Citation: 8C_281/2014 E. 4.3

4.3. Der Taggeldanspruch erlischt beim Wegfall seiner Anspruchsvoraussetzung der Arbeitsunfähigkeit, somit im Zeitpunkt der vollen Wiedererlangung der Fähigkeit, im bisherigen oder in einem anderen Beruf zumutbare Arbeit zu leisten (Art. 16 Abs. 1 und 2 UVG i.V.m. Art. 6 ATSG; BGE 137 V 199 E. 2.1 S. 202). Die Gutachter attestierten nach ihren Untersuchungen im Oktober 2012 aus somatischer Sicht eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit, eine Einschränkung in der angestammten Tätigkeit um 50 %. Sie äusserten sich retrospektiv nicht im Einzelnen dazu, ab wann der Versicherten die entsprechenden Pensen zuzumuten gewesen wären, erwähnen jedoch, dass ab September 2010 eine volle Arbeitsfähigkeit anvisiert, aber nicht umgesetzt worden sei. Das kantonale Gericht hat sich zum diesbezüglich massgeblichen Zeitpunkt eingehend geäussert und erkannt, dass die unfallbedingt eingeschränkte Arbeitsfähigkeit, in der angestammten rückenbelastenden Tätigkeit im Umfang des bisherigen Pensums, Ende Oktober 2010 wieder hergestellt gewesen sei. Es wird beschwerdeweise nichts vorgebracht, was diese Beurteilung als unzutreffend erscheinen liesse. Dass Ende Oktober 2010 von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin hätte erwartet werden können (Art. 19 Abs. 1 UVG; BGE 134 V 109 E. 4.1 S. 113 f. mit Hinweisen; Urteil U 291/06 vom 4. März 2008 E. 4.1), wird beschwerdeweise nicht geltend gemacht und es bestehen nach Lage der Akten keine entsprechenden Anhaltspunkte.