Citation: 1B_252/2017 E. 4.3.4

4.3.4. Testosteron, das zur Förderung des Muskelwachstums eingesetzt wird, ist ein nach Art. 19 Abs. 3 SpoFöG i.V.m. Art. 74 Abs. 1 lit. a der Verordnung vom 23. Mai 2012 über die Förderung von Sport und Bewegung (SpoFöV; SR 415.01) und Ziff. I./2. lit. b des Anhangs zur SpoFöV verbotenes Dopingmittel. Aufgrund der dargelegten Telefongespräche und der Erkenntnisse aus den polizeilichen Observationen bestehen ernsthafte Indizien dafür, dass der Beschwerdeführer mit verbotenen Mitteln nach Art. 19 Abs. 3 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 SpoFöG Handel trieb; ebenso dafür, dass es um einen umfangreichen Handel ging, weshalb ein schwerer Fall nach Art. 22 Abs. 2 SpoFöG bereits wegen Gewerbsmässigkeit nach Art. 22 Abs. 3 lit. d SpoFöG in Betracht kommt; dies gilt ebenso für Bandenmässigkeit nach Art. 22 Abs. 3 lit. a SpoFöG, da der Verdacht besteht, dass der Beschwerdeführer beim Handel mit verbotenen Substanzen mit anderen Personen (C.________, D.________) eng zusammenarbeitete (zum Begriff der Bande BGE 135 IV 158). Wenn die Vorinstanz mit Blick darauf den dringenden Verdacht der Widerhandlung gegen Art. 22 Abs. 2 SpoFöG und damit die Voraussetzung von Art. 269 Abs. 1 lit. a StPO bejaht hat, hält das vor Bundesrecht stand.