Citation: 5A_79/2019 E. A

A.a. A.________ (Jahrgang 1952, Schweizer Bürger) und C.C.________ (Jahrgang 1981, kosovarische Staatsangehörige) heirateten am 19. März 2004 im Kosovo. Die Ehefrau reiste darauf in die Schweiz ein, wo sie sich ab dem Jahr 2000 bereits einige Zeit als Asylbewerberin aufgehalten hatte, und erhielt daselbst zunächst eine Aufenthalts- und am 17. August 2009 die Niederlassungsbewilligung. A.b. Am 15. Oktober 2009 leitete A.________ im Kosovo das Scheidungsverfahren ein. Mit Urteil des Amtsgerichts U.________/Kosovo vom 2. Februar 2010 wurde die (kinderlose) Ehe geschieden. A.c. C.C.________ gebar am xx.xx.2010 einen Knaben, dem sie den Vornamen B.C.________ gab. A.________ anerkannte B.C.________ am 20. Oktober 2010 beim Zivilstandsamt Winterthur als sein Kind. B.C.________ erhielt das Bürgerrecht von Flums-Dorf. A.d. Mit Verfügung vom 8. August 2011 widerrief das Migrationsamt des Kantons Zürich die Niederlassungsbewilligung von C.C.________. Die dagegen eingelegten kantonalen Rechtsmittel blieben erfolglos, doch hiess das Bundesgericht die Beschwerde von C.C.________ gut. Es bestätigte zwar den Widerrufsgrund einer Scheinehe zwischen C.C.________ und A.________, beliess C.C.________ aber das Aufenthaltsrecht, weil ihr Sohn B.C.________ als Schweizer Bürger gilt, solange keine erfolgreiche Anfechtung der Vaterschaftsanerkennung stattgefunden hat, und weil keine Gründe dafür bestanden, C.C.________ als sorgeberechtigter Mutter eines Schweizer Kindes die Anwesenheit zu verweigern (Urteil 2C_303/2013 vom 13. März 2014). A.e. Am 22. August 2012 ersuchten A.________ und C.C.________ um Durchführung des Vorbereitungsverfahrens für eine erneute Eheschliessung. Das Zivilstandsamt verweigerte seine Mitwirkung am Eheschliessungsverfahren. Die dagegen eingelegten Rechtsmittel blieben erfolglos (Urteil 5A_30/2014 vom 15. April 2014).