Citation: 4A_51/2023 E. A

Die A.________ AG (Klägerin, Beschwerdeführerin) bezweckt den Betrieb eines Gipsergeschäfts. Sie schloss mit der als Totalunternehmerin handelnden B.________ AG (Beklagte 1, Beschwerdegegnerin 1) im Jahr 2017 einen Subunternehmer-Werkvertrag über Gipserarbeiten (Trockenbau- und Verputzarbeiten) ab im Zusammenhang mit dem - inzwischen beendeten - Komplettumbau des Gebäudes an der U.________strasse in V.________, das im Eigentum der Bank C.________ AG (Beklagte 2, Beschwerdegegnerin 2) steht und wo diese ihren Hauptsitz hat. Der Werkvertrag enthält ein Kostendach von Fr. 3'171'578.75 und in Art. 16.1 folgende Klausel: "Sämtliche Änderungen dieses Werkvertrages sowie alle ergänzenden Vereinbarungen inkl. Planänderungen oder Änderungen der Berechnungen bzw. Anweisungen durch den Generalunternehmer auf der Baustelle bedürfen zu ihrer Verbindlichkeit der Schriftform und der beidseitigen rechtsgültigen Unterzeichnung." Die Beklagte 1 bezahlte der Klägerin Fr. 3'000'809.81 für deren Arbeit.