Citation: 1C_337/2022 E. A

Der im Jahre 2010 geborene F.A.________ besuchte im Herbst 2021 die 5. Primarklasse an der Schule C.________/ZH. Am 6. September 2021 drückte sein Vater A.A.________ gegenüber der Schule seinen Unmut über ein Informationsschreiben im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie aus. Nachdem A.A.________ im Dezember 2021 an Covid-19 erkrankt war und sich mit seinem Sohn in Quarantäne begeben hatte, ergab sich ein intensiver Austausch zwischen ihm und der Schule über die künftige pandemiebedingte Gestaltung des Schulbesuchs seines Sohnes. Insbesondere beanstandete A.A.________ die eingeführte Maskentragpflicht und machte geltend, sein Sohn sei davon aus gesundheitlichen Gründen zu dispensieren, ohne vorerst ein von der Schule verlangtes entsprechendes ärztliches Zeugnis einzureichen. Nachdem F.A.________ Anfang Januar 2022 nicht mehr in der Schule erschienen war, reichte die Schulpflege C.________ mit Präsidialbeschluss vom 6./11. Januar 2022 beim Statthalteramt Andelfingen Strafanzeige gegen A.A.________ ein und übermittelte der zuständigen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) eine Gefährdungsmeldung. A.A.________ erstattete wiederum am 19. Januar 2022 Strafanzeige mit entsprechendem Strafantrag gegen B.________, Präsidentin der Schulpflege C.________, D.________, Mitarbeiter der Schulpflege C.________, sowie E.________, Leiterin der Schulverwaltung C.________, wegen Drohung, Nötigung und Verleumdung. Am 29. Januar 2022 zog er den Strafantrag gegenüber E.________ zurück.