Citation: 2C_204/2019 E. A

A.________ (Jahrgang 1973) ist serbischer Staatsangehöriger. Er reiste im Jahr 1992 im Rahmen des Familiennachzugs zu seiner mazedonischen Ehefrau B.________ (Jahrgang 1974) ein, worauf ihm eine letztmals bis 6. Januar 2017 verlängerte Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. Die Ehefrau und die drei Kinder (wovon zwei volljährig sind und eines am 29. März 2004 geboren wurde) verfügen alle über eine Niederlassungsbewilligung. Das vormalige Ausländeramt des Kantons St. Gallen bzw. die vormalige Fremdenpolizei (mittlerweile Migrationsamt des Kantons St. Gallen) verwarnte A.________ mit Schreiben vom 25. November 1996 wegen Schulden in Höhe von rund Fr. 20'000.-- und wies ihn darauf hin, dass er sich künftig in jeder Beziehung klaglos zu verhalten habe. Aufgrund seiner Schulden wurde ihm im Jahr 1999 die Erteilung der Niederlassungsbewilligung verweigert. In den Jahren 2000, 2003, 2005, 2006, 2013 und 2014 wurde seine Aufenthaltsbewilligung jeweils unter den Bedingungen verlängert, dass er seinen finanziellen Verpflichtungen nachkomme und sich klaglos verhalte. Insbesondere in den Jahren 2013 und 2014 wurde A.________ dazu angehalten, zusammen mit seiner Ehefrau seine Schulden zu sanieren und einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Mit Verfügung vom 17. Februar 2015 verwarnte das kantonale Migrationsamt A.________ erneut und hielt ihn an, sich künftig klaglos zu verhalten, sich aktiv um die Sanierung seiner Schulden zu bemühen, seinen Verpflichtungen ordnungsgemäss nachzukommen und einer regelmässigen Erwerbstätigkeit nachzugehen, ansonsten er mit dem Widerruf oder der Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung zu rechnen habe. Nach strafrechtlichen Verurteilungen wegen Verstössen gegen das Strassenverkehrsgesetz vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01), insbesondere wegen Führens eines Motorfahrzeugs trotz Führerausweisentzugs bzw. ohne Führerausweis, wurde A.________ schliesslich mit Strafbefehl vom 23. Mai 2017 durch die Staatsanwaltschaft St. Gallen wegen Täuschung der Behörden zu einer Freiheitsstrafe von 60 Tagen verurteilt.