Citation: 4A_143/2017 E. 4.1.2

4.1.2. Diese Rügen gehen fehl: Zunächst stellte die Vorinstanz entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht auf die Behauptungen des Beschwerdegegners ab, aus welchem Grund er die Rechnung an die Beschwerdeführerin persönlich und nicht an die C.________ AG zugestellt habe. Im Gegenteil erwog sie, dass es "letztlich unerheblich" sei, ob der Beschwerdegegner zuerst Rechnung an die C.________ AG und erst auf Wunsch der Beschwerdeführerin dieser nochmals Rechnung gestellt habe. Da die Vorinstanz nicht auf diese Behauptungen abstellte, geht die Rüge der Beschwerdeführerin, dass diese Behauptungen nicht "zu hören" seien, von vornherein ins Leere. Die Vorinstanz ist sodann entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin sehr wohl auf die Frage der rechtsgenügenden Bestreitung des Vertragsübergangs durch den Beschwerdegegner eingegangen. Sie ist bloss zu einem anderem Ergebnis als die Beschwerdeführerin gelangt, nämlich, dass der Beschwerdegegner diese Behauptung erstinstanzlich "substanziiert bestritten" habe. Indem die Beschwerdeführerin dagegen bloss pauschal auf ihrer bereits vor der Vorinstanz vorgetragenen Meinung beharrt, dass der Beschwerdegegner die Zustimmung zur Vertragsübertragung nicht substanziiert bestritten habe, kann sie bereits mangels hinreichender Auseinandersetzung mit dem vorinstanzlichen Entscheid nicht gehört werden (vgl. Erwägung 2.1). Unabhängig davon ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz diesbezüglich Art. 55 ZPO verletzt haben soll. Der Beschwerdegegner führte nach den unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz in der erstinstanzlichen Duplik unter anderem aus, dass er nie "Gedanken an eine Vertragsübertragung" gehabt habe. Es könne nicht davon ausgegangen werden, dass er jemals "eine Vertragsübertragung auf [die Beschwerdeführerin] in Betracht gezogen habe", geschweige denn sich damit konkludent einverstanden erklärt habe. Für eine Vertragsübertragung sei ein Übertragungsvertrag notwendig, der aber nur Wirkung entfalten könne, wenn "die beiden bisherigen Parteien der Vertragsübernahme zustimmten, was in diesem Fall nicht zutreffe". Damit hat der Beschwerdegegner, wie die Vorinstanz zu Recht erkannte, die Behauptung einer konkludenten Vertragsübertragung rechtsgenüglich bestritten. Eine Verletzung von Art. 55 ZPO ist nicht gegeben. Die klagende Beschwerdeführerin leitet ihre Aktivlegitimation für die von ihr geltend gemachten vertraglichen Schadenersatzforderungen gegenüber dem Beschwerdegegner daraus ab, dass der "Architekturvertrag" vom 11. September 2013 mittels einer Vertragsübernahme von der C.________ AG auf sie persönlich übergegangen sei. Es ist damit an ihr, die Tatsachen nachzuweisen, gestützt auf welche geschlossen werden kann, dass eine solche Vertragsübernahme zustande gekommen ist und sie dadurch zur Geltendmachung ihrer behaupteten Forderung aktivlegitimiert ist (Art. 8 ZGB; BGE 130 III 417 E. 3.1; 123 III 60 E. 3a; Urteil 4A_145/2016 vom 19. Juli 2016 E. 4.1). Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, es sei am Beschwerdegegner darzulegen, aus welchem Grund er die C.________ AG als Vertragspartnerin beibehalten wolle, oder er habe keine Beweise offeriert, welche die Aktivlegitimation der Beschwerdeführerin widerlegen würden, verkennt sie diese beweisrechtliche Ausgangslage. Die Rüge einer Verletzung von Art. 8 ZGB ist damit unbegründet.