Citation: 6B_447/2021 E. 4.2.1

4.2.1. In tatsächlicher Hinsicht war vorinstanzlich unbestritten, dass die Beschwerdeführerin am 19. März 2017 auf ein vor ihr fahrendes Fahrzeug auffuhr. Die Vorinstanz schliesst aus den Akten und dem dokumentierten Unfallhergang, dass der Geschädigte einem Schleudertrauma-Mechanismus ausgesetzt war. Die massgeblich auf den Geschädigtenaussagen beruhende Diagnose Schleudertrauma sei ärztlich verifiziert. Zudem sei anhand des Schadensbildes am Fahrzeug von einer erheblichen Wucht des Aufpralls auszugehen. Die degenerativen HWS-Veränderungen des Geschädigten würden den Kausalzusammenhang weder unterbrechen noch entfallen lassen. Der Geschädigte habe beim Verkehrsunfall Schmerzen erlitten, die von ihrer Intensität her eine bloss vorübergehende, geringfügige Störung des Wohlbefindens deutlich überschritten hätten und daher eine einfache Körperverletzung darstellten.