Citation: 9C_261/2008 19.11.2008 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat die gesetzliche Regelung über den Anspruch auf Hilfsmittel der Alters- und Hinterlassenenversicherung (Art. 43ter Abs. 1 und Abs. 3 AHVG in Verbindung mit Art. 66ter AHVV) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. 2.2 Gestützt auf die soeben erwähnten Rechtsgrundlagen erliess das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) die Verordnung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Altersversicherung (HVA) mit anhangweise aufgeführter Hilfsmittelliste (HVA Anhang). Nach Art. 4.51 HVA besteht Anspruch auf orthopädische Massschuhe und orthopädische Serienschuhe einschliesslich Fertigungskosten, sofern sie einer pathologischen Fussform oder Fussfunktion individuell angepasst sind oder einen orthopädischen Apparat ersetzen. Die Leistung der Versicherung kann höchstens alle zwei Jahre beansprucht werden. Ein früherer Ersatz ist auf ärztliche Begründung hin möglich. Das Kreisschreiben des Bundesamtes für Sozialversicherungen über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Altersversicherung (KSHA), gültig ab 1. Januar 2007, präzisiert diese Bestimmung in dem Sinne, als ein Beitrag für orthopädische Massschuhe vor Ablauf von zwei Jahren nur zugesprochen werden kann, wenn ein Spezialarzt für Orthopädie diese Massnahme glaubhaft begründet (Ziff. 4.51.4).