Citation: 6B_450/2021 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz verkenne, dass Gegenstand des erstinstanzlichen Verfahrens nicht bloss Übertretungen gewesen seien. Er habe auch die Parteilichkeit des Staatsanwalts zur Sprache gebracht, dem Ordnungsdienst Prozessbetrug vorgeworfen und der Vorinstanz eine Strafanzeige wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch und Falschaussage geschickt. Demzufolge sei der Hinweis auf Art. 398 Abs. 4 StPO willkürlich und rechtsfehlerhaft und verletze den Anspruch auf rechtliches Gehör. Als Folge davon habe sich die Vorinstanz zu Unrecht nicht mit seinem Einwand, das Signal "Verbot für Motorwagen" sei an jener Stelle nicht rechtmässig angebracht, auseinandergesetzt. Es sei absurd, ein solches Signal vor einer Kraftfahrzeug-Werkstatt aufzustellen. Ein Verkehrszeichen "Einfahrt verboten" anstelle des "Verbots für Motorwagen" hätte denselben Zweck erfüllt und die Busse würde nur Fr. 30.-- betragen. Somit sei der Grundsatz der Verhältnismässigkeit verletzt worden.