Citation: 6B_227/2024 E. 5.3.1

5.3.1. Die Vorinstanz befasste sich zunächst mit dem Gutachten des IRM Zürich vom 12. Oktober 2022 zu den am Tatort am Entriegelungsgriff des Fahrzeuges sichergestellten DNA-Spuren. Das Gutachten halte fest, die Wahrscheinlichkeit, dass der Beschwerdeführer der Spurengeber sei, sei mehrere Milliarden Mal grösser als die Hypothese, dass eine mit dem Beschwerdeführer genetisch nicht verwandte männliche Person der Spurengeber sei. Unter Berücksichtigung der Aussagen des Beschwerdeführers könne ausgeschlossen werden, dass seine Brüder in der Schweiz gewesen seien und seine Tochter falle aufgrund des Geschlechts ausser Betracht. Die Vorinstanz ging weiter der Frage nach, ob entlastende Umstände vorliegen. Dabei berücksichtigte sie die Prüfung des Mobiltelefons des Beschwerdeführers und hielt diesbezüglich fest, dass die Behauptung des Beschwerdeführers, er habe das Telefon in der fraglichen Zeit benutzt und die Standorterkennung sei nie deaktiviert gewesen, durch die Auswertungsergebnisse widerlegt werde. Die technische Untersuchung habe ergeben, dass zwischen dem 30. März 2021 und dem 10. April 2021 das Mobiltelefon des Beschwerdeführers überhaupt nicht benutzt worden sei. Die Vorinstanz befasste sich ferner mit vom Beschwerdeführer angeblich im massgebenden Zeitpunkt in Rumänien eingereichten Strafanzeigen und von ihm angegebenen Aufzeichnungen auf dem Facebook-Account einer Aktivistengruppe, auf denen seine Beteiligung an einer Demonstration im tatrelevanten Zeitraum ersichtlich sein soll. Ferner seien Abklärungen bezüglich eines vom Beschwerdeführer angegebenen rumänischen Rechtsanwaltes getätigt worden, der nach Angaben des Beschwerdeführers hinsichtlich seines Aufenthaltsorts im tatrelevanten Zeitraum wesentliche Dokumente habe. Betreffend die vom Beschwerdeführer behaupteten Kontrollen durch die rumänische Forstamtsbehörde wies die Vorinstanz darauf hin, dass von dieser Behörde Unterlagen erhältlich gemacht worden seien, und davon auszugehen sei, dass allfällige vom Beschwerdeführer behauptete Kontrollen durch diese Behörde mitgeteilt worden wären. Die Vorinstanz wies darauf hin, dass der Beschwerdeführer keine Auftragsunterlagen des von ihm angegebenen Holzhandelbetriebs E.________ Srl. eingereicht habe und aus den Kontounterlagen dieses Unternehmens nichts hervorgehe, was gegen seine Täterschaft spreche. Hinsichtlich sämtlicher der genannten Unterlagen und Abklärungen legt die Vorinstanz dar, dass sich nichts daraus ergeben habe, was eine Anwesenheit des Beschwerdeführers in Rumänien zum Tatzeitpunkt dokumentiere. Trotz zahlreicher Abklärungen seien keine objektiven Beweismittel dafür erhältlich, dass sich der Beschwerdeführer im tatrelevanten Zeitraum nicht in der Schweiz aufgehalten habe. Zum Aussageverhalten des Beschwerdeführers wies die Vorinstanz darauf hin, dass der Beschwerdeführer konstant jede Schuld von sich wies und auch ihn potentiell belastende Ermittlungsergebnisse kategorisch abgestritten habe, obwohl diese objektiv verifizierbar gewesen seien.