Citation: 8C_671/2019 E. 5.2

5.2. In Bezug auf den Riss im Discus triangularis wies die Vorinstanz zutreffend darauf hin, dass rechtsprechungsgemäss unter Art. 6 Abs. 2 lit. c UVG (Meniskusrisse) nur eine entsprechende Verletzung am Knie zu subsumieren ist und eine analogieweise Ausdehnung des Begriffs des Meniskus auf andere Körperstellen von vergleichbarer Natur und mit gleicher Funktion ausser Betracht fällt (SVR 2014 UV Nr. 21 S. 67, 8C_835/2013 E. 4.3 mit Hinweisen). Das Vorliegen einer Bandläsion im Sinne von Art. 6 Abs. 2 lit. d UVG verneinte das kantonale Gericht sodann in nicht zu beanstandender Weise unter Hinweis darauf, dass einzig der Riss im Discus triangularis ausgewiesen sei. Der Discus triangularis ist - gestützt auf die Darlegungen der Kreisärztin - lediglich Teil des ulnocarpalen Komplexes TFCC, jedoch selbst kein Bänderkomplex, weshalb dessen Einriss nicht unter eine Bandläsion nach Art. 6 Abs. 2 lit. g UVG fällt. Ein TILT-Syndrom (Triquetrum, Impingement, Ligament, Tear) mit einer Ruptur der ulnaren Bandstrukturen sei hingegen, so das kantonale Gericht weiter, nicht überwiegend wahrscheinlich, wie Frau Dr. med. C.________ schlüssig dargelegt habe. Dr. med. D.________ hielt im Rahmen der erlittenen Distorsion der ulnaren Handwurzel einzig differenzialdiagnostisch ein TILT-Syndrom fest. Entgegen seiner Angabe im Bericht vom 11. Juli 2018 erachtete überdies der hinzugezogene Handchirurg Dr. med. E.________ im Bericht vom 18. April 2018 ein solches Syndrom nicht als wahrscheinlich, sondern er bezeichnete dieses vielmehr nur als mögliche Differenzialdiagnose, wobei der Geschehensablauf eher dagegen spreche. Weiter führte das kantonale Gericht bereits aus, dass Subluxationen (unvollständige Verrenkungen), Torsionen (Verdrehungen) oder Distorsionen (Verstauchungen) nicht unter die Gelenksverrenkungen nach Art. 6 Abs. 2 lit. b UVG fallen (Urteil 8C_909/2012 vom 4. Februar 2013 E. 5.2). Die neu ins Recht gelegten Dokumente (u.a. Berichte des Dr. med. D.________ vom 20. Mai 2019 und des Handchirurgen Dr. med. I.________, Hand- und Plastische Chirurgie, Spital J.________, vom 11. September 2019), soweit nicht ohnehin unzulässige Noven (Art. 99 BGG), vermögen am Umstand, dass damit keine Listenverletzung vorliegt, nichts zu ändern. Nach dem Gesagten kann vollumfänglich auf die kreisärztlichen Beurteilungen der Frau Dr. med. C.________ vom 17. Januar, 27. März 2018 und 5. April 2019 abgestellt werden, zumal keine Anhaltspunkte ersichtlich sind, die auch nur geringe Zweifel daran begründeten (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 469). Der vorinstanzliche Entscheid hält vor Bundesrecht stand.