Citation: 2C_317/2020 E. 6.2

6.2. Im vorliegenden Fall eröffnete die FINMA ihr Verfahren anfangs 2015 (superprovisorische Massnahmen); ihre Endverfügung erging am 20. Juni 2017 und das Bundesverwaltungsgericht entschied am 27. Februar 2020. Das Aufsichtsverfahren dauerte rund zwei Jahre; zwischen der Endverfügung und dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts liegen annähernd 2½ Jahre; insgesamt dauerte das Verfahren somit rund 5 Jahre, was das Beschleunigungsgebot - im Hinblick auf die konkreten Umstände des Falles - insgesamt gerade (noch) nicht verletzt: Die Beschwerdeführerin hat mit ihren zahlreichen Eingaben und Anträgen sowie dem Beizug von Gutachtern nicht unwesentlich zu den Verzögerungen beigetragen; zudem wurden ihr wiederholt Fristverlängerungen gewährt. Ihre Anfechtung der verschiedenen Zwischenentscheide bis vor Bundesgericht führte dazu, dass das Verfahren vor der FINMA bzw. dem Bundesverwaltungsgericht jeweils faktisch nicht weitergeführt werden konnte und sich der Endentscheid weiter verzögerte.