Citation: 9C_173/2009 25.01.2010 E. 2

2.1 L.________ war als Inhaber einer Einzelfirma vom 1. Januar 1984 bis zum 31. März 1997 der Sammelstiftung angeschlossen. Der im Zeitraum von 15. April 1978 bis 31. August 1995 in der Einzelfirma des L.________ beschäftigte Arbeitnehmer P.________ wurde im Jahr 2001 rückwirkend für Beitragsperioden im Zeitraum August 1985 (nach Inkrafttreten des BVG anfangs 1985) bis August 1995 (Beendigung des Arbeitsvertrags) in die Versicherung aufgenommen (vgl. die Schreiben der Sammelstiftung vom 6. Juni und 19. Dezember 2000 sowie vom 5. April und 10. Oktober 2001), nachdem sein Rechtsvertreter im Rahmen einer arbeitsrechtlichen Auseinandersetzung bei der Vorsorgeeinrichtung entsprechend interveniert hatte (Schreiben vom 26. Januar 1999 und vom 20. April 2000). Die Sammelstiftung stattete P.________ mit einem Vorsorgeguthaben von Fr. 45'806.- (Valuta 5. November 2001) aus und stellte dem Arbeitgeber, welcher der Vorsorgeeinrichtung die gesamten Beiträge schuldet (Art. 66 Abs. 2 Satz 1 BVG; Jürg Brühwiler, Obligatorische berufliche Vorsorge, in: Soziale Sicherheit, SBVR Bd. XIV, 2. Aufl. 2007, S. 2065 Rz. 173), am 2. Januar/24. April 2002 den Saldo des Prämienzahlungs-Kontos in Höhe von Fr. 46'707.10 in Rechnung. Später setzte die Vorsorgeeinrichtung die Forderung (nebst Zinsen seit dem 15. Oktober 2001) in Betreibung (Zahlungsbefehl des Betreibungsamtes vom 18. Juni 2002), worauf L.________ Rechtsvorschlag erhob. Das Gesuch des Versicherungsträgers um Rechtsöffnung vom 22. Januar 2003 wurde mangels einer Schuldanerkennung abgewiesen (Entscheid des Richteramts X.________ vom 13. August 2003). 2.2 Strittig und zu prüfen ist, ob das kantonale Gericht zu Recht erkannt hat, die klageweise geltend gemachte Beitragsnachforderung für die Beschäftigungsjahre 1985 bis 1995 sei verjährt. Forderungen auf periodische Beiträge und Leistungen verjähren nach fünf, andere nach zehn Jahren; die Art. 129 bis 142 OR sind anwendbar (Art. 41 Abs. 1 BVG in der bis Ende 2004 geltenden Fassung; nunmehr Art. 41 Abs. 2 BVG; Urteil 9C_618/2007 vom 28. Januar 2008 E. 1.1.1 mit Hinweisen). Die Verjährungsfrist beginnt mit der Fälligkeit der Forderung (Art. 130 Abs. 1 OR). Eine Forderung ist fällig, wenn der Gläubiger sie verlangen kann und der Schuldner erfüllen muss (BGE 129 III 535 E. 3.2.1 S. 541; SVR 2008 BVG Nr. 14 S. 57 E. 3.1, 9C_321/2007).