Citation: 8C_197/2007 26.09.2007 E. A

Die 1951 geborene M.________ war im Rahmen ihrer Anstellung als Management-Trainee im Restaurant X.________ bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft (Zürich) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 8. Juni 2003 rutschte sie auf dem nassen Küchenboden am Arbeitsplatz aus und zog sich dabei eine Steissbeinkontusion, eine Handgelenkskontusion links und eine Distorsion des linken Daumens mit Teilabriss des Daumennagels zu. Der Röntgenbefund zeigte keine ossären Läsionen. Die Zürich anerkannte ihre Leistungspflicht, kam für die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Trotz diversen Behandlungen und Konsultationen (Dr. med. B.________, praktischer Arzt; Dr. med. O.________, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin; Dr. med. E.________, Fachärztin für Neurologie; Dr. med. R.________, Facharzt für Allgemeinmedizin und Akupunktur; lic. phil P.________, Psychotherapeut) und einem vierwöchigen stationären Aufenthalt in der Klinik Y.________ besserte sich der Gesundheitszustand der Versicherten nicht wesentlich. Die Unfallversicherung liess sie daher durch Dr. med. L.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, begutachten (Expertise vom 15. Mai 2006). Die Zürich lehnte mit Verfügung vom 30. Mai 2006 ihre weitere Leistungspflicht hinsichtlich Heilbehandlung mit sofortiger Wirkung und Taggeld ab 1. Juli 2006 ab, da die andauernden Beschwerden nicht mehr in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem versicherten Ereignis stehen würden. Daran hielt sie auch auf Einsprache hin fest, wobei im Entscheid vom 1. September 2006 auch die adäquate Kausalität verneint wurde.