Citation: 8C_985/2009 23.04.2010 E. 3

Auf Grund einer sorgfältigen Würdigung der Aktenlage hat das kantonale Gericht mit in allen Teilen überzeugender Begründung, worauf verwiesen wird, zutreffend erkannt, dass über den Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 30. November 2007 hinaus keine organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolgen mehr feststellbar waren. Von solchen kann erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abklärungen bestätigt wurden und die hiebei angewendeten Untersuchungsmethoden wissenschaftlich anerkannt sind (SVR 2010 UV Nr. 6 S. 25, 8C_216/2009 E. 2 mit Hinweisen). Klinische Befunde wie Verhärtungen und Verspannungen der Muskulatur, Druckdolenzen im Nacken, Einschränkungen der HWS-Beweglichkeit sowie Nackenverspannungen bei Streckhaltung der HWS lassen für sich allein nicht auf ein klar fassbares unfallbedingtes organisches Korrelat des geklagten Beschwerdebildes schliessen (Urteil 8C_736/2009 vom 20. Januar 2010 E. 3.2 mit Hinweis auf SVR 2009 UV Nr. 18 S. 69, 8C_744/2007 E. 4.5 und 4.6; vgl. auch Urteil 8C_945/2008 vom 8. April 2009 E. 6.2 mit Hinweisen). Entgegen der wiederholt vorgetragenen Sachverhaltsdarstellung des Versicherten hat er sich anlässlich des Unfalles vom 4. Dezember 2006 nicht "schwer verletzt", sondern ausschliesslich - aber immerhin - auf der linken Seite eine Rippenserienfraktur II-VIII sowie einen Hämatopneumothorax zugezogen. Diese einzigen somatischen Unfallfolgen heilten rasch ab, so dass er nach dem stationären Spitalaufenthalt bereits am 17. Dezember 2006 "in gutem Allgemeinzustand beschwerdearm nach Hause entlassen" werden konnte. Trotz eingehender spezialmedizinischer Untersuchungen liessen sich die in zunehmendem Umfang und Ausmass geklagten Befindlichkeitsstörungen organisch nicht objektivieren. Eine mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit unfallkausale, auf Grund objektivierbarer struktureller Befunde organisch ausgewiesene Schulterverletzung hat das kantonale Gericht nach Lage der Akten zu Recht ausgeschlossen, ohne dass von ergänzenden Abklärungen diesbezüglich neue Erkenntnisse zu erwarten wären. Was der Beschwerdeführer hiegegen vorbringt, ist unbegründet. Insbesondere legt er nicht dar und sind keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass in Bezug auf die rein somatischen Unfallfolgen von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung ab 1. Dezember 2007 noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten war (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG). Beweismässige Weiterungen bezüglich der natürlichen Kausalität erübrigen sich, wenn - wie hier (vgl. nachfolgend E. 4) - die adäquate Kausalität zu verneinen ist (Urteil 8C_644/2009 vom 17. März 2010 E. 4.1 mit Hinweis; vgl. auch BGE 135 V 465 E. 5.1 S. 472 und Urteil 8C_893/2009 vom 5. Dezember 2009 E. 5.2).