Citation: 6B_912/2015 E. 3.2

3.2. Der objektive Tatbestand von Art. 141 bis StGB erfordert demnach (lediglich), dass Vermögenswerte dem Täter ohne seinen Willen zugekommen sind und er darüber hinaus auf sie keinen Rechtsanspruch hat. Dass die Gutschrift ohne Zutun des Beschwerdeführer erfolgte, wird nicht bestritten. Weiter steht fest, dass die Gutschrift auf einem Fehler beruhte, weshalb kein Rechtsanspruch seitens der B.________ Ltd. bestand. Damit sind sämtliche objektiven Tatbestandsmerkmale von Art. 141 bis StGB gegeben und es kann offenbleiben, worauf der Fehler tatsächlich beruhte. Die vorinstanzliche Verurteilung des Beschwerdeführers wegen unrechtmässiger Verwendung von Vermögenswerten verletzt kein Bundesrecht.