Citation: 1C_193/2018 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführer werfen der Vorinstanz eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung vor. Sie machen geltend, die Vorinstanz setze sich in den angefochtenen Entscheiden weder mit dem Inhalt des Flugblatts noch mit dem im Fahrzeug aufgefundenen Material auseinander. Auch befänden sich die von der Polizei anlässlich der Durchsuchung des Fahrzeugs gemachten Fotos nicht bei den Akten. Die Vorinstanz gehe wie bereits die Kantonspolizei pauschal davon aus, sie hätten Verbindungen zur Aktion "Lies" respektive zur Organisation "Die wahre Religion", ohne diese Behauptung jedoch zu belegen. Die Beschwerdeführer betonen, sie seien nicht Mitglied oder Teil der Aktion "Lies" oder der Organisation "Die wahre Religion". Die Gespräche hätten keinen Bezug zur Aktion "Lies" oder zur Organisation "Die wahre Religion" aufgewiesen, sondern hätten einzig der Information und der Aufklärung der Bevölkerung über den Islam gedient. Dass sich Passanten durch diese Gespräche belästigt gefühlt hätten, finde keine Stütze in den Akten. Des Weiteren stünden auch die im Fahrzeug aufgefundenen Materialien nicht in Zusammenhang mit der Aktion "Lies" oder der Organisation "Die wahre Religion". Vielmehr könnten sämtliche Unterlagen meist kostenlos im Internet bezogen werden; sie lägen auch in zahlreichen Schweizer Moscheen auf. Wären die Materialien so gefährlich wie behauptet, so hätten sie von der Kantonspolizei beschlagnahmt werden müssen. Im Übrigen seien die Unterlagen für die Gespräche ohnehin nicht benutzt worden.