Citation: 1P.244/2005 19.07.2005 E. A

X._________ wurde am 9. April 2003 vom Polizeirichteramt der Stadt Zürich (heute Stadtrichteramt Zürich) wegen Überschreitung der allgemeinen Höchstgeschwindigkeit (um 6 - 10 km/h) auf der Birmensdorferstrasse in Zürich für schuldig befunden und mit Fr. 120.-- gebüsst. X._________ verlangte gerichtliche Beurteilung. Nach durchgeführter Untersuchung hob das Stadtrichteramt die Strafverfügung am 17. Februar 2004 in Beachtung des Grundsatzes "in dubio pro reo" "mangels rechtsgenügenden Nachweises der Verkehrsregelverletzung" auf. Die Kosten des Verfahrens wurden auf die Amtskasse genommen; X._________ wurde keine Entschädigung zugesprochen. X._________ ersuchte darauf erneut um gerichtliche Beurteilung und beanstandete die Verweigerung einer Entschädigung. Der Einzelrichter in Strafsachen des Bezirkes Zürich sprach ihm mit Entscheid vom 27. April 2004 für das Verfahren vor der Verwaltungsbehörde eine Entschädigung von Fr. 711.-- zu; die Kosten des gerichtlichen Verfahrens (mit einer Gerichtsgebühr von Fr. 300.--) wurden zur Hälfte dem Gesuchsteller auferlegt und im "Mehrbetrag" auf die Gerichtskasse genommen. Dagegen gelangte X._________ ans Obergericht des Kantons Zürich. Mit Entscheid vom 19. Februar 2005 nahm das Obergericht den Rekurs als Nichtigkeitsbeschwerde entgegen und wies diese ab.