Citation: 8C_910/2009 13.01.2010 E. 3

Es steht fest und ist zu Recht unbestritten, dass der Beschwerdeführer am 26. August 2003 und am 11. Mai 2006 zwei versicherte Unfälle erlitten hat. Bezüglich des Ereignisses vom 26. August 2003 geht nunmehr auch die Beschwerdegegnerin von adäquat kausalen Unfallfolgen aus; streitig ist indessen deren Ausmass und Erheblichkeit. Streitig ist ebenfalls, ob die über den 8. April 2008 hinaus geklagten Kopf- und Nackenbeschwerden adäquat kausal durch das Unfallereignis vom 11. Mai 2006 verursacht worden sind. Dabei sind sich die Parteien einig, dass aufgrund fehlender objektiv-organischer Nachweisbarkeit dieser Beschwerden eine spezielle Prüfung der Adäquanz des Kausalzusammenhanges nach den Kriterien der sog. "Schleudertrauma-Praxis" (BGE 134 V 109) zu erfolgen hat.