Citation: 5A_723/2019 E. 6.3.1

6.3.1. Die Anordnung der KESB betreffend den Besuch einer Therapie verstösst nach Dafürhalten des Beschwerdeführers gegen Art. 28 ZGB und verletzt seine Persönlichkeitsrechte. Tatsächlich erscheint die Verknüpfung der Anhandnahme weiterer Gesuche mit dem Besuchen einer Therapie mit Blick auf die allgemeinen Verfahrensgarantien und insbesondere das Verbot der Rechtsverweigerung und den Anspruch auf rechtliches Gehör als problematisch (Art. 29 Abs. 1 und 2 BV und dazu BGE 142 II 154 E. 4.2; 134 I 229 E. 2.3). Der Beschwerdeführer erhebt hierzu indes keinerlei Rügen, womit er den an die Beschwerde in Zivilsachen zumal hinsichtlich der Rüge der Verletzung von Grundrechten zu stellenden strengen Rüge- und Begründungsanforderungen nicht gerecht wird (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 145 II 32 E. 5.1; 142 III 364 E. 2.4; Urteil 5A_694/2016 vom 31. März 2017 E. 3). Soweit der Beschwerdeführer sodann gestützt auf Art. 28 ZGB eine Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte geltend macht, verkennt er, dass die Bestimmungen des Zivilgesetzbuches zum Schutz der Persönlichkeit einzig auf die Beziehung unter Privaten, nicht jedoch auf diejenige zwischen Privaten und dem Staat, wie sie hier in Frage steht, Anwendung finden (BGE 134 I 229 E. 3.1 und 3.2; Urteil 2C_37/2018 vom 15. August 2018 E. 8).