Citation: 2A.393/2004 30.09.2004 E. 1

1.1 Der Beschwerdeführer ist (auch) Schweizer Bürger. Er kann sich deshalb für den Nachzug seiner in der Türkei lebenden, im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung (Juni 2001) noch nicht ganz 15 Jahre alten ausländischen Tochter auf Art. 17 Abs. 2 ANAG stützen. Nachdem die Tochter im heutigen Zeitpunkt das Mündigkeitsalter erreicht hat, kann er sich indessen nicht mehr auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK berufen (vgl. BGE 129 II 249 E. 1.2 mit Hinweis); ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis (vgl. BGE 129 II 11 E. 2) wird weder behauptet noch ist ein solches ersichtlich. 1.2 Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, gerügt werden (Art. 104 lit. a OG). Hat - wie hier - eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden, so ist das Bundesgericht an deren Sachverhaltsfeststellungen gebunden, es sei denn, der Sachverhalt sei offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen erhoben worden (Art. 105 Abs. 2 OG).