Citation: 1C_92/2021 E. A

A.a. In Dägerlen befindet sich ein Vielzweckbauernhaus, dessen Wohnteil zuletzt als Restaurant "U.________" genutzt worden ist (Gebäudevers.-Nr. 115 an der V.________strasse "..." im Dorfteil W.________). Die Liegenschaft ist im Inventar der schutzwürdigen Bauten, welches die Gemeinde im Jahr 2015 erstellt hat, nicht aufgeführt. Es ist ein Abbruch der genannten Liegenschaft geplant. Nach dem Abbruch sollen auf dem betreffenden Grundstück (Grundstück Kat.-Nr. 1747) zwei neue Mehrfamilienhäuser errichtet werden. Eine Abbruch- und Baubewilligung, welche für das genannte Projekt erteilt worden war, wurde während eines hängigen Rekursverfahrens von der Gemeinde widerrufen. A.b. In der Folge reichte die Bauherrschaft ein neues Baugesuch ein. Während die kommunale Baubehörde das neue Gesuch prüfte, erhob der Verein Zürcher Heimatschutz ZVH eine Aufsichtsbeschwerde bei der Baudirektion des Kantons Zürich. Mit Entscheid vom 25. Juli 2019 wies die Baudirektion die Aufsichtsbeschwerde ab. Zur Begründung führte sie insbesondere aus, nach konstanter Praxis werde auf Aufsichtsbeschwerden nicht eingetreten, wenn ein ordentliches Rechtsmittel erhoben werden könne. Zudem erklärte sie, das Inventar der Gemeinde Dägerlen aus dem Jahr 2015 sei in Bezug auf Qualität und Umfang vorbildlich. A.c. Mit Beschluss vom 2. Oktober 2019 erteilte der Gemeinderat Dägerlen der A.________ AG unter Auflagen und Nebenbestimmungen die baurechtliche Bewilligung für den Abbruch des Gebäudes Vers.-Nr. 115 (ehemaliges Restaurant "U.________") und den Neubau zweier Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage auf dem erwähnten Grundstück. Zugleich eröffnete er eine koordiniert erteilte Bewilligung der Baudirektion vom 19. Juni 2019 für das Bauen an einer Staatsstrasse und im Gewässerraum.