Citation: 8C_503/2013 E. A

R.________, geboren 1966, kollidierte am 11. November 1996 als Fahrerin eines Kleinbusses mit einem Lastwagen. Prof. Dr. med. T.________, Klinikdirektor, und Dr. med. G.________, Assistenzarzt, Klinik für Unfallchirurgie des Universitätsspitals X.________, diagnostizierten am 5. Dezember 1996 ein Polytrauma mit Femurschaftetagenfraktur links, Tibiakopffraktur 2.-gradig offen links, Monteggiafraktur links, Humerusschaftfraktur rechts, obere und untere Schambeinastfraktur rechts, Commotio cerebri und Rissquetschwunden Ellbogen links, Wade rechts, Knie rechts. Am 14. Oktober 1997 meldete sich die Versicherte zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Am 25. Januar 1999 stellte ihr die IV-Stelle Aargau die Ausrichtung einer halben Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 56 % in Aussicht. Dagegen erhob R.________ am 12. März 1999 Einwand und legte dabei einen Bericht des Dr. med. B.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 8. März 1999 vor. Mit Verfügung vom 10. September 1999 sprach ihr die IV-Stelle ab 1. November 1997 eine ganze Rente bei einem Invaliditätsgrad von 82 % zu. Am 9. November 2001 und am 16. Mai 2006 teilte die IV-Stelle R.________ eine unveränderte Rentenhöhe mit unverändertem Invaliditätsgrad von 82 % mit. Am 23. Mai 2011 eröffnete die IV-Stelle ein weiteres Revisionsverfahren. Dabei holte sie einen Verlaufsbericht des Dr. med. S.________, Facharzt FMH für Chirurgie/spez. Unfallchirurgie, Zentrum für Unfallchirurgie der Klinik Y.________, für den Zeitraum vom 20. Januar 2009 bis 16. März 2011 und einen Bericht desselben vom 2. Dezember 2011 ein, zu welchen Frau Dr. med. P.________ (seit 11. Juli 2012 Anerkennung als Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates; www.medregom.admin.ch, besucht am 3. Oktober 2013), Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der IV-Stelle, am 13. Dezember 2011 Stellung nahm. Am 28. Februar 2012 nahm Frau O.________ von der IV-Stelle eine Abklärung an Ort und Stelle vor, über welche sie am 6. März 2012 berichtete. Mit Vorbescheid vom 3. Mai 2012 kündigte die IV-Stelle die Einstellung der Invalidenrente an. Dr. med. A.________, Facharzt FMH Innere Medizin und Infektiologie, forderte in einem Schreiben vom 10. Mai 2012 die IV-Stelle auf, die Renteneinstellung rückgängig zu machen. Gegen den Vorbescheid erhob R.________ selber am 23. Mai 2012 Einwand. Am 5. Juli 2012 verfügte die IV-Stelle die Einstellung der Invalidenrente auf Ende des folgenden Monats nach Zustellung der Verfügung.