Citation: 5A_383/2019 E. 2

Die Beschwerde enthält kein Rechtsbegehren; bereits daran scheitert sie. Sodann ist aber auch die Beschwerdebegründung ungenügend. Sie besteht weitestgehend aus Vorwürfen an die Adresse der Mutter, die aggressiv und für sämtliche Probleme verantwortlich sei, sowie in der sinngemässen Unterstellung, dass die Behörden und Gerichte mit dieser gemeinsame Sache machen würden. Erforderlich wäre jedoch eine zielgerichtete Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides (betreffend Wochenende: die Eltern seien hochzerstritten und bei jeder Änderung drohe, dass C.________ in den Konflikt zusätzlich hineingezogen werde; C.________ selbst wünsche keine Änderung; angesichts der langen Anfahrt vom Haushalt des Vaters, während der mütterliche Haushalt in unmittelbarer Nähe der Schule liege, müsste C.________ am Montag sehr früh aufstehen; betreffend Verschiebung der zusätzlichen Besuchszeit: der Stundenplan ändere jedes Jahr und eine stete Änderung der Besuchstage sei nicht angezeigt; die Mutter arbeite am Donnerstag und sie müsste C.________ fremdbetreuen lassen, wenn diese am betreffenden Tag nicht mehr im Anschluss an die Schule vom Vater betreut würde; C.________ selbst wünsche keine Änderung; bei der jetzigen Lösung entstehe jede zweite Woche ein langes Besuchswochenende, was einem Hin und Her unter der Woche vorzuziehen sei). Die blosse Behauptung, man nehme ihm den ganzen freien Nachmittag, und das Vorbringen, C.________ könnte durch eine Verschiebung des Besuchstages besser Freundschaften pflegen und Musikunterricht nehmen, stellt keine hinreichende Auseinandersetzung mit der ausführlichen obergerichtlichen Begründung für die Beibehaltung der heutigen Lösung dar. Entsprechend ist nicht dargetan und wäre im Übrigen auch nicht ersichtlich, inwiefern das Obergericht das - übergeordnete und elterlichen Interessen vorgehende (BGE 123 III 445 E. 3b S. 451; 130 III 585 E. 2.1 S. 587 f.) - Kindeswohl verletzt und damit gegen Recht verstossen haben könnte.