Citation: 6B_258/2018 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz fasst die wesentlichen Erwägungen des erstinstanzlichen Urteils zusammen. Laut diesen sei C.D.________ Inhaber des Hausrechts gewesen und habe mehrfach geäussert, er möchte nicht, dass die Polizei zu ihm in die Wohnung komme und er diesfalls einen Freitod begehen würde. Auch seine Ehefrau habe nicht stellvertretend für ihn eine Einwilligung erteilt. Sie sei in die Entscheidfindung nicht einbezogen worden und der Beschwerdegegner habe nicht mit ihr gesprochen. Die Mitglieder der Sondereinheit seien auf Anordnung und als willenlose Werkzeuge des Beschwerdegegners dennoch in die Wohnung eingedrungen. Es habe weder eine strafprozessuale Anordnung vorgelegen noch sei Gefahr in Verzug gewesen. Die Anordnung sei unverhältnismässig und somit auch nicht rechtmässig gewesen. Die Vorinstanz folgt diesen sowie den Ausführungen in der Anklageschrift grösstenteils. Sie erwägt jedoch weiter und entgegen der ersten Instanz, die Ehefrau von C.D.________ habe gewollt, dass die Polizei sich in die Wohnung begebe. Sie habe über den Polizeinotruf polizeiliche Hilfe gewünscht. Die von ihr grundsätzlich - wenn auch nicht in dieser Form - gewünschte Polizeiintervention habe vorausgesetzt, dass sich Polizeibeamte in die Wohnung zu ihrem Ehemann begeben würden. Ihre Einwilligung habe sich nicht auf einen bestimmten Polizeibeamten bezogen. Demzufolge scheide eine Verurteilung des Beschwerdegegners wegen Hausfriedensbruchs aus und seine Berufung sei in diesem Punkt gutzuheissen (angefochtenes Urteil, E. 6.4 S. 40 f.).