Citation: 1B_7/2019 E. 1.4

1.4. Indem das Kantonsgericht dem Beschwerdeführer mit der Verfügung vom 17. Dezember 2018 mitgeteilt hatte, er könne die Aufnahmen der vorinstanzlichen Hauptverhandlung auf der Kantonsgerichtskanzlei abhören und Einsicht in die übrigen Akten nehmen, wird es den in Art. 102 StPO normierten Voraussetzungen an die Akteneinsicht gerecht. Ein Versand der Akten an die Parteien selbst, mithin vorliegend an den Beschwerdeführer, sieht das Gesetz nicht vor. Es ist daher nicht ersichtlich, inwiefern dem Beschwerdeführer aus dem Umstand, dass er die vollständigen Akten am Sitz des Kantonsgerichts einsehen kann, nicht nur ein praktischer sondern ein nicht wiedergutzumachender rechtlicher Nachteil entstehen soll. Soweit der Beschwerdeführer im Übrigen geltend macht, das Kantonsgericht habe ihm die Aushändigung der Kopien der Unterlagen verweigert, ist er ebenfalls nicht zu hören. Das Kantonsgericht hat sich bisher gar nicht zu einer möglichen Anfertigung von Kopien geäussert.