Citation: U 611/06 12.03.2007 E. 4

4.1 Gestützt auf die Unfallmeldung vom 13. April 2005 und die unterschriftlich bestätigten Angaben des Versicherten im Fragebogen vom 26. April 2005 ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 150 E. 2.1 S. 153) erstellt, dass er sich die Muskelzerrung am rechten Oberschenkel bei einem Ballschuss während des Fussballspiels zugezogen hat, was im Ergebnis auch die Vorinstanz angenommen hat. Hievon geht ebenfalls die Vaudoise aus. 4.2 Auf Grund der Akten ist der Versicherte bei der Schussabgabe weder gestürzt noch mit jemandem zusammengestossen. Er machte auch keine unkoordinierte Bewegung in dem Sinne, dass sein Bewegungsablauf durch etwas Programmwidriges oder Sinnfälliges, wie ein Ausgleiten, ein Stolpern oder ein reflexartiges Abwehren eines Sturzes etc., gestört worden wäre. Das für die Bejahung eines Unfalls im Rechtssinne erforderliche Merkmal eines ungewöhnlichen äusseren Faktors ist damit unbestrittenemassen nicht erfüllt (BGE 130 V 117, 122 V 230 E. 1 S. 232; RKUV 1999 Nr. U 333 S. 195 Erw. 3c/aa und dd; vgl. auch erwähntes Urteil U 137/06, E. 3).