Citation: 5A_256/2021 E. 3.3.2

3.3.2. Die Beschwerdeführerin besteht darauf, dass die Parteibefragung als Beweismassnahme nur dann von Amtes wegen angeordnet werden darf, wenn "beide Parteien dieselbe Tatsachenbehauptung bestätigen oder bestreiten und das Gericht Anhaltspunkte dafür hat, dass die Wahrheit anders liege". Weiter wirft sie dem Obergericht vor, sich "grob rechtsfehlerhaft und willkürlich" über die von ihm selbst zitierte Lehrmeinung hinwegzusetzen, gemäss der eine Parteibefragung mindestens einen rechtsgültigen Beweisantrag einer Partei voraussetzt.