Citation: 5A_109/2018 E. 2.3

2.3. Die Umstände, anhand derer der Kläger auf Voreingenommenheit schliesst, beschlagen einerseits die Beweiswürdigung und andererseits die Relevanz von gewissen Tatsachen für die Rechtsanwendung. Verfahrensmassnahmen eines Richters als solche, seien sie richtig oder falsch, vermögen im Allgemeinen keinen objektiven Verdacht der Befangenheit des Richters zu erregen, der sie verfügt hat. Sie sind im dafür vorgesehenen Rechtsmittelverfahren zu rügen und können grundsätzlich nicht als Begründung für die Verletzung von Art. 30 Abs. 1 BV herangezogen werden (BGE 114 Ia 153 E. 3b/bb; Urteil 5A_842/2016 vom 24. März 2017 E. 3.1; je mit Hinweisen). Dasselbe gilt für einen allenfalls materiell falschen Entscheid (BGE 115 Ia 400 E. 3b; Urteil 5A_842/2016 vom 24. März 2017 E. 3.1). Anders liegt es nur, wenn besonders krasse oder wiederholte Irrtümer vorliegen, die als schwere Verletzung der Richterpflichten bewertet werden müssen (BGE 116 Ia 135 E. 3a; 115 Ia 400 E. 3b). Solches wird nicht vorgetragen.