Citation: I 102/02 25.10.2002 E. A

Der ehemals in der Schweiz unter anderem als gelernter Coiffeur erwerbstätig gewesene, 1950 geborene, deutsche Staatsangehörigen B.________ meldete sich mit Gesuch vom 4. Oktober 1993 wegen Hüft- und Kniegelenksarthrose, Gicht sowie Depressionen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die Landesversicherungsanstalt Baden (Deutschland) gewährte ihm ab 1. September 1993 eine "Rente wegen Berufsunfähigkeit". Mit rechtskräftiger Verfügung vom 14. Oktober 1994 lehnte die Schweizerische Ausgleichskasse in Genf einen Leistungsanspruch ab. Ein erneutes Gesuch mit dem Antrag auf Umschulung lehnte die IV-Stelle für Versicherte im Ausland zunächst mit Verfügung vom 22. Mai 1996 ab, während die Eidgenössische Rekurskommission der AHV/IV für die im Ausland wohnenden Personen auf Beschwerde hin dem Versicherten mit Entscheid vom 15. August 1997 die Umschulung zum Industriekaufmann zu Lasten der Invalidenversicherung zusprach. Die hiegegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde des B.________ wies das Eidgenössische Versicherungsgericht mit Urteil vom 5. Mai 1998 ab. Nach Massgabe der Ergebnisse einer beruflichen Abklärung im Werkstätten- und Wohnzentrum Basel vom 8. Februar bis 5. März 1999 (nachfolgend: BEFAS-Abklärung) wurde der Besuch eines halbjährigen Vorbereitungskurses und die anschliessende Umschulung zum technischen Kaufmann an der Höheren Handelsschule eingeleitet. Diese Eingliederungsmassnahme brach der Versicherte im November 1999 aus gesundheitlichen Gründen ab. Dr. med. P.________ hielt gegenüber der IV-Stelle Zürich fest (Bericht vom 17. Januar 2000), B.________ habe ihm glaubhaft versichert, "dass die Umschulung in Zürich zu anstrengend für ihn" sei. Täglich etwa drei Stunden Fahrzeit würden ihn zusammen mit der Schulbelastung und den Hausaufgaben derart unter Zeitdruck setzen, "dass er dieser Globalbelastung mit seiner bestehenden Krankheit nicht gewachsen" sei. Daraufhin hob die IV-Stelle für Versicherte im Ausland die Verfügung vom 15. Juli 1999 über die Gewährung von beruflichen Massnahmen für die Zukunft auf und stellte die Taggeldleistungen ein (Verfügung vom 29. Dezember 1999). Zur Abklärung der effektiv vorhandenen Arbeitsfähigkeit und der Eingliederungsfähigkeit veranlasste die IV-Stelle Zürich eine umfassende medizinische Begutachtung des Versicherten. Gemäss Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle des Spitals Y.________ vom 16. August 2000 (nachfolgend: MEDAS-Gutachten; S. 29 f.) leidet B.________ unter anderem an den Folgen einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung mit emotional instabilen Zügen und Neigung zu Dysphorie (ICD-10 F60.8), einer rezidivierenden depressiven Störung (gegenwärtig leichte Episode nach ICD-10 F33.0) und einer Alkoholabhängigkeit (gegenwärtig abstinent nach ICD-10 F10.20) bei gleichzeitig festgestellter generalisierter Arteriosklerose, Diabetes mellitus Typ II, peripherer Polyneuropathie, koronarer Herzkrankheit, arterieller Hypertonie, beginnenden Gonarthrosen beidseits sowie einem diskreten lumbospondylogenen Syndrom, einer diskreten Periarthropathia coxae links, einem dishidrotischen degenerativen Handekzem und einem Status nach Verkehrsunfall mit Schädelfraktur 1972. Trotz dieser Beschwerden gingen die Gutachter aus rheumatologischer und internistischer Sicht von einer vollen Arbeitsfähigkeit aus, während aus psychischen Gründen bei einem Vollzeitpensum in einer leichten bis mittelschweren wechselbelastenden Tätigkeit eine qualitativ bedingte Einschränkung von 25% berücksichtigt werden müsse. Medizinisch sei eine begleitende psychiatrisch-psychologische Betreuung wünschenswert. Als berufliche Massnahme sei jedoch eine Umschulung infolge der Persönlichkeitsstörungen "realistischerweise" zum Scheitern verurteilt. Die IV-Stelle Zürich gelangte gestützt auf den Bericht des Dr. med. O.________ vom 14. September 2000 zur Auffassung, dass dem Versicherten infolge langandauernder Krankheit keine realistisch verwertbare Erwerbsfähigkeit mehr zugemutet und diese auch nicht durch berufliche Massnahmen erhöht werden könne, weshalb ihm ab November 1999 der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente zustehe. Die IV-Stelle für Versicherte im Ausland sprach B.________ mit Verfügung vom 27. Januar 2000 (nachfolgend: Verfügung 1) ab 1. März 1994 bis 28. Februar 1999 eine halbe und mit Verfügung vom 4. Dezember 2000 (nachfolgend: Verfügung 2) ab 1. November 1999 eine ganze Invalidenrente zu.