Citation: 4A_254/2020 E. 4.6

4.6. Eine Übervorteilung ist somit nicht erwiesen. Die von der Vorinstanz bejahten Fragen der Ausbeutung einer Beeinträchtigung der Entscheidungsfreiheit und der Genehmigung stellen sich nicht (mehr). Die Beschwerdeführerin beruft sich zu Recht nicht mehr auf Grundlagenirrtum (Art. 24 Abs. 1 Ziff. 4 OR) und Sittenwidrigkeit (Art. 20 OR). Darauf ist nicht mehr einzugehen (vgl. E. 1 hiervor). Der Kaufsrechtsvertrag vom 11. Februar 2017 und der Kaufvertrag über das Inventar datierend vom 1. Februar 2017 sind somit gültig (zum Abschluss des Kaufvertrages über das Inventar sogleich unter E. 5).