Citation: U 323/06 01.03.2007 E. 4

4.1 Streitig und zu prüfen ist einzig, ob die Versicherte im Zeitraum ab 11. April 2005 und bis zum Erlass des Einspracheentscheides vom 24. August 2005, welcher die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet (BGE 121 V 362 E. 1b S. 366 mit Hinweis), weiterhin Anspruch auf Taggelder hat. 4.2 Das kantonale Gericht erwog, gestützt auf die ärztlichen Befunde liessen sich die ein Jahr nach der Operation geklagten Schmerzen nicht auf ein objektives Substrat zurückführen. Von weiteren Untersuchungen sei in antizipierter Beweiswürdigung abzusehen und mit dem Kreisarzt davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin mit geringfügigen Einschränkungen selbst einer Arbeit nachgehen könnte, welche physisch anforderungsreicher sei als die im Unfallzeitpunkt ausgeübte Tätigkeit in der Montage von Kaffeemaschinen. Eine allfällige psychische Beeinträchtigung falle für die Leistungspflicht der Unfallversicherung mangels Adäquanz ausser Betracht. Ab dem 11. April 2005 sei von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in der angestammten leichten Tätigkeit auszugehen. Die Versicherte bringt vor, im angefochtenen Entscheid werde der Sachverhalt bezüglich des Unfalldatums grob unrichtig dargelegt. Weiter habe die Vorinstanz den Fall zur Unzeit abgeschlossen. Die Ärzte an der Universitätsklinik B.________ hätten im Rahmen der auch nach dem 11. April 2005 weiterlaufenden ärztlichen Behandlung sowohl unfallkausale Beschwerden als auch eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt, weshalb die Einstellung der Taggelder zu Unrecht erfolgt sei. Zumindest hätte die SUVA diesbezüglich weitere Abklärungen durchführen müssen. Indem sie dies unterlassen habe, habe sie das rechtliche Gehör verletzt.