Citation: 2C_562/2022 E. 4.3

4.3. Demgegenüber erwägt die Vorinstanz, dass die beschwerdeführende Tochter durch einen Sachverständigen der Kantonspolizei Graubünden instruiert worden sei und dass sie den öffentlichen Bus (Postauto) zwar unbegleitet benutze, aber nie umsteigen müsse. Ausserdem würden die Kindergartenkinder vom 1. Dezember bis zum 31. März von der Bushaltestelle am Zielort bis zum Kindergarten durch eine erwachsene Person begleitet. Damit werde sichergestellt, dass sich die Kinder auf dem durch Schneefall und Schneehaufen schwieriger gestaltenden Kindergartenweg gefahrlos bewegen könnten. Die Vorinstanz kommt zum Schluss, dass der umstrittene Weg zum Kindergarten daher als "nicht gefährlich" zu bezeichnen sei (vgl. E. 6.4 des angefochtenen Urteils).