Citation: 8C_143/2014 E. 3.2

3.2. Nach Eintritt des Gesundheitsschadens nahm der Versicherte bei seiner bisherigen Arbeitgeberin wieder zu 40 % eine Erwerbstätigkeit auf, wobei diese seinen gesundheitlichen Einschränkungen angepasst wurde. Zudem führte er nur noch einen geringen Anteil der anfallenden Arbeiten auf seinem Schafzucht-Betrieb aus; dieser Ausfall wurde zum grössten Teil durch seine Ehefrau aufgefangen. Die Vorinstanz hat erwogen, angesichts der stabilen Arbeitsplatzverhältnisse und der Bereitschaft seiner Arbeitgeberin, ihn auch zu 50 % zu beschäftigen, sei das Invalideneinkommen aufgrund jenes Lohnes zu bestimmen, welchen der Versicherte bei seiner bisherigen Arbeitgeberin bei einem Pensum von 50 % erzielen würde. Demnach sei das Invalideneinkommen auf Fr. 32'672.30 festzusetzen. Der Beschwerdeführer macht seinerseits unter Berufung auf das Urteil 9C_834/2011 vom 2. April 2012 geltend, ihm könne ein 50 %-Pensum jedenfalls nicht rückwirkend angerechnet werden, da er von der Beschwerdegegnerin zu keinem Zeitpunkt aufgefordert worden sei, seinen Schafzuchtbetrieb aufzugeben.