Citation: 6B_1273/2021 E. 5.3.2

5.3.2. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz gewichte straferhöhend, es sei nicht von einer spontanen Tat auszugehen. Dabei stütze sie sich auf nicht erwiesene und festgestellte subjektive Tatbestände. Weder der Anklageschrift noch den verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen und der diesen zugrundeliegenden Beweiswürdigung der Vorinstanz lasse sich entnehmen, dass und inwiefern der Beschwerdeführer die ihm vorgeworfene Tat geplant haben soll. Die Frage, ob die Vorinstanz ihrer Strafzumessung tatsächliche Prämissen zugrundelegt, die sie verbindlich gar nicht so festgestellt hat, überprüft das Bundesgericht nur auf Willkür (vgl. E. 4.2 oben). Die Vorinstanz stellt sowohl fest, der Beschwerdeführer habe ein Kondom mitgenommen, als auch, er habe sich einen geeigneten Platz im Wald ausgesucht und die Beschwerdegegnerin 2 in der Folge auf den Rücksitz des Autos gelockt. Inwieweit diese einzelnen Sachverhaltselemente willkürlich festgestellt worden seien, zeigt der Beschwerdeführer weder auf noch ist dies ersichtlich. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers stellt die Vorinstanz denn auch nicht einzig darauf ab, dass der Beschwerdeführer ein Kondom mit sich trug; sein Einwand geht in dieser Hinsicht fehl. Vielmehr berücksichtigt die Vorinstanz auch zusätzlich, dass der Beschwerdeführer mit der Beschwerdegegnerin 2 in den Wald gefahren ist, ihr Videos gezeigt und sie auf den Rücksitz gelockt hat. Gestützt darauf ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz nicht mehr von einer spontanen Tat ausgeht. Der Beschwerdeführer legt denn auch nicht begründet dar, inwieweit dem Element der fehlenden Spontaneität in der Strafzumessung ein zu hohes Gewicht zugekommen wäre und die Vorinstanz ihr Ermessen überschritten hätte (Art. 42 Abs. 2 BGG). Nicht zu bemängeln ist entgegen seinem Einwand auch, dass die Vorinstanz nicht feststellt, der Beschwerdeführer habe im Vorfeld der ihm gemachten Vorwürfe einen geeigneten Platz ausgekundschaftet, einen bestimmten Tag in Aussicht genommen oder sonstige Vorkehrungen getroffen, um die Tat durchzuführen. Auch ohne diese Feststellungen ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz eine spontane Tat verneint und dies in ihre Strafzumessung miteinfliessen lässt.