Citation: 6B_466/2021 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer moniert den angefochtenen Entscheid in allgemeiner Weise, ohne konkret auf die Erwägungen der Vorinstanz zu den von ihr angeführten sachlich vertretbaren Gründen der Verfahrenstrennung und deren Berechtigung einzugehen. Er beanstandet konkret einzig die Zulässigkeit der von der Erstinstanz zur Legitimierung der Verfahrenstrennung getroffenen "Zukunftsprognose", ohne dies jedoch näher zu begründen. Auch äussert er sich nicht dazu, weshalb entgegen den Ausführungen der Vorinstanz ein schwerwiegender Verfahrensmangel vorliegen soll, noch macht er eine Verletzung seiner Teilnahmerechte geltend. Der Beschwerdeführer kommt insoweit seiner Begründungspflicht nicht nach. Im Übrigen weist die Vorinstanz korrekt darauf hin, dass keine Teilnahmerechte verletzt worden sind. Der Beschwerdeführer hatte sowohl während des gesamten Untersuchungsverfahrens als auch des erst- und zweitinstanzlichen Gerichtsverfahrens Gelegenheit, sich zu den Aussagen des ehemaligen Mitbeschuldigten C.________ zu äussern und bei dessen Einvernahmen Ergänzungsfragen zu stellen (vgl. auch Urteile 6B_459/2018 vom 25. April 2019 E. 2.4.2; 6B_1302/2015 vom 28. Dezember 2016 E. 4.2; je mit Hinweisen). Nach der Verfahrenstrennung fand keine Einvernahme von C.________ mehr statt, weil dieser sich im Ausland befand. Es erfolgten nach der ersten Hauptverhandlung am 11. September 2019 auch keine anderweitigen Beweiserhebungen mehr. Hinzu kommt, dass das Berufungsgericht eine umfassende Rechtsmittelinstanz ist, welche die Verfahrenstrennung mit voller Kognition überprüft hat. Unter diesen Umständen ist es für den Beschwerdeführer trotz des fehlenden anfechtbaren Beschlusses des Bezirksgerichts über die Verfahrenstrennung nicht zu einem Instanzenverlust gekommen, welcher eine ausnahmsweise Rückweisung an das erstinstanzliche Gericht gerechtfertigt hätte. Der Beschwerdeführer macht denn auch zu Recht nicht geltend, die fehlende Beschwerdemöglichkeit habe für ihn zu einem nicht wiedergutzumachenden Nachteil geführt (vgl. dazu BGE 147 IV 188 E. 1.4). Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz im Zusammenhang mit der erstinstanzlich vorgenommenen Verfahrenstrennung von einer Rückweisung absah. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt ebenfalls als unbegründet, soweit darauf eingetreten werden kann.