Citation: 8C_847/2015 E. 4.2.2

4.2.2. Die vertrauensärztlichen Ausführungen des Dr. med. E.________ gemäss Bericht vom 23. Oktober 2008 beruhen im Wesentlichen auf zwei ambulanten Untersuchungen des Versicherten (zwei je einstündige Gespräche) kurz vor dem Unfall und knapp vier Monate danach. Übereinstimmend mit Dr. med. C.________ berichtete auch Dr. med E.________ von einer paradoxerweise seit dem Unfall verbesserten psychischen Situation. Aufgrund seiner nur punktuellen Exploration (mit Abschluss Ende September 2008) blieb jedoch Dr. med. E.________ - im Gegensatz zu Dr. med. C.________ - die später ab Januar 2009 erneut eingetretene Verstärkung der depressiven Symptomatik unbekannt. Dementsprechend ist die Aussagekraft seiner Einschätzungen beschränkt. Insofern ist auch die Beweiskraft seiner Arbeitsfähigkeitsbeurteilung zu relativieren, wonach der Beschwerdeführer an einem Arbeitsplatz, der seinen Interessen und Neigungen im künstlerischen Milieu weitgehend entspreche, arbeitsfähig sei. Immerhin hielt auch Dr. med. E.________ fest, dass der Versicherte nicht mehr an seinen früheren Arbeitsplatz im Zentrum B.________ zurückkehren könne, weil sonst neue Konflikte vorprogrammiert seien.