Citation: 1C_227/2015 E. 2.2.1

2.2.1. Die Beschwerdegegnerin reichte das Gebäudemodell zusammen mit dem Baugesuch ein. Das Modell lag während der öffentlichen Auflage auf und hätte vom Beschwerdeführer besichtigt werden können. Er hat es damit selbst zu vertreten, wenn er erstmals am gerichtlichen Augenschein vom Gebäudemodell Kenntnis genommen hat. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt nicht vor. Die Tatsache, dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer die anlässlich des Augenscheins erstellte Fotodokumentation nicht zur Stellungnahme unterbreitet hat, begründet ebenfalls keine Gehörsverletzung. Der Beschwerdeführer und sein Rechtsvertreter haben persönlich am Augenschein teilgenommen und konnten sich mündlich umfassend zu den Örtlichkeiten sowie zu den Vorbringen der übrigen Beteiligten äussern. Die im Beisein der Parteien erstellte Fotodokumentation diente primär dazu, den nicht am Augenschein teilnehmenden Mitgliedern des Spruchkörpers sowie - im Falle des Weiterzugs des verwaltungsgerichtlichen Urteils - dem Bundesgericht als Rechtsmittelinstanz die Überprüfung des angefochtenen Entscheids zu ermöglichen. Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist auch ohne Zustellung der Fotodokumentation gewahrt worden (vgl. zum Ganzen auch Urteile 1C_193/ 2011 vom 24. August 2011 E. 2 und 1C_134/2007 vom 24. Januar 2008 E. 3.4).