Citation: C 25/01 20.12.2002 E. 1

1.1 Die Verwaltung hat den Anspruch auf Leistungen im Zusammenhang mit dem Jahreskurs an der ACM mit Verfügung vom 5. September 2000 erneut verneint. Zur Begründung hat sie im Wesentlichen angegeben, der Kurs steigere zwar die Vermittlungsfähigkeit als Gitarrenlehrer. Mit Blick darauf, dass der Versicherte die ACM-Ausbildung nicht mit einem Diplom erfolgreich abgeschlossen und nicht einmal vollständig absolviert habe, sei dies aber nicht relevant. Die beantragte Ausbildung sei arbeitsmarktlich nicht indiziert. Das kantonale Gericht hat offen gelassen, ob der Jahreskurs die Vermittlungsfähigkeit als Musiklehrer tatsächlich erheblich verbessert hätte. Aus den Trimesterzeugnissen der ACM gehe hervor, dass der Beschwerdeführer den Kurs nach einem Trimester abgebrochen habe. Im zweiten Trimester habe er nur noch eines von neun Fächern belegt und im dritten Trimester sei er dem Unterricht ganz fern geblieben. Bei der Absolvierung lediglich eines Drittels des Kurses habe er sich die Kenntnisse nur in sehr beschränktem Ausmass aneignen und seine Vermittlungsfähigkeit nicht steigern können, weshalb kein Anspruch auf Erstattung der Kurskosten - auch nicht pro rata temporis bis zum Ende der Rahmenfrist - bestehe. 1.2 Der Versicherte bringt letztinstanzlich vor, es treffe entgegen der Behauptung des AWA nicht zu, dass er den Jahresintensivkurs nach dem ersten Trimester abgebrochen hätte. Die Absolvierung von Trimesterprüfungen sei, nach Absprache mit den Lehrkräften, freiwillig. Er habe lediglich die erste der drei Trimesterprüfungen abgelegt. Die Zeugnisse würden auf Grund dieser Prüfungen erstellt. So erkläre es sich, dass er in der Folge für das zweite und dritte Trimester keine Zeugnisse mehr erhalten habe. Auch die Zertifikatsprüfung sei fakultativ. Das Zertifikat sei einzig von der ACM anerkannt. Es sei für ihn von Anfang an klar gewesen, dass er die Zertifikatsprüfung nicht ablegen würde, da der Aufwand dafür in keinem Verhältnis zum Ertrag stehe.