Citation: 9C_497/2016 E. 5.2

5.2. Entgegen den Einwänden in der Beschwerde haben die Gutachter des ABI begründet, weshalb ihrer Auffassung nach ab August 2012 eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit von 30 % auf 50 % möglich gewesen sei. Sie wiesen explizit darauf hin, aufgrund der Sternumproblematik könne bis zur Rekonvaleszenz nach den zwei Operationen (Drahtcerclagenentfernung am 21. Dezember 2011 und Plattenosteosynthese am 29. Februar 2012) eine höhergradige Arbeitsunfähigkeit angenommen werden. Unter Hinweis auf die Beurteilung am Schmerzambulatorium des Spitals B._______ vom 10. August 2012 hielten die Gutachter fest, die aktuell festgestellte Arbeitsfähigkeit habe sicher seit der Untersuchung im ABI (Untersuchungen vom 5. und 9. Mai 2014), wahrscheinlich bereits ab August 2012 bestanden. Gestützt darauf kam die Vorinstanz im Rahmen ihrer Beweiswürdigung zum Schluss, es sei nachvollziehbar, dass nach den durchgeführten Operationen ab August 2012 ein soweit stabiler Zustand eingetreten sei, dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ab diesem Zeitpunkt von einer gesteigerten Arbeitsfähigkeit von 50 % ausgegangen werden könne. Dass diese vorinstanzlichen Feststellungen zur Arbeitsfähigkeit bzw. deren Veränderung offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig sein sollen, ist weder ersichtlich noch vom Beschwerdeführer substanziiert dargetan. Sie bleiben deshalb für das Bundesgericht verbindlich (vgl. E. 1 hievor). Daran ändert insbesondere nichts, dass der rheumatologische Gutachter des ABI gewisse Schwierigkeiten im Rahmen seiner retrospektiven Einschätzung des Verlaufs der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit einräumte. Eine offensichtliche Unrichtigkeit liegt noch nicht vor, nur weil eine andere Lösung ebenfalls in Betracht fällt, selbst wenn diese als die plausiblere erschiene (Urteil 9C_570/2007 vom 5. März 2008 E. 4.2).