Citation: 8C_685/2014 E. 5.2.2

5.2.2. Die Feststellungen des kantonalen Gerichts zur statusrechtlichen Qualifikation erweisen sich nach dem Dargelegten als offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG. Die darauf basierende Hypothese im angefochtenen Entscheid, wonach die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen im Zeitpunkt der Revisionsverfügung lediglich im Umfang von 80 % erwerbstätig wäre, entfaltet darum für das Bundesgericht keine Bindungswirkung. Vielmehr ist im Lichte der gesamten Verhältnisse, namentlich der familiären und erwerblichen Situation, der Erziehungs- und Betreuungsaufgaben, der beruflichen Fähigkeiten und der Ausbildung sowie der persönlichen Neigungen und Begabungen der Versicherten, überwiegend wahrscheinlich, dass sie als Gesunde vollzeitlich ausserhäuslich gearbeitet hätte. Die Invalidität ist daher anhand der Einkommensvergleichsmethode zu ermitteln.