Citation: I 501/01 20.06.2002 E. A

A.- B.________, geboren 1957, musste sich wegen eines Cholesteatoms am linken Mittelohr im Jahre 1977 einer Operation unterziehen. Ab Dezember 1988 kam es zu einer zunehmenden peripheren Fazialisparese links. Wegen eines Rezidivs des Cholesteatoms mit Einbruch ins Labyrinth und Fazialiskompression wurde am 26. Juni 1992 in der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten des Kantonsspitals X.________ eine Radikaloperation des linken Felsenbeins vorgenommen. Postoperativ kam es zu einer vollständigen Fazialisparese links. Es wurde deshalb am 21. Juni 1993 eine Freilegung und Transposition des Nervus facialis mit Fazialisnaht durchgeführt. Am 25. April 1994 wurden an der Klinik für Wiederherstellende Chirurgie des Kantonsspitals X.________ eine Fazialisersatzoperation (Operation nach MacLaughlin) sowie eine Tarsalplastik und am 26. Januar 1996 eine Korrekturoperation (erneute Tarsalplastik und Nachspannen der Faszienzügelung) vorgenommen. B.________ war ab 1986 bis zum Konkurs der Gesellschaft im Mai 1992 als Mechaniker und Geschäftsführer bei der Z.________ AG tätig gewesen. Seit 1. Januar 1995 betreibt er eine Einzelfirma für Maschinenbau. Bereits am 1. Januar 1993 hatte er sich mit dem Begehren um Eingliederungmassnahmen und Ausrichtung einer Rente zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung angemeldet. Mit Verfügung vom 12. Dezember 1995 leistete die IV-Stelle des Kantons Aargau Kostengutsprache für die Operation vom 26. Januar 1996 einschliesslich Klinikaufenthalt und Nachbehandlung von sechs Monaten. Am 30. April 1997 ersuchte B.________ um Ausrichtung eines Taggeldes ab 1. März 1994 und Gewährung einer Kapitalhilfe von Fr. 60'000.- für die Einrichtung eines geschützten Computer-Arbeitsplatzes (mit nachträglicher Prüfung des Rentenanspruchs) sowie - bei Ablehnung der Kapitalhilfe - um Zusprechung einer ganzen Invalidenrente. Die IV-Stelle nahm eine Abklärung an Ort und Stelle vor und erliess nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens am 6. Juli 1998 eine Verfügung, mit welcher sie dem Versicherten für die Zeit vom 1. November 1992 bis 31. Dezember 1994 eine ganze Invalidenrente mit Zusatzrente für die Ehefrau zusprach. Dabei ging sie davon aus, dass ab 1. Januar 1992 eine Arbeitsunfähigkeit von 70 % und ab 25. Juni 1992 eine solche von 100 % bestanden hatte und seit Gründung der Einzelfirma am 1. Januar 1995 noch eine Einschränkung von 32,5 % besteht. Mit einer weiteren Verfügung vom 5. Oktober 1998 sprach sie dem Versicherten für die Zeit vom 25. Januar bis 15. April 1996 ein Taggeld zu; ferner anerkannte sie mit Verfügung vom 30. Dezember 1998 den Anspruch auf Wartetaggeld für die Zeit vom 20. Juni 1995 bis 24. Januar 1996.