Citation: 6A.49/2005 06.10.2005 E. 3

Die Vorinstanz hat die persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers, seine Beziehungen zur Schweiz und zu seiner Heimat, seine Familienverhältnisse und Arbeitsmöglichkeiten eingehend dargestellt. Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang von gegenteiligen tatsächlichen Feststellungen ausgeht, ergibt sich daraus nicht, dass der Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt worden wäre. Dies gilt insbesondere für die Annahmen, seine Beziehungen in der Heimat seien nur noch lose und in der Schweiz könne er im Anschluss an den Strafvollzug eine Arbeitsstelle antreten. Ansonsten bringt er nichts Wesentliches vor, was eine abweichende Beurteilung rechtfertigen würde. Wie bereits erwähnt (E. 2.1), ist bei den beruflichen Zukunftsaussichten des Beschwerdeführers in der Schweiz mitzuberücksichtigen, dass er in seiner Heimat während vier Jahren eine Schule für Maschinentechniker besucht und dort auch als Elektriker gearbeitet hat. Diese Ausbildung und Praxis vermögen jedoch seine beruflichen Chancen in der Schweiz nur marginal zu beeinflussen, zumal er des Deutschen nicht mächtig ist und hier auch in beruflicher Hinsicht weder Integrationswille noch -fähigkeit gezeigt hat. Insgesamt erweisen sich die Resozialisierungschancen des Beschwerdeführers in seiner Heimat deutlich besser als in der Schweiz. Deshalb hat ihm die Vorinstanz den probeweisen Aufschub der Landesverweisung zu Recht verweigert. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, kann auf ihre - abgesehen vom voranstehenden Absatz - zutreffenden Ausführungen verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).