Citation: 4C.112/2003 28.05.2003 E. C

Mit Berufung vom 14. April 2003 stellt die Beklagte die Anträge, das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 13. Februar 2003 sei aufzuheben, die Verjährungseinrede gutzuheissen und die Klage vollumfänglich abzuweisen. Ausserdem seien die Kosten anders zu verlegen. Die Beklagte rügt, die Vorinstanz habe Art. 60 Abs. 1 OR nicht richtig angewendet, indem sie den Beginn der Verjährungsfrist verneint habe; sie habe Art. 138 Abs. 1 OR verletzt, indem sie ein Schreiben des Gerichtspräsidenten an den Kläger als Unterbrechungshandlung anerkannt habe; und Bundesrecht wäre auch durch die Annahme der Hemmung des Verjährungsverlaufs während der Erstellung eines gerichtlichen Gutachtens falsch angewendet worden. Der Kläger beantragt in seiner Antwort, auf die Berufung sei nicht einzutreten, eventuell sei sie abzuweisen. Er beruft sich unter anderem darauf, dass die Beklagte seine Forderung im Grundsatz anerkannt habe und hält dafür, die Beklagte sei bei ihrem Antrag zu behaften, wonach sie nach Ergebnis des Beweisverfahrens zur Bezahlung eines Betrags zu verurteilen sei.