Citation: 1B_546/2019 E. 1

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Endentscheid über die Anordnung von Sicherheitshaft. Dagegen steht die Beschwerde in Strafsachen nach Art. 78 ff. BGG offen. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und befindet sich weiterhin in Sicherheitshaft. Dass diese mit Beschluss des Strafgerichts vom 20. November 2019 verlängert wurde und nicht mehr der angefochtene Entscheid, sondern dieser Beschluss formelle Haftgrundlage ist, bedeutet nicht, der Beschwerdeführer sei nach Art. 81 Abs. 1 BGG nicht zur Beschwerde berechtigt bzw. das vorliegende Verfahren sei gegenstandslos geworden. Zwar erfolgte die Haftverlängerung zur Sicherung des Vollzugs der stationären Massnahme, die das Strafgericht in seinem Urteil vom 20. November 2019 angeordnet hat (vgl. Art. 231 Abs. 1 lit. a StPO), und wird die Haft neu auch mit Fluchtgefahr begründet. Ansonsten wird sie jedoch unverändert damit gerechtfertigt, es bestehe Wiederholungs- und Ausführungsgefahr. Der Beschwerdeführer hat entsprechend mit Blick auf das Beschleunigungsgebot (Art. 5 Abs. 2 StPO, Art. 31 Abs. 4 BV, Art. 5 Ziff. 4 EMRK) und aus Gründen der Prozessökonomie ein schutzwürdiges Interesse an der Beurteilung seines Rechtsmittels, soweit es um die Überprüfung der Rechtmässigkeit der Haft geht (vgl. Urteil 1B_25/2011 vom 14. März 2011 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 137 IV 13; Urteil 1B_83/2018 vom 9. März 2018 E. 1.2 mit Hinweisen). Da auch die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten, zumal der Antrag auf Haftentlassung zulässig ist, da das Bundesgericht bei Gutheissung der Beschwerde in der Sache selbst entscheiden kann (Art. 107 Abs. 2 BGG).