Citation: 2C_207/2020 E. 4.3

4.3. Solche Umstände sind nicht aktenkundig: Gestützt auf verschiedene Beweismittel (diverse Fotografien, Arztbericht über eine frühe Schwangerschaft B.________, und Protokoll einer Anhörung B.________ durch das Friedensgericht des Seebezirks vom 14. September 2016) macht der Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren zwar geltend, in Tat und Wahrheit dauere seine Beziehung zu B.________ schon seit 2016 an. Er relativiert insofern - wie schon im vorinstanzlichen Verfahren - die Aussagen, die er gegenüber den Mitarbeitern der Schweizer Botschaft am 8. Mai 2018 getätigt hat. Die neue Sachverhaltsdarstellung des Beschwerdeführers überzeugt jedoch nicht: Die Beschwerde beschränkt sich in weiten Teilen darauf, den vorinstanzlichen Feststellungen die Darstellung des Beschwerdeführers entgegenzuhalten. Soweit der Beschwerdeführer diese Darstellung auf iPhone-Fotografien stützt, die schon der Vorinstanz vorgelegen haben, ist festzuhalten, dass sich die elektronische Datierung dieser Fotografien ohne weiteres manuell einstellen lässt. Die Fotografien vermögen an der zutreffenden Würdigung der Vorinstanz nichts Entscheidendes zu ändern. Sodann reicht der Beschwerdeführer mit dem Arztbericht und dem Verhandlungsprotokoll im bundesgerichtlichen Verfahren neue Beweismittel ein, die zum Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils schon Bestand hatten. Er legt jedoch nicht dar, inwiefern erst das angefochtene Urteil bot, die neuen Beweismittel vorzubringen. Vielmehr hätten schon im vorinstanzlichen Verfahren gute Gründe bestanden, die Aktenstücke einzureichen, zumal sich auch jenes Verfahren um die Frage drehte, ob von einer Scheinehe auszugehen sei. Die genannten Beweismittel sind daher im vorliegenden Verfahren nicht zu berücksichtigen (Art. 99 Abs. 2 BGG) und vermögen die Würdigung der Vorinstanz nicht in Frage zu stellen.