Citation: 9C_626/2017 E. 3.2.1

3.2.1. Der Beschwerdeführer wirft den ABI-Gutachtern zu Unrecht vor, sie hätten seinen Gesundheitszustand bloss oberflächlich, insbesondere nicht in seiner Gesamtproblematik, geprüft und nicht bemerkt, dass er bereits wegen der unheilbaren Tumorerkrankung nur zu 50 % arbeitsfähig sei. Es fehlen Anhaltspunkte dafür, dass die Untersuchungen beim ABI, welche die Gebiete Allgemeine Innere Medizin, Psychiatrie, Rheumatologie, Onkologie und Urologie beinhalteten, nicht lege artis erfolgt sein sollen. Dass der onkologische Gutachter Prof. Dr. med. C.________ für seine Einschätzung "bloss zwei Seiten" (innerhalb des 32-seitigen Gutachtens) benötigt habe, wie in der Beschwerde geltend gemacht wird, vermag die Beweiskraft seiner Ausführungen nicht zu erschüttern. Der seitenmässige Gutachtensumfang liegt - wie die Untersuchungsdauer (vgl. dazu Urteil 9C_528/2014 vom 24. November 2014 E. 4.2) - im Ermessen des medizinischen Experten. Für den Aussagegehalt eines medizinischen Gutachtens ist er nicht entscheidend. Vielmehr kommt es darauf an, ob die Expertise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist (vgl. Urteile 9C_352/2013 vom 3. Juli 2013 E. 4; 9C_664/2009 vom 6. November 2009 E. 3), welche Voraussetzung die Vorinstanz hinsichtlich des ABI-Gutachtens zu Recht bejaht hat.