Citation: 9C_369/2015 E. 3.3.1

3.3.1. So hat sich das kantonale Gericht bereits eingehend mit dem Einwand befasst, auf die Expertise des ABI könne aus den vom zeitweilig behandelnden Psychiater Dr. med. C.________ in dessen Bericht vom 16. Oktober 2014 genannten Gründen nicht abgestellt werden. Im angefochtenen Entscheid wurde zutreffend darauf hingewiesen, dass der betreffende Arzt, welcher von der Diagnose einer schizotypen Störung und einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 % ausgeht, nicht über das gesamte medizinische Datenmaterial verfügte und er seine Aussagen folglich nicht in Kenntnis und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit sämtlichen Vorakten machte. Ferner nahm er, nachdem er seine Behandlung am 17. Dezember 2013 abgeschlossen hatte, im Gegensatz zu den Gutachtern des ABI keine eigenen Untersuchungen des Beschwerdeführers mehr vor. Dieser Umstand schmälert den Beweiswert seiner Ausführungen mit Blick auf den bezüglich der Beurteilung massgebenden Zeitpunkt des Verfügungserlasses (vom 23. September 2014) ebenfalls. Zu betonen ist schliesslich die qualitative Verschiedenheit von Behandlungs- und Begutachtungsauftrag (vgl. dazu Urteil 9C_400/2010 vom 9. September 2010 E. 5.2 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 136 V 376, aber in: SVR 2011 IV Nr. 29 S. 82), welche die unterschiedliche Beurteilung zwanglos erklären kann.