Citation: U 124/02 27.01.2003 E. 5

Zu bestätigen ist der angefochtene Entscheid auch insoweit, als damit ein Anspruch auf Integritätsentschädigung verneint wurde. Das leichte Asthma bronchiale ohne wesentliche Beeinträchtigung der Lungenfunktion erfüllt die für den Anspruch auf Integritätsentschädigung vorausgesetzte Erheblichkeit des Integritätsschadens nicht (Art. 24 Abs. 1 UVG, Art. 36 Abs. 1 UVV). In Weiterentwicklung der bundesrätlichen Skala (Anhang 3 UVV) hat die SUVA verfeinerte Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form erarbeitet. Diese sind, soweit sie lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll, mit dem - seinerseits gesetzmässigen - Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 32 Erw. 1b und c mit Hinweisen). Gemäss Tabelle 10 der SUVA-Richtwerte ("Integritätsschaden bei Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten an den Atmungsorganen") entspricht die minimale anspruchsbegründende Beeinträchtigung von 5 % (vgl. Anhang 3 Ziff. 1 Abs. 3 UVV) einer respiratorischen medizinischen Invalidität (Beeinträchtigung der Lungenfunktion) von 33 1/3 %. Die Auffassung der Abteilung Arbeitsmedizin der SUVA, es könne nicht von einem pulmonalen Integritätsschaden ausgegangen werden (Bericht des Dr. med. M.________ vom 7. Juli 2000), wird durch eine am 9. November 2000 vorgenommene Lungenfunktionsprüfung, bei welcher sich normale statische und dynamische Lungenvolumina ergaben, bestätigt (Bericht des Dr. med. F.________ vom 13. November 2000). Schliesslich vermag das psychische Leiden mangels adäquater Kausalität (Erw. 3 hievor; RKUV 2000 Nr. U 381 S. 251) keinen Anspruch auf Integritätsentschädigung zu begründen.