Citation: 5A_101/2017 E. 4.4

4.4. Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt, dass der Anspruch auf rechtliches Gehör auch in einem Fall wie dem vorliegenden "absolut" gelte und "vor dem Erlass eines jeden Entscheides zu gewähren" sei. Wie die vorigen Erwägungen zeigen, trifft diese Auffassung gerade nicht zu. Die Einschätzung des Obergerichts, wonach sich die vom Bundesgericht beanstandeten Punkte gestützt auf die bereits vorgebrachten Tatsachen und Beweismittel korrigieren lassen und zusätzliche Abklärungen entbehrlich sind, beschlägt die Beweiswürdigung. Diesbezüglich ist das Bundesgericht an die vorinstanzlichen Feststellungen gebunden (Art. 105 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdeführer müsste deshalb in einem ersten Schritt aufzeigen, inwiefern die erwähnte vorinstanzliche Erkenntnis offensichtlich unrichtig (Art. 97 Abs. 1 BGG) ist, das Obergericht also in Willkür verfällt (BGE 134 V 53 E. 4.3 S. 62; 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252), wenn es mit Blick auf die Neubeurteilung von weiteren Sachverhaltsfeststellungen absieht. Dies tut er nicht. Er äussert sich überhaupt nicht zur vorinstanzlichen Begründung, weshalb die Anordnung eines weiteren Schriftenwechsels unterbleiben könne und das rechtliche Gehör der Parteien gewahrt sei. Ebenso wenig macht er geltend, dass die Vorinstanz den bundesgerichtlichen Rückweisungsentscheid falsch verstanden hätte. Bleibt es aber dabei, dass das Neubeurteilungsverfahren allein mit Rücksicht auf das bundesgerichtliche Urteil vom 23. August 2016 keine Ergänzung des Sachverhalts erforderte, so läuft der Vorwurf, dass das Obergericht die Parteien im Anschluss an die Rückweisung nicht zur Stellungnahme eingeladen habe, ins Leere.