Citation: 2C_49/2015 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz betrachtet die Versicherungsleistungen als Vermögen des Beschwerdeführers. Sie begründet dies wie folgt: Ein Nutzniessungsrecht des Vaters bestehe nur an den Kommanditanteilen, nicht an den Lebensversicherungen. Die Auflage, die Versicherungsleistungen bei Fälligkeit ins Familienunternehmen einzubringen, mache diese nicht wertlos, da der Vermögenswert in anderer Form weiterhin vorhanden und dem Beschwerdeführer wirtschaftlich zuzuordnen sei; zudem würden die Einlagen mit 4 % verzinst. Die Versicherungen stellten einen wirtschaftlichen Wert dar, auch wenn sie als Sicherheit für die Hypotheken der X.________ GmbH & Co. KG dienten; bloss mögliche, künftige oder anwartschaftliche Schulden seien nicht abziehbar. Mit der Einzahlung der von der fünften Versicherung bereits ausbezahlten Versicherungssumme in das Rücklagenkonto der X.________ GmbH & Co. KG hätten zwar bisherige Bankdarlehen mit Eigenkapital zurückbezahlt werden können, doch stehe dieses Eigenkapital als Anteil des Rücklagenkontos letztlich dem Pflichtigen zu, wobei es ihm auch zu verzinsen sei. Diese Sichtweise decke sich auch mit der Buchhaltung der X.________ GmbH & Co. KG. Da diese im schweizerischen Steuerrecht als juristische Person zu behandeln wäre, müsse diese Einlage als Privateinlage und damit aus Sicht der Gesellschaft nicht als Eigenkapital, sondern als Fremdkapital gelten, woran auch die gesamthänderische Bindung nichts ändere, da es sich bei den übrigen Gesellschaftern um Vater und Bruder handle und die Auflösung der Bindung jederzeit möglich erscheine.