Citation: I 496/06 26.06.2007 E. 4

Materiellrechtlich streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführerin aufgrund des Sachverhalts, wie er sich bis zum Erlass des Einspracheentscheids vom 20. Juni 2005 verwirklicht hat (BGE 129 V 167 E. 1 S. 169), eine Invalidenrente zusteht. 4.1 Im vorinstanzlichen Entscheid werden die Bestimmungen und Grundsätze über den Begriff der Invalidität (Art. 4 Abs. 1 IVG in der ab 1. Januar 2003 geltenden Fassung in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 ATSG; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.1-3.3 S. 345 ff.), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung), die Invaliditätsbemessung nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG in der seit 1. Januar 2004 [4. IV-Revision] geltenden Fassung; Art. 16 ATSG; BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348 f., 128 V 29 E. 1 S. 30 f.) sowie die Rechtsprechung zur Bedeutung ärztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261, 122 V 157 E. 1b S. 158 f., je mit Hinweisen) richtig dargelegt. Entsprechendes gilt für die Erwägungen des kantonalen Gerichts zum Beweiswert ärztlicher Berichte und Gutachten und zur Beweiswürdigung (BGE 125 V 351 E. 3 S. 352 ff., 122 V 157 E. 1c S. 160 ff., je mit Hinweisen; vgl. auch BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400). 4.2 Hinsichtlich der Frage der verwertbaren Restarbeitsfähigkeit ist mit der Vorinstanz im Wesentlichen auf das interdisziplinäre Gutachten des Aerztlichen Begutachtungsinstituts X.________ vom 15. April 2005 abzustellen, wonach die Versicherte aufgrund des diagnostizierten leichten bis mässig ausgeprägten Lumbovertebralsyndroms rechtsbetont (ICD-10: M54.5) mittelschwer belastende Reinigungsarbeiten lediglich noch mit einer 50%igen Leistungsfähigkeit auszuüben in der Lage ist, ihr im Übrigen aber körperlich leichte bis selten mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeiten ohne Heben, Stossen und Ziehen von Lasten über 5 bis gelegentlich 10 kg und ohne Einnahme von Zwangshaltungen sowie Rotationsbelastungen der Lendenwirbelsäule ganztags ohne Einschränkung zumutbar sind. Die dagegen erhobenen Einwände der Beschwerdeführerin, namentlich die Rüge, dem Gutachten des Aerztlichen Begutachtungsinstituts X.________ mangle es angesichts des dort verwendeten, veralteten Bildmaterials an Beweiswert, wurden vom kantonalen Gericht gestützt auf eine einlässliche Würdigung der medizinischen Aktenlage überzeugend entkräftet. Nach den zutreffenden vorinstanzlichen Erwägungen, worauf verwiesen wird, vermögen die Berichte des Dr. med. H.________, Facharzt FMH für Neurologie, vom 22. April, vom 8. Juni und vom 7. September 2005 und insbesondere dessen abweichende Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit (max. 50 % [8. Juni 2005] bzw. 0 % [7. September 2005] in sämtlichen leichten, leidensangepassten Tätigkeiten) an dieser Beurteilung, soweit den hier massgebenden Zeitraum bis zum Einspracheentscheid vom 20. Juni 2005 betreffend, nichts zu ändern. Wohl sind die neueren bildgebenden Befunde des Dr. med. H.________ nicht "identisch" mit jenen Gutachten des Aerztlichen Begutachtungsinstituts X.________; richtigerweise hat aber das kantonale Gericht darin die Bestätigung eines "im Wesentlichen" gleichgebliebenen Gesundheitszustands erblickt respektive eine "massgebliche" Veränderung des Rückenschadens (seit den dem Aerztlichen Begutachtungsinstitut X.________ zu Grunde liegenden letzten bildgebenden Untersuchungen) verneint. Selbst wenn man aber anerkennt, dass Befunderhebung und Diagnostik des Dr. med. H.________ tatsächlich punktuell vom Gutachten des Aerztlichen Begutachtungsinstituts X.________ abweichen, erklärt dies noch nicht die vom Arzt angenommene 100%ige Einschränkung der Leistungsfähigkeit auch in leidensangepassten Arbeiten gemäss dem im Gutachten des Aerztlichen Begutachtungsinstituts X.________ beschriebenen, stark rückenschonenden Zumutbarkeitsprofil. Hiefür ist den Berichten des Neurologen nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz keine einleuchtende und nachvollziehbare medizinisch-theoretische Begründung zu entnehmen. Aus den letztinstanzlich neu eingereichten Berichten des Dr. med. H.________ vom 24. Februar 2006 und vom 18. Mai 2006 ergibt sich für den hier massgebenden Zeitraum bis zum Einspracheentscheid vom 20. Juni 2005 nichts Abweichendes. Soweit sich der Gesundheitszustand seit jenem Entscheid verschlechtert hat, ist dies nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens.