Citation: 2A.19/2005 10.06.2005 E. 1

X.________ wurde am 1. Juli 2003 vom Amt für Zivilschutz und Katastrophenhilfe Graubünden zum Wiederholungskurs aufgeboten und leistete in der Folge vom 25. - 29. August 2003 Zivilschutzdienst. Mit Verfügung vom 30. April 2004 veranlagte ihn das Amt für Militär und Zivilschutz Graubünden für das Ersatzjahr 2003 provisorisch zu einer Wehrpflichtersatzabgabe (Fr. 1'712.--), die er am 25. Juni 2004 aufforderungsgemäss bezahlte. Nachträglich, am 26. Juli 2004, erhob X.________ Einsprache gegen die Verfügung und verlangte für die fünf im Ersatzjahr geleisteten Diensttage Gutschrift. Das Amt für Militär und Zivilschutz trat darauf am 28. Juli 2004 nicht ein, weil die Frist zur Einsprache am 4. Juni 2004 abgelaufen sei. Das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden hiess mit Urteil vom 19. Oktober 2004 eine Beschwerde gegen den Einspracheentscheid gut und wies das kantonale Amt für Militär und Zivilschutz an, die Veranlagungsverfügung zu revidieren und die geleisteten Diensttage anzurechnen. Hiergegen hat die Eidgenössische Steuerverwaltung am 11. Januar 2005 Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht erhoben.