Citation: 1C_587/2019 E. B

Dagegen erhob die Gemeinde Ried bei Kerzers am 1. November 2019 Einsprache an das Kantonsgericht. Sie machte geltend, dass sie im betreffenden Verfahren keine Parteistellung hatte und daher in keiner Form an den Verfahrenskosten beteiligt werden dürfe. Das Kantonsgericht Freiburg trat mit Entscheid vom 6. November 2019 auf die Einsprache nicht ein. Es erwog, dass nach Art. 148 Abs. 1 des Gesetzes vom 23. Mai 1991 über die Verwaltungsrechtspflege (VRG/FR; SGF 150.1) gegebenenfalls gegen die Festsetzung der Höhe der Verfahrenskosten, der Parteientschädigung oder der Entschädigung des zugewiesenen Rechtsbeistands die Einsprache an die Behörde, die entschieden hat, zulässig sei. Dagegen könne eine Partei, wie vorliegend die Gemeinde Ried bei Kerzers, nicht darauf gestützt die Parteikostenverlegung als solche anfechten. Zuständigkeitshalber leitete es die Einsprache deshalb an das Bundesgericht weiter.