Citation: 8C_603/2023 E. 4.2.4

4.2.4. Der Beschwerdeführer macht geltend, die von ihm weiterhin zu 60 % ausgeübte Tätigkeit in seinem Betrieb sei leidensangepasst. Er zahle sich hierfür einen Lohn von Fr. 60'000.- aus. Dieser Betrag ist höher als das aufgrund der LSE errechnete Invalideneinkommen (vgl. E. 4.2.3 hiervor). Damit würde, verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 68'552.- (E. 4.1.3 hiervor), ein tieferer Invaliditätsgrad von gerundet 12 % resultieren (zu Rundung vgl. BGE 130 V 121). Da eine reformatio in peius im vorliegenden Verfahren jedoch unzulässig ist (Art. 107 Abs. 1 BGG), kann letztlich offen bleiben, ob die Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers leidensangepasst ist. Der Beschwerdeführer wendet weiter ein, das Abstellen auf das LSE-Kompetenzniveau 2 sei nicht nachvollziehbar. Aus dem Bericht des Dr. med. C.________ vom 21. Januar 2022 gehe hervor, dass er nur noch einfache Tätigkeiten erledigen könne. Somit müsse das LSE-Kompetenzniveau 1 zur Anwendung kommen.