Citation: 5A_704/2009 03.12.2009 E. 5

5.1 Nicht mehr einzugehen ist auf die erneut aufgeworfene Frage der Rechtzeitigkeit der Ablehnungserklärung. Das Kassationsgericht hat bereits zugunsten der Beschwerdeführer entschieden, dass die Ablehnung nicht verspätet erfolgt sei. Mit den übrigen Erwägungen des angefochtenen Beschlusses setzen sich die Beschwerdeführer nicht auseinander. Im Gegenteil: ihre Beschwerde an das Bundesgericht entspricht weitgehend wortwörtlich ihrer Nichtigkeitsbeschwerde an das Kassationsgericht. Die Beschwerdeführer wiederholen demgemäss bloss ihre bisherigen Vorwürfe an den Beschwerdegegner, er habe eine ihnen erteilte Auskunft widerrufen. Sie äussern sich nicht zu den vom Kassationsgericht übernommenen obergerichtlichen Ausführungen, wonach keine objektiven Anzeichen von Befangenheit vorlägen, ebensowenig zur kassationsgerichtlichen Beurteilung, dass bereits die Nichtigkeitsbeschwerde ungenügend begründet sei und das Verhalten von Vizepräsident B.________ nicht Verfahrensgegenstand bilde. Soweit die Beschwerdeführer schliesslich das Verhalten des Beschwerdegegners an der Hauptverhandlung vom 16. Juni 2009 kritisieren, bringen sie zum einen neue und damit grundsätzlich unzulässige Tatsachen (Art. 99 Abs. 1 BGG) vor; zum anderen wäre hiedurch aber nicht im Ansatz aufgezeigt, inwiefern das Verhalten des Beschwerdegegners seine Befangenheit demonstrieren könnte. Dass der Beschwerdegegner ein Mitwisser der angeblichen Verfehlungen von Vizepräsident B.________ sei, stellt eine Sachverhaltsbehauptung dar, auf welche bereits mangels entsprechender vorinstanzlicher Feststellungen nicht eingegangen werden kann (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG). Schliesslich sind die allgemeinen Vorwürfe über angebliche Missstände am Bezirksgericht A.________ nicht geeignet, einen Ablehnungsgrund gegenüber einer bestimmten Gerichtsperson zu belegen. Damit entsprechen die erhobenen Rügen insgesamt nicht den eingangs dargelegten Begründungsanforderungen. Auf sie kann somit nicht eingetreten werden. 5.2 Die Beschwerdeführer fechten die Kostenauflage durch Ober- und Kassationsgericht ausdrücklich mit an. Sie erheben allerdings keine selbständige Rüge, denn sie begründen nicht, wieso die angefochtenen Kostenschlüsse an sich, d.h. unabhängig vom übrigen Verfahrensausgang, willkürlich sein sollen. Auf diese Rüge ist deshalb nicht einzutreten.