Citation: U 23/03 09.05.2003 E. 5

Schliesslich beanstandet die Beschwerdeführerin die vom kantonalen Gericht korrekt überprüfte und zutreffend für richtig erkannte Komplementärrentenberechnung insoweit, als sie geltend macht, auch hier müsse auf Grund eines hypothetisch ausgeweiteten Arbeitspensums ein entsprechend erhöhter versicherter Verdienst - nämlich Fr. 6000.- mal 13 pro Jahr - angerechnet werden. Unter Verweis auf das eben in Erwägung Ziffer 4 Ausgeführte steht nach ausdrücklicher Gesetzesvorschrift im Sinne von Art. 20 Abs. 2 UVG fest, dass die Komplementärrente der Differenz zwischen 90 Prozent des versicherten Verdienstes und der Rente der Invalidenversicherung oder der AHV, höchstens aber dem für Voll- oder Teilinvalidität vorgesehenen Betrag entspricht. Der letzte Teilsatz verweist auf Art. 20 Abs. 1 UVG, wonach die Invalidenrente bei Vollinvalidität 80 % des versicherten Verdienstes beträgt. Es handelt sich dabei um denselben versicherten Verdienst, der sich in Sonderfällen der Rentenbemessung nach den gemäss Art. 24 UVV massgebenden Löhnen richtet (vgl. dazu Erw. 4 hievor). Ist der von der Winterthur bei der Rentenbemessung zugrunde gelegte versicherte Verdienst nicht zu beanstanden (vgl. Erw. 4 hievor), bleibt auch im Rahmen der Komplementärrentenberechnung kein Raum für eine Besserstellung der Versicherten. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist somit unbegründet.