Citation: U 198/05 20.07.2005 E. 2

2.1 Die Vorinstanz hat sich eingehend mit der gesundheitlichen Entwicklung seit dem am 3. Oktober 2003 erlittenen Auffahrunfall auseinander gesetzt und die darüber erstatteten ärztlichen Berichte einer gründlichen und sorgfältigen Überprüfung unterzogen. 2.2 Dabei erkannte das kantonale Gericht, dass das ärztlicherseits mehrfach diagnostizierte Schleuertrauma der Halswirbelsäule als Unfallfolge zu betrachten sei. Auch das Vorliegen eines nach Schleudertraumata häufig beobachteten, so genannt typischen Beschwerdebildes - mit unter anderm diffusen Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rascher Ermüdbarkeit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depressionen und Wesensveränderungen erachtete es als erstellt und als mit dem versicherten Unfallereignis in natürlichem Kausalzusammenhang stehend. Des Weitern hielt es fest, die cerviko-thorakalen Schmerzen seien weitgehend abgeklungen, während die lumbalen Schmerzen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf degenerativen Veränderungen beruhten und nicht auf den Unfall vom 3. Oktober 2003 zurückzuführen seien. Auch verneinte es, dass der Unfall zu einer signifikanten und dauernden Verschlimmerung eines vorbestehenden degenerativen Leidens der Lendenwirbelsäule geführt habe. Vor dem Hintergrund dieser hinsichtlich der unfallbedingten organischen Schädigungen festgestellten Beeinträchtigungen ging das kantonale Gericht davon aus, dass der Beschwerdeführer in seinem früheren Beruf uneingeschränkt arbeitsfähig wäre, wozu es sich insbesondere auf ein Gutachten der Klinik B.________ vom 1. Juli 2004 stützen konnte. Schliesslich verneinte es auch die Notwendigkeit weiterer Heilbehandlungen bezüglich organischer Schäden. Diese Beurteilung ist im kantonalen Entscheid unter Bezugnahme auf die zahlreich vorhandenen und auf umfassenden medizinischen Abklärungen beruhenden ärztlichen Stellungnahmen überzeugend begründet worden. Weder besteht für das Eidgenössische Versicherungsgericht Anlass, diese Auffassung auf Grund der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde (vgl. nachstehende Erw. 3) ernsthaft in Frage zu stellen, noch ist angesichts der bereits vorhandenen umfangreichen medizinischen Dokumentation die beantragte Anordnung zusätzlicher Abklärungen angezeigt. 2.3 Was das psychische Beschwerdebild anbelangt, befand das kantonale Gericht, dass die diesbezüglich diagnostizierten Leiden (darunter nebst einer Anpassungsstörung mit ängstlich hypochondrischer Verunsicherung, Kinesiophobie und starker Somatisierungsneigung namentlich eine psychische Fehlverarbeitung) nicht Teil des typischen Beschwerdebildes nach Schleudertraumata der Halswirbelsäule bildeten und daher nicht primäre Folge des erlittenen Unfalles darstellten; die erst einige Monate nach dem Unfall aufgetretenen Faktoren psychischer Natur hätten sich soweit entwickelt, dass das Unfallgeschehen selbst weitgehend in den Hintergrund getreten sei, sodass die Beurteilung der Adäquanzfrage bezüglich der psychischen Entwicklung nach Massgabe der in BGE 115 V 138 ff. Erw. 6 und 407 ff. Erw. 5 publizierten Rechtsprechung zu erfolgen habe. Dabei stufte die Vorinstanz das zur Diskussion stehende Ereignis als mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den leichteren Fällen ein und gelangte zum Schluss, dass von den nach der Rechtsprechung zu berücksichtigenden Adäquanzkriterien keines in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sei und auch sonst keine der Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise in Erscheinung treten würden. Dementsprechend verneinte sie wie zuvor schon die SUVA einen adäquaten Kausalzusammenhang zwischen versichertem Unfallereignis und psychisch bedingter Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit. Der einleuchtenden und überzeugenden Begründung des kantonalen Gerichts pflichtet das Eidgenössische Versicherungsgericht - auch unter Berücksichtigung der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde (vgl. nachstehende Erw. 3) - vollumfänglich bei.