Citation: 7B_804/2024 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwägt hinsichtlich des besonderen Haftgrunds der Ausführungsgefahr insbesondere, sie habe gestützt auf die gutachterliche Vorabstellungnahme vom 12. Januar 2024 bereits mit Entscheid vom 27. März 2024 festgehalten, es bestehe die ernsthafte und unmittelbare Gefahr, der Beschwerdeführer könnte seine geäusserte Drohung wahrmachen, B.________ zu töten. An dieser Einschätzung - so die Vorinstanz - habe sich nichts geändert, zumal die Gutachterin ihre damalige Risikoeinschätzung im vollständigen Gutachten vom 8. April 2024 nicht revidiere, sondern vielmehr zum Ergebnis gelange, ohne Behandlung und Verbesserung der Schizophrenie liege nach wie vor eine "anhaltende Fixierung" gegenüber B.________ nahe. Somit bestehe weiterhin Ausführungsgefahr hinsichtlich der gegenüber B.________ geäusserten Todesdrohung, solange der Beschwerdeführer nicht wirksam behandelt werde. Darüber hinaus erwägt die Vorinstanz, entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers sei durchaus auch zu berücksichtigen, dass "er auch für Dritte eine Gefahr darstelle, gegenüber denen er bisher keine konkreten Drohungen geäussert [habe]". Sie hält diesbezüglich im Ergebnis fest, es sei auch von Ausführungsgefahr "in Bezug auf weitere potentielle Opfer auszugehen".