Citation: 6B_1210/2021 E. 5

Selbst ohne Legitimation in der Sache kann der Beschwerdeführer aber Verletzungen seiner Verfahrensrechte als Partei geltend machen, die eine formelle Rechtsverweigerung bewirken, solange die entsprechenden Rügen nicht auf eine materielle Überprüfung des angefochtenen Entscheids hinauslaufen (BGE 141 IV 1 E. 1.1; 136 IV 41 E. 1.4; je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer beanstandet eine Verletzung verschiedener Bestimmungen der Strafprozessordnung (Art. 3, Achtung der Menschenwürde und Fairnessgebot; Art. 4, Unabhängigkeit; Art. 6, Untersuchungsgrundsatz; Art. 10, Unschuldsvermutung und Beweiswürdigung), welche alle Verfahrensgrundsätze, nicht aber konkrete Verfahrensrechte darstellen. Mit der geltend gemachten Verletzung dieser Grundsätze erhebt der Beschwerdeführer folglich keine formelle Rüge im Sinne einer Rechtsverweigerung. Zudem zielen die betreffenden Rügen, die er im Zusammenhang mit seiner Kritik in der Sache erhebt, auf eine materielle Beurteilung des vorinstanzlichen Entscheids ab. Dies ist insbesondere der Fall, wenn er den fehlenden Beizug eines Vertrauensarztes zwecks Feststellung seiner Befreiung von der Maskentragpflicht moniert und dabei zusätzlich übersieht, dass eine fehlende Abnahme von Beweismitteln in der Natur der Nichtanhandnahme einer Strafuntersuchung liegt. Hinsichtlich der als verletzt angeführten diversen Bestimmungen der Kantons- und Bundesverfassung gilt das Gesagte gleichermassen.