Citation: 8C_561/2016 E. 3.2.1

3.2.1. Das kantonale Gericht hat weiter erwogen, die von Gutachter D.________ dokumentierte Verlaufsgeschichte bestätige nicht nur seine hypothetischen Annahmen über die Entwicklung bis zum Entscheid vom 9. März 2011, sondern zeige ebenso, dass auch im weiteren Verlauf keine nachhaltige Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten sei. Sodann sei bereits aus der Diagnostik gemäss Bericht der behandelnden Psychiaterin Dr. med. E.________ vom 12. Januar 2009 ersichtlich, dass die von dieser als invalidisierend gewertete Krankheit nicht erst seit 2009 bestehe. Es werde auch durchwegs eine mehr oder weniger starke depressive Symptomatik beschrieben. Symptomatik und Diagnostik im Verlauf gäben auch keine Hinweise auf eine stetige und nachhaltige Verschlechterung. Zwar habe der Beschwerdeführer zweimal wegen der Exazerbation der depressiven Symptomatik hospitalisiert werden müssen. Zudem sei er in einer Tagesklinik behandelt worden. Anschliessend sei er aber stets wieder in die seit Jahren gleichgebliebenen psychosozialen Verhältnisse entlassen worden. Im Zeitpunkt der Begutachtung durch den Experten D.________ sei der Versicherte durch Dr. med. E.________ in Abständen von drei bis fünf Wochen ambulant behandelt worden. Das Gutachten D.________ stelle denn auch eine fachärztliche Beurteilung des im Wesentlichen gleich gebliebenen versicherungsmedizinisch-psychiatrischen Zustandsbildes dar.