Citation: I 469/01 08.07.2002 E. 4

4.- a) Im Austrittsbericht vom 4. Oktober 1999 diagnostizierte das Spital X.________, Rheumaklinik und Institut für Physiotherapie mit Poliklinik, ein Panvertebralsyndrom mit subakutem lumbospondylogenem Syndrom rechts bei Bandscheibenprotrusion L3/4 und L4/5, mediolateraler Diskushernie rechts L5/S1 mit möglicher Irritation der Nervenwurzel S1 rechts, hypertropher Spondylarthrose L5/S1 mit mässiggradiger Einengung des Recessus lateralis rechts, Flachrücken und Status nach Verhebemanöver im Juni 1999. Im bisherigen Beruf als Bauarbeiter im Akkord sei von einer vollen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Aus rheumatologischer Sicht bestehe für leichtere wechselbelastende Tätigkeiten in ergonomisch günstiger Position mit Gewichtslimite von 10 kg eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Im Bericht vom 12. Mai 2000 bestätigte das Spital X.________ nach nochmaliger Untersuchung des Versicherten seine frühere Diagnose, reduzierte jedoch die Gewichtslimite auf 5 kg. Die Arbeitsfähigkeit von 50 % sei ab sofort zumutbar mit Steigerungsmöglichkeit auf 70 % nach zwei Monaten. Dr. med. G.________, Facharzt für Innere Medizin, führt in seinem Bericht vom 3. März 2000 im Wesentlichen dieselben Leiden wie das Spital X.________ an und erwähnt zudem einen leicht depressiven Zustand. Der Versicherte könne auf Grund seiner Rückenprobleme nicht mehr auf dem Bau arbeiten. Eine leichte wechselbelastende Tätigkeit in ergonomisch günstiger Position mit einer Gewichtslimite von 10 kg sei halbtags zumutbar. b) Die Vorinstanz hat sich bei ihrer Bemessung des Invaliditätsgrades zu Recht auf diese schlüssigen und übereinstimmenden Berichte des Hausarztes sowie der Spitalärzte abgestützt und richtigerweise zu Gunsten des Versicherten die lediglich prospektive Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf 70 % ausser Acht gelassen. Daran vermag der Einwand des Versicherten, seine Arbeitsfähigkeit sei auch aus psychischen Gründen eingeschränkt, nichts zu ändern. Zwar erwähnte Dr. med. G.________ einen leicht depressiven Zustand, doch mass er diesem keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zu. Anlässlich der im Zusammenhang mit der Hospitalisation vom 9. bis 25. September 1999 in Auftrag gegebenen Abklärung in der hausinternen Psychiatrischen Klinik wurde der Verdacht einer somatoformen Schmerzstörung geäussert, aber keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit festgehalten.