Citation: 1B_548/2022 E. 2

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer strafrechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 78 ff. BGG offen. Es ist allerdings Sache des Beschwerdeführers, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt (BGE 135 III 127 E. 1.6; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2; je mit Hinweisen). Wie der Beschwerdeführer selber festhält, wurde der angefochtene Entscheid seinem Verteidiger anfangs August 2022 zugestellt. Nach der Zustellbestätigung des Obergerichts hat es seine Verfügung am 10. August 2022 rechtsgültig zugestellt. Damit begann die 30-tägige Beschwerdefrist (Art. 100 Abs. 1 BGG) am 11. August 2022 (Art. 44 Abs. 1 BGG) zu laufen und endete am 9. September 2022. Auf die am 24. Oktober 2022 eingereichte Beschwerde ist damit wegen Verspätung nicht einzutreten. Auf die Erhebung von Kosten kann ausnahmsweise verzichtet werden, womit das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege hinfällig wird.