Citation: U 41/06 02.02.2007 E. 6.1

6.1.1 Was das Vorliegen eines Schleudertraumas oder einer HWS-Distorsion anbelangt, ist dies aufgrund der Akten hinsichtlich des Unfalls vom 16. Januar 2003 zu verneinen. Das Spital Y.________, wo der Versicherte vom 16. bis 18. Januar 2003 hospitalisiert war, diagnostizierte am 21. Januar und 5. Februar 2003 vielmehr eine rechtsseitige Schädelkontusion sowie eine HWS-Kontusion. Bewusstlosigkeit, Erbrechen und Amnesie wurden verneint (Erw. 3.1 hievor). Festgestellt wurden oberflächliche Schürfungen und Prellungen rechts an der Stirne und am rechten Unterkiefer, ein Muskelhartspann im Bereich von Hals und Schultergürtel, ein deutlicher Druckschmerz und oberflächliche Schürfungen am rechten Unterschenkel sowie eine Hypästhesie im gesamten rechten Bein bei intakter Durchblutung und Motorik. Im Übrigen zeigten die Abklärungen keine Auffälligkeiten. Wenn Dr. med. M.________ erstmals am 17. März 2003 ein HWS-Schleudertrauma und am 21. Mai 2004 ein HWS-Distorsionstrauma diagnostizierte (Erw. 3.2 hievor), kann darauf nicht abgestellt werden. Sie wurde zwei beziehungsweise sechzehn Monate nach dem Unfall gestellt. Zudem setzte sich der Arzt mit der initialen Diagnose einer Kontusion der HWS nicht auseinander. Die Diagnose eines Schleudertraumas oder einer schleudertraumaähnlichen Verletzung ist somit nicht hinreichend zuverlässig gesichert. 6.1.2 Im Weiteren ist der Einschätzung des Dr. med. I.________ vom 12. Januar 2006 beizupflichten, dass der Versicherte beim Unfall vom 16. Januar 2003 weder eine Commotio noch eine Contusio cerebri erlitten hat, zumal damals weder Bewusstlosigkeit noch Amnesie festgestellt wurden (Erw. 3.1, 3.6 und 6.1.1 hievor). Hieran vermag die nachträgliche Diagnose eines Schädel-Hirntraumas mit Commotio cerebri im Bericht des Spitals Z.________ vom 8. Juni 2004 (Erw. 3.3 hievor) nichts zu ändern. 6.2 Auch bezüglich des Ereignisses vom 2. Juli 2003 kann auf Grund der Akten weder von einem Schleudertrauma noch von einer äquivalenten Verletzung noch von einer Commotio oder Contusio cerebri ausgegangen werden (Erw. 3.4 bis 3.6 hievor).