Citation: 2P.247/2006 21.03.2007 E. 2

Die Beschwerdeführerin beruft sich in erster Linie auf die Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 BV) und das darin mitenthaltene Gebot der Gleichbehandlung der Gewerbegenossen (Wettbewerbsneutralität des Staates) wie auch auf das allgemeine Gleichbehandlungsgebot (Art. 8 Abs. 1 BV). Das gewerbsmässige Aushängen von Plakaten auf privatem Grund fällt in den Schutzbereich der Wirtschaftsfreiheit gemäss Art. 27 BV (BGE 128 I 3 E. 3a S. 9, 295 E. 5a S. 308). Die Beschwerdeführerin kann sich mithin gegen die Verweigerung der anbegehrten Bewilligung zum Errichten der Plakatträger unter Berufung auf dieses Grundrecht zur Wehr setzen.