Citation: I 572/02 17.11.2003 E. 2

Verwaltung und Vorinstanz gehen davon aus, dass der gesundheitliche Zustand des Beschwerdeführers zum Zeitpunkt der Verfügung wenn auch nicht die angestammte Tätigkeit des Gärtners, so doch sämtliche leichteren Arbeiten unter anderem in den Bereichen Montage, Fabrikation, Verpackung oder Kontrolle zuliess. Diese Einschätzung steht im Einklang mit den ärztlichen Stellungnahmen und ist nicht zu beanstanden. Auffallend ist zwar, dass das medizinische Dossier vor allem Beurteilungen enthält, welche auf die Folgen der beiden Unfälle fokussiert sind. Die Auswirkungen der daneben bestehenden degenerativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule - welche durch die unfallbedingte Beinlängendifferenz symptomatisch geworden sein könnten - werden daneben kaum thematisiert (vgl. immerhin die Berichte des Orthopäden Dr. N.________ vom 15. März 2000, des Orthopäden Dr. H.________ vom 25. August 2000 sowie des SUVA-Kreisarztes Dr. J.________ vom 13. März 2001). Jedoch geben die medizinischen Abklärungen keine Hinweise dafür, dass die funktionelle Leistungsfähigkeit mit Bezug auf die erwähnten leidensadaptierten und zumutbaren Tätigkeiten insgesamt massgebend eingeschränkt sein könnte. Diese Arbeiten sind dem Versicherten auch ohne Umschulung zugänglich, wie das kantonale Gericht mit umfassender Begründung dargelegt hat. Um dem Beschwerdeführer diese Erwerbsmöglichkeiten auch tatsächlich zu erschliessen, hat die Verwaltung richtigerweise den Anspruch auf Arbeitsvermittlung (Art. 18 IVG) bejaht. Ebenfalls zutreffend ist die vorinstanzliche Feststellung, dass die von der Rechtsprechung für den Anspruch auf Umschulung festgelegte quantitative Erheblichkeitsschwelle nicht erreicht ist (vgl. BGE 124 V 110 f. Erw. 2b; AHI 2000 S. 27 Erw. 2b; Urteil J. vom 18. Oktober 2000, I 665/99, Erw. 4b); der Beschwerdeführer erleidet auch ohne Umschulung eine Erwerbseinbusse von deutlich weniger als 20 %.