Citation: 6B_679/2018 E. 1.3

1.3. In dem als Anklageschrift geltenden Strafbefehl vom 11. Dezember 2015 wird dem Beschwerdeführer zusammengefasst vorgeworfen, dass er nach einer Auseinandersetzung im Zusammenhang mit nicht zufriedenstellenden Diensten im Rotlichtmilieu am 9. Oktober 2015 einen Kanister mit brennbarer Flüssigkeit aus einem Auto entwendet und sich damit auf den Rückweg zur Liegenschaft U.________ in V.________ begeben habe. Die Nachbarin A.________ habe den Beschwerdeführer entdeckt und vertrieben, als dieser bereits die Sicherheitslasche am Kanister entfernt habe und daran gewesen sei, die Sicherheitsmembran zu entfernen. Dass er die Sicherheitsmembran nicht zusätzlich habe entfernen können, sei lediglich der Intervention von A.________ zu verdanken. Die Vorinstanz hielt fest, der Beschwerdeführer habe die an der Sicherheitsmembran befindliche Lasche abgerissen. Die Membran sei noch vorhanden gewesen, habe aber ein sichtbares Loch aufgewiesen, woraus bei abgeschraubtem Deckel gut wahrnehmbare Dämpfe entwichen seien. Entscheidend sei indes nicht, ob die Sicherheitsmembran noch intakt gewesen sei, sondern dass der Beschwerdeführer die Lasche abgerissen habe. Daraus gehe hervor, dass der Beschwerdeführer nicht beabsichtigt habe, den verschlossenen Kanister lediglich zu deponieren, sondern dass er versucht habe, diesen vollständig zu öffnen.