Citation: 1C_118/2022 E. 4.4

4.4. Ebenfalls unzutreffend ist die Aussage der Beschwerdeführenden, dass der Regierungsratsentscheid vom 16. Januar 2018 durch jenen vom 17. August 2020 durch Wiedererwägung ersetzt worden sei. Wie die Vorinstanz zu Recht ausführt, handelt es sich beim Regierungsratsentscheid vom 17. August 2020 um einen Feststellungsentscheid. Der Regierungsrat stellt darin klar, dass die Fruchtfolgeflächen, die zur Kompensation des Fruchtfolgeflächen-Verlusts durch das Deponieprojekt zu schaffen sind, zu inventarisieren sind. Dies ist nicht zu beanstanden und kann entgegen der Ansicht der Beschwerdeführenden nicht begründen, weshalb dieser neue Feststellungsentscheid nun ein Sachentscheid sein soll, der den ursprünglichen Regierungsratsentscheid vom 16. Januar 2018 ersetzt. Die sich darauf stützenden Rügen gehen daher ins Leere.