Citation: 1P.431/2006 11.10.2006 E. 5

Hinsichtlich der Schuldsprüche des Beschwerdeführers wegen sexueller Nötigung und sexueller Handlungen mit Kind wird in der staatsrechtlichen Beschwerde nur vorgebracht, da die Privatklägerin bezüglich vollzogenem Geschlechtsakt nicht die Wahrheit sage, hätte das Obergericht in Anwendung der Unschuldsvermutung auch diese anderen sexuellen Handlungen für nicht geschehen halten müssen. Diese Ausführungen genügen im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren den Begründungsanforderungen klarerweise nicht. Auf diese Rüge kann daher ebenfalls nicht eingetreten werden (vgl. oben E. 1.1).