Citation: 4C.225/2004 11.01.2005 E. 2

Die Berufungsschrift enthält keinen materiellen Antrag, wie er nach Art. 55 Abs. 1 lit. b OG erforderlich ist. Der blosse Rückweisungsantrag wäre nur ausreichend, wenn das Bundesgericht, sollte es die Rechtsauffassung der Beklagten für begründet erachten, kein Sachurteil fällen könnte, sondern die Streitsache zur weiteren Abklärung des Sachverhaltes an die Vorinstanz zurückweisen müsste (BGE 125 III 412 E. 1b S. 414). Die Beklagten rügen zwar formell eine Verletzung von Art. 8 ZGB und damit ihres Anspruchs auf Beweisführung. Sie legen aber nicht dar, inwiefern eine Ergänzung des Sachverhaltes durch die kantonalen Instanzen notwendig wäre. Vielmehr sind sie offenbar der Ansicht, das Obergericht hätte bereits gestützt auf die abgenommenen Beweise ihre Behauptungen für erstellt erachten sollen. Die Ansprüche der Beklagten werden im angefochtenen Urteil beziffert und die Berufung enthält diesbezüglich keinerlei substanziierte Beanstandungen. Damit ist zweifelhaft, ob der blosse Rückweisungsantrag genügt. Die Frage kann indessen offen bleiben. Selbst wenn man auf die Berufung eintritt, dringen die Beklagten mit ihren Rügen nicht durch.