Citation: 5A_784/2020 E. 3.5.5

3.5.5. Nicht stichhaltig ist auch die Argumentation des Beschwerdeführers, die Beschwerdegegnerin hätte den Darlehensrückzahlungsanspruch von Grund auf schlüssig vortragen und beweisen müssen. Die regelmässig in der Höhe des Grundschuldbetrags samt Grundschuldzinsen auch übernommene persönliche Haftung darf nicht mit der persönlichen Haftung aus den gesicherten Darlehensforderungen verwechselt werden (Urteil 5A_131/2018 vom 7. Dezember 2018 E. 4 mit Hinweis). Inhalt des Schuldversprechens ist die abstrakte Verpflichtung, einen Geldbetrag in der Höhe der Grundschuld nebst den vereinbarten Zinsen zu bezahlen. Die durch die Grundschuld (und das Schuldversprechen) gesicherten Ansprüche sind nicht unmittelbarer Gegenstand des Schuldversprechens (GLADENBECK, a.a.O., S. 142 Rz. 291). Der Beschwerdeführer blendet aus, dass er als Sicherheit für die Kreditverbindlichkeit einer Vollstreckungsunterwerfung bezüglich des Schuldversprechens ausdrücklich zugestimmt hat. Die deutsche Grundschuldbestellungsurkunde mit Übernahme der persönlichen Haftung samt Unterwerfung unter die sofortige Zwangsvollstreckung gilt als definitiver Rechtsöffnungstitel für die ganze im Titel verurkundete Forderung; weiterer Erläuterungen seitens der betreibenden Partei betreffend den offenen, vom Sicherungsgeber aus den Darlehensverträgen effektiv noch geschuldeten Betrag, bedarf es nicht. Vielmehr ist es Sache des betriebenen Schuldners, einzuwenden und sofort zu beweisen, dass das Schuldversprechen von der betreibenden Partei nicht unter Beachtung der durch den Sicherungszweck gesetzten Grenzen genutzt wird (in diesem Sinne Urteil des Obergerichts Zürich vom 18. Februar 2015 [RT140106] E. 4, in: ZR 114/2015 Nr. 12 S. 55). Wenn die Beschwerdegegnerin aus Gründen der Transparenz den Restbetrag der sichergestellten Forderung gleichwohl näher substanziiert hat, kann ihr das nicht zum Nachteil gereichen. Mit seinem bloss allgemein gehaltenen Vorbringen, die Forderung sei "nicht gehörig benannt", weil die Beschwerdegegnerin nicht in nachvollziehbarer Weise dargelegt habe, welcher Betrag unter den Darlehensverträgen noch geschuldet sei, konnte der Beschwerdeführer die Erteilung der definitiven Rechtsöffnung nach dem Gesagten nicht verhindern. Dass er gegen die Leistungspflicht entgegen den vorinstanzlichen Feststellungen konkrete Einwände vorgebracht und sofort bewiesen hätte, macht er nicht geltend.