Citation: 1C_54/2023 E. 1.3

1.3. Bei Rückweisungsentscheiden handelt es sich um Zwischenentscheide, da sie das Verfahren nicht abschliessen (BGE 144 III 253 E. 1.3 mit Hinweisen). Dies gilt auch dann, wenn sie im Sinne eines materiellen Grundsatzentscheids einen Teilaspekt einer Streitsache (z.B. eine von mehreren materiellrechtlichen Anspruchsvoraussetzungen) beantworten (BGE 134 II 137 E. 1.3.1 f. mit Hinweisen). Ausnahmsweise behandelt die Rechtsprechung Rückweisungsentscheide hinsichtlich ihrer Anfechtbarkeit wie Endentscheide, wenn der Unterinstanz kein Entscheidungsspielraum mehr verbleibt (vgl. Urteil 1C_203/2022 vom 12. April 2023 E. 1.9, zur Publikation vorgesehen). Letztinstanzliche kantonale Rückweisungsentscheide bewirken in der Regel keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG (BGE 148 IV 155 E. 1.1 mit Hinweisen). Praxisgemäss wird ein solcher jedoch etwa dann angenommen, wenn eine Gemeinde, die sich nach Art. 50 BV auf die Gemeindeautonomie berufen kann, dazu verpflichtet wird, einer von ihr als falsch erachteten Weisung Folge zu leisten, um später ihren eigenen Entscheid anzufechten (vgl. BGE 133 II 409 E. 1.2 mit Hinweisen; Urteil 1C_128/2019 vom 25. August 2020 E. 1.3, nicht publ. in BGE 147 II 125), zumal fraglich ist, ob sie diesen überhaupt anfechten könnte.