Citation: 2C_308/2014 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer beruft sich sodann auf den nachehelichen Härtefall nach Art. 50 Abs. 1 lit. b i.V.m. Abs. 2 AuG. Danach besteht der Bewilligungsanspruch fort, wenn "wichtige persönliche Gründe" einen weiteren Aufenthalt der betroffenen Person in der Schweiz "erforderlich" machen. Bei der Beurteilung der wichtigen persönlichen Gründe sind sämtliche Aspekte des Einzelfalles mitzuberücksichtigen (BGE 137 II 345 E. 3.2.1 S. 348; vgl. zudem Art. 31 VZAE). Ein persönlicher, nachehelicher Härtefall setzt aufgrund der konkreten Umstände eine erhebliche Intensität der Konsequenzen für das Privat- und Familienleben der ausländischen Person voraus, die mit ihrer Lebenssituation nach dem Dahinfallen der gestützt auf Art. 42 Abs. 1 bzw. Art. 43 Abs. 1 AuG abgeleiteten Anwesenheitsberechtigung verbunden sind (BGE 137 II 345 E. 3.2.3 S. 350). Die Vorinstanz hat sich vertieft mit dem nachehelichen Härtefall auseinandergesetzt. Der Beschwerdeführer ist - wie festgehalten - nicht integriert. Es spielt deshalb grundsätzlich keine Rolle, ob die anderen Integrationselemente (wie Sprache, korrektes Verhalten etc.) erfüllt sind. Massgebend ist einzig, ob wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt der betroffenen Person in der Schweiz "erforderlich" machen. Die Vorinstanz hat geprüft, ob allenfalls Folgen des Unfalls im Jahre 2006, die Aufenthaltsdauer in der Schweiz oder eine Gefährdung der sozialen Wiedereingliederung im Herkunftsland einen Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen. Die Prüfungen sind korrekt: Die Folgen des Unfalls sind ausgeheilt und der Beschwerdeführer war lediglich während rund zehn Jahren in der Schweiz. Er pflegt sodann zu seinem Heimatland weiterhin einen sehr regen Kontakt, war er doch beispielsweise während der Jahre 2012 und 2013 viermal im Kosovo; ferner ist er Vater eines im Kosovo geborenen und dort aufwachsenden Kindes. Inwiefern er sich im Herkunftsland nicht wieder sozial eingliedern könnte, bringt er nicht vor. Nicht relevant ist, ob ein Leben in der Schweiz einfacher wäre (Urteil 2C_216/2009 vom 20. August 2009 E. 3). Weitere wichtige, persönliche Gründe nennt der Beschwerdeführer nicht.