Citation: 6P.154/2002 31.03.2003 E. 5

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Willkürverbotes, weil das Kantonsgericht auf ein kriminaltechnisches Gutachten der basellandschaftlichen Polizei und auf einen Schuhspurenbericht der solothurnischen Polizei abgestellt habe. Nach seiner Meinung seien diese als Beweismittel generell nicht tauglich. 5.1 Der Beschwerdeführer bringt vor, die angebliche Übereinstimmung sichergestellter Schuhspuren an Tatorten mit den von ihm am Tag der Verhaftung getragenen Schuhen sei zweifelhaft. Es sei nämlich unmöglich, dass das Profil von Schuhen, die der Täter bei zwei Monate auseinander liegenden Taten getragen habe, unverändert bleibe. Innert zweier Monate muss es nicht notwendigerweise zu einer markanten Abnützung der Schuhsohlen kommen; dies um so weniger, wenn sie nur gelegentlich getragen werden. Der Schluss des Beschwerdeführers drängt sich keineswegs auf; er selber spricht denn auch nur von einer zweifelhaften Übereinstimmung. Von Willkür kann nicht die Rede sein. 5.2 Der Beschwerdeführer bringt vor, bei Betrachtung der an einem andern Tatort gemachten Fotos eines Schuhabdruckes, der vom gleichen Schuh stammen solle, ergäbe sich selbst für einen Laien der Verdacht, dass etwas nicht stimmen könne. Diese nicht weiter belegte Behauptung ist keine Begründung, die den gesetzlichen Anforderungen an eine Willkürrüge genügt. Es ist nicht weiter darauf einzugehen. 5.3 Dasselbe gilt für die Vorbehalte des Beschwerdeführers gegenüber den Aussagen des Gutachters in der erstinstanzlichen Hauptverhandlung. Mit nicht weiter spezifizierten Vorbehalten der Art, der Gutachter habe vage Aussagen gemacht und unklare Antworten gegeben, kann eine Willkürrüge nicht begründet werden.