Citation: 9C_141/2015 E. 2

Die Vorinstanz ist zum Schluss gekommen, mit Blick auf das Gutachten der MEDAS vom 31. Mai 2011 sei von einer revisionsrechtlich unbeachtlichen Neubeurteilung des gleichen Sachverhaltes und damit nicht von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes im relevanten Zeitraum und somit auch nicht von einer revisionsrechtlich erheblichen Änderung der Verhältnisse auszugehen. Es bleibe zu prüfen, ob die ursprüngliche Leistungszusprache vom 12. Juli 2007 zweifellos unrichtig gewesen und die zugesprochene Invalidenrente wiedererwägungsweise aufzuheben sei. In der Verfügung vom 12. Juli 2007 habe die IV-Stelle den von der SUVA festgesetzten Invaliditätsgrad übernommen. In medizinischer Hinsicht sei sie in erster Linie von der Einschätzung der Fachpersonen der Rehaklinik C.________ vom 9. September 2005 ausgegangen. Im betreffenden Austrittsbericht vom 9. September 2005 hätten die Diagnosen im Wesentlichen auf den Angaben des behandelnden Arztes Dr. med. D.________, Facharzt für Innere Medizin FMH, und des Beschwerdeführers beruht. In der Rehaklinik sei auf eine Diagnostik verzichtet worden. Auch seien keine relevanten objektiven Befunde erhoben worden. Insbesondere hätten die Ärzte ausgeführt, sie hätten zu keinem Zeitpunkt während des Aufenthaltes Schwellungszeichen oder eine Überwärmung im Bereiche der schmerzhaften Gelenke feststellen können. Die Arbeitsfähigkeit sei in erster Linie gestützt auf die Angaben des Beschwerdeführers eingeschätzt worden. Die Rehaklinik habe auch auf berufliche Abklärungen verzichtet. Weitere Abklärungen in diagnostischer Hinsicht hätten vor allem auch in Anbetracht der von Prof. Dr. med. E.________, Chefarzt des Kantonsspitals H.________, geäusserten Zweifeln erfolgen sollen, der nach seiner Untersuchung am 4. April 2005 ausgeführt habe, er hätte keine pathologischen klinischen Befunde ausser diskrete Psoriasisherde feststellen können, und insbesondere die Gelenke hätten weder Deformationen noch aktuelle Entzündungszeichen gezeigt. Hüft- und Kniegelenke seien funktionell unauffällig gewesen. Aufgrund des polydisziplinären Gutachtens der MEDAS vom 31. Mai 2011 habe sich gezeigt, dass die ursprüngliche Sachverhaltsabklärung unvollständig und unter Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes erfolgt sei. Da für alle Tätigkeiten eine volle Arbeitsfähigkeit bestehe, sei die Rente pro futuro aufzuheben. Daran vermöchten die Ausführungen des behandelnden Arztes Dr. med. D.________ in seinen Berichten vom 20. April 2010 und 13. September 2011 nichts zu ändern, da sich diese weitgehend in der Wiedergabe der subjektiven Beschwerden des Versicherten erschöpften.