Citation: 5A_6/2021 E. 1.2.2

1.2.2. Während das Bundesgericht materiellrechtliche Editionsbegehren als vermögensrechtliche Angelegenheit behandelt und auf präzise Angaben zum Streitwert verzichtet (Urteile 5A_1022/2015 vom 29. April 2016 E. 1.1; 5A_918/2014 vom 17. Juni 2015 E. 1; 5A_635/2013 vom 18. Juli 2014 E. 1.2), folgt bei Zwischenentscheiden der Rechtsweg der Hauptsache (BGE 137 III 380 E. 1.1) und die Beschwerde wäre diesfalls - in Konstellationen wie der hier gegebenen - nur zulässig, wenn der angefochtene Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG). Vorliegend ist die rechtliche Qualifikation des Editionsbegehrens gerade der Streitpunkt in der Hauptsache. Um der Prüfung in der Sache nicht vorzugreifen, ist auf die Beschwerde deshalb unabhängig vom Streitwerterfordernis und losgelöst von den Voraussetzungen von Art. 93 BGG einzutreten (vgl. Urteil 5A_295/2016 vom 23. Februar 2017 E. 1.3, nicht publ. in: BGE 143 III 113).