Citation: 6B_163/2018 E. B

Am 27. September 2013 erstattete A.________ bei der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich Strafanzeige gegen X.________ und Y.________ wegen falscher Anschuldigung, Freiheitsberaubung, Veruntreuung etc. Mit weiteren Strafanzeigen vom 29. Januar 2014 sowie vom 8. Juni 2016 warf A.________ X.________ Unterdrückung von Urkunden und allenfalls Amtsmissbrauch bzw. Y.________ Erpressung vor. Gemäss A.________ habe X.________ Y.________ unter Druck gesetzt und begünstigt, um ihn zu einer Falschaussage zum Nachteil von A.________ zu veranlassen. Am 29. November 2011, als er nicht mehr habe aussagen wollen, habe X.________ ihn unter Vorlage eines Faxes der Staatsanwaltschaft Innsbruck und unter Drohung einer Rücklieferung nach Österreich zu einer verwertbaren Aussage gegen A.________ genötigt. X.________ habe nur das per Post versandte Exemplar des Faxes einakturiert. Das Original habe sie dem Verteidiger von Y.________ übergeben und davon keine Kopie zu den Akten genommen, sodass der genaue Zeitpunkt des Empfangs des Faxes verdunkelt worden sei. X.________ habe weiter Y.________ ein beschlagnahmtes Fahrzeug herausgegeben und Belohnungen wie die Freigabe einer gesperrten Liegenschaft sowie die Einstellung des Verfahrens in Aussicht gestellt. Zudem habe X.________ A.________ in der Anklage vom 20. Februar 2013 offenkundig falsch beschuldigt. Y.________ habe nach Ansicht von A.________ diese fälschlicherweise beschuldigt, Fr. 100'000.-- für den Anbau von Marihuana investiert, sein mit Betäubungsmittelhandel verdientes Geld gewaschen sowie Fr. 497'000.-- von B.________ veruntreut zu haben. Aufgrund dieser angeblich falschen Vorwürfe sei A.________ verhaftet worden. Zudem habe Y.________ ihr in Aussicht gestellt, für eine Beteiligung an der C.________ AG seine Strafanzeige gegen sie zurückzuziehen.