Citation: 5D_134/2022 E. 2

Die Beschwerdeführerin verlangt unter anderem die Aufhebung des Entscheides des Obergerichts des Kantons Aargau vom 15. Dezember 2021 (XBE.2021.60), der eine Kindes- und Erwachsenenschutzsache betraf. Darin wurde die Beschwerdeführerin zur Bezahlung einer Parteientschädigung an den Beschwerdegegner verpflichtet, die nunmehr vollstreckt werden soll. Der Entscheid vom 15. Dezember 2021 dient im vorliegenden Rechtsöffnungsverfahren als Rechtsöffnungstitel. Im Rahmen des Rechtsöffnungsverfahrens kann der als Rechtsöffnungstitel dienende Entscheid nicht angefochten werden, womit der Aufhebungsantrag unzulässig ist (zur Frage der Nichtigkeit unten E. 5). Auf die Eröffnung eines separaten Beschwerdeverfahrens ist zu verzichten. Die Beschwerdeführerin hat den Entscheid vom 15. Dezember 2021 gemäss Track & Trace-Auszug der Schweizerischen Post am 28. Dezember 2021 entgegengenommen, womit die Beschwerdefrist (Art. 100 Abs. 1 BGG) längstens abgelaufen ist. Die Beschwerdeführerin verlangt sodann auch die Löschung der Betreibung Nr. xxx bzw. den Rückzug des Zahlungsbefehls. Auch dies ist nicht Gegenstand eines Rechtsöffnungsverfahrens und der entsprechende Antrag ist unzulässig.