Citation: I 776/04 29.03.2005 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob es die IV-Stelle mit dem vorinstanzlich bestätigten Einspracheentscheid und der durch diesen ersetzten Verfügung vom 28. Oktober 2003 zu Recht abgelehnt hat, dem Versicherten berufliche Eingliederungsmassnahmen zu gewähren. Konkret zur Diskussion stand die am 28. August 2003 zugesprochene Arbeitsvermittlung. Art. 18 Abs. 1 Satz 1 IVG, welcher die gesetzliche Grundlage des entsprechenden Anspruchs bildet, wurde im Rahmen der am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Änderungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 21. März 2003 (4. IVG-Revision) modifiziert. Praxisgemäss bezieht sich die gerichtliche Prüfung auf den Zeitraum bis zum Einspracheentscheid (BGE 121 V 366 Erw. 1b, 116 V 248 Erw. 1a), der vorliegend am 16. März 2004 erging. In dieser Konstellation ist der materiellrechtlichen Beurteilung für die Zeit bis Ende 2003 die bis dahin gültig gewesene und ab 1. Januar 2004 die seither geltende Fassung zu Grunde zu legen (vgl. BGE 130 V 445 ff. Erw. 1).