Citation: 8C_76/2024 E. A

A.________, geboren 1980, erlitt am 5. Juni 2017 bei einem Autounfall mit Frontalkollision ein Thorax- und ein Wirbelsäulentrauma sowie eine Beckenringverletzung. Am 21. September 2017 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich führte erwerbliche und medizinische Abklärungen durch. Am 29. Januar 2018 teilte sie der Versicherten mit, dass aufgrund ihres Gesundheitszustandes derzeit keine Eingliederungsmassnahmen möglich seien und der Rentenanspruch geprüft werde. Gestützt auf ein polydisziplinäres Gutachten vom 25. Februar 2021 wies sie das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 2. November 2021 ab, da spätestens seit Juni 2018 keine invalidenversicherungsrechtlich relevanten Gesundheitsbeeinträchtigungen mehr bestünden und A.________ jede Tätigkeit im ersten Arbeitsmarkt vollumfänglich zumutbar sei. Am 17. Februar 2023 meldete sich A.________ unter Hinweis auf seit dem Unfall 2017 bestehende Beschwerden und unter Beilage einer ärztlichen Bescheinigung von pract. med. C.________ vom 12. Januar 2023 erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an. Diese kündigte der Versicherten mit Vorbescheid vom 13. März 2023 an, nicht auf ihr Leistungsbegehren einzutreten, da keine Veränderung der Verhältnisse glaubhaft gemacht sei. Dagegen liess A.________ am 21. März 2023 durch ihren Rechtsvertreter Einwände erheben. Er wies darauf hin, dass aufgrund der Unfallfolgen schon seit mehr als drei Monaten eine Arbeitsunfähigkeit bestehe und die Suva Taggelder ausrichte. Er ersuche deshalb, die Unterlagen der Suva beizuziehen. Mit Verfügung vom 26. Mai 2023 trat die IV-Stelle auf das Leistungsbegehren der Versicherten nicht ein, da diese keine neuen medizinischen Unterlagen eingereicht habe, die eine Veränderung der Verhältnisse glaubhaft machen würden.