Citation: 1B_1/2020 E. 7.2

7.2. Dieses Vorbringen ist unbegründet. Angesichts der Schwere der dem Beschwerdeführer vorgeworfenen Straftat besteht sowohl ein Aufklärungsinteresse als auch ein Interesse, der bestehenden Kollusionsgefahr durch Anordnung von Untersuchungshaft gegen den Beschwerdeführer zu begegnen. Der Geschädigte hat weiter bislang nicht auf einen Strafantrag verzichtet. Ein solcher ist in Bezug auf qualifizierte einfache Körperverletzungen im Sinne von Art. 123 Ziff. 2 StGB zudem nicht erforderlich. Die Vorinstanz hat sich sodann im angefochtenen Entscheid hinreichend mit der Frage der Verhältnismässigkeit auseinandergesetzt und insbesondere dargelegt, wieso sich die Kollusionsgefahr im jetzigen Verfahrensstadium mittels Ersatzmassnahmen nicht auf ein mit dem Interesse der Strafverfolgung zu vereinbarendes Mass reduzieren lässt. Ihre Ausführungen sind weder willkürlich noch sonst bundesrechtswidrig.