Citation: 1P.633/2003 04.03.2004 E. 2

2.1 Die Beschwerdeführerin macht in formeller Hinsicht geltend, ihre Beweisanträge seien nicht abgenommen worden. Das Obergericht habe dadurch ihren Gehörsanspruch und weitere Verteidigungsrechte verletzt (Art. 29 Abs. 2 und Art. 32 Abs. 1 und 2 BV, Art. 6 Ziff. 1 und 3 EMRK). 2.2 Das Obergericht hat die Beweisergänzungsanträge der Beschwerdeführerin mit zwei selbstständigen Begründungen ab-gewiesen. Einerseits hat es erwogen, dass es die Beschwerdeführerin versäumt hat, ihre Anträge frist- und formgerecht zu stellen und sie deshalb insoweit auf ihre Verfahrensrechte verzichtet habe. Anderer-seits hat das Obergericht ausgeführt, die beantragten Ergänzungs-fragen seien gar nicht ausschlaggebend gewesen, weshalb die Beweisergänzungsanträge auch aus diesem Grund abzulehnen seien. 2.3 Beruht der angefochtene Entscheid auf zwei voneinander unab-hängigen Begründungen, muss sich der Beschwerdeführer mit jeder von ihnen auseinandersetzen und bezüglich jeder hinreichend dartun, dass der Entscheid verfassungswidrig ist (vgl. Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Eine Beschwerdeschrift, die diese Voraussetzungen nicht erfüllt, ist nicht geeignet, die Verfassungswidrigkeit des angefochtenen Entscheids darzutun; sie erfüllt die Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht. Das Bundesgericht tritt in einem solchen Fall auf die Beschwerde nicht ein (vgl. BGE 121 IV 94 E. 1b; 119 Ia 13 E. 2, je mit Hinweisen). 2.4 Die Beschwerdeführerin befasst sich nur mit der Frage der gehörigen Geltendmachung ihrer kantonalen Verfahrensrechte. Zur Frage, ob das Obergericht ihre Beweisergänzungsanträge zulässiger-weise in antizipierter Beweiswürdigung abweisen durfte, nimmt sie nicht genügend begründet Stellung. Auf die formellen Rügen ist daher nicht einzutreten.