Citation: I 544/99 08.05.2000 E. 2

2.- Wie von der Vorinstanz dargelegt, ist für die Festlegung des Valideneinkommens von den Angaben der Firma W.________ AG auszugehen, wonach der Beschwerdeführer als Gesunder im Unternehmen in den Jahre 1996 und 1997 mut- masslich je Fr. 55'250.- erzielt hätte. Sodann hat das kantonale Gericht zutreffend erkannt, dass dieser Betrag der Nominallohnentwicklung 1998 anzupassen ist. Soweit es in diesem Zusammenhang von einer Lohnentwicklung von 104.3 auf 105.1 Indexpunkte spricht, ist dies jedoch nicht nach- vollziehbar. Im Bauhauptgewerbe erhöhte sich nämlich der Verdienst für Männer im Jahre 1998 von 104.7 auf 105.0 In- dexpunkte (Die Volkswirtschaft 1999, Heft 8, Tabelle B10.4), was zu einem Valideneinkommen von Fr. 55'408.- (55'250 x 105.0 / 104.7) führt. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag nichts zu ändern. Der von der Firma angegebene Wert von Fr. 55'250.- liegt rund 4,2 % über dem 1993 dem Versicher- ten vertraglich zugesicherten Jahreseinkommen von Fr. 53'040.- (Schreiben der Firma W.________ AG an das Verwaltungsgericht vom 22. Juni 1998), wogegen der Lohn im Baugewerbe zwischen 1993 und 1997 netto durchschnittlich um 4,7 % angestiegen ist (Lohnentwicklung 1997, Bundesamt für Statistik, T1.1. Ziff. 45). Eine derart geringe Abweichung vom Durchschnittswert lässt die Angabe der Arbeitgeberin zum mutmasslichen Verdienst des Beschwerdeführers ohne Invalidität im Jahre 1997 und damit zu seiner innerbetrieb- lichen Lohnentwicklung seit 1990 nicht als falsch erschei- nen.