Citation: 7B_142/2023 E. 2.3.2

2.3.2. Gemäss § 52 Abs. 2 des Gesetzes des Kantons Solothurn vom 15. November 1970 über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen (Verwaltungsrechtspflegegesetz; BGS 124.11) sind neue tatsächliche Behauptungen und die Bezeichnung neuer Beweismittel, wenn sie mit dem Streitgegenstand zusammenhängen, bis zum Schluss des Beweisverfahrens erlaubt (Satz 1). § 31bis Absatz 2 ist sinngemäss anwendbar (Satz 2). Nach § 31bis Abs. 2 Verwaltungsrechtspflegegesetz auferlegt die Behörde derjenigen Partei, die neue Vorbringen verspätet ins Verfahren einbringt, die daraus entstehenden Mehrkosten, wenn sie ein Verschulden trifft.