Citation: 6B_938/2024 E. 4.4

4.4. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern die Abläufe des betreffenden Abends mit der Einvernahme der beiden Polizeibeamten hätten näher abgeklärt werden können. Wie die Vorinstanz zu Recht erwägt, waren beide Polizeibeamten beim angeklagten Vorfall nicht anwesend. Ihre Beobachtungen, welche sie am von der Beschwerdegegnerin 1 beim Gemeindeplatz abgestellten Fahrzeug und bei ihrem anschliessenden Besuch des Beschwerdeführers an dessen Wohnort gemacht haben, sind dem Polizeirapport vom 19. November 2020 zu entnehmen. Wenn die Vorinstanz erwägt, die vom Beschwerdeführer gestellten Fragen seien nicht geeignet, um zur Klärung des Kerngeschehens beizutragen, so ist diese Auffassung nicht zu beanstanden. Die Frage, wann die Knieverletzung des Beschwerdeführers entstanden ist, unterliegt der freien Beweiswürdigung der Vorinstanz. Inwieweit diese eine willkürliche antizipierte Beweiswürdigung vornehmen soll, wenn sie auf die Befragung der Polizeibeamten verzichtet, ist nicht ersichtlich. An der zulässigen Abweisung des Beweisantrags ändert auch die Erwägung der Vorinstanz nichts, wonach der Vorfall zum Zeitpunkt der Berufungsverhandlung bereits rund drei Jahre zurücklag und damit nicht von relevanten eigenen Erinnerungen der Polizeibeamten auszugehen war. Ebenso wenig erweist sich die antizipierte Beweiswürdigung der Vorinstanz als willkürlich, wenn sie auf die Anordnung eines amtlichen biometrischen Gutachtens zur Frage, ob die Knieverletzung (Verstauchung und Riss des Meniskus) eine typische Kollisionsfolge mit einem Auto sei oder anderer Herkunft sein könne, verzichtet und festhält, ein wie auch immer gearteter Befund vermöchte nichts am vorliegenden Beweisergebnis zu ändern. Der Beschwerdeführer setzt sich nicht begründet mit der vorinstanzlichen Erwägung auseinander, wonach es gestützt auf die aktuelle Beweislage nicht am nötigen Fachwissen fehle. Vielmehr belässt er es dabei vorzubringen, das Gutachten hätte sich aufgedrängt, weil die Frage der Knieverletzung einer medizinischen Expertise bedinge, die bei der Vorinstanz nicht vorliege, womit er den Begründungsanforderungen nicht zu genügen vermag (Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG).