Citation: I 518/00 06.02.2002 E. A

A.- Die 1981 geborene B.________ war ein emotional verunsichertes und ängstliches Kind mit ausgeprägter Aggressivität und mangelhafter sozialer Integrationsfähigkeit. Die Invalidenversicherung richtete ab November 1988 und bis Ende Schuljahr 1997/98 Sonderschulbeiträge aus und leistete anschliessend auch Beiträge für medizinische und pädagogisch-therapeutische Massnahmen. Die heilpädagogische Schule Y.________ stellte am 7. Mai 1998 für B.________ den Antrag auf Kostenübernahme für die erstmalige berufliche Ausbildung als Küchenangestellte. Am 1. Juli 1998 trat die Versicherte einen bis zum 31. Dezember 1998 befristeten, sechsmonatigen Arbeitsversuch zur Küchengehilfin im Werkheim Z.________ an. Nachdem das Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) am 29. Juli 1998 die Kostenvergütung im Einzelfall auf Fr. 262.- pro Aufenthaltstag festgelegt hatte, bewilligte die IV-Stelle des Kantons Zürich mit Verfügung vom 24. August 1998 die Kostenübernahme für die erstmalige berufliche Ausbildung rückwirkend vom 1. Juli bis 31. Dezember 1998. Das Werkheim Z.________ beantragte im Dezember 1998 für B.________ die Verlängerung der laufenden beruflichen Massnahmen bis vorerst 30. Juni 1999. Nach Anfrage beim BSV und durchgeführtem Vorbescheidverfahren wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 23. Juli 1999 ab, da die Versicherte anstatt einer gezielten Vorbereitung auf die Tätigkeit in der Küche ein Berufswahljahr begonnen hatte. Die Verwaltung befand, es handle sich dabei nicht um eine planmässige und gezielte berufliche Förderung, die nach Abschluss der schulischen Ausbildung und nach getroffener Berufswahl durchgeführt werde.