Citation: 6S.10/2006 27.03.2007 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer bringt vor, die Vorinstanz habe zwar eine Verletzung des Beschleunigungsgebots nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK festgestellt, diese im Ergebnis aber ungenügend berücksichtigt. Sie hätte auch die Zeit zwischen ihrem ersten Urteil und dem ersten Entscheid des Kassationsgerichts zu seinen Gunsten berücksichtigen müssen. Mit dieser Rüge verkennt der Beschwerdeführer das Anliegen des Beschleunigungsgebots. Dieses verpflichtet die Behörden, das Strafverfahren zügig voranzutreiben. Dass das Kassationsgericht entgegen dieser Vorgabe gehandelt haben soll, macht selbst der Beschwerdeführer nicht geltend. 3.2 Der Beschwerdeführer beanstandet, die Vorinstanz habe die Reduktion der Strafe aufgrund der Verletzung des Beschleunigungsgebots nicht genau benannt. Die Vorinstanz erachtete das Beschleunigungsgebot als in leichtem Ausmass verletzt (angefochtener Entscheid S. 60 Ziff. 14.6.5 am Ende). Damit brachte sie auch zum Ausdruck, dass dieser Umstand nur leicht strafmindernd zu berücksichtigen ist und genügte damit ihrer Begründungspflicht (Hans Wiprächtiger, Basler Kommentar, Strafgesetzbuch I, Art. 63 N 118).