Citation: 2P.303/2001 06.09.2002 E. 3

Die angefochtene Besteuerung beruht auf kantonalem Recht, dessen Auslegung und Anwendung das Bundesgericht nur unter dem beschränkten Gesichtswinkel der Willkür überprüft. Willkür liegt nach der Rechtsprechung nicht bereits dann vor, wenn der angefochtene Entscheid diskutabel oder gar falsch ist. Willkürlich ist der Entscheid der kantonalen Instanz nur, wenn dieser offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 126 III 438 E. 3 S. 440; 125 II 10 E. 3a). Die Beschwerdeführer berufen sich auf verschiedene Grundrechte materieller oder formeller Natur (Gebot der Rechtsgleichheit, Schutz vor Willkür und Wahrung von Treu und Glauben, Verletzung des Grundsatzes der Gewaltenteilung und des Legalitätsprinzips u.a.). Zu behandeln ist vorab die Rüge wegen Willkür. Erweist sich diese als unbegründet, ist des Weiteren zu prüfen, ob das willkürfrei gefundene Ergebnis im Falle der Beschwerdeführer gegen die weiteren verfassungsmässigen Garantien verstösst.