Citation: 8C_810/2023 E. A

A.a. Der 1964 geborene A.________ hatte sich im Dezember 2017 unter Hinweis auf eine Herzerkrankung erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren verneinte die IV-Stelle des Kantons Solothurn mit Verfügung vom 15. Oktober 2020 den Anspruch auf berufliche Massnahmen und auf eine Invalidenrente. A.b. Im Februar/April 2023 ersuchte A.________ unter Hinweis auf Herzinsuffizienz und Blasenkrebs sowie unter Beilage eines Berichts seiner Hausärztin vom 13. Dezember 2022 um erneute Prüfung des Rentenanspruchs. Nachdem die IV-Stelle gestützt auf eine Rücksprache mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) mit Vorbescheid vom 2. Mai 2023 in Aussicht stellte, auf die Neuanmeldung nicht einzutreten, reichte A.________ weitere medizinische Berichte ein, welche die IV-Stelle wiederum dem RAD vorlegte. Mit Verfügung vom 29. Juni 2023 trat sie auf das neue Leistungsbegehren mangels glaubhaft gemachter Verschlechterung des Gesundheitszustands nicht ein.