Citation: C 289/01 20.01.2003 E. 3

Der Vorinstanz kann insofern nicht beigepflichtet werden, als sie annimmt, soweit die Berechnung des versicherten Verdienstes auf einem Zwischenverdienst beruhe, seien die Kompensationszahlungen für die Ermittlung der Mindestgrenze desselben mit zu berücksichtigen. Wie bereits erwähnt, muss für die Eröffnung einer neuen Rahmenfrist ein in der vorangegangenen Beitragszeit erzielter Zwischenverdienst ein tatsächlich erzieltes Einkommen von mindestens 500 Franken ausmachen und können Kompensationszahlungen bei der Berechnung dieses Minimums nicht berücksichtigt werden (BGE 127 V 56 Erw. 4c). Entgegen der Auffassung des kantonalen Gerichts ist sodann festzustellen, dass von einer ungenügend begründeten Verfügung im vorliegenden Fall nicht die Rede sein kann. Wie die Beschwerdeführerin in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zutreffend ausführt, geht die Berechnungsweise des versicherten Verdienstes, insbesondere die Höhe des angerechneten Zwischenverdienstes aus den entsprechenden Abrechnungen hervor, wobei die zwölf Beitragsmonate von April 1999 bis März 2000 zutreffend als massgebend bezeichnet wurden. Die Abrechnungen für die Monate März 1999 bis Februar 2000 sowie die Abrechnung für den Monat März 2000 vom 14. Juli 2000 wurden mit einer Verfügung vom 18. Juli 2000 betreffend Rückforderung von Fr. 1386.15 auf Grund einer Korrektur des Zwischenverdienstes der Versicherten zugestellt. Aus den einzelnen Monatsabrechnungen war ersichtlich, welcher Zwischenverdienst pro Monat in der massgebenden Beitragszeit für die neue Rahmenfrist angerechnet wurde. Dabei wurde auch über die Kompensationszahlungen bei Erkrankung und über die Ferienentschädigung zutreffend befunden. Mit einem durchschnittlichen Einkommen der letzten sechs wie auch der letzten zwölf Monate von Fr. 448.77 bzw. von Fr. 472.63 lag das tatsächlich als Zwischenverdienst erzielte Einkommen somit unter der Mindestgrenze von 500 Franken pro Monat.