Citation: 5A_301/2021 E. B

Mit Entscheid vom 15. März 2021 (eröffnet am 24. März 2021) hiess das Obergericht die Berufung von B.A.________ erneut teilweise gut, hob das Urteil des Bezirksgerichts teilweise auf und wies die jeweilige Arbeitgeberin bzw. den jeweiligen Drittschuldner von A.A.________ an, folgende monatlichen Beträge von dessen Lohnguthaben bzw. Arbeitslosentaggeldern abzuziehen und zugunsten der Ehefrau an deren Rechtsvertreter zu überweisen (Dispositivziffer 1.1.1) : - Fr. 2'404.-- vom 6. April 2018 bis zum 31. Mai 2018; - Fr. 2'886.-- vom 1. Juni 2018 bis zum 31. Mai 2019; - Fr. 2'460.-- vom 1. April 2019 bis zum 31. Dezember 2019; - Fr. 2'451.-- vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Juli 2020; - Fr. 2'807.-- ab dem 14. August 2020. Zusätzlich machte das Obergericht die E.________ AG als aktuelle Arbeitgeberin von A.A.________ darauf aufmerksam, dass sie ihre Zahlungspflicht im vorgenannten Umfang mit befreiender Wirkung nur erfüllt, wenn sie den entsprechenden Betrag direkt an die angegebene Zahladresse ausbezahlt (Dispositivziffer 1.1.2). Im Übrigen wies das Obergericht die Berufung ab, soweit es darauf eintrat (Dispositivziffer 1.2), hiess das Gesuch von A.A.________ um unentgeltliche Rechtspflege gut, bestellte dessen Anwältin als unentgeltliche Rechtsvertreterin (Dispositivziffer 2) und regelte die Kostenfolgen von beiden kantonalen Verfahren (Dispositivziffern 1.1.4, 1.1.5, 3 und 4).