Citation: 1C_325/2018 E. 4.4

4.4. Da das Bundesgericht die erwähnte Neubeurteilung der beiden nachträglichen Baugesuche verlangte und über keines dieser Gesuche bereits rechtskräftig entschieden war, verletzte deren erneute öffentliche Auflage den Grundsatz der Bindungswirkung von Rückweisungsentscheiden und der Rechtskraftwirkung von Gerichtsurteilen nicht. Vielmehr wurde damit dem Rückweisungsentscheid des Bundesgerichts angemessen Rechnung getragen, war doch nur so eine ordnungsgemässe Prüfung der beiden Gesuche unter dem Blickwinkel der damals absehbar in Kraft tretenden neuen RPG-Regelung möglich. Namentlich hatten dadurch auch die nach Art. 12 NHG beschwerdebefugten Organisationen die Möglichkeit, sich in Bezug auf diese Frage am Verfahren zu beteiligen und allfällige Einwände zu erheben. Dies gilt auch für Organisationen, die sich am ersten Verfahrenszug nicht beteiligt hatten. Da eine entsprechende Überprüfung der beiden Bauvorhaben nicht Gegenstand des ersten Umgangs gebildet hatte, sondern erst durch den Rückweisungsentscheid veranlasst wurde, gereichte diesen insoweit ihre Nichtteilnahme nach Art. 12 und 12c NHG nicht zum Nachteil. Dass sich der WWF Schweiz, der von der kantonalrechtlich bestehenden Möglichkeit zur Einsprache rechtzeitig Gebrauch machte, im zweiten Umgang neu am kantonalen Verfahren beteiligen konnte, verstösst demnach weder gegen den vom Beschwerdeführer genannten Art. 12 NHG noch sonst gegen Bundesrecht.