Citation: 2C_493/2018 E. 2.1

2.1. Unbestritten ist, dass die eheliche Gemeinschaft mit C.________ keine drei Jahre gedauert hat, weshalb sich der Beschwerdeführer vorliegend nicht auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG berufen kann. Die Vorinstanz ist im Wesentlichen der Auffassung, der Beschwerdeführer stehe zwar in affektiver, nicht aber in wirtschaftlicher Hinsicht in einer engen Beziehung zu seiner Tochter A.C.________. Gleiches habe grundsätzlich bezüglich seiner Töchter A.B.________und A.D.________ zu gelten, wobei bezüglich dieser eine affektive Beziehung "fraglich" sei. Ausserdem habe sich der Beschwerdeführer nicht tadellos verhalten, sondern wiederholt zu strafrechtlichen Klagen Anlass gegeben. Die Voraussetzungen für ein Aufenthaltsrecht aufgrund eines nachehelichen Härtefalls gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG (ab 1. Januar 2019: AIG) seien somit nicht erfüllt. Selbst wenn letzterer vorliegen würde, bestünde aufgrund des Widerrufsgrundes von Art. 62 Abs. 1 lit. e AuG bzw. der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit kein Aufenthaltsanspruch (Vgl. Art. 51 Abs. 2 lit. b AuG, ab 1. Januar 2019 in revidierter Fassung Art. 51 Abs. 2 lit. b AIG). Unter anderem beziehe der Beschwerdeführer seit 2011 mit nur kurzen Unterbrüchen wirtschaftliche Sozialhilfe. Auch Art. 8 EMRK verschaffe ihm kein Aufenthaltsrecht, da es am verlangten tadellosen Verhalten und der wirtschaftlich engen Vater-Tochter-Beziehung fehle. Der Beschwerdeführer sei weder wirtschaftlich noch gesellschaftlich integriert und der Sozialhilfebezug sei beträchtlich. Da er erst mit 24 Jahren sein Heimatland verlassen habe, demnach mit dessen Sprache vertraut sei und dort noch über Verwandte verfüge, sei die Rückkehr nach Angola zumutbar. Die privaten Interessen des Beschwerdeführers, der lediglich über ein Besuchsrecht gegenüber seinen drei Töchtern verfüge, würden demzufolge das öffentliche Interesse an seiner Wegweisung nicht überwiegen.