Citation: 1B_377/2021 E. A

Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt führt gegen A.________ ein Strafverfahren u.a. wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung. Am 29. Januar 2019 wurde er im Beisein seiner damaligen amtlichen Verteidigerin, Advokatin Vogel, erstmals zur Sache einvernommen. Nachdem diese festgestellt hatte, dass ihre Bürokollegin die Vertretung des mutmasslichen Opfers übernommen hatte, legte sie ihr Mandat gleichentags nieder. Am 5. Februar 2019 beantragte der nunmehr von Advokat Stefan Kunz notwendig verteidigte A.________, das Protokoll der Einvernahme vom 29. Januar 2019 aus den Akten zu weisen, da er zu diesem Zeitpunkt nicht wirksam verteidigt gewesen sei. Die Staatsanwaltschaft wies den Antrag gleichentags ab. Am 4. März 2020 wurde Advokat Stefan Kunz auf Wunsch von A.________ aus seinem Amt entlassen. An seiner Stelle wurde Advokat Christian von Wartburg als amtlicher Verteidiger eingesetzt. Am 2. Oktober 2020 beantragte A.________ erneut, das Einvernahmeprotokoll vom 29. Januar 2019 aus den Akten zu entfernen. Zudem beantragte er die Durchführung einer Konfrontationseinvernahme mit dem mutmasslichen Opfer. Beide Anträge wurden von der Staatsanwaltschaft am 3. November 2020 abgewiesen. Dagegen erhob A.________ am 16. November 2020 Beschwerde ans Appellationsgericht mit den Anträgen, die Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 3. November 2020 aufzuheben und die Staatsanwaltschaft anzuweisen, seinen Beweisanträgen stattzugeben. Er ersuchte zudem, seiner Beschwerde aufschiebende Wirkung beizulegen und die Strafgerichtspräsidentin anzuweisen, mit der Instruktion des Falles bis zum Beschwerdeentscheid zuzuwarten. Zudem sei die Staatsanwaltschaft anzuweisen, das Strafgericht um Rückweisung der Anklage zu ersuchen. Am 4. Januar 2021 beantragte A.________ der Strafgerichtspräsidentin, das Strafverfahren gegen ihn zu sistieren, was diese mit Verfügung vom 8. Januar 2021 ablehnte. Am 20. Januar 2021 verlangte A.________ den Ausstand der Strafgerichtspräsidentin und tags darauf erhob er Beschwerde gegen deren Verfügung vom 8. Januar 2021. Die Strafgerichtspräsidentin überwies das Ausstandsgesuch an das Appellationsgericht mit dem Antrag, es abzuweisen. Das Appellationsgericht vereinigte die Verfahren und wies die Beschwerden am 19. Mai 2021 ab, soweit es darauf eintrat. Das Ausstandsgesuch gegen die Strafgerichtspräsidentin wies es ab.