Citation: 1P.787/1999 02.02.2000 E. 2

2.- Die Beschwerdeführerinnen gehen in ihrer staatsrechtlichen Beschwerdedavonaus, die Anklagekammer habe mit dem angefochtenen Entscheid zugleich auch das Gesuch vom 16. Juli 1999 um Verschiebung der Zustellung ihres Entscheids abgewiesen. Nach Art. 84 Abs. 2 OG ist die staatsrechtliche Beschwerde nur zulässig, wenn die behauptete Rechtsverletzung nicht sonstwie durch Klage oder Rechtsmittel beim Bundesgericht oder einer anderen Bundesbehörde gerügt werden kann. Die Beschwerdeführerinnen verlangten die Verschiebung der Zustellung, um die Nichtigkeitsbeschwerde an den Kassationshof des Bundesgerichts erst nach der Rückkehr ihres Anwalts aus dem Ausland einreichen zu dürfen. Ihr Gesuch lief auf ein Begehren um Erstreckung der Beschwerdefrist hinaus. Bei der Frist von 20 Tagen für die Begründung der Nichtigkeitsbeschwerde nach Art. 272 Abs. 2 BStP handelt es sich um eine vom Gesetz bestimmte Frist, die gemäss Art. 33 Abs. 1 OG nicht erstreckt werden kann. Möglich bleibt allein die Wiederherstellung der versäumten Frist nach Art. 35 OG. Gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung entscheidet das Bundesgericht über die Wiederherstellung. Die Beschwerdeführerinnen hätten daher die Wiederherstellung der versäumten Frist in ihrer Nichtigkeitsbeschwerde an den Kassationshof des Bundesgerichts verlangen können. Die staatsrechtliche Beschwerde ist auch in dieser Hinsicht unzulässig.