Citation: 2C_1017/2022 E. 1.2.7

1.2.7. Die bundesrechtlichen Normen kommen im Rahmen des Zürcher Härtefallprogramms mittels Verweises als subsidiäres kantonales Recht zur Anwendung (Urteile 2C_99/2023 vom 10. Juni 2024 E. 1.4.2.2; 2C_142/2022 vom 15. Dezember 2023 E. 1.4.8). Damit liegt eine vergleichbare Ausgangslage vor, wie sie in zwei Fällen betreffend die Kantone Genf und Luzern bestand (vgl. Urteile 2C_356/2023 vom 28. März 2024 E. 1.6.4 und 1.6.6; 2C_142/2022 vom 15. Dezember 2023 E. 1.4.8). Dass die bundesrechtlichen Normen selbst keinen Anspruch vermitteln, schliesst nicht aus, dass deren Anwendung als kantonales Recht einen solchen zur Folge hat. Letzteres setzt aber voraus, dass sich aus dem kantonalen Recht insgesamt hinreichend konkret und präzis die materiellen Voraussetzungen für den Erhalt von Härtefallhilfen ergeben (Urteil 2C_142/2022 vom 15. Dezember 2023 E. 1.4.8). Diese Frage bejahte das Bundesgericht im Fall betreffend den Kanton Genf (Urteil 2C_356/2023 vom 28. März 2024 E. 1.6.6; vgl. vorne E. 1.2.4 i.f.) und verneinte sie hinsichtlich der Rechtslage im Kanton Luzern (Urteil 2C_142/2022 vom 15. Dezember 2023 E. 1.4.12; vgl. auch Urteil 2C_976/2022 vom 22. März 2024 E. 1.3.5).