Citation: 8C_675/2017 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat erkannt, dass zur Beurteilung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit auf das in allen Teilen beweiskräftige bidisziplinäre Gutachten der Dres. med. C.________ und D.________ vom 7. November 2016 abzustellen sei. Danach sei aus psychiatrischer Sicht eine leicht- bis mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.0/1) zu diagnostizieren, die seit August 2016, nicht aber davor zu einer Minderung der Arbeitsfähigkeit von weniger als 20 % geführt habe. Mit den Vorbringen des Versicherten könnten keine konkreten Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise begründet werden. Die Ärzte der Klinik F.________, Psychosomatik/Psychiatrie/Psychotherapie, wo der Versicherte vom 18. November 2014 bis 8. Januar 2015 stationär therapiert worden sei, hätten zwar hauptsächlich eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) diagnostiziert (Austrittsbericht vom 20. Januar 2015) und den Patienten gegenüber der Krankentaggeldversicherung vorläufig als vollständig arbeitsunfähig eingeschätzt (Bericht vom 16. Februar 2015). Indessen gelte nach der Rechtsprechung auch eine mittelgradige depressive Episode in der Regel als therapierbar. Sodann hätten sich die medizinischen Sachverständigen mit den Auskünften der behandelnden Dr. med. G.________, FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, und lic. phil. H.________, klinischer Psychologe (SPV, GedaP), die zur Einschätzung der Arbeitsfähigkeit auf das Ergebnis des Belastbarkeitstrainings bei der Stiftung B.________ hinwiesen, einlässlich auseinandergesetzt. Zu der von diesen Therapeuten diagnostizierten ängstlich vermeidenden Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6) sei gestützt auf die Expertise der Dres. med. C.________ und D.________ festzuhalten, dass der Versicherte erst in den letzten Monaten vor der Begutachtung wegen der finanziellen Schwierigkeiten infolge Kündigung der Arbeitsstelle verunsichert und dadurch von der Unterstützung des Sohnes abhängig geworden sei. Davor habe ihn eine selbstständige Lebensführung ausgezeichnet. Dem sei anzufügen, dass dem einleitenden Kommentar zu F60 des Taschenführers zur ICD-10-Klassifikation zu entnehmen sei, dass eine Persönlichkeitsstörung in der Jugend oder Adoleszenz aufgetreten sein müsse, um im späteren Leben als eigenständige psychische Erkrankung zu gelten. Weiter sei zum unterschiedlich beurteilten Schweregrad der unbestritten bestehenden depressiven Episode festzuhalten, dass die medizinischen Gutachter unter anderem darauf hinwiesen, dass der Versicherte jedenfalls vor dem Sommer 2016 mehrere Male in sein Herkunftsland gereist sei, was bei einer schweren Depression aus ärztlicher Sicht nicht vorstellbar sei. Zudem sei den Auskünften des Dr. med. G.________ und lic. phil. H.________ zu entnehmen, dass die Behandlung mit Psychopharmaka noch nicht ausgereizt sei, woraus ohne Weiteres zu schliessen sei, dass keine Therapieresistenz bezüglich der depressiven Episode vorliege. Die übrigen von den Therapeuten genannten Diagnosen (Albträume [ICD-10 F51.5], Belastungen in Verbindung mit der beruflichen Situation [ICD-10 Z56], sozialer Rückzug [ICD-10 Z60.8]) begründeten rechtsprechungsgemäss (Urteile 9C_955/2012 vom 13. Februar 2013 E. 3.3.4 und 9C_826/2011 vom 6 Februar 2012 E. 3.2) keinen invalidenversicherungsrechtlich relevanten Gesundheitsschaden, weshalb es dazu keiner weiteren Erörterung bedürfe.