Citation: 9C_208/2017 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerin erachtet es demgegenüber nicht als zulässig, dass sich die Vorinstanz über das asim-Gutachten hinwegsetze, welches eine Leistungseinschränkung von 40 % attestiert. Sie hält dafür, dass diese Einschätzung auf einer überzeugenden und schlüssigen Konsensbeurteilung der asim-Gutachter beruhe. Die Abweichung zur Einschätzung des Dr. med. C.________, Oberarzt an der Rheumaklinik des Spitals B.________, in dessen Bericht vom 27. August 2013 erkläre sich daraus, dass diesem Arzt der (spätere) MRI-Befund vom 12. Februar 2015, welcher eine deutliche Tangierung der Nervenwurzel und eine beginnende Nervenwurzelkompression nachweist, nicht bekannt gewesen sein konnte; Dr. med. C.________ sei bezüglich der Lendenwirbelsäule von einem unauffälligen Befund ausgegangen. Wenn die Vorinstanz hinsichtlich der von den Experten angenommenen Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes und der Auswirkungen der Nervenwurzelkompression von den konsensualen Schlussfolgerungen der asim-Gutachter abweiche, nehme es eine rechtliche Parallelüberprüfung vor, welche unzulässig und willkürlich sei.