Citation: 6B_982/2018 E. B

Die regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland verurteilte X.________ mit Strafbefehl vom 14. Juni 2016 wegen einfacher Körperverletzung und Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz durch einfache Verkehrsregelverletzung zu einer bedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu Fr. 100.-- und einer Busse von Fr. 40.--, bei schuldhafter Nichtbezahlung umwandelbar in eine Ersatzfreiheitsstrafe von einem Tag. Vom Widerruf einer mit Urteil vom 25. November 2016 von der Staatsanwaltschaft Baden bedingt aufgeschobenen Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu Fr. 80.-- sah sie ab, verlängerte indes die Probezeit um ein Jahr. Die Zivilforderung des Privatklägers verwies sie auf den Zivilweg. Dagegen erhob X.________ Einsprache. Mit Verfügung vom 5. April 2017 hielt die Staatsanwaltschaft am Strafbefehl fest und überwies die Akten dem Regionalgericht Bern-Mittelland zur Durchführung des Hauptverfahrens. Dieses bestätigte mit Urteil vom 16. November 2017 den Strafbefehl im Schuldspruch und verurteilte X.________ zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu Fr. 30.-- und einer Busse von Fr. 40.--. Die Ersatzfreiheitsstrafe für den Fall der schuldhaften Nichtbezahlung setzte sie auf einen Tag fest. Ferner verurteilte es sie zur Leistung einer Parteientschädigung und einer Genugtuung von Fr. 300.-- an den Privatkläger. Im weiteren Umfang wies es die Genugtuungsforderung ab; die Schadenersatzforderung verwies es auf den Zivilweg. Vom Widerruf der bedingt aufgeschobenen Vorstrafe sah es ab und verwarnte X.________. Auf Berufung der Beurteilten erklärte das Obergericht des Kantons Bern X.________ am 24. August 2018 der einfachen Körperverletzung schuldig und verurteilte sie zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu Fr. 10.-- und zu einer Parteientschädigung von Fr. 100.-- an den Privatkläger. Hinsichtlich des Verzichts auf den Widerruf der bedingt aufgeschobenen Vorstrafe und die Verwarnung bestätigte es den erstinstanzlichen Entscheid. In Bezug auf den Schuldspruch der einfachen Verkehrsregelverletzung, der Übertretungsbusse sowie die Zivilforderungen des Privatklägers stellte sie die Rechtskraft des erstinstanzlichen Urteils fest.