Citation: 4A_171/2022 E. 4.1

4.1. Dies übergeht der Beschwerdeführer, wenn er ausführt, die Beklagte habe vor dem Sozialversicherungsgericht ausführliche Rechtsschriften in Form von Klageantwort und Duplik "mit zahlreichen Behauptungen und Bestreitungen sowie Beilagen" eingereicht, die "eine entsprechende ausführliche Behandlung" erfordert hätten, und ferner die Anzahl der Seiten der verschiedenen Rechtsschriften nennt, verbunden mit dem Vorwurf, die Vorinstanz äussere sich nicht dazu, wie derart umfangreiche Eingaben in der von ihr als angemessen erachteten Zeit hätten geschrieben werden sollen. 15 Stunden - so der Beschwerdeführer - reichten im vorliegenden Fall nicht für die gewissenhafte Ausarbeitung von Behauptungen und Bestreitungen "samt Beweisofferten und Rechtsprechungshinweisen" sowie für eine "sorgfältige Analyse" der gegnerischen Eingaben. Eine vom Bundesgericht korrigierbare Ermessensüberschreitung zeigt der Beschwerdeführer mit diesen Vorbringen nicht auf (Erwägung 3.2). Wohl erscheint eine Reduktion auf 15 Stunden auf den ersten Blick als viel. Die Vorinstanz kann ihr Vorgehen aber sachlich rechtfertigen (Erwägung 2.1). Der Beschwerdeführer stellt denn auch nicht in Frage, dass im vorinstanzlichen Verfahren keine schwierigen rechtlichen oder prozessualen Fragen zu klären gewesen sind. Daran ändert auch sein Hinweis nichts, der Prozess vor dem Sozialversicherungsgericht habe für den Kläger eine "grosse Bedeutung" gehabt, sei es doch um existenzsichernde Lohnersatzleistungen im Falle von Krankheit und Arbeitsunfähigkeit gegangen (wobei die Vorinstanz in der Vernehmlassung präzisierte, dass der beklagte Versicherer dem Kläger bereits Taggelder in Höhe von Fr. 81'005.79 bezahlt habe, mithin die hier eingeklagten Taggeldleistungen von Fr. 24'465.24 weniger als einen Drittel der bereits ausgerichteten Leistungen betrügen). Inwiefern das Sozialversicherungsgericht die Angemessenheit (Notwendigkeit, Verhältnismässigkeit) der anwaltlichen Bemühungen des Beschwerdeführers in untragbarer Weise beurteilt und im Ergebnis auf eine unvernünftig tiefe Entschädigung erkannt haben soll, ist mit Blick auf die Rügen des Beschwerdeführers nicht erkennbar. Die in der Beschwerde vorgetragene Kritik erheischt kein Einschreiten des Bundesgerichts.