Citation: 8C_161/2024 E. 6.1.1

6.1.1. Die PMEDA-Fachärztin Dr. med. F.________ kam zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin an einer Panikstörung mit Agoraphobie und einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig remittiert, leide, wobei weder in einer angepassten Erwerbstätigkeit noch in der Haushaltstätigkeit Einschränkungen bestehen würden. Die Beschwerdeführerin habe über eine unauffällige und glückliche Kindheit, eine enge Beziehung zu den Eltern und der Tante und ein enges Verhältnis zu ihrer Schwester berichtet. Im beruflichen Kontext habe es Schwierigkeiten beim Erhalt einer Lehrstelle gegeben, was aber, soweit dies retrospektiv beurteilt werden könne, nicht am Verhalten der Beschwerdeführerin gelegen habe. Auch im späteren Verlauf seien keine beruflichen Konflikte berichtet worden, abgesehen von der Überforderung bei der letzten Stelle. Die Beschwerdeführerin gebe einen stabilen Freundeskreis an und habe ein enges Verhältnis zu ihrem Sohn. Somit würden sich keine Befunde erheben lassen, die die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung begründen könnten.