Citation: 8C_329/2010 06.08.2010 E. 5

Zu prüfen ist in Anbetracht von Art. 107 Abs. 1 BGG, wonach das Bundesgericht nicht über die Begehren der Parteien hinausgehen und demzufolge den vorinstanzlichen Entscheid nicht zu deren Ungunsten abändern darf, somit im Folgenden die Frage, ob die der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 19. Dezember 2003 zugesprochene (und mit Mitteilung vom 18. Mai 2005 bestätigte) ganze Rente unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten zu Recht auf Ende Juni 2009 auf eine Viertelsrente reduziert wurde. Mangels Anfechtung des kantonalen Entscheids durch die Beschwerdegegnerin ist dieser insoweit, als der Versicherten damit für die Zeit ab 1. Juli 2009 weiterhin der Anspruch auf eine Viertelsrente zugestanden wird, in Rechtskraft erwachsen (vgl. Ulrich Meyer, a.a.O., N. 18 zu Art. 107 BGG). Eine reformatio in peius zum Nachteil der Beschwerdeführerin ist ausgeschlossen (BGE 131 III 91 E. 5.2 S. 94 mit Hinweisen; Bernard Corboz, in: Commentaire de la LTF, 2009, N. 27 zu Art. 107 BGG). 5.1 Wurde eine Rente zuvor bereits revidiert oder bestätigt, bildet Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, einer Beweiswürdigung und gegebenenfalls - sofern Hinweise für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands bestehen - der Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 133 V 108 E. 5.4 S. 114). Hinsichtlich der erheblichen zeitlichen Anknüpfungspunkte hat als letztmaliger, das Ergebnis einer rechtsgenüglichen materiellen Prüfung des Rentenanspruchs darstellender Rechtsakt die Mitteilung der Beschwerdegegnerin vom 18. Mai 2005 zu gelten, mit welcher - nach zusätzlichen medizinischen Abklärungen - oppositionslos eine seit der Leistungszusprechung unveränderte Rentensituation bestätigt worden war. Zu beurteilen ist daher, ob im Zeitraum zwischen der Mitteilung vom 18. Mai 2005 und der Verfügung vom 25. Mai 2009 eine revisionsrechtlich bedeutsame Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten ist, welche eine Herabsetzung der bisherigen ganzen auf eine Viertelsrente per Ende Juni 2009 rechtfertigt (BGE 133 V 108 E. 5.4 S. 114 mit Hinweis; vgl. auch Urteile 9C_899/2009 vom 26. März 2010 E. 2.1 und 8C_292/2009 vom 10. Juni 2009 E. 3, je mit Hinweisen).