Citation: 6B_1299/2019 E. 3.4.4

3.4.4. Dem Beschwerdeführer und seiner Familie sind die Verhältnisse in Serbien bestens vertraut, was gerade auch seine Mitgliedschaft in der abgeschotteten serbischen Drogenbande belegt, die ihn mit der "Logistik" betraute. Er reiste mit 32 Jahren 2011 in die Schweiz ein, heiratete seine in Serbien aufgewachsene heutige Ehefrau und war überwiegend nicht erwerbstätig. Es entbehrt jeder Grundlage, wenn er gegen die Landesverweisung argumentiert, er könnte dann nicht für den Lebensunterhalt für Frau und Kinder aufkommen. Dafür kam offenbar bisher die berufstätige Ehefrau auf. Überdies wäre er familienrechtlich ohnehin verpflichtet, seine Familie auch aus Serbien heraus zu unterstützen. In Serbien leben ferner Familienangehörige, insbesondere die aus einer früheren Ehe stammende Tochter.