Citation: C 227/04 11.01.2005 E. 2

2.1 Ihren sinngemässen Antrag, der vorinstanzliche Abschreibungsbeschluss sei aufzuheben und die Streitsache zwecks materieller Prüfung der Beschwerde an die Vorinstanz zurückzuweisen, begründet die Beschwerdeführerin ansatzweise einzig damit, die Notwendigkeit einer Vertretungsbeistandsschaft gemäss Art. 392 Ziff. 1 ZGB sei nicht hinreichend abgeklärt worden und das Rückzugsbegehren des K.________ aus diesem Grunde als "nichtig" zu betrachten. Soweit sich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde damit gegen die Anordnung einer Vertretungsbeistandsschaft gemäss Beschluss der Sozialbehörde S.________ vom 24. Mai 2004 richtet, ist darauf mangels Zulässigkeit nicht einzutreten. Denn entgegen der Rechtsauffassung der Beschwerdeführerin fällt die richterliche Überprüfung der Rechtmässigkeit der Vertretungsbeistandschaft gemäss Art. 392 Ziff. 1 ZGB nicht in die Zuständigkeit des Sozialversicherungsgerichts; vielmehr ist über diese vormundschaftliche Massnahme allein im zivilrechtlichen Verfahren zu befinden, welches zur Zeit beim Obergericht des Kantons Zürich hängig ist. 2.2 Soweit die Beschwerdeführerin K.________ konkret die Befugnis zu dem am 6. Oktober 2004 erklärten Beschwerderückzug abspricht, ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet. Gemäss Beschluss der Sozialbehörden S.________ vom 24. Mai 2004 wurde für die Beschwerdeführerin K.________ als Beistand mit Prozessvollmacht und Substitutionsrecht hinsichtlich des beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich hängigen Beschwerdeverfahrens gegen das AWA betreffend Vermittlungsfähigkeit ernannt (Ziff. 2 des Dispositivs). Nachdem einer allfälligen Beschwerde gegen den Beschluss vom 24. Mai 2004 die aufschiebende Wirkung entzogen (Ziff. 4 des Dispositivs) und im nachfolgenden zivilrechtlichen Beschwerde- und Rekursverfahren nach Lage der Akten zu keinem Zeitpunkt um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung ersucht worden war, ist der Beistand zum fraglichen Zeitpunkt kraft eingeräumter Prozessvollmacht mit Substitutionsrecht ungeachtet des Ausgangs des noch hängigen Verfahrens betreffend Rechtmässigkeit der Vertretungsbeistandsschaft zur Vornahme sämtlicher Rechtshandlungen im Zusammenhang mit dem hängigen Sozialversicherungsprozess berechtigt, namentlich auch zum Rückzug der Beschwerde nach der vom kantonalen Gericht angedrohten reformatio in peius. In diesem Sinne hielt denn auch die Vorinstanz im betreffenden Beschluss vom 10. September 2004 fest, K.________ bleibe trotz der - damals beim Bezirksrat Winterthur - hängigen Beschwerde gegen die Errichtung der Vertretungsbeistandsschaft "bis zum allfälligen rechtskräftigen anderslautenden Entscheid rechtmässiger Beistand mit allen Rechten und Pflichten von W.________". Da der Beschwerderückzug am 6. Oktober 2004 klar, ausdrücklich und unbedingt erklärt wurde (vgl. BGE 119 V 38 Erw. 1b mit Hinweis) und namentlich nichts auf einen Willensmangel des Vertretungsbeistandes hindeutet (vgl. BGE 109 V 237 Erw. 3; vgl. auch BGE 111 V 58 und 156 mit weiteren Hinweisen), steht der Gültigkeit des Beschwerderückzugs von Bundesrechts wegen - auch mit Blick auf die Verfahrensvorschriften des am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen, hier anwendbaren (vgl. BGE 129 V 115 Erw. 2.2) Bundesgesetzes über den allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG; SR 830.1) - nichts entgegen. 2.3 Ein rechtsgültiger Beschwerderückzug hat zur Folge, dass der Streitfall unverzüglich beendet wird (vgl. Urteil W. vom 22. April 2003 [I 387/01] Erw. 3.1 mit Hinweis auf BGE 109 V 237 Erw. 3) und das Gericht das Verfahren als durch Rückzug der Beschwerde vom Geschäftsverzeichnis abzuschreiben hat (vgl. SVR 1996 UV Nr. 40 S. 123 f. Erw. 3b mit Hinweisen; Fritz Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 204, 327), was die Vorinstanz mit Abschreibungsverfügung vom 12. Oktober 2004 tat. Soweit die Beschwerdeführerin die Form der Prozesserledigung beanstandet, ist auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde mangels einer sachbezogenen Begründung im Sinne von Art. 108 Abs. 2 OG nicht einzutreten (vgl. SVR 1999 AlV Nr. 20 S. 49 Erw. 1b; RKUV 1998 Nr. U 299 S. 337).