Citation: 9C_316/2019 E. 2

Die Vorinstanz hat die Bestimmungen über den Anspruch auf die Abgabe von Hörgeräten durch die Invalidenversicherung (Art. 21 Abs. 1 und 3 IVG; Art. 14 IVV; Art. 2 Abs. 1, 2 und 4 HVI, Ziff. 5.07 HVI-Anhang (Anspruch des Versicherten auf Pauschalvergütung, die alle sechs Jahre beantragt werden kann, soweit nicht die Veränderung der Hörfähigkeit einen früheren Ersatz erfordert) sowie die vom BSV im Kreisschreiben über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (KHMI) in Rz. 2048, in Kraft seit 1. Januar 2017, konkretisierten Voraussetzungen für eine vorzeitige Auszahlung des Pauschalbetrages vor Ablauf von sechs Jahren zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Die hier interessierende Rz. 2048 KHMI hält fest, dass eine vorzeitige Auszahlung des Pauschalbetrags vor Ablauf von sechs Jahren in Betracht fällt, wenn der gesamte Hörverlust die in den ORL-Expertenrichtlinien unter Punkt 4.2 definierte Zunahme von 15 Prozentpunkten erreicht, was anhand einer ORL-Expertise, die von der Invalidenversicherung bezahlt werden kann, festzustellen ist.