Citation: 2A.8/2005 30.06.2005 E. 4

Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist somit - ohne präjudizielle Wirkung für die Beurteilung des nach der Ausreise des Beschwerdeführers zu eröffnenden fremdenpolizeilichen Verfahrens - mangels eines hinreichend konkretisierten Bewilligungsanspruchs im Sinne von Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG zurzeit nicht einzutreten. Da die Eingabe der Beschwerdeführer nicht zum Vornherein aussichtslos war, nachdem keine gefestigte Rechtsprechung zu Art. 14 AsylG in Verbindung mit Art. 8 EMRK in einem Fall wie dem vorliegenden bestand, ist dem Antrag auf unentgeltliche Prozessführung zu entsprechen und demgemäss keine Gerichtsgebühr zu erheben (Art. 152 OG). Eine Verbeiständung ist nicht beantragt und eine entsprechende Entschädigung nicht geschuldet, da die Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht anwaltlich vertreten waren; als unentgeltlicher Parteivertreter hätte nur ein patentierter Rechtsanwalt bezeichnet werden können (vgl. unveröffentlichte E. 4 von BGE 122 II 154 ff.; Urteile I 447/2004 vom 2. März 2005, E. 4.2, und 2A.445/1996 vom 1. Oktober 1996, E. 3b).