Citation: 1C_231/2017 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz ist zum Schluss gekommen, das geplante Attikageschoss halte die privilegierte Fläche von § 255 Abs. 2 PBG/ZH ein. Zur Begründung hat sie auf die unbestritten gebliebene Berechnung im Entscheid des Baurekursgerichts vom 8. Juli 2016 verwiesen. Dieses hat ausgeführt, das Baugrundstück weise eine Fläche von 1'796 m2 auf. Die maximale Ausnützungsziffer betrage in der Wohnzone W3 90 % (Art. 13 Abs. 1 BZO/Zürich). Insgesamt dürfe die anrechenbare Geschossfläche somit 1'616,4 m2 (90 % von 1'796 m2) aufweisen. Pro durchschnittlichem Vollgeschoss sei damit eine anrechenbare Fläche von 538,8 m2 (1/3 von 1'616,4 m2) zulässig. Diese Fläche werde in den bestehenden Vollgeschossen unbestrittenermassen überschritten. Im neuen Attikageschoss sei gemäss der eingereichten Ausnützungsberechnung insgesamt eine Fläche von 538,67 m2 (und somit von weniger als 538,8 m2) vorgesehen. Aus § 255 Abs. 2 PBG/ZH ergebe sich, dass die privilegierte Fläche in Dachgeschossen unabhängig von der tatsächlich konsumierten Ausnützung in den Vollgeschossen genutzt werden könne. Bis zu einem gewissen Mass seien die Flächen in Dachgeschossen für die Ausnützungsziffer somit schlicht nicht relevant. Demzufolge könnten sie auch nicht zu einer weitergehenden Verletzung der Vorschriften über die Ausnützung führen. Diese Auffassung entspreche der gefestigten Rechtsprechung (Entscheid des Baurekursgerichts vom 8. Juli 2016 E. 7.2 und 7.3).