Citation: 2C_480/2014 E. A

A.a. A.________ (geb. am 15. Juni 1974) ist ukrainische Staatsangehörige. Aus ihrer ersten Ehe mit einem Landsmann war der Sohn B.________ (geb. am 18. September 1993) hervorgegangen. Am 25. August 2004 heiratete A.________ in Dietikon ZH den Schweizer Bürger C.________ und kehrte anschliessend in die Ukraine zurück. Am 16. Januar 2005 reiste sie mit ihrem Sohn in die Schweiz ein, worauf beide die Aufenthaltsbewilligung erhielten. Seit dem 14. Oktober 2006 lebten A.________ und C.________ getrennt. Die (kinderlose) Ehe wurde am 21. August 2009 geschieden. Die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich verweigerte die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligungen am 18. Juni 2008 und wies A.________ und B.________ aus der Schweiz weg. Dagegen wurde am 18. Juli 2008 Rekurs beim Regierungsrat erhoben. A.b. Am 7. Januar 2010 heiratete A.________ in Wetzikon ZH den Schweizer Bürger D.________. Die Sicherheitsdirektion wies die Gesuche um Erteilung der Aufenthaltsbewilligung an A.________ und B.________ am 25. März 2010 ab, weil die eheliche Wohngemeinschaft nicht aufgenommen worden sei und keine wichtigen Gründe für das Getrenntleben vorgelegen hätten. Die Ehegatten nahmen am 14. April 2010 die eheliche Wohngemeinschaft auf, worauf das Migrationsamt des Kantons Zürich A.________ und B.________ am 20. September 2010 die Aufenthaltsbewilligung erteilte. Das am 18. Juli 2008 anhängig gemachte Rekursverfahren vor dem Regierungsrat wurde infolge Rückzugs als erledigt abgeschrieben. In der Folge ersuchte A.________ insgesamt drei Mal um vorzeitige Erteilung der Niederlassungsbewilligung, was das Migrationsamt am 5. Oktober 2011, am 24. Februar 2012 und am 28. Juni 2012 ablehnte. A.________ focht die Verfügung vom 28. Juni 2012 bei der Sicherheitsdirektion an. Zwischen 14. Juli 2011 (Angabe von D.________) und 9. Mai 2012 oder 15. Juni 2012 (Angaben von A.________) hoben die Ehegatten den gemeinsamen Haushalt auf.