Citation: 2C_732/2022 E. A

A.a. A.________ (geb. 1975), kosovarischer Staatsangehöriger, reiste im August 1998 erstmals in die Schweiz ein und ersuchte vergeblich um Asyl. Nach seiner Ausreise in die Heimat heiratete er dort im Oktober 2000 eine Schweizerin und kehrte im März 2001 in die Schweiz zurück, wo er gestützt auf seine Ehe eine Aufenthaltsbewilligung für den Kanton Zürich erhielt. Mit Verfügung vom 18. Dezember 2002 verweigerte ihm das Migrationsamt des Kantons Zürich (nachfolgend: Migrationsamt) die Verlängerung dieser Bewilligung, insbesondere, weil ihn seine damalige Ehefrau bezichtigte, mit ihr eine Scheinehe eingegangen zu sein. Einen dagegen erhobenen Rekurs wies der Regierungsrat des Kantons Zürich mit Beschluss vom 17. Mai 2006 unter Hinweis auf die bereits erfolgte Scheidung sowie die Verurteilung von A.________ zu einer längerdauernden Freiheitsstrafe unter anderem wegen (gewerbs- und bandenmässigen) Diebstahls ab. In Missachtung der ihm in diesem Zusammenhang angesetzten Ausreisefrist sowie eines ihm gegenüber verfügten Einreiseverbots verblieb A.________ in den Folgejahren illegal in der Schweiz. A.b. Anfang November 2009 verurteilte das Kriminalgericht des Kantons Luzern A.________ zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und vier Monaten namentlich wegen (gewerbs- und bandenmässigen) Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädigung und mehrfachen (versuchten) Hausfriedensbruchs. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) belegte ihn vor diesem Hintergrund mit Verfügung vom 6. Februar 2015 mit einem weiteren, bis am 19. Juli 2020 gültigen Einreiseverbot, worauf A.________ zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt aus der Schweiz ausreiste. A.c. Nachdem A.________ Anfang 2017 mit einem gefälschten Ausweis erneut in die Schweiz gelangt und kurz darauf wieder weggewiesen worden war, heiratete er am 25. Juli 2020 in Tschechien eine tschechische Staatsangehörige (geb. 1977) und reiste am 1. September 2020 wieder in die Schweiz ein. Am 8. September 2020 reichte das Ehepaar je ein Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA ein. Dem Gesuch der Ehefrau wurde am 7. Juli 2021 stattgegeben. Das Gesuch von A.________ wies das Migrationsamt demgegenüber mit Verfügung vom 11. November 2021 ab und setzte ihm eine Frist zum Verlassen der Schweiz an. Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, bei der Ehe von A.________ und seiner Ehefrau handle es sich um eine Scheinehe. Mit Entscheid vom 25. Januar 2022 wies die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, den dagegen erhobenen Rekurs ab, soweit er nicht gegenstandslos geworden war.