Citation: 5D_17/2023 E. 1

Am 18. Juli 2022 verlangte die Zentrale Inkassostelle der Gerichte Kanton Aargau beim Bezirksgericht Bremgarten die Verpflichtung des Beschwerdeführers zur Nachzahlung von Verfahrenskosten von Fr. 21'074.40 im Zusammenhang mit der im seinerzeitigen Scheidungsverfahren gewährten unentgeltlichen Rechtspflege. Mit Entscheid vom 9. September 2022 verpflichtete das Bezirksgericht den Beschwerdeführer zu entsprechender Nachzahlung. Auf die hiergegen erhobene Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 21. November 2022 nicht ein, nachdem der Beschwerdeführer trotz zweimaliger Aufforderung - er hatte jeweils die Abholungsfrist verlängert, aber die beiden Gerichtsurkunden (wie schliesslich auch diejenige für die Zustellung des obergerichtlichen Entscheides) auf der Post nicht abgeholt - den Kostenvorschuss für das Beschwerdeverfahren nicht geleistet hatte. Mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde vom 25. Januar 2023 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht. Ferner verlangt er die unentgeltliche Rechtspflege. Die Inkassostelle und das Obergericht haben auf die Einreichung einer Stellungnahme verzichtet, jedoch wurden die kantonalen Akten übermittelt.