Citation: 6B_79/2016 E. 1.4

1.4. Die Rügen erweisen sich im Ergebnis als unbegründet, soweit auf sie eingetreten werden kann (vgl. Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 BGG). Hinsichtlich des objektiven Ablaufs der Übergriffe setzt sich der Beschwerdeführer zwar detailliert mit der Beweiswürdigung der Vorinstanz auseinander, vermag jedoch nicht aufzuzeigen, dass oder inwieweit diese schlechterdings unhaltbar sein soll und sich aufgrund der vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen sollen. Er verkennt, dass das Bundesgericht keine Appellationsinstanz ist, die eine freie Prüfung in tatsächlicher Hinsicht vornimmt. Im Rahmen seiner beschränkten Kognition nimmt das Bundesgericht weder eine eigene Beweiswürdigung vor noch hat es darüber zu entscheiden, ob es die vom Beschwerdeführer vorgetragene Sachverhaltsdarstellung oder diejenige der Vorinstanz für überzeugender hält. Es hat lediglich zu überprüfen, ob die vorinstanzliche Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellungen unhaltbar erscheinen. Dies ist vorliegend nicht der Fall. Zwar bleibt aufgrund der Erwägungen unklar, warum die Aussagen des Zeugen C.________ besonders glaubwürdig sein sollen. Dies ist jedoch unbeachtlich, da die Vorinstanz entgegen ihrer anderslautenden Ausführungen nicht hauptsächlich oder überwiegend auf dessen Aussagen abstellt, sondern eine Gesamtwürdigung sämtlicher Aussagen vornimmt. Entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers lässt sie keine Aussagen und diesbezügliche Korrekturen der Mitbeschuldigten oder weiterer Zeugen und Auskunftspersonen unberücksichtigt. Dass sie nicht sämtliche Aussagen im Einzelnen wiedergibt, sondern zusammengefasst würdigt, lässt vorliegend keine selektive Beweiswürdigung erkennen. Die vom Beschwerdeführer aufgrund seiner eigenen Aussageanalyse - dem Beschwerdezweck entsprechend - von der Beweiswürdigung der Vorinstanz abweichenden Schlussfolgerungen lassen die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung nicht als willkürlich erscheinen. Dem Grundsatz in dubio pro reo kommt in der vom Beschwerdeführer angerufenen Funktion als Beweiswürdigungsregel keine über das Willkürverbot hinausgehende Bedeutung zu. Zudem scheint er zu verkennen, dass die Vorinstanz als Berufungsgericht über umfassende Kognition in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht verfügt (vgl. Art. 398 Abs. 2 und 3 StPO, Art. 408 StPO; BGE 141 IV 244 E. 1.3.3 mit Hinweisen). Sie war weder an die Beweiswürdigung noch die rechtliche Würdigung des Bezirksgerichts gebunden, weshalb unterschiedliche Sachverhaltsfeststellungen der kantonalen Instanzen (für sich) kein Beleg einer willkürlichen Beweiswürdigung sind.