Citation: 6B_173/2016 E. 1.3.2

1.3.2. Die Vorinstanz setzt für einen einzigen Vorfall eine Einsatzstrafe von drei bis vier Jahren fest. Auf welchen Straftatbestand sich diese Einsatzstrafe bezieht, ist unklar. Eingangs der betreffenden Erwägung bezieht sich die Vorinstanz lediglich auf den sexuellen Anteil der Tathandlung. In der weiteren Begründung erwähnt sie sowohl den Tatbestand der sexuellen Nötigung als auch denjenigen der sexuellen Handlungen mit Kindern. Zum Zeitpunkt, in welchem die Vorinstanz die Einsatzstrafe beziffert, ist nur noch von sexueller Nötigung die Rede. Weil der Beschwerdeführer bei den einzelnen Vorfällen "mehrere Tatbestände" erfüllt habe, erhöht die Vorinstanz die Strafe in Anwendung von Art. 49 Abs. 1 StGB, ohne dabei anzugeben, aufgrund welcher Tatbestände dies genau erfolgt. Unklar ist insbesondere, ob, neben den Tatbeständen der Freiheitsberaubung und der Entführung, eine Erhöhung auch wegen sexueller Handlungen mit Kindern erfolgte. Die Strafzumessung der Vorinstanz ist somit nicht nachvollziehbar, weshalb der angefochtene Entscheid in diesem Punkt aufzuheben und die Sache zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen ist. Es erübrigt sich somit, auf die weiteren, in diesem Zusammenhang stehenden Rügen des Beschwerdeführers einzugehen.