Citation: 5A_156/2022 E. 2.2

2.2. Das Obergericht hat bei der Prüfung der finanziellen Verhältnisse der Beschwerdeführerin zunächst Erwägungen des Bezirksgerichts wiedergegeben. Demnach sei die Beschwerdeführerin zwischen 2005 und 2013 Kundin der Bank B.________ gewesen. Im Zuge der italienischen Steueramnestie von 2009 und der Regulierung bisher unversteuerter Vermögenswerte habe die E.________ Srl., Mailand, im Auftrag der Beschwerdeführerin am 23. August 2010 das Konto F.________ Nr. xxx bei der Bank B.________ eröffnet. Nebst dem Konto- und Depoteröffnungsvertrag habe die E.________ Srl. für das besagte Konto einen Vermögensverwaltungsvertrag mit der G.________ et Associés (später H.________ SA) abgeschlossen. Nach Darstellung der Konkursmasse der B.________ AG in Liquidation - so das Bezirksgericht - habe die Beschwerdeführerin am 8. Mai 2012 einen weiteren Konto-/Depotvertrag mit der Bank B.________ betreffend das Konto I.________ Nr. yyy unterzeichnet und die Anlagetätigkeit wieder auf die H.________ SA übertragen. Am 14. Mai 2012 habe die E.________ Srl. den Vermögensverwaltungsvertrag für das Konto F.________ beendet. Am 1. August 2013 habe die Beschwerdeführerin den Vertrag mit der Bank B.________ für das Konto I.________ gekündigt und die Bank B.________ angewiesen, die liquiden Mittel auf ein Konto bei der J.________ AG zu überweisen. Am 2. September 2013 habe sich die Beschwerdeführerin die Schadenersatzforderungen aus der Kundenbeziehung zwischen der treuhänderisch tätigen E.________ Srl. und der Bank B.________ /G.________ et Associés zedieren lassen.