Citation: 6B_343/2020 E. 3.2

3.2. Das angefochtene Urteil ist in diesem Punkt nicht zu beanstanden. Dies gilt zunächst, soweit die Vorinstanz annimmt, der Beschwerdeführer sei in der D.________-Kommission als kantonaler Vertreter stimmberechtigtes Mitglied gewesen (angefochtenes Urteil S. 12; anders erstinstanzliches Urteil S. 11 f.). Der Beschwerdeführer war in seiner Funktion als Leiter der Abteilung Sport des Bildungsdepartements des Kantons Schwyz gleichzeitig Geschäftsführer der D.________-Kommission. Er war demnach neben den Vertretern des Finanzdepartements bzw. der kantonalen Verwaltung einer der drei Vertreter des Kantons in der D.________-Kommission (vgl. § 12 Abs. 1 und 3 der früheren Verordnung über den Fonds zur Förderung des Sports vom 29. November 1994). Die Vorinstanz nimmt insofern mit nachvollziehbaren Gründen an, dass andernfalls die D.________-Kommission während Jahren nicht vollständig besetzt gewesen wäre. Jedenfalls ist dieser Schluss nicht schlechterdings unhaltbar. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers kommt diesem Punkt indes keine besondere Bedeutung zu, da der Tatbestand der ungetreuen Amtsführung lediglich voraussetzt, dass dem Beamten faktische Entscheidungskompetenz zukommt und er entsprechend auf den Entscheid Einfluss genommen hat (vgl. auch Vernehmlassung der Beschwerdegegnerin S. 3). Eine derartige faktische Entscheidkompetenz ist im vorliegenden Fall ohne Weiteres zu bejahen, zumal der Beschwerdeführer nach den insofern unbestrittenen tatsächlichen Feststellungen der kantonalen Instanzen gleichzeitig Vorstandsmitglied des Sportverbandes C.________ war und ihm bei der Beurteilung der Gesuche zur Verteilung der Gelder aus dem Fonds zur Förderung des Sports eine zentrale Stellung zukam (unten E. 4.3.1).