Citation: U 33/04 22.06.2004 E. 2

2.1 Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe die Adäquanz der psychischen Fehlentwicklung beurteilt, ohne das Gutachten der Fachärztin Dr. med. D.________, Psychiatrie und Psychotherapie, vom 1. Mai 2003 in der Urteilsbegründung zu erwähnen und zu erläutern, weshalb es den darin enthaltenen Einschätzungen, insbesondere der Auffassung, wonach der Unfall vom 24. Juni 2000 einzige Ursache der psychischen Beschwerden sei, nicht folge. 2.2 Gemäss Art. 35 Abs. 1 und Art. 61 Abs. 2 VwVG (anwendbar nach Art. 1 Abs. 3 VwVG; vgl. auch Art. 61 ATSG) sind die kantonalen Gerichte verpflichtet, ihre Entscheide zu begründen. Das VwVG statuiert damit lediglich den Grundsatz der Begründungspflicht, regelt aber im Einzelnen nicht, welchen Anforderungen bezüglich Inhalt und Umfang der Begründung ein kantonaler Beschwerdeentscheid zu genügen hat. Indes entspricht es allgemeinen rechtsstaatlichen Prinzipien, insbesondere dem verfassungsrechtlichen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV), dass die Entscheidungsgründe der Betroffenen bekanntgegeben werden (BGE 117 Ia 3 Erw. 3, 116 II 632 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 117 Ib 492 Erw. 6b/bb mit Hinweisen). Die Begründung muss so abgefasst sein, dass die betroffene Person den Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann, weshalb zumindest kurz die Überlegungen genannt werden müssen, von denen sich die Behörde leiten liess und auf welche sie ihren Entscheid stützt (BGE 119 I 269 Erw. 4d). Das bedeutet nicht, dass sie sich ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 117 Ib 86, 492 Erw. 6b/bb, je mit Hinweisen; vgl. ferner BGE 99 V 188; RKUV 1988 Nr. U 36 S. 44 f., 1996 Nr. U 245 S. 156 sowie in BGE 120 V 378 nicht veröffentlichte Erw. 1a).