Citation: 5A_841/2020 E. 4.1.3

4.1.3. Soweit der Beschwerdeführer der Vorinstanz im Sinne einer Sachverhaltsrüge vorwirft, sich über die tatsächliche Herkunft der fraglichen Vermögenswerte als Legat seiner Tochter hinwegzusetzen, ist er mangels materieller Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs nicht zu hören. Die rechtsuchende Partei muss sich in der Beschwerde an das Bundesgericht mit den Erwägungen der letzten kantonalen Instanz zu Rügen auseinandersetzen, die sie bereits vor dieser letzten kantonalen Instanz erhoben hat. Sie darf die ihr bekannten rechtserheblichen Einwände der Vorinstanz nicht vorenthalten, um sie erst nach dem Ergehen eines ungünstigen Entscheids im anschliessenden Rechtsmittelverfahren zu erheben (BGE 146 III 203 E. 3.3.4; 143 III 290 E. 1.1; Urteil 4A_32/2018 vom 11. Juli 2018 E. 5.2.1). Dem angefochtenen Entscheid ist nicht zu entnehmen, dass sich der Beschwerdeführer schon im kantonalen Verfahren auf die fragliche Tatsache berufen hätte. Inwiefern dies der Fall gewesen und er mit einer entsprechenden Rüge nicht gehört worden wäre, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Im Übrigen wendet sich der Beschwerdeführer mit seinen wenig präzisen Erörterungen lediglich gegen die vorinstanzliche Eventualbegründung, wonach die Berufung im fraglichen Streitpunkt selbst dann abzuweisen wäre, wenn über die mangelhafte Begründung des Rechtsmittels hinweggesehen würde. Auf die Hauptbegründung der Vorinstanz, dass seine Ausführungen den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht genügen und deshalb auf die Berufung in diesem Punkt nicht eingetreten werden kann, geht der Beschwerdeführer mit keinem Wort ein. Damit hält diese Hauptbegründung vor Bundesgericht stand. Entsprechend kann offenbleiben, was es mit den weiteren Beanstandungen gegen die Eventualbegründung auf sich hat. Beruht der angefochtene Entscheid auf mehreren (Eventual-) Begründungen, die je für sich den Rechtsstreit vor der Vorinstanz hätten beenden können, muss in der Beschwerde an das Bundesgericht dargelegt werden, dass jede von ihnen Recht verletzt (BGE 133 IV 119 E. 6.3). Erweist sich auch nur eine der vorinstanzlichen Begründung als bundesrechtskonform, so ist es der angefochtene Entscheid selbst (BGE 133 III 221 E. 7; 130 III 321 E. 6).