Citation: 4A_389/2015 E. 4.2.2

4.2.2. Der Beschwerdeführer erachtet als willkürlich, dass die Vorinstanz nicht den vom ihm geltend gemachten Honoraransatz von Fr. 300.-- zugrunde legte, sondern Fr. 200.-- bzw. Fr. 220.--. Er macht geltend, das Bundesgericht (Urteil 4A_429/2013 vom 11. Februar 2014 E. 4.2.1) habe in einem Personenschadenfall im Kanton Basel-Landschaft einen Ansatz von Fr. 300.-- als ortsüblich bezeichnet. Daraus lässt sich indessen nichts ableiten. In jenem Verfahren ging es um eine vorsorgliche Beweisführung in einem komplexen Fall einer möglichen ärztlichen Fehlbehandlung. Das Bundesgericht hielt denn auch fest - namentlich im Hinblick auf die damals noch nicht ausgebildete Praxis zum neuen Institut der vorsorglichen Beweisführung -, der Ansatz sei ortsüblich "für derartige Verfahren mit nicht tagtäglich auftretenden Fragestellungen". Demgegenüber ging es hier um einen vor der Einzelrichterin im vereinfachten Verfahren (Art. 243 Abs. 2 lit. f ZPO) durchgeführten wenig komplexen Fall. Wenn die Vorinstanz ebenfalls den - in ihren Worten - "gerichtsüblichen" Stundenansatz für ein solches Verfahren anwendete, ist dies nicht willkürlich.