Citation: 2A.548/2006 06.11.2006 E. 1

1.1 Nach Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde auf dem Gebiet der Fremdenpolizei ausgeschlossen gegen die Erteilung oder Verweigerung von Bewilligungen, auf die das Bundesrecht keinen Anspruch einräumt (BGE 130 II 281 E. 2.1 S. 284; 128 II 145 E. 1.1.1 S. 148 mit Hinweisen). 1.2 Der ausländische Ehegatte eines niedergelassenen Ausländers hat Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, solange die Ehegatten zusammen wohnen (Art. 17 Abs. 2 ANAG Satz 1; vgl. BGE 130 II 113 E. 4.1 S. 116); nach einem ordnungsgemässen und ununterbrochenen Aufenthalt von fünf Jahren hat er Anspruch auf die Niederlassungsbewilligung (Satz 2). Unbestrittenermassen lebt der Beschwerdeführer seit etlicher Zeit getrennt von seiner Ehegattin. Ein Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung nach Art. 17 Abs. 2 Satz 1 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; SR 142.20) kann insoweit nicht mehr geltend gemacht werden. Es kann sich einzig darum handeln, ob der Beschwerdeführer noch vor der Trennung einen Anspruch auf Niederlassungsbewilligung erworben hatte. Die Erteilung der Niederlassungsbewilligung ist zwar nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens; hätte der Beschwerdeführer indessen einen Anspruch auf die Niederlassungsbewilligung, schlösse dies auch das - weniger weit gehende - Recht auf eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ein (BGE 128 II 145 E. 1.1.4 S. 149). Die Vorinstanz hat offen gelassen, ob das innerstaatliche Recht bzw. das Recht auf Achtung des Familienlebens nach Art. 8 EMRK, wofür eine gelebte und intakte eheliche Beziehung Voraussetzung wäre, dem Beschwerdeführer einen Anspruch auf Aufenthaltsbewilligung einräumt. Diese Frage kann auch im vorliegenden Verfahren dahingestellt bleiben, da sich die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung ohnehin als bundesrechtskonform, konventionskonform und verhältnismässig erweist. 1.3 Anfechtungsobjekt ist einzig der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich. Soweit vorliegend auch die Aufhebung der unterinstanzlichen Verfügungen verlangt wird, ist daher auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht einzutreten. 1.4 Hat - wie hier - eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden, so ist deren Sachverhaltsfeststellung für das Bundesgericht verbindlich, sofern diese nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensgarantien erfolgt ist (Art. 105 Abs. 2 OG).