Citation: 4A_615/2018 E. 3.3

3.3. Auf das Erfordernis des aktuellen praktischen Interesses kann dann ausnahmsweise verzichtet werden, wenn sich die gerügte Rechtsverletzung jederzeit wiederholen könnte und eine rechtzeitige gerichtliche Überprüfung im Einzelfall kaum je möglich wäre (BGE 140 III 92 E. 1.1 S. 94; 136 III 497 E. 1.1 S. 499; Urteil 4A_576/2014 vom 25. März 2015 E. 1.3.1; vgl. aber BGE 142 I 135 E. 1.3.1). Bereits die Vorinstanz entschied, dass diese Voraussetzungen für die Beschwerde gegen den Ausweisungsentscheid nicht gegeben sind. Der Beschwerdeführer vermag keine Verletzung seiner verfassungsmässigen Rechte darzulegen, indem er lediglich vorträgt, dass die Vorinstanz auf das Erfordernis des aktuellen praktischen Interesses hätte verzichten sollen, weil er eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs geltend machte. Ohnehin stellte die Vorinstanz im Zusammenhang mit der Beurteilung des erstinstanzlichen Kostenentscheids eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch die erste Instanz fest ( dazu oben Erwägung 2).