Citation: 5A_188/2018 E. 3

Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör fliesst die Pflicht, einen Entscheid so abzufassen, dass der Betroffene ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Daher müssen - im Sinn der entscheidwesentlichen Gesichtspunkte - wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf welche sich sein Entscheid stützt (BGE 139 IV 179 E. 2.2 S. 183; 141 III 28 E. 3.2.4 S. 41; 141 IV 249 E. 1.3.1 S. 253). Diesen Voraussetzungen ist das Obergericht mit seiner umfassenden Interessenabwägung, in welcher es alle wesentlichen Vorbringen der Parteien berücksichtigt hat, nachgekommen. Im Übrigen zeigt der Beschwerdeführer mit seiner ausführlichen Beschwerde selbst, dass er das obergerichtliche Urteil potentiell sachgerecht anfechten konnte (dazu im Einzelnen E. 4). Die Gehörsrüge ist offensichtlich unbegründet.