Citation: K 145/04 24.05.2005 E. 3

Schliesslich sind die Einwände des Beschwerdeführers gegenüber dem Vertrauensarzt der Beschwerdegegnerin unbegründet. Das Gericht hat ärztliche Stellungnahmen unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Die Herkunft eines Beweismittels ist damit rechtsprechungsgemäss nicht ausschlaggebend für seinen Beweiswert (BGE 125 V 352 ff. Erw. 3; vgl. auch BGE 127 V 47 f. Erw. 2d). Auch trifft es nach dem in Erwägung 2 Gesagten nicht zu, dass "Differenzen zum massgebenden Sachverhalt" von einem Fachrichter entschieden worden wären. So hält auch die behandelnde Ärztin die vom Vertrauensarzt vorgeschlagene günstigere Behandlung lediglich für nicht angezeigt, nicht unmöglich.