Citation: 6P.153/2001 27.12.2001 E. 2

2.- Dem Beschwerdeführer wird vorgeworfen, er sei am 20. Juli 1999 um ca. 01.30 Uhr in angetrunkenem Zustand mit seinem Personenwagen von seiner Wohnung in Däniken an die Dürrbergstrasse in Aarburg gefahren. Das Obergericht geht davon aus, die Polizei, die zur Schlichtung eines Familienstreits aufgeboten worden war, habe ihn dort am selben Tag um 11.00 Uhr angetroffen. Weil der Verdacht aufgekommen war, der Beschwerdeführer habe sein Fahrzeug in angetrunkenem Zustand nach Aarburg gelenkt, sei er angehalten und einem Atemlufttest unterzogen worden. Eine später vom Bezirksamt Zofingen angeordnete und um 12.01 Uhr im Spital Zofingen abgenommene Blutprobe habe einen Mittelwert von 1,49 Promille ergeben. Gemäss Rückrechnung des Bezirksamtes Zofingen habe die Blutalkoholkonzentration zur Fahrzeit 2,46 bis 2,61 Promille betragen. Das Obergericht nimmt an, der Beschwerdeführer habe die Fahrt unvorhergesehenerweise unternommen. Er habe an jenem Abend seine Wohnungsschlüssel seiner Bekannten A.________ ausgeliehen und es sei zwischen ihnen abgemacht gewesen, dass ihm die Schlüssel wieder ins Restaurant gebracht würden. Erst als er nach dem Wirtshausbesuch habe feststellen müssen, dass sich niemand in seiner Wohnung befand und er nicht hinein gelangen konnte, weil seine Bekannte die Schlüssel mit nach Aarburg genommen hatte, habe er sich zur Trunkenheitsfahrt veranlasst gesehen. Nachdem er sich zunächst in seinem Wagen zum Schlafen gelegt habe, habe er nach einem Telefongespräch mit Frau A.________ und B.________, in dessen Wohnung sie sich aufhielt, vereinbart, die Schlüssel in Aarburg abzuholen, habe aber entgegen deren Empfehlung hiefür kein Taxi genommen.