Citation: 6B_941/2019 E. 3.3.1

3.3.1. Die Vorinstanz unterzieht die Aussagen sämtlicher Beteiligter einer ausführlichen Würdigung. Gleiches gilt für die vorhandenen Sachbeweise wie etwa die WhatsApp-Nachrichten, welche C.________ an die Beschwerdegegnerin geschickt hat. Was der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung vorbringt, erschöpft sich mehrheitlich in appellatorischer Kritik. Dies ist etwa der Fall, wenn er ausführt, welche Aussagen von der Mutter der Beschwerdegegnerin - beispielsweise bezogen auf die Feststellung von Verletzungen bei der Beschwerdegegnerin - zu erwarten gewesen wären. Derartige Ausführungen sind rein spekulativ und nicht geeignet, Willkür im angefochtenen Entscheid darzutun. Ebenfalls nicht eingegangen werden kann auf die Beschwerde, soweit der Beschwerdeführer sein Nachtatverhalten sowie das Verhalten der Beschwerdegegnerin interpretiert und daraus eigene Schlussfolgerungen zieht. Damit stellt der Beschwerdeführer seine Würdigung anstelle derjenigen der Vorinstanz, ohne aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz Recht verletzt haben soll. Ohnehin ist das Verhalten von Opfern sexueller Gewalt innerhalb von Beziehungen für Aussenstehende oft nur schwer nachvollziehbar. Dass ein Opfer die Beziehung zum Täter jedoch weiterhin aufrechterhält und mit diesem auch weiterhin einvernehmlich den Geschlechtsverkehr vollzieht, ist nicht aussergewöhnlich.