Citation: 8C_488/2021 E. 5

Es ist nicht ersichtlich, weshalb der Anspruch auf einen zusätzlich zur Hilflosenentschädigung ausgerichteten Intensivpflegezuschlag (Art. 42ter Abs. 3 IVG) anders beurteilt werden sollte. Wie bei einer Rentenleistung handelt es sich sowohl bei der Hilflosenentschädigung als auch beim Intensivpflegezuschlag um eine Dauerleistung, die nur - unter Vorbehalt der prozessualen Revision oder der Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 1 oder 2 ATSG - nach den Voraussetzungen von Art. 17 Abs. 2 ATSG abänderbar ist, was eine erhebliche Änderung des ihr zu Grunde liegenden Sachverhalts voraussetzt. Daraus folgt, dass der Intensivpflegezuschlag (oder auch die Hilflosenentschädigung) genauso wie eine Rentenleistung für eine folgende Teilperiode nicht endgültig festgelegt werden kann, solange er für die vorangehende Teilperiode nicht rechtskräftig beurteilt ist. Somit liegt gesamthaft ein Zwischenentscheid vor.