Citation: 6B_212/2017 E. A

X.________ lernte A.________ über ein Internetportal kennen. In der Folge kam es zwischen den beiden zu drei persönlichen Treffen mit einvernehmlichem Sexualverkehr. Die Anklage wirft X.________ vor, sie habe nicht akzeptieren wollen, dass A.________ die Beziehung nach den drei Treffen für beendet erklärt habe. Sie habe ihn daher durch eine sehr grosse Anzahl von Telefonanrufen auf den Festnetzanschluss, das Mobiltelefon und den Geschäftstelefonanschluss sowie SMS und E-Mails belästigt. Sie habe ihn zu Aussprachen gedrängt und ihn dabei mit Vorwürfen eingedeckt wie z.B., dass er sie ungerecht behandelt und sexuell ausgenutzt habe. Zudem habe sie ihm mit einer Strafanzeige wegen Vergewaltigung gedroht. Einmal habe sie ihn unangemeldet bei ihm zuhause aufgesucht. Dabei habe sie unablässig an der Türe geklingelt und ihm gedroht, sie würde über das Treppengeländer in die Tiefe springen, wenn er nicht mit ihr rede. A.________ habe aufgrund des Verhaltens von X.________ seinen Festnetzanschluss gekündigt, ein neues Mobiltelefon samt neuer Nummer gekauft und seinen Arbeitsweg geändert. Er habe das Haus nur noch unter Angst verlassen, sich bedroht gefühlt sowie unter Konzentrationsstörungen gelitten und sein Gesundheitszustand habe sich verschlechtert. X.________ habe auch B.________, welche A.________ zur Unterstützung herangezogen habe, durch Telefonanrufe und E-Mails belästigt.