Citation: 5A_466/2015 E. 4.5.2

4.5.2. Zweitens habe die Vorinstanz willkürlich Kosten von Fr. 352.-- für Kinderbetreuung im "Kinderhaus H.________" in den Grundbedarf der Beschwerdegegnerin aufgenommen. Es sei nicht belegt, dass diese das Kind ins Kinderhaus bringe. Sie habe ihm gesagt, sie habe genug unentgeltliche Betreuungsangebote für das Kind. Im Übrigen bestehe ein Angebot seiner Eltern, die Tochter alle zwei Monate für 16 Tage zu betreuen. Die Beschwerdegegnerin solle vermehrt arbeiten, wenn seine Eltern da seien. Es sei nicht ersichtlich, weshalb die Vorinstanz diese Lösung für nicht praktikabel eingestuft habe. Jedenfalls seien allfällige Betreuungskosten von der Beschwerdegegnerin zu verantworten, weshalb es dem Gerechtigkeitsgedanken in stossender Weise zuwider laufe, wenn sie sinngemäss dafür noch honoriert werde. Vorab sei dem Beschwerdeführer entgegnet, dass Fremdbetreuungskosten die logische Folge davon sind, wenn die obhutsverpflichtete Beschwerdegegnerin arbeiten soll. Weiter ist offensichtlich, dass es schon allein aufgrund des rund 40%-Pensums der Beschwerdegegnerin bei der Stiftung D.________ eine konstante Fremdbetreuungslösung braucht, welche nicht durch Einsätze von Grosseltern alle zwei Monate einmal ersetzt werden kann. Gemäss Bestätigung des Kinderhaus H.________ vom 25. September 2014 wird die Tochter jeweils dienstags und mittwochs dort betreut. Die Kosten belaufen sich demnach auf Fr. 352.-- und sind von der Beschwerdegegnerin monatlich per Dauerauftrag zu begleichen. Der Vorwurf der Willkür ist verfehlt.