Citation: C 222/03 29.06.2004 E. 1

1.1 Gemäss Art. 128 OG beurteilt das Eidgenössische Versicherungsgericht letztinstanzlich Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen Verfügungen im Sinne von Art. 97, 98 lit. b-h und 98a OG auf dem Gebiet der Sozialversicherung. Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung - Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist (BGE 125 V 414 Erw. 1a, 119 Ib 36 Erw. 1b, je mit Hinweisen). 1.2 Auf die erstmals mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebrachten Einwände gegen eine nicht genauer bezeichnete "Sperrung von 21 Tagen inklusive Kinderzulagen" durch die Arbeitslosenkasse ist nicht einzutreten, da das AWA zu dieser Frage mit den hier strittigen, vorinstanzlich bestätigten Verwaltungsverfügungen nicht Stellung genommen hat und es insoweit an einem weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand fehlt.