Citation: 1C_645/2018 E. B

Am 20. Mai 2008 erteilte das Amt für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern (AGR) der F.________ AG eine bis am 31. Dezember 2012 befristete Rodungsbewilligung, mit einer definitiv zu rodenden Fläche von 208 m2 unmittelbar entlang des Eichholzwegs und einer daran anschliessenden, temporär zu rodenden Fläche von 236 m2. Die Rodungsbewilligung erfolgte insbesondere mit Blick auf den beabsichtigten Ausbau des Eichholzwegs in Zusammenhang mit der damals geplanten Überbauung der Parzellen Nrn. 3089, 3526, 3527 und 3528. In diesem Zusammenhang hatte das Amt für Wald des Kantons Bern (KAWA) am 7. Mai 2008 eine Verfügung betreffend Waldfeststellung im Bereich des Eichholzwegs erlassen. Die darin festgestellte Waldgrenze übertrug die Einwohnergemeinde Muri b. Bern in den Zonenplan und wies den Strassenabschnitt, einschliesslich der definitiv zu rodenden Fläche, der Landhauszone zu. Das AGR genehmigte die Zonenplanung gleichzeitig mit der Erteilung der Rodungsbewilligung am 20. Mai 2008. Auf Gesuch der F.________ AG verlängerte das KAWA die Rodungsbewilligung am 12. Dezember 2012 um fünf Jahre. Dagegen erhob A.A.________ Beschwerde. Im Rahmen einer Vergleichsvereinbarung vom 4. bzw. 6. März 2014 verzichtete die F.________ AG auf das Rodungsrecht und zog das Verlängerungsgesuch zurück. Am 3. Juni 2015 erwarb A.A.________ das Eigentum an einem Teilstück des Eichholzwegs (Parzelle Nr. 3542).