Citation: 2A.227/2001 17.09.2001 E. B

B.- Gegen diese Verfügung erhob A.________ Beschwerde an das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement, mit dem Antrag festzustellen, dass die abgeänderten Gewehre Kalaschnikow Mod. AK 74 nicht unter das Waffengesetz fielen und daher ohne Bewilligung eingeführt werden könnten. Zur Begründung führte er aus, zwar unterstünden nach Art. 4 Abs. 1 lit. a WG dem Waffengesetz auch Gegenstände, die zu schiesstauglichen Geräten umgebaut werden könnten, doch komme es darauf an, mit welchem Aufwand dies möglich sei. Dekowaffen, die nur mit grossem Aufwand wieder schiesstauglich gemacht werden könnten, würden nicht erfasst. Im weiteren Schriftenwechsel traten unterschiedliche Auffassungen zwischen A.________ einerseits und dem Bundesamt für Polizeiwesen darüber auf, ob nur ein Fachmann mit Spezialwerkzeug die abgeänderte Kalaschnikow wieder schiesstauglich machen könnte oder ob dies mit einfacheren Mitteln zu bewerkstelligen wäre. Das Bundesamt für Polizeiwesen beharrte jedoch zugleich darauf, dass es einzig auf die grundsätzliche Rückbaufähigkeit ankomme.