Citation: 5C.164/2000 04.04.2001 E. 1

1.-Beide Berufungen beziehen sich auf den selben Sachverhalt, richten sich gegen die selben Entscheide des Appellationshofes des Kantons Bern, und die Parteien sind identisch. Die in den beiden Verfahren zu behandelnden Rechtsfragen sind eng miteinander verknüpft. Namentlich könnte das Urteil vom 30. November 1999/2. Juni 2000 nur bestätigt werden, wenn sich beide Berufungen als unbegründet erweisen sollten. Es rechtfertigt sich daher aus Zweckmässigkeitsgründen, die beiden Verfahren zu vereinigen (vgl. BGE 113 Ia 390 E. 1 S. 394; 111 II 270 E. 1 S. 271 f. und 108 Ia 22 E. 1 S. 24 f.). Die Berufung der Beklagten richtet sich gegen einen End- und einen Zwischenentscheid eines oberen kantonalen Gerichtes (Art. 48 OG). Die Berufung ist insbesondere auch zulässig gegen den Zwischenentscheid vom 19. Dezember 1996/21. Juli 1997. Obwohl auf eine erste dagegen erhobene Berufung mangels fristgerechter Bezahlung des Kostenvorschusses nicht eingetreten wurde, ist die erneute Berufung zulässig, weil sich eine Berufung gegen den Endentscheid auch auf den Zwischenentscheid bezieht, wenn dieser nicht schon bereits materiell beurteilt wurde (Art. 48 Abs. 3 OG). Im Übrigen ist auch der Streitwert von Fr. 8'000.-- erreicht (Art. 46 OG).