Citation: I 180/02 02.12.2002 E. 3

3.1 Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Gesetzmässigkeit der Verwaltungsverfügungen in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des Verfügungserlasses gegeben war (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweis). 3.2 Das kantonale Gericht und die IV-Stelle haben das dem Versicherten zumutbarerweise noch verwertbare Leistungsvermögen insbesondere auf Grund der Einschätzungen durch die Dres. med. L.________ und I.________ vom 5. und 7. Juli 2000 vorgenommen, wonach der Beschwerdeführer zwar nicht mehr als Bauarbeiter im Rahmen von körperlich schweren Tätigkeiten, hingegen in Beschäftigungen, welche kein Heben von Gewichten über 10 kg und keine Gehstrecken über 1 km beinhalten, uneingeschränkt einsetzbar ist. Diese Angaben - und mit Ausnahme des Berichtes des Dr. med. I.________ vom 21. September 2001 - auch sämtliche anderen aktenkundigen medizinischen Berichte datieren mehr als ein Jahr vor Verfügungserlass, für welchen Zeitpunkt auch der Beschwerdeführer deren Aussagegehalt indes nicht bestreitet. Entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde bestehenden jedoch keine Anhaltspunkte dafür, dass sich der Gesundheitszustand des Versicherten innert eines Jahres erheblich und in einer die Arbeitsfähigkeit beeinflussenden Weise geändert hat. Namentlich wurde das vom Beschwerdeführer genannte obstruktive Schlafapnoe-Syndrom mit Konzentrationsschwierigkeiten und Müdigkeitserscheinungen bereits in den Berichten des Dr. med. I.________ vom 8., 17. Februar und 30. Mai 2000 wie auch in der ärztlichen Stellungnahme des Dr. med. L.________ vom 5. Juli 2000 ausdrücklich erwähnt und bildete - nebst dem Asthma bronchiale - Grundlage der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung durch Dr. med. I.________ vom 7. Juli 2000. Sofern dieser mit Bericht vom 21. September 2001 nunmehr eine pneumologische Begutachtung empfiehlt, könnten dadurch lediglich Rückschlüsse auf einen allenfalls veränderten Gesundheitszustand des Versicherten für die Zeit nach Erlass der Verfügung vom 21. August 2001 gezogen werden, was indessen Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung darstellte.