Citation: 8C_406/2021 E. 7.2

7.2. Hinsichtlich der Schwindelbeschwerden macht der Beschwerdeführer gestützt auf einen Bericht des Prof. Dr. med. F.________, FMH ORL und Neurologie, Klinik G.________, über die letzte Konsultation am 12. Mai 2020 auch letztinstanzlich geltend, es lägen entgegen der kreisärztlichen Einschätzung objektivierbare Befunde vor, die die Vorinstanz unberücksichtigt gelassen habe. Ob entgegen dem kantonalen Gericht, das sich dabei auf die Suva-ärztliche Beurteilung vom 29. Oktober 2019 stützte, von einer im Sinne von Suva-Tabelle 14 (Integritätsschaden bei Störungen des Gleichgewichtssystems) objektivierbaren traumatisch bedingten Schädigung (des Utrikulus) auszugehen wäre, braucht nicht abschliessend beurteilt zu werden. Nach der Suva-Tabelle (14.3, 14.6 und 14.7) wird selbst bei der von Prof. Dr. med. F.________ angenommenen Schwere der objektiven Befunde (4 Punkte), entsprechend einer leichten Störung, für eine Entschädigung zusätzlich auch eine subjektive Beeinträchtigung verlangt. Inwiefern auch diese Voraussetzung gegeben wäre, wird beschwerdeweise nicht dargetan. Prof. Dr. med. F.________ ging von leichten subjektiven Beschwerden aus, obwohl der Lagerungsschwindel gemäss Bericht des Spitals C.________ vom 22. August 2019 mittels erlernter Lagerungsmanöver gut habe kompensiert werden können und zudem gemäss Prof. Dr. med. F.________ nach der anlässlich der Erstkonsultation am 14. April 2020 etablierten Therapie mit Magnesium und Riboflavin keine Beschwerden mehr aufgetreten waren. Auch diesbezüglich bedarf es indessen keiner abschliessenden Beurteilung. Gemäss den Angaben des Prof. Dr. med. F.________ in seinem ersten Bericht waren die Schwindelbeschwerden meistens gekoppelt mit Kopfschmerzanfällen, weshalb diese letzteren seiner Auffassung nach diagnostisch höchstwahrscheinlich als vestibuläre Migräne zu interpretieren sind. Insoweit war aber nach der Vorinstanz gestützt auf die Suva-ärzliche Einschätzung vom 21. August 2018 bereits eine 5%ige Abgeltung nach Suva-Tabelle 17 (Integritätsschaden bei Ausfällen und Funktionsstörungen der Hirnnerven; Affektation im Trigeminusbereich) erfolgt. Inwiefern der Vorinstanz damit unrichtige Sachverhaltsfeststellungen oder eine Verletzung von Bundesrecht, namentlich eine rechtsfehlerhafte Ermessensausübung vorzuwerfen wäre, lässt sich nicht erkennen. Der angefochtene Entscheid ist daher auch in diesem Punkt nicht zu beanstanden.