Citation: 4D_50/2022 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe einen tatsächlichen Konsens der Parteien dahingehend, dass der Jahreslohn von Fr. 62'000.-- für ein 100%-Pensum gelte, willkürlich verneint. Ein solcher Konsens sei von der Erstinstanz, die im Gegensatz zur Vorinstanz die Aussagen der Parteien unmittelbar wahrgenommen habe, als derart bestimmt erachtet worden, dass sie von einer weiteren Parteibefragung abgesehen habe. Die Aussagen der Beschwerdegegnerin, auf die die Erstinstanz abgestellt habe (mit Verweis auf S. 6, 13 f. und 34 des Protokolls), liessen keine Zweifel mehr offen. Die Beschwerdegegnerin habe die Fragen (einschliesslich Nachfragen) richtig verstanden und ihre Antworten hätten auch keinen Interpretationsspielraum mehr offengelassen.