Citation: 9C_255/2023 E. 5.3.1

5.3.1. Die Obliegenheit der Ehefrau des Beschwerdeführers, sich im Rahmen des Zumutbaren um eine Erwerbstätigkeit zu bemühen, folgt unter anderem aus der Schadenminderungspflicht (vgl. E. 4.2 hiervor). Im Bereich der Ergänzungsleistungen fordert die Schadenminderungspflicht, dass die versicherte Person - und im Rahmen der ehelichen Beistandspflicht der Ehepartner - alles vorkehrt, um ihren Lebensbedarf selbst zu finanzieren (BGE 140 V 267 E. 5.2.1). In diesem Zusammenhang stellt die ernsthafte Suche nach einer Erwerbstätigkeit eine elementare Verhaltensregel dar, die auch ohne vorgängige Aufklärung oder - bei ungenügenden Arbeitsbemühungen - Verwarnung seitens der Verwaltung zu befolgen ist (Urteile C 14/06 vom 6. September 2006 E. 2.2, C 50/06 vom 23. Mai 2006 E. 2.1; vgl. auch Urteil 9C_630/2013 vom 29. September 2014 E. 5.2 am Ende mit Hinweisen, zusammengefasst wiedergegeben in: SZS 2015 S. 61). Der Beschwerdeführer beruft sich daher zu Unrecht auf eine unterbliebene behördliche Aufklärung.