Citation: 6B_25/2021 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Anklageprinzips und seines Anspruchs auf ein faires Verfahren. Er macht geltend, die Sorgfaltspflichtverletzung, welche beim Vorwurf der fahrlässigen Tatbegehung zentral sei, werde in der Anklageschrift nicht genügend umschrieben. So werde nicht ausgeführt, welches angebliche (Fehl-) Verhalten zu einer mangelnden Aufmerksamkeit geführt haben soll. Die blosse Schilderung "infolge mangelnder Aufmerksamkeit" genüge den Anforderungen an das Akkusationsprinzip nicht. Es fehle die zentrale Darlegung, inwiefern seine Aufmerksamkeit mangelhaft gewesen sei, wodurch sie hervorgerufen worden sein soll und wie er sich stattdessen hätte verhalten müssen. Demnach fänden sich in der Anklageschrift auch keinerlei Ausführungen zur Vorhersehbarkeit und Vermeidbarkeit (Beschwerde S. 5-10 Ziff. 10-23).