Citation: 1P.692/2006 03.11.2006 E. 2

Nach den Feststellungen des Verfahrensgerichts ist bereits seit Februar 2004 eine Strafuntersuchung gegen den Beschwerdeführer hängig. Die Tatvorwürfe betreffen zur Hauptsache den Anbau von Hanfkraut und Cannabishandel, je in banden- und gewerbsmässiger Begehungsweise, sowie Cannabiskonsum; dabei geht es um die angebliche Führung eines Hanfladens in .... Das Strafverfahren ist nachträglich auf den Verdacht der Geldwäscherei ausgedehnt worden. Eine parallele Strafuntersuchung läuft gegen einen Mitbeschuldigten, dem eine Beteiligung am Hanfladen angelastet wird; dieser befindet sich ebenfalls in Untersuchungshaft (vgl. Urteil 1P.614/2006 vom 11. Oktober 2006). Gegen die beiden Angeschuldigten wurde am 7. August 2006 ein weiteres Verfahren betreffend Cannabisdelikten eröffnet. In diesem Rahmen wurden am 17. August 2006 im Hanfladen und bei den beiden Beschuldigten zu Hause Hausdurchsuchungen durchgeführt; diese wohnen zusammen. Dabei wurden an beiden Orten Hanfpflanzen und Cannabisprodukte sichergestellt. Nach Angaben der Untersuchungsbehörde sollen die beschlagnahmten Betäubungsmittel einen Marktwert von über Fr. 57'000.-- besitzen. Ausserdem ist der Beschwerdeführer einschlägig vorbestraft; mit Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 10. Februar 2000 wurde er wegen Betäubungsmitteldelikten zu einer bedingt vollziehbaren Gefängnisstrafe von 15 Monaten verurteilt. Vor diesem Hintergrund wird die Haftverlängerung im angefochtenen Entscheid mit der Annahme eines dringenden Tatverdachts im Hinblick auf das am 7. August 2006 eröffnete Verfahren und von Fortsetzungsgefahr gerechtfertigt.