Citation: 2C_860/2017 E. B

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) eröffnete wegen des Verdachts der gewerbsmässigen Entgegennahme von Publikumseinlagen ein finanzmarktrechtliches Aufsichtsverfahren gegen die B.________ AG (Enforcementverfahren). Sie verbot dieser mit superprovisorischer Verfügung vom 9. Oktober 2014, ohne Bewilligung eine finanzmarktrechtlich bewilligungspflichtige Tätigkeit auszuüben oder in irgendeiner Form hierfür zu werben, insbesondere wurde ihr jegliche Entgegennahme von Publikumseinlagen sowie jede Werbung hierfür untersagt. Die FINMA setzte einen Untersuchungsbeauftragten mit Organstellung bei der B.________ AG ein und sperrte deren Konten. Nach Gewährung des rechtlichen Gehörs bestätigte sie die entsprechenden Massnahmen am 19. November 2014. In der Folge strengte die B.________ AG verschiedene Zwischenverfahren hinsichtlich des Erlasses von vorsorglichen Massnahmen und der Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung gegen die Anordnungen der FINMA an; zudem stellte sie gegen die mit den Abklärungen betrauten FINMA-Mitarbeiter und den zuständigen Instruktionsrichter am Bundesverwaltungsgericht Ausstandsbegehren. Die damit verbundenen Bemühungen blieben ohne Erfolg (vgl. auch die bundesgerichtlichen Urteile 2C_478/2015 vom 3. Juni 2015, 2C_567/2015 vom 24. Juli 2015 und 2C_1048/2015 vom 4. Januar 2016).