Citation: 6B_1149/2020 E. 3.1.1

3.1.1. Seine Unverwertbarkeitsrüge begründet der Beschwerdeführer einerseits mit der Unklarheit betreffend die Zulässigkeit und Verwertbarkeit der in den Verfahren gegen I.________ und H.________ erfolgten Zwangsmassnahmen, die Grundlage (auch) des Vorwurfs der qualifizierten Widerhandlung gegen das Sportförderungsgesetz darstellen (vgl. dazu E. 1.2.1 ff. oben). Andererseits führt der Beschwerdeführer die Unverwertbarkeit auf das Fehlen der nötigen Katalogtat zurück. Dazu führt er aus, es liege lediglich (höchstens) eine einfache Widerhandlung gegen das Sportförderungsgesetz vor, nicht aber eine qualifizierte, wie sie die Vorinstanz in der Form eines gewerbsmässigen Handelns im Sinne von Art. 22 Abs. 3 lit. d SpoFöG (Sportförderungsgesetz, SR 415.0) erkenne. Entgegen der vorinstanzlichen Ansicht fehle es nämlich nicht nur an dem für die Annahme eines solchen gewerbsmässigen Vorgehens erforderlichen wiederholten Handeln, sondern vor allem auch an dem hierfür nötigen effektiv erzielten grossen Umsatz oder erheblichen Gewinn. Mangels Vorliegens einer qualifizierten Widerhandlung und damit einer Katalogtat gemäss Art. 269 Abs. 2 lit. i StPO seien die Zufallsfunde der Telefonabhörprotokolle und darauf fussenden Folgebeweise nicht verwertbar. Für die Beurteilung der allein in Frage kommenden einfachen Widerhandlung gegen das Sportförderungsgesetz fehle es damit am Tatsachenfundament, weshalb bereits deshalb ein Freispruch zu erfolgen habe.