Citation: 4A_98/2023 E. 3.2.2

3.2.2. Die Beschwerdeführer beanstanden die vorinstanzliche Feststellung, sie hätten sich mit den Bedingungen des Beschwerdegegners im Anschlussvertrag nicht anfreunden können und hätten sich mehrmals auch in letzter Minute gegen einen Vertragsabschluss entschieden. Die Rüge ist unbegründet. Die Beschwerdeführer machen geltend, ihr Wille zum Abschluss des Vertrages sei von Anfang an bis zuletzt vorhanden gewesen. Dem stehen die vorinstanzlichen Erwägungen nicht entgegen. Die Vorinstanz hielt einzig fest, sie seien nicht bereit gewesen, einen Anschlussvertrag zu den Bedingungen des Beschwerdegegners abzuschliessen (namentlich schriftliche Unterzeichnung des Vertrages am 29. Dezember 2020). Auch ist es nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz in ihren Erwägungen nicht bloss den Zeitraum vom 23. Dezember 2020 bis Ende Dezember 2020, sondern den gesamten Verhandlungszeitraum betrachtet hat. Jedenfalls ist unbestritten, dass am 29. Dezember 2020 kein schriftlicher Anschlussvertrag geschlossen wurde. Damit stehen die vorinstanzlichen Ausführungen auch nicht im Widerspruch mit der E-Mail des Beschwerdegegners vom 2. Januar 2021, zumal dieser am 23. Dezember 2020 schriftlich erklärte, der Anschlussvertrag sei gegenseitig am 29. Dezember 2020 zu unterzeichnen.