Citation: 5A_860/2014 E. 2

Der Präsident des Verwaltungsgerichts begründet seine Verfügung unter Hinweis auf die erstinstanzlichen Akten, woraus sich ergebe, dass Zweifel an der Eignung der Beschwerdeführerin als Mandatsträgerin bestehen. In den massgeblichen Erwägungen führte die KESB denn auch aus, die Beschwerdeführerin habe sich und ihrer Tochter zulasten ihres Sohnes verschiedentlich Darlehen gewährt, obwohl dieser nicht über genügend finanzielle Mittel verfüge, welche eine Darlehensvergabe erlauben würden. Dadurch sei es auch zu Zahlungsschwierigkeiten gegenüber dem Heim, in welchem der Sohn platziert ist, gekommen. Eine Rollentrennung Mutter/Sohn und Mutter/Beistand sei angezeigt. Schliesslich scheine die Beschwerdeführerin hinsichtlich der Buchführungspflicht überfordert. Im Lichte dieser Ausführungen ist das angefochtene Urteil in jeder Hinsicht nachvollziehbar; die von der Beschwerdeführerin behauptete Verletzung der Begründungspflicht ist nicht erkennbar (vgl. dazu BGE 138 IV 81 E. 2.2 S. 84; 139 IV 179 E. 2.2 S. 183).