Citation: 4A_297/2019 E. 5.1

5.1. Im Einzelnen stellte die Vorinstanz fest, die Beschwerdeführerin habe sich in ihrer Replik auf Täuschung berufen, ohne aber die Tatsachen zu deren rechtzeitiger Geltendmachung darzulegen. Die Beschwerdegegnerin habe in der Folge in der Duplik geltend gemacht, die Beschwerdeführerin habe sich nicht rechtzeitig auf Täuschung berufen und der Vertrag sei daher im Sinn von Art. 31 Abs. 1 OR genehmigt. In einer nachträglichen Eingabe habe die Beschwerdeführerin dann dargelegt, weshalb dies nicht zutreffe. Die Vorinstanz erachtete die Vorbringen in der nachträglichen Eingabe als verspätet. Diese Tatsachen in der Replik vorzubringen, wäre der Beschwerdeführerin zumutbar gewesen, denn den Auszug aus der Vernehmungsschrift zur Einvernahme von E.________, durch welchen sie Kenntnis von der Täuschung erlangt haben wolle, habe sie bereits mit der Replik als Beweismittel eingereicht.