Citation: 6B_676/2024 E. 2

Der Beschwerdeführer macht im Hauptantrag geltend, ihm stehe gestützt auf Art. 429 Abs. 1 lit. c StPO eine Entschädigung resp. Genugtuung für zu Unrecht erlittene Haft während 611 Tagen zuzüglich Zins zu. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz habe das Bundesgericht in seinem Urteil vom 25. März 2024 (6B_433/2023) darüber nicht materiell entschieden, sodass insoweit keine Bindungswirkung eingetreten sei. Die Vorinstanz hätte daher über den Anspruch nach Art. 429 Abs. 1 lit. c StPO urteilen müssen und sei darauf zu Unrecht nicht eingetreten.