Citation: 6P.82/2000 22.01.2001 E. 14

14.- Im Zusammenhang mit der Betreibung Nr. 920102 die Bank B.________ gegen den Beschwerdeführer hält das Kantonsgericht fest, der Beschwerdeführer habe als Direktor der Hotel AG im Jahre 1992 einen festen Monatslohn von Fr. 8'000.-- nebst Fr. 2'000.-- Spesenentschädigung bezogen, was einer monatlichen Nettoauszahlung von Fr. 9'580.-- entsprochen habe. Dies ergebe sich nicht nur aus den bei den Akten liegenden Lohnabrechnungen aus der fraglichen Zeit, sondern auch aus dem Lohnausweis für die Steuererklärung, dem Vorsorgeausweis und den Buchhaltungsunterlagen der Arbeitgeberin. Ein einziger Beleg, die Lohnabrechnung per 31. März 1992, weise einen Brutto-Monatslohn von lediglich Fr. 3'000.-- auf beziehungsweise einen Nettolohn von Fr. 2'842. 50. Dieser Betrag erscheine auch im Pfändungsprotokoll, in welchem der zu pfändende Betrag auf Fr. 1'000.-- pro Monat festgesetzt worden sei. Das Kantonsgericht kommt zum Schluss, dass der Beschwerdeführer den Lohnausweis per 31. März 1992 erstellen liess, um den Betreibungsbeamten bei der Berechnung des pfändbaren Betrags irrezuführen und um sich durch falsche Angaben eine günstige Ausgangslage für die bevorstehende Pfändung zu verschaffen. Er habe das Pfändungsprotokoll vom 8. Mai 1992, das sehr wenige Angaben enthalte und mit Bezug auf diese folglich besonders leicht überblickbar gewesen sei, unterschrieben, obwohl ganz klar festgehalten worden sei, das totale Einkommen pro Monat belaufe sich netto auf Fr. 2'842. 50, wovon Fr. 1'000.-- pro Monat gepfändet würden (angefochtener Entscheid S. 47 f.). Inwiefern diese Überlegungen willkürlich sein sollten, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Seine Ausführungen (Beschwerdeschrift S. 59 ff. lit. a) erschöpfen sich in appellatorischer Kritik, weshalb darauf nicht einzutreten ist. Im Übrigen stellt die behauptete Berechnung des pfändbaren Betrags durch den Treuhänder C.________ offensichtlich keine solche Berechnung dar, denn dieses Schreiben ist ausdrücklich als "Lohnabrechnung" betitelt, hält einen "Monatslohn/Festlohn 3000 SFR", einen "AHV-Beitrag 5.50 % - 151. 50" sowie "ALV-Beitrag 0.20 % - 6.00" und einen "Nettolohn 2842. 50" fest und endet mit der Erklärung, "mit obiger Lohnabrechnung, inkl. Ferien- und Freitageabrechnung bin ich einverstanden" (act. 4.2 S. 3).