Citation: 1C_411/2019 E. 3.3.2

3.3.2. Dasselbe gilt für den Vorwurf, die Sachverhaltsfeststellung sei unvollständig und beruhe auf einer Rechtsverletzung. Zonenvorschriften wie die erwähnten, hier massgeblichen Bestimmungen des RBG/BL und des ZSR/Waldenburg sind grundsätzlich generell-abstrakt formuliert; welche Arten von Nutzungen nach ihrer Immissionsstärke in einer bestimmten Zone zugelassen sind, wird in typisierten, der allgemeinen Erfahrung entsprechenden Umschreibungen festgehalten. Die Beurteilung der Zonenkonformität erfolgt daher losgelöst von den konkreten Einwirkungen in der Nachbarschaft. Entscheidend ist, ob mit der betreffenden Nutzung typischerweise Belästigungen verbunden sind, die über das hinausgehen, was normalerweise mit dem Wohnen verbunden ist. Die Vorinstanz hat die Zonenkonformität des Betriebs des Beschwerdeführers auf diese Weise geprüft und verneint (vgl. vorne E. 3.2). Sie hat ausserdem in für das Bundesgericht verbindlicher Weise festgestellt, dass keine ständige Praxis der Baubewilligungsbehörde besteht, wonach in der Wohnzone in Waldenburg mit dem Betrieb des Beschwerdeführers vergleichbare gewerbliche Tätigkeiten bewilligt werden. Solches ergibt sich auch nicht aus den Vorbringen des Beschwerdeführers im vorliegenden Verfahren und den von ihm eingereichten Beilagen.