Citation: 5P.128/2006 15.06.2006 E. 1

Das Obergericht hat erwogen, im Wesentlichen werde geltend gemacht, dass die betriebene Forderung auf einem fiktiven, inszenierten Ablehnungsverfahren beruhe. Daraus folge die Nichtigkeit des Verfahrens und entsprechend der Kostenforderung. Indes habe die 1. Zivilkammer des Obergerichts in ihrem Entscheid vom 18. November 2004 überzeugend dargelegt, weshalb das Schreiben vom 17. November 2004 sämtliche Voraussetzungen eines Ablehnungsgesuchs gemäss Art. 13 Abs. 1 ZPO/BE erfüllt habe. Von einem fiktiven Verfahren könne keine Rede sein. Im Übrigen seien die Kosten X.________ und Y.________ unter Solidarhaft auferlegt worden, weshalb gemäss Art. 143 OR jeder der Schuldner für die ganze Leistung ins Recht gefasst werden könne.