Citation: 4A_530/2017 E. 3.3

3.3. Dies bestreitet die Beschwerdeführerin auch nicht. Sie stellt sich indessen auf den Standpunkt, die Statik bilde Teil der von der Beschwerdegegnerin übernommenen Ausführungsplanung und die Gewährspflicht für genügende Statik der Ausführungs- und Werkstattpläne ergebe sich sinngemäss aus den vertraglichen Abreden, namentlich aus der Übernahme der SIA-Norm 102. Damit übergeht die Beschwerdeführerin den Umstand, dass die Vorinstanz ausdrücklich einen natürlichen Konsens der Parteien dahingehend festgestellt hat, dass die Beschwerdegegnerin keine statischen Arbeiten schulde. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, erschöpft sich weitgehend in appellatorischer Kritik am angefochtenen Urteil; sie beschränkt sich darauf, ihre Sicht der Dinge darzulegen und setzt sich nicht mit den von der Vorinstanz herangezogenen und gewürdigten Textpassagen auseinander. Die Vorinstanz hat auf Seite 14 des angefochtenen Entscheides Vorbringen der Beschwerdeführerin zitiert, aus denen ohne Bundesrechtsverletzung geschlossen werden kann, dass die Beschwerdegegnerin auch nach der Ansicht der Beschwerdeführerin nicht verpflichtet war, statische Arbeiten zu leisten. Weder sind dem angefochtenen Urteil Feststellungen noch der Beschwerde Behauptungen darüber zu entnehmen, dass die Beschwerdegegnerin aufgrund ihres Fachwissens mindestens hätte erkennen müssen, dass die ihr vorgelegten Werkstattpläne den statischen Anforderungen nicht genügen könnten.