Citation: 6B_1503/2021 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer setzt sich nicht mit den Erwägungen der ersten Instanz auseinander. Damit erweist sich seine Beschwerde grösstenteils als unzulänglich begründet (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Seine Ausführungen zum vorinstanzlichen Urteil sind sodann weitgehend als appellatorische Kritik zurückzuweisen. Jedenfalls gelingt es ihm damit nicht, Willkür aufzuzeigen. Vielmehr ist der vorinstanzliche Schluss, die erste Instanz sei bei der Beweiswürdigung nicht in Willkür verfallen, nicht zu beanstanden. Insbesondere wurde die vorliegend entscheidende Aussagewürdigung durch die erste Instanz ausführlich und sorgfältig vorgenommen und von der zweiten Instanz willkürfrei auf ihre Rechtmässigkeit überprüft. Es ist nicht willkürlich, wenn beide kantonalen Instanzen davon ausgehen, der Beschwerdeführer habe keine glaubhafte eigene Version der Geschehnisse dargelegt, während insbesondere die tatnahen Aussagen der Strafantragsstellerin konstant, detailreich und stimmig seien. Daran vermag unter Willkürgesichtspunkten auch das Aussageverhalten der Strafantragsstellerin an der erstinstanzlichen Hauptverhandlung nichts zu ändern, zumal diese unbestrittenermassen an einer geistigen Beeinträchtigung leidet und die erstinstanzliche Hauptverhandlung rund eineinhalb Jahre nach den Ereignissen stattfand. Das Kantonsgericht legte zudem dar, dass es der Geschädigten verständlicherweise peinlich war, an der Hauptverhandlung vor vielen fremden Personen über die Vorfälle zu sprechen. Der Beschwerdeführer verpasst es auch diesbezüglich, sich mit den überzeugenden Erwägungen der ersten Instanz auseinanderzusetzen. Der Schuldspruch wegen mehrfacher sexueller Belästigung verletzt kein Bundesrecht.