Citation: 6B_961/2016 E. 8.1

8.1. Schliesslich beanstandet der Beschwerdeführer den Schuldspruch wegen gewerbsmässigen Betruges zum Nachteil der E.________AG. Er bringt vor, der Geschädigte C.________ habe sich bei der Gewährung des Darlehens über CHF 50'000.-- nicht um den Wert der Gesellschaft gekümmert. Als umsichtiger Investor sei ihm bewusst gewesen, dass eine Firma, welche Risikokapital suche, offensichtlich Liquiditätsbedarf habe. Der Geschädigte sei ja auch nicht Handelskunde geworden, sondern habe Liquidität für die im Aufbau befindliche Geschäftsaktivität zur Verfügung gestellt. Indem er es unterlassen habe, weitere Informationen über das beabsichtigte Geschäftsmodell einzuholen oder einen detaillierten Businessplan zu verlangen, habe er leichtfertig gehandelt. Zudem sei er (der Beschwerdeführer) davon ausgegangen, die Aktien der E.________AG seien werthaltig. Es sei ihm bezüglich des Überbrückungsdarlehens der Geschädigten C.________ und H.________ auch ein jederzeitiger Rückzahlungswille zu attestieren. Er habe angenommen, dass sich der Aufwärtstrend, welcher bereits bei der A.________AG eingesetzt habe, derart verstärken werde, dass die E.________AG zur Rückzahlung der Kredite in der Lage sein würde (Beschwerde S. 78 ff.). Im Weiteren kritisiert der Beschwerdeführer, die Vorinstanz nehme zu Unrecht an, er habe bei der E.________AG faktisch die Stellung eines Organs innegehabt. Sie verkenne auch in diesem Kontext, dass er eine blosse Marionette des Mitangeklagten Y.________ gewesen sei. Er habe lediglich die Kunden der A.________AG übertragen wollen, damit diese gut betreut seien (Beschwerde S. 80).