Citation: 9C_116/2019 E. 4.2.3

4.2.3. Was den Indikator "Behandlungserfolg oder -resistenz" anbelangt, stellte die Vorinstanz gestützt auf die Ausführungen des med. pract. E.________ fest, betreffend die diagnostizierte Persönlichkeitsstörung sei die mittelfristige Prognose ungünstig und die langfristige vorsichtig günstig (bei einer gelingenden Psychotherapie der Persönlichkeitsstörung); bei der mittelgradigen depressiven Episode sei von einem potentiell guten Behandlungserfolg auszugehen, sofern sich der Versicherte langfristig in Behandlung begebe. Aus seinem Einwand, die Persönlichkeitsstörung erschwere die Behandlung, vermag der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten abzuleiten, weil Gutachter med. pract. E.________ dies selber ausdrücklich erwähnte und bereits berücksichtigte. Wenn der Versicherte sodann behauptet, trotz langjähriger Behandlung hätten sich seine Beschwerden nicht verbessert, fällt auf, dass in den Akten keine konsequente, langfristige Psychotherapie, wie sie für den Behandlungserfolg unabdingbar wäre, dokumentiert ist: Bei Dr. med. H.________ fanden vom 23. Februar bis 2. Mai 2013 fünf Konsultationen "zur 'Absicherung' bezüglich Versicherungsfragen" (Bericht vom 23. Oktober 2013) und am 26. Juni 2014 eine weitere einmalige Konsultation statt (Bericht des Dr. med. H.________ vom 29. Juni 2015). Gegenüber med. pract. E.________ gab der Versicherte denn auch lediglich an, er sei "aktuell" drei- oder viermal bei Dr. med. H.________ gewesen, doch könne dieser seine Probleme auch nicht lösen, und eine stationäre psychiatrische Behandlung käme für ihn nicht in Frage. Bei dieser Sachlage ist die vom Beschwerdeführer sinngemäss geltend gemachte Behandlungsresistenz nicht erstellt.