Citation: 5D_31/2018 E. 3

Das Kantonsgericht hat zunächst festgehalten, die Beschwerdeführerin setze sich mit den Erwägungen des Bezirksgerichts nicht hinreichend auseinander und sie äussere sich zu Sachverhalten, die nicht Gegenstand des Arresteinspracheverfahrens seien. Insoweit sei auf die Beschwerde nicht einzutreten. Sodann hat das Kantonsgericht erwogen, es treffe zu, dass die Honorarrechnung der Beschwerdegegnerin ihre Mehrwertsteuernummer nicht aufführe. Dies ändere aber nichts daran, dass die Forderung der Beschwerdegegnerin gegen die Beschwerdeführerin glaubhaft gemacht sei. Für ihre Dienstleistungen als Anwältin sei sie zu entschädigen, was die Beschwerdeführerin grundsätzlich nicht bestreite. Des Weiteren lege die Beschwerdeführerin nicht dar, weshalb ihre Miteigentumsanteile an den Grundstücken in U.________ und V.________ nicht verarrestiert werden dürften, und solches sei auch nicht ersichtlich. Die Beschwerdeführerin beanstande die Feststellung des Bezirksgerichts nicht, dass die vier verarrestierten Fahrzeuge einmal ihr gehört hätten und sie lege nicht dar, inwieweit sie vor Bezirksgericht nachgewiesen hätte, dass Dritte Eigentümer seien. Soweit die Beschwerdeführerin das Vorliegen eines Arrestgrundes bestreiten wolle, so sei ihr entgegenzuhalten, dass sie nach eigener Darstellung die Schweiz mit ihrer ganzen Familie verlassen habe und sich auf einer langen Reise um die Welt mit Fernziel Japan befinde. Sie habe somit keinen festen Wohnsitz, weder in der Schweiz noch im Ausland. Damit sei der Arrestgrund von Art. 271 Abs. 1 Ziff. 1 SchKG gegeben. Der Umstand, dass sie via E-Mail oder Post erreichbar sei, ändere daran nichts. Im Übrigen beanstande sie die Feststellung des Bezirksgerichts nicht, wonach die Arrestgründe von Art. 271 Abs. 1 Ziff. 2 und 4 SchKG nach wie vor glaubhaft seien. Nicht zu beanstanden sei, dass das Bezirksgericht die Voraussetzungen für eine Arrestkaution (Art. 273 Abs. 1 SchKG) nicht als erfüllt erachtet habe. Soweit die Beschwerdeführerin ausführe, sie werde den Schaden bei der Beschwerdegegnerin geltend machen, so sei ihr dies unbenommen. Dies habe jedoch in einem neuen, vom Arrestverfahren unabhängigen Prozess zu geschehen. Schliesslich habe das Bezirksgericht das Angebot der Beschwerdeführerin, das Geld für die Forderung der Beschwerdegegnerin auf einem Sperrkonto zu hinterlegen, entgegen ihrer Darstellung nicht ignoriert, sondern zur Kenntnis genommen. Allerdings habe sie kein Angebot im Sinne von Art. 277 SchKG gemacht, sondern sich nur bereit erklärt, die geforderte Summe auf ein Sperrkonto einzuzahlen, falls auch die Beschwerdegegnerin eine Summe in der Höhe der von ihr (der Beschwerdeführerin) geltend gemachten Gegenforderung auf ein Sperrkonto einzahle. Dies sei kein Ersatz für die Arrestgegenstände und es sei nicht zu beanstanden, wenn das Bezirksgericht darauf nicht eingegangen sei.