Citation: 4A_516/2014 E. 6.2.1

6.2.1. Als nicht stichhaltig erweist sich namentlich der Einwand, das kantonale Gericht habe bei seiner Entscheidfindung die gutachtlichen Ausführungen von Dr. med. D.________ vom 7. November 2011, wonach die Beschwerdegegnerin vollständig arbeitsfähig sei, willkürlich ausser Acht gelassen. Vielmehr hat es sich eingehend mit der gesamten Aktenlage auseinandergesetzt und nachvollziehbar, jedenfalls aber willkürfrei, dargelegt, weshalb es insbesondere gestützt auf die Expertise des Dr. med. D.________ vom 5. April 2012, die Berichte der Dres. med. E.________ vom 10. November 2011 und F.________ vom 17. September 2012 sowie das Verhalten der Beschwerdegegnerin selber gegenüber den involvierten Versicherungsträgern (Beschwerdeführerin, Invalidenversicherung, Arbeitslosenversicherung) von einer überwiegend wahrscheinlichen vollständigen Arbeitsunfähigkeit in der Zeitspanne vom 16. Dezember 2011 bis 4. April 2012 ausgegangen ist. Der Beschwerdeführerin gelingt es nicht, aufzuzeigen, inwiefern es der Beschwerdegegnerin, welche unbestrittenermassen vom 18. April bis 15. Dezember 2011 sowie ab 5. April 2012 zu 100 % in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt war, hätte möglich sein sollen, ihre psychischen Ressourcen gleichsam kurzzeitig in einem Masse zu (re-) aktivieren, dass eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar gewesen wäre. Auch aus der Darstellung des Dr. med. D.________ vom 7. November 2011 ergeben sich keine entsprechenden Hinweise, zumal sich derselbe Arzt - in Kenntnis weiterer Aspekte des Falles - wenige Monate später gegenteilig geäussert hat. Auch haben die Ärzte der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsspital Zürich, welche die Beschwerdegegnerin im Rahmen von vier Terminen (11. und 19. Juli sowie 8. August und 12. September 2012) in ihrer Sprechstunde gesehen und psychiatrisch beurteilt hatten, mit Bericht vom 25. September 2012 eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert und ebenfalls eine von April 2011 bis Ende September 2012 durchgehend bestehende vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Vor diesem Hintergrund lässt entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung der Umstand allein, dass sich die Beschwerdegegnerin zwischen dem 22. November 2011 und 5. April 2012 lediglich einmal in psychotherapeutische Behandlung zu Frau Dr. med. F.________ begeben hat, keinen anderen Schluss zu.