Citation: 6B_1187/2013 E. 3.3.1

3.3.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, im Fall V 5.01 (I.________) sei das Merkmal der Arglist nicht erfüllt (Beschwerde S. 6). Zum Beleg der Bonität von I.________ sei ein Lohnausweis mit dem Stempel "K.________-Garage" und mit unleserlicher Unterschrift eingereicht worden. Der Bankangestellte habe bei der Garage angerufen und die Antwort erhalten, dass die Angaben im Lohnausweis stimmten, wenn darauf Stempel und Unterschrift angebracht seien. Mit dieser Auskunft hätte sich der Bankangestellte nach der Meinung des Beschwerdeführers nicht begnügen dürfen, zumal das ausgewiesene Jahreseinkommen von rund Fr. 100'000.-- für eine Sachbearbeiterin in einer Garage offensichtlich auffallend hoch sei. Im Fall V 5.01 wurde der Bank zum Beweis der Bonität von I.________ ein Lohnausweis einer "K.________-Garage Winterthur" für das Jahr 2000 mit einem ausgewiesenen Nettolohn II von Fr. 92'002.-- eingereicht. In Wahrheit existierte diese Garage nicht und wurde I.________, die damals selbständig erwerbend war, für das Jahr 2000 mit einem Einkommen von lediglich Fr. 26'200.-- und einem Vermögen von Fr. 600.-- veranlagt (erstinstanzliches Urteil S. 306). Die Bank wurde nicht nur durch die Vorlage des gefälschten Lohnausweises getäuscht, der eine unechte Urkunde darstellt. Vielmehr wurden der Bank auch die Leistung von Eigenmitteln sowie die Absicht vorgetäuscht, das Objekt selbst zu bewohnen (erstinstanzliches Urteil S. 318). Das Vorgehen im Fall V 5.01 stellt insgesamt eine besondere Machenschaft dar, welche Arglist begründet. Dass der Bankangestellte keine weiteren Nachforschungen über die Arbeits-, Einkommens- und Vermögensverhältnisse von I.________ anstellte, ist unter den gegebenen Umständen zwar allenfalls als Fahrlässigkeit, jedoch nicht als Leichtfertigkeit zu werten und lässt das täuschende Verhalten nicht in den Hintergrund treten.