Citation: 6B_243/2022 E. 3.2

3.2. Zur Sanktion erwägt die Vorinstanz, bei der objektiven Tatschwere sei zu berücksichtigen, dass aus dem Konkurs der B.________ AG ungedeckte Gläubigerforderungen von über Fr. 20 Mio. resultierten, was einen hohen Schaden für eine einzelne konkursite Gesellschaft darstelle. Sodann habe der Beschwerdeführer mehrere Misswirtschaftshandlungen (leichtsinniges Gewähren von Krediten und Konkursverschleppung) über mehrere Jahre hinweg begangen, welche je für sich den Schaden vergrössert hätten. Zu beachten sei weiter, dass die Privatklägerin einer minimalkapitalisierten Gesellschaft Darlehen in Millionenhöhe gewährt habe, ohne übliche Sicherheiten zu verlangen, was dem Beschwerdeführer erst seine Handlungen ermöglicht habe, und dass die Hauptgeschädigten eine Bank und eine Gesellschaft gewesen seien, die wohlhabenden Familien gehörten und welche nicht in existenzielle Nöte geraten seien. Ins Gewicht falle, dass der Beschwerdeführer sämtliche Vorgänge in der B.________ AG kontrolliert und somit sämtliche tatbestandsmässigen Handlungen selbst ausgeführt habe. Dabei habe er seine Pflichten als Verwaltungsrat mehrfach grob missachtet. Er habe unkritisch und ohne Überprüfung Anweisungen Dritter umgesetzt, weshalb nicht davon gesprochen werden könne, er habe stets nur die besten Absichten für die B.________ AG gehabt. Dem Beschwerdeführer sei hingegen zugute zu halten, dass er sich mit den Misswirtschaftshandlungen nicht persönlich begünstigt bzw. bereichert habe, hätten doch er und die ihm nahestehende F.________ AG im Konkurs der B.________ AG ebenfalls nicht unwesentliche Ausfälle erlitten. Gestützt darauf sei die Tatschwere objektiv und subjektiv als mittelschwer zu beurteilen. In Anbetracht des mittelschweren Verschuldens sei die Einsatzstrafe auf die Hälfte der Maximalsanktion von fünf Jahren Freiheitsstrafe, mithin auf 30 Monate, festzulegen. Die Vorinstanz reduziert die Einsatzstrafe sodann erstens angesichts der hohen Schadenersatzzahlungen, zu denen der Beschwerdeführer im Zivilprozess verurteilt wurde, um einen Monat, zweitens aufgrund des Wohlverhaltens des Beschwerdeführers seit den Tathandlungen, seit welchen mehr als zwei Drittel der Verjährungsfrist verstrichen seien, deutlich um 12 Monate und drittens um weitere drei Monate infolge einer leichten Verletzung des Beschleunigungsgebots durch die Erstinstanz, die hauptsächlich durch die ausserordentliche Lage der Corona-Pandemie bedingt gewesen und daher als gerade noch leichte Verfahrensverzögerung zu beurteilen sei. Die Vorinstanz schliesst, aus den persönlichen Verhältnissen ergäbe sich kein Grund für eine Strafminderung oder Straferhöhung, so dass zusammengefasst eine allen Umständen angemessene Freiheitsstrafe von 14 Monaten resultiere (angefochtenes Urteil S. 43 ff.).