Citation: 2C_312/2019 E. 2.2.3

2.2.3. Entgegen der Auffassung der Veranlagungsbehörde gibt der angefochtene Entscheid keinen Grund zur Annahme, die Vorinstanz habe gegen die ihr obliegende Begründungspflicht und dadurch gegen Art. 29 Abs. 2 BV verstossen. Die vorinstanzlichen Erwägungen zum Kostenpunkt sind zwar knapp gehalten, sie enthalten das Wesentliche aber durchaus und bringen - im Verbund mit den vorangestellten materiellen Erwägungen - unmissverständlich zum Ausdruck, weshalb die Verfahrenskosten auf das KStA/SG zu überwälzen seien. So geht die Vorinstanz zweifelsfrei davon aus, dass die Verwaltungsrekurskommission keinen Rückweisungsentscheid hätte fällen müssen, wenn ihr die streitbetroffene Veranlagungsverfügung nur vorgelegen hätte. Entsprechend wäre das KStA/SG, so die Meinung der Vorinstanz, bereits vor der Verwaltungsrekurskommission zu ihrem Recht gekommen. Die Rüge ist mithin unbegründet.