Citation: 6B_1378/2021 E. 2.2

2.2. In Bezug auf den Beweisantrag des Beschwerdeführers, es seien die Beschwerdegegnerin 2, deren Ehemann C.________, der damalige Nachbar D.________ und E.________ gerichtlich zu befragen, gelangt die Vorinstanz zum Schluss, es liege keine eigentliche "Aussage gegen Aussage"-Konstellation vor. Nebst den Angaben der Beschwerdegegnerin 2, des Beschwerdeführers und von C.________, die alle am besagten Vorfall beteiligt gewesen seien, würden auch die Aussagen zweier Zeugen vorliegen, nämlich diejenigen von D.________ und von E.________. Der Beschwerdeführer sei im Vorverfahren mit diesen Aussagen konfrontiert worden. Sodann werde nicht ausschliesslich auf die Erklärungen der Beschwerdegegnerin 2 und von C.________ abgestellt, sondern auch auf jene von D.________. Zudem seien, soweit notwendig, die in den Akten befindlichen Fotodokumentationen und -aufnahmen berücksichtigt worden. Trotz der Bedeutung insbesondere der Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 und denjenigen von C.________ als wesentlich belastende Beweismittel sei eine unmittelbare Beweisabnahme durch das Gericht im Sinne von Art. 343 und Art. 389 StPO für die Urteilsfällung somit nicht notwendig, weshalb die genannten Personen im Berufungsverfahren nicht erneut einzuvernehmen seien (Urteil S. 15 f. E. 2.2.3).