Citation: 8C_252/2015 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer weist grundsätzlich zutreffend darauf hin, dass gemäss Vereinbarung zum Landesmantelvertrag für das Schweizerische Bauhauptgewerbe über die Anpassung der Löhne für das Jahr 2008 eine generelle Lohnerhöhung für Arbeitnehmende im Monatslohn von Fr. 100.- pro Monat vorgesehen wurde (Art. 2 Abs. 1 lit. a Ziff. 1 und Abs. 2 lit. a/aa der Vereinbarung). Er übersieht jedoch bei seiner Forderung, der mutmasslich im Gesundheitsfall bei seiner ehemaligen Arbeitgeberin erzielte Lohn von Fr. 5'020.- ab 1. Januar 2008 sei um Fr. 100.- auf Fr. 5'120.- zu erhöhen, dass gemäss Art. 2 Abs. 1 lit. b der Vereinbarung von Arbeitgebern seit dem 1. Januar 2008 geleistete Lohnerhöhungen an diese Lohnanpassung angerechnet werden können. Nach Angaben der B.________ AG beträgt der monatliche Validenlohn im Jahr 2007 Fr. 4'955.-, ab 1. Januar 2008 Fr. 5'020.- und ab 1. Mai 2008 Fr. 5'055.- (jeweils zuzüglich 13. Monatslohn). Das vom kantonalen Gericht angenommene Valideneinkommen von Fr. 5'055.- trägt somit der Erhöhung des Sockelbetrags um monatlich Fr. 100.- im Vergleich zum Verdienst im Jahr 2007 vollumfänglich Rechnung. In einer körperlich leichten Tätigkeit mit einem Traglimit von 10 kg in wechselnden Positionen, ohne Zwangshaltungen des Rumpfes und ohne regelmässige Überkopfbewegungen der Arme, ohne Arbeiten mit Absturzgefahr besteht gemäss Gutachten des medizinischen Abklärungsinstituts E.________ eine zeitlich und leistungsmässig uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit. Es ist mit Blick auf dieses Anforderungsprofil an eine leidensangepasste Beschäftigung zu erwarten, dass der Versicherte den von der Vorinstanz gestützt auf die Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2008 des Bundesamtes für Statistik, Tabelle TA 1, Zeile "Total", Männer im Anforderungsniveau 4, errechneten Jahreslohn von Fr. 59'978.88 erzielen könnte; somit ist vom entsprechenden Tabellenlohn entgegen seinen Ausführungen kein Abzug im Sinne von BGE 126 V 75 vorzunehmen.