Citation: I 637/02 09.05.2003 E. 4

Verwaltung und Vorinstanz ist auch darin beizupflichten, dass die Voraussetzungen für die Zusprechung einer Invalidenrente nicht erfüllt sind. Der behandelnde Arzt Dr. med. P.________ hat eine wechselnde Arbeitsunfähigkeit vom 20. April 1998 bis 31. Januar 1999 angegeben und den Versicherten ab 1. Februar 1999 als voll arbeitsfähig erklärt. Dr. med. S.________ bestätigte am 5. Juli 1999 eine volle Arbeitsunfähigkeit als Maurer seit Mai 1998. Laut Gutachten der Klinik X.________ vom 10. Mai 2000 ist dem Beschwerdeführer die Arbeit als Maurer seit dem 1. April 2000 zu 50 % zumutbar. Im Gutachten der Klinik B.________ vom 31. Mai 2001 wird eine volle Arbeitsunfähigkeit als Maurer und eine volle Arbeitsfähigkeit für eine leichte wechselbelastende Tätigkeit angegeben. Ergänzend wird ausgeführt, der Beginn der Arbeitsunfähigkeit als Maurer sei retrospektiv schwierig festzulegen. Offensichtlich habe die aus rheumatologischer Sicht festgelegte volle Arbeitsfähigkeit ab 1. Februar 1999 nie realisiert werden können. Bezüglich der Ausübung einer leichten wechselbelastenden Tätigkeit werden keine Einschränkungen gemacht, weshalb mit der Vorinstanz anzunehmen ist, dass der Beschwerdeführer für eine solche Tätigkeit spätestens seit 1. Februar 1999 voll arbeitsfähig war. Selbst wenn auf Grund der Arztberichte anzunehmen wäre, dass er im bisherigen Beruf als Maurer ab 20. April 1998 während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunfähig war, entfällt ein Rentenanspruch, weil er bei Ablauf der Wartezeit von Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG nicht in anspruchsbegründendem Ausmass erwerbsunfähig war (vgl. BGE 121 V 273 f.).