Citation: 6B_1214/2018 E. 2.2

2.2. Dem Beschwerdegegner wird in der Anklageschrift vorgeworfen, er habe sich des Betruges, evtl. der Veruntreuung, begangen am 22. Juni, am 8. Oktober und am 24. Oktober 2012, evtl. in der Zeit von ca. Spätsommer 2012 bis ca. Ende Oktober 2012 schuldig gemacht, indem er dem Strafkläger durch die Angabe von möglichen attraktiven Absatzkanälen und früheren erfolgreichen Geschäften vorgetäuscht habe, dass er gemeinsam mit ihm die neu gegründete S.________ GmbH zwecks eines Kleiderhandels betreiben wolle, wodurch er diesen zwecks Übernahme von Stammanteilen an der Gesellschaft zur Zahlung von insgesamt CHF 56'000.-- zur angeblichen Beschaffung von Firmenvermögen (Kleider etc.) verleitet habe. Dabei habe der Beschwerdegegner in seiner Funktion als alleiniger Geschäftsführer das Geld des Strafklägers, ohne je eine produktive Geschäftstätigkeit der S.________ GmbH aufgenommen zu haben und ohne Erbringung einer anderen Gegenleistung, für eigene (private) Zwecke verwendet, wobei dieser im Betrag von CHF 56'000.-- zu Schaden gekommen sei. Über die S.________ GmbH sei am 17. September 2014 der Konkurs eröffnet worden (Anklageschrift S. 8 f., C.3, Untersuchungsakten Ordner 12, act. 4293/ 8 f.; angefochtenes Urteil S. 16).