Citation: 5A_736/2016 E. B

Mit Gesuch vom 20. März 2012 [recte: 2013] beantragte A.________ die Revision des Scheidungsurteils. In der Sache geht es ihr hauptsächlich um einen Gewinnanteil am Verkauf der B.________ übertragenen Liegenschaft. B.________ beantragte in seiner "Klageantwort" vom 27. April 2015 die "Klage" (recte: das Gesuch) sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. In ihrer Replik vom 29. Juni 2015 beantragte A.________, Ziffer 7a des Urteils des Bezirskgerichts Zofingen vom 27. März 2003 sei aufzuheben. Weiter sei eine güterrechtliche Auseinandersetzung vorzunehmen und B.________ zu verpflichten, ihr per Saldo aller güterrechtlichen Ansprüche mindestens Fr. 50'450.-- zu bezahlen. B.________ bestätigte in seiner Duplik vom 14. September 2015 das Begehren um Abweisung der "Klage" (recte: des Gesuchs), soweit darauf einzutreten sei. Mit Entscheid vom 14. April 2016 wies das Bezirksgericht Zofingen das Revisionsgesuch ab, soweit es darauf eintrat. In seiner Rechtsmittelbelehrung wies das Bezirksgericht unter anderem darauf hin, dass die Beschwerde "schriftlich und begründet einzureichen" sei und dass darin genau anzugeben sei, welche Punkte des Entscheids angefochten und welche Abänderung beantragt werde. Dagegen erhob A.________ am 11. Mai 2016 Beschwerde beim Bezirksgericht Zofingen und beim Obergericht des Kantons Aargau, das die Beschwerde entgegen nahm. In ihrem Entscheid vom 23. August 2016 trat die 1. Kammer des Zivilgerichts des Obergerichts des Kantons Aargau auf die Beschwerde mangels ausreichender Begründung nicht ein.