Citation: 6B_981/2017 E. 4.3.2

4.3.2. Beim Entscheid darüber, ob der Privatklägerschaft eine angemessene Entschädigung für notwendige Aufwendungen zusteht, verfügt der Richter über ein weites Ermessen (Urteile 6B_741/2017 vom 14. Dezember 2017 E. 7.2.2; 6B_1286/2016 vom 15. August 2017 E. 2.1; 6B_226/2017 vom 10. Juli 2017 E. 4.3.3; 6B_864/2015 vom 1. November 2016 E. 3.2; je mit Hinweisen). Es ist Sache der kantonalen Behörden, die Angemessenheit anwaltlicher Bemühungen zu beurteilen. Ermessensentscheide prüft das Bundesgericht mit Zurückhaltung und greift nur ein, wenn das Gericht sein Ermessen über- oder unterschritten oder missbraucht und damit Bundesrecht verletzt hat (Urteile 6B_741/2017 vom 14. Dezember 2017 E. 7.2.2; 6B_226/2017 vom 10. Juli 2017 E. 4.3.3). Das Bundesgericht schreitet somit nur ein, wenn die Festsetzung des Honorars ausserhalb jeden vernünftigen Verhältnisses zu den vom Anwalt geleisteten Diensten steht und in krasser Weise gegen das Gerechtigkeitsgefühl verstösst (vgl. BGE 141 I 124 E. 3.1 f. S. 126; Urteile 6B_1189/2016 vom 16. November 2017 E. 2.3.2; 6B_1252/2016 vom 9. November 2017 E. 2.4, zur Publikation vorgesehen; 6B_264/2016 vom 8. Juni 2016 E. 2.4.3; je mit Hinweisen).