Citation: 6S.196/2006 27.05.2006 E. 1

Der Regierungsrat des Kantons Aargau entschied am 11. August 2004, das Wohnhaus auf der Parzelle Nr. ... in Lengnau sei an die Gemeindekanalisation anzuschliessen. Bei Nichteinhaltung dieser Pflicht wurde dem Adressaten des Entscheids, X.________, eine Bestrafung gemäss Art. 71 des Bundesgesetzes über den Schutz der Gewässer (GSchG) angedroht. Die dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde wurde mit Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 12. Oktober 2004 abgewiesen. In der Folge wurde X.________ mit Beschluss des Gemeinderates Lengnau vom 7. März 2005 eine letzte Frist zur Umsetzung des Kanalisationsanschlusses bis zum 15. Mai 2005 gewährt. Mit Beschluss des Gemeinderates vom 18. April 2005 wurde ein Fristerstreckungsgesuch abgewiesen und gegebenenfalls eine Strafanzeige angekündigt. Am 18. Mai 2005 wurde festgestellt, dass keine Bauarbeiten im Zusammenhang mit dem Kanalisationsanschluss ausgeführt worden waren. Das Gerichtspräsidium Zurzach sprach X.________ mit Entscheid vom 12. Oktober 2005 der Widerhandlung gegen Art. 71 Abs. 1 lit. b GSchG schuldig und bestrafte ihn mit einer Busse von Fr. 1'000.--. Das Obergericht des Kantons Aargau wies mit Urteil vom 16. März 2006 eine dagegen gerichtete Berufung ab. X.________ führt eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde und beantragt, er sei von Schuld und Strafe und von "jeglichem Kostenersatz" freizusprechen und für seine Umtriebe mit Fr. 1'500.-- zu entschädigen. Es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren.