Citation: 6B_281/2021 E. 2.3.1

2.3.1. Die Beschwerdeführerin ist weiter der Ansicht, es lägen die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG vor. Sie führt aus, es sei fraglich, ob die Vorinstanz auf die Beschwerde hätte eintreten dürfen und ob betreffend den angezeigten Sachverhalt Schweizer Strafhoheit bestehe. Beides habe die Vorinstanz zu Unrecht bejaht. Werde bloss eine dieser beiden Fragen verneint, würde die Nichtanhandnahmeverfügung rechtskräftig werden, mithin ein sofortiger Endentscheid herbeigeführt. Würde das streitgegenständliche Strafverfahren an die Hand genommen, wären hingegen aufwendige und kostspielige Beweiserhebungen notwendig, unter anderem in Japan, von wo aus die streitgegenständlichen Dokumente in angeblicher Verletzung des Weiterleitungsverbots dem Gericht in Singapur eingereicht worden seien, und in Singapur, dem Sitz der Beschuldigten und der Korrespondenzanwälte, die in angeblicher Verletzung des Weiterleitungsverbots Dokumente beim Gericht in Singapur eingereicht haben sollen. Allein diese Aufwendungen würden weit über diejenigen eines gewöhnlichen Übertretungsstrafverfahrens hinausgehen. Aus prozessökonomischen Überlegungen rechtfertigten sich derartige Aufwendungen nicht.