Citation: 5A_753/2014 E. 2.4

2.4. Die Beschwerdeführer werfen der Vorinstanz Willkür bei der Auslegung von Art. 154 Abs. 1 SchKG vor. Entgegen dem klaren Wortlaut gehe sie davon aus, dass die Verwertungsfrist von sechs Monaten während dem Rechtsöffnungsverfahren nicht stillstehe. Damit werde das Gesetz in unzulässiger Weise zu Richterrecht "verformt". Dieses Vorgehen verletze die Eigentumsrechte der Betroffenen massiv. Soweit das Bundesgericht vor mehreren Jahren einmal etwas anderes gesagt haben sollte, sollte ein solcher Entscheid revidiert werden.