Citation: 1B_546/2019 E. 4.4.1

4.4.1. Der Beschwerdeführer wurde am 7. Juli 2015 vom Strafgericht der mehrfachen versuchten Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, der teilweise versuchten, teilweise vollendeten Schreckung der Bevölkerung sowie der mehrfachen Beschimpfung schuldig gesprochen. Am 30. Juli 2014 erklärte ihn die Staatsanwaltschaft der mehrfachen Drohung und der mehrfachen (teilweise versuchten) Nötigung schuldig, am 31. März 2009 der Präsident des Strafgerichts unter anderem der mehrfachen Drohung, mehrfachen versuchten Nötigung und mehrfachen Beschimpfung. Im aktuellen Strafverfahren ist das Strafgericht in vier von fünf Anklagepunkten betreffend Drohung zu einem Schuldspruch gelangt (Ausnahme: angebliche Drohung durch Steinwurf) und hat den Beschwerdeführer mit Urteil vom 20. November 2019 dafür sowie wegen mehrfacher Tätlichkeiten und weiterer Delikte verurteilt. In den erneut Verfahrensgegenstand bildenden Anklagepunkten der Schreckung der Bevölkerung und der Nötigung hat es ihn hingegen freigesprochen. Verschiedene der mutmasslichen Delikte, die Gegenstand des aktuellen Strafverfahrens bilden, richteten sich gegen Personen oder Einrichtungen der jüdischen Religionsgemeinschaft.