Citation: 6B_1237/2021 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführer äussern sich nicht zu ihrer Beschwerdelegitimation in der Sache; welche Zivilansprüche betroffen sein könnten, ist angesichts der erhobenen Vorwürfe auch nicht leichthin ersichtlich. Dies ist indes nicht erforderlich, soweit die Beschwerdeführer ihren ausdrücklichen Anträgen zufolge den vorinstanzlichen Entscheid (einzig) hinsichtlich des Kosten- und Entschädigungsspruchs, nicht aber in Bezug auf die in der Sache ergangene Verfahrenseinstellung anfechten; als Parteien des vorinstanzlichen Verfahrens sind sie von den entsprechenden Kosten- und Entschädigungsfolgen unmittelbar betroffen und zu einer diesbezüglichen Beschwerde berechtigt. Auch unter Anwendung des bei Laienbeschwerden praxisgemäss grosszügigen Massstabs an die formellen Anforderungen einer Beschwerde in Strafsachen ergibt sich aus ihren rechtzeitig eingereichten zwei Eingaben indes nicht, inwieweit der vorinstanzliche Kosten- und Entschädigungsentscheid gegen Bundesrecht verstossen soll. Die geforderte Kostenauflage an den Kanton Zürich und Ausrichtung einer angemessenen Parteientschädigung begründen sie mit "offensichtlichen und wesentlichen Sorgfaltspflichtverletzungen" seitens der Staatsanwaltschaft und der Vorinstanz. Sie kritisieren, beide Strafbehörden hätten die von ihnen offerierten, in einem Dropbox-Ordner abgespeicherten und via Internet-Link zugänglich gemachten Beweismittel nicht abgenommen bzw. gewürdigt. Mit den Erwägungen der Vorinstanz, dass der Link nicht funktioniert habe, bereits die Staatsanwaltschaft hierauf hingewiesen habe und die Vorinstanz zu einem Nachfragen bei den geschäftserfahrenen Beschwerdeführern nicht gehalten gewesen sei, setzen sich die Beschwerdeführer nicht auseinander. Sie äussern sich auch nicht dazu, warum sie nach dem staatsanwaltschaftlichen Hinweis die Belege nicht vor der Vorinstanz (erneut) eingereicht haben, was die Vorinstanz ihnen implizit vorhält (vgl. angefochtener Entscheid E. II.4.4.1 S. 9). Abgesehen davon geht ebenfalls nicht hervor, weshalb die fehlende Abnahme der auf Dropbox hinterlegten Beweise (ungeachtet des nicht beanstandeten Ausgangs in der Sache) zu einer anderen Kostenverteilung führen müsste. Die betreffenden Vorbringen sind damit nicht geeignet, eine Rechtsverletzung in Bezug auf den vorinstanzlichen Kosten- und Entschädigungsentscheid darzutun. Selbst wenn anzunehmen ist, die Beschwerdeführer beabsichtigten mit ihren Eingaben (auch) eine Rüge des Einstellungsentscheids in der Sache, erwiesen sich die Eingaben als unzureichend begründet. Denn wie erwähnt, werden diese einerseits den Begründungsanforderungen an die Legitimation im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG nicht gerecht. Andererseits vermöchte ebenso eine in der Kritik der fehlenden Beweisabnahme allenfalls zu erblickende formelle Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs, welche unabhängig von der Legitimation erhoben werden könnte (sog. "Star-Praxis"; vgl. BGE 141 IV 1 E. 1.1 mit Hinweisen), den Begründungsanforderungen nicht zu genügen, nachdem sich die Beschwerdeführer mit den vorinstanzlichen Ausführungen betreffend die Verfügbarkeit der auf Dropbox abgelegten Beweise in keiner Weise auseinandersetzen.