Citation: 6B_1327/2018 E. 6.4

6.4. Eine Verletzung des Anklagegrundsatzes ist auch in diesem Kontext nicht ersichtlich. Es gilt hier in gleichem Masse, was zu der schon in anderen Punkten erhobenen gleichlautenden Rüge ausgeführt wurde. Für den Beschwerdeführer war ohne Weiteres klar ersichtlich, wessen er beschuldigt wurde, so dass er sich angemessen verteidigen konnte. Darüber hinaus ist nicht schlechterdings unhaltbar, wenn die Vorinstanz aufgrund des Geständnisses des Mitangeklagten Y.________ zum Schluss gelangt, der Anklagesachverhalt sei genügend nachgewiesen. Der Beschwerdeführer führt selber aus, aufgrund der Aktenlage könne es durchaus so gewesen sein, wie die kantonalen Instanzen annähmen (Beschwerde S. 46). Wie an anderer Stelle bereits ausgeführt (E. 3.4), genügt für den Nachweis von Willkür nicht, dass auch eine andere Lösung denkbar gewesen wäre. Was der Beschwerdeführer gegen die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz einwendet, geht mithin nicht über eine unzulässige appellatorische Kritik hinaus. Dies gilt insbesondere auch, soweit der Beschwerdeführer es als gut möglich ansieht, dass Y.________ beim falschen Zeugnis von sich aus gehandelt habe (Beschwerde S. 45). Die Beschwerde erweist sich auch in diesem Punkt als unbegründet, so weit darauf überhaupt eingetreten werden kann.