Citation: 4G_1/2016 E. 1

Der Gesuchsteller ist der Auffassung, dem Dispositiv sei nicht klar zu entnehmen, wie sein Teilantrag beurteilt worden sei, die erstinstanzliche Dispositiv Ziffer 3 Abs. 2 des Urteils des BG Waldenburg vom 10.2.2014 (150 05 154), wonach ihm für das erste kantonsgerichtliche Berufungsverfahren Fr. 19'350.35 als Honorar nach UP-Tarif auszurichten sei, verrechnungs- und lastenfrei zu bestätigen. Er macht geltend, es bestehe ein unerträglicher Widerspruch zwischen der integralen Aufhebung der Sätze 2 und 3 der Ziffer 3 [Abs. 2] des kantonalgerichtlichen Dispositivs und der dazu in E. 5.2 ergangenen Begründung. Wenn die kompetenzwidrige Entscheidung des Kantonsgerichts kassiert werde, müssten auch die dem kassierten Dispositiv zugrundeliegenden Erwägungen zufolge Unzuständigkeit unbeachtlich bleiben. Wenn sich das Bundesgericht trotzdem mit den kantonsgerichtlichen Erwägungen befasst habe, müsse eine Befassung mit einem "Nullum" vorliegen, welche keine selbständige Bedeutung haben könne, da aus der Entscheidformel des Bundesgerichts zu schliessen sei, sowohl Erwägungen wie auch Dispositiv des Kantonsgerichts seien wegen Unzuständigkeit integral nichtig. Indem das Bundesgericht zwar die Kompetenzwidrigkeit des Entscheides des Kantonsgerichts feststelle, sich dann aber trotzdem mit dessen Argumenten auseinandersetze, leide der angefochtene Entscheid an einem inneren Widerspruch. Über Teil 2 seines Antrages habe das Bundesgericht nicht urteilen können, weil kein beachtlicher Endentscheid vorgelegen habe. Der Gesuchsteller schliesst daraus, das Bundesgericht habe sich zur causa der beanstandeten UP-Zahlung nicht rechtsverbindlich geäussert; diese Fragen seien durch die zuständigen kantonalen Amts- und Behördenstellen zu entscheiden. Daher sei klarzustellen, dass entweder über den Teilantrag 2 gemäss der Beschwerde die zuständige kantonale Instanz zu entscheiden habe (Rückweisung) oder dass der entsprechende Teilantrag abgewiesen beziehungsweise gegenstandslos geworden sei.