Citation: 2C_561/2022 E. 8.5

8.5. Die Beschwerdeführerinnen kritisieren sodann eine unzulässige Abgrenzung zwischen Pay-TV und Free-TV. Diese Kritik ist unbegründet: Für eine solche Abgrenzung sprechen bereits die unterschiedlichen Finanzierungsmodelle: Während im Free-TV Programminhalte von den Programmveranstalterinnen (öffentlich-rechtliche Sender, nationale und lokale Privatsender) durch öffentlich-rechtliche Empfangsgebühren und Werbeeinnahmen finanziert werden, strahlen Pay-TV-Plattformen Programminhalte von den Programmveranstalterinnen gegen Bezahlung aus. Im Übrigen stellt die Vorinstanz fest, dass das TV-Sportangebot im Free-TV in sämtlichen betroffenen Sportarten einen erheblich geringeren Umfang aufwies als im Pay-TV. Die entsprechenden Feststellungen beanstanden die Beschwerdeführerinnen nicht hinreichend (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG). Angesichts der (quantitativen) Produkteigenschaften und der unterschiedlichen Preise als Folge der Finanzierungsmodelle fehlt es grundsätzlich an der Austauschbarkeit von Pay-TV durch Free-TV. Entsprechend hat die Vorinstanz die Abgrenzung von Pay-TV und Free-TV zu Recht bestätigt. Die Einwände der Beschwerdeführerinnen stossen ins Leere.