Citation: 7B_137/2025 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hält fest, der Beschwerdeführer sei bereits im Rahmen seiner Einvernahme vom 8. Mai 2024 darauf aufmerksam gemacht worden, dass weiterer sexueller Kontakt mit B.________ Haft zur Folge haben könnte. Zudem sei er sich bewusst gewesen, dass das Schutzalter Schäden in der sexuellen Entwicklung verhindern soll, und habe angegeben, B.________ zu sagen, dass er nicht mehr mit ihr schlafen dürfe. Trotzdem sei es in der Folge zu weiterem Geschlechtsverkehr mit B.________ gekommen. Auch die am 3. Juni 2024 deswegen angeordneten und am 28. August 2024 bis zum 29. Januar 2025 verlängerten Ersatzmassnahmen (Verbot, sich alleine [ohne Erwachsene] mit B.________ zu treffen, Verbot, sich von 20.00 bis 08.00 Uhr mit ihr zu treffen und Verbot, sexuelle Handlungen mit ihr vorzunehmen) hätten den Beschwerdeführer nicht davon abgehalten. Damit zeige er sich uneinsichtig. Aus dem forensisch-psychiatrischen Gutachten vom 28. November 2024 lasse sich sodann entnehmen, dass ohne Kontrollmassnahmen im Sinne einer räumlichen Trennung von einer sehr hohen Rückfallwahrscheinlichkeit auszugehen sei. Dabei würden sich auch seine chronisch psychische Störung sowie defizitären sozialen Kompetenzen und Konfliktverhalten ungünstig auswirken. Aufgrund dieser Umstände sei seitens des Beschwerdeführers von einer ernsthaften und unmittelbaren Gefahr weiterer sexueller Handlungen mit Kindern zum Nachteil von B.________ auszugehen. Entgegen seiner Ansicht könne ein neuerlicher Kontakt zum mutmasslichen Opfer sodann nicht als nahezu ausgeschlossen betrachtet werden. Dass B.________ laut eigenen Aussagen einen neuen Freund habe und sich nicht mehr mit dem Beschwerdeführer treffen wolle, vermöge die Rückfallgefahr angesichts der Intensität der Beziehung sowie des Umstands, dass frühere Trennungsversuche erfolglos geblieben seien, nicht massgeblich zu senken. Das gleiche gelte für die unter dem Druck der Untersuchungshaft abgegebene Beteuerung des Beschwerdeführers, wonach er mit B.________ abgeschlossen habe. Die aktuell geschlossene Unterbringung des mutmasslichen Opfers vermöge daran ebenfalls nichts zu ändern.