Citation: 8C_12/2021 E. 4.1.1

4.1.1. Nach Art. 99 Abs. 2 BGG sind neue Begehren unzulässig. Die Neuheit eines Begehrens bezieht sich auf den Streitgegenstand und bemisst sich im Verhältnis zu den vorinstanzlich gestellten Anträgen (BGE 136 V 362 E. 3.4.3 und E. 4.2; Urteil 9C_530/2017 vom 23. März 2018 E. 1.2). Streitgegenständlich ist im vorliegenden Fall - nach dem Dispositiv des angefochtenen Entscheids (Aufhebung des Einspracheentscheids zu Ungunsten des Beschwerdeführers und Abweisung seines Rentengesuchs) - die Frage, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Invalidenrente hat. Streitig war aber einzig die Höhe des Valideneinkommens. Ob das letztinstanzliche Vorbringen in der Beschwerde, es sei als versicherter Verdienst der orts- und branchenübliche Lohn nach Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV von Fr. 102'000.- einzusetzen, den Streitgegenstand ausweitet und es sich somit um ein unzulässiges neues Rechtsbegehren handelt, kann offen bleiben (vgl. Urteil 8C_482/2017 vom 7. Dezember 2017 E. 2.2 und E. 3.1). Denn materiellrechtlich dringt der Beschwerdeführer damit ohnehin nicht durch, wie sich aus der nachstehenden Erwägung ergeben wird.