Citation: 2C_1033/2014 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdeführer rügt, seine Beweisanträge (Zeugenaussagen) zur tatsächlich gelebten Ehe seien in unzulässiger Weise in antizipierter Beweiswürdigung abgelehnt worden; sein Anspruch auf rechtliches Gehör sei verletzt worden (Art. 29 Abs. 2 BV). Entgegen der Vorbringen haben die vorgeschlagenen Zeugen B.________ und C.________ mit ihrem Schreiben vom 28. Mai 2014 bereits schriftlich bestätigt, den Beschwerdeführer und seine Gattin zu kennen, was die Vorinstanz berücksichtigte. Der Beschwerdeführer beantragte sodann die Anhörung des Abwarts Herrn D.________. Die Polizei hatte jedoch diverse Mieter an derselben Adresse an der W.________strasse als Zeugen befragt, ob sie den Beschwerdeführer und seine Ehefrau kennen würden. Keiner von ihnen konnte bestätigen, die Gattin je gesehen zu haben. Die Vorinstanz durfte vor diesem Hintergrund auf die Anhörung des Abwarts verzichten. Bereits zuvor konnte der Abwart der Liegenschaft an der U.________strasse eine regelmässige Anwesenheit der Ehefrau nicht bestätigen. Der beantragte Zeuge E.________ sodann lebte zur Zeit der polizeilichen Kontrollen nicht an der W.________strasse 191. Die ebenfalls zur Vernehmung vorgeschlagene Zeugin Frau F.________ konnte auf die Frage zur Beziehung zwischen den Ehegatten bei ihrer Einvernahme am 17. April 2012 wenig Konkretes aussagen, liess jedoch verlauten, die beiden seien "asiatisch zurückhaltend, schon zusammen und würden wohl Deutsch miteinander sprechen". Das Verwaltungsgericht hielt jedoch fest, dass Frau F.________ den Ehegatten zugleich und im Wissen darum, dass sich diese nur sehr kurz dort aufhielten, deren gemeldetes Hauptdomizil V.________ zur Verfügung stellte sowie als Wirtin auch deren Wohnung an der W.________strasse mitbenutzte (vgl. hernach E. 4.2). Das Verwaltungsgericht durfte auf ein Näheverhältnis schliessen und dieser Zeugenaussage wenig Gewicht einräumen. Die Vorinstanz ist in zulässiger Weise davon ausgegangen, eine (erneute) Befragung der vorgeschlagenen Zeugen würde keine neuen objektiven und entscheidwesentlichen Tatsachen zutage bringen; sie durfte die Anträge in antizipierter Beweiswürdigung ablehnen, ohne Bundesrecht zu verletzen (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 131 I 153 E. 3 S. 157). Ein Fotobogen schliesslich, den der Beschwerdeführer ins Recht gelegt hat und ihn und seine Frau als Paar abbildet, wurde während der laufenden straf- und verfahrensrechtlichen Ermittlungen innerhalb von zwei Tagen erstellt (14. und 15. Juni 2012). Dass die Vorinstanz diesem einen geringeren Beweiswert als älteren Dokumenten und den zahlreichen polizeilichen Ermittlungen zu den Wohnverhältnissen zumisst, ist nicht unhaltbar und verstösst auch nicht gegen Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 BV).