Citation: 2F_25/2022 E. 2.2.3

2.2.3. Es ist nicht auszuschliessen, dass der Gesuchsteller auch Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG anzurufen wünscht. Danach kann in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten die Revision eines (bundesgerichtlichen) Entscheids auch verlangt werden, wenn die um Revision ersuchende Person nachträglich erhebliche Tatsachen erfährt und/oder entscheidende Beweismittel auffindet, die sie im revisionsbetroffenen Verfahren - trotz sorgfältiger Verfahrensführung - nicht hatte beibringen können (unechte Noven). Unter dem Titel von Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG können mithin ausschliesslich Sachverhaltselemente angerufen werden, die einerseits rechtserheblich sind und von welchen die um Revision ersuchende Person erst nachträglich - d.h. nach Abschluss des Schriftenwechsels im bundesgerichtlichen Verfahren - erfahren hat. Ausgeschlossen sind Tatsachen und Beweismittel, die erst nach dem Entscheid entstanden sind (echte Noven; Urteil 2F_1/2022 vom 16. März 2022 E. 3.4). Im vorliegenden Verfahren verweist der Steuerpflichtige ausschliesslich auf unzulässige echte Noven, indem er auf einen Nichteintretensentscheid vom 5. Mai 2022 des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) und die jüngsten Schritte im Rechtsöffnungsverfahren hinweist. Diese Sachumstände haben sich nach dem revisionsbetroffenen Urteil ereignet. Sie lassen sich nicht unter Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG subsumieren.