Citation: 8C_337/2022 E. 3.2

3.2. Zu diesem Zwischenergebnis bringt der Beschwerdeführer vor, das Gutachten der medexperts ag sei insoweit nicht schlüssig, als ein erhöhter Pausenbedarf in einem Pensum von 70 % neben den orthopädischen Befunden zusätzlich auch aus psychischen Gründen bestehe. Zwar ist zutreffend, dass der psychiatrische Sachverständige in seinem Teilgutachten mit einlässlicher Begründung angegeben hat, der Beschwerdeführer sei aufgrund der chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren im Durchhaltevermögen zu 20 % beeinträchtigt. Es ist indessen nicht ersichtlich, inwiefern die Gutachter diesem Sachverhalt bei der Konsensbeurteilung nicht Rechnung getragen haben sollen. Vielmehr flossen die psychiatrischen und neuropsychologischen Befunde, namentlich die intellektuelle Minderbegabung, die im Berufsleben nie zu einer Arbeitsunfähigkeit geführt hatte, vollumfänglich in die medizinische Gesamtbeurteilung der Arbeitsfähigkeit ein. Das Bundesgericht hat aufgrund der Vorbringen des Beschwerdeführers oder auch sonstwie keinen Anlass, die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen zum Gesundheitszustand und der Arbeitsfähigkeit von Amtes wegen zu berichtigen oder zu ergänzen (vgl. E. 1 hievor).