Citation: 2C_549/2023 E. 5.2.4

5.2.4. Der Streitgegenstand im vorinstanzlichen Verfahren wurde durch den Entscheid der ETH-Beschwerdekommission in Verbindung mit den Rügen des Beschwerdeführers festgelegt (vgl. BGE 136 II 457 E. 4.2; 136 II 165 E. 5; 125 V 413 E. 2a). Umstritten waren das "Ob" und das "Wie" einer Teilnahme am INPRO. Soweit der Beschwerdeführer der ETH Zürich vorwirft, im Verlauf der verschiedenen Rechtsmittelverfahren den Streitgegenstand ausgedehnt zu haben, ist auf diese Argumentation nicht einzugehen, denn die Erweiterung des Streitgegenstands wäre prozessual unzulässig (BGE 136 II 457 E. 4.2; 136 II 165 E. 5). Wie die Vorinstanz willkürfrei und für das Bundesgericht verbindlich feststellte, gilt die Studienleistung des Beschwerdeführers im Rahmen der INPRO mit der Anrechnung der Lerneinheit "Projektwoche Landschaftsentwicklung" als erbracht. Ebenfalls für das Bundesgericht verbindlich ist die Feststellung, dass der Beschwerdeführer keine anderweitige Anrechnung (etwa im Wahlfachbereich) beantragte. Bei dieser Ausgangslage hätte die Gutheissung des Rechtsmittels dem Beschwerdeführer keinen praktischen Nutzen verschafft, denn die Teilnahme am INPRO bringt den Beschwerdeführer im Curriculum seines Studiengangs nicht (mehr) voran. Die von ihm geforderte Studienleistung gilt bereits als erbracht. Die in der Beschwerde aufgeworfenen Fragen nach dem allgemeinen "Ob" und dem "Wie" einer Teilnahme an Gruppenarbeiten in Feldkursen gehen über den Streitgegenstand hinaus. Die Vorinstanz hatte lediglich die Teilnahme am INPRO zu beurteilen. Die allfällige Teilnahme an zukünftigen Gruppenarbeiten in Feldkursen war im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Entscheids eine lediglich theoretische Fragestellung, die kein aktuelles und praktisches Rechtsschutzinteresse vermittelt (vgl. E. 5.2.1). Der Beschwerdeführer macht in diesem Zusammenhang nicht geltend und es ist auch nicht ersichtlich, dass sich die vor Bundesverwaltungsgericht strittige Frage unter gleichen oder ähnlichen Umständen jederzeit wieder stellen könnte. Die Voraussetzungen, um ausnahmsweise von einem aktuellen und praktischen Rechtsschutzinteresse abzusehen, sind nicht erfüllt.