Citation: U 371/05 20.01.2006 E. 1

Das kantonale Gericht hat mit in allen Teilen überzeugender Begründung, auf welche verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 OG), zutreffend erwogen, Anfechtungsgegenstand und damit auch Streitgegenstand des Verfahrens bilde einzig die Frage, ob die SUVA die ursprüngliche Verfügung zu Recht weder in Wiedererwägung gezogen noch eine prozessuale Revision vorgenommen habe. Aufgrund der medizinischen Unterlagen bestünden keine Anhaltspunkte dafür, dass die ursprüngliche Verfügung vom 19. August 2002 zweifellos unrichtig sei, weshalb eine Wiedererwägung nicht in Betracht komme. Auch würden keine neuen Tatsachen oder Beweismittel vorliegen, die bereits bei Verfügungserlass bestanden hätten, aber unverschuldet nicht berücksichtigt worden wären. Des Weitern hat die Vorinstanz erwogen, ob eine Revision zufolge nachträglicher Änderung des Gesundheitszustandes vorzunehmen sei und somit ob ein Rückfall vorliege, habe der Unfallversicherer bisher nicht geprüft. Mangels Sachurteilsvoraussetzung könnten weder Leistungen festgelegt noch eine allfällige nachträglich eingetretene Verschlechterung der Unfallfolgen im Sinne von Art. 11 UVV beurteilt werden. Darüber werde die SUVA zuerst zu befinden haben, zu welchem Zweck ihr die Akten zu überweisen seien.