Citation: 2F_16/2021 E. 4.3.1

4.3.1. Die Gesuchstellerin hat im Verfahren 2C_70/2021 beantragt, es sei festzustellen, dass ihre Eingabe vom 11. Mai 2020 als Stellungnahme zu gelten habe (Antrag 2). Das Bundesgericht hat hierzu erwogen, dass die Anwaltsprüfungskommission mit Beschluss vom 10. März 2020 auf das Revisionsgesuch vom 23. Januar 2020 nicht eingetreten sei. Die Gesuchstellerin habe sich in der Folge mit Eingabe vom 11. Mai 2020 an die Verwaltungskommission des Obergerichts gewandt und beantragt, es sei ein Entscheid über die Rechtsbegehren im Gesuch vom 23. Januar 2020 zu fällen. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesgericht erwogen, dass die Eingabe vom 11. Mai 2020 keine blosse Stellungnahme gewesen sei (vgl. Urteil 2C_70/2021 vom 14. April 2021 E. 3, insb. E. 3.3). Folglich hat das Bundesgericht eine rechtliche Qualifikation der Eingabe vom 11. Mai 2020 vorgenommen, die im vorliegenden Verfahren nicht überprüft werden kann. Dabei ist weder ersichtlich, dass das Bundesgericht die von der Gesuchstellerin zitierten Aktenstellen übersehen hat, noch inwieweit diese überhaupt relevant sind. Alleine aus dem Umstand, dass in einer Eingabe das Wort "Stellungnahme" verwendet wird, kann nicht geschlossen werden, dass eine blosse Stellungnahme vorliegt.