Citation: 6B_243/2024 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt weiter eine Verletzung seines Teilnahmerechts an den Einvernahmen von B.________ am 30. März 2021 und von C.________ am 8. April 2021. Er habe keine Kenntnis von den Befragungen gehabt, ansonsten hätte er anwesend sein wollen. Wie die Vorinstanz darlegt und im Übrigen unbestritten ist, erfolgten die erwähnten Einvernahmen von B.________ und C.________ im (selbständigen) polizeilichen Ermittlungsverfahren. In diesem Verfahrensstadium ist eine formelle und partei-öffentliche Befragung von Zeugen, Auskunftspersonen oder der beschuldigten Person gesetzlich nicht vorgeschrieben. Die Parteien haben mithin kein Recht, bei selbständigen Beweiserhebungen durch die Polizei, etwa bei polizeilichen Einvernahmen von Auskunftspersonen, anwesend zu sein (Umkehrschluss aus Art. 147 Abs. 1 Satz 1 StPO; Art. 306 Abs. 2 lit. b StPO; BGE 141 IV 423, nicht publ. E. 2.2; BGE 139 IV 25 E. 5.4.3 S. 35; Urteil 6B_280/2014 vom 1. September 2014 E. 1.2.2). Um solche Befragungen geht es hier. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers stand ihm deshalb insofern kein Teilnahmerecht zu, welches die Vorinstanzen hätten verletzen können.