Citation: 6B_317/2021 E. 1.5

1.5. Soweit der Beschwerdeführer eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör im Zusammenhang mit der vorinstanzlich festgestellten Tatsache rügt, der Zeuge habe ihn wiedererkannt, gilt es Folgendes festzuhalten: Wie vorstehend dargelegt stützt die Vorinstanz die Verurteilung des Beschwerdeführers auf verschiedene Beweise. Aus dem angefochtenen Urteil geht hervor, dass sie die Täterschaft auch ohne die Aussagen des Zeugen für hinreichend nachgewiesen hält. Dies zeigt sich etwa, wenn sie erwägt, eine Personenverwechslung sei bereits deshalb völlig unwahrscheinlich, weil die Personalien unmittelbar nach der Geschwindigkeitsüberschreitung vor Ort aufgenommen worden seien. Wenn sie weiter ausführt, zudem habe der Zeuge den Beschuldigten anlässlich der Einvernahme wiedererkannt, zeigt sich daraus, dass diese Tatsache für die Verurteilung des Beschwerdeführers eben gerade nicht entscheidend war. Demnach erübrigt sich die Prüfung, ob das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt wurde, weil sich die Verurteilung auf Beweise stützt, welche von dieser Rüge nicht erfasst sind.