Citation: 8C_282/2023 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer sei indessen aufgrund seines Erwerbseinkommens seit Februar 2019 nicht mehr bedürftig gewesen. Gemäss Kontoauszug vom 14. April 2022 habe ihn die Beschwerdegegnerin dennoch für die Monate Februar bis April 2019 im Gesamtbetrag von Fr. 3'993.20 unterstützt. Als Einnahmen anzurechnen seien ihr ab 1. Februar 2019 insgesamt Fr. 5'752.50 (Fr. 4'759.50 [Lohn Februar und März 2019] + Fr. 993.- [Anteil IPV für Februar bis April 2019]). Aus der Gegenüberstellung der Ausgaben (Fr. 3'993.20) und der Einnahmen (Fr. 5'752.50) resultiere ein Einnahmenüberschuss von Fr. 1'759.30. Mit dem Lohn hätte der Beschwerdeführer seine Ausgaben von Fr. 3'993.20 ab 1. Februar 2019 selber bestreiten können (und mangels Bedürftigkeit müssen), womit sich die Sozialhilfeausgaben der Beschwerdegegnerin entsprechend reduziert hätten. Der Betrag von Fr. 1'759.30 wäre dem Beschwerdeführer überdies zur freien Verfügung geblieben. Dieser Einnahmenüberschuss stehe daher nicht der Beschwerdegegnerin zu. Sie sei - mangels kantonalrechtlicher Bestimmungen analog zu Art. 62 ff. OR - um Fr. 1'759.30 ungerechtfertigt bereichert, weshalb sie dem Beschwerdeführer diesen Betrag zurückzuerstatten habe. Dies habe samt Zins von 5 % seit erstmaligem Geltendmachen des Anspruchs am 18. September 2021 (OR-analoge Verzugszinspflicht nach Art. 104 Abs. 1 OR) zu geschehen.