Citation: 6B_987/2024 E. 1.1

1.1. Dem Beschwerdeführer wird, soweit noch streitig, vorgeworfen, die Beschwerdegegnerin 2 im Frühjahr/Sommer 2021 mit diversen SMS-Nachrichten bedroht und geängstigt zu haben. Am 10. Juli 2021 soll er sie während eines Streits am Hals gepackt und flüsternd beschimpft haben. Schliesslich habe er sie am nächsten Morgen am Kiefer ergriffen und auf den Mund geschlagen, was zu oberflächlichen Verletzungen geführt habe. Der Beschwerdeführer rügt, die Verurteilungen basierten auf einem Chatverlauf zwischen ihm und der Beschwerdegegnerin 2. Da diese ihre eigenen Voten teilweise gelöscht habe und die Einlassungen des Beschwerdeführers damit aus dem Zusammenhang gerissen worden seien, sei der Chatverlauf nicht verwertbar bzw. erbringe er keinen Beweis. Mit dieser Rüge habe sich die Vorinstanz nicht auseinandergesetzt, was sein rechtliches Gehör verletze. Ferner habe die Vorinstanz eine Tonaufnahme unklarer Provenienz zu Unrecht aus den Akten gewiesen und auf die Befragung der Beschwerdegegnerin 2 verzichtet.