Citation: 6B_239/2022 E. 7.1

7.1. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Vorinstanz habe für die auf den Zivilweg verwiesene Zivilforderung des Beschwerdegegners 2 zu Unrecht eine Haftungsquote von 100 % festgelegt. Den Beschwerdegegner 2 treffe ein Mitverschulden am Unfall, weshalb die Haftungsquote entsprechend herabzusetzen sei. Die Vorinstanz verstosse auch gegen die Dispositionsmaxime, da der Beschwerdegegner 2 weder vor der ersten noch der zweiten Instanz ein Rechtsbegehren auf Festlegung einer Haftungsquote von 100 % bzw. eines blossen Grundsatzentscheides gestellt habe. Der Beschwerdegegner 2 habe im ganzen Prozess keine Behauptungen aufgestellt, welche darauf schliessen liessen, dass er ihn für zu 100 % verantwortlich halte. Auch sei kein entsprechendes Beweisverfahren durchgeführt worden. Da der Beschwerdegegner 2 vor der Vorinstanz als Berufungsbeklagter lediglich die Abweisung der Berufung beantragt habe, habe er nicht Anträge in den Prozess einbringen können, die er nicht bereits vor erster Instanz gestellt habe.