Citation: H 51/05 18.04.2006 E. A

Die Firma T.________ AG mit Sitz in X.________ war seit dem 1. Januar 1992 der Ausgleichskasse des Kantons Zürich als beitragspflichtige Arbeitgeberin angeschlossen. Am 1. Dezember 1999 wurde über die Gesellschaft der Konkurs eröffnet und am 14. Januar 2000 mangels Aktiven eingestellt. Mit Verfügung vom 4. August 2000 forderte die Ausgleichskasse von E.________, ehemaliger Verwaltungsrat der Firma, Schadenersatz für entgangene bundes- und kantonalrechtliche Sozialversicherungsbeiträge in der Höhe von Fr. 177'315.25. Am 15. Oktober 2000 ersuchte E.________ die Ausgleichskasse um einen Besprechungstermin für einen Abzahlungsvorschlag. Mit Schreiben vom 2. November 2000 teilte ihm die Kasse mit, die Rechtsmittelfrist gegen die Verfügung vom 4. August 2000 sei unbenutzt abgelaufen, weshalb das Beitragsbezugsverfahren weitergeführt werde. Auf den am 13. September 2001 zugestellten Zahlungsbefehl erhob E.________ am 24. September 2001 Rechtsvorschlag. Mit Verfügung vom 27. November 2001 erteilte der Einzelrichter des Bezirksgerichts der Kasse definitive Rechtsöffnung für den Betrag von Fr. 177'315.25 sowie Fr. 200.- für die Kosten des Zahlungsbefehls. In Gutheissung des dagegen erhobenen Rekurses hob das Kantonsgericht die angefochtene Verfügung wegen einer mangelhaften Rechtsmittelbelehrung der Schadenersatzverfügung auf und wies das Rechtsöffnungsbegehren der Kasse vom 12. Oktober 2001 ab (Beschluss vom 7. Juni 2002). Am 12. August 2003 erliess die Ausgleichskasse des Kantons Zürich eine neue Verfügung, mit welcher sie von E.________ Schadenersatz für entgangene Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von Fr. 177'315.25 forderte. Dabei wies sie darauf hin, die Verfügung erfolge in Ergänzung der ursprünglichen Schadenersatzverfügung vom 4. August 2000, welche wegen unrichtiger Rechtsmittelbelehrung nicht in Rechtskraft erwachsen und nicht vollstreckbar sei. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 21. Januar 2004 ab.