Citation: 6B_49/2017 E. 3

Der Privatkläger ist zur Beschwerde in Strafsachen legitimiert, wenn der angefochtene Entscheid sich auf die Beurteilung seiner Zivilansprüche auswirken kann (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG). In erster Linie geht es um Ansprüche auf Schadenersatz und Genugtuung gemäss Art. 41 ff. OR, die üblicherweise vor den Zivilgerichten geltend gemacht werden müssen. Richtet sich die Beschwerde gegen die Einstellung oder Nichtanhandnahme eines Verfahrens, hat der Privatkläger nicht notwendigerweise bereits vor den kantonalen Behörden eine Zivilforderung geltend gemacht. In jedem Fall muss der Privatkläger im Verfahren vor Bundesgericht darlegen, aus welchen Gründen sich der angefochtene Entscheid inwiefern auf welche Zivilforderung auswirken kann. Das Bundesgericht stellt an die Begründung der Legitimation strenge Anforderungen. Genügt die Beschwerde diesen nicht, kann darauf nur eingetreten werden, wenn aufgrund der Natur der untersuchten Straftat ohne Weiteres ersichtlich ist, um welche Zivilforderung es geht (BGE 141 IV 1 E. 1.1 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer führt aus, er sehe von einer adhäsionsweisen Geltendmachung von Genugtuungsansprüchen ab. Indes erhebe er im Strafverfahren Schadenersatzansprüche wegen der zerstochenen Veloreifen und -schläuche (Fr. 100.--) sowie des gestohlenen Türvorlegers (Fr. 30.--) (Beschwerde S. 4 f.). Da er somit ausdrücklich einzig bezüglich des geringfügigen Diebstahls und der Sachbeschädigungen adhäsionsweise Zivilforderungen geltend macht, ist er hinsichtlich der weiteren zur Anzeige gebrachten Vorfälle bzw. Delikte (Nötigung, Drohung, falsche Anschuldigung, üble Nachrede, Verleumdung etc.) in der Sache nicht zur Beschwerde legitimiert. Soweit er den angefochtenen Entscheid insofern inhaltlich kritisiert und eine willkürliche Beweiswürdigung sowie eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro duriore" rügt oder beanstandet, der Sachverhalt sei unvollständig abgeklärt und Beweisanträgen sei zu Unrecht keine Folge geleistet worden (z.B. Beschwerde S. 6 ff.), ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Ebenfalls nicht einzutreten ist auf formelle Rügen, die auf eine inhaltliche Prüfung der neben des geringfügigen Diebstahls und der Sachbeschädigungen beanzeigten Delikte abzielen.