Citation: 8C_880/2014 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer beruft sich vor Bundesgericht in medizinischer Hinsicht auf das im IV-Verfahren eingeholte Gutachten der MEDAS vom 8. August 2013. Entgegen den Ausführungen des Versicherten finden sich in jenem Gutachten jedoch keine Hinweise auf eine erhebliche Verschlechterung seines Gesundheitszustandes in der Zeit zwischen dem 11. März 2010 und dem 23. Juni 2013. Die Gutachter attestieren ihm vielmehr eine seit 14. April 2009 bestehende Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer leidensangepassten Tätigkeit. Soweit sich die Diskrepanz zwischen dieser Einschätzung und der dem ursprünglichen Einspracheentscheid zu Grunde liegenden medizinischen Berichten nicht bereits aus dem Umstand erklärt, dass die Experten der MEDAS die Arbeitsfähigkeit unter Einbezug der unfallfremden Leiden zu schätzen hatten, handelt es sich hierbei lediglich um eine abweichende Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen medizinischen Sachverhaltes.