Citation: 2C_30/2022 E. 4.6.1

4.6.1. Die Vorinstanz hat festgehalten, der Beschwerdeführer lebe seit 19 Jahren in der Schweiz. Es handle sich dabei um eine lange Aufenthaltsdauer; dennoch erscheine seine Integration mangelhaft. Er sei nie einer Erwerbstätigkeit nachgegangen. Der Beschwerdeführer sei seit dem 11. Dezember 2017 von seiner in der Schweiz lebenden Ehefrau geschieden und seine erwachsene Tochter aus erster Ehe lebe in U.________. Mit den Gepflogenheiten seines Heimatlands sei er nach wie vor vertraut. Im Alter von 61 Jahren sei es für den Beschwerdeführer zweifellos mit einer gewissen Härte verbunden, nach so vielen Jahren der Abwesenheit nach Algerien zurückzukehren. Ob er im Heimatland noch über familiäre oder soziale Kontakte verfüge, sei nicht bekannt. Allerdings seien auch in der Schweiz nur wenige entsprechende Bindungen bekannt. Die gesundheitlichen Probleme, deretwegen er sich in ambulanter psychiatrischer Behandlung befinde, könnten auch in Algerien behandelt werden.