Citation: 8C_112/2017 E. 4.2

4.2. Auch soweit der Beschwerdeführer geltend machen lässt, die Adäquanzbeurteilung des kantonalen Gerichts stütze sich auf veraltete medizinische Berichte und Gutachten, kann ihm nicht gefolgt werden. Ob zwischen den geltend gemachten psychischen Beschwerden und seinen - nicht objektivierbaren - Schmerzen im linken Knie ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, durfte die Vorinstanz offen lassen, nachdem gemäss ihrer sorgfältig vorgenommenen Adäquanzprüfung feststeht, dass der adäquate Kausalzusammenhang zu verneinen ist. Inwiefern ein polydisziplinäres Gutachten an dieser bezogen auf den Zeitpunkt des Fallabschlusses (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG) vorzunehmenden rechtlichen Würdigung etwas zu ändern vermöchte, hat der Beschwerdeführer nicht dargetan und ist auch nicht ersichtlich. Nachdem die erfolgten Erhebungen keinerlei Hinweise auf allenfalls erfüllte Adäquanzkriterien ergeben und das kantonale Gericht damit das Fehlen adäquater psychischer Unfallfolgen als erwiesen betrachten durfte, wäre es auch hier Sache des Beschwerdeführers gewesen, diese Annahme zu widerlegen. Dazu genügt es nicht, in der blossen Hoffnung, weitere Abklärungen könnten neue Erkenntnisse zutage fördern, die Aktenlage als unzureichend zu kritisieren.