Citation: 2C_4/2022 E. 7.4.2

7.4.2. Der Beschwerdeführer 1 hat die obligatorische Schulzeit beendet und eine Lehre als Servicefachangestellter abgeschlossen; des Deutschen ist er mächtig. Seine wiederholte Delinquenz und insbesondere der Umstand, dass er damit zumindest teilweise seinen Lebensunterhalt bestritt (vgl. vorstehende E. 6.1 f.), fällt indessen zu seinen Ungunsten ins Gewicht. Zudem war er immer wieder arbeitslos; er musste bis Juni 2018 insgesamt rund Fr. 230'000.-- Sozialhilfe beziehen und hat überdies erhebliche Schulden angehäuft (Verlustscheine über Fr. 158'804.35 und Fr. 14'381.--). Die ausländerrechtliche Verwarnung im Jahr 2011 blieb ohne Wirkung. Im Ergebnis ist demgemäss nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz in der Gesamtwürdigung die Integration des Beschwerdeführers 1 als nicht zufriedenstellend erachtet. Dass sie sich nicht im Detail mit den Ursachen der Sozialhilfeabhängigkeit bzw. Verschuldung des Beschwerdeführers 1 auseinandersetzt, vermag dies nicht zu relativieren.