Citation: 1C_146/2016 E. 2.6

2.6. In der Sache verkennt der Beschwerdeführer die Beweislastverteilung im Verfahren der Wiedererteilung des Führerausweises. Nach dem klaren Wortlaut von Art. 17 Abs. 3 SVG obliegt es dem Gesuchsteller, die Behebung des Mangels nachzuweisen, der die Fahreignung ausgeschlossen hat (so schon Urteil 2A.401/1997 vom 21. Januar 1998 E. 3d; vgl. HANS GIGER, SVG, Kommentar, 8. Aufl., 2014, Art. 17 Rz. 17; BERNHARD RÜTSCHE/DENISE WEBER, in: Niggli/Probst/Waldmann [Hrsg.], Strassenverkehrsgesetz, Basler Kommentar, 2014, Art. 17 N. 22). Die Beweisführungslast obliegt mit andern Worten demjenigen, welcher den Führerausweis wieder erlangen möchte. Es ist im vorliegenden Verfahren mithin nicht Sache des kantonalen Verkehrsamts (SVSA), das Fehlen der Fahreignung des Beschwerdeführers zu beweisen. Vielmehr müsste dieser belegen, dass diese Voraussetzung für die Wiederteilung des entzogenen Führerausweises nunmehr gegeben ist. Dies gelingt ihm offensichtlich nicht, wird doch im Gutachten des fachkundigen Instituts (IFPP) vom 26. Januar 2015 seine Fahreignung verneint. Wenn der Beschwerdeführer vorbringt, es sei nicht erwiesen, dass die mutmassliche Leberzirrhose auf Alkoholmissbrauch zurückzuführen sei, da keine entsprechende Untersuchung erfolgt sei, ändert dies nichts am massgeblichen Sachverhalt: Auch wenn die Kausalität zwischen Alkoholabusus und Leberzirrhose nicht feststehen sollte, stellt diese Krankheit doch - neben den diversen weiteren, für ihn ungünstigen gutachterlichen Feststellungen - ein zusätzliches Indiz dar für die Trunksucht des Beschwerdeführers und wirkt sich insofern nicht zu seinen Gunsten, sondern, im Gegenteil, zu seinen Ungunsten aus. Der Beschwerdeführer hat die Behebung des Mangels, der zur Verneinung der Fahreignung geführt hat, nicht bewiesen. Die Vorinstanz hat ihm daher die Wiederzulassung zu Recht verweigert.