Citation: 6B_138/2022 E. 2.2.1

2.2.1. Nach dem zum Sachverhalt Gesagten steht für das Bundesgericht verbindlich fest, dass der Beschwerdeführer von Januar 2016 bis Januar 2017 mindestens 286 Gramm Kokain erworben und die Hälfte davon, also 143 Gramm, an Kollegen abgegeben hat. Davon betreffen gemäss Feststellungen der Vorinstanz 44 Gramm den Zeitraum zwischen Oktober 2016 und Ende Januar 2017. Ebenso ist erstellt, dass der Beschwerdeführer zwischen Juli und Dezember 2016 110 Gramm Kokain an Dritte vermittelt hat, davon 50 Gramm am 9. Dezember 2016, sowie dass er am 28. September 2016 einen Drogenkurier mit 850 Gramm 75%-igem Kokain beherbergt hat. Überdies steht fest, dass es hinsichtlich der an Partys konsumierten Betäubungsmittel gemäss Fall 1 der Anklage keine Phasen ohne Erwerb gab, welche mit Blick auf die rechtliche Würdigung unberücksichtigt bleiben müssten. Gleiches muss mit Bezug auf Fall 2 der Anklage gelten, hat doch der Beschwerdeführer im Dezember 2016 einmal 50 Gramm und ab Juli 2016 an weiteren Malen 60 Gramm Kokain an denselben Dritten vermittelt.