Citation: 1B_120/2023 E. 3.3

3.3. Zwar macht der Beschwerdeführer noch beiläufig geltend, es seien Ersatzmassnahmen für Haft gemäss seinem Rechtsbegehren anzuordnen. Er legt jedoch nicht dar, inwiefern mit der angebotenen Kontaktsperre (Verbot, mit der Privatklägerin und allenfalls mit weiteren Personen persönlich, schriftlich, telefonisch oder sonstwie in Kontakt zu treten) der dargelegten Fluchtgefahr wirksam begegnet werden könnte. Die ausserdem ersatzweise beantragte Ausweis- und Schriftensperre sowie die Auflage, sich regelmässig bei einer Amtsstelle zu melden, sind nach der oben (E. 3.1) dargelegten Rechtsprechung in der Regel nicht geeignet, eine ausgeprägte Fluchtgefahr wirksam zu bannen. Die Ansicht der kantonalen Instanzen, blosse Ersatzmassnahmen für Haft reichten hier im gegenwärtigen Verfahrensstadium noch nicht aus, um die Haftzwecke ausreichend zu gewährleisten, hält vor dem Bundesrecht stand.