Citation: 2C_809/2015 E. 4.4

4.4. Mit diesen Erwägungen hat die Vorinstanz das kommunale Recht ausgelegt, was vom Bundesgericht nur auf Willkür hin überprüft werden kann (vorne E. 2). Soweit die Beschwerdeführer überhaupt eine rechtsgenügliche Willkürrüge erheben, ist diese unbegründet: Die Überlegung, dass aus Rechtsgleichheitsgründen ein Wiederaufbau für eine Altbaute, für welche noch keine Anschlussgebühr erhoben wurde, einer Erweiterung gleichzustellen sei, ist durchaus nachvollziehbar und entspricht auch der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (Urteile 2P.78/2003 vom 1. September 2003 E. 3.6, in: RDAF 2005 I 594, ZBl 105/2004 S. 270; 2C_153/2007 vom 10. Oktober 2007 E. 5.3, in: RDAF 2009 I 480, ZBl 109/2008 S. 316; 2C_722/2009 vom 8. November 2010 E. 3.4, in: RDAF 2013 I 458, ZBl 113/2012 S. 85). Es ist deshalb nicht unhaltbar, wenn die Vorinstanz den Begriff von Art. 11.1 lit. a KonzReg so ausgelegt hat, dass auch für den Wiederaufbau einer Baute, für welche noch nie eine Anschlussgebühr erhoben wurde, eine Gebühr geschuldet ist. Folgerichtig wird die Gebühr entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer nicht bereits beim Inkrafttreten des KonzReg fällig, sondern erst beim Wiederaufbau, weshalb auch erst dann die Verjährungsfrist beginnen kann.