Citation: 6B_645/2024 E. 1.2

1.2. Auf das vom Beschwerdeführer mit Eingabe vom 15. Juli 2024 gestellte Revisionsgesuch trat das Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 21. August 2024 nicht ein. Es erachtet sein Vorbringen, die Staatsanwaltschaft habe ihm für den Fall einer belastenden Aussage eine Verfahrenseinstellung in Aussicht gestellt, als gänzlich unbelegt gebliebene und damit nicht glaubhaft gemachte Behauptung, die überdies weder plausibel noch sinnmachend sei; zudem wäre es ihm offen gestanden, Einsprache gegen den Strafbefehl zu erheben. Weitgehend unklar bleibe sein Einwand einer unterbliebenen Belehrung betreffend ein "Aussagewiderrufsrecht". Eine solche sei nicht vorgesehen. Abgesehen davon mache der Beschwerdeführer erst gar nicht geltend, dass er seine Aussage im Nachhinein tatsächlich widerrufen hätte bzw. zeige er nicht konkret auf, dass und inwiefern der Strafbefehl vom 13. Januar 2020 auf einem falschen Sachverhalt beruhe. Ein rechtskräftiges Strafurteil könne nicht dadurch umgestossen werden, dass eine einvernommene Person sich nachträglich entscheide, schlichtweg einen anderen Standpunkt zu vertreten oder ihre Aussage pauschal zu widerrufen. Es sei kein Revisionsgrund zu erkennen und das Revisionsgesuch erweise sich als offensichtlich unbegründet.