Citation: 6B_1335/2023 E. 10

Wenn der Beschwerdeführer schliesslich vorbringt, die ihm vorgehaltene Nachricht vom 16. März 2021 an die Polizei ergebe keinen Sinn resp. diese sei vielleicht ironisch gemeint, kritisiert er die rechtliche Würdigung der Vorinstanz hinsichtlich des Tatbestandes der Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte. Welcher Sinn einer Äusserung zukommt, ist eine Rechtsfrage (BGE 150 IV 292 E. 1.5; 149 IV 170 E. 1.1.4; je mit Hinweisen). Dem Beschwerdeführer ist nicht zu folgen, wenn er vorbringt, der Inhalt der Nachricht sei nicht geeignet, deren Empfänger im Sinne von Art. 285 StGB unter Druck zu setzen. Der Beschwerdeführer stellt in seinen Vorbringen die Ernsthaftigkeit der Nachricht unter Bezugnahme auf die Bedeutung des Wortes "eliminieren" in Frage. In vorliegender Konstellation kann an der Bedeutung des Wortes "eliminieren" keinerlei Zweifel bestehen und die Vorinstanz ging ohne Verletzung von Art. 285 StGB davon aus, dass die Nachricht geeignet war, die Polizei unter Druck zu setzen und zu einer Amtshandlung zu nötigen. Daran ändert auch das Vorbringen des Beschwerdeführers nichts, dass die Polizei gemäss seinen Informationen sowieso nichts unternehme. Offensichtlich unbegründet ist schliesslich die Rüge des Beschwerdeführers, insoweit er sich auf rechtfertigende Notwehr (Art. 17 StGB) oder entschuldbaren Notstand (Art. 18 StGB) beruft. Die vom Beschwerdeführer erhobene Rüge erweist sich als unbegründet, soweit sie den Anforderungen nach Art. 42 Abs. 2 BGG zu genügen vermag.