Citation: 2C_248/2019 E. A

A.a. A.A.________ (geboren 1957) ist Staatsangehörige der Dominikanischen Republik. Am 25. Oktober 1999 brachte sie die Tochter B.A.________ zur Welt. A.A.________ heiratete am 15. Juni 2009 (nach anderen Angaben am 15. Juli 2009) in ihrer Heimat den Schweizer Bürger C.________. Ab Dezember 2009 hielt sich A.A.________ für drei Monate als Touristin in der Schweiz auf. Am 23. Juni 2010 reisten A.A.________ und ihre Tochter mit Touristenvisa in die Schweiz. C.________ stellte am 10. September 2010 ein Gesuch um Erteilung "einstweiliger Aufenthaltsbewilligungen" an A.A.________ und deren Tochter. Das Amt für Migration des Kantons Basel-Landschaft (im Folgenden: AfM) verweigerte A.A.________ und ihrer Tochter in der Folge den prozessualen Aufenthalt während der Bewilligungsverfahren und wies sie aus der Schweiz weg. Zur Begründung führte das AfM aus, die Voraussetzungen für einen Familiennachzug seien offensichtlich nicht erfüllt, weil eine Ehe C.________s mit einer peruanischen Staatsangehörigen einer Anerkennung der neuen Ehe entgegenstehe. Die gegen die Wegweisung eingelegten Rechtsmittel blieben ohne Erfolg (vgl. insbesondere Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft 810 11 133 vom 31. August 2011). Ihrer Ausreiseverpflichtung kamen A.A.________ und ihre Tochter nicht nach. Am 2. Mai 2011 wies das AfM die Familiennachzugsgesuche ab. A.b. Nachdem sich die damalige peruanische Ehefrau C.________s am 16. September 2011 gegenüber dem Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt damit einverstanden erklärt hatte, dass eine von C.________ am 10. Februar 2009 in ihrer Abwesenheit in der Dominikanischen Republik erwirkte Scheidung in der Schweiz anerkannt wird, trug das Zivilstandsamt Basel-Stadt die Scheidung am 28. September 2011 in das Zivilstandsregister ein. Gleichentags wurde die Ehe von C.________ und A.A.________ im Zivilstandsregister eingetragen. Aufgrund der Anerkennung der Ehe mit C.________ bewilligte das AfM mit Verfügung vom 19. Januar 2012 A.A.________ und ihrer Tochter den Familiennachzug. Die A.A.________ erteilte Aufenthaltsbewilligung wurde in der Folge letztmals bis zum 22. Juni 2015 verlängert. A.c. Mit Schreiben vom 24. Juli 2013 teilte C.________ dem AfM mit, dass er sich aufgrund innerfamiliärer Konflikte von seiner Ehefrau getrennt habe, seit etwa zwei Monaten in U.________ wohne und die Scheidung anstrebe. Das Bezirksgericht Liestal bewilligte C.________ und A.A.________ mit Urteil vom 16. Dezember 2013 das Getrenntleben und wies die Ehefrau an, die im Eigentum des Ehemannes stehende eheliche Liegenschaft zu verlassen.