Citation: 8C_591/2019 E. A

A.a. A.________, geb. 1974, ist Mutter von drei Kindern (geb. 1994, 1997 und 1999). Zuletzt war sie ab 2001 bei verschiedenen Arbeitgebern als Reinigungskraft angestellt und teilzeiterwerbstätig. Sie meldete sich am 4. Februar 2003 bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung unter Hinweis auf Beschwerden im Rücken und in den Beinen zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich verneinte mit Verfügung vom 4. Juni 2003 einen Rentenanspruch, weil erst seit Dezember 2002 eine reduzierte Arbeitsfähigkeit bei veränderlichem Gesundheitszustand bestehe. Am 26. März 2004 meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 3. Februar 2005 sprach ihr die IV-Stelle eine ganze Invalidenrente ab 1. Dezember 2003 zu. Dabei ging sie von einer Einschränkung von 100 % im mit 71 % gewichteten Erwerbsbereich, einer Einschränkung von 23.5 % im mit 29 % gewichteten Haushaltsbereich und einem Invaliditätsgrad von 78 % (gerundet) aus. Eine revisionsweise Überprüfung im Jahr 2008 ergab keine Änderung. Im Jahr 2012 leitete die IV-Stelle ein weiteres Revisionsverfahren ein und liess die Beschwerdeführerin durch die Medizinische Abklärungsstelle Bern, ZVMB GmbH (MEDAS Bern), polydisziplinär begutachten (Gutachten vom 12. Dezember 2012). Mit Verfügung vom 31. Oktober 2014 hob sie die rentenzusprechende Verfügung vom 3. Februar 2005 wiedererwägungsweise auf. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich beseitigte die angefochtene Verfügung mit Entscheid vom 15. Dezember 2015, weil die Wiedererwägungsvoraussetzungen nicht erfüllt seien. Es stellte fest, dass A.________ weiterhin Anspruch auf eine ganze Invalidenrente habe. Gleichzeitig wies es darauf hin, dass es der IV-Stelle angesichts des Alters des jüngsten Kindes unbenommen bleibe, in einem weiteren Revisionsverfahren zu prüfen, ob durch den Wegfall von Betreuungspflichten allenfalls eine Statusänderung eingetreten sei, die einen Wechsel der Invaliditätsbemessungsmethode begründe. A.b. Daraufhin leitete die IV-Stelle eine erneute Rentenüberprüfung ein, führte am 8. November 2015 eine Haushaltsabklärung durch und holte u.a. wiederum ein polydisziplinäres Gutachten der MEDAS Bern ein (Gutachten vom 23. August 2017). Mit Verfügung vom 15. Dezember 2017 ordnete sie (wie vorbeschieden) die Einstellung der Invalidenrente per Ende Januar 2018 an.