Citation: 2C_605/2023 E. A

Mit Entscheid vom 25. März 2013 erteilte das Departement für Finanzen und Soziales des Kantons Thurgau (nachfolgend: Finanzdepartement) A.________ die Bewilligung zur selbstständigen Berufsausübung als Chefärztin in der B.________ AG, wo sie ärztliche Direktorin für Psychotherapie und Psychosomatik ist. Im Jahr 2021 wurde eine SRF-Dokumentation ausgestrahlt, in welcher dem Phänomen der "satanic panic" oder satanistischen rituellen Gewalt in der Schweiz nachgegangen wird. Darin kam unter anderem C.________, Oberarzt der B.________ AG mit langjähriger Berufserfahrung, zu Wort. Dieser vermittelte den Eindruck, die erforderliche Distanz zum Thema satanistische rituelle Gewalt verloren zu haben (Art. 105 Abs. 2 BGG). Am 21. Dezember 2021 reichte D.________, dessen ehemalige Partnerin seiner Eingabe zufolge auf der Traumastation der B.________ AG unter anderem von C.________ behandelt worden war (Art. 105 Abs. 2 BGG), Aufsichtsbeschwerde gegen C.________ und die B.________ AG ein. Letztere teilte dem Amt für Gesundheit des Kantons Thurgau am 30. März 2022 mit, dass sie C.________ gekündigt habe. Die E.________ AG, welche vom Amt für Gesundheit zur juristischen Unterstützung beigezogen worden war, erstattete am 27. Oktober 2022 den vertraulichen Untersuchungsbericht in Sachen B.________ AG.