Citation: 2C_1031/2020 E. C

Die Steuerpflichtige erachtete sich als gewerbsmässige Grundstückhändlerin und machte, gestützt auf § 221 Abs. 2 StG/ZH, in ihrer Grundstückgewinnsteuererklärung zusätzliche Aufwendungen von Fr. 1'664'000.-- geltend. Die Kommission für Grundsteuern der Belegenheitsgemeinde liess die Position nicht zum Abzug zu (Veranlagungsverfügung vom 26. Februar 2019), was sie auf Einsprache hin bestätigte (Einspracheentscheid vom 22. August 2019). Die Begründung ging dahin, dass die Steuerpflichtige die Anforderungen an eine gewerbsmässige Grundstückhändlerin nicht erfülle. Dagegen erhob die Steuerpflichtige bzw. deren Rechtsnachfolgerin Rekurs an das Steuerrekursgericht des Kantons Zürich. Anders als die Belegenheitsgemeinde kam das Steuerrekursgericht zum Ergebnis, dass die Steuerpflichtige die Anforderungen an eine gewerbsmässige Grundstückhändlerin erfülle. Aufgrund von § 221 Abs. 2 StG/ZH könne sie daher zusätzliche Aufwendungen geltend machen. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde sei die Sache an die Belegenheitsgemeinde zurückzuweisen, da die Aufwendungen anhand der Akten nicht überprüft werden könnten.