Citation: 8C_689/2019 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 6 UVG und Art. 61 lit. c ATSG. Er bringt vor, der Beweis für das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen für die deutlich eingeschränkte Schulterbeweglichkeit und die weitgehende Funktionsunfähigkeit der linken Schulter sei nicht erbracht worden. Die AXA sei demnach weiterhin leistungspflichtig. Es stehe fest, dass der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und der diagnostizierten subtotalen ventralen Ruptur der Supraspinatussehne (SSP) und der langen Bizepssehne (LBS) bei instabiler LSB nach Distorsion gegeben sei. Dabei handle es sich um strukturelle Veränderungen im Schultergelenk. Ein psychischer Gesundheitsschaden, etwa im Sinne einer Schmerzverarbeitungsstörung, bestehe gemäss psychiatrischem Gutachten nicht. Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, das Gutachten der Dr. med. E.________ und die Aktenbeurteilung des Dr. med. G.________ seien nicht beweiskräftig, weshalb die Vorinstanz nicht darauf hätte abstellen dürfen. Entgegen der Darstellung des Dr. med. G.________ sei der Unfallmechanismus geeignet, die Sehnen des M. supraspinatus und des M. infraspinatus zu verletzen. Ein degenerativer Vorzustand habe nicht bestanden. Das kantonale Gericht habe ausserdem das Privatgutachten des Dr. med. H.________ bei seiner Beweiswürdigung zu Unrecht nicht berücksichtigt. Für diesen sei die Diagnose einer schmerzbedingten Aufhebung der Beweglichkeit des Schultergelenks im Sinne einer frozen shoulder eindeutig. Aus seinem Bericht ergebe sich zudem, dass der Endzustand noch nicht erreicht sei. Der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit könnten noch verbessert werden. Schliesslich sei auch von einem Integritätsschaden von 15 bis 20 % auszugehen.