Citation: 9C_315/2016 E. 6.1.3

6.1.3. Die IV-Stelle verwechselte in Bezug auf die Datierung der psychiatrischen Expertise des Dr. med. C.________ nicht nur Tag und Monat (11. Juli statt 7. November), sondern setzte überdies eine gänzlich andere Jahreszahl ein (2007 statt 2006). Damit kann nicht von einem blossen Versehen ausgegangen werden. Jedenfalls kann weder von einem eigentlichen Rechen- noch einfachen Schreibfehler gesprochen werden (vgl. UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Aufl. 2015, Rz. 80 zu Art. 53 ATSG; BGE 130 V 320 E. 2.3 S. 326 mit Hinweis auf BGE 99 V 62). Zur Korrektur verbleibt ausnahmslos der Weg der Wiedererwägung (Art. 53 Abs. 2 ATSG), welcher in concreto jedoch nicht beschritten wurde und vom Berufsvorsorgerichter nicht begangen werden kann. Insoweit fällt eine formlose Änderung des Begutachtungsdatums, wie sie der Beschwerdeführer im Ergebnis geltend macht (vgl. E. 3.2 vorne), ausser Betracht.