Citation: 2C_266/2022 E. 3.2

3.2. Die Aussenlandeverordnung trat am 1. September 2014 in Kraft (vgl. AS 2014 1339 ff., S. 1354). Unter dem bis Ende August 2014 geltenden Recht waren Aussenlandungen insbesondere in den Art. 50-58 der Verordnung vom 23. November 1994 über die Infrastruktur der Luftfahrt (VIL; SR 748.131.1) geregelt (vgl. auch E. 4.3.4 hiernach). Mit dem Inkrafttreten der Aussenlandeverordnung wurden die Regelungen in den Art. 50-58 VIL zu den Aussenlandungen gestrichen. Einzig die Regelungen zu den Gebirgslandeplätzen (vgl. Art. 54 VIL) und den Spitallandestellen (vgl. Art. 56 VIL) wurden nicht in die Aussenlandeverordnung überführt (vgl. UVEK, Verordnung über das Abfliegen und Landen mit Luftfahrzeugen ausserhalb von Flugplätzen [Aussenlandeverordnung, AuLaV], Erläuternder Bericht vom 30. April 2014 [nachfolgend: Erläuternder Bericht zur AuLaV], S. 2 f.; vgl. auch Art. 1 VIL).