Citation: 8C_64/2019 E. 5.2.2

5.2.2. Bezüglich der Schwere der Hirnverletzung bringt die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf die Ausführungen der Gutachter der Gutachterstelle F.________ vom 12. Juli 2017 vor, ursprünglich sei bloss eine Commotio cerebri und keine Contusio cerebri diagnostiziert worden. Der "aktenkundige Ablauf einer diagnostischen Augmentation (aus einer Commotio cerebri wird eine Contusio cerebri, es treten vermeintliche kognitive Defekte hinzu) " laufe der Biologie zerebraler Verletzungen zuwider. Die neurologische Gutachterin widerlegte jedoch auch dies mit der Begründung, dass die erste Diagnose einer Commotio cerebri angesichts des dokumentierten initialen Glasgow Coma Scale (GCS) -Werts von 12 und nachgewiesener persistierender strukturellen Läsionen nicht korrekt gewesen sei. Die Gutachter der Gutachterstelle D.________ nahmen ebenfalls eine initiale Contusio cerebri an. Im Rahmen der Begutachtung durch die Gutachterstelle E.________ wurde ausserdem eine erneute MRI-Untersuchung durchgeführt, bei der wiederum "vereinzelt bekannte Hämosiderin-Ablagerungen temporal und frontal rechts" zu Tage traten. Dass diese im MRI vom 9. August 2016, das den Gutachtern der Gutachterstelle F.________ vorlag, nicht erkannt worden sind, erklärt Dr. med. J.________ mit den unterschiedlichen technischen Untersuchungsmethoden (SWI Sequenzen statt T2-Hemo-Sequenzen).