Citation: 8C_62/2024 E. 4.3.1

4.3.1. Dies gilt zunächst für den Umstand, dass der Beschwerdeführer noch kurz vor der Begutachtung (im April/Mai 2018) einen Krankheitsschub hatte, halten die Gutachter doch selbst fest, dass die Morbus-Crohn-Erkrankung schubweise verläuft und erachteten eine Arbeitsfähigkeit von 50 % erst ab November 2018 als sicher gegeben. Im Übrigen wird der schubweise Krankheitsverlauf in der Gesamtbeurteilung der Arbeitsfähigkeit bereits berücksichtigt. So schätzt der gastroenterologische Gutachter die Arbeitsfähigkeit je nach Aktivität der Krankheit auf 50-80 %, über die Zeit gemittelt 75 %, bei einer Präsenzzeit von 4-6 Stunden, wobei der Beschwerdeführer die Arbeit jederzeit für Toilettengänge unterbrechen und seine Zeit selbständig einteilen können sollte.