Citation: I 278/06 18.05.2007 E. 5

Zu prüfen sind die erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigung. 5.1 Die Vorinstanz hat das Valideneinkommen mit Fr. 62'105.- ermittelt, indem sie den zuletzt erzielten Lohn von Fr. 4700.- (x 13) im Jahre 2001 auf das Jahr 2002 hochrechnete. Dieser Wert ist nicht zu beanstanden und wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu Recht nicht bestritten. Für die Festsetzung des Invalideneinkommens zog die Vorinstanz die Tabellenlöhne gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE 2002, Tabelle TA1, Anforderungsniveau 4, Männer: Fr. 4557.-) bei und rechnete den auf 40 Wochenstunden basierenden Wert auf die betriebsübliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden im Jahre 2002 hoch und reduzierte ihn entsprechend dem Grad der Arbeitsunfähigkeit (50 %) sowie um den leidensbedingten Abzug (vgl. BGE 126 V 75 E. 5 S. 78 ff.) von 10 %, woraus ein Invalideneinkommen von Fr. 25'654.- resultierte. Der Beschwerdeführer macht geltend, für die leidensbedingte Einschränkung und die fehlende Berufserfahrung sei ein höherer Abzug gerechfertigt. Zu berücksichtigen sind vorliegend hauptsächlich die Kriterien der leidensbedingten Einschränkung und des Beschäftigungsgrades. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist dem Aspekt der fehlenden Dienstjahre, wenn überhaupt, nur marginal Rechnung zu tragen, weil die Bedeutung der Dienstjahre im privaten Sektor abnimmt, je niedriger das Anforderungsprofil ist (BGE 126 V 75 E. 5a/cc S. 79 mit Hinweis). Kaum ins Gewicht fällt auch das Alter des Versicherten (Jahrgang 1950), weil Hilfsarbeiten auf dem hier massgebenden hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG; Art. 28 Abs. 2 IVG in der bis 31. Dezember 2002 gültig gewesenen Fassung) grundsätzlich altersunabhängig nachgefragt werden und sich das Alter bei Hilfsarbeitertätigkeiten nicht lohnsenkend, sondern im Anforderungsniveau 4 bis zum Lebensalter 63/65 sogar lohnerhöhend auswirkt (LSE 2002, Tabelle TA9; vgl. auch Urteile I 45/06 vom 5. März 2007, E. 8.2, und I 745/05 vom 14. Februar 2006, E. 2.4.5). Es sind demnach keine triftigen Gründe ersichtlich, welche eine von der Vorinstanz abweichende Ermessensausübung im Sinne einer Erhöhung des Abzugs rechtfertigten könnten (vgl. BGE 126 V 75 E. 6 S. 81). 5.2 Eine Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen (Valideneinkommen von Fr. 62'105.-; Invalideneinkommen von Fr. 25'654.-) führt zu einem Invaliditätsgrad von 59 % (zur Rundung: BGE 130 V 121), womit Anspruch auf eine halbe Rente besteht.