Citation: 4A_557/2018 E. A

A.________ (Beschwerdeführer) war über seine Arbeitgeberin bei der B.________ AG (Beschwerdegegnerin) nach VVG (SR 221.229.1) krankentaggeldversichert. Mit einer bei der B.________ AG am 23. September 2014 eingegangenen Krankheitsanzeige vom 27. August 2014 meldete die Arbeitgeberin von A.________ der B.________ AG eine am 28. Februar 2014 eingetretene krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit. Der Anzeige lag ein am 26. August 2014 vom Hausarzt Dr. med. C.________ ausgestelltes Zeugnis bei, das eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 28. Februar 2014 bis 26. Juni 2014 bescheinigte, sowie eine am 28. August 2014 von Dr. med. D.________ verfasste ärztliche Bestätigung einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 26. Juni 2014 bis 30. September 2014. In der Folge bestätigte Dr. med. D.________ (monatlich) eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bis 30. November 2016. Mit Schreiben vom 13. März 2017 beurteilte er A.________ für die Zeit ab dem 28. Oktober 2016 als aus psychiatrischen Gründen voll arbeitsfähig. Am 9. Dezember 2015 teilte die B.________ AG A.________ mit, aus psychiatrischer Sicht liege kein Gesundheitsschaden mit Krankheitswert vor. Aus somatischer Sicht sei eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % für die Monate April 2014 und September 2015 feststellbar. Aufgrund der verspäteten Anmeldung sowie einer Leistungssperre infolge verspäteter Prämienzahlung sei sie für die Arbeitsunfähigkeit vom April 2014 jedoch nicht leistungspflichtig. Für September 2015 werde eine Leistung in der Höhe von Fr. 4'356.-- erbracht. Die B.________ AG erklärte am 3. Oktober 2016, soweit allfällige Ansprüche bis zu diesem Zeitpunkt nicht bereits verjährt seien, werde auf die Einrede der Verjährung bis zum 31. Dezember 2017 verzichtet.