Citation: 1C_229/2019 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin beanstandet sodann, dass die Vorinstanz in ihrem Zwischenentscheid vom 28. April 2017 das Tiefbauamt als Vorinstanz des Regierungsrats und als kantonale Fachbehörde bezeichnet habe und nicht als Beschwerdegegner. Ausserdem habe die Vorinstanz angeregt, dass der Regierungsrat als Grundlage für die Beurteilung der verkehrsmässigen Erschliessung des geplanten Bauvorhabens vor seinem Entscheid einen Fachbericht des Tiefbauamts einhole. Nachdem das Tiefbauamt die verkehrsmässige Erschliessung im Zusammenhang mit der am 19. November 2014 erteilten Einfahrtsbewilligung als erste Instanz beurteilt habe, könne es im Beschwerdeverfahren vor dem Regierungsrat nicht als Fachbehörde zu Rate gezogen werden. Der von der Vorinstanz angeregte Einbezug des Tiefbauamts in das Verfahren vor dem Regierungsrat stehe im Widerspruch zu Art. 29, Art. 30 und Art. 191c BV. Die Vorinstanz führte im Zwischenentscheid vom 28. April 2017 aus, dem Tiefbauamt komme im vorliegenden Verfahren eine doppelte Funktion zu. Einerseits habe es als Bewilligungsbehörde die Einfahrtsbewilligung für das umstrittene Bauvorhaben erteilt, andererseits sei sie Fachstelle im Sinne der kantonalen Strassenverordnung. Wie die Vorinstanz zu Recht feststellte, schliesst die Zuständigkeit für die Beurteilung der Einfahrtsbewilligung nicht aus, dass das Tiefbauamt im Rahmen eines späteren Beschwerdeverfahrens zur Stellungnahme eingeladen wird. Dass die Stellungnahme des Tiefbauamts den Charakter der Stellungnahme einer Fachbehörde aufweist, ändert daran nichts. Dass die (fachkundige) Vorinstanz von der Beschwerdebehörde zur Stellungnahme eingeladen wird, ist sinnvoll und im kantonalen Recht so vorgesehen (vgl. Art. 40 VRP/SZ). Das Einholen der Stellungnahme des Tiefbauamts ändert nichts daran, dass der Regierungsrat die angefochtene Baubewilligung mit voller Kognition überprüft (vgl. E. 3.2 hiervor) und die Stellungnahme des Tiefbauamts wie die übrigen Beweismittel frei würdigt. Dass der Regierungsrat das Tiefbauamt nach der Rückweisung der Sache durch die übergeordnete Rechtsmittelbehörde an ihn (erneut) zur Stellungnahme eingeladen hat, ist ebenfalls nicht zu beanstanden. Eine Verletzung von Art. 29, Art. 30 oder Art. 191c BV ist in der Bezeichnung des Tiefbauamts als Vorinstanz und als Fachstelle gemäss kantonalem Recht sowie im Einbezug des Tiefbauamts in das Beschwerdeverfahren nicht zu erblicken. Dementsprechend geht die Rüge fehl, die Vorinstanz hätte nicht anregen dürfen, dass der Regierungsrat vor seinem Entscheid einen Fachbericht des Tiefbauamts einhole. Ob sich die beanstandeten Ausführungen des Zwischenentscheids vom 28. April 2017 im Sinne von Art. 93 Abs. 3 BGG auf den angefochtenen Endentscheid ausgewirkt haben (vgl. E. 1 hiervor), erscheint ebenfalls fraglich, kann jedoch wiederum offenbleiben, da sie nach dem soeben Ausgeführten jedenfalls nicht bundesrechtswidrig waren.