Citation: 8C_182/2008 15.12.2008 E. 5

5.1 Dem hält die Beschwerdeführerin entgegen, der MR-Untersuchung komme bei der Diagnostizierung von Meniskusverletzungen lediglich eine untergeordnete Bedeutung zu, da Haarrisse in der überwiegenden Zahl der Fälle nicht dargestellt würden. Der Befund vom 27. August 2001 hätte daher mittels einer Arthroskopie verifiziert werden müssen. Weil vor der Entfernung des Meniskus keine Arthrose des Kniegelenkes bestanden habe, könne der Meniskusriss auch nicht degenerativ verursacht worden sein. Auf die Angaben des Dr. med. S.________ könne nicht abgestellt werden, da dieser die Schmerzangaben nicht ernst genommen habe. Dies sei auch der Grund gewesen, weshalb sie bei Dr. med. G.________ eine Zweitmeinung eingeholt habe. Immerhin komme die Mehrheit der mit ihr befassten Ärzte zum Schluss, der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom 18. August 2001 und dem bestehenden Gesundheitsschaden sei zu bejahen. 5.2 Dazu gilt es festzuhalten, dass angesichts der ärztlichen Beurteilungen nicht mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit erstellt ist, dass die Beschwerdeführerin am 18. August 2001 eine Meniskusläsion erlitten hat, noch dass die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit auf jenes Ereignis zurückzuführen ist. Das Gutachten des Dr. med. K.________ vom 6. Januar 2006 setzt sich eingehend mit der medizinischen Sachlage und den verschiedenen ärztlichen Beurteilungen auseinander, beruht auf einer persönlichen Untersuchung der Versicherten und einer eingehenden Analyse der bildgebenden Dokumente, nimmt eine Gewichtung der Gründe vor, welche für und welche gegen eine unfallkausale Ursache der Meniskusverletzung sprechen und legt begründet dar, weshalb die Unfallkausalität möglich, jedoch nicht überwiegend wahrscheinlich sei. Gegen das Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhangs spricht nebst dem Umstand, dass Dr. med. W.________ im MR-Befund vom 27. August 2001 eine normale dreieckförmige Darstellung des medialen und lateralen Meniskus ohne Ruptur fand, auch dass weder die klinische Symptomatik noch der MR-Befund des linken Knies den behandelnden Chirurgen Dr. med. S.________, welchen die Versicherte am 21. August 2001 erstmals konsultierte, auf eine Meniskusläsion schliessen liessen. Auch Frau Dr. med. O.________ räumt in ihrer Stellungnahme vom 24. Januar 2007 ein, dass die gut eine Woche nach dem geltend gemachten Ereignis erstellten MR-Bilder keine eindeutige Meniskusrissbildung im Sinne einer durchgehenden Risslinie des Innenmeniskus zeigen würden. Hinsichtlich der rund 14 Monate nach der initialen Knieverletzung durchgeführten Arthroskopie gilt es zu beachten, dass der Beweiswert eines Befundes relativiert wird, wenn dieser erst lange Zeit nach dem strittigen Ereignis erhoben wird, da die festgestellte Schädigung allenfalls im Zusammenhang mit einem anderen Sachverhalt zu sehen ist. Zudem weist Dr. med. K.________ auf das Alter der Versicherten in Verbindung mit der Lokalisation der Läsion im medialen Hinterhorn hin, welche Umstände für die Annahme einer degenerativen Meniskusläsion sprechen würden. Die Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit als Serviceangestellte ist seiner Ansicht nach auf arthrotische Knieveränderungen zufolge langjähriger Tätigkeit im Service und erheblicher Adipositas zurückzuführen. Für diese Annahme spricht auch, dass die Versicherte ihr Arbeitspensum nach der Knieoperation vom 18. Oktober 2002 trotz von Dr. med. G.________ im Zwischenbericht vom 20. Dezember 2002 festgehaltener objektiver Besserung nicht über 50 Prozent erhöhte. Die Vorinstanz hat zu Recht auf die Abnahme weiterer Beweise, insbesondere die Anhörung von Zeugen zum damaligen Geschehen, verzichtet, da der Sachverhalt, soweit möglich, umfassend abgeklärt wurde und von weiteren Beweismassnahmen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind. Ausschlaggebend ist nicht, dass weitere Ärzte zu teilweise von Dr. med. K.________ abweichenden Schlussfolgerungen gelangten, sondern ob diese im Rahmen einer Gesamtwürdigung begründet erscheinen, was die Vorinstanz zu Recht verneint hat. 5.3 Zusammenfassend ist ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom 18. August 2001 und der Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit zwar möglich, aber nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen und lässt sich ein solcher auch mittels zusätzlicher Abklärungen nicht erstellen, weshalb eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin zu verneinen ist.