Citation: 1C_183/2017 E. 5.2

5.2. Entgegen dem Vorbringen der Beschwerdeführerinnen wurden raumplanerische Massnahmen bzw. passive Schutzmassnahmen i.S.v. Art. 24 Abs. 1 kWBG geprüft und soweit möglich ins Projekt integriert: So wurde zwischen den beiden Geschiebesperren ein Rückhalteraum geschaffen und hierfür die bestehende Wohnzone umgezont (vgl. Umweltbericht 2003 S. 14); zwischen unterem Damm und Kantonsstrassenbrücke wird das Gerinne auf einer Länge von rund 400 m verbreitert und renaturiert (3. Ausbauetappe) und eine Aufweitung des Gewässers im Mündungsbereich soll im Rahmen der dritten Rhonekorrektur realisiert werden; hierfür wurde bereits eine Planungszone erlassen. Allerdings sind die Möglichkeiten der Ausweitung von Gewässer- und Gewässerraum durch die bestehende Überbauung stark eingeschränkt. Die Beschwerdeführerinnen legen denn auch nicht dar, welche weiteren raumplanerischen Massnahmen sich aufgedrängt hätten.