Citation: 5A_682/2022 E. 5.6

5.6. Insgesamt vermögen die vom Beschwerdeführer eingereichten, von sachverständigen Personen verfassten Berichte die Schlüssigkeit des behördlichen Gutachtens nicht in Frage zu stellen. Damit zielt letztlich auch der Vorwurf ins Leere, die Vorinstanz beseitige Diskrepanzen und Widersprüche im Gutachten gleich selber, ohne über das erforderliche Sachwissen zu verfügen. Es bleibt damit bei der vorinstanzlichen Feststellung, dass beim Beschwerdeführer eine mittelschwere bis schwere emotionale Reifungsstörung gegeben ist, die sich in einem schweren Abhängigkeitsverhältnis zu seiner Ehefrau äussert.