Citation: 5A_46/2014 E. A

A.a. Z.________, geb. 2005, ist die Tochter der nicht miteinander verheirateten Eltern X.________ und Y.________. Seit Jahren besteht eine Beistandschaft i.S.v. Art. 308 Abs. 2 ZGB i.V.m. Art. 310 Abs. 1 ZGB. A.b. Z.________ lebt seit Januar 2013 im Heim A.________, einem im Zürcher Oberland gelegenen Kleinheim mit ca. neun Kindern. Zuvor war Z.________ gut zweieinhalb Jahre in der Pflegefamilie B.________ untergebracht. Grund für die Fremdplatzierung war und ist, dass die Eltern von Z.________ nicht in der Lage waren und sind, die Obhut und die damit verbundene Verantwortung zu übernehmen. Der Wechsel von der Pflegefamilie B.________ ins Heim A.________ erfolgte u.a. deshalb, weil verbale Entgleisungen von X.________ gegenüber der Pflegefamilie zu einer unhaltbaren Lage führten. Unangemeldete Überraschungsbesuche von X.________ am ersten Schultag im August 2011 und am Räbeliechtliumzug im November 2012 lösten bei Z.________ zudem Verstörungen und Angstzustände aus. A.c. Mit Beschluss vom 1. September 2011 sistierte die Vormundschaftsbehörde Uster das Besuchsrecht von X.________. Zur Begründung führte sie an, es bestehe der erhärtete Verdacht, dass Z.________ während der Besuchszeit entgegen ihrem Wohl behandelt werde.