Citation: 6B_717/2024 E. 1.4.2

1.4.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer sei wirtschaftlich und beruflich so gut wie nicht integriert. Gestützt auf ihre verbindlichen Feststellungen (Art. 105 Abs. 1 BGG) hat er in Deutschland zwar die Hauptschule und das Berufscollege zum gelernten Tischler abgeschlossen, jedoch die meiste Zeit von Sozialhilfe gelebt. Auch in der Schweiz war er bis zu seiner Inhaftierung auf Sozialhilfe angewiesen. Im Sommer 2020 begann er ein Praktikum, wobei er bereits eine Zusage für eine Festanstellung hatte. Aufgrund einer zu verbüssenden Strafe musste er das Praktikum jedoch abbrechen. Abgesehen davon ist er nie einer Erwerbstätigkeit nachgegangen. Angesichts des Umstands, dass er gemäss eigenen Angaben Schulden von ein paar hunderttausend Franken hat, gibt die vorinstanzliche Einschätzung zu keinen Bemerkungen Anlass. Gleiches gilt für die vorinstanzlichen Ausführungen zu seiner persönlichen und gesellschaftlichen Integration, welche die Vorinstanz als durchschnittlich betrachtet. Der Beschwerdeführer spricht indes sehr gut deutsch, weshalb er sprachlich als gut integriert gilt.