Citation: 2C_727/2014 E. A

Der brasilianische Staatsangehörige A.________ (geb. 1970) reiste am 18. Januar 1999 in die Schweiz ein. Am 22. Juni 1999 heiratete er die schweizerische Staatsangehörige B.________, worauf ihm am 28. Oktober 1999 die Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der Ehefrau erteilt wurde. Am 9. September 2004 erhielt A.________ die Niederlassungsbewilligung. Nachdem die Ehegatten den gemeinsamen Haushalt am 1. Oktober 2003 aufgehoben hatten, wurde die (kinderlose) Ehe am 11. Juli 2005 geschieden. Zwischen Februar 2004 und Februar 2011 bezog A.________ Fr. 166'087.75 Sozialhilfe (Krankenversicherungsprämien nicht eingerechnet). Nach Gewährung des rechtlichen Gehörs sprach das Migrationsamt des Kantons Zürich am 31. März 2011 eine Verwarnung aus und stellte A.________ schwerer wiegende ausländerrechtliche Massnahmen in Aussicht für den Fall, dass er weiterhin dauerhaft und in erheblichem Mass auf Sozialhilfe angewiesen sei oder zu anderen Klagen Anlass geben sollte. Den gegen diese Verfügung erhobenen Rekurs wies die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich am 13. März 2012 ab. In der Folge bezog A.________ weiterhin Sozialhilfe. Per 9. Oktober 2012 beliefen sich die Leistungen (ohne Krankenversicherungsprämien) auf Fr. 217'800.80.