Citation: U 281/01 16.10.2002 E. 3

3.1 Die SUVA hat das nach Art. 18 Abs. 2 UVG für die Invaliditätsbemessung massgebende Invalideneinkommen auf Grund von Lohnangaben aus der internen Dokumentation über Arbeitsplätze (DAP) auf Fr. 57'000.- festgesetzt. Im vorinstanzlichen Entscheid wird zu Recht festgestellt, dass mehrere dieser Arbeitsplätze als ungeeignet zu betrachten sind, weil sie mit dem Heben grösserer Gewichte verbunden sind oder weil sie besondere Anforderungen an die Beidhändigkeit stellen, und dass die verbleibenden zumutbaren DAP-Profile keine hinreichende Grundlage für die Invaliditätsbemessung darstellen. Das Invalideneinkommen ist daher anhand der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) festzusetzen (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb). Die Vorinstanz ist dabei vom monatlichen Bruttolohn (Zentralwert) für männliche Arbeitnehmer mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) im Sektor Dienstleistungen von Fr. 3'943.- gemäss LSE 1998 ausgegangen und hat unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 20 % ein massgebendes Invalideneinkommen von Fr. 37'853.- ermittelt. Der Beschwerdeführer bestreitet die vorinstanzliche Berechnungsweise lediglich insofern, als er einen Abzug von 25 % beansprucht. Diesem Begehren kann nicht entsprochen werden. Wie das EVG in BGE 126 V 75 ff. entschieden und seither wiederholt bestätigt hat, hängt die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalls ab (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad), welche nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen sind, wobei der maximal zulässige Abzug auf 25 % festzusetzen ist (BGE 126 V 79 Erw. 5b). Im vorliegenden Fall sind die Voraussetzungen für einen sogenannten leidensbedingten Abzug erfüllt, weil der Beschwerdeführer zufolge des Gesundheitsschadens auch im Rahmen einer geeigneten leichteren Tätigkeit in der Leistungsfähigkeit beeinträchtigt ist und sich deshalb möglicherweise mit einem geringeren Lohn zu begnügen hat. In Betracht fallen auch die Kriterien des Alters und der Nationalität; dagegen entfällt das Kriterium des Beschäftigungsgrades, weil dem Beschwerdeführer eine angepasste leichtere Tätigkeit vollzeitlich zumutbar ist. Der Abzug ist unter diesen Umständen auf höchstens 20 % festzusetzen, wie die Vorinstanz zu Recht entschieden hat. 3.2 Das Valideneinkommen beläuft sich unbestrittenermassen auf Fr. 63'700.-, was bei einem Invalideneinkommen von Fr. 37'853.- einen Invaliditätsgrad von 40,5 % ergibt. Der vorinstanzliche Entscheid, mit welchem dem Beschwerdeführer ein Rente von 40 % ab 1. Juni 1994 zugesprochen wurde, ist daher zu bestätigen.