Citation: 1C_325/2018 E. 4.5

4.5. Der Beschwerdeführer macht im vorliegenden Zusammenhang ausserdem geltend, der Gemeinderat sei nicht auf seine Rügen betreffend die fehlende Legitimation der beiden Einsprecher und die Unzulässigkeit eines erneuten Einspracheverfahrens eingegangen und auch das Baudepartement habe sich mit seinen Legitimationsrügen nicht befasst. Damit hätten beide ihre Begründungspflicht sowie seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt; ausserdem liege eine formelle Rechtsverweigerung vor. Diese Kritik ist bezüglich der Verletzung der Begründungspflicht und damit des rechtlichen Gehörs grundsätzlich berechtigt. Der Gemeinderat und das Baudepartement äusserten sich in ihren Entscheiden nicht ausdrücklich zu den entsprechenden Vorbringen des Beschwerdeführers, auch wenn sie diese implizit zurückwiesen. Die Gehörsverletzungen wogen indes nicht besonders schwer. Die Vorinstanz ging in ihrem Entscheid zudem auf diese Fragen ein und hiess die Beschwerde in Bezug auf die Legitimation des Einsprechers B.________ gut. Die Gehörsverletzungen haben deshalb im Ergebnis als im vorinstanzlichen Verfahren geheilt zu gelten (vgl. zu den Heilungsvoraussetzungen BGE 137 I 195 E. 2.3.2 S. 197 f. mit Hinweisen). Dass sich die unzulässige Teilnahme von B.________ entscheidwesentlich zuungunsten des Beschwerdeführers ausgewirkt hätte, wie dieser ausserdem vorbringt, ist nicht ersichtlich.