Citation: 8C_442/2016 E. 3.3

3.3. Anders verhielte es sich gegebenenfalls, wenn der Einwand betreffend die C.________ AG zuträfe. Das BSV bringt hiezu vor, der hauptverantwortliche Gutachter der Expertise des Spitals B.________ sei einerseits Chefarzt beim Spital B.________, andererseits aber auch medizinischer Leiter der C.________ AG. Diese verfüge als polydisziplinäre Gutachterstelle über eine Vereinbarung nach Art. 72bis IVV mit dem BSV. Zudem sei jeder einzelne der an der Expertise des Spitals B.________ beteiligten Gutachter auch als Gutachter für die C.________ AG tätig. Da diese ihren Sitz beim Spital B.________ habe, liege mit anderen Worten eigentlich ein Gutachten der C.________ AG vor, welches einfach auf dem Briefpapier des Spitals B.________ verfasst worden sei. Gemäss diesen Vorbringen erstellen die gleichen Experten medizinische Gutachten einerseits für eine tarifgebundene und anderseits für eine gleichenorts ansässige, aber nicht tarifgebundene Begutachtungsstelle. Das wirft tatsächlich die Frage auf, ob mit der Entgegennahme und Ausführung eines Gutachtensauftrags im Rahmen der nicht tarifgebundenen Institution tarifliche Vorgaben umgangen werden sollen. Da dies erst letztinstanzlich vorgebracht wurde, dementsprechend keine Sachverhaltsfeststellungen dazu vorliegen und auch das Spital B.________ dazu nicht Stellung nehmen konnte, kann nicht beurteilt werden, ob eine Bundesrechtsverletzung vorliegt. Die Sache ist an das kantonale Gericht zurückzuweisen, damit es den rechtserheblichen Sachverhalt abkläre und neu über die Höhe der der IV-Stelle aufzuerlegenden Gutachtenskosten entscheide.