Citation: 2C_377/2020 E. 6

Der Beschwerdeführer beanstandet eine Verletzung von Art. 8 EMRK. Insoweit er dessen Verletzung darin erkennen vermöchte, dass ihm daraus ein direkter Aufenthaltsanspruch zustünde, ist ihm nicht zu folgen. Solches ist erst nach einem langjährigen Aufenthalt in der Schweiz denkbar, was vorliegend offenkundig nicht gegeben ist (vgl. BGE 144 I 266 E. 3.9 S. 277 ff.). Art. 8 EMRK findet indes bei der Beurteilung Beachtung, ob der Widerruf der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit standhält (vgl. Art. 5 Abs. 2 BV; Art. 96 Abs. 1 AIG; vgl. auch Art. 13 Abs. 1 BV i.V.m. Art. 36 Abs. 3 BV).