Citation: 8C_1/2023 E. 7.3

7.3. Vom Beschwerdeführer wird nicht dargetan und es ist auch nicht erstellt, dass nach dem Unfall vom 7. September 2017 oder zumindest nach der letzten Operation des rechten oberen Sprunggelenks vom 5. Juli 2018 am rechten Fuss innerhalb der besagen Latenzzeit wenigstens teilweise typische CRPS-Symptome aufgetreten wären (vgl. auch Urteile 8C_473/2022 vom 20. Januar 2023 E. 5.5 und 8C_11/2022 vom 18. März 2022 E. 6.2.2). Es wurde denn auch von keinem Arzt die Diagnose eines CRPS gestellt. Demnach kann nicht vom Vorliegen eines unfallbedingten CRPS ausgegangen werden. In diesem Lichte ist es auch stichhaltig, wenn Dr. med. G.________ im Bericht vom 3. Juni 2021 (zusammen mit dem Assistenzarzt Fusschirurgie I.________) annahm, die klinisch ausgeprägte Varus-Fehlstellung des Rückfusses bei Zustand nach Trauma mit anschliessenden zweimaligen Operationen sei insgesamt unklarer Genese. Eine letztendlich schlüssige Erklärung für die Beschwerden, insbesondere die Fehlstellung, ergebe sich aktuell nicht. Insgesamt könnte möglicherweise eine bewusste oder unbewusste psychische Komponente Einfluss auf das aktuell angegebene Beschwerdebild haben. Sie dächten nicht, dass es sich um ein besonderes Syndrom oder Sonstiges handle. Dieser Einschätzung folgte der Kreisarzt Dr. med. C.________ mit Stellungnahme vom 4. Juni 2021. Insgesamt vermögen die Einwände des Beschwerdeführers hieran keine auch nur geringen Zweifel zu wecken.