Citation: 4A_392/2021 E. 8

Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdeführerin habe die Feststellungen der Erstinstanz, wonach die Parteien am 28. Mai 2013 einen Darlehensvertrag über Fr. 1.5 Mio. geschlossen und am 11. April 2016 offene Werklohnforderungen in eine weitere Darlehensforderung über Fr. 6 Mio. umgewandelt hätten, nicht konkret angefochten. Ihr Vorbringen, sie habe bereits in der Klageantwort die Einvernahme ihrer Organe u.a. zur fehlenden Absicht einer Novation der Werklohnforderungen beantragt, stelle keine rechtsgenügliche Rüge dar. Zudem stelle sie in ihrer Berufungsschrift auch keinen konkreten Beweisantrag und begründe nicht, weshalb dieser Beweis zur Berichtigung der erstinstanzlichen Feststellungen abzunehmen wäre. Soweit die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht vorträgt, die Vorinstanz hätte durch die Einvernahme von C.________, ihrem einzigen Organ, feststellen können, dass sie keine Absicht zur Novation der Werklohnforderungen gehabt habe, ist auf ihr Vorbringen nicht einzutreten. Die Beschwerdeführerin zeigt nämlich nicht auf, dass sie - entgegen den Feststellungen der Vorinstanz - die Erwägungen der Erstinstanz hinreichend angefochten und ihren Beweisantrag vor der Vorinstanz wiederholt hätte (vgl. BGE 144 III 394 E. 4.2 mit Hinweisen).