Citation: 8C_492/2020 E. 11.2

11.2. In diesem Punkt ist der vorinstanzliche Entscheid vom 12. Dezember 2017 nicht unhaltbar, auch wenn dem Präsidenten der Behörde X._______ die von ihm als "vewaltungsinterne notorische Tatsache" bezeichnete morgendliche Postabholzeit bekannt gewesen sein mag und die gegenteilige vorinstanzliche Begründung diesbezüglich somit nicht zutrifft (vgl. E. 10.1.2 hiervor). Gestützt auf die in E. 7.3.5 des vorinstanzlichen Entscheides vom 12. Dezember 2017 umschriebene besondere Vertrauensstellung der Beschwerdeführerin (Bewirtschaftung des Time-Tools, Funktion als Kanzleileiterin; E. 10.1.2 hiervor) musste von ihrem Vorgesetzten aber nicht verlangt werden, dass er ihre Arbeitszeiterfassung kontrollierte, wie dies vom Beschwerdegegner in der Beschwerdeantwort zu Recht geltend gemacht wird. Nach dem Gesagten erachtete die Vorinstanz das Nachschieben des Kündigungsgrundes der Stempeluhrmanipulationen zu Recht als zulässig.