Citation: 8C_747/2010 29.11.2010 E. 2

2.1 Streitig und zu prüfen ist, ob die der Versicherten vorinstanzlich auf der Basis einer Invalidität von 53 % zugestandene Invalidenrente im Sinne der Beschwerdeführerin, welche eine Erwerbsunfähigkeit von 18 % (eventualiter 20 % bzw., subeventualiter, 30 %) geltend macht, herabzusetzen ist. Letztinstanzlich nach Lage der Akten zu Recht unbeanstandet geblieben - und daher für das Bundesgericht verbindlich (vgl. E. 1.1 hievor) - sind die Erwägungen des kantonalen Entscheids zum Zeitpunkt des Rentenbeginns (1. September 2007). Bereits im vorangehenden Verfahren unbestritten waren ferner der dem Einkommensvergleich zugrunde zu legende Verdienst, den die Versicherte ohne Unfallfolgen zu erzielen vermocht hätte (Valideneinkommen [Fr. 78'222.-]), und die Höhe des Integritätsschadens, gestützt auf welche die Integritätsentschädigung bemessen wurde (20 %). 2.2 Die Vorinstanz hat die zur Beurteilung der Streitsache massgeblichen rechtlichen Grundlagen zutreffend wiedergegeben. Es betrifft dies namentlich die Bestimmungen und Rechtsprechung über den Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung im Allgemeinen (Art. 6 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 4 ATSG) und den Anspruch auf Invalidenrente im Besonderen (Art. 18 f. UVG), die Invaliditätsbemessung nach der Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG; BGE 119 V 475 E. 2b S. 481 f. mit Hinweisen) sowie die praxisgemäss bei der beweismässigen Auswertung medizinischer Berichte und Gutachten zu beachtenden Grundsätze (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis; vgl. ferner BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125). Darauf wird verwiesen. Richtig erkannt wurde insbesondere, dass für die Festsetzung des Einkommens, welches die versicherte Person trotz unfallbedingter Gesundheitsschädigungen zumutbarerweise noch erzielen könnte (Invalideneinkommen), primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen ist, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, so gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, etwa weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung auch die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475 mit Hinweisen).