Citation: 6B_295/2019 E. 1.1

1.1. Im Zusammenhang mit der Verurteilung wegen mehrfacher Geldwäscherei macht der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend, es fehle an einer abgeschlossenen Vortat. Bei Delikten mit überschiessender Innentendenz wie beim Betrugstatbestand werde die Beendigung der Vortat vorausgesetzt. Bis zur Beendigung der Vortat sei Gehilfenschaft oder Mittäterschaft an der Vortat möglich. Die Bereicherung der Täter sei erst im Zeitpunkt erfolgt, als das von ihm via Western Union weitergeleitete Geld bei B.________ eingetroffen sei. Deshalb kämen die von ihm getätigten Überweisungen nicht als Geldwäschereihandlungen in Frage. Eine Bereicherung der Vortäter bereits im Zeitpunkt, als die Vermögenswerte bei ihm eingetroffen seien, könne nicht angenommen werden. Zum einen komme es bei der Bereicherung nicht auf das "reine Herrschaftsverhältnis" an. Zum anderen fehlten Beweise oder Hinweise auf ein solches Herrschaftsverhältnis des Betrügers (Beschwerde S. 3 ff.).