Citation: 9C_248/2016 E. 2.1

2.1. Das kantonale Gericht hat festgestellt, die Vertrauensärzte der Krankenkasse hätten eine Verlagerung der betroffenen Zähne 23 und 43 verneint (Stellungnahmen des Dr. med. dent. B.________ vom 27. September 2015 und des Dr. med. dent. C.________ vom 22. September 2015). Es hat erwogen, dass damit die Grundvoraussetzung der Leistungspflicht im Rahmen der obligatorischen Krankenversicherung eigentlich entfallen würde. Aber selbst wenn man von einer Verlagerung ausgehe, müsse die Leistungspflicht mangels eines qualifizierten Krankheitswerts verneint werden. Die Durchbruchshindernisse seien (noch) nicht beseitigt und die Retention der Eckzähne 23 und 43 müsse vorerst mit sogenannt einfachen Massnahmen - hier die Platzschaffung und/oder die im Kostenvoranschlag aufgeführte Anschlingung - angegangen werden.