Citation: 2C_782/2018 E. B

Im Mai 2016 lernte A.A.________ in Lausanne den kosovarischen Staatsbürger C.________ (geb. 22. Mai 1990) kennen, der sich trotz eines bis zum 22. Dezember 2018 gültigen Einreiseverbots illegal in der Schweiz aufhielt. Zwei Monate später heiratete A.A.________ C.________ im Kosovo. Am 24. März 2017 lehnte das Amt für Migration des Kantons Zug das Gesuch von A.A.________ ab, ihrem Gatten den Familiennachzug in die Schweiz zu gestatten. Es begründete dies damit, dass seitens von C.________ "eine (einseitige) Missbrauchsehe" vorliege; die Ehe diene ihm ausschliesslich dazu, in der Schweiz, wo er sich regelmässig illegal aufgehalten und bewilligungslos gearbeitet habe, eine Aufenthaltsbewilligung zu erlangen. Die hiergegen gerichteten kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg: Sowohl der Regierungsrat des Kantons Zug in seinem Entscheid vom 24. Oktober 2017 als auch das Verwaltungsgericht des Kantons Zug in seinem Urteil vom 17. Juli 2018 gingen davon aus, dass die von A.A.________ dargelegten Umstände die "Indizien für das Bestehen einer Umgehungsehe (zumindest) seitens ihres Ehemanns" nicht ernsthaft zu entkräften vermöchten.