Citation: 5A_253/2022 E. 2.3.1

2.3.1. Er begründete die Einreichung dieser Jahresrechnungen gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen zum Prozesssachverhalt damit, dass die Erstinstanz das rechtliche Gehör verletzt und Mutmassungen angestellt habe, was die Zeugen gemeint haben könnten. Gleichzeitig habe sie ihm die Stellungnahme zum Beweisergebnis unnötig verkürzt, weswegen er weitere Unterlagen einreiche. Gestützt auf die Zeugenaussage seines Bruders dränge es sich auf, die in den damaligen Jahren bekannten und erheblichen Gewinne bei der Bestimmung des inneren Werts mitzuberücksichtigen, was eine Ergänzung des Gutachtens in Bezug auf den inneren Wert der Gesellschaft notwendig mache. Die Vorinstanz verneinte eine Verletzung des rechtlichen Gehörs im Zusammenhang mit der Würdigung zum Ergebnis der Befragungen (die unmittelbar im Anschluss an deren Durchführung vorzunehmen war). Der Beschwerdeführer habe nicht begründet, inwiefern die Befragung seines Bruders ihm das Erstatten einer angemessenen Stellungnahme ohne Verhandlungspause verunmöglicht habe, wobei es an ihm gelegen sei, konkret aufzuzeigen, welche Aussagen unerwartet gewesen seien und eine "längere" Vorbereitungszeit erfordert hätten. Dies gelte umso mehr, als er sich im Vorfeld mit dem geplanten Vorgehen einverstanden erklärt habe. Zudem begründe der Beschwerdeführer nicht, weshalb es sich erst aufgrund der Zeugenaussage seines Bruders aufgedrängt habe, die entsprechenden Jahresrechnungen einzureichen. Das Gutachten betreffend den Wert der C.________ AG per 1. Januar 1991 liege seit dem 1. Mai 2018 vor. Am 18. Juli 2018 habe der Gutachter Ergänzungsfragen des Beschwerdeführers beantwortet. Die Jahresabschlüsse 1988 und 1989 seien jedoch auch zu diesem Zeitpunkt nicht vorgebracht worden. Im Übrigen hätten sich die Parteien auf die Bewertung des Unternehmens zum Substanzwert per 1. Januar 1991 geeinigt. Daran seien sie gebunden. Die Jahresrechnungen 1988 und 1989 seien folglich nicht verwertbar.