Citation: U 263/01 04.04.2003 E. 8

Die SUVA beanstandet schliesslich die Verurteilung zur Bezahlung einer Parteientschädigung im Betrag von Fr. 476.75 an den zweiten Vertreter des Beschwerdeführers im vorinstanzlichen Verfahren, da der Anwaltswechsel zur Unzeit erfolgt sei und der neue Rechtsvertreter keinen Beitrag von Relevanz geleistet habe. Obwohl infolge der teilweisen Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde der SUVA das kantonale Gericht über die Kostenverteilung neu zu entscheiden haben wird, kann festgehalten werden, dass das Einreichen nicht massgeblicher Unterlagen nach Abschluss des Schriftenwechsels nicht notwendig gewesen ist und der dadurch entstandene Aufwand unnötige Parteikosten verursacht hat, die der Versicherte gemäss einem allgemeinen, auch in der Unfallversicherung anwendbaren, Prozessrechtsgrundsatz (Urteil P. vom 12. Juni 2001, U 34/01) selber zu tragen hat.