Citation: 6B_355/2021 E. 2.4.2

2.4.2. Der Beschwerdeführer wurde am 27. Januar 2005 wegen Raubes und Hinderung einer Amtshandlung schuldig gesprochen und in eine Arbeitserziehungsanstalt eingewiesen. Mit Urteil vom 10. Juni 2005 wurde er wegen einfacher Körperverletzung sowie Raufhandel erneut in eine Arbeitserziehungsanstalt eingewiesen, wobei der Vollzug zu Gunsten der bereits laufenden Massnahme aufgeschoben wurde. Nach Aufhebung der Massnahme im Jahre 2007 wurde sodann eine Reststrafe von 42 Tagen vollzogen. Am 25. November 2014 erging ein Schuldspruch wegen Gewaltdarstellungen, Fälschung von Ausweisen, dem Konsum harter Pornografie und bandenmässigen Verbrechens gegen das BetmG. Der Beschwerdeführer wurde hierfür mit einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten unter Ansetzung einer Probezeit von 4 Jahren bestraft. Im Zusammenhang mit den genannten Vorstrafen bzw. Massnahmen befand sich der Beschwerdeführer insgesamt während 153 Tagen in Untersuchungshaft (vgl. angefochtenes Urteil S. 10; Strafregisterauszug vom 3. Dezember 2020, kantonale Akten act. 89). Innerhalb der Probezeit machte sich der Beschwerdeführer alsdann der im vorliegenden Strafverfahren beurteilten mehrfachen Widerhandlung gegen das BetmG, der mehrfachen Pornografie sowie der mehrfachen Gewaltdarstellung schuldig.