Citation: 4A_594/2016 E. A

Die A.________ AG (damals noch als C.________ ag firmierend; Klägerin, Beschwerdeführerin) wurde von der B.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) mit Vertrag vom 3. August 2010 als Mäklerin für zwei Doppeleinfamilienhäuser eingesetzt. Sie vermittelte den Kaufvertrag zwischen der Beklagten und D.________, woraus eine Honorarforderung zu ihren Gunsten von Fr. 144'450.-- resultierte. Die Beklagte verweigerte diese Zahlung allerdings, da sie der Klägerin bereits Fr. 182'250.-- bezahlt habe für eine vorgängige Vermittlung derselben Wohneinheit an E.________, die jedoch letztlich wider Erwarten nicht zum Abschluss eines Kaufvertrags geführt habe.