Citation: 6B_1232/2021 E. C

Das Obergericht des Kantons Bern stellte am 2. Juni 2021 fest, dass das Urteil des Regionalgerichts bezüglich des Freispruchs und der Schuldsprüche wegen Drohung, Tätlichkeiten und Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz in Rechtskraft erwachsen ist. Es erklärte A.________ der versuchten schweren Körperverletzung (Anklageziffer I.6), der mehrfachen einfachen Körperverletzung (Anklageziffern I.1 und I.2), der versuchten einfachen Körperverletzung und der Sachbeschädigung (Anklageziffer I.3) sowie der Tätlichkeiten (Anklageziffer I.5.1) schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 22 Monaten sowie einer Busse von Fr. 500.--. Ferner ordnete es eine stationäre therapeutische Behandlung von psychischen Störungen an, wobei es feststellte, dass A.________ die Massnahme am 12. September 2019 vorzeitig angetreten hat. Das Obergericht entschied im Zivilpunkt, regelte die Kosten- sowie Entschädigungsfolgen, wobei es festhielt, dass die Entschädigung des amtlichen Verteidigers für das obergerichtliche Verfahren mit separatem Beschluss festgelegt wird, und traf die weiteren Verfügungen. Mit Beschluss vom 19. Juli 2021 setzte das Obergericht die amtliche Entschädigung für das Berufungsverfahren fest.