Citation: 5D_167/2020 E. 4.4

4.4. Hinsichtlich seines Ausstandsgesuchs gegen das Obergericht macht der Beschwerdeführer geltend, es gehe um eigene Forderungen der urteilenden Behörde. Er legt jedoch nicht dar, weshalb die auf das Urteil 5D_201/2017 vom 13. Februar 2018 E. 3.1 gestützte Erwägung des Obergerichts falsch sein soll, wonach keine Verletzung von Art. 30 Abs. 1 BV vorliegt, wenn der Richter bei demjenigen Kanton angestellt ist, der in einem Verfahren als Partei auftritt, und dass von einem Richter genügende professionelle Distanz zum Staat zu erwarten ist, um unvoreingenommen zu urteilen, wenn der Staat am Verfahren beteiligt ist. Der Beschwerdeführer genügt den Rügeanforderungen nicht, wenn er dieses Urteil für nicht einschlägig und zudem für veraltet hält. Weshalb die Rechtsprechung gemäss jenem Bundesgerichtsurteil gegen die EMRK verstossen soll, legt er nicht dar. Ebensowenig genügt er den Rügeanforderungen, wenn er behauptet, er habe genügende Ausstandsgründe vorgetragen und sein Gesuch sei nicht trölerisch oder rechtsmissbräuchlich gewesen. Inwieweit das Obergericht schliesslich nicht genügend auf das Ablehnungsgesuch gegen den Bezirksgerichtspräsidenten eingegangen sein soll und weshalb das Obergericht in diesem Zusammenhang nicht auf andere Erwägungen (zum Ausstandsgesuch gegen das Obergericht bzw. dessen Mitglieder) hätte verweisen dürfen, legt der Beschwerdeführer nicht dar.