Citation: 2C_459/2017 E. 3.1.3

3.1.3. Mit Blick auf G.________ geht die Vorinstanz davon aus, dass dessen Arbeitgeberin (J.________ AG) auch Gesellschaften, die dem gleichen Konzern angehören wie die Zuschlagsempfängerin, zu ihren Kunden zählt und Beratungsdienstleistungen erbringt. Von keiner Seite wird jedoch geltend gemacht, dass G.________ oder seine Arbeitgeberin die Zuschlagsempfängerin beraten hätten. Ebensowenig sind Hinweise vorhanden, dass sie von anderen Gesellschaften des H.________ Konzerns im Zusammenhang mit öffentlichen Veloverleihsystemen oder in verwandten Bereichen mit Dienstleistungen beauftragt wurden. Sodann verfügt die Arbeitgeberin von G.________ über zahlreiche weitere Kunden, die nicht in Verbindung zum H.________ Konzern stehen. Nach den Feststellungen der Vorinstanz fehlen zudem Anhaltspunkte, nach denen die geschäftlichen Beziehungen zwischen der Arbeitgeberin von G.________ und Gesellschaften des H.________ Konzerns ein Ausmass annehmen, das aus wirtschaftlicher Sicht ein eigentliches Näheverhältnis begründet. Das gilt gleichermassen für die K.________, deren Beteiligung an der Zuschlagsempfängerin die Beschwerdeführerin weiterhin behauptet. Insgesamt besteht damit auch in Bezug auf G.________ keine objektive Veranlassung, von einem Ausstandsgrund auszugehen.