Citation: 5D_88/2018 E. 3

Vor Obergericht hat der Beschwerdeführer geltend gemacht, sein zivilrechtlicher Wohnsitz sei seit dem 1. Februar 1986 in U.________ (Kanton Graubünden). Das Obergericht hat erwogen, der Beschwerdeführer erhebe diesen Einwand in all seinen Verfahren. Dass das Obergericht jeweils die Auffassung des Beschwerdeführers nicht teile, begründe keinen Ausstandsgrund. Das Obergericht habe bereits in früheren Verfahren festgehalten, der Beschwerdeführer bringe nichts vor, was an den bisherigen Erkenntnissen (Wohnsitz in V.________, Kanton Thurgau) etwas ändern könnte (vgl. dazu bereits Urteil 5A_808/2009 vom 23. Dezember 2009). Das Bezirksgericht habe allerdings die Zustelladresse in U.________ akzeptiert. Entsprechend habe es dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 17. Januar 2018 an diese Adresse ermöglicht, zum Rechtsöffnungsgesuch Stellung zu nehmen. Er habe diese Sendung aber nicht abgeholt und auch auf eine nochmalige Zustellung vom 9. Februar 2018 nicht reagiert. Am 26. Februar 2018 sei in Zürich-Mülligen eine Eingabe der Post übergeben worden, worin ein "freiwilliger Haus- und Patientenhilfsdienst B.________" bestätigt, dass dem Beschwerdeführer aufgrund medizinisch bedingter Abwesenheit Briefe durch die Haus- und Wohnungshilfe nicht hätten übergeben werden können und diese Briefe "zu seiner rechtlichen Entlastung und Kenntnisnahme retour" gesendet würden, wobei als Beilage zwar Briefe vom 9. Februar 2018 erwähnt gewesen, tatsächlich aber nicht beigelegen seien. Dieses "Formular ohne Unterschrift" stamme jedoch offensichtlich vom Beschwerdeführer selber und sei ohne Vollmacht und Unterschrift ungeeignet, etwas zu seinen Gunsten zu beweisen. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liege nicht vor. Die Beschwerde erweise sich damit als aussichtslos und missbräuchlich, womit auch die beantragte unentgeltliche Rechtspflege nicht in Frage komme.