Citation: 2C_402/2017 E. 1.2

1.2. Gemäss Art. 89 Abs. 1 BGG ist zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a), durch den angefochtenen Entscheid oder Erlass besonders berührt ist (lit. b) und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat (lit. c). Die Beschwerdeführerin hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen und ist als Verfügungsadressatin durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt. Die von ihr beanstandete Anrechnung des Wahlfachs "Straf- und Massnahmenvollzug" hatte im konkreten Fall zur Folge, dass sie einen Notendurchschnitt von 4.95 erreichte und den Master of Law mit dem Prädikat "cum laude" abschloss. Demgegenüber hätte die von ihr anbegehrte Auflistung des Wahlfachs ohne Anrechnung der Note an den Durchschnitt zur Folge, dass dieser 5.00 betragen und ihr Abschluss das Prädikat "summa cum laude" aufweisen würde. Die Würdigung der Gesamtleistung, die über das Prädikat bestimmt, steht nicht im Ermessen der Fakultät, sondern ergibt sich rechnerisch aus den vergebenen Noten. Der Entscheid über das Prädikat weist einen hoheitlichen Charakter auf, und es besteht ein massgebliches Rechtsschutzinteresse an dessen Überprüfung (vgl. BGE 136 I 229 E. 2.5.2 S. 233 f.). Die Beschwerdeführerin ist daher zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten legitimiert.