Citation: 4A_249/2019 E. 1.3.2

1.3.2. Sodann moniert der Beschwerdeführer, die Organe der Beschwerdegegnerin seien unzulässigerweise als Zeugen einvernommen worden. Richtigerweise hätte mit diesen Personen eine Parteibefragung oder eine Beweisaussage durchgeführt werden müssen. Er beanstandet die Auffassung der Vorinstanz, diese Aussagen könnten als Beweisaussagen verwendet werden. Diese Umgehung könne nicht im Sinne des Gesetzgebers sein. Damit wäre die Abtrennung von Organen juristischer Personen vom Beweismittel "Zeugnis" sinnlos. Vielmehr seien die rechtswidrig beschafften Beweismittel grundsätzlich nicht verwertbar. Damit wiederholt der Beschwerdeführer im Wesentlichen einfach seine im kantonalen Verfahren eingenommene Position. Mit den Ausführungen der Vorinstanz, die Zeugenbefragungen erfüllten alle Anforderungen der Beweisaussage nach Art. 192 ZPO, die befragten Personen seien zur Wahrheit ermahnt und auf die Straffolgen einer falschen Aussage hingewiesen worden und es könne nicht als Mangel angesehen werden, dass den Organen die strengere Sanktion von Art. 307 StGB statt diejenige von Art. 306 StGB angedroht worden sei, setzt sich der Beschwerdeführer nicht rechtsgenügend auseinander. Insbesondere geht er nicht darauf ein, worin mit Blick auf das zulässige Beweismittel der Beweisaussage und den Beweiswert ein schützenswertes Interesse an einer erneuten Befragung der Organe, diesmal unter dem korrekten Titel, bestehen könnte. Bereits insoweit fehlt es an einer genügenden Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid. Aber auch in Bezug auf die Frage, inwieweit den beanstandeten Aussagen im Ergebnis überhaupt Bedeutung zukommt, erweist sich die Beschwerdebegründung über weite Strecken als unzulänglich.