Citation: 2D_3/2020 E. 2.2

2.2. Der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kommt grundsätzlich keine aufschiebende Wirkung zu (Art. 103 Abs. 1 BGG). Der Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin kann aber über die aufschiebende Wirkung von Amtes wegen oder auf Antrag einer Partei eine andere Anordnung treffen (Art. 103 Abs. 3 BGG). Über die Erteilung der aufschiebenden Wirkung hinaus kann der Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin von Amtes wegen oder auf Antrag einer Partei vorsorgliche Massnahmen treffen, um den bestehenden Zustand zu erhalten oder bedrohte Interessen einstweilen sicherzustellen (Art. 104 BGG). Eine abweichende andere Anordnung über die aufschiebende Wirkung kann während des bundesgerichtlichen Verfahrens jederzeit getroffen werden, frühestens nach Eingang der Beschwerde (Anhängigmachung der Sache; Urteil 2C_1080/2017 vom 28. Dezember 2017 E. 2.3, E. 2.4), spätestens bis zur Fällung des Endurteils (Art. 61 BGG), mit welchem allfällig getroffene Massnahmen dahinfallen (JOHANNA DORMANN, Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, N. 28 zu Art. 103 BGG). Vorsorgliche Massnahmen sind somit erst nach Einreichung der Beschwerde zulässig, was sich folgerichtig daraus ergibt, dass erst in diesem Zeitpunkt die funktionelle Zuständigkeit von der Vorinstanz auf die höhere Rechtsmittelinstanz übergeht (HANSJÖRG SEILER, Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz, 2. Aufl. 2016, N. 21 zu Art. 56 VwVG).