Citation: 1C_119/2020 E. 4.2

4.2. Diese Rüge ist unbegründet. Der Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV gewährleistet als persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht, dass Verfahrensparteien vor Ergehen des Entscheids ihren Standpunkt wirksam einbringen können. Insbesondere haben sie das Recht auf Äusserung zur Sache und darauf, dass ihre Vorbringen gehört, geprüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt werden; ebenso haben sie das Recht auf Abnahme erheblicher sowie rechtzeitig und formrichtig angebotener Beweise (vgl. BGE 140 I 99 E. 3.4; 136 I 229 E. 5.2; je mit Hinweisen; GEROLD STEINMANN, in: Die schweizerische Bundesverfassung, St. Galler Kommentar, 3. Aufl. 2014, N. 42 zu Art. 29 Abs. 2 BV). Vorliegend hatte die Vorinstanz unbestrittenermassen bereits an ihrer Sitzung vom 16. September 2019 in Abwesenheit der Parteien den Entscheid gefällt, mithin knapp drei Monate vor der erwähnten ergänzenden Beweiseingabe des Beschwerdeführers. Ausstehend waren nurmehr Begründung und Eröffnung des Entscheids. Die Vorinstanz konnte die Eingabe daher nicht mehr in die Entscheidfindung einbeziehen. Der Beschwerdeführer macht sodann nicht geltend, dass sie mit der Entscheidfällung hätte zuwarten müssen. Solches ist auch nicht ersichtlich. Insbesondere hatte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer bereits mit Schreiben vom 26. Juni 2019 die Dupliken zugestellt und den Schriftenwechsel als abgeschlossen erklärt. Unter diesen Umständen durfte sie dem Beschwerdeführer die ergänzende Beweiseingabe mit Schreiben vom 12. Dezember 2019 ungelesen retournieren, ohne seinen Gehörsanspruch zu verletzen. Dass ihm im Zeitpunkt der Eingabe die bereits erfolgte Entscheidfällung offenbar nicht bekannt war, ist unerheblich und ändert daran nichts, ebenso sein Vorbringen, die fragliche Eingabe stütze seinen Standpunkt entscheidend.