Citation: 5A_963/2022 E. 5.1

5.1. Vor dem Kantonsgericht war weiter der von den Beschwerdeführern gestellte Antrag auf Feststellung der Unverbindlichkeit von Ziffer 4 des Erbvertrags vom 9. April 2008 (vgl. vorne Bst. A.a) strittig. Die Vorinstanz erwog hierzu, im entsprechenden Antrag liege eine Ungültigkeitsklage bzw. eine Klage auf Unverbindlichkeit der erbvertraglichen Regelung wegen Irrtums, die in Klagehäufung zu den Begehren betreffend die Erbteilung hinzutrete (vgl. dazu Urteil 5A_512/2019 vom 28. Oktober 2019 E. 4.1.2.1). Es wies die Klage indes ab, soweit es darauf eintrat. Die Beschwerdeführer beantragen auch vor Bundesgericht, der fragliche Teil des Erbvertrags sei unverbindlich zu erklären (vgl. vorne Bst. C) und führen aus, ansonsten werde ihnen der Betrag von Fr. 823'000.-- an ihren Erbteil angerechnet, obgleich sie nie das Eigentum an den fraglichen Aktien erlangt hätten bzw. es an einem Zusammenhang zwischen den Aktien und dem Nachlass fehle.