Citation: 7B_157/2024 E. 2.4.6

2.4.6. Auch die Rüge des Beschwerdeführers, die Vorinstanz weiche unzulässigerweise vom Gutachten ab bzw. verstricke sich hinsichtlich seiner finanziellen Situation in Widersprüche, ist unbegründet. In seinen Vorbringen übersieht der Beschwerdeführer, dass ein Sachverhaltselement ("gute finanzielle Situation") durchaus positive wie auch negative Seiten aufweisen kann. Dass das Gutachten die finanzielle Absicherung als positives Element hinsichtlich des Rückfallrisikos wertet, steht nicht in Widerspruch zu den vorinstanzlichen Erwägungen, die den sozialen Empfangsraum des Beschwerdeführers nach einer Entlassung betreffen. Die Vorinstanz geht diesbezüglich davon aus, die komfortable finanzielle Situation und das lebenslang gesicherte Einkommen führten dazu, dass der Beschwerdeführer voraussichtlich keiner Arbeitstätigkeit nachgehen und demzufolge eine Tagesstruktur fehlen werde. Nicht zu hören ist der Beschwerdeführer, soweit er dabei geltend macht, er verfüge bei seiner Entlassung über eine geeignete Tagesstruktur, denn diesbezüglich stellt er wiederum seine eigene Behauptung den vorinstanzlichen Erwägungen entgegen, ohne dabei jedoch substanziiert Willkür darzutun.