Citation: 6B_549/2024 E. 3.6.1

3.6.1. Die Vorinstanz erwägt hinsichtlich der persönlichen Interessen des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz, dass dieser hier geboren und aufgewachsen sei, und die gesamte Schulzeit in der Schweiz absolviert habe. Der Lebensmittelpunkt des Beschwerdeführers liege in der Schweiz, auch wenn neben den Eltern und der Schwester nur wenige Kollegen zu seinem sozialen Umfeld zählten. Demgegenüber stellt die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer sei wirtschaftlich und beruflich nicht ausreichend integriert. Er habe zwei Berufslehren abgebrochen, sei eine Weile bei einem Temporärbüro angestellt gewesen und sei nun seit bald einem Jahr arbeitsuchend. Ausserdem führt die Vorinstanz die Liste von Delikten an, die der Beschwerdeführer vor und nach den hier in Frage stehenden Taten begangen habe. Die Vorinstanz greift nicht nur auf die im Strafregister angeführten Verfahren zurück, sondern stützt sich auch auf die in früherer Jugend begangenen Taten.