Citation: 8C_369/2021 E. A

A.a. Die 1974 geborene A.________ absolvierte von 1992 bis 1997 mit Unterstützung der IV-Stelle des Kantons Solothurn bei den Werkstätten B.________, erfolgreich eine Schreinerlehre. Seit September 1997 arbeitete sie in verschiedenen anderen Berufen, seit 2. November 2010 in der Verpackerei der C.________ AG. Am 31. August 2011 meldete sie sich unter Hinweis auf ein Geburtsgebrechen (schwerer Dysgrammatismus, Silben- und Wortstammeln, auditive Wahrnehmungsstörungen) bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an. Diese gewährte ihr berufliche Massnahmen. Mit Verfügung vom 30. September 2013 verneinte sie einen Rentenanspruch und mit Verfügung vom 20. Januar 2014 einen Anspruch auf weitere berufliche Massnahmen. Diese Verfügungen erwuchsen unangefochten in Rechtskraft. A.b. Vom 10. April 2014 bis 31. März 2015 arbeitete A.________ zu 50 % als Reinigerin bei der D.________ GmbH. Am 22. April 2015 meldete sie sich bei der IV-Stelle erneut zum Leistungsbezug an. Diese holte u.a. ein Gutachten der asim (Academy of Swiss Insurance Medicine), Universitätsspital Basel, vom 12. Dezember 2016 sowie Stellungnahmen des Psychiaters Dr. med. E.________, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der IV-Stelle, vom 23. Februar 2017, 31. Oktober 2018 und 12. Juni 2019 ein. Mit Verfügung vom 28. April 2020 verneinte die IV-Stelle den Anspruch auf berufliche Massnahmen und auf eine Invalidenrente bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 20 %.