Citation: 6B_595/2020 E. 6.4

6.4. Die Vorinstanz setzt sich in ihren Erwägungen zur Strafzumessung mit den wesentlichen schuldrelevanten Komponenten auseinander und würdigt sämtliche Zumessungsgründe zutreffend. Dass sie sich dabei von rechtlich nicht massgeblichen Gesichtspunkten hätte leiten lassen oder wesentliche Gesichtspunkte nicht berücksichtigt hätte, ist nicht ersichtlich. Dabei misst sie zu Recht der hohen deliktischen Kadenz und dem grossen betriebenen Aufwand bei der Vielzahl an Geschäften Bedeutung zu. Darüber hinaus wertet sie auch mit zureichenden Gründen dem Handeln aus rein finanziellen Motiven bzw. aus Geldgier und die dem Mitangeklagten C.________ schwarz zugeschlagenen Provisionen und die zur Verdeckung dieser Geschäfte vorgenommenen massiven Buchhaltungsmanipulationen besonderes Gewicht zu (angefochtenes Urteil S. 179). Gegen diese Erwägungen erhebt der Beschwerdeführer keine Einwendungen. Er beschränkt sich vielmehr auf die Rüge, die Vorinstanz habe das Opfermitverschulden zu wenig zu seinen Gunsten gewichtet. Indessen ist das angefochtene Urteil auch in diesem Punkt nicht zu beanstanden. Wie im Rahmen der Prüfung des Merkmals der Arglist ausgeführt (E. 4.2), durften die beiden Mitglieder des Anlageausschusses D.________ und E.________ aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Mitangeklagten C.________ und dessen Stellung in der A.________-Gruppe und im Anlageausschuss auf seine - regelmässig auch ausdrücklich erklärte - Loyalität vertrauen. Zudem hat nach den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz jedenfalls das Ausschussmitglied E.________ die Angaben des Mitangeklagten C.________ durchaus hinterfragt. Im Lichte dieser Umstände ist den beiden Mitgliedern des Anlageausschusses bei der Arglistprüfung kein sorgloses oder gar leichtfertiges Verhalten attestiert worden und wirkt sich deren Gebaren auch im Kontext der Strafzumessung nicht als verschuldensmindernd aus. Insgesamt erscheinen die Erwägungen der Vorinstanz ohne Weiteres als plausibel und sind die daraus gezogenen Schlüsse einleuchtend. Die Vorinstanz hat somit jedenfalls ihr Ermessen in der Strafzumessung nicht überschritten.