Citation: 5A_872/2022 E. 1.1

1.1. Angefochten ist ein Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz, die als oberes Gericht auf Rechtsmittel hin (Art. 75 BGG) über die Kosten- und Entschädigungsfolgen im erstinstanzlichen Verfahren betreffend die Vollstreckung eines Scheidungsurteils entschieden hat. Im Streit um derartige Nebenpunkte folgt der Rechtsweg ans Bundesgericht jenem der Hauptsache (BGE 137 III 380 E. 1.1; 134 I 159 E. 1.1). Dort ist die Vollstreckung des in einem Scheidungsurteil vorgesehenen Anspruchs auf persönlichen Verkehr zwischen Vater und Tochter und damit eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit strittig, die der Beschwerde in Zivilsachen unterliegt (Art. 72 Abs. 2 Bst. b Ziff. 1 BGG; Urteile 5A_321/2017 vom 25. Oktober 2017 E. 1.1; 5A_167/2017 vom 11. September 2017 E. 1.1). Die nämliche Qualifikation gilt für den nicht selbständig eröffneten Entscheid über die unentgeltliche Rechtspflege im kantonalen Beschwerdeverfahren (Urteil 5A_750/2020 vom 6. Mai 2021 E. 2.1 mit Hinweisen), der ebenfalls angefochten ist. Dass das Obergericht insoweit nicht auf Rechtsmittel hin entschieden hat, steht der Zulässigkeit der Beschwerde ans Bundesgericht nicht entgegen (BGE 143 III 140 E. 1.2). Anders als die Beschwerdeführerin meint, ist die Beschwerde in Zivilsachen damit unbesehen darum das zutreffende Rechtsmittel, ob sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung nach Art. 74 Abs. 2 Bst. a BGG stellt. Die ebenfalls erhobene subsidiäre Verfassungsbeschwerde erweist sich als unzulässig (Art. 113 BGG). Die Beschwerdeführerin ist unter Vorbehalt von E. 1.2 hiernach nach Art. 76 Abs. 1 BGG zur Beschwerde berechtigt, die sie auch fristgerecht erhoben hat (Art. 100 Abs. 1 BGG). Auf die Beschwerde ist grundsätzlich einzutreten.