Citation: 6B_656/2020 E. 4.4

4.4. Sofern der Beschwerdeführer seiner Argumentation den von ihm geltend gemachten und von der Vorinstanz willkürfrei verworfenen Sachverhalt zugrunde legt, ist er damit nicht zu hören. Dies gilt insbesondere, wenn er eine Sorgfaltspflichtverletzung mit seiner von der verbindlichen Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz abweichenden Behauptung, der Abstand sei grösser und die gefahrene Geschwindigkeit geringer gewesen, bestreitet. Warum der Unfall gestützt auf den von der Vorinstanz willkürfrei erstellten Sachverhalt nicht vorhersehbar und vermeidbar gewesen sein soll, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf. Er macht insbesondere nicht geltend, dass ein grösserer Abstand nicht möglich gewesen wäre. Aufgrund seines provozierenden Verhaltens war es für den Beschwerdeführer im Sinne der vorinstanzlichen Erwägungen vorhersehbar, dass er bei B.________ eine Fehlreaktion auslösen konnte, in dessen Folge es bei dem eingehaltenen Abstand zu einer Kollision kommen konnte. Ausgehend von dem für das Bundesgericht verbindlichen Sachverhalt sind keine aussergewöhnlichen Umstände ersichtlich, die zu einer Unterbrechung des Kausalzusammenhangs führen würden. Der Beschwerdeführer hätte nach den zutreffenden vorinstanzlichen Erwägungen bei Anwendung der gebotenen Aufmerksamkeit bei dem von ihm provozierenden Verhalten und der gefahrenen Geschwindigkeit einen grösseren Abstand einhalten müssen. Hätte der Beschwerdeführer einen grösseren Abstand eingehalten, wäre es nicht zur Kollision gekommen. Die Verurteilung des Beschwerdeführers wegen fahrlässiger Körperverletzung verstösst nicht gegen Bundesrecht.