Citation: 5A_384/2022 E. 1

Der Beschwerdeführer stört sich in erster Linie daran, dass das Obergericht entgegen seinem Antrag keine mündliche Verhandlung durchgeführt, sondern sich auf 31 Urteilsseiten mit seiner 4-seitigen Beschwerde auseinandergesetzt habe; als juristischer Laie hätte er dem Gericht die Beschwerdegründe mündlich viel besser darlegen können, zumal dann auch die richterliche Fragepflicht gegolten hätte. Der Beschwerdeführer macht zwar im betreffenden Kontext eine Verletzung der einschlägigen kantonal-rechtlichen Verfahrensvorschriftten, namentlich von § 65 EG KESR/ZH geltend, welcher die Untersuchungsmaxime statuiert. Er übergeht allerdings, dass das aufgrund des zuteilenden Vorbehaltes von Art. 450f ZGB zur Anwendung gelangende kantonale Recht vom Bundesgericht nicht frei, sondern nur auf Verletzung verfassungsmässiger Rechte hin überprüft werden kann, wobei der die Rüge im Vordergrund steht, dieses sei willkürlich angewandt worden (BGE 140 III 385 E. 2.3). Dies wurde dem Beschwerdeführer schon mehrmals erklärt (zuletzt im Urteil 5A_409/2022 vom 8. Juni 2022 E. 1, dort ebenfalls im Zusammenhang mit der von ihm verlangten mündlichen Verhandlung im obergerichtlichen Verfahren). Seine sich auf appellatorische Kritik beschränkenden Ausführungen genügen deshalb nicht. Ohnehin setzt er sich in diesen nicht sachgerichtet mit der obergerichtlichen Erwägung auseinander, dass es sich bei § 66 Abs. 2 EG KESR/ZH in Bezug auf die Durchführung einer mündlichen Verhandlung um eine kann-Bestimmung handle und der Beschwerdeführer zwar juristischer Laie, aber mit Gerichtsverfahren bestens vertraut sei, insbesondere auch mit Erwachsenenschutzverfahren.