Citation: 6B_590/2019 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung und eine Verletzung der Unschuldsvermutung. Die Vorinstanz gehe zu Unrecht davon aus, dass die Geschwindigkeitsmessung bei der Videosequenz «time 0 min 54 s» beginne. In Wahrheit beginne die Messung erst bei der Sequenz «time 1 min 00 s». Die Vorinstanz würdige zur Beurteilung seiner Geschwindigkeitsüberschreitung aufgrund dieser fehlerhaften Annahme einen Streckenabschnitt, der gar nicht im Bereich der Messung liege. Damit gehe sie fälschlicherweise von einer lang gezogenen Rechtskurve und zwei Brücken und damit von einer nicht vollständig übersichtlichen Situation aus. Diese Situation sei bei Beginn der Messsequenz «time 1 min 00 s» bereits vorüber. Im gemessenen Streckenabschnitt sei die Autobahn relativ gerade und werde nicht von Brücken überquert. Zudem habe im Zeitpunkt der Messung ein geringes Verkehrsaufkommen geherrscht.