Citation: 1B_52/2018 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz führt dahingegen aus, dass prozessuale und materielle Rechtsfehler in erster Linie im Rechtsmittelverfahren zu rügen seien und sich grundsätzlich nicht als Begründung für ein Ausstandsgesuch heranziehen liessen, solange solche Fehler nicht besonders krass seien und wiederholt auftauchen würden. Der Beschwerdeführer könne gemäss Art. 147 Abs. 3 und 4 StPO die Wiederholung der Beweiserhebungen beantragen und so verhindern, dass die in Verletzung seiner Teilnahmerechte erhobenen Beweise möglicherweise zu seinem Nachteil verwendet würden. Weshalb darüber hinaus eine Gehörsverletzung vorliegen solle, sei nicht ersichtlich. Es seien keinerlei Nachteile auszumachen, die dem Beschwerdeführer entstanden seien, weil er erst am 11. August 2017 über die Einvernahmen informiert worden sei. Die Vorinstanz ist zudem der Auffassung, ihm wäre es möglich gewesen, früher ein Begehren um Akteneinsicht zu stellen, was er unterlassen habe.