Citation: 1C_566/2023 E. 5.2

5.2. In einem ersten Rügenkomplex bringt der Beschwerdeführer vor, unter Berücksichtigung der Vollzeitstellen und der Natur der zu bearbeitenden Fälle könne bereits aus deren schieren Anzahl auf eine ungenügende Arbeitsorganisation und personelle Unterbesetzung geschlossen werden. Der Beschwerdegegner wäre gehalten gewesen, die Arbeitsorganisation so zu gestalten, dass eine übermässige Beanspruchung gar nicht erst entstehen könne. Die Vorinstanz habe den Sachverhalt in dieser Hinsicht zu Unrecht nicht festgestellt. Wäre seinem Antrag auf Beizug sämtlicher Strafakten eines jeden Jahres seit 2007 gefolgt worden, wäre deutlich geworden, wie gross die Arbeitslast des Beschwerdeführers tatsächlich gewesen sei. Die Konfrontation mit mehreren Tausend Fällen pro Jahr ohne ein Ende in Sicht bei nur 200 Stellenprozenten sei eine Belastung, die erfahrungsgemäss gesundheitsgefährdende physische oder psychische Folgen habe.