Citation: 2C_823/2010 06.11.2010 E. 1

1.1 Das Amt für Migration des Kantons Basel-Landschaft lehnte die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung der 1973 geborenen thailändischen Staatsangehörigen X.________ ab; zugleich ordnete es deren Wegweisung an. Eine gegen diese Verfügung vom 18. Januar 2010 erhobene Beschwerde wies der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft am 6. Juli 2010 ab. 1.2 X.________ liess am 19. Juli 2010 durch eine Rechtsanwältin Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, einreichen und gleichzeitig um Ansetzung einer Frist zur Einreichung einer Beschwerdebegründung ersuchen. Mit Verfügung vom 21. Juli 2010 gewährte das Kantonsgericht eine Frist zur Einreichung der ergänzenden Beschwerdebegründung bis 20. August 2010; die Verfügung enthielt den Hinweis, dass eine allfällige Fristerstreckung peremptorisch erfolgen würde. Am 10. August 2010 teilte die bisherige Anwältin dem Kantonsgericht mit, dass sie X.________ ab sofort nicht mehr vertrete, woraufhin das Kantonsgericht mit direkt an Letztere adressierter Verfügung festhielt, dass die Frist bis 20. August 2010 zur Einreichung der Beschwerdebegründung (gleich wie diejenige zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'750.--) bestehen bleibe. Am 19. August 2010 bevollmächtigte X.________ Rechtsanwalt B.________, F.________, wobei Substitutionsvollmacht an lic.iur. A.________ erteilte wurde. Mit Schreiben vom 19. August 2010, das "per Dr. B.________, Advokat" von lic.iur. A.________ unterzeichnet war, wurde dem Kantonsgericht am 19. August 2010 mitgeteilt, dass es "aufgrund kurzfristiger Mandatierung und infolge Arbeitsüberlastung und anderer nicht aufschiebbarer Fristen ... nicht möglich (sei), die Beschwerdebegründung vollständig innert der angesetzten Frist auszuarbeiten"; es wurde daher darum ersucht, die Frist angemessen zu erstrecken. Mit einem direkt an Dr. B.________ adressierten Schreiben vom 23. August 2010 wurde die Frist für die einzureichende Beschwerdebegründung bis 20. September 2010 erstreckt, mit dem Zusatz: "Diese Fristerstreckung erfolgt peremptorisch." Mit einem wiederum "per Dr. B.________, Advokat" unterzeichneten Schreiben vom 20. September 2010 ersuchte lic.iur. A.________ unter Bezugnahme auf die peremptorische Natur der Fristerstreckungsverfügung vom 23. August 2010 darum, die entsprechende Frist "nachperemptorisch" zu erstrecken, dies mit der Begründung, dass die Klientin die ihr zur Verfügung stehenden Akten dem Vertreter erst vor Kurzem habe zukommen lassen. Mit Urteil der Präsidentin der Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht vom 22. September 2010 trat das Kantonsgericht Basel-Landschaft auf die Beschwerde nicht ein, weil die Beschwerdebegründung auch innert der peremptorisch erstreckten Frist nicht eingereicht worden sei, ohne dass ein Grund zur Wiederherstellung der Frist gegeben sei. 1.3 Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 25. Oktober 2010 beantragen X.________ sowie Y.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Appellationsgerichts sowie der Beschwerdeentscheid des Regierungsrats und die Verfügung des Amtes für Migration vom 18. Januar 2010 seien aufzuheben. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.