Citation: 8C_263/2022 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer wirft dem kantonalen Gericht hinsichtlich der Feststellung zur Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit eine unvollständige und damit den Untersuchungsgrundsatz verletzende Sachverhaltsermittlung vor. Ferner habe es die Vorinstanz unterlassen, die Voraussetzungen für Eingliederungsmassnahmen schlüssig zu beurteilen. Sie begründe nicht hinreichend, weshalb er bei einer angepassten Tätigkeit keine mindestens 20%ige Erwerbseinbusse hinnehmen müsse, zumal er sogar mit der nun absolvierten Umschulung zum Chauffeur ein um 16,5 % tieferes Einkommen im Vergleich zum Valideneinkommen habe. Das kantonale Gericht begründe auch nicht, weshalb kein behinderungsbedingter Abzug zu gewähren sei. Der Beschwerdeführer fordert einen solchen von 10 %. Er verweist dabei auf seinen beeinträchtigten Schlaf, seine zu den Befunden passenden (somatischen) Beschwerden, die chronische Depression sowie auf die psychopharmakologische Behandlung und sein Alter.