Citation: 2C_441/2018 E. 4.1

4.1. Das Bezirksgericht Zürich verurteilte die Beschwerdeführerin 1 am 20. Januar 2016 zu einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten bedingt bei einer Probezeit von fünf Jahren wegen qualifizierten Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz. Bereits am 6. November 2012 war die Beschwerdeführerin wegen mehrfachen Verbrechens im Sinne der Betäubungsmittelgesetzgebung zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 24 Monaten (14 Monate bedingt) verurteilt worden. Schliesslich hatte das Bezirksgericht Zürich am 7. November 2006 gegen die Beschwerdeführerin 1 eine Gefängnisstrafe von 14 Monaten bedingt wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz verhängt. Der Strafe vom 20. Januar 2016 lag die Beschlagnahmung von 90,4 Gramm Kokaingemisch mit einem Reinheitsgrad von 57 % zugrunde, was rund 50,3 Gramm Kokain entspricht; nach der Rechtsprechung liegt ab 19 Gramm Kokain ein qualifizierter Fall vor (Urteil 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.1; BGE 120 IV 334 E. 2a S. 338). Die Beschwerdeführerin 1 hat die entsprechende Menge um ein Mehrfaches überschritten; zudem konnten in ihrer Wohnung Verpackungsmaterial, eine Feinwaage und vier Kaffeelöffel mit Kokainanhaftungen sichergestellt werden.