Citation: 9C_870/2013 E. 4.4

4.4. Zusammenfassend ist die Vorinstanz gestützt auf die Beurteilung des Dr. med. R.________ sowie unter Würdigung der beruflichen, sozialen und privaten Aktivitäten nicht in Willkür verfallen, indem sie annahm, der Beschwerdeführer sei seit September 2003 (Beginn des Rentenanspruchs) ununterbrochen in der Lage gewesen, vollzeitlich eine Erwerbstätigkeit auszuüben. Gestützt auf die Abklärungen, die nach der Beweissicherung vor Ort vorgenommen wurden, stellt der Umstand, dass der Beschwerdeführer in der Lage war und ist, vollzeitlich eine Erwerbstätigkeit auszuüben, eine neue Tatsache im Sinne von Art. 53 Abs. 1 ATSG dar, welche eine prozessuale Revision der rentenzusprechenden Verfügungen rechtfertigt. Wie die Vorinstanz zutreffend erkannt hat, wurde die 90-tägige Revisionsfrist, welche mit dem Bericht des Dr. med. R.________ vom 8. März 2013 zu laufen begann (Urteil 8C_434/2011 vom 8. Dezember 2011 E. 4.2, in: SVR 2012 UV Nr. 17 S. 63), mit Erlass der Verfügung vom 26. April 2013 gewahrt. Die rückwirkende Aufhebung der rentenzusprechenden Verfügungen hält somit vor Bundesrecht stand.