Citation: 2C_218/2019 E. 6.2.4

6.2.4. Entgegen den Ausführungen in der Beschwerde durfte die Vorinstanz bei der gegebenen Sachlage im Übrigen in antizipierter Beweiswürdigung darauf verzichten, den Beschwerdeführer, seine Ehefrau, D.________ und C.________ zu befragen (vgl. zur antizipierten Beweiswürdigung BGE 144 V 361 E. 6.5 S. 368; 144 II 427 E. 3.1.3 S. 435; 143 III 297 E. 9.3.2 S. 332 f.; 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 124 V 90 E. 4b S. 94; 122 V 157 E. 1d S. 162). Es bestehen nämlich keine Anhaltspunkte für die Annahme, dass sich bei Durchführung dieser Befragungen ein entscheidwesentlich anderes Bild ergeben hätte. Dies gilt umso mehr, als nach dem angefochtenen Urteil alle Beteiligten bereits ausführlich polizeilich zur Sache befragt wurden. Anders als nach der Beschwerde ergibt sich weder aus dem Umstand, dass der Beschwerdeführer und seine Ehefrau im Laufe des Verfahrens übereinstimmende und detaillierte Aussagen (etwa zu den Umständen des Kennenlernens) machten, noch aus der Tatsache, dass der Entscheid über das Vorliegen einer Scheinehe regelmässig gestützt auf Indizien getroffen werden muss, dass beide in den vorliegenden Fall verwickelte Ehepaare seitens der Vorinstanz hätten befragt werden müssen.