Citation: 1P.557/2006 10.10.2006 E. F

Am 5. September 2006 erhebt X.________ staatsrechtliche Beschwerde und beantragt die Aufhebung des Haftverlängerungsentscheids vom 11. August 2006. Zudem sei er umgehend aus der Haft zu entlassen. Gleichzeitig ersucht er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung. Zur Begründung seiner Begehren macht er eine Verletzung von Art. 10 Abs. 2 BV, Art. 31 Abs. 2 (recte Abs. 1) und 3 BV sowie Art. 5 Ziff. 3 EMRK geltend. Der Untersuchungsrichter und der Präsident der Anklagekammer des Kantons Thurgau schliessen auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden könne. In seiner Replik hält der Beschwerdeführer sinngemäss an seinen Anträgen fest. Mit Verfügung vom 25. September 2006 hat der Präsident der Anklagekammer das Verfahren betreffend das Haftverlängerungsgesuch des Untersuchungsrichters vom 28. August 2006 bis zum Vorliegen des bundesgerichtlichen Urteils sistiert. Gleichzeitig hat er die Untersuchungshaft bis zum Vorliegen des bundesgerichtlichen Urteils bzw. bis zum Vorliegen des anschliessenden Entscheids über das Hafterstreckungsgesuch für zulässig erklärt.