Citation: 4A_357/2021 E. 1

Vor dem Handelsgericht des Kantons Zürich ist ein Prozess hängig, in dem die Beschwerdegegnerin als Klägerin gestützt auf russisches Gesellschaftsrecht eine Geldforderung gegenüber der Beschwerdeführerin als Beklagter geltend macht. Mit Beschluss vom 20. August 2014 ordnete das Handelsgericht die Erhebung eines Rechtsgutachtens an und schlug den Parteien das Schweizerische Institut für Rechtsvergleichung (SIR) als Experteninstitution vor. Mit Urteil 4A_573/2014 vom 14. Oktober 2014 trat das Bundesgericht auf eine von der Beschwerdeführerin gegen diesen Beschluss erhobene Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht ein. Mit Beschluss vom 5. Februar 2015 trat das Handelsgericht auf ein Wiedererwägungsgesuch der Beschwerdeführerin vom 12. Januar 2015 nicht ein und ernannte gemäss Beschluss vom 20. August 2014 den Rechtsgutachter mit der Befugnis, weitere fachkundige Mitarbeiter des SIR beizuziehen. Mit Urteil 4A_165/2015 vom 20. März 2015 trat das Bundesgericht auf eine von der Beschwerdeführerin gegen den Beschluss vom 5. Februar 2015 erhobene Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht ein. Nachdem das Gutachten des SIR am 29. November 2016 erstattet und den Parteien zugestellt worden war, beschloss das Handelsgericht am 7. Mai 2018 dessen Ergänzung. Mit Beschluss vom 7. November 2018 erfolgte eine Änderung der vorgesehenen Ergänzungsfragen. Das in der Folge erstellte Ergänzungsgutachten des SIR datiert vom 22. November 2019. Mit Beschluss vom 31. Mai 2021 wies das Handelsgericht den Antrag der Beschwerdeführerin ab, es sei das Rechtsgutachten des SIR zur Überarbeitung und Stellungnahme zu zwei eingereichten Privatgutachten zurückzuweisen. Mit Eingabe vom 5. Juli 2021 erklärte die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht, den Beschluss des Handelsgerichts vom 31. Mai 2021 mit Beschwerde anfechten zu wollen.