Citation: 1C_511/2020 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerin verfolgte mit dem Gesuch um Einsicht in die Stellungnahme der Beschwerdegegnerin vom 4. November 2019 offensichtlich persönliche Interessen, ohne dass das Gesuch dazu gedient hätte, den Anspruch der Öffentlichkeit auf Information zu befriedigen. Die Einschätzung des Verwaltungsgerichts, wonach dem Gesuch der Beschwerdeführerin private Interessen entgegenstehen, ist nachvollziehbar. Inwiefern der Entscheid, die ersuchte vollständige Einsicht auch nach Abschluss des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens zu verweigern, unter den gegebenen Umständen im Ergebnis willkürlich sein sollte oder dem Prinzip von Treu und Glauben widersprechen sollte, ist nicht dargetan. Insbesondere ist auch nicht ersichtlich, inwiefern das Verwaltungsgericht in diesem Zusammenhang kantonales Recht geradezu willkürlich angewandt haben sollte. Soweit die Beschwerdeführerin überhaupt in genügender Weise rügt, die Verfügung des Verwaltungsgerichts vom 26. März 2020 verletze im Ergebnis Art. 9 BV bzw. das Verwaltungsgericht habe in diesem Zusammenhang kantonales Recht willkürlich angewandt, dringt sie damit nicht durch.