Citation: 4A_141/2021 E. A

A.a. Die A.________ AG (Klägerin, Beschwerdeführerin) ist eine Gesellschaft mit Sitz in Zürich. Sie wurde im Jahre 1995 gegründet und bezweckt insbesondere den Erwerb, die Verwertung und Verwaltung sowie den Verkauf von Tonträgern und damit verbundenen Rechten. Konkret kümmert sie sich um die Verwertung des musikalischen Schaffens des Künstlers D.B.________. Bei B.B.________ (Beklagter 1, Beschwerdegegner 1) und C.B.________ (Beklagte 2, Beschwerdegegnerin 2) handelt es sich um die in U.________ wohnhaften Erben und direkten Nachkommen des am 21. Dezember 2014 verstorbenen D.B.________. 126 der insgesamt 254 Aktien der Klägerin werden von den Beklagten gehalten, die übrigen 128 von E.________, der als Präsident des Verwaltungsrats der Klägerin fungiert. A.b. Am 18. August 1977 unterzeichneten D.B.________ und die F.________ AG (später umfirmiert in F.________ Schweiz AG [nachfolgend: F.________]) einen sogenannten Künstlerexklusivvertrag (nachfolgend: V1977). Am 6. September 1977 schlossen D.B.________ und E.________ einen Gesellschaftsvertrag (nachfolgend GesV) und gründeten die G.________ & Co (nachfolgend: G.________). D.B.________ war Komplementär, E.________ Kommanditär der G.________. Am 26. Oktober 1977 schlossen die G.________ und die F.________ einen ersten Vertrag betreffend die Auswertung von Tonaufnahmen des Interpreten D.B.________ (nachfolgend: Vertrag F._______ AG V_I). Diesem folgten während der jahrzehntelangen Zusammenarbeit zwischen der F.________ und der G.________ weitere Verträge und Vertragsanhänge wie insbesondere der Anhang vom 23. Januar 1986 zum Vertrag vom 1. November 1984 zwischen G.________ und F.________, der Vertrag vom 24. Juli 1993 (nachfolgend: Vertrag F._______ AG V_II) und die Verlängerungsvereinbarung vom 10. Juni 2003. Mit Datum vom 25. Mai 1994 wurde ein Kaufvertrag zwischen der G.________ und der H.________ GmbH (nachfolgend: V1994) unterzeichnet. Im Juli 1995 wurde ein Kaufvertrag zwischen der H.________ GmbH und der Klägerin (nachfolgend: V1995) unterschrieben. Die Klägerin ist unbestrittenermassen Eigentümerin der die Darbietungen gemäss den Anhängen A und B der V1994 und V1995 enthaltenen Masterbänder. A.c. Der Vertrag F._______ AG V_II endete automatisch 18 Monate nach dem Tod von D.B.________, d.h. am 21. Juni 2016. In jenem Zeitpunkt war die I.________ GmbH (nachfolgend: I.________) die Vertragspartnerin der G.________, weil die F.________ inzwischen durch die I.________ übernommen worden war. Am 23. Februar 2016 schlossen die Klägerin und die I.________ einen Bandübernahmevertrag, mit dem die Klägerin ihr das Recht einräumte, die Tonaufnahmen des Künstlers D.B.________ zu verwerten oder verwerten zu lassen. Gestützt darauf wurde im September 2016 der Tonträger "Y.________!" veröffentlicht und eine weitere Veröffentlichung geplant. In der Folge hiess das Landgericht Hamburg nach einer mündlichen Verhandlung vom 6. Februar 2018 ein Begehren um einstweiligen Rechtsschutz der damaligen Erbschaftsverwaltung des Nachlasses von D.B.________ gegen die I.________ gut und verbot dieser die Veröffentlichung des geplanten Tonträgers. Eine von I.________ dagegen erhobene Berufung an das Oberlandesgericht wurde anlässlich der mündlichen Berufungsverhandlung zurückgezogen. A.d. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen der Klägerin und den Erben von D.B.________ betreffen die Rechtsinhaberschaft der Verbreitungs- und Vervielfältigungsrechte gemäss Art. 33 Abs. 2 lit. c und d URG (nachfolgend: VVR) an den Darbietungen des ausübenden Künstlers D.B.________ sowie der Rechte auf öffentliche Zugänglichmachung an diesen Darbietungen im Sinne des Art. 33 Abs. 2 lit. a (letzte Variante) URG (nachfolgend: RZ). Die Klägerin machte (als Hauptbegründung) geltend, die VVR und RZ seien von D.B.________ an die G.________ und gestützt auf den im Juli 1995 angeblich zwischen ihr und der G.________ geschlossenen V1995 durch Rückfall von der F.________ an die G.________ am 21. Juni 2016 von Letzterer wiederum auf die Klägerin übertragen worden. Die Beklagten stellten sich demgegenüber auf den Standpunkt, D.B.________ habe seine Leistungsschutzrechte nie in die G.________ eingebracht und diese Rechte seien auch nie von der G.________ auf die Klägerin übertragen worden.