Citation: 8C_396/2023 E. 6.2.1

6.2.1. Die Vorinstanz hat dargelegt, dass sich der RAD-Arzt pract. med. F.________ bei der Formulierung des Belastungsprofils auf die Angaben des damaligen Hausarztes Dr. med. B.________ im Bericht vom 22. Dezember 2021 abstützte, der ebenfalls von einer vollen Arbeitsfähigkeit in leidensadaptierten Tätigkeiten ausging. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers legte der RAD-Arzt seiner Beurteilung nicht nur die Befunde hinsichtlich der Kniebeschwerden zugrunde. Wie die Vorinstanz willkürfrei festgestellt hat, berücksichtigte er auch die Einschränkungen an der Wirbelsäule, zumal ihm sämtliche medizinischen Akten zur Verfügung standen, so auch das auf umfassenden Untersuchungen beruhende rheumatologische Gutachten der medicalforce, Dr. med. G.________, Physikalische Medizin und Rehabilitation, vom 15. Juni 2020. Dementsprechend führte er unter den Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nicht nur den beidseitigen Innenmeniskusschaden auf, sondern auch die im Gutachten vom 15. Juni 2020 diagnostizierten Leiden in Form eines panvertebralen Schmerzsyndroms und einer leichten Wirbelsäulenfehlstatik.