Citation: 2C_504/2018 E. C

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht vom 11. Juni 2018 beantragt A.________ (Beschwerdeführerin) die Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils. Die Angelegenheit sei an die Vorinstanz zurückzuweisen. Eventualiter sei das Familiennachzugsgesuch der Beschwerdeführerin vom 9. Oktober 2014 zu bewilligen. Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen. Eventualiter sei der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege mit dem Unterzeichner als Rechtsbeistand zu gewähren. Bezüglich der Frage des Eintretens macht die Beschwerdeführerin geltend, sie berufe sich auf den Schutz des Familienlebens gemäss Art. 8 EMRK, weshalb, ausgehend von ihrem gefestigten Aufenthaltsrecht, auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einzutreten sei. Andernfalls sei auf die Beschwerde als subsidiäre Verfassungsbeschwerde einzutreten, da die Vorinstanz die Parteirechte der Beschwerdeführerin verletzt habe. Da die Vorinstanz sich nicht mit ihrer Rüge der Verletzung von Art. 8 EMRK auseinandergesetzt und keine entsprechende Interessenabwägung vorgenommen habe, habe sie eine Rechtsverweigerung begangen. Die Vorinstanz und der Rechtsdienst des MIKA beantragen in ihren Vernehmlassungen die Abweisung der Beschwerde, während das SEM auf eine Vernehmlassung verzichtet hat. Mit Präsidialverfügung vom 28. Juni 2018 hat der Präsident der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung der Beschwerde trotz Rechtskraftvorbehalt der erstinstanzlichen Wegweisungsverfügung die aufschiebende Wirkung erteilt, weil die Vorinstanz mit Beschluss vom 12. Juli 2017 ein Gesuch um Aufenthalt während der Verfahrensdauer abgewiesen hatte.