Citation: 6S.442/2003 24.02.2004 E. 2

Der Beschwerdeführer wendet sich zunächst gegen den Schuldspruch der mehrfachen Veruntreuung. 2.1 Die Vorinstanz stellt in dieser Hinsicht für den Kassationshof verbindlich fest (Art. 277bis Abs. 1 BStP), der Beschwerdeführer habe Ende 1998/Anfang 1999 Fischereikurse organisiert, welche im Frühjahr 1999 von einer schwedischen Firma hätten durchgeführt werden sollen. Für den Kurs hätten sich 29 Personen angemeldet und das Kursgeld von Fr. 290.-- einbezahlt. In der Folge sei der Kurs aber von der schwedischen Firma abgesagt worden, weil der Beschwerdeführer das Kursgeld nicht zum voraus bezahlt habe und weil der Kursleiter erkrankt sei. Der Beschwerdeführer habe zwei Interessenten den geleisteten Betrag in bar zurückbezahlt. Zehn weitere angemeldete Personen hätten sich mit der Lieferung von Fischereimaterial an Zahlungsstatt bereit erklärt. In den übrigen 17 Fällen habe der Beschwerdeführer das Kursgeld nicht zurückbezahlt und das Geld für eigene Zwecke verbraucht. 2.2 Was der Beschwerdeführer in diesem Punkt vorbringt, erschöpft sich in einer Kritik an der Beweiswürdigung der Vorinstanz. Im Rahmen der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde ist der Kassationshof an die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz gebunden (Art. 277bis Abs. 1 BStP). Es kann mit diesem Rechtsmittel nur die Verletzung eidgenössischen Rechts geltend gemacht werden (Art. 269 Abs. 1 BStP). Auf die Beschwerde kann daher in diesem Punkt nicht eingetreten werden. Im Übrigen sind die Einwendungen des Beschwerdeführers gegen den Schuldspruch der Veruntreuung unbegründet. Denn die Vorinstanz wirft ihm nicht vor, dass er die vorausbezahlten Kursgelder nicht an die schwedische Firma weitergeleitet hat, sondern dass er dieselben nach der Absage des Kurses nicht an die Interessenten zurückbezahlt und für sich verbraucht hat.