Citation: 4A_311/2018 E. 3.1.1

3.1.1. In Bezug auf den behaupteten Anspruch auf Mäklerlohn zufolge Verkaufs der Liegenschaft durch die Beschwerdegegnerinnen behauptet die Beschwerdeführerin selbst nicht, die Käuferin angeworben zu haben. Vielmehr stützt sie sich darauf, F.________ kontaktiert und damit "bearbeitet" zu haben, welcher als sog. eigentliche Einheit mit dem Verwaltungsratspräsidenten der Käuferin, G.________, zu betrachten sei. Die Vorinstanz verwarf diese Argumentation. Sie erwog mit Verweis auf BGE 76 II 378 E. 3, die Rechtsprechung fordere für die Betrachtung als eigentliche Einheit einen besonders engen wirtschaftlichen oder menschlich-sozialen Zusammenhang. Zwar falle auf, dass F.________ und G.________ das zwischen ihnen bestehende Verhältnis sehr unterschiedlich beschrieben. Doch bestünde nach beiden Darstellungen kein derart enger Zusammenhang zwischen diesen Personen, um sie im Sinne dieser Praxis als eigentliche Einheit zu betrachten. Denn für den geltend gemachten besonders engen menschlich-sozialen Zusammenhang werde grundsätzlich ein Familienverhältnis oder zumindest eine Haushaltsgemeinschaft gefordert. Als Alternativbegründung führte die Vorinstanz an, dass die Beschwerdeführerin F.________ zwar kontaktiert, jedoch nicht mit ihm verhandelt und ihn daher nicht "bearbeitet" respektive angeworben habe, womit der Mäklerlohn auch aus diesem Grund entfalle.