Citation: 4A_507/2024 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführerin wendet sich in ihrer Beschwerdeschrift einzig gegen die Hauptbegründung der Vorinstanz und kritisiert die Annahme einer Prozessstandschaft. Die selbständig tragende Eventualbegründung der Vorinstanz, wonach im Fall der von der Beschwerdeführerin vertretenen Meinung, es liege eine gesetzliche Vertretung vor, sich am Ergebnis nichts ändern würde, weil gestützt auf die festgestellten Umstände eine Parteiberichtigung vorgenommen werden könnte, lässt die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerdeschrift unangefochten. Erst in der Replik - und damit zu spät - kritisiert sie auch die Eventualbegründung. Dies stellt eine unzulässige Beschwerdeergänzung dar und kann nicht berücksichtigt werden (vgl. oben E. 2.3). Somit kann auf die Beschwerde betreffend die gerügte Verletzung von Art. 102 Abs. 3 SchKG nicht eingetreten werden, weil die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerdeschrift die selbständig tragende Eventualbegründung der Vorinstanz nicht angefochten und sie nicht als bundesrechtswidrig ausgewiesen hat (vgl. oben E. 2.2).