Citation: 4A_555/2022 E. 3.3

3.3. Sodann zeigt der Beschwerdeführer mit seinen Ausführungen unter dem Titel "Berufungsbegründung" nicht auf, inwiefern es Bundesrecht verletzen soll, wenn die Vorinstanz auf die betreffend die entscheiderheblichen Punkte unzureichend begründete Berufung nicht eingetreten ist (Art. 311 Abs. 1 ZPO), und ebenso wenig, dass sie in bundesrechtswidriger Weise überhöhte Anforderungen an die Berufungsbegründung gestellt hätte. Im Wesentlichen beharrt er einfach erneut auf seiner Position, widerlegt aber die Beurteilung der Vorinstanz, die just dies als unzureichende Auseinandersetzung mit den erstinstanzlichen Erwägungen taxierte, nicht. Der Beschwerdeführer müsste mit konkreten Aktenhinweisen aufzeigen, dass die Beurteilung der Vorinstanz, er habe seine Berufung in den entscheidwesentlichen Punkten der Auslegung der erheblichen Vertragsklausel betreffend Fälligkeit der vereinbarten Architektenentschädigungen und der Substanziierung bzw. des Nachweises zusätzlicher Arbeiten nicht genügend begründet, unzutreffend ist. Er müsste darlegen, wo und wie er sich mit den diesbezüglichen Erwägungen der Erstinstanz rechtsgenüglich auseinander gesetzt hätte. Solche konkreten Hinweise auf entsprechende Stellen in der Berufungsschrift sucht man in der Beschwerde vergebens. Stattdessen präsentiert der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine materielle Begründung seines Standpunkts, die "einen reformatorischen Entscheid des Bundesgerichts ermöglichen" soll. Damit geht er in doppelter Hinsicht fehl: Zum einen kann auf diese Ausführungen zur Sache von vornherein nicht eingetreten werden, da es im bundesgerichtlichen Verfahren einzig darum geht, zu prüfen, ob die Vorinstanz zu Recht nicht auf die Berufung eingetreten ist, ein reformatorischer Entscheid des Bundesgerichts aber nicht in Betracht fällt (vgl. Erwägung 1). Zum andern vermag er mit diesen erst vor Bundesgericht nachgeschobenen und im bundesgerichtlichen Verfahren nicht zu hörenden Ausführungen zur Sache die Beurteilung der Vorinstanz, die Berufungsbegründung sei ungenügend, nicht zu entkräften. Die alternative Begründung (mangelhafte Berufungsbegründung) der Vorinstanz für das Nichteintreten auf die Berufung bleibt somit intakt.