Citation: 1C_276/2019 E. B

Ausgelöst durch eine Anzeige von A.________ und ihres (zwischenzeitlich verstorbenen) Ehemann B.________ vom 27. Dezember 2011 wurde festgestellt, dass auf der Parzelle Nr. 4244 abweichend von der Baubewilligung anstelle eines Sickerschachts zwei Sickerschächte ohne Schlammsammler erstellt worden waren. Die Stockwerkeigentümergemeinschaft reichte am 6. Februar 2014 ein Gesuch um nachträgliche Gewässerschutzbewilligung ein. Am 20. Dezember 2016 bewilligte die Einwohnergemeinde Sigriswil dieses Gesuch teilweise: Sie bewilligte nachträglich den Einbau des zweiten Sickerschachts und verpflichtete die Stockwerkeigentümergemeinschaft, beide Sickerschächte mit Schlammsammlern auszurüsten und diese zu unterhalten. Die dagegen erhobene Beschwerde von A.________ und B.________ vom 20. Januar 2017 wurde von der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE) zuständigkeitshalber dem Regierungsstatthalter von Thun überwiesen. Dieser wies die Beschwerde am 5. Dezember 2017 ab, soweit er darauf eintrat.