Citation: 5A_105/2024 E. A

A.a. B.________ wurde 2015 als Tochter von C.________ geboren. A.________, der C.________ im September/ Oktober 2014 kennengelernt hatte, anerkannte das Kind am 14. Juli 2015 und heiratete die Kindsmutter am 28. Juli 2015. Am 14. August 2016 trennten sich die Ehegatten; das Scheidungsverfahren ist hängig. A.________ ist nicht der biologische Vater von B.________. A.b. Am 26. September 2016 klagte C.________ für sich und ihre Tochter gegen A.________ auf Anfechtung der Kindesanerkennung (Verfahren VF.2016.10). Das Bezirksgericht Laufenburg wies die Klage der Kindsmutter wegen Verwirkung des Anfechtungsanspruchs ab, hiess jedoch diejenige von B.________ gut. Auf Berufung von A.________ stellte das Obergericht fest, der Prozessbeistand der Tochter habe die Klage der Mutter nicht unterstützt, weshalb die Tochter im Prozess als Beklagte zu betrachten gewesen sei. Daher hiess es die Berufung gut (Entscheid vom 7. März 2018). Dieser Entscheid blieb unangefochten. A.c. Am 25. Mai 2019 klagte B.________, vertreten durch ihren Beistand, wiederum auf Anfechtung der Kindesanerkennung (Verfahren VF.2019.8). Da die Adresse von A.________ nicht bekannt war, er auf die öffentliche Publikation nicht reagiert hatte und auch der Hauptverhandlung unentschuldigt ferngeblieben war, hiess das Bezirksgericht Brugg die Klage gut und stellte fest, dass zwischen B.________ und A.________ kein Kindesverhältnis bestehe (Entscheid vom 3. März 2020). A.d. Am 15. Mai 2020 klagte B.________ gegen den mutmasslich leiblichen Vater auf Anerkennung der Vaterschaft. Mit Entscheid vom 13. August 2021 wies das Bezirksgericht Brugg die Klage ab (Verfahren VF.2020.4). Es erwog, der Entscheid im Verfahren VF.2019.8 sei ergangen, ohne dass A.________ Kenntnis vom Verfahren habe erlangen können und ohne dass die Voraussetzungen für ein Säumnisurteil erfüllt gewesen seien. Bei derart schwerwiegenden Verfahrensmängeln sei der Entscheid vom 3. März 2020 als nichtig zu erachten. Daher bestehe nach wie vor eine Vater-Kind-Beziehung zwischen B.________ und A.________, weshalb die Klage auf Anerkennung der Vaterschaft abzuweisen sei. A.e. Am 8. November 2021 klagte B.________, vertreten durch ihren Beistand, am Bezirksgericht Brugg erneut gegen A.________ auf Aberkennung der Vaterschaft (Verfahren VF.2021.18). Nach mehreren erfolglosen rechtshilfeweisen Zustellversuchen wurde die Klage schliesslich mittels Publikation im kantonalen Amtsblatt vom 11. April 2023 zugestellt, woraufhin A.________ einen Rechtsanwalt in der Schweiz mit seiner Vertretung mandatierte. Dem - in der Zwischenzeit ausgewechselten - Rechtsvertreter entzog A.________ jedoch nach der Hauptverhandlung das Mandat. Mit schriftlich begründetem Entscheid vom 19. September 2023 stellte das Bezirksgericht fest, dass zwischen B.________ und A.________ kein Kindesverhältnis besteht. Namentlich verwarf es den Einwand, die zu beurteilende Frage sei bereits rechtskräftig entschieden. Den Entscheid publizierte das Bezirksgericht (im Dispositiv) im Amtsblatt vom 19. Oktober 2023.