Citation: 5A.32/2006 02.11.2006 E. 1

1.1 Z.________ ist amerikanische Staatsbürgerin, hat aber ihren gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz. Zuständig zur Anordnung von Massnahmen des Kindesschutzes, zu denen auch der hier umstrittene Bewilligungsentzug gehört (vgl. Art. 307 ff. insbes. Art. 316 ZGB), sind die Schweizer Behörden, die auch das schweizerische Recht anzuwenden haben (vgl. Art. 85 des Bundesgesetzes vom 18. Dezember 1987 über das Internationale Privatrecht [IPRG; SR 291] und das Haager Übereinkommen vom 5. Oktober 1961 über die Zuständigkeit der Behörden und das anzuwendende Recht auf dem Gebiet des Schutzes von Minderjährigen [MSA; SR 0.211.231.01]). 1.2 Gegen einen Entscheid betreffend die Erteilung, Verweigerung oder den Entzug einer Bewilligung zur Aufnahme eines Pflegekindes ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zulässig (vgl. BGE 107 Ib 283; 116 II 238 E. 1). Die Beschwerdeführer sind als Pflegeeltern des Kindes vom angefochtenen Entscheid und dem damit verbundenen Entzug der Bewilligung unmittelbar betroffen und zur Beschwerde legitimiert. Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde kann grundsätzlich eingetreten werden