Citation: 9C_459/2013 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer wirft dem kantonalen Gericht eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes vor. Er macht geltend, seine Schwiegermutter habe im Juni 2009 die Pflege seiner Ehegattin und die Betreuung der Kinder übernommen. Dadurch sei die psychosoziale Situation geregelt gewesen; gleichwohl sei es ihm nicht möglich gewesen, in den folgenden Jahren seine Arbeitsfähigkeit zu steigern. Dies zeige, dass die psychosoziale Komponente nicht die wesentliche Ursache der anhaltenden gesundheitlichen Beeinträchtigung mit einer andauernden Arbeitsunfähigkeit von 50 % ist. Verwaltung und Vorinstanz hätten davon abgesehen, eine medizinische Begutachtung zu veranlassen. Dazu wären sie jedoch gehalten gewesen. Auch wenn er selbst die formale fachärztliche Behandlung im Dezember 2010 einstellte, spreche dies nicht gegen das Vorliegen einer fassbaren psychiatrischen Erkrankung.