Citation: 5A_28/2022 E. B

B.a. Am 6. Juli 2018 machte B.A.________ beim Bezirksgericht Baden die Scheidungsklage nach Art. 114 ZGB anhängig. Mit Urteil vom 21. April 2021 schied das Bezirksgericht die Ehe gestützt auf Art. 114 ZGB. Soweit vor Bundesgericht noch relevant, wurde den Eltern die gemeinsame elterliche Sorge belassen und die Tochter unter die alternierende Obhut gestellt. Der Vater wurde verpflichtet, für C.A.________ ab Rechtskraft der Scheidung bis zur Volljährigkeit, gegebenenfalls bis zum Abschluss einer Erstausbildung, Kinderalimente zu bezahlen. Das Bezirksgericht unterteilte die Dauer der Unterhaltspflicht in drei Phasen und bestimmte jeweils den Anteil des Betreuungsunterhalts. Weiter verurteilte es B.A.________, seiner geschiedenen Frau ab Rechtskraft der Scheidung bis Ende Mai 2021 monatlich Fr. 141.-- an ihren persönlichen Unterhalt zu bezahlen. B.b. A.A.________ erhob beim Obergericht des Kantons Aargau Berufung. Sie beantragte, C.A.________ unter ihre alleinige Obhut zu stellen und dem Vater ein vierzehntägliches Besuchsrecht und ein jährliches Ferienrecht von vier Wochen einzuräumen. Weiter forderte sie auch höhere, in zwei Phasen (bis Schulabschluss und bis zur Volljährigkeit) gestaffelte Kinderalimente (Ziffer 1/5.1). Unter Ziffer 1/6 ihrer Berufungsbegehren verlangte A.A.________ für sich selbst nachehelichen Unterhalt von monatlich Fr. 168.-- (ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis zu C.A.________s Schulabschluss), Fr. 2'887.80 (bis zum Abschluss von C.A.________s Erstausbildung) und Fr. 3'412.-- (bis zu B.A.________s Pensionierung); eventualiter stellte sie das Begehren, die Angelegenheit zur korrekten Durchführung des Beweisverfahrens an das Bezirksgericht zurückzuweisen (Ziffer 2). Mit Entscheid vom 18. November 2021 wies das Obergericht die Berufung ab.