Citation: 2C_71/2020 E. 3.3

3.3. Dem angefochtenen Urteil lässt sich entnehmen, dass sich die Vorinstanz hinreichend mit der religiösen Zugehörigkeit des Beschwerdeführers auseinandergesetzt hat (E. 6.2 des angefochtenen Urteils). Ob der Aspekt der religiösen Glaubensrichtung dabei bei der Prüfung der Verhältnismässigkeit des Widerrufs der Niederlassungsbewilligung oder erst im Rahmen der Prüfung der Zumutbarkeit der Wegweisung geprüft wird, ist eine Rechtsfrage in der Sache selber und stellt keine Frage des rechtlichen Gehörs dar. Eine Verletzung der Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV) durch die Vorinstanz liegt deshalb nicht vor.