Citation: I 347/05 09.11.2005 E. A

Der 1953 geborene W.________ absolvierte nach der Sekundarschule die Lehre zum Maschinenzeichner, welche er im Jahr 1973 mit dem Fähigkeitsausweis abschloss. Er übte diesen Beruf bis 1987 aus, zuletzt ab 1978 bei der Carrosserie H.________. Von 1987-1992 arbeitete er bei diesem Unternehmen als Leiter EDV/CAD. Anschliessend war er selbstständig tätig in einer mit seinem Bruder als Kollektivgesellschaft geführten Informatikdienstleistungsfirma. Diese wurde im Sommer 2001 verkauft und neu unter der Firma B.________ betrieben. Bei diesem Unternehmen war W.________ ab 1. September 2001 als Informatiker angestellt, wobei sein Arbeitspensum unter Hinweis auf gesundheitliche Gründe auf 50 % beschränkt wurde. Wegen eines Herzleidens hatte sich W.________ im Oktober 1994 und im Juni 2000 operativen Eingriffen unterzogen. Sodann ist er seit Sommer 2001 in psychiatrischer Behandlung. Per Ende April 2002 wurde das Anstellungsverhältnis bei der Firma B.________ beendet. W.________ war ab diesem Zeitpunkt im Umfang des ausgeübten Pensums arbeitslos gemeldet. Im Mai 2002 ersuchte er um Leistungen der Invalidenversicherung. Die IV-Stelle des Kantons Solothurn traf medizinische sowie erwerbliche Abklärungen und sprach dem Versicherten berufliche Massnahmen zu (Verfügungen vom 17. September und 31. Oktober 2002). Eine berufliche Eingliederung resultierte daraus ebenso wenig wie aus einem auf Veranlassung der Arbeitslosenversicherung vom 1. November 2002 bis 30. April 2003 absolvierten Qualifikationsprogramm. Im September 2003 schloss die IV-Stelle daher die Stellenvermittlung ab und prüfte die Rentenfrage. Mit Verfügung vom 14. Oktober 2003 verneinte sie einen Rentenanspruch mangels eines anspruchsbegründenden Invaliditätsgrades. Daran hielt die Verwaltung auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 9 Dezember 2003).