Citation: I 331/04 29.11.2004 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht begründet seinen Rückweisungsentscheid wie folgt: Gemäss MEDAS-Gutachten vom 5. November 2002 seien aus rheumatologischer Sicht auf Grund des Hüftleidens beidseits körperlich schwere bis mittelschwere Arbeiten sowie Tätigkeiten in vorwiegend stehender und gehender Körperposition nicht mehr zumutbar. Eine körperlich leichte, vorwiegend sitzende Tätigkeit sei hingegen zu 80 % zumutbar. Die Arbeitsfähigkeit als Raumpfleger betrage 0 %, als Journalist 80 %. Mit einer totalendoprothetischen Versorgung des Hüftgelenks links könnte eine wesentliche Verbesserung der Schmerzen sowie der Funktion des Gelenks mit dadurch deutlich verbesserter Arbeitsfähigkeit erwartet werden. Die abweichende Beurteilung des Hausarztes sowie im Bericht der Klinik A.________ vom 19. September 2001, wonach auch sitzende Tätigkeiten nicht mehr zumutbar seien, vermöchten die Schlussfolgerungen der MEDAS nicht in Zweifel zu ziehen. Auf Grund der nach der Begutachtung Anfang September 2002 eingeholten oder eingereichten ärztlichen Berichte könne jedoch eine im massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheides vom 13. August 2003 rentenbegründende Verschlechterung des Gesundheitszustandes nicht ausgeschlossen werden. Diese Frage habe die IV-Stelle näher abzuklären. In diesem Zusammenhang sei auch unklar, ob der Versicherte ohne gesundheitliche Beeinträchtigung voll erwerbstätig wäre oder ob er lediglich einer Teilzeitbeschäftigung nachginge und daneben in einem Aufgabenbereich nach Art. 5 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 3 ATSG tätig wäre. Ebenfalls frage sich und bedürfe der Abklärung, ob dem Versicherten die Operation einer oder beider Hüftgelenke zumutbar wäre und welche Folgen dies auf die Arbeitsfähigkeit hätte. 2.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird die Schlüssigkeit des MEDAS-Gutachtens vom 5. November 2002 bestritten. Auf Grund der diversen Berichte der Klinik A.________ und auch des Hausarztes sei schon vor dem Zeitpunkt der Begutachtung die Beeinträchtigung im Bereich der Hüften grösser gewesen als von den Experten anerkannt. Insbesondere sei bereits damals wegen der sehr schmerzhaften Hüftprobleme mit Ausstrahlung ins Bein auch eine sitzende Tätigkeit nicht mehr zumutbar gewesen. Auf Grund der divergierenden medizinischen Unterlagen wäre zumindest ein Obergutachten zur Frage der Zumutbarkeit solcher Beschäftigungen einzuholen gewesen. Anderseits seien entgegen der Vorinstanz Abklärungen zur Zumutbarkeit einer Hüftoperation und zur beruflich-erwerblichen Situation nicht notwendig. Insbesondere sei der Versicherte von der IV-Stelle zu Recht als ohne gesundheitliche Beeinträchtigung voll Erwerbstätiger eingestuft worden.