Citation: U 158/06 04.08.2006 E. 2.2

2.2.1 Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdeführerin habe in den Jahren 1991 bis 1993 durchschnittlich einen Verdienst von Fr. 90'195.- und im Jahre 1994 von Fr. 82'816.- (inklusive 13. Monatsgehalt, ausserordentliche Gratifikation und Überstundenentschädigung) erzielt. Aufgrund der Auskünfte der Arbeitgeberin sei davon auszugehen, dass der mutmassliche Lohn im Jahre 1997 Fr. 77'950.- betragen hätte, wobei ausgeschlossen werden könne, dass weiterhin Überstunden hätten geleistet werden müssen. Nicht nachweisbar sei, dass ein Anspruch auf ein 14. Monatsgehalt bestanden habe. 2.2.2 Die Beschwerdeführerin bringt im Wesentlichen vor, es sei auf den Durchschnitt der Jahresverdienste von 1990 bis 1993 (angepasst an die Teuerung und die Reallohnentwicklung) abzustellen, welcher sich im unbestrittenen versicherten Verdienst von Fr. 90'155.- widerspiegle. 2.3 Gemäss handschriftlicher Notiz auf der Rückseite des der vorinstanzlichen Stellungnahme der Firma C.________ vom 23. Juni 2004 beigelegten Personalblattes hat die Beschwerdeführerin im Jahre 1993 einen Grundlohn von monatlich Fr. 5740.- und 1994 von Fr. 5950.- erhalten (vgl. auch Unfallmeldung vom 20. Dezember 1993 und Schreiben der Firma C.________ vom 2. Juli 1997). Die Beschwerdeführerin wurde somit wegen der gesundheitlichen Folgen des Unfalles lohnmässig nicht tiefer eingestuft. Sodann hat die Vorinstanz das hypothetische Valideneinkommen nicht allein aufgrund der Auskünfte der ehemaligen Arbeitgeberin eingeschätzt, sondern die Durchschnittswerte der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Jahres 1996 herangezogen und festgestellt, dass die Beschwerdeführerin gemäss Tabelle TA1 im Bereich Informatikdienste/Dienstleistungen für Unternehmen (Rz 72;74) bei einer Arbeitszeit von 42,5 Stunden pro Woche im Anforderungsniveau 1 + 2 (Verrichtung höchst anspruchsvoller und schwierigster Arbeiten/Verrichtung selbstständiger und qualifizierter Arbeiten), Frauen, keinen über Fr. 77'950.- liegenden Lohn realisiert hätte. Auch das Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, es sei auf die (letztinstanzlich aufgelegten) Salärempfehlungen 1997 des Schweizerischen Kaufmännischen Verbandes (SKV) abzustellen, ist nicht stichhaltig. Die Lohnangaben des SKV beruhen auf blossen Empfehlungen und sind daher für die Bestimmung des Valideneinkommens nicht repräsentativ. Die Vorinstanz hat weiter zutreffend festgestellt, dass laut Auskünften der Firma C.________ vom 23. Juni 2004 sowie vom 11. Dezember 1998 an die Zürich ab dem Jahre 1996 keine Überstunden mehr angeordnet worden sind. Die Angestellten mussten allfällig geleistete Überstunden im Rahmen des Gleitzeitmodells ausgleichen. Es ist daher nicht wahrscheinlich, dass die Beschwerdeführerin, wäre sie Arbeitnehmerin bei der Firma C.________ geblieben, regelmässig eine Überstundentschädigung bezogen hätte. Was den geltend gemachten Anspruch auf eine Gratifikation im Sinne eines 14. Monatsgehalts anbelangt, liegen mit Ausnahme des Schreibens der Firma C.________ vom 7. Januar 1999, wonach 1994 eine ausserordentliche Gratifikation entrichtet wurde, keine weiteren Hinweise vor, dass eine solche regelmässig ausbezahlt worden wäre. Die Firma C.________ hat in der Stellungnahme vom 23. Juni 2004 auf eine entsprechende Frage hin festgehalten, wenn ein "14. Monatsgehalt ausbezahlt wurde, muss es im Sinne einer Gratifikation gewesen sein", ohne dass darauf "ein Gewohnheitsrecht abgeleitet werden könnte". Angesichts dieser Beweislage ist von den beantragten Weiterungen (Einholen der Lohnbuchhaltung der Firma C.________ sowie eines "Lohngutachtens") abzusehen. Unter den gegebenen Umständen ist die vorinstanzliche Festlegung der ohne Gesundheitsschaden erzielbaren Einkünfte nicht zu beanstanden.