Citation: 2A.352/2000 09.03.2001 E. 5

5.- a) Zusammenfassend ergibt sich somit, dass die Eidgenössische Bankenkommission die Kundenqualität von R.________, C.________ und L.________ hinsichtlich ihrer privaten Konten zu Unrecht verneint hat. Da die deren Portefeuille betreffenden Informationen als kundenbezogen zu qualifizieren sind, ist die Bank X.________ ihrerseits insofern ebenfalls als Partei im Verwaltungsverfahren zuzulassen. Ebenso kommt der "Fondation A.________" und der "B.________ Foundation" als Klientinnen der Bank X.________ Parteistellung im nach Art. 38 Abs. 3 BEHG durchzuführenden Verwaltungsverfahren zu. Der Einwand, die diese betreffenden Angaben würden, weil für die ausländische Behörde nicht von Interesse, gar nicht weitergeleitet, sondern nur die Angaben über die an ihnen wirtschaftlich Berechtigten, überzeugt nicht, da bei einem solchen Durchgriff - in Abweichung von der bisherigen Rechtsprechung - dem wirtschaftlich Berechtigten die Parteistellung wohl nicht mehr verweigert werden könnte. Zu Recht hat die Bankenkommission indessen die Kunden- und Parteiposition der lediglich an diesen beiden Stiftungen berechtigten W.________ und J.________ verneint. Keine Parteiqualität kommt auch L.________ hinsichtlich jener Auskünfte zu, welche sein Tätigwerden im Zusammenhang mit dem "SITA"- und "Tractebel"-Geschäft im institutionellen Rahmen der Bank X.________ betreffen. b) aa) Nach dem Gesagten ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde somit in dem Sinne teilweise gutzuheissen, als die Vorinstanz zu Unrecht die Bank X.________, die "Fondation A.________" und die "B.________ Foundation" sowie R.________, L.________ und C.________ hinsichtlich ihrer Portefeuilles nicht als Kunden im Sinne von Art. 38 Abs. 3 BEHG anerkannt und ihnen diesbezüglich im "Übermittlungsverfahren" Parteistellung zugestanden hat. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen. bb) Diesem Ausgang des Verfahrens entsprechend ist den Beschwerdeführern eine reduzierte Gerichtsgebühr aufzuerlegen (Art. 156 OG). Die Eidgenössische Bankenkommission hat sie im Rahmen ihres Obsiegens angemessen zu entschädigen (Art. 159 OG).