Citation: 1C_669/2020 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin wendet ein, die Vorinstanz habe bei der Festlegung der Frist auf den 31. Dezember 2020 den Sachverhalt offensichtlich unvollständig, einseitig und unrichtig festgestellt und damit das Willkürverbot verletzt. Zwar treffe zu, dass die Covid-19-Pandemie Arbeiten auf Baustellen nicht verhindert habe und aktuell auch nicht verhindere. Allerdings führe die Situation notorisch zu Verzögerungen, da Abstandsregeln und Schutzkonzepte zu aufwändigeren Abläufen führten und damit die Bauphase verlängerten. Die auf den 31. Dezember 2020 festgelegte Frist für die Tiefbauarbeiten habe aufgrund der winterlichen Witterungsverhältnisse und der während der Weihnachts- und Neujahrszeit stark reduzierten Verfügbarkeit von Arbeitskräften nicht eingehalten werden können. Gemäss den Angaben ihres Architekten sei die Fertigstellung der Tiefbauarbeiten frühestens Ende Januar 2021 möglich. Da die Bewilligung der Planänderung betreffend Untergeschoss frühestens Ende März 2021 zu erwarten sei, könne das Schnurgerüst frühestens Ende April 2021 erstellt werden. Die genannten Umstände seien fristverlängernd zu berücksichtigen, weshalb es verhältnismässig sei, die Frist zur Einreichung der Meldekarte "Erstellung Schnurgerüst" antragsgemäss auf mindestens sechs Monate nach Rechtskraft des bundesgerichtlichen Entscheids festzulegen. Durch die Gewährung dieser Frist würden keine öffentlichen Interessen beeinträchtigt, zumal aufgrund des langen Zuwartens des Gemeinderats keine zeitliche Dringlichkeit bestehe.