Citation: 6S.262/2004 10.08.2005 E. A

X.________ und seine Freundin entschlossen sich Anfang März 2003, den Hanfladen "S.________ GmbH" in Zürich zu überfallen, um Haschisch, Marihuana und Geld zu erbeuten. Am 12. März 2003 begaben sie sich zum entsprechenden Ladenlokal. X.________ führte eine Waffe der Marke SIG Sauer P 220 Kaliber 9 mm mit sich, deren eingesetztes Magazin mehrere Patronen scharfe Munition enthielt. Nach Betreten der Geschäftsräumlichkeiten richtete X.________ die nicht geladene Pistole sofort auf den hinter der Verkaufstheke erscheinenden B.________ und verlangte "Gras und Geld". Dieser duckte sich und zog sich in den hinter dem Tresen gelegenen Büroraum zu-rück, worauf X.________ die Waffe - noch immer in die Fluchtrichtung des unmittelbar zuvor von ihm bedrohten B.________ zielend - lud, um seiner Drohung Nachachtung zu verschaffen. Bei der Ladebewegung löste sich ein Schuss und traf den im Büroraum unmittelbar neben B.________ stehenden H.________ am Fuss. Nachdem X.________ am 9. Februar 2003 gegen Mitternacht in das Bijouteriegeschäft O.________ in Schwanden eingedrungen war und verschiedene Schmuckstücke gestohlen hatte, wollte er noch in der gleichen Nacht in einen Lagerraum der Milchgenossenschaft Y.________ eindringen, um Zigarettenstangen zu stehlen. Zu diesem Zwecke schlug er eine Fensterscheibe ein, sah dann aber von seinem Vorhaben ab.