Citation: 1C_589/2022 E. 6.3

6.3. Die Vorinstanz qualifizierte die vom Beschwerdeführer ohne Bewilligung vorgenommene Erweiterung des Bewirtschaftungswegs als schwerwiegende Verletzung des Grundsatzes der Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet. Den in den Akten liegenden Fotos könne entnommen werden, dass mit der ausgebauten Strasse ein tiefer Einschnitt in die Landschaft vorgenommen worden sei. Zusätzlich falle ins Gewicht, dass der Weg in einem vom BLN erfassten Gebiet liege. Unter diesen Umständen sei das öffentliche Interesse an der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands gross. Dieses öffentliche Interesse überwiege die vorgebrachten privaten Interessen des Beschwerdeführers an der Vermeidung der unbezifferten Kosten des Rückbaus erheblich.