Citation: 6B_692/2018 E. 2.5

2.5. Trotz entsprechenden Anträgen erfolgte keine Konfrontationseinvernahme mit E.________. Während die erste Instanz den angeklagten Sachverhalt noch u.a. gestützt auf dessen Angaben als erstellt erachtete (Urteil S. 9 E. 4.2; erstinstanzliches Urteil S. 28 f. E. 4.10.2 f.), erwägt die Vorinstanz, auf die Aussagen von E.________ könne - soweit sie den Beschwerdeführer belasteten - nicht abgestellt werden. Daher könne die Frage, ob der Beschwerdeführer sein Recht auf Konfrontation verwirkt habe, offengelassen werden. Der Vorinstanz kann indes nicht gefolgt werden. Lediglich mit den Aussagen von B.________ und den Bestätigungen des Beschwerdeführers lässt sich der angeklagte Sachverhalt nicht rechtsgenügend erstellen (E. 2.2), da sich diese Angaben auf die Vorgänge bei der G.________ GmbH beziehen. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz kann nicht (alleine) anhand der Vorgänge bei der G.________ GmbH auf den inkriminierten Sachverhalt, mithin auf ein gleiches Vorgehen im Zusammenhang mit der F.________ GmbH, geschlossen werden. Daran ändert nichts, dass der Beschwerdeführer letztlich die Geldübergabe zwecks Steueroptimierung und Anlage/Investition des Geldes bestätigte. Massgebend ist in diesem Zusammenhang der Hinweis der Vorinstanz auf die Bestätigung von E.________, dass der von ihm eingezahlte Betrag von Euro 30'000.-- für ihn von der F.________ GmbH angelegt werde und dass er am Geld wirtschaftlich Berechtigter sei (kantonale Akten UA act. 5.4.126-129). Damit stellt die Vorinstanz sehr wohl auch auf Schilderungen von E.________ ab. Diese Angaben sind für den Schuldspruch denn auch ausschlaggebend. Der Beschwerdeführer war nicht in der Lage, deren Glaubhaftigkeit zu prüfen und ihren Beweiswert in kontradiktorischer Weise in Frage zu stellen. Das angefochtene Urteil ist aufzuheben und die Sache zur Durchführung einer Konfrontationseinvernahme an die Vorinstanz zurückzuweisen. Anzumerken ist, dass der erstinstanzlichen Argumentation hinsichtlich der Verwirkung des Rechts auf Konfrontation, weil sich der Beschwerdeführer auf sein Aussageverweigerungsrecht berufen hat, nicht gefolgt werden kann (Urteil S. 12 E. 4.5.1; erstinstanzliches Urteil S. 6 E. 1.4). Dem Anliegen der Vorinstanz (act. 12), das Bundesgericht möge im Falle der Gutheissung der Beschwerde reformatorisch entscheiden (Art. 107 Abs. 2 BGG), kann unter diesen Umständen nicht entsprochen werden (vgl. BGE 133 III 489 E. 3.1 S. 490 mit Hinweisen; BGE 125 III 412 E. 1b S. 414). Angesichts der Rückweisung erübrigt sich eine Auseinandersetzung mit den Rügen und Anträgen des Beschwerdeführers betreffend Strafzumessung, Zivilforderung und Beschlagnahme/Verwertung. Beim Schuldspruch wegen mehrfacher Falschbeurkundung macht der Beschwerdeführer ebenfalls geltend, sein Konfrontationsrecht mit E.________ sei verletzt (Beschwerde S. 6 Ziff. 27 und S. 8 Ziff. 38).