Citation: 9C_506/2019 E. 3.3

3.3. In SVR 2019 IV Nr. 5 S. 15 (9C_114/2018) hat das Bundesgericht in Bezug auf die Härtefallkriterien dargelegt, dass die vom BSV in Rz. 2053*, 2055* und 2056* getroffene Regelung im Dienste rechtsgleicher Gesetzesanwendung stehe und hat die Härtefallregelung als gesetzeskonform erachtet. In einem neuesten Urteil 9C_316/2019 vom 7. Oktober 2019 hat das Gericht sodann mit Bezug auf eine vorzeitige Auszahlung des alle sechs Jahre vergüteten Pauschalbetrages für die Hörgeräte die entsprechenden Verwaltungsweisungen (Rz. 2048 KHMI; Ziff. 4.2 der Richtlinien des BSV für ORL-Expertenärzte zum Abklärungsauftrag zur Vergütung von Hörgeräten durch die Sozialversicherungen IV und AHV) als gesetzmässig erachtet. Wie bei der fachärztlichen Beurteilung des Härtefalles liege ein objektives, audiologisch messbares Kriterium vor, von welchem auszugehen sei. Diese Urteile zeigen mit aller Deutlichkeit, dass für die Härtefallprüfung in umfassender Weise mit Blick auf die rechtsgleiche Behandlung der Versicherten auf die medizinisch-audiologischen Messungen abzustellen ist.