Citation: 8C_55/2024 E. 4

Unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall zu 50 % erwerbstätig wäre und zu 50 % den Haushalt verrichten würde, die Invaliditätsbemessung also anhand der gemischten Methode zu erfolgen hat. Unstreitig ist auch, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer Krebserkrankung zumindest bis Ende Januar 2022 in jeglicher Erwerbstätigkeit und im Haushalt zu 100 % eingeschränkt war und demgemäss bis Ende April 2022 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat. Uneinigkeit besteht dahingehend, ob auf Anfang Februar 2022 eine in revisionsrechtlicher Hinsicht wesentliche Verbesserung der gesundheitlichen Verhältnisse eingetreten ist, die den Wegfall der Invalidenrente nach sich ziehen könnte.