Citation: 2C_981/2014 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer kritisiert unter Hinweis auf seine familiären Verhältnisse ausschliesslich den rechtskräftigen Wegweisungsentscheid. Verfahrensgegenstand vor Bundesgericht bildet indessen - von hier nicht anwendbaren Ausnahmen abgesehen - einzig die Rechtmässigkeit der angeordneten Ausschaffungshaft zur Sicherung des Vollzugs der Wegweisungsverfügung (vgl. BGE 128 II 193 E. 2.2 S. 197 ff.; 125 II 217 E. 2 S. 220; 121 II 59 E. 2b). Mit den von den kantonalen Behörden bejahten Voraussetzungen für die Verlängerung der Ausschaffungshaft setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Er verkennt, dass es sich bei seiner Festhaltung nicht um eine Strafe handelt, sondern um eine Verwaltungsmassnahme, welche den Vollzug seiner Wegweisung sichern soll, da dieser wegen seines bisherigen Verhaltens (Straffälligkeit; Untertauchen; Weigerung, freiwillig auszureisen) gefährdet erscheint. Der Beschwerdeführer kann seine Festhaltung verkürzen, indem er bei der Papierbeschaffung mit den Behörden zusammenarbeitet.