Citation: 2P.178/2000 14.02.2001 E. 1

1.- a) Das Verwaltungsgericht hat in Anwendung des bernischen Gesetzes über das Fürsorgewesen (Fürsorgegesetz, FüG) entschieden, dass die von der Einwohnergemeinde Steffisburg verlangte Rückerstattung von Sozialhilfebeiträgen rechtmässig sei. Der Beschwerdeführer macht mit seinen Eingaben an das Eidgenössische Versicherungsgericht und das Bundesgericht unter anderem geltend, mit dem angefochtenen Urteil würden die Voraussetzungen von Art. 85bis der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV; SR 831. 201) betreffend die Leistung von Nachzahlungen der Invalidenversicherung an bevorschussende Dritte umgangen. Selbst wenn dies zutreffen sollte, würde dies nichts daran ändern, dass sich das Urteil des Verwaltungsgerichts auf selbständiges kantonales Recht und nicht auf Bundesrecht stützt. Damit ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde (an das Eidgenössische Versicherungsgericht) nicht gegeben; die Eingaben des Beschwerdeführers (auch jene an das Eidgenössische Versicherungsgericht) sind als staatsrechtliche Beschwerde zu behandeln (Urteil vom 20. Januar 1995 i.S. K., publiziert in: Schweizerische Zeitschrift für Sozialversicherung und berufliche Vorsorge, SZS 1998, S. 449 ff.). b) Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde prüft das Bundesgericht nur, ob das kantonale Urteil verfassungsmässige Rechte des Bürgers verletzt (Art. 84 Abs. 1 lit. a OG). Was der Beschwerdeführer geltend macht, erschöpft sich über weite Strecken darin, den eigenen Rechtsstandpunkt jenem des kantonalen Verwaltungsgerichts gegenüberzustellen, was als appellatorische Kritik nicht zu hören ist (BGE 107 Ia 186 E. b; 118 Ia 20 E. 5c S. 27, mit Hinweis), da die staatsrechtliche Beschwerde nicht einfach das kantonale Verfahren weiterführt (BGE 117 Ia 393 E. 1c S. 395). Weder dargetan noch ersichtlich ist ferner, inwiefern durch die Rückforderung der gewährten Fürsorgeleistungen die Verfahrensgarantie gemäss Art. 6 EMRK oder das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens gemäss Art. 8 EMRK verletzt sein könnte. Auch auf die behauptete Verletzung dieser Konventionsbestimmungen ist deshalb nicht näher einzugehen (vgl. Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 110 Ia 1 E. 2 S. 3/4). Der Beschwerdeführer beruft sich sodann auf Art. 29 Abs. 3 der Berner Kantonsverfassung vom 6. Juni 1993, wonach Opfer schwerer Straftaten Anspruch auf Hilfe zur Überwindung ihrer Schwierigkeiten haben. Er legt indessen auch hier nicht substantiiert dar, inwiefern dieser Anspruch betroffen und verletzt sein soll, wenn vorschussweise ausgerichtete Fürsorgeleistungen bei Nachzahlung der Invalidenrente zurückgefordert werden.