Citation: 2A.29/2005 20.01.2005 E. 2

Die Eingabe erweist sich - soweit sich der Beschwerdeführer darin überhaupt sachbezogen mit dem angefochtenen Entscheid auseinander setzt (Art. 108 Abs. 2 OG; BGE 118 Ib 134 ff.) - als offensichtlich unbegründet und kann ohne Weiterungen im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG erledigt werden: Der Beschwerdeführer ist am 8. Januar 2005 illegal in die Schweiz eingereist und in der Folge formlos weggewiesen worden (vgl. Art. 12 Abs. 1 ANAG [SR 142.20] i.V.m. Art. 17 ANAV [SR 142.201]). Er versuchte, sich seiner Anhaltung zu entziehen, indem er sich in der Wohnung seiner Verlobten versteckte, die ihn nach eigenen Angaben jedoch nicht (mehr) heiraten will. Am 13. Januar 2005 weigerte er sich, den für ihn organisierten Rückflug nach Ankara anzutreten, und vereitelte diesen, indem er sich mit einem Bleistift in die Hand stach. Im Übrigen hat er wiederholt erklärt, auf keinen Fall in seine Heimat zurückzukehren. Es besteht bei ihm gestützt hierauf Untertauchensgefahr im Sinne der Rechtsprechung zu Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG (in der Fassung des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 2003 über das Entlastungsprogramm 2003 [AS 2004 S. 1633 ff.]; BGE 130 II 377 E. 3.3.3, 56 E. 3.1; 128 II 241 E. 2.1 S. 243; 125 II 369 E. 3b/aa S. 375; 122 II 49 E. 2a S. 51). Zwar wurde seine Haft nicht innerhalb von 96 Stunden richterlich geprüft, doch hat sich der Beschwerdeführer die entsprechende Überschreitung der gesetzlichen Frist von wenigen Stunden selber zuzuschreiben, nachdem die Haftprüfung erst durch sein nicht absehbares renitentes Verhalten beim geplanten Rückflug erforderlich geworden war (Art. 13c Abs. 2 ANAG; vgl. die Urteile 2A.200/2002 vom 17. Mai 2002, E. 4, und 2A.341/1999 vom 12. Juli 1999, E. 2; Hugi Yar, Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht, in: Uebersax/Münch/Geiser/Arnold, Ausländerrecht, Basel/Genf/München 2002, Rz. 7.14). Da auch alle übrigen Haftvoraussetzungen erfüllt sind - insbesondere nicht gesagt werden kann, dass sich eine (begleitete) Ausschaffung nicht in absehbarer Zeit organisieren liesse (Art. 13c Abs. 5 lit. a ANAG; BGE 130 II 56 E. 4.1.3 mit Hinweisen) bzw. die Behörden sich nicht mit dem nötigen Nachdruck hierum bemühen würden (vgl. Art. 13b Abs. 3 ANAG; BGE 124 II 49 ff.) -, verletzt der angefochtene Entscheid kein Bundesrecht. Für alles Weitere wird auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen (Art. 36a Abs. 3 OG).