Citation: 6A.40/2001 26.06.2001 E. 5

5.- a) Der Beschwerdeführer stellt den Eventualantrag, der angefochtene Entscheid sei im Kostenpunkt aufzuheben und zur anteilmässigen Kostenverteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Er macht geltend, im kantonalen Rekursverfahren seien ihm die gesamten Kosten von Fr. 500.-- auferlegt worden, obwohl er mit seinem Antrag auf Sistierung des Administrativverfahrens bis zur rechtskräftigen Beurteilung des Vorfalles durch den Strafrichter durchgedrungen sei. b) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann bei einem sich in der Sache auf Bundesverwaltungsrecht stützenden kantonalen Entscheid mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kraft Sachzusammenhangs auch die mit dem Entscheid verbundene, auf selbständigem kantonalem Recht beruhende Kosten- und Entschädigungsregelung wegen Verletzung von Bundes(verfassungs)recht mitangefochten werden, ohne dass es darauf ankommt, ob über diese prozessualen Nebenfolgen bundesverwaltungsrechtliche Normen bestehen oder die Einhaltung solcher Normen streitig ist. Voraussetzung ist lediglich, dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde - wie hier - auch in der Sache selbst ergriffen wird; ist dies nicht der Fall, steht bei der ausschliesslichen Anwendung von kantonalem Verfahrensrecht nur die staatsrechtliche Beschwerde offen (BGE 126 V 143 E. 1c, S. 146; 122 II 174 E. 1b, S. 277 f.; je mit Hinweisen). Auf den Eventualantrag ist folglich einzutreten. c) Der Präsident der Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführern hat das Verfahren vor der Rekurskommission bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Strafurteils eingestellt. Eine solche Einstellung kann gemäss kantonalem Recht auf Antrag oder von Amtes wegen erfolgen. Die Verfügung, welche kostenlos ergangen ist, stellt einen prozessleitenden Schritt dar, der keine Auswirkungen auf den materiellen Entscheid hat. In der Sache selbst ist der Beschwerdeführer im kantonalen Rekursverfahren unterlegen. Die Kosten für dieses Verfahren in der Höhe von Fr. 500.-- wurden ihm deshalb zu Recht vollumfänglich überbunden.