Citation: 2C_630/2017 E. A

A.________, geboren am 30. August 1982 in der Schweiz, ist Staatsangehöriger Kroatiens und verfügt über eine Niederlassungsbewilligung. Er ist Vater einer Tochter (geb. 2008), welche das Schweizer Bürgerrecht besitzt und unter der alleinigen elterlichen Sorge und Obhut der Mutter steht. Im Januar 2017 heiratete er eine ebenfalls aus Kroatien stammende Schweizer Bürgerin. A.a. Seit 2002 ist A.________ wiederholt strafrechtlich in Erscheinung getreten: - Strafbefehl des Bezirksamts Zurzach vom 29. Mai 2002: 30 Tage Gefängnis, bedingt bei einer Probezeit von zwei Jahren, und Fr. 500.-- Busse wegen Drohung, Diebstahls, Hausfriedensbruchs, mehrfachen geringfügigen Diebstahls sowie Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz; - Urteil des Bezirksgerichts Zurzach vom 26. Mai 2004: Widerruf der bedingten Vollziehbarkeit der Strafe gemäss Strafbefehl vom 29. Mai 2002 sowie Verurteilung wegen Erpressung, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte (mehrfache Begehung) und Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes zu zwölf Monaten Gefängnis, Aufschub zugunsten einer stationären Behandlung in einer Anstalt für Rauschgiftabhängige; - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 20. November 2006: 30 Tage Gefängnis wegen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz und mehrfacher Übertretung desselben; - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 9. Februar 2009: 360 Stunden gemeinnützige Arbeit sowie Fr. 500.-- Busse wegen mehrfachen Diebstahls, mehrfachen Hausfriedensbruchs, einfacher Körperverletzung und geringfügigen Diebstahls; - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 16. März 2009: 360 Stunden gemeinnützige Arbeit wegen mehrfachen, teilweise geringfügigen Diebstahls sowie mehrfachen Hausfriedensbruchs; - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 18. Mai 2009: 90 Tage Freiheitsstrafe und Fr. 700.-- Busse wegen mehrfachen, teilweise geringfügigen Diebstahls; - Urteil des Bezirksgerichts Winterthur vom 17. Februar 2010: sieben Monate Freiheitsstrafe wegen Diebstahls, Aufschub des Vollzugs zugunsten einer stationären Suchtbehandlung; - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl vom 20. Mai 2011: 40 Tage Freiheitsstrafe wegen Diebstahls; - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 22. September 2011: 120 Tage Freiheitsstrafe wegen Diebstahls und versuchten Diebstahls; - Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 17. März 2014: vier Monate Freiheitsstrafe als Gesamtstrafe unter Einbezug eines Strafrests von 53 Tagen wegen Diebstahls, Aufschub des Vollzugs zugunsten einer stationären Suchtbehandlung; - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 24. Juli 2014: 15 Tage Freiheitsstrafe als Zusatzstrafe zum Urteil des Obergerichts vom 17. März 2014 und Fr. 200.-- Busse wegen mehrfacher Sachbeschädigung, mehrfachen Hausfriedensbruchs und mehrfacher Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes, Aufschub des Vollzugs zugunsten einer stationären Suchtbehandlung; - Urteil des Bezirksgerichts Baden vom 11. August 2014: 103 Tage Freiheitsstrafe als Zusatzstrafe zum Urteil des Obergerichts vom 17. März 2014 und Fr. 100.-- Busse wegen mehrfachen Diebstahls, versuchten Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädigung, mehrfachen Hausfriedensbruchs und Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes, Aufschub des Vollzugs zugunsten einer stationären Suchtbehandlung; - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 12. September 2016: Fr. 300.-- Busse sowie 360 Stunden gemeinnützige Arbeit wegen Diebstahls, Hausfriedensbruchs, mehrfachen geringfügigen Diebstahls und geringfügigen Betrugs; - Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 1. November 2016: 80 Stunden gemeinnützige Arbeit als Zusatzstrafe zum Strafbefehl vom 12. September 2016 wegen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz. Darüber hinaus erwirkte A.________ von Oktober 2008 bis Dezember 2014 diverse Übertretungsstrafen. A.b. Aufgrund seines deliktischen Verhaltens war A.________ bereits am 17. Februar 2003 sowie am 11. Januar 2007 fremdenpolizeilich verwarnt und ihm am 16. August 2004 ausserdem förmlich die Ausweisung aus der Schweiz angedroht worden. Mit Verfügung vom 30. August 2011 hatte das Migrationsamt des Kantons Zürich die Niederlassungsbewilligung ein erstes Mal widerrufen. Im Beschwerdeverfahren wurde diese Massnahme als unverhältnismässig aufgehoben.