Citation: 9C_328/2020 E. 3.3

3.3. Entgegen der Bezeichnung handelt es sich bei der vorinstanzlichen "Schluss-Erwägung" (vgl. E. 3.1 in fine) betreffend den Assistenzbedarf, auch wenn sie teilweise im Konjunktiv verfasst wurde, nicht um ein "obiter dictum" ("nebenbei Gesagtes"). Vielmehr stellt sie eine Eventualbegründung dar, die im Fall, dass die Begründung mit Blick auf die formell-rechtlichen Ausführungen (Bindungswirkung des ersten Rückweisungsentscheids vom 9. Februar 2018) nicht überzeugt, zum Tragen kommt und damit zur "ratio decidendi" wird (Urteil 9C_556/2017 vom 30. Oktober 2017 E. 4.4 mit weiteren Hinweisen). Mit dieser Eventualbegründung setzt sich die Beschwerdeführerin nicht hinreichend auseinander. Sie legt nicht dar, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen zur (geschäftlichen) Auslandsabwesenheit des Ehemanns und dem für diesen zu vernachlässigenden Nutzen der Assistenzleistungen willkürlich sein sollen. Ihre generellen, vom Einzelfall losgelösten Vorbringen und die Behauptung, dass auch der Ehemann der Versicherten einen eigenen Aufwand bei der Haushaltsführung habe, sind appellatorischer Natur und genügen den Begründungsanforderungen nicht. Selbst wenn die Meinung der Beschwerdeführerin grundsätzlich zutrifft und mit dem streitigen Abzug Synergien eines Mehrpersonenhaushaltes berücksichtigt werden sollen, zeigen ihre Ausführungen nicht auf, ob und inwieweit in concreto tatsächlich solche vorliegen. Auf die Beschwerde ist daher nicht einzutreten (vgl. E. 2). Vor diesem Hintergrund kann offen bleiben, ob die IV-Stelle an die Feststellungen im kantonalen Rückweisungsentscheid vom 9. Februar 2018 gebunden war.