Citation: 4A_525/2015 E. B

Am 4. Oktober 2012 reichte die B.________ AG beim Handelsgericht des Kantons Zürich Klage ein und beantragte, die A.________ AG und die D.________ AG seien unter solidarischer Haftung zur Zahlung von Fr. 848'800.05 nebst Zins zu verpflichten, die A.________ AG zusätzlich zur Zahlung von Fr. 45'282.-- nebst Zins. Die B.________ AG brachte vor, der Konstruktionsaufbau des Bodens der Passerellen im 1. bis 4. Obergeschoss trage die verlangten Lasten nicht und sei daher mangelhaft. Die Beklagten würden folglich Schadenersatz wegen Vertragsverletzung für die im Zusammenhang mit den Sanierungsmassnahmen angefallenen Kosten schulden, die A.________ AG zudem pauschal 2 % des vereinbarten Honorars aufgrund des Minderwerts der Planerleistungen. Mit Urteil vom 27. August 2015 verurteilte das Handelsgericht des Kantons Zürich die A.________ AG zur Zahlung von Fr. 253'158.30 nebst Zins. Im Mehrumfang wies es die Klage gegen die A.________ AG ab. Die Klage gegen die D.________ AG wies das Handelsgericht vollumfänglich ab. Das Handelsgericht qualifizierte den zwischen der B.________ AG und der A.________ AG geschlossenen Vertrag als gemischten Vertrag. Es kam zum Schluss, die A.________ AG habe den Vertrag im Rahmen der Ausführung einer Aufgabe auftragsrechtlicher Natur ("Definitive Festlegung von Material und Konstruktion in der Ausführungsplanung") verletzt und schulde der B.________ AG Schadenersatz. Da das Handelsgericht von einem Selbstverschulden der B.________ AG ausging, setzte es die geschuldete Schadenersatzsumme auf 30 % des ausgewiesenen Schadens von Fr. 843'861.05 fest, d.h. auf Fr. 253'158.30.