Citation: 5A_527/2015 E. 3.1

3.1. Dies betrifft zunächst die Kritik des Beschwerdeführers, dass das Kantonsgericht verschiedene Ergänzungsfragen an die Gutachter nicht zugelassen hat. Mit diesen hätte in seinen Augen Klarheit betreffend die Wahl eines Wechselmodells geschaffen werden können. Das Kantonsgericht hat befunden, die Ergänzungsfragen seien entweder bereits hinreichend abgeklärt und beantwortet worden (behauptete Pathologien der Mutter) oder aber irrelevant und gar persönlichkeitsverletzend (Vorwurf an die Mutter, sie mache den Kindern Luxusversprechungen und verfalle einem Schwarz-Weiss-Denken). Sodann sei es - unter Vorbehalt des Missbrauchs - Sache der Mutter, wie sie die Kinderalimente verwende. Schliesslich hätten die Gutachter auch den Kindeswillen hinreichend abgeklärt und befunden, dieser sei nicht beeinflusst. Soweit es sich bei der kantonsgerichtlichen Begründung um eine antizipierte Beweiswürdigung handelt (Irrelevanz der Ergänzungsfragen), kann diese einzig mit Willkürrügen angegriffen werden (BGE 138 III 374 E. 4.3.2 S. 376). Solche werden nicht vorgebracht und die appellatorischen Behauptungen (die Mutter verwöhne die Kinder mit leeren Versprechungen, iPhones und Luxusautos, was sicher gegen das Kindeswohl sei) würden auch inhaltlich den an Willkürrügen zu stellenden Substanziierungsanforderungen nicht genügen.