Citation: 8C_231/2023 E. A

A.________, geboren 1966, Mutter von zwei Töchtern (geboren 1986 und 1993), wurde mit Verfügung vom 19. Oktober 2021 ab 1. Februar 2011 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zugesprochen. Sie litt wegen eines Unfalls mit dem Motorfahrrad vom 6. Juli 1983 insbesondere an Kniebeschwerden. Anlässlich der polydisziplinären Begutachtungen im Schweizerischen Zentrum für medizinische Abklärungen und Beratungen SMAB, Bern, sowie durch die Medizinische Abklärungsstelle MEDAS estimed, Zug (Gutachten vom 26. April 2012 beziehungsweise 25. März 2018), wurden zudem eine organische Störung bei Status nach Schädelhirntrauma anlässlich des erwähnten Unfalls sowie psychische Beschwerden festgestellt. Mit Verfügung vom 3. Oktober 2018, bestätigt mit Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 16. August 2019, wurde der Anspruch, nunmehr unter Annahme einer vollzeitlichen Erwerbstätigkeit als Gesunde (statt wie bis anhin einer 50%igen), per 1. Juli 2015 erhöht auf eine halbe Invalidenrente. Aufgrund eines Revisionsgesuchs, mit dem eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes aus psychischen Gründen geltend gemacht wurde, holte die IV-Stelle des Kantons Aargau ein Gutachten des Dr. med. B.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 17. Mai 2021 ein. Mit Verfügung vom 24. Mai 2022 lehnte sie die beantragte Erhöhung des bisherigen Anspruchs auf eine halbe Invalidenrente ab.