Citation: 1C_119/2020 E. 6.3.1

6.3.1. Unter den gegebenen Umständen, insbesondere der auch vom Beschwerdeführer nicht in Abrede gestellten, offenbar erheblichen Zerstrittenheit der Parteien, ist es nachvollziehbar, dass die Vorinstanz davon ausgegangen ist, die Einhaltung des baugesetzlich vorgeschriebenen Strassenabstands von 4,5 m führe zu einer offensichtlich unzweckmässigen Lösung im Sinne von Art. 99 Abs. 1 Ziff. 3 PBG/NW. Der Einwand des Beschwerdeführers, es sei im ganzen Verfahren nie dargetan worden, weshalb es die 1,5 m mehr Sichtschutz brauchen sollte - womit er sich auf die Differenz zwischen dem baugesetzlich vorgeschriebenen Abstand und dem bewilligten Strassenabstand des Grenzzauns von 3 m bezieht -, ändert daran nichts. Aus diesem Vorbringen ergibt sich unter den gegebenen Umständen nicht, dass die Beurteilung der Vorinstanz, insbesondere deren Anwendung des kantonalen Rechts, im Ergebnis offensichtlich unhaltbar oder sonst willkürlich wäre (vgl. BGE 144 I 170 E. 7.3; 144 II 281 E. 3.6.2). Dasselbe gilt für die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers in diesem Zusammenhang.