Citation: C 28/03 02.09.2003 E. 2

Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab 27. September 2001. 2.1 Der Beschwerdeführer war unbestrittenermassen bis 26. September 2001 in der Firma X.________ AG in Z.________ als Geschäftsführer tätig. Auf diesen Tag hin wurde er entlassen. Am 1. Oktober 2001 fiel die Firma in Konkurs. Hierauf beantragte der Beschwerdeführer die Zusprechung von Arbeitslosenentschädigung. Mit Abrechnung vom 9. November 2001 erhielt er für den Oktober 2001 Fr. 5420.95 ausbezahlt. Bereits am 7. August 2000 war die Firma Y.________ GmbH, ebenfalls mit Sitz in Z._________, im Handelsregister eingetragen worden. Ihr Zweck war der selbe wie bei der Firma X.________ AG. Der Beschwerdeführer war in der GmbH als Gesellschafter und Geschäftsführer mit Einzelunterschrift eingetragen. Als die Verwaltung davon Kenntnis erhielt, verneinte sie den Anspruch des Versicherten auf Arbeitslosenentschädigung, da er in der GmbH eine arbeitgeberähnliche Stellung innehabe und deshalb im Sinne der erwähnten Rechtsprechung (Erw. 1 hievor) von diesem Anspruch ausgeschlossen sei. Die Vorinstanz schloss sich dieser Auffassung an. 2.2 Hiegegen lässt der Beschwerdeführer einwenden, die GmbH sei bis 23. August 2001 inaktiv gewesen. Mit dem Konkurs der AG seien zwei Lehrlinge plötzlich auf der Strasse gestanden. Zudem habe die AG wichtige Kundenbeziehungen gepflegt, welche ausser der GmbH keine andere Firma kurzfristig hätte übernehmen können. Deshalb habe der Beschwerdeführer unter dauernder Begleitung durch das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) die GmbH zur Nachfolgegesellschaft der AG aktiviert und deren Aufträge ausgeführt. Nur so habe er die Lehrlinge weiterbeschäftigen können. In Absprache mit dem RAV habe er einen Zwischenverdienst in der GmbH abgerechnet. Dass seine Darstellung zutreffe, ergebe sich daraus, dass der zuständige Sachbearbeiter des RAV die kantonale Beschwerde mit unterzeichnet habe. Damit sei ein Gutglaubenstatbestand geschaffen worden. Unter solchen Umständen könne von rechtsmissbräuchlicher Umgehung der Vorschriften über die Kurzarbeitsentschädigung keine Rede sein. 2.3 In der Tat trifft zu, dass der Sachbearbeiter des RAV die Beschwerde an das kantonale Gericht mit unterzeichnet hat. Durch seine Unterschrift bestätigt der Genannte, dass der Beschwerdeführer und das RAV nach dem Konkurs der AG vor allem nach einer Lösung für die Lehrlinge gesucht hätten. Dabei sei die Idee aufgetaucht, die GmbH beizuziehen. Der Versicherte habe dem Sachbearbeiter vorgeschlagen, "Personal in einem Umfang von 30 % zu übernehmen", falls die Arbeitslosenversicherung die restlichen 70 % bezahle. Da die Lehrlingsausbildung die Anstellung eines Lehrmeisters erfordere, sei vereinbart worden, dass der Versicherte in der GmbH zu 30 % in dieser Funktion arbeite und die Lehrlinge ausbilde. Diese hätten von der Arbeitslosenkasse in der Folge denn auch Entschädigungen erhalten. Der Sachbearbeiter habe ihm mehrmals bestätigt, dass ein solches Vorgehen in Ordnung sei. Auch das Lehrlingsamt und das RAV hätten diese Lösung voll unterstützt. Es habe somit keinen Anlass zu irgendwelchen Zweifeln gegeben; der Beschwerdeführer habe unter derartigen Umständen in guten Treuen gehandelt.