Citation: 4A_462/2016 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer stellt sich nach wie vor auf den Standpunkt, dass er entgegen der Ansicht der Vorinstanz auch für eine leidensangepasste Tätigkeit nicht arbeitsfähig gewesen sei und ihm die Aufgabe seiner selbstständigen Tätigkeit nicht habe zugemutet werden können, weshalb die Beschwerdegegnerin den Taggeldanspruch im März 2014 (noch) nicht hätte einstellen dürfen. Dabei rügt er eine falsche Feststellung des Sachverhaltes bzw. eine willkürliche Beweiswürdigung. Er macht geltend, sowohl sein Hausarzt Dr. med. D.________ als auch die beiden Ärzte Dr. med. E.________ und Dr. med. F.________ hätten ein chronisch abdominales Schmerzsyndrom diagnostiziert. Aufgrund seiner Schmerzen habe er gerade mal 15 Minuten sitzen und maximal 2 Stunden stehen können, womit keine wechselbelastende Tätigkeit möglich gewesen sei. Gestützt darauf sei auch "völlig realitätsfremd", inwiefern ihm - als nachgewiesener Legastheniker - eine Einsatzmöglichkeit in einem anderen Erwerbszweig habe zugemutet werden können. Unter Berücksichtigung der gesamten objektiven und subjektiven Gegebenheiten hätten von ihm keine derartigen Vorkehrungen verlangt werden dürfen, weshalb keine Verletzung seiner Schadenminderungspflicht angenommen werden könne. Vielmehr habe er alles dafür getan, um in seinen bisherigen Beruf zurückzukehren, was ihm Dank der von Dr. med. F.________ angeordneten Behandlung im September 2014 auch gelungen sei.