Citation: 1C_344/2017 E. A

Die A.________ AG, Generalunternehmung (nachfolgend A.________ AG), reichte am 11. Januar 2013 bei der Einwohnergemeinde Heimiswil ein Baugesuch für den Neubau einer Tribüne und eines Schwingplatzes sowie für die Sanierung des Vordachs des Restaurationsbetriebs auf ihrem Grundstück Heimiswil Gbbl. Nr. 330 ein. Die Parzelle liegt in der Landwirtschaftszone, auf der sich neben anderen Gebäuden der Landgasthof B.________ mit Seminarhotel befindet. Am 28. März 2013 bewilligte die Einwohnergemeinde Heimiswil mit Zustimmung des für Ausnahmen nach Art. 24 ff. RPG (SR 700) zuständigen Amts für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern (AGR/BE) das Vorhaben, wobei die Bestuhlung der Tribüne des Schwingplatzes gemäss Bewilligung nur während der Saison von April bis September erfolgen darf. Des Weiteren wurden die Brandschutzauflagen der Gebäudeversicherung des Kantons Bern (GVB) zum integrierenden Bestandteil der Baubewilligung erklärt. Mit Schreiben vom 6. Juni 2013 teilte die Einwohnergemeinde Heimiswil der A.________ AG mit, sie habe festgestellt, dass in Überschreitung der Baubewilligung über der Tribüne und dem Schwingplatz eine grosse Metallkonstruktion errichtet worden sei. Daher forderte sie die Bauherrin auf, ein "Projektänderungsgesuch" einzureichen. Nach einer Besprechung vor Ort stellte die A.________ AG der Einwohnergemeinde Heimiswil am 25. März 2014 neue Planunterlagen zu. Anschliessend wurde das Verfahren auf ihren Antrag im Hinblick auf eine mögliche Einzonung des Baugrundstücks in die Hotelzone sistiert und erst am 11. Januar 2016 wieder aufgenommen. In der Folge verneinte das AGR/BE mit Verfügung vom 7. April 2016 die Zonenkonformität der projektierten Überdachung mit Storenkonstruktion und verweigerte die Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. RPG. Daraufhin verweigerte die Einwohnergemeinde Heimiswil am 15. Juni 2016 die Bewilligung für die "nachträgliche Projektänderung" (Bauabschlag) und ordnete die Entfernung der Metallkonstruktion zur Überdachung inklusive Markisen bis sechs Monate nach Rechtskraft der Verfügung an. Gegen diese Verfügung reichte die A.________ AG am 13. Juli 2016 Beschwerde bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE/BE) ein. Diese wies das Rechtsmittel mit Entscheid vom 24. Oktober 2016 ab und bestätigte die Verfügung der Einwohnergemeinde Heimiswil vom 15. Juni 2016. Diesen Entscheid focht die A.________ AG mit Beschwerde vom 23. November 2016 beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern an, welches die Beschwerde mit Urteil vom 23. Mai 2017 abwies.