Citation: 6B_1180/2014 E. 1.1

1.1. Die Vorinstanz erwägt, dem Beschwerdeführer seien insgesamt Fr. 302'610.60 ausbezahlt worden. Die nicht von der Verjährung erfasste Zeitspanne beginne am 28. November 2001 zu laufen. Ab diesem Zeitpunkt wäre der Beschwerdeführer verpflichtet gewesen, den Sozialen Diensten alle Veränderungen in den Einkommen- und Vermögensverhältnissen zu melden. Das blosse Unterlassen einer entsprechenden Meldung erfülle aber den Tatbestand des Betruges nicht. Erst am 24. Oktober 2002 habe der Beschwerdeführer erneut eine wahrheitswidrige Einkommens- und Vermögensdeklaration ausgefüllt, was als Betrug zu qualifizieren sei. Nur die ab diesem Datum von der Sozialhilfe ausbezahlten Beträgen würden einen betrugsrelevanten Schaden darstellen. Zudem hätten die Sozialen Dienste am 28. Juli 2011 Kenntnis von einem internen Ermittlungsbericht erhalten, welches schwerwiegende Anhaltspunkte für das Vorliegen eines Betruges enthalten würde. Ab diesem Datum sei eine arglistige Täuschung nicht mehr möglich gewesen. Bei der Bestimmung der Deliktssumme seien die Zahlungen vor dem 24. Oktober 2002 (Fr. 39'321.15) und nach dem 28. Juli 2011 (Fr. 4'963.40) nicht zu berücksichtigen. Im Ergebnis belaufe sich diese auf Fr. 258'326.05.