Citation: 6B_173/2019 E. 5.3.5

5.3.5. Das Gutachten vom 28. September 2017 mit den Verweisen auf das Gutachten vom 25. Februar 2010 ist sorgfältig und schlüssig begründet. Die Vorinstanz durfte sich für die Beurteilung der Notwendigkeit der therapeutischen Massnahme sowie der Legalprognose willkürfrei auf den gutachterlichen Befund stützen. Dabei stützt sich die Vorinstanz nicht unbesehen auf den gutachterlichen Befund ab, sondern begründet eingehend, weshalb die Anordnung einer stationären Massnahme verhältnismässig ist (Urteil, S. 21 ff.). Sie setzt sich damit auseinander, dass sich der Beschwerdeführer im Urteilszeitpunkt in einer erheblich anderen Situation befand als anlässlich des Strafverfahrens im Jahr 2010, wo eine ambulante Therapie noch als ausreichend erachtet wurde. Die Vorinstanz berücksichtigt in ihrer Prüfung der Verhältnismässigkeit insbesondere, dass sich der Beschuldigte zur Ausübung seiner Drohung mit einer Motorsäge eines sehr gefährlichen Tatwerkzeugs bediente und dass ihm der Gutachter eine erhöhte Rückfallgefahr attestiert. Inwiefern diese vorinstanzlichen Würdigungen Bundesrecht verletzen sollen, ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht in rechtsgenüglicher Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen dargetan. Indem die Vorinstanz dem Beschwerdeführer über die angeordnete therapeutische Massnahme einen Weg aus der schlechten Legalprognose eröffnen will, verletzt sie kein Bundesrecht.