Citation: 8C_246/2016 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat nach einlässlicher und sorgfältiger Beweiswürdigung mit ausführlicher Begründung, worauf verwiesen wird, zutreffend dargelegt, dass angesichts der zu geringen Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde und Symptome keine anspruchsbegründende Invalidität feststellbar sei. Es hat einen rentenbegründenden Invaliditätsgrad gestützt auf BGE 140 V 290 mangels Beweises der Anspruchsgrundlage (gesundheitlich bedingte, erhebliche und evidente, dauerhafte sowie objektivierbare Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit; BGE a.a.O. E. 3.3.1 S. 296) verneint, obwohl der Gerichtsgutachter Dr. med. C.________ eine 30-40%ige Arbeitsunfähigkeit bejahte. Entgegen sämtlichen Vorbringen in der Beschwerde verletzt diese Beurteilung kein Bundesrecht (zur Aufgabenteilung von rechtsanwendender Stelle und begutachtender Arztperson bei der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit: BGE 140 V 193). Dies insbesondere mit Blick auf die massgebende, vom kantonalen Gericht korrekt angewandte neue Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281, womit das Bundesgericht das Erfordernis eines schlüssigen Beweises der Arbeitsunfähigkeit und bei dessen Fehlen die Verteilung der Folgen der Beweislosigkeit zulasten der rentenansprechenden versicherten Person ausdrücklich bestätigt hat (BGE a.a.O. E. 3.7 S. 295 ff.; Urteil 9C_90/2016 vom 3. Mai 2016 E. 1). Die im vorinstanzlichen Entscheid wiedergegebenen Feststellungen des psychiatrischen Sachverständigen stehen der Annahme eines konsistenten Gesamtbildes von einer invalidisierenden Gesundheitsbeeinträchtigung (BGE a.a.O. E. 4.4 S. 303 f.) entgegen. Der Gerichtsgutachter konnte anlässlich seiner Exploration keine diagnosefähige Depression feststellen. Die Kriterien für eine leichte oder mittelgradige depressive Episode waren anlässlich seiner Abklärung nicht erfüllt. Dementsprechend ordnete Dr. med. C.________ die von ihm erhobenen Befunde bei der Kodifizierung F33.4 nach ICD-10 ein, wonach "in den letzten Monaten (...) keine depressiven Symptome" bestanden. Daraus ist jedenfalls nicht auf einen invalidisierenden relevanten psychischen Gesundheitsschaden zu schliessen (Urteil 9C_146/2015 vom 19. Januar 2016 E. 3.4). Im Übrigen sind leichte bis höchstens mittelschwere Störungen aus dem depressiven Formenkreis gemäss bundesgerichtlicher Praxis in der Regel therapierbar und führen zu keiner invalidisierenden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.3 S. 197; Urteile 8C_119/2016 vom 20. Mai 2016 E. 3.2 und 9C_892/2015 vom 22. Januar 2016 E. 3 mit Hinweisen; vgl. auch RAHEL SAGER, Die bundesgerichtliche Rechtsprechung betreffend Depressionen, in: SZS 2015 S. 308 ff., 317 f. Ziff. 5.2). Zudem setzte sich der Gerichtsgutachter nach Massgabe der geänderten Rechtsprechung (BGE 141 V 281 E. 2.1.1 S. 285 f.) mit der Diagnose "anhaltende somatoforme Schmerzstörung" intensiv auseinander. Aus seiner Beurteilung ergibt sich eindeutig, dass er einen andauernden schweren und quälenden Schmerz nicht feststellen konnte. Die im Verlauf mehrfach beschriebenen depressiven Störungen und die übrigen diagnostizierten Beschwerden hatten auf Grund ihrer ausgewiesenen - nicht schweren - Ausprägung und Intensität sowie ihres entsprechenden Schweregrades nie ein invalidisierendes Ausmass erreicht.