Citation: I 444/01 09.09.2002 E. 2

2.1 Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass es sich bei den ärztlich diagnostizierten Leiden der chronischen Lumboischialgie links und rechts und der Hypertonie um labile pathologische Geschehen handelt, sodass ein Rentenanspruch erst entstehen kann, wenn der Beschwerdeführer während eines Jahres ohne Unterbruch durchschnittlich 40 % arbeitsunfähig gewesen ist (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG). Des Weiteren setzt sein Anspruch zufolge Wohnsitzes im Ausland einen Invaliditätsgrad von mindestens 50 % voraus (Art. 8 lit. e des Abkommens). Gestützt auf die im vorinstanzlichen Verfahren neu eingereichten medizinischen Unterlagen von 1986 bis 1990 und auf die Stellungnahme ihres internen medizinischen Dienstes (vom 1. Juli 1999) zur Arbeitsfähigkeit, wonach der Versicherte ab 1. Januar 1989 auch bei leichten Verweisungstätigkeiten zu 50 % arbeitsunfähig sei, gelangte die IV-Stelle nach Durchführung eines Einkommensvergleichs zum Schluss, es habe ab dem 1. Januar 1989 ein Invaliditätsgrad von 69 % bestanden. Die in Rechtskraft erwachsene Verfügung vom 24. August 1993 erweise sich somit als unrichtig (Vernehmlassung vom 28. Juli 1999). 2.2 Die Rekurskommission hat im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt, dass die Voraussetzungen der wiedererwägungsweisen Zusprechung einer ganzen Rente gegeben sind (BGE 126 V 23 Erw. 4b, 46 Erw. 2b, 400 Erw. 2b/aa, je mit Hinweisen), zumal auch eine unrichtige Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhalts Anlass für eine Wiedererwägung der darauf beruhenden Verfügung bildet (BGE 115 V 314 Erw. 4a/cc und SVR 1997 EL Nr. 36 S. 108 Erw. 3b/aa). Auf diese Erwägungen wird verwiesen.