Citation: 1P.414/2000 05.07.2000 E. 1

1.- Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts zu Art. 88 OG muss der Beschwerdeführer ein aktuelles praktisches Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Entscheids beziehungsweise an der Überprüfung der von ihm erhobenen Rügen haben, damit auf die Beschwerde eingetreten werden kann (BGE 125 I 394 E. 4a; 118 Ia 488 E. 1a; 116 Ia 149 E. 2a). Ein aktuelles praktisches Interesse fehlt insbesondere dann, wenn der Nachteil auch bei Gutheissung der Beschwerde nicht mehr behoben werden kann (BGE 116 II 721 E. 6). Liegt das praktische Interesse im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung vor, fällt es aber nachträglich weg, ist die Beschwerde als erledigt abzuschreiben (Art. 72 BZP in Verbindung mit Art. 40 OG; BGE 118 Ia 488 E. 1a). Als der Beschwerdeführer seine Beschwerde einreichte, war gegen ihn beim Bezirksgericht der Sense ein Strafverfahren hängig. Er hatte somit ein aktuelles rechtlich geschütztes Interesse daran, nach der Entlastung von Rechtsanwalt G.________ für die Fortführung des Verfahrens vor der ersten Instanz einen neuen amtlichen Verteidiger zugewiesen zu erhalten. Dieses Rechtsschutzinteresse ist mit dem erstinstanzlichen Urteil dahingefallen, weshalb das Verfahren gegenstandslos geworden ist.