Citation: I 593/02 28.05.2003 E. A

Der 1972 geborene spanische Staatsangehörige D.________ war als Bauarbeiter mit Saisonbewilligung bei der Firma X.________ AG tätig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) versichert. Am Morgen des 2. Juli 1998 wurde er während der Arbeit von einem Radbagger überfahren, wobei er sich eine Femurquerfraktur rechts, ein Kompartmentsyndrom der Tibialis anterior-Loge rechts, eine Achillessehnenruptur rechts mit distalem Ausriss sowie eine Ruptur des Ligamentum fibulotalare anterius rechts zuzog. Seither übt er keine Erwerbstätigkeit mehr aus. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen für die Unfallfolgen und teilte dem Versicherten am 10. Februar 2000 mit, sie richte bis 29. Februar 2000 noch Taggelder zu 100 % und bis 31. März 2000 zu 50 % aus; danach würden die Taggeldleistungen eingestellt, da ihm aufgrund der Unfall-Restfolgen eine ganztätige Wiederaufnahme einer leichten, wechselbelastenden Tätigkeit in Industrie, Gewerbe und Administration zumutbar sei. Mit Wirkung ab 1. April 2000 sprach sie ihm eine Invalidenrente auf der Grundlage einer 30%igen Erwerbsunfähigkeit sowie eine Integritätsentschädigung von Fr. 19'440.- bei einer Integritätseinbusse von 20 % zu (Verfügung vom 28. April 2000). Dies bestätigte sie mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Einspracheentscheid vom 26. Juni 2000. Bereits am 17. August 1999 hatte sich D.________ zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung angemeldet. Nach erwerblichen Abklärungen sowie Beizug der Akten der Unfallversicherung stellte die IV-Stelle Basel-Landschaft D.________ mit Vorbescheid vom 27. Oktober 2000 die Ausrichtung einer befristeten Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 100 % für die Zeit vom 1. Juli 1999 bis 31. Dezember 1999 in Aussicht; ab dem 1. Januar 2000 könne er ein rentenausschliessendes Einkommen von Fr. 39'000.- erzielen. Nachdem der Versicherte dagegen verschiedene Einwände erhoben hatte, holte die IV-Stelle Erkundigungen bei Hausarzt Dr. med. M.________, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, vom 13. November und 11. Dezember 2000 ein. Zudem veranlasste sie eine Begutachtung im Spital Y.________ (Gutachten vom 3. Mai 2001), welche ergab, dass D.________ Tätigkeiten in Industrie oder Gewerbe, die keine grössere körperliche Belastung (Tragen von Lasten bis 5 kg), kein länger dauerndes Stehen oder Sitzen ohne Bewegungsmöglichkeit (bis max. 30 Minuten am Stück) und kein Gehen in unebenem Gelände oder Besteigen von Leitern und Gerüsten beinhalten, zumutbar seien. In Frage kämen etwa Kontroll- und Überwachungsaufgaben, leichte industrielle Produktions- oder Montagearbeiten, Arbeit in einem kleinen Teilersatzlager ohne Notwendigkeit des Hebens schwerer Lasten oder einfache administrative Tätigkeiten. Auf entsprechende Ergänzungsfragen der IV-Stelle hin erachtete Dr. med. L.________, Oberärztin an der Klinik für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates am Spital Y.________ die genannte Arbeitsfähigkeit als ganztags gegeben und ergänzte, die von D.________ geklagten Rückenbeschwerden seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit reine Unfallfolgen (Schreiben vom 6. September 2001). Am 28. Dezember 2001 verfügte die IV-Stelle im Sinne des Vorbescheids. D.________ liess am 28. Januar 2002 bei der SUVA einen Rückfall geltend machen; mit Brief vom 4. Februar 2002 teilte diese D.________ mit, aufgrund der Feststellungen ihres Kreisarztes liege keine erhebliche und dauernde Verschlimmerung der Unfallfolgen vor.