Citation: I 604/00 07.05.2001 E. 4

4.- Bei der Ermittlung des Erwerbseinkommens, welches die versicherte Person ohne invalidisierenden Gesundheitsschaden erzielen könnte (Valideneinkommen), ist entscheidend, was sie im massgebenden Zeitpunkt auf Grund ihrer beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit verdient hätte (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 f. Erw. 3b mit Hinweis). Die Beschwerdeführerin war vom 1. Februar 1991 bis 31. Oktober 1993 im Spital X.________ angestellt, wo sie bereits von 1972 bis 1989 gearbeitet hatte. Es ist davon auszugehen, dass sie ohne Behinderung diese Arbeitsstelle beibehalten und mit einem Vollpensum ausgeübt hätte. Gemäss der Lohnberechnung des Spitals X.________ vom 4. Februar 1993 hätte sich der Brutto-Jahreslohn bei vollzeitlicher Tätigkeit damals auf Fr. 73'302.- belaufen. Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Nominallohnerhöhung im Bereich "Unterrichtswesen; Gesundheits- und Sozialwesen; sonstige öffentliche Dienstleistungen; persönliche Dienstleistungen" bis 1999 (1994: 1,1 %; 1995: 1,7 %; 1996: 0,8 %; 1997: 0,6 %; 1998: 0,4 %; 1999: 0,2 %, Die Volkswirtschaft 3/2000 Anhang S. 28 Tabelle B10. 2 und 2/2001 S. 81 Tabelle B10. 2) ergibt sich ein Valideneinkommen für das Jahr 1999 von Fr. 76'886.-.