Citation: 6B_748/2017 E. 1.5

1.5. Die Vorinstanz bejaht nach dem Gesagten zu Unrecht eine arglistige Täuschung im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB, dies obschon der Beschwerdeführer weder ein ganzes Lügengebäude errichtete noch sich besonderer Machenschaften oder Kniffe bediente und auch keine besonderen Umstände vorlagen, welche die einfachen schriftlichen Lügen ausnahmsweise als arglistig erscheinen lassen könnten. Indem die Beschwerdegegnerin 2 vom Beschwerdeführer nie Belege wie die Schlussabrechnungen der G.________ AG einforderte, aus welchen die Verkaufszahlen (mit Ausnahme der geringen Anzahl Abendverkäufe) sofort ersichtlich gewesen wären, hat sie selber grundlegendste Vorsichtsmassnahmen nicht beachtet. Der Schuldspruch wegen mehrfachen Betrugs verstösst gegen Bundesrecht. Damit braucht auf die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers betreffend die Tatbestandsvoraussetzungen des Irrtums, der Vermögensdisposition und der Kausalität des Vermögensschadens (vgl. Beschwerde S. 35-41) nicht mehr eingegangen zu werden.