Citation: 7B.252/2003 12.12.2003 E. 3

Die Beschwerdeführer als Pfandeigentümer sind grundsätzlich legitimiert, eine tiefere Schätzung zu beantragen (BGE 129 III 595 E. 3 S. 597 f.). Gemäss Art. 9 Abs. 2 letzter Satz VZG (i.V.m. Art. 99 Abs. 2 VZG) werden Streitigkeiten über die Höhe der Schätzung endgültig durch die kantonale Aufsichtsbehörde beurteilt. Das Bundesgericht kann im Rahmen einer Beschwerde nach Art. 19 Abs. 1 SchKG nur noch prüfen, ob das für die Schätzung massgebende Verfahren eingehalten worden ist und ob die kantonale Aufsichtsbehörde allenfalls das ihr zustehende Ermessen überschritten oder missbraucht hat (BGE 110 III 69 E. 2 S. 71; 120 III 79 E. 1 S. 81). Eine Verletzung von bundesrechtlichen Verfahrensvorschriften machen die Beschwerdeführer nicht substantiiert geltend. Der Vorwurf, die (erste) betreibungsamtliche Schätzung sei ohne sachkundigen Experten und ohne Augenschein durchgeführt worden, stösst ins Leere, hat doch die Aufsichtsbehörde vollständig auf die zweite Schätzung abgestellt, welche von einem Sachverständigen durchgeführt wurde, der - wie aus den Akten ersichtlich ist - die Liegenschaft besichtigt hat. Zudem ist der angefochtene Entscheid auch in Bezug auf die Höhe der Schätzung nicht zu beanstanden: Aus den von den Beschwerdeführern vorgebrachten Rügen an einzelnen Bewertungspunkten ergibt sich weder ein Missbrauch noch eine Überschreitung des Ermessens durch die Aufsichtsbehörde.