Citation: 9C_708/2023 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat insbesondere erwogen, die Veranlagungsverfügung vom 18. August 2022 sei zeitnah an die Adresse der Beschwerdeführerin resp. an jene ihres Vertreters B.________ zugestellt worden. Mit der am 15. November 2022 erfolgten Einsprache habe die Steuerpflichtige die 30-tägige Einsprachefrist versäumt. Der beruflich begründete Aufenthalt im Ausland sei vorhersehbar gewesen. Die Beschwerdeführerin sei trotz gesundheitlicher Einschränkungen in der Lage gewesen, fristgerecht zu handeln. Einerseits hätte sie der Steuerverwaltung ihre Abwesenheit mitteilen können, um Zustellungen in der entsprechenden Zeit zu vermeiden. Anderseits habe sie für die Dauer ihrer Abwesenheit einen Postumleitungsauftrag eingerichtet und darauf vertraut, dass ihr Vertreter ihr die Post ohne weitere Nachfrage ihrerseits weiterleiten würde (was aber nicht geschehen sei). Die Beschwerdeführerin habe sich das - aus ihrer Sicht nachlässige - Verhalten ihres Vertreters anrechnen zu lassen. Folglich hat das kantonale Gericht einen Fristwiederherstellungsgrund verneint.