Citation: 6B_1133/2019 E. 2.4

2.4. Soweit der Beschwerdeführer andeutet, die vorinstanzlichen Richter seien befangen, behauptet er pauschal, es würden freundschaftliche Beziehungen zwischen der Mutter von B.________ und "diversen" Mitgliedern des Obergerichts bestehen bzw. B.________ habe bessere Beziehungen zum Staat als er. Dabei nimmt er keinen Bezug auf die konkrete Zusammensetzung des Spruchkörpers. Der Beschwerdeführer hätte seine Einwände gegen die Gerichtszusammensetzung unverzüglich nach Kenntnisnahme der Befangenheitsgründe anbringen müssen (Art. 58 Abs. 1 StPO). Er legt nicht dar, weshalb er die entsprechenden Rügen erst vor Bundesgericht vorträgt. Ebenso wenig vermag er etwas aus der Behauptung abzuleiten, der Kanton Uri habe seinen amtlichen Verteidiger erst zur Hälfte entschädigt, weil er Beschwerde beim Bundesgericht eingereicht habe. Ein Zusammenhang zwischen den Auszahlungsmodalitäten des Honorars und der materiellen Urteilsfindung ist nicht ersichtlich, zumal Erstere nicht Teil des Urteilsdispositivs bilden. Schliesslich ist der Hinweis, die vorinstanzlichen Richter hätten ihn nicht gemocht bzw. seien nicht fair geblieben, unbegründet. Das dem Beschwerdeführer inhaltlich nicht genehme Urteil der Vorinstanz lässt nicht auf deren Befangenheit schliessen. Die Rügen des Beschwerdeführers sind abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.