Citation: 5A_253/2022 E. 2.2.2

2.2.2. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was diese zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz (siehe betr. Potestativ-Noven insb. BGE 146 III 416 E. 5.3; Urteil 4A_292/2021 vom 31. August 2021 E. 4.3.1) zu erschüttern vermag. Er wirft dieser zwar vor, ausser Acht zu lassen, dass sich die Beschwerdeführerin rechtsmissbräuchlich verhalte (Konkurrenzierung der C.________ AG und laufendes Strafverfahren gegen die Beschwerdegegnerin wegen des Verdachts auf ungetreue Geschäftsbesorgung zu Lasten der C.________ AG) und die sich so verhaltende Beschwerdegegnerin nicht durch die Eventualmaxime geschützt werden dürfe. Er behauptet aber nicht, vor Vorinstanz entgegen deren Ausführungen nachgewiesen zu haben, weshalb die von ihm selbst geschaffenen Zessionserklärungen (Potestativ-Noven) gemäss Art. 317 Abs. 1 lit. b ZPO zulässig sein sollten, also insbesondere trotz zumutbarer Sorgfalt nicht vorher vorgebracht werden konnten (BGE 146 III 416 E. 5.3). Damit zielen seine Ausführungen zum Rechtsmissbrauchsverbot letztlich ins Leere und auch eine Verletzung des rechtlichen Gehörs in Form der Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV) ist nicht ersichtlich.