Citation: 8C_382/2016 E. 2.2

2.2. Gestützt auf das Gutachten des ABI vom 16. November 2011, das die von der Rechtsprechung gestellten Anforderungen an eine beweistaugliche Beurteilungsgrundlage ohne Weiteres erfülle, ist die Vorinstanz zum Schluss gelangt, dass auf die dort bescheinigten Leistungseinbussen - und damit auch auf die ärztlichen Angaben des Spitals F.________ sowie des Hausarztes Dr. med. C.________ im Unfallschein - abgestellt werden könne. Anders als die Beschwerdeführerin, welche in ihrem Einspracheentscheid vom 2. September 2014 die Arbeitsfähigkeitsschätzungen des Dr. med. D.________ vom 16. Juni 2010 als massgeblich betrachtet hatte - hat sie so für die Zeit ab 22. Februar bis 17. März 2010 eine 100%ige, ab 18. März bis 30. Juni 2010 eine 80%ige und ab 1. Juli bis 20. Dezember 2010 eine 40%ige Arbeitsunfähigkeit zusätzlich anerkannt und sich damit für entsprechende Taggeldzahlungen ausgesprochen. Was die Zeit ab dem Rückfall am 21. Dezember 2010 anbelangt, ergaben sich mit der vorinstanzlichen Neufestsetzung der Taggeldansprüche zwar geringfügige Abweichungen gegenüber den Erkenntnissen der Beschwerdeführerin in früheren Verfahrensstadien. Diese sind indessen hinzunehmen, zumal sie beschwerdeweise nicht speziell und detailliert thematisiert worden sind (vgl. E. 1.1 hievor). Für die Zeit ab 1. April 2011 - dem Tag nach dem Fallabschluss - ermittelte das kantonale Gericht ausgehend von einer 30%igen Arbeitsunfähigkeit bei körperlich leichten bis selten mittelschwer belastenden Tätigkeiten neu einen Rentenanspruch bei einer Invalidität von (aufgerundet) 35 %.