Citation: 9C_104/2015 E. 4.1

4.1. Wie das kantonale Gericht zu Recht erwogen hat, stellen die - zumindest im Umfang des tatsächlich geleisteten Arbeitspensums von 18 % - nicht streitige Adaption an die Leiden und die ebenso unbestrittene Erhöhung des hypothetischen Umfangs der im Gesundheitsfall ausgeübten Erwerbstätigkeit von 50 % auf 80 % wesentliche Änderungen in den tatsächlichen Verhältnissen dar, welche geeignet sind, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen (BGE 134 V 131 E. 3 S. 132). Demzufolge liegt ein Revisiongsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG vor, und der Rentenanspruch ist in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 4b S. 200; Urteil 9C_378/2014 vom 21. Oktober 2014).