Citation: 1A.113/2000 20.11.2000 E. 5

5.- Die Verwaltungsgerichtsbeschwerden sind somit gutzuheissen. Die angefochtene Verfügung des Bundesamtes für Polizei vom 22. Februar 2000 ist aufzuheben. Das Bundesamt kann einen ersuchenden Staat einladen, Mängel in der Gesuchstellung zu beheben bzw. ein Gesuch zu verbessern. Ein solcher Mangel liegt auch vor, wenn ein Ersuchen nach Art. 67 Abs. 2 IRSG von einer staatlichen Stelle ausgeht, die im Sinne von Art. 75 IRSG nicht zureichend legitimiert ist. Im Hinblick darauf ist die Streitsache an das Bundesamt für Justiz zu neuem Entscheid im Sinne der bundesgerichtlichen Erwägungen zurückzuweisen. Der unterliegenden Eidgenossenschaft sind keine Kosten aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 2 OG). Hingegen hat sie die Beschwerdeführer für das bundesgerichtliche Verfahren zu entschädigen (Art. 159 Abs. 2 OG).