Citation: U 372/02 05.06.2003 E. 4

Aus dem Umstand, dass im ersten Verfahren entgegen dem vorinstanzlichen Antrag der Versicherten keine zusätzliche neurologische Begutachtung vorgenommen wurde, kann sie nichts zu ihren Gunsten ableiten. Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat die Vornahme weiterer Abklärungen in vorweggenommener Würdigung der Beweise abgelehnt. Art. 137 lit. b OG will nur Beweismittel zulassen, die der Gesuchsteller früher nicht beibringen konnte, wobei "können" nicht "dürfen", sondern eine tatsächliche Fähigkeit bedeutet. Der Umstand, dass der Richter sie nicht zuliess, weil er sie als unerheblich erachtete, bildet keinen Grund, sie unter dem Gesichtspunkt von Art. 137 lit. b OG nach dem Abschluss des Prozesses noch zuzulassen (BGE 92 II 72; Urteil C. vom 21. April 1999 Erw. 3a, U 221/98).