Citation: 2C_983/2015 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer geht - zu Recht - davon aus, dass ihm im Zusammenhang mit der geschiedenen Ehe mit einer Schweizerin unter keinem Titel ein Bewilligungsanspruch (mehr) zustehe. Gegen die diesbezüglichen Erwägungen (E. 2.1. und 2.2) des Verwaltungsgerichts zu Art. 42 Abs. 1 sowie Art. 50 Abs. 1 lit. a und lit. b AuG erhebt er keine Rügen. Er will hingegen einen Anspruch auf die Erteilung einer ausländerrechtlichen Bewilligung aus Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 BV ableiten; dies im Zusammenhang mit der Beziehung zu seiner Freundin italienischer Nationalität. Das Verwaltungsgericht hat die Voraussetzungen für das Entstehen eines Bewilligungsanspruchs aus einer solchen Beziehung in E. 2.3 dargestellt und festgestellt, dass im Lichte der von der Rechtsprechung entwickelten Kriterien Art. 8 EMRK vorliegend keinen Bewilligungsanspruch verschaffe. Ohne näher darauf einzugehen führt der Beschwerdeführer aus, er habe die Beziehung zu seiner Freundin im Januar 2015 (vor zehn Monaten) aufgenommen, wohne seit August 2015 (seit drei Monaten) mit ihr zusammen und plane, so bald wie möglich zu heiraten, wobei die Ehe der Freundin noch nicht geschieden sei (Scheidung möglich im Januar 2016). Auf diese Weise und bei diesen Verhältnissen wird nicht in vertretbarer Weise ein Bewilligungsanspruch geltend gemacht. Die vorliegende Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist gemäss Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG unzulässig. Als subsidiäre Verfassungsbeschwerde, mit welcher sich allein die Verletzung verfassungsmässiger Rechte rügen lässt (vgl. Art. 116 BGG), kann sie nicht entgegengenommen werden, weil nebst Art. 8 EMRK und Art. 13 BV, aus welchen sich in Bezug auf die hier streitige ausländerrechtliche Bewilligung keine Rechte ableiten lassen, keine verfassungsmässigen Rechte genannt und als verletzt gerügt werden.