Citation: 9C_625/2023 E. A

Die A.________ AG mit Sitz in U.________ bilanzierte im Rahmen der Jahresrechnung 2019 ihre Wertschriften - wie schon in den Vorjahren - nach Art. 960b Abs. 1 OR (in der Fassung vom 23. Dezember 2011, in Kraft seit 1. Januar 2013; AS 2012 6679) zum Marktpreis am Bilanzstichtag. Für das Jahr 2019 resultierte daraus ein Kursgewinn von Fr. 560'823.-. Zugleich erhöhte die A.________ AG die bereits bestehende Wertschwankungsreserve um den gleichen Betrag von bisher Fr. 1'087'227.34 auf Fr. 1'648'049.95. Dadurch wurde der aus der Bewertung zum Marktwert am Stichtag resultierende Kursgewinn neutralisiert. Mit Einschätzungsentscheid betreffend die Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Zürich für die Steuerperiode 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019 sowie die Veranlagung betreffend die direkte Bundessteuer für die gleiche Steuerperiode, beide vom 6. Januar 2022, rechnete das kantonale Steueramt Zürich die gesamte Wertschwankungsreserve (d.h. nicht bloss deren Erhöhung im Jahr 2019) auf.