Citation: 5A_472/2021 E. 3.3.1

3.3.1. Zum baulichen Zustand hat das Kantonsgericht festgestellt, von der öffentlichen Strasse her kommend, werde das über mehrere Parzellen führende Wegrecht rechts durch eine Abschrankung begrenzt, bis das Grundstück des Beschwerdegegners erreicht werde. Auf der anderen Seite stehe zunächst ein Gebäude, darauf folgten zuerst eine Gartenrasenfläche und dann ein gekiester Platz, der dem Beschwerdegegner gehöre und den er als Parkplatz nutze. Die Fläche des Wegrechts sei asphaltiert. Die gekieste Fläche reiche hinüber auf das Grundstück der Beschwerdeführer, die sie ebenfalls als Parkplatz nutzten. Danach bedecke die asphaltierte Fläche den ganzen Raum zwischen den beiden Häusern, so dass die Grundstücksgrenzen nicht ersichtlich seien. Aufgrund der baulichen Anlage sei das Wegrecht bis zum Ende des Kiesplatzes durch die asphaltierte Fläche markiert (E. 3.3 S. 9 des angefochtenen Urteils).