Citation: 2D_97/2007 15.11.2007 E. 1

1.1 Am 13. November 2006 reichte die A.________ Ltd. mit Sitz auf den B.________ beim Bezirksgericht Plessur eine Forderungsklage gegen den Kanton Graubünden ein. Diese ging zurück auf einen Einsatz der Kantonspolizei Graubünden im Auftrag der Fremdenpolizei des Kantons Graubünden am 17. August 2005 im Club Hotel X.________, das von der A.________ Ltd. gemietet worden war und worin diese Ferienaufenthalte anbot, die auf die jüdische Religion ausgerichtet waren. Bei der Kontrolle der Behörden im Hotel waren verschiedene Arbeitnehmer ohne gültige Anwesenheits- und Arbeitsbewilligungen angetroffen und aus der Schweiz weggewiesen worden. Die A.________ Ltd. machte geltend, durch das aus ihrer Sicht unverhältnismässige Vorgehen der Behörden habe sie einen Schaden von Fr. 250'000.-- erlitten, für den der Kanton Graubünden hafte. 1.2 Am 15. November 2006 wurde die A.________ Ltd. aufgefordert, bis zum 6. Dezember 2006 einen Kostenvorschuss von Fr. 10'500.-- zu leisten. Mit Verfügung vom 13. Dezember 2006 erstreckte der Bezirksgerichtspräsident Plessur die Frist bis zum 31. Januar 2007, lehnte einen Antrag auf Reduktion des Kostenvorschusses ab und gestattete, diesen in Form eines unwiderruflichen Zahlungsversprechens einer Bank zu erbringen. In der Folge wurde die Zahlungsfrist wiederholt verlängert. Am 20. März 2007 ersuchte die A.________ Ltd. unter anderem um Befreiung von der Pflicht zur Leistung eines Kostenvorschusses. Am 29. März 2007 lehnte der Bezirksgerichtspräsident Plessur diesen Antrag ab und setzte der A.________ Ltd. eine Nachfrist bis zum 24. April 2007 zur Zahlung des Kostenvorschusses unter Hinweis auf die gesetzlichen Folgen der Nichtleistung. Mit Eingabe vom 23. April 2007 beantragte die A.________ Ltd. die Sistierung des Verfahrens bis zum August 2008. Am 30. April 2007 wies der Bezirksgerichtspräsident diesen Antrag ab und schrieb gleichzeitig die Klage wegen Nichtleistung des verlangten Kostenvorschusses ab. Mit Urteil vom 9. Juli 2007 wies das Kantonsgericht von Graubünden, Kantonsgerichtsausschuss, eine dagegen von der A.________ Ltd. erhobene Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. 1.3 Mit als subsidiäre Verfassungsbeschwerde bezeichneter Eingabe vom 12. September 2007 an das Bundesgericht beantragt die A.________ Ltd., das Urteil des Kantonsgerichts aufzuheben und diesem die Sache zur materiellen Beurteilung zurückzuweisen. 1.4 Das Bundesgericht hat die Akten des Kantonsgerichts von Graubünden beigezogen.