Citation: 6F_29/2014 E. A

Die Bundesanwaltschaft eröffnete am 24. August 2005 gegen X.________ und weitere Personen eine Strafuntersuchung unter anderem wegen qualifizierter Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz. In der Folge wurde die Strafuntersuchung auf weitere Tatvorwürfe ausgedehnt. Am 8. November 2012 stellte die Bundesanwaltschaft das Strafverfahren in Bezug auf verschiedene Vorwürfe ein. Die Bundesanwaltschaft nahm die auf diesen Teil der Untersuchung entfallenden Kosten auf die Bundeskasse. Sie sprach X.________ für seinen Verteidigungsaufwand eine anteilsmässige Entschädigung von Fr. 15'000.-- zu. Am 17. April 2013 stellte die Bundesanwaltschaft das Verfahren auch in Bezug auf die übrigen Tatvorwürfe (gewerbsmässiger Betrug, gewerbsmässiger betrügerischer Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage) ein. Die Verfahrenskosten wurden im Betrag von Fr. 8'000.-- auf die Bundeskasse genommen und im Umfang von Fr. 151'199.20 (bestehend aus Fr. 32'000.-- Gebühren, Fr. 15'907.90 Auslagen und Fr. 111'291.30 Kosten der amtlichen Verteidigung) X.________ auferlegt. Zu ihrer Deckung wurden verschiedene beschlagnahmte Vermögenswerte eingezogen. X.________ wurde weder eine Entschädigung noch eine Genugtuung zugesprochen. Gegen die Verfügung der Bundesanwaltschaft vom 17. April 2013 erhoben X.________ und seine Anwältin Beschwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts. Diese hob mit Beschluss vom 15. Oktober 2013 den Entscheid der Bundesanwaltschaft, soweit die Einziehung der beschlagnahmten Vermögenswerte betreffend, auf und wies die Sache in diesem Punkt zur neuen Entscheidung im Sinne der Erwägungen an die Bundesanwaltschaft zurück. Im Übrigen wies sie die Beschwerde ab.