Citation: 9C_3/2023 E. 2.2.1

2.2.1. Die im Zeitraum vom 17. März bis zum 16. September 2020 in Kraft gewesene Verordnung vom 20. März 2020 über Massnahmen bei Erwerbsausfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus (Covid-19; Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall; SR 830.31), "Stand am 6. Juli 2020", sah in Art. 5 Abs. 2 Satz 2 vor, dass eine Neuberechnung der Entschädigung nach ihrer Festlegung nur vorgenommen werden kann, wenn die betroffene Person bis zum 16. September 2020 eine aktuellere Steuerveranlagung erhalten und den Antrag zur Neuberechnung bis dahin eingereicht hat (AS 2020 2223). Gemäss Art. 5 Abs. 2bis und Abs. 2ter Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall, "Stand am 31. Mai 2021", die auf Art. 15 des Bundesgesetzes vom 25. September 2020 über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Gesetz; SR 818.102) beruhten, blieb die Berechnungsgrundlage für diejenigen, die bereits eine Entschädigung gemäss der Verordnung in der bis 16. September 2020 gültig gewesenen Fassung bezogen haben, gleich, und eine Neuberechnung nach erstmaliger Festlegung der Entschädigung aufgrund einer aktuelleren Berechnungsgrundlage war ausgeschlossen (AS 2020 4571).