Citation: 5A_110/2020 E. 1

A.________ und B.________ sind die Eltern von C.________ (geb. 2011) und D.________ (geb. 2009). Mit Entscheid vom 9. Juni 2016 wies die KESB der Bezirke Winterthur und Andelfingen den Antrag des Vaters auf Erteilung der gemeinsamen elterlichen Sorge ab. Im Jahr 2018 ergingen verschiedene Entscheide betreffend Obhut, Besuchsrecht und Besuchsrechtsbeistandschaft. Im Jahr 2019 erfolgten Gefährdungsmeldungen der Beiständin und des Vaters im Zusammenhang mit der Absicht der Mutter, mit den Kindern in den Tessin zu ziehen. Mit Entscheid vom 29. August 2019 beschloss die KESB Münchwilen schliesslich die Erteilung der gemeinsamen elterlichen Sorge mit der Begründung, nach dem neuen Recht gelte dies als Regel und das Verhältnis zwischen den Eltern habe sich seit dem Jahr 2016 gebessert, namentlich bestehe auch ein Vater-Kind-Kontakt und ein grosses Bemühen des Vaters; ferner regelte es das Besuchsrecht zufolge des Wegzuges neu. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 5. Dezember 2019 ab (expediert am 9. Januar 2020). Hiergegen erhob die Mutter am 8. Februar 2020 beim Bundesgericht eine Beschwerde.