Citation: 5A.7/2004 16.04.2004 E. 2

Die Beschwerdeführerin rügt vorerst eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, weil die Vorinstanz ihre Beweisofferte nicht angenommen habe. Diese Beweise hätten eindeutig belegt, dass die Ehe aus Liebe geschlossen worden sei. Die Rüge ist unbegründet. In der Beschwerdeschrift vom 7. April 2003 an das EJPD wurde eine einzige Beweisofferte gemacht mit dem allgemeinen Hinweis auf die "aktenkundigen Befragungsunterlagen". Da sich die Vorinstanz (E. 3.2 nachfolgend) indessen hauptsächlich auf das Protokoll der Scheidungsverhandlung abgestützt hat, geht der Vorwurf ins Leere. Im Übrigen hat das EJPD - weil unerheblich - offen gelassen, ob seinerzeit eine Liebesehe oder eine Scheinehe abgeschlossen worden sei, weil jedenfalls im Zeitraum des Einbürgerungsverfahrens keine tatsächliche Lebensgemeinschaft mehr bestanden habe.