Citation: 8C_18/2019 E. 5.2

5.2. Dass die Suva eine weitere Beurteilung ihrer Abteilung Arbeitsmedizin einholte, nachdem der Versicherte zusammen mit seiner Beschwerde ein neues Beweismittel - den Bericht des Dr. med. D.________ vom 2. März 2018 - eingereicht hatte, war praxisgemäss zulässig. Dazu berechtigte sie einerseits der Grundsatz des rechtlichen Gehörs und andererseits die in Art. 53 Abs. 3 ATSG vorgesehene Möglichkeit der Wiedererwägung des Einspracheentscheides durch den Versicherungsträger bis zur Stellungnahme gegenüber der Beschwerdebehörde (SVR 2017 UV Nr. 43 S. 150, 8C_67/2017 E. 5.6; SZS 2014 S. 375, 8C_410/2013 E. 5; Urteil 8C_284/2014 vom 16. Dezember 2014 E. 5.5). Nachdem diese Stellungnahme des Dr. med. F.________ vom 21. März 2018 gemäss dem kantonalen Gericht voll beweiskräftig war und eine zuverlässige Beurteilung zuliess, war es nicht gehalten, ein versicherungsexternes Gutachten einzuholen (vgl. die oben E. 3 zitierte Rechtsprechung). Ob die Annahme der vollen Beweiskraft vor Bundesrecht standhält, bleibt im Weiteren zu prüfen.