Citation: 1P.748/2001 20.12.2001 E. 3

3.- a) Mit Ablauf der im angefochtenen Entscheid bewilligten Untersuchungshaft am 11. Dezember 2001 hat sich der Beschwerdeführer rund 13 Monate und 2 Wochen in Haft befunden. Für den Fall einer Verurteilung für den Transport von 8,7 kg Heroin muss der Beschwerdeführer mit einer das Doppelte der Haftdauer übersteigenden Freiheitsstrafe rechnen; dagegen bringt der Beschwerdeführer nichts Stichhaltiges vor. Der angefochtene Entscheid erweist sich daher weder unter dem Gesichtspunkt von Art. 5 Ziff. 3 EMRK und Art. 31 Abs. 3 Satz 2 BV noch von § 78 Abs. 2 StPO als verfassungswidrig. b) Die Einschätzung der Präsidentin des Verfahrensgerichts im angefochtenen Entscheid, dass die Untersuchung gegen den Beschwerdeführer jedenfalls seit dem Mai 2001 wenig speditiv geführt wurde, dass aber jedenfalls eine derart krasse Verletzung des Beschleunigungsgebotes, welche zu einer Haftentlassung führen müsste, vermieden werden kann, wenn das Besondere Untersuchungsrichteramt den von ihm selber vorgeschlagenen Termin für die Überweisung der Anklage in der ersten Novemberwoche einhält, ist vertretbar; darauf kann verwiesen werden (vorn im Sachverhalt B.-, 2. Absatz). Ihr Vorgehen, das Besondere Untersuchungsrichteramt in den Erwägungen ultimativ bei diesem Zeitplan zu behaften und dem Haftverlängerungsantrag um acht Wochen nur teilweise, im Umfang von sechs Wochen, stattzugeben, ist daher weder verfassungs- noch konventionswidrig. Die Rüge ist unbegründet.