Citation: 5P.195/2005 21.06.2005 E. 3

Soweit die Beschwerdeführerin diverse verfassungs- und konventionsrechtliche Bestimmungen anruft (Art. 13 Abs. 1 und Art. 14 Abs. 1 BV; Art. 8 EMRK; Art. 9, 12 und 16 UN-KRK) und daraus sinngemäss ein Recht auf unbeschränkten persönlichen Verkehr mit ihren Kindern ableitet, zeigt sie entgegen ihrer aus Art. 90 Abs. 1 lit. b OG fliessenden Rügepflicht nicht auf, inwiefern diese Bestimmungen Rechte gewähren, die über die einschlägigen Normen des Bundesrechts, welche die genannten verfassungs- bzw. konventionsrechtlichen Bestimmungen konkretisieren, hinausgehen. Die Verletzung von Bundesrecht ist indes mit Berufung geltend zu machen (Art. 43 Abs. 1 OG), weshalb insoweit auf die zum Rechtsmittel der Berufung subsidiäre staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werden kann (Art. 84 Abs. 2 OG).