Citation: 4A_110/2016 E. 3.3

3.3. Auch diese Einwände gehen fehl: Selbst wenn die Vorinstanz zu Unrecht von einer "Anerkennung" des Verzugsbeginns durch die Schiedsklägerin ausgegangen sein sollte, lässt sich ohne weiteres vertreten, dass die Fälligkeit des Entbündelungsentgelts schon im Zeitpunkt der Auflösung des ABV II eingetreten ist (vgl. Ziff. 1.2 Abs. 2 Satz 1 der Entflechtungsvereinbarung: "Der Restkaufpreis von CHF 10'676'187.00 wird fällig, sobald der ABV II aufgehoben wird") und dass das Schreiben der Schiedsbeklagten vom 15. Juli 2013 eine Mahnung mit Nachfristansetzung bis am 20. Juli 2013 darstellt. Es ist mithin nicht ersichtlich inwiefern die Vorinstanz im Ergebnis willkürlich geurteilt haben sollte, wenn sie den Verzugsbeginn auf den 21. Juli 2013 festgesetzt hat. Die Rüge, die Vorinstanz habe Art. 102 Abs. 1 OR und Art. 104 Abs. 2 OR willkürlich angewendet, ist unbegründet.