Citation: 2C_106/2017 E. A

A.a. A.________ (geb. 1979) ist mazedonischer Staatsangehöriger. Er reiste 1992 im Rahmen des Familiennachzugs zu seinen Eltern in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung. Seit 1999 ist er mit einer Landsfrau verheiratet, welche im August 2000 zu ihm in die Schweiz zog und ebenfalls eine Aufenthaltsbewilligung erhielt. Die Ehe blieb kinderlos. Seit Juli 2002 ist A.________ im Besitz der Niederlassungsbewilligung. A.b. Mit Strafbefehl des Bezirksamts Baden vom 31. Januar 2000 wurde A.________ wegen Führens eines Personenwagens in nicht betriebssicherem Zustand, Geschwindigkeitsüberschreitung, Manipulation am Autoradio, Nichtbeherrschens des Fahrzeugs, fahrlässiger Körperverletzung und Führerflucht, begangen im Oktober 1999, zu einer Freiheitsstrafe von 21 Tagen sowie einer Busse von Fr. 700.-- verurteilt. Aufgrund dieser Verurteilung wurde er im Februar 2000 erstmals ausländerrechtlich verwarnt. In der Folge wurde A.________ immer wieder straffällig. Zwischen Juni 2001 und November 2013 erwirkte er mehr als 20 Verurteilungen, wobei er mehrheitlich mit Bussen zwischen Fr. 40.-- und Fr. 1'000.-- vorwiegend wegen Strassenverkehrsdelikten und Ungehorsams im Betreibungs- und Konkursverfahren sanktioniert wurde. Aufgrund der Delinquenz hatte das Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau (hiernach: Migrationsamt) am 15. Juni 2004 eine zweite ausländerrechtliche Verwarnung ausgesprochen. Mit Urteil des Bezirksgerichts Bremgarten vom 19. Februar 2015 wurde A.________ wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz, begangen im Januar 2013, zu einer bedingten Freiheitsstrafe von sechs Monaten, bei einer Probezeit von drei Jahren, und einer Busse von Fr. 2'000.-- verurteilt.