Citation: 4A_228/2020 E. A

B.________ (Kläger, Beschwerdegegner) überwies am 19. Dezember 2006 den Betrag von Fr. 200'000.-- auf ein Konto von A.________ (Beklagter, Beschwerdeführer). Dieser überwies den Betrag am nächsten Tag auf ein Konto der C.________ GmbH, deren Gesell schafter er zu diesem Zeitpunkt war. Es liegen verschiedene Verträge vor (Kaufvertrag, Rückkaufvertrag, Mietvertrag, Darlehensvertrag), deren Abschluss vom Beklagten bestritten wird. Am 21. Februar 2011 erliess das Richteramt Solothurn-Lebern (im Verfahren SLZAG.2009.30) eine Abschreibungsverfügung, in der ein Vergleich zwischen den Parteien festgehalten wurde. Darin stellten die Parteien übereinstimmend fest, aus dem Darlehensvertrag vom 14. Dezember 2006 sei kein Geld vom Kläger an den Beklagten geflossen, sodass die Betreibung des Klägers zu Unrecht erfolgt sei. Der Kläger ziehe die entsprechende Betreibung und der Beklagte seine negative Feststellungsklage zurück. Ausdrücklich vorbehalten wurde im Vergleich eine Forderung aus Kauf- und Rückkaufvertrag.