Citation: 6A.49/2004 30.08.2004 E. 7

Zum Sachverhalt, an den das Bundesgericht im vorliegenden Verfahren grundsätzlich gebunden ist (s. oben E. 1), macht der Beschwerdeführer geltend, der von der Vorinstanz angenommene Mischkonsum lasse die betreffenden Feststellungen des IRM, wonach das Ergebnis auf die notfallärztliche Versorgung am Unfallort zurückzuführen sei, völlig ausser Betracht (Beschwerde S. 12). Dem Bericht des IRM vom 22. Dezember 2003 ist denn auch zu entnehmen, dass vermutlich Morphin als starkes Schmerzmittel und Benzodiazepine als Beruhigungsmittel aufgrund ärztlicher Massnahmen verabreicht worden seien, weshalb diese beiden Stoffe beim Unfall keine Rolle gespielt haben dürften (KA act. 9/8). Dies hat die Vorinstanz, die in diesem Punkt nur auf den Labor-Bericht vom 19. Dezember 2003 (angefochtener Entscheid S. 6 mit Hinweis auf KA act. 9/6), nicht aber auf den abschliessenden Bericht vom 22. Dezember 2003 abstellt, offensichtlich übersehen. Wenn aber keine Anzeichen für einen Mischkonsum vorliegen, kann ein solcher bei der Frage des vorsorglichen Führerausweisentzugs auch nicht berücksichtigt werden.