Citation: 5A_986/2021 E. 4.2

4.2. Zum Memorandum bringt der Beschwerdeführer vor, die Verfasserin sei "klar dem Lager der Beschwerdegegnerin" zuzuordnen. Ihr komme auch nicht das Amt als "Trustee" zu. Das Memorandum sei auf Wunsch der Beschwerdegegnerin verfasst worden und dürfe einzig als Parteibehauptung ohne Beweiswert gewertet werden. Das Obergericht hätte nicht auf dieses abstellen und einzig gestützt darauf auf weitere Beweismassnahmen verzichten dürfen. Die Vorinstanz hat nicht übersehen, dass die Verfasserin des Memorandums aufgrund der Umstände (vgl. E. 4.1 hiervor) der Beschwerdegegnerin "natürlich näher steht" als dem Beschwerdeführer. Sie sei als "Personal Representative" aber gerade jene Person, die über den Nachlass informiert sei und über dessen Abwicklung Auskunft erteilen könne. Der Beschwerdeführer selbst habe die Einholung einer Endabrechnung der "Personal Representative" beantragt. Weiter könne er keine konkreten Anhaltspunkte nennen, die dagegen sprechen würden, den Ausführungen im Memorandum zu folgen. Auf diese Überlegungen geht der Beschwerdeführer nicht ein. Vielmehr unterbreitet er dem Bundesgericht seine offenbar bereits im vorinstanzlichen Verfahren erhobenen Einwände zur Person der Verfasserin des Memorandums. Folglich fehlt es diesbezüglich an einer Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid und ist die Beschwerde insoweit ungenügend begründet (vgl. vorne E. 2.1).