Citation: 1C_187/2022 E. 2.2

2.2. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG), es sei denn, deren Sachverhaltsfeststellung sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (Art. 97 Abs. 1 und Art. 42 Abs. 2 BGG i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die Rüge der offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung nach Art. 97 Abs. 1 BGG kann nur erhoben werden, wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 2 BGG). Für eine Kritik am festgestellten Sachverhalt gilt das strenge Rügeprinzip von Art. 106 Abs. 2 BGG (BGE 140 III 264 E. 2.3 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerinnen machen geltend, die Vorinstanz habe in willkürlicher Weise festgestellt, sie hätten im Vorprojekt keine Aussagen betreffend Projektfinanzierung und -realisierung gemacht. Diese Rüge ist offensichtlich unbegründet: Die Vorinstanz hat in ihrem Entscheid den relevanten Satz im Begleitschreiben des Vorprojekts der Beschwerdeführerinnen sogar zitiert ("Das Projekt wird fremdfinanziert und dieses wird innert den gesetzlichen Fristen realisiert"). Die Frage, ob die Gemeinde einen Finanzierungsnachweis verlangen durfte, und jene, ob es sich bei der gemachten Aussage um detaillierte Angaben zur Finanzierung handelt, sind im Übrigen Rechtsfragen (vgl. unten E. 4 und 5). Die Beschwerdeführerinnen bringen ausserdem vor, die Vorinstanz habe in willkürlicher Weise unterlassen, den Sachverhalt bezüglich der Sicherung der Baustelle festzustellen. Sie begründet jedoch nicht, inwiefern dieser Umstand für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein könnte; dies ist auch nicht ersichtlich. Auch diese Rüge ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.