Citation: 6B_31/2018 E. 2.1

2.1. Im Zusammenhang mit der Valiumabgabe macht der Beschwerdeführer geltend, er hätte ein Interesse an einer Nachuntersuchung des Mageninhaltes gehabt. Es sei zu untersuchen gewesen, ob die Menge des Valiums tiefer gewesen sei, als bei einer autorisierten Valiumabgabe hätte angenommen werden müssen. Wäre dies der Fall gewesen, wäre nach Ansicht des Beschwerdeführers der Nachweis erbracht, dass B.A.________ kein autorisiertes Valium abgegeben worden sei. Da die Staatsanwaltschaft den Mageninhalt nicht sichergestellt habe, könne ein allfälliger Entlastungsbeweis mittels quantitativer Bestimmung des Valiums jedoch nicht mehr erbracht werden. Er bringt vor, die Staatsanwaltschaft habe die Unerreichbarkeit des Beweises zu vertreten, weswegen von einer gesetzlichen Vermutung der Richtigkeit seiner Sichtweise auszugehen sei.