Citation: 5A_680/2024 E. 4.3.2

4.3.2. Mit seinen Ausführungen vermag der Beschwerdeführer darüber hinaus keine willkürliche Tatsachenfeststellung oder Beweiswürdigung aufzuzeigen (vgl. BGE 142 II 433 E. 4.4). Soweit er sich auf Tatsachen stützt, welche die Vorinstanz nicht festgestellt hat, ohne der Vorinstanz eine ungenügende Sachverhaltsfeststellung vorzuwerfen, ist er nicht zu hören (vgl. oben E. 2.2). Dies betrifft die angeblichen Aussagen der Beschwerdegegnerin im erstinstanzlichen Verfahren, woraus sich ergebe, dass die Handnotiz erst nach der Beurkundung zu den Akten genommen worden seien, sowie die Behauptung, die Beschwerdegegnerin habe nie bestritten, dass er von der Handnotiz erst während des Verfahrens Kenntnis erhalten habe. Im Übrigen beschränkt er sich mit appellatorischer Kritik an den Tatsachenfeststellungen der Vorinstanz. Er beklagt sich im Wesentlichen darüber, dass der Geldfluss nicht betragsmässig mit Bankbelegen ausgewiesen und eine blosse Parteibehauptung als ausschlaggebend erachtet worden sei. Er lässt ausser Acht, dass das Kantonsgericht nicht einfach auf die Handnotiz abstellte, sondern aufgrund einer Würdigung der gesamten Beweismittel zum Schluss gelangte, die Beschwerdegegnerin habe Amortisationen in der Höhe von Fr. 300'000.-- bewiesen. Es stützte sich dabei auf die Handnotiz und die Umstände, wie diese Eingang in die Akten des Notars gefunden hatte, die Auskünfte des Notars, die aus den Steuerunterlagen ersichtlichen Einkommens- und Vermögensverhältnisse sowie auf die Beweisaussagen der Parteien. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist dies nicht zu beanstanden. Beweis kann nicht nur direkt mittels Zahlungsbelegen geführt werden, sondern auch indirekt mittels Indizien und weiteren Beweismitteln. Bei der Beweisaussage (Art. 192 ZPO) handelt es sich um ein Beweismittel wie jedes andere, das frei zu würdigen ist und dem nicht von vornherein jede Beweiskraft abgesprochen werden kann (Art. 157 ZPO; BGE 143 III 297 E. 9.3.2). Mit der ausführlichen Analyse des Kantonsgerichts der Steuerunterlagen setzt sich der Beschwerdeführer schon gar nicht auseinander, wie dies erforderlich wäre (vgl. oben E. 2.1). Dass sich aus der bundesgerichtlichen Rechtsprechung im Güterrecht strengere Anforderungen an den Beweis ergäben, trifft nicht zu. Die vom Beschwerdeführer zitierte Rechtsprechung belegt einzig, dass im Einzelfall sämtliche Beweismittel zu würdigen sind und einzelne Indizien für sich allein eine Investition nicht zu beweisen vermögen. Daraus ist aber nicht zu schliessen, dass der Geldfluss allein mit Zahlungsbelegen bewiesen werden könnte. Dass ein anderes Beweisergebnis ebenfalls vertretbar oder gar vorzuziehen gewesen wäre, vermag schliesslich keine Willkür auszuweisen (BGE 141 III 564 E. 4.1). Die Beschwerde erweist sich diesbezüglich als unbegründet, soweit darauf einzutreten ist, weshalb es bei dem Sachverhalt, wie ihn das Kantonsgericht festgestellt hat, sein Bewenden hat.