Citation: 8C_102/2020 E. 5.2

5.2. Vorinstanz und Familienausgleichskasse sind sich ferner darüber einig, dass der Beschwerdegegner zufolge Erreichens des ordentlichen Rentenalters und Bezugs einer Altersrente verpflichtet war, der Kasse die Veränderung seiner persönlichen Verhältnisse zu melden (Art. 31 Abs. 1 ATSG i.V.m. Art. 1 FamZG). Allerdings verneinte das kantonale Gericht nach Würdigung der konkreten Umstände eine grobfahrlässige Verletzung der Sorgfaltspflicht. Denn dem Beschwerdegegner könne höchstens leichte Fahrlässigkeit angelastet werden.