Citation: I 467/02 18.05.2004 E. A

Der 1941 geborene F.________ leidet an Schwerhörigkeit. Mit Anmeldung vom 8. August 2000 ersuchte er die Invalidenversicherung erstmals um Hörgeräteversorgung. Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie, reihte F.________ in seiner Expertise 1 vom 14. August 2000 gestützt auf 53 erreichte Punkte in die Indikationsstufe 2 ein, dies unter Berücksichtigung von 25 Punkten mit dem Vermerk "Chef Lehrerfortbildung" im Rahmen des zusätzlichen Erschwernisses "Sprachentwicklung und schulische Ausbildung". Während Dr. med. M.________ die Schlussexpertise vom 17. August 2001 noch auf Grund der angepassten Hörgeräte Marke Oticon Digi Focus II verfasst hatte, lautete der Kostenvoranschlag und Anpassbericht des Hörmittellieferanten vom 30. November 2001 auf die Hörgeräte Marke Phonak Claro 11. Dabei gab der Hörmittellieferant an, die zum Zeitpunkt der Schlusskontrolle abgegebenen Hörgeräte hätten F.________ leider nie vollumfänglich befriedigt; er habe aus der Werbung von neuen Geräten gehört, die er unbedingt habe ausprobieren wollen und nun wolle er die beiden Phonak-Geräte definitiv behalten. Daraufhin erachtete die IV-Stelle des Kantons St. Gallen (nachfolgend: IV-Stelle) ein zusätzliches Erschwernis nicht als gegeben und sprach F.________ mit Verfügung vom 4. Dezember 2001 gestützt auf 28 erreichte Punkte den für die erforderliche binaurale Versorgung (inkl. 2 Ohrstücke für die vergleichende Anpassung) in der Indikationsstufe 1 tariflich vorgesehenen Höchstbetrag von Fr. 3'701.45 zu.