Citation: I 497/00 24.07.2002 E. 2

2.- Das kantonale Gericht hat die Verwaltungsverfügung vom 4. Juni 1999 aufgehoben und die Sache an die IV-Stelle zurückgewiesen, damit sie im Sinne der Erwägung 4c verfahre und neu verfüge. In der Erwägung, auf welche das Dispositiv verweist (zur Anfechtbarkeit der Motive eines Rückweisungsentscheides: BGE 120 V 237 Erw. 1a mit Hinweis), hat die Vorinstanz ausgeführt, nachdem ein Invaliditätsgrad von 41 % festgestellt worden sei, könne auf Grund der Akten nicht ausgeschlossen werden, dass auch die übrigen Voraussetzungen für eine Härtefallrente gegeben seien. Die IV-Stelle führe selbst aus, es bestehe die Möglichkeit, dass der Beschwerdeführer Anspruch auf eine solche Rente haben könnte. Eine abschliessende Beurteilung dieser Frage sei nicht möglich, der rechtserhebliche Sachverhalt sei nicht genügend abgeklärt. Nachdem gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung die Frage des Härtefalls von Amtes wegen zu prüfen sei, werde die Sache zur diesbezüglichen Prüfung an die IV-Stelle zurückgewiesen. Es werde dabei Sache der Verwaltung sein, darüber zu befinden, ob dem Versicherten eine halbe Rente als Härtefallrente oder eine Viertelsrente zu gewähren sei. Die IV-Stelle bringt in ihrer Verwaltungsgerichtsbeschwerde demgegenüber vor, der Härtefall sei bereits verneint worden. In ihrer Verfügung stehe, dass die Voraussetzungen für eine Härtefallrente gemäss Art. 28 Abs. 1bis IVG nicht erfüllt seien. Eine Rückweisung erweise sich daher als unnötig.