Citation: 4A_568/2024 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hielt fest, der erstinstanzliche Entscheid sei am 11. Dezember 2023 per Einschreiben versandt und dem Beschwerdeführer am 12. Dezember 2023 zur Abholung gemeldet worden. Mit Auftrag vom 12. Dezember 2023 habe er die Abholungsfrist bei der Post verlängert. Die Vorinstanz verwies auf die Zustellfiktion gemäss Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO, wonach bei einer eingeschriebenen Postsendung, die nicht abgeholt worden ist, die Zustellung am siebten Tag nach dem erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt gilt, sofern die Person mit einer Zustellung rechnen musste. Gemäss Vorinstanz ist unerheblich, dass der Beschwerdeführer die Abholungsfrist bei der Post verlängerte. Die Wirkung der Zustellfiktion könne dadurch nicht vereitelt werden. Mit dieser Begründung gelangte die Vorinstanz zum Schluss, dass der erstinstanzliche Entscheid am 19. Dezember 2023 als zugestellt galt. Die zehntägige Beschwerdefrist habe am folgenden Tag zu laufen begonnen und am 29. Dezember 2023 geendet. Die Eingabe des Beschwerdeführers sei erst am 11. Januar 2024 der Post übergeben worden und damit verspätet, weshalb darauf nicht einzutreten sei.