Citation: 6B_587/2015 E. 1.3.4

1.3.4. Der Einwand des Beschwerdeführers, wonach es sich bei seinen vier Vorstrafen um geringfügige Delikte gehandelt habe und diese während der Adoleszenz verübt worden seien, ist unbehelflich. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie die Vorstrafen straferhöhend berücksichtigt (BGE 136 IV 1 E. 2.6.2 mit Hinweisen; Urteil 6B_286/2011 vom 29. August 2011 E. 3.4.4). Wenn sie ausführt, der Beschwerdeführer sei innerhalb eines Zeitraumes von etwas über drei Jahren rund fünf Mal straffällig geworden und habe das vorliegend zu beurteilende Delikt während laufender Probezeit begangen, was eine gewisse Beharrlichkeit und Unbelehrbarkeit erkennen lasse, ist dies nicht zu beanstanden. Das von ihm angeführte Wohlverhalten seit der letzten Tat stellt keine besondere Leistung dar. Die Straffreiheit während des hängigen Verfahrens ist vielmehr neutral zu werten (Urteil 6B_794/2014 vom 9. Februar 2015 E. 6.3.1 mit Hinweisen). Dass die vorinstanzliche Straferhöhung von zwei Monaten übermässig ist, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf und ist nicht erkennbar.