Citation: 6B_853/2023 E. 1.4.1

1.4.1. Die Vorinstanz stützt ihr Urteil nicht auf die im Polizeirapport vom 28. Juni 2021 gemäss der Wahrnehmung des Polizeibeamten von der Beschwerdeführerin gemachten Angaben, weshalb sich die Einwände der Beschwerdeführerin zur Verwertbarkeit ihrer in diesem Rapport festgehaltenen Aussagen als unbehelflich erweisen. Ebensowenig verletzt die Vorinstanz ihre Begründungspflicht, wenn sie auf die Vorbringen der Beschwerdeführerin betreffend die angeblich nicht korrekt durchgeführte polizeiliche Befragung der Beschwerdeführerin in ihrer Wohnung (festgehalten im Polizeirapport), nicht eingeht. Denn die Vorinstanz hat die darin wiedergegebenen Aussagen der Beschwerdeführerin, welche sie unmittelbar nach Erscheinen des Polizeibeamten bei ihr in der Wohnung gemacht haben soll - sie habe seit ihrer Ankunft zu Hause keinen Alkohol getrunken - nicht berücksichtigt und diese Depositionen in ihren Erwägungen auch nicht erwähnt. Vielmehr stellt die Vorinstanz - teilweise durch Verweis auf die Sachverhaltsfeststellungen der ersten Instanz - einzig auf die von der Beschwerdeführerin im FinZ-Set und in den beiden staatsanwaltschaftlichen Einvernahmen gemachten Aussagen ab, in welchen die Beschwerdeführerin stets einen Nachtrunk geltend gemacht hat. Demnach verletzt die Vorinstanz nicht das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin und nimmt keine unzulässige antizipierte Beweiswürdigung vor, wenn sie weder den Polizeibeamten noch den Ehemann der Beschwerdeführerin als Zeugen zur Art der Befragung der Beschwerdeführerin bei ihr zu Hause zugelassen hat.