Citation: 5A_964/2013 E. 3.2

3.2. Nach den Feststellungen im angefochtenen Entscheid, welcher teilweise auf den erstinstanzlichen Entscheid verweist, unterzeichnete die Schuldnerin am 2. März 2011 das Werk-Abnahmeprotokoll, welches den Titel "Bauliche Abnahme der Anpassungsarbeiten inkl. Geländegestaltung" trägt und als Bauobjekt die gesamte Parzelle nennt. Im Abnahmeprotokoll ist u.a. festgehalten, dass das Werk "keine Mängel" aufweise und "die baulichen Anpassungen" "projektgerecht erstellt und abgenommen" seien. Beide kantonalen Gerichte kamen gestützt auf diese Feststellungen zum Schluss, dass Projektänderungen, soweit die tatsächlich einseitig vorgenommen worden sein sollten, jedenfalls durch die Schuldnerin bei der Werkabnahme genehmigt worden wären und von der Genehmigung angesichts des Titels "inkl. Geländegestaltung" insbesondere auch die (fehlende) Aufschüttung unter dem Bahnviadukt erfasst wäre. Es widerspreche jeglicher Logik, wenn die Schuldnerin sinngemäss behaupte, sie habe geglaubt, es werde etwas anderes gebaut als das, was seit einigen Monaten fertig erstellt gewesen sei und vor Unterzeichnung des Dienstbarkeitsvertrages jederzeit vor Ort habe überprüft werden können. Der Einwand der absichtlichen Täuschung sei deshalb nicht glaubhaft gemacht.