Citation: 2C_460/2017 E. 3.5.5

3.5.5. Die Beschwerdeführerin macht vor Bundesgericht geltend, die Arztberichte seien von der Vorinstanz aktenwidrig gewürdigt worden. Die Schlussfolgerung, die Verletzung weise nicht die nötige Intensität gemäss Art. 50 Abs. 2 AuG auf, widerspreche den Arztberichten und beruhe auf der Suggestion, es sei nicht klar, wie die äusserliche Einwirkung auf den Körper der Beschwerdeführerin entstanden sei. Es sei vollkommen willkürlich, dem Opfer quasi eine Selbstzufügung der Körperverletzung ohne Vorliegen von Beweismitteln und entgegen den aktenkundigen Arztberichten zu unterstellen. Eine Selbstverletzung sei auch im Urteil des Strafgerichts nicht dargelegt.