Citation: 9C_512/2016 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz erachtete das bidisziplinäre Gutachten vom 28. März/16. April 2015 als uneingeschränkt beweiskräftig. Es stellte fest, nach Einschätzung der Rheumatologin Dr. med. D.________ sei die Funktion der unteren Brust- und der Lendenwirbelsäule eingeschränkt. Sofern der Versicherte nicht mit Lasten über 10 kg (leichtes Belastungsniveau) hantieren müsse, bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit. Bei Einhaltung dieser Limite erachtete die Gutachterin auch die angestammte Tätigkeit als vollumfänglich zumutbar. Dies scheine nachvollziehbar, da bei der zuletzt ausgeübten Arbeit als Bar-/Restaurant- und Buffetmitarbeiter eine Gewichtsbelastung über 10 kg nicht zu erwarten sei. In psychischer Hinsicht stimme die Beurteilung des Gutachters Dr. med. E.________, wonach die Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion gemischt die Arbeitsfähigkeit nicht einschränke, mit früheren ärztlichen Einschätzungen insoweit überein, als auch dem von Dr. med. H.________, Facharzt Anästhesiologie/Interventionelle Schmerztherapie, Klinik I.________, geäusserten Verdacht auf eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (Bericht vom 20. Oktober 2014) und der im Austrittsbericht der psychiatrischen Klinik K.________ vom 27. Oktober 2014 festgehaltenen mittelgradigen depressiven Episode keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zuerkannt worden seien. Mangels eines psychosomatischen Leidens sei die mit BGE 141 V 281 geänderte Schmerzrechtsprechung nicht anwendbar, woran auch das für die Gerichte nicht verbindliche IV-Rundschreiben Nr. 339 vom 9. September 2015 des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) nichts zu ändern vermöge.