Citation: 1C_318/2020 E. 1.3

1.3. Neue Tatsachen und Beweismittel können nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was in der Beschwerdeschrift näher darzulegen ist. Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass für das Vorbringen von unechten Noven, die bereits im kantonalen Verfahren ohne Weiteres hätten vorgebracht werden können. Das Vorbringen von Tatsachen, die sich erst nach dem angefochtenen Entscheid ereigneten oder entstanden sind (echte Noven), ist vor Bundesgericht unzulässig (BGE 143 V 19 E. 1.1 S. 23 mit Hinweisen). Die von der Beschwerdeführerin eingereichte neue Zustandsbeurteilung der Blutbuche von Matthias Brunner datiert vom 29. Mai 2020, d.h. nach dem angefochtenen Entscheid. Soweit darin gestützt auf neue Fotos eine Verschlechterung des Zustands der Blutbuche geltend gemacht wird, handelt es sich um ein echtes und damit unzulässiges Novum. Soweit ein stetiges Fortschreiten des Vitalitätsverlusts während der letzten zweieinhalb Jahre geltend gemacht wird (was für ein unechtes Novum sprechen könnte), hätte eine entsprechende Beurteilung noch im verwaltungsgerichtlichen Verfahren vorgebracht werden müssen. Gleiches gilt für die dazu verfasste Stellungnahme von Antje Lichtenauer vom 16. August 2020. Die von den Beschwerdegegnern eingereichten Fotos von der Fällung des Ahorns auf der Gotthardstrasse 16b im Februar 2020 und dem (nunmehr möglichen) Blick auf die Blutbuche vom Zentrum her stellen ein Novum dar, das nicht berücksichtigt werden kann (Art. 99 BGG).