Citation: 6B_303/2016 E. 1.4

1.4. Nicht ersichtlich ist auch, inwiefern der angefochtene Entscheid die Unschuldsvermutung als Beweislastregel verletzen könnte. Als Beweislastregel besagt der Grundsatz "in dubio pro reo", dass es Sache der Anklagebehörde ist, die Schuld des Angeklagten zu beweisen. Der Grundsatz ist verletzt, wenn der Strafrichter einen Angeklagten (einzig) mit der Begründung verurteilt, er habe seine Unschuld nicht nachgewiesen (BGE 127 I 38 E. 2a mit Hinweis). Dies war vorliegend nicht der Fall. Die Vorinstanz geht nicht davon aus, der Beschwerdeführer habe seine Unschuld zu beweisen.