Citation: 7B_1396/2024 E. 2

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, vertreten durch den leitenden Staatsanwalt Mike Kindler, nahm die Strafuntersuchung gegen unbekannt mit Verfügung vom 23. Juli 2024 nicht an die Hand. In der Folge reichte A.________ mit Eingabe vom 5. November 2024 eine "formelle Beschwerde" gegen den leitenden Staatsanwalt Mike Kindler ein. Er warf diesem u.a. vor, er habe sich in der nicht an die Hand genommenen Strafuntersuchung parteiisch verhalten. Die Staatsanwaltschaft leitete die Eingabe zuständigkeitshalber an das Obergericht des Kantons Zug weiter um prüfen zu lassen, ob es sich um eine subsidiäre Aufsichtsbeschwerde handle. Mit Präsidialverfügung vom 2. Dezember 2024 trat das Obergericht auf die subsidiäre Aufsichtsbeschwerde von A.________ nicht ein. Zur Begründung führt es zusammengefasst aus, bei der subsidiären Aufsichtsbeschwerde handle es sich nicht um ein prozessuales Rechtsmittel, welches dazu diene, die Rechtmässigkeit eines Entscheids einer unteren Instanz zu überprüfen. Stattdessen gehe es bei diesem Rechtsbehelf darum, dass die Aufsichtsinstanz im Rahmen einer Aufsichtsbeschwerde nachprüfen könne, ob eine schwerwiegende Verletzung der Amtspflichten vorliege, welche die pflichtgemässe Ausübung der Funktion einer Gerichtsbehörde in Frage stelle. Anhaltspunkte für derart schwerwiegende Amtspflichtverletzungen seien vorliegend nicht ersichtlich.