Citation: 2C_628/2021 E. 4.4.2

4.4.2. Der Beschwerdeführer bringt auch im bundesgerichtlichen Verfahren mit Blick auf das Selbstverschulden keine Anhaltspunkte vor, die seine laufend zunehmende Verschuldung relativieren würden. Gemäss den Erwägungen der ausländerrechtlichen Verwarnung vom 18. August 2011 hat der Beschwerdeführer damals einen Monatslohn von Fr. 4'500.-- bezogen (vgl. E. 5 der Verfügung vom 18. August 2011; Art. 105 Abs. 2 BGG). Dabei handelt es sich zwar nicht um ein erhebliches Einkommen. Allerdings legt der Beschwerdeführer auch nicht nachvollziehbar dar, weshalb dieses Einkommen ihm zur Bestreitung seines Lebensunterhalts nicht ausgereicht und zur Zunahme der Verschuldung geführt hat (vgl. auch Art. 90 AIG). Eine zeitweise Arbeitslosigkeit oder eine andere besondere Situation (z.B. Schicksalsschlag) ist jedenfalls nicht erstellt (vgl. auch Urteil 2C_81/2018 vom 14. November 2018 E. 3.2.2 und E. 4.3.1). Unter diesen Umständen sind keine Anhaltspunkte zu erkennen, weshalb es dem Beschwerdeführer unmöglich gewesen sein sollte, bereits ab Ende 2011 zumindest in sehr geringem Umfang Schulden zurückzubezahlen. Unverschuldete Gründe für die zunehmend verschlechterte Schuldensituation des Beschwerdeführers sind daher weder ersichtlich noch dargetan.