Citation: 1P.736/2003 22.12.2003 E. 4

Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, lässt den dringenden Tatverdacht einer Beteiligung am untersuchten Schwerverbrechen nicht dahinfallen. Sein Vorbringen, der Vorwurf einer vorgängigen Planung des Tötungsdeliktes könne "unmöglich aufrechterhalten werden", schliesst eine (namentlich spontan erfolgte) Beteiligung des Beschwerdeführers an der untersuchten Straftat nicht aus. Dies gilt auch für sein Vorbringen, er habe "unmöglich" davon wissen können, dass das nachmalige Opfer nach der ersten verbalen Auseinandersetzung mit ihm nochmals (bewaffnet und in Begleitung des Bruders des Opfers) zurück in den Park gehen würde. Der Beschwerdeführer räumt ein, dass er (zusammen mit seinem Vater und seinem Onkel) seinem Bruder zu Hilfe geeilt sei, nachdem das spätere Opfer erneut "im Park auftauchte und zielstrebig" auf den Bruder des Beschwerdeführers zugegangen sei, "um diesen zur Rede zu stellen". Die appellatorischen Ausführungen des Beschwerdeführers zur Frage, wie seiner Ansicht nach die bisherigen Beweisergebnisse zu würdigen seien, lassen die tatsächlichen Erwägungen der kantonalen Instanzen nicht als willkürlich erscheinen. Dies gilt namentlich für seine Vorbringen, das Opfer habe mit der Auseinandersetzung angefangen und zuerst eine Waffe gezogen, der Bruder des Beschwerdeführers habe darauf hin "die Nerven verloren und ohne Vorwarnung auf das Opfer geschossen", und es sei "nachgewiesen, dass der Beschwerdeführer weder selbst eine Waffe hatte, noch selber geschossen" habe. Selbst wenn dies alles zuträfe, fiele damit der Verdacht einer strafbaren Beteiligung des Beschwerdeführers an der untersuchten schweren Straftat (namentlich durch aktives Eingreifen in die Auseinandersetzung mit tödlichem Ausgang) nicht zum Vornherein dahin. Als mit Freiheitsstrafe bedrohte Tat im Sinne von § 69 StPO/BS käme jedenfalls auch eine allfällige Gehilfenschaft (Art. 25 StGB) oder die fahrlässige Beteiligung an einem Delikt in Frage. Der Beschwerdeführer weist in diesem Zusammenhang selber auf die Aussage eines Verwandten hin, wonach "alle" an der Auseinandersetzung beteiligten Männer (somit auch der Beschwerdeführer) auf das Opfer "eingeschlagen" hätten. Im Übrigen wird dem Beschwerdeführer auch noch vorgeworfen, er habe Waffen beschafft bzw. ein Fluchtfahrzeug (Mercedes) bereitgestellt. Über das Gesagte hinaus hat der Haftrichter keine erschöpfende Würdigung der vorläufigen Beweisergebnisse vorzunehmen. Dies gilt besonders bei einem Kapitalverbrechen und im gegenwärtigen (noch relativ frühen) Stand der hängigen Untersuchungen. Im vorliegenden Fall haben die kantonalen Instanzen in vertretbarer Weise ausreichend konkrete Anhaltspunkte für eine mutmassliche Beteiligung des Beschwerdeführers am untersuchten Tötungsdelikt dargelegt. Die Rüge der verfassungswidrigen Annahme des dringenden Tatverdachtes erweist sich daher als unbegründet.