Citation: 5A_502/2018 E. 3.2.3

3.2.3. Zur Begründung seiner Beschwerdebefugnis beruft der Beschwerdeführer sich auf die Rechtsweggarantie (Art. 29a BV). Die Befugnis zur Anfechtung von Entscheiden einer Erwachsenenschutzbehörde ist in Art. 450 Abs. 2 ZGB geregelt (Urteil 5A_765/2015 vom 23. November 2015 E. 2.2.3). Gemäss Art. 190 BV ist das Bundesgericht verpflichtet, diese Regelung unbesehen darum zur Anwendung zu bringen, ob sie die Anforderungen der Rechtsweggarantie erfüllt. Immerhin hat es dem Verfassungsrecht im Rahmen der Auslegung und Anwendung der bundesrechtlichen Bestimmung Rechnung zu tragen (vgl. BGE 137 I 128 E. 4.3.2). Damit kommt es hier auf die durch das Bundesgericht anwendbare Gesetzesbestimmung an. Art. 450 Abs. 2 ZGB unterscheidet im Erwachsenenschutzverfahren bezüglich der Beschwerdebefugnis vor der gerichtlichen Beschwerdeinstanz zwischen den am Verfahren beteiligten Personen (Ziffer 1), der betroffenen Person nahestehenden Personen (Ziffer 2) und (weiteren Dritt-) Personen, die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids haben (Ziffer 3). Von der Erwachsenenschutzmassnahme direkt betroffen ist vorliegend die Verbeiständete, zu deren Lasten die streitbetroffene Entschädigung ausgerichtet wurde. Der Beschwerdeführer ist daher nicht als betroffene Person zur Beschwerde legitimiert. Weiter ist nicht geltend gemacht oder ersichtlich, dass er eine der betroffenen Person nahestehende Person sein könnte, zumal er eigene finanzielle Interessen geltend macht (vgl. dazu Urteil 5A_746/2016 vom 5. April 2016 E. 2.3.2). In Frage kommt damit einzig eine Beschwerdebefugnis nach Art. 450 Abs. 2 Ziff. 3 ZGB.