Citation: 8C_58/2019 E. 3

Das kantonale Gericht führte aus, die Beschwerdeführerin sei weder als Flüchtling anerkannt noch sei ihr eine Aufenthaltsbewilligung erteilt worden. Ausweislich des Auszugs aus dem individuellen Konto (IK-Auszug) habe sie keine Beiträge entrichtet. Sie sei in der Schweiz nie erwerbstätig gewesen. Die Vorinstanz prüfte die medizinischen Akten bezüglich der Frage, wann eine allfällige Invalidität eingetreten sei. Sie legte dar, dass ab dem Jahr 2011 dokumentiert sei, dass die Beschwerdeführerin mehrere Aufenthalte in psychiatrischen Kliniken gehabt habe, wo entsprechende psychiatrische Diagnosen gestellt worden seien. Die zu beurteilende gesundheitliche Beeinträchtigung bestehe mit überwiegender Wahrscheinlichkeit seit 2011. Da nach Ablauf des einjährigen Wartejahres vom Eintritt der Invalidität zu Beginn des Jahres 2012 auszugehen wäre, erfülle die Beschwerdeführerin die beitragsrechtlichen Voraussetzungen für einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung nicht, denn eine nachträgliche Erfüllung der Beitragspflicht, die von 2009 bis 2011 gedauert hätte, sei aufgrund der Verwirkungsfristen nicht mehr möglich.