Citation: 8C_635/2023 E. A

A.a. Die 1975 geborene A.________ war ab 1. August 2010 als Klassenassistentin bei den Volksschulen des Kantons Luzern angestellt und dadurch bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Zürich oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 1. Juni 2013 erlitt sie bei einer Frontalkollision mit einem anderen Personenwagen ein Polytrauma mit Kopf-, Bein- und Ellbogenverletzungen sowie eine beidseitige Lungenkontusion. Die Zürich erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Im Rahmen der medizinischen Abklärungen veranlasste sie eine polydisziplinäre Begutachtung durch die Medizinische Abklärungsstelle (MEDAS) Zentrum für Medizinische Begutachtung, Basel (im Folgenden: ZMB; Expertise vom 8. März 2016 und Verlaufsgutachten vom 5. Februar 2018). Mit Verfügung vom 4. Juni 2018 stellte sie die Heilbehandlungsleistungen für das rechte Knie rückwirkend per 31. Mai 2015, die übrigen Heilbehandlungsleistungen sowie die Taggelder per 31. Oktober 2017 ein; Heilbehandlungen nach Festsetzung der Rente (Art. 21 UVG) behielt sie sich vor. Weiter sprach sie A.________ ab 1. November 2017 eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 38 % und eine Integritätsentschädigung für eine Integritätseinbusse von 40 % zu. Auf Einsprache hin hielt die Zürich an ihrer Verfügung fest (Einspracheentscheid vom 8. Januar 2019). Die dagegen von A.________ erhobene Beschwerde hiess das Kantonsgericht Luzern mit Urteil vom 8. Juni 2020 teilweise gut. Es terminierte den Fallabschluss - mit Ausnahme desjenigen betreffend das rechte Knie - auf den 5. Februar 2018. Die Einstellung der Taggeldleistungen setzte es auf Ende Februar 2018 fest und sprach A.________ ab 1. März 2018 sodann eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 46 % zu. A.b. In der Zwischenzeit hatte die Zürich A.________ Heilbehandlungen nach Art. 21 UVG (Kostenübernahme für eine Physiotherapiesitzung alle zwei Wochen und für die Bedarfsmedikation Ritalin) zugesprochen (Verfügung vom 14. März 2019). Am 13. Mai 2019 hatte A.________ der Zürich ferner einen Rückfall bzw. Spätfolgen des Unfalls gemeldet. Am 18. November 2019 erteilte ihr die Zürich Kostengutsprache für eine kieferorthopädische Behandlung. Mit Verfügung vom 12. Dezember 2019 verneinte sie im Übrigen das Vorliegen eines Rückfalls oder von Spätfolgen und entsprechend ihre Leistungspflicht. Sowohl gegen die Verfügung vom 14. März als auch gegen jene vom 12. Dezember 2019 erhob A.________ Einsprache. Die Zürich vereinigte die beiden Verfahren und wies die Einsprachen ab (Einspracheentscheid vom 2. März 2020). Die dagegen von A.________ geführte Beschwerde wies das Kantonsgericht Luzern mit Urteil vom 23. August 2021 ab. A.c. Am 24. Februar und am 6. Oktober 2021 meldete A.________ der Zürich neue linksseitige Fussbeschwerden, eine Verschlechterung der Kniesituation rechts und neurologische Einschränkungen. Mit Verfügung vom 25. Oktober 2021 verneinte die Zürich erneut das Vorliegen eines Rückfalls respektive von Spätfolgen, woran sie mit Einspracheentscheid vom 15. Juli 2022 festhielt.