Citation: 1C_27/2021 E. 4.2

4.2. Bezüglich der Interessenabwägung der Vorinstanz kommen ihre Ausführungen zur Frage, ob die Verlegung der Mantellinie die architektonische Situation bzw. die Symmetrie der Reihenhäuser sogar verschlechtern könne, keine entscheidende Bedeutung zu, zumal sie lediglich die fehlende architektonische Verbesserung bestätigen sollen. Auf die gegen diese Ausführungen gerichtete Kritik der Beschwerdeführer und ihre erstmals vor Bundesgericht eingereichten Fotografien zur Symmetrie der Reiheneinfamilienhäuser braucht daher nicht eingegangen zu werden. Da die Vorinstanz die von ihr aufgeworfene Frage der möglichen Beeinträchtigung einer einheitlichen Fassaden- und Dachgestaltung nicht abschliessend beurteilte, griff sie nicht in den von der Gemeindeautonomie geschützten Ermessensspielraum der Gemeinde Wollerau bei der Beurteilung von Eingliederungsfragen ein. Demnach ist insoweit eine Verletzung der verfassungsmässig geschützten Gemeindeautonomie entgegen der Meinung der Beschwerdeführer zu verneinen.