Citation: U 262/00 11.09.2002 E. 3

Was zunächst die zumutbare Arbeitsfähigkeit im Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheides anbelangt, ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit als Gipser nicht mehr ausüben kann. Die SUVA und die Vorinstanz haben in sorgfältiger Würdigung der medizinischen Unterlagen festgestellt, dass der Versicherte hingegen in einer behinderungsangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. Wohl bleibt die Hebe- und Tragfähigkeit von schweren Lasten des rechten Arms eingeschränkt (kein wiederholtes Heben und Tragen von Lasten über 20 kg), doch kann der Versicherte gröbere Arbeiten unterhalb der Horizontalen recht gut ausführen, so beispielsweise auch pickeln und schaufeln. Nachdem der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren unter Berufung auf den Hausarzt eine 100 %ige Arbeitsfähigkeit verneint hatte, legte das kantonale Gericht überzeugend dar, dass die Berichte des Hausarztes Dr. med. B._________ vom 21. Juli 1998 und des Dr. med. H.________, Spezialarzt für orthopädische Chirurgie, Spital X.________, vom 29. September 1998 sowie der Schlussbericht des SUVA-Kreisarztes Dr. med. M.________ vom 14. Oktober 1998 schlüssig sind und in den Kernpunkten, insbesondere auch bezüglich Arbeitsfähigkeit, übereinstimmen. Im vorliegenden Verfahren opponiert der Beschwerdeführer der Annahme einer 100 %igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten nicht mehr und es besteht auch sonst kein Anlass zur Einholung weiterer medizinischer Abklärungen.