Citation: 8C_697/2013 E. 3.1

3.1. Ob die Beschwerdeführerin über den 23. Mai 2010 hinaus Anspruch auf die vorübergehenden Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) hat, hängt daher davon ab, ob im Zeitpunkt der Leistungseinstellung (23. Mai 2010) von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden konnte und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen waren. Ob dies zutrifft, beurteilt sich namentlich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit sie unfallbedingt beeinträchtigt war. Dabei verdeutlicht die Verwendung des Begriffs "namhaft" des Gesetzgebers, dass die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbesserungen genügen nicht (BGE 134 V 109 E. 4.3 S. 115 mit Hinweisen).