Citation: I 418/05 09.08.2005 E. 3

3.1 Aus dem Gesagten ergibt sich mit Blick auf die Bemessung des Invaliditätsgrades im Erwerbsbereich, dass sowohl bei der Annahme eines 25 %-igen wie eines 50 %-igen Pensums keine erwerbliche Auswirkung des Gesundheitsschadens besteht. 3.2 Was die Behinderung im Haushaltsbereich betrifft, ist darauf hinzuweisen, dass dafür nicht die medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit massgebend ist. Entscheidend ist vielmehr, wie sich der Gesunheitschaden in der nichterwerblichen Betätigung konkret auswirkt, was durch die Abklärung an Ort und Stelle erhoben wird (Urteil G. vom 18. Mai 2005, I 12/05, Erw. 2.4). Angesichts eines erwerblichen Teilinvaliditätsgrades von 0 % fiele eine rentenbegründende Gesamtinvalidität von mindestens 40 % (Art. 28 Abs. 1 IVG) - wenn die Versicherte im Gesundheitsfall zu je 50 % erwerbstätig und im Haushalt beschäftigt wäre - überhaupt nur dann in Betracht, wenn die Beschwerdeführerin im nichterwerblichen Bereich zu mindestens 80 % behindert wäre, sodass gewichtet ein Teilinvaliditätsgrad von 40 % resultierte. Nun hat die Verwaltung von der Durchführung einer Haushaltsabklärung abgesehen, was im Rahmen der hier massgeblichen gemischten Methode an sich zu beanstanden ist. Indessen kann nach der gesamten Aktenlage und unter Berücksichtigung aller Vorbringen seitens der Beschwerdeführerin eine solch hohe gesundheitsbedingte Beeinträchtigung in der Haushaltführung ausgeschlossen werden. Denn es ist nicht ersichtlich, dass die Versicherte wegen ihrer Migräneanfälle und des psychiatrischen Leidens an der Vornahme der üblichen Haushaltsarbeiten (allenfalls unter Inanspruchnahme der Hilfeleistung ihrer im gleichen Haushalt lebenden Familienangehörigen) gehindert wäre, so wenig es ihr unmöglich oder unzumutbar ist, ausserhäusliche Tätigkeiten zu 80 % zu versehen (Erw. 2.3).