Citation: 2C_868/2019 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1971) ist serbischer Staatsangehöriger. Er reiste im Jahr 2000 illegal in die Schweiz ein, wo er nach 1994 ein zweites Mal erfolglos um Asyl nachsuchte. Noch vor Ablauf der festgesetzten Ausreisefrist galt A.A.________ als verschwunden. Am 6. März 2002 wurde er wegen des Verdachts, Einbruchdiebstähle begangen zu haben, in Untersuchungshaft genommen. Die Fremdenpolizei des Kantons Aargau (heute: Amt für Migration und Integration Kanton Aargau [im Weiteren auch: MIKA]) wies ihn am 27. März 2002 aus der Schweiz weg; das Bundesamt für Ausländerfragen (später: Bundesamt für Zuwanderung, Integration und Auswanderung [im Weiteren auch: IMES]; heute: Staatssekretariat für Migration [im Weiteren auch: SEM]) belegte ihn gleichentags mit einer bis zum 3. April 2005 gültigen Einreisesperre. Nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft verliess A.A.________ am 5. April 2002 das Land. A.b. Am 30. August 2002 heiratete A.A.________ in Serbien eine Schweizerin. Nachdem das Bundesamt für Zuwanderung, Integration und Auswanderung die Einreisesperre vorzeitig aufgehoben hatte, reiste A.A.________ am 7. April 2004 im Rahmen des Familiennachzugs erneut in die Schweiz ein, wo ihm die Ausländerbehörde des Kantons Aargau eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Gattin erteilte. Aus der Ehe gingen zwei Söhne (geb. 2008 und 2009) hervor. Beide verfügen über die schweizerische Staatsangehörigkeit. Die Ehe wurde im Januar 2011 geschieden und die elterliche Sorge über die gemeinsamen Kinder der Gattin übertragen. Das Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau erteilte A.A.________ eine eigenständige Aufenthaltsbewilligung, welche es letztmals bis zum 30. April 2017 verlängerte. A.c. Am 31. Januar 2014 heiratete A.A.________ in Serbien eine Landsfrau. Aus dieser Ehe ging die am 9. Januar 2015 geborene Tochter B.A.________ hervor, welche serbische Staatsangehörige ist. B.A.________ reiste am 19. Februar 2016 zusammen mit ihrem Vater in die Schweiz ein. Die Ehe wurde am 22. April 2016 in Serbien geschieden und die Betreuung sowie Erziehung der Tochter dem Vater zugestanden. Am 10. Juni 2016 wurde A.A.________ wegen des Verdachts auf Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (BetmG) in Untersuchungshaft genommen. In der Folge wurde ihm das Aufenthaltsbestimmungsrecht über seine Tochter entzogen, eine Erziehungsbeistandschaft eingerichtet und B.A.________ in einem Kinderheim untergebracht. Am 2. Februar 2017 stellte A.A.________ für seine Tochter ein Gesuch um Familiennachzug. A.d. Seit seiner erneuten Einreise im Jahr 2004 wurde A.A.________ in der Schweiz wiederholt straffällig. So verurteilte ihn namentlich das Bezirksgericht Zürich am 4. Juli 2017 zu einer Freiheitsstrafe von 34 Monaten wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das BetmG sowie Widerhandlung gegen das Ausländergesetz (AuG). Das MIKA hatte A.A.________ bereits im Jahr 2007 verwarnt. A.e. Am 17. Mai 2019 verurteilte die Staatsanwaltschaft Winterthur/ Unterland A.A.________ mittels Strafbefehl wegen Diebstahls (begangen am 15. Mai 2019) zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von sechs Monaten. Dagegen erhob dieser nach Fristablauf Einsprache und ersuchte darum, die entsprechende Frist wieder herzustellen. Gegen die das Fristwiederherstellungsgesuch abweisende Verfügung gelangte A.A.________ an das Obergericht des Kantons Zürich, welches der Beschwerde mit Verfügung vom 16. Juli 2019 aufschiebende Wirkung erteilte.