Citation: 9C_252/2018 E. 4.2.2

4.2.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Gratifikation habe zwischen 2011 und 2013 jährlich abgenommen, und es könne nicht davon ausgegangen werden, dass diese auch in Zukunft ausgerichtet worden wäre und dass ein Anspruch darauf bestanden habe - mindestens fehlten genaue Angaben hierzu. Dieser Einwand ist unbehelflich. Nicht massgebend ist, ob der Beschwerdeführer einen vertraglichen Anspruch auf eine Gratifikation (in einer bestimmten Höhe) hat, sondern einzig der tatsächlich entrichtete Verdienst (E. 3.2). Unbestrittenermassen erzielte der Beschwerdeführer im Jahr 2012 ein Einkommen von Fr. 58'580.-. Aus den Akten ergibt sich, dass das Einkommen im Jahr 2013 mit Fr. 58'865.- (inkl. Gratifikation von Fr. 1'665.-) sogar noch darüber lag. Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, dass er im Jahr 2014 ein geringeres Einkommen erzielte, welches zu einem rentenbegründenden Invaliditätsgrad führte. Eine allfällige rentenrelevante Einkommensreduktion nach dem Verfügungszeitpunkt vom 10. März 2015 ist im Rahmen einer Neuanmeldung geltend zu machen (Art. 87 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 IVV).