Citation: 4A_391/2024 E. B

B.a. Mit Klage vom 28. Februar 2023 gelangte die Klägerin an das Regionalgericht Plessur und verlangte namentlich, die Beklagte sei zu verpflichten, ihr EUR 1'750'000.-- nebst Zins zu bezahlen. Die Klage richtete sich einzig gegen die Beklagte. Mit Schreiben vom 21. März 2023 stellte die Beklagte den Antrag, den Schriftenwechsel auf die Frage des Eintretens bzw. die Gültigkeit der Klagebewilligung zu beschränken. Diesem Antrag wurde mit Verfügung vom 23. März 2023 Folge geleistet. Mit Zwischenentscheid vom 21. Juni 2023 (schriftlich begründet mitgeteilt am 3. August 2023) trat das Kollegialgericht des Regionalgerichts Plessur auf die Klage ein. B.b. Eine dagegen gerichtete Berufung der Beklagten wies das Kantonsgericht von Graubünden mit Urteil vom 5. Juni 2024 ab. Es erwog, die ordnungsgemäss vorgeladene Beklagte sei der Schlichtungsverhandlung ferngeblieben und somit säumig geworden. Die (allenfalls) ungültige Vorladung der C.________ Limited bleibe für die Beurteilung der Säumnis der Beklagten und die Gültigkeit des Schlichtungsverfahrens unbeachtlich. Die ausgestellte Klagebewilligung erweise sich als gültig.