Citation: 5A_222/2024 E. A

A.a. A.________ war Eigentümer des Grundstücks Nr. xxx, Grundbuch U.________. Gesamteigentümer des nördlich angrenzenden Grundstücks Nr. yyy, Grundbuch U.________, sind seit dem 29. August 1995 B.B.________ und C.B.________. A.b. Die beiden Grundstücke waren einst vereint. Der vormalige Eigentümer des Grundstücks Nr. xxx trennte im Jahr 1995 aber einen Teil des Grundstücks zu einer neuen Parzelle Nr. yyy ab. Zugleich wurde jeweils zugunsten und zulasten der Grundstücke Nr. xxx und Nr. yyy eine neue Dienstbarkeit begründet, die im Grundbuch als "Fahrwegrecht" eingetragen wurde. Im Parzellierungsbegehren vom 26. Juli 1995, dem diesem Grundbucheintrag zugrunde liegenden Rechtsgrundausweis, ist das Fahrwegrecht wie folgt umschrieben: "Entlang der gemeinsamen Grenze der Grundstücke GB xxx und yyy wird auf eine Breite von total 3 Meter mit je hälftigem Anteil von 1.5 Meter auf beiden Parzellen ein gegenseitiges Fahrwegrecht begründet. Im Fahrwegrecht ist das Fusswegrecht inbegriffen. Das Fahrwegrecht beinhaltet auch die Wendemöglichkeit auf der Parz. xxx. Zur dinglichen Sicherung ist im Grundbuch einzutragen: Fahrwegrecht je als Recht und Last: GB xxx GB yyy Allfällige neue Investitionen sowie Unterhaltskosten sind anteilmässig zu tragen (Art. 741 ZGB)." A.c. Das Fahrwegrecht wird auf einem ca. 3 Meter breiten, sich je zur Hälfte auf den beiden Parzellen befindenden Weg ausgeübt. Dieser dient als Zufahrt zu den auf den beiden Grundstücken errichteten Gebäuden und endet in einer Sackgasse. Während dessen Benutzung an sich unstreitig ist, entwickelte sich zwischen den Parteien eine Auseinandersetzung darüber, ob die Eigentümer des Grundstücks Nr. yyy auch berechtigt sind - insbesondere zur Ein- und Ausfahrt aus ihren Parkplätzen - auf dem Vorplatz des Grundstücks Nr. xxx zu wenden. B.B.________ und C.B.________ störten sich vor allem daran, dass A.________ auf seinem Vorplatz verschiedene Blumentöpfe und Kehrichtcontainer aufstellte. Sie stellten sich auf den Standpunkt, dies erschwere ihr Recht, auf dem Grundstück Nr. xxx zu wenden. A.d. Nach erfolglosem Durchlaufen des Schlichtungsverfahrens erhoben B.B.________ und C.B.________ am 22. Februar 2022 gegen A.________ Klage am Kantonsgericht Nidwalden. Mit Entscheid vom 6. Februar 2023 hiess dieses die Klage gut. Unter Strafandrohung gemäss Art. 292 StGB verpflichtete es A.________, die auf seinem Vorplatz abgestellten Gegenstände innert zwei Tagen nach Rechtskraft des Urteils vollumfänglich und dauerhaft zu beseitigen und verbot ihm, die Ausübung des Fahrwegrechts von B.B.________ und C.B.________ durch Handlungen oder Massnahmen, insbesondere durch das Aufstellen von Blumen- oder Pflanzentöpfen, Kehrichtcontainern oder anderen mobilen oder immobilen Gegenständen jeglicher Art, zu verhindern oder zu erschweren.