Citation: I 736/06 20.11.2006 E. 2.3

2.3. Zu prüfen ist der Anspruch auf Taggeldleistungen während der von der IV übernommenen Umschulung zum Informatiker "ITC Professional Web SIZ" in der Zeit bis 31. Dezember 2006 (Erw. 1 Ingress hievor) nach Massgabe von Art. 22 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 17bis IVV. Streitgegenstand bilden dabei beide Tatbestandsvarianten gemäss Art. 17bis lit. a und b IVV. Ob ausschliesslich Eingliederungstage (lit. a) oder unter der Voraussetzung der mindestens 50%igen Arbeitsunfähigkeit in der gewohnten Tätigkeit auch die dazwischen liegenden Tage anspruchsbegründend sind (lit. b), hängt in sachverhaltsmässiger Hinsicht aufs Engste zusammen. Indem die Vorinstanz den Anspruch ausschliesslich unter dem Blickwinkel von Art. 17bis lit. a IVV beurteilte und sie keine Feststellung zur Arbeitsunfähigkeit in der gewohnten Tätigkeit machte, ist der von ihr erhobene Sachverhalt unvollständig und als solcher nicht bindend (Art. 105 Abs. 2 OG). Obgleich die Vorinstanz ihren Beurteilungsspielraum zu Unrecht eingeschränkt hat, rechtfertigt es sich im hier zu beurteilenden Fall nicht, den angefochtenen Entscheid aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen (vgl. Art. 114 Abs. 2 erster Halbsatz, zweiter Teilsatz OG). Gestützt auf das von der Verwaltung eingeholte polydisziplinäre Gutachten der MEDAS Ostschweiz vom 28. Juni 2004, das alle rechtsprechungsgemässen Kriterien für beweiskräftige Entscheidungsgrundlagen erfüllt und dem daher voller Beweiswert zukommt (BGE 125 V 352 Erw. 3 mit Hinweisen), ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer hinsichtlich sämtlicher Tätigkeiten im Umfang von 20 % eingeschränkt ist. Soweit der Beschwerdeführer letztinstanzlich zumindest sinngemäss behauptet, in höherem, anspruchsbegründendem Masse arbeitsunfähig zu sein, vermag dies die gutachterliche Stellungnahme zur Arbeitsfähigkeit nicht zu erschüttern. Unter diesen - liquiden - Umständen rechtfertigt es sich, dass das Eidgenössische Versicherungsgericht den letztinstanzlich geltend gemachten Anspruch auf Taggelder nach Massgabe von Art. 17bis lit. b IVV prüft und im Wege eines abschliessenden Entscheides (Art. 114 Abs. 2 erster Halbsatz, erster Teilsatz OG; vgl. BGE 125 II 110 Erw. 2d, 97 V 136) verneint.