Citation: 8C_824/2008 30.01.2009 E. 3.2

3.2.1 Im Lichte der fachärztlichen Beurteilungen unter den Verfahrensbeteiligten zu Recht unbestritten ist, dass der Auffahrunfall weder zu organischen Schädigungen im Sinne von strukturellen, bildgebend nachweisbaren Verletzungen geführt hat, noch dadurch neurologisch objektivierbare Ausfallserscheinungen bewirkt wurden. Ebenso wenig liess sich, worüber nunmehr ebenfalls Einigkeit besteht, der zunächst geäusserte Verdacht einer milden traumatischen Hirnverletzung erhärten (vgl. u.a. Expertise des Spitals T.________ vom 5. Juni 2007, S. 18 oben [mit Verweis auf das neurologische Teilgutachten des PD Dr. med. F.________ vom 4. Juni 2007, S. 6]). 3.2.2 Entgegen der im vorinstanzlichen Verfahren durch die Beschwerdegegnerin geäusserten Auffassung (vgl. demgegenüber noch die im Einspracheentscheid vom 10. Mai 2007 vertretene Betrachtungsweise) belegen das im Anschluss an den Unfall aufgetretene, persistierende Beschwerdebild (in Form von Kopf- und Nackenschmerzen [mit Ausstrahlung], Kraftlosigkeit, Schwindel, Gleichgewichts- und Konzentrationsstörungen, Tinnitus sowie psychischen Beeinträchtigungen; vgl. Expertise des Spitals T.________ vom 5. Juni 2007, S. 18; Berichte des Kreisarztes Dr. med. G.________ vom 8. August 2006, S. 6 unten ff., des USZ vom 4. April 2006, des Dr. med. M.________ vom 25. Januar 2006 und des lic. phil. I.________ vom 14. Januar 2006) und die auf Grund dieser Befunde am Folgetag durch Dr. med. J.________ mit Zeugnis vom 13. März 2004 gestellte Diagnose indessen, dass die Versicherte sich am 26. Februar 2004 eine Distorsion der HWS mit den dafür charakteristischen Symptomen zugezogen hat. Obgleich Anzeichen dafür bestehen, dass zwischenzeitlich eine gewisse psychische Überlagerung stattgefunden hat - während im Austrittsbericht der Rehaklinik E.________ vom 25. April 2005 von einer Anpassungsstörung mit Angst und Depression die Rede war und Dr. med. J.________ am 14. Dezember 2005 noch von einer zunehmenden Affektlabilität infolge Erschöpfungszustands und Depression sprach, diagnostizierten die Fachärzte des Spitals T.________ mit Gutachten vom 5. Juni 2007 eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung -, ist nicht erstellt, dass diese Problematik bereits unmittelbar nach dem Unfallereignis eindeutige Dominanz aufgewiesen hätte. Der Hinweis in den Erläuterungen des Prof. Dr. med. K.________ vom 5. Juni 2007 (S. 13 unten f.), wonach die psychische Fehlentwicklung im Anschluss an den Unfall eingetreten sei, verdeutlicht lediglich, dass deren Manifestation traumatisch bedingt war, lässt aber keine Rückschlüsse darauf zu, dass sie bereits in jenem Zeitpunkt das Beschwerdebild zur Hauptsache prägte. Ebenfalls keine Stütze findet schliesslich der Einwand, es handle sich dabei um ein eigenständiges, nicht mehr auf das Unfallereignis zurückzuführendes Krankheitsgeschehen. Vielmehr zeigen die ärztlichen Unterlagen auf (vgl. insbesondere Gutachten des Spitals T.________ vom 5. Juni 2007, S. 18 unten; Bericht des Dr. med. J.________ vom 15. Oktober 2007, S. 2), dass das psychische Leiden Teil der HWS-Verletzung bildet, welche durch ein komplexes und vielschichtiges Beschwerdebild mit eng ineinander verwobenen, einer Differenzierung kaum zugänglichen Beschwerden physischer und psychischer Natur gekennzeichnet ist (BGE 134 V 109 E. 6.2.1 in fine S. 117, E. 7.1 S. 118 und E. 9.5 in fine S. 126, je mit Hinweisen).