Citation: 4C.126/2001 07.02.2003 E. 5

Die verbleibende Genugtuungsforderung der Beklagten wird im Wesentlichen mit einem Verweis auf Vorbringen im kantonalen Verfahren begründet, was unzulässig ist (BGE 126 III 198 E. 1d). Sie ist im Übrigen zu Recht abgewiesen worden. Als unlautere Wettbewerbshandlung fiele nach dem Gesagten höchstens eine einmalige Äusserung der Klägerin zur wirtschaftlichen Situation der Beklagten in Betracht. Wie die Vorinstanz indessen zu Recht erkannt hat, gebricht es der darauf gestützten Forderung an der eine Genugtuung rechtfertigenden Schwere des Verschuldens (Art. 49 Abs. 1 OR in Verbindung mit Art. 9 Abs. 3 UWG).