Citation: I 211/06 22.02.2007 E. 5

5.1 Der Versicherte bringt zunächst vor, er habe keine Gelegenheit erhalten, sich zur Stellungnahme des RAD vom 13. April 2005 zu äussern, obwohl diese für den vorinstanzlichen Entscheid zentral gewesen sei. Auch wisse er weder den Namen noch die fachliche Qualifikation des Stellung nehmenden Arztes; diese Angaben seien indessen zur Beurteilung des Beweiswertes der Ausführungen vom 13. April 2005 zentral. 5.2 Nach den Erwägungen des kantonalen Gerichtes handelt es sich bei den Einträgen des RAD im Verlaufsprotokoll um eine Empfehlung zur Dossierbehandlung zu Handen der IV-Stelle, welche den versicherungsinternen Entscheidungsprozess betrifft. Daher sei eine Nennung des vollen Namens und der fachlichen Qualifikation des Arztes nicht notwendig. Mit Vernehmlassung vom 2. Mai 2006 erklärte das BSV, lediglich ein versicherungsinternes fachärztliches Gutachten im Sinne von Art. 49 Abs. 2 IVV müsse alle von der Rechtsprechung aufgestellten Bedingungen an die Begutachtung erfüllen. Demgegenüber betreffe ein Bericht zuhanden der IV-Stelle gemäss Art. 49 Abs. 3 IVV lediglich den versicherungsinternen Entscheidungsprozess. Dem Anspruch auf rechtliches Gehör sei genügend Rechnung getragen worden, nachdem dem Versicherten im Anschluss an sein Gesuch vom 13. Dezember 2004 Akteneinsicht gewährt worden sei. 5.3 Es ist unbestritten, dass der Versicherte erst im Rahmen des vorinstanzlichen Beschwerdeverfahrens von der Stellungnahme des RAD vom 13. April 2005 Kenntnis erhalten hatte. Die Beschwerdegegnerin nahm im Einspracheentscheid vom 18. April 2005 nicht explizit auf die Stellungnahme des RAD vom 13. April 2005 Bezug und stellte diese auch nicht zusammen mit dem Einspracheentscheid dem Beschwerdeführer zu. Die Vorinstanz räumte dem Versicherten ebenfalls keine Gelegenheit ein, sich zur Einschätzung des RAD zu äussern, obwohl die IV-Stelle mit Vernehmlassung im kantonalen Beschwerdeverfahren ausdrücklich darauf Bezug genommen hatte.