Citation: 1C_301/2017 E. 5.2

5.2. Das Verwaltungsgericht führte aus, anlässlich des Augenscheins habe anhand der Visiere festgestellt werden können, wie mächtig das geplante Betriebszentrum werden solle. Anstelle der vorbestehenden Scheune mit einer Grundfläche von 20 x 9.5 m solle ein neues Betriebszentrum mit einer Fläche von über 110 x 50 m entstehen. Damit werde ein erheblicher Eingriff in eine bisher beinahe unberührte Landschaft vorgenommen, wobei die Remise in der nordöstlichen Ecke bereits erstellt worden sei. Durch die Realisierung aller geplanten Bauten samt Zufahrtswegen ginge rund ein halber Hektar Fruchtfolgefläche verloren und es entstünde ein 100 m langer Riegel. Die Beschwerdeführer bestreiten die "Riegel"-Wirkung der geplanten Überbauung, ohne sich indessen substanziiert mit den Feststellungen des Verwaltungsgerichts auseinanderzusetzen. Soweit sie geltend machen, die Anordnung der Bauten sei mit den übrigen Verfahrensbeteiligten abgesprochen worden, wird diese (von den Beschwerdegegnerinnen bestrittene) Behauptung nicht belegt: Aus dem eingereichten Schreiben geht lediglich hervor, dass am 22. November 2011 eine Begehung in Wolfikon stattfand, nicht aber, was damals besprochen oder vereinbart wurde. Unsubstanziiert sind auch die Ausführungen zur Vernetzungsfunktion: Die Beschwerdeführer verweisen für ihre Behauptung, wonach der landwirtschaftliche Betrieb den Vernetzungskorridor nicht wesentlich beeinträchtigen würde, lediglich auf ihre eigenen Vorbringen am Augenschein, ohne sich mit den Auswirkungen der geplanten Bauten und Anlagen (einschliesslich Zufahrtswege, Weidezäune etc.) zu befassen.