Citation: 9C_272/2014 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat die Abweisung des Rentengesuchs mit der Begründung geschützt, mit Blick auf die Ausführungen der behandelnden Ärzte sei seit Langem klar gewesen, dass die Ausübung der bisherigen Tätigkeit nicht mehr möglich sein werde. Es sei spätestens mit Erstellung des rheumatologischen Gutachtens vom 8. Januar 2013 erstellt. Der Beschwerdeführer sei damals gerade 62 Jahre alt geworden, demnach betrage die verbleibende Aktivitätsdauer drei Jahre. Eine berufliche Umstellung, die hier keine Umschulung voraussetze, sei möglich und zumutbar. Der Beschwerdeführer habe in seiner selbstständigen Erwerbstätigkeit auch administrative Arbeiten ausgeführt; von diesen Erfahrungen könne er in einer leidensangepassten Tätigkeit profitieren. Ausserdem habe er in seiner Erwerbslaufbahn bereits unterschiedliche Tätigkeiten ausgeübt, was für breite Fähigkeiten spreche. Schliesslich komme der verbliebenen Restarbeitsfähigkeit erhebliches Gewicht zu; diese liege in einer leidensangepassten Tätigkeit bei einem Vollzeitpensum. Die zumutbare vollschichtige Tätigkeit finde sich nicht nur in einer reinen Nische. Damit sei die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit unter Wechsel von der selbstständigen zu einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit zumutbar und möglich.