Citation: 8C_337/2022 E. 3.1.3

3.1.3. Sodann hat die Vorinstanz erwogen, aus der interdisziplinären Konsensbeurteilung ergebe sich aufgrund des führenden orthopädischen Leidens (ohne relevante Beeinflussung durch die psychische Situation) eine Arbeitsfähigkeit von 70 % in einer optimal angepassten Tätigkeit. Allerdings hätten sich die Sachverständigen zum Zeitraum vom frühest möglichen Rentenbeginn (Juni 2019) bis zum Zeitpunkt der Begutachtung (Juli 2020) nur beschränkt geäussert. Weitere Abklärungen seien indessen nicht notwendig, weil sich der Verlauf der Arbeitsfähigkeit anhand der Berichte der behandelnden Ärzte beurteilen lasse.