Citation: 5A_1043/2021 E. 4.2

4.2. Mit Bezug auf den Streitgegenstand hielt das Obergericht fest, die drei Grundeigentümerparteien hätten am 28. Januar 1981 einen öffentlich beurkundeten Vertrag über Landabtretungen, Servitutenregelung und Erschliessungsbauten geschlossen, welcher in Ziff. 5.2 gegenüber der damals bestehenden Bauordnung der Gemeinde U.________ verschiedene Einschränkungen der Bebaubarkeit (Baubeschränkungen als nicht übertragbare Personaldienstbarkeit sowie Grunddienstbarkeit) enthalten habe. Als Vertragszweck sei dabei in Ziff. 1.1 ausdrücklich festgehalten worden, die Vertragsparteien regelten unter Beachtung der Grundsätze des Quartierplanrechts nach § 123 ff. PBG nebst Landabtretungen für die Erschliessung sowie der baulichen Erschliessung samt Kostenverlegung eine "Servitutsregelung mit Bereinigung der bestehenden und Schaffung der für die Erschliessung erforderlichen neuen Rechte inkl. Eintrag einer Baubeschränkung zur Berücksichtigung der Ziele der im Gange befindlichen neuen Ortsplanung U.________".