Citation: 1C_481/2014 E. 2.2

2.2. Das rechtliche Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV verlangt, dass die Behörde ihren Entscheid begründet, wobei sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken darf. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann (BGE 138 IV 81 E. 2.2 S. 84; 136 I 229 E. 5.2 S. 236; je mit Hinweisen). Es ist zulässig, auf einen früheren Entscheid zu verweisen, sofern diesem eine hinreichende Begründung auch für die neu zu beurteilende Sache zu entnehmen ist, was etwa bei Veränderungen im massgebenden Sachverhalt fraglich sein kann (vgl. Urteil 1B_295/2014 vom 23. September 2014 E. 2.3 mit Hinweisen). Betrifft der frühere Entscheid ausnahmsweise ein Verfahren zwischen anderen Parteien, so muss der Beschwerdeführer die Möglichkeit haben, davon Kenntnis zu nehmen.