Citation: 1B_362/2014 E. 1.5

1.5. Der Beschwerdeführer weist weiter darauf hin, es befänden sich auf der Festplatte Schreiben verschiedener Berufsgeheimnisträger. Wenn diesen nicht die Möglichkeit eingeräumt werde, einen Siegelungsantrag zu stellen, würden die entsprechenden Daten später einem Beweisverwertungsverbot unterliegen. Inwiefern daraus dem Beschwerdeführer, der ja offenbar selbst die Siegelung und damit die Berücksichtigung der geltend gemachten Zeugnisverweigerungsrechte anstrebt, ein nicht wieder gutzumachender Nachteil entstehen sollte, ist allerdings nicht ersichtlich. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass das Bundesgericht mit Urteil vom 9. Januar 2013 einen vom Beschwerdeführer selbst gestellten Antrag vom 16. November 2011 auf Siegelung der Festplatte als verspätet ansah. Dabei war von Bedeutung, dass der Beschwerdeführer noch am 27. Oktober 2010 eine sofortige Auswertung aller auf der Festplatte vorhandenen Daten verlangt hatte (Urteil 1B_516/2012 vom 9. Januar 2013 E. 2.4).