Citation: 2A.138/2005 22.03.2005 E. 2

2.1 Der angefochtene Entscheid, der in einem Rechtsstreit über eine bundesrechtlich geregelte Materie ergangen ist, stützt sich ausschliesslich auf kantonales Verfahrensrecht. Unter diesen Voraussetzungen prüft das Bundesgericht auch im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde bloss, ob das kantonale Recht in einer bundesrechtskonformen Weise, insbesondere ohne Verletzung des Willkürverbots, angewendet worden ist. 2.2 In Ziff. 2.10 und 2.11 der Beschwerdeschrift weist der Beschwerdeführer darauf hin, dass es ihm mit seinen Eingaben ans Verwaltungsgericht nicht - allein - darum gegangen sei, Wiederherstellung der Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses zu verlangen; vielmehr habe das Gesuch darauf abgezielt, das Beschwerdeverfahren als solches wieder zum Laufen zu bringen. Das Verwaltungsgericht hat diesem Anliegen Rechnung getragen, indem es umfassend geprüft hat, unter welchen Voraussetzungen auf den Nichteintretensentscheid vom 27. September 2004 zurückgekommen werden könne. Es hat erkannt, dass dies einzig dann möglich wäre, wenn die Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses wieder hergestellt werden könnte, nachdem dessen Nichtbezahlung zum Nichteintreten geführt hatte. Eine Wiederherstellung der Frist zur Anfechtung der Verfügung vom 23. August 2004 betreffend die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege fiel ausser Betracht, nachdem der Beschwerdeführer dem Verwaltungsgericht beantragt hatte, das Verfahren "noch einmal mit der zweiten Verfügung (vom 14. September 2004) einzusetzen", und im Übrigen keinen Grund geltend gemacht hatte, der ihn an der Anfechtung der ihm formgerecht eröffneten Verfügung vom 23. August 2004 gehindert hätte; keinen solchen Grund stellt die fehlende Rechtsmittelbelehrung dar, da diesbezüglich nur das ausserordentliche Rechtsmittel der staatsrechtlichen Beschwerde an das Bundesgericht zur Verfügung stand (vgl. BGE 123 I 275 E. 2d). Ohnehin aber hätte ein Fristwiederherstellungsgesuch für die Anfechtung der Verfügung vom 23. August 2004 beim Bundesgericht, nicht beim Verwaltungsgericht gestellt werden müssen. 2.3 Gemäss Art. 43 Abs. 2 des bernischen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG) kann eine versäumte Frist auf Gesuch hin wiederhergestellt werden, wenn für die Säumnis entschuldbare Gründe vorliegen; das Gesuch ist innert zehn Tagen seit Wegfall des Grundes einzureichen, der die Einhaltung der Frist verhindert hat. Der Beschwerdeführer hat ein Arztzeugnis vorgelegt. Nach Auffassung des Verwaltungsgerichts vermag dieses nicht zu belegen, dass der Beschwerdeführer nicht in der Lage gewesen sei, die fristwahrende Handlung vorzunehmen bzw. jemand anderen damit zu betrauen; zumindest genüge das Zeugnis nicht, um zu rechtfertigen, dass der Beschwerdeführer das Fristwiederherstellungsgesuch (bei einer Frist von zehn Tagen seit Wegfall des Hindernisses) erst am 1. November 2004 gestellt habe, mehr als einen Monat nach Entgegennahme des Nichteintretensentscheids vom 27. September 2004 (am 28. September 2004). Was das Verwaltungsgericht zu den strengen Voraussetzungen der Fristwiederherstellung und den (dem Beschwerdeführer in der verfahrensleitenden Verfügung vom 3. November 2004 bekanntgegebenen) Anforderungen an das Arztzeugnis in E. 2.1 und 2.3 des angefochtenen Entscheids ausführt, entspricht der bundesgerichtlichen Praxis zur Fristwiederherstellung gemäss Art. 35 OG, welcher weitgehend mit Art. 43 Abs. 2 VRPG übereinstimmt; es kann auf diese Erwägungen verwiesen werden. 2.4 Das Verwaltungsgericht hat mit seiner Auslegung und Anwendung des kantonalen Rechts Bundesrecht nicht verletzt. Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet und ist demnach abzuweisen. 2.5 Der Beschwerdeführer hat für das bundesgerichtliche Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege ersucht. Dem Gesuch ist schon wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht zu entsprechen (vgl. Art. 152 OG). Somit sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 156 OG); seinen finanziellen Verhältnissen kann bei der Bemessung der Gerichtsgebühr (Art. 153 Abs. 1 OG) Rechnung getragen werden (Art. 153a OG).