Citation: 1B_140/2019 E. B

Die Staatsanwaltschaft ermittelt im Strafverfahren gegen B.________, C.________ und weitere Personen, das sie vom Kanton Luzern übernommen hat, wegen Raufhandels zum Nachteil von A.________ und einer Drittperson. A.________ nimmt an diesem Verfahren als Privatkläger teil. Am 19. Februar 2019 lehnte die Staatsanwaltschaft seinen Antrag auf Ausweitung dieses Verfahrens auf den Straftatbestand eines versuchten Tötungsdelikts ab. Am 4. März 2019 focht A.________ die abschlägige Verfügung der Staatsanwaltschaft mit strafrechtlicher Beschwerde beim Appellationsgericht an. In diesem Rahmen ersuchte er um amtliche Verteidigung. Die Präsidentin des Appellationsgerichts nahm dieses Gesuch als Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege entgegen. Mit Verfügung vom 6. März 2019 setzte sie ihm aber Frist bis zum 29. März 2019 zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'500.--. In der Begründung verneinte sie seine Hablosigkeit, weil er als beschuldigte Person sowohl amtlich als auch zusätzlich privat verteidigt werde. Am 10. März 2019 stellte A.________ beim Appellationsgericht nochmals ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Dabei teilte er mit, dass der Wahlverteidiger sein Mandat am 9. März 2019 niedergelegt habe. Am 21. März 2019 verfügte das Appellationsgericht, Präsidentin, dass die Frist zur Leistung des Kostenvorschusses ausgesetzt wurde.