Citation: U 262/99 28.12.2000 E. 3

3.- Es ist aktenmässig erstellt, dass die Beschwerdeführerin unfallbedingt vom 19. August bis 7. September 1996 zwecks Dauerplexusanästhesie und Metallentfernung hospitalisiert war. Inwiefern durch das Fehlen des Operationsberichtes über die Metallentfernung sowie des genauen Datums des Eingriffs der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt sein könnte, ist nicht ersichtlich. Mit Bezug auf die im Vordergrund stehende Beurteilung der Kausalität ist sodann irrelevant, ob der Beschwerdeführerin ein Selbstverschulden anzulasten ist. Weder Vorinstanz noch Verwaltung haben auf absichtliche oder grobfahrlässige Herbeiführung des Unfalles erkannt, weshalb auch diesbezüglich keine Gehörsverletzung vorliegt.