Citation: 5P.17/2001 06.03.2001 E. 1

1.- B.________ und A.________ stehen in Scheidung. Auf Begehren der Gattin (B.________) verfügte das Präsidium des Bezirksgerichts Z.________ am 11. Oktober 2000, die 1990 geborene Tochter C.________ sei in die Obhut der Gesuchstellerin zu geben; der Gesuchsgegner wurde verpflichtet, der Mutter für die Tochter und für den Sohn D.________, solange dieser im Haushalt der Gesuchstellerin wohnt, seit dem 1. Juni 2000 je monatlich Fr. 700.-- zuzüglich gesetzliche oder vertragliche Ausbildungszulagen zu entrichten. Das Gericht sprach der Gesuchstellerin einen Unterhaltsbeitrag von monatlich Fr. 2'000.-- zu und regelte weitere unterhaltsrechtliche Fragen. Auf Rekurs des Gatten (A.________) verneinte das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 4. Dezember 2000 die Unterhaltspflicht für den 1982 geborenen und mündigen Sohn D.________ und senkte den Unterhaltsbeitrag für B.________ auf Fr. 1'825.--. Die beiden Offizialanwälte wurden durch den Staat entschädigt. A.________ beantragt dem Bundesgericht mit staatsrechtlicher Beschwerde, den Entscheid des Obergerichts vom 4. Dezember 2000 insoweit aufzuheben, als ihm damit Rentenpflichten auferlegt worden sind. Die Beschwerdegegnerin ersucht um Abweisung der Beschwerde, soweit auf diese eingetreten werden kann. Das Obergericht schliesst in seiner Vernehmlassung auf Abweisung. Mit Rücksicht auf die vom Beschwerdeführer beantragte unentgeltliche Rechtspflege hat der Präsident der II. Zivilabteilung mit Verfügung vom 15. Januar 2001 auf die Erhebung eines Kostenvorschusses verzichtet und die Gesuchsbehandlung auf Antrag des bundesgerichtlichen Referenten in Aussicht gestellt. Das Gleiche hat der Präsident der Beschwerdegegnerin am 23. Januar 2001 zu ihrem Gesuch um Verfahrenshilfe mitgeteilt; gleichzeitig hat er ihr die Eingabefrist für die Beschwerdeantwort nicht erstreckt.