Citation: 5A_716/2018 E. 2.2

2.2. Zusammengefasst wies das Kantonsgericht die bei ihm erhobene Einsprache ab, weil es der Beschwerdeführerin eine Mitwirkungspflichtverletzung bei der Abklärung der Bedürftigkeit vorwarf. Dabei hat es sich auf zwei selbständige Begründungen gestützt, wobei es einmal die am 25. Mai 2018 eingereichten Unterlagen berücksichtigte und einmal nicht. Die Beschwerde kann folglich nur gutgeheissen und der angefochtene Entscheid kann nur aufgehoben werden, wenn beide Begründungen rechtswidrig sind (vgl. Urteil 1C_490/2017 vom 15. Mai 2018 E. 3 [einleitend]).