Citation: 4A_392/2021 E. 10.4.2

10.4.2. Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdeführerin rüge in ihrer Berufung nicht konkret, warum die Erstinstanz die von ihr beantragte Einvernahme ihrer Organe zur Fälligkeit resp. Rückzahlung zu Unrecht nicht abgenommen habe. Sie stelle denn auch in ihren Ausführungen in der Berufung zur fehlenden Fälligkeit keinen konkreten Beweisantrag. Folglich seien bereits mangels rechtsgenüglicher Kritik resp. rechtsgenüglichem Antrag keine Beweise abzunehmen. Im Übrigen wären solche Beweise gemäss der Vorinstanz auch nicht abzunehmen, wenn sie in der Berufung rechtsgenüglich vorgetragen worden wären. Die Erstinstanz habe nämlich zu den in Ziff. 6 der Vereinbarung vom 11. April 2016 definierten Rückzahlungsetappen festgehalten, die Beschwerdeführerin mache nicht geltend, sie habe diese anders verstanden (als die Beschwerdegegnerin), weshalb die von ihr beantragte Parteibefragung an diesem Ergebnis nichts zu ändern vermöge. Diese Feststellung habe die Beschwerdeführerin nicht angefochten.