Citation: 5A_175/2018 E. 3.2.3

3.2.3. In ihrer Beschwerdeantwort führt die Beschwerdegegnerin aus, das Obergericht habe das Kontokorrentguthaben zu Recht nicht ihren Vermögensgegenständen, sondern denjenigen des Beschwerdeführers hinzugerechnet. Diese Lesart bzw. dieses Verständnis des angefochtenen Urteils trifft nicht zu und ist unberechtigt. Im Gegensatz zum Bezirksgericht hat das Obergericht eben gerade nicht festgestellt, das besagte Guthaben sei im Gesamtbetrag der Errungenschaft des Beschwerdeführers zuzuordnen. Es ist vielmehr aufgrund der tatsächlichen Interessenlage der Parteien und folglich beweiswürdigend davon ausgegangen, dass das Guthaben je zur Hälfte ihren Errungenschaften anzurechnen ist. Soweit sich die Beschwerdegegnerin gegen diese Feststellungen über die Berechtigung am Guthaben gegenüber der E.________ AG wendet, erhebt und begründet sie keine ausnahmsweise zulässigen Sachverhaltsrügen. Ihre Beanstandungen an der obergerichtlichen Beweiswürdigung kommen über appellatorische Kritik nicht hinaus, die aber vor Bundesgericht unzulässig ist (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266).