Citation: 2P.131/2005 23.08.2005 E. 1

Gegenstand der Beschwerde ist ausschliesslich die Kostenauflage im Anwaltsaufsichtsverfahren. Diesfalls kann, ungeachtet des Umstands, dass hinsichtlich der dem Streit zugrundeliegenden materiellrechtlichen Fragen die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegeben und ein disziplinierter Anwalt zu diesem Rechtsmittel legitimiert wäre, bloss mit staatsrechtlicher Beschwerde ans Bundesgericht gelangt werden (BGE 129 II 297 E. 3.2 S. 303). Zu diesem Rechtsmittel ist der Beschwerdeführer als mit Kosten belasteter Anzeiger legitimiert, obwohl er zur Anfechtung des Sachentscheids nicht berechtigt wäre; durch die Kostenauflage wird in seine rechtlich geschützten Interessen eingegriffen, und er kann geltend machen, dadurch würden ihm zustehende verfassungsmässige Rechte verletzt (Art. 88 OG; BGE 129 II 297 E. 2.2 S. 300).