Citation: 4A_282/2016 E. A

A.________ (Kläger; Beschwerdeführer) schloss mit der B.________ AG (Beklagte; Beschwerdegegnerin) am 4. Juli 2012 einen als " Kaufvertrag für Occasionsfahrzeuge sowie Vorvertrag für Kauf Doppeleinfamilienhaus Haus xx in U.________ " betitelten Vertrag. Darin verkaufte der Kläger der Beklagten zwei Fahrzeuge zum Preis von Fr. 89'000.-- und Fr. 61'000.--. Vom Gesamtpreis von Fr. 150'000.-- sollten Fr. 130'000.-- an den Kauf des Doppeleinfamilienhauses angerechnet werden, das von der Beklagten bis am 31. Dezember 2012 plus zwei Monate Kulanz erstellt werden sollte. Die restlichen Fr. 20'000.-- sollten in Form von Gegengeschäften beglichen werden, indem der Kläger nach Übergabe der Fahrzeuge in diesem Betrag mit vereinbarten Prozenten Produkte bei der Beklagten beziehen konnte. Der Kaufpreis für das fertiggestellte Haus sollte Fr. 650'000.-- betragen. Für den Fall, dass der Grundstückkaufvertrag nicht zustande kommen sollte, trafen die Parteien folgende Regelung: " Falls der Kauf wegen Fertigstellung der Liegenschaft bis am 31. Dezember 2012 + 2 Monate nicht zu Stande kommt, sind die CHF 130'000.- welche der Anzahlung der Liegenschaft in U.________ gedient hätten, per sofort zur Zahlung in WIR fällig! Diese Zahlung hat somit per 31. 12.2012 plus 2 Monate am 28.2.2013 zu erfolgen und der Verkäufer ist nicht verpflichtet das Liegenschaftsgeschäft zu tätigen, formloser Wegfall des Kaufversprechens von A.________ ohne weitere Verpflichtungen. Kommt bei Termingerechter Fertigstellung des Hauses der Kauf seitens Käufer aus irgendwelchen Gründen am 31.12.2012 +2Monate nicht zu Stande wird ½ der Anzahlung von Fr. 130000.- also Fr. 65000.-vergütet in Form von Sanitärapparaten oder WIR ! Das vorgezogene Material wird in WIR verrechnet!" Mit Schreiben vom 28. Februar 2013 erklärte der Kläger gegenüber der Beklagten, das Haus sei nicht rechtzeitig fertiggestellt worden, weshalb sie den Kaufpreis von Fr. 130'000.-- in WIR zu bezahlen habe. In ihrem Antwortschreiben vom 8. März 2013 stellte sich die Beklagte auf den Standpunkt, der Kläger habe die Sicherstellung der Hausfinanzierung durch eine schweizerische Bank nicht erbracht, weshalb die Fahrzeuge vereinbarungsgemäss so abzurechnen seien, dass sie dem Kläger lediglich Fr. 61'000.-- in WIR zu bezahlen habe, wobei sie wegen behaupteter Mängel an einem der Fahrzeuge einen Betrag von Fr. 21'000.-- in WIR zurückbehalten wollte. Später berief sie sich auf die Nichtigkeit des abgeschlossenen Vertrages und verlangte dessen Rückabwicklung.