Citation: 4A_472/2018 E. 7

Damit ist der angefochtene Entscheid im Ergebnis nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz hat zwar übersehen, dass die Kündigung des Agenturvertrags die Leistungen aus dem Versicherungsvertrag nur entfallen lässt, wenn feststeht, dass die Kündigung nicht erfolgte, um dadurch die Versicherungsleistungen zu minimieren. Davon war aber mangels substanziierter Bestreitung des Beschwerdeführers auszugehen. Solange der Beschwerdeführer nicht konkret behauptet, der Agenturvertrag sei aufgehoben worden, um dadurch die Ansprüche aus dem Versicherungsvertrag zu kürzen, sondern lediglich der Auffassung ist, die für die fristlose Auflösung geltend gemachten Gründe seien ungenügend, thematisiert er einen agenturvertraglichen Aspekt dem für die Ansprüche aus dem Versicherungsvertrag keine Bedeutung zukommt. Soweit er dagegen die Bestimmungen der AB bei einer Kündigung des Agenturvertrages durch die Gegenseite generell ausschliessen will, begründet er dies zwar mit dem Rechtsmissbrauchsverbot, schlägt aber eine Lösung vor, die nicht darauf abstellt, ob sich die Beschwerdegegnerin tatsächlich missbräuchlich verhält. Diese Vorbringen genügen daher nicht, um diese Frage zum Prozessthema zu machen. Damit erweist sich die Beschwerde im Ergebnis als unbegründet. Sie ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig. Die Beschwerdegegnerin ist nicht durch einen aussenstehenden Anwalt vertreten. Mangels eines besonders hohen Aufwandes steht ihr keine Parteientschädigung zu (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 133 III 439 E. 4 S. 446; Urteile des Bundesgerichts 4A_85/2018 vom 4. September 2018 E. 9; 4A_281/2017 vom 22. Januar 2018 E. 6; je mit Hinweisen).