Citation: 9C_116/2019 E. 3.2.2

3.2.2. Was den Bericht des Universitätsspitals G.________ vom 5. Dezember 2013 anbelangt, so verwiesen die Ärzte darin vorab auf ein früheres Arbeitsassessment (Bericht vom 15. Februar 2012), welches eine Leistungsfähigkeit bei einer mittelschweren Tätigkeit von mindestens 50 % ergeben hatte. Sodann gaben sie eine leicht höhere eigene Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ab (55 %), welche sie damit begründeten, dass dem Beschwerdeführer in einer leidensangepassten Tätigkeit eine Präsenz ganztags möglich wäre, allerdings mit einer Einschränkung der Leistungsfähigkeit um 25 % aufgrund der Notwendigkeit von zusätzlichen Kurzpausen von zwei Stunden pro Tag (wegen sich im Tagesverlauf kumulierender Beschwerden an multiplen Körperregionen mit degenerativen Veränderungen) sowie um weitere 20 % aufgrund des Bedürfnisses nach einem zusätzlichen freien Tag (wegen im Wochenverlauf eintretender Beschwerdekumulation). Der beschwerdeführerische Einwand, die im Bericht vom 5. Dezember 2013 vorausgesetzten Arbeitsbedingungen seien "lebensfremd und rein akademisch-theoretischer Natur", ist nicht stichhaltig. Letztlich stellte die Vorinstanz nicht auf die unter speziellen Bedingungen erreichbare Arbeitsfähigkeit von 55 % ab, sondern zu Gunsten des Beschwerdeführers auf den tieferen, im Rahmen des Arbeitsassessments (als Minimum) erhobenen Wert von 50 %.