Citation: 9C_576/2015 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer bringt unter anderem vor, dass selbst die RAD-Ärztin in ihrem Bericht vom 20. Juni 2012 explizit bestätigt habe, dass er dauernd der persönlichen Überwachung bedürfe, dies tags und nachts. Es sei für ihn wichtig, die Sicherheit zu haben, dass die Mutter in der Nähe und abrufbereit sei. Da die dissoziativen Störungen unerwartet und jederzeit auftreten können, habe die Präsenz bzw. Stand-by-Abrufbarkeit einer vertrauten Person eine wichtige stabilisierende Bedeutung für den Versicherten. An dieser Tatsache habe sich bis heute nichts geändert.