Citation: I 120/00 28.02.2001 E. 3

3.- Bei der anschliessenden Ermittlung des Invaliditätsgrades im erwerblichen Bereich wird die IV-Stelle - obwohl von der Versicherten nicht beanstandet (vgl. Erw. 1b) - berücksichtigen, dass beim Invalideneinkommen als Basis nicht vom Verdienst bei der bisher innegehabten Stelle als Küchenhilfe beim Schweizer Verband Volksdienst ausgegangen werden kann. Da dieses Arbeitsverhältnis per Ende Mai 1994 aufgelöst worden ist und die Versicherte nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, sind nach der Rechtsprechung vielmehr Tabellenlöhne beizuziehen (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb mit Hinweisen). Auch wird die Verwaltung zu prüfen haben, ob sich anhand der gesamten persönlichen und beruflichen Umstände ein Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigt (vgl. BGE 126 V 79 f. Erw. 5b).