Citation: 2C_658/2023 E. 4.6.3

4.6.3. Daran vermag auch der Umstand, dass die Beschwerdeführerin 1 nach eigenen Angaben - die Vorinstanz äussert sich dazu nicht - in der Heimat keine Ausbildung genossen habe, nichts zu ändern (vgl. Urteil 2C_319/2023 vom 23. Februar 2024 E. 5.5.2). Unbehelflich sind des Weiteren ihre Ausführungen zur Erwerbsarmut, wonach sogar die Vorinstanz anerkenne, dass sie selbst bei einem Arbeitspensum von 100% nicht in der Lage wäre, ein existenzsicherndes Einkommen zu erwirtschaften. Faktisch hat sie nie 100% gearbeitet und sind auch keine hinreichenden Bemühungen zur Ausschöpfung des Arbeitspotenzials dargetan. Angesichts dessen erklärt auch die Tatsache, dass der Kindsvater keine Unterhaltszahlungen leistet, für sich allein die Sozialhilfeabhängigkeit nicht. Vor diesem Hintergrund ist sodann nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz das Diskriminierungsverbot (Art. 8 Abs. 2 BV bzw. Art. 14 i.V.m. Art. 8 Ziff. 1 EMRK; vgl. Urteil 2C_16/2023 vom 12. Juni 2024 E. 5.3.1 mit Hinweisen) verletzt haben soll. Die wohl auf die Diskriminierung wegen der sozialen Stellung abzielende Rüge ist unbegründet, soweit sie überhaupt rechtsgenüglich vorgebracht wurde (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG).