Citation: I 375/00 22.03.2001 E. 1

1.- a) Die Vorinstanz hat die massgeblichen Bestimmungen und Grundsätze über den Begriff der Invalidität (Art. 4 Abs. 1 IVG), den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG), die Bemessung des Invaliditätsgrades nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG; BGE 114 V 313 Erw. 3a, 104 V 136 f Erw. 2a und b) sowie die Bedeutung ärztlicher Auskünfte für die Belange der Invaliditätseinschätzung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen) zutreffend wiedergegeben. Darauf kann verwiesen werden. b) In BGE 126 V 75 hat das Eidgenössische Versicherungsgericht entschieden, dass die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalls (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad) abhängt. Dabei rechtfertigt es sich nicht, für jedes zur Anwendung gelangende Merkmal separat quantifizierte Abzüge vorzunehmen und diese zusammenzuzählen, da damit Wechselwirkungen ausgeblendet werden. Vielmehr ist der Einfluss aller Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen, wobei es sich rechtfertigt, den Abzug auf insgesamt höchstens 25 % zu begrenzen (BGE 126 V 79 Erw. 5b). Diese Rechtsprechung ist auf sämtliche im Zeitpunkt der Änderung noch nicht erledigte sowie auf künftige Fälle anwendbar (BGE 108 V 3 Erw. 2a in fine, 100 V 25 Erw. 4b). Sie hat daher auch im vorliegenden Fall Anwendung zu finden.