Citation: 8C_594/2023 E. 4.2

4.2. Was die Beschwerdeführerin hiergegen vorbringt, ist offensichtlich unbegründet. Inwiefern die Beschwerdegegnerin an die angebliche Anerkennung einer vollen Erwerbsminderung durch die Deutsche Rentenversicherung gebunden wäre, legt die Beschwerdeführerin nicht dar und ist nicht ersichtlich. Zu Recht bestreitet sie nicht, dass das Gutachten des Dr. med. F.________, Deutschland, vom 2. Dezember 2021 den SMAB-Gutachtern bekannt war. Dass demgegenüber dem Gutachter Dr. med. F.________ die ausführlichen Aktenbeurteilung der Dres. med. D.________ und E.________ (E. 4.1) und andere medizinisch wesentliche Vorakten anlässlich seiner Exploration der Beschwerdeführerin in Deutschland vorlagen, wird zu Recht nicht geltend gemacht. Jedenfalls ist dem Gutachten vom 2. Dezember 2021 nicht zu entnehmen, dass sich Dr. med. F.________ darin mit aktenkundig dokumentierten abweichenden Standpunkten anderer Fachärzte im Einzelnen konkret auseinander gesetzt hätte. Das kantonale Gericht befasste sich eingehend und differenziert mit den im Wesentlichen bereits im vorinstanzlichen Verfahren erhobenen Einwänden gegen die Beweiskraft des SMAB-Gutachtens. Soweit sich die Beschwerdeführerin auch vor Bundesgericht erneut auf die Einschätzungen der Dres. med. F.________ und der behandelnden Neurologin und Psychiaterin G.________, Deutschland, beruft, vermag sie nicht darzulegen, inwiefern die Vorinstanz durch Verzicht auf weitergehende Abklärungen in unzulässiger antizipierter Beweiswürdigung den Untersuchungsgrundsatz verletzt haben soll. Insbesondere lassen auch die im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren neu eingereichten medizinischen Berichte und Fachartikel entgegen der Beschwerdeführerin nicht darauf schliessen, dass sie über den 1. Juni 2017 hinaus an Gesundheitsstörungen litt, welche in einem ursächlichen Zusammenhang mit der Nadelstichverletzung vom 14. Juni 1991 standen und eine unfallkausale Erwerbseinbusse von mindestens 10% (vgl. Art. 18 Abs. 1 UVG) zur Folge hatten.