Citation: 5A_684/2022 E. A

A.a. B.________ (geb. 2001) und C.________ (geb. 2005) sind die Kinder (Beschwerdegegner) der nicht miteinander verheirateten und getrennt lebenden A.________ (Beschwerdeführer) und D.________. Seit 2011 stehen die Kinder unter Beistandschaft. A.________ hat die Vaterschaft zu beiden Kindern am 14. März 2012 anerkannt. A.b. Seit 29. Mai 2012 ist beim Kantonsgericht Appenzell Ausserrhoden eine Unterhaltsklage gegen A.________ hängig. A.c. Mit Entscheid vom 29. April 2019 regelte das Kantonsgericht die Kinderbelange. Namentlich wies es der Mutter die alleinige elterliche Sorge über B.________ und C.________ zu, stellte fest, dass die Kinder ihren Wohnsitz bei der Mutter haben und unter ihrer Obhut stehen und regelte den persönlichen Verkehr zwischen Vater und Kindern. Sodann verpflichtete es den Vater, an den indexierten Unterhalt von B.________ rückwirkend ab 1. Juni 2011 bis 31. Dezember 2013 monatlich Fr. 1'200.-- sowie vom 1. Januar 2014 bis Ausbildungsabschluss monatlich Fr. 1'500.-- zu bezahlen (zuzüglich allfälliger Kinderzulagen) sowie an den indexierten Unterhalt von C.________ rückwirkend ab 1. Juni 2011 bis 31. Dezember 2016 monatlich Fr. 1'200.-- und ab 1. Januar 2017 bis Ausbildungsabschluss monatlich Fr. 1'500.-- (zuzüglich allfälliger Kinderzulagen) zu bezahlen. An diese Unterhaltszahlungen rechnete das Kantonsgericht die vom Vater bereits getätigten Zahlungen in der Höhe von Fr. 997.65 und Fr. 1'000.-- zu je 50 % den Kindern an.