Citation: 5P.150/2001 10.07.2001 E. 7

7.- Das Kantonsgericht ist zum Schluss gelangt, die Angaben der Beschwerdeführerin zu den als gestohlen gemeldeten Bargeldbeträgen seien teils widersprüchlich oder übersetzt. Zum Teil habe die Beschwerdeführerin die Beträge sogar doppelt geltend gemacht oder beanspruche solche, die im Vergleich zu Schadenspositionen, die der Automatenaufsteller geltend gemacht hatte, nicht stimmen könnten. Indem die Beschwerdeführerin bloss schildert, wie sich die einzelnen Positionen ihrer Meinung nach zusammensetzen und vorrechnet, welche Geldspielautomaten zu wessen Gunsten über welchen Zeitraum hinweg welche Beträge abgeworfen haben, setzt sie sich offensichtlich nicht mit der nachvollziehbaren Begründung im angefochtenen Urteil auseinander (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Wenn sie am Schluss bloss geltend macht, alle Feststellungen zum Bargeldanspruch seien widerlegbar, gibt sie indirekt selber zu, dass von Willkür nicht gesprochen werden kann. Denn diese liegt nicht bereits dann vor, wenn eine andere Entscheidvariante möglich oder gar vorzuziehen wäre (BGE 124 IV 86 E. 2a S. 88 mit Hinw. ; 120 Ia 369 E. 3a; 119 Ia 113 E. 3a).