Citation: 7B_1439/2024 E. B

Mit Haftentlassungsgesuch vom 11. Oktober 2024 beantragte A.________ seine unverzügliche Entlassung aus der Untersuchungshaft unter Anordnung von Ersatzmassnahmen. Die Staatsanwaltschaft beantragte die Abweisung des Gesuchs und ersuchte gleichzeitig um Verlängerung der Untersuchungshaft um weitere drei Monate. Mit Verfügung vom 30. Oktober 2024 setzte das Kantonale Zwangsmassnahmengericht des Kantons Bern für den 1. November 2024 eine mündliche Haftverhandlung an. Diese fand indessen nicht statt, weil sich der Beschwerdeführer aus gesundheitlichen Gründen (Klaustrophobie) weigerte, das Transportfahrzeug zu besteigen. Das Zwangsmassnahmengericht wertete dieses Verhalten als Verzicht auf die Durchführung einer mündlichen Haftverhandlung und gab der Verteidigung nochmals Gelegenheit zur Stellungnahme. Mit Entscheid vom 1. November 2024 wies es das Haftentlassungsgesuch ab und verlängerte die gegen A.________ angeordnete Untersuchungshaft bis zum 1. Januar 2025. Dagegen führte A.________ Beschwerde an das Obergericht des Kantons Bern. Dieses wies einen Antrag auf Durchführung einer mündlichen Haftverhandlung mit Verfügung vom 18. November 2024 ab. Die Haftbeschwerde wies es mit Beschluss vom 29. November 2024 ebenfalls ab.