Citation: 2C_29/2024 E. 5.2

5.2. Diesbezüglich räumt die Vorinstanz ein, dass das Protokoll diverse Mängel aufweise, insbesondere undatiert sei, die genauen Personalien der Befragten ebenso wenig enthalte wie den Hinweis, ob sie als Auskunftsperson formlos zur wahrheitsgemässen Beantwortung der Fragen ermahnt worden sei oder nicht. Zudem seien die Fragen in der Tat teilweise suggestiv gestellt und das Protokoll lasse gesamthaft auf eine unprofessionelle Befragung schliessen. Die Fragen und das Protokoll seien der Befragten jedoch unbestrittenermassen übersetzt worden und sie habe Letzteres unterzeichnet. Da nicht geltend gemacht worden sei, dass die protokollierten Aussagen nicht B.________s Antworten enthielten und die festgestellten Mängel im Rahmen der Interessenabwägung als nicht derart schwerwiegend erachtet worden seien, dass sie die Interessen an der Wahrheitsfindung überwiegten und eine Unverwertbarkeit des Protokolls rechtfertigten, sei dieses entgegen dem Antrag des Beschwerdeführers nicht aus den Akten gewiesen worden. Im Rahmen der Beweiswürdigung sei jedoch nicht darauf abgestellt worden.