Citation: 9C_779/2023 E. 5.3.2

5.3.2. Wie dargelegt, genügt als Rechtfertigung oder Entschuldigung für die Nichtbezahlung von Sozialversicherungsbeiträgen nicht, dass (subjektiv) Hoffnung auf eine Sanierung des Unternehmens besteht. Verlangt ist vielmehr, dass die Ausstände innert nützlicher Frist beglichen werden können, was wiederum bedingt, dass konkrete, objektive Anhaltspunkte dafür bestehen, dass das Unternehmen in absehbarer Zeit saniert werden kann und wieder zahlungsfähig wird (Urteil 9C_660/2011 vom 31. Mai 2012 E. 3.2). Solche konkreten Anhaltspunkte hat die Vorinstanz nicht erkannt und werden vom Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht. Unter diesen Umständen vermöchte weder eine allfällige fehlerhafte Feststellung des Sachverhalts in Bezug auf ein bewusstes Vorgehen des Verwaltungsrats noch eine konkrete Darlegung der befriedigten Drittgläubiger, wie sie vom Beschwerdeführer geltend gemacht wird (vgl. oben E. 5.2), den Ausgang des Verfahrens zu beeinflussen, weshalb nicht weiter darauf einzugehen ist (vgl. oben E. 1.1).