Citation: 6B_1123/2020 E. C

Das Obergericht des Kantons Aargau sprach A.________ auf seine Berufung hin am 18. August 2020 in sechs Anklagepunkten frei und befand ihn in 20 Anklagepunkten schuldig wegen: - mehrfacher Widerhandlung gegen Art. 19a Ziff. 1 BetmG - Widerhandlung gegen Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG - versuchter Nötigung (Anklageziffer 2, Dossier 2) - Widerhandlung gegen Art. 57 Abs. 3 Personenbeförderungsgesetz (PBG) - mehrfachen Diebstahls - geringfügigen Diebstahls - Entwendung eines Fahrzeugs zum Gebrauch (Art. 94 Abs. 1 lit. a SVG) - mehrfachen Fahrens ohne Berechtigung (Art. 95 Abs. 1 lit. a SVG) - geringfügiger Sachbeschädigung - mehrfachen Fahrens in fahrunfähigem Zustand (Art. 91 Abs. 2 lit. b SVG) - grober Verletzung von Verkehrsregeln (Art. 90 Abs. 2 SVG) durch Missach ten der allgemeinen und signalisierten Höchstgeschwindigkeit innerorts - qualifiziert grober Verletzung der Verkehrsregeln (Art. 90 Abs. 3 und 4 SVG) - mehrfachen Fahrens ohne Haftpflichtversicherung (Art. 96 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 SVG) - Missbrauchs von Ausweisen und Schildern (Art. 97 Abs. 1 lit. a SVG) - mehrfacher widerrechtlicher Aneignung von Kontrollschildern (Art. 97 Abs. 1 lit. g SVG) - Verletzung von Verkehrsregeln durch Nichtbeachten des polizeilichen Halte zeichens sowie des Vorschriftssignals Verbot für Motorwagen und Motor räder (Art. 90 Abs. 1 i.V.m. Art. 27 Abs. 1 SVG) - Nötigung (Anklageziffer 10, Dossier 13) - falscher Anschuldigung (Art. 303 Ziff. 1 Abs. 1 SVG) - mehrfacher Widerhandlung gegen Art. 19 Abs. 1 lit. c BetmG - mehrfacher Widerhandlung gegen Art. 86 Ziff. 1 Heilmittelgesetz (HMG). Das Obergericht verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 48 Monaten (als Gesamtstrafe mit der Widerrufsstrafe aus dem Jahre 2015; Anrechnung von 177 Tagen Untersuchungshaft und 325 Tagen vorzeitigen Strafvollzug) sowie zu einer Busse von Fr. 1'500.-- (ersatzweise 15 Tage Freiheitsstrafe). Es bestätige den erstinstanzlichen Widerruf des bedingen Vollzugs der beiden Strafbefehle aus den Jahren 2015 und 2016 sowie die Anordnung der Massnahme gemäss Art. 61 StGB. Es verwies ihn gemäss Art. 66a bis StGB für 3 Jahre des Landes und ordnete die Eintragung im SIS an.