Citation: 5A_85/2021 E. 4.5

4.5. Der Beschwerdeführer erachtet es als eine Verletzung des Anspruchs auf gleiche und gerechte Behandlung (Art. 29 Abs. 1 BV) und des Anspruchs auf rechtliches Gehör sowie als willkürlich, dass die Vorinstanz auf seinen Antrag auf Erlass von Kindesschutzmassnahmen nicht eingegangen sei und auch keine solchen Massnahmen getroffen habe. Er bezieht sich dabei wiederum auf seinen Antrag auf Einholung eines interventionsorientierten Gutachtens. Zudem seien die aktuellen Kindesschutzmassnahmen (d.h. die Beistandschaft) gescheitert. Vorab bleibt unklar, inwieweit die Einholung eines Gutachtens als eine den Sachverhalt klärende Massnahme geeignet sein sollte, eine aktuelle Kindeswohlgefährdung zu beheben. Ohnehin geht der Beschwerdeführer in seinen Überlegungen zum Scheitern der Beistandschaft von unmassgebenden tatsächlichen Grundlagen aus: Wie dargelegt (E. 4.2 hiervor) trifft die Vorinstanz auch hinsichtlich der Beistandschaft bei der Klärung des Sachverhalts keinen Vorwurf. Anlass, eine andere Massnahme zum Schutz des Kindeswohls zu ergreifen, bestand damit nicht und es erweist sich auch unter diesem Aspekt als unschädlich, dass die Vorinstanz nicht weiter auf den Antrag auf Einholung eines erneuten Gutachtens einging.