Citation: 5A_599/2020 E. 2

In Bezug auf die Abweisung der unentgeltlichen Rechtspflege lässt es der Beschwerdeführer bei der blossen Behauptung bewenden, die kantonale Beschwerde sei nicht aussichtslos gewesen und er sei prozessarm, da er nur von einer Rente lebe. Mit den im angefochtenen Entscheid (und auch bereits in zahllosen früheren Entscheiden des Obergerichtes, vgl. sodann statt vieler auch das bundesgerichtliche Urteil 5A_187/2020 vom 10. März 2020 E. 3 sowie im vorliegenden Verfahren bereits das Urteil 5A_447/2020 vom 19. Juni 2020 E. 1) ausführlich dargelegten Vermögensverhältnissen im Zusammenhang mit den von ihm beherrschten Vereinen, in welche er sein erhebliches Vermögen rechtsmissbräuchlich ausgelagert hat, setzt er sich nicht auseinander, weshalb die Beschwerde insofern unsubstanziiert bleibt. Gleiches gilt in Bezug auf die Kostenauflage. Der Beschwerdeführer zeigt nicht ansatzweise auf, dass und inwiefern Normen des kantonalen Tarifes (Art. 96 ZPO) willkürlich angewandt worden sein könnten. Er bringt einzig vor, dass sich seine Schulden im Zusammenhang mit auferlegten Gerichtskosten immer weiter erhöhen würden und damit sein Recht auf Leben, Gesundheit, elementare Menschenwürde, faires Verfahren und Vereinsfreiheit verletzt werde. In dieser pauschalen Form ist indes keine Verfassungsverletzung dargetun. Dass im Dispositiv des angefochtenen Entscheides vom Familiengericht Lenzburg statt Zofingen die Rede ist (im Rubrum ist hingegen korrekt der Entscheid des Familiengerichts Zofingen vom 2. März 2020 aufgeführt), stellt ein offensichtliches Versehen dar. Daraus kann der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit dem Anfechtungsgegenstand nichts ableiten, insbesondere keine Willkür in der Rechtsanwendung.