Citation: 1A.38/2004 07.04.2004 E. 1.3

1.3.1 Vorliegend hat das Verwaltungsgericht die Beschwerde gegen einen unterinstanzlichen Nichteintretensentscheid abgewiesen. Der Nichteintretensentscheid der JGK betrifft eine partielle Plangenehmigung, die auch eine lärmschutzrechtliche Komponente aufweist, mithin in genügend engem Sachzusammenhang zu Bundesrecht (Umweltschutz- resp. Lärmschutzrecht) steht. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist darum grundsätzlich zulässig. 1.3.2 Indessen setzt sich der Beschwerdeführer nicht mit der Argumentation des Verwaltungsgerichtes auseinander. Dieses hat einlässlich aufgezeigt, dass sich das AGR in seinem Genehmigungsentscheid vom 10. April 2002 lediglich noch mit dem Lärmschutz zu befassen hatte. Über weitere planungsrechtliche Fragen, insbesondere die grundsätzliche Genehmigung der ZPP C Lismi, hatte die JGK am 8. Januar 2001 rechtskräftig entschieden. Vorbehalten blieb damals die Lösung des Lärmproblemes. Das Verwaltungsgericht hat denn auch dargetan, dass der Beschwerdeführer seine Rechte in seiner Beschwerde vom 16. Juni 1998 an die JGK gewahrt hatte. Den hierauf ergangenen Entscheid vom 8. Januar 2001 hat er nicht mehr angefochten. Damals aber hat die JGK die Ausscheidung des umstrittenen Gebietes als ZPP C Lismi - wie das Verwaltungsgericht zu Recht festhält - klar erkennbar geprüft. Dem Verwaltungsgericht ist darin zu folgen, dass der Beschwerdeführer im späteren Verfahren, das sich auf zuvor vorbehaltene Lärmschutzfragen beschränkte, nicht erneut die gesamte planerische Zuweisung des Gebietes Lismi in Frage stellen konnte. Auch hat das Gericht detailliert dargelegt, dass die JGK dem Beschwerdeführer in keiner Weise zugesichert hatte, die Festlegung der ZPP C Lismi könne einer erneuten Überprüfung unterzogen werden. Die JGK hatte im Entscheid vom 8. Januar 2001 lediglich darauf hingewiesen, dass die Erschliessung der unüberbauten Grundstücke nicht Gegenstand der Ortsplanungsrevision sei und dass - sollte dereinst das Grundstück des Beschwerdeführers von einer Zonenplanänderung und einer Überbauungsordnung mitumfasst werden - er in jenem Verfahren seine Rechte werde geltend machen können. Die Auseinandersetzung des Verwaltungsgerichtes mit dem unterinstanzlichen Entscheid ist somit insgesamt in sich schlüssig und nicht zu beanstanden. Soweit der Beschwerdeführer die rechtliche Würdigung des Verwaltungsgerichtes überhaupt konkret rügt, erweist sich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als offensichtlich unbegründet. 1.4 Der Beschwerdeführer macht insbesondere die Verletzung von Bundesverfassungsrecht geltend. Es stellt sich die Frage, ob die Verwaltungsgerichtsbeschwerde diesbezüglich allenfalls als staatsrechtliche Beschwerde zu behandeln wäre. Die Verfassungsrügen betreffen jedoch allesamt die nach den - wie gesehen nicht zu beanstandenen - Ausführungen des Verwaltungsgerichtes rechtskräftige Zonenplanung. Sie gehen somit an der Sache vorbei. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde wäre darauf nicht einzutreten. Eine Umwandlung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde in eine staatsrechtliche Beschwerde fällt damit ausser Betracht.