Citation: C 211/02 07.10.2002 E. 1

1.1 Die Vorinstanz verweist zur Begründung ihres Antrags, auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei nicht einzutreten, auf § 71 Abs. 1 und 72 Abs. 1 des (thurgauischen) Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 23. Februar 1981 (VRG; Thurgauer Rechtsbuch Nr. 170.1), wonach Rechtsverzögerungsbeschwerden bei der Aufsichtsinstanz einzureichen seien; Aufsichtsinstanz über die Rekurskommission sei das Verwaltungsgericht (§ 2 der [thurgauischen] Verordnung des Verwaltungsgerichtes über die Organisation und den Geschäftsgang der Rekurskommissionen vom 24. November 1993 [Thurgauer Rechtsbuch Nr. 173.31]), welches damit zur Behandlung der Rechtsverzögerungsbeschwerde zuständig sei. Ergänzend ist beizufügen, dass diese Aufsichtsbeschwerde nur zulässig ist, soweit kein ordentliches Rechtsmittel gegeben ist (§ 71 Abs. 2 VRG). 1.2 Gemäss Art. 128 OG beurteilt das Eidgenössische Versicherungsgericht letztinstanzlich Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen Verfügungen im Sinne von Art. 97, 98 lit. b-h und 98a OG auf dem Gebiet der Sozialversicherung. Laut Art. 97 Abs. 2 OG gilt als Verfügung auch das unrechtmässige Verweigern oder Verzögern einer Verfügung. Der Beschwerdeführer rügt eine Rechtsverzögerung durch die Rekurskommission des Kantons Thurgau für die Arbeitslosenversicherung als letzter kantonaler Sozialversicherungsinstanz (§ 24 Abs. 1 des [thurgauischen] Gesetzes über Massnahmen gegen die Arbeitslosigkeit vom 28. November 1988 [Thurgauer Rechtsbuch Nr. 837.1]) nach Art. 98 lit. g OG. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde, die jederzeit erhoben werden kann (Art. 106 Abs. 2 OG), ist daher zulässig, weshalb darauf einzutreten ist. Dies stimmt im Übrigen mit der kantonalen Zuständkeitsregelung überein, nachdem es sich bei der Verwaltungsgerichtsbeschwerde um ein ordentliches Rechtsmittel (vgl. Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., S. 236 ff.) handelt.