Citation: 2A.384/2000 14.09.2000 E. 1

1.-Der algerische Staatsangehörige D.________ reiste am 26. Dezember 1998 mit einem Visum in die Schweiz ein. Am 6. Januar 1999 stellte er ein Asylgesuch. Das Bundesamt für Flüchtlinge stellte am 19. November 1999 fest, dass D.________ die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle, und lehnte sein Asylgesuch ab. Zugleich wies es ihn aus der Schweiz weg und setzte ihm eine Ausreisefrist an. Die Schweizerische Asylrekurskommission trat am 19. Januar 2000 auf die gegen die Verfügung des Bundesamtes erhobene Beschwerde wegen Nichtleistung des Kostenvorschusses nicht ein. Das Bundesamt für Flüchtlinge gab am 25. Februar 2000 einem Wiedererwägungsgesuch keine Folge, und auch auf die gegen das entsprechende Schreiben des Bundesamtes erhobene Beschwerde trat die Schweizerische Asylrekurskommission am 3. Mai 2000 nicht ein, da der Kostenvorschuss wiederum nicht geleistet worden war. Seit Januar 2000 hielt sich D.________ nicht mehr an der ihm zugewiesenen Adresse in Lengnau auf und war seit Ende Februar 2000 als verschwunden gemeldet. Am 25. Mai 2000 wurde er an seiner Arbeitsstelle bei X.________ in Biel angehalten und in Ausschaffungshaft genommen. Die Haftrichterin 2 des Haftgerichts III Bern-Mittelland (nachfolgend: Haftrichterin) bestätigte am 29. Mai 2000 nach mündlicher Verhandlung die Rechtmässigkeit und Angemessenheit der Haft, nachdem D.________ es am 27. Mai 2000 abgelehnt hatte, den ab Genf organisierten Rückflug anzutreten. Nach Durchführung einer mündlichen Verhandlung (16. August 2000) hiess die Haftrichterin am 22. August (schriftliche Entscheidausfertigung vom 23. August) 2000 den Antrag der Fremdenpolizei, die Ausschaffungshaft bis 15. November 2000 zu verlängern, gut. Mit Schreiben vom 1. September (Postaufgabe: