Citation: 9C_484/2014 E. 4.5

4.5. Die Frage, ob die Übertragung von Vorsorgeguthaben auf die Freizügigkeitsstiftung als widerrechtliche Handlung der Sammelstiftung zu werten ist, kann offenbleiben: Ein Verlust aus dem "Sanierungsmassnahmen" hat sich weder Ende Dezember 2003 noch Ende November 2005 verwirklicht. Diese stellten Ende 2003 keinen Freizügigkeitsfall dar, und Ende November 2005 durfte eine (individuelle) "Unterdeckung" auf Grund des vorliegenden (Teil-) Liquidationstatbestands weitergegeben werden. Laut vorinstanzlichen Feststellungen blieb die Verwaltung des Vermögens nach dessen Überweisung an die Freizügigkeitsstiftung übrigens unverändert und wurden die entsprechenden Vermögenswerte nach Auflösung des Anschlussvertrages an die neue Vorsorgeeinrichtung der Arbeitgeberin überwiesen (vgl. E. 4.1 Abs. 1; Art. 4 Abs. 2bis FZG). Diese Feststellungen bleiben für das Bundesgericht verbindlich (E. 1). Dass der Verwaltungsaufwand (insbesondere "Management Fees") der beiden Stiftungen unterschiedlich hoch ausfiel, bedeutet nicht, dass die individuellen Guthaben unterschiedlich verzinst worden sein sollen.