Citation: 6B_295/2024 E. 2.5.3

2.5.3. Im Anschluss würdigt die Vorinstanz die Aussagen der Beteiligten bezüglich der gefahrenen Route. Sie kommt zum Schluss, bei der Aussage des Beschwerdeführers, der erste Motorradwechsel habe bereits in Y.________ stattgefunden resp. es sei danach erst auf dem Rückweg wieder zum Motorradwechsel gekommen, handle es sich um eine Schutzbehauptung. Das Resultat seiner eigenen Aussagen wäre alsdann, dass er sich mit dem von ihm zu Testzwecken gemieteten Motorrad den ersten Pass hätte entgehen lassen, was höchst unwahrscheinlich erscheine. Das gemietete Motorrad sei ein Neufahrzeug. Es sei im Juni 2020 erst gerade in Verkehr gesetzt worden und habe bei Übergabe an den Beschwerdeführer über einen Kilometerstand von zwei Kilometer verfügt. Bei Rückgabe habe der Kilometerstand 1'156 km betragen. So sei ein wesentlicher Teil der insgesamt während der Mietdauer gefahrenen Kilometer auf die hier interessierende Tour vom 25. Juli 2020 entfallen. Dieser Umstand dürfte ebenfalls ausschlaggebend dafür gewesen sein, dass es sich der Beschwerdeführer wohl kaum hätte nehmen lassen, den ersten Bergtest dieser Tour mit einem solch neuen Fahrzeug persönlich durchzuführen (vgl. Urteil S. 10). Der Beschwerdeführer argumentiert, einmal mehr sei die Willkür der Vorinstanz augenfällig. So sei aktenkundig, dass das Motorrad am 27. Juni 2020, mithin knapp einen Monat vor der Motorradtour am 25. Juli 2020 von ihm gemietet worden sei. Das Motorrad sei während der Mietdauer 1'156 Kilometer weit geführt worden. Die Strecke Y.________-Z.________-R.________pass-T.________pass-S.________pass-Y.________ betrage weniger als 230 Kilometer. Vor diesem Hintergrund sei die Erwägung, wonach "ein wesentlicher Teil der insgesamt während der Mietdauer gefahrenen Kilometer" auf die hier interessierende Tour entfallen sei, schlicht unhaltbar. Den Ausführungen des Beschwerdeführers kann nicht gefolgt werden. So ist die Annahme der Vorinstanz plausibel, dass es sich bei der zur Debatte stehenden Tour um eine der ersten gehandelt hat. Schliesslich fand die Rückgabe des Motorrads rund einen Monat nach der Tat statt, womit durchaus denkbar ist, dass ein Grossteil der restlichen Kilometer auf die Mietzeit nach der vorliegend relevanten Tour entfallen ist. Ebenfalls kommt den erstinstanzlichen Ausführungen (auf welche die Vorinstanz verweist; vgl. Urteil S. 5 sowie erstinstanzliches Urteil S. 12 f.), wonach der Beschwerdeführer keinen der Pässe gefahren wäre, würde man seiner Aussage Glauben schenken, Bedeutung zu. Dies erscheint als unglaubhaft, hat er doch das Motorrad gerade zu Testzwecken gemietet. Jedenfalls vermag der Beschwerdeführer bezüglich der vorinstanzlichen Feststellung keine Willkür darzulegen.