Citation: 8C_350/2021 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz hat hinsichtlich des unfallbedingten Kriteriums der ärztlichen Fehlbehandlung erwogen, PD Dr. med. F.________ lege dar, die Fraktur im linken Knie sei initial nicht fachgemäss versorgt worden, weshalb es mittelfristig zur Defektbildung gekommen sei. Zur Verifizierung sei jedoch ein unabhängiges Gutachten zu empfehlen. Wie es sich damit verhalte, müsse nicht abschliessend beurteilt werden. Kreisarzt Dr. med. H.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, habe die Valgusgonarthrose als schicksalhafte Folge der erlittenen Impressionsfraktur am Tibiakopf bezeichnet (Bericht vom 12. September 2018). Selbst wenn eine initiale ärztliche Fehlbehandlung vorliegen sollte, sei daher keine Verschlimmerung der Unfallfolgen zu erkennen, die das zu prüfende Kriterium in ausgeprägter Weise erfüllen würde. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, ist nicht stichhaltig. Dr. med. H.________ hat die richtunggebende Verschlimmerung als unabhängig von einer allfälligen initialen ärztlichen Fehlbehandlung bezeichnet. Weiterungen zu diesem Punkt erübrigen sich.