Citation: 5A_963/2022 E. A

A.a. Mit Erbvertrag vom 9. April 2008 regelten die Eheleute H.________ (Erblasser) und I.________ sowie deren Kinder F.________ G.________ (Beschwerdegegnerinnen) und J.________ die (dereinstige) Erbteilung beim Tod eines Elternteils und stimmten der vorgesehenen Nachfolgeregelung für das Familienunternehmen zu. Dabei hielten sie in Ziffer 4 des Erbvertrags fest, dass die sich im Eigentum des Vaters befindlichen Aktien der K.________ AG und der L.________ AG am 30. Dezember 2007 unentgeltlich, jedoch belastet mit einer Nutzniessung dem Sohn überlassen worden seien. Im Rahmen der späteren Erbteilung sollten die Aktien mit Fr. 823'000.-- als Erbvorbezug angerechnet werden. Diesem Anrechnungswert stimmten alle Vertragsparteien unter Verzicht auf den Pflichtteilsschutz zu. Ausserdem wurden weitergehende Anrechnungs- oder Ausgleichungspflichten ausgeschlossen und die Berechnung des Unternehmenswertes als verbindlich erklärt. Allfällige Wertsteigerungen oder -verminderungen der Aktien sollten ausschliesslich zu Gunsten bzw. zu Lasten des erwerbenden Sohnes gehen. In Ziffer 6 des Erbvertrags schlossen die Parteien ausserdem jegliche Herabsetzungsklage aus und sahen vor, dass im Falle der Anfechtung des Vertrags der betreffende Erbe auf den Pflichtteil gesetzt werden solle und allein Anspruch auf geldwerte Abfindung jedoch nicht auf Zuweisung von Vermögenswerten in natura hat. A.b. Ebenfalls am 9. April 2008 trat H.________ 3'900 Namenaktien der K.________ AG, die er am 30. Januar 2006 von der M.________ AG bzw. deren Pensionskasse erworben hatte, sowie 100 Inhaberaktien der L.________ AG unentgeltlich an seinen Sohn J.________ ab. In der Folge verstarb J.________ und hinterliess die Nachkommen A.________, B.________, C.________ und D.________ (Beschwerdeführer). A.c. Der zwischenzeitlich verwitwete H.________ widerrief mit letztwilliger Verfügung vom 19. Dezember 2012 alle früheren letztwilligen Verfügungen, bekräftigte aber den im Wortlaut nochmals zitierten Erbvertrag vom 9. April 2008 und setzte die Nachkommen von J.________ auf den Pflichtteil. A.d. H.________ verstarb am 1. Juni 2016 und hinterliess als gesetzliche Erben F.________ und G.________ sowie A.________, B.________, C.________ und D.________. Nach Durchführung des Schlichtungsverfahrens klagten Letztere vor dem Bezirksgericht Schwyz gegen Erstere auf Feststellung der Ungültigkeit von Ziffer 4 des Erbvertrags vom 9. April 2008, auf Feststellung des Nachlasses und ihrer Pflichtteile sowie auf Teilung der Erbschaft unter Ausgleichung bzw. Herabsetzung bestimmter Zuwendungen. Dazu seien 16 gleichwertige Lose zu bilden und anschliessend das Verfahren für sechs Monate zu sistieren, um den Erben Gelegenheit für eine Einigung über deren Verteilung zu geben. Nach Fristablauf seien die Lose nach Zufall zu ziehen und den Erben zuzuweisen. Eventuell sei die Teilung nach Ermessen des Gerichts vorzunehmen. Mit Urteil vom 18. Dezember 2020 stellte das Bezirksgericht die Zusammensetzung des Nachlasses sowie die Erbberechtigung der einzelnen Nachkommen fest. Ausserdem wies es die einzelnen Vermögenswerte des Nachlasses den Nachkommen zu. Weitergehend wies es die Anträge der Beteiligten ab.