Citation: 2P.219/2004 16.09.2004 E. B

Nachdem X.________ in der Schule zu schweren Klagen Anlass gegeben hatte, verwarnte die Fremdenpolizei (heute: Migrationsamt), Sektion Massnahmen, seine Eltern und forderte sie auf, ihren Sohn inskünftig zu einem vertretbaren Verhalten anzuhalten. Mit Entscheid der Jugendanwaltschaft des Kantons Aargau vom 20. August 2001 wurde X.________ der sexuellen Nötigung, der sexuellen Belästigung sowie der Missachtung eines allgemeinen Fahrverbotes, begangen am 10. bzw. 29. August 2000, für schuldig befunden und es wurde eine Erziehungshilfe für unbestimmte Zeit angeordnet. Er wurde zudem auf die ihm - in strafrechtlicher und fremdenpolizeilicher Hinsicht - drohenden Folgen bei weiteren derartigen Verfehlungen hingewiesen. Am 3. Mai 2002 sprach die Jugendanwaltschaft X.________ der sexuellen Belästigung, begangen am 12. Januar 2002, schuldig und verurteilte ihn zu einer bedingten Einschliessungsstrafe von 14 Tagen, bei einer Probezeit von 2 Jahren. Mit Verfügung des Migrationsamtes vom 28. Mai 2002 wurde X.________ verwarnt und erneut auf die Folgen im Falle weiterer Delinquenz aufmerksam gemacht. Mit Strafbefehl des Bezirksamts Kulm vom 28. November 2003 wurde X.________ wegen Diebstahls, versuchten Betrugs, Sachbeschädigung sowie Hausfriedensbruchs, begangen am 19. bzw. 22. September 2003, zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 30 Tagen, unter Ansetzung einer Probezeit von 2 Jahren, sowie einer Busse von Fr. 300.-- verurteilt.