Citation: 8C_721/2023 E. 4.2.2

4.2.2. Das kantonale Gericht erkannte sodann, von der Anspruchsberechtigung ausgeschlossen im Sinne von Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG seien lediglich die arbeitgeberähnliche Person selbst und deren im Betrieb mitarbeitende Ehegatten, nicht jedoch andere Verwandte. Der Umstand, dass der Beschwerdegegner seine Gesellschaftsanteile an seine Mutter und diese die Anteile in der Folge ihrem Ex-Mann und Vater des Beschwerdegegners veräussert habe, vermöge somit für sich alleine keinen Ausschluss zu begründen. Es trifft somit entgegen der Behauptung der Beschwerdeführerin nicht zu, dass das kantonale Gericht die Tatsache der Übertragung der Gesellschaftsanteile innerhalb der Familie unberücksichtigt gelassen hätte. Es mass diesem Umstand aber keine entscheidende Bedeutung bei. Darin liegt noch keine willkürliche Beweiswürdigung, während eine anderweitige Bundesrechtsverletzung in diesem Zusammenhang weder geltend gemacht wird noch ohne Weiteres ersichtlich ist.