Citation: 1C_569/2019 E. 5.2.3

5.2.3. Die Ausführungen der Vorinstanz sind nachvollziehbar und lassen jedenfalls keine willkürliche Anwendung von § 322 PBG/ZH erkennen. Zwar wurde der Bauherrschaft in der Baubewilligung vom 5. März 1991 nicht nur die Pflicht zum Einreichen von Änderungsplänen auferlegt, sondern auch die Konkretisierung der privaten Vereinbarung über die Benutzung der Zufahrtsrampe im Sinne eines Gemeinschaftswerks gemäss § 222 f. PBG/ZH. Richtig ist, dass eine solche Vereinbarung - wie die Beschwerdeführer vorbringen - nicht einseitig von ihnen bestimmt werden konnte. Nicht offensichtlich unhaltbar ist jedoch der Schluss der Vorinstanz, wonach die Bauherrschaft trotz fehlender Einigung mit der Nachbarschaft früher hätte handeln müssen und nicht über acht Jahre lang hätte zuwarten dürfen, ihrerseits Änderungspläne einzureichen oder zumindest ausdrücklich und eindeutig um die Prüfung der im Frühjahr 2001 zugesandten Pläne zu ersuchen, wenn sie verhindern wollte, dass die Baubewilligung vom 5. März 1991 ungültig wird. Dass sich die Beschwerdeführer - wie sie weiter vorbringen - in den Jahren nach 2000 um eine einvernehmliche Lösung bemüht haben mögen, ändert daran nichts. Nachdem die Baubewilligung vom 5. März 1991 nicht mehr gültig war, wovon die Gemeinde und die Vorinstanz in Anwendung von § 322 PBG/ZH ohne Willkür ausgehen durften, ist die Gemeinde auf das Gesuch der Beschwerdeführer vom 29. März 2017, welches mit eben dieser Baubewilligung im Zusammenhang stand, zu Recht nicht eingetreten. Dass das Recht der Eigentümerschaft des Grundstücks B auf einen Anschluss an die bestehende Unterniveaugarage nach wie vor im Grundbuch angemerkt ist, ändert daran nichts. Auch nicht von Belang ist in diesem Zusammenhang die unter den Parteien umstrittene Frage, ob die im Jahr 1985 getroffene (rudimentäre) Vereinbarung noch gültig ist oder nicht. Eine formelle Rechtsverweigerung im Sinne von Art. 29 Abs. 1 BV, ein Verstoss gegen die von den Beschwerdeführern weiter als verletzt gerügten Verfassungsbestimmungen oder eine Verletzung von Art. 6 Ziff. 1 EMRK sind der Gemeinde bzw. der Vorinstanz nicht vorzuwerfen.