Citation: 6B_667/2024 E. 2.4.1

2.4.1. Der Beschwerdeführer genügt den Anforderungen an eine Willkürrüge nicht, wenn er behauptet, der Beschwerdegegner 2 habe das Messer in der rechten Hand gehalten. Aus den medizinischen Unterlagen des Universitätsspitals Basel folgt, dass der Beschwerdeführer die Stichverletzungen auf der äusseren Seite seines rechten Handgelenks erlitt. Bereits die Erstinstanz erwog, der Beschwerdeführer habe mit der rechten Hand diagonal in Richtung des Mobiltelefons in der rechten Hand des Beschwerdegegners 2 gegriffen. Somit erscheint es naheliegend, dass der Beschwerdegegner 2 bei der Bewegung mit der linken Hand den Beschwerdeführer mit dem Messer von aussen am Handgelenk traf. Dem hält der Beschwerdeführer im Kern bloss entgegen, eine Verletzung der Innenseite des rechten Unterarms sei nur vorstellbar, wenn der Beschwerdegegner 2 das Messer mit der rechten Hand geführt habe. Zudem müsse als notorisch gelten, dass Rechtshänder mit der linken Hand telefonierten, damit sie mit der rechten Hand beispielsweise schreiben könnten. Damit zeigt der Beschwerdeführer keine Willkür in der Sachverhaltsfeststellung auf. Ohnehin ist fraglich, inwiefern für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein könnte, in welcher Hand der Beschwerdegegner 2 das Messer hielt. Zwar erwägt die Vorinstanz, der Beschwerdegegner 2 habe mit seiner schwachen linken Hand nicht dieselbe Wucht aufbringen können wie mit der rechten Hand. Doch ist dies nur eines von vielen Elementen, mit denen sie überzeugend begründet, weshalb die Reaktion des Beschwerdegegners 2 angemessen war.