Citation: 4A_459/2023 E. 2.4.3

2.4.3. Die Vorinstanz gab ausführlich wieder, was die Beschwerdeführer und der Beschwerdegegner im Berufungsverfahren vorgebracht hatten. Dann erwog sie, es sei unbestrittenermassen klar differenziert worden zwischen dem Gold für die Beschwerdeführerin 2 und dem Gold für den Beschwerdegegner. Die Vorinstanz erwog, es sei irrelevant, wer den Beförderer E.________ Ltd. beauftragt habe, da es sich um einen selbstständigen Dritten gehandelt habe. Die Beschwerdeführer hätten zugestanden, dass es keinen Sinn gemacht hätte, die ganzen 55 kg Gold an den Beschwerdegegner zu liefern. Das Gold habe gemäss Vertrag an sie geliefert werden müssen. Schliesslich gelangte die Vorinstanz zum Schluss, dass die erstinstanzlichen Erwägungen überzeugen. Jedenfalls hätten die Beschwerdeführer nicht bewiesen, dass das Gold zu Gunsten des Beschwerdegegners an einen Beförderer übergeben worden sei. Die Gefahr sei somit nicht auf den Beschwerdegegner übergegangen und die Beschwerdeführer seien ihrer Lieferpflicht nicht nachgekommen. Bei diesem Ausgang könnten die übrigen von den Parteien aufgeworfenen Fragen offen bleiben.