Citation: 6B_950/2016 E. 4.3

4.3. Das angefochtene Urteil verletzt auch in diesen Punkten kein Bundesrecht. Der Gefährdungsschaden bei der betrügerischen Erlangung eines Darlehens für die D.________AG ergibt sich als Folge der schwindelhaften Gründung der Gesellschaft (vgl. angefochtenes Urteil S. 64). Denn da nach erfolgter Gründung das aus einem Darlehen zugunsten der A.________AG stammende Liberierungskapital wieder an jene zurückfloss (angefochtenes Urteil S. 46 ff.), folgt ohne weiteres, dass die Rückzahlungsforderung des Geschädigten erheblich gefährdet und infolgedessen in ihrem Wert wesentlich herabgesetzt war (BGE 82 IV 90; 102 IV 84 E. 4; zur schadensgleichen Vermögensgefährdung vgl. BGE 122 IV 279 E. 2a; 121 IV 104 E. 2c). Dass die Vorinstanz ausführt, der Geschädigte sei über "die Kreditwürdigkeit der A.________AG" anstelle derjenigen der D.________AG im Irrtum gewesen, beruht offensichtlich auf einem Verschrieb. Soweit sich der Beschwerdeführer gegen den Schuldspruch des gewerbsmässigen Betruges im Zusammenhang mit der E.________AG wendet, geht seine Beschwerde wiederum nicht über eine appellatorische Kritik hinaus. Er setzt sich auch hier mit den Erwägungen des angefochtenen Urteils nicht auseinander, sondern bringt lediglich vor, er habe bei bestehenden Handelskunden um Darlehen zur freien Verfügung der Gesellschaft geworben. Auf die Beschwerde ist insofern nicht einzutreten. Haltlos ist auch der Einwand des Beschwerdeführers, die Vorinstanz verfalle in einen Widerspruch, wenn sie in Bezug auf die betrügerische Erlangung des Darlehens des Geschädigten R.________ einerseits annehme, seine Tatbeteiligung sei erstellt und andererseits zum Schluss gelange, es könne im Berufungsverfahren in diesem Punkt kein Schuldpunkt erfolgen. Denn die Vorinstanz kommt lediglich aufgrund des Verschlechterungsverbots zu diesem Ergebnis, weil sie annimmt, die erste Instanz habe nicht explizit ausgeführt, ob sich der Beschwerdeführer bezüglich des Geschädigten R.________ des Betruges schuldig gemacht habe (angefochtenes Urteil S. 60).