Citation: I 432/00 09.03.2004 E. A

Der 1962 geborene G.________ war seit 24. März 1986 als Maurer-Vorarbeiter in der Baufirma X.________ AG tätig. Wegen Rückenbeschwerden ersuchte er Anfang Juli 1987 die Invalidenversicherung um berufliche Massnahmen. Mit Verfügung vom 19. November 1987 sprach ihm die Ausgleichskasse des Schweizerischen Baumeisterverbandes die Umschulung zum technischen Kaufmann KS/ZbW an der Kaderschule Q.________ vorerst für ein Semester (vom 26. Oktober 1987 bis 30. April 1988) zu. Nach dem vorzeitigen Abbruch dieses Lehrganges im Februar 1988 - gemäss Berufsberater wegen Überforderung - begann G.________ am 25. April 1988 die Lehre als Hochbauzeichner in der Firma Architektengemeinschaft Y.________, für welche berufliche Massnahme die Invalidenversicherung unter dem Titel Umschulung die gesetzlichen Leistungen erbrachte. Die Lehrabschlussprüfung im Frühjahr 1991 bestand G.________ nicht. In der Folge begann er am 1. Mai 1991 als Hilfszeichner im Architekturbüro Z.________ zu arbeiten. Dabei ging es darum, die fehlende Praxis mit geeigneten Aufträgen wettzumachen, dies im Hinblick auf die Wiederholung des nicht bestandenen praktischen Teils der Prüfung im Frühjahr 1992. Diese ebenfalls von der Invalidenversicherung übernommene berufliche Massnahme wurde auf Gesuch des Versicherten bis 16. Oktober 1992 verlängert. Am 9. September 1992 teilte G.________ mit, er habe das Arbeitsverhältnis mit Herrn Z.________ auf Ende Juli 1992 aufgelöst, u.a. weil dieser ihm zu verstehen gegeben habe, dass er nicht bereit sei, die Verantwortung für seine Nachprüfung zu übernehmen. Da er bisher keine andere Zeichnerstelle gefunden habe, eigne er sich auf eigene Rechnung und Verantwortung Kenntnisse in CAD an. Nach dem erneuten Nichtbestehen der Lehrabschlussprüfung Ende September 1992 und nach Arbeitslosigkeit arbeitete G.________ vom 14. Juni bis 1. Oktober 1993 als Aushilfe im Amt für Archäologie. In dieser Zeit wurde er an der Klinik für Orthopädische Chirurgie des Spitals A.________ von Dr. med. J._________ untersucht und begutachtet. Auf Betreiben seines Rechtsvertreters und gestützt auf den Bericht des Berufsberaters vom 26. April 1994 sprach die Ausgleichskasse des Schweizerischen Baumeisterverbandes G.________ mit Verfügung vom 22. Juni 1994 die Umschulung zum Hochbauzeichner in Form einer Vorbereitung auf die Abschlussprüfung vom 8. August 1994 bis 7. Februar 1995 zu. Nach dem erneutern Scheitern an der Abschlussprüfung im Frühjahr 1995 begann G.________ im März 1995 als selbstständiger Kundenmaurer zu arbeiten. Nach weiteren Abklärungen und nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens lehnte die IV-Stelle des Kantons St. Gallen mit Verfügung vom 12. Februar 1998 das Gesuch um eine Invalidenrente ab.