Citation: 2C_81/2018 E. 4.3.2

4.3.2. Der Beschwerdeführer musste wiederholt wegen Ungehorsams im Pfändungs- und Konkursverfahren bestraft werden, was an seinem guten Willen zur Befriedigung der Gläubiger zweifeln lässt (vgl. das Urteil 2C_375/2008 vom 5. November 2008 E. 3.3). Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer während seines Aufenthalts vom Februar 2005 bis September 2016 insgesamt 20 Mal strafrechtlich sanktioniert wurde. Zwar ging es in der Regel dabei um Bussen im Strassenverkehr, aber nicht nur. Trotz hängigem Bewilligungsverfahren und Verwarnung übertrat der Beschwerdeführer die hiesigen Regeln immer wieder mit einer erstaunlichen Gleichgültigkeit. Soweit der Beschwerdeführer darauf hinweist, dass er nie schwer straffällig geworden sei, ist dies zwar richtig, doch übersieht er, dass auch die Häufung von Bussen und kleineren Verurteilungen den Schluss über die Zeit hinweg zulässt, dass die betroffene Person nicht fähig oder willens erscheint, sich an die hiesige Rechtsordnung zu halten. Dabei ist in dieser Situation nicht die Schwere des verletzten Rechtsguts, sondern die Häufung der Taten und die Unverbesserlichkeit des Täters ausschlaggebend.