Citation: 1C_282/2021 E. 5.4

5.4. Ferner bemängeln die Beschwerdeführer, dass kein Vorprojekt für den Deponieabschluss gemäss Art. 40 Abs. 1 lit. c VVAE vorliege. Die Erteilung der Betriebsbewilligung für eine Deponie setzt unter anderem voraus, dass ein Vorprojekt für den Abschluss vorliegt und der Nachweis über die Deckung der Kosten für den Abschluss gemäss Vorprojekt und für die voraussichtlich notwendige Nachsorge erbracht ist (Art. 40 Abs. 1 lit. c VVEA). Im Gesamtentscheid des ARE vom 1. März 2018 wurde festgehalten, dass in diesem Rahmen die Errichtungsbewilligung gemäss Art. 38 Abs. 1 VVEA und die Betriebsbewilligung gemäss Art. 38 Abs. 2 VVEA zusammen erteilt würden. Dabei wurde mit Blick auf Art. 40 Abs. 1 lit. c VVEA dargelegt, der notwendige Nachweis für die volle Deckung der Kosten für die Abschlussarbeiten und die Nachsorge sei gegenüber der kommunalen Baubehörde zu erbringen. In der Baubewilligung vom 30. April 2018 wurde die Höhe der entsprechenden Kaution festgelegt. Die Beschwerdeführer tun vor Bundesgericht nicht dar, inwiefern dem Vorprojekt für die Abschlussarbeiten nach Art. 40 Abs. 1 lit. c VVEA eine über die Festsetzung dieser Kaution hinausgehende Bedeutung zukommt. Sie gehen vor Bundesgericht nicht darauf ein, dass im Rahmen des kantonalen Gesamtentscheids vom 1. März 2018 Auflagen zur Bauausführung und zum Betrieb der Deponie verfügt worden sind, die unter anderem auch die Rekultivierung betreffen. Unter diesen Umständen ist es nicht zu beanstanden, wenn von der Einforderung eines separaten Vorprojekts für den Deponieabschluss abgesehen worden sein sollte.