Citation: 2C_450/2018 E. 3.1.2

3.1.2. Dagegen kann nicht geltend gemacht werden, das Schreiben der Eidgenössischen Steuerverwaltung vom 7. Dezember 2010 und deren Veranlagungsverfügung vom 11. Juni 2015 würden der Verjährungsunterbrechung eine geldwerte Leistung aufgrund eines fiktiven Darlehens zugrunde legen, während das Bundesverwaltungsgericht dann von zwei tatsächlich gewährten, aber noch jeweils am selben Tag zurückerstatteten Krediten ausgegangen sei. Es ist nicht so, dass die Behörde unter dem Deckmantel einer abstrakten oder inhaltsleeren Formulierung eine ganz andere Leistungserfassung angestrebt hätte; das hätte eine Verjährungsunterbrechung nicht gerechtfertigt, erfolgte hier aber nicht. Vielmehr erweisen sich die Leistungsbezeichnung und die Betragsnennung in beiden Dokumenten als durchaus genügend bestimmt, damit die Beschwerdeführerin wissen konnte, welche finanzielle Transaktionen weiter untersucht werden würden. Auch war es nicht notwendig, im gleichen Zusammenhang irgendwelche anderen Beträge zu nennen (wie denjenigen von Fr. 163'354'325.90, der mit der Rückerstattung der tatsächlich gewährten Darlehen in Verbindung stehen konnte; vgl. dazu insb. E. 8.1.2 des Zwischenentscheids; siehe aber auch E. 11.1.3.1 u. 11.1.5.3 des Urteils vom 18. April 2018, wo festgehalten wird, dass der Betrag mit dem Darlehen von Fr. 171 Mio. nicht verbunden war).