Citation: 6B_238/2013 E. 11.2

11.2. Eine Verurteilung der Beschuldigten wegen Geldwäscherei könnte nicht damit begründet werden, dass sie Gelder entgegennahmen, die aus Verbrechen, wie beispielsweise Erpressung oder Betäubungsmitteldelikten, herrührten. Ein dergestalt begründeter Schuldspruch verstiesse gegen den Anklagegrundsatz. Gemäss den Ausführungen der Vorinstanz enthält die Anklageschrift keine einzige nach Raum, Zeit, Tat und Täter hinreichend spezifizierte Behauptung eines Verbrechens, dessen Erlös in den Zigarettenhandel mit den Beschuldigten investiert beziehungsweise in der Geldwechselstube des Beschuldigten A.________ einbezahlt worden sein soll (siehe Urteil E. 1.6.4 S. 50 f; E. 4.2.5 S. 377 f.). Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, dass und inwiefern diese Auffassung Recht verletzt.