Citation: 2C_95/2021 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz erwägt, anlässlich der Inspektion vom 16. November 2018 habe die Assistentin eingestanden, bei mehreren Patientinnen und Patienten keinen Eintrag in der Krankengeschichte gemacht zu haben. Bei einem Patienten, den die Assistentin untersucht und dem sie Medikamente mitgegeben habe, habe sie überdies eingeräumt, keine entsprechende Notiz verfasst zu haben (vgl. E. 7.4 des angefochtenen Urteils). Diese vorinstanzlichen Feststellungen bestreiten die Beschwerdeführer nicht in substanziierter Weise. Die erforderliche Dokumentation bedingt in tatsächlicher Hinsicht, dass über jeden vorgenommenen Behandlungsschritt ein Eintrag oder eine Notiz vorliegt. Angesichts der Aussagen der Assistentin erweist sich die vorinstanzliche Beweiswürdigung, es erscheine "unglaubwürdig", wenn die Beschwerdeführer behaupten, es seien neben den elektronischen auch konsequent Patientendossiers in Papierform geführt worden, nicht als offensichtlich unrichtig. Die im kantonalen Verfahren eingereichte einzelne Patientendokumentation ist vor diesem Hintergrund für den Ausgang des Verfahrens nicht ausschlaggebend (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG). Demnach ist es auf der Sachverhaltsebene nicht unhaltbar, von einer lückenhaften Dokumentation auszugehen.