Citation: 6B_1201/2019 E. 4.4

4.4. Die Vorinstanz setzt sich in ihren Erwägungen zur Strafzumessung mit den wesentlichen schuldrelevanten Komponenten auseinander und würdigt sämtliche Zumessungsgründe zutreffend. Dass sie sich dabei von rechtlich nicht massgeblichen Gesichtspunkten hätte leiten lassen, ist nicht ersichtlich. Dies gilt zunächst, soweit der Beschwerdeführer im Vergleich zu der gegen den Mitbeschuldigten I.________ ausgesprochenen Strafe eine Ungleichbehandlung rügt. Nach der Rechtsprechung hat das Sachgericht, welches im gleichen Verfahren mehrere Mittäter zu beurteilen hat, bei der Verschuldensbewertung mit zu berücksichtigen, in welchem gegenseitigen Verhältnis die Tatbeiträge stehen. Der Grundsatz der Gleichbehandlung gebietet, dass sich jeder für den ihm zukommenden Anteil an der Unrechtmässigkeit der Tat zu verantworten hat (BGE 135 IV 191 E. 3.2). Eine Verletzung dieses Grundsatzes ist im zu beurteilenden Fall indes nicht ersichtlich. Die Vorinstanz hat im Rahmen der Zumessung der Strafe sowohl für den Beschwerdeführer als auch für den Mitbeschuldigten I.________ die Tatbeiträge sorgfältig gegeneinander abgewogen und zutreffend gewichtet. Dabei hat sie zu Recht berücksichtigt, dass der Beschwerdeführer im Wesentlichen das Original-Briefpapier bzw. die Templates der C.________ AG und F.________ AG sowie die beiden Gesellschaften als angebliche Leistungserbringerinnen zur Verfügung gestellt hat. Sie hat aber auch nicht ausser Acht gelassen, dass er auch selber Rechnungsentwürfe (sog. Fragezeichen-Rechnungen) erstellt und das ertrogene Geld über seine Gesellschaften entgegengenommen und weitergeleitet hat. Es mag zutreffen, dass der Beschwerdeführer gegenüber dem Mitbeschuldigten I.________ aus dem kriminellen Geschäft einen geringeren Betrag als Erlös gezogen und insofern von den betrügerischen Machenschaften weniger profitiert hat. Doch erweisen sich seine Tatbeiträge gegenüber denjenigen des Mitbeschuldigten I.________ keinesfalls als von wesentlich geringerem Gewicht. Das ergibt sich schon daraus, dass der Beschwerdeführer und der Mitbeschuldigte I.________ als Mittäter nach einem gemeinsamen Tatplan vorgegangen sind (angefochtenes Urteil S. 72). Den unterschiedlichen Rollen der beiden Täter hat die Vorinstanz schliesslich insofern Rechnung getragen, als sie anerkannt hat, dass treibende Kraft hinter dem kriminellen Geschäftsmodell nicht der Beschwerdeführer, sondern der Mitbeschuldigte I.________ war (angefochtenes Urteil S. 96). Mit der Differenz von 14 Monaten bei der Bemessung der Einsatzstrafe für den gewerbsmässigen Betrug und die Urkundenfälschung hat die Vorinstanz diesem Umstand genügend Rechnung getragen (angefochtenes Urteil S. 97 und 101). Schliesslich hat die Vorinstanz bei der Bemessung der Strafschärfung für die Geldwäscherei zu Recht berücksichtigt, dass insofern nicht der Mitbeschuldigte I.________, sondern der Beschwerdeführer im Vordergrund agiert hat (angefochtenes Urteil S. 101), was wiederum zu einer Annäherung der beiden Strafmasse geführt hat. Unbegründet ist die Beschwerde sodann, soweit der Beschwerdeführer geltend macht, es sei nicht geklärt, ob der von ihm bezogene Betrag vollständig aus den betrügerischen Handlungen stamme (Beschwerde S. 21). Zwar trifft zu, dass die Vorinstanz den Beschwerdeführer in Bezug auf die Zahlungen der Privatklägerin an die C.________ AG für in Re chnung gestellte Beratungsdienstleistungen freigesprochen hat, da sich der effektive Deliktsbetrag nicht habe verifizieren lassen (angefochtenes Urteil S. 81) und dass der Deliktserlös des Beschwerdeführers insofern nicht in exakten Zahlen festgestellt ist. Doch kommt dem im Rahmen der Strafzumessung im vorliegenden Fall keine wesentliche Bedeutung zu, zumal die Höhe des gemeinsam verursachten Vermögensschadens feststeht und auch der Beschwerdeführer nicht geltend macht, er habe vom Betrug nicht profitiert. Unbehelflich ist schliesslich, was der Beschwerdeführer im Rahmen der Rüge der Verletzung des Gleichbehandlungsgebots bei der Strafzumessung gegen die Würdigung der Täterkomponenten vorbringt. Ob die Vorinstanz bei der Zumessung der Strafe für den Mitbeschuldigten I.________ dessen einschlägige Vorstrafen, dessen Delinquenz während des laufenden Strafverfahrens und dessen Geständnis angemessen gewichtet hat, ist nicht in diesem Verfahren zu prüfen. Im Übrigen wäre ein allfälliges Missverhältnis der Strafen so lange unbedenklich, als die gegen den Beschwerdeführer ausgesprochene Strafe als solche angemessen erscheint. Dies ist hier ohne Weiteres der Fall. Das angefochtene Urteil ist insofern nicht zu beanstanden. Nichts anderes ergibt sich bei der Würdigung der Täterkomponenten. Auch insoweit ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz wesentliche Gesichtspunkte nicht berücksichtigt haben soll. So anerkennt sie, dass aufgrund der Verfahrensdauer von rund 8 Jahren eine Strafminderung angezeigt ist und dass in Bezug auf die Geldwäscherei die Voraussetzungen für eine Strafmilderung gemäss Art. 48 lit. e StGB erfüllt sind (angefochtenes Urteil S. 98). Eine Verletzung des Beschleunigungsgebots (vgl. BGE 143 IV 333 E. 1.3.1 mit Hinweisen) stellt die Vorinstanz hingegen nicht fest. Es ist auch nicht ersichtlich, dass es während des Verfahrens über längere Zeit zu einem Stillstand in den Untersuchungshandlungen oder zu stossenden Verfahrensunterbrüchen gekommen wäre (BGE 133 IV 158 E. 8; 130 IV 54 E. 3.3.1; vgl. Beschwerde S. 22). Schliesslich ist das angefochtene Urteil auch insofern nicht zu beanstanden, als die Vorinstanz die Uneinsichtigkeit des Beschwerdeführers als belastend würdigt (angefochtenes Urteil S. 97; BGE 113 IV 56 E. 4.c; Urteile 6B_988/2017 vom 26. Februar 2018 E. 2.4; 6B_858/2008 vom 20. Mai 2009 E. 4.3.3; je mit Hinweisen). Insgesamt erscheinen die Erwägungen der Vorinstanz ohne weiteres nachvollziehbar und die daraus gezogenen Schlüsse einleuchtend. Jedenfalls hat die Vorinstanz mit ihrer Strafzumessung ihr Ermessen nicht verletzt.