Citation: 9C_763/2015 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdeführerin zieht schliesslich auch die Invaliditätsbemessung des kantonalen Gerichts in Zweifel. Ihre Einwendungen belegen jedoch keine Rechtswidrigkeit der Vorinstanz. Insbesondere besteht kein Anlass, vom Invalideneinkommen einen leidensbedingten Abzug von 20 % vorzunehmen. Ein solcher ist gestützt auf die Expertise des AEH, welcher die Vorinstanz volle Beweiskraft zuerkannt hat, nicht gerechtfertigt. Eine Änderung der für den Einkommensvergleich verwendeten Zahlen ist nicht erforderlich. Insbesondere ist der von der Vorinstanz vorgenommene Prozentvergleich (BGE 114 V 310 E. 3a S. 313), der für den erwerblichen Bereich eine Einbusse von 37,5 % ergab, nicht zu beanstanden. Zu den Einwendungen betreffend die einzelnen Positionen des Betätigungsvergleichs ist nicht Stellung zu nehmen, handelt es sich doch insoweit um Feststellungen tatsächlicher Natur der Vorinstanz oder Wertungen, die im Ermessen der Abklärungsperson der IV-Stelle liegen. Dass und inwieweit die Invaliditätsbemessung durch die Vorinstanz bundesrechtswidrig sei, macht die Beschwerdeführerin nicht geltend.