Citation: 4C.233/2005 02.11.2005 E. 1

X.________ und Y.________ (Gesuchsteller und Berufungskläger) sind Aktionäre der Z.________ AG, (Gesuchsgegnerin und Berufungsbeklagte). Auf ihren Antrag entschied der Handelsgerichtspräsident St. Gallen am 10. Juni 2004, es werde eine Sonderprüfung gegen die Gesuchsgegnerin betreffend das Wohnhaus "A.________" durchgeführt. Der Handelsgerichtspräsident betraute am 5. Oktober 2004 die B.________ AG in St. Gallen mit der Durchführung der Sonderprüfung. Der Sonderprüfer legte seinen Bericht am 28. Januar 2005 vor. Den Parteien wurde der Bericht samt Beilagen zur Kenntnis gebracht. Die Gesuchsteller äusserten die Vermutung, der Sonderprüfer sei voreingenommen und verlangten eine Nachbesserung durch einen neuen Sonderprüfer sowie die Beantwortung diverser Fragen. 1.1 Mit Entscheid vom 14. März 2005 schrieb der Handelsgerichtspräsident die Streitsache als erledigt ab. Er kam zum Schluss, der Sonderprüfer habe die gestellten Fragen sachlich und ausreichend beantwortet und es sei kein Anschein der Befangenheit erkennbar. Mit Präsidialentscheid vom 26. Mai 2005 wies das Kassationsgericht des Kantons St. Gallen die Nichtigkeitsbeschwerde der Gesuchsteller ab, soweit darauf eingetreten werden konnte. 1.2 Neben einer staatsrechtlichen Beschwerde haben die Gesuchsteller mit im Wesentlichen gleich lautender Begründung eidgenössische Berufung eingereicht. Sie beantragen, es sei der angefochtene Entscheid (zugestellt am 3. Juni 2005) aufzuheben und es sei die ergänzende Sonderprüfung (Art. 697e Abs. 3 OR) zur Ermittlung des gesamten Schadens in Landeswährung anzuordnen, den die Gesellschaft durch Erwerb, Planung, Bau, die Finanzierung und die nicht verbuchten Eigenleistungen "(damnum emergens et lucrum cessans)" der Liegenschaft "A.________" erlitten hat. 1.3 Eine Berufungsantwort wurde nicht eingeholt. Das Handelsgericht des Kantons St. Gallen übermittelte die Akten.