Citation: 1P.840/2006 04.07.2007 E. 2

Die umstrittene Baute soll zu einem kleinen Teil auf den rückwärtigen Teil der überbauten Parzelle Nr. 308 und überwiegend auf die nördlich angrenzende Parzelle Nr. 433 zu liegen kommen. Die geplante Baute befindet sich in einer innenhofähnlichen Situation. Parzelle Nr. 308 grenzt südlich an die Villnachernstrasse; von dieser Strasse her kann die geplante Baute aus strassenverkehrsrechtlichen Gründen nicht erschlossen werden. Unmittelbar nördlich an Parzelle Nr. 433 schliessen die Parzellen Nrn. 403, 430 und 431 an. Über die letztgenannten drei Parzellen hinweg erstreckt sich eine gestaffelte Wohnbaute; darunter liegt eine Sammeltiefgarage. Die Einstellhalle ist rechtlich als eigene Parzelle (Nr. 432) ausgestaltet. Die Garagenausfahrt befindet sich auf der Ostseite und ist von der Oberdorfstrasse her erschlossen. Bauherr der Überbauung auf den Parzellen Nrn. 403, 430, 431 mitsamt der Tiefgarage war der Beschwerdeführer. Die Baubewilligung wurde am 27. März 1990 erteilt. An der Zufahrt von der Oberdorfstrasse zur Tiefgarage liegt nördlich die bereits früher überbaute Liegenschaft Nr. 429. Diese Parzelle wurde in die Regelung der Baubewilligung über die Pflichtparkplätze einbezogen. Ebenfalls am 27. März 1990 war dem Beschwerdeführer die Bewilligung für den Umbau der Liegenschaft Nr. 308 und der westlich angrenzenden Liegenschaft Nr. 309 erteilt worden. Dabei war wiederum ein Garagierungsrecht in derselben Tiefgarage verlangt worden. In der Folge veräusserte der Beschwerdeführer Teile der Überbauung samt Abstellplätzen in der Tiefgarage an Dritte. Er ist nach wie vor Eigentümer der Liegenschaften Nrn. 429 und 308; während des laufenden Verfahrens hat er den Bauplatz für das Neubauprojekt zurückerworben.