Citation: 2D_31/2021 E. 3.2

3.2. Das Obergericht hat den Erlass gestützt auf kantonales Recht beurteilt. Gemäss Art. 94 Abs. 3 Satz 1 des Justizgesetzes (des Kantons Schaffhausen) vom 9. November 2009 (JG/SH; SHR 173.200) kann das zuständige Departement der kostenpflichtigen Person die Bezahlung der auferlegten Kosten bei dauernder Mittellosigkeit ganz oder teilweise erlassen. Angesichts der "Kann"-Formulierung ist weder ersichtlich noch wird vom Beschwerdeführer behauptet, dass ein Rechtsanspruch auf Erlass der Verfahrenskosten besteht. Demgemäss kann er alleine durch eine willkürliche Auslegung und/oder Anwendung von kantonalem Recht in keinen rechtlich geschützten Interessen betroffen sein (Art. 115 lit. b BGG; Urteile 2D_23/2021 vom 16. Juni 2021 E. 3.2; 2D_2/2018 vom 2. August 2018 E. 2.2). Fehlt ein rechtlich geschütztes Sachinteresse, kann der Beschwerdeführer mit der Verfassungsbeschwerde immerhin diejenigen Rechte als verletzt rügen, deren Missachtung auf eine formelle Rechtsverweigerung hinausläuft. Das erforderliche rechtlich geschützte Verfahrensinteresse ergibt sich diesfalls aus der Berechtigung der Partei, am Verfahren teilzunehmen und ihre Parteirechte auszuüben ("Star-Praxis"; BGE 141 IV 1 E. 1.1).