Citation: 7B_286/2024 E. 1

Am 21. Juni 2022 fuhren der Beschwerdeführer und B.________ mit ihren Personenwagen um ungefähr 15.30 Uhr auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich. Kurz vor der Ausfahrt Münchwilen hatte sich zuvor ein Verkehrsunfall ereignet. Vor der Unfallstelle wurde der Verkehr auf die Überholspur und auf den Pannenstreifen gelenkt; dazwischen befand sich die Rettungsgasse. Der Beschwerdeführer wollte bei der Ausfahrt Münchwilen die Autobahn verlassen und fuhr deshalb rund 400 m vor dieser in die Rettungsgasse. Derweil fuhr B.________ vom Pannenstreifen in die Rettungsgasse, um auf die Überholspur zu wechseln. In der Rettungsgasse kam es zu einer leichten Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Beschwerdeführer setzte daraufhin seine Fahrt fort, verliess bei der Autobahnausfahrt Münchwilen die Autobahn und fuhr nach Tuttwil. B.________ folgte ihm und verständigte die Polizei. Mit Strafbefehl vom 1. September 2022 bestrafte die Staatsanwaltschaft Frauenfeld den Beschwerdeführer wegen fahrlässiger einfacher Verletzung der Verkehrsregeln. Am 12. September 2022 erhob er per E-Mail Einsprache. Die Staatsanwaltschaft wies ihn am 13. September 2022 darauf hin, dass seine Einsprache nicht frist- und formgerecht eingereicht worden sei. Am 4. Oktober 2022 stellte der Beschwerdeführer ein Fristwiederherstellungsgesuch, verbunden mit einer Einsprache gegen den Strafbefehl und einer Strafanzeige sowie einem Strafantrag gegen B.________ wegen Nötigung, grober Verletzung der Verkehrsregeln und Sachbeschädigung. Nach der Befragung des Beschwerdeführers und B.________ durch die Kantonspolizei Thurgau zog der Beschwerdeführer am 14. Februar 2023 das Fristwiederherstellungsgesuch und die Einsprache zurück. Mit Verfügung vom 28. Juni 2023 stellte die Staatsanwaltschaft das Strafverfahren gegen B.________ wegen Verletzung der Verkehrsregeln, Nötigung und Sachbeschädigung ein. Der Beschwerdeführer erhob am 5. Juli 2023 dagegen beim Obergericht des Kantons Thurgau Beschwerde, welches diese mit Entscheid vom 21. Dezember 2023 abwies. Am 7. März 2024 wandte sich der Beschwerdeführer mit einer neuerlichen Eingabe ans Obergericht, welches diese zuständigkeitshalber dem Bundesgericht weiterleitete (Art. 48 Abs. 3 BGG). Der Beschwerdeführer leistete den von ihm mit Verfügung vom 12. März 2024 eingeforderten Kostenvorschuss für das bundesgerichtliche Verfahren fristgerecht, womit sein Beschwerdewillen erstellt ist.