Citation: 7B_223/2022 E. 2.3.2

2.3.2. Die Vorinstanz geht davon aus, der Beschwerdeführer habe die Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses am C.________ xxx in U.________ am 9. Februar 2020 gegen 17:00 Uhr unbefugt durch das offene Garagentor betreten und drei Fahrräder, darunter ein Elektrofahrrad, im Wert von total Fr. 8'887.--, sowie einen Fahrradhelm gestohlen und mit seinem Lieferwagen abtransportiert. Zwei Fahrräder seien mit Schlössern gesichert gewesen. Diese habe er auf unbekannte Weise geöffnet und die Schlösser ebenfalls entwendet. Die Vorinstanz erachtet die Behauptungen des Beschwerdeführers, die Fahrräder seien durch einen Dritten aus der Garage genommen und auf dem Trottoir deponiert worden, als unglaubhaft. Dies schliesst sie aus der zeitlichen Nähe zwischen dem Verschwinden der Fahrräder aus der Tiefgarage und dem von Auskunftspersonen beobachteten Abtransport derselben durch den Beschwerdeführer. Die Vorinstanz erachtet es aufgrund der Zeugenaussagen als erwiesen, die vom Beschwerdeführer in sein Transportfahrzeug verladenen Fahrräder seien die drei zuvor aus der Tiefgarage Gestohlenen. Sodann geht die Vorinstanz davon aus, dass die Eigentümer der Fahrräder oder Passanten gemerkt hätten, wenn diese auf dem Trottoir abgestellt gewesen wären. Weiter sei es einem Dieb daran gelegen, das Diebesgut so schnell als möglich zur Seite zu schaffen. Auch aus diesem Grund sei unwahrscheinlich, dass eine Drittperson die Räder aus der Tiefgarage entwendet und in der Nähe deponiert habe. Sie schliesst den vom Beschwerdeführer geltend gemachten Zufall, wonach der Beschwerdeführer gratis abzugebende Gegenständen gesucht und mit den Fahrrädern just gefunden habe, aus.