Citation: 1B_210/2022 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer bestreitet den hinreichenden Tatverdacht. Seiner Auffassung nach bestehen nicht genügend konkrete Anhaltspunkte dafür, dass er Hausfriedensbruch begangen haben soll. Er selbst habe sich nicht auf dem Gelände der Privatklägerin befunden. Dass er in der Nähe des Tatortes angetroffen worden sei, lasse noch nicht auf Mittäterschaft schliessen. Zu den Vermögensdelikten macht er weiter geltend, die Vorinstanz sei in Willkür verfallen und habe den Sachverhalt unrichtig festgestellt, als sie von einem Schaden von Fr. 1'500.-- ausgegangen sei. Sie habe sich dabei allein auf die unbegründete und unbelegte Erklärung der Privatklägerin gestützt, obschon der Sachschaden im Polizeibericht ursprünglich mit Fr. 152.-- für zwei aufgebrochene Tankdeckel und 30 Liter Diesel beziffert worden sei. Nach Auffassung des Beschwerdeführers hätten mit den zwei Fahrzeugen und den zwei Benzinkanistern, die von den drei beschuldigten Personen mitgeführt worden seien, höchstens 200 Liter Treibstoff entwendet werden können. Um auf einen Schaden von insgesamt Fr. 1'500.-- zu kommen, hätten nach Berechnung des Beschwerdeführers aber 840 Liter Treibstoff gestohlen werden müssen. Aufgrund dieser Umstände könne nicht in guten Treuen davon ausgegangen werden, dass der Vorsatz der beschuldigten Personen einen Deliktsbetrag von Fr. 300.-- überschritten hätte. Der Beschwerdeführer könne sich somit aufgrund des geringen Schadens höchstens der geringfügigen Sachbeschädigung und des geringfügigen Diebstahls im Sinne von Art. 172ter StGB schuldig gemacht haben. Dabei handle es sich aber nur um Übertretungen, womit kein Tatverdacht wegen eines Verbrechens oder Vergehens gegen ihn vorliege.