Citation: 2C_996/2018 E. 1.3

1.3. Am 6. Mai 2016 stellte das Veterinäramt unter Verweis auf seine Verfügungen vom 4. und 25. August 2015 sowie die Abschreibungsverfügung der Gesundheitsdirektion vom 29. April 2016 A.________ einen Betrag von Fr. 4'859.90 für die vom 4. August bis zum 6. Oktober 2015 entstandenen Kosten in Rechnung (Massnahmen und Verfügungskosten). Für den Fall, dass sie damit nicht einverstanden sei, könne sie innert 20 Tagen ab Erhalt dieses Schreibens eine rekursfähige Verfügung verlangen. In ihrem Antwortschreiben vom 16. Mai 2016 machte A.________ geltend, nicht sie, sondern die Association sei Schuldnerin der Forderung; sie habe ihr Mandat unterdessen niedergelegt; falls sie dennoch weiterhin als Schuldnerin betrachtet werde, "et dans ce cas seulement", sei eine mit Begründung und Rechtsmittelbelehrung versehene Verfügung an ihren Rechtsvertreter zu senden. Ebenso teilte die Präsidentin der Association dem Veterinäramt mit, dass allein sie für die Bezahlung der Rechnungen in dieser Angelegenheit verantwortlich sei. Das Veterinäramt teilte A.________ am 20. Mai 2016 mit, dass ihr die Kosten aus seiner Sicht zu Recht auferlegt würden, da sie als "offizielle Vertreterin der Association mit allen Rechten und Pflichten benannt" worden sei; sofern sie immer noch eine rekursfähige Verfügung wünsche, so habe sie dies bis 3. Juni 2016 kundzutun. Am 31. Mai 2016 informierte der auch von der Association beauftragte Vertreter von A.________ das Veterinäramt darüber, dass gegen die Verfügung der Gesundheitsdirektion vom 29. April 2016 Beschwerde erhoben werde und dass die Gesundheitsdirektion den Antrag, A.________ seien entgegen der unveränderten Position des Veterinäramts keine Kosten aufzuerlegen, nicht behandelt habe; bis zum Beschwerdeentscheid habe das Veterinäramt keine Verfügung zu erlassen. Wie angekündigt gelangte die Association B.________ am 1. Juni 2016 mit Beschwerde, verfasst von einem von ihr und von A.________ bevollmächtigten Vertreter, an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, welchem namentlich beantragt wurde, die Verfügung der Gesundheitsdirektion sei aufzuheben bzw. eventualiter zu ergänzen, die Kosten der Beschlagnahmung und Quarantäne des Hundes zwischen dem 4. August 2015 und dem Empfang des neuen Zeugnisses des serbischen Labors, evtl. der Ausreise des Hundes am 6. Oktober 2015, seien der Association, nicht A.________ aufzuerlegen; zudem sei festzustellen, dass letztere nur als Vertreterin der Association gehandelt habe und die ihr auferlegten Kosten nicht schulde; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Veterinäramts oder der Gesundheitsdirektion.