Citation: 6B_520/2020 E. 7.2

7.2. Der Beschwerdeführer rügt in diesem Kontext eine Verletzung des Anklagegrundsatzes und eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts. Er bringt vor, der in der Anklageschrift umschriebene Sachverhalt beziehe sich einzig auf die fehlende Werthaltigkeit der Marke "E.________", woraus die inhaltliche Unrichtigkeit der Verträge vom 3. Januar 2006, des Kapitalerhöhungsberichts der E.________ Holding AG sowie deren Statuten, des Zeichnungsscheins und der Prüfungsbestätigung je vom 8. Februar 2006 abgeleitet werde. Die fehlende Bilanzierbarkeit der Marke, das Schaffen einer gezielt konstruierten Verrechnungsposition sowie der Vorwurf, die Marke sei selbst erschaffen worden, würden erstmals im methodenkritischen Gutachten K.________ formuliert und seien vom Anklagesachverhalt nicht umfasst. Diese Einwände gälten auch für die weiteren Marken ("G.________", "F.________" und "H.________"). Der Anklageschrift sei zwar zu entnehmen, dass die Verträge im Hinblick auf eine Kapitalerhöhung erstellt worden seien, doch lasse sich daraus kein strafbares Verhalten ableiten. Im Weiteren rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz nehme zu Unrecht an, dass es sich bei der Frage, ob die Durchführung einer Kapitalerhöhung mittels Verrechnungsliberierung zulässig sei, um eine rechtliche Würdigung handle. Ob im fraglichen Zeitpunkt die Voraussetzungen für die Durchführung einer Verrechnungsliberierung erfüllt gewesen seien, beschlage vielmehr eine Sachverhaltsfrage. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Marke "E.________" sei werthaltig gewesen. Sie sei im Markenregister als Firmenmarke eingetragen gewesen und habe einen realen betriebswirtschaftlichen Hintergrund gehabt. Das von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegebene Gutachten M.________ befasse sich nicht mit der Marke "E.________". Zudem komme das methodenkritische Gutachten K.________ zum Schluss, dass die vom Gutachten M.________ angewandte Methode zur Bewertung von Marken ungeeignet sei. Die Strafverfolgungsbehörden hätten es unterlassen, eine Bewertung der Marke "E.________" und der übrigen in Frage stehenden Marken in Auftrag zu geben. Zudem hätten sie die Projekt- und Finanzplanungsunterlagen, welche der vom Parteigutachten N.________ im Rahmen der Markenbewertung vorgenommenen Finanzplanung zugrunde gelegen hätten, nicht beachtet (Beschwerde S. 22 ff., vgl. auch S. 34 f.).