Citation: 2C_150/2021 E. 4.2

4.2. Mit dieser fundierten und nachvollziehbaren Würdigung der Vorinstanz setzt sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht rechtsgenüglich auseinander (Art. 106 Abs. 2 BGG). Soweit er beispielsweise vorbringt, nur dank seines früheren illegalen Aufenthalts seine spätere Ehefrau kennengelernt zu haben (vgl. Beschwerde, Rz. 35), übergeht er ohne nähere Begründung die für das Bundesgericht verbindlichen (vgl. E. 2.2 hiervor) Feststellungen der Vorinstanz, welche diese Darstellung der Geschehnisse als unwahrscheinlich erscheinen lassen (vgl. E. 5.2.2 des angefochtenen Entscheids). Klarerweise nicht als willkürlich betrachtet werden kann sodann die Würdigung der Vorinstanz, dass die Ex-Ehefrau des Beschwerdeführers im Strafverfahren nicht bestritten habe, für die Heirat bezahlt worden zu sein (vgl. E. 5.2.3 des angefochtenen Entscheids); die Aussage der Ex-Frau, sie habe den Beschwerdeführer "nicht des Geldes wegen" geheiratet, schliesst solches nicht aus. Unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden ist schliesslich auch die Erwägung der Vorinstanz, dass es für das Vorliegen einer Scheinehe spricht, dass die Ex-Ehefrau des Beschwerdeführers spätestens ab 2018, möglicherweise aber auch schon im Herbst/Winter 2016 eine Parallelbeziehung mit F.________ führte und diesen nur neun Monate nach der "Trennung" vom Beschwerdeführer geheiratet hat (vgl. E. 5.2.4 des angefochtenen Entscheids); die entsprechende Feststellung stützt sich nicht nur auf den dem Beschwerdeführer offenbar nicht zugänglich gemachten Briefverkehr, den die Ex-Ehefrau aus der Untersuchungshaft heraus mit F.________ unterhielt (vgl. Beschwerde, Rz. 47), sondern auch auf verschiedenste Zeugenaussagen, die vom Beschwerdeführer nicht substanziiert in Frage gestellt werden. Insgesamt hat die Vorinstanz ihre Argumentation auf ein ganzes Netz von Indizien abgestützt. Soweit der Beschwerdeführer einzelne dieser Indizien anders interpretiert als die Vorinstanz, mag seine Lesart isoliert betrachtet nachvollziehbar sein; die überzeugende Gesamtwürdigung der Vorinstanz vermag er mit seinen Vorbringen jedoch nicht in Frage zu stellen. Für das Bundesgericht besteht damit kein Anlass, in die vorinstanzliche Beweiswürdigung einzugreifen. Bei Betrachtung der gesamten Indizienlage hat die Vorinstanz ohne Verletzung von Bundesrecht davon ausgehen dürfen, dass es sich bei der Ehe zwischen dem Beschwerdeführer und B.________ um eine Scheinehe gehandelt hat. Anlass für zusätzliche Beweisanordnungen durch das Bundesgericht (vgl. insbesondere Rz. 19 der Beschwerde) besteht nicht.