Citation: 9C_424/2020 E. A

Nach einer von der Invalidenversicherung übernommenen Ausbildung in den Jahren 1992 bis 1994 (Tages-Handelsschule) meldete sich die 1973 geborene A.________ am 13. August 1997 zum Rentenbezug an. Mit Verfügungen vom 31. Mai 1999 sprach die IV-Stelle des Kantons Aargau der Versicherten vom 1. Oktober 1997 bis 30. Juni 1998 eine ganze und ab 1. Juli 1998 eine halbe Invalidenrente zu (Invaliditätsgrad: 64 %). Der Anspruch auf eine halbe Rente wurde in der Folge mit Mitteilung vom 11. September 2001 bestätigt. Im Dezember 2001 ersuchte die Versicherte um Revision ihrer Invalidenrente. Nach medizinischen Abklärungen erhöhte die neu zuständige IV-Stelle des Kantons St. Gallen die bisherige halbe Invalidenrente mit Verfügung vom 7. August 2002 rückwirkend ab 1. Dezember 2001 auf eine ganze Rente (Invaliditätsgrad: 70 %). Der Anspruch wurde in den Jahren 2005, 2009 und 2012 bestätigt. Im Rahmen einer im Juli 2017 eingeleiteten Rentenrevision mit Begutachtung der Versicherten durch die Swiss Medical Assessment- and Business Center AG (SMAB AG, Expertise vom 21. März 2018; ergänzende Stellungnahme vom 10. Juli 2018) stellte die wiederum zuständige IV-Stelle des Kantons Aargau die bisherige Invalidenrente mit Verfügung vom 12. Juli 2019 ein.