Citation: 8C_369/2008 11.08.2008 E. 5

5.1 Die Vorinstanz hat erwogen, die Diagnose eines HWS-Schleudertraumas sei - ausser von der Beschwerdeführerin selber - von keinem Arzt gestellt worden. Die Vorinstanz hat mithin das Vorliegen einer solchen Verletzung bzw. einer ihr äquivalenten HWS-Distorsion verneint. 5.2 Es trifft zu, dass im Spital Y.________, wo die Versicherte am Unfalltag behandelt wurde, in den Berichten vom 2. und 7. August 2002 einzig eine Commotio cerebri diagnostiziert wurde. Der Neurologe Dr. med. H.________ beschrieb im Bericht vom 17. Oktober einen Status nach Selbstunfall vom 29. Juni 2002 mit Cervicalsyndrom, neurovegetativer und neuropsychologischer Symptomatik und Blockierung im Bereich der Kopfgelenke nach links, am Unfallort wahrscheinlich Commotio (Kollapszustand). In der Folge diagnostizierte der Hausarzt Dr. med. Z.________ ein HWS-Schleudertrauma als Folge des Unfalls vom 29. Juni 2002 (Bericht vom 15. Dezember 2002). Eine HWS-Distorsion wurde vom Rheumatologen Dr. med. I.________ (Bericht vom 20. Dezember 2002), vom Spital R.________, Neurologische Klinik und Poliklinik (Bericht vom 24. Oktober 2003) sowie von PD Dr. med. P.________, Neurochirurgie FMH Wirbelsäulen- und Rückenmarkschirurgie, Klinik S.________ (Bericht vom 11. Dezember 2003) diagnostiziert. Schliesslich stellte der Gutachter Dr. med. U.________ am 24. Mai 2004 unter anderem die Diagnose eines Status nach HWS-Trauma am 29. Juni 2002. Die vorinstanzliche Argumentation, kein Arzt, sondern nur die Versicherte selber sei von einem Schleudertrauma bzw. einer diesem äquivalenten HWS-Distorsion ausgegangen, ist somit aktenwidrig.