Citation: 2C_1033/2014 E. 3.1

3.1. Das Verwaltungsgericht erwog, der Beschwerdeführer habe seine Gattin nach einem abgelehnten Asylantrag geheiratet. Es könne gestützt auf polizeiliche Ermittlungen davon ausgegangen werden, dass er nach der Heirat nie mit seiner Gattin zusammenzog und sich höchstens sporadisch mit ihr oder zeitlich versetzt an der gemeinsamen Meldeadresse aufgehalten habe. Der Beschwerdeführer anerkennt gewisse Ungereimtheiten mit Bezug auf seine Aussagen und diejenigen seiner Gattin in den polizeilichen Befragungsprotokollen, erachtet sie indessen als singulär und im Gesamtkontext von untergeordneter Bedeutung. Er bringt in tatsächlicher Hinsicht vor, auch nach der Erkenntnis der Ermittlungsbehörden habe er etwa die Wohnung an der W.________strasse gemeinsam mit seiner Gattin renoviert; sie hätten zusammen gewohnt. Demgegenüber seien die Anwesenheitskontrollen der Gattin zu wenig breit gestreut erfolgt, und die Wohnung werde mittlerweile auch nicht mehr von Drittpersonen bzw. einem Restaurationsbetrieb mitbenutzt. Seine Gattin und er würden sodann hinreichend gut deutsch sprechen, um sich miteinander zu unterhalten; sie habe auch einen Deutschkurs besucht. Hinsichtlich der Unkenntnis über die Auslandaufenthalte bringt er vor, seine Gattin hätte Freundinnen besucht, was nicht als Indiz für eine Scheinehe zu würdigen sei. Über die Destinationen und Dauer der Auslandabwesenheiten sei er auch deswegen nicht informiert gewesen, weil er ohnehin aufgrund seiner Arbeit sowie aus finanziellen Gründen seine Ehefrau nicht hätte begleiten können.