Citation: 1B_264/2017 E. 2.3

2.3. Mit Blick auf den Vorwurf der Rechtsverweigerung üben die Beschwerdeführer in ihrer Rechtsschrift ganz allgemein Kritik an den vorinstanzlichen Erwägungen und an den beteiligten Behörden. Soweit sie der Staatsanwaltschaft bzw. der Polizei in allgemeiner Weise zur Last legen, sie hätte bisher nichts unternommen, um die gegen sie erhobenen Vorwürfe zu untersuchen und den Sachverhalt vollständig und richtig festzustellen, sondern sich damit begnügt, die Anschuldigungen der Krankenkasse F.________ AG unreflektiert zu übernehmen, kann ihnen nicht gefolgt werden. Diese Einwände vermögen den Begründungsanforderungen nicht zu genügen (vgl. E. 2.1 hiervor). Überdies beanstanden die Beschwerdeführer, ihre Strafanzeige vom 29. September 2016 sei nicht behandelt worden. Dabei verkennen sie, dass die Staatsanwaltschaft auf diese Anzeige nachweislich reagiert hat, indem sie sie mit dem bereits hängigen Verfahren W 15 207/208 vereinigte und dessen Sistierung aufrecht erhielt. Der Vorinstanz ist daher darin beizupflichten, dass diesbezüglich kein Verstoss gegen den Anspruch auf Beurteilung innert angemessener Frist auszumachen ist. Soweit die Beschwerdeführer im Weiteren beiläufig vorbringen, die Staatsanwaltschaft habe sie bisher noch nie angehört und ihnen die Einsicht in die Akten verweigert, vermögen sie weder ihrer Substanziierungspflicht nachzukommen (vgl. E. 2.1 hiervor), noch legen sie hinreichend präzise dar, inwiefern darin eine Rechtsverweigerung zu erblicken wäre. Dies ist auch nicht ersichtlich.