Citation: 4A_476/2024 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz hielt fest, der Beschwerdeführerin stehe im Zusammenhang mit dem Bauprojekt Z.________ ein verjährter Rückforderungsanspruch aus zu viel bezahlter Gewinnbeteiligung von Fr. 4'854'091.75 und ein Rückforderungsanspruch aus zu viel bezahltem Projektleitungshonorar von Fr. 902'510.-- zu. Zum Gewinnbeteiligungsanspruch führte sie zusammenfassend aus, es sei unbestritten, dass der Beschwerdegegnerin ein Anspruch auf Gewinnbeteiligung von Fr. 5'746'756.25 zustehe und die Beschwerdeführerin für die Gewinnbeteiligung Fr. 10'600'848.-- bezahlt habe. Mangels Akontoabrede könne die Beschwerdeführerin den zu viel bezahlten Betrag jedoch nicht gestützt auf die Vereinbarung zurückfordern. Die Beschwerdeführerin habe sodann zwar einen bereicherungsrechtlichen Rückforderungsanspruch, jedoch sei die relative einjährige Verjährungsfrist von aArt. 67 OR bereits am 1. Januar 2020 abgelaufen. Zum Projektleitungshonorar hielt sie zusammenfassend fest, die Beschwerdeführerin habe der Beschwerdegegnerin unbestritten Akontozahlungen von Fr. 3'130'200.-- geleistet, weshalb ihr ein vertraglicher Rückforderungsanspruch von Fr. 902'510 zustehe. Umstritten sei hingegen, ob die Bezahlung der Rechnung vom 15. Oktober 2013 über Fr. 1'188'000.-- eine weitere Akontozahlung auf das Projektleitungshonorar darstelle. Dies sei zu verneinen. Die Beschwerdeführerin mache sodann einen bereicherungsrechtlichen Rückerstattungsanspruch nicht hinreichend substanziiert geltend, weshalb ihr für den im Zusammenhang mit der Rechnung vom 15. Oktober 2013 bezahlten Betrag weder ein vertraglicher noch ein bereicherungsrechtlicher Anspruch zustehe.