Citation: 2C_5/2024 E. 6.5

6.5. Im Ergebnis beschränken sich die Beschwerdeführer im Wesentlichen darauf, die vorinstanzlich ermittelten Indizien zu relativieren. Sie bringen in tatsächlicher Hinsicht keine Anhaltspunkte vor, die geeignet erscheinen, trotz der gewichtigen gegenteiligen Indizien einen damaligen Ehewillen des Beschwerdeführers 1 glaubhaft darzulegen. Auch in Bezug auf die Parallelbeziehung vermögen die Beschwerdeführer den von der Vorinstanz in tatsächlicher Hinsicht angeführten Anhaltspunkten nichts Substanzielles entgegenzusetzen. Eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung bzw. Beweiswürdigung ist damit nicht auszumachen. Stattdessen ist davon auszugehen, dass in Bezug auf seine erste Ehe mindestens dem Beschwerdeführer 1 von Beginn weg der Ehewille fehlte und er gleichzeitig eine Beziehung mit seiner jetzigen Ehefrau unterhielt.