Citation: 5A_305/2018 E. 9.2

9.2. Die Beschwerdeführerin beharrt in appellatorischer Kritik darauf, dass C.________ mit der Beistandschaft nicht einverstanden sei. Damit ist sie nicht zu hören. Andere Gründe, weshalb die Aufhebung der Beistandschaft angezeigt wäre, nennt sie nicht; solche sind auch nicht ersichtlich. Angesichts der Uneinsichtigkeit der Beschwerdeführerin betreffend C.________s Bedürfnisse sowie der Zerstrittenheit der Eltern scheint die Beistandschaft notwendig und sinnvoll. Daran vermag auch die in der Beschwerdeschrift zitierte Rechtsprechung (BGE 142 III 612 E. 4.3 S. 616; Urteil 5A_46/2016 vom 26. Mai 2015 E. 4.4.2 und E. 4.4.5) nichts zu ändern. Im Übrigen ist die Errichtung einer Beistandschaft bei Fremdplatzierungen die Regel (vgl. HÄFELI, in: ZGB Kommentar, Kren Kostkiewicz/Wolf/Amstutz/Fankhauser [Hrsg.], 3. Aufl. 2016, N. 9 zu Art. 308 ZGB). Vorliegend wurde der Obhutsentzug aufrechterhalten (vgl. vorstehend E. 6.3), weshalb damit einhergehend auch die Beistandschaft beizubehalten ist. Die Rüge der Beschwerdeführerin ist unbegründet.