Citation: 2C_735/2020 E. 2.2.3

2.2.3. Zu Unrecht erachtet der Beschwerdeführer seinen Anspruch auf rechtliches Gehör als verletzt (Art. 29 BV), da er im gerichtlichen Verfahren nicht persönlich angehört worden sei; er hätte bei diesem Anlass - so der Beschwerdeführer - darauf hinweisen wollen, dass er eine Leistung der Invalidenversicherung erhalten werde, welche es ihm ermöglichen sollte, die Verlustscheine zu honorieren. Der Beschwerdeführer hatte wiederholt Gelegenheit, sich mündlich vor der Anwaltskommission zu äussern; im gerichtlichen Verfahren stand es ihm frei, die entsprechenden Punkte noch zu präzisieren; eine mündliche Anhörung war hierfür nicht erforderlich. Wenn der Beschwerdeführer nicht alles vorgebracht hat, was er wollte, kann er heute nicht geltend machen, dass er diesbezüglich mündlich hätte angehört werden müssen. Die Vorinstanz durfte in antizipierter Beweiswürdigung hierauf verzichten.