Citation: 8C_553/2017 E. 3.1.2

3.1.2. Das kantonale Gericht hat weiter erkannt, gemäss Nachtrag vom 21. Januar 2015 zum Gutachten des Spitals B.________ werde zur zeitlichen Umsetzung der Arbeitsfähigkeit von 50 % festgehalten, je nach Tätigkeit könne die Arbeitszeit am Stück geleistet werden, wobei dem Versicherten allerdings flexible Pausen zum Hochlegen des Beines möglich sein sollten. Der aktuell ausgeübte Beruf als Gerichtsweibel könne als angepasst taxiert werden, zumal der Versicherte mit dieser Arbeit in der jetzigen Form sehr zufrieden sei. Diese Einschätzung stehe in Übereinstimmung mit derjenigen des Prof. Dr. med. C.________ gemäss dessen Bericht vom 1. November 2012, wonach bemerkenswert sei, dass der Patient trotz der grossen Einschränkungen einer Arbeit in einem 50 %-igen Pensum nachgehe. Vor diesem Zeitpunkt habe die Einschätzung der medizinischen Sachverständigen des ABI in dem von der Invalidenversicherung eingeholten Gutachten vom 3. November 2006 zu gelten. Danach sei der Versicherte aus neurologischer Sicht für die angestammte oder andere körperlich leichte, in wechselnder Position ausübbare Tätigkeiten zu 80 % bei ganztägiger Präsenz und mit um 20 % reduzierter Leistungsfähigkeit (erhöhter Pausenbedarf) eingeschränkt gewesen.