Citation: 5C.266/2000 08.01.2001 E. 1

1.- a) Die Beklagte stellt keinen ausdrücklichen Berufungsantrag, sondern trägt in ihrer Eingabe Gründe vor, die ihrer Auffassung nach genügen sollen, "die bescheidene Rente bestehen zu lassen". Daraus ist zu schliessen, dass die Beklagte in materieller Hinsicht dem Bundesgericht beantragt, der Kläger sei zu verpflichten, ihr lebenslang die Rente von Fr. 500.-- gemäss Scheidungsurteil des Bezirksgerichts Baden vom 4. Juli 1984 zu bezahlen. Insofern genügt die Berufungsschrift den Anforderungen von Art. 55 Abs. 1 lit. b OG. b) Vor der oberen kantonalen Instanz war einzig die im Scheidungsurteil vom 4. Juni 1984 auf unbeschränkte Dauer vorgesehene Leistung von Fr. 500.--/Monat streitig. In der vorliegenden vermögensrechtlichen Streitsache (BGE 116 II 493 E. 2b S. 495) erreicht der nach Art. 36 Abs. 5 OG zu bemessende Streitwert offensichtlich die erforderliche Berufungssumme (Art. 46 OG).