Citation: 5A_653/2018 E. 2

In der Sache selbst hat die Beschwerde eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116). Diesen Anforderungen wird die praktisch ausschliesslich aus Rechtsbegehren und aus den üblichen Rundumschlägen bestehende Beschwerde nicht gerecht: In Bezug auf den erstinstanzlichen Entscheid hat das Obergericht festgehalten, dass der Beschwerdeführer, obwohl in einem Prozessrechtsverhältnis stehend, den Entscheid auf der Post nicht abgeholt und deshalb die Beschwerdefrist nicht eingehalten habe. Damit setzt sich der Beschwerdeführer mit keinem Wort auseinander. Ferner enthält der blosse Vorwurf, das Obergericht wolle schlicht nicht über den Ausstand des Gerichtspräsidenten entscheiden, keine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides, wieso die Voraussetzungen für die Wiederherstellung der Beschwerdefrist nicht gegeben sind. Im Zusammenhang mit dem Ablehnungsgesuch gegen Oberrichter E.________ hat das Obergericht unter zutreffenden Hinweisen auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung befunden, dass ein Richter nicht allein deshalb befangen ist, weil er in einem früheren Verfahren zwischen den gleichen Parteien geurteilt hat. Auch damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander, sondern er belässt es bei der nicht darauf Bezug nehmenden Polemik, dass einseitige juristische Fachkompetenz zu kindespsychologischer Stümperhaftigkeit führe und mangelndes Fachverständnis keinesfalls als Ausrede im Zusammenhang mit Ausstandsgründen missbraucht werden dürfe.