Citation: 5A_292/2024 E. 4.4.3

4.4.3. Im konkreten Fall lassen die vorinstanzlichen Erwägungen sehr wohl erkennen, weshalb das Obergericht zum Schluss gekommen ist, dass das Bezirksgericht die Steuerlast im Grundbedarf des Beschwerdeführers zu Recht nicht berücksichtigt hatte (E. 3.2). Der Vorwurf des Beschwerdeführers, dass das Obergericht in Verletzung seines Gehörsanspruchs nicht hinreichend auf die im Beschwerdeverfahren erhobenen Beanstandungen eingegangen sei, ist unbegründet. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers trifft es auch nicht zu, dass das Obergericht ohne Begründung davon ausgegangen ist, er habe den Zahlungsnachweis durch die Zahlungsbelege nicht erbracht. Vielmehr hat es dargelegt, dass die im Beschwerdeverfahren eingereichten Zahlungsbelege aufgrund der Novenschranke unbeachtlich bleiben würden (E. 1.2 und 3.2). Sodann übersieht der Beschwerdeführer, dass sich das Obergericht sowohl mit dem eingeschränkten Untersuchungsgrundsatz als auch mit der richterlichen Fragepflicht befasste - mit Letzterer im Rahmen der Beurteilung, ob dem Beschwerdeführer eine Nachfrist zur Gesuchsergänzung hätte angesetzt werden müssen (E. 3.1 und 3.2). Zudem enthalten die vorinstanzlichen Erwägungen auch Ausführungen zum Erfordernis des Zahlungsnachweises bei laufenden Steuern sowie zur Mitwirkungsobliegenheit des Gesuchstellers (E. 3.1 und 3.2).