Citation: 2A.265/2000 21.06.2000 E. 2

2.- a) Gegenstand des Entscheids des Haftrichters ist einzig die Rechtmässigkeit und Angemessenheit der Haftanordnung (vgl. Art. 13c Abs. 2 ANAG). Vor dem Bundesgericht stellt sich damit lediglich die Frage der Rechtmässigkeit der Haft (vgl. Art. 104 lit. a und c OG). Namentlich ist das Bundesgericht in keiner Weise (auch nicht als Beschwerdeinstanz) zuständig, Asylbegehren zu beurteilen (vgl. insbes. Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 2 OG) oder über Einreisesperren bzw. deren Vollzug zu befinden (vgl. Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 1 OG). Auch den Wegweisungsentscheid kann es nur dann überprüfen, wenn er - anders als hier - offensichtlich rechtswidrig ist (vgl. Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 OG sowie BGE 121 II 59 E. 2c). Demnach ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde insoweit zulässig, als sie sich gegen den Entscheid über die Haftverlängerung richtet und damit die Haftfrage zum Inhalt hat. Nicht eingetreten werden kann hingegen auf die Anliegen des Beschwerdeführers im Zusammenhang mit der Einreisesperre, der Wegweisung und der Asylfrage. b) Der Beschwerdeführer beantragt ferner, das Bundesgericht solle dafür sorgen, dass der Haftrichter, welcher das angefochtene Urteil gefällt hat, seinen Fall nicht mehr beurteile. Er macht indessen keinen Ausstandsgrund im vorliegenden Verfahren geltend. Da das Bundesgericht nur ergangene Entscheide überprüfen und nicht auf künftige Verfahren gerichtete Begehren behandeln kann, ist auch auf diesen Antrag nicht einzutreten.