Citation: B 45/00 02.02.2004 E. A

Der 1940 geborene, deutsche Staatsangehörige K.________, wohnhaft in E.________, war für die S.________ erwerbstätig und dadurch bei der "Winterthur"-Stiftung für die obligatorische berufliche Vorsorge (nachfolgend Vorsorgestiftung) versichert. Am 16. Juni 1995 meldete die S.________ der Vorsorgestiftung das Ende des Arbeitsverhältnisses per 31. Juli 1995. In dieser Austrittsmeldung beantragte K.________ auf Grund seines Wohnsitzes im Ausland die Barauszahlung der Freizügigkeitsleistung, wobei das Formular auch eine Unterschrift enthielt, welche auf seine in X.________ wohnhafte Ehefrau C.________ lautete. Daraufhin entrichtete die Vorsorgestiftung K.________ am 4. August 1995 per Bankcheck den Betrag von Fr. 124'672.70 (nach Abzug der Quellensteuer). Im Rahmen des von K.________ eingeleiteten Ehescheidungsverfahrens vor dem Amtsgericht Y.________/Deutschland erfuhr C.________ von der Barauszahlung der Freizügigkeitsleistung. Auf Grund einer von ihr eingereichten Strafanzeige verurteilte das Amtsgericht F.________ K.________ mit in Rechtskraft erwachsenem Entscheid vom 6. Mai 1999 wegen Urkundenfälschung im Zusammenhang mit der Unterschrift der Ehefrau auf dem Barauszahlungsgesuch.