Citation: 2C_1016/2021 E. 4

Weiter rügen die Beschwerdeführer eine Verletzung der sich aus Art. 7 und 13 BV sowie Art. 3 und 8 EMRK ergebenden staatlichen Schutzpflichten für Opfer häuslicher Gewalt bzw. deren Konkretisierung in Art. 50 AIG und Art. 77 VZAE. Sie machen geltend, die Sachverhaltsfeststellung bzw. die Beweiswürdigung der Vorinstanz sei offensichtlich unrichtig bzw. willkürlich und stütze sich einzig auf die gerichtliche Befragung der Beschwerdeführerin 1. Daneben würden verschiedene andere objektive Hinweise vorliegen, welche die erlebte eheliche Gewalt belegen würden.