Citation: 1B_245/2020 E. A

A.a. Die Staatsanwaltschaft Baden eröffnete am 3. September 2019 gestützt auf eine Meldung der Bundespolizei Hamburg gegen A.________ eine Strafuntersuchung wegen, allenfalls versuchter, Schreckung der Bevölkerung (Art. 258 StGB). Gemäss dem Rapport der Kantonspolizei Aargau vom 9. September 2019 soll er auf Twitter bedenkliche Äusserungen gepostet, mit einem Atombombenangriff gedroht und von einem drohenden Angriff durch Ausserirdische berichtet haben. Am 2. Dezember 2019 übernahm die Staatsanwaltschaft Baden zudem eine von der Staatsanwaltschaft See/Oberland des Kantons Zürich eingeleitete Strafuntersuchung gegen A.________ wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln (Art. 90 Abs. 2 SVG). Gemäss dem Rechtshilfegesuch der Kantonspolizei Zürich soll er am 4. September 2019 auf der Autobahn bei Volketswil die dort zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h um 39 km/h überschritten haben. A.b. Am 5. September 2019 nahm die Kantonspolizei Aargau A.________ gestützt auf einen entsprechenden Befehl vom Vortag fest und vernahm ihn protokollarisch. Unmittelbar im Anschluss an die polizeiliche Befragung verfügte Dr. med. B.________, der von der Kantonspolizei beigezogen worden war, die fürsorgerische Unterbringung von A.________ in der Psychiatrischen Klinik Königsfelden, wo er, nach eigenen Angaben zwangsweise, mit Medikamenten versorgt wurde. Auf Anordnung des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 17. September 2019 wurde er umgehend wieder aus der fürsorgerischen Unterbringung entlassen. A.c. Bereits vorher, am 13. September 2019, stellte der Vertreter von A.________, Rechtsanwalt Martin Schwaller, bei der Staatsanwaltschaft Baden unter Verweis auf den medizinischen Befund den Antrag auf amtliche Verteidigung. Mit Schreiben vom 16. September 2019 hielt die Staatsanwaltschaft fest, es liege kein Fall einer notwendigen Verteidigung vor, und forderte A.________ auf, das Gesuch um amtliche Verteidigung innert 20 Tagen rechtsgenüglich zu begründen. Dieser stellte am 20. September 2019 über seinen Rechtsvertreter den Antrag, das Schreiben vom 16. September 2019 in Wiedererwägung zu ziehen, weil er aufgrund seines geistigen Zustands nicht in der Lage sei, sich selbst zu verteidigen. Am 29. Oktober 2019 reichte er einen vom 23. September 2019 datierten Betreibungsregisterauszug ein. In der Folge verlangte die Staatsanwaltschaft von A.________ die Entbindung vom medizinischen Geheimnis, da sie den Beizug der Akten der Psychiatrischen Dienste Aargau für notwendig erachte. A.________ kam dieser Aufforderung nicht nach und ersuchte die Staats anwaltschaft wiederholt, über das Gesuch um amtliche Verteidigung förmlich zu verfügen. Am 10. Dezember 2019 wies die Staatsanwaltschaft das Gesuch ab. Am 18. Dezember 2019 wies sie überdies ein am 17. Dezember 2019 gestelltes Wiederwägungsgesuch in gleicher Sache ab.