Citation: 4A_294/2020 E. 4.2.2

4.2.2. Die Vorinstanz erwog, selbst wenn eine Pflichtverletzung der Beschwerdegegnerin 2 im Rahmen der Kapitalerhöhung erstellt wäre, wäre die Klage mangels Kausalität zwischen der Pflichtverletzung und dem Schaden abzuweisen. Die Auszahlung einer Darlehenssumme begründe keinen Gesellschaftsschaden, da Verbindlichkeiten und flüssige Mittel im gleichen Umfang erhöht würden. Vorliegend sei der Schaden erst durch die Auszahlung des Darlehensbetrags an C.E.________ und A.E.________ entstanden. Die Verwendung des Darlehens sei jedoch ausserhalb des Zuständigkeitsbereichs der Beschwerdegegnerin 2 als Revisionsstelle gelegen. Im Übrigen habe die Beschwerdeführerin nicht behauptet, die Beschwerdegegnerin 2 hätte um die zweckwidrige Verwendung gewusst oder gar darauf Einfluss gehabt.