Citation: 2C_514/2014 E. 3.1

3.1. Das Verwaltungsgericht hat erwogen, der Beschwerdeführer habe bereits in sehr jungen Jahren zu Klagen Anlass gegeben, indem gegen ihn bereits seit seinem 13. Lebensjahr Strafanzeigen erfolgt seien und er wiederholt unentschuldigt der Schule ferngeblieben sei. Sodann sei er mehrmals verurteilt worden, insbesondere mit Urteil vom 27. Mai 2013, vor allem weil er über einen Zeitraum von etwas mehr als einem Jahr mit Betäubungsmitteln gehandelt habe. Dabei habe er u.a. mindestens 721 g Kokaingemisch gekauft (wovon 528 g [95 g reines Kokain] zum Weiterverkauf und der Rest zum Eigenkonsum bestimmt gewesen seien), mindestens 425 g Kokaingemisch verkauft, und 96.5 g Heroingemisch (7.3 g reines Heroin) für den Weiterverkauf besessen. Die aus dem Betäubungsmittelhandel erwirtschafteten Mittel habe er jeweils wieder in den Betäubungsmittelhandel investiert, damit deren Auffindung vereitelt und gewerbsmässige Geldwäscherei begangen. Das Verwaltungsgericht erwog weiter, auch nach seiner Verhaftung im April 2011 habe der Beschwerdeführer weiterhin delinquiert und unter Verwendung von gefälschten Unterlagen einen Bankkredit über Fr. 40'000.-- ertrogen, davon aber lediglich drei Raten zurückbezahlt. Zwar habe ihm das Strafgericht ein geringes Verschulden attestiert, da er als typischer Gassendealer gehandelt habe und zum Zweck der Finanzierung des eigenen Konsums Betäubungsmittelhandel betrieben habe. Die kriminelle Energie sei jedoch als nicht mehr gering bezeichnet worden. Er habe keine tief empfundene Reue gezeigt und sei trotz laufendem Strafverfahren erneut straffällig geworden. Die Prognose sei nicht gut: Der Beschwerdeführer habe sich nie über einen längeren Zeitraum wohl verhalten. Die Schwere der Straftaten habe im Laufe der Zeit zugenommen. In seinem jungen Alter habe er bereits einen Schuldenberg von Fr. 60'000.-- angehäuft, zum überwiegenden Teil aus einem durch Vorlegen gefälschter Dokumente ertrogenen Kredit. Es müsse daher mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer auch in Zukunft nicht in der Lage sein werde, sich an die in der Schweiz geltende Rechtsordnung zu halten. Es bestehe ein grosses öffentliches Interesse an der Fernhaltung des Beschwerdeführers. Zugunsten des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz gewürdigt, dass er seit dem vierten Lebensjahr in der Schweiz weilt, sein gesamtes Umfeld sich hier befindet und er kaum einen Bezug zu seinem Heimatland hat. Er sei auch sozial hier integriert, nicht aber wirtschaftlich. Insgesamt sei seine Integration mangelhaft. Angesichts der strengen Praxis, welche bei Betäubungsmitteln angebracht sei, überwiege das Interesse an seiner Fernhaltung; auch die damalige Drogensucht entlaste ihn nicht wirklich, da diese bereits im Strafverfahren mildernd berücksichtigt worden sei und er immer wieder und trotz laufenden Strafverfahren weiter delinquiert habe. Er sei unverheiratet und habe hier keine Kinder; ein besonders starkes Abhängigkeitsverhältnis zwischen ihm und seinen Eltern bestehe nicht. Er gehöre zwar als ethnischer Albaner zu einer Minderheit in Serbien, doch sei es ihm mit seinen Kenntnissen der albanischen Sprache und Kultur zumutbar, sich in Südserbien zu integrieren.