Citation: C 27/07 08.05.2007 E. 3

Streitig ist, ob der Beschwerdeführer zu Recht ab 2. Dezember 2005 für 36 Tage in der Anspruchsberechtigung eingestellt worden ist. 3.1 Unbestritten wurde der Beschwerdeführer am 1. Dezember 2005 vom RAV (Regionales Arbeitsvermittlungszentrum) Regensdorf aufgefordert, sich innert der nächsten zwei Kalendertage schriftlich um eine Stelle als Auto-Reiniger zu bewerben, was er unterlassen hat. Auf Aufforderung hin begründete er dies damit, dass er die Unterlagen verloren habe. Es sei ihm daher nicht mehr möglich gewesen sich zu bewerben. Dies sei nicht mit einer Ablehnung einer zugewiesenen Stelle zu vergleichen (Einsprache vom 14. März 2006). Den Akten ist weiter zu entnehmen, dass der im Jahre 1982 geborene Versicherte schon wiederholt Leistungen der Arbeitslosenversicherung bezogen hatte und daher mit seinen Pflichten vertraut war. 3.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird angeführt, die bloss zweitägige Bewerbungsfrist habe ihm kaum Zeit gelassen, sich nach dem Verlust der Unterlagen erneut beim RAV zu melden. Zudem habe es sich nur um eine Aufforderung um eine Stellenbewerbung und nicht um eine eigentliche Stellenzuweisung gehandelt. Es sei daher ungewiss, ob er seine Arbeitslosigkeit damit hätte beenden können. Schliesslich wird bestritten, dass es sich um eine zumutbare Stelle gehandelt habe, da der dafür vorgesehene Lohn erheblich unter seinem versicherten Verdienst gelegen habe.