Citation: 6B_781/2021 E. 2.2.2

2.2.2. Weiter beschäftigt sich die Vorinstanz mit der familiären Situation des Beschwerdeführers und hält fest, seit rund 30 Jahren sei er mit seiner schweizerischen Ehefrau verheiratet, wobei er mehrere Jahre von ihr getrennt gelebt habe. Obwohl der Beschwerdeführer behaupte, wieder mit ihr zusammenzuleben, sei unter den Umständen nicht von einer besonders engen Liebesbeziehung, sondern eher von einer Zweckbeziehung auszugehen. Angesichts der diversen gemeinsamen Wohnsitzwechsel sei es der Ehefrau überdies auch zumutbar, gemeinsam mit dem Beschwerdeführer für eine beschränkte Zeit in den Kosovo zu ziehen. Der Beschwerdeführer habe mehrere volljährige Kinder, welche in der Schweiz wohnten. Die regelmässigen Kontakte mit den diesen und mit seinen Enkeln könnten mit modernen Kommunikationsmitteln aufrechterhalten bleiben. Seine Eltern lebten im Haus eines Onkels im Kosovo, über Geschwister verfüge er nicht. Weitere erwähnenswerte soziale Bindungen bestünden in der Schweiz nicht.