Citation: 1C_340/2022 E. 5.2

5.2. Gemäss verbindlicher Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz hat die Beschwerdeführerin am 30. Mai 2013 sowie am 1. Juni 2013 die zulässige Höchstgeschwindigkeit in einer Tempo-30-Zone in Magden um jeweils 22 km/h überschritten und damit zwei mittelschwere Widerhandlungen gegen die Strassenverkehrsvorschriften begangen. Am 13. Juli 2016 ist sie an derselben Örtlichkeit erneut um 20 km/h zu schnell gefahren, was als leichte Widerhandlung qualifiziert wurde. Eine weitere leichte Widerhandlung vom 25. April 2020 bildet Anlass des vorliegenden Verfahrens. Sie hat somit innerhalb von rund sieben Jahren vier Geschwindigkeitsüberschreitungen begangen und damit wiederholt gegen die gleiche Verkehrsregel verstossen. Die Vorinstanz schloss aus dieser Sachlage, dass die bisherigen Warnungsmassnahmen ihre Wirkung verfehlt hätten und sich die Beschwerdeführerin dadurch in ihrem Verkehrsverhalten nicht beeinflussen lasse. Die Beschwerdeführerin scheine jeweils vor allem aus Unachtsamkeit die Geschwindigkeit überschritten zu haben. Daraus sei zu folgern, dass sie den geltenden Geschwindigkeitsvorschriften nicht die nötige Beachtung schenke. Ihr erschliesse sich der Zweck dieser Vorschriften nicht und sie sei sich deswegen der entsprechenden Gefahren, die sie durch die Missachtung der Geschwindigkeitsvorschriften für andere Verkehrsteilnehmende schaffe, nicht bewusst. Dies würden auch die bagetellisierenden Ausführungen in den jeweiligen Verfahren belegen.