Citation: U 57/03 22.12.2003 E. 2

2.1 Die Vorinstanz hat - nach Würdigung der verschiedenen ärztlichen Stellungnahmen - erwogen, die somatischen Beschwerden seien nicht auf den Unfall im September 1998 zurückzuführen. Sie ist dabei im Wesentlichen der Beurteilung von Dr. med. B.________ vom 14. Mai 2001 gefolgt und hat festgestellt, die HWS-Distorsion und das damit zwangsverbundene Zervikalsyndrom sei Ende Januar 1999 fast vollständig ausgeheilt gewesen. Nachdem zwischen dem Unfall und dem Auftreten der Symptome eines Schleudertraumas eine mehr als einjährige behandlungslose Zeit liege, sei der natürliche Kausalzusammenhang zu verneinen. Die von Dr. med. G.________ festgestellten psychischen Beschwerden stünden demnach im Vordergrund, weshalb für die Frage der adäquaten Kausalität auf die Praxis gemäss BGE 115 V 133 abzustellen sei. Der Unfall vom 1. September 1998 sei nicht adäquat kausal für die aktuell geklagten Beschwerden. 2.2 Demgegenüber ist die Versicherte der Auffassung, die für ein Schleudertrauma massgeblichen Symptome seien unmittelbar nach dem Unfall aufgetreten. Die Adäquanzprüfung sei demnach gemäss BGE 117 V 359 vorzunehmen und der Kausalzusammenhang zwischen dem heutigen Leiden und dem Unfall sei zu bejahen.