Citation: 6P.10/2003 03.04.2003 E. 3

Soweit der Beschwerdeführer eine Verletzung des Grundsatzes der Rechtsgleichheit (Art. 8 BV) geltend macht, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Die unzulässige Ungleichbehandlung ist in aller Regel nur durch Verletzung der von Art. 63 StGB ausgesprochenen Grundsätze möglich und deshalb mit der Nichtigkeitsbeschwerde zu rügen. Nur ausnahmsweise kommt die (subsidiäre) staatsrechtliche Beschwerde in Betracht. Zu denken ist beispielsweise an die äusserst seltenen Fälle, in denen eine gemäss den in Art. 63 StGB festgelegten Kriterien bemessene Strafe zu einer objektiv ungerechtfertigten Ungleichbehandlung führt, die gegen Art. 9 BV verstösst (BGE 116 IV 292 zu Art. 4 aBV). Ein solcher Fall liegt hier nicht vor. Im Übrigen begründet der Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich, gegen welche Bestimmungen des eidgenössischen Verfassungsrechts oder des kantonalen Rechts die Vorinstanz verstossen soll, indem sie die im Appellationsverfahren eingereichten Zürcher Gerichtsurteile nicht in ihre Betrachtung einbezieht (Beschwerdeschrift S. 8 oben).