Citation: 2C_758/2014 E. 3.2

3.2. Dagegen bringt die Beschwerdeführerin vor, die von ihr in den Jahren 2005 und 2006 gewährten Darlehenserhöhungen seien nicht als simuliert einzustufen; sie seien keine geldwerten Leistungen an den Darlehensempfänger, welche das Kapital der Kreditgeberin dementsprechend mindern würden. Werde ihr Kapital nicht nach oben korrigiert, so erwachse ihr eine Schadenersatzpflicht gegenüber dem Darlehensempfänger wegen höherer Einkommensbesteuerung; zudem wären zusätzliche AHV-Beiträge zu leisten; unter Umständen müsste sogar der Kauf von Aktien einer anderen Gesellschaft rückabgewickelt werden. Die Einkommensbesteuerung des Darlehensempfängers wird jedoch nicht durch die Veranlagung der Beschwerdeführerin präjudiziert; vielmehr kann der Darlehensempfänger bei seiner Veranlagung und allenfalls mit Beschwerde gegen diese geltend machen, das Darlehen sei nicht simuliert und stelle keine geldwerte Leistung dar. Ebenso wenig wird in diesem Verfahren über die AHV-Beitragspflicht entschieden. Wenn schliesslich das Verwaltungsgericht die Prüfung unterlässt, ob es sich tatsächlich um eine geldwerte Leistung handelt, wird damit die Beschwerdeführerin nicht verpflichtet, die Übernahme von Aktien einer anderen Gesellschaft vom Darlehensempfänger bzw. dessen Ehefrau zur Darlehenstilgung rückabzuwickeln. Auch daraus folgt kein schutzwürdiges Interesse, die Veranlagung anzufechten.