Citation: 5A_482/2024 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin erachtet sodann die von der Vorinstanz festgestellten tatsächlichen Grundlagen verschiedentlich als unrichtig. Nicht hinreichend begründet ist die Beschwerde dabei insoweit, als die Beschwerdeführerin vorträgt, das von der KESB eingeholte Gutachten (vgl. vorne Bst. A.b und E. 2.2) sei nicht beendet bzw. man hätte bei der Begutachtung weitere "Tools" anwenden können: Auch hier setzt die Beschwerde sich nicht mit den einschlägigen Überlegungen der Vorinstanz auseinander. Dies gilt namentlich, soweit das Kantonsgericht zum Ergebnis gelangt, das Vorbringen hinsichtlich der "Tools" sei zu wenig substanziiert und es könne bei der Methodenwahl nicht darum gehen, vom gewünschten Ergebnis auf die Methode zu schliessen und diese entsprechend anzuwenden. Ebenfalls lässt die Beschwerdeführerin ausser Acht, dass das Kantonsgericht das Gutachten deshalb als vollständig erachtete, weil sich aus ihm ergebe, dass die Beschwerdeführerin Mühe beim Rechnen habe, und weil keine ernsthaften Einwände gegen die gutachterlichen Feststellungen vorgebracht worden seien. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich demgegenüber im Wesentlichen auf die Aussage, mit weiteren Abklärungen hätte das von ihr gewünschte Ergebnis erreicht werden können. Dies reicht nicht aus.