Citation: 8C_503/2016 E. 2.1.1

2.1.1. Die Vorinstanz hat zutreffend erkannt, dass die Ärzte dermatologischer Fachrichtung den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit in allen Teilen übereinstimmend beurteilten. So diagnostizierte das Spital D.________, Dermatologische Klinik, wo der Versicherte vom 27. Januar bis 7. Februar 2014 hospitalisiert war, ein chronisch rezidivierendes, teils dyshidrosiformes, teils hyperkeratotisch-rhagadiformes Hand- und Fussekzem, initial mit Streuung (Gesicht/Rumpf/ Beine), bei diffusem Juckreiz am ganzen Körper, beruflich relevanter Typ-IV-Sensibilisierung und atopischer Mitkomponente. Die topische Behandlung führte zu einer deutlichen Besserung des Hautbefundes im Bereich der Hände. Für eine Erwerbstätigkeit ohne mechanische Belastung der Hände, in einem trockenen Umfeld ohne Feuchtigkeitsexposition oder Kontakt mit Irritantien bestand vom 8. bis 28. Februar 2014 eine hälftige Arbeitsfähigkeit (Austrittsbericht vom 24. Januar 2014). Die Experten der asim Begutachtung, Spital E.________, bestätigten die dermatologische Diagnose des Spitals D.________ (Gutachten vom 9. April 2014). Anlässlich der Untersuchung zeigten sich nur minimale Befunde wie Lichenifikation, dyshidrotische Bläschen und hyperlineare Hände, welche Befunde nicht klar einem Krankheitsbild zugeordnet werden konnten. Die Arbeitsfähigkeit betrug für Tätigkeiten, bei welchen die dermatologischen Einschränkungen berücksichtigt werden könnten (regelmässige Pausen für die Rückfettung; falls Plastikhandschuhe getragen werden müssten, waren baumwollene Innenhandschuhe zu empfehlen; Vermeiden von Feucht- oder Arbeiten in austrocknendem Milieu; Vermeiden von Kontakt zu den sensibilisierenden Stoffen gemäss Nichteignungsverfügung), zunächst 50 % und konnte nach vier Wochen - bei guten Hautverhältnissen - gesteigert werden. Laut Bericht des behandelnden Dermatologen, Dr. med. F.________, vom 9. Juni 2015 führte die Therapie mit einem neu zugelassenen Medikament zu einer deutlichen Besserung der Symptomatik (vor allem der Urtikariaschübe), indessen traten Nebenwirkungen (Kopfschmerzen) und schliesslich eine erneute Verschlechterung des Krankheitsbildes auf (letzter Konsultationsbefund vom 5. Juni 2015: Erythematös-papulöses Exanthem im Gesicht, beidseitiges dyshidrotisches Handekzem, rezidivierend feinfleckig diskret erythematös-squamöses Exanthem im gesamten Integuement), weshalb von Arzt- und Patientenseite beschlossen wurde, die Behandlung nicht weiter fortzuführen. Nachdem die Therapieoptionen weitgehend ausgeschöpft waren, ersuchte Dr. med. F.________ die SUVA, das weitere Prozedere zu bestimmen. Gemäss Auskünften des Dr. med. G.________, Facharzt für Arbeitsmedizin und Allgemeine Innere Medizin, SUVA, vom 19. Juni, 1. Juli und 21. August 2015 wiesen die Handekzeme trotz ausgeschöpfter Therapiemassnahmen und obwohl der Versicherte seit dem Jahr 2008 nicht mehr berufstätig war, einen chronisch-undulierenden Verlauf auf, weshalb aus medizinischer Sicht der Endzustand erreicht gewesen war; insgesamt war der Versicherte entsprechend den Beurteilungen des Spitals D.________ und der asim (Spital E.________) aus dermatologischer Sicht in einer adaptierten Erwerbsmöglichkeit vollständig arbeitsfähig.