Citation: 7B_322/2024 E. 3

Der Beschwerdeführer wendet im Wesentlichen ein, er sei weiterhin gesundheitlich stark angeschlagen. Zwar habe er sich Anfang Dezember 2022 einer Nierentransplantation unterzogen, die "glücklicherweise soweit gut verlaufen" sei. Im jetzigen Stadium sei es jedoch "wichtig, dass die neue Niere nicht abgestossen" werde, und ein Infekt müsse unbedingt vermieden werden. Er habe starke Medikamente einnehmen müssen, um eine Abstossung der implantierten Niere zu verhindern. Ein Strafvollzug sei nach wie vor medizinisch unmöglich. Er habe "Probleme mit beiden Händen", eine starke Anspannung im ganzen Körper, leide unter Zittern (Tremor), und am 21. Dezember 2023 sei eine erste Bauchdeckenoperation zur Behebung einer Hernie durchgeführt worden, eine zweite sei auf Mitte März 2024 geplant. Im Falle einer Untersuchung bzw. Behandlung im Inselspital drohe ihm eine erhöhte Infektionsgefahr. Zwar kaufe er selber in Läden ein. Dabei könne er "die Nähe und den Kontakt zu Menschen" jedoch "klar steuern". Demgegenüber drohe ihm im Inselspital ein stark erhöhtes Infektionsrisiko, zumal dort "die Patienten sowie Krankenpfleger-/innen und Ärzte" frei verkehrten. Die Möglichkeit eines alternativen Vollzuges im Sinne von Art. 80 StGB sei "nicht von Belang", da vorher sein Gesundheitszustand überprüft werden müsste, was hier nicht erfolgt sei. Damit habe die Vorinstanz "Recht verletzt".