Citation: 8C_521/2020 E. 5.3

5.3. Der monatliche Bruttolohn der Beschwerdeführerin belief sich auf Fr. 4000.-. Aus dem Jahreslohnkontoblatt der Arbeitgeberin ergibt sich weiter, dass diese der Beschwerdeführerin im Januar 2016 einen Bruttolohn von Fr. 4031.50 (Monatslohn plus Sonntagszulagen), im Februar 2016 einen Bruttolohn von Fr. 1305.20, im März 2016 einen Bruttolohn von Fr. 4069.50 und im April 2016 einen Bruttolohn von Fr. 800.- ausrichtete. Im Mai und Juni 2016 erfolgten keine Zahlungen. Erst im Juli 2016 (Fr. 1689.25), August 2016 (Fr. 1600.-) und Oktober 2016 (Fr. 1100.-) kamen Zahlungen hinzu, welche als Lohnkorrekturen deklariert sind. Insgesamt erhielt die Beschwerdeführerin demnach im Jahr 2016 einen Bruttolohn von Fr. 14'595.45, was den Angaben im Individuellen Konto (IK) entspricht und auch die Vorinstanz so feststellte. In den Akten findet sich ferner eine Lohnaufstellung der Arbeitgeberin vom 22. August 2016. Darin werden unter anderem eine "Lohnzahlung nach OR Fr. 4'000.00 brutto während 60 Tagen Krankheit = Fr. 8'000.00", ein Ferienguthaben von Fr. 918.50 entsprechend 6,8 Tagen sowie Lohn für Arbeitstage im Januar 2016 in der Höhe von Fr. 1153.45 aufgeführt. Demnach bestand gemäss übereinstimmender Auffassung der Beschwerdeführerin und der B.________ GmbH eine Lohnfortzahlungspflicht bei Krankheit während 60 Tagen, was die Vorinstanz bei ihrer Beweiswürdigung hätte berücksichtigen müssen.