Citation: 6B_745/2016 E. B

Mit Verfügung vom 10. Februar 2016 nahm die Staatsanwaltschaft die Strafuntersuchung nicht an die Hand. Dagegen erhob X.________ Beschwerde, die das Obergericht des Kantons Zürich hinsichtlich der versuchten Nötigung mit Beschluss vom 25. Mai 2016 abwies. Dem Beschluss liegt folgender Sachverhalt zugrunde: X.________ hat eine Freiheitsstrafe von 17 Jahren verbüsst und befindet sich in Verwahrung. Sein Verteidiger, A.________, erhob am 1. August 2014 im Namen seines Klienten Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Die entsprechende Eingabe wurde jedoch von der Kanzlei des Gerichtshofs zurückgewiesen, da sie den Anforderungen der Verfahrensordnung des Gerichtshofs nicht genügte. Auf die ergänzende Eingabe trat der EGMR ebenfalls nicht ein, weil inzwischen die Frist zur Anhebung der Beschwerde verfallen war. Am 13. Oktober 2014 ersuchte der neue Verteidiger von X.________ A.________ um Herausgabe sämtlicher Akten. X.________ sieht eine versuchte Nötigung darin, dass sein ehemaliger Verteidiger die Herausgabe von Akten und Aktenkopien von der Zusicherung der Bezahlung von Fr. 1.-- pro Kopie und der allfälligen Transportkosten abhängig machte.