Citation: 8C_487/2017 E. 3.3.2

3.3.2. Die Vorinstanz hat sich mit den im bundesgerichtlichen Verfahren wiederholten Einwänden gegen die Beweiskraft des Gutachtens der ZMB vom 10. Dezember 2015 eingehend auseinandergesetzt. Unter anderem hat sie erwogen, dass mangels entgegenstehender Anhaltspunkte in den medizinischen Akten keine Hinweise bestünden, die Versicherte habe seit der Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit am 24. Januar 2012 bis zum Zeitpunkt der polydisziplinären Untersuchungen bei den Sachverständigen der ZMB ein Schonverhalten gezeigt oder an einer klinisch feststellbar beeinträchtigten Funktion des linken Fusses gelitten. Die geltend gemachten persistierenden Schmerzen sowie die Schmerzexazerbation Ende Oktober 2012 seien daher wenig nachvollziehbar, weshalb eine unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit über den 23. Januar 2012 hinaus zu verneinen sei. Damit habe sich der orthopädische Sachverständige entgegen der Auffassung der Versicherten eindeutig zur Kausalitätsfrage geäussert. Dasselbe gelte für die Beurteilung des neurologischen Gutachters, der zunächst in Übereinstimmung mit dem geschilderten Unfallgeschehen eine direkte Kontusion sowie eine Belastung der Lendenwirbelsäule durch eine brüske reflektorische Abwehrbewegung ausgeschlossen und Rückenschmerzen infolge einer Fehlbelastung des beim Unfall betroffenen linken Fusses als möglich, jedoch wegen fehlender radiologischer und klinischer Befunde als wenig wahrscheinlich bezeichnet habe.