Citation: H 288/99 19.06.2000 E. 1

1.- Auf den Antrag des Mitinteressierten A.________ in seiner Vernehmlassung zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde des F.________, er sei von der Schadenersatzpflicht gegenüber der Ausgleichskasse zu befreien, ist nicht einzutreten. Da er selber den vorinstanzlichen Entscheid nicht mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde angefochten hat, kann er in der Vernehmlassung kein selbstständiges Begehren im Sinne eines Antrages mehr stellen, das über den durch die Verwaltungsgerichtsbeschwerde bestimmten Streitgegenstand (BGE 110 V 51 Erw. 3b und c) hinaus geht. Denn das verwaltungsgerichtliche Verfahren kennt das Institut der Anschlussbeschwerde nicht; vorbehalten bleiben in Spezialgesetzen vorgesehene Ausnahmen (BGE 124 V 155 Erw. 1; 114 V 244 Erw. 4 mit Hinweisen).