Citation: 2C_291/2022 E. 3.3.2

3.3.2. Insofern ist nicht auszuschliessen, dass der Veranlagungsbehörde ein Veranlagungsfehler unterlaufen sein könnte, sofern man mit Recht davon ausgehen könnte, dass ein Zufluss aus erbrechtlicher Quelle vorliegt. Zur Beanstandung eines derartigen Fehlers hätten die Eheleute innerhalb der gesetzlichen Frist von 30 Tagen Einsprache erheben können und müssen. Dass sie dies unentschuldigt unterlassen haben, haben sie selber zu vertreten. Die Frage der Wiedereinsetzung in den früheren Stand stellt sich im bundesgerichtlichen Verfahren nicht mehr, nachdem keine dahingehende Rüge vorliegt.