Citation: 9C_181/2019 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht stellte fest, die RAD-Berichte vom 10. August 2016 erfüllten die beweismässigen Kriterien. Die Beschwerdeführerin sei in einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig. Mit einem Stehpult sei es der Beschwerdeführerin möglich, administrative Tätigkeiten abwechselnd stehend und sitzend auszuüben. Es sei daher nicht ersichtlich, weshalb die angestammte Tätigkeit als Direktionsassistentin nicht mehr möglich sein sollte. Dem Vorbringen der Beschwerdeführerin, aus psychiatrischer Sicht müsse eine Überforderung vermieden werden und sie sei auf ein stressarmes Klima angewiesen, es sei realtitätsfremd, dass sie wieder eine Stelle als Direktionsassistentin mit ähnlich hohem Salär wie bisher finden könne, hielt das kantonale Gericht entgegen, die Versicherte habe diverse Anstellungen innegehabt, bei denen sie nicht überfordert gewesen sei und ein vergleichbares Einkommen wie zuletzt erzielt habe. Es sei nicht einzusehen, weshalb es der Beschwerdeführerin nicht möglich sein sollte, ihrer angestammten Tätigkeit nachzugehen. Nachdem die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig sei, erübrige sich ein ziffernmässiger Einkommensvergleich, und es könne mit einer Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 20 % ermittelt werden.