Citation: 2C_565/2019 E. 2.3

2.3. Mit diesen Ausführungen setzen sich die Beschwerdeführer nur unzureichend auseinander. Inwieweit aus einem 2009 absolvierten CAS-Lehrgang und einem 2011 absolvierten Kurs auf die Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit im Jahr 2014 geschlossen werden kann, ist nicht ersichtlich. Auch der unsubstanziierte Hinweis auf zahlreiche Bemühungen zur Erlangung von Aufträgen genügt nicht, um die vorinstanzlichen Erwägungen infrage zu stellen. Ebenso ist es nicht entscheidend, ob der Gang in die Selbständigkeit das Ergebnis einer reiflichen Überlegung war. Wie die Vorinstanz weiter zutreffend festgehalten hat, kann die Tätigkeit als Beistand für die Ehefrau - ebenso wie die vor Bundesgericht geltend gemachte Unterstützung des Vaters - mangels Gewinnstrebigkeit nicht als selbständige Erwerbstätigkeit taxiert werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Beschwerdeführer 2 ein Darlehen von seinem Vater erhalten hat und das Amt als Beistand über die eheliche Fürsorgepflicht hinausgeht. Was schliesslich die Tätigkeit als Christbaumzüchter betrifft, so hat sich das Verwaltungsgericht nicht explizit dazu geäussert, sondern die selbständige Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers 2 als Ganzes beurteilt, was nicht zu beanstanden ist und keine Verletzung des rechtlichen Gehörs darstellt. Mit der Kernaussage des angefochtenen Entscheids, dass der Beschwerdeführer 2 seit Jahren keine Einnahmen aus seiner selbständigen Erwerbstätigkeit generiert, setzt sich die Beschwerde nicht auseinander; die Beschwerdeführer behaupten nicht, dass die Tätigkeit als Christbaumzüchter - oder die anderen Tätigkeiten des Beschwerdeführers 2 - entgegen den vorinstanzlichen Feststellungen Erträge abwerfen.