Citation: 9C_193/2018 E. 4.2.2

4.2.2. Die weitere Rüge der Beschwerdeführerin, bei der Rentenzusprache seien die funktionellen Einschränkungen durch eine selbständige Gesundheitsschädigung nicht von jenen des IV-fremden Suchtleidens abgegrenzt worden, ist ebenfalls unbegründet. Die Ärzte der psychiatrischen Klinik C.________ befassten sich mit dieser Frage im Rahmen ihres Berichts vom 25. September 2013. Anschliessend würdigte Dr. med. E.________ vom RAD diese Einschätzung und erachtete gestützt darauf in seiner abschliessenden Stellungnahme vom 31. Oktober 2013 die von den Psychiatern bescheinigte 100%ige Arbeitsunfähigkeit aus versicherungsmedizinischer Sicht als ausgewiesen. Die Schlussfolgerungen der Ärzte der psychiatrischen Klinik C.________ und des RAD sind nachvollziehbar, insbesondere weil der Beschwerdegegner dannzumal Suchtmittel nur noch in einem "moderaten" Ausmass konsumierte, er aber gemäss den Angaben der psychiatrischen Klinik C.________ dennoch voll arbeitsunfähig mit deutlichen Beeinträchtigungen der sozialen Kompetenzen und exekutiven Funktionen war.