Citation: 7B.45/2000 06.03.2000 E. 1

1.- a) Der Beschwerdeführer trägt vor, er sei als selbstständiger Rechtsberater tätig. Hiefür sei er auf die üblichen technischen Hilfsmittel angewiesen. Hiezu gehörten unzweifelhaft die in den Positionen 37, 38, 39 und 41 aufgelisteten Gegenstände (Computer, Drucker, Bildschirm, Telefax). Weil ein beträchtlicher Teil seiner beruflichen Tätigkeit Geschäfte mit den USA beträfen, müsse er auch ausserhalb der Bürozeit zu Hause erreichbar sein. Dazu führt die Vorinstanz unter Hinweis auf ihren Entscheid vom 19. Februar 1998 aus, es sei dem Beschwerdeführer zuzumuten, auf die Lokalzeit abzustellen und die Geschäfte während der Geschäftszeit nach lokaler Ortszeit abzuwickeln. Dass diese Auffassung nicht gegen Art. 92 Abs. 1 Ziff. 3 SchKG verstösst, ist dem Beschwerdeführer bereits im bundesgerichtlichen Entscheid vom 7. April 1998 dargelegt worden; und darin ist auch ausgeführt worden, weil diese Gegenstände nach der eigenen Angabe des Schuldners einen Wert von Fr. 1'300.-- hätten, sei Art. 92 Abs. 2 SchKG nicht zu prüfen, was vom Beschwerdeführer offenbar nicht zur Kenntnis genommen worden ist. b) Weiter wendet der Beschwerdeführer ein, das Obergericht sei nicht darauf eingegangen, dass ein Pfändungsbeschlag dieser Gegenstände unzulässig sei, weil sie im Miteigentum der Ehefrau stünden und zu deren Notbedarf gehörten, da sie Sekretariatsarbeiten für den Beschwerdeführer verrichte. Das Obergericht führt dazu aus, eine beschwerdefähige Verfügung zur Einleitung des Widerspruchsverfahrens (Art. 106 ff. SchKG) habe das Betreibungsamt Oberbözberg nicht erlassen. Schon aus diesem Grund hätte das Gerichtspräsidium Brugg in diesem Punkt auf das Rechtsmittel nicht eintreten dürfen; unzulässig sei die Behandlung dieser Rüge auch deshalb gewesen, weil nicht der Beschwerdeführer, sondern ausschliesslich seine Ehefrau beschwert und zur Beschwerde berechtigt gewesen wäre. Dazu trägt der Beschwerdeführer vor, das Gesetz halte klar fest, dass dem Kompetenzgutcharakter aufgrund der Verhältnisse des Schuldners und seiner Familie abgeklärt werden müsse. Es könne auch nicht sein, dass der Schuldner einzig dann zur Beschwerde berechtigt sein soll, wenn es sich um ein persönliches Kompetenzgut handle, nicht aber wenn es um ein Kompetenzgut seiner Familie gehe. Nach Art. 92 Abs. 1 Ziff. 3 SchKG sind unpfändbar die Werkzeuge, Gerätschaften usw. , soweit sie für den Schuldner und seine Familie zur Ausübung des Berufs notwendig sind. Darunter könnten durchaus die gepfändeten Hilfsmittel gehören, die - wie behauptet - von der Ehefrau des Beschwerdeführers für die Sekretariatsarbeiten benötigt werden. Der Beschwerdeführer legt indessen nicht ansatzweise dar, dass diese Geräte auch tatsächlich von der Ehefrau benutzt werden, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann (Art. 79 Abs. 1 OG). c) Überhaupt nicht begründet wird, warum die Pfändung des TV-Geräts B.+O. (Position 41) gesetzwidrig sein soll.