Citation: 4A_659/2018 E. A

Rechtsanwalt B.________ (Beklagter, Beschwerdegegner) vertrat die A.________ AG (Klägerin, Beschwerdeführerin) in einem Verfahren vor dem Handelsgericht des Kantons Zürich und vor dem Bundesgericht. Vor beiden Instanzen unterlag die Klägerin. Anlass für die seinerzeit vom Beklagten für die Klägerin geführten Prozesse war ein am 9. August 2011 von der Klägerin getätigter Kauf eines Fahrzeugs, von dem sich in der Folge herausstellte, dass es sich um ein Leasingfahrzeug handelte, welches im Eigentum der C.________ (Schweiz) AG stand. Die Klägerin hat das Fahrzeug am 9. August 2011 von dem im Occasionshandel tätigen D.________ zum Preis von Fr. 48'000.-- erworben. Dieser hatte das Fahrzeug einige Tage zuvor (am 4. August 2011) vom Leasingnehmer E.________ erworben. E.________ hatte sich mit einer gefälschten Erklärung der C.________ Leasing (einer Abteilung der C.________ [Schweiz] AG), wonach das Fahrzeug bezahlt sei, am 22. Juli 2011 (und damit einen Tag nach Abschluss des Leasingvertrages) von der Motorfahrzeugkontrolle Vaduz einen Fahrzeugausweis ohne den Vermerk "178: Halterwechsel verboten" (sog. Code 178) ausstellen lassen. Dieser Fahrzeugausweis wurde sowohl D.________ als auch der Klägerin bei den jeweiligen Fahrzeugkäufen übergeben. Die Klägerin klagte auf Feststellung, dass sie unbeschwerte Eigentümerin des Fahrzeugs geworden sei. Sowohl das Handels- als auch das Bundesgericht (Urteil des Bundesgerichts xxx vom yyy) verwarfen die Klage, weil die Klägerin beim Erwerb des Fahrzeuges jene Aufmerksamkeit habe vermissen lassen, die von ihr nach den Umständen habe verlangt werden dürfen.