Citation: 1C_198/2018 E. 1.2.2

1.2.2. Die Beschwerdeführer reichen einen Auszug aus dem "Brockhaus-Lexikon" von 1980 als neues Beweismittel ein. Sie machen insoweit geltend, es sei zwar von einer sichtbaren minimalen Strassenbreite von 2,8 m der landwirtschaftlichen Erschliessungsstrasse auszugehen. Die Strasse weise jedoch ein nicht sichtbares, unterirdisches Bankett von rund 4 m Breite auf, was - wie sich auch aus dem "Brockhaus-Lexikon" ergebe - für die Befahrbarkeit mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen unabdingbar sei. Bei der Erstellung des Banketts sei zusätzlicher Aushub von rund 144 m3 angefallen, welchen die Vorinstanzen fälschlicherweise nicht berücksichtigt hätten. Dieses Vorbringen ist neu und demzufolge unzulässig. In ihrer Beschwerde (samt Beilagen) an die Vorinstanz finden sich keinerlei Ausführungen zur Thematik "unterirdisches Bankett". Es kann auch nicht gesagt werden, erst der Entscheid der Vorinstanz habe zu dieser neuen Behauptung Anlass gegeben. Vielmehr hat die Vorinstanz ausdrücklich auf die Berechnung des Aushubs durch die Gemeinde Hemberg im Entscheid vom 14. August 2014 abgestellt, welche bereits das Baudepartement in seinem Entscheid vom 22. Januar 2016 als plausibel eingestuft hat (vgl. auch nachfolgend E. 2.3).