Citation: 2C_214/2023 E. 9.4.4

9.4.4. Angesichts des notwendigen Schutzes der gesamten Bevölkerung vor Ansteckungen, um die Ausbreitung des Virus und dessen - potenziell tödliche - Folgen für die Bevölkerung einzudämmen (vgl. BGE 147 I 393 E. 5.3.5), erweist es sich als angemessen, ansteckungsverdächtige Personen mit einer 10-tägigen Quarantäne zu belegen. Dies gilt auch für Kinder, da auch diese Personen in ihrem Umfeld anstecken können und es sich dabei um Risikopersonen handeln konnte (BGE 148 I 89 E. 6.5 und 7.3). Zudem konnte so eine generelle Schulschliessung zu diesem Zeitpunkt vermieden werden und die Quarantäneregeln waren für sie gelockert. Das persönliche Interesse der Beschwerdeführerin an unbeschränkter Bewegungsfreiheit kann das öffentliche Interesse nicht aufwiegen. Vor diesem Hintergrund war es der Beschwerdeführerin zumutbar, sich für 6 Tage in Quarantäne zu begeben.