Citation: 2C_397/2019 E. 4.3.3

4.3.3. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, es bestehe kein Konnex zwischen einem vermeintlich drittgefährdenden Verhalten und der Gefahr einer künftigen, missbräuchlichen Verwendung von Waffen. Zu prüfen ist vorliegend insofern noch, ob das Verhalten des Beschwerdeführers eine sachlich begründbare überwiegende Wahrscheinlichkeit für eine Drittgefährdung mit einer Waffe nahelegt. Die Vorinstanz hat dem Beschwerdeführer die besondere Zuverlässigkeit, die von Waffenträgern erwartet wird, im Wesentlichen deswegen abgesprochen, weil er der Kritik eines Journalisten im Zusammenhang mit seinem Geschäftsgebaren mit Aggressivität bzw. dem Aufbau einer Drohkulisse anstatt mit sachlichen Argumenten begegnet ist. Diese Würdigung ist nicht zu beanstanden. Die ihm vorgeworfene Verhaltensweise, insbesondere das versuchte Entreissen des Mietvertrages und das Festhalten des Journalisten sind Ausdruck eines Reaktionsmusters, das befürchten lässt, dass der Beschwerdeführer in Stresssituationen nicht fähig ist, sorgfältig und verantwortungsbewusst mit Waffen umzugehen (vgl. BGE 135 IV 56 E. 5.2 S. 72; MICHAEL BOPP, in: Nicolas Facincani/Reto Sutter [Hrsg.], Kommentar Waffengesetz, 2017, N. 15 zu Art. 8).