Citation: I 378/99 22.03.2000 E. 2

2.- Es ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin ihre bisherige Tätigkeit als Druckereimitarbeiterin nicht mehr ausüben kann. In einlässlicher und sorgfältiger Würdi- gung der medizinischen Unterlagen, insbesondere des Gutach- tens der Medizinischen Begutachtungsstelle Y.________ vom 9. Oktober 1996, beinhaltend den Konsiliarbericht des Dr. med. T.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 2. September 1996, sowie unter Berücksichtigung des von der Beschwerdeführerin im kantonalen Verfahren ins Recht gelegten Berichtes des Dr. med. R.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 8. Mai 1997, zog das kantonale Ge- richt mit überzeugender Begründung, auf die verwiesen wer- den kann, den Schluss, eine leichtere Tätigkeit in abwechs- lungsreicher Körperhaltung sei ihr hingegen uneingeschränkt zumutbar. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, ist unbehelflich. Das Privatgutachten des Dr. med. R.________ ist - wie die Vorinstanz zu Recht festgestellt hat - in keiner Weise geeignet, Zweifel an der Richtigkeit der einleuchtenden und nachvollziehbaren Stellungnahme zur Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht im Gutachten der Schweizerischen Pflegerinnenschule aufkommen zu lassen (zum Rang eines Pri- vatgutachtens und zur Prüfungspflicht des Gerichts im Be- reich des Unfallversicherungsrechts siehe BGE 125 V 354 Erw. 3c, was nach dem nicht veröffentlichten Urteil V. vom 24. Januar 2000, I 128/98, auch gilt, wenn mit einem Pri- vatgutachten Einwendungen gegen eine von einer IV-Stelle im Rahmen des Abklärungsverfahrens eingeholte Expertise erho- ben werden), vermag er doch nicht zu erklären, warum die Beschwerdeführerin, aufgrund ihrer psychischen Verfassung, nicht mehr die Kraft aufbringen könnte, einer vollen Er- werbsarbeit nachzugehen, wie es die Rechtsprechung zum in- validisierenden geistigen Gesundheitsschaden verlangt (BGE 102 V 165 f.).