Citation: 2C_149/2025 E. 3.4

3.4. Das Bundesgericht hat wiederholt erwogen, dass Akte über die Verwendung der staatlichen Mittel grundsätzlich nicht in die Rechtsstellung der Bürger bzw. der Steuerpflichtigen eingreifen, auch wenn sie sich mittelbar auf die Höhe der Abgabelast auswirken können (BGE 145 I 121 E. 1.5.3; 138 I 55, nicht publ. E. 1.2). Eine Privatperson ist nicht schon deshalb legitimiert zur Anfechtung eines Ausgabenbeschlusses, weil sie mit dieser Ausgabe aus bestimmten Gründen nicht einverstanden ist (vgl. betreffend die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten u.a. Urteile 1C_202/2023 vom 23. Januar 2024 E. 2.4; 2C_681/2019 vom 30. April 2020 E. 3.2 mit zahlreichen Hinweisen; 1C_164/2018 vom 10. Juli 2018 E. 1.3; 1C_123/2011 vom 7. Juli 2011 E. 3.1; betreffend die subsidiäre Verfassungsbeschwerde vgl. BGE 145 I 121 E. 1.5.3; Urteil 2C_486/2016 vom 31. Mai 2016 E. 2.5). Mit Bezug auf die Glaubens- und Gewissensfreiheit hat das Bundesgericht zudem erwogen, dass diese religiöse Gefühle im Allgemeinen nicht schützt; wer sich nur darauf beruft, er fühle sich in seinem Religionsgefühl verletzt dadurch, dass der Staat bestimmten religiösen Gemeinschaften gewisse Vorteile gewährt, ist deswegen nicht zur Beschwerde berechtigt (BGE 145 I 121 E. 1.5.3.3; Urteil 2C_681/2019 vom 30. April 2020 E. 3.2). Der Umstand, dass der Staat seine Mittel für Zwecke verwendet, mit denen einzelne Bürger aus religiösen Gründen nicht einverstanden sind, ist grundsätzlich nicht geeignet, deren Glaubens- und Gewissensfreiheit zu verletzen (BGE 145 I 121 E. 1.5.3.3). Von diesen Grundsätzen weicht das Bundesgericht nur ausnahmsweise, in besonders gelagerten Einzelfällen, ab (vgl. Urteil 2C_681/2019 vom 30. April 2020 E. 3.2 in fine). So hat das Bundesgericht in einer besonderen Konstellation zwei religiösen Vereinigungen die Beschwerdelegitimation zugesprochen gegen einen Finanzbeschluss, mit welchem der Staat einem privaten Verein, der mit den beschwerdeführenden Vereinen in einer ideellen Auseinandersetzung stand, eine staatliche Unterstützung gewährte (vgl. BGE 118 Ia 46 E. 3b).