Citation: 9C_115/2016 E. 2

Die jährliche Ergänzungsleistung entspricht dem Betrag, um den die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG [SR 831.30]). Als Einnahmen angerechnet werden auch Einkünfte und Vermögenswerte, auf die verzichtet worden ist (Art. 11 Abs. 1 lit. g ELG). Der Tatbestand dieser Bestimmung ist erfüllt, wenn die Leistungsansprecherin ohne rechtliche Verpflichtung und ohne adäquate Gegenleistung auf Einkünfte oder Vermögen verzichtet resp. solches hergegeben hat (BGE 140 V 267 E. 2.2 S. 270; 134 I 65 E. 3.2 S. 70; 131 V 329 E. 4.2 S. 332 mit Hinweisen; Urteil 9C_904/2011 vom 5. März 2012 E. 4.1). Dies trifft insbesondere dann zu, wenn Vermögen beim Glücksspiel verbraucht wird (SVR 1994 EL Nr. 6 S. 11, P 27/93 E. 4c mit Hinweisen). Generell vorbehalten ist die Urteilsfähigkeit der betroffenen Person hinsichtlich der Vermögensminderung (Urteil 9C_934/2009 vom 28. April 2010 E. 5.1).