Citation: U 295/02 03.07.2003 E. 2

Es steht fest, dass die Beschwerdeführerin am 26. März 1997 bei einer Auffahrkollision eine Distorsion der HWS erlitten hat. Die erneute 100 %ige Arbeitsunfähigkeit seit 28. August 1998 ist gemäss Angaben der Versicherten auf chronische Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindelanfälle, Augenflimmern, unvermittelt auftretende Schweissausbrüche, Sensibilitätsstörungen in den oberen Extremitäten, erhöhte Reizbarkeit, Schlafstörungen, permanente Müdigkeit, Energieverlust, Einschränkungen der Konzentrations- und Merkfähigkeit sowie der psychisch-intellektuellen Ausdauer zurückzuführen. Das kantonale Gericht hat das Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhanges zwischen diesem Beschwerdekomplex und dem Unfall vom 26. März 1997 unter Hinweis auf die Expertise des Dr. med. M.________ vom 3. Dezember 1999 und das von der Invalidenversicherung veranlasste Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) vom 7. August 2001 verneint. Gestützt auf die zur Verfügung stehenden medizinischen Akten kann allerdings die Frage, ob es sich bei den heute bestehenden Gesundheitsstörungen um eine natürliche Folge des versicherten Unfalles handelt, nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 Erw. 5b, 125 V 195 Erw. 2, je mit Hinweisen) beantwortet werden. Selbst wenn zu Gunsten der Beschwerdeführerin nicht von einer eigentlichen Rückfallsituation ausgegangen und auf die Angaben des Hausarztes Dr. med. E.________ abgestellt wird, wonach auch in der Zeit vom 22. September 1997 bis 27. August 1998, als ihr eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert wurde, Nackenschmerzen persistierten, erübrigt sich aber eine Rückweisung der Sache zwecks Einholung eines weiteren Gutachtens zur Prüfung, ob die geklagten Leiden, welche ab 28. August 1998 die Arbeitsfähigkeit erneut einschränkten, (zumindest teilweise) in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfall vom 26. März 1997 stehen. Denn auch wenn auf Grund zusätzlicher Abklärungen die natürliche Kausalität zwischen der Gesundheitseinschränkung und dem Unfall zu bejahen wäre, fehlt es - wie die nachstehenden Erwägungen zeigen - jedenfalls an der Adäquanz des Kausalzusammenhangs, welche, wie die Vorinstanz zu Recht angenommen hat, mangels einer deutlich vorherrschenden psychischen Fehlentwicklung nach dem Unfall gemäss der in BGE 117 V 359 dargelegten Rechtsprechung zu beurteilen ist.