Citation: 8C_378/2018 E. A

A.a. A.________, geboren 1959, war seit 1. September 1984 als Krankenschwester im Kantonsspital Luzern (nachfolgend: KSL) erwerbstätig. Am 29. Oktober 1997 wurde der abgewinkelt hinter einem einparkenden Auto still stehende Personenwagen, in welchem A.________ als Beifahrerin sass, bei einem Rückwärts-Fahrmanöver im Parkhaus des KSL an der Frontseite touchiert. Die kollisionsbedingte Geschwindigkeitsänderung (Delta-v) am Fahrzeug, in welchem sich die Versicherte befand, betrug gemäss unfallanalytischem Gutachten vom 2. November 1999 zwischen 1 und 3 km/h. Sie erlitt ein Distorsionstrauma der Halswirbelsäule (HWS). Der zuständige Unfallversicherer erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistungen und verfügte am 16. Juli 2003 rückwirkend per Ende Oktober 1998 den folgenlosen Fallabschluss. Letztinstanzlich blieb es dabei (Urteil U 10/06 vom 2. Mai 2007). Bei der IV-Stelle Luzern meldete sich A.________ am 27. April 1999 zum Leistungsbezug an. Ab 1. November 1998 bezog sie basierend auf einem Invaliditätsgrad zwischen 50% und 90% eine Invalidenrente in unterschiedlicher Höhe. Zuletzt richtete ihr die IV-Stelle ab 1. April 2006 eine Dreiviertelsrente aus. Ein Rentenerhöhungsgesuch lehnte die IV-Stelle mit rechtskräftiger Verfügung vom 1. Juli 2010 ab. Im Zuge einer weiteren Anspruchsüberprüfung gestützt auf die Sonderbestimmungen der IV-Revision 6a (lit. a Abs. 1 SchlB IVG) vom 18. März 2011 kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 22. November 2012 die Einstellung der Invalidenrente an. Gleichzeitig bot sie der Versicherten die Prüfung von Wiedereingliederungsmassnahmen an. Mit Verfügung vom 9. April 2013 hob die IV-Stelle die Invalidenrente wie angekündigt per 1. Juni 2013 auf. Gleichzeitig bot sie der Versicherten Wiedereingliederungsmassnahmen an. Am 10. April 2013 verfügte die IV-Stelle die Weiterausrichtung der Dreiviertelsrente ab 1. Juni 2013 für die Dauer der Durchführung von Massnahmen zur Wiedereingliederung, längstens bis zum 31. Mai 2015. A.b. Die von A.________ gegen die Verfügung vom 9. April 2013 erhobene Beschwerde hiess das Kantonsgericht Luzern mit Entscheid vom 16. Juni 2014 in dem Sinne teilweise gut, als es die Verfügung vom 9. April 2013 aufhob und die Sache zur weiteren Abklärung und Neuverfügung an die IV-Stelle zurück wies. Zudem stellte es die aufschiebende Wirkung wieder her und verpflichtete die Verwaltung, A.________ bis zum Erlass einer neuen Verfügung weiterhin eine Dreiviertelsrente auszurichten. Die IV-Stelle veranlasste daraufhin eine umfassende polydisziplinäre Begutachtung. Die Academy of Swiss Insurance Medicine in Basel (asim) erstattete das Gutachten am 4. Juni 2015 (nachfolgend: asim-Gutachten). Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens hob die IV-Stelle die Dreiviertelsrente mit Verfügung vom 3. April 2017 per 1. Juni 2017 auf. Mit Verfügung vom 7. April 2017 sprach sie der Versicherten ab 1. Juni 2017 für die Dauer der Durchführung von Massnahmen zur Wiedereingliederung, längstens bis zum 31. Mai 2019, einen Anspruch auf Weiterausrichtung einer Dreiviertelsrente zu.