Citation: C 163/00 18.10.2000 E. 2

2.- a) Mit Schreiben vom 22. Oktober 1999 hatte die Fremdenpolizei dem Ehemann der Beschwerdeführerin, welcher zum damaligen Zeitpunkt noch erwerbstätig war, wegen des abgewiesenen Asylgesuches und der angesetzten Ausreisefrist mit sofortiger Wirkung ein Arbeitsverbot auferlegt. Auf Anfrage des AWA hin teilte die Fremdenpolizei mit, auch der Ehefrau wäre keine Bewilligung zum Stellenantritt mehr erteilt worden. Vorinstanz und Verwaltung sind daher zu Recht davon ausgegangen, dass die Versicherte unter den gegebenen Umständen nicht mehr mit der Erteilung einer Arbeitsbewilligung hatte rechnen können. Mangels Arbeitsberechtigung fehlte es daher für die Zeit, ab welcher sie Anspruch auf Arbeitslosenversicherung geltend machte, an der Vermittlungsfähigkeit und damit an der Anspruchsberechtigung. b) Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen eingewendet wird, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu führen. Nachdem die Fremdenpolizei dem Ehemann am 22. Oktober 1999 mitgeteilt hatte, die Erwerbstätigkeit müsse unverzüglich aufgegeben werden, weil das Asylgesuch abgewiesen und die Ausweisung angeordnet worden sei, und am 14. Dezember 1999 auch das dritte Wiedererwägungsgesuch abgelehnt und die Wegweisungsfrist letztmals auf den 31. März 2000 verlängert worden war, konnte definitiv nicht mehr mit einer Bewilligung zum Stellenantritt gerechnet werden. Soweit die Beschwerdeführerin sich unter Hinweis auf den vom Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich beurteilten Fall E.H. auf das Rechtsgleichheitsgebot beruft, kann sie daraus - selbst wenn der Sachverhalt identisch gewesen sein sollte, was jedoch nicht dargetan ist - nichts zu ihren Gunsten ableiten. Der Grundsatz der Gesetzmässigkeit geht dem Prinzip der Rechtsgleichheit in der Regel vor. Die Voraussetzungen, unter denen ausnahmsweise ein Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht bestehen kann (BGE 122 II 451 Erw. 4a mit Hinweisen), sind vorliegend nicht erfüllt.