Citation: 8C_6/2022 E. 4.1

4.1. Gemäss angefochtenem Urteil hat die Beschwerdeführerin im Rahmen des am 25. Februar 2021 eingeleiteten Neuanmeldungsverfahrens keine neuen medizinischen Berichte beibringen können, welche glaubhaft auf eine relevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes hätten schliessen lassen. Im Vergleich zum bidisziplinären Gutachten der Dres. med. C.________ und B.________ vom 20. Mai 2019 seien zwar neue Diagnosen gestellt worden. Während im Begutachtungszeitpunkt mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Periarthropathia coxae rechts, ein chronisches Lumbovertebralsyndrom und chronische belastungsabhängige Fussbeschwerden festgestellt worden seien, habe die Beschwerdeführerin zwischenzeitlich im April 2020 eine Lungenembolie erlitten. Die Einschätzung der behandelnden Psychiaterin Dr. med. D.________ vom 22. Dezember 2020, wonach sich die Leistungsfähigkeit infolge des schweren pulmonalen Infekts noch mehr reduziert habe, finde allerdings keine Grundlage in den Berichten der Ärzte, in deren Fachbereich die entsprechende Beurteilung falle. Das Hinzutreten einer neuen Diagnose stelle jedenfalls nicht schon einen Revisionsgrund oder eine Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse dar, weil damit das quantitative Element der erheblichen Gesundheitsverschlechterung nicht zwingend ausgewiesen sei. Die Beurteilung der Dr. med. E.________, RAD-Fachärztin FMH für Allgemeine Medizin, vom 7. Mai 2021, wonach eine erhebliche Veränderung des Gesundheitszustandes nicht nachvollzogen werden könne, überzeuge damit ohne Weiteres. Die IV-Stelle sei daher zu Recht auf die Neuanmeldung nicht eingetreten.