Citation: 4C.92/2001 11.07.2001 E. 1

1.- Im Berufungsverfahren hat das Bundesgericht seiner Entscheidung die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz zugrunde zu legen, es sei denn sie beruhten auf einem offensichtlichen Versehen, seien unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen oder bedürften der Ergänzung, weil die Vorinstanz in fehlerhafter Rechtsanwendung einen gesetzlichen Tatbestand nicht oder nicht hinreichend geklärt hat, obgleich ihr entscheidwesentliche Behauptungen und Beweisanerbieten dazu prozesskonform unterbreitet worden waren (Art. 63 und 64 OG; BGE 125 III 193 E. 1e S. 205 mit Hinweisen). Werden solche Ausnahmen geltend gemacht, hat die Partei, die den Sachverhalt berichtigt oder ergänzt wissen will, darüber genaue Angaben mit Aktenhinweisen zu machen (Art. 55 Abs. 1 lit. d OG). Eine Ergänzung setzt zudem voraus, dass entsprechende Sachbehauptungen bereits im kantonalen Verfahren in zulässiger Weise vorgebracht worden sind, von der Vorinstanz aber zu Unrecht für unerheblich gehalten oder übersehen worden sind, was wiederum in der Berufungsschrift nachgewiesen werden muss. Ohne diese Angaben gelten Vorbringen, welche über die tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil hinausgehen, als neu und sind damit unzulässig (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Schliesslich ist blosse Kritik an der Beweiswürdigung der Vorinstanz im Berufungsverfahren nicht zu hören (BGE 126 III 10 E. 2b S. 13 mit Hinweis). Soweit die Kläger zur Untermauerung ihres Standpunktes auf Tatsachen verweisen, die im vorinstanzlichen Urteil nicht festgestellt worden sind, kann auf die Berufung nicht eingetreten werden, da keine rechtsgenüglich begründeten Sachverhaltsrügen erhoben werden.