Citation: 6B_1215/2014 E. 4

Die Privatkläger sind zur Erhebung einer Beschwerde in Strafsachen nur legitimiert, wenn der angefochtene Entscheid sich auf die Beurteilung ihrer Zivilansprüche auswirken kann (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG). Sofern es aufgrund der Natur der untersuchten Straftat nicht ohne Weiteres ersichtlich ist, müssen sie nach der Rechtsprechung spätestens vor Bundesgericht darlegen, aus welchen Gründen sich der angefochtene Entscheid inwiefern auf welche Zivilforderung auswirken kann. Das Bundesgericht stellt an die Begründung strenge Anforderungen (Urteil 6B_1128/2013 vom 24. März 2014 mit Hinweisen). Der Beschwerde ist nicht zu entnehmen, dass die Beschwerdeführer in Bezug auf Körperverletzung und üble Nachrede eine Zivilforderung geltend machen wollen. Aus dem angefochtenen Entscheid ist denn auch nicht ersichtlich, dass sie im kantonalen Verfahren bereits eine solche Forderung gestellt hätten. Hinsichtlich des Vorwurfs der üblen Nachrede ist die Legitimation der Beschwerdeführer offensichtlich nicht hinreichend begründet. In Bezug auf die Körperverletzung ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin 2 geringfügige Schürfverletzungen und ein Hämatom am Oberarm erlitten hat (angefochtener Beschluss S. 4 E. 4.1.). Die Beschwerdeführer machen demgegenüber geltend, die Beschwerdeführerin 2 sei seit dem Vorfall psychisch und physisch nachhaltig traumatisiert (Beschwerde S. 13 Ziff. 10). Es ist fraglich, ob dieses Vorbringen zum Nachweis der Legitimation ausreicht. Die Frage kann indessen offenbleiben. Die Vorinstanz stellt fest, der Stiefvater habe in einer Notwehrsituation gehandelt (Beschluss S. 4 E. 4.1). Dagegen sprechen nach Ansicht der Beschwerdeführer die Art der Verletzung der Beschwerdeführerin 2 und der Spitalbericht (Beschwerde S. 13 Ziff. 8). Aus diesem Vorbringen ergibt sich nicht, dass die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willkürlich im Sinne von Art. 9 BV wären.