Citation: 7B_39/2022 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer führt aus, Auslöser seines Strafantrags seien Bilder gewesen, welche die Beschuldigten in einem von ihnen gegen den Beschwerdeführer im Jahr 2021 vor der Rekurskommission für Landwirtschaftssachen des Kantons Thurgau geführten Rekursverfahren als Beweismittel verwendet hätten. Die Beschuldigten hätten die Verfügung des Landwirtschaftsamtes des Kantons Thurgau vom 9. März 2021 angefochten, mit welcher eine im Eigentum des Beschwerdeführers stehende Scheune aus dem Geltungsbereich des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1991 über das bäuerliche Bodenrecht (BGBB; SR 211.412.11) entlassen worden sei. Mit dem Rekurs hätten die Beschuldigten ein monetäres Ziel verfolgt, da sie über ein Vorkaufsrecht am betreffenden Grundstück verfügten und verhindern wollten, dass durch die Entlassung aus dem BGBB der Wert des Grundstücks und damit der allfällige Kaufpreis steige. Es habe sich somit um einen rechtsmissbräuchlichen Rekurs gehandelt, der dem Beschwerdeführer die Nutzung und Vermarktung seiner Grundstücke während der Dauer des hängigen Beschwerdeverfahrens verunmöglicht habe. Insbesondere seien in dieser Zeit die Hypothekarzinsen in die Höhe geschnellt, was sich auf die Nachfrage von potenziellen Kaufinteressenten und damit den Wert der Liegenschaft negativ ausgewirkt habe.