Citation: 5A_801/2022 E. 4.3.4

4.3.4. Bleibt es bei der willkürfreien Feststellung der Vorinstanz, dass die Beschwerdeführerin eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % aufweist und eine Erwerbstätigkeit zu 80 % als Praxisassistentin oder kaufmännische Angestellte möglich erscheint, so ist nicht ersichtlich, weshalb ihr gestützt auf das Schulstufenmodell ein Beschäftigungsgrad von 80 % ab dem 1. August 2023 nicht zumutbar sein sollte. Die Beschwerdeführerin nennt keine zusätzlichen Belastungen oder zwingenden Verpflichtungen, welche nebst ihrer gesundheitlichen Verfassung eine Auswirkung auf ihr Erwerbspensum haben könnten. Im Übrigen geht sie für die Zeit ab 1. August 2026 selbst von einem Beschäftigungsgrad von 80 % aus, ohne zu erläutern, inwiefern sich ihre persönliche Situation dann anders präsentieren sollte als im heutigen Zeitpunkt.