Citation: 8C_428/2023 E. 4

Die Vorinstanz erwog in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen, der Beweiswert des polydisziplinären (psychiatrischen, orthopädisch/unfallchirurgischen, neurologischen und neuropsychologischen) Gutachtens der Klinik G.________ vom 17. Dezember 2019 sei nicht in Zweifel zu ziehen. Gestützt darauf sei im Untersuchungszeitpunkt (August 2019) lediglich in neurologischer Hinsicht eine die Arbeitsfähigkeit einschränkende anhaltende Gesundheitsschädigung, namentlich ein leichtgradiges neuropathisches und zusätzlich nozizeptives Schmerzsyndrom bei Teilschädigung des Nervus ischiadicus, ausgewiesen gewesen. Die Vaudoise habe den Grundfall zu Recht per 4. September 2019 abgeschlossen, da damals keine Behandlung mehr indiziert gewesen sei, die auf eine namhafte Besserung des Gesundheitszustands gezielt hätte. Aufgrund des Gutachtens der Klinik G.________ sei der Beschwerdeführerin bei Fallabschluss medizinisch-theoretisch in adaptierter Tätigkeit ein Vollpensum ohne Leistungseinschränkung zumutbar gewesen; in der angestammten Tätigkeit sei sie in Bezug auf Aussendiensttätigkeiten zu einem Drittel beeinträchtigt gewesen. Der von den Gutachtern der Klinik G.________ auf 15 % geschätzte Integritätsschaden sei ebenfalls nicht zu beanstanden.