Citation: 9C_592/2020 E. 5

Der Beschwerdeführer rügt einzig, durch die Observation sei Art. 8 EMRK verletzt worden, weshalb nicht auf das PMEDA-Gutachten abgestellt werden könne. Diesbezüglich scheint er zu verkennen, dass wohl die Unzulässigkeit der Überwachung und damit die Verletzung von Art. 8 EMRK ausser Frage stehen (angefochtener Entscheid E. 3.4. S. 6), dass daraus jedoch nicht zwingend auf eine Unverwertbarkeit des aus der Observation gewonnenen Beweismaterials zu schliessen ist (vgl. zum Ganzen: BGE 143 I 377). Inwiefern die Observationsergebnisse vorliegend nicht verwertbar sein sollen, ist nicht ersichtlich und wird im Übrigen auch nicht substanziiert. Damit war auch das Abstellen auf das im Übrigen unbestritten beweiskräftige Administrativgutachten bundesrechtskonform.