Citation: 9C_824/2017 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz ging davon aus, der Versicherte wäre im Gesundheitsfall unverändert zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Haushalt beschäftigt. Seine Ehefrau sei, wie bereits bei Rentenbeginn, weiterhin voll erwerbstätig. Eine Einschulung des Sohnes im Sommer 2012 sei mit Blick auf dessen Alter (damals 5 ½ Jahre) unwahrscheinlich und auch nicht belegt. Im Übrigen sei ein 5 ½ Jahre altes Kind nur wenig selbständiger als ein zwei Jahre jüngeres; es bedürfe ausserhalb der Schule bzw. des Kindergartens einer vollzeitlichen Betreuung. Damit scheine nicht überwiegend wahrscheinlich, dass der Versicherte sein Arbeitspensum ab Sommer 2012 auf 100 % erhöht hätte, insbesondere auch weil das familiäre Einkommen dadurch angesichts des relativ geringen Lohnes des Versicherten nicht wesentlich gestiegen wäre. Entgegen der IV-Stelle sei ein Statuswechsel per September 2012 damit zu verneinen. Nach dem angefochtenen Entscheid geben auch die weiter geprüften gesundheitlichen Verhältnisse - der Versicherte sei über den 31. August 2012 hinaus krankheitsbedingt vollständig arbeitsunfähig - keinen Anlass zu einer Rentenrevision: Das der damaligen Rentenzusprache zugrunde liegende Gutachten des Medizinischen Zentrums Römerhof (MZR), Zürich, vom 6. Juli 2011 und das Gutachten des MGSG vom 14. April 2016 seien in den Diagnosen und Befunden im Wesentlichen identisch. Übereinstimmend werde davon ausgegangen, dass die Arbeitsfähigkeit aufgrund des neuropathischen Schmerzsyndroms und durch die Gehbehinderung bzw. die neuropathisch schmerzbedingt limitierte Geh- und Stehfähigkeit eingeschränkt sei. Es liege eine revisionsrechtlich unerhebliche unterschiedliche Würdigung des in etwa gleich gebliebenen Sachverhalts durch die Gutachter des MZR und des MGSG vor.