Citation: 6B_617/2024 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer geht auf die Darstellung der Ereignisse in der angefochtenen Verfügung nicht ein und widerlegt die Feststellungen der Vorinstanz nicht als willkürlich. Folglich ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer den Strafbefehl erhalten, davon tatsächlich Kenntnis genommen, dagegen Einsprache erhoben und mithin um das gegen ihn geführte Verfahren wegen Beschimpfung und ungenügenden Beaufsichtigens eines Hundes gewusst hat bzw. darum weiss. Entsprechend hat er - wie die Vorinstanz vor diesem Hintergrund ohne Rechtsverletzung folgert - mit weiteren verfahrensbezogenen Zustellungen rechnen müssen. Die Auffassung des Beschwerdeführers, wegen des angeblich noch hängigen Verfahrens vor Bezirksgericht zur Frage der Gültigkeit der Einsprache nicht mit staatsanwaltschaftlicher Post gerechnet zu haben, geht an der Sache vorbei. Er verkennt, dass er nach bzw. mit Kenntnisnahme des gegen ihn geführten Strafverfahrens mit weiteren Zustellungen der Strafbehörden und damit offensichtlich auch mit Post der Staatsanwaltschaft rechnen musste.