Citation: 5A_959/2018 E. 3

In der Beschwerde wird pauschal ausgeführt, die zwangsweise Wegnahme der Beschwerdeführerin von ihrer Mutter gefährde ihr psychisches und physisches Wohl "äusserst erheblich" und sei geeignet, die Welt und das Erleben der jugendlichen Beschwerdeführerin nachhaltig in traumatischer Weise zu erschüttern. Derart allgemeine Ausführungen, soweit sie den Anforderungen an die Beschwerdebegründung (vorne E. 2.1) überhaupt genügen, vermögen keine Kindeswohlgefährdung darzutun. Soweit die Beschwerdeführerin moniert, die angeordnete Kindesschutzmassnahme sei unverhältnismässig, ist ihre Begründung ebenfalls nicht zielführend. Der blosse Umstand, dass die Kinderanwältin gegen den Entscheid der KESB Beschwerde an die Vorinstanz führte und so den angefochtenen Entscheid erwirkte, ist nicht geeignet, die behauptete Unverhältnismässigkeit der streitigen Kindesschutzmassnahme aufzuzeigen. Letztlich bringt die Beschwerdeführerin vor, die KESB habe keine Alternativen zum Jugendheim B.________ gesucht, obwohl es durchaus möglich gewesen sei, ähnliche Institutionen abzuklären wie die Förderschule W.________, wo die Beschwerdeführerin zwei Jahre im Internat verbracht habe. Es ist unklar, ob die Beschwerdeführerin hier die gewählte Institution als ungeeignet beanstanden oder erneut Unverhältnismässigkeit der Massnahme geltend machen will. Weshalb das Jugendheim B.________ für die angeordnete Platzierung ungeeignet bzw. die gewählte Massnahme unverhältnismässig sein sollte, erläutert sie nicht.