Citation: 4C.72/2007 24.04.2007 E. B

Am 18. Oktober 2004 gelangte der Kläger an das Kreisgericht Rheintal und beantragte, die Beklagte zur Zahlung von Fr. 45'699.-- nebst Zins zu verpflichten, unter Vorbehalt des Nachklagerechts. Die Forderung resultiert aus Rechnungen vom 22. Dezember 2000 über Fr. 31'549.-- und vom 9. Mai 2001 über Fr. 14'150.--. Der Kläger behauptet, er habe sich die entsprechenden Forderungen von der Aktiengesellschaft abtreten lassen. Das Kreisgericht schützte die auf die erste Rechnung bezogene Forderung, wogegen es bezüglich der zweiten Rechnung den Nachweis der Auslieferung durch die Aktiengesellschaft nicht für erbracht hielt. Gegen dieses Urteil erhoben beide Parteien kantonale Berufung, worauf das Kantonsgericht St. Gallen mit Entscheid vom 22. November 2006 die Klage abwies. Die kantonalen Instanzen gingen übereinstimmend davon aus, der Nachweis eines tatsächlich übereinstimmenden Willens bezüglich des behaupteten Wechsels der Vertragsparteien sei nicht gelungen. Anders als das Kreisgericht kam das Kantonsgericht zum Schluss, auch im Rahmen der Auslegung nach dem Vertrauensprinzip habe die Aktiengesellschaft nicht davon ausgehen dürfen, dass sie in Bezug auf die ab 1999 erfolgten Aufträge Vertragspartnerin der Beklagten gewesen sei.