Citation: 1C_542/2021 E. 2.1

2.1. Die Beschwerde an das Bundesgericht ist innert der Beschwerdefrist mit den Anträgen und deren Begründung einzureichen (Art. 42 Abs. 1 BGG; BGE 148 V 174 E. 2.1 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist eine Beschwerdeergänzung auf dem Weg der Replik nur insoweit statthaft, als die Ausführungen in der Vernehmlassung eines anderen Verfahrensbeteiligten dazu Anlass geben. Ausgeschlossen sind hingegen in diesem Rahmen Anträge und Rügen, welche die Beschwerdeführenden bereits vor Ablauf der Beschwerdefrist hätten erheben können (BGE 135 I 19 E. 2.2; 143 II 283 E. 1.2.3; 147 I 16 E. 3.4.3; je mit Hinweisen). Die Ausführungen der Beschwerdeführerin in ihrer Replik und ihren nachträglichen Eingaben sind daher unbeachtlich, soweit sie über Stellungnahmen zu den Vernehmlassungen der Verfahrensbeteiligten hinausgehen und eine Ergänzung oder Verbesserung der Beschwerde darstellen, welche innert der Beschwerdefrist hätte vorgenommen werden können. Dies trifft namentlich insoweit zu, als die Beschwerdeführerin erstmals in der Replik die Überprüfung der Orte mit empfindlicher Nutzung (OMEN) im zweiten Obergeschoss unter Berücksichtigung der Oberlichter (bzw. Lichtschächte) verlangt. Die in der Replik gestellten Verfahrensanträge betreffend die Einholung von Expertengutachten bzw. Stellungnahmen des BAFU wurden verspätet gestellt, weshalb sie unbeachtlich sind. Gleiches gilt bezüglich der von der Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe vom 18. Januar 2022 erstmals gestellten Beweisanträge und die dazu eingereichten Beilagen. Daran vermag nichts zu ändern, dass sie geltend macht, sie habe diese Beweismittel erst durch eigene (nachträgliche) Recherchen gefunden. Im Übrigen enthalten die Eingaben vom 18. und 19. Januar, 23. Februar und 24. Mai 2023 nicht durch die Vernehmlassungen der Verfahrensbeteiligten veranlasste und damit verspätete Ergänzungen der Beschwerde.