Citation: 1C_245/2021 E. 1.2

1.2. Vorliegend hat das DBU die Immissionsbeschwerde der Beschwerdeführerin teilweise gutgeheissen und die Sache zur Beurteilung von Massnahmen in der Küche sowie auf der Treppe der Beschwerdegegner an die Gemeinde zurückgewiesen; im Übrigen (hinsichtlich Esszimmer, Wohnzimmer und Waschmaschine) wies es die Beschwerde ab. Vor Verwaltungsgericht waren nur noch Massnahmen in Bezug auf das Wohn- und Esszimmer der Beschwerdegegner streitig. Soweit die Sache an die Gemeinde zurückgewiesen worden ist, liegt klarerweise ein Zwischenentscheid vor. Hinsichtlich von Wohn- und Esszimmer wurde dagegen ein Massnahmenbedarf verneint. Dies liesse sich als Teilendentscheid qualifizieren, sofern die streitigen Massnahmen zur Reduktion des Trittschalls von Ess- und Wohnzimmer unabhängig von den noch ausstehenden Massnahmen für Küche und Treppe beurteilt und realisiert werden können. Davon ging das DBU in seinem Entscheid aus. Auch das Verwaltungsgericht hat die vorliegend streitigen Fragen isoliert beurteilt, was weder von den Parteien noch vom BAFU als bundesrechtswidrig kritisiert wird. Gegen die Annahme eines Teilentscheids spricht allerdings die Überlegung, dass sich das Bundesgericht möglichst nur einmal mit der Immissionsklage der Beschwerdeführerin befassen sollte, und vorliegend nicht von vornherein ausgeschlossen werden kann, dass allfällige, von der Gemeinde angeordnete Massnahmen hinsichtlich des Trittschalls von Küche und Treppe wiederum Anlass zu einem Rechtsmittelverfahren bis vor Bundesgericht geben. Letztlich kann die Frage offenbleiben, wenn die Beschwerde ohnehin abzuweisen ist.