Citation: 8C_694/2020 E. 5.2

5.2. Was der Beschwerdeführer im Übrigen gegen die Beweiskraft des psychiatrischen Gutachtens vorbringt, ist widersprüchlich. Einerseits argumentiert er, die Vorinstanz habe die Beweise willkürlich gewürdigt, weshalb ein Obergutachten zu veranlassen sei. Andererseits macht er geltend, willkürfrei könne das kantonale Gericht gestützt auf das psychiatrische Gutachten nur zum Schluss gelangen, die aktuellen Gesundheitsstörungen stünden zumindest in einem teilursächlichen Verhältnis zu den Einwirkungen während der Dienstzeit. Entgegen dem Beschwerdeführer trifft nicht zu, dass Dr. med. I.________ den im Oktober 2005 erfolgten Suizidversuch nicht berücksichtigt hätte. Nachdem die Vorinstanz dem ZMB-Gutachten im ersten Rechtsgang die Beweiskraft abgesprochen und die Sache deshalb zu weiteren Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen hatte, war es nicht Aufgabe des Dr. med. I.________, die von ihm erhobenen psychiatrischen Befunde mit denjenigen gemäss ZMB-Gutachten zu vergleichen. Insgesamt legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt hätte, indem sie auf die Beweiskraft des psychiatrischen Gutachtens abstellte und in antizipierter Beweiswürdigung auf weitere Abklärungen verzichtete.