Citation: 6P.69/2006 05.05.2006 E. 9

Der Beschwerdeführer ersucht in beiden Verfahren um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Seine finanzielle Bedürftigkeit ist ausgewiesen. Die Nichtigkeitsbeschwerde, die vor Ausfällung des Urteils des Kassationshofes vom 31. März 2006 betreffend "Schenkkreise" der vorliegenden Art eingereicht worden ist, war nicht von vornherein aussichtslos. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist insoweit gutzuheissen. Demgegenüber war die staatsrechtliche Beschwerde in Anbetracht der darin erhobenen Rügen von vornherein ohne Aussicht auf Erfolg. Das Gesuch ist insoweit abzuweisen. Somit hat der Beschwerdeführer im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde eine Gerichtsgebühr von Fr. 1'000 zu zahlen und ist seinem Vertreter, Advokat Dr. Willy Fraefel, Basel, im Verfahren der Nichtigkeitsbeschwerde eine Entschädigung von Fr. 1'500.-- aus der Bundesgerichtskasse auszurichten.