Citation: 8C_474/2022 E. A

A.a. A.________, geboren 1965, arbeitete seit Januar 2011 als Haushälterin mit je einem 50% Pensum in zwei Privathaushaltungen. Während ihrer Tätigkeit für B.________ war sie bei der AXA Winterthur Versicherungen AG (fortan: AXA oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 12. September 2012 erlitt sie anlässlich ihrer Tätigkeit für B.________ bei einem Sturz mit der rechten Schulter auf die Kante einer Treppenstufe eine AC-Gelenk-Kontusion. Radiologisch konnten frische ossäre Läsionen ausgeschlossen werden. Laut Unfallmeldung UVG vom 18. September 2012 war A.________ vom 13. bis 17. September 2012 zu 50% arbeitsunfähig. Die AXA übernahm - auch in mehreren Rückfällen - die Heilbehandlung (einschliesslich verschiedene Operationen) und richtete ein Taggeld aus. Per 31. Oktober 2013 lösten beide Arbeitgeber das jeweilige Arbeitsverhältnis aus invaliditätsfremden Gründen auf. Ab 1. Februar 2015 arbeitete A.________ mit einem 30%-Pensum im Hausdienst der Klinik C.________. In dieser Eigenschaft war sie bei der HDI Global SE (fortan: HDI) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 15. März 2016 stürzte A.________ in einem Bus auf die rechte Schulter. Die HDI kam für die unmittelbaren Unfallfolgen auf, stellte jedoch ihre Leistungen per 19. Mai 2016 ein und einigte sich mit der AXA darüber, dass Letztere die Operation vom 20. Mai 2016 an der rechten Schulter übernahm. Mit Verfügung vom 27. September 2016, bestätigt durch unangefochten in Rechtskraft erwachsenen Einspracheentscheid vom 30. Oktober 2017, stellte die AXA das Taggeld bei voller Arbeitsfähigkeit in einer den rechtsseitigen Schulterbeschwerden angepassten Tätigkeit gestützt auf Art. 25 Abs. 3 UVV per 31. Dezember 2016 ein. A.b. Anlässlich einer erneuten Arthro-MRI-Untersuchung der rechten Schulter vom 17. März 2017 diagnostizierten die Ärzte der Klinik C.________ eine neue partielle artikularseitige Re-re-Ruptur der Supraspinatussehne, wofür die AXA wiederum die gesetzlichen Leistungen nach UVG erbrachte. Gestützt auf die Aktenbeurteilung vom 15. August 2017 des die AXA beratenden Chirurgen Dr. med. D.________ übernahm die AXA auch die operative Re-Rekonstruktion der Rotatorenmanschette vom 10. November 2017 als Folge des Unfalles vom 12. September 2012. Laut Sprechstundenbericht der Klinik C.________ vom 19. Juni 2017 klagte A.________ damals neu auch über Schmerzen in der linken Schulter. Mit Verfügung vom 11. Juni 2018, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 28. Februar 2019, verneinte die AXA eine Leistungspflicht für die linksseitigen Schulterbeschwerden sowie einen Taggeldanspruch als Folge der rechtsseitigen Schulterbeschwerden für die Dauer der krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit von 100%. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich wies die dagegen gerichtete Beschwerde der A.________ mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Urteil vom 3. April 2020 ab. A.c. Gestützt auf die versicherungsinterne Aktenbeurteilung des Dr. med. E.________ vom 15. März 2019, den Bericht vom 13. Januar 2020 zur Zweitmeinung des Radiologen Prof. Dr. med. F.________ und die Aktenexpertise des Orthopäden Dr. med. G.________ vom 28. Mai 2020 vertrat die AXA die Auffassung, der Status quo sine (Zustand, wie er sich ohne Unfall ergeben hätte) sei per 20. März 2013 erreicht worden. In der Folge verneinte sie den Kausalzusammenhang der ab 21. März 2013 geklagten und behandelten rechtsseitigen Schulterbeschwerden zum Unfall vom 12. September 2012 und damit einen Anspruch auf Unfallversicherungsleistungen. Mit Wirkung ex nunc et pro futuro stellte die AXA sämtliche Versicherungsleistungen per 31. März 2019 ein (Verfügung vom 27. März 2019) und hielt auf Einsprache hin daran fest (Einspracheentscheid vom 25. März 2021).