Citation: U 244/05 25.01.2006 E. 5

Was den geltend gemachten Anspruch auf Invalidenrente anbelangt, kamen die Gutachter der MEDAS zum Schluss, dass die Versicherte unfallbedingt zu 25 % in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei (neuropsychologisch geschätzte Arbeitsunfähigkeit 20 bis 30 %; psychiatrische Arbeitsunfähigkeit 50 %, wovon 20 % unfall- und 30 % krankheitsbedingt). Nach dem vorstehend Gesagten sind indessen die neuropsychologischen und psychiatrischen Beschwerden nicht adäquat kausale Folge des Unfalles vom 26. Februar 1997, weshalb die Beschwerdegegnerin aus unfallversicherungsrechtlicher Sicht als vollständig arbeitsfähig anzusehen ist, soweit sie einen der Schallleitungsschwerhörigkeit links angepassten Beruf ausübt. Die Allianz ist im Einspracheentscheid vom 18. Juni 2004 bei der Invaliditätsbemessung dennoch unter ausdrücklichem Verzicht auf eine reformatio in peius ihrer Verfügung vom 16. Oktober 2002 von einer um 25 % eingeschränkten Arbeitsfähigkeit ausgegangen. Nachdem die von ihr getroffenen Annahmen zur Ermittlung der Vergleichseinkommen nicht bestritten sind, ist der gestützt darauf festgelegte Invaliditätsgrad von 25 % nicht weiter zu prüfen (BGE 110 V 53).