Citation: 8C_117/2017 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat in umfassender Würdigung der medizinischen Aktenlage, insbesondere gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten der ABI vom 22. September 2015 sowie die ergänzenden Stellungnahmen der ABI-Gutachter vom 3. November 2015 und 5. Januar 2016 für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich festgestellt, dass sich der Gesundheitszustand der Versicherten seit der rentenzusprechenden Verfügung vom 30. Juni 2006 verbessert habe und seit dem Zeitpunkt der erneuten Begutachtung im Juli 2015 nur mehr eine 10%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe. Was die Beschwerdeführerin gegen diese Feststellung vorbringt, vermag sie nicht als bundesrechtswidrig erscheinen lassen. Wohl trifft es zu, dass der für das psychiatrische Teilgutachten der ABI zuständige Gutachter festhielt, die im MZR-Gutachten vom 22. Dezember 2005 aufgrund des psychischen Leidens attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50% sei recht hoch und könne aufgrund der damals gestellten Diagnosen nicht nachvollzogen werden, was isoliert betrachtet für eine lediglich andere Beurteilung sprechen könnte. Der psychiatrische Gutachter hielt indes - wie die Vorinstanz erwähnt - ausdrücklich auch fest, dass es zu einer Besserung gekommen sei, indem heute keine depressive Episode mehr diagnostiziert werden könne. Zudem bestätigten die ABI-Gutachter auf Nachfrage der IV-Stelle hin in der ergänzenden Stellungnahme vom 3. November 2015 das Vorliegen einer Verbesserung in Form einer Veränderung des Gesundheitszustandes. Sie verwiesen diesbezüglich auf die im Gutachten aufgeführten Befunde, mit denen die Diagnose einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren habe gestellt werden können. Wenn die Vorinstanz gestützt darauf im Vergleich zur ursprünglich diagnostizierten anhaltenden somatoformen Schmerzstörung auf eine Verbesserung des Gesundheitszustandes schliesst, lässt sich dies nicht beanstanden. Abgesehen davon war eine mögliche Besserung des Zustandes schliesslich bereits im Gutachten des MZR vom 22. Dezember 2005 in Aussicht gestellt worden.