Citation: 8C_330/2024 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz prüfte, ob die über den 16. Mai 2023 hinaus bestehenden psychischen Beschwerden adäquat kausal auf das Unfallereignis vom 18. April 2019 zurückzuführen sind anhand der Rechtsprechung zu den psychischen Fehlentwicklungen nach Unfällen, mithin unter Ausklammerung der psychischen Beschwerdekomponenten des Gesundheitsschadens (E. 2.2 vorne). Sie ging dabei bezüglich des erlittenen Überrolltraumas von einem mittelschweren Unfallereignis im engeren Sinne aus. Sie gelangte zum Schluss, selbst bei Bejahung des Kriteriums der Dauerschmerzen seien weder drei der sieben Adäquanzkriterien noch eines davon in besonders ausgeprägter Weise erfüllt, weshalb der adäquate Kausalzusammenhang der noch vorhandenen psychischen Beschwerden und damit eine über den 16. Mai 2023 hinaus bestehende Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin zu verneinen sei.