Citation: I 533/03 28.10.2003 E. A

Die IV-Stelle Bern sprach S.________, geb. 1949, rückwirkend ab 1. Juli 1996 eine halbe Invalidenrente zu (Verfügung vom 16. September 1999, letztinstanzlich bestätigt durch das Eidgenössische Versicherungsgericht mit Urteil vom 11. Januar 2001, I 116/00). Sie hatte vorgängig die medizinischen und beruflich-erwerblichen Verhältnisse abgeklärt und dafür u.a. das polydisziplinäre Gutachten des Zentrums X.________ (vom 12. November 1997) eingeholt. Im Rahmen einer im Herbst 2000 an die Hand genommenen Revision von Amtes wegen gelangte die IV-Stelle zum Schluss, die Überprüfung des Invaliditätsgrades habe keine rentenbeeinflussende Änderung ergeben, weshalb weiterhin Anspruch auf eine halbe Invalidenrente bestünde (Verfügung vom 12. März 2001). Dieser Verwaltungsakt blieb unangefochten. Am 16. April 2002 liess S.________ durch ihren Rechtsvertreter unter Beilage eines Arztzeugnisses des Dr. med. K.________ (vom 9. April 2002) um Rentenrevision sowie Zusprechung einer ganzen Invalidenrente ersuchen. Zur Begründung des Revisionsgesuchs wurde vorgebracht, auf Grund der durch Dr. med. K.________ bestätigten 100%igen Arbeitsunfähigkeit müsse von einer deutlichen Verschlechterung der medizinischen Situation ausgegangen werden. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens verfügte die IV-Stelle am 24. Oktober 2002 formell die Abweisung des Leistungsbegehrens. Sie stellte sich, wie bereits in den Schreiben vom 25. April und 11. Juni 2002, auf den Standpunkt, eine anspruchserhebliche Gesundheitsverschlechterung sei nicht glaubhaft gemacht worden, insbesondere sei trotz mehrmaliger Fristerstreckung kein differenzierter Arztbericht eingereicht worden, weshalb androhungsgemäss im verfügten Sinne verfahren würde.