Citation: U 257/03 02.03.2005 E. 6

Nach dem Gesagten ist bezüglich des medizinischen Sachverhalts mit der Vorinstanz auf das Obergutachten vom 4. April 2003 abzustellen. Daraus ergibt sich, dass zwischen dem Unfall und den im Begutachtungszeitpunkt noch bestehenden Beschwerden kein natürlicher Kausalzusammenhang mehr bestand sowie dass dessen Dahinfallen jedenfalls ab 11. September 1998 (Datum der ersten Untersuchung durch die Klinik Y.________) mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt ist. Andererseits lässt sich laut dem Obergutachten nicht ausschliessen, dass die geklagte Schmerzzunahme nach dem Unfall als dessen Folge aufgetreten ist und zu einer vorübergehenden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit geführt hat, wobei diese jedoch 25 % nicht überschritten habe. Wie lange die zusätzliche Arbeitsunfähigkeit von 25 % angedauert habe, sei rückblickend unmöglich exakt festzulegen. Unter diesen Umständen kann jedoch die bereits per 20. September 1996 erfolgte Leistungseinstellung nicht ohne weiteres bestätigt werden. Vielmehr ist im Lichte der beweisrechtlichen Ausgangslage (Erw. 3 hievor am Ende) die Anspruchsvoraussetzung des natürlichen Kausalzusammenhangs bis 11. September 1998 als erfüllt anzusehen. Damit bleibt der obligatorische Unfallversicherer während dieses Zeitraums für Heilbehandlung und Taggeld leistungspflichtig, sofern auch die übrigen Voraussetzungen erfüllt sind, worüber die SUVA noch zu befinden haben wird. Ein Anspruch auf Rente oder Integritätsentschädigung besteht demgegenüber nicht.