Citation: 7B_262/2022 E. 4.3.2

4.3.2. Die Vorinstanz wird hingegen angewiesen, über eine Parteientschädigung an die Beschwerdeführerin für das erst- und vorinstanzliche Verfahren neu zu befinden. Sowohl das erstinstanzliche Gericht als auch die Vorinstanz haben die Legitimation der Beschwerdegegnerin 2 als Privatklägerin zur adhäsionsweisen Durchsetzung ihrer Zivilforderung zu Unrecht bejaht. Es fehlt mithin an einer Prozessvoraussetzung, weshalb das Strafverfahren im Zivilpunkt zum Abschluss zu bringen ist. Der anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin sind im Berufungsverfahren zusätzliche Aufwendungen im Hinblick auf die Abwendung der Zivilforderung der Beschwerdegegnerin 2 entstanden. Angesichts dessen, dass sich die Höhe der Parteientschädigung nach kantonalem Recht richtet, und aufgrund des weiten Ermessensspielraums der zuständigen Behörde bei der Festlegung von Parteientschädigungen rechtfertigt es sich, die Sache zur Neubeurteilung des Zivilpunkts bzw. der entsprechenden Entschädigung an die Vorinstanz zurückzuweisen.