Citation: 2C_1033/2017 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführer machen zunächst geltend, die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen zum "Smart-Working"-Konzept, d.h. zum tatsächlichen Arbeitsumfeld des Beschwerdeführers, seien offensichtlich unvollständig, unrichtig und verletzten in verschiedener Hinsicht das Willkürverbot. So ergebe sich aus dem Beschrieb des "Smart-Working"-Konzepts durch die Arbeitgeberin, entgegen der Auffassung der Vorinstanz, dass nicht für alle Arbeitnehmer ein Arbeitsplatz vorhanden sei. Die dem "Smart-Working"-Konzept zugrundeliegende Theorie impliziere geradezu das "Home Office" und somit ein privates Arbeitszimmer. Es sei willkürlich, wenn die Vorinstanz ausführe, bei "Smart-Working" werde lediglich ein Teil der fixen Arbeitsplätze durch flexible Arbeitsplätze ersetzt. Naturgemäss verteilten sich die Krankheiten und Ferien der Mitarbeiter in der Praxis nicht linear auf ein Jahr, so dass notwendigerweise nicht immer genügend Arbeitsplätze vorhanden seien. Die Erforderlichkeit eines privaten Arbeitszimmers werde somit gleich doppelt impliziert, nämlich zum einen durch die "Sharing Ratio" von 0.8 - was für einen Teil der Arbeitnehmer ein "working remotely" voraussetze - und zum andern, weil er als privater Büronomade bei Überbelegung "remotely" arbeiten müsse und er daher als einzige Alternative auf sein privates Arbeitszimmer zurückgreifen müsse.