Citation: 2C_93/2025 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, das Verwaltungsgericht habe seinen Anspruch auf ein faires Verfahren verletzt, indem es sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung abgeweisen habe. Diesbezüglich ist festzuhalten, dass die Vorinstanz in Anwendung des massgebenden kantonalen Verfahrensrechts erwogen hat, dass ein Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege nur unter den kumulativ zu erfüllenden Voraussetzungen der Bedürftigkeit des Gesuchstellers und der fehlenden Aussichtslosigkeit des Rechtsmittels bestehe (vgl. § 39ter i.V.m. § 76 des Gesetzes [des Kantons Solothurn] vom 15. November 1970 über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen [Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG; BGS 124.11]; vgl. auch Art. 29 Abs. 3 BV). Sie hat sodann das Gesuch des Beschwerdeführers geprüft und es infolge Aussichtslosigkeit des Rechtsmittels abgewiesen, da er bereits wiederholt und erfolglos um (vorzeitige) Erteilung der Niederlassungsbewilligung ersucht und sich an seiner finanziellen Situation nichts geändert habe. Folglich hätte der Beschwerdeführer substanziiert aufzeigen müssen, inwiefern die Vorinstanz verfassungsmässige Rechte verletzt habe, indem sie sein Gesuch als aussichtslos beurteilt habe (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 29 Abs. 3 BV). Dies tut er indessen nicht, sondern beschränkt sich im Wesentlichen auf Ausführungen zu seiner finanziellen Situation. Allgemeine Vorbringen, wonach das Gericht "eigenmächtig" entschieden habe, dass sein Fall aussichtslos sei, was "einen klaren verfassungswidrigen Interessenkonflikt" darstelle, genügen den qualifizierten Anforderungen an die Begründung von Verfassungsrügen nicht. Schliesslich reichen blosse Behauptungen, wonach das Verwaltungsgericht gehalten gewesen sei, ihm einen Rechtsbeistand zur Verfügung zu stellen, nicht aus, um substanziiert darzutun, dass und inwiefern sich aus Art. 29 Abs. 3 BV oder dem massgebenden kantonalen Recht in seinem Fall ein derartiger Anspruch ergeben soll.