Citation: 2C_346/2022 E. 5.3.2

5.3.2. Auch diese Bedarfsabklärung kritisiert der Beschwerdeführer als einseitig und unzureichend: Prof. Dr. E.________ habe in seinem Gutachten darauf hingewiesen, dass beim Beschwerdeführer keine Veränderungsangst und kein zwanghaftes Bedürfnis nach Aufrecht- und Gleicherhaltung seiner dinglichen Umwelt vorliege, er auf die Anwesenheit anderer Menschen keine Abwehrreaktion oder Ängste zeige, auch auf andere Kinder zugehe und diesen gegenüber nicht aggressiv sei. Damit stelle Prof. Dr. E.________ insbesondere die Einschätzung des Schulpsychologischen Dienstes in Frage, wonach der Beschwerdeführer einen klaren Bedarf für ein kleines geschütztes Setting zeige, wobei im schulpsychologischen Bericht ohnehin unklar bleibe, woraus sich diese Einschätzung ableite. Demgegenüber sei der Beschwerdeführer gemäss den im Zwischenbericht wiedergegebenen Erfahrungen des Heilpädagogischen Frühdienstes vom 12. Juni 2019 in der Kita D.________ in der Gruppe gut tragbar. Weiter bleibe laut Beschwerdeführer völlig offen, worauf sich die Aussage stütze, die Fachkenntnisse der Lehrkräfte sowie die Betreuungsintensität würden an einer Regelschule geringer ausfallen. Die Beantwortung dieser Frage setze voraus, dass man sich mit den Möglichkeiten und Anforderungen der Integration befasst, was die Vorinstanz gerade unterlassen habe. Der Beschwerdeführer bringt in diesem Zusammenhang auch vor, die Bedarfsabklärung sei gestützt auf eine veraltete Version des Standardisierten Abklärungsverfahrens erfolgt; die schulpsychologische Abklärung sei demnach nicht gemäss dem aktuellen Stand der Wissenschaft und den aktuellen Richtlinien, die eine Abklärung nach ICF verlangen würden, durchgeführt worden und auch deshalb ungenügend bzw. willkürlich.