Citation: 1B_540/2020 E. 1

Die Regionale Staatsanwaltschaft Oberland führt auf Betreiben des Straf- und Zivilklägers A.________ ein Strafverfahren wegen Freiheitsberaubung, Amtsmissbrauchs etc. gegen die Bewährungs- und Vollzugsdienste, Regionalstelle Oberland und die Sicherheitsdirektion des Kantons Bern bzw. wohl gegen bestimmte für diese Institutionen tätigen Personen. Mit Eingabe vom 7. Juli 2020 erhob A.________ eine Rechtsverweigerungs- bzw. -verzögerungsbeschwerde mit der Begründung, er habe seit August 2019 mehrere Anzeigen gegen die Beschuldigten eingereicht, welche von der Staatsanwaltschaft ignoriert oder rechtswidrig abgelehnt worden seien. Das Obergericht des Kantons Bern wies die Beschwerde am 14. September 2020 ab. Es erwog, der Beschwerdeführer habe am 22. Juli 2019 seine Strafanzeige eingereicht, worauf die zuständige Staatsanwältin am 2. August 2019 ein Strafverfahren eröffnet habe. Am 5. August 2019 habe der Beschwerdeführer eine weitere Eingabe von insgesamt rund 150 Seiten eingereicht. Am 14. August 2019 habe die Staatsanwältin die Akten beigezogen, die am 20. August und am 12. Dezember 2019 bei ihr eingegangen seien. Am 8. August 2020 habe sie dem Beschwerdeführer mitgeteilt, dass sie das Strafverfahren einzustellen beabsichtige. Aus diesem Ablauf ergebe sich, dass zwischen der ersten Anzeige und der Einreichung der Rechtsverzögerungsbeschwerde rund 11 Monate verflossen seien, in denen ausser Aktenbeizügen und Weiterleitungen keine nach aussen in Erscheinung tretenden Verfahrenshandlungen vorgenommen worden seien. Es falle allerdings in Betracht, dass der Beschwerdeführer in der Zwischenzeit weitere umfangreiche Eingaben gemacht habe und parallel mehrere Verfahren, mit denen teilweise auch die Beschwerdekammer beschäftigt gewesen sei, hängig gewesen seien. Als Privatkläger müsse der Beschwerdeführer zudem generell mehr Geduld aufbringen als der Beschuldigte. Insgesamt liege der Zeitbedarf der Staatsanwaltschaft (gerade noch) im Rahmen des rechtlich Zulässigen. Mit Eingabe vom 12. Oktober 2020 beantragt A.________ sinngemäss, diesen Entscheid des Obergerichts aufzuheben und seine Rechtsverzögerungs- bzw. -verweigerungsbeschwerde gutzuheissen. Mit Eingabe vom 14. bzw. 16. Oktober 2020 als "weiterführende Ergänzung/Kenntnisnahme zur Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern vom 14. September 2020" reicht der Beschwerdeführer im Dispositiv die Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 6. Oktober 2020 ein, mit welcher diese das eingangs erwähnte Strafverfahren seiner Auffassung nach "unsachlich" eingestellt hat. Mit einer weiteren Eingabe vom 28. Oktober 2020 und vom 9. November 2020 macht A.________ geltend, die Staatsanwaltschaft habe wiederholt "essentielle Beweismaterialien/Urkunden" unterdrückt, um das Strafverfahren rechtswidrig einstellen zu können. Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.