Citation: 6B_308/2024 E. 1.3.2

1.3.2. Die Vorinstanz begründet gleichfalls überzeugend, weshalb sie die Aussagen des Beschwerdeführers für unglaubhaft hält und darauf nicht abstellt. Es kann auch hier grundsätzlich auf ihre Erwägungen verwiesen werden, zumal der Beschwerdeführer nichts vorbringt, was diese als willkürlich erscheinen liesse. Er unterlässt eine Auseinandersetzung mit den Erwägungen der Vorinstanz fast vollständig. Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdeführer schliesslich, wenn er die Unschuldsvermutung verletzt sieht. Das Bundesgericht prüft diese Frage im Rahmen der Beweiswürdigung nur unter dem Aspekt der Willkür (oben E. 1.1.1), was der Beschwerdeführer zu verkennen scheint. Es kann auch nicht gesagt werden, die Vorinstanz hätte den Gebrauch seines Aussageverweigerungsrechts zu Unrecht bzw. in Verletzung der Unschuldsvermutung zu Ungunsten des Beschwerdeführers ausgelegt. Ihr ist zuzustimmen, dass angesichts der Umstände vom Beschwerdeführer ein vehementes Bestreiten der Vorhalte und konkrete, ausführliche Vorbringen zu seiner Entlastung zu erwarten gewesen wären. Wie das Bundesgericht unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte festgestellt hat, ist es zulässig, das Aussageverhalten der beschuldigten Person in die freie Beweiswürdigung miteinzubeziehen, insbesondere, wenn sie sich weigert, zu ihrer Entlastung erforderliche Angaben zu machen, bzw. es unterlässt, entlastende Behauptungen näher zu substanziieren, obschon eine Erklärung angesichts der belastenden Beweiselemente vernünftigerweise erwartet werden darf. Das Schweigen der beschuldigten Person darf in Situationen, die nach einer Erklärung rufen, bei der Gewichtung belastender Elemente mitberücksichtigt werden, es sei denn, die beschuldigte Person berufe sich zu Recht auf ein Zeugnisverweigerungsrecht (vgl. dazu Urteil 6B_546/2023 vom 13. November 2023 E. 1.6.3 mit Hinweisen).