Citation: I 459/00 08.05.2002 E. 3

3.- Des Weiteren hat der Beschwerdeführer vorgebracht, bei der Ermittlung des Invalideneinkommens von Versicherten, welche bloss noch leichte Hilfstätigkeiten ausüben könnten, würden die herangezogenen Tabellenlöhne praxisgemäss um rund 25 % gekürzt, was in seinem Falle nicht erfolgt sei, ansonsten dies zu einem anspruchsberechtigten Invaliditätsgrad von 42,9 % geführt hätte. Nach der Rechtsprechung ist der Abzug für sämtliche in Betracht fallenden Umstände (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad) gesamthaft zu schätzen, wobei der Abzug unter Berücksichtigung aller jeweils in Betracht fallender Merkmale auf höchstens 25 % zu beschränken ist (BGE 126 V 80 Erw. 5b/cc). Als abzugsbegründende Tatsache könnte hier einzig die leidensbedingte Einschränkung der Leistungsfähigkeit auch im Rahmen einer geeigneten leichteren Tätigkeit in Betracht fallen, wobei dies vorliegend offen bleiben kann, da selbst bei einem Abzug von 10 % ein anspruchsbegründender Invaliditätsgrad klar nicht erreicht würde, wie die IV-Stelle in der Vernehmlassung zutreffend darauf hingewiesen hat. Der vorinstanzliche Entscheid ist nach dem Gesagten im Ergebnis nicht zu beanstanden.