Citation: 1B_152/2009 14.07.2009 E. 4

Überdies rügt der Beschwerdeführer, ihm seien die gesamten Rekurskosten von Fr. 900.-- auferlegt worden, obwohl auch die Staatsanwaltschaft mit ihrem Hauptantrag auf Nichteintreten nicht durchgedrungen sei. Die Oberstaatsanwaltschaft hat hierzu in ihrer Vernehmlassung ausgeführt, das Rekursverfahren sei kein Zivilverfahren, in dem die Begehren der jeweiligen Parteien einander gegenübergestellt werden; vielmehr richte sich die Beurteilung der Kostenfolge nur nach den Anträgen des Rekurrenten und ob er mit diesen durchdringe oder unterliege. Praxisgemäss sei es daher für die Kostenfolge unerheblich, ob die Staatsanwaltschaft einen Nichteintretensantrag gestellt habe oder nicht. Diese Ausführungen lassen keine Willkür erkennen. Im Übrigen wäre der Kostenentscheid selbst dann nicht willkürlich, wenn auf die Anträge beider Parteien abgestellt würde: Die Staatsanwaltschaft drang zumindest mit ihrem Eventualantrag auf Rekursabweisung durch, während der Beschwerdeführer mit seinen Anträgen vollständig unterlag.