Citation: 1B_57/2019 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt, die Verweigerung der unentgeltlichen Prozessführung und die Auferlegung der Verfahrenskosten seien willkürlich und bundesrechtswidrig. Die Vorinstanz habe seine Beschwerde zu Unrecht als zum Vornherein aussichtslos (im Sinne von Art. 29 Abs. 3 BV) bezeichnet und setze sich in Widerspruch zur einschlägigen Praxis des Bundesgerichtes, nämlich BGE 140 IV 521 E. 9.1 S. 537. Seine Beschwerdeführung sei durch einen von der Vorinstanz ausdrücklich festgestellten Verfahrensfehler der Staatsanwaltschaft (Verletzung des rechtlichen Gehörs) provoziert worden. Das Verursacherprinzip bzw. das Verbot einer Kostenauflage an den Beschuldigten für die prozessualen Folgen von Verfahrensfehlern der Strafbehörden ergebe sich im Übrigen auch aus Art. 417 und Art. 426 Abs. 3 lit. a StPO.