Citation: 5A_489/2010 06.12.2010 E. 2

2.1 Strittig ist vor Bundesgericht einzig noch die Frage der Löschung des im Grundbuch aufgeführten Wegrechts zugunsten des Grundstücks Nr. 783 der Beschwerdeführer und zulasten des Grundstücks Nr. 1096 der Beschwerdegegner. 2.2 Vor Obergericht war hauptsächlich umstritten, ob sich das 1951 begründete Fuss- und Fahrwegrecht (nachfolgend Wegrecht) nicht nur auf die Y.________strasse, sondern auch auf die davon abzweigende und in die Nähe des Sees herabfallende Strecke (früher Weg, später Strasse) bezogen hat. Die Beschwerdegegner machten geltend, es sei ursprünglich nur die Y.________strasse gemeint gewesen. Bei der Abparzellierung des Grundstücks Nr. 1096 sei dieses Wegrecht deshalb ungerechtfertigterweise nicht nur einseitig zugunsten dieses Grundstücks und zulasten der Grundstücke Nr. 783 und 373 übertragen worden, sondern gegenseitig. Ein Interesse dieser Grundstücke an einem Wegrecht an der unteren Strasse über das Grundstück Nr. 1096 habe aber gar nie bestanden. 2.3 Demgegenüber führten die Beschwerdeführer aus, das Wegrecht habe sich von Anfang an auf beide Strassen bezogen. Ein Fehler sei einzig insoweit erfolgt, als dieses Wegrecht nicht auch im Verhältnis der Grundstücke Nr. 756 und 1096 übertragen worden sei. Deshalb hätten heute die Stockwerkeigentümer des Grundstücks Nr. 756, die gleichzeitig auch Miteigentümer der Einstellhalle auf Grundstück Nr. 783 seien (nämlich die Beschwerdeführer Nr. 4, 5, 7 und 8), nur dank dem umstrittenen Wegrecht direkten Zugang zum Seegrundstück Nr. 1142, das zu 5/6 im unselbständigen Eigentum des Grundstücks Nr. 756 stehe.