Citation: 6B_1108/2023 E. 1.4

1.4. Die Vorinstanz hielt für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG) fest, dass der Beschwerdeführer 1991 in Brasilien geboren wurde und dort die Schulausbildung absolvierte. Im Alter von 24 Jahren (2015) reiste er in die Schweiz ein, um die Partnerschaft mit B.________ (geboren in Brasilien, in der Schweiz eingebürgert) in der Schweiz einzutragen. Vor diesem Zeitpunkt hatte sich der Beschwerdeführer vorübergehend in der Schweiz aufgehalten. Zwischen dem 19. November 2011 und dem 18. November 2014 war er mit einem Einreiseverbot belegt worden, weil er die zulässige Aufenthaltsdauer für Drittstaatsangehörige nicht beachtet hatte (angefochtenes Urteil, E. 6.3). Die Partnerschaft mit B.________ wurde am 25. August 2015 in der Schweiz eingetragen. Daraufhin erhielt der Beschwerdeführer eine Aufenthaltsbewilligung. Seit dem 6. Juli 2020 verfügt er über eine Niederlassungsbewilligung. In der Schweiz ist der Beschwerdeführer freiberuflich im Prostitutionsgewerbe tätig. Gemäss Selbstdeklaration erzielt er ein Einkommen von Fr. 4'000.-- (angefochtenes Urteil, E. 6.3). Neben Portugiesisch, Spanisch und Italienisch spricht der Beschwerdeführer Deutsch auf dem Niveau A2. Seine Heimat besuchte er in der Vergangenheit wiederholt und für mehrere Wochen. Der Beschwerdeführer ist zudem Eigentümer einer Eigentumswohnung in seinem Heimatort U.________. Die getrennt lebenden Eltern halten sich in Brasilien auf, ebenso zwei Halbschwestern. Eine Schwester lebt in der Schweiz. Gemäss Feststellungen der Vorinstanz besucht der Beschwerdeführer diese Schwester regelmässig und hilft ihr bei der Betreuung ihrer drei Kinder. Ebenfalls regelmässigen Kontakt pflegt der Beschwerdeführer zu einem Cousin in der Schweiz (angefochtenes Urteil, E. 6.3).