Citation: 6B_1173/2015 E. 1.4

1.4. Gemäss den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz besteht nach den Umständen des Falles, auch angesichts des im Berufungsverfahren geltend gemachten Motivs für die Straftaten und der gemäss Bericht von Dr. med. A.________ im Jahr 2012 diagnostizierten bipolaren affektiven Störung (ICD-10; F31.3), kein ernsthafter Anlass an der vollen Schuldfähigkeit des Beschwerdeführers zu zweifeln. Soweit sich dieser von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz entfernt, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Er macht nicht geltend und es ist auch nicht ersichtlich, dass diese willkürlich sind (vgl. Art. 105 Abs. 1 und Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 139 II 404 E. 10.1 S. 445 mit Hinweisen; zum Begriff der Willkür BGE 141 IV 305 E. 1.2; 140 III 16 E. 2.1; je mit Hinweisen). Das von der Vorinstanz festgestellte raffinierte und zielstrebige Vorgehen sowie das überlegte und koordinierte Verhalten des Beschwerdeführers vor sowie während der Taten zeigt auf, dass sein Realitätsbezug entgegen seinem Einwand stets vorhanden war. Er konnte sich problemlos den Erfordernissen der jeweiligen Situation anpassen. Der intakte Realitätsbezug und das wohl überlegte Handeln des Beschwerdeführers über einen Zeitraum von über zwei Jahren lassen jedenfalls betreffend Tatbegehungen keine Beeinträchtigung der Einsichts- und/oder Steuerungsfähigkeit erkennen. Auch in Würdigung der vom Beschwerdeführer erneut geltend gemachten besonderen Umstände, namentlich seiner massiven Verlustängste und der damaligen Diagnose der bipolaren affektiven Störung, sind vorliegend keine objektiven Anhaltspunkte vorhanden, wonach sich dessen Geistesverfassung im Zeitpunkt der Taten in hohem Masse im Bereich des Abnormen befunden hätte. Es ist bundesrechtlich nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auf die Einholung eines psychiatrischen Gutachtens verzichtet hat. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet.