Citation: 1C_173/2022 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführerin rügt vor Bundesgericht, ihr Akteneinsichtsrecht sei verletzt worden, weil die kantonalen Instanzen Akten beigezogen und erwähnt hätten, ohne diese der Beschwerdeführerin gemäss ihrem Antrag auf Akteneinsicht zugestellt zu haben. In diese Akten hätte der Beschwerdeführerin zumindest soweit Einsicht gewährt werden müssen, als sie den Grund dafür nennen, weshalb der Erschliessungsplan aus dem Jahr 2013 nicht umgesetzt wurde. Da dieser Grund in den öffentlich aufgelegten Akten nicht genannt werde, habe die Beschwerdeführerin mangels weiterer Unterlagen ihre Einsprache und die Beschwerde bezüglich der Frage der Beständigkeit des Erschliessungsplans aus dem Jahr 2013 nicht substanziieren können. Sie könne bis heute nicht nachvollziehen, weshalb der Erschliessungsplan 2013 nicht umgesetzt worden sei. So leuchte ihr nicht ein, weshalb eine im Jahr 2013 mögliche Einspurstrecke heute nicht mehr möglich sein soll.