Citation: 8C_753/2018 E. 6.1

6.1. Weiter erwog das kantonale Gericht, aufgrund der von Dr. med. C.________ im Gutachten vom 17. Dezember 2017 festgestellten Arbeitsunfähigkeiten ab 3. Oktober 2016 bis 12. Dezember 2017 (vgl. E. 3.2 hiervor) sei die Beschwerdeführerin während eines Jahres durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunfähig und das Wartejahr am 3. Oktober 2017 erfüllt gewesen (Art 28 Abs. 1 lit. b IVG). Da auch die sechsmonatige Wartefrist nach der Anmeldung vom 2. Dezember 2016 abgelaufen sei (Art. 29 Abs. 1 IVG), wäre am 3. Oktober 2017 grundsätzlich der frühestmögliche Rentenbeginn gewesen. Zu diesem Zeitpunkt und darüber hinaus habe auch eine 40%ige Arbeitsunfähigkeit der Versicherten im Erwerbsbereich bestanden. Für den Zeitraum vom 3. Oktober 2017 bis 12. Dezember 2017 ergebe die gemischte Methode mit Anteilen von 80 % Erwerb und 20 % Haushalt (vgl. E. 5.3.2 hiervor) einen rentenauschliessenden Invaliditätsgrad von 24 %, selbst wenn auch von einer 40%igen Einschränkung im Haushalt ausgegangen werde. Für die Zeit ab 1. Januar 2018 sei die neue Berechnungsmethode anzuwenden (hierzu vgl. Art. 27 bis Abs. 2-4 IVV; AS 2017 7581 f.; IV-Rundschreiben Nr. 372 des BSV vom 9. Januar 2018). Da jedoch ab 13. Dezember 2017 bzw. auch ab 1. Januar 2018 sowohl im Haushalt als auch im Erwerbsbereich ein Invaliditätsgrad von 0 % bestanden habe, resultiere auch nach neuer Berechnungsmethode kein Rentenanspruch.