Citation: I 613/99 18.10.2000 E. 3

3.- Angesichts dieses Ergebnisses brauchtvorliegenddieFrage, obimRahmenvonArt. 28Abs. 2IVGderInvaliditätsgradnachderallgemeinenMethodedesEinkommensvergleichs - wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht - oder im ausserordentlichen Bemessungsverfahren zu ermitteln ist, nicht abschliessend beantwortet zu werden. Anzumerken bleibt indes, dass die Vorgehensweise der Verwaltung - wie im Bericht vom 25. November 1997/22. April 1998 dargelegt - entgegen der Auffassung der Vorinstanz nicht dem ausserordentlichen Bemessungsverfahren entspricht, bei welchem ein Betätigungsvergleich vorzunehmen und anschliessend der Invaliditätsgrad nach Massgabe der erwerblichen Auswirkungen der verminderten Leistungsfähigkeit in der konkreten erwerblichen Situation zu bestimmen ist (BGE 104 V 137 Erw. 2c; ZAK 1987 S. 260 Erw. 2a). Diese Bemessungsmethode kommt indes - auch bei Selbstständigerwerbenden - nur und erst zur Anwendung, wenn die Einkommensvergleichsmethode keine zuverlässige Ermittlung des Invaliditätsgrades erlaubt (vgl. ZAK 1981 S. 45 Erw. 2a). Für die Wahl des ausserordentlichen Bemessungsverfahrens ist hiebei entscheidend, inwiefern volks- und betriebswirtschaftliche Faktoren (u.a. Konjunkturlage und -entwicklung, Konkurrenzsituation, Mitarbeit von Familienangehörigen) die Geschäftsergebnisse vor und nach Eintritt des Gesundheitsschadens beeinflussen und die hinreichend genaue Bestimmung der auf dem eigenen Leistungsvermögen beruhenden Einkommensschöpfung (nicht) zulassen (AHI 1998 S. 254 Erw. 4a; vgl. auch AHI 1998 S. 122 f. Erw. 2c). Die Verwaltung wird mithin zu beurteilen haben, ob der Beschwerdeführer trotz seines Anstellungsverhältnisses zur D.________ AG in IV-rechtlichem Sinne als Selbstständigerwerbender zu betrachten und, falls dies bejaht wird, welche Bemessungsmethode angesichts der konkreten Verhältnisse anzuwenden ist.