Citation: 5A_969/2019 E. 2.3

2.3. Im Verfahren vor Bundesgericht sind Beweisanträge zulässig, mit denen Tatsachen bewiesen werden sollen, die im Zusammenhang mit den Eintretens- und Zulässigkeitsvoraussetzungen stehen. Unzulässig sind dagegen Beweisanträge, die bezwecken, den entscheidrelevanten Sachverhalt zu ergänzen, zumal das Bundesgericht seinem Urteil grundsätzlich den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG; vgl. Urteile 5A_54/2018 vom 5. Juli 2018 E. 1.4; 5A_544/2017 vom 3. April 2018 E. 4.3.3 mit Hinweis; 5A_217/2016 vom 1. September 2016 E. 1.3). Entsprechend werden die Beweisanträge der Beschwerdeführerin (Anordnung Gutachten und Untersuchungen zum Alkoholkonsum des Beschwerdegegners) abgewiesen. Nachstehend werden in diesem Zusammenhang dagegen die Eventualanträge der Beschwerdeführerin zu prüfen sein, welche auf die Rückweisung des Entscheids an die Vorinstanz zur weiteren Sachverhaltsabklärung abzielen (vgl. E. 5.1 und 5.2).