Citation: 2P.197/2005 17.08.2005 E. 3

Auf die offensichtlich unzulässige Eingabe ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG (summarische Begründung, Verzicht auf Einholung von Vernehmlassungen und Akten) nicht einzutreten: Nach Art. 87 Abs. 2 OG ist die staatsrechtliche Beschwerde gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide nur zulässig, soweit diese einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können. Als Zwischenentscheid gilt dabei jeder Akt, der das Verfahren nicht abschliesst, sondern bloss einen Schritt auf dem Weg zum Endentscheid darstellt, und dies unabhängig davon, ob er eine Verfahrensfrage oder eine Frage des materiellen Rechts betrifft (BGE 123 I 325 E. 3b S.327; 122 I 39 E. 1a/aa S. 41 f., mit Hinweisen). Rückweisungsentscheide gelten praxisgemäss als Zwischenentscheide (vgl. BGE 117 Ia 251 E. 1a S. 253, mit Hinweisen; Urteil 2P.252/2001, in: StR 57/2002 S.340ff.). Ein solcher liegt hier vor: Die Justizkommission des Luzerner Obergerichts hat die Eingabe der Beschwerdeführerin teilweise gutgeheissen und die Sache zur Neufestsetzung der Grundbuchgebühren an das zuständige Grundbuchamt zurückgewiesen. Dass der Beschwerdeführerin hieraus ein nicht wiedergutzumachender Nachteil erwachsen würde, ist weder geltend gemacht noch ersichtlich. Auf die staatsrechtliche Beschwerde ist daher nicht einzutreten. Die Beschwerdeführerin kann erst im Anschluss an die neue Gebührenverfügung des Grundbuchamtes (als Endentscheid im Sinne von Art. 87 OG) staatsrechtliche Beschwerde erheben, wobei sie den kantonalen Instanzenzug, soweit sie nur noch Punkte aufgreifen will, die von der kantonalen Rechtsmittelbehörde bereits beurteilt worden sind, nicht mehr zu erschöpfen braucht (BGE 122 I 39 E 1a/bb S. 42 f.; 117 Ia 251 E. 1b S. 255).