Citation: 8C_173/2017 E. 4.3

4.3. Im Rahmen der aktuellen Rentenrevision liegt das bidisziplinäre Gutachten vom 15. April 2015 im Recht. Die Würdigung der Vorinstanz, wonach diesem Gutachten vollen Beweiswert anzuerkennen ist, steht im Einklang mit den rechtsprechungsgemässen Anforderungen an ein beweiskräftiges Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352). Die Ausführungen des Beschwerdeführers ändern hieran nichts, zumal insbesondere die Diagnose einer rezidivierenden leichten depressiven Episode weder in der Beschwerde noch durch die eingereichten Akten in Frage gestellt wird. Sodann widersprechen die Aussagen zum verbesserten Gesundheitszustand des Dr. med. B.________, welcher gemäss vorinstanzlicher Feststellung von einer deutlich abgeschwächten Depressivität ausging, nicht den Ausführungen des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern im Entscheid vom 14. Januar 2011. Dieses hatte den Gesundheitszustand bis zum Verfügungserlass am 31. März 2009 zu beurteilen, während der psychiatrische Gutachter festhielt, dem Beschwerdeführer ginge es seit dem Jahr 2008 besser, wobei eine erneut aufgetretene mittelgradige Depressivität Ende 2009 erfolgreich in der psychiatrischen Klinik F.________ behandelt worden sei, sodass bei Austritt Ende Mai 2010 nur noch eine leichtgradige depressive Episode bestanden habe. Seit Mai 2010 liege dementsprechend die Arbeitsunfähigkeit unter 20 %. Damit durfte die Vorinstanz von einem verbesserten Gesundheitszustand ausgehen, wurde doch im Entscheid des Verwaltungsgerichts Luzern vom 14. Januar 2011 noch eine mittelgradige depressive Episode und eine somatoforme Schmerzstörung mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit und mit Invalidität im Ausmass einer ganzen Rente angenommen. Damit handelt es sich nicht um einen gleich gebliebenen Gesundheitszustand, bei welchem die Schätzung der Arbeitsfähigkeit leidlich anders ausfiel. Ein Revisionsgrund ist gegeben.