Citation: 6B_900/2020 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz hält fest, der Beschwerdeführer sei für das Steuerjahr 2017 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 45'484.-- eingeschätzt worden. Für das Jahr 2018 sei bei der Berufungsinstanz eine amtliche Einschätzung über ein steuerbares Einkommen von Fr. 50'780.-- eingegangen. Die Vorinstanz berücksichtigt sodann die anlässlich der Berufungsverhandlung vom Beschwerdeführer gemachten Aussagen, durch die Pandemiesituation seien ihm ca. Fr. 15'000.-- an Umsatz (nicht an Einkommen) weggebrochen, wofür er lediglich Fr. 1'200.-- an Erwerbsersatz erhalten habe, und reduziert das Nettoeinkommen auf Fr. 40'000.--. Die Vorinstanz bringt die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Auslagen für AHV (Fr. 2'724.--) und Krankenkasse (Fr. 3'794.40) - somit die gesetzlich geschuldeten und abzuziehenden Ausgaben - in Abzug, und reduziert darüber hinaus das Nettoeinkommen sogar um die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Mietkosten (Fr. 10'850.--). Hingegen verweigert die Vorinstanz im Einklang mit der Rechtsprechung den vom Beschwerdeführer geltend gemachten Abzug für Unterhaltszahlungen, da der Beschwerdeführer diese gemäss eigenen anlässlich der Berufungsverhandlung gemachten Aussagen und den Ausführungen der Verteidigung zurzeit nicht leistet (vgl. BGE 134 IV 60 E. 6.4 S. 70; Urteil 6B_476/2007 E. 3.4.1 vom 29. März 2008). Die Rügen des Beschwerdeführers erweisen sich als unzutreffend. Die Vorinstanz erhöht den Tagessatz mitnichten deshalb, weil die Strafe ansonsten nicht in einem angemessenen Verhältnis zur Straftat stehen würde. Vielmehr legt die Vorinstanz nachvollziehbar dar, weshalb sie einen Tagessatz von Fr. 45.-- für angemessen hält. Die Vorinstanz setzt das vorliegend massgebende Nettoeinkommen keineswegs mit dem steuerbaren Einkommen gleich, sondern zieht Letzteres als Basis zur Ermittlung des Nettoeinkommens im Einklang mit Art. 34 Abs. 2 StGB heran. Sie ermittelt sehr wohl das durchschnittliche Jahreseinkommen, indem sie auf entsprechende Zahlen bis ins Jahr 2017 zurückgreift. Die Vorinstanz durfte auch die, gemäss Aussagen des Beschwerdeführers von ihm angefochtene, amtliche Einschätzung 2018 mitberücksichtigen, zumal diese von derjenigen 2017 nur unwesentlich abweicht. Zu den weiteren zu berücksichtigenden Kriterien, welche die Vorinstanz in ihrer Begründung ebenfalls zutreffend herangezogen hat, äussert sich der Beschwerdeführer nicht. Mit der Ansetzung des Tagessatzes auf Fr. 60.-- verletzt die Vorinstanz nicht zum Nachteil des Beschwerdeführers das ihr bei der Bemessung des Tagessatzes zustehende Ermessen.