Citation: I 227/03 07.09.2004 E. 3

Die Vorinstanz stützte ihren Entscheid auf die Ergebnisse des Gutachtens der MEDAS. Der Beschwerdeführer rügt, dass dieses Gutachten vom 6. Oktober 2001 unvollständig sei und sich nicht in die Vorgaben des vorinstanzlichen Rückweisungsentscheides vom 10. Dezember 1997 einfüge. Nach diesem sei nämlich in somatischer Hinsicht auf das ausführliche, nachvollziehbare und klare Gutachten des Spezialarztes Dr. L.________ vom 23. August 1996 abzustellen. Die Verwaltung sei einzig verpflichtet worden, ergänzend dazu noch eine psychiatrische Abklärung durchführen zu lassen. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers durfte die Vorinstanz frei und ohne Bindung an das erste Urteil vom 10. Dezember 1997 auch das Gutachten Dr. L.________ im Lichte der erfolgten Abklärungen durch die MEDAS würdigen. Dies ergibt sich bereits aus dem Grundsatz, dass der Sozialversicherungsrichter verpflichtet ist, die Beweise frei, umfassend und pflichtgemäss zu würdigen (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis). Dem steht vorliegend nicht entgegen, dass die Rückweisung einzig zur Durchführung einer psychiatrischen Abklärung erfolgte. Wie die Vorinstanz zutreffend erwog, konnte eine abschliessende Beurteilung der verwertbaren Restarbeitsfähigkeit eben gerade nicht stattfinden, weil die psychische Seite nicht abgeklärt war, selbst dann, wenn der objektiv feststellbare somatische Teil genügend untersucht schien.