Citation: 6B_125/2023 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz vor, seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt zu haben, da sie sich mit einem wesentlichen Argument von ihm nicht befasst und andererseits eine inkohärente und unschlüssige Begründung angeführt habe, die sich nicht sachgemäss anfechten lasse. Konkret gehe die Vorinstanz auf sein Argument, die Beschuldigte habe im Sinne von Art. 34 DSG eine falsche Auskunft erteilt, indem sie den Anschein erweckt habe, sie sei nicht auskunftspflichtig, mit keinem Wort ein. Ausserdem habe sie sich mit der zentralen Frage, ob eine Auskunft erteilt worden sei oder nicht, nicht befasst respektive sei zu widersprüchlichen Schlussfolgerungen gelangt. Indem sich die Vorinstanz selbst widerspreche, sei ihre Begründung nicht nur lückenhaft oder unvollständig, sondern im Prinzip inexistent.