Citation: 5P.228/2006 06.07.2006 E. 1

1.1 Der angefochtene Entscheid ist dem Beschwerdeführer am 27. April 2006 zugestellt worden, womit das Ende der 30tägigen Beschwerdeschrift auf Samstag, den 27. Mai 2006, fiel und die Rechtsmittelfrist somit am Montag, den 29. Mai 2006, abgelaufen ist (Art. 89 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 Abs. 2 OG sowie Art. 1 des Bundesgesetzes über den Fristenlauf an Samstagen; Poudret/Sandoz-Monod, Commentaire de la loi fédérale d'organisation judiciaire, Band I, 1990, N. 3.4 zu Art. 32 OG). Die am 2. Juni 2006 der Post übergebene Beschwerdeergänzung samt Beilagen ist damit verspätet und folglich nicht zu beachten. Das als Beilage eingereichte Scheidungsurteil des Obergerichts des Kantons Uri vom 1. Juni 2006 könnte schon deshalb nicht berücksichtigt werden, da dieses Urteil und die damit geschaffene Rechtslage nach dem angefochtenen Entscheid eingetreten sind (BGE 120 Ia 369 E. 3b S. 374). 1.2 Die staatsrechtliche Beschwerde ist, von hier nicht gegebenen Ausnahmen abgesehen, rein kassatorischer Natur (BGE 130 I 258 E. 1.2; 126 III 534 E. 1c S. 536 f. mit Hinweisen). Soweit der Beschwerdeführer mehr als die Aufhebung des Entscheides der letzten kantonalen Instanz verlangt, kann demnach auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werden. 1.3 Auf die staatsrechtliche Beschwerde ist nicht einzutreten, soweit der Beschwerdeführer einfach Rechtsgrundsätze aufzählt und dazu Literatur zitiert (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 119 Ia 197 E. d S. 201; 120 Ia 369 E. 3a; 123 I 1 E. 4a; 127 III 279 E. 1c S. 282, mit Hinweisen; 128 I 295 E. 7a S. 312; 130 I 258 E. 1.3). Keine rechtsgenügende Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid enthalten ferner die Ausführungen zum Präjudiz vorsorglicher Massnahmen mit Bezug auf den Endentscheid, wird doch auch damit nicht rechtsgenüglich dargelegt, inwiefern der Entscheid willkürlich sein soll.