Citation: 6B_142/2020 E. 2.4.1

2.4.1. Dabei ist vorab festzuhalten, dass der Beschwerdeführer offenbar davon ausgeht, die Vorinstanz habe ihm im Zusammenhang mit den zu bezahlenden Verfahrenskosten und der Busse eine Zahlungsfrist von einem Jahr angesetzt. Aus den Erwägungen des vorinstanzlichen Urteils geht indessen klar hervor, dass die diesbezügliche Tilgungsfrist sechs Monate beträgt und der beschlagnahmte hälftige Miteigentumsanteil des Beschwerdeführers bei Nichtbezahlung innert dieser Frist binnen eines Jahres zu verwerten ist (vgl. angefochtenes Urteil E. 3.4). Dispositiv-Ziff. 3.2 des angefochtenen Urteils, wonach der hälftige Miteigentumsanteil des Beschwerdeführers an der beschlagnahmten Stockwerkeinheit STW U.________ bei nicht vollständiger Begleichung der erstinstanzlichen und obergerichtlichen Verfahrenskosten und der Busse innert einem Jahr seit Rechtskraft des Urteils zu verwerten und der Erlös zur Deckung sämtlicher aus dem kantonalen Strafverfahren resultierenden finanziellen Forderungen des Staates gegenüber dem Beschwerdeführer zu verwenden sei, ist freilich unglücklich formuliert und könnte für sich allein genommen, d.h. unter Ausklammerung der Urteilsbegründung, auch dahingehend verstanden werden, dass die dem Beschwerdeführer eingeräumte Zahlungsfrist ein Jahr betrage. Wollte der Beschwerdeführer das vorinstanzliche Urteilsdispositiv infolge dieser Ungereimtheit erläutern bzw. berichtigen lassen, ist er auf das Verfahren nach Art. 83 StPO zu verweisen. Der kantonale Instanzenzug muss nicht nur prozessual durchlaufen, sondern auch materiell erschöpft sein (vgl. Art. 80 Abs. 1 BGG).