Citation: 4A_306/2024 E. 1.2.1

1.2.1. Die Beschwerdeführer machen geltend, mit dem Vollzug der streitgegenständlichen Kapitalerhöhung hätten sie ihre bis dahin unbestrittenermassen bestehende und qualifizierte Mehrheit von 77.5 % der Stimm- und Kapitalrechte an der Beschwerdegegnerin verloren. Ohne Gewährung der vorsorglichen Massnahmen könnte der vermeintliche neue Mehrheitsgesellschafter, F.________, ohne die Beschwerdeführer einzubeziehen, die Geschäftsführung frei bestimmen (namentlich den einzigen unabhängigen Geschäftsführer abwählen) und die Beschwerdeführer könnten ihre Informations- und Kontrollrechte vollends verlieren. Zudem könnte F.________ die Dividendenpolitik frei bestimmen oder auch weitere Kapitalerhöhungen beschliessen, was in einer weiteren Verwässerung der Anteile der Beschwerdeführer resultieren würde.