Citation: 4A_642/2023 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer lässt diese Natur des Rechtsöffnungsentscheids ausser Acht. Es mag zwar zutreffend sein, dass die vom Beschwerdeführer erwähnten Rechtsöffnungsverfahren hinsichtlich den Betreibungen Nr. yyy und zzz sowie die darin in Betreibung gesetzten Forderungen (Rückzahlung des Darlehens bzw. Darlehenszins) sich hinsichtlich der Frage der Identität des Gläubigers auf denselben Sachverhalt - die Abtretungsvereinbarung vom 14. September 2015 - stützen. Dies ändert indes nichts daran, dass im vorliegenden (neuen) Betreibungsverfahren Nr. xxx der Rechtsöffnungsrichter den Rechtsöffnungstitel erneut vom Amtes wegen zu prüfen hat und dabei mangels materieller Bindungswirkung nicht an den positiven Rechtsöffnungsentscheid in einer vorhergehenden Betreibung (hinsichtlich einer anderen, wenn auch konnexen Forderung) gebunden ist. Die Vorbringen des Beschwerdeführers zielen jedoch darauf ab, dem Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 7. Juni 2021 hinsichtlich der Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung für die Darlehenszinsen eine materielle Bindungswirkung für die Frage der Formgültigkeit der Abtretungsvereinbarung vom 14. September 2015 hinsichtlich der Forderung auf Rückzahlung des Darlehens zuzusprechen, die ihr indes nicht zukommen kann. Seinen Rügen der Verletzung der angerufenen Verfassungsgrundsätze ist daher der Boden entzogen.