Citation: 5A_505/2024 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin rügt, das Appellationsgericht habe das unangemessene Verhalten des Beschwerdegegners, insbesondere das gegen ihn eröffnete Strafverfahren, nicht berücksichtigt. Sie legt ihren Behauptungen (vgl. hiervor E. 3.1) die eigene Wahrnehmung der Sachlage unsubstanziiert zu Grunde. Widersprüchlich und unverständlich ist ihr Vorbringen, die Einstellung des Strafverfahrens beweise die Unschuld des Beschwerdegegners nicht. Damit legt sie nicht dar, weshalb die Vorinstanz den Sachverhalt willkürlich oder unter Verletzung von Bundesrecht festgestellt haben soll, indem sie u.a. auf die Einstellungsverfügung und die strafrechtlichen Untersuchungsresultate abstellte. Mit dem unsubstanziierten Vorwurf, der Beschwerdegegner kümmere sich nicht um die Tochter, zeigt sie nicht auf, dass die Feststellung der Vorinstanz, die Beschwerdeführerin widersetze sich kontinuierlich dem Ausbau des Kontakts zwischen dem Vater und der Tochter, offensichtlich unrichtig ist. Soweit die Beschwerdeführerin beantragt, ihre Tochter sei zur Frage, ob der Kontakt zum Vater im Kindeswohl liegt, zu begutachten, ist darauf nicht einzugehen. Sie macht nicht geltend, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen Bundesrecht verletzen oder willkürlich sind. Damit bleibt es bei den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz (vgl. vorne E. 2.2). Somit sind den auf einem abweichenden Sachverhalt basierenden materiell-rechtlichen Ausführungen der Beschwerdeführerin die Grundlage entzogen. Es ergibt sich aus der Beschwerde nicht, weshalb die Vorinstanz auf der Grundlage des festgestellten Sachverhalts das Recht unrichtig angewendet haben soll. Hieran ändert auch die umfangreiche Aufzählung angeblich verletzter Staatsverträge sowie Urteile des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte nichts (vgl. Urteil 5A_275/2021 vom 30. September 2021 E. 4.2).