Citation: 5A_994/2023 E. 6.6.2

6.6.2. Die Frage, ob die dem Beschwerdeführer tatsächlich zugeflossenen Mittel als Privatbezüge anrechenbar sind, beurteilte das Kantonsgericht anhand der steuerrechtlichen Rechtsprechung zu simulierten Darlehen. Weshalb dieses Vorgehen unter Verfassungsgesichtspunkten nicht zulässig sein sollte, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist mit Blick auf das in E. 6.1.1 hiervor Ausgeführte auch nicht ersichtlich. Ein Widerspruch kann der Vorinstanz mit Blick darauf, dass sie keine steuerliche Beurteilung des festgestellten Sachverhalts vorgenommen hat, ebenfalls nicht vorgeworfen werden: Zu einer derartigen Prüfung wäre sie nicht berufen gewesen (vgl. Art. 1 Bst. a ZPO). Der Beschwerdeführer macht sodann nicht geltend, die Vorinstanz sei bei ihrer Beurteilung an einen (allfälligen) Entscheid der Steuerbehörden in dieser Sache gebunden (vgl. BGE 149 III 67 E. 11.4; Urteil 5A_963/2023 vom 1. Mai 2024 E. 3.3.2) oder hätte vorfrageweise über die steuerrechtliche Problematik entscheiden müssen (vgl. dazu BEG 137 III 8 E. 3.3.1; 131 III 546 E. 2.3). Das Vorgehen des Kantonsgerichts ist nicht zu beanstanden.