Citation: 2C_658/2023 E. 2.1

2.1. Mit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann namentlich die Verletzung von Bundes- und Völkerrecht gerügt werden (Art. 95 lit. a und b BGG). Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG), prüft jedoch nur die geltend gemachten Rechtsverletzungen, sofern rechtliche Mängel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 149 II 337 E. 2.2; 147 I 73 E. 2.1). In Bezug auf die Verletzung von Grundrechten gilt eine qualifizierte Rüge- und Substanziierungspflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 149 I 105 E. 2.1; 147 II 44 E. 1.2; 143 II 283 E. 1.2.2). Soweit die Beschwerdeführerinnen im Zusammenhang mit Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG eine Verletzung ihres Gehörsanspruchs (Art. 29 Abs. 2 BV) geltend machen, genügt diese Rüge dem qualifizierten Begründungserfordernis nicht (Art. 106 Abs. 2 BGG). Ohnehin wäre sie aber unbegründet, zumal die Vorinstanz unter Bezugnahme auf die Rechtslage hinreichend aufgezeigt hat, weswegen sie die Auffassung des Migrationsamts teilt (vgl. E. 6.1-6.4 des angefochtenen Urteils). Einer sachgerechten Anfechtung des vorinstanzlichen Entscheids stand insofern nichts im Wege (vgl. BGE 150 III 1 E. 4.5; 149 V 156 E. 6.1; je mit Hinweisen). Der angefochtene Entscheid genügt daher den Anforderungen an die Begründungspflicht; eine Gehörsverletzung ist nicht erkennbar.