Citation: 8C_671/2019 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht verneinte die Ungewöhnlichkeit des äusseren Faktors und somit die Erfüllung des Unfallbegriffes mit der Begründung, selbst ein kräftiges Händeschütteln sei ein normaler Vorgang. Einzig die daraus resultierenden Auswirkungen seien hier als ungewöhnlich zu bezeichnen, der geschilderte Bewegungsablauf jedoch nicht. Etwas Programmwidriges wie ein Ausgleiten, Stolpern oder reflexartiges Abwehren eines Sturzes sei nicht geschehen. Die Ungewöhnlichkeit lasse sich auch nicht mit dem einhergehenden Druck der Hand oder der ruckartig ausgeführten Bewegung bejahen. Das Ereignis vom 23. August 2017 erfülle den Unfallbegriff daher mangels des unter anderem vorausgesetzten Elements der Ungewöhnlichkeit des äusseren Faktors nicht.