Citation: 6B_481/2024 E. 2.2.3

2.2.3. Dann berücksichtigt die Vorinstanz die fahrlässige Tötung und hält fest, das Leben eines Menschen sei das höchste Rechtsgut, weshalb dessen Auslöschung sehr schwer wiege. Allerdings sei die Tat nicht geplant, sondern spontan gewesen. In subjektiver Hinsicht berücksichtigt die Vorinstanz, dass die Tat aus absolut nichtigen und unverständlichen Gründen erfolgte. Die Sorgfaltspflichtverletzung sei gravierend und an der Grenze zum Eventualvorsatz. Auch hier sei eine leicht verminderte Schuldfähigkeit wegen Alkoholkonsums zu berücksichtigen. Ausgehend von einem nicht mehr leichten Verschulden setzt die Vorinstanz die Einzelstrafe bei 18 Monaten fest. Wiederum betont sie den äusserst engen Zusammenhang zur Gefährdung des Lebens. Daher rechtfertige sich für diesen Tatbestand eine Erhöhung der Freiheitsstrafe um 12 Monate auf nunmehr 5 Jahre.