Citation: H 441/00 12.04.2001 E. 1

1.- Das kantonale Gericht hat die streitige Sonderbeitragspflicht mit folgender Begründung bejaht: "Vorliegend ist unbestritten, dass der im Jahre 1995 veräusserte Landwirtschaftsbetrieb vom Beschwerdeführer bis zur Aufgabe der Erwerbstätigkeit im Jahre 1986 selbst bewirtschaftet wurde und deshalb seinem Geschäftsvermögen zugehörte. Die nicht privat genutzten Vermögensgegenstände verbleiben aber bei der Aufgabe der selbständigen Erwerbstätigkeit im Geschäftsvermögen; sie gehen durch blossen Zeitablauf nicht ins Privatvermögen über; die bei der späteren Veräusserung erzielten Gewinne werden daher als Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit besteuert (BGE 125 II 113 ff. Regest und Erw. 6). Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, dass er den Landwirtschaftsbetrieb nach Aufgabe seiner Geschäftstätigkeit der bisherigen Zweckbestimmung entzogen und nur mehr zu privaten Zwecken genutzt, mithin ins Privatvermögen überführt habe. Damit ist auch aus AHV-rechtlicher Sicht davon auszugehen, dass der Betrieb im Geschäftsvermögen verblieben ist, weshalb die Beschwerdegegnerin den Veräusserungsgewinn zu Recht als beitragspflichtiges Erwerbseinkommen qualifiziert hat.. "