Citation: 5A_463/2014 E. 6

Auch an anderen Stellen seines Schriftsatzes kreidet der Beschwerdeführer dem Obergericht an, es äussere sich zu gewissen Punkten überhaupt nicht. Sein Vorwurf geht dahin, dass die Vorinstanz ihr Urteil ungenügend begründe und damit seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletze. Die Rüge ist unbegründet. Um dem verfassungsmässigen Gehörsanspruch (Art. 29 Abs. 2 BV) Genüge zu tun, muss das Gericht seinen Entscheid dergestalt abfassen, dass sich der Betroffene über seine Tragweite Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann (BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88). Zu begründen ist das Ergebnis des Entscheides, das im Urteilsspruch zum Ausdruck kommt und das allein die Rechtsstellung des Betroffenen berührt. Die Begründung ist also nicht an sich selbst, sondern am Rechtsspruch zu messen (Urteil 5A_382/2013 vom 12. September 2013 E. 3.1). Eingedenk dessen ist der angefochtene Entscheid unter dem Gesichtspunkt von Art. 29 Abs. 2 BV nicht zu beanstanden. Die vorinstanzlichen Erwägungen lassen hinreichend erkennen, wie das Obergericht in der Sache zum Ergebnis seines Entscheids, das heisst zu den zugesprochenen Kinder- und Frauenalimenten gelangt. Was es mit der Vorgehensweise des Obergerichts bei der Bemessung dieser Alimente auf sich hat, ist nicht eine Frage des rechtlichen Gehörs, sondern eine solche der Rechtsanwendung, die das Bundesgericht nur auf ihre Verfassungsmässigkeit hin prüft (E. 2). Im konkreten Zusammenhang wird darauf zurückzukommen sein.