Citation: 1C_428/2023 E. 3.5

3.5. Weiter hätte gemäss den Beschwerdeführenden ein Augenschein ergeben, dass die Erschliessung ihres Grundstücks ausschliesslich über das Kantonsgebiet von Appenzell Ausserrhoden faktisch und rechtlich nicht umsetzbar und eine ganzjährige Erreichbarkeit nicht gewährleistet sei. Aufgrund der konkreten Verhältnisse aus topographischen Gründen, angesichts von Steigungen bis 39 %, sei eine (not-) wegmässige Erschliessung über Grundstücke im Kanton Appenzell Ausserrhoden nur mit Kunstbauten möglich. Eine solche könne aber nicht erhältlich gemacht werden, weil die Strasse ausserhalb einer Bauzone liege und nicht der Erschliessung einer landwirtschaftlichen genutzten Liegenschaft diene. Mit diesen Vorbringen habe sich die Vorinstanz gar nicht auseinandergesetzt und damit eine weitere Gehörsverletzung begangen. Diese Umstände sind jedoch ohne Einfluss auf den Ausgang des vorliegenden öffentlich-rechtlichen Verfahrens, selbst wenn sie über bloss appellatorische Behauptungen hinausgehen sollten.