Citation: C 286/01 07.12.2001 E. 2

2.- a) Die Beschwerde vom 9. Mai 2001 richtete sich gegen die Kurszuweisungsverfügung vom 9. April 2001, sodass es diesbezüglich am Rechtsschutzinteresse mangelte. Die Vorinstanz hat indessen auch die Einstellungsverfügung vom 3. Mai 2001 als mitangefochten erachtet, da diese darauf basiert, dass der Beschwerdeführer die Kurszuweisung vom 9. April 2001 missachtete. Es kann demnach davon ausgegangen werden, dass die Einstellungsverfügung ebenfalls Anfechtungsobjekt des vorinstanzlichen Verfahrens bildete. b) Die Vorinstanz hat mit einlässlicher Begründung korrekt erwogen, dass der Beschwerdeführer den streitigen Kurs zu Unrecht abgebrochen hat, sodass die Einstellungsverfügung vom 3. Mai 2001 rechtens ist. Der Versicherte bringt in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde keine neuen Tatsachen vor, welche die Feststellungen des kantonalen Richters entkräften könnten. Unbehelflich ist insbesondere sein Einwand, der Kurs hätte pro Woche ein zweitägiges Beschäftigungsprogramm in einer Schreinerei beinhaltet, was für ihn als Asthmatiker unzumutbar gewesen sei. Denn gemäss Zuweisungsverfügung vom 9. April 2001 hätte er den Kurs nur am Montag, Dienstag und Freitag im Rahmen des persönlichkeitsorientierten M.O.A.-Programms besuchen müssen und war mithin vom am Mittwoch und Donnerstag stattfindenden Beschäftigungsprogramm in der Schreinerei dispensiert. Soweit der Versicherte geltend macht, A.________ vom RAV und die Kursleiterin Z.________ hätten beim Gespräch vom 9. April 2001 einen Abbruch des Kurses vorgeschlagen, ist dem zum einen entgegenzuhalten, dass beide in ihren schriftlichen Protokollen zu diesem Gespräch vermerkten, der Versicherte habe sich trotz Androhung der Konsequenzen entschieden, dem Kurs fernzubleiben. Zum anderen hielt das RAV mit gleichentags erlassener Verfügung an der Kurszuweisung fest. Von einem genehmigten Kursabbruch kann demnach nicht gesprochen werden. Schliesslich entbehrt die Behauptung des Versicherten, er sei mit Verfügung vom 9. April 2001 in einen anderen Kurs an einer nicht vorhandenen Adresse geschickt worden, jeglicher Grundlage. c) Die verfügte, vorinstanzlich bestätigte Einstellungsdauer von 25 Tagen ist nach Lage der Akten im Rahmen der Ermessensprüfung (Art. 132 OG; BGE 122 V 42 Erw. 5b mit Hinweis auf BGE 114 V 316 Erw. 5a) nicht zu beanstanden.