Citation: 9C_503/2014 E. 5.4

5.4. Zusammenfassend trifft es zu, dass die Versicherte nicht ausschliesslich eine ausserhäusliche Erwerbstätigkeit ausübt, sondern auch gewisse Haushalttätigkeiten ausführt. Es ist mit Blick auf ihre gesundheitlichen Limitierungen und den bisherigen Verlauf plausibel, dass sie damit bisweilen an die Grenze ihrer Belastbarkeit stösst. Indes hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt (vorangehende E. 1 und 4.1), wenn sie die Belastung der Versicherten mit Haushaltarbeiten für zu gering erachtete (vorangehende E. 5.2), als dass dadurch die Leistungsfähigkeit im ausserhäuslichen Erwerbsbereich - mit überwiegender Wahrscheinlichkeit - reduziert würde. Dies gilt umso mehr, als es der Beschwerdeführerin im Aufgabenbereich stärker als im Erwerbsbereich möglich und zumutbar ist, sich im Hinblick auf eine möglichst geringe Belastung zu organisieren. Diesbezüglich hat sie auch schon Wesentliches selbst beigetragen (beispielsweise indem sie die Wäsche in kleineren Tranchen erledigt oder Einkäufe aufteilt und teilweise dann erledigt, wenn sie ohnehin an einem Geschäft vorbeifährt ).