Citation: 2C_878/2018 E. 1.3

1.3. Soweit die Beschwerdeführerin unter Berufung auf Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG ein Aufenthaltsrecht aufgrund eines schwerwiegenden persönlichen Härtefalls geltend macht, ist darauf, da es sich nicht um eine Anspruchsbewilligung handelt, nicht einzutreten (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG; Urteil 2C_837/2016 vom 23. Dezember 2016 E. 1.3 mit Hinweisen). Ebenso nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, insoweit subeventualiter beantragt wird, das Migrationsamt anzuweisen, beim Staatssekretariat für Migration eine vorläufige Aufnahme zu verlangen. Diesbezüglich ist die Beschwerde an das Bundesgericht nicht zulässig (Art. 83 lit. c Ziff. 3 BGG). Eine subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG) mit substanziierten Rügen hat die Beschwerdeführerin in diesem Punkt nicht erhoben (BGE 137 II 305 E. 3.3 S. 310 f.; Urteil 2C_837/2016 vom 23. Dezember 2016 E. 1.4 mit Hinweisen). Diejenigen Gründe, auf welche die Beschwerdeführerin bezüglich vorläufiger Aufnahme verweist und welche sie unter dem Titel von Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AIG (starke Gefährdung der sozialen Wiedereingliederung im Herkunftsland) ausführt, werden abgesehen davon im Rahmen der Prüfung der Voraussetzungen der Anspruchsbewilligung berücksichtigt, und zwar abschliessend (BGE 137 II 305 E. 1.1 S. 307; Urteil 2C_837/2016 vom 23. Dezember 2016 E. 1.4).