Citation: 1C_619/2017 E. 3.2

3.2. Soweit ersichtlich hat sich auch die Lehre bisher nicht ausdrücklich zu dieser Frage geäussert (vgl. u.a. PETER KARLEN, Die Ausnahmebewilligung nach Art. 24-24d RPG, in: ZBI 102/2001 S. 291-306, S. 300; WALDMANN/HÄNNI, Raumplanungsgesetz, N. 6 zu Art. 24a RPG; FRITZSCHE/BÖSCH/WIPF, Zürcher Planungs- und Baurecht, 5. Aufl. 2011, S. 1175; KRISTIN HOFFMANN, in: Fachhandbuch Öffentliches Baurecht, N. 3.153; RUDOLF MUGGLI, in: Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, N. 11 f. zu Art. 24a RPG; ALAIN GRIFFEL, Raumplanungs- und Baurecht, 3. Aufl. 2017, S. 140 f.). Weitere Interpretationshilfen, die sich zur massgeblichen Referenznutzung äussern, liegen ebenfalls nicht vor. Da Art. 24a RPG erst gestützt auf einen Antrag der Kommission des Ständerats eingefügt wurde, finden sich auch in der Botschaft weder Angaben zu seiner Entstehungsgeschichte noch zu seinem Sinn und Zweck. Die Ratsprotokolle sind im vorliegenden Zusammenhang ebenfalls unergiebig.