Citation: 5A_121/2022 E. 4.3.1

4.3.1. Vorab "hält" die Beschwerdeführerin "daran fest", dass das Gutachten nicht die hier interessierende Frage betreffe, ob sie eine eigene Rechtsvertretung bestellen könne, sondern jene nach der Notwendigkeit einer Vermögensbeistandschaft. Betroffen sei damit eine "andere Form der Urteilsfähigkeit". Damit tut die Beschwerdeführerin zwar ihre Ansicht kund, wonach das Gutachten für die Beurteilung der im vorliegenden (Zwischen-) Verfahren interessierenden Fragen nicht geeignet sei. Sie führt jedoch in keiner Weise aus, weshalb dem so sein sollte. Namentlich zeigt sie nicht auf, weshalb sich dem Gutachten entgegen dem Obergericht trotz des abweichenden Fokus des Hauptverfahrens - in diesem ist die Begutachtung angeordnet worden - Erkenntnisse zur Verfahrensvertretung entnehmen lassen. Damit ist die Beschwerde abermals ungenügend begründet (vgl. vorne E. 2).