Citation: C 274/05 15.02.2006 E. 2

Unbestrittenermassen arbeitete die Beschwerdeführerin während der Hauptsaison 2001 und 2002 vollzeitlich und im Frühsommer 2001 teilzeitlich im Restaurant X.________ welches der Einzelfirma ihres Ehemanns gehört. Für die Zwischensaison beantragte sie Arbeitslosenentschädigung. Diesem Begehren kann in Übereinstimmung mit der Vorinstanz nicht stattgegeben werden. Einerseits ist die Beschwerdeführerin als im Betrieb mitarbeitende Ehegattin einer arbeitgeberähnlichen Person gemäss BGE 123 V 236 Erw. 7 und der seitherigen Rechtsprechung (vgl. statt vieler Urteil F. vom 11. August 2003, C 30/03) vom Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ausgeschlossen. Anderseits hat das Eidgenössische Versicherungsgericht in ARV 2005 S. 211 (Urteil H. vom 24. Dezember 2004, C 157/04) und ARV 2000 Nr. 29 S. 150 (Urteil I. vom 3. Januar 2000, C 24/98) festgehalten, dass Versicherte, die bewusst jeweils eine Sommer- und eine Wintersaisonstelle versehen und nur für die kurzen Zwischensaisons Arbeitslosenentschädigung verlangen, nicht vermittlungsfähig sind (vgl. auch Urteil C. vom 13. Juni 2005, C 244/04). Das ist bei der Beschwerdeführerin der Fall. Aus diesen zwei Gründen hat sie keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, weshalb nicht mehr geprüft werden muss, ob und gegebenenfalls welchen Barlohn sie von ihrem Ehemann effektiv bezogen hat. Dass die Versicherte diese Regelung nicht gekannt hat, hilft ihr nicht weiter, da niemand aus seiner Rechtsunkenntnis Vorteile für sich ableiten kann (BGE 124 V 220 Erw. 2b/aa mit Hinweisen). Damit sind Verneinung der Anspruchsberechtigung und damit einhergehende Rückforderung der zu Unrecht ausbezahlten Leistungen Rechtens. Soweit die Beschwerdeführerin sinngemäss den Erlass der Rückzahlung beantragt haben sollte, liegt hierüber keine anfechtbare Verfügung vor, weshalb diese Frage hier nicht zu prüfen ist. Es steht der Versicherten frei, ein entsprechendes Gesuch an die Verwaltung zu richten.