Citation: H 205/04 09.02.2005 E. 4

4.1 Die Vorinstanz berechnete die Rente in Bestätigung der Wiedererwägungsverfügungen vom 17. März 2003 auf der Basis einer Beitragsdauer von 4 Jahren und 1 Monat, eines Einkommens von total Fr. 205'838.- (inkl. Erwerbseinkommen und Erziehungs- sowie Übergangsgutschriften), eines massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens von Fr. 50'409.- (Fr. 205'838.- : 4.0833) sowie im Rahmen von Skala 3 bzw. 4 der vom BSV herausgegebenen Rententabellen. 4.2 In BGE 130 V 51 (insbes. 55 f. Erw. 5.4) wurde erkannt, dass die Schweiz ihre autonome (AHV-)Rentenberechnung beibehalten konnte, da sie nicht gegen den EU-Grundsatz verstösst, wonach ein nach den nationalen Vorschriften errechneter Betrag nicht kleiner sein darf als der Betrag, der sich aus der Zusammenrechnung der Versicherungszeiten und der Pro-Rata-Methode ergibt. Um eine lineare Rentenberechnung zu gewährleisten, war daher nur eine Anpassung in der Aufwertung der Versicherungszeiten vor 1973 nötig (mit entsprechender Anpassung von Art. 52 AHVV; vgl. auch Urteil H. vom 2. Dezember 2004 Erw. 3, H 71/04 ). Diese als Folge des FZA für alle versicherten Personen unabhängig von ihrer Staatszugehörigkeit geänderte Ermittlung der Rentenskala bei laufenden Teilrenten wurde in Bezug auf den Rentenanspruch des Beschwerdeführers für die Zeit ab 1. Juni 2002 berücksichtigt (vgl. zum Ganzen: Kreisschreiben des BSV zur Einführung der linearen Rentenskala bei laufenden Renten [KSLRS], gültig ab 1. Juni 2002). 4.3 Bei der Ermittlung der Beitragsdauer von 4 Jahren und 1 Monat rechneten Verwaltung und Vorinstanz dem Versicherten den Oktober 1961 an, da er bereits in diesem Monat in der Gemeinde X.________ Wohnsitz genommen habe. Der Versicherte wendet - wie schon im Verwaltungsverfahren und vorinstanzlich - ein, im Oktober 1961 sei er in Deutschland erwerbstätig gewesen. In der Schweiz habe er erst im November 1961 zu arbeiten begonnen. Er legt neu ein Zeugnis der Firma S.________ AG vom 30. November 1964 auf, woraus hervorgeht, dass er bei ihr seit 1. November 1961 gearbeitet hatte. Hierauf ist abzustellen, was nunmehr auch die Ausgleichskasse einräumt. Demnach ist dem Versicherten eine Beitragsdauer von 4 Jahren anzurechnen. Hiermit bleibt es jedoch bei vier vollen Beitragsjahren (Art. 50 AHVV), weshalb das vorinstanzlich errechnete Verhältnis der Beitragsdauer des Beschwerdeführers zu derjenigen seines Jahrgangs von 9.09 % (4 x 100 : 44) weiterhin seine Gültigkeit hat. Gleiches gilt hinsichtlich des von der Vorinstanz veranschlagten Aufwertungsfaktors von 1.553, da trotz des Wegfalls des Monats Oktober 1961 bei der Beitragsdauer der erste Eintrag in das individuelle Konto ins Jahr 1961 fällt (Art. 30 Abs. 1 AHVG; vgl. Aufwertungsfaktoren des BSV für das Jahr 1999 [Eintritt des Versicherungsfalles], in: Rententabellen 1999 S. 21). Weiter ändert sich im Rahmen der Berechnung der Erziehungsgutschrift nichts an der Feststellung der Vorinstanz, dass der Versicherte in den Jahren 1964 sowie 1970 und 1971 22 Beitragsmonate zurückgelegt hat. Im Ergebnis resultiert aus der Reduktion der Beitragsdauer um den Monat Oktober 1961 keine Änderung des vorinstanzlich korrekt ermittelten Einkommens des Versicherten von total Fr. 205'838.-, bestehend aus dem Erwerbseinkommen sowie den Erziehungs- und Übergangsgutschriften. Hingegen führt die Reduktion der Beitragszeit um 1 Monat zu einer Erhöhung des für die Rentenberechnung als Ausgangsbasis massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens (Art. 29quater Ingress AHVG). Dieses beträgt entgegen der Vorinstanz nicht Fr. 50'409.- (Fr. 205'838.- : 4.0833), sondern Fr. 51'459.50 (Fr. 205'838.- : 4). Die Ausgleichskasse wird im Sinne des Vorstehenden die Altersrente des Beschwerdeführers neu zu berechnen haben und darüber eine Verfügung erlassen.