Citation: 8C_325/2014 E. 4.1.1

4.1.1. Massgebend für die Beurteilung der Unfallschwere ist der augenfällige Geschehensablauf mit den sich dabei entwickelnden Kräften, nicht jedoch Folgen des Unfalles oder Begleitumstände, die nicht direkt dem Unfallgeschehen zugeordnet werden können (SVR 2012 UV Nr. 2 S. 3, 8C_100/2011 E. 3.4 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 137 V 199; vgl. auch SVR 2013 UV Nr. 3 S. 7, 8C_398/2012 E. 5.2 Ingress mit Hinweisen). Das Bundesgericht hat Stürze beim Skifahren, teilweise verursacht durch Kollisionen mit anderen Skifahren, in der Regel als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unfällen qualifiziert (Urteil 8C_785/2009 vom 16. Juni 2010 E. 7.3 mit zahlreichen Hinweisen; vgl. auch Urteil 8C_53/2011 vom 30. Mai 2011 E. 4.1.1). Gleich eingestuft wurden auch ein äussert wuchtiger Drehsturz eines Skifahrers mit heftigem Aufschlag des Kopfes auf der Piste (Urteil 8C_744/2009 vom 8. Januar 2010 E. 10) und ein Unfall, bei dem eine Skifahrerin von einem Snowboarder angefahren und in die Luft geworfen wurde und auf Rücken sowie Kopf stürzte (Urteil U 369/05 vom 23. November 2006 E. 7.1 und 7.2.1). Ein Ereignis im eigentlichen mittleren Bereich wurde angenommen bei einem Versicherten, der von einem anderen Skifahrer von hinten angefahren wurde, stürzte, sich mehrmals überschlug und eine Zeitlang benommen liegen blieb (in den Urteilen 8C_53/2011 E. 4.1.1 und 8C_785/2009 E. 7.3 erwähntes Urteil U 264/97 vom 12. August 1999 Sachverhalt A und E. 6c, nicht publ. in: RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29), und bei einem Skifahrer, der nach einem Sturz beim Skifahren mit der rechten Gesichtshälfte auf der gefrorenen Piste aufschlug und danach einige Zeit bewusstlos liegen blieb (Urteil U 63/07 vom 7. Februar 2008 E. 3.2). Demgegenüber wurde bei einem Skifahrer, welcher der Kollision mit einem anderen Skifahrer ausweichen musste und in der Folge mit dem Kopf mit voller Wucht gegen einen Baum prallte, unter Berücksichtigung eines besonders heftigen Aufpralls und einer entsprechenden Krafteinwirkung ein Ereignis im Grenzbereich zu den schweren Unfällen bejaht (Urteil 8C_42/2009 vom 1. Oktober 2009 Sachverhalt A, E. 5.2 und 5.3; vgl. auch Urteil 8C_785/2009 E. 7.3).