Citation: 4A_222/2019 E. 2.3

2.3. Die zweite Rüge der Beschwerdeführerin hat die erstinstanzliche Gehörsverletzung zum Gegenstand. Indem die Vorinstanz ausgeführt habe, diese Verletzung sei im Berufungsverfahren heilbar, habe sie den Instanzenzug gegen den Willen der Beschwerdeführerin zu Unrecht verkürzt, was einer formellen Rechtsverweigerung gleichkomme. Diese zweite Rüge betrifft den Eventualantrag der Beschwerdeführerin im vorinstanzlichen Verfahren. Nachdem die Vorinstanz auf die Berufung nicht eingetreten ist, hat die Beschwerdeführerin kein Rechtsschutzinteresse an der Überprüfung der Eventualbegründung. Zudem kann - entgegen ihrer Auffassung - allein daraus, dass eine Heilung einer Verletzung des Anspruches auf rechtliches Gehör nur ausnahmsweise in Frage kommt, nicht gefolgert werden, dass der angefochtene Entscheid rechtsfehlerhaft ist. Die Beschwerdeführerin setzt sich nicht ansatzweise mit der Begründung der Vorinstanz auseinander, wonach die Voraussetzungen für die Heilung der Gehörsverletzung in casuerfüllt sind. Ihre allgemeinen und teils nur schwer verständlichen Ausführungen zum Inhalt des Revisionsberichts sowie zur angeblichen Erweiterung des Klagefundaments sind unbehelflich. Auch auf ihre zweite Rüge kann folglich nicht eingetreten werden.