Citation: 5D_38/2024 E. 1

Mit Eheschutzentscheid vom 10. November 2023 berechtigte das Bezirksgericht Weinfelden die Beschwerdeführerin und deren Ehemann zum Getrenntleben und übertrug die Obhut über die beiden Töchter dem Vater. Die hiergegen erhobene Berufung erachtete das Obergericht des Kantons Thurgau in seinem Entscheid vom 19. März 2024 als teilweise begründet und es auferlegte die Verfahrenskosten von Fr. 4'748.80 den Eheleuten je zur Hälfte. Mit Gesuch vom 7. August 2024 ersuchte die Beschwerdeführerin um Erlass bzw. um Stundung der hälftigen Verfahrenskosten mit der Begründung, ihr Vermögen, welches gemäss Steueramt mehr als eine halbe Million Franken betrage, werde von ihrem Ehemann verwaltet und sie habe keinen Zugriff auf das Geld. Mit Entscheid vom 15. August 2024 wies das Obergericht des Kantons Thurgau das Erlassgesuch ab. Mit Beschwerde vom 11. September 2024 wendet sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht.