Citation: 9C_457/2024 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin hält ihr Verhalten auch im letztinstanzlichen Verfahren für gerechtfertigt. Sie und ihr Ehemann hätten sich gegen die willkürliche sowie diskriminierende Behandlung durch das Steueramt zur Wehr setzen wollen und zu Gegenmassnahmen gegriffen, weil das Steueramt ihre Rechte missachtet und "massloses Verhalten im Machtrausch" an den Tag gelegt habe. Die Vorinstanz versuche davon abzulenken, dass die Steuerbehörde eine Gegenreaktion provoziert und sie insofern zur Straftat angestiftet habe. Es könne nicht korrekt sein, ihnen eine Busse aufzuerlegen, da sie "sachte" bzw. "angemessen" reagiert hätten. Zudem sei es ein "Wahnsinn", sie beide mit einer Busse zu belegen, obwohl sie nur eine Steuererklärung einreichen müssten; mit dieser "Doppelbestrafung" würden Ehepaare diskriminiert. Im Übrigen zweifle sie nach dem Urteil des Verwaltungsgerichtes an dessen Unvoreingenommenheit, denn wenn es nur dafür da sei, dem Staat Recht zu geben, fehle das Vertrauen in eine solche Institution.