Citation: 1C_199/2016 E. 2.2

2.2. Im Urteil BGE 142 I 86 hielt das Bundesgericht fest, dass die Ergebnisse des Augenscheins grundsätzlich schriftlich protokolliert werden müssen und den Parteien Gelegenheit gegeben werden muss, sich vor Entscheidfällung zum Protokoll zu äussern (vgl. E. 2.2 u. 2.3 S. 89 ff.). Im Urteil wurde offengelassen, ob es in sachverhaltlich einfach gelagerten Fällen genügen könne, nach dem Augenschein eine Parteiverhandlung durchzuführen und die Ergebnisse des Augenscheins und die Äusserungen der Parteien in den Urteilserwägungen festzuhalten (E. 2.4 S. 91). Werde jedoch eine Fotodokumentation vom Augenschein erstellt, müssten die Parteien die Möglichkeit haben, noch vor Urteilsfällung (und nicht erst im Rechtsmittelverfahren) dazu Stellung zu nehmen (E. 2.5 S. 91 f.).