Citation: 1C_507/2023 E. 2.5

2.5. Weiter beanstandet die Beschwerdeführerin, die Experten hätten sich nicht mit ihren Vorschlägen in Bezug auf die Ausgestaltung des geplanten Vordachs bzw. mit dessen lärmmässigen Auswirkungen auseinandergesetzt. Sie habe immer wieder geltend gemacht, das Vordach werde aufgrund seiner Konstruktion zu einer erheblichen Reduktion des Lärms führen. Hierzu führt die Vorinstanz aus, die Gemeinde habe der Beschwerdeführerin die Möglichkeit eingeräumt, sich zum Gutachten zu äussern und Ergänzungsfragen zu stellen. Von dieser Möglichkeit habe sie Gebrauch gemacht, gewisse bauliche Massnahmen zur Diskussion gestellt und Fragen zu deren Wirksamkeit gestellt. Die Experten hätten diese Fragen beantwortet, soweit dies möglich gewesen sei, obwohl eine konkrete Alternativplanung gefehlt habe. Die Beschwerdeführerin habe sich dann auch zu diesen Antworten äussern können. Letztlich habe die Gemeinde aber das konkrete Baugesuch beurteilen müssen. Liege kein bewilligungsfähiges Gesuch vor, sei der Bauabschlag zu erteilen, während untergeordnete Mängel durch Nebenbestimmungen behoben werden könnten. Diese Erwägungen lassen keine Verletzung von Bundesrecht erkennen. Wie erwähnt ist die Gemeinde als Baubewilligungsbehörde gestützt auf das schlüssige Gutachten zum Ergebnis gelangt, die anwendbaren Planungswerte der ES II würden überschritten, weshalb Lärmemissionen nach Massgabe von Art. 7 Abs. 1 LSV zu begrenzen seien. Dementsprechend hat sie aus Gründen der Verhältnismässigkeit die nachgesuchte Bewilligung für den Anbau des Vordachs zwar erteilt, zugleich aber verschiedene Lärmschutzmassnahmen angeordnet. Alternative Projektvarianten lagen ausserhalb des Streitgegenstands und waren von der Baubewilligungsbehörde nicht zu beurteilen, zumal die Beschwerdeführerin darauf verzichtet hat, ihr Bauvorhaben aufgrund der Ergebnisse des Lärmgutachtens zu modifizieren. Die Beschwerdeführerin bezeichnet die Auflagen, die angeordnet wurden, zwar beiläufig als "absolut unverhältnismässig", begründet dies aber im Einzelnen nicht, weshalb darauf nicht weiter eingegangen werden muss.