Citation: 6B_896/2020 E. 3

Der Beschwerdeführer beanstandet die vorinstanzliche Feststellung der Rechtskraft des erstinstanzlichen Schuldspruchs wegen grober Verkehrsregelverletzung, begangen in Hasle b. Burgdorf. Seine Kritik ist unbegründet. Aus dem vorinstanzlichen Urteil und den Akten ergibt sich, dass der erstinstanzliche Schuldspruch wegen grober Verkehrsregelverletzung, begangen in Hasle b. Burgdorf, anlässlich der mündlichen Berufungsverhandlung vor Vorinstanz nicht (mehr) angefochten, sondern im Gegenteil die Bestätigung der Verurteilung beantragt wurde. Nicht angefochtene Urteilspunkte werden - unter Vorbehalt der hier nicht relevanten Ausnahme nach Art. 404 Abs. 2 StPO - rechtskräftig (vgl. Art. 402 StPO; statt vieler Urteil 6B_1403/2019 vom 10. Juni 2020 E. 1.3 mit Hinweisen). Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, nicht er, sondern sein Verteidiger habe den Schuldspruch akzeptiert, verkennt er, dass ihm dessen Verhalten wie eigenes zuzurechnen ist, zumal ihm im Rahmen des Schlussworts die Nichtanfechtung des erstinstanzlichen Schuldspruchs von der Verfahrensleitung auf Nachfrage hin bestätigt wurde und er dagegen nicht ansatzweise intervenierte. Inwiefern die Rechtskraftfeststellung des fraglichen Schuldspruchs zu Unrecht und damit in Verletzung von Bundesrecht erfolgt sein soll, ist mithin nicht ersichtlich. Auf die inhaltlichen Rügen des Beschwerdeführers gegen diesen Schuldspruch kann aufgrund dessen Rechtskraft im Verfahren vor Bundesgericht nicht (mehr) eingetreten werden.