Citation: 1B_298/2018 E. A

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau führt eine Strafuntersuchung gegen Rechtsanwalt F.________ wegen Gehilfenschaft zur Veruntreuung von Kindesvermögen. Am 19. August 2016 reichte der sich als Privatkläger am Strafverfahren beteiligende A.________ ein Ausstandsgesuch gegen die kantonale Staatsanwaltschaft und insbesondere gegen den verfahrensleitenden Staatsanwalt, D.________, ein. Mit Entscheid vom 27. Februar 2017 wies das Obergericht des Kantons Aargau das Ausstandsgesuch ab, soweit es darauf eintrat. Am 15. Juni 2017 hiess das Bundesgericht die nur noch den Ausstand von Staatsanwalt D.________ beantragende Beschwerde von A.________ gegen den Entscheid des Obergerichts gut und verpflichtete diesen, in den Ausstand zu treten. Mit Schreiben vom 22. Januar 2018 teilte die kantonale Staatsanwaltschaft A.________ mit, sie beabsichtige, das Verfahren gegen Rechtsanwalt F.________ einzustellen. Auf dem vom Leitenden Staatsanwalt, C.________, unterzeichneten Schreiben war als Absender "D.________" vermerkt. Am 12. Februar 2018 forderte A.________ Staatsanwalt C.________ auf, in den Ausstand zu treten, was dieser in seiner Stellungnahme vom 26. Februar 2018 ablehnte. Darauf reichte A.________ am 9. März 2018 ein Ausstandsbegehren ein, welches das Obergericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 17. Mai 2018 abwies, soweit es darauf eintrat.