Citation: 2C_775/2013 E. 3.4

3.4. Schliesslich beruft sich die Beschwerdeführerin noch auf ein früheres Urteil des Kantonsgerichts, in welchem dieses bei vergleichbaren Verhältnissen einen beitragspflichtigen Sondervorteil verneint habe. Darin sieht sie einen Verstoss gegen die Rechtsgleichheit und gegen das Willkürverbot (Art. 8 und 9 BV). Dieser Einwand vermag aber schon deshalb nicht durchzudringen, weil sich ein Anspruch auf Gleichbehandlung nur aufgrund einer regelmässigen Behördenpraxis ergeben kann. Zudem ist vorliegend für das Bundesgericht nicht ersichtlich, inwiefern und inwieweit in beiden Fällen tatsächlich vergleichbare Verhältnisse vorlagen. Aufgrund der Vorbringen der Beschwerdeführerin ist davon eher nicht auszugehen, denn sie erwähnt im Zusammenhang mit dem angeblichen Vergleichsfall weder die Verbreiterung der Strasse noch die Schaffung von Ausweichstellen. Somit liegt eine rechtsungleiche Belastung der Beschwerdeführerin nicht vor.