Citation: 1C_51/2023 E. 4.4.5

4.4.5. Was das vom Beschwerdeführer vor der Vorinstanz geltend gemachte öffentliche Interesse an der haushälterischen Nutzung des Bodens und der inneren Verdichtung anbelangt, so hat die Vorinstanz zu Recht bestätigt, dass es sich dabei um ein raumplanerisches Ziel handle und insofern ein öffentliches Interesse vorliegt. Es gehört zu den erklärten Zielen und Grundsätzen der Raumplanung, den Boden haushälterisch zu nutzen und die Siedlungsentwicklung namentlich durch bessere Ausnützung und Verdichtung der bestehenden Siedlungsflächen nach innen zu lenken (Art. 1 Abs. 1 und 2 lit. a bis und Art. 3 Abs. 3 lit. a bis RPG [SR 700]; vgl. BGE 147 II 125 E. 9.2). Die Vorinstanz wies indes darauf hin, dass eine bauliche Verdichtung grundsätzlich innerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen anzustreben sei, was es auch bei der Frage einer Rodungsbewilligung zu beachten gelte. Mit diesen insoweit zutreffenden Darlegungen der Vorinstanz setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Er macht auch nicht geltend, dass im betreffenden Gebiet ein besonderer Bedarf an Verdichtung bestehen würde. Hinzu kommt, dass der geplante Neubau mit einer zusätzlichen, zweiten Wohneinheit nur zu einer geringfügigen Verdichtung führt, wie auch das BAFU in seiner Stellungnahme festhielt. Zusammengefasst vermag der Beschwerdeführer mit dem schlichten Hinweis auf die Verdichtung keinen die Walderhaltung überwiegenden wichtigen Grund aufzuzeigen.