Citation: 9C_514/2020 E. 5.1.3

5.1.3. Soweit der Beschwerdeführer Diskrepanzen in der gutachterlichen Beurteilung selbst rügt, ist darauf hinzuweisen, dass er die Einschätzungen des Orthopäden (Expertise S. 48) derjenigen des Neurochirurgen (Expertise S. 95) gegenüberstellt. Dass die beiden Experten die Schmerzproblematik jedoch unterschiedlich beurteilten, führt nicht zu einem Widerspruch im Gutachten, betrifft dies doch unterschiedliche Fachbereiche. Hinsichtlich des retrospektiven Verlaufs der Arbeitsfähigkeit wurde im neurochirurgischen Teilgutachten auch auf die interdisziplinäre Beurteilung verwiesen (Expertise S. 99). Dort wiederum wurde der Verlauf in nachvollziehbarer Weise beschrieben (Expertise S. 61 ff.).