Citation: 1A.186/1999 04.05.2000 E. 2

2.- a) Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an, ohne an die Begründungen der Parteien gebunden zu sein; es darf jedoch über die Parteibegehren nicht hinausgehen (Art. 114 Abs. 1 OG). Das Gericht kann daher die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder den Entscheid mit einer Begründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (BGE 123 II 385 E. 3; 121 II 473 E. 1b, mit Hinweis). An die Feststellung des Sachverhalts durch das Verwaltungsgericht ist das Bundesgericht gebunden, sofern dieses ihn nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt hat (Art. 105 Abs. 2 OG). Im bundesgerichtlichen Verfahren sind in solchen Fällen neue tatsächliche Behauptungen und Beweismittel grundsätzlich nur soweit zulässig, als sie die Vorinstanz von Amtes wegen hätte erheben müssen und deren Nichterheben eine Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften darstellt. Insbesondere können nachträgliche Veränderungen des Sachverhalts in der Regel nicht mehr berücksichtigt werden, denn einer Behörde ist nicht vorzuwerfen, sie habe den Sachverhalt im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG fehlerhaft festgestellt, wenn sich dieser nach ihrem Entscheid verändert hat (BGE 125 II 217 E. 3a S. 221; 121 II 97 E. 1c S. 99 f.; 107 Ib 167 E. 1b S. 169). b) Die für die Beurteilung wesentlichen Sachverhaltselemente lassen sich den Akten entnehmen. Auf die beantragten Beweismassnahmen (Augenschein und Gutachten) kann daher verzichtet werden (BGE 123 II 248 E. 2a; 122 II 274 E. 1d S. 279).