Citation: 1B_362/2014 E. 1.6

1.6. Der Beschwerdeführer ist schliesslich der Ansicht, ein nicht wieder gutzumachender Nachteil drohe aufgrund des Alters der Festplatte. Diese dürfte aus dem Jahr 1998 oder 1999 stammen. Bei der Datenübertragung durch die Kantonspolizei hätten bereits mehr als 60'000 Dateien nicht der ursprünglichen Verzeichnisstruktur zugeordnet werden können, was die Fehlerhaftigkeit der Festplatte belege. Da deren baldige physikalische Analyse aufgrund des Verfahrensstands nicht zu erwarten sei, drohe ein Beweisverlust. Die Ausführungen des Beschwerdeführers enthalten Hinweise darauf, dass die Festplatte tatsächlich fehlerhaft geworden ist. Die Staatsanwaltschaft hielt jedoch in ihrer Verfügung vom 2. September 2014 fest, die Festplatte sei in der Zwischenzeit gespiegelt worden. Mithin wurde ein eigentlicher Klon hergestellt, sodass ab jenem Zeitpunkt auch bei einer weiteren Verschlechterung des Zustands der Festplatte kein Datenverlust mehr zu befürchten ist (vgl. MICHAEL AEPLI, Die strafprozessuale Sicherstellung von elektronisch gespeicherten Daten, 2004, S. 79). Ein nicht wieder gutzumachender Nachteil droht mithin seither nicht mehr.