Citation: 1C_327/2016 E. 10.4

10.4. Die Vorinstanz nahm im angefochtenen Urteil, das 27 Seiten umfasst, unter Berücksichtigung mehrerer Fachgutachten zu einer Vielzahl von Rügen betreffend Rechts- und Tatfragen Stellung. Demnach hatte die Vorinstanz auch dann einen erheblichen zeitlichen Aufwand, wenn sie keine eigenen Beweiserhebungen vornahm und sie die Komplexität des vorliegenden Rechtsstreits als "durchschnittlich" bezeichne te. Da die Baubewilligung für eine Überbauung mit zwei Doppeleinfamilienhäusern und einem Garagenbau mit acht Einstellplätzen strittig ist, kann für beide Parteien von einem erheblichen finanziellen Streitinteresse ausgegangen werden. Zudem macht die Beschwerdeführerin nicht geltend, dass für sie die Höhe der Gerichtsgebühr die Inanspruchnahme der Justiz übermässig erschwert habe. Unter diesen Umständen ist ein offensichtliches Missverhältnis zwischen der vorinstanzlichen Gerichtsgebühr und dem objektiven Wert der bezogenen Leistung nicht erkennbar. Demnach hat die Vorinstanz das ihr bei der Festsetzung der Höhe der Gerichtsgebühr zustehende Ermessen nicht überschritten und das Äquivalenzprinzip nicht verletzt.