Citation: 6B_858/2021 E. 1

Die Staatsanwaltschaft Obwalden erliess am 12. Januar 2018 einen Strafbefehl wegen Nichttragens der Sicherheitsgurte und Unterlassens der Richtungsanzeige. Auf Einsprache des Beschwerdeführers hin erliess die Staatsanwaltschaft am 23. Mai 2018 in Bezug auf den Vorwurf des Nichttragens der Sicherheitsgurte eine Einstellungsverfügung und in Bezug auf den Vorwurf des Unterlassens der Richtungsanzeige einen neuen Strafbefehl, wobei sie den Beschwerdeführer zu einer Busse von Fr. 100.-- verurteilte. Die Staatsanwaltschaft hielt nach erneuter Einsprache am Strafbefehl fest. Der Beschwerdeführer wurde am 22. Juli 2020 zur Hauptverhandlung vom 16. September 2020 vorgeladen. Am 18. August 2020 teilte er mit, aus gesundheitlichen Gründen daran nicht teilnehmen zu können. Das Kantonsgerichtspräsidium forderte ihn unter Hinweis auf die Säumnisfolgen auf, eine allfällige Verhandlungsunfähigkeit mit einem Arztzeugnis zu belegen. In der Folge blieb der Beschwerdeführer der Hauptverhandlung fern, weshalb auf seine Einsprache am 16. September 2020 nicht eingetreten und die Rechtskraft des Strafbefehls festgestellt wurde. Einem Gesuch um Fristwiederherstellung (Einreichen eines Arztzeugnisses im Nachgang zur Hauptverhandlung) wurde am 31. Dezember 2020 keine Folge geleistet. Die gegen die Nichteintretensverfügung und die Abweisung des Fristwiederherstellungsgesuchs gerichteten Beschwerden wies das Obergericht des Kantons Obwalden mit Beschluss vom 9. Juni 2021 ab. Dagegen wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht.