Citation: 4A_149/2017 E. 1.2.1

1.2.1. Erstens macht er geltend, die Beschwerdegegnerin könnte im Hinblick auf das Hochwasserschutzprojekt das dafür benötigte Land mittels Enteignung der betreffenden Eigentümer erwerben und mit dem Institut der vorzeitigen Besitzeinweisung bestehe auch das massgebliche Institut, um ein dringliches Projekt rechtzeitig zu realisieren. Stattdessen habe sie sich freiwillig verpflichtet, diesem Dritten Land als Realersatz abzutreten, was die Vorinstanz geschützt habe. Deshalb stelle sich als Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung, ob ein Grund nach Art. 27 LPG vorliegen könne, wenn eine Verpächterin freiwillig vertragliche Verpflichtungen eingehe. Eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung wird damit nicht begründet. Vielmehr geht es um die Anwendung des offenen Begriffs der Unzumutbarkeit auf einen konkreten Fall. Es ist auch nicht anzunehmen, dass sich viele gleichartige Fälle in der Praxis stellen werden.