Citation: 1C_562/2024 E. 1.1

1.1. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist unter anderem zulässig gegen Endentscheide letzter kantonaler Instanzen in Angelegenheiten des öffentlichen Rechts (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Art. 90 BGG). Vorliegend ist ein kantonaler Justizverwaltungsakt der Präsidentin des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug angefochten, der sich auf öffentliches Recht stützt. Darin wird ausserhalb eines hängigen Verfahrens in erster Instanz ein Gesuch um Anonymisierung von Gerichtsurteilen abgewiesen, die auf der Internetseite des Verwaltungsgerichts veröffentlicht wurden. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass es sich beim angefochtenen Beschluss um einen Endentscheid in einer Angelegenheit des öffentlichen Rechts handelt. Nach Ansicht des Beschwerdeführers ist der Entscheid jedoch nicht letztinstanzlich; dieser sei vielmehr auf der Grundlage des Datenschutzgesetzes des Kantons Zug vom 28. September 2000 (DSG/ZG; BGS 157.1) i.V.m. dem Gesetz des Kantons Zug über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen vom 1. April 1976 (VRG/ZG; BGS 162.1) mit Einsprache bei der Vorinstanz anfechtbar. Die Präsidentin des Verwaltungsgerichts führt dagegen aus, das kantonale Datenschutzgesetz sei aufgrund von § 3 Abs. 4 DSG/ZG nicht anwendbar, womit ein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid vorliege. Im Folgenden ist zu prüfen, ob das DSG/ZG anwendbar ist oder nicht. Trifft Letzteres zu, liegt ein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid vor, der vor dem Bundesgericht angefochten werden kann.