Citation: 6B_1208/2020 E. 12.4

12.4. Das angefochtene Urteil ist auch in diesem Punkt nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz legt mit plausiblen Erwägungen dar, aus welchen Gründen sie zur Überzeugung gelangt, dass es sich bei den in Frage stehenden, im Zeitraum der Jahre 2004 bis 2007 für den Druck jeder Ausgabe des "K.________" an den Mitangeklagten C.________ geflossenen Zahlungen der Q.________ AG nicht um Beratungshonorare, sondern um Retrozessionen gehandelt hat. Wie die kantonalen Instanzen in diesem Kontext zudem zutreffend erwägen, ist auch nicht nachvollziehbar, aus welchen Gründen der Mitangeklagte C.________ die Q.________ AG allmonatlich für von ihm selbst vergebene Druckaufträge beraten und er hiefür mit einem Honorar von CHF 5'000.-- hätte entschädigt werden sollen (vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 91). Der Beschwerdeführer setzt sich auch in diesem Punkt nicht genügend mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinander. Dies gilt namentlich, soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Staatsanwaltschaft habe aufgrund einer Fussnote in einem hundertseitigen Appendix eines E-Mails geschlossen, dass er von der illegalen Grundlage der Rückzahlungen gewusst habe (Beschwerde S. 202), zumal sich die zentrale Aussage nach den Feststellungen der Vorinstanz im Text des E-Mails vom 28. April 2005 selbst enthalten war (angefochtenes Urteil S. 115). Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz annimmt, der Beschwerdeführer habe aufgrund des Hinweises seines Mitarbeiters um die Problematik gewusst. Dass der Beschwerdeführer pro Tag zahlreiche E-Mails erhält, ändert daran nichts. Bei diesem Ergebnis verletzt die Vorinstanz auch kein Bundesrecht, wenn die Vorinstanz aufgrund des klaren Konnexes zwischen Druckauftrag und den - nach Bezahlung der Druckkosten - geleisteten Zahlungen zum Schluss gelangt, eine Befragung des als Zeuge beantragten O.________ vermöchte am klaren Beweisergebnis nichts zu ändern (angefochtenes Urteil S. 112). Auch damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Insgesamt erschöpft sich, was der Beschwerdeführer in diesem Punkt gegen das angefochtene Urteil vorbringt, auch in diesem Punkt in einer unzulässigen appellatorischen Kritik, auf die nicht einzutreten ist.