Citation: 2P.216/2002 05.02.2003 E. 2

2.1 Das Verwaltungsgericht ist zum Schluss gekommen, der Entscheid der Schulrekurskommission sei schon wegen formeller Mängel aufzuheben (der Schulpflege habe der massgebende Bericht des Kinderspitals gar nicht vorliegen können; der Anspruch der Schulgemeinde auf rechtliches Gehör sei verletzt worden; der massgebliche Sachverhalt sei ungenügend berücksichtigt worden). Aus Gründen der Prozessökonomie und weil es den angefochtenen Entscheid auch in materiellrechtlicher Hinsicht als falsch erachtete, verzichtete das Verwaltungsgericht indessen auf die Rückweisung der Sache zu neuem Entscheid. 2.2 Gemäss § 63 des Zürcher Gesetzes über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen vom 24. Mai 1959 (Verwaltungsrechtspflegegesetz) entscheidet das Verwaltungsgericht selbst, wenn es die angefochtene Anordnung aufhebt (Abs. 1). Dabei darf es über die gestellten Rechtsbegehren nicht hinausgehen und die aufgehobene Anordnung nicht zum Nachteil des Beschwerdeführers abändern (Abs. 2). Indem das Verwaltungsgericht trotz der festgestellten formellen Mängel des Entscheides der Schulrekurskommission auf eine Rückweisung der Angelegenheit verzichtete und die Beschwerde der Schulgemeinde G.________ (auch) aus materiellrechtlichen Gründen guthiess, hat es § 63 des zürcherischen Verwaltungsrechtspflegegesetzes nicht willkürlich ausgelegt und angewandt. Die blosse Behauptung der Beschwerdeführer, das Absehen von einer Rückweisung sei verfehlt bzw. unstatthaft, ist nicht geeignet, Willkür darzutun. Es kommt hinzu, dass die Schulrekurskommission in ihrer Vernehmlassung erklärt hat, sie würde bei einer allfälligen Rückweisung zur Neubeurteilung inhaltlich noch einmal gleich entscheiden.