Citation: 8C_750/2008 27.03.2009 E. 4

4.1 Nach den vorinstanzlichen Erwägungen kann praxisgemäss das fortgeschrittene Alter, obgleich ein invaliditätsfremder Faktor, zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen, dass die einer versicherten Person verbliebene Erwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt werde und ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumutbar sei. Dem wenig gebildeten, zeit seines Arbeitslebens hauptsächlich als Chauffeur erwerbstätig gewesenen Versicherten sei angesichts seines Alters die Aufnahme einer anderen als der im Sommer 2003 aufgenommenen Tätigkeit für eine Verwaltung nicht mehr zuzumuten. Der dabei erzielbare Verdienst von "ca. Fr. 20'000.-" sei daher bei der Bestimmung des Invaliditätsgrades als Invalideneinkommen einzusetzen. Verglichen mit dem von der Verwaltung gestützt auf statistische Durchschnittswerte ermittelten Validenlohn von Fr. 52'957.- ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 62,24 %, der einen Anspruch auf eine Dreiviertelrente begründe.