Citation: U 353/05 10.02.2006 E. 3

Entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers verletzt die Vorinstanz weder Offizialmaxime, Verfahrensrechte noch rechtliches Gehör, wenn sie von der beschwerdeweise beantragten Durchführung einer MRI-Untersuchung der HWS und weiteren medizinischen Abklärungen abgesehen hat. Auch materiellrechtlich und als Ergebnis der freien Beweiswürdigung lassen sich ihre Schlussfolgerungen nicht beanstanden. Zusätzliche medizinische Abklärungen drängten sich nicht auf, nachdem den Akten keine Anhaltspunkte dafür zu entnehmen waren, dass der Beschwerdeführer (noch) an den Folgen eines HWS-Schleudertraumas leidet. Wie die Vorinstanz richtig dargelegt hat, wurde die im IV-Bericht von Dr. med. W.________ 3 ½ Jahre nach dem Unfallereignis rapportierte massiv ausgeweitete Beschwerdesymptomatik mit Schlaf- und Sehstörungen, Tinnitus, Hörverminderung, Schwindelgefühlen und weiteren unspezifischen Beschwerden in früheren Berichten trotz umfassender medizinischer Abklärung und Befragung nicht erwähnt. Dessen Beurteilung gründet zudem auf der Annahme, dass der Nackenbereich seit dem Unfall schmerzhaft sei, was auf Grund der wiederholten gegenteiligen Feststellungen in den medizinischen Akten nicht zutreffend sein kann. Seit dem Unfall vom 4. Dezember 2000 dominieren eindeutig Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule, wobei eine durch den Unfall verursachte Schädigung, welche die anhaltenden lumbalen Beschwerden zu erklären vermöchte, anhand verschiedenster bildgebender Untersuchungen nicht erkennbar war. Die Vorinstanz kommt denn auch richtig zum Schluss, es sei auf Grund der vorhandenen medizinischen Akten, die den Sachverhalt hinreichend darstellen, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass organische Unfallfolgen spätestens Ende Februar 2002, als die Beschwerdegegnerin die Leistungen einstellte, nicht mehr vorhanden waren, und aus unfallrelevanter orthopädischer Sicht eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit besteht.