Citation: K 96/04 03.11.2004 E. A

Der 1943 geborene W.________ ist Mitglied bei den Helsana Versicherungen AG, Zürich (Helsana). Für eine im Jahre 1998 erlittene Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit richtete die Helsana Taggelder aus einer Taggeldversicherung mit Unfalldeckung aus. Seit Juli 1998 bezieht W.________ eine Rente der Invalidenversicherung. Am 19. September 2001 teilte die Helsana dem Rechtsvertreter des W.________ mit, sie erkläre sich bereit, ab 1998 (bis zur Erschöpfung des Leistungsanspruches) und unter Berücksichtigung einer allfälligen Überentschädigung Taggelder aus den von W.________ abgeschlossenen drei freiwilligen Taggeldversicherungen ("SALARIA") nach KVG auszurichten. Ende Oktober 2001 liess W.________ der Helsana seine ab 1. Januar 2002 gültige Police zukommen, auf der die drei Taggeldversicherungen mit dem Vermerk "kündigen per 31.1.02" durchgestrichen und unter der Streichung seine Unterschrift angebracht war. Am 19. Juni 2002 schrieb die Helsana dem Rechtsvertreter des W.________, letzterer habe vom Ablauf der Wartefrist (am 28. Dezember 1998) bis zur Kündigung der Deckung per 31. Januar 2002 unter Berücksichtung aller Faktoren Anspruch auf Ausrichtung von Taggeldern in Höhe von total Fr. 87'851.-. Nachdem W.________ geltend gemacht hatte, er habe auch nach der Kündigung weiterhin Anspruch auf die zugesicherten Leistungen, erliess die Versicherung am 5. August 2002 eine Verfügung, worin sie die Leistungseinstellung per 31. Januar 2002 bestätigte. Mit Einspracheentscheid vom 10. Juni 2003 hielt sie an diesem Standpunkt fest.