Citation: U 78/06 04.04.2007 E. 5

5.1 Vorweg ist festzuhalten, dass die SUVA nur für die Kniebeschwerden aufzukommen hat, nicht aber für die im Vordergrund stehenden kardialen und pulmonalen Leiden, da diese in keinem Zusammenhang mit dem Unfall vom 15. Mai 2001 stehen. 5.2 Der Bericht des Dr. med. M.________ vom 31. Januar 2006 ist über ein Jahr nach dem für den Sachverhalt massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheids verfasst worden, weshalb er für die Ermittlung des Invaliditätsgrades nur insofern von Bedeutung sein kann, als er sich auf den Gesundheitszustand vor dem 28. September 2004 bezieht (BGE 129 V 1 E. 1.2 S. 4). 5.3 Mit der Vorinstanz ist für die Festsetzung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit zur Ermittlung des Invalideneinkommens auf den Bericht der BEFAS vom 14. Juni 2004 abzustellen. Dieser Bericht erging nicht nur in Kenntnis sämtlicher bisheriger Arztberichte (Dr. med. M.________, Kreisarzt, etc.), sondern auch unter Einbezug der Erkenntnisse aus den praktischen Arbeitsabklärungen. Bezüglich des Knies ist demnach von der Zumutbarkeit von ganztags leichten, vorwiegend sitzenden Tätigkeiten ohne langzeitige positionsmonotone Haltungen und mit seltenem Heben oder Tragen von Gewichten bis zu 25 kg auszugehen. Die weiteren beschriebenen Einschränkungen und die Beschränkung auf eine Gesamtleistung von 80 % ergeben sich aus den übrigen, unfallfremden Leiden, insbesondere der kardiopulmonalen Situation. Die SUVA hat im Einspracheentscheid zudem einen leidensbedingten Abzug von 10 % vorgenommen. Diese Einschätzung wird von Dr. med. M.________ in seinem Bericht vom 20. Dezember 2004 bestätigt. Daran ändert auch der Bericht des Dr. med. M.________ vom 31. Januar 2006 nichts, da dieser nur insofern berücksichtigt werden kann, als er sich auf den Gesundheitszustand im September 2004 bezieht (vgl. E. 5.2). Eine andere Einschätzung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit auf Grund der zwischenzeitlichen gesundheitlichen Entwicklung genügt jedenfalls nicht, um den Bericht vom 20. Dezember 2004 als unzutreffend erscheinen zu lassen, zumal Dr. med. M.________ hiefür keine einlässliche Begründung liefert und auch keine klare Abgrenzung vornimmt. 5.4 Da der Beschwerdeführer im Übrigen keine Einwände gegen die Ermittlung des Invaliditätsgrades vorbringt und aus den Akten auch keine Anhaltspunkte ersichtlich sind, wonach diese unzutreffend wäre, ist der Invaliditätsgrad von 44 % gemäss Einspracheentscheid vom 28. September 2004 zu bestätigen.