Citation: 4A_455/2020 E. 3

Die Eingabe der Beschwerdeführerin erfüllt diese Begründungsanforderungen offensichtlich nicht. Sie übt unzulässige appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid, indem sie unter Berufung auf zwei im vorinstanzlichen Verfahren eingereichte Dokumente behauptet, die F.________ AG habe das fragliche Zertifikat noch weit über die angebliche "Kündigung" des Zertifikats geführt, womit sich die vorinstanzliche Feststellung einer angeblichen "Kündigung" des Zertifikats per 4. Dezember 2003 als falsch erweise. Abgesehen davon, dass die Beschwerdeführerin keine hinreichend begründete Sachverhaltsrüge erhebt, vermengt sie die (zeitlich befristete) Gültigkeitsdauer des Zertifikats mit dessen tatsächlicher Verwendung. Damit ist sie ebenso wenig zu hören wie mit ihren Ausführungen unter dem Titel "Zur Vorgeschichte / Rechtsverweigerung" sowie "Zur Vorbefasstheit und Befangenheit der Vorinstanz", in der sie die Hintergründe des Rechtsstreits sowie des Verfahrens ohne Bezugnahme auf die Erwägungen im angefochtenen Entscheid aus eigener Sicht schildert. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern es der Beschwerdeführerin nicht möglich gewesen wäre, den Vorwurf der Befangenheit bereits im kantonalen Verfahren zu erheben. Zudem erhebt die Beschwerdeführerin offensichtlich keine hinreichend begründeten Rügen in Bezug auf die selbständige Eventualbegründung im angefochtenen Entscheid, wonach die Ansprüche aus Verantwortlichkeit auch verjährt wären, wenn zugunsten der Beschwerdeführerin nicht der 4. Dezember 2003 als massgebender Zeitpunkt angenommen würde, weil über die F.________ AG am 28. Oktober 2005 der Konkurs eröffnet worden sei und D.________ spätestens ab diesem Zeitpunkt kein pflichtwidriges Verhalten mit Bezug auf eine unzulässige Zertifizierung vorgeworfen werden könne. Die Ausführungen in der Beschwerde zum Verjährungs beginn stossen damit ins Leere. Bezüglich der massgebenden Verjährungs frist unterliess es die Beschwerdeführerin bereits im vorinstanzlichen Verfahren darzulegen, inwiefern die späteren Strafurteile gegen die Geschäftsleitung der F.________ AG einen Einfluss auf die Verjährungsfrist der geltend gemachten Verantwortlichkeitsansprüche gegen D.________ haben sollen. Sie erhebt in diesem Zusammenhang auch vor Bundesgericht offensichtlich keine hinreichend begründeten Rügen, sondern unterbreitet dem Bundesgericht hinsichtlich der angeblich verübten strafbaren Handlungen einmal mehr in unzulässiger Weise ihre eigene Sicht der Dinge. Damit ist sie nicht zu hören. Auf die Beschwerde ist somit mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).