Citation: 2C_251/2021 E. 4.1

4.1. Der ersten von der Beschwerdeführerin aufgeworfenen Rechtsfrage (vgl. E. 3 hiervor) liegt in tatsächlicher Hinsicht die Annahme zugrunde, dass die ESTV ein Amtshilfeersuchen Indiens, das die gleiche Person, den gleichen Sachverhalt, die gleiche Frage und die gleichen Informationen zum Gegenstand gehabt habe, am 3. Februar 2017 im vereinfachten Verfahren nach Art. 16 StAhiG erledigt haben soll. Eine solche Feststellung ist dem angefochtenen Urteil allerdings nicht zu entnehmen, und die Beschwerdeführerin macht auch nicht geltend, dass die Vorinstanz in dieser Hinsicht den Sachverhalt unvollständig festgestellt hätte (Art. 105 Abs. 2 BGG). Ferner behauptet die Beschwerdeführerin nicht, dass erst der angefochtene Entscheid Anlass geboten hätte, die erwähnte Tatsache in das Verfahren einzubringen (Art. 99 Abs. 1 BGG). Die erste in der Beschwerde aufgeworfene Rechtsfrage stützt sich damit auf Tatsachen ab, die das Bundesgericht nicht berücksichtigen kann (Art. 99 Abs. 1 BGG); sie ist einer Überprüfung durch das Bundesgericht nicht zugänglich (vgl. Urteil 2C_1196/ 2013 vom 21. Februar 2013 E. 1.7).