Citation: 1A.302/2005 29.03.2006 E.

Die Flughafen Zürich AG hat gegen den Zwischenentscheid des Präsidenten der Rekurskommission INUM Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben mit dem Antrag, es sei den im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren erhobenen Beschwerden die aufschiebende Wirkung betreffend die Einführung des ILS-Anflugverfahrens ohne Verzug per 26. Oktober 2006 zu entziehen. Die Beschwerdeführerin macht geltend, der Präsident der Rekurskommission INUM habe bei seiner dem Entscheid zugrunde liegenden Interessenabwägung wesentliche Interessen ausser Acht gelassen oder offensichtlich falsch bewertet. Die Stadt Kloten stellt in ihrer Beschwerdeantwort den Hauptantrag, die Beschwerde sei abzuweisen und der vorinstanzliche Entscheid zu bestätigen. Eventuell sei der Entzug der aufschiebenden Wirkung hinsichtlich der Einführung des ILS 28-Anflugverfahrens mit einer vorsorglichen Massnahme zu verbinden, gemäss welcher die Mindestsichtweite bei Anflügen auf die Piste 28 gegenüber dem heutigen Betrieb ohne ILS nicht reduziert werden dürfe. Die Gemeinde Bassersdorf und die mitbeteiligten Gemeinden beantragen, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten; eventuell sei die Beschwerde abzuweisen. Die Fluglärmsolidarität und die Mitbeteiligten ersuchen um Abweisung der Beschwerde. Ausserdem stellt Rechtsanwalt Klose gegenüber den Bundesrichtern Aemisegger, Aeschlimann, Catenazzi und Féraud ein Ausstandsbegehren. Hansjörg Wohlgemuth, Armin und Silvia Albrecht und Mitbeteiligte sowie Ernst Reutimann haben sich nicht vernehmen lassen. Das BAZL befürwortet die Gutheissung der Beschwerde. Nach Auffassung des Präsidenten der Rekurskommission INUM ist die Beschwerde abzuweisen.