Citation: 1P.173/2002 03.06.2002 E. 2

2.1 Der bedürftige Beschwerdeführer hat um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung ersucht. Diesem Gesuch kann nicht entsprochen werden, weil die eingereichte Beschwerde aufgrund ihrer unzureichenden Begründung von vornherein aussichtslos war (Art. 152 Abs. 1 OG). Der Beschwerdeführer ist daher verpflichtet, die Gerichtskosten zu tragen (Art. 156 Abs. 1 OG). Diese sind jedoch mit Rücksicht auf seine finanzielle Lage und dem geringen Umfang der Sache niedrig zu bemessen (Art. 153a Abs. 1 OG). 2.2 Die Beschwerdegegnerin stellt ebenfalls das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung. Sie ist bedürftig und war für die Anfertigung der Vernehmlassung in dem sie persönlich erheblich berührenden Verfahren (Antrag auf Anordnung eines Glaubwürdigkeitsgutachtens) auf den Beizug eines Anwalts angewiesen. Sie hat damit Anspruch auf die Beigabe eines Rechtsanwalts, dessen Honorar im Falle des Unterliegens oder der Uneinbringlichkeit der Parteientschädigung vom Bundesgericht festgesetzt und von der Bundesgerichtskasse ausgerichtet wird (Art. 152 Abs. 2 OG). Im vorliegenden Fall ist von der Uneinbringlichkeit der Parteientschädigung auszugehen. Der Beschwerdegegnerin ist deshalb eine angemessene Parteientschädigung aus der Bundesgerichtskasse zuzusprechen (vgl. Urteil 1P.466/2001 vom 1. Oktober 2001 E. 3c).