Citation: 9C_740/2013 E. 4.1

4.1. Für die Ermittlung des Einkommens, welches der Versicherte ohne Invalidität erzielen könnte (Valideneinkommen), ist entscheidend, was er im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunder tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224). Ist der zuletzt erzielte Verdienst höher als ein durchschnittliches Einkommen, kann er nur als Valideneinkommen berücksichtigt werden, wenn mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt ist, dass die versicherte Person ihn weiterhin erzielt hätte (Urteil 9C_394/2013 vom 27. September 2013 E. 3.3).