Citation: 1B_299/2020 E. 6

Die Beschwerdeführer machen geltend, das Verfahren von rund einem Jahr bis zur Verfügung der Staatsanwaltschaft Obwalden vom 5. November 2019 habe übermässig lange gedauert. Damit sei ihr Anspruch auf Beurteilung innert angemessener Frist gemäss Art. 29 Abs. 1 BV verletzt worden. Das Vorbringen ist unbegründet. Die Strafanzeige vom 26. Juni 2018 und deren Ergänzung vom 6. November 2018 sind umfangreich und kompliziert. Dasselbe gilt für die Strafanzeige vom 27. Februar 2019 bei der Staatsanwaltschaft Nidwalden. Diese Strafanzeige übernahm die Staatsanwaltschaft Obwalden am 29. August 2019. Nur etwas mehr als zwei Monate später verfügte sie die Nichtzulassung der Beschwerdeführer als Privatkläger. Dieser Zeitraum kann nicht als übermässig lange angesehen werden. Eine Verletzung von Art. 29 Abs. 1 BV ist zu verneinen.