Citation: 1C_341/2010 13.01.2011 E.

Mit Instruktionsverfügung vom 22. April 2009 räumte der Kammerpräsident des Verwaltungsgerichts den Verfahrensbeteiligten Gelegenheit ein, zum Bundesgerichtsurteil Stellung zu nehmen. Der Stadtrat Baden reichte darauf Pläne ein, in welchen aufgezeigt wurde, wo die neuen Strassenlinien verlaufen müssten. Gleichzeitig beantragte der Stadtrat, der vorgesehenen Lösung sei zuzustimmen bzw. diese sei zu verfügen. Nach weiteren Schriftenwechseln zur Frage der Direktänderung des Plans durch das Verwaltungsgericht, entschied letzteres am 27. April 2010, dass in teilweiser Gutheissung der Beschwerde Ziff. 2 des Genehmigungsentscheids des Regierungsrats vom 30. August 2006 und der "Teilplan Innenstadt - Rechts der Limmat" der Stadt Baden vom 24. Oktober 2005 bezüglich der schraffierten Fläche (mit blauem Doppelpfeil) inkl. dazugehörender Legende aufgehoben werde (Dispositiv-Ziff. 1.1). In Disp.-Ziff. 1.2 wurde festgelegt, dass auf den Parzellen Nrn. 2987 und 2299 anstelle der schraffierten Fläche (mit blauem Doppelpfeil) zwei Strassenlinien gemäss dem vom Stadtrat Baden am 2. Juni 2009 eingereichten Plan 1:500 eingetragen werde. Disp.-Ziff. 1.3 hält sodann fest, im Bereich der Parzellen Nrn. 2987 und 2299 habe die Fuss- und Radwegverbindung (kein motorisierter Verkehr) eine Breite von 2 m. Die genaue Lage des Fuss- und Radwegs werde mit dem Detailprojekt festgelegt. Die bestehenden Natursteinmauern seien soweit wie möglich in die Projektierung einzubeziehen und die Terrainanpassungen seien möglichst sanft zu gestalten. Im gleichen Umfang hob das Verwaltungsgericht den Beschwerdeentscheid des Regierungsrats vom 30. August 2006 auf (Disp.-Ziff. 2). Im Übrigen wies es die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat (Disp.-Ziff. 3). Der Regierungsrat wurde angewiesen, die Ziff. 1 unter Vorbehalt eines anderen Entscheids des Bundesgerichts im Amtsblatt des Kantons Aargau zu publizieren (Disp.-Ziff. 4). Schliesslich wurden der Beschwerdeführerin je ¾ der Verfahrenskosten vor dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht auferlegt (Disp.-Ziff. 5.1 und 5.2). Der Beschwerdeführerin wurden an die richterlich festgesetzten Parteikosten je ¼ für das Verfahren vor Obergericht und ¼ für das regierungsrätliche Beschwerdeverfahren zugesprochen (Disp.-Ziff. 6.1 und 6.2).