Citation: 4C.305/2002 07.02.2003 E. 1

Die Gesuchstellerin stützt ihr innerhalb von neunzig Tagen ab Zustellung der schriftlichen Ausfertigung des bundesgerichtlichen Entscheides, mithin rechtzeitig im Sinne von Art. 141 Abs. 1 lit. b OG eingereichtes Revisionsbegehren auf Art. 137 lit. b OG. Nach dieser Bestimmung ist die Revision eines bundesgerichtlichen Entscheids zulässig, wenn die gesuchstellende Partei nachträglich neue erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweismittel auffindet, die sie im früheren Verfahren nicht beibringen konnte. Als neu gelten Tatsachen, die sich zum Zeitpunkt, da im Hauptverfahren tatsächliche Vorbringen prozessual noch zulässig waren, verwirklicht hatten, welche die gesuchstellende Partei jedoch trotz hinreichender Sorgfalt nicht kannte. Die neuen Tatsachen müssen zudem erheblich, das heisst geeignet sein, die tatbeständliche Grundlage des angefochtenen Urteils so zu verändern, dass sie bei zutreffender rechtlicher Würdigung zu einer anderen Entscheidung führen. Beweismittel haben entweder dem Beweis der die Revision begründenden neuen erheblichen Tatsachen oder dem Beweis von Tatsachen zu dienen, die zwar in früheren Verfahren vorgebracht wurden, aber zum Nachteil der gesuchstellenden Partei unbewiesen blieben (BGE 118 II 199 E. 5; 121 IV 317 E. 2, je mit Hinweisen).