Citation: 4P.12/2003 30.04.2003 E. 1

Der Beschwerdeführer ist von den Beschwerdegegnern beauftragt worden, als Architekt zwei Projekte auszuarbeiten. Für das erste Projekt wurde dem Beschwerdeführer vom Obergericht ein Honorar von Fr. 8'000.-- zugesprochen. Dies ist nicht mehr umstritten. Umstritten ist hingegen der Honoraranspruch für das zweite Projekt. Dabei steht fest, dass die Beschwerdegegner dem Beschwerdeführer am 29. September 1996 den Auftrag erteilt hatten, ein zweites Projekt auszuarbeiten, und dass das Vertragsverhältnis zwischen den Parteien mit der Schlussrechnung vom 17. März 1997 endete. Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens ist einerseits die Frage, für welche Projektphasen ein Honorar geschuldet ist (nachfolgend Erw. 3). Andrerseits ist zu prüfen, ob das Obergericht berechtigt war, ein Gutachten zur Qualität der Projektierungsarbeit des Beschwerdeführers einzuholen (nachfolgend E. 4).