Citation: 1C_37/2013 E. 7.3

7.3. Der von der Beschwerdeführerin in der Landwirtschaftszone vorgenommene unterirdische Anschluss des Wohnwagens an die Strom-, Wasser- und Abwasserleitungen und die Installation von Heizeinrichtungen erlauben bzw. erleichtern die länger dauernde Nutzung des Wohnwagens zu Wohnwecken entscheidend und verletzen damit den Grundsatz der Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet. Dabei handelt es sich um ein grundlegendes Prinzip des Raumplanungsrechts. Die Abweichung vom Gesetz kann nicht als geringfügig eingestuft werden, da gemäss der Rechtsprechung das öffentliche Interesse an der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands hinsichtlich des Grundsatzes der Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet als sehr stark zu gewichten ist (vgl. Urteil 1C_110/2010 vom 26. Oktober 2010 E. 4.2; 1C_351/2011 vom 7. März 2012 E. 7.2 mit Hinweis). Sodann durfte die Beschwerdeführerin gemäss der vorstehenden Erwägung hinsichtlich der beanstandeten Installationen nicht gutgläubig sein. Der Rückbau dieser Installationen erweist sich somit auch unter Berücksichtigung der dafür notwendigen Kosten als verhältnismässig. Daran vermag nichts zu ändern, dass mit dem genannten Rückbau das Bewohnen des Wohnwagens nicht ganz verunmöglicht wird, da es zumindest erheblich erschwert wird. Dies wird dadurch bestätigt, dass gemäss den Ausführungen der Beschwerdeführerin speziell zugelassene Abstellplätze für Wohnwagen immer über Wasser- und Stromanschlüsse verfügen und der Wohnwagen in Hütten in Nordhanglage auf einer Höhe von 750 Meter über dem Meer ohne Heizung "nutzlos" sei. Im Übrigen kann der Kachelofen gemäss der zutreffenden Angabe der Beschwerdeführerin durch die Entfernung des Kamins (und die Verschliessung des entsprechenden Lochs im Wohnwagen) zum Heizen unbrauchbar gemacht, und damit als Dekorationsobjekt im Wohnwagen belassen werden.