Citation: 1G_2/2022 E. 1.3

1.3. Mit seiner Beschwerde in Strafsachen vom 3. Oktober 2022 beantragte A.________ in Bezug auf die Kostenfolgen ausdrücklich, dass die ihm im Falle einer Beschwerdegutheissung zustehende Entschädigung direkt an seinen Rechtsvertreter auszurichten sei. In seinem Urteil 1B_519/2022 beurteilte das Bundesgericht zwar, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, hielt indes in E. 3 ohne weitere Ausführungen und insbesondere ohne Bezugnahme zum Verfahrensantrag fest, dass diese an den Beschwerdeführer zu entrichten sei. Dabei handelt es sich um ein Versehen und blieb somit ein Verfahrensantrag effektiv unbeurteilt. Da der Beschwerdeführer im Urteil 1B_519/2022 - soweit die Beschwerde nicht gegenstandslos wurde - obsiegte, wäre dem Antrag praxisgemäss zu entsprechen gewesen (vgl. Urteile 1B_78/2022 vom 2. März 2022 E. 3.2; 6B_764/2021 vom 18. August 2021 E. 3.2, 6B_1451/2019 vom 11. Juni 2020 E. 3.2; 6B_1038/2017 vom 31. Juli 2018 E. 4). Das Revisionsgesuch ist dementsprechend gutzuheissen. Die Dispositivziffer 4 des Urteils 1B_519/2022 ist folglich aufzuheben und dahingehend neu zu fassen, dass die zugesprochene Parteientschädigung von Fr. 4'000.-- direkt an den Rechtsvertreter auszurichten ist.