Citation: 8C_441/2022 E. 4.2.4

4.2.4. Ernsthafte sachliche Gründe für eine Rechtsprechungsänderung dieser mehrfach bestätigten Rechtsprechung, zuletzt mit den Urteilen 8C_616/2022 vom 15. März 2023 E. 3.2 und 6.4.1 sowie 8C_552/2022 vom 9. Mai 2023 E. 4.3.3), ergeben sich hieraus nicht (zu den Voraussetzungen: BGE 145 V 304 E. 4.4; 141 II 297 E. 5.5.1; 137 V 417 E. 2.2.2). Überdies kam mit Blick auf die geklagte Symptomatik bei Status nach Schleudertrauma dem adäquaten Kausalzusammenhang als Voraussetzung der Leistungspflicht des Unfallversicherers schon damals rechtsprechungsgemäss ausschlaggebende Bedeutung zu (vgl. BGE 115 V 133 E. 4a; 117 V 359 E. 4b und 5a sowie 5d/aa; je mit Hinweisen; vgl. auch Urteil 8C_763/2020 vom 22. Februar 2021 E. 5.2 i.f. mit Hinweisen). Bereits zum damaligen Verfügungszeitpunkt war klar, dass sich die Adäquanz allein nach rechtlichen Gesichtspunkten beurteilt (BGE 123 V 98 E. 3a). Kommt hinzu, dass der medizinische Gutachter Dr. med. D.________ von einer vollen Arbeitsfähigkeit ausging und eine Leistungseinschränkung einzig von einem Schadensinspektor der Elvia anlässlich eines Gesprächs mit dem Beschwerdeführer auf 20 % festgesetzt wurde. Damit ist mehr als fraglich, ob die ursprüngliche Verfügung nicht auch im Ergebnis, d.h. im Dispositiv zweifellos unrichtig ist. Weiterungen hierzu erübrigen sich indessen nach dem Gesagten.