Citation: 8C_337/2015 E. 4.1

4.1. Die im Verwaltungsverfahren eingeholte ärztliche Beurteilung des Vertrauensarztes der Vaudoise vom 11. April 2013 ist sehr knapp gehalten. Es wird im wesentlichen ausgeführt, der Versicherte leide unter einem erheblichen Vorzustand und ein Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 16. Dezember 2011 und den Beschwerden ab dem 27. März 2012 sei zu verneinen, "ganz sicher" stehe das MRI vom 24. Januar 2013 sowie die Behandlung ab dem 21. Dezember 2012 in keinem Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis. Demgegenüber führt Dr. med. E.________, dem die Akten vom Beschwerdeführer zur Beurteilung unterbreitet wurden, in seiner Stellungnahme vom 16. Oktober 2013 aus, das MRI vom 29. März 2012 zeige keine Arthrosezeichen, indessen eine Ruptur des Restmeniskus. Erst die MR-Bilder vom 24. Januar 2013 zeigten Zeichen einer beginnenden Arthrose. Er kommt zum Schluss, der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 16. Dezember 2011 und der im März 2012 festgestellten Meniskusläsion sei gegeben. Auch die im Januar 2013 festgestellte beginnende Gonarthrose - welche in den Bildern von 2012 noch nicht sichtbar gewesen sei - sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf die Meniskektomie vom 7. Mai 2012 und damit auf das Ereignis vom 16. Dezember 2011 zurückzuführen. Diesen Ausführungen widerspricht Dr. med. D.________ in einer weiteren Stellungnahme vom 21. Januar 2014.