Citation: 6P.58/2003 03.08.2004 E. A

Am 18. September 1996 führte der Gipser C.________ in der Überbauung F.________ in G.________, die sich damals im Rohbau befand, Isolationsarbeiten aus. Er brachte über dem Hauseingang des Blocks C Styroporplatten an. Um ca. 11.20 Uhr stürzte er vom obersten Boden des vor der Fassade stehenden Gerüsts ins Innere des Treppenhauses. Die Fallhöhe betrug 4,2 Meter. C.________ erlitt durch diesen Sturz eine schwere traumatische Hirnverletzung mit persistierenden schweren neuropsychologischen Funktionsstörungen, einer motorischen Halbseitenstörung und einer Abduzensparese (Schielen des linken Auges nach aussen) sowie eine Schenkelhalsfraktur. Nach dem Unfall bestand eine hochgradige Lebensgefahr. Das Fassadengerüst, von dem C.________ stürzte, war von der Firma X.________AG erstellt worden. Es wies im Bereich des Treppenhauses weder ein Innengeländer noch Bordbretter bzw. Konsolen auf, was den Vorschriften der SUVA (Verordnung über die Verhütung von Unfällen bei Bauarbeiten; SUVA-Form 1796.d) nicht entsprach. A.________ war Bauleiter bei der Erstellung der Überbauung F.________. Er war damit unter anderem für die Koordination der Fassadenarbeiten zuständig, bei deren Verrichtung C.________ vom Gerüst stürzte. D.________ war als Gruppenführer bei der Firma X.________AG die Montage des Gerüsts übertragen worden. B.________ war sein Vorgesetzter.