Citation: 5A_144/2023 E. 8.1

8.1. Im Zusammenhang mit der Berechnung des Kindesunterhalts erachtet der Beschwerdeführer es als willkürlich (Art. 9 BV), dass das Obergericht ihm bei der Bedarfsberechnung einen Grundbetrag von monatlich nur Fr. 850.-- und nicht wie die Erstinstanz von Fr. 1'200.-- angerechnet hat. Das Obergericht hielt diesbezüglich fest, der Beschwerdeführer lebe mit seiner neuen Freundin in einem Konkubinat im Sinne einer auf Dauer angelegten umfassenden Lebensgemeinschaft. Die Partnerin übernachte hauptsächlich beim Beschwerdeführer und habe einen Grossteil ihres Inventars bei diesem eingestellt. Sie beteilige sich an den gemeinsamen Lebensmitteleinkäufen und der Beschwerdeführer habe ihr Fahrzeug, für dessen Nutzung er keine über die laufenden Kosten hinausgehende Entschädigung bezahle, auf sich eingelöst. Zwar erscheine die geltend gemachte (beschränkte) Leistungsfähigkeit der Partnerin plausibel. Indes sei nicht von Belang, in welchem Umfang diese sich tatsächlich an den Haushaltskosten beteilige. Auch unterscheide sich die vorliegende Situation nicht von jener eines in Hausgemeinschaft lebenden Ehepaars, bei dem nur ein Ehepartner erwerbstätig ist. Auch wenn die neue Partnerin in Obwalden bei den Eltern angemeldet sei, lebe sie beim Beschwerdeführer und daher sei diesem nur ein reduzierter Grundbetrag anzurechnen.