Citation: 2C_664/2020 E. 4.5.2

4.5.2. Die Vorinstanz hat die beiden genannten Arztberichte im Vergleich zu von der Invalidenversicherung in Auftrag gegebenen Begutachtungen und deren eigenen Einschätzung als weniger glaubhaft eingestuft, und zwar insbesondere mit der Begründung, die Arztberichte würden die Diskrepanzen zwischen den darin festgehaltenen Beurteilungen und den abweichenden früheren Beurteilungen in mehreren Verfahren der Invalidenversicherung betreffend den Beschwerdeführer nicht erklären. Letztere Feststellung der Vorinstanz wird in der Beschwerde nicht in substanziierter Weise bestritten: Die Beschwerdeführer machen geltend, Dr. D.________ habe "fachspezifisch und überzeugend dargelegt, dass der Beschwerdeführer an einer schizoiden Persönlichkeitsstörung" leide (Beschwerde, S. 12). Entgegen ihrer Ansicht ergibt sich daraus aber nicht, dass der Arztbericht von Dr. D.________ Abweichungen zwischen dieser Diagnose und den Feststellungen in den Verfahren der Invalidenversicherung plausibel macht. Weiter bringen die Beschwerdeführer zwar auch vor, prakt. med. C.________ habe die gutachterlichen Abklärungen sowie die Leistungsentscheide der Invalidenversicherung angemessen berücksichtigt und Dr. D.________ habe sich ausführlich mit den früheren Begutachtungen auseinandergesetzt, wobei Dr. D.________ nebst dem Umstand, dass in einem Gutachten von 2007 keine neurologischen Diagnosen gestellt worden seien, auch den weiteren Verlauf festgehalten habe. Sie legen aber nicht dar, worin die behauptete inhaltliche Auseinandersetzung mit den früheren Begutachtungen bestanden haben soll und inwiefern die beiden Ärzte mit ihren Ausführungen Widersprüche zwischen den Gutachten für die Invalidenversicherung und ihrer eigenen Beurteilung erläutert haben sollen. Schon aus dem genannten Grund (fehlende Erklärung der Diskrepanzen zur Würdigung im Rahmen der Verfahren der Invalidenversicherung) erscheint die vorinstanzliche Würdigung der Berichte von Dr. D.________ und prakt. med. C.________ nicht als willkürlich, und hat die Vorinstanz in bundesrechtskonformer Weise auf die Würdigung im Rahmen der Verfahren der Invalidenversicherung abgestellt, wonach der Beschwerdeführer vom 1. Januar 1995 bis am 31. Juli 2008 zu 100 % arbeitsunfähig war, seit letzterem Zeitpunkt aber wieder zu rund 70 % arbeitsfähig ist (vgl. E. 5.2.1 des angefochtenen Urteils).