Citation: 8C_448/2021 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz stellte fest, die Abklärungen durch die estimed-Gutachter hätten die vom Beschwerdeführer geltend gemachte posttraumatische Belastungsstörung nicht bestätigt. Es liege indessen eine Panikstörung mit Agoraphobie vor. Die dafür von den Experten bescheinigte Arbeitsunfähigkeit von 30 % konnte jedoch nach dem kantonalen Gericht nicht als ausgewiesen gelten. Selbst unter Annahme der im interdisziplinären Konsens bestätigten Arbeitsunfähigkeit von 30 % liesse sich aber, so die alternative Begründung der Vorinstanz, ein Rentenanspruch nicht begründen. Gemäss gutachtlicher Einschätzung könne der Beschwerdeführer die ihm verbleibende Restarbeitsfähigkeit auch in der angestammten Tätigkeit verwerten, denn aus somatischer Sicht (Status nach Schulteroperation im September 2016 sowie nach Gehirnerschütterung im November 2015) bestünden keine Einschränkungen. Es resultiere deshalb in erwerblicher Hinsicht ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 30 %. Schliesslich bestand gemäss kantonalem Gericht (mangels Eingliederungswillens) auch kein Anspruch auf berufliche Massnahmen.