Citation: 6B_1095/2017 E. 3.6

3.6. Ebenfalls nicht zielführend ist die Behauptung der Beschwerdeführerin, sie sei durch die Situation bzw. das Verhalten der Polizeibeamten in die Irre geführt worden. Ob die Beschwerdeführerin einem Irrtum unterlag, ist eine Tatfrage, die die kantonale Letztinstanz für das Bundesgericht verbindlich beantwortet (BGE 141 IV 369 E. 6.3; 137 IV 1 E. 4.2.3; 134 III 643 E. 5.3.1; 130 IV 58 E. 8.5; 108 II 410 E. 1b). Rügen betreffend die Sachverhaltsfeststellung prüft das Bundesgericht nur unter dem Aspekt der Willkür (Art. 97 Abs. 1 BGG). Sie müssen explizit vorgebracht und substanziiert begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG), andernfalls das Bundesgericht darauf nicht eintritt (BGE 142 III 364 E. 2.4; 142 II 206 E. 2.5; 142 I 135 E. 1.5; je mit Hinweisen). Die vorinstanzliche Erwägung, wonach nicht erwiesen sei, dass der geltend gemachte Zustand der Verwirrung während mehrerer Tage nach der Einreise weiterhin bestand, ist gestützt auf die Aktenlage nicht willkürlich und diesbezüglich bringt die Beschwerdeführerin auch nichts vor, was die vorinstanzlichen Erwägungen in Zweifel zu ziehen vermöchte. Die Vorinstanz weist zu Recht darauf hin, dass die Einwände der Beschwerdeführerin bezüglich des Irrtums über den Fristenlauf im Grunde im Rahmen eines Fristwiederherstellungsgesuchs geltend zu machen gewesen wären. Darauf wird im Folgenden noch einzugehen sein (E. 4). Weitere Erwägungen erübrigen sich an dieser Stelle.