Citation: U 13/07 07.02.2008 E. 3

3.1 Streitig ist in erster Linie, ob ein auf den Unfall vom 17. Juni 2004 zurückzuführendes somatisches Korrelat vorliegt, welches die geklagten Beschwerden hinreichend zu erklären vermöchte. Wird diese Frage bejaht, spielt die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers praktisch keine Rolle mehr (BGE 127 V 102 E. 5b/bb S. 103 mit Hinweisen). Die Frage, ob hievon abzuweichen und der Adäquanz auch bei physischen mittelbaren Unfallfolgen die Bedeutung eines Korrektivs als Haftungsbeschränkung zuzumessen ist, wenn die Komplikation wesentlich aus dem krankhaften Vorzustand heraus gesetzt wird, wurde in BGE 118 V 286 E. 3a mit Hinweis offen gelassen.