Citation: 2C_630/2017 E. 6.3

6.3. Wie die Vorinstanz in zutreffender Weise ausgeführt hat, ist es insbesondere die Häufung der Delikte, welche das Verschulden des Beschwerdeführers als erheblich und seine Geringschätzung der hiesigen Ordnung als schwerwiegend erscheinen lässt. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang auch, dass sich die Delikte nicht auf den Drogenkonsum beschränkten und über eine lange Zeitperiode und ungeachtet der erfolgten Sanktionen, Therapien und Warnungen stattgefunden haben. Zudem ist der Beschwerdeführer bei seinen Diebstählen jeweils geplant und nach erprobtem Muster vorgegangen, was sein Verhalten zusätzlich verwerflich macht. Insgesamt liegt eine beeindruckende Anzahl von Verurteilungen vor, welche sich trotz Strafmilderungen für die in Zusammenhang mit seiner Drogenabhängigkeit begangenen Delikte, zu einem beträchtlichen Strafmass summieren. Darüber hinaus musste er seit Mai 2006 von der Sozialhilfe unterstützt werden, wobei sich die bezogenen Leistungen bis Februar 2016 auf Fr. 226'495.45 summierten. Im Weiteren liegen gemäss eigenen Angaben Betreibungen gegen den Beschwerdeführer im Umfang von Fr. 15'000.-- - 20'000.-- vor. Insgesamt besteht ein gewichtiges Interesse daran, dass der Beschwerdeführer das Land verlässt.