Citation: 5A_680/2024 E. 5.2

5.2. Auch in diesem Punkt beanstandet der Beschwerdeführer, dass das Kantonsgericht die Investition für erwiesen erachtet habe, obwohl er sie bestritten habe und keine Belege vorlägen. Die Ausführungen der Vorinstanz zu den Steuerunterlagen seien willkürlich. Wahrscheinlichkeiten und Plausibilitäten seien für den Beweis nicht ausreichend. Die Handnotiz der Beschwerdegegnerin sei zum Beweis nicht tauglich. Die Beschwerdegegnerin habe zudem ausgesagt, im Hinblick auf die bevorstehende Heirat keinen Darlehensvertrag abgeschlossen zu haben. Bei dieser Ausgangslage hätte das Kantonsgericht nicht von einem Darlehen, sondern von einer Schenkung ausgehen müssen. Ausserhalb der Ehe bestehe keine Vermutung gegen eine Schenkung. Es wäre daher an der Beschwerdegegnerin gewesen, den Abschluss eines Darlehensvertrages zu beweisen. Erst nach der Heirat gelte die Regel von Art. 206 ZGB betreffend Investitionen unter den Ehegatten, davor gelte Art. 8 ZGB. Mit der Annahme eines konkludent geschlossenen Darlehens habe das Kantonsgericht Art. 8 ZGB verletzt.