Citation: 8C_213/2017 E. 2.2.2

2.2.2. Ebenso wenig ist bei der Beurteilung der Adäquanz vorhandener psychischer Folgeschäden des versicherten Unfallereignisses eine Bundesrechtsverletzung auszumachen. Bei lediglich unterschiedlicher Bewertung einzelner Adäquanzkriterien - hier der besonders dramatischen Begleitumstände des Unfallgeschehens sowie der besonderen Art der erlittenen Verletzung und ihrer Eignung, psychische Fehlreaktionen auszulösen - müsste eine Beschwerde führende Partei darlegen, weshalb und inwiefern die beanstandete, von ihrer eigenen abweichende Einschätzung durch die Vorinstanz bundesrechtswidrig sein oder allenfalls auf unrichtigen Sachverhaltsfeststellungen beruhen sollte. Analog hat dies bezüglich der Einstufung des Unfallereignisses nach dessen Schweregrad zu gelten. Andere Gründe für eine erfolgversprechende Beschwerdeerhebung fallen auch im Unfallversicherungsrecht nicht in Betracht, wo keine Bindung an die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung besteht (E. 1.1 hievor). Solche Rügen aber werden vom Beschwerdeführer entweder gar nicht erst erhoben oder dann nicht stichhaltig begründet.