Citation: 5A_679/2016 E. B

B.a. Am 16. Oktober 2013 klagte B.________ (Kläger) beim Bezirksgericht Luzern gegen A.________ (Beklagte) auf Vollzug der Vereinbarung betreffend die Kapitalabfindung (Kläg. Beleg 6). Er schloss im Einzelnen dahin, die Beklagte sei unter Androhung der Bestrafung nach Art. 292 StGB zu verpflichten, ihm die Kontoverbindung bekannt zu geben, bei welcher sie die Kapitalabfindung gemäss Vereinbarung vom 17./18. Juli 2010 eingezahlt habe; ferner habe sie ihm eine Vertretungsvollmacht auszustellen. Eventuell sei die Beklagte unter Androhung der Strafe gemäss Art. 292 StGB (Busse) zu verpflichten, ein Bankkonto auf einer vom Gericht zu bestimmenden Bank zu errichten, die Kapitalabfindung gemäss Vereinbarung vom 17./18. Juli 2010 (Fr. 2'949'520.--) abzüglich der zwischenzeitlich verfallenen Unterhaltsbeiträge zuzüglich Verzugszins von 5 % auf dieses Konto einzuzahlen und dem Kläger eine Verwaltungsvollmacht für dieses Konto auszustellen. Die Beklagte ersuchte um Abweisung der Klage. Mit Urteil vom 10. September 2015 hiess das Bezirksgericht Luzern die Klage gut und verpflichtete die Beklagte im Sinne der Erwägungen, dem Kläger eine Konto- und/oder Depotverbindung bekannt zu geben, auf welche sie die Kapitalabfindung gemäss Vereinbarung vom 17./18. Juli 2010 eingezahlt habe; ferner wurde sie dazu verhalten, dem Kläger eine Verwaltungsvollmacht über die Konti und/oder Depots zu erteilen (1). Für den Fall der Widerhandlung gegen diese Anordnung wurde der Beklagten die Ungehorsamsstrafe nach Art. 292 StGB angedroht (2). Weitergehende oder anderslautende Anträge wies das Bezirksgericht ab, soweit darauf einzutreten war (3). Die Prozesskosten wurden der Beklagten auferlegt (4). B.b. Die Beklagte gelangte gegen dieses Urteil an das Kantonsgericht des Kantons Luzern mit dem Begehren um Aufhebung des erstinstanzlichen Entscheides und um Abweisung der Klage. Mit Urteil vom 27. Juli 2016 verpflichtete das Kantonsgericht die Beklagte, dem Kläger die Kontoverbindung bekannt zu geben, auf welches die Kapitalabfindung gemäss Vereinbarung vom 17./18. Juli 2010 einbezahlt worden sei, und ihm eine Verwaltungsvollmacht für dieses Konto auszustellen. (1). Der Beklagten wurde ferner die Strafe gemäss Art. 292 StGB (Busse) für den Fall der Widerhandlung gegen Ziff. 1 des Urteils angedroht (2). Weitergehende Anträge wurden abgewiesen (3). Der Beklagten wurden sämtliche Prozesskosten auferlegt (4).