Citation: 2C_266/2021 E. 3.3

3.3. Vor diesem Hintergrund kam die Vorinstanz im Rahmen einer summarischen Beurteilung zum Schluss, dass der Beschwerdeführer mit seinem Verhalten die Fortführung der Beratung und Vermittlung durch die Mitarbeiter des RAV verunmöglicht und so seinen Anspruch auf öffentliche Arbeitsvermittlung verwirkt habe. Das Rechtsmittel gegen die Abweisung des Gesuchs auf Arbeitsvermittlung hielt die Vorinstanz demgemäss für aussichtslos. Mit dieser Würdigung setzt sich der Beschwerdeführer nicht vertieft auseinander. Stattdessen wiederholt er die unsubstanziierten Vorwürfe an die Adresse der kantonalen Ämter und der ihn beratenden Personen. Es ist zwar nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer nach vielen Jahren der erfolglosen Stellensuche enttäuscht ist, dass die öffentliche Arbeitsvermittlung nicht unmittelbar den erhofften Erfolg brachte. Seine Ausführungen zeugen jedoch davon, dass er falsche Erwartungen an die öffentliche Arbeitsvermittlung durch die Arbeitsämter hat. Namentlich scheint der Beschwerdeführer davon auszugehen, dass ihm der Staat eine Arbeitsstelle schulde. Der Beschwerdeführer hat aber keinen durchsetzbaren Anspruch darauf, dass ihm der Staat - über die unterstützende Beratung und Vermittlung hinaus - eine Arbeitsstelle verschafft. Einen solchen Anspruch vermittelt auch das in Art. 6 des Internationalen Pakts vom 16. Dezember 1966 über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (UNO-Pakt I; SR 0.103.1) niedergelegte "Recht auf Arbeit" nicht. Wie sich aus Art. 6 Abs. 2 UNO-Pakt I klar ergibt, hat dieses "Recht" nur programmatischen Charakter: Es richtet sich lediglich an die Vertragsstaaten, ohne dem Einzelnen einen Anspruch einzuräumen, womit eine Berufung darauf gegenüber den schweizerischen Verwaltungs- und Gerichtsbehörden ausgeschlossen ist (vgl. zum grundsätzlich bloss programmatischen Charakter der Bestimmungen des UNO-Pakts I BGE 136 I 290 E. 2.3.1; 135 I 161 E. 2.2; 126 I 240 E. 2c; 120 Ia 1 E. 5c).