Citation: 1C_158/2022 E. 3.4

3.4. Diese Willkürrüge ist unbegründet. Der Beschwerdeführer lässt mit seiner Argumentation ausser Acht, dass die Baukommission gemäss den Erwägungen in der Baubewilligung erkennbar davon ausging, die Erschliessung der streitbetroffenen Tiefgarage über die V.________gasse sei hinsichtlich der Verkehrssicherheit zwar nicht ideal, jedoch genügend (vgl. Sachverhalt lit. B hievor). Inwiefern diese von der Vorinstanz bestätigte Annahme bundesrechtswidrig sein soll, vermag der Beschwerdeführer mit seiner unsubstanziierten Angabe, auf der schmalen, steilen und auch von Kindern frequentierten V.________gasse sei das Kreuzen (teilweise) unmöglich, nicht zu belegen. So können Strassenabschnitte, auf denen das Kreuzen von Fahrzeugen nicht möglich ist, mit der Verkehrssicherheit vereinbar sein, wenn entgegenkommende Fahrzeuge rechtzeitig gesehen und abgewartet werden können (vgl. Urteil 1C_319/2021 vom 8. April 2022 E. 2.6 und 2.10). Weshalb dies auf der relativ kurzen Strecke von rund 15 Metern zwischen der Garagenausfahrt und der nördlichen Kreuzung V.________gasse/U.________strasse trotz der Tempo-30-Beschränkung und des angebrachten Verkehrsspiegels nicht möglich sein soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Zudem bringt er vor, da auf der U.________strasse das Kreuzen mit Schwierigkeiten verbunden sei, werde als alternative "Schnellstrasse" vermehrt die Route über die V.________gasse und den W.________weg verwendet. Damit geht er wohl davon aus, dass das Kreuzen auf der V.________gasse sogar besser bzw. schneller möglich sein könnte als auf der U.________strasse. Soweit er in seiner Replik die Tauglichkeit des im angefochtenen Urteil erwähnten Verkehrsspiegels bei gewissen Witterungsverhältnissen in Frage stellt, ist er nicht zu hören, da er damit in unzulässiger Weise seine Beschwerdebegründung nach Ablauf der gesetzlichen Beschwerdefrist ergänzen möchte (vgl. BGE 143 II 283 E. 1.2.3; Urteil 9C_840/2017 vom 23. Juli 2018 E. 1 mit Hinweisen).