Citation: 1C_581/2022 E. 4.3

4.3. Soweit die Einwände des Beschwerdeführers überhaupt hinreichend begründet sind (vgl. E. 3 hiervor), ist nicht ersichtlich, dass die tatsächlichen Feststellungen und die Beweiswürdigung der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar bzw. willkürlich sein sollen. Die Vorinstanz ist in sachlich vertretbarer Weise davon ausgegangen, eine Nordzufahrt zum Carport sei mit der Baubewilligung vom 7. November 2015 nicht bewilligt bzw. zugesichert worden. Sie ist nicht in Willkür verfallen, indem sie aus den unterschiedlichen Darstellungen der eingezeichneten Personenwagen auf dem ursprünglich eingereichten Erdgeschoss-Plan vom 15. Juli 2015 und dem bewilligten Erdgeschoss-Plan vom 9. September 2015, auf welchem diese kaum mehr erkennbar sind, abgeleitet hat, die beiden Fahrzeuge seien "wegradiert" worden. Der Beschwerdeführer vermag denn auch keine nachvollziehbare Erklärung dafür zu erbringen, weshalb sich die beiden Pläne insoweit unterschieden haben. Es ist jedenfalls nicht als willkürlich zu beanstanden, wenn die Vorinstanz davon ausgegangen ist, dass sich die bewilligten Baugesuchspläne diesbezüglich zumindest als ungenau erweisen würden, und diesen Umstand zu Ungunsten des Beschwerdeführers gewürdigt hat. Soweit der Beschwerdeführer aus dem Ausführungsplan vom 21. Februar 2016, auf dem die Stahlstützen des Carports so erstellt wurden, dass eine Zufahrt von Osten möglich ist, etwas zu seinen Gunsten ableiten will, kann ihm nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz hat erwogen, dass die Darstellung des Beschwerdeführers, wonach es sich bei der tatsächlich realisierten Ausführung lediglich um eine Übergangslösung handeln sollte, nicht plausibel erscheine. Inwieweit diese vorinstanzliche Beweiswürdigung willkürlich sein soll, vermag der Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich darzutun (Art. 106 Abs. 2 BGG). Dies ist auch nicht ersichtlich. Wie die Vorinstanz zutreffend darauf hinwies, trat der Beschwerdeführer erst im April 2018 an die verfahrensbeteiligte Gemeinde heran und teilte dieser mit, dass er die Zufahrt zum Carport von Norden her nutzen wolle. Wäre ihm die nördliche Zufahrt tatsächlich mit hinreichender Klarheit bewilligt worden, wäre zu erwarten gewesen, dass er bereits früher bei der Gemeinde vorstellig geworden wäre. Der Einwand des Beschwerdeführers, wonach er genügend Zeit gebraucht habe, die rechtlichen Gegebenheiten abzuklären und sich die Frage zu stellen, ob sich ein juristisches Vorgehen lohne oder nicht, verfängt vor diesem Hintergrund nicht.