Citation: U 208/03 04.12.2003 E. 5

5.1 Die vorinstanzlich bestätigte Invalidenrente ist für die Zeit vom 1. Juni 2000 bis 16. September 2001 eine Übergangsrente im Sinne von Art. 30 UVV. Das gilt im Besonderen auch für die Dauer der beruflichen Abklärung am Centre P.________ vom 28. August bis 15. Oktober 2000 durch die Invalidenversicherung. Die Verfügung über die Umschulung ab 17. September 2001, der SUVA in Kopie zugestellt, datiert vom 6. August 2001. Sie erging somit vor Erlass des Einspracheentscheides vom 11. September 2001. Das ändert indessen nichts an der Invaliditätsbemessungsmethode (vgl. Erw. 3.2.2). 5.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird wie schon im kantonalen Verfahren ein Valideneinkommen von Fr. 59'800.- (Fr. 4600.-x 13) geltend gemacht. Zur Begründung wird angeführt, die IV-Stelle sei ebenfalls von einem Jahresverdienst in dieser Höhe ausgegangen. Im Weitern habe die damalige Arbeitgeberin am 29. August 2003 bestätigt, dass dem ehemaligen Arbeitnehmer auch ein 13. Monatslohn ausbezahlt worden wäre, wenn er weiterhin in der Firma gearbeitet hätte. Im Übrigen habe der Beschwerdeführer als Bauarbeiter aufgrund des Landesmantelvertrages für das Schweizerische Bau-Hauptgewerbe 1998-2000 (LMV 2000) ohnehin Anspruch auf ein 13. Monatssalär gehabt. Für 2000 ergebe sich somit aufindexiert ein Valideneinkommen von Fr. 60'577.40 (Fr. 4600.- x 13 x 1.013). 5.2.1 Im Aufenthaltsbewilligungsgesuch vom 6. April 1998 gab die Firma ein Jahressalär von «Fr. 4600.- x 12» an. Dieselbe Angabe findet sich in einem nicht datierten Lohnbuchauszug. Im Fragebogen für den Arbeitgeber der Invalidenversicherung vom 22. September 1999 gab die Firma an, der Arbeitnehmer würde heute ohne gesundheitliche Beeinträchtigung Fr. 4600.- brutto im Monat verdienen. Im Schreiben vom 30. Juni 2000 nannte sie auf entsprechende Anfrage der SUVA ein «salaire brut mensuel moyen de Fr. 4500.-». Die SUVA berechnete das UV-Taggeld auf der Grundlage eines versicherten Verdienstes von Fr. 55'200.- (Fr. 4600.- x 12) im Jahr. Demgegenüber wurde das IV-Taggeld nach einem jährlichen Einkommen von Fr. 59'800.- (Fr. 4600.- x 13) bemessen, somit unter Berücksichtigung eines 13. Monatsgehaltes. 5.2.2 Es ist nicht anzunehmen, dass weitere Abklärungen zum Lohn, den der Beschwerdeführer ohne die unfallbedingten gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei der Firma M._______ S.A. erzielte, neue verwertbare Erkenntnisse bringen. Davon ist daher abzusehen. Für die Bestimmung des Valideneinkommens ist grundsätzlich auf die Angaben im Schreiben vom 30. Juni 2000 abzustellen. Danach wäre dem Beschwerdeführer in diesem Jahr ohne die gesundheitlichen Folgen des Unfalles vom 4. Oktober 1998 ein Monatsgehalt von ungefähr Fr. 4500.- brutto ausgerichtet worden. In Anbetracht, dass laut Art. 49 LMV 2000 Anspruch auf einen 13. Monatslohn besteht, ist von der dreizehnmaligen Ausbezahlung dieses Betrages auszugehen. Das ergibt für 2000 ein Valideneinkommen von Fr. 58'500.-.