Citation: 6B_708/2019 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör. Die Vorinstanz habe seinen Antrag, die Expertise der D.________ Treuhand AG vom 4. März 2019 (Akten des Obergerichts act. 142 und 143) zu den Akten zu nehmen und als Beweis zu erheben, zu Unrecht abgewiesen. Sie verkenne, dass er mit der Expertise nicht das Vorliegen eines Betruges habe nachweisen wollen, sondern dass der Beschwerdegegner seit dem 1. Quartal 2001 genau über die entstandenen Verluste im Bilde gewesen sei und ihm (sc. dem Beschwerdeführer) gegenüber die wahren Vermögensverhältnisse vorsätzlich verheimlicht habe. Im Mittelpunkt stehe mithin nicht eine Täuschung durch den Beschwerdegegner, sondern dessen vorsätzliche Nichtinformation im Rahmen der angeklagten qualifizierten ungetreuen Geschäftsbesorgung. Die als Beweis beantragte Expertise zeige klar auf, dass er vom Beschwerdegegner über lange Zeit hinweg getäuscht worden sei und dieser ihm falsche Ergebnisse präsentiert habe. Dies müsse er bewusst getan haben, fänden sich doch ab dem 1. Quartal 2001 verschleppte und gar nie offengelegte Transaktionen. Dass der Beschwerdegegner bloss aus grober Nachlässigkeit falsche Resultate präsentiert habe, werde mit diesen Tatsachen widerlegt (Beschwerde S. 3 ff.).