Citation: 8C_518/2008 12.12.2008 E. A

Der 1954 geborene V.________ war beim Theater X.________ als Bühnenarbeiter angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert, als ihm - gemäss Schadenmeldung vom 19. Oktober 2005 - am 14. Februar 2005 beim Aufstellen eines Bühnenbildes eine Dekorationswand auf Nacken und Rücken fiel. Der am 17. Februar 2005 aufgesuchte Dr. med. B.________, FMH Innere Medizin und Rheumatologie, stellte ein akutes lumboradikuläres Reizsyndrom in etwa S1 links bei Fehlform/Fehlhaltung mit antalgischer Fehlhaltung (Shift) nach rechts und degenerativen sowie funktionellen Veränderungen mit tieflumbalen Osteochondrosen, insbesondere lumbosakral fest (Bericht vom 22. Februar 2005). Dr. med. B.________ wies V.________ dem Neurochirurgen Dr. med. S.________ zu, welcher mittels Verlaufs-MRI vom 11. März 2005 eine linksseitige paramediane Diskushernie L4/5 mit deutlich nach kaudal luxierendem freien Sequester und Bedrängung der Nervenwurzel L5 links diagnostizierte (Bericht vom 15. März 2005). Wegen zunehmender Rückenschmerzen erfolgte ein vom 17. bis 26. März 2005 dauernder Aufenthalt im Spital Y.________, wobei die behandelnden Ärzte ein lumboradikuläres Schmerz- und sensomotorisches Ausfallsyndrom L5 links festhielten (Bericht vom 5. April 2005). Nach einer ärztlichen Beurteilung ihres Kreisarztes Dr. med. A.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, vom 28. Juli 2006, schloss die SUVA den Fall auf den 17. März 2005 mangels Unfallkausalität der fortbestehenden Beschwerden ab und übernahm für die Zeit vom 14. Februar bis 17. März 2005 die Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen (Verfügung vom 2. August 2006). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 6. September 2006 fest.