Citation: 6B_174/2007 11.10.2007 E. 3.3

3.3.1 Durch den angefochtenen Entscheid werden in teilweiser Gutheissung der kantonalen Nichtigkeitsbeschwerde die Dispositivziffern 2, 8 und 9 des Urteils des Obergerichts vom 24. Januar 2006 aufgehoben und die Sache diesbezüglich im Sinne der Erwägungen zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückgewiesen. Die Dispositivziffer 2 des Obergerichtsurteils betrifft die Strafe. Das Bezirksgericht Pfäffikon/ZH hatte den Beschwerdeführer zu 2 1/2 Jahren Gefängnis verurteilt. Demgegenüber verurteilte das Obergericht des Kantons Zürich den Beschwerdeführer, der als Einziger die Berufung erklärt hatte, zu 2 1/2 Jahren Zuchthaus. Es ordnete mithin eine schärfere Strafart - Zuchthaus statt Gefängnis - an. Das Kassationsgericht qualifizierte dies als eine gemäss § 399 StPO/ZH unzulässige "reformatio in peius" und sah darin den Nichtigkeitsgrund der Verletzung gesetzlicher Prozessformen im Sinne von § 430 Abs. 1 Ziff. 4 StPO/ZH, weshalb es die Nichtigkeitsbeschwerde in diesem Punkt guthiess (angefochtener Entscheid S. 11, 16). Das Obergericht hat dem Beschwerdeführer die zweitinstanzlichen Kosten auferlegt (Dispositivziffer 8) und ihn verpflichtet, den beiden Geschädigten für das zweitinstanzliche Verfahren Prozessentschädigungen von Fr. 2'500.-- beziehungsweise Fr. 1'250.-- zu bezahlen (Dispositivziffer 9). Diese beiden Dispositivziffern werden im angefochtenen Entscheid (S. 16) ohne nähere Begründung - offenbar infolge der teilweisen Gutheissung der Nichtigkeitsbeschwerde im Strafpunkt - aufgehoben. 3.3.2 Durch den angefochtenen Entscheid wird im Übrigen die Nichtigkeitsbeschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. Der Beschwerdeführer machte im Verfahren vor dem Bezirksgericht und vor dem Obergericht im Wesentlichen geltend, er habe die durch die - unbestrittenen - strafbaren Handlungen (Veruntreuungen, Betrüge, Urkundenfälschungen) erlangten Vermögenswerte nur im Betrag von ca. Fr. 230'000.-- für sich persönlich verwendet. Er habe die durch die strafbaren Handlungen erlangten Vermögenswerte im Übrigen und somit zu einem wesentlich grösseren Teil für nicht aufschiebbare finanzielle Verpflichtungen der D.________-Fabrik, welche im Budget nicht vorgesehen gewesen seien, verwendet und zu diesem Zweck eine schwarze Kasse mit separater Buchhaltung und entsprechender Ablageordnung geführt. Der Umstand, dass er den grössten Teil der deliktisch erlangten Vermögenswerte nicht für sich persönlich, sondern für die - zum B.________-Konzern gehörende - D.________-Fabrik verwendet habe, sei für die Strafzumessung, die Einziehung beziehungsweise die staatliche Ersatzforderung und den Umfang seiner Schadenersatzpflicht von Bedeutung. Das Obergericht qualifizierte den Einwand des Beschwerdeführers betreffend die Verwendung der Vermögenswerte mit dem Bezirksgericht als Schutzbehauptung und stellte fest, der Beschwerdeführer habe die durch die strafbaren Handlungen erlangten Vermögenswerte für private Zwecke verwendet. Der Beschwerdeführer focht diese Feststellung in seiner kantonalen Nichtigkeitsbeschwerde an das Kassationsgericht an. Sie beruhe auf willkürlicher Beweiswürdigung und sei unter Verletzung seiner verfassungsmässigen Rechte sowie in Missachtung verschiedener strafprozessrechtlicher und verfassungsrechtlicher Grundsätze getroffen worden. Das Kassationsgericht wies die Nichtigkeitsbeschwerde in allen diesen Punkten ab, soweit es darauf überhaupt eintrat.