Citation: 7B_734/2023 E. 5.3

5.3. Ergänzend rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz begründe seine Verurteilung damit, dass er im Jahr 2018 nicht berechtigt gewesen sei, Medikamente zu verschreiben. Sie stütze sich dabei aber lediglich auf eine Auskunft einer kantonalen Behörde im Kanton Zürich. Diese könne nicht für sämtliche Kantone Gültigkeit beanspruchen. Gemäss den vorinstanzlichen Ausführungen teilte das Zürcher Amt für Gesundheit auf entsprechende Anfrage hin am 13. Dezember 2022 mit, dass der Beschwerdeführer mangels Berufsausübungsbewilligung und Anstellung beim Spital V.________ nicht berechtigt gewesen sei, Arzneimittel zu verschreiben. Die entsprechende Auskunft ist allgemein gehalten und nicht etwa auf den Kanton Zürich beschränkt (vgl. kantonale Akten pag. 1102). Ausserdem macht der Beschwerdeführer selber nicht geltend, in einem anderen Kanton zum Ausstellen von Rezepten berechtigt gewesen zu sein, womit seine Argumentation im Ergebnis zum Scheitern verurteilt ist.