Citation: U 275/06 25.01.2007 E. A

R.________, geboren 1949 und gelernter Metzger, war als Vertreter in der Firma X.________ angestellt und bei der Basler Versicherungs-Gesellschaft (heute: Basler-Versicherungen; nachfolgend: Basler) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 16. Januar 1994 erlitt er als Lenker eines VW-Busses eine Frontalkollision mit einem entgegenkommenden überholenden VW-Polo, bei der er sich am rechten Fuss prellte. Da sich in der Folge Kopfschmerzen und weitere Beschwerden einstellten, konsultierte er am 18. Januar 1994 den Hausarzt Dr. med. F.________, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, welcher eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) (frontales Schleudertrauma) diagnostizierte. Die Basler erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Taggeld, Heilbehandlung). Nach dem 3. April 1994 nahm R.________ die Arbeit wieder voll auf, wobei er sich verschiedentlich erneut in Behandlung begeben musste. Am 3. Mai 2002 meldete die Arbeitgeberin der Basler einen Rückfall/Spätfolgen an. Diese beauftragte das Zentrum für Medizinische Begutachtung (ZMB) mit einer umfassenden Expertise (vom 8. Mai 2003). Gestützt auf deren Aussagen lehnte die Basler mit Verfügung vom 2. Juni 2003 die Übernahme weiterer Versicherungsleistungen und die Ausrichtung einer Integritätsentschädigung ab, weil es sich bei den geklagten Beschwerden nicht mehr um Folgen des Unfalles vom 16. Januar 1994 handle. Sie bestätigte dies mit Einspracheentscheid vom 2. März 2005.