Citation: 1B_519/2020 E. 5

Die Beschwerde ist somit abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Der Beschwerdeführer ersucht um unentgeltliche Rechtspflege gemäss Art. 64 BGG. Da das Bundesgericht den dringenden Tatverdacht zuletzt im Urteil 1B_375/2020 vom 10. August 2020 bestätigte und der angefochtene Entscheid des Bundesstrafgerichts lediglich ca. drei Wochen später erging, wobei sich in dieser Zeit keine neuen wesentlichen Verfahrensentwicklungen ergaben, stellt sich die Frage, ob das Gesuch nicht schon wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen ist. Diese Frage braucht allerdings nicht beantwortet zu werden, denn es fehlt bereits am Nachweis, dass der Beschwerdeführer nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, wie dies Art. 64 Abs. 1 BGG für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege verlangt. Nach der Rechtsprechung obliegt es dem Gesuchsteller, seine finanziellen Verhältnisse umfassend darzulegen und soweit möglich zu belegen (BGE 125 IV 161 E. 4a S. 164 f. mit Hinweis). Dem kommt der Beschwerdeführer nicht nach. Am ungenügenden Nachweis seiner Bedürftigkeit hat sich seit der letzten bundesgerichtlichen Beurteilung nichts geändert. Weshalb er nicht weiss, was aus seinem Haus in Gambia geworden ist und sich auch sonst keinerlei weiteren Informationen beschaffen könne, legt er nicht dar. Auch seine Ausführungen zum Wert der Liegenschaft, einem angeblich bestehenden alten Haus, einem neu zu bauenden Haus und dem dafür aufgenommenen Kredit sind nicht hinreichend nachvollziehbar. Die unentgeltliche Rechtspflege kann deshalb nicht gewährt werden. Der Beschwerdeführer trägt damit die Gerichtskosten (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG).