Citation: 7B.196/2003 27.10.2003 E. 2

Die obere Aufsichtsbehörde hat in der Sache festgehalten, dass die Betreibungskosten in erster Linie von den Zahlungen des Schuldners in Abzug zu bringen seien, und weiter erwogen, dass mit der Tilgung der Kapitalforderung die Zinspflicht des Schuldners aufhöre. Dies gelte aber nur, wenn die Betreibungsforderung entweder samt Kosten vollständig getilgt werde oder das Betreibungsamt Abschlagszahlungen an den Gläubiger vornehme. Dies sei nicht der Fall gewesen, weshalb die Zinspflicht bis zum Datum der Schlussabrechnung weiterhin für die ganze Forderung bestanden habe. Demgegenüber hält die Beschwerdeführerin die vorinstanzliche Auffassung mit Art. 12 Abs. 2 und Art. 68 Abs. 2 SchKG nicht vereinbar. Insbesondere macht sie - wie bereits im kantonalen Verfahren - im Wesentlichen geltend, dass die Hauptforderung jeweils in der Höhe der eingegangenen Teilzahlungen zu vermindern sei, so dass die Zinspflicht vom Eingang der Teilbeträge an nur noch für die verminderte Forderung weiterlaufen könne.