Citation: 4C.428/1999 17.02.2000 E. 1

1.- a) Das Handelsgericht hält fest, die Beklagte habe unsorgfältig gearbeitet. Insoweit sei sie zur Leistung der Garantiearbeiten verpflichtet gewesen. Nach Auffassung des Handelsgerichts deckt die Garantie nur die Sanierung derjenigen Teile des Daches, die innerhalb der Gartantiedauer undicht geworden sind. Dementsprechend hat das Handelsgericht der Klägerin lediglich Fr. 9'000.-- zugesprochen und die Forderung im Übrigen abgewiesen. b) Die Klägerin beruft sich auf Zeugenaussagen und das Gutachten des Sachverständigen, um darzulegen, dass das gesamte Dach schadhaft gewesen sei. Das Handelsgericht hat indes sowohl das Gutachten als auch die Zeugenaussagen berücksichtigt und ist zum Schluss gekommen, dass das Dach nur an gewissen Stellen undicht gewesen sei. Ob diese Beweiswürdigung zutrifft, kann das Bundesgericht im Rahmen der Berufung nicht überprüfen (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 125 III 368 E. 3 S. 372, 120 II 97 E. 2b S. 99; 119 II 84 E. 3; 116 II 92 E. 2 S. 93, 480 E. 3d S. 489, 745 E. 3 S. 749 mit Hinweisen).