Citation: 1P.371/2004 21.09.2004 E. B

Am 30. April 2004 verfügte das Verwaltungsgericht, dass die Beschwerdeführerin bis 21. Mai 2004 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'500.-- an die Gerichtskasse zu bezahlen habe, verbunden mit der Androhung, auf die Beschwerde nicht einzutreten, wenn der Vorschuss nicht rechtzeitig bezahlt werde. Diese Verfügung wurde dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin zugestellt. Dieser schickte sie seiner Mandantin am 4. Mai 2004 per Post zu. Die Beschwerdeführerin fühlte sich in dieser Zeit nicht wohl. Deshalb öffnete sie die Post erst am 25. Mai 2004, als die Frist für die Einzahlung des Kostenvorschusses bereits abgelaufen war. Sie telefonierte daraufhin mit ihrem Rechtsvertreter. Dieser teilte dem Verwaltungsgericht gleichentags brieflich mit, dass die Beschwerdeführerin zufolge Krankheit nicht in der Lage gewesen sei, ihre Korrespondenz zu erledigen; sie werde jedoch so rasch wie möglich den Kostenvorschuss überweisen; hierfür sei die nötige Frist zu gewähren. Am 27. Mai 2004 wurde der Kostenvorschuss bezahlt.