Citation: 6B_794/2024 E. 2.4.3

2.4.3. Diese vom Beschwerdeführer zitierte Lehrmeinung gibt die bewährte bundesgerichtliche Rechtsprechung zutreffend wieder. Entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers steht das angefochtene Urteil damit durchaus in Einklang. Denn für die Verteilung der erstinstanzlichen Verfahrenskosten spielt es keine Rolle, ob der Beschwerdeführer letztlich wegen mehrfacher einfacher Körperverletzung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 14 Monaten verurteilt wurde oder wegen qualifizierten Raubs zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 3 Jahren. Denn beide Schuldsprüche gründen auf demselben zur Anklage gebrachten Lebenssachverhalt. Dies ist für die Verteilung der Verfahrenskosten massgebend und nicht die rechtliche Würdigung.