Citation: 6B_630/2012 E. B

Das Kantonsgericht Basel-Landschaft verurteilte X.________ am 14. Februar 2011 im Appellationsverfahren in Bestätigung des Entscheids des Strafgerichtspräsidenten Basel-Landschaft vom 16. November 2009 wegen Schändung zu einer bedingten Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu Fr. 210.--. Dem Verfahren betreffend sexuelle Belästigung gab es wegen Verjährung keine weitere Folge. Das Bundesgericht hiess die Beschwerde von X.________ am 26. Oktober 2011 gut. Es hob das kantonsgerichtliche Urteil auf und wies die Sache zur Durchführung von Konfrontationsbefragungen mit Y.________ und einer weiteren Zeugin und zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurück (Verfahren 6B_324/2011). Das Kantonsgericht nahm das Verfahren am 17. November 2011 wieder auf. Am 16. Dezember 2011 beantragte X.________, die Sache sei gestützt auf Art. 409 StPO zur Durchführung einer neuen Hauptverhandlung an das erstinstanzliche Gericht zurückweisen. Bei der Besetzung des Gerichts sei sicherzustellen, dass weder Richter noch Gerichtsschreiber an der Urteilsfindung mitwirkten, die bereits an der ersten gerichtlichen Beurteilung des Falles teilgenommen hätten. Anlässlich der Verhandlung vom 5. Juni 2012 vor Kantonsgericht machte X.________ geltend, dass die bereits am ersten Appellationsverfahren mitwirkenden Richter A.________ und B.________ befangen seien. Am 2. Juli 2012 wies das Kantonsgericht Basel-Landschaft die Ausstandsbegehren ab, soweit es darauf eintrat. X.________ focht diesen Beschluss nicht an. Am 20. August 2012 fand die Verhandlung zur Neubeurteilung des Falles statt. Soweit X.________ "vorsorglich" erneut den Ausstand der Richter A.________ und B.________ wegen Vorbefassung beantragte, verwies ihn das Kantonsgericht auf den Beschluss vom 2. Juli 2012. Es bestätigte wie schon in seinem ersten Entscheid das erstinstanzliche Urteil im Schuld- und Strafpunkt sowie die Verfahrenseinstellung wegen Verjährung. Die Kosten des Appellationsverfahrens, bestehend aus den Kosten für das erste kantonsgerichtliche Verfahren vom 14. Februar 2011 und für das Neubeurteilungsverfahren, auferlegte es X.________.