Citation: 1C_681/2019 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid ausgeführt, gemäss § 13 Abs. 1 AbtrG/ZH könne ein Unfreiwilligkeitszuschlag bis zu 20 % des Verkehrswerts gewährt werden. Dieser Zuschlag gleiche nicht wirtschaftliche Einbussen aus, sondern bilde den Gegenwert für die affektiven Bindungen des Eigentümers bzw. der Eigentümerin an sein bzw. ihr Hab und Gut. Der Zuschlag werde nicht allgemein bei unfreiwilliger Landabtretung gewährt; vielmehr würden damit besondere Beeinträchtigungen der persönlichen Verhältnisse abgegolten, welche die enteignete Person durch den zwangsweisen Entzug ihres Eigentums erleide. Vorliegend sei das Begehren um Zusprechung eines Unfreiwilligkeitszuschlags unbegründet. Der Verlust eines schmalen Landstreifens von nur gerade rund 22 m² sei ein ausgesprochen leichter Eingriff, der weder den bestehenden Gewerbebetrieb noch das Wohnen noch eine allfällige zusätzliche bauliche Nutzung des Grundstücks in irgendeiner Weise beeinträchtige. Der Beschwerdeführer substanziiere im Weiteren nicht näher, dass die Bank aufgrund der Landabtretung das Hypothekardarlehen kündigen könnte; dies widerspreche zudem jeglicher Erfahrung. Gemessen am Wert der betroffenen Liegenschaft von gut Fr. 800'000.-- falle es für die Kreditgeberin nicht ins Gewicht, ob die abgetretenen 22 m² zum höheren Ansatz von Fr. 890.-- pro m² oder zum tieferen von Fr. 590.-- pro m² vergütet würden. Die durch Schuldbrief gesicherte Darlehensforderung der Bank belaufe sich im Übrigen gemäss dem Kaufvertrag vom 30. Juni 2017 auf lediglich Fr. 80'000.--.