Citation: 5A_876/2021 E. 2

Nur zur Ergänzung sei bemerkt, dass die Beschwerde nicht nur an den erwähnten formellen Mängeln (keine Darlegung der Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG; keine Nennung von verfassungsmässigen Rechten, welche verletzt sein sollen, und keine dahingehenden im Sinn von Art. 106 Abs. 2 BGG substanziierten Verfassungsrügen) scheitert, sondern auch in der Sache selbst nicht hinreichend begründet wäre, indem keine oder jedenfalls keine genügende sachbezogene Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides erfolgt. Diese gehen dahin, dass die Kinder immer schon in U.________ beschult worden bzw. in den Kindergarten gegangen seien und nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung bei der alternierenden Obhut im Zusammenhang mit dem Entscheid über die aufschiebende Wirkung die bestehenden Verhältnisse aufrechterhalten werden sollten. Leider habe das Kantonsgericht diese Grundsätze in der superprovisorischen Verfügung vom 12. August 2021 nicht berücksichtigt, dies aber im Massnahmeentscheid vom 9. September 2021 wieder korrigiert. Es habe zu keinem Zeitpunkt ein sachlicher Grund bestanden, die Kinder nicht weiterhin in U.________, wo sie sich bis dahin ausschliesslich aufgehalten hätten, den Kindergarten bzw. die Schule besuchen zu lassen. Es mute auch sonderbar an, dass die Mutter erst sechs Tage vor Beginn des neuen Schuljahres mit dem Anliegen um Verlegung des Wohnsitzes der Kinder nach W.________ und dortiger Einschulung an das Gericht gelangt sei. Im Übrigen sei das Argument, die Kinder hätten in W.________ neue Bekanntschaften gemacht, nicht zu hören, denn es sei davon auszugehen, dass sie solche auch an ihrem langjährigen Wohnort in U.________ gehabt hätten und nach wie vor hätten, zumal sich dort die gewohnte Umgebung im privaten wie auch schulischen Bereich befinde. Eine konkrete Bezugnahme auf diese Erwägungen findet sich in der Beschwerde höchstens ansatzweise, wobei sie zum einen auf der appellatorischen (und der kantonalen Tatsachenfeststellung der alternierenden Obhut entgegenstehenden) Behauptung beruht, die Kinder seien hauptsächlich von ihr betreut worden, und zum anderen tatsachenwidrig davon ausgegangen wird, eine Beschulung in W.________ und nicht eine solche in U.________ entspreche der Kontinuität. Mithin wäre die Beschwerde, selbst wenn über den formellen Mangel der fehlenden Verfassungsrügen hinweggesehen würde, ohnehin auch von der Sache her nicht hinreichend begründet.