Citation: 1C_672/2023 E. 3.3

3.3. Streitgegenstand des Ermächtigungsverfahrens vor der Vorinstanz bildete die Frage, ob minimale Hinweise vorliegen, dass der Beschwerdegegner einen Ehrverletzungstatbestand i.S.v. Art. 173 f. StGB erfüllt hat (vgl. BGE 149 IV 183 E. 2.3 mit Hinweisen). Es erschliesst sich nicht und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht nachvollziehbar dargelegt, inwieweit die Vorbringen in der Eingabe vom 2. Dezember 2023 und die gleichzeitig eingereichten weiteren Unterlagen mit dem vorliegenden Verfahren in Zusammenhang stehen sollten. Folglich ist auch keine Verletzung des rechtlichen Gehörs auszumachen, wenn die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid auf die spontane Eingabe der Beschwerdeführerin nicht näher einging und damit zum Ausdruck brachte, sie erachte die Eingabe als unerheblich. Hinzu kommt, dass sich die Beschwerdeführerin bereits im Rahmen des ordentlichen Schriftenwechsels in ihrer Vernehmlassung vom 7. August 2023 eingehend zur Frage der Ermächtigung zur Strafverfolgung des Beschwerdegegners äussern konnte. Die Vorinstanz hat sich im angefochtenen Entscheid ausführlich mit den Vorwürfen gegen den Beschwerdegegner auseinandergesetzt und dem Gesamtzusammenhang umfassend Rechnung getragen. Eine Verletzung des Verbots der formellen Rechtsverweigerung (Art. 29 Abs. 1 BV) bzw. des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) ist demnach zu verneinen. Weitere hinreichend begründete Rügen liegen nicht vor (vgl. E. 1.4 hiervor), weshalb sich die Beschwerde insgesamt als unbegründet erweist.