Citation: 5A_1022/2019 E. 2.4

2.4. Die Beschwerde erfüllt diese Vorgaben in weiten Teilen nicht. Mit Bezug auf die Anrechnung eines hypothetischen Einkommens der Beschwerdegegnerin (Ziff. 7 S. 4 ff. der Beschwerde) setzt er sich nicht mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinander (E. 2.1), schildert einen Sachverhalt, der vom für das Bundesgericht verbindlich festgestellten abweicht, ohne Willkür in der Sachverhaltsfeststellung zu rügen (E. 2.2) und trägt Einwendungen vor, die er im kantonalen Verfahren vorzutragen unterlassen und damit den Instanzenzug nicht ausgeschöpft hat (E. 2.3). Ebenso wenig setzt sich der Beschwerdeführer im Kontext der Beurteilung seiner eigenen Leistungsfähigkeit (Ziff. 7 S. 6 ff. der Beschwerde) mit den Erwägungen des Obergerichts auseinander (wonach er nicht dargelegt habe, inwiefern die Erwägungen des Bezirksgerichts falsch sein sollen und ausserdem nicht in Abrede stelle, dass er seit 2016 mit höherem Pensum ein höheres Einkommen hätte erzielen können). Nicht einzutreten ist ferner auf die Kritik des Beschwerdeführers am zuletzt gelebten ehelichen Lebensstandard (Ziff. 7 S. 3, 7 und 11 der Beschwerde), denn er begnügt sich damit, einen anderen als den vom Obergericht festgestellten Sachverhalt zu behaupten (E. 2.2) und auf seine Berufungseingabe zu verweisen (E. 2.1). Soweit der Beschwerdeführer sich allgemein zur Anwendung der Bestimmungen zum nachehelichen Unterhalt und Kindesunterhalt äussert (Ziff. 8-11 S. 17 ff. der Beschwerde), begnügt er sich mit einer Urteilsschelte, indem er den angefochtenen Unterhaltsentscheid aufgrund der seiner Ansicht nach zu seinem Nachteil einseitig vorgenommenen Lastenverteilung als unverständlich und nicht nachvollziehbar bezeichnet und auf Ausführungen in der Berufungsschrift verweist, die er in die vorliegende Eingabe hinein kopiert hat (E. 2.1). Eine Auseinandersetzung mit den einschlägigen Erwägungen des Obergerichts fehlt aber auch hier (E. 2.1). Denselben Vorwurf muss er sich auch im Zusammenhang mit seiner Beanstandung der vorinstanzlichen Kostenregelung (Antrag auf S. 16 der Beschwerde: die Kosten bzw. die Entschädigung seien zu hoch angesetzt) gefallen lassen. Schliesslich fällt die Eingabe allgemein durch einen polemischen Ton auf. Die Vorwürfe, die Vorinstanz rede "um den heissen Brei herum", betreibe "Willkürjustiz", sie "verschweige" womöglich etwas und weise eine "Doppelmoral" auf, dienen offensichtlich der Stimmungsmache, stellen aber keine Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid dar. Aus den genannten Gründen wird nachfolgend nur auf jene Einwendungen eingegangen, welche die Begründungsanforderungen zumindest minimal erfüllen.