Citation: H 153/03 18.12.2003 E. 6

6.1 Die Vorinstanz hat die Beschwerde des Versicherten gutgeheissen, indem sie zum Schluss kam, es seien der Beginn des Zinsenlaufs und der Beginn der 30-tägigen "Schonfrist" auseinanderzuhalten; für den Beginn der letzteren sei nicht das Datum der Rechnungsausstellung sondern das Datum der Rechnungszustellung massgebend. 6.2 Dieser Ansicht ist nicht beizupflichten. Wie das Eidgenössische Versicherungsgericht in seinem Urteil P. AG vom 28. November 2002 (AHI 2003 S. 143) entschieden hat, ist für die Feststellung, ob ein Betrag innerhalb der Frist von 30 Tagen geleistet wurde, einerseits das Datum der Rechnungsausstellung, andererseits die Gutschrift des bezahlten Betrags auf dem Konto der Ausgleichskasse massgebend. Demnach sind entgegen den Erwägungen des kantonalen Gerichts die gemäss Nachtragsverfügung vom 20. Dezember 2001 und Rechnung vom 21. Dezember 2001 geschuldeten Beiträge erst am 23. Januar 2002 auf dem Konto der Ausgleichskasse gutgeschrieben und somit nicht innert der Frist von 30 Tagen seit Rechnungsstellung geleistet worden. Die Ausgleichskasse hat demnach zu Recht Verzugszinsen für 32 Tage ([30 - 21] Tage für den Dezember 2001 und 23 Tage für den Januar 2002) verlangt. Daran ändert - entgegen der Ansicht des Beschwerdegegners - auch der Umstand nichts, dass die Nachtragsverfügung vom 20. Dezember 2001 noch nicht rechtskräftig war, was im Übrigen keine Schlechterstellung des Versicherten bewirkt; denn die Ausgleichskasse hat auf zu erstattenden Beiträgen einen Vergütungszins zu leisten, sofern sie die Rückzahlung nicht innert 30 Tagen vornimmt (Art. 41ter Abs. 3 AHVV). Der kantonale Entscheid ist nach dem Gesagten aufzuheben.