Citation: 6B_600/2016 E. 2.4.1

2.4.1. Die Vorinstanz nimmt im angefochtenen Entscheid eine eingehende und sorgfältige Beweiswürdigung vor und legt schlüssig dar, aus welchen Gründen sie den Anklagesachverhalt als erstellt erachtet. Was der Beschwerdeführer gegen die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz einwendet, ist nicht geeignet Willkür darzutun und erschöpft sich weitgehend in einer appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil, auf welche das Bundesgericht praxisgemäss nicht eintritt. Nach konstanter Rechtsprechung genügt für den Nachweis einer willkürlichen Beweiswürdigung nicht, dass das angefochtene Urteil mit der Darstellung der beschwerdeführenden Partei nicht übereinstimmt oder auch eine andere Lösung oder Würdigung vertretbar erscheint (BGE 141 IV 249 E. 1.3.1; 140 III 264 E. 2.3; 138 V 74 E. 7). Dass der Beschwerdeführer einzelne Beweise anführt, die aus seiner Sicht anders als im angefochtenen Entscheid hätten gewürdigt werden sollen, und er zum Beweisergebnis frei plädiert, wie er dies im Berufungsverfahren mit freier Rechts- und Tatsachenüberprüfung tun kann, ist daher nicht geeignet, Willkür darzutun. Das Bundesgericht ist keine Appellationsinstanz, welche die vorinstanzliche Beweiswürdigung mit freier Kognition überprüft. Der Beschwerdeführer hätte daher klar und substantiiert darlegen müssen, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sein und die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen sollen. Diesen Anforderungen genügt seine Beschwerde in weiten Teilen nicht. Der Beschwerdeführer beschränkt sich vielmehr im Wesentlichen darauf, noch einmal alle Einwände vorzubringen, die er schon im Berufungsverfahren vorgetragen hat. Dies gilt insbesondere, soweit er geltend macht, die Zeugin F.________ habe sich in der erstinstanzlichen Hauptverhandlung nicht mehr genau erinnern können, wie sie in den Besitz der Bewerbungsunterlagen gekommen sei, und er daraus ableiten will, deren Aussagen seien widersprüchlich. Die Vorinstanz stützt sich für ihre Beweiswürdigung im Wesentlichen auf die Aktennotiz der Zeugin vom 15. Juli 2014, in welcher diese explizit festhält, der Beschwerdeführer habe auf ihre Nachfrage per E-Mail mitgeteilt, er werde das Bewerbungsformular und den Betreibungsregisterauszug persönlich vorbeibringen, und habe dies am 27. März 2014 auch getan (act. 11, 13). Wie die kantonalen Instanzen zu Recht annehmen, ist nicht ersichtlich, warum die Zeugin F.________ den Beschwerdeführer falsch hätte beschuldigen sollen (erstinstanzliches Urteil S. 16, act. 359) und warum E.________ in der Absicht, diesem zu schaden, bei der Immobilienverwaltungsgesellschaft einen gefälschten Betreibungsregisterauszug hätte einreichen sollen, der sich ausschliesslich positiv über diesen äussert und ihm letztlich den Zuschlag für die Wohnung gesichert hat (erstinstanzliches Urteil S. 14, act. 357). Jedenfalls ist dieser Schluss der Vorinstanz nicht unhaltbar. Dass ein Ablauf der Geschehnisse, wie ihn der Beschwerdeführer schildert, "nicht auszuschliessen" (Beschwerde S. 12) bzw. "immerhin möglich" (Beschwerde S. 13) oder "denkbar" (Beschwerde S. 17) ist, mag zutreffen. Dies ist für sich allein indes nicht geeignet, Willkür darzutun. Dass E.________ ein Motiv gehabt haben soll, dem Beschwerdeführer zu schaden, und dass er im Schreiben vom 19. Juni 2014 dem Beschwerdeführer die Beschönigung seiner Angaben bei der Wohnungssuche vorgehalten hat (angefochtenes Urteil S. 6; Beschwerde S. 11, 13), ändert daran nichts. Was der Beschwerdeführer in diesem Kontext vorbringt, geht nicht über eine unzulässige appellatorische Kritik hinaus. Ohne Bedeutung für das vorliegende Verfahren ist der Umstand, dass die Immobilienverwaltungsfirma den Betreibungsregisterauszug nicht sofort nach Erhalt dem Betreibungsamt zur Prüfung zugestellt hat. Nach den Feststellungen der Vorinstanz hat die Zeugin F.________ klar angegeben, dass sie Betreibungsregisterauszüge meistens zur Verifikation an das Betreibungsamt schicken würde. Wie die Vorinstanz daher zutreffend annimmt, handelt es sich mithin nicht um ein standardisiertes Vorgehen, welches in jedem Fall eingehalten wurde (angefochtenes Urteil S. 6, 8). Aus dem Umstand, dass der Auszug im vorliegenden Fall dem Amt nicht eingereicht worden ist, lässt sich daher nicht ableiten, der Beschwerdeführer habe bei der Bewerbung keinen solchen eingereicht. Soweit der Beschwerdeführer eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör geltend macht, weil die Vorinstanz seine Beweisanträge abgewiesen hat (Beschwerde S. 13 f.), ist seine Beschwerde ebenfalls unbegründet. Die Vorinstanz führt zutreffend aus, das Gericht sei nicht verpflichtet, jedem noch so fantastisch anmutenden Erklärungsversuch nachzugehen und sämtliche möglichen, aber äusserst unwahrscheinlichen Tatverläufe zu überprüfen (angefochtenes Urteil S. 8). Sie ist denn auch in willkürfreier antizipierter Beweiswürdigung zum Schluss gelangt, bei den vom Beschwerdeführer vorgebrachten Argumenten und Erklärungsversuchen handle es sich um wilde Mutmassungen, die auch nicht im Ansatz überzeugten (angefochtenes Urteil S. 8), so dass nicht ersichtlich sei, inwiefern die Aussagen von E.________ und des Mitarbeiters der D.________ AG weitere relelevante Ergebnisse erbringen könnten. Dem ist nichts beizufügen. Jedenfalls ist das angefochtene Urteil unter dem Gesichtspunkt der Willkür, unter welchem das Bundesgericht die Abweisung von Beweisanträgen in antizipierter Beweiswürdigung überprüft, in diesem Punkt nicht zu beanstanden. Dasselbe gilt, soweit die Vorinstanz den Antrag auf Beizug der Wohnungsbewerbungen ohne Betreibungsregisterauszug sowie auf Einholung einer amtlichen Erkundigung beim Betreibungsregister abgewiesen hat. Die Vorinstanz gelangt mit überzeugenden Argumenten zum Schluss, dass die zahlreichen Wohnungsbewerbungen des Beschwerdeführers ohne Betreibungsregisterauszug vorliegend irrelevant seien, zumal die D.________ AG einen Betreibungsregisterauszug verlangt habe, was dem gängigen Verfahren bei einer Wohnungsvergabe in der Stadt Bern entspreche. Zudem spricht die Vorinstanz der beantragten Abklärung bei den Betreibungsämtern für das vorliegende Vefahren zu Recht jeglichen Beweiswert ab (angefochtenes Urteil S. 8 f.). Auch dieser Schluss ist jedenfalls nicht schlechthin unhaltbar.