Citation: 6B_1040/2023 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Anklagegrundsatzes, seines Anspruchs auf rechtliches Gehör sowie seiner Verteidigungsrechte. Die den Mord qualifizierenden Tatbestandselemente hätten in der Anklageschrift vom 31. März 2021 gefehlt. Die Vorinstanz habe eine Ergänzung der Anklage verlangt und den Beschwerdeführer gestützt darauf sowie der Anklage des versuchten Mordes schuldig gesprochen. Die erste Instanz habe das Anklageprinzip verletzt. Damit gingen wesentliche Mängel im Sinne von Art. 409 Abs. 1 StPO einher. Die Vorinstanz hätte das erstinstanzliche Urteil aufheben und die Sache an die erste Instanz zurückweisen müssen.