Citation: 1B_366/2021 E. 2

Der Beschwerdeführer macht erstmals vor dem Bundesgericht geltend, am 18. Februar 2021 sei seine Umplatzierung verlangt worden, weshalb bereits zu diesem Zeitpunkt klar gewesen sei, dass die Verfügung betreffend die begleiteten Ausgänge angepasst werden müsse. Ebenfalls erstmals vor dem Bundesgericht vorgebracht wird seitens des Amtes für Justizvollzug, im Rahmen einer Zwischenplatzierung im Untersuchungsgefängnis Solothurn der vorliegenden Art komme es aufgrund der damit verbundenen logistischen Herausforderung für das Gefängnispersonal grundsätzlich nicht zur Durchführung von Vollzugsöffnungen. Ferner erklärt dieses Amt in der Beschwerdeantwort neu, in einer Konstellation wie der vorliegenden sei regelmässig ein schwieriges Vollzugsverhalten gegeben; diesfalls sei es geboten, neu zu überprüfen, ob Vollzugsöffnungen vertretbar seien. Zudem führt es neu aus, aufgrund einer Teilnahme des Beschwerdeführers an einem Verfahren zur Qualifikation als [...] hätten umfangreiche Abklärungen vorgenommen und aufgrund des Todes von zwei seiner Verwandten hätten vorgezogene begleitete Sachurlaube organisiert werden müssen. Schliesslich macht das Amt in der Beschwerdeantwort Ausführungen zu einer geplanten Versetzung des Beschwerdeführers in die Justizvollzugsanstalt Thorberg und zu diesbezüglichen Vorbereitungsarbeiten. Zum Teil handelt es sich bei den hier erwähnten (angeblichen) Umständen um erst nach Erlass des angefochtenen Urteils eingetretene Tatsachen. Insoweit liegen echte Noven vor, die im Verfahren vor dem Bundesgericht nicht zu berücksichtigen sind (vgl. BGE 144 V 35 E. 5.2.4; 143 V 19 E. 1.2 mit Hinweisen). Im Übrigen ist weder dargetan noch ersichtlich, inwiefern erst der Entscheid der Vorinstanz Anlass dazu gab, sich auf die nunmehr geltend gemachten Tatsachen zu berufen. Diese Umstände haben daher im vorliegenden Beschwerdeverfahren unberücksichtigt zu bleiben (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 143 V 19 E. 1.2; 143 I 344 E. 3; je mit Hinweisen).