Citation: 4C.44/2005 21.04.2005 E. 3

Die Beklagte wirft der Klägerin einen Verstoss gegen Art. 2 und 4 lit. d UWG vor. Sie führt dazu aus, die Klägerin habe ohne weitere Abklärungen die Zusammenarbeit mit einem neuen Unternehmen akzeptiert, als sie darüber informiert worden sei, dass die Beklagte nicht mehr beliefert werde. Die Beklagte ist der Ansicht, die Klägerin hätte auf ihre Exklusivbezugspflicht hinweisen und auf Lieferung durch die Beklagte bestehen müssen. Da es der Beklagten indessen nicht gelungen ist, eine derartige Exklusivbezugspflicht nachzuweisen, ist nicht ersichtlich, inwiefern sich die Klägerin, indem sie sich von anderen Unternehmen beliefern liess, unlauter im Sinne von Art. 2 und 4 lit. d UWG verhalten haben soll.