Citation: 4A_312/2024 E. 3.3.2

3.3.2. Aber auch davon abgesehen zeigt die Beschwerdegegnerin nicht hinreichend auf, was sie an den von der Vorinstanz zitierten Stellen präzise ausgeführt haben will (vgl. zu den diesbezüglichen Anforderungen: Urteile des Bundesgerichts 4A_125/2024 vom 5. August 2024 E. 4.3; 4A_438/2023 vom 9. Januar 2024 E. 1.3.2; je mit Hinweisen) und weshalb es offensichtlich unhaltbar sein soll, daraus zu schliessen, sie habe die Behauptungen der Gegenpartei nicht in Abrede gestellt. Dass keine ausdrückliche Anerkennung erfolgte, bedeutet nicht, dass die Beschwerdegegnerin die Vorbringen der Gegenpartei rechtsgenüglich bestritten hätte, zumal sie an den angegebenen Stellen zu gewissen Vorbringen der Beschwerde "keine Bemerkungen" macht und selbst auf Klagebeilagen verweist. Auch aus einem Zitat aus einem Gutachten sowie aus Verfügungen der SUVA oder der IV kann sich ergeben, dass klägerische Vorbringen nicht in Abrede gestellt werden. Die Beschwerdegegnerin müsste aufzeigen, wo und inwiefern sie die von der Vorinstanz angeführten Umstände klar in Abrede gestellt haben will. Die blosse Behauptung genügt den Begründungsanforderungen nicht.