Citation: 5A_801/2020 E. 4

Das Obergericht hat erwogen, aus der Beschwerde gehe nicht eindeutig hervor, welche Verfügung des Konkursamts angefochten werde. Soweit sich die Beschwerdeführerin zu Vorkommnissen äussere, die zur Konkurseröffnung geführt haben, könne auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. Allfällige Fristen im Zusammenhang mit Verfügungen des Konkursamts rund um die Konkurseröffnung seien längst abgelaufen. Nicht eingetreten werden könne auf die Beschwerde, soweit sie sich gegen die Anzeige der Grundstücksteigerung vom 14. Mai 2020 oder allgemein gegen die Grundstücksteigerung richte. Die Beschwerdeführerin habe bereits am 9. Juli 2020 mit inhaltlich identischen Begehren gegen die Grundstücksteigerung Beschwerde erhoben. Das Obergericht habe darüber mit Entscheid ABS 20 211 vom 14. August 2020 rechtskräftig entschieden. Die Sache sei abgeurteilt und der Beschwerdeführerin ein neues Verfahren in der gleichen Sache verwehrt. Im Übrigen sei das Obergericht bereits in jenem Entscheid nicht auf die Begehren eingetreten, zumal die Beschwerde verspätet gewesen sei. Vorliegend ergebe sich nichts anderes. Soweit sich die Beschwerdeführerin bezüglich Fristeinhaltung auf den Entscheid ABS 20 194 vom 27. August 2020 (betreffend D.________) beziehe, so habe dieser Entscheid keine neue Frist nach Art. 17 Abs. 2 SchKG ausgelöst.