Citation: 6B_429/2021 E. 2.6.3

2.6.3. Ebenso wenig zu beanstanden ist schliesslich, dass die Vorinstanz die diagnostizierte Persönlichkeitsakzentuierung nicht strafmindernd in die Würdigung der Täterkomponenten einfliessen lässt (vgl. angefochtenes Urteil S. 15 und Beschwerde S. 12). Massgebend ist, dass (bzw. ob, was vorliegend nicht der Fall ist [vgl. oben E. 1.3]) dieser psychische Zustand die Tat unmittelbar beeinflusst hat, indem sich die Frage stellt, in welchem Umfang die Handlungs- oder Einsichtsfähigkeit bei der Tatbegehung eingeschränkt war. Es handelt sich mithin um ein Kriterium, das unmittelbar mit der Tatbegehung zusammenhängt, also das Verschulden und, entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers, nicht dessen "persönlichen Verhältnisse" betrifft (vgl. HANS MATHYS, Leitfaden Strafzumessung, 2. Aufl. 2019, S. 16). Der Beschwerdeführer setzt sich alsdann nicht mit der von der Vorinstanz anhand der übrigen Täterkomponenten vorgenommenen Erhöhung bzw. Reduktion der Strafe um jeweils sechs Monate auseinander. Da die Vorinstanz grundsätzlich eine eigene Strafzumessung vornimmt (Urteile 6B_617/2021 vom 8. Oktober 2021 E. 1.2.1; 6B_1245/2020 vom 1. April 2021 E. 1.2), ist auf sein Vorbringen, diese habe eine von der ersten Instanz zusätzlich gewährte Reduktion von einem Monat unterschlagen, nicht weiter einzugehen.