Citation: 5D_128/2013 E. 3.2

3.2. In einem Entscheid betreffend Festsetzung der Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistandes hatte der Beschwerdeführer der letzten kantonalen Instanz unter Berufung auf Art. 29 Abs. 2 BV vorgeworfen, sie habe ihm die Honorarnote gekürzt, ohne ihn vorgängig zu den einzelnen Aufwandposten zu befragen. Das Bundesgericht verneinte eine Verletzung des rechtlichen Gehörs mit dem Hinweis, als unentgeltlicher Rechtsbeistand habe der Beschwerdeführer dem Gericht spätestens bis zur Verhandlung eine Honorarnote einzureichen können, in welcher der Zeitaufwand genau anzugeben war (§ 18 Abs. 1 i.V.m. Abs. 2 der Tarifordnung für die Anwältinnen und Anwälte; SGS 178.112). Das hätte ihm erlaubt, die einzelnen Posten zu erläutern und insbesondere den geltend gemachten Zeitaufwand zu begründen (Urteil 5D.175/2008 vom 6. Februar 2009 E. 2 unter Hinweis auf BGE 111 la 101 E. 2b S. 104).