Citation: 4C.338/2004 27.04.2005 E. 7

7.1 Nach dem Gesagten ist die Berufung teilweise gutzuheissen, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Obwohl der Beklagte mit seinem Berufungsantrag nicht vollumfänglich durchgedrungen ist, hat er dem Grundsatz nach obsiegt, was zur Kostenpflicht des Klägers führt (Art. 156 Abs. 1 und 159 Abs. 2 OG). 7.2 Das Gesuch des Klägers um unentgeltliche Rechtspflege ist bezüglich der Berufung gutzuheissen, da seine entsprechenden Anträge nicht als aussichtslos zu qualifizieren sind und seine Bedürftigkeit ausgewiesen ist. Der Kläger hat jedoch der Bundesgerichtskasse gemäss Art. 152 Abs. 3 OG Ersatz zu leisten, wenn er dazu später imstande ist. Dies wird dann der Fall sein, wenn der Beklagte bzw. dessen Haftpflichtversicherung dem Kläger gegenüber die in diesem Verfahren zu erwartende Leistungspflicht erfüllt.