Citation: 5A_652/2016 E. B

B.a. Im Hinblick auf die gesetzliche Befristung aller jugendstrafrechtlichen Massnahmen bis zur Vollendung des 22. Altersjahres (Art. 19 Abs. 2 JStG in der bis zum 30. Juni 2016 gültigen Fassung) beantragte die Jugendanwaltschaft des Kantons Aargau am 26. März 2015 beim Familiengericht T.________ (fortan: Familiengericht), A.________ in einer geeigneten Institution fürsorgerisch unterzubringen. B.b. Am 3. Juni 2015 entschied das Familiengericht, A.________ per Entlassung aus dem Massnahmenzentrum W.________ bzw. per 5. Juni 2015 mittels fürsorgerischer Unterbringung in die JVA U.________ einzuweisen. Gleichzeitig wurde die X.________ AG beauftragt, ein Gutachten zwecks Klärung des Vorliegens der für eine fürsorgerische Unterbringung notwendigen Voraussetzungen zu erstellen. Auf Wiedererwägungsgesuch von A.________ hin entschied das Familiengericht am 11. Juni 2015, den Auftrag neu an die Universitäre Klinik Y.________ zu erteilen. B.c. A.________ wehrte sich gegen die fürsorgerische Unterbringung vor dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau. Dieses hiess seine Beschwerde am 18. Juni 2015 teilweise gut und wies die Angelegenheit zur Neubeurteilung an das Familiengericht zurück, verbunden mit der Anweisung, spätestens bis zum 15. Juli 2015 eine neue fürsorgerische Unterbringung anzuordnen oder den Beschwerdeführer aus der JVA U.________ zu entlassen. B.d. Nach mehreren erfolglosen Platzierungsanfragen hob das Familiengericht T.________ die fürsorgerische Unterbringung von A.________ mit Entscheid vom 3. Juli 2015 auf und ordnete dessen sofortige Entlassung aus der JVA U.________ sowie anstelle der Unterbringung eine ambulante deliktorientierte Therapie an. B.e. Nach einer Intervention des Generalsekretärs des Departements Volkswirtschaft und Inneres (DVI) des Kantons Aargau und des Co-Stellenleiters des KESD T.________, die beide Sicherheitsbedenken äusserten, erliess der geschäftsführende Präsident des Bezirksgerichts T.________ am 8. Juli 2015 eine superprovisorische Verfügung. Darin ordnete er an, dass die Entlassung von A.________ aus der JVA U.________ in Wiedererwägung des Entscheids des Familiengerichts vom 3. Juli 2015 (Bst. B.d) aufgeschoben werde. Das Familiengericht werde weiter nach einer geeigneten Einrichtung für die Unterbringung von A.________ suchen. Mit Entscheid vom 10. Juli 2015 bestätigte das Familiengericht die superprovisorische Verfügung. Es ordnete an, dass A.________ bis auf Weiteres in der JVA U.________ fürsorgerisch untergebracht bleibe. B.f. Am 15. Juli 2015 orientierte der Generalsekretär des DVI das Verwaltungsgericht und das Familiengericht darüber, dass sich die X.________ AG bereit erklärt habe, A.________ in die geschlossene Abteilung xxx des Bereichs Forensische Psychiatrie der Psychiatrischen Klinik Z.________ aufzunehmen. Der Eintritt sei für Dienstag, 21. Juli 2015, geplant. B.g. Mit Entscheid des Familiengerichts vom 20. Juli 2015 wurde A.________ mit Wirkung und Vollzug per 21. Juli 2015 von der JVA U.________ in die Psychiatrische Klinik Z.________ verlegt. Die Klinik wurde angewiesen, die mit dem Betroffenen begonnene delikt- und täterorientierte Therapie fortzuführen. Die nächste periodische Überprüfung wurde auf spätestens 5. Dezember 2015 anberaumt.