Citation: 5A_217/2025 E. 3

Im Übrigen mangelt es aber auch an einer hinreichenden Beschwerdebegründung. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG wäre in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt, vorliegend insbesondere Art. 47 Abs. 1 lit. f ZPO, was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides erfordert (BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4). Die Beschwerdeführerin beschränkt sich jedoch erneut darauf, diverse Verfügungen und Entscheide des Beschwerdegegners, welche sie als falsch erachtet, inhaltlich zu kritisieren (angebliche Gehörsverletzung im Zusammenhang mit dem Auskunftsbegehren nach Art. 170 ZGB, was es dem Ehemann ermöglicht habe, Errungenschaftswerte zu verschleiern und zu verschieben; Sprachaufenthalt der Tochter in Frankreich, was eine Gefährdung des Kindeswohls bedeute etc.), ohne sich mit den diesbezüglichen zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid auseinanderzusetzen, wonach frühere Verfügungen und Entscheide für sich genommen nicht zu Befangenheit für das weitere Verfahren bzw. spätere Entscheide führen. Ferner ergibt sich ein objektiver Anschein von Befangenheit auch nicht aus den weitschweifigen (verfassungs-) rechtlichen Ausführungen zu den angeblichen Fehlentscheiden, welche nach Ansicht der Beschwerdeführerin eine Verletzung des Willkürverbotes, des Rechtsgleichheitsverbotes, der Grundrechte auf Familie bzw. Familienleben, des staatlichen Schutzauftrages etc. bedeuten. Nichts zur Sache tut schliesslich die im Sinn eines Rundumschlages gegen die Justiz erfolgende Polemik, wodurch offenbar der Eindruck systematischer Fehlentscheide entstehen soll. Aufgrund der zwar anklagenden, aber völlig allgemein gehaltenen Ausführungen ist nicht erkennbar, inwiefern die vorinstanzliche Erwägung, in Bezug auf den Beschwerdegegner sei dies weder dargetan noch ersichtlich, falsch sein könnte.