Citation: 8C_725/2022 E. 3.3

3.3. Soweit das kantonale Gericht aus den gegebenen Umständen und mit Blick auf die E-Mail des Stellenvermittlers an den Beschwerdeführer vom 23. April 2021) darauf schloss, der Stellenvermittler habe den Beschwerdeführer anlässlich des Telefonats vom 21. April 2021 (Mittwoch) um 13.55 Uhr über die zeitliche Dringlichkeit der Stellenbesetzung informiert und deshalb um einen Terminvorschlag für ein am folgenden Donnerstag oder Freitag durchzuführendes Vorstellungsgespräch per Skype gebeten, ist weder die Beweiswürdigung noch die Sachverhaltsfeststellung als bundesrechtswidrig zu beanstanden. Auf die im Wesentlichen appellatorische Kritik des Beschwerdeführers am angefochtenen Urteil ist nicht weiter einzugehen (SVR 2021 ALV Nr. 11 S. 34, 8C_652/2020 E. 1.2 i.f. mit Hinweisen). Das vertragliche Verhältnis zwischen Stellenvermittler und Auftraggeberin ist in Bezug auf die hier zu beantwortende Frage nach der Erfüllung des Einstellungstatbestandes von Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG entgegen dem Beschwerdeführer irrelevant. Die weiteren Vorbringen ändern nichts daran, dass der Beschwerdeführer durch sein zögerliches Verhalt die anderweitige Stellenbesetzung seitens der Auftraggeberin in Kauf nahm.