Citation: 8C_110/2022 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz qualifizierte sowohl die beiden ZMB-Gutachten als auch dasjenige der Klinik B.________ als voll beweiswertig, zumal diese unabhängig voneinander durch die beiden RAD-Ärztinnen bestätigt worden seien. Gestützt darauf stellte das kantonale Gericht fest, die Beschwerdeführerin sei unmittelbar nach dem Unfall vom 1. Juni 2013 bis 22. September 2013 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. In der Zeit vom 23. September 2013 bis 8. Oktober 2014 habe sie die angestammte Tätigkeit als Klassenassistentin im Umfang von 20-30 % aufgenommen, obschon für diesen Zeitraum von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % auszugehen sei. Infolge depressiver Symptomatik habe sich ihr Gesundheitszustand zwischen dem 9. Oktober 2014 und 14. April 2015 verschlechtert, weshalb während dieser Dauer erneut eine volle Arbeitsunfähigkeit vorgelegen habe. Im Anschluss daran sei wieder von einer Arbeitsfähigkeit in der Höhe von 50 % auszugehen, wobei in einer leidensadaptierten Tätigkeit eine Leistungseinschränkung von 30 % vorgelegen habe und seither eine Arbeitstätigkeit im Umfang von 70 % unter Berücksichtigung des erhobenen Belastbarkeitsprofils (vgl. E. 4.1 hiervor) zumutbar sei. Im Übrigen verneinte die Vorinstanz, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin im Nachgang zur Begutachtung in anspruchserheblichem Ausmass verschlechtert habe. Rechtlicher Referenzpunkt bilde das Verfügungsdatum vom 16. Februar 2021, zu welchem die Expertisen allesamt aktuell gewesen seien.