Citation: 4A_260/2014 E. 4.2

4.2. Beide Parteien nahmen an, die Beschwerdeführerin hätte ab dem 1. August 2008 bis zum 2. März 2013 (also vor dem 25. Geburtstag) zu 100 % gearbeitet. Die Vorinstanz ging insoweit vom Medianwert für alle Anforderungsniveaus der zit. Tabelle Bruttolohn für die Jahre 2008 und 2010 aus, den sie aufgrund der Nominallohnentwicklung für die übrigen Jahre anpasste. Sodann erhöhte sie diesen Wert um 40 % der Differenz zu den entsprechenden Medianwerten für Männer, um den bei Frauenlöhnen enthaltenen geschlechtsdiskriminierenden Anteil auszugleichen, und stellte auf den so errechneten Betrag ab, soweit die Beschwerdeführerin selbst keinen geringeren Lohn geltend gemacht hatte (Altersjahre 20 - 22).