Citation: 5C.279/2002 14.03.2003 E. A

Die Baugenossenschaft A.________ mit Sitz in Luzern ist Eigentümerin des Grundstücks Nr. 00. Auf dem Grundstück lasten fünf Inhaberobligationen mit Grundpfandverschreibungen. Vier Titel wurden am 22. Dezember 1992 öffentlich beurkundet und im 2. bis 5. Rang eingetragen. Die Baugenossenschaft A.________ anerkannte darin, den Inhabern der Obligationen Beträge von insgesamt 3.4 Mio. Franken zu schulden, und stellte die daherigen Forderungen je durch Grundpfandverschreibungen sicher. Zur Errichtung dieser vier Inhaberobligationen mit Grundpfandverschreibungen hatte sich die Baugenossenschaft A.________ gegenüber der Baugenossenschaft B.________ in einer Vereinbarung vom 22. Dezember 1992 verpflichtet (Ziffer 1). Gemäss Vereinbarung vom 22. Dezember 1992 wurden die neu errichteten vier Inhaberobligationen mit Grundpfandverschreibungen der Baugenossenschaft B.________ ausgehändigt, die sie einem Kontokorrentkonto der Baugenossenschaft A.________ zum Nominalwert von 3.4 Mio. Franken gutschrieb (Ziffer 2). Gemäss Vereinbarung vom 22. Dezember 1992 gab die Baugenossenschaft B.________ die zwei Inhaberobligationen mit Grundpfandverschreibungen im 4. und 5. Rang, lautend über insgesamt 1.6 Mio. Franken, an die K.________ AG weiter. Sie beglich damit - nebst einer Barzahlung - eine Forderung der K.________ AG gegen X.________ in gleicher Höhe. Zuvor hatte die K.________ AG ihre Forderung gegen X.________ an die Baugenossenschaft B.________ abgetreten (Ziffern 3-7).