Citation: I 74/02 02.09.2003 E. 6

Damit den Parteien die Möglichkeit einer zweifachen gerichtlichen Überprüfung gewahrt wird (vgl. in BGE 117 V 131 nicht veröffentlichte, aber in ZAK 1991 S. 370 publ. Erw. 8 des Urteils Y. vom 22. April 1991, H 147/89; Urteil X. vom 22. April 2003, I 620/02, Erw. 2.3), ist die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen. Diese wird die Invaliditätsbemessung der IV-Stelle unter Anwendung der Methode des Be-tätigungsvergleichs zu beurteilen und danach über die Beschwerde neu zu entscheiden haben. Zu beachten sein wird dabei insbesondere, dass im Rahmen der Invaliditätsbemessung im Erwerbsbereich - wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zutreffend dargelegt - für die Ermittlung des Invalideneinkommens auf statistische Angaben, die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE), abzustellen ist, da die Versicherte nach Ein-tritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat (BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/bb). Weiteren persönlichen und beruflichen Merkmalen der Beschwerdegegnerin wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Na-tionalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad, welche Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können, wird, sofern vorliegend gegeben, im Rahmen eines Abzugs vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen sein (BGE 126 V 78 ff. Erw. 5). In diesem Zusammenhang bleibt jedoch darauf hinzuweisen, dass sich eine Teilzeitbeschäftigung bei Frauen gemäss Statistik eher lohnerhöhend, jedenfalls aber nicht lohnmindernd auswirkt (vgl. Tabelle 9 der LSE 2000, S. 24). Ferner wird das kantonale Gericht bei der Beurteilung der gesundheitsbedingten Beeinträchtigung im Haushalt die von der Beschwerdegegnerin gegen die Abklärungsberichte Haushalt vom 27. November 1997 und 17. Mai 2000 vorgebrachten Einwände, namentlich in Bezug auf die Gewichtung der einzelnen Haushaltverrichtungen, zu prüfen haben.