Citation: 1C_231/2017 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat erwogen, aufgrund dieser Überschreitung der Gebäudehöhe könne sich die Bauherrschaft nicht auf Art. 7a Abs. 1 BZO/Zürich berufen. Dies bedeute indes nicht, dass deswegen der Bau von Attikageschossen verboten wäre. Abweichend von § 281 Abs. 1 lit. a PBG/ZH werde bei Art. 7a Abs. 1 BZO/Zürich das 45-Grad-Profil nicht direkt an die Schnittlinie zwischen der Dachfläche und der zugehörigen Fassade, sondern maximal einen Meter über dieser Schnittlinie angelegt. Aufgrund des höher liegenden Profils ermögliche Art. 7a Abs. 1 BZO/Zürich grössere Attikageschosse als § 281 Abs. 1 lit. a PBG/ZH. Unter diesen Umständen bilde § 281 Abs. 1 lit. a PBG/ZH die Grundnorm, während Art. 7a Abs. 1 BZO/Zürich den Privilegierungstatbestand darstelle. Sei die Privilegierungsvoraussetzung von Art. 7a Abs. 1 BZO/Zürich, nämlich die Einhaltung der zulässigen Gebäudehöhe, nicht erfüllt, könne sich die Bauherrschaft immer noch auf die Grundnorm von § 281 Abs. 1 lit. a PBG/ZH berufen, welche nicht an die "Einhaltung der zulässigen Gebäudehöhe" anknüpfe. Damit stehe die Höhenüberschreitung einer Anwendung von § 275 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 281 Abs. 1 lit. a und § 292 lit. b PBG/ZH nicht entgegen.