Citation: 4A_76/2023 E. 5.2

5.2. Mit der blossen Behauptung, bei der Prozessstandschaft handle es sich lediglich um eine Befugnis, im eigenen Namen einen Prozess über ein fremdes Recht zu führen, sie setze jedoch keinen Entzug der Prozessführungsbefugnis des Dritten voraus, vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen, dass die Vorinstanz im Ergebnis Bundesrecht verletzt hätte. Vielmehr wiederholt er vor Bundesgericht grösstenteils lediglich seine bereits im vorinstanzlichen Verfahren erhobenen Vorbringen. Aus seiner Beschwerdebegründung geht nicht hervor, geschweige denn vermag er Belege dafür beizubringen, weshalb sich aus Art. 9 Abs. 1 lit. b DSG eine gesetzliche Prozessführungsbefugnis des Inhabers der Datensammlung zur Durchsetzung von Ansprüchen Drittbetroffener ergeben soll. Dies gilt auch für den (hypothetischen) Einwand des Beschwerdeführers, die Beschwerdegegner 1 und 2 hätten "durch Streitverkündigung ihre Rechte selbständig im Erkenntnisverfahren wahrnehmen können". Eine Streitverkündigung im damaligen Verfahren erfolgte nicht. Indem der Beschwerdeführer behauptet, die Beschwerdegegner 1 und 2 seien im Erkenntnisverfahren "von der auskunftspflichtigen Beschwerdegegnerin 3 faktisch auch einbezogen worden", setzt er sich über die verbindlichen Feststellungen (Art. 105 Abs. 1 BGG) im angefochtenen Entscheid hinweg, ohne eine hinreichend begründete Sachverhaltsrüge zu erheben. Ausserdem lässt sich aus dem blossen Hinweis darauf, dass der Inhaber der Datensammlung nach Art. 9 Abs. 1 lit. b DSG auch überwiegende Interessen Dritter zu berücksichtigen hat, nicht darauf schliessen, der Gesetzgeber habe eine Prozessstandschaft vorgesehen. Der Vorinstanz ist keine Verletzung von Art. 9 Abs. 1 lit. b DSG vorzuwerfen, indem sie eine (gesetzliche) Prozessstandschaft der Beschwerdegegnerin 3 als Dateninhaberin mit Wirkung für die Beschwerdegegner 1 und 2 als Drittbetroffene verneinte. Entsprechend hat die Vorinstanz den Einwand des Beschwerdeführers, die materielle Rechtskraft des Urteils des Arbeitsgerichts Zürich vom 6. Februar 2018 erstrecke sich auf die Beschwerdegegner 1 und 2, zu Recht abgewiesen.