Citation: 2A.429/2002 08.10.2002 E. 3

Die Beschwerdeführerin wendet lediglich ein, das Postamt Zürich 50 sei im Umbau gewesen und Abholungseinladungen würden in der Regel von diesem Postamt unvollständig ausgefüllt. Auch sei die nicht abgeholte Postsendung um einen Tag zu früh an die Eidgenössische Steuerverwaltung zurückgesandt worden. Zu diesen Einwendungen hat die Vorinstanz bereits Stellung genommen und sie mit haltbarer Begründung verworfen. Namentlich vermag die Beschwerdeführerin Unregelmässigkeiten bei der Postzustellung infolge der Umbauarbeiten nicht mit konkreten Hinweisen zu belegen. Dass in zwei Fällen im Jahre 2001 Abholeinladungen unvollständig ausgefüllt worden sind, lässt nicht den Schluss zu, dass im Falle der Beschwerdeführerin überhaupt keine Abholeinladung in das Postfach oder in den Briefkasten gelegt worden war. Auch die von der Beschwerdeführerin angerufenen Zeugen, A.________ als Verwaltungsrat und B.________ als Sekretärin, könnten nur bestätigen, was in der Beschwerde bereits vorgebracht wurde oder hätte vorgebracht werden müssen. Die Vorinstanz durfte ohne Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör auf die Einvernahme dieser Personen verzichten. Wenn die Vorinstanz die Beschwerde als verspätet erachtete und darauf nicht eintrat, hat sie den massgeblichen Sachverhalt weder im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG mangelhaft festgestellt noch die massgeblichen Rechtsgrundsätze nicht oder fehlerhaft angewendet. Dass bei dieser Sachlage auch die Frist nicht wiederhergestellt werden durfte, ergibt sich aus Art. 24 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021).