Citation: 2C_436/2024 E. 4.2

4.2. In tatsächlicher Hinsicht hat die Vorinstanz zusammenfassend folgenden Sachverhalt festgestellt: Das Veterinäramt hat am 13. April 2022, 15. Juni 2022 und 7. November 2022 in den Wohnräumlichkeiten der Beschwerdeführerin Kontrollen durchgeführt. Diese haben im Wesentlichen ergeben, dass die Beschwerdeführerin ihre Tiere in verdreckten und für die Tierhaltung ungeeigneten Räumlichkeiten gehalten hat. Für die Nager standen kein Raufutter, keine Nageobjekte und keine Einstreu zur Verfügung. Das Hausgeflügel wurde unter hygienisch unhaltbaren Bedingungen untergebracht und es waren keine geeigneten Nester und Sitzstangen vorhanden. Die beiden Hunde mussten sich ebenfalls im Haltungsbereich versäubern und die Hündin "Lady" wies gesundheitliche Einschränkungen auf. Zur Behebung der festgestellten und gegenüber der Beschwerdeführerin gerügten Mängel ergriff diese selber keine Massnahmen, insbesondere wurde kein Tierarzt beigezogen bzw. konsultiert. Des Weiteren hat die Beschwerdeführerin ohne Bewilligung und obwohl ihr dies vom Veterinäramt mehrfach untersagt worden war, weiterhin Tiere zur Weitervermittlung bei sich aufgenommen. Der Bestand an Kaninchen und Meerschweinchen wurde von der Beschwerdeführerin zwischenzeitlich sogar erheblich erhöht statt abgebaut. Die vom Veterinäramt wiederholt verfügten Anordnungen betreffend die Mängelbehebung und das Unterlassen des Angebots zur Vermittlung der Tiere wurden von der Beschwerdeführerin nur teilweise bzw. ungenügend und zum Teil überhaupt nicht umgesetzt oder befolgt. Die genannten Missstände wurden vom Veterinäramt jeweils protokolliert und fotografisch dokumentiert und die entsprechenden Kontrollprotokolle teilweise von der Beschwerdeführerin unterzeichnet.