Citation: 6B_421/2014 E. 1.3.2

1.3.2. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers berücksichtigen die Vorinstanz und die erste Instanz den Umstand, dass sowohl er als auch B.________ unabhängig voneinander ausgesagt haben, die Intervention gegen den Geschädigten habe die Rückzahlung eines Darlehens bezweckt. Sie werten jedoch diese Aussagen als unglaubhaft und als Schutzbehauptung. Für die Vorinstanz bestehen mit der ersten Instanz keine Zweifel, dass der Beschwerdeführer gemäss den glaubhaften Aussagen des Geschädigten gewusst habe, dass es um Drogen gegangen sei. Die erste Instanz hält dazu fest, in den Aussagen des Beschwerdeführers und jenen von B.________ würden grössere Unstimmigkeiten auffallen. So habe der Beschwerdeführer davon gesprochen, dass es zwischen B.________ und dem Geschädigten um eine Summe von ungefähr Fr. 40'000.-- gegangen sei, während B.________ angegeben habe, der Geschädigte habe ihm ein Darlehen von Fr. 7'000.-- geschuldet. Dies sei insofern von Relevanz, als der Beschwerdeführer davon ausgegangen sei, als Belohnung für seine Dienste als Bodyguard von B.________ einen Betrag von Fr. 3'500.-- bis Fr. 4'000.-- bzw. 10 % der Darlehenssumme zu erhalten. Es sei nicht vorstellbar, dass B.________ dem Beschwerdeführer für seine Dienste mehr als die Hälfte des von ihm selbst genannten Darlehensbetrages von Fr. 7'000.-- als Belohnung angeboten habe. Wäre es tatsächlich um ein geschuldetes Darlehen gegangen, so wären die Nötigungshandlungen anders verlaufen. Man wäre beispielsweise mit dem Geschädigten zu einem Bancomaten gefahren mit der Aufforderung, das Geld abzuheben, oder man hätte ihn gezwungen, jemanden damit zu beauftragen. Es leuchte jedoch nicht ein, wie der Beschwerdeführer und B.________ den Geschädigten durch Drohungen, Schläge und Einsperren dazu hätten bringen wollen, das Darlehen zurückzubezahlen, da dieser zu jenem Zeitpunkt das Geld nicht dabei gehabt habe (erstinstanzliches Urteil S. 27 ff.). Die Vorinstanz ergänzt, Geld, welches der Betroffene nicht auf sich trage, könne auch nicht erhältlich gemacht werden, indem man diesen an einem fremden Ort und unter Gewaltanwendung festhalte. Ein Darlehen könne vielmehr ganz legal auf dem Rechtsweg geltend gemacht werden. Zudem leuchte nicht ein, weshalb die Anwältin des Geschädigten aufgesucht worden sei, wenn nicht zur Abklärung, ob dieser tatsächlich von der Polizei mit den Drogen verhaftet worden sei. Insgesamt liessen sich mit der ersten Instanz die Aussagen des Geschädigten in den vom Beschwerdeführer eingestandenen Sachverhalt überzeugend einbetten, während die Version des Beschwerdeführers im Gesamtzusammenhang keinen Sinn mache (Urteil S. 12 f.). Der Beschwerdeführer vermag nicht darzulegen, dass die Vorinstanz in Willkür verfällt. Es ist nicht zu beanstanden, wenn sie nebst den glaubhaften Aussagen des Geschädigten als Indiz berücksichtigt, dass die Tathandlungen nicht sinnvoll erscheinen, um ein Darlehen einzutreiben (Urteil S. 13).