Citation: 9C_267/2023 E. A

A.a. A.________ ist wohnhaft in U.________ und betreibt eine im Handelsregister eingetragene Immobilienagentur als selbständige Erwerbstätigkeit. A.b. Am 16. April 2019 und den darauffolgenden Tagen wurde bei A.________ eine Steuerkontrolle über die Geschäftsjahre 2014 bis 2017 durchgeführt und mit Expertisenbericht vom 9. März 2020 abgeschlossen. Auf dessen Grundlagen wurden dem Steuerpflichtigen die definitiven Veranlagungsverfügungen am 20. März 2020 zugestellt. Gemäss Expertisenbericht wurde im Geschäftsjahr 2015 ein Darlehen an B.________, Vater des Steuerpflichtigen, im Umfang von Fr. 506'215.65 erfoIgswirksam abgeschrieben. Dazu gab A.________ an, er habe das Darlehen seinem Vater gewährt, damit dieser Steuerausstände habe begleichen können. Der Expertisenbericht kam jedoch zum Schluss, das Darlehen habe keinen geschäftlichen Charakter gehabt und hätte deshalb über das Eigenkapital des Steuerpflichtigen ausgebucht werden müssen. Aufgrund des Expertisenberichts stufte die kantonale Steuerverwaltung die erfolgswirksame Abschreibung des Darlehens als nicht geschäftsmässig begründet ein und rechnete es in der Veranlagungsverfügung 2015 auf. Im Einklang damit strich sie die in A.________s Steuererklärung für die Perioden 2016 und 2017 bei der direkten Bundessteuer sowie den Staats- und Gemeindesteuern geltend gemachten Verlustvorträge.