Citation: 8C_326/2024 E. 5.2

5.2. Im Rahmen seiner Aktenbeurteilung vom 4. Mai 2023 berücksichtigte Dr. med. F.________ die bei den Akten liegenden Vorakten (Anamnese), insbesondere auch den von der Beschwerdeführerin ins Feld geführten Bericht des Zentrums I.________ vom 7. August 2020. Weiter zeigte die Vorinstanz auf, dass Dr. med. F.________ gestützt auf die im Rahmen der ab 20. November 2020 im Spital in G.________ erfolgten Abklärungen - labor-technische Untersuchungen, EKG-Ableitung und CT-Befund des Brustkorbs - zu Recht zum Schluss kam, dass der Tod des B.________ durch eine nicht unfallbedingte Schädigung des Myokards erklärbar sei. Die Vorinstanz stellte zudem richtig fest, dass der Hausarzt Dr. med. H.________ im Bericht vom 12. Juni 2023 zur diesbezüglich schlüssigen Beurteilung des Dr. med. F.________ gar nicht Stellung nahm. Mit diesen vorinstanzlichen Erwägungen setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. Insbesondere zeigt sie nicht auf, inwiefern das vorinstanzliche Ergebnis in tatsächlicher Hinsicht unrichtig oder anderweitig bundesrechtswidrig sein soll. Insgesamt erfüllt die Beurteilung des Dr. med. F.________ vom 4. Mai 2023 die Beweisanforderungen an eine medizinische Aktenstellungnahme (vgl. SVR 2010 UV Nr. 17 S. 63, 8C_239/2008 E. 7.2; RKUV 1993 Nr. U 167 S. 95 E. 5d). Da die von der Beschwerdeführerin angerufenen Arztberichte daran keine auch nur geringen Zweifel zu begründen vermögen, stellte die Vorinstanz zu Recht darauf ab (vgl. BGE 145 V 97 E. 8.5). Sie durfte auf weitere medizinische Abklärungen verzichten, weil davon keine entscheidrelevanten Resultate zu erwarten waren. Dies verstösst weder gegen den Untersuchungsgrundsatz (Art. 61 lit. c ATSG) noch gegen die Ansprüche auf rechtliches Gehör bzw. auf Beweisabnahme (Art. 29 Abs. 2 BV) oder freie Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG; antizipierte Beweiswürdigung; BGE 144 V 361 E. 6.5; Urteil 8C_100/2024 vom 19. September 2024 E. 13).