Citation: U 243/01 01.10.2002 E. A

Der 1940 geborene P.________ war seit 1984 bei der H.________ AG, als Maurer tätig und über diese Arbeitgeberin bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfall und Berufskrankheit versichert. Am 19. Juli 1990 erlitt er einen Arbeitsunfall, bei dem er sich eine Ruptur der Quadrizeps-Sehne und eine partielle Amputation der rechten zweiten Zehe zuzog. Die SUVA kam für die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Nach Abklärung der medizinischen Situation sprach sie dem Versicherten mit Verfügung vom 13. Oktober 1993 mit Wirkung ab 1. August 1992 eine Invalidenrente basierend auf einer Erwerbsunfähigkeit von 25% sowie eine Integritätsentschädigung aufgrund einer Integritätseinbusse von 5% zu. Nachdem der damalige Rechtsvertreter dagegen Einsprache erhoben hatte, führten die Parteien Vergleichsverhandlungen. Als deren Ergebnis hielt die SUVA mit Verfügung vom 7. September 1995 fest, die Rente werde auf 50% und die Integritätsentschädigung auf 25% erhöht. Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Am 31. März 1996 wurde P.________ erneut Opfer eines Unfalles, in dessen Folge eine Unterschenkelamputation vorgenommen werden musste. Damit er die Forderung gegenüber der Haftpflichtversicherung beziffern könne, ersuchte sein derzeitiger Rechtsvertreter die SUVA mit Schreiben vom 7. August 1996 um Einsicht in die Akten, welche zur Verfügung vom 7. September 1995 geführt hätten. Am 15. September 1998 ersuchte dieser die SUVA alsdann unter Hinweis auf das von ihm in Auftrag gegebene Gutachten des Orthopäden Dr. med. W.________ von der Rehaklinik Y.________ vom 13. März 1998 um Abänderung der Verfügung vom 7. September 1995. Nachdem es die SUVA mit Verfügung vom 6. Oktober 1998 abgelehnt hatte, auf das Wiedererwägungsgesuch einzutreten, teilte ihr der Rechtsvertreter des Versicherten mit, seine Eingabe sei als Revisionsgesuch zu betrachten. Mit Verfügung vom 16. November 1998, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 27. Juli 1999, wies die SUVA das Revisionsgesuch ab, weil keine neuen Tatsachen oder Beweismittel vorlägen, die zu einer anderen rechtlichen Beurteilung zu führen vermöchten.