Citation: 9C_476/2018 E. 5

Bei Personen, die in ihrer eigenen Wohnung oder in ihrem Haus leben, ist der im Wohnsitzkanton geltende steuerliche Mietwert der Liegenschaft (Bruttoeigenmietwert) nach Art. 11 Abs. 1 lit. b ELG als Einkunft aus unbeweglichem Vermögen auf der Einnahmenseite in Anschlag zu bringen (vgl. statt vieler BGE 138 V 17 E. 4.2.3 S. 22; 138 V 9 E. 4.2 i.f. S. 14 sowie SVR 2015 EL Nr. 4 S. 11, 9C_551/2014 vom 13. März 2015 E. 2 mit weiteren Hinweisen). Umgekehrt ist gestützt auf Art. 10 Abs. 1 lit. b ELG ein Mietzins (nach Ziff. 2 dieser Bestimmung höchstens Fr. 15'000.- bei Ehepaaren) als Ausgabe anzuerkennen, ebenso wie Gebäudeunterhaltskosten und Hypothekarzinsen (Art. 10 Abs. 3 lit. b ELG: zusammen maximal bis zur Höhe des Bruttoertrages der Liegenschaft; zum Ganzen: zit. Urteil 9C_551/2014 a.a.O. mit Hinweisen). Für eine doppelte Berücksichtigung der Kosten für Gebäudeunterhalt und Hypothekarzinsen im Sinne der Vorinstanz (vgl. E. 3 hievor) besteht - wie das BSV zutreffend vorbringt - keine gesetzliche Grundlage.