Citation: 9C_572/2023 E. 3.3.1

3.3.1. Wie den vorinstanzlichen Ausführungen zu entnehmen ist, hat sich das kantonale Gericht mit den erwähnten, nach dem Gutachten der medexperts AG vom 8. Februar 2022 verfassten ärztlichen Berichten bereits eingehend befasst und diese gewürdigt. Es ist dabei zum Ergebnis gelangt, das Attest der Dr. med. B.________ vom 9. Dezember 2022 entspreche partiell wortwörtlich ihrem Bericht zuhanden der Beschwerdegegnerin vom 24. Oktober 2020, zu dem sich die begutachtenden Experten geäussert hätten. Danach begründe die behandelnde Psychiaterin die ihrerseits auf 50 % geschätzte Arbeitsunfähigkeit der Versicherten auch mit IV-fremden Belastungsfaktoren, welche gutachtlicherseits explizit ausgeklammert worden seien. Zum andern sei - so die Vorinstanz im Weiteren - auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass behandelnde Ärztinnen und Ärzte, seien dies Haus- oder Spezialärztinnen und -ärzte, im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen mitunter eher zugunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagten (BGE 135 V 465 E. 4.5; 125 V 351 E. 3a/cc; Urteil 8C_82/2023 vom 21. September 2023 E. 4.2.2 mit Hinweisen). Was sodann die im Attest vom 24. April 2023 angeführten intestinalen bzw. grippalen Infekte resp. die dort vermerkte, auf einen Unfall vom 26. November 2022 zurückzuführende Verletzung anbelange, habe es sich dabei um vorübergehende gesundheitliche Einschränkungen gehandelt, die zu bloss temporären Arbeitsausfällen geführt hätten.