Citation: 2P.69/2000 11.05.2000 E. 2

2.- Der Beschwerdeführer trägt vor, sein Recht auf Schutz vor willkürlicher Behandlung (Art. 8, recte: Art. 9 BV) sei verletzt (S. 8 der Beschwerdeschrift). Er erachtet sich mithin als legitimiert, mittels staatsrechtlicher Beschwerde eine Verletzung des Willkürverbots zu rügen. Fehlt es an einem Rechtsanspruch auf Bewilligung, kann in der Bewilligungsfrage selber auch nicht staatsrechtliche Beschwerde geführt werden, weil der Ausländer dadurch nicht in rechtlich geschützten eigenen Interessen betroffen ist und ihm damit die Legitimation im Sinne von Art. 88 OG fehlt (BGE 123 I 25 E. 1 S. 26; 122 I 267 E. 1a S. 270). Gemäss dem zur Publikation vorgesehenen Urteil i.S. P. vom 3. April 2000 setzt die Anrufung des Willkürverbots auch unter der Herrschaft der neuen Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV, in Kraft seit 1. Januar 2000) eine Berechtigung in der Sache voraus, woran es vorliegend fehlt (vgl. E. 1a). Der Beschwerdeführer ist, soweit er die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung in der Sache anfechten will, mangels eines Rechtsanspruches nicht zur Willkürrüge legitimiert. Dasselbe gilt für die Rüge der rechtsungleichen Behandlung (vgl. Urteil i. S. P., insbesondere E. 3b und 6d).