Citation: 6B_287/2018 E. 2.3

2.3. Die Staatsanwaltschaft hat in ihrer Einstellungsverfügung vom 21. Dezember 2017 festgehalten, dass dem Beschwerdeführer keine Entschädigung und keine Genugtuung ausgerichtet werde (vgl. Einstellungsverfügung E. 4 S. 4). Der Beschwerdeführer hat dagegen Beschwerde erhoben und vor der Vorinstanz geltend gemacht, er sehe keinen Grund, weshalb ihm die Entschädigung seiner Aufwände und die Ausrichtung einer Genugtuung verweigert werde. Er hätte dabei ohne weiteres die Gelegenheit gehabt, seine angeblichen Entschädigungs- und Genugtuungsansprüche vor der Vorinstanz darzulegen, zu begründen sowie zu beziffern und so seinen Standpunkt wirksam zur Geltung zu bringen. Aufgrund der in der Einstellungsverfügung enthaltenen korrekten Rechtsmittelbelehrung wusste der Beschwerdeführer denn auch, dass die Beschwerde innert zehntägiger Frist schriftlich begründet bei der Rechtsmittelinstanz einzureichen ist. Inwiefern die Vorinstanz ihm eine weitere Gelegenheit hätte einräumen müssen, um seine Ansprüche näher zu begründen, ist nicht ersichtlich. Dass die Vorinstanz einen Grund zur Rückweisung der Beschwerde zur Verbesserung nach Art. 385 Abs. 2 StPO gehabt hätte, bringt der Beschwerdeführer zu Recht nicht vor. Diese Bestimmung dient nicht dazu, Mängel in der ursprünglichen Beschwerdebegründung zu beheben (Urteil 6B_1162/2016 vom 27. April 2017 E. 2.7 mit Hinweisen). Die Rechtsmittelinstanz hat insbesondere nicht dafür besorgt zu sein, dass der Rechtsmittelkläger eine optimale Begründungsargumentation vorlegt und alle sachdienlichen Beweismittel einreicht (vgl. ZIEGLER/KELLER, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, Bd. II, 2. Aufl. 2014, N. 4 zur Art. 385 StPO).