Citation: 5A_148/2007 10.07.2007 E. 7

7.1 Zusätzlich hat das Verwaltungsgericht festgehalten, auf die Beschwerde könnte selbst dann nicht eingetreten werden, wenn angenommen werden wollte, dem Beschwerdeführer gehe es um eine Vollstreckung des Besuchsrechts in einem künftigen Zeitpunkt: Das Rechtsbegehren, mit dem die Vollstreckung des im Eheschutz- bzw. Scheidungsurteil festgelegten Besuchsrechts verlangt werde, sei in völlig unbestimmter Form abgefasst. Im Falle einer Gutheissung der Beschwerde wäre es deshalb nicht möglich, eine entsprechende Vollstreckung durchzuführen. Gegenstand der Vollstreckung eines Ferienrechts sei nicht der persönliche Verkehr an sich, sondern ein bestimmtes für die ordnungsgemässe Abwicklung des Besuchsrechts nötiges Tun oder Unterlassen des Besuchsbelasteten oder -berechtigten. Die Vollstreckung richte sich in der Regel gegen den besuchsberechtigten (recte: besuchsbelasteten) Inhaber der elterlichen Obhut. Ihm werde beispielsweise befohlen, das Kind in einem bestimmten oder bestimmbaren Zeitpunkt an einem bestimmten Ort dem Besuchsberechtigten zu übergeben oder es zu ihm zu schicken und dieser Weisung mit zumutbaren Mitteln Nachachtung zu verschaffen. Demgemäss habe der Besuchsberechtigte konkret die Übergabe der Kinder entsprechend den im Entscheid festgelegten Modalitäten wie Zeitpunkt und Dauer zu verlangen. Diesen Anforderungen genügten die Rechtsbegehren des Beschwerdeführers nicht. 7.2 Das Vorbringen des Beschwerdeführers, sein Vollstreckungsgesuch vom 13. September 2006 habe die vom Verwaltungsgericht als notwendig bezeichneten Angaben enthalten, stösst insofern ins Leere, als die Vorinstanz von den bei ihr gestellten Rechtsbegehren bzw. von den Anträgen spricht, die hätten gestellt sein müssen, damit eine Vollstreckung für einen künftigen Zeitpunkt hätte angeordnet werden können. Was der Beschwerdeführer schliesslich der vorinstanzlichen Feststellung entgegenhält, derzeit sei nichts Konkretes bezüglich künftiger Ferien geplant, betrifft Tatsachen, die sich erst nach Fällung des angefochtenen Entscheids ergeben haben, und ist deshalb von vornherein unbeachtlich: Wie bereits festgehalten (oben E. 2), hat sich das Bundesgericht auf die Prüfung der Verhältnisse im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids zu beschränken.