Citation: 8C_463/2008 27.02.2009 E. 3.2

3.2.1 Zur Entwicklung bis zum Erlass der auf die Neuanmeldung vom 1. Mai 2006 hin ergangenen Verfügung vom 15. August 2007 hält die Vorinstanz fest, der Gesundheitszustand habe sich seit dem Einspracheentscheid vom 21. Dezember 2004 nicht verschlechtert. Zur Begründung erwog das kantonale Gericht, gemäss der erneuten interdisziplinären Beurteilung durch Dr. med. H.________ und Dr. med. L.________ von März 2007 habe die neurochirurgische Untersuchung gegenüber Dezember 2003 keine Veränderung gezeigt, während die psychiatrische Untersuchung eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung und eine leichte depressive Episode ergeben habe. Die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit werde erneut auf 60 % beziffert. Der Vergleich der beiden Stellungnahmen der Dres. med. H.________ und L.________ von Dezember 2003 und von März 2007 führe zum Schluss, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers aus der Sicht dieser Ärzte nicht verändert habe. Der Bericht der Psychosomatik des Spitals X.________ vom 9. Februar 2007, wo der Beschwerdeführer vom 1. Dezember 2006 bis 12. Januar 2007 stationär abgeklärt worden sei, enthalte zwar zusätzlich zur Diagnose der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung diejenige einer posttraumatischen Belastungsstörung. Zudem gehe er hinsichtlich der Depression von einer (aktuell) schweren Episode aus. Die Stellungnahme des Spitals X.________ bilde jedoch keinen Anlass, um diejenige der Dres. med. H.________ und L.________ in Zweifel zu ziehen. Die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung beruhe auf unzutreffenden (respektive beweismässig nicht hinreichend abgestützten) Annahmen über den Hergang des Unfalls vom 21. Januar 2002. Die überdies diagnostizierte (aktuelle) schwere Depression sei, wenn sie denn vorgelegen habe, offensichtlich nur von kurzer Dauer gewesen, zumal im Bericht ausserdem festgehalten werde, die Eigeninitiative habe zugenommen und eine Stimmungsaufheiterung mit etwas weniger düsteren Zukunftsvorstellungen habe erreicht werden können. 3.2.2 Der Beschwerdeführer lässt insbesondere einwenden, aufgrund des Gutachtens des Dr. med. H.________ vom 15. Mai 2007 sowie der Berichte des Spitals X.________ und des Dr. med. F.________ müsse gegenüber der Situation bei Erstattung des ersten Gutachtens von Dr. med. H.________ im Dezember 2003 von einer Verschlechterung der medizinischen Situation ausgegangen werden. Dr. med. H.________ attestiere zwar weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 40 %; diese gehe jedoch auf schwerwiegendere Krankheitsumstände zurück. Wenn der Gutachter eine leichte depressive Episode diagnostiziere, erscheine dies als nicht haltbar, nachdem die Ärzte des Spitals X.________ und der Hausarzt eine schwere Ausprägung angenommen hätten. Entgegen den Aussagen der Vorinstanz basiere überdies die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung nicht auf unzutreffenden Annahmen über den Unfallhergang. Der Unfall habe sich anders zugetragen, als dies in den Akten festgehalten werde. 3.3 Die genannten Vorbringen vermögen die vorinstanzliche Feststellung, während des relevanten Zeitraums habe keine revisionsrechtlich relevante Sachverhaltsänderung stattgefunden, nicht als offensichtlich unrichtig erscheinen zu lassen. Das kantonale Gericht konnte in bundesrechtskonformer Würdigung der medizinischen Unterlagen auf das Gutachten der Dres. med. L.________ und H.________ abstellen. Sie hat dies ebenso nachvollziehbar begründet wie die daraus gezogene Schlussfolgerung, es liege keine relevante Veränderung des Gesundheitszustands vor. Die Vorbringen zum Unfallhergang - als Basis für die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung - sind nicht geeignet, den vorinstanzlichen Entscheid in Frage zu stellen. Die diesbezüglichen Erwägungen des kantonalen Gerichts stimmen mit den Feststellungen im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren (Entscheid des kantonalen Gerichts vom 2. November 2004, UV 64507/41/2004; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 4. April 2005, U 432/04, E. 3.1) überein. Unter diesen Umständen ist die Feststellung des kantonalen Gerichts, der medizinische Sachverhalt habe sich nicht wesentlich verändert, für das Bundesgericht verbindlich. Eine anderweitige erhebliche Veränderung (etwa hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitsschadens) wird nicht geltend gemacht. Der kantonale Entscheid ist daher zu bestätigen.