Citation: 6B_830/2015 E. A

X.________ war Alleinaktionär und Verwaltungsrat der A.________ AG. Ausserdem war er Repräsentant der B.________ Holding, mit Sitz in Virginia Islands und Zweitsitz in Hong Kong, in Europa, bei welcher seine Ehefrau Direktorin war. Mit Anklage vom 22. Februar 2013 wird X.________ vorgeworfen, er habe dem Steueramt des Kantons Solothurn im August 2007 eine inhaltlich unwahre Erfolgsrechnung und damit auch eine inhaltlich unwahre Bilanz der A.________ AG betreffend das Geschäftsjahr 2006 eingereicht, um die Steuerlast zu minimieren. Im Einzelnen habe er eine Rechnung der B.________ Holding über einen Betrag von CHF 553'759.-- für die Entwicklung eines Computerprogramms erfolgswirksam im Geschäftsaufwand der A.________ AG verbuchen lassen, obwohl ein solcher Aufwand höchstens bis zu einem Betrag von CHF 20'000.-- geschäftsmässig begründet gewesen sei. Desgleichen habe er die erfolgswirksame Verbuchung des Kaufs zweier Luxusuhren zu einem Preis von CHF 21'000.-- und CHF 12'060.-- im Geschäftsaufwand der A.________ AG veranlasst, obwohl auch diese Aufwendungen geschäftsmässig nicht begründet gewesen seien. Damit sei der Reingewinn der A.________ AG um mindestens CHF 566'819.-- zu tief ausgewiesen worden. Darüber hinaus wird X.________ beschuldigt, er habe am 15. Februar 2007 als Verwaltungsrat der C.________ AG vier private Flugreisen für seine Ehefrau gebucht und mit der Firmenkreditkarte der C.________ AG bezahlt. Diese Kosten in der Höhe von CHF 1'753.50 seien aus der Sicht der C.________ AG geschäftsmässig nicht begründet gewesen.