Citation: 9C_314/2022 E. 5.3.2

5.3.2. Das betreffende Krankheitsgeschehen hatte sich somit sukzessive verschlechtert, wobei erste Symptome bereits im hier interessierenden Zeitraum bis Mitte Juni 2017 aufgetreten waren (vgl. E. 4 hiervor). Da die Beschwerdegegnerin jedoch zeitgleich noch an diversen anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen litt, die sich auf ihre Arbeitsfähigkeit auswirkten, erweist es sich grundsätzlich sowohl echtzeitlich als auch nachträglich als schwierig, die Verminderung des Leistungsvermögens prozentual den einzelnen Krankheitsbildern zuzuordnen. Vor diesem Hintergrund ist die - auf Beweiswürdigung beruhende - Feststellung der Vorinstanz, angesichts des komplexen Geschehensverlaufs scheine bei einer für diesen Zeitpunkt insgesamt ausgewiesenen vollständigen Arbeitsunfähigkeit spätestens ab der im April 2017 infolge einer anämisierenden oberen gastrointestinalen Blutung notfallmässig durchgeführten Gastroskopie die Annahme einer magenbedingten Arbeitsunfähigkeit von mindestens 20 % im Ergebnis zumindest überwiegend wahrscheinlich, jedenfalls nicht offensichtlich unrichtig respektive unhaltbar. Daran ändert der Hinweis der Beschwerdeführerin auf den Bericht der Frau Dr. med. B.________ vom 8. Dezember 2017 nichts, wonach das Magenleiden nicht zu den die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdegegnerin tangierenden Beschwerden gehöre. Dabei handelt es sich vielmehr um die momentane Bestandesaufnahme einer sich in der Folge in Bezug auf die Art der Gesundheitsschädigungen wie auch die darauf zurückzuführenden Arbeits (un) fähigkeiten als überaus volatil herausstellenden Krankheitshistorie, deren Auswirkungen retrospektiv sogar eher noch zuverlässiger beurteilbar waren. Ebenso wenig vermag die Beschwerdeführerin schliesslich gestützt auf das MZR-Gutachten vom 21. November 2018 (samt Ergänzung vom 18. Dezember 2018) ein willkürlich hergeleitetes Ergebnis der Vorinstanz aufzuzeigen. Den entsprechenden gutachtlichen Ausführungen wurde, worauf die Beschwerdegegnerin zutreffend hinweist, übereinstimmend jegliche Beweiskraft für die zu beurteilenden Belange abgesprochen.