Citation: 6B_266/2021 E. 2.3.1

2.3.1. Die Beschwerdeführerin wehrt sich zunächst gegen die aus ihrer Sicht mangelhafte Ersatzbeschaffung des Zufahrtstors zur Tiefgarage, das die ursprüngliche Durchfahrtshöhe nicht einhalte. In diesem Punkt trat die Vorinstanz nicht auf die Beschwerde ein (angefochtener Beschluss S. 5 f.) : Mit dem Argument, die Eigentümerversammlung habe (durch den Beschluss, nur Minderung zu verlangen, aber das Tor beizubehalten) keine Mängelgenehmigung erteilt, zeige die Beschwerdeführerin nicht auf (vgl. Art. 385 StPO), worin der hinreichende Anfangsverdacht für eine Verantwortlichkeit der Beschuldigten bestehen sollte. Die Beschwerdeführerin stützt ihre privatrechtlichen Ansprüche gegen die beschuldigten Exponenten der Liegenschaftsverwaltung im Wesentlichen auf das Argument, wegen deren Pflichtverletzungen (falsche Auftragserteilung, Unterlassen von Mängelrügen) sei eine Ersatzvornahme nur mehr schwer durchsetzbar. Die Beschuldigten seien auch dafür verantwortlich, dass bislang keine Minderung erfolgt sei. Die Beschwerdeführerin formuliert in erster Linie eine rechtliche Einschätzung, weshalb aus den beanstandeten Handlungen eine straf- und zivilrechtliche Verantwortlichkeit der Beschuldigten resultiere. Rechtliche Festlegungen, die aus einem Strafentscheid hervorgehen könnten, wirken sich indessen nicht im Sinn von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG auf die Beurteilung von Zivilansprüchen aus (oben E. 2.2). Weiter führt die Beschwerdeführerin noch nicht feststehende Sachverhalte an. So bringt sie etwa vor, es sei ihr bisher noch nicht möglich gewesen, das gesamte Ausmass der Vermögensschädigung zu beziffern, da involvierte Immobilienverwaltungen ihr keine Einsicht in relevante Unterlagen gewährten. Dabei wird aber nicht ersichtlich, inwiefern die Durchführung eines Strafverfahrens einen beweismässigen Vorteil verschaffen könnte. Ein materieller Entscheid über die beanzeigten Schuldvorwürfe führte kaum zu wesentlich besseren Erkenntnissen über die deliktsrechtlichen Anspruchsgrundlagen. Soweit der Sachverhalt in der Strafuntersuchung allenfalls noch ergänzt werden könnte, erfolgte dies offenkundig über einfache Beweisvorkehren. Diesbezüglich ist das strafprozessuale Instrumentarium den zivilprozessualen Möglichkeiten nicht überlegen (erwähntes Urteil 6B_1157/2020 E. 3.2.1). Die Beschwerdeführerin könnte die entsprechenden Beweise im Zivilprozess ebenso wirksam beantragen resp. einbringen. Insbesondere sind die Informationen, die die Beschwerdeführerin zur Verfolgung ihrer Forderungen zu benötigen glaubt, nicht nur mithilfe von strafprozessualen Zwangsmitteln erschliessbar.