Citation: 6B_578/2013 E. 4.2.3

4.2.3. Die Vorinstanz weist zutreffend darauf hin, dass die Darlehensverträge mit den Anlegern R.________ und die 27 Darlehensverträge, welche Eingang in die Buchhaltung für das Geschäftsjahr 2002 fanden, fiktiv waren. Sie dienten dazu, die Zweckentfremdung der Kundengelder gegenüber der EBK zu verheimlichen. Ein entsprechender Geldfluss fand im Zeitpunkt der Erstellung der Verträge nicht statt. Daran ändert nichts, dass die Revisionsstelle die Darlehensverträge als Buchhaltungsbelege akzeptierte. Ob sie sich damit pflichtwidrig verhielt, ist nicht zu prüfen, da dies nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist. Das Gutachten U.________ geht davon aus, die Darlehensverträge seien gültig zustande gekommen, was nicht der Fall war. Der Beschwerdeführer kann aus dem Gutachten nichts zu seinen Gunsten ableiten. Der Beschwerdeführer wusste gemäss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz, dass die Darlehensverträge fiktiv waren. Er war nicht etwa ein ahnungsloses Tatwerkzeug. Soweit er sein Wissen bestreitet oder behauptet, es habe bereits im Jahre 2001 Belege für die Darlehen der Kunden R.________ gegeben, weicht er von den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz ab, ohne jedoch Willkür darzutun. Dies ist im bundesgerichtlichen Verfahren nicht zulässig (oben E. 1.1). Indem er die Darlehensverträge dennoch als Belege für die Buchhaltung der A.________ AG heranzog und die entsprechenden Buchungen vornahm, erstellte er für die Geschäftsjahre 2001 und 2002 inhaltlich unwahre Jahresrechnungen. Er handelte mit Wissen und Willen sowie in der Absicht, Dritten einen unrechtmässigen Vorteil zu verschaffen, weshalb auch die subjektiven Tatbestandsvoraussetzungen gegeben sind. Die Schuldsprüche wegen Urkundenfälschung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 StGB verletzen kein Bundesrecht.