Citation: 6B_532/2020 E. 1.3.1

1.3.1. Aus den kantonalen Verfahrensakten ergibt sich, dass zwischen der C.________ AG und der Beschwerdeführerin ein Forderungsstreit vor Handelsgericht Aargau hängig war, in welchem letztere im Rahmen einer Widerklage vom 6. November 2017 Forderungen gegen die C.________ AG gestellt hatte (Akten des Bezirksgerichts Baden, Beilage zur Eingabe der Beschwerdeführerin vom 14. Dezember 2018). Im Rahmen ihrer Klageantwort und Widerklage vor Handelsgericht machte die Beschwerdeführerin teilweise identische Forderungen gegen die Widerbeklagte C.________ AG geltend, wie im gegen den Beschwerdegegner 1 geführten Strafverfahren. Dies betrifft die subeventualiter gestellte Forderung für den Mietzinsausfall zufolge vorzeitiger Beendigung des Mietvertrages (vgl. S. 24 der Widerklage vom 6. November 2017). Zwar steht die rechtshängige oder bereits rechtskräftig beurteilte Klage der adhäsionsweise geltend gemachten Forderung insoweit nicht entgegen, als auf der Beklagtenseite eine andere Partei steht. Indessen ist aufgrund der vertragsrechtlichen Strukturen (vgl. Sachverhalt lit. C) nicht ohne weiteres ersichtlich, weshalb die Beschwerdeführerin für einen Teil der Forderungen einerseits den Beschwerdegegner 1 persönlich im Rahmen ihrer Adhäsionsklage ins Recht fassen will, während sie hierfür parallel dazu die C.________ AG im Handelsgerichtsverfahren eingeklagt hat. Ebenso wenig erschliesst sich ohne zusätzliche Erläuterungen, weshalb der Beschwerdegegner 1 persönlich für die geltend gemachten Forderungen auf Herausgabe des Verletzergewinns und aus ungerechtfertigter Bereicherung haftbar sein soll, zumal die C.________ AG Partei des Mietvertrages vom 31. Oktober 2015 und somit der strittigen Datennutzung war bzw. diese strittigen Daten an die G.________ AG bzw. die H.________ AG übertragen und von diesen genutzt wurden. Es wäre an der Beschwerdeführerin gelegen, zur Frage ihrer Legitimation zur Beschwerde ans Bundesgericht hinreichend darzulegen, warum sie gegen wen welche Forderungen geltend macht, und dabei zwischen juristischen und natürlichen Personen zu unterscheiden. Zudem wären in Anbetracht dessen, dass die Nutzung von Daten der Beschwerdeführerin wie auch der D.________ AG vertraglich vereinbart war, Erläuterungen erforderlich gewesen, dass der geltend gemachte Verletzergewinn bzw. Schadenersatzanspruch alleine ihr - und nicht auch der D.________ AG - zusteht.