Citation: 8C_686/2023 E. A

A.________, geboren 1967, war bei der Arbeitslosenversicherung des Kantons Luzern angemeldet und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Gemäss Bagatellunfall-Meldung vom 11. Januar 2022 rutschte er am 6. Oktober 2021 in Brasilien beim Kitesurfen bei der Landung aus und zog sich Verletzungen am rechten Handgelenk sowie am linken Knie zu. Am 29. April 2022 meldete die Arbeitslosenkasse des Kantons Luzern der Suva, dass A.________ in der Zwischenzeit am rechten Handgelenk operiert worden sei. In der Folge informierte die Suva den Versicherten, dass sie ihre Leistungspflicht prüfe. Mit Verfügung vom 23. Mai 2022 teilte sie ihm mit, dass sie die gesetzlichen Leistungen für die Folgen des Unfalls vom 6. Oktober 2021 für eine befristete Zeit übernehme. Da die im Verfügungszeitpunkt bestehenden Beschwerden am linken Knie und am rechten Handgelenk nicht mehr unfallbedingt seien, schliesse sie den Fall per 7. April 2022 ab. Für die Kosten der Operation vom 8. April 2022 komme sie daher nicht auf. Auf Einsprache des Versicherten hielt die Suva an ihrer Verfügung fest (Einspracheentscheid vom 10. Oktober 2022).