Citation: I 736/06 20.11.2006 E. 2.1

2.1. Gemäss Art. 22 Abs. 1 erster Satz IVG (in der Fassung gemäss Ziff. I des Bundesgesetzes vom 21. März 2003 [4. IV-Revision], in Kraft seit 1. Juli 2004) haben Versicherte während der Eingliederung Anspruch auf ein Taggeld, wenn sie an wenigstens drei aufeinander folgenden Tagen wegen der Eingliederung verhindert sind, einer Arbeit nachzugehen, oder in ihrer gewohnten Tätigkeit zu mindestens 50 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) sind. Das Taggeld besteht aus einer Grundentschädigung, auf die alle Versicherte Anspruch haben, und einem Kindergeld für Versicherte mit Kindern (Art. 22 Abs. 2 IVG). Art. 17bis IVV ("Nicht zusammenhängende Tage"; in Kraft seit 1. Juli 1987, AS 1987 456) bestimmt, dass der Versicherte, der innerhalb eines Monats an mindestens drei nicht zusammenhängenden Tagen in Eingliederung steht, Anspruch auf ein Taggeld hat: a. für die Eingliederungstage, wenn er wegen der Massnahme ganztags verhindert ist, der Arbeit nachzugehen; b. für die Eingliederungstage und die dazwischen liegenden Tage, wenn er in seiner gewohnten Tätigkeit zu mindestens 50 % arbeitsunfähig ist.