Citation: 1C_563/2021 E. A

Mit Schreiben vom 18. Juli 2020 und 18. August 2020 erstattete A.A.________ bei der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat Strafanzeige gegen unbestimmte Mitarbeiter der Psychiatrischen Universitätsklinik (PUK) Zürich. In der Folge beauftragte sie einen Rechtsanwalt, der in ihrem Namen am 19. Februar 2021 der Staatsanwaltschaft ein weiteres Schreiben einreichte und erklärte, sie beteilige sich am Strafverfahren als Privatklägerin. Im Wesentlichen machte A.A.________ in ihren Eingaben geltend, ihr am 10. Mai 2018 verstorbener Ehemann, B.A.________, sei in der PUK gegen seinen Willen medikamentiert und während längerer Zeit im Isolierzimmer eingesperrt worden. Verschiedene Massnahmen und Vorkommnisse seien nicht oder falsch dokumentiert worden und es sei unklar, ob die erforderlichen Verfügungen ergangen seien. Am 10. Mai 2021 überwies die Staatsanwaltschaft die Akten zum Entscheid über die Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung an das Obergericht des Kantons Zürich. Mit Beschluss vom 11. August 2021 verweigerte dieses die Ermächtigung (Dispositiv-Ziffer 1). Es erhob keine Kosten und richtete keine Entschädigung aus (Dispositiv-Ziffern 2 und 3).