Citation: 9C_725/2013 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin beanstandet das Vorliegen von Ausstandsgründen bei den Gutachtern des medizinischen Abklärungsinstituts Z.________, insbesondere in der Person von Dr. med. J.________. Wie jedoch bereits in den Urteilen 9C_970/2012 vom 23. April 2013 und 8C_284/2013 vom 5. Juli 2013 festgehalten wurde, besteht gegen Dr. med. J.________, Facharzt für Innere Medizin FMH und im Zeitpunkt der Gutachtenserstellung am 29. April 2011 Chefarzt des medizinischen Abklärungsinstituts Z.________ kein Ausstandsgrund, weil er im Zusammenhang mit einer 2007 erfolgten Begutachtung angeklagt und inzwischen rechtskräftig freigesprochen worden ist (Urteil 6B_416 und 417/2013 vom 5. November 2013). Die gegenteilige Betrachtungsweise des Luzerner Verwaltungsgerichts, auf welche sich die Beschwerdeführerin zumindest im kantonalen Verfahren noch berief, wurde vom Bundesgericht im angeführten Entscheid 9C_970/2012 in E. 4.3.1 explizit verworfen. Soweit die Beschwerdeführerin annimmt, Dr. J.________ sei nicht in der Lage gewesen, gutachterlich wegen Vorkommnissen vom August 2011 tätig zu sein, so scheitert diese Argumentation schon an der zeitlichen Abfolge, da das Gutachten des medizinischen Abklärungsinstituts Z.________ vom 29. April 2011 datiert. Die Behauptung, deswegen sei bereits im April 2011 eine Unfähigkeit von Dr. J.________ gegeben gewesen, gutachterlich tätig zu sein, entbehrt somit jeder konkreten Grundlage. Soweit die Beschwerdeführerin beanstandet, die Begutachtung beim medizinischen Abklärungsinstitut Z.________ sei nicht korrekt durchgeführt worden, so ist darauf hinzuweisen, dass ihr gemäss elektronischer Nachricht von G.________, Leiter der IV-Stelle des Kantons Zürich an P.________, Sachbearbeiterin der IV-Stelle des Kantons Zürich vom 21. Februar 2011 angeboten worden war, die Begutachtung bei einer anderen MEDAS durchzuführen, was sie aber abgelehnt habe. Sie hat die Richtigkeit dieser Angaben von G.________ nicht in Zweifel gezogen. Bereits damals hatte sie anwaltlichen Beistand in der Person von Rechtsanwalt F.________ beigezogen, der sie schon im Verfahren betreffend Geltendmachung von Opferhilfeansprüchen vertreten hatte. Dies ergibt sich daraus, dass sie ihm eine Kopie ihres Schreibens vom 11. Februar 2011 zustellte und sie überdies Dr. J.________ angegeben hatte, dieser Brief sei von ihrem Rechtsanwalt selber geschrieben worden. Auch fand am 16. August 2011 ein Gespräch von Dr. med. O.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie des RAD, und zwei Sachbearbeiterinnen der IV-Stelle des Kantons Zürich mit der Beschwerdeführerin und ihrem Ehemann statt. Aus der ELAR-Notiz, deren Inhalt von der Beschwerdeführerin ebenfalls nicht in Zweifel gezogen wird, geht hervor, dass die Entschuldigung des medizinischen Abklärungsinstituts Z.________ von der Beschwerdeführerin und ihrem Ehemann akzeptiert wurde. Angesichts dieser Umstände hat die Vorinstanz zu Recht angenommen, eine Befangenheit der Gutachter des medizinischen Abklärungsinstituts Z.________ sei nicht erstellt. Selbst wenn eine solche gegeben gewesen wäre, wäre doch das Verhalten der Beschwerdeführerin, die die Begutachtung durch eine andere MEDAS ablehnte respektive die Angelegenheit im Gespräch vom 16. August 2011 als erledigt betrachtete, als Verzicht auf die weitere Erhebung von Ausstandsgründen zu werten.