Citation: 8C_620/2019 E. A

A.________, geboren 1987, war seit 1. Februar 2010 bei der B.________ AG angestellt und dort als Telematiker beschäftigt. Er war dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 1. Januar 2013, anlässlich eines Silvester-Feuerwerks explodierte ein Feuerwerkskörper unmittelbar neben seinem rechten Ohr (Unfallmeldung vom 20. März 2013 und Fragebogen vom 16. Juli 2014). A.________ begab sich am 3. Januar 2013 erstmals in die Behandlung der Ärzte der Praxisgemeinschaft C.________, wo er (im Januar, im März und im Juni 2013) drei weitere Termine wahrnahm (Berichte vom 19. November 2013 und vom 16. Januar 2015). Zudem erfolgten spezialärztliche Konsultationen am 22. März 2013 bei Dr. med. D.________, Facharzt FMH für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, (Berichte vom 20. November 2013, vom 6. Juni 2014 und vom 22. Januar 2015), sowie am 5. Juli 2013 bei Dr. med. E.________, Facharzt FMH für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, (Berichte vom 30. November 2013 und vom 30. März 2015). Des Weiteren liess sich A.________ in der Klinik F.________ am 21. Oktober, 5. November und 13. Dezember 2013 neurologisch durch Frau Dr. med. G.________ untersuchen (Berichte vom 26. November 2013 und vom 20. März 2015). Schliesslich erfolgten Abklärungen in der Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie des Spitals H.________ bei PD Dr. med. I.________ am 1. November 2013 und am 18. Juli 2014 (Berichte vom 1. November 2013, 21. Juli 2014 und 3. Februar 2015). Die Suva lehnte eine Leistungspflicht zunächst ab, hob ihre diesbezügliche Verfügung vom 18. November 2014 jedoch am 15. Juli 2015 wieder auf. Sie holte ein Gutachten der Frau Dr. med. K.________, Spital L.________, vom 26. Juni 2016 ein. Gestützt darauf sowie auf die Einschätzung ihrer Abteilung Arbeitsmedizin, Frau Dr. med. M.________, Fachärztin für Oto-Rhino-Laryngologie und Arbeitsmedizin, vom 29. November 2016 sprach sie A.________ mit Verfügung vom 7. Dezember 2016 eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 10 % zufolge eines Tinnitus zu. Einen Anspruch auf eine Invalidenrente lehnte sie jedoch mangels unfallbedingt rentenbegründender Erwerbseinbusse ab. Mit Verfügung vom 2. März 2017 schloss sie den Fall auch hinsichtlich der geklagten Ohrenschmerzen (beziehungsweise Kiefer-/ psychischen Beschwerden) ab. Der Versicherte sei dadurch in der Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt und eine Verbesserung der gesundheitlichen Situation durch weitere Therapien sei nicht zu erwarten. Die dagegen erhobenen Einsprachen wies die Suva mit Entscheid vom 18. Dezember 2017 ab. Hinsichtlich des Tinnitus sei keine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten. Der Versicherte sei dadurch in der Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt. Die myofasziale Schmerzsymptomatik lasse sich nicht adäquat-kausal auf den erlittenen Unfall zurückführen.