Citation: 4A_532/2008 12.01.2009 E. 3

Mit der Verfassungsbeschwerde kann nur die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 116 BGG). Der Beschwerdeführer muss angeben, welches verfassungsmässige Recht verletzt wurde, und substantiiert darlegen, worin die Verletzung besteht (BGE 134 V 138 E. 2.1 S. 143; 133 III 439 E. 3.2 S. 444 mit Hinweisen). Das Bundesgericht kann die Verletzung eines Grundrechtes nur insofern prüfen, als eine solche Rüge in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet worden ist (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). 3.1 Die Beschwerdeführerinnen sind der Auffassung, die Vorinstanz sei in überspitzten Formalismus verfallen, indem sie ihre Ausführungen betreffend die Beteiligung von Montagebetrieben von Storen, Rollladen sowie Sonnen- und Wettersschutzsystemen an ihren Verbandsstrukturen aus dem Recht gewiesen habe. Diese Behauptungen hätten die Beschwerdeführerinnen zumindest implizit bereits in ihrer Klageschrift vorgebracht. Zudem verweisen die Beschwerdeführerinnen auf vor erster Instanz eingereichte Schreiben, in denen die Beschwerdegegnerin darauf hingewiesen worden sei, dass der L-GAV auf Montagebetriebe ausgeweitet worden sei. 3.2 Die Behauptung, der L-GAV sei auf die Beschwerdegegnerin anwendbar oder auf Betriebe von der Art der Beschwerdeführerin ausgedehnt worden, sagt entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerinnen auch implizit nichts darüber aus, welche Unternehmen am Abschluss des L-GAV beteiligt waren und inwiefern diese in einem relevanten Konkurrenzverhältnis zur Beschwerdegegnerin stehen. Eine Verletzung des aus Art. 29 Abs. 1 BV fliessenden Verbots des überspitzten Formalismus, das sich gegen prozessuale Formstrenge wendet, die durch kein schutzwürdiges Interesse gerechtfertigt ist und die Verwirklichung des materiellen Rechts in unhaltbarer Weise erschwert (BGE 132 I 249 E. 5 S. 253; 128 II 139 E. 2a S. 142; je mit Hinweisen), ist nicht dargetan.