Citation: 5A_17/2013 E. 6.5.3

6.5.3. Die Beschwerdeführer bestehen darauf, dass die Kosten des externen Rechtsvertreters der Stadt S.________ im Sinne von § 16 Abs. 2 aKoG "unnötig" seien, weil die Stadt über einen internen Rechtsdienst verfüge; unnötige Kosten dürften der unterliegenden Partei nicht auferlegt werden. Das Obergericht hält diesbezüglich fest, weder aus dem Kostengesetz noch aus der Kostenverordnung ergebe sich, dass einem obsiegenden Gemeinwesen mit internem Rechtsdienst keine Parteientschädigung zugesprochen werden könne. Deshalb komme das Kriterium des Obsiegens zum Tragen; dass die Verrichtungen des Vertreters der Beschwerdegegner 3 und 4 nicht notwendig gewesen wären, werde zu Recht nicht behauptet. Inwiefern das Obergericht das kantonale Prozessrecht damit in willkürlicher oder sonst verfassungswidriger Weise angewendet hätte, zeigen die Beschwerdeführer nicht auf. Untauglich sind insbesondere ihre Hinweise auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung, denn in den zitierten Entscheiden geht es um die Anwendung von Art. 159 Abs. 2 OG.