Citation: 6B_955/2013 E. 3.3.2

3.3.2. Es ist im Weiteren nicht willkürlich, dass die Vorinstanz nicht das Verfahren bei selbständigen nachträglichen Entscheiden des Gerichts gemäss Art. 363 ff. StPO, sondern das Verfahren bei nachträglichen richterlichen Anordnungen gemäss Art. 195 ff. aStPO/AR wählte, nachdem das Appellationsurteil des Obergerichts vom 17. Januar 2011, das durch die Festlegung einer Ersatzfreiheitsstrafe ergänzt werden musste, gestützt auf Art. 453 Abs. 2 StPO nach Massgabe der bis zum 31. Dezember 2010 geltenden kantonalen Strafprozessordnung gefällt worden war. Der Beschwerdeführer erfährt dadurch keinerlei Nachteile, zumal die Vorinstanz die zwingende Ersatzfreiheitsstrafe auf das gesetzliche Minimum von einem Tag festlegte.