Citation: 6A.16/2005 26.05.2005 E. 3

Nachdem der Beschwerdeführer am 30. April 2003 zum dritten Mal wegen Trunkenheit am Steuer aufgefallen war, wurde ihm der Führer-ausweis mit Verfügung vom 28. Mai 2003 wegen Trunksucht auf unbestimmte Zeit, mindestens jedoch auf die Dauer von 16 Monaten entzogen. Die Aufhebung der Massnahme nach Ablauf der Probezeit wurde unter anderem von der Unterzeichnung einer Alkoholabstinenz-verpflichtung auf die Dauer von zwei Jahren, von der Durchführung ärztlicher Leberwertkontrollen im Abstand von drei Monaten und der Zustellung eines spezialärztlichen Zeugnisses für Epilepsie abhängig gemacht. Eine Bestätigung der Fahreignung durch eine neue Eignungsuntersuchung vor Wiedererteilung der Fahrbewilligung blieb vorbehalten. Unter Vorlage der verlangten Arztberichte reichte der Beschwerdeführer am 27. August 2004 ein Gesuch um Wieder-erteilung des Führerausweises ein. Das Strassenverkehrs- und Schiff-fahrtsamt ordnete indessen die im vorliegenden Verfahren zu prüfende Eignungsuntersuchung an, weil der Beschwerdeführer erst Anfang 2004 eine Alkoholabstinenzverpflichtung unterzeichnet hatte und die Leberwerte teilweise ausserhalb der Norm lagen (vgl. angevfochtener Entscheid, act. 12, S. 2 lit. C und S. 4 - 6 E. 2). Dagegen erhob der Beschwerdeführer bei der Vorinstanz Beschwerde. Er machte im Wesentlichen geltend, er habe die Verfügung betreffend Sicherungsentzug, die sich zudem auf unwahre Angaben stütze, erst am 24. Februar 2004 erhalten, und es treffe nicht zu, dass er massiv erhöhte Leberwerte habe (act. 12 S. 2/3 lit. D). Die Vorinstanz hat sich mit dem Fall und insbesondere mit den Vorbringen des Beschwerde-führers einlässlich und überzeugend befasst, worauf hier in Anwen-dung von Art. 36a Abs. 3 OG verwiesen werden kann (vgl. act. 12 S. 6 - 9 E. 3). Danach ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer an einer schweren Trunksucht litt, zum Zeitpunkt seines Gesuches erst ein halbes Jahr abstinent lebte und seine Leberwerte zwar gesunken sind, aber teilweise immer noch über der Norm liegen. Bei dieser Sachlage ist die angeordnete Eignungsuntersuchung bundesrechtlich nicht zu beanstanden. Was der Beschwerdeführer vorbringt, dringt nicht durch. Er schildert im Wesentlichen die Ereignisse aus seiner Sicht und erhebt in diesem Zusammenhang schwerwiegende Vorwürfe insbesondere gegen Ärzte und Behörden. Es spricht jedoch nichts dafür, dass diese Vorwürfe den Tatsachen entsprechen könnten. Folglich ist die angeordnete Eig-nungsuntersuchung zu bestätigen und die Beschwerde in diesem Punkt abzuweisen.