Citation: 8C_263/2022 E. 5.1

5.1. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers hat das kantonale Gericht offengelassen, ob dieser in der angestammten Tätigkeit noch arbeitsfähig ist. Darin ist keine unvollständige, den Untersuchungsgrundsatz verletzende, Sachverhaltsermittlung zu erblicken, falls mit der Vorinstanz ein Leistungsanspruch aufgrund der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit verneint werden kann. Denn die Abklärungspflicht (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG) bezieht sich nur auf den im Rahmen des streitigen Rechtsverhältnisses rechtserheblichen Sachverhalt. Das heisst auf jene Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über einen streitigen Anspruch so oder anders zu entscheiden ist (BGE 146 V 240 E. 8.1).