Citation: 6B_1179/2021 E. 6.2.6

6.2.6. Zur Integration des Beschwerdeführers in der Schweiz erwägt die Vorinstanz, dieser sei nach wie vor mit seiner Ehefrau zusammen und bezeichne deren Familie als seine "Ersatzfamilie" in der Schweiz, zu welcher er eine sehr gute Beziehung habe. Abgesehen davon habe er vor allem berufliche Kontakte in der Berufsschule und aufgrund der Weiterbildung, die er mache. Freundschaften habe er in Kursen und im Kochverband geschlossen, während er sonst nicht viele freundschaftliche Beziehungen in der Schweiz habe. Er könne sich recht gut auf Schweizerdeutsch über Alltägliches verständigen (angefochtenes Urteil S. 42). Gemäss Vorinstanz sei der Beschwerdeführer sowohl in beruflicher als auch in sozialer Hinsicht einigermassen gut integriert in der Schweiz. Es sei ihm gelungen, nach seiner Einreise in ein ihm fremdes Land in verhältnismässig kurzer Zeit beruflich Fuss zu fassen und finanziell auf eigenen Beinen zu stehen. Die berufliche und finanzielle Situation des Beschwerdeführers in der Schweiz scheine abgesichert und es könne in dieser Hinsicht von einer dauerhaften Integration ausgegangen werden (angefochtenes Urteil S. 43 f.)