Citation: 2C_738/2021 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin legt dar, ihre Schwester sei zwar am 12. April 2018 verstorben. Der Betrag von Fr. 6'431.30 sei ihr aber erst am 24. Juli 2019 effektiv zugeflossen. Die Besteuerung hätte im Zeitpunkt des Geldzuflusses in der Steuerperiode 2019 erfolgen müssen. Die Fälligkeit der Steuer gehe nicht mit dem Todestag einher. Sodann stünden die Todesfallkosten in direktem Zusammenhang mit der Freizügigkeitsleistung, weshalb diese zum Abzug zuzulassen seien. Bei einem weiteren Geschwister, das im Kanton Zürich lebe, so die Beschwerdeführerin weiter, sei keine Besteuerung vorgenommen worden. Es liege eine Ungleichbehandlung vor. Ausserdem sei der verfassungsmässige Grundsatz der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit verletzt.