Citation: 8C_505/2024 E. A

A.a. A.________, geboren 1962, arbeitete als Metallbauschlosser und Glaser bei der Firma B.________ und war in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Nach einer Heckauffahrkollision mit Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) vom 23. September 1999 schloss die Suva mit ihm auch über die Restfolgen von zwei weiteren Unfällen (Sturz vom Gerüst vom 11. November 1991 und Sturz auf den Rücken vom 21. Juli 1994) einen Vergleich, womit sie sich verpflichtete, ihm ab 1. September 2001 eine Invalidenrente basierend auf einer unfallbedingten Erwerbseinbusse von 80% und eine Integritätsentschädigung von gesamthaft 20% auszurichten (Verfügung vom 9. August 2001). Am 23. Mai 2002 erlitt A.________ eine weitere Heckauffahrkollision und am 1. Juni 2002 eine Frontalkollision. Wegen anhaltender Verstärkung der HWS-Beschwerden sprach ihm die Suva mit Verfügung vom 17. Oktober 2003 neu ab 1. Oktober 2003 eine Invalidenrente (Komplementärrente) aufgrund einer unfallbedingten Erwerbseinbusse von 100% sowie eine Integritätsentschädigung von 5% zu. A.b. Von der Invalidenversicherung bezog A.________ ab 1. November 1992 eine halbe und ab 1. Juli 1994 eine ganze Invalidenrente. Nach Einsichtnahme in die Strafuntersuchungsakten zu einem Verfahren wegen des Verdachtes auf Sozialversicherungsbetrug veranlasste die IV-Stelle des Kantons Zürich (fortan: IV-Stelle) ein polydisziplinäres Gutachten bei der PMEDA AG, Polydisziplinäre Medizinische Abklärungen, Zürich (datierend vom 30. Oktober 2018 [fortan: PMEDA-Gutachten] samt Ergänzung vom 19. Dezember 2018 [fortan: PMEDA-Ergänzungen]). Demnach war A.________ in einer leidensangepassten Tätigkeit voll arbeitsfähig, weshalb die IV-Stelle die bisherigen Rentenleistungen rückwirkend per 1. Oktober 2005 aufhob (Verfügung vom 20. Mai 2019) und die zu Unrecht erbrachten Leistungen zurück forderte (Verfügung vom 5. Juli 2019). Das Bundesgericht wies die Beschwerde des A.________ gegen die durch das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich bestätigte rückwirkende Rentenaufhebung und die Rückforderung im Umfang von Fr. 180'282.- ab (Urteile 9C_444/2021+9C_496/2021 vom 13. Januar 2022; vgl. auch Urteil 9F_18/2023 vom 19. Juni 2024). A.c. Nach Kenntnisnahme von den Akten zur Strafuntersuchung wegen des Verdachts auf Sozialversicherungsbetrug zog die Suva ihre Rentenverfügung vom 17. Oktober 2003 in prozessuale Revision und verneinte spätestens seit 1. Oktober 2005 einen Rentenanspruch; gleichzeitig forderte sie zu Unrecht ausgerichtete Rentenleistungen zurück (Verfügung vom 30. Juni 2020, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 21. September 2022). Mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Urteil vom 25. Juni 2024 (E. 8) bestätigte das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die rückwirkende Aufhebung der Invalidenrente nach UVG ab dem 1. Juli 2015, verneinte jedoch einen Anspruch auf Rückforderung von darüber hinaus zu Unrecht erbrachten Rentenleistungen infolge Verwirkung. A.d. Am 1. Februar 2019 ersuchte A.________ die Suva telefonisch rückfallweise um Begleichung offener Arztrechnungen bezüglich Schulterbeschwerden. Nach anfänglicher Verneinung der überwiegenden Wahrscheinlichkeit einer Unfallkausalität der geltend gemachten Beschwerden an beiden Schultern übernahm die Suva mit Schreiben vom 31. Januar 2020 die Heilbehandlung (einschliesslich den operativen Eingriff vom 18. September 2019) an der rechten Schulter als Unfallfolge. Am 15. Mai 2020 übermittelte die IV-Stelle ihre Akten (einschliesslich das PMEDA-Gutachten) an die Suva zur Einsichtnahme. Gestützt auf das PMEDA-Gutachten und die basierend darauf neu erstellte Aktenbeurteilung des Suva-Chirurgen Dr. med. C.________ vom 6. August 2020 kam die Suva auf die Anerkennung ihrer Leistungspflicht in Bezug auf die rechtsseitigen Schulterbeschwerden gemäss Schreiben vom 31. Januar 2020 zurück, indem sie diesbezüglich die Unfallkausalität verneinte und sämtliche Leistungen per 10. Januar 2021 einstellte, ohne die zwischenzeitlich bereits zu Unrecht erbrachten Leistungen zurückzufordern (Verfügung vom 4. Januar 2021). Auf Einsprache des A.________ hin hielt die Suva an der Verfügung vom 4. Januar 2021 fest (Einspracheentscheid vom 17. Januar 2023).