Citation: 1C_279/2020 E. 4.6

4.6. Bei der Parzelle Nr. 1844 liegt insoweit eine besondere Situation vor, als sie sich an einer Hangkante befindet. An ihrer südlichen Grenze geht der von Osten her kommende Schofhübelweg von einer relativ leicht abfallenden Fahrstrasse in einen steilen Fussweg mit Treppen über, der nach Westen zu der unterhalb gelegenen Parzelle Nr. 1994 und dem Brüelrainweg führt. Im aktenkundigen Höhenkurvenplan von 1962-1967 ist bei der westlichen Grundstücksgrenze von Nr. 1844 (gegen Parzelle Nr. 1994 hin) bzw. ungefähr parallel zum Hangverlauf eine längere Stützmauer eingezeichnet. Eine vergleichbare Stützmauer ist in diesem Plan bei der Parzelle Nr. 1994 nicht ersichtlich. Auf dieses Bauwerk haben die Beschwerdegegner bereits im Verfahren vor der Baurekurskommission hingewiesen. Die fragliche Stützmauer ist auch in dem bei den Akten liegenden Fassaden-/Schnittplan des beschwerdeführerischen Bauprojekts von 2013 vermerkt. Das vorbestehende, exponierte Gelände auf Parzelle Nr. 1844 war somit im Randbereich offensichtlich erheblich gestaltet worden. Unter diesen Umständen war ein sachlicher Grund dafür gegeben, um eine Abklärung zum Verhältnis zwischen dem gestalteten und dem ursprünglichen Geländeverlauf durchzuführen. Selbst wenn eine Behörde auf Parzelle Nr. 1844 einen Nachweis des ursprünglichen Terrains verlangt haben sollte, so wäre es nach der von der Vorinstanz dargelegten Praxis mit dem Rechtsgleichheitsgebot vereinbar, dass im vorliegenden Fall bei Parzelle Nr. 1994 davon abgesehen worden ist.