Citation: 9C_351/2017 E. 4.2

4.2. Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, auf das Gutachten der PMEDA könne auch deshalb nicht abgestellt werden, weil der begutachtende Rheumatologe keine aktuellen Bildgebungen veranlasst, sondern lediglich Röntgenbilder hinzugezogen habe, welche vor mehreren Jahren angefertigt worden seien; dies obwohl Röntgenaufnahmen gemäss den Leitlinien für die Begutachtung rheumatologischer Krankheiten und Unfallfolgen der schweizerischen Gesellschaft für Rheumatologie als Standarduntersuchung gälten, die in der Regel wiederholt werden müssten, wenn die zur Verfügung stehenden Bilder älter als sechs Monate seien. Die Rüge verfängt nicht. Der rheumatologische Gutachter führte eine eingehende klinische Untersuchung durch, in der er keine Anzeichen für eine rheumatologische Erkrankung erkennen konnte. Ferner lagen ihm die Berichte der behandelnden Dres med. C.________, D.________ und H.________, Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie, vor, welche bereits zahlreiche Untersuchungen durchgeführt hatten, ohne dass Hinweise auf eine somatische Grundlage für die geklagten Beschwerden hätten erhoben werden können. So wurden im Verlaufe des Jahres 2016 insbesondere eine Elektromyographie, eine Elektroneurographie, eine laborchemische Suche nach Myopathie oder Rheumaerkrankungen sowie eine Spiroergometrie durchgeführt. Unter diesen Umständen - nichts deutete auf eine somatische Ursache der Beschwerden hin - ist nicht erkennbar, weshalb es zwingend zusätzlicher Abklärungen in Form von aktuellen Röntgenuntersuchungen bedurft hätte. Dies gilt umso mehr, als auch die im Juni 2016 durch den behandelnden Rheumatologen Dr. med. D.________ durchgeführten bildgebenden Untersuchungen (MRT des Ellbogens sowie Ultraschall von Armen und Händen) ausser einem leichten "Tennisellbogen" keine pathologischen Befunde zutage förderten und auch Dr. med. D.________ offenkundig keine Notwendigkeit weiterer Bildgebungen sah.