Citation: 2C_939/2017 E. 6.3

6.3. Die Vorinstanz erwog, das migrationsrechtliche Verschulden des Beschwerdeführers sei erheblich. Auch wenn der Eigendrogenkonsum ihn zu einem gewissen Grad gleichgültig gemacht habe und sein Verschulden deshalb nicht mit demjenigen eines ausschliesslich finanziell motivierten Drogendealers verglichen werden könne, habe er durch die qualifizierten Verstösse gegen das BetmG die Gesundheit vieler Menschen gefährdet. Er lebe zwar seit seiner Kindheit in der Schweiz und fühle sich hier heimisch; zudem lebten seine Geschwister, zu denen er regelmässigen Kontakt pflege, ebenfalls in der Schweiz. Auch in Italien verfüge er jedoch über ein Bezugsnetz, weil seine Eltern wieder dort leben würden. Es sei ihm vor diesem Hintergrund und unter Berücksichtigung seiner beruflichen Tätigkeit als Karosseriespengler zuzumuten, mit ihrer Unterstützung in Italien Fuss zu fassen.