Citation: 8C_694/2018 E. 3.1

3.1. In medizinischer Hinsicht stellte die Vorinstanz fest, der behandelnde HNO-Facharzt, Dr. med. C.________, betone im Bericht vom 21. März 2014, dass von seiner Seite keine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt worden sei. Jedoch würde die Hörrestigkeit sowohl im Beruf als Architekt als auch in einer angepassten Tätigkeit sicherlich eine Rolle spielen. Die Vorinstanz verwies zudem auf die Stellungnahme der RAD-Ärztin, Dr. med. D.________, FMH Fachärztin für Innere Medizin, vom 8. April 2014, wonach der Beschwerdeführer seit 2011 massgeblich in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei. Indessen sei eine Tätigkeit, auch als Architekt, vorwiegend ohne Ansprüche an das Hörverstehen, ohne mündliche Kundenkontakte und ohne Notwendigkeit, an Sitzungen teilnehmen und im Team mit häufigem verbalen Austausch arbeiten zu müssen, als zu 100 % möglich. Nicht zu beanstanden sei ferner die Annahme der Beschwerdegegnerin, dem Versicherten sei die Ausübung einer Tätigkeit, in der ihn seine Behinderung nicht oder kaum einschränke, etwa in einer Sachbearbeitung, vollzeitlich möglich. Einer praktischen Evaluierung, wie sie vom RAD empfohlen worden sei, bedürfe es nicht, da die aus medizinischer Sicht objektiv realisierbare Leistung aufgrund des Berichts des behandelnden Facharztes hinreichend klar belegt sei und sich der Beschwerdeführer die zumutbare Arbeitsfähigkeit anzurechnen lassen habe, auch wenn er sie nicht umsetze.