Citation: 8C_280/2017 E. 4.4

4.4. Dr. med. C.________ diagnostizierte im rheumatologischen Teilgutachten vom 8. Februar 2016 ein chronisches Lumbovertebralsyndrom nach Hemilaminektomie LWK3, Diskektomie L3/4 links, Foraminektomie L3 und L4 links am 17. Januar 2003 mit persistierender Quadrizepsschwäche links, radiologisch deutlich ausgewiesener Osteochondrose L3/L4 mit Traction spurs, Chondrose L4/L5 sowie eine sekundäre Pangonarthrose rechts nach Kniedistorsionstrauma am 30. August 2000 und Ruptur des vorderen Kreuzbandes. Die gesundheitliche Situation des Beschwerdeführers umschreibt der Rheumatologe als seit Jahren bestehendes lumbovertebrales Syndrom. Eine akute Reizsituation lag diesbezüglich jedoch nicht mehr vor. Hingegen konnte eine Quadrizepsatrophie mit konsekutiver Quadrizepsschwäche als Ausdruck der stattgehabten Wurzelkompression auf der linken Seite festgestellt werden. Schmerzausstrahlungen in den linken Oberschenkel wurden nicht mehr angegeben. Weiter erwähnt der Gutachter eine Gonarthrose rechts mit klar nachvollziehbaren Beschwerden. Bezüglich der lumbalen Beschwerden geht der Facharzt aufgrund der Klinik (deutlicher Aufrichteschmerz, Beschwerden beim Aufstehen, Nachtschmerzen beim Drehen, zum Teil einschiessende Schmerzen) und der Röntgenbilder von einer Instabilität L3/L4 und somit im Operationsgebiet aus. Gestützt auf die erhobenen Befunde umschreibt Dr. med. C.________ folgendes Zumutbarkeitsprofil in einer Verweistätigkeit: "Von Seiten des Rückens kann er nicht über 7.5 kg heben, stossen oder ziehen, er kann nicht dauernd in Zwangsstellungen arbeiten wie dauernd vornübergebeugt, repetitiv bückend, in der Vorhalte oder über Kopf. Von Seiten des rechten Knies kann er nicht kniend arbeiten, nicht kauernd oder in der Hocke arbeiten, er kann nicht repetitiv in die Knie gehen, er kann nicht nur stehend oder nur gehend arbeiten. Die Gehstrecke ist auf etwa eine halbe Stunde beschränkt, wobei es günstig ist, wenn er dies nicht repetitiv tätigen muss. Er kann nicht auf unebenem Boden gehen, nicht auf Leitern oder Gerüste steigen, wobei gelegentliches Treppensteigen durchaus erlaubt ist". Der Gutacher geht von deutlichen Pathologien von Seiten des Rückens und des Kniegelenks mit erheblichen Einschränkungen aus. Zu einer allfälligen Veränderung des Gesundheitszustandes verglichen mit dem Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenzusprechung nimmt er wegen der damit verbundenen Unsicherheiten nicht ausdrücklich Stellung. Aufgrund der vom Beschwerdeführer als seit Jahren stabil geschilderten Beschwerden von Seiten des Rückens und des Knies nimmt er an, dass die aktuelle Beurteilung wahrscheinlich bereits seit Jahren Gültigkeit hat. Dabei sei es durchaus möglich, dass die Quadrizepsparese im Zeitpunkt der Rentenzusprechung wesentlich stärker ausgebildet gewesen sei ("hier scheint sich eine gewisse Erholung ereignet zu haben"). Dr. med. C.________ äusserte sich auch zu früheren Arztberichten: Am 16. April 2003 habe Suva-Kreisarzt Dr. med. G.________ über ein gutes Resultat hinsichtlich des rechten Knies berichtet und diesbezüglich eine volle Arbeisfähigkeit attestiert. Aktuell finde sich jedoch eine sekundäre Gonarthrose. Dr. med. F.________ habe am 18. August 2003 angegeben, die Ischialgie sei postoperativ verschwunden. Dies sei so geblieben. Auch die von Dr. med. F.________ beschriebenen persistierenden lumbalen Rückenbeschwerden seien weiterhin vorhanden. Ebenso bestünden weiterhin postoperative Narbenbildungen und multisegmentale degenerative Veränderungen. Schliesslich verweist Dr. med. C.________ darauf, dass der Hausarzt über einen seit Jahren in etwa gleichen Zustand berichtet habe. Damit ist mit Blick auf den massgeblichen Vergleichszeitpunkt (hier: Verfügung vom 12. Dezember 2003; BGE 133 V 108 E. 5 S. 110 ff.) keine revisionsrechtlich erhebliche Verbesserung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers dargetan.