Citation: 9C_680/2018 E. 4.1

4.1. Streitig und zu prüfen ist, ob beim Versicherten bis im Mai 2007, als er sein 5. Altersjahr vollendete, Symptome einer Autismus-Spektrum-Störung im Sinne von Geburtsgebrechen Ziff. 405 GgV Anhang erkennbar waren. Dabei ist das Bundesgericht grundsätzlich an die Feststellungen gebunden, welche die Vorinstanz nach Würdigung des medizinischen Dossiers getroffen und ihrer Beurteilung zugrunde gelegt hat (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG). Demgegenüber kann es die Frage, ob die tatsächlichen Feststellungen die zur Diskussion stehende Störung nach den in E. 3 umschriebenen Vorgaben erkennbar machten, da diese rechtlicher Natur ist, frei prüfen (vgl. SVR 2014 IV Nr. 21 S. 77, 9C_639/2013 E. 3.1).