Citation: 5A_407/2023 E. 3.3.6

3.3.6. Zusammengefasst stellte die Vorinstanz fest, dass einerseits die Tochter beim Beschwerdegegner über stabile und strukturierte Verhältnisse verfüge, die aktuelle Regelung begrüsse und sich insgesamt positiv entwickle, andererseits die positiven Entwicklungen auf Seiten der Beschwerdeführerin noch nicht als nachhaltig bezeichnet werden könnten. Vor diesem Hintergrund erachtete die Vorinstanz einen erneuten Wohnortwechsel der Tochter während des Hauptsacheverfahrens mit dem Kindeswohl als nicht vereinbar und bestätigte die vorsorgliche alleinige Obhutszuteilung an den Beschwerdegegner.