Citation: 4P.172/2004 18.11.2004 E. 4

4.1 Weiter rügt der Beschwerdeführer, die Annahme, wonach die Ersatzforderung auf Grund von Zahlungen aus seinem Eigengut an die Liegenschaft in Meggen amortisiert worden sei, beruhe auf willkürlicher Beweiswürdigung. Zur Begründung macht er dem Sinne nach geltend, das Obergericht gehe davon aus, ein Tag vor Abschluss des Kaufvertrages sei eine Grundpfandverschreibung über Fr. 60'000.-- vorgenommen worden. Gemäss KB 46 sei diese Grundpfandverschreibung jedoch am 26. März 1980, somit am Tag des Abschlusses des Kaufvertrages errichtet worden. Nichts spreche dafür, dass der Beschwerdeführer gerade an diesem Tag eine Hypothek für private Verwendung aufgenommen hätte. Der zeitliche Konnex mit dem Kaufvertrag mache deutlich, dass dieses Geld zur Bezahlung des Kaufpreises verwendet wurde. Dieser Schluss dränge sich auch deshalb auf, weil der Verkäufer eine Barzahlung von Fr. 80'000.-- quittiert habe, wobei nicht dargetan sei, wie diese Zahlung ohne die Fr. 60'000.-- hätten finanziert werden können. Zudem sei zu beachten, dass auf der Belastungsanzeige der Bank X.________ über Fr. 60'000.--, datierend vom 26. März 1980 (KB 21), der handschriftliche Vermerk "Hauskauf Meggen" angebracht worden sei. 4.2 Die Rüge ist unbegründet. Wird gemäss den Angaben des Beschwerdeführers davon ausgegangen, die aus der Grundpfandverschreibung resultierenden Fr. 60'000.-- seien für die Barzahlung des Restkaufpreises von Fr. 80'000.-- verwendet worden, so musste der Beschwerdeführer in diesem Umfang weniger aus dem von ihm aufgenommenen Darlehen von Fr. 120'000.-- bezahlen. Demnach haben die Fr. 60'000.-- in jedem Fall die zur Bezahlung des Restkaufpreises von Fr. 80'000.-- erforderliche Leistung aus dem Eigengut des Beschwerdeführers auf Fr. 20'000.-- vermindert. Das Obergericht ist demnach nicht in Willkür verfallen, wenn es annahm, die Fr. 60'000.-- hätten zu einer Reduktion der Ersatzforderung geführt.