Citation: 5A_779/2014 E. A

A.a. Am 17. März 2014 reichte A.A.________ beim Kantonsgericht Zug gegen B.A.________, C.A.________ und D.________ unter Hinweis auf eine Klagebewilligung eine "vorsorgliche Ungültigkeitsklage gemäss Art. 519 ff. ZGB" betreffend ein Testament vom 21. Juli 2003, einen Erbvertrag vom 23. September 2003 und weitere Punkte ein; sodann ersuchte er um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung. Mit Verfügung vom 20. März 2014 setzte der Kantonsgerichtspräsident A.A.________ eine Nachfrist bis 1. April 2014 zur Verbesserung der Klage; er monierte insbesondere die fehlende Angabe des Streitwertes und forderte A.A.________ auf, eine genügende Anzahl Kopien der Klageschrift samt Beilagen sowie eine Liste der Beweismittel, auf welche sich der Kläger beruft, nachzureichen. Ausserdem teilte er dem Kläger mit, Begehren betreffend Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege seien in gesonderten Eingaben (im Doppel) an den Einzelrichter bzw. die Einzelrichterin des Kantonsgerichts zu richten; gleichzeitig stellte er ihm ein Formular "Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nach Art. 119 ZPO" zu. Schliesslich enthielt die Verfügung vom 20. März 2014 den Hinweis, dass die Klage als nicht eingereicht gilt, wenn die verlangte Verbesserung nicht fristgemäss erfolgt. Am 1. April 2014 ersuchte A.A.________ um eine Fristerstreckung von mindestens einem Monat und erneuerte sein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Die Fristerstreckung wurde ihm bis 1. Mai 2014 mit dem Vermerk "einzige; für Verbesserung der Klageschrift" gewährt. Am 30. April 2014 überbrachte A.A.________ dem Kantonsgericht ein Schreiben, in welchem er die Sistierung des Verfahrens beantragte und mitteilte, der Streitwert könne nicht definitiv beziffert werden. Diesem Schreiben beigelegt waren ein unvollständig ausgefülltes Formular betreffend das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege samt weiteren Unterlagen. Mit Schreiben vom 1. Mai 2014 stellte der Kantonsgerichtspräsident fest, die verlangte Verbesserung der Klage sei innert erstreckter Frist nicht erfolgt, weshalb keine Klage beim Kantonsgericht Zug rechtshängig sei, was A.A.________ hiermit bescheinigt werde; entsprechend sei eine Sistierung nicht möglich. A.b. Am 18. Mai 2014 wandte sich A.A.________ per E-Mail an das Kantonsgericht Zug und wies darauf hin, dass er am 30. April 2014 am Schalter des Kantonsgerichts Unterlagen abgegeben habe und bis am 20. Mai 2014 einen Entscheid über sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege erwarte. Am 19. Mai 2014 teilte das Kantonsgericht A.A.________ per E-Mail mit, dass Eingaben an das Kantonsgericht entweder per Post oder elektronisch mit einer anerkannten Signatur des Absenders erfolgen müssten und Eingaben, welche per Telefax, E-Mail oder auf andere Weise ohne Originalunterschrift übermittelt würden, als nicht rechtsgültig eingereicht gelten. Gleichentags übergab A.A.________ der Zuger Polizei eine unterzeichnete Kopie des fraglichen E-Mails. Diese leitete das Schreiben an das Kantonsgericht weiter. In einem weiteren E-Mail führte A.A.________ aus, er habe sein Schreiben der Polizei übergeben, "weil der Abgabeschalter beim Zuger Kantonsgericht zu war". Mit Schreiben vom 20. Mai 2014 äusserte sich der Kantonsgerichtspräsident gegenüber A.A.________ dahingehend, dass es ihm unbenommen sei, gegen die Bescheinigung vom 1. Mai 2014 Beschwerde wegen Rechtsverweigerung zu führen. Sodann hielt jener fest, dass A.A.________ weder das Formular betreffend die unentgeltliche Rechtspflege noch die verlangte Bestätigung der Steuerbehörde/Gemeindekanzlei eingereicht habe; für die Eröffnung eines Verfahrens um unentgeltliche Rechtspflege habe bei dieser Sachlage keine Veranlassung bestanden.