Citation: 4A_15/2019 E. A

B.________ (Kläger, Beschwerdegegner) und A.________ (Beklagter, Beschwerdeführer) waren im Jahr 2004 Aktionäre der französischen Gesellschaft C.________ SAS. Neben diesen beiden beteiligte sich die niederländische Gesellschaft D.________ BV an der C.________ SAS. Der Kläger war zu dieser Zeit Gesellschafter der D.________ BV und Mitglied des Aufsichtsrats der C.________ SAS. Der Beklagte war Mitglied der Geschäftsleitung der C.________ SAS. Im Frühjahr 2006 verkaufte die D.________ BV ihre Beteiligung an der C.________ SAS an den Beklagten. Um den Kaufpreis zu bezahlen, bat dieser den Kläger um ein Darlehen. Am 29. März 2006 schlossen der Kläger und der Beklagte einen schriftlichen Darlehensvertrag ab. Der Kläger verpflichtete sich darin, dem Beklagten ein Darlehen von EUR 100'000.-- zu gewähren. Das Darlehen sollte in vier jährlichen Raten von jeweils EUR 25'000.-- mit Zins zu 4 % zurückbezahlt werden. Im Falle einer verspäteten Rückzahlung wurde ein Verzugszins von 5 % vereinbart. Mit Zahlungsbefehl vom 11. April 2014 leitete der Kläger ein Vollstreckungsverfahren gegen den Beklagten auf Rückzahlung der Darlehenssumme ein. Während und nach Abschluss dieses Verfahrens leistete der Beklagte drei Zahlungen von insgesamt EUR 59'668.-- an den Kläger.