Citation: 2C_1208/2013 E. 2.3

2.3. Da der freizügigkeitsrechtliche Bewilligungsanspruch deklaratorischer Natur ist (BGE 136 II 329 E. 2.2 mit Hinweisen), wurde dem Rechtsmittel an das Bundesgericht dennoch aufschiebende Wirkung beigelegt und das Verfahren nicht sofort beendet, um der Beschwerdeführerin Gelegenheit zu geben, ihren Anspruch und die entsprechenden Voraussetzungen im von ihr anhängig gemachten kantonalen Bewilligungsverfahren dartun zu können. Dieses ist inzwischen erstinstanzlich negativ abgeschlossen und der bisherige Wegweisungsentscheid durch einen neuen ersetzt worden; das entsprechende Beschwerdeverfahren ist beim Staatsrat hängig und das Kantonsgericht hat das bei ihm offene und vor Bundesgericht einzig Gegenstand bildende ursprüngliche Beschwerdeverfahren am 9. Januar 2015 abgeschrieben, ohne dass dieser Entscheid seinerseits beim Bundesgericht angefochten worden wäre. Der ursprünglich angefochtene Zwischenentscheid ist mit dem Dahinfallen des Verfahrens in der Sache selber gegenstandslos geworden, was zur Folge hat, dass auch das bundesgerichtliche Verfahren mangels eines fortbestehenden Anfechtungsobjekts dahinfällt.