Citation: 8C_445/2017 E. A

Der 1965 geborene A.________ meldete sich im Februar 1999 wegen der Folgen einer Lungenoperation und wegen Migräne sowie Schmerzen am ganzen Körper zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden klärte den Sachverhalt in beruflicher und medizinischer Hinsicht ab. Laut Operationsbericht des Spitals B.________ vom 22. April 1998 unterzog sich der Versicherte wegen einer chronischen Pneumonie mit Atelektase des linken Lungenunterlappens einem operativen Eingriff. Wegen Nachblutungen musste am 24. April 1998 eine chirurgische Revision durchgeführt werden. Der postoperative Verlauf war befriedigend (Bericht des Spitals B.________ vom 25. Mai 1998). Vom 11. bis 25. Juni 1998 weilte der Versicherte in der Klinik C.________. Laut Austrittsbericht vom 8. Juli 1998 bestanden die Hauptprobleme in den Schmerzen entlang der gesamten Wirbelsäule, die im Verlauf der Rehabilitation nicht wesentlich gebessert werden konnten. Die Klinik D.________, Fachklinik für kardiale und psychosomatische Rehabilitation, wo sich der Versicherte vom 24. Mai bis 19. Juni 1999 aufhielt, diagnostizierte unter anderem eine mittelgradige depressive Episode mit somatischen Symptomen (ICD-10: F32.11), einen Verdacht auf anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4), paravertebrale Myogelosen sowie anamnestisch eine chronische Migräne (Bericht vom 29. Juni 1999). Mit Verfügung vom 14. Juni 2000 sprach die IV-Stelle dem Versicherten ab 1. Oktober 1998 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 73 % eine ganze Invalidenrente zu. Dieses Ergebnis bestätigte sie, nachdem sie mehrere Revisionsverfahren durchgeführt hatte, mit Mitteilungen vom 9. Mai 2001, 22. Juli 2004 und 21. Oktober 2009. Im Oktober 2012 leitete die IV-Stelle ein weiteres Revisionsverfahren ein. Laut dem auf rheumatologischen und psychiatrischen Untersuchungen beruhenden Gutachten des Medizinischen Centers E.________ vom 7. März 2013 war der Versicherte für eine körperlich wechselbelastend ausübbare, leichte bis mittelgradige Tätigkeit ganztags arbeitsfähig. Den Vorbescheid vom 19. September 2013, mit dem die IV-Stelle dem Versicherten angekündigt hatte, die Invalidenrente gestützt auf lit. a der Schlussbestimmungen der Änderung des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) aufzuheben, nahm sie am 9. Januar 2014 zurück. In der Folge führte sie berufliche Eingliederungsmassnahmen durch (vgl. Schlussbericht Belastbarkeitstraining der F.________, vom 15. Juli 2014), die sie gemäss Mitteilung vom 9. Januar 2015 in gegenseitigem Einvernehmen abschloss. Nach weiteren Abklärungen und erneutem Vorbescheidverfahren eröffnete die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 22. März 2016 sinngemäss, der Rentenanspruch werde revisionsweise auf den ersten Tag des zweiten Monats nach deren Zustellung aufgehoben.