Citation: 2C_185/2018 E. 2

Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe in der Schweiz um Asyl ersucht. Als erstes Land des Schengenraums, in dem er sich aufgehalten habe, sei Frankreich für die Behandlung seines Asylgesuchs zuständig, und er möchte dorthin zurückkehren. Das SEM behandle sein Gesuch ohne Priorität und verstosse damit gegen Art. 28 Abs. 3 der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist (Dublin-III-VO). Danach habe die Haft so kurz wie möglich zu sein. Die Fristen für das Stellen des Aufnahmegesuchs und die Antwort des ersuchten Mitgliedstaates seien zudem gemäss Art. 28 Abs. 3 Dublin-III-VO kürzer als diejenigen gemäss Art. 21 f. Dublin-III-VO. Der Beschwerdeführer macht Ausführungen zu Art. 76a Abs. 3 lit.a-c AuG (SR 142.20) und bringt vor, er habe sich stets vorbildlich verhalten und widersetze sich einer Überstellung in den zuständigen Dublin-Staat nicht. Da auch weniger einschneidende Massnahmen möglich wären, sei die Verlängerung seiner Haft unverhältnismässig.