Citation: 5A_569/2021 E. 4

Insgesamt erweist sich die Beschwerde als teilweise begründet: Während die Vorinstanz in Bezug auf das Einkommen der Beschwerdegegnerin für die Jahre 2017 bis 2021 zu Recht von dem tatsächlich erzielten Einkommen ausgegangen und gegen die eingeräumte Übergangsfrist bis Ende 2021 bundesrechtlich nichts einzuwenden ist, verletzt die Vorinstanz in Bezug auf die Höhe des berücksichtigten Einkommens ab Januar 2022 bis 31. Juli 2026 ihre Begründungspflicht. Sie wird die Unterhaltszahlungen für diesen Zeitraum unter Umständen neu zu berechnen haben. Dispositiv-Ziffer 1 des angefochtenen Entscheids ist in Gutheissung der Beschwerde demzufolge aufzuheben und die Sache zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen. Diese wird im Rahmen der geltenden Offizial- und uneingeschränkten Untersuchungsmaxime (Art. 296 Abs. 1 und 3 ZPO) gegebenenfalls auch die von der Beschwerdegegnerin behauptete, angeblich in der Zwischenzeit eingetretene Veränderung der Betreuung der Tochter zu beurteilen haben. Die Vorinstanz wird über die Kosten des Berufungsverfahrens neu zu entscheiden haben (Art. 67 und 68 Abs. 5 BGG), weshalb die Dispositiv-Ziffern 2 und 3 des angefochtenen Entscheids antragsgemäss ebenfalls aufzuheben sind.