Citation: P 23/04 25.10.2004 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat zutreffend erwogen, die sechsmonatige Frist gemäss Art. 22 Abs. 1 ELV (in der seit 1. Januar 1998 gültigen Fassung) für den Anspruch auf Nachzahlung beginne mit der Zustellung der (unangefochten in Rechtskraft erwachsenen) IV-Rentenverfügung oder - im Falle der Beschwerdeerhebung - des rechtskräftigen Urteils darüber zu laufen (BGE 105 V 277 = ZAK 1980 S. 441 ff.; Wegleitung des BSV über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV, Rz 7026). Beizupflichten ist der Vorinstanz auch darin, dass als massgeblicher Zeitpunkt für den Beginn der sechsmonatigen Nachzahlungsfrist im hier zu beurteilenden Fall vom 2. Juli 2003 auszugehen ist, nachdem die IV-Stelle in der gleichentags erlassenen, unangefochten gebliebenen Verfügung den Anspruch des Beschwerdeführers auf Invalidenrente mit Wirkung ab 1. Januar 1998 neu festgelegt hat. Damit ist der strittige Anspruch auf Nachzahlung von Ergänzungsleistungen für die Zeit ab 1. Januar 1998 innert der gesetzlichen Frist des Art. 22 Abs. 1 ELV (in der seit 1. Januar 1998 gültigen Fassung) angemeldet worden. 2.2 Die Vorinstanz geht davon aus, durch Erlass der (ersten) EL-Verfügung vom 8. Februar 2001 sei auch über einen allfälligen Anspruch auf Ergänzungsleistungen für die Zeit vor dem 1. November 2000 (die - erste - Anmeldung zum Bezug von Ergänzungsleistungen datiert vom 7. November 2000) formell und materiell rechtskräftig befunden worden, was einer erneuten Anspruchsprüfung für die Zeit vom 1. Januar 1998 an entgegenstünde. Sie beruft sich dabei u.a. auf BGE 105 V 277 Erw. 2 in fine sowie das Urteil G. vom 31. Januar 2003, P 27/01, Erw. 3 erster Teil, wonach mit der Festsetzung des Leistungsbeginns durch die EL-Behörden der Anspruch auf Leistungen für die vorangehende Zeit in der Regel ausgeschlossen wird. In den beiden zitierten Urteilen war vorgängig der Verfügung über die Ansprüche nach ELG über die Berechtigung auf eine Rente nach IVG befunden worden.