Citation: 2C_108/2018 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil gestützt auf Art. 65 AsylG und unter Berücksichtigung der massgebenden Rechtsprechung die Voraussetzungen von Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG geprüft und erwogen, dass gewisse Delikte des Beschwerdeführers keinesfalls als geringfügig zu qualifizieren seien. Ins Gewicht fielen insbesondere die wiederkehrenden Verletzungen der körperlichen und psychischen Integrität durch Raub, Tätlichkeiten, Drohung oder Nötigung. Erschwerend komme hinzu, dass der Beschwerdeführer während Jahren immer wieder gegen die Rechtsordnung verstossen habe, was insgesamt zu 17 Verurteilungen geführt habe. Schliesslich hat die Vorinstanz darauf hingewiesen, dass beim Beschwerdeführer Betreibungen von Fr. 9'643.75 sowie Verlustscheine in der Höhe von Fr. 14'655.-- verzeichnet seien. In Anbetracht der gesamten Umstände ist sie zum Schluss gekommen, es liege ein schwerwiegender Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Sinne von Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG vor (vgl. E. 2 des angefochtenen Urteils).