Citation: 7B.152/2001 28.08.2001 E. 1

1.- In der Betreibung Nr. ... auf Grundpfandverwertung zog das Betreibungsamt C.________ zur Bestimmung des Schätzwertes Architekt B.________ bei, der im Bericht vom 12. Februar 2001 einen Verkehrswert der Pfandliegenschaft von 3,4 Mio. Franken (Realwert: Fr. 7'166'874.--; Ertragswert: Fr. 3'350'000.--) ermittelte. Als Pfandeigentümerin führte die A.________ AG mit Eingabe vom 5. März 2001 beim Bezirksgericht Bülach als unterer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen Beschwerde. Sie rügte, dass das Betreibungsamt die Schätzung nicht selbst vorgenommen habe, und brachte zudem vor, dass der Verkehrswert nichts mit dem Wert zu tun habe, der für die betreibungsamtliche Schätzung, d.h. für die Angabe des mutmasslichen Verkaufserlöses, massgebend sei. Da die beanstandete Schätzung als Grundlage für eine Verwertung somit untauglich sei, sei sie als nichtig zu erklären. Für den Fall, dass diesem Begehren nicht stattgegeben werden sollte, sei im Sinne von Art. 9 Abs. 2 VZG (in Verbindung mit Art. 99 Abs. 2 VZG) eine neue Schätzung (durch einen Sachverständigen) anzuordnen. Das Bezirksgericht Bülach (I. Abteilung) beschloss am 25. April 2001, dass der Beschwerdeführerin (im Hinblick auf eine Neuschätzung nach Art. 9 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 99 Abs. 2 VZG) Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses von 3'000 Franken angesetzt werde und dass bei rechtzeitigem Eingang des Vorschusses D.________, dipl. Architekt HTL, mit dem Gutachten beauftragt werde, falls gegen dessen Ernennung nicht innert der gleichen Frist Einwendungen erhoben würden. In seinen Erwägungen hat es das Begehren, die vorhandene Schätzung als nichtig zu erklären, ausdrücklich abgelehnt. Die A.________ AG zog den bezirksgerichtlichen Beschluss an das Obergericht (II. Zivilkammer) des Kantons Zürich (obere kantonale Aufsichtsbehörde) weiter, das den Rekurs am 23. Mai 2001 abwies. Den Beschluss des Obergerichts nahm die A.________ AG am 5. Juni 2001 in Empfang. Mit einer vom 15. Juni 2001 datierten und noch am gleichen Tag zur Post gebrachten Eingabe führt sie (rechtzeitig) Beschwerde an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts. Sie beantragt (sinngemäss), die Entscheide der beiden kantonalen Aufsichtsbehörden aufzuheben, die betreibungsamtliche Schätzung als nichtig zu bezeichnen und eine neue amtliche, für sie kostenlose Schätzung anzuordnen. Das Obergericht hat sich zur Beschwerde nicht geäussert (vgl. Art. 80 Abs. 1 OG). Andere Vernehmlassungen sind nicht eingeholt worden. Durch Präsidialverfügung vom 21. Juni 2001 ist der Beschwerde antragsgemäss aufschiebende Wirkung zuerkannt worden.