Citation: 6B_1484/2021 E. 1

Der Beschwerdeführer erstattete am 17. September 2020 bei der Staatsanwaltschaft Thurgau Strafanzeige gegen die Verantwortlichen der B.________ AG bzw. deren alleinigen Einzelunterschriftsberechtigten wegen (versuchter) Nötigung. Das Untersuchungsamt Gossau übernahm das Verfahren am 10. Mai 2021 von der Staatsanwaltschaft Thurgau und stellte es in der Folge am 7. Juli 2021 ein. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies die Anklagekammer des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 10. November 2021 ab. Zur Begründung führte sie kurz zusammengefasst aus, der Beschuldigte habe als Vertreter der B.________ AG am 3. Juni 2020 ein Betreibungsbegehren gegen den Beschwerdeführer über Fr. 12'000.-- gestellt. Auch gegen dessen Gesellschaften sei (eine) Betreibung über je Fr. 12'000.-- eingeleitet worden. In der Folge seien Zahlungsbefehle an den Beschwerdeführer bzw. an dessen Gesellschaften ergangen. Aus der Einvernahme des Beschuldigten und den von ihm eingereichten Chatprotokollen ergäben sich keine Anhaltspunkte, dass es sich um eine Schikanebetreibung handeln könnte. Der Beschuldigte habe den Beschwerdeführer vielmehr mit dem Ziel der Zahlung der Forderung (offene Rechnung für zwei Fahrzeuge) betrieben. Ob diese Forderung tatsächlich Bestand habe bzw. ob ein Forderungsgrund bestehe, werde nötigenfalls in einem Zivilverfahren zu klären sein. Der Beschwerdeführer wendet sich am 15. Dezember 2021 mit Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht. Es liege ganz klar Betrug vor sowie der Tatbestand der böswilligen Betreibung gegen ihn und seine beiden Unternehmen.