Citation: 1C_574/2023 E. 4.5

4.5. Die Beschwerdeführenden wenden sinngemäss ein, die von ihnen auf der Bauparzelle vorgenommene Eindolung des Wiesenbachs hätte hinsichtlich des Durchmessers der Rohre aus Gründen des Vertrauensschutzes geduldet werden müssen, weil die im Jahr 2011 erteilte Bewilligung der Verschiebung der Eindolung des Wiesenbachs dazu keine Vorgaben enthalte und die Beschwerdeführenden bei der Verlängerung der von der Gemeinde errichteten Eindolung auf der Bauparzelle den Durchmesser der Rohre vergrössert hätten. Sie hätten den gleichen Durchmesser auch bei einer Linienführung gemäss den Bauplänen vorgesehen. Zudem habe die Gemeinde Klosters in den Jahren 2016 und 2017 die Duldung der Verlegung des Wiesenbachs in Aussicht gestellt. Dieses Verhalten habe bei der Bauherrschaft die berechtigte Erwartung geweckt, die vorgenommene Eindolung des Wiesenbachs auf der Bauparzelle sei unproblematisch gewesen.