Citation: 9C_116/2009 28.05.2009 E. 3

3.1 Die Beschwerdeführerin räumt zwar ein, die beim Rechtsmittelrückzug angekündigte Einreichung der Kostennote sei nicht erfolgt. Sie rügt aber, mit der pauschal auf Fr. 200.- festgesetzten Entschädigung habe das kantonale Gericht das Ermessen nicht sachgerecht und pflichtgemäss, sondern willkürlich und missbräuchlich ausgeübt und damit gegen übergeordnetes Recht verstossen. Dass der Entschädigungsentscheid nicht begründet sei, verletze das rechtliche Gehör. Das Honorar sei bei weitem nicht nach dem effektiv notwendigen Zeitaufwand (Aktenstudium, schriftlicher und mündlicher Kontakt mit Klient und Gegenpartei, Korrespondenz und Telefonate mit dem Gericht etc.) bemessen worden, der auch in Verhandlungen zum Vergleich bestanden und zum Beschwerderückzug geführt habe. 3.2 Die Vorinstanz hält daran fest, die Beschwerdeführerin habe die Honorarnote entgegen der schriftlichen Zusicherung und trotz erfolgter telefonischer Rücksprache am 11. Dezember 2008 nicht eingereicht. In Ermangelung einer solchen sei ein Pauschalhonorar von Fr. 200.- festzusetzen, welcher Betrag für das Rückzugsschreiben angemessen sei.