Citation: 9C_508/2016 E. 4.1.1

4.1.1. Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz Willkür bei der gestützt auf das rheumatologische Teilgutachten des Dr. med. B.________ angenommenen Bejahung einer revisionsrechtlich relevanten Veränderung vor, nicht aber hinsichtlich der darin enthaltenen Arbeitsfähigkeitseinschätzung. Folglich ist in einer den Leiden angepassten Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % auszugehen. Die von der Versicherten geltend gemachten Missempfindungen in der rechten Hüfte sind vom Gutachter bereits berücksichtigt worden. Soweit die Beschwerdeführerin diesbezüglich rügt, sie habe aufgrund der gestiegenen Einschränkung in der rechten Hüfte ihr Arbeitspensum reduzieren müssen, vermag sie damit keine rechtsfehlerhafte Beweiswürdigung der Vorinstanz darzutun (BGE 140 V 405 E. 4.1 S. 414). Aus diesem Grund wären die im kantonalen Beschwerdeverfahren beantragten Beweismittel (Zeugen- und Parteibefragung) im Sinne der Beschwerdeführerin nicht zielführend gewesen; denn ihre subjektive Einschätzung sowie die Stellungnahme der Vorgesetzten zur Arbeitsfähigkeit sind nicht massgebend. Vielmehr ist es primär ärztliche Aufgabe, anhand der objektiven Befunderhebung die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit abzuschätzen (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195). Dasselbe gilt für die im bundesgerichtlichen Verfahren beantragte Zeugenbefragung, weshalb darauf zu verzichten ist.