Citation: 2C_909/2019 E. 3.4.4

3.4.4. Insgesamt sind vorliegend keine hinreichenden Gründe ersichtlich, warum es gerade mit Blick auf die Beurteilung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin notwendig gewesen wäre, sie erneut anzuhören. Wie bereits dargelegt, konnte sich die Vorinstanz in ihrem Urteil auf die umfassenden Vorakten des SEM stützen. Hinsichtlich des Gesundheitszustands liegt zudem ein Arztbericht vom 7. Juni 2018 vor, dessen Inhalt nicht bestritten wird. Sowohl die persönliche, wie auch die gesundheitliche Situation der Beschwerdeführerin ist somit hinreichend dokumentiert. Inwieweit die Beschwerdeführerin hinsichtlich ihrer medizinischen Beschwerden im Rahmen einer mündlichen Anhörung genauere Angaben als der ärztliche Fachbericht hätte machen können, ist nicht ersichtlich und es werden auch keine solchen Gründe substanziiert vorgebracht. Vor diesem Hintergrund ist es nur schwer vorstellbar, dass die erneute Anhörung der Beschwerdeführerin durch die Vorinstanz einen entscheidenden Einfluss auf den Verfahrensausgang gehabt hätte.