Citation: 6B_56/2024 E. 2.5.3

2.5.3. Der Beschwerdeführer moniert, die Annahme der Vorinstanz, wonach B.C.A.________ sowohl auf dem Faxdokument (Seite 4 der Schlussrechnung Nr. xxx; kantonale Akten, StA act. 2.21) als auch auf dem zweiten Exemplar dieser Rechnungsseite (kantonale Akten, StA act. 9.6) handschriftliche Notizen angebracht habe, um die Dokumente mit der Baustelle "J.________" in Verbindung zu bringen, sei willkürlich. Bei der Schrift von B.C.A.________ handle es sich nämlich um jene in der Schnurschriftvariante. Die Schrift in Grossbuchstaben stamme klar von einer anderen Person. Ebenso willkürlich sei, wenn die Vorinstanz festhalte, B.C.A.________ hätte (in beiden Fällen) die letzte Seite der Schlussrechnung Nr. xxx kaum angeschrieben, wenn sie bereits über die gesamte Schlussrechnung verfügt hätte. Dies erweise sich insbesondere deshalb als falsch, weil B.C.A.________ die letzte Seite der Rechnung Nr. yyy ebenfalls handschriftlich datiert und beschriftet habe, obschon ihr diese nachweislich umfassend und nicht bloss auszugsweise vorgelegen habe (Beschwerde Ziff. III.4c S. 11 f.). Mit dem Beschwerdeführer ist einzuräumen, dass die handschriftlichen Ergänzungen auf dem Faxdokument und auf dem Dokument ohne Faxaufdruck aufgrund des unterschiedlichen Schriftbildes nicht bzw. nicht ohne unüberwindbare Zweifel ein und derselben Person zugerechnet werden können (vgl. kantonale Akten, StA act. 2.21 und StA act. 9.6). Insoweit kann der Vorinstanz in diesem Punkt nicht gefolgt werden. Nicht zu erkennen ist indessen, dass sich dieser Umstand zu Lasten des Beschwerdeführers auswirken könnte. Letztlich ist daraus nur zu folgern, dass sich bei der Beschwerdegegnerin 2 mehrere Personen mit derselben Rechnung befasst haben müssen. Die handschriftlich hinzugefügten Ergänzungen auf Seite 4 der Schlussrechnung Nr. xxx und auf Seite 3 der Rechnung Nr. yyy (kantonale Akten, StA act. 9.3) lassen, für sich allein betrachtet, keine Schlüsse hinsichtlich der Frage zu, ob die Beschwerdegegnerin 2 von Anfang an über die gesamte Schlussrechnung verfügt hat. Die Vorinstanz misst diesem Umstand im Rahmen der Beweiswürdigung keine vorrangige Bedeutung zu. Vielmehr nimmt sie eine umfassende Würdigung aller Beweise und Indizien vor und setzt sich auch eingehend mit dem Alternativszenario auseinander, wonach der Beschwerdeführer die Schlussrechnung Nr. xxx der Buchhaltung der Beschwerdegegnerin 2 abgegeben und in deren Namen auch eine zweite Rechnung über Fr. 8'617.70 ausgestellt haben könnte. Die Vorinstanz kommt allerdings überzeugend zum Schluss, dass sich - auf der Grundlage dieses Szenarios - einer plausiblen Erklärung entzieht, weshalb die Beschwerdegegnerin 2 den Betrag der Schlussrechnung von Fr. 17'136.70 nicht von Anfang an eingefordert bzw. bei Verzug gemahnt hat und weshalb die Mutter des Beschwerdeführers von F.F.________ in Bezug auf die Rechnung Nr. xxx überhaupt dokumentiert werden wollte (vgl. Urteil E. 4.4.3 S. 15 und S. 17 sowie vorstehend E. 2.4.1). Die Vorinstanz zeigt auf, dass sich Letzteres nicht nur aus den Aussagen des Baugesellschafters F.________ erschliesst (vgl. Urteil E. 4.4.3 S. 17), sondern hierzu auch zwei objektive Beweismittel vorliegen (vgl. die bereits mehrfach erwähnte Zustellung von Seite 4 der Schlussrechnung Nr. xxx mittels Fax am 16. Dezember 2013 [kantonale Akten, StA act. 2.21] sowie das zweite Exemplar derselben Rechnungsseite ohne Faxaufdruck [kantonale Akten, StA act. 9.6]). Die Überlegungen der Vorinstanz sind in sich schlüssig. Sie durfte demnach, ohne in Willkür zu verfallen, als erstellt betrachten, dass der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin 2 die Schlussrechnung Nr. xxx absichtlich vorenthielt.