Citation: I 809/05 12.06.2006 E. 2

2.1 Bei der Zusprechung der halben Rente mit Verfügung vom 26. August 1996 galt die Versicherte als ohne gesundheitliche Beeinträchtigung voll Erwerbstätige. Dementsprechend wurde die Invalidität nach der Einkommensvergleichsmethode bemessen (vgl. BGE 128 V 30 Erw. 1 und BGE 130 V 348 f. Erw. 3.4). Die Geburt der Kinder im Mai 1998 und April 2001 stellt dann eine im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen dar, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen (BGE 130 V 349 Erw. 3.5 mit Hinweisen), wenn die Versicherte neu als im Gesundheitsfall teilerwerbstätige Hausfrau zu betrachten ist (BGE 130 V 350 Erw. 3.5 in fine, 117 V 199 Erw. 3b). Diesfalls ist die Invalidität nach der gemischten Methode zu bemessen (vgl. dazu BGE 125 V 148 ff. Erw. 2 in Verbindung mit BGE 130 V 393 und Urteil E. vom 13. Dezember 2005 [I 156/04]). 2.2 Das kantonale Gericht ist in sorgfältiger Würdigung der für die Statusfrage wesentlichen Umstände (persönliche und familiäre Verhältnisse, Alter der Kinder, berufliche Situation des Ehemannes) unter Berücksichtigung der Vorbringen in der Beschwerde zum Ergebnis gelangt, die Versicherte würde ohne gesundheitliche Beeinträchtigung neben dem Haushalt im zeitlichen Umfang von 70 % eines Normalarbeitspensums im Gesundheitsbereich tätig sein. Die tatsächlichen Feststellungen und rechtlichen Schlussfolgerung der Vorinstanz überzeugen. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird denn auch nicht näher begründet, weshalb die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall voll erwerbstätig wäre. Die Invalidität bemisst sich somit neu nach der gemischten Methode. Eine Bindung an die frühere Invaliditätsschätzung insbesondere in erwerblicher Hinsicht besteht nicht (vgl. RKUV 2005 Nr. U 533 S. 41 [U 339/03] Erw. 3.2 und AHI 2002 S. 164 [I 652/00]; Urteil L. vom 3. November 2005 [I 485/05] Erw. 5.1.1).