Citation: K 142/00 20.10.2000 E. 4

4.- Die Vorinstanz hat eine Verfahrensvereinigung verfügt, was bedeutet, dass über die Frage der Wirtschaftlichkeit der vom Beschwerdeführer vorgenommenen Behandlungen in den Jahren 1997 und 1998 im gleichen Prozess geurteilt werden soll. Dass er durch diese Verfahrensvereinigung, welche im Übrigen nach den entsprechenden kantonalrechtlichen Bestimmungen (§ 4 der Verordnung über das Schiedsgericht in Sozialversicherungsstreitigkeiten [SGVO] in Verbindung mit § 58 Abs. 2 der Zivilprozessordnung [ZPO]) jederzeit wieder aufgehoben werden kann, einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil erleide bzw. dass es für ihn nachteilig sei, wenn er die Frage der Verfahrensvereinigung erst in einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die Endverfügung aufwerfen könne, vermag der Beschwerdeführer nicht darzutun. Namentlich ist nicht ersichtlich, inwiefern sich der Umstand, dass nur eine Klageantwort statt deren zwei einzureichen ist, nachteilig auswirkt, schränkt dies doch die Möglichkeit zur Stellungnahme in keiner Weise ein. Ebenso wenig sind Anhaltspunkte ersichtlich, weshalb es für den Beschwerdeführer einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil darstellen soll, wenn über die beiden Jahre im gleichen Prozess entschieden wird. Sollte der Beschwerdeführer mit dem einen und/oder anderen Ergebnis nicht einverstanden sein, so steht ihm ohne weiteres die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die kantonale Endverfügung offen. Ist somit das Vorliegen eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils zu verneinen, gebricht es an der notwendigen Voraussetzung für die Durchführung eines selbstständigen Beschwerdeverfahrens gegen die vorinstanzliche Verfügung vom 18. August 2000. Damit entfällt auch die (materielle) Prüfung, ob der vorinstanzliche Beschluss inhaltlich rechtens ist bzw. ob die gegen die Verfahrensvereinigung vorgebrachten Einwendungen, namentlich auch jene prozessualer Art, begründet sind.