Citation: I 765/05 29.06.2006 E. 1

1.1 Im Beschwerdeverfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen ist die Überprüfungsbefugnis des Eidgenössischen Versicherungsgerichts nicht auf die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens beschränkt, sondern sie erstreckt sich auch auf die Angemessenheit der angefochtenen Verfügung; das Gericht ist dabei nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden und kann über die Begehren der Parteien zu deren Gunsten oder Ungunsten hinausgehen (Art. 132 OG). 1.2 Im vorinstanzlichen Entscheid werden die für Bedeutung und Würdigung medizinischer Berichte und Gutachten sowie für die Ermittlung des Invaliditätsgrades nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs massgeblichen Bestimmungen und Grundsätze zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Ergänzend hinzuweisen ist auf die Bestimmungen über die Rentenrevision (aArt. 41 IVG [in der bis 31. Dezember 2002 gültig gewesenen Fassung]; nunmehr Art. 17 Abs. 1 ATSG) und darauf, dass weder das ATSG noch die 4. IV-Revision hinsichtlich der invalidenversicherungsrechtlichen Rentenrevision eine substanzielle Änderung gegenüber der bis 31. Dezember 2002 bzw. 31. Dezember 2003 gültig gewesenen Normenlage brachten (SVR 2006 IV Nr. 10 S. 38; zur Übereinstimmung von aArt. 41 IVG und Art. 17 Abs. 1 ATSG: BGE 130 V 349 ff. Erw. 3.5). Damit ist insbesondere die zur altrechtlichen Regelung gemäss aArt. 41 IVG ergangene Judikatur (z.B. BGE 125 V 369 Erw. 2 mit Hinweis) weiterhin massgeblich (BGE 130 V 352). Schliesslich brachte auch Art. 16 ATSG keine Modifizierung der bisherigen Judikatur zur Invaliditätsbemessung bei erwerbstätigen Versicherten, welche weiterhin nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (BGE 128 V 30 Erw. 1, 104 V 136 f. Erw. 2a und b) vorzunehmen ist (BGE 130 V 348 f. Erw. 3.4 mit Hinweisen).