Citation: 5A_546/2024 E. 1

Am 8. August 2023 reichte die Spitex bei der KESB Seeland für die Betroffene eine Gefährdungsmeldung ein, wonach diese an Demenz erkrankt sei und ihre Grundbedürfnisse nicht mehr selbst erfüllen könne. Die Tochter (rubrizierte Beschwerdeführerin) übernehme viel an Betreuung, sei aber nur schwer für Fragen und Besprechungen erreichbar. Nachdem die Betroffene gestürzt sei, habe es Wochen gedauert, bis die Tochter den Hausarzt kontaktiert habe, welcher einen Lendenwirbelbruch diagnostiziert habe. Als die Tochter für ein paar Tage verreist sei, habe sie die Spitex nicht informiert und die Betroffene habe nicht genügend Nahrungsmittel zuhause gehabt und aufgrund des Hungers Bauchschmerzen geäussert. Nach umfangreichen Abklärungen durch den Sozialdienst und weiteren Stellen wies die KESB die Betroffene mit Entscheid vom 17. Juni 2024 zur Begutachtung in der Klinik C.________ ein, dies für 45 Tage und unter der Auflage, dass das Gutachten bis spätestens 40 Tage nach Eintritt erstellt sei. Dagegen ging bei der KESB eine auf den Namen der Betroffenen lautende Beschwerde ein. Anlässlich der angeordneten Verhandlung konnte die KESB bei der Betroffenen keinen Beschwerdewillen feststellen und diese konnte sich auch weder an eine Beschwerde erinnern noch war sie in der Lage, einen Willen betreffend ihren Aufenthaltsort zu bilden und zu äussern. Am 27. Juni 2024 erhob sodann die Tochter eine Beschwerde gegen den KESB-Entscheid vom 17. Juni 2024, mit welcher sie die sofortige Entlassung der Betroffenen aus der Klinik verlangte. Mit Entscheid vom 10. Juli 2024 wies das Obergericht des Kantons Bern die Beschwerde ab. Mit Beschwerde vom 20. August 2024 (Postaufgabe am 24. August 2024) wendet sich die Tochter an das Bundesgericht. Am Anfang der Beschwerde stellt sie die Begehren, die Anordnungen der KESB mit Beauftragung und Ermächtigung der Kantonspolizei zur Zuführung der Betroffenen in die Klinik C.________ und die erzwungene stationäre Begutachtung seien aufzuheben. Am Schluss der Beschwerde stellt sie die Begehren, der obergerichtliche Entscheid sowie die Verfügung der KESB seien aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung zurückzuweisen; eventualiter ersucht sie um Feststellung, dass die Betroffene als italienische Staatsbürgerin mit regulärem Domizil in Italien dem italienischen Recht unterstehe, dass es zu keinen weiteren Zwangseinweisungen kommen dürfe und dass ihr unverzüglich die Rückkehr in ihr reguläres Domizil in Italien zu ermöglichen sei, so dass sie dort in ihrer geliebten Umgebung sein könne. In der Mitte der Beschwerde stellt sie die Begehren, der obergerichtliche Entscheid und die Verfügung der KESB seien aufzuheben, die Kosten seien der KESB aufzuerlegen und der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen.