Citation: 8C_719/2023 E. 6.1

6.1. Wie das kantonale Gericht erkannte, basierte die Verfügung vom 21. November 2016 in medizinischer Hinsicht auf den Stellungnahmen des RAD-Arztes Dr. med. C.________ vom 14. September 2015 und vom 22. Februar 2016. Darin ging dieser - jeweils bezogen auf den Zeitpunkt seiner Beurteilung - von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin aus, wobei er aber jeweils auch auf die Instabilität des Gesundheitszustands hinwies. Im Gegensatz zu seiner Beurteilung vom 14. September 2015 hielt er am 22. Februar 2016 neu eine Steigerung der Leistungsfähigkeit für absehbar. Diese Einschätzung beruhte darauf, dass die Beschwerdeführerin gemäss Verlaufsbericht der Klinik D.________ vom 4. Februar 2016 eine deutliche Stabilisierung des Zustands geschildert hatte, weshalb für den 8. März 2016 die Entfernung der (am 26. April 2014 zur Reposition und Stabilisierung eingesetzten) Titanschrauben geplant war. Infolgedessen erachtete Dr. med. C.________ eine abschliessende versicherungsmedizinische Beurteilung bzw. Begutachtung noch als verfrüht und empfahl eine "erneute Revision Ende Jahr". Mit Verfügung vom 21. November 2016 erhöhte die IV-Stelle - ohne weitere Abklärungen getätigt zu haben - die bisherige halbe Invalidenrente der Beschwerdeführerin rückwirkend per 1. Juli 2014 auf eine ganze Rente.