Citation: 9C_154/2023 E. 3.3.1

3.3.1. Zur Beraterin 1hat die Vorinstanz festgestellt, dass ein Mandatsvertrag vom 12. Juni 2014, eine Zusatzvereinbarung vom 25. Juli 2018, ein "erster Nachtrag vom 20. Februar 2019" (unterschrieben nur seitens der Auftraggeberinnen) und ein zweiter Nachtrag (von keiner Partei unterzeichnet) vorliege. Mit Rechnung vom 28. Mai 2019, aus welcher keine Angaben zum Leistungszeitraum hervorgingen, habe die Beraterin 1 ein Erfolgshonorar von EUR 540'000.- fakturiert. Dem Mandatsvertrag vom 12. Juni 2014 zufolge seien folgende Leistungen zu erbringen gewesen: "Organisation und Management des gesamten Prozesses, die Durchführung einer Marktanalyse und der Identifikation und Ansprache potenzieller Käufer, die Evaluierung der Finanzplanung, die Erstellung eines Teasers, eines Verkaufsmemorandums und die Durchführung von Managementpräsentationen, Unternehmensbewertungen und Sensitivitätsanalysen zur Bestimmung eines angemessenen Verkaufspreises, die Einholung von Erwerbsangeboten seitens potenzieller Interessenten und die Unterstützung bei deren Bewertung, die Organisation und die Durchführung der Due Diligence sowie die Unterstützung und Begleitung von Vertragsverhandlungen mit ausgewählten Interessenten." Das Bundesverwaltungsgericht hat den Mandatsvertrag vom 12. Juni 2014, insbesondere dessen Ziff. 2 ("Dauer/Zeitplan/Auflösung"), einer Auslegung unterzogen, den Bestand einer Klausel zu einem Erfolgshonorar festgestellt (Ziff. 3.2 des Mandatsvertrags) und gefolgert, dass der Vertrag insgesamt auf einen "eigentlichen Zeitplan und periodische Leistungen" hindeute. Dementsprechend habe die Erbringung der Beratungsleistungen sich "gleichmässig über den gesamten Vertragszeitraum" erstreckt. Hinzu komme, dass das Erfolgshonorar "in den Nachträgen zum Mandatsvertrag ohnehin in ein pauschales Honorar abgeändert" worden sei (angefochtenes Urteil, E. 5.2.1.3).