Citation: 6B_520/2020 E. 5.4.2

5.4.2. Die Rüge der offensichtlich unrichtigen Feststellung des Sachverhalts ist unbegründet, soweit die Beschwerde insofern überhaupt den Begründungsanforderungen genügt. Der Beschwerdeführer beschränkt sich im Wesentlichen auf die Behauptung, das Projekt sei werthaltig gewesen und verschiedene Zeugen hätten hiezu Aussagen machen können. Inwieweit sich aus welchen Zeugeneinvernahmen ergeben soll, dass die Annahme der mangelnden Werthaltigkeit des Projekts schlechterdings unhaltbar sein soll, legt der Beschwerdeführer indes nicht hinreichend dar. Es ist namentlich nicht ersichtlich, inwiefern sich etwa aus dem Umstand, dass die für die Umsetzung des Projekts angestellte Mitarbeiterin mit Sicherheit in der Lage gewesen wäre, Aussagen zu Projektreife und Werthaltigkeit zu machen (Beschwerde S. 18), andere Schlussfolgerungen geradezu hätten aufdrängen sollen. Die Vorinstanz durfte vielmehr ohne Weiteres auf die Aussagen der mitbeschuldigten Verwaltungsräte der E.________.ch AG D.________ und C.________ abstellen, welche bestätigt haben, dass das Projekt nicht über den Status einer Idee hinausgegangen sei. Es mag zutreffen, dass der Revisor der Gesellschaft mit Schreiben vom 15. Dezember 2003 gegenüber den Mitangeklagten C.________ und D.________ bestätigt hat, er sei überzeugt gewesen, dass aus dem Projekt "E.________" "etwas hätte werden können" (Beschwerde S. 17). Doch nimmt die Vorinstanz an, es fehlten für diese Einschätzung konkrete Belege (angefochtenes Urteil S. 84). Zudem konnte der Revisor in seiner Zeugeneinvernahme vom 29. Oktober 2010 hiezu keine näheren Angaben mehr machen (erstinstanzliches Urteil S. 253 f.). Soweit die Vorinstanz bei dieser Sachlage ohne Willkür von einer fehlenden Aktivierbarkeit und Bilanzierbarkeit des Projekts ausgehen durfte (angefochtenes Urteil S. 83 f.), hat auch kein Anlass bestanden, von Amtes wegen eine neues Gutachten zur Frage der Werthaltigkeit einzuholen. Insgesamt vermag der Beschwerdeführer mit seinen appellatorischen Ausführungen nicht darzulegen, dass die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig wäre. Die Schuldsprüche wegen mehrfacher Urkundenfälschung (in Bezug auf die Verträge zwischen der L.________ AG und der E.________.ch AG, die revidierte Statutenbestimmung, den Zeichnungsschein, den Kapitalerhöhungsbericht, die Prüfungsbestätigung der Revisionsstelle und die Bilanz 2003), der mehrfachen Erschleichung einer falschen Beurkundung (in Bezug auf die notarielle Beglaubigung der ausserordentlichen Generalversammlung und des Sitzungsprotokolls des Verwaltungsrats der E.________.ch AG vom 15. Dezember 2003 sowie den Handelsregistereintrag) sowie der Misswirtschaft sind daher nicht zu beanstanden.