Citation: 1B_264/2017 E. 2.2

2.2. Die Rechtsschrift an das Bundesgericht enthält genauso wie die Replik weitschweifige und teilweise nur schwer verständliche Ausführungen, mit denen die Beschwerdeführer die gegen sie erhobenen Deliktsvorwürfe zu widerlegen versuchen. Sie bringen dabei im Wesentlichen vor, die Strafanzeigen der Krankenkasse F.________ AG versetze die Behörden in trügerischer und wahrheitswidriger Weise in den Glauben, der verfügte Kassenausschluss schliesse jegliche Versicherungsleistung aus bzw. untersage die Erbringung sämtlicher medizinischer Dienstleistungen. Damit werde eine selbstständige Erwerbstätigkeit unstatthaft mit einer zulässigen unselbstständigen Tätigkeit als Arzt in einem Anstellungsverhältnis unter der Kontrolle und Verantwortung einer anderen Ärztin vermengt. Die Beschwerdeführer setzten sich dabei jedoch nicht in rechtsgenüglicher Weise mit den rechtlichen Erwägungen im angefochtenen Beschluss auseinander, die das Obergericht dazu bewogen haben, den Sistierungsentscheid der Staatsanwaltschaft zu bestätigen. Vielmehr beschränken sie sich darauf, der vorinstanzlichen Begründung in appellatorischer Weise ihre eigene Sicht der Dinge gegenüberzustellen. Dies trifft insbesondere auf das Vorbringen zu, der Sistierungsentscheid bewirke eine Verfahrensverzögerung, die ihnen angesichts der schwerwiegenden Auswirkungen des gegen sie gerichteten Strafverfahrens auf ihr berufliches Fortkommen, ihre Ehre, ihren guten Ruf und ihre finanziellen Verhältnisse, die ihnen ein menschenwürdiges Dasein ermöglichen sollten, nicht zugemutet werden könne. Sie übersehen dabei, dass die Abklärung der gegen sie erhobenen Deliktsvorwürfe sowie deren Hintergründe und Umstände Gegenstand der nicht sistierten Strafuntersuchung bilden und somit eine in ihrem Sinne vorrangige Behandlung erfahren. Ihnen steht es insoweit offen, sämtliche im vorliegenden Rechtsmittelverfahren vorgetragenen Argumente in dieses Strafverfahren einzubringen. Soweit die Beschwerdeführer ferner in pauschaler Weise eine Verletzung des Beschleunigungsgebots rügen, vermögen sie weder aufzuzeigen, inwiefern das bisherige Verfahren bereits übermässig lange dauern soll noch dass die gegenteilige Begründung der Vorinstanz rechtsfehlerhaft ist. Da sie überdies einräumen, dass die gegen die Mitarbeiter der Krankenkasse F.________ AG eingeleitete Strafuntersuchung mit der gegen sie gerichteten zusammenhängt, das Ergebnis dieses Strafverfahrens sich mithin tatsächlich auf jenes des Ersteren auswirken kann (vgl. Urteil 1B_21/2015 vom 1. Juli 2015 E. 2.1 f.), ist der vorinstanzliche Entscheid weder zu beanstanden noch kann der Staatsanwaltschaft ein Ermessensmissbrauch vorgeworfen werden. Daran ändert auch der in der Replik erhobene Einwand der Beschwerdeführer nichts, wonach ihren Strafanzeigen unterschiedliche Sachverhalte zugrunde lägen. Sie zeigen dabei nicht in genügend substanziierter Weise auf, inwiefern die neuen Strafanzeigen für den Fortgang des von der Krankenkasse F.________ AG angestrengten Verfahrens massgebend sein sollen.