Citation: 2C_698/2020 E. 4.5.2

4.5.2. In seinen Beschwerden an die Vorinstanz und an das Bundesgericht legt der Beschwerdeführer ausführlich dar, weshalb er einen besonderen Aufwand gehabt hat und reicht Belege für seine Auslagen ein (vgl. auch E. 4.1 hiervor). Allein die Honorarnote des von ihm beigezogenen Rechtsanwalts in der Höhe von Fr. 350.-- sowie die Versandkosten von Fr. 114.-- übersteigen die ihm zugesprochene Parteientschädigung. Zudem anerkennt die Vorinstanz, dass sich im Falle des Beschwerdeführers - insbesondere aufgrund einer falschen Rechtsmittelbelehrung - schwierige prozessuale Fragen stellten. Zwar deckt die "angemessene" Parteientschädigung gemäss § 17 Abs. 2 VRG/ZH regelmässig nicht sämtliche einer Partei entstandenen Kosten, sondern nur einen Teil des nötigen Prozessaufwands, wobei der Entscheidinstanz bei der Frage, wie gross der Kostenanteil ist, den eine entschädigungsberechtigte Partei selber zu tragen hat, ein grosses Ermessen zusteht (Urteil 2C_172/2016 und 2C_173/2016 vom 16. August 2016 E. 4.5; KASPAR PLÜSS, in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 3. Aufl. 2014, N. 63 und 80 f. zu § 17 VRG/ZH. mit zahlreichen Verweisen auf die Zürcher Praxis). Dennoch bilden die objektiv notwendigen Kosten, die der entschädigungsberechtigten Partei im Prozess entstanden sind, Ausgangspunkt für die Berechnung einer angemessenen Entschädigung (PLÜSS, a.a.O., N. 64 zu § 17 VRG/ZH) und hat die zuständige Behörde ihr Ermessen pflichtgemäss auszuüben (vgl. E. 4.5.1 hiervor).