Citation: 5A_735/2020 E. 1

Der Beschwerdeführer und seine Ehefrau B.________ sind als einfache Gesellschafter Gesamteigentümer der Liegenschaften U.________ Gbbl.-Nrn. xxx und yyy. Der Liquidationsanteil des Beschwerdeführers wurde vom Betreibungsamt Emmental-Oberaargau, Dienststelle Emmental, gepfändet. Am 7. Juli 2020 führte das Betreibungsamt eine Einigungsverhandlung nach Art. 9 der Verordnung vom 17. Januar 1923 über die Pfändung und Verwertung von Anteilen an Gemeinschaftsvermögen (VVAG; SR 281.41) durch, die ergebnislos blieb. Daraufhin wurde das Protokoll an die Beteiligten versandt mit der Aufforderung, Anträge über die Verwertungsmassnahmen einzureichen. Der Beschwerdeführer stellte am 13. Juli 2020 Anträge (Amnestie oder Forderungsverzicht oder Vermittlung von Arbeit) und die Steuerverwaltung hatte bereits vor der Einigungsverhandlung die Liquidation der Gesellschaft verlangt. Weitere Anträge wurden nicht gestellt. Das Betreibungsamt liess die Anträge den Beteiligten am 16. Juli 2020 wechselseitig zukommen. Am 13. August 2020 ersuchte das Betreibungsamt das Obergericht um Anordnung von Massnahmen gemäss Art. 10 Abs. 2 VVAG. Mit Entscheid vom 24. August 2020 löste das Obergericht die einfache Gesellschaft bestehend aus dem Beschwerdeführer und seiner Ehefrau auf. Es wies das Betreibungsamt an, das Gemeinschaftsvermögen festzustellen, zu liquidieren und den Erlös aus dem gepfändeten Liquidationsanteil an die Pfändungsteilnehmer zu verteilen. Gegen diesen Entscheid hat der Beschwerdeführer am 11. September 2020 (Poststempel) Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. Das Bundesgericht hat die Akten beigezogen.