Citation: C 295/99 27.01.2000 E. 2

2.- Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer - auf Grund seiner Geschäftsführertätigkeit in der GmbH - arbeitslosenversicherungsrechtlich als Arbeitnehmer gilt. Auch steht fest, dass kein Gesuch um Kurzarbeitsentschädi- gung eingereicht wurde. Im vorliegenden Fall geht es daher nicht um Kurzarbeitsentschädigung gemäss Art. 31 ff. AVIG, sondern um Arbeitslosenentschädigung nach Art. 8 ff. AVIG. Indes fragt es sich, ob das Vorgehen des Beschwerdeführers - im Sinne der Rechtsprechung gemäss BGE 123 V 234 - einer Umgehung der Folgen von dem von der Vorinstanz zutreffend wiedergegebenen Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG gleichkommt. Dies ist in Bezug auf den Zeitraum vom 13. Januar 1999 bis zur Eröffnung des Konkurses über die GmbH am 2. März 1999 zu bejahen. Gemäss vom Beschwerdeführer selber unter- zeichneter Arbeitgeberbescheinigung vom 15. Januar 1998 (recte 1999) hat er im Dezember 1998 seine arbeitsvertrag- liche Stelle als Geschäftsführer der GmbH aufgegeben. Aus dem Handelsregisterauszug vom 6. April 1999 erhellt jedoch, dass er seine Organstellung als Geschäftsführer der GmbH bis zu deren Auflösung am 2. März 1999 (Art. 820 Ziff. 3 OR) beibehalten hat. Ebenso blieb er Hauptgesellschafter. Damit hat sich - bis zum 2. März 1999 - an seiner arbeit- geberähnlichen Funktion im Betrieb nichts geändert und er konnte die Entscheidungen der GmbH weiterhin bestimmen oder zumindest massgeblich beeinflussen (BGE 123 V 239; nicht veröffentlichtes Urteil G. vom 15. November 1999, C 84/99, welcher Fall ebenfalls den Hauptgesellschafter und Ge- schäftsführer einer GmbH betraf). In der Zeit vom 13. Ja- nuar bis 2. März 1999 kann er deshalb keine Arbeitslosen- entschädigung beanspruchen.