Citation: 6B_355/2019 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Beweiswürdigung und eine Verletzung der Unschuldsvermutung. Die Vorinstanz äussere erhebliche Zweifel an der Beweiskraft der objektiven Beweismittel. Sodann übergehe sie seine nachvollziehbaren Aussagen, wonach er freie Sicht gehabt habe, weil sie behaupte, er habe ein erhebliches Motiv dafür, die Sicht besser darzustellen, als sie tatsächlich gewesen sei. Weiter stelle die Vorinstanz einseitig auf die Angaben des Polizisten A.________ ab. Dieser habe erklärt, der Beschlag habe 80 % der Frontscheibe betroffen. Indem die Vorinstanz selber feststelle, dass der Beschlag wohl weniger als 80 % der Scheibe abgedeckt habe, relativiere sie indessen die Aussagen von A.________ und lasse erhebliche Zweifel an deren Richtigkeit aufkommen. Trotzdem stelle die Vorinstanz uneingeschränkt auf dessen Ausführungen ab. Es sei im Zweifel für ihn davon auszugehen, dass die aus den Akten ersichtliche, beschlagsfreie Stelle der Frontscheibe eine in verkehrstechnischer Hinsicht ausreichende Sicht auf die Strasse und die Umgebung zugelassen habe. Auch sei die Konsistenz des Beschlags derart fein gewesen, dass keine oder zumindest keine erhebliche Einschränkung der Sicht vorgelegen habe (Beschwerde S. 4 ff.).