Citation: 8C_447/2017 E. A

A.________ arbeitete ab Mai 2004 als kaufmännische Angestellte für die B.________ Ltd. in einem Vollzeitpensum, und war über die Arbeitgeberin bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG (im Folgenden: Zürich) gegen die Folgen von Unfällen versichert. In der Nacht vom... auf den... 2007 wurde sie von ihrem ehemaligen Partner entführt und vergewaltigt. Zudem versuchte er, sie zu töten, indem er dreimal auf sie schoss. Sie erlitt erhebliche Verletzungen im Thoraxbereich sowie eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS, ICD-10 F43.1). Die Zürich anerkannte das Ereignis als Unfall und erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Nach einer Rehabilitationsphase erfolgte eine von der Invalidenversicherung begleitete, stufenweise Wiedereingliederung am angestammten Arbeitsplatz. Ab 5. November 2009 bis zur Geburt ihres Kindes 2010 arbeitete A.________ wieder zu 100 % bei der B.________ Ltd. Ende Oktober 2010 wurde ihr Buch veröffentlicht. Kurz vor Ende des Mutterschaftsurlaubs kündigte A.________ das Arbeitsverhältnis mit der B.________ Ltd. und arbeitete vom 1. Februar 2011 bis zum Ablauf der Kündigungsfrist Ende April 2011 noch zu 60 % bei der B.________ Ltd. Am 22. März 2011 liess A.________ die von ihr gegründete Einzelfirma "C.________" mit dem Zweck, als Anlaufstelle für Gewaltopfer zu dienen, im Handelsregister eintragen. Vom 16. November 2012 bis 31. Oktober 2016 arbeitete A.________ bei der D.________ in einem 40 %-Pensum. Die Invalidenversicherung sprach A.________ mit Verfügung vom 20. April 2011 ab 1. September 2008 eine ganze Rente, ab 1. Januar 2009 eine Dreiviertelsrente und ab 1. März 2009 eine auf Ende Mai 2009 befristete halbe Rente zu. Im November 2011 veranlasste die Zürich die Begutachtung der Versicherten durch Dr. med. E.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH. Weil die Versicherung weder das Gutachten vom 9. Januar 2012 noch die Ergänzungen vom 30. April 2012 als schlüssig erachtete, holte sie zudem bei Dr. med. F.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, eine Aktenbeurteilung ein (Gutachten vom 20. Juni 2013 inkl. Ergänzung vom 29. Juni 2013). Gestützt darauf stellte sie mit Verfügung vom 20. August 2013 die Leistungen für Heilbehandlungen per 30. September 2013 und die Leistungen für Taggelder per 5. November 2011 ein, verneinte einen Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente und sprach ihr bei einer Integritätseinbusse von 20 % eine Entschädigung von Fr. 21'360.- zu. Daran hielt die Zürich im Einspracheentscheid vom 14. April 2014 fest.