Citation: 7B_157/2024 E. 2.4.5

2.4.5. Weiter lässt sich auch die vorinstanzliche Einschätzung, wonach vom Beschwerdeführer auch im Rahmen seiner aktuellen Paarbeziehung ein relevantes Risiko für Gewalthandlungen ausgehe, willkürfrei auf die beiden einschlägigen und aktuellen Fachmeinungen, die darin enthaltenen psychiatrischen Diagnosen und den vorgenannten, fortbestehenden Drogenkonsum stützen. Wie die Vorinstanz insoweit zutreffend festhält, wird im Gutachten vom 20. April 2020 festgehalten, das Risiko für weitere Gewaltdelikte im häuslichen Umfeld liege nicht spezifisch in der Beziehung zu seiner Ehefrau, sondern in der Suchtmittelabhängigkeit und den spezifischen Persönlichkeitsmerkmalen bzw. dem psychischen Störungsbild des Beschwerdeführers. Seine pauschale Behauptung, das Risiko von Gewalt in Paarbeziehungen habe sich ganz generell verflüchtigt, ist daher nicht stichhaltig und lässt eine Auseinandersetzung mit den vorerwähnten, gut begründeten Erwägungen der Vorinstanz vermissen. Der Beschwerdeführer ergeht sich insoweit in appellatorischer Kritik, wenn er das Risiko für solche Delikte innerhalb einer Paarbeziehung ausklammert, die anderen Delikte einer isolierten Betrachtung unterzieht und dabei die von ihm ausgehende Gefahr für die Sicherheit anderer herunterspielt.