Citation: 6B_1245/2019 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz beurteilt die dem Beschwerdegegner vorgeworfenen Übertretungen nach Art. 56 Abs. 1 lit. a und c SBG zutreffend unter dem Titel von Art. 398 Abs. 4 StPO, welcher die Kognition in Sachverhaltsfragen auf Willkür beschränkt. Die Beschwerdeführerin weist zu Recht darauf hin, dass sie die erstgerichtliche Sachverhaltsfeststellung, wonach auf den beanstandeten Geräten neben den Glücksspielen auch zulässige Unterhaltungs- und Geschicklichkeitsspiele installiert gewesen seien, im vorinstanzlichen Verfahren als offensichtlich unrichtig und damit als willkürlich gerügt hat. Inwiefern ihre Richtigstellung, dass alle dokumentierten Spiele als Glücksspielangebote zu qualifizieren seien, für den Ausgang des Verfahrens relevant sein sollte, legt die Beschwerdeführerin indessen weder vor Vorinstanz noch vor Bundesgericht dar. Solches ist auch nicht ersichtlich. Die von der Beschwerdeführerin erhobene Sachverhaltsrüge erscheint nicht als entscheidwesentlich, weshalb sich die Vorinstanz damit nicht auseinandersetzen musste. Der Vorwurf, die Vorinstanz habe ihre Kognition unterschritten, ist unbegründet. Aus dem angefochtenen Urteil geht sodann hervor, dass der Beschwerdegegner mangels nachweisbarem Wissen um die Möglichkeit, auf den von ihm in seinem Lokal tolerierten Geräten um Geld spielen zu können, und damit aufgrund fehlenden Vorsatzes, von den Vorwürfen der Widerhandlung gegen Art. 56 Abs. 1 lit. a SBG und Art. 56 Abs. 1 lit. c SBG freigesprochen wurde. Die Vorinstanz hat in ihrem Entscheid die für sie wesentlichen Überlegungen genannt, von denen sie sich hat leiten lassen und auf welche sie ihren Entscheid stützt. Dass es der Beschwerdeführerin nicht möglich gewesen wäre, sich über die Tragweite des Urteils Rechenschaft zu geben und es in voller Kenntnis der Sache weiterzuziehen, ist nicht ersichtlich. Eine Verletzung der Begründungspflicht ist nicht auszumachen.