Citation: 6B_521/2022 E. 2.2.2

2.2.2. Hinsichtlich der Einwände des Beschwerdeführers gegen das rechtsmedizinische Gutachten und der Forderung nach einem neuen Gutachten erwägt die Vorinstanz, zwar treffe zu, dass der genaue Schlagverlauf - von vorne, hinten oder der Seite - nicht mehr rekonstruiert werden könne. Daran würde ein weiteres Gutachten indes nichts ändern. Auch die genaue Standrichtung der Kontrahenten könnte ein neues Gutachten nicht erhellen. Die weiteren Einwände des Beschwerdeführers zur Schlagrichtung gingen ebenfalls fehl. Ohnehin sei die Schlagrichtung resp. der Prozess des Schlagabtauschs angesichts der festgestellten Verletzungen nicht entscheidend. Die Befunde und Schlussfolgerungen des Gutachtens seien ungeachtet der offenen Frage zur Schlagrichtung schlüssig.