Citation: 1C_365/2022 E. 8.2

8.2. Die Beschwerdeführenden machen geltend, die vorinstanzliche Interessenabwägung erweise sich als unhaltbar und krass stossend, da die Vorinstanz praktisch ausschliesslich mit den - angeblich fehlenden - Interessen der benachbarten Beschwerdeführenden argumentiere. Bei der Anwendung von § 341 PBG/ZH gehe es nicht in erster Linie darum, ob der Fortbestand des unrechtmässigen Bauteils für die Nachbarinnen und Nachbarn unverhältnismässig sei, sondern ob die Verpflichtung zum Rückbau die Bauherrschaft unverhältnismässig treffen würde. Zudem hätte die Vorinstanz das öffentliche Interesse an der Durchsetzung der Bauvorschriften nicht vollständig ausklammern dürfen. Hinzu komme, dass diese die Interessen der Beschwerdeführenden, die neben das öffentliche Interesse an einem Rückbau hinzutreten würden, in stossender Art und Weise bagatellisiert habe.