Citation: 1C_147/2018 E. 5.6

5.6. Die sonstigen Vorbringen des Beschwerdeführers stellen das pharmakologisch-toxikologische Gutachten ebenfalls nicht in Frage. Namentlich ergeben sich weder aus seiner Kritik am erwähnten Bericht des Instituts für Rechtsmedizin vom 4. August 2017 noch aus seinen Ausführungen zum Vorfall in Einsiedeln vom 18. Dezember 2016 Anhaltspunkte, dass die für das Gutachten verwendeten Analysen unsorgfältig oder falsch durchgeführt worden oder die Resultate unrichtig wären. Der Schluss des Instituts, der Beschwerdeführer habe Kokain und Cannabis konsumiert, ist zudem angesichts der in dessen Blut und Urin nachgewiesenen Substanzen nicht offenkundig unzutreffend. Insbesondere kommt die festgestellte THC-Carbonsäure im menschlichen Körper nicht natürlich vor und belegt daher einen Konsum von Cannabis (Urteil 6B_222/2018 vom 30. Mai 2018 E. 2.4.2; GUSTAV HUG-BEELI, Kommentar zum Betäubungsmittelgesetz, 2016, N. 469 zu Art. 2 BetmG).