Citation: 8C_34/2019 E. 4.3

4.3. Nach umfassender Würdigung der medizinischen Aktenlage hat das kantonale Gericht mit ausführlicher und überzeugender Begründung, worauf verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), zutreffend erkannt, dass den beiden Administrativexpertisen von 2013 und 2016 für die Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts hinsichtlich einer revisionsrechtlich relevanten Verbesserung des Gesundheitszustandes Beweiskraft zukommt. Entgegen dem Beschwerdeführer beruht die Feststellung einer anspruchserheblichen Verbesserung des Gesundheitszustandes nicht auf einer fehlerhaften gerichtlichen "Interpretation" der medizinischen Unterlagen. Vielmehr basiert der angefochtene Entscheid direkt auf den polydisziplinären Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (Medas) Ostschweiz vom 14. August 2013 (nachfolgend: Medas-Gutachten) und der Swiss Medical Assessment- and Business-Center (SMAB) AG vom 22. April 2016 (nachfolgend: SMAB-Gutachten). Aus psychiatrischer Sicht hat sich der Gesundheitszustand demnach "deutlich verbessert". Im Gegensatz zum Verlaufsbericht des behandelnden Psychiaters med. pract. C.________ vom 24. November 2012 stufte der psychiatrische Gutachter Dr. med. D.________ anlässlich der Medas-Exploration sowohl die Panikstörung als auch die depressive Störung als weitgehend remittiert ein. In Bezug auf ein Vollzeitpensum ging er demnach noch von einer Leistungseinbusse in angepasster Tätigkeit von 20-30% aus. Drei Jahre später beschrieb der psychiatrische SMAB-Gutachter Dr. med. E.________ Anhaltspunkte für eine deutliche Selbstlimitierung und eine vollständig fehlende Veränderungsmotivation. Die durchaus vorhandenen Ressourcen, der fehlende soziale Rückzug aus allen Lebensbereichen und die hinlänglich erhaltenen psychischen Grundfunktionen liessen Dr. med. E.________ 2016 darauf schliessen, dass die nunmehr fast vollständig remittierte depressive Störung und die remittierte Angststörung im Vergleich zu den Befunden anlässlich der Medas-Begutachtung aus psychiatrischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr begründeten. Offensichtlich präsentierte sich den Medas- und SMAB-Gutachtern anlässlich der entsprechenden Explorationen ein anderes Bild vom Versicherten als es der behandelnde med. pract. C.________ noch in seinem Verlaufsbericht vom 24. November 2012 beschrieben hatte. Vor diesem Hintergrund ist auch die abweichende Einstufung der Befunde des Dr. med E.________ (SMAB-Psychiater) aus dem Jahre 2016 nach den praxisgemässen Vorgaben (E. 3.2 i.f.) im Vergleich zu den Befunden des Dr. med. D.________ (Medas-Psychiater) nicht zu beanstanden.