Citation: 8C_203/2018 E. 8.2

8.2. Falls die ergänzende Abklärung ergibt, dass ein sekundäres Leiden als Folge des Geburtsgebrechen Ziff. 485 GgV-Anhang vorliegt (vgl. E. 5.2 hiervor), ist festzuhalten, dass die Häufigkeit des Leidens praxisgemäss nicht das allein entscheidende Kriterium für die Bejahung eines qualifizierten adäquaten Kausalzusammenhangs ist (SVR 2011 IV Nr. 10 S. 27, 9C_674/2009 E. 2.2 und Urteil 8C_80/2010 vom 15. Juni 2010 E. 2.2, je mit Hinweisen). Zudem beurteilt sich die Häufigkeit - entgegen den Dres. med. D.________ und F.________ (vgl. E. 6.1 hiervor) - nicht aufgrund einer statistisch erfassten Gesamtbevölkerung, sondern mit Bezug auf vergleichbare Kinder mit dem Geburtsgebrechen Ziff. 485 GgV Anhang (vgl. Urteil I 318/90 vom 4. Juni 1991 E. 4a).