Citation: 2C_395/2022 E. 1.1

1.1. A.________ (nachfolgend: der Importeur) hat Wohnsitz in U.________/BE. Am 6. Oktober 2017 meldete er bei der Eidgenössischen Zollverwaltung (heute: Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit [BAZG]) einen Traktor der Marke "Mercedes-Benz MB-trac 1300" zur Einfuhrverzollung aus Österreich an. Dem Kaufvertrag zufolge, den er vorlegte, soll sich der Kaufpreis auf EUR 12'000.-- belaufen haben. Aufgrund einer Haussuchung, welche die EZV am 2. November 2017 beim Importeur vornahm, kam die EZV zum Schluss, dass der tatsächliche Kaufpreis EUR 32'000.-- betragen habe. Sie stützte sich dabei insbesondere auf eine handschriftliche Notiz. Dieser zufolge waren EUR 20'000.-- in bar und EUR 12'000.-- per Bank zu entrichten. Der Barbezug bei der Bank und die Banküberweisung liessen sich belegmässig nachweisen. Im Originalinserat war der beworbene Traktor mit USD 38'851.23 (entsprechend EUR 33'500.--) angeboten worden. Weiter zeigte sich, dass der Importeur sich ursprünglich einen Verhandlungspreis von EUR 29'000.-- vorgestellt hatte.