Citation: I 510/01 12.07.2002 E. B

B.- Am 30. Januar 1998 meldete sich H.________ erneut zum Bezug einer Invalidenrente an. Die IV-Stelle Bern erhob bis in das Jahr 1981 zurückreichend eine ganze Anzahl medizinischer Rapporte, darunter eine Reihe von Berichten der behandelnden Ärzte Dres. med. S.________, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, besonders Herzkrankheiten und T.________, Spezialarzt FMH für Neurologie aus sämtlichen Jahren von 1990 bis 1998 (mit Ausnahme von 1995). Des Weiteren zog sie Stellungnahmen und Berichte von Dr. med. U.________, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, speziell Rheumaerkrankungen aus den Jahren 1990, 1993, 1997 und 1998 zu den Akten. Die IV-Stelle beauftragte zudem das Departement Innere Medizin und die Psychiatrische Poliklinik des Spitals Q.________ je mit der Erstellung eines Gutachtens. Im internmedizinischen Gutachten vom 10. Dezember 1998 nannten die Spitalärzte Dres. med. V.________ und W.________ als Diagnosen lumbospondylogenes Syndrom, Status nach zerebro-vaskulärem Insult mit Hemiparese links 1981, chronisch-koronare Herzkrankheit, Trombophilie bei partiellem Protein S-Mangel, Periarthritis humeroscapularis rechts und Innenohr-Schwerhörigkeit beidseits. Sie beurteilten die Arbeitsunfähigkeit als Bauarbeiter und als Magaziner als 100-prozentig. Dem Untersuchten sei sowohl Stehen wie auch Sitzen jeweils nur für wenige Minuten möglich und anschliessend sei ein Lagewechsel oder sogar ein Hinlegen für einige Minuten notwendig. Die freie Gehstrecke auf ebenem Grund betrage lediglich einige hundert Meter und das gleichzeitige Tragen von Lasten über 5 Kilo sei nicht möglich. Treppen bewältige er seit längerem nicht mehr. Eine entsprechende Tätigkeit sei realistischerweise nicht verfügbar. Auf Grund des Aktenstudiums sei von einer relevanten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von mindestens 20 % seit der Abreise nach Spanien im September 1994 auszugehen. Seither habe der Untersuchte aus medizinischen Gründen zu keinem Zeitpunkt mehr einer Arbeit nachgehen können. Im Gutachten der Psychiatrischen Poliklinik vom 7. Juni 1999 folgerten der Oberarzt Dr. med. Y.________ und Frau Dr. med. Z.________, es bestehe keine psychiatrische oder psychosomatische Begleitdiagnose, welche einen nennenswerten Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit habe. Sie schlossen sich der medizinischen Beurteilung durch das Departement Innere Medizin in vollem Umfang an und erachteten dem Untersuchten keine Arbeitstätigkeit mehr als zumutbar. Unter der Anamnese führten sie an, dieser sei seit 1994 als Folge der Angina pectoris und der chronischen Schmerzen voll arbeitsunfähig. Im Vorbescheidverfahren brachte Fürsprecher Dr. iur. Egloff als Rechtsvertreter von H.________ vor, diesem sei schon 1993 eine Arbeit nur in sehr beschränktem Ausmass möglich gewesen. Zwar treffe es zu, dass er auch 1993 und 1994 bei der Firma X.________ AG noch vollzeitig arbeitsfähig gewesen sei, doch sei dies nur mit stark reduziertem Rendement möglich gewesen. Bei der Aufgabe der Stelle habe nach dem Bericht von Dr. med. S.________ (vom 26. Juni 1994) eine Einsatzfähigkeit von 60 - 70 % bestanden. Mit Verfügung vom 4. Januar 1998 wies die IV-Stelle Bern das Rentengesuch vom 30. Januar 1998 ab, weil bis zur Ausreise nach Spanien der Versicherungsfall nicht eingetreten sei, sondern offensichtlich in einem Zeitpunkt, in dem sich der Gesuchsteller im Ausland aufgehalten habe und er somit in der Schweiz nicht versichert gewesen sei. Damit seien die versicherungsmässigen Voraussetzungen für die Gewährung von Leistungen der Invalidenversicherung nicht erfüllt.