Citation: 4A_580/2009 05.03.2010 E. 4

Die Abweisung der Klage mangels genügender Darlegung der Honorarforderung begründete die Vorinstanz damit, dass der Beschwerdeführer ausser der Erstellung des Businessplans keine weiteren Bemühungen konkretisiert habe. Die zeitliche Bezifferung seiner Leistungen mit "68,5 Manntagen" erläutere er ebenso wenig wie den von ihm angewendeten Tagesansatz. Nicht einmal die von ihm erstellte Rechnung sei mit der Klage eingereicht worden. Der Beschwerdeführer hält dem entgegen, die Vorinstanz habe sein Schreiben vom 30. November 2003 (Klagebeilage 12) nicht berücksichtigt. Dieses Schreiben bestehe erstens aus einer Situationsanalyse, zweitens aus einer sich über drei Seiten erstreckenden Aufstellung der im Rahmen des Projekts erbrachten Dienstleistungen und drittens aus einer Kalkulation des konkreten Rechnungsbetrags. Dieser Einwand entbehrt der Grundlage, da sich das genannte Aktenstück (Aufstellung der Bemühungen und Kalkulation/Rechnung) nicht bei den Klagebeilagen befindet. Das monierte der Beschwerdegegner bereits in seiner Klageantwort und stellte die Vorinstanz in der Erwägung 3 des angefochtenen Entscheids fest. Da der Beschwerdeführer das Aktenstück nicht rechtzeitig mit der Klage eingereicht hat, kann der Vorinstanz auch nicht vorgeworfen werden, dieses übersehen zu haben. Dass der Beschwerdegegner von der Darstellung und Rechnung Kenntnis genommen haben soll, wie der Beschwerdeführer gestützt auf das Schreiben des Beschwerdegegners vom 12. Januar 2004 vorbringt, ändert nichts daran. Entscheidend ist, ob das Aktenstück prozesskonform ins Recht gelegt wurde. Zudem weist die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung zu Recht auch darauf hin, dass die relevanten Tatsachen in der Rechtsschrift behauptet werden müssen und es nicht genügt, stattdessen bloss auf Beilagen zu verweisen. Die Vorinstanz ging daher zutreffend davon aus, dass die Klage schon deshalb abzuweisen ist, weil die Forderung nicht genügend dargelegt wurde. Der angefochtene Entscheid vermag sich folglich bereits auf diese Begründung zu stützen. Damit erübrigt es sich, auf die Vorbringen gegen die weitere Begründung der Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe die Erteilung eines Auftrags nicht bewiesen, einzugehen. In Kürze seien dazu immerhin die nachstehenden Erwägungen angefügt: