Citation: 6B_685/2022 E. 3.2

3.2. Die Revision wegen einer Verletzung der EMRK (Art. 410 Abs. 2 StPO) ist nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Die Vorinstanz hat sich mit diesem Revisionsgrund nicht materiell auseinandergesetzt, sondern ihn lediglich im Sinne einer vollständigen Aufzählung der Revisionsgründe gemäss Art. 410 StPO erwähnt (vgl. angefochtener Beschluss S. 3), womit er ausserhalb des durch den vorinstanzlichen Beschluss begrenzten Streitgegenstandes liegt. Der Beschwerdeführer legt denn auch nicht ansatzweise dar, welcher Entscheid des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte im vorliegenden Verfahren die Grundlage für eine Revision gemäss Art. 410 Abs. 2 StPO hätte bilden können. Eine substanziierte Auseinandersetzung mit den von der Vorinstanz als pauschal qualifizierten Vorbringen lässt sich der Beschwerde ebenso wenig entnehmen (Art. 42 Abs. 2 BGG). Dasselbe gilt, wenn der Beschwerdeführer die aus seiner Sicht zu kurz bemessene Einsprachefrist kritisiert. Er legt nicht ansatzweise dar, inwiefern die Vorinstanz darin fälschlicherweise keinen Revisionsgrund erkannt hat und damit einhergehend seinen Anspruch auf rechtliches Gehör bzw. auf ein faires Verfahren im Sinne von Art. 6 Ziff. 3 lit. b EMRK oder aber der Grundsatz der Unschuldsvermutung gemäss Art. 6 Ziff. 2 EMRK verletzt haben könnte (Art. 106 Abs. 2 BGG). Aus der geltend gemachten Unkenntnis darüber, dass im Strafverfahren gemäss Art. 89 Abs. 2 StPO keine Gerichtsferien gelten, kann er nichts zu seinen Gunsten ableiten (BGE 136 V 331 E. 4.2.3.1). Zusammenfassend enthält die Beschwerde offensichtlich keine taugliche Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist. Mit dem vorliegenden Entscheid ist das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos geworden.