Citation: I 128/00 30.04.2001 E. 2

2. Aufl. , Bern 1993, S. 135, zu F31 "bipolare affektive Störung" und S. 145, zu F33 "rezidivierende depressive Störung"); wiederholte depressive Episoden sind unter F33 einzureihen. Damit ist fraglich, ob im massgebenden Zeitraum bis zum Erlass der Verfügung vom 16. Februar 1998 (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) psychische Leiden mit Krankheitswert im Sinne von Art. 4 IVG (vgl. Erw. 1 hiervor) anzunehmen sind und - bejahendenfalls - wie hoch die bei der Invaliditätsbemessung zu berücksichtigende psychisch bedingte Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit war. Weder der kurze Arztbericht des Dr. med. T.________ vom 3. November 1995 noch das Gutachten des Dr. med. B.________ vom 12. August 1996, welches im Übrigen auf die somatischen Beschwerden ausgerichtet ist, vermögen darüber Aufschluss zu geben. Dr. med. K.________ geht gesamthaft von einer 20 %igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit aus. In der Anamnese erwähnt er zwar die von Dr. med. N.________ abgegebene psychiatrische Diagnose, führt aber an, während der Beobachtungszeit (30. Juni bis 25. Juli 1997) hätten sich keine eindeutigen Hinweise auf ein schweres depressives Zustandsbild ergeben. Ob und gegebenenfalls inwieweit er den psychischen Leiden dennoch einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit beimisst, kann seinen Ausführungen nicht entnommen werden. Ebenso wenig lässt sich deshalb anhand seiner Darlegungen beantworten, in welchem Ausmass die physischen Beschwerden die Arbeitsfähigkeit einschränken. Abgesehen davon betreffen die Feststellungen des Rheumatologen zu den psychischen Leiden lediglich den Zeitraum der vierwöchigen Abklärungszeit und lassen keine Rückschlüsse auf die gesundheitliche Entwicklung davor und danach zu. Auf seine Stellungnahme, welche weder auf allseitigen Untersuchungen beruht noch für die streitigen Belange umfassend ist, kann somit, entgegen der Auffassung des kantonalen Gerichts, nicht abgestellt werden. Daran vermag der im BEFAS-Schlussbericht enthaltene Verweis auf die Beurteilung eines serbokroatisch sprechenden Psychiaters, wonach der Versicherte im bisherigen Tätigkeitsbereich zu 100 % arbeitsfähig sei, nichts zu ändern. Der Umstand, dass eine Psychologin an der Erstellung des Berichts beteiligt war, führt ebenfalls zu keinem anderen Ergebnis, da sich ihre Darlegungen auf den beruflich-erwerblichen Bereich beziehen.