Citation: 5A_104/2024 E. 3

Zunächst rügt die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf Art. 29 Abs. 2 BV eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör in seinem Teilgehalt des Anspruchs auf einen begründeten Entscheid. Die Rüge geht fehl. Eine Verletzung der Begründungspflicht würde vorliegen, wenn das Obergericht nicht im Sinn der entscheidwesentlichen Gesichtspunkte wenigstens kurz die Überlegungen genannt hätte, von denen es sich hat leiten lassen und auf welche sich sein Entscheid stützt (BGE 142 III 433 E. 4.3.2; 141 III 28 E. 3.2.4). Wie sich aus den vorstehend wiedergegebenen Erwägungen des Obergerichts ergibt, ist es diesen Anforderungen nachgekommen; es hat in der gebotenen Kürze auf nachvollziehbare Weise dargelegt, aus welchen Gründen es zu seinen Erkenntnissen gelangt ist. Schliesslich war das Obergericht nicht verpflichtet, jedes einzelne Vorbringen der Beschwerdeführerin ausdrücklich zu widerlegen (BGE 143 III 65 E. 5.2; 138 I 232 E. 5.1). Dies gilt erst recht, wenn es von vornherein nicht auf die Beschwerde eingetreten ist. Ob das Nichteintreten mit Bundesrecht vereinbar war, ist keine Frage der Begründungspflicht, sondern der Rechtsanwendung.