Citation: 8C_381/2020 E. A

A.a. Der 1960 geborene A.________ arbeitete seit 1. November 2006 als System Control Engineer bei der B.________ AG. Das Arbeitsverhältnis wurde im Rahmen der Fusion der Arbeitgeberin mit der C.________ AG am 7. März 2012 per 30. September 2012 gekündigt, wobei es sich infolge einer ab 1. April 2012 eingetretenen 100%igen Arbeitsunfähigkeit des Versicherten bis Ende März 2013 verlängerte. Ab 1. Juli 2012 richtete zunächst die Zürich Versicherungs-Gesellschaft, ab 1. Januar bis 21. Juli 2013 die Concordia Versicherungen AG (nachfolgend: Concordia) Krankentaggelder gemäss dem Bundesgesetz über den Versicherungsvertrag (VVG) aus. Mit Klage beim Kantonsgericht Basel-Landschaft vom 7. November 2013 forderte A.________ unter anderem, die Concordia sei zur Zahlung von Fr. 54'419.20 nebst Zins zu 5% ab 25. November 2013 zu verpflichten, da er auch über den 21. Juli 2013 hinaus Anspruch auf Taggelder habe. Im Rahmen des ebenfalls eingeleiteten Verfahrens um Leistungen der Invalidenversicherung holte die IV-Stelle Basel-Landschaft ein bidisziplinäres Gutachten ein und sprach A.________ gestützt darauf mit Verfügung vom 19. April 2017 ab 1. April 2013 eine ganze Invalidenrente zu. Das Kantonsgericht hiess daraufhin die bei ihm hängige Klage mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Entscheid vom 18. Januar 2018 insofern gut, als die Concordia verpflichtet wurde, A.________ Fr. 24'963.65 zuzüglich 5% Zins ab 7. November 2013 zu bezahlen. A.b. A.________ hatte sich bereits am 29. Juli 2013 bei seiner Wohngemeinde zur Arbeitsvermittlung angemeldet und am 23. August 2013 bei der Öffentlichen Arbeitslosenkasse Baselland einen Antrag auf Arbeitslosenentschädigung gestellt. Die Arbeitslosenkasse richtete in der Folge ab 19. August 2013 Arbeitslosentaggelder aus. Gestützt auf die Rentenverfügung der IV-Stelle vom 19. April 2017 berechnete sie mit in Rechtskraft erwachsener Verfügung Nr. 157/2017 vom 24. April 2017 die bis 30. Juni 2014 ausgerichteten Taggelder neu und verrechnete die Differenz der zu viel ausbezahlten Taggelder mit den kongruenten Leistungen der Invalidenversicherung. Mit ebenfalls in Rechtskraft erwachsener Verfügung Nr. 1680/2018 vom 27. August 2018 sprach die Arbeitslosenkasse A.________ die Anspruchsberechtigung für den Bezug von Arbeitslosentaggeldern für die Zeit ab 19. August 2013 bis 1. April 2014 ab. Sie forderte vom Versicherten mit gleichentags ergangener Verfügung Nr. 292/2018 Fr. 42'640.45 abzüglich der bereits verrechneten Invalidenrente in der Höhe von Fr. 14'764.35, mithin Fr. 27'876.10, zurück. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 29. August 2019 fest.