Citation: 4A_49/2016 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer macht zunächst eine Verletzung von Art. 8 ZGB durch eine unzutreffende Verteilung der Beweislast geltend. Die Vorinstanz gehe zu Recht davon aus, er trage die Beweislast für den hypothetischen Kausalzusammenhang, halte aber zugleich zutreffend fest, im fraglichen Verwaltungsgerichtsverfahren hätte die Behörde den Rechtsmissbrauch zu beweisen gehabt, woran hohe Anforderungen zu stellen seien. Dies beachte die Vorinstanz bei der Beurteilung des präsumtiven Verfahrensausgangs jedoch nicht; vielmehr dränge sie ihn, den Beschwerdeführer, in die Beweisrolle. Die Vorinstanz kommt zum Schluss, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit - dem insofern unstreitig zur Anwendung gelangenden Beweismass - hätte das Verwaltungsgericht die Beschwerde abgewiesen. Betreffend den hypothetischen Kausalzusammenhang und insbesondere den präsumtiven Verfahrensausgang liegt somit kein offenes Beweisergebnis vor. Die Beweislastverteilung ist daher gegenstandslos (BGE 134 II 235 E. 4.3.4 S. 241; 130 III 591 E. 5.4 S. 602) und die Berufung auf Art. 8 ZGB stösst ins Leere.