Citation: 2A.582/2004 20.01.2005 E. 1

1.1 Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist der Entscheid, mit dem das Obergericht auf die Beschwerde betreffend Widerruf der Niederlassungsbewilligung nicht eingetreten ist. Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde in der Sache selbst zulässig wäre (vgl. Art. 101 lit. d OG), ist sie es auch bezüglich des auf kantonalem Recht beruhenden Nichteintretensentscheids (BGE 127 II 264 E. 1a S. 267 mit Hinweis). 1.2 Die Kognition des Bundesgerichts geht in diesem Fall aber nicht weiter als bei der staatsrechtlichen Beschwerde, d. h. es ist nur zu prüfen, ob die kantonale Behörde das kantonale Recht in einer Bundesverfassungsrecht - vorliegend namentlich den Anspruch auf Wahrung von Treu und Glauben bzw. auf Vertrauensschutz - verletzenden Weise angewendet hat.