Citation: 5D_28/2024 E. 1

Der Beschwerdeführer ist Eigentümer eines unmittelbar an einer Felswand gebauten Hauses. Auf der Terrasse oberhalb der Felswand befindet sich das Grundstück des Beschwerdegegners, auf welchem sich nebst Gebäuden ein Garten mit altem Baumbestand und ein vor langer Zeit angelegter, aus einer eigenen Quelle gespiesener Teich befinden. Nachdem der Beschwerdeführer am 14. Februar 2005 durch aus der Felswand tretendes bzw. über die Felswand rinnendes Sickerwasser einen Schaden erlitten hatte, machte er hierfür den Beschwerdegegner als Eigentümer des Grundstücks mit dem Teich verantwortlich und verklagte diesen auf Zahlung von Fr. 26'489.40, unter Vorbehalt des Nachklagerechts. Mit Berufungsurteil vom 22. Mai 2013 sprach das Obergericht des Kantons Thurgau dem Beschwerdeführer jedoch nur Schadenersatz von Fr. 774.55 zu. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Bundesgericht ab, soweit es darauf eintrat (Urteil 5D_148/2013 vom 10. Januar 2014). Seither reichte der Beschwerdeführer beim Obergericht regelmässig Revisionsgesuche ein, die er mehrfach bis vor Bundesgericht zog und welche alle erfolglos blieben. Vorliegend geht es um sein neutes Revisionsgesuch vom 20. Dezember 2023. Nachdem die Verfügung für den Kostenvorschuss, die Nachfristansetzung und - nach erfolgloser Beschwerde an das Bundesgericht gegen die auch noch mit gewöhnlicher Post zugesandte Verfügung - eine zweite Nachfristansetzung jeweils von der Post mit dem Vermerk "nicht abgeholt" retourniert worden waren und der Kostenvorschuss nicht innert der letztmalig gesetzten Nachfrist eingegangen war, trat das Obergericht mit Entscheid vom 15. März 2024 auf das Revisionsgesuch nicht ein. Gegen diesen Entscheid wendet sich der Beschwerdeführer mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde vom 17. Mai 2024 erneut an das Bundesgericht.