Citation: 2A.680/2005 13.01.2006 E. A

Die aus der ehemaligen Bundesrepublik Jugoslawien (heute Serbien und Montenegro) stammende X.________ (geb. 1981) hielt sich mit ihren Eltern und Geschwistern bereits in den Jahren 1991 bis 1993 als Asylsuchende in der Schweiz auf und kehrte gemäss ihren eigenen Angaben nach erfolglosem Asylverfahren in ihre Heimat zurück. Mit ihren Eltern und vier Geschwistern reiste sie am 26. Januar 1999 erneut illegal in die Schweiz ein und stellte wiederum ein Asylgesuch. Das Bundesamt für Flüchtlinge (heute Bundesamt für Migration) trat darauf am 2. März 1999 nicht ein und verfügte die Wegweisung aus der Schweiz. Die dagegen gerichtete Beschwerde wies die Schweizerische Asylrekurskommission mit Urteil vom 27. Mai 1999 ab. Am 9. Juni 1999 gebar die inzwischen volljährige X.________ den Sohn Y.________; zum in Serbien und Montenegro lebenden Vater des Kindes hat sie keinen Kontakt mehr.