Citation: 2P.178/2000 14.02.2001 E. 4

4.- Nicht durchzudringen vermag schliesslich die Rüge, das Grundrecht auf Existenzsicherung (Art. 12 BV) werde durch die Rückerstattungsverfügung verletzt. Werden Fürsorgeleistungen, die mit Blick auf bevorstehende Sozialversicherungsleistungen ausbezahlt wurden, zurückverlangt, sobald letztere für den nämlichen Zeitraum nachentrichtet werden, so wird dadurch das Recht auf Existenzsicherung nicht verletzt, sondern nur eine ungerechtfertigte Doppelzahlung von Sozialhilfe- und Sozialversicherungsleistungen ausgeglichen.