Citation: 5A_968/2020 E. B

Dagegen erhob die Kindsmutter Beschwerde beim Kindes- und Erwachsenenschutzgericht des Obergerichts Bern, dem sie die Aufhebung des KESB-Entscheids und die Erteilung der aufschiebenden Wirkung betreffend Disp.-Ziff. 3 und 4 beantragte. Zudem sei B.________ unverzüglich unter ihre Obhut zu stellen. Mit Entscheid vom 12. Oktober 2020 wies das Obergericht die Beschwerde ab. Weiter hielt es die Regelung zum persönlichen Verkehr fest, welche im KESB-Entscheid keinen Eingang in das Dispositiv gefunden hatte. Im Einzelnen wurde die Kindsmutter berechtigt, ihren Sohn jedes zweite Wochenende zu und mit sich auf Besuch zu nehmen. Weitere Besuche und Ferien seien in direkter Absprache zwischen der Kindsmutter, dem Kind, der Beiständin und dem Kinder- und Jugendheim U.________ zu vereinbaren.