Citation: I 187/06 27.06.2007 E. A

B.________ wurde am 20. Januar 1987 bei einer schweren EPG-Gestose (Schwangerschaftsvergiftung) mit einem Körpergewicht von 1870 g per Kaiserschnitt geboren. Er bezog seither verschiedene Leistungen der Invalidenversicherung auf Grund der anerkannten Geburtsgebrechen GgV-Anhang Ziff. 498 (schwere neonatale metabolische Störungen [Hypoglykämie, Hypocalcämie, Hypomagnesiämie]), Ziff. 494 (Neugeborene mit einem Geburtsgewicht unter 2000 g bis zur Erreichung eines Gewichtes von 3000 g), Ziff. 387 (angeborene Epilepsie), Ziff. 397 (kongenitale Paralysen und Paresen), Ziff. 390 (angeborene cerebrale Lähmungen [spastisch, dyskinetisch, ataktisch] sowie Ziff. 427 (Strabismus und Mikrostrabismus concomitans monolateralis, wenn eine Amblyopie von 0.2 oder weniger [mit Korrektur] vorliegt). Am 4. Juni 2002 erteilte die IV-Stelle Zug B.________ Kostengutsprache für eine sechswöchige Skoliosetherapie in den Klinik A.________, nachdem sie beim Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) eine Stellungnahme eingeholt hatte. Auch für eine weitere Skoliosetherapie in Klinik A.________ vom 22. April bis 14. Mai 2003 wurde Kostengutsprache erteilt (Verfügung vom 21. Mai 2003). Für weitere Therapieaufenthalte in Klinik A.________ vom 24. September bis 15. Oktober 2003 sowie vom 14. April bis 15. Mai 2004 ersuchten die Eltern von B.________ durch Dr. med. K.________, Leitender Arzt Klinik Z.________, am 23. September 2003 sowie am 1. April 2004 um Kostengutsprache. Nach Einholung einer weiteren Stellungnahme vom 22. April 2004, in welcher das BSV den Anspruch auf Massnahmen im Ausland nunmehr verneinte, wies die infolge Wohnsitzwechsels von B.________ neu zuständige IV-Stelle Schwyz das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 13. Mai 2004 ab. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 8. Juli 2005 fest.