Citation: 1F_1/2024 E. 3.1

3.1. In der Beschwerde vom 20. Januar 2021 gegen den Abschreibungsentscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 13. Dezember 2019 ersuchten die Gesuchstellerinnen namentlich um Entschädigung der gesamten Anwaltskosten (Ziff. 5) und anderweitiger Auslagen (Ziff. 6). Weiter beantragten sie, es sei zu klären, "in welche Hoheitsgewalt" die Fr. 300.-- fallen, die ihnen vom SEM am 8. Januar 2021 nachträglich als Parteientschädigung zugesprochen worden seien (Ziff. 7). Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens seien der Vorinstanz, eventualiter dem Staat bzw. subeventualiter dem Vater der Gesuchstellerin 1 aufzuerlegen (Ziff. 10). Die Gesuchstellerinnen sind der Auffassung, das Bundesgericht hätte im Urteil vom 28. September 2023 nicht über den Antrag in Ziff. 7 und den in Ziff. 10 enthaltenen Subeventualantrag entschieden. Entgegen der Auffassung der Gesuchstellerinnen hat das Bundesgericht die erwähnten Anträge - wenn auch nur stillschweigend - behandelt. So hielt es im Urteil vom 28. September 2023 fest, die damaligen Beschwerdeführerinnen und heutigen Gesuchstellerinnen legten nicht rechtsgenüglich im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG dar, inwiefern ihnen nach der Mandatsniederlegung ihres Anwalts, entgegen den Ausführungen des Bundesverwaltungsgerichts, entschädigungspflichtige Kosten entstanden sein sollten (E. 10 in fine). Entsprechend hatte sich das Bundesgericht auch nicht mit der Frage der "Hoheitsgewalt" für die Parteientschädigung auseinanderzusetzen, die explizit im Zusammenhang mit der - nicht rechtsgenüglich begründeten - Kostenrüge erhoben wurde. Ebenfalls nicht unbeurteilt geblieben ist der in Ziff. 10 enthaltene Subeventualantrag zu den Kosten- und Entschädigungsfolgen. Das Bundesgericht hat auch hierüber entschieden, als es von der Erhebung von Gerichtskosten absah. Damit brauchte es den Subeventualantrag, die Kosten dem Vater der Gesuchstellerin 1 aufzuerlegen, nicht zu beurteilen. Da die Beschwerde der Gesuchstellerinnen abgewiesen wurde und sie somit als unterliegend galten (vgl. Art. 68 BGG), ist auch ihr Antrag auf Entschädigung der Parteikosten im bundesgerichtlichen Verfahren implizit abgewiesen worden (ESCHER, a.a.O., N. 8 zu Art. 121 BGG).