Citation: 2C_514/2020 E. 3.3.3

3.3.3. Insgesamt hat die Vorinstanz ihre Einschätzung nicht auf generalpräventive Überlegungen oder ausschliesslich auf die ausgesprochene Strafe, sondern auf eine konkrete Risikobeurteilung gestützt und ist nicht in willkürlicher Weise von einer (weiterhin) bestehenden Gefahr ausgegangen. Insbesondere hat sie entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers dessen Verhalten nach der Tat in angemessener Weise berücksichtigt. Insofern ist auch die generelle Kritik des Beschwerdeführers an der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu generalpräventiven Gesichtspunkten unbeachtlich, da sich das angefochtene Urteil nicht an solchen orientiert.