Citation: 2C_288/2020 E. 4.2

4.2. Die Argumentation der Beschwerdeführerin vermag die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen nicht willkürlich erscheinen zu lassen (vgl. E. 2.2 hiervor). Hinsichtlich der Behinderung der Beschwerdeführerin hat die Vorinstanz lediglich die Ausführungen der Sozialversicherungsanstalt (SVA) Graubünden in ihrem Entscheid vom 19. Juni 2018, mit welchem ihr Gesuch um Zusprache einer IV-Rente abgewiesen wurde, wiedergegeben. Danach sei es der Beschwerdeführerin möglich, eine leichte Arbeit im Wechselrhythmus, vorwiegend im Sitzen bei eingeschränktem Steh-, Steig- und Gehvermögen unter gewissen Voraussetzungen zu 100% auszuführen (vgl. E. 2.3 des angefochtenen Urteils). Dieser Entscheid ist rechtskräftig, sodass die diesbezüglichen Erkenntnisse im vorliegenden Verfahren nicht mehr infrage gestellt werden können. Dem angefochtenen Urteil kann sodann entnommen werden, dass die Vorinstanz berücksichtigt hat, dass die Beschwerdeführerin über Deutschkenntnisse verfügt. Auch wurde ihr zugute gehalten, dass sie ein Praxisassessement durchgeführt hat (vgl. E. 2.4 in fine des angefochtenen Urteils). Eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung kann der Vorinstanz diesbezüglich nicht vorgeworfen werden. Ob die Schlussfolgerungen des Verwaltungsgerichts zutreffen, wonach die Beschwerdeführerin nicht alles ihr Zumutbare unternommen habe, um künftig in kleinerem Umfang bzw. nicht mehr sozialhilfeabhängig zu sein, ist keine Frage der Sachverhaltsfeststellung, sondern der materiellen Rechtsanwendung.