Citation: 8C_417/2009 30.09.2009 E. 2

Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie leide einzig auf Grund der Beeinträchtigung ihres Handgelenks - und nicht wegen der offenbar auch bestehenden Kniegelenksproblematik - an einem "eigentlichen, dauernden Schmerzsyndrom", was von der Vorinstanz verkannt worden sei. Entgegen ihren Ausführungen ist jedoch festzuhalten, dass weder das kantonale Gericht noch der Handchirurge Dr. med. B.________ je etwas anderes behauptet haben. Im angefochtenen Entscheid wird sogar ausdrücklich festgehalten, dass die Kniegelenksproblematik unfallfremd sei, und es wurden denn auch ausschliesslich die Auswirkungen der vom linken Arm ausgehenden Behinderung auf die Arbeitsfähigkeit einer Prüfung unterzogen. Dabei ist die Vorinstanz von einem "überregionalen Schmerzsyndrom" ausgegangen, wie es Dr. med. B.________ in seinem Bericht vom 15. Januar 2007, welchem mit Recht voller Beweiswert zuerkannt worden ist, diagnostiziert hat. Die diesbezüglich anderslautende Darstellung der Beschwerdeführerin ist unzutreffend. Als Spezialist für Handchirurgie war Dr. med. B.________ durchaus in der Lage, die funktionellen Einschränkungen auf Grund der Behinderung am linken Arm und das dennoch verbliebene Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin kompetent zu beurteilen. Der Einwand, es hätten zusätzliche Abklärungen etwa neurologischer und neuropsychologischer Art vorgenommen werden müssen, ist daher unbegründet. Indem Vorinstanz und Verwaltung dies unterlassen haben, wurde die in den Art. 43 und 44 ATSG vorgesehene Abklärungspflicht jedenfalls nicht verletzt. Auch der in der Beschwerdeschrift erneut beantragten interdisziplinären Begutachtung bedarf es nicht. Das kantonale Gericht durfte demnach ohne weiteres auf das Gutachten des Dr. med. B.________ vom 15. Januar 2007 abstellen, woran auch nichts ändert, dass diesem Facharzt nach Angaben der Beschwerdeführerin ein nicht näher bezeichneter "Schlussbericht der beruflichen Eingliederung der IV-Stelle" nicht vorgelegt worden sein soll. Die vorinstanzliche Annahme einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit steht im Übrigen - und entgegen der beschwerdeführerischen Argumentation - mit der Einschätzung des Dr. med. B.________ durchaus in Einklang. Den dabei zu beachtenden funktionellen Einschränkungen wurde im Rahmen der Invaliditätsbemessung bei der Bestimmung des trotz Gesundheitsschadens realisierbaren Lohnes (Invalideneinkommen) nicht zuletzt durch die Zubilligung des maximal zulässigen behinderungsbedingten Abzuges von 25 % von den sich aus der Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik ergebenden Werten hinreichend Rechnung getragen. Die auf der Grundlage der Beurteilung durch Dr. med. B.________ durchgeführte Invaliditätsbemessung mittels Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG) schliesslich wird in der Beschwerdeschrift als solche ebenso wenig beanstandet wie die schon vom kantonalen Gericht nicht überprüfte Höhe der zugesprochenen Integritätsentschädigung. Insoweit erübrigen sich weitere Erörterungen.