Citation: 4P.101/2003 02.09.2003 E. 3.2

3.2.1 Des Weitern rügt der Beschwerdeführer, sowohl das Bezirks- wie das Obergericht seien willkürlich davon ausgegangen, es sei ge-richtsnotorisch, dass die vom Beschwerdegegner nicht abgelieferte Milch durch anderweitigen Einkauf von Milch hätte kompensiert werden können, und es erübrige sich daher die Durchführung eines Beweis-verfahrens. 3.2.2 An der vom Beschwerdeführer genannten Stelle im angefochtenen Urteil gibt das Obergericht nur das erstinstanzliche Urteil wieder, ohne dazu Stellung zu nehmen. Das Obergericht begründet seine Auffassung, dass Milchkäufe jederzeit möglich waren, nicht mit Notorietät, sondern in Würdigung der einzelnen Aussagen des Beschwerdeführers und der zwischenzeitlich erfolgten Liberalisierung des Milchmarktes sowie der Tatsache, dass die Genossenschaft ihr Käsekontingent ausschöpfen und der C.________ AG Überschussmilch, d.h. nicht verkäste Milch, geliefert werden konnte. Mit diesen Ausführungen des Obergerichts setzte sich der Beschwerdeführer überhaupt nicht auseinander. Auf die Beschwerde ist mangels rechtsgenüglicher Begründung nicht einzutreten (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). 3.3 Die Folgerung des Obergerichts, dass die nicht abgelieferte Milch durch Deckungskäufe kompensiert werden konnte, hält vor der Verfassung stand. Die übrigen Rügen des Beschwerdeführers sind nicht mehr entscheiderheblich. Dies betrifft die Rüge, das Obergericht habe willkürlich festgestellt, der Beschwerdeführer habe im kantonalen Verfahren nicht vorgebracht, dass die Sennereigenossenschaft infolge von Gewinneinbussen Rückgriff auf den Beschwerdegegner habe nehmen können und auch tatsächlich genommen habe, sowie die Rüge, der vom Obergericht vertretene Standpunkt sei willkürlich, der Beschwerdeführer habe seine Behauptung, dass die Sennereigenossenschaft infolge der nicht abgelieferten Milch des Beschwerdegegners Gewinneinbussen zu verzeichnen hatte, nicht genügend substanziiert. Auch die Rüge, das Obergericht nehme willkürlich an, dass zwischen dem Beschwerdeführer und dem Beschwerdegegner keine direkten vertraglichen Beziehungen bestanden haben, ist ohne Bedeutung. Der Beschwerdeführer macht aus diesem Vertrag Schadenersatz für entgangenen Gewinn geltend. Wenn aber für die Genossenschaft die Möglichkeit bestand, Deckungskäufe zu tätigen, hätte sich auch der Beschwerdeführer für die nicht abgelieferte Milch Ersatz beschaffen können. Auf die Beschwerde ist mangels Rechtsschutzinteresse (Art. 88 OG) nicht einzutreten.