Citation: 8C_427/2022 E. 5.2.2

5.2.2. Der Kreisarzt attestierte dem Beschwerdeführer sodann eine mit diversen Einschränkungen verbundene ganztägige Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten, leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit. Im Bericht der Klinik D.________ vom 26. Juni 2020, auf den sich der Beschwerdeführer diesbezüglich beruft, stellten die Eingliederungsfachleute fest, dass seine Ressourcen im handwerklich-technischen Bereich liegen, was er bei den Arbeiten in der Werkstatt gezeigt habe. Aufgrund seiner Ausbildung und den Tätigkeiten in der Vergangenheit kämen, vorausgesetzt die körperlichen Ressourcen liessen es zu, Arbeiten im Bereich von Anlagenwartung, einfachen, leichten Produktions-/Montagearbeiten oder Kontrollarbeiten in Frage. Als Favorit erachteten die Eingliederungsfachleute eine Tätigkeit als Busfahrer, dies aufgrund der Erfahrung des Beschwerdeführers und seiner Interessen. Sie hielten jedoch abschliessend fest, in der aktuellen Situation sei ein Einstieg in den Arbeitsmarkt aufgrund der beobachteten, stark reduzierten Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit unrealistisch. Dr. med. H.________ sodann bezeichnete im Bericht vom 17. September 2020 eine Tätigkeit als Busfahrer angesichts der erlittenen Verletzung der rechten oberen Extremität als nicht realistisch. Eine lang sitzende Tätigkeit stelle zudem auch aufgrund der Wirbelsäulenproblematik keine sinnvolle Tätigkeit dar. Das optimale Arbeitsprofil wäre in den Augen von Dr. med. H.________ ein nicht belastender Beruf mit möglicher freier Positionswahl zwischen Sitzen und Stehen, wobei er anzweifelte, ob dies in einer 100%igen Arbeitstätigkeit mit deutlicher Schmerzprogredienz im Tagesverlauf überhaupt möglich sei.