Citation: 1A.104/2003 07.10.2003 E. 3

Soweit sich die Beschwerdeführer ausdrücklich oder sinngemäss darüber beklagen, dass für die morgendlichen und die abendlichen Landungen einzig die Piste 28 benützt und die Piste 34 "geschont" werde, ist ihre Beschwerde gegenstandslos geworden, da nun mit der Änderung des Betriebsreglementes vom 23. Juni 2003 Südanflüge auf die Piste 34 bewilligt worden sind. Insofern kann die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abgeschrieben werden. Soweit auch nach dieser neuesten Änderung des Betriebsreglementes weiterhin Landungen auf die Piste 28 erfolgen (von 21 bzw. 20 Uhr bis 6 Uhr) und das Festhalten der Beschwerdeführer an ihren Begehren so zu verstehen ist, dass auch diese Anflüge im Sinne einer vorsorglichen Massnahme sofort einzustellen seien, ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abzuweisen. Zur Begründung kann auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides verwiesen werden, in dem zu Recht festgestellt worden ist, dass der Betrieb des Flughafens zu den fraglichen Zeiten von der angefochtenen Anflugsregelung abhängt und den Anwohnern die damit verbundene Lärmbelästigung jedenfalls vorübergehend zugemutet werden darf. Dies gilt auch für die Einwohner der Gemeinde Weisslingen, die in einer Entfernung von immerhin rund 15 km vom Flughafen Zürich-Kloten liegt. Das Bundesgericht hat bereits in seinem Urteil 1A.6 und 7/2002 vom 15. Februar 2002 in gleicher Weise entschieden. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nichts vorgebracht, das eine andere Beurteilung erfordern würde.