Citation: 1C_439/2024 E. 3.4

3.4. Soweit der Beschwerdeführer moniert, die Vorinstanz habe auf den Zeitpunkt des Eingangs der Zahlung und nicht auf denjenigen der tatsächlichen Leistung abgestellt, ist er nicht zu hören. Mit seiner Kritik ignoriert er, dass das Kantonsgericht ihm mit Einschreiben vom 14. und 29. Mai 2024 die Möglichkeit gewährte, sich zur Rechtzeitigkeit der Zahlung zu äussern, und darauf hinwies, im Säumnisfall aufgrund der vorliegenden Akten zu entscheiden. Der Beschwerdeführer holte indes auch diese Einschreiben nicht ab und reichte keine Stellungnahme ein. Die Vorinstanz ist damit ihrer Pflicht nachgekommen, den Vorschusspflichtigen zum Nachweis aufzufordern, dass der Kostenvorschuss am letzten Tag der Frist seinem Post- oder Bankkonto in der Schweiz belastet worden ist, wenn der Kostenvorschuss nicht innert der angesetzten Frist dem Gericht gutgeschrieben worden ist (vgl. BGE 143 IV 5 E. 2.7; 139 III 364 E. 3.2.2; Urteil 2C_133/2024 vom 17. Mai 2024 E. 5.4; je mit Hinweisen). Indem er nun vor Bundesgericht erstmals - im Übrigen ohne jegliche Belege - behauptet, die Zahlung bereits am 10. Mai 2024 getätigt zu haben, sind seine tatsächlichen Vorbringen vor dem Hintergrund des Novenverbots (Art. 99 Abs. 1 BGG) nicht zu berücksichtigen (vgl. E. 2.3 hiervor). Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz mangels Nachweises des Beschwerdeführers auf der Grundlage der Akten entschied und gestützt auf eine Gutschriftbestätigung ihrer Bank zum Schluss gelangte, der Beschwerdeführer sei der gerichtlichen Zahlungsaufforderung innert der gesetzten Frist nicht nachgekommen.