Citation: 5A_311/2024 E. 3.5

3.5. Angesichts der fehlenden topischen Auseinandersetzung mit den Kernelementen des angefochtenen Entscheides - was zur Folge hat, dass die kantonsgerichtlich erfolgte akzessorische Anerkennung der belgischen Unterhaltstitel, welche in ihrem Verbund den Aufenthalt des Kindes in der Schweiz unterhaltsrechtlich regeln, aufrecht bleibt - gehen schliesslich die Verweise auf den angeblich unermesslichen Luxus der Mutter (vierstöckige Villa, mehrere Lamborghini, Fotodokumentation des Posierens vor den Privatjets etc.) und deren angeblich unbegrenzte Leistungsfähigkeit an der Sache vorbei, zumal der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang nirgends veränderte Tatsachen behauptet bzw. darlegt, dass er dies im kantonalen Verfahren getan hätte. Ohnehin könnte aus dem Vorbringen, sie und ihr Ehemann würden Pauschalsteuern von Fr. 700'000.-- entrichten, kein gemeinsames Einkommen im fünffachen Betrag von Fr. 3,5 Mio. abgeleitet werden, denn die Pauschalsteuer steht gerade nicht im Zusammenhang mit dem konkreten Einkommen, sondern ergibt sich aus dem Lebenshaltungsaufwand bzw. aus dem früher mit dem Faktor 5 und heute mit dem Faktor 7 multiplizierten Mietwert (Art. 14 Abs. 3 lit. b DBG bzw. Art. 6 Abs. 3 lit. b StHG), und noch weniger könnte von einem gemeinsamen Einkommen des Ehepaares auf dasjenige der Mutter als unterhaltspflichtige Einzelperson geschlossen werden.