Citation: I 135/04 01.06.2006 E. 3

Die Vorinstanz hat unter Hinweis auf die Erwägungen im Urteil S. vom 15. Dezember 1999, I 303/98 richtig dargelegt, dass eine Übernahme der durch die Petö-Therapie entstandenen Kosten durch die Invalidenversicherung unter den Rechtstiteln von Art. 23bis Abs. 1 und 2 IVV (vormals Art. 23bis Abs. 1 IVV) auszuschliessen ist. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund des das Eingliederungsrecht des IVG (Art. 8-27) beherrschenden Verhältnismässigkeitsgrundsatzes, wonach die versicherte Person in der Regel nur Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen notwendigen Massnahmen, nicht indessen auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren hat (BGE 110 V 102 Erw. 2). Darauf kann verwiesen werden, bringt die Beschwerdeführerin doch letztinstanzlich nichts vor, was diese Beurteilung zu erschüttern vermöchte. Auch PD Dr. med. B.________, Neuroorthopädie am Universitätsspital X.________, räumt im Bericht vom 9. März 2004 ein, dass es durchaus denkbar sei, mit einer andern als der Petö-Behandlung, z.B. mit einer Medizinischen Trainingstherapie, wie sie in der Schweiz angeboten werde, ein entsprechendes Ergebnis zu erreichen. Solche Intensivtherapien seien in Y.________ möglich und kämen dem Therapieziel schon relativ nahe.