Citation: 5A_996/2014 E. 3.1

3.1. In seinen Ausführungen verquickt der Beschwerdeführer die Tatbestände von Art. 193 ZGB und Art. 288 SchKG, welche indes unabhängig voneinander bestehen und je eigene Voraussetzungen haben (BGE 127 III 1 E. 2a S. 4 f.; STAEHELIN, Basler Kommentar, N. 21 zu Art. 285 SchKG). Soweit der Tatbestand von Art. 193 ZGB erfüllt wäre, worauf in der folgenden Erwägung einzugehen ist, könnte die sich einzig auf den zwischen Mutter und Töchtern im Jahr 2010 geschlossenen "Erbvorausbezugsvertrag" beziehende Anfechtungsklage insofern zielführend sein, als die gemäss Art. 193 ZGB in der Betreibung gegen den Vater haftenden Grundstücke der Zwangsvollstreckung zugeführt werden könnten, soweit in Bezug auf die Weiterübertragung an die Töchter die spezifischen Anfechtungsvoraussetzungen gemäss Art. 288 SchKG erfüllt wären. Sind hingegen die Voraussetzungen von Art. 193 ZGB nicht nachgewiesen, müsste sich die Anfechtungsklage unter verfahrensmässiger Einbeziehung der Mutter auch auf den Abtretungsvertrag vom 21. Mai 2003 beziehen, damit die betreffenden Grundstücke - die Erfüllung der Fristen und Tatbestandsvoraussetzungen gemäss Art. 288 SchKG in Bezug auf beide Rechtsgeschäfte vorausgesetzt - der gegen den Vater gerichteten Zwangsvollstreckung zugeführt werden könnten.