Citation: 1C_504/2022 E. 5.3.4

5.3.4. Es hält zudem vor dem Willkürverbot stand, wenn die Vorinstanz bei der Beurteilung, ob eine Baute oder Anlage untergeordneter Natur ist, neben den Beseitigungskosten auch andere mit der Beseitigung einhergehende wirtschaftliche Nachteile der Bauherrschaft mitberücksichtigt. Inwieweit dies willkürlich sein soll, vermag die Beschwerdeführerin nicht plausibel aufzuzeigen. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass die Vorinstanz die wirtschaftlichen Auswirkungen für die Bauherrschaft nicht genau beziffert hat. Es ist vorliegend davon auszugehen, dass die nutzlos werdenden Aufwendungen für die Errichtung der im Unterabstand liegenden Parkfelder bei einer Anzahl von 28 Parkfeldern, ausgedehnten Hartflächen und Steinquadern nicht unbedeutend gewesen sind. So führt denn auch die Beschwerdeführerin in ihrer Begründung zur aufschiebenden Wirkung aus, dass für die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands einige Fr. 10'000.-- erforderlich wären. Auch aus dem von der Beschwerdeführerin zitierten Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 28. März 2022 (WBE.2021.179) kann sie nichts zu ihren Gunsten ableiten. Soweit dieser überhaupt mit dem vorliegend zu beurteilenden Fall vergleichbar ist (vgl. E. 5.3.3 hiervor), ergibt sich daraus - entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin - nicht, dass das Kriterium der wirtschaftlichen Auswirkungen einer Beseitigung nicht mehr relevant sein soll.