Citation: 4A_672/2012 E. 3.2.3

3.2.3. Nichts anderes gilt für die unter den Titeln " C. Ausführungen des Schiedsgerichts zu Art. 2.8 Transition Agreement ", " 4. Aktenwidrige, von keiner einzigen Parteibehauptung gestützte Feststellung, die Beschwerdegegnerin habe der Beschwerdeführerin einen Betrag von USD 30'844.80 bezahlt " sowie " F. Abweisung des Anspruchs auf 'Delivery Costs' " vorgebrachten Rügen. Auch hier wirft die Beschwerdeführerin dem Schiedsgericht vor, dessen Ausführungen würden " auf einer Reihe aktenwidriger Feststellungen und Hypothesen " oder gar " frei erfundener Feststellungen " basieren, bringt dabei aber in der Sache einzig unzulässige inhaltliche Kritik am Entscheid vor, ohne hinreichend begründet darzulegen, weshalb ihr die angeblichen Versehen der Vorinstanz geradezu verunmöglichten, ihren Standpunkt in Bezug auf ein prozessrelevantes Thema in den Prozess einzubringen und zu beweisen. Soweit sie sich unter dem Titel " 4. Award Ziff. 106 f.: Schiedsgericht ignoriert von der Beschwerdeführerin spezifisch vorgetragene Fakten, da das Witness Statement eines gegnerischen Zeugen diese Fakten nicht ebenfalls anspricht " über die angeblich gehörsverletzende Würdigung von (mündlichen bzw. schriftlichen) Zeugenaussagen beklagt, unterzieht sie in Tat und Wahrheit die Beweiswürdigung des Schiedsgerichts einer appellatorischen Kritik. Dies ist im Rahmen der Schiedsbeschwerde nicht zulässig.