Citation: 1C_174/2021 E. 2.7

2.7. Die Gutachterin argumentiert demnach schwergewichtig mit dem angeblich mangelhaften Mitwirkungs- und Antwortverhalten des Beschwerdeführers bei der Erstbegutachtung. An sich ist dieses Argument tragfähig. Nur steht diese Begründung in einem Spannungsverhältnis zur Gewichtung dieser Aspekte in den vorangegangenen Gutachten. So wird im ersten Gutachten vom 6. Februar 2018 und im Ergänzungsgutachten vom 18. Juni 2018 das Mitwirkungs- und Antwortverhalten zwar angesprochen, aber nicht als problematisch bewertet. Auch steht diese entscheidwesentliche Einschätzung teilweise in einem Gegensatz zur Feststellung im ersten Gutachten, wonach der Beschwerdeführer (zwar) "während des verkehrsmedizinischen Interviews keine genauen Angaben bezüglich der Menge oder Frequenz seines Alkoholkonsums" gemacht habe, er "jedoch offen über einen grundsätzlich als regelmässig zu bezeichnenden abendlichen/nächtlichen Bierkonsum [berichtet habe]."