Citation: 2C_510/2024 E. 2.3

2.3. Vorliegend hat die Vorinstanz im Wesentlichen erwogen, dass das Interesse der Beschwerdeführer an der Behandlung der Rechtsverzögerungsbeschwerde aufgrund des in der Sache ergangenen Entscheids der Sicherheitsdirektion vom 26. August 2024 dahin gefallen sei. In der Folge hat sie das Verfahren gestützt auf Art. 39 Abs. 1 des Gesetzes (des Kantons Bern) vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG/BE; BSG 155.21) als gegenstandslos geworden vom Geschäftsverzeichnis abgeschrieben. In Bezug auf die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens hat die Vorinstanz gestützt auf Art. 110 VRPG/BE festgehalten, dass diese nach den abgeschätzten Prozessaussichten zu verlegen seien. Gestützt auf eine summarische Prüfung ist sie sodann zum Schluss gelangt, dass die Rechtsverzögerungsbeschwerde voraussichtlich abgewiesen worden wäre, weshalb die Beschwerdeführer als unterliegend geltend würden und daher kostenpflichtig seien. Das von ihnen gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege hat das Verwaltungsgericht abgewiesen, weil es das Rechtsmittel als aussichtslos erachtet hat (vgl. Art. 111 Abs. 1 VRPG/BE).