Citation: 4C.104/2001 07.08.2001 E. B

B.- Am 11. April 1996 klagte die X.________ AG gegen A.________ beim Arbeitsgericht Zürich auf Zahlung von Schadenenersatz im Betrag von Fr. 58'534. 50 nebst 5 % Zins seit 1. Januar 1996. Der Beklagte beantragte Abweisung der Klage und erhob Widerklage auf Zahlung einer Genugtuung von Fr. 20'000.--, von Lohn für Sonntagsarbeit von Fr. 18'700.-- und einer Ferienentschädigung von Fr. 12'500.-- sowie eines Anteils am 13. Monatslohn von Fr. 2'450.--. Er verlangte zudem die Ausstellung eines Arbeitszeugnisses mit bestimmtem Inhalt. Das Arbeitsgericht sowie am 26. April 1999 das Obergericht des Kantons Zürich wiesen die Hauptklage ab und schützten die Widerklage teilweise, das Arbeitsgericht im Umfang von Fr. 20'610. 80 netto, das Obergericht im Betrag von Fr. 11'400. 10 netto. Die Klägerin wurde überdies zur Ausstellung eines Arbeitszeugnisses mit bestimmtem Wortlaut verpflichtet. Das Kassationsgericht des Kantons Zürich hiess am 1. Juni 2000 eine Nichtigkeitsbeschwerde der Klägerin teilweise gut, hob das Urteil des Obergerichts vom 26. April 1999 in Bezug auf die Widerklage auf und wies die Sache zur Neubeurteilung an das Obergericht zurück. Auf die von der Klägerin ebenfalls erhobene eidgenössische Berufung trat das Bundesgericht am 3. Juli 2000 nicht ein, soweit sie nicht gegenstandslos geworden war. Mit Urteil vom 29. Januar 2001 verpflichtete das Obergericht die Klägerin in teilweiser Gutheissung der Widerklage zur Zahlung von Fr. 11'400. 10 netto und wies im Mehrbetrag die Widerklage ab.