Citation: 2P.30/2007 05.02.2007 E. 3

3.1 Auf das bundesgerichtliche Verfahren findet noch das bis Ende 2006 geltende Bundesgesetz vom 16. Dezember 1943 über die Organisation der Bundesrechtspflege (OG) Anwendung (vgl. Art. 132 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110]). Gemäss Art. 97 ff. OG in Verbindung mit Art. 146 DBG steht gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide betreffend die direkte Bundessteuer - worauf in der Rechtsmittelbelehrung des angefochtenen Entscheids korrekt hingewiesen wird - die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zur Verfügung; die staatsrechtliche Beschwerde ist deshalb insoweit ausgeschlossen (Art. 84 Abs. 2 OG). 3.2 Ab dem 1. Januar 2001 muss das kantonale Steuerrecht dem Bundesgesetz vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG; SR 642.14) entsprechen (vgl. Art. 72 Abs. 1 StHG), weshalb insoweit Bundesverwaltungsrecht in Frage steht. Betrifft der Streit - wie hier - eine Materie des kantonalen Steuerrechts, welche in den Titeln 2-5 oder im ersten Kapitel von Titel 6 des Steuerharmonisierungsgesetzes geregelt ist und ist der letztinstanzliche kantonale Entscheid vor dem Inkrafttreten des neuen Bundesgerichtsgesetzes am 1. Januar 2007 ergangen, so ist als Rechtsmittel auf Bundesebene - worauf in der Rechtsmittelbelehrung des angefochtenen Entscheids korrekt hingewiesen wird - die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu ergreifen (vgl. Art. 72 in Verbindung mit Art. 73 Abs. 1 StHG [ursprüngliche Fassung] und Art. 132 Abs. 1 BGG). Mithin ist die staatsrechtliche Beschwerde hier auch bezüglich der kantonalen Steuern unzulässig. 3.3 Eine Umdeutung der vorliegenden Rechtsschrift in eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist nicht angezeigt: Zum einen haben die Beschwerdeführer gegen beide streitigen Entscheide des Obergerichts auch dieses Rechtsmittel ergriffen und zum anderen wird das Bundesgericht in den betreffenden Verfahren das Recht von Amtes wegen anwenden.