Citation: 5A_724/2016 E. 4.1.2

4.1.2. Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass es nicht offensichtlich unsachlich oder unangemessen sei, basierend auf den Ausführungen des Beschwerdegegners und seiner Freundin ein Konkubinat zu verneinen. Der Beschwerdeführerin sei aber insofern zuzustimmen, wenn sie einige Fragezeichen dahinter setze, dass die Freundin des Beschwerdegegners in U.________ tatsächlich über eine Wohnung resp. ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft verfüge, in der sie zeitweise wohne und für deren Kosten sie (zumindest teilweise) aufkomme. Dieser Frage werde im Rahmen des Scheidungsverfahrens bei der Festsetzung eines allfälligen nachehelichen Unterhalts gegebenenfalls weiter nachzugehen sein.