Citation: 8C_73/2020 E. 5

Das kantonale Gericht mass den Gutachten des PD Dr. med. D.________ und des Dr. med. E.________ mit interdisziplinärer Konsensbesprechung Beweiskraft bei. Desgleichen erachtete es die ärztlichen Beurteilungen des Dr. med. F.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Abteilung Versicherungsmedizin der Suva, vom 10. April 2017 und der Dres. med. G.________ und H.________, beide Fachärzte für Ophthalmologie und Ophthalmochirurige, Abteilung Versicherungsmedizin der Suva, vom 15. April 2016 wie auch des Suva-Arbeitsmediziners Dr. med. I.________, Facharzt für Oto-Rhino-Laryngologie, vom 5. Mai 2017 als beweiskräftig. Gestützt auf diese medizinischen Grundlagen ging es zusammenfassend davon aus, dass der Beschwerdeführer seit dem Autounfall vom 22. August 2010 in seiner angestammten Tätigkeit als Elektroinstallateur und Maschinenschlosser zu 100 % arbeitsunfähig sei. In einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit in lärmarmer Umgebung bestehe hingegen eine Arbeitsfähigkeit von 100 % mit folgenden Einschränkungen: keine besonderen Anforderungen an das Gleichgewicht und an das Gehör sowie nur gelegentliches Treppensteigen, Bücken, Knien und Arbeiten im Hocken. Sodann ermittelte die Vorinstanz ein Valideneinkommen von Fr. 68'442.45, wobei sie von statistischen Löhnen gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) ausging. Das Invalideneinkommen von Fr. 59'708.60 berechnete sie anhand von DAP-Löhnen (Dokumentation von Arbeitsplätzen der Suva). Die Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen ergab einen Invaliditätsgrad von 13 %. Schliesslich bestätigte sie eine Integritätseinbusse von 35 %.