Citation: 6B_234/2020 E. 4

Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer mache zur Begründung seines Revisionsgesuchs im Wesentlichen geltend, der Strafbefehl vom 8. August 2018 sei ihm nicht bzw. nie ordentlich zugestellt worden. Indessen sei bereits rechtskräftig entschieden worden, dass es der Beschwerdeführer versäumt habe, rechtzeitig Einsprache gegen den Strafbefehl vom 8. August 2018 zu erheben. Auf welche Revisionsgründe er sich beziehe, lege der Beschwerdeführer im Revisionsgesuch nicht dar. Die von ihm eingebrachten Einwendungen gegen den Strafbefehl - dessen Zustellung fingiert werde - hätte er im Rahmen des Einspracheverfahrens vorbringen können respektive müssen. Indem er erst im vorliegenden Revisionsgesuch die Aufhebung seiner rechtskräftigen Verurteilung erreichen wolle, erscheine sein Gesuch als Mittel, den ordentlichen Rechtsweg zu umgehen. Da eine Revision nicht dazu da sei, verpasste Rechtsmittelmöglichkeiten zu ersetzen, sei sein Gesuch als rechtsmissbräuchlich zu qualifizieren.