Citation: 9C_115/2016 E. 4.3

4.3. Dass die Vorinstanz unter diesen Umständen angenommen hat, dass der behauptete Glücksspielverlust im Betrag von Fr. 760'000.- nicht ausgewiesen sei, stellt keine Beweismassverletzung (E. 4.1) dar. Anders als die Beschwerdeführerin anzunehmen scheint, lässt sich aus der allgemeinen Lebenserfahrung nicht ableiten, dass Spielsüchtige resp. Menschen mit der Diagnose "pathologisches Spielen" (ICD-10: 63.0) ihr Vermögen ausschliesslich beim Glücksspiel ausgeben. Bei genauer Betrachtung betrifft ihre Rüge denn auch nicht die Rechtsfrage nach dem richtigen Beweismass, sondern bezieht sie sich auf die konkrete vorinstanzliche Beweiswürdigung und damit auf Tatfragen (vgl. HAVE 2010 S. 261, 9C_717/2009 E. 3.3), deren Ergänzung oder Berichtigung hier ausser Betracht fällt (E. 1). Das gilt umso mehr, als das kantonale Gericht für den Betrag von (mindestens) Fr. 90'000.-, der für den 2006 verstorbenen Lebenspartner der Beschwerdeführerin verwendet worden sei, ebenfalls einen Vermögensverzicht angenommen hat, was mit keinem Wort beanstandet wird (vgl. Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG).