Citation: 6B_1035/2023 E. 3.2

3.2. Soweit der Beschwerdeführer bemängelt, die Vorinstanz hätte sein Gesuch um amtliche Verteidigung nicht ohne medizinisches Gutachten abweisen dürfen, da sie nicht über die Qualifikation für die Beurteilung der Wirkungen der von ihm eingenommenen Medikamente auf seine Prozessfähigkeit verfüge, beschränkt er sich darauf, seine bereits vor der Vorinstanz geltend gemachten Bedenken hinsichtlich der (Neben-) Wirkungen zu konkretisieren. Damit vermag er die vorinstanzlichen Feststellungen, anhand der Akten und mündlichen Hauptverhandlung zeige sich, dass er seine Verfahrensinteressen sowohl schriftlich als auch mündlich ausreichend wahren könne, zumal es sich hier um einen Bagatellfall im Sinne von Art. 132 Abs. 1 lit. b i.V.m. Abs. 2 und 3 StPO handle (vgl. angefochtenes Urteil E. 1.2 S. 4 f.), allerdings nicht als willkürlich oder sonstwie rechtswidrig auszuweisen und ebenso wenig die Notwendigkeit einer medizinischen Begutachtung darzutun.