Citation: 2C_744/2022 E. 1.1

1.1. Die A.________ mit Sitz in U.________/AR wurde von der kantonalen Steuerverwaltung Appenzell Ausserrhoden am 23. Juli 2019 mit einer ersten Mahnung darauf hingewiesen, dass die Frist zur Einreichung der Steuererklärung 2018 abgelaufen sei. Sie wurde aufgefordert, die Steuererklärung samt Beilagen innert 20 Tagen einzureichen oder eine Fristverlängerung zu beantragen; andernfalls werde eine Ermessensveranlagung vorgenommen. Am 10. September 2019 mahnte die kantonale Steuerverwaltung Appenzell Ausserrhoden erneut. Mit Mitteilung vom 8. Oktober 2019 gewährte die kantonale Steuerverwaltung eine Fristverlängerung zur Einreichung der Steuererklärung 2018 bis Ende Dezember 2019. Nach diverser Korrespondenz zwischen der kantonalen Steuerverwaltung und dem Rechtsvertreter der A.________ schickte dieser der kantonalen Steuerverwaltung schliesslich einen "Fahrplan 2020" zu und schlug darin (u.a.) vor, die Frist zur Einreichung der hier betroffenen Steuererklärung 2018 der Beschwerdeführerin bis zum 30. Oktober 2020 zu erstrecken. Mit E-Mail vom 4. Mai 2020 genehmigte die kantonale Steuerverwaltung diese Fristerstreckung und machte gleichzeitig ausdrücklich darauf aufmerksam, dass bei Nichteinreichen der Steuererklärung innert Frist eine Ermessensveranlagung drohe. Mit einem neuen "Fahrplan 2021" vom 11. bzw. 19. Januar 2021 gewährte die kantonale Steuerverwaltung der A.________ erneut verlängerte Fristen zur Einreichung der Steuererklärungen 2018. Die Einreichefrist für die Steuererklärung 2018 der A.________ wurde gemäss "Fahrplan 2021" neu auf den 28. Februar 2021 festgelegt. Ein erneutes Fristverlängerungsgesuch des Rechtsvertreters der A.________ mit E-Mail vom 19. Januar 2021 beantwortete die Steuerkommissärin mit E-Mail vom 20. Januar 2021 abschlägig. Sie stellte klar, dass die im Fristenfahrplan aufgeführten Fristen als allerletzte Fristen gelten und nicht mehr erstreckt werden könnten; die bereits erfolgten Mahnungen seien nicht zurückgezogen worden.