Citation: U 309/01 10.07.2002 E. A

A.- Die 1969 geborene O.________ war seit 1. Januar 1997 als Lagermitarbeiterin bei der Firma H.________ AG tätig und bei der "Zürich" Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: "Zürich") gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 14. September 1997 befand sie sich als Mitfahrerin in dem vom Ehemann gesteuerten Personenwagen in Deutschland, als dieser auf der Autobahn ins Schleudern kam, sich an der anschliessenden Böschung überschlug und auf dem Dach zu liegen kam. Während der Ehemann sowie die beiden Kinder unversehrt blieben, verletzte sich O.________ gemäss Polizeirapport vom 14. September 1997 im Bereich der Halswirbelsäule (HWS), der Schultern und der Brust (Prellungen) sowie des Kopfes (Schürfungen und Platzwunden). Die Erstversorgung, welche im Spital X.________, Deutschland, erfolgte, ergab einen normalen Röntgenbefund. Aus dem Spital Y.________, wohin sie am nächsten Tag verlegt worden war, wurde sie nach kurzer ambulanter Versorgung entlassen. Gemäss Unfallmeldung vom 17. September 1997 erlitt sie am ganzen Körper Prellungen und Stauchungen. Im Arztzeugnis UVG vom 20. September 1997 stellte der Hausarzt Dr. med. B.________, Innere Medizin FMH, die Diagnose eines schweren Distorsionstraumas der HWS und erklärte die Versicherte zu 100 % arbeitsunfähig. Im "Zusatzfragebogen bei HWS (Halswirbelsäule)-Verletzungen" vom 21. Oktober 1997 bejahte derselbe Arzt die Fragen nach "Beschwerden (subjektive Angaben)" teilweise und hielt eine Beeinträchtigung des psychischen Zustandes fest; ferner wies er auf keine Befunde zeigende Röntgenbilder der HWS und des Schädels hin. Bei zunehmenden Beschwerden und andauernder Arbeitsunfähigkeit wurde O.________ weiter hausärztlich behandelt. Dr. med. A.________, Spezialarzt FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Speziell Rheumaerkrankungen, untersuchte die Versicherte und diagnostizierte in seinem Gutachten vom 28. April 1998 ein residuelles (tendo-myalgisches) Zervikalsyndrom und Kopfschmerzen, eine Fehlhaltung von Schultergürtel und Kopf bei Fehlstatik der Brustwirbelsäule (BWS) und muskulärer Dysbalance sowie den Verdacht auf ein funktionelles (senso-motorisches) Hemisyndrom rechts. In psychischer Hinsicht stellte er eine posttraumatische Belastungsstörung und maladaptive Bewältigungsstrategien (Symptomausweitung infolge psychosozialer Mechanismen) fest. Auf Anraten des Rheumatologen erfolgte vom 17. Juni bis 22. Juli 1998 eine stationäre Rehabilitation in der Rehaklinik Z.________. Im Austrittsbericht vom 5. August 1998 wurden - nach Durchführung eines psychosomatischen Konsiliums durch die Dres. med. R.________ und K.________ (Bericht vom 16. Juli 1998) - folgende physikalisch-funktionellen Diagnosen gestellt: "1. Somatoforme Schmerzstörung mit klinischer Manifestation ähnlich einer Fibromyalgie mit - generalisierten myotendoperiostotischen Befunden unter Betonung des Nackenschultergürtels - über den ganzen Körper verteilten schmerzhaften Druckpunkten (Tenderpoints) - schmerzhaften Myogelosen im Bereich des Schultergürtels - HWS-betont schmerzhaften Processus spinosi - mittelschwerer Funktionseinschränkung für aktive Mobilität der HWS - diffuser Kraftminderung an allen Extremitäten - Berührungssensibilitätsstörung am Rumpf rechts, des ganzen rechten Beines sowie Armes - vegetativer Symptomatik (Schlafstörungen, Wärmehunger, Kälteempfindlichlichkeit, Defäkationsstörungen, rasche Ermüdbarkeit, morgendliche Abgeschlagenheit, körperliches Erschöpfungsgefühl, vermehrte Lärmempfindlichkeit) ohne - objektivierbare neurologische Defizite bei - Haltungsinsuffienz - muskulärer Dekonditionierung - Fehlhaltung/Fehlbelastung (Kopfprotraktionshaltung, interscapulärer BWS-Abflachung, Wirbelsäulenabweichung und Schulterschiefstand) - Knick-/Senkfüssen linksbetont - Status nach HWS-Distorsion am 14.9.97 - erheblicher psychogener Überlagerung wegen Diagnose 3