Citation: 5A_245/2017 E. 3.3.3

3.3.3. Ausserdem rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung seines Beweisführungsanspruches nach Art. 8 ZGB, indem seine Beweisanträge nicht abgenommen worden seien. Das Recht auf Beweis als Teilgehalt des rechtlichen Gehörs ermöglicht einer Partei, rechtserhebliche Sachvorbringen in den Prozess einzuführen und zu beweisen und verpflichtet das Gericht, die von einer Partei form- und fristgerecht angebotenen tauglichen Beweismittel abzunehmen. Mithin räumt dieses Recht den Parteien kein unbeschränktes Recht auf Zulassung zum Beweis ein, und die Pflicht des Gerichts, Beweise abzunehmen, ist nicht absolut. Erachtet das Gericht in Würdigung der vorhandenen Beweise eine rechtserhebliche Tatsache als bewiesen oder als widerlegt, und ist es der Meinung, ein (form- und fristgerecht beantragter und an sich tauglicher) Beweis vermöge seine auf Grund der bereits abgenommenen Beweise gewonnene Überzeugung nicht zu erschüttern, muss es ihn nicht abnehmen (BGE 90 II 201 E. 4b und die seitherige Rechtsprechung, z.B. BGE 138 III 374 E. 4.3 und 140 I 285 E. 6.3.1). In diesem Sinne muss der Beschwerdeführer in einem ersten Schritt - und unter Gewärtigung der Nichteintretensfolge - Willkür in der Sachverhaltsfeststellung bzw. Beweiswürdigung rügen und damit durchdringen, bevor sich das Bundesgericht mit der Rüge der Verletzung des Beweisführungsanspruchs befasst. Wie sich aus den E. 3.3.1 und 3.3.2 ergibt, dringt der Beschwerdeführer mit seinen Willkürrügen nicht durch, sodass der Rüge der Verletzung des Beweisführungsanspruchs die Grundlage entzogen ist; darauf ist nicht einzutreten. Im Ergebnis bleibt es daher bei den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen (E. 3.2).