Citation: 6P.143/2006 05.09.2006 E. 4

Mit Nichtigkeitsbeschwerde macht der Beschwerdeführer zur Hauptsache geltend, er habe in Putativnotwehr gehandelt, weil er sich unter den tatsächlich gegebenen Umständen von seiner Ehefrau angegriffen gefühlt habe. Seine diesbezüglichen Vorbringen richten sich allesamt gegen die verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Entscheid (vgl. insbesondere S. 82-84), was im Verfahren der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde nicht zulässig ist (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP; Art. 277bis Abs. 1 BStP). Unzulässig ist die Beschwerde auch im Eventualstandpunkt. Darin kritisiert der Beschwerdeführer die gerichtlichen Gutachten zur Beurteilung seiner Zurechnungsfähigkeit als unvollständig und nicht überzeugend bzw. als nicht aussagekräftig. Ob das Gericht die in einem psychiatrischen Gutachten enthaltenen Ausführungen für überzeugend hält oder nicht und ob es dementsprechend den Schlussfolgerungen des Experten hinsichtlich der tatsächlichen Voraussetzungen der Zurechnungsfähigkeit folgen oder gegebenenfalls eine Oberexpertise anordnen soll, ist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtes eine Frage der Beweiswürdigung. Kritik daran kann nicht mit der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde, sondern nur mit staatsrechtlicher Beschwerde geübt werden (BGE 106 IV 97 E. 2, 236 E. 2a, je mit Hinweisen). Inwiefern die Vorinstanz aber von einem unrichtigen Begriff der Zurechnungsfähigkeit ausgegangen sein sollte, wird in der Beschwerde nicht dargetan und ist auch nicht ersichtlich. Auf die Nichtigkeitsbeschwerde ist demnach nicht einzutreten.