Citation: I 261/01 21.09.2001 E. 1

1.- a) Der gemäss Art. 132 OG auch auf das Verfahren vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht anwendbare Art. 110 Abs. 1 OG lautet: "Ordnet das Gericht einen Schriftenwechsel an, so stellt es die Beschwerde der Vorinstanz und allfälligen anderen Parteien oder Beteiligten zu ...". Aus diesem Wortlaut folgt, dass nicht in jedem Fall ein Schriftenwechsel durchgeführt werden muss (vgl. Botschaft des Bundesrates vom 18. März 1991 betreffend die Änderung des Bundesgesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege sowie die Änderung des Bundesbeschlusses über eine vorübergehende Erhöhung der Zahl der Ersatzrichter und der Urteilsredaktoren des Bundesgerichts, BBl 1991 II 527). Beim Entscheid darüber, ob ein Schriftenwechsel durchgeführt wird, hat das Gericht die Grundsätze des rechtlichen Gehörs zu beachten (vgl. Kölz/Häner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes,