Citation: 2C_68/2023 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerinnen bringen im Wesentlichen vor, es sei vorliegend lediglich das Schweizer Recht anwendbar, da im Luftverkehrsabkommen nur die Zuständigkeiten geregelt würden, nicht aber das anwendbare Recht. Der diesbezüglichen Auffassung der Beschwerdeführerinnen ist von vornherein nicht zu folgen: Die vorliegende Angelegenheit fällt zunächst sowohl in sachlicher Hinsicht als auch in räumlicher Hinsicht in den Geltungsbereich des Luftverkehrsabkommens (vgl. Art. 2 LVA; Art. 34 LVA; Urteil 2C_64/2023 vom 26. November 2024 E. 5.5, zur Publikation vorgesehen; vgl. auch Urteile 2C_65/2023 vom 19. Februar 2025 E. 5.2; 2C_75/2023 vom 19. Februar 2025 E. 5.2; 2C_81/2023 vom 19. Februar 2025 E. 5.2). Wie ein einfacher Blick auf Art. 10 LVA sodann zeigt, regelt das Luftverkehrsabkommen nicht nur die Zuständigkeiten, sondern auch das anwendbare Recht (vgl. E. 4.4.3 i.f. hiervor; vgl. auch E. 5.3.3 hiernach). Zu klären bleibt im Folgenden lediglich, ob neben dem Luftverkehrsabkommen auch Schweizer Recht parallel zur Anwendung gelangen kann (vgl. E. 5.3 f. hiernach). Im Übrigen ist, wie die Vorinstanz zutreffend erwägt und die Beschwerdeführerinnen auch nicht infrage stellen, die WEKO gemäss Art. 11 Abs. 2 LVA für die Untersuchung in Bezug auf die - vorliegend massgebenden fünf - Flugstrecken zwischen der Schweiz und Drittländern zuständig gewesen (vgl. E. 4.6 des angefochtenen Urteils).