Citation: 1A.234/2003 09.03.2004 E. 1

Das Verwaltungsgericht des Kantons Glarus hat als letzte kantonale Instanz in einer Angelegenheit betreffend ein Gesuch um Genugtuung nach dem Opferhilfegesetz befunden. Gegen sein Urteil ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde grundsätzlich zulässig (Urteil 1A.300/1997 vom 14. April 1998 E. 1a, ZBl 1999 S. 85; BGE 126 II 237 E. 1a S. 239; 125 II 169 E. 1 S. 171, je mit Hinweisen). Streitgegenstand im vorliegenden Verfahren bildet die Frage, ob die Auffassung des Verwaltungsgerichts, die Glarner Fürsorgedirektion habe zu Recht das Revisions- bzw. Wiedererwägungsbegehren des Beschwerdeführers abgelehnt bzw. sei darauf nicht eingetreten, Bundesrecht verletzt. Da noch gar nicht wiedererwägungs- oder revisionsweise über den Genugtuungsanspruch nach OHG entschieden wurde, kann auf den Antrag des Beschwerdeführers, es sei der Kanton Glarus (Fürsorgedirektion) zu verpflichten, dem Beschwerdeführer die vom Obergericht des Kantons Appenzell Ausserrhoden zugesprochene Genugtuung von Fr. 10'000.-- auszuzahlen, nicht eingetreten werden. Die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die Beschwerde ist unter dem genannten Vorbehalt einzutreten.