Citation: 8C_770/2021 E. 3.2.2

3.2.2. Vor Bundesgericht sind neue Begehren unzulässig (Art. 99 Abs. 2 BGG). Die Neuheit eines Begehrens bezieht sich auf den Streitgegenstand: Dieser kann vor Bundesgericht nur noch eingeschränkt (minus), aber nicht ausgeweitet (plus) oder geändert (aliud) werden (BGE 136 V 362 E. 3.4.2 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 141 II 91 E. 1.2 und Urteil 2C_482/2020 vom 28. September 2021 E. 1.4.2 mit Hinweisen). Nach Massgabe des diesbezüglich zuletzt mit Replik im vorinstanzlichen Verfahren auf Fr. 10'000.- reduzierten Rechtsbegehrens bleibt der vor Bundesgericht darüber hinaus wieder erhöhte Antrag Ziffer 4 im Umfang dieser Erhöhung unzulässig (vgl. Urteil 5A_767/2019 vom 26. Februar 2020 E. 1.2).