Citation: 2C_357/2015 E. 2.2

2.2. Inwiefern die einschlägigen Normen des kantonalen Rechts über die Unterstellung unter die Kirchensteuerpflicht in einer Solothurner Gemeinde, die entsprechende Steuererhebung oder die Verwirkung des Veranlagungsrechts (§§ 249 in Verbindung mit § 9 lit. c bzw. § 254 oder § 138 des Gesetzes des Kantons Solothurn vom 1. Dezember 1985 über die Staats- und Gemeindesteuern [Steuergesetz; StG-SO]) in verfassungswidriger, namentlich willkürlicher Weise ausgelegt und angewendet worden wären, lässt sich den Ausführungen in der Beschwerdeschrift nicht entnehmen. Die Beschwerdeführer stossen sich daran, dass von ihnen seit 1995 keine Kirchensteuer mehr erhoben worden sei; sie meinen, es sei ein faktisch seit Jahrzehnten abgeschaffter Steuertatbestand wieder aktiviert worden; das Gesetz sei zu lange eben nicht Gesetz gewesen; wenn Behörden- oder Kirchenvertreter heimliches, zeitlich unbefristetes Ausserkraftsetzen von Gesetzen zu verantworten hätten, sollten sie dafür geradestehen und nicht der ahnungslose Steuerzahler. Die Beschwerdeführer lassen eine nähere Auseinandersetzung mit der dieses Anliegen beschlagenden E. 3.2 des angefochtenen Urteils vermissen. Sie zeigen nicht auf, welches verfassungsmässige Recht und inwiefern ein solches durch die Wiederaufnahme der gesetzeskonformen Besteuerung nach einer langjährigen, dem Gesetz widersprechenden Praxis verletzt worden wäre. Sollten sie sinngemäss den Grundsatz von Treu und Glauben anrufen, legen sie auch nicht ansatzweise dar, inwiefern allein der Verzicht auf die Steuererhebung während etlicher Steuerperioden ihnen eine schützenswerte Vertrauensposition verschaffte, die das Gemeinwesen zum Verzicht auf die Erhebung der gesetzlich geschuldeten Steuer für weitere Steuerperioden verpflichten würde (allgemein zu den Voraussetzungen für die Berufung auf Vertrauensschutz s. BGE 137 I 69 E. 2.5.1 S. 72 f.; 129 I 161 E. 4.1 S. 170; spezifisch zum Abgaberecht BGE 131 II 627 E. 6.1 S. 636 f. [besondere Tragweite des Legalitätsprinzips] und BGE 140 II 157 E. 8 S. 167 [weitgehende Unerheblichkeit behördlichen Verhaltens in früheren Veranlagungsperioden unter dem Aspekt von Treu und Glauben bei periodisch zu erhebenden Steuern]). Unerfindlich bleibt auch, inwiefern der von den Beschwerdeführern erwähnte Umstand, dass die Steuererhebung zunächst fälschlicherweise unter dem Titel "Konfessionswechsel" erfolgte, von (verfassungs-) rechtlicher Bedeutung sein könnte. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG); es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.