Citation: 9C_271/2018 E. 4.2

4.2. Die Anstellung bei der D.________ AG ab Mitte Februar 2015 vermag zwar einen durchaus möglichen hypothetischen Karriereverlauf aufzuzeigen. Dem steht jedoch entgegen, dass die Beschwerdeführerin letztmals 2007 - also rund fünf Jahre vor Eintritt der relevanten Arbeitsunfähigkeit Ende Februar 2012 - bei der Stelle F.________ ein ähnliches Einkommen erzielte (nämlich: Fr. 67'696.- im 60 %-Pensum). Dort arbeitete sie allerdings nur während rund zwanzig Monaten (nämlich: von November 2006 bis Juli 2008). Auch mit Blick auf die übrige Validenkarriere fallen die häufigen Stellenwechsel auf, was die Vorinstanz zu Recht einbezogen hat. Unmittelbar vor 2012 (vgl. E. 3.2) lassen sich dem Auszug aus dem individuellen Konto denn auch nur deutlich tiefere Einkommen als dasjenige bei der D.________ AG entnehmen (2011: Fr. 19'596.-, Fr. 845.-, Fr. 4'463.-; 2010: Fr. 1'000.-, Fr. 2'270.-, Fr. 53'052.-). Vor diesem Hintergrund verletzt der vorinstanzliche Schluss, wonach eine Validenkarriere, wie sie die Versicherte geltend macht, nicht plausibel sei, im Lichte der letztinstanzlich eingeschränkten Kognition (E. 4.1) kein Bundesrecht (E. 1). Denn eine Beweiswürdigung ist nicht bereits dann willkürlich (vgl. dazu BGE 140 III 16 E. 2.1 S. 18 f. mit Hinweisen), wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst, wenn der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Fehler beruht (BGE 144 I 28 E. 2.4 S. 31 mit Hinweisen). Das trifft hier nicht zu: Wohl hat die Beschwerdeführerin ihr angestammtes Tätigkeitsfeld als beratende Juristin nie verlassen und weder Aus- noch Weiterbildungen absolviert. Dies genügt jedoch entgegen den Vorbringen in der Beschwerde nicht, dass zwingend auf einen Prozentvergleich geschlossen werden müsste. Im Gegenteil besteht kein konkreter Anhaltspunkt, dass die Versicherte die Tätigkeit bei der D.________ AG oder eine vergleichbare Stelle auch als Gesunde angetreten und insbesondere längerfristig behalten hätte (vgl. E. 2.2), vermag sie doch insbesondere keine entsprechenden Stellenbemühungen nachzuweisen. Von einer formalistischen und lebensfremden Sichtweise des kantonalen Gerichts kann demzufolge nicht die Rede sein. Dies gilt umso mehr, als es sich bei der jetzigen Arbeitsstelle um eine angepasste Tätigkeit im Sinne eines Nischenarbeitsplatzes handelt (vgl. psychiatrisches Gutachten der Dr. med. E.________ vom 16. August 2015, S. 27 unten). Damit ist die zurückhaltendere Annahme der Vorinstanz - die Versicherte würde im Validitätsfall zwar als beratende Juristin, aber nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit an ihrer jetzigen oder einer vergleichbaren Stelle arbeiten - (auch) vertretbar, jedenfalls nicht willkürlich.