Citation: 5A_747/2020 E. 3.1.1

3.1.1. Dem angefochtenen Entscheid zufolge würde ein allfälliger Zuschlag zur Ausgleichsforderung einen zusätzlichen, konjunkturellen Mehrwert abgelten, weshalb die Rechnung des Beschwerdeführers auch berücksichtigen müsste, welchen Wert die Sache im Zeitpunkt der Investition hatte. Im konkreten Fall seien die Liegenschaften U.________strasse vvv und www in V.________ (ZH) im Jahr 1994 gekauft worden. Die vom Beschwerdeführer behaupteten Schenkungen - teils Schulderlass, teils Barschenkung - seien zu Weihnachten 2007 erfolgt. Das Obergericht hält dem Beschwerdeführer vor, dies in seiner Rechnung nicht zu berücksichtigen. Er zeige überhaupt keine konjunkturelle Wertsteigerung auf, begründe er die Aufwertung doch ausdrücklich mit "Renovation, Umbau und Erweiterungsbauten", was den jeweiligen investierenden Gütermassen zugute gekommen wäre, aber gerade keine Aufwertung seiner Ersatzforderung nach sich zöge. Zudem gehe der Beschwerdeführer davon aus, die Investition aus seinem Eigengut ins Verhältnis zum ganzen Eigenkapital setzen zu können. Auch das ist laut Vorinstanz nicht richtig, weil es nur um einen allfälligen konjunkturellen " Mehr -Wert" seit der entsprechenden Investition gehe. Dieser sei auf die beteiligten Gütermassen zu verteilen, und zwar im Verhältnis zu deren Beteiligungen während der Dauer der konjunkturellen Wertvermehrung. Der Beschwerdeführer habe eine solche Rechnung nicht angestellt und so für eine Aufwertung seiner Ersatzforderung keine tragfähige Begründung gegeben. Insbesondere habe er keine Behauptungen aufgestellt, über die allenfalls Beweis hätte erhoben werden können, denn das Beweisverfahren habe nur Punkte zu klären, die streitig und für den Entscheid erheblich sind. Die Vorinstanz kommt zum Schluss, dass es bei der Ersatzforderung in der nominalen Höhe von Fr. 500'000.-- bleibe; der zusätzliche Anteil von Fr. 658'952.-- sei nicht zu berücksichtigen.