Citation: 6B_25/2008 09.10.2008 E. 2

2.1 Vom Beschwerdeführer nicht angefochten und damit in Rechtskraft erwachsen sind die Schuldsprüche wegen mehrfacher Urkundenfälschung und wegen mehrfacher qualifizierter Veruntreuung, soweit nach dem 8. Dezember 1994 begangen. 2.2 Streitgegenstand bilden die Verurteilungen wegen mehrfacher qualifizierter Veruntreuung, begangen in der Zeit vom 23. September 1993 bis zum 8. Dezember 1994, und wegen mehrfachen versuchten unwahren Angaben über kaufmännische Gewerbe. Die Vorinstanz geht insoweit von folgendem Sachverhalt aus: 2.2.1 Der Beschwerdeführer amtete als einziger Verwaltungsrat der A.________ AG. Von deren Konto tätigte er in der Zeit von 1992 bis 2003 insgesamt 35 Bezüge und verwendete das abgehobene Geld zu privaten Zwecken. In der Zeitspanne vom 23. September 1993 bis zum 8. Dezember 1994 bezog der Beschwerdeführer die folgenden Beträge: 23.09.1993:Fr. 20'000.-- 19.01.1994:Fr. 40'000.-- 20.01.1994:Fr. 40'000.-- 20.04.1994:Fr. 30'000.-- 21.04.1994:Fr. 30'000.-- 10.06.1994:Fr. 20'000.-- 27.06.1994:Fr. 14'000.-- 01.07.1994:Fr. 35'000.-- 01.07.1994:Fr. 25'000.-- 01.09.1994:Fr. 25'000.-- 02.09.1994:Fr. 15'000.-- 01.11.1994:Fr. 10'000.-- 15.11.1994:Fr. 40'000.-- 21.11.1994:Fr. 25'000.-- Fr. 369'000.-- Zugleich leistete er innerhalb der fraglichen Periode, nämlich am 19. August 1994, zwei Einlagen von insgesamt Fr. 20'670.-- (vgl. vorinstanzliche Akten act. 3/3). 2.2.2 Um die privaten Bezüge zu verschleiern, führte der Beschwerdeführer eine Art "Schattenbuchhaltung", d.h. er erstellte jeweils zwei unterschiedliche Jahresabschlüsse der A.________ AG. Die offiziellen, den tatsächlichen Begebenheiten entsprechenden Versionen waren für die Steuerverwaltung bestimmt, und die inoffiziellen, gefälschten Versionen beabsichtigte der Beschwerdeführer dem Alleinaktionär der A.________ AG, B.________, vorzulegen, sofern dieser um Einsicht ersucht hätte, was allerdings nie geschah.