Citation: 8C_265/2019 E. 6.3

6.3. Weiter übersieht der Versicherte, dass es nicht um die Beurteilung einer andauernden Gesundheitsschädigung und die Leistungseinstellung nach bereits anerkannter Leistungspflicht geht. Weder aus den Akten noch seinen Ausführungen ergibt sich ein andauernder Leistungsbezug für die früheren Unfälle. Vielmehr geht es hier um die Prüfung der erstmaligen Leistungspflicht für ein neues Ereignis. Damit trifft nicht die Allianz die Beweislast für eine leistungsaufhebende Tatsache, sondern der Versicherte hat die Folgen zu gewärtigen, wenn - wie vorliegend - die Voraussetzungen für die erstmalige Leistungserbringung nicht erstellt werden können (vgl. statt vieler: RKUV 1994 Nr. U 206 E. 326 E. 3b in fine).