Citation: I 212/99 27.04.2000 E. 3

3.- a) Uneinig sind sich die Parteien zunächst darü- ber, in welchem Umfang der Beschwerdeführer in seiner Ar- beitsfähigkeit eingeschränkt ist. b) Es wird von keiner Seite bestritten, dass der Ver- sicherte auf Grund seiner gesundheitlichen Beeinträchtigun- gen nicht mehr in der Lage ist, seine bisherige Tätigkeit als Automechaniker auszuüben. Während Verwaltung und Vorin- stanz indes davon ausgehen, dass dem Beschwerdeführer nach einer gewissen Einarbeitungszeit eine körperlich leichte Tätigkeit ohne Heben von schweren Lasten im Ausmass von 100 % zumutbar sei, vertritt der Versicherte den Stand- punkt, er könne einer physisch nicht zu belastenden Be- schäftigung lediglich noch zu 50 % nachgehen. c) Nach den übereinstimmenden Angaben des Dr. med. W.________ (Bericht vom 4. Februar 1995), des Schlussbe- richts der beruflichen Abklärungs- und Ausbildungsstätte X.________ (vom 16. Januar 1996) sowie der Rheumaklinik und des Instituts für physikalische Therapie des Spitals Y.________ (Gutachten vom 26. März 1996) ist der Beschwer- deführer in einer körperlich leichten, rückenschonenden sowie wechselbelastenden Tätigkeit mit Möglichkeit zu Positionswechsel und ohne repetitives Heben schwerer Lasten zu 100 % arbeitsfähig. Da namentlich die letztgenannte Expertise für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet sowie in ihren Schlussfolgerungen begründet ist und in keinem Widerspruch zu den vorange- gangenen ärztlichen Stellungnahmen steht (vgl. BGE 122 V 160 Erw. 1c), durften das kantonale Gericht und die IV- Stelle ohne weiteres auf die entsprechenden Ergebnisse ab- stellen. Insoweit der Beschwerdeführer unter Berufung auf die Stellungnahmen des Dr. med. E.________, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, speziell Rheumaerkrankungen, vom 19. August 1996, des Dr. med. W.________ vom 8. April und 8. Juli 1999 sowie der Orthopädischen Klinik Z.________ vom 21. Juli 1999 von einer geringeren Arbeitsfähigkeit in einer körper- lich nur leicht belastenden Tätigkeit ausgeht, ist ihm ent- gegenzuhalten, dass diese Arztberichte mit Blick auf die zeitlich massgebenden Verhältnisse nicht geeignet sind, zu einer von Verwaltung und Vorinstanz abweichenden Beurtei- lung der Arbeitsfähigkeit zu führen. Sie sind nach Erlass der strittigen Verfügung der IV-Stelle (vom 27. Juni 1996) ergangen und lassen - es fehlen konkrete Hinweise - keine Schlüsse auf die Situation im Verfügungszeitpunkt zu (vgl. BGE 121 V 366 Erw. 1b). Auf die Angaben des Dr. med. W.________ in seinen Schreiben vom 8. April und 8. Juli 1999, wonach der Beschwerdeführer zu "50 % berentet" werden müsse bzw. zu "mindestens 50 % invalid" sei, kann überdies nicht abgestellt werden, da es im Rahmen der Invaliditäts- bemessung zwar Aufgabe des Arztes ist, den Gesundheitszu- stand des Versicherten zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten Arbeitsunfähigkeit besteht oder eine Arbeitsleistung noch zumutbar ist, die Bemessung der Invalidität hingegen nicht Sache des Arztes sein kann (BGE 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1). Gleiches gilt sodann insoweit für den Bericht der Orthopädischen Klinik Z.________ vom 21. Juli 1999, als in diesem "eine Berentung zu 50 % als gerechtfertigt" erachtet wird.