Citation: U 357/00 17.08.2001 E. 3

3.- Im Rahmen des Einkommensvergleichs gemäss Art. 18 Abs. 2 UVG hat die Beschwerdegegnerin das trotz Gesundheitsschaden zumutbarerweise erzielbare Einkommen (Invalideneinkommen) richtigerweise gestützt auf einen hypothetischen Verdienst ermittelt, da die bei der Fabrik I.________ AG angebotene leidensangepasste Einsatzmöglichkeit zufolge Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch die Arbeitgeberin seit dem 1. Januar 1997 nicht mehr bestand. Falls nach weiteren medizinischen Abklärungen bezüglich Art und Umfang der zumutbaren Restarbeitsfähigkeit von neuen Grundlagen auszugehen ist, wird die Beschwerdegegnerin diesen mit Blick auf die entsprechenden Verweisungstätigkeiten der SUVA-internen Dokumentation über Arbeitsplätze (DAP) Rechnung zu tragen haben. Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, können sodann im Sinne einer Plausibilitätskontrolle zusätzlich noch die statistischen Lohnangaben gemäss den vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden, wobei der vorinstanzlich angenommene leidensbedingte Abzug von 20 % als sachgerecht erscheint. Soweit keine konkreten Anhaltspunkte dafür bestehen, dass dem im Zeitpunkt des Einspracheentscheids vorgerückten Alter des Beschwerdeführers - er war damals 63jährig - und einer entsprechenden physiologischen Altersgebrechlichkeit für die Beeinträchtigung der Erwerbstätigkeit eine im Vergleich zur unfallbedingten Körperschädigung wesentliche Bedeutung zukam, besteht kein Anlass, die Erwerbseinkommen nach Massgabe von Art. 28 Abs. 4 UVV (Variante II) zu bestimmen (vgl. BGE 122 V 424 Erw. 4c, 432 Erw. 6d/bb, je mit Hinweisen; RKUV 1998 Nr. U 296 S. 235).