Citation: 1P.703/2003 09.03.2004 E. 4

Der Beschwerdeführer macht sodann eine willkürliche Beweiswürdigung sowie eine Verletzung des aus der Unschuldsvermutung abgeleiteten Grundsatzes "in dubio pro reo" (als Beweiswürdigungsregel) und des rechtlichen Gehörs geltend. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, der Kantonsgerichtsausschuss habe sich nicht mit seinen Einwänden auseinander gesetzt, ist die Kritik unzutreffend. Die gerichtliche Begründungspflicht verlangt nicht, dass sich das angerufene Gericht mit jedem einzelnen Vorbringen und jedem einzelnen Aktenstück ausdrücklich auseinander setzt. Es genügt, wenn auf Grund des angefochtenen Urteils, in seiner Gesamtheit betrachtet, die Gewähr dafür besteht, dass das Gericht von den entsprechenden Akten Kenntnis genommen und diese bei seiner Entscheidfindung mitberücksichtigt hat (vgl. BGE 126 I 102 E. 2b mit Hinweisen). Das trifft hier zu. Der Kantonsgerichtsausschuss hat sich mit den Ausführungen des Beschwerdeführers gesamthaft auseinander gesetzt, hat diese aber als nicht stichhaltig erachtet. Damit ist sein Gehörsanspruch erfüllt. Der Beschwerdeführer legt zudem nicht genügend begründet dar, inwiefern die Ausführungen des Kantonsgerichtsausschusses willkürlich sein sollten (vgl. Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Im Übrigen ist die staatsrechtliche Beschwerde nicht das richtige Rechtsmittel, um sich mit der Frage auseinander zu setzen, ob bestimmte Faktoren entscheidrelevant sind. Die Ausführungen des Beschwerdeführers lassen schliesslich keine erheblichen und nicht zu unterdrückenden Zweifel an seiner Schuld aufkommen (zur Beweiswürdigungsregel vgl. BGE 127 I 38 E. 2a mit Hinweisen). Diesbezüglich kann auf die Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).