Citation: 2C_20/2022 E. 5.2

5.2. Entgegen dem Beschwerdeführer gebietet der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) bzw. die Begründungspflicht als dessen Teilgehalt nicht, dass sich das Gericht mit sämtlichen vorgebrachten Sachverhaltselementen bzw. Argumenten, Beweismitteln und Rügen auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann es sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Urteilsbegründung muss so abgefasst sein, dass der Betroffene das Urteil sachgerecht anfechten kann (vgl. dazu BGE 143 III 65 E. 5.2). Letzteres ist vorliegend der Fall, nimmt doch die Vorinstanz in der Urteilsbegründung ausdrücklich auf die mutwillige Verschuldung Bezug, wenn auch nicht im Sinne des Beschwerdeführers (vgl. E. 5.3 angefochtenes Urteil). Die Rüge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör erweist sich deshalb als unberechtigt.