Citation: 2C_234/2024 E. 5.4.1

5.4.1. Die Freiheitsstrafe von 34 Monaten wegen Raubes unter Offenbarung besonderer Gefährlichkeit deutet auf ein schweres strafrechtliches Verschulden hin. Gemäss den verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) haben der Beschwerdeführer und seine Komplizen beim Raub in beträchtlicher personeller Überzahl auf die wehrlosen Opfer eingeschlagen und mehr Gewalt angewendet, als zum Vollzug des Raubes nötig gewesen wäre. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer zuvor und danach mit dem Gesetz in Konflikt geriet: Im Jahr 2014 wurde er wegen einfacher Körperverletzung, Raufhandels und Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes unter anderem mit einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen bestraft; im Jahr 2022 wurde er wegen rechtswidrigen Aufenthalts und rechtswidriger Einreise verurteilt (vgl. angefochtenes Urteil, E. 4.1 f.). Die Vorinstanz geht zu Recht davon aus, dass die Verurteilungen nach wie vor ein nicht unerhebliches öffentliches Interesse an der Fernhaltung des Beschwerdeführers aus der Schweiz indizieren, auch wenn der Raub schon einige Jahre zurückliegt.