Citation: 2C_372/2023 E. 9.3

9.3. Zur Möglichkeit der Wiedereingliederung im Heimatland erwog die Vorinstanz, die Beschwerdeführerin habe ihre Kindheit und Jugend in Nigeria verbracht. Zudem sei sie vor ihrer Festnahme mehrmals nach Nigeria gereist, allein im Jahr 2013 habe sie dort dreimal ihren zweiten Ehemann besucht. Während des Strafvollzugs habe sie den Kontakt zu ihrer Mutter in Nigeria aufrechterhalten. Sie habe in Nigeria den Coiffeurberuf erlernt und ein Wiedereinstieg in diese Tätigkeit sei denkbar. Daraus schloss die Vorinstanz zu Recht, dass eine Rückkehr nach Nigeria der Beschwerdeführerin zumutbar ist. Zwar ist die Wiedereingliederung mit gewissen Schwierigkeiten verbunden, was die Beschwerdeführerin auch mit den Einwänden unterstreicht, ihr Vater sei sehr nachtragend und könne nicht akzeptieren, dass sie im Gefängnis war, und als geschiedene Frau mit einem Kleinkind würde sie in Nigeria wirtschaftlich nicht Fuss fassen können. Trotz diesen Schwierigkeiten erscheint die Rückkehr der Beschwerdeführerin angesichts ihrer dort verbrachten Kindheit und Jugend und der zweifellos noch vorhandenen Verbindungen zum Heimatland nicht unzumutbar.