Citation: I 597/06 02.05.2007 E. 5

Zu prüfen sind im Weitern die erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Arbeitsunfähigkeit. Dem hierfür vorzunehmenden Einkommensvergleich sind, da diesbezüglich der Zeitpunkt des potentiellen Rentenbeginns relevant ist, in Anbetracht einer seit März 2000 dauerhaft eingeschränkten Arbeitsfähigkeit (vgl. E. 3.2 hievor) die Einkommensverhältnisse des Jahres 2001 zu Grunde zu legen (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG). Bestehen Hinweise dafür, dass in der dem Rentenbeginn folgenden Zeit eine erhebliche Veränderung der hypothetischen Bezugsgrössen eingetreten ist, hat ein weiterer Einkommensvergleich zu erfolgen (BGE 129 V 222). 5.1 Die Beschwerdegegnerin erzielte gemäss Angaben des Departementes Y.________ vom 21. Januar 2002 im Jahre 2001 bei einem Beschäftigungsgrad als Raumpflegerin von 27,64 % einen Jahresverdienst von Fr. 15'526.55, wobei keine Anhaltspunkte bestehen, dass dieser Lohn nicht der Arbeitsleistung entsprach (vgl. Ziff. 13 des Arbeitgeberberichts). Im gleichen Jahr verdiente sie als Hauswartin laut Bericht der Firma P.________ Versicherungen vom 7. Februar 2005 auf der Basis eines Arbeitspensums von 43,9 % insgesamt Fr. 18'000.-. Daraus ergibt sich ein hypothetisches Einkommen, das die Versicherte ohne gesundheitliche Einschränkung bei Annahme eines Pensums von 72 % erzielt hätte (Valideneinkommen), von Fr. 33'526.55. Für das darauffolgende Jahr ist für die Tätigkeit als Raumpflegerin von einem Jahreseinkommen von Fr. 15'912.65 (Fr. 1'224.05 x 13; vgl. Arbeitgeberbericht vom 21. Januar 2002, Ziff. 12) auszugehen. Da die Kündigung der Anstellung als Hauswartin per Ende Januar 2002 primär im gesundheitlich bedingten Leistungsabbau der Beschwerdegegnerin begründet lag und nicht anzunehmen ist, dass diese auch bei einer diesbezüglich intakten Situation ausgesprochen worden wäre, ist für 2002 ein um die Nominallohnentwicklung (1,7 %; Die Volkswirtschaft, 4/2007, S. 91, Tabelle B10.2, Abschnitt M, N, O [Unterrichtswesen, Gesundheits- und Sozialwesen, sonstige öffentliche Dienstleistungen, persönliche Dienstleistungen], 2002) bereinigter Hauswartlohn von Fr. 18'306.- anzunehmen. Das Valideneinkommen des Jahres 2002 ist demnach mit gesamthaft Fr. 34'218.65 zu veranschlagen. Im Jahre 2003 belief sich der Verdienst als Raumpflegerin gemäss Angaben des Departementes Y.________ vom 8. April 2003 (Ziff. 12) auf Fr. 1'256.90 monatlich oder - einschliesslich eines 13. Monatslohnes - auf Fr. 16'339.70 jährlich. Zusammen mit dem wiederum um die Lohnentwicklung erhöhten Hauswartlohn (1,7 %; Die Volkswirtschaft, a.a.O., 2003; Fr. 18'617.20) resultiert ein Valideneinkommen für 2003 von insgesamt Fr. 34'956.90 Für 2004 ist in Anbetracht einer Nominallohnerhöhung von 1,3 % (Die Volkswirtschaft, a.a.O.) von einem Validenlohn im Bereich Hauswartung von Fr. 18'859.20 auszugehen. Das im Arbeitsvertrag mit dem Departementes Y.________ vom 4. Dezember 2003 auf der Lohnbasis 2003 für ein - auf 1. Januar 2004 vereinbartes - 32,86 %-Raumpflegepensum stipulierte Monatsgehalt von Fr. 1'289.70 ist ebenfalls um die Lohnentwicklung 2003/2004 (1,3 %) zu bereinigen und auf ein im Gesundheitsfall - neben der Tätigkeit als Hauswartin - weiterhin nur im Umfang von 27,64 % ausgeübtes Pensum umzurechnen (Fr. 14'286.- [Fr. 1'289.70 x 13 : 100 x 101,3 : 32,86 % x 27,64 %]). Das Valideneinkommen 2004 beträgt daher Fr. 33'145.20.