Citation: 1C_339/2023 E. 3.1

3.1. Nach Auffassung der Vorinstanz im angefochtenen Entscheid war und sei immer klar gewesen, dass das ganze Grundstück Nr. 1246, nicht nur der südliche Teil, im Kataster der belasteten Standorte eingetragen sei und sich zwei belastete Standorte (Nr. 22.004.0122B im Norden und Nr. 22.004.0182B im Süden) auf dem Grundstück befänden. Erst im Zuge der technischen Untersuchung sei anhand der Messresultate festgestellt worden, dass der nördliche Teil des Grundstücks unbelastet sei und sich der Perimeter der Belastung auf den südlichen Teil des Werkareals beschränke. Dieser sei nach wie vor belastet; mit Löschung des Standorts Nord sei der Perimeter reduziert worden und die weiteren altlastenrechtlichen Massnahmen hätten sich ab dem Jahr 2007 auf den Standort Süd konzentriert. Es liege deshalb kein Anwendungsfall von Art. 32d Abs. 5 USG vor, denn im Kataster sei als belasteter Standort immer "das ganze Grundstück" Nr. 1246 eingetragen gewesen. Die Untersuchungskosten des Standorts Nord gebe es in diesem Sinne gar nicht, da die Untersuchung die beiden Standorte Nord und Süd umfasst habe.