Citation: 6B_712/2020 E. 1.3

1.3. Was die Durchsuchung des Beschwerdegegners und die Wegnahme von Geld und Zigaretten betrifft, verweist das Berufungsgericht grundsätzlich auf die tatsächlichen Ausführungen der ersten Instanz. Sie schickt voraus, es seien lediglich einige Punkte hervorzuheben, die die Schlussfolgerung bekräftigten, C.________ und der Beschwerdeführer hätten gemeinsame Sache gemacht. Anschliessend rekapituliert die Vorinstanz die Aussagen des Beschwerdegegners, eines Zeugen und der Mitbeschuldigten D.________ und E.________ im Vorverfahren. Gestützt darauf stellt sie fest, die Aussagen des Beschwerdegegners seien von Anfang an widerspruchsfrei; sie würden von den anwesenden Personen weitgehend bestätigt (angefochtenes Urteil E. 4.2.3). Die Vorinstanz überschreitet das ihr bei der Beweiswürdigung zustehende Ermessen nicht und geht auch sonst nicht willkürlich vor, indem sie auf die Begründung der ersten Instanz verweist und diese punktuell ergänzt. Die Vorinstanz musste sich daher nicht mit dem Vorbringen des Beschwerdeführers auseinandersetzen, was die Durchsuchung des Beschwerdegegners angehe, sei er vor Strafgericht erheblich entlastet worden; zwei Auskunftspersonen hätten unabhängig voneinander zu Protokoll gegeben, nicht er, sondern C.________ habe den Beschwerdegegner durchsucht. Die vorinstanzliche Begründung ist durchaus komplett, dies selbst unter Berücksichtigung des Umstandes, dass Vorbringen des Beschwerdeführers über entlastende Aussagen im Untersuchungs- und im erstinstanzlichen Verfahren nach wie vor im Raum standen.