Citation: C 220/99 08.02.2000 E. 4

4.- a) Die Firma bestreitet nicht, bereits vor Einfüh- rung von Kurzarbeit ab 10. April 1995 im Hinblick auf zwei zusätzliche Ferienwochen im Dezember 1995 Arbeitszeit vor- geholt zu haben. Sie beanstandet indessen zu Recht die vor- instanzliche Berechnung der bis zu diesem Zeitpunkt vom Betrieb bzw. den drei angemeldeten Arbeitnehmern geleis- teten Vorholzeit. Wird auf die im kantonalen Verfahren auf- gelegten Wochen-Rapporte für A.________ abgestellt, ergeben sich für diesen Mitarbeiter bei einer gesamtarbeitsvertrag- lichen durchschnittlichen Arbeitszeit von 8,223 Stunden im Tag insgesamt rund 73,5 (32,05 [Februar] + 36,3 [März] + 5,15 [April]) Mehrstunden. Diese Zeit reicht nicht aus, um die zwei zusätzlich im Dezember 1995 bezogenen Ferienwochen (entsprechend 82,3 [2 x 5 x 8,223]) Stunden, zu kompensie- ren. Wenn die Firma bei ihrer Berechnung auf eine bedeutend tiefere Stundenzahl von 13,75 (- 44,4 [Januar]+ 32,5 [Feb- ruar] + 20,4 [März] + 5,25 [April]) kommt, übersieht sie, dass Arbeitstage, an welchen weniger als 8,223 Stunden oder überhaupt nicht gearbeitet wurde, nicht (mit umgekehrten Vorzeichen) mitzuberücksichtigen sind. War aber die für die Kompensation einer zusätzlichen zweiwöchigen Betriebs- schliessung im Dezember 1995 notwendige Zeit bei der Ein- führung von Kurzarbeit am 10. April 1995 noch nicht voll- ständig vorgeholt, erweist sich die auf dieser Annahme be- ruhende Neuberechnung der Kurzarbeitsentschädigung für die Bestimmung der Höhe der Rückforderung und damit auch diese als unrichtig. b) Was den Einwand der Firma betrifft, entgegen der Feststellung im angefochtenen Entscheid sei "keine einzige Ferienwoche für die (se) Kurzarbeitsperiode 95 entschädigt" worden, kann sich einzig fragen, ob für die Arbeitswoche vom 24. bis 28. Juli 1995 Anspruch auf Kurzarbeitsentschä- digung besteht resp. bestanden hätte und bejahendenfalls, ob er (einredeweise) mit der Rückforderung zur Verrechnung gebracht werden kann. Aus den Akten ergibt sich, dass die Firma in der Voranmeldung vom 30. März 1995 angegeben hat- te, es seien vom 22. Juli (Samstag) bis 13. August (Sonn- tag) 1995 Betriebsferien vereinbart. Im Fortsetzungsgesuch vom 17. Juli 1995 wurde als Betriebsferien die Zeit vom