Citation: 9C_747/2023 E. 4.1

4.1. Wie das kantonale Gericht zutreffend erwogen hat, sind solche Abfederungsmassnahmen zwar grundsätzlich zulässig, jedoch nicht bei jeder Senkung des Umwandlungssatzes zwingend erforderlich. Der Entscheid, ob solche Massnahmen einzuführen sind, obliegt im pflichtgemäss auszuübenden Ermessen der Vorsorgeeinrichtung, wobei die verschiedenen widerstreitenden Interessen in die Abwägung miteinzubeziehen sind. Dabei ist insbesondere zu beachten, dass die vom Beschwerdeführer verlangten Massnahmen dem Ziel der Senkung des Umwandlungssatzes - die Vorsorgeeinrichtung langfristig auf stabile finanzielle Grundlagen zu stellen bzw. diese zu erhalten - entgegenlaufen. Bei der vorliegend streitigen Senkung des Umwandlungssatzes von 6 % auf 5,5 % per 1. Januar 2019 ist zudem zu beachten, dass diese offenkundig nicht ausreichte, um dieses Ziel zu erreichen, wurde doch für die Zeit vom 1. Januar 2021 bis 1. Januar 2026 die nächste - diesmal gestaffelte - Senkung als notwendig erachtet. Was der Beschwerdeführer letztinstanzlich vorbringt, vermag den Verzicht auf Abfederungsmassnahmen nicht als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen; insbesondere verletzt ein solcher Verzicht weder den Gleichbehandlungsgrundsatz noch das Willkürverbot. Der Umstand alleine, dass die Senkung eine für ihn spürbare Reduktion der zu erwartenden Rentenleistungen bedeutet, reicht hierfür nicht aus.