Citation: 4D_48/2022 E. B

Am 2. November 2020 reichte der Kläger beim Bezirksgericht Kriens Klage ein und beantragte, die Beklagte sei zu verpflichten, ihm Fr. 15'853.60 nebst Zins zu bezahlen. Mit Urteil vom 10. Dezember 2021 wies das Bezirksgericht die Klage ab. Dagegen erhob der Kläger Berufung an das Kantonsgericht Luzern mit gleichem Antrag. Mit Urteil vom 12. Juli 2022 wies das Kantonsgericht die Klage ebenfalls ab. Es kam zusammenfassend zum Schluss, dem Kläger stehe mangels Nachweises eines Werkmangels kein Schadenersatzanspruch aus mangelhafter Vertäuung seines Bootes zu. In Bezug auf die Reparaturkosten aus der Bootsreparatur vermöge er nicht darzulegen, inwiefern die von der Beklagten am 27. Juni 2019 in Rechnung gestellten Reparaturarbeiten nicht (vollständig) erbracht worden seien. Folglich sei nicht dargelegt, weshalb am Boot ein Werkmangel vorliege und dem Kläger ein Anspruch auf Minderung und/oder Schadenersatz zustehe. Gleiches gelte für seine Forderung aus Retention, deren Schaden nicht nachgewiesen sei. Schliesslich sei sein Anspruch auf rechtliches Gehör nicht verletzt worden.