Citation: U 267/05 19.07.2006 E. A

F.________, geboren 1948, ist gelernter Grafiker und führt seit 1983 ein eigenes Werbe- und Grafikunternehmen, von 1991 bis 1995 in Form einer Aktiengesellschaft, seither wieder als Einzelfirma. Am 22. Mai 1992 wurde er Opfer eines Auffahrunfalls, als er mit seinem Personenwagen links abbiegen wollte und ein nachfolgender angetrunkener Fahrzeuglenker in den von ihm gesteuerten Wagen stiess. Dabei erlitt er ein Distorsionstrauma der Halswirbelsäule (HWS), in dessen Folge ein myofasziales Syndrom im Bereich der unteren HWS und im rechtsseitigen Nacken- und Schultergürtelbereich, eine leichte bis mittelschwere neuropsychologische Störung (mit erhöhter Ermüdbarkeit und verminderter Konzentrations- und Gedächtnisleistung) sowie Zeichen einer zentral-neurologischen Ausfallsymptomatik auftraten. Er ist deshalb in seiner Tätigkeit als selbstständiger Grafiker eingeschränkt. Mit Verfügung vom 19. Mai 1999 sprach ihm die IV-Stelle Zug ab 1. Februar 1997 eine ganze Rente auf Grund eines Invaliditätsgrades von 70 % zu. Die Schweizerische National-Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: National), bei welcher F.________ für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen gemäss UVG versichert ist, erliess am 12. Juli 1999 nach Einholung eines Gutachtens von Dr. med. R.________, Spezialarzt FMH für Physikalische Medizin/Rehaklinik X.________, vom 11. September 1998 eine Verfügung, mit welcher sie dem Versicherten eine Rente von 70 % ab 1. September 1998 sowie eine Integritätsentschädigung für einen Integritätsschaden von 20 % gewährte. Die gegen den Rentenbeginn gerichtete Einsprache wies sie gestützt auf ein Ergänzungsgutachten des Dr. med. R.________ vom 16. November 1999 ab (Einspracheentscheid vom 13. Januar 2000). Auf ein Begehren um Zusprechung einer Rente von 100 % ab 1. April 2001 erliess die National am 2. Dezember 2002 eine weitere Verfügung, mit der sie die revisionsweise Erhöhung der Rente mangels einer Änderung des Invaliditätsgrades ablehnte. Die dagegen erhobene Einsprache, mit welcher der Versicherte eine Rente von neu 75 % beantragte, wies sie mit Einspracheentscheid vom 17. Februar 2003 ab.