Citation: 2C_324/2008 20.05.2008 E. 1

Der aus Algerien stammende X.________ (geb. 1979) - alias A.________, alias B.________, alias C.________, alias D.________ - reiste im Jahre 1997 illegal in die Schweiz ein und stellte unter dem letztgenannten Familiennamen ein Asylgesuch. Das Bundesamt für Flüchtlinge (heute: Bundesamt für Migration) wies dieses Gesuch mit Verfügung vom 7. August 1997 ab und den Gesuchsteller aus der Schweiz weg. Eine hiegegen erhobene Beschwerde wies die Schweizerische Asylrekurskommission mit Urteil vom 15. Januar 1998 ab. X.________ hätte daraufhin die Schweiz bis zum 28. Februar 1998 verlassen sollen. Mit Entscheid des Kreispräsidenten Chur (als Haftrichter) vom 6. November 2000 wurde die in der Folge (am 2. November 2000) gegen X.________ angeordnete Ausschaffungshaft bis zum 1. Februar 2001 bestätigt, nachdem u. a. Interpol Algier mitgeteilt hatte, der Genannte sei in Algerien unter diesem Namen bereits daktyloskopisch erfasst. Aus der bis zum 30. Mai 2001 verlängerten Ausschaffungshaft wurde X.________ mit Verfügung des Amtes für Polizeiwesen vom 28. Mai 2001 schliesslich entlassen, nachdem für ihn die erforderlichen Reisepapiere nicht beschafft werden konnten. In den folgenden Jahren befand sich X.________ verschiedentlich im Strafvollzug (zuletzt vom 6. Juni 2005 bis zum 28. November 2007 u.a. wegen Betäubungsmitteldelikten und einfacher Körperverletzung). Am 31. März 2007 hatte er durch renitentes Verhalten am Flughafen Zürich seine Ausschaffung verhindert, nachdem er - unter Vorbehalt des Vollzugs dieser Massnahme - vorzeitig bedingt aus dem Strafvollzug entlassen worden war. Er wurde daher in den ordentlichen Strafvollzug zurückversetzt und auf dessen Ende (28. November 2007) vom Amt für Polizeiwesen und Zivilrecht des Kantons Graubünden in Durchsetzungshaft genommen. Das Bezirksgerichtspräsidium Plessur prüfte und bewilligte diese Massnahme zunächst bis zum 27. Dezember 2007. Mit Entscheid vom 21. Dezember 2007 bewilligte es die Verlängerung der Durchsetzungshaft bis zum 27. Februar 2008, und mit Entscheid vom 23. April 2008 deren weitere Verlängerung bis zum 27. Juni 2008.