Citation: 9C_545/2023 E. 3.3

3.3. Im bundesgerichtlichen Verfahren hat die fehlende bundesgesetzliche Normierung zur Folge, dass das Bundesgericht die Sache mit eingeschränkter Kognition angeht (vorne E. 1.3). Wie ausgeführt, steht bei der Überprüfung des rein kantonalen oder kommunalen Rechts regelmässig die Prüfung des allgemeinen Willkürverbots (Art. 9 BV) im Vordergrund. Willkür in der Rechtsanwendung liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht nur die Begründung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist. Dass eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, genügt nicht (BGE 148 II 121 E. 5.2; 148 III 95 E. 4.1; 148 IV 409 E. 2.2).