Citation: 1C_249/2018 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt weiter, das Verwaltungsgericht habe den Sachverhalt offensichtlich unvollständig und unrichtig bzw. willkürlich festgestellt. Es habe nicht beachtet, dass der Vorsitzende der Rekursbehörde noch vor seiner Verfügung vom 14. Dezember 2016 über die Sachverhaltsfeststellungen im parallelen Strafverfahren in Kenntnis gesetzt worden sei. Damit habe er ausser Acht gelassen, dass der Drogenschnelltest ein falsches Resultat ergeben habe. Hätte das Amt den vorsorglichen Führerausweisentzug nicht von sich aus widerrufen, hätte der Rekurs mit grösster Wahrscheinlichkeit gutgeheissen werden müssen. Eine massgebliche offensichtlich unrichtige bzw. willkürliche Sachverhaltsfeststellung (vgl. vorne E. 1.3) liegt vor, wenn diese widersprüchlich oder aktenwidrig ist oder auf einem offensichtlichen Versehen beruht bzw. klarerweise den tatsächlichen Verhältnissen widerspricht (vgl. etwa BGE 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62). Auch die unvollständige Feststellung des massgeblichen Sachverhalts ist offensichtlich unrichtig (vgl. BGE 135 II 369 E. 3.1 S. 373; 133 IV 293 E. 3.4.2 S. 295 f.). Im angefochtenen Entscheid wird die Einstellungsverfügung des Untersuchungsamts Gossau sehr wohl genannt und es wird auch ausgeführt, es sei für das Administrativverfahren nicht verbindlich, dass im Strafverfahren von Kosten abgesehen worden sei. Offensichtlich ist das Verwaltungsgericht demnach davon ausgegangen, dass die Rekursbehörde von der Einstellungsverfügung bzw. den entsprechenden tatsächlichen Feststellungen Kenntnis gehabt hatte. Das Verwaltungsgericht musste sich aber nur schon deshalb nicht weiter dazu äussern, weil es diesen Umstand für den von ihm zu überprüfenden Kosten- und Entschädigungsentscheid als nicht ausschlaggebend beurteilte. Soweit diese Einschätzung nicht gegen Bundesrecht verstösst (vgl. dazu hinten E. 3.3), erweisen sich die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz nicht als unvollständig. Zu hinterfragen wäre allenfalls die Feststellung des Verwaltungsgerichts, Drogenschnelltests wiesen trotz der Möglichkeit von Fehlern eine hohe Zuverlässigkeit auf. Dem ist hier jedoch entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht weiter nachzugehen. Es rechtfertigt sich nicht, die Zuverlässigkeit von Drogenschnelltests in einem Rechtsstreit abzuklären, in dem nicht über die Hauptfrage des Entzugs als solchem, sondern lediglich über die Kosten und Entschädigungen zu entscheiden ist. Für die entsprechende vorfrageweise summarische Prüfung der Hauptsache kann ohne weiteres davon ausgegangen werden, dass in der Regel auf das Ergebnis von Drogenschnelltests abgestellt werden darf.