Citation: 8C_133/2021 E. 4.3.2

4.3.2. Aus dem Umstand, dass die Beschwerdeführerin das besagte Einzelrichterurteil vom 2. August 2018 nicht anfocht, kann nichts zu ihren Ungunsten abgeleitet werden (vgl. E. 4.1 hiervor). Dennoch ist der Vorinstanz beizupflichten, dass hinsichtlich des orthopädisch-psychiatrischen SMAB-Gutachtens vom 26. September/ 23. Oktober 2018 nicht von einer unzulässigen "second opinion" gesprochen werden kann. Zu beachten ist diesbezüglich nämlich auch, dass der Chirurg Dr. med. E.________, beratender Arzt der Allianz, in der Stellungnahme vom 9. August 2017 ausführte, die Antwort der Gutachter der Klinik D.________ zur Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit erscheine ihm zu restriktiv. Zudem vermisse er eine Würdigung der nicht unwesentlichen unfallfremden somatischen und psychischen Beschwerden. Der Allianz kann es demnach nicht zum Vorwurf gereichen, dass sie bei der SMAB ein orthopädisch-psychiatrisches Gutachten einholte. Sämtliche Einwände der Beschwerdeführerin vermögen hieran nichts zu ändern.