Citation: 6B_573/2018 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz verneine, ohne ein Gutachten einzuholen, die Möglichkeit einer Sekundär- oder Tertiärübertragung der DNA-Spur, die auf einer der Verpackungen gefunden worden sei. Dies verstosse gegen das Willkürverbot. Nach Art. 139 Abs. 2 StPO wird über Tatsachen, die unerheblich, offenkundig, der Strafbehörde bekannt oder bereits rechtsgenügend erwiesen sind, nicht Beweis geführt. Die Vorinstanz schliesst eine Sekundär- oder Tertiärübertragung der DNA-Spur entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht aus. Vielmehr stuft sie einen solchen Vorgang als möglich, aber äusserst unwahrscheinlich ein (Urteil, S. 13 f.). Die Vorinstanz musste daher kein Gutachten zur Möglichkeit einer derartigen Übertragung einholen.