Citation: 8C_177/2018 E. 4.4

4.4. Das kantonale Gericht hat in Prüfung der massgebenden Indikatoren die sich aus den psychischen Beschwerden ergebende Arbeitsunfähigkeit als invalidenversicherungsrechtlich irrelevant qualifiziert. Inwieweit die Ausführungen des Versicherten die diesbezüglichen vorinstanzlichen Erwägungen als bundesrechtswidrig erscheinen lassen, erscheint fraglich. Rechtsprechungsgemäss liegt ein Verstoss gegen Art. 105 Abs. 2 BGG nicht bereits dann vor, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst dann, wenn der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Fehler beruht (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56; vgl. auch BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f.). Die Frage braucht indessen nicht abschliessend geprüft zu werden: Selbst wenn man, wie vom Beschwerdeführer verlangt, auch hinsichtlich der psychischen Beschwerden auf das Gutachten der Neurologie Toggenburg AG vom 9. August 2016 abstellen würde, führte dies nicht zur Gutheissung der Beschwerde. Die Gutachter attestierten dem Versicherten eine seit dem Jahre 2001 anhaltende, lediglich durch eine kurze (weniger als zwei Monate) Episode höherer Arbeitsunfähigkeit unterbrochene, Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen von 50 %. Bestehen nach Ansicht der Experten aber bereits seit 2001 mehr oder weniger gleich gebliebene Einschränkungen, so ist eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes im hier massgebenden Zeitraum (8. September 2011 bis 1. Juni 2017; vgl. E. 4.1 hievor) ohne Weiteres zu verneinen. Damit erübrigen sich auch die vom Beschwerdeführer beantragten weiteren Abklärungen zur Frage, ob er die ihm verordneten Medikamente korrekt einnahm. Das kantonale Gericht hat jedenfalls im Ergebnis kein Bundesrecht verletzt, als es die Abweisung des Neuanmeldegesuchs durch die Beschwerdegegnerin bestätigte; die Beschwerde des Versicherten ist abzuweisen.