Citation: 8C_246/2019 E. 3.2.2

3.2.2. Was die Beschwerdeführerin vorbringt, dringt nicht durch. Lässt sich nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachweisen, dass eine Erkrankung in einem natürlichen Kausalzusammenhang zu einem Unfall und dessen unmittelbaren gesundheitlichen Folgen stehen kann, hat die Verwaltung oder das angerufene Gericht die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers zu verneinen (vgl. BGE 117 V 261 V E. 3b S. 264 mit Hinweisen). Nichts anderes lässt sich aus dem von der Beschwerdeführerin zitierten BGE 126 V 353 E. 5b S. 360 mit Hinweisen ableiten. Das ehemalige Eidgenössische Versicherungsgericht (heute: Schweizerisches Bundesgericht) hielt einzig den auch aktuell noch geltenden, im vorinstanzlichen Entscheid implizit erwähnten Grundsatz fest, dass die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts den Beweisanforderungen nicht genügt. Im Übrigen ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass die Beschwerdeführerin nicht in Frage stellt, dass das Gerichtsgutachten der MEDAS vom 6. November 2018 beweiskräftig sei. Die neurologische Sachverständige interpretierte die Bewegungsstörung der rechten Hand zwar als unfallbedingt, indessen ergibt sich aus ihren vorausgehenden und einlässlichen Ausführungen unmissverständlich, dass sich von neurologischer Seite nicht abschliessend klären lasse, welche Ursache die Dystonie haben könnte. Unter diesen Umständen hatten die Sachverständigen der MEDAS klar aufgezeigt, dass die Streitfrage, ob die Bewegungseinschränkungen an der rechten Hand durch den Unfall vom 19. Juni 2013 verursacht worden sein könnten, nicht schlüssig beurteilt werden konnte. Die Schlussfolgerung des kantonalen Gerichts, die Beschwerdeführerin habe die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen, ist daher nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist abzuweisen.