Citation: 4A_335/2024 E. 3.2.5

3.2.5. Die Beschwerdeführerin habe somit mangels Nachweises von Vereinbarungen keine Vertragsverletzung der Beschwerdegegnerin aufgezeigt, sodass eine vertragliche Haftung ausscheide. Es könne offenbleiben, ob sie den geltend gemachten Schaden ausreichend substanziiert habe. Mit Bezug auf die behauptete Persönlichkeitsverletzung habe die Erstinstanz zudem zu Recht angenommen, dass die Beschwerdeführerin nicht dargelegt habe, weshalb sie diesen Anspruch nicht beziffert habe. Die Beschwerdeführerin hätte aufzeigen können und müssen, dass die Voraussetzungen für eine Bezifferung nach richterlichem Ermessen entgegen der Auffassung der Erstinstanz gegeben seien. Ohnehin sei eine Bezifferung des Anspruchs zwingend. Im Übrigen habe die Beschwerdeführerin über eine mögliche Persönlichkeitsverletzung bloss gemutmasst, was keine beweiserheblichen Tatsachenbehauptungen darstelle. Somit wäre ihr der Nachweis eines Schadenersatzanspruchs aus einer angeblichen Persönlichkeitsverletzung ohnehin misslungen.