Citation: 1B_197/2019 E. 2.4

2.4. Wie das Bundesgericht bereits in seinem konnexen Urteil 1B_121/2019 vom 8. April 2019 (E. 3, S. 8-11) dargelegt hat, besteht ein dringender Tatverdacht der Beteiligung des Beschwerdeführers am untersuchten Einbruchdiebstahl. Selbst wenn dem Standpunkt des Beschuldigten gefolgt würde, zu diesen bereits festgestellten Verdachtsgründen seien unterdessen keine zusätzlichen belastenden Momente hinzugekommen, liesse dies den allgemeinen Haftgrund nicht dahinfallen. Nach der oben (E. 2.1) dargelegten bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann ein dringender Tatverdacht auch bejaht werden, wenn bereits bestehende schwere Verdachtsgründe sich im Verlauf der Strafuntersuchung nicht ausreichend entkräften lassen. Im vorliegenden Fall kann offen bleiben, ob die unterdessen erfolgten Beweiserhebungen (insbesondere Ermittlungen zu einem etwaigen anderen Tatfahrzeug, Foto-Wahlkonfrontation vom 19. März 2019 mit einer Auskunftsperson, weitere Einvernahmen, untersuchte Mobiltelefon-Standorte usw.) den bereits bestehenden dringenden Tatverdacht einer Beteiligung des Beschwerdeführers am Einbruchdiebstahl noch zusätzlich erhärtet haben. Über das bereits Dargelegte hinaus wird es Sache des erkennenden Strafgerichtes sein, die betreffenden Beweisergebnisse abschliessend zu würdigen. Analoges gilt für die vom Beschuldigten angerufenen Beweisverwertungsverbote. Auch über diese ist nicht bereits im jetzigen Untersuchungsstadium vom Haftrichter zu entscheiden (vgl. BGE 141 IV 289 E. 1 S. 291 f. mit Hinweisen). Schon im konnexen Bundesgerichtsurteil 1B_121/2019 vom 8. April 2019 (E. 3.4 S. 11) wurde im Übrigen darauf hingewiesen, dass dem Beschwerdeführer - über die Beteiligung am untersuchten Einbruchdiebstahl hinaus - auch noch eine Veruntreuung (Art. 138 StGB) separat zur Last gelegt wird.