Citation: 5A_625/2024 E. 4.4.3

4.4.3. Bei der Festlegung des Besuchsrechts handelt es sich um einen Ermessensentscheid, bei dessen Überprüfung sich das Bundesgericht Zurückhaltung auferlegt (s. vorne E. 4.1.2). Die Vorinstanz legt diesbezüglich ausführlich dar, weshalb die erstinstanzliche Regelung der Betreuung von A.________ nicht zu beanstanden sei, und weist dabei insbesondere darauf hin, dass das Kantonsgericht berücksichtigt habe, dass A.________ an einer Entwicklungsbeeinträchtigung leide und seit längerem keinen Kontakt mehr zum Beschwerdegegner gehabt habe. Unter diesen Umständen liegt keine Verletzung von Bundesrecht vor, wenn die Vorinstanz von einer Sistierung des Besuchsrechts des Beschwerdegegners absieht. Insgesamt bleibt es somit bei der vorinstanzlichen Erkenntnis, wonach keine objektiven Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung vorliegen und das Besuchsrecht des Beschwerdegegners nicht zu sistieren ist.