Citation: 2C_28/2014 E. A

A.a. A.________ wurde 1985 geboren und ist kosovarischer Staatsangehöriger. Er reiste am 13. Januar 1996 im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein, worauf er die Aufenthaltsbewilligung erhielt. Seit dem 29. März 2000 ist er im Besitz der Niederlassungsbewilligung. A.b. Strafrechtlich trat A.________ zunächst folgendermassen in Erscheinung: - 28. Juni 2004: Busse von Fr. 1'500.-- wegen mehrfacher grober Verletzung der Verkehrsregeln, mehrfacher Verletzung von Verkehrsregeln sowie Nichtmitführens des Führerausweises, begangen am 21. März 2004; - 2. Februar 2005: Gefängnisstrafe von 60 Tagen und Busse von Fr. 2'000.-- wegen mehrfachen vorschriftswidrigen Motorfahrens und mehrfacher grober Verletzung der Verkehrsregeln, begangen am 15. Juli 2004; - 22. Juni 2005: Busse von Fr. 560.-- wegen Verursachens von unnötigem Lärm durch zu schnelles Beschleunigen/Anfahren, Missachtung der allgemeinen Höchstgeschwindigkeit innerorts um ca. 10 - bis 20 km/h, Vornahme einer Verrichtung, welche die Bedienung des Fahrzeugs erschwert, Nichtbeherrschens des Fahrzeugs und Nichttragens der Sicherheitsgurte als Fahrzeuglenker, begangen am 6. November 2004, 31. Dezember 2004 und 21. Februar 2005. A.c. Das Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau (nachfolgend: Amt für Migration und Integration) erliess am 15. Juli 2005 eine formelle Verwarnung und ermahnte A.________, sich künftig wohl zu verhalten. Es wies darauf hin, eine weitere wesentliche Bestrafung aufgrund neuer Delinquenz könne die Androhung der Ausweisung aus der Schweiz oder die Ausweisung selbst zur Folge haben. In der Folge wurde A.________ erneut straffällig: - 16. Juni 2006: Gefängnisstrafe von 14 Tagen und Busse von Fr. 500.-- wegen Entwendung eines Personenwagens zum Gebrauch, Führens eines Personenwagens trotz Entzugs des Führerausweises und Nichtbeachtens des Vorschriftssignals "Verbot für Motorwagen", begangen am 29. März 2006; - 21. August 2006: Busse von Fr. 600.-- wegen Widerhandlung gegen das Bundesgesetz vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; BS 1 121), begangen in der Zeit vom 1. Juni 2006 bis 26. Juli 2006. A.d. Am 19. Juni 2007 erliess das Amt für Migration und Integration eine weitere Verwarnung und ermahnte A.________, sich künftig wohl zu verhalten. Sollten weitere Verurteilungen folgen, werde die Anordnung von weitergehenden ausländerrechtlichen Massnahmen geprüft. Zwischen dem 12. Oktober 2007 und 26. Oktober 2007 verbüsste A.________ die am 16. Juni 2006 ausgesprochene Gefängnisstrafe in Halbgefangenschaft. Es folgten weitere Straftaten: - 13. Mai 2008: Busse von Fr. 1'000.-- wegen Überlassens eines Motorfahrzeugs an eine Person ohne Führerausweis, begangen am 28. November 2007; - 14. Mai 2009: Busse von Fr. 100.-- wegen Verwendens eines Telefons ohne Freisprecheinrichtung während der Fahrt, begangen am 27. Februar 2009; - 11. August 2009: Busse von Fr. 60.-- wegen Nichttragens der Sicherheitsgurten durch den Fahrzeugführer, begangen am 1. Juni 2009; - 11. Mai 2010: Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren wegen mehrfacher qualifizierter Widerhandlung gegen das BetmG (SR 812.121), begangen zwischen 4. April 2008 und Ende Juni 2008, Verurteilung bestätigt durch Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 17. Februar 2011 und Urteil des Bundesgerichts 6B_286/2011 vom 29. August 2011. Der Widerruf des bedingten Vollzugs der am 2. Februar 2005 ausgesprochenen Gefängnisstrafe von 60 Tagen wurde nach durchgeführtem Rechtsmittelverfahren bis vor Bundesgericht und Rückweisung an das Obergericht (Urteil des Bundesgerichts 6B_286/2011 vom 29. August 2011), welches die Berufung betreffend den Widerruf erneut abwies, rechtskräftig mit Urteil des Bundesgerichts 6B_798/2011 vom 30. März 2012. A.e. Während der erwähnten Gerichtsverfahren wurde A.________ wie folgt verurteilt: - 12. August 2010: Busse von Fr. 160.-- wegen Nichttragens der Sicherheitsgurten durch den Fahrzeugführer und Unterlassens der Richtungsanzeige, begangen am 3. Mai 2010; - 5. Mai 2011: Busse von Fr. 160.-- wegen Nichttragens der Sicherheitsgurten durch den Fahrzeugführer und Verwendens eines Telefons ohne Freisprecheinrichtung während der Fahrt, begangen am 10. Dezember 2010.