Citation: 5A_242/2007 16.10.2007 E. 3

Die Beschwerdeführerin wendet ein, der Hinweis auf die Gerichtsnotorietät ihres psychischen Zustandes sei - da losgelöst vom Beschwerdegegenstand - willkürlich und tendenziell. Sie macht geltend, dass sie nicht in verwahrlosten Verhältnissen lebe und sich ihr Gesundheitszustand merklich verbessert habe. Ausserdem stehe ihr aufgrund der Vereinbarung vom 3. Juli 2004, in welcher die Platzierung von R.________ geregelt worden sei, ein Besuchsrecht zu. Dieses werde ihr tatsächlich jedoch verwehrt. Damit seien zum einen die Voraussetzungen der betreffenden Vereinbarung nicht mehr gegeben. Zum andern hätten sich infolgedessen ihr Gesundheitszustand und die familiäre Situation erheblich verschlechtert. Da das Verhältnis zwischen ihr und ihrer Schwester angespannt sei, wäre mit einer Umplatzierung von R.________ auch eine Verbesserung des Verhältnisses zwischen Mutter und Tochter verbunden. Sodann sei festgestellt worden, dass die Beiständin von R.________ klar zu deren Gunsten und ihrer Pflegemutter handle. R.________ müsse mit der Krankheit ihrer Mutter umgehen können und entsprechende Anstrengungen leisten. Wenngleich das Strafverfahren betreffend die sexuelle Belästigung mangels Beweisen eingestellt worden sei, hätten die entsprechenden Vorgänge stattgefunden. Der Umstand, dass S.________, die aufgrund persönlicher Konflikte von der Pflegemutter weggezogen sei, nunmehr bei der Beschwerdeführerin lebe und sich wohl fühle, zeige, dass auch die derzeitige Platzierung von R.________ nicht geeignet sei. Schliesslich seien auch die Platzverhältnisse bei der Pflegefamilie äusserst knapp.