Citation: 6B_663/2019 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, hinsichtlich des Antragsdelikts der Beschimpfung (Art. 177 StGB) fehle es an einem genügenden Strafantrag. Die von der Mutter von A.________ unterzeichnete Erklärung vom 3. Juni 2016 habe folgenden Wortlaut: "Nach verbalem Streit kam es zu Faustschlägen seitens des Beschuldigten gegenüber dem minderjährigen Sohn, A.________, 22.03.1999". Es gehe nicht an, aus der Wendung "verbaler Streit" zu schliessen, damit sei der Tatbestand der Beschimpfung zur Anzeige gebracht worden. Bezüglich der Beschimpfung sei der Strafantrag zu unbestimmt abgefasst. Das angefochtene Urteil verletze Art. 30 StGB.