Citation: U 336/03 02.03.2004 E. 2

In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nichts vorgebracht, das die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz als mangelhaft oder die rechtliche Würdigung als bundesrechtswidrig erscheinen liesse. 2.1 Namentlich unzutreffend ist der Vorwurf des Beschwerdeführers, die SUVA habe sich auf den am 30. Januar 2002 durch Frau Dr. med. A.________ geäusserten Wunsch nach einer arbeitsmedizinischen Abklärung hin erst Monate später gemeldet. Die SUVA bestätigte der Ärztin umgehend den Eingang ihres Berichtes und teilte mit, dass zunächst ein SUVA-Aussendienstmitarbeiter im Betrieb erste Erhebungen vornehmen werde (Schreiben des Dr. med. M.________ an Frau Dr. med. A.________ vom 6. Februar 2002). Am 18. und 19. März sowie am 25. April und 28. Mai 2002 fanden im Betrieb sowie am Arbeitsplatz des Versicherten Abklärungen und Emissionsmessungen statt. Daran waren der Arbeitsmediziner Dr. med. M.________ und der Chemiker Dr. chem. R.________ direkt beteiligt. Am 24. Juli 2002 wurde der Beschwerdeführer durch Frau Dr. med. H.________ untersucht. Dass die Resultate der Untersuchungen und Messungen nicht in dem vom Beschwerdeführer erwarteten Sinne ausfielen, rechtfertigt die von ihm in diesem Zusammenhang gegenüber der SUVA geäusserte Kritik (falsche Messmethode, Interessenkonflikt, Vertuschung, mangelhafte Rechtsvorschriften, etc.) keineswegs. Daran, dass die Messungen und ihre Interpretation in wissenschaftlicher und gesetzlicher Hinsicht regelkonform durchgeführt wurden, ist auf Grund der verfügbaren Angaben nicht zu zweifeln. Es wird dazu auf den sorgfältig begründeten kantonalen Entscheid verwiesen. 2.2 Gerade was die vom Beschwerdeführer verschiedentlich für seine Gesundheitsstörungen verantwortlich gemachte Substanz Dioctylphtalat (DOP) betrifft, die als Weichmacher für PVC eingesetzt wird, ist offensichtlich, dass die Grenze zur Gesundheitsgefährdung weit höher anzusetzen ist, als der Beschwerdeführer dies wahrhaben will. Nach dem mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingelegten Merkblatt ist die akute Toxizität der in Dioctylphtalat verwendeten Phtalsäureester gering. Es bestehen "Hinweise", dass bei "langfristiger Einwirkung" von DOP mit Veränderungen der Leber, der Nieren sowie Schädigungen des Zentralnervensystems "gerechnet werden muss", wenn "sehr hohe Dosen" vom Organismus aufgenommen werden. Vorliegend wurden weder sehr hohe Dosen des Stoffes vom Organismus aufgenommen, noch finden sich in den Akten Anhaltspunkte für Veränderungen der erwähnten Organe oder durch die Substanz verursachte Schädigungen des Nervensystems. Laut der Neurologischen Klinik des Spitals Y.________ ist der beim Beschwerdeführer diagnostizierte Hydrozephalus auf eine frühkindliche Meningitis zurückzuführen. Ein Zusammenhang mit den vom Versicherten wegen der Arbeit mit Bodenbelägen gemeldeten Beschwerden ist nicht gegeben (Bericht vom 2. Oktober 2002).