Citation: 5P.230/2004 30.09.2004 E. 3

Die Beschwerdeführer rügen eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) und des Willkürverbots (Art. 9 BV) im Zusammenhang mit der Feststellung des Appellationsgerichts, es sei unbestrittene Tatsache, dass die Skulptur vor langer Zeit im Auftrag von Z.________ nach A.________ zur Beschwerdegegnerin transportiert worden sei, welche daran Besitz erworben habe. Soweit die Beschwerdeführer zur Begründung auf ihre Vorbringen in den erstinstanzlichen Rechtsschriften (Klage und Replik) verweisen, ohne aufzuzeigen, inwiefern sie daran vor Appellationsgericht in prozesskonformer Weise festgehalten haben, kann auf ihre Rügen nach dem Gesagten nicht eingetreten werden. Ausdrücklich bestritten haben die Beschwerdeführer vor Appellationsgericht lediglich, dass die Beschwerdegegnerin die Skulptur im Jahr 1977 oder später zu Eigentum erworben bzw. diese im Jahr 1977 oder irgendwann zu Lebzeiten von Z.________ in Eigenbesitz genommen und sie gutgläubig und unangefochten besessen oder ersessen habe (Appellationsantwort, Rz. 47). Indes substanziieren sie nicht, inwieweit die Feststellung, wann die Skulptur den Besitz wechselte und ob dies mit Wissen bzw. im Auftrag des Erblassers geschah, für die Frage des (umstrittenen) Eigenbesitzes relevant ist. Damit vermögen aber die Rügen der Beschwerdeführer den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht zu genügen, weshalb auf sie nicht einzutreten ist.