Citation: 1P.253/2002 16.05.2002 E. 1

Der angefochtene, kantonal letztinstanzliche (Art. 86 Abs. 1 OG) Entscheid schliesst das Verfahren gegen den Beschwerdeführer nicht ab. Es handelt sich um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 87 Abs. 2 OG, gegen den die staatsrechtliche Beschwerde zulässig ist, wenn er einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kann. Dabei muss es sich nach der Rechtsprechung um einen Nachteil rechtlicher Natur handeln, der auch mit einem späteren günstigen Entscheid nicht gänzlich behoben werden kann (BGE 126 I 207 E. 2 mit Hinweisen auf die Praxis zu Art. 87 aOG). Abgelehnte Beweisanträge können im gerichtlichen Verfahren wiederholt werden (§ 145 Abs. 3 der Strafprozessordnung des Kantons Basel-Landschaft vom 3. Juni 1999), weshalb der Beschwerdeführer durch die vom Verfahrensgericht bestätigte Abweisung seiner Beweisanträge durch das Statthalteramt offensichtlich keine nicht wiedergutzumachenden Nachteile erleidet. Dies selbst dann nicht, wenn der Entscheid eine Verlängerung des Strafverfahrens gegen ihn bewirken sollte, was für ihn als Angeschuldigten zwangsläufig mit Unannehmlichkeiten verbunden ist und von ihm als Belastung empfunden werden mag. Dabei handelt es sich nach der Rechtsprechung indessen um faktische Nachteile. Rechtliche Nachteile, die bei einem für ihn günstigen Ausgang des Verfahrens nicht wieder behoben werden könnten, erleidet er dadurch nicht (BGE 117 Ia 396 E. 1 S. 398/399; 116 Ia 197 E. 1b S.199).