Citation: 6B_300/2016 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz nimmt an, der Beschwerdeführer sei zum Tatzeitpunkt einziger Verwaltungsrat der Privatklägerin gewesen. Dem Verwaltungsrat einer Aktiengesellschaft komme als deren gesetzliches Organ regelmässig Geschäftsführerstellung zu. Der Beschwerdeführer sei daher Geschäftsführer gewesen. Dass er allenfalls lediglich treuhänderisch als Verwaltungsrat eingesetzt gewesen sei und als solcher den Weisungen des Alleinaktionärs unterstanden habe, ändere an seiner Geschäftsführereigenschaft nichts. Dieser Umstand könne allenfalls dazu führen, dass der Geschäftsführer, der die Weisungen des Alleinaktionärs befolge, keine Pflichtverletzung gegenüber der Gesellschaft begehe (angefochtenes Urteil S. 9). Soweit der Beschwerdeführer geltend mache, die Darlehensvergabe sei nachträglich durch die Privatklägerin bzw. B.________ genehmigt worden, sei festzuhalten, dass eine allfällige Genehmigung das in Art. 718b OR statuierte Schriftlichkeitserfordernis nicht zu ersetzen vermöchte (angefochtenes Urteil S. 10). Dabei liess die Vorinstanz offen, ob eine Genehmigung durch den Alleinaktionär überhaupt möglich sei bzw. ob dieser eine permanente Generalversammlung gebildet habe (angefochtenes Urteil S. 15 f.).