Citation: 1C_188/2024 E. A

Die A.________ AG verfügt am Standort Bärwis in Bassersdorf (Parzelle Nr. 5425) über ein Entsorgungszentrum. Am 25. August 2022 verfügte die Baudirektion des Kantons Zürich (bzw. das zur Baudirektion gehörende Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft [AWEL]), die Bewilligung zur Entgegennahme bestimmter Sonderabfälle und anderer kontrollpflichtiger Abfälle für die Anlage Bärwis werde letztmals bis zum 31. Dezember 2023 erteilt. Die Abfälle, für welche die Bewilligung gilt, werden in der Verfügung aufgelistet. Zudem ordnete die Baudirektion an, der Betrieb sämtlicher unbewilligter Bauten und Einrichtungen in der Reservezone sei in Bezug auf Abfälle spätestens am erwähnten Datum einzustellen. Zur Begründung führte sie aus, der Betriebsbereich befinde sich in der Nichtbauzone. Die Nutzung des Areals als Lagerplatz eines ehemaligen Baugeschäfts sei baurechtlich bewilligt. Abklärungen hätten jedoch ergeben, dass die darüber hinausgehende Nutzung zur Abfallentsorgung nicht bewillligt werden könne. Anlässlich einer Besprechung habe die A.________ AG gewünscht, den Betrieb noch bis Ende 2024 aufrechtzuerhalten. Aus raumplanungsrechtlichen Gründen könne als Kompromiss eine beschränkte Verlängerung bis Ende 2023 gewährt werden. Eine weitere Verlängerung könne nicht in Aussicht gestellt werden, da die A.________ AG seit längerer Zeit über die raumplanungsrechtliche Problematik informiert sei. Aufgrund der unklaren Situation bezüglich der Arealentwässerung dürften zudem nur gewisse Abfälle entgegengenommen werden. Gegen diese Verfügung der Baudirektion erhob die A.________ AG Rekurs. Sie beantragte unter anderem, die Bewilligung zur Entgegennahme von Sonderabfällen und anderen kontrollpflichtigen Abfällen sei bis mindestens am 31. Dezember 2024 zu erteilen, und der Betrieb der zur Diskussion stehenden Bauten und Einrichtungen in der Reservezone in Bezug auf die Entgegennahme von Abfällen nicht vor dem 31. Dezember 2024 einzustellen. Mit Entscheid vom 6. Juli 2023 wies das Baurekursgericht des Kantons Zürich den Rekurs ab. Am 11. September 2023 erhob die A.________ AG Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich. Während des hängigen Verfahrens führte das AWEL am 18. Januar 2024 eine unangemeldete Kontrolle durch. In einem daraufhin an die A.________ AG gerichteten Schreiben hielt es fest, die Sammelstelle sei über den bewilligten Zeitraum hinaus in Betrieb, womit die Verfügung der Baudirektion missachtet werde. Es behalte sich vor, die Schliessung des Betriebs mit einer Verfügung anzuordnen. Daraufhin beantragte die A.________ AG mit Eingabe vom 14. Februar 2024 dem Verwaltungsgericht, es sei ihr im Sinne einer vorsorglichen Massnahme für die Dauer des Beschwerdeverfahrens zu erlauben, die Bauten und Einrichtungen in der Reservezone für die Entgegennahme von Abfällen beizubehalten und den Betrieb zur Entgegennahme von Sonderabfällen, anderen kontrollpflichtigen Abfällen und nicht kontrollpflichtigen Abfällen weiterzuführen. Mit Präsidialverfügung vom 29. Februar 2024 wies das Verwaltungsgericht das Gesuch ab.