Citation: 6B_284/2024 E. 1.2.1

1.2.1. In der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich vom 27. Juni 2022 wird ihm unter dem Titel der versuchten Tötung (Dossier 1) vorgeworfen, er habe am 7. Mai 2021 um 16.33 Uhr die ihm unbekannte Beschwerdegegnerin 2 willentlich und mit grosser Kraft gegen den Rücken auf die Gleise gestossen, obwohl er gesehen habe, dass ein Zug im Begriff gewesen sei, auf dem entsprechenden Gleis einzufahren resp. obwohl er gewusst und in Kauf genommen habe, dass jederzeit ein Zug einfahren könnte. Er habe auch gewusst, dass die Beschwerdegegnerin 2 durch sein Tun hätte verletzt oder getötet werden können, wenn sie auf den Gleisen liegen geblieben wäre und der Lokomotivführer die Bremsung nicht richtig durchgeführt hätte. Glücklicherweise habe die Beschwerdegegnerin 2 aber rasch reagiert und es geschafft, sich sogleich zu erheben und auf das Perron zurückzukehren, wobei zwischen dem Sturz und der Rückkehr auf das Perron 4 Sekunden vergangen seien. Als die Beschwerdegegnerin 2 auf die Gleise gefallen sei, habe der Zug noch einen Abstand von ca. 50 Metern zu ihr gehabt und sei mit mindestens 10 km/h und maximal 27 km/h unterwegs gewesen. Der Lokomotivführer, der die stürzende Beschwerdegegnerin 2 gesehen und realisiert habe, dass sie sich sogleich wieder aufs Perron habe retten können, habe den Zug durch eine normale Bremsung anhalten können. Dies ungefähr in dem Bereich, wo die Beschwerdegegnerin 2 vorher auf das Gleis gestürzt war.