Citation: 6B_1073/2022 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe keinen direkten Vorsatz gehabt, B.________ zu töten. Als er sie überwältigt und - wenn auch massiv - auf sie eingeschlagen habe, habe er sie nicht töten wollen, ansonsten er sie tatsächlich erschlagen und nicht noch lebend zurückgelassen hätte. Zum selben Ergebnis würden auch die Umstände führen, dass er das Opfer gefesselt und anschliessend telefonisch die Sanität kontaktiert habe. Wer aber dermassen massiv auf eine hochbetagte Person einschlage, wie der Beschwerdeführer dies aufgrund der rechtsmedizinisch belegten Verletzungen von B.________ getan habe, und sie fixiert zurücklasse, müsse damit rechnen, dass das Opfer unmittelbar sterbe. Der Beschwerdeführer habe bereits mit seinem exzessiven körperlichen Übergriff in Kauf genommen, dass es diesen nicht überlebe. Es sei an den Schlägen zwar nicht unmittelbar verstorben. Wenn der Beschwerdeführer das schwer verletzte Opfer verschnürt und an der Türklinke fixiert habe, was nicht nur verhindert habe, dass es Hilfe habe herbeirufen oder nur schon habe "robben" können, sondern seinen bereits stark angeschlagenen medizinischen Zustand weiter massiv belastet habe, habe er beim Zurücklassen des Opfers in diesem Zustand wiederum in Kauf genommen, dass es jederzeit sterben könnte. Dieser Taterfolg sei nach 1-2 Stunden denn auch tatsächlich eingetreten (Urteil S. 14 f. E. 3.4).