Citation: 9C_129/2019 E. 6.1

6.1. Während Einigkeit bezüglich des Status der Beschwerdeführerin als Vollerwerbstätige besteht, wendet sich diese gegen die vorinstanzliche Feststellung, sie hätte nach der Geburt ihrer Tochter die Kaderstelle bei der X.________ AG aufgegeben und in eine andere Vollzeit-Anstellung mit geringerer Belastung gewechselt. Sie macht stattdessen geltend, sie wäre im Gesundheitsfall nie Mutter geworden bzw. - falls doch - hätte sie ihre angestammte Tätigkeit selbst als Mutter nicht aufgegeben. Die anders lautenden Annahmen der Vorinstanz seien klar falsch, sachlich durch nichts zu rechtfertigen, willkürlich, beruhten auf rechtsfehlerhaften Überlegungen und seien überdies geschlechterdiskriminierend.