Citation: 4A_455/2023 E. A

Die A.________ AG (Beklagte, Beschwerdeführerin) errichtete auf einem in ihrem Eigentum stehenden Grundstück mehrere Mietwohnungen. Zu diesem Zweck schloss sie mit der B.________ AG (Klägerin, Beschwerdegegnerin), einer Schreinerei und Fensterbaufirma, zwei Werkverträge ab. Der erste Werkvertrag umfasste die Beschaffung und den Einbau von Kunststofffenstern (Werkvertrag Kunststoff), der zweite die Herstellung und die Montage von Fenstern für das Treppenhaus sowie eines Türelements (Werkvertrag Holz/Metall). Der Werklohn für den ersten Vertrag betrug Fr. 170'000.-- und für den zweiten Fr. 53'000.--. Die Beklagte leistete eine Akontozahlung von Fr. 56'100.--. Weitere Zahlungen tätigte sie nicht.