Citation: 2C_249/2022 E. 4.3.1

4.3.1. Die Vorinstanz hielt in tatsächlicher Hinsicht fest, die SGV sei aufgrund des Vorliegens von Kollektivschäden am 28. Juni 2021 von einem Sturmereignis ausgegangen (vorinstanzliches Urteil E. II.4, S. 6). Als Sturmwind würde nach der Skala der SGV Wind mit einer Geschwindigkeit von mindestens 63 km/h (im Zehnminutenmittel) oder Böenspitzen von mindestens 100 km/h gelten. Sie liess offen, ob sich am 28. Juni 2021 tatsächlich ein Sturm im Sinne der erwähnten Voraussetzungen ereignet hat, hielt aber fest, dass die von der SGV eingereichten Messdaten eines nahe gelegenen Flughafens eine maximale Windgeschwindigkeit von 62.96 km/h gezeigt hätten (vorinstanzliches Urteil E. II.4, S. 6).