Citation: 5A_880/2020 E. 3.2

3.2. Beide Parteien ersuchen für das bundesgerichtliche Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege. Das Gesuch des obsiegenden Beschwerdegegners ist gegenstandslos geworden, soweit es die Befreiung von den Gerichtskosten betrifft, nicht aber, soweit es die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands zum Gegenstand hat. Zufolge gegebener Voraussetzungen kann den Gesuchen entsprochen werden (Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG). Die Gerichtskosten sind vorläufig auf die Bundesgerichtskasse zu nehmen. Ferner ist nicht anzunehmen, dass der Beschwerdegegner die Parteientschädigung beim Beschwerdeführer wird erhältlich machen können. Hierfür wird sein Rechtsanwalt direkt aus der Bundesgerichtskasse entschädigt (Art. 64 Abs. 2 Satz 2 BGG i.V.m. Art. 10 des Reglements vom 31. März 2006 über die Parteientschädigung und die Entschädigung für die amtliche Vertretung im Verfahren vor dem Bundesgericht [SR 173.110.210.3]). Beide Parteien sind darauf hinzuweisen, dass sie der Bundesgerichtskasse Ersatz zu leisten haben, falls sie später dazu in der Lage sind (Art. 64 Abs. 4 BGG).