Citation: 1P.737/2001 17.12.2001 E. 2

Gemäss Art. 145 Abs. 1 OG erläutert oder berichtigt das Bundesgericht auf schriftliches Gesuch einer Partei einen bundesgerichtlichen Entscheid, wenn dessen Rechtsspruch unklar, unvollständig oder zweideutig ist, seine Bestim-mungen untereinander oder mit den Entscheidungsgründen in Widerspruch stehen oder wenn er Redaktions- oder Rechnungsfehler enthält. Gegenstand eines Erläuterungsgesuchs sind grundsätzlich nur Entscheiddispositive; die Erwägungen unterliegen der Erläuterung nur, wenn und insoweit der Sinn und die Tragweite der Entscheidformel (Dispositiv) erst durch Beizug der Erwägun-gen ermittelt werden können (BGE 110 V 222 E. 1; 104 V 51 E. 1 S. 53). Das Erläuterungsverfahren nach Art. 145 OG bezweckt, eine Unklarheit, Unvollstän-digkeit oder Zweideutigkeit des ursprünglichen Entscheids zu beheben. Erläu-terungsgesuche, die auf eine inhaltliche Abänderung der Entscheidung abzielen, sind unzulässig (BGE 110 V 222 E. 1; 104 V 51 E. 2 S. 54).