Citation: 5P.395/2005 22.05.2006 E. 3

3.1 Die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege (Befreiung von der Bezahlung der Einschreibgebühr) beruht hier auf der Verneinung der Bedürftigkeit des Beschwerdeführers. Der kantonale Richter hat auf Grund einer von ihm als vorläufig und summarisch bezeichneten Beurteilung der Sach- und Rechtslage wohl festgehalten, es spreche vieles dafür, dass die Prozesschancen des Beschwerdeführers als im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung aussichtslos erschienen, doch könne dieser Punkt letztlich offen bleiben. Was der Beschwerdeführer zur Frage der Prozessaussichten vorbringt, stösst unter den dargelegten Umständen ins Leere. 3.2 Als bedürftig im Sinne von Art. 29 Abs. 3 BV gilt eine Person dann, wenn sie die Kosten eines Prozesses nicht aufzubringen vermag, ohne die Mittel anzugreifen, die zur Deckung des eigenen notwendigen Lebensunterhalts und desjenigen ihrer Familie notwendig sind (BGE 128 I 225 E. 2.5.1 S. 232 mit Hinweisen). In Betracht zu ziehen sind dabei nicht nur die Einkommens-, sondern auch die Vermögensverhältnisse (BGE 124 I 97 E. 3b S. 98 mit Hinweisen).