Citation: 4P.137/2002 04.07.2003 E. C

Die Beschwerdeführerin fordert aus dem Consultancy Agreement von der Beschwerdegegnerin Provisionen in Höhe von rund FF 40'000'000. Da der Anspruch bestritten wurde, leitete sie das vereinbarte ICC-Schiedsverfahren ein, worauf das Schiedsgericht mit den Professoren Jacques-Michel Grossen (Präsident), François Knoepfler und Pierre Lalive besetzt wurde. Die Beschwerdegegnerin bestritt die Zuständigkeit des Schiedsgerichts mit der Begründung, das Consultancy Agreement sei ihrerseits nicht von einer zeichnungsberechtigten Person unterzeichnet worden und daher für sie nicht bindend. Mit Entscheid vom 23. April 2002 erklärte das Schiedsgericht sich mit dieser Begründung für unzuständig.