Citation: I 287/04 07.10.2004 E. A

Der 1959 geborene Z.________, von Beruf Spengler/Sanitärinstallateur, ersuchte Anfang März 1997 die Invalidenversicherung u.a um berufliche Massnahmen. Nach Abklärung der gesundheitlichen und erwerblichen Verhältnisse sowie der beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten sprach ihm die IV-Stelle Bern die Umschulung zum Technischen Kaufmann an der Schule R.________ vom 11. August 1997 bis 31. Oktober 2000 zu. In der Verfügung vom 8. Oktober 1997 wurde darauf hingewiesen, die Massnahme sei berufsbegleitend. Bei angepasster Tätigkeit bestehe keine Arbeitsunfähigkeit. Nach einer Einarbeitungszeit sollte eine nahe zu vollumfängliche Erwerbstätigkeit neben der Umschulung zumutbar sein. Die IV-Stelle bezahlte bis Ende November 1998 ein volles Taggeld. Danach richtete sie noch 45 % der Leistungen aus, 25 % für die Einschränkung für behinderungsbedingte mangelnde Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt und 20 % für einen Tag Selbststudium (Verfügung vom 10. Dezember 1998). Ab 25. Februar 1999 war Z.________ arbeitslos gemeldet und er bezog Arbeitslosenentschädigung. Am 2. Juli 1999 musste Z.________ wegen einer luxierten Diskushernie L4/L5 links am Rücken operiert werden. Nach fast vierwöchigem Spitalaufenthalt hielt er sich zur Rehabilitation drei Wochen in der Klinik M.________ auf. Mit Schreiben vom 19. September 2000 teilte Z.________ der IV-Stelle mit, seine bisherigen Bemühungen, eine geeignete Praktikumsstelle zwecks Anwendung und Vertiefung des erworbenen theoretischen Wissens zu finden, seien erfolglos geblieben. Er habe Grund zur Annahme, dass die bestehenden gesundheitlichen Probleme hiefür verantwortlich seien. Für die Vermittlung einer solchen Stelle sei er auf die Hilfe der Invalidenversicherung angewiesen. Nach seiner Einschätzung werde er als Technischer Kaufmann höchstens zu 50 % arbeitsfähig sein. Er beantrage daher eine Invalidenrente. Anfang Oktober 2000 schloss Z.________ die Umschulung zum Technischen Kaufmann mit eidgenössischem Fachausweis erfolgreich ab. Im Schlussbericht vom 18. Oktober 2000 äusserte sich der zuständige Berufsberater dahingehend, der Versicherte sei, sofern dies medizinisch abgeklärt sei, als Technischer Kaufmann voll erwerbsfähig und damit rentenausschliessend umgeschult. Da er sich nicht mehr gemeldet habe, sei anzunehmen, dass er die Stellensuche weiterhin selber an die Hand nehme. Im Übrigen sei ihm geraten worden, sich auch noch beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) anzumelden, damit er nötigenfalls Hilfe bei der Stellensuche erhalte. Im Hinblick auf die Prüfung der Rentenfrage liess die IV-Stelle im Dezember 2002 durch die MEDAS die zumutbare Arbeitsfähigkeit in der Tätigkeit als Technischer Kaufmann abklären (Expertise vom 14. Februar 2003 mit ergänzender Stellungnahme vom 20. März 2003). Mit Verfügung vom 31. März 2003 lehnte die Verwaltung das Rentenbegehren ab. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 18. November 2003 fest.