Citation: I 652/02 21.10.2003 E. 5

Es bleibt zu prüfen, ob der vorinstanzliche Revisionsentscheid oder allenfalls die Revisionsverfügung vom 20. Oktober 2002 mit der substituierten Begründung der zweifellosen Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung vom 14. Februar 2000 zu bestätigen resp. zu schützen sind (vgl. BGE 125 V 369 Erw. 2 mit Hinweisen; ferner BGE 112 V 373 Erw. 2c und 390 Erw. 1b). Zweifellose Unrichtigkeit im wiedererwägungsrechtlichen Sinne liegt vor, wenn die Verfügung aufgrund falscher oder unzutreffender Rechtsregeln erlassen wurde oder wenn massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig angewendet wurden. Eine gesetzwidrige Leistungszusprechung gilt regelmässig als zweifellos unrichtig. (BGE 126 V 401 Erw. 2b/bb mit Hinweisen; vgl. auch Urteil J. vom 28. August 2001 [C 15/01] Erw. 1). 5.1 Die IV-Stelle ermittelte seinerzeit durch Einkommensvergleich (Art. 28 Abs. 2 IVG) einen Invaliditätsgrad von 71 %. Aufgrund der Akten setzte sie das Valideneinkommen (Fr. 42'003.-) ausgehend von dem als Verkäuferin im Zeitraum März 1995 bis Juni 1997 erzielten Lohn von jährlich Fr. 41'600.- fest. Im Weitern ist anzunehmen, dass die Verwaltung für die rechnerische Bestimmung des Invalideneinkommens (Fr. 12'350.-) auf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit des Prof. Dr. med. L.________ abstellte. Danach war die Versicherte in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Packerin/Verkäuferin ab 1. Mai 1999 zu 80 % nicht einsatzfähig. Als Verweisungstätigkeiten in Betracht fielen Arbeiten im Wechsel sitzend und stehend, ohne besonderen Zeitdruck, ohne überwiegend einseitige Körperhaltung, ohne häufiges Bücken, ohne Wechsel- oder Nachtschicht und ohne häufiges Heben, Tragen oder Bewegen von Lasten sowie ohne Lärmbelastung. Das zumutbare Arbeitspensum bezifferte Prof. Dr. med. L.________ auf zwei Stunden pro Tag (Bericht vom 20./23. Juni 1999). Wie die IV-Stelle den Betrag von Fr. 12'350.- genau berechnete, ist unklar. Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 1998 (LSE 98) sowie der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit des Prof. Dr. med. L.________ bestimmt, ergibt sich ein Betrag von höchstens Fr. 10'515.- (Fr. 3505.- x 12 x [41,9/40] x [10/ 41,9]; vgl. Erw. 3.2).