Citation: 5A_784/2020 E. 3.1

3.1. Die Betreibungsgläubigerin stützt ihre Forderung auf die Grundschuldbestellungsurkunde des Notariats Furtwangen vom 27. November 1996. Da die fragliche öffentliche Urkunde vor Inkrafttreten des revidierten Lugano-Übereinkommens vom 30. Oktober 2007 aufgenommen wurde, richtet sich ihre Vollstreckbarkeitserklärung nach dem Lugano-Übereinkommen vom 16. September 1988 (aLugÜ; Art. 63 Abs. 1 LugÜ 2007 e contrario). Gemäss Art. 50 Abs. 1 aLugÜ werden öffentliche Urkunden, die in einem Vertragsstaat aufgenommen und vollstreckbar sind, in einem anderen Vertragsstaat auf Antrag in den Verfahren nach Art. 31 ff. aLugÜ - d.h. wie eine gerichtliche Entscheidung - für vollstreckbar erklärt.