Citation: 9C_626/2021 E. 7.1

7.1. Weiter steht fest und ist unbestritten, dass die Vorsorgeeinrichtung in den Jahren 2007 und 2008 verschiedene Anlagen in "Barrier Reverse Convertibles", "Mini-Futures" und "Warrants" getätigt hat. Gemäss den vorinstanzlichen Erwägungen strebten die Verantwortlichen damit eine Überrendite an. Dabei sei in risikobehaftete Anlagen investiert worden, ohne dass eine konkrete Abstimmung der Anlagen auf die Risikofähigkeit der Vorsorgeeinrichtung erfolgt wäre. Damit liege bezüglich dieser Anlagen ein Verstoss gegen die Anlagevorschriften gemäss Art. 71 BVG vor. Gestützt auf die Schadensberechnung durch die Beschwerdegegnerin bezifferte die Vorinstanz den Schaden auf Fr. 313'396.-, wobei sie die im Rahmen der "Worst of Produkte" gelieferten Aktien wiederum mit dem Stichtag 31. Dezember 2008 bewertete.