Citation: U 274/04 17.03.2005 E. 4

Die Beschwerdeführerin erlitt beim Auffahrunfall vom 26. Oktober 1994 eine LWS-Kontusion mit einer Verschlimmerung des Vorzustandes (Status nach Spondylodese L3/S1 vom 16. Mai 1994), u.a. Schmerzexazerbation und leichtere neurologische Störungen (eine passagere [nach 14 Tagen geheilte] Blasenlähmung sowie sensible radikuläre Symptome; Gutachten Rehabilitationsklinik Z.________ vom 4. Februar 1998 und Prof. Dr. med. S.________ vom 17. Juli 1996). Im Weitern ist davon auszugehen, dass als Folge des Unfalles vom 26. Oktober 1994 die Diskusprotrusion L5/S1 sowie die Rezessus-Stenose S1 schmerzhaft wurden und den operativen Eingriff mit Wurzeldekompression und Fenestration vom 3. November 1995 notwendig machten. Nach dem Unfall vom 26. Oktober 1994 entwickelte sich eine Konversionsstörung. Sie führte im Frühling und Sommer 1995 zu einer massiven Verschlechterung der Gefühlsstörung im linken Bein und der Ausweitung der Symptomatik auf die ganze linke Halbseite (Nachtrag des Dr. med. K.________ vom 15. Dezember 1998 zum psychiatrischen Teilgutachten vom 6. November 1997). Bei der Abklärung in der Rehabilitationsklinik Z.________ waren die Beschwerden nur bedingt objektivierbar. Der heutige Gesundheitszustand wurde als massgebend durch die gemischte Konversionsstörung (ICD-10: F44.7) bestimmt bezeichnet (Gutachten vom 4. Februar 1998). 4.1 Gemäss Prof. Dr. med. S.________ war der Endzustand in somatischer Hinsicht bei Austritt aus der Rheuma- und Rehabilitationsklinik X.________ am 23. Mai 1996 noch nicht erreicht. Ob die unfallbedingte Verschlimmerung des Vorzustandes dauernd sei oder sogar richtungweisenden Charakter annehme, konnte er nicht abschliessend sagen (Gutachten vom 17. Juli 1996).