Citation: 2C_77/2017 E. 2.2

2.2. Entgegen der Behauptung der Beschwerdeführer hat sich die Vorinstanz nicht auf einen hypothetischen Parteiwillen abgestützt, sondern den tatsächlichen Willen der Parteien des Vertrags vom 26. September 2004 anhand der ihr vorliegenden Beweismittel ermittelt. Für ihre Behauptung, dass die Parteien keinerlei Rechtsbindungswillen gehabt hätten, als sie die genannte Urkunde abfassten, haben die Beschwerdeführer keinen Beweis erbracht. Soweit sie sich diesbezüglich auf das eingereichte Rechtsgutachten berufen, verkennen die Beschwerdeführer, dass ein Rechtsgutachten nicht Beweis über Tatsa-chen erbringen kann. Auch der Stellungnahme von C.________ vom 25. Januar 2016 kann nicht entnommen werden, dass die Parteien des Vertrags vom 26. September 2004 zu diesem Zeitpunkt (noch) gar keinen rechtlich verbindlichen Vertrag eingehen wollten. Es ist ausserdem nicht willkürlich, dieser erst im Verlaufe des Steuerverfahrens und über elf Jahre nach dem relevanten Sachverhalt eingeholten Stellungnahme insgesamt keinen besonders hohen Stellenwert beizumessen. Auch kann im Rahmen der beschränkten bundesgerichtlichen Kognition nicht beanstandet werden, dass die Vorinstanz für die Ermittlung des tatsächlichen Parteiwillens primär auf die Vertragsurkunde abgestellt und ihr grösseren Beweiswert zugestanden hat als etwa der Belastungsanzeige, welche die Bank der Beschwerdeführer bereits am 13. September 2004 ausgestellt hatte. Die Beschwerdeführer erklären nicht, worin die Verletzung des rechtlichen Gehörs bestanden haben soll, welche sie in diesem Zusammenhang geltend machen. Sie werden damit ihrer Rügepflicht nach Art. 106 Abs. 2 BGG nicht gerecht, weswegen hierauf nicht weiter einzugehen ist.