Citation: 7B_783/2024 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz hält fest, es bestünden nach wie vor konkrete und starke Indizien für eine hohe Fluchtgefahr. Zwar habe der Beschwerdeführer vor seiner Verhaftung mit seiner Ehefrau und den zwei gemeinsamen Kindern in der Schweiz gelebt und hier gearbeitet. Er habe sich aber trotzdem mögliche Reiserouten und -modalitäten in Richtung Nahen Osten überlegt, um sich dem Islamischen Staat (IS) anzuschliessen. Weder die Arbeitsstelle noch die Familie seien folglich geeignet, den Beschwerdeführer, welcher nach wie vor der Ideologie des IS folge und sich mit der Übersetzung von Botschaften vom Arabischen in die deutsche Sprache befasst habe, von seinem Ausreisewunsch abzubringen.