Citation: 5F_44/2024 E. 3

Die Gesuchstellerin verlangt zwar die Revision des Urteils 5F_33/2024 vom 15. November 2024. Ihre Ausführungen beziehen sich jedoch zum Teil auch auf das Urteil 5A_709/2024 vom 23. Oktober 2024 und zielen damit auf eine zweite Revision desselben (bzw. auf eine Verbesserung des ersten Revisionsgesuchs) ab. Die Gesuchstellerin stört sich nach wie vor an der angeblich vorschnellen Fällung des Urteils im Verfahren 5A_709/2024. Ihrem Anwalt sei dadurch keine Gelegenheit gegeben worden, sich in das Verfahren einzubringen. Die Aussage des Bundesgerichts (im Urteil 5F_33/2024), dass das Urteil 5A_709/2024 bereits gefällt gewesen sei, als ihre Mitteilung über den Beizug eines Rechtsanwalts beim Bundesgericht eingegangen sei, überzeuge nicht, da das Urteil noch nicht versandt gewesen sei und hätte zurückgehalten werden können. Es habe keine objektive Dringlichkeit vorgelegen. Sie sieht das rechtliche Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV), insbesondere in seinem Teilgehalt der Begründungspflicht, Treu und Glauben (Art. 9 BV), das Recht auf ein faires Verfahren (Art. 6 Ziff. 1 EMRK) und Art. 40 Abs. 1 BGG als verletzt. Ihre Argumente und Beweise seien vollständig ignoriert worden. Das Bundesgericht hat der Gesuchstellerin bereits im Urteil 5F_33/2024 erläutert, dass die vorzeitige Urteilsfällung und die angebliche Verletzung des rechtlichen Gehörs keine Revisionsgründe sind. Auch die weiteren angeblichen Rechtsverletzungen, die sie neu vorbringt, stellen keine Revisionsgründe dar. Soweit sie die Begründung des Urteils 5F_33/2024 nicht überzeugt, handelt es sich um blosse Urteilskritik, mit der sie auf eine unzulässige Wiedererwägung abzielt. Welche Beweise und Ausführungen im Urteil 5F_33/2024 vollständig ignoriert worden sein sollen, legt sie nicht dar. Soweit sie denselben Vorwurf auf das Urteil 5A_709/2024 bezieht, übergeht sie nach wie vor, dass es sich dabei um einen Nichteintretensentscheid handelt, der aufgrund der mangelnden Begründung ihrer Beschwerde gefällt wurde. Nach wie vor übergeht sie ausserdem, dass ihre Beschwerdeergänzung nicht ignoriert, sondern im Verfahren 5A_762/2024 behandelt wurde. Nicht einzugehen ist auf die von der Gesuchstellerin erhobenen Vorwürfe, die über den Gegenstand des vorliegenden Verfahrens hinausgehen (vgl. Verfahren 5F_43/2024). Das Revisionsgesuch ist damit unzureichend begründet. Darauf ist nicht einzutreten.