Citation: 8C_36/2008 09.09.2008 E. 2

Mit Schreiben vom 20. Februar 2008 reicht Y.________ ein Gutachten des Dr. med. U.________ vom 8. Februar 2008 zu den Akten und beantragt, die SUVA sei zur Erstattung der Gutachtenskosten in der Höhe von Fr. 9'960.- zu verpflichten. Die vom Bundesgericht bis anhin offen gelassene Frage, ob im Beschwerdeverfahren um Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Militär- oder Unfallversicherung neue Beweismittel eingereicht werden dürfen (vgl. etwa Urteile 8C_260/2007 vom 31. Oktober 2007, E. 2; 8C_619/2007 vom 29. Januar 2008, E. 3.2.6 und 8C_806/2007 vom 7. August 2008, E. 3), braucht auch vorliegend nicht beantwortet zu werden: Selbst wenn man von der grundsätzlichen Zulässigkeit neuer Beweismittel ausgehen würde, so ist doch an der Rechtsprechung des Bundesgerichts zu Art. 132 OG festzuhalten (Urteil 9C_40/2007 vom 31. Juli 2007, E. 3.1), gemäss der nach Ablauf der Beschwerdefrist oder nach Abschluss eines zweiten Schriftenwechsels neue erhebliche Tatsachen oder schlüssige Beweismittel nur noch vorgebracht werden dürfen, wenn diese eine Revision im Sinne von Art. 137 lit. b OG (heute: Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG) zu rechtfertigen vermöchten (BGE 127 V 353; Urteil I 600/00 vom 10. Dezember 2001, E. 1b). Dies trifft vorliegend nicht zu, womit das Gutachten des Dr. med. U.________ vom 8. Februar 2008 ein unzulässiges Beweismittel darstellt. Damit entfällt auch eine Entschädigungspflicht der Beschwerdegegnerin für die Kosten der Begutachtung.