Citation: 8C_350/2018 E. 5.3.1

5.3.1. Aus der genannten Stellungnahme der MEDAS vom 28. Mai 2014 ergibt sich, dass zumindest zwischen den bereits bei der Erstbegutachtung involvierten Experten Dres. med. C.________ und D.________ sowie dem für das neurochirurgische Gutachten vom 17. Februar 2014 verantwortlich zeichnende Dr. med. B.________ ein Austausch stattfand. Die Gesamtbeurteilung floss sowohl in die - von den Dres. C.________ und D.________ unterzeichnete - Stellungnahme vom 28. Mai 2014 als auch in die präzisierte Fassung des neurochirurgischen Gutachtens vom 17. Februar 2014 ein. Wenn die Sachverständigen aufgrund der neu erhobenen klinischen und radiologischen Befunde sowie des geringeren Schmerzmittelkonsums zum Schluss gelangten, der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers habe sich im Vergleich zur Vorbegutachtung im Jahr 2012 verbessert, so ist dies nicht zu beanstanden. Anders als der Beschwerdeführer Glauben machen will, führten die Gutachter die Verbesserung nicht allein auf den veränderten Schmerzmittelkonsum zurück. Entgegen seinem Einwand war es auch nicht nötig, dass Dr. med. D.________ ihn noch einmal untersucht, konnte sich der Rheumatologe doch auf die von Dr. med. B.________ erhobenen Befunde stützen. Ausserdem ist es nicht ungewöhnlich, dass eine Nachbegutachtung durch einen anderen Experten erfolgt.