Citation: 6B_1164/2023 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz erwägt zusammengefasst, der Beschwerdeführer habe am 29. Mai 2021 in U.________ innerorts auf der B.________ Strasse nach der Verzweigung C.________-/D.________strasse Richtung V.________ kurz vor der Bahnüberführung auf der linken Spur den von ihm gefahrenen, leistungsstarken Personenwagen auf mindestens 100 km/h beschleunigt, um den auf der rechten Spur ebenfalls mit einem leistungsstarken Personenwagen fahrenden E.________ noch vor dem Engnis zu überholen. E.________ habe auf seinem Vortritt beharrt und auf mindestens 75 km/h beschleunigt, um noch vor dem Beschwerdeführer durch die Verengung der Spuren fahren zu können. Beim Einspuren habe der Beschwerdeführer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und sei schliesslich in die Mauer der Gegenfahrbahn geprallt. Aufgrund der konkreten Umstände (leichte Rechtskurve, Spurenabbau, Zufahrt F.________ Strasse, beidseitige Trottoirs sowie der Busspur auf der Gegenfahrbahn) habe der Beschwerdeführer den ebenfalls mit erhöhter Geschwindigkeit fahrenden E.________ nicht überholen dürfen. Es habe sich um einen Wettstreit gehandelt, wer auf der rechten Spur voraus fahren dürfe. Der Beschwerdeführer habe eine Kollision mit E.________ und die Behinderung sowie Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer riskiert.