Citation: 6P.59/2005 24.09.2005 E. 4

Der Beschwerdeführer begründet die geltend gemachte Verletzung von Art. 43 Ziff. 2 Abs. 2 StGB in zweierlei Hinsicht: 4.1 Entgegen der Auffassung der Vorinstanz gehe von ihm keine Gefahr für Dritte (Kinder) aus. Zum einen sei das Opfer knapp einen Monat nach Erlass des angefochtenen Urteils volljährig geworden. Auch habe er - entgegen der Auffassung der Vorinstanz - bei der Resozialisierung Fortschritte gemacht, wie die beigelegten Arztzeugnisse der beiden Ärztinnen bezeugten (Beschwerdeschrift Ziff. 1.1). 4.2 Es müsse ferner davon ausgegangen werden, dass der Strafvollzug den Beschwerdeführer in seiner bis anhin positiven persönlichen Entwicklung zurückwerfen würde, sodass zu befürchten sei, dass er nach seiner Entlassung aus dem Strafvollzug wieder auf dem Stand zu Beginn der beiden erfolgreichen Therapien stehe. Dies spreche für einen Aufschub der Freiheitsstrafe zu Gunsten der ambulanten Massnahme (Beschwerdeschrift Ziff. 1.2).