Citation: 6B_240/2010 03.05.2010 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer macht eine willkürliche Beweiswürdigung und eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" als Beweiswürdigungsregel geltend. Er führt aus, die erhobenen Vorwürfe würden durch keine objektiven Beweismittel belegt. Vielmehr stütze sich die Vorinstanz in geradezu voreingenommener Art und Weise einzig auf die Aussagen der angeblichen Opfer ab, dies, obwohl insbesondere A.________ ein unübersehbares eigenes Interesse an seiner Belastung habe. Eine solche Beweiswürdigung müsse zwangsläufig als willkürlich bezeichnet werden. Indem ihn die Vorinstanz in dieser "Aussage-gegen-Aussage-Konstellation" nicht vollumfänglich freigesprochen habe, missachte sie zudem den Grundsatz "in dubio pro reo" (Beschwerde S. 4 - 7). 2.2 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Feststellungen zum Sachverhalt prüft es nur unter dem Gesichtspunkt der Willkür (Art. 97 Abs. 1 BGG). Es hat die Voraussetzungen an die Begründungspflicht einer Willkürrüge und wann Willkür vorliegt, bereits mehrfach dargelegt. Darauf kann verwiesen werden (BGE 134 II 244 E. 2.1 und 2.2; 132 I 175 E. 1.2; je mit Hinweisen). Gleiches gilt in Bezug auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zum Grundsatz "in dubio pro reo" (BGE 127 I 38 E. 2a mit Hinweisen). 2.3 Was der Beschwerdeführer gegen die Beweiswürdigung im angefochtenen Urteil vorbringt, ist nicht geeignet, Willkür respektive eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" darzutun. Mit seinen Ausführungen stellt er der vorinstanzlichen Begründung einzig seine eigene Sicht der Dinge gegenüber, ohne aufzuzeigen, dass bzw. inwiefern die Vorinstanz in Willkür verfallen wäre. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers haben "Aussage-gegen-Aussage-Konstellationen", in welchen sich als massgebliche Beweise belastende Aussagen des Opfers und bestreitende Aussagen der beschuldigten Person gegenüberstehen, keineswegs zwingend gestützt auf den Grundsatz "in dubio pro reo" zu einem Freispruch zu führen. Die Vorinstanz befasst sich eingehend mit den Aussagen der Opfer und begründet, weshalb sie deren Schilderungen im Gegensatz zu jenen des Beschwerdeführers, welcher die Vorwürfe pauschal bestreitet, als glaubhaft bewertet. So legt die Vorinstanz namentlich dar, dass die Aussagen von B.________ zahlreiche Realkennzeichen aufwiesen, nämlich insbesondere in den Kernpunkten konstant und logisch konsistent seien, sowie emotionale Elemente, originelle Details und auch Nebensächliches enthielten, ohne dass Anzeichen einer übermässigen Belastung des Beschwerdeführers erkennbar seien (vgl. angefochtenes Urteil S. 10 f.). A.________ - so wird im angefochtenen Urteil weiter festgehalten - sei gemäss forensisch-psychologischem Gutachten vom 14. Februar 2007, welches bei ihr eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit abhängigen, unreifen und dissozialen Anteilen diagnostiziert, vom Beschwerdeführer stark abhängig gewesen. Ihre Aussagen seien Ausdruck eines "Macht-Ohnmacht- bzw. Kontrolle-Unterwerfungsverhältnisses" respektive einer durch eine sadomasochistische Dynamik gekennzeichneten Beziehung (vgl. insbesondere angefochtenes Urteil S. 21, S. 23, S. 25 f. und S. 28). Inwiefern diese Einschätzung der Vorinstanz willkürlich sein sollte, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf. Hinzu kommt, dass auch die Befunde der gerichtsmedizinischen Untersuchungen von A.________ deren Aussagen stützen. Gemäss gerichtsmedizinischem Gutachten vom 28. September 2004 wurde bei A.________ - neben anderen Verletzungen - eine schwere Verstümmelung des Scheideneingangs mit Fehlen der kleinen Schamlippen und Teilen der Klitoris festgestellt, wobei der spätest mögliche Zeitpunkt dieser genitalen Verstümmelung auf Juli 2004 datiert wurde. Das gerichtsmedizinische Gutachten vom 30. Mai 2006 ergab gegenüber dem Befund von 2004 das vollständige Fehlen sämtlicher kleiner Schamlippen(reste) sowie eine deutliche Verkleinerung und Vernarbung der Klitoris (angefochtenes Urteil S. 16). Vor diesem Hintergrund konnte die Vorinstanz zusammenfassend ohne Verletzung der Unschuldsvermutung folgern, es bestünden bei objektiver Würdigung des Beweisergebnisses keine offensichtlich erheblichen bzw. schlechterdings nicht zu unterdrückenden Zweifel daran, dass sich der Sachverhalt, so wie von den Opfern behauptet, ereignete.