Citation: 2C_204/2016 E. 2

Soweit die Beschwerdeführer eine Verletzung des rechtlichen Gehörs rügen, indem die Vorinstanz ihre Wohnsitzverlegung als geplantes Konstrukt zur Steuerersparnis bezeichnet habe, ohne die angebotenen Beweise (Wohnsitzverlegung der Eltern bzw. Schwiegereltern und Zeugenaussagen von Bezugspersonen in V.________) zu würdigen, ist auf Folgendes hinzuweisen: Das rechtliche Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV verlangt, dass die Behörde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt (BGE 124 I 49 E. 3a S. 51; 124 I 241 E. 2 S. 242; je mit Hinweisen). Daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Dabei ist es nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass der Betroffene den Entscheid in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (BGE 138 I 232 E. 5.1 S. 237; 136 I 229 E. 5.2 S. 236; je mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat dargelegt, weshalb sie nicht von einer Wohnsitzverlegung in den Kanton Graubünden aus privaten Gründen ausging. Der Entscheid konnte von den Beschwerdeführern denn auch ohne Weiteres angefochten werden. Im Übrigen erweist sich diese Frage, wie noch zu sehen ist und worauf schon die Vorinstanz richtig hingewiesen hat, ohnehin nicht als relevant. Die Rüge der Gehörsverletzung ist unbegründet.