Citation: 5A_88/2020 E. 3.4

3.4. Sodann geht die Beschwerdeführerin von anderen Unterhaltsphasen als die Vorinstanz aus. Ihre Lösung leitet sie daraus ab, dass die Rechtskraft des Scheidungsurteils erst nach Ende der ersten Phase gemäss dem angefochtenen Entscheid eintrete (vgl. E. 3.2 hiervor). Selbst wenn dies zuträfe, vermöchte die Beschwerdeführerin allein hieraus indes nichts für sich abzuleiten: Insbesondere ergibt sich hieraus keine Unmöglichkeit, die vorinstanzlich getroffene Regelung zu implementieren. Würde das Scheidungsurteil erst nach dem 31. Dezember 2018 rechtskräftig, führte dies allein zum Wegfall der ersten der vom Obergericht vorgesehenen Phasen. Die vorinstanzliche Unterhaltsregelung als solche wird dadurch aber nicht in Frage gestellt. Aufgrund der Beschwerdeschrift bleibt sodann unklar, weshalb die Beschwerdeführerin den Übergang von der vorsorglichen Unterhaltspflicht während des Scheidungsverfahrens zum nachehelichen Unterhalt als problematisch erachtet (vgl. dazu BGE 145 III 36 E. 2.4; 142 III 193 E. 5.3). Die Beschwerde ist insoweit ungenügend begründet (vorne E. 2.1). Unzutreffend ist weiter die Annahme der Beschwerdeführerin, das Obergericht habe ihr bis zur Anrechnung eines hypothetischen Einkommens eine viermonatige Übergangsphase gewähren wollen. Dem angefochtenen Entscheid lässt sich vielmehr entnehmen, dass das Obergericht in der Frage, ab wann der Beschwerdeführerin ein hypothetisches Einkommen anzurechnen ist, dem Kantonsgericht folgte (zur Zulässigkeit von Verweisen auf das erstinstanzliche Urteil vgl. BGE 126 III 492 E. 3b; Urteile 4A_477/2018 und 4A_481/2018 vom 16. Juli 2019 E. 3.2.1; 5A_369/2016 vom 27. Januar 2017 E. 3.1). Dieses sah es aufgrund sämtlicher Umstände als gerechtfertigt an, der Beschwerdeführerin bis am 1. Januar 2019 eine "letzte Übergangsfrist" zu gewähren, um wieder einen Einstieg ins Erwerbsleben zu finden. Damit setzt die Beschwerdeführerin sich entgegen der sie treffenden Begründungspflicht in keiner Weise auseinander (vgl. vorne E. 2.1). Entsprechend besteht kein Anlass, von den durch die Vorinstanz gebildeten Unterhaltsphasen abzuweichen.