Citation: 6B_238/2013 E. 7.2.6

7.2.6. Auch betreffend den Beschuldigten H.________erachtet die Vorinstanz den Anklagevorwurf, er habe gemeinsam mit den und für die kriminellen Organisationen Camorra und SCU zum Zwecke von deren finanziellen Stärkung gehandelt, als nicht bewiesen. Die Anklage berücksichtige nicht, dass die italienischen Abnehmer, auch soweit sie Angehörige der kriminellen Organisationen gewesen sein sollten, für sich selbst gehandelt haben könnten. Soweit der Gewinn aus einem Geschäft einem Händler beziehungsweise dessen Clan zugeflossen und dort verblieben sei, könne von einer Stärkung der kriminellen Organisationen Camorra und SCU nicht die Rede sein. Abgesehen von den Zwangsabgaben seien keine Gelder ersichtlich, welche der Camorra und der SCU zuflossen. Der Beschuldigte H.________ habe nicht die kriminellen Organisationen Camorra und SCU beliefert, sondern Clans, die jedoch keine kriminellen Organisationen im Sinne des Gesetzes seien (Urteil E. 2.11 S. 281 ff.).