Citation: 2C_659/2015 E. 5.2.2

5.2.2. Wie die Vorinstanz zu Recht festhält, hat der Beschwerdeführer zwar wegen seiner langen Anwesenheit ein gesteigertes privates Interesse an einem weiteren Verbleib im Land, doch überwiegt dieses das öffentliche an seiner Entfernung auch unter Berücksichtigung seiner familiären Situation und der nur als mässig gelungen zu bezeichnenden beruflichen und sozialen Integration nicht: Der Beschwerdeführer ist mit den Verhältnissen in Mazedonien vertraut; er ist in der Heimat aufgewachsen, hat dort die Grundschule besucht und beherrscht eine der dortigen Amtssprachen. Sein in der Schweiz erworbenes Wissen erlaubt es ihm, in der Heimat wieder Fuss zu fassen, selbst wenn die näheren Familienmitglieder heute in der Schweiz leben. Durch die Pflicht, das Land zu verlassen, wird er nicht in unzumutbarer Weise aus einem besonderen sozialen Umfeld herausgerissen; auch kann nicht gesagt werden, dass er in der Heimat auf unüberwindbare (Re-) Integrationsprobleme stossen oder die Anwesenheitsbeendigung eine objektiv feststellbare positive Persönlichkeitsentwicklung beeinträchtigen würde. Es kann schliesslich aufgrund seiner regelmässigen Kontakte mit der heimatlichen Kultur auch nicht gesagt werden, dass ihn nur noch die Staatsbürgerschaft mit Mazedonien verbinden würde (Urteil 2C_406/2014 vom 2. Juli 2015 E. 5.4 mit Hinweisen).