Citation: 8C_659/2023 E. A

Mit Verfügung vom 4. Oktober 2019 wurde der 1962 geborenen A.________ ab 1. Februar 2018 eine Viertelsrente und ab 1. Juni 2019 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zugesprochen. Im November 2019 beantragte sie Ergänzungsleistungen (EL) zur Invalidenrente. Mit vier Verfügungen vom 11. Dezember 2020 sprach die Ausgleichskasse des Kantons Bern (fortan: AKB oder Beschwerdegegnerin) A.________ rückwirkend für die Zeiträume vom 1. Februar bis 31. Dezember 2018, vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019, vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 und ab 1. Januar 2021 EL in unterschiedlicher Höhe zu. Gegen diese Verfügungen erhob A.________ Einsprache, wobei sie sich jeweils gegen die Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens für Teilinvalide und - für die Zeit vom 1. Januar bis 30. April 2021 - gegen die Anrechnung des Freizügigkeitsguthabens der beruflichen Vorsorge wandte. Am 22. Dezember 2021, am 6. Mai 2022 und am 21. Dezember 2022 erliess die AKB weitere Verfügungen betreffend den EL-Anspruch für die Zeit ab 1. Januar 2022. Am 15. Februar 2023 erhob die Versicherte im Zusammenhang mit dem hängigen Einspracheverfahren betreffend die Verfügungen vom 11. Dezember 2020 beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern Rechtsverzögerungs- bzw. Rechtsverweigerungsbeschwerde. Daraufhin hiess die AKB die Einsprache mit Einspracheentscheid vom 8. März 2023 teilweise gut, indem sie das Freizügigkeitsguthaben erst für die Zeit ab Mai 2021 (statt Januar 2021) anrechnete. Im Übrigen, d.h. in Bezug auf die Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens, wies sie die Einsprache ab. Am 29. März 2023 schrieb das Verwaltungsgericht das Verfahren betreffend Rechtsverzögerungs- bzw. Rechtsverweigerung als gegenstandslos ab.