Citation: 1C_338/2014 E. 2

Am 1. Januar 2009 ist das Bundesgesetz vom 23. März 2007 über die Hilfe an Opfer von Straftaten (Opferhilfegesetz, OHG; SR 312.5) in Kraft getreten. Gemäss Art. 48 lit. a OHG gilt das bisherige Recht für Ansprüche auf Entschädigung oder Genugtuung für Straftaten, die vor Inkrafttreten dieses Gesetzes verübt worden sind; für Ansprüche aus Straftaten, die weniger als zwei Jahre von Inkrafttreten dieses Gesetzes verübt worden sind, gelten die Fristen nach Artikel 25. Im vorliegenden Fall geht es um Straftaten aus den Jahren 2001 und 2002. Anwendbar ist damit unstreitig das alte Opferhilfegesetz vom 4. Oktober 1991 (aOHG; AS 1992 2465).