Citation: 9C_650/2022 E. 2.1.5

2.1.5. Soweit die Beschwerdeführerin im verwaltungsgerichtlichen Verfahren noch geltend gemacht hat, dass ihr an der Hauptverhandlung der VRK das letzte Wort gemäss Art. 347 StPO nicht zugestanden worden sei, hat die Vorinstanz festgehalten, dass B.________ zu Beginn der VRK-Verhandlung vom 7. Februar 2022 bekanntgegeben habe, von seinem Schweigerecht Gebrauch zu machen. Darauf habe der verfahrensleitende Präsident ihm mitgeteilt, dass ihm keine weiteren Fragen vorgelegt würden. In der Folge habe der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin Vorfragen und Anträge gestellt, welche er zusammen mit dem Plädoyer schriftlich zu den Akten gegeben habe. Dazu habe der Beschwerdegegner keine Fragen oder Ergänzungen vorgebracht. Auf die daran anschliessende Feststellung des Präsidenten, wonach es weder seitens des Gerichts noch der Parteien Fragen oder Anmerkungen gebe und die Verhandlung geschlossen werde, hätte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin angesichts des geschilderten Hergangs gegebenenfalls von sich aus unmittelbar reagieren und weitere mündliche Ausführungen beantragen müssen. Wenn er dies nicht getan habe, so könne das nicht im verwaltungsgerichtlichen Verfahren als unheilbarer Verfahrensmangel gerügt werden, zumal das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin bezüglich der Vorbringen des Beschwerdegegners offensichtlich gewahrt worden sei.