Citation: 2C_822/2014 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin rügt vorab in formeller Hinsicht eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) im Verfahren vor dem kantonalen Justiz- und Sicherheitsdepartement. Sie beanstandet, dass das Departement während des Rekursverfahrens zusätzliche Sachverhaltsabklärungen veranlasst und basierend auf dem so ermittelten neuen Sachverhalt auf eine Scheinehe geschlossen hat. Zum Vorliegen einer Scheinehe sei sie, die Beschwerdeführerin, im erstinstanzlichen Verfahren des Migrationsamts nämlich nicht angehört worden, weshalb sich der Instanzenzug für die Überprüfung des Streitgegenstandes verkürzt habe.