Citation: 8C_339/2022 E. 4.3

4.3. Zur Festlegung des hypothetischen Valideneinkommens stützte sich die Vorinstanz auf das im Jahr 2010 bei der H.________ AG als Maurer erzielte Einkommen von jährlich Fr. 80'391.50, bei der der Beschwerdeführer die letzten zwei Jahre vor dem Unfall tätig gewesen war. Sie passte dieses an die Nominallohnentwicklung bis zum Zeitpunkt des angefochtenen Einspracheentscheids vom 10. Juli 2019 an und ermittelte ein Valideneinkommen von Fr. 84'250.50. Das hypothetische Invalideneinkommen ermittelte die Vorinstanz auf der Grundlage von Tabellenlöhnen gemäss der vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE). Nach LSE 2018, Tabelle T18, habe das Medianeinkommen über alle Branchen für Männer ohne Kaderfunktion Fr. 6138.- monatlich betragen. Unter Berücksichtigung einer Reallohnentwicklung für das Jahr 2019 und einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden ergab dies ein Invalideneinkommen von Fr. 77'170.30. Da der Beschwerdeführer ohne Leistungseinbussen in einer leidensangepassten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig sei, lehnte die Vorinstanz einen Abzug vom Tabellenlohn ab. Bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von gerundet 8 % verneinte sie einen Invalidenrentenanspruch.