Citation: 1B_286/2023 E. 1

Mit Verfügung vom 2. März 2023 hat das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Basel-Stadt die Sicherheitshaft gegen den der versuchten vorsätzlichen Tötung beschuldigten A.________ bis zum 23. März 2023 verlängert. Dagegen erhob A.________ persönlich Beschwerde ans Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt (Verfahren HB.2023.11). Mit Urteil vom 23. März 2023 stellte das Strafgericht des Kantons Basel-Stadt fest, A.________ habe schuldlos eine versuchte vorsätzliche Tötung begangen und ordnete eine Massnahme nach Art. 59 StGB an. Mit Beschluss vom gleichen Tag verlängerte es die Sicherheitshaft gegen ihn bis zum 15. Juni 2023. Gegen diesen Beschluss erhob A.________ am 24. März 2023 persönlich Beschwerde und beantragte seine unverzügliche Haftentlassung (Verfahren HB.2023.13). Mit Eingabe vom 3. April 2023 erhob auch sein amtlicher Verteidiger Beschwerde gegen diesen Beschluss und beantragte ebenfalls, A.________ unverzüglich aus der Haft zu entlassen (Verfahren HB.2023.17). Das Appellationsgericht vereinigte die Verfahren und wies die Beschwerden mit Entscheid vom 25. April 2023 ab. Dieser wurde nach dem vom Appellationsgericht dem Bundesgericht eingereichten "Track & Trace"- Auszug der Post dem amtlichen Verteidiger von A.________, Advokat Ozan Polatli, am 27. April 2023 zugestellt. Mit persönlicher Eingabe vom 25. Mai 2023 beantragt A.________, ihm den Entscheid des Appellationsgerichts unverzüglich zuzustellen und ersucht um unentgeltliche Rechtspflege. Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.