Citation: 1C_504/2016 E. 5.1

5.1. Zwar bezieht sich das allgemeine Verbot der Rechtsverzögerung und -verweigerung nach Art. 29 Abs. 1 BV nur auf das Verfahren der Rechtsanwendung und nicht auf jenes der Rechtssetzung (BGE 137 I 305 E. 2.4 S. 315 mit Hinweisen). Eine unnötig lange andauernde Untätigkeit des Gesetz- oder Verordnungsgebers würde aber den verfassungs- und völkerrechtlichen Gleichstellungsauftrag nach Art. 8 Abs. 3 BV, § 5 Abs. 2 KV/ZG und Art. 2 lit. a CEDAW verletzen.