Citation: 1C_482/2014 E. 6.2

6.2. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerinnen haben die Vorinstanzen abgeklärt, ob die Maschinenhalle in der benachbarten Bauzone untergebracht werden könnte. Dazu führten sie aus, dass zwar eine landwirtschaftliche Betriebsbaute in der angrenzenden Wohn- und Gewerbezone zulässig sei, jedoch gäbe es in dieser Zone weder unüberbaute Parzellen noch verfügten die Beschwerdegegner dort über Bauland. Auch habe die Gemeinde sinngemäss dargelegt, dass in der Bauzone kein geeignetes Mietobjekt für die Remisierung der Maschinen vorhanden sei. Die Verteilung der Betriebsgebäude auf mehrere Standorte widerspreche dem betrieblichen Bedürfnis an einer Siedlungseinheit und der rationellen Bewirtschaftung des Bodens. Zudem müsse das Futterlager nahe bei den Tieren errichtet werden. Im Übrigen haben die Vorinstanzen die Einpassung der Bauvorhabens in die Umgebung eingehend geprüft und bejaht. Die Beschwerdeführerinnen legen nicht dar, inwiefern diese Erwägungen unzutreffend sein sollten, sondern beschränken sich darauf vorzubringen, dass alternative Standorte vorzuziehen seien, ohne diese näher zu umschreiben. Daraus, dass die Beschwerdegegner einen Teil ihrer Maschinen in gemieteten Räumen in der Bauzone untergebracht haben, lässt sich nicht schliessen, dass dort genügend Raum für alle Maschinen und Geräte zur Verfügung stünde und dass eine solche Lösung aus betrieblicher Sicht zweckmässig wäre. Ist in der Bauzone kein geeigneter Standort auszumachen und ist grundsätzlich von der Zonenkonformität des Bauvorhabens in der Landwirtschaftszone auszugehen, wird der Grundsatz der Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet durch den Neubau nicht verwässert. Vielmehr ist der Vorinstanz darin zuzustimmen, dass die Erstellung einer Einstellhalle am Siedlungsrand weniger zur Zersiedlung beiträgt, als wenn ein Standort mitten in der Landwirtschaftszone gewählt würde. Hinsichtlich der zu erwartenden Lärmimmissionen räumen die Beschwerdeführerinnen ein, dass die zulässigen Grenzwerte wohl nicht überschritten würden (vgl. Entscheid des Regierungsrats vom 21. August 2013 E. 9.7). Mit Blick auf den Landschaftsschutz ist zudem positiv zu werten, dass der Neubau an Stelle einer bisherigen Baute errichtet werden soll (vgl. Urteil 1C_647/2012 vom 3. September 2014 E. 9). Schliesslich ist in Bezug auf die Interessenabwägung nicht zu beanstanden, dass Kostenüberlegungen miteinbezogen worden sind.