Citation: 5A_111/2016 E. 6.1.1

6.1.1. Als unbestrittene Einkommensbestandteile des Beschwerdegegners nennt das Kantonsgericht eine AHV-Rente von Fr. 2'350.--, eine Leibrente von Fr. 1'825.-- und eine virtuelle Rente aus dem infolge der Scheidung ausbezahlten Freizügigkeitsguthaben von Fr. 4'300.--. Dem Standpunkt der Beschwerdeführerin, dass der Einzelrichter am Bezirksgericht W.________ im Entscheid vom 6. Mai 2015 betreffend vorsorgliche Massnahmen von einer Erhöhung des monatlichen Einkommens des Beschwerdegegners auf Fr. 16'475.-- ausgegangen sei, hält das Kantonsgericht wiederum die Begründungspflicht im Berufungsverfahren entgegen: Die angebliche Erhöhung des Einkommens werde in keiner Weise begründet. Zwar liege der erwähnte Entscheid der Berufung bei. Die Beschwerdeführerin habe jedoch ihre Behauptungen in der Berufung selbst substantiiert zu begründen. Ein pauschaler Verweis auf einen Entscheid in einem zwar konnexen, aber separat geführten Verfahren könne nicht genügen.