Citation: 4A_51/2023 E. 5.3.3

5.3.3. Die Beschwerdeführerin beruft sich wie vor Handelsgericht auf Art. 14 der einschlägigen "Allgemeinen Vertragsbedingungen" (AVB), wo "Vertragsänderungen" und "Mengenerhöhungen" geregelt seien. Art. 14 AVB sehe "explizit kein Schriftformerfordernis vor", woraus sie folgert, dass für Bestellungsänderungen kein Formvorbehalt gelte. Die Vorinstanz widerlegte dieses Argument mit der Begründung, der in Art. 16.1 des Werkvertrags statuierte Formvorbehalt gehe als Individualabrede den AVB vor. Daran ist nichts auszusetzen (BGE 148 III 57 E. 2.1.1).