Citation: 6B_915/2021 E. B

Mit Urteil vom 28. Januar 2020 trat das Regionalgericht Plessur auf das Gesuch um Neubeurteilung ein. Es sprach A.________ der versuchten vorsätzlichen Tötung (Art. 111 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB), der einfachen Körperverletzung mit einer Waffe (Art. 123 Ziff. 1 und 2 Abs. 2 StGB), der Drohung (Art. 180 Abs. 1 StGB), der Freiheitsberaubung (Art. 183 Ziff. 1 Abs. 1 StGB), des mehrfachen Diebstahls (Art. 139 Ziff. 1 StGB) und des mehrfachen Hausfriedensbruchs (Art. 186 StGB) schuldig. Hinsichtlich des Vorwurfs der mehrfachen Beschimpfung gemäss Art. 177 Abs. 1 StGB stellte es das Verfahren ein. Es verurteilte A.________ zu einer Freiheitsstrafe von 48 Monaten. Zudem ordnete es eine ambulante Massnahme im Sinne von Art. 63 StGB an. Weiter verpflichtete es A.________, dem Privatkläger B.________ eine Genugtuung von Fr. 8'000.00 zzgl. Zins von 5% seit dem 14. April 2012 zu bezahlen. Im Übrigen verwies es dessen Zivilklage auf den Zivilweg. Die Zivilklagen der übrigen Privatkläger verwies es auf den Zivilweg. A.________ erhob gegen dieses Urteil Berufung.