Citation: 4A_338/2021 E. 4.2

4.2. Was die Kosten- und Entschädigungsfolgen des erstinstanzlichen Verfahrens angeht, prüfte die Vorinstanz diese mit ausführlichen Erwägungen und bestätigte sie weitgehend, abgesehen von einer von ihr vorgenommenen Reduktion der erstinstanzlichen Gerichtsgebühr aus dem Grund, dass die Erstinstanz keinen Sachentscheid fällen musste. Insoweit ist zu beachten, dass die Festlegung und Verteilung der Gerichtskosten auf die Parteien ein Ermessensentscheid ist, den das Bundesgericht nur mit grosser Zurückhaltung überprüft (BGE 139 III 334 E. 3.2.5 S. 339). Es schreitet nur ein, wenn die Vorinstanz grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grundsätzen abgewichen ist, wenn sie Tatsachen berücksichtigt hat, die für den Entscheid im Einzelfall keine Rolle hätten spielen dürfen, oder wenn sie umgekehrt Umstände ausser Betracht gelassen hat, die zwingend hätten beachtet werden müssen. Ausserdem greift das Bundesgericht in Ermessensentscheide ein, falls sich diese als offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 142 III 336 E. 5.3.2; 141 V 51 E. 9.2). Die Beschwerde enthält einzig eine Begründung hinsichtlich der Bemessung der erstinstanzlichen Gerichtsgebühr, nicht hingegen bezüglich der zweitinstanzlichen Entscheidgebühr und der Parteientschädigung für die Gegenpartei. Der Beschwerdeführer setzt sich allerdings auch insoweit nicht hinreichend mit der einlässlichen Begründung der Vorinstanz zu den Kostenfolgen auseinander und legt nicht hinreichend dar, inwiefern die Kostenfestlegung bundesrechtswidrig bzw. in bundesrechtswidriger Ausübung des Ermessens erfolgt sein soll. Vielmehr übt er sich in freier Kritik an einzelnen Punkten der vorinstanzlichen Begründung, wobei er den im angefochtenen Entscheid festgestellten Prozesssachverhalt in verschiedener Hinsicht ergänzt, ohne dazu hinreichende Sachverhaltsrügen zu substanziieren, die dem Bundesgericht allenfalls eine Ergänzung der vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellungen erlauben könnten, worauf nicht eingetreten werden kann.