Citation: 9C_396/2017 E. 5

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes. Der medizinische Sachverhalt sei in keiner Weise genügend abgeklärt. Indem die Vorinstanz allein auf die nicht beweiskräftige Expertise vom 2. November 2015 abstellte, habe sie diesen offensichtlich unrichtig festgestellt. Nebst der Lungenproblematik leide er auch an Herzproblemen. Der behandelnde Kardiologe Dr. med. D.________ habe im Bericht vom 25. August 2015 eine hypertensive Herzkrankheit sowie ein nicht valvuläres paroxysmales Vorhofflimmern diagnostiziert und sei basierend hierauf zum Schluss gelangt, dass er täglich zweieinhalb Stunden körperlich leichte Arbeit verrichten könne. Der Gutachter Prof. Dr. med. C.________ habe als Pneumologe die Auswirkungen des Herzproblems auf die Arbeitsfähigkeit weder diskutiert, noch hätte er dies gekonnt. Auch eine chronische arterielle Verschlusskrankheit an beiden Beinen bzw. deren Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sei rechtswidrig nicht abgeklärt worden. Eine Operation habe diesbezüglich erst an einem Bein stattgefunden.