Citation: 9C_466/2018 E. 3

Die Vorinstanz erwog, in somatischer Sicht sei bei der Versicherten wohl von einem unveränderten Gesundheitszustand auszugehen. Eine genauere Prüfung erübrige sich, weil es im massgebenden Vergleichszeitraum jedenfalls bei den psychischen Verhältnissen zu einer revisionsrechtlich erheblichen Verbesserung gekommen sei. Ein Revisionsgrund sei ausgewiesen und der medizinische Sachverhalt ohne Bindung an frühere Einschätzungen festzustellen. Mit den Gutachtern Dres. med. B.________ und C.________ sei davon auszugehen, dass der Versicherten zwar ihre angestammte Tätigkeit im Reinigungsdienst nicht mehr zumutbar sei, in jeder körperlich leichten Tätigkeit aber eine Arbeitsfähigkeit von 80 % bestehe. Da die Beeinträchtigung psychisch begründet sei, stelle sich die Frage, ob der diagnostizierten leichten Depression invalidisierende Bedeutung zukomme. Die zu diesem Zweck vorgenommene Indikatorenprüfung zeige, dass die Versicherte funktionell nicht schwer eingeschränkt und ihr Verhalten nicht in allen Teilen konsistent sei. Dies führe zum Ergebnis, dass der gutachterlichen Beurteilung, wonach eine psychisch bedingte Einschränkung der Leistungsfähigkeit von 20 % bestehe, nicht gefolgt werden könne. Es liege keine invalidisierende psychische Gesundheitsstörung vor. Die Versicherte sei in einer behinderungsangepassten, vorwiegend sitzenden Tätigkeit voll arbeitsfähig. Nach der Einkommensvergleichsmethode (Valideneinkommen von Fr. 67'507.-; Invalideneinkommen von Fr. 54'517.-) resultiere ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 19.2 %.