Citation: 8C_765/2007 11.07.2008 E. 3.2

3.2.1 Weder der Verfügung vom 16. Februar 2006 und dem Einspracheentscheid vom 28. Dezember 2006 noch dem vorinstanzlichen Entscheid vom 26. Oktober 2007 lassen sich explizite Revisionsgründe entnehmen. Da die Vorinstanz diesbezüglich keine letztinstanzlich verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen (vgl. E. 1) getroffen hat, hat das Bundesgericht diese selbst vorzunehmen. 3.2.2 Zu vergleichen sind die medizinischen Fakten im Zeitpunkt des Rentenbeginns im August 2003 einerseits und diejenigen im Frühjahr 2004 andererseits. Dr. med. L.________, Chefarzt der Abteilung Rheumatologie/Rehabilitation des Spitals X.________, stellte in seinem Bericht vom 6. Juni 2003 die Diagnosen eines lumbospondylogenen beziehungsweise lumboradikulären Reizsyndroms beidseits bei Status nach Diskushernien-Operation L4/5 rechts mit Verwachsungen der Arachnoidea sowie einem Diskushernienrezidiv auf gleicher Höhe rechts. Der Patient sei durch die Beschwerden stark beeinträchtigt und offenbar 100 % arbeitsunfähig. Im Gutachten der Klinik Y.________ vom 13. Dezember 2004, welches auf Untersuchungen vom 27. Mai und 5. Oktober 2004 beruht, werden im Wesentlichen dieselben Diagnosen gestellt. Hinzu kommen noch chronische Fussschmerzen beidseits. Im Gutachten wird nicht davon ausgegangen, dass sich die Verhältnisse verbessert haben. Hingegen attestieren die zuständigen Ärzte eine ganztägige Arbeitsfähigkeit mit einer 10 bis maximal 20 % reduzierten Leistungsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit beziehungsweise eine unverminderte Arbeitsfähigkeit in einer leichten angepassten Tätigkeit. 3.3 Anhand der Akten ergibt sich, dass ab Frühling 2004 gegenüber dem Zustand bei Rentenbeginn keine veränderten Verhältnisse belegt sind, sondern lediglich eine andere Beurteilung der Arbeitsfähigkeit anhand der gleich gebliebenen somatischen Befunde vorgenommen wurde. Dies genügt nicht, um eine revisionsweise Reduzierung des Rentenanspruchs zu begründen. 3.4 Im Einspracheentscheid vom 28. Dezember 2006 wird der Anspruch auf eine ganze Rente ab August 2003 lediglich mit der bis zu diesem Zeitpunkt vom Hausarzt attestierten vollen Arbeitsunfähigkeit in jeder Tätigkeit begründet. Die kurze Stellungnahme des Dr. med. L.________ vom 6. Juni 2003 zur Arbeitsunfähigkeit "offenbar 100 % arbeitsunfähig" weist darauf hin, das er diese nicht selbst eingeschätzt hat. Eine Prüfung der Frage, ob dieses Attest nur die bis anhin ausgeübte Tätigkeit als Bade- und Eismeister oder auch leichtere Arbeiten betrifft, wurde erst bei der Begutachtung in der Klinik Y.________ vorgenommen. Damit steht fest, dass die Verfügung einer ganzen Rente ab August 2003 nicht auf einer umfassenden bundesrechtskomformen Beurteilung der Erwerbsfähigkeit basiert.