Citation: 1P.124/2005 10.06.2005 E. 1

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist der durch eine angeblich strafbare Handlung Geschädigte grundsätzlich nicht legitimiert, gegen die Einstellung eines Strafverfahrens, ein freisprechendes Urteil oder gegen die Nichteröffnung eines Strafverfahrens staatsrechtliche Beschwerde zu erheben (BGE 128 I 218 E. 1.1 S. 219, 126 I 97 E. 1a S. 99). Der Beschwerdeführer ist sich dieser Rechtsprechung an sich bewusst. Soweit er dennoch geltend macht, das Verfahrensgericht habe mit blossen Interpretationen der zur Anzeige gebrachten Dokumente und der Konstruktion von angeblich unbedenklichen Wortverkürzungen die Verfahrenseinstellung bestätigt, rügt er den angefochtenen Entscheid letztlich in materieller Hinsicht. Darauf ist aus den angegebenen Gründen nicht einzutreten. Unbekümmert um die fehlende Legitimation in der Sache selbst ist der Geschädigte indessen befugt, mit staatsrechtlicher Beschwerde die Verletzung von Verfahrensrechten geltend zu machen, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt. Das nach Art. 88 OG erforderliche Interesse ergibt sich diesfalls aus der Berechtigung, am Strafverfahren teilzunehmen. Ist der Beschwerdeführer in diesem Sinne nach kantonalem Recht Partei, kann er die Verletzung jener Parteirechte rügen, die ihm nach dem kantonalen Verfahrensrecht oder unmittelbar aufgrund der Bundesverfassung zustehen (BGE 128 I 218 E. 1.1 S. 220). Unter diesem Gesichtswinkel können demnach grundsätzlich Verletzungen von Verfahrensrechten gerügt werden. Die Rechtzeitigkeit der Beschwerde wird vom Verfahrensgericht nicht in Frage gestellt und kann aufgrund der Angaben des Beschwerdeführers angenommen werden. Auf die unaufgefordert eingereichte Replik des Beschwerdeführers, die im Übrigen nichts wesentlich Neues vorbringt, ist nicht einzugehen.