Citation: 8C_535/2022 E. A

Die 2014 geborene A.A.________ kam mit einer Tendovaginosis stenosans congenita (angeborene Sehnenscheidenverengung) gemäss Ziff. 191 des Anhangs zur Verordnung über Geburtsgebrechen (GgV), Missbildungen des Zentralnervensystems und seiner Häute gemäss Ziff. 381 GgV, einem Hydrocephalus congenitus (angeborener Wasserkopf) gemäss Ziff. 386 GgV und leichten zerebralen Bewegungsstörungen gemäss Ziff. 395 GgV zur Welt. Am 30. Juni 2014 wurde sie bei der Invalidenversicherung zum Bezug von medizinischen Massnahmen und am 17. November 2014 zum Bezug einer Hilflosenentschädigung angemeldet. Die IV-Stelle des Kantons Graubünden erteilte ihr Kostengutsprachen für medizinische Massnahmen und Hilfsmittel. Zudem sprach sie ihr eine Entschädigung für Hilflosigkeit leichten Grades ab 1. Juni 2014 sowie einen Intensivpflegezuschlag von vier Stunden (Intensivpflegezuschlag der Stufe 1) ab 1. November 2014 zu. Im Rahmen einer im Juni 2017 eingeleiteten amtlichen Revision führte die - infolge eines Wohnsitzwechsels von A.A.________ nunmehr zuständige - IV-Stelle des Kantons Zürich eine Abklärung vor Ort durch (Bericht vom 13. September 2017). Mit Verfügung vom 12. Januar 2018 sprach sie ihr eine Entschädigung für Hilflosigkeit mittleren Grades ab 1. Juni 2017 zu und bestätigte den Anspruch auf einen Intensivpflegezuschlag von vier Stunden. Anlässlich einer im Juli 2020 durchgeführten Revision veranlasste die IV-Stelle eine erneute Abklärung vor Ort (Bericht vom 28. September 2020) und bejahte mit Verfügung vom 18. März 2021 den Anspruch auf eine Entschädigung für Hilflosigkeit mittleren Grades; den Intensivpflegezuschlag hob sie per 30. April 2021 auf.