Citation: I 532/03 22.01.2004 E. A

Die 1977 geborene L.________ schloss im Jahre 1996 eine Lehre als Lebensmittelverkäuferin ab. Nach verschiedenen Stellenwechseln arbeitete sie vom 2. März 1998 bis 31. Dezember 1999 als Verkäuferin in der Firma X.________. Ende des Jahres 1999 stellte ihr damaliger Hausarzt Dr. med. S.________, Allgemeine Medizin FMH, erstmals Zeichen einer schweren psychischen Störung mit Albträumen, Schlafstörungen, Angstzuständen und körperlicher Erschöpfung bei seltsamer Aufgedrehtheit fest, die er als agitierte Depression interpretierte. In der Folge zog L.________ in den Kanton Tessin, wo sie vom 6. März bis 29. August 2000 in der Firma Y.________ arbeitete. Am 14. August und 8. September 2000 begab sie sich zu Dr. med. Z.________, Allgemeine Medizin FMH, in Behandlung, welcher eine depressive Störung mit psychotisch paranoider Komponente diagnostizierte. Vom 15. bis 18. Januar 2001 sowie während zweier Wochen im Februar 2001 war die Versicherte bei der Firma W.________ angestellt. Vom 5. März bis 26. März 2001 arbeitete sie bei der Firma Q.________. Am 23. April 2001 wurde sie notfallmässig in der Kantonalen Psychiatrischen Klinik U.________ hospitalisiert; eine weitere Hospitalisation in der gleichen Klinik erfolgte vom 10. bis 21. Mai 2001. Die untersuchenden Ärzte stellten nebst einem Cannabis-Missbrauch eine akute schizophreniforme psychotische Störung (ICD 10: F 23.31 und F 20.09) fest. Vom 25. bis 30. Mai 2001 sowie zwischen 1. und 14. Juli 2001 war L.________ als Buffet-/Serviceaushilfe im Hotel V.________ angestellt. Wegen eines zunehmend psychotischen Zustandes wurde sie vom 12. bis 20. Juli 2001 in der psychiatrischen Abteilung des Spitals T.________ stationär behandelt. Vom 1. bis 21. September 2001 arbeitete sie in der Firma P.________. Ab 5. November 2001 hielt sie sich stationär in der Kantonalen Psychiatrischen Klinik N.________ auf. Am 21. November 2001 meldete sich die Versicherte bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Graubünden holte Arbeitgeberberichte der Firma Y.________ vom 3. Dezember 2001, der Firma W.________ vom 11. Dezember 2001, der Firma X.________ vom 14. Dezember 2001, der Firma Q.________ vom 11. März 2002, des Hotels V.________ vom 19. März 2002 sowie Arztberichte der Kantonalen Psychiatrischen Klinik N.________ vom 6. Dezember 2001 und des Spitals T.________ vom 27. Februar 2002 ein. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens sprach sie L.________ mit Verfügung vom 18. Oktober 2002 rückwirkend ab 1. Mai 2002 eine ganze Invalidenrente zu.