Citation: 9C_407/2015 E. 3.2.2

3.2.2. Die Radiologin Dr. med. I.________ diagnostizierte anlässlich einer MRI-Untersuchung der LWS im Mai 2013 einen - im Vergleich zu der rheumatologischen Expertise des Dr. med. C.________ vom 23. Juli 2012 bzw. zu der zugrunde liegenden MRI-Untersuchung vom Oktober 2010 - neuen Bandscheibenvorfall rechts mediolateral im Segment L3/4, welcher im rechten Neuroforamen Kontakt zur rechten Nervenwurzel gewinne. Des Weiteren bejahte sie bezüglich der bekannten Diskushernie L4/5 einen im Rahmen der MRI-Untersuchung vom Oktober 2010 noch verneinten Kontakt zur Nervenwurzel L5. Die Vorinstanz ging diesen ausgewiesenen Verschlechterungen des Gesundheitszustands mit der Begründung nicht nach, Dr. med. C.________ sei als Rheumatologe bei der bekannten Rückenproblematik durchaus fähig gewesen, sich über die Einschränkungen in einer Erwerbstätigkeit auszusprechen. Diese Begründung verfängt nicht, beschlagen die im Rahmen der MRI-Untersuchung vom Mai 2013 neu gewonnenen Erkenntnisse doch nicht die Beweistauglichkeit der rheumatologischen Expertisen des Dr. med. C.________ bzw. dessen fachliche Kompetenz als Rheumatologe, sondern einzig die Frage einer seit seiner Verlaufsbegutachtung vom 23. Juli 2012 eingetretenen gesundheitlichen Verschlechterung.