Citation: 4A_9/2022 E. B

Mit Eingabe vom 26. Mai 2021 reichte die Klägerin beim Handelsgericht des Kantons Zürich Klage ein. Sie beantragte, die Beklagte sei zu verurteilen, ihr Fr. 178'821.20 (abgetretener Teil der Honorarforderung abzüglich Kaufpreis für die Gegenstände) nebst Zins zu bezahlen. Die Beklagte erhob die Einrede der anderweitig rechtshängigen Sache (Art. 59 Abs. 2 lit. d in Verbindung mit Art. 64 Abs. 1 lit. a ZPO). Mit Beschluss vom 24. November 2021 trat das Handelsgericht auf die Klage nicht ein. Es erwog, die Sache sei bereits beim Bezirksgericht Meilen rechtshängig, weshalb es an einer Prozessvoraussetzung fehle. Oberrichterin Helen Kneubühler gab einen abweichenden Minderheitsantrag zu Protokoll.