Citation: 5A_670/2017 E. 2

Die Beschwerdeführer bringen vor, das Schreiben vom 26. Juli 2017 sei nicht an I.________, sondern an einen M.I.________ versandt worden, welcher an der Zustelladresse unbekannt sei; I.________ hätte die an eine fremde Person versandte Post gar nicht öffnen dürfen. Die Beschwerdeführer versuchen notorisch, dem Obergericht unterlaufende Pannen in treuwidriger Weise für ihre Zwecke auszunutzen (vgl. Urteil 5A_322/2017 vom 12. Juni 2017 E. 2), was keinen Rechtsschutz verdient; vorliegend ist offensichtlich, dass es sich beim ähnlich lautenden Vornamen um ein Kanzleiversehen handelt und dass es um eine Zustellung an I.________ ging. Unabhängig vom Rechtsmissbrauch liesse sich aber aus dem offensichtlichen Versehen auch insofern nichts ableiten, als erstens an beide Beschwerdeführer ein separates Einschreiben versandt worden und I.________ der Alleininhaber und die beherrschende Person der von ihm an der gleichen Adresse betriebenen AG ist, so dass er bei fristgerechtem Abholen des an die Firma adressierten Einschreibens ohne Weiteres Kenntnis vom gleichlautenden Inhalt erlangt hätte, und als zweitens beide Einschreiben gar nicht erst abgeholt worden sind, so dass sich der Fehler bei der Adressierung so oder anders gar nicht erst ausgewirkt hat.