Citation: 1P.400/2000 01.12.2000 E. B

B.- a) Nachdem das Urteil der Justizkommission des Obergerichts vom 29. Februar 2000 dem Untersuchungsrichteramt zugestellt worden war, setzte dieses dem amtlichen Verteidiger von V.________, Rechtsanwalt X.________, am 26. April 2000 eine Frist bis am 31. Mai 2000 an, um beim Untersuchungsrichteramt die Akten einzusehen und allfällige Aktenergänzungsbegehren zu stellen. Am 15. Mai 2000 stellte der Verteidiger ein Gesuch um Aushändigung der Akten zur Einsichtnahme bis am 8. Juni 2000. Der Untersuchungsrichter lehnte das Gesuch am 16. Mai 2000 ab und hielt daran fest, dass die Akten nur auf dem Amt eingesehen werden könnten und die mit Verfügung vom 26. April 2000 angesetzte Frist unverändert bleibe. Der Verteidiger ersuchte am 22. Mai 2000 erneut um Verlängerung der Frist für die Akteneinsicht bis am 8. Juni 2000, unter anderem wegen eines Todesfalles. Der Untersuchungsrichter gab dem Ersuchen um Fristerstreckung am gleichen Tag statt, wobei er auf Wunsch des Verteidigers seine Begründung ergänzte, nach welcher die Akten nur auf dem Untersuchungsrichteramt eingesehen werden könnten. Am 25. Mai 2000 hielt der Verteidiger erneut an seinem Standpunkt fest und ersuchte um Erlass einer beschwerdefähigen Verfügung, falls ihm das Untersuchungsrichteramt die Akten nicht für eine Einsichtnahme in seiner Anwaltskanzlei in Zürich herausgeben könne. Mit Verfügung vom 26. Mai 2000 bestätigte das Untersuchungsrichteramt seine früheren Verfügungen und setzte eine Frist bis zum 8. Juni 2000 an, während welcher die Akten auf dem Untersuchungsrichteramt eingesehen werden konnten und allfällige Aktenergänzungsbegehren zu stellen waren. b) Gegen diese Verfügung erhob V.________ am 29. Mai 2000 Beschwerde bei der Justizkommission des Obergerichts des Kantons Zug. Diese wies die Beschwerde mit Urteil vom 20. Juli 2000 ab. In Ziff. 4 des Dispositivs sprach sie dem amtlichen Verteidiger für das Beschwerdeverfahren eine Entschädigung von Fr. 400.-- zu. c) V.________ erhob gegen das Urteil der Justizkommission vom 20. Juli 2000 staatsrechtliche Beschwerde, welche in einem separaten Verfahren behandelt wurde (1P. 572/2000). Mit eigener staatsrechtlicher Beschwerde vom 14. September 2000 (1P. 573/2000) stellt Rechtsanwalt X.________ den Antrag, Ziff. 4 des Dispositivs im Urteil der Justizkommission vom 20. Juli 2000 sei aufzuheben und die Sache sei zur neuen Festsetzung der Entschädigung für den amtlichen Verteidiger an die Justizkommission zurückzuweisen. Ausserdem ersucht er um Vereinigung des Verfahrens mit dem staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren 1P.400/2000. Die Justizkommission des Obergerichts des Kantons Zug beantragt, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei.