Citation: 7B_289/2023 E. 6.3.2

6.3.2. Die angeblichen Widersprüche und Ungereimtheiten, welche der Beschwerdeführer in den Aussagen des Beschwerdegegners 2 und D.________ ortet, sind nicht geeignet, erhebliche Zweifel betreffend den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt aufkommen zu lassen und ihre Feststellungen als willkürlich auszuweisen. So schliesst etwa der Umstand, dass der Beschwerdegegner 2, nachdem er zu Boden gegangen war, seine Hände schützend vor das Gesicht gehalten und seine Kapuze hochgezogen hat (kantonale Akten act. D/3, Frage 7), nicht aus, dass er die Position seiner Angreifer wahrnehmen konnte. Auch ist kein Widerspruch darin zu erblicken, wenn D.________ angibt, die Angreifer hätten kurdisch gesprochen, weshalb er sie nicht habe verstehen können (kantonale Akten act. D/4, Frage 13) oder ausführt, er wisse nicht, weshalb der Beschwerdegegner 2 angegriffen worden sei, könne sich aber vorstellen, dass es Probleme mit der Shishabar in Gossau und der Shishabar in Rorschach gebe (kantonale Akten act. D/4, Frage 16 und 55). Die Behauptung, D.________ habe genau gewusst, was angeblich gesagt wurde, findet keine Stütze in den vom Beschwerdeführer angegebenen Aktenstellen. Sie belegt keine Willkür.