Citation: 5A_950/2023 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin beantragt eine andere Verteilung der Kosten des Berufungsverfahrens und eine tiefere Parteientschädigung. Sie begründet allerdings nicht ansatzweise, woran sie das beantragte Verhältnis (drei Viertel zu Lasten der Beschwerdeführerin, ein Viertel zu Lasten der Beschwerdegegnerin, siehe Sachverhalt Bst. C) festmacht. Das Rechtsbegehren erweist sich in dieser Hinsicht folglich als unbegründet, worauf nicht einzutreten ist (Art. 42 Abs. 1 BGG). Soweit die Beschwerdeführerin in ihrer Berufung ausführt, die Beschwerdegegnerin habe den ursprünglich eingeklagten Betrag im Berufungsverfahren noch reduziert, was einem Klagerückzug gleichkomme, und der im Berufungsverfahren noch geltend gemachte Betrag habe 27.31 % des ursprünglich eingeklagten Betrags entsprochen, sei an Folgendes erinnert: Welche Partei im Rechtsmittelverfahren unterlegen ist und damit die Kosten des Verfahrens zu tragen hat, beurteilt sich nach Massgabe der Rechtsmittelanträge (BGE 145 III 153 E. 3.2.2 mit Hinweisen). Daher trifft die Argumentation - soweit die Beschwerdeführerin dies überhaupt sinngemäss behauptet -, die Reduzierung der eingeklagten Forderung in den Rechtsmittelanträgen des Berufungsverfahrens führe dazu, dass die Beschwerdegegnerin im Berufungsverfahren nicht als vollständig obsiegend betrachtet werden könnte, nicht zu. Im Gegenteil hat die Beschwerdegegnerin gemessen an ihren Rechtsmittelanträgen im Berufungsverfahren vollständig obsiegt.