Citation: 8C_668/2022 E. 6.3.3

6.3.3. Nachdem es der vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt dem Bundesgericht nicht erlaubt, selbst zu entscheiden, rechtfertigt es sich daher, die Sache zur Ergänzung des Sachverhalts im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen. Diese wird im Anschluss daran erneut über die Beschwerde zu entscheiden haben und dabei insbesondere darüber, ob der Beschwerdegegner faktisch weiterhin die Entscheide der ehemaligen Arbeitgeberin fällte oder zumindest massgebend beeinflusste und daher zum Personenkreis gehört, der vom Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ausgenommen ist. Wie dargelegt (vgl. vorstehende E. 6.1), darf im Sozialversicherungsrecht von einer Beweislosigkeit erst ausgegangen werden, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes auf Grund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen.