Citation: I 198/99 21.03.2000 E. A

A.- A.________ (geboren 1940) ist italienische Staats- angehörige und lebte seit 1964 mit Ausnahme eines kurzen Unterbruchs in der Schweiz. Sie arbeitete von Mai 1988 bis Januar 1994 als Hausangestellte in der Jugendsiedlung Y.________; ihr Arbeitspensum betrug 7.3 Stunden bei einer üblichen Arbeitszeit von 8.4 Stunden pro Tag. Im Dezember 1992 musste sie sich infolge Brustkrebses einer Operation unterziehen, bei welcher eine modifiziert-radikale Mastek- tomie links und eine axilläre Lymphonodektomie vorgenommen wurden. A.________ bezog in der Folge ab 1. Dezember 1993 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Invaliden- rente (Verfügung vom 2. Dezember 1994). Bei der Bemessung der Invalidenrente wurde der Anteil der Erwerbstätigkeit auf 87 %, jener der Hausarbeit auf 13 % festgesetzt. Im Jahr 1996 kehrte A.________ nach Italien zurück. Im Rahmen des im Sommer 1996 eingeleiteten Revisions- verfahrens hielt Prof. Dr. E.________, Gynäkologische Onkologie, Spital X.________, in seinem Bericht vom 18. November 1996 fest, dass A.________ als Hausfrau wieder zu 100 % arbeitsfähig sei. Auf Nachfrage hin, wie es sich mit ihrer Arbeitsfähigkeit als Hausangestellte verhalte, teilte Prof. Dr. E.________ mit, dass er seinem Schreiben vom 15. Mai 1997, in welchem er eine Beeinträchtigung verneinte, nichts hinzuzufügen habe. Hierauf hob die IV-Stelle für Versicherte im Ausland mit Verfügung vom 19. September 1997 die Invalidenrente auf den 1. November 1997 auf.