Citation: U 431/99 01.03.2001 E. 3

3.- a) Materiellrechtlich streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführerin über den 31. Januar 1996 hinaus Leistungen der "Winterthur" zustehen. b) Im Einspracheentscheid vom 3. September 1997, auf welchen das kantonale Gericht verweist, sowie im angefochtenen Entscheid werden die von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze zu dem für die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang (BGE 115 V 134 Erw. 3, 405 Erw. 3, 112 V 32 Erw. 1a; vgl. auch BGE 119 V 337 Erw. 1 mit Hinweis) zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod), zur Adäquanzbeurteilung bei nach einem Unfall auftretenden psychischen Gesundheitsschäden, einschliesslich der dabei zu beachtenden Kriterien (BGE 115 V 138 ff. Erw. 6; siehe auch SVR 1999 UV Nr. 10 S. 31 Erw. 2), sowie zu dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 115 V 142 Erw. 8b, 112 V 32 Erw. 1a; vgl. zudem BGE 125 V 195 Erw. 2 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass in Fällen, in welchen die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule (HWS) gehörenden Beeinträchtigungen zwar teilweise gegeben sind, im Vergleich zu einer ausgeprägten psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten, die Beurteilung praxisgemäss unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall vorzunehmen ist (BGE 123 V 99 Erw. 2a; RKUV 1999 Nr. U 341 S. 409).