Citation: 6B_357/2013 E. 5

Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Vorinstanz verletze ihre Begründungspflicht und das rechtliche Gehör, wenn sie hinsichtlich der Frage der Konkurrenz zwischen Art. 165 und 166 StGB auf das Urteil der ersten Instanz verweise, in welchem lediglich auf Kommentarstellen weiter verwiesen werde. Anlässlich der Berufungsverhandlung führte die Beschwerdeführerin gestützt auf zwei Lehrmeinungen aus, ihres Erachtens sei der Tatbestand der Unterlassung der Buchführung in jenem der Misswirtschaft enthalten. Es sei keine Verurteilung im Sinne von Art. 166 StGB auszusprechen (kantonale Akten, act. 138 S. 25 Ziff. 8). Eine ausführlichere Begründung blieb die Beschwerdeführerin schuldig. Indem die Vorinstanz die erstinstanzliche Würdigung, es bestehe echte Idealkonkurrenz, als richtig bezeichnete und darauf verwies, genügte sie den Begründungsanforderungen (Urteil S. 20; erstinstanzliches Urteil S. 35).