Citation: 8C_705/2008 01.05.2009 E. A

K.________, geboren 1952, erlitt bei seiner Tätigkeit als Ramm-Polier mehrere Unfälle. So verletzte er sich am 9. April 1992 am linken Fuss, als ein Eisenträger zu Boden fiel und dabei sein Fuss eingeklemmt wurde (Fraktur Metatarsale 2 sowie der Grundphalanx Digiti 4 li). Wie vom Arbeitgeber am 24. Juli 2001 gemeldet, war es am 18. Mai 1998 erneut zu einem Unfall mit Verletzung des linken Fusses (Kontusion) gekommen. Bei einem weiteren Unfall vom 17. Mai 2000 wurde die rechte Hand eingeklemmt und K.________ verlor dabei die Endglieder von Mittel- und Ringfinger. Nach dem letzten Unfall wurde er wieder voll arbeitsfähig, bis er seine Erwerbstätigkeit im Januar/Februar sowie im März 2001 wegen Rückenproblemen aussetzen musste. Daraufhin wurde ihm seine Stelle gekündigt. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) kam für die Kosten der Heilbehandlung auf, richtete Taggelder aus und gewährte für den am 17. Mai 2000 erlittenen Unfall eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 5 % (Verfügung vom 29. Mai 2001). Mit Verfügung vom 5. September 2003 schloss sie den Fall ab, sprach K.________ unter Annahme, dass ihm eine leidensangepasste Tätigkeit trotz Fuss- und Handbeschwerden ohne zeitliche Einschränkung zumutbar sei, eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 31 % zu und erhöhte die Integritätsentschädigung auf 10 %. Die Rückenbeschwerden wurden dabei als unfallfremd und das psychische Leiden als nicht adäquat-kausal mit den Unfällen zusammenhängend qualifiziert. Diese Verfügung blieb unangefochten. Am 13. September 2004 liess K.________ eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes geltend machen und reichte in der Folge einen Bericht des Dr. med. B.________, Psychiatrie FMH, vom 22. Dezember 2004 sowie ein von ihm veranlasstes Gutachten des Prof. Dr. med. S.________, Physikalische Medizin und Rehabilitation FMH, vom 9. Mai 2005 ein. Gestützt auf eine kreisärztliche Untersuchung vom 22. Juni 2005 befand die SUVA mit Verfügung vom 18. Juli 2005, dass keine unfallbedingte gesundheitliche Verschlechterung eingetreten sei. Daran hielt sie auch unter Würdigung eines im Einspracheverfahren eingereichten polydisziplinären Gutachtens des medizinischen Zentrums X.________ vom 18. Januar 2007, welches von der IV-Stelle veranlasst worden war, fest (Einspracheentscheid vom 8. Februar 2007).