Citation: 2C_148/2019 E. 2.4

2.4. Die Vorinstanz hat - in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. E. 2.2 hiervor) - auf die Abnahme der von der Beschwerdeführerin angebotenen Beweise verzichtet, da sie zum Schluss gekommen ist, die entscheidrelevanten tatsächlichen Verhältnisse würden sich aus den Verfahrensakten ergeben. So sei genügend erstellt, dass von B.________ eine reale Gefahr für die Bevölkerung ausgehe, so dass es keine Rolle spiele, dass sich die Beschwerdeführerin vor ihm nicht fürchte, der Hund sich ihr und ihrem Partner gegenüber liebevoll verhalte bzw. die neuen Mieter mit seiner Haltung im Mehrfamilienhaus einverstanden seien. Daher sei weder ein Gutachten noch eine Vorführung des Hundes notwendig. Die Bevölkerung habe das Risiko einer weiteren Beissattacke des Hundes, selbst wenn dies - wie von der Beschwerdeführerin behauptet - nur ungewollt, gehemmt, oder in bedrängenden Situationen vorkomme und beim Opfer keinen bleibenden Schaden hervorrufe, nicht hinzunehmen (vgl. E. 3.5 des angefochtenen Urteils). Die Beschwerdeführerin zeigt nicht auf, inwiefern die Auffassung der Vorinstanz willkürlich sein soll, sondern beschränkt sich einmal mehr darauf, diese zu bestreiten und ihre eigene Sicht der Dinge der vorinstanzlichen Beweiswürdigung gegenüberzustellen. Angesichts der festgestellten tiefen Frustrationstoleranz des Hundes und seiner hohen Unsicherheit bei Interaktionen mit Menschen sowie der Nachlässigkeit der Beschwerdeführerin bzw. ihres Lebenspartners durfte die Vorinstanz annehmen, dass von B.________ unter der Haltung der Beschwerdeführerin eine erhöhte Gefahr ausgehe (vgl. E. 3.5 und 3.6 des angefochtenen Urteils). Dass weitere Abklärungen diese Überzeugung ändern würden, durfte die Vorinstanz angesichts ihrer ausführlichen Erwägungen ohne Willkür verneinen. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführerin (Art. 29 Abs. 2 BV) liegt somit nicht vor. Diese Ausführungen gelten auch für das bundesgerichtliche Verfahren: Das Bundesgericht kann ebenfalls in antizipierter Beweiswürdigung angebotene Beweismittel ablehnen, wenn es sie von vornherein nicht für geeignet hält, behauptete Tatsachen zu beweisen oder, wenn eine Partei ein Beweismittel für eine Tatsache anbietet, die nicht entscheidrelevant ist (NICOLAS VON WERDT, in: Seiler/von Werdt/Güngerich/Oberholzer, Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2. Aufl. 2015, N. 8 zu Art. 55 BGG; Urteil 2C_37/2018 vom 15. August 2018 E. 4). Vorliegend ist nicht ersichtlich und wird auch in der Beschwerde nicht überzeugend begründet, weshalb von den angebotenen Beweismitteln (Vorführung des Hundes, Zeugenbefragungen, Videoaufzeichnungen vom Mehrfamilienhaus) im letztinstanzlichen Verfahren entscheidrelevante neue Erkenntnisse zu erwarten wären, so dass auf deren Abnahme in antizipierter Beweiswürdigung verzichtet werden kann.