Citation: 8C_242/2021 E. 8

Beschwerdeweise gerügt wird schliesslich die vorinstanzliche Kostenauferlegung. Das kantonale Gericht hat die diesbezüglich massgebliche, bis 31. Dezember 2020 geltende Bestimmung von Art. 61 lit. a ATSG sowie die dazu ergangene Rechtsprechung (vgl. u.a. BGE 124 V 285 E. 4b) zutreffend dargelegt. Nach Einholung der Akten der Beschwerdegegnerin stellte die Vorinstanz fest, dass auch die Visana vom Verfahren betroffen sein könnte, weshalb sie sie dazu beilud. Vor der Vorinstanz warf die Visana die Zuständigkeitsfrage auf. Das kantonale Gericht traf daher diesbezügliche weitere Abklärungen. Es stellte fest, die Beschwerdeführerin habe am 9. August 2019 lediglich zwei über die Beschwerdegegnerin vermittelte Kinder betreut. Obwohl sie - entgegen ihrer anderslautenden Darstellung - offensichtlich darum gewusst habe, dass sie am fraglichen Tag lediglich für die Beschwerdegegnerin beschäftigt gewesen sei, habe sie den Vorfall zunächst ausschliesslich der beigeladenen Visana als Unfallversicherer der Kindertagesstätte C.________ gemeldet. Erst nachdem Letztere eine Leistungspflicht am 15. Oktober 2019 abgelehnt habe, sei am 31. Januar 2020 auch eine Unfallmeldung an die Beschwerdegegnerin erfolgt. Dass diese Feststellungen unrichtig wären, wird nicht geltend gemacht. Indessen bringt die Beschwerdeführerin vor, sie habe in guten Treuen von einem Doppelversicherungsverhältnis ausgehen dürfen. Diesen Einwand hat die Vorinstanz zutreffend entkräftet mit dem Argument, es sei nicht einzusehen, weshalb sie den Vorfall nicht beiden Versicherern gleichzeitig hätte melden sollen, sondern zunächst nur einen hätte auswählen wollen. Aber auch mit dem letztinstanzlich erhobenen Einwand, es wäre ohnehin Sache der Beschwerdegegnerin gewesen, weitere Abklärungen zur Zuständigkeit zu tätigen, vermag die Beschwerdeführerin nicht durchzudringen. Nachdem in der Unfallmeldung an die Beschwerdegegnerin vom 31. Januar 2020 vermerkt war, die Beschwerdeführerin sei bei der Kindertagesstätte B.________ während 40 Stunden pro Woche beschäftigt, und zudem keinerlei Anhaltspunkte für ein weiteres Arbeitsverhältnis bestanden, ist nicht erkennbar, weshalb die Beschwerdegegnerin zu diesbezüglichen weiteren Abklärungen gehalten gewesen sein sollte. Dass die Vorinstanz wegen bewussten Verschweigens, für wen die Beschwerdeführerin am Tag des Unfalls gearbeitet habe, auf eine mutwillige Verursachung von Gerichtskosten durch erforderliche weitere Abklärungen schloss und der Beschwerdeführerin aus diesem Grund eine Spruchgebühr auferlegte, ist daher nicht zu beanstanden.