Citation: 1C_364/2009 13.04.2010 E. 3

Die Beschwerdeführerin macht zunächst geltend, die für den Baubereich F festgelegte maximale Firsthöhe von 1'945 m.ü.M. beruhe auf einer willkürlichen Anwendung von Art. 86 Abs. 4 i.V.m. Art. 89 Abs. 1 des kommunalen Baugesetzes (BG). Gemäss Art. 9 Abs. 1 QPB richtet sich die Bemessung der Gebäudehöhe nach den Bestimmungen des kommunalen Baugesetzes. Zudem wird in Art. 9 Abs. 2 QPB die maximale Firsthöhe für den Baubereich F auf 1'945 m.ü.M. festgelegt. Art. 86 Abs. 4 BG schreibt für die allgemeine Wohnzone (AWZ) eine maximale Gebäudehöhe von 13 m vor. Die Gebäudehöhe wird nach Art. 89 Abs. 1 BG vom tiefsten Punkt des gewachsenen oder abgetragenen Bodens längs der Gebäudeaussenseite aus gemessen bis zum höchsten Punkt des Daches. Durch Terrainveränderungen dürfen die Vorschriften über die maximale Gebäudehöhe nicht umgangen werden. Der Quartierplan legt die genaue Lage des Gebäudes im Baubereich F noch nicht fest. Da das Grundstück steil abfällt, hat die Gemeinde in Art. 9 Abs. 2 QPB eine maximale Höhenbeschränkung festgelegt, welche auch zu beachten ist, wenn im oberen Teil des Baubereichs F ein Gebäude errichtet wird. Die in Art. 9 Abs. 1 QPB ausdrücklich vorgeschriebene Bemessung der Gebäudehöhe nach den Bestimmungen des kommunalen Baugesetzes stellt sicher, dass die maximale Gebäudehöhe von 13 m eingehalten und die Vorschriften über die maximale Gebäudehöhe nicht durch Terrainveränderungen umgangen werden (Art. 86 Abs. 4 i.V.m. Art. 89 Abs. 1 BG). Damit ist gewährleistet, dass der Quartierplan in Bezug auf die Gebäudehöhe nicht vom Baugesetz abweicht. Dies ergibt sich auch aus den Erwägungen des Verwaltungsgerichts im angefochtenen Entscheid. Der Kritik der Beschwerdeführerin an diesen Ausführungen kann nicht gefolgt werden.