Citation: 9C_635/2021 E. A

A.________ (geb. 1962) arbeitete vom 15. September bis zum 15. Dezember 2012 als kaufmännische Sachbearbeiterin für die B.________ AG. Dadurch war sie beim Fonds de Pensions B.________ berufsvorsorgeversichert. Am 15. Januar 2013 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung an. Der behandelnde Psychiater attestierte u.a. rezidivierende depressive Episoden ca. seit 2003 und eine Persönlichkeitsstörung. Es folgten Massnahmen der erwerblichen Eingliederung (Aufbautraining, Arbeitsvermittlung, Arbeitsversuch und Kurs im Bereich Pflegehilfe). Vom 7. Juli 2014 bis zum 30. Juni 2015 war A.________ als Pflegehelferin bei der C.________ AG angestellt und damit bei der AXA Stiftung Berufliche Vorsorge versichert. Für die ersten sechs Monate dieser Anstellung gewährte die Invalidenversicherung einen Einarbeitungszuschuss. Mit Wirkung seit Februar 2015 bezieht A.________ eine ganze Invalidenrente. Der Fonds de Pensions B.________ und die AXA Stiftung Berufliche Vorsorge verneinten jeweils ihre Zuständigkeit für Leistungen aus beruflicher Vorsorge.