Citation: 6B_97/2019 E. A

A.a. A.________ arbeitete von 1991 bis 2003 bei verschiedenen Notariaten im Kanton Zürich als Notar, Grundbuch- und Konkursverwalter. Seit dem Jahr 2003 war er teils selbstständig teils als Mitglied der Geschäftsleitung eines Familienunternehmens als Treuhänder und Finanzintermediär tätig. Ende des Jahres 2007 lernte er in geschäftlichem Zusammenhang B.________ kennen. Dieser stellte sich als Abkömmling einer deutschen Industriellendynastie vor, der über ein Vermögen in Milliardenhöhe verfüge und zusammen mit seiner Partnerin, der geschiedenen Ehefrau des Inhabers des Konzerns C.________, das Vermögen der Stiftung C.________ verwalte. A.________ und B.________ planten zunächst eine Zusammenarbeit im Bereich der Schmutzwasseraufbereitung, zu welchem Zweck sie in der Schweiz und in Deutschland Gesellschaften gründeten. B.________ hatte zudem von Anfang 2009 an - zunächst in Zusammenarbeit mit dem deutschen Rechtsanwalt und Notar D.________ - in Deutschland unter Zuhilfenahme von Vermittlern Kunden für angeblich lukrative Geldanlagen angeworben. Dabei täuschte er diesen Erfahrung und Erfolge in Tradinggeschäften sowie eine risikolose, hoch profitable Methode für Geldanlagen mit einem hundertprozentigen Kapitalschutz in Form eines hinterlegten Wertpapiers der Bank E.________ vor. Nachdem D.________ noch im selben Jahr in Deutschland in ein Strafverfahren verwickelt worden war, verlegte B.________ seine betrügerische Geschäftstätigkeit in die Schweiz und arbeitete ab Ende August 2009 mit A.________ zusammen. Dieser wirkte im Zeitraum von Sommer 2009 bis Herbst 2010 für B.________ als Finanzintermediär, Treuhänder und "Paymaster". Die entgegen genommenen Kundengelder in Höhe von umgerechnet CHF 9'335'046.85 wurden mehrheitlich nie angelegt, sondern zum grossen Teil zur Bezahlung von Renditen und Kapitalauszahlungen an vorbestehende andere Kunden oder für private Zwecke von B.________ und seiner Partnerin verwendet. Im Übrigen resultierten nur Verluste. Da B.________ auch keine anderen Vermögensanlagen realisiert hatte, aus welchen Gewinne und damit Renditen an die Kunden hätten fliessen können, waren die Kundengelder in wenigen Monaten praktisch vollständig erschöpft. A.b. D.________ wurde am 28. November 2011 vom Landgericht Bochum wegen Untreue und weiterer Delikte zu einer langjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Mit Urteilen vom 2. Mai 2012 und 18. Dezember 2012 verurteilte das Landgericht Bochum ferner B.________ wegen Betruges in einem besonders schweren Fall zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 5 Jahren und 10 Monaten. A.c. A.________ wir vorgeworfen, er habe als Mittäter an den Betrugstaten von B.________ mitgewirkt oder diese zumindest als Gehilfe gefördert, indem er diesem für seine betrügerischen Anlagegeschäfte verschiedene, zum Teil eigens zu diesem Zweck eröffnete Treuhandkonten zur Verfügung stellte, auf welchen er die für die Vermögensanlage gedachten Kundengelder entgegennahm. Darüber hinaus habe er den Zahlungsverkehr, namentlich die Rendite- und Kapitalrückzahlungen an Kunden sowie die Überweisungen an B.________ und seine Partnerin erledigt.