Citation: 6B_1360/2019 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin wendet sich zunächst gegen die rechtliche Würdigung des Anklagesachverhalts als Veruntreuung. Sie macht geltend, es sei unbestritten, dass die Beschwerdegegner und der Mitangeklagte D.________ Mitgewahrsam an den fraglichen elektronischen Geräten gehabt hätten. Die Vorinstanz habe indes zu Unrecht angenommen, F.________ habe als deren Vorgesetzter und einziger Verwaltungsrat der Privatklägerin keinen (übergeordneten) Mitgewahrsam an den Geräten gehabt. Dabei habe sie insbesondere fälschlicherweise dessen Herrschaftsmöglichkeit verneint. Aus dem Umstand, dass F.________ über keinen der insgesamt vier Schlüssel zu den Geschäftsräumen der Privatklägerin verfügt habe, folge nicht, dass er den Gewahrsam an den Geräten aufgegeben habe. Da die Privatklägerin über einen bedienten Abholschalter mit Publikumsverkehr verfügte, habe sich F.________ aufgrund seiner Machtposition über diesen Weg auch ohne eigenen Schlüssel jederzeit Zutritt zu den Geschäftsräumlichkeiten verschaffen können. Diese Zutrittsmöglichkeit habe er als Vorgesetzter und Weisungsbefugter auch regelmässig wahrgenommen. Ausserhalb der Geschäftszeiten habe er zudem Zutrittsmöglichkeit über den hinterlegten Securitas-Schlüssel gehabt. F.________ habe daher seine Herrschaftsmöglichkeit nach den allgemeinen Regeln des sozialen Lebens sowohl innerhalb als auch ausserhalb der Ladenöffnungszeiten jederzeit ausüben können. Schliesslich hätte er als alleiniger Verwaltungsrat auch einen Schlüsselservice aufbieten können, um sich Zutritt zu den Geschäftsräumlichkeiten zu verschaffen. De facto und nach den Regeln des sozialen Lebens habe er mithin (übergeordneten) Mitgewahrsam behalten. Schliesslich sei auch der Herrschaftswille von F.________ zu bejahen. Aufgrund des Bruchs fremden Gewahrsams durch die Beschwerdegegner sei im vorliegenden Fall somit der Tatbestand des Diebstahls erfüllt. Die Beschwerdegegner hätten bei diesem Ergebnis des gewerbsmässigen Diebstahls schuldig erklärt werden müssen, was aufgrund des weiteren Strafrahmens zu einer höheren Strafe hätte führen müssen (Beschwerde S. 3 ff.).