Citation: 1P.178/2000 19.06.2000 E. A

A.- Die Bezirksanwaltschaft Zürich erhob am 13. Oktober 1997 gegen M.________ Anklage beim Bezirksgericht Zürich wegen mehrfacher Veruntreuung und mehrfacher Urkundenfälschung. Sie warf ihm in der Hauptsache vor, als Treuhänder vom ihm anvertrauten Vermögen der R.________ rund 300'000 Franken unrechtmässig für sich verwendet zu haben. Das Bezirksgericht Zürich verurteilte den geständigen M.________ - er beantragte ausdrücklich eine Schuldigsprechung im Sinne der Anklage - mit Urteil vom 9. Februar 1998 zu zwei Jahren Gefängnis. M.________ focht dieses Urteil mit Berufung beim Obergericht des Kantons Zürich an, wobei er nebst einem Beweisantrag zu seiner psychiatrischen Begutachtung eventualiter seine Schuldigsprechung im Sinne des bezirkgerichtlichen Urteils und eine Bestrafung mit 15 Monaten Gefängnis unbedingt beantragte. Das Obergericht bestätigte das bezirksgerichtliche Urteil am 8. Dezember 1998. M.________ focht dieses Urteil mit Nichtigkeitsbeschwerde beim Kassationsgericht des Kantons Zürich an, wobei er "aktenwidrige Entscheidung im Sinne von § 430 Ziff. 5 StPO sowie wesentliche Beeinträchtigung der Parteirechte im Sinne von § 430 Ziff. 4 StPO" geltend machte.