Citation: 4A_676/2016 E. 2

Der Beschwerdeführer ist der Auffassung, die kantonalen Instanzen hätten den Sachverhalt nicht hinreichend abgeklärt. Sein damaliger Vertreter habe anlässlich der Verhandlung einzig eine für die vom Beschwerdegegner geltend gemachten Forderungen relevante vertragliche Verbindung zwischen diesem und dem Beschwerdeführer bestritten und ausgeführt, der Beschwerdeführer sei Inhaber des Einzelunternehmens und seit dem 4. September 2014 nicht mehr Gesellschafter der GmbH, weshalb er nicht passivlegitimiert sei. Für den Fall, dass das Gericht anderer Ansicht sein sollte, werde die Forderung des Beschwerdegegners als unsubstanziiert angesehen. Dies habe der damalige Vertreter des Beschwerdeführers mit den Ausführungen ergänzt, das Einzelunternehmen des Beschwerdeführers habe nie Personal beschäftigt. Massgebend sei, dass der Arbeitsvertrag mit der A1.a.________ GmbH geschlossen worden sei, einer eigenständigen juristischen Person. Die geltend gemachten Arbeitsleistungen würden bestritten. Der Beschwerdeführer macht geltend, der Einzelrichter habe ihm in seiner Urteilsbegründung namentlich entgegengehalten, er habe nicht dargelegt, auch nach Ausscheiden aus der GmbH noch für diese tätig und handlungsbevollmächtigt gewesen zu sein, und nicht bestritten, dass die Lohnzahlungen trotz Fristansetzung des Beschwerdegegners immer schleppender erfolgt seien und er diesem immer weniger Arbeit zugewiesen habe und dass der Beschwerdegegner am 9. Dezember 2014 den ausstehenden Novemberlohn 2014 und am 5. Februar 2015 die ausstehenden Löhne für Dezember 2014 und Januar 2015 abgemahnt habe. Auch habe der Beschwerdeführer nicht bestritten, dass er dem Beschwerdegegner nicht genügend Arbeit zugewiesen habe, und nur pauschal, dass dieser im Januar und Februar 2015 Arbeit für den Beschwerdeführer geleistet habe. Der Beschwerdeführer ist der Auffassung, angesichts der offensichtlich weitgehend unvollständigen, ja grösstenteils unterbliebenen Ausführungen und Stellungnahmen seines damaligen Vertreters hätte der Einzelrichter grösste Zweifel an der Vollständigkeit der Vorbringen haben müssen. Das zeigten die Vorhalte des Einzelrichters betreffend die unterlassenen Behauptungen und Bestreitungen anlässlich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung. Insoweit sei der Untersuchungsgrundsatz nach Art. 247 Abs. 2 lit. b Ziff. 2 ZPO i.v.m. Art. 55 Abs. 2 ZPO verletzt worden.