Citation: 2C_581/2021 E. 3.4.1

3.4.1. Die Beschwerdeführerinnen haben ihre Beschwerde beim Regierungsrat erhoben; sie bestreiten aber nicht, dass das Verwaltungsgericht Rechtsverweigerungsbeschwerden gegen Departemente beurteilt. Deshalb ist nicht ersichtlich, inwieweit ihnen aus der Überweisung an das Verwaltungsgericht ein Rechtsnachteil erwachsen ist bzw. ihnen hierzu vorgängig das rechtliche Gehör hätte gewährt werden müssen. Ihr Argument, sie hätten ihre Beschwerde nicht anpassen können, verfängt nicht. Die Überweisung einer Rechtsmitteleingabe an die zuständige Instanz bewirkt nicht, dass der Betroffene seine Eingabe anpassen oder ergänzen darf. Nach den vorherigen Erwägungen (vgl. E. 3.3.) ist auch keine Verfassungsverletzung im Umstand zu erblicken, dass das Verwaltungsgericht die Beschwerde als offensichtlich aussichtslos und querulatorisch beurteilt und einem Einzelrichter zugewiesen hat. Weiter war die Vorinstanz auch nicht verpflichtet, den Beschwerdeführerinnen zur Eintretensfrage vorgängig das rechtliche Gehör zu gewähren. Zuletzt ist auf die pauschale Rüge, der Einzelrichter sei befangen gewesen, nicht näher einzugehen; die Befangenheit eines Richters ergibt sich nicht alleine daraus, dass er nicht im Sinn einer Partei entscheidet.