Citation: 2C_779/2013 E. 2.1

2.1. Nach Art. 76 Abs. 4 AuG sind im Falle einer Ausschaffungshaft die für den Vollzug der Weg- oder Ausweisung notwendigen Vorkehren umgehend zu treffen. Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung gilt das Beschleunigungsgebot als verletzt, wenn während mehr als zwei Monaten keinerlei Vorkehren mehr im Hinblick auf die Ausschaffung getroffen wurden, ohne dass die Verzögerung in erster Linie auf das Verhalten ausländischer Behörden oder des Betroffenen selber zurückgeht (Urteil 2C_598/2013 vom 22. Juli 2013 E. 2.1, zur Publikation vorgesehen). Zudem wird die Haft nach Art. 80 Abs. 6 lit. a AuG beendet, wenn sich erweist, dass der Vollzug der Weg- oder Ausweisung aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen undurchführbar ist.