Citation: 1C_97/2021 E. 7.2

7.2. Die Beschwerdeführerin macht diesbezüglich geltend, die Mauer sei bereits mit einer Vereinbarung vom 11. Dezember 2018, welche mit der Nachbarin geschlossen worden sei, bewilligt worden. Ferner bringt sie vor, die Mauer berühre kein öffentliches Interesse, da sie von der Strasse her nicht sichtbar sei. Im Übrigen seien auf den Stammbaubewilligungsplänen bereits Natursteinverbauungen auf der Westseite mit einer Treppe gegen Norden ersichtlich gewesen. Damit sei dieser Teil der Mauer auch mit der Stammbaubewilligung nach Treu und Glauben erlaubt worden. Die Mauer sei überdies bereits im Plan Umgebung/Erdgeschoss vom 20. November 2019 aufgeführt gewesen. Weil die Mauer (dennoch) im Dispositiv der 1. Abänderungsbewilligung nicht genannt worden sei, müsse diese (bzw. die geplante Westseite) jedenfalls mit dieser Bewilligung als erlaubt gelten. Die Vorinstanz habe den Grundsatz des Vertrauensschutzes verletzt, indem sie über diesen Umstand hinweggesehen habe.