Citation: 1B_656/2021 E. 4.3

4.3. Nach den vorinstanzlichen Akten verzichtete die Staatsanwaltschaft offenbar nicht ausdrücklich auf Vernehmlassung, sondern nahm lediglich die von der Vorinstanz eingeräumte Möglichkeit zur allfälligen Stellungnahme nicht wahr (vgl. Vorakten act. 6). Weder aus dem Replik- noch dem Akteneinsichtsrecht kann ein Anspruch des Beschwerdeführers abgeleitet werden, unaufgefordert darüber informiert zu werden, dass ein anderer Verfahrensbeteiligter seine Möglichkeit zur Stellungnahme nicht wahrgenommen hat. Gleiches gilt für die Übermittlungsart der versiegelten Akten und Gegenstände. Nach den Angaben der Staatsanwaltschaft befinde sich eine Empfangsbestätigung in ihren Akten. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern dem Beschwerdeführer ein Nachteil daraus erwachsen sein soll, dass ihm diese nicht in Kopie zugestellt worden ist (vgl. auch Urteil 1B_70/2018 vom 10. April 2018 E. 2.6 betreffend ein Weiterleitungsschreiben, das dem dortigen Beschwerdeführer nicht in Kopie zugestellt wurde). Das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers wurde somit nicht verletzt.