Citation: 2C_372/2023 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin begründet ihre Rüge damit, dass die Vorinstanz bei der Beurteilung der Folgen einer Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung für ihre Tochter keine eigentliche Interessenabwägung vorgenommen und insbesondere das Kindeswohl nicht berücksichtigt habe. Diese Vorwürfe betreffen die Gewichtung einzelner Elemente der Interessenabwägung und nicht das rechtliche Gehör. Im Licht von Art. 29 Abs. 2 BV ist der angefochtene Entscheid nicht zu beanstanden. Aus der Begründung ergibt sich ohne Weiteres, von welchen Erwägungen sich die Vorinstanz leiten liess, was genügt. Das rechtliche Gehör wurde nicht verletzt.