Citation: 6B_100/2021 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer scheint zu übersehen, dass die Vorinstanz ihm ein Recht auf unentgeltliche Prozessführung gestützt auf § 22 Abs. 1 der kantonalen Verwaltungsprozessordnung verweigert, das Bundesgericht die Anwendung und Auslegung kantonalen Rechts jedoch nicht frei überprüft. Willkür beanstandet der Beschwerdeführer jedoch keine und solche ist auch nicht ersichtlich. Zwar macht der Beschwerdeführer eine Verletzung von Verfassungsrecht geltend, seine Begründung genügt den diesbezüglich qualifizierten Rügeanforderungen gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG aber offensichtlich nicht. Auf die Beschwerde ist in diesem Punkt deshalb nicht einzutreten. Entgegen der Kritik des Beschwerdeführers verschweigt die Vorinstanz im Übrigen auch nicht, dass sich die Justizvollzugsanstalt für seine bedingte Entlassung aussprach. Erstere hält im angefochtenen Urteil vielmehr ausdrücklich und mehrmals fest, die Justizvollzugsanstalt habe in ihrem Vollzugsbericht vom 11. Mai 2020 zwar eine bedingte Entlassung empfohlen, sofern die ausgesprochene Landesverweisung vollzogen werden könne, aber eben eine schlechte Legal- und Bewährungsprognose getroffen, welche im angefochtenen Urteil das entscheidwesentliche Kriterium darstellt (vgl. angefochtenes Urteil, Sachverhalt C S. 2 und E. 6.2.5 S. 9; E. 1.3 hiervor).