Citation: 2C_364/2023 E. 4.2.3

4.2.3. Auch keine Gehörsverletzung liegt vor, insofern der Beschwerdeführer geltend macht, die Vorinstanz habe Abklärungen zur Existenz des Arbeitgebers des Beschwerdeführers getätigt und darauf basierend Mutmassungen zum Fortbestand des Arbeitsverhältnisses angestellt, ohne aber weitere Abklärungen zu treffen oder ihn vor ihrem Entscheid zu diesen neuen Umständen anzuhören. Zwar stellt die Vorinstanz fest, es sei nicht bekannt, ob der Beschwerdeführer aktuell überhaupt noch erwerbstätig sei, zumal über seine Arbeitgeberin der Konkurs eröffnet worden und das Konkursverfahren mangels Aktiven bereits wieder eingestellt worden sei (vgl. das angefochtene Urteil E. 3.3.2); diese Feststellung geht aber nicht zu seinen Lasten. Im Übrigen wäre es am Beschwerdeführer gewesen, die Behörden über einen allfälligen Anstellungs- respektive Stellenwechsel zu informieren.