Citation: 2C_132/2024 E. 4.4

4.4. Die Beschwerdeführerin kritisiert ausserdem die Feststellungen der Vorinstanz zu den Familienverhältnissen im Kosovo. Auch in diesem Punkt zeigt sie aber nicht auf, inwiefern der vorinstanzliche Entscheid mit den Akten in Widerspruch steht oder anderweitig offensichtlich unhaltbar ist. Teils geht die Kritik auch am angefochtenen Entscheid vorbei. So anerkennt die Vorinstanz zum einen die Behandlungsbedürftigkeit der im Kosovo lebenden Tochter und geht dementsprechend davon aus, nicht sie, sondern deren Ehemann und allenfalls die Enkelkinder könnten die Beschwerdeführerin betreuen. Zum anderen spricht die Vorinstanz ausdrücklich von einer punktuellen Unterstützung durch Angehörige im Kosovo (angefochtener Entscheid, E. 3.4, auf S. 6). Im Zentrum der vorinstanzlichen Würdigung steht die Möglichkeit der Drittbetreuung. Diesbezüglich kann dem kantonalen Gericht, wie dargelegt (E. 4.3 hiervor), keine Willkür vorgeworfen werden. Auch die Würdigung der Vorinstanz, wonach die Familie im Kosovo zumindest punktuell für die Beschwerdeführerin besorgt sein kann, erweist sich nicht als willkürlich.