Citation: 5A_69/2008 20.08.2008 E. B

Am 22. Dezember 1989 schlossen der Erblasser und die Beschwerdegegnerin 3 einen Erbvertrag ab, in dessen Art. 7 Ziff.1 Ersterer für den Fall des Vorversterbens u.a. Folgendes verfügte: "a) Unsere Kinder erben zu gleichen Teilen. X.________ und Y.________ sind verpflichtet, alle Zuwendungen zur Ausgleichung zu bringen, die ihnen zu meinen Lebzeiten unentgeltlich als Schenkung oder Vorempfang zugewendet worden sind; ausgenommen sind Gelegenheitsgeschenke. Alle Nachkommen werden demgegenüber für sämtliche Zuwendungen, die ihnen als Heiratsgut, Ausstattung sowie für Erziehung oder Ausbildung zugekommen sind, ausdrücklich von der Ausgleichungspflicht entbunden. a) Meine Aktien der V.________ AG und meine Guthaben gegenüber dieser Firma sind zu gleichen Teilen (je 1/3) den Kindern anzuweisen; Pflichtaktien, die sich bereits vor dem Erbgang in ihrem Besitze befunden haben, sind an diese Anweisung anzurechnen. Dergestalt werden alle drei Kinder nach vollzogener Erbteilung zu je einem Drittel an der V.________ AG beteiligt sein. Die überzählige Namenaktie zu Fr. 1'000.-- nom. der V.________ AG fällt als Vorauslegat an meine Ehegattin."