Citation: 1C_504/2022 E. 5.3.3

5.3.3. Soweit sich die Beschwerdeführerin gegen das in der kantonalen Rechtsprechung vor wenigen Jahren entwickelte Kriterium der Gesamtwürdigung stellt, vermag sie auch nicht rechtsgenüglich aufzuzeigen, weshalb in diesem Zusammenhang das Rechtsgleichheitsgebot (Art. 8 Abs. 1 BV) verletzt sein sollte. Sie erwähnt pauschal andere Standorte, an denen ebenfalls Parkplätze bis unmittelbar an die Kantonsstrasse bewilligt worden seien; ob diese mit dem vorliegend zu beurteilenden Fall vergleichbar und zeitlich nach der präzisierten bzw. weiterentwickelten Praxis des Regierungsrates vom 27. Juni 2018 (Regierungsratsbeschluss 2018-000774 E. 2.5.3), in welcher die Gesamtwürdigung (erstmals) als massgeblich bezeichnet wurde, ergangen sind, legt die Beschwerdeführerin auch im bundesgerichtlichen Verfahren nicht dar. Die Feststellung der Vorinstanz, wonach die Beschwerdeführerin keine konkreten Beispiele, geschweige denn eine eigentliche Praxis, vorbringe, in denen zeitlich nach der präzisierten Rechtsprechung von der darin als massgeblich bezeichneten Gesamtwürdigung abgewichen worden wäre, ist somit nicht offensichtlich falsch. Dass die Ausgangslage im von ihr zitierten Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 28. März 2022 (WBE.2021.179), in welchem drei Parkplätze im Unterabstand Gegenstand der Beurteilung waren, mit der vorliegenden vergleichbar sein soll, legt sie nicht nachvollziehbar dar. Es ist im Übrigen auch nicht ersichtlich, dass jener Entscheid im klaren Widerspruch zum angefochtenen Entscheid stehen soll und die Beschwerdeführerin daraus etwas zu ihren Gunsten ableiten könnte. Nach dem Gesagten vermag die Beschwerdeführerin nicht hinreichend aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz von ihrer bisherigen Rechtsprechung abgewichen sein soll. Auch ihre Ausführungen zur Gleichbehandlung im Unrecht gehen an der Sache vorbei.