Citation: 5D_118/2018 E. 5.2.4

5.2.4. Im Übrigen steht die kantonale Praxis ganz überwiegend ebenfalls auf dem Standpunkt, dass sich Elternbeiträge an die Kosten für die Fremdplatzierung eines Kindes auf Zivilrecht stützen und nicht einseitig verfügt werden können ( vgl. Urteil des Tribunal cantonal du canton de Vaud, Cour de droit administratif et public, vom 15. Februar 2018 E. 2 [GE.2017.0170], in: JdT 2018 III S. 112; Urteil des Kindes- und Erwachsenenschutzgerichts des Kantons Bern vom 4. Dezember 2015 [KES 2015 560]; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 3. Juni 2009 E. 5 [VB.2009.00192]; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 14. Dezember 2005 E. 2 [TVR 2005 Nr. 36]; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 14. Juni 2005 [PVG 2005 S. 56]; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 9. März 1999 [BVR 1999 S. 412 ff.]; s. auch Urteil der I. Zivilabteilung des Obergerichts des Kantons Aargau vom 12. Dezember 1997 [AGVE 1997 Nr. 16]). Nichts zu ihren Gunsten abzuleiten vermag die Beschwerdeführerin schliesslich aus den angerufenen Urteilen 5D_173/2012, 2C_1090/2012 und 2C_187/2015, ist das Bundesgericht doch mangels offenkundig mangelhafter Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG jeweils auf die Beschwerde nicht eingetreten.