Citation: 2C_616/2023 E. 1.1

1.1. A.A.________ (geb. 1982), nordmazedonischer Staatsangehöriger, reiste am 20. November 1994 im Rahmen des Familiennachzugs zu seinen Eltern in die Schweiz ein, worauf ihm eine Niederlassungsbewilligung erteilt wurde. Seine Ehefrau (geb. 1979), ebenfalls nordmazedonische Staatsangehörige, reiste am 1. Juni 2001 in die Schweiz ein. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor (geb. 2003, 2007 und 2009). Die Ehefrau und die Kinder sind im Besitz der Niederlassungsbewilligung. Zwischen 1997 und 2014 erwirkte A.A.________ 16 Verurteilungen (u.a. wegen mehrfachen Vergehens gegen das BetmG, mehrfacher Drohung und grober Verletzung der Verkehrsregeln) und wurde zweimal ausländerrechtlich verwarnt. Mit Verfügung vom 4. Februar 2015 widerrief das Migrationsamt des Kantons Thurgau die Niederlassungsbewilligung von A.A.________. Die dagegen erhobenen Rechtsmittel blieben erfolglos (vgl. Urteil 2C_288/2016 vom 13. Oktober 2016). Er verliess die Schweiz am 26. November 2016. Am 9. November 2016 erliess das Staatssekretariat für Migration (SEM) gegen A.A.________ ein dreijähriges Einreiseverbot, welches in der Folge zweimal suspendiert wurde.