Citation: U 300/01 29.05.2002 E. 4

4.- Der Beschwerdeführer hat nachträglich einen audioneurootologischen Bericht des Dr. med. C.________ vom 2. November 2001 eingereicht. Ungeachtet der Frage, ob dieses nach Ablauf der Rechtsmittelfrist beigebrachte Privatgutachten letztinstanzlich berücksichtigt werden könnte (vgl. BGE 127 V 353), gilt es festzustellen, dass zu entscheiden ist, ob die SUVA zu Recht die Revision der formell rechtskräftigen Verfügung vom 2. September 1996 abgelehnt hat. Massgebend für die Beurteilung dieser Frage sind die Tatsachen und Beweismittel, die dem Einspracheentscheid vom 28. Mai 1999 zu Grunde lagen, mit welchem die Voraussetzungen für die prozessuale Revision in Bestätigung der Verfügung vom 8. März 1999 verneint wurden (vgl. BGE 116 V 248 Erw. 1a; RKUV 2001 Nr. U 419 S. 101 Erw. 2a). Ob der Bericht des Dr. C.________ vom 2. November 2001 neue Tatsachen enthält oder als neues Beweismittel anzuerkennen ist, das im Lichte der Rechtsprechung eine Revision der Verfügung vom 2. September 1996 begründet, müsste zunächst die SUVA entscheiden. Da der Beschwerdeführer den Bericht jedenfalls innert 90 Tagen seit der damit verbundenen Entdeckung des allfälligen Revisionsgrundes (Art. 67 Abs. 1 VwVG; RKUV 1994 Nr. U 191 S. 145) dem Eidgenössischen Versicherungsgericht eingereicht hat, könnte ihm die SUVA insoweit keine Fristversäumnis entgegenhalten, wenn er nach Erhalt des vorliegenden Urteils ein neues Revisionsgesuch stellen sollte.