Citation: 5A_44/2015 E. D

Mit Beschluss vom 20. August 2014 hob die KESB U.________ die für A.A.________ geführte umfassende Beistandschaft nach Art. 398 ZGB auf (Ziff. 1) und ordnete eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung nach Art. 394 i.V.m. Art. 395 ZGB an (Ziff. 2). Als Beistand wurde C.________ ernannt und bestätigt mit den Aufgaben, A.A.________ beim Erledigen der administrativen Angelegenheiten soweit nötig zu vertreten, insbesondere auch im Verkehr mit Behörden, Ämtern, Banken, Post, Sozialversicherungen und anderen Versicherungen, sonstigen Institutionen und Privatpersonen sowie im Rechtsverkehr (Ziff. 3 lit. a), ihn beim Erledigen der finanziellen Angelegenheiten zu vertreten, insbesondere das gesamte Einkommen und das gesamte Vermögen zu verwalten (Ziff. 3 lit. b), ihn als Kläger im Prozess betreffend die Herausgabe von Kindesvermögen gegen D.A.________ zu vertreten, wozu dem Beistand weiterhin Prozessvollmacht mit Substitutionsrecht erteilt wurde (Ziff. 3 lit. c), nötigenfalls Antrag auf Anpassung der behördlichen Massnahmen an veränderte Verhältnisse zu stellen (Ziff. 3 lit. d) und alle zwei Jahre den ordentlichen Rechenschaftsbericht und Rechnung mit Belegen der KESB U.________ einzureichen (Ziff. 3 lit. e). Gestützt auf Art. 394 Abs. 2 ZGB entzog die KESB U.________ A.A.________ hinsichtlich der Prozessführung in Bezug auf das sistierte Verfahren (Herausgabe von Kindesvermögen gegen D.A.________) vor dem Bezirksgericht March die Handlungsfähigkeit (Ziff. 4). Auf die Erhebung von Kosten wurde verzichtet (Ziff. 5).