Citation: 6B_852/2014 E. 1.2

1.2. Unbestritten ist, dass A.Y.________ das Feuer legte. Als Brandbeschleuniger diente im ganzen Haus ausgeschüttetes Benzin und als Auslöser eine offene Zündquelle. Die Vorinstanz gelangt wie bereits die Erstinstanz zur Überzeugung, dass der Beschwerdeführer seinen Arbeitskollegen A.Y.________ mit der Brandlegung beauftragte. Damit wollte er die Versicherungsleistung gemäss der alten Versicherungssumme erhältlich machen. Noch am 29. Juni 2011 wurde dem Beschwerdeführer von einem Schätzungsexperten der Gebäudeversicherung anlässlich einer Hausbesichtigung in Aussicht gestellt, dass die neue Versicherungssumme nicht dem alten Betrag entsprechen, sondern empfindlich herabgestuft werde. Während die Vorinstanz die Aussagen des Beschwerdeführers in zentralen Punkten als widersprüchlich und unglaubhaft sowie dem jeweiligen Untersuchungsergebnis angepasst qualifiziert, schätzt sie die Aussagen von B.Y.________ (dessen Vater durch die Brandlegung schwer verletzt wurde und am 14. Juli 2011 an den Folgen der Verletzungen verstarb) als wahrheitsgemäss ein. Zudem beleuchtet die Vorinstanz die finanziellen Umstände des Hauserwerbs sowie das Verhalten des Beschwerdeführers vor und nach der Brandnacht. Der Beschwerdeführer erwarb das Haus etwa einen Monat vor dem Brand für Fr. 350'000.--. Er nahm dazu eine Hypothek von Fr. 280'000.-- auf. Die Vorinstanz stellt fest, dass der Beschwerdeführer bereits in den ersten Tagen nach dem Kauf einem guten Freund anvertraute, es wäre besser, wenn das Haus abbrenne. Bei der Besichtigung des Hauses mit einem Bekannten wurde ihm bewusst, dass der Investitionsbedarf und der Arbeitsaufwand grösser als erwartet ausfallen würden. Über das Geld für die Renovation (ca. Fr. 150'000.--) verfügte er nicht. Zum Verhalten des Beschwerdeführers unterstreicht die Vorinstanz insbesondere, dass er (laut eigenen Angaben) am Freitag vor dem Brand ca. 40 Liter Benzin gekauft und in zwei Kanistern im Keller seines Hauses deponiert hatte. Während er am Samstagabend (2. Juli 2011) wenige Stunden vor dem Brand noch im Haus war und nichts Aussergewöhnliches festgestellt haben will, berichten Nachbarn, sie hätten am besagten Samstagmorgen während mehrerer Stunden Klopfgeräusche hinter verschlossenen Fensterläden der fraglichen Liegenschaft gehört. Schliesslich wurde der Beschwerdeführer von mehreren Personen als unbeteiligt und emotionslos geschildert, als er zum brennenden Haus gerufen wurde (Entscheid S. 6 ff.).