Citation: 4C.56/2007 13.03.2007 E. A

Y.________ (Klägerin) erlitt am 11. Juli 1993 als Beifahrerin im Personenwagen ihres Ehemannes einen Verkehrsunfall. Es kam zur Kollision mit einem anderen Fahrzeug, weil dieses ihren Wagen übersah. Die Klägerin musste mit dem Krankenwagen in Spitalpflege gebracht werden und das Spital Schwyz stellte im Austrittsbericht folgende Diagnose: Klinischer Verdacht auf Fraktur der 8. Rippe, HWS-Schleudertrauma/Kontusion der BWS und postkontusionelle Kopfschmerzen. Zum Zeitpunkt des Unfalls arbeitete die Klägerin zu 80 % bei der A.________ in Seewen. Die SUVA, obligatorische Unfallversicherung der Klägerin, stellte mit Verfügung vom 5. Juli 1995 die Taggeldzahlungen ein. Dieser Entscheid wurde mit Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 12. April 1999 bestätigt. Die X.________ Versicherungs-Gesellschaft (Beklagte) ist die obligatorische Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherung des Halters und Lenkers des Fahrzeugs, das den Unfall verursacht hat. Das Bezirksgericht Schwyz verurteilte die Beklagte am 10. Mai 2000, der Klägerin unter dem Titel "Hausfrauenschaden und Genugtuung" Fr. 341'429.50 nebst Zins zu bezahlen, unter Vorbehalt des Klagerechts für weitere Schadenspositionen.