Citation: C 48/05 04.05.2005 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat erwogen, der Arbeitsmarkt für Primarlehrer sei momentan angespannt. Die Vermittlungsfähigkeit der Versicherten könne aber mit dem beantragten Englisch- und Französischkurs im Hinblick auf eine allfällige Einführung von Frühenglisch oder -französisch nicht wesentlich verbessert werden. Zwar werde die Einführung von Frühenglisch und -französisch im Kanton Solothurn und den umliegenden Kantonen diskutiert. Es sei jedoch unklar, ob, wann und auch welche der beiden Sprachen in der Primarschule eingeführt werde. Hinsichtlich des Französischunterrichts sei festzuhalten, dass die Versicherte mit ihrem Lehrerpatent bis zur 6. Klasse unterrichten könne, also auch Französisch. Im Weiteren seien die Kurskosten von über Fr. 28'000.- unverhältnismässig hoch. Die Versicherte macht letztinstanzlich geltend, seit August 2005 (recte: 2004) sei sie trotz intensiver Arbeitsbemühungen teilarbeitslos. Sie habe eine neue Perspektive gebraucht. Sie habe sich Zertifikate erarbeiten wollen für den Fall, dass sich unverhofft neue Türen öffnen würden. Jetzt sei dies in der Gemeinde O.________ der Fall, wo sie bereits unterrichte. Die Schulleitung habe ihr schriftlich mitgeteilt, dass ihr die Zusatzausbildung Französisch fehle, die an der 5./6. Primarklasse benötigt werde. Es sei ungerecht, dass die Schulleitung jetzt die Möglichkeit habe, sie abzuweisen. An der Sprachschule I.________ könne sie jederzeit mit dem Unterricht starten und bleibe vermittelbar.