Citation: 6B_1464/2019 E. 3.4

3.4. Bei der vorinstanzlichen Würdigung und Gewichtung der täterbezogenen Strafzumessungsfaktoren ist keine Ermessensverletzung ersichtlich. Die Vorinstanz berücksichtigt die vom Beschwerdeführer geltend gemachte persönliche Situation und seine ehelichen Konflikte. Sie war nicht verpflichtet aufgrund dieser sein Tatverschulden tiefer zu bewerten. Weder aus der Berufungsbegründung (kant. Akten, act. 119 ff.) noch aus den Plädoyernotizen der Verteidigung (kant. Akten, act. 165 ff.) ergibt sich im Übrigen, dass der vor Vorinstanz anwaltlich vertretene Beschwerdeführer bereits vor dieser einen Kulturkonflikt geltend machte. In Bezug auf einen solchen Konflikt kann infolge Vorbringens erst vor Bundesgericht resp. mangels Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs nicht eingetreten werden (vgl. Art. 80 Abs. 1 BGG). Inwiefern die Voraussetzungen für eine Strafminderung wegen eines Kulturkonfliktes vorliegend erfüllt sein sollten, ist auch weder rechtsgenüglich dargetan noch ersichtlich. Die weitere Strafzumessung kritisiert der Beschwerdeführer nicht. Die Vorinstanz begründet indessen auch diese noch innerhalb ihres Ermessens. Zwar ist insbesondere die hypothetische Freiheitsstrafe von 14 Jahren - nach Berücksichtigung der leicht verminderten Schuldfähigkeit - hoch bemessen. Angesichts der von der Vorinstanz mit hinreichenden Gründen als mittelschwer bis schwer bewerteten objektiven Tatschwere, welche der hypothetischen Einsatzstrafe entspricht, und des für eine vorsätzliche Tötung gesetzlichen Strafrahmens von fünf bis 20 Jahren Freiheitsstrafe, sind 14 Jahre Freiheitsstrafe aber noch vertretbar. Auch die anschliessende Reduktion um 2 Jahre infolge Versuchs resp. ausgebliebenem Taterfolg ist im Rahmen einer Ermessensüberprüfung nicht zu beanstanden. Schliesslich ist nicht ersichtlich, weshalb die Straferhöhung um 3 Jahre auf insgesamt 15 Jahre Freiheitsstrafe für die weiteren Delikte der qualifizierten sexuellen Nötigung und der qualifizierten Vergewaltigung Bundesrecht verletzt. Demzufolge erweist sich auch die beschwerdeführerische Rüge zur Strafzumessung als unbegründet.