Citation: 8C_106/2008 05.09.2008 E. 4

Streitig und zu prüfen sind sodann der Gesundheitszustand und die Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit. 4.1 In sorgfältiger und einlässlicher Würdigung der Aktenlage hat das kantonale Gericht zunächst festgehalten, dass der Beschwerdeführer in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit im Reinigungsdienst bereits aus somatischer Sicht nicht mehr arbeitsfähig ist. Bezüglich Arbeitsfähigkeit in einer Verweisungstätigkeit hat es im Wesentlichen gestützt auf das - bezüglich medizinischer Befunderhebung und Diagnosen zu Recht allseits als beweiskräftig anerkannte - polydisziplinäre Gutachten des Zentrums X.________ vom 10. Januar 2006 festgestellt, dass als psychisches Leiden eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung mit dysfunktionalem Schmerzbewältigungsmuster bei beeindruckbarer Persönlichkeit vorliegt. Hinsichtlich des verbleibenden Leistungsvermögens ist die Vorinstanz zum Schluss gelangt, dass aus psychischer Sicht trotz der festgestellten Beeinträchtigungen keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vorliegt. Der anderslautenden Einschätzung im polydisziplinären Gutachten, wonach dem Beschwerdeführer psychiatrischerseits eine wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert wurde, könne im Lichte der Rechtsprechung zur nur ausnahmsweise invalidisierenden Wirkung somatoformer Schmerzstörungen (vgl. E. 2 hievor) nicht gefolgt werden. So ergebe sich aus den festgestellten medizinischen Befunden und Diagnosen, dass die beim Versicherten diagnostizierte somatoforme Schmerzstörung weder von einer krankheitswertigen psychischen Komorbidität von erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer begleitet sei noch die Mehrzahl der übrigen rechtsprechungsgemässen Kriterien einer (ausnahmsweise) unzumutbaren Schmerzüberwindung erfüllt seien. Die Beschwerden an der HWS und LWS erreichten nicht das geforderte Ausmass chronischer körperlicher Begleiterkrankungen, von einem sozialen Rückzug in allen Belangen des Lebens und von einem therapeutisch nicht mehr beeinflussbaren Krankheitsverlauf sowie in jeglicher Hinsicht gescheiterten Behandlungen könne nicht gesprochen werden und es bestehe kein Grund zur Annahme eines primären Krankheitsgewinns im Sinne einer körperlichen Reaktion auf einen innerseelischen Konflikt, sondern eher eines sekundären Krankheitsgewinns. Vor diesem Hintergrund - so die Vorinstanz - liege kein Ausnahmefall der Unzumutbarkeit einer willentlichen Schmerzüberwindung sowie eines Wiedereinstiegs in den Arbeitsprozess und demnach in psychischer Hinsicht kein invalidisierender Gesundheitsschaden vor. 4.2 Der Beschwerdeführer beanstandet die vorinstanzlich festgestellten medizinischen Befunde und Diagnosen - nach Lage der Akten zu Recht - nicht. Er rügt jedoch, das kantonale Gericht sei in Missachtung bundesrechtlicher Beweisgrundsätze von der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im Polydisziplinären Gutachten abgewichen, da es Aufgabe der begutachtenden Fachperson der Psychiatrie sei, die erwähnten Kriterien zu prüfen und die noch zumutbare Arbeitsfähigkeit aufzuzeigen.