Citation: 8C_696/2007 04.09.2008 E. 4

Umstritten ist hinsichtlich des rechtserheblichen Sachverhalts insbesondere, inwiefern sich der erhebliche neurologische Vorzustand auf die gutachterlich festgestellten gesundheitlichen Beeinträchtigungen auswirken, oder mit anderen Worten, ob der Status quo sine spätestens im August 2006 erreicht war. Die Gutachter des Spitals Y.________ haben eine deutliche Einschränkung der geistigen Leistungsfähigkeit ermittelt und angesichts der guten Dokumentation des Vorunfallzustandes keine andere Ursache ausmachen können. Prof. Dr. med. K.________ ist dabei letztlich überzeugend zur Erkenntnis gelangt, es sei überwiegend wahrscheinlich, dass die Patientin beim Unfall eine milde traumatische Hirnschädigung erlitten habe, respektive, dass das bereits vorgeschädigte Gehirn auf Grund der äusserst geringen neuen Schädigung zur Dekompensation gekommen sei. Er stellte eine richtungsweisende Verschlechterung fest. Es ist daher davon auszugehen, dass das Unfallereignis zumindest eine - rechtsprechungsgemäss für die Bejahung der natürlichen Kausalität genügende (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125 mit Hinweisen) - Teilursache für die vorhandenen - zusätzlichen - gesundheitlichen Einschränkungen darstellen dürfte, weshalb der adäquate Kausalzusammenhang nach Massgabe der in BGE 117 V 359 E. 6 S. 366 ff. dargelegten, mit erwähntem Urteil BGE 134 V 109 E. 10 S. 126 modifizierten Grundsätze zu prüfen ist.