Citation: 5D_99/2017 E. 3

Nach den obergerichtlichen Feststellungen haben die Beschwerdeführer vom Beschwerdegegner im Mai 2016 eine Eigentumswohnung erworben, die sie bereits vor der Überschreibung, nämlich im September 2014, auf der Basis eines Mietvertrages bezogen hatten. Als Titel für die provisorische Rechtsöffnung hat der Beschwerdegegner eine Abzahlungsvereinbarung vom 23. Mai 2016 über offene Mietzinse für die Zeitspanne ab Einzug bis zur Beurkundung des Kaufvertrags eingereicht. Das Kantonsgericht hat zunächst erwogen, im Beschwerdeverfahren seien neue Vorbringen und Beweismittel unzulässig, weshalb namentlich die von den Beschwerdeführern neu eingereichten Beweismittel nicht zu berücksichtigen seien. Anhaltspunkte für den von den Beschwerdeführern geltend gemachten Willensmangel (Drohung/Erpressung/Nötigung) fehlten. Die Beschwerdeführer hätten die Rückerstattung von Nebenkosten (ca. Fr. 2'000.--) geltend gemacht. Dies sei nur unter dem Titel der Verrechnung zu prüfen, jedoch sei die Forderung nicht glaubhaft gemacht. Ebenfalls nicht glaubhaft gemacht sei, dass der Beschwerdegegner den Kaufpreis ungerechtfertigt um Fr. 5'000.-- erhöht habe. Hinsichtlich der Mängel am übernommenen Inventar fehlees selbst nach der Darstellung der Beschwerdeführer an sofort vorlegbaren objektiven Anhaltspunkten. Die Beschwerdeführer setzen sich vor Bundesgericht mit diesen Erwägungen nicht auseinander und sie legen nicht dar, inwiefern sie verfassungswidrig sein sollen. Die Beschwerde erschöpft sich stattdessen im Wesentlichen in unbelegten Tatsachenbehauptungen. Soweit sie geltend machen wollen, das Obergericht hätte die Akten des Aberkennungsverfahrens beiziehen müssen, befassen sie sich nicht mit den entsprechenden Erwägungen des Obergerichts zur Unzulässigkeit neuer Beweismittel im Beschwerdeverfahren. Die Beschwerdeführer wenden sich ausserdem gegen andere Verfahren. Darauf kann von vornherein nicht eingetreten werden, da diese nicht Gegenstand des vorliegenden Rechtsöffnungsverfahrens sind. Dies betrifft namentlich ihre Kritik am Aberkennungsverfahren vor Kreisgericht St. Gallen und die provisorische Pfändungsankündigung. Soweit ersichtlich, fehlt es insoweit auch an anfechtbaren Entscheiden (Art. 114 i.V.m. Art. 75 BGG). Wenn sie rügen wollen, das Kreisgericht behandle ihre Aberkennungsklage nicht bzw. zu zögerlich, so haben sie sich an das Kantonsgericht zu wenden. Die Verfassungsbeschwerde erweist sich damit als offensichtlich unzulässig bzw. sie enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Darauf ist im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten.