Citation: 1A.230/2002 23.01.2004 E. 5

Nach dem Gesagten ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde teilweise gutzuheissen, soweit der Baubehörde die Auflage gemacht wird, bei der Abnahmemessung die Einhaltung der Zusicherung hinsichtlich der Schaltschränke zu überprüfen. Weil das der Baubewilligung zugrunde liegende Standortdatenblatt vom 6. April 2000 widersprüchliche Angaben über die Antennenhöhe enthält, ist die Beschwerdegegnerin zudem auf die Angaben im nachgereichten Standortdatenblatt vom 7. März 2003 zu verpflichten. Ansonsten ist die Beschwerde abzuweisen. Damit unterliegen die Beschwerdeführer im Wesentlichen. Allerdings hatten sie Anlass zur Beschwerde, nachdem die widersprüchlichen Angaben der Beschwerdegegnerin zur Höhe der Antennen und der OMEN Nrn. 4 und 5 nicht überprüft worden waren. Diese Prüfung erfolgte erst im bundesgerichtlichen Verfahren. In diesem Verfahren wurde auch erstmals die Strahlung auf den unüberbauten Grundstücken in der Umgebung des Antennenstandorts berechnet (OMEN i.S.v. Art. 3 Abs. 3 lit. c NISV); diese Berechnung hätte an sich schon im Baubewilligungsverfahren erfolgen müssen, zählen die OMEN Nrn. 13 und 14 doch zu den drei am höchsten belasteten Orten mit empfindlicher Nutzung. Insgesamt rechtfertigt es sich daher, die Gerichtskosten den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen und die Parteikosten wettzuschlagen. Die Kosten des Rekursverfahrens und des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens sind nach demselben Schlüssel neu zu verlegen.