Citation: 4C.20/2002 18.06.2002 E. B

Am 8. August 1991 erschien C.________ bei der Klägerin und erklärte, er und seine Ehefrau seien nicht in der Lage, den gesamten Kaufpreis kurzfristig bereit zu stellen. Er legte der Klägerin einen von ihm vorbereiteten und mit seiner Unterschrift versehenen Darlehensvertrag über Fr. 145'000.-- vor, in welchem er und seine Frau als Darlehensnehmer aufgeführt waren. Die Klägerin unterzeichnete als Darlehensgeberin. Am 20. August 1991 liess C.________ von seinem Konto bei der Appenzell-Inerrhodischen Kantonalbank Fr. 53'000.-- an das Grundbuchamt sowie mit Valuta vom 21. August 1991 Fr. 145'650.-- auf das Konto des Ehepaars A.________ überweisen. Wenige Tage später verlangte C.________ von der Klägerin telefonisch die Rückzahlung, weil die Überweisung irrtümlich erfolgt sei. Die Klägerin kam diesem Begehren nach. Der Betrag wurde darauf am 2. September 1991 dem Konto C.________s rückvergütet. Die Klägerin kündigte den Darlehensvertrag und verlangte die Rückzahlung des Darlehens. Die Beklagte verweigerte eine Zahlung und erhob auf Betreibung hin Rechtsvorschlag. Die Ehe zwischen B.________ und C.________ ist heute geschieden.