Citation: 2D_39/2015 E. 2.2

2.2. Was insbesondere den Bereich der Entscheide über das Ergebnis von Prüfungen und anderen Fähigkeitsbewertungen, namentlich auf den Gebieten der Schule, der Weiterbildung und der Berufsausübung anbelangt, hat das Bundesgericht in BGE 136 I 229 E. 2.6 S. 234 seine Praxis zur Zulässigkeit der Anfechtung von Einzelnoten festgehalten. Danach erweist eine Einzelnote (bzw. eine Teilnote, die in eine Gesamtnote einfliesst) sich nur als anfechtbarer Hoheitsakt, der ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hervorruft (Art. 115 lit. b BGG), soweit sie konkrete rechtliche Wirkungen entfaltet. Diese können sich darin äussern, dass entweder die Prüfung als Folge dieser Einzelnote nicht bestanden wird, dass die streitbetroffene Note in einem späteren Stadium als Erfahrungsnote dient oder aber, dass von dieser Note eine Weiterbildung abhängt (reglementarisch vorgesehen).