Citation: 1C_93/2024 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführenden haben im Rahmen ihrer Beschwerdeantwort bei der Vorinstanz nicht vorgebracht, die Liftanbaute sei schon aufgrund der Vorschriften der BZO zu bewilligen, weshalb die Anwendung von § 19a BBV II gar nicht erforderlich sei. Zur Replik der Beschwerdegegnerschaft bei der Vorinstanz haben sich die Beschwerdeführenden innert angesetzter Frist nicht geäussert. Daher bestand für die Vorinstanz kein Anlass, sich damit im Rahmen ihres Entscheides intensiv auseinanderzusetzen. Dieses Argument wurde von den Beschwerdeführenden lediglich im Rekursverfahren vor dem Baurekursgericht im Rahmen ihrer Vernehmlassung vom 25. Mai 2022 und anlässlich des vom Referenten des Baurekursgerichts am 21. November 2022 durchgeführten Augenscheins vorgebracht. Die Vorinstanz erwägt im angefochtenen Entscheid jedoch, dass der Liftanbau mit einer Höhe von 9 m das Mass der nach Art. 28 BZO zulässigen Gebäudehöhe von 7 m deutlich überschreite. Sodann hält sie ergänzend fest, die Messweise der zulässigen Gebäudehöhe richte sich nach § 280 des Planungs- und Baugesetz des Kantons Zürich vom 7. September 1975 (PBG/ZH; LS 700.1; in der hier anwendbaren, bis 28. Februar 2017 in Kraft stehenden Fassung; vgl. Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 14. September 2015). Es erübrige sich im vorliegenden Fall, auf die Einzelheiten der Messweise bei Flachdachbauten einzugehen (vgl. hierzu FRITZSCHE/BÖSCH/WIPF/KUNZ, Zürcher Planungs- und Baurecht, Band 2, 6. Aufl. 2019, S. 1175 ff.); fest stehe jedenfalls, dass auch der streitbetroffene Lift grundsätzlich die zonengemässe Gebäudehöhe einhalten müsse, die sich in der Zone W2 wie gesagt auf 7 m belaufe (Art. 28 BZO). Aus diesen Ausführungen geht hervor, dass die Vorinstanz nicht die Gesamthöhe (Gebäude- plus Firsthöhe), sondern die Gebäudehöhe gemäss § 280 PBG/ZH für massgebend erachtet hat.Die Vorinstanz ist somit davon ausgegangen, die Liftanbaute könne aufgrund der Nichteinhaltung der Bauvorschriften (Überschreitung der massgebenden Gebäudehöhe) nicht ohne Anwendung von § 19a BBV II bewilligt werden. Der Vorwurf, die Vorinstanz habe gar keine Prüfung dieser Frage vorgenommen, ist somit unberechtigt. Damit erweist sich auch der geltend gemachte Verstoss gegen das Legalitätsprinzip als unbegründet. Es liegen entgegen den Beschwerdeführenden auch keine Verletzung der verfahrensrechtlichen Grundrechte, namentlich Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 29a BV, und des Grundsatzes der Rechtsanwendung von Amtes wegen vor. Inwiefern diesbezüglich eine indirekte Diskriminierung (Art. 8 Abs. 2 BV) vorliegen soll, ist weder hinreichend dargetan (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG; E. 1.3 hiervor) noch ersichtlich.