Citation: 6B_1246/2018 E. 4

Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwieweit dieser gegen das Recht verstossen soll. Diesen Anforderungen genügt die vorliegende Beschwerde nicht. Mit den Erwägungen im angefochtenen Urteil setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Insbesondere befasst er sich nicht mit der massgeblichen Zustellung bzw. dem massgeblichen Zustellversuch an seine Adresse in Olten. Dass diese Zustellung bzw. dieser Zustellversuch nicht ordnungsgemäss erfolgt sein soll, macht er nicht geltend. Die Feststellungen des Obergerichts, er sei durch die Polizei über die Anzeige an die Staatsanwaltschaft informiert worden, er habe folglich gewusst, dass ein Verfahren gegen ihn zu laufen beginne und er hätte daher mit einer behördlichen Zustellung rechnen müssen, ficht er nicht als willkürlich an. Stattdessen begnügt er sich damit zu behaupten, er könne nicht wissen, dass ein Verfahren gegen ihn laufe, wenn er nichts falsch gemacht habe. Zudem wendet er ein, die Schweiz Ende Juli 2017 verlassen zu haben, um seine Eltern zu besuchen. Er sei länger bei ihnen geblieben, weil diese krank geworden seien. Wie das Obergericht zutreffend erwägt, hätte der Beschwerdeführer die Polizei oder die Staatsanwaltschaft kontaktieren und seine Abreise aus der Schweiz resp. seine neue Adresse mitteilen oder aber einen Vertreter für die Entgegennahme von eingeschriebenen Sendungen ernennen müssen. Der behauptete Aufenthalt bei den Eltern genügt nicht, um die Zustellfiktion von Art. 85 Abs. 4 lit. a StPO dahinfallen zu lassen. Über ein allfälliges Fristwiederherstellungsgesuch im Sinne von Art. 94 StPO hat das Bundesgericht nicht erstinstanzlich zu befinden. Aus der Beschwerde ergibt sich nicht, inwiefern das Urteil des Obergerichts verfassungs- oder rechtswidrig sein könnte. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.