Citation: 4A_59/2017 E. B

Mit Teilklage vom 23. August 2013 verlangte die Klägerin vor dem Handelsgericht des Kantons Zürich von den Beklagten unter solidarischer Haftbarkeit EUR 400'000.-- nebst Zins. Diese Klage wurde gegenüber der Beklagten 1 mit Teilurteil vom 25. Februar 2014 gutgeheissen, noch bevor die Beklagte 2 am 28. August 2014 ihre Klageantwort eingereicht hatte. In der Replik erhöhte die Klägerin die ursprünglich teilweise eingeklagte Forderung und verlangte nun von der Beklagten 2 EUR 1'367'781.50 nebst Zins, entsprechend 52 Leasingraten aus dem Hauptleasingvertrag à USD 50'033.35 (entsprechend EUR 34'849.29) vom 1. August 2011 bis zum 1. November 2015 abzüglich eines Abrechnungszinses und des erzielten Erlöses von EUR 384'193.62 aus der Vermietung des streitgegenständlichen Flugzeugs. Mit Urteil vom 21. Dezember 2016 wies das Handelsgericht die Klage gegenüber der Beklagten 2 ab. Es liess offen, ob sich seine Zuständigkeit aus der Gerichtsstandklausel in Art. 42 des Unterleasingvertrages ergab, dessen Gültigkeit die Beklagte 2 bestritt. Die Zuständigkeit betreffend die Beklagte 1 an deren Sitz in Zürich sei unbestritten gewesen. Damit sei die internationale örtliche Zuständigkeit nach Art. 6 Ziff. 1 LugÜ (SR 0.275.12) auch für die Beklagte 2 gegeben. Es qualifizierte deren Zahlungsversprechen als formungültige Bürgschaft, sah zudem die Voraussetzungen für das Zustandekommen des Hauptleasingvertrages als Grundlage zur Bestimmung des Umfangs der Abtretung nicht als erwiesen an und ging davon aus, die Beklagte 2 wäre gestützt auf den bestehenden Verdacht ohnehin zur ausserordentlichen Vertragsauflösung aus wichtigem Grund berechtigt gewesen.