Citation: 7B_552/2024 E. 3.1

3.1. Die Sicherheitsdirektion verwies in ihrem Entscheid vom 15. November 2023 auf die Beschwerde gegen ihren früheren Entscheid vom 26. April 2023, welche damals bei der Vorinstanz hängig war. Diese Beschwerde wies die Vorinstanz mit Beschluss vom 7. Februar 2024 ab, soweit sie darauf eintrat. Auf die dagegen gerichtete Beschwerde in Strafsachen trat das Bundesgericht nicht ein (vgl. Sachverhalt lit. B.a oben). Die Sicherheitsdirektion hielt fest, das Obergericht entscheide im Beschwerdeverfahren mit voller Kognition über Tat- und Rechtsfragen. Für die Beurteilung sei grundsätzlich der Sachverhalt im Zeitpunkt dessen Entscheids massgebend. Dieser Grundsatz diene in erster Linie der Prozessökonomie, solle doch ein allfälliges neues Verfahren wegen veränderter Verhältnisse möglichst verhindert werden. Es leuchte nicht ein, weshalb die Bewährungs- und Vollzugsdienste gleichzeitig mit dem Obergericht eine Prüfung der Weiterführung der Verwahrung vornehmen sollten. Vielmehr käme ein solche parallele Prüfung einem Leerlauf gleich, da das Obergericht mit voller Kognition unter Berücksichtigung der aktuellen Aktenlage zu entscheiden habe.