Citation: 6B_1267/2020 E. 2.4.2

2.4.2. Schliesslich ruft der Beschwerdeführer den (an sich zulässigen) Rügegrund der willkürlichen Beweiswürdigung an. Dabei führt er erneut Widersprüche im Aussageverhalten sowie Diskrepanzen zwischen Aussagen und objektiven Beweismitteln an und will daraus die Unglaubhaftigkeit der Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 ableiten. Im Umstand, dass das Obergericht dennoch auf diese abgestellt hat, sieht er Willkür. Wie der Beschwerdeführer aber selbst zugibt, hat "die Vorinstanz für sämtliche Unstimmigkeiten" der Beschwerdegegnerin 2 "eine plausible Erklärung": Die Vorinstanz hat die Aussagen sorgfältig und im Kontext aller anderen Beweismittel gewürdigt. Von Willkür, also dem Ziehen unhaltbarer Schlussfolgerungen, dem offensichtlichen Verkennen von Sinn und Tragweite eines Beweismittels bzw. der Nichtberücksichtigung eines wichtigen und entscheidwesentlichen Beweismittels, kann keine Rede sein und wird vom Beschwerdeführer auch nicht in einer den Begründungsanforderungen genügenden Weise dargetan. An diesem Befund ändern auch die Ausführungen zu seinen eigenen Aussagen nichts, wonach diese mit den objektiven Beweismitteln sowie den Aussagen von C.________ übereinstimmten und Realkennzeichen aufwiesen. Damit übersieht der Beschwerdeführer erneut, dass das Bundesgericht keine Berufungsinstanz ist, welche die Beweise eigenständig würdigt: Es genügt nicht, dem Bundesgericht eine eigene Würdigung der Beweise zu unterbreiten und die davon abweichenden Tatsachenfeststellungen der Vorinstanz als "willkürlich" zu bezeichnen. Auf solcherlei appellatorische Kritik ist nicht einzugehen. Dies gilt auch für die Ausführungen des Beschwerdeführers betreffend die Zeugenaussagen von D.________ und E.________: Diese genügen den strengen Anforderungen an eine Willkürrüge nicht.