Citation: 5D_100/2020 E. 2

Aus der Begründungspflicht als Teilgehalt des Anspruches auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) folgt die Pflicht, einen Entscheid so abzufassen, dass der Betroffene ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Insofern müssen - im Sinn der entscheidwesentlichen Gesichtspunkte - wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf welche sich sein Entscheid stützt (BGE 141 III 28 E. 3.2.4 S. 41; 141 IV 249 E. 1.3.1 S. 253; 143 III 65 E. 5.2 S. 70 f.). Das Obergericht hat sich in seinem 12-seitigen Urteil nicht nur mit den wesentlichen Vorbringen des Beschwerdeführers auseinandergesetzt, sondern auch die gesetzlichen Grundlagen genannt und dargelegt, von welchen Gesichtspunkten es sich bei der Honorarfestsetzung hat leiten lassen. Insbesondere hat es sich auch mit dem Standpunkt des Beschwerdeführers, wonach ein Stundenansatz von Fr. 220.-- massgeblich sei, auseinandergesetzt und diesen - wie bereits im Urteil vom 26. September 2019 - mit ausführlicher Begründung verneint. Mit der bloss erneuten entsprechenden Behauptung ist keine Gehörsverletzung substanziiert und die Gehörsrüge deshalb offensichtlich unzureichend begründet.