Citation: 6B_509/2019 E. 1.5.2

1.5.2. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was das vorinstanzliche Beweisergebnis umstossen könnte. Die Kombination der vorinstanzlichen Würdigung aus objektiven und subjektiven Beweismitteln erlaubt den Schluss, dass der Beschwerdeführer und der Mitbeschuldigte Y.________ arbeitsteilig an der Einfuhr des unter dem Beifahrersitz befindlichen Kokainpakets in die Schweiz beteiligt waren. In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, dass beide Fahrzeuginsassen Drogenspuren aufwiesen (der eine unter den Fingernägeln, der andere an den Kleidern), der Beschwerdeführer diese Spuren jedoch nicht plausibel erklären konnte (einmal gab er an, gar nicht in Amsterdam gewesen zu sein, später gab er an, die Drogenspuren könnten aus einer Bar in Amsterdam oder aber vom Autositz stammen). Dass die Vorinstanz eine Kontamination mit Drogen über den Fahrzeugsitz bzw. den Fahrzeuginnenraum verwirft, ist vertretbar, nachdem sich die Spuren an der Vorderseite der Hose des Beschwerdeführers befinden und der Mitbeschuldigte keine Drogenanhaftungen an der Kleidung aufwies. Hinzu kommt, dass keine Drogenspuren an den Händen des Beschwerdeführers feststellbar waren, was bei einem kontaminierten Sitz ausgeschlossen wäre, da beim Ein- und Aussteigen und Angurten zwangsläufig Berührungen stattfinden und die Anhaltung im Fahrzeug selbst erfolgte. Schliesslich hinterliess der Mitbeschuldigte eine DNA-Spur am Drogenversteck. Überdies sind die Angaben des Beschwerdeführers zur Reise in höchstem Mass widersprüchlich (so etwa zur Frage, ob er selbst in Amsterdam war oder nicht, zu den Aktivitäten während des Aufenthalts in Amsterdam, zum Grund der Reise, zu den angeblichen Arbeitstätigkeiten und zur Arbeitssuche, für welche es keine objektiven Hinweise gibt, zum Kontakt mit A.________, zur Natelkommunikation, zur erneuten Abspeicherung eines Kontakts als "C.________", wobei der Beschwerdeführer diesen Spitznamen früher für einen Drogenkontakt verwendete). Auch die Aussage des Mitbeschuldigten Y.________, er sei bloss das Teilstück bis nach Köln gefahren, um eine aussereheliche Affäre zu pflegen, würdigte die Vorinstanz in zutreffender Weise als unglaubhaft. Einerseits steht sie in Widerspruch zur Aussage des Beschwerdeführers, der Mitbeschuldigte Y.________ sei ebenfalls in Amsterdam gewesen. Anderseits handelte es sich beim Tatfahrzeug um dasjenige der Ehefrau des Mitbeschuldigten und es fanden sich auf dem Drogenversteck dessen DNA-Spuren. Dabei besteht - abgesehen von der Abwicklung eines gemeinsamen Drogengeschäfts - keine andere plausible Erklärung für die Anwesenheit des Mitbeschuldigten Y.________ in Amsterdam, zumal dieser die Angabe des Beschwerdeführers, Schulden einkassiert zu haben, dementierte. Für die letztgenannte Angaben des Beschwerdeführers finden sich denn auch keine objektiven Hinweise (z.B. Quittungen zur Schuldentilgung). Der Beschwerdeführer vermag weder die objektiven Tatspuren noch die Widersprüche in den Aussagen zu seinem Aufenthalt in Amsterdam und in mehreren weiteren europäischen Staaten zu erklären. Er räumt lediglich ein, beim Zollübergang vor der Einreise von der Drogeneinfuhr Y.________'s erfahren zu haben. Die Vorinstanz bezeichnet seine Aussagen treffend als oberflächlich, detailarm, unaffektiert, inkonstant, in räumlicher und zeitlicher Hinsicht nicht stimmig und bezieht in ihre Beweiswürdigung ein, dass der Beschwerdeführer gewichtige Tatsachen erst später hinzugefügt hat. Schliesslich geht die Vorinstanz angesichts der Vorgeschichte des Beschwerdeführers in vertretbarer Weise davon aus, dass der Natelkontakt des Beschwerdeführers mit A.________ am Morgen vor der Verhaftung einen Zusammenhang zum Drogentransport aufweist. Der Beschwerdeführer setzt über weite Strecken der vorinstanzlichen Beweiswürdigung seine eigene Sicht der Dinge entgegen und übt sich insoweit in appellatorischer Kritik. Seine Rügen erweisen sich als unbegründet, soweit darauf überhaupt einzutreten ist.