Citation: 2C_406/2014 E. A

A.________ ist griechischer Staatsbürger. Er wurde im Januar 1990 in der Schweiz geboren und ist hier bei seiner Familie aufgewachsen. Im Februar 1997 erhielt er die Niederlassungsbewilligung. Im November 2008 kollidierte der von A.________ innerorts mit stark übersetzter Geschwindigkeit gelenkte Personenwagen mit einem aus der Gegenrichtung kommenden Personenwagen. Durch den Aufprall wurde der Lenker des entgegenkommenden Fahrzeuges leicht, dessen Beifahrerin schwer und die auf dem Rücksitz mitfahrende B.________ tödlich verletzt. A.a. Das Departement des Innern des Kantons Solothurn entzog A.________ nach dem Vorfall den Führerausweis wegen charakterlicher Nichteignung als Motorfahrzeuglenker auf unbestimmte Zeit. Nach einer Überprüfung seiner Fahreignung mittels einer verkehrspsychologischen Untersuchung wurde der Führerausweisentzug mit Verfügung vom 6. September 2011 unter Auflage, nur mit einem Datenaufzeichnungsgerät ausgerüstete Fahrzeuge zu führen, aufgehoben. Seit Januar 2012 ist er wieder im Besitz des Führerausweises. A.b. Das Obergericht des Kantons Solothurn verurteilte A.________ im März 2012 in zweiter Instanz wegen (eventual) vorsätzlicher Tötung, (eventual) vorsätzlicher schwerer und einfacher Körperverletzung sowie mehrfacher grober Verletzung der Verkehrsregeln zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren. Eine gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde wies das Bundesgericht mit Urteil vom 6. Mai 2013 (6B_463/2012) ab, soweit es darauf eintrat. Den Strafvollzug trat A.________ am 14. Oktober 2013 an.