Citation: 8C_564/2021 E. 6.3

6.3. Davon ausgehend kann insbesondere auf dessen Aussage, im Zeitpunkt der Beurteilung vom 25. August 2019 sei keine schwerwiegende psychiatrische Störung mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (mehr) ausgewiesen (vgl. E. 6.1 hievor), abgestellt werden. Damit ist eine wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Invalidenrente, welche geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen (BGE 141 V 9 E. 2.3), rechtsfehlerfrei erstellt. Insoweit kann offen bleiben, ob die gemäss demzufolge verbindlicher (vgl. E. 1 hievor) Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts (spätestens) im Zeitpunkt des Verfügungserlasses vom 19. Februar 2020 uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit auf einen Ausschlussgrund oder die Remission einer vorübergehenden psychotischen Störung zurückzuführen ist. Geht es vorliegend einzig um die Rentenaufhebung ex nunc et pro futuro, so erübrigen sich ferner Weiterungen zur Frage, ab wann eine allenfalls im Jahr 2017 noch feststellbare psychiatrische Störung weggefallen wäre. Aus dem gleichen Grund - keine rückwirkende Rentenaufhebung - durfte das kantonale Gericht auf die von Dr. med. C.________ vorgeschlagenen Beweismassnahmen (Observation, psychiatrisches Obergutachten) verzichten, ohne Bundesrecht zu verletzen (antizipierende Beweiswürdigung; BGE 144 V 361 E. 6.5; 136 I 229 E. 5.3).