Citation: 6B_1428/2020 E. 2.6.2

2.6.2. Die Vorinstanz setzt sich zu Recht mit den Sprachkenntnissen der Beschwerdeführerin auseinander, ist doch eine Integration ohne bzw. mit ungenügenden Kenntnissen der am Wohnort gesprochenen Sprache schwierig oder unmöglich. Entsprechend erlauben die Sprachkenntnisse einer ausländischen Person auch Rückschlüsse auf ihre Integration (vgl. Urteil 6B_191/2020 vom 17. Juni 2020 E. 1.7.1). Die vorinstanzlichen Erwägungen sind nicht zu beanstanden, wonach die Beschwerdeführerin auch nach 28 Jahren Aufenthalt in der Schweiz der deutschen Sprache nicht mächtig ist und sich diese mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen ausschliesslich auf Albanisch unterhält (Urteil S. 7 f.). Daran vermögen auch die teilweise widersprüchlichen Ausführungen der Beschwerdeführerin nichts zu ändern, wonach sie einerseits zugibt, die deutsche Sprache nicht gut zu beherrschen und andererseits einwendet, die Vorinstanz dürfe aufgrund des Umstands, dass sie für das vorinstanzliche Verfahren einen Dolmetscher gebraucht habe, nicht auf mangelhafte Sprachkenntnisse schliessen. Ebenso wenig überzeugt das Vorbringen der Beschwerdeführerin, dass die fehlende Ausbildung wie auch die mangelnden Sprachkenntnisse auf ihre bescheidenen finanziellen Verhältnisse zurückzuführen seien. Entgegen ihren Vorbringen wären die von der Vorinstanz genannten Engagements durchaus geeignet gewesen, sowohl die private als auch die berufliche Integration der Beschwerdeführerin deutlich zu verbessern.