Citation: 8C_199/2015 E. A

A.a. Der 1974 geborene A.________ hatte sich im Januar 2009 unter Hinweis auf ein seit 1996 bestehendes Asthma bronchiale bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. Die IV-Stelle Bern klärte den Sachverhalt in erwerblicher und medizinischer Hinsicht ab und veranlasste insbesondere eine vierwöchige berufliche Abklärung in der Abklärungsstelle B.________, welche A.________ indes nicht antrat. Auch zu einer Besprechung mit dem Eingliederungsfachmann erschien A.________ unentschuldigt nicht. Mit nicht angefochtener Verfügung vom 12. Februar 2010 verneinte die IV-Stelle bei einem Invaliditätsgrad von 14 % einen Rentenanspruch. Mit ebenfalls unangefochten gebliebener Verfügung vom 4. Mai 2010 verneinte sie sodann einen Anspruch auf berufliche Massnahmen wegen Verletzung der Mitwirkungspflicht. A.b. Am 5. Dezember 2013 meldete sich A.________ unter Hinweis auf diverse Allergien, Asthma, Bluthochdruck und Schwindel erneut bei der Invalidenversicherung an und ersuchte um die Gewährung beruflicher Massnahmen. Die IV-Stelle legte die medizinischen Akten Dr. med. C.________, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), zur Beurteilung vor und stellte mit Vorbescheid vom 7. Juli 2014 die Ablehnung des Leistungsgesuchs in Aussicht mit der Begründung, seit dem Rentenentscheid vom Februar 2010 lägen keine erheblichen Änderungen des Gesundheitszustandes vor und es bestehe in einer angepassten Tätigkeit nach wie vor eine volle Arbeitsfähigkeit. Auf Einwand des Versicherten hin holte die IV-Stelle eine Stellungnahme des Dr. med. C.________ vom 16. Oktober 2014 ein und hielt mit Verfügung vom 23. Oktober 2014 an der Abweisung des Leistungsbegehrens fest.