Citation: 2C_739/2022 E. 4.1

4.1. Zusammengefasst erwog die Vorinstanz, dass bereits die lange Freiheitsstrafe, welche das Obergericht des Kantons Zürich mit dem Urteil vom 6. Februar 2019 gegen den Beschwerdeführer verhängte, die Schwere der durch ihn begangenen Rechtsverletzung unterstreiche. Hinzu komme, dass es sich bei der Gehilfenschaft zum Raub, welcher der Beschwerdeführer schuldig gesprochen wurde, um eine Anlasstat für die obligatorische Landesverweisung im Sinne von Art. 121 Abs. 3 lit. a BV und Art. 66a Abs. 1 lit. c StGB handle. Damit sei das Kriterium der hinreichend schweren Gefahr für die Gesellschaft im Sinne der Rechtsprechung zu Art. 5 Abs. 1 Anhang I FZA zu bejahen (angefochtenes Urteil E. 7.5.2.1). Zudem müsse dem Beschwerdeführer angesichts der Tatumstände sowie seiner Vorstrafen eine - gemessen an den begangenen und im Wiederholungsfall drohenden Rechtsgüterverletzungen - hinreichende Rückfallgefahr attestiert werden (angefochtenes Urteil E. 7.5.2.2).