Citation: 6B_278/2017 E. 3

Zum adäquaten Kausalzusammenhang hält die Vorinstanz zusammengefasst fest, für die Beschwerdeführer sei vorhersehbar gewesen, dass ihre Pflichtverletzungen zu der Wegnahme des Zwischenholms und des Bordbretts beim Seilzugfeld und damit auch zu einem Unfall in der Art des vorliegend eingetretenen führen würden. Ein Mitverschulden des Beschwerdegegners oder seines Bruders sei nicht erkennbar (angefochtenes Urteil E. 4.1 S. 20 f.). Ihre Kritik an der vorinstanzlichen Würdigung begründen die Beschwerdeführer mit vom willkürfrei festgestellten Sachverhalt abweichenden tatsächlichen Behauptungen. Auch halten sie ausdrücklich fest, die Annahme der Vorinstanz, ein Unfall sei vorhersehbar, wenn man die instruierten Sicherheitsvorschriften nicht durchsetze, sei die logische Konsequenz ihrer Feststellungen und an sich generell auch richtig. Auf die Frage der Vorhersehbarkeit der Körperverletzung ist damit nicht weiter einzugehen. Soweit sie andernorts in ihrer Beschwerde ausführen, die Vorinstanz habe ein allfälliges Mitverschulden des Beschwerdegegners und seines Bruders nicht geprüft, ist die Rüge nach dem Gesagten unbegründet. Insgesamt sind die Rügen der Beschwerdeführer gegen den Schuldspruch wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung unbegründet.