Citation: 8C_277/2023 E. A

Die 1978 geborene A.________ arbeitet seit September 2005 bei der Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG als Kundenbetreuerin und ist dadurch bei der Helsana Unfall AG (nachfolgend: Helsana) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 23. März 2020 knickte sie beim Aufstehen mit dem linken Fuss um, nachdem ihr dieser beim Sitzen mit übereinander geschlagenen Beinen "eingeschlafen" war. Dabei zog sie sich eine Distorsion des oberen Sprunggelenks (nachfolgend: OSG) zu. Die Helsana erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Nachdem die konservative Behandlung keine dauerhafte Besserung gezeitigt hatte, liess sich A.________ am 23. Februar 2022 in der B.________ AG, am betroffenen linken Fussgelenk operieren. Die Helsana stellte ihre Leistungen mit Verfügung vom 28. März 2022 unter Hinweis auf die Stellungnahme ihres beratenden orthopädischen Chirurgen (Beurteilung vom 18. März 2022) per 30. Oktober 2021 ein, da kein Zusammenhang zwischen dem Unfall und den gesundheitlichen Beschwerden mehr nachweisbar sei. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 4. November 2022 fest.