Citation: 1C_210/2022 E. 5.3

5.3. Nach diesen Ausführungen hat die Vorinstanz weder den Sachverhalt offensichtlich unrichtig oder rechtsverletzend festgestellt noch Art. 41 Abs. 1 aBüG falsch angewendet, wenn sie zum Schluss kam, der Beschwerdeführerin sei es nicht gelungen, eine plausible Alternative zur dargelegten Vermutungsfolge vorzubringen und damit die gegen ihren Standpunkt sprechende tatsächliche Vermutung in Frage zu stellen, wonach sie und ihr damaliger Ehemann bereits zum Zeitpunkt der Gesuchseinreichung sowie der Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung bzw. der erleichterten Einbürgerung nicht in einer tatsächlichen und stabilen ehelichen Gemeinschaft gelebt hätten. Zu Recht ging die Vorinstanz davon aus, dass die erleichterte Einbürgerung im Sinne von Art. 41 Abs. 1 aBüG durch falsche Angaben und das Verheimlichen erheblicher Tatsachen erschlichen wurde.