Citation: 5P.192/2003 23.06.2003 E. B

Auf das von der Ehefrau am 8. Mai 2002 eingereichte Abänderungsbegehren hin entschied das Vizegerichtspräsidium Arbon am 10. Dezember 2002, die Unterhaltsbeiträge für die beiden Kinder ab 1. Juni 2002 von je Fr. 700.- auf je Fr. 800.-- zu erhöhen, umgekehrt aber den Unterhaltsbeitrag für die Ehefrau auf Fr. 1'828.90 zu senken. Gegen diesen Entscheid gelangten die Ehefrau mit Rekurs und der Ehemann mit Anschlussrekurs erneut an das Obergericht des Kantons Thurgau. Dieses hob den Entscheid des Vizegerichtspräsidiums Arbon mit Beschluss vom 24. März 2003 auf und änderte die Eheschutzverfügung des Einzelrichters im summarischen Verfahren des Bezirksgerichts Winterthur vom 24. Juni 1996 bzw. den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 1. Juli 2002 insoweit ab, als es die Unterhaltsverpflichtung des Ehemannes gegenüber der Ehefrau per 1. Dezember 2002 auf Fr. 1'450.-- herabsetzte und gegenüber den beiden Kindern auf je Fr. 800.-- pro Monat erhöhte. Massgebend hierfür war vor allem das reduzierte Einkommen des Ehemannes wegen Arbeitslosigkeit.