Citation: 8C_408/2022 E. A

Der 1983 geborene A.________ war als Chauffeur bei der B.________ AG angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch unfallversichert, als ihm am 23. Juli 2020 eine rund 25 kg schwere Euro-Palette auf den Kopf fiel. Für kurze Zeit hatte er jegliches Gefühl in Armen und Beinen verloren, bei Eintritt ins Spital C.________ klagte er noch über Kribbelparästhesien in beiden Armen und ein subjektives Gefühl der Schwäche. Diagnostiziert wurde ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma und eine Contusio spinalis bei degenerativer, mittelgradiger und rechtsbetonter Spinalstenose bei Diskusprotrusion C3/4 (Austrittsbericht vom 27. Juli 2020). Die Suva übernahm die vorübergehenden Leistungen in Form von Taggeld und Heilbehandlung. Seit 1. November 2020 ist A.________ wieder vollständig arbeitsfähig. Die Taggeldleistungen stellte die Suva per 31. Oktober 2020 ein, die Kosten für Physio- und Osteopathie-Therapie übernahm sie weiterhin. Am 2. September 2021 informierte A.________ die Suva über seine Absicht, sich einer stabilisierenden Operation an der Halswirbelsäule (HWS) zu unterziehen. Am 9. September 2021 teilte ihm die Suva mit, sie werde die Kosten hierfür nicht übernehmen, da damit keine Unfallfolgen behandelt würden. Mit Verfügung vom 23. September 2021 verneinte sie ihre Kostenübernahmepflicht für diese Operation erneut und schloss den Fall auf den 30. September 2021 ab. Daran hielt die Suva mit Einspracheentscheid vom 12. Januar 2022 fest.