Citation: 6B_552/2021 E. 2.1

2.1. Er rügt zusammengefasst, die Vorinstanz verneine zu Unrecht das Vorliegen eines schweren persönlichen Härtefalls nach Art. 66a Abs. 2 StGB. Die Landesverweisung stelle einen Eingriff in Art. 13 BV beziehungsweise Art. 8 EMRK dar und verstosse ferner gegen das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (Freizügigkeitsabkommen, FZA; SR 0.142.112.681). Dabei beanstandet er die vorinstanzliche Würdigung insbesondere hinsichtlich seiner familiären Situation, seiner Resozialisierung in seinem Heimatland, seiner Persönlichkeitsentwicklung sowie seiner Legalprognose.