Citation: 2C_298/2020 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz ist im angefochtenen Urteil davon ausgegangen, dass entgegen der Steuererklärung 2013 der Beschwerdeführerin eine im Steuerjahr 2013 verbuchte Abschreibung von Fr. 180'000.-- beim steuerbaren Gewinn aufzurechnen war, und zwar aufgrund des Umstandes, dass die auf dem Liegenschaftskonto der Beschwerdeführerin aktivierten Aufwendungen von insgesamt Fr. 4'631'949.-- Nonvaleurs in der Höhe von insgesamt Fr. 204'126.--, nämlich von Fr. 189'000.-- (Rechnung der C.________ AG, davon Fr. 15'000.-- steuerlich akzeptiert) und von Fr. 15'126.-- (Rechnung D.________) enthielten (vgl. Urteil 2C_385/2017 / 2C_386/2017 vom 7. September 2017 E. 5.1). Ferner nahm die Vorinstanz an, dass in Abweichung von der Steuererklärung der Beschwerdeführerin in der Steuerperiode 2013 geldwerte Leistungen von Fr. 17'300.-- infolge der Abschreibung eines geschäftsmässig nicht begründeten Darlehens zum steuerbaren Gewinn hinzuzurechnen waren. Es lässt sich nicht abstreiten, dass die genannten Aufrechnungen vorgenommen wurden, sind diese Aufrechnungen doch mit dem rechtskräftigen, bundesgerichtlichen Urteil 2C_385/2017 / 2C_386/2017 vom 7. September 2017 - soweit die Veranlagung 2013 betreffend - als bundesrechtskonform bestätigt worden. Sofern auch für die Zwecke des vorliegenden steuerstrafrechtlichen Verfahrens davon auszugehen wäre, dass die erwähnten Aufrechnungen nicht nur tatsächlich vorgenommen, sondern auch geboten waren, wäre mit der Vorinstanz der objektive Tatbestand der versuchten Steuerhinterziehung als erfüllt zu betrachten. Denn gegebenenfalls wäre (auch im Steuerstrafverfahren) davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin eine unvollständige, nicht wahrheitsgemässe Steuererklärung eingereicht hat, und müsste dies als Handlung qualifiziert werden, die - als letzter Schritt, von welchem es in der Regel kein Zurück gibt - geeignet ist, eine unvollständige rechtskräftige Veranlagung herbeizuführen (vgl. E. 4.1 hiervor).