Citation: 6B_1270/2019 E. 3

Die Vorinstanz führt aus, die Vorbringen in der neuen Strafklage hätten denselben Gegenstand wie das frühere Strafverfahren. Derselbe Lebenssachverhalt habe bereits Gegenstand der schliesslich mit Urteil des Bundesgerichts 6B_604/2014 in Rechtskraft erwachsenen Nichtanhandnahmeverfügung aus dem Jahre 2014 gebildet. Wie das Untersuchungsamt zu Recht festgestellt habe, entfalte dies für die vorliegende Strafklage die Sperrwirkung des "ne bis in idem"-Grundsatzes. Aus den aktuell vorgetragenen Vorwürfen des Beschwerdeführers ergebe sich überdies nicht, dass und inwiefern neue Tatsachen und/oder Beweismittel aufgetaucht wären, welche eine Wiederaufnahme des Verfahrens rechtfertigen könnten. Wiederaufnahmegründe seien weder dargetan, belegt noch ersichtlich. Die Strafklage bezwecke erneut die Wiedereinbringung der Aufwendungen für die erfolglose Beschreitung des Zivilwegs. Strafrechtlich sei indes unerheblich, ob dem Beschwerdeführer im Zusammenhang mit seinen Bemühungen, den Gewinn zu kassieren, Kosten entstanden seien.