Citation: 7B_131/2024 E. 2.3.3

2.3.3. Ebenfalls keine unmittelbar drohende, ernsthafte Gefährdung seiner Gesundheit kann der Beschwerdeführer aus seiner Asthmaerkrankung ableiten. Er legt insoweit nicht dar, wie schwerwiegend sein Asthma ist und führt auch nicht aus, welche Medikamente er für die Behandlung konkret benötigt und in Sri Lanka nicht erhältlich sein sollen. Zudem erschliesst sich nicht, weshalb die Asthmaerkrankung nicht im Rahmen des eigentlichen Strafverfahrens geltend gemacht wurde, sondern der Beschwerdeführer diese Problematik erst im vorliegenden Vollzugsverfahren zum Thema macht, obwohl er vermutlich bereits im Zeitpunkt des die Landesverweisung anordnenden Urteils an Asthma gelitten haben dürfte. Es ist deshalb nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz festhält, der pauschale Hinweis auf die angeblich fehlende Verfügbarkeit von gewissen Medikamenten, insbesondere in den Nordprovinzen Sri Lankas, führe nicht zur Unzumutbarkeit des Vollzugs der Landesverweisung. Ohnehin genügt eine Asthmaerkrankung ohne nähere Ausführungen zu deren Schwere nicht, um den Schweregrad der Beeinträchtigung zu erreichen, wie er nach Art. 3 EMRK gefordert ist (vgl. oben E. 2.2.5). Unbegründet ist schliesslich auch die beiläufig erhobene Rüge des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe seine Asthmaerkrankung bei ihrer Beurteilung nicht berücksichtigt, wird diese von der Vorinstanz doch ausdrücklich erwähnt (siehe angefochtenes Urteil vom 11. Dezember 2023 E. 1.3 S. 8). Wenn die Vorinstanz bei ihrer Subsumtion den Einwand der allgemein variierenden Verfügbarkeit von Medikamenten in Sri Lanka bei ihrer Beurteilung der vom Beschwerdeführer angeführten psychischen Krankheitsbilder gesamtheitlich abhandelt, ist dies unter dem Gesichtspunkt des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) nicht zu beanstanden.