Citation: 5P.35/2006 31.05.2006 E. 1

Haben die Ehegatten unmündige Kinder, so trifft das Eheschutzgericht nach den Bestimmungen über die Wirkungen des Kindesverhältnisses die nötigen Massnahmen (Art. 176 Abs. 3 ZGB). Das kantonal letztinstanzliche Eheschutzurteil unterliegt der eidgenössischen Berufung nicht (BGE 127 III 474 E. 2 S. 476 ff.). Die Willkürbeschwerde, die sich gegen die Zuteilung der Obhut über das Kind an die Beschwerdegegnerin richtet, ist hingegen zulässig. Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde kann grundsätzlich eingetreten werden (Art. 89 Abs. 1 und Art. 90 Abs. 1 OG). Nicht einzutreten ist darauf immerhin, soweit der Beschwerdeführer neue Tatsachen geltend macht (BGE 129 I 74 E. 4.6 S. 80).