Citation: 5A_514/2016 E. 3

Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie habe dem Kantonsgericht am 20. Mai 2016 mitgeteilt, sofern der vom Konkursamt berechnete Betrag von Fr. 7'100.-- nicht zutreffend sein sollte, würde sie jederzeit einen vom Gericht allenfalls höher bestimmten Betrag hinterlegen. Das Kantonsgericht habe diese Offerte übergangen und sich auch nicht zu ihren Ausführungen zu ihrer Zahlungsfähigkeit geäussert. Es habe damit ihren Gehörsanspruch verletzt und den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt. Den zusätzlich erhobenen Rügen der Rechtsverweigerung und der Verletzung der Rechtsweggarantie kommt daneben keine eigenständige Bedeutung zu. Die Einwände der Beschwerdeführerin sind unbegründet. Was ihre Offerte betrifft, so ist es nicht Aufgabe des Gerichts, die Schuldnerin zur vollständigen Tilgung bzw. Hinterlegung anzuhalten, sondern einzig, zu überprüfen, ob eine solche Tilgung oder Hinterlegung erfolgt ist. Das Kantonsgericht musste sich deshalb zu ihrem Angebot nicht äussern. Der Beschwerdeführerin mussten sodann die Bedingungen des von ihr selber abgeschlossenen Vergleichs bekannt sein. Selbst wenn das Konkursamt die noch offene Summe auf Fr. 7'100.-- und damit falsch berechnet haben sollte - was die Beschwerdeführerin nicht mit Aktenhinweis belegt, womit sie ihren Rügeobliegenheiten (Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG) nicht genügt -, hätte ihr auffallen müssen, dass die gemäss Vergleich noch offene Summe jedenfalls höher hätte sein müssen. Sie hätte somit auf die angeblich falsche Berechnung nicht vertrauen dürfen, woran nichts ändert, dass sie damals nicht anwaltlich vertreten gewesen sein soll. Fehlt es bereits an der Tilgung bzw. Hinterlegung, musste sich das Kantonsgericht schliesslich nicht mit den Ausführungen der Beschwerdeführerin zu ihrer angeblich gegebenen Zahlungsfähigkeit befassen. Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit auf sie eingetreten werden kann.