Citation: 8C_153/2022 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz mass der asim-Expertise vom 22. Juli 2020 Beweiswert zu. Sie würdigte die gutachterlichen Aussagen sowie die Erwerbsbiografie der Beschwerdeführerin und stellte fest, dass diese mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bereits im Zeitpunkt ihrer Einreise in die Schweiz im Jahr 2000 aufgrund von psychischen Einschränkungen mindestens 40 % invalid gewesen sei. Mithin liess das kantonale Gericht diese psychischen Beschwerden bei der Invaliditätsbemessung ausser Acht. Somatisch ging es gestützt auf die Ergebnisse im asim-Gutachten davon aus, dass der Beschwerdeführerin die angestammte Tätigkeit (körperlich schwer) nicht mehr zumutbar sei. Im Rahmen einer optimal leidensangepassten Stelle bestehe aus rheumatologischer Sicht jedoch keine Einschränkung der Leistungsfähigkeit.