Citation: 5A_217/2022 E. 4.1

4.1. Dazu erwägt die Vorinstanz, beide Kinder hätten sich bei der Anhörung durch die KESB entschieden und übereinstimmend dahingehend geäussert, keinen Kontakt zum Beschwerdeführer mehr zu wünschen. Die Kinder seien bereits 15 Jahre alt und daher bezüglich der Frage des Kontakts zum Vater urteilsfähig. Ihre aktenkundigen Gründe für die Ablehnung des Kontakts (unerwünschte Kontaktaufnahmen, Beschimpfungen, Erinnerungen an häusliche Gewalt) erschienen nachvollziehbar und glaubhaft. Die KESB habe den Sachverhalt genügend abgeklärt, nachdem sie dieselbe Angelegenheit bereits im Jahr 2020 geprüft habe. Eine erneute Befragung der Kinder erscheine nicht zweckmässig, da von ihr nichts Entscheidwesentliches zu erwarten sei, zumal sich in den Aussagen der Kinder keine Inkonsistenzen oder Widersprüche finden liessen. Der Beschwerdeführer bringt demgegenüber vor, dass die KESB die Kinder nicht zum von ihm erhobenen Vorwurf, sie würden durch die Mutter manipuliert und würden den Kontakt zum Vater deshalb ablehnen, befragt habe. Aus diesem Grund habe er denn aucheine erneute Befragung durch die Vorinstanz beantragt. Im Falle einer Manipulation wäre der Wille der Kinder fehlerhaft zustande gekommen. Durch ihre Weigerung, die Kinder und die Kindseltern zu dieser Thematik zu befragen, habe die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt.