Citation: 6B_208/2015 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz nimmt an, die Umschreibung des Sachverhalts erfülle die Anforderungen von Art. 325 StPO. Eine Zuordnung der entstandenen Verletzungen zu den Handlungen der Beteiligten sei beim Tatbestand des Raufhandels nicht erforderlich. Beim Anklagepunkt der schweren bzw. versuchten schweren Körperverletzung lege die Anklageschrift zunächst dar, dass der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte Y.________ dem Opfer im Rahmen des umschriebenen Raufhandels in Mittäterschaft schwere Verletzungen beigebracht hätten, indem sie jenem mehrere Faustschläge ins Gesicht und zahlreiche Fusstritte an den Kopf und den Oberkörper versetzt hätten. Daran anschliessend schildere die Anklageschrift, wie der Beschwerdeführer gegen das Opfer tätlich geworden sei. Auch dieser Vorhalt sei in beinahe exemplarischer Bestimmtheit abgefasst. Bei der Anklage auf mittäterschaftlich begangene schwere Körperverletzung müsse nicht dargelegt werden, welcher Mittäter genau welche Verletzung verursacht habe (angefochtenes Urteil S. 23 f.). In Bezug auf den Anklagepunkt der groben Verkehrsregelverletzung führt die Vorinstanz aus, die Anklageschrift nehme sehr wohl Stellung zum subjektiven Tatbestand. Es handle sich um eine Umschreibung entsprechend dem Straftatbestand. Diese genüge den Anforderungen des Anklageprinzips (angefochtenes Urteil S. 25).