Citation: 8C_730/2023 E. A

A.a. Der 1993 geborene A.________ leidet seit Geburt am Angelmann-Syndrom und bezieht seit seiner Volljährigkeit eine ganze ausserordentliche Invalidenrente, Ergänzungsleistungen und eine Entschädigung für schwere Hilflosigkeit. Er lebt je zur Hälfte in der Institution B.________ und zu Hause bei seiner Mutter, die auch seine Beiständin ist. Am 27. März 2020 liess A.________ die Vergütung von Kosten für Pflege und Betreuung durch Familienangehörige beantragen. Die Ausgleichskasse des Kantons Solothurn (nachfolgend: Ausgleichskasse) gewährte ihm am 16. Juli 2021 unter diesem Titel eine Vergütung von Fr. 17'575.80 für das Jahr 2019 und von Fr. 18'042.- für das Jahr 2020, entsprechend dem Erwerbsausfall der Mutter (und je unter Anrechnung eines Anteils der Hilflosenentschädigung). A.b. In der Folge wurde die Mutter und Beiständin wiederholt zur Anmeldung des Arbeitsverhältnisses für das vereinfachte Abrechnungsverfahren aufgefordert. Am 8. November 2021 und 20. Januar 2022 liess der nunmehr anwaltlich vertretene Versicherte die Qualifikation des Pflegeverhältnisses zur Diskussion stellen. In einer ergänzenden Stellungnahme vom 7. März 2022 machte er geltend, es sei von einem "faktischen Arbeitsvertragsverhältnis" auszugehen. Dies habe zur Folge, dass ihm nicht bloss der durch die Mutter erlittene Erwerbsausfall, sondern die Lohnkosten unter Einschluss der Sozialversicherungsbeiträge zu vergüten seien. Nach Einholung einer Stellungnahme der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) vom 17. März 2022 teilte die Ausgleichskasse dem Versicherten am 4. Mai 2022 mit, sie werde seit dem erstmaligen Anspruchsbeginn die Arbeitgeberbeiträge für AHV/IV/EO sowie ALV vergüten, falls die Anmeldung für Hausdienstarbeitgebende eingereicht werde. A.c. Mit Verfügung vom 8. April 2022 legte die Ausgleichskasse die dem Versicherten für die Pflege durch Familienangehörige unter dem Titel «Krankheits- und Behinderungskosten» zustehende Vergütung für das Jahr 2021 auf insgesamt Fr. 16'114.00 fest. A.d. Hiergegen liess A.________ Einsprache erheben. Er machte wiederum im Wesentlichen geltend, es sei von einem faktischen Arbeitsverhältnis auszugehen und vorfrageweise ein Lohn festzustellen, damit die Sozialversicherungsbeiträge berechnet werden könnten. Dieser Lohn sei nicht mit dem Erwerbsausfall gleichzusetzen. Am 23. Mai 2022 ergänzte er, selbstverständlich könne nicht der gesamte Lohn im Rahmen der Vergütung für Krankheits- und Behinderungskosten vergütet werden. Die Ausgleichskasse trat mit Entscheid vom 21. März 2023 auf die Einsprache nicht ein.