Citation: 2C_672/2021 E. H

H.a. Das Verwaltungsgericht des Kantons Glarus nahm die Rückweisungssache an die Hand und hiess die von der ESTV erhobene Beschwerde mit Entscheid VG.2020.00087 vom 1. Juli 2021 teilweise gut. Es hob den unterinstanzlichen Entscheid vom 15. Mai 2017 auf und wies die Sache im Sinne der Erwägungen an die Veranlagungsbehörde zurück. Das Verwaltungsgericht hielt im Wesentlichen fest, dass die den beiden Schreiben vom 11. Dezember 2008 und 12. November 2010 zugrunde gelegte Besteuerungsmethode mit den bundesrechtlichen Bestimmungen nicht vereinbar sei (E. II/4.1). Den Akten lasse sich entnehmen, dass nicht alle im Ausland erwirtschafteten Gewinne einer anerkannten Betriebsstätte zuzuweisen seien (E. II/5.3). Dies hätten die beiden Gesellschaften bei "einer objektivierten Betrachtung und bei gehöriger Sorgfalt" erkennen müssen (E. II/5.4). Sie vermöchten sich insofern auf keinen Vertrauensschutz zu berufen. Dass nicht ohne Nachteil rückgängig zu machende Dispositionen getroffen worden seien, erscheine als unwahrscheinlich (E. II/6). Die Veranlagungsverfügungen entsprächen "offensichtlich nicht den tatsächlichen wirtschaftlichen Gegebenheiten", weshalb die Sache zur Neuberechnung der direkten Bundessteuern unmittelbar an die Veranlagungsbehörde zurückzuweisen sei (E. II/7). H.b. Die Veranlagungsbehörde habe, so das Verwaltungsgericht, zunächst festzustellen, in welchen Staaten tatsächlich Betriebsstätten unterhalten worden seien. Hernach habe sie den Gesamtgewinn der Mutter- und der Enkelgesellschaft festzulegen, wobei jener Anteil der Hauptniederlassung zuzuweisen sei, der sich keiner anerkannten Betriebsstätte zuordnen lasse. In der Folge sei die eigentliche internationale Steuerausscheidung vorzunehmen, was mangels separater Betriebsstättenbuchhaltungen anhand der quotenmässig-indirekten Methode zu tun sei. Denkbar sei aber auch, dass die Parteien sich "über den Umfang der Steuerpflicht für die direkten Bundessteuern 2009 bis 2011 im Rahmen eines Vergleichs einigen oder aber ein neues bundesrechtskonformes 'Ruling' abschliessen" (E. II/8).