Citation: 5A_344/2017 E. 2

Umstritten ist, ob die Vorinstanz die mit Entscheid vom 5. August 2016 bewilligte unentgeltliche Rechtspflege rückwirkend widerrufen durfte. Die Vorinstanz begründete den Widerruf damit, dass die Beschwerdeführerin gemäss dem Beschluss des Amtsgerichtes Karlsruhe (s. Sachverhalt Bst. B) über Grundeigentum in Deutschland verfügt. Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz in erster Linie eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor (Art. 29 Abs. 2 BV). Diese habe sie zur Frage ihres Grundeigentumsbesitzes in Deutschland nicht angehört. Ausserdem habe das Verwaltungsgericht den Entscheid nicht hinreichend begründet. Im Übrigen sei bereits der Vorinstanz beim Entscheid vom 5. August 2016 bekannt gewesen, dass die Beschwerdeführerin in Deutschland über Grundeigentum verfüge. Schliesslich weist die Beschwerdeführerin darauf hin, dass sie in Deutschland bloss über Miteigentum an einer Wohnung verfüge. Deren Verkauf oder zusätzliche Belastung sei nicht möglich bzw. unzumutbar. Sie habe daher weiterhin Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege.