Citation: 8C_604/2022 E. 5.1.2

5.1.2. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz auch kein Bundesrecht verletzt, indem sie in der Sache einen Revisionsgrund in erwerblicher Hinsicht bejahte. Die Erläuterungen seines ursprünglichen Rechtsvertreters betreffend des "Kaufs bzw. Tauschs" von "ca. vierzig Autos" erfolgten im Hinblick auf die Ergebnisse der Internetrecherchen der IV-Stelle. Deren Bericht vom 12. Juli 2019 sowie den Beilagen lässt sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer von Juli 2018 bis Juli 2019 mit mindestens 23 Inseraten auf verschiedenen Autoverkaufsportalen Gebrauchtfahrzeuge für einen Preis von zwischen Fr. 490.- bis Fr. 8'900.- zum Kauf angeboten hatte. Inwiefern der vorinstanzliche Schluss, der Beschwerdeführer habe mit Gebrauchtwagen gehandelt und damit auch Einkünfte erzielt, vor diesem Hintergrund geradezu willkürlich sein soll (vgl. E. 1.2 hiervor), wird in der Beschwerde nicht aufgezeigt. Unbehelflich ist in diesem Zusammenhang die letztinstanzliche Wiederholung der - wenig plausiblen und ohnehin unbelegt gebliebenen - Behauptungen des Beschwerdeführers, er habe die Fahrzeuge aus Passion lediglich für den Eigengebrauch beschafft, gefahren und sich ihrer anschliessend - ohne Gewinn zu erzielen - mittels Verkaufs oder Tauschs wieder "entledigt". Daran ändert auch nichts, dass im Auszug aus dem Individuellen AHV-Konto des Beschwerdeführers keine Einkünfte vermerkt sind.