Citation: 9C_589/2019 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat das - nach der hiervor zitierten Rechtsprechung bei Beratertätigkeiten im Vordergrund stehende - Merkmal der betriebswirtschaftlich-arbeitsorganisatorischen Abhängigkeit bejaht. Als massgebend wurde dabei insbesondere der Umstand gewertet, dass A.B.________ in Bezug auf seine Einsätze als "A.________ AG Consultant" den zugewiesenen (oder allenfalls selber akquirierten) Kunden nicht in eigenem Namen Rechnung stelle, sondern die Beratungshonorare durch die Beschwerdeführerin eingefordert und im Anschluss zu 70 % an A.B.________ weitergeleitet würden. Zwischen den Kunden und dem Berater bestünde keine vertragliche Bindung. Dies werde auch durch die Tatsache belegt, dass es die Beschwerdeführerin sei, welche mit ihren Kunden die Details des Beratungsmandats im Rahmen eines Einsatzvertrags (Dauer, Inhalt und Ort, Entschädigung) definiere und nicht, wie es einem klassischen Auftragsverhältnis zwischen Auftraggeber (Kunden) und -nehmer (Berater) entsprechen würde, A.B.________ selber. Sodann weise Letzterer seinen Aufwand und seine Auslagen mittels Rechnungsstellung an die Beschwerdeführerin und nicht an die Kunden aus und obliege ihm eine umfassende Rapportierungspflicht gegenüber der A.________ AG. Ferner sehe es der am 18. Juni 2015 geschlossene Rahmenvertrag vor, dass A.B.________ anlässlich seiner Beratertätigkeit für die Beschwerdeführerin die "A.________ AG standards" zu beachten habe, was ebenfalls - im Sinne eines Weisungsrechts der Beschwerdeführerin - für eine arbeitsorganisatorische Unterordnung spreche. Schliesslich hätten die Beschwerdeführerin und A.B.________ zwar kein eigentliches Konkurrenzverbot vereinbart, aber ausdrücklich vertraglich festgehalten, dass bestehende Kundenbeziehungen zu respektieren sowie jegliche Interessenskonflikte bezüglich ihrer jeweiligen Kunden zu vermeiden seien. Dass A.B.________ gegenüber den Kunden allenfalls in eigenem Namen oder unter seiner eigenen Firma auftrete und nicht formell als "Mitarbeiter" der Beschwerdeführerin, sei von untergeordneter Bedeutung. Die betriebswirtschaftliche Abhängigkeit werde zudem dadurch untermauert, dass A.B.________ in den Jahren 2015 und 2016 Einkünfte durch die Beschwerdeführerin in der Höhe von Fr. 90'672.- und Fr. 205'120.- erzielt habe, wohingegen seine übrigen aktenkundigen Honorare im Rahmen seiner Tätigkeit als Selbstständigerwerbender im Kanton Bern vergleichsweise vernachlässigbar ausfielen. In einer Gesamtschau würden folglich - so die Vorinstanz abschliessend - die Merkmale überwiegen, die für eine betriebswirtschaftliche respektive arbeitsorganisatorische Abhängigkeit sprächen. Es sei daher von einer AHV-beitragsrechtlich unselbstständigen Tätigkeit auszugehen. Die Beschwerdeführerin hält dem im Wesentlichen entgegen, die fraglichen Beratungsmandate entsprächen einer selbstständigen Erwerbstätigkeit.