Citation: 9C_317/2016 E. 5.1

5.1. Die Weigerung, Zeugen einzuvernehmen, verletzt das rechtliche Gehör und den Grundsatz der Waffengleichheit nicht, sondern ist als antizipierte Beweiswürdigung zulässig, wenn der rechtserhebliche Sachverhalt umfassend abgeklärt wurde und von zusätzlichen Beweismassnahmen keine neuen Erkenntnisse erwartet werden können. Für die beantragte Befragung und Zeugeneinvernahme der beiden Ärzte bestand schon deshalb kein Grund, weil diese ihre Beurteilungen des Gesundheitszustandes und ihre Stellungnahmen zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers bereits schriftlich, in Form von ärztlichen Berichten, abgegeben hatten (vgl. dazu Urteile 8C_242/2014 vom 27. Mai 2014 E. 3; 8C_257/2012 vom 7. Mai 2012 E. 5.3). Die in jenen Berichten gemachten Aussagen des Hausarztes Dr. med. E.________ sind zwar nicht konsistent, aber zusammen mit den anderen Arztberichten ohne Weiteres einer schlüssigen Würdigung zugänglich (vgl. oben E. 4.2). Von mündlichen Aussagen und Erklärungen konnten unter diesen Umständen keine neuen Erkenntnisse erwartet werden.