Citation: 5A_675/2023 E. 2

Das Betreibungsamt ist gestützt auf die vom Betriebenen eingereichten Beweismittel (namentlich die Postquittung des per Einschreiben versandten Schreibens) zum Schluss gelangt, dass vorliegend von einem fristgerecht erhobenen Rechtsvorschlag ausgegangen werden muss. Die vom Beschwerdeführer daraufhin angerufene Aufsichtsbehörde hat erwogen, der Beschwerdeführer bringe in weiten Teilen seiner Beschwerde Rügen vor, die mit der angefochtenen Verfügung des Betreibungsamts vom 25. Mai 2023 in keinem Zusammenhang stehen. Materiell zu beurteilen bleibe einzig das Vorbringen, wonach die angefochtene Verfügung nicht rechtsgültig unterzeichnet sei und damit an einem Formmangel leide. Gemäss Art. 3 EG zum SchKG des Kantons Bern habe das Betreibungsamt seine organisatorischen Belange in einem Organisationsreglement festzuhalten. Gemäss Ziff. 8 des genehmigten Geschäftsreglements der Betreibungs- und Konkursämter des Kantons Bern vom 19. November 2019, in Kraft seit 1. Januar 2020, richte sich die Unterschriftsberechtigung grundsätzlich nach den Stellenbeschreibungen und Unterschriftsregelungen des jeweilige Betreibungsamtes. Teamleiter der Kanzlei seien gemäss Stellenbeschreibung und Unterschriftenregelung des Betreibungsamtes Bern-Mittelland zur Unterzeichnung von individuellen Verfügungen ermächtigt. Anders als der Beschwerdeführer in seiner Stellungnahme vom 15. Juli 2023 vorbringe, gehe die Unterschriftsberechtigung des Teamleiters der Kanzlei aus dem Organisationsreglement und der Unterschriftenregelung klar hervor. Die Verfügung vom 25. Mai 2023 sei damit formgültig unterzeichnet.