Citation: 9C_194/2018 E. 5.1.2

5.1.2. Die Beschwerdeführerin schöpfte das medikamentöse Therapieangebot unbestrittenermassen bei Weitem nicht aus, dies obwohl aus fachärztlicher Sicht - wie dargelegt - eine psychopharmakologische Behandlung als sinnvoll erachtet und eine Unfähigkeit zur Therapieadhärenz verneint wurde. Ebenfalls unbestritten blieb die Feststellung, dass die ambulante psychotherapeutische Behandlung in Zeiten einer mittelgradigen depressiven Symptomatik nur alle zwei Wochen stattfand, während in Phasen ausgewiesener leichter Depression wöchentliche Sitzungen durchgeführt wurden. Der vorinstanzliche Schluss, wonach ein krankheitsbedingter Leidensdruck zu verneinen sei, ist damit nicht zu beanstanden.