Citation: 8C_176/2021 E. 5.3

5.3. Ungeachtet der Qualifikation des Beschwerdeführers als Selbstständig- oder Unselbstständigerwerbender stellte die Vorinstanz bundesrechtskonform auf das von der Beschwerdegegnerin für den Einkommensvergleich auf Fr. 126'032.10 festgesetzte Valideneinkommen ab. Es beruht auf dem vom Beschwerdeführer als Geschäftsführer und Gipser seiner Firma B.________ GmbH im Jahre 2016 erzielten AHV-beitragspflichtigen Einkommen gemäss Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug) vom 26. März 2018 unter Mitberücksichtigung der Nominallohnentwicklung bis 2017. Die IV-Stelle und das kantonale Gericht würdigten dabei auch die betrieblichen Buchhaltungsunterlagen. Inwiefern der laut IK-Auszug berücksichtigte Lohn nicht der tatsächlichen Arbeitsleistung entsprach, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf und ist nicht ersichtlich. Die ausschliesslich in den Jahren 2016 und 2017 ausbezahlten Dividenden waren nach unbestrittener Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nicht als alljährlich wiederkehrende Lohnbestandteile zu qualifizieren und daher beim Valideneinkommen nicht aufzurechnen. Folglich ist die vorinstanzliche Bestätigung des für den Einkommensvergleich massgebenden Valideneinkommens von Fr. 126'032.10 im Jahre 2017 nicht als bundesrechtswidrig zu beanstanden.