Citation: 1P.633/2005 11.10.2005 E. A

X.________ wird vorgeworfen, am 12. August 2005 seine Freundin unter Anwendung von körperlicher Gewalt mindestens eine Stunde im Schlafzimmer eingesperrt und mit einer Faustfeuerwaffe mit dem Tode bedroht zu haben. Er wurde deshalb am 13. August 2005 in seiner Wohnung verhaftet. Mit Verfügung vom 16. August 2005 ordnete die Haftrichterin des Bezirksgerichts Zürich die Untersuchungshaft an. Zwei Haftentlassungsgesuche vom 16. und 17. August 2005 wies sie am 19. August 2005 ab. Mit Verfügung vom 16. September 2005 wies die Haftrichterin ein weiteres Haftentlassungsgesuch vom 11. September 2005 ab und verlängerte die Untersuchungshaft bis 16. November 2005. Sie begründete ihren Entscheid damit, dass der Angeschuldigte weiterhin der schweren Drohung und Freiheitsberaubung verdächtig sei. Kollusionsgefahr sei "vorderhand ohne weiteres zu bejahen". Der besondere Haftgrund der Ausführungsgefahr könne im Moment ungeprüft bleiben. Diese sei vom Sachverständigen abzuklären, der eine psychiatrische Begutachtung im Sinne einer Gefährlichkeitsprognose vorzunehmen habe.