Citation: 5A_437/2014 E. 2.1.2

2.1.2. Soweit der Beschwerdeführer auf seine Eingabe vom 13. September 2010 (S. 7 und 8) verweist, kann von einem offensichtlichen Versehen bzw. einer fortdauernden Verwechslung nicht die Rede sein. Er spricht dort über den Kaufs- und Verkaufspreis seiner vorehelichen Liegenschaft in V.________ (jeweils Fr. 620'000.--), die 2004 verkauft worden sein soll, und den Kauf eines Ersatzhauses (offenbar dasjenige in U.________), wobei "nach Abzug der hypothekarischen Belastung von Fr. 420'000.--" in seinem Eigengut ein Betrag von Fr. 200'000.-- verbleibe. Inwiefern sich diese Äusserung nicht auf die Liegenschaft in U.________ beziehen soll oder inwiefern die hypothekarische Belastung dieser Liegenschaft höher sein soll als dort angegeben, lässt sich dieser Textstelle nicht entnehmen. Im Übrigen setzt sich der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang nicht genügend mit den Erwägungen des Obergerichts auseinander. Dieses hat festgehalten, der Beschwerdeführer habe einzig eine Hypothekarbelastung in der Höhe von Fr. 450'000.-- belegt. Belege über eine höhere Belastung von insgesamt Fr. 650'000.-- habe er prozessual verspätet eingereicht. Was die angebliche Anerkennung einer Belastung von Fr. 650'000.-- durch die Beschwerdegegnerin betrifft, so habe sie zwar ihre Ausgleichsforderung ursprünglich anhand dieser Zahl beziffert, doch habe sie sich gleichzeitig vorbehalten, wegen der bisher vom Beschwerdeführer nicht eingereichten Belege zur Höhe seines Vermögens die Ausgleichsforderung nach Abschluss des Beweisverfahrens neu zu berechnen. Auf diesen Umstand geht der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht ein. Er wirft der Beschwerdegegnerin zwar generell treuwidriges Verhalten vor, weil sie Tatsachen anerkannt habe und dies so spät zurückgenommen habe, dass er keinen Beweis mehr habe führen können. Inwieweit er jedoch angesichts der vom Obergericht festgestellten, von vornherein bestehenden Vorbehalte der Beschwerdegegnerin eine Anerkennung annehmen durfte, legt der Beschwerdeführer nicht nachvollziehbar dar. Soweit er geltend macht, die höhere Belastung ergebe sich aus den von der Beschwerdegegnerin eingereichten Akten, so erläutert der Beschwerdeführer weder, um welche Akten es sich dabei handeln soll, noch, inwieweit es Aufgabe des Gerichts gewesen wäre, die Akten auf gar nicht behauptete Tatsachen (vgl. auch vorangehenden Absatz) zu durchsuchen. Selbst wenn die Tatsache vom Beschwerdeführer behauptet worden wäre, so fehlt jegliche Auseinandersetzung mit der vorinstanzlichen Erwägung, dass es im Rahmen der Verhandlungsmaxime nicht Aufgabe des Gerichts sei, aus einer Vielzahl von Beilagen jene herauszusuchen, die gewisse Tatsachenbehauptungen stützen könnten. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, er habe entsprechende Belege nach der Hauptverhandlung nachgereicht, setzt er sich nicht mit den obergerichtlichen Erwägungen auseinander, wonach dies zu spät erfolgt sei und die Noven unzulässig seien. Nicht nachvollziehbar ist ausserdem, inwiefern eine angebliche Behauptung der Beschwerdegegnerin an der Verhandlung, sie vermute, dass eine Hypothek ausgelaufen sein könnte, in diesem Zusammenhang Rechtsmissbrauch auf ihrer Seite begründen könnte. Nach dem Gesagten ist schliesslich nicht ersichtlich und wird auch nicht genügend dargelegt, inwiefern das Obergericht auf die Einwände des Beschwerdeführers in seiner Berufung nicht ausreichend eingegangen sein sollte. Die Rügen des Beschwerdeführers sind folglich unbegründet, soweit auf sie überhaupt eingetreten werden kann.