Citation: 6B_144/2021 E. 4.3.3

4.3.3. Soweit in der Beschwerde schliesslich geltend gemacht wird, dass auch bei einem leichten Verschulden eine Busse von Fr. 4'500.-- unangemessen sei, ist dem nicht zu folgen. Zwar beträgt der Höchstbetrag der wegen Widerhandlung gegen das Spielbankengesetz aufzuerlegenden Busse Fr. 500'000.-- und liegt die von der Vorinstanz festgesetzte Busse weit unter diesem Maximum. Aus dem weiten Bussenrahmen lässt sich jedoch nicht ableiten, dass die Vorinstanz die Busse im Ergebnis zu tief angesetzt hat. Bei der Berechnung der Höhe der Busse kommt es neben dem Verschulden auf die persönlichen Verhältnisse des Täters an (Art. 106 Abs. 3 StGB; vgl. E. 4.2.2 hiervor), wobei dessen wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eine zentrale Rolle spielt (vgl. BGE 134 IV 60 E. 7.3.3, 97 E. 6.3.7.1; Urteile 6B_662/2021 vom 28. März 2022 E. 4.1.2; 6B_547/2012 vom 26. März 2013 E. 3.4). Laut den Ausführungen im angefochtenen Urteil hat der Beschwerdegegner an der Hauptverhandlung angegeben, dass er bei der Post in einem Teilzeitpensum von 50% angestellt sei, er jedoch das Ziel habe, eine 100%-ige Anstellung zu erhalten. Mit seinem derzeitigen Einkommen von Fr. 2'000.-- bis Fr. 2'500.-- im Monat käme er knapp durch und mit der Ausnahme eines Autos im Wert von Fr. 4'000.-- bis Fr. 5'000.-- habe er kein Vermögen. Diese Angaben werden seitens der Beschwerdeführerin nicht in Zweifel gezogen. Insofern ist unbestritten, dass der Beschwerdegegner in knappen finanziellen Verhältnissen lebt. Unter diesen Umständen erscheint die Festsetzung der Busse auf Fr. 4'500.-- nicht unangemessen tief. Der Beschwerdegegner erleidet damit vielmehr eine Strafe, die seinem Verschulden angemessen ist. Eine Ermessensüberschreitung der Vorinstanz ist zu verneinen.