Citation: I 181/06 26.04.2007 E. 5

Während Dr. med. P.________ und Dr. med. B.________ der Ansicht sind, die Versicherte verfüge über keine Arbeitsfähigkeit in vernünftigem Ausmass mehr, erachten die Ärzte des Spitals W.________ eine Arbeitsfähigkeit von 50 % für leichte, wechselbelastende Tätigkeiten als zumutbar. Mit Vorinstanz und Verwaltung ist auf die Einschätzung des Spitals W.________ vom 27. Mai und 15. Juni 2004 abzustellen. Dieser Bericht erging auf Grund einlässlicher Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden sowie die Vorakten und ist in seiner Begründung einleuchtend, sodass er die Anforderungen an einen Arztbericht erfüllt (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis). Die Ärzte kannten die Leiden der Versicherten infolge mehrfacher Spitalaufenthalte (zuletzt Februar 2002 und Mai 2004) sowie der im Auftrag des Hausarztes vorgenommenen Abklärung der Arbeitsfähigkeit (vgl. Bericht vom 18. Juli 2002). Auf die Berichte des Dr. med. B.________ und des Dr. med. P.________ kann hingegen nicht abgestellt werden. Bei Dr. med. P.________ handelt es sich um den Hausarzt der Versicherten. Auf Grund des bestehenden Vertrauensverhältnisses sah sich dieser ausser Stande, die Arbeitsfähigkeit objektiv einzuschätzen (vgl. sein Schreiben vom 1. Oktober 2004, wo er u.a. festhält, er leide z.T. mit der Versicherten mit). Auch Dr. med. L.________, welcher die Beschwerdeführerin ebenfalls während Jahren betreute, konnte sich nicht objektiv zur Belastbarkeit der Versicherten äussern (vgl. Bericht vom 17. Juli 2003). Den Berichten des Dr. med. P.________ und des Dr. med. L.________ kann deshalb gestützt auf die Rechtsprechung (BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353) nicht gefolgt werden. Dasselbe gilt für Dr. med. B.________, bei welchem die Versicherte seit 1991 in Behandlung ist. Hinzu kommt, dass sich seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vom 2. April 2004 nicht auf eine eingehende Abklärung stützt und nicht klar ist, ob sich seine Aussagen auf die bisherige oder eine behinderungsangepasste Tätigkeit beziehen. Nach dem Gesagten ist für die Ermittlung des Invaliditätsgrades im erwerblichen Bereich von der Zumutbarkeit einer Arbeitsfähigkeit von 50 % für leichte, wechselbelastende Tätigkeiten auszugehen. Daran ändert auch der nachgereichte Bericht des Universitätsspitals Y.________ vom 9. März 2006 nichts, da dieser über ein Jahr nach dem massgebenden Zeitpunkt ergangen ist, und sich primär mit dem aktuellen Gesundheitszustand auseinandersetzt, sodass sich für die Einschätzung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit am 11. Januar 2005 nichts daraus ableiten lässt.