Citation: 6B_496/2020 E. 2.4.2

2.4.2. Die Vorinstanz weist darauf hin, dass ein vom Beschwerdeführer schriftlich festgehaltenes Businesskonzept mit den zu erledigenden Vorkehrungen, den geplanten Filialen in mehreren Städten, den erhofften Gewinnzahlen und dem Budget (u.a. Fr. 10'000.-- für Briefumschläge, Couverts, Papier) vorgelegen habe, ca. 600 - 700 Rechnungen in sorgfältig gestalteter Formularform versendet und eine dem Abschleppdienst vorgeschobenen Inkassofirma sowie ein externes Callcenter für allfällige Reklamationen beigezogen worden seien. Diese für die Frage der gewerbsmässigen Begehung massgebenden Erwägungen stellt der Beschwerdeführer nicht in Frage. Den von ihm vorgebrachten Einwänden lässt sich vor diesem Hintergrund nicht entnehmen, dass die Vorinstanz in willkürlicher Weise von einer professionellen Vorgehensweise und der Absicht, ein Erwerbseinkommen zu erzielen, ausgegangen ist. Dass der Beschwerdeführer das geplante Einkommen letztlich nicht erzielt hat, ist für die Frage der Gewerbsmässigkeit nicht ausschlaggebend.