Citation: 7B_640/2023 E. 3

Der Beschwerdeführer macht, im Wesentlichen zusammengefasst, Folgendes geltend: Die Mitwirkung von Justizpersonen an einer Neubeurteilung, nachdem die obere Instanz ihr erstes Urteil aufgehoben hat, bewirke zwar grundsätzlich keine Voreingenommenheit im Sinne einer unzulässigen Mehrfachbefassung. In einem verfahrensleitenden Schreiben vom 25. Mai 2023 habe die private Beschwerdegegnerin 1 dem Beschuldigten jedoch mitgeteilt, dass sein Fall in der gleichen Besetzung wie vor dem bundesgerichtlichen Urteil 6B_472/2021 vom 27. April 2023 beraten werde. Weitere Beweisabnahmen habe sie nicht angekündigt. Mit Entscheid vom 25. November 2020 habe das Obergericht die gleichentags durch die Gerichtspräsidentin angeordnete Hinterlegung der Identitätskarten und Reisepässe des Beschuldigten bestätigt. In einer Verfügung vom 7. Juli 2023 betreffend Ersatzmassnahmen habe sie zudem die Auffassung vertreten, dass nach wie vor eine empfindliche Freiheitsstrafe im Raum stehe. Vor diesem Hintergrund bestünden nach Ansicht des Beschwerdeführers objektive Anhaltspunkte für eine Befangenheit des bisherigen Spruchkörpers. In diesem Zusammenhang verletze die Vorinstanz insbesondere Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 56 lit. f StPO.