Citation: 1C_531/2015 E. C

Bereits am 6./14. Februar 2012 hatte die B.________ AG ein Gesuch um Rückbau und Altlastensanierung für die Liegenschaften Nrn. 3 und 12 eingereicht. Dagegen erhob die A.________ AG Einsprache, insbesondere weil sie im Grenzbereich der Parzellen Nrn. 2 und 3 (vor allem im Bereich des Dolenbachs) weitere CKW-Belastungen (sekundäre Hotspots) vermutete, die für beide Parzellen gesamthaft untersucht und saniert werden müssten. Die Gemeinde wies die Einsprache am 21. September 2012 ab und erteilte gleichentags die Baubewilligung; zugleich eröffnete sie den Entscheid des Amts für Umwelt (AfU) vom 6. September 2012. Den dagegen erhobenen Rekurs hiess das DBU am 6. Juli 2015 teilweise gut. Es verlangte als Auflage vor Sanierungs- und Baubeginn verschiedene Sondierungen im Grenzbereich der Parzellen Nrn. 2 und 3; diese müssten klar zeigen, dass keine sekundären CKW-Quellen bzw. Hotspots existierten. Im Übrigen wies es den Rekurs ab. Es entzog einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung, weil die Sanierung der Parzelle Nr. 3 dringlich sei und eine akute Gefährdung des Bodensees als Trinkwasserspeicher bestehe.