korrelat des Beschwerdebildes ist damit aber nicht begründet, worauf in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu Recht verwiesen wird. Sie sind einzig als Anhaltspunkte zu sehen für das Vorliegen der von Dr. med. Z.________ neben dem leicht ausgeprägten Lumbovertebralsyndrom und den leichten kognitiven Defiziten bei seelischer Interferenz diagnostizierten leicht bis mässig ausgeprägten zervikozephalen Beschwerden mit Kopfschmerzen sowie dem leicht bis mässig ausgeprägten mittleren und mässig ausgeprägten oberen rechtsbetonten Zervikalsyndrom. Die Diagnosen selbst sind rein deskriptiver Natur. Gefordert wäre aber ein objektivierter somatischer Befund, damit die von der Vorinstanz angeordneten zusätzlichen Abklärungen eine Rechtfertigung finden könnten.