Citation: 4A_123/2013 E. 5

Sodann macht die Beschwerdeführerin geltend, selbst wenn Peering-Verträge Interkonnektion gemäss Art. 11 Abs. 1 lit. d FMG darstellen würden, wäre Art. 11a Abs. 1 FMG nicht anwendbar. Die Qualifikation als Zugangsstreitigkeit (Art. 11a Abs. 1 FMG) und der darauf gestützte Nichteintretensentscheid der Vorinstanz würden sie zwingen, das viel teurere Verfahren über die ComCom einzuschlagen. Dabei entstünden - im Vergleich zu den tieferen Gebühren in Zivilstreitigkeiten - Kosten, die für sie existenzgefährdend seien. Dies lasse sich nicht mit der Wirtschaftsfreiheit gemäss Art. 27 BV vereinbaren. Eine genügende Rüge im Sinne von Art. 98 BGG liegt damit nicht vor.Im Übrigen ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die Beschwerdeführerin in ihrem Grundrecht auf Wirtschaftsfreiheit durch den Nichteintretensentscheid verletzt sein soll. Schliesslich beruft sich die Beschwerdeführerin auf den Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 9 BV), welcher durch die Vorgehensweise der Gegenpartei verletzt worden sei. Die Beschwerdeführerin verkennt dabei, dass bezüglich der Zuständigkeit der Vorinstanz nicht erheblich ist, ob das Verhalten der Gegenpartei treuwidrig ist.Dass die Vorinstanzgegen Treu und Glauben verstossen habe, rügt die Beschwerdeführerin zu Recht nicht.