Citation: 5A_195/2024 E. 3.4.4

3.4.4. Was die Kommunikationsfähigkeit angeht, will sich die Beschwerdeführerin mit der gutachterlichen Erkenntnis rechtfertigen, wonach C.________ die Einstellung der Mutter noch nicht übernommen habe. Angesprochen ist damit - gemäss der vom Obergericht zitierten Stelle im Gutachten - die "beeinträchtigte bzw. auf weiten Strecken nicht vorhandene Kommunikation zwischen [den Eltern] sowie die - gemäss zahlreicher Hinweise vorliegende - abwertende, teilweise diskreditierende Kommunikation seitens der Kindsmutter gegenüber dem Kindsvater", die "einen deutlich ungünstigen Effekt auf C.________" habe. Bei alledem unterschlägt die Beschwerdeführerin die gutachterliche Prognose, wonach das Risiko, dass C.________ sich diese Einstellung der Mutter zu eigen macht, mit zunehmendem Alter steige. Gegen die vorinstanzliche, auf das Gutachten gestützte Feststellung, dass die Kommunikationsfähigkeit der Eltern gegenwärtig erheblich eingeschränkt ist, kommt die Beschwerdeführerin auch nicht mit ihren Beteuerungen auf, dass die Kommunikationsprobleme nicht auf sie alleine zurückzuführen seien, die inzwischen begonnene Elterntherapie fortgesetzt werde und keinerlei Anzeichen beständen, dass es in Zukunft an der Kooperationsbereitschaft mangeln würde.