Citation: 4A_419/2017 E. 3

Die Vorinstanz erwog zusammengefasst, dass die Erstinstanz zu Recht festgestellt habe, dass der Beschwerdeführer beim Überholen des VW-Busses die Sicherheitslinie unmittelbar vor dem Unfall und ohne zwingende Gründe überfahren habe. Ihn treffe damit ein Verschulden. Im Weiteren habe die Erstinstanz zu Recht erwogen, dass der Beschwerdeführer nicht habe beweisen können, dass der Beschwerdegegner ihn trotz des Überholmanövers rechtzeitig habe sehen können. Dem Beschwerdegegner sei somit kein Verschulden anzulasten. Daraus folge, dass die Erstinstanz zutreffend angenommen habe, dass den Beschwerdeführer, nicht aber den Beschwerdegegner ein Verschulden am Unfall vom 21. August 2013 treffe. Sie habe deshalb zu Recht eine Haftung des Beschwerdegegners abgelehnt.