Citation: I 170/04 22.06.2004 E. 1

1.1 Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen über den Anspruch auf ein Hilfsmittel der Invalidenversicherung (Art. 21 Abs. 1 und 2 IVG sowie Art. 2 HVI), die Kompetenz zum Erlass einer Hilfsmittelliste durch den Bundesrat bzw. das Eidgenössische Departement des Innern (Art. 21 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 14 IVV) sowie die nach der Rechtsprechung zu beachtenden Grundsätze zur Rechtsfigur der Austauschbefugnis (BGE 127 V 121 Erw. 2a und b mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. 1.2 Ebenso richtig hat die Vorinstanz auf Ziff. 5.06 HVI Anhang hingewiesen, wo unter den Hilfsmitteln für den Kopfbereich die Perücken aufgeführt sind, sowie auf Rz 5.06.1 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (KHMI). Danach haben Versicherte, deren Kahlköpfigkeit die äussere Erscheinung unvorteilhaft beeinträchtigt und zu erheblichen psychischen Belastungen führt, Anspruch auf Perücken, wenn die Haare als Folge eines akuten Gesundheitsschadens oder dessen Behandlung, z.B. durch Bestrahlung oder Chemotherapie, ausgefallen sind. Die Versicherten können die Preiskategorie und die Anzahl der anzuschaffenden Perücken selber bestimmen, wobei die in Ziff. 1.2 KHMI Anhang 1 genannte Preislimite von Fr. 1'500.-- als Höchstbetrag (für Anschaffung und Unterhalt) pro Kalenderjahr gilt. In diesem Rahmen kann nach dem Kreisschreiben auch ein anderer Haarersatz (z.B. Hair-Weaving) vergütet werden.