Citation: 2C_412/2023 E. 4.1

4.1. Einnahmenseitig ist das Einkommen zu berücksichtigen, welches der Beschwerdeführer als selbstständiger Bauhandwerker erwirtschaftet. Zum Zeitpunkt der Gesuchstellung befand er sich in Folge der strafrechtlichen Verurteilung in Halbgefangenschaft, wobei ihm sechs Arbeitstage à 14 Stunden zur Verfügung stehen und er lediglich einen Tag gänzlich in der Vollzugseinrichtung zu verbringen hat. Er geht seinem bisherigen Erwerb denn auch weiterhin nach: Gemäss den unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz liess sich der Beschwerdeführer zwischen Januar und Mai 2023 einen Lohn von insgesamt Fr. 26'500 (monatlich Fr. 5'300.--) auszahlen. Aus der Steuererklärung von 2021 ergibt sich sodann ein Nettoeinkommen von Fr. 67'511.-- (monatlich Fr. 5'625.90). Gemäss den ebenfalls eingereichten Jahres- bzw. Erfolgsrechnungen 2021 und 2022 hat die Unternehmung des Beschwerdeführers in diesen Jahren einen ungefähr gleich hohen Aufwand für Bruttogehälter verbucht (2021: Fr. 75'686.42; 2022: Fr. 75'150.54). Angesichts dieser Umstände scheint das Einkommen des Beschwerdeführers - anders als der Beschwerdeführer vor Bundesgericht geltend macht (aber nicht weiter substantiiert) - seit Jahren relativ stabil; auch die im Januar 2023 angetretene Halbgefangenschaft hat daran bislang offenkundig nichts verändert, liegt die ausgezahlte Lohnsumme doch ungefähr auf dem Niveau der Vorjahre. Dass es sich dabei um Zahlungen aus dem Vorjahr handelt, bleibt eine unsubstantiierte Behauptung. Es bestehen jedenfalls keinerlei Hinweise darauf, dass sich das Einkommen des Beschwerdeführers substantiell verschlechtert hätte, oder dass eine solche Verschlechterung wegen der Halbgefangenschaft drohen würde. Angesichts dieser Umstände kann für die vorliegende Beurteilung auf das Nettoeinkommen der ersten Monate des Jahres 2023 - mithin einem monatlichen Einkommen von Fr. 5'300.-- - abgestellt werden.