Citation: 8C_431/2016 E. 2.4

2.4. Die dagegen weiter erhobenen Einwände ändern daran nichts. Namentlich geht es nicht an, aus Symptomen, welche die Beschwerdeführerin selbst festgestellt haben will, mit einer andauernden Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung eine Diagnose (ICD-10 F62.0) abzuleiten, von welcher im Rahmen zahlreicher Untersuchungen durch erfahrene Fachleute bisher unbestrittenermassen nie die Rede war. Angesichts der umfassenden Dokumentation der medizinischen Verhältnisse erübrigen sich auch in diese Richtung gehende zusätzliche Abklärungen resp. die Einholung eines Obergutachtens, wie sie eventualiter beantragt worden sind. Davon sind - in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236) - keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, welche sich auf den Ausgang des Verfahrens auswirken könnten. Der Vorinstanz kann insoweit weder eine Missachtung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 42 ATSG) noch eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG) vorgehalten werden. Dies gilt ebenso für die geltend gemachte unvollständige Sachverhaltsfeststellung. Hinsichtlich der in der Beschwerdeschrift angeführten persönlichen Umstände wie vorbestandene narzisstische Persönlichkeitsstörung, psychisch bedingte 100%ige Arbeitsunfähigkeit im Unfallzeitpunkt und anlässlich einer Anfang 2008 versuchten, vorzeitig wieder abgebrochenen beruflichen Wiedereingliederung wird nicht dargetan, inwiefern hier ein Zusammenhang mit der streitigen Kausalitätsbeurteilung bestehen sollte. Lediglich eine behauptete, aber nie eindeutig diagnostizierte und vorinstanzlich verneinte posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) oder eine angebliche Teilkausalität des Unfalles vom 14. Dezember 2006 sind nicht geeignet, die vorinstanzliche Verneinung der natürlichen Kausalität in Frage zu stellen. Ist schon die natürliche Unfallkausalität nicht gegeben, erübrigt sich eine Prüfung der adäquaten Kausalität (vgl. Urteile 8C_942/2015 vom 7. Juli 2016 E. 2 und 8C_798/2015 vom 18. März 2016 E. 2.1 und 3). Wie es sich mit den für die Beurteilung der Adäquanz wesentlichen Kriterien der körperlichen Dauerschmerzen und der ärztlichen Fehlbehandlung zufolge unterbliebener Stabilisierung vor einer Traumabearbeitung verhält, kann deshalb dahingestellt bleiben.