Citation: B 110/02 13.11.2003 E. A

S.________, geboren 1971, leidet seit Geburt an Hypothyreose (mangelhafte Hormonversorgung wegen Unterfunktion der Schilddrüse) und erhielt deswegen in seiner Kindheit Leistungen der Invalidenversicherung. Er arbeitete vom 1. Juli 1995 bis zu seiner fristlosen Entlassung am 11. November 1995 als Verkäufer für die Firma X.________ und war anschliessend arbeitslos. Nachdem er sich am 25. Juni 1996 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet hatte, nahm die Verwaltung Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht vor (Berichte des Dr. med. E.________, Kinder- und Jugendmedizin FMH, speziell Hormonkrankheiten, vom 9. Juli 1996 sowie des Dr. med. R.________, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 15. Oktober 1996). Mit Verfügungen vom 22. Januar 1999 erhielt S.________ mit Wirkung vom 1. November 1996 bis zum 30. September 1997 sowie ab dem 1. Juli 1998 bei einem Invaliditätsgrad von 92 % eine ganze Rente der Invalidenversicherung zugesprochen. Die Pensionskasse der Firma X._______ lehnte das am 23. Februar 1999 gestellte Gesuch um Zusprechung einer berufsvorsorgerechtlichen Invalidenrente mit Schreiben vom 19. November 1999 ab, da die Arbeitsunfähigkeit, welche zur Invalidität geführt habe, nicht während der Versicherungszeit entstanden sei; zudem trat die Pensionskasse wegen Verletzung der Anzeigepflichten durch S.________ per sofort vom überobligatorischen Vorsorgevertrag zurück.