Citation: 6B_10/2024 E. 1

Das Regionalgericht Viamala sprach B.________ mit Urteil vom 11. April 2022 vom Vorwurf der Verursachung einer fahrlässigen Feuersbrunst frei, verwies die Zivilforderungen der Privatklägerschaft und damit auch von A.________ auf den Zivilweg und regelte die Kosten- und Entschädigungsfolgen. Gegen das Urteil erhoben die Staatsanwaltschaft des Kantons Graubünden und A.________ Berufung. Das Kantonsgericht von Graubünden stellte mit Urteil vom 16. August 2023 die Rechtskraft des erstinstanzlichen Urteils in Bezug auf die Verweisung der Zivilforderungen der Privatklägerschaft auf den Zivilweg fest. Es sprach B.________, wie zuvor das Regionalgericht, vom Vorwurf der fahrlässigen Verursachung einer Feuersbrunst frei und regelte die Kosten- und Entschädigungsfolgen. A.________ wendet sich mit Beschwerde in Strafsachen gegen den Freispruch von B.________ an das Bundesgericht. Zur Begründung seiner Legitimation weist er darauf hin, am Verfahren vor dem Kantonsgericht von Graubünden teilgenommen zu haben. Er habe sich als Privatkläger im Straf- und Zivilpunkt konstituiert und als Eigentümer des vom Brand betroffenen Gebäudes einen Schaden erlitten. Als Partei im Sinne von Art. 104 Abs. 1 lit. b StPO sei er auch ohne seine Schwester zur Beschwerde legitimiert.