Citation: 5A_242/2007 16.10.2007 E. 2

Das Kantonsgericht erwog, aufgrund der ärztlichen Berichte sei davon auszugehen, dass sich R.________ bei der Familie der Schwester der Beschwerdeführerin geborgen fühle, dass sie die offenbar in Frage stehenden sexuellen Belästigungen nicht erlebt habe sowie dass sie von ihrer Mutter beschimpft worden sei und vor ihr Angst habe. Wie dem Gericht bekannt sei, leide die Beschwerdeführerin unter einer schweren psychischen Krankheit, welche mehrfach zu einer Hospitalisierung geführt habe und gemäss einem ärztlichen Gutachten mit aggressiven Durchbrüchen sowie mit Selbst- und Fremdgefährdung verbunden sei. Es sei daher verständlich, wenn R.________ ihre Mutter nicht mehr sehen wolle. Da R.________ ausserdem bereits 17 Jahre alt sei, sei bei der Platzierung primär auf ihren Wunsch abzustellen, bei der Familie der Schwester der Beschwerdeführerin zu bleiben. Ferner habe Letztere beim Verwaltungsgericht einen guten Eindruck hinterlassen.