Citation: 5A_463/2018 E. 3.1

3.1. Gestützt auf die Akten liege bei der Beschwerdeführerin ein Schwächezustand im Sinne des Erwachsenenschutzrechts vor. Gemäss Diagnose der externen Gutachterin im Verfahren um fürsorgerische Unterbringung leide die Beschwerdeführerin an einer Störung aus dem schizophrenen Formenkreis. Zudem bestehe der Verdacht auf eine vorbestehende Persönlichkeitsstörung aus dem Autismusspektrum sowie möglicherweise eine hirnorganische Störung. Zwei Ärzte der Psychiatrischen Klinik B.________ kämen im Bericht vom 4. Oktober 2017 zu einem vergleichbaren Befund. Sie hätten bei der Beschwerdeführerin eine Schizophrenia simplex mit mindestens vierjähriger Vorgeschichte sowie multiple Kleinhirninfarkte links festgestellt. Diese Diagnose habe die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde vor Kantonsgericht auch nicht (mehr) bestritten (E. 3.4.1. des angefochtenen Entscheids).