Citation: 6B_812/2017 E. 2.4.2

2.4.2. Laut Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) besteht bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein Rentenanspruch von einem Viertel und bei mindestens 50 % von einem Zweitel einer ganzen Rente. Nach Art. 4 IVG kann die Invalidität (Art. 8 ATSG) Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein. Gegenstand der Unfallversicherung sind demgegenüber lediglich Berufsunfälle, Nichtberufsunfälle und Berufskrankheiten (vgl. Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung vom 20. März 1981, UVG, SR 832.20).