Citation: 8C_63/2024 E. A

Der 1965 geborene A.________, selbstständiger Bodenleger und Inhaber der B.________ GmbH, meldete sich im Oktober 2020 unter Hinweis auf Rückenschmerzen nach einem im Juli 2018 anlässlich eines Radrennens erlittenen Sturz und einer späteren Bandscheibenoperation bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern klärte die medizinischen und erwerblichen Verhältnisse ab. Die in der Folge anberaumten Eingliederungsmassnahmen stellte sie ein, da A.________ seine bisherige selbstständige Erwerbstätigkeit weiterführen wolle. Im Rahmen der Rentenprüfung konsultierte die IV-Stelle den Regionalen Ärztlichen Dienst (nachfolgend: RAD) und zog ein von A.________ eingereichtes neurologisch-psychiatrisches Gutachten vom 16. November 2021 bei. Alsdann veranlasste sie eine psychiatrische Expertise vom 28. Juni 2022 (samt ergänzender Stellungnahme vom 12. Januar 2023) und holte einen vom 29. September 2022 datierenden "Abklärungsbericht für Selbständigerwerbende (GmbH) " ein. Gestützt darauf sprach die IV-Stelle A.________ mit Verfügung vom 29. Juni 2023 vom 1. April 2021 bis 28. Februar 2022 eine halbe Invalidenrente (Invaliditätsgrad: 50 %) und ab 1. März 2022 eine Viertelsrente zu (Invaliditätsgrad: 44 %).