Citation: 8C_725/2020 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer erlitt am 27. März 2019 - und damit nach der Begutachtung durch das ABI aber noch vor Erlass der angefochtenen Verfügung - eine Synkope (Bewusstlosigkeit) unklarer Ätiologie mit Verletzungsfolge. Gemäss den verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen hat diese Synkope indessen keine invalidenversicherungsrechtlich relevante andauernde Verschlechterung des Gesundheitszustandes zur Folge. Inwiefern diese Feststellung offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig sein sollte, wird vom Beschwerdeführer nicht dargelegt. Eine relevante Verschlechterung ist im Übrigen auch dem Bericht des behandelnden Dr. med. B.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 25. Januar 2020 nicht zu entnehmen, beschreibt dieser doch bei gleichgebliebener Diagnose auch subjektiv ein seit 2018 unverändertes Beschwerdebild. Somit durfte die Vorinstanz auch auf weitere Abklärungen zu einer allfälligen Veränderung des psychischen Gesundheitsschadens verzichten.