Citation: 2F_19/2024 E. 2.2

2.2. Angefochten im Verfahren 2C_627/2024, war ein Schreiben des Vizepräsidenten des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau, mit welchem ein Gesuch des heutigen Gesuchstellers um Anordnung vorsorglicher Massnahmen abgewiesen wurde. Das Gesuch war im Rahmen des zu jenem Zeitpunkt beim Verwaltungsgericht hängigen Verfahrens betreffend die Revision eines Entscheids des Verwaltungsgerichts vom 28. August 2024 gestellt worden. Folglich handelte es sich beim angefochtenen Schreiben höchstens um einen Zwischenentscheid über vorsorgliche Massnahmen (vgl. auch E. 2.2 des zu revidierenden Urteils). In der Zwischenzeit hat das Verwaltungsgericht das Revisionsgesuch mit Entscheid vom 18. Dezember 2024 abgewiesen. Dieser Entscheid ist in Rechtskraft erwachsen, nachdem das Bundesgericht auf eine dagegen erhobene Beschwerde mit Urteil 2C_653/2024 vom 4. Februar 2025 nicht eingetreten ist. Vor diesem Hintergrund ist nicht ersichtlich, welchen praktischen Nutzen eine allfällige Gutheissung des vorliegenden Revisionsgesuchs dem Gesuchsteller bringen würde. Auch führt sein Rechtsvertreter in seinem Antwortschreiben vom 19. Februar 2025 nicht konkret aus, inwiefern er noch ein Interesse an der Behandlung seines Revisionsgesuchs habe, sondern beschränkt sich im Wesentlichen darauf, das Strafverfahren sowie die Entscheide der Migrationsbehörden zu kritisieren und darauf hinzuweisen, dass die Schweiz seiner Auffassung nach durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) verurteilt werde. Folglich ist das Interesse des Gesuchstellers an der Behandlung des vorliegenden Revisionsgesuchs spätestens mit dem Urteil 2C_653/2024 vom 4. Februar 2025 und somit im Laufe des Verfahrens dahingefallen. Das Revisionsverfahren ist gegenstandslos geworden und dementsprechend abzuschreiben.