Citation: 9C_866/2007 17.09.2008 E. 3

Vorab ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer mit Entgegennahme des bei seinem Eintritt in die Pensionskasse des Bankvereins gültig gewesenen Reglements insbesondere auch dem nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz damals schon reglementarisch verankerten Abänderungsvorbhalt zugestimmt hatte (BGE 117 V 221 E. 4 S. 226). Der Versicherte bringt zwar zu Recht vor, dass selbst eine (reglementarische) Abänderungsermächtigung zu Gunsten der Vorsorgeeinrichtung keine beliebigen Eingriffe in die Rechte oder Anwartschaften der Versicherten erlaubt. Insbesondere der Grundsatz der Rechtsgleichheit, das Willkürverbot und das Vertrauensprinzip sind zu beachten (vgl. hiezu - nunmehr für den Bereich der weitergehenden Vorsorge - Hans-Ulrich Stauffer, Berufliche Vorsorge, Zürich 2006, Rz. 1348). Indes hat die Pensionskasse des ehemaligen Bankvereins diese Grundsätze nach den zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid nicht verletzt. Wie der Beschwerdeführer mit Bezug auf das von der Pensionskasse des Bankvereins im Jahre 1968 an die Versicherten verteilte Merkblatt selbst ausführt, erfolgte die Einführung des koordinierten Lohnes vor dem Hintergrund der "steigenden AHV-Renten", d.h. des sich damals im Aufbau befindlichen Vorsorgeschutzes in der ersten Säule. Dass nicht alle dem Beschwerdeführer bekannten Vorsorgeeinrichtungen damals einen Koordinationsabzug eingeführt hatten, spricht ebenso wenig gegen die Zulässigkeit der fraglichen Reglementsänderung wie die (nicht näher belegte) Behauptung, die Kadermitarbeiter des vormaligen Bankvereins seien privilegiert worden. Die unterschiedliche Behandlung bestimmter Gruppen von Versicherten, etwa im Hinblick auf differierende berufliche Anforderungen, steht dem Gleichbehandlungsgebot nicht grundsätzlich entgegen (vgl. das betreffend eine öffentlich-rechtliche Vorsorgeeinrichtung ergangene Urteil BGE 134 I 23 E. 9.2). Auch sind Rentenanwartschaften selbst dann abänderlich, wenn mit den Prämien Leistungen finanziert wurden, die später reduziert oder gar gestrichen werden (vgl. BGE 134 I 23 E. 7.2 S. 36 f. mit weiteren Hinweisen). In Würdigung, dass der Versicherte auch mit der tieferen Rente das nunmehr in der Verfassung verankerte Leistungsziel erreicht, wonach die berufliche Vorsorge zusammen mit der AHV die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung in angemessener Weise ermöglichen soll (Art. 34quater aBV; heute Art. 113 Abs. 2 lit. a BV) - was nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz Rentenleistungen von insgesamt 60 bis 70 % des letzten Verdienstes entspricht (Botschaft des Bundesrates zum Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge vom 19. Dezember 1975, BBl 1976 I S. 157) -, kann der Koordinationsabzug auch nicht als willkürlich bezeichnet werden. Schliesslich ist die (sinngemässe) Behauptung, die Vorinstanz habe unbesehen die Position der Beschwerdegegnerin übernommen, was willkürlich sei, nicht belegt. Vielmehr erwog das kantonale Gericht einlässlich, weshalb die angefochtene Reglementsänderung nicht zu beanstanden ist.