Citation: 7B.151/2004 18.08.2004 E. 2

2.1 Die Vorinstanz hat zum Begehren des Beschwerdeführers, ihm angesichts seines sehr schlechten Gesundheitszustandes eine angemessene Frist für eine detaillierte Rekursschrift einzuräumen, ausgeführt, die Fristbestimmung des Art. 18 SchKG lasse eine Begründung bzw. Ergänzung des Rekurses nach Fristablauf nicht zu. Im Übrigen setze sich der Rekurrent mit den Erwägungen des Bezirksgerichts in keiner Weise auseinander. Der Beschwerdeführer erhebt gegen diese Ausführungen keine Einwendungen. 2.2 Im Weiteren hat die kantonale Aufsichtsbehörde erwogen, bei der Ermittlung des pfändbaren Einkommens hätten die Betreibungsbehörden die massgebenden tatsächlichen Verhältnisse von Amtes wegen abzuklären, weshalb sich die Mitwirkung eines Rechtsanwalts in aller Regel nicht als erforderlich erweise. Trotz seiner Krankheit gehe aus der vor dem Bezirksgericht eingereichten Rechtsschrift sowie aus dem Umstand, dass der Rekurrent gemäss seinen eigenen Angaben 26 Anwälte und Rechtshilfe-Organisationen angeschrieben habe, hervor, dass er durchaus in der Lage sei, seine Rechte selbst zu wahren. Der Antrag auf Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters sei deshalb abzuweisen. 2.2.1 Der Beschwerdeführer setzt sich auch mit diesen Ausführungen nicht auseinander, sondern ersucht - wie erwähnt - um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Gemäss Art. 29 Abs. 3 BV hat jede Person, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege, wenn ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint; soweit es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist, hat sie ausserdem Anspruch auf unentgeltlichen Rechtsbeistand (Abs. 3 zweiter Satz). Auf das Begehren kann jedoch nicht eingetreten werden, denn die Verletzung verfassungsmässiger Rechte kann nur mit staatsrechtlicher Beschwerde geltend gemacht werden (Art. 43 Abs. 1 i.V.m. Art. 81 OG; BGE 121 III 24 E. 2d S. 28 mit Hinweisen). Die Weigerung des Obergerichts, einen unentgeltlichen Rechtsvertreter zu bestellen, hätte deshalb nur im Rahmen einer staatsrechtlichen Beschwerde überprüft werden können. Im Beschwerdeverfahren nach Art. 19 Abs. 1 SchKG kann diese Rüge nicht gehört werden. 2.2.2 Der Beschwerdeführer ersucht ferner um Gewährung eines Rechtsstillstandes wegen schwerer Krankheit. Zur Begründung hat er mehrere Arztatteste eingereicht; das letzte datiert vom 20. Juli 2004. Wie aus dem beigelegten Schreiben des Betreibungsamtes A.________ vom 24. Juni 2004 hervorgeht, wurde das Gesuch abschlägig beurteilt. Da mit Bezug auf dieses Vorbringen kein letztinstanzlicher Entscheid vorliegt, kann darauf nicht eingetreten werden.