Citation: 2C_705/2014 E. 2.2.2

2.2.2. Das Amt für Volksschulen hat die Zuweisung von C.________ die Privatschule E.________ - statt an die von den Eltern beantragte und von der Lehrerschaft sowie vom Schulpsychologischen Dienst (handelnd durch den Schulpsychologen, der die Eltern im kantonsgerichtlichen Verfahren vertreten wollte) empfohlene Privatschule D.________ - in seiner Verfügung vom 14. Juni 2013 auf formale Gründe gestützt: "Aufgrund der nicht erreichten Leistungsnorm für das Niveau E wird für C.________ eine Niveau A Zuteilung festgelegt. Die Leistungsvereinbarung mit dem Bildungszentrum D.________ definiert ausschliesslich die Schulung auf dem Leistungsniveau E." Das Kantonsgericht bestätigt diese Verfügung im Ergebnis. Zunächst erläutert es in E. 5.3 die Zuständigkeitsordnung für die Zuteilung an eine Privatschule; das Amt für Volksschulen sei dafür zuständig, was die Befugnis zur Zuteilung in ein Niveau der Sekundarschule impliziere. Weiter legt es dar, dass für Schüler mit indizierten Lernzielbefreiungen und -anpassungen und Leistungsbeurteilungen nach individueller Bezugsnorm (dies sei bei C.________ der Fall) nur die Zuweisung in das Leistungsniveau A in Betracht falle (E. 5.4). In E. 6 und 7 umschreibt das Kantonsgericht die Leistungsvereinbarungen zwischen dem Kanton und den betroffenen Privatschulen, vergleicht die je angebotenen Förderungs-Leistungen und misst sie an den Vorgaben von Art. 19 und 62 BV und an den konkreten Bedürfnissen des betroffenen Kindes, wobei es zum Schluss kommt, dass das zuständige Amt sein Ermessen korrekt ausgeübt und nicht rechtsungleich gehandelt habe. Die Beschwerdeführer äussern sich dazu weitgehend appellatorisch. Soweit sie den Grundsatz von Treu und Glauben anrufen, weil sie entsprechend den Vorgaben von Lehrerschaft und Schulpsychologe vorgegangen seien, fehlt dieser Rüge schon darum die Grundlage, weil bei Schülern mit speziellem Förderungsbedarf das Amt für Volksschulen für die Schulzuteilung zuständig ist. Die Beschwerdeführer erwähnen, dass Zeugen nicht befragt worden seien, ohne ausdrücklich eine Gehörsverweigerung zu rügen. Sie legen aber ohnehin nicht dar, inwiefern Beweismassnahmen betreffend eine allenfalls am runden Tisch besprochene Leistungsbeurteilung (Zuweisung zum Niveau A) für den Ausgang des Rechtsstreits erheblich sein könnten; es wird nämlich nicht aufgezeigt, dass die Praxis, Schüler mit Lernzielbefreiungen und -anpassungen und mit entsprechend milderen Leistungsbeurteilungen grundsätzlich dem Leistungsniveau A zuzuweisen, willkürlich oder sonst wie verfassungswidrig sei. Was schliesslich die Rüge rechtsungleicher Zuweisungspraxis betrifft, hat das Kantonsgericht die herangezogenen Vergleichsfälle diskutiert (E. 7.4); dazu lässt sich der Beschwerdeschrift nichts entnehmen.