Citation: 9C_665/2017 E. 5.1

5.1. Die Frage nach der bei einem Einkommensvergleich anzuwendenden Tabelle der LSE stellt grundsätzlich eine vom Bundesgericht frei überprüfbare Rechtsfrage dar. Dasselbe gilt für die Wahl des zutreffenden Anforderungsniveaus. Soweit der Beschwerdeführer hingegen die Wahl des Anforderungsniveaus mit dem Fehlen von Kenntnissen und beruflicher Erfahrung im Bereich der Leichtindustrie rügt, zweifelt er das Vorhandensein der für die Wahl notwendigen Voraussetzungen an, was eine Tatfrage beschlägt (vgl. Urteil 9C_785/2017 vom 20. Februar 2018 E. 2.2.1 mit Hinweis). Diesbezüglich stellte die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer habe sich (trotz Fehlens einer Ausbildung und Berufserfahrung in der industriellen Produktion) mit seiner Ausbildung und beruflichen Erfahrung als Landwirt motorische und technische Fähigkeiten angeeignet, welche auch in der industriellen Produktion sehr wertvoll seien. Es wird beschwerdeweise nichts vorgebracht, was diese vorinstanzlichen Feststellungen als offensichtlich unrichtig erscheinen liessen. Sie bleiben deshalb für das Bundesgericht verbindlich (vgl. E. 2.1 hievor). Der dagegen erhobene Einwand des Beschwerdeführers, er verfüge über keinerlei Berufserfahrung in der Leichtindustrie, ist unbehelflich. Er verkennt, dass die Vorinstanz die Wahl des Anforderungsniveau 3 nicht mit der Berufserfahrung in der Leichtindustrie begründete, sondern mit dem Wert der als Landwirt angeeigneten Fähigkeiten für eine solche in der Leichtindustrie. Die Vorinstanz stellte weiter fest, der Beschwerdeführer sei seit Jahren erfolgreich selbständig erwerbstätig, verfüge über eine Zusatzausbildung zum Meisterlandwirt und sei als solcher in der Lage, einen landwirtschaftlichen Betrieb nach den Grundsätzen einer qualitativ hochstehenden, wirtschaftlichen und ökologischen Landwirtschaft zu führen sowie anspruchsvolle Aufgaben in anderen Unternehmen der Branche zu übernehmen. Er besitze zudem gute Sprachkenntnisse. Es kann offen bleiben, ob dem Beschwerdeführer unter Berücksichtigung dieses Ausbildungsstands sowie seiner beruflichen Erfahrung nicht auch andere Tätigkeiten (im Anforderungsniveau 3) als solche in der Leichtindustrie offen stünden, was der angefochtene Entscheid offen lässt. Im Übrigen wird der Einkommensvergleich betreffend die Zeit vor Abschluss einer möglichen Umschulung nicht bestritten, weshalb es mit dem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 39 % sein Bewenden hat. Unbestritten geblieben sind die vorinstanzlichen Feststellungen, wonach der Beschwerdeführer nach einer Umschulung ein deutlich höheres Invalideneinkommen erzielen würde, weshalb auch nach einem möglichen Umschulungsabschluss von einem Invaliditätsgrad unter 40 % auszugehen sei. Mit der Vorinstanz ist somit ein Rentenanspruch zu verneinen.