Citation: 2C_286/2017 E. A

A.A.________ (geb. 1974) ist kosovarischer Staatsangehöriger. Er heiratete am 28. Mai 1999 die damals im Kanton Zürich aufenthaltsberechtigte und inzwischen in der Schweiz eingebürgerte Landsfrau B.A.________. Am 25. Februar 2000 wurde A.A.________ eine Aufenthalts- und am 17. Dezember 2004 die Niederlassungsbewilligung erteilt. Aus der Ehe mit B.A.________ gingen drei Töchter hervor, die im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids zehn, dreizehn und sechzehn Jahre alt waren. Während seiner Anwesenheit in der Schweiz machte sich A.A.________ verschiedentlich strafbar: - Mit Strafbefehl vom 2. November 2005 verurteilte ihn die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland zu einer Freiheitsstrafe von zwei Monaten wegen Betrugs und Urkundenfälschung. - Wegen Sachbeschädigung und mehrfachen Tätlichkeiten verhängte die Staatsanwaltschaft See/Oberland mit Strafbefehl vom 30. April 2008 eine Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu Fr. 30.-- und eine Busse von Fr. 700.--. - Das Obergericht des Kantons Zürich sprach mit Urteil vom 10. März 2011 eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten wegen eines qualifizierten Betäubungsmitteldelikts nach Art. 19 Ziff. 1 Abs. 4 i.V.m. Art. 19 Ziff. 2 lit. a des damals in Kraft stehenden Betäubungsmittelgesetzes vom 3. Oktober 1951 (BetmG; SR 812.121) aus. - Am 9. März 2015 kam es durch das Obergericht des Kantons Zürich zu einer Verurteilung wegen Raubes, mehrfachen (teilweise versuchten) Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädgiung, mehrfachen (teilweise versuchten) Hausfriedensbruchs, versuchter Nötigung und eines Betäubungsmitteldelikts nach Art. 19 Abs. 1 lit. d und lit. g BetmG. Das Strafmass wurde auf 47 Monate Freiheitsstrafe festgelegt. A.A.________ und seine Familie waren jahrelang auf Unterstützung durch die Sozialhilfe angewiesen. Bis zum 16. Juni 2016 war ein Betrag von insgesamt Fr. 372'449.-- aufgelaufen. Ausserdem ist A.A.________ erheblich verschuldet; allein gegenüber der Zürcher Justiz bestehen Ausstände von rund Fr. 100'000.--. Aufgrund seiner strafrechtlichen Verurteilungen und der Abhängigkeit von der Sozialhilfe wurde A.A.________ wiederholt ausländerrechtlich verwarnt. Am 15. Juli 2016 wurde A.A.________ bedingt aus dem Strafvollzug entlassen. Zuletzt war er in einer Teilzeitanstellung als Hilfskoch im Betrieb seines Schwagers tätig.