Citation: 6B_1118/2017 E. 1.4.1

1.4.1. Die vorinstanzliche Würdigung ist auch in rechtlicher Hinsicht nicht zu beanstanden. Unbegründet sind zunächst die Einwände des Beschwerdeführers, bei den Geldern der Bauherren habe es sich um Gesellschaftsvermögen gehandelt, über welches die X.________ GmbH frei habe verfügen können, und er habe als Gesellschaftsorgan der X.________ GmbH keine Veruntreuung begehen können. Die Vorinstanz behauptet nicht, der Beschwerdeführer habe das Gesellschaftsvermögen der X.________ GmbH veruntreut. Sie geht indessen zu Recht davon aus, die Gelder der Bauherren seien der X.________ GmbH, auf deren Konto sie zwecks Realisierung der Bauvorhaben flossen, anvertraut gewesen. Die X.________ GmbH durfte die Gelder der Bauherren aufgrund der mit diesen abgeschlossenen Vereinbarungen nur für das entsprechende Bauprojekt verwenden. Die Gelder waren für die X.________ GmbH daher wirtschaftlich fremd, da sie für einen bestimmten Zweck im Interesse der Bauherren zu verwenden waren (vgl. vorne E. 1.2.2). Als Organ der X.________ GmbH konnte sich der Beschwerdeführer damit sehr wohl der Veruntreuung strafbar machen (vgl. Art. 29 lit. a StGB). Fehl geht sodann die Kritik des Beschwerdeführers, die auf das Geschäftskonto der X.________ GmbH überwiesenen Gelder der Bauherren seien der X.________ GmbH nicht anvertraut gewesen, weil diese darüber nur mit Mitwirkung der Bank I.________ habe verfügen können. Die X.________ GmbH war Inhaberin des betreffenden Bankkontos. Sie konnte über die Vermögenswerte der Bauherren daher alleine verfügen, weshalb diese ihr anvertraut waren. Daran ändert nichts, dass es sich dabei um Bankguthaben handelte und die X.________ GmbH Vermögensverfügungen nur über Anweisungen an die Bank vornehmen konnte.