Citation: 8C_517/2021 E. 4.1

4.1. Betreffend den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Rentenzusprache Ende März 2007 (vgl. BGE 133 V 108 E. 5) hat die Vorinstanz die im Gutachten der MEDAS Zentralschweiz vom 8. November 2004 enthaltenen Feststellungen übernommen, welche unbestritten geblieben sind. Demnach wurden bei der Beschwerdeführerin ein Status nach Autofrontalkollision mit wahrscheinlicher axialer Kontusion und/oder Distorsion der HWS und Contusio capitis, ein ausgeprägtes myofasciales Schmerzsyndrom bzw. zervikozephales Syndrom sowie eine komplexe Angststörung mit rezidivierenden depressiven Störungen und posttraumatischen Belastungsstörungen diagnostiziert. Die medizinischen Sachverständigen beschrieben die Beschwerdeführerin sodann als ängstliche, selbstunsichere, sozial angepasste Persönlichkeit mit histrionischen Anteilen. Auf dieser Grundlage legten sie die Arbeitsunfähigkeit für angepasste, körperlich leichte Tätigkeiten auf 40 % fest, wobei die psychopathologischen Befunde als limitierender bezeichnet wurden als die rheumatologischen. Das Belastungsprofil schränkten die Gutachter insoweit ein, als eine leidensangepasste Tätigkeit nur einfachste manuelle Arbeiten ohne Anforderungen an die kognitiven Fähigkeiten beinhalten dürfe.