Citation: 2A.313/2000 10.10.2000 E. A

A.- Der türkische Staatsangehörige X.________, geboren 1960, reiste am 25. Oktober 1988 in die Schweiz ein, wo er ein Asylgesuch stellte. Am 1. Juni 1991 heiratete er in Zürich die 1970 geborene Schweizer Bürgerin X.-Y.________ und zog darauf sein Asylgesuch zurück. Gestützt auf die Heirat erhielt X.________ eine Aufenthaltsbewilligung; seit dem 5. Juni 1996 ist er im Besitze einer Niederlassungsbewilligung. Im Herbst 1996 lösten die Eheleute X.-Y.________ den gemeinsamen Haushalt auf, wobei X.________ in der ehelichen Wohnung in Glattbrugg blieb und die Ehefrau nach Zürich zog. Mit Strafbefehl vom 21. Januar 1993 verurteilte die Bezirksanwaltschaft Zürich X.________ wegen falscher Anschuldigung zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 21 Tagen. Am 16. März 1993 verwarnte ihn die Fremdenpolizei des Kantons Zürich deswegen. Am 19. Januar 1997 verhaftete ihn die Kantonspolizei Zürich am Flughafen Kloten, weil bei der polizeilichen Einreisekontrolle in seinem Koffer 6,91 kg Heroin mit einem Reinheitsgrad von 65 % entdeckt worden waren. Am 25. März 1997 trat X.________ vorzeitig den Strafvollzug an. Mit Urteil vom 2. Juli 1997 verurteilte ihn das Bezirksgericht Bülach wegen schwerer Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Art. 19 Ziff. 1 Alinea 3 in Verbindung mit Ziff. 2 lit. a BetmG) zu einer Zuchthausstrafe von vier Jahren. Am 18. September 1999 wurde X.________ bedingt aus dem Strafvollzug entlassen. Seither wohnt er zusammen mit seiner Ehefrau in A.________.