Citation: 9C_368/2020 E. 5.3.1

5.3.1. Sachliche Gründe für eine Praxisänderung sind nicht ersichtlich. Solche ergeben sich namentlich nicht aus Art. 21 EFTA-Übereinkommen. Denn entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers lässt sich aus dieser Regelung nicht ableiten, dass die Beitragszeiten zusammenzurechnen sind mit der Folge, dass bei der Festsetzung der schweizerischen Altersrente auch ausländische Beitragszeiten mitberücksichtigt werden. Art. 21 EFTA-Übereinkommen bildet - wie Art. 8 FZA - vielmehr die Grundlage für die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit, die in der VO Nr. 883/2004 näher geregelt wird. Gemäss der unmissverständlichen Konkretisierung in Art. 52 VO Nr. 883/2004 (vgl. E. 3.4) erfolgt die Zusammenrechnung der Beitragszeiten - samt anschliessender Proratisierung - nur im Rahmen der Berechnung der anteiligen Leistung, nicht aber bei der autonomen Rentenberechnung (Urteil 9C_440/2019 vom 2. März 2020 E. 3.6 mit weiteren Hinweisen [publ. in: SVR 2020 AHV Nr. 13 S. 37]). Auch aus den vom Beschwerdeführer angerufenen Art. 6, 8 und 56 VO Nr. 883/2004 lässt sich nichts Gegenteiliges ableiten. Dass das Bundesverwaltungsgericht eine Rechtsverletzung begangen haben soll, indem es auf die Berechnung der anteiligen Leistung (Art. 52 Abs. 1 lit. b VO Nr. 883/2004) verzichtet hat, wird beschwerdeweise zu Recht nicht vorgebracht.