Citation: 1B_357/2014 E. 1

Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt führt gegen A.________ ein Strafverfahren wegen mengenmässig qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie mehrfacher Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes und mehrfacher Widerhandlung gegen das Ausländergesetz. Am 7. April 2014 erhob die Staatsanwaltschaft Anklage und beantragte dem Zwangsmassnahmengericht die Anordnung von Sicherheitshaft über den sich bereits seit dem 18. November 2013 in Untersuchungshaft befindlichen A.________. Dieser Antrag wurde dem Verteidiger von A.________ am 9. April 2014 zur Stellungnahme zugestellt. Gleichentags ersuchte der Verteidiger das Zwangsmassnahmengericht, seinem Klienten eine Kopie des Antrags aushändigen zu dürfen. Mit Verfügung vom 10. April 2014 verweigerte dies das Zwangsmassnahmengericht. Gegen diese Verfügung erhob A.________ Beschwerde mit dem Antrag, es sei seinem Verteidiger die Bewilligung zu erteilen, ihm eine Kopie des Antrags auf Anordnung von Sicherheitshaft der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt auszuhändigen. Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt trat mit Entscheid vom 20. August 2014 auf die Beschwerde nicht ein. Zur Begründung führte das Appellationsgericht zusammenfassend aus, dass auf die Beschwerde nur einzutreten sei, wenn dem Beschwerdeführer ein nicht wieder gutzumachender Nachteil entstehen könnte. Verweigere das Zwangsmassnahmengericht die Herausgabe einer Kopie, entstehe dem Beschwerdeführer in der vorliegenden Konstellation indessen kein nicht wieder gutzumachender Nachteil.