Citation: 5A_608/2024 E. 6.2

6.2. Die Beschwerdeführer bestreiten nicht, dass gerichtsinterne Dokumente nicht der Akteneinsicht unterstehen. Sie sind aber der Ansicht, dadurch, dass der Referent in seiner Stellungnahme auf das Exposé hingewiesen habe, handle es sich nicht länger um ein internes Dokument. Der Referent habe ausgeführt: "[...] Insbesondere habe ich ein umfangreiches, rund 250 Seiten langes Exposé verfasst, gestützt worauf dann der Beweisabnahmebeschluss ergangen ist [...]". Indem die Vorinstanz den Beizug dieses Dokuments zur Prüfung der Voreingenommenheit des Referenten verweigere und/oder den Beschwerdeführern nicht mindestens Einsicht und Stellungnahme ermöglicht habe, verletze sie den Anspruch der Beschwerdeführer auf Akteneinsicht bzw. rechtliches Gehör.