Citation: 5A_783/2024 E. 1

Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob ein Rechtsmittel zulässig ist (Art. 29 Abs. 1 BGG; BGE 147 I 89 E. 1; 145 II 168 E. 1; 144 II 184 E. 1). Der angefochtene Entscheid betrifft eine vorsorgliche Massnahme im Kindesschutzverfahren (Art. 314 Abs. 1 i.V.m. Art. 445 Abs. 1 und Art. 310 Abs. 1 ZGB), mithin eine öffentlich-rechtliche Angelegenheit in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Zivilrecht (Art. 72 Abs. 2 Bst. b Ziff. 6 BGG) ohne Vermögenswert. Das Obergericht hat als letzte kantonale Instanz auf Rechtsmittel hin entschieden (Art. 75 BGG). Der Entscheid über vorsorgliche Massnahmen im Kindesschutzverfahren ist - entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers - ein Zwischenentscheid (Art. 93 BGG), der, weil er das Aufenthaltsbestimmungsrecht betrifft, einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil zur Folge haben kann (Art. 93 Abs. 1 Bst. a BGG; Urteil 5A_524/2021 vom 8. März 2022 E. 1.1 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 148 I 251). Der Beschwerdeführer ist nach Art. 76 Abs. 1 BGG zur Beschwerde berechtigt. Die rechtzeitig (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 Abs. 2 Bst. a BGG) erhobene Beschwerde in Zivilsachen ist grundsätzlich zulässig.