Citation: 1C_227/2015 E. 2.2.2

2.2.2. Die Begründungspflicht, welche vom Beschwerdeführer als missachtet gerügt wird, ist ein wesentlicher Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Gehör. Sie soll verhindern, dass sich die Behörde von unsachlichen Motiven leiten lässt, und sie soll es dem Betroffenen erlauben, den Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies ist nur möglich, wenn sowohl er wie auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheids ein Bild machen können. In diesem Sinn müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sich ihr Entscheid stützt. Dies bedeutet indessen nicht, dass sie sich ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 136 I 229 E. 5.2 S. 236). Die Vorinstanz ist in ihrem ausführlich begründeten Urteil ihrer Begründungspflicht nachgekommen. Sie hat sich mit den entscheiderheblichen Einwänden des Beschwerdeführers befasst und dargelegt, aus welchen Gründen sie die Beschwerde abgewiesen hat. Insbesondere hat sie ausgeführt, weshalb sie die Einschätzung der kantonalen Denkmalpflege im Schreiben vom 2. Juli 2013 (vgl. hierzu nachfolgend E. 5.2) als überzeugend erachtet hat. Auf die Stellungnahme des Bündner Heimatschutzes vom 17. August 2011 musste die Vorinstanz nicht im Detail eingehen, da diese nicht im vorliegenden Verfahren abgegeben wurde, sondern sich auf ein früheres Bauprojekt bezog; insbesondere lag damals noch kein Gebäudeinventar vor (vgl. Sachverhalt lit. A. am Anfang).