Citation: 1A.24/2003 18.02.2003 E. 3

3.1 Die bereits im damaligen Verfahren von Rechtsanwalt A.________ vertretene Gesuchstellerin begründete die Fristwahrung in der vom 4. November 2002 datierenden und an diesem Tag der Post übergebenen Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Solothurner Verwaltungsgerichts vom 26. September 2002 wie folgt: "Der Unterzeichnete erhielt den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts am 2. Oktober 2002. Für die Fristberechnung zählen 29 Tage des Monats Oktober vom 3. bis 31. Oktober 2002 und 2 Tage des Monats November. Der 2. November 2002 war ein Samstag, weshalb die Beschwerdefrist am heutigen Montag abläuft." 3.2 In ihrer Stellungnahme zum Gesuch um aufschiebende Wirkung wies die Gegenpartei Orange Communications SA daraufhin, dass die Beschwerdeführerin nach ihrer eigenen Rechnung am 31. Tag ab Beginn des Fristenlaufs und damit verspätet Beschwerde erhoben hätte, weshalb das Bundesgericht darauf nicht werde eintreten können. 3.3 Das Bundesgericht stellte diese Stellungnahme Rechtsanwalt A.________ mit folgendem Begleittext zu: "(...) Sie werden eingeladen, bis am 6. Dezember 2002 (Frist ist nicht verlängerbar) mitzuteilen, ob Sie mit Blick darauf, dass der 1. November 2002 (Allerheiligen) im Kanton Appenzell A.Rh. kein kantonaler Feiertag ist, an der Beschwerde festhalten wollen (s. auch Art. 32 Abs. 2 OG und BGE 98 V 62)." 3.4 Nachdem sich Rechtsanwalt A.________ dazu am 7. Dezember 2002 (Postaufgabe) und damit verspätet vernehmen liess, trat das Bundesgericht auf die Beschwerde nicht ein. Es erwog im Wesentlichen, die Gemeinde Bättwil gehöre zum Bezirk Bucheggberg, in welchem Allerheiligen ein anerkannter kantonaler Feiertag sei. Das sei indessen nicht entscheidend, da sie bei ihrem in Trogen/AR praktizierenden Rechtsvertreter A.________ Domizil verzeigt habe. Nach der Rechtsprechung (BGE 98 V 62) bestimme unter diesen Umständen das Recht des Kantons Appenzell Ausserrhoden die Feiertage. In diesem Kanton ist Allerheiligen kein anerkannter Feiertag. Damit war nach dem massgebenden kantonalen Recht der 30. Tag der Frist - der 1. November 2002 - ein Werktag, weshalb das Bundesgericht auf die später eingereichte Beschwerde nicht eintrat.