Citation: 1C_372/2022 E. B

Am Nachmittag des 5. Juni 2021 stellte das Grenzwachtkorps anlässlich einer Zollkontrolle beim Grenzübergang Castasegna fest, dass A.________ seinen Personenwagen von Italien her kommend trotz des ihm entzogenen Führerausweises lenkte. Darüber wurde die Kantonspolizei Graubünden informiert, die A.________ einvernahm. Dieser unterzog sich am 7. Juli 2021 am Begutachtungszentrum Verkehrsmedizin Zürich einer verkehrsmedizinischen Untersuchung. Gemäss dem gestützt darauf erstellten verkehrsmedizinischen Gutachten vom 19. Juli 2021 wurde bei ihm für den Zeitraum von Ende Januar 2021 bis Ende Juni 2021 kein Hinweis auf einen Alkoholkonsum festgestellt und seine Eignung zum Lenken von Motorfahrzeugen bei Einhaltung einer Alkohol-Totalabstinenz mit Kontrolluntersuchungen wieder befürwortet. Unter Berücksichtigung, dass A.________ am 5. Juni 2021 trotz entzogenem Führerausweis ein Motorfahrzeug führte, ordnete das Strassenverkehrsamt mit Verfügung vom 5. Oktober 2021 in Ergänzung seiner Verfügung vom 15. März 2021 eine ab dem 5. Juni 2021 wirksame Sperrfrist "für immer" an und machte die Wiedererteilung des Führerausweises zusätzlich zu den Voraussetzungen gemäss Art. 23 Abs. 3 SVG von einem für ihn günstig lautenden verkehrsmedizinischen Gutachten abhängig. A.________ focht diese Verfügung mit Rekurs an, den die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich am 2. Februar 2022 abwies. Die dagegen von A.________ eingereichte Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 17. Mai 2022 ab.