Citation: 4A_409/2017 E. 4.3

4.3. Das Zustandekommen eines Vertrags setzt nach Art. 2 Abs. 1 OR die Einigung über sämtliche wesentlichen Vertragspunkte voraus (BGE 127 III 248 E. 3d S. 254; Urteile 4A_642/2015 vom 29. Juli 2016 E. 3.2; 4A_152/2013 vom 20. September 2013 E. 2.3). Wer objektiv unwesentliche Punkte als Bedingung seines Vertragswillens ansieht, muss das deutlich zu erkennen geben (BGE 118 II 32 E. 3d S. 34 mit Hinweisen). Soweit es an einer Absprache über weitere Nebenpunkte fehlt, hindert dies das Zustandekommen des Vertrags nicht (siehe BGE 103 II 190 E. 2; Urteile 4C.246/2003 vom 30. Januar 2004 E. 6; 4C.265/1994 vom 20. Januar 1995 E. 2a). Damit ist nicht gesagt, dass sich die Vertragsparteien nachträglich die nicht geregelten Nebenpunkte einseitig aufzwingen könnten, wie dies der Beschwerdeführer befürchtet. Zunächst kann offen bleiben, ob die Vereinbarung der (über die Grundpfandsicherung hinausgehenden) Sicherheiten vorliegend zu den (objektiv oder subjektiv) wesentlichen Punkten gehörte, wie dies der Beschwerdeführer geltend macht. Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz stand nämlich ein Verzicht auf die Verpfändung des Pensionskassenguthabens am 6. Mai 2011 nicht mehr zur Diskussion, sodass darüber eine Einigung erzielt wurde. Abgesehen davon legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist dem angefochtenen Urteil nicht zu entnehmen, welche Punkte der schriftlichen Vertragsunterlagen objektiv oder subjektiv wesentlich im Sinne von Art. 2 Abs. 1 OR sein sollen, die nicht bereits Gegenstand der Einigungen vom 6. beziehungsweise 13. Mai 2011 bildeten. Schliesslich genügt der pauschale Einwand, die Beschwerdegegnerin verstosse mit ihrem Vorgehen "auch klar gegen den Konsumentenschutz", den Begründungsanforderungen im bundesgerichtlichen Verfahren (Erwägung 2.1) nicht, zumal jedenfalls das Bundesgesetz über den Konsumkredit (KKG; SR 221.214.1) nicht Anwendung findet (siehe Art. 7 Abs. 1 lit. a und e KKG).