Citation: 8C_511/2022 E. 5.1.5

5.1.5. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, es könne - entgegen der Auffassung der Vorinstanz - als gesichert betrachtet werden, dass ein Hämatom vorgelegen habe. Daran ändere nichts, dass im Austrittsbericht der Klinik D.________ kein solches erwähnt werde, zumal sich der Sturz am Austrittstag ereignet habe und sich ein Hämatom nicht "von jetzt auf gleich" entwickle. Dieser Einwand verfängt nicht. Im erwähnten Austrittsbericht wird explizit festgehalten, dass klinisch keine Anhaltspunkte für eine Fraktur vorhanden seien. Insbesondere aber wird die vom Beschwerdeführer erst Jahre nach dem Sturz berichtete Verfärbung des linken Daumens durch keine echtzeitlichen Dokumente belegt. Soweit der Beschwerdeführer diesbezüglich Versäumnisse der Rehaklinik geltend macht, ist unklar, was er daraus zu seinen Gunsten ableiten will. Der Schluss der Vorinstanz, ein tatsächlich vorgelegenes Hämatom sei nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad erstellt, ist jedenfalls nicht zu beanstanden. Inwiefern sich aufgrund der von der Rehaklinik empfohlenen handchirurgischen Abklärungen zur Evaluation der Therapieoptionen eine Bejahung der Unfallkausalität der geklagten Handbeschwerden ergeben soll, erschliesst sich im Übrigen nicht.