Citation: 1B_193/2009 01.10.2009 E. 3

Der Beschwerdeführer macht geltend, die Beschwerdegegnerin sei nur noch förmlich, aber nicht mehr in der Sache Opfer im Sinne von § 48ter des Gesetzes vom 3. Juni 1957 des Kantons Luzern über die Strafprozessordnung (Strafprozessordnung, StPO; SRL Nr. 305) bzw. von Art. 1 und Art. 35 des Bundesgesetzes vom 23. März 2007 über die Hilfe an Opfer von Straftaten (Opferhilfegesetz, OHG; SR 312.5); denn das Verfahren wegen Verdachts auf Ausnützung einer Notlage wie im Übrigen auch auf Betrug sei einzig aus zeitlichen Gründen bzw. wegen Untätigkeit des Amtsstatthalteramtes noch nicht eingestellt worden (Ziff. 9 und 10). Aus dem angefochtenen Entscheid ergibt sich, dass das Amtsstatthalteramt am 3. Oktober 2008 zwar zunächst die Absicht bekundet hatte, das Verfahren in Bezug auf die erwähnten beiden Straftatbestände einzustellen, dass es aber hinsichtlich der - vom Beschwerdeführer beantragten - Vorladung der Beschwerdegegnerin erklärte, die Tatbestände der Ausnützung einer Notlage und des Betrugs bildeten ebenfalls (noch) Gegenstand der Untersuchung (E. 4.2.1 f.). Ist demnach davon auszugehen, dass das Verfahren auch in diesen Punkten nach wie vor geführt wird, kann keine Rede davon sein, die Beschwerdegegnerin sei nur noch förmlich Opfer im Sinne der genannten Gesetze.