Citation: 6B_536/2021 E. 1.4

1.4. Die Rüge ist nicht zu hören. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich darauf, der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung, die sich als ausführlich und schlüssig erweist, ihre eigene Darstellung gegenüberzustellen. Weshalb insbesondere die vorinstanzliche Feststellung, die Beschwerdeführerin habe versucht, dem Opfer das Messer in den Hals zu stecken, willkürlich sein soll, legt sie nicht dar. Gleiches gilt für die Feststellung, dass die Messerspitze bereits in die Haut des Opfers eingedrungen sei. Aus dem Umstand, dass die Vorinstanz die dabei vom Opfer erlittene 5 mm tiefe Verletzung als "Schnittwunde" be zeichnet, ergibt sich jedenfalls keine Willkür, zumal ein nahezu senkrecht ausgeübter Druck mit einem spitzen Messer gegen den menschlichen Körper - man denke etwa an ein Skalpell - ohne Weiteres zu einer Schnittverletzung führen kann. Soweit die Beschwerdeführerin schliesslich anführt, sie hätte bei einer Ermattung der Kräfte des Opfers, "natürlich den Druck ebenfalls vermindert" und hätte so verhindert, dass das Messer in deren Hals eingedrungen wäre, kann ihr nicht gefolgt werden. Sie entfernt sich damit von der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung, ohne Willkür darzutun.