Citation: 2D_59/2009 17.05.2010 E. A

X.________ wurde vom Amt für Steuern Uri mit definitiven Veranlagungsverfügungen vom 8. Juni 2007 für die Staats- und Gemeindesteuern sowie die direkte Bundessteuer der Steuerperioden 2002, 2003 und 2004 teilweise ermessensweise eingeschätzt. Gegenüber der Selbstdeklaration wurde für die Jahre 2002 sowie 2003 jeweils ein steuerbares Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 100'000.-- und für das Jahr 2004 ein solches von Fr. 25'000.-- aufgerechnet. Die gegen diese Veranlagungen erhobenen Einsprachen wies die Kantonale Steuerkommission Uri bezüglich der genannten Aufrechnungen mit Entscheiden vom 9. April 2008 ab. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, die Steuerdeklaration sei unvollständig gewesen, insbesondere hätten die Einkünfte aus dem Betrieb eines Etablissements in A.________ gefehlt. X.________ habe den Nachweis für die Unrichtigkeit der Ermessenseinschätzung in diesem Punkt nicht erbracht.