Citation: 6B_94/2016 E. 2.4

2.4. Die Vorinstanz nimmt an, dass der Beschwerdeführer unvermittelt und ohne nach links und rechts zu schauen auf die Strasse trat und "gleich" vom Lastwagen erfasst wurde (Urteil S. 16). Das Beweisergebnis kann sich auf die eindeutige Aussage des Zeugen B.________ stützen. Der Zeuge C.________ hatte das Verhalten des Beschwerdeführers unmittelbar vor der Kollision nicht beobachtet. Die Vorinstanz vermutet ferner aufgrund der Aussagen des Beschuldigten und der Unfallsituation, dass der Lastwagen im Kollisionszeitpunkt bereits erheblich abgebremst war und sich nach der Kollision nur noch wenig weiterbewegte, so dass von einem Kollisionspunkt einige (wenige) Meter nach dem Fussgängerstreifen auszugehen sei (Urteil S. 17). Diese Würdigung lässt sich nicht als willkürlich qualifizieren. Willkür bei der Beweiswürdigung liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid schlechterdings unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Versehen beruht (Urteil 6B_335/2015 vom 27. August 2015 E. 1.2.1 mit Hinweisen). Diese Voraussetzungen sind nicht gegeben.