Citation: 5A_684/2022 E. B

B.a. Gegen diesen Entscheid erhob der Vater Berufung an das Obergericht Appenzell Ausserrhoden. Der Rechtsvertreter der beiden Kinder erklärte Anschlussberufung. B.b. B.________ erreichte am 2019 die Volljährigkeit und verlegte ihre Schriften am 30. April 2020 nach Deutschland. B.c. Mit Entscheid vom 1. Juli 2022 hiess das Obergericht die Berufung teilweise gut, soweit es darauf eintrat und soweit das Verfahren wegen Volljährigkeit und Wegszugs von B.________ ins Ausland nicht gegenstandslos geworden ist. Die Anschlussberufung hiess es gut. Im Einzelnen traf das Obergericht die folgenden Regelungen: Den Eltern wies es die gemeinsame elterliche Sorge zu und verzichtete auf eine Regelung des persönlichen Verkehrs zwischen dem Vater und C.________. Sodann verpflichtete es den Vater, monatlich folgende Unterhaltsbeiträge an B.________ zu leisten: ab 1. Juni 2011 bis 31. Dezember 2011 Fr. 990.--; ab 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 Fr. 1'420.--; ab 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 Fr. 1'310.--; ab 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 Fr. 1'410.--; ab 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2017 Fr. 1'500.--; ab 1. Januar 2018 bis 30. September 2018 Fr. 280.-- und an C.________ die folgenden Unterhaltsbeiträge: ab 1. Juni 2011 bis 31. Dezember 2011 Fr. 990.--; ab 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 Fr. 1'210.--; ab 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 Fr. 1'100.--; ab 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 Fr. 1'200.--; ab 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2017 Fr. 1'500.--; ab 1. Januar 2018 bis 30. September 2018 Fr. 280.-- und ab 1. Januar 2020 bis 30. September 2023 Fr. 1'500.-- (Dispositivziffer 8). An diese Unterhaltszahlungen rechnete das Obergericht die vom Vater getätigten Zahlungen von Fr. 997.65 und Fr. 1'000.-- zu je 50 % den Kindern an. Weiter verpflichtete das Obergericht den Vater, monatliche Unterhaltsbeiträge von Fr. 630.-- ab 1. Oktober 2023 bis zum ordentlichen Abschluss einer angemessenen Ausbildung an C.________ zu bezahlen (Dispositivziffer 9). Sämtliche Unterhaltsbeiträge sind jeweils zuzüglich allfälliger Familienzulagen zu verstehen und basieren auf dem Landesindex der Konsumentenpreise, Stand Mai 2022 (Dispositivziffer 10). Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens von Fr. 6'000.-- auferlegte das Obergericht zu 7/8 dem Vater und zu 1/8 der Mutter (Dispositivziffer 11).