Citation: 6B_1191/2018 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz überbindet dem Beschwerdeführer entgegen seiner Auffassung nicht die Beweislast für seine Schuldlosigkeit. Was dieser gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung einwendet, beschränkt sich weitgehend auf appellatorische Kritik. Der Beschwerdeführer setzt sich nicht mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinander, wonach W.________ als sein bester Freund kein Motiv hatte, ihn (den Beschwerdeführer) falsch zu belasten. Zudem wiederholte W.________ die belastenden Aussagen nach der eigenen rechtskräftigen Verurteilung in Anwesenheit des Beschwerdeführers (Urteil S. 20). Er bestätigte, es sei Ziel der Fahrt gewesen, D.________ zu berauben. Sie hätten geplant, an der Haustüre zu klingeln, D.________ mit der Gasdruckpistole zu bedrohen und Geld sowie grössere Mengen Marihuana zu erbeuten. Alle drei Fahrzeuginsassen, darunter der Beschwerdeführer, hätten gewusst, worum es gehe. Der Beschwerdeführer sei Lenker des Fahrzeugs gewesen, wäre aber nicht ins Haus gegangen. Die Beute hätten sie seiner (W.________'s) Auffassung nach durch drei geteilt, auch wenn sie im Vorfeld nicht darüber gesprochen hätten (Urteil S. 20 ff., insbesondere S. 22 f.). Das Marihuana hätten sie verkauft (Urteil S. 23). Die Vorinstanz stellt in nachvollziehbarer Weise auf die Aussagen von W.________ ab, wonach er, Z.________ und der Beschwerdeführer einen gemeinsamen Raub auf D.________ geplant und sich zu diesem Zweck im Fahrzeug des Beschwerdeführers von Basel nach U.________ begeben hatten. Diese Würdigung ist insbesondere angesichts der Kombination der im Innenraum des Fahrzeugs gefundenen Gegenstände (Sturmhauben, Handschuhe, Gasdruckpistole, Klebeband, Werkzeuge), welche für einen Raubüberfall geeignet sind, und deren Lage im Fahrzeug nicht zu beanstanden. Die Gasdruckpistole befand sich gut sichtbar unter dem Beifahrersitz, auf welchem Z.________ sass. Das Klebeband lag unter dem Beifahrersitz, ein zerknülltes Stück Klebeband auf dem Rücksitz. Eine Sturmhaube befand sich im Fussraum hinter dem Fahrersitz, eine weitere Sturmhaube versteckte W.________ in seiner Unterhose. Schraubenzieher und Zange befanden sich im Fach der Beifahrertüre. Sowohl unter der Handbremse als auch neben der Pistole befand sich je ein Handschuh, ein weiterer Handschuh war in der Tasche an der Rückenlehne des Beifahrersitzes verstaut. Auch der Beschwerdeführer führte links von seinem Sitz auf der Türschwelle ein Paar Handschuhe mit sich. Entgegen seiner Auffassung lässt sich Willkür nicht damit begründen, dass die Vorinstanz nicht auf seine wenig plausiblen Angaben hinsichtlich der mitgeführten Gegenstände abstellt (er habe die Handschuhe für die Kontrolle des Ölstandes und einen allfälligen Radwechsel gebraucht, die Werkzeuge habe er für sich zu Hause gekauft und von der Pistole, dem Klebeband oder den Sturmhauben habe er nichts gewusst). Die Angaben des Beschwerdeführers zum Verwendungszweck der mitgeführten Gegenstände stehen in Widerspruch zu den diesbezüglich ebenso wenig plausiblen Angaben von Z.________ (er und der Beschwerdeführer hätten Handschuhe, Sturmhauben und Klebeband für Malerarbeiten in Basel beschafft), wobei aber Z.________ den Beschwerdeführer von Anfang an unwissentlich belastete, indem er angab, der Beschwerdeführer sei bei der Beschaffung der Sturmhauben und Handschuhe beteiligt gewesen (vgl. Einvernahme vom 8. April 2014, act. 4/3 Ziff. 33). Letztere Aussage von Z.________ stützt die Angaben von W.________ von einem stets gemeinsamen Tatplan. Nichts bringt der Beschwerdeführer gegen die überzeugende Argumentation der Vorinstanz vor, wonach es sich bei der Fahrt von Basel via Schaffhausen nach U.________ nicht um einen blossen Freundschaftsdienst gehandelt hat (Urteil S. 20). Er fuhr die weite Strecke trotz entzogenem Führerausweis und in fahrunfähigem Zustand und ging das Risiko ein, dass er erwischt wird. Weiter setzt sich der Beschwerdeführer nicht mit dem angefochtenen Urteil auseinander, wonach seine Aussage keinen Sinn macht, dass er unwissentlich das Fluchtfahrzeug fuhr. Der vorinstanzlichen Würdigung, dass die Mitbeteiligten ein grosses Risiko eingegangen wären, wenn sie den Beschwerdeführer nicht in die Pläne eingeweiht hätten (Urteil S. 20), ist beizupflichten. Ohne Kenntnis des Tatplans hätte der Beschwerdeführer wenig als Fluchtfahrer getaugt, zumal es für ihn keinen Grund gegeben hätte, zu fliehen. Schliesslich sprechen auch die Umstände der Verhaftung dafür, dass der Beschwerdeführer in den Tatplan eingeweiht war. Das abendliche Auskundschaften der näheren Umgebung des Zielobjekts ergibt bloss Sinn, wenn der Beschwerdeführer den Deliktsplan kannte. Insgesamt ist die vorinstanzliche Beweiswürdigung vertretbar. Die Rügen des Beschwerdeführers sind unbegründet, soweit darauf eingetreten werden kann.