Citation: 6B_751/2018 E. 1.1

1.1. Die Vorinstanz hält in tatsächlicher Hinsicht fest, der Beschwerdegegner habe vor dem Kantonsgericht Zug eine Lohnforderung gegen die G.________ GmbH in der Höhe von Fr. 213'333.30 zuzüglich Zinsen eingeklagt. Dabei habe er in seiner Klageschrift vom 6. Februar 2009 behaupten lassen, dass ihm im Jahre 2006 Fr. 120'000.- Lohnakontozahlungen für die Jahre 2007 und 2008 ausgerichtet worden seien. Bezüge oder weitere Lohnzahlungen habe es gemäss dem Beschwerdegegner weder für das Jahr 2007 noch für das Jahr 2008 gegeben. Auch anlässlich seiner gerichtlichen Parteibefragung vom 30. Oktober 2009 habe der Beschwerdegegner angegeben, in den Jahren 2007 und 2008 keinen Lohn erhalten zu haben (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 3.4 S. 7 f.). Diese beschwerdegegnerischen Behauptungen - so die Vorinstanz - seien jedoch falsch gewesen. In Wahrheit habe der Beschwerdegegner im Jahre 2006Lohnvorbezüge für die Jahre 2007 und 2008 im Umfang von Fr. 140'000.- erhalten (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 5.1.1 S. 8). Zudem seien am 8. Januar und am 20. Dezember 2007 je Fr. 30'000.- sowie am 1. Januar 2008 Fr. 70'000.- Lohnzahlungen geleistet worden (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 5.2 - 5.2.2 S. 9 f.). Unter Berücksichtigung, dass ein Teil der Zahlung von Fr. 70'000.- (nämlich Fr. 48'000.-) zur Tilgung der noch ausstehenden Honorarschuld betreffend das Jahr 2006 gedient habe, würden sich die an den Beschwerdegegner in den Jahre 2007 und 2008 geleisteten Nettolohnzahlungen auf Fr. 82'000.- (Fr. 30'000.- + Fr. 30'000.- + Fr. 22'000.-) belaufen (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 5.2.3 S. 11 ff.). Insgesamt habe der Beschwerdegegner für die Jahre 2007 und 2008 damit nicht bloss Lohnanteile von Fr. 120'000.- sondern von Fr. 222'000.- (Fr. 140'000.- + Fr. 82'000.-) bezogen.