Citation: 9C_317/2020 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erachtete die der Verfügung vom 7. Dezember 2016 zugrunde liegenden Sachverhaltsabklärungen und Rechtsanwendungen als offensichtlich unrichtig, weshalb sie sie als zweifellos unrichtig qualifizierte. Sie stellte fest, gemäss damaliger Einschätzung der MEDAS-Experten im Gutachten vom 5. Juli 2016 sei die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit seit dem 18. Juli 2013 100 % arbeitsunfähig gewesen. In einer angepassten Tätigkeit habe indes eine Arbeitsfähigkeit von 50 %, bzw. 2 x 2 Stunden pro Tag oder einmal 4 Stunden pro Tag, bei einer Leistungsminderung von 25 % bestanden. Die Gutachter seien davon ausgegangen, dass nach einer Angewöhnungsphase schlussendlich keine Leistungsminderung mehr vorliegen würde. Weiter hielt das kantonale Gericht fest, Dr. med. B.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), habe sich in seinem Bericht vom 15. Juli 2016 darauf beschränkt, die Ausführungen der MEDAS-Experten zu wiederholen. In retrospektiver Hinsicht sei die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit somit unzureichend begründet gewesen. Darüber hinaus erkannte die Vorinstanz, dass Dr. med. C.________, Facharzt Rheumatologie und Allgemeine Innere Medizin, in seinem MEDAS-Teilgutachten die von ihm attestierte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Wesentlichen auf die subjektiven Schmerz- und Beschwerdeangaben der Versicherten gestützt habe, was den Anforderungen der Rechtsprechung (BGE 139 V 547 E. 9.4 S. 568; Urteil 8C_700/2016 vom 24. Januar 2017 E. 4.2) nicht genüge.