Citation: 5A_28/2020 E. D

Mit Beschwerde vom 13. Januar 2020 wendet sich A.________ (Beschwerdeführerin) an das Bundesgericht. Sie hält an ihrem Begehren fest, C.________ unter ihre alleinige elterliche Sorge und Obhut zu stellen und ihr das Kind zur Pflege und Erziehung zuzuweisen. In der Folge sei B.________ (Beschwerdegegner) ein gerichtsübliches Besuchsrecht zu gewähren und der Beschwerdegegner zu verpflichten, Kindesunterhalt in der Höhe von mindestens Fr. 300.-- zu bezahlen. Eventualiter verlangt die Beschwerdeführerin, die Sache gestützt auf die Zuteilung der elterlichen Sorge und Obhut an sie an das Bezirksgericht, subeventualiter an das Kantonsgericht zurückzuweisen. Im Sinn eines weiteren Eventualbegehrens beantragt sie, das Urteil des Kantonsgerichts aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an das Bezirksgericht, subeventualiter an das Kantonsgericht zurückzuweisen. Für das bundesgerichtliche Beschwerdeverfahren ersucht die Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege. Das Bundesgericht hat sich die kantonalen Akten überweisen lassen, jedoch keinen Schriftenwechsel angeordnet.