Citation: 2C_1056/2018 E. B

Gegen den Beschluss vom 4. November 2013 gelangten die Tarifbeteiligten an das Bundesverwaltungsgericht, welches die Beschwerde der SRG am 30. März 2015 abwies und jene der Swissperform teilweise guthiess (B-1298/2014) : Das Bundesverwaltungsgericht genehmigte unter anderem die Ziffer 7.2 des Tarifs in der ursprünglich vorgeschlagenen Fassung; es sah vor, dass die Vergütungen ab dem 1. Januar 2014 und nicht erst ab dem Urteilsdatum vom 30. März 2015 bzw. der Rechtskraft seines Entscheids geschuldet seien; es setzte die Zahlungspflicht in diesem Sinn "rückwirkend" in Kraft. Das Bundesverwaltungsgericht befand, dass das Vervielfältigen zu Sendezwecken und das Zugänglichmachen gesendeter musikalischer Werke nach Art. 24b sowie Art. 22c URG auch auf im Handel erhältliche, synchronisierte Tonaufnahmen ("Handelstonträger") in audiovisuellen Gesamtwerken anzuwenden und darum im "Tarif A Fernsehen" zu belassen seien. Das Bundesgericht trat am 4. Juni 2015 auf eine von der SRG hiergegen gerichtete Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht ein, da es sich um einen Rückweisungs- und damit um einen Zwischenentscheid handelte, bei dem die Voraussetzungen für eine separate Anfechtung nicht gegeben waren (vgl. Art. 93 BGG; Urteil 2C_394/2015).