Citation: U 369/05 23.11.2006 E. 6

Streitig und zu prüfen ist, ob zwischen dem Unfall vom 27. Februar 1999 und den gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Versicherten ein adäquater Kausalzusammenhang besteht. 6.1 Bei der Beurteilung eines Falles stellt das Sozialversicherungsgericht grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheides eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 169 Erw. 1). 6.2 Die Zürich und die Vorinstanz haben die adäquate Kausalität zwischen dem Unfall vom 27. Februar 1999 und den andauernden Gesundheitsstörungen per 31. Juli 2003 (Leistungseinstellung) verneint. Sie haben in Anwendung der so genannten Schleudertraumapraxis (BGE 117 V 359 ff.) keines der sieben Adäquanzkriterien als erfüllt angesehen. Die Vorinstanz, deren Entscheid am 23. August 2005 erging, hatte keine Kenntnis von den letztinstanzlich neu aufgelegten Berichten der Dres. med. T.________ und A.________ vom 18. Mai und 22. Juni 2005 (vgl. hiezu Erw. 8.3.2 und 9.1.1 f. hienach). 6.3 Die Adäquanzfrage ist zunächst gestützt auf die Entwicklung bis 31. Juli 2003 bzw. bis zum Erlass des Einspracheentscheides am 29. Juni 2004 zu beurteilen (Erw. 7 f. hienach). Die Anwendung der Schleudertraumapraxis wird von der Versicherten nicht bestritten und ist nicht zu beanstanden, da in diesem Zeitraum kein psychisches Leiden festgestellt wurde, das die Anwendung der für psychische Unfallfolgen geltenden Regeln (BGE 115 V 133 ff.) gebieten würde (vgl. auch betreffend die psychische Problematik Erw. 9.1 und 9.2.2 hienach).