Citation: U 162/03 24.03.2004 E. 2

Der Versicherte beantragt die Ausrichtung von Taggeldern vom 25. März bis 31. Juli 1996, da er in dieser Zeit auf Grund der Unfälle vom 19. Mai/23. Juni 1993 an der linken Hand gelähmt und arbeitsunfähig gewesen sei. 2.1 Die SUVA führte im Einspracheentscheid aus, seit der Attestierung der vollen Arbeitsfähigkeit ab 14. April 1994 lägen keine medizinischen Unterlagen über eine Behandlung des linken Ellbogens vor. Auch habe der Versicherte keine diesbezüglichen Beschwerden geltend gemacht. Die Vorinstanz legte dar, den massgebenden ärztlichen Stellungnahmen liessen sich keinerlei Hinweise auf eine auf den Unfall 1993 zurückzuführende Arbeitsunfähigkeit in der Zeit vom 25. März bis 31. Juli 1996 entnehmen. 2.2 Der Versicherte beanspruche diese Taggelder bei der SUVA mit Schreiben vom 3. April 2001 (Postaufgabe), mithin - mit Ausnahme des Monats März 1996 - innerhalb der fünfjährigen Verwirkungsfrist für die Geltendmachung des Anspruchs (Art. 51 UVG; Rumo-Jungo, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 3. Aufl., Zürich 2003, S. 262; vgl. auch BGE 127 V 211 Erw. 2a). Er legte diesbezüglich Berichte der Dres. med. S.________/G.________, Ärzte für Neurologie und Psychiatrie, vom 15. und 31. Juli 1996 auf, worin angegeben wurde, dass er vom 25. März bis 31. Juli 1996 arbeitsunfähig gewesen sei. Die Diagnose lautete auf Läsion des Nervus radialis links. Es kann mithin nicht zum vornherein ausgeschlossen werden, dass die im Jahre 1996 aufgetretenen Beschwerden im linken Arm einen Rückfall oder eine Spätfolge (Art. 11 UVV; BGE 118 V 296 f. Erw. 2c; SVR 2003 UV Nr. 14 S. 43 Erw. 4) zu den Unfällen im Jahre 1993 darstellen, bei denen sich der Versicherte am linken Ellbogen verletzt hatte und operiert werden musste. Dies hat die SUVA abzuklären und danach über den Taggeldanspruch vom 1. April bis 31. Juli 1996, vorbehältlich der Folgen aus Versäumnis der Unfall- bzw. Rückfallmeldung (Art. 46 UVG), neu zu befinden.