Citation: I 414/00 23.01.2002 E. 2

2.- In medizinischer Hinsicht haben kantonales Gericht und IV-Stelle auf die Arztberichte des Spitals X.________ vom 25. Juni 1997, vom 25. März und 16. April 1998 abgestellt. Im Bericht vom 25. Juni 1997, welcher im Rahmen der Anmeldung für ein Hilfsmittel eingeholt worden ist, wird ein linksseitiges lumboradiculäres Syndrom bei Discushernie L4/L5 und bei Discusprotrusion L5/S1 diagnostiziert. Nach dem Bericht vom 25. März 1998 leidet der Beschwerdeführer an chronischen unspezifischen Rückenschmerzen und an Osteoporose. Ferner wird der Verdacht auf reaktive Depression geäussert. Die Arbeitsunfähigkeit für eine rückenbelastende Tätigkeit wird mit 100 % angegeben. Der Bericht vom 16. April 1998 enthält als Diagnosen ein lumbospondylogenes Syndrom und Osteoporose. Der Gesundheitszustand wird als stationär bezeichnet und ein therapieresistenter Verlauf erwähnt. Der Abschluss der Behandlung habe am 25. März 1998 stattgefunden. Vom 3. September bis 24. Oktober 1997 wird eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, vom 25. Oktober bis 30. November 1997 eine solche von 50 % und für die Folgezeit bis zum Therapieabschluss eine solche von 50 % bis 100 % attestiert. Des Weitern befindet sich in den Akten ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis des Dr. med. P.________ vom 10. April 1997, welches sich über die Arbeitsunfähigkeit bis Ende April 1997 ausspricht. In einem weiteren Zeugnis vom 19. Oktober 1998 bescheinigt Dr. med. P.________ wegen Krankheit ab 19. Oktober 1998 eine Arbeitsunfähigkeit von 50 %. Gestützt auf diese ärztlichen Unterlagen kann entgegen der Auffassung des kantonalen Gerichts und der IV-Stelle der Invaliditätsgrad nicht in zuverlässiger Weise ermittelt werden. Die ärztlichen Unterlagen sprechen sich im Wesentlichen über die Arbeitsunfähigkeit im bisher ausgeübten Beruf als Hilfsmaurer/Hilfsschaler und lediglich für die Zeit bis März 1998 aus. Namentlich enthalten sie keine begründeten Angaben darüber, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten der Beschwerdeführer (teil-)arbeitsunfähig ist. Schliesslich lässt sich ihnen auch nicht entnehmen, welche Arbeitsleistungen und konkreten Tätigkeiten dem Beschwerdeführer noch zumutbar sind. Die Sache geht daher an die IV-Stelle zurück, damit sie den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit medizinisch, beispielsweise in einer MEDAS, unter Einbezug des psychischen Gesundheitszustandes eingehend abklären lasse und hernach, allenfalls nach einer weiteren beruflichen Abklärung, über den Anspruch auf eine Invalidenrente neu befinde.