Citation: 2C_556/2015 E. 3.4.1

3.4.1. Die Eigentümerin legt die Schätzeranweisung dahingehend aus, dass der neue Anbau (Treppenhaus) kein eigenständiges Schätzobjekt darstellt, wohl aber der Gewölbekeller. Was zunächst das Treppenhaus betrifft, stösst sich die Eigentümerin daran, dass die Vorinstanz zur Beurteilung, ob von einer oder zwei Schätzpositionen auszugehen sei, auf die äusserliche Erscheinungsform abstellt. Von keiner Bedeutung ist nach Beurteilung der Vorinstanz die eigentliche Funktion eines Gebäudeteils. "Entscheidend ist allein", erklärt sie, "dass es sich bei den einzelnen Schätzpositionen um äusserlich klar abgrenzbare Gebäudeteile handelt, die eine separate Schätzung, gestützt auf unterschiedliche bzw. spezifische Kubikmeterpreise oder separate Bauabrechnungen, erlauben" (Auszeichnungen durch das Bundesgericht).