Citation: 8C_364/2022 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog, seit 5. Februar 2020 richte die Arbeits-losenversicherung Taggelder im Rahmen ihrer Vorleistungspflicht aus, basierend auf einem versicherten Verdienst von Fr. 5115.-. Es bestehe mit dem Vorbescheid vom 10. Dezember 2020 hinreichende Klarheit über die Resterwerbsfähigkeit (im Umfang von 27 %) der Beschwerdeführerin, da die IV-Stelle ihr darin u. a. in Aussicht gestellt habe, ab 1. August 2020, und damit in der hier relevanten Zeitspanne, eine ganze Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 73 % auszurichten. D ieser von der Invalidenversicherung berechnete Invaliditätsgrad sei aus arbeitslosenversicherungsrechtlicher Sicht massgebend. Der versicherte Verdienst von Fr. 5115.- sei daher an die Resterwerbsfähigkeit anzupassen (Fr. 5115.- : 100 x 27 %), woraus der ermittelte Betrag von Fr. 1381.- resultiere.