Citation: U 311/03 26.07.2004 E. 4

Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen über den versicherten Verdienst als Bemessungsgrundlage für Taggelder (Art. 15 Abs. 1 und 2 UVG), den im Allgemeinen als versicherter Verdienst grundsätzlich nach dem Bundesgesetz über die AHV massgebenden Lohn (Art. 22 Abs. 2 UVV) sowie die davon abweichende, ausnahmsweise Berücksichtigung des berufs- und ortsüblichen Lohnes für mitarbeitende Familienmitglieder, Gesellschafter, Aktionäre und Genossenschafter (Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt in Bezug auf die Ausführungen zu den Grundsätzen, wonach der versicherte Verdienst auch dann dem berufs- und ortsüblichen Lohn zu entsprechen hat, wenn der für die AHV massgebende Lohn diesen unterschreitet, es sei denn, der berufs- und ortsübliche Lohn liege deutlich unter dem vereinbarten versicherten Verdienst (RKUV 2003 Nr. U 471 S. 35). Korrekt ist auch, dass der effektiv erzielte Lohn im Rahmen von Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV nur dann zu berücksichtigen ist, falls er den berufs- und ortsüblichen Verdienst übersteigt (RKUV 2001 Nr. U 420 S. 104). Schliesslich erkannte die Vorinstanz richtig, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 sowie die damit zusammenhängenden materiell-rechtlichen Änderungen des Unfallversicherungsrechts nicht anwendbar sind, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheids (hier: vom 14. März 2002) eingetretene Rechts- und Sachverhaltsänderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht berücksichtigt werden (BGE 129 V 4 Erw. 1.2 mit Hinweisen). Darauf wird verweisen.