Citation: 1B_93/2010 15.04.2010 E. 6

Als offensichtlich unbegründet erweist sich die Rüge, dem Beschwerdeführer sei im Haftprüfungsverfahren das rechtliche Gehör bzw. die Einsicht in die massgeblichen Haftakten verweigert worden. Wie sich aus den Akten ergibt, haben sich der Beschwerdeführer und sein Offizialverteidiger an der mündlichen Haftverhandlung vom 23. März 2010 ausführlich zum Haftverlängerungsantrag der Staatsanwaltschaft vernehmen lassen können. Ein Verfahrensantrag auf (erneute) Einsicht in die Haftakten wurde laut Verhandlungsprotokoll nicht gestellt. Eine auf den 24. März 2010 datierte Eingabe an den Haftrichter, auf die sich der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang beruft (Beschwerdebeilage 2), wurde erst nach Fällung des angefochtenen Entscheides erstellt und der Post übergeben. Die in der Beschwerdeergänzung thematisierten Untersuchungshandlungen vom 30. März und 1. April 2010 (betreffend Einvernahme bzw. vollständige Akteneinsicht im Untersuchungsverfahren) bilden nicht Gegenstand des angefochtenen Entscheides. Darauf ist nicht einzutreten (Art. 78 Abs. 1 i.V.m. Art. 80 Abs. 1 BGG). Die Vorbringen des Beschwerdeführers zur örtlichen Zuständigkeit der Zürcher Strafjustizbehörden begründen keine ausreichend substanziierte Rüge der Verletzung von Bundesrecht (Art. 95 und Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG i.V.m. Art. 340 und Art. 344 Abs. 1 StGB). Er verweist im Übrigen selbst auf die rechtskräftige Verfügung der Staatsanwaltschaft See/Oberland (ZH) vom 25. Juni 2009 (Beschwerdebeilage 7), in der sich diese zur Übernahme des Untersuchungsverfahrens vom Bezirksstatthalteramt Arlesheim (BL) bereit erklärt. Neue Erkenntnisse zur Zuständigkeitsfrage im Sinne dieser Verfügung werden vom Beschwerdeführer nicht dargetan.