Citation: 2A.234/2002 17.05.2002 E. 2

2.1 Gemäss Art. 10 Abs. 1 ANAG kann der Ausländer aus der Schweiz unter anderem dann ausgewiesen werden, wenn er wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft wurde (lit. a) oder wenn sein Verhalten im allgemeinen und seine Handlungen darauf schliessen lassen, dass er nicht gewillt oder nicht fähig ist, sich in die im Gaststaat geltende Ordnung einzufügen (lit. b). Die Ausweisung soll nach Art. 11 Abs. 3 ANAG nur verfügt werden, wenn sie nach den gesamten Umständen angemessen erscheint. Für die Beurteilung der Angemessenheit erklärt Art. 16 Abs. 3 ANAV namentlich als wichtig die Schwere des Verschuldens des Ausländers, die Dauer seiner Anwesenheit in der Schweiz sowie die ihm und seiner Familie drohenden Nachteile. 2.2 Das Rekursgericht hat angesichts der verschiedenen Verurteilungen des Beschwerdeführers sowie von dessen übrigen Verhalten, das vom Strafrichter noch nicht abschliessend beurteilt worden ist, das Vorliegen der Ausweisungstatbestände von Art. 10 Abs. 1 lit. a und b ANAG richtigerweise bejaht. Es hat sodann zutreffend und umfassend die massgeblichen Kriterien für die Beurteilung der Angemessenheit bzw. Verhältnismässigkeit der Ausweisung genannt. Es hat schliesslich den im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG für das Bundesgericht verbindlich festgestellten Sachverhalt anhand dieser Kriterien geprüft. Dabei hat es die sich gegenüberstehenden Interessen vollständig berücksichtigt und ausführlich gegeneinander abgewogen. Es kann hierfür im Wesentlichen auf die in jeder Hinsicht zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Urteil verwiesen werden, ohne dass diese im vorliegenden Urteil nochmals im Einzelnen wiederzugeben sind (vgl. Art. 36a Abs. 3 OG): In E. 3b seines Urteils hat das Rekursgericht das Verhalten des Beschwerdeführers, das zu verschiedenen Strafurteilen führte, ausführlich beschrieben und gewichtet, wobei es zu Recht hervorhob, dass der Beschwerdeführer zu verschiedenen Malen, über einen längeren Zeitraum hinweg und unbeeindruckt von mehreren Verurteilungen sowie einer fremdenpolizeilichen Verwarnung (Androhung der Ausweisung), immer wieder Straftaten beging. Das Verschulden des Beschwerdeführers durfte aus fremdenpolizeirechtlicher Sicht als schwer qualifiziert werden. Keiner Ergänzung bedürfen die Ausführungen des Rekursgerichts in E. 3c-e seines Urteils zur Gewichtung des privaten Interesses des Beschwerdeführers am Verbleiben in der Schweiz (Dauer und Art der bisherigen Anwesenheit, persönliche und familiäre Verhältnisse) sowie zur Bedeutung der zuwartenden Haltung der Fremdenpolizei. Aufgrund dieser äusserst sorgfältigen Überprüfung sämtlicher denkbarer Umstände kam das Rekursgericht zum Schluss, die Ausweisung sei nach Art. 10 ANAG gerechtfertigt (E. 3f, wo insbesondere richtigerweise die "2-Jahres-Regel" für nicht massgeblich erklärt wird) und halte auch vor Art. 8 EMRK stand (E. 4). In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vermag der Beschwerdeführer nichts aufzuzeigen, was das Bundesgericht zu einer anderen Beurteilung veranlassen könnte. So trifft es nicht zu, dass er sich seit über vier Jahren absolut klaglos verhalten habe, wie er behauptet (S. 6 der Beschwerdeschrift, unter 2.2.2. Rügen). Es genügt, diesbezüglich auf die vom Beschwerdeführer nicht bestrittenen Schilderungen auf S. 8 des angefochtenen Urteils hinzuweisen. 2.3 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet, und sie ist im vereinfachten Verfahren (Art. 36a OG) abzuweisen. Mit diesem Urteil wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos. 2.4 Entsprechend dem Verfahrensausgang sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 156 in Verbindung mit Art. 153 und 153a OG).