Citation: 6F_15/2017 E. 4

Die Kostenverteilung im Verfahren 6B_886/2016 wurde aufgrund des Verfahrensausgangs festgelegt (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der Gesuchsteller beruft sich in seinen Eingaben zwar formell auf den Revisionsgrund von Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG (weil es sich bei der Verlegung von Kosten im bundesgerichtlichen Verfahren um eine öffentlich-rechtliche Angelegenheit handle). Indessen läuft seine Kritik der Sache nach, ohne dass sich das Bundesgericht zu allen Ausführungen des Gesuchstellers ausdrücklich äussern müsste, ausschliesslich auf eine im Gesetz nicht vorgesehene Wiedererwägung des beanstandeten Kostenentscheids im vorangegangen Verfahren hinaus. Im Übrigen kann die Revision nicht dazu dienen, allfällige Versäumnisse im kantonalen Verfahren oder in der Begründung der Beschwerde an das Bundesgericht nachträglich zu beheben (Urteil 5F_8/2016 vom 13. Juli 2016 E. 2.3.3) oder angebliche Rechtsfehler zu korrigieren (Urteile 6F_32/2015 vom 16. Februar 2016 E. 1, 1F_6/2015 vom 20. Februar 2015 E. 1.2 und 6F_14/2015 vom 30. September 2015 E. 1.5.1). Auf das Revisionsgesuch ist nicht einzutreten.