Citation: 8C_653/2023 E. A

A.a. Wegen einer Mehlstauballergie gewährte die IV-Stelle des Kantons Zürich dem gelernten Bäcker-Konditor A.________, Jahrgang 1968, die Umschulung zum Sozialpädagogen, die er Ende 1994 erfolgreich abschloss. Sein Gesuch vom 11. März 1999, womit er beantragte, ihm sei eine Invalidenrente auszurichten, lehnte die Verwaltung, nachdem sie den Sachverhalt in beruflicher und medizinischer Hinsicht abgeklärt hatte, mit Verfügung vom 13. Juli 2001 ab. Zur Begründung führte sie an, A.________ vermöge in der umgeschulten Tätigkeit als Heimleiter in einem Pensum von 90 % weiterhin ein den Anspruch auf Invalidenrente ausschliessendes Einkommen zu erzielen. Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 26. März 2003 ab, welches das Eidgenössische Versicherungsgericht (heute: Schweizerisches Bundesgericht) mit Urteil I 353/03 vom 16. Dezember 2003 bestätigte. A.b. Am 21. März 2019 meldete sich A.________ erneut zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle holte unter anderem das auf internistischen, dermatologischen, neurologischen, neuropsychologischen und rheumatologischen Untersuchungen beruhende Gutachten der Medexperts AG, St. Gallen, vom 29. Juli 2020 ein. Die Sachverständigen diagnostizierten mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine schmerzhafte Neuropathie im Bereich des Nervus saphenus, Nervus suralis und der Nervus-tibialis-Hautäste am linken Fuss (unklarer Ätiologie; ICD-10: M57.9). Der Versicherte sei im Beruf sowohl als Sozialarbeiter (richtig: Sozialpädagoge) als auch in einer anderen angepassten Erwerbstätigkeit zu 80 % arbeitsfähig. Die zeitliche Präsenz sei dabei nicht eingeschränkt, jedoch die Leistungsfähigkeit um 20 %. Eine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit auf psychiatrischem Gebiet sei aufgrund der mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bestehenden Aggravation, der Inkonsistenzen und auch der mangelnden Mitarbeit (insbesondere bei der neuropsychologischen Untersuchung) nicht möglich. Die IV-Stelle unterbreitete das Gutachten der Medexperts AG sowie die weiteren ins Verwaltungsverfahren eingebrachten medizinischen Unterlagen dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) zur Beurteilung (vgl. Stellungnahmen vom 16. und 17. Februar sowie vom 10. Juni 2021). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren verneinte sie mit Verfügung vom 22. Juni 2022 einen Anspruch auf Invalidenrente mangels eines leistungsbegründenden Invaliditätsgrades von 18 %.