Citation: I 266/04 14.09.2004 E. A

Die 1950 geborene, in Ungarn zur Logopädin ausgebildete O._______ ist berechtigt, in den Kantonen X.________ und Y.________ als Sonderschullehrerin tätig zu sein. Sie leidet seit 1986 an Rückenschmerzen. Die Ärzte des Spitals Z.________, Klinik für orthopädische Chirurgie, diagnostizierten 1998 und 1999 ein chronisches lumbospondylogenes bzw. lumbovertebrales Schmerzsyndrom bei schwergradiger Spondylolyse bzw. Olisthesis L5/S1. Sie zogen eine stabilisierende Operation in Betracht, was die Patientin jedoch ablehnte (Berichte vom 21. Dezember 1998 und 22. Oktober 1999). Am 1. September 1999 meldete sich O.________ zum Rentenbezug bei der Invalidenversicherung an. Sie gab an, 1996 eine Stelle als Sozialpädagogin verloren zu haben, weil die wegen der Belastung aufgetretenen Rückenschmerzen zur Arbeitsunfähigkeit geführt hätten. Sie befürchte, aus dem gleichen Grund nun auch die Stelle als Aktivierungstherapeutin im Alters- und Pflegeheim I.________ zu verlieren, weshalb sie das Angebot des Arbeitgebers annehmen wolle, das Arbeitspensum auf 40 % zu reduzieren. Mit Schreiben vom 22. Februar 2000 wurde ihr auch diese Stelle gekündigt, wobei darauf hingewiesen wurde, der Grund dafür sei einzig die durch die Rückenprobleme bedingte fehlende Einsatzfähigkeit. Nach medizinischen und berufsberaterischen Abklärungen und nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren lehnte die IV-Stelle des Kantons Solothurn mit Verfügung vom 16. Januar 2002 sowohl den Anspruch auf berufliche Massnahmen wie auch auf die Ausrichtung einer Invalidenrente ab. Zur Begründung wurde ausgeführt, die Versicherte besitze eine kantonale Anerkennung als Sonderschullehrerin; auch einer Lehrerin mit Rückenbeschwerden sei die Tätigkeit mit Oberstufenschülern zumutbar.