Citation: 6B_1226/2023 E. 2.5.3

2.5.3. Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, die Ausführungen der Sachverständigen auszugsweise wiederzugeben und darzulegen, wie diese seines Erachtens zu würdigen sind, ohne jedoch auf die vorinstanzliche Würdigung einzugehen. Mit dieser unzulässigen appellatorischen Kritik und dem generellen Vorbringen, die Vorinstanz verfalle in Willkür, zeigt er keine Willkür in der vorinstanzlichen Beurteilung des therapeutischen Nutzens der stationären therapeutischen Behandlung und deren Erfolgsaussichten auf. Die Vorinstanz bezieht alle massgebenden Kriterien (gutachterliche Einschätzungen, Bestehen einer geeigneten Einrichtung bzw. Wartefrist, Motivierbarkeit des Beschwerdeführers, seine Aussagen vor Gericht wie auch seine Kritik am Gutachten, Optimierungsmöglichkeiten betreffend Medikation) in ihre Würdigung ein und gelangt willkürfrei sowie ohne Verletzung von Bundesrecht zum Schluss, [nur] ein eng strukturiertes Setting biete bei der vorliegenden Ausgangslage Gewähr, dass die notwendige Behandlung sichergestellt und eine Reduktion der Rückfallgefahr mit hinreichender Wahrscheinlichkeit innerhalb von fünf Jahren erreicht werden könne (Urteil S. 40).