Citation: 8C_193/2020 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hat zutreffend erkannt, dass die kreisärztliche Beurteilung schlüssig und plausibel begründet ist und die relevanten Vorakten, die angegebenen Beschwerden der Versicherten sowie die klinischen und bildgebenden Befunde berücksichtigt. Sie hat ihr demnach zu Recht volle Beweiskraft beigemessen. Die Beschwerdeführerin bringt nichts Konkretes vor, was auch nur geringe Zweifel an der versicherungsinternen Einschätzung begründen würde. Insbesondere vermag sie nicht darzutun, inwiefern in neurologischer Hinsicht weiterer Abklärungsbedarf bestehen soll. So zeigten sich anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 11. April 2017 keine neurologischen Defizite. Dem Bericht des Dr. med. D.________ vom 1. November 2016 ist ausserdem zu entnehmen, dass eine neurologische Untersuchung vom 4. Oktober 2016 ein sensomotorisches Karpaltunnelsyndrom rechts gezeigt habe, welches jedoch nicht auf den Unfall vom 16. August 2016 zurückzuführen sei. Aus dem Umstand, dass die Invalidenversicherung ihrerseits eine polydisziplinäre Begutachtung unter Einbezug der neurologischen Fachrichtung veranlasst hat, kann die Beschwerdeführerin ebenfalls nichts zu ihren Gunsten ableiten, wie das kantonale Gericht richtig erkannte.