Citation: 4A_227/2013 E. 3.2

3.2. Weiter führte die Vorinstanz aus, nach den Entscheiden vom 12. Oktober 2012 würden im Gesuch die immensen Verluste der Einzelunternehmung "X.________ Treuhand" rein deskriptiv dargestellt. Es würden jegliche Ausführungen dazu fehlen, ob und wie dem Schuldendienst dieser Unternehmung nachgekommen werde, ob die Verluste real abflössen resp. wie die in den Erfolgsrechnungen ausgewiesenen Ausgaben beglichen würden. Selbst wenn man die Darlehenszinsen ausklammere, würden Ausgabenpositionen wie Löhne, Sozialversicherungen, Elektrizität, Telekommunikation, Mietzinse usw. verbleiben, die nicht ohne Folgen jahrelang fortgeführt werden könnten, wenn sie nicht beglichen würden. Wie und aus welchen Mitteln das in dieser Darstellung mehr als nur konkursreife Verlustgeschäft betrieben werden könne, erhelle aus dem Gesuch nicht. Die Ausführungen der Beschwerdeführer in der Eingabe vom 15. November 2012 zum in den Entscheiden vom 12. Oktober 2012 angesprochenen Schuldendienst seien nichtssagend und erschöpften sich in der Bezifferung der Personalkosten 2008-2010 sowie der Feststellung, "weitere Kosten" würden "zum Teil bezahlt", im "Übrigen" würden "die Schulden von Jahr zu Jahr grösser", und ein "Schuldendienst" werde nicht geleistet und könne nicht geleistet werden. Wie und mit welchen Mitteln das - nach Darstellung der Beschwerdeführer - mehr als nur konkursreife Verlustgeschäft betrieben werden könne, bleibe damit, so die Vorinstanz, weiterhin schleierhaft und die Beschwerdeführer seien ihrer in dieser Hinsicht erhöhten Mitwirkungspflicht noch immer nicht nachgekommen. Die Beschwerdeführer rügen, entgegen der aktenwidrigen und willkürlichen Annahme der Vorinstanz seien die Verhältnisse auch unter diesem Gesichtspunkt klar und offensichtlich. Sie berufen sich dazu auf ihre Eingabe vom 15. November 2013, S. 12, in der sie vorgebracht hätten, die Einzelunternehmung "X.________ Treuhand" habe 2009 für die Vermittlung einer Liegenschaft eine einmalige Provision von Fr. 213'000.-- und im Jahre 2010 Einnahmen von Fr. 12'156.10 erzielt, womit die Ausgaben bezahlt worden seien. Wenn sie dazu indessen weiter geltend machen, diese Mittel seien schon längst aufgebraucht und nicht mehr vorhanden, bleibt gerade offen, mit welchen Mitteln die Ausgabenpositionen wie Löhne, Sozialversicherungen, Elektrizität, Telekommunikation, Mietzinse usw. gegenwärtig beglichen werden. Daran ändert auch nichts, wenn die Zinsen für die bestehenden Schulden zum Kapital geschlagen werden, mithin kein Schuldendienst geleistet wird und keine Amortisationen erfolgen, wie die Beschwerdeführer geltend machen. Die Beschwerdeführer vermögen nicht aufzuzeigen, dass die Vorinstanz in Willkür verfallen wäre oder sich mit bestimmten Aktenstücken in klaren und offensichtlichen Widerspruch gesetzt hätte, wenn sie der Auffassung war, die Beschwerdeführer hätten keine Klarheit über die Finanzierung des Betriebes der "X.________ Treuhand" geschaffen und seien insoweit ihrer Mitwirkungspflicht nicht hinreichend nachgekommen. Auch diese Rüge erweist sich als unbegründet.