Citation: 5A_303/2021 E. A

A.a. A.________ (Beschwerdeführer) und B.________ (Beschwerdegegnerin) heirateten im September 1991. Mit Urteil vom 6. Oktober 2015 genehmigte das Bezirksgericht Visp die von den Ehegatten am 20. Juli 2015 geschlossene Scheidungskonvention und sprach die Ehescheidung aus. A.b. Am 12. Januar 2018 ersuchte B.________ das Bezirksgericht um Revision des Urteils vom 6. Oktober 2015 betreffend verschiedener Teile der güterrechtlichen Auseinandersetzung. Mit Entscheid vom 1. Juli 2020 hiess das Bezirksgericht das Revisionsgesuch teilweise gut und hob das Urteil vom 6. Oktober 2015 teilweise auf. Die Ehefrau sei verschiedentlich getäuscht worden und habe sich bei Abschluss der Scheidungskonvention deshalb in einem massgeblichen Irrtum befunden. Entsprechend sei das Revisionsgesuch bezüglich folgender Positionen begründet: Errungenschaftsanteil an der Amortisation der auf der von den Ehegatten gemeinsam bewohnten Liegenschaft (Parzelle Nr. 3570) lastenden Hypothek und/oder an der Wiederaufstockung dieser Hypothek. Der Ehemann habe sich über die Errichtung einer Grundpfandschuld über Fr. 60'000.-- auf der Liegenschaft am 23. Mai 2014 und die damit verbundene Erhöhung und Amortisation der hypothekarischen Belastung sowie die zwischen dem 31. Dezember 1992 und dem 31. Dezember 2016 vorgenommene Reduktion der Hypothek von Fr. 393'614.50 auf Fr. 343'000.-- ausgeschwiegen. Errungenschaftsanteil am Verkehrswert der gemeinsam bewohnten Liegenschaft, eventuell ein Mehrwertanteil. Die Scheidungskonvention lege den Verkehrswert mit Fr. 479'868.-- fest. Der reale Verkehrswert sei jedoch wesentlich höher gewesen, was der Ehemann ebenso verschwiegen habe, wie die Kosten einer Investition in neu errichtete Garagen. Eigengutsanspruch im Zusammenhang mit einer Lebensversicherung. Hier sei die der Errungenschaft zugewiesene Versicherung mit einer Einmalprämie finanziert worden, wobei die Mittel dafür zumindest teilweise aus dem Eigengut der Ehefrau stammten, und zwar einem direkt dem Ehemann ausgehändigten Erbvorbezug. Die Ehefrau sei über die Verwendung des Erbvorbezugs nicht informiert worden. Weitergehend wies das Bezirksgericht das Revisionsgesuch ab. Die Gerichtskosten auferlegte es den Parteien je zur Hälfte, die Parteikosten schlug es wett.