Citation: 2C_146/2021 E. 1.2

1.2. Dagegen gelangten die Abgabepflichtigen am 15. Oktober 2020 mit einem als Klage entgegengenommenen Rechtsmittel an das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau. Sie beantragten sinngemäss, der installierte Kassierzähler dürfe zur Tilgung von Schulden nicht verwendet werden. In Gutheissung des die Klage begleitenden Gesuchs um vorsorgliche Massnahmen forderte das Verwaltungsgericht das EVU auf, den installierten Kassierzähler bis zum 23. Oktober 2020, 17.00 Uhr, auf den ordentlichen Tarif herunterzusetzen. Das EVU kam der Aufforderung am 22. Oktober 2020 nach. Mit Klageantwort vom 26. Oktober 2020 beantragte das EVU, der Antrag der Abgabepflichtigen, auf die Tilgung bestehender Schulden durch den installierten Prepaymentzähler sei zu verzichten, sei gutzuheissen. Im Übrigen sei die Klage abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Das EVU gab gleichzeitig bekannt, dass der sich aus dem höheren Tarif ergebende Mehrbetrag von Fr. 252.-- an die Abgabepflichtigen zurückgeführt worden sei. Mit Entscheid WKL.2020.16 vom 5. Januar 2021 kam das Verwaltungsgericht zum Schluss, dass der Antrag, wonach auf den höheren Tarif zu verzichten sei, durch Anerkennung seitens des EVU gegenstandslos geworden und die Klage daher abzuschreiben sei. Weitere Begehren seien zumindest explizit nicht gestellt worden. Die klagenden Abgabepflichtigen hätten daher vollständig obsiegt, weswegen die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens dem EVU aufzuerlegen seien.