Citation: 5A_618/2016 E. A

A.a. Die nigerianische Staatsangehörige A.________ ist die Mutter der am xx.xx.2012 in der Schweiz geborenen B.________ (nachfolgend: Tochter oder Kind). Mit Schreiben vom 12. Mai 2015 teilte die Psychiatrische Universitätsklinik V.________ (PUK) der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) U.________ mit, die Mutter werde seit dem 22. April 2015 stationär behandelt; ihre Tochter habe vorgängig des Klinikeintritts vorübergehend privat untergebracht werden können. Die Klinik ersuchte die zuständige Stelle um eine anschliessende Unterbringung und Betreuung des Kindes. Nachdem das federführende Behördenmitglied mit der Mutter ein Gespräch geführt hatte, errichtete die KESB U.________, mit Beschluss vom 20. Mai 2015 für das Kind eine Beistandschaft im Sinne von Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB. Sie ernannte C.________, Jugend- und Familienberatung U.________, zur Beiständin und beauftragte sie, u.a. für eine angemessene Unterkunft und hinreichende Betreuung des Kindes und regelmässigen Kontakt zur Mutter zu sorgen sowie Ansprechperson im Zusammenhang mit den Kinderbelangen für die involvierten Stellen und Behörden (z.B. Asylkoordination und Migrationsamt) zu sein. A.b. Im Verlaufe des Monats Juli 2015 konnte die Mutter die Klinik verlassen und wurde in der Folge ambulant behandelt. Eine selbständige Betreuung der Tochter durch ihre Mutter war aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich. Das Mädchen verblieb in einer sogenannten SOS-Pflegefamilie in Y.________ platziert. Da diese Unterbringung zeitlich begrenzt, die künftige Betreuung durch die Mutter unsicher und der Zeitpunkt der Ausschaffung von Mutter und Tochter aus der Schweiz ungewiss waren, wurde das Kind per Anfang November 2015 bei Frau D.________ in W.________ untergebracht. Im November 2015 musste die Mutter wiederum stationär behandelt werden, offenbar erneutim Nachgang zu einem Ausschaffungsversuch. Im gleichen Zeitraum gelangte sie an das Staatssekretariat für Migration respektive an das Bundesverwaltungsgericht, um die Anordnung der Ausweisung rückgängig zu machen bzw. zu sistieren.