Citation: I 232/04 10.01.2005 E. 3

Die Beschwerdeführerin leidet an einer schweren Depression mit Insomnie und Krankheitsfixierung, Status nach Discushernienoperation L5/S1 1988 mit persistierendem Schmerzsyndrom des linken Beines ohne neurologische Ausfälle, Status nach Fussoperationen beidseits (Hallux valgus), chronischer Gastritis und Asthma bronchiale. Bei diesen Leiden handelt es sich insgesamt um labiles pathologisches Geschehen, weshalb ein Versicherungsfall erst eingetreten sein konnte, nachdem die Versicherte während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich zu mindestens 50 % arbeitsunfähig gewesen war und der Invaliditätsgrad nach Ablauf der Wartezeit mindestens 50 % betragen hat (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 1ter IVG; BGE 121 V 264). Die IV-Stelle für versicherte Personen im Ausland hat ein erstes Rentengesuch am 1. November 1990 wegen fehlender Versicherteneigenschaft abgelehnt. Inzwischen ist die in alt Art. 6 Abs. 1 IVG für den Leistungsanspruch vorausgesetzte Versicherungsklausel, wonach nur die bei Eintritt der Invalidität versicherten Personen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung haben, auf den 1. Januar 2001 dahingefallen (mit der Änderung des AHVG vom 23. Juni 2000 einhergegangene Änderung des IVG; AS 2000 2677 ff.). Ein allfälliger Rentenanspruch entstand demnach frühestens am 1. Januar 2001, wobei die Vorinstanz richtig erkannt hat, dass Rentenleistungen gemäss Art. 48 Abs. 2 Satz 1 IVG (in Abweichung von Art. 24 Abs. 1 ATSG) lediglich für die zwölf der Anmeldung (hier: 24. Januar 2002) vorangehenden Monate ausgerichtet werden.