Citation: 2C_574/2021 E. 3.2

3.2. In der vorliegenden Angelegenheit fiel der "3-Monats-LIBOR"-Zins nicht nur, sondern er wurde sogar negativ. Gleichzeitig war im Rahmen der LIBOR-Hypothek vereinbart worden, dass die Bank mindestens die Kreditmarge erhält. Folglich wirkte sich ein Negativwerden des "3-Monats-LIBOR"-Zinses für die Bank nicht als Margenreduktion aus. Das führte wiederum dazu, dass die Beschwerdeführerin der Bank zusätzlich zur Kreditmarge aus der LIBOR-Hypothek und dem festen Zins aus dem Zinsswap den negativen "3-Monats-LIBOR"-Zins schuldete. Damit hat der Absicherungszweck des Zinsswaps versagt, was letztlich die Beschwerdeführerin dazu veranlasste, den Zinsswap gegen eine entsprechende Zahlung an die Bank aufzulösen und neu eine Festzinshypothek mit ihr abzuschliessen (zu einer vergleichbaren Konstellation vgl. Urteil 2C_1107/2018 vom 19. September 2019 E. 4.1).