Citation: 1D_5/2022 E. 2.2

2.2. Nach der Auffassung der Vorinstanz soll es dem Beschwerdeführer für eine erfolgreiche Einbürgerung an den geordneten finanziellen Verhältnissen sowie am Erfordernis der Teilnahme am Wirtschaftsleben mangeln. Ob seine Sprachkenntnisse ausreichend seien und die Höhe der zu leistenden Unterhaltsbeiträge für die beiden Kinder aus erster Ehe auf einer finanziellen Mankosituation beruhten, hat sie explizit offengelassen. Die weiteren Einbürgerungsvoraussetzungen sind nach dem angefochtenen Entscheid erfüllt. Die Vorinstanz zählte hierzu namentlich auf: die genügend lange Wohnsitzdauer, keine Gefährdung der inneren oder äusseren Sicherheit der Schweiz, keine Einträge im Strafregister, die Respektierung der rechtsstaatlichen Prinzipien, der freiheitlich demokratischen Rechtsordnung und der hiesigen Grundrechte, die soziale Integration in Romanshorn, das Vertrautsein mit den schweizerischen Lebensgewohnheiten, den Sitten und Gebräuchen. Stärken bei anderen Kriterien, welche das Manko (klare Nichterfüllung der Kriterien der geordneten finanziellen Verhältnisse und der Teilnahme am Wirtschaftsleben) aufwiegen würden, seien nicht ersichtlich. Aufgrund einer Gesamtwürdigung erweise sich die Verweigerung der Einbürgerung des Beschwerdeführers und seiner Kinder als recht- und verhältnismässig.