Citation: H 67/06 11.07.2006 E. 4

4.1 Zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Schadenersatz zu leisten hat, wobei weder die Höhe der Schadenersatzforderung noch die Rechtzeitigkeit der entsprechenden Verfügung bestritten ist. 4.2 Der Beschwerdeführer bemängelt zunächst die ungenügende Begründung des zweiten Einspracheentscheides vom 28. September 2005. Wie die Vorinstanz indes zutreffend dargelegt hat, ist dieser zweite Einspracheentscheid wohl eher knapp begründet, vermag aber dennoch - anders als der erste Einspracheentscheid vom 24. August 2004 - der Begründungspflicht gemäss Art. 52 Abs. 2 ATSG zu genügen. Denn letztlich bedeutet die Begründungspflicht nicht, dass sich die Ausgleichskasse ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 124 V 181 Erw. 1a mit Hinweisen, SVR 2006 IV Nr. 27 S. 92), was vorliegend erfüllt ist.