Citation: 2C_774/2018 E. 3.3.1

3.3.1. Genau diesen Aspekt hat aber der Beschwerdeführer bereits zum Gegenstand seiner Beschwerde vom 18. August 2017 an das Bundesverwaltungsgericht gegen den Asyl- und Wegweisungsentscheid vom 11. Juli 2017 und die Verfügung vom 4. August 2017 gemacht, welche das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil E-4703/2017, E-4705/2017 vom 25. Oktober 2017 abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist. Der Beschwerdeführer hatte in jenem Verfahren beantragt, die Verfügung des SEM vom 11. Juli 2017 sei aufzuheben, weil sie fundamentale Datenschutzbestimmungen verletze: Das SEM habe unzulässigerweise Daten an die sri-lankischen Behörden übermittelt, beispielsweise die N-Nummer, Namen der besuchten Schulen und den Namen des für ihn zuständigen sri-lankischen Dorfvorstehers; diese Übermittlungen seien von Art. 97 AsylG sowie von Art. 16 lit. c des Migrationsabkommens nicht abgedeckt. Er war dabei offensichtlich der Auffassung, diese Frage würde in engem Zusammenhang mit dem Asyl- oder Wegweisungsentscheid stehen. Das Bundesverwaltungsgericht hat im Urteil E-4703/2017, E-4705/2017 vom 25. Oktober 2017 erwogen, die Übermittlung dieser Daten sei rechtmässig: In Art. 97 Abs. 3 AsylG sowie Art. 16 lit. c des Migrationsabkommens seien die Personendaten genannt, die für den Vollzug einer Wegweisung der ausländischen Behörde übermittelt werden können; nach Art. 97 Abs. 3 lit. d AsylG könnten weitere Daten übermittelt werden, soweit sie zur Identifikation einer Person dienlich seien; Art. 16 lit. c des Migrationsabkommens erlaube ausdrücklich auch die Übermittlung von Daten betreffend besuchte Schulen. Bei den Vollzugsakten und den übermittelten Daten handle es sich um routinemässige, im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen stehende Papierbeschaffungsmassnahmen nach einem rechtskräftig abgewiesenen Asylgesuch; auch die routinemässige Weitergabe der N-Nummer sei nicht zu beanstanden. Es liege demnach keine Verletzung von Art. 97 AsylG und Art. 16 lit. c des Migrationsabkommens vor. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts E-4703/2017, E-4705/2017 vom 25. Oktober 2017 ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen.