Citation: U 250/02 10.03.2003 E. 1

Die Versicherte rügt vorab, dass die Einsprache gegen die Verfügung von August 2001 zumindest implizit auch die Höhe der ausgerichteten Integritätsentschädigung umfasst habe; es sei dabei insbesondere der Charakter als Laieneinsprache zu berücksichtigen. 1.1 Mit Schreiben vom 14. September 2001 erhob die Beschwerdeführerin "Einsprache gegen die obgenannte Verfügung insbesondere die Zumutbarkeitsbeurteilung betreffend die Tätigkeit als Buffetmitarbeiterin und der daraus abgeleiteten Ablehnung einer Rentenleistung." Als Begründung wurde angeführt, dass ein ganztägiger Arbeitsversuch wegen Schmerzen abgebrochen werden musste, so dass nicht davon ausgegangen werden könne, die bisherige Tätigkeit sei ohne zeitliche Limitierung durchführbar; im Weitern wurde die Neubeurteilung (eventuell durch ein unabhängiges Gutachten) der bestehenden hälftigen Arbeitsfähigkeit beantragt. 1.2 Es ist im Sinne des Rügeprinzips auch im Einspracheverfahren in erster Linie Sache der Versicherten, den zu überprüfenden Gegenstand zu bestimmen. Die SUVA hat die streitige Verfügung in der Regel nur insoweit zu überprüfen, als sie angefochten ist und aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte hinreichender Anlass zur Überprüfung besteht (BGE 119 V 350 Erw. 1b). Dies ist vorliegend nicht gegeben: Die Einsprache bezieht sich weder explizit noch sinngemäss auf die Integritätsentschädigung, da sich die Begründung auf die Frage der Zumutbarkeit der ganztägigen Erwerbstätigkeit beschränkt. Entgegen der Auffassung in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ergibt sich aus der Verwendung des Wortes "insbesondere" im Text der Einsprache (vgl. Erw. 1.1 hievor) kein anderes Ergebnis, denn der Begriff "insbesondere" bezieht sich auf die tatsächlichen Voraussetzungen des Rentenanspruchs, die neben den rechtlichen Grundsätzen in der Verfügung wiedergegeben sind. Im Übrigen fällt die Integritätsentschädigung in der Verfügung der SUVA von August 2001 sowohl inhaltlich als auch graphisch dermassen auf, dass sie von der Versicherten - hätte sie sich damit nicht einverstanden erklären können - in der Einsprache explizit erwähnt worden wäre. Es muss folglich bei der Feststellung bleiben, dass die Verfügung vom 15. August 2001 bezüglich der Integritätsentschädigung in Rechtskraft erwachsen und einer Überprüfung durch das Eidgenössische Versicherungsgericht entzogen ist; insoweit ist auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde deshalb nicht einzutreten.