Citation: 1C_317/2016 E. 2.5

2.5. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe sein rechtliches Gehör verletzt, weil sie seine Beweisanträge im Rahmen einer antizipierten Beweiswürdigung in willkürlicher Art und Weise abgelehnt habe. Die Messungen des AGI könnten nicht stimmen bzw. seien (zu) ungenügend ausgeführt worden, um als sicheren Nachweis für die Richtigkeit der vom Beschwerdegegner ins Recht gelegten Projektpläne zu dienen. Das AGI hätte sich nicht mit zwei willkürlich gewählten Messpunkten begnügen dürfen, sondern hätte noch weitere Messungen und Überprüfungen vornehmen müssen. Entgegen der Meinung der Vorinstanz würden die im Verfahren vor der BVE als Beilagen 10a und 10b eingereichten Pläne Aufschluss darüber geben, dass die Messungen der AGI fehlerhaft bzw. ungenügend seien, weil auf diesen Plänen das gewachsene Terrain des Baugrundstücks ersichtlich sei, das den Messungen des AGI und den Projektplänen widerspreche. Wie die BVE im Entscheid vom 17. August 2015 in Erwägung 3g (S. 10) festgestellt habe, benötige die Interpretation von Plänen Fachwissen. Damit die als Beilagen 10a und 10b eingereichten Pläne insbesondere bezüglich des Massstabs vollends verständlich seien, hätte wie beantragt, E.________, der Ersteller dieser Pläne, als sachverständiger Zeuge einvernommen werden müssen. Zudem hätte bezüglich der Terrainveränderungen eine Abklärung durch einen unabhängigen und allenfalls ausserkantonalen Gutachter angeordnet werden müssen.