Citation: 7B_193/2022 E. 3.4.2

3.4.2. Die Beschwerdeführerin verweist auf das psychiatrische Gutachten, welches eine mittelgradig verminderte Schuldfähigkeit attestiert. Sie verlangt, dass die Strafe infolgedessen "erheblich zu mildern" sei. Allerdings legt sie mit keinem Wort dar, weshalb die von der Vorinstanz deswegen bereits vorgenommene leichteren Qualifikation des Verschuldens mit der damit verbundenen Strafminderung nicht hinreichend wäre. Weiter wirft die Beschwerdeführerin der Vorinstanz vor, sie habe nicht berücksichtigt, dass der Geschädigte eine Desinteresseerklärung abgegeben habe. Allerdings lässt sie auch hier jede weitere Begründung vermissen, weshalb die Vorinstanz das Verschulden leichter gewichten und die Strafe in welchem Ausmass weiter hätte mindern müssen. Insofern genügt sie den Begründungsanforderungen an eine Beschwerde an das Bundesgericht nicht.