Citation: 1C_299/2015 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin rügt, das BVU habe ihr rechtliches Gehör verletzt, indem es bezüglich der Kosten für den verlangten Rückbau auf eine Schätzung eines nicht namentlich benannten Raumplaners abgestellt und den von ihm geschätzten Betrag von Fr. 300'000.-- in der Interessenabwägung berücksichtigt habe, ohne der Beschwerdeführerin vorgängig die Möglichkeit zu geben, sich dazu zu äussern. Dabei sei unerheblich, dass das BVU auf internes Fachwissen zurückgegriffen habe, weil das rechtliche Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV auch gewährleiste, dass sich die betroffene Partei vorgängig zu einem internen Fachbericht äussern könne. Zudem habe das BVU das rechtliche Gehör verletzt, weil es in seinem Entscheid nicht angegeben habe, welche Person die Kostenschätzung vorgenommen habe. Erst anlässlich der Verhandlung des Verwaltungsgerichts sei gesagt worden, es sei ein Architekt FH, der Abteilung Raumentwicklung gewesen. Diese Gehörsverletzung habe im vorinstanzlichen Verfahren nicht geheilt werden können, da das Verwaltungsgericht nicht über die gleiche Kognition verfüge wie das BVU.