Citation: 2C_113/2017 E. 8.2.1

8.2.1. Die Beschwerdeführerinnen machen zunächst geltend, dass die Vorinstanz die Dispositionsmaxime verletzt habe. Gemäss Art. 61 Abs. 1 und 2 (recte: Art. 62 Abs. 1 und 2) VwVG dürfe sich das Bundesverwaltungsgericht zwar über die Parteibegehren hinwegsetzen, doch müsse es sich stets an den Streitgegenstand halten. Sie dürfen nicht in Bezug auf unumstrittene Punkte der angefochtenen Verfügung intervenieren. Genau dies habe die Vorinstanz getan. So werde die angeblich marktbeherrschende Stellung der Beschwerdeführerin 2 in der Verfügung der WEKO nicht erwähnt. Auch die Beschwerdegegnerinnen hätten in ihrer Beschwerde vom 23. Januar 2012 auf ein entsprechendes Rechtsbegehren verzichtet.