Citation: 5A_299/2020 E. 3.5.1

3.5.1. Die Beschwerdeführerin führt aus, "aus dem englischen Urteil sowie aus dem Rechtsbehelfsverfahren" (bzw. ihrer Beschwerdeantwort) gehe hervor, dass die postalische Zustellung nach Panama durch den Anwalt der Klägerin (Beschwerdeführerin) - also durch private Verständigung - erfolgreich verlaufen sei, so dass das Gehörsrecht der Beschwerdegegnerin genügend gewahrt worden sei. Das Obergericht hat allerdings festgehalten, dass die Beschwerdeführerin ihre eigenen postalischen Zustellbemühungen unberücksichtigt lasse, weshalb darauf nicht näher einzugehen sei. Es hat auf die Vorbringen im Rechtsbehelf (der Beschwerdegegnerin und ihre Bestreitungen) und die Antwort der Beschwerdeführerin hingewiesen. Die Beschwerdeführerin thematisiert erneut dieses Argument, lässt aber ausser Acht, dass das Obergericht darauf gerade nicht eingegangen ist und es über eine private Verständigung der Beschwerdeführerin mit der Beschwerdegegnerin keine Feststellung getroffen hat. In der Beschwerdeschrift wird nicht dargelegt, inwiefern die Vorinstanz rechtserhebliche Vorbringen in einer Weise übergangen habe, dass eine Verletzung verfassungsmässiger Verfahrensgarantien (wie des Anspruchs auf rechtliches Gehör; Art. 29 Abs. 2 BV) vorliege. Damit besteht kein Anlass, die Vorbringen der Beschwerdeführerin betreffend Zustellung des verfahrenseinleitenden Schriftstücks durch private Verständigung mit der Beschwerdegegnerin im vorliegenden Verfahren zu erörtern. Das Gleiche gilt für das Vorbringen der Beschwerdeführerin, dass der Ehemann "Vorsitzender" der Beschwerdegegnerin sei. Soweit die Beschwerdeführerin die private Verständigung auf eine (eingeschriebene) postalische Zustellung an den "Ehemann als Empfänger" bezieht, läuft ihr Vorbringen erneut auf das - bereits behandelte (E. 3.4.3) - Argument des laut dem englischen Gerichtsurteil zulässigen Zustellungsdurchgriffs hinaus.