Citation: U 231/00 05.10.2001 E. 2

2.- Das kantonale Gericht hat die Rechtsprechung zur Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem mittelschweren Unfall mit Schleudertrauma der HWS und anhaltenden Beschwerden mit Einschränkung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit (BGE 117 V 367) richtig zusammengefasst, worauf verwiesen werden kann. Ausgehend von einem Ereignis im mittleren Bereich hat die Vorinstanz zutreffend festgehalten, dass dem Unfall vom 4. September 1997 keine massgebende Bedeutung für die über Ende 1998 hinaus anhaltenden gesundheitlichen Beschwerden des Versicherten zukommt. Die unfallbezogenen Kriterien, die bei der Adäquanzbeurteilung zusammen mit dem Unfallereignis in eine Gesamtwürdigung einzubeziehen sind, liegen weder gehäuft vor noch ist ein einzelnes Kriterium in besonders ausgeprägter Weise erfüllt. Die von der SWICA erhobenen Einwendungen sind nicht geeignet, zu einem anderen Ergebnis zu führen: Die (teilweise) Arbeitsunfähigkeit des Versicherten dauerte lediglich fünf Monate, und von einem schwierigen Heilungsverlauf mit erheblichen Komplikationen kann nicht die Rede sein. Der Umstand allein, dass der Mitbeteiligte an Schmerzen leidet, die allenfalls als Dauerbeschwerden zu bezeichnen sind, ist nicht entscheidend, da dieses Kriterium keineswegs in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist.