Citation: 2C_779/2021 E. 5.2

5.2. Auch betreffend den psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nahm die Vorinstanz die ärztlichen Beurteilungen der Integrierten Psychiatrie V.________ vom 1. Februar sowie 12. April 2021 nicht (hinreichend) zur Kenntnis. Daraus geht hervor, dass der Beschwerdeführer - neben der aktuellen "depressiven Episode", die sich während der Corona-Pandemie entwickelt habe - bereits zwischen 2011-2015 an einer akuten Belastungsreaktion mit depressiven Symptomen und körperlicher Erschöpfung gelitten habe und deswegen in psychiatrischer Behandlung gewesen sei. Den ärztlichen Beurteilungen ist weiter zu entnehmen, dass die Mutter den Beschwerdeführer emotional sehr unterstütze, ihm Halt gebe, und es deshalb noch zu keiner schweren depressiven Entwicklung oder Suizidalität gekommen sei. Die Beziehung zur Mutter sei als essentiell wichtig zu beurteilen und diese sei, abgesehen vom Training in der Paraplegiker-Gruppe, der einzige soziale Kontakt des Beschwerdeführers.