Citation: 6B_1112/2023 E. 1.3.2

1.3.2. Sodann überschreitet die Vorinstanz das ihr zustehende Ermessen nicht, wenn sie die hypothetische Einsatzstrafe aufgrund der Vorstrafen um 25%, anstatt wie vom Beschwerdeführer gefordert nur um 20% erhöht. Es ist unbestritten, dass er zahlreiche, sowohl mit Bezug auf das Betäubungsmitteldelikt als auch die SVG-Delikte einschlägige Vorstrafen aufweist und bereits zu mehreren unbedingten Freiheitsstrafen verurteilt wurde. Ebenso steht die Delinquenz während laufendem Strafverfahren und laufender Bewährung fest. Die Vorinstanz attestiert dem Beschwerdeführer vor diesem Hintergrund zu Recht eine erhebliche Unbelehrbarkeit und fortgesetzten Rechtsbruch über viele Jahre. Die Freiheitsstrafe von 42 Monaten aufgrund der im vorliegenden Verfahren beurteilten Delikte ist bundesrechtskonform. Indem der Beschwerdeführer eine eigene Strafzumessung vornimmt und derart eine als angemessen erachtete Freiheitsstrafe von 27 Monaten ermittelt, zeigt er keine Verletzung von Bundesrecht auf. Ohnehin scheint er bei dieser Berechnung die Straferhöhung um 4 Monate aufgrund der Strassenverkehrsdelikte (oben E. 1.2.2) ausser Acht zu lassen. Diese sowie die Erhöhung aufgrund des Widerrufs des Strafbefehls ficht er nicht an. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers verletzt die Vorinstanz, auch eingedenk der mehrjährigen unbedingten Freiheitsstrafe, ihre Begründungspflicht nicht. Die Strafzumessung ist nachvollziehbar und enthält die wesentlichen Argumente, auf die sich die Vorinstanz stützt. Dies gilt, wie vorstehend ausgeführt, namentlich auch für die Strafschärfung aufgrund der gehandelten Betäubungsmittelmenge. Die Vorinstanz ist von Bundesrechts wegen nicht verpflichtet, in der Urteilsbegründung in absoluten Zahlen oder in Prozenten anzugeben, in welchem Masse sie die einzelnen Strafzumessungskriterien gewichtet (BGE 136 IV 55 E. 5.6; Urteil 6B_966/2018 vom 10. Januar 2019 E. 5.2; je mit Hinweisen). Die Vorinstanz war mit Blick auf die Begründungspflicht auch nicht gehalten, genauer darzulegen, wie und inwieweit sich die Erheblichkeit der Betäubungsmittelmenge zur tatbestandsmässigen Gefährdung einer Vielzahl von Personen verhält. Dass mit dem an Wiederverkäufer veräusserten Kokain hoher Reinheit eine unbekannte Vielzahl von Personen gefährdet werden kann, ist evident und bedarf keiner weiteren Begründung. Soweit der Beschwerdeführer eine Verletzung der Begründungspflicht rügt, indem sich die Vorinstanz nicht zu seinem Antrag Ziffer 5 geäussert habe, begründet er dies nicht. Es ist nicht am Bundesgericht, danach zu forschen. Die Rüge genügt den Begründungsanforderungen (Art. 42 BGG) nicht.