Citation: 8C_228/2022 E. 6.2.1

6.2.1. Innerhalb der vorgesehenen Rahmenbeträge nach § 8a Abs. 1 lit. a AnwT (vgl. E. 4.3.2 hiervor) richtet sich die Entschädigung nach dem mutmasslichen Aufwand des Anwaltes, nach der Bedeutung und der Schwierigkeit des Falles (§ 8a Abs. 2 AnwT). Die Entschädigung wird als Gesamtbetrag festgesetzt. Auslagen und Mehrwertsteuer sind darin enthalten (§ 8c AnwT). Die kantonale Instanz ist bei der Bemessung der Parteientschädigung von Bundesrechts wegen nicht an die allenfalls geltend gemachten Honoraransprüche gebunden, weshalb Art. 29 Abs. 2 BV grundsätzlich nicht verletzt wird, wenn auf die Einholung einer Kostennote verzichtet wird (Urteil 8C_278/2017 vom 29. Juni 2017 E. 6.1). Der Kostenentscheid ist zu begründen, wenn sich das Gericht nicht an vorgegebene Tarife oder gesetzliche Regelungen hält oder es die Parteientschädigung abweichend von der (allenfalls unaufgefordert) eingereichten Kostennote auf einen bestimmten nicht der Praxis entsprechenden Betrag festsetzt (vgl. BGE 134 I 159 E. 2.1.1, 111 Ia 1 E. 2a; Urteil 6B_1232/2021 vom 27. Januar 2022 E. 3.4.4). Es ist nicht der geltend gemachte, sondern nur der notwendige Aufwand zu entschädigen (Urteil 9C_47/2021 vom 18. März 2021 E. 5.2.3 mit Hinweis). Das Bundesgericht hebt die Festsetzung eines Anwaltshonorars nur auf, wenn sie ausserhalb jedes vernünftigen Verhältnisses zu den mit Blick auf den konkreten Fall notwendigen anwaltlichen Bemühungen steht und in krasser Weise gegen das Gerechtigkeitsgefühl verstösst (Urteil 9C_47/2021 vom 18. März 2021 E. 3.2 mit Hinweisen).