Citation: U 189/05 05.12.2005 E. 2

2.1 Im vorinstanzlichen Entscheid wurden die - auf Grund der intertemporalrechtlichen Regeln vorliegend in der mit In-Kraft-Treten des ATSG seit 1. Januar 2003 geltenden Fassung zur Anwendung gelangenden (BGE 130 V 447 Erw. 1.2.1 mit Hinweisen) - Bestimmungen über den gegenüber dem Unfallversicherer in Betracht fallenden Anspruch auf Taggelder (Art. 16 f. UVG, Art. 25 UVV) sowie die hierfür erforderliche Arbeitsunfähigkeit (Art. 6 ATSG; vgl. auch BGE 130 V 345 f. Erw. 3 mit Hinweisen; RKUV 2004 Nr. U 529 S. 572 [Urteil G. vom 22. Juni 2004, U 192/03]) richtig aufgezeigt. Zutreffend sind ferner die Erwägungen zu der für den Leistungsanspruch vorausgesetzten natürlichen (BGE 129 V 181 Erw. 3.1, 406 Erw. 4.3.1, 123 V 45 Erw. 2b, je mit Hinweisen) und adäquaten (BGE 129 V 181 Erw. 3.2, 405 Erw. 2.2, je mit Hinweisen) Kausalität des versicherten Unfallereignisses für die vorhandenen gesundheitlichen Schädigungen sowie bezüglich des Beweiswertes und der Beweiswürdigung medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis). Darauf wird verwiesen. 2.2 Zu ergänzen ist, dass der Grad der Arbeitsunfähigkeit sich solange nach der bisherigen Tätigkeit bemisst, als von der versicherten Person vernünftigerweise nicht verlangt werden kann, ihre Restarbeitsfähigkeit in einem anderen Tätigkeitsbereich zu verwerten. Ist das Ausweichen auf einen anderen Tätigkeitsbereich zumutbar, bemisst sich der Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung des gesamten Arbeitsmarktes und gegebenenfalls einer Anpassungszeit (BGE 115 V 133 f. Erw. 2; RKUV 1987 Nr. U 27 S. 394; Rumo-Jungo, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum UVG, Zürich/Basel/Genf 2003, S. 115; vgl. nunmehr ausdrücklich Art. 6 Satz 2 ATSG [BGE 130 V 345 Erw. 3.1 mit Hinweis]). Ob eine Arbeitsunfähigkeit vorliegt, ist anhand der medizinischen Berichte zu entscheiden. Diese bilden die Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistung einer versicherten Person unfallbedingt noch zugemutet werden kann (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 Erw. 4b/cc mit Hinweisen [Urteil D. vom 27. November 2001, I 82/01]).