Citation: 8C_289/2007 28.01.2008 E. 5

Die Beschwerdeführerin rügt, der kreisärztliche Bericht gebe nicht den massgebenden Gesundheitszustand wieder, da er 16 Monate vor Verfügungserlass erging. Zudem verfüge der Kreisarzt nur über den Facharzttitel der Allgemeinen Medizin, weshalb er nicht den gesamten Sachverhalt erfasse. Auch sei auf Grund der erlittenen Commotio cerebri ein neurologisches Gutachten einzuholen. Diese Einwände sind unberechtigt. Einerseits ergibt sich auch bei Ausserachtlassung des kreisärztlichen Berichts gestützt auf die Einschätzungen des Dr. med. E.________ und des EPD sowie des Berichts der Psychiatrischen Klinik Y.________ im Wesentlichen kein anderes Bild. Andererseits ist nicht allein gestützt auf die damalige Diagnose einer Commotio cerebri eine neurologische Begutachtung notwendig, da sich im Verlauf kein Hinweis für eine abklärungsbedürftige neurologische Einschränkung ergab. Bei dieser Sachlage erübrigen sich im Rahmen der antizipierten Beweiswürdigung (SVR 2001 IV Nr. 10 S. 27 E. 4b mit Hinweisen) weitere medizinische Abklärungen.