Citation: 2P.65/2005 06.06.2005 E. 2

Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet, soweit überhaupt darauf einzutreten ist, und kann im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG erledigt werden: 2.1 Das Bundesgericht prüft im Bereich der staatsrechtlichen Beschwerde nur klar und detailliert erhobene Rügen hinsichtlich konkreter Verletzungen verfassungsmässiger Rechte (vgl. Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Hier genügt die Beschwerdeschrift diesen Anforderungen kaum. Obwohl darin einzelne verfassungsmässige Rechte genannt werden - namentlich das Willkürverbot und der Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 9 BV) sowie der Anspruch auf rechtliches Gehör bzw. eine faire Behandlung im Verfahren (Art. 29 BV) - setzen sich die Beschwerdeführer mit der Begründung des angefochtenen Entscheids nicht eigentlich auseinander. Dieser verstösst aber, wie sich nachfolgend zeigt, weder gegen das Willkürverbot noch gegen das Verbot des überspitzten Formalismus (vgl. dazu etwa BGE 128 II 139 E. 2a S. 142) oder andere von den Beschwerdeführern genannte verfassungsmässige Rechte. 2.2 Gemäss § 34 Abs. 4 des Aargauer Gesetzes vom 9. Juli 1968 über die Verwaltungsrechtspflege (Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRPG) ist im Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht in der Regel ein angemessener Anteil der mutmasslichen Verfahrenskosten innert einer vom Instruktionsrichter festzusetzenden Frist vorzuschiessen. Ist die Partei mit der Leistung des auferlegten Kostenvorschusses säumig, setzt ihr der Instruktionsrichter eine letzte Frist von 10 Tagen an mit der Androhung, dass auf das Begehren nicht eingetreten werde. 2.3 Den Beschwerdeführern ist die in der kantonalen Gesetzgebung vorgesehene Nachfrist eingeräumt worden, nachdem sie die ursprüngliche Frist nicht eingehalten hatten. Diese Nachfrist war ausdrücklich als nicht erstreckbar bezeichnet und mit der Androhung des Nichteintretens versehen worden. Die Beschwerdeführer konnten unter diesen Umständen nicht damit rechnen, dass ihnen diese gesetzliche Frist durch blossen Hinweis auf Zahlungsschwierigkeiten erstreckt würde. Das Verwaltungsgericht hätte zwar bei Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege von der gesetzlich vorgesehenen Sanktion des Nichteintretens abgesehen; im Erlassgesuch, das am letzten Tag der Frist eingereicht, indes nicht näher begründet oder belegt wurde, hätte jedoch ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege erblickt und dieses hätte gutgeheissen werden müssen. Die Beschwerdeführer räumen aber selber ein, dass sie kein solches Gesuch stellen wollten. Unter diesen Voraussetzungen ist der Nichteintretensentscheid weder willkürlich noch überspitzt formalistisch; das Verwaltungsgericht hat sich auch nicht unfair oder treuwidrig verhalten; sein Entscheid ist damit nicht zu beanstanden. Dass der Vorschuss nach Ablauf der Frist, aber vor Erlass des angefochtenen Urteils, noch bezahlt wurde, ändert daran nichts.