Citation: 4C.142/2000 18.07.2000 E. 1

1.-Die Vorinstanz erwog, die von der Klägerin erbrachten Leistungen hätten den Rahmen einer normalen Angebotsabgabe gesprengt. Nach den Umständen sei zu erwarten, dass derartige Arbeiten nur gegen eine Vergütung geleistet würden. Der Beklagte als im Bauwesen erfahrener Geschäftsmann habe daher wissen müssen, dass solche Leistungen von ihrer Natur und ihrem Umfang her im Allgemeinen nicht ohne Gegenleistung erbracht würden. Das Obergericht ging unter Berufung auf BGE 119 II 40 E. 2d S. 45 davon aus, das blosse Erstellen von Plänen sei Objekt eines Werkvertrages, weshalb für die Entschädigung Art. 374 OR massgebend sei. Deshalb sei der Preis im vorliegenden Fall nach Massgabe des Wertes der Arbeit und der Aufwendungen des Unternehmers festzusetzen. Soweit ist die rechtliche Würdigung vor Bundesgericht nicht mehr umstritten.