Citation: 4P.1/2000 04.04.2000 E. 1

1.-a) Nach ständiger Rechtsprechung zu Art. 88 OG tritt das Bundesgericht auf eine staatsrechtliche Beschwerde grundsätzlich nur ein, wenn der Beschwerdeführer ein aktuelles praktisches Interesse an der Überprüfung der von ihm erhobenen Rügen hat. Ein solches fehlt insbesondere dann, wenn der Nachteil auch bei Gutheissung des Rechtsmittels nicht mehr behoben werden kann. Ausnahmsweise tritt das Bundesgericht in solchen Fällen dennoch auf die Beschwerde ein, sofern sich die aufgeworfene Frage jederzeit unter gleichen oder ähnlichen Umständen wieder stellen könnte, an ihrer Beantwortung wegen der grundsätzlichen Bedeutung ein öffentliches Interesse besteht und sie im Einzelfall kaum je rechtzeitig verfassungsgerichtlich überprüft werden könnte (BGE 118 Ia 488 E. 1a S. 490; 116 II 721 E. 6 S. 729, je mit Hinweisen). Die vorliegende staatsrechtliche Beschwerde richtet sich gegen eine vorsorgliche Massnahme, mit der den Organen bzw. Repräsentanten der Beschwerdeführerin richterlich verboten wurde, deren Aktien bei der Wahl des Verwaltungsrats anlässlich der Generalversammlung der Thermalquelle AG Zurzach vom 24. November 1999 zu vertreten. Die Beschwerdegegner bestreiten ein aktuelles praktisches Interesse der Beschwerdeführerin an einer Überprüfung des angefochtenen Entscheids im Wesentlichen mit der Begründung, die betreffende Generalversammlung habe inzwischen stattgefunden. Die Beschwerdeführerin macht hingegen geltend, nachdem der Handelsgerichtspräsident ihr Begehren um Sicherstellung abgewiesen und ihr überdies drei Viertel der Kosten auferlegt habe, sei ein Interesse gegeben. b) Ob sich ein Interesse der Beschwerdeführerin tatsächlich bereits aus der Abweisung ihres Sicherstellungsbegehrens ableiten lässt, erscheint fraglich, da die Beschwerdebegründung zu diesem Punkt keine Ausführungen enthält und sich das Vorhandensein eines aktuellen praktischen Interesses nach der Zielsetzung der erhobenen Beschwerde bestimmt (BGE 118 Ia 488 E. 2a S. 492). Nachdem der Beschwerdeführerin aber die Kosten des kantonalen Verfahrens zu drei Vierteln auferlegt wurden, ist ein hinreichendes Interesse an der Überprüfung der Verfassungsmässigkeit des angefochtenen Entscheids zu bejahen und auf die Beschwerde grundsätzlich einzutreten (vgl. BGE 100 Ia 392 E. 1b S. 395).