Citation: 1C_522/2023 E. 3.3.3

3.3.3. Was die Rüge der Beschwerdeführerin anbelangt, es liege eine Verletzung des Gleichbehandlungsgebots (Art. 8 Abs. 1 BV) vor, legt diese nicht substanziiert dar, inwieweit die genannte Verfassungsbestimmung verletzt sein soll. Soweit sich die Beschwerdeführerin daran stört, dass das hoteleigene Restaurant auch aussenstehenden Personen offensteht, jedoch die Servicestation für Sportgeräte mit Vermietung nur Hotelgästen zur Verfügung stehen dürfe, vermag sie damit keine Verletzung von Art. 8 Abs. 1 BV darzulegen. Insbesondere verkennt sie dabei, dass Restaurants typischerweise nahe mit einem Hotelbetrieb zusammenhängen, was für eine Servicestation für Sportgeräte mit Vermietung und Verkauf von Ersatzprodukten grundsätzlich nicht gesagt werden kann. Es liegen zwei unterschiedliche Situationen vor, die eine differenzierte Behandlung rechtfertigen. Wenn nun die kantonalen Instanzen eine entsprechende Servicestation, die nicht typischerweise als zum Hotel gehörende Infrastruktur betrachtet werden kann, nur insoweit unter Art. 66 Abs. 2 lit. b BauG subsumieren, als sie ausschliesslich den Hotelgästen angeboten werden, kann darin keine Verletzung des Gleichbehandlungsgebots gesehen werden. Soweit die Rüge der Beschwerdeführerin in dieser Hinsicht überhaupt den Begründungsanforderungen entspricht (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG; E. 2. hiervor), erweist sie sich daher als unbegründet.