Citation: 5A_137/2024 E. 3.9

3.9. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer unter Hinweis auf Art. 29 Abs. 2 BV eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör. Aus der Beschwerdebegründung ergibt sich indes, dass er inhaltlich mit der obergerichtlichen Begründung nicht einverstanden ist. Ein allenfalls rechtsfehlerhaftes Urteil beschlägt indes nicht die Begründungspflicht, sondern die vorinstanzliche Rechtsanwendung (BGE 145 III 324 E. 6.1). Das Obergericht durfte die Forderungen (wie dargelegt) ohne Verstoss gegen das Willkürverbot als gewöhnliche Forderungen kollozieren, weshalb auch der Subeventualantrag des Beschwerdeführers, wonach die Forderung bedingt "in gerichtlich zu bestimmender Höhe" im Kollokationsplan aufzunehmen sei, unbehelflich ist.