Citation: 4A_154/2018 E. C

Mit Beschwerde in Zivilsachen stellt die Beklagte im Wesentlichen die Rechtsbegehren, das Urteil des Handelsgerichts des Kantons St. Gallen vom 18. Januar 2018 sei aufzuheben und die Klage sei vollumfänglich abzuweisen (Ziffer 1), eventualiter sei die Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs bzw. zur Vervollständigung des Sachverhalts an die Vorinstanz zurückzuweisen (Ziffer 2). Die Beschwerdeführerin rügt, das Handelsgericht habe den Sachverhalt willkürlich festgestellt, indem es ihr Schreiben vom 18. August 2014 offensichtlich unrichtig ausgelegt und den Verzugsschaden willkürlich berechnet habe. Als Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör rügt sie, dass Beweisanträge nicht abgenommen wurden; primär zum Qualitätsverlust des Rohöls wegen langer Lagerung und mehrfachen Aufheizens, eventuell zur Behauptung, dass das auf dem Z.________/AL-Ölfeld geförderte Rohöl nicht zu 100 % des Brent-Preises verkauft werden konnte. Die Beschwerdegegnerin beantragt in der Antwort, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Das Handelsgericht des Kantons St. Gallen beantragt in seiner Stellungnahme sinngemäss die Abweisung der Beschwerde. Die Beschwerdeführerin hat unaufgefordert repliziert.