Citation: 8C_502/2023 E. A

Der 1975 geborene A.________, gelernter Polybauer (Fassadenbau), bezog seit September 2018 Taggelder der Arbeitslosenversicherung und war dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 4. März 2020 wollte er sich - so die Angaben in der eingereichten Schadenmeldung UVG für arbeitslose Personen - auf das Sofa legen, wobei ihm der Oberarm beim Abstützen mit dem rechten Unterarm "aus dem Gelenk gesprungen" sei. Die erstbehandelnde Allgemeinmedizinerin Dr. med. B.________, diagnostizierte eine Partialruptur der Supraspinatussehne an der rechten Schulter. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld). Nach arthroskopischen Eingriffen und einem vom 28. September bis 2. November 2021 dauernden Aufenthalt in der Klinik C.________ setzte die Suva A.________ über die Einstellung der Leistungen per 31. Januar 2022 in Kenntnis, da von der Fortsetzung der Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands mehr erwartet werden könne. Aufgrund der Einholung einer medizinischen Zweitmeinung verlängerte sie das Taggeld bis Ende Februar 2022. Mit Verfügung vom 8. Februar 2022 verneinte die Suva den Anspruch auf eine Invalidenrente; ebenso wenig sei eine Integritätsentschädigung geschuldet. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 2. September 2022 fest.