Citation: 5A_743/2021 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin will mit einer appellatorischen Begründung erreichen, dass das Bundesgericht gleichsam wie ein Sachrichter eine neue Beweiswürdigung vornimmt. Damit verkennt sie die beschränkte Kognition des Bundesgerichts in Bezug auf den Sachverhalt (s. vorne E. 1.5). Die Vorinstanzen haben sämtliche eingereichten Beweismittel zur Kenntnis genommen und gewürdigt. Die Beschwerdeführerin begnügt sich im Wesentlichen damit, ausführlich die Tatsachenbehauptungen wiederzugeben, welche sie im vorinstanzlichen Verfahren aufgestellt hat. Dabei legt sie betreffend die Konten der Schuldnerin lediglich ihre Sicht der Dinge dar, wenn sie (erneut) behauptet, die sich darauf befindlichen Gelder seien von der Beschwerdeführerin und der F.________ GmbH aufgrund diverser "Fiduciary Management Agreements" überwiesen worden und stets gemäss den Instruktionen der F.________ GmbH und der Beschwerdeführerin verwendet worden. Mit derart appellatorischer Kritik vermag die Beschwerdeführerin keine willkürliche Beweiswürdigung aufzuzeigen. Daran vermag auch der Hinweis der Beschwerdeführerin nichts zu ändern, sie und die F.________ GmbH hätten im erstinstanzlichen Verfahren für das Vorbestehen einer Treuhandstruktur die Anhörung verschiedener Zeugen angeboten. Die Vorinstanz hat ausdrücklich den erstinstanzlichen Entscheid geschützt, die angerufenen Zeugen nicht anzuhören und damit eine antizipierte Beweiswürdigung vorgenommen, die vom Bundesgericht nur auf Willkür bzw. offensichtliche Unrichtigkeit hin geprüft werden kann (BGE 141 I 60 E. 3.3; 140 I 285 E. 6.3.1; 138 III 374 E. 4.3.2). Anstatt im Einzelnen darzulegen, inwiefern diese antizipierte Beweiswürdigung völlig unhaltbar und damit willkürlich ist, übt die Beschwerdeführerin auch in diesem Punkt bloss pauschale Kritik am angefochtenen Entscheid, indem sie geltend macht, die Vorinstanzen hätten Sinn und Tragweite von einzelnen "Fiduciary Management Agreements" offensichtlich verkannt. Weshalb trotz angeblicher Existenz weiterer solcher schriftlicher Verträge diese nicht eingereicht worden sind, legt die Beschwerdeführerin auch vor Bundesgericht nicht dar.