Citation: 9C_446/2022 E. 4.2.5

4.2.5. Soweit der Beschwerdeführer - in ähnlicher Weise wie bereits im kantonalen Verfahren - geltend macht, er übe die der Invaliditätsbemessung zugrunde gelegte Geschäftstätigkeit gar nicht mehr aus, widerspricht dies für den hier zu beurteilenden Zeitraum den Akten, namentlich seinen eigenen, im Rahmen der ZMB-Begutachtung im April 2021 gemachten Angaben. Die vorinstanzliche Feststellung, er sei nach wie vor Geschäftsführer der B.________ AG und in dieser Tätigkeit optimal eingegliedert, vermag er mit seinen unbelegten Behauptungen nicht zu erschüttern. Unter den gegebenen Umständen lässt sich auch gegen die anhand eines Prozentvergleichs (BGE 114 V 310 E. 3a), als Variante des Einkommensvergleichs (SVR 2014 UV Nr. 1 S. 1, 8C_211/2013 E. 4.1), vorgenommene Invaliditätsbemessung nichts einwenden: Diese Methode ist bei Versicherten, welche (wie der Beschwerdeführer) in der angestammten Tätigkeit optimal eingegliedert weiterarbeiten können, ohne weiteres zulässig (Urteile 8C_651/2021 vom 12. Januar 2022 E. 4.5; 8C_367/2018 vom 25. September 2018 E. 5.3.3; 9C_267/2018 vom 29. Juni 2018 E. 4.1.2).