Citation: 2C_272/2014 E. 2.4

2.4. Die Einwendungen des Beschwerdeführers, wonach es sich beim schwersten von ihm begangenen Delikt um eine aus finanzieller Verzweiflung begründete Dummheit handle, in welche er "hineingerutscht" sei, die er zutiefst bereue und die nicht dazu führen dürfe, dass seine Familie auseinandergerissen werde, sind nicht geeignet, den vom Verwaltungsgericht geschützten Widerruf der Niederlassungsbewilligung als unverhältnismässig erscheinen zu lassen: Nach den für das Bundesgericht verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen (Art. 105 Abs. 1 BGG) ist der Beschwerdeführer schon in jungen Jahren mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Die ausländerrechtliche Verwarnung und auch die Familiengründung in der Schweiz haben ihn in der Folge aber nicht davon abgehalten, auch als Erwachsener wiederholt straffällig zu werden und schliesslich - zusammen mit einem Dritten - in der Zeit vom 26. Februar bis zum 30. April 2011 an verschiedenen Orten zahlreiche Baumaschinen und Bootsmotoren zu entwenden (Deliktssumme inklusive der Sachbeschädigungen rund Fr. 300'000.--), um diese zum Abtransport nach Serbien vorzubereiten. Nach den Feststellungen im angefochtenen Entscheid, die durch die Erwägungen im Urteil des Kreisgerichts Wil vom 5. Juli 2011 gestützt werden, sind die Täter bei diesem bandenmässigen Diebstahl planmässig, professionell und mit hoher krimineller Energie vorgegangen. Wenn die Vorinstanz unter diesen Umständen bei einer Gesamtbetrachtung (strafrechtliche Verfehlungen, mangelnde Integration, Verschuldung, Zumutbarkeit der Rückkehr nach Serbien) zum Schluss kommt, der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers erweise sich als verhältnismässig, verletzt dies kein Bundesrecht.