Citation: 6B_870/2024 E. 4.3

4.3. Zwar hat der Beschwerdeführer die von ihm genannten Beweisanträge auch vor der Berufungsinstanz vorgebracht, doch unterlässt er es, in der Beschwerdeschrift die Geltendmachung der Beweisanträge im zweitinstanzlichen Verfahren zu behaupten und genügt somit seiner Begründungspflicht nicht. Die Vorinstanz hiess mit Verfügung vom 12. September 2023 den Beweisantrag auf Einvernahme von E.________ gut; diese konnte auch zur Örtlichkeit des Tatgeschehens befragt werden. Den Beweisantrag auf Begutachtung der Spazierstöcke lehnte die Vorinstanz ab und begründete ihren Entscheid. Der Beschwerdeführer übersieht, dass das Bundesgericht auch die Rüge unzulässiger antizipierter Beweiswürdigung nur unter dem Aspekt der Willkür prüft (vgl. oben E. 4.2). Er setzt sich mit der vorinstanzlichen Begründung mit keinem Wort auseinander, übt nur appellatorische Kritik und verfehlt damit die Begründungsanforderungen (Art. 42 Abs. 2 BGG). In der Beschwerde wird nicht dargetan und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz gestützt auf ihre ausführliche Beweiswürdigung willkürlich auf eine Begutachtung der Spazierstöcke verzichtet haben soll.