Citation: I 8/00 25.02.2000 E. 3

3.- Im Lichte dieser vom Beschwerdeführer zu Recht nicht in Frage gestellten Grundsätze ist die vorinstanz- liche Bestätigung der Verfügungen vom 8. und 9. Januar 1997, wonach kein Anspruch auf Abgabe von Lesebrillen und (ab 1. Februar 1997) auf Kontaktlinsen zu Lasten der Inva- lidenversicherung besteht, von Bundesrechts wegen nicht zu beanstanden, ist doch unbestrittenermassen bisher keine medizinische Eingliederungsmassnahme im Sinne von Art. 12 IVG an den Augen durchgeführt worden. Soweit in diesem Zu- sammenhang geltend gemacht wird, die Verwaltung habe dies- bezügliche Abklärungen unterlassen, ist auf diesen nicht weiter begründeten Vorwurf, soweit zulässig (vgl. Erw. 1), nicht näher einzugehen. Zu keiner anderen Beurteilung An- lass gibt das in diesem Verfahren eingereichte ärztliche Zeugnis des Dr. med. S.________ vom 23. Dezember 1999. Weder die mit Kontaktlinsen und zusätzlichen Sehbrillen erreichbare Verbesserung der Sehverhältnisse noch deren Notwendigkeit zur Ausübung einer beruflichen Tätigkeit vermögen das fehlende Anspruchserfordernis der wesentlichen Ergänzung einer medizinischen Eingliederungsmassnahme (vgl. Art. 21 Abs. 1 zweiter Satz IVG) zu ersetzen. Schliesslich stellt die Abgabe dieser Gegenstände selber entgegen der offenbaren Auffassung des Beschwerdeführers keine solche Vorkehr dar.