Citation: 7B_1083/2024 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 86 Abs. 1 StGB und eine Ermessensüberschreitung durch die Vorinstanz. Massgebendes Kriterium für die bedingte Entlassung sei die Entlassungsprognose; dem Verhalten im Strafvollzug komme hingegen nur eine sehr untergeordnete Bedeutung zu. Die Vorinstanz beachte dabei nicht, dass sich sein Verhalten im vergangenen Jahr klar verbessert habe. Die vorinstanzlichen Ausführungen betreffend sein Vorleben seien grösstenteils unzutreffend, rechtlich falsch und somit willkürlich. Die vorinstanzliche Argumentation betreffend seine Austrittssituation im Falle der bedingten Entlassung sei willkürlich und diskriminierend. Bei der Beurteilung der Rückfallgefahr widerspreche die Vorinstanz den gutachterlichen Feststellungen. Da keine eindeutig negative Legalprognose vorliege, hätte die Vorinstanz eine Differentialprognose vornehmen müssen, was sie zu Unrecht unterlassen habe.