Citation: 8C_374/2024 E. 6.3.3

6.3.3. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, lässt die vorinstanzlichen Feststellungen nicht als offensichtlich unrichtig erscheinen. In Bezug auf das linke Knie begnügt er sich damit, auf eine Meniskopathie zu verweisen, die eine MRT (Magnetresonanztomographie) -Abklärung vom 3. September 2021 gezeigt habe. Inwiefern damit eine erhebliche gesundheitliche Verschlechterung mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit einhergehen soll, legt er indessen nicht dar und ergibt sich auch nicht aus dem angesprochenen Bericht der Zentren C.________ vom 25. Juli 2022. Auch die anlässlich des sogenannten "6-Minute Time Walk"-Tests erzielten Ergebnisse lassen nicht auf eine relevante gesundheitliche Verschlechterung seit der Begutachtung schliessen, zumal davon auszugehen ist, dass die Quantifizierung des Energielevels massgeblich auf den subjektiven Angaben des Beschwerdeführers beruhte. Hinsichtlich der geltend gemachten Verschlechterung der Rückenbeschwerden hat die Vorinstanz festgehalten, es lägen trotz erneuter Bildgebung keine neuen Befunde vor, was nicht offensichtlich unrichtig erscheint, war doch eine Diskushernie auf der Höhe L5/S1 mit Tangierung der Nervenwurzel S1 bereits anlässlich der Begutachtung bekannt. Auch gemäss Regionalem ärztlichem Dienst (RAD), Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, ergaben sich aus den Berichten der behandelnden Ärzte keine neuen medizinischen Fakten (vgl. Stellungnahme vom 16. Mai 2022). Weiter genügt der blosse Hinweis des Beschwerdeführers auf die in einer Computertomographie (CT) vom 19. Juli 2021 ersichtlichen postoperativen Veränderungen im Inguinalkanal links sowie akzentuierte Fettanteile entlang des Samenstranges für sich alleine nicht, um die vorinstanzliche Feststellung eines unveränderten Befundes als willkürlich erscheinen zu lassen. Ebenso wenig zeigt der Beschwerdeführer auf, inwiefern die Feststellung des kantonalen Gerichts, es stehe in psychischer Hinsicht unverändert die Schmerzverarbeitungsproblematik im Vordergrund, offensichtlich unrichtig sein soll. So bestätigte auch der RAD-Arzt Dr. med. E.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, dass aus den medizinischen Unterlagen nach der Begutachtung keine relevante psychische Verschlechterung hervorgehe.