Citation: 6B_670/2007 21.01.2008 E. 1

Die Verurteilung des Beschwerdeführers beruht ausschliesslich auf den Aussagen S.________s, der sich durch die Fahrweise des Beschwerdeführers bedroht gefühlt und diesen unmittelbar nach dem umstrittenen Vorfall bei der Schaffhauser Polizei angezeigt hatte. Das Bezirks- und das Obergericht halten dessen Aussage für glaubhaft, während sie die Bestreitungen des Beschwerdeführers nicht überzeugten. Der Beschwerdeführer macht geltend, der Schuldspruch beruhe letztlich auf der Überlegung, wonach es nicht nachvollziehbar wäre, dass ein Automobilist sich die Mühe machen würde, die Autobahn zu verlassen, um eine erfundene oder wahrheitswidrige Anzeige zu erstatten. Die Überlegung sei zwar nahe liegend, die Schlussfolgerung der kantonalen Gerichte aber unhaltbar. Wer trotz einer klaren Ausgangsposition "Aussage gegen Aussage" gegen den Angeschuldigten entscheide, verletze in willkürlicher Weise das Prinzip "in dubio pro reo". Wer dies unter den vorliegenden Umständen tue, schaffe zudem eine Umkehr der Beweislast. Dem Zeugen sei auf willkürliche Weise Glauben geschenkt worden.