Citation: 4A_557/2018 E. 4.2.1

4.2.1. Weiter trägt der Beschwerdeführer vor, die Vorinstanz hätte auf die von ihm beantragten Zeugenbefragungen nicht verzichten dürfen und ein neutrales bi- beziehungsweise interdisziplinäres Gutachten einholen müssen. Er kritisiert in diesem Zusammenhang die vorinstanzliche Würdigung der Aktengutachten der Konsiliarärztin Psychiatrie der Beschwerdegegnerin, Dr. med. G.________, und meint, diese Gutachten seien keine Beweismittel, sondern Parteibehauptungen. Der von Dr. med. G.________ geäusserten Meinung stehe diejenige von Dr. med. D.________ gegenüber, der den Beschwerdeführer persönlich untersucht habe und ihn gut kenne. Dr. med. G.________ habe das Vorliegen objektiver Befunde entgegen der Diagnose von Dr. med. D.________ mit dem Hinweis auf das Bestehen psychosozialer Faktoren verneint, obwohl im Bereich der Krankentaggeldversicherung nach VVG vom bio-psycho-sozialen Krankheitsbegriff auszugehen sei. Überdies sei die Wechselwirkung zwischen den psychischen und somatischen Einschränkungen nicht untersucht worden.