Citation: I 931/05 21.08.2006 E. 1

Es ist von Bundesrechts wegen nicht zu beanstanden, dass das kantonale Gericht einzig den Anspruch auf eine Invalidenrente geprüft hat, nicht hingegen den beschwerdeweise nicht mehr geltend gemachten Anspruch auf Umschulung (Wiederaufnahme der Ausbildung zum soziokulturellen Animator; vgl. zu den verfahrensrechtlichen Implikationen des Grundsatzes der Priorität von Eingliederungsmassnahmen vor Rentenleistungen BGE 121 V 191 Erw. 4a e contrario und Urteil T. vom 13. März 2006 [I 405/05] Erw. 1). Im Weitern ist auf die Rüge der Gehörsverletzung im Zusammenhang mit der Einholung einer ergänzenden Auskunft beim ABI nicht näher einzugehen. Der betreffende Bericht vom 6. Mai 2004 ist für die Frage, ob der Beschwerdeführer im Wesentlichen aus gesundheitlichen Gründen die Umschulung zum soziokulturellen Animator abgebrochen hat und er demzufolge bei der Invaliditätsbemessung so zu stellen ist, wie wenn er die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hätte, ohne Bedeutung (vgl. Erw. 3.1).