Citation: 2C_52/2015 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer beruft sich auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG, wonach der Anspruch des Ehegatten einer Schweizer Bürgerin auf Erteilung oder Verlängerung - unter Vorbehalt der Erlöschensgründe von Art. 51 Abs. 2 AuG - fortbesteht, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre gedauert hat und von einer erfolgreichen Integration auszugehen ist. Der Beschwerdeführer übersieht, dass die entsprechende Anspruchsgrundlage im Ausländergesetz neu geschaffen wurde, welches seit dem 1. Januar 2008 gilt; seine Ehe ist jedoch bereits im Mai 2000 geschieden worden. In der Folge wurde ihm der weitere Aufenthalt jeweils ermessensweise zu Erwerbszwecken bewilligt. Nach der Praxis des Bundesgerichts lässt die neue Gesetzgebung nach altem Recht verfallene Ansprüche nicht wieder aufleben, da hierin eine unzulässige rückwirkende Anwendung des Gesetzes liegen würde (vgl. HUGI YAR, a.a.O., S. 67 ff. mit Hinweisen). Weil der Anspruch gemäss dem Wortlaut von Art. 50 Abs. 1 "weiter" besteht, setzt die Neuregelung einen Zusammenhang mit der ursprünglich anspruchsbegründenden Ehe voraus ( HUGI YAR, a.a.O., S. 81 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer legt - entgegen seiner Begründungspflicht (Art. 42 BGG) - keinen entsprechenden Bezug dar; ein solcher ist auch nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer beruft sich zudem auf keine andere Anspruchsgrundlage; insbesondere macht er nicht geltend, in der Schweiz über besonders intensive private Bindungen gesellschaftlicher oder beruflicher Natur bzw. entsprechend vertiefte soziale Beziehungen zu verfügen (vgl. BGE 137 I 247 E. 4.1 S. 249).