Citation: 8C_268/2023 E. 3.3.4

3.3.4. Selbst wenn davon abgesehen und angenommen wird, dass die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin nicht oder nicht hinreichend informiert hatte, welchem Zweck die unmittelbar nach Erlass der Verfügung fortgesetzten Abklärungen beim behandelnden Psychiater und im Aufgabenbereich an Ort und Stelle dienten, ergibt sich nichts anderes. Laut Bericht der Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt vom 30. August 2018 fanden die Erhebungen im Beisein der Fachperson der Beschwerdegegnerin, der Psychiaterin des RAD sowie des Ehemannes der Beschwerdeführerin statt. Die Tochter wurde als Übersetzerin beigezogen. Damit ist das Argument der Beschwerdeführerin, die Dolmetscherin habe ihr die Umstände des fortgesetzten Abklärungsverfahrens nicht erläutert, nicht nachvollziehbar. Jedenfalls ist nicht ersichtlich, welche Gründe die Beschwerdeführerin davon abgehalten haben, sich erst am 30. September 2021, mithin drei Jahre später erneut zum Leistungsbezug anzumelden. Auch unter diesem Aspekt betrachtet fehlt es an einer wesentlichen Voraussetzung, die versäumte Frist als wieder hergestellt zu betrachten.