Citation: 5A_228/2016 E. 5.2

5.2. Soweit der Beschwerdeführer moniert, das Gutachten enthalte überhaupt keine Beurteilung zur Eignung der Psychiatrische Dienste X.________ kann dem nicht gefolgt werden. Im Einzelnen führt der Beschwerdeführer aus, das Gutachten betone die Wichtigkeit, dass er in die Auswahl des Therapeuten miteinbezogen werde, da keine gewinnbringende Therapie stattfinden könne, wenn er die beauftragte Person nicht akzeptiere. Die Psychiatrische Dienste X.________ lehne ein solches Vorgehen aber ab. Die ihm zugeteilte Psychologin entspreche nicht den Vorgaben der Gutachter und dass der Chefarzt persönlich die Psychotherapie übernehmen könnte, sei nie konkret Thema gewesen. Er müsse Vertrauen gewinnen können, was nur gelinge, wenn er Mitsprache bei der Auswahl des Therapeuten habe. Die Klinik verweigere sowohl die Mitsprache als auch eine Prüfung des Beizugs eines externen Therapeuten. Zudem habe sich die Klinik ursprünglich selbst als ungeeignet bezeichnet und eine Aufnahme abgelehnt. Das aktuelle Therapieangebot erfülle die von der Gutachterin aufgestellten Kriterien nicht ansatzweise, weshalb es nicht ihm angelastet werden dürfe, wenn er sich dem verweigere.