Citation: U 557/06 04.10.2007 E. A

A.a Der 1946 geborene, in Deutschland wohnhafte L.________ war jahrelang in der Schweiz als Schreiner tätig und dadurch einer erhöhten Lärmbelastung ausgesetzt gewesen (vgl. Bedingte Eignungsverfügung des zuständigen Unfallversicherers, der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt [SUVA], vom 30. März 1993). 2001 wurde eine sensorineurale Hochtoninnenohrschwerhörigkeit beidseits festgestellt (Bericht des Dr. med. G.________, Facharzt FMH für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie, Allergologie, klinische Immunologie und Arbeitsmedizin, SUVA Abteilung Arbeitsmedizin, vom 5. März 2001), welche die SUVA als berufsbedingt qualifizierte (Schreiben vom 26. und 27. März 2001). Sie kam in der Folge für die Kosten einer beidseitigen Hörgeräteversorgung auf (Bericht des Dr. med. G.________ vom 22. Oktober 2001 und Schreiben der SUVA vom 24. Oktober 2001), die zu einer deutlichen Verbesserung der Hörfähigkeit führte (Schlussbericht des Hausarztes Dr. med. A.________, Facharzt FMH für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, speziell Hals- und Gesichtschirurgie, vom 25. September 2001). Auf Grund einer am 3. Juni 1998 zugezogenen Verletzung am linken Knie sprach die SUVA L.________ mit Verfügung vom 15. März 2001 auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 25 % rückwirkend ab 1. Mai 2000 eine Rente zu. Auf Einsprache hin setzte sie den Rentenbeginn auf 1. April 2000 fest; die Gewährung einer Integritätsentschädigung lehnte sie weiterhin ab (Entscheid vom 26. April 2001). Die dagegen eingereichten Rechtsmittel wies sowohl das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau (Entscheid vom 6. Februar 2002) wie auch das Eidgenössische Versicherungsgericht (Urteil vom 23. Dezember 2002 [U 115/02]) ab. A.b Ende November 2003 machte der Versicherte unter Hinweis auf einen Bericht des Krankenhauses X.________ vom 23. Januar 2002, dessen Ärzte u.a. eine infektiös toxische Schwerhörigkeit beidseits diagnostiziert hatten, sinngemäss einen Rückfall hinsichtlich der Gehörsproblematik geltend. Der daraufhin angeschriebene Dr. med. A.________ führte am 3. Dezember 2003 aus, dass es trotz Beendigung der Arbeitstätigkeit als Schreiner im Jahre 1998 zu einer Zunahme der Innenohrschwerhörigkeit gekommen sei. Die SUVA zog in der Folge u.a. Berichte des Dr. med. D.________, Internist, vom 4. Dezember 2003, des Dr. med. A.________ vom 23. Februar 2004 (samt Bericht der Medizinischen Klinik und Poliklink der Universität Y.________ vom 19. Januar 2004) sowie des Dr. med. G.________ vom 17. März 2004 bei und veranlasste eine Begutachtung durch Dr. med. S.________, Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie, Universitätsspital B.________, (Expertise vom 22. April 2005). Gestützt darauf verneinte der Unfallversicherer eine Leistungspflicht mit der Begründung, dass die aktuell vorliegende Gehörschädigung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr auf die ehemalige berufsbedingte Lärmexposition zurückzuführen sei. Zwischen der anerkannten Berufskrankheit von 1998 und der im Jahre 2003 geltend gemachten Verschlechterung der Gehörbeschwerden bestehe kein rechtsgenüglicher Zusammenhang (Verfügung vom 28. September 2005). Daran wurde auf Einsprache hin, mit welcher L.________ Berichte des Dr. med. D.________ vom 14. Juni 2005 und des Dr. med. T.________, Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Krankheiten, vom 14. Juni sowie 25. Oktober 2005 auflegen liess, mit Einspracheentscheid vom 25. November 2005 festgehalten.