Citation: 8C_69/2016 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat in umfassender Würdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere aber gestützt auf die beiden MEDAS-Gutachten vom 20. Juli 2009 und 19. Oktober 2012 für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich festgestellt, dass die Beschwerdeführerin seit Ende März 2001 als Pflegerin nicht mehr arbeitsfähig sei. Bis Juni 2006 sei ihr eine leichte Tätigkeit vollständig zumutbar gewesen. Erst ab Juli 2006 hätten eine persistierende Schmerzproblematik und eine sich schleichend entwickelte psychische Beeinträchtigung zu einer Leistungseinschränkung von 30 Prozent geführt. Weiter ging das kantonale Gericht davon aus, dass der Invaliditätsgrad zumindest bis April 2004 (16. Altersjahr des jüngsten Kindes) aufgrund der gemischten Bemessungsmethode zu ermitteln sei. Mit dem Wegfall der Betreuungspflichten habe kein spezifischer Aufgabenbereich mehr vorgelegen, weshalb ab diesem Zeitpunkt die allgemeine Einkommensvergleichsmethode zur Anwendung komme. Aufgrund der gesamten Umstände müsse angenommen werden, dass die seit dem Jahr 2000 von ihrem Ehemann getrennt lebende (seit 2005 geschiedene; vgl. Urteil 5C.138/2006 vom 18. Juli 2006) Versicherte ohne gesundheitliche Einschränkungen eine 50 prozentige Erwerbstätigkeit ausgeübt hätte. Gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 17 Prozent (gewichtet: 9 Prozent) für die Zeit vom 1. März 2002 (frühest möglicher Rentenbeginn) bis 31. März 2004 (Statuswechsel) und von 18 Prozent ab 1. April 2004 verneinte die Vorinstanz einen Rentenanspruch. Daran ändere die ab 1. Juli 2006 attestierte Leistungseinschränkung von 30 Prozent bezogen auf ein 100 Prozent Pensum mit Blick auf die hypothetisch ausgeübte Teilerwerbstätigkeit von 50 Prozent nichts.