Citation: 5A_1004/2018 E. 5

Für den nun eingetretenen Fall, dass sie mit ihren ersten drei Begehren nicht durchdringt, macht die Beschwerdeführerin geltend, das Kantonsgericht habe für das Zwischenverfahren betreffend die Wahrung der Klagefrist keine Kostenregelung getroffen. In seinem Urteil vom 7. August 2015, mit welchem es die Berufung der Beschwerdeführerin gegen den Nichteintretensentscheid des Bezirksgerichts vom 30. September 2014 guthiess, erwog das Kantonsgericht im Kostenpunkt, über die Verlegung und Festsetzung der Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens werde die Erstinstanz in ihrem neuen Entscheid zu befinden haben. Daran ändere nichts, dass die Beschwerdegegnerin in ihrer Klageantwort ausdrücklich verlangt habe, das Verfahren sei (vorerst) auf die Rechtzeitigkeit der Einreichung der Klage zu beschränken. Die entsprechenden Aufwendungen seien vor dem Bezirksgericht geltend zu machen und von diesem gebührend zu berücksichtigen. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin hat das Kantonsgericht das Bezirksgericht nicht angewiesen, eine gesonderte Kostenregelung für das Zwischenverfahren zu treffen, sondern deren Aufwendungen für das Zwischenverfahren im Endentscheid "gebührend zu berücksichtigen". Damit mangelt es an der behaupteten Anspruchsgrundlage, und das Eventualbegehren ist bereits aus diesem Grund abzuweisen. Im Übrigen hat das Bezirksgericht der obsiegenden Beschwerdegegnerin, die eine Kostennote von insgesamt Fr. 11'759.70 eingereicht hatte, eine Parteientschädigung von Fr. 5'022.-- (inkl. Auslagen und MWSt) zugesprochen (Entscheid vom 12. März 2018). Dabei bezog es die Kostennote der Beschwerdeführerin ausdrücklich in seine Überlegungen mit ein (a.a.O., E. 10.2 S. 25). Bei dieser Ausgangslage hätte die Beschwerdeführerin darlegen müssen, dass bzw. inwiefern das Bezirksgericht ihre auf das Zwischenverfahren entfallenen Aufwendungen nicht gebührend berücksichtigt haben soll. Das tut sie nicht. Das Eventualbegehren wäre damit auch aus diesem zweiten Grund abzuweisen.