Citation: 8C_609/2019 E. A

A.________, geb. 1986, bezog von 1. September 2004 bis 31. August 2006 eine ganze Rente der Invalidenversicherung; dabei wurde sie aufgrund einer Persönlichkeitsentwicklungsstörung (Verdacht auf unspezifische Entwicklungsstörung, ICD-10: F89) als Frühinvalide eingestuft. Mit Unterstützung der IV-Stelle des Kantons Thurgau absolvierte sie eine Anlehre als Gärtnereiarbeiterin, die sie im August 2010 abschloss. Mit Verfügung vom 11. März 2011 sprach die IV-Stelle ihr eine Viertelsrente zu. Nachdem A.________ per 1. Juli 2011 eine Anstellung gefunden hatte, hob die IV-Stelle die Rente mit Verfügung vom 26. September 2011 auf. Die Arbeitsstelle wurde ihr per Ende Februar 2012 gekündigt. Daraufhin ersuchte die Versicherte wiederum um Leistungen der Invalidenversicherung. Nach erfolgloser Arbeitsvermittlung und Einholung eines Gutachtens des Dr. med. B.________ Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie (Gutachten vom 21. Februar 2014), wies die IV-Stelle das Leistungsgesuch mangels eines nachgewiesenen invalidisierenden Gesundheitsschadens mit Verfügung vom 2. Juli 2015 ab. Am 26. August 2016 meldete sich A.________ erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle liess sie von Dr. med. C.________, Facharzt FMH für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, begutachten (Gutachten vom 31. Oktober 2017 sowie ergänzende Stellungnahme vom 23. Februar 2018). Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 13. August 2018 einen Leistungsanspruch (auf berufliche Massnahmen und Rente) erneut. Sie hielt im Wesentlichen fest, dass auf das Gutachten des Dr. med. C.________ nicht abgestellt werden könne. Eine Verschlechterung seit der Verfügung vom 2. Juli 2014 und ein invalidisierender Gesundheitsschaden seien damit nicht ausgewiesen.