Citation: 5A_761/2016 E. 5.3.2

5.3.2. Die Vorinstanz hat sich an die geschilderten Prinzipien und die dazu ergangene bundesgerichtliche Rechtsprechung gehalten. In nachvollziehbarer Weise hat sie dargelegt, dass der Beschwerdeführer in administrativen und finanziellen Belangen auf Unterstützung angewiesen ist. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, verfängt nicht. Namentlich kann er nichts daraus ableiten, dass er in der Vergangenheit nicht entmündigt bzw. umfassend verbeiständet worden ist. Die Vorinstanz hat auch keineswegs verkannt, dass der Beschwerdeführer in Phasen, in welchen er den ärztlichen Weisungen folgte, in der Lage war, für sich zu sorgen. Sie war aber mit der KESB und dem Bezirksrat der Meinung, dass keine ausreichende Gewähr dafür besteht, dass er auch in Zukunft den ärztlichen Weisungen Folge leisten würde. Als Beleg diente der Vorinstanz die Tatsache, dass es auch in jüngster Vergangenheit noch zu Gefährdungsmeldungen kam und sich der Beschwerdeführer in stationäre Behandlung begab. Wenn der Beschwerdeführer diese tatsächlichen Feststellungen nicht als solche gelten lassen will, sondern sie auf vergebliche Hilferufe bei der Gemeinde V.________ und ihrem Sozialdienst zurückführt, tut er damit keine Willkür dar (vgl. E. 3). Vielmehr beschränkt er sich darauf, den Sachverhalt aus seiner Sicht darzustellen, was keine Willkür begründet (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266). Dabei übersieht er auch, dass die angeordnete Verbeiständung nicht das Ziel verfolgt, ihn von der gewünschten Geschlechtsumwandlung abzuhalten. Der Beistand kann den (urteilsfähigen) Beschwerdeführer in medizinischen Belangen gar nicht vertreten. Dem Beistand steht laut der Vorinstanz bloss ein Auskunftsrecht zu, damit er den Beschwerdeführer in administrativen und finanziellen Belangen unterstützen kann. Deshalb drängen sich auch keine weiteren Abklärungen hinsichtlich des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers auf. Schliesslich ist der Beschwerdeführer darauf hinzuweisen, dass die angeordnete Beistandschaft zwar zeitlich unbefristet ist. Sie kann aber jederzeit angepasst oder aufgehoben werden, sollte der Beschwerdeführer dereinst wieder in der Lage sein, seine administrativen und finanziellen Angelegenheiten selber erledigen zu können (vgl. Art. 399 Abs. 2 ZGB). Die strittige Beistandschaft ist damit notwendig und verhältnismässig. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet. Auf die behauptete Verletzung der Art. 3, 5, 6 und 8 Abs. 2, Art. 9 und 10 Abs. 2, Art. 13 sowie 16 Abs. 2 und 3, Art. 29, 29a, 30, 35, 36 Abs. 4 sowie Art. 41 Abs. 1 und 2 BV ist mangels Begründung nicht einzutreten (E. 3).