Citation: 9C_282/2018 E. 4.2

4.2. In einem nächsten Schritt hat die Vorinstanz Bezug auf das Feststellungsblatt der Beschwerdeführerin für den Vorbescheid vom 11. September 2017 genommen, wonach die Erstellung eines neuen Einkommensvergleichs auf Grund fehlender Unterlagen nicht möglich und der Invaliditätsgrad daher unklar sei, weshalb kein Revisionsgrund vorliege, die Rente aber mangels Erfüllens der Mitwirkungspflicht aufgehoben werde. Vor diesem Hintergrund sowie in Anbetracht des Inhalts von Vorbescheid und Verfügung vom 17./19. Oktober 2017, es sei infolge der schuldhaften Verweigerung von Auskünften auf Grund der vorhandenen Akten zu entscheiden und daher davon auszugehen, dass der Versicherte gesundheitlich nicht eingeschränkt und somit zu 100 % arbeitsfähig sei, ist das kantonale Gericht alsdann zum Ergebnis gelangt, die Renteneinstellung sei im Wesentlichen mit der schuldhaften Verweigerung von Auskünften begründet worden und daher aus formellen Gründen erfolgt. Die bisherige Invalidenrente müsse mithin ab dem Zeitpunkt des Einreichens der fehlenden Akten durch den Beschwerdegegner für das nunmehr fortzuführende Revisionsverfahren weiter ausgerichtet werden.