Citation: 6B_520/2020 E. 11.1.1

11.1.1. Dem Beschwerdeführer wird in dieser Hinsicht einerseits vorgeworfen, er habe als Mitglied der Fürsorgekasse der H.________ AG zusammen mit dem Mitangeklagten A.________, welcher Präsident der Fürsorgekasse gewesen sei, seine Vertrauensstellung dadurch missbraucht, dass sie über die für sie wirtschaftlich fremden Vermögenswerte zweck- und bestimmungswidrig verfügt hätten, indem sie der illiquiden E.________ Holding AG aus der Fürsorgekasse am 3. April 2006 Fr. 500'000.-- hätten zukommen lassen. Der Überweisung habe ein angeblicher Anlagevertrag vom 31. März 2006 zugrunde gelegen, gemäss welchem die E.________ Holding AG der Fürsorgekasse Aktien der R.________ AG verkauft habe. Die Aktien seien indes nicht im Besitz der E.________ Holding AG gewesen und hätten daher auch nicht geliefert werden können. Der Betrag von Fr. 500'000.-- sei von den Beteiligten und den Gesellschaften, an denen diese wirtschaftlich berechtigt waren, zwischen dem 3. April und dem 13. April 2006 vollständig konsumiert worden. Weder die E.________ Holding AG noch die anderen begünstigten Personen seien in der Lage gewesen, den Betrag jederzeit zu ersetzen (angefochtenes Urteil S. 208; erstinstanzliches Urteil S. 368 f.).