Citation: U 219/05 06.03.2006 E. 5

Abgesehen von den psychischen Problemen hat der Versicherte auch somatische Beschwerden. Von diesen sind sowohl das Rückenleiden als auch die Probleme mit den Sprunggelenken (Sudeck) unfallfremd (vgl. MEDAS-Gutachten vom 7. Dezember 1999) und spielen somit keine Rolle für die weitere Beurteilung. Dasselbe gilt für die urogenitalen Probleme sowie allfällige Restbeschwerden infolge einer Rippenfraktur (vgl. Bericht der Klinik Y.________ vom 21. Dezember 2001). Als somatische Folge aus dem Unfall vom 1. Juni 2000 sind namentlich das cervicocephale Schmerzsyndrom sowie die geklagten Gleichgewichts- und Konzentrationsstörungen zu erwähnen. Nachdem auf Grund der interdisziplinären Untersuchungen in der Klinik Y.________ unter Berücksichtigung sämtlicher somatischer Befunde eine angepasste Tätigkeit mindestens halbtags als zumutbar erachtet wurde (Bericht vom 21. Dezember 2001) und sich diese Einschätzung mit der vor dem Unfall bestehenden Arbeitsfähigkeit deckt (vgl. MEDAS-Gutachten vom 7. Dezember 1999), ist im Weiteren davon auszugehen, dass keine physischen Folgen aus dem Unfall vom 1. Juni 2000 mehr vorliegen, welche die Arbeitsfähigkeit einschränken. Zu prüfen bleibt, inwiefern die psychischen Beschwerden noch Leistungen auszulösen vermögen.