Citation: 1A.51/2001 15.08.2001 E. 1

1.-Die Beschwerdeführerin macht zur Hauptsache geltend, es seien ihr im Verfahren um Sachauslieferung die Mitwirkungsrechte gemäss Art. 55 IRSG bzw. die verfassungsmässigen Gehörs- und Parteirechte verweigert worden. Im Nichteintreten auf ihre diesbezüglichen Ersuchen durch das Bundesamt für Justiz beanstandet sie eine formelle Rechtsverweigerung. a) Gegen die streitige Sachauslieferung ist grundsätzlich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht zulässig (Art. 55 Abs. 1 und 3 i.V.m. Art. 25 Abs. 1 IRSG). Als anfechtbare Verfügung (im Sinne von Art. 97 Abs. 1 OG i.V.m. Art. 5 VwVG) gilt auch das unrechtmässige Verweigern oder Verzögern einer Verfügung (Art. 97 Abs. 2 OG). Entscheide des Bundesamtes für Justiz über Rechtsverweigerungsbeschwerden in Rechtshilfesachen sind, da auch der Sachentscheid der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unterliegt, vom Bundesgericht zu überprüfen (vgl. Art. 101 lit. a OG e contrario). b) Soweit die Beschwerdeführerin eine Verletzung ihrer Partei- und Vermögensrechte im Sachauslieferungsverfahren geltend macht, ist sie zur Beschwerde legitimiert (Art. 103 lit. a OG i.V.m. Art. 25 Abs. 1 IRSG). Soweit die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegeben (und die staatsrechtliche Beschwerde daher ausgeschlossen) ist, kann insbesondere auch die Verletzung verfassungsmässiger Individualrechte bzw. der EMRK gerügt werden (vgl. BGE 122 II 373 E. 1b S. 375).