Citation: 4A_598/2019 E. 4

Die Beschwerdeführerin anerkennt, dass sie nicht involviert war in die Vertragsabschlüsse betreffend Y.________ und Z.________. Sie macht aber geltend, gemäss der Vereinbarung genüge ein psychologischer Kausalzusammenhang; d.h. ein Erfolgshonorar sei geschuldet, wenn ihre "Tätigkeiten (Marketing und Beratungsleistungen) zu einem Vertragsabschluss führten, (...) aber ausgeschlossen, wenn ein Vertrag über neue Züge ohne Bezug zur Mäklertätigkeit auf einer ganz anderen Basis abgeschlossen worden wird". Der hier massgebliche Absatz 1 von Ziffer 2.1.2 der Vereinbarung betreffend Erfolgshonorar ("Success fee") lautet wie folgt: "2.1.2 Success fee In case contracts for the supply of new trains are concluded by B.________ AG with the customer (hereinafter referred to as "Supply Contract") during the term of this Agreement and within a maximum of 12 months after the termination of this Agreement as the direct result of A.________ B.V.'s services provided hereunder, A.________ B.V. shall be entitled to a success fee."