Citation: 1D_5/2022 E. 3.6

3.6. Der Beschwerdeführer macht geltend, es wäre in stossender Weise ungerecht, ihm die Einbürgerung zu verweigern, bloss weil er noch eine offene Schuld von Fr. 11'562.55 gegenüber der Fürsorgekommission Weinfelden habe. Die Vorinstanz lasse ausser Acht, dass die gesamte Alimentenbevorschussung in Weinfelden Fr. 33'000.-- betragen und er daran in regelmässigen Raten Rückzahlungen geleistet habe, bis Ende März 2017 nur noch Fr. 17'562.55 ausstehend gewesen seien. Die Fürsorgekommission Weinfelden habe ihm angeboten, im Falle einer weiteren Rückzahlung von Fr. 6'000.-- nicht nur die bestehenden Verlustscheine zu löschen, sondern auch die verbleibende Restschuld von Fr. 11'562.55 zu stunden, bis er ein vermögensbildendes Einkommen erzielen könne. Mit einer Sammelaktion bei Freunden und Bekannten sei es ihm gelungen, den geforderten Betrag von Fr. 6'000.-- zusammenzubringen. Die Vorinstanz verhalte sich willkürlich, wenn sie die in einem rechtskräftigen Beschluss der Fürsorgekommission bestätigte Abmachung einfach ignoriere und dem Beschwerdeführer vorwerfe, er halte sich an eine ihm behördlich zugesicherte Stundung. Er bestreite die noch offene Schuld in keiner Weise. Er werde sie auch bis auf den letzten Rappen amortisieren, sobald ihm dies möglich sein werde. Vorerst müsse er aber einen Weg finden, um trotz seiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen und neben seiner Haushaltstätigkeit die verfügbaren Kapazitäten für eine Erwerbstätigkeit zu nutzen.