Citation: U 19/06 18.10.2006 E. A

Der 1958 geborene S.________ war seit 1. Juli 2000 bei der Firma H.________ GmbH als Bauarbeiter angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert. Am 14. Dezember 2001 erlitt er bei einem Arbeitsunfall beim Holzfräsen folgende Handverletzungen links: Am Daumen subtotale Abtrennung knapp proximal des IP-Gelenks mit intakter 4mm breiter Weichteilbrücke dorsalseits und fraglicher Zirkulation, palmarer Weichteildefekt bis in den Bereich der Fingerkuppen-Mitte, Defektläsion im Bereich des Grundphalanxköpfchens mit Zerstörung des IP-Gelenks; am Zeigefinger 3 cm lange, schrägverlaufende ulnopalmare Rissquetschwunde mit Durchtrennung der Profundus-Beugesehne sowie des ulnaren Superficialis-Beugesehnenzügels in der Zone II, Durchtrennung des ulnopalmaren Gefäss-Nervenbündels bei intakter Zirkulation; am Mittelfinger subtotale Abtrennung Höhe PIP-Gelenk mit intakter 1 cm breiter Weichteilbrücke radiopalmar, Zirkulation intakt, Sensibilitätsstörung ulnarseits bei intakter Sensibilität radialseits und Defektläsion im Bereich der Mittelphalanxbasis mit Zerstörung von zirka der Hälfte der PIP-Gelenkfläche. Mit gleichentags erfolgter Notfall-Operation (Rekonstruktion des Daumens mittels Transfer vom Mittelfinger ab Mitte P2, zusätzlichem Venenanschluss dorsalseits und Knochenfixation mittels einer Titan-Rekonstruktionsplatte; am Zeigefinger Naht beider Beugesehnen und perineurale Nervennaht; am Mittelfinger Exartikulation auf Höhe des PIP-Gelenks und nach Abpräparation des oben erwähnten Insellappens Stumpfversorgung) wurde versucht, sowohl die Länge als auch die Funktion des Daumens wiederherzustellen, dies auf Kosten der Mittelfinger-Länge (Operationsbericht des Kantonsspitals X.________, Klinik für Plastische, Wiederherstellungs- und Handchirurgie, vom 19. Dezember 2001). Am 30. August 2002 erfolgte die Metallentfernung sowie eine Strecksehnen-Tendolyse und eine Narbenkorrektur (Bericht des Kantonsspitals X.________ vom 5. und 6. September 2002); am 14. Januar 2003 wurde ein Carpaltunnelsyndrom operativ saniert (Bericht des Kantonsspitals X.________ vom 25. Januar 2003). In der Beruflichen Bildung Integration (BBI) Zürich West wurde vom 3. März bis 20. Juni 2003 eine berufliche Abklärung und im Anschluss daran ein Arbeitstraining bis 31. Oktober 2003 durchgeführt. Nach verschiedenen kreisärztlichen Untersuchungen (Berichte des Dr. med. W.________ vom 30. September 2002, 5. Mai sowie 18. November 2003) sprach die SUVA S.________ mit Verfügung vom 3. Mai 2004 eine Invalidenrente von 25 % ab 1. Januar 2004 sowie eine Integritätsentschädigung gestützt auf eine Integritätseinbusse von 10 % zu. Nach der hiegegen erhobenen Einsprache erfolgte vom 11. August bis 8. September 2004 ein stationärer Aufenthalt in der Reha Y.________ (Austrittsbericht vom 15. September 2004). Nach Ergänzung der Einsprache durch den inzwischen beigezogenen Rechtsvertreter wurde diese von der SUVA mit Entscheid vom 16. Dezember 2004 abgewiesen.