Citation: 2P.50/2004 25.06.2004 E. 4

Nachdem der Beschwerdeführer nicht glaubhaft machen kann, dass seine Forderungen zu Recht bestehen, ist auf die weiteren Rügen, nämlich die Anwendung des eidgenössischen statt des kantonalen Rechts bzw. die unrichtige Anwendung der Bestimmungen des Zivilgesetzbuches über das öffentliche Inventar (Art. 580 ff. ZGB) nicht näher einzutreten. Lediglich der Vollständigkeit halber sei festgehalten, dass die Rüge, es sei eidgenössisches statt kantonales Recht angewendet worden, den Anforderungen an die Substantiierung der staatsrechtlichen Beschwerde nicht genügt. Es ist zudem nicht ersichtlich, weshalb für die Festsetzung des Nettonachlasses nach § 19 des Zürcher Zusatzleistungsgesetzes nicht die Normen des ZGB sachgemäss angewendet werden dürften. Schliesslich erweist sich auch die Rüge, wonach der Beschwerdeführer als Erbe nicht zur Anmeldung seiner Forderungen im öffentlichen Inventar verpflichtet gewesen sei, als unbegründet: Nach Art. 581 Abs. 3 ZGB haben insbesondere die Erben der Behörde die ihnen bekannten Schulden des Erblassers zur Aufnahme ins öffentliche Inventar mitzuteilen. Diese Auskunftspflicht besteht unabhängig von einer behördlichen Aufforderung (vgl. dazu Tuor/ Picenoni, Berner Kommentar, N. 17 zu Art. 581 ZGB). Der Beschwerdeführer wäre demzufolge verpflichtet gewesen, seine ihm bekannte Forderung gegenüber der Erblasserin im öffentlichen Inventar anzumelden.