Citation: 2C_986/2018 E. 3

Gemäss Art. 89 Abs. 1 lit. b und c BGG ist zur Beschwerde berechtigt, wer durch den angefochtenen Entscheid oder Erlass besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat. Erforderlich ist regelmässig ein aktuelles, praktisches Rechtsschutzinteresse (BGE 139 I 206 E. 1.1 S. 208; 137 II 40 E. 2.1 S. 41 f.). Fehlt dieses zum Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten (BGE 137 I 23 E. 1.3). Das Bundesgericht verzichtet ausnahmsweise auf das Erfordernis des aktuellen praktischen Interesses, wenn sich die aufgeworfenen Fragen unter gleichen oder ähnlichen Umständen jederzeit wieder stellen können, eine rechtzeitige Überprüfung im Einzelfall kaum je möglich wäre und die Beantwortung wegen deren grundsätzlichen Bedeutung im öffentlichen Interesse liegt (BGE 139 I 206 E. 1.1 mit Hinweisen). Gegenstand der vorliegenden Beschwerde ist ein Urteil, womit das Verwaltungsgericht bestätigt hat, dass seine Vorinstanz, die Staatskanzlei, auf ein Begehren des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist, weil er kein schutzwürdiges, eigenes aktuelles Interesse an der Feststellung habe, die Nichtanrechnung der Dauer des von ihm geleisteten Zivilschutzdienstes an die Dauer des Rechtspraktikums sei rechtswidrig (zum Erfordernis eines konkreten individuellen Rechtsverhältnisses als Voraussetzung einer Feststellungsverfügung s. BGE 137 II 199 E. 6.5 S. 218 f.; Urteil 2C_608/2017 vom 24. August 2018 E. 5.3). Die Beantwortung der Eintretensfrage vor der (ersten) kantonalen Instanz, die einziger Verfahrensgegenstand vor Bundesgericht ist, richtet sich nach denselben Kriterien wie die Eintretensfrage vor Bundesgericht. Die Zulässigkeit des bundesrechtlichen Rechtsmittels hängt somit vom Vorliegen bestimmter Tatsachen oder Rechtsverhältnisse ab, die auch für die Beantwortung der einzigen sich stellenden "materiellen" Frage von Bedeutung sind. Ob das Bundesgericht diese Frage im Rahmen der Eintretensfrage nach Art. 89 Abs. 1 BGG oder der materiellen Beurteilung der Beschwerde (wofür der Umstand sprechen könnte, dass das Verwaltungsgericht als Vorinstanz des Bundesgerichts auf das dortige Rechtsmittel eingetreten ist) prüft, muss vorliegend nur entschieden werden, wenn auch die übrigen Eintretensvoraussetzungen gemäss Bundesgerichtsgesetz erfüllt sind. Dies ist nicht der Fall: