Citation: 4A_441/2019 E. A

A.A.________ (Kläger, Beschwerdeführer) schloss mit B.________ (Beklagter, Beschwerdegegner) am 9. September/13. Oktober 2013 einen als "Patent Besicherungs-Vereinbarung" betitelten Vertrag ab. Gemäss diesem Vertrag stellte der Kläger dem Beklagten ein Darlehen in der Höhe von EUR 300'000.-- zur Verfügung für den Bau einer Pilotanlage zur Behandlung von Ballastwasser auf Hochseeschiffen mit einem wirksamen Biozid. Hinsichtlich der Tilgung dieses Darlehens sieht dieser Vertrag (Ziffer 4 [i]) unter anderem die Möglichkeit einer Beteiligung an einer "Firma" (Gesellschaft) vor, auf die der Beklagte seine Rechte übertragen habe und die auch Eigentümerin der Pilotanlage sein werde, wobei je EUR 150'000 Darlehen in 1 % "Firmenanteil" (Gesellschaftsanteil) umgewandelt würden. Im August 2014 wurde im Handelsregister des Kantons Zug die C.________ GmbH (später: C.________ AG) eingetragen, als deren Verwaltungsratspräsident vom 21. November 2014 bis 11. November 2016 der Kläger amtete. Gemäss der Präambel eines zwischen der C.________ AG und dem Beschwerdegegner abgeschlossenen Lizenzvertrages vom 22./28. April 2015 bezweckt diese den Verkauf, Betrieb und Service von X.________. Die Entwicklung der Anlage zur Behandlung von Ballastwasser konnte jedoch nie abgeschlossen werden, weshalb eine Vermarktung nicht möglich war. Der Kläger überwies dem Beklagten am 27. Oktober 2014 Fr. 300'000.-- und am 30. Oktober 2014 Fr. 175'000.--. Grundlage für die Überweisungen sei gemäss dem Kläger ein mündlicher Darlehensvertrag gewesen. Dies wird vom Beklagten bestritten; vielmehr habe es sich um ein Investment gehandelt. Mit E-Mail vom 14. Oktober 2014 sandte der Kläger dem Beklagten "eine aktuelle Übersicht bezüglich des C.________-Investments" zu, worin er bestätigte, "[...] dass bis zum 3. November 2014 eine Zahlung seitens der Fam. A.________ in Höhe von 1,5 Mio Euro definitiv erfolgen kann. Des weiteren bin ich im Gespräch mit D.D.________, das seinerseits auch eine Zahlung bis zu dem genannten Termin in Höhe von 05 [0.5] bis 1.0 Mio. Euro erfolgt. Somit werden von den 4.0 Mio Euro, 1.5 Mio Euro Anfang November als Up Front gezahlt, der restliche Ausgleich erfolgt bis Dezember 2014. Aus meiner Sicht sind die Y.________ der derzeit favorisierte Partner, sowie die Fam. E.________ aus U.________. Das Y.________ Modell sie [recte: sieht] wie folgt aus: eine endgültige Entscheidung ist am Samstag um 12.00 Uhr 2 Mio für 3% an der C.________ AG 5 Mio für 8% an der C.________ AG 10 Mio für 15% an der C.________ AG (...) ". Der Kläger leitete am 4. Februar 2016 für Fr. 475'000.-- (Darlehen vom 27. Oktober 2014 im Betrag von Fr. 300'000.-- und Darlehen vom 30. Oktober 2014 im Betrag von Fr. 175'000.--) die Betreibung gegen den Beklagten ein, worauf dieser Rechtsvorschlag erhob.