Citation: I 632/06 29.08.2007 E. 4

4.1 Die Vorinstanz hat in tatsächlicher Hinsicht für das Bundesgericht verbindlich festgestellt, dass die einverlangten medizinischen Unterlagen in dem für die Beurteilung massgebenden Zeitpunkt (BGE 130 V 445 E. 1.2 S. 446 mit Hinweisen) des Erlasses des Einspracheentscheides vom 9. Mai 2005 der IV-Stelle noch nicht vorlagen, was der Beschwerdeführer zu Recht nicht bestreitet. 4.2 Soweit der Versicherte einwendet, dass er die ihm obliegende Mitwirkungspflicht erfüllt und die Versäumnisse des mazedonischen Sozialversicherungsträgers nicht zu verantworten habe, legt er nicht dar und sind auch keine Gründe dafür ersichtlich, weshalb hier unter den gegebenen Umständen von der ständigen Rechtsprechung (E. 3.2 hievor) abzuweichen wäre. Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb der gemäss Bericht des Dr. med. I.________, vom 1. Dezember 1999 an Analphabetismus leidende Beschwerdeführer einerseits von seinem Wohnort in Mazedonien aus innert Monatsfrist seit der Geburt seines dritten Kindes (vom 21. Februar 2004) am 12. März 2004 bei der IV-Stelle schriftlich die Auszahlung einer weiteren Kinderrente beantragen konnte und gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 14. Mai 2004 fristgerecht am 4. Juni 2004 Einsprache zu erheben vermochte, andererseits jedoch weder auf das direkt an ihn gerichtete Schreiben der IV-Stelle vom 11. Februar 2004 noch auf das ihm in Kopie zugestellte (an den mazedonischen Sozialversicherungsträger gerichtete) Schreiben vom 21. Mai 2004 antwortete, welches unter anderem auch eine konkrete Verhaltensaufforderung an die Adresse des Versicherten enthielt und ihn in Kenntnis darüber setzte, dass die IV-Stelle bei Nichterhalt der einverlangten medizinischen Unterlagen bis zum 31. August 2004 die Invalidenrente aufheben werde. Ungeachtet des Verhaltens des Beschwerdeführers steht fest, dass die von der IV-Stelle beim mazedonischen Sozialversicherungsträger wiederholt angemahnten medizinischen Unterlagen weder bis zum Ablauf der angesetzten Frist am 31. August 2004 noch bis zum Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheides vom 9. Mai 2005 bei der Beschwerdegegnerin eintrafen, weshalb diese im Laufe des von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsverfahrens praxisgemäss (E. 3.2 hievor) zur Einstellung der Invalidenrente berechtigt war. 4.3 Demnach ist der vorinstanzliche Entscheid unter dem Blickwinkel der engen Kognition (E. 2.2 hievor) nicht zu beanstanden. Nachdem der mazedonische Sozialversicherungsträger der IV-Stelle mit Schreiben vom 5. September 2005 verschiedene Unterlagen zugestellt hatte, ist der Rekurskommission beizupflichten, soweit sie laut Dispositiv-Ziffer 2 in Verbindung mit Erwägung Ziffer 5 des angefochtenen Entscheides die Sache an die IV-Stelle überwies, damit diese das Revisionsverfahren wieder aufnehme und nach Abschluss darüber neu verfüge.