Citation: 5A_600/2023 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwog, für die Berechnung einer allfälligen Sparquote sei auf das letzte Jahr des Zusammenlebens abzustellen. Der Beschwerdeführer versuche, den Verbrauch der Familie vor Getrenntleben konkret darzulegen: Die Familie habe einen vergleichsweise bescheidenen Lebensstil geführt und über Jahre hinweg mit einem Haushaltsgeld von Fr. 4'000.-- gelebt, wobei die Steuern, Ferien, besondere Kosten für ärztliche Behandlungen, Abklärungen der Kinder und das Auto separat bezahlt worden seien. Indem der Beschwerdeführer diese zusätzlichen Ausgaben nicht beziffere, substanziiere er den Verbrauch der Familie ungenügend. Zudem gehe bereits aus den eingereichten Kontoauszügen hervor, dass die Familie im letzten Jahr vor Getrenntleben durchschnittlich mehr als Fr. 4'000.--, nämlich rund Fr. 5'650.--, monatlich bezogen habe. Es gelinge dem Beschwerdeführer nicht, den Verbrauch konkret nachzuweisen. Berücksichtigt werden könne somit lediglich eine Sparquote im Umfang des Erwerbseinkommens der Beschwerdegegnerin von Fr. 2'132.--. Der Beschwerdeführer habe bereits im erstinstanzlichen Verfahren ausgeführt, dass das Einkommen der Beschwerdegegnerin nicht für den Bedarf verwendet worden sei, was diese nicht bestritten habe.