Citation: 5A_140/2020 E. 2

Das Bundesgericht hat vorliegend einzig die Frage zu klären, ob das Obergericht auf die Beschwerde hätte eintreten müssen. Dieses ist aus zwei voneinander unabhängigen Gründen nicht auf die Beschwerde eingetreten. Zum einen habe die Beschwerdeführerin mit den Anträgen " Die beigelegten Tatsachen Beleg 1/2/3/4 endlich mal rechtlich bereinigt werden. Die Löschung des Dienstbarkeitsvertrages von 20.12.1973/14. Sept. 1976 (Beleg Nr. 141/02.Aug 1977). " keine rechtsgenüglichen Begehren gestellt, und zum anderen setze sie sich nicht mit den Erwägungen des Kantonsgerichts auseinander. Auch vor Bundesgericht muss sich die Beschwerdeführerin vorhalten lassen, sich nicht mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinanderzusetzen (E. 1.3). Sie führt zwar aus, sie habe sich in ihrem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege inhaltlich zu den Erfolgsaussichten geäussert und aus den eingereichten Belegen und Unterlagen könne geschlossen werden, dass die Erfolgsaussichten hinreichend begründet und damit die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege aufgrund der Tragweite des Verfahrens erfüllt seien. Indes behauptet und erklärt die Beschwerdeführerin nicht, inwiefern ihr vor Obergericht gestelltes Begehren genügend gewesen sein soll, und sie widerspricht auch dem obergerichtlichen Vorwurf nicht, sich nicht mit den Erwägungen des Kantonsgerichts auseinandergesetzt zu haben. Die Ausführungen, wonach sie sich in ihrem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege inhaltlich zu den Erfolgsaussichten geäussert habe und aus den eingereichten Belegen und Unterlagen geschlossen werden könne, dass die Erfolgsaussichten hinreichend begründet und damit die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege aufgrund der Tragweite des Verfahrens erfüllt seien, stellen keine hinreichende Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheids dar. Aus diesen Gründen kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden.