Citation: I 36/04 14.06.2004 E. A

Die 1953 geborene A.________, Mutter zweier erwachsener Kinder, absolvierte nach Beendigung der Primarschule keine Berufslehre, sondern war bei verschiedenen Firmen als Hilfsarbeiterin tätig. Sie war wiederholt arbeitslos, wurde per Ende 1995 ausgesteuert und bezieht Leistungen der Fürsorge. Ende 1997 unterzog sie sich einer ersten Operation an den Handgelenken. Am 22. Juni 1999 meldete sie sich wegen chronischer Rückenschmerzen und chronischer Schmerzen in den Handgelenken, bestehend seit etwa zehn Jahren, bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Arbeitsvermittlung, Rente) an. Im September 1999 liess sich A.________ ein zweites Mal an den Handgelenken operieren. Die IV-Stelle des Kantons Aargau führte erwerbliche Abklärungen durch, holte Berichte des damaligen Hausarztes Dr. med. M.________, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, vom 4. August 1999 und 19. Januar 2000 ein, liess die Versicherte in der Medizinischen Abklärungsstelle der Kliniken Y.________ (MEDAS) untersuchen (Gutachten vom 2. November 2000) und sprach ihr am 19. Januar 2001 eine Berufsberatung zu. Anlässlich dieser Beratung berichtete A.________ über eine Verschlechterung der gesundheitlichen Verhältnisse und wies auf eine bevorstehende Untersuchung im Spital X.________ hin. Am 19. Juli 2001 teilte Dr. med. E.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, der IV-Stelle mit, A.________, die sich gleichentags erstmals zu ihm in Behandlung begeben hätte, sei psychisch sehr stark beeinträchtigt und zu 80-100 % arbeitsunfähig. Am 4. September 2001 erging der Schlussbericht der Berufsberatung, demgemäss eine Eingliederung wegen mangelnder Bereitschaft der Versicherten nicht möglich sei. Mit Schreiben vom 14. November 2001 informierte Dr. med. E.________ die IV-Stelle, die Versicherte sei sicherlich zu 70 % arbeitsunfähig. In der daraufhin von der IV-Stelle bei der MEDAS in Auftrag gegebenen psychiatrischen Reevaluation vom 27. Mai 2002 kamen die Ärzte zum Schluss, aus psychiatrischer Sicht bestehe keine wesentliche Einschränkung für eine den somatischen Beschwerden angepasste Arbeitstätigkeit. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren, in welchem die behandelnden Ärzte Dr. med. E.________ und Dr. med. G.________, Innere Medizin FMH, speziell Kardiologie, diverse Einwände erhoben hatten, verfügte die IV-Stelle am 29. Januar 2003 die Abweisung des Leistungsbegehrens. Mit Einspracheentscheid vom 11. April 2003 hielt sie an ihrer Ablehnung fest.