Citation: 4A_446/2020 E. 3.3

3.3. Da Beweis nur über hinreichend substanziiert behauptete Tatsachen abzunehmen ist, scheidet jede Verletzung des Anspruchs auf Beweisführung aus, soweit der Vorwurf der mangelnden Substanziierung zutrifft. Da es um die eigenen Leistungen des Beschwerdeführers (beziehungsweise seiner Angestellten) geht, muss ihm eine hinreichende Substanziierung seines Aufwands unabhängig vom nachfolgenden Verkauf des Hotels möglich sein. Dass allfällige Noven eine mangelnde Substanziierung zu rechtfertigen vermöchten, wird in der Beschwerde nicht behauptet, so dass es (wenn der Vorwurf der mangelnden Substanziierung zutrifft) bei der Klageabweisung sein Bewenden hat, sofern sich die Anerkennung der Forderung nicht nachweisen lässt. Auch diesbezüglich wären allfällige Noven aber nur von Interesse, falls sie Rückschlüsse auf eine Anerkennung durch den Beschwerdegegner zulassen würden. Inwieweit die angeblichen Noven im Zusammenhang mit dem Verkauf des Hotels und eine allenfalls unlautere Verwendung der Pläne diesbezüglich Rückschlüsse zulassen sollten, legt der Beschwerdeführer nicht rechtsgenügend dar. Ein Beizug der Akten des Arrestverfahrens kann daher unterbleiben. Falls sich der Vorwurf der mangelnden Substanziierung als unbegründet erweisen sollte, würde ohnehin eine Rückweisung zur weiteren Abklärung erfolgen, so dass vor Bundesgericht auch diesbezüglich kein Beizug der Akten des Arrestverfahrens erforderlich ist.