Citation: 1C_196/2023 E. 6.7

6.7. Die Würdigung von Gutachten bildet Teil der Beweiswürdigung und gehört somit zur Sachverhaltsfeststellung, die nur gerügt werden kann, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht. Aufgrund des Ausgeführten bestehen keine Gründe, insofern von der Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz abzuweichen. Deren Feststellung, der Beschwerdeführer sei im Zeitpunkt der forensischen Altersabklärung mindestens 19.0 Jahre alt gewesen, ergibt sich aus dem höchsten in der Untersuchung ermittelten Mindestalter. Die Vorinstanz begründete im Übrigen auch den geringen Beweiswert, den sie den Angaben des Beschwerdeführers und den von ihm vorgelegten Dokumenten beimass. Unter anderem wies sie darauf hin, dass der Beschwerdeführer selbst eingeräumt habe, sein Bruder habe eines dieser Dokumente nachträglich manipuliert (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 16. Januar 2023 E. 8.4).