Citation: 8C_186/2022 E. 5.2

5.2. Hinsichtlich des handchirurgischen Gutachtens beanstandet der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Feststellung, die Symptomatik werde durch ein unfallfremdes Karpaltunnelsyndrom verursacht beziehungsweise die traumatisch bedingte Läsion des TFCC (triangulärer fibrocartilaginärer Komplex) sei klinisch nicht mehr relevant. Letzteres stehe, so der Beschwerdeführer, in diametralem Widerspruch zur Beurteilung des Suva-Kreisarztes. Die Gutachterin sei ebenso wie der Kreisarzt von einer bildgebend mit Untersuchung vom 17. August 2017 ausgewiesenen frischen ulnarseitigen TFCC-Verletzung ausgegangen. Nach Einschätzung des Kreisarztes habe diese indessen zu einer richtunggebenden Verschlimmerung des krankhaften Vorzustandes geführt. Diese Argumentation greift zu kurz und gibt die gutachtliche Beurteilung nur teilweise wieder. Gemäss Gutachterin rührt die ulnarseitige TFCC-Läsion zwar vom Unfall, gleichzeitig sei anlässlich der erwähnten bildgebenden Untersuchung jedoch zusätzlich eine zentrale Läsion am TFCC entdeckt worden, welche degenerativ bedingt sei. Die vorinstanzliche Feststellung, dass der Einfluss des Unfalls auf die Beschwerden an der Hand lediglich von vorübergehender Natur gewesen sei, fusst auf der gutachtlichen Einschätzung, wonach spätestens seit der kreisärztlichen Beurteilung vom 22. März 2019 keine unfallkausalen funktionellen Einschränkungen mehr bestanden hätten. Eine diesbezüglich unrichtige Sachverhaltsstellung oder eine Verletzung der zu beachtenden Beweiswürdigungsregeln durch die Vorinstanz lässt sich damit nicht ausmachen. Der vom Beschwerdeführer letztinstanzlich erneuerte Einwand, die Befunderhebung sei wegen seiner unzulänglichen Deutschkenntnisse erschwert gewesen, wurde vom kantonalen Gericht entkräftet, ebenso die Rüge, dass die Handchirurgin nicht befähigt gewesen sei zur Beurteilung des von ihr neu diagnostizierten und als unfallfremd qualifizierten Karpaltunnelsyndroms als aktuell alleinige Beschwerdeursache. Inwiefern die Vorinstanz diesbezüglich unrichtige Feststellungen zum Sachverhalt getroffen oder Bundesrecht verletzt haben sollte, vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen.