Citation: 5D_79/2021 E. 3

Der Beschwerdeführer begründete sein Verschiebungsgesuch damit, dass er "in der Zeit vor Termine mit Gehirnchemikalien lahmgelegt, in das Kindesalter zurückversetzt und mit Angriffen auf das operierte Knie zugedeckt" werde. Das Bezirksgericht hatte in der Folge Zweifel an der Urteils- und Prozessfähigkeit des Beschwerdeführers, weshalb es die KESB darum bat, die Anordnung einer Beistandschaft zu prüfen. Vor Obergericht machte der Beschwerdeführer geltend, seit Jahren werde versucht, ihn zu vertreiben. In den letzten neun Jahren sei eine Jagd durch den Polizei- und Militärapparat erfolgt, auch durch den deutschen Apparat in der Schweiz. Es werde hochwirksames Nervengas eingesetzt und anschliessend würden Szenen vorgespielt, um Leute mental kaputt zu machen. Die äusserst präzise Überwachung seiner Wohnung, wahrscheinlich mit Hilfe des Magnetfeldes der umliegenden WLANs, der Mobilfunkantenne und der Elektroinstallationen, sei illegal. Es würden Mittel auf den Laufweg gelegt, welche durch die Sohle den Fuss eisig machen würden. Das Obergericht hat erwogen, diese Vorbringen belegten, dass das Bezirksgericht die KESB zu Recht um Prüfung ersucht habe, ob der Beschwerdeführer Hilfe in Form eines Beistandes benötige. Das Bezirksgericht habe das Verfahren zu Recht sistiert.