Citation: 6P.144/2006 16.08.2006 E. 3

Mit eidgenössischer Nichtigkeitsbeschwerde kann nur gerügt werden, dass der angefochtene Entscheid eidgenössisches Recht verletze (Art. 269 Abs. 1 BStP). Das Bundesgericht ist dabei an die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz gebunden (Art. 277bis Abs. 1 Satz 2 BStP). Ausführungen, die sich dagegen richten, sowie Erörterungen über die Verletzung kantonalen Rechts sind unzulässig (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP). Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, der Sachverhalt ergebe sich aus den Akten und die Vorinstanz habe es verweigert, ihn richtig zu erforschen (Nichtigkeitsbeschwerde S. 3 Ziff. 1, S. 8 Ziff. 4), ist darauf nicht einzutreten. Die Beschwerdeführerin macht eine Verletzung von Bundesrecht, und zwar von Art. 125 Abs. 2 StGB sowie von Art. 36 Abs. 3 SVG, geltend (Nichtigkeitsbebeschwerde S. 3 Ziff. 3, S. 8/9 Ziff. 4 und 5). Sie bringt vor, "selbst wenn (sie) allenfalls die Ampel noch bei rot passiert hätte, (stehe) aufgrund der zeitlichen Verzögerung des Wechsels der Fussgängerampel von rot auf grün mit grosser Wahrscheinlichkeit fest, dass (der Beschwerdegegner) losfuhr, als die Fussgängerampel auf rot geschaltet war" (Nichtigkeitsbeschwerde S. 9 Ziff. 5). Soweit dieses Vorbringen im Verfahren der Nichtigkeitsbeschwerde überhaupt zulässig ist, ergibt sich daraus nicht und ist auch nicht ersichtlich, dass und inwieweit die Schlussfolgerung der Vorinstanz, es lasse sich "kein beweisgenügliches Bild über Distanzen und örtliche Positionierungen der Fahrzeuge zu bestimmten Zeiten" eruieren, weshalb eine Verurteilung des Beschwerdegegners aufgrund der Beweislage als höchst unwahrscheinlich zu betrachten sei (angefochtener Entscheid S. 7), gegen das eidgenössische Rechts im Sinne von Art. 269 Abs. 1 BStP verstossen könnte. Die Nichtigkeitsbeschwerde ist folglich ebenfalls abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.