Citation: 8C_307/2020 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht stellte im Wesentlichen fest, dass der Beschwerdeführer - parallel zum jahrelangen Bezug von wirtschaftlicher Sozialhilfe in der Schweiz - im Heimatland Geschäftsaktivitäten aufweise, die der Fürsorgebehörde unbestrittenermassen nicht gemeldet worden seien. Die Vorinstanz legte im angefochtenen Entscheid dar, auf welche Berichte, Grund- und Firmenbuchauszüge, Zeitungsausschnitte sowie Inkonsistenzen im IV-Verfahren und in Aussageprotokollen sie sich bei ihrer Feststellung stützte. Die Erläuterungen des Beschwerdeführers, wonach sein Zwillingsbruder (zugegebenermassen) seine Identität missbraucht habe und im Heimatland eine alleinige Geschäftstätigkeit ausübe, qualifizierte das kantonale Gericht in Anbetracht der Faktenlage als unglaubwürdige Schutzbehauptung, welche keinen Rechtsschutz verdiene. Auch angesichts mehrerer Grundbuchauszüge, die bestätigten, dass der Beschwerdeführer Eigentümer verschiedener Liegenschaften im Land B.________ gewesen sei und diese mittels Schenkungsvertrag an seinen Sohn übertragen habe, hielt die Vorinstanz in Übereinstimmung mit dem Regierungsrat die Zweifel der Fürsorgebehörde an der Bedürftigkeit der Beschwerdeführer für berechtigt. Die Fürsorgebehörde habe daher zu Recht unter Androhung der Einstellung der wirtschaftlichen Hilfe konkrete Unterlagen bzw. eine Vollmachtserteilung zur Beschaffung des erwähnten Schenkungsvertrags eingefordert. Da die Beschwerdeführer ihrer Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen und die dafür vorgebrachten Gründe widersprüchlich, nicht glaubhaft bzw. nicht stichhaltig seien, so das kantonale Gericht, habe die Fürsorgebehörde die wirtschaftliche Hilfe zu Recht eingestellt und eine erneute Überprüfung der Bedürftigkeit von der Erfüllung der Mitwirkungspflicht abhängig gemacht. ln Anbetracht der besonderen Situation im Zusammenhang mit dem Fristenstillstand während der Corona-Pandemie verlängerte die Vorinstanz die mit Zwischenbescheid vom 30. Dezember 2019 angeordnete Massnahme, wonach die Fürsorgebehörde für die Beschwerdeführer Nothilfe zu erbringen habe bis das Hauptverfahren abgeschlossen sei, vorläufig weiter, bis der Hauptentscheid in Rechtskraft erwachsen sei, es sei denn, das Bundesgericht ordne bei einem Weiterzug etwas anderes an.