Citation: 8C_658/2018 E. 5.1

5.1. Nach den Angaben in der Unfallmeldung vom 7. September 2016 habe sich der Versicherte beim Schieben eines Materialwagens das Knie am Wagen angeschlagen. Gemäss Bericht des Hausarztes vom 4. Oktober 2016 sei er am Morgen um 9 Uhr beim Reinigen einer Maschine ausgerutscht, habe sich das Knie geprellt und sei danach zu Boden gefallen. Der Versicherte selber machte in seinen Rechtsschriften an die Suva und an die Vorinstanz nichts anderes geltend. Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb ein solch spezifisches Detail eines verdrehten Knies in sämtlichen Schilderungen des Unfallhergangs unerwähnt bleiben sollte. Der Suva ist daher auch nicht vorzuwerfen, dass sie den Sachverhalt nur ungenügend abgeklärt habe. Daran ändert nichts, dass Dr. med. F.________ in seinem Bericht vom 12. Dezember 2016 notierte, lediglich eine Distorsion - und nicht nur ein Anschlagen - wäre geeignet gewesen, den beim Versicherten festgestellten Meniskusriss zu verursachen. Weshalb er in der Folge als Einziger von einem entsprechenden Unfallhergang ausging, ist nicht erkennbar, zumal der Versicherte auch ihm gegenüber am 26. September 2016 von einem blossen Anstossen berichtet hatte. Dass der Versicherte eine Kniedistorsion erlitten habe, kann nicht als erstellt gelten. Die Vorinstanz ist von einem unrichtigen Sachverhalt ausgegangen.