Citation: 6B_30/2019 E. A

X.________ vermietete während einiger Zeit eine Wohnung an A.________. In Zusammenhang mit dem Mietverhältnis kam es zwischen den Parteien zu Differenzen. Daraufhin veröffentlichte X.________ mehrere Tweets auf dem öffentlich zugänglichen Twitter-Konto der Arbeitgeberin von A.________, worin er schrieb, A.________ verletze Geschäftsverträge und das Schweizer Gesetz. Zudem sandte X.________ mehrere E-Mails an verschiedene Arbeitskollegen bzw. Vorgesetzte von A.________, worin er ausführte, A.________ halte den Mietvertrag nicht ein, habe mehrere Schäden an Wohnung und Gebäude verursacht und die Internetleitung "gestohlen". Zudem führte er aus, A.________ lüge und belästige ihn jeden Monat. Am 21. Dezember 2012 reichte A.________ gegen X.________ Strafanzeige ein wegen Verleumdung, eventuell übler Nachrede und Beschimpfung. Mit Schreiben vom 28. März und 24. April 2013 ergänzte A.________ seine Strafanzeige und stellte zusätzlich Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs und mehrfacher Verletzung des Geheim- und Privatbereichs durch Aufnahmegeräte. Am 17. Juli 2013 reichte X.________ beim Obergericht des Kantons Schaffhausen eine "Anzeige und Beschwerde" gegen die mit der Sache befasste Staatsanwältin sowie gegen den Aktuar ein. Mit Entscheid vom 31. Dezember 2013 wies das Obergericht Schaffhausen die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Mit Strafbefehl vom 17. Oktober 2014 verurteilte die Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen X.________ wegen mehrfacher Verleumdung zum Nachteil von A.________ zu einer bedingten Geldstrafe von 45 Tagessätzen zu je Fr. 50.-- sowie einer Busse von Fr. 300.--. Das Strafverfahren wegen Verdachts auf Beschimpfung, Nötigung, Verletzung des Geheim- und Privatbereichs durch Aufnahmegeräte und Hausfriedensbruch wurde eingestellt. X.________ erhob Einsprache gegen den Strafbefehl.