Citation: 6P.29/2007 27.04.2007 E. 6

6.1 Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, er sei gestützt auf die Verkehrswertschätzung des Hauseigentümerverbandes vom 30. Mai 1991 davon ausgegangen, dass beim Kauf der Gesellschaft stille Reserven von über Fr. 2'300'000.-- bestanden hätten. Die Liegenschaften hätten bis Ende 1996 Mieterträge von klar über Fr. 200'000.-- pro Jahr abgeworfen. In den Jahren 1997 bis 1999 seien sie zwar rückläufig, aber noch immer mehr als kostendeckend gewesen. Selbst im Jahre 1999 hätten Mietzinserträge von Fr. 139'224.70 resultiert, was einen Betriebsgewinn von immerhin noch Fr. 62'341.25 ermöglicht habe. Es könne daher nicht pauschal von einem enormen Schwund des Mietertrages gesprochen werden (staatsrechtliche Beschwerde S. 5 f.). 6.2 Das Kantonsgericht führt aus, die Liegenschaften der A.________ AG seien in den Bilanzen 1997 mit Fr. 1.323 Mio., 1998 mit Fr. 1.303 Mio., 1999 mit Fr. 1.283 Mio. und in der Liquidationsbilanz mit Fr. 1.5 Mio. bewertet worden. Der Buchsachverständige habe die Aufwertung in der Liquidationsbilanz in Anbetracht der amtlichen Schätzung von 1998 als gerechtfertigt erachtet. Die von der ersten Instanz beanstandete Unterlassung der Berichtigung beziehe sich auf die Verkehrswertschätzung des Hauseigentümerverbandes von 1991. Die Annahme des Beschwerdeführers, es hätten stille Reserven in der Höhe von über Fr. 2.3 Mio bestanden, sei völlig ungerechtfertigt gewesen (angefochtenes Urteil S. 5 f.; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 5 f.). 6.3 Die Schatzung des Hauseigentümer-Verbandes Zürich vom 30. Mai 1991 ergab einen Verkehrswert der Liegenschaften von Fr. 3'785'000.-- (Beschwerdebeilage 4). Dieser basierte auf Mieterträgen von Fr. 260'880.-- pro Jahr. Nach den Feststellungen der kantonale Instanzen verringerten sich die Mietzinseinnahmen aufgrund der Verschlechterung der Situation auf dem Immobilienmarkt im Jahre 1997 auf Fr. 158'625.15. Im Jahre 1999 betrugen die Einnahmen nur noch Fr. 139'224.70 (vgl. erstinstanzliches Urteil S. 5). Bei dieser Sachlage ist der Schluss, die Annahme von stillen Reserven von Fr. 2.3 Mio. sei nicht gerechtfertigt gewesen, unter verfassungsrechtlichen Gesichtpunkten nicht zu beanstanden.