Citation: 4A_60/2023 E. B

B.a. Am 21. August 2019 reichte die Klägerin beim Handelsgericht des Kantons St. Gallen eine Klage ein. Sie stützte sich auf den mit der Beklagten mündlich abgeschlossenen Vertrag und machte geltend, von der Beklagten mit der (werbemässigen) Lancierung des "Y.________"-Käses beauftragt worden zu sein. Die Beklagte habe ihr für ihre Leistungen folgendes Honorar versprochen: - einerseits die Bezahlung von Fr. 36'720.-- und WIR 10'800.-- ("Fixhonorar"). Hiervon habe die Beklagte Fr. 32'720.-- beglichen. Sie (die Klägerin) fordere die noch ausstehenden Beträge, konkret Fr. 4'000.-- und WIR 10'800.-- (eventualiter, falls kein WIR-Geld vorhanden, insgesamt Fr. 14'800.--), je nebst Zins. - andererseits eine Vergütung von 20 Rappen pro bis 14. April 2018 verkauftem Kilogramm "Y.________"-Käse (sog. "Käserappen"; "variables Honorar"). Die Beklagte sei dementsprechend - so verlangte die Klägerin mit ihrer Klage weiter - zu verurteilen, ihr einen nach Abschluss des Beweisverfahrens zu beziffernden "Provisionsanspruch" von 20 Rappen pro im Zeitraum von 15. April 2016 bis 14. April 2018 verkauftem Kilogramm "Y.________"-Käse nebst Zins, mindestens aber Fr. 151'986.25, zu bezahlen. Die Klägerin brachte in der Klage ferner vor, dass sie den Empfangsapéro in U.________ organisiert habe. Für die in diesem Zusammenhang entstandenen Kosten begehrte sie von der Beklagten eine Entschädigung in Höhe von Fr. 1'185.80. B.b. Das Handelsgericht kam mit Entscheid vom 6. Dezember 2022 zum Schluss, die Klägerin habe nicht beweisen können, dass ein Honorar von Fr. 36'720.-- und WIR 10'800.-- respektive ein "Käserappen" vereinbart worden sei. Ebenso wenig sei erstellt, dass die Beklagte die Klägerin mit der Organisation des Empfangsapéros betraut habe. Auch sei nicht davon auszugehen, dass die Klägerin Leistungen erbracht habe, welche trotz Fehlens einer Preisabrede das eingeklagte Honorar rechtfertigten. Das Handelsgericht wies die Klage folglich ab.