Citation: 2C_527/2022 E. A

A.A.________ hatte während den Steuerjahren 2007 bis 2011 zusammen mit ihrem Ehegatten C.A.________ ihren Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft. Im Juni 2007 legte A.A.________ diverse in ihrem Eigentum befindliche, in Tschechien liegende Liegenschaften in die von ihr gehaltene Gesellschaft D.________ s.r.o. mit Sitz in U.________, Tschechien (nachfolgend: D.________) ein und erhöhte so deren Kapital um CZK 49.2 Mio. Hintergrund dieser Sacheinlage war nach Angaben von A.A.________, dass eine ausländische Interessentin, die E.________ Ltd. mit Sitz in V.________, British Virgin Islands, beabsichtigt habe, diese Liegenschaften zu kaufen. Da ausländische Personen nach der damaligen tschechischen Gesetzgebung der direkte Erwerb von Immobilien nicht erlaubt gewesen sei, habe sie stattdessen die Liegenschaften via Kapitalerhöhung auf die D.________ übertragen und anschliessend im Februar 2008 einen Anteil von 90 % an der D.________ an die E.________ Ltd. verkauft. Für den Kaufpreis sei nur ein Wechsel (Schuldbrief) ausgestellt worden. Die E.________ Ltd. habe den geschuldeten Betrag jedoch nicht beglichen, sondern die Beteiligung an der D.________ schliesslich an die Familienstiftung der Familie A.A.________ C.A.________, die F.________ Stiftung mit Sitz in W.________, verkauft. In den Steuererklärungen für die Steuerjahre 2007 bis 2011 deklarierten die Ehegatten A.A.________ C.A.________ keine Stammanteile an der D.________. Auch die F.________ Stiftung erwähnten sie nicht. In den Steuerveranlagungen für die Jahre 2007 bis 2011 wurden deshalb weder die Stammanteile an der D.________ noch die F.________ Stiftung berücksichtigt.