Citation: 1B_247/2018 E. 2

Gegen den Beschlagnahmebefehl beschwerten sich B.________ und A.________ mit Fax-Eingabe vom 23. März 2018 beim Obergericht des Kantons Schaffhausen. Am 28. März 2018 ging beim Obergericht das Original der Beschwerde ein. Das Obergericht des Kantons Schaffhausen trat mit zwei gleichlautenden Verfügungen vom 6. April 2018 auf die beiden Beschwerden nicht ein. Dabei führte es zusammenfassend aus, dass innert der Beschwerdefrist einzig die Fax-Eingabe vom 23. März 2018 eingegangen sei. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung genüge eine Fax-Eingabe den Anforderungen an eine rechtsgenügliche Eingabe nicht. Auch von einem im Ausland praktizierenden anwaltlichen Vertreter, der in der Schweiz als Rechtsanwalt auftrete, könne verlangt werden, dass er über Kenntnisse verfüge, die es ihm ermöglichen, die massgebenden Gesetzesbestimmungen ausfindig zu machen und gegebenenfalls auszulegen. Zum Ganzen verwies das Obergericht auf BGE 142 IV 299.