Citation: I 357/00 08.05.2001 E. 3

3.- Zu prüfen bleibt, ob die Revisionsverfügung vom 10. Dezember 1997 mit der in Erw. 1 lit. c dargelegten substituierten Begründung der zweifellosen Unrichtigkeit der ursprünglichen Verfügung vom 8. Juli 1993 zu schützen ist. Dies wird jedoch weder geltend gemacht, noch gehen irgendwelche entsprechenden Anhaltspunkte aus der Aktenlage hervor. Die Zusprechung einer ganzen Invalidenrente basierte auf einem Invaliditätsgrad von 100 % ab 1. Juni bis 31. Dezember 1991 und von 79 % ab 1. Januar 1992. Der Verfügung lagen diverse medizinische Berichte zugrunde, die dem Versicherten eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % bis 100 % attestierten, so der Bericht des Dr. med. O.________ vom 21. Juni 1991, der Rheuma- und Rehabilitations-Klinik Z.________ vom 12. Mai 1992 und des Dr. med. B.________ vom 20. August und 12. November 1992. Wohl war - wie aus dem Schreiben des Sekretariates der Invalidenversicherung des Kantons Freiburg vom 22. März 1993 hervorgeht - eine vorläufige Berentung als Übergangslösung beabsichtigt, dies jedoch nicht mangels Anspruchs auf eine ganze Invalidenrente, sondern in der damaligen Meinung, die Arbeitsfähigkeit könne durch eine operative Behandlung verbessert werden. Angesichts der geschilderten Aktenlage verbietet sich der Schluss auf eine zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung vom 8. Juli 1993.