Citation: 8C_623/2021 E. 5.3

5.3. Was die vorinstanzliche Beurteilung des Rentenanspruchs nach wiedererwägungsweiser Aufhebung der ursprünglichen Verfügung vom 26. Mai 1997 betrifft, wehrt sich der Beschwerdeführer gegen die ihm von den ABI-Gutachtern bescheinigte vollständige Arbeitsfähigkeit unter Berufung auf die Stellungnahmen der von ihm beauftragen PD Dres. med. D.________ und F.________. Inwiefern die Vorinstanz mit der Annahme, es fehle an einem natürlichen Kausalzusammenhang zwischen den geklagten Beschwerden und den beim Unfall vom 22. Februar 1993 erlittenen, gemäss ABI-Gutachten strukturell nicht ausgewiesenen Verletzungen, unrichtige Sachverhaltsfeststellungen getroffen oder Bundesrecht verletzt haben sollte, wird beschwerdeweise nicht dargetan und ist nicht erkennbar. Die vom Beschwerdeführer beauftragten Ärzte kritisieren, die ABI-Gutachter hätten neurologische Befunde ausser Acht gelassen. Inwiefern diese traumatisch bedingt sein könnten, lässt sich ihren Stellungnahmen jedoch nicht entnehmen. Dass das kantonale Gericht den für die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin, das heisst für den Rentenanspruch vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang gestützt auf das ABI-Gutachten verneint hat, ist daher nicht zu beanstanden.