Citation: 7B_448/2023 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche antizipierte Beweiswürdigung, eine Verletzung von Art. 139 Abs. 2 StPO und eine Verletzung des Beschleunigungsgebots. Die Vorinstanz lehne die Abnahme des beantragten Beweismittels (Einholung eines Verlaufsberichts bei den behandelnden Ärzten) zu Unrecht ab. Seit der Gutachtenserstellung im März 2023 habe sich sein Status durch die mehrmonatige Behandlung und durch die Depotmedikation erheblich verändert. Die Vorinstanz delegiere die Arbeit "nach unten", indem sie die Staatsanwaltschaft anweise, bis zum Verlängerungszeitpunkt (d.h. bis am 25. September 2023) einen Verlaufsbericht einzuholen, um Ersatzmassnahmen zu prüfen. Dadurch habe die Vorinstanz eine massive Verfahrensverzögerung von mehreren Wochen zu verantworten und das Beschleunigungsgebot verletzt (Beschwerde S. 6, 8 f.).