Citation: 4A_160/2015 E. 2.3.1

2.3.1. Eine eigentliche Aktenwidrigkeit und damit Willkür rügt er hinsichtlich der vorinstanzlichen Feststellung, dass sich die Schraube gemäss den am 9. Februar 2004 angefertigten Röntgenbildern "erheblich" verbogen hätte. Es kann offen bleiben, ob diese Sachverhaltsfeststellung tatsächlich willkürlich ist. Der Beschwerdeführer legt nämlich nicht dar, inwiefern diese entscheiderheblich sein soll und dies ist auch nicht ersichtlich. Denn die Vorinstanz ging wie das Bezirksgericht und gestützt auf das Gutachten davon aus, dass das lumboradikuläre neuropathische Syndrom LNS (nachfolgend: LNS) mit "Ameisenlaufen" und Gefühllosigkeiten etc. adäquat-kausale Folge des am 30. März 2004 diagnostizierten Schraubenbruchs war sowie dass der Beschwerdeführer die Notwendigkeit und zeitliche Dringlichkeit der Revisionsoperation bereits anlässlich seiner Untersuchung der Beschwerdegegnerin am 9. Februar 2004 erkannt habe, somit unabhängig vom Mass der Verbiegung der Schraube bis zu diesem Tag.