Citation: 5A_219/2025 E. 3.1

3.1. Zum einen begründet der Beschwerdeführer seinen Rückweisungsantrag damit, dass gemäss Art. 312 ZPO nur dann auf eine schriftliche Stellungnahme hätte verzichtet werden dürfen, wenn die Berufung offensichtlich unzulässig oder offensichtlich unbegründet gewesen wäre. Abgesehen von der Frage, inwiefern der Beschwerdeführer in seinen eigenen Interessen verletzt ist, wenn das Obergericht der Gegenpartei keine Gelegenheit zur Einreichung einer Berufungsantwort gegeben hat, zeigen die nachfolgenden Erwägungen, dass die Berufung offenkundig unbegründet im Sinn von Art. 312 Abs. 1 ZPO war und das Obergericht ohne weiteres von einer Beschwerdeantwort absehen durfte. Für diesen naheliegenden Fall hätte der Beschwerdeführer im bundesgerichtlichen Verfahren zumindest bezifferte Eventualbegehren stellen müssen, zumal das Obergericht in Bezug auf die Unterhaltsbeiträge ab Januar 2025 in einer subsidiären materiellen Begründung dargelegt hat, wieso die Berufung auch in dieser Hinsicht abzuweisen gewesen wäre und somit in Bezug auf die gesamte Berufung eine materielle Begründung vorliegt (zur Pflicht, sich im Rahmen von Art. 42 Abs. 2 BGG auch mit einer subsidiären materiellen Eventualbegründung auseinanderzusetzen, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (vgl. BGE 139 II 233 E. 3.2; 142 III 364 E. 2.4; Urteile 5A_522/2021 vom 15. Dezember 2021 E. 3.1; 2C_580/2024 vom 17. Februar 2025 E. 4.1).