Citation: 6B_1274/2017 E. A

Das Bezirksgericht Muri sprach X.________ mit Urteil vom 24. Februar 2016 der mehrfachen Pornografie (Art. 197 Ziff. 5 StGB), der mehrfachen Nötigung (Art. 181 StGB) zum Nachteil von A.________, der mehrfachen Drohung (Art. 180 Abs. 2 lit. b StGB) / Nötigung (Art. 181 StGB) zum Nachteil von D.________, der mehrfachen Verletzung des Geheim- oder Privatbereichs durch Aufnahmegeräte (Art. 179quarter StGB) zum Nachteil von C.________ und A.________, der mehrfachen Vergewaltigung (Art. 190 Abs. 1 StGB) / sexuellen Nötigung (Art. 189 Abs. 1 StGB) zum Nachteil von A.________, der mehrfachen sexuellen Handlungen mit einem Kind (Art. 187 Ziff. 1 StGB) zum Nachteil von B.________ und der mehrfachen Verletzung der Fürsorge- oder Erziehungspflicht (Art. 219 StGB) schuldig. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren sowie einer bedingten Geldstrafe von 360 Tagessätzen zu Fr. 30.-- und ordnete eine vollzugsbegleitende ambulante Massnahme (Art. 63 StGB) an. Vom Vorwurf der mehrfachen Pornografie in Bezug auf Gegenstände, welche menschliche Ausscheidungen zum Inhalt haben, sowie vom Vorwurf der sexuellen Nötigung zum Nachteil von C.________ sprach es ihn frei. Es verpflichtete X.________, C.________, A.________ und B.________ eine Genugtuung von Fr. 3'000.--, Fr. 20'000.-- bzw. Fr. 6'000.-- zu bezahlen. Die Verfahrenskosten auferlegte es X.________, mit Ausnahme der Kosten der unentgeltlichen Verbeiständung der Privatklägerinnen und der Kosten seiner amtlichen Verteidigung. Es verpflichtete diesen, dem Kanton Aargau die Kosten für die unentgeltliche Verbeiständung der Privatklägerinnen und für seine amtliche Verteidigung zurückzuzahlen, sobald es seine wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben. X.________ erhob gegen dieses Urteil Berufung.