Citation: 6B_1037/2023 E. 1.4.1

1.4.1. Der Beschwerdeführer beanstandet die vorinstanzlichen Erwägungen hinsichtlich des Vorliegens einer schweren Straftat im Sinne von Art. 141 Abs. 2 StGB. Er macht geltend, am Anfang des Untersuchungsverfahrens habe eine einfache Körperverletzung und damit ein Vergehen im Raum gestanden. Die zudem als Verdacht aufkommende qualifizierte Führerflucht sei ebenfalls ein Vergehen. Dass später gegebenenfalls subjektive Elemente erschwerend hinzugekommen seien, wie etwa ein Vorsatz auf eine schwere Körperverletzung, könne für die Bestimmung, ob eine schwere Straftat vorliege, nicht massgebend sein. Entscheidend sei der hinreichende Tatverdacht zu Beginn. Ferner verweist der Beschwerdeführer darauf, dass die ausgesprochene Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren im oberen Bereich des für Vergehen vorgesehenen Strafmasses liege. Weshalb die Vorinstanz bei der versuchten schweren Körperverletzung von einer schweren Straftat ausgegangen sei, habe sie nicht begründet und damit sein rechtliches Gehör verletzt.