Citation: 8C_676/2023 E. 5.3

5.3. Mit der Vorinstanz steht jedoch fest, dass es an aktenkundigen Anhaltspunkten für unfallkausale psychische Beeinträchtigungen fehlt. Die Beschwerdeführerin führt selber aus, es sei wohl davon auszugehen, dass sie "wahrscheinlich seit Jahrzehnten an einer chronischen paranoiden Schizophrenie" leide. Inwiefern das Sturzereignis vom 21. April 2019 an diesem offensichtlich unfallfremden psychogenen Vorzustand etwas hätte verändern sollen, ist nicht ersichtlich und wird jedenfalls nicht substanziiert dargelegt. Auch ist mit Blick auf den Lebenslauf mit vielen unterschiedlichen Arbeitseinsätzen seit 2016 nicht nachvollziehbar, weshalb der Sturz vom 21. April 2019 ihre Umstellungsfähigkeit erheblich eingeschränkt haben soll.