Citation: 8C_440/2016 E. 3.1.1

3.1.1. Das kantonale Gericht hat erkannt, dass zur Beurteilung des Gesundheitszustands und der Arbeits (un) fähigkeit auf das in allen Teilen beweiskräftige Gutachten der Dres. med. D.________ und E.________ vom 7. Mai 2015 abzustellen war. Es hat sich einlässlich mit den im bundesgerichtlichen Verfahren wiederholten, die Beweiskraft der Expertise in Frage stellenden Einwänden auseinandergesetzt. Der Umstand, dass Dr. med. D.________ die Versicherte am 6. September 2011 konsiliarisch wegen der Schmerzen im Bereich des rechten Mittelfusses untersucht hatte, begründete keinen Ausstands- oder Ablehnungsgrund, als medizinischer Gutachter tätig zu sein. Weiter hat die Vorinstanz erkannt, dass der behandelnde Psychiater B.________ und Dr. phil. klin. psych. C.________ zur Frage, inwieweit die Versicherte bei der Führung des Haushalts arbeitsunfähig war, deren Angaben übernahmen, weshalb mit ihren Ausführungen schon aus diesem Grund keine Zweifel am Gutachten der Dres. med. D.________ und E.________ zu begründen waren. Sodann hat das kantonale Gericht festgestellt, dass der psychiatrische Sachverständige in Übereinstimmung mit den behandelnden Ärzten und Fachpersonen keine Anhaltspunkte fand, aufgrund welcher eine zusätzliche neurologische und neuropsychologische Abklärung nötig gewesen war. Nicht einzusehen war, dass die Symptomatik der psychiatrisch festgestellten depressiven Störung stark schwankend auftrat und daher von den medizinischen Sachverständigen lediglich im Sinne einer Momentaufnahme habe erfasst werden können, zumal die Versicherte selber von einem chronifizierten und damit verfestigten Zustand ausging. Dass sie trotz psychiatrischer Empfehlung eine Therapie mit antidepressiv wirkenden Analgetika ablehnte, war auch mit Blick auf den (inaktiven) Morbus Crohn mit den damit verbundenen Ängsten wenig nachvollziehbar. Insgesamt war die Versicherte ausgehend von der Einschätzung der Gutachter Dres. med. D.________ und E.________ ab 1. Oktober 2014 im Aufgabenbereich (Haushalt) als vollständig arbeitsfähig zu betrachten.