Citation: 1B_606/2020 E. 4.2

4.2. Die Staatsanwaltschaft verdächtigt den Beschwerdeführer dringend, er habe am 22. August 2020 in der ehelichen Wohnung in U.________ seinem (offenbar nicht leiblichen) Sohn B.________, geb. 8. März 2005, gedroht, ihn zu schlagen. Seinem Stiefsohn C.________, geb. 4. Dezember 2002, habe er dasselbe indirekt über dessen Mutter (Ehefrau des Beschwerdeführers) angedroht. Diesem Stiefsohn habe er im Weiteren gegen Ende Juni 2020 mehrfach mit der Faust in den Bauch und den Magen geschlagen, sodass er kurzweilig keine Luft mehr bekommen und an Schmerzen gelitten habe. Bei gleicher Gelegenheit habe er ihm mit einem Netzkabel gegen die Beine und den Rücken geschlagen. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Beschluss gestützt auf eine summarische Beweiswürdigung der Aussagen der Beteiligten einen dringenden Tatverdacht (unter anderem) in Bezug auf diese Tatvorwürfe bejaht. Sie hat dabei den Vorfall gegen Ende Juni 2020 als mögliche einfache Körperverletzung qualifiziert. Das Zwangsmassnahmengericht hat im Haftverlängerungsentscheid unter Verweis auf seine früheren Haftverfügungen in der Sache sowie den vorinstanzlichen Entscheid festgehalten, seit der letzten Haftprüfung habe sich im Ergebnis nichts ergeben, was den Tatverdacht in einem anderen Licht erscheinen liesse; dieser habe sich vielmehr weiter erhärtet. Hinsichtlich der genannten Tatvorwürfe sei somit weiterhin von einem dringenden Tatverdacht auszugehen.