Citation: 1P.712/1997 05.04.2004 E. 1

Seit dem 24. April 2003 teilte das Hochbaudepartement der Stadt Zürich dem Bundesgericht mehrmals mit, die Stadt und der Kanton Zürich hätten in einer gemeinsamen Entwicklungsplanung für das Hochschulgebiet Zürich Zentrum ein städtbauliches Leitbild erarbeitet, das die Grundlage für die Weiterentwicklung des Hochschulstandortes Zürich Zentrum bilde. Die planungsrechtliche Umsetzung des neuen Leitbilds habe jedoch noch nicht abgeschlossen werden können. Mit Schreiben vom 18. Februar 2004 führt der Stadtrat von Zürich zusätzlich aus, die Stadt Zürich werde in den nächsten Monaten das Planungsverfahren für die neue Zonierung durchführen. Sobald diese neue Zonierung rechtskräftig geworden und in Kraft gesetzt sei, könne das hängige Beschwerdeverfahren abgeschrieben werden. Der Zeitpunkt der Rechtskraft der neuen Zonierung sei indessen nicht allein vom Planungswillen der Beschwerdeparteien abhängig. Es sei auch zu berücksichtigen, dass wie bei jeder Neuzonierung Rechtsmittel von Drittpersonen nicht ausgeschlossen werden könnten. Das rechtliche Interesse der Stadt Zürich an der Aufrechterhaltung der Beschwerde sei daher nach wie vor ausgewiesen. Dieser Auffassung des Stadtrates kann nicht gefolgt werden. Aus den erwähnten Schreiben der städtischen Behörden ergibt sich klar, dass mit dem neuen Leitbild und dem Willen der Stadt Zürich, dieses im Rahmen der Nutzungsplanung umzusetzen, eine neue Situation geschaffen wurde, aufgrund welcher das rechtliche Interesse an der Beurteilung der vorliegenden Beschwerde entfällt. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass Rechtsmittel von Drittpersonen gegen die neue Zonenordnung nicht ausgeschlossen werden können. Allfällige erfolgreiche Rechtsmittel hätten Auswirkungen auf die neu zu schaffende Zonenordnung und hätten keinen Zusammenhang mit der vorliegenden staatsrechtlichen Beschwerde der Politischen Gemeinde Zürich. Unter den gegebenen Umständen ist das Gesuch um Weiterführung der Sistierung abzuweisen und die Beschwerde als gegenstandslos abzuschreiben (Art. 72 BZP in Verbindung mit Art. 40 OG).