Citation: 5A_346/2018 E. 3.2.1

3.2.1. Gemäss Art. 97 Abs. 2 SchKG wird nicht mehr gepfändet als nötig ist, um die pfändenden Gläubiger für ihre Forderungen samt Zinsen und Kosten zu befriedigen. Allgemein darf der Wert der gepfändeten Gegenstände die durch diese Bestimmung gesetzte Grenze, welche die Berücksichtigung einer vernünftigen Spanne (z.B. infolge von Widerspruchsrechten) erlaubt, nicht wesentlich überschreiten (vgl. BGE 132 III 281 E. 2; FOËX, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 2. Aufl. 2010, N. 22 ff. zu Art. 97; DE GOTTRAU, in: Commentaire romand, Poursuite et faillite, 2005, N. 17, 18 zu Art. 97).