Citation: U 98/05 19.07.2005 E. A

Der 1954 geborene F.________ war seit 1987 als Texturierer bei der Firma B.________ AG, angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 6. Juni 1999 stürzte er beim Verlassen eines Eisenbahnzugs auf die Knie. Dabei zog er sich eine Querfraktur der linken Kniescheibe (Patella) zu. Gleichentags wurde am Kantonsspital Glarus ein operativer Eingriff durchgeführt (Patella-Zuggurtungscerclage). Der Versicherte war bis 22. Juni 1999 und (u.a. wegen unbefriedigender Kniegelenksfunktion) erneut vom 16. August bis 4. September 1999 hospitalisiert (Berichte vom 22. Juni und 15. September 1999). Anschliessend hielt er sich bis 20. Oktober 1999 stationär in der Klinik Z.________ auf (Austrittsbericht vom 1. November 1999). Die SUVA holte weitere Informationen des Spital Y.________ vom 20. Dezember 1999, 18. Februar und 31. März 2000 sowie des Dr. med. R.________, Prakt. Arzt, vom 27. März 2000 ein. Anschliessend liess sie am 25. April 2000 eine kreisärztliche Untersuchung (Dr. med. S.________) durchführen, welche zum Ergebnis führte, es bestehe ab 1. Mai 2000 eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Im weiteren Verlauf zog die Anstalt Berichte des Dr. med. R.________ vom 10. November 2000, des Dr. med. A.________, vom 20. November 2000 sowie des Spitals Y.________ vom 15. Januar 2001 bei und liess den Versicherten am 19. Februar 2001 erneut kreisärztlich untersuchen. Der entsprechende Bericht wurde nach Beizug zusätzlicher Akten am 21. März 2001 und - nach Einholung eines MRI-Berichts des Spitals Y.________ vom 30. März 2001 - nochmals am 6. April 2001 ergänzt. Anschliessend stellte die SUVA die Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen per 30. April 2001 ein (Schreiben vom 12. April 2001). Nach Einholung von Auskünften der früheren Arbeitgeberin sprach sie dem Versicherten mit Verfügung vom 27. April 2001 eine Integritätsentschädigung von Fr. 7290.-, entsprechend einer Integritätseinbusse von 7.5%, zu und lehnte es gleichzeitig ab, eine Rente auszurichten. Daran hielt die Anstalt auf Einsprache hin mit Entscheid vom 18. Juli 2001 fest. Der Einspracheentscheid erwuchs in Rechtskraft. Nachdem ihr ein Rückfall gemeldet worden war, zog die SUVA Stellungnahmen der Klinik W.________, vom 19. und 21. November 2001, des Dr. med. A.________ vom 22. Januar 2002 sowie des Kreisarztes vom 7. Februar 2002 bei. Anschliessend sprach sie dem Versicherten mit Verfügung vom 5. Juni 2002 ab 1. November 2001 eine Rente für eine Erwerbsunfähigkeit von 19% zu. Die dagegen erhobene Einsprache wies die Anstalt ab, soweit darauf eingetreten wurde (Entscheid vom 15. Dezember 2003). Im Verlauf des Einspracheverfahrens waren weitere Berichte und Stellungnahmen des Dr. med. A.________ vom 25. Februar 2002, 18. November 2002 und 4. September 2003, des Kreisarztes Dr. med. E.________ vom 17. April, 14. Juli und 1. Oktober 2003 sowie der Klinik W.________ vom 20. Mai und 23. Juni 2003 eingegangen.