Citation: 8C_766/2021 E. 4.2.4

4.2.4. Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, der im Jahr 2019 unterdurchschnittliche Betriebsaufwand sei (zur Berechnung des Invalideneinkommens) um Fr. 23'867.- auf den Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019 zu erhöhen, während die korrekte Berechnung hinsichtlich der Reduktion der Anzahl Tiere in Bezug auf das Jahr 2018 zu einem höheren Valideneinkommen führen müsse. Diesbezüglich muss er sich entgegenhalten lassen, dass das Invalideneinkommen von Fr. 115'155.- bereits unter Berücksichtigung von grosszügigen Korrekturen festgesetzt worden ist, da das Geschäftsjahr 2019 mit einem Einkommen des Landwirtschaftsbetriebs vor Abzug der Personalkosten von Fr. 426'255.- überdurchschnittlich gut verlaufen war. Konkret wurden neben den Lohnkosten für den Angestellten (18'000.-) hypothetische Abzüge für behinderungsbedingte Veränderungen in der Höhe von insgesamt Fr. 158'752.- (angenommene Ertragsminderung: Fr. 133'607.-; pauschale Korrektur Abschreibungen: Fr. 10'145.-; Korrektur des Betriebsaufwandes aufgrund der Reduktion des Tierbestandes: Fr. 15'000.-) vorgenommen und der Arbeitsverdienst der Familie (inklusive Sohn) wurde auf Fr. 134'000.- festgelegt. Nach Abzug dieser Positionen verbleibt das von der Vorinstanz bestätigte Invalideneinkommen von Fr. 115'155.-. Es ist nicht ersichtlich und wird auch nicht substanziiert geltend gemacht, aus welchen Gründen weitere Abzüge beim so errechneten Invalideneinkommen oder - bezüglich der behinderungsbedingten Reduktion des Tierbestandes - Hinzurechnungen beim Valideneinkommen erfolgen sollten.