Citation: 5A_779/2014 E. 1.3

1.3. Nicht zulässig sind vor Bundesgericht neue Begehren (Art. 117 i.V.m. Art. 99 Abs. 2 BGG), das heisst Begehren, mit denen die Vorinstanz nicht befasst war (BGE 135 I 119 E. 2 S. 121) und die zu einer Ausweitung des Streitgegenstandes führen. Soweit der Beschwerdeführer mehr oder anderes verlangt, als er bereits vor dem Obergericht geltend gemacht hatte, kann das Bundesgericht daher auf seine Beschwerde nicht eintreten. Dies betrifft die Begehren, das Testament vom 21. Juli 2003 und den Erbvertrag vom 23. September 2003 für ungültig zu erklären, die "Gesetzeskonformität des Verkaufes [einer nicht näher bezeichneten] Eigentumswohnung" und des Zuger Grundbuchamtes abzuklären und "im Sinne des Rechtes" zu korrigieren, dem Beschwerdeführer zulasten des Verfassers der fraglichen Urkunden eine angemessene Genugtuung und Schadenersatz zuzusprechen, den Verfasser dieser Dokumente mit einem Berufsverbot von mindestens fünf Jahren zu belegen, es sei festzustellen, dass Art. 12 Bst. g des Bundesgesetzes über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte vom 23. Juni 2000 (Anwaltsgesetz, BGFA, SR 935.61) verfassungswidrig sei und die Standesregeln der kantonalen Anwaltsverbände grundsätzlich keinen gesetzlichen Charakter hätten und kartellrechtlich verboten seien, das Gesetz und die Handhabung des nationalen Finanzausgleichs auf ihre Verfassungskonformität zu prüfen und festzustellen, dass die durch die Nettozahlerkantone zu viel einbezahlten Beiträge zu 5 % zu verzinsen seien, festzulegen, "wie manches Mal ein amtsvereidigter Amtsträger seinen Amtseid brechen darf, bis er des Amtes enthoben bzw. vom Amt abberufen werden kann", festzustellen, "dass der Kostenvorschuss z.B. bei Gerichten und Anwälten im nachhinein zu erfolgen hat" und die bisherige Praxis unter anderem Art. 29 Abs. 2 und Art. 29a BV verletzt, für die ganze Schweiz festzulegen, "dass sämtliche Staatsanwälte, Assistenzstaatsanwälte und ähnliche Mitglieder der Justizbehörden zeitnah einen Amtseid auf die BV" abzulegen hätten, eine Beschwerdeinstanz zu benennen, "falls die Verfahrensleiter Art. 62 StPO Abs. 1 verletzen".