Citation: 8C_92/2023 E. 4.1.2

4.1.2. In der Folge hat das kantonale Gericht den Rentenanspruch umfassend neu geprüft. Dabei ist es davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer aus somatischen Gründen nur noch zu 30 % als Garagist tätig sein könne. Eine seinem Belastungsprofil entsprechende Arbeit sei ihm jedoch im Umfang von 100 % zumutbar. Ferner hat die Vorinstanz festgehalten, dass die von Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Neurologie, im psychiatrischen Teilgutachten der SMAB AG gestellte Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F33.2), nicht zu überzeugen vermöge. Dr. med. B.________ habe lediglich die Akzentuierung der depressiven Störung im Zusammenhang mit dem Skiunfall 2018 erwähnt, sich aber nicht hinreichend dazu geäussert, inwiefern im Vergleich zur früheren Beurteilung eine effektive Veränderung des Gesundheitszustands eingetreten sein solle. Die vom Gutachter attestierte Arbeitsfähigkeit von 25 % in allen Tätigkeiten vermöge daher nach Auffassung des kantonalen Gerichts nicht zu überzeugen. Es bleibe aus psychiatrischer Sicht unverändert bei einer Arbeitsfähigkeit von 50 %, so die Vorinstanz weiter. Anschliessend hat sie noch die Standardindikatoren (vgl. BGE 141 V 281 E. 4) geprüft und an der 50%igen Arbeitsfähigkeit festgehalten.