Citation: 2P.30/1999 26.07.2000 E. 2

2.- Die Beschwerdeführerin rügt im Wesentlichen, es verstosse gegen das Willkürverbot (Art. 4 aBV), dass ihr nebst durch den ordentlichen Pensionskostenpreis abgedeckten Grundleistungen zuschlagsweise zusätzliche Betreuungs- und Pflegeleistungen in Rechnung gestellt oder gar doppelt verrechnet worden seien. Als Zusatzleistung könne nämlich nur die über die normalen Grundleistungen hinaus erbrachte Betreuung und Pflege anfallen, wobei ein entsprechender Bedarf mittels des Pflegeerfassungssystems BAK bzw. BESA zu ermitteln und ärztlich zu verordnen wäre. Ein solcher erhöhter Pflegebedarf habe bei ihr entgegen den Feststellungen des Pflegepersonals des Altersheims nicht bestanden. Anerkanntermassen seien ihr denn auch Leistungen aus der Grundversorgung als Zusatzleistungen angerechnet worden. Verletzt sei aber auch der Grundsatz der Rechtsgleichheit (Art. 4 aBV), zumal das fragliche Altersheim, anders als andere städtische Einrichtungen, seinen Bewohnern nicht vollumfänglich das selbständige Erledigen alltäglicher Verrichtungen ermögliche.