Citation: 1P.235/2002 09.08.2002 E. 1

Der Beschwerdeführer wird vom angefochtenen Strafurteil persönlich betroffen und ist zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert. Der Antrag um Aufhebung des Urteils des Obergerichts ist zulässig; nach der Rechtsprechung ist es mit der kassatorischen Natur der staatsrechtlichen Beschwerde auch vereinbar, über den Aufhebungsantrag hinaus die blosse Zurückweisung an die letzte kantonale Instanz zu verlangen. Da grundsätzlich allein deren Urteile angefochten werden können, ist der Antrag um Rückweisung an eine untere Instanz indessen nicht zulässig. Wie es sich mit dem Antrag auf Verbesserung der Anklageschrift verhält, kann offen bleiben; die Feststellung der Verletzung des Anklagegrundsatzes hätte nämlich zur Folge, dass das angefochtene Urteil aufgehoben werden müsste (vgl. BGE 126 I 19). Schliesslich rügt der Beschwerdeführer eine willkürliche Strafzumessung. Die Fehlerhaftigkeit der Strafzumessung ist indessen nicht mit staatsrechtlicher Beschwerde, sondern mit eidgenössischer Nichtigkeitsbeschwerde zu rügen, weshalb insofern auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann; aus der Beschwerdeschrift ergibt sich allerdings, dass sich die diesbezügliche Rüge mit derjenigen wegen Verletzung des Willkürverbots und der Unschuldsvermutung im Wesentlichen deckt.