Citation: C 6/01 30.05.2001 E. 3

3.- a) Während des genannten Zeitraums war der Beschwerdegegner vom 18. Dezember 1997 bis 30. April 1998 in der Klinik U.________, vom 1. Mai 1998 (allenfalls bereits ab 13. März 1998) bis 31. August 1998 bei der X.________ GmbH, vom 1. Oktober 1998 bis 30. November 1998 beim Institut Z.________, vom 12. Januar 1999 bis 11. Juli 1999 beim Hilfswerk W.________ und vom 1. September 1999 bis 17. Dezember 1999 bei der Föderation V.________ beschäftigt. Die Einsätze an der Klinik U.________, beim Hilfswerk W.________ sowie für die Föderation V.________ erfolgten im Rahmen von durch die Arbeitslosenversicherung finanzierten Beschäftigungsprogrammen im Sinne von Art. 72 AVIG. Gemäss dem bis 31. Dezember 1999 geltenden und deshalb vorliegend anwendbaren (vgl. Erw. 1c hievor) Art. 13 Abs. 2quater AVIG handelt es sich dabei nicht um anrechenbare Beitragszeiten. b) Die Anstellungen bei der X.________ GmbH und beim Institut Z.________ ergeben zusammen in jedem Fall eine Beitragszeit von weniger als zwölf Monaten, ohne dass geprüft werden müsste, auf welchen Zeitpunkt der Beginn der Tätigkeit bei der X.________ GmbH anzusetzen ist. An dem in der Beschwerde vom 10. Februar 2000 vertretenen Standpunkt, parallel zu der vorübergehenden Beschäftigung beim Hilfswerk W.________ (es handelte sich um eine Tätigkeit für die Stiftung Y.________ mit einem Pensum von 100 %) sei der Versicherte auch noch beim Verein zur Erhaltung des Y.________ angestellt gewesen, wird in der Vernehmlassung zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu Recht nicht festgehalten, da kein Arbeitsvertrag, sondern lediglich eine Vereinbarung über Spesenersatz vom 22. Februar 1999 (mit Ergänzung vom 14. Juni 1999) vorliegt und verschiedene Punkte gegen einen zusätzlichen Vergütungsanspruch des Beschwerdegegners, der über die Bezüge für die Arbeit bei der Stiftung Y.________ hinaus ginge, sprechen. Das zuständige Arbeitsgericht ist denn auch auf eine entsprechende Klage unter Hinweis auf deren Aussichtslosigkeit nicht eingetreten (Erledigungsentscheid vom 19. Januar / 29. Februar 2000). Es besteht somit keine Grundlage für die Anerkennung weiterer Beitragszeiten. Mit der Verwaltungsverfügung vom 10. Januar 2000 wurde daher ein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung für die Zeit ab 18. Dezember 1999 zu Recht verneint.