Citation: 8C_121/2022 E. A

A.________, geboren 1968, war bei der B.________ AG als Produktionsmitarbeiter beschäftigt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 1. Juli 2017 erlitt er als Beifahrer einen Autounfall. Der Lenker geriet wegen eines Sekundenschlafs mit seinem Wagen über den rechten Fahrbahnrand hinaus, kollidierte mit der Leitplanke, durchbrach den Wildschutzzaun, fuhr eine Böschung hinunter und kam schliesslich am Bord einer Nebenstrasse zum Stillstand. A.________ erlitt dabei unter anderem eine Deckplattenimpressionsfraktur, die zunächst mit einem Korsett konservativ, am 3. Januar 2018 operativ versorgt wurde (Stabilisation BWK 12/ LWK 1). In der Folge klagte er über anhaltende Rückenbeschwerden. Im Oktober 2019 hielt er sich in der Klinik C.________ auf, wo auch eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) durchgeführt wurde (Berichte vom 31. Oktober 2019 und 2. April 2020). Gestützt darauf sowie auf die Berichte ihrer Abteilung Versicherungsmedizin stellte die Suva am 22. April 2020 den Abschluss des Falls per 31. Juli 2020 in Aussicht. Mit Verfügung vom 18. September 2020 lehnte sie einen Anspruch auf Invalidenrente ab, sprach A.________ indessen eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 20 % zu. Nach Erstattung eines Gutachtens der Medexperts AG, St. Gallen, vom 21. Oktober 2020 zuhanden der Invalidenversicherung anerkannte sie mit Einspracheentscheid vom 18. März 2021 zusätzlich einen Invalidenrentenanspruch bei einem Invaliditätsgrad von 11 %.