Citation: 2C_112/2021 E. 6.4

6.4. Wenn die Vorinstanz im Rahmen ihrer Beweiswürdigung zum Schluss gekommen ist, dass das Publikum aufgrund des beanstandeten Dokumentarfilms von Orlando Zegg "den Eindruck eines parteiischen und schikanösen Richters erhielt, der Verbindungen zum Baukartell hat und sich aus diesem Grund am Whistleblower rächt", ist dies - entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin - nicht unhaltbar: Für den Durchschnittszuschauer soll Orlando Zegg als im Kanton mächtiger Mann, dessen Familie zum Umfeld des Baukartells gehöre, für die finanzielle, persönliche und familiäre Situation von Adam Quadroni (wesentlich) mitverantwortlich sein (vorstehende E. 4.2.1); seine Verfahrensleitung soll auf "Schikane und Zermürbung" ausgelegt gewesen sein (E. 4.2.2); er soll "stets" Partei für die Gegenseite genommen (vorstehende E. 4.3.1) und " erneut " versucht haben, Adam Quadroni kurz vor Weihnachten wieder in der Psychiatrie zu versorgen (vorstehende E. 4.3.2 und 4.3.3).