Citation: 5C.45/2007 14.01.2008 E. 6

Schliesslich kritisiert der Berufungskläger das Urteil des Appellationsgerichtes hinsichtlich des Kostenpunktes. 6.1 Er widersetzt sich zunächst dagegen, dass das Appellationsgericht den von ihm der Berufungsbeklagten geleisteten Anwaltskostenvorschuss für verfallen erklärt hat. Aus der Begründung des angefochtenen Urteils muss geschlossen werden, dass die fragliche Verfall-Erklärung nur bedeutet, dass die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens dem heutigen Berufungskläger auferlegt wurden, diese jedoch mit dem Anwaltskostenvorschuss verrechnet worden sind, den er für die Berufungsbeklagte bezahlt hatte. Es handelt sich also um einen Entscheid im Kostenpunkt, auch wenn der Berufungskläger vorbringt, die Berufungsbeklagte hätte den Vorschuss wegen der angefallenen Erbschaft zurückerstatten müssen. 6.2 Kostenentscheide kantonaler Gerichtsverfahren beruhen aber auf kantonalem Recht; Erörterungen dazu sind in der Berufung unzulässig (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Dies gilt selbstredend auch bezüglich der Diskussion über die Auferlegung der zweitinstanzlichen Gerichtskosten. Auf die Rüge ist mithin nicht einzutreten.