Citation: 6B_201/2020 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz hält im Ergebnis fest, der Beschwerdeführer habe nie die Absicht gehabt, sein Versprechen resp. seine vertragliche Verpflichtung einzuhalten, der Beschwerdegegnerin 2 den Ersatzschuldbrief in Höhe von Fr. 300'000.-- drei Tage nach Verkauf der Liegenschaft auszuhändigen, oder ihr das Darlehen zurückzubezahlen. Er habe ihr dies lediglich angeboten, um die auf dem Verkaufsobjekt haftenden Inhaberschuldbriefe erhältlich zu machen und die Liegenschaft damit unbelastet verkaufen zu können. Auch wenn zu seinen Gunsten davon auszugehen sei, den Schuldbrief über Fr. 300'000.-- während Jahren in seinem Safe aufbewahrt zu haben, lasse sich daraus nicht ableiten, dass er diesen der Beschwerdegegnerin 2 habe übergeben wollen. Er habe keinen Anspruch gegenüber der Beschwerdegegnerin 2 gehabt. Die These einer verrechenbaren Gegenforderung sei als nachträglich für den Prozess konstruierte Schutzbehauptung zu werten (angefochtenes Urteil, E. 3.6 S. 7 f.). Den Inhalt der Vereinbarung zwischen dem Beschwerdeführer und der Beschwerdegegnerin 2 vom 2. Juni 2010 gibt die Vorinstanz vollständig wieder. Ziffern 1 bis 4 dieser Vereinbarung lauten wie folgt: "1. [Die Beschwerdegegnerin 2] händigt heute die beiden Inhaberschuldbriefe an [den Beschwerdeführer] aus.