Citation: 9F_15/2024 E. 2.2

2.2. Die Kasse bringt als Revisionsgrund gemäss Art. 121 lit. d BGG sinngemäss vor, das Bundesgericht habe im Rahmen seines Urteils vom 29. Mai 2024 übersehen, dass sie im Rahmen des vorangehenden Verfahrens betreffend die Änderung von 2020, d.h. in der Feststellungsverfügung vom 12. April 2022, neu die Uber B.V. und die Uber Switzerland GmbH gemeinsam als Arbeitgeberinnen erfasst habe (als Gesellschafterinnen einer einfachen Gesellschaft, welche die Vermittlung und Durchführung von Taxifahrten zum Zwecke habe), von welcher Betrachtungsweise unter dem Geltungsbereich der Änderung von 2022 unverändert auszugehen sei. Selbst wenn das Bundesgericht die Rechtsauffassung der Ausgleichskasse zur Arbeitgebereigenschaft nicht teile, seien jedenfalls erhebliche Änderungen gegenüber den mit BGE 149 V 57 beurteilten Bestimmungen eingetreten. Hätte das Bundesgericht dieser Tatsache Rechnung getragen, wäre das vorinstanzliche Urteil auch in Bezug auf die Uber Switzerland GmbH zu bestätigen gewesen.