Citation: U 218/98 03.01.2000 E. 2

2.- Des Weitern ist der von Beschwerdegegnerin und Vorinstanz auf 40 % festgesetzte Invaliditätsgrad streitig. a) Das kantonale Gericht hat die vorliegend massgeblichen Bestimmungen über den Anspruch auf eine Invalidenrente und deren Bemessung (Art. 18 Abs. 1 und 2 UVG; BGE 112 V 380 Erw. 1a mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. b) Nach dem Bericht des Kreisarztes vom 7. März 1996 leidet die Beschwerdeführerin infolge des Unfalles an verminderter Belastbarkeit der Lumbalwirbelsäule bei Status nach Operation von Diskushernien L4/5 und L5/S1, erhöhter Finger-Boden-Abstand, Spine-Test beidseits pathologisch, Pseudolasègue rechts und an Sensibilitätsstörungen des rechten Beins. Deswegen ist sie nicht mehr fähig, mittelschwere und schwere körperliche Arbeit zu leisten, Gewichte über 5 kg zu heben und ständig im Stehen zu arbeiten. Ungünstig sind Tätigkeiten im Knien oder beim Vornüberbeugen. Zumutbar ist eine Tätigkeit mit Wechselbelastung, vorzugsweise im Sitzen, weshalb das reine Überwachen von Maschinen oder Schaltpulten, die Stückkontrolle oder Kleinmontage in Frage kommen. Verteilt auf Morgen und Nachmittag dürfte eine Gesamtarbeitszeit von sechs Stunden täglich realistisch sein. Aus dieser kreisärztlichen Stellungnahme ist zu schliessen, dass hinsichtlich der somatischen Unfallfolgen eine erhebliche Restarbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Arbeit besteht. Bei zumutbarer Verwertung dieser Restarbeitsfähigkeit könnte sie mit einer täglichen Arbeitszeit von sechs Stunden ein Einkommen von rund Fr. 2000.- pro Monat oder Fr. 26'000.- pro Jahr (inkl. 13. Monatslohn) erzielen. Bei einem unbestrittenermassen auf Fr. 43'500.- im Jahr festzusetzenden Valideneinkommen resultiert ein Invaliditätsgrad von 40 %. Was hiegegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, ändert an dieser Invaliditätsbemessung im Sinne eines sogenannten Prozentvergleichs (vgl. BGE 114 V 313 Erw. 3a mit Hinweisen) nichts. Unter Annahme eines ausgeglichenen Arbeitsmarktes sind die in der Dokumentation der Beschwerdegegnerin über die Arbeitsplätze (DAP) aufgezeigten Beschäftigungsmöglichkeiten durchaus realistisch. Dabei ist auch bereits der leidensbedingten Behinderung der Beschwerdeführerin Rechnung getragen.