Citation: 8C_397/2008 03.12.2008 E. 4

4.1 Der Versicherte macht geltend, entgegen den Ausführungen der Allianz sowie der Vorinstanz habe er beim Unfall vom 9. März 2005 einen Kopfanprall erlitten. Wie es sich damit verhält, kann offen bleiben. Denn selbst wenn sich der Versicherte am 9. März 2005 eine auf den Kopfanprall zurückzuführende milde Hirnschädigung (mild traumatic brain injury; MTBI) zugezogen hätte, kann er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Die Beurteilung der Adäquanz bei Unfällen mit einem Schädelhirntrauma richtet sich ebenfalls nach den Kriterien des BGE 134 V 109 (vgl. Urteil 8C_484/2008 vom 3. September 2008, E. 6.1). 4.2 Der Rüge des Versicherten, das Dossier der Unfallversicherung sei unvollständig, kann nicht gefolgt werden. So ist etwa der Vorwurf, es liege kein Einspracherückzug seitens des Krankenversicherers vor, aktenwidrig. Auch liegen für die Beurteilung der strittigen Fragen genügend Angaben über den Unfallhergang vor. Zudem bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass die Allianz einen ärztlichen Bericht oder eine andere wesentliche Unterlage nicht zu den Akten genommen hätte. 4.3 Weiters verlangt der Versicherte die Abklärung neuropsychologischer Defizite sowie allfälliger Schwindelbeschwerden und Sehstörungen. Diesbezüglich ist festzuhalten, dass der Versicherte verschiedentlich fachärztlich untersucht wurde (rheumatologisch, neurologisch, otorhinolaryngologisch und ophthalmologisch) und er gegenüber Dr. med. Z.________ angegeben hatte, Abklärungen bei Dr. med. K.________ sowie bei Dr. med. E.________ hätten keine pathologischen Befunde ergeben. Zudem findet sich in keinem der ärztlichen Berichte ein Hinweis auf Schwindelbeschwerden. Vielmehr hielt Dr. med. K.________ eine Commotio labyrinthi für unwahrscheinlich (vgl. Bericht vom 13. April 2005). Auch ergeben sich aus den umfangreichen medizinischen Akten keine Anhaltspunkte dafür, dass einer der behandelnden oder begutachtenden Ärzte eine weitere Abklärung empfohlen hätte. Unter diesen Umständen waren keine weiteren Abklärungen angezeigt und Vorinstanz und Allianz haben den Untersuchungsgrundsatz (Art. 43 Abs. 1 resp. Art. 61 lit. c ATSG) nicht verletzt, indem sie keine zusätzlichen medizinischen Abklärungen anordneten.