Citation: 8C_765/2014 E. 6.5

6.5. Der Versicherte bringt vor, eine Längsbandverletzung auf Höhe C5 sei schon auf den MRI-Bildern vom November 2007 zu erkennen gewesen. Im MRI vom 9. April 2013 sei ein Riss des Längsbandes auf Höhe C4/C5 mit begleitendem anterioren Anulusriss festgestellt worden. Zudem habe Dr. med. G.________ bei der Operation vom 30. April 2012 ein von der Deckplatte C5 abgesprengtes Knochenfragment festgestellt. Dies spreche für die Unfallkausalität der Diskushernie. Dem ist entgegenzuhalten, dass die Vorinstanz mit einlässlicher Begründung unter Verweis auf die unfallnahen klinischen und bildgebenden Untersuchungsergebnisse sowie die Stellungnahme des Dr. med. N.________ vom 19. Januar 2012 richtig erkannt hat, dass diese Pathologien nicht als unfallbedingt angesehen werden können. Dr. med. N.________ nahm insbesondere eingehend Bezug auf das MRI der HWS vom 23. November 2007 und den Bericht des Dr. med. R.________, Oberarzt, Spital S.________, vom 19. September 2011, worin bereits eine Absprengung eines Fragments von der Deckplatte C5 festgehalten wurde. Soweit der Versicherte vorbringt, Dr. med. R.________ habe auch die biomechanische Kurzbeurteilung der Gutachterstelle E.________ vom 25. Juli 2008 gewürdigt, ist dem entgegenzuhalten, dass diese keine hinreichende Grundlage für die Kausalitätsbeurteilung bildet; sie vermag allenfalls gewichtige Anhaltspunkte zur Unfallschwere zu liefern (SVR 2009 UV Nr. 13 S. 52 E. 6.1 [8C_590/2007]; Urteil 8C_788/2010 vom 8. Februar 2011 E. 7).