Citation: 2C_1010/2018 E. C

Am 25. September 2014 gab die ESTV A.________ bekannt, dass er rückwirkend auf den 1. Januar 2009 ins Register der Mehrwertsteuerpflichtigen eingetragen werde. Die massgebenden Umsätze, welche zur subjektiven Steuerpflicht führten, ermittelte die ESTV, indem sie von den weitgehend dokumentierten Jahren 2012 und 2013 ausging und dann die Ergebnisse auf die restliche Kontrollperiode (2009-2011) umlegte (Umlageverfahren). Von den insgesamt zurückgelegten Kilometern zog sie den Arbeitsweg (vom Wohnort bis zur Stadtgrenze), die anhand der Fahrtenschreiber ermittelten Ferienkilometer (2012: 9'520 km; 2013: 6'810 km) und pauschale Privatfahrten von 100 Kilometern pro Woche ab. Die verbleibenden geschäftlich zurückgelegten Kilometer multiplizierte die ESTV mit dem Ansatz von Fr. 2.40 pro Kilometer. Von diesem kalkulatorischen Umsatz berechnete die ESTV die Steuerforderung anhand des Saldosteuersatzes von 5,2 Prozent. Dies führte für die Kontrollperiode 2010-2013 zu einer Nachbelastung von insgesamt Fr. 25'654.-- (2010: Fr. 6'102.--; 2011: Fr. 6'547.--; 2012: Fr. 6'467.--; 2013: Fr. 6'539.--) nebst Zins (Einschätzungsmitteilung Nr. 117'664).