Citation: 8C_722/2018 E. 5.2

5.2. Wie die Vorinstanz richtig erwog, legte der Kreisarzt Dr. med. C.________ in seiner Beurteilung vom 20. September 2016 überzeugend und nachvollziehbar dar, dass die anhaltenden Beschwerden resp. die durch die Arthrodese neu aufgetretenen Beschwerden nicht auf das Bagatelltrauma vom 13. Februar 2015 zurückzuführen sind. Er begründete dies damit, dass weder bei den klinischen Untersuchungen noch in der CT des linken Handgelenks vom 3. März 2015 unfallbedingte Schäden gesehen worden seien. Gleichzeitig betonte er die Bedeutung der vor über 20 Jahren erlittenen Scaphoidfraktur, die pseudarthrotisch verheilt sei. Aufgrund einer zusätzlichen DISI-Fehlstellung habe sich eine Arthrose des Handgelenks ausgebildet. Diese Einschätzung steht im Einklang mit derjenigen des Kreisarztes Prof. Dr. med. D.________, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 30. Mai 2016. Dieser wies ebenfalls darauf hin, dass in der nach dem Unfall vom 13. Februar 2015 durchgeführten CT vom 3. März 2015 ausser degenerativen Veränderungen und Folgen eines alten Unfalls keine strukturell traumatischen Läsionen beschrieben worden seien. Der bildgebende Befund sei vollständig kompatibel mit einer ca. 23 Jahre alten Navicularefraktur resp. Pseudarthrose, bei der sich mittlerweile als Folge eine SNAC Wrist (radiocarpale Arthrose) gebildet habe. Exakt dieser Befund habe zur Operation vom 8. September 2015 (Handgelenksarthrodese) geführt. Beim Ereignis vom 13. Februar 2015 sei es somit zu einer Kontusion der linken Hand gekommen, wobei der Status quo sine in Anbetracht des Vorschadens spätestens acht Wochen nach dem Unfall erreicht worden sei. Das postoperativ aufgetretene CRPS sei demnach nicht unfallkausal.