Citation: 1C_493/2021 E. C

Einige Jahre später verlängerte A.________ den Balkonanbau ohne Baubewilligung auf eine Gesamtlänge von 11 m. Mit Baugesuch vom 25. Februar 2015 ersuchte er um dessen nachträgliche Bewilligung. Am 23. April 2015 teilte ihm die Baudirektion mit, sie könne keine nachträgliche Bewilligung in Aussicht stellen. Daraufhin ersuchte A.________ am 17. Juli 2015 um die Entlassung seiner Liegenschaft aus dem Inventar der Schutzobjekte von kommunaler Bedeutung, in dem die Liegenschaft damals verzeichnet war. Nach Einholung eines Gutachtens wurde die Liegenschaft mit Beschluss des Gemeinderats vom 17. Mai 2016 aus dem genannten Inventar entlassen. Die vom Beschwerdeführer ebenfalls geforderte Entlassung aus dem Perimeter des Ortsbilds von überkommunaler Bedeutung wurde von der Baudirektion mit undatiertem Schreiben als unmöglich bezeichnet. Der dagegen gerichtete Rechtsverweigerungsrekurs des Beschwerdeführers wurde vom Baurekursgericht mit Entscheid vom 21. November 2017 abgewiesen. Das Verwaltungsgericht wies die dagegen gerichtete Beschwerde am 5. April 2018 ab, weil es am erforderlichen aktuellen Interesse fehle. Mit Verfügung vom 11. Februar 2019 verweigerte die Baudirektion die bereits ausgeführte Balkonerweiterung mit Bezug auf den überkommunalen Ortsbildschutz und lud die kommunale Baubehörde ein, die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands zu prüfen. Mit Beschluss vom 23. Juli 2019 verweigerte der Gemeinderat Mettmenstetten dem Beschwerdeführer die nachträgliche baurechtliche Bewilligung für die Vergrösserung des Balkons und ordnete die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands an. Gleichzeitig eröffnete es die Verfügung der Baudirektion vom 11. Februar 2019.