Citation: C 297/05 13.03.2006 E. 1

1.1 Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 und am 1. Juli 2003 die am 22. März 2002 verabschiedete 3. Teilrevision des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) vom 25. Juni 1982 - mit den jeweiligen neuen Verordnungsbestimmungen - in Kraft getreten. Das kantonale Gericht hat richtig erkannt, dass sich die Berechnung der bis Ende März 2002 in Frage stehenden Taggelder nach den bis Ende 2002 in Kraft gestandenen Bestimmungen richtet, und dass über die Rückerstattung im Rahmen des Einspracheentscheides vom 19. Oktober 2004 gestützt auf Art. 95 Abs. 1 AVIG in Verbindung mit Art. 25 ATSG zu befinden ist. 1.2 Im Weiteren hat die Vorinstanz die Bestimmungen über die Rückforderung unrechtmässig bezogener Leistungen der Arbeitslosenversicherung (Art. 95 Abs. 1 AVIG in Verbindung mit Art. 25 Abs. 1 ATSG) und die dazu nach der Rechtsprechung notwendigen Voraussetzungen für ein wiedererwägungs- oder revisionsweises Zurückkommen auf die formell rechtskräftig verfügte oder formlos erfolgte Leistungszusprechung (Art. 53 ATSG; BGE 129 V 110 Erw. 1.1mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.