Citation: 4A_339/2018 E. A

Die B.________ AG (nachfolgend: Vermieterin, Beschwerdegegnerin) schloss mit A.________ und 25 weiteren Personen (nachfolgend: Mieter, Beschwerdeführer) im Frühjahr/Sommer 2012 Mietverträge über 16 Wohnungen in U.________ ab. Dabei handelte es sich um Erstvermietungen. Die Mietverhältnisse wurden zwischen dem 15. Mai 2012 und dem 1. Oktober 2012 angetreten. In den Mietverträgen wurden Akontozahlungen in der Höhe von Fr. 280.-- bis Fr. 360.-- pro Monat für die ausgeschiedenen Nebenkosten vereinbart. Anfangs Juni 2014 kündigte die Vermieterin alle Mietverhältnisse ordentlich per 30. September 2014 und stellte den Mietern die Heiz- und Nebenkostenabrechnung für die Abrechnungsperiode 2012/2013 zu. Mitte Oktober 2014 folgte die Heiz- und Nebenkostenabrechnung für die Abrechnungsperiode 2013/2014. Die Saldi der Heiz- und Nebenkostenabrechnungen für die Abrechnungsperioden 2012/2013 und 2013/2014 überstiegen die von den Mietern geleisteten Akontozahlungen erheblich. In der Folge weigerten sich die Mieter, die von der Vermieterin geltend gemachten Nachforderungen für die effektiv angefallenen Nebenkosten in dem von ihr geforderten Umfang zu bezahlen. Unbestrittenermassen erkundigten sich die Mieter im Rahmen der Vertragsverhandlungen nie bei der Vermieterin, ob die vertraglich verlangten Akontozahlungen kostendeckend sein würden. Die Vermieterin machte den Mietern auch keine dahingehende Zusicherungen.