Citation: U 225/06 22.06.2007 E. 5

5.1 Der Versicherte macht in seiner Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend, die Ansicht des Dr. med. A.________ sei nur eine unter vielen. Der Gutachter gehe entgegen dem Ablauf nur von einem "wenig heftigen Sturz" aus und übersehe, dass die Beschwerden sofort eingetreten seien. Im Übrigen macht er sinngemäss geltend, er sei weiterhin arbeitsunfähig und die Vorinstanz habe seine Argumente kaum zur Kenntnis genommen, geschweige denn widerlegt. Abschliessend verlangt er weitere Abklärungen. 5.2 Das Gutachten des Dr. med. A.________ erfüllt die beweisrechtlichen Anforderungen an einen medizinischen Bericht: Es beruht auf sämtlichen Vorakten, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und die darin gezogenen Schlüsse sind nachvollziehbar und einlässlich begründet. Dabei ist anzumerken, dass sich Dr. med. A.________ nebst den eigenen auch auf die aktuellen Befunde des Dr. med. P.________ abstützte. Insbesondere legt Dr. med. A.________ überzeugend dar, dass das Ereignis vom 14. November 2003 zu wenig heftig für die Verursachung einer traumatischen Diskushernie war und die am 14. November 2003 zugezogene Kontusion in der Folge durch die manifest gewordenen Auswirkungen der vorbestehenden Diskushernie überlagert wurde. Seiner Schlussfolgerung, wonach die noch bestehenden Beschwerden nicht mehr auf den Sturz vom 14. November 2003 zurückzuführen seien, ist somit zu folgen. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass sich die aktenkundigen Rückenprobleme - mit Ausnahme des Vorfalles vom September 2003 - in den Jahren vor diesem Ereignis nicht auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt haben und damit - wie Dr. med. A.________ zu Recht vermerkt - ein stummer Vorzustand gegeben war. Mit der Vorinstanz kann aus dieser beschwerdefreien Zeit nicht darauf geschlossen werden, sämtliche Rückenbeschwerden seien auf den Sturz vom 14. November 2003 zurückzuführen; denn dies käme der - im unfallversicherungsrechtlichen Bereich untauglichen - Formel "post hoc ergo propter hoc", nach welcher eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist, gleich (BGE 119 V 335 E. 2b/bb S. 341; vgl. auch Urteile U 254/06 vom 6. März 2007 E. 5.1 oder U 413/04 vom 29. März 2005 E. 2.1). In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass der Beweis des Wegfalls des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen erbracht werden muss. Ebenso wenig geht es darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliege oder dass die versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei. Entscheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen eines Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind (vgl. Urteil U 345/04 vom 18. Oktober 2005 E. 2.2 mit Hinweisen). Auch stellt die Ansicht des Dr. med. A.________ nicht nur eine Meinung unter vielen dar; vielmehr steht diese in Einklang mit den massgeblichen Einschätzungen der übrigen Ärzte. Auch wurde der Versicherte seit dem 14. November 2003 mehrfach durch Neurochirurgen behandelt (Dr. med. T.________, Neurochirurgische Klinik des Spitals Y.________), sodass gegen die Begutachtung durch einen Neurochirurgen nichts einzuwenden ist. Schliesslich ging auch der Kreisarzt davon aus, dass die durch den Sturz vom 14. November 2003 teilweise verschlimmerten Beschwerden nach einer gewissen Zeit (1 Jahr) abklingen und der Fall abzuschliessen sei.