Citation: 2C_805/2019 E. 5.2.1

5.2.1. Es ist daher offenkundig, dass es sich grundsätzlich um zwei unabhängig zueinander stehende Verfahren handelt. Die Gegenstandslosigkeit der Rechtsverweigerungsbeschwerde ist jedenfalls bereits mit Eingabe des Beschwerdeführers vom 1. Dezember 2015 eingetreten. Darin hat er sein Desinteresse an der Behandlung seiner Rechtsverweigerungsbeschwerde und seines Antrags auf Erlass einer einstweiligen Verfügung erklärt. In diesem Lichte geht die Vorinstanz in willkürfreier Weise davon aus, dass der Beschwerdeführer den Rückzug seiner Rechtsverweigerungsbeschwerde erklärt hat. Wenn der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang geltend macht, mit der Erklärung seines Desinteresses habe er lediglich zum Ausdruck gebracht, dass sein Rechtsschutzinteresse dahingefallen sei, erweist sich dies als unbehelflich. Mangelndes Rechtsschutzinteresse führt in der Regel zu einem Nichteintretensentscheid, mit dem ebenfalls regelmässig eine Kostentragung verbunden ist, oder bei Wegfall im Laufe des Verfahrens zu einem Kostenentscheid nach dem mutmasslichen Ausgang.