Citation: 9C_340/2019 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat zutreffend dargelegt, dass die Voraussetzungen, unter denen auf ein Administrativgutachten abgestellt werden kann, im vorliegenden Fall erfüllt sind. Was die Beschwerdeführerin gegen die Beweiskraft der Expertise des ABI vorträgt, ist nicht stichhaltig. Stellt der Psychiater in einem Gutachten eine erhebliche Verbesserung des Gesundheitszustandes fest, während die behandelnden Ärzte, wie sehr oft der Fall, unverändert von praktisch voller Arbeitsunfähigkeit ausgehen, schliesst dies mit Blick auf den Unterschied Therapie und Expertise einen Revisionstatbestand keineswegs aus. Der Psychiater des ABI, Dr. med. C.________, hat des Weiteren nicht übersehen, dass der behandelnde Psychiater Dr. med. B.________ aus seiner Sicht invalidisierende psychische Leiden diagnostiziert hat. Vielmehr hat er sich mit dessen Bericht vom 28. September 2017 auseinandergesetzt und dargelegt, weshalb Dr. med. B.________ nicht gefolgt werden kann. Über den neuesten Bericht des Dr. med. B.________ vom 19. Juli 2018 verfügte der Psychiater des ABI nicht, doch sind in diesem keine neuen Aspekte enthalten. Auch an den somatischen Teilgutachten übt die Versicherte lediglich appellatorische Kritik, auf welche das Bundesgericht im Rahmen der gesetzlichen Überprüfungsbefugnis (E. 1 hievor) nicht einzugehen hat; dass beschwerdeweise willkürliche Beweiswürdigung behauptet wird, ändert nichts, da eine genügende Begründung für einen solchen Vorwurf fehlt.