Citation: 8C_436/2008 29.04.2009 E. 4

4.1 Es ist unbestritten, dass zu den im Gutachten des Medizinischen Zentrums X.________ vom 6. Juli 2005 diagnostizierten Beschwerden (Gonarthrose beidseits rechtsbetont; lumbovertebrales Schmerzsyndrom bei degenerativen Veränderungen; metabolisches Syndrom bei Diabetes mellitus Typ II, Hypertonie und familiär bedingter Adipositas; leichte depressive Episode; psychosoziale Belastungssituation; Varicosis) keine neuen Leiden hinzugekommen sind. Die Beschwerdeführerin macht aber geltend, laut ärztlichen Stellungnahmen sei eine deutliche Verschlechterung des Beschwerdebildes eingetreten; die Vorinstanz habe an das Glaubhaftmachen dieser Tatsachenänderung überhöhte Anforderungen gestellt. 4.2 Nach der Rechtsprechung sind die Beweisanforderungen an das Glaubhaftmachen im Sinne von Art. 87 Abs. 3 IVV herabgesetzt. Es genügt, dass für den geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstand wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Sachverhaltsänderung nicht erstellen lassen (Urteil I 460/01 vom 18. Februar 2003 E. 3.2 mit Hinweisen). Bei der Prüfung des Glaubhaftmachens kann der zeitliche Abstand zwischen Ablehnungsverfügung und Neuanmeldegesuch entscheidend sein (vgl. BGE 130 V 64 E. 6.2 S. 70 mit Hinweis auf das zitierte Urteil I 460/01 E. 4.1). 4.3 Die Vorinstanz hat die vorhandenen ärztlichen Unterlagen in Bezug auf den massgebenden, bis zum Zeitpunkt des Erlasses der Nichteintretensverfügung vom 5. Juni 2008 eingetretenen Sachverhalt (vgl. BGE 131 V 242 E. 2.1 S. 234 mit Hinweisen) einlässlich gewürdigt. Nach ihren für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen hält Dr. med. G.________ im Neuanmeldegesuch vom 26. März 2007 nicht eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes fest, sondern beanstandet die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit der Gutachter des Medizinischen Zentrums X.________ (Expertise vom 6. Juli 2005), was revisionsrechtlich nicht erheblich ist. Den Ausführungen des Dr. med. E.________ vom 10. Juli 2007 und 26. Mai 2008 folgend beruht die depressive Störung wie schon im Gutachten des Medizinischen Zentrums X.________ vom 6. Juli 2005 hauptsächlich auf soziokulturellen und familiären Belastungen, weshalb in dieser Hinsicht kein invalidisierender Gesundheitsschaden im Rechtssinne vorliegen kann. Schliesslich begründet Dr. med. S.________ im Bericht vom 29. Mai 2008 die Verschlechterung des Gesundheitszustands vor allem mit einer Chronifizierung diffuser Schmerzen, wodurch ebenfalls keine Veränderung eines invalidisierenden Gesundheitszustandes glaubhaft gemacht wird. Insgesamt ist aufgrund der Feststellungen im angefochtenen Entscheid nicht ersichtlich, inwiefern das kantonale Gericht in Bestätigung der Verfügung vom 5. Juni 2008 an das Glaubhaftmachen einer Tatsachenänderung im Rahmen der Neuanmeldung gemäss Art. 87 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 4 IVV überhöhte Anforderungen gestellt hat.