Citation: 1B_486/2021 E. 2

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer strafrechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 78 ff. BGG offen. Es ist allerdings Sache des Beschwerdeführers, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt (BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen). Die Erhebung einer Beschwerde setzt nach Art. 81 Abs. 1 BGG ein aktuelles Rechtsschutzinteresse voraus, d.h. der Beschwerdeführer muss aus deren Gutheissung einen praktischen Nutzen ziehen können. Der Beschwerdeführer strebt mit seiner Beschwerde die Entlassung seines amtlichen Verteidigers und die Verschiebung der erstinstanzlichen Hauptverhandlung wegen seiner angeblichen Verhandlungsunfähigkeit an. Beides kann er nach deren Durchführung am 3. August 2021 und der Zustellung des Urteilsdispositivs vom 5. August 2021 nicht mehr erreichen, er hat damit kein aktuelles Rechtsschutzinteresse an der Anfechtung des kantonsgerichtlichen Beschlusses mehr. Wenn er der Auffassung ist, er sei am 3. August 2021 verhandlungsunfähig und unzureichend vertreten gewesen, kann er dies im Übrigen mit Berufung gegen das erstinstanzliche Urteil geltend machen.