Citation: 5A_593/2021 E. 3.3

3.3. Diese Schlussfolgerung genügt indes nicht, um die Beschwerde gutzuheissen. Vielmehr müsste die Beschwerdeführerin darlegen, dass der angefochtene Entscheid auch im Ergebnis unhaltbar ist (E. 1.3 oben). Dies gelingt ihr nicht, was anhand der nachfolgenden Tabelle erläutert sei. Wenn man auf die Zahlen abstellt, welche die Beschwerdeführerin im bundesgerichtlichen Verfahren anführt, würde sich der Bedarf der Töchter je um Fr. 70.-- erhöhen. Der ungedeckte Bedarf von C.________ betrüge diesfalls Fr. 270.-- (= Fr. 970.--./. Fr. 700.--) und jener von D.________ Fr. 1'615.-- (= Fr. 1'845.--./. Fr. 230.--). Weil sich auch der Bedarf des Beschwerdegegners um die Positionen Steuern (Fr. 200.--) und Kommunikationspauschale (Fr. 150.--) erhöhen würde, beliefe sich sein Überschuss vor Kindesunterhaltsbeiträgen auf Fr. 1'925.-- (= Fr. 5'075.--./. Fr. 3'150.--) gegenüber Fr. 2'275.-- (= Fr. 5'075.--./. Fr. 2'800.--) auf der Basis des betreibungsrechtlichen Existenzminimums. Nach Deckung des familienrechtlichen Existenzminimums der Töchter verblieben ihm noch Fr. 40.-- als Überschuss. Zugesprochen erhielten die beiden Töchter Fr. 300.-- und Fr. 1'600.--; C.________ erhält also Fr. 30.-- mehr als ihr familienrechtliches Existenzminimum (= Fr. 300.--./. Fr. 270.--) und D.________ Fr. 15.-- weniger (= Fr. 1'600.--./. Fr. 1'615.--). Diese relativ geringfügige Abweichung vom rechnerischen Ergebnis vermag die Schwelle der Willkür nicht zu überschreiten, ebenso wenig wie die unterlassene Aufteilung des (mutmasslichen) Überschusses von Fr. 40.--, zumal selbst in Anwendung der von der Beschwerdeführerin vertretenen Methode der den Töchtern je zustehende Anteil lediglich Fr. 10.-- ausmachen würde. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet.