Citation: 8C_854/2013 E. 2.4

2.4. Ein weiterer Einwand geht dahin, die Vorinstanz begründe die pauschale Kürzung der Grundbeträge nach den Ansätzen für einen Zweipersonenhaushalt damit, es liege kein selbst geführter Haushalt vor. Dabei sei unbestritten, dass der Beschwerdeführer allein in seinem Zimmer lebe und lediglich gewisse Einrichtungen wie Küche oder Waschküche mit anderen, ihm fremden Personen zusammen benutze. Die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen zur konkreten Wohnsituation sind nicht bestritten. Dass das kantonale Gericht daraus geschlossen hat, der Beschwerdeführer führe keinen eigenen Haushalt, sondern lebe in einer Wohngemeinschaft ohne Wirtschaftsgemeinschaft, ist jedenfalls nicht willkürlich. Das Bewohnen eines eigenen Zimmers ist auch bei vielen Gemeinschaftshaushalten, wie etwa im Familienverband, nicht unüblich und rechtfertigt keine andere Betrachtungsweise.