Citation: 4A_539/2014 E. A

A.a. A.________ (Kunde, Kläger, Beschwerdeführer), Jahrgang 1928, war langjähriger Kunde der Bank B.________ AG (Bank, Beklagte, Beschwerdegegnerin). A.b. Am 28. November 2006 traf sich der Kunde mit einem Kundenberater der Bank, C.________, zu einem Anlageberatungsgespräch. Auf Empfehlung des Beraters erwarb er 1'351.835 Anteile am Anlagefonds B.________ Target Return ("B.________ Target Return Fonds"). Der Preis von Fr. 139'999.95 wurde mit Valuta vom 6. Dezember 2006 dem Sparkonto des Kunden belastet. A.c. Mit Schreiben vom 20. Oktober 2008 teilte die Bank dem Kunden mit, dass die Fondsverwaltungsgesellschaft beschlossen habe, den B.________ Target Return Fonds zu liquidieren. In der Folge wurden dem Kunden gegen Rücknahme seiner Fondsanteile mit Valuta vom 24. Oktober 2008, 27. Februar 2009 und 16. September 2009 insgesamt Fr. 89'348.45 ausbezahlt. Der Kunde erlitt einen Verlust von Fr. 50'651.50 auf seiner Investition. A.d. Am 1. April 2009 gelangte der Kunde an die Bank und beanstandete, er sei seinerzeit beim Beratungsgespräch nicht auf die Risiken des B.________ Target Return Fonds hingewiesen worden. Der Kundenberater habe ihn im Glauben gelassen, es handle sich um eine sichere, mit Festgeld vergleichbare Anlage. Er verlangte die Rückabwicklung des Kaufs, die Rückerstattung des Kaufpreises von Fr. 139'999.95 unter Anrechnung des bisherigen Liquidationsergebnisses sowie den Ersatz von 3 % Zins auf dem geleisteten Kaufpreis seit Kaufdatum, den er mit einer Alternativanlage (Festgeldanlage) hätte erzielen können. Die Bank bestritt eine Sorgfaltspflichtverletzung. A.e. Der Kunde wandte sich in der Folge an den Schweizerischen Bankenombudsmann. Dieser kam in seiner Einschätzung vom 26. Oktober 2009 zum Schluss, dass die Investition in den fraglichen Fonds mit dem Risikoprofil des Kunden vereinbar gewesen, der Kunde jedoch nicht angemessen über die spezifischen Risiken des Anlageprodukts aufgeklärt worden sei.