Citation: 9C_555/2021 E. A

Der 1975 geborene A.________ war zuletzt als Monteur der B.________ AG erwerbstätig gewesen, als er sich im November 2006 unter Hinweis auf eine Diskushernie und eine Depression bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete. Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen verneinte die IV-Stelle Bern mit Verfügung vom 2. April 2008 bei einem Invaliditätsgrad von 10 % einen Rentenanspruch des Versicherten. Im Mai 2018 meldete sich A.________ unter Hinweis auf eine Schulteroperation erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Diese trat auf die Neuanmeldung ein, verneinte jedoch mit Verfügung vom 27. Januar 2020 bei einem Invaliditätsgrad von 20 % einen Rentenanspruch des Versicherten. In der Folge kam die IV-Stelle jedoch auf diese Verfügung zurück und tätigte weitere Abklärungen, insbesondere holte sie beim Ärztlichen Begutachtungsinstitut (ABI) eine bidisziplinäre (orthopädisch/psychiatrisch) Expertise ein (Gutachten vom 7. September 2020). Daraufhin sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 19. Mai 2021 eine vom 1. Dezember 2018 bis 30. November 2019 befristete ganze Rente (Invaliditätsgrad: 100 %) zu, verneinte indessen für die Zeit ab 1. Dezember 2019 bei einem Invaliditätsgrad von 20 % einen Rentenanspruch.