Citation: 9C_542/2022 E. A

Die 1961 geborene A.________ meldete sich im Januar 2013 unter Hinweis auf ein im Januar 2012 erkanntes Krebsleiden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 19. Februar 2015 sprach ihr die IV-Stelle des Kantons Aargau eine halbe Invalidenrente vom 1. Juli 2013 bis zum 30. April 2014 zu. Dabei betrachtete sie die Versicherte als ausschliesslich im Haushalt tätig; die Einschränkung bezifferte sie auf 56 % ab Februar 2013 resp. - infolge vermeintlicher gesundheitlicher Verbesserung - auf 24 % ab Februar 2014. Auf Beschwerde hin hob das Versicherungsgericht des Kantons Aargau diese Verfügung mit Urteil vom 12. August 2015 auf und wies die Sache zu weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägungen - d.h. zur Einholung eines "umfassenden medizinischen Gutachtens und anschliessend erneuter Haushaltsabklärung" - an die IV-Stelle zurück. Daraufhin holte die IV-Stelle insbesondere von der asim Begutachtung, Universitätsspital Basel (nachfolgend: asim) das polydisziplinäre Gutachten vom 22. Dezember 2016 (samt nachträglicher Stellungnahme vom 3. August 2017) ein; ausserdem führte sie eine Abklärung an Ort und Stelle durch (Bericht vom 1. März 2018). Sie ermittelte eine Einschränkung von 42 % und sprach A.________ mit Verfügung vom 1. April 2019 eine Viertelsrente ab dem 1. Mai 2014 zu. Mit Urteil vom 20. Januar 2020 hob das Versicherungsgericht des Kantons Aargau auch diese Verfügung auf; es wies die Sache wiederum zu weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägungen und zur Neuverfügung an die IV-Stelle zurück. In der Folge veranlasste die IV-Stelle die interdisziplinäre Expertise der SMAB AG Bern (nachfolgend: SMAB) vom 26. Februar 2021 (samt nachträglicher Stellungnahme vom 30. August 2021). Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens kam sie zum Schluss, A.________ sei seit dem frühestmöglichen Rentenbeginn am 1. Juli 2013 durchwegs zu 20-30 % resp. zu 20 % eingeschränkt. Die im April 2017 eingetretene gesundheitliche Verschlechterung sei ohne Belang, weil sie nicht bis zum Ablauf des erneut zu durchlaufenden Wartejahres angehalten habe. Dementsprechend verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 7. März 2022 einen Rentenanspruch der Versicherten ab dem 1. Juli 2013.