Citation: 5A_1073/2021 E. C

Mit Eingabe vom 28. Dezember 2021 gelangte die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht mit den Begehren um dessen Aufhebung (Ziff. 1) und um Erteilung der unentgeltlichen Rechtspflege im erst- und zweitinstanzlichen Verfahren inkl. Beizug eines Offizialanwaltes (Ziff. 2). Weiter verlangte sie, die vorinstanzlich erhobene Rechtsverzögerungsbeschwerde sei zu schützen und die Vorinstanz anzuweisen, ein Ersatzgericht für das Eheschutzverfahren zu bestellen (Ziff. 3), und es sei ihr für das vorinstanzliche Beschwerdeverfahren eine Parteikostenentschädigung von Fr. 2'180.65 zuzusprechen (Ziff. 4). Ferner verlangte sie auch für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege (Ziff. 5). Nachdem sie mit ihrem Ehemann an der erstinstanzlichen Instruktionsverhandlung vom 1. April 2022 in der Scheidungsangelegenheit einen Vergleich hatte erzielen können und ihr dort auch umfassend die unentgeltliche Rechtspflege für die erstinstanzlichen Verfahren erteilt worden war, erklärte die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 5. April 2022 einen Teilrückzug ihrer Beschwerde, nämlich in Bezug auf die Rechtsbegehren Ziff. 2 und 3.