Citation: 5A_144/2023 E. 8.2

8.2. Unter einem qualifizierten oder gefestigten Konkubinat versteht die Rechtsprechung eine auf längere Zeit, wenn nicht auf Dauer angelegte umfassende Lebensgemeinschaft zweier Personen mit grundsätzlich Ausschliesslichkeitscharakter, die sowohl eine geistig-seelische als auch eine wirtschaftliche Komponente aufweist (vgl. BGE 138 III 97 E. 2.3.3). Hiervon ausgehend macht der Beschwerdeführer geltend, seine Freundin wohne bei ihren Eltern und werde von diesen mit nur Fr. 400.-- bis 500.-- im Monat unterstützt. Damit sei sie kaum leistungsfähig. Entsprechend übernehme sie keine Haushaltskosten und beteilige sich nur gelegentlich an Einkäufen, wobei nicht festgestellt sei in welcher Höhe. Die finanzielle Beteiligung der Freundin sei aber vernachlässigbar. Damit fehle es an einer wirtschaftlichen Komponente, die die Beziehung als gefestigtes Konkubinat erscheinen lassen könnte. Mit diesen Ausführungen setzt der Beschwerdeführer sich nicht mit dem für die Vorinstanz entscheidenden Argument auseinander, dass es auf die beschränkte Leistungsfähigkeit seiner Lebenspartnerin - diese sei plausibel - nicht ankomme und keine andere Situation als bei einer Ehe mit klassischer Rollenteilung vorliege. Die Beschwerde ist insoweit nicht hinreichend begründet (vgl. E. 2 hiervor) und der Beschwerdeführer vermag nicht aufzuzeigen, dass die Vorinstanz mit der Schlussfolgerung, es liege ein gefestigtes Konkubinat vor, aus diesem Grund in Willkür verfallen wäre.