Citation: 8C_666/2017 E. 4.1

4.1. Laut angefochtenem Entscheid, welcher noch vor der Praxisänderung gemäss BGE 143 V 409 und 418 erging, liegt kein invalidisierender Gesundheitsschaden vor. Nach vorinstanzlicher Sachverhaltsfeststellung ist hinsichtlich des Gesundheitszustandes von den Diagnosen des bidisziplinären Gutachtens auszugehen. Diesem komme volle Beweiskraft zu. Demnach leide die Versicherte unter anderem an einer Dysthymia (F34.1), einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (F33.1), einer Hyperprolaktinämie (D44.3), einem chronisch-rezidivierenden zervikozephalen/zervikobrachialen Schmerzsyndrom links sowie einem Status nach Roux-Y-Magenbypass seit September 2006. Die Gutachter schätzten die dadurch bedingte Einschränkung der Leistungsfähigkeit auf 30% und begrenzten die Gültigkeit ihrer entsprechenden Einschätzung auf den Zeitraum ab Exploration der Beschwerdeführerin am 7. Mai 2013.