Citation: 4A_378/2024 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin rügt sinngemäss, mit dem von Oberrichter Peter Richli präsidierten Spruchkörper der Vorinstanz, die ein "Ausnahmegericht" bilde, sei ihr Anspruch auf einen unbefangenen Richter verletzt worden. Sie begründet dies damit, dass sobald ein Verfahren der Familie Carstens und von deren 9 Unternehmungen die Beschwerdeinstanz des Obergerichts des Kantons Aargau erreiche, dies von Oberrichter Richli stereotyp in dem Sinne erledigt werde, dass auf die Beschwerde nicht eingetreten, die obergerichtliche Entscheidgebühr der (jeweiligen) Gesuchstellerin auferlegt und keine Parteientschädigung zugesprochen werde. Dabei sei die "«Justizmafia» am Werk", bei der es nur darum gehe, dass sich die Mitglieder gegenseitig unterstützten. Mit diesen Vorbringen begründet die Beschwerdeführerin nicht rechtsgenügend, dass ihr aus Art. 30 BV fliessender Anspruch auf einen unbefangenen Richter verletzt wäre, indem sie keine tauglichen Gründe vorbringt, aus denen auf eine Befangenheit von Oberrichter Richli ihr gegenüber geschlossen werden könnte. Insbesondere ist zu beachten, dass der blosse Umstand, wonach eine Gerichtsperson an früheren, zuungunsten der Partei ausgefallenen Entscheiden mitgewirkt hat, nicht geeignet ist, die Verletzung von Ausstandsvorschriften zu begründen (vgl. dazu Art. 34 Abs. 2 BGG; BGE 143 IV 69 E. 3.1; 114 Ia 278 E. 1; 105 Ib 301 E. 1c).