Citation: 5A_430/2024 E. 2

Der Beschwerdeführer macht geltend, die meisten der in Betreibung gesetzten Forderungen seien Gebühren des Obergerichts des Kantons Bern, die ihm in Rechtsöffnungsverfahren auferlegt worden seien. Es könne nicht angehen, dass jene Richter, die ihm Gerichtskosten auferlegt hätten, auch über aufsichtsrechtliche Fragen entscheiden, welche die in Betreibung gesetzten Gerichtskosten betreffen. Vielmehr müssten diese Gerichtspersonen in den Ausstand treten. Der Beschwerdeführer belässt es bei einer pauschalen Behauptung. Er zeigt nicht konkret und im Detail auf, welche Richterinnen oder Richter konkret betroffen sein könnten. Daher kann von vornherein nicht geprüft werden, ob die Behauptung, es hätten Richterinnen oder Richter im Aufsichtsverfahren mitgewirkt, die bereits im Rechtsöffnungsbegehren mit einer der streitgegenständlichen Betreibungen befasst waren, überhaupt zutrifft. Insofern genügt der Beschwerdeführer die an die Beschwerdebegründung gestellten Anforderungen nicht, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann. Ohnehin erweckt die Tatsache, dass der Rechtsöffnungsrichter in der gleichen Betreibungssache später der Aufsichtsbehörde angehört, die über eine gegen eine Pfändungsankündigung oder Pfändung erhobene Beschwerde zu befinden hat, grundsätzlich keine Bedenken über die Unbefangenheit (Urteil 5A_411/2007 vom 29. November 2007 E. 3.3). Dass und weshalb eines der im angefochtenen Entscheid mitwirkenden Mitglieder der Aufsichtsbehörde aus anderen Gründen befangen sein könnte (Art. 10 Abs. 1 Ziff. 4 SchKG), behauptet der Beschwerdeführer nicht.