Citation: 8C_654/2010 30.09.2010 E. 3

Nach umfassender Würdigung der medizinischen Akten gelangte die Vorinstanz zum nachvollziehbar begründeten Ergebnis, der Versicherte leide an einer Angst- und Panikstörung, welche zwar nicht die Arbeits- und Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz beeinflusse, aber die Überwindung des Arbeitsweges betreffe und eine Vertrauensperson am Arbeitsplatz nötig mache. Gestützt auf den schlüssigen Bericht des Dr. med. S.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 20. Mai 2009 sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer die psychischen Einschränkungen bei Aufbietung allen guten Willens überwinden könne. Es sei dem Versicherten namentlich zumutbar, einen Arbeitsplatz im Umkreis einiger Kilometer Entfernung vom Wohnort zu suchen. Gestützt auf die vorhandenen Akten sei davon auszugehen, dass er zur Verwertung seiner Arbeitsfähigkeit geeignete Arbeitsstellen in der näheren Umgebung seines Wohnortes finden werde. Die IV-Stelle habe unter diesen Umständen einen Leistungsanspruch zu Recht verneint. 3.1 Die Tatsachenfeststellungen des kantonalen Gerichts, vorliegend namentlich die aus den medizinischen Akten gewonnenen Erkenntnisse, wonach die aus der Angst- und Panikstörung resultierenden Leistungseinschränkungen überwindbar und geeignete Arbeitsstellen vorhanden seien, sind im letztinstanzlichen Prozess grundsätzlich verbindlich. Im Rahmen der eingeschränkten Sachverhaltskontrolle (Art. 97 Abs. 1 BGG) ist es nicht Aufgabe des Bundesgerichts, die schon im vorinstanzlichen Verfahren im Recht gelegenen medizinischen Berichte neu zu würdigen und die rechtsfehlerfreie Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts hinsichtlich der medizinisch begründeten Einschränkung des Leistungsvermögens und des Ausmasses der trotz gesundheitlicher Einschränkungen verbleibenden Arbeitsfähigkeit zu korrigieren (E. 1 hiervor).