Citation: 6B_796/2023 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz verneint einen schweren persönlichen Härtefall. Zusammengefasst führt sie aus, der Beschwerdeführer hätte die Schweiz seit Mai 2015 verlassen müssen, weshalb er sich nicht auf seine zwischenzeitlich angeblich hier eingetretene Integration berufen könne. Im Übrigen würden keine besonders intensiven, über eine normale Integration hinausgehenden Beziehungen beruflicher oder gesellschaftlicher Natur vorliegen, die eine besondere Härte für den Beschwerdeführer zu begründen vermöchten. Auch die familiären Verhältnisse des Beschwerdeführers würden einer Landesverweisung nicht - weder i.S.v. Art. 66a Abs. 2 StGB noch i.S.v. Art. 8 EMRK - entgegenstehen. Die Vorinstanz ordnet die Landesverweisung für die Dauer von fünf Jahren an.