Citation: 8C_350/2023 E. 5.1

5.1. Gemäss Vorinstanz ist gestützt auf das voll beweiskräftige Gutachten der Dres. med. C.________ und D.________ vom 28. Juni 2021 eine um 20 % eingeschränkte Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Filialleiterin im Verkauf (beziehungsweise in einer anderen leidensangepassten Tätigkeit) ausgewiesen, dies bedingt durch einen vermehrten Pausenbedarf und eine verminderte Belastbarkeit bei vermehrter Ermüdbarkeit und diskreter bis leicht ausgeprägter kognitiver Störung, intermittierend auch Kopfschmerzen. Mit dem neurologischen Gutachter berücksichtigte das kantonale Gericht dabei insbesondere, dass aufgrund der Grösse und Lage des operierten Meningeoms sowie des Umstands, dass dieses in einem verhältnismässig kleinen operativen Eingriff komplett habe entfernt werden können, von vornherein nicht von einer verbleibenden ausgeprägten Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit auszugehen gewesen sei. Die Berichte der behandelnden Ärzte des Spitals B.________, namentlich auch über die dort durchgeführte Fahreignungsabklärung, sowie der Klinik E.________ über den dortigen Aufenthalt vom 30. August bis 10. Oktober 2021, könnten daran nichts ändern. Im Haushalt bestünden keine relevanten Einschränkungen. Sowohl unter der von der Beschwerdegegnerin getroffenen Annahme einer 80%igen Erwerbstätigkeit als Gesunde als auch einer vollzeitlichen Berufstätigkeit, wie von der Beschwerdeführerin geltend gemacht, resultiere, bei gleicher Bemessungsgrundlage für das hypothetische (Validen-) Einkommen als Gesunde wie auch für den zumutbarerweise nach Eintritt der Gesundheitsschädigung noch erzielbaren Verdienst (Invalideneinkommen), ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad.