Citation: 1B_367/2017 E. 2.1

2.1. Wird eine stationäre therapeutische Massnahme wegen Aussichtslosigkeit aufgehoben, so hat das Sachgericht die sich daraus ergebenden Folgen festzulegen, u.a. darüber zu befinden, ob der Betroffene nachträglich gemäss Art. 62c Abs. 4 i.V.m. Art. 64 Abs. 1 StGB zu verwahren ist. Bis zu diesem Entscheid kann der Betroffene, sofern die Voraussetzungen gegeben sind, in analoger Anwendung von Art. 221 und Art. 229 StPO in Sicherheitshaft genommen werden (BGE 141 IV 49 E. 2.6, 137 IV 333 E. 2).