Citation: 8C_337/2017 E. 4.2.7

4.2.7. Die Beschwerdeführerin rügt ausserdem, dass der Invaliditätsgrad gemäss Verfügung vom 30. Mai 2016 mit 20 % trotz der Verschlechterung des Gesundheitszustands tiefer liege als in der Verfügung vom 7. April 2008 (21 %). Hier gilt es allerdings zu beachten, dass einige der seit 2008 hinzugetretenen Beschwerden (insbesondere die Lungenkrankheit COPD GOLD Stadium II, die valvuläre Herzkrankheit und die Koronarsklerose) von den Gutachtern als für die Arbeitsfähigkeit nicht relevant eingestuft wurden. Sodann weist die Vorinstanz zutreffend darauf hin, dass der Verschlechterung insofern Rechnung getragen wurde, als im Jahr 2008 von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % in einer leidensangepassten Tätigkeit ausgegangen wurde, während neu auch für eine Verweistätigkeit nur noch von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen ist. Insofern besteht auch kein Widerspruch zu früheren Feststellungen des (damaligen) Verwaltungsgerichts. Hinzu kommt, dass die Beschwerdegegnerin in der Verfügung 2016 einen Prozentvergleich vornahm, während sie sich im Jahr 2008 für die Ermittlung des Invalideneinkommens auf die Tabellenwerte abstützte, wobei die Vorinstanz aufzeigt, dass auch die Anwendung dieser Berechnungsmethode für die Zeit bis Juli 2015 nicht zu einem anspruchsbegründenden Invaliditätsgrad führen würde.