Citation: 8C_491/2016 E. 4.2

4.2. Das kantonale Gericht hat nach Würdigung der Aktenlage namentlich gestützt auf das Gutachten des BEGAZ vom 16. September 2014 sowie die ergänzende Stellungnahme vom 12. Januar 2015, welche es als den Anforderungen der Rechtsprechung genügend und somit voll beweiskräftig erachtet hat, geprüft, ob ein Revisionsgrund im Sinne einer relevanten anspruchsbeeinflussenden Veränderung des Sachverhalts vorliege. Die Vorinstanz hat dargelegt, es gelte als unstreitig erstellt, dass 2014 bzw. 2015 ein wesentlich verändertes Beschwerdebild im Vordergrund gestanden habe und daher von einem veränderten Gesundheitszustand ausgegangen werden könne, welcher eine Revision nach Art. 17 ATSG, eine gründliche Neubeurteilung der medizinischen und allenfalls auch erwerblichen Situation, klar rechtfertige. Zusammenfassend kam das kantonale Gericht zum Schluss, ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 3. Februar 1994 und den noch beklagten orthopädisch-rheumatologischen, den neurologischen und den psychiatrischen Beschwerden könne, unter anderem zufolge überholender Kausalität, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht mehr bejaht werden. Hingegen seien die noch beklagten neuropsychologischen Beschwerden - trotz gewisser Unsicherheiten auch angesichts zweier wenig dokumentierter Vorfälle in der Zwischenzeit - mindestens als zum fraglichen Ereignis teilkausal zu sehen. Die Vorinstanz wies die Sache daher an den Unfallversicherer zurück, damit dieser die Arbeits- und Leistungsfähigkeit aus rein neuropsychologischer Sicht noch einmal prüfe und seine diesbezügliche Leistungspflicht festlege.