Citation: 7B.228/2002 26.11.2002 E. 3

Bei der Ermittlung des Notbedarfs hat das Betreibungsamt Fr. 15.-- unter dem Titel "Fahrkosten zum Arbeitsplatz/Fahrrad für Abnützung" und Fr. 100.-- unter dem Titel "Diverses/Stellensuche" eingesetzt. Der zur Zeit arbeitslose Beschwerdeführer verlangt mit dem blossen Hinweis auf ein Urteil der erkennenden Kammer vom 20. August 2002 (7B.117/2002), dass ihm monatlich Fr. 250.-- als Fahrkosten im Zusammenhang mit der Arbeitssuche zuzugestehen seien. Wie die Vorinstanz zu Recht bemerkt, verkennt er, dass es sich bei jenem Betrag nicht etwa um eine Pauschale handelte, die jeder Arbeitslose zu Lasten seines Notbedarfs beanspruchen könnte. Massgebend sind die konkreten Verhältnisse. Die Annahme der Vorinstanz, für den Beschwerdeführer lasse sich in der Nähe seines Wohnorts (Riehen) mit geringerem Kostenaufwand Arbeit finden als für den in Kienberg (Kanton Solothurn) wohnhaften Schuldner, dessen Beschwerde im erwähnten Entscheid zu beurteilen war, ist tatsächlicher Natur und für die erkennende Kammer deshalb verbindlich (vgl. Art. 63 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 81 OG). Das Vorbringen des Beschwerdeführers, er sei gehalten, auch im Raum Bern, Zürich, Biel und Pruntrut Arbeit zu suchen und anzunehmen, stösst nach dem Gesagten ins Leere.