Citation: 8C_602/2018 E. 5

Die Vorinstanz hat die Unfalladäquanz der organisch nicht hinreichend nachweisbaren Unfallfolgeschäden zu Recht in Anwendung der einschlägigen Rechtsprechung nach BGE 115 V 133 geprüft und verneint. Was der Beschwerdeführer hiegegen vorbringt, ist unbegründet. Fest steht und unbestritten ist, dass die drei Unfälle gemäss angefochtenem Entscheid höchstens im mittelschweren Bereich an der Grenze zu den leichten Unfällen einzustufen sind. Das kantonale Gericht hat überzeugend dargelegt, weshalb es die Adäquanz - entgegen dem Versicherten - nicht nach der sogenannten "Schleudertrauma-Praxis" (BGE 134 V 109), sondern nach der Rechtsprechung zu den psychischen Fehlentwicklungen nach Unfällen (BGE 115 V 133) beurteilte. Gestützt auf die echtzeitlich ersten Angaben zu den jeweiligen Unfällen ging die Vorinstanz gemäss Beweismaxime der "Aussage der ersten Stunde" (BGE 121 V 45 E. 2a S. 47; SVR 2009 UV Nr. 13 S. 52, 8C_590/2007 E. 7.2.2; Urteil 8C_622/2017 vom 16. April 2018 E. 2.1 mit Hinweis) davon aus, dass es sich beim Unfall vom 18. Juli 2013 im Vergleich zu den anderen beiden Unfällen um den erheblichsten gehandelt hat. Trotzdem war der Beschwerdeführer auch nach diesem Unfall mit bloss zweitägiger stationärer Hospitalisierung bereits einen Monat später wieder in der Lage, die zehnstündige Busfahrt von D.________ in die Schweiz zu absolvieren. Er legt nicht dar und es ist nicht ersichtlich, inwiefern der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt, soweit Verwaltung und Vorinstanz erkannten, dass die zum typischen Beschwerdebild nach Schleudertraumas gehörenden Beeinträchtigungen in der Folge des Unfalles vom 18. Juli 2013 zwar teilweise gegeben waren, im Vergleich zur ausgeprägten psychischen Problematik jedoch in den Hintergrund traten. Weshalb das dritte Unfallereignis in Bezug auf die Wahl der anwendbaren Praxis zur Adäquanzprüfung ausschlaggebend gewesen wäre, zeigt der Versicherte nicht auf. Ebenso wenig beanstandet er die vorinstanzliche Beurteilung der einzelnen Adäquanzkriterien. Demnach sind die Vorbringen des Beschwerdeführers gegen die Verneinung der Unfalladäquanz unbegründet.