Citation: 8C_194/2024 E. A

A.a. Die 1994 geborene A.________ musste ihre am 1. August 2011 begonnene Lehre als Pflegeassistentin aus gesundheitlichen Gründen per 31. Dezember 2011 abbrechen. Am 12. Januar 2012 meldete sie sich unter Hinweis auf eine psychische Symptomatik erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 31. Oktober 2012 lehnte die IV-Stelle Basel-Landschaft einen Anspruch auf berufliche Massnahmen ab, da die Versicherte zwischenzeitlich auf solche verzichtet hatte. Am 5. März 2013 meldete sie sich aufgrund psychischer Beschwerden erneut zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle verneinte wiederum einen Anspruch auf berufliche Massnahmen (Verfügung vom 22. November 2013). A.b. Ein weiteres Leistungsgesuch vom 7. Oktober 2014, mit dem A.________ Integrationsmassnahmen beantragt hatte, lehnte die IV-Stelle mit Verfügung vom 20. Februar 2015 abermals ab, da die Versicherte zwischenzeitlich schwanger geworden war. A.c. Nachdem ihr Sohn im März 2015 zur Welt gekommen war, verlangte A.________ mit Schreiben vom 16. Juni 2015 die Rentenprüfung. Die IV-Stelle holte in der Folge ein psychiatrisches Gutachten des Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 16. Februar 2016 und im weiteren Verlauf ein neuropsychologisches Gutachten der Fachpsychologin Dr. phil. C.________ vom 22. November 2017 ein. Gestützt auf die neuropsychologische Expertise revidierte Dr. med. B.________ mit Stellungnahme vom 9. April 2018 seine Beurteilung vom 16. Februar 2016 (neu 100%ige Arbeitsfähigkeit anstatt 100%ige Arbeitsunfähigkeit). Mit Verfügung vom 20. Mai 2019 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf eine Invalidenrente. Die von der Versicherten dagegen erhobene Beschwerde hiess das Kantonsgericht Basel-Landschaft - nach Einholung eines Gerichtsgutachtens bei Dr. med. D.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 30. Juni 2020 (und Ergänzungsgutachten vom 1. Dezember 2020) - mit Urteil vom 16. September 2021 in dem Sinne gut, als es die Verfügung der IV-Stelle vom 20. Mai 2019 aufhob und die Sache zur Bemessung des Rentenanspruchs, zur Festlegung des Rentenbeginns und zur Neuverfügung an die IV-Stelle zurückwies. Im Nachgang des kantonsgerichtlichen Urteils klärte die IV-Stelle die Einschränkungen im Haushalt ab (vgl. Abklärungsbericht vom 1. Juni 2022). Danach sprach sie der Versicherten mit Verfügung vom 19. April 2023 in Anwendung der gemischten Methode (50 % Erwerb und 50 % Haushalt) für die Zeit vom 1. Dezember 2015 bis zum 31. März 2016 eine (ausserordentliche) halbe Invalidenrente zu. Für die Zeit ab 1. April 2016 verneinte sie gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 12 % und ab 1. Januar 2018 gestützt auf einen solchen von 31 % einen Rentenanspruch.