Citation: 5A_494/2020 E. A

A.a. In den 1970er-Jahren baute C.________ eine Alters- und Pflegeheimunternehmung auf. Dazu gehörte die im Jahr 2000 gegründete B.________ AG. A.b. Am 21. Dezember 2007 räumte C.________ der B.________ AG auf seinem Grundstück GB xxx, Kat. Nr. yyy in U.________ ein selbständiges und dauerndes Baurecht ein, das als Grundstück GB zzz, Kat. Nr. uuu im Grundbuch eingetragen wurde. Die B.________ AG verpflichtete sich, einen Baurechtszins zu bezahlen. Auf der Basis der vertraglich vereinbarten Berechnungsgrundlagen (Landwert und Zinssatz der Bank D.________ für 1. Hypotheken auf Wohnliegenschaften) betrug dieser Fr. 164'700.50 pro Jahr. Der Baurechtszins sollte an Veränderungen des Hypothekarzinssatzes und des Landwertes angepasst werden können. Sodann verpflichtete sich die B.________ AG als Baurechtsberechtigte, im Sinn der Art. 779i und Art. 779k ZGB zugunsten des Grundeigentümers und zulasten der Baurechtsparzelle ein Grundpfand in Form einer Grundpfandverschreibung (Maximalhypothek) zu errichten, und zwar in der Höhe von Fr. 700'000.--, haftend auf der 1. Pfandstelle. Ferner hat der Baurechtsgeber im Falle einer Erhöhung des Baurechtszinses das Recht, die Erhöhung der Grundpfandverschreibung zu verlangen, sofern nicht mindestens drei Jahresleistungen an Baurechtszinsen grundpfandrechtlich sichergestellt sind. Am 14. Mai 2008 vereinbarten C.________ und die B.________ AG, auf dem Baurechtsgrundstück einen Inhaberschuldbrief von Fr. 20'000'000.-- an der 1. Pfandstelle einzutragen und als Folge davon die Grundpfandverschreibung über Fr. 700'000.-- auf die 2. Pfandstelle zu verschieben. A.c. Nach dem Tod von C.________ (2010) und seiner Ehefrau (2011) schlossen deren Nachkommen, E.________, A.________ und F.________ am 23. Oktober 2014 einen Erbteilungsvertrag. Soweit für das vorliegende Verfahren relevant übernahm E.________ eine Mehrheitsbeteiligung an der B.________ AG, während A.________ und F.________ eine Minderheitsbeteiligung an den Aktien erhielten. Alle drei waren bis dahin und verblieben Mitglieder des Verwaltungsrats. Sodann übernahm A.________ u.a. das Grundstück GB xxx zu Eigentum. A.d. Mit öffentlich beurkundetem Pfandvertrag vom 8. August 2011 errichtete die B.________ AG auf ihrem Baurechtsgrundstück GB zzz zugunsten der Bank D.________ an der 3. Pfandstelle einen Namenschuldbrief über Fr. 8'000'000.--. Seitens der B.________ AG unterzeichneten die beiden Mitglieder des Verwaltungsrats E.________ und A.________. A.e. Im Januar 2016 schied A.________ aus dem Verwaltungsrat der B.________ AG aus. A.f. Mit Schreiben vom 20. Juli 2017 verlangte A.________ von der B.________ AG eine Neufestsetzung des Baurechtszinses. Auf der Basis eines Bewertungsberichts der Bank D.________ vom 24. April 2018 akzeptierte die B.________ AG eine Erhöhung des Baurechtszinses auf Fr. 258'814.80 jährlich. Strittig blieb indes, wer die Kosten für die Erstellung des Bewertungsberichts in der Höhe von Fr. 5'385.-- zu bezahlen habe. Mit Zahlungsbefehl vom 18. Mai 2018 leitete A.________ eine Betreibung gegen die B.________ AG für diesen Betrag ein. A.g. Da die Baurechtszinse für drei Jahre aufgrund der neuen Berechnungsgrundlage Fr. 776'444.40 erreichen und damit die Pfandsumme der als Sicherheit dienenden Grundpfandverschreibung um Fr. 76'444.40 übersteigen, forderte A.________ von der B.________ AG, die Grundpfandsicherheit entsprechend anzupassen, was diese ablehnte.