Citation: 2C_339/2018 E. 4

Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt (Art. 29 BV), indem sie ihren Beweisanträgen keine Folge gegeben habe: Das Verwaltungsgericht habe weder die Akten betreffend die Strafanzeige gegen ihren Ehemann beigezogen, noch sie persönlich befragt oder weitere ärztliche Berichte eingeholt. Im Übrigen habe das Verwaltungsgericht willkürlich angenommen, dass die von ihr erlittenen Beeinträchtigungen im Rahmen der häuslichen Gewalt kein genügendes Mass an physischer und psychischer Oppression erreicht hätten. Sie sei massiver ehelicher Gewalt ausgesetzt gewesen und systematisch misshandelt worden. Wegen des Scheiterns der Ehe und dem Bruch mit ihrer Familie sei ihre soziale Wiedereingliederung in Mazedonien stark erschwert. In all diesen Punkten habe die Vorinstanz den Sachverhalt ungenügend abgeklärt und willkürlich unvollständige Annahmen getroffen, womit sie als Folge Art. 50 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Abs. 2 AuG bundesrechtswidrig angewendet habe.