Citation: 2C_81/2018 E. 4.1

4.1. Der angefochtene Entscheid verletzt entgegen der Kritik des Beschwerdeführers kein Bundesrecht: Nach der bundesgerichtlichen Praxis zu Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG bedarf es bei einer ausländischen Person, welche in der Schweiz beruflich integriert ist, über eine Anstellung verfügt, immer finanziell unabhängig war, sich korrekt verhalten hat und eine örtliche Sprache beherrscht, ernsthafter und besonderer Umstände, damit die kantonale Behörde das Vorliegen einer erfolgreichen Integration verneinen darf; eine ungenügende Integration liegt vor, wenn die betroffene Person kein Erwerbseinkommen erwirtschaftet, welches ihren Konsum zu decken vermag, oder sie während einer substantiellen Zeitdauer auf Sozialhilfeleistungen angewiesen war. Bei der Prüfung der Integrationskriterien verfügt die zuständige Behörde über einen gewissen Ermessensspielraum, in den das Bundesgericht nur mit Zurückhaltung eingreift (Urteil 2C_625/2017 vom 13. Dezember 2017 E. 2.2.1 mit Hinweisen).