Citation: 8C_715/2022 E. 4.2

4.2. Im Rahmen der aus dem Gehörsanspruch nach Art. 29 Abs. 2 BV fliessenden Begründungspflicht ist es nicht erforderlich, dass sich die Behörde mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiter ziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (BGE 148 III 30 E. 3.1). Entgegen der Behauptung der Beschwerdeführerin setzte sich die Vorinstanz mit der Stellungnahme der Dr. med. C.________ vom 1. Januar 2022 auseinander. Sie zeigte auch auf, weshalb bezüglich der Arbeitsfähigkeit auf die bidisziplinäre Beurteilung der SMAB-Gutachter vom 1. April 2020 abzustellen sei (hierzu vgl. E. 7.2 hiernach). Die Vorinstanz nahm zudem zu den von der Beschwerdeführerin im Rahmen der Abzugsfrage geltend gemachten Kriterien Stellung. Damit kam sie ihrer Begründungspflicht hinreichend nach. Die Beschwerdeführerin zeigt insgesamt nicht auf und es ist nicht ersichtlich, dass das vorinstanzliche Urteil - auch in anderer Hinsicht - infolge einer ungenügenden Begründung nicht sachgerecht anfechtbar gewesen wäre (vgl. SVR 2021 ALV Nr. 13 S. 46, 8C_56/2021 E. 5.2; Urteil 8C_508/2022 vom 24. Januar 2023 E. 5.2.2).