Citation: 2C_503/2008 23.02.2009 E. A

Der aus dem Libanon stammende X.________ (geb. 1963) reiste im Frühjahr 1989 mit seiner ebenfalls libanesischen Ehefrau Y.________ (geb. 1970) in die Schweiz ein. Zunächst ersuchten beide erfolglos um Asyl. Am 19. April 1990 kam ihre Tochter A.________ zur Welt. In der Folge stellte X.________ mit falschen Angaben ein neues Asylgesuch, welches am 13. Dezember 1991 durch einen Nichteintretensentscheid erledigt wurde. In der Zwischenzeit hatte Y.________ zusammen mit der Tochter A.________ die Schweiz verlassen und sich im Mai 1991 von ihrem Ehemann scheiden lassen, ihn aber einen Monat später wieder geheiratet. Im Verkündgesuch, das X.________ am 13. Februar 1992 für eine Eheschliessung mit der elf Jahre älteren Schweizerin Z.________ stellte, gab er allerdings noch an, unverheiratet zu sein. Zu einer Eheschliessung mit Z.________ kam es vorerst nicht. X.________ kehrte vielmehr in den Libanon zurück, wo Y.________ am 7. Mai 1993 den gemeinsamen Sohn B.________ zur Welt brachte. Nachdem er sich zum zweiten Mal von seiner Ehefrau hatte scheiden lassen, reiste X.________ erneut in die Schweiz ein und heiratete am 3. Dezember 1993 Z.________. Diese Ehe wurde mit rechtskräftigem Urteil des Bezirksgerichts Andelfingen am 5. Mai 1999 geschieden. X.________ heiratete in der Folge - im Januar 2000 - seine frühere Ehefrau Y.________, mit welcher er während der Ehe mit Z.________ das dritte gemeinsame Kind (Sohn C.________, geb. 1995) gezeugt hatte, zum dritten Mal, kurz nachdem er im Juni 1999 bei der Schweizerischen Botschaft in Beirut für sie und die drei Kinder Einreisevisa für einen Besuchsaufenthalt in der Schweiz beantragt hatte. Inzwischen war er, der seit der Heirat mit Z.________ im Besitz einer regelmässig verlängerten Aufenthaltsbewilligung gewesen war, in der Schweiz erleichtert eingebürgert worden (am 18. November 1998).