Citation: 9C_568/2019 E. 4.1

4.1. Ebenso wenig begründet ist der Einwand der Beschwerdeführerin, ihre psychischen Beschwerden seien nur ungenügend abgeklärt worden. Die Vorinstanz hat sich in einlässlicher Würdigung der medizinischen Aktenlage mit dem psychischen Gesundheitszustand der Versicherten auseinandergesetzt (vorinstanzliche Erwägung 4.7). Darauf kann grundsätzlich verwiesen werden, zumal die Beschwerdeführerin dem nichts entgegenzuhalten hat. Einzig in Bezug auf die vorinstanzlichen Erwägungen zur Diagnose einer larvierten Depression weist sie zu Recht darauf hin, dass es entgegen der Auffassung des kantonalen Gerichts bei Fehlen einer Diagnosebegründung nicht auf die Seltenheit der Diagnose ankommt. Korrekterweise ist eine Diagnose nicht nachvollziehbar, wenn sie nicht begründet wurde, und zwar unabhängig davon, ob sie selten gestellt wird oder nicht (vgl. zum Beweiswert ärztlicher Berichte BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232). Aus dieser unpräzisen Erwägung der Vorinstanz kann die Beschwerdeführerin indes nichts zu ihren Gunsten ableiten, zumal sie weder das Fehlen einer Begründung bestreitet noch die weitere Feststellung der Vorinstanz, wonach es sich bei der larvierten Depression gemäss Einschätzung des behandelnden Psychiaters lediglich um eine Verdachtsdiagnose handle.