Citation: 1C_248/2019 E. 4.2

4.2. Im vorliegenden Fall stammt der Zonenplan aus dem Jahr 1991 und hat den Planungshorizont für Bauzonen von 15 Jahren (Art. 15 Abs. 1 RPG) seit langem überschritten. Zudem ist die beschwerdeführende Gemeinde unbestrittenermassen zur Redimensionierung ihrer Bauzonen verpflichtet. Das Grundstück Nr. 61A liegt am Rand der kleinen Bauzonenfraktion, die vom eigentlichen Siedlungsgebiet isoliert ist. Nordwestlich schliesst an Nr. 61A innerhalb der Bauzonenfraktion das unüberbaute Grundstück Nr. 59A an. Nordöstlich erstreckt sich weiträumig die Landwirtschaftszone. Parzelle Nr. 61A ist somit peripher gelegen. Privatrechtlich ist ihre verkehrsmässige Erschliessung nicht sichergestellt. Die unüberbaute Fläche am Rand der Bauzonenfraktion ist genügend gross, dass eine Reduktion der baulichen Nutzungsmöglichkeiten auf der Parzelle Nr. 61A ernsthaft in Betracht fällt. Auch wenn die beschwerdeführende Gemeinde derzeit anstrebt, die künftige bauliche Nutzbarkeit im fraglichen Gebiet beizubehalten, steht keineswegs fest, dass die Parzelle Nr. 61A im Baugebiet bleibt. Bundesrechtlich ist es vielmehr geboten, für die rechtliche Erschliessung dieser Parzelle das Ergebnis der Überprüfung des Baugebiets abzuwarten.