Citation: 1P.415/2001 20.08.2001 E. 1

1.- Die Beschwerdeführerin bestreitet, am 25. April 2000 in Bremgarten den Personenwagen ihrer Tochter gelenkt und damit den Straftatbestand des Führens eines Motorfahrzeugs trotz Entzugs des Führerausweises erfüllt zu haben. Sie wirft dem Obergericht Willkür in der Beweiswürdigung vor, weil es den dahingehenden Aussagen ihrer Nachbarin Glauben geschenkt habe, ohne dabei den Einwand zu berücksichtigen, dass das nachbarliche Verhältnis angespannt sei, weil sie zum fraglichen Zeitpunkt Einsprache gegen ein Baugesuch der Familie A.________ erhoben habe. Die Beschwerdeführerin macht geltend, der Wagen sei nicht von ihr, sondern von B.________, Affoltern am Albis, gelenkt worden. Es sei unhaltbar, dass das Obergericht der von B.________ unterzeichneten Bestätigung keinen Glauben schenke und diese entgegen dem Beweisantrag nicht als Zeugin einvernommen habe.