Citation: 1P.502/1999 17.02.2000 E. 4.-

a) Sind aber die §§ 202 ff. aBauV95 sowie die §§ 96 ff. BauV nicht wegen des Rückwirkungsverbotes verfas- sungswidrig, so war der Gemeinderat Stans gehalten, über das weitere bau- und zonenrechtliche Schicksal des ehemaligen Gestaltungsplan-Gebietes zu befinden, selbst wenn die Auf- hebung des Gestaltungsplanes "Hansmatt Nord-Ost" unnötig war, weil er im damaligen Zeitpunkt (am 24. Juni bzw. am 7. Oktober 1996) nach der Auffassung der Baudirektion und des Verwaltungsgerichtes bereits nicht mehr in Kraft war. In der Sache ergibt sich aus diesem Entscheid ebenso wie aus demjenigen der Baudirektion, dass für dieses Gebiet zukünf- tig die allgemeinen bau- und zonenrechtlichen Vorschriften gelten sollen. Der Beschwerdeführer verlangte in der Sache, dass die noch zulässigen Nutzungen dieses Gebietes einlässlich geregelt würden, da er befürchtet, dass sonst in Zukunft Flächen, deren Ausnutzung bereits für bestehende Bauten aus- geschöpft wurde, für neue Bauvorhaben wiederum herangezogen werden könnten. Das halten Gemeinderat und Baudirektion für unnötig, weil dem Gemeinderat die bisherige Überbauung des Gestaltungsplan-Gebietes bekannt sei und er aufgrund seiner Akten in der Lage sei, bei allfälligen neuen Baugesuchen zu verhindern, dass Grundstücksflächen, deren Ausnutzung be- reits in bestehenden Gebäuden realisiert worden sei, erneut für die Berechnung der noch zulässigen Ausnutzung herange- zogen würden. Diese Streitfrage wird das Verwaltungsgericht bei seinem neuen Entscheid in dieser Sache materiell zu ent- scheiden haben. b) Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheis- sen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdegegnerin die Kosten zu tragen (Art. 156 Abs. 1 OG). Ausserdem hat sie dem anwaltlich ver- tretenen Beschwerdeführer eine angemessene Parteientschädi- gung zu bezahlen (Art. 159 Abs. 1 und 2 OG).