Citation: 8C_380/2016 E. 3.1.1

3.1.1. Das kantonale Gericht hat erkannt, die Schlussfolgerungen der Dres. med. I.________ und J.________ seien nicht zu beanstanden. Sie hätten den Versicherten zwar nicht persönlich untersucht, indessen gestützt auf die umfangreichen ärztlichen Akten und einschlägige medizinische Literatur überzeugend dargelegt, dass die Befunde und Schmerzen im Bereich des linken Schultergelenks nicht mehr auf den Unfall vom 6. September 2012 zurückzuführen seien. Die anderslautende Auffassung des behandelnden Dr. med. H.________ sei nicht schlüssig begründet. So lege er dar, es sei fraglich, ob ein Status quo sine vel ante je korrekt definiert werden könne, in seinem Berufsleben habe er zu viele falsch positive und falsch negative Befunde der bildgebenden Verfahren gesehen, weshalb allein gestützt darauf nicht geklärt werden könne, ob ein Gelenksschaden traumatisch bedingt sei. Sodann habe der vom Versicherten angerufene Bericht des Dr. med. G.________ vom 14. Januar 2014, dem wohl nicht sämtliche medizinischen Akten zur Verfügung gestanden hätten, eine lediglich wahrscheinliche posttraumatische AC-Arthropathie diagnostiziert, womit das im sozialversicherungsrechtlichen Verfahren erforderlich Beweismass nicht erfüllt sei. Insgesamt seien keine Anhaltspunkte ersichtlich, die auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Beurteilungen der Dres. med. I.________ und J.________ erweckten, weshalb von der beantragten Einholung eines Gerichtsgutachtens abzusehen sei.