Citation: 7B_460/2023 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör infolge mangelnder Begründung durch die Vorinstanz, die ein zulässiges Novum nicht berücksichtigt habe. Zur Begründung führt die Beschwerdeführerin aus, wenn sie die Aussonderung der geschützten Anwaltskorrespondenz verlangt habe, von deren Existenz sie bis zur Triageverhandlung vom 17. Mai 2023 nichts gewusst und mangels vorgängiger Gewährung der Einsicht in die sichergestellten Unterlagen auch nichts habe wissen können, habe sie ein zulässiges Novum vorgebracht. Ihr ehemaliger Mitarbeiter habe die geschützte Anwaltskorrespondenz weisungswidrig und heimlich an seinem privaten Wohnort aufbewahrt, wo die Unterlagen anlässlich der Hausdurchsuchung sichergestellt worden seien. Mit diesem entscheidrelevanten Vorbringen habe sich die Vorinstanz nicht auseinandergesetzt.