Citation: 8C_704/2022 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin rügt zunächst den Fallabschluss per 30. November 2020 und macht geltend, sie sei mittlerweile auf einen Rollstuhl angewiesen und es seien anlässlich ihrer Vorstellung im Spital F.________ im September 2020 sowie auch noch nach ihrem Rehabilitationsaufenthalt in U.________ im Frühjahr 2021 weitere Behandlungsmassnahmen empfohlen worden. Auch hätten ihre Beschwerden die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen bis anhin verunmöglicht. Sie wendet sich des Weiteren gegen die vorinstanzliche Feststellung, dass die Beschwerden organisch objektiv nicht mehr ausgewiesen seien. Eine somatische Ursache für ihre Einschränkungen am rechten Bein hätte nicht ausgeschlossen werden dürfen. Es seien denn im Rahmen des Invalidenversicherungsverfahrens auch weitere Abklärungen vorgesehen. Was die Adäquanzbeurteilung betrifft, wird insbesondere gerügt, das erste Ereignis, ein Sprung im Rahmen von Bodenturnübungen, sei zu Unrecht als lediglich leichter Unfall statt als mittelschwerer im Grenzbereich zu den leichten qualifiziert worden. Das Vorliegen eines adäquaten Kausalzusammenhangs hätte nicht verneint werden dürfen. Erneut macht sie zudem eine ärztliche Fehlbehandlung geltend. Das Transplantat für das vordere Kreuzband sei anlässlich der Operation vom 23. Oktober 2017 falsch positioniert worden, was bereits im Oktober 2018 anlässlich der Einholung einer Zweitmeinung in der Klinik C.________ festgestellt worden und nunmehr anlässlich einer von der Organisation H.________ veranlassten medizinischen Kurzbeurteilung bestätigt worden sei.