Citation: 5A_412/2019 E. 4

Spezifische Ausführungen, mit welchen unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides die Rechtzeitigkeit der Beschwerdeführung und damit eine Rechtsverletzung im Zusammenhang mit dem Nichteintretensentscheid aufgezeigt würde, erfolgen nicht. Vielmehr sind die verschiedenen Vorbringen zur Darlegung einer dahingehenden Rechtsverletzung ungeeignet: Dies gilt angesichts der bewussten Regelung der Beschwerdefrist durch den Bundesgesetzgeber für den pauschalen Verweis des Beschwerdeführers, er sei unter hohem Druck gestanden. Sodann ist die Behauptung, die oberinstanzlichen Ausführungen seien absurd, weil die beiden KESB-Entscheide prozessual miteinander verknüpft seien und sich kaum trennen liessen, gleichermassen falsch wie an der Sache vorbeiführend: Die erste Unterbringung erfolgte zum Zweck der Begutachtung und die zweite, um welche es vorliegend geht, stützte sich auf das erstattete Gutachten. Der Einweisungsgrund war mithin ein völlig anderer und ab der zweiten Unterbringung war die erste gegenstandslos, wie dies im Urteil 5A_363/2019 dargestellt wurde. Der nunmehr tragende Unterbringungsentscheid vom 17. April 2019 war als Folge anzufechten und vorliegend ist Beschwerdegegenstand, ob dies rechtzeitig geschah. Schliesslich wurde dem Beschwerdeführer nicht etwa vorgeworfen, sich in den Eingaben vom 22. und 28. April 2019 nicht zum Gutachten geäussert zu haben, sondern vielmehr dieser Umstand als zusätzliche Bestätigung dafür angesehen, dass in beiden Eingaben nicht der neue Unterbringungsentscheid vom 17. April 2019 angefochten war.