Citation: 8C_41/2023 E. 4.1

4.1. Sie macht geltend, das angefochtene Urteil stehe im Widerspruch zum Austrittsbericht der Klinik C.________, in dem festgehalten werde, dass sich das Ausmass der demonstrierten physischen Einschränkungen mit den objektivierbaren pathologischen Befunden der klinischen Untersuchung und bildgebenden Abklärung sowie den Diagnosen nur ungenügend erklären liessen. Eine (erhebliche) Symptomausweitung mit inadäquatem Schmerzverhalten und schlechtem Leistungsverhalten sei klar belegt worden. Sodann habe die Klinik C.________ ausdrücklich bestätigt, dass der Aufenthalt von zwei Wochen von genügender Intensität und Dauer gewesen sei, um die gestellten Fragen bezüglich Endzustand und Leistungsfähigkeit zu beantworten. Weiter habe die Vorinstanz zu Unrecht die Einschätzung des Vertrauensarztes Dr. med. E.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 19. März 2021 unberücksichtigt gelassen, der den Beschwerdegegner am 18. März 2021 persönlich untersucht habe. Der Vertrauensarzt habe bestätigt, dass die gesamte präsentierte subjektiv geschilderte Symptomatik mit den objektiven Befunden nicht in Einklang gebracht werden könne. Im Übrigen sei der Beschwerdegegner selber davon ausgegangen, dass eine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustands nicht zu erwarten sei, habe er doch in seiner vorinstanzlichen Beschwerde dem Erreichen des medizinischen Endzustands per 31. Dezember 2020 noch ausdrücklich zugestimmt.