Citation: I 384/05 09.12.2005 E. 5

Was ferner die krankheitsbedingte Einschränkung in den häuslichen Verrichtungen anbelangt, kann letztlich offen bleiben, ob der Abklärungsbericht Haushalt vom 19. September 2003, wonach eine Beeinträchtigung von 21,5 % besteht, - mit Vorinstanz und Verwaltung - eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage im Sinne der von der Rechtsprechung definierten Kriterien (vgl. BGE 130 V 61, 128 V 93, je mit Hinweisen; in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erw. 2.3.2 des Urteils S. vom 30. Dezember 2002, I 90/02 [vgl. AHI 2003 S. 218 Erw. 2.3.2]; Urteile P. vom 6. April 2004, I 733/03, Erw. 5.1.2, und C. vom 18. August 2003, I 741/01, Erw. 4.1, je mit Hinweisen) darstellt oder ob darauf, so die Beschwerdeführerin, mangels Erhebungen vor Ort sowie zufolge Auflösung des gemeinsamen Haushalts nicht (mehr) abgestellt werden kann. In Anbetracht einer im erwerblichen Bereich ermittelten Invalidität von 30 % müsste, damit gewichtet überhaupt ein rentenbegründender Invaliditätsgrad erreicht würde, eine Beeinträchtigung im Haushalt von 50 % - und damit ein fast 30 % über dem im Abklärungsbericht liegender Wert - gegeben sein, wofür indessen keinerlei Anhaltspunkte ersichtlich sind. Namentlich wurde den von PD Dr. med. S.________, Chefarzt der R.________, in seinen Berichten vom 15./17. November 2004 genannten Einschränkungen vor allem bei körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten wie schweren Garten- oder Reinigungsarbeiten bereits, wie auch das kantonale Gericht zutreffend erkannt hat, mit einer angenommenen Beeinträchtigung im Bereich der Wohnungspflege von 80 % vollumfänglich Rechnung getragen, zumal die Hilfe eines Putzinstituts schon seit Juli 1997 (vgl. "Fragebogen zur Rentenabklärung betreffend Erwerbstätigkeit/Haushalt" vom 1. April 2003) - und damit nicht erst seit Beginn der ausgewiesenen Arbeitsunfähigkeit ab November 2001 - regelmässig in Anspruch genommen wird. Der diesbezügliche Mehraufwand ist somit jedenfalls nicht nur im Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin begründet. Der Umstand schliesslich, dass sich die Verhältnisse im Haushalt durch die Trennung der Versicherten von ihrem Ehemann im Mai 2004 auch invalidenversicherungsrechtlich massgeblich verändert haben, indem insbesondere dessen erweiterte Unterstützungspflicht (in BGE 130 V 396 nicht publizierte Erw. 8 des Urteils B. vom 18. Mai 2004, I 457/02, mit weiteren Hinweisen [vgl. SVR 2005 IV Nr. 6 S. 26 Erw. 8]; Urteile S. vom 16. Februar 2005, I 568/04, Erw. 4.2.2, und V. vom 13. September 2004, I 253/04, Erw. 5.2 in fine) wegfällt, ist insofern bedeutungslos, als die Beschwerdeführerin ab diesem Zeitpunkt ohnehin wieder als Vollerwerbstätige qualifiziert wird (vgl. Erw. 3.2.1 hievor) und eine Abklärung der Einschränkungen im Haushalt sich deshalb erübrigt.