Citation: 5A_569/2021 E. 2.3.3

2.3.3. Die Vorinstanz führt dazu aus, das von der Erstinstanz angerechnete Nettoeinkommen von Fr. 6'000.-- erscheine angesichts der Stellung der Beschwerdegegnerin im Geschäft als angemessen. An diese Erwägung anschliessend führt sie aus, es sei der Beschwerdegegnerin eine Übergangsfrist einzuräumen, so dass es sich rechtfertige, ihr das hypothetische Einkommen erst ab 1. Januar 2022 anzurechnen. Weiter sei ihr ab August 2020 ein Pensum von 80 % zumutbar, weil jedoch rückwirkend keine Erhöhung des Pensums möglich sei, sei ihr bis Ende 2021 (Übergangsfrist) das effektiv ausgeübte Pensum von 70 % zuzugestehen. Schliesslich fasst die Vorinstanz die sich aus den Erwägungen ergebenden monatlichen Nettoeinkommen wie folgt zusammen: "2017 Fr. 1'915.00 effektiv, Pensum 60 % 2018 Fr. 2'382.00 effektiv, Pensum 60 % 2019 Fr. 2'340.00 effektiv, Pensum 60 % 2020 Fr. 2'673.00 effektiv, Pensum 70 % 2021 Fr. 2'673.00 effektiv, Pensum 70 % 01.01.2022-31.07.2016 [recte: 2026] Fr. 3'055.00 hypoth., Pensum 80 % ab 01.08.2026 Fr. 6'000.00 hypoth., Pensum 100 %"