Citation: 2C_1022/2021 E. C

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 14. Dezember 2021 gelangt A.________, gesetzlich vertreten durch seine Eltern, an das Bundesgericht. C.a. Der Beschwerdeführer beantragt die Aufhebung des Urteils vom 2. November 2021 mit Ausnahme der Dispositiv-Ziffer 2 (Verfahrenskosten). Stattdessen sei wie folgt zu entscheiden: In Gutheissung der Klage sei die Einwohnergemeinde S.________ zu verpflichten, ihm bzw. seinen Eltern für das Schulgeld und die Transportkosten der Monate August 2017 bis und mit November 2021 betreffend die Privatschule D.________ den Betrag von Fr. 119'370.-- zuzüglich 5 % Zins auf Fr. 77'970.-- ab dem 13. Mai 2020 (Klageeinreichung) und zuzüglich 5 % Zins auf Fr. 41'400.-- ab 1. März 2021 (mittlerer Verfall) zu bezahlen. In Gutheissung der Klage sei die Einwohnergemeinde S.________ zusätzlich zu verpflichten, ihm bzw. seinen Eltern für das Schulgeld und die Transportkosten betreffend die Privatschule D.________ ab dem Monat Dezember 2021 bis zu einer rechtskräftigen Zuweisung bzw. bis zur Beendigung seiner Schulpflicht bis spätestens zum jeweiligen Monatsende den Betrag von monatlich Fr. 2'435.-- zuzüglich 5 % Zins ab jeweiligem ultimo des Monats zu bezahlen. Die Einwohnergemeinde S.________ habe ihm bzw. seinen Eltern für das verwaltungsgerichtliche Klageverfahren eine Parteientschädigung von Fr. 10'000.-- zu bezahlen. Eventualiter sei festzustellen, dass wichtige Gründe für seine Beschulung in der Privatschule D.________ vorlägen, die die Kostenübernahmepflicht der Einwohnergemeinde S.________ auch für das künftig anfallende Schulgeld und die (privaten) Transportkosten bis zu einer rechtskräftigen Zuweisung bzw. bis zur Beendigung seiner Schulpflicht nach sich zögen. Subeventualiter sei das Verfahren an die Vorinstanz zurückzuweisen. C.b. Während die Vorinstanz auf eine Vernehmlassung verzichtet, beantragt die Einwohnergemeinde S.________ (nachfolgend: Beschwerdegegnerin), die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf eingetreten werde. Der Beschwerdeführer repliziert mit Eingabe vom 29. April 2022, woraufhin die Beschwerdegegnerin mit Eingabe vom 7. Juni 2022 dupliziert. Die Verfahrensbeteiligten halten jeweils an ihren Anträgen fest. Mit Schreiben vom 29. Juni 2022 weist die Beschwerdegegnerin darauf hin, dass die Privatschule D.________ den Vertrag mit dem Beschwerdeführer per Ende des Schuljahres 2021/2022 aufgelöst habe. Mit Schreiben vom 14. Juli 2022 reicht der Beschwerdeführer den aktuellen schulpsychologischen Fachbericht des Schulpsychologischen Dienstes vom 4. Juli 2022 ein. Ausserdem beziffert er aufgrund der Vertragsauflösung mit der Privatschule D.________ per Ende des Schuljahres 2021/2022 die Forderungen abschliessend auf total Fr. 138'850.-- (Schulgeld und Transportkosten). Mit unaufgeforderter Stellungnahme vom 20. Juli 2022 äussert sich die Beschwerdegegnerin zum Fachbericht vom 4. Juli 2022.