Citation: 2C_104/2023 E. 2.3

2.3. Das Verwaltungsgericht hat die Voraussetzungen dargelegt, unter welchen ausländische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Auflösung der Ehegemeinschaft haben (vgl. Art. 50 Abs. 1 lit. a und b i.V.m. Art. 42 AIG [SR 142.20]). Es hat sodann festgehalten, dass die eheliche Gemeinschaft mit der Heirat der Eheleute in der Schweiz am 25. Juli 2018 begonnen und bis zur räumlichen Trennung im Sommer 2020 gedauert habe. Die Ehe sei spätestens mit der offiziellen Abmeldung der Ehefrau vom ehelichen Wohnsitz (am 1. Juli 2021) und der trennungshalber eingeleiteten Umschreibung des Mietvertrags auf den Beschwerdeführer allein (am 15. Juli 2021) gescheitert, wobei bei der Ehefrau bereits zuvor ein eindeutiger Scheidungswille bestanden habe. Zu diesem Schluss ist das Verwaltungsgericht insbesondere gestützt auf Stellungnahmen der Eheleute gegenüber dem Migrationsamt, einen von der Ehefrau eingereichten Entwurf einer Scheidungsvereinbarung, Vorsondierungen der Ehefrau im Scheidungsverfahren (im Mai bzw. Juni 2021) sowie die Umzugsmeldung des Bevölkerungsamtes der Stadt Zürich, wonach der gemeinsame eheliche Haushalt am 1. Juli 2021 aufgehoben worden sei. Vor diesem Hintergrund hat die Vorinstanz festgehalten, dass die Ehe des Beschwerdeführers weniger als drei Jahre gedauert habe, sodass er aus Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG keinen Anspruch auf Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung ableiten könne. Schliesslich hat das Verwaltungsgericht das Vorliegen wichtiger persönlicher Gründe i.S.v. Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AIG geprüft und verneint.