Citation: 8C_720/2015 E. 2

Mit vorinstanzlicher Beschwerdeschrift vom 15. Januar 2013 stellte die Versicherte kein Ausstandsgesuch gegen einzelne Mitglieder des kantonalen Gerichts, welche bereits am unangefochten in Rechtskraft erwachsenen Entscheid vom 9. Juli 2010 mitgewirkt hatten. Vor Bundesgericht macht die Beschwerdeführerin jedoch sinngemäss geltend, der Vorinstanz habe es bei Erlass des angefochtenen Entscheides an Objektivität und Unparteilichkeit gemangelt. Sowohl im hier angefochtenen wie bereits im Entscheid vom 9. Juli 2010 habe das kantonale Gericht die Versicherte als Besserwisserin dargestellt. Die Vorinstanz sei mit der Sache vorbefasst gewesen. Aus dem von der Beschwerdeführerin zur Begründung einzig konkret angeführten Zitat aus dem Entscheid vom 9. Juli 2010 geht allerdings in keiner Weise hervor, inwiefern es dem kantonalen Gericht an Objektivität hätte mangeln sollen. Der Umstand allein, dass ein Richter an einem Urteil mitgewirkt hat, das im Rechtsmittelverfahren aufgehoben wird, schliesst diesen nach der Rechtsprechung jedenfalls nicht von der Neubeurteilung der zurückgewiesenen Sache aus (vgl. BGE 131 I 113 E. 3.6 S. 120 mit Hinweisen). Dies gilt um so mehr für die am Entscheid vom 9. Juli 2010 mitwirkenden Gerichtsmitglieder, welche die Beschwerde der Versicherten damals teilweise gutgeheissen hatten. Von einer fehlenden Unparteilichkeit der Vorinstanz kann mangels ersichtlicher Anhaltspunkte keine Rede sein. Vielmehr war das kantonale Gericht im zweiten und dritten Rechtsgang, welcher vorinstanzlich mit dem Erlass des hier angefochtenen Entscheides abgeschlossen wurde, an seine eigenen Vorgaben gemäss unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Entscheid vom 9. Juli 2010 gebunden (BGE 133 V 477 E. 5.2.3 S. 484; Urteil 8C_24/2014 vom 12. Juni 2014 E. 2.2 mit Hinweisen).