Citation: 5A_886/2023 E. A

A.a. G.________ (nachfolgend: Erblasser) verstarb 2017. Aus einer ersten Ehe hinterliess der Erblasser zwei Kinder: einen Sohn, A.________ (geb. 1953) und eine bereits vorverstorbene Tochter, H.________ (geb. 1956). Letztere hatte ihrerseits vier Söhne: B.________ (geb. 1987), C.________ (geb. 1988), D.________ (geb. 1989) und E.________ (geb. 1992). In zweiter Ehe war der Erblasser seit 1987 mit F.________ (geb. 1937) verheiratet. A.b. Am 5. April 2004 schlossen der Erblasser und seine zweite Ehefrau einen Ehe- und Erbvertrag. Darin vereinbarten sie zum einen die Gütertrennung und verzichteten zum anderen gegenseitig auf ihre Erb- und Pflichtteilsansprüche am Nachlass des anderen. Im Sinne letztwilliger Verfügungen setzte der Erblasser seine Kinder auf den Pflichtteil und richtete die gesamte verfügbare Quote als Vermächtnis dem I.________ aus. A.c. Noch zu Lebzeiten übertrug der Erblasser seinen Kindern und später auch seiner zweiten Ehefrau diverse Vermögenswerte. Per Todestag betrug der noch vorhandene Nachlass Fr. 82'043.45.