Citation: I 62/03 04.11.2003 E. 2

Streitig ist, ob die Invalidenversicherung für die wegen des Sichelfusses beim Beschwerdegegner erforderliche Schuhversorgung aufzukommen hat bzw. ob hiefür ergänzende Abklärungen notwendig sind. Dabei ist unbestritten, dass der Sichelfuss die für die Anerkennung als Geburtsgebrechen gemäss Ziffer 180 GgV-Anhang geltenden Voraussetzungen nicht erfüllt, weshalb eine Kostenübernahme gestützt auf Art. 13 IVG ebenso wie eine solche auf Grund von Art. 21 IVG entfällt. Zu prüfen ist lediglich, ob eine Leistungspflicht der Invalidenversicherung gemäss Art. 12 IVG in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 IVG in Betracht fallen kann.