Citation: 6B_117/2024 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung seines Anspruchs auf Übersetzung. Die Verteidigung trägt vor, an der Berufungsverhandlung sei eine Übersetzung beigezogen worden. Die Verteidigung beherrsche die Muttersprache des Beschwerdeführers rudimentär und habe zu Beginn der Befragung festgestellt, dass die Übersetzung "mit Rechtsmittelbelehrung und Tatbeständen" überfordert gewesen sei. Ob vor diesem Hintergrund die Fragen und Antworten korrekt und vollständig übersetzt worden seien, sei "äusserst fraglich". Die Verteidigung verweist exemplarisch auf die Fragen zum Arbeitsvertrag. Der Beschwerdeführer habe dort "weniger" geantwortet und die Übersetzung habe die Antwort mit "kleineres Pensum" ergänzt, obwohl der Beschwerdeführer mit "weniger" das Gehalt gemeint habe. Erst nach Intervention der Verteidigung sei der Fehler korrigiert worden. Weiter sei "auffällig", dass die Antworten des Beschwerdeführers mehrmals unlogisch erschienen und diverse Fragen hätten wiederholt werden müssen. Vor diesem Hintergrund bestehe der Verdacht, dass das Recht des Beschwerdeführers auf eine korrekte Übersetzung verletzt worden sei. Mit diesem Vorbringen verfehlt der Beschwerdeführer offensichtlich die Begründungsanforderungen. Er legt nicht ansatzweise dar, inwiefern die vorinstanzliche Verhandlungsführung oder das angefochtene Urteil die von ihm angerufenen Art. 68 StPO, Art. 6 Ziff. 3 lit. e EMRK und Art. 14 Ziff. 3 lit. f UNO-Pakt II (SR 0.103.2) verletzen sollen. Darauf ist nicht einzutreten.