Citation: 2C_935/2016 E. 3.1

3.1. Die kantonalen Behörden sind zum Schluss gelangt, dass im Fall des Beschwerdeführers gewichtige Indizien darauf schliessen lassen, dass es sich bei seiner unterdessen aufgelösten Ehe mit einer Schweizer Bürgerin um eine Scheinehe handelte. Das Verwaltungsgericht führte aus, insbesondere der Altersunterschied von 20 Jahren, der Umstand, dass ein längerer Lebens- und Arbeitsaufenthalt in der Schweiz für den Beschwerdeführer ohne Heirat praktisch unmöglich gewesen wäre, die Tatsache, dass die Ehegatten nicht dieselbe Sprache sprechen würden sowie die ungewöhnliche Wohnsituation deuteten auf eine Umgehungsehe hin. Die Ehegatten hätten ausserdem sehr wenige Kenntnisse voneinander. Es liege daher am Beschwerdeführer, den Gegenbeweis anzutreten und diese Indizien zu entkräften. Dies gelinge ihm jedoch nicht.