Citation: 5A_108/2016 E. 3.1

3.1. In Konkursen, die im summarischen Verfahren durchgeführt werden, bestimmt das Konkursamt die Art der Verwertung, d.h. durch öffentliche Versteigerung, Freihandverkauf oder Abtretung nach Art. 260 SchKG. Einen Beschluss der Gläubiger zum Freihandverkauf braucht es nicht. Bei der Verwertung wahrt das Konkursamt die Interessen der Gläubiger bestmöglichst (Art. 231 Abs. 3 Ziff. 2 SchKG in Verbindung mit Art. 256 Abs. 2-4 SchKG). Allerdings ist ein Freihandverkauf bei Vermögenswerten von bedeutendem Wert und Grundstücken nur statthaft, sofern die Gläubiger zuvor die Gelegenheit hatten, höhere Angebote zu machen (Art. 256 Abs. 3 SchKG; Urteil 5A_759/2015 vom 27. November 2015 E. 2.1 mit Hinweisen). Das Kantonsgericht ist von diesen Grundsätzen ausgegangen und es hat insbesondere festgehalten, entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers bedürfe es keiner Zustimmung der Gläubiger zum Freihandverkauf. Dies bestreitet der Beschwerdeführer zu Recht nicht mehr. Ebenso wenig bestreitet er die vorinstanzliche Feststellung, dass das Konkursamt den Gläubigern Gelegenheit zur Einreichung höherer Gebote gegeben hat, daraufhin jedoch nur ein Angebot eingegangen ist, das später wieder zurückgezogen wurde (vgl. dazu auch unten E. 3.2.2). Allerdings weist der Beschwerdeführer am Rande darauf hin, er habe dem Freihandverkauf nicht zugestimmt. Er legt jedoch nicht dar, inwiefern die Zulässigkeit des Freihandverkaufs von seiner Zustimmung abhängen sollte. Darauf ist deshalb nicht einzugehen.