Citation: 8C_684/2017 E. 5.3

5.3. Beim Invalideneinkommen ermittelte das kantonale Gericht ausgehend von einem statistischen Durchschnittslohn für einfache Hilfstätigkeiten bei Männern zwischen 30 und 49 Jahren in der Zentralschweiz einen Verdienst von 5'703 Franken. Mit einer Tätigkeit im Bereich Dienstleistungen und Verkauf oder Bedienen von Anlagen und Maschinen könne der Beschwerdeführer ein rentenausschliessendes Einkommen von rund 6'000 Franken erzielen. Selbst eine weniger belastende Tätigkeit im Bauhauptgewerbe - als Lagerist oder Werkhofarbeiter - sei mit Blick auf die Einschätzung der ABI-Gutachter nicht ausgeschlossen. Zunächst ist zu Recht unbestritten geblieben, dass auf die LSE-Tabellenlöhne abzustellen ist, weil der Beschwerdeführer seine zumutbare Restarbeitsfähigkeit mit dem bei der H.________ AG ausgeübten 60 %-Pensum nicht voll ausschöpft. Im Übrigen sind seine Einwände insoweit berechtigt, als die Rechtsprechung in der Regel die Monatslöhne gemäss LSE-Tabelle TA1, Zeile "Total Privater Sektor", anwendet (in BGE 133 V 545 nicht publizierte E. 5.1 des Urteils 9C_237/2007 vom 24. August 2007; Urteil I 289/01 vom 19. Oktober 2001 E. 3c). Des Weiteren sind die Vergleichseinkommen praxisgemäss aufgrund gesamtschweizerischer Tabellenlöhne zu bestimmen (SVR 2012 UV Nr. 26 S. 93, 8C_744/2011 E. 5.2; Urteile 8C_648/2009 vom 24. März 2010 E. 5.1; 8C_683/2009 vom 26. Februar 2010 E. 4.1; U 8/07 vom 20. Februar 2008 [auszugsweise publiziert in RtiD 2008 II S. 293] E. 6.3; U 423/06 vom 5. November 2007 E. 4.2.2; vgl. zur Begründung auch SVR 2007 UV Nr. 17 S. 56, U 75/03 E. 7 u. 8). Auf die Ermittlung des Invaliditätsgrades durch die Invalidenversicherung ist nach der Rechtsprechung nicht unbesehen abzustellen. Eine genaue Bestimmung des Invalideneinkommens erübrigt sich indessen. Die beruflichen Möglichkeiten des Beschwerdeführers beschränken sich auch unter Berücksichtigung der von den ABI-Gutachtern festgestellten gesundheitlichen Einbussen entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers nicht auf leichte Hilfsarbeitertätigkeiten. Sie bescheinigen eine volle Arbeitsfähigkeit in körperlich leichten bis selten mittelschweren Tätigkeiten. Zudem verfügt er über eine breite Ausbildung und langjährige Berufserfahrung. Die vorinstanzliche Annahme, dass er eine seinen gesundheitlichen Einschränkungen entsprechende Stelle im angestammten Tätigkeitsfeld zu finden und damit ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen vermöchte, ist deshalb nicht zu beanstanden.