Citation: 6B_430/2013 E. 2.4.4

2.4.4. Die Vorinstanz weist im Rahmen ihrer Beweiswürdigung nur am Rande und ergänzend und gleichsam der Vollständigkeit halber ("schliesslich", "hinzu kommt", "im Übrigen") auf die Zeugenaussagen des Journalisten hin, wonach er die Dokumente nicht von dieser oder jener Person erhalten habe. Die diesbezüglichen Aussagen sind für die Beweiswürdigung offensichtlich unwesentlich. Das Ergebnis der Beweiswürdigung wäre dasselbe gewesen, wenn die Vorinstanz die Zeugenaussagen des erstmals im Berufungsverfahren einvernommenen Journalisten, dass weder diese noch jene Person ihm die Dokumente übergeben habe, überhaupt nicht erwähnt hätte. Die Vorinstanz setzt sich im Übrigen entgegen der Meinung des Beschwerdeführers nicht in Widerspruch zu ihren eigenen Erkenntnissen, wenn sie einerseits die Aussage des Journalisten, er habe die Dokumente bereits Ende März/Anfang April 2008 erhalten, unter Hinweis auf die ermittelten Daten der Benutzerzugriffe auf den Journalnachtrag als falsch qualifiziert und andererseits keinen Anlass sieht, an der Aussage des Journalisten, er habe alle Dokumente von derselben Person erhalten, zu zweifeln.