Citation: 8C_281/2024 E. 5.1.2

5.1.2. Entgegen der Behauptung der Beschwerdeführerin hat die Vorinstanz begründet, weshalb sie die Arbeitgeberstellung der Beschwerdegegnerin bejaht hat. Sie stützte sich dabei zwar hauptsächlich auf die Zusammenarbeitsvereinbarung vom 7. April 2021, die im Zeitpunkt der Voranmeldungen vom 12. November 2020 und 24. Februar 2021 noch nicht vorlag, wie die Beschwerdeführerin richtig bemerkt. Fest steht aber, dass die A.________ GmbH im Juli 2020 unter anderem mit dem Zweck gegründet wurde, eine Sportmannschaft zu betreiben, und dass sie den Spielern und dem Trainer der 1. Mannschaft des FC U.________ Löhne auszahlte. Unbestritten trat die Beschwerdegegnerin gegenüber der zuständigen Ausgleichskasse als Arbeitgeberin auf und rechnete mit ihr die ausgerichteten Löhne ab. Die Beschwerdeführerin vermag nicht aufzuzeigen, dass die Beschwerdegegnerin dabei lediglich als Zahlstelle des Vereins fungierte (vgl. E. 3.4 hiervor). Es trifft sodann zwar zu, dass die Vereinbarungen zwischen der Beschwerdegegnerin und den einzelnen Spielern resp. dem Trainer unter dem Titel Vertragsdauer auf ein Vertragsverhältnis des FC U.________ mit dem Spieler verweist. Wie die Beschwerdegegnerin in ihrer Vernehmlassung aber nachvollziehbar darlegt, sollte damit das Arbeitsverhältnis von der Mitgliedschaft der Spieler beim Verein resp. von einer Lizenzierung abhängig gemacht werden. Die Vorinstanz folgte im Übrigen den Angaben der Beschwerdegegnerin, wonach kein Arbeitsvertrag zwischen den Spielern/Trainern und dem Verein bestehe, was im Rahmen der gesamten Beweiswürdigung nachvollziehbar erscheint und eine Wiedererwägung wegen fehlender Arbeitgeberstellung der Beschwerdegegnerin ausschliesst (vgl. aber E. 5.4.2 hiernach).