Citation: 1A.122/2003 25.08.2003 E. 4

Im vorliegenden Fall erscheinen somit die von der ersuchenden Behörde gelieferten Verdachtsgründe, wonach die Beschuldigten zum Zwecke der Steuerverkürzung arglistige Methoden angewendet hätten, ausreichend konkretisiert, entsprachen doch laut Aktenlage die den Steuerbehörden zum Beweis der Unabhängigkeit der in Frage ste-henden Firmen unterbreiteten Dokumente nicht den tatsächlichen Gegebenheiten. Die abschliessende Beurteilung des Vorwurfs des Abgabebetrugs obliegt nach dem Gesagten allerdings nicht dem Rechtshilferichter, sondern dem erkennenden ausländischen Sach-richter. Namentlich sind im Rechtshilfeverfahren, wie ausgeführt, keine weiteren Beweise zu erheben. Die blosse Bestreitung des Vorliegens eines Abgabebetrugs führt entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer nicht zur Verweigerung der Rechtshilfe. Demgemäss ergibt sich, dass der Rechtshilfeleistung im Umfang des angefochtenen Beschlusses nichts im Wege steht. Die Beschwerde ist somit insgesamt unbegründet und daher abzuweisen, soweit auf sie einzutreten ist. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten den Beschwerdeführern aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG).