Citation: 9C_568/2019 E. 2

Das kantonale Gericht hat erwogen, aus somatischer Sicht könne auf die von Dr. med. B.________, FMH Rheumatologie/Innere Medizin, am 17. August 2016 erfolgte Beurteilung der quantifizierten Leistungsfähigkeit abgestellt werden. Danach sei der Beschwerdeführerin ein Pensum von 18 Stunden pro Woche zumutbar, was im Vergleich zur Regelarbeitszeit von 25.5 Wochenstunden eine Einschränkung von 7.5 Stunden und somit eine Erwerbseinbusse von 29 % ergebe. Wenn sogar gemäss den Angaben des behandelnden Rheumatologen in der angestammten Tätigkeit eine Einschränkung von weniger als 30 % bestehe, so könne diese in einer angepassten und damit in grösserem Umfang möglichen Tätigkeit nicht höher ausfallen und betrage deshalb ebenfalls weniger als 30 %. In psychiatrischer Hinsicht korrespondiere der von der Versicherten geltend gemachten depressiven Stimmungslage keine hinreichend gesicherte Diagnose, gemäss der sich eine entsprechende Arbeitsunfähigkeit nachvollziehbar begründen liesse. Dementsprechend bestehe auch keine Veranlassung für ein strukturiertes Beweisverfahren. Damit sei der medizinische Sachverhalt dahingehend erstellt, so die Vorinstanz abschliessend, dass aus somatischer Sicht die Arbeitsfähigkeit sogar in der angestammten Tätigkeit - wenn überhaupt - zu weniger als 30 % eingeschränkt sei und in psychiatrischer Hinsicht keine Diagnose ausgewiesen sei, mit welcher sich eine Arbeitsunfähigkeit begründen liesse. Die IV-Stelle habe demzufolge zu Recht eine Erkrankung, die sich invalidisierend auf die Arbeitsfähigkeit auswirken würde, verneint.