Citation: 8C_410/2022 E. A

Der 1954 geborene A.________ ist als Betriebsinhaber bei B.________, angestellt und in dieser Eigenschaft bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA) gegen die Folgen von Unfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Gemäss Schadenmeldung vom 2. Oktober 2018 war er am 23. September 2018 auf feuchtem Laub ausgerutscht und auf den rechten Ellbogen gestürzt, woraufhin Schmerzen an der rechten Schulter aufgetreten seien. Nachdem sich bei einer am 8. Oktober 2018 durchgeführten MR-Arthrographie u.a. eine Rotatorenmanschettenläsion mit transmuralen Rupturen der Supra- und Infraspinatussehne gezeigt hatte, wurde A.________ aufgrund persistierender Beschwerden an der rechten Schulter am 21. November 2018 im Kantonsspital Winterthur (KSW) operativ versorgt. Die AXA erbrachte Versicherungsleistungen. Nach Einholung einer Stellungnahme ihres beratenden Arztes Dr. med. C.________, Facharzt für Chirurgie FMH, vom 18. Oktober 2019 teilte sie A.________ mit Schreiben vom 28. Oktober 2019 mit, ab 6. November 2018 bestehe kein Anspruch mehr auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung; sie verzichte auf die Rückforderung der zuviel erbrachten Leistungen. Dies bestätigte die AXA - nach Einholung einer weiteren Stellungnahme des Dr. med. C.________ vom 17. April 2020 - mit Verfügung vom 30. April 2020. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, gemäss Stellungnahmen des beratenden Arztes sei es durch den Sturz zu einer vorübergehenden Verschlimmerung vorbestehender Schulterbeschwerden gekommen und der Zustand, wie er sich auch ohne den Unfall vom 23. September 2018 eingestellt hätte, sei spätestens sechs Wochen nach dem Ereignis erreicht gewesen. A.________ liess dagegen unter Beilage von Berichten der behandelnden Ärzte Dr. med. D.________, Facharzt Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, KSW, und Dr. med. E.________, Allgemeine Innere Medizin FMH, Einsprache erheben. Die AXA hielt mit Einspracheentscheid vom 3. Dezember 2020 - nach Einholung einer medizinischen Beurteilung ihres beratenden Arztes Dr. med. F.________, Spezialarzt FMH Chirurgie, vom 13. November 2020 - an ihrem Standpunkt fest.