Citation: I 342/02 15.01.2003 E. 1

Vorab ist festzuhalten, dass dem Begehren auf Ergänzung der unmittelbar vor Ablauf der Rechtsmittelfrist eingereichten Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht entsprochen werden kann. Wer Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhebt, muss alle seine Vorbringen innert der Beschwerdefrist einbringen (ASA 52 [1983/84] S. 639 Erw. 1). Nur für den hier nicht gegebenen Fall, dass Beilagen fehlen oder Begehren resp. Begründung in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unklar sind, sieht das Gesetz die Ansetzung einer Nachfrist zur Behebung des Mangels vor (Art. 108 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 132 OG). Die Nachfrist kann aber nicht dazu dienen, eine inhaltlich ungenügende Rechtsschrift zu ergänzen (BGE 123 II 369 Erw. 6b/bb, 118 Ib 136 Erw. 2). Das käme einer unzulässigen, auch mit dem erst kurz vor Fristablauf erfolgten Beizug des jetzigen Rechtsvertreters nicht begründbaren, Erstreckung der gesetzlichen Beschwerdefrist gleich. Die einge-reichte, den gesetzlichen Mindestanforderungen (Art. 108 Abs. 2 OG) genügen-de Verwaltungsgerichtsbeschwerde enthält im Übrigen eine eingehende Ausei-nandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid. Zu ergänzen ist, dass auch die Voraussetzungen für die ausnahmsweise Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels (Art. 110 Abs. 4 in Verbindung mit Art. 132 OG; BGE 127 V 357 Erw. 4a und, auch zum Folgenden, BGE 119 V 323 Erw. 1 mit Hinweisen) nicht erfüllt sind, da die Vernehmlassung der IV-Stelle keine neuen Gesichtspunkte beinhaltet und Vorinstanz wie Bundesamt auf eine Stellungnahme verzichten.