Citation: I 452/06 05.09.2006 E. A

Der 1949 geborene K.________ absolvierte eine Lehre als Hafner/Plattenleger und bildete sich später zum Hafnermeister weiter. Seit 1992 leidet er zeitweise, seit Juni 1999 dauernd an Beschwerden an der rechten Schulter (Impingement-Syndrom der rechten Schulter bei degenerativen Veränderungen im Akromioklavikulargelenk, lateralem Akromionsporn sowie Verkalkungen der Supraspinatussehne), die immer wieder zu teilweisen bzw. gänzlichen Arbeitsausfällen führten. Schliesslich sah sich der Versicherte gezwungen, die Stelle bei der Firma X.________ AG, bei der er seit November 1994 als Ofenbauer tätig war, auf Ende Juni 2003 zu kündigen und damit seinen angestammten Beruf aufzugeben. Am 6. Dezember 2001 meldete sich K.________ zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Luzern veranlasste die notwendigen medizinischen und beruflichen Abklärungen. Zudem sprach sie ihm mit Verfügung vom 1. Mai 2002 eine Berufsberatung zu und leitete eine Abklärung der beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten ein. Überdies gewährte sie mit Verfügung vom 17. Juni 2003 ein sechsmonatiges Arbeitstraining, das der Beschwerdeführer als "Allrounder" bei der Y.________ AG (vom 1. Juli 2003 bis zum 31. Dezember 2003) absolvierte, wo er seit 1. Januar 2004 als fest angestellter Mitarbeiter tätig ist. Einen Rentenanspruch verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 29. März 2004 und Einspracheentscheid vom 6. Mai 2005 unter Annahme eines Invaliditätsgrades von 32 % bzw. 21 %.