Citation: 1P.203/2004 02.07.2004 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer bringt vor, das Obergericht lehne einen Augenschein ebenso ab wie das Bezirksgericht. Wenn die örtlichen Verhältnisse derart umstritten seien und die Fotos über die bedeutsamen Fragen keinen Aufschluss geben könnten, müsse sich der Richter an Ort und Stelle ein Bild machen. Er könne sich auch nicht auf die Angaben von nicht sachverständigen Personen stützen, welche die Verhältnisse zudem zu einen Zeitpunkt beurteilt hätten, in dem es nicht möglich gewesen sei, die sich stellenden Fragen zu beantworten. Indem das Obergericht die Durchführung eines Augenscheins abgelehnt habe, habe es den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV verletzt. 2.2 Der Einwand geht schon deshalb fehl, weil die Fotos - wie dargelegt - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers über die sich stellenden Fragen Aufschluss geben. Die Fotos in act. 62 ff. zeigen die massgebliche Situation. Noch deutlicher abgebildet ist die Deckschicht auf den Fotos in act. 36-38. Der Zeuge R.________, auf den sich der Beschwerdeführer im vorliegenden Zusammenhang offenbar erneut bezieht, konnte zudem die Situation beschreiben; seine Aussagen waren verwertbar. Dass es an der Stelle der Ablagerung Wald hat, ergibt sich sodann nicht nur aus den Fotos in act. 62, sondern auch aus den Plänen in act. 43, 44 und 97. Der Beschwerdeführer sagte an der bezirksgerichtlichen Verhandlung überdies selber aus, dass es auf der einen Seite des Weges Ackerland und auf der anderen Wald hatte (act. 114; zum Rechtsbegriff der Waldgrenze vgl. angefochtenes Urteil S. 13). Der Sachverhalt war somit aufgrund der vorhandenen Beweismittel, insbesondere der Fotos, hinreichend geklärt. Hinzu kommt, dass die neue Deckschicht bereits zum Zeitpunkt der bezirksgerichtlichen Verhandlung nicht mehr vorhanden war. Der Geschäftsführer der Firma, welche das Mischgranulat geliefert hatte, sagte aus, inzwischen hätten sie das ganze Material wieder abgetragen. Unter diesen Umständen hat das Obergericht den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör nicht verletzt, wenn es von einem Augenschein abgesehen hat.