Citation: 1C_75/2018 E. 7.1

7.1. Die Vorinstanz führte zusammengefasst aus, da für die ästhetische Beurteilung eines Bauvorhabens nicht die Auffassung von Baufachleuten, sondern jene des Durchschnittsbetrachters massgebend sei, brauche die zuständige Behörde hierfür in der Regel keine Expertise einzuholen. Die SBK gebe zwar gemäss ihrem Reglement der Baubehörde in städtebaulichen und architektonischen Fragen Empfehlungen ab. Diese bzw. die Berichte der SBK stellten jedoch entgegen der Meinung der Beschwerdeführerin keine Gutachten dar, da die SBK lediglich ein Konsultativorgan sei, an dessen Auffassung der Stadtrat nicht gebunden sei. Eine weitergehende Bindung bestehe nur, wenn die kantonale Natur- und Heimatschutzkommission gestützt auf § 216 PBG im Bereich des Natur- und Heimatschutzes ein Gutachten erstattet habe.