Citation: 9C_437/2024 E. A

Die Staatsanwaltschaft Genf eröffnete gegen den Bruder der im Kanton Zug wohnenden A.________ ein Verfahren wegen des Verdachts auf Geldwäscherei. In dessen Verlauf beschlagnahmte sie mit Verfügung vom 7. August 2019 bei der Bank B.________ (nachfolgend: Bank) Vermögenswerte auf einem Konto, das auf A.________ lautete, und auf einem weiteren Konto, für das A.________ als wirtschaftlich Berechtigte angegeben war. Mit Verfügung vom 13. Januar 2022 hob die Staatsanwaltschaft die Beschlagnahme wieder auf. Die Steuerverwaltung des Kantons Zug veranlagte A.________ mit Verfügungen vom 5. Juli 2022 für die Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Zug resp. für die direkte Bundessteuer der Steuerperiode 2019. Dabei rechnete sie insbesondere die im August 2019 beschlagnahmten Vermögenswerte als steuerbares Vermögen und die daraus generierten Erträge als steuerbares Einkommen auf. Daran hielt die Steuerverwaltung mit Einspracheentscheid vom 5. Mai 2023 fest.