Citation: 5A_993/2020 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, dass die Erblasserin unbedingt in ihrem Haus und in ihren Reben den Lebensabend habe geniessen wollen und dass er ihr dies ermöglicht habe. Für diese Unterstützung und insbesondere dafür, dass sie nicht in ein Altersheim eintreten musste, habe sich die Erblasserin ausdrücklich bei ihm bedankt. Ihre Grosszügigkeit entspreche unter diesen Umständen der allgemeinen Lebenserfahrung, zumal mit Rücksicht darauf, dass das Verhältnis der Erblasserin zu ihren Brüdern und deren Kinder schwierig bzw. belastet gewesen sei. Es sei deshalb nicht anzunehmen, dass die Erblasserin abweichend verfügt hätte (S. 15 f. Ziff. 34-38 der Beschwerdeschrift).