Citation: 9C_344/2018 E. 4.2

4.2. Aufgrund des in dieser Beziehung klaren Gutachtens der PMEDA AG vom 21. Oktober 2013 sowie unter Berücksichtigung der interdisziplinären Expertise der estimed AG vom 12. April 2016 und der fachärztlichen Stellungnahmen der RAD-Ärzte Dr. med. B.________ vom 15. Juni 2016 und med. pract. C.________ vom 17. August 2016 hat die Vorinstanz festgestellt, dass bei Erlass der Rentenaufhebungsverfügung vom 13. Februar 2017 kein Gesundheitsschaden vorlag, der die Arbeitsfähigkeit einschränkt. Dabei hat sie nicht übersehen, dass die Ärzte der estimed AG eine von der PMEDA AG abweichende Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit von 50 % abgegeben hatten. Sie hielt aber in einem Vergleich der beiden Gutachten fest, dass in orthopädischer Hinsicht lediglich eine andere Würdigung des gleich gebliebenen Gesundheitsschadens vorgelegen habe. Ein morphologisches Korrelat für die geklagten Beschwerden habe von keinem Arzt festgestellt werden können. Zu beachten gelte es auch, dass die Gutachter der estimed AG ihre Einschätzung zu einem erheblichen Teil aufgrund der subjektiven Angaben der Versicherten getroffen hätten. Eine zuverlässige Überprüfung der Schmerzangaben hätten die Experten nicht vorgenommen. Dies betreffe auch die behaupteten neuropsychologischen Defizite, die nicht psychiatrisch bestätigt wurden. Da eine somatische Grundlage der geklagten Beschwerden sich nicht erhärten liess, prüfte das kantonale Gericht den Rentenanspruch, der aufgrund der Folgen einer Distorsionsverletzung der HWS geltend gemacht wurde, in Einklang mit der Rechtsprechung (140 V 8 E. 2.2.1.3 S. 13 f.) unter dem Gesichtswinkel eines psychosomatischen Leidens aufgrund eines strukturierten Beweisverfahrens nach BGE 141 V 281.