Citation: 5C.203/2004 22.04.2005 E. 2

Nach Auffassung des Beklagten hat der Appellationshof den (bundesrechtlichen) Begriff der abgeurteilten Sache in unzulässiger Weise ausgedehnt und zu Unrecht angenommen, das Gewerbe "H.________" sei mit dem Ehescheidungsurteil vom 31. Oktober 1995 rechtskräftig der Errungenschaft des Beklagten zugewiesen worden. Er fordert daher als Hauptbegehren die Zuweisung des Heimwesens "H.________" zum Eigengut. Für den Fall, dass das Bundesgericht zum Ergebnis kommen sollte, das Gewerbe "H.________" sei der Errungenschaft zuzuweisen, geht er offenbar davon aus, die Differenz zwischen dem Anrechnungswert beim Kauf und dem Verkaufserlös sei ihm unentgeltlich zugefallen, womit gemäss Art. 209 ZGB eine Ersatzforderung seines Eigengutes gegenüber der Errungenschaft entstanden sei, was wiederum eine Gewinnbeteiligung der Klägerin ausschliesse. Als Subeventualstandpunkt bringt der Beklagte gewisse Korrekturen an der Berechnung der vorinstanzlichen neuen güterrechtlichen Auseinandersetzung an.