Citation: 5A_62/2023 E. 6.2.2

6.2.2. Sodann widerspricht die Beschwerdeführerin der Feststellung, wonach unbestritten geblieben sei, dass für die Liegenschaft der Beschwerdegegner eine Wasserknappheit herrsche, "in aller Form". Sie zeigt indessen nicht auf, an welcher Stelle im erstinstanzlichen Verfahren sie dieser Tatsachenbehauptung widersprochen habe und sich die diesbezügliche Feststellung des Kantonsgerichts zum Prozesssachverhalt als offensichtlich unrichtig erwiese. Zudem beanstandet sie die vorinstanzliche Erwägung, wonach die im Berufungsverfahren vorgetragenen Tatsachenbehauptungen neu und im Sinn von Art. 317 Abs. 1 Bst. b ZPO unzulässig seien, nicht. Unerwähnt lässt die Beschwerdeführerin schliesslich den Vorhalt des Kantonsgerichts, sie habe nicht nachgewiesen, dass die für die benachbarte Liegenschaft Nr. yyy geplante "autonome" Ersatzlösung zwischenzeitlich realisiert worden sei. Was sie vor Bundesgericht darüber hinaus vorträgt, erweist sich als neu und damit unzulässig (E. 2.3). In diesem Punkt kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden.