Citation: 4C.209/2006 27.07.2006 E. B

Am 17. Dezember 2004 belangte die Klägerin die Beklagte beim Gerichtspräsidenten 1 des Gerichtskreises IV Aarwangen-Wangen auf Zahlung von Fr. 29'753.60. Zur Begründung führte die Klägerin an, ihr Krankheitszustand sei auf die elektromagnetischen Felder am Arbeitsplatz zurückzuführen. Die Beklagte habe ihre Fürsorgepflicht als Arbeitgeberin verletzt, indem sie entsprechende Messungen unterlassen und damit eine Verbesserung der Situation verhindert habe. Der Klägerin stehe daher ein Anspruch auf Schadenersatz und Genugtuung zu. Der Gerichtspräsident wies die Klage mit Urteil vom 17. November 2005 ab. Auf Appellation der Klägerin hin bestätigte der Appellationshof des Obergerichts des Kantons Bern das erstinstanzliche Urteil am 28. März 2006.