Citation: 1C_226/2015 E. 4.1

4.1. Die Wegweisung stellte eine Einschränkung in die von Art. 10 Abs. 2 BV geschützte Bewegungsfreiheit des Beschwerdeführers und - soweit er sich während der begrenzten Dauer der Wegweisung im betreffenden Bereich mit anderen Personen versammeln und austauschen wollte - in die Versammlungsfreiheit (Art. 22 BV sowie Art. 11 EMRK) und allenfalls in die Meinungsfreiheit (Art. 16 Abs. 1 und 2 BV sowie Art. 10 EMRK) dar. Sie war nur zulässig, wenn sie auf einer genügenden gesetzlichen Grundlage beruhte, im öffentlichen Interesse lag und verhältnismässig war (Art. 36 Abs. 1 und 2 BV). Inwiefern im vorliegenden Zusammenhang das Recht auf Achtung des Privatlebens (Art. 8 EMRK) einen über die bereits genannten Bestimmungen hinausgehenden Schutz bieten sollte, ist weder dargetan noch ersichtlich. Insoweit ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.