Citation: 9C_325/2024 E. 7.2.1

7.2.1. Kein Erfolg beschieden ist insbesondere ihrem hauptsächlichen Einwand, aus den von ihr beigezogenen Akten der Invalidenversicherung hätten sich hinsichtlich der massgeblichen Frage des Eintritts der auf die Augenerkrankung zurückzuführenden Arbeitsunfähigkeit keinerlei Anhaltspunkte für die Notwendigkeit weitergehender Abklärungen ergeben. Wie von der Vorinstanz willkürfrei aufgezeigt, wäre sie in Anbetracht der aktenkundig schwerwiegenden ophtalmologischen Probleme des Beschwerdegegners vielmehr gehalten gewesen zu eruieren, ob diese ihren Anfang im Ausmass von mindestens 20 % bereits im bei ihr berufsvorsorgerechtlich versicherten Zeitraum der kontrollierten Arbeitslosigkeit vom 19. Dezember 2000 bis 19. Januar 2003 (vorbehältlich der vom 1. April bis am 30. September 2001 dauernden Arbeitsperiode) genommen hat. Der blosse Hinweis, die invalidenversicherungsrechtlichen Unterlagen hätten diesbezüglich keine Angaben enthalten, vermag die Beschwerdeführerin nicht von ihrer Pflicht zu entbinden, den mit Blick auf die spezifischen berufsvorsorgerechtlichen Belange entscheidwesentlichen Sachverhalt rechtsgenüglich abzuklären, zumal mit dem - im vorinstanzlichen Klageverfahren von der Beschwerdeführerin selber aufgelegten, zuhanden der Invalidenversicherung erstellten - Bericht der behandelnden Ophtalmologin Dr. med. C.________ vom 30. Juni 2003 ausdrücklich vermerkt worden war, dass es sich bei dem im November 2002 festgestellten "Cataracta praesenilis" um eine die Arbeitsfähigkeit beeinflussende Diagnose handle. Eine entsprechende Obliegenheit hätte aber jedenfalls ab dem Zeitpunkt der Schreiben der Dr. med. C.________ vom 22. Mai und 17. Juli 2017 bestanden, worin eine bereits ab November/Dezember 2002 vorhandene, mindestens 20 %ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit als realistisch beschrieben wurde. Wie im Gutachtensauftrag des kantonalen Gerichts vom 12. Januar 2023 eingehend dargelegt, existierten spätestens ab diesem Moment hinreichende Indizien, welche die Notwendigkeit vertiefter medizinischer Erhebungen zur Eintrittsfrage belegten; diese hätten infolge der Komplexität der gesundheitlichen Materie mittels eines ophtalmologischen Gutachtens ergehen müssen bzw. konnten ohne ein solches nicht abschliessend beantwortet werden.