Citation: 8C_933/2008 27.04.2009 E. A

Der 1953 geborene S.________ arbeitete seit 1984 - zuletzt als Direktor - bei der Bank W.________, welche Anstellung aus wirtschaftlichen Gründen Ende September 2006 gekündigt wurde. Die Arbeitgeberin zahlte im Oktober 2006 eine Summe von Fr. 60'000.- und im Januar 2007 von Fr. 200'000.- (Abgangsentschädigung) aus. Die Arbeitslosenkasse Ob- und Nidwalden lehnte mit einer unangefochten rechtskräftig gewordenen Verfügung vom 31. Mai 2007 einen am 2. Mai 2007 geltend gemachten Leistungsanspruch für den Zeitraum bis 20. November 2007 mangels anrechenbaren Arbeitsausfalls ab. Am 22. November 2007 meldete sich S.________ bei der Einwohnergemeinde zur Arbeitsvermittlung an und beantragte am 23. November 2007 die Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung. Das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum Obwalden Nidwalden (im Folgenden: RAV), verneinte mit Verfügung vom 17. Dezember 2007 die Vermittlungsfähigkeit und damit einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, weil das Engagement bei der Firma Q.________ AG es als aussichtslos erscheinen lasse, eine unselbständige Erwerbstätigkeit finden oder an arbeitsmarktlichen Massnahmen teilnehmen zu können. Daran hielt das RAV auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 11. Januar 2008).