Citation: 8C_150/2019 E. 6.3

6.3. Bei dieser Ausgangslage kann offen bleiben, ob der Beschwerdeführerin allenfalls vor der Erstattung des MZR-Gutachtens vom 12. Juni 2012 zufolge einer maximalen 100%igen Arbeitsunfähigkeit als Immobilienmaklerin eine bis längstens Ende September 2012 befristete ganze Rente zukommen könnte (vgl. E. 3 hiervor in fine). Ist nämlich für die Folgezeit kein Rentenanspruch ausgewiesen, so fährt die Versicherte mit der vorinstanzlich zugesprochenen unbefristeten halben Rente ab 1. Juli 2015 finanziell besser. Eine eingreifende Korrektur des Bundesgerichts würde somit auf jeden Fall zu einer Schlechterstellung der Versicherten führen und hat zufolge des Verbots einer reformatio in peius (vgl. Art. 107 Abs. 1 BGG) zu unterbleiben (vgl. Urteile 8C_419/2018 vom 11. Dezember 2018 E. 4.1 und 4.5; 9C_126/2011 vom 8. Juli 2011 E. 6; 8C_330/2008 vom 24. Oktober 2008 E. 4.5; vgl. auch JOHANNA DORMANN, in Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, N. 2 zu Art. 107 BGG). Damit muss es beim angefochtenen Entscheid sein Bewenden haben.