Citation: 4P.137/2006 20.09.2006 E. A

B.________ (nachstehend: Klient) betraute im Sommer 2001 Rechtsanwalt A.________ (nachstehend: Rechtsanwalt) mit seiner Vertretung im Rahmen eines Eheschutzverfahrens vor dem Bezirksgerichtspräsidium Sargans. Das Verfahren wurde später an das Kantonsgericht St. Gallen weitergezogen. Der Klient bezahlte Kostenvorschüsse in der Höhe von Fr. 17'250.--. Nach Abschluss des Verfahrens stellte der Rechtsanwalt dem Klienten ein Honorar von Fr. 19'500.-- und Barauslagen von Fr. 1'214.40 in Rechnung. Der Klient ersuchte beim Einzelrichter im Familienrecht des Kantonsgerichts St. Gallen um Überprüfung dieser Rechnung. Der Einzelrichter leitete das Gesuch zuständigkeitshalber an den Honorargutachter weiter. Dieser empfahl den Parteien in seinem Gutachten vom 4. Dezember 2002, sich auf ein Honorar von Fr. 6'000.-- und Auslagen von Fr. 240.-- zu einigen. Gestützt auf dieses Gutachten forderte der Klient vom Rechtsanwalt die Rückerstattung der bezahlten Kostenvorschüsse im Umfang von Fr. 11'010.-- und liess ihn über diesen Betrag betreiben. Der Rechtsanwalt erhob Rechtsvorschlag.