Citation: 6B_1126/2013 E. 2.6

2.6. Nach den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz wurden die deliktischen Mittel zum Erwerb der beschlagnahmten Liegenschaften hauptsächlich der D.________ entzogen. Ob mindestens eine der Wohnungen mit der C.________ AG entwendeten Vermögenswerten finanziert worden ist, kann gemäss Vorinstanz nicht klar festgestellt werden. Der Umstand, dass die Beschwerdegegnerin im ursprünglichen Strafverfahren ausführte, die Beschwerdeführerin habe auf den zu erwartenden Verwertungserlös einen Anspruch, ist nicht relevant. Mangels Konnex entfällt die Grundlage für die Beurteilung der Frage, ob der Erlös der Verwertung der eingezogenen Eigentumswohnungen der Beschwerdeführerin zugewiesen werden kann. Art. 73 StGB gewährt zwar einen Anspruch des Geschädigten gegen den Staat auf Zusprechung eingezogener Vermögenswerte, allerdings nur, soweit die darin genannten Voraussetzungen erfüllt sind (Urteil 6B_53/2009 vom 24. August 2009 E. 2.5 mit Hinweisen). Damit kann offenbleiben, ob die Beschwerdeführerin entgegen der Auffassung der Vorinstanz über einen Forderungstitel im Sinne von Art. 73 StGB verfügt.