Citation: 5A_723/2019 E. 4.4

4.4. Der Beschwerdeführer äussert sich auch vor Bundesgericht vorab in allgemeiner Art und Weise zur Kindesvertretung und führt insbesondere aus, diese erfülle die "prozessuale Funktion [...], dem Gericht das objektivierte Kindeswohl zu vermitteln". Hiermit vermag er von vornherein keine rechtsfehlerhafte Ermessensausübung durch die Vorinstanz aufzuzeigen. Sodann verweist der Beschwerdeführer auf das Urteil 5A_618/2016 vom 26. Juni 2017 (in: FamPra.ch 2017 S. 1148), wonach sich die Anordnung einer Kindesvertretung regelmässig dann erübrige, wenn der Inhaber der elterlichen Sorge eine anwaltliche Vertretung des urteilsunfähigen Kindes bestellen könne. Dies sei jedoch nur möglich, wenn das Vertretungsrecht des Sorgerechtsinhabers nicht wegen eines Interessenkonflikts ausgeschlossen sei (Art. 306 Abs. 3 ZGB; Urteil, a.a.O., E. 2.2.2). Vorliegend besteht nach Dafürhalten des Beschwerdeführers "klarerweise eine Kollision zwischen den Interessen der Kinder und der Mutter". Letztere informiere die Kinder noch nicht einmal altersgerecht über das laufende Verfahren und lasse sie über ihre Mitwirkungsmöglichkeiten im Unklaren. Damit sei der Zusatznutzen der Kindesvertretung aufgezeigt. Indes handelt es sich bei der Feststellung, wonach ein klarer Konflikt zwischen den Interessen der Mutter und der Kinder bestehe, um eine blosse Behauptung des Beschwerdeführers. Das Verwaltungsgericht hat Entsprechendes nicht festgehalten und der Beschwerdeführer erhebt auch in diesem Punkt nicht die notwendigen Rügen, damit das Bundesgericht vom vorinstanzlichen Sachverhalt abweichen könnte (vgl. vorne E. 1.3). Seine entsprechenden Ausführungen bleiben daher unbeachtlich. Unter diesen Umständen vermag der Beschwerdeführer die Ermessensausübung der Vorinstanz nicht in Frage zu stellen. Dies gilt auch für das weitere Argument, wonach die Ernennung einer Kindesvertretung die Kompromissbereitschaft der Eltern erhöhen würde. Selbst wenn dies zutreffen sollte, erwiese sich das angefochtene Urteil deswegen nicht als rechtsfehlerhaft. Nichts anderes ergibt sich weiter aus dem pauschalen Hinweis auf Art. 13 EMRK, zumal der Beschwerdeführer entgegen der ihn auch diesbezüglich treffenden strengen Begründungspflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. Urteil 5A_305/2018 vom 15. Mai 2018 E. 3.2 mit Hinweis auf BGE 125 III 209 E. 2) nicht ausführt, inwieweit die Konventionsbestimmung im vorliegenden Kontext über das Gesetz hinausgehen würde oder verletzt sein sollte (vgl. dazu auch Urteil 5A_232/2016 vom 6. Juni 2016 E. 4). Die Beschwerde erweist sich mit Blick auf die Kindesvertretung damit als unbegründet, sofern überhaupt auf sie einzutreten ist. Damit ist entgegen dem Beschwerdeführer auch nicht entscheidend, dass die für die Überwachung des Besuchsrechts eingesetzte Beiständin, anders als die Vorinstanz und die Beschwerdegegnerin meinen, nicht als Kindesvertreterin nach Art. 314a bis ZGB auftreten kann (Urteil 5A_400/2015 vom 25. Februar 2016 E. 2.3, nicht publiziert in: BGE 142 III 197, aber in: FamPra.ch 2016 S. 772).