Citation: 6B_693/2024 E. 2.6.5

2.6.5. Schliesslich verwirft die Vorinstanz die Aussage des Beschwerdeführers, wonach er den grossen Teil des gefundenen Bargeldes über die Jahre angespart habe. Sie verweist auf die Aussage des Beschwerdeführers an der Einvernahme vom 23. Februar 2022, unterstreicht aber, dass auf die Angaben des Beschwerdeführers "auch aus verschiedenen anderen Gründen" nicht abgestellt werden könne. So werde sein Lohn mindestens seit 27. März 2019 gepfändet, weshalb ihm monatlich nur Fr. 2'940.-- verblieben seien, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Es erscheine nicht nachvollziehbar, dass er einen erwähnenswerten Betrag habe sparen können, zumal er nicht besonders sparsam gelebt habe. So habe er sich etwa ein Tattoo für Fr. 7'000.-- stechen lassen, wovon er Fr. 1'000.-- bezahlt habe. Zudem habe er an der Berufungsverhandlung erwähnt, dass er unnötige Dinge gekauft habe, da er nicht mit Geld umgehen könne. Auch wenn der Beschwerdeführer die Krankenkassenprämien und das SBB-Abo nicht vollständig bezahlt habe und deswegen betrieben worden sei, falle ausser Betracht, dass er viel gespart habe. So habe er selbst angegeben, dass er aus Geldmangel in den Kokainhandel eingestiegen sei. Seine Aussagen seien widersprüchlich. Die Behauptung, dass ein Grossteil des bei ihm vorgefundenen Geldes Erspartes sei, sei unglaubhaft. Das Geld sei in derselben Stückelung und in Bündeln beim Beschwerdeführer aufgefunden worden wie das Geld, das er für die 50 Gramm Kokain vom verdeckten Fahnder erhalten habe und das aufgrund der Seriennummer habe ausgeschieden werden können.