Citation: 1C_606/2024 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz führt aus, grundsätzlich sei auf den letzten bezogenen Bruttomonatslohn abzustellen, wobei diese Praxis in erster Linie auf Angestellte Anwendung finde, die einen festen Monatslohn beziehen. Bei Angestellten im Stundenlohn sei das massgebliche Pensum anhand des monatlichen Durchschnitts der Arbeitsstunden über mehrere Monate zu ermitteln, damit nicht Zufälligkeiten zu einem ungewöhnlich hohen oder tiefen Monatslohn führen würden. Die Durchschnittsberechnung richte sich dabei nach den konkreten Umständen des Einzelfalls. Vorliegend sei der Durchschnitt anhand der tatsächlichen Arbeitseinsätze in den Monaten August bis Oktober 2017 zu berechnen, da das Richtpensum zuvor tiefer gewesen sei und die Beschwerdeführerin ab November 2017 krankheitsbedingt keine Arbeit mehr geleistet habe. Dabei könne der Monat August vollständig berücksichtigt werden, weil die Beschwerdeführerin vor dem 10. August 2017 mehrheitlich Ferien bezogen habe. Aus den Akten ergebe sich für die Monate August bis Oktober 2017 Folgendes: Die Arbeitszeit der Beschwerdeführerin habe während dieser Monate insgesamt 436 Stunden und 58 Minuten betragen (August: 135 Stunden und 24 Minuten, September: 155 Stunden und 10 Minuten, Oktober: 146 Stunden und 24 Minuten); die Sollzeit bei einem vollen Pensum hätte insgesamt 504 Stunden betragen (August: 142 Stunden und 48 Minuten [unter Berücksichtigung von fünf Ferientagen und eines Feiertags], September: 176 Stunden und 24 Minuten, Oktober: 184 Stunden und 48 Minuten). Daraus resultiere ein durchschnittlicher Beschäftigungsgrad von 86,7 %. Entgegen der Auffassung des Spitalrats sei dieser Wert nicht zu korrigieren. Der Beschwerdegegner habe sich den höheren tatsächlichen Arbeitseinsatz der Beschwerdeführerin bei der Bestimmung des massgeblichen Pensums entgegenhalten zu lassen. Weiter hält die Vorinstanz fest, der massgebende Jahreslohn für ein volles Pensum betrage Fr. 99'609.--, was bei einem Pensum von 86,7 % einen Jahreslohn von Fr. 86'361.-- bzw. einen Bruttomonatslohn (inkl. Anteil am 13. Monatslohn) von Fr. 7'196.75 ergebe. Hierzu seien die Zulagen für Schichtdienst zu addieren, die durchschnittlich Fr. 129.80 betragen hätten. Nicht zum massgebenden Lohn würden hingegen die Ausbildungszulagen zählen, die der Spitalrat zu Unrecht berücksichtigt habe: Dabei handle es sich nicht um eine Lohnzulage, sondern um eine sozialversicherungsrechtliche Leistung, die mit dem Lohn ausbezahlt, jedoch von der zuständigen Ausgleichskasse ausgerichtet werde. Ebenfalls nicht zu berücksichtigen seien die von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Überstundenzuschläge, zumal ihre Arbeitsstunden bereits vollständig für die Bestimmung des Pensums eingeschlossen worden seien, und die geltend gemachte Feriennachzahlung, die keinen Zusammenhang mit der Höhe des massgeblichen Bruttomonatslohns habe. Insgesamt resultiere damit ein massgeblicher Monatslohn von Fr. 7'326.55. Weil der Spitalrat aufgrund einer falschen Berechnungsweise der Beschwerdeführerin eine Entschädigung auf der Grundlage eines Bruttomonatslohns von Fr. 7'334.50 zugesprochen habe und es ihr verwehrt sei, einen Rekursentscheid zuungunsten der beschwerdeführenden Partei abzuändern, wies die Vorinstanz die Beschwerde in diesem Punkt ab.