Citation: 4A_493/2020 E. 3.3.2

3.3.2. Sodann berücksichtigte die Vorinstanz ergänzend deutsches Zivilrecht, wie es gemäss Art. 7 Abs. 2 CISG i.V.m. Art. 118 Abs. 1 IPRG i.V.m. Art. 3 Abs. 1 und Art. 4 des Haager Übereinkommens vom 15. Juni 1955 betreffend das auf internationale Kaufverträge über bewegliche körperliche Sachen anzuwendende Recht vorgesehen ist. Die von den Beschwerdeführern erhobene Rüge der unrichtigen Anwendung von ausländischem Recht (Art. 96 BGG) ist in diesem Zusammenhang ausgeschlossen, was sie zu übersehen scheinen. Dies wäre gemäss Art. 96 lit. b BGG nur ausnahmsweise zulässig, sofern der angefochtene Entscheid keine vermögensrechtliche Sache betreffen würde (vgl. E. 3.2 oben). Da es vorliegend aber unbestrittenermassen um eine vermögensrechtliche Streitigkeit geht, kann gemäss Art. 96 lit. a BGG mit Bezug auf das deutsche Zivilrecht nur gerügt werden, ausländisches Recht sei nicht angewendet worden, wie es das schweizerische internationale Privatrecht vorschreibt. Dies ist hier aber offensichtlich nicht der Fall. Eine willkürliche Anwendung des deutschen Zivilrechts, was in vermögensrechtlichen Streitigkeiten einzig geltend gemacht werden kann (BGE 143 II 350 E. 3.2 in fine), zeigt er nicht auf. Die Behauptung der Beschwerdeführer, wonach die Vorinstanz das ausländische Recht "nicht einmal ansatzweise" angewendet habe, trifft ebenfalls offensichtlich nicht zu. Eine Verletzung von Art. 16 Abs. 1 IPRG liegt nicht vor. Auch von einem Verstoss gegen Art. 5 BV, Art. 29 BV oder einer Rechtsverweigerung kann keine Rede sein.