Citation: 2A.552/2004 14.02.2005 E. 1

A.________ hält auf seinem landwirtschaftlichen Betrieb Tiere (Rindvieh, Schweine). Zwischen 1987 und 1995 führten das Veterinäramt und der Tierschutzbeauftragte des Kantons St. Gallen auf seinem Betrieb rund 20 Tierschutzkontrollen durch. Dabei wurden jeweilen verschiedene Mängel festgestellt und mehrmals die Behebung der Mängel formell verfügt. Zu verschiedenen Malen wurde ein Tierhalteverbot in Aussicht gestellt bzw. angedroht. Im gleichen Zeitraum ergingen drei Strafbescheide wegen Widerhandlungen gegen das Tierschutzgesetz vom 9. März 1978 (TschG; SR 455) und gegen das Tierseuchengesetz vom 1. Juli 1966 (TSG; SR 916.40), wobei unter anderem auf Tierquälerei erkannt wurde. Ab Dezember 2000 nahm das Veterinäramt des Kantons St. Gallen die Betriebskontrollen wieder auf, und es wurden mehrmals verschiedene Mängel beanstandet. Mit Verfügungen vom 2. Januar und vom 23. Mai 2001 wurden Mängel formell festgestellt und Frist zu deren Behebung angesetzt. Mit Verfügung vom 7. Januar 2002 wurde die sofortige Behebung der wiederum monierten Mängel angeordnet sowie ein Tierhalteverbot für Schweine ausgesprochen; für den Fall der Missachtung der Auflagen wurde die Anordnung eines vollumfänglichen Tierhalteverbots angedroht. Am 12. April 2002 wurde A.________ mit einem Tierhalteverbot belegt. Am 28. August 2002 widerrief das Veterinäramt des Kantons St. Gallen die beiden zuletzt erwähnten Verfügungen. Am 1. Oktober 2002 und 27. Februar 2003 wurden weitere Tierschutzkontrollen durchgeführt, und es wurde insbesondere festgestellt, dass die seit dem Jahr 2000 beanstandeten Mängel nicht behoben worden seien. Es kam auch zu weiteren Straferkenntnissen; sie datieren vom 17. Juli 2001 (Busse von Fr. 700.-- wegen mehrfacher Übertretung des Tierschutzgesetzes) und vom 23. Juni 2003 (vier Wochen Haft und Busse von Fr. 500.-- wegen vorsätzlicher Widerhandlungen gegen das Tierschutzgesetz und gegen das Tierseuchengesetz). Mit Verfügung des Veterinäramts des Kantons St. Gallen vom 1. Dezember 2003 wurde A.________ auf unbefristete Zeit verboten, Nutztiere zu halten oder selbständig für Dritte zu betreuen; das Verbot sollte mit Rechtskraft dieser Verfügung in Kraft treten. Für den Fall der Nichteinhaltung des Verbots wurde Beschlagnahme der Nutztiere auf dem Wege der Ersatzvornahme sowie deren Unterbringung oder Verwertung auf Kosten von A.________ in Aussicht gestellt. Für Zuwiderhandlungen wurde Bestrafung nach Art. 292 StGB angedroht. Das Volkswirtschaftsdepartement des Kantons St. Gallen wies den gegen diese Verfügung erhobenen Rekurs am 7. April 2004 im Wesentlichen ab; eine Korrektur nahm es einzig insofern vor, als das unbefristete Tierhalteverbot erst zwei Monate nach Rechtskraft der Verfügung in Kraft treten sollte. Mit Urteil vom 17. August 2004 wies das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen die gegen den Rekursentscheid des Departements erhobene Beschwerde ab, soweit darauf eingetreten werden konnte. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 23. September 2004 beantragt A.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts und damit auch die Verfügung des Veterinäramts vom 1. Dezember 2004 (recte: 1. Dezember 2003) aufzuheben. Das Verwaltungsgericht stellt den Antrag, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Das Volkswirtschaftsdepartement des Kantons St. Gallen und das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement beantragen Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 15. Oktober 2004 hat der Präsident der II. öffentlichrechtlichen Abteilung der Beschwerde aufschiebende Wirkung zuerkannt.