Citation: 4A_254/2020 E. 4.5.1

4.5.1. Die Vorinstanz erachtete die geltend gemachte Drucksituation durch die Familie des Beschwerdegegners als nicht erwiesen. Die Beschwerdeführerin wolle dies mit einem von ihr erstellten - aber ihr angeblich vom Beschwerdegegner und seiner Grossmutter diktierten - Testament vom 1. Januar 2017 und ihrem späteren Widerruf dieses Testaments beweisen. Dadurch könne aber kein Druck bewiesen werden. Zum Widerruf des Testaments äussert sich die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht nicht mehr. Darauf ist somit nicht mehr einzugehen (vgl. E. 1 hiervor). Sie bemängelt aber, dass der Zeuge E.________, Gemeindeammann, nicht einvernommen wurde. Sie habe diesen in der Replik angeboten mit der Begründung: " Der Gemeinde W.________ war als Behörde bekannt, dass die Klägerin unter Druck gesetzt wurde". Dies ist ein offensichtlich ungenügend substanziierter Beweisantrag. Von überspitztem Formalismus kann entgegen der Beschwerdeführerin nicht die Rede sein.