Citation: 2C_821/2013 E. 2.3

2.3. Gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG besteht nach Auflösung der Ehe der Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 42 AuG weiter, wenn wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen; wichtige persönliche Gründe können nach Art. 50 Abs. 2 AuG namentlich vorliegen, wenn der Ehegatte Opfer ehelicher Gewalt wurde und die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet erscheint. Der Beschwerdeführer schildert, dass seine Trennung von der Ehefrau auf deren psychische Probleme zurückzuführen war, die sogar zu einem zweimonatigen Klinikaufenthalt zur Behandlung dieser Erkrankung geführt hätten. Weiter erachtet er eine Rückkehr in den Kosovo als für ihn unzumutbar; dies angesichts der dortigen wirtschaftlichen Lage und einer Arbeitslosenquote von über 40 % sowie aufgrund des Umstands, dass er ursprünglich im Kosovo als Grundschullehrer tätig war und nun nach langjährigem Unterbruch nicht mehr in den Beruf zurückkehren könne; daran ändere der Umstand nichts, dass er erst als Erwachsener in die Schweiz gekommen sei und hier erst drei Jahre gelebt habe; damit sei die persönliche und berufliche Wiedereingliederung im Falle einer Wegweisung in den Kosovo erheblich gefährdet. Mit diesen Vorbringen lässt sich ein nachehelicher Härtefall im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG offensichtlich nicht dartun. Es genügt, den Beschwerdeführer hierfür ohne weitere Erwägungen auf die einschlägige bundesgerichtliche Rechtsprechung hinzuweisen (BGE 138 II 229, 393 E. 3 S. 395 ff.; 137 II 1 E. 3 und 4 S. 3 ff., 345 E. 3.2 und 3.3 S. 348 ff.; 136 II 1 E. 5 S. 3 ff.).