Citation: 2C_74/2016 E. A

A.________, geboren 1972, ist deutscher Staatsangehöriger. Während seines Aufenthalts in Deutschland musste er wie folgt strafrechtlich verurteilt werden: - mit Urteil des Amtsgerichts Dresden vom 5. Februar 1996 wegen fahrlässiger Trunkenheit im Verkehr, begangen am 4. November 1995, zu einer Geldstrafe von 35 Tagessätzen à DM 30.--; - mit Urteil des Amtsgerichts Dresden vom 6. November 1998 wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, begangen am 12. Februar 1998, zu einer Geldstrafe von 35 Tagessätzen à DM 50.--; - mit Urteil des Amtsgerichts Ebersberg vom 1. März 1999 wegen falscher Versicherung an Eides statt, begangen am 12. November 1998, zu einer Geldstrafe von 70 Tagessätzen à DM 40.--; - mit Urteil des Amtsgerichts München vom 25. Mai 1999 wegen zwei Fällen des vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, letzte Tatbegehung am 1. September 1998, zu 70 Tagessätzen à DM 40.--; - mit Urteil des Amtsgerichts Ebersberg vom 30. Juni 1999 / 25. Oktober 1999 wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis in 17 Fällen, letzte Tatbegehung am 26. Oktober 1998, zu einer Geldstrafe von 170 Tagessätzen à DM 40.--; - mit Urteil des Amtsgerichts Freising vom 10. Januar 2000, wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, begangen am 28. August 1999, zu einer Freiheitsstrafe von 2 Monaten; - mit Urteil des Amtsgerichts Ansbach vom 2. März 2000 wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, begangen am 26. Oktober 1999, zu einer Freiheitsstrafe von vier Monaten; - mit Urteil des Amtsgerichts Rosenheim vom 10. Februar 2003 wegen Urkundenfälschung in drei tateinheitlichen Fällen, begangen am 14. November 2000, zu einer Freiheitsstrafe von fünf Monaten; - mit Urteil des Amtsgerichts Sonthofen vom 22. März 2005 wegen Betrugs, begangen am 15. Juli 2004, zu einer Freiheitsstrafe von vier Monaten; - mit Urteil des Amtsgerichts Ebersberg vom 4. Juni 2008 wegen Betrugs, begangen am 24. Mai 2007, zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten. Am 23. Juli 2008 reiste A.________ in die Schweiz ein, worauf ihm eine Aufenthaltsbewilligung B EG/EFTA mit Gültigkeit bis 30. Juni 2013 erteilt wurde. Seit seiner Einreise musste er wie folgt verurteilt werden: - mit Strafverfügung des Amtsstatthalteramtes Luzern vom 27. Februar 2009 wegen mehrfachen Fahrens ohne Haftpflichtversicherung, begangen zwischen 6. November 2008 bis 28. November 2008, zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen à Fr. 80.-- und zu einer Busse von Fr. 400.--; - mit Strafbefehl des Bezirksamtes Zofingen vom 29. Juli 2009 wegen Übertretung des Bundesgesetzes vom 3. Oktober 1951 über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe (BetmG; SR 812.121) und Fahrens in angetrunkenem Zustand (Motorfahrzeug, qualifizierte Blutalkoholkonzentration, 1.64 Alkoholpromille), begangen am 6. Mai 2009, zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen à Fr. 30.-- und einer Busse von Fr. 1'000.--; - mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn vom 29. September 2011 zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen à Fr. 100.-- und einer Busse von Fr. 3'000.-- wegen - Nichtabgabe von Ausweisen und/oder Kontrollschilder, begangen zwischen 18. November 2009 und 8. Dezember 2009; - Vergehens gegen das Bundesgesetz vom 19. Dezember 1986 gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG; SR 241), begangen zwischen 1. Januar 2010 und 15. Februar 2010; - Beschäftigung von ausländischen Personen ohne Bewilligung, begangen zwischen 1. Februar 2010 und 11. Februar 2010; - unwahrer Auskunft durch eine Personalvorsorgeeinrichtung, begangen zwischen 1. Januar 2009 bis 1. Juli 2010; - mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Luzern vom 17. Januar 2013 wegen Überschreitens der signalisierten Höchstgeschwindigkeit, begangen am 7. September 2012, zu einer Busse und Kosten von insgesamt Fr. 140.--; - mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zug vom 20. März 2013 wegen Übertretung des Strassenverkehrsgesetzes vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01), begangen am 31. August 2012, zu einer Busse und Kosten von insgesamt Fr. 350.--; - mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Luzern vom 4. April 2013 wegen Überschreitens der signalisierten Höchstgeschwindigkeit, begangen am 26. Dezember 2012, zu einer Busse und Kosten von insgesamt Fr. 120.--; - mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Innerschwyz vom 27. Februar 2015 wegen Ungehorsams im Betreibunsgverfahren, begangen am 16. Dezember 2014, zu einer Busse und Kosten von insgesamt Fr. 200.--. Mit Verfügung vom 29. August 2014 verweigerte das Amt für Migration des Kantons Schwyz die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung von A.________, wies ihn aus der Schweiz weg und ordnete an, er habe die Schweiz bis spätestens 31. Oktober 2014 zu verlassen.