Citation: 5A_44/2015 E. 3.4.3

3.4.3. Will der Beschwerdeführer mit seinen Ausführungen sinngemäss den im Erwachsenenschutzrecht geltenden Verhältnismässigkeitsgrundsatz rügen, ist festzuhalten, dass sowohl die Vertretungsbefugnis des Beistands im betreffenden Prozess als auch der Entzug der Handlungsfähigkeit in dieser Angelegenheit geeignet und auch erforderlich sind, um die finanziellen Interessen des Beschwerdeführers zu wahren. Bestehen objektive Anhaltspunkte, dass Kindesvermögen nicht ordnungsgemäss verwendet wurde, steht der mit der Verwaltung des Vermögens beauftragte Beistand in der Pflicht, die finanziellen Interessen des Verbeiständeten, nötigenfalls auch gegen dessen Willen, wahrzunehmen und entsprechende Ansprüche geltend zu machen. Aufgrund des von der Vorinstanz für das Bundesgericht verbindlich festgestellten Sachverhalts liegen objektive Anhaltspunkte vor, die darauf hindeuten, dass das Vermögen des Beschwerdeführers allenfalls zweckwidrig verwendet worden ist. Besteht die Gefahr widersprüchlichen Handelns des Beistands und des Verbeiständeten, so ist der Entzug der Handlungsfähigkeit das geeignete und erforderliche Mittel zur Interessenwahrung des Verbeiständeten. Ob die Klage vor Bezirksgericht March von der damaligen Vormundin zu Recht oder zu Unrecht erhoben worden ist, bildet nicht Gegenstand des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens. Angesichts der persönlichen Beziehungen der Prozessparteien wäre eine aussergerichtliche Regelung und Klärung möglicher offenen Fragen mit Sicherheit vorzuziehen. Eine solche Regelung ist aber auch bei entzogener Handlungsfähigkeit des Beschwerdeführers möglich und bedingt nicht dessen vorgängigen Klagerückzug. Es obliegt dem Beistand, unter Berücksichtigung sämtlicher Interessen und Umstände abzuwägen, ob an der erhobenen Klage festgehalten werden soll. Aus diesen Gründen hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt, als sie die angefochtenen Massnahmen bestätigt hat.