Citation: 8C_806/2007 07.08.2008 E. 11

Die Vorinstanz hat gestützt auf BGE 117 V 359 E. 6a S. 367 einzig das Kriterium der Dauerbeschwerden, nicht aber in besonders ausgeprägter Weise bejaht. Die übrigen Adäquanzkriterien hat sie verneint. Im Lichte von BGE 134 V 109 E. 10.2 f. S. 127 ff. sind die einzelnen Adäquanzkriterien wie folgt zu beurteilen: 11.1 Das Kriterium der besonders dramatischen Begleitumstände oder besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls besteht unverändert weiter (BGE 134 V 109 E. 10.2.1 S. 127). Es ist objektiv zu beurteilen und nicht aufgrund des subjektiven Empfindens bzw. Angstgefühls der versicherten Person (RKUV 1999 Nr. U 335 S. 207 E. 3b/cc). Der nachfolgende Heilungsprozess ist bei der Beurteilung der Unfalldramatik nicht relevant (erwähntes Urteil 8C_415/2007, E. 7.1). Das Kriterium ist vorliegend hinsichtlich des vom Versicherten erlittenen Auffahrunfalls vom 23. August 2002 nicht erfüllt (vgl. auch RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236 E. 5.1.2 und 5.2.1). Hieran ändert entgegen seiner Auffassung nichts, dass bei ihm am Tag nach dem Unfall zunehmend Nacken-/Kopfbeschwerden aufgetreten seien, die Kopfbeweglichkeit zunehmend abgenommen, er dreimal erbrochen habe und sich das Beschwerdebild in der Folge verschlechtert habe.