Citation: I 608/98 10.01.2000 E. 3

3.- Auch wenn sich der Versicherte mit den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitsschadens in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde in keiner Weise auseinandersetzt, lässt sich die von der Vorinstanz ohne weiteres übernommene Ermittlung des Invaliditätsgrades durch die Verwaltung im Rahmen der von Amtes wegen vorzunehmenden Rechtsanwendung (vgl. Erw. 1b) nicht halten. Anhand der vorliegenden Akten ist ein rechtsgenüglicher Einkommensvergleich nicht durchführbar und deshalb nicht beurteilbar, ob die Erwerbsunfähigkeit die für eine ganze Rente anspruchsauslösende Höhe von 66 2/3 % nunmehr erreicht. Wohl werden in der Verfügung vom 13. März 1998 ein Valideneinkommen von Fr. 57'039.- sowie ein Invalideneinkommen von Fr. 23'218.- aufgelistet. Wie die Verwaltung indessen zu diesen Werten gelangt ist, kann nicht nachvollzogen werden. Mit Ausnahme der von den ehemaligen Arbeitgeberinnen ausgefüllten Fragebögen finden sich keine Unterlagen zum Validen- und Invalideneinkommen des Beschwerdeführers im Dossier. Die Verwaltung hat - wie schon im Rahmen der erstmaligen Bemessung des Invaliditätsgrades - ohne einen rechtsgenüglichen Einkommensvergleich durchzuführen (vgl. Erw. 1a) von der medizinischen Arbeitsunfähigkeit direkt auf den Invaliditätsgrad geschlossen, was nicht zulässig ist (vgl. BGE 114 V 314 Erw. 3c). Die IV-Stelle, an welche die Sache zurückzuweisen ist, wird die zur Durchführung eines Einkommensvergleichs erforderlichen Abklärungen zu treffen haben und danach, ausgehend von einem 40-prozentigen Leistungsvermögen für leichte Tätigkeiten, den Invaliditätsgrad festlegen und über das Revisionsgesuch neu befinden. Insbesondere bei der Festlegung des Invalideneinkommens wird sie sogenannte Tabellenlöhne beiziehen, hat doch der Versicherte nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihm an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen (vgl. BGE 124 V 322). Auszugehen ist hierbei von den Angaben in der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 1996 des Bundesamtes für Statistik, wobei für den Verwendungszweck des Einkommensvergleichs auf die Zahlen in den A-Tabellen im Anhang der LSE 1996, genauer auf die jeweiligen Zentralwerte (Median) des monatlichen Bruttolohnes, abzustellen ist (BGE 124 V 323 Erw. 3b/aa). Da den Tabellenwerten der LSE generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegen, sind diese auf die im Zeitpunkt des Verfügungserlasses geltende betriebsübliche durchschnittliche Arbeitszeit aufzurechnen (BGE 124 V 323 Erw. 3b/aa). Dazu ist noch - entsprechend dem Vorgehen beim Valideneinkommen - die bis zum Vergleichszeitpunkt eingetretene allgemeine Nominallohnentwicklung zu zählen (vgl. AHI 1999 S. 180 Erw. 3a). Ferner wird die Verwaltung auf Grund der tatsächlichen Behinderung des Beschwerdeführers im noch möglichen Betätigungsbereich prüfen, ob ein "leidensbedingter Abzug" von den Tabellenlöhnen gerechtfertigt ist und allenfalls in welchem Umfang (BGE 124 V 323 Erw. 3b/bb; AHI 1998 S. 177 Erw. 3a, S. 291 Erw. 3b; RKUV 1998 Nr. U 304 S. 373 Erw. 3), sowie dem Umstand Rechnung tragen, dass Teilzeitbeschäftigte in der Regel überproportional weniger verdienen als Vollzeitangestellte (AHI 1998 S. 178 Erw. 4b und S. 292 oben).