Citation: 1C_28/2021 E. 5.5

5.5. In tatsächlicher Hinsicht ergibt sich nach Darstellung im angefochtenen Urteil bei der von der Vorinstanz als massgebend erachteten Herangehensweise ein "niedriger gelegenes Terrain" auf der Höhe von 367,93 m ü.M. (Schnittpunkt der angepassten Terrainverlaufslinie mit der Grenzlinie am Fuss der ehemaligen unteren Stützmauer) bzw. 368,23 m ü.M. (Schnittpunkt der angepassten Terrainverlaufslinie mit der Grenzlinie am Fuss der von der Beschwerdeführerin auf der Parzelle Nr. 2306 errichteten, mittlerweile nicht mehr bestehenden zwei Quadersteinreihen). Im für die Beschwerdeführerin günstigsten Fall betrage damit die massgebliche Höhe der oberen Stützmauer, deren Oberkante sich auf 369,62 m ü.M. (beim Profil Ost) und 369,63 m ü.M. (beim Profil West) befinde, 1,4 m bzw. 1,39 m. Daraus folge, dass die in einem Abstand von 30 cm zur Parzelle Nr. 2306 errichtete obere Stützmauer mindestens 10 cm (beim Profil West) bzw. 9 cm (beim Profil Ost) zu hoch sei.