Citation: I 26/02 09.08.2002 E. 2.1

Das kantonale Gericht hat gestützt auf das Gutachten des Servizio X.________ vom 19. März 1999 festgehalten, dass bei fehlendem substanzierbarem neurologischem Befund die psychiatrische Begutachtung eine klar herabgesetzte Aufmerksamkeits-, Konzentrations- und Merkfähigkeit und das wahrscheinliche Vorliegen eines postenzephalitischen Syndroms mit narzisstischer Störung und paranoiden Zügen ergeben hat. Der Versicherte weise ein Defizit auf der kognitiven und affektiven Ebene auf, wobei er dazu neige, seine Leistungen zu überschätzen und seine diesbezüglichen Erwartungen zu übertreiben. Als diplomierter Mechaniker sei er zu 100 % arbeitsunfähig, während er als Hilfsarbeiter, Hilfsmechaniker oder bei der Ausübung ähnlicher Tätigkeiten (einfache Arbeiten bei Anwesenheit einer Aufsichtsperson) ganztägig zu 50 % arbeitsfähig sei. Die beruflichen Abklärungen in der Eingliederungsstätte Y.________ ergaben gemäss Bericht vom 25. September 2000 bei halbtägiger Präsenz eine Leistung von 15 % bis 50 %; zudem wurden Arbeitsausfälle von 30 % vermerkt. Da wegen der vom Versicherten gezeigten Grundeinstellung eine aussagekräftige berufliche Abklärung nicht möglich sei, stellte die Vorinstanz nicht darauf, sondern auf die Schlussfolgerungen des medizinischen Gutachtens ab. Zudem ging sie davon aus, dass eine leichte Hilfsarbeitertätigkeit auch ausserhalb eines geschützten Arbeitsplatzes zumutbar sei.