Citation: 2C_95/2021 E. 7.1

7.1. Die Vorinstanz wirft den Beschwerdeführern vor, Letztere würden Art. 40 lit. d MedBG in Verbindung mit § 18 Abs. 1 GesV/ZG verletzen, da die Praxisbeschriftungen täuschend und irreführend seien. Es entstünde der falsche Eindruck, dass die Praxis von der Assistentin des beschwerdeführenden Arztes geführt werde und diese aufgrund der Verwendung der Beschriftung "Dr." über einen Doktortitel und den Weiterbildungstitel "Allgemeine Innere Medizin" verfüge. Sie machten damit Auskündungen, die zu Täuschungen Anlass gäben, und damit irreführende Werbung (vgl. E. 9.4 des angefochtenen Urteils). Nach der Auffassung der Beschwerdeführer handelt es sich bei der Beschriftung des Briefkastens und des Schilds vor dem Praxiseingang im Innern des Gebäudes nicht um Werbung im Sinne von Art. 40 lit. d MedBG. Sowohl der Briefkasten als auch das Schild dienten nicht der Gewinnung von Kundinnen und Kunden. Das Schild vor dem Praxiseingang befinde sich überdies nicht im öffentlichen Raum.