Citation: 8C_517/2019 E. A

A.a. A.________, geboren 1953, war als selbstständig erwerbender bauleitender Monteur über seinen Betrieb (B.________ GmbH) bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 11. November 2013 stürzte er auf schneebedeckter Strasse und klagte in der Folge über Schmerzen in der linken Schulter. Die bildgebenden Untersuchungen in der Klinik C.________ zeigten eine Subscapularisläsion sowie einen Knorpelschaden (Bericht vom 23. Januar 2014). Die linke Schulter wurde am 2. Mai 2014 operiert (Arthroskopie). Nach der Konsultation vom 21. Oktober 2014 schloss Dr. med. D.________ die Behandlung ab und bescheinigte eine volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit, das heisst ohne Heben und Tragen von Lasten über 4 kg und ohne Überkopfarbeiten. Anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung durch Dr. med. E.________, Chirurgie FMH, vom 22. Dezember 2014 klagte A.________ noch über belastungsabhängige Schmerzen, insbesondere beim Anheben des Arms über die Horizontale. Gemäss Beurteilung des Kreisarztes vom 25. März 2015 waren ihm leichte Tätigkeiten für den linken Arm, ohne das Besteigen von Leitern und Gerüsten (wegen der erhöhten Absturzgefahr), ohne Arbeiten über die Horizontale mit dem linken Arm, mit einer Gewichtsbelastung körpernah bis zur Hüfte von maximal 10 kg und bis auf Brusthöhe von 3 kg, ohne Arbeiten an stossenden, schlagenden und vibrierenden Maschinen und ohne Tätigkeiten, die eine Aussenrotation im linken Schultergelenk verlangen, vollzeitlich zumutbar. Die angestammte Tätigkeit konnte A.________ damit nicht mehr ausüben und er gab deswegen seinen Betrieb auf. Nach der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung durch Dr. med. E.________ am 1. Dezember 2015 sprach ihm die Suva mit Verfügung vom 13. Januar 2016 ab dem 1. Januar 2016 eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 33 % sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 25 % zu. A.b. Am 15. April 2016, nunmehr über die Arbeitslosenversicherung bei der Suva versichert, rutschte A.________ auf einer Treppe aus und stürzte erneut. Gemäss den Berichten des Hausarztes Dr. med. F.________, Innere Medizin und Pneumologie FMH, vom 24. Juni 2016 und vom 29. August 2016 sowie der Klinik C.________, Dr. med. G.________, vom 12. Mai 2016 verstauchte er sich dabei an der Lendenwirbelsäule. Es sei zu einer Exazerbation eines bereits vorbestehenden lumbospondylogenen Schmerzsyndroms gekommen. Zudem klagte A.________ über verstärkte beidseitige Schulterbeschwerden. Er war diesbezüglich bereits vor dem Unfall vom 15. April 2016 an der Klinik C.________ durch Dr. med. D.________ abgeklärt worden (Röntgenbilder beider Schultern; Bericht vom 22. März 2016). Am 3. April 2017 erfolgte eine kreisärztliche Untersuchung durch Frau Dr. med. H.________, Neurochirurgie FMH. Nachdem diese weitere bildgebende Untersuchungen der rechten Schulter angeordnet hatte (Bericht des Medizinisch-radiologischen Instituts I.________ vom 7. Juni 2017), nahm sie ergänzend zur Unfallkausalität der diesbezüglichen Beschwerden Stellung. Mit Verfügung vom 4. Juli 2017 schloss die Suva den Fall ab und stellte ihre Versicherungsleistungen per 17. Juli 2016 ein mit der Begründung, dass der Unfall vom 15. April 2016 lediglich zu einer vorübergehenden Verschlimmerung vorbestehender Beschwerden geführt habe. A.c. Die beantragte revisionsweise Erhöhung der Leistungen aus dem ersten Unfall vom 11. November 2013 mit Verletzung der linken Schulter - Invalidenrente bei einem Invalditätsgrad von 33 % und Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 25 % - lehnte die Suva mit Verfügung vom 10. Juli 2017 ab. Es hätten sich diesbezüglich nach dem folgenlosen Abschluss des zweiten Ereignisses vom 15. April 2016 keine Änderungen ergeben. A.d. Die gegen die Verfügungen vom 4. Juli und vom 10. Juli 2017 erhobenen Einsprachen wies die Suva mit Entscheid vom 2. Januar 2018 ab.