Citation: 2C_568/2021 E. 5.1.2

5.1.2. Der Beschwerdeführer ist demgegenüber der Ansicht, die Vorinstanz nehme zu Unrecht ein wesentliches Verschulden an. Er macht geltend, es sei willkürlich und widersprüchlich, wenn die Vorinstanz davon ausgehe, die Freiheitsstrafe von 18 Monaten erfülle drei Viertel des gemäss der "Zweijahresregel" geltenden Grenzwertes. Hinsichtlich der Tatumstände verkenne die Vorinstanz zudem, dass die Steuerungsfähigkeit des Beschwerdeführers wegen Alkoholkonsums herabgesetzt gewesen sei. Auch seine psychische Erkrankung unterschlage die Vorinstanz: Es sei aktenkundig, dass ein enger Zusammenhang zwischen der Delinquenz des Beschwerdeführers und seiner Alkoholerkrankung bestehe, weshalb von einer verminderten Schuld- und Steuerungsfähigkeit auszugehen sei. Beim Angriff handle es sich zudem um einen leichten Fall der, anders als die Vorinstanz insinuiere, keinesfalls eine Landesverweisung zur Folge hätte.