Citation: 2C_489/2023 E. 1.2

1.2. Weiter bringt die GVB vor, ihre Verfügung vom 18. März 2019 behandle keine Nichtwiederaufbauentschädigung. Auf diesen Teil der Beschwerde an das Bundesgericht sei nicht einzutreten. Anfechtungsobjekt des vorliegenden Verfahrens bildet einzig das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 12. Juli 2023, das den Entscheid der WEU vom 3. Dezember 2021 und die Verfügung vom 18. März 2019 ersetzt (sog. Devolutiveffekt, BGE 136 II 539 E. 1.2). Der Streitgegenstand wird im Verfahren der nachträglichen Verwaltungsrechtspflege durch die Beschwerdeanträge festgelegt, die sich ihrerseits im Rahmen des Anfechtungsobjekts und somit des Dispositivs des angefochtenen Entscheids bewegen müssen (BGE 136 II 165 E. 5). Streitgegenstand vor einer Rechtsmittelinstanz kann höchstens sein, was bereits vor der Vorinstanz Streitgegenstand gewesen ist oder richtigerweise hätte sein sollen (BGE 136 II 457 E. 4.2; Urteil 2C_328/2022 vom 3. Oktober 2022 E. 1.2). Entgegen ihren Vorbringen beschränkte die GVB in ihrer Verfügung vom 18. März 2019 den (damaligen) Streitgegenstand nicht auf eine Entschädigung bei Wiederaufbau. Vielmehr verfügte sie, dass der Beschwerdeführer aufgrund der absichtlichen Herbeiführung des Schadens jeglichen Entschädigungsanspruch verliere. Der Beschwerdeführer verlangte sowohl vor der WEU und der Vorinstanz als auch vor Bundesgericht eine Entschädigung auch im Falle des Nichtwiederaufbaus. Eine solche ist demnach vom Streitgegenstand mitumfasst. Auf die Beschwerde ist daher auch insoweit einzutreten.