Citation: 8C_86/2015 E. 5.1

5.1. In der psychiatrischen Teilexpertise des Dr. med. B.________ vom 17. Mai 2013 wurde die Diagnose einer leichtgradigen depressiven Episode im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Störung gestellt und diese nachvollziehbar begründet. Wie die Vorinstanz zutreffend aufgezeigt hat, ist der Psychiater in Bezug auf den Schweregrad des Befundes entgegen den Einwendungen der Beschwerdeführerin auf die abweichenden ärztlichen Beurteilungen eingegangen und hat schlüssig dargelegt, weshalb nurmehr von einem niederschwelligen psychischen Leiden auszugehen ist. Er hat sich sodann mit Blick auf eine mögliche posttraumatische Belastungsstörung ebenfalls eingehend mit sämtlichen vorhandenen psychiatrischen Unterlagen befasst und gestützt darauf festgestellt, die Explorandin habe anlässlich der Untersuchung über keine entsprechenden Symptome geklagt und es sei die betreffende Diagnose in den neueren Berichten denn auch fallen gelassen worden. Auf Grund der Tatsache, dass gemäss den Angaben der Versicherten Panikattacken nur ein- bis zweimal pro Monat auftreten, wurde eine diesbezüglich eigenständige Erkrankung im Rahmen einer ICD-10-konformen Diagnosestellung durch Dr. med. B.________ überzeugend ausgeschlossen. Dasselbe gilt nach den gutachtlichen Ausführungen überdies für die Entwicklung einer Angststörung. In Anbetracht der Auskünfte der Versicherten selber, des Umstands, dass sie sich in der Schweiz sozial zu integrieren vermocht hat, wie auch der psychiatrischen Aktenlage hat der Gutachter schliesslich zu Recht die Diagnose einer andauernden Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung verneint.