Citation: 9C_599/2015 E. 2

Umstritten ist im Wesentlichen einzig die Arbeitsunfähigkeit (Art. 6 ATSG) als Grundlage des Rentenanspruchs. Das kantonale Gericht hat gestützt auf die Administrativexpertise der med. pract. B.________ und Dr. med. C.________, Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 22. Juni 2009 sowie deren Verlaufsgutachten vom 17. Juli 2012 in sorgfältiger und umfassender Würdigung der medizinisch-psychiatrischen Aktenlage auf eine vollständige Arbeitsfähigkeit in der angestammten und in einer adaptierten Berufstätigkeit geschlossen. Soweit Entscheidung über eine Tatfrage (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 unten f.), sind die Sachverhaltsfeststellungen für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG), da die Beschwerde nirgends aufzeigt, dass und inwiefern diese offensichtlich unrichtig (Art. 105 Abs. 2 BGG) wären. Jedenfalls kann eine solche qualifizierte Unrichtigkeit nicht allein aus den geltend gemachten Differenzen in den aktenkundigen psychiatrischen Folgenabschätzungen abgeleitet werden, dies mit Blick auf die ihnen immanente Variabilität und Ermessensgebundenheit (BGE 140 V 195 E. 3.1 in fine S. 195). Dass die (im Zuge des länger dauernden Abklärungsverfahrens zu Recht ergänzte) Administrativbegutachtung sodann "den beweisrechtlichen Anforderungen" nicht genüge, bleibt reine Behauptung und ist auch sonst in keiner Weise ersichtlich. Wie schon im Zwischenentscheid vom 6. November 2015 (act. 11) betreffend Ablehnung der unentgeltlichen Rechtspflege zuhanden der Rechtsvertreterin angedeutet, erschöpfen sich ihre Vorbringen, von nahem besehen, in appellatorischer Kritik, welche mit Blick auf die Kognition gemäss Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 105 Abs. 2 BGG nicht genügt. Von einem Verstoss gegen das rechtliche Gehör, wie im Zusammenhang mit der Frage der erwerblichen Verwertbarkeit des gutachterlich attestierten Leistungsvermögens gerügt, kann nicht die Rede sein, hat das Versicherungsgericht diese ja in Erwägung 3 seines Entscheides ausdrücklich geprüft. Dass eine Person mit im Wesentlichen erhaltener Arbeitsfähigkeit, die wegen einer Persönlichkeitsstörung erhöhte Anforderungen an Teamfähigkeit und qualifizierten Kundenkontakt nicht erfüllt, dennoch auf dem ersten Arbeitsmarkt rentenausschliessend erwerbstätig sein kann, bedarf keiner weiterer Ausführungen.