Citation: 2C_385/2024 E. 3.3

3.3. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin vermögen keine Willkür in der Sachverhaltsfeststellung oder Beweiswürdigung aufzuzeigen. Wenn die Zweitgutachterin ausführt, man hätte die Punkte auch anders verteilen können, bei drei Aufgaben mehr, bei einer weniger, sich im Ergebnis aber der Einschätzung des Dozenten vollumfänglich anschliesst, ist es nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz das Ergebnis des Dozenten von 8 Punkten als Prüfungsergebnis zugrunde legt. Dies insbesondere in Anbetracht der Ausführungen der Zweitgutachterin, wonach man der Beschwerdeführerin bei Aufgaben 4 und 5 die richtigen Worte quasi in Mund legen müsste, um die gewünschte Antwort zu erhalten. Allein, dass die Zweitgutachterin auch diese sehr wohlwollende Bewertungsalternative aufzeigt, bedeutet nicht, dass dies letztlich ihr Bewertungsergebnis ist. Dies ist es offensichtlich nicht, nachdem sie sich ausdrücklich jenem des Dozenten angeschlossen hat. Dass die Vorinstanz somit zum Schluss kommt, die Prüfung sei infolge übereinstimmender Bewertungen mit 8 Punkten zu benoten gewesen, ist nicht willkürlich.