Citation: 5P.367/2006 21.03.2007 E. A

Durch Urteil des Bezirksgerichts B._______ vom 8. September 2005 wurde die von Y.A._______ (Ehemann) und X.A._______ (Ehefrau) am 2. Mai 1992 geschlossene Ehe geschieden. Die elterliche Sorge über die Kinder M._______, geboren 1992, N._______, geboren 1995, O._______, geboren 1996, und P._______, geboren 1998, wurde der Mutter zugeteilt, und Y.A._______ wurde verpflichtet, an den Unterhalt der vier Kinder monatliche Beiträge von je Fr. 725.-- zu zahlen. Wegen mangelnder Leistungsfähigkeit des Ehemannes verzichtete das Bezirksgericht hingegen, X.A._______ einen persönlichen Unterhaltsbeitrag zuzusprechen. Beide Parteien appellierten, Y.A._______ unter anderem mit dem Begehren, es sei festzustellen, dass er infolge Leistungsunfähigkeit (auch für die Kinder) keine Unterhaltsbeiträge zu zahlen habe, X.A._______ unter anderem mit dem Antrag, die Kinderunterhaltsbeiträge auf monatlich Fr. 1'000.-- zu erhöhen. Das Kantonsgericht Basel-Landschaft (Abteilung Zivil- und Strafrecht) hiess die Appellation von Y.A._______ am 6. Juni 2006 teilweise gut und änderte den erstinstanzlichen Entscheid unter anderem insofern ab, als es die Unterhaltsbeiträge für die Kinder auf je Fr. 420.-- herabsetzte (Dispositiv-Ziff. I/5).