Citation: 4A_570/2014 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz stellte fest, bei der Auflösung eines Fonds gemäss Art. 96 des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG; SR 951.31) erhielten die Anleger ihre Anteile ausbezahlt. Es bestünde für den Investor kein erhebliches Kapitalrisiko bzw. der Beschwerdeführer lege nicht substanziiert dar, dass ein solches bestehe. Die Anleger trügen allerdings das Risiko einer allfällig eingetretenen Wertverminderung, auf welches die Beschwerdegegnerin jedoch unbestritten aufmerksam gemacht habe. Das aus der Liquidation erhaltene Vermögen ermögliche sodann neue Investitionen. Der Beschwerdeführer hätte mit dem zurückbezahlten Kapital vergleichsweise günstig andere Fondsanteile erwerben und so die damalige Finanzkrise aussitzen können. Die Schliessung des Fonds diene dem Schutz der Anleger. Die Möglichkeit der Schliessung stelle daher für den Anleger kein erhebliches Risiko dar, über welches aufgeklärt werden müsse. Nachdem die Beklagte ihrer Aufklärungspflicht hinsichtlich eines möglichen Wertverlustes der Fondsanteile unbestritten nachgekommen sei und der Beschwerdeführer sich trotz dieser Hinweise für eine Investition von rund Fr. 300'000.-- in solche Anteile entschieden habe, sei auch unwahrscheinlich, dass er bei Kenntnis der Möglichkeit einer Schliessung von deren Erwerb abgesehen hätte. Der Beschwerdeführer vermöge daher den Nachweis der Kausalität zwischen dem von ihm behaupteten Irrtum und dem Willen zum Vertragsabschluss nicht nachzuweisen. Auch eine Täuschung (Art. 28 OR) des Beschwerdeführers durch die Beschwerdegegnerin sei zu verneinen, denn es könne nicht angenommen werden, diese habe ihm die Möglichkeit der Fondsschliessung absichtlich verschwiegen.