Citation: 1C_613/2017 E. A

Die Staatsanwaltschaft für die Verfolgung der organisierten Kriminalität und Korruption Mazedonien führt gegen eine Reihe von Personen ein Strafverfahren wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung, Geldwäscherei und weiterer Delikte. Sie wirft ihnen vor, in ihrer Funktion als Geschäftsführer bzw. Vertreter verschiedener Gesellschaften Beratungs-, Managementdienstleistungs- und Agenturverträge abgeschlossen zu haben, um für die drei Gesellschaften B.________, C.________, D.________ und E.________ ungerechtfertigte Vermögensvorteile zu erlangen. Zu diesem Zweck soll die B.________ auf Ende der Jahre 2004, 2005 und 2006 Scheinrechnungen erstellt haben. Zudem sollen die beschuldigten Personen Zessionsverträge für die von ihnen vertretenen Gesellschaften abgeschlossen haben, für welche es ebenfalls keinen wirtschaftlichen Grund gegeben habe. Für die Zahlungen sei ein Konto der B.________ bei der F.________ AG in Zürich verwendet worden. Die B.________ sei von der Familie von A.________ gegründet worden, der zurzeit in Monaco lebe. Mit Rechtshilfeersuchen vom 12. April 2016, ergänzt am 23. November 2016, ersuchte die mazedonische Staatsanwaltschaft die Schweiz um die Vornahme von Ermittlungen bezüglich verschiedener auf die B.________ lautender Kontoverbindungen bei der F.________ AG. Das Bundesamt für Justiz übertrug das Rechtshilfeersuchen zum Vollzug an die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich, welche am 25. November 2016 darauf eintrat und in der Folge bei der F.________ AG die Bankunterlagen erhob. Mit Schlussverfügung vom 27. April 2017 ordnete die Staatsanwaltschaft deren Herausgabe an Mazedonien an. Eine von A.________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesstrafgericht mit Entscheid vom 25. Oktober 2017 ab, soweit es darauf eintrat. Zur Begründung führte es aus, das Beschwerderecht setze voraus, dass es sich bei A.________ um den Begünstigten der Liquidation der B.________ handle und die Liquidation nicht vorgeschoben oder rechtsmissbräuchlich sei. Dies sei vorliegend fraglich, könne aber offenbleiben, da die Beschwerde ohnehin unbegründet sei. Auf die behauptete Verletzung von Art. 2 IRSG (SR 351.1) sei mangels eigener schutzwürdiger Interessen nicht einzutreten. Die erhobenen Bankunterlagen seien zudem im mazedonischen Strafverfahren potenziell erheblich und ihre Herausgabe damit verhältnismässig.