Citation: C 145/02 26.05.2003 E. 3

In masslicher Hinsicht ist entscheidwesentlich, dass die Vorinstanz unter Berücksichtigung der gesamten objektiven und subjektiven Umstände ihr Ermessen weder rechtsfehlerhaft noch unangemessen ausgeübt hat (BGE 123 V 152 Erw. 2), indem sie ein schweres Verschulden an der Grenze zum mittelschweren Bereich angenommen und die Einstellungsdauer, mit der Verwaltung, auf 32 Tage festgesetzt hat. Daran ändert der Umstand nichts, dass die Rechtsprechung (ARV 2000 Nr. 8 S. 42 Erw. 2c) Ausnahmen von der Regel vorsieht, dass bei Einstellungen nach Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV gemäss Art. 45 Abs. 3 AVIV auf ein schweres Verschulden zu erkennen ist. Es mangelt im hier zu beurteilenden Fall an den für die Anwendung einer milderen Sanktion erforderlichen besonderen Umständen. Schliesslich verfängt der Hinweis auf andere letztinstanzliche Urteile, insbesondere auf das Urteil S. vom 19. März 2002, C 192/01, nicht. Weil die gesamten objektiven und subjektiven Umstände bei der Bemessung der Einstellungsdauer zu berücksichtigen sind, ist der Vergleich zwischen mehreren Fällen von vornherein nur beschränkt ergiebig. Das illustriert das vom Beschwerdeführer angeführte, eben zitierten Urteil S. vom 19. März 2002, wo im Unterschied zum hier zu beurteilenden Fall ein Beschwerdeführer am Recht stand, dem im Sinne einer Überbrückung das Verbleiben in der alten Stelle zugemutet wurde, die er während des nunmehr erfolgreich absolvierten Studiums teilzeitlich ausgeübt hatte.