Citation: 9C_84/2019 E. 6.1

6.1. Die Vorinstanz erwog, die Verzinsung der Altersguthaben im Beitragsprimat sei reglements- und gesetzeskonform erfolgt. Eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung aufgrund der unterschiedlichen Verzinsung bei den Aktivversicherten der beiden Pläne sei nicht rechtsgenüglich dargetan. Es werde zwar nicht in Abrede gestellt, dass es bei der vorliegenden Konstellation und gleicher Rechnung für beide Pläne zu "Quersubventionen" zwischen den Aktivversicherten kommen könne und separate Rechnungen für mehr Transparenz sorgen würden. Indessen seien solche "Quersubventionen" weder grundsätzlich noch quantifiziert ausgewiesen. In Bezug auf die geltend gemachte ungerechtfertigte Minderverzinsung seien sie auch nicht direkt relevant. Selbst wenn man einen Anspruch auf Gleichbehandlung bei verschiedenen Kollektiven annähme, so wäre dieser angesichts der unterschiedlichen Zinsarten sowie der unterschiedlichen Berechnung der Austrittsleistungen nicht fassbar und hinsichtlich der Erfüllung nicht quantifizierbar.