Citation: 8C_452/2014 E. 6

Der Rechtsvertreter der Versicherten beanstandet schliesslich die Höhe der ihm im vorinstanzlichen Verfahren zugesprochenen Entschädigung für seine unentgeltliche Verbeiständung. Die Bemessung der Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands im kantonalen Verfahren ist mangels bundesrechtlicher Bestimmungen dem kantonalen Recht überlassen (BGE 131 V 153 E. 6.1 S. 158). Eine Bundesrechtsverletzung nach Art. 95 lit. a BGG liegt nur vor, wenn die Anwendung kantonalen Rechts, sei es wegen seiner Ausgestaltung oder aufgrund des Ergebnisses im konkreten Fall, zu einer Verfassungsverletzung führt. Dabei fällt im Bereich der nach kantonalem Recht zuzusprechenden und zu bemessenden Parteientschädigung beziehungsweise Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistandes praktisch nur das Willkürverbot (Art. 9 BV) in Betracht (SVR 2011 UV Nr. 8 S. 29, 8C_789/2010 E. 3). Die Festsetzung des Honorars des unentgeltlichen Rechtsbeistandes muss in der Regel nicht oder dann lediglich summarisch begründet werden (Urteil 4D_102/2011 vom 12. März 2012 E. 4.2). Das kantonale Gericht erachtete den vom unentgeltlichen Rechtsvertreter mit Honorarnote vom 29. April 2014 geltend gemachten Aufwand von insgesamt 22,1 Stunden als der Streitsache nicht angemessen, insbesondere die für die beiden Rechtsschriften (Beschwerde und Replik) in Rechnung gestellten je über acht Stunden als weit übersetzt. Für die je rund neun Seiten zur Sache erschienen je vier Stunden als gerechtfertigt. Das kantonale Gericht setzte die Entschädigung auf 2'967 Franken fest. Der Rechtsvertreter bringt vor, dass es sich um einen sachverhaltlich und rechtlich komplexen Fall handle. Zu berücksichtigen ist indessen, dass er die Versicherte schon seit ihrer Anmeldung bei der Invalidenversicherung vertreten hat. Gestützt auf die angefochtene Verfügung war im vorinstanzlichen Verfahren zunächst streitig, ob eine Aufhebung der Invalidenrente auf der Rechtsgrundlage der 6. IV-Revision zulässig sei. Nach der Vernehmlassung der IV-Stelle drehte sich der Streit um das der ursprünglichen Rentenverfügung zugrunde liegende Valideneinkommen. Eine besondere Komplexität ist darin nicht auszumachen. In Betracht fällt auch, dass das kantonale Gericht den Zeitaufwand für die Instruktion durch die Klientin separat berücksichtigt hat. Insgesamt vermögen die Einwände des Rechtsvertreters damit keine Willkür bei der Festsetzung seiner Entschädigung zu begründen.