Citation: 5A_85/2021 E. 7.3.1

7.3.1. Willkürlich (Art. 9 BV) ist es nach Dafürhalten des Beschwerdeführers weiter, dass die Vorinstanz eine Reduktion des der Ehefrau nach dem Schulstufenmodell anrechenbaren Erwerbspensums aus Gründen erwog, die auf dieses Pensum gar keinen Einfluss hätten, namentlich das Alter der Ehefrau und deren Erwerbsbiographie. In Willkür sei das Kantonsgericht auch verfallen, indem es bei Kindern im Alter von 16, 13 und 9 Jahren von der Notwendigkeit einer sich auf das Erwerbspensum auswirkenden Drittbetreuung während der Schulferien ausgegangen sei, ohne dass dieser Bedarf ausgewiesen wäre. Dies verletze auch die strenge Untersuchungspflicht und den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) im Teilgehalt der Pflicht zur Begründung des Entscheids. Willkürlich sei es weiter, dass die Vorinstanz die erhöhte Eigenerwerbspflicht bei Absehbarkeit der Scheidung nicht berücksichtige sowie die Erwerbseinschränkungen mit Bezug auf die Kinderbetreuung nicht von solchen ohne diesen Bezug trenne und folglich auch nicht-betreuungsbezogene Einschränkungen bei der Festlegung des Barunterhalts berücksichtige. Der Beschwerdegegnerin sei ein Erwerbseinkommen von 50 % oder mehr anzurechnen.