Citation: 1P.132/2006 29.05.2006 E. A

Das Bezirksgericht Aarau verurteilte X.________ (geboren 1972) am 28. April 2004 wegen mehrfacher - teilweise qualifizierter - Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer unbedingten Zuchthausstrafe von 2 ½ Jahren, unter Anrechnung der Untersuchungshaft von 62 Tagen, und zu einer Busse von Fr. 100.--. Zudem erklärte es eine mit früherem Urteil ausgesprochene bedingte Landesverweisung für 4 Jahre als vollziehbar. Nach der Anklageschrift soll X.________ Anfang 2003 in Aarau A.________ und B.________ getroffen und letzterem Kokain zum Probieren gegeben haben mit der Vereinbarung, ihm 200 Gramm Kokain für Fr. 11'000.-- zu verkaufen. Nachdem es X.________ am folgenden Tag bei einem Treffen mit B.________ in Aarau und später in Buchs nicht gelungen war, das Kokain zu organisieren, sei das Geschäft vertagt worden. Ende Februar 2003 soll X.________ ein Treffen von B.________ und C.________ in Zürich vermittelt haben, an dem C.________ den Preis von Fr. 11'000.-- entgegengenommen habe, ohne die vereinbarten 200 Gramm Kokain zu liefern. Anfang März 2003 soll X.________ dem B.________ ein Ersatzgeschäft in der Höhe von Fr. 35'000.-- für einen grösseren Anteil an drei Kilogramm Kokain vorgeschlagen haben. Das Geschäft sei anlässlich eines Treffens in Aarau mit B.________, der von C.________ mit dem Auto abgeholt wurde, an den Bahnhof Solothurn verlegt worden, dann aber gescheitert. X.________ bestreitet die Vorwürfe.