Citation: 8C_55/2019 E. 4.2.1

4.2.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, das psychiatrische Gutachten des Dr. med. C.________ vom 27. Januar 2017 sei entgegen der Auffassung der Vorinstanz nicht beweiskräftig. Er übergehe wesentliche, von den behandelnden Psychiatern und Psychotherapeuten festgestellte Befunde. Insbesondere verneine er ohne nähere Begründung die in der Tagesklinik D.________ sowie vom behandelnden Psychotherapeuten diagnostizierte, die Arbeitsfähigkeit massgeblich einschränkende ängstlich-vermeidende und schizoide Persönlichkeitsstörung. In diesem Zusammenhang sei dem Sachverständigen offenbar auch entgangen, dass die Psychiaterin Dr. med. E.________ die durchzuführende Psychotherapie an lic. phil. I B.________, Einzel-, Paar- und Familientherapeut, delegiert habe und zwischen den beiden Fachpersonen eine enge Zusammenarbeit bestanden habe. Daher sei die Aussage des Dr. med. C.________, es fänden kaum psychiatrische Behandlungen statt und die bisherige Therapie sei nur teilweise lege artis, offensichtlich unzutreffend. Schliesslich liege der vorinstanzlichen Erwägung, es sei auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass Hausärztinnen und -ärzten wie überhaupt behandelnde Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräfte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagten, eine ungeheuerliche Unterstellung zu Grunde, zumal die Therapeuten mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln versuchten, die zu behandelnden Personen im Arbeitsmarkt zu halten.