Citation: 9C_617/2020 E. 2.1

2.1. Das kantonale Gericht würdigte sowohl den RAD-Untersuchungsbericht vom 21. Juni 2018 als auch die Berichte des behandelnden Neurologen Dr. med. C.________ vom 1. September und 17. Dezember 2018 einlässlich. Es erwog, eine massgebliche Verbesserung des Gesundheitszustandes sei überwiegend wahrscheinlich ausgewiesen. Die ursprüngliche Rentenzusprache habe auf einem Gesundheitszustand mit massiver Schmerzsymptomatik basiert, aufgrund derer der Versicherte nur an zwei Unterarmgehstützen habe laufen und kaum auf dem Rücken liegen können. Demgegenüber ergebe sich aus dem Untersuchungsbericht des RAD vom 21. Juni 2018, dass freies Gehen nunmehr ebenso wie Liegen in Rückenlage möglich sei; ausserdem weise die RAD-Ärztin darauf hin, dass der Versicherte anstatt des Korsetts nur noch eine elastische Bandage trage. Hinzu komme die in der Untersuchung erhobene massive Aggravation der Schmerzangaben, aufgrund derer wesentliche Schmerzen nicht (mehr) hätten objektiviert werden können.