Citation: 6B_232/2016 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Aussprechung eines dreijährigen Berufsverbots. Er macht geltend, die Vorinstanz habe nicht berücksichtigt, dass er seit Beginn des Verfahrens mit einem administrativen Berufsausübungsverbot von der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich belegt sei. Würde mit Rechtskraft des Strafurteils zusätzlich ein dreijähriges Berufsverbot gestützt auf Art. 67 aStGB ausgesprochen, wäre ihm die Tätigkeit als Pfleger während insgesamt acht Jahren untersagt. Es gehe nicht an, dass das Berufsverbot gewissermassen verdoppelt bis verdreifacht werde, weshalb von einem Verbot gestützt auf Art. 67 aStGB abzusehen sei. Allenfalls sei ein solches auf höchstens ein Jahr zu begrenzen.