Citation: 5A_458/2024 E. 3

Die Beschwerde enthält keine konkreten Rechtsbegehren, sondern einen blossen Appell, die ganze Angelegenheit und alle Unterlagen zu prüfen; schon daran scheitert die Beschwerde. Im Übrigen erfolgt auch keine sachgerichtete Auseinandersetzung mit dem in allen Teilen ausführlichen 43-seitigen Berufungsurteil, sondern beschränkt sich die Beschwerdeführerin auf allgemeine Aussagen dahingehend, dass der Beschwerdegegner die Obhut missbräuchlich einsetze, dass das Kind nicht für die elterliche Auseinandersetzung büssen dürfe und Kontakt zu beiden verdient habe, dass ein neues neutrales Gutachten erstellt werden müsse, dass der Kanton Schaffhausen sie nicht vor der Fortsetzung von Gewalt schütze und es wohl investigativer Fernsehbeiträge bedürfe, damit ein Gericht hinschaue, u.ä.m. Mit all diesen Ausführungen ist nicht ansatzweise dargetan, welche Rechtssätze und inwiefern das Obergericht diese falsch angewandt haben soll.