Citation: 4A_246/2023 E. C

Gegen das Urteil des Obergerichts erhebt die Beschwerdeführerin Beschwerde in Zivilsachen an das Bundesgericht. Sie beantragt, das Urteil des Obergerichts sei aufzuheben und die Kündigungen seien für missbräuchlich zu erklären und aufzuheben. Eventualiter seien die Mietverhältnisse erstmals um vier Jahre zu erstrecken. Subeventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen. Der Beschwerdegegner beantragt, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Die Vorinstanz verzichtete auf Vernehmlassung. Die Beschwerdeführerin replizierte. Mit Verfügung vom 12. Juni 2023 wurde der Beschwerde mangels Opposition die aufschiebende Wirkung erteilt.