Citation: C 100/03 26.01.2004 E. 4

4.1 In materieller Hinsicht ist vor dem kantonalen Gericht der Anspruch des Beschwerdeführers auf besondere Taggelder zur Förderung der selbständigen Erwerbstätigkeit streitig. Zu prüfen ist dort, ob dem Beschwerdeführer aufgrund der Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der angefochtenen Ablehnungsverfügung (hier: vom 17. Juni 2002) entwickelt haben (BGE 121 V 366 Erw. 1b), entsprechende Leistungen der Arbeitslosenversicherung zustehen. Daher ist das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene ATSG in materiellrechtlicher Hinsicht für die Beurteilung der Sache nicht massgeblich (BGE 129 V 4 Erw. 1.2, 127 V 467 Erw.1). 4.2 Gemäss Art. 71a AVIG (in der bis zum 30. Juni 2003 in Kraft gewesenen Fassung) können Versicherte, die eine dauernde selbständige Erwerbstätigkeit aufnehmen wollen, durch die Ausrichtung von höchstens 60 besonderen Taggeldern während der Planungsphase eines Projektes unterstützt werden (Abs. 1). Als Planungsphase im Sinnes dieser Bestimmung gilt nach Art. 95a AVIV (in der bis zum 30. Juni 2003 in Kraft gewesenen Fassung) der Zeitraum, den der Versicherte zur Planung und Vorbereitung einer selbständigen Erwerbstätigkeit benötigt. Das Gesuch müsse unter anderem Angaben zum Grobprojekt - insbesondere ein Konzept zur selbständigen Geschäftstätigkeit mit Angaben zum vorgesehenen Angebot an Produkten oder Dienstleistungen sowie zum vorgesehenen Absatzmarkt und Kundenkreis; über die Kosten und die Finanzierung des Projekts sowie über dessen Stand - enthalten (Art. 95b lit. c AVIV).