Citation: 1C_519/2019 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer ist der Auffassung, das Verwaltungsgericht habe das Schreiben seines Hausarztes Dr. F.________ ignoriert und damit den rechtserheblichen Sachverhalt unvollständig festgestellt. Im Verfahren vor der Vorinstanz hat er in seiner Replik vom 16. August 2019 eine Stellungnahme seines Hausarztes vom 11. August 2019 eingereicht. Dieser führt aus, sein Patient habe seit längerem auf unangekündigte Aufgebote hin unter Aufsicht Urinproben abgegeben. Diese würden seit Januar 2019 auch auf Kokain getestet und seien stets negativ ausgefallen. Aufgrund dieser Befunde und seines ärztlichen Ermessens sei klar davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer seit mindestens Januar 2019 kein Kokain konsumiert habe. Es trifft zu, dass sich die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid nicht ausdrücklich mit diesem Arztbericht auseinandergesetzt hat. Zugleich macht sie nicht geltend, das Beweismittel sei aus Gründen des kantonalen Prozessrechts verspätet eingereicht worden. Aufgrund ihrer Erwägungen kann indes angenommen werden, sie habe die Stellungnahme des Hausarztes zur Kenntnis genommen, denn sie hat sich in ihrem Entscheid eingehend zur Tauglichkeit von Urinproben geäussert. Die Vorinstanz hat erwogen, die Haaranalytik sei ein geeignetes Verfahren zur Kontrolle des Konsums von Alkohol und Drogen, denn sie ermögliche einen Überblick über einen längeren Zeitraum. Die Überprüfung mittels Blut- oder Urinprobe sei dagegen weniger geeignet, weil sie nur sehr punktuelle Ergebnisse liefere; auch in kurzen Abständen wiederholte Tests stellten deshalb nur Stichprobenkontrollen dar. Nach der Vorinstanz wäre es "somit auch nicht aussergewöhnlich, wenn die zweiwöchentlichen Untersuchungen des Blutes und des Urins zu negativen Befunden trotz eines Kokainkonsums führten". Aufgrund dieser Erwägungen kann, wie erwähnt, davon ausgegangen werden, die Vorinstanz habe sich mit der Kontrollmethode, der sich der Beschwerdeführer zurzeit bei seinem Hausarzt unterzieht, auseinandergesetzt und diese für ungeeignet zum Nachweis der Drogenabstinenz erachtet. Eine unvollständige Feststellung des Sachverhalts liegt insofern nicht vor.