Citation: 8C_450/2018 E. 6

Zusammenfassend sind vorliegend mehrere Fragen ungeklärt. Zunächst fehlt es an einer Prüfung der Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 281, sodass offen ist, ob der gutachterlich attestierten Arbeitsunfähigkeit in der angestammten und - zumindest retrospektiv - auch in einer leidensangepassten Tätigkeit gefolgt werden kann. Wäre auch nach einer Indikatorenprüfung von einer 40%igen Arbeitsunfähigkeit als Juristin auszugehen, so würde sich die Frage stellen, ob die Beschwerdeführerin in einer leidensangepassten Tätigkeit ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen könnte. In diesem Zusammenhang wäre im Weiteren abzuklären, ob der psychiatrische Gutachter unter Berücksichtigung der neuropsychologischen Expertise an seinen Schlussfolgerungen festhält. Die Sache ist deshalb unter Aufhebung des kantonalen Entscheids an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie die offenen Fragen kläre und hernach neu entscheide.