Citation: 6B_1073/2022 E. A

A.________ wird vorgeworfen, am 4. Juli 1997 in die Villa von B.________ (geb. 9. Juli 1910), in der diese alleine und zurückgezogen gelebt habe, eingedrungen zu sein, um dort Geld und Wertgegenstände zu entwenden. Im Erdgeschoss der Villa sei er auf die hochbetagte B.________ getroffen und habe diese mehrfach und massiv gegen Kopf sowie Körper geschlagen. Dann habe A.________ sie im Gang vor der Kellertüre in einer Rücken-/Linksseitenlage gefesselt, indem er ihr die Arme mittig mit Schuhbändeln, Packschnüren und einer Wäscheleine mehrfach umschlungen verknotet auf den Rücken gebunden habe. Er habe eine weitere zurecht geschnittene Wäscheleine an dieser Verknotung festgebunden und die Leine aus diesem Knoten in einem nach oben verlaufenden Winkel von ca. 45 Grad zur über dem Kopf von B.________ befindlichen Türfalle geführt und sie dort mit einem Knoten fixiert. Alsdann habe er sich aus der Villa entfernt, wobei er sein Opfer so verletzt und gefesselt liegen gelassen habe. Durch die stumpf-mechanischen Gewalthandlungen und die Fesselung habe B.________ insbesondere folgende Verletzungen erlitten: Blutunterlaufungen in Form von flächigen Hautverfärbungen an Kinn/Kieferwinkel, am Brustbeinansatz, über den Beckenkämmen bauchseits, an den Knien und am linken Innenknöchel, massives Brillenhämatom, Verschwellung des Nasenrückens, Hautunterblutungen sowie Schwellungen an den Lippen sowie am Hinterkopf links mit dortigen Weichteilquetschungen, tiefgreifende Schürfungen an beiden Oberarmen mittig, Rippenbrüche (Rippe 3 und 4) rechts und eine Schulterluxation rechts. Diese Verletzungen führten nach etwa ein bis zwei Stunden, in denen das Opfer zufolge der Fesselung auch an Sauerstoffmangel durch Behinderung der Atmung gelitten habe, schliesslich zu einem akuten Herzversagen aufgrund einer schweren Lungenfettembolie und damit zum Tode von B.________.