Citation: 5A_577/2017 E. 1

Mit Entscheid vom 4. September 2013 schied das Bezirksgericht Kreuzlingen die Ehe von A.________ und B.________. Die elterliche Sorge über die Kinder C.________ (2004) und D.________ (2005) wurde der Mutter zugewiesen. Am 14. Mai 2014 trat A.________ erstmals in die Klinik E.________ ein; es wurde eine Anpassungsstörung im Rahmen einer psychosozialen Belastungssituation festgestellt. Die Kinder wurden bei einer Pflegefamilie in V.________ untergebracht. Am 22. Mai 2014 ordnete die KESB U.________ für A.________ eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung an. Am 19. Juni 2014 wies die KESB A.________ zur psychiatrischen Begutachtung erneut in die Klinik ein. Im Gutachten vom 5. August 2014 wurde eine wahnhafte Störung diagnostiziert, die sich mit kognitiven Einschränkungen in den Bereichen Gedächtnis und Konzentration überlagert. Eine Krankheits- oder Problemeinsicht bestehe nicht. Für die Lebensbereiche mit wahnhafter Interpretation von Ereignissen bestehe Urteilsunfähigkeit. Komplexere Aufgaben im Alltag (Umgang mit Behörden und Dienstleistern, Wohnungssuche) würden zu Überforderung führen. Am 8. Januar 2015 hob die KESB die fürsorgerische Unterbringung auf und wies auf die Notwendigkeit einer ambulanten psychiatrischen Unterstützung hin. Am 1. Dezember 2016 teilte A.________ mit, sie vertrage die Arbeit des Beistandes nicht mehr. Am 23. Dezember 2016 berichtete dieser über die Führung des Mandats und beantragte dessen Fortsetzung. Mit Entscheid vom 27. April 2017 genehmigte die KESB den Bericht und die Rechnung und bestätigte die Beistandschaft. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 21. Juni 2017 ab. Gegen den obergerichtlichen Entscheid hat A.________ am 2. August 2017 eine Beschwerde eingereicht und erklärt, damit nicht einverstanden zu sein.