Citation: 9C_512/2021 E. A

A.a. A.________, geboren 1985, arbeitete zuletzt im Hausdienst eines Hotels und meldete sich Anfang September 2010 wegen Rückenschmerzen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons führte medizinische und erwerbliche Abklärungen durch und sprach ihr vom 1. März 2011 bis 31. März 2013 eine ganze Invalidenrente zu. Die entsprechende Verfügung vom 13. Mai 2014 hob das Sozialversicherungsgericht des Kantons auf Beschwerde der A.________ hin am 4. September 2014 teilweise auf und wies die Sache zur weiteren Abklärung und anschliessender Neuverfügung über einen allfälligen Rentenanspruch ab April 2013 an die Verwaltung zurück. A.b. Nachdem sich A.________ im September 2015 einer ersten Rückenoperation hatte unterziehen müssen (Reoperation im März 2017), holte die IV-Stelle bei der Medizinischen Abklärungsstelle Bern ZVMB GmbH (nachfolgend: MEDAS Bern) ein polydisziplinäres Gutachten vom 20. Juni 2016 ein. Mit Verfügungen vom 28. August 2018 wurde A.________ vom 1. April 2013 bis 31. März 2016 und vom 1. April bis 31. Oktober 2017 eine ganze Invalidenrente zugesprochen. Die dagegen erneut erhobene Beschwerde hiess das kantonale Gericht nach Androhung einer Schlechterstellung (reformatio in peius) insoweit gut, als es nochmalige medizinische Abklärungen weiterhin als angezeigt erachtete (Urteil vom 13. August 2019). A.c. Im Zuge der erneuten Rückweisung veranlasste die IV-Stelle bei der ABI Aerztliches Begutachtungsinstitut GmbH (nachfolgend: ABI), Basel, eine polydisziplinäre Expertise vom 9. März 2020. Mit Verfügungen vom 8. Februar 2021 gewährte sie A.________ vom 1. September 2015 bis 31. März 2016 und vom 1. März bis 30. November 2017 eine ganze Invalidenrente. Ab 1. Dezember 2017 bestehe kein Rentenanspruch mehr.