Citation: 8C_221/2024 E. A

Die 1971 geborene A.A.________, Mutter der Söhne B.A.________, geboren im November 2003, und C.A.________, geboren im August 2013, meldete sich am 26. August 2019 beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) zur Stellenvermittlung an und stellte am 21. November 2019 Antrag auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. November 2019. In der Folge richtete die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich (nachfolgend: Kasse) Taggelder der Arbeitslosenversicherung aus. Am 7. Februar 2020 legte A.A.________ eine Bestätigung für ihren Sohn B.A.________ vor, wonach dieser in der Zeit vom 19. August 2019 bis 9. Juli 2020 die Schule D.________ besuchte. Gestützt darauf zahlte die Kasse bis Juli 2020 neben den Kinderzulagen für den jüngeren Sohn Ausbildungszulagen für B.A.________ aus. Per 10. März 2022 wurde A.A.________ infolge Aussteuerung beim RAV abgemeldet. Am 5. September 2022 forderte A.A.________ die Kasse auf, ihr für die Dauer von August 2020 bis Ende Februar 2022 Ausbildungszulagen zum Arbeitslosentaggeld für ihren Sohn B.A.________ in der Höhe von Fr. 4'750.- nachzuzahlen. Mit Verfügung vom 21. September 2022 verneinte die Kasse einen Anspruch auf einen entsprechenden Zuschlag für die Zeit von August 2020 bis Februar 2022, da dieser nicht innert dreier Monate nach dem Ende der Kontrollperiode, auf die er sich beziehe, geltend gemacht worden und damit erloschen sei. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 6. März 2023).