Citation: 9C_430/2017 E. 4.1.2

4.1.2. Entgegen dem Beschwerdeführer lässt sich aus der Tatsache, dass der orthopädische Gutachter Dr. med. D.________ einen ICD-10-Code verwechselte (indem er M53.1 [Zervikobrachial-Syndrom ohne Bandscheibenschaden] statt M50.3 [sonstige zervikale Bandscheibendegeneration] schrieb), nicht schliessen, dass das Gutachten insgesamt nicht lege artis erstellt worden sei. Dr. med. D.________ konnte das Versehen in seiner Stellungnahme vom 12. Oktober 2016 auf einfache und nachvollziehbare Art berichtigen. Zudem blieb die Korrektur ohne Einfluss auf das Ergebnis, weil die von der Wirbelsäule ausgehenden Beschwerden die Arbeitsfähigkeit des Versicherten nicht beeinträchtigten, unabhängig davon, ob diese als Zervikobrachial-Syndrom ohne Bandscheibenschaden oder als sonstige zervikale Bandscheibendegeneration zu qualifizieren waren. Es versteht sich von selbst, dass dieser einfach zu korrigierende, die Arbeitsfähigkeitsschätzung von vornherein nicht tangierende Verschrieb nicht geeignet ist, die Qualität des gesamten medexperts-Gutachtens in Frage zu stellen.