Citation: 2C_718/2013 E. 2.4.2

2.4.2. Der Beschwerdeführer leitet seinen konventionsrechtlichen Anspruch hauptsächlich daraus ab, dass er zu Italien über keine Beziehungen verfüge, namentlich auch nicht zum dortigen Grossvater, die italienische Sprache nicht beherrsche, mit Ausnahme von acht Jahren stets in der Schweiz gelebt habe und insgesamt über eine "starke Beziehung zur Schweiz" verfüge. Mit Recht ist die Vorinstanz freilich davon ausgegangen, dass sämtliche qualifizierenden Merkmale fehlen, die praxisgemäss zu verlangen sind. In beruflicher Hinsicht scheitert die behauptete Integration daran, dass der Beschwerdeführer schon als Elfjähriger in ausländische Wohngruppen gelangte, letztlich über keinen Schulabschluss verfügt, keine Anstalten für eine Berufsausbildung traf und nachweislich seit der Rückkehr in die Schweiz nie einer Erwerbstätigkeit nachgegangen ist. Als Folge seiner Drogenabhängigkeit lebte er hauptsächlich "auf der Gasse und im Milieu" was einer gesellschaftlichen Verwurzelung entgegenstand. Selbst im höchstpersönlichen Bereich blieben soziale Kontakte aus, abgesehen von einem halbjährigen Zusammenleben mit einer Drogensüchtigen.