Citation: 2C_201/2017 E. 1.2

1.2. Das KStA/AG korrigierte die Veranlagungsverfügung vom 15. August 2014 mit Korrektur-Veranlagung vom 24. April 2015 von Amtes wegen. Anlass bildete der Umstand, dass das - nach pflichtgemässem Ermessen geschätzte - Einkommen der Ehefrau aus selbständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 300'000.-- dem Kanton Zürich zuzuweisen war und im Kanton Aargau nur satzbestimmend berücksichtigt werden durfte. Die korrigierte Veranlagung wies ein steuerbares Einkommen von Fr. 60'984.-- zum unveränderten Steuersatz von Fr. 359'564.-- aus. Die dagegen gerichteten kantonalen Rechtsmittel blieben erfolglos (Einspracheentscheid der Steuerkommission Aarau vom 12. August 2015, Rekursentscheid des Spezialverwaltungsgerichts des Kantons Aargau, Abteilung Steuern, vom 24. März 2016 und zuletzt Entscheid WBE.2016.190 des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau, 2. Kammer, vom 12. Januar 2017).