Citation: 1B_105/2009 15.05.2009 E. 2

Mit neuen Gesuchen vom 2. und 6. April 2009 (beim Obergericht eingegangen am 6. und 7. April 2009) ersuchte X.________ erneut um Haftentlassung. Das Präsidium der Beschwerdekammer des Obergerichts des Kantons Aargau wies mit Verfügung vom 8. April 2009 die Haftentlassungsgesuche ab, soweit es darauf eintrat. Zur Begründung der von ihm angenommenen Fortsetzungsgefahr verweist es auf die einschlägigen Ausführungen in den bislang ergangenen Haftentlassungsentscheiden. Ergänzend führt es zusammenfassend aus, dass der Tatvorwurf gegen den Beschuldigten - wie im letzten Haftentscheid bereits ausgeführt - auf gewerbsmässige Tatbegehung laute und es sich deshalb nicht mehr um geringfügige Delinquenz handeln könne. Ob der Angeschuldigte im Zeitpunkt seiner Delinquenz schon Sozialhilfeleistungen bezogen habe, könne dahingestellt bleiben, da er so oder anders über ungeregelte persönliche Verhältnisse verfüge und trotz des ihm offensichtlich bekannten Angebots der Unterstützung durch den Sozialdienst delinquiert habe.