Citation: 8C_312/2020 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat (verbindlich) festgestellt, dem Versicherten sei anlässlich eines im Rahmen des Arbeitstrainings geführten Standortgesprächs vom 18. März 2018 mitgeteilt worden, dass im Spital C.________ zum damaligen Zeitpunkt ein Anstellungsverbot geherrscht habe. Eine verbindliche Zusage einer Festanstellung sei auch nicht in der Aussage der zuständigen Vertreterin des Spitals vom 18. März 2018 zu sehen, wonach eine 20%-ige Anstellung "durchaus denkbar" sei. Gleiches gelte für die von D.________ (Firma F.________, zuständige Durchführungsstelle) in der E-Mail vom 29. Mai 2018 festgehaltenen Option einer 40 %-Stelle ab Juni/Juli 2018 mit einer "noch nicht offiziellen" Möglichkeit einer Pensumssteigerung um weitere 20 % ab Ende August 2018. Damit habe er, so die Vorinstanz weiter, ab diesem Zeitpunkt Kenntnis einer drohenden Arbeitslosigkeit nach Abschluss des bis 30. Mai 2018 befristeten Arbeitstrainings gehabt. Überdies sei der Versicherte aus medizinischer Sicht in einer leidensadaptierten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig gewesen. Gesucht habe er jedoch eine Teilzeitstelle im Umfang von 60 %, sodass die bloss vage in Aussicht gestellte Tätigkeit die Arbeitslosigkeit nicht vollständig beendet hätte.