Citation: 1C_651/2021 E. 4.2

4.2. Das Verwaltungsgericht hielt fest, die vorgenommenen Bauarbeiten, namentlich der Ersatz der Bruchsteinmauer durch ein Betonfundament, der Ersatz der Gimwandkonstruktion (d.h. der mit regelmässigen waagrechten Luftschlitzen versehenen hölzernen Wände des Heuraums) durch eine geschlossene Massivbauweise aus Backsteinwänden und (lsolations-) Fenstern, die Neuerstellung der Dachkonstruktion und -eindeckung und der Einbau des Tiba-Holzofens mit nicht vorbestehendem Kamin gingen weit über notwendige Unterhaltsarbeiten hinaus und fielen daher nicht mehr unter die verfassungsrechtliche Besitzstandsgarantie. Es könne nicht mehr von einer untergeordneten Modernisierung/Renovation bzw. erst recht nicht von Unterhalts- oder lnstandhaltungsarbeiten (Reparaturen) gesprochen werden. Vielmehr präsentiere sich eine eigentliche Neubaute. Hinzu komme, dass durch die neuen Baumaterialien eine im Vergleich zum vorbestehenden Schopf beständigere Baute geschaffen und damit deren Lebensdauer mehr als durch den normalen Unterhalt verlängert werde. Daran ändere nichts, dass der Beschwerdeführer gemäss seinen Angaben die Bauarbeiten etappenweise vorgenommen habe. Gleiches gelte für die noch geplanten Arbeiten, namentlich die Holzverkleidung der Aussenwände.