Citation: U 494/05 21.04.2006 E. 1

Das kantonale Gericht hat die Rechtsprechung zu dem für die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang (BGE 119 V 337 Erw. 1), zur Beweislastverteilung bezüglich des Wegfalls eines ursächlichen Zusammenhangs zwischen einem Unfall und gesundheitlichen Beschwerden (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45, 1994 Nr. U 206 S. 328), zum Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 Erw. 5b, 125 V 195 Erw. 2, mit Hinweisen; vgl. 130 III 324 f. Erw. 3.2 und 3.3) sowie zum Beweiswert ärztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Richtig ist auch, dass die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst entfällt, wenn entweder ein (krankhafter) Zustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne den Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 Erw. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 Erw. 4b, je mit Hinweisen).