Citation: 6B_775/2020 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwog, der vom Beschwerdeführer verursachte und von der B.________ AG getragene zu günstige Erwerb der Wohneinheiten C und D sei "als masslose Aufwendung i.S.v. Art. 165 StGB und damit als Verschleudern von Vermögenswerten" zu qualifizieren. Es handle sich dabei um ein krasses wirtschaftliches Fehlverhalten. Da die Käufer der anderen Wohneinheiten A, B, E und F Pauschalpreise bezahlt hätten, sei die finanzielle Belastung ausschliesslich bei der B.________ AG geblieben. Nachforderungen, welche den anderen Wohneinheiten in Rechnung gestellt worden seien, seien nicht bezahlt worden. Zwar habe die B.________ AG einen hohen Debitorenstand ausweisen können, jedoch habe es an kurzfristigen Geldmitteln gefehlt und die B.________ AG sei zahlungsunfähig geworden, sodass der Konkurs über die Gesellschaft habe eröffnet werden müssen. Durch das vom Beschwerdeführer gewählte Vorgehen seien die von der B.________ AG für die Wohneinheiten C und D erbrachten Leistungen unbezahlt geblieben, und in der Konsequenz hätten diese Mittel auf dem GU-Konto der Häuser C und D gefehlt. Die B.________ AG sei damit ausserstande gewesen, die kurzfristigen Verbindlichkeiten zu erfüllen. Im Einzelnen stützte die Vorinstanz den Schuldspruch auf den Umstand, dass der Beschwerdeführer der B.________ AG für die Wohneinheiten C und D keine Honorare bezahlt habe, obwohl er Leistungen der B.________ AG in Anspruch genommen habe. Sie erwog, diese fehlenden Honorarzahlungen seien "als Gesamtheit mit den zu grossen Honoraren bezüglich der Häuser A, B, E und F zu sehen". Insgesamt liege "ein allgemein pflichtwidriges Globalverhalten" des Beschwerdeführers vor. Andererseits erwog sie, da die falsche Aufteilung der Baumeisterarbeiten keine selbständige kausale Bedeutung habe, könne offenbleiben, ob der Beschwerdeführer dadurch den Tatbestand von Art. 165 StGB erfülle.