Citation: 2C_729/2020 E. 5.2.2

5.2.2. Laut dem vorinstanzlich berücksichtigten "Arbeitsvertrag als SRO-Verantwortlicher" sollte der Beschwerdeführer als Kontrollorgan der Gesellschaft wirken und die vorgegebenen Richtlinien intern und extern überprüfen und einhalten. Der Beschwerdeführer sei in der Folge, wie das Protokoll der Verwaltungsratssitzung vom 15. Februar 2017 und die Internetseite gezeigt hätten, von den Mitarbeitenden der Gesellschaft als "Compliance Officer" bezeichnet worden. Auch der Beschwerdeführer selbst habe sich in verschiedenen von ihm unterzeichneten Schreiben der Gesellschaft zwischen Oktober 2016 und Juni 2017 als "Compliance Officer" bezeichnet. Sodann habe der Beschwerdeführer in seiner Aufstellung vom 13. Juni 2017 der Gesellschaft gestützt auf den Beratungsvertrag 115 Beratertage für den Zeitraum vom 1. Januar 2016 bis zum 30. Juni 2017 verrechnet. Seine verrechneten Dienstleistungen für die Gesellschaft hätten unter anderem die Definition der Aufbau- und Ablauforganisation sowie die strategische und operative Planung im Businessplan, die Definition des Marktauftritts, die Teilnahme an Sitzungen, Bankenbesuche und die Strategieabstimmung beinhaltet. Anlässlich der Einvernahme durch die Kantonspolizei Zürich am 14. Dezember 2016 habe der Beschwerdeführer angegeben, nicht F.________ sei der "geistige Vater" der Gesellschaft gewesen, sondern es sei ein "Brainstorming zwischen Vater und Sohn" gewesen. Anlässlich der ausserordentlichen Generalversammlung der Gesellschaft vom 23. März 2016 habe der Beschwerdeführer überdies als Vorsitzender im Namen des Verwaltungsrats die Sitzung geleitet. An dieser Sitzung seien der Präsident und Delegierte des Verwaltungsrats, E.________, sowie die Mitglieder des Verwaltungsrats der Gesellschaft gewählt worden. Letztlich habe er der Gesellschaft während mehreren Monaten ein Bankkonto seines Einzelunternehmens zur Abwicklung der Geschäftstätigkeit zur Verfügung gestellt. Er habe die Verfügungsmacht über das Bankkonto und damit über die darauf ein- und ausgehenden Gelder der Gesellschaft behalten (vgl. E. 4.8 des angefochtenen Urteils).