Citation: 5P.81/2001 23.07.2001 E. 2

2.- a) Zulässig, aber überflüssig ist der Antrag auf Rückweisung der Sache zu neuer Entscheidung, zumal die kantonale Instanz auch ohne ihn den Weisungen des bundesgerichtlichen Entscheides gemäss neu über die Sache zu befinden hat (BGE 112 Ia 353 E. 3c/bb S. 354; 117 Ia 119 E. 3c S. 126; 122 I 250 E. 2 S. 251). b) Der Beschwerdeführer wendet sich gegen einen kantonalen letztinstanzlichen Entscheid, in dem die Erteilung der definitiven Rechtsöffnung aufgrund eines Urteils verweigert worden ist, das aus einem Staat stammt, mit dem ein Vertrag über die Vollstreckung gerichtlicher Urteile besteht (Art. 81 Abs. 3 SchKG). Streitigkeiten über die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Urteile sind dem Bundesgericht mit staatsrechtlicher Beschwerde vorzulegen (BGE 126 III 534 E. 1a S. 536 mit Hinweisen), was Art. 37 Ziff. 2 des Übereinkommens über die gerichtliche Zuständigkeit und die Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen vom 16. September 1988 (LugÜ, SR 0.275. 11) für das in vorliegender Streitsache anwendbare Lugano-Übereinkommen ausdrücklich festhält. Bei einer als Staatsvertragsbeschwerde (Art. 84 Abs. 1 lit. c OG) entgegenzunehmenden staatsrechtlichen Beschwerde prüft das Bundesgericht die geltend gemachten Konventionsverletzungen im Rahmen der erhobenen Rügen in freier Kognition (BGE 119 II 380 E. 3b S. 382 f.; 126 III 438 E. 3 S. 439). Kann das Bundesgericht dabei auch neue rechtliche Gesichtspunkte berücksichtigen (BGE 115 Ib 197 E. 4a S. 198; 119 II 380 E. 3b in fine S. 383; unveröffentlichter Entscheid des Bundesgerichtes vom 23. Januar 1991 i.S. G., E. 1a [5P. 340/1990]), so ist ihm um so weniger verwehrt, auf neue rechtliche Vorbringen einzutreten, die erst durch den angefochtenen Entscheid veranlasst wurden (BGE 118 Ia 369 E. 4d S. 372; Entscheid des Bundesgerichtes vom 4. Mai 1999 i.S. B., E. 1c, veröffentlicht in: Pra 89/2000 Nr. 111 S. 647).