Citation: 1P.569/2002 25.11.2002 E. C

Mit Eingabe vom 1. Juli 2002 stellte der Angeschuldigte ein erstes Haftentlassungsgesuch. Der Untersuchungsrichter stellte die Entscheidung, ob der Angeschuldigte allenfalls unter Anordnung von Ersatzmassnahmen in Freiheit zu entlassen sei, am 10. Juli 2002 ins Ermessen des Haftgerichts. Die Staatsanwaltschaft beantragte demgegenüber mit Stellungnahme vom 11. Juli 2002 die Abweisung des Gesuchs. Mit Entscheid vom 19. Juli 2002 wurde das Haftentlassungsgesuch abgewiesen. Zur Begründung führte das Haftgericht aus, Ersatzmassnahmen seien keine ersichtlich. Die Kollusionsgefahr schliesse Ersatzmassnahmen in aller Regel aus.