Citation: 1C_569/2023 E. 1.4

1.4. Aus dem angefochtenen Entscheid geht hervor, dass die Lage der Gewässerabstandslinie i. S. v. § 67 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Zürich vom 7. September 1975 (PBG; LS 700.1) gemäss dem geografischen Informationssystem "GIS-ZH" nicht derjenigen entspricht, die in den bewilligten Plänen eingezeichnet ist. Die Gewässerabstandslinie gemäss GIS-ZH verlaufe vielmehr ca. 3,4 m weiter innerhalb der Baugrundstücke. Sie stimme zudem mit den Plänen der BZO-Revision vom 3. September 1985, mit der diese Gewässerabstandslinie festgesetzt worden sei, überein. Dies habe zur Folge, dass der gesamte parallel verlaufende Steg (der insbesondere die Erschliessung der zu den Stellplätzen führenden Stege gewährleiste) und auch Teile der am weitesten südlich gelegenen Bauten und Stellplätze innerhalb der Abstandslinie zu liegen kämen, was grundsätzlich unzulässig sei. Das Baurekursgericht habe in Erwägung 6.3.3 seines Entscheids ausgeführt, dass im Rahmen der Auflagenerfüllung die Lage der Gewässerabstandslinie in den bewilligten Plänen zu verifizieren sei und - sofern sich die aufgezeigte Abweichung auch unter Zugrundelegung der entsprechenden kommunalen Planunterlagen bestätigen sollte - vor Baubeginn die Vorlage entsprechend angepasster Pläne, in denen der Abstandsbereich von den geplanten Bauten und Anlagen freigehalten werde, einzufordern sei.