Citation: 8C_34/2024 E. 4.2.1

4.2.1. Der Beschwerdeführer erkrankte im September 2019 am Darm bzw. Ileus, weswegen er operiert werden musste. Dr. med. E.________ hielt im Bericht vom 31. Mai 2021 fest, sie schätze die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers im erlernten Beruf als Gastronom auf maximal 20 % ein. Seit Beginn der Erkrankung am Ileus sei sie zu keiner Zeit höher gewesen. Am 11. Januar 2022 wurde Dr. med. E.________ vom Rechtsvertreter des Beschwerdeführers ersucht, ihre Annahme der rückwirkenden Arbeitsfähigkeit als Gastronom von 20 % seit der "Erkrankung am Ileus" bis 3. (richtig: 2.) Februar 2021 (Verfügungszeitpunkt der IV-Stelle) zu begründen. Dr. med. E.________ gab im Bericht vom 31. Januar 2022 u.a. an, der Verlauf der Erkrankung zeige, dass der Beschwerdeführer bis Sommer 2021 krankheitsbedingt eine geringe Arbeitsfähigkeit gehabt habe. Am 31. Mai 2021 sei lediglich eine maximale Arbeitsfähigkeit von 20 % möglich gewesen. Diese habe es ihm ermöglicht, von Februar 2021 bis Ende August 2021 stundenweise eine leichte, sitzende Tätigkeit im Krankenhaus auszuüben. Vom 3. Februar 2021 bis heute sei seine Arbeitsfähigkeit behandlungsbedingt stets gewachsen. Eine reguläre Tätigkeit sei erst ab September 2021 im Umfang von 50 % möglich geworden.