Citation: I 100/02 02.12.2003 E. 3

3.1 Was das Invalideneinkommen anbelangt, ist unbestritten, dass sich der Beschwerdeführer im Hinblick auf die ihm obliegende Schadenminderungspflicht grundsätzlich nicht damit begnügen durfte, im nunmehr von seinem Sohn bewirtschafteten Pachtbetrieb einer nicht entlöhnten Tätigkeit nachzugehen. Vielmehr stellt sich die Frage, welches Erwerbseinkommen der Versicherte trotz seiner Schulterbeschwerden ab 1. Mai 2000 auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zumutbarerweise noch hätte erzielen können. Auf Grund der vorliegenden Akten lässt sich indessen nicht beurteilen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten ausserhalb eines eigenen Landwirtschaftsbetriebs dem Beschwerdeführer noch eine Arbeitsleistung zugemutet werden kann. Die IV-Stelle wird deshalb zunächst eine medizinische Abklärung der verbliebenen Restarbeitsfähigkeit bei Ausübung einer leidensangepassten Erwerbstätigkeit nachzuholen und alsdann die erwerblichen Möglichkeiten der in Frage kommenden Verweisungstätigkeiten zu ermitteln haben. 3.2 Das ohne Gesundheitsschaden ab 1. Mai 2000 erzielbare sog. Valideneinkommen setzt sich zum einen aus dem hypothetischen Erwerbseinkommen des Versicherten als selbstständigerwerbender Landwirt und zum andern aus dem - ebenfalls hypothetischen - Salär aus der vor dem Unfall ausgeübten Nebenerwerbstätigkeit als Skilehrer zusammen. Was den erstgenannten Einkommensbestandteil betrifft, ist in Übereinstimmung mit Verwaltung und kantonalem Gericht von den 1996 mit dem Pachtbetrieb erzielten Erwerbseinkünften auszugehen, wovon es den nicht entlöhnten Arbeitsanteil der Familienmitglieder in Abzug zu bringen gilt (Art. 25 Abs. 2 IVV). Die IV-Stelle hat sodann zu Recht eine Aufrechnung mittels der "Bruggerzahlen" vorgenommen (allerdings sollte diese bis ins Jahr 2000 weitergeführt werden). Mit Bezug auf das Nebenerwerbseinkommen als Skilehrer macht der Beschwerdeführer geltend, es sei ihm ein (Jahres-)Salär "in der Höhe des tatsächlichen Nebeneinkommens von 1997 im Betrage von Fr. 4690.- anzurechnen", wobei er auf eine Taggeldberechnung des Unfallversicherers vom 12. Mai 1997 verweist. Auf Letztere kann jedoch nicht abgestellt werden, da im angeführten "Gesamtlohn Saison 1996/97" von Fr. 4690.- auch ein "wegen Unfall entgangener Verdienst" enthalten ist. Heranzuziehen ist deshalb auch für den Nebenverdienst der im Jahre 1996 (in den Monaten Januar bis April sowie Dezember) erzielte Lohn von insgesamt Fr. 4422.- gemäss den Angaben der Skischule X.________ vom 3. September 1998 im Fragebogen für den Arbeitgeber. Auch dieses Erwerbseinkommen ist der Nominallohnentwicklung bis 2001 anzupassen.