Citation: 6B_1201/2016 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer rügt, die Massnahme sei unverhältnismässig (Art. 56 Abs. 2 StGB und Art. 10 Abs. 2 i.V.m. Art. 36 Abs. 3 BV). Dass bis auf die Frage der Verhältnismässigkeit die Voraussetzungen von Art. 59 StGB grundsätzlich erfüllt sind, bestreitet er ausdrücklich nicht. Er leide erwiesenermassen an einer schweren psychischen Störung, die Anlasstaten stünden damit in Zusammenhang, durch eine erfolgreiche Behandlung lasse sich der Gefahr weiterer Straftaten begegnen (auch wenn er inzwischen nicht mehr motiviert sei) und beide Gutachten kämen zum Schluss, dass eine Massnahme nach Art. 59 StGB angezeigt sei (Beschwerde S. 7 f.).