Citation: 1C_28/2021 E. 2.3

2.3. Das BVU teilt den Standpunkt der Beschwerdeführerin, soweit diese der Vorinstanz vorwirft, sie habe widersprüchliche Ausführungen zum "niedriger gelegenen Terrain" im Sinne von § 19 Abs. 1 lit. a ABauV/AG gemacht. Weil sämtliche drei Reihen einer früheren Quadersteinmauer auf der Parzelle Nr. 2306 schon Jahre vor der Errichtung der verfahrensgegenständlichen Stützmauer erstellt worden seien, müsse die Oberkante dieser Quadersteinmauer schon unter dem zeitlichen Aspekt das bestehende und damit massgebende Terrain definieren. Es bestehe kein Grund, statt ab der Mauerkrone der Quadersteinmauer ab der Oberkante der untersten Steinreihe dieser Mauer zu messen. Sodann erklärt das BVU, die Standfestigkeit der streitgegenständlichen Stützmauer sei im Zeitpunkt ihrer Errichtung gegeben gewesen. Für die Frage der Bewilligung des nachträglichen Baugesuches könne nicht massgeblich sein, dass die Standfestigkeit durch spätere Terrainveränderungen weggefallen sei. Wie und ob der rechtmässige Zustand wiederherzustellen sei, sei im vorliegenden Bewilligungsverfahren nicht zu beurteilen.