Citation: C 185/01 26.10.2004 E. A

B.________, geboren 1964, wurde durch die Invalidenversicherung zum kaufmännischen Angestellten umgeschult. Nach erfolgreichem Abschluss meldete er sich bei der Arbeitslosenversicherung zum Leistungsbezug an, worauf für den Monat August 1995 die Arbeitslosenkasse des Kantons Thurgau und - infolge Umzugs - für die Monate September bis November 1995 die Kantonale Arbeitslosenkasse Schaffhausen Taggelder ausrichtete; im November 1995 trat B.________ eine neue Stelle an. Mit Verfügung vom 19. April 1996 sprach die IV-Stelle des Kantons Thurgau B.________ bei einem Invaliditätsgrad von 46% mit Wirkung ab dem 1. August 1995 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zu. In der Folge forderte die Arbeitslosenkasse mit Verfügung vom 23. Juli 1996 von September bis November 1995 zu viel ausgerichtete Taggelder im Umfang von Fr. 5'291.55 zurück, da nur eine Vermittlungsfähigkeit im Umfang von 54% bestanden habe. Die von B.________ angerufene Kantonale Rekurskommission für die Arbeitslosenversicherung Schaffhausen hob diese Verfügung mit Entscheid vom 18. Dezember 1996 auf und wies die Sache im Sinne der Erwägungen an die Arbeitslosenkasse zurück, damit sie die Vermittlungsfähigkeit feststelle. In Nachachtung dieses Entscheides stellte das Kantonale Industrie-, Gewerbe- und Arbeitsamt Schaffhausen (KIGA) mit Verfügung vom 19. Januar 1999 fest, dass die rückwirkende Zusprechung einer Invalidenrente an der Vermittlungsfähigkeit grundsätzlich nichts ändere; weiter führte es aus, dass die Arbeitslosenkasse den versicherten Verdienst um den Grad der Invalidität zu reduzieren habe und die Höhe der Rückforderung deshalb nicht zu beanstanden sei. Diese Verfügung ist nicht angefochten worden. Mit Verfügung vom 24. März 1999 forderte die Arbeitslosenkasse in der Folge von B.________ abermals Fr. 5'291.55 zu viel ausgerichtete Arbeitslosenentschädigung zurück und verwies für die Begründung auf die Verfügung des KIGA von Januar 1999.