Citation: I 11/04 05.08.2004 E. 3

Im Übrigen ist auf Grund der Akten die Rückweisung an die IV-Stelle zur Einholung eines interdisziplinären Gutachtens sowie der Prüfung des Anspruchs auf eine Zusatzrente nicht zu beanstanden, zumal die IV-Stelle keine Einwände dagegen vorbringt. Eine Rückweisung rechtfertigt sich umso mehr, als dass die IV-Stelle entgegen der Rechtsprechung unzulässigerweise von der Arbeitsunfähigkeit direkt auf den Invaliditätsgrad geschlossen und nicht einen Einkommensvergleich durchgeführt hat; selbst wenn sowohl beim Validen- als auch beim Invalideneinkommen auf denselben statistischen Basiswert abgestellt wird, so hat beim Invalideneinkommen zumindest eine Begründung zu erfolgen, weshalb kein Abzug vom Tabellenlohn vorgenommen wird (BGE 126 V 78 Erw. 5 mit Hinweisen). Ebenfalls wird die IV-Stelle abzuklären haben, ob beim Versicherten zu Recht die allgemeine Methode des Einkommensvergleichs angewandt wurde, da er in den letzten Jahren seiner Erwerbstätigkeit nicht zu einem vollen Pensum arbeitstätig war (gemäss Auszug aus dem individuellen Konto betrug sein jährliches Einkommen kaum je über Fr. 20'000.-, was selbst für das Gastgewerbe weit unter den Mindestlöhnen für ein Vollzeitpensum liegt, und an der letzten Arbeitsstelle arbeitete er 4 bis 5 Stunden pro Tag [vgl. Bericht des Dr. med. A.________ vom 11. März 2002, S. 3]). Schliesslich wird die IV-Stelle auch darzulegen haben, wie sie das (eindeutig unter den Tabellenlöhnen gemäss LSE liegende) hypothetische Valideneinkommen von Fr. 28'616.- ermittelt hat, da dies weder aus den Akten noch den Verfügungen hervorgeht.