Citation: 5A_126/2021 E. 4.4

4.4. Schliesslich wendet sich die Beschwerdeführerin gegen die Art und Weise, wie der Steigerungspreis getilgt wurde. Gemäss den Feststellungen der Vorinstanz wurde dieser Vorgang in Übereinstimmung mit den Steigerungsbedingungen (Ziff. 15) abgewickelt, wonach eine Erklärung des Gläubigers über seine anderweitige vollständige Befriedigung notwendig ist. Vor Bundesgericht bringt die Beschwerdeführerin vor, es fehle an einer glaubwürdigen Erklärung der Gläubigerin über deren anderweitige Befriedigung, nämlich von Fr. 3'400'000.--. Auf diese Rüge ist nicht einzutreten. Die Vorinstanz hat festgehalten, dass das Konkursamt in Anwendung von Ziff. 15 der Steigerungsbedingungen keinen Verfahrensfehler begangen habe. Dass dabei rechtserhebliche Vorbringen übergangen worden seien und die Vorinstanz dadurch den Gehörsanspruch verletzt habe, wird nicht dargelegt. Da die Steigerungsbedingungen seinerzeit nicht angefochten wurden, können die Zahlungsmodalitäten ohnehin nicht mehr in Frage gestellt werden. Soweit die Beschwerdeführerin die konkrete Leistung der Restzahlung des Zuschlagspreises wegen der Aufnahme bestimmter grundpfandgesicherter Forderungen in das Lastenverzeichnis kritisiert, stellt sie erneut und vergeblich das rechtskräftige Lastenverzeichnis in Frage.