Citation: 4P.130/2004 14.09.2004 E. 1

Die staatsrechtliche Beschwerde ist gemäss Art. 84 Abs. 1 lit. a OG insbesondere zulässig gegen kantonale Entscheide wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte der Bürger. Da die staatsrechtliche Beschwerde das kantonale Verfahren nicht fortsetzt, sondern als ausserordentliches Rechtsmittel der Überprüfung kantonaler Hoheitsakte unter dem spezifischen Gesichtspunkt ihrer Verfassungsmässigkeit dient, prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen (BGE 117 Ia 393 E. 1c, mit Hinweisen). Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG sind die angeblich verletzten verfassungsmässigen Rechte nicht nur zu bezeichnen, sondern es ist darzulegen, inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sein sollen. Das Bundesgericht tritt auf formell nicht hinreichend begründete Rügen und insbesondere auf appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid in konstanter Rechtsprechung nicht ein (BGE 127 I 38 E. 3c). Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung von § 60 KV ZG. Nach dieser Bestimmung soll das Prozessverfahren so geordnet werden, dass es der Ermittlung der Wahrheit und der Rechtssicherheit dient. Inwiefern diese Bestimmung der Beschwerdeführerin ein verfassungsmässiges Recht verleihen sollte und welchen Inhalt die ihr angeblich durch die kantonale Verfassungsnorm gewährleisteten Verfahrensgarantien haben sollen, ist der Beschwerde nicht zu entnehmen. Auf die Rüge ist nicht einzutreten.