Citation: 5A_720/2022 E. 5.2.2

5.2.2. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich darauf, ihre Sicht der Rechtslage darzulegen, ohne sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen zum angesprochenen Themenkreis auseinanderzusetzen. Insbesondere äussert sie sich nicht zur obergerichtlichen Erkenntnis, wonach angesichts der Abweisung der Berufung an den EWCA nicht der Erlasszeitpunkt dieses Berufungsentscheids, sondern derjenige des erfolglos angefochtenen, zur Vollstreckung gebrachten Urteils des EWHC massgebend ist. Auch der pauschale Hinweis auf den angeblichen Devolutiveffekt der Berufung an den EWCA hilft der Beschwerdeführerin nicht weiter. Nach hiesigem Verständnis besagt der Devolutiveffekt, dass die Zuständigkeit für das Verfahren mit Einreichung des Rechtsmittels auf die Rechtsmittelinstanz übergeht (BGE 130 V 138 E. 4.2; Urteile 5A_923/2018 vom 6. Mai 2019 E. 3.2; 4A_401/2016 vom 13. Januar 2017 E. 1.1). Wie das Beispiel der Beschwerde in Zivilsachen zeigt, schliesst allein der Devolutiveffekt nicht aus, dass der angefochtene Entscheid vollstreckbar bleibt. Der Grund hierfür liegt vielmehr darin, dass die Beschwerde keine aufschiebende Wirkung hat (Art. 103 Abs. 1 BGG). Inwiefern es mit dem Devolutiveffekt im Fall der Berufung an den EWCA eine andere Bewandtnis haben soll, ist der Beschwerde nicht zu entnehmen. Hierzu wäre in dieser vermögensrechtlichen Sache entsprechend den Anforderungen des Rügeprinzips (E. 3.3) darzulegen, dass der angefochtene Entscheid diesbezügliche ausländische Vorschriften geradezu willkürlich anwendet (Art. 96 Bst. b BGG e contrario; BGE 135 III 670 E. 1.4; 133 III 446 E. 3.1). Die Beschwerdeführerin mag auch nicht erklären, weshalb losgelöst von der Berufung an den EWCA allein die Zulassung der Berufung an den UKSC der (vorläufigen) Vollstreckbarkeit des Urteils des EWHC entgegenstehe. Allein mit dem Hinweis darauf, dass vor dem UKSC ein Rechtsmittelverfahren hängig gewesen sei, ist aus den soeben erwähnten Gründen nichts gewonnen.