Citation: I 496/02 29.11.2002 E. 3

3.1 Der angefochtene Entscheid enthält eine umfassende und sorgfältige Würdigung der medizinischen Unterlagen, worauf verwiesen werden kann. Zu Recht stellten Verwaltung und kantonales Gericht vornehmlich auf das Gutachten der MEDAS vom 26. Januar 1999 ab. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers setzt sich die erwähnte Expertise mit allen Aspekten der gesundheitlichen Beeinträchtigung auseinander und berücksichtigt insbesondere auch sämtliche bis dahin angefallenen ärztlichen Untersuchungsberichte. Soweit der behandelnde Hausarzt Dr. W.________ in einem Zeugnis vom 29. September 2000 von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit ausgeht, kann diese Einschätzung die eingehend begründeten spezialärztlichen Untersuchungsergebnisse nicht entkräften, zumal bei der Beweiswürdigung der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen ist, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (unveröffentlichtes Urteil B. vom 11. Juni 1997, I 255/96; Plädoyer Nr. 6/1994 S. 67; Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 31). Mit Bezug auf das Attest des Neurologen Dr. H.________ vom 15. Oktober 1999 ist mit der Vorinstanz festzustellen, dass die dort bescheinigte Arbeitsfähigkeit von 30-40 % für eine nicht rückenbelastende Tätigkeit nicht nachvollziehbar begründet wird. Im Weiteren kann der Beschwerdeführer aus dem ophthalmologischen und dem psychiatrischen Konsiliarbericht zum MEDAS-Gutachten nichts zu seinen Gunsten ableiten. Während der psychiatrisch ausgewiesene Arbeitsunfähigkeitsgrad von 40 % in die streitige Verfügung eingeflossen ist, bezieht sich die augenärztliche Feststellung einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit ausdrücklich nur auf die angestammte Arbeit. Gleichzeitig aber wird ausgeführt, der Versicherte sei für andere Tätigkeiten, "insbesondere an ungefährlichen Maschinen und für Arbeiten, die keine wesentliche Binokularität verlangen (...) vom Auge her (...) 100 % arbeitsfähig" (Bericht des Dr. A.________ vom 21. Dezember 1998). Der Beschwerdeführer beantragt schliesslich, es seien beim behandelnden Psychiater Dr. S.________ weitere Auskünfte einzuholen. Angesichts der gutachterlichen Feststellungen besteht indes kein Anlass zur Anordnung ergänzender Abklärungen, da hievon keine wesentlichen neuen Ergebnisse zu erwarten wären (antizipierte Beweiswürdigung: BGE 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweisen). 3.2 Nach dem Gesagten ging die Verwaltung bei der Bemessung des Invalideneinkommens zu Recht von einer Arbeitsunfähigkeit von 40 % in allen beruflichen Tätigkeiten, die den ophthalmologisch begründeten Einschränkungen gerecht werden, aus. Soweit dabei neben den gemäss MEDAS-Gutachten "vorwiegend" massgebenden psychopathologischen Befunden auch somatische Faktoren eine Rolle spielen sollten, wären diese durch die genannte Einschränkung jedenfalls mitumfasst. Im Übrigen bestätigen die Gutachter der MEDAS, dass die Schätzung der Arbeitsunfähigkeit auf den gesamten Zeitraum bis November 1995 zurückzubeziehen sei. Den Akten sind darüber hinaus keine Hinweise zu entnehmen, dass sich die gesundheitliche Lage im Wartejahr (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG) vor Beginn des Leistungsanspruches (1. März 1995) wesentlich anders dargestellt hätte. 3.3 Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Vorinstanz den Einkommensvergleich, aus welchem ein Invaliditätsgrad von 45,8 % resultiert, korrekt vorgenommen hat. Der angefochtene Entscheid erweist sich somit als rechtens.