Citation: 1C_112/2014 E. 3

Das Bundesverwaltungsgericht ging mit dem UVEK und dem ASTRA davon aus, dass im streitigen Abschnitt der Wehntalerstrasse eine ununterbrochene Sicherheitslinie aus verkehrspolizeilichen Gründen notwendig sei. Das Grundstück der Beschwerdeführerin liege in unmittelbarer Nähe zum Autobahnanschluss Zürich-Affoltern und den koordiniert geschalteten Lichtsignalanlagen, weshalb ein erhebliches öffentliches Interesse an einem möglichst ungehinderten Verkehrsfluss und der Vermeidung von Unfallrisiken bestehe. Der Verkehrsfluss dürfe nicht durch Fahrzeuge behindert wird, die von Zürich her kommend auf der linken Fahrspur abbremsen oder gar anhalten müssten, um auf das Grundstück der Beschwerdeführerin einzubiegen. Offenkundig steige die Gefahr von Auffahrunfällen, wenn auf einer stark befahrenen Strasse wie der Wehntalerstrasse Fahrzeuge auf der Fahrbahn abbremsten oder gar anhielten. Das Anbringen einer ununterbrochenen Sicherheitslinie erweise sich daher als geeignet und notwendig, die im öffentlichen Interesse liegenden Ziele zu erreichen. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit den plausiblen Ausführungen der Vorinstanzen zur Unfallgefahr durch abbremsende bzw. anhaltende Autos auf der stark befahrenen Wehntalerstrasse nicht näher auseinander. Diese Gefahr kann bereits von einem einzigen abbremsenden Auto ausgehen, weshalb die Überlegungen der Beschwerdeführerin zur Anzahl von Zu- und Wegfahrten zum geplanten Gewerbehaus unmassgeblich sind. Soweit sie sich auf das Erschliessungsprojekt der Firma C.________ AG bezieht, das eine separate Einfahrspur für Linksabbieger aus Richtung Zürich kommend, mit einem Lichtsignalsteuerungssystem vorsah, bestätigt die Beschwerdeführerin selbst, dass ein sicheres Linksabbiegen von der Wehntalerstrasse in ihre Parzelle ohne solche Vorkehrungen - bei blossem Verzicht auf eine durchgehende Sicherheitslinie - die Verkehrssicherheit gefährden würde. Die Vorinstanzen durften daher davon ausgehen, dass eine ununterbrochene Sicherheitslinie für die Sicherheit des Verkehrs im fraglichen Abschnitt der Wehntalerstrasse erforderlich ist, jedenfalls sofern keine separate Linksabbiegerspur für die Einfahrt in die Parzelle der Beschwerdeführerin vorgesehen wird (vgl. dazu unten E. 5).