Citation: 1P.202/2000 08.05.2000 E. 7

7.- Der Beschwerdeführer hat für den Fall des Unterliegens um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ersucht. Einem solchen Gesuch ist nach Art. 152 OG zu entsprechen, wenn die Partei bedürftig ist und ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint. Bedürftig ist ein Gesuchsteller, der die Leistung der erforderlichen Prozess- und Parteikosten nur erbringen kann, wenn er die Mittel angreift, die er zur Deckung des Grundbedarfs für sich und seine Familie benötigt (BGE 125 IV 161 E. 4a mit Hinweis). Es obliegt dem Gesuchsteller, seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse umfassend darzulegen und soweit wie möglich zu belegen (BGE 125 IV 161 E. 4a). Der Beschwerdeführer macht keine Angaben über seine finanziellen Verhältnisse. Er begründet sein Begehren um unentgeltliche Rechtspflege bloss damit, dass die kantonalen Instanzen die Voraussetzungen für die Gewährung der Offizialverteidigung für die Haftverfahren als gegeben erachtet hätten und dass ihm das Verfahrensgericht am 30. März 2000 die Offizialverteidigung für das Strafverfahren bewilligt habe. Mit diesen Hinweisen wird die Bedürftigkeit des Beschwerdeführers nicht in hinreichender Weise glaubhaft gemacht. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist daher abzuweisen. Entsprechend dem Ausgang des bundesgerichtlichen Verfahrens sind die Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG).