Citation: 4A_341/2023 E. B

Mit Teilklage vom 8. April 2022 beantragte der Kläger beim Handelsgericht des Kantons Zürich, die Beklagte sei zu verpflichten, ihm Fr. 443'175.-- nebst Zins als Erwerbsausfallschaden sowie Fr. 26'954.40 nebst Zins als Ersatz für vorprozessuale Anwaltskosten zu bezahlen. In der Replik reduzierte er sein Begehren auf Fr. 218'936.-- (Erwerbsausfallschaden) bzw. Fr. 18'151.10 (vorprozessuale Anwaltskosten). Mit Urteil und Beschluss vom 25. Mai 2023 schrieb das Handelsgericht die Klage im Umfang von Fr. 233'042.30 zufolge Rückzugs als erledigt ab. Im Übrigen wies es die Klage ab. Es erwog, der Kläger klage in eigenem Namen den der C.________ GmbH mutmasslich entgangenen Umsatz bzw. Gewinn ein, weil er und die C.________ GmbH als wirtschaftliche Einheit zu betrachten seien. Ein solches Vorgehen erscheine vorliegend nicht als sachgerecht. Es seien nur Vermögenseinbussen zu berücksichtigen, die direkt beim Kläger angefallen seien. Als direkten Schaden mache er Lohneinbussen sowie entgangene Dividenden geltend. Er lege nicht dar, inwiefern er eine Lohneinbusse erlitten hätte, da die Lohnzahlungen ziemlich konstant geblieben seien. Zu prüfen bleibe, ob ihm Dividenden entgangen seien. Er komme aber auch diesbezüglich seiner Behauptungslast nicht rechtsgenüglich nach, da er nicht auf eine repräsentative Periode abstelle und den Bilanzgewinn sowie allfällige freie Reserven in seiner Rechnung unberücksichtigt lasse.