Citation: 9C_641/2019 E. 4.1

4.1. Die Einwände gegen die Beweiskraft der ABI-Expertise, was als Rechtsfrage frei zu prüfen ist (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; SVR 2015 IV Nr. 41 S. 140, 9C_183/2015 E. 4.2), verfangen nicht. In ihrer Argumentation wendet sich die Beschwerdeführerin einzig gegen die neuropsychologische Begutachtung. Sie macht geltend, darin werde ausgeblendet, dass aufgrund der bei der neuropsychologischen Testung angegebenen Schmerzen eine Reduktion des Arbeitstempos resultiere, was Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit habe. Entgegen der Beschwerde berücksichtigte der zuständige ABI-Experte lic. phil. B.________ diesen Punkt jedoch explizit, indem er festhielt, die Minderleistungen im Testprofil seien auf eine Mischung zwischen der Beeinträchtigung durch die Schmerzen und einer nur rudimentären Schulbildung der Explorandin zurückzuführen. Gestützt darauf kam er zum nachvollziehbaren Schluss, die Arbeitsfähigkeit sei aus neuropsychologischer Sicht nicht eingeschränkt (ABI-Gutachten, S. 32). Demgegenüber vermag die Beschwerdeführerin ihre gegenteilige Sichtweise - soweit es sich nicht lediglich um eine Wiederholung der bereits im kantonalen Verfahren erhobenen Einwände handelt - in keiner Weise durch medizinische Akten zu belegen. Wenn sie festhält, alles andere als die von ihr geltend gemachte Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit aus neuropsychologischer Sicht sei "nicht logisch bzw. nicht nachvollziehbar", stellt dies eine nicht weiter substanziierte Kritik dar, was im Rahmen der den Parteien obliegenden Begründungs- und Rügepflicht nicht genügt (vgl. statt vieler Urteil 9C_106/2019 vom 6. August 2019 E. 1.2). Weiterungen dazu erübrigen sich.