Citation: 6B_27/2010 16.03.2010 E. 2

Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die kantonsgerichtliche Beweiswürdigung. Er macht eine Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV), der Unschuldsvermutung (Art. 32 Abs. 1 BV, Art. 6 Ziff. 2 EMRK) und des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) geltend. Ferner rügt er, wenn auch nur beiläufig, eine Verletzung von Bundesrecht. Nach seinem Dafürhalten hätte eine umfassende Beweiswürdigung ergeben, dass er und die Beschwerdegegnerin 1 eine echte Liebesbeziehung pflegten, er die angebliche Abhängigkeit der Beschwerdegegnerin 1 nicht ausnützte, sondern sie die auch sexuelle Beziehung mit ihm wollte und diese genoss, und er hievon ausgehen durfte, da während der gesamten Dauer der Beziehung keine Anzeichen für das Gegenteil bestanden hätten. Das Kantonsgericht habe bei der Beweiswürdigung einseitig auf die Aussagen der Beschwerdegegnerin 1 abgestellt, seine Vorbringen nicht berücksichtigt und die ihn entlastenden Beweise ("Weihnachtsbrief 2005", zahlreiche SMS etc.) nicht gewürdigt. Ausserdem sei die kantonsgerichtliche Interpretation des Abhängigkeitsverhältnisses nicht mit Art. 188/193 StGB vereinbar und erscheine der Schluss auf eventualvorsätzliches Handeln nicht berechtigt.