Citation: 5P.426/2002 17.01.2003 E. 5

Der unterliegende Beschwerdeführer wird kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 OG). Sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren muss abgewiesen werden, zumal der Beschwerdeführer den entsprechenden Antrag mit keinem Wort begründet (Art. 152 OG; BGE 126 III 209 E. 6, unveröffentlicht). Das Kassationsgericht hat dem Beschwerdeführer neu Frist zur Leistung der Prozesskaution angesetzt. In der Regel erneuert das Bundesgericht in seinem Urteil diese Fristansetzung, wenn es der staatsrechtlichen Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuerkannt hat (Birchmeier, Bundesrechtspflege, Zürich 1950, N. 4c zu Art. 94 OG, S. 405). Vorliegend ist allerdings zu beachten, dass das Obergericht bereits vor Einreichung der staatsrechtlichen Beschwerde und des Gesuchs um aufschiebende Wirkung auf die Berufung des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist und das Berufungsverfahren lediglich eingestellt hat, was die Kosten- und Entschädigungsfolgen der Berufung des Beschwerdeführers und die Berufung der Beklagten im kantonalen Verfahren angeht. Die entsprechenden Beschlüsse hat der Präsident der II. Zivilabteilung vorbehalten, indem er die aufschiebende Wirkung nur zuerkannt hat, soweit das Gesuch nicht gegenstandslos ist bzw. geworden ist. Eine neue Fristansetzung zur Leistung der Prozesskaution fällt unter diesen Umständen ausser Betracht.