Citation: U 367/00 20.07.2001 E. 5

5.- Im Rahmen der Einteilung, wie sie für die Belange der Adäquanzbeurteilung vorzunehmen ist, sind die Unfälle, namentlich der bedeutendere zweite Unfall vom 16. Februar 1996, in Übereinstimmung mit der Vorinstanz im mittleren Bereich anzusiedeln. Die Kriterien der langanhaltenden Schmerzen, des schleppenden Heilungsverlaufs und der lange dauernden Arbeitsunfähigkeit (BGE 117 V 367) sind als erfüllt anzusehen, letzteres auch dann, wenn hinsichtlich der Verletzungen beim ersten Unfall nicht von einem Schleudertrauma der HWS auszugehen wäre. Selbst bei Abzug der Dauer von rund zwei Monaten vom ersten bis zum zweiten Unfall wäre das Kriterium der langen Arbeitsunfähigkeit als gegeben zu erachten, da der Beschwerdeführerin bis 15. Februar 1998 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit und ab 16. Februar 1998 für körperlich leichte Tätigkeiten lediglich eine 25%ige Arbeitsfähigkeit attestiert wurde (Berichte des Dr. med. O.________ vom 26. Februar 1998 und 21. Januar 1999). Erst im August 1998 konnte sie dann eine 50%ige Arbeit bei der Firma T._________ aufnehmen. Die Adäquanz des Kausalzusammenhangs ist daher zu bejahen. Damit ist die Sache an die SUVA zur Bemessung des Invaliditätsgrades und zur Festsetzung der entsprechenden Leistungen zurückzuweisen.