Citation: 1C_367/2022 E. 3.2

3.2. Der Vorinstanz kann vorliegend keine Gehörsverletzung angelastet werden. Sie legte insbesondere dar, weshalb nach ihrer Auffassung der Gestaltungsplan die Grundnutzungsordnung nicht ihres Sinngehalts entleert und im Rahmen des Planungsspielraums des Gestaltungsplans Satteldächer mit einer geringeren Ausnützung nicht generell ausgeschlossen sind (vgl. E. 5.1 und 5.3.3). Weiter begründet die Vorinstanz hinreichend, weshalb sie die Einholung eines externen Gutachtens betreffend die Dachgestaltung dem Baubewilligungsverfahren vorbehält und eine den qualifizierten Gestaltungs- und Einordnungsanforderungen erfüllende Flachdachüberbauung nicht von vornherein für ausgeschlossen erachtete. Ihr kann in diesem Zusammenhang somit keine Verletzung ihrer Begründungspflicht vorgeworfen werden, weil sie sich nicht mit dem von den Beschwerdeführenden eingereichten (Privat-) Gutachten vom 15 Mai 2018 von H.________ auseinandergesetzt hat (E. 5.4.2 hiernach). Zudem zeigte sie auf, weshalb sie das Gestaltungsplangebiet über die Dorfstrasse als hinreichend erschlossen betrachtet (vgl. E. 6.3 hiernach). Die Vorinstanz hat demnach die für sie entscheidrelevanten Überlegungen genannt und den Beschwerdeführenden ermöglicht, den Entscheid sachgerecht anzufechten, womit sie ihrer Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV) nachgekommen ist.