Citation: 5P.416/2005 31.01.2006 E. 3

Das Kantonsgericht ist auf den Rekurs der Kinder nicht eingetreten mit der Begründung, diese würden von der Mutter nur vorgeschoben und für ihre eigenen Zwecke missbraucht. Sie verhalte sich prozessual missbräuchlich. Es hat aus diesem Grund die Kosten der Beschwerdeführerin auferlegt. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung der Begründungspflicht. Das Kantonsgericht hat indessen die tragenden Überlegungen dargelegt, welche es dazu führten, der Beschwerdeführerin die Kosten aufzuerlegen und die Beschwerdeführerin ist auch durchaus in der Lage gewesen, aufgrund der Erwägungen den Entscheid sachgerecht anzufechten. Die verfassungsmässige Begründungspflicht ist nicht verletzt (zum Umfang der Begründungspflicht: BGE 124 II 146 E. 2a S. 149).