Citation: 6P.140/2004 15.12.2004 E. 2

Die kantonalen Instanzen gehen von folgendem Sachverhalt aus: In der Nacht vom 28./29. Dezember 1998, ca. um Mitternacht betrat der Geschädigte mit vier Kollegen das Restaurant "I.________", das vom Beschwerdeführer geführt wurde. Dort begrüsste er lautstark einen Kollegen und schüttelte ihn so stark, dass er gegen den Zigarettenautomaten gedrückt wurde. Der Beschwerdeführer mahnte daraufhin zur Ruhe, erklärte, es sei Feierabend, und forderte den Geschädigten und seine Freunde auf, das Lokal zu verlassen. Da dieser damit nicht einverstanden war, kam es zwischen ihm und dem Beschwerdeführer zu einem verbalen Streit. Anschliessend begab sich der Beschwerdeführer in die Küche. Dort behändigte er einen Revolver, den er unter seinem Pullover versteckte, und verliess das Lokal durch den Hinterausgang. Währenddessen begleitete der Sohn des Beschwerdeführers den Geschädigten, gefolgt von weiteren Personen, durch den Haupteingang nach draussen. Vor dem Restaurant kam es zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung, bei welcher der Geschädigte tätlich angegriffen und verletzt wurde. Daran beteiligt war auch der Beschwerdeführer. Der Geschädigte konnte sich schliesslich befreien und ergriff die Flucht. Der Beschwerdeführer folgte ihm, zog seine Waffe und gab in Richtung des Fliehenden aus einer Entfernung von ca. drei bis fünf Metern einen Schuss ab. Dieser verletzte den Geschädigten von hinten als Streifschuss im rechten Lendenbereich. Die Verletzung wurde im Kantonsspital behandelt und verheilte ohne bleibende Folgen.