Citation: 8C_883/2014 E. A

Die 1962 geborene A.________ war als Reinigungsangestellte tätig. Sie erlitt bei Auffahrunfällen im Oktober 1997 und Dezember 2000 jeweils eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS). Im Februar 2002 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Die IV-Stelle Luzern verneinte mit Verfügung vom 26. Juli 2007 einen Rentenanspruch, da es an einem Gesundheitsschaden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fehle. Mit Beschwerdeentscheid vom 5. Mai 2009 hob das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern (seit 1. Juni 2013: Kantonsgericht Luzern) die Verfügung auf und sprach A.________ vom 1. Dezember 2001 bis 31. März 2005 eine ganze Invalidenrente sowie ab 1. April 2005 eine Viertelsrente zu. Die von der IV-Stelle hiegegen erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten hiess das Bundesgericht mit Urteil 9C_510/2009 vom 30. August 2010 teilweise gut. Es hob den kantonalen Gerichtsentscheid und die Verwaltungsverfügung vom 26. Juli 2007 auf und wies die Sache an die IV-Stelle zurück, damit diese Abklärungen zur Überwindbarkeit der bestehenden Beschwerden treffe und danach über den Rentenanspruch neu verfüge. Die Verwaltung holte Verlaufsberichte der behandelnden Ärzte und ein polydisziplinäres medizinisches Gutachten der MEDAS Zentralschweiz vom 15. Mai 2013 ein. Mit Verfügung vom 17. Januar 2014 verneinte die IV-Stelle mit der Begründung, die geklagten Beschwerden seien überwindbar, erneut einen Rentenanspruch.