Citation: 1B_263/2021 E. 3

Nach Art. 221 Abs. 1 StPO ist Sicherheitshaft zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist (allgemeiner Haftgrund) und ein besonderer Haftgrund gemäss lit. a-c vorliegt (Flucht-, Verdunkelungs- oder Wiederholungsgefahr). Nach Art. 221 Abs. 2 StPO ist Sicherheitshaft ausserdem zulässig, wenn Ausführungsgefahr besteht. Anstelle der Haft sind eine oder mehrere mildere Massnahmen anzuordnen, wenn diese den gleichen Zweck erfüllen (Art. 237 Abs. 1 StPO). Der Beschwerdeführer anerkennt unter Hinweis auf die bereits erfolgte Anklageerhebung den dringenden Tatverdacht (vgl. dazu Urteile 1B_390/2019 vom 27. August 2019 E. 2.3; 1B_387/2016 vom 17. November 2016 E. 4.2 mit Hinweisen). Er bestreitet hingegen die von der Vorinstanz bejahte Ausführungsgefahr (vgl. nachfolgend E. 4). Für den Fall des Bestehens dieser Gefahr hält er zudem die von ihm beantragten Ersatzmassnahmen für ausreichend, die angeordnete Sicherheitshaft deshalb entgegen der Ansicht der Vorinstanz für unverhältnismässig (vgl. hinten E. 5).