Citation: 2C_118/2021 E. 3.5

3.5. Auch aus der Gesamtwürdigung der Umstände ergibt sich somit kein anderes Beweisergebnis; es ist nicht offensichtlich falsch, wenn die Vorinstanz aufgrund der verschiedenen Indizien davon ausgeht, dass erhebliche Zweifel an den behaupteten Transaktionen bestehen. Dabei hat die Vorinstanz - entgegen der Meinung der Beschwerdeführerin - auch offengelegt, welche Argumente ausschlaggebend für die Würdigung der Beweise waren. Zusammenfassend ergibt sich, dass der Beschwerdegegner den Hauptbeweis der buchführenden Beschwerdeführerin erschüttern konnte, indem er Umstände darzutun vermochte, die erhebliche Zweifel an den ins Ausland geleisteten Zahlungen von insgesamt Fr. 169'160.-- (2012) bzw. Fr. 68'400.-- (2013) aufkommen lassen. Dementsprechend sind diese aufzurechnen, wodurch sich ein steuerbarer Gewinn von Fr. 158'393.-- für das Jahr 2012 und ein solcher von Fr. 56'499.-- für das Jahr 2013 ergibt. Es erübrigt sich, auf die Rechtsfrage der geschäftsmässigen Begründetheit der geltend gemachten Aufwände einzugehen, da es bereits am Nachweis des tatsächlichen Elements des steuerlich geltend gemachten Abzugs mangelt.