Citation: 4C.431/1999 14.07.2000 E. 1

1.- a) Der Berufungsstreitwert von Fr. 8'000.-- (Art. 46 OG) wird zwar von der Hauptklage, nicht aber von der Widerklage erreicht. Für diese ist daher die Berufung nur unter der Voraussetzung zulässig, dass die mit Haupt- und Widerklage geltend gemachten Ansprüche einander ausschliessen (Art. 47 Abs. 3 OG). Dies ist vorliegend nicht der Fall, da die Widerklage unabhängig vom Schicksal der Hauptklage gutgeheissen oder abgewiesen werden kann und umgekehrt. Auf die Berufung ist somit nur in Bezug auf die Hauptklage einzutreten (BGE 108 II 51 E. 1 S. 52 f.; 107 II 411 E. 1 S. 412 f., je mit Hinweisen). b) Das Kassationsgericht hat Erwägung Ziff. 4 des angefochtenen Entscheides gestrichen. Soweit die Berufung sich gegen die dort enthaltene Begründung richtet, ist mangels aktuellen Rechtsschutzinteresses nicht darauf einzutreten. Zu prüfen bleibt, ob die verbleibende Begründung, welche der Kläger ebenfalls kritisiert, vor Bundesrecht standhält. c) Im Rahmen der Berufung sind Rügen, die sich gegen die tatsächlichen Feststellungen und gegen die Beweiswürdigung der kantonalen Instanzen richten, unzulässig (BGE 125 III 368 E. 3 S. 372, 120 II 97 E. 2b S. 99; 119 II 84 E. 3; 116 II 92 E. 2 S. 93, 480 E. 3d S. 489, 745 E. 3 S. 749 mit Hinweisen), es sei denn, es werde zugleich ein offensichtliches Versehen, eine Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften (Art. 63 Abs. 2 OG) oder eine unvollständige Ermittlung des Sachverhaltes geltend gemacht (Art. 64 OG). Soweit der Kläger Behauptungen aufstellt, die den tatsächlichen Feststellungen des Obergerichts bzw. des Kassationsgerichts nicht zu entnehmen sind, ohne eine entsprechende Ausnahme anzurufen, ist auf die Berufung nicht einzutreten (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG).