Citation: 5A_434/2017 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer spricht teilweise von materieller Rechtskraft, die vorliegt, wenn der streitige Anspruch mit einem schon rechtskräftig beurteilten identisch ist (BGE 139 II 404 E. 8.2 S. 432). Er meint aber wie das Verwaltungsgericht die formelle Rechtskraft, in die eine Verfügung erwächst, sofern gegen sie nicht innert nützlicher Frist Beschwerde erhoben wird (BGE 139 II 404 E. 8.1 S. 431). Gegenüber diesem Rechtskrafteintritt erneuert der Beschwerdeführer seine bereits vor Verwaltungsgericht erhobenen Einwände. Er macht geltend, das Baudepartement hätte auf seinen Rekurs eintreten müssen, weil erst durch den Entscheid des Kreisgerichts vom 14. April 2014 und durch das Urteil des Bundesgerichts vom 12. Dezember 2014 klar geworden sei, dass auch die auf Art. 685 ZGB gestützten Abwehransprüche im Verfahren vor den Verwaltungsbehörden vorgebracht werden müssten. Anders als Verwaltungsbehörden sei das Kreisgericht, das sich für die Beurteilung des auf Art. 685 ZGB gestützten Abwehranspruchs als unzuständig erklärt habe, nicht verpflichtet gewesen, die Sache unter Wahrung der Rechtshängigkeit an die zuständige Verwaltungsbehörde zu überweisen, doch sehe Art. 63 Abs. 1 ZPO vor, dass die Rechtshängigkeit erhalten bleibe, wenn die Eingabe innert eines Monats seit dem Unzuständigkeitsentscheid beim zuständigen Gericht neu eingereicht werde. Er sei gemäss dieser Vorschrift vorgegangen und habe innert der Rekursfrist von vierzehn Tagen nach Erhalt des kreisgerichtlichen Unzuständigkeitsentscheids seinen auf Art. 685 ZGB gestützten Abwehranspruch mit Rekurs beim Baudepartement neu eingereicht. Im Sinne von Art. 63 ZPO habe er die Frist zum Rekurs gegen Ziff. 3 des Einspracheentscheids "perpetuiert" und damit den Rechtskrafteintritt verhindert (S. 16 ff. der Beschwerdeschrift).