Citation: 2C_1038/2017 E. 4.2

4.2. Gemäss Art. 29a BV hat jede Person bei Rechtsstreitigkeiten Anspruch auf Beurteilung durch eine richterliche Behörde. Die Rechtsweggarantie unterliegt jedoch dem Verfahrensrecht und besteht nur im Rahmen der jeweils geltenden Prozessordnung. Sie verbietet nicht, das Eintreten auf einen formellen Rechtsbehelf von der Einhaltung der üblichen Sachurteilsvoraussetzungen abhängig zu machen (BGE 137 II 409 E. 4.2 S. 411; BGE 136 I 323 E. 4.3 S. 328; Urteile 2C_703/2009 und 2C_22/2010 vom 21. September 2010 E. 4.4.2). Die Einhaltung der Beschwerdefrist stellt eine Eintretensvoraussetzung dar. Wird eine Beschwerde verspätet eingereicht, sind nicht alle Eintretensvoraussetzungen erfüllt und der Beschwerdeführer kann sich nicht mit Erfolg auf seinen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) und auf die Rechtsweggarantie (Art. 29a BV) berufen. Unbehelflich ist auch die Berufung auf Art. 6 und 13 EMRK, zumal diese Bestimmungen keinen über Art. 29 und 29a BV hinaus gehenden Schutz bieten (BGE 130 I 312 E. 1.1 S. 317; Urteil 2C_684/2015 vom 24. Februar 2017 E. 6.1).