Citation: 4P.225/2003 03.05.2004 E. 4

4.1 Der Beschwerdeführer rügt zunächst eine willkürliche Anwendung kantonalen Verfahrensrechts betreffend die Kostenverteilung (Art. 302 Abs. 1 aZPO/VS). 4.2 Nach dieser vom Kantonsgericht aufgrund der Übergangsregelung im neuen Recht (Art. 317 Abs. 1 der Zivilprozessordnung vom 24. März 1998) angewandten Bestimmung sind die Prozesskosten in der Regel der unterliegenden Partei aufzuerlegen. Wird keiner Partei ihr Schlussbegehren vollständig zugesprochen oder in Interventionsfällen, kann der Richter je nach den Umständen die Kosten ganz oder teilweise wettschlagen. Das Gesetz räumt damit dem Gericht einen weiten Ermessensspielraum bei der Verteilung der Kosten ein. Inwiefern ihn das Kantonsgericht krass überschritten hätte, als es mit 10% zu Lasten des Beschwerdeführers veranschlagte, dass der Prozess wegen dessen uneinsichtiger Haltung notwendig wurde, legt der Beschwerdeführer nicht rechtsgenügend dar. Entgegen seiner Auffassung vermag jedenfalls keine Willkür zu begründen, dass die Erhöhung des Kostenanteils um 10% gegenüber der rein rechnerischen Kostenaufteilung nach Obsiegen und Unterliegen im vorliegenden Fall 100% ausmacht, zumal die erwähnte Norm eine proportionale Kostenaufteilung nach betragsmässigem Obsiegen und Unterliegen nicht vorschreibt, sondern das Gericht allgemein auf die Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalles verweist. Jedenfalls ist dem Kantonsgericht keine krass falsche Anwendung von Art. 302 Abs. 1 aZPO/VS vorzuwerfen, wenn es das vorprozessuale Verhalten der zahlungspflichtigen Partei mit 10% zu Buche schlagen lässt. Soweit der Beschwerdeführer die Aufhebung der Dispositivziffern 1.3 und 1.4 des angefochtenen Urteils beantragt, ist die staatsrechtliche Beschwerde unbegründet.