Citation: I 132/06 05.09.2006 E. A

Die 1959 geborene M.________ meldete sich am 22. Januar 1990 unter Hinweis auf Rückenbeschwerden erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an, woraufhin die Ausgleichskasse des Kantons Graubünden u.a. ein interdisziplinäres Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) vom 13. Februar 1991 einholte. Gestützt darauf lehnte sie die Zusprechung einer Rente - ausgehend von einer hälftigen Aufteilung der Aufgabenbereiche Erwerbstätigkeit/Haushalt im Gesundheitsfall - mangels anspruchsbegründender Invalidität ab (Verfügung vom 18. Juni 1991). Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden mit - in Rechtskraft erwachsenem - Entscheid vom 20. September 1991 ab. Am 7. August 1996 wurde M.________, zwischenzeitlich verheiratet und Mutter eines 1992 geborenen Sohnes, abermals bei der Invalidenversicherung vorstellig und beantragte die Ausrichtung von Rentenleistungen, da sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert habe. Mit Verfügung vom 4. Februar 1999 sprach ihr die IV-Stelle des Kantons Graubünden, u.a. nach Abklärungen im Haushalt der Versicherten (Bericht vom 1. Juni 1998) sowie Beizug von Berichten des IV-Berufsberaters vom 23. April 1998 und des Dr. med. I.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 25. September 1998, eine halbe Rente auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 51 % ab 1. August 1997 zu. Dem Rentenentscheid zugrunde lag eine - unveränderte - hypothetische Gewichtung der erwerblichen und haushaltlichen Beschäftigungen ohne gesundheitliche Einschränkungen von je 50 %, einer - bezogen auf eine leidensadaptierte berufliche Tätigkeit - Arbeitsfähigkeit von rund 25 %, einer Behinderung im erwerblichen Teil von ungewichtet 52,38 % sowie einer solchen im Haushalt von 50,2 % ([0,5 x 52,38 %] + [0,5 x 50,2 %]). Anlässlich des im Dezember 2001 von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsverfahrens klärte die Verwaltung erneut die Verhältnisse im Haushalt der Versicherten ab (Bericht vom 27. März 2002), woraus eine Beeinträchtigung von 46,85 % resultierte. Mit Schreiben vom 23. April 2002 wurde M.________ darüber informiert, dass ihr weiterhin eine halbe Rente zustehe. Am 25. März 2003 gelangte die Versicherte unter Bezugnahme auf ihre angeblich verschlechterte gesundheitliche Situation wiederum an die Verwaltung. Diese veranlasste u.a. eine Erhebung der Verhältnisse vor Ort im Haushalt der Versicherten (Bericht vom 5. Dezember 2003) und liess am Ärztlichen Begutachtungsinstitut GmbH (ABI) internistische, psychiatrische, rheumatologische und pneumologische Untersuchungen vornehmen (Expertise vom 15. Juli 2004). Auf dieser Basis ermittelte sie einen Invaliditätsgrad von 56 %, wobei sie den im Gesundheitsfall ausgeübten Erwerbstätigkeitsanteil auf 75 % erhöhte, eine Arbeitsfähigkeit von 40 % annahm, die Erwerbsunfähigkeit auf 65,56 % festsetzte und die Einschränkung im Haushalt mit 26,75 % quantifizierte ([0,75 x 65,56 %] + [0,25 x 26,75 %]). Mit Verfügung vom 1. November 2004, bestätigt durch den Einspracheentscheid vom 26. Mai 2005, hielt sie an der bisherigen halben Rente fest.