Citation: 5A_120/2024 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung von Art. 6 Ziff. 1 EMRK sowie Art. 29 und 30 BV geltend, weil das Obergericht das von ihm gegen das verfahrensleitende Mitglied der KESB gestellte Ablehnungsbegehren abgewiesen hat. Nach den Feststellungen des Obergerichts hat der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren beanstandet, dass die KESB ihren Entscheid bereits vor der Anhörung der Eltern getroffen habe. Dies lasse sich den entsprechenden Anhörungsprotokollen entnehmen. Indes, so die Vorinstanz weiter, sei der Beschwerdeführer am 11. Juli 2023 und damit vor Ausfällung des Entscheids der KESB am 20. Juli 2023 angehört worden. Damit habe die Behörde ihre aus Art. 21 Abs. 1 des Gesetzes (des Kantons Bern) vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG/BE; BSG 155.21) fliessende Pflicht erfüllt, die Partei vor dem Entscheid anzuhören. Soweit der Beschwerdeführer sinngemäss die Befangenheit eines der drei Behördenmitglieder geltend machen sollte, erweise sich dies als verspätet. Ein allfälliger Ablehnungsanspruch sei verwirkt.