Citation: 1P.463/2000 16.08.2000 E. C

C.- Mit staatsrechtlicher Beschwerde vom 19. Juli 2000 wegen Verletzung von Art. 10 Abs. 2 BV und Art. 5 EMRK beantragt Z.________, den Entscheid des Präsidenten der obergerichtlichen Beschwerdekammer aufzuheben und diesen bzw. den Kanton Aargau anzuweisen, ihm "eine angemessene Entschädigung für die ihm aus dem Haftentlassungsverfahren vor dem Obergericht sowie vor dem Bundesgericht entstandenen Parteikosten zu entrichten". Ausserdem ersucht er um unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung. Das Obergericht verzichtete auf Vernehmlassung. Die Untersuchungsbeamtin des Bezirksamtes Aarau beantragt, die Beschwerde abzuweisen. Sie macht geltend, Z.________ anlässlich der Einvernahme vom 9. Juni 2000 den Verhaftsgrund gemäss § 71 Abs. 1 StPO "unmissverständlich" eröffnet zu haben. Die Frist von Art. 5 Ziff. 2 EMRK, wonach der Verhaftete in möglichst kurzer Frist über die Gründe seiner Festnahme unterrichtet werden müsse, sei eingehalten, da Z.________ am 22. Juni 2000 mit effektiven Fakten zur Tat konfrontiert worden sei.