Citation: 6P.96/2006 11.07.2006 E. 3

Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Strafzumessung. Er rügt zur Hauptsache eine rechtsungleiche Behandlung im Vergleich zum Mitangeklagten X.________. Zwar habe die Vorinstanz im Gegensatz zur ersten Instanz eine sexuelle Nötigung statt eine blosse Gehilfenschaft dazu bejaht, doch sei auch X.________ bereits wegen sexueller Nötigung bestraft worden. Als Begründung für die ungleiche Behandlung bleibe somit nur die gegen ihn zur Anwendung gebrachte Qualifikation der gemeinsamen Tatbegehung nach Art. 200 StGB. Dem stünden allerdings Straferhöhungsgründe auf Seiten von X.________ bzw. Strafminderungsgründe bei ihm selber gegenüber. Dem angefochtenen Urteil lasse sich nicht entnehmen, weshalb die Vorinstanz ihn um ein Jahr härter bestrafe als seinen Mitangeklagten. Die Strafzumessung sei unzureichend und damit nicht nachvollziehbar begründet.