Citation: 6B_1115/2022 E. 5.4.2

5.4.2. Gleichermassen als unbehelflich erweist sich zum anderen der Einwand des Beschwerdeführers, die Landesverweisung sei unverhältnismässig, weil deren Anordnung eine Ausbildung im Strafvollzug ausschliesse und damit seine gelingende Resozialisierung verhindere, obwohl - wie auch die Vorinstanz wisse - die Landesverweisung "mutmasslich nie möglich bzw. zulässig und zumutbar" sein werde. Dass integrierende Bemühungen bei einem von der Landesverweisung betroffenen Täter, auch im Strafvollzug, nicht mehr im gleichen Mass möglich sind wie bei einem Täter, der keine Landesverweisung zu gewärtigen hat, ist hinzunehmen bzw. vom Gesetzgeber gewollt. Die Feststellung, die gegen den Beschwerdeführer ausgesprochene Landesverweisung sei letztlich nicht durchführbar bzw. unzumutbar, trifft die Vorinstanz überdies, wie soeben dargelegt, nicht. Dem sinngemässen Vorwurf des Beschwerdeführers, er werde durch die Anordnung der Landesverweisung unnötigerweise von einer Integration und Resozialisierung in der Schweiz abgehalten, fehlt es folglich ebenfalls an der Grundlage.