Citation: 4A_400/2022 E. 1.3.2

1.3.2. Was das aktuelle Interesse des Beschwerdeführers an der Behandlung seiner Beschwerde in Zivilsachen betrifft (vgl. dazu BGE 130 I 312 E. 5.3), ist dem Bundesgericht nicht bekannt, dass das Arbeitszeugnisverfahren mittlerweile abgeschlossen wäre. Abgesehen davon tritt das Bundesgericht dennoch auf die Beschwerde ein, wenn die beschwerdeführende Partei hinreichend substanziiert und in vertretbarer Weise eine Verletzung der EMRK ("grief défendable") behauptet und ihr die blosse Feststellung einer unzulässigen Rechtsverzögerung eine Art Genugtuung zu verschaffen vermag (BGE 129 V 411 E. 1.3; vgl. auch Urteile 5A_499/2014 vom 18. November 2014 E. 2; 6B_801/2008 vom 12. März 2009 E. 3.5).