Citation: 4A_220/2010 11.10.2010 E. B

Die Berufsgenossenschaft Z.________ erhob am 13. September 2006 vor dem Bezirksgericht Schwyz Klage mit den Rechtsbegehren, die Schweizerischen Bundesbahnen SBB (Beschwerdeführerin 1) zu verpflichten, ihr Fr. 3'834'249.60 zu zahlen, nebst Zins zu 5 % von Fr. 1'225'781.10 entsprechend EUR 770'931.56 ab dem 29. Dezember 2002 sowie Zins zu 5 % von Fr. 20'033.90 ab dem 16. Juni 2006 und Zins zu 5 % von Fr. 2'588'434.60 entsprechend EUR 1'627'946.29 ab dem 16. Juni 2006. Auf Antrag der Beschwerdeführerin 1 und mit Zustimmung der Beschwerdegegnerin beschränkte der Vizegerichtspräsident des Bezirks Schwyz mit Verfügung vom 4. Oktober 2006 das Prozessthema einstweilen auf die Frage der Haftung. Am 4. Dezember 2006 verkündete die Beschwerdeführerin 1 der Y.________ SA den Streit. Am 5. März 2007 trat diese dem Prozess als Nebenintervenientin bei. Mit Urteil vom 17. Oktober 2008 stellte das Bezirksgericht Schwyz fest, dass die Beschwerdeführerin 1 aus dem Bahnunfall von A.________ vom 29. (recte 28.) Oktober 1999 hafte. Gegen dieses Urteil erklärten die Beschwerdeführerin 1 und die Nebenintervenientin Berufung an das Kantonsgericht Schwyz mit den Rechtsbegehren, das angefochtene Urteil des Bezirksgerichts Schwyz vom 17. Oktober 2008 aufzuheben. Es sei festzustellen, dass die Beschwerdeführerin 1 aus dem Bahnunfall von A.________ vom 29. (recte 28.) Oktober 1999 nicht hafte. Mit Urteil vom 25. August 2009 wies das Kantonsgericht die Berufungen ab und bestätigte das Urteil des Bezirksgerichts.