Citation: 8C_720/2015 E. 5.2

5.2. Gemäss angefochtenem Entscheid hätte die Beschwerdeführerin 2005 ohne Unfall überwiegend wahrscheinlich tatsächlich ein Einkommen von Fr. 85'180.- erzielt (Valideneinkommen; vgl. dazu BGE 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224; Urteil 8C_59/2010 vom 12. Mai 2010 E. 4.1 mit Hinweis). Dieser Betrag beruht auf der Basis der Lohnangaben des angestammten Arbeitgebers gemäss Unfallmeldung vom 14. September 2005, hochgerechnet auf ein Vollpensum. Beim Invalideneinkommen (vgl. dazu BGE 129 V 372 E. 4.2.1 S. 475 f. mit Hinweisen; Urteil 8C_59/2010 vom 12. Mai 2010 E. 5.1) ging das kantonale Gericht von Recherchen der Beschwerdeführerin aus, wonach eine angestellte Physiotherapeutin in vergleichbaren Verhältnissen ein Jahreseinkommen von Fr. 122'809.- verdiene. Die Vorinstanz reduzierte diesen Richtwert um 17 % für die unfallbedingt eingeschränkte Arbeitsfähigkeit und ermittelte so ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 101'931.- (= Fr. 122'809.- x 0,83). Weil dieses deutlich über dem Valideneinkommen lag, schloss das kantonale Gericht - trotz der aus den Unfällen dauerhaft verbleibenden Arthrose am linken OSG - eine unfallbedingte Erwerbseinbusse aus.