Citation: 2C_405/2014 E. 3.1

3.1. Damit bleibt noch zu prüfen, ob dem Eventualantrag des Beschwerdeführers auf Erteilung einer Jahresaufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG zu entsprechen ist. Gemäss dieser Bestimmung besteht nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft der Anspruch des Ehegatten auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 42 AuG weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht. Die Vorinstanz hat die Frage, ob die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre gedauert hat, offen gelassen. Dagegen hat sie die Voraussetzung der erfolgreichen Integration des Beschwerdeführers verneint.