Citation: 4A_595/2021 E. 7.3.3

7.3.3. Am Umstand, dass die Vorinstanz die Substanziierungsanforderungen nicht überspannt hat, ändert auch der Einwand des Beschwerdeführers nichts, dass der behauptete Abschluss des Treuhandvertrags zeitlich weit in der Vergangenheit liege. Die Vorinstanz erwog diesbezüglich - ohne Verletzung von Bundesrecht - der Beschwerdeführer könne sich mit Blick auf die Substanziierungsanforderungen nicht mit dem Hinweis auf die Mündlichkeit des Vertragsschlusses oder den Zeitablauf entlasten. Er sei es gewesen, der mit einer (behaupteterweise) bloss mündlichen Treuhandabrede bewusst (wie damals angeblich unter Russen üblich) auf die Schriftform verzichtet haben wolle, um anonym bleiben zu können. Er habe auf periodische Rechenschaftsablage verzichtet und erstmals im Jahre 2014 Ansprüche aus dem angeblichen Treuhandverhältnis geltend gemacht. Allfällige Schwierigkeiten bei der Substanziierung des Beweisthemas und bei der Beweisführung seien ihm zuzuschreiben und könnten nicht auf den Beschwerdegegner abgewälzt werden.