Citation: 4A_74/2020 E. 3.3

3.3. Prozesskosten umfassen sowohl die Gerichtskosten als auch die Parteientschädigung (Art. 95 Abs. 1 ZPO). Die Beschwerdeführer unterscheiden die beiden Aspekte nicht klar. Mit Blick auf die Begründung, in der auch die zu ihren Gunsten zugesprochene Parteientschädigung thematisiert wird, ist davon auszugehen, die Formulierung, die "Kostenfolge" sei "vollumfänglich an die Gegenpartei A.A.________ aufzuerlegen" umfasse auch die Parteientschädigung. Aus dem Antrag wird klar, dass die Beschwerdeführer den angefochtenen Entscheid beanstanden, soweit sie der Gegenpartei eine Parteientschädigung zu entrichten haben. Dies genügt als Bezifferung. Dagegen bleibt unklar in welchem Betrag sie selbst von der Beschwerdegegnerin eine Parteientschädigung verlangen. Der Betrag, der ihnen im Rahmen der ursprünglichen Abweisung der Berufung der Klägerin zugesprochen wurde, den sie in der Beschwerdebegründung zitieren, stimmt nicht mit den Beträgen überein, zu deren Zahlung sie im angefochtenen Entscheid verpflichtet wurden. Insoweit lässt sich nach Treu und Glauben keine eindeutige Bezifferung ausmachen, so dass das Begehren nur als ein solches um Befreiung von einer an die Beschwerdegegnerin zu entrichtenden Parteientschädigung entgegenzunehmen ist und nicht als ein solches um Zusprechung einer Parteientschädigung.