Citation: U 124/00 01.09.2000 E. 2

2.- Gegen Verfügungen nach dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) kann innert 30 Tagen bei der verfügenden Stelle Einsprache erhoben werden (Art. 105 Abs. 1 UVG). Einsprachen nach Art. 105 Abs. 1 UVG können schriftlich oder bei persönlicher Vorsprache mündlich erhoben werden und sind zu begründen; der Versicherer hält mündliche Einsprachen in einem Protokoll fest, das der Einsprecher unterzeichnen muss (Art. 130 Abs. 1 UVV). Gemäss Art. 106 Abs. 2 UVG kann eine Beschwerde an das kantonale Gericht auch erhoben werden, wenn der Versicherer entgegen dem Begehren des Betroffenen keine Verfügung oder keinen Einspracheentscheid erlässt. Dessen Entscheid kann beim Eidgenössischen Versicherungsgericht angefochten werden (Art. 110 UVG). Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher einzutreten.