Citation: 8C_512/2018 E. A

A.a. Der 1979 geborene A.________ war im Servicebereich angestellt und in dieser Eigenschaft über seine Arbeitgeberin obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA) versichert. Am 9. Dezember 2004 verlor er die Herrschaft über seinen Personenwagen und kollidierte mit einem entgegenkommenden Lastwagen. Er zog sich ein Polytrauma zu, mit unter anderem multiplen offenen Frakturen der Schädel- und Gesichtsschädelknochen, Le-Fort-I-Fraktur beidseits, Le-Fort-II-Fraktur beidseits, Le-Fort-III-Fraktur beidseits, nasoethmoidale Trümmerfraktur, traumatisches Hirnödem, Contusio bulbi beidseits, Contusio labyrinthi beidseits. Die AXA veranlasste beim Swiss Medical Assessment- und Business-Center (SMAB AG) ein polydisziplinäres Gutachten, das am 26. November 2009 erstattet wurde. Mit Verfügung vom 25. Mai 2010 stellte sie die vorübergehenden Leistungen (Heilkosten und Taggelder) per 31. Dezember 2009 ein, sprach dem Versicherten für die Unfallfolgen an Knie, Ellbogen und Auge links eine Integritätsentschädigung von 30 % zu und verneinte im Übrigen einen Rentenanspruch. Eine hiergegen erhobene Einsprache wies sie ab. Mit Entscheid vom 13. September 2013 hiess das Kantonsgericht Luzern die Beschwerde des Versicherten gut und wies die Sache an die AXA zurück, damit sie eine Begutachtung einhole und über die Leistungspflicht neu verfüge. A.b. In Nachachtung des kantonalen Entscheids beauftragte die AXA das Begutachtungszentrum BL (BEGAZ) mit einem polydisziplinären Gutachten, das am 4. Juli 2014 ausgefertigt wurde. Darauf gestützt und nach Rücksprache mit ihrem vertrauensärztlichen Dienst verfügte sie am 4. Mai 2016 die Leistungseinstellung per 31. Dezember 2007, sprach dem Versicherten eine Integritätsentschädigung von 35 % zu und verneinte den Anspruch auf eine Invalidenrente. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 22. Juni 2017 fest.