Citation: 1B_49/2010 24.02.2010 E. 1

Mit Verfügung des Präsidenten des Bezirksgerichts Uster vom 30. Juni 2009 wurde Rechtsanwalt Y.________ X.________ als amtlicher Verteidiger beigegeben. Anlässlich der untersuchungsrichterlichen Einvernahme vom 13. November 2009 erklärte X.________, dass er seinen amtlichen Verteidiger nicht mehr brauche. Falls eine Verteidigung notwendig sei, beantrage er die Bestellung eines anderen Verteidigers. Der Präsident des Bezirksgerichts Uster wies mit Verfügung vom 25. November 2009 das Gesuch um Entlassung des amtlichen Verteidigers ab. Dagegen erhob X.________ Rekurs, welchen die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich mit Beschluss vom 5. Februar 2010 abwies. Zur Begründung führte die Strafkammer zusammenfassend aus, dass das gesetzlich vorgesehene Vorschlagsrecht dem Beschwerdeführer, entgegen seiner Behauptung, gewährt worden sei. Ein objektiv anerkennenswerter Grund für das fehlende Vertrauen des Beschwerdeführers in seinen amtlichen Verteidiger sei nicht ersichtlich. Es sei ohne Weiteres davon auszugehen, dass der amtliche Verteidiger auch künftig eine wirksame und effektive Verteidigung gewährleisten könne.