Citation: 8C_615/2022 E. 7.2.4

7.2.4. Schliesslich besteht in der langen Betriebszugehörigkeit kein Faktor, welcher sich wirtschaftlich nachteilig auswirken würde. Die Bedeutung der Dienstjahre nimmt im privaten Sektor ab, je niedriger das zu berücksichtigende Anforderungsprofil ist. Im Rahmen des im konkreten Fall anwendbaren niedrigsten Kompetenzniveaus kommt der langen Betriebszugehörigkeit praxisgemäss keine relevante Bedeutung zu (BGE 126 V 75 E. 5a/cc; Urteil 8C_383/2022 vom 10. November 2022 E. 4.2.7 mit Hinweisen). Hinsichtlich des fortgeschrittenen Alters als lohnmindernde Komponente kann die Frage, ob ausserhalb des Anwendungsbereichs von Art. 28 Abs. 4 UVV ein Abzug zulässig ist, angesichts der von der Beschwerdeführerin anerkannten kleinstmöglichen Reduktion von 5 % (weiterhin) offen bleiben (dazu: BGE 148 V 149 E. 8.3 mit Hinweisen; SVR 2018 UV Nr. 15 S. 50, 8C_439/2017 E. 5.6.3 und 5.6.4; Urteil 8C_186/2022 vom 3. November 2022 E. 6.2.2 mit Hinweisen).