Citation: 8C_719/2023 E. 7.2.1

7.2.1. Wie sie vorbringt, kamen die Gutachter der Klinik B.________ am 8. Dezember 2017 - ohne die Arbeitsunfähigkeit prozentual genau zu bestimmen - zum Schluss, dass aufgrund des Unfalls vom 25. April 2014 keine höhere Einschränkung der Arbeitsfähigkeit als bereits vor diesem Unfall bestehe. Die Beeinträchtigungen nach dem Unfall entsprächen im Wesentlichen denjenigen, die der "Verfügung der AXA vom 23. Juli 2012" zugrunde gelegen hätten. Welche Beeinträchtigungen im Zeitpunkt des Gutachtens vom 8. Dezember 2017 bestanden und wie es konkret um die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin bestellt war, lässt sich mangels näherer Erläuterung der Gutachter und aufgrund des Umstands, dass die von ihnen erwähnte Verfügung der AXA nicht in den Akten liegt, zwar nicht feststellen. Aus dem Gutachten geht jedoch hinreichend hervor, dass im Gutachtenszeitpunkt vom 8. Dezember 2017 Einschränkungen bestanden haben müssen, zumal der RAD bei seiner Interpretation des Gutachtens der Klinik B.________ von einer weiter bestehenden 50%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausging. Wie die Beschwerdeführerin sodann zutreffend darlegt, widersprach die PMEDA diesen Einschätzungen ausdrücklich. Namentlich der rheumatologische Gutachter betonte, die Verfügung vom 21. November 2016 rückwirkend nicht bestätigen zu können, da bei den "Vorbewertungen" (im Sinne der Vorakten seit dem Jahr 2002 inkl. eines Administrativgutachtens der SMAB AG Bern vom 29. Juli 2009 und des soeben erwähnten Gutachtens der Klinik B.________ vom 8. Dezember 2017) "weitgehend auf den subjektiven Vortrag abgestellt, die Inkonsistenzen nicht erkannt und die Indikatoren nicht hinreichend einbezogen" worden seien. Mithin würde er "einen objektiv nicht namhaft geänderten Status lediglich anders", nämlich unter Einbezug der versicherungsmedizinisch geforderten Kriterien bewerten. Eine invalidisierende Gesundheitsstörung mit dauernder Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sei auch retrospektiv nicht zu erkennen.