Citation: 6B_1103/2009 26.04.2010 E. 4

Der angefochtene Beschluss verletzt kein Bundesrecht. Soweit der Beschwerdeführer sinngemäss eine Erstreckung der Beschwerdefrist beantragt, ist seine Beschwerde unbegründet. Gesetzlich bestimmte Fristen können gemäss Art. 47 Abs. 1 BGG nicht erstreckt werden. Auf die Beschwerde kann sodann nicht eingetreten werden, soweit der Beschwerdeführer die Vollstreckung des Urteils des Appellationshofs des Kantons Bern vom 15. März 2002 beantragt, da dieses Urteil nicht Anfechtungsobjekt der zu beurteilenden Beschwerde ist. Abgesehen davon ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vollstreckung eines zivilgerichtlichen Urteils von der Parteistellung des Klägers im Strafverfahren abhängen sollte. Nicht eingetreten werden kann auf die Beschwerde auch, soweit sich die Beschwerde gegen den Nichteröffnungs- bzw. Aufhebungsentscheid selbst richtet, da dieser ebenfalls nicht Gegenstand des Beschwerdeverfahrens vor Bundesgericht bildet. Unbegründet ist die Beschwerde schliesslich, soweit der Beschwerdeführer die Verletzung von Parteirechten rügt. Die Vorinstanz stellt in diesem Zusammenhang fest, der frühere Anwalt des Beschwerdeführers habe mit Schreiben vom 1. Oktober 2007 im Namen seines Klienten den Rückzug der Privatklage - unter Vorbehalt der Geltendmachung seiner zivilrechtlichen Ansprüche in einem anderen Verfahren - erklärt, so dass er nicht mehr als Partei am Verfahren beteiligt gewesen sei. Was der Beschwerdeführer hiegegen vorbringt, erschöpft sich in einer blossen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil. Er beschränkt sich im Wesentlichen darauf, geltend zu machen, der Rückzug beruhe auf einem Missverständnis. Er habe seinem damaligen Anwalt schon vor der Erklärung des Rückzugs das Mandat entzogen, ohne indes diese Vorbringen näher zu belegen. Die blosse Darlegung der eigenen Sichtweise ist jedoch nicht geeignet, Willkür darzutun. Willkür liegt nach ständiger Rechtsprechung nur vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Dass eine andere Lösung oder Würdigung in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen ist, genügt praxisgemäss nicht (BGE 127 I 54 E. 2b mit Hinweisen). Selbst wenn aus dem Schreiben seines früheren Anwalts vom 15. Dezember 2009 abgeleitet werden könnte, dass der Rückzug irrtümlich erklärt worden ist, führte dies zu keinem anderen Ergebnis, da ein Widerruf einer Parteierklärung nur in Betracht fällt, wenn die Erklärung auf einen von der Behörde pflichtwidrig veranlassten Irrtum zurückgeht oder auf einer Täuschung oder Drohung beruht (vgl. Hauser/Schweri/Hartmann, Schweizerisches Strafprozessrecht, 6. Aufl. 2005, § 43 N 20). Zuletzt ändert am Ausgang des Verfahrens auch nichts, dass der Rückzug nur in Bezug auf das Verfahren gegen A.________ und B.________, nicht aber hinsichtlich der C.________ GmbH erklärt wurde, zumal das Verfahren nur gegen die Privatpersonen geführt wurde und eine strafrechtliche Verantwortlichkeit der juristischen Person im Sinne von Art. 102 StGB von vornherein ausscheidet. Damit ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auf den Rekurs nicht eingetreten ist. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet.