Citation: 6B_487/2021 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz hält in tatsächlicher Hinsicht fest, aus dem Chatverlauf und dem Emailverkehr ergebe sich eindeutig, dass es der Beschwerdeführer gewesen sei, welcher im Chat-Room Kontakt zu dem 14-jährigen Mädchen "Vanessa" aufgenommen habe und welcher sogleich auf Männer, ihre Vorlieben und ein Treffen zu sprechen gekommen sei, wobei er gleichzeitig sofort auf den Altersunterschied und Probleme mit der Polizei hingewiesen habe. Aus der Konversation ergebe sich denn auch klar, dass er auf ein Treffen zwecks sexueller Handlungen mit dem 14-jährigen Mädchen aus gewesen sei und dafür einen geeigneten diskreten Ort gesucht habe, der schliesslich in der Wohnung des Opfers gefunden worden sei. Ebenfalls erweise sich zweifellos als erstellt, dass es der Beschwerdeführer gewesen sei, welcher die konkreten vorzunehmenden sexuellen Handlungen (küssen, am ganzen Körper lecken und sich gegenseitig oral befriedigen) vorgeschlagen habe, da sie sich darin unerfahren gezeigt habe. Zusammengefasst lasse der Wortlaut der Chats und der Emails zwischen dem Beschwerdeführer und "Vanessa" nur den Schluss zu, dass der Beschwerdeführer sie einzig zwecks eines Treffens zu sexuellen Handlungen auf der Internetplattform angesprochen und die Konversation weitergeführt habe, was schliesslich darin gemündet habe, dass sie ihm ihre Wohnadresse gegeben habe und er zu ihr gefahren sei, um mit ihr in Abwesenheit der Mutter die besprochenen Handlungen vorzunehmen, wofür er auf dem Hinweg noch extra Kondome gekauft habe, deren zwei er in seinem Portemonnaie mit sich geführt habe. Aus diesem Ergebnis ergebe sich ohne überwindbare Restzweifel, dass der Beschwerdeführer zur Tat entschlossen gewesen sei. Er habe schliesslich sein Auto parkiert und sei vor der von "Vanessa" angegebenen Adresse persönlich erschienen (angefochtenes Urteil S. 13 f.). Mit Blick auf die Frage nach der Notwendigkeit eines vorbereitenden Gesprächs anlässlich des sich abzeichnenden Treffens erwägt die Vorinstanz, dass es zur Tatbestandsverwirklichung keineswegs mehr eines vorbereitenden Gesprächs seitens des Beschwerdeführers bedurft hätte, zumal das (vermeintliche) Kind in der gegenseitigen schriftlichen Konversation seine Einwilligung zu sexuellen Handlungen kundgetan und durch Bekanntgabe seines Domizils bekräftigt habe (angefochtenes Urteil S. 17).