Citation: 1P.244/2005 19.07.2005 E. 5

Der Beschwerdeführer beanstandet weiter, dass ihm im Verfahren vor dem Einzelrichter und dem Obergericht Kosten auferlegt worden sind. Er nimmt indessen auf keine Verfahrens- und Verfassungsbestimmung Bezug und genügt damit den Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht. Daher ist insoweit auf die Beschwerde nicht einzutreten. Die Beschwerde erwiese sich in diesem Punkte im Übrigen als unbegründet. Der Beschwerdeführer legte seiner Eingabe an den Einzelrichter vom 3. März 2004 eine Aufstellung mit Kosten und Aufwand bei, welche 21,10 Stunden und Kosten von Fr. 4'658.55 auswies. In Anbetracht der ihm tatsächlich zugestandenen Entschädigung von Fr. 711.-- für 3,5 Stunden durfte der Einzelrichter ohne Willkür annehmen, der Beschwerdeführer unterliege im Quantitativ zu einem grossen Teil. Gestützt darauf kann es auch nicht als willkürlich betrachtet werden, dem Beschwerdeführer die Hälfte der bezirksgerichtlichen Kosten aufzuerlegen und von einer Parteientschädigung abzusehen. Daran vermag der Umstand nichts zu ändern, dass der Beschwerdeführer ohne Bezifferung eine "gesetzmässige Entschädigung" des ihm verursachten Aufwandes verlangte. Auch wenn davon ausgegangen würde, dass der Beschwerde in Anbetracht von § 43 Abs. 2 StPO lediglich um eine reduzierte Entschädigung für wesentliche Kosten und Umtriebe ersucht hätte, kann ein deutliches Unterliegen nicht verneint werden.