Citation: 6B_1097/2017 E. 3.4

3.4. Es ergibt sich: Der Beschwerdeführer geriet während der Fahrt vom Fahrzeugdach auf die Strasse. Nach den Erfahrungen des Lebens muss damit gerechnet werden, dass eine Person, die sich auf dem Dach eines mit 8-10 km/h fahrenden Personenwagens ohne Haltevorrichtung aufhält, irgendwann auf die Strasse gerät. Ein allfälliges "Mitverschulden" der fraglichen Person bei diesem Vorgang ist kein ganz aussergewöhnlicher Umstand, der alle anderen mitwirkenden Ursachen wie die nicht einverständliche Fahrt mit 8-10 km/h auf dem Dach eines Personenwagens ausschliesst. Die gerügte Aktenwidrigkeit, weil sich auf dem Fahrzeug nicht keine Haltevorrichtung, wie die Vorinstanz annimmt, sondern eine Dachreling befand, schätzt auch der Beschwerdeführer als von untergeordneter Bedeutung ein (Beschwerde Ziff. 37).