Citation: 8C_161/2017 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht erwog, die Rentenzusprache habe auf dem Gutachten der Klinik C.________ vom 7. November 1998 beruht. Darin sei dem Versicherten ein chronifiziertes Schmerzsyndrom bei Status nach Kniedistorsion und Status nach mehrfachen arthroskopischen Eingriffen mit einer Symptomausweitung im Sinne einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung schweren Grades eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert worden. Derzeit bestünden laut dem ZMB-Gutachten vom 20. Oktober 2015 neben dem Status nach Kontusion des linken Kniegelenks akzentuierte Persönlichkeitszüge mit narzisstischen Anteilen (ICD-10 Z73.1) und eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41). Die Vorinstanz folgerte aus dem Vergleich der gutachterlichen Unterlagen, verglichen mit dem früheren Zustand, würden die gesundheitlichen Einschränkungen wesentlich weniger gravierende Folgen im Alltag des Beschwerdeführers zeigen. Er sei in seinen alltäglichen Aktivitäten unterdessen kaum bis nicht mehr eingeschränkt. Zudem seien im Gutachten der Klinik C.________ vom 7. November 1998 psychosoziale Faktoren entscheidend gewesen und bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht abgegrenzt worden. Deren Berücksichtigung sei zweifellos unrichtig gewesen, weshalb die Verfügung vom 17. Juni 1999 auch in Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG gezogen werden könne. Die IV-Stelle habe den Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente daher zu Recht aufgehoben.