Citation: 8C_454/2020 E. A

Der 1967 geborene A.________ meldete sich am 27. August 2003 wegen Rücken-, Bein-, Nacken- und Schulterschmerzen sowie Depression zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Basel-Landschaft klärte den Sachverhalt in beruflicher und medizinischer Hinsicht ab. Laut Gutachten des Dr. med. B.________, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 6. März 2006 war der Explorand aufgrund der psychischen und somatischen Beeinträchtigungen in einer angepassten Tätigkeit zu 30 bis 40 % arbeitsunfähig. Mit Verfügung vom 24. Oktober 2006 sprach die IV-Stelle dem Versicherten ab 1. März 2006 eine Viertelsrente zu. Im Rahmen eines im April 2007 von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsverfahrens stellte die Verwaltung fest, dass der Versicherte aufgrund einer Verbesserung des Gesundheitszustands eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit als Chauffeur aufgenommen hatte. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren hob die IV-Stelle mit unangefochten rechtskräftig gewordener Verfügung vom 26. September 2007 die Rente auf das Ende des der Zustellung folgenden Monats auf. Am 8. März 2016 meldete sich A.________ wegen der bei einem Sturz am Arbeitsplatz vom 27. Januar 2015 erlittenen Verletzungen an der Wirbelsäule erneut zum Leistungsbezug an. Gemäss dem auf neurologischen, psychiatrischen, allgemein-medizinischen und orthopä disch-traumatologischen Untersuchungen beruhenden Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle Bern, ZVMB GmbH (im Folgenden: MEDAS), vom 15. Oktober 2018 litt der Explorand an einem lumbo- sowie zervikospondylogenen Schmerzsyndrom ohne radikuläre Zeichen, an einem Status nach medialer Meniskektomie links und Status nach Sinusvenenthrombose (folgenlos ausgeheilt), an einem Span nungskopfschmerz, einer Gastritis, einer Persönlichkeitsakzentuierung (ICD-10 Z73.1) sowie an Problemen in Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung (ICD-10 Z73). Er vermöge schwere Lasten über 10 kg nicht mehr zu heben und zu tragen, unzumutbar seien Verrichtungen über Kopf, das Hantieren mit vibrierenden Maschinen sowie Arbeiten in Zwangsposition des Rumpfes und des Kopfes. In einer diesem Profil angepassten Tätigkeit sei er vollschichtig zu 8.5 Stunden am Tag arbeitsfähig. Laut Beurteilung der Dr. med. C.________, Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) beider Basel, vom 22. Oktober 2018 war die polydisziplinäre Expertise der MEDAS aus medizinischer Sicht schlüssig und nachvollziehbar begründet. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1. Juli 2019 einen Anspruch auf Invalidenrente. Zur Begründung führte sie aus, der Versicherte sei im Zeitraum vom 27. Januar 2015 bis 26. Januar 2016 nicht ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich zu 40 % arbeitsunfähig gewesen. Seit dem 1. Juli 2015 sei er in seiner früheren beruflichen Tätigkeit als Mitarbeiter in einer Stanzerei wie auch in jeder anderen den Leiden adaptierten Beschäftigung vollständig arbeitsfähig. Daher sei die Wartezeit von einem Jahr durchgehender Arbeitsunfähigkeit von mindestens 40 % nicht erfüllt.