Citation: 1F_13/2017 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdefrist lief unbestrittenermassen am 3. April 2017 ab. Der Briefumschlag, in welchem die Beschwerdeschrift samt Beilagen enthalten war, trägt den Poststempel vom 4. April 2017, 20.00 Uhr. Entsprechend besteht die Vermutung, dass die Beschwerde an diesem Tag und damit verspätet der Post übergeben wurde. Die Gesuchsteller bringen hiergegen vor, F.________ habe dem Bundesgericht mit Schreiben vom 4. April 2017 mitgeteilt, dass er in Gegenwart eines Zeugen die Beschwerde am 3. April 2017 in den Briefkasten der Hauptpost St. Gallen eingeworfen habe. Das besagte Schreiben vom 4. April 2017 enthält zwar die Adresse des Zeugen, der aus dem gleichen Ort (M.________) wie F.________ kommt. Weitere Ausführungen zur Person des Zeugen und der Art ihres Zusammentreffens fehlen, so dass nicht ersichtlich ist, ob es sich um einen unabhängigen Zeugen handelt und was er überhaupt bezeugen kann. Bestätigt er lediglich den Einwurf eines Briefumschlages oder bestätigt er, dass es sich bei der eingeworfenen Sendung tatsächlich um die beim Bundesgericht am 5. April 2017 eingegangene Beschwerde handelt. Auch leuchtet nicht ein, weshalb anlässlich des Briefeinwurfs in den Briefkasten der Hauptpost St. Gallen nicht ein unterschriftlich vom Zeugen bestätigter Vermerk auf dem Briefumschlag selber angebracht worden ist wie dies üblicherweise geschieht. Im Übrigen wurde eine schriftliche Bestätigung des Zeugen weder der Eingabe vom 4. April 2017 noch dem vorliegenden Revisionsgesuch beigelegt. Nach dem Gesagten kann mit dem Schreiben vom 4. April 2017 der strikte Beweis für die Fristwahrung nicht erbracht werden. Somit stellt das besagte Schreiben auch keine erhebliche Tatsache im Sinne von Art. 121 lit. d BGG dar.