Citation: 2C_469/2023 E. 3.3

3.3. Gemäss § 43 Abs. 1 des Gesetzes [des Kantons Zug] vom 1. April 1976 über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen (Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG/ZG; BGS 162.1) ist die Verwaltungsbeschwerde innert 20 Tagen nach der Mitteilung eines Entscheids bei der Beschwerdeinstanz schriftlich einzureichen, soweit das kantonale oder eidgenössische Recht keine andere Frist vorschreibt. Die Berechnung richtet sich nach § 10 VRG/ZG. Danach beginnt die Frist an dem auf ihre Mitteilung folgenden Tag zu laufen (Abs. 1). Sie läuft um Mitternacht des letzten Tages ab. Ist der letzte Tag ein Samstag, Sonntag oder ein Feiertag, so endet die Frist am nächsten Werktag (Abs. 3). Nach § 21 Abs. 1 VRG/ZG ist der Entscheid den Parteien durch die Post zuzustellen. Eine besondere Versandart, so insbesondere durch eingeschriebene Postsendung, ist nicht vorgesehen. Eine entsprechende Verpflichtung lässt sich auch nicht aus dem Bundesrecht ableiten. Unbehelflich ist namentlich der Hinweis des Beschwerdeführers auf Art. 85 Abs. 2 StPO (SR 312.0), zumal diese Zustellregelung rechtsprechungsgemäss in ausländerrechtlichen Verfahren nicht gilt (vgl. Urteile 2C_1032/2019 vom 11. März 2020 E. 5.2; 2C_587/2018 vom 8. März 2019 E. 3.1).