Citation: I 811/04 29.06.2005 E. A

Die 1948 geborene B.________ arbeitete seit 1985 teilzeitlich als Raumpflegerin. Daneben besorgte sie den Haushalt. Am 5. Januar 2001 stürzte B.________ bei der Arbeit auf einer Treppe. Dabei zog sie sich u.a. eine grosse Rissquetschwunde links parietal zu. Wegen persistierender Kopf- und Nackenschmerzen, intermittierender Schwindelgefühle sowie multipler Ängste, insbesondere beim Treppenhinuntersteigen, wurde B.________ vom 6. August bis 19. September 2001 in der Rehabilitationsklinik Y.________ der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) behandelt. Im Rahmen dieses Aufenthalts wurde sie auch neurologisch und psychosomatisch abgeklärt. Ab 1. Oktober 2001 unterzog sich B.________ einer ambulanten Therapie am Psychiatriezentrum X.________. Mit Verfügung vom 26. März 2003 sprach ihr die SUVA ab 1. Mai 2003 aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 77 % eine Invalidenrente der Unfallversicherung zu. Während des Aufenthaltes in der Rehabilitationsklinik Y.________ im September 2001 hatte sich B.________ bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug angemeldet. Nach Abklärungen lehnte die IV-Stelle Bern mit Verfügung vom 2. Juli 2003 das Leistungsbegehren ab. Die Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode ergab einen Invaliditätsgrad von 37 % (0,51 x 58 % + 0,49 x 16 %). Mit Einspracheentscheid vom 27. Februar 2004 bestätigte die IV-Stelle die Verfügung.