Citation: 8C_131/2019 E. A

A.a. Die 1962 geborene A.________, gelernte Dentalhygienikerin, war seit August 1999 als Lehrbeauftragte bzw. Dozentin für Dentalhygiene an der Berufsschule B.________ und nebenbei als Dentalhygienikerin tätig; mit Vertrag vom 3. August 2012 wurde eine hauptberufliche, ausschliessliche Tätigkeit als Dozentin vereinbart. Infolge ihrer Anstellung war sie bei der Groupe Mutuel Versicherungen GMA AG (nachfolgend: Groupe Mutuel) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Gemäss Unfallmeldung vom 24. Oktober 2012 war A.________ am 8. Oktober 2012 beim Stossen eines beladenen Rollwagens in den offenen Schacht einer Hebebühne gestürzt und hatte sich dabei diverse Verletzungen zugezogen, die während einer stationären Hospitalisation im Spital C.________vom 8. Oktober bis 5. November 2012 behandelt wurden. Die Groupe Mutuel anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leistungen in Form von Heilbehandlung und Taggeld. Am 11. März 2013 nahm A.________ ihre Lehrtätigkeit an der Berufsschule wieder vollumfänglich auf. Nachdem die Versicherte einer Auflösung dieses Arbeitsverhältnisses per 31. Oktober 2016 zugestimmt hatte, schloss sie am 12. Oktober 2016 mit dem beco Berner Wirtschaft (nachfolgend: beco) einen Arbeitsvertrag für eine Tätigkeit als Personalberaterin ab 1. November 2016 bis 30. April 2020. A.b. Mit Verfügung vom 25. November 2014 stellte die Groupe Mutuel die vorübergehenden Leistungen aus der obligatorischen Unfallversicherung per 30. November 2014 ein und sprach der Versicherten eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 10% (Hypothermie Hand rechts sowie diskrete Feinmotorikstörung) zu. Im Rahmen des Einspracheverfahrens nahm sie Rücksprache mit ihrem beratenden Arzt Dr. med. D.________, Facharzt Neurologie FMH (Stellungnahme vom 15. März 2016), und veranlasste auf dessen Empfehlung eine konsiliarische neurologische Untersuchung durch Prof. Dr. med. E.________, Leitender Arzt Neurologie am Spital F.________ (Gutachten vom 23. November 2016 und Ergänzung vom 2. Juni 2017). Mit Verfügung vom 3. Oktober 2017 ersetzte die Groupe Mutuel gestützt darauf die bisherige Verfügung vom 25. November 2014: Sie sprach A.________ eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 10% (leichte distale Medianusparese) zu, verneinte den Anspruch auf eine Invalidenrente mangels einer unfallbedingten Lohneinbusse und gewährte die Übernahme der unfallkausalen Heilbehandlung zur Erhaltung des stabilen Gesundheitszustandes. Die bezüglich Verneinung des Rentenanspruchs erhobene Einsprache wies die Groupe Mutuel mit Entscheid vom 19. Juni 2018 ab.