Citation: 8C_59/2010 12.05.2010 E. 5.2

5.2.1 Im Zeitraum von September 2005 (Einstellung der Taggeldleistungen durch die Beschwerdegegnerin) bis Oktober 2007 (erfolgreicher Abschluss der Ausbildung zum Kranführer) durchlief der Beschwerdeführer, wie den Akten detailliert zu entnehmen ist, diverse berufliche Eingliederungsmassnahmen und Arbeitsversuche. Ziel war es, den Versicherten, der auf Grund der in jungen Jahren erlittenen Schussverletzungen seine begonnene Anlehre auf dem Bau nicht hatte beenden können, dauerhaft in den Arbeitsprozess zu (re)integrieren. Obgleich ihm unbestrittenermassen aus rein medizinischer Sicht spätestens ab Ende September 2005 körperlich mittelschwere Tätigkeiten ohne regelmässige bzw. stressrepetitive Einwirkungen speziell auf das Handgelenk (Umgang mit vibrierenden Maschinen, Tätigkeiten wie Pickeln und Hämmern) ganztags wieder zumutbar waren (vgl. Abschlussuntersuchungsbericht des Kreisarztes Dr. med. W._________ vom 28. September 2005), kann ihm vor diesem Hintergrund während der entsprechenden Periode im Rahmen der Festsetzung des Invalideneinkommens nicht ohne weiteres ein Verdienst auf der Basis von Tabellenlöhnen für im Baugewerbe im Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive Aufgaben) vollzeitig tätigen Arbeitnehmenden angerechnet werden, wie dies die Vorinstanz annimmt. Vielmehr ist zu beachten, dass der Beschwerdeführer sich in dieser Zeitspanne faktisch in einer Ausbildungsphase befand, die - zumindest fürs Erste - mit dem Erwerb des Kranführerausweises im Oktober 2007 ihr Ende fand. Da die vorhandenen Unterlagen kein konkretes Bild bezüglich der realisierbaren Lohnverhältnisse der damaligen Eingliederungs- und Arbeitsversuche (im Sinne auch von Praktikumslöhnen etc.) zu vermitteln vermögen, ist die Sache zur Erhebung der diesbezüglichen Angaben an den Unfallversicherer zurückzuweisen. Erst bei deren Vorliegen wird es unter Beachtung der dem Versicherten auch diesbezüglich zukommenden Schadenminderungspflicht - in Gegenüberstellung mit den hievor ermittelten Valideneinkommen - möglich sein zu beurteilen, ob und bejahendenfalls in welcher Höhe der Beschwerdeführer für die Zeit von Ende September 2005 bis Ende Dezember 2006 eine Übergangsrente beanspruchen kann bzw. ihm für die Phase vom 1. Januar bis 31. Oktober 2007 über die vorinstanzlich auf der Grundlage eines Invaliditätsgrades von 11 % zugesprochene Rente hinausgehende Leistungen zustehen (vgl. dazu Art. 107 Abs. 1 BGG). 5.2.2 Was das dem Einkommensvergleich ab November 2007 bis Ende 2008 zugrunde zu legende Invalideneinkommen anbelangt, beläuft sich dieses - basierend auf einem vom Versicherten als ausgebildeter und leistungsfähiger Kranführer zumutbarerweise zu erzielenden Verdienst - mindestens auf Fr. 5'000.- pro Monat bzw. Fr. 65'000.- jährlich (Fr. 5'000.- x 13; vgl. Angaben der Beschwerdegegnerin vom 16. August 2007). Die in der Beschwerde im Sinne von davon vorzunehmenden Reduktionen vorgebrachten, bereits im angefochtenen Entscheid einlässlich entkräfteten Argumente ändern an diesem Ergebnis nichts. Wie das kantonale Gericht zutreffend dargelegt hat - auf die entsprechenden Erwägungen ist vollumfänglich zu verweisen -, beträgt bereits das gestützt auf die Angaben der LSE 2006 eruierte statistische Jahreseinkommen eines im Baugewerbe einfache und repetitive Tätigkeiten verrichtenden Arbeitnehmers - unter Berücksichtigung der betriebsüblichen durchschnittlichen Arbeitszeit sowie nominallohnbereinigt - im Jahre 2008 Fr. 64'919.25. Im Rahmen des Anforderungsniveaus 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt), welches dem Ausbildungsstand des Beschwerdeführers am ehesten entsprechen dürfte, ist sodann ein solches von sogar Fr. 70'559.40 ausgewiesen. Würde der letztgenannte Betrag herangezogen, zur Abgeltung allfälliger gesundheitsbedingter Einschränkungen in den baulichen (Boden-)Verrichtungen um 10 % reduziert (sog. leidensbedingter Abzug; vgl. dazu BGE 134 V 322 E. 5.2 S. 327 f.; 126 V 75 E. 5b/aa-cc S. 79 f.) und dieser Wert mit dem Valideneinkommen für das Jahr 2008 verglichen (Fr. 68'484.-), resultierte ein die Erheblichkeitsschwelle von 10 % nicht erreichender Erwerbsunfähigkeitsgrad. Von weiteren lohnmässigen Erhebungen sind für den Zeitraum ab 1. November 2007 bis 19. März 2009 in Anbetracht der beschriebenen Sachlage keine entscheidrelevanten neuen Aufschlüsse zu erwarten, weshalb der Verzicht der Vorinstanz auf ergänzende Beweismassnahmen nicht zu beanstanden und darin entgegen der Betrachtungsweise des Beschwerdeführers keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör zu sehen ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 131 I 153 E. 3 S. 157; 124 V 90 E. 4b S. 94; Urteil I 9/07 vom 9. Februar 2007 E. 4, in: SVR 2007 IV Nr. 45 S. 149).