Citation: 1P.672/2000 22.02.2001 E. A

A.- Der Gemeinderat Ennetbürgen bewilligte S.________ am 27. November 1998 im vereinfachten Verfahren den Bau eines Personenaufzugs und einer Garage auf dem Grundstück Parz.-Nr. 1129. Der Bewilligung lag u.a. eine vom 8. Juli 1998 datierte Erklärung von A.________ zugrunde, in der sie als Miteigentümerin des benachbarten Grundstücks Parz.-Nr. 1178 dem im Bauprojekt vorgesehenen Näherbau der Garage zustimmte. Ihre Erklärung wurde nachträglich von B.________ und C.________, den andern Miteigentümern des Nachbargrundstücks, genehmigt. Im Projektplan war auf dem Landstreifen zwischen der neuen Garage und der Strasse ein Grünbereich mit Rasen und Bäumen eingezeichnet. Dem Gemeinderat war bewusst, dass die nachbarliche Zustimmungserklärung davon abhängig gemacht worden war, dass diese Fläche nicht als Abstellplatz, sondern als Grünbereich verwendet würde. Um dies klarzustellen, nahm der Gemeinderat folgende Auflage in die Baubewilligung auf: "Der Platz zwischen der neuen Garage (im Grenzbereich der Parzelle 1178) und der Strasse ist dauernd als Grünbereich zu verwenden, wie er in den genehmigten Plänen dargestellt und ausgewiesen ist. Er darf nicht als Abstellplatz für Fahrzeuge oder Lager Verwendung finden.. " Die Baubewilligung erwuchs in Rechtskraft und S.________ erstellte die projektierten Neubauten. Im Frühling 1999 stellte der Gemeinderat fest, dass S.________ die erwähnte Auflage nicht eingehalten und auf einem Teil des südlichen Vorplatzes zur neuen Garage einen Parkplatz erstellt hatte. Er verfügte deshalb am 12. Mai 1999, diese Fläche bis zum 15. Juni 1999 bewilligungskonform auszugestalten. S.________ beschwerte sich dagegen erfolglos beim Regierungsrat und beim Verwaltungsgericht des Kantons Nidwalden, welche die Frist für die Umnutzung als Grünfläche jeweils neu ansetzten.