Citation: 4A_496/2024 E. 2.2.2

2.2.2. Sodann hatte die Erstinstanz erwogen, das Kauf- und Verkaufsversprechen vom 16. Juli 2014 sei gemäss Ziffer II. 1 erloschen, weil bis am 15. Februar 2020 keine Baubewilligung vorgelegen habe. Zur Erlangung der Baubewilligung habe es keines Eintrags des neuen Grundstücks nArt. www im Grundbuch bedurft. Es wäre an der Beschwerdeführerin und deren Rechtsvorgängern gelegen, die Baubewilligung zu erhalten. Die Beschwerdeführerin behaupte nicht, sich überhaupt darum bemüht zu haben. Es sei auch nicht behauptet worden, dass ein Baugesuch abgewiesen worden wäre, weil das Grundstück nArt. www nicht eingetragen worden sei. Die Beschwerdeführerin habe auch nicht behauptet, dass sich die Beschwerdegegnerinnen geweigert hätten, ein Baugesuch zu unterzeichnen, oder sonst versucht hätten, die Erteilung der Baubewilligung zu verhindern. Entsprechend sei in Gutheissung der Widerklage festzustellen, dass das Kauf- und Verkaufsversprechen vom 16. Juli 2014 wegen Zeitablaufs keine Wirkung mehr entfalte.