Citation: 8C_734/2021 E. A

Der 1963 geborene A.________ bezog Arbeitslosenentschädigung und war dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 12. Juni 2020 teilte er der Suva mit, dass er unbemerkt von einer Zecke gebissen worden sei (Schadenmeldung UVG für arbeitslose Personen). Gemäss Bericht des Spitals B.________ vom 15. Juni 2020 litt A.________ an einer Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), weshalb eine stationär durchzuführende Rehabilitation notwendig sei. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld) und klärte den medizinischen Sachverhalt ab. Gestützt auf die ärztlichen Akten gelangte Dr. med. C.________, Facharzt für Neurologie, Mitglied FMH, Suva Versicherungsmedizin, am 5. März 2021 zum Schluss, nach durchgemachter FSME sei das Krankheitsgeschehen positiv verlaufen mit vollständiger Normalisierung der kognitiven Leistungen. Nach den Leitlinien der Schweizerischen Vereinigung der Neuropsychologinnen und Neuropsychologen liege rein unfallbedingt eine minimale Funktionsstörung vor, die allenfalls bei hohen Anforderungen zu leichten Einschränkungen der Leistungsfähigkeit führe (Arbeitsunfähigkeit von höchstens 10 %). Mit Verfügung vom 17. März 2021 eröffnete die Suva A.________, die Abklärungen hätten ergeben, dass sich die aktuell noch geklagten gesundheitlichen Beschwerden organisch nicht ausreichend erklären liessen. Der adäquate Kausalzusammenhang sei nicht mehr gegeben, weshalb die Versicherungsleistungen auf den 31. März 2021 einzustellen seien. Die hiegegen erhobene Einsprache, mit welcher der Versicherte weitere ärztliche Berichte auflegen liess, wies die Suva ab (Einspracheentscheid vom 28. April 2021).