Citation: 8C_697/2015 E. 4.2.1

4.2.1. Zwar wird nunmehr eine polydisziplinäre Begutachtung durchgeführt. Dies indessen nicht auf Anordnung des Gerichts, sondern aus eigenem Antrieb bzw. auf Empfehlung des RAD-Arztes hin. Insoweit unterscheidet sich die Angelegenheit nicht wesentlich von jenen Fällen, in denen die Verwaltung sonst vor Erlass der Verfügung ein nach BGE 137 V 210 durchzuführendes polydisziplinäres Gutachten anordnet, ohne dass deswegen ein Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege entstünde (E. 3 in fine hiervor). Von einer besonderen Bedeutsamkeit der Beachtung der Verfahrensgarantien, wie sie das Bundesgericht in Fällen mit nicht zufallsbasierter Zuweisung zu einer Gutachterstelle (möglich bei mono- oder bidisziplinären Begutachtungen; BGE 139 V 349) schon für erfüllt betrachtete, kann vorliegend übrigens nicht die Rede sein (dazu siehe etwa die Urteile 8C_572/2014 vom 28. Januar 2015 E. 5.2.3.1 und 8C_557/2014 vom 18. November 2014 E. 5.2.1).