Citation: 6B_976/2021 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz stellt fest, der Beschwerdeführer widerspreche der Darstellung der Staatsanwaltschaft in ihrer Vernehmlassung nicht, wonach es sich bei "073: Don't Trust the Bitch in Apartment 23" keineswegs um eine blosse Kopie von "072: Do Not Trust the Bitch in Apartment 23" handle. Beim Datenordner 072 scheine es sich um die vom Beschwerdeführer beschriebene Serie zu handeln. Der Datenordner 073 beinhalte aber keine Kopie davon, wie der Name vielleicht vermuten lasse. Vielmehr handle es sich dort um verbotene Gewaltpornografie, wie eine Sichtung des Datenträgers unzweifelhaft gezeigt habe. Analog sei die Sachlage bei den Datenordnern "285: Underbelly" und "286: Underbelly AU & NZ". Im Datenordner "274: Tohuwabohu" fänden sich mehrere verbotene gewaltpornografische Dateien, ebenso im Datenordner "74: Dracula". Auch dies habe eine Sichtung der Dateien unzweifelhaft ergeben (Beschluss S. 6 E. 4.2). Ferner hält die Vorinstanz fest, bereits das Kantonsgericht habe in seinem Schreiben vom 27. Juli 2020 festgehalten, dass die vier fraglichen Videodateien ähnliche bis identische Inhalte wie diejenigen aufweisen würden, die zur Verurteilung des Beschwerdeführers geführt hätten. Diese Auffassung des Kantonsgerichts, das die Sichtung der vom Beschwerdeführer herausverlangten (sehr umfangreichen) Datenmenge habe vornehmen lassen, bekräftige das vorerwähnte Visionierungs-Ergebnis der Staatsanwaltschaft. Aufschlussreich sei auch der Aktenvermerk "inkriminierte Dateien" der Staatsanwaltschaft vom 13. November 2020, worin die Gewaltdarstellungen in den vier Dateien kurz zusammengefasst würden. Auch diesbezüglich äussere sich der Beschwerdeführer nicht (Beschluss S. 6 E. 4.3). Die Vorinstanz erwägt, da vorliegend die Rechtswidrigkeit und die Tatbestandsmässigkeit des Vorwurfs an sich nicht bestritten worden seien, habe die Staatsanwaltschaft die vier inkriminierten Videodateien dem Beschwerdeführer zu Recht nicht herausgegeben. Entsprechend sei die angefochtene Verfügung nicht zu beanstanden, weshalb sie zu bestätigen sei (Beschluss S. 7 E. 4.3).