Citation: 1C_23/2020 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerinnen wenden ein, die Dauer des Nutzungsunterbruchs lasse sich im vorliegenden Verfahren feststellen bzw. stehe genügend fest. Damit bestreiten sie die Notwendigkeit eines Baubewilligungsverfahrens in dieser Hinsicht. Nach ihrer Meinung ist ausreichend dargetan, dass die Betriebsaufgabe erst Ende April 2016 erfolgt sei. Sie hätten die den Bestandesschutz begründenden Umstände nachgewiesen. Mit der Annahme einer noch nicht näher bestimmten Dauer beim Nutzungsunterbruch sei die Vorinstanz von einem unzutreffenden Sachverhalt ausgegangen. Zudem habe sie insoweit überspannte Beweisanforderungen aufgestellt. Dadurch habe die Vorinstanz nicht nur das kantonale Verfahrensrecht bezüglich Behauptungs- und Beweislastregeln willkürlich gehandhabt, sondern eine materielle Rechtsverweigerung und Gehörsverletzung (Art. 29 Abs. 1 und 2 BV) zulasten der Beschwerdeführerinnen begangen. Ebenso liege eine Verletzung der Eigentumsgarantie (Art. 26 BV) vor.