Citation: C 300/05 09.02.2006 E. A

Der 1976 geborene T.________ ist Treuhänder mit eidg. Fachausweis und arbeitete vom 11. Juni 2001 bis 31. Dezember 2003 als Buchhalter bei der Firma I.________. Seit 1. Januar 2004 bezog er Arbeitslosentaggelder. Am 12. Juli 2004 wurde er vom Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich (nachfolgend Amt) angewiesen, sich bei der Firma "X.________" (nachfolgend Schule) um eine Stelle als kaufmännischer Angestellter zu bewerben. Am 22. Juli 2004 fand das Vorstellungsgespräch in der Schule mit Herrn S.________, Leitung Finanzen, statt. Zu einer Anstellung des Versicherten kam es nicht. Nach Gewährung des rechtlichen Gehörs stellte das Amt den Versicherten wegen Nichtbefolgung von Kontrollvorschriften/Weisungen ab 27. Juli 2004 für die Dauer von 36 Tagen in der Anspruchsberechtigung ein. Zur Begründung wurde ausgeführt, sein Verhalten am Bewerbungsgespräch habe beim Arbeitgeber den Eindruck erweckt, er sei an der Stelle nicht interessiert. Sein Auftreten müsse als Ablehnung einer zumutbaren Arbeit qualifiziert werden (Verfügung vom 5. Oktober 2004). Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 29. November 2004 ab.