Citation: 2C_72/2015 E. 2

Im Zusammenhang mit dem am 20. November 2013 erfolgten Widerruf der auf Ende Juni 2014 befristeten Aufenthaltsbewilligung rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe zu Unrecht das Vorliegen eines Widerrufsgrundes nach Art. 62 lit. a AuG bejaht. Zudem hätte der Beschwerdeführer über die Tatsachen, für welche er beweispflichtig war, von der Behörde vorab informiert werden müssen. Indem die Vorinstanz für den Widerruf der Aufenthaltsbewilligung den Beschwerdeführer entlastende Zeugenaussagen zu rechtserheblichen Tatsachen wegen formellen Mängeln nicht berücksichtigte, habe sie gegen das Verbot des überspitzten Formalismus verstossen sowie das rechtliche Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) des Beschwerdeführers verletzt. Des Weiteren macht der Beschwerdeführer geltend, ihm stehe gestützt auf Art. 50 Abs. 1 AuG ein Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung zu. Er habe über drei Jahre mit seiner Ehefrau gelebt und habe sich in der Schweiz erfolgreich integriert. Darüber hinaus würden wichtige Gründe seinen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen.