Citation: 6B_982/2016 E. A

Das Kantonsgericht Luzern verurteilte X.________ am 23. März 2016 im Berufungsverfahren neben weiterer Delikte u.a. wegen qualifizierten Raubes, räuberischer Erpressung, mehrfacher Sachbeschädigung und mehrfachen Hausfriedensbruchs zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und acht Monaten. Es verpflichtete ihn "unter solidarischer Haftung mit weiteren haftpflichtigen Personen" zu einer Genugtuungszahlung in Höhe von Fr. 8'000.- an A.________. Das Kantonsgericht hält für erwiesen, dass X.________ zusammen mit Y.________ und Z.________ sowie W.________, der eine Pistole mit Schaldämpfer bei sich hatte, zur Wohnung seines Schwiegervaters A.________ gefahren ist und diesen gewaltsam überwältigt, gefesselt, bedroht und geschlagen hat. X.________ und Z.________ hätten das Haus nach Wertgegenständen, Bargeld und einem Darlehensvertrag, gemäss dem X.________ seinem Schwiegervater A.________ Fr. 200'000.- nebst Fr. 36'000.- schulde, durchsucht, aber nicht gefunden. A.________ habe erklärt, innert sieben Tagen 2,3 Millionen Franken erhältlich zu machen, worauf hin X.________ handschriftlich einen Vertrag aufgesetzt habe, wonach A.________ ihm 2 Millionen Franken schulde, den dieser sodann unterschrieben habe. Die vier Männer hätten anschliessend das Haus mit Wertgegenständen und Bargeld verlassen. Der Deliktsbetrag (Diebesgut und Sachschaden) belaufe sich auf rund Fr. 268'000.-. A.________ habe mehrere Prellungen mit stark blutenden Rissquetschwunden im Gesicht und am Kopf davongetragen.