Citation: 8C_526/2024 E. 4.3.3

4.3.3. Das kantonale Gericht stellte betreffend gesundheitliche Veränderung in psychischer Hinsicht fest, im psychiatrischen Teilgutachten der MEDAS Zentralschweiz vom 21. Oktober 1999 habe Dr. med. E.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, einige Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt. Er habe unter anderem festgehalten, die Auffassung, Konzentration, Merkfähigkeit und das Gedächtnis des Beschwerdeführers seien beeinträchtigt. Im formalen Denken sei eine gewisse Umständlichkeit und Tendenz zum Grübeln aufgefallen. Affektiv sei der Beschwerdeführer in der Untersuchungssituation unruhig und angespannt gewesen. In einigen Gesprächssequenzen habe er dysphorisch, gereizt und deprimiert gewirkt. Er sei zudem affektlabil gewesen und habe zu aggressiven Reaktionen im sozialen Kontakt geneigt, insbesondere mit seiner Familie. Der Gutachter habe - so die Vorinstanz weiter - ausserdem eine leichte Antriebshemmung und eine gewisse motorische Unruhe festgestellt. Er habe auch auf die von Dr. phil. F.________ durchgeführte neuropsychologische Untersuchung verwiesen, die erhebliche Beeinträchtigungen gezeigt habe. Demgegenüber habe Dr. med. B.________ im Rahmen der aktuellen Begutachtung einen unauffälligen psychopathologischen Befund erhoben und unter Berücksichtigung der Aktenlage und der Observationsergebnisse keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt. Damit sei eine massgebliche Verbesserung des Gesundheitszustands gegenüber dem Vergleichszeitpunkt vom 5. November 1999 ausgewiesen und ein Revisionsgrund zu bejahen. Hinzu komme, dass der Beschwerdeführer ein früher nicht gezeigtes aggravierendes Verhalten demonstriert habe, was ebenfalls eine relevante Tatsachenänderung im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG darstelle.