Citation: 6B_637/2023 E. 1.3.3

1.3.3. Nach dem zum Sachverhalt Gesagten verletzt die Vorinstanz kein Bundesrecht, wenn sie erwägt, der Beschwerdeführer habe wissentlich und willentlich und damit vorsätzlich mit geladener Waffe auf eine Gruppe von Menschen gezielt und abgedrückt. Ihr ist zuzustimmen, dass er unter den gegebenen Umständen in Kauf nahm, mindestens eine Person zu treffen und die anderen erheblich zu gefährden. Gleichfalls zutreffend ist, dass angesichts der eingesetzten militärischen Präzisionswaffe mit tödlichen Folgen für die Opfer zu rechnen war und es letztlich nur dem Zufall zu verdanken ist, dass es nicht soweit kam. Soweit der Beschwerdeführer neuerlich argumentiert, es habe sich um eine unbeabsichtigte Schussabgabe gehandelt, weil er von einem ungeladenen Gewehr ausgegangen sei, ist hierauf nicht mehr einzugehen. Der Beschwerdeführer weicht vom für das Bundesgericht verbindlichen Sachverhalt ab, ohne Willkür darzutun.