Citation: 5A_109/2018 E. 8.2

8.2. Der Kläger bestreitet nicht, keine Direktzahlungen erhalten zu haben, begründet dies jedoch mit Hinweis auf sein Vermögen, wobei er wiederum auf eine Tatsache abstellt, die sich nicht aus dem angefochtenen Entscheid ergibt. Ebenso wenig bestreitet er die Feststellung, dass sämtliche Produktionsstätten seines Betriebes vermietet sind. Hingegen führt er aus, er bewirtschafte den Betrieb bis heute mit eigenen Händen und nur für die Mais-Ernte stelle er einen Lohnunternehmer an; das könne jedermann mit eigenen Augen sehen und sei gerichtsnotorisch. Mit diese Tatsachenbehauptungen legt der Kläger den Sachverhalt aus seiner eigenen Sicht dar, ohne im Einzelnen darzutun, inwiefern das kantonale Gericht den Sachverhalt willkürlich festgestellt haben soll; mit dem einfachen Hinweis, "das könne jedermann mit eigenen Augen sehen", vermag er nichts auszurichten. Sodann sind notorische Tatsachen zutreffenderweise nicht beweisbedürftig und grundsätzlich auch vom Bundesgericht zu beachten. Gerichtsnotorisch sind indes nur Kenntnisse des Gerichts aus früheren Verfahren zwischen den gleichen Parteien oder aus bewusst geführten Pilotprozessen, berufliches Wissen von Fachrichtern oder gutachterliche Befunde aus anderen Verfahren über abstrakte wissenschaftliche Fragen (BGE 107 Ia 212 E. 3; Walter, in: Berner Kommentar, 2012, N. 60 und 62 zu Art. 8 ZGB). Davon kann hier keine Rede sein.