Citation: 8C_241/2020 E. A

A.________, geboren 1973, stürzte am 16. September 2018 auf einer Treppe und verletzte sich dabei am rechten Knie. Gemäss den Berichten der behandelnden Ärzte zog sie sich eine Kontusion beziehungsweise eine Distorsion an diesem Knie zu (hausärztliche Erstkonsultation vom 17. September 2018; Abklärung im Spital B._______ vom 10. Oktober 2018). Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), bei der sie über die Arbeitslosenversicherung für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert war, erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Gestützt auf die ärztlichen Beurteilungen ihrer in der Abteilung Versicherungsmedizin tätigen Kreisärztin Dr. med. C.________, Fachärztin Allgemeinchirurgie und Traumatologie, vom 22. November 2018 und 4. März 2019 schloss sie den Fall per 30. November 2018 ab und stellte ihre Versicherungsleistungen (Taggeld und Heilkosten) ein. Zur Begründung führte sie an, dass die danach noch anhaltenden Beschwerden nicht durch den Unfall vom 16. September 2018 verursacht worden seien. Es sei dadurch lediglich zu einer vorübergehenden Verschlimmerung des am 24. September 2018 bildgebend dokumentierten krankhaften Vorzustandes gekommen. Dieser sei jedoch spätestens sechs bis acht Wochen danach wieder hergestellt gewesen (Verfügung vom 21. März 2019 und Einspracheentscheid vom 5. Juni 2019).