Citation: 8C_489/2021 E. 7.2

7.2. Die Beschwerdeführerin bestreitet nicht, dass seit dem Unfall eine dauernde Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf (Führungsposition) besteht. Wie sie zu Recht geltend macht, bedurfte es mit Blick auf die Rechtsprechung (vgl. Urteil 8C_889/2014 vom 23. Februar 2015 E. 4.3.2 mit Hinweis) dennoch keiner besonderen Aufforderung und keiner weiteren Anpassungsfrist bezüglich eines Berufswechsels. Denn der Beschwerdegegner hatte seine Arbeitsstelle schon vor dem Unfall aufgegeben und sich laut vorinstanzlicher Feststellung offen für Neues gezeigt. Ausserdem hatte die AXA ihn unter Hinweis auf seine Stellenlosigkeit am 7. August 2017 ausdrücklich aufgefordert, sich zur Verwertung seiner "zumutbaren Arbeitsfähigkeit" umgehend beim RAV zu melden.