Citation: 6B_847/2019 E. A

Die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl wirft A.________ vor, am 4. Oktober 2017 auf der Autobahn Richtung Basel vom linken auf den rechten Fahrstreifen ausgeschwenkt zu sein, die sich auf der Überholspur befindlichen Fahrzeuge der Kantonspolizei Zürich und ein weiteres Fahrzeug rechts überholt und anschliessend von der aufgrund des Autobahnzusammenschlusses nun mittleren Spur wieder auf die linke Fahrspur eingeschwenkt sowie ein anderes Fahrzeug links überholt zu haben, wobei er das ganze Manöver in einem Zug getätigt habe. In der Folge habe der Beschuldigte, kurz nachdem er ein auf der Normalspur fahrendes Fahrzeug links überholt habe, auf den rechten Fahrstreifen und sogleich auf die Ausfahrt gewechselt, ohne dies mittels Blinker rechtzeitig anzuzeigen. Das Bezirksgericht Zürich verurteilte A.________ am 10. September 2018 wegen vorsätzlicher grober sowie einfacher Verkehrsregelverletzung zu 50 Tagessätzen Geldstrafe bedingt sowie zu Fr. 1'400.-- Busse. Auf seine Berufung hin bestätigte das Obergericht des Kantons Zürich den erstinstanzlichen Entscheid am 1. April 2019.