Citation: 2C_773/2015 E. 1

Die Stiftung X.________ war ab 1. Januar 2005 im Register der Mehrwertsteuerpflichtigen bei der ESTV eingetragen. Sie errichtete und betreibt das "Z.________" in U.________. Anlässlich einer Mehrwertsteuerkontrolle am 21. Januar 2013 kam die ESTV zum Schluss, dass die Stiftung X.________ im Zeitraum vom 1.1.2010-31.12.2012 mangels unternehmerischer Tätigkeit in Bezug auf die Inlandsteuer nicht steuerpflichtig sei. Sie erhob deshalb eine Steuernachforderung, welche die Stiftung X.________ unter Vorbehalt der Einsprache leistete. Die Einsprache dagegen wurde abgewiesen. Am 11. März 2015 erhob die Stiftung X.________ Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Im Rahmen des Verfahrens reichte die ESTV aufgrund des am 7. Mai 2015 ergangenen Bundesgerichtsurteils 2C_781/2014 (BGE 141 II 199) unaufgefordert eine Stellungnahme ein und beantragte teilweise Gutheissung. Am 11. August 2015 hiess das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde mit folgender Dispositiv-Ziff. 1 teilweise gut: "Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Dispositiv-Ziff. 1-3 des angefochtenen 'Einspracheentscheids' der ESTV werden aufgehoben. Die Sache wird im Sinne der Erwägungen zu ergänzenden Sachverhaltsabklärungen sowie zur Neuermittlung des von der Beschwerdeführerin für die Steuerperioden 2010 bis 2012 über ihre Selbstdeklarationen hinaus geschuldeten Betrages an Mehrwertsteuern (zuzüglich Verzugszins) bzw. der Vorsteuerabzugsberechtigung zurückgewiesen".