Citation: 8C_75/2023 E. 5.3

5.3. Sodann rügt die Beschwerdeführerin, das kantonale Gericht sei betreffend die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit fälschlicherweise nur der Expertise des Dr. med. C.________ gefolgt und habe nicht auf den Bericht des behandelnden Psychiaters Dr. med. D.________ vom 13. April 2021 sowie die Angaben der Psychiatrie Baselland (vgl. Berichte vom 29. April 2020 und 29. November 2021) abgestellt. Dabei lässt sie ausser Acht, dass die Vorinstanz sämtlichen dieser ärztlichen Angaben hinreichend Rechnung getragen hat. Die daraus im Rahmen der Beweiswürdigung gezogenen Schlussfolgerungen halten daher ohne Weiteres vor Bundesrecht stand (vorinstanzliche Erwägung 11). Ausserdem ist - abgesehen davon, dass im angefochtenen Urteil auch dazu Stellung genommen wird - auf den Unterschied zwischen Behandlungs- und Begutachtungsauftrag hinzuweisen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc; Urteile 9C_561/2018 vom 8. Februar 2019 E. 5.3.2.2 und 8C_740/2010 vom 29. September 2011 E. 6). Macht die Beschwerdeführerin schliesslich geltend, es sei "durchaus möglich", dass krankheitsbedingte Faktoren einen grösseren Einfluss hätten als im psychiatrischen Gutachten dargelegt, so greift dies ebenfalls zu kurz. Denn eine Beweiswürdigung ist nicht bereits dann willkürlich (zum Begriff: BGE 140 III 16 E. 2.1 mit Hinweisen), wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst, wenn der Entscheid - im Ergebnis - offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Fehler beruht (BGE 144 I 28 E. 2.4 mit Hinweisen). Das ist hier nicht der Fall. Auch anhand der sonstigen Vorbringen ist nicht zu ersehen, inwieweit das angefochtene Urteil auf einer Fehlinterpretation der medizinischen Akten im Sinne einer willkürlichen respektive unvollständigen Beweiswürdigung beruhen soll. Demzufolge verletzt der Verzicht des kantonalen Gerichts auf ergänzende Abklärungen keine Beweiswürdigungsregeln (Art. 43 Abs. 1 und 61 lit. c ATSG; antizipierende Beweiswürdigung; BGE 144 V 361 E. 6.5; 136 I 229 E. 5.3). Eine Verletzung des Anspruchs auf ein faires Verfahren (Waffengleichheit; Art. 6 Ziff. 1 EMRK) liegt ebenso wenig vor. Die im angefochtenen Urteil enthaltenen Feststellungen zur Arbeitsfähigkeit bleiben somit für das Bundesgericht verbindlich (E. 1 hievor; BGE 132 V 393 E. 3.2).