Citation: 9C_915/2013 E. 6.1

6.1. Der Verstorbene war vor seinem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben in leitender Stellung beruflich erfolgreich. Im Zuge eines Wechsels im Jahr 2007 (Weggang von der Filiale Q.________ zur Filiale Z.________ [Aufbau der Filiale Z.________]) traten nach seiner eigenen Darstellung im Kündigungsschreiben vom 15. Mai 2008 (erste) Schwierigkeiten auf. Die Witwe beschrieb gegenüber dem Gutachter Dr. med. S.________, es sei an der neuen Arbeitsstelle zu einer erheblichen Überforderung gekommen. Dokumentiert ist eine Behandlung bei Dr. med. H.________ im April 2008 (E. 4.1 hievor) und eine Krankschreibung vom 4. bis 25. April 2008. Am 15. Mai 2008 verfasste der Verstorbene das Kündigungsschreiben, in welchem er sein Bedauern über die aus gesundheitlichen Gründen erfolgende Beendigung des Arbeitsverhältnisses ausdrückte und festhielt, es sei ihm ein besonderes Anliegen, "den Markt geordnet und sauber" an seine Nachfolge zu übergeben, da er "die Erlebnisse im Abgang in der Filiale Q.________ nicht nochmals erleben möchte". Nach unbestritten gebliebener Darstellung der Beschwerdegegnerin wurde der Arbeitsvertrag durch eine Vereinbarung vom 23. Juni 2008 per 30. Juni 2008 aufgelöst und der Verstorbene bei Lohnfortzahlung bis Ende November 2008 freigestellt. In der Folge nahm er keine Erwerbstätigkeit mehr auf und begab sich weder in ärztliche Behandlung noch meldete er sich bei der Arbeitslosen- oder der Invalidenversicherung an, weshalb für die Zeit zwischen Ende April 2008 bis zu seinem Tod am 30. November 2010, wie bereits festgehalten, weder (echtzeitliche) Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen noch anderweitige medizinische Dokumente vorhanden sind, die Aufschluss geben könnten über den Gesundheitszustand oder die Arbeitsfähigkeit.