Citation: 1C_39/2023 E. 1

A.________ ist Eigentümer der Liegenschaft Nr. 6875 in Gachnang. Am 30. September 2017 reichte ein Nachbar bei der Gemeinde Gachnang eine Anzeige betreffend einer auf der Liegenschaft Nr. 6875 ohne gültige Baubewilligung erstellten Sichtschutzwand ein. In der Folge forderte die Gemeinde Gachnang A.________ zwei Mal erfolglos zur Einreichung eines nachträglichen Baugesuchs auf. Anlässlich einer Aussprache mit der Gemeinde machte A.________ geltend, die damalige Gemeindebehörde habe seinem Vater mündlich eine Baubewilligung erteilt bzw. erklärt, dafür benötige er keine Baubewilligung. Mit Entscheid vom 2. Juli 2018 entschied die Gemeinde Gachnang, dass für die bestehende Wellblechwand kein nachträgliches Baubewilligungsverfahren durchzuführen sei. Den dagegen erhobenen Rekurs hiess das Departement für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau am 9. September 2019 gut und wies die Gemeinde Gachnang an, ein nachträgliches Baubewilligungsverfahren durchzuführen. In der Folge reichte A.________ am 10. November 2019 ein nachträgliches Baugesuch ein, gegen welches Einsprache erhoben wurde. Mit Entscheid vom 15. Juni 2020 verweigerte die Gemeinde Gachnang die nachträgliche Baubewilligung und ordnete den Rückbau der Wellblechwand bis 30. September 2020 an. Dagegen erhob A.________ Rekurs, den das Departement für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 8. Februar 2021 abwies und A.________ verpflichtete, die Schutzwand innerhalb von drei Monaten ab Rechtskraft dieses Entscheids vollständig zu entfernen und den rechtmässigen Zustand wiederherzustellen.