Citation: 5A_599/2024 E. 3.1.1

3.1.1. Die Vorinstanz erwog, dabei handle es sich um eine bereits abgeurteilte Sache ( res iudicata), sei doch schon rechtskräftig entschieden worden, dass ein Gutachten durch die bezeichneten Expertinnen anzuordnen sei. Die KESB habe dem Beschwerdeführer die Gutachtensstelle sowie die vorgesehenen Expertinnen (Dipl. Psych. F.________ und damals noch lic. phil. G.________) am 14. Juni 2023 bekannt gegeben. Der Beschwerdeführer habe seine Ausstandsgründe gegenüber Dipl. Psych. F.________ - bzw. im Grunde gegenüber der Gutachtensstelle und Dr. med. D.________ - bereits am 21. August 2023 im Verfahren betreffend die Anordnung des Gutachtens vorgebracht. In jenem Verfahren seien sowohl die KESB als auch die Vorinstanz selbst auf die geltend gemachten Ausstandsgründe eingegangen. Es sei schon damals darauf hingewiesen worden, dass der Beschwerdeführer keine konkreten Gründe gegen die beiden Gutachterinnen persönlich vorgebracht habe, sondern sich seine Ausführungen auf Dr. med. D.________ beschränkten. Die diesbezüglichen Vorbringen seien im abgeschlossenen Verfahren nicht als konkrete Ablehnungsgründe erachtet worden, die der Erstellung des Gutachtens durch die beiden Expertinnen entgegenstehen würden. Im vorliegenden Verfahren begnüge sich der Beschwerdeführer mit derselben Argumentation. Ausstandsgründe sehe er im Wesentlichen einzig in der Person von Dr. med. D.________ und seinem Gutachten, das er vor mehreren Jahren in Bezug auf eine andere Familie - mit welcher einzig die Rechtsanwältin des Beschwerdeführers zu tun gehabt habe - erstellt habe. Konkrete Ablehnungsgründe gegenüber den beiden Gutachterinnen - abgesehen von ihrem Anstellungsverhältnis bei der E.________ GmbH bzw. ihrem Verwandtschaftsgrad zu Dr. med. D.________ - mache er nicht geltend. Seine Vorbringen entsprächen folglich sowohl hinsichtlich des Sachverhalts als auch des Inhalts den gleichen Behauptungen wie im Verfahren betreffend die Anordnung des Erziehungsfähigkeitsgutachtens, sodass die KESB auf das Gesuch habe nicht eintreten dürfen.