Citation: K 92/02 10.02.2003 E. 3

Soweit die Helsana geltend macht, es wäre Aufgabe des kantonalen Gerichtes gewesen, die fehlenden Akten, um welche sie sich im Verwaltungsverfahren erfolglos bemüht habe, einzufordern und die Sache zu beurteilen, kann ihr nicht beigepflichtet werden. Denn es steht im pflichtgemässen Ermessen der Beschwerdeinstanz, weitere Abklärungen selber vorzunehmen oder in Aufhebung der Verfügung die Sache zu diesem Zwecke an die Verwaltung zurückzuweisen (BGE 127 V 231 Erw. 2a mit Hinweisen). Im Übrigen kann - entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung - auch nicht die Rede davon sein, dass die Vorinstanz die Helsana verpflichtet hätte, genau dieselben Abklärungen nochmals vorzunehmen, lassen sich doch den vom Versicherten aufforderungsgemäss (Schreiben der Helsana vom 20. Juli und 5. Oktober 1999) am 12. Oktober 1999 eingereichten Jahresrechnungen 1996-1998 und der von ihr am 19. Januar 2000 verlangten Auskunft, ob W.________ in der Lohnbuchhaltung aufgeführt sei (Schreiben des Rechtsvertreter des Versicherten vom 25. Januar 2000), die entscheidwesentlichen Angaben (wieweit W.________ in den von der Vorinstanz genannten leichteren Tätigkeiten wie Auftrags- und Offertwesen etc. ausgelastet werden könnte und welche Verdiensteinbusse dies mit sich bringen würde) nicht entnehmen und finden sich in den Akten keine Hinweise für vom Krankenversicherer getätigte weitere Schritte. Ebenso wenig ist bereits mit Blick darauf, dass der Beschwerdegegner den Aufforderungen der Helsana zur Einreichung von Unterlagen bzw. Erteilung von Auskünften nachgekommen ist (wenn auch auf das Schreiben vom 20. Juli 1999 erst mit einiger Verzögerung) und mithin seine Mitwirkungspflicht nicht verletzt hat, ersichtlich, inwiefern das kantonale Gericht dem Versicherten im Rückweisungsentscheid nicht eine volle (vgl. SVR 1995 IV Nr. 51 Erw. 3a), sondern aufgrund eines Mitverschuldens an der Entstehung des Prozesses nur eine reduzierte Parteientschädigung hätte zusprechen sollen (vgl. dazu SVR 1999 ALV Nr. 21 S. 52 Erw. 4b mit Hinweisen), wie die Beschwerdeführerin geltend macht.