Citation: 1P.630/2002 03.04.2003 E. 1

Nach Art. 9 des Gesetzes des Kantons Schaffhausen über die Jugendstrafrechtspflege vom 22. April 1974 (JStPG/SH; SHR 320.300) in Verbindung mit Art. 128 Abs. 2 der Strafprozessordnung für den Kanton Schaffhausen vom 15. Dezember 1986 (StPO/SH; SHR 320. 100) überwacht die Jugendanwaltschaft die Tätigkeit des Sachverständigen. Da ihr insoweit die Aufsicht zukommt, entscheidet sie nach Art. 9 JStPG/SH in Verbindung mit Art. 31 Abs. 1 lit. d Satz 1 StPO/SH endgültig über ein Ablehnungsbegehren gegen einen Sachverständigen. Ein kantonales Rechtsmittel ist somit nicht gegeben. Die Beschwerde ist nach Art. 86 OG zulässig. Gemäss Art. 87 Abs. 1 OG ist die staatsrechtliche Beschwerde gegen selbständig eröffnete Zwischenentscheide über Ausstandsbegehren zulässig. Diese Entscheide können später nicht mehr angefochten werden. Art. 87 Abs. 1 OG ist auch bei einem Ausstandsbegehren gegen einen Sachverständigen anwendbar (Urteil 1P.17/2002 vom 30. Januar 2002, E. 2). Die Beschwerde ist somit auch nach dieser Bestimmung zulässig. Die weiteren Eintretensvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die Beschwerde ist - unter dem Vorbehalt der hinreichenden Begründung der Rügen nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG - einzutreten.