Citation: 2C_68/2023 E. 7.1

7.1. Die Beschwerdeführerinnen tragen zunächst vor, sie hätten sich nicht an einer Gesamtabrede beteiligt. Die Vorinstanz habe ihnen auch keine Beteiligung an einer Einzelabrede über die Treibstoffzuschläge nachgewiesen. Vielmehr nehme die Vorinstanz im Ergebnis eine Beweislastumkehr vor. Es könne ihnen keine Wettbewerbsabrede im Sinne von Art. 4 Abs. 1 KG angelastet werden. Sodann wende die Vorinstanz die im Urteil 2C_180/2014 vom 28. Juni 2016 etablierte und teilweise in BGE 143 II 297 amtlich publizierte Rechtsprechung rückwirkend auf die vorliegend relevanten Sachverhalte aus den Jahren 2002-2004 an. Dies verletze das Rückwirkungsverbot.