Citation: 9C_728/2014 E. 6.1

6.1. Die Frage nach einer anspruchsrelevanten Veränderung des Sachverhalts im Sinne einer revisionsbegründenden erheblichen Gesundheitsveränderung hat das kantonale Gericht (implizite) bejaht. Dies wird vom Beschwerdeführer, welcher eine Verschlechterung des Gesundheitszustands für gegeben hält und aus diesem Grunde eine Rentenrevision anbegehrt hatte, (zu Recht) nicht in Frage gestellt: Das Beschwerdebild hat sich seit dem Zeitpunkt der rentenzusprechenden Verfügungen nicht nur in psychiatrischer Hinsicht (E. 6.2 hiernach) verändert, sondern es ist auf der somatischen Ebene eine koronare Herzkrankheit (mit Status nach zweimaligem Myokardinfarkt, Behandlung mittels Ballondilatation und mehrfacher Stenteinlage) hinzugekommen. Folglich ist der Invaliditätsgrad auf der Grundlage eines richtig und vollständig festgestellten Sachverhalts neu und ohne Bindung an frühere Invaliditätsschätzungen zu ermitteln (Urteil 8C_237/2014 vom 21. Januar 2015 E. 6 mit Hinweisen, zur Publikation vorgesehen).