Citation: 6S.189/2003 20.08.2003 E. 2

Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe bei der Beurteilung des bedingten Vollzugs der Landesverweisung wesentliche Gesichtspunkte (wie sein Geständnis, fehlende Vorstrafen, erstmalige und gleich längere Strafverbüssung) nicht berücksichtigt und dadurch Art. 55 StGB i.V.m. Art. 41 Ziff. 1 Abs. 1 StGB verletzt. Es trifft zwar zu, dass die Vorinstanz im Rahmen der ungünstigen Prognose ausdrücklich nur erwähnt, dass der Beschwerdeführer illegal in die Schweiz eingereist sei, sein unter falschem Namen gestelltes Asylgesuch abgewiesen worden sei, er keine persönliche Beziehung zur Schweiz habe und der deutschen Sprache kaum mächtig sei. Doch hat sie mit ihrem Hinweis, der vom Kriminalgericht angeordnete unbedingte Vollzug der Landesverweisung sei zu bestätigen, zum Ausdruck gebracht, dass sie die Beurteilung des Kriminalgerichts teile. Dieses erwähnte ausdrücklich, dass der Beschwerdeführer nicht vorbestraft ist und dass das Rückfallrisiko auch nach seiner Entlassung aus dem Strafvollzug als erhöht einzuschätzen sei. Da überdies dem späten und bloss teilweisen Geständnis des Beschwerdeführers kein grosses Gewicht zukommt (E. 1.1), verstösst die vorinstanzliche Verweigerung des bedingten Vollzugs der Landesverweisung jedenfalls im Ergebnis nicht gegen Bundesrecht.