Citation: 4C.339/2004 12.01.2005 E. 4

Die Vorinstanz hielt schliesslich dafür, der Beklagte könne aus Art. 973 ZGB nichts zu seinen Gunsten ableiten, da die in der Inhaberobligation mit Grundpfandverschreibung anerkannte Forderung nicht am öffentlichen Glauben des Grundbuchs teilnehme und der Beklagte daher beim Erwerb der Inhaberobligation habe wissen müssen, dass er Einreden der Schuldner gegen den Bestand der Forderung ausgesetzt sein werde. Die Anwendung von Art. 973 ZGB falle überdies schon ausser Betracht, weil der Beklagte nicht als gutgläubig betrachtet werden könne. Er habe die Hypothekarobligation als Notar selber errichtet und hätte bei Anwendung der erforderlichen Aufmerksamkeit feststellen können, dass der Kläger nicht mehr Mitglied des Baukonsortiums E.________ gewesen sei. Der Entscheid der Vorinstanz beruht insoweit auf zwei selbständigen Alternativbegründungen. In einem solchen Fall ist für jede einzelne der Begründungen darzutun, weshalb sie bundesrechtswidrig sein sollen; denn soweit nicht als bundesrechtswidrig beanstandete Begründungen das angefochtene Urteil selbständig stützen, fehlt das Rechtsschutzinteresse an der Beurteilung der gehörig begründeten Rügen (BGE 121 III 46 E. 2 S. 47; 116 II 721 E. 6a; 115 II 67 E. 3, 300 E. 2a). Der Beklagte rügt insoweit aber einzig, die Vorinstanz habe ihm ohne Beweis unterstellt, dass er C.________ bei der Errichtung der Hypothekarobligation nicht über die Zusammensetzung des Konsortiums befragt hätte. Damit wendet er sich allein gegen die - nach dem vorstehend Ausgeführten überdies zutreffende - vorinstanzliche Alternativbegründung, wonach er die Inhaberobligation nicht in gutem Glauben darüber erworben habe, dass der Kläger im Zeitpunkt ihrer Errichtung Mitglied des Baukonsortiums gewesen sei. Auf die Berufung ist insoweit nicht einzutreten.