Citation: 4A_338/2020 E. 4.3

4.3. Bei dieser Sachlage braucht nicht beurteilt zu werden, ob auch die Haupterwägung der Vorinstanz trägt, wonach die Beschwerdeführerin die Einschränkungen bei ihrer Arbeit nicht hinreichend substanziiert habe. Nur der Vollständigkeit halber sei aber klargestellt, dass auch hier die Ausführungen der Beschwerdeführerin vor Bundesgericht nicht genügen: Zur hinreichenden Beanstandung der vorinstanzlichen Erwägungen hätte die Beschwerdeführerin vorbringen müssen, dass die Vorinstanz die Anforderungen an die Substanziierung bundesrechtswidrig überspannt hätte. Sie hätte auch mit präzisen Aktenhinweisen auf ihre vorinstanzlichen Rechtsschriften darlegen müssen (Erwägung 2.2), dass sie im vorinstanzlichen Verfahren substanziierte Behauptungen bezüglich der Einschränkungen bei ihrer Arbeit vorgetragen, die Vorinstanz diese aber zu Unrecht nicht beachtet hätte. Beides zeigt die Beschwerdeführerin nicht rechtsgenüglich auf. Sie verweist bloss auf verschiedene Arztberichte, woraus sich eine angebliche Einschränkung ergebe, legt aber nicht dar, wo sie in ihrer vorinstanzlichen Klage- oder Replikschrift rechtsgenüglich substanziierte Behauptungen zu ihren gesundheitlichen Beeinträchtigungen und deren Auswirkungen auf die Arbeitsunfähigkeit ins vorinstanzliche Verfahren eingebracht hätte. Die Beschwerdeführerin vermöchte damit auch die Hauptbegründung der Vorinstanz nicht als bundesrechtswidrig auszuweisen.