Citation: 9C_252/2018 E. 4.1.1

4.1.1. Zur Ermittlung des Valideneinkommens stellte die Vorinstanz auf das bei der Bank B.________ 2003 tatsächlich erzielte Einkommen von Fr. 81'500.- ab und berücksichtigte zudem die mutmassliche Einkommensentwicklung gemäss den Angaben der früheren Arbeitgeberin. Demnach wäre der durchschnittliche Lohn für eine versicherte Person mit Ausbildung und Funktion des Beschwerdeführers von 2003 bis 2012 um 11 % gestiegen, und er hätte für das Jahr 2012 zusätzlich einen Bonus in der Höhe von Fr. 4'500.- erhalten. Nicht berücksichtigt hat das kantonale Versicherungsgericht eine sich lohnmässig auswirkende Karriereentwicklung, da hierfür konkrete Anhaltspunkte fehlen würden. Dazu erwog es das Folgende: Der Beschwerdeführer habe 1999 das Diplom als Mathematiker von der ETH erhalten, welches einer besonderen beruflichen Qualifikation entspreche. Dieses Studium sei ein Indiz dafür, dass er Entwicklungspotenzial gehabt hätte. Ihm hätten Tätigkeiten in der Forschung und Entwicklung, in der Industrie, in der Informatik, in Banken und Versicherungen sowie Unternehmensberatungen offen gestanden. Von dieser Vielzahl von Möglichkeiten habe sich der Beschwerdeführer für die Beschäftigung bei der Bank B.________ entschieden. Ab dem 1. Januar 2000 sei er bei dieser Bank als Reporting Expert (Controller) tätig gewesen. Aus den IV-Akten und aus der gerichtlichen Abklärung bei der Bank B.________ sei indes nicht weiter ersichtlich, dass beim Beschwerdeführer eine berufliche Veränderung oder eine interne Beförderung angestanden hätte. Für die Berücksichtigung einer beruflichen Weiterentwicklung, die sich in einer Einkommenssteigerung niedergeschlagen hätte, wären nach der Rechtsprechung konkrete Anhaltspunkte notwendig gewesen. Eine allgemeine Vermutung für ein altersabhängig ansteigendes Einkommen sei nicht ausreichend. Insbesondere genüge auch der Studienabschluss als Mathematiker allein nicht für die Annahme einer beruflichen Laufbahn mit überdurchschnittlicher Lohnentwicklung.