Citation: 6B_521/2022 E. 2.3.3

2.3.3. Nicht zu beanstanden ist schliesslich, dass die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe mit dem Baseballschläger umzugehen gewusst. Sie schliesst dies nachvollziehbar aus dessen Aussagen, wonach er den Schläger zum Baseballspielen benutzt habe. Vor diesem Hintergrund ist auch die Annahme nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer um die Krafteinwirkung eines solchen Sportgeräts wusste. Ob er dieses bloss hobbymässig benutzt hatte, spielt keine Rolle. Die Vorinstanz behauptet zudem nichts Gegenteiliges. Nicht zu beanstanden ist indessen die Feststellung, wonach der Beschwerdeführer auch um die Eignung des Sportgeräts, schwerste Verletzungen zu verursachen, wissen musste. Dies gilt ohnehin nicht nur für ihn, sondern ist notorisch. Ob der Beschwerdeführer resp. eine Durchschnittsperson über die schwungtechnischen Aspekte und deren kräftemässigen Auswirkungen genauer Bescheid wusste, ist hingegen unerheblich. Solches kann nicht verlangt werden.