Citation: 8C_620/2018 E. 4.2

4.2. Gleiches gilt für den inkonstanten Tremor unklarer Aetiologie gemäss MEDAS-Gutachten. Laut angefochtenem Entscheid kommt hier unbestritten nur eine Leistungspflicht nach Art. 9 Abs. 2 UVG in Frage. Entgegen dem Versicherten hat sich die neurologische Gutachterin der MEDAS-Zentralschweiz, Dr. med. I.________, in ihrem Teilgutachten vom 29. Oktober 2014 hinlänglich mit den Ausführungen der behandelnden Neurologin Dr. med. J.________ auseinander gesetzt. Das kantonale Gericht hat die medizinisch umfangreiche Beweislage bundesrechtskonform gewürdigt und überzeugend dargelegt, dass der Tremor organisch nicht erklärbar ist. Und selbst wenn von einem organischen Grund auszugehen wäre, sei nach Aktenlage jedenfalls nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad darauf zu schliessen, dass der Tremor stark überwiegend zu mindestens 75 % durch die berufliche Tätigkeit verursacht worden sei (vgl. E. 2.2 hievor). Soweit der Beschwerdeführer überhaupt rechtsgenüglich auf die Begründung des angefochtenen Entscheides Bezug nimmt, stellt er der vorinstanzlichen Beweiswürdigung seine abweichenden Einschätzungen gegenüber. Damit zeigt er nicht auf, weshalb das MEDAS-Gutachten den praxisgemässen Anforderungen gemäss BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232 nicht genügen sollte. Konkrete Indizien, die gegen die Zuverlässigkeit dieser Expertise sprächen (vgl. SVR 2018 UV Nr. 26 S. 90, 8C_507/2015 E. 4.1 mit Hinweisen), bringt der Versicherte nicht vor und sind nicht ersichtlich.