Citation: 4A_84/2024 E. 2.2

2.2. Was die Beschwerde im Namen des Beschwerdeführers 1 anbelangt, wird in der Beschwerdeschrift angegeben, das angefochtene Urteil sei dem Beschwerdeführer 1 am 12. Dezember 2023 zugegangen. Wie sich aus der Sendungsverfolgung der Post und einem Schreiben des Obergerichts an den Beschwerdeführer 1 vom 13. Dezember 2023 ergibt, wurde der angefochtene Entscheid am 28. November 2023 als Gerichtsurkunde an den Beschwerdeführer 1 versandt. Am 29. November 2023 wurde er von der Post nach einem erfolglosen Zustellungsversuch eingeladen, die Gerichtsurkunde bei der Poststelle abzuholen. Nachdem er dieser Einladung keine Folge leistete, wurde die Gerichtsurkunde am 7. Dezember 2023 an das Obergericht zurückgesandt, welches ihm daraufhin mit dem genannten Schreiben vom 13. Dezember 2023 eine Orientierungskopie mit normaler Post zustellte. Nach der Vorschrift von Art. 44 Abs. 2 BGG gilt eine Mitteilung, die nur gegen Unterschrift des Adressaten oder einer anderen berechtigten Person überbracht wird, spätestens am siebenten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt. Vorausgesetzt ist allerdings, dass der Adressat mit einer entsprechenden Zustellung rechnen musste. Da der Beschwerdeführer 1 beim Obergericht ein Rechtsmittel eingereicht hatte, musste er mit Postzustellungen dieser Gerichtsbehörde an die ihr bekannt gegebene Adresse an der X.________strasse in U.________ rechnen und dafür sorgen, dass ihm dort jederzeit Postsendungen zugestellt werden können. Der angefochtene Entscheid gilt ihm unter diesen Umständen als am siebenten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch, mithin am 6. Dezember 2023 als zugestellt (Art. 44 Abs. 2 BGG) und nicht wie von ihm geltend gemacht, am 12. Dezember 2023, als ihm nach seinen Ausführungen das angefochtene Urteil des Obergerichts von der Beschwerdeführerin 2 zur Kenntnis gebracht wurde. Namentlich kann der Beschwerdeführer 1 nichts daraus ableiten, dass das Obergericht ihm das für ihn bestimmte Urteilsexemplar nicht im gleichen Zeitpunkt zustellte wie der Beschwerdeführerin 2 das für sie vorgesehene, da er - wie ausgeführt - jederzeit mit Zustellungen des Obergerichts zu rechnen und dafür zu sorgen hatte, dass ihm an der angegebenen Adresse jederzeit Postsendungen zugestellt werden können. Gilt der angefochtene Entscheid dem Beschwerdeführer 1 somit als am 6. Dezember 2023 zugestellt, lief für ihn die Frist für eine Beschwerde an das Bundesgericht nach Art. 44 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 100 Abs. 1 BGG und unter Berücksichtigung der Bestimmungen von Art. 45 Abs. 1 und Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG am 22. Januar 2024 ab. Auch soweit davon ausgegangen wird, die im Namen des Beschwerdeführers 1 erhobene Beschwerde sei, wie auf dem Briefumschlag vermerkt, am 29. Januar 2024 durch Einwurf in einen Briefkasten der Schweizerischen Post übergeben worden, wurde damit die Beschwerdefrist offensichtlich nicht eingehalten.