Citation: 9C_355/2016 E. 4.2

4.2. Bei der Frage, ob die Rentenrevision gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG korrekt durchgeführt worden ist, handelt es sich wie bei der Invaliditätsbemessung nach Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28 lit. a Abs. 1 IVG um eine Rechtsfrage. Hinsichtlich der für die Durchführung des Einkommensvergleichs massgebenden Zahlen gilt Folgendes: Beruht die Feststellung der beiden hypothetischen Vergleichseinkommen auf konkreter Beweiswürdigung, stellt sie sich als Tatfrage dar; richtet sich der Entscheid hingegen nach der allgemeinen Lebenserfahrung, handelt es sich um eine Rechtsfrage (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399). Da die im angefochtenen Entscheid festgesetzten hypothetischen Vergleichseinkommen auf einer Beweiswürdigung beruhen, sind die vorinstanzlichen Feststellungen für das Bundesgericht verbindlich, soweit nicht von offensichtlicher Unrichtigkeit, d.h. willkürlicher Sachverhaltsermittlung durch das Bundesverwaltungsgericht, auszugehen ist (E. 1 hievor). Dies trifft entgegen den Vorbringen in der Beschwerde nicht zu. Wie dem angefochtenen Gerichtsentscheid entnommen werden kann, beruhte die ursprüngliche Rentenzusprechung (Invaliditätsgrad von 60 % ab 1. Mai 1999) auf einem unrichtigen Einkommensvergleich, in dem das Valideneinkommen auf Zahlen aus der Schweiz beruhte, während dem Invalideneinkommen die Einkünfte zugrunde lagen, die der Versicherte als Nutzfahrzeugverkäufer im Betrieb seines Vaters in Chile erzielte. Wenn die Vorinstanz für den Revisionszeitpunkt (Verfügung vom 16. Februar 2015) angenommen hat, dass der Versicherte, nunmehr als Geschäftsführer, im Vergleich zu einem in Chile erzielbaren hypothetischen Valideneinkommen, keine Erwerbseinbusse mehr erleide, erscheint dies nicht als willkürlich, sondern vielmehr als korrekt; werden zudem die Steuererklärungen beigezogen, ergeben sich laut vorinstanzlichem Entscheid für die Zeit von Januar 2011 bis September 2013 noch deutlich höhere Erwerbseinkommen. Die in der Beschwerde erwähnten Zahlen vermögen keine willkürliche Sachverhaltsermittlung der Vorinstanz darzutun.