Citation: 2C_486/2019 E. 2.4

2.4. Gemäss den vorinstanzlichen Ausführungen haben die Beschwerdeführer ihre Beschwerde an das Verwaltungsgericht vom 11. Oktober 2018 damit begründet, dass sie finanziell auf eigenen Beinen stünden und bis auf Kleinigkeiten alles bezahlt hätten. Der bereits im September 2018 erfolgte Arbeitsunfall wird erst in der Replik vom 5. Dezember 2018 thematisiert, wobei die Beschwerdeführer dort ausgeführt haben, die Ausgangslage für 2019 sei hervorragend. Wenn die Beschwerdeführer nun ihre schlechte finanzielle Situation hauptsächlich auf den Arbeitsunfall zurückführen wollen, ist dies einerseits unglaubwürdig, nachdem der Unfall erst sechs Monate zurückliegt und das Verwaltungsgericht das finanzielle Gebaren des Beschwerdeführers 1 der letzten Jahre untersucht hat. Andererseits stellen die entsprechenden Ausführungen nach Art. 99 Abs. 1 BGG unzulässige neue Tatsachen und Beweismittel dar, die vor Bundesgericht nicht berücksichtigt werden können. Ob mit der Anmeldung bei der Invalidenversicherung ein Revisionsgrund vorliegt, ist nicht vom Bundesgericht zu entscheiden. Was die beanstandeten Ausführungen zur ehelichen Beistandspflicht und zum Konkurs der E.________ GmbH betrifft, ist nicht ersichtlich, wo das Verwaltungsgericht diese Aussagen getroffen haben soll. Ebenso zielt der Einwand ins Leere, die Tochter befinde sich im 3. Lehrjahr und sei voll integriert. Die Vorinstanz hat die Integration der Tochter nicht angezweifelt und erwogen, dass sie ihre Berufslehre allenfalls vom Ausland aus in der Schweiz abschliessen könne. Was die private Schuldentilgung betrifft, so bezieht sich diese gemäss den eingereichten Beilagen lediglich auf die Rückzahlung der von der Gemeinde übernommenen Krankenkassenprämien, wobei die Beschwerdeführer erst Fr. 1'800.-- von total Fr. 26'410.10 zurückerstattet haben. In Bezug auf die festgelegte pfändbare Lohnquote hat die Vorinstanz festgehalten, dass diese nur zum Teil und ab August 2018 nicht mehr bezahlt worden sei. Inwieweit der Umstand, dass die SUVA die pfändbare Quote (gemäss Beilagen ab Dezember 2018) direkt von den Taggeldleistungen in Abzug gebracht hat, etwas an der vorinstanzlichen Feststellung ändert, wonach die Beschwerdeführer massiv überschuldet sind und seit Jahren nicht über die Mittel verfügen, um ihren Lebensunterhalt selber zu bestreiten, ist nicht ersichtlich.