Citation: 1B_401/2022 E. 3

Der Beschwerdeführer macht in seiner Beschwerde geltend, dass er rechtzeitig (innert der Frist von 10 Tagen) eine Eingabe zu Handen des Obergerichts an die konsularische Vertretung der Schweiz in Istanbul gesandt habe und belegt dies mit der Kopie eines Empfangsscheins. Eine Rückfrage bei der konsularischen Vertretung hat ergeben, dass die Eingabe, trotz korrekter Adresse, nicht dem Generalkonsulat, sondern einer Firma zugestellt worden ist, welche sich einen Stock unter dem Konsulat befindet. Bei der besagten Firma konnte indessen die Eingabe nicht mehr erhältlich gemacht werden. Somit stellt sich die Frage, ob die Eingabe vom 27. Juli 2022 nicht als Fristwiederherstellungsgesuch im Sinne von Art. 94 StPO zu behandeln ist. Die Eingabe ist deshalb zur allfälligen Prüfung dieser Frage der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich zu überweisen.