Citation: 2C_77/2017 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführer bringen vor, dass die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt habe. Konkret werfen sie der Vorinstanz vor, den tatsächlichen Willen der Parteien des Vertrags vom 26. September 2004 ignoriert und stattdessen auf den hypothetischen Willen der Parteien abgestellt zu haben. Tatsächlich hätten die Vertragsparteien nämlich - so die Beschwerdeführer - gar keinen Rechtsbindungswillen gehabt und mit der Urkunde vom 26. September 2004 lediglich einen Beleg für die Zahlung hätten schaffen wollen, welche mit Blick auf den erst einige Monate später zustandegekommenen Aktienkauf geleistet worden sei. Das Vorgehen der Vorinstanz stehe im Widerspruch zu Art. 18 OR, der dem wirklichen Willen der Vertragsparteien Vorrang einräume. Überdies bedeute die fehlende Auseinandersetzung mit dem wirklichen Parteiwillen nicht nur eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung, sondern zugleich auch eine Verletzung des rechtlichen Gehörs gemäss Art. 29 Abs. 2 BV.