Citation: 1C_229/2023 E. 3.3

3.3. Die strittige Kostenregelung stützte die Vorinstanz auf die einschlägigen kantonalen Bestimmungen. Im Regelfall trügen demnach mehrere am Verfahren Beteiligte dessen Kosten entsprechend ihrem Unterliegen (§ 65a Abs. 2 i.V.m. § 13 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Zürich vom 24. Mai 1959 [VRG/ZH; LS 175.2]). Gemäss § 12 Abs. 1 GSG/ZH seien bei einer Gutheissung eines Gesuchs um Aufhebung einer Schutzmassnahme die Verfahrenskosten auf die Staatskasse zu nehmen. In den übrigen Fällen könnten die Kosten der unterliegenden Partei auferlegt werden, wenn gegen sie Massnahmen nach § 3 Abs. 2 GSG/ZH erlassen oder verlängert würden. Auch die Ausrichtung einer Parteientschädigung richte sich nach dem Unterliegen. So könne gemäss § 17 Abs. 2 VRG/ZH die unterliegende Partei oder Amtsstelle zu einer angemessenen Entschädigung für die Umtriebe ihres Gegners verpflichtet werden. Vor der Vorinstanz machte der Beschwerdeführer zwei kostenpflichtige Beschwerdeverfahren anhängig (Verfahren VB.2023.00043 und VB.2023.00110). Bei Verfahren ohne bestimmbaren Streitwert bewegt sich die kantonale Gerichtsgebühr in der Regel zwischen Fr. 500.-- und Fr. 50'000.--. Sie bemisst sich nach dem Zeitaufwand des Gerichts, der Schwierigkeit des Falls und dem Streitwert oder dem tatsächlichen Streitinteresse (vgl. § 65a Abs. 1 VRG/ZH). In Anbetracht dessen kann auch die Höhe der vorinstanzlichen Gerichtsgebühr nicht als unhaltbar bezeichnet werden.