Citation: 1B_556/2021 E. 8.1

8.1. Die Vorinstanz würdigte es als nachvollziehbar, dass die Beschwerdegegnerin die Verdachtslage gestützt auf den Personalbestand der E.________ Ltd. und der D.________ AG beurteilte (letztere Gesellschaft verfügte gemäss Ausführungen der Beschwerdegegnerin, die im angefochtenen Urteil wiedergegeben wurden und unwidersprochen geblieben sind, bereits ab 2014 über sieben qualifizierte Mitarbeiter und einen in der Folge laufend erhöhten Fachkräftebestand). Auf die Funktionen, welche diesen Gesellschaften gemäss den von der Beschwerdeführerin eingereichten Vertragsdokumenten zugedacht gewesen seien, sei nicht abzustellen. Denn mit Blick auf das Fehlen von nennenswertem Personal bei der E.________ Ltd. bis Ende 2015 bestünden ernsthafte Zweifel, ob die vertragliche Gestaltung tatsächlich gelebt worden sei. Auch die weiteren Ausführungen der Beschwerdeführerin zu Private-Equity-Strukturen, zur Entstehungsgeschichte der J.________-Gruppe und zu Investitionen durch die afrikanischen Fonds seien nicht geeignet, dem Verdacht der tatsächlichen Verwaltung der Limited Partnerships durch die D.________ AG den Boden zu entziehen.