Citation: 8C_547/2014 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat in Übereinstimmung mit dem Einspracheentscheid erwogen, ein Absehen von der 300-tägigen Frist liesse die Regelung von Art. 86 Abs. 1 lit. b VUV obsolet werden. Sodann würde nach einer Nichteignungsverfügung oder einer Kündigung (sofern die anderen Voraussetzungen von Art. 86 VUV erfüllt seien) immer ein Anspruch auf eine Übergangsentschädigung entstehen, was angesichts der in Art. 86 Abs. 1 lit. b VUV klar formulierten Anspruchsvoraussetzung der 300-tägigen Ausübung der gefährdenden Arbeit nicht dem Willen des Verordnungsgebers entsprechen könne. Weiter hielt die Vorinstanz unter Hinweis auf BGE 126 V 363 fest, Art. 86 Abs. 1 lit. b VUV sei gesetzeskonform. Die 300-tägige Dauer der belastenden Tätigkeit werde verlangt, damit angenommen werden könne, dass sich die Berufskrankheit bei dem entsprechenden Arbeitgeber entwickelt habe. Schliesslich hat die Vorinstanz in Übereinstimmung mit der SUVA erwogen, der Verordnungsgeber habe in Art. 86 Abs. 3 VUV saisonale Tätigkeiten regeln wollen. Da der Bescherdeführer als Monteur tätig gewesen sei, habe die Art dieser Arbeit die Erfüllung der 300-Tages-Frist nicht verunmöglicht und somit sei die Ausnahmeregelung von Art. 86 Abs. 3 VUV nicht anwendbar.