Citation: 2C_128/2024 E. 7.2

7.2. Der Beschwerdeführer hat im Zeitraum 2002 bis 2018 nicht weniger als 11 strafrechtliche Verurteilungen erwirkt, wobei er zwei Mal zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Dazu kommen zahlreiche weitere Verurteilungen wegen Übertretungen. Die gravierendsten strafrechtlichen Verfehlungen liegen zwar schon längere Zeit zurück (2002 und 2008). Die Delinquenz des Beschwerdeführers hat sich aber dennoch weiter und regelmässig fortgesetzt. Die gesundheitlichen Probleme des Beschwerdeführers wurden bei der Strafzumessung jeweils berücksichtigt und vermögen den Beschwerdeführer nicht zu entlasten. Zwar wurde er in den letzten Jahren vor allem wegen Missbrauchs einer Fernmeldeanlage verurteilt. Es sind aber auch weitere Straftatbestände wie Gewalt und Drohung gegen Beamte und versuchte Brandstiftung zu verzeichnen. Das zum Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils noch laufende Strafverfahren betrifft zudem erneut eine breite Palette von strafrechtlichen Verfehlungen, welche vom Beschwerdeführer nur teilweise bestritten werden. Es trifft zu, dass beim Beschwerdeführer keine schwerwiegenden Delikte zu verzeichnen sind, sondern mittelschwere und leichte Delikte. Rechtsprechungsgemäss kann aber auch die wiederholte Begehung solcher Delikte den Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. c AIG erfüllen (vgl. E. 7.1 oben). Aus der Gesamtbetrachtung ergibt sich, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner wiederholten Delinquenz weder willens noch in der Lage ist, sich an die geltende Ordnung zu halten. Der Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. c AIG ist somit erfüllt.