Citation: U 418/06 29.03.2007 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen über den Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung für versicherte Unfälle (Art. 6 Abs. 1 UVG) sowie die Rechtsprechung zu dem für die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten natürlichen (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 und 402 E. 4.3.1 S. 406, je mit Hinweisen) und adäquaten Kausalzusammenhang (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181 und 402 E. 2.2 S. 405, je mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Dasselbe gilt hinsichtlich der bei der beweismässigen Auswertung medizinischer Berichte zu beachtenden Grundsätze (BGE 122 V 157 E. 1c S. 160, vgl. auch BGE 125 V 351 E. 3 S. 352 mit Hinweisen) sowie zum Dahinfallen der kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens (Urteil U 414/05 vom 7. Juni 2006, E. 2.2). 3.2 Zu ergänzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) am unfallversicherungsrechtlichen Begriff des natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhangs und dessen Bedeutung als Voraussetzung für die Leistungspflicht nach UVG nichts geändert hat (Urteil U 74/05 vom 28. Juli 2005, E. 1; Kieser, ATSG Kommentar, N 20 zu Art. 4). Die bisher dazu ergangene Rechtsprechung bleibt nach wie vor anwendbar. Für die Frage des intertemporal anwendbaren Rechts ist somit nicht von Belang, dass der Einspracheentscheid am 12. Januar 2005 nach Inkrafttreten des ATSG erlassen wurde (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.1 und 1.2.2 S. 446 mit Hinweisen). 3.3 Im Weiteren ist festzuhalten, dass sich bei organischen Unfallfolgen die adäquate, d. h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität deckt, sodass der Adäquanz hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbstständige Bedeutung zukommt (BGE 127 V 102 E. 5a/bb S. 103 mit Hinweisen).