Citation: 6B_1172/2019 E. 4

Wie die Vorinstanz erwägt, hat der Beschwerdeführer die Verspätung eingeräumt; er habe sich in seiner undatierten, der Post am 25. Juni 2019 übergebenen Eingabe "für die verspätete Abgabe des Berufungserklärung Brief" entschuldigt. Die Verspätung habe er damit begründet, dass er auf den Brief von B.________ (der angeblich fehlbaren Person) gewartet und das Abschicken der Berufungserklärung immer wieder verschoben habe, weil er alles zusammen habe versenden wollen. Er sei am "Zügeln" gewesen, habe nach Montenegro zu seinem im Spital im Sterben liegenden Vater fliegen müssen und sei zudem am Arbeiten gewesen. Er hätte "momentan so viel um die Ohren" gehabt, dass er das richtige Datum vergessen habe. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, dass diese ins Feld geführten Gründe keine Handhabe für eine Fristwiederherstellung nach Art. 94 StPO bieten (Beschluss, S. 4).