Citation: I 28/02 21.06.2002 E. 2

2.- Die Invalidität gilt als eingetreten, sobald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat (Art. 4 Abs. 2 IVG). Im Falle einer Rente gilt die Invalidität in dem Zeitpunkt als eingetreten, in dem der Anspruch nach Art. 29 Abs. 1 IVG entsteht, d.h. frühestens wenn der Versicherte mindestens zu 40 % bleibend erwerbsunfähig geworden ist (lit. a) oder während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunfähig gewesen war (lit. b; BGE 119 V 102 Erw. 4a). Wie die Vorinstanz unter Hinweis auf SVR 1998 IV Nr. 7 S. 29 (= AHI 1998 S. 124) zutreffend erwogen hat, eröffnet praxisgemäss bereits ein Arbeitsunfähigkeitsgrad von 20 % den Lauf der 1-jährigen Wartezeit, weil dann eine dafür erhebliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit gegeben ist.