Citation: 6B_1300/2015 E. 1.5.4

1.5.4. Die Befragung des Beschwerdeführers vom 18. November 2013 begründet nach Einschätzung der Vorinstanz die blosse Vermutung, der Beschwerdeführer habe in Bezug auf die familiären Verhältnisse von A.________ etwas zu verheimlichen versucht. Diese Mutmassung lässt sich gestützt auf das vom Beschwerdeführer erwähnte Telefongespräch mit einem jüngeren Bruder nicht zum Tatvorwurf erhärten (E. 1.5.1 und 1.5.2). Es ist zudem unhaltbar, die entlastenden Zeugenaussagen unberücksichtigt zu lassen (E. 1.5.3). Die vorinstanzliche Beweiswürdigung ist im Ergebnis willkürlich und verletzt den Grundsatz "in dubio pro reo". Andere Beweismittel werden von der Vorinstanz nicht genannt. Das Bezirksgericht würdigte weitere Beweismittel (insbesondere zusätzliche Befragungen des Beschwerdeführers), welche ebenso wenig rechtsgenügende Hinweise für Täterschaft und Schuld zu liefern vermochten. Es ist deshalb davon abzusehen, die Sache zur ergänzenden Sachverhaltsfeststellung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Die Vorinstanz wird den Beschwerdeführer von Schuld und Strafe freizusprechen haben. Damit erübrigt es sich, die weiteren Rügen des Beschwerdeführers näher zu prüfen.