Citation: 2C_626/2023 E. B

B.a. Am 20. Dezember 2021 ersuchte A.A.________ das Amt für Migration und Integration Kanton Aargau (nachfolgend MIKA) um Familiennachzug für seine beiden Kinder. Er gab an, die Kindsmutter sei am 13. August 2018 verstorben und die Kinder seien seither in Pakistan von der Grossmutter väterlicherseits betreut worden. Am 14. März 2022 teilte das MIKA A.A.________ mit, dass es beabsichtige, das Gesuch um Familiennachzug wegen verpasster Nachzugsfrist und mangels wichtiger Gründe für einen nachträglichen Familiennachzug abzulehnen, und gewährte ihm dazu das rechtliche Gehör. Im Rahmen dieser Frist teilte A.A.________ mit, dass sich der Gesundheitszustand der Grossmutter der Kinder in den letzten Jahren sehr verschlechtert habe und sie am 1. April 2022 verstorben sei, sodass die Kinder nun ohne jegliche familiäre Unterstützung in Pakistan und auf sich alleine gestellt seien. Am 18. Mai 2022 verfügte das MIKA die Ablehnung des Familiennachzugs und verweigerte den beiden Kindern die Einreise in die Schweiz. B.b. Die dagegen beim Rechtsdienst des MIKA erhobene Einsprache blieb erfolglos. Hingegen hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 2. Oktober 2023 die dagegen geführte Beschwerde teilweise gut und wies das MIKA den Sohn betreffend an, dem SEM die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung mit dem Antrag auf Zustimmung zu unterbreiten. Die Tochter betreffend wies das Verwaltungsgericht das Gesuch um Familiennachzug ab.