Citation: 5A_973/2022 E. 3

Die Beschwerdeführerin verlangt, die Beistandschaft sei aufzuheben. Falls Vermögen bestehe, könne sie es selber verwalten und versteuern. Für an ihr begangene Gräueltaten müsse sie entschädigt werden. Es gebe keine Rückzahlung an die Stadt Zürich (gemeint offenbar: von aufgrund des Erbgangs zurückzuerstattenden Sozialhilfebeiträgen und übernommenen KVG-Prämien). Der Todesfall (gemeint: ihrer Mutter) und familiäre Verhältnisse seien zu prüfen. Bei alldem fehlt eine Auseinandersetzung mit den Erwägungen des Obergerichts, das sich sowohl zum Schwächezustand der Beschwerdeführerin (Schizophrenie) geäussert hat, als dessen Folge sie den Erbgang aufgrund des Todes ihrer Mutter und seine finanziellen Folgen nicht habe erfassen können, wie auch zur Notwendigkeit und Dringlichkeit der Errichtung einer Vertretungsbeistandschaft, da sie ohne Unterstützung mit den finanziellen Angelegenheiten nach dem Erbgang überfordert wäre. Es genügt den Begründungsanforderungen nicht, zu behaupten, sie könne das Vermögen selber verwalten, dessen Existenz bzw. dessen Anfall durch einen Erbgang sie offenbar nach wie vor bezweifelt. Wie ihr bereits das Obergericht erläutert hat, sind sodann allfällige Rückerstattungsansprüche der Sozialen Dienste nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Ebenso wenig sind Entschädigungsansprüche Verfahrensgegenstand. Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).