Citation: I 795/04 16.01.2006 E. 3

Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat in der nicht veröffentlichten Erwägung 2.1.2 von BGE 131 V 120 den Grundsatz bestätigt, dass die Invalidenversicherung eine für den Unfallversicherungsbereich abgeschlossene Invaliditätsbemessung nicht unbeachtet lassen darf. Diese ist als Indiz für eine zuverlässige Beurteilung in ihre Ermittlung des Invaliditätsgrades mit einzubeziehen; ein allfälliges Abweichen muss sich auf triftige Gründe stützen und sachlich begründet sein (vgl. BGE 126 V 293f. Erw. 2d). 3.1 Da die Unfallverletzungen die einzigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen darstellen (vgl. Erw. 2) und die SUVA-Rentenverfügung unangefochten blieb, besteht letztlich im Lichte dieser Rechtsprechung kein hinreichender Anlass, von dem durch die SUVA ihrer Rentenverfügung zu Grunde gelegten Invaliditätsgrad seitens der Invalidenversicherung wesentlich abzuweichen. Vielmehr haben die Schlussfolgerungen aus dem Aufenthalt in der Abklärungs- und Ausbildungsstätte A.________ die Stellungnahmen des SUVA-Kreisarztes in seiner Abschlussuntersuchung vom 3. Juli 2001 und der Rehaklinik B.________ (Austrittsbericht vom 28. Februar 2001) bestätigt. Es ist daher ohne Belang, dass die Vorinstanz in ihrem ersten Entscheid vom 11. Februar 2003 die Invaliditätsbemessung der SUVA als mit erheblichen Mängeln belastet betrachtet hatte. Da sich die Verhältnisse seit April 2001 weder in gesundheitlicher noch in erwerblicher Hinsicht verändert haben, hat es mit der Feststellung sein Bewenden, dass die Beschwerdeführerin nicht zumindest zu 40 % invalid ist (Art. 28 Abs. 1 IVG).