Citation: 5P.135/2000 29.05.2000 E. 6

6.- Der Beschwerdeführer macht für das zweitinstanzliche Verfahren einen zeitlichen Aufwand von 6,5 Std. geltend und begründet den Vorwurf willkürlicher Festsetzung des Anwaltshonorars (total Fr. 639. 95) im angefochtenen Entscheid damit, nach Abzug von Spesen und Mehrwertsteuer würde ein Stundenansatz von Fr. 87.15 verbleiben. Zwar verweist der Beschwerdeführer zu Recht darauf, dass dieser Stundenansatz tief ist (BGE 118 Ia 133 E. 2b S. 134 f.). Jedoch verkennt er, dass mit BGE 118 Ia 133 E. 2b und c der kantonale Kostenentscheid aufgehoben wurde, weil der geltend gemachte Zeitaufwand willkürlich als überrissen bezeichnet worden war, und dass BGE 117 Ia 22 E. 4b bis e einen ganz anders gelagerten Fall betraf. In Rücksicht darauf, dass der behauptete Zeitaufwand im angefochtenen Entscheid nicht festgestellt ist und somit im Beschwerdeverfahren nicht darauf abgestellt werden darf (BGE 124 I 208 E. 4b S. 212, 121 I 367 E. 1b S. 370, 118 Ia 28 E. 1b), begründet der Beschwerdeführer nicht entsprechend den von der Rechtsprechung wiederholt als massgeblich bezeichneten Bemessungsfaktoren (zuletzt BGE 122 I 1 E. 3a; dazu der Rechtsprechungsbericht in der ZBJV 132/1996 S. 403 f.), inwiefern die Entschädigung für einen Zwischenentscheid innerhalb eines ganzen Sachverfahrens willkürlich tief angesetzt ist. Er geht trotz des tiefen Ansatzes von einem Gewinn von Fr. 43.-- pro Std. aus und behauptet somit nicht einmal, einen Verlust erlitten zu haben (BGE 117 Ia 22 E. 4e S. 26). Der Beschwerdeführer übt unzulässige appellatorische Kritik, auf die nicht eingetreten werden kann (BGE 121 I 225 E. 4c S. 230, 118 Ia 20 E. 5c S. 27 unten), und verkennt offenbar, dass Willkür nicht bereits dann vorliegt, wenn eine andere Entscheidvariante möglich oder gar vorzuziehen wäre (BGE 124 IV 86 E. 2a S. 88 mit Hinw. , 120 Ia 369 E. 3a, 119 Ia 113 E. 3a).