Citation: 8C_491/2016 E. A

A.a. Die 1964 geborene A.________ war seit 1993 als kaufmännische Einkaufsassistentin bei der B.________ AG tätig und dadurch bei der Vaudoise Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Vaudoise) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 3. Februar 1994 erlitt sie eine Heckauffahrkollision, in deren Folge eine HWS-Distorsion sowie ein posttraumatisches Cervical-Syndrom diagnostiziert wurden. Die Vaudoise erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 25. März 1999 sprach sie A.________ ab 1. August 1998 eine Invalidenrente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 68 % und im Mai 2000 eine Integritätsentschädigung auf der Basis eines entsprechenden Schadens von 45 % zu. A.b. Im Februar 2010 wurde A.________ als Fussgängerin von einem Motorrad angefahren und zog sich dabei einen Wirbelbruch im Bereich der BWS zu. A.c. Die IV-Stelle Zug holte 2014 ein polydisziplinäres Gutachten (Innere Medizin, Neuropsychologie, Psychiatrie, Orthopädie und Neurologie) des medizinischen Begutachtungszentrums BEGAZ, Binningen, ein (Gutachten vom 16. September 2014). Ergänzende Fragen der Vaudoise beantwortete das BEGAZ mit Bericht vom 12. Januar 2015. Mit Verfügung vom 17. März 2015 verneinte die Vaudoise eine weitere Leistungspflicht und stellte die Rentenzahlungen per 1. April 2015 ein, da nur noch neuropsychologische Defizite bestehen würden, die nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 3. Februar 1994 zurückgeführt werden könnten. An ihrem Standpunkt hielt sie mit Einspracheentscheid vom 30. November 2015 fest.