Citation: 1B_63/2019 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer wendet insbesondere ein, die Vorinstanz gehe von einem falschen Begriff der Spontanäusserung aus und ziehe zur Begründung Literaturstellen heran, die der eigenen Begründungslogik widersprechen würden. In der strafprozessualen Literatur sei äusserst umstritten, ob Spontanäusserungen (bzw. Spontangeständnisse) prinzipiell unverwertbar seien oder unter Umständen dennoch gegen die beschuldigte Person verwendet werden dürften. Klar sei jedoch, dass keine Spontanäusserung vorliegen könne, wenn es - wie im zu beurteilenden Fall - die Polizei gewesen sei, welche aktiv auf die beschuldigte Person zugegangen sei. Insoweit interpretiere die Vorinstanz Lehrmeinungen falsch.