Citation: 2C_155/2014 E. 7.4.2

7.4.2. D.________ war im Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer mitangeklagt und wurde ebenfalls verurteilt. Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz lebte er seit 25 Jahren in der Schweiz und verfügte über eine Niederlassungsbewilligung. Er sei verheiratet und Vater von fünf Kindern. Angesichts dieser Verhältnisse sei nicht nachvollziehbar, warum dem Beschwerdeführer seitens von D.________ ein Rachemord drohen solle. Hätte dieser sich an ihm rächen wollen, hätte er dies längst tun können. Zudem hätte auch D.________ zu befürchten, dass seine Ehefrau, die beim Prozess ausgesagt habe, und seine in der Schweiz lebenden und teilweise bereits eingebürgerten Kinder ihrerseits Ziel von Racheaktionen der Familie des Beschwerdeführers würden. Diese Ausführungen sind nicht zu beanstanden. Das Vorbringen des Beschwerdeführers, D.________s Einfluss in Kosovo sei viel grösser als in der Schweiz, entbehrt der Grundlage. Die Vorinstanz hat ohne Willkür erwogen, dass auch von D.________ keine konkrete Gefahr für den Beschwerdeführer im Kosovo ausgeht.