Citation: 1B_1/2020 E. 3.3

3.3. Das Zwangsmassnahmengericht führte in seiner Verfügung aus, gemäss den Angaben des Geschädigten habe die Person, die ihm zuerst Pfefferspray ins Gesicht gesprüht und ihn danach mit einer Flasche geschlagen habe, eine beige-hellbraune Jacke getragen. Auf den Fotos, die nach dem Vorfall vom Beschwerdeführer erstellt worden seien, habe dieser eine Jacke in diesen Farben getragen. Der Beschwerdeführer rügte diese Feststellung bei der Vorinstanz als klar aktenwidrig. Er habe zur Tatzeit keine Jacke, sondern über der Kleidung ein Baumwollhemd mit auffälligem, schwarz-gelbem Karomuster getragen. Die Vorinstanz hat in der Folge im angefochtenen Entscheid ausgeführt, das Signalement des fraglichen Täters stimme hinsichtlich der Jacke nicht mit der vom Beschwerdeführer gemäss eigenen Angaben getragenen Kleidung überein. Diesbezüglich bestehe aber aufgrund mehrerer (von ihr genannter) Umstände Klärungsbedarf. Entgegen dem Dafürhalten des Beschwerdeführers könne daher nicht davon ausgegangen werden, es lägen eindeutige Täterbeschreibungen vor, wonach er als Tatverdächtiger ausscheide. Inwiefern die Vorinstanz damit eine teilweise Motivsubstitution - die im Beschwerdeverfahren gemäss Art. 393 ff. StPO zulässig ist (vgl. Art. 391 Abs. 1 lit. a und Art. 393 Abs. 2 StPO; Urteil 1B_460/2013 vom 22. Januar 2014 E. 3.1) - vorgenommen haben sollte, die den Gehörsanspruch des Beschwerdeführers verletzt hat, substanziiert dieser nicht. Solches ist auch nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer musste aufgrund seiner erwähnten Rüge vielmehr mit einer entsprechenden Argumentation der Vorinstanz rechnen und hatte daher auch Anlass - sowie die Möglichkeit -, sich zu den Umständen zu äussern, welche diese in der Folge in ihrer Begründung angeführt hat (vgl. Urteil 1B_460/2013 vom 22. Januar 2014 E. 3.1; 1C_319/2016 vom 1. Februar 2017 E. 2.3).