Citation: 6B_595/2020 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz wertet das objektive Tatverschulden des Beschwerdeführers angesichts des sehr grossen Ausmasses sowie aufgrund der Herbeiführung des verschuldeten Erfolgs, namentlich der hohen deliktischen Kadenz und des grossen betriebenen Aufwands durch die Vielzahl an Geschäften als mittelschwer bis schwer. Dabei fielen im Besonderen die schwarz an den Mitangeklagten C.________ ausgerichteten Provisionen und die unter Verwendung von gefälschten Quittungen einer nicht existierenden Firma betriebene Vertuschung in der Buchhaltung negativ ins Gewicht. Unter Einbezug der subjektiven Tatschwere, namentlich dem direktvorsätzlichen Handeln aus rein egoistischen finanziellen Beweggründen, erscheine das Gesamtverschulden immer noch als "gegen schwer". Damit falle eine Strafe, die sich im zweiten Drittel des Strafrahmens bewege, in Betracht, welche die Vorinstanz auf 5 ½ Jahre festsetzt und in Berücksichtigung des Strafmilderungsgrundes der langen Verfahrensdauer im Sinne von Art. 48 lit. e StGB um 6 Monate auf 5 Jahre herabsetzt (angefochtenes Urteil S. 179 ff.).