Citation: 5A_471/2021 E. 2.1

2.1. Das Betreibungsamt hat für den vom Gläubiger zu leistenen Vorschuss (Art. 68 Abs. 1 SchKG) die vermutlich anfallenden Kosten für jede Betreibungshandlung zu schätzen. Dabei ist zu unterscheiden zwischen den Gebühren, d.h. dem Entgelt für die Inanspruchnahme amtlicher Tätigkeit, und den Auslagen, die mit Amtshandlungen verbunden sind, wie Porti, Reisen, Inserate und Telefon und dergleichen (BGE 130 III 520 E. 2.2; Urteil 5A_181/2016 vom 6. Juni 2016 E. 2.1). Welche Kosten das Betreibungsamt erheben darf und wie sie zu bemessen sind, wird durch die GebV SchKG abschliessend festgelegt (BGE 136 III 155 E. 3.3).