Citation: 5A_834/2023 E. 4

Im Kontext mit der Sistierung hat das Obergericht erwogen, einzig die Sistierung eines Verfahrens sei voraussetzungslos mit Beschwerde anfechtbar (Art. 126 Abs. 2 ZPO), während die Abweisung eines Sistierungsgesuches eine prozessleitende Verfügung sei, deren Anfechtung einen nicht leicht wieder gutzumachenden Nachteil bedinge (Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO). Das Bezirksgericht habe diesbezüglich erwogen, es bestehe keine Notwendigkeit, (allenfalls vorfrageweise) über die kaum zweifelhafte Rechts- und Prozessfähigkeit der Beschwerdegegnerin Ziff. 2 zu befinden, bevor die Prozessvoraussetzungen auf Seiten des Beschwerdeführers erfüllt seien; entsprechend sei über das Sistierungsgesuch erst nach Eingang des Kostenvorschusses zu entscheiden. Der Beschwerdeführer setze sich mit diesen Erwägungen des Bezirksgerichts nicht auseinander und ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil, wenn das Bezirksgericht das Verfahren nicht sofort sistiere, sei nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer tut mit seinen in der Sache nicht nachvollziehbaren Ausführungen, wonach im Zusammenhang mit dem Sistierungsgesuch angeblich eine Verletzung von Art. 59 ZPO gegeben sein soll, nicht ansatzweise dar, inwiefern er vor Obergericht einen nicht leicht wiedergutzumachenden Nachteil dargelegt hätte und worin dieser bestehen sollte.