Citation: 2P.229/2000 29.06.2001 E. 1

1.- a) Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet ein kantonal letztinstanzlicher Endentscheid, gegen den im Bund nur die staatsrechtliche Beschwerde offen steht (Art. 86 Abs. 1 und Art. 87 in Verbindung mit Art. 84 Abs. 2 OG). b) Die Weigerung der Gemeinde Olten, eine Abmeldebestätigung auszustellen, trifft die Beschwerdeführerin in rechtlich geschützten Interessen (vgl. E. 4b), weshalb sie als im kantonalen Verfahren Unterlegene zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert ist (vgl. Art. 88 OG). Auf ihre form- und fristgerechte Eingabe ist grundsätzlich einzutreten; nicht weiter einzugehen ist jedoch auf die Rüge, der angefochtene Entscheid verletze Art. 113 BV: Diese Bestimmung enthält - zumindest soweit sie hier zum Tragen kommen könnte - keine individualrechtlichen Garantien, deren Missachtung mit staatsrechtlicher Beschwerde geltend gemacht werden könnte. Weiter kann offen bleiben, ob sich die Beschwerdeführerin im vorliegenden Zusammenhang auch auf die Eigentumsgarantie (Art. 26 BV) zu berufen vermag. Aus diesem Grundrecht ergibt sich für die hier interessierenden Fragen so oder anders kein weitergehender Schutz als aus Niederlassungsfreiheit und Willkürverbot.