Citation: I 65/01 14.11.2001 E. 1

1.- Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Die IV-Stelle habe dem ZMB entgegen der Anweisung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts die im Urteil vom 15. Mai 1997 als widersprüchlich bezeichneten Arztberichte nicht unterbreitet. Daher habe das ZMB im Gutachten vom 15. Oktober 1998 anordnungswidrig nicht zu den Widersprüchen Stellung genommen. Dieser Vorwurf ist zwar insofern berechtigt, als die genannten ärztlichen Unterlagen dem ZMB bei der Abfassung der Expertise tatsächlich nicht zur Verfügung standen. Die IV-Stelle hat das Versäumte jedoch nachgeholt und dem ZMB die Belege im Vorbescheidverfahren zugesandt, worauf sich dieses im Zusatzbericht vom 31. März 1999 äussern konnte. Damit wurde dem Urteil vom 15. Mai 1997 nachträglich Genüge getan, weshalb eine allfällige Verletzung des rechtlichen Gehörs als geheilt zu betrachten ist (vgl. BGE 126 V 132 Erw. 2b mit Hinweisen).