Citation: I 465/00 18.04.2002 E. 2

2.- a) Die Vorinstanz hat gestützt auf das Gutachten der MEDAS vom 17. Juni 1999 eine wesentliche Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes gegenüber dem Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung als ausgewiesen erachtet. Dies lässt sich auf Grund der Akten nicht beanstanden und wird auch von keiner Seite in Frage gestellt. Streitig ist hingegen, ob die Verschlechterung ab 1. Juli 1999, d.h. drei Monate ab der abschliessenden Beurteilung durch die Ärzte der MEDAS - wovon das kantonale Gericht ausgeht - oder bereits zu einem früheren Zeitpunkt eingetreten ist. b) Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt, wenn der von der MEDAS beigezogene Psychiater Dr. med. M.________ von einer bereits zwölf Monate zurückliegenden Verschlechterung des Gesundheitszustandes ausgehe, müsse diese somit ab dem 1. April 1998 eingetreten sein. Auf jeden Fall habe sie aber im April 1999 bereits drei Monate gedauert. Hinzu komme, dass die Gutachter im Rahmen einer Gesamtwürdigung die Auffassung geäussert hätten, es habe bereits seit August 1990 eine vollständige psychische Arbeitsunfähigkeit bestanden, womit dem Ergebnis der Begutachtung durch das ZMB vom 31. August 1990 und des Dr. med. H.________ vom 2. November 1989 klar widersprochen werde.