Citation: 9C_28/2015 E. 3.5.2

3.5.2. Die Berichte des Dr. med. G.________, Leitender Arzt Kardiologie, Medizinische Klinik L.________, vom 12. März 2012 und des Dr. med. H.________, Facharzt für Innere Medizin FMH, vom 28. März 2012 sind, entgegen der Vorinstanz, ebenfalls nicht geeignet, die Annahme des RAD-Arztes Dr. med. C.________ zu stützen, wonach eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten, körperlich sehr leichten Tätigkeit vorliege. Dr. med. H.________ stellte in seinem Bericht vom 28. März 2012 primär auf die Angaben des Dr. med. G.________ ab. Dessen Aussage im Bericht vom 12. März 2012, wonach eine Umschulung auf eine leichtere und körperlich weniger fordernde Tätigkeit indiziert sei, kann zwar dahingehend interpretiert werden, dass eine Restarbeitsfähigkeit gegeben ist. Indessen ist es unzulässig, dass der RAD-Arzt, der eine reine Aktenbeurteilung vornahm, von einer nicht weiter quantifizierten Restarbeitsfähigkeit auf eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten, sehr leichten Tätigkeit schliesst (wobei RAD-Arzt Dr. med. C.________ die entsprechenden Berichte nicht einmal selber zitierte).