Citation: U 273/00 14.10.2002 E. 3

Die SUVA verneinte in ihrer Verfügung vom 18. Juni 1999 das Bestehen eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis vom 7. August 1997 und der anfangs Juni 1999 einzig verbliebenen psychischen Beeinträchtigung des Beschwerdeführers (im Einspracheentscheid und in ihren vor- wie letztinstanzlichen Rechtsschriften liess die SUVA die Frage nach der natürlichen Kausalität offen). Demgegenüber führte der seit Juni 1999 behandelnde Psychiater Dr. S.________ in seinem Bericht zuhanden der SWICA Gesundheitsorganisation vom 10. Juli 1999 aus, der Unfall stelle mit überwiegender Wahrscheinlichkeit die alleinige Ursache der diagnostizierten längeren depressiven Reaktion dar. Ferner vertrat die SUVA in ihrer vorinstanzlichen Vernehmlassung den Standpunkt, im vorliegenden Fall stünden nicht "die sogenannt typischen Beschwerden nach Schleudertrauma zur Diskussion, sondern eine Depression", wogegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht wird, der für ein Schleudertrauma der HWS charakteristische Symptomfächer sei hier gegeben. Wie es sich damit und hinsichtlich des umstrittenen natürlichen Kausalzusammenhangs verhält, kann indessen offen bleiben, wie die Vorinstanz (im Ergebnis) richtig festgestellt hat. Denn selbst wenn die natürliche Kausalität zwischen der depressiven Entwicklung und dem erlittenen Arbeitsunfall zu bejahen wäre, fehlt es, wie nachfolgend zu zeigen sein wird, jedenfalls an der Adäquanz des Kausalzusammenhangs.