Citation: 4A_13/2009 01.04.2009 E. 3

Die Beschwerdeführer rügen sodann eine Verletzung des Anspruchs auf ein faires Verfahren gemäss Art. 6 EMRK. 3.1 Zur Begründung bringen sie vor, es sei "im Dickicht der Eingaben und Argumentationen der Beschwerdegegnerinnen nach wie vor nicht herauszufiltern, welche der Beschwerdegegnerinnen welchen Anspruch gestützt auf welche Rechtsgrundlage gegen wen genau geltend [mache]". Im Falle einer Klagenhäufung seien die einzelnen Ansprüche klar zu begründen und die Aktivlegitimation der einzelnen Ansprecher darzulegen. Nur wenn diese fundamentalen Prinzipien eingehalten würden, habe der Angegriffene überhaupt eine Chance, sich adäquat zu verteidigen. Dies sei vorliegend nicht möglich gewesen, weshalb der Anspruch auf ein faires Verfahren gemäss Art. 6 EMRK verletzt worden sei. 3.2 Mit ihren pauschalen Vorbringen genügen die Beschwerdeführer den gesetzlichen Begründungsanforderungen (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 42 Abs. 2 BGG) nicht. Sie gehen mit keinem Wort auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids ein und legen nicht dar, inwiefern die Vorinstanz konkret gegen das Fairnessgebot verstossen haben soll. Darauf ist nicht einzutreten. Soweit die Beschwerdeführer darüber hinaus einen Widerspruch im angefochtenen Entscheid darin erblicken wollen, dass die Vorinstanz vorsorgliche Massnahmen gegen die Beschwerdeführer ausgesprochen habe, obwohl sie selbst davon ausgehe, dass die Beschwerdegegnerinnen nicht alle Ansprüche genügend substantiiert hätten, kann ihnen nicht gefolgt werden, zumal die Vorinstanz den Anträgen der Beschwerdegegnerinnen auf Anordnung vorsorglicher Massnahmen auch nur teilweise stattgegeben hat. Da sich die Beschwerde einmal mehr nicht mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinandersetzt, ist die Rüge im Übrigen ungenügend begründet.