Citation: 1C_540/2021 E. 2.4

2.4. Die Beschwerdeführer reichten als Beilage 3 zu ihrer kantonalen Beschwerde vom 25. September 2020 einen dem Geoinformationssysem (GIS) Basel-Landschaft entnommenen Plan des provisorischen Gewässerraums ein. In diesem Plan ist die Ergolz im Bereich des geplanten Hauses mit einer Breite von ca. 12 m und einem anschliessenden (provisorischen) Gewässerraum mit einer Breite von 16 m eingetragen. Ob gestützt auf diesen Plan von einer Gerinnesohle der Ergolz von 12 m auszugehen ist und der übergangsrechtliche Gewässerraum ab dem Uferrand 20 m beträgt, kann offenbleiben, weil das strittige Bauprojekt selbst bei einem ab dem Ufer 16 m breiten Gewässerraum erheblich in diesen hineinragen würde und daher unbestrittenermassen eine entsprechende Ausnahmebewilligung erforderlich ist.