Citation: 6B_1104/2022 E. 1.3.2

1.3.2. Die Vorinstanz begründet gleichfalls schlüssig, weshalb sie die B.________ AG, entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers, im Frühjahr 2012 nicht als Start-up-Firma betrachtet, für die besondere Gesetzmässigkeiten bei der Kapitalbeschaffung bestünden. Darauf kann ebenfalls verwiesen werden (oben E. 1.2.2). Mit seinen teilweise weitschweifigen Ausführungen zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, dass die Einschätzung der Vorinstanz unzutreffend wäre. Namentlich verneint sie unter den gegebenen Umständen nachvollziehbar auch besondere Wachstums- und Finanzierungschancen der B.________ AG aufgrund der nicht marktfähigen Software D.________. Der Vorinstanz ist im Übrigen zuzustimmen, dass der Beschwerdeführer resp. der Verwaltungsrat unbesehen der Einstufung der B.________ AG als Start-up-Unternehmen die geltenden Gesetzesbestimmungen, namentlich Art. 725 Abs. 2 OR, zu beachten hatten und dass es zur Beantwortung dieser Frage keines Gutachtens bedurfte. Die Vorinstanz war aufgrund der Akten ohne weiteres in der Lage, die Finanzlage und Sanierungsaussichten für die B.________ AG zu beurteilen. Der Verzicht auf ein Gutachten resp. die Einvernahme sachverständiger Zeugen stellt weder eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes noch des Anspruchs auf ein faires Verfahren dar. Die Vorinstanz handelt auch nicht willkürlich und verstösst nicht gegen den Grundsatz "in dubio pro reo", wenn sie die Sanierungsbemühungen spätestens Ende 2012 als definitiv gescheitert beurteilt (dazu auch sogleich).