Citation: 4A_353/2023 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz liess den Einwand der Beschwerdeführerin im Rahmen des Berufungsverfahrens nicht gelten, der Beschwerdegegnerin sei die Aktivlegitimation abzusprechen, weil sie ihr Baurechtsgrundstück Nr. xxx, U.________, am 28. September 2021 veräussert habe und daher im Zeitpunkt des erstinstanzlichen Urteils nicht mehr Eigentümerin des Streitobjekts gewesen und ausserdem die Anzeige eines Parteiwechsels nach Art. 83 ZPO ausgeblieben sei. Sie erwog insbesondere, das Streitobjekt bestehe entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht im erwähnten Baurechtsgrundstück, sondern in dem von der Beschwerdegegnerin geltend gemachten Anspruch auf Nachbesserung des Aussenpools der Liegenschaft. Die Abtretung von Mängelrechten sei von der Veräusserung des Werks zu unterscheiden; Letztere bewirke für sich allein noch keinen Übergang von Mängelrechten. Das Nachbesserungsrecht sei nicht unlösbar mit dem Eigentum am Werk verbunden. Demzufolge habe der Verkauf des erwähnten Baurechtsgrundstücks an E.________ keinen Übergang der eingeklagten Nachbesserungsansprüche zur Folge, zumal die Beschwerdeführerin nicht behaupte, die Beschwerdegegnerin habe die Nachbesserungsansprüche an den Käufer abgetreten. Aus dem von der Beschwerdegegnerin vorgelegten Kaufvertrag ergebe sich denn auch, dass sämtliche ihr zustehenden Gewährleistungsansprüche, die gegenüber der Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit dem hängigen Prozess bestehen, nicht an den Käufer abgetreten werden und die Beschwerdegegnerin diesen Prozess weiterführen solle.