Citation: 5A_861/2023 E. 2

Das Obergericht hat die Zuständigkeit der Zürcher Instanz bestätigt. Es hat festgehalten, dass die Eröffnung des australischen Sanierungsverfahrens (als "erster Schritt") vom Bezirksgericht am 3. Januar 2022 in der Schweiz nach Art. 175 IPRG bereits rechtskräftig anerkannt (und ein Hilfsnachlassverfahren eröffnet) worden sei. Für die Anerkennung des australischen Nachlassplanes (DOCA) (als "zweiten Schritt") seien nach Art. 175 IPRG in sinngemässer Anwendung "die in Art. 172 Abs. 1 IPRG umschriebenen Gläubigergruppen am Hilfsnachlassverfahren zu beteiligen". Weder die von der Beschwerdeführerin behaupteten Forderungen für Mietzinsen noch jene aus einem Aktienkaufsvertrag (Share Purchase Argreement vom 14./15. September 2015) seien zweigniederlassungsbezogene Forderungen, weshalb sich die Beschwerdeführerin im vorliegenden Verfahren nicht auf Art. 172 Abs. 1 lit. c IPRG berufen könne. Die Sachwalterin habe nur privilegierte Forderungen inventarisieren müssen; andere seien im ausländischen Sanierungsverfahren einzugeben. Der Beschwerdeführerin sei keine Frist zur Klage nach Art. 315 SchKG anzusetzen. Ferner seien die Verfahrensrechte im Verfahren zur Anerkennung des DOCA mit der Durchführung der Verhandlung vom 29. Juni 2023 gewahrt worden.