Citation: 4A_351/2021 E. 3.4.2

3.4.2. Die Beschwerdeführerin begründet auch nicht, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt haben soll, indem sie bei der Beweiswürdigung tel quel auf die im Rahmen der Beweissicherung erstatteten Gutachten abgestellt habe. Gleiches gilt für die Rüge, die Vorinstanz habe die Beweisanträge der Beschwerdeführerin ohne Begründung abgewiesen. Aus dem angefochtenen Entscheid erhellt, dass die Parteien im ordentlichen Beweisverfahren Gelegenheit hatten, dem Experten innerhalb des beschränkten Beweisthemas Ergänzungsfragen zu stellen. Ausserdem wurde der Experte in der Hauptverhandlung befragt. Damit hat die Vorinstanz nicht unzulässigerweise auf das provisorische Beweisergebnis der vorsorglichen Beweisabnahme abgestellt, wie die Beschwerdeführerin vorträgt. Im Übrigen ist nicht ersichtlich und behauptet die Beschwerdeführerin nicht, dass sie die angebliche Fehlerhaftigkeit des Beweisverfahrens gegenüber der Vorinstanz gerügt hätte. Dies gilt ebenso für die von dieser angeblich kritiklos zugelassenen Fragen der Beschwerdegegnerin an den Gutachter, wobei es der Beschwerdeführerin auch nach der Beschränkung des Beweisthemas im ordentlichen Beweisverfahren offen stand, ihre eigenen Fragen oder Ergänzungsfragen zu stellen oder die Erweiterung des Beweisthemas zu verlangen. Zudem erging der vorinstanzliche Verzicht auf eine weitere Beweisabnahme erst im Hauptverfahren, mithin im Rahmen der Beweiswürdigung, sodass das Bundesgericht die Rechtmässigkeit dieses Verzichts nur unter Willkürgesichtspunkten beurteilt. Dass die Vorinstanz willkürlich auf weitere Beweise verzichtet hätte, trägt die Beschwerdeführerin nicht substanziiert vor. Gleichfalls nicht zu beanstanden ist, dass die Vorinstanz die im Beweissicherungsverfahren erstatteten Gutachten im Hauptverfahren lediglich ergänzen liess und keine neuen Gutachten einholte. Die Beschwerdeführerin unterlässt es aufzuzeigen, weshalb die Erstattung gänzlich neuer Gutachten erforderlich und zum besseren Beweis geeignet gewesen sein soll. Ebenso wenig müssen grundsätzlich im Hauptverfahren neue Gutachten eingeholt werden (vgl. oben E. 3.1.4). Träfe dies zu, wäre das Beweissicherungsverfahren unnütz. Soweit die Beschwerdeführerin eine Verletzung zivilprozessualer Beweisvorschriften rügt und vorbringt, es sei unklar, welche Aussagen der Parteien und Zeugen die Vorinstanz berücksichtigt habe und welche nicht, genügt die Beschwerde den gesetzlichen Begründungsanforderungen gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Die Beschwerdeführerin unterlässt es, anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids im Einzelnen aufzuzeigen, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegen soll.