Citation: 5A_151/2024 E. 3

Die soeben geschilderten Anforderungen vermag die Beschwerdeführerin nicht zu erfüllen. Sie macht zwar eine Reihe von Verfassungsverletzungen geltend (insbesondere Art. 9 BV, Art. 29 BV [rechtliches Gehör], Art. 6 Ziff. 1 EMRK, Art. 5 Abs. 2 und Art. 8 BV). Ihre Ausführungen bleiben aber meist theoretischer Natur. Die Beschwerdeführerin versäumt es, anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids konkret aufzuzeigen, inwiefern das kantonale Recht (und insbesondere: welche Bestimmungen) verfassungswidrig angewendet worden sein soll. Soweit die Beschwerdeführerin moniert, die Vorinstanz habe ihr Schreiben zu Unrecht als Beschwerde entgegengenommen, so ist sie darauf zu behaften, dass sie auf explizite Nachfrage durch die Vorinstanz, ob sie an der Beschwerde festhalte, ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für ebendieses Verfahren gestellt hat und nicht etwa ihre Beschwerde zurückgezogen hätte. Ohnehin irrt die Beschwerdeführerin, wenn sie meint, ihr sei der Entscheid der KESB nur im Dispositiv eröffnet worden. Auch wenn die Begründung sehr kurz bzw. unter Umständen gar ungenügend ausgefallen ist, enthielt der Entscheid eine solche. Auch der vorinstanzliche Entscheid ist begründet und setzt sich im Übrigen mit den Vorbringen der Beschwerdeführerin einzeln auseinander, weshalb der sinngemässe Vorwurf, die Vorinstanz verletzte die Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV), nicht zutrifft. Inwiefern sodann das Äquivalenzprinzip (Art. 5 Abs. 2 und Art. 8 BV) verletzt sein sollte, erschliesst sich aus den Ausführungen in der Beschwerde nicht. Schliesslich genügt es den Begründungsanforderungen vor Bundesgericht nicht, zu behaupten, es könne nicht sein, dass BVG-Guthaben als Vermögen angerechnet werde, um die Verfahrenskosten zu bezahlen, und dass eruiert werden müsse, wie hoch der bei einem fiktiven Bezug des Freizügigkeitsguthabens anfallende Steuerbetrag wäre. Die Beschwerdeführerin führt nicht einmal aus, wie hoch das BVG-Guthaben ist und inwiefern und gestützt auf welche (Verfassungs-) normen bzw. Normen des kantonalen Rechts dieses nicht hätte (voll) berücksichtigt werden dürfen und damit auf die Erhebung von Verfahrenskosten hätte verzichtet werden müssen. Auf die Beschwerde ist daher mangels rechtsgenüglicher Begründung nicht einzutreten (Art. 106 Abs. 2 BGG).