Citation: 2P.305/2006 03.05.2007 E. A

Rechtsanwalt und Notar A.________ verfügt im Kanton Luzern über die Beurkundungsbefugnis. Die Aufsichtsbehörde über die Urkundspersonen des Kantons Luzern erhielt im Laufe des Jahres 2005 von der kantonalen Anwaltsaufsichtsbehörde eine Mitteilung, wonach gegen ihn Verlustscheine über rund Fr. 184'000.-- vorlägen. Sie wies ihn deshalb mit Schreiben vom 31. Mai 2005 darauf hin, dass gemäss § 13 Abs. 1 lit. e des luzernischen Gesetzes über die öffentlichen Beurkundungen vom 18. September 1973 die Beurkundungsbefugnis mit dem Eintritt der Zahlungsunfähigkeit erlösche, und gab ihm Gelegenheit, sich innert 30 Tagen zum Sachverhalt zu äussern. Mit Schreiben vom 21. Juni 2005 teilte Notar A.________ der Aufsichtsbehörde mit, dass er durch Vorfinanzierung eines Privaten zugunsten des Betreibungsamtes X.________ Fr. 185'000.-- einbezahlt habe, womit sämtliche Verlustscheinsforderungen getilgt werden könnten. In der Folge stellte sich jedoch heraus, dass auch das Betreibungsamt Luzern gegen ihn Verlustscheine ausgestellt hatte. Auch diese Verlustscheine löste er dank eines Darlehens der B.________ AG im Betrag von Fr. 84'000.-- ab.