Citation: 5A_528/2024 E. 4.3

4.3. Mit seinen Rügen stützt sich der Beschwerdeführer in weiten Teilen auf einen Sachverhalt, den das Obergericht nicht festgestellt hat. Weder hat es erwähnt, dass die Mutter des Beschwerdeführers in einer "Saldovereinbarung vom 7. November 2013" erklärt habe, der Saldo des Darlehens betrage Fr. 1,4 Mio., noch hat es festgestellt, dass über Zinsen abgerechnet worden sei. Die Vorinstanz erwähnt zwar eine "Saldoquittung", aber nur um dem Beschwerdeführer vorzuwerfen, mit seinen diesbezüglichen appellatorischen Ausführungen entferne er sich von den tatsächlichen Feststellungen des Bezirksgerichts. Diese Ausführungen zum Prozesssachverhalt rügt der Beschwerdeführer nicht als unrichtig und im Zusammenhang mit den Sachverhaltselementen, die er zusätzlich zu den vorinstanzlichen Tatsachenfeststellungen vorgetragen hat, wirft er der Vorinstanz nicht vor, den Sachverhalt willkürlich oder unvollständig festgestellt zu haben. Sie sind daher vorliegend für die Beurteilung der Streitsache unbeachtlich (vgl. vorne E. 2.2). Mit seiner Argumentation übersieht der Beschwerdeführer zudem, dass der rechtliche Schluss der Vorinstanz, mangels Rückzahlungspflicht liege kein Darlehen vor, auf Beweiswürdigung beruht. Auch wenn die Vorinstanz zwischen Sachverhaltsfeststellung und rechtlicher Würdigung klarer hätte unterscheiden können, ergibt sich aus ihren Erwägungen hinreichend, dass sie gestützt auf die Umstände des Liegenschaftsverkaufs, insbesondere der Differenz zwischen Schätzwert und tatsächlichem Kaufpreis, der Höhe der Zuwendungen, die ungefähr dieser Differenz entspricht, sowie den Aussagen des Beschwerdeführers, er werde das Darlehen nicht zurückzahlen, sondern es voraussichtlich seinem Erbanteil anrechnen lassen, in tatsächlicher Hinsicht zum Schluss kam, entgegen der steuerlichen Behandlung habe der Vater dem Beschwerdeführer die Gelder zugewendet, ohne ihm eine Pflicht zur Rückzahlung aufzuerlegen. Diesen Ausführungen stellt der Beschwerdeführer lediglich seine eigene Sicht entgegen, ohne zu behaupten, geschweige denn aufzuzeigen, dass sie willkürlich wären. Was die Würdigung seiner eigenen Aussagen vor Bezirksgericht betrifft, so weist er etwa darauf hin, er könne "genauso gut [...] gemeint haben", das Darlehen müsse mit grosser Wahrscheinlichkeit erst beim Tod der Mutter zurückbezahlt werden, womit er implizit anzuerkennen scheint, dass auch der gegenteilige Schluss der Vorinstanz vertretbar ist. Er lässt zudem ausser Acht, dass die Vorinstanz ihre Sachverhaltsfeststellung nicht nur auf seine Aussagen, sondern auf die Gesamtumstände stützte. Mangels hinreichender Willkürrüge (vgl. vorne E. 2.2) bleibt es demnach bei dem vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt.