Citation: 2C_631/2014 E. 2.1

2.1. Gemäss Art. 43 AuG hat der ausländische Ehegatte einer niederlassungsberechtigten Person Anspruch auf Erteilung und Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung, wenn er mit ihr zusammen wohnt. Dieser Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung erlöscht, wenn ein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 AuG vorliegt (Art. 51 Abs. 2 lit. b AuG). Die zuständige Behörde kann die Aufenthaltsbewilligung insbesondere bei einer Verurteilung zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe (Art. 62 lit. b AuG) oder einem Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung bzw. deren Gefährdung (Art. 62 lit. c AuG) widerrufen. Die Ehegatten haben über längere Zeit nicht zusammen gewohnt. Ob die Ehegatten kurz vor Erlass des angefochtenen Urteils ihr Zusammenleben wieder aufgenommen haben und für das Getrenntleben wichtige Gründe (Art. 49 AuG) vorliegen, ist für den Verfahrensausgang unbeachtlich (Art. 97 Abs. 1 BGG), wenn sich - wie vorliegend - die Nichtverlängerung einer Aufenthaltsbewilligung als rechtmässig erweist. Mit seiner Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und zwei Monaten hat der Beschwerdeführer den Widerrufsgrund von Art. 62 lit. b AuG gesetzt, was er in der Beschwerdeschrift nicht bestreitet.