Citation: 8C_456/2013 E. 4.2.4

4.2.4. In der Beschwerde wird vielmehr vorgebracht, die Vorinstanz verwechsle das invalidisierende "Hauptsymptom" (Panikstörung und Agoraphobie), welches sich nicht wesentlich verbessert habe, mit dem die Erwerbsfähigkeit nach wie vor nicht in entscheidendem Ausmass beeinträchtigenden "Nebensymptom" (remittierte Depression). Der Versicherte verkennt, dass der - unbestrittenen - vorübergehenden Verschlechterung, welche sich unter anderem durch das Auftreten einer mittelschweren depressiven Episode manifestierte, keine invalidisierende Wirkung zukommt. Es ist allerdings verständlich, dass er unter Hinweis darauf, dass er nicht mehr allein wohnen könne, von einer konstanten Verschlechterung seines Gesundheitszustandes ausgeht. Allerdings ist die stillschweigende Annahme der Vorinstanz, dass sich diese (weitergehende) Einschränkung in seinem Lebensalltag nicht auf die Arbeitsfähigkeit auszuwirken vermöge, mit Blick auf das Gutachten des Dr. med. S.________ nicht willkürlich. Im Übrigen stellte weder Verwaltung noch Vorinstanz in Frage, dass der Beschwerdeführer krank ist und Pflege in Anspruch nimmt. Dem steht aber der Schluss nicht entgegen, dass sich die gesundheitlichen Einschränkungen unter den von Dr. med. O.________ am 20. Mai 2009 beschriebenen Voraussetzungen (Vertrauenspersonen oder bestimmte Institutionen in der Nähe des Arbeitsplatzes, bestimmte Vorkehren zur Bewältigung des Arbeitsweges) zur massgebenden Zeit vom 4. Januar 2012 (wie auch schon am 10. November 2009 und damit im Vergleich unverändert) nicht auf die Leistungsfähigkeit im Erwerb auswirkten.