Citation: 6B_130/2022 E. 3.4.8

3.4.8. Nicht nachvollziehbar ist die Kritik des Beschwerdeführers an der willkürfreien Feststellung, das Zustandekommen der Aussagen des Beschwerdegegners 2 und dessen Ehefrau in den Einvernahmen vom 14. September 2018, wonach ein erster Stein die Betonwand und ein zweiter Stein die Hausfassade getroffen habe, sei objektiv nachvollziehbar (Urteil S. 8; erstinstanzliches Urteil S. 22). Frei von Willkür ist sodann die vorinstanzliche Feststellung, die Aussagen des Beschwerdegegners 2 könnten nicht dahingehend verstanden werden, dass er den Aufprall der Steine an der Betonwand bzw. Hausfassade gesehen haben wolle. Die Vorinstanz legt überzeugend dar, dass sich eine entsprechende Aussage des Beschwerdegegners 2 den Akten nicht entnehmen lasse (vgl. Urteil S. 9). Dass diese Einschätzung aktenwidrig sein soll, vermag der Beschwerdeführer mit seiner blossen Behauptung nicht aufzuzeigen. Soweit der Beschwerdeführer die vorinstanzlichen Erwägungen zu den Aussagendifferenzen bezüglich der Lichtverhältnisse kritisiert, beschränkt er sich darauf, diese als oberflächlich und willkürlich zu bezeichnen, ohne jedoch auf die Ausführungen im erstinstanzlichen Urteil, auf welche die Vorinstanz verweist, einzugehen. Dort wird schlüssig und willkürfrei dargelegt, weshalb davon ausgegangen werden kann, dass die Darstellung des Beschwerdeführers und dessen Ehefrau, wonach der Scheinwerfer ausgeschaltet gewesen sei, Schutzbehauptungen darstellen (erstinstanzliches Urteil S. 23). Da die Vorinstanz den langjährigen Nachbarschaftskonflikt, der rund ein halbes Jahr zuvor zu einer tätlichen Auseinandersetzung mit anschliessendem Strafverfahren geführt hatte, bei der Würdigung der Aussagen des Beschwerdegegners 2 und dessen Ehefrau berücksichtigt (Urteil S. 10), gehen die diesbezüglichen Vorbringen des Beschwerdeführers an der Sache vorbei.