Citation: 4A_465/2023 E. 3.3.3

3.3.3. Die Vorinstanz legte in der Folge den BZG-Vertrag aus. Sie erwog, aus welchen Gründen bereits aufgrund des Wortlautes "klarerweise" davon auszugehen sei, dass die Remise zur Pacht gehöre, und berücksichtigte im Weiteren Umstände aus dem Baubewilligungsverfahren. Mit der Erstinstanz kam die Vorinstanz zum Ergebnis, dass die Pacht auch die Remise umfasse. Dagegen behaupten die Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe es willkürlicherweise unterlassen, vorab den wirklichen Willen der Vertragsparteien festzustellen, ohne aber rechtsgenüglich darzulegen (Erwägung 2.1), dass sie einen solchen gemeinsamen übereinstimmenden wirklichen Willen vor der Vorinstanz rechtsgenüglich und prozesskonform behauptet hätten. Ohnehin ist das diesbezügliche Argument der Beschwerdeführer nicht zielführend, die Vorinstanz habe das "langjährige Parteiverhalten" nicht berücksichtigt, wonach die Beschwerdegegner bis zur Klageerhebung "kein Interesse" an der Remise gezeigt hätten und die Remise seit ihrer Erstellung nur von den Beschwerdeführern benutzt worden sei. Die Beschwerdegegner hielten dem bereits vor der Vorinstanz entgegen, sie hätten die Remise nicht nutzen können, weil die Beschwerdeführer diese für sich beanspruchen, und sie daher "durch die Macht des Faktischen" gezwungen gewesen seien, ohne die Remise zu wirtschaften. Daraus schliessen sie in der Beschwerdeantwort zu Recht, es sei daher an "Rechtsmissbrauch kaum noch zu überbieten", wenn die Beschwerdeführer aus "der jahrelangen Vorenthaltung" der Remise sogar noch ableiten möchten, die Parteien hätten sich auf eine unrechtmässige Nutzung geeinigt. Im Übrigen präsentieren die Beschwerdeführer bloss ihre eigene Vertragsauslegung und qualifizierten die Auslegung der Vorinstanz als "verkürzt", ohne jedoch rechtsgenüglich darzulegen (Erwägung 2.1), inwiefern die vorinstanzliche Auslegung bundesrechtwidrig wäre.