Citation: 8C_469/2024 E. 4.1.1

4.1.1. Gemäss Vorinstanz bewarb sich der Beschwerdeführer am 13. Dezember 2022 wie angewiesen bei der B.________ AG auf eine 100 %-Stelle und fand sich dort am 17. Januar 2023 zu einem Vorstellungsgespräch ein. In der Folge habe die B.________ AG den Beschwerdeführer um Rückmeldung bis zum 23. Januar 2023 ersucht, ob er noch Interesse habe an der Stelle. Er würde diesfalls in die engere Wahl genommen. Der Beschwerdeführer habe sich, so das kantonale Gericht weiter, telefonisch mit der B.________ AG in Verbindung gesetzt. Gemäss Angaben der zuständigen HR-Fachperson der B.________ AG mit E-Mail vom 6. Februar 2023 sei ihm mitgeteilt worden, dass er eingestellt würde. Sie hätten dem Beschwerdeführer indessen nochmals eine Bedenkfrist gegeben, da unterschiedliche Lohnvorstellungen bestanden hätten. Der Beschwerdeführer habe sich in der Folge nicht mehr gemeldet. Auf Rückfrage des zuständigen RAV-Beraters vom selben Tag habe die HR-Verantwortliche ergänzt, die Lohnforderung des Beschwerdeführers habe Fr. 95'000.- betragen, ihr eigenes Budget habe bei Fr. 84'000.- gelegen. Der Beschwerdeführer selber sei, so die Vorinstanz, am 24. August 2023 an die B.________ AG gelangt und habe um schriftliche Bestätigung gebeten, dass anlässlich des Vorstellungsgesprächs der von ihm gewünschte Lohn von Fr. 95'000.- jedenfalls nicht ausgeschlossen worden sei. Der damals beim Gespräch anwesende Leiter Infrastrukturbau der B.________ AG habe mit E-Mail vom 1. September 2023 mitgeteilt, man habe die Lohnforderung zwar so entgegengenommen und in Aussicht gestellt, die Frage noch zu besprechen, es handle sich jedoch für einen ungelernten Facharbeiter um einen "Phantasielohn". Er möge sich erinnern, dass beim Telefonat nach dem Vorstellungsgespräch ein Lohn von Fr. 75'000.- im Raum gestanden habe. Der Beschwerdeführer habe auf das Stellenangebot in der Folge nicht mehr reagiert. Den verlangten EFZ-Nachweis habe der Beschwerdeführer nie beigebracht.