Citation: 9C_106/2008 08.05.2008 E. 3

3.1 Das Verwaltungsgericht hat in eingehender, pflichtgemässer Würdigung der medizinischen Unterlagen festgestellt, dass sich der Gesundheitszustand des Versicherten seit März 2001 verbessert habe; insbesondere sei sein Krebsleiden geheilt und Kniebeschwerden lägen nicht mehr vor; in einer angepassten Tätigkeit ohne Heben schwerer Lasten sei der Beschwerdeführer voll arbeitsfähig. 3.2 Da der rechtserhebliche medizinische Sachverhalt hinreichend abgeklärt ist, erübrigen sich zusätzliche ärztliche Untersuchungen. Hievon können keine neuen Erkenntnisse erwartet werden, welche abweichende Folgerungen nahelegen würden. Die Einwendungen in der Beschwerde sind nicht geeignet, die vorinstanzlichen Feststellungen zur Entwicklung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsunfähigkeit als offensichtlich unrichtig oder auf einer Bundesrechtsverletzung beruhend erscheinen zu lassen. Vielmehr äussert der Versicherte über weite Strecken appellatorische Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung, welche im Rahmen der letztinstanzlich geltenden eingeschränkten Überprüfungsbefugnis nicht gehört werden kann. 3.3 Soweit der Beschwerdeführer sich gegen den vom kantonalen Gericht vorgenommenen Einkommensvergleich wendet, der einen Invaliditätsgrad von 43 % ergeben hat, was den Anspruch auf eine Viertelsrente begründet, ist auf die Erwägungen der Vorinstanz zu verweisen. Diese hat richtig dargelegt, dass der vom Versicherten tatsächlich erzielte Lohn nicht als Invalideneinkommen gelten kann, weil er damit seine Leistungsfähigkeit nicht in zumutbarer Weise ausschöpft, weshalb das Invalideneinkommen anhand der Tabellenlöhne gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik festzusetzen ist. Wenn in der Beschwerde der von der Vorinstanz auf 10 % festgesetzte leidensbedingte Abzug vom Tabellenlohn als zu tief kritisiert und stattdessen ein Abzug von 25 % als gerechtfertigt erachtet wird, ist dem Versicherten entgegenzuhalten, dass die Frage nach der Höhe des (im konkreten Fall grundsätzlich angezeigten) Leidensabzuges eine typische Ermessensfrage ist, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nurmehr dort zugänglich ist, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, also Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung vorliegt (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399). Dass die Vorinstanz ihr Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt habe, vermag der Beschwerdeführer nicht zu begründen. Ob die von ihm vorgetragenen Argumente im Rahmen einer Ermessenskontrolle zu einem abweichenden Resultat zu führen vermöchten, ist nicht zu prüfen. Ebenso wenig zu beurteilen ist die Höhe des Invalidenrentenanspruchs ab 1. Januar 2008. Denn massgebend für die gerichtliche Beurteilung sind die tatsächlichen Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass des Einspracheentscheides (vom 16. November 2006) entwickelt haben. Art. 31 Abs. 2 IVG in der ab 1. Januar 2008 in Kraft stehenden Fassung vom 6. Oktober 2006 wiederum ist im vorliegenden Fall nicht anwendbar, weil in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze relevant sind, die bei der Verwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (BGE 130 V 445 E. 1.2.1 S. 446 f., 129 V 1 E. 1.2 S. 4). 3.4 Nicht zu beanstanden ist schliesslich, dass die Vorinstanz die revisionsweise Herabsetzung der ganzen auf eine Viertelsrente der Invalidenversicherung auf den 31. August 2005 gestützt auf Art. 88a Abs. 1 IVV bestätigt hat. Wie die IV-Stelle in der Vernehmlassung unter Hinweis auf die auch in diesem Punkt verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz zu Recht bemerkt hat, dauerte die Verbesserung des Gesundheitszustandes zum Zeitpunkt der Rentenherabsetzung bereits mehr als drei Monate an.