Citation: 4A_639/2017 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz legte in ihrem Entscheid über knapp eine Seite detailliert dar, wie die Gerichtsgebühr berechnet wurde. Insbesondere erwähnte sie, dass die Gerichtsgebühr im Sinne von § 5 Abs. 1 KoV OG/ZG von Fr. 90'462.70 auf Fr. 20'000.-- beziehungsweise Fr. 26'000.-- ermässigt wurde. Dabei - so die Erwägung - falle ins Gewicht, dass die Beschwerdeführer die Klage erst nach erfolgtem doppelten Schriftenwechsel zurückgezogen hätten und nachdem der Referent einen begründeten Sistierungsentscheid sowie weitere Sistierungsentscheide gefällt habe. Die Beschwerdeführer vermögen unter diesen Umständen nicht aufzuzeigen, inwiefern von der Ermässigung unzureichend Gebrauch gemacht und dadurch der kantonale Gebührentarif willkürlich angewendet wurde (Erwägung 4.2). Sie unterlassen es gänzlich, sich mit den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz auseinanderzusetzen. Im Gegenteil führen sie nur pauschal aus, die Gebühr sei "unverhältnismässig bezüglich der vom Gericht geleisteten Arbeit" und "wenn man bedenkt, dass es keinen Gerichtsentscheid gegeben hat, ausser der Feststellung des Rückzugs der Klage, und auch keine Ermittlungstätigkeiten oder Verhandlungen stattgefunden haben." Schliesslich ist auch nicht nachvollziehbar, inwiefern "der Wert auch auf Grund des gegenwärtigen günstigen Wechselkurses" verringert werden müsste. Die Rüge ist unbegründet, soweit sie überhaupt den Begründungsanforderungen (Erwägung 2.1) genügt.