Citation: 4A_401/2018 E. A

A.a. Mit Aktienkaufvertrag vom 28. Juni 2013 veräusserten A.________ und B.________ (Verkäufer, Gesuchststeller, Beschwerdeführer) ihre Anteile an zwei bzw. indirekt drei Gesellschaften an die C.________ AG (Käuferin, Gesuchsgegnerin, Beschwerdegegnerin). A.b. Der im Kaufvertrag vereinbarte Kaufpreis bestand einerseits aus einem Festkaufpreis von Fr. 2 Mio., andererseits aus einem variablen Teil. Gemäss Anhang 2.1.2 (a) zum Kaufvertrag wird dieser variable Teil fällig, wenn der EBIT der Gesellschaften, deren Anteile verkauft werden, im Zeitraum vom 1. Juli 2013 bis zum 30. Juni 2014 (sog. Earn-out Periode) mindestens Fr. 500'000.-- beträgt. Dabei wurde festgelegt, unter EBIT sei die Summe der EBITs der fraglichen Gesellschaften gemäss den von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft D.________ AG geprüften Einzelabschlüssen zu verstehen, wobei diese Einzelabschlüsse nach dem Prinzip der Stetigkeit in Einklang mit dem OR, den Grundsätzen ordnungsmässiger Rechnungslegung und - soweit damit vereinbar - den Vorperioden erstellt werden sollen. A.c. Zwischen den Parteien ist strittig, ob die für die Zahlung des variablen Teils des Kaufpreises zu erreichende Schwelle erreicht ist. Nachdem die Gesuchsteller ein Gutachten zum relevanten EBIT erstellen liessen, ersuchten sie den Einzelrichter am Bezirksgericht Höfe/SZ um vorsorgliche Beweisabnahme, insbesondere um die Erstellung eines gerichtlichen Buchhaltungsgutachtens zum relevanten EBIT. Der Einzelrichter wies dieses Gesuch im Wesentlichen mit der Begründung ab, die vereinbarte Prüfung durch die D.________ AG müsse zuerst stattfinden. Nachdem sie von den Gesuchstellern gebeten bzw. aufgefordert wurde, den Auftrag für die Durchführung der Prüfung durch die D.________ AG gemäss Anhang 2.1.2 (a) zu erteilen, liess die Gesuchsgegnerin ihnen am 1. Februar 2017 Berichte der D.________ AG zur "freiwilligen Prüfung" der Abschlüsse 2013/2014 der drei fraglichen Gesellschaften zukommen.