Citation: 8C_659/2020 E. 4.2.1

4.2.1. Weiter macht die Beschwerdeführerin geltend, der Regierungsstatthalter habe sich im kantonalen Gerichtsverfahren personenbezogen und unsachgemäss geäussert. So habe er in der Vernehmlassung festgehalten, die Beschwerdeführerin habe "mit allen Krach" und sie habe es "selber zu verantworten, wenn sie offenbar trotz vermögendem Elternhaus, beträchtlichem Erbe und einem grossen Verschleiss von Anwälten weder ihren finanziellen Verpflichtungen noch ihren Mitwirkungspflichten im Sozialhilfeverfahren" nachkommen könne. Der Regierungsstatthalter werfe ihr zudem vor, das Verfahren zu verzögern und zu verzetteln. Dies sei ein weiterer Hinweis, dass er die Streitigkeit im Verwaltungsverfahren parteiisch, mithin nicht neutral beurteilt habe. Auch damit sei der Anschein der Befangenheit begründet.