Citation: 4C.25/2007 20.04.2007 E. 4

Der Kläger missachtet diese Regeln. Er unterbreitet seine eigene Sachverhaltsdarstellung, wobei er sich zwar verschiedentlich formell auf Art. 64 OG beruft, aber nicht in rechtsgenüglicher Weise eine Ausnahme von der Sachverhaltsbindung des Bundesgerichts aufzuzeigen vermag. Weiter macht er mehrfach eine Verletzung des Beweisführungsanspruchs nach Art. 8 ZGB geltend, verkennt dabei aber, dass die Vorinstanz einzig die Frage der Verjährung entschieden hat. Dazu spielte es mit Blick auf die gleichbleibenden Verjährungsbestimmungen weder eine Rolle, ob das Vertragverhältnis der Parteien als Generalunternehmervertrag oder als einfacher Werkvertrag zu qualifizieren ist, noch war es nötig, die Beweise zur tatsächlichen Mangelhaftigkeit des Werks abzunehmen. Entscheidend war einzig, ob bei Annahme der geltend gemachten Mängel diese von der Beklagten arglistig verschwiegen worden waren. Zu dieser entscheidwesentlichen Frage hat der Kläger indessen keine Beweise angeboten, die in Verletzung des Beweisführungsanspruchs nicht abgenommen worden wären. Er beruft sich nur auf Beweise zur Mangelhaftigkeit des Werks und damit auf (noch) nicht entscheiderhebliche Tatsachen. Die Mangelhaftigkeit wurde für die Beurteilung der Verjährung angenommen, musste aber letztlich nicht entschieden werden. Schliesslich behauptet der Kläger eine Verletzung von Art. 371 OR in Verbindung mit Art. 210 Abs. 3 OR, lässt dazu aber jegliche sachdienliche Begründung vermissen. Die Berufungsschrift vermag den Begründungsanforderungen nicht zu genügen. Dies umso mehr, als die Begründungen der staatsrechtlichen Beschwerde und der Berufung über weite Strecken übereinstimmen und bei dieser Sachlage ein strenger Massstab an die formellen Erfordernisse der beiden Rechtsmittel anzulegen ist (BGE 116 II 745 E. 2b S. 748). Daher kann auf die Berufung mangels rechtsgenüglicher Begründung nicht eingetreten werden.