Citation: 1C_619/2017 E. 6.2

6.2. Nicht zu überzeugen vermag der Einwand der Beschwerdeführer, die bisherige Nutzung sei nicht genau bekannt, weshalb sich das Referenzmass und damit die Frage, ob neue Auswirkungen vorliegen, nicht bestimmen lasse. Die Zwischennutzung als stilles Lager (Einstellhalle für Fahrzeuge und Möbel) wurde mit Verfügung vom 9. Oktober 2003 bewilligt. Es trifft zwar zu, dass die Vorinstanz festgehalten hat, deren Umfang sei nicht klar. Sie ging aber angesichts der gelagerten Gegenstände davon aus, die bisher bewilligte Nutzung als stilles Lager sei lediglich mit einem geringen Verkehrsaufkommen verbunden gewesen und die Anzahl der Fahrten zum und vom Ökonomiegebäude hätten sich höchstens in dem im Baugesuch vom 3. April 2014 umschriebenen Rahmen von je zwei Hin- und zwei Rückfahrten bewegt. In diesem Umfang bewilligte die Vorinstanz daher auch die nachgesuchte Umnutzung des Ökonomiegebäudes als Magazin. Bereits die Bewilligung vom 9. Oktober 2003 war gestützt auf Art. 24a RPG erteilt worden. Daraus schloss die Vorinstanz, dass keine zusätzlichen Auswirkungen zu erwarten gewesen seien. Diese Folgerungen sind nachvollziehbar und nicht zu beanstanden. Im Übrigen zeigen die Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich auf, inwiefern die Feststellung der Vorinstanz, bislang hätten maximal zwei Zu- und Wegfahrten pro Tag stattgefunden, willkürlich sein soll. Sodann ist auch die Annahme der Vorinstanz, wonach mit vier Bewegungen pro Tag zwei Zu- und zwei Wegfahrten gemeint waren und nicht wie von den Beschwerdeführern behauptet vier Zu- und Wegfahrten, nicht offensichtlich unrichtig. Die Beschwerdeführer haben es unterlassen, genau aufzuzeigen, wie hoch ihrer Meinung nach das Verkehrsaufkommen gewesen ist und worin die tatsächliche Nutzung bestanden hat. Es bestehen mithin entgegen ihrer Ansicht durchaus genügend Hinweise, wonach die am 9. Oktober 2003 erteilte Bewilligung eine Lagernutzung mit nur wenig Verkehrsbewegungen umfasste.