Citation: 1P.182/2000 18.07.2000 E. 4

4.- a) Für die kantonalen Behörden bestimmt sich die Begründungspflicht grundsätzlich nach kantonalem Verfahrensrecht. Der Beschwerdeführer beruft sich nur auf Art. 4 aBV, weshalb nur zu prüfen ist, ob das Verwaltungsgericht hinsichtlich der Begründung seines Entscheids dem Bundesverfassungsrecht Genüge getan hat. Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör folgt die grundsätzliche Pflicht der Behörden, ihren Entscheid zu begründen. Die Begründung eines Entscheids muss so abgefasst sein, dass ihn der Betroffene gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann (BGE 123 I 31 E. 2c S. 34). b) Die vom Verwaltungsgericht dargelegte Berechnung der Sonderschulungskosten von K.L.________ für 1994 und 1995 beruht auf einer in den Akten des Verwaltungsgerichts 1998/ 1999 enthaltenen Aufstellung des Rechnungs- und Stipendienamtes, welche gemäss Eingangsstempel beim Verwaltungsgericht am 8. September 1998 eingegangen ist. In der Begründung seiner staatsrechtlichen Beschwerde (S. 12) erklärt der Beschwerdeführer, der Betrag von Fr. 97'001. 95 gehe allenfalls auf eine Berechnung des Rechnungs- und Stipendienamtes des Kantons Thurgau im Zusammenhang mit der Berechnung von Bruttotageskosten nach IV zurück. Damit hat der Beschwerdeführer zum Ausdruck gebracht und jedenfalls nicht bestritten, dass er von dieser Aufstellung Kenntnis hatte und somit wusste, wie das Verwaltungsgericht zu dem seiner Berechnung zugrunde liegenden Betrag von Fr. 97'001. 95 gekommen ist. Damit war der Beschwerdeführer in der Lage, die Berechnung des Verwaltungsgerichts sachgerecht anzufechten; eine Verletzung der Begründungspflicht liegt hier nicht vor.