Citation: 9C_763/2016 E. 4.2.1

4.2.1. Nach für das Bundesgericht verbindlicher Feststellung der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG) hatten die Abklärungen der Beschwerdegegnerin - bei der Ausgleichskasse des Kantons Tessin, welche Zugriff auf die Daten der nach Zonen aufgeteilten Grundstücksregister hat (Aktennotiz vom 4. Februar 2016) - ergeben, dass der EL-Ansprecher nicht namentlich als Eigentümer oder Miteigentümer einer Liegenschaft im Tessin eingetragen war. In Betracht fiel somit einzig Miteigentum als Mitglied einer Erbengemeinschaft, was sich nicht abschliessend beurteilen liess. Unter diesen Umständen lag die Einholung einer Beweisauskunft bei den Steuerbehörden des Kantons Tessin als weitere Abklärungsmassnahme gestützt auf Art. 32 Abs. 1 lit. a ATSG auf der Hand. Nach dieser Bestimmung geben u.a. die Verwaltungsbehörden der Kantone den einzelnen Sozialversicherungen auf schriftliche und begründete Anfrage im Einzelfall kostenlos diejenigen Daten bekannt, die für die Festsetzung von Leistungen erforderlich sind. Damit wäre kein übermässiger Aufwand verbunden gewesen, sodass die Beschwerdegegnerin ohne Weiteres dazu verpflichtet war. Im Übrigen hatte sich der Beschwerdeführer in einer Eingabe vom 14. Februar 2016 an die IV-Stelle - offenbar Bezug nehmend auf eine im Januar 2015 gemachte Aussage, wonach er ein Haus im Tessin habe - in dem Sinne geäussert, er habe "keine Steuerbelege vom Tessin".