Citation: U 102/06 09.10.2006 E. A

P.________, geboren 1953, war als Inkasso-Sachbearbeiterin in der Firma F.________ AG angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Nach eigenen Angaben jätete sie am 6. Juli 2003 auf dem Balkon Blumenkisten. Beim Versuch, ein kleines Bäumchen herauszuziehen, kam ihr eine nach ihrer Aussage ungefähr 300 kg schwere, auf zwei Beinen stehende und an die Balkonmauer gelehnte Blumenkiste entgegen; sie konnte sie mit beiden Beinen halten und so verhindern, dass Weiteres passierte. Am nächsten Tag verspürte sie in den Füssen ein Ameisenkribbeln und am zweiten Tag wurde sie wegen starker Schmerzen notfallmässig ins Spital eingeliefert (Ergänzung vom 6. November 2003 zur Unfallmeldung vom 23. Oktober 2003). Bis am 28. Juli 2003 war P.________ arbeitsunfähig, danach nahm sie ihre Bürotätigkeit mit einem Pensum von 50 % wieder auf. Die SUVA lehnte mit Verfügung vom 13. Februar 2004 Versicherungsleistungen ab, da kein Unfall und keine unfallähnliche Körperschädigung vorliege. Auch sei nach ärztlicher Beurteilung die Kausalität der körperlichen Beschwerden zum Ereignis vom 6. Juli 2003 nicht gegeben. Sie bestätigte dies mit Einspracheentscheid vom 1. Dezember 2004.