Citation: 9C_192/2021 E. 3

Das Versicherungsgericht stellte im Wesentlichen fest, gemäss beweiskräftigem PMEDA-Gutachten vom 19. März 2020 bestehe eine chronische Polyarthritis, die unter Basismedikation gut kontrolliert sei. Diese führe zu qualitativen Einschränkungen in der Arbeitsfähigkeit, hingegen bestehe in einer angepassten, körperlich leichten Tätigkeit ohne intensiven händischen Einsatz spätestens seit April 2019 eine 100 %ige Arbeitsfähigkeit. Das kantonale Gericht würdigte die Berichte des behandelnden Rheumatologen Dr. med. C.________, vermochte diesen indes weder neue, bisher unberücksichtigte Aspekte zu entnehmen noch Hinweise auf eine Verschlechterung des Gesundheitszustands seit der Begutachtung. Es erwog, die bloss unterschiedliche Beurteilung des gleichen medizinischen Sachverhaltes durch den behandelnden Arzt vermöge keine begründeten Zweifel am Gutachten und kein Abweichen von diesem zu begründen.