Citation: 5P.451/2000 29.01.2001 E. 4

4.- Die Beschwerdeführerin wirft dem Obergericht im Weiteren willkürliche Beweiswürdigung vor. Das Obergericht habe die Amortisation des Hypothekardarlehens für ihre Eigentumswohnung als Ersatzforderung ihrer Errungenschaft gegenüber ihrem Eigengut qualifiziert, obwohl die Mietzinseinnahmen aus der Eigentumswohnung jeweils erheblich höher gewesen seien als die damit verbundenen Auslagen und die infrage stehende Amortisation erlaubt hätten. Umstritten ist demnach nicht, dass und wieviel vom aufgenommenen Hypothekardarlehen für die Eigentumswohnung amortisiert worden ist, sondern die rechtliche Qualifikation der Amortisationszahlungen. Diese Frage ist keine Tatfrage, die der Beweiswürdigung unterliegt, sondern eine Rechtsfrage. Als solche kann sie in einem der Berufung unterliegenden Rechtsstreit wie dem vorliegenden nicht mit staatsrechtlicher Beschwerde zur Beurteilung gebracht werden (Art. 84 Abs. 2 OG). Auf die Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten.