Citation: 6B_826/2017 E. 1.5.2

1.5.2. Der Beschwerdeführer verkennt mit dieser Argumentation, dass die Vorinstanz keine isolierte Betrachtung des Kusses auf die nackte Haut im Hüftbereich seines Opfers vornimmt und nicht ihn allein bereits als sexuelle Handlung einstuft. Vielmehr bezieht sie die Gesamtumstände in ihre rechtliche Würdigung mit ein (die durch ihn ausgeübte Gewalt sowie den Umstand, dass er sein Opfer zu Fall brachte, sich dann auf es legte, es an verschiedenen Körperstellen wie Bauchregion, Gesäss, Hüfte berührte und dem Opfer den Bund der Trainerhose ein Stück hinunterzog, um es an der frei gewordenen Stelle im Hüftbereich zu küssen) und erachtet das Vorgehen des Beschwerdeführers schliesslich insgesamt als sexuelle Handlung im Sinne von Art. 189 StGB. Dies ist bei den vorliegenden Gegebenheiten nicht zu beanstanden.