Citation: 4A_484/2015 E. 4.2

4.2. Die vom Beschwerdeführer im Hinblick auf die Prüfung der Aussichtslosigkeit durch die Vorinstanz erhobenen formellen Rügen sind nicht stichhaltig. So der Vorwurf einer (willkürlichen) Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 und Art. 9 BV), indem sich die Vorinstanz mit seiner Rüge einer falschen Sachverhaltsfeststellung durch das Kreisgericht nicht beschäftigt habe. Es sei um die Feststellung des Kreisgerichts gegangen, er habe nicht behauptet, finanzielle Ansprüche gegen B.B.________ zu haben. Der Anspruch auf Begründung als Ausfluss des rechtlichen Gehörs verlangt, dass in einem Entscheid kurz die wesentlichen Überlegungen genannt werden, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die es sich stützt. Nicht erforderlich ist indessen, dass sich der Entscheid mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Es genügt, wenn der Entscheid gegebenenfalls sachgerecht angefochten werden kann (BGE 141 III 28 E. 3.2.4 S. 41; 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188; je mit Hinweisen). Die Vorinstanz legte in ihrer Begründung ausführlich dar, welche Überlegungen sie für die Entscheidfindung anstrengte. Dies ermöglichte eine sachgerechte Anfechtung; einer Auseinandersetzung mit der erwähnten, vom Beschwerdeführer als unzutreffend beanstandeten Sachverhaltsfeststellung der Erstinstanz bedurfte es hierfür nicht. Die Vorinstanz soll sodann das Recht des Beschwerdeführers auf ein faires Verfahren (Art. 6 EMRK) verletzt haben, indem sie den Beklagten des Hauptverfahrens im Rahmen des Verfahrens der unentgeltlichen Rechtspflege Gelegenheit gegeben habe, insgesamt drei Stellungnahmen einzureichen, welchen diese umfangreiche Akten beigelegt hätten. Weiter begründet der Beschwerdeführer die Verfassungsrüge nicht und es ist daher nicht klar, worin er die Verletzung des Fairnessprinzips genau sieht. Damit genügt er den Anforderungen an eine Rüge betreffend Verletzung von Grundrechten (vgl. E. 2 hiervor) nicht, weshalb nicht darauf einzutreten ist. Soweit er damit allenfalls eine unzulässige Ungleichbehandlung geltend machen wollte, wäre ihm zudem entgegen zu halten, dass gemäss den Feststellungen der Vorinstanz zum Prozesssachverhalt (vgl. Ziff. A.b hiervor) er selber auch dreimal Stellung genommen hat.