Citation: 5A_322/2023 E. 4.3.2

4.3.2. Mit dem Hinweis auf die Einheitlichkeit des Mutter-Kind-Verhältnisses spricht das Verwaltungsgericht den Gegenstand des mit dem Gesuch vom 30. Juni 2020 rechtshängig gemachten Verfahrens an. Weil es von einem einheitlichen Verfahrensgegenstand ausging, der auch die elterliche Sorge umfasst, brachte es die Regelung von Art. 442 Abs. 1 ZGB zur Anwendung (vgl. dazu sogleich E. 4.4). Zu diesem Themenbereich lässt sich der Beschwerde letztlich einzig entnehmen, dass die Beschwerdeführerin anderer Ansicht als die Vorinstanz ist. Eine Auseinandersetzung mit deren Argumentation findet neben dem Hinweis, diese wirke "konstruiert", indessen nicht statt. Damit geht die Beschwerdeführerin auch nicht ansatzweise auf das angefochtene Urteil ein. Ebenfalls nicht zum Gegenstand des Kindesschutzverfahrens äussert sich die Beschwerdeführerin mit der (ohnehin selbstverständlichen) Feststellung, dass im Kontext der Ehescheidung zwischen dem persönlichen Verkehr und der elterlichen Sorge unterschieden werden kann und unterschieden wird. Dies alles genügt den Begründungsanforderungen der Beschwerde in Zivilsachen nicht (vgl. vorne E. 2.1), womit hierauf nicht weiter einzugehen ist und es beim Ergebnis des angefochten Entscheids, mithin der Anwendbarkeit von Art. 442 Abs. 1 ZGB bleibt.