Citation: 9C_590/2017 E. A

Die 1967 geborene A.________, Hausfrau und Mutter von drei 1989, 1990 und 1994 geborenen Kindern, war bis ins Jahr 2007 teilzeitlich als Raumpflegerin tätig. Am 5. Februar 2015 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an unter Hinweis auf physische und psychische Beschwerden. Die IV-Stelle Bern prüfte die medizinischen und die erwerblichen Verhältnisse. Auf die Aufforderung der Verwaltung vom 29. Oktober 2015, sich im Rahmen der Schadenminderungspflicht einer stationären psychiatrischen Behandlung zu unterziehen, begab sich A.________ für die Zeit vom 12. April bis 13. Mai 2016 in die Klinik B.________ (Bericht vom 30. Mai 2016). Des Weitern veranlasste die IV-Stelle eine Untersuchung durch den Regionalen Ärztlichen Abklärungsdienst (RAD) Bern/Freiburg/Solothurn. Nach Eingang des RAD-Berichts vom 14. Dezember 2016 stellte die Verwaltung mit Vorbescheid vom 23. Dezember 2016 die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht. Daran hielt sie auf die Einwände der Versicherten hin fest und verneinte mit Verfügung vom 6. März 2017 einen Leistungsanspruch.