Citation: 6B_947/2022 E. 1.3

1.3. In Beachtung der Bindungswirkung des bundesgerichtlichen Rückweisungsentscheids (siehe BGE 143 IV 214 E. 5.2.1 und 5.3.3 mit Hinweisen) beschränkt sich die Vorinstanz in ihrem neuen Urteil vom 14. Juli 2022 auf die zunächst offen gelassenen Fragen, also einerseits, ob der Beschwerdegegner 1 dem Beschwerdegegner 2 tatsächlich einen Stein angeworfen und ob er sich sowie allenfalls mittels welcher Handlungen anlässlich seiner Fixierung gegen Mitarbeitende der E.________ AG gewehrt habe, und andererseits, ob die Fixierung zum Auftrag der Mitarbeitenden der E.________ AG gehört habe. Sie gelangt zum Schluss, zugunsten des Beschwerdegegners 1 sei " in dubio pro reo" davon auszugehen, dass der diesem zur Last gelegte Steinwurf gegen den linken Oberschenkel des Beschwerdegegners 2 nicht erfolgt sei. Demgegenüber hält die Vorinstanz für erstellt, dass der Beschwerdegegner 1 sich während der Fixierung mit Schlägen und Tritten gewehrt und dabei zumindest die Beschwerdegegner 2 und 3 getroffen habe. Indessen gelangt sie zum Schluss, dass dieses Verhalten den Tatbestand von Art. 285 Ziff. 1 StGB nicht erfülle.