Citation: 9C_836/2019 E. 4.3

4.3. Der medizinisch-psychiatrische Sachverständige nahm abgesehen von den soeben erwähnten Ausführungen zur Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4 S. 303 f.) insoweit zu den Standardindikatoren Stellung, als er die angegebenen körperlichen Schmerzen (Komorbidität; BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3 S. 300 ff.) und die bisher in Anspruch genommenen bzw. vernachlässigten Therapien beurteilte (Behandlungserfolg bzw. -resistenz; BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2 S. 299 f.). Ebenso verneinte er das Vorliegen einer Persönlichkeitspathologie oder -störung (BGE 141 V 281 E. 4.3.2 S. 302). Mit Blick auf die Aktenlage kann offen bleiben, ob von einem Ausschlussgrund (BGE 141 V 281 E. 2.2.1 S. 287) auszugehen ist. So oder anders führen die von Dr. med. C.________ berichtete Aggravation und die im Rahmen der MEDAS-Vorgutachten gleichfalls gezeigten Inkonsistenzen zum Ergebnis, dass ein für die Arbeitsfähigkeit relevantes Leiden nicht mit ausreichender Wahrscheinlichkeit festgestellt werden kann. Dr. med. C.________ begründete denn auch ausführlich, dass konkretere Angaben aufgrund der eingeschränkten Mitwirkung bei der Abklärung nicht möglich seien, was zu Lasten der Beschwerdeführerin geht (BGE 141 V 281 E. 6 S. 308; vgl. auch Urteil 9C_659/2017 vom 20. September 2018 E. 4.4 mit Hinweisen). Damit verletzt der vorinstanzliche Verzicht auf weitere Abklärungen in psychiatrischer Hinsicht den Untersuchungsgrundsatz nicht (vgl. Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG).