Citation: 5A_14/2024 E. 2.4.5

2.4.5. Nichts auszurichten vermag der Beschwerdeführer schliesslich mit der Rüge, das Schreiben der Gläubigerin vom 14. November 2013 sei als Verzicht auf die Beseitigung des Rechtsvorschlags zu interpretieren, denn es bleibt unklar, was genau der Beschwerdeführer damit erreichen will. Das Obergericht hat das besagte Schreiben als Verzicht der Gläubigerin auf die Weiterführung des Vollstreckungsverfahrens gewertet (oben E. 2.1). Damit hätte die Gläubigerin offensichtlich kein (schützenswertes) Interesse daran, den Rechtsvorschlag in einem (ordentlichen) Zivilprozess beseitigen (Art. 79 SchKG) oder in einem Rechtsöffnungsverfahren aufheben zu lassen (Art. 80 ff. SchKG). Bei dieser Ausgangslage kommt der Frage, ob die Gläubigerin mit ihrem Schreiben auf eine Beseitigung des Rechtsvorschlags verzichtet hat, keine Relevanz zu.