Citation: 6B_1073/2022 E. 3.3

3.3. Zunächst ist anzumerken, dass die Vorinstanz einen direkten Tötungsvorsatz des Beschwerdeführers verneint, aber davon ausgeht, dass dieser den Tod des Opfers in Kauf genommen hat. Gemäss ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts und herrschender Lehre kann Mord auch eventualvorsätzlich begangen werden (BGE 112 IV 65 E. 3b; Urteile 6B_193/2021 vom 30. September 2021 E. 2.2; 6B_28/2017 vom 23. Januar 2018 E. 2.3; 6B_685/2017 vom 20. September 2017 E. 2.1; je mit Hinweisen). Dem Beschwerdeführer kann somit nicht gefolgt werden, soweit er einwendet, die Qualifikation der Tötung als Mord sei bereits deshalb ausgeschlossen, weil die Vorinstanz einen direkten Vorsatz verneine (vgl. Beschwerde S. 4). Folglich sind auch seine Vorbringen unbehelflich, der Täter habe nicht töten wollen, um einen Diebstahl zu begehen oder einen Zeugen zu beseitigen (Beschwerde S. 4 f. und S. 13).