Citation: 5A_233/2022 E. 7.3.2

7.3.2. Demgegenüber ist die Beschwerdeführerin der Auffassung, dass dem Beschwerdegegner für die Eigennutzung der anfechtbar erworbenen Sache keine Forderung zusteht. Es sei stossend, wenn der Anfechtungsbeklagte aktiv zur Vermeidung einer verschuldeten Wertverminderung beitragen müsse, er aber zugleich verpflichtet sei, die aus eigener Tätigkeit erwirtschafteten Erträge und Früchte an die Konkursmasse herauszugeben. Wenn die Vorinstanz sie dazu verpflichte, dem Beschwerdegegner eine Nutzungsentschädigung zu bezahlen, so verletze sie nach dem Gesagten Art. 291 SchKG. Ausserdem macht die Beschwerdeführerin geltend, dass sie den Pachtvertrag mit der C.________ AG per Frühjahr 2014 gekündigt habe, was die Vorinstanz hätte berücksichtigen müssen. Die Berücksichtigung der Eigennutzung sei vorliegend für die Herstellung des Zustands, der bestünde, wenn die anfechtbare Handlung nicht stattgefunden hätte, gerade nicht notwendig, sondern führe zu einer Besserstellung der Konkursmasse.