Citation: 2C_717/2018 E. 8.5

8.5. Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz in bundesrechtskonformer Weise darauf geschlossen, dass dem verbuchten Aufwand von Fr. 54'000.-- keine Gegenleistung der H.________ AG gegenüberstand und dieser Betrag folglich als verdeckte Gewinnausschüttung steuerlich bei der Beschwerdeführerin aufzurechnen ist. An diesem Ergebnis nichts zu ändern vermag das Vorbringen der Beschwerdeführerin, man habe in den vorangegangenen Verfahren zu Unrecht die angebotenen Beweise nicht abgenommen: Zum einen war die antizipierte Beweiswürdigung der Vorinstanz hinsichtlich der beantragten Durchführung eines Augenscheins, der Befragung von J.________ und der Einholung einer Amtsauskunft bei der Schlichtungsstelle für Miet- und Pachtverhältnisse zulässig. Denn die Beschwerdeführerin konzediert selbst zu Recht, dass diese Beweismittel nicht geeignet sind, die tatsächliche Leistungserbringung durch die H.________ AG nachzuweisen (Beschwerde, S. 51). Zwar macht sie geltend, es hätte sich aufgrund dieser Beweismittel erstellen lassen, dass die Liegenschaft an der Strasse D.________ in C.________ - wie angeblich in der Buchhaltung der Beschwerdeführerin festgehalten - in den Jahren 2010 bis 2012 für insgesamt Fr. 742'619.-- grundsaniert wurde. Allerdings legt sie nicht näher dar, wie die letztere Tatsache mit den genannten Beweismitteln konkret nachgewiesen werden könnte, und wäre diese Tatsache für sich allein nicht hinreichend für den Nachweis einer Gegenleistung der H.________ AG. Die entsprechenden Beweisanträge bezogen sich damit auf einen nicht rechtserheblichen Sachumstand, so dass das Beweisverfahren ohne Weiteres geschlossen werden durfte (vgl. E. 2.2). Zum anderen nennt die Beschwerdeführerin zwar auch weitere Beweismittel, welche in den vorangegangenen Verfahren zu Unrecht nicht abgenommen worden sein sollen. Abgesehen davon, dass nicht substantiiert dargetan ist, dass die Beschwerdeführerin die entsprechenden Beweisanträge bei der Vorinstanz ohne Erfolg gestellt und/oder wiederholt hätte, betreffen diese grösstenteils nur die Sanierungsbedürftigkeit der Liegenschaft und der fraglichen Wohnung. Im Übrigen stellt sich die Beschwerdeführerin zwar auf den Standpunkt, die angeblich beantragte Einholung von Amtsauskünften des Kantonalen Steueramtes Zürich und der Hauptabteilung Mehrwertsteuer der ESTV hätte "Klarheit darüber geschaffen, dass [die] H.________ AG den Werklohn korrekt und vollständig deklariert hat in ihrem eigenen Rechnungswesen" (Beschwerde, S. 49). Sie hat aber - wie ausgeführt - an anderer Stelle der Beschwerde selbst erklärt, dass die H.________ AG keinen Aufwand für Personal oder Fremdarbeiten im Jahr 2012 verbucht hat (Beschwerde, S. 48). Überdies hat sie nicht in der erforderlichen Weise klar und substantiiert aufgezeigt, dass die mit dieser Erklärung übereinstimmende Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz in diesem Punkt offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht. Bei dieser Sachlage ist nicht ersichtlich, inwiefern die kantonalen Steuerbehörden vorliegend zu weiteren Sachverhaltserhebungen betreffend die Verbuchung der Renovationsarbeiten bei der H.________ AG verpflichtet gewesen wären.