Citation: 1C_205/2024 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat einlässlich dargelegt, weshalb keine Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten der Beschwerdegegner vorliegen. Sie geht gestützt auf die in sich stimmigen Aussagen der Beschwerdegegner davon aus, diese hätten am 27. Mai 2022 über einen Funkspruch davon erfahren, dass der Beschwerdeführer eine Staatsanwältin traktiert haben soll. Der Beschwerdeführer habe sich in der Folge ihrer Aufforderung, stehen zu bleiben, sowie dem Versuch des Beschwerdegegners 3, ihn von hinten zu Boden zu bringen, widersetzt und überdies an dessen Waffe gegriffen. Vor diesem Hintergrund hätten die Beschwerdegegner von einer gewissen Unberechenbarkeit des Beschwerdeführers ausgehen und ihn bzw. die Situation als gefährlich einschätzen dürfen. Sodann habe sich der Beschwerdeführer gegen die polizeiliche Anhaltung zur Wehr gesetzt, weshalb angesichts der damaligen Bedrohungssituation nicht zu beanstanden sei, dass die Beschwerdegegner in der Folge zu dritt unter Einsetzung von körperlichem Zwang auf den Beschwerdeführer eingewirkt hätten, um die von diesem ausgehende Gefahr mit seiner Festnahme zu bannen. Der Einsatz von zwei bis drei Kniestössen zur Ablenkung des Beschwerdeführers, die Versuche, seine Hände in Handschellen zu legen, sowie der Umstand, dass er gegen eine Hauswand gestossen und letztlich mit einem Halskontrollgriff zu Boden gebracht worden sei, seien noch als angemessene Massnahmen zur Herbeiführung der Festnahme einzustufen. An dieser Einschätzung änderten schliesslich auch die vom Beschwerdeführer erlittenen Verletzungen (u.a. Rippenfraktur) nichts, zumal deren Ausmass im Rahmen dessen liegten, womit zu rechnen sei, wenn eine Person in polizeilichen Gewahrsam genommen werde und sich dagegen wehre. Es bestünden keine Hinweise darauf, dass die von den Beschwerdegegnern gegen den Beschwerdeführer ausgeübte Gewalt heftiger ausgefallen sei, als von ihnen eingeräumt.