Citation: 2C_403/2019 E. 4.1.2

4.1.2. Der Beschwerdeführer hat gestützt auf den für das Bundesgericht von der Vorinstanz verbindlich und willkürfrei festgestellten Sachverhalt (vgl. Art. 105 BGG; vorstehende E. 2.2) eine Parallelbeziehung in der Heimat gelebt, obwohl er und seine Gattin in der Schweiz gleichzeitig den Migrationsbehörden gegenüber wiederholt versicherten, den gemeinsamen Haushalt wieder aufnehmen zu wollen, sobald eine geeignete Wohnung gefunden sei. Die zwei älteren Kinder wurden in dieser Zeit geboren. Der Beschwerdeführer sprach - wie bereits dargelegt - immer von "gemeinsamen" Kindern; erst im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht war von einem unbekannten Dritten die Rede, welcher der biologische Vater der zwei älteren Kinder sein soll. Ohne genauere Angaben dazu, um wen es sich dabei handelte, was seine Ehefrau wissen musste, war die Vorinstanz unter Berücksichtigung der Mitwirkungspflicht des Beschwerdeführers nicht gehalten, DNA-Analysen vornehmen zu lassen, zumal sich die Kinder im Kosovo und nicht in der Schweiz befinden. Eine DNA-Analyse rechtfertigt sich erst, wenn eine minimale Wahrscheinlichkeit dafür besteht, dass der vermutete Vater nicht der biologische Vater sein kann. Auf den zweiten Widerrufsgrund (mutwillige Schuldenwirtschaft) hat die Frage nach der Vaterschaft der beiden Kinder im Übrigen keinen Einfluss.