Citation: 5A_651/2024 E. 2

Zur Frage der Genehmigung der Verlegung des Aufenthaltsortes des Kindes ins Ausland und die in diesem Kontext nötige Obhutszuteilung besteht die Beschwerde weitgehend aus einer von der Sache her appellatorischen Sachverhaltskritik bzw. Darstellung des Sachverhaltes aus eigener Sicht. Dies ist unabhängig von Art. 98 BGG ungenügend, weil in Bezug auf den Sachverhalt selbst bei voller Rechtskognition nur substanziierte Verfassungs-, insbesondere Willkürrügen möglich wären und auf bloss appellatorische Ausführungen nicht eingetreten werden kann (Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 142 III 364 E. 2.4; 149 III 81 E. 1.3). Was an der obergerichtlichen Kernüberlegung, mit Blick auf die rechtsrelevante Fragestellung bei Wegzugsentscheidungen (dazu BGE 142 III 481 E. 2.6) bedürfe es nach den zutreffenden Erwägungen der KESB zur Erstellung des Sachverhaltes vorgängig einer gutachterlichen Abklärung der Erziehungsfähigkeit, verfassungsverletzend sein soll, wird in der Beschwerde nicht substanziiert dargelegt und selbst bei voller Rechtskognition vermöchten die ungeordneten und teils polemischen Ausführungen keine Rechtsverletzung aufzuzeigen. Insbesondere liegt keine Verletzung der Begründungspflicht vor (dazu BGE 141 III 28 E. 3.2.4; 142 III 433 E. 4.3.2; 143 III 65 E. 5.2), denn im angefochtenen Entscheid werden - im Sinn der entscheidwesentlichen Gesichtspunkte - die Überlegungen genannt, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf welche sich sein Entscheid stützt. Im Übrigen argumentiert die Beschwerdeführerin widersprüchlich, wenn sie einerseits eine ungenügende Sachverhaltsabklärung durch die KESB bzw. das Obergericht moniert und andererseits die Erstellung eines Gutachtens für unangebracht bzw. verfassungsverletzend hält.