Citation: 2A.106/2006 01.03.2006 E. 2

Seine Eingabe ist - soweit er sich darin überhaupt sachbezogen mit dem angefochtenen Entscheid auseinandersetzt (vgl. Art. 108 Abs. 2 OG; BGE 118 Ib 134 ff.) - offensichtlich unbegründet und kann gestützt auf die eingeholten Akten ohne Weiterungen im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG erledigt werden: 2.1 Das Bundesamt für Flüchtlinge hat den Beschwerdeführer am 14. April 2004 im Asylverfahren rechtskräftig weggewiesen. Dieser hat erklärt, nicht in seine Heimat zurückkehren zu wollen, und - trotz wiederholter Aufforderungen hierzu - nichts unternommen, um sich die angeblich fehlenden Reisepapiere zu beschaffen. Beim Herkunftsgespräch am 30. Januar 2006 verweigerte er jegliche Kooperation und versuchte er, seine Identität und Herkunft zu verschleiern. Bereits vier Tage zuvor hatte er, um den Vollzug seiner Ausschaffung zu vereiteln, erklärt, bisher falsche Angaben gemacht zu haben, in Tat und Wahrheit aus Sierra Leone zu stammen und sich hernach in Marokko, Tunesien und Algerien aufgehalten zu haben, bevor er mit einem gefälschten Pass von England her in die Schweiz eingereist sei. Hierauf ist er inzwischen offenbar wieder zurückgekommen. Gestützt auf die Abklärungen des Bundesamts für Migration kann heute davon ausgegangen werden, dass er aus Guinea-Conakry stammt; dennoch hat er sich bisher geweigert, die erforderliche "Déclaration Personelle" zu Handen der Botschaft auszufüllen, so dass er in den nächsten Monaten einer guineanischen Delegation wird vorgeführt werden müssen. Der Beschwerdeführer ist damit seinen Mitwirkungspflichten (vgl. Art. 13f ANAG [SR 142.20]) nicht nachgekommen und erfüllt deshalb den Haftgrund von Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG (in der Fassung des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 2003 über das Entlastungsprogramm 2003 [AS 2004 S. 1633 ff.]; vgl. BGE 130 II 377 E. 3.2.2 und E. 3.3.3, 56 E. 3.1 S. 58 f.; 125 II 369 E. 3b/aa S. 375); er bietet keine Gewähr dafür, dass er sich ohne Haft für den Vollzug der Wegweisung zur Verfügung halten und bei seiner Identitätsabklärung und Papierbeschaffung mitwirken wird. Da auch alle übrigen Haftvoraussetzungen erfüllt sind - insbesondere nicht gesagt werden kann, dass sich seine Ausschaffung nicht in absehbarer Zeit organisieren liesse (vgl. Art. 13c Abs. 5 lit. a ANAG; BGE 130 II 56 E. 4.1.3 mit Hinweisen) bzw. die Behörden sich nicht mit dem nötigen Nachdruck hierum bemühen würden (vgl. Art. 13b Abs. 3 ANAG; BGE 124 II 49 ff.) -, verletzt der angefochtene Entscheid kein Bundesrecht. Der Beschwerdeführer kann seine Haft verkürzen, indem er mit den Behörden zusammenarbeitet; je schneller seine Identität erstellt und seine Papiere beschafft werden können, desto eher kann die Ausschaffung vollzogen werden und desto kürzer fällt die restliche Haft aus. 2.2 Was der Beschwerdeführer gegen deren Rechtmässigkeit weiter einwendet, überzeugt nicht: Soweit er geltend macht, nicht in seine Heimat zurückkehren zu können, da er dort verfolgt werde, verkennt er, dass die Asyl- und Wegweisungsfrage nicht Gegenstand des Haftprüfungsverfahrens bildet; hierüber wurde im Asylverfahren abschliessend entschieden. Es bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass seine Wegweisung offensichtlich unzulässig wäre und deshalb nicht mit einer Ausschaffungshaft sichergestellt werden könnte; nur in diesem Fall wäre die Haftgenehmigung allenfalls zu verweigern gewesen (vgl. BGE 130 II 56 E. 2; 128 II 193 E. 2; 125 II 217 E. 2 S. 220). Zwar will der Beschwerdeführer bei einer Haftentlassung die Schweiz nunmehr freiwillig verlassen und in einen Drittstaat einreisen, doch ist nicht ersichtlich, wie er dies ohne gültige Papiere rechtmässig tun könnte; im Übrigen hätte er hierzu seit seinem negativen Asylentscheid genügend Gelegenheit gehabt. Im Rahmen der verschiedenen Ausreisegespräche wurde er wiederholt eingeladen, sich freiwillig die nötigen Reisepapiere zu beschaffen, und es wurden ihm die hierzu erforderlichen Hilfestellungen gewährt (Adresse des Konsulats; Möglichkeit, zu telefonieren usw.); dennoch unternahm er nichts, um seiner Ausreisepflicht nachzukommen, sondern fand immer neue (fadenscheinige) Gründe, weshalb er die Schweiz noch nicht habe verlassen können (Diebstahl des Portemonnaies mit der Adresse des Schleppers, der die Papiere beschaffen können soll; keine Möglichkeit, das Konsulat zu kontaktieren; Wunsch, eine hiesige Sprache zu erlernen bzw. einen Computerkurs zu besuchen etc.). Seine Inhaftierung ist deshalb auch nicht unverhältnismässig. Für alles Weitere wird auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen (Art. 36a Abs. 3 OG).