Citation: 4A_628/2023 E. 2

Die Begründung des Beschwerdeführers für seinen prozessualen Antrag auf Sistierung des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens verfängt nicht. Er behauptet in diesem Zusammenhang im Widerspruch zu seinen vorangehenden Ausführungen zu den Eintretensvoraussetzungen, es handle sich beim angefochtenen Entscheid des TAS vom 17. Mai 2023 "gar nicht um einen Schiedsspruch eines unabhängigen (echten) Schiedsgerichts". Dabei listet er verschiedene Kritikpunkte auf, wie etwa fehlende Unabhängigkeit des TAS, "durch die Beschwerdegegnerin aufoktroyierte Zwangsschiedsgerichtsbarkeit, die nicht dem Willen des Beschwerdeführers entspricht", "Missachtung der zwingenden gesetzlichen Anfechtungsfrist (Art. 75 ZGB) im TAS Code", Beteiligung von Drittparteien sowie verschiedene weitere angebliche Unzulänglichkeiten (fehlende Rechtsmittelbelehrung, fehlende Angaben zum Streitwert, keine Festsetzung der Kosten im Entscheid hinsichtlich der Höhe, kein persönliches Teilnahmerecht an der mündlichen Verhandlung für den Präsidenten des Beschwerdeführers sowie falscher Entscheidgegenstand). Abgesehen davon, dass der Beschwerdeführer selber Berufung an das TAS erhoben, die Verfahrensverfügung (Order of Procedure) vorbehaltlos unterzeichnet und keine Einwände gegen die Zuständigkeit oder die Unabhängigkeit des Schiedsgerichts erhoben hat, lässt sich aufgrund seiner Vorbringen nicht darauf schliessen, dass es sich beim angefochtenen Entscheid des TAS vom 17. Mai 2023 gar nicht um einen Schiedsspruch handeln würde. Seine Behauptung, beim angefochtenen Entscheid des TAS handle es sich um einen "Beschluss eines (faktischen) Organs (Art. 54 f. ZGB) des Vereins Erste Liga (Beschwerdegegnerin), mithin um einen vereins- resp. verbandsinternen Beschluss" ist vielmehr offensichtlich haltlos und rechtfertigt keine Sistierung des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens bis zum rechtskräftigen Abschluss des von ihm - gestützt auf Art. 75 ZGB - im Kanton Bern gegen denselben Entscheid eingeleiteten Gerichtsverfahrens. Der Antrag auf Verfahrenssistierung ist abzuweisen.