Citation: 5A_629/2015 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdegegner erklären, der Beschwerdeführer habe "gar kein eigenes, schützenswertes Interesse im vorliegenden Rechtsmittelverfahren". Er habe gar kein Vermögen mehr und sei von der Fürsorge abhängig; deshalb spiele es für ihn gar keine Rolle, wie viel er in der Erbteilung an die Beschwerdegegner bezahlen muss. Nach Art. 76 Abs. 1 Bst. b BGG ist zur Beschwerde nur berechtigt, wer ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat. Dieses Interesse besteht im praktischen Nutzen, den sich der Beschwerdeführer von der Gutheissung seines Rechtsmittels verspricht, das heisst davon, dass das Bundesgericht den Nachteil aus der Welt schafft, den der angefochtene Entscheid für den Beschwerdeführer in wirtschaftlicher, ideeller, materieller oder anderer Hinsicht bedeutet (BGE 138 III 537 E. 1.2.2 S. 539). Im konkreten Fall bestreitet der Beschwerdeführer im Wesentlichen seine erbrechtliche Ausgleichungspflicht. Sein Interesse besteht darin, sein Vermögen nicht mit einer entsprechenden Geldschuld, also einer Vermehrung der Passiven belastet zu sehen. Dieses Interesse ist im Sinne von Art. 76 Abs. 1 Bst. b BGG schutzwürdig, und zwar - entgegen der Meinung der Beschwerdegegner - unabhängig davon, wie es zur Zeit um das Vermögen des Beschwerdeführers bestellt ist.