Citation: 2A.171/2002 28.11.2002 E. D

Dagegen hat A.________ am 12. April 2002 beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben. Sie beantragt, den Entscheid des Verwaltungsgerichts aufzuheben und das Ausländeramt anzuweisen, D.________ eine Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des Familiennachzugs zu erteilen. Das Justiz- und Polizeidepartement sowie das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen beantragen die Abweisung der Beschwerde. Das Bundesamt für Ausländerfragen enthält sich ausdrücklich eines Antrags, weist aber auf eine im Zusammenhang mit dem Freizügigkeitsabkommen am 1. Juni 2002 erfolgte Revision der Verordnung vom 6. Oktober 1986 über die Begrenzung der Zahl der Ausländer (BVO; SR 823.21) hin, welche es den Kantonen ermöglichen soll, eine Diskriminierung von Schweizer Bürgern im Vergleich zu Angehörigen der EU-Staaten beim Familiennachzug zu vermeiden. Mit Schreiben vom 18. Juni 2002 lud der Abteilungspräsident das Justiz- und Polizeidepartement des Kantons St. Gallen ein, dem Bundesgericht mitzuteilen, ob es gestützt auf den Hinweis des Bundesamtes allenfalls bereit wäre, dem Sohn der Beschwerdeführerin eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Mit Schreiben vom 27. Juni 2002 erklärte das Justiz- und Polizeidepartement, es halte vollumfänglich an seinem ursprünglichen Antrag fest.