Citation: 1C_622/2022 E. 1.8

1.8. Das vorinstanzliche Urteil stellt einen Zwischenentscheid dar, wenn der Stadt Uster bei der vor Baubeginn zu erteilenden Genehmigung der Bauinstallation gemäss Ziff. 3.8 des Dispositivs der Baubewilligung ein Ermessensspielraum zusteht. Dies trifft zu. Zwar wird der bei der Bauinstallation zu wahrende Baumschutz in den Erwägungen der Baubewilligung (S. 7) näher umschrieben, doch werden dabei die Begriffe der Wurzel- und Kronenbereiche verwendet, die bezüglich der einzelnen Bäume zu konkretisieren sind (vgl. Sachverhalt lit. B). In den bewilligten Bauplänen wird angegeben, der Durchmesser der Baumkrone der geschützten Hainbuche betrage ca. 12 m. In Bezug auf die anderen geschützten Bäume fehlen entsprechende Angaben. Solche finden sich auch in der Regelung des Baumschutzes (S. 3) im verwaltungsrechtlichen Vertrag zwischen dem Bauherrn und der Stadt Uster vom 7. April 2020 bzw. im entsprechenden Anhang I nicht. Demnach steht der Stadt Uster bei der Genehmigung der Pläne der Bauinstallation namentlich bezüglich der Definition der Bereiche, in denen solche Installationen aus Baumschutzgründen unzulässig sind, ein erheblicher Ermessensspielraum zu.