Citation: 6B_1360/2019 E. 3.4.2

3.4.2. Die Vorinstanz verletzt auch kein Bundesrecht, soweit sie die Beschlagnahmungen auf den Grundstücken der Beschwerdegegner aufgehoben hat. Für den Beschwerdegegner 1 ergibt sich dies, wie die Vorinstanz zu Recht annimmt, daraus, dass wegen des Wegfalls des zivilrechtlichen Anspruchs der Privatklägerin kein Raum für eine Ersatzforderungsbeschlagnahme mehr besteht. Ausserdem reichen die beschlagnahmten Bankguthaben für die Anrechnung an die Verfahrenskosten aus (angefochtenes Urteil S. 84 ff.). Nicht zu beanstanden ist das angefochtene Urteil in diesem Punkt auch in Bezug auf den Beschwerdegegner 2. Es trifft zwar zu, dass die Vorinstanz lediglich auf die Grundbuchsperre im Hinblick auf die Anrechnung an die Verfahrenskosten Bezug nimmt und in ihren Erwägungen die Anordnung der Beschlagnahme zur Sicherstellung der Ersatzforderung zugunsten des Staates (vgl. Untersuchungsakten Ordner 18/24 act. 80.51.001 ff.) nicht näher eingeht (angefochtenes Urteil S. 86; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 73). Doch verletzt die Vorinstanz kein Bundesrecht, wenn sie annimmt, die Aufrechterhaltung der Grundbuchsperre sei angesichts des Umstands, dass davon auch die Ehefrau des Beschwerdegegners 2 als unbeteiligte Drittperson betroffen wäre, in Nachachtung des Übermassverbots unverhältnismässig (vgl. SCHOLL, a.a.O, § 5 N 168 f.). Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet.