Citation: 6B_57/2023 E. 1.6.3

1.6.3. Nicht zu folgen ist der Beschwerdeführerin, wonach die Vorinstanz erwogen haben soll, warum bei C.A.________ eine Prädisposition für chronische Subduralhämatome vorgelegen haben könnte, und dadurch von gutachterlichen Feststellungen abgewichen sei. In der von der Beschwerdeführerin zitierten Quelle hält die Vorinstanz vorweg fest, die Gutachten würden chronische Subduralhämatome bei C.A.________ aus rechtsmedizinischer Sicht aufgrund den zugrunde liegenden Krankenunterlagen ausschliessen. Alsdann weist sie darauf hin, dass gleich mehrere der im neuropathologischen Gutachten aufgezählten Risikofaktoren für chronische Subduralhämatome vorgelegen hätten und nach der Geburt offenbar nur Ultraschalluntersuchungen durchgeführt worden seien, welche keine solchen Blutungen nachgewiesen hätten, die vorliegenden Blutungen nach der Spitaleinlieferung jedoch im Ultraschall (auch) nicht feststellbar gewesen seien, sondern nur mittels CT und MRT. Mit dieser Erwägung weicht die Vorinstanz nicht von der zuvor wiedergegebenen gutachterlichen Feststellung ab.