Citation: 5A_853/2023 E. 4.3.5

4.3.5. Im Ergebnis ist weder dargetan noch ersichtlich, inwiefern das Appellationsgericht das ihm zukommende Ermessen bundesrechtswidrig ausübt, wenn es zum Schluss kommt, dass die Inhaftierung des Beschwerdeführers und der damit einhergehende Kontaktverlust zu seinem Sohn einen "ähnlichen Grund" im Sinne von Art. 311 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB darstellen, der den Entzug der elterlichen Sorge und die Zuteilung der Alleinsorge an die Beschwerdegegnerin rechtfertigt. Folglich braucht sich das Bundesgericht nicht zu den Beanstandungen zu äussern, die sich gegen die alternative Begründung richten, der zufolge die gegenüber Dritten und gegenüber der Beschwerdegegnerin verübten Straftaten des Beschwerdeführers und seine damit verbundene Trennung von C.________ als gröbliche Pflichtverletzung im Sinne von Art. 311 Abs. 1 Ziff. 2 ZGB gelten müssen, die ebenfalls die Alleinzuteilung der elterlichen Sorge an die Mutter rechtfertigt. Erweist sich von mehreren vorinstanzlichen Begründungen, die den Rechtsstreit vor der Vorinstanz unabhängig voneinander beenden konnten, auch nur eine als bundesrechtskonform, so ist es der angefochtene Entscheid selbst (BGE 142 III 364 E. 2.4; 138 III 728 E. 3.4; 133 III 221 E. 7).