Citation: 4P.172/2004 18.11.2004 E. 6

6.1 Sodann rügt der Beschwerdeführer, das Obergericht sei in Willkür verfallen, indem es angenommen habe, die Grundpfandverschreibung vom 11. Mai 1998 über Fr. 150'000.-- sei belehnt worden. Dass dies nicht habe zutreffen können, habe das Obergericht aus KB 47 schliessen können. Auf diesem Beleg würden zum relevanten Scheidungszeitpunkt Grundpfandrechte von Fr. 585'000.-- aufgeführt, wogegen sich die hypothekarische Belastung in diesem Zeitpunkt lediglich auf Fr. 460'746.-- belaufe. Dies zeige, dass die Grundpfandverschreibung über Fr. 150'000.-- nicht belehnt sein konnte. 6.2 Die Rüge ist unbegründet. Unbestritten ist, dass die Liegenschaft in Meggen im Zeitpunkt des Kaufs mit Fr. 400'000.-- belastet war (Hypothek von Fr. 340'000.-- zuzüglich der Grundpfandverschreibung von Fr. 60'000.--) und diese Belastung auf Fr. 460'746.-- erhöht wurde. Dies entspricht einer zusätzlichen Belehnung von Fr. 60'746.--, welche ausreichte, um die Eigengutsforderung des Beschwerdeführers von Fr. 20'000.-- auszugleichen (vgl. E. 4.2 hiervor). Demnach ist unerheblich, ob die Grundpfandverschreibung über Fr. 150'000.-- nicht vollumfänglich belehnt wurde. Das Obergericht ist damit nicht in Willkür verfallen, wenn es annahm, die beim Kauf des Hauses in Meggen entstandene Ersatzforderung des Eigenguts des Beschwerdeführers sei durch Zahlungen aus der Errungenschaft getilgt worden.