Citation: 4A_557/2018 E. 4.2.3

4.2.3. Eine Befragung der behandelnden Ärzte als Zeugen lehnte die Vorinstanz mit der Begründung ab, Dr. med. C.________ habe eine Arbeitsunfähigkeit ohnehin ausdrücklich nur bis 26. Juni 2014 attestiert. Die Berichte von Dr. med. D.________ lägen bei den Akten; von einer Befragung seien keine anderen Erkenntnisse zu erwarten. Von der Befragung der Zeugen aus dem Bekanntenkreis des Beschwerdeführers sah die Vorinstanz ab, da diese das vom Beschwerdeführer selbst beschriebene Bild der Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Zurückgezogenheit und des Gewichtsverlusts - an dem auch die Vorinstanz nicht zweifle - bestätigen würden, jedoch eine medizinisch-psychiatrische Erkrankung mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht zu bestätigen vermöchten. Schliesslich könne auch auf ein gerichtliches Gutachten verzichtet werden, da keine Zweifel am Bericht von Dr. med. G.________ vom 9. Januar 2017 bestünden und auch ein gerichtliches Gutachten nur aufgrund der bestehenden Aktenlage erstellt werden könne.