Citation: 5A_85/2021 E. 4.3

4.3. Die Beschwerde genügt über weite Teile bereits den formellen Anforderungen nicht, welche für die Rüge der Willkür in der Sachverhaltsfeststellung bestehen: In seinen Ausführungen begnügt der Beschwerdeführer sich überwiegend damit, in appellatorischer Art und Weise und ohne Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid seine Sicht der Dinge darzulegen. Ergebnisorientiert versucht er durch herausgreifen einzelner Punkte das Kantonsgericht zu weiteren Abklärungen zu verpflichten, von denen er sich ein günstigeres Ergebnis erhofft. Beispielsweise verweist er im Zusammenhang mit der Beistandschaft auf einen in den Akten liegenden Bericht der Beiständin und leitet hieraus das Scheitern der Massnahme ab. Dabei geht er nicht auf die in den Akten abgestützte Darlegung des Kantonsgerichts ein, wonach die Beiständin ihre Aufgabe zumindest teilweise erfüllt habe, die Schwierigkeiten bei der Ausübung des Besuchsrechts auf das Verhalten der Eltern zurückzuführen und die Massnahme nach wie vor notwendig sei. Unter diesen Umständen hilft dem Beschwerdeführer auch der Vorwurf nicht weiter, die Vorinstanz habe den von ihm erwähnten Bericht nicht explizit erwähnt. Weiter beschränkt der Beschwerdeführer sich vielfach darauf, der Vorinstanz Unterlassungen bzw. Fehler vorzuwerfen, ohne aufzuzeigen, welche Beweisvorkehren sinnvollerweise hätten ergriffen werden können. Zwar verweist er verschiedentlich auf einen Antrag um Einholung eines interventionsorientierten Gutachtens. Indessen legt er nicht mit hinreichender Genauigkeit dar, inwiefern diese Massnahme zur Klärung des relevanten Sachverhalts hätte beitragen sollen. Keine Willkür begründet der Vorwurf, das Kantonsgericht habe nicht die aktuellsten Verhältnisse berücksichtigt, der letztlich auf eine nicht wünschenswerte Wiederholung des gesamten Beweisverfahrens abzielt. Nicht entscheidend erscheint der Hinweis, die Besuche des Beschwerdeführers bei der jüngsten Tochter würden seit drei Jahren reibungslos funktionieren, ist doch unbestritten, dass dies bei den beiden älteren Töchtern nicht der Fall ist. Zusammenfassend erweist sich die Rüge der willkürlichen Sachverhaltsfeststellung als unbegründet, soweit überhaupt darauf einzugehen ist.