Citation: U 421/04 08.07.2005 E. A

Die 1958 geborene K.________ arbeitete in der Firma H.________ AG als Verkäuferin und war in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen Unfall und Berufskrankheit versichert. Am 1. Juni 2000 erlitt K.________ als Beifahrerin in einem Personenwagen auf einer schmalen Zufahrtstrasse einen Unfall, indem ein auf der rechten Fahrbahnseite parkiertes Auto sich in den Verkehr einzugliedern versuchte und dabei mit ihrem Fahrzeug seitlich rechts kollidierte. Am nächsten Tag traten vermehrt Kopf- und Nackenschmerzen auf, weswegen sich K.________ am 5. Juni 2000 zum Allgemeinpraktiker Dr. med. M.________ in Behandlung begab. Dieser verordnete Physiotherapie. Die Arbeit wurde am 15. Juni 2000 zunächst zu 50 % des bisherigen 80 %-Pensums, ab dem 24. Juni 2000 wieder zu 100 % aufgenommen. Die Physiotherapie wurde indessen mit Antiphlogistika (entzündungshemmendes Mittel) in Reserve zunächst fortgeführt und am 27. Januar 2001 abgeschlossen. Am 14. September 2001 liess K.________ durch den Hausarzt einen Rückfall mit der Begründung melden, die stark wetter- und belastungsabhängigen Schulter- und Nackenschmerzen sowie in der Folge auch Cephalea (Kopfschmerzen) seien nie ganz abgeklungen, sondern weiterhin persistent, was eine Wiederaufnahme von Physiotherapie unterstützt mit nicht steroidalen Antiphlogistika notwendig mache. Es folgte eine Reihe von Abklärungen, darunter auch bildgebende bei der Firma I.________ vom 14. und 20. September 2001 sowie dem Institut für Radiologie des Zentrums P.________ vom 21. Februar 2002, eine neurologische bei Dr. med. C.________ vom 13. Februar 2002, und eine neuropsychologische bei Dr. phil. W.________ vom 16. Mai 2002. Auch wurden Berichte der Rheumatologin Dr. med. A.________ vom 2. Januar 1999, 8. Januar und 11. Juli 2000 wie auch ein Aktengutachten des Dr. med. B.________, Abteilung Versicherungsmedizin, SUVA, vom 18. März 2003 eingeholt. Gestützt darauf verweigerte der Unfallversicherer mit Verfügung vom 9. April 2003 Leistungen für die ab September 2001 aufgetretenen Beschwerden, da sie nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit mit dem Unfall in Verbindung zu bringen seien. Mit Einsprache-Entscheid vom 27. Oktober 2003 hielt die SUVA an ihrer Auffassung fest.