Citation: 6B_678/2021 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz stellt in tatsächlicher Hinsicht fest, am 9. Juli 2008 sei ein Übertrag von Fr. 50'000.-- auf das Privatkonto der Beschwerdegegnerin 1 bei der Bank F.________ in V.________ erfolgt. Dieser Betrag sei am 10. Juli 2008 an den Eigentümer der Liegenschaft in U.________ überwiesen worden. Die Vorinstanz kommt zum Schluss, es sei nicht zweifelsfrei erwiesen, ob die Beschwerdegegnerin 1 bereits im Zeitpunkt der Überweisung vom 10. Juli 2008 die Liegenschaft für die D.________ AG oder für ihren Ehemann habe erwerben wollen. Soweit die Beschwerdegegnerin 1 die Liegenschaft am 1. November 2008 für sich selbst, mithin nicht in ihrer Tätigkeit als Geschäftsführerin der D.________ AG habe erwerben wollen, wäre die Anzahlung von Fr. 50'000.-- nicht der D.________ AG zu Gute gekommen, sodass die Überweisung des Geldes vom 9. Juli 2008 auf ihr eigenes Konto eine Veruntreuung darstellen würde. Dieser Sachverhalt sei von der Anklageschrift indes als ungetreue Geschäftsbesorgung angeklagt. Eine solche liege mangels Vermögensübergang an die D.________ AG jedoch nicht vor, sodass auch in Bezug auf den Betrag von Fr. 50'000.-- ein Freispruch erfolgen müsse (angefochtenes Urteil S. 48 f.).