Citation: 5A_126/2023 E. 6.5.1

6.5.1. Im Streit darüber, ob die Vorinstanz hinsichtlich der Arrestforderung das richtige Beweismass der Glaubhaftmachung anwende (vgl. oben E. 6.1), nimmt die Beschwerdeführerin sodann Anstoss an den vorinstanzlichen Erwägungen, wonach die Frage der Echtheit der Unterschriften auf den von der Beschwerdeführerin eingereichten Darlehensverträgen im Rahmen des summarischen Verfahrens nicht abschliessend geklärt werden könne und das Bezirksgericht insbesondere das Skype-Chatprotokoll als derart starkes Indiz für die Fälschung der Darlehensverträge gewürdigt habe, dass dieses mit den von der Beschwerdeführerin eingereichten Beweismitteln nicht genügend habe widerlegt werden können. Das Obergericht stellt klar, dass das Bezirksgericht der Beschwerdeführerin damit keineswegs den Vollbeweis abverlangt und das Beweismass verletzt, sondern unter Würdigung der vorliegenden Beweismittel nachvollziehbar erwogen habe, es erscheine weniger wahrscheinlich, dass es sich um echte Darlehensverträge handelt.