Citation: 2C_113/2023 E. 5.7.5

5.7.5. Zwar unterstehen die Kinder einer Kindesschutzmassnahme und kann das Besuchsrecht nicht frei zwischen den Eltern vereinbart werden (oben E. 5.4). Doch entspricht auch das dem Beschwerdeführer von der Kindesschutzbehörde zugesprochene Besuchsrecht keinem gerichtsüblichen Umfang, sondern lediglich 8 Stunden jede zweite Woche. Selbst wenn das Besuchsrecht nun auf ein gerichtsübliches Mass ausgedehnt worden sein sollte, wie er geltend macht, stellt dies kein Betreuungsverhältnis dar, das "deutlich mehr als üblich" ausgestaltet ist (vgl. BGE 139 I 315 E. 3.1). Es wird von der Vorinstanz nicht in Abrede gestellt und ist dem Beschwerdeführer zugutezuhalten, dass er sich einen regelmässigen und guten Kontakt zu den Kindern aufgebaut hat. Allerdings genügt dies nicht, um eine besonders enge affektive Beziehung zu den Kindern zu belegen. Eine solche ist vorliegend nicht gegeben. Gleiches gilt im Hinblick auf die wirtschaftliche Beziehung. Der Beschwerdeführer lebt von der öffentlichen Hand und leistet weder Natural- noch Geldunterhalt für die Kinder. Da er grundsätzlich in der Lage wäre, ein Einkommen zu erzielen, ist ihm dies direkt vorwerfbar. Es besteht folglich auch keine besonders enge wirtschaftliche Beziehung. Schliesslich lässt sich angesichts der Sozialhilfeabhängigkeit und der in der Vergangenheit wiederholten Straffälligkeit des Beschwerdeführers offenkundig nicht sagen, sein Verhalten hätte zu keinen Klagen Anlass gegeben.