Citation: 4A_87/2018 E. 2.2

2.2. Vor der Vorinstanz forderte die Beschwerdeführerin einen Betrag von Fr. 92'356.15 zuzüglich Zins zu 5% seit dem 6. September 2013 zurück, den sie dem Beschwerdegegner als Darlehen überwiesen habe. Die Vorinstanz gelangte in ihrem ersten Urteil zum Schluss, der Beschwerdegegner habe die Rückzahlung des Darlehens bis auf einen noch offenen Betrag von Fr. 55'100.-- bewiesen. Die von der Beschwerdeführerin dagegen erhobene Rüge, wonach die Vorinstanz die Beweislast in Bezug auf die Rückzahlung des Darlehens falsch verteilt habe, erachtete das Bundesgericht in seinem Urteil vom 11. August 2016 als unbegründet (E. 3). Insofern die Beschwerdeführerin eine Rückforderung des Darlehens im Betrag von Fr. 92'356.15 zuzüglich Zins zu 5% auf Fr. 55'100.-- seit dem 6. September 2013 geltend macht, kann sie folglich nicht gehört werden. Ebenfalls bereits vom Bundesgericht abschliessend behandelt wurde die Frage des angeblichen Grundlagenirrtums der Beschwerdeführerin in Bezug auf die Übertragbarkeit verschiedener Verträge (Verträge mit der F.________ und Mietvertrag). Die Rüge der Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe einen Irrtum in Bezug auf die Übertragbarkeit der Verträge bundesrechtswidrig verneint, erwies sich als unbegründet (Urteil 4A_97/2016 vom 11. August 2016 E. 2.6). Insofern die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde diesen Punkt erneut thematisiert, haben ihre Vorbringen unbeachtet zu bleiben. Im Urteil vom 21. Dezember 2015 verneinte die Vorinstanz eine absichtliche Täuschung der Beschwerdeführerin durch den Beschwerdegegner. Im Urteil vom 11. August 2016 setzte sich das Bundesgericht eingehend mit der Frage des Vorliegens eines Grundlagenirrtums auseinander, behandelte hingegen die Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht unter dem Titel der absichtlichen Täuschung. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, sie sei absichtlich getäuscht worden, ist sie folglich nicht zu hören; dem Bundesgericht ist es verwehrt, im Falle erneuter Beschwerde sein zweites Urteil auf rechtliche Gesichtspunkte zu stützen, die im Rückweisungsentscheid gar nicht in Erwägung gezogen worden sind. Somit hat auch die Rüge der Beschwerdeführerin, ihr Anspruch auf rechtliches Gehör sei in Bezug auf die behauptete Täuschung verletzt worden, unbeachtet zu bleiben.