Citation: 6B_772/2022 E. 1

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Anklagegrundsatzes, weil die Erstinstanz nicht vom angeklagten Tatzeitpunkt 18. Juli 2017, sondern von einem Tatzeitraum vom 13. Juni bis 21. August 2017 ausgegangen sei. Die Verurteilung, wie sie die Erstinstanz vorgenommen habe, verletze den Anklagegrundsatz. Soweit der Beschwerdeführer das erstinstanzliche Urteil beanstandet, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten, da alleine das vorinstanzliche Urteil Gegenstand des Beschwerdeverfahrens vor Bundesgericht bildet (vgl. Art. 80 Abs. 1 BGG). Anders als die Erstinstanz erachtet die Vorinstanz den angeklagten Tatzeitpunkt vom 18. Juli 2017 als erstellt. Wie noch aufzuzeigen ist, ist dies nicht zu beanstanden (siehe E. 3.4.2). Es kann daher offen bleiben, ob ihre Eventualbegründung, wonach eine Verurteilung auch zu erfolgen hätte, wenn der Tatzeitraum zwischen dem 13. Juni und 21. August 2017 läge, den Anklagegrundsatz verletzt.