Citation: 9C_390/2017 E. 4

Das kantonale Gericht erwog, die angefochtenen Verfügungen beruhten im Wesentlichen auf einer Würdigung der in den Akten dokumentierten medizinischen Berichte durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD). Dessen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit stimme sowohl mit derjenigen des Suva-Arztes Dr. med. B.________, Facharzt für Arbeitsmedizin und Allgemeine Innere Medizin, als auch mit derjenigen der Dermatologischen Klinik des Spitals C.________ überein. Sie alle gingen davon aus, dass die Beschwerdeführerin in einer adaptierten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei. Als adaptiert zu betrachten seien Arbeiten, die mehrheitlich trocken und sauber sowie ohne Kontakt zu hautreizenden Stoffen seien, die nicht in der Kälte durchgeführt werden müssten und bei denen sie nicht stundenlang geschlossene Handschuhe tragen müsse. Ferner sei darauf zu achten, dass sie nicht in Kontakt komme mit nachgewiesen hautsensibilisierenden Stoffen. Es befand, die Beurteilung des RAD sei nachvollziehbar und überzeugend; ihr stehe auch keine abweichende fachärztliche Beurteilung gegenüber. Insofern sei nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle keine weiteren Abklärungen durchgeführt habe. Zum selben Schluss sei es auch in den parallel geführten unfallversicherungsrechtlichen Verfahren VV.2016.114 und VV.2016.271 gekommen. Dass in diesen festgestellt wurde, der psychische Gesundheitszustand sei unzureichend abgeklärt, sei für das vorliegende Verfahren nicht von Relevanz. Die Beschwerdeführerin habe sich erst nach Erlass der angefochtenen Verfügungen in psychiatrische Behandlung begeben, weshalb bis zu deren Erlass keine psychische Beeinträchtigung angenommen werden könne. Die IV-Stelle sei demnach zu Recht von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen und habe das diesbezügliche Anforderungsprofil hinreichend konkretisiert. Bei dem von ihr durch Einkommensvergleich ermittelten Invaliditätsgrad von 0 %, der nicht beanstandet werde, bestehe kein Anspruch auf berufliche Massnahmen, Invalidenrente oder Integrationsmassnahmen.