Citation: 6B_14/2020 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt eine formelle Rechtsverweigerung, eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör und eine fehlerhafte Anwendung von Art. 410 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 60 Abs. 3 StPO. Im Wesentlichen bringt er vor, aufgrund eines sprachwissenschaftlichen Gutachtens sei neu erstellt, dass Staatsanwalt B.________ bewusst seine Ausstandspflicht missachtet habe. Damit sei dessen Bereitschaft, absichtlich und systematisch Verfahrensregeln zu brechen und damit verbunden eine qualifiziert feindselige Handlung ihm gegenüber erstellt. Er habe am 23. Oktober 2009 ein Ausstandsgesuch gegen Staatsanwalt B.________ gestellt. Dieses sei am 7. Juni 2010 abgewiesen worden. Für diesen Zeitraum sei die Untersuchung auf Staatsanwalt C.________ übertragen worden. Im Hintergrund habe aber trotzdem Staatsanwalt B.________ die Untersuchungen weitergeführt. Dies sei gestützt auf das damals geltende kantonale Recht indessen nicht zulässig. Sein Vorbringen lasse sich durch ein von ihm in Auftrag gegebenes Gutachten einer Sprachwissenschaftlerin vom 7. Mai/9. Juli 2019 belegen, das Texte der beiden Staatsanwälte miteinander vergleiche. Das Gutachten gelange zum Schluss, es lasse sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit feststellen, dass die Texte von der gleichen Person verfasst worden seien. Damit stehe fest, dass auch die durch Staatsanwalt C.________ unterzeichneten Dokumente in Wahrheit von Staatsanwalt B.________ stammten. Die Vorinstanz nehme daher zu Unrecht an, es liege kein Revisionsgrund vor.