Citation: 2C_40/2023 E. 2.3

2.3. Noveneingaben sind vor Bundesgericht nur ausnahmsweise zulässig, wenn der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Echte Noven, d.h. Tatsachen, die erst nach dem angefochtenen Urteil eingetreten sind, bleiben im bundesgerichtlichen Verfahren unberücksichtigt (BGE 143 V 19 E. 1.2; 140 V 543 E. 3.2.2.2). Der Beschwerdeführer legt seiner Beschwerde einen undatierten Vorbescheid der IV-Stelle Kanton Bern bei, wonach der am 20. August 2021 ergangene Vorbescheid dahingehend ersetzt werde, dass die Viertelsrente bereits ab 1. April 2021 (Invaliditätsgrad von 45 %) und zudem vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020 eine ganze Rente (Invaliditätsgrad von 100 %) zuzusprechen sei. Zudem hat der Beschwerdeführer mit zwei Eingaben unbekannten Datums (Posteingang beim Migrationsamt des Kantons Solothurn am 3. Mai 2023 bzw. am 26. Mai 2023) unter anderem zwei Arztberichte, datierend vom 18. Mai 2022 bzw. vom 12. April 2023, sowie ein Aufgebot zum stationären Spitalaufenthalt zwecks muskuloskelettaler Rehabilitation vom 17. Mai 2023 zu den Akten gegeben. Aufgrund des Eingabezeitpunktes ist davon auszugehen, dass es sich beim undatierten Vorbescheid, ebenso wie beim letztgenannten Arztbericht vom 12. April 2023 sowie dem Spitalaufgebot vom 17. Mai 2023, um ein echtes Novum handelt. Echte Noven sind von vornherein unbeachtlich. Stellte der undatierte Vorbescheid demgegenüber ein unechtes Novum dar, hätte der Beschwerdeführer diesbezüglich ebenso wie hinsichtlich des erstgenannten Arztberichts darlegen müssen, inwiefern der angefochtene Entscheid Anlass zur Noveneingabe gegeben hat. Dies hat der Beschwerdeführer unterlassen. Die erwähnten Noven können daher nicht berücksichtigt werden.