Citation: P 40/00 29.11.2001 E. 2

2.- a) Anfechtungs- und Streitgegenstand (vgl. hiezu BGE 125 V 415 f. Erw. 2a) ist, vor- wie letztinstanzlich, der Anspruch auf Ergänzungsleistungen. Der Umstand, dass sämtliche Verfahrensbeteiligten hinsichtlich des Berechnungselementes der Tagestaxe gemäss Art. 3b Abs. 2 lit. a ELG übereinstimmen, führt, entgegen der Vorinstanz, nicht zur teilweisen Gegenstandslosigkeit des kantonalen Verfahrens, da der Anspruch auf Ergänzungsleistungen auch mit der pendente lite erlassenen Verfügung vom 26. Januar 1999 verneint worden war. b) Die Parteien sind sich hinsichtlich der Vermögensverhältnisse der Beschwerdeführerin sowie der Anrechnung der entsprechenden Erträge und der mit dem Immobiliarvermögen bzw. der Nutzniessung an der Liegenschaft verbundenen Ausgaben nicht einig. Der Ehemann der Beschwerdeführerin ist am 16. August 1980 verstorben. Die Verteilung seines Nachlasses hatte er in einem mit der Beschwerdeführerin geschlossenen Erbvertrag vom 22. Oktober 1960 sowie in einer öffentlichen letztwilligen Verfügung vom 31. Januar 1972 geregelt. Erbvertraglich wurde vereinbart, der überlebende Ehegatte oder die überlebende Ehegattin habe im Sinne von Art. 473 ZGB Anspruch auf die Nutzniessung am Nachlass des/der Verstorbenen. Letztwillig verfügte der Verstorbene, er "vermache" seiner Ehefrau nach deren Wahl entweder die Nutzniessung am gesamten Nachlass im Sinne von Art. 473 ZGB oder das Eigentum an 7/16 des Nachlasses. Im Falle der Wahl von Nutzniessung werde die Ehefrau ausdrücklich von der Sicherstellung des Nutzniessungsvermögens befreit. Ferner könnten die Nachkommen erst nach dem Ableben der Ehefrau über den Nachlass verfügen. Während die Beschwerdeführerin Nutzniessung behauptet und als Beleg dafür eine Verfügung vom 17. November 1980 über die Erbschaftssteuern ins Recht legt, gehen Vorinstanz und Ausgleichskasse vom Gesamteigentum an der ungeteilten Erbschaft aus.