Citation: 8C_684/2019 E. 4

Das kantonale Gericht stellte fest, dass es am 4. Mai 2017 durch ein Verdrehen beziehungsweise ein Anschlagen der linken Schulter zu einer vorübergehenden Verschlimmerung eines krankhaften Vorzustandes gekommen sei. Worin dieser Vorzustand im Einzelnen bestanden habe und wodurch die weiter anhaltenden Schmerzen verursacht würden, liess die Vorinstanz offen. Dass der Status quo sine am 31. Dezember 2017 erreicht gewesen sei, liess sich nach dem kantonalen Gericht gestützt auf die vorhandenen medizinischen Unterlagen nicht beweisen, zumal sich der Versicherte am 28. Mai 2018 noch einer Operation habe unterziehen müssen. Es erkannte, dass die Suva so lange leistungspflichtig bleibe, bis von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden könne.