Citation: I 71/04 12.08.2004 E. 1

1.1 Wie das kantonale Gericht richtig ausgeführt hat, ist das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) nach den von der Rechtsprechung entwickelten intertemporalrechtlichen Regeln (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b) in materiellrechtlicher Hinsicht auf den vorliegenden Sachverhalt nicht anwendbar (129 V 4 Erw. 1.2). Gleiches gilt für die am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Änderungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 21. März 2003 und der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 21. Mai 2003 (4. IVG-Revision). Zutreffend dargelegt hat es sodann die Bestimmungen über den Anspruch auf Hilfsmittel, insbesondere auf invaliditätsbedingte bauliche Änderungen am Arbeitsplatz und im Aufgabenbereich (Art. 21 IVG, Art. 14 IVV, Ziff. 13.04* HVI-Anhang), die dabei nach der Rechtsprechung zu beachtenden Grundsätze (BGE 121 V 260 Erw. 2 c mit Hinweisen; vgl. auch BGE 124 V 110 Erw. 2a, 122 V 214 Erw. 2c je mit Hinweisen) sowie die Rechtsprechung zur Schadenminderungspflicht (BGE 113 V 28 Erw. 4a, vgl. ferner BGE 123 V 233 Erw. 3c, 117 V 278 Erw. 2b, je mit Hinweisen; AHI 2001 S. 282 f. Erw.5a/aa). Darauf wird verwiesen. 1.2 Zu ergänzen bleibt, dass gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG (in der bis 31. Dezember 2003 gültig gewesenen Fassung) Invalide oder von einer Invalidität bedrohte Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen haben, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit wieder herzustellen, zu verbessern, zu erhalten oder ihre Verwertung zu fördern (Satz 1). Zu diesen Eingliederungsmassnahmen gehört auch die Abgabe von Hilfsmitteln (Abs. 3 lit. d). Nach Art. 2 Abs. 4 HVI besteht nur Anspruch auf Hilfsmittel in einfacher und zweckmässiger Ausführung. Durch eine andere Ausführung bedingte zusätzliche Kosten hat der Versicherte selbst zu tragen (Satz 1 und 2).