Citation: 4A_496/2020 E. A

A.a. A.________ (Arbeitnehmer, Beschwerdeführer) arbeitete seit 2009 in diversen Funktionen bei der Bank B.________ AG (Arbeitgeberin, Beschwerdegegnerin). Mit Schreiben vom 30. Juni 2016 kündigte er den Arbeitsvertrag unter Einhaltung der sechsmonatigen Kündigungsfrist per 31. Dezember 2016. Der damalige Leiter der Region Schweiz der Arbeitgeberin, C.________, versuchte den Arbeitnehmer zu überzeugen, bei der Arbeitgeberin zu verbleiben. Ein zu diesem Zweck auf den 15. Juli 2016 anberaumtes Treffen fand indes nicht statt. A.b. Am 20. Dezember 2016 trafen sich der Arbeitnehmer, D.________, Nachfolger von C.________, sowie E.________, HR-Business Partner, zu einem Gespräch, in dessen Verlauf dem Arbeitnehmer ein von der Arbeitgeberin bzw. von D.________ und E.________ unterzeichneter "Target Variable Compensation Letter" datierend vom 7. Dezember 2016 (nachfolgend: TVCL) ausgehändigt wurde. In diesem mehrseitigen Schreiben offerierte die Arbeitgeberin dem Arbeitnehmer " an exceptional one-off target variable compensation for the Calculation Period 2016 and 2017". A.c. Anlässlich eines am 23. Dezember 2016 zwischen denselben Personen geführten Gesprächs übergab der Arbeitnehmer den Vertretern der Arbeitgeberin ein von ihm unterzeichnetes, an D.________ adressiertes Schreiben, worin er sich für das ausführliche Gespräch vom 20. Dezember 2016 bedankte, die Bemühungen der Arbeitgeberin anerkannte, ihn bei der Bank zu halten, und um Verständnis bat, dass er an seinem Entschluss festhalte, die Arbeitgeberin per 31. Dezember 2016 zu verlassen. Allerdings bekundete er in diesem Schreiben die Bereitschaft, die Kündigungsfrist um einen Monat bis Ende Januar 2017 zu verlängern. Diesem Angebot stimmten D.________ und E.________ am 23. Dezember 2016 zu. A.d. Am 24. Dezember 2016 unterzeichnete der Arbeitnehmer den TVCL und stellte ihn mit der folgenden - von ihm auf dem TVCL angebrachten - Erklärung zu: " Gemäss Erklärung der Bank vom 23.12.2016 gilt diese Vereinbarung für die Zeit vom 1.1.2016 bis zum 31.1.2017, also an jenem Tag, an dem das Arbeitsverhältnis endet (s. dazu auch 'termination of the employment contract' gem. Abs. 3 auf dieser Seite). " Besagter Absatz 3 lautet: "We inform you that this financial agreement is only valid for the Calculation Period 2016 and 2017 in conjunction with a valid employment contract. The variable compensation will be paid according [to] the Group[']s processes. Depending on your performance in year the Bank may decide at its sole discretion to extend the terms of this agreement to the Calculation Period 2018." A.e. Mit Schreiben vom 5. Januar 2017 bestätigte die Arbeitgeberin dem Arbeitnehmer die Kündigung per 31. Januar 2017. Zugleich wies sie ihn darauf hin, dass allfällige Gratifikations- und/oder Bonuszahlungen für die Geschäftsjahre 2016 und 2017 mit dem Ausscheiden am 31. Januar 2017 entfallen würden. Am 12. Januar 2017 wurde der Arbeitnehmer freigestellt. Mit Schreiben vom 18. Januar 2017 widersprach der Arbeitnehmer der Auffassung, dass durch sein Ausscheiden per 31. Januar 2017 sämtliche Gratifikations- und/oder Bonuszahlungen für die Geschäftsjahre 2016 und 2017 entfallen würden. Die Arbeitnehmerin antwortete dem Arbeitgeber mit Schreiben vom 27. Januar 2017, worin sie sich auf Art. 50 des Personalreglements bezog, wonach Boni freiwillige Leistungen darstellten und nur an Mitarbeitende in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis ausbezahlt würden.