Citation: 5C.95/2006 26.09.2006 E. A

Die Ehe von Y.________ und Z.________ blieb kinderlos. Mit letztwilliger Verfügung vom 12. November 1988 setzte Z.________ seine Ehefrau für seinen gesamten Nachlass als Vorerbin ein, unter Ausschluss der Pflicht zur Sicherstellung. Als Nacherben bestimmte er Angehörige seines Erbstammes. Z.________ verstarb am 10. März 1995. A.a Am 23. Juli 1995 verfasste Y.________ ihrerseits ein Testament. Darin vermachte sie ihr gesamtes Vermögen ohne Rücksicht auf die Nacherbschaft ihrem eigenen Erbstamm. Dabei wies sie diverse Liegenschaften den Nachkommen ihrer Schwester S.________ zu, nämlich A.________, B.________, C.________ und D.________, sowie dem mit ihr nicht verwandten E.________. Ihre übrigen Nichten und Neffen setzte sie lediglich für den "Rest" des Vermögens als Erben ein, welches gleichmässig unter ihnen aufgeteilt werden sollte. A.b Y.________ verstarb am 11. April 1999. Nach Ausrichtung der Vermächtnisse verblieben Nachlassschulden in der Höhe von Fr. 6'848.15. Dieser Betrag wurde von A.________, B.________, C.________, D.________ und E.________ beglichen. Diese bezahlten darüber hinaus den Nacherben von Z.________ zur Abgeltung der Nacherbschaft einen Betrag von Fr. 120'000.--.