Citation: 1C_555/2020 E. 4

In formeller Hinsicht bringt die Beschwerdeführerin vor, die Vorinstanz habe sich in Verletzung ihres rechtlichen Gehörs nicht mit den ins Recht gelegten Gutachten von F.________, dipl. Biologe, vom 20. Februar 2020 betreffend Schwinbach Süd auseinandergesetzt. Das rechtliche Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV verlangt, dass die Behörde die Vorbringen der vom Entscheid in ihrer Rechtsstellung betroffenen Person auch tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt; daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Sie muss sich dabei jedoch nicht mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen (BGE 146 II 335 E. 5.1 mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat sich zwar in ihrem Entscheid nicht ausdrücklich mit den betreffenden Gutachten auseinandergesetzt. Es geht aus ihrer Entscheidbegründung jedoch hinreichend klar hervor, dass sie die naturschützerische Bedeutung des Areals - und damit das Thema der Gutachten - für den Prozessausgang als nicht entscheidend erachtet hat. Dies hat sie zum einen damit begründet, es gehe in erster Linie um die Überprüfung des Nichteintretensentscheids des Regierungsrats; zum andern hat die Vorinstanz befunden, der Regierungsrat habe seinen weiten Ermessensspielraum bei der Aufnahme von Naturobjekten ins Inventar nicht überschritten. Die Beschwerdeführerin wusste somit, weshalb die Vorinstanz die beiden Gutachten nicht als relevant erachtet hat. Ob diese Begründung zutrifft, ist keine Frage des rechtlichen Gehörs sondern der materiellen Beurteilung.