Citation: 4D_124/2008 10.11.2008 E. 3

Hinsichtlich des Streitwerts ist die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegeben, da dieser den für die Beschwerde in Zivilsachen notwendigen Betrag nicht erreicht (Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG). 3.1 Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um einen selbständig eröffneten Zwischenentscheid (Art. 93 Abs. 1 BGB), der weder die Zuständigkeit noch ein Ausstandsbegehren zum Gegenstand hat (Art. 92 BGG). Gegen diesen ist die Beschwerde nur zulässig (Art. 117 BGG), wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG) und deshalb die gesonderte Anrufung des Bundesgerichts rechtfertigen würde oder wenn der Zwischenentscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG), wobei der mögliche Nachteil nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes rechtlicher Natur sein muss, also auch durch einen für den Beschwerdeführer günstigen Endentscheid des Bundesgerichts nicht mehr behoben werden könnte. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist in der Beschwerde darzutun, inwiefern ein Ausnahmefall vorliegt. Sofern dies offensichtlich ist und sich aus dem angefochtenen Urteil ergibt, kann sich der Beschwerdeführer mit knappen Hinweisen begnügen. Ansonsten muss er im Einzelnen darlegen, dass die Voraussetzungen für eine separate Anfechtung des Zwischenentscheides gegeben sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4A_92/2007 vom 8. Juni 2007 E. 2 mit Hinweisen). 3.2 Die Beschwerdeführerin behauptet, die Ablehnung der Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege begründe einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil und verweist auf BGE 128 V 199 E. 2b S. 202. Der zitierte Bundesgerichtsentscheid behandelt indessen die Aufforderung zur Leistung eines Kostenvorschusses, verbunden mit der Ankündigung, im Unterlassungsfall werde auf das Rechtsmittel nicht eingetreten, womit das Verfahren ohne Sachurteil seinen Abschluss fände. Die Beschwerdeführerin riskiert demgegenüber nicht, dass zufolge Nichtbewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege nicht auf ihre Eingabe eingetreten wird (vgl. Urteil 2D_1/2007 vom 2. April 2007 E. 3.3, wo das Vorliegen eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils verneint wurde, nachdem der Gesuchsteller nach Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege den Kostenvorschuss bezahlt hatte, der Zugang zum Gericht mithin jedenfalls gewährt war). Der zitierte Bundesgerichtsentscheid ist mithin nicht einschlägig. Auch aus der Rechtsprechung des Bundesgerichts, gemäss welcher Zwischenentscheide, mit denen die unentgeltliche Rechtspflege verweigert wird, in der Regel einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil zur Folge haben (vgl. BGE 129 I 129 E. 1.1 S. 131; 126 I 207 E. 2a S. 210 mit Hinweisen), kann die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten ableiten. Nach ihren eigenen Ausführungen wurde das Verfahren vor dem Arbeitsgericht mit ihrer Zustimmung durch rechtskräftigen Vergleich abgeschlossen. Das Risiko, dass der Beschwerdeführerin der Zugang zum Gericht aus finanziellen Gründen versperrt sein könnte oder dass sie allenfalls in der Wahrnehmung ihrer Rechte im Verfahren mangels Rechtsbeistands unwiederbringlich beeinträchtigt wäre, besteht somit nicht mehr. Unter diesen Umständen hätte die Beschwerdeführerin im Einzelnen darlegen müssen, zu welchem anderen nicht wieder gutzumachenden Nachteil die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege führen könnte. Mit dem blossen Verweis auf nicht einschlägige Präjudizien begründet die Beschwerdeführerin nicht hinreichend, inwiefern ihr ein nicht wieder gutzumachender Nachteil droht. Sie bezeichnet auch keine Gründe, die ausnahmsweise ein Absehen von der Voraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils rechtfertigen könnten. 3.3 Abgesehen davon stellt sich die Frage, ob die Beschwerdeführerin überhaupt den Zwischenentscheid vor Bundesgericht anfechten kann, wenn sie den Endentscheid unangefochten in Rechtskraft erwachsen lässt. Selbst wenn man der Beschwerdeführerin nicht zumuten wollte, den erstinstanzlichen Endentscheid über den Vergleich anzufechten, wäre eine Auseinandersetzung damit unerlässlich, um aufzuzeigen, inwiefern sich der Zwischenentscheid darauf ausgewirkt hat und dass ein allfälliger Nachteil nicht bereits behoben wurde. 3.4 Damit erscheint die Beschwerde bezüglich der Anfechtbarkeit des Zwischenentscheides jedenfalls nicht hinreichend begründet, weshalb nicht darauf einzutreten ist.