Citation: 6B_70/2023 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt, die in Verletzung des Teilnahmerechts durchgeführten Einvernahmen seien gemäss Art. 147 Abs. 4 StPO nicht zu seinen Lasten verwertbar. Die Vorinstanz habe seinen Antrag, die unverwertbaren Einvernahmeprotokolle aus den Akten zu entfernen, mit der lapidaren Begründung nicht behandelt, eine Prüfung der "Unverwertbarkeit" der betreffenden Einvernahmen sei nicht erforderlich, da sich daraus - die Aussagen der Privatklägerin 2 und des Zeugen H.________ ausgenommen - für ihn praktisch keine Belastungen ergäben. Art. 145 Abs. 5 StPO (recte: gemeint wohl Art. 141 Abs. 4 StPO) schreibe eine Entfernung von unverwertbaren Beweisen aus den Strafakten unabhängig davon vor, ob diese im Rahmen der Beweiswürdigung verwertet würden. Die Vorinstanz habe die als unverwertbar gerügten Aussagen zudem sehr wohl zu seinen Ungunsten berücksichtigt, da sie ihre Beweiswürdigung der Aussagen von H.________ explizit auf die im Rahmen der Vorgeschichte erhobenen, von ihm als unverwertbar gerügten Aussagen stütze. Dasselbe gelte für die Aussagen der Mitbeschuldigten G.________, F.________ und I.________, deren Unverwertbarkeit er ebenfalls gerügt habe und welche umfassend bei der Beurteilung der Glaubhaftigkeit der Aussagen des Zeugen H.________ berücksichtigt worden seien. Der Beschwerdeführer macht bezüglich der Mitbeschuldigten zudem eine Verletzung des Konfrontationsanspruchs geltend. Auch der Zeuge H.________ sei bis zu dessen Aufnahme in ein Zeugenschutzprogramm ohne Gewährung des Teilnahmerechts befragt worden.