Citation: 4A_171/2024 E. A

Mit schriftlichem Vertrag vom 18. August 2019 bestellte B.________ (Gesuchsteller, Beschwerdegegner) bei der C.________ AG (im Oktober 2019 umfirmiert in D.________ AG und im November 2020 in A.________ AG; Gesuchsgegnerin, Beschwerdeführerin) einen von der E.________ Ltd. (nachfolgend "E.________") noch zu entwickelnden und zu produzierenden Sportwagen X.________ zu einem Preis von GBP 4 Mio. Es sollten bloss 24 Stück des Fahrzeuges gebaut werden und die Lieferung an den Gesuchsteller war für Mitte 2021 vorgesehen. Der Gesuchsteller überwies drei Tage später den Kaufpreis an die Gesuchsgegnerin. Diese leitete die Zahlung nicht an E.________ weiter. Im Februar 2020 gab die E.________ bekannt, die Arbeiten am Sportwagen X.________ einzustellen und stattdessen den Y.________ zu entwickeln. In der Folge führten die Parteien Gespräche über einen Ersatzkaufgegenstand, einen Z.________, der ebenfalls von der E.________ erst noch zu entwickeln und zu produzieren war. Die E.________ stellte die Arbeiten an der Spezifikation eines Z.________ für den Gesuchsteller Anfang 2021 ein. Am 22. Juni 2021 kündigte die E.________ jegliche Zusammenarbeit mit der Gesuchsgegnerin und liefert seither keine Fahrzeuge mehr an diese. Im August 2022 verlangte der Gesuchsteller die Rückzahlung des Kaufpreises von der Gesuchsgegnerin mit der Begründung, der Sportwagen könne nicht geliefert werden. Die Gesuchsgegnerin verweigerte die Rückzahlung.