Citation: 6B_460/2020 E. 7.1

7.1. Der Beschwerdeführer rügt im Weiteren im Sachverhaltskomplex "J.I.________ und I.I.________" eine Verletzung von Bundesrecht in Bezug auf den Schuldspruch der falschen Anschuldigung. J.I.________ habe um die angespannte finanzielle Lage der H.________ AG gewusst und habe diese beschönigt. Zudem habe jener sie (sc. den Beschwerdeführer und den Mitangeklagten B.________) nicht über die Verpfändung der Aktien der V.________ SA aufgeklärt. Bei dieser Sachlage hätte die Vorinstanz in Bezug auf den Vorwurf der falschen Anschuldigung den direkten Vorsatz und das Handeln wider besseres Wissen nicht bejahen dürfen. Insgesamt hätten er und der Mitangeklagte B.________ sowie J.I.________ und I.I.________ sich in diesem Punkt gegenseitig des Betruges bezichtigt. Es seien diesbezüglich alle Personen freigesprochen bzw. das Verfahren eingestellt worden. Es lägen somit identische Verhältnisse vor, welche nicht unterschiedlich beurteilt werden dürften. Zudem habe die Vorinstanz auch in diesem Punkt ihre Begründungspflicht verletzt (Beschwerde S. 62 ff.). Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, soweit er auch wegen falscher Anschuldigung in Bezug auf die Strafklage gegen W.________ schuldig gesprochen worden sei, müsse das Wissen um die schlechte Finanzlage der Gesellschaft der Revisionsstelle angerechnet werden. Von welchem Punkt an Rückstellungen bilanziert werden müssten, sei nicht klar definiert, so dass ihm auch insofern kein Handeln wider besseres Wissen vorgeworfen werden könne (Beschwerde S. 66 f.).