Citation: 1B_396/2022 E. 3.3

3.3. Dem kann nicht gefolgt werden. Nach Art. 91 Abs. 5 StPO gilt die Frist für eine Zahlung an eine Strafbehörde als gewahrt, wenn der Betrag spätestens am letzten Tag der Frist zugunsten der Strafbehörde der Schweizerischen Post übergeben oder einem Post- oder Bankkonto in der Schweiz belastet worden ist. Demnach kommt der blossen Zahlungsanweisung an die Bank keine fristwahrende Wirkung zu; der Beschwerdeführer durfte sich somit nicht damit begnügen, seine Bank per E-Mail zu instruieren, sondern hätte sich vergewissern müssen, dass sie diese Instruktion erhalten und ausgeführt hat (vgl. Urteil 1B_497/2016 vom 8. März 2017 E. 2.3). Demnach erweist sich die Säumnis des Beschwerdeführers als verschuldet, weshalb eine Wiederherstellung der Frist zur Leistung des Kostenvorschusses ausser Betracht fällt und der Nichteintretensentscheid der Vorinstanz in der Hauptsache vor Bundesrecht standhält.