Citation: 1C_627/2014 E. 3.5

3.5. Folglich ist kein plausibler Grund für das plötzliche Scheitern einer zuvor angeblich intakten Ehe ersichtlich. Die Vorinstanz hat somit kein Bundesrecht verletzt, indem sie davon ausging, dass die Einbürgerung erschlichen wurde. Das angefochtene Urteil erscheint auch nicht widersprüchlich. An diesem Ergebnis vermögen die weiteren, summarischen Vorbringen des Beschwerdeführers zum gemeinsamen Erwerb einer Liegenschaft, seiner Integration, der Respektierung der schweizerischen Rechtsordnung und der eingetretenen Entfremdung zwischen den Ehegatten nichts zu ändern. Das Argument, eine Ehe könne trotz Entfremdung stabil sein, ist nicht nachvollziehbar, da sich die Eheleute im vorliegenden Fall ja gerade haben scheiden lassen.