Citation: 8C_168/2021 E. 5

Die Beschwerdeführerin macht geltend, auf die gutachtliche Bescheinigung einer 70%igen Arbeitsfähigkeit, die das kantonale Gericht bestätigt habe, könne nicht abgestellt werden. Sie bringt zunächst vor, dass die Vorinstanz bei ihrer Beurteilung der psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeit eine Cancer Related Fatigue nach ihrem im Jahr 2017 aufgetretenen Magenkarzinom ausser Acht gelassen habe. Desgleichen seien die somatischen Komorbiditäten unberücksichtigt geblieben. Des Weiteren wird sinngemäss im Wesentlichen geltend gemacht, aufgrund der neuropsychologischen Testung sei von einer Verschlechterung seit der letzten Begutachtung auszugehen. Der neuropsychologische Gutachter habe indessen selber gar keine Einschätzung abgegeben. Auch habe er sich, so die Beschwerdeführerin weiter, nicht auseinandergesetzt mit den Ergebnissen der von ihrem Hausarzt veranlassten neuropsychologischen Untersuchung im Juni 2018. Gestützt auf die letztere und die Angaben ihres behandelnden Psychiaters sei von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 bis 60 % auszugehen. In einem von der Wohngemeinde organisierten Einsatz sei sie jedenfalls nur noch in einem sehr geringen Ausmass einsatzfähig gewesen. Bereits bei der geringsten Belastung erleide sie Weinkrämpfe und Panikattacken. Es sei schliesslich nicht zu begründen, weshalb sie als Küchenhilfe in einem Grossbetrieb in höherem Umfang leistungsfähig sein solle als im Restaurant ihres Neffen, wie die Gutachter angenommen hätten. Schliesslich habe die Vorinstanz ihren privaten Aktivitäten zu Unrecht ein zu hohes Gewicht beigemessen.