Citation: 5A_549/2015 E. 1.1

1.1. Angefochten ist ein Entscheid über die gerichtliche Berichtigung des Zivilstandsregisters. Dieser unterliegt gemäss Art. 72 Abs. 2 Bst. b Ziff. 2 ZGB der Beschwerde in Zivilsachen. Prozessthema ist ferner nicht die Feststellung des richtigen Geburtszeitpunktes (vgl. dazu BGE 135 III 389 E. 1.1 S. 391 mit Hinweisen) - das tatsächliche Geburtsdatum ist nicht bestritten. Die Beschwerdeführerin verlangt aber eventualiter die Feststellung ihres korrigierten Geburtszeitpunktes. Ob diese Klage unter eine eigentliche Zivilsache gemäss Art. 72 Abs. 1 BGG zu subsumieren wäre, kann offen bleiben, da so oder anders die Beschwerde in Zivilsachen zur Verfügung steht. Der angefochtene Entscheid ist kantonal letztinstanzlich ergangen und schliesst das Verfahren ab (Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG). Die Streitigkeit ist nicht vermögensrechtlicher Natur und die Beschwerdeführerin ist zur Beschwerde berechtigt (Art. 76 Abs. 1 BGG). Auf die fristgerecht (Art. 100 BGG) eingereichte Beschwerde in Zivilsachen ist damit grundsätzlich einzutreten.