Citation: 4A_598/2012 E. 6.4.2

6.4.2. Auch die weiteren diesbezüglichen Überlegungen der Vorinstanz halten der bundesgerichtlichen Überprüfung stand: Offenbar war den Beschwerdeführern zugestanden worden, die Arbeit der U.________ AG begleiten zu dürfen. Allerdings ist nicht festgestellt, wie weit ihr Mitspracherecht ging, namentlich ob sie ihr Einverständnis mit einem hergestellten Film vor dessen Publikation zu geben hatten. Jedenfalls schloss die Vorinstanz aus der E-Mail vom 20. März 2008, in der sich A.________ gegenüber der V.________ Werbeagentur AG über die von der U.________ AG gemachten Verbesserungen zwar noch nicht befriedigt zeigte, zugleich aber anfügte: "Für weitere Filme sollten wir wirklich mal zusammensitzen und andere Möglichkeiten besprechen", dass er und - mangels Widerspruchs - auch B.________ es für dieses Mal beim erreichten Resultat hätten bewenden lassen wollen; sie hätten lediglich beabsichtigt, für künftige Filme Verbesserungen zu erzielen. Dies umso mehr, als diese E-Mail im Gegensatz zu der nach der Publikation verfassten E-Mail vom 9. April 2008 keine weiteren "zu erledigenden Korrekturen" aufgeführt habe. Die Beschwerdeführer halten die daraus gezogene Schlussfolgerung der Vorinstanz, dass sich die Beschwerdeführer mit der Publikation der Bilder bzw. der Filme ohne weitere Korrekturen einverstanden erklärt hätten, für willkürlich. Sie werfen der Vorinstanz vor, die E-Mail vom 20. März 2008 gewürdigt zu haben, ohne "den ganzen übrigen aktenkundigen Sachverhalt" zu berücksichtigen. Sie erwähnen im Folgenden einige Passagen aus den Rechtsschriften bzw. Akten, die für ihren Standpunkt sprechen sollen, dass sie mit der Publikation nicht einverstanden gewesen seien. Indem sie so verfahren, zeigen sie keine Willkür auf. Es wird nicht ersichtlich, inwiefern es aufgrund der von den Beschwerdeführern erwähnten Aktenstellen geradezu unhaltbar sein soll, wenn die Vorinstanz aus der erwähnten E-Mail vom 20. März 2008 schloss, die Beschwerdeführer hätten sich bloss für künftige Filme Verbesserungen vorbehalten, es aber hinsichtlich der Publikation des vorhandenen Films beim erzielten Resultat bewenden lassen. Sodann vermögen die Beschwerdeführer nicht erfolgreich zu begründen, weshalb es willkürlich sein soll, wenn die Vorinstanz als Zusatzargument annahm, die Beschwerdeführer hätten die Publikation der Bilder/Animationen im Zeitpunkt der Kündigung nicht als Verletzung des Rahmenvertrags gewertet, nachdem sie den Sachverhalt mit den Werbefilmen weder im Abmahnungsschreiben vom 17. Februar 2009 noch im Kündigungsschreiben vom 12. März 2009 erwähnten. Der Hinweis der Beschwerdeführer, es habe sich bei den festgestellten Vertragsverletzungen um eine "nicht abschliessende Aufzählung" gehandelt, vermag die Argumentation der Vorinstanz nicht zu entkräften.