Citation: 6B_520/2020 E. 8.3

8.3. Die Vorinstanz nimmt auch in Bezug auf diese beiden Sachverhaltskomplexe an, die nach rein betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten erfolgte Markenbewertung sei unbeachtlich, zumal eine Bilanzierung der betreffenden Marke gar nicht habe erfolgen dürfen. Sowohl die Marken "F.________" und "G.________" wie auch die übrigen Marken hätten lediglich im Sinne einer gezielt konstruierten Verrechnungsposition Eingang in die Bilanz gefunden. Dass eine Gebrauchsabsicht der Marken bestanden habe, sei nicht ersichtlich. Zudem sei die Bilanzierung der Marken auch deshalb unmöglich gewesen, weil diese selbst erarbeitet worden seien. Selbst wenn diesen grundsätzlich eine Werthaltigkeit zuzusprechen wäre, hätten jedenfalls begründete Zweifel an einem Wert von Fr. 1 Mio. bestanden, zumal der Erwerb nicht zu Marktbedingungen erfolgt sei (angefochtenes Urteil S. 140 ff.; 146 ff.).