Citation: 4A_282/2020 E. B

B.a. Am 15. Februar 2017 reichte A.________ beim Kantonsgericht Zug eine Klage gegen die B.________ AG, die C.________ AG, die D.________ AG, die E.________ AG und die F.________ AG ein. Sie verlangte die Feststellung der Nichtigkeit der Beschlüsse vom 8. Februar 2016, soweit sich diese auf die Auflösung der Beklagten 1-4 bezogen. Ausserdem sei der Handelsregisterführer anzuweisen, "die Anmeldung zur Eintragung der [Auflösungsbeschlüsse] definitiv abzuweisen". Im Wesentlichen machte die Klägerin geltend, dass aktienrechtliche Regeln über die Zuständigkeit, Beschlussfassung und Vertretung nicht eingehalten worden seien. Am 13. April 2018 beziehungsweise am 31. Juli 2018 wurden sämtliche hier interessierenden Auflösungsbeschlüsse widerrufen. Während die beklagten Gesellschaften in der Folge beantragten, das Verfahren als gegenstandslos abzuschreiben, hielt die Klägerin an ihren Anträgen (Feststellung der Nichtigkeit der Beschlüsse vom 8. Februar 2016) fest. In den vorinstanzlichen Verfahren war umstritten, ob diese Widerrufsbeschlüsse zum Wegfall des Feststellungsinteresses der Klägerin führten. B.b. Mit Entscheid vom 8. November 2018 wies das Kantonsgericht Zug das Handelsregisteramt des Kantons Zug an, die Anmeldung zur Eintragung der Beschlüsse der Generalversammlungen der Beklagten 1-4 vom 8. Februar 2016 in Bezug auf deren Liquidation und die Ernennung eines Liquidators definitiv abzuweisen. Im Übrigen verneinte es ein hinreichendes Feststellungsinteresse, weshalb es das Verfahren zufolge Gegenstandslosigkeit abschrieb. Die Prozesskosten wurden den beklagten Gesellschaften auferlegt. Auf die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde trat die II. Beschwerdeabteilung des Obergerichts des Kantons Zug mit Beschluss vom 6. Juni 2019 nicht ein. Es überwies die Akten an die I. Zivilabteilung des Obergerichts zur Prüfung der Frage, ob die Rechtsmitteleingabe als Berufung entgegengenommen werden könne. Mit Urteil vom 21. April 2020 wies die I. Zivilabteilung die Berufung ab.