Citation: 8C_641/2020 E. 4.1

4.1. Nach vorinstanzlicher Sachverhaltsfeststellung ist der Beschwerdeführer in einer leidensangepassten Tätigkeit seit Dezember 2015 grundsätzlich voll arbeitsfähig. Bereits 2015 - im massgebenden Zeitpunkt des Feststehens der medizinischen Zumutbarkeit einer Erwerbstätigkeit (E. 3.2) - habe der Beschwerdeführer gewusst, dass er sich beruflich umorientieren muss (vgl. Urteil 8C_477/2018 vom 4. Dezember 2018 E. 4.3.1). Daher sei auch bei einer im Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung vom 28. Februar 2020 verbleibenden Resterwerbsdauer von nur noch gut vier Jahren auf die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers abzustellen. Im November 2016 - dem massgebenden Zeitpunkt des potenziellen Rentenbeginns - hätte der Beschwerdeführer im hypothetischen Gesundheitsfall einen Jahreslohn von Fr. 72'150.- verdient (Valideneinkommen). Trotz seiner Gesundheitsschäden hätte er damals in einer leidensangepassten Tätigkeit basierend auf den Tabellenlöhnen gemäss der vom Bundesamt für Statistik (BFS) alle zwei Jahre durchgeführten Lohnstrukturerhebung (LSE) 2016 nach unbestrittener Berechnung der Beschwerdegegnerin zumutbarerweise ein Einkommen von Fr. 66'803.- erzielen können (Invalideneinkommen). Aus dem Vergleich dieser beiden Einkommen resultiere ein Invaliditätsgrad von 7%. Selbst unter Berücksichtigung des praxisgemäss maximal zulässigen Tabellenlohnabzuges von 25% (BGE 126 V 75) werde kein höherer Invaliditätsgrad als 31% erreicht. Mangels eines Invaliditätsgrades von mindestens 40% (vgl. Art. 28 Abs. 2 IVG) habe daher die Beschwerdegegnerin zu Recht einen Rentenanspruch verneint.