Citation: 1C_282/2019 E. 3.2

3.2. Gemäss Art. 15d Abs. 1 SVG ist eine Fahreignungsuntersuchung durchzuführen, wenn Zweifel an der Fahreignung einer Person bestehen. Dies trifft namentlich dann zu, wenn eine Meldung eines Arztes vorliegt, wonach eine Person wegen einer körperlichen oder psychischen Krankheit, wegen eines Gebrechens oder wegen einer Sucht Motorfahrzeuge nicht sicher führen kann (Art. 15d Abs. 1 lit. e SVG). Dem Wortlaut dieser Norm lässt sich nicht entnehmen, dass diese Meldung einzig durch den die betreffende Person behandelnden Arzt erfolgen dürfte. Es erscheint vielmehr naheliegend, dass Ärzte, die in behördlichem Auftrag ein forensisch-toxikologisches Gutachten erstellen, ebenfalls eine Fahreignungsuntersuchung vorschlagen können, namentlich wenn sich die Beobachtungen der Polizei im Rahmen der Anhaltung des Fahrzeugführers aufgrund der Ergebnisse des Gutachtens nicht ohne weiteres erklären lassen. Was daran willkürlich sein soll, ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht näher begründet.