Citation: 5A_919/2017 E. 7

Für den Fall, dass eine Beistandschaft anzuordnen ist, rügt die Beschwerdeführerin sinngemäss eine Verletzung von Art. 401 ZGB, weil die Vorinstanz - wie die Erwachsenenschutzbehörde - ihren Wunsch, die Tochter als Beiständin einzusetzen, nicht berücksichtigt habe. Steht fest, dass die Tochter aktuell mit der Besorgung der Geschäfte der Beschwerdeführerin überfordert ist (E. 6), dann hat die Vorinstanz daraus zu Recht geschlossen, dass die Tochter auch nicht geeignet ist als Beiständin der Beschwerdeführerin. Damit hat sie Art. 401 ZGB nicht verletzt. Dem verständlichen Wunsch der Beschwerdeführerin, ihre Tochter als Beiständin einzusetzen, kann nicht entsprochen werden. Das hindert die Tochter jedoch nicht, ihr enges persönliches Verhältnis zur Beschwerdeführerin weiterzuführen und sie in persönlicher Hinsicht zu unterstützen.