Citation: 4D_67/2014 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer macht in seiner Beschwerde zu Recht geltend, die Zusatzbegründung betreffend die Ursächlichkeit zwischen den Primär- und Sekundärmängeln sei widersprüchlich. Sie soll nach der Vorinstanz auch für den Fall tragfähig sein, dass die behaupteten Primärmängel nachgewiesen wären. Dazu müssten die behaupteten Mängel (auch der Mangel Humus statt Aushubmaterial) als tatsächlich vorhanden unterstellt werden. In ihrer Argumentation nimmt die Vorinstanz aber zum Teil zufolge Beweislosigkeit an, die Stützmauer sei vereinbarungsgemäss mit Aushubmaterial hinterfüllt worden. Insoweit geht sie gerade nicht davon aus, der behauptete Primärmangel sei tatsächlich vorhanden. Wird sodann die Standfestigkeit der Mauer damit erklärt, dass der Reibungswinkel des tatsächlich verwendeten Materials (im Gegensatz zu demjenigen von Humus) nur leicht unter dem vom Experten geforderten Reibungswinkel lag, setzt dies voraus, dass die Sekundärmängel schneller auftreten, wenn Humus als Hinterfüllung verwendet wird, als bei Verwendung von Aushubmaterial. Wird demnach unter Annahme einer ungenügenden Hinterfüllung der Mangel weggedacht, kann der eingetretene Erfolg jedenfalls nicht als zur gleichen Zeiteingetreten gedacht werden. Die Ausführungen der Vorinstanz sprechen mithin, sofern die Primärmängel als gegeben unterstellt werden, zumindest für eine Teilursächlichkeit der Primär- für die Sekundärmängel.