Citation: 4A_608/2017 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführer rügen, die Vorinstanz habe den Beschwerdegegner unzutreffend als Durchschnittskonsumenten betrachtet. Sie verweisen in diesem Zusammenhang auf die im Parallelverfahren vom Obergericht des Kantons Zürich verwendete Definition des fachmännischen Nutzers (vgl. dazu 4A_70/2017 vom 14. Juli 2017 E. 2.3) und erläutern, hierunter falle eine Person, die das Bett übernimmt, zusammenbaut, aufstellt und dann darin schläft. Der Beschwerdegegner erfülle diese Anforderungen, da er beim Zerlegen, Transport und Wiederaufbau der Betten beteiligt gewesen sei. Dass er nicht in den Betten schlief, sei hingegen zur Beurteilung der Erkennbarkeit der Gefährdung nicht massgeblich. Die Argumentation der Beschwerdeführer verfängt nicht. Selbst wenn ihr insoweit gefolgt würde, dass auf das Übernachten in den Betten nicht abzustellen ist, so ist der Beschwerdegegner trotzdem nicht als fachmännischer Nutzer im Sinne vorerwähnter Definition zu qualifizieren. Denn er war gemäss Feststellung der Vorinstanz seinem Vater bei der Übernahme der Betten nur behilflich. Insbesondere traf er erst beim Nachbar ein, als die Drehschrankbetten bereits teilweise zerlegt waren, weshalb ihm insbesondere nicht bekannt war, dass die Betten beim Nachbar an der Wand befestigt waren. Die Vorinstanz betrachtete den Beschwerdegegner demnach zutreffend nicht als fachmännischen Nutzer. Dass sein Freund und sein Vater in den Parallelverfahren mit einer anderen Begründung ebenfalls nicht als fachmännische Nutzer qualifiziert wurden, ändert - entgegen entsprechenden Vorbringen der Beschwerdeführer - hieran nichts.