Citation: 8C_172/2024 E. 4.3

4.3. Der Anspruch auf eine Invalidenrente setzt - nebst weiteren Erfordernissen hinsichtlich der in erster Linie anzustrebenden Eingliederung sowie des Bestehens eines Wartejahrs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG) - einen Invaliditätsgrad von mindestens 40 % voraus (Art. 28 Abs. 1 lit. c und Art. 28b IVG). Dessen Bemessung richtet sich bei erwerbstätigen Versicherten nach Art. 16 ATSG (Art. 28a IVG). Das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, wird dazu in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre.