Citation: 4A_467/2020 E. B

A.________ gelangte im Mai 2014 an das Spital und dessen Haftpflichtversicherung und beantragte für sich und die Patientin eine Entschädigung von Fr. 3 Millionen. Im Juli 2014 machte der Beistand der Patientin sodann eine Genugtuung von Fr. 1 Million geltend. Nacheinem von den Parteien gemeinsam eingeholten Gutachten lehnte die Haftpflichtversicherung die Haftung ab. B.a. Nach erfolglosem Schlichtungsverfahren erhob A.________ am 11. Juni 2018 Klage beim Zivilgericht Basel-Stadt und verlangte vom Spital Fr. 60'000.-- Genugtuung nebst Zins unter Vorbehalt von Mehrforderungen. Am 25. September 2019 wies das Zivilgericht die Klage ab. B.b. Die dagegen vom Kläger erhobene Berufung wies das Appellationsgericht Basel-Stadt am 24. Juli 2020 ab. Das Appellationsgericht erachtete die Berufung in verschiedenen Punkten für nicht hinreichend begründet - namentlich warf es dem Kläger wiederholt vor, er beanstande das Gutachten, ohne aufzuzeigen, dass beziehungsweise wo genau er entsprechende Beanstandungen bereits vor dem Zivilgericht erhoben habe. Aber auch davon abgesehen kam das Appellationsgericht zum Schluss, das Zivilgericht habe gestützt auf die gutachterlichen Äusserungen eine Sorgfaltspflichtverletzung der behandelnden Ärzte zu Recht verneint.