Citation: 6B_206/2020 E. 5

Die beschuldigte Person kann vor Bundesgericht grundsätzlich nicht rügen, gewisse Beweise seien zu Unrecht nicht abgenommen worden, wenn sie es unterliess, im vorinstanzlichen Verfahren frist- und formgerecht entsprechende Anträge zu stellen (BGE 131 I 476 E. 2.1 S. 477; 125 I 127 E. 6c/bb S. 134; Urteile 6B_120/2019 vom 17. September 2019 E. 2.2.2; 6B_1068/2017 vom 28. Juni 2018 E. 2.6.1; 6B_811/2017 vom 23. März 2018 E. 1.5). Der Beschwerdeführer behauptet in seiner Beschwerde nicht, er habe vor der Vorinstanz die Befragung seiner Tochter beantragt. Er kann der Vorinstanz daher nicht zum Vorwurf machen, dass sie seine Tochter nicht dazu befragte, ob sie allenfalls das Motorrad einer Drittperson auslieh. Im Übrigen machte der Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren nicht geltend, seine Tochter habe das Motorrad einer Drittperson ausgeliehen. Er gab vielmehr an, er denke nicht, dass sie dies tat, weil er sie kenne. Selber habe er sie jedoch nie dazu befragt. Seine Tochter sei seines Wissens zur Tatzeit zudem gar nicht in der Schweiz gewesen (angefochtenes Urteil S. 15 f.). Die Vorinstanz durfte daher willkürfrei auf eine Befragung der Tochter des Beschwerdeführers verzichten.