Citation: I 516/01 19.12.2002 E. 1

Vorab stellt sich die Frage, ob der vorinstanzliche Entscheid nicht wegen Verletzung von Zuständigkeitsvorschriften aufgehoben werden muss. Gemäss Art. 40 Abs. 3 IVV bleibt die einmal begründete Zuständigkeit einer IV-Stelle im Verlaufe des Verfahrens erhalten; damit ist - trotz des Wohnsitzwechsels der Beschwerdeführerin in den Kanton Zug - immer noch die IV-Stelle Schwyz zuständig, was auch die Zuständigkeit der Gerichte des Kantons Schwyz nach sich zieht (BGE 123 V 180); so ist denn auch in der Rechtsmittelbelehrung der Verwaltungsverfügung vom 25. August 1999 das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz als zuständige Instanz angegeben. Damit wäre der kantonale Entscheid wegen örtlicher Unzuständigkeit der urteilenden Instanz von Amtes wegen aufzuheben und die Sache der örtlich zuständigen kantonalen Rekursbehörde zur Beurteilung zu übermitteln. Ausnahmsweise wird aber eine direkte Beurteilung durch das letztinstanzliche Gericht ohne Rückweisung an eine kantonale Instanz vorbehalten, was insbesondere dann zutrifft, wenn der Ausgang des Verfahrens eindeutig feststeht und die Rückweisung der Sache an eine untere Instanz elementaren Geboten der Prozessökonomie widersprechen würde (EVGE 1960 S. 239 Erw. 2). Ein solcher Ausnahmefall ist hier gegeben: Da der Entscheid des Verwaltungsgerichtes des Kantons Zug vom 28. Juni 2001 offensichtlich nicht zu beanstanden ist und der Ausgang des Verfahrens somit eindeutig feststeht (vgl. Erw. 3 hienach), ist eine Kassation des vorinstanzlichen Entscheides und die Überweisung an das zuständige Gericht zu neuem Entscheid in prozessökonomischer Hinsicht nicht geboten. Aus diesem Grund entsteht der eigentlich zuständigen IV-Stelle Schwyz auch kein Nachteil daraus, dass sie im letztinstanzlichen Verfahren keine Vernehmlassung einreichen konnte.