Citation: 8C_129/2019 E. 6.3

6.3. Die von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Einschränkungen fanden bereits im Rahmen der verbindlichen (Art. 105 Abs. 2 BGG) vorinstanzlichen Arbeitsfähigkeitsschätzung als limitierende Faktoren Berücksichtigung. Sie sind daher nicht weitergehend abzugsrelevant (vgl. Urteil 9C_233/2018 vom 11. April 2019 E. 3.2 mit Hinweisen). Im Übrigen hat das kantonale Gericht das Valideneinkommen wegen der eingeschränkten intellektuellen Fähigkeiten beziehungsweise wegen der dadurch bedingten fehlenden beruflichen Kenntnisse nach der diesbezüglich massgeblichen Bestimmung von Art. 26 Abs. 1 IVV und dem erwähnten IV-Rundschreiben aufgewertet. Anstatt der gemäss IK-Auszug ausgewiesenen Jahreseinkommen von jeweils rund 30'000 bis 40'000 Franken rechnete sie der Beschwerdeführerin einen Validenlohn von 82'000 Franken an. Das auf statistischer Grundlage ermittelte Invalideneinkommen für einfache Hilfsarbeitertätigkeiten aus den gleichen Gründen zu reduzieren, bewirkte eine unzulässige doppelte Berücksichtigung. Dem Grundsatz der Parallelisierung entsprechend (BGE 134 V 322 E. 5.2 in fine S. 328; 135 V 297 E. 5.3 S. 302) hatte die fehlende Ausbildung - auch wenn sie hier nicht invaliditätsfremd, sondern invaliditätsbedingt ist - beim statistisch ermittelten Invalideneinkommen ausser Acht zu bleiben, weil deswegen bereits auf der Seite des Valideneinkommens ein statistischer Durchschnittslohn anstelle des tatsächlich erzielten unterdurchschnittlichen Verdienstes herangezogen wurde.