Citation: 2C_473/2023 E. 5.6

5.6. Die Aufrechterhaltung der Beziehung zwischen dem Beschwerdeführer und seinen Kindern ist im Falle der Wegweisung aus der Schweiz zwar erschwert, aber nicht ausgeschlossen. Für die Kinder wird die Trennung spürbar sein, da das Besuchsrecht noch weniger als bisher wird ausgeübt werden können. Allerdings umfasst das - begleitete - Besuchsrecht nur wenige Stunden im Monat. Es wird dem Beschwerdeführer zumutbar sein, seinen ohnehin eingeschränkten Kontakt mit den Kindern über die modernen Kommunikationsmittel oder durch Ferienbesuche aufrechtzuerhalten. Es ist überdies mit der Vorinstanz einig zu gehen, dass sich der Beschwerdeführer, welcher bestens ausgebildet ist und den grössten Teil seines Erwachsenenlebens im Libanon verbracht und dort einer selbständigen Tätigkeit als Anwalt nachgegangen ist, (auch) wirtschaftlich im Libanon rasch wieder eingliedern wird und entsprechend ein persönlicher Kontakt (über Ferienbesuche) möglich sein dürfte. Soweit sich der Beschwerdeführer mit einem blossen Hinweis auf die "oberste Maxime des Kindesrechts das Kindeswohl" und der daraus abgeleiteten Wichtigkeit des Kontaktes zwischen den Kindern und dem Beschwerdeführer beruft, genügt der Beschwerdeführer den Begründungsanforderungen nicht (vorstehend E. 2.1). Im Übrigen verschafft die Kinderrechtskonvention praxisgemäss keine über die Garantien von Art. 8 EMRK hinausgehenden eigenständigen Bewilligungsansprüche (BGE 143 I 21 E. 5.5.2).