Citation: 6B_217/2020 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer macht geltend, im Rahmen der Beurteilung des Übernahmeverschuldens stelle die Vorinstanz auf das manualmedizinische Gutachten von Dr. med. E.________ vom 23. Oktober 2017 ab. Der Gutachter stütze sich bei seinen Feststellungen auf den Umstand, dass der Beschwerdeführer dreimal die interkantonale Prüfung in Osteopathie nicht bestanden habe und deshalb definitiv von dieser Prüfung ausgeschlossen worden sei. Abgesehen davon, dass im Kanton Zürich das Bestehen einer solchen Prüfung zum Zeitpunkt des Zwischenfalls nicht Voraussetzung für die Ausübung des Berufs des Osteopathen gewesen sei, stelle sich die Frage, inwieweit die Vorinstanz überhaupt auf die diesbezüglichen Ausführungen des Sachverständigen im Rahmen ihrer Beweiswürdigung habe abstellen dürfen. Der Beschwerdeführer beanstandet, dass der Gutachter keine eigenen Erhebungen gemacht habe. Er stütze sich einzig auf die Verfügungen der interkanonalen Prüfungskommission in Osteopathie und die darin aufgeführten Standardbegründungen. Zudem moniert der Beschwerdeführer, dass das Gutachten juristische Wertungen enthalte, die nicht von einem Gutachter vorgenommen werden könnten.