Citation: 8C_276/2018 E. 3.2.4

3.2.4. Bezüglich allfällig abweichender Angaben der behandelnden Ärztinnen und Ärzte schliesslich ist auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, wonach diese im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5 S. 470; 125 V 351 E. 3a/cc S. 353; Urteil 8C_180/2017 vom 21. Juni 2017 E. 4.4.2 mit weiteren Hinweisen). Vorliegend ist namentlich die durch die behandelnde Ärztin Dr. med. I.________, FMH Allgemeinmedizin, am 7. Dezember 2016 vorgenommene Qualifizierung der Beschwerden als Unfallfolgen vom 12. April 2015 ohne jegliche Begründung erfolgt und damit bedeutungslos.