Citation: I 602/04 05.08.2005 E. 3

Sowohl in formeller, wie auch in materieller Hinsicht ist zunächst zu prüfen, ab welchem Zeitpunkt der Beschwerdeführerin ein - eventueller - Rentenanspruch zusteht. 3.1 In der Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz wurde eine Invalidenrente ab September 1999 beantragt. Das kantonale Gericht hat erwogen, mit der Verfügung betreffend berufliche Massnahmen in Form einer Umschulung zur Büroangestellten vom 21. Dezember 2000 sei insgesamt über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin bis zu jenem Zeitpunkt rechtskräftig entschieden, ein Rentenanspruch mit der Gewährung beruflicher Massnahmen konkludent verneint worden. Die Verfügung sei unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Entsprechend trat es auf das vorinstanzlich gestellte Rentenbegehren für den dieser Verfügung vorausgehenden Zeitraum nicht ein. 3.2 Entgegen den vorinstanzlichen Ausführungen deutet in der Verfügung vom 21. Dezember 2000 nichts darauf hin, dass gleichzeitig auch der Rentenanspruch geprüft und verneint worden wäre. Den Akten ist nicht zu entnehmen, dass der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin vor Erlass der genannten Verfügung je ermittelt worden wäre. Aus der Tatsache allein, dass Leistungen im Sinne einer berufsbegleitenden Umschulung gesprochen worden sind, ist entgegen dem kantonalen Gericht nicht auf die Verneinung jeglicher weiterer Ansprüche zu schliessen, zumal eine künftige Anordnung und Durchführung von Eingliederungsmassnahmen die Entstehung des Rentenanspruchs nicht ausschliesst (BGE 121 V 193 Erw. 4c). Auf das Begehren um Rentenleistungen bis zum 21. Dezember 2000 war damit einzutreten. Der Anspruch auf eine Invalidenrente ist insgesamt zu prüfen. Es rechtfertigt sich aus Gründen der Prozessökonomie (BGE 121 V 116), darüber letztinstanzlich direkt zu befinden, ohne die Sache in diesem Punkt an die Vorinstanz zurückzuweisen.