Citation: U 258/05 16.08.2006 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob und gegebenenfalls inwieweit nach dem 31. Oktober 2002 noch leistungsbegründende unfallbedingte Beeinträchtigungen bestanden haben. 3.1 Nach den medizinischen Akten hat der Beschwerdeführer beim Unfall vom 3. Dezember 1999 eine HWS-Distorsion, eine Commotio cerebri sowie eine Rissquetschwunde am Ellbogen links und eine Schulter- und Handgelenksprellung links erlitten. Eine Bewusstlosigkeit war nicht eruierbar; es wurde jedoch eine Amnesie bezüglich des Unfallereignisses von ca. fünf Minuten posttraumatisch angenommen. Eine Computertomographie des Schädels war unauffällig, ebenso die Röntgenbilder der HWS und der neurologische Status (Bericht des Spitals Y.________ vom 28. Dezember 1999). Auch die im Anschluss an den Spitalaufenthalt durchgeführten bildgebenden und neurologischen Untersuchungen zeigten durchwegs normale Befunde. Die zunächst im Vordergrund gestandenen Nackenschmerzen und Schwindel besserten sich; es traten jedoch zunehmend Beschwerden im rechten Arm (mit Gefühllosigkeit und Kraftverminderung) auf, welche sich nicht objektivieren liessen. Der behandelnde Arzt Dr. med. O.________ und die Ärzte des Spitals Z.________ schlossen auf funktionelle Beschwerden und äusserten den Verdacht auf eine pathologische Verarbeitung des Unfalls. Kreisarzt Dr. med. S.________ fand kaum mehr somatische Befunde und stellte eine ausgeprägte depressive Entwicklung fest (Berichte vom 21. März und 10. Mai 2000). Im Austrittsbericht der Rehaklinik V.________ vom 9. August 2000 wurden folgende Diagnosen erhoben: