Citation: 6B_1047/2015 E. 7.1

7.1. Der Beschwerdeführer wendet sich schliesslich gegen die Strafzumessung. Die Vorinstanz stelle zu Unrecht fest, er sei nur im Hinblick auf den Tatbestand des Lagerns falschen Geldes geständig gewesen. Er habe auch die äusseren Abläufe der Anlagegeschäfte korrekt beschrieben und diese damit eingestanden. Offensichtlich falsch sei auch die Feststellung, wonach er durch an ihn selbst ausgerichtete Darlehen persönlich von der Deliktsbegehung profitiert habe. Das von der Vorinstanz angeführte Darlehen sei nicht ihm, sondern dem Mitangeklagten Z.________ gewährt worden. Die weitere Behauptung, er sei im Umfang von CHF 60'000.-- bereichert gewesen, sei völlig unbewiesen. Soweit die Vorinstanz ihm angebliche Barbezüge vom Konto der O.________ AG bei der Bank H.________ vorwerfe, verletze sie zudem das Doppelverwertungsverbot, zumal dieser Punkt bereits bei der Festlegung der Einsatzstrafe berücksichtigt worden sei. Im Weiteren habe die Vorinstanz zu Unrecht seine angeblich mangelnde Einsicht und Reue straferhöhend gewichtet. Er habe die Tatvorwürfe nicht hartnäckig bestritten, sondern vielmehr den objektiven Tathergang und seine Beteiligung im Wesentlichen eingestanden. Die Vorinstanz habe ferner auch nicht die lange Verfahrensdauer berücksichtigt. Der Beschwerdeführer rügt weiter, die Erhöhung der Einsatzstrafe von 16 Monaten auf eine Gesamtstrafe von 36 Monaten sei nicht nachvollziehbar. Die vorinstanzlichen Erwägungen seien äusserst knapp und es sei nicht erkennbar, in welchem Mass sich die weiteren Delikte strafschärfend ausgewirkt hätten. Dies gelte auch deshalb, weil die Asperation mehr als 50% der Strafe ausmache. Das angefochtene Urteil genüge insofern den Begründungsanforderungen nicht. Zudem begründe die Vorinstanz die Straferhöhung im Rahmen der Veruntreuung einseitig mit dem Schaden. Der Deliktsbetrag sei indes nur einer von vielen Gesichtspunkten für die Bestimmung der Strafe. Die Vorinstanz hätte in diesem Zusammenhang auch berücksichtigen müssen, dass er keine grosse kriminelle Energie bewiesen habe. Er habe vielmehr versucht, die Anlagegelder nach seinem damaligen Wissen gewinnbringend zu investieren. Dabei habe er auch kein vorbestehendes Vertrauensverhältnis ausgenutzt. Schliesslich verletze die Vorinstanz auch Bundesrecht, soweit sie den Tatbestand der Misswirtschaft stark straferhöhend gewichte. Die Vorinstanz begründe die Verwirklichung des Tatbestandes ausschliesslich mit Handlungen, welche sie schon unter dem Tatbestand der Veruntreuung beurteilt habe. Andere Gläubiger als die Anleger seien nicht zu Schaden gekommen. Die Tatbestände der Veruntreuung und der Misswirtschaft seien in ihrem Unrechtsgehalt somit weitestgehend deckungsgleich. Der Schuldspruch wegen Misswirtschaft könne sich daher nicht stark straferhöhend auswirken. Insgesamt habe die Vorinstanz die Strafzumessung nicht hinreichend begründet. Zudem habe sie verschiedene Strafzumessungsfaktoren zu Unrecht zu seinen Ungunsten gewürdigt, was zu einer unhaltbar hohen Strafe geführt habe (Beschwerde S. 28 ff.). Zuletzt rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe im Zusammenhang mit der Gewährung des teilbedingten Strafvollzuges ihre Begründungspflicht verletzt. Weshalb beim Fehlen einer negativen Legalprognose der unbedingt zu vollziehende Teil auf 12 Monate festzusetzen sei, sei aus der Urteilsbegründung nicht ersichtlich. Dies gelte auch deshalb, weil die Vorinstanz in Bezug auf die Vorwerfbarkeit der Tat festhalte, sein Verhalten habe nicht von grosser krimineller Energie gezeugt (Beschwerde S. 32 f.).