Citation: 9C_438/2010 18.01.2011 E. 2

2.1 Im angefochtenen Entscheid werden die für die Beurteilung des Leistungsanspruchs einschlägigen Rechtsgrundlagen und die dazu ergangene Rechtsprechung zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. 2.2 Die Vorinstanz ging gestützt auf die interdisziplinäre Begutachtung durch die Ärzte des arbeitsmedizinischen Zentrums X.________ vom 4./5. Dezember 2008 und durch Dr. med. K.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt Klinik Y.________, vom 8. Dezember 2008 (Gutachten vom 3. März 2009) davon aus, dass die Versicherte aufgrund des diagnostizierten unspezifischen lumbosakralen Schmerzsyndroms, der Hüftgelenksdysplasie rechts mehr wie links sowie der leichten Anpassungsstörung mit Zukunftssorgen, Ängsten, Stimmungseinbrüchen und Anspannungen für die bisherige und andere körperlich leichte Tätigkeiten voll arbeitsfähig sei. Mangels invalidisierenden Gesundheitsschadens verneinte sie den Anspruch auf eine Rente. 2.3 Die Beschwerdeführerin bringt nichts vor, was die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung als offensichtlich unrichtig erscheinen lässt. Sie beruft sich darauf, nach der Beurteilung ihres Hausarztes Dr. med. M.________ arbeitsunfähig zu sein, wovon im Übrigen auch ihre Krankentaggeldversicherung ausgegangen sei, und insbesondere auch an einer reaktiven Depression zu leiden. Wie sich dem Gutachten vom 3. März 2009 entnehmen lässt, konnten anlässlich der rheumatologisch-orthopädischen Untersuchung indessen nur geringfügige objektivierbare Befunde erhoben werden; im Vordergrund standen für die Gutachter Zeichen eines maladaptiven Krankheitsverhaltens mit ausgeprägter Schonung im Alltag; sekundär habe sich eine allgemeine Dekonditionierung entwickelt. Die Gutachter gelangten zum Ergebnis, dass aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht keine Gründe ersichtlich seien, welche gegen die Ausübung einer körperlich leichten Tätigkeit (wie die angestammte als Kosmetikerin) sprächen. Was sodann die vom Hausarzt gestellte Diagnose einer reaktiven Depression anbelangt, hat der psychiatrische Gutachter Dr. med. K.________ festgehalten, dass die Versicherte in psychopathologischer Hinsicht keine Auffälligkeiten aufweise, weshalb sich seine Diagnose einer Anpassungsstörung (entgegen der Beurteilung des Hausarztes handle es sich bei den phasenweise gezeigten depressiven Einbrüchen nicht um eine Depression) auf die anamnestischen Angaben und die vorhandenen Akten stütze; sie habe aber keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. In Übereinstimmung mit diesen objektiven Befunden hatte die Versicherte im Übrigen anlässlich der Begutachtung selbst angegeben, sich aus psychiatrischer Sicht in ihrer Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt zu fühlen. An der fachärztlich, mittels interdisziplinärem Gutachten festgestellten vollständigen Arbeitsfähigkeit vermag schliesslich auch die von der Versicherten vorgebrachte Tatsache, dass sie von der Krankentaggeldversicherung gestützt auf die Angaben ihres Hausarztes Dr. med. M.________ Leistungen bezogen hat, nichts zu ändern. Da der im angefochtenen Entscheid festgestellte Sachverhalt mithin, entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin, weder unauflösbare Widersprüche enthält noch auf unvollständiger Beweisgrundlage beruht, ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz von weiteren Beweismassnahmen abgesehen (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b S. 94; Urteil 9C_561/2007 vom 11. März 2008 E. 5.2.1) und den Rentenanspruch mangels anspruchserheblichen Invaliditätsgrades verneint hat.