Citation: U 194/02 14.01.2003 E. 2

2.1 Im Urteil vom 18. Juni 1999, dessen Revision beantragt wird, war zu prüfen, ob Folgen des Unfalles vom 25. Oktober 1992 vorlagen, welche eine Leistungspflicht (Invalidenrente, Integritätsentschädigung) des Unfallversicherers zu begründen vermochten. Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat dies mit folgender Begründung verneint: Die medizinischen Abklärungen hätten keine Befunde für eine unfallbedingte organische Ursache der geklagten Beschwerden ergeben. Sodann sei aufgrund der Aktenlage zweifelhaft, ob die Leiden der Versicherten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit natürlich kausal auf das Unfallereignis vom 25. Oktober 1992 zurückgeführt werden könnten. Eine Rückweisung der Sache zwecks Einholung eines weiteren Gutachtens erübrige sich aber; selbst wenn aufgrund zusätzlicher Abklärungen der natürliche Kausalzusammenhang zu bejahen wäre, fehle es an der - nach der Rechtsprechung zum Schleudertrauma (BGE 117 V 360) geprüften - Adäquanz des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und den geklagten gesundheitlichen Störungen. 2.2 Mit dem Revisionsgesuch wird eine neue polydisziplinäre Expertise des Begutachtungsinstitutes A.________, vom 16. Januar 2002 ins Recht gelegt. Darin wird gestützt auf die Untersuchung vom 19. November 2001 folgende neurologische Diagnose gestellt: Status nach Verkehrsunfall am 25. Oktober 1992 mit Halswirbelsäulenabknickverletzung sowie milder traumatischer Gehirnverletzung mit auch heute noch bestehendem/n mässig ausgeprägtem rechtsbetontem Cervicalsyndrom und mässig ausgeprägten cervico-cephalen Beschwerden im Sinne einer "migraine cervicale". Auch wenn mit dem neuen Gutachten der natürliche Kausalzusammenhang zwischen Unfallereignis und den geklagten Beschwerden zu bejahen wäre, vermöchte dies aber im Ergebnis nichts zu ändern. Denn die beschriebenen klinisch feststellbaren Hinweise (Tonuserhöhung der Muskulatur, myogelotische Bezirke derselben, Fehlbalance von ganzen Muskelgruppen, Hinweise bei klassischen Triggerzonen) für die Beschwerden stellen keine pathologischen Befunde dar, welche zu einer anderen Adäquanzbeurteilung als im Urteil vom 18. Juni 1999 zu führen vermöchten. Neue erhebliche Tatsachen oder ein neues entscheidendes Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit. b OG liegen damit nicht vor, weshalb sich das Revisionsgesuch als unbegründet erweist.