Citation: 5A_919/2017 E. A

A.a. A.________ leidet an Amyotropher Lateralsklerose (ALS), einer rasch voranschreitenden degenerativen Erkrankung des zentralen und peripheren Nervensystems. Diese Krankheit beeinträchtigt ihre Mobilität und Kommunikationsfähigkeit (Sprechen und Schreiben). Sie ist unheilbar und führt letztlich zu Lähmungen. Wegen ihrer körperlichen Beeinträchtigungen ist sie auf einen Rollstuhl angewiesen und wohnt heute im Zentrum B.________ in U.________, wo sie beispielsweise beim Ankleiden und bei der Körperpflege unterstützt wird. Eine zusätzliche Beeinträchtigung der kognitiven Fähigkeiten von A.________ wegen Demenz ist umstritten. A.b. A.________ hat Verlustscheine, laufende Betreibungen und einen Ausstand gegenüber dem Zentrum B.________. Sie ist in finanzieller Hinsicht auf Unterstützung angewiesen. Sie bezieht eine AHV-Rente, eine Hilflosenentschädigung und Ergänzungsleistungen der AHV. A.c. Mit Schreiben vom 9. März 2016 gelangte A.________ an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Birstal (KESB). Darin teilte sie der KESB ihre Krankheit (ALS) mit und erklärte, ihre Tochter C.________ erledige ihre finanziellen und administrativen Belange. Sie wäre froh um professionelle Unterstützung, weil einiges auf sie zukommen werde. Ihre Tochter lasse sich von einer Fachperson in einem kirchlichen Netzwerk beraten. Diese Fachperson habe geraten, sich für die Administration und die finanziellen Belange an die KESB zu wenden. A.d. Nach Abklärungen verzichtete die KESB auf die Anordnung von Erwachsenenschutzmassnahmen, weil A.________ mittlerweile in das Zentrum B.________ eingetreten war und von ihrer Tochter und der Fachperson unterstützt wurde. A.e. Mit E-Mail vom 28. September 2016 teilte die Fachperson der KESB mit, dass sich die Situation von A.________ nicht gebessert habe und dass sie einen Beistand für das Administrative und Finanzielle benötige. A.f. Nach weiteren Abklärungen ordnete die KESB mit Entscheid vom 22. Februar 2017 eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung nach Art. 394 Abs. 1 i.V.m. Art. 395 Abs. 1 ZGB an. Darin verfügte sie die Vertretung für folgende Aufgabenbereiche: Besorgung der geeigneten Wohnsituation bzw. Unterkunft sowie Erledigung der administrativen und finanziellen Angelegenheiten, insbesondere die Verwaltung von Einkommen und Vermögen. Als Beiständin setzte die KESB eine Fachperson der Sozialberatung U.________ ein.