Citation: 2C_976/2020 E. 6.1

6.1. Dem angefochtenen Urteil kann entnommen werden, dass der heute 38-jährige Beschwerdeführer in der Schweiz geboren wurde, seine Kindheit in Nordmazedonien verbrachte und anschliessend im Alter von 14 Jahren zu seinen Eltern in die Schweiz einreiste. Folglich hält er sich seit über 23 Jahren hier auf. Mit Bezug auf seine Integration ist positiv zu würdigen, dass er nach den unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz seit über zehn Jahren als Kommissionierer bei einem Grossverteiler arbeitet, diverse Schulungen absolvierte, nie Sozialhilfe bezog und schuldenfrei ist. Zudem beherrscht er die deutsche Sprache, wobei dies angesichts der langen Aufenthaltsdauer von ihm erwartet werden kann, sodass dieser Umstand nicht von einer besonders guten Integration zeugt. Insgesamt ist die Vorinstanz jedoch zu Recht von einer gelungenen beruflich-wirtschaftlichen Integration ausgegangen (vgl. E. 6.2 des angefochtenen Urteils). Indessen kommt diesem Umstand angesichts seiner langjährigen wiederholten zum Teil schweren Delinquenz kein entscheidendes Gewicht zu. Zudem bringt er den vorinstanzlichen Feststellungen, wonach er nicht habe konkret darlegen können, dass er über vertiefte ausserfamiliäre Beziehungen in der Schweiz verfügt (vgl. E. 6.2 des angefochtenen Urteils), nichts Substanziiertes entgegen. Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn das Verwaltungsgericht zum Schluss gekommen ist, der Beschwerdeführer könne insgesamt keine erfolgreiche soziale Integration vorweisen (vgl. E. 6.2 des angefochtenen Urteils).