Citation: 5A_944/2020 E. 2.2

2.2. Im Wesentlichen werfen die Beschwerdeführer der Vorinstanz vor, ihre Vorbringen nicht berücksichtigt und damit ihr rechtliches Gehör verletzt zu haben. Um den Anforderungen von Art. 29 Abs. 2 BV zu genügen, muss die Begründung so abgefasst werden, dass sich die betroffene Partei über die Tragweite des angefochtenen Entscheides Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann (BGE 145 III 324 E. 6.1). Hingegen muss sie sich nicht mit sämtlichen Prozessstandpunkten einlässlich auseinander setzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen. Sie kann sich auf die für die Entscheidfindung wesentlichen Punkte beschränken (BGE 134 I 83 E. 4.1). Diese Voraussetzungen sind im vorliegenden Fall erfüllt.