Citation: C 257/00 26.10.2000 E. 2

2.- Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die Argumentation der Vorinstanz sind, soweit sie sich auf die Ablehnung der zugewiesenen Stelle in einer Speditionsfirma beziehen, nicht stichhaltig. Insbesondere vermag die Einschätzung des Hausarztes im Attest vom 23. Februar 1998 betreffend Arbeitsfähigkeit und Arbeitsweg den Beschwerdeführer nicht vom Vorwurf der verschuldeten Nichtannahme einer zumutbaren Arbeit zu entlasten, desgleichen nicht die ihm gemäss eingereichtem Vorbescheid der kantonalen IV-Stelle vom 18. Juli 2000 ab 1. August 1996 zustehende halbe Rente der Invalidenversicherung. Dem Arztzeugnis lässt sich nicht entnehmen, dass die zugewiesene Stelle, in ihrer Gesamtheit von beruflicher Tätigkeit und Arbeitsweg betrachtet, für den Beschwerdeführer unzumutbar war. Auf die ärztliche Beurteilung eines zumutbaren Arbeitsweges von dreissig Minuten hätte nur abgestellt werden können, wenn der Arzt das Attest in Kenntnis der konkreten Belastung und Dauer des täglichen Arbeitseinsatzes abgegeben hätte. Trotz entsprechender Aufforderung durch das AWA brachte der Beschwerdeführer indessen kein substantiiertes Zeugnis bei. Im Hinblick auf die geringfügige Differenz von wenigen Minuten zwischen dem nur summarisch geschätzten zumutbaren und dem tatsächlichen Arbeitsweg ist davon auszugehen, dass die zugewiesene Stelle insgesamt noch zumutbar war. Umstände, welche die verfügte Dauer der Sanktion von 45 Tagen als unangemessen hoch erscheinen liessen (Art. 132 lit. a OG), sind nicht ersichtlich.