Citation: I 471/01 18.12.2001 E. 2

2.- a) Die Vorinstanz hat zutreffend festgestellt, dass die Ärzte des ZMB im Gutachten vom 29. Februar 2000 zum selben Befund kommen, wie dies im Wesentlichen bereits die Expertisierung im Jahre 1993 ergab. Im Gutachten des ZMB vom 29. Februar 2000 wird in rheumatologischer Hinsicht ein eher leichteres Zervikovertebralsyndrom sowie ein diskretes Lumbovertebralsymptom festgestellt. Auch nachgewiesen werden konnte ein beidseitiges Carpaltunnelsyndrom, rechtsseitig mittelschwer, linksseitig mit deutlichem Befund, wobei im Vergleich zum Gutachten 1993 auf beiden Seiten eine leichte Befundverschlechterung zu verzeichnen ist. Während in psychischer Hinsicht im Gutachten 1993 bewusstseinsnahe Existenzängste sowie eine neurotische Entwicklung mit vorwiegend depressiven Zügen diagnostiziert wurden, geht das Gutachten 2000 bezüglich beider Aspekte von einer Beruhigung aus. Die Gutachter kommen zum Schluss, bei gleichbleibendem Zustand am Bewegungsapparat, leichter Verschlechterung des Carpaltunnelsyndroms und Verbesserung des psychischen Befindens sei die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit konstant geblieben. Die leichte Zunahme des Carpaltunnelsyndroms habe tatsächlich eine gewisse Schmerzverstärkung bewirkt, die aber durch die Zunahme der psychischen Belastbarkeit kompensiert werde. Die Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit betrage deshalb nach wie vor 50 %. Damit ist eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustandes in der massgebenden Zeitspanne (BGE 125 V 369 Erw. 2 mit Hinweis; siehe auch BGE 112 V 372 Erw. 2b und 390 Erw. 1b) zwischen der erstmaligen Rentenzusprache am 8. Februar 1994 und dem Erlass der die anbegehrte Rentenerhöhung ablehnenden Verfügung vom 5. Mai 2000 nicht ausgewiesen. b) Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, vermag nicht zu einem anderen Schluss zu führen. Die Tatsache, dass Dr. med. G.________, Allgemeine Medizin FMH, als Hausarzt der Versicherten seit längerer Zeit eine Arbeitsfähigkeit von 100 % bescheinigt hat, ist entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin von der Vorinstanz gebührend berücksichtigt worden. Zutreffend weist das kantonale Gericht darauf hin, dass es sich beim Schreiben von Dr. G.________ vom 24. Mai 2000 im Gegensatz zu den beiden Gutachten des ZMB nicht um ein auf allseitigen Untersuchungen beruhendes Gutachten handelt und die IV-Stelle dieses wie dessen frühere Berichte zu Recht nicht entscheidend gewichtet hat. Die Gutachten des ZMB hingegen erfüllen alle rechtsprechungsgemässen (BGE 125 V 352 Erw. 3 mit Hinweisen) Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen; sie sind umfassend, beruhen auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigen die beklagten Beschwerden, sind insbesondere in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden und leuchten in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge ein. Was den Einwand betrifft, im Urteil sei nicht erwähnt, dass die Versicherte bei einem Arbeitsunfall am 11. Juli 1972 zwei Finger der linken Hand verloren habe, ist darauf hinzuweisen, dass das ZMB in beiden Gutachten diesen Befund zwar erhoben, indes als Befund ohne Einschränkung auf die Arbeitsfähigkeit qualifiziert hat. Die Versicherte war denn auch nach der Handverletzung im Jahre 1972 für viele Jahre in vollem Mass arbeitsfähig. Schliesslich ist auch nicht ersichtlich, weshalb und inwiefern sich die erwerblichen Auswirkungen des im Wesentlichen gleich gebliebenen Gesundheitsschadens verändert haben sollten, weshalb es sich erübrigt, auf die vorinstanzlichen Erwägungen zur Invaliditätsbemessung mittels Einkommensvergleich einzugehen. c) Somit ist unter keinem Aspekt eine erhebliche Veränderung der Verhältnisse erkennbar, womit zum Vornherein eine für eine Rentenrevision nach Art. 41 IVG unabdingbare Grundvoraussetzung fehlt.