Citation: U 431/99 01.03.2001 E. 5

5.- Nach den - vorliegend relevanten - medizinischen Akten, namentlich auch dem Arztzeugnis des Dr. med. A.________, Spezialarzt FMH für Chirurgie und Orthopädie, vom 7. März 1994 und dem Bericht des Dr. med. F.________, Spezialarzt für Neurologie FMH, vom 15. März 1994, welche die freie schmerzlose Beweglichkeit der HWS bescheinigten, kann als erstellt gelten, dass die Versicherte, sofern sie beim Unfallereignis vom 6. Januar 1994 ein Schleudertrauma der HWS erlitten haben sollte, sich jedenfalls von diesen Beschwerden rasch wieder erholt hat. Es ist ferner davon auszugehen, dass sich die gesundheitlichen Probleme der Beschwerdeführerin in psychischer Hinsicht verstärkt haben und diese zumindest teilweise auf den besagten Unfall zurückzuführen sind. Da dieser mithin eine massgebliche Teilursache der bestehenden Beschwerden bildet, ist der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und der danach eingetretenen Arbeits- bzw. Erwerbsfähigkeit zu bejahen (BGE 121 V 329 Erw. 2a mit Hinweisen).