Citation: 6B_619/2007 22.11.2007 E. 4

Die Beschwerdeführer bestreiten die Zulässigkeit der Beschlagnahme. 4.1 Nach dem Ausgeführten steht die wirtschaftliche Berechtigung des Beschwerdeführers am eingezogenen Geld fest. Die Beschwerdeführerin ist deshalb zu Vorbringen gegen die Beschlagnahme nicht legitimiert (vgl. Entscheid 6S.141/2007 vom 5. September 2007, E. 6). 4.2 Die Untersuchungsbehörde kann im Hinblick auf die Durchsetzung der Ersatzforderung Vermögenswerte des Betroffenen mit Beschlag belegen (Art. 71 Abs. 3 Satz 1 StGB). Zur Sicherstellung der Verfahrens- und Vollzugskosten können Vermögenswerte des Angeschuldigten beschlagnahmt werden (Art. 142 Abs. 1 StPG/SG). 4.3 Die Vorbringen des Beschwerdeführers gehen fehl. Mit seiner Bestreitung der deliktischen Herkunft der beschlagnahmten Vermögenswerte ("Drogengelder") wendet er sich nicht gegen den angefochtenen Entscheid. Es wurden keine unmittelbar oder mittelbar aus dem Drogenhandel stammenden Gelder eingezogen, sondern es wurde eine Ersatzforderung ausgefällt. Zur Sicherung der Ersatzforderung können nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung jedoch irgendwelche Vermögenswerte des Betroffenen mit Beschlag belegt werden (BGE 126 I 97 E. 3c/cc.). Ebenso ist es nach der Rechtsprechung im Rahmen des jeweiligen kantonalen Prozessrechts zulässig, zur Sicherung erwarteter Verfahrenskosten Vermögenswerte des Angeschuldigten zu beschlagnahmen (BGE 115 III 1). Mit seinen übrigen Vorbringen gegen die Beschlagnahme, insbesondere dass die Beschwerdeführerin nicht "Betroffene" im Sinne von Art. 71 Abs. 3 StGB sei, und dass in Verletzung von Art. 142 StPG/SG Vermögenswerte Dritter beschlagnahmt worden seien, stellt der Beschwerdeführer bloss die willkürfrei festgestellte wirtschaftliche Berechtigung des Beschwerdeführers am beschlagnahmten Geld erneut in Frage. Darauf ist nicht mehr einzugehen.