Citation: 2C_391/2020 E. 4.6

4.6. Gemäss der Vorinstanz greift letztere Urteilserwägung des Bundesgerichts zu kurz. Damit werde namentlich übersehen, dass die Berücksichtigung der Erfahrungsnoten einen Grossteil der Schüler/innen der Volksschule davon abhalte, überhaupt zur Aufnahmeprüfung anzutreten. Die weit über der 5.0 liegenden durchschnittlichen Erfahrungsnoten der Prüfungskandidierenden der 6. Primarklasse der Volksschule in den letzten Jahren seien nicht repräsentativ für das Gros der Sechstklässer/innen der Volksschule, sondern widerspiegelten die Tatsache, dass sie auf einer starken Vorselektion beruhten, welche bei Schüler/innen ohne Erfahrungsnote nicht stattfinde.