Citation: 9C_272/2016 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hat die massgeblichen rechtlichen Grundlagen zum Begriff und zur Voraussetzung des Wohnsitzes in der Schweiz für die Entstehung der Versicherungspflicht (Art. 3 Abs. 1 KVG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 KVV, Art. 13 ATSG und Art. 23 bis 26 ZGB) sowie zu den Gründen, die zu einer Beendigung des Versicherungsverhältnisses führen (Art. 5 Abs. 3 KVG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 2, Art. 4 Abs. 3 und Art. 7 KVV), zutreffend dargelegt. Hervorzuheben ist dabei insbesondere, dass der einmal begründete Wohnsitz einer Person bis zum Erwerb eines neuen Wohnsitzes bestehen bleibt (Art. 24 Abs. 1 ZGB). Sodann wurde erkannt, es sei angesichts der vorgelegten Unterlagen nicht rechtsgenüglich erstellt, dass die Beschwerdeführerin die Schweiz im Juli 2011 endgültig verlassen und ihren Wohnsitz aufgegeben habe. Zwar könne davon ausgegangen werden, dass sie sich im Zeitraum von Juli bis Oktober 2011 zeitweilig in Kroatien aufgehalten habe, da sie gemäss Aktenlage im Juli 2011 aus der Schweiz ausgereist und über Slowenien nach Kroatien eingereist sei, sie das im August 2011 an sie nach Kroatien versandte Schreiben der Schweizerischen Ausgleichskasse erhalten habe und anfangs Oktober 2011 das Formular "Lebensbescheinigung" durch die kroatischen Behörden bestätigt worden sei. Jedoch spreche der am 5. September 2011 erfolgte Abschluss eines Fitnessabonnements in der Schweiz und der im April 2013 gemeldete Zahnschaden - erlitten "in der Schweiz" - gegen eine definitive Ausreise aus der Schweiz und gegen einen längerdauernden Aufenthalt in Kroatien, zumal die Beschwerdeführerin für diese Zeit keine kroatische Wohnsitzbescheinigung vorlegen könne. Selbst wenn nicht klar ausgewiesen sei, ob sich die Beschwerdeführerin im Zeitraum zwischen ihrer vermeintlich definitiven Ausreise im Juli 2011 und ihrer Anmeldung in Deutschland per 21. Juli 2013 tatsächlich in der Schweiz aufgehalten habe, sei sie in dieser Zeit, da Personen unbekannten Aufenthalts mit letztem nachweisbarem Wohnsitz in der Schweiz weiterhin der Versicherungspflicht unterstellt seien, bei der Beschwerdegegnerin versichert gewesen und habe entsprechende Prämien zu bezahlen.