Citation: 6P.132/2004 29.11.2004 E. 5

Nach Art. 268 Abs. 2 BStP ist die Nichtigkeitsbeschwerde auch gegen letztinstanzliche Einstellungsbeschlüsse zulässig. Als solche gelten Entscheide, die bewirken, dass die Strafverfolgung nicht durch- oder weitergeführt wird, unabhängig davon, wie diese Beschlüsse im kantonalen Recht bezeichnet werden (BGE 129 IV 216 E. 1.1 mit Hinweisen). Als Opfer im Sinne des OHG, auf dessen Zivilansprüche sich der Entscheid auswirken kann, ist sie zur Nichtigkeitsbeschwerde legitimiert (Art. 270 lit. e BStP). Die Nichtigkeitsbeschwerde kann nur damit begründet werden, dass die angefochtene Entscheidung eidgenössisches Recht verletze (Art. 269 Abs. 1 BStP). Ausführungen, die sich gegen die tatsächlichen Feststellungen des Entscheids richten, sind unzulässig (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP). Die Nichtigkeitsbeschwerde, welche die Beschwerdeführerin erhebt, ist weit gehend mit der staatsrechtlichen Beschwerde identisch. Auf die betreffenden Rügen, die sich gegen die tatsächlichen Feststellungen richten, ist im Rahmen der Nichtigkeitsbeschwerde nicht einzutreten.