Citation: 6B_26/2016 E. 3.5

3.5. Bezüglich der rechtlichen Würdigung ist auf die bisherige bundesgerichtliche Rechtsprechung zum Sekundenschlaf zu verweisen. Demnach kann bei einem gesunden und nicht aus anderen Gründen fahrunfähigen Fahrzeugführer Einschlafen am Steuer ohne vorherige subjektiv erkennbare Ermüdungserscheinungen ausgeschlossen werden (BGE 126 II 206 E. 1a mit Hinweisen; Urteile 6A.84/2006 vom 27. Dezember 2006 E. 3.2; 6A.134/1996 vom 27. März 1997 E. 3b f.). Die Ermüdungserscheinungen machten sich erwiesenermassen spätestens bei der Raststätte Deitingen bemerkbar. Der Beschwerdeführer unterschätzte die Übermüdung und vertraute darauf, nicht einzuschlafen. Dies muss ihm zum Vorwurf gemacht werden. Der Beschwerdeführer durfte nicht darauf vertrauen, dass er nicht einschlafe und hätte stattdessen rechtzeitig eine Pause einlegen müssen. Dies wäre ihm nach den vorinstanzlichen Feststellungen ohne weiteres möglich gewesen. Die Verurteilung des Beschwerdeführers wegen Fahrens in fahrunfähigem Zustand verstösst nicht gegen Bundesrecht.