Citation: 4A_241/2014 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdeschrift hat ein Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Da die Beschwerde in Zivilsachen ein reformatorisches Rechtsmittel ist (Art. 107 Abs. 2 BGG), dürfen sich die Beschwerdeführer in der Regel nicht darauf beschränken, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu beantragen, sondern müssen einen Antrag in der Sache stellen. Die Beschwerdeführer müssen demnach angeben, welche Punkte des Entscheids angefochten und welche Abänderungen beantragt werden. Grundsätzlich ist ein materieller Antrag erforderlich; Anträge auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung oder blosse Aufhebungsanträge genügen in der Regel nicht und machen die Beschwerde unzulässig (BGE 133 III 489 E. 3.1 S. 489 f.). Ein blosser Rückweisungsantrag reicht ausnahmsweise aus, wenn das Bundesgericht im Falle der Gutheissung in der Sache nicht selbst entscheiden könnte, weil die erforderlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz fehlen (BGE 133 III 489 E. 3.1 S. 490). Die Beschwerdeführer beantragen der angefochtene Entscheid sei mit Ausnahme von Dispositivziffer 1.1 Abs. 1 aufzuheben und die Sache zur Abnahme der relevanten Beweisanträge und Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Einen materiellen Antrag stellen sie nicht und geben nicht an, inwiefern das Dispositiv des angefochtenen Entscheids zu ändern wäre. Aus der Beschwerdebegründung geht hervor, dass die Beschwerdeführer den angefochtenen Entscheid in zwei Punkten anfechten: Einerseits machen sie eine Rechtsverletzung hinsichtlich des von der Vorinstanz getroffenen Nichteintretensentscheids auf die von ihnen erhobene Anschlussberufung geltend, andererseits bringen sie vor, die Vorinstanz habe ihr rechtliches Gehör verletzt und eine willkürliche Beweiswürdigung vorgenommen, indem sie ihre Klage im Umfang von Fr. 60'000.-- nicht geschützt habe. Hat die Vorinstanz - wie vorliegend hinsichtlich der von den Beschwerdeführern erhobenen Anschlussberufung - einen Nichteintretensentscheid gefällt und demnach die Sache materiell nicht beurteilt, so kann das Bundesgericht im Falle der Gutheissung der Beschwerde nicht reformatorisch entscheiden, sondern müsste die Angelegenheit zum Entscheid in der Sache an die Vorinstanz zurückweisen. Entsprechend kann sich die Beschwerde nicht auf die materielle Beurteilung beziehen, sondern nur gegen das Nichteintreten richten. Ein materieller Antrag ist daher in solchen Fällen nicht erforderlich (Urteil 4A_330/2008 vom 27. Januar 2010 E. 2.1 mit Hinweis, nicht publ. in: BGE 136 III 102; vgl. auch Urteil 4D_77/2012 vom 20. November 2012 E. 1.2). Insoweit ist der Rückweisungsantrag der Beschwerdeführer zulässig. Bezüglich der zweiten Rüge machen die Beschwerdeführer geltend, für die von ihnen geltend gemachte ungerechtfertigte Bereicherung des Beschwerdegegners im Umfang von Fr. 60'000.-- hätten sie im kantonalen Verfahren wiederholt die Befragung gewisser Zeugen beantragt, was die kantonalen Instanzen unter Verletzung ihres rechtlichen Gehörs unterlassen hätten. Die beantragten Zeugenbefragungen wären jedoch für den Ausgang des Verfahrens entscheidrelevant gewesen, weshalb die Angelegenheit an die Vorinstanz zurückzuweisen sei, damit diese die relevanten Beweisanträge abnehmen könne. Gleichzeitig machen die Beschwerdeführer jedoch auch geltend, sowohl aus der Befragung des Beschwerdegegners vor der ersten Instanz, ihren bisherigen Rechtsschriften als auch gewissen Klagebeilagen könne "klar entnommen" werden, dass der Beschwerdegegner die zur Diskussion stehende Vermögensverschiebung im Umfang von Fr. 60'000.-- anerkannt habe. Entsprechend ist nicht ersichtlich, weshalb die Beschwerdeführer keinen materiellen Antrag in der Sache gestellt haben. Es ist damit fraglich, ob das gestellte Rechtsbegehren damit den hiervor dargelegten gesetzlichen Anforderungen genügt. Diese Frage kann jedoch offen gelassen werden, da diese Rüge ohnehin unbegründet ist (vgl. nachfolgend E. 3).