Citation: 6P.58/2003 03.08.2004 E. B

Das Bezirksgericht Baden sprach am 21. November 2001 A.________ und B.________ der Gefährdung durch Verletzung der Regeln der Baukunde gemäss Art. 229 Abs. 2 StGB sowie der fahrlässigen schweren Körperverletzung gemäss Art. 125 Abs. 2 StGB schuldig und bestrafte sie je mit 10 Tagen Gefängnis unter Gewährung des bedingten Strafvollzugs und mit einer Busse von Fr. 1'000.--. Ausserdem verpflichtete es sie unter solidarischer Haftbarkeit, dem Geschädigten C.________ Fr. 137'992.-- als Schadenersatz (zuzüglich 5 % Zins ab dem 1. Mai 1999) und Fr. 100'000.-- als Genugtuung (unter Anrechnung einer Integritätsentschädigung von Fr. 77'760.--) zu bezahlen. D.________ sprach das Bezirksgericht am gleichen Tag von Schuld und Strafe frei. Das Obergericht des Kantons Aargau wies am 14. März 2003 die Berufungen von A.________ und B.________ im Schuld- und Strafpunkt ab. Im Zivilpunkt hiess es dagegen ihre Rechtsmittel wie auch die Anschlussberufung des Geschädigten C.________ teilweise gut. Es verpflichtete A.________ und B.________, C.________ unter solidarischer Haftbarkeit Fr. 116'436.20 als Schadenersatz (zuzüglich 5 % Zins ab dem Urteilsdatum) und Fr. 100'000.-- als Genugtuung (unter Anrechnung der Integritätsentschädigung von Fr. 77'760.-- und zuzüglich 5 % Zins ab dem 18. September 1996 auf Fr. 22'240.--) zu bezahlen.