Citation: I 240/04 13.12.2004 E. 2

2.1 Die Revision eines bundesgerichtlichen Entscheides ist nur im Rahmen der in Art. 136 und 137 OG (sowie Art. 139a OG) abschliessend aufgezählten Revisionsgründe zulässig, wobei das Revisionsgesuch in den Fällen von Art. 136 OG binnen 30 Tagen vom Eingang der schriftlichen Ausfertigung des Entscheides und in den Fällen des Art. 137 OG binnen 90 Tagen von der Entdeckung des Revisionsgrundes, frühestens jedoch vom Eingang der schriftlichen Ausfertigung des bundesgerichtlichen Entscheides oder vom Abschluss des Strafverfahrens an beim Bundesgericht anhängig gemacht werden muss (Art. 141 Abs. lit. a und b OG). 2.2 Der Gesuchsteller beruft sich auf die Revisionsgründe von Art. 31 lit. a (recte: Art. 137 lit. a) und Art. 137 lit. b OG. Nach Art. 137 lit. a OG ist die Revision eines bundesgerichtlichen Entscheides zulässig, wenn auf dem Wege eines Strafverfahrens erwiesen wird, dass durch ein Verbrechen oder Vergehen zum Nachteil des Gesuchstellers auf den Entscheid eingewirkt wurde. Die Verurteilung durch den Strafrichter ist nicht erforderlich. Bei Unmöglichkeit des Strafverfahrens kann der Beweis auf andere Weise erbracht werden. Im Revisionsgesuch vom 10. Mai 2004 ist zwar von strafrechtlich relevanten Vorgängen in Zusammenhang mit einer am 8. Oktober 1997 erfolgten Operation des Gesuchstellers in der Klinik X.________ die Rede. Es wird jedoch ausdrücklich festgestellt, dass kein Strafverfahren eingeleitet worden sei, und es werden auch keine Beweise dafür erbracht, dass durch ein Verbrechen oder Vergehen zum Nachteil des Gesuchstellers auf den Entscheid eingewirkt wurde. Es fehlt somit an einem Revisionsgrund gemäss Art. 137 lit. a OG.