Citation: 8C_253/2021 E. 5.1

5.1. Umstritten ist aufgrund der Vorbringen des Beschwerdeführers, ob mit Blick auf den Unfallhergang und die im August 2008 klinisch vom erstbehandelnden Orthopäden sowie bildgebend festgestellten Befunde beziehungsweise deren spätere divergierende Interpretationen auf die versicherungsinternen Stellungnahmen abgestellt werden durfte. Gestützt auf die letztgenannten ist davon auszugehen, dass nach einem Zusammenprall mit einem anderen Spieler beim Fussballspiel Schmerzen an der rechten Schulter auftraten, die Beweglichkeit aber nicht weiter eingeschränkt war. Dieser letztere Umstand, aber auch sämtliche damals bildgebend erhobenen Befunde - insbesondere ein Impingement (Einengung) durch das Acromioclavicular- (AC-, Schultereck-) Gelenk sowie eine Bursitis subacromialis, eine Arthrose sowie Osteophyten an diesem Gelenk, zystische Resorptionszonen im Bereich des Ansatzes der Supraspinatussehne sowie allenfalls auch eine Ödembildung - sprechen gemäss den Suva-ärztlichen Berichten für eine degenerative Verursachung der in der Folge weiter fortgeschrittenen Rotatorenmanschettenläsion. Der Beschwerdeführer beruft sich demgegenüber insbesondere auf die Stellungnahmen seiner behandelnden Ärztin Dr. med. C.________ sowie auf einen Fachartikel von Lädermann et al. (Degenerative oder traumatische Läsionen der Rotatorenmanschette, in: Swiss Medical Forum 2018 S. 260 ff.).