Citation: 5A_616/2017 E. 2

Die Vorinstanz hat die kantonale Beschwerde als verspätet erachtet. Zu Recht nicht bestritten wird vom Beschwerdeführer, dass die Frist für den Beschwerde-Weiterzug an die obere Aufsichtsbehörde aufgrund der - unstrittig anwendbaren - Zustellungsfiktion bereits am 15. Mai 2017 bzw. betreffend den Beschluss vom 5. März 2017 am 3. April 2017 abgelaufen war. Mit Bezug auf die von der oberen Aufsichtsbehörde verneinten Gründe für eine Fristwiederherstellung gestützt auf Art. 33 Abs. 4 SchKG erachtet der Beschwerdeführer es zwar als zynisch und lebensfremd, dass die obere Aufsichtsbehörde in seinem Vorbringen, seine Ausweise seien abhanden gekommen und er könne sich eine neue Ausweiserstellung nicht leisten, kein absolut unverschuldetes Hindernis erblickt hat. Er setzt sich aber nicht ansatzweise mit der vorinstanzlichen Begründung auseinander, wonach es von ihm zumindest hätte erwartet werden können, dass er sich während des von ihm eigens anhängig gemachten Beschwerdeverfahrens nach Erhalt der Abholungseinladung um Einsicht in die zugesandten Entscheide bei der unteren Aufsichtsbehörde bemüht. Mangels Anfechtung einer den Entscheid selbständig tragenden Begründung kann auf die Beschwerde in diesem Punkt nicht eingetreten werden (vgl. BGE 133 IV 119 E. 6.3). Der Beschwerdeführer führt dazu denn auch selber aus, dass er auf den Punkt der Fristwahrung bzw. Fristwiederherstellung betreffend das Verfahren vor der oberen Aufsichtsbehörde bewusst nicht weiter eingehe, da Beschwerdegegenstand in erster Linie die Frage der Nichtigkeit - und zwar sowohl von Fortsetzungshandlungen generell als auch der vorsorglichen Kontosperre im Spezifischen - sei. Weil sich der Streit vor Bundesgericht neben einer allfälligen Nichtigkeit im Sinne von Art. 22 SchKG lediglich noch um den aus Art. 29 Abs. 3 BV fliessenden Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung dreht und der Beschwerde aus nachfolgenden Gründen zudem ohnehin kein Erfolg beschieden ist, kann offenbleiben, inwieweit die Beschwerdegründe im vorliegenden Verfahren nach Art. 98 BGG auf die Verletzung verfassungsmässiger Rechte beschränkt sind (vgl. dazu LEVANTE, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Bd. I, 2. Aufl. 2010, N. 72 f. zu Art. 19 SchKG).