Citation: 4A_493/2023 E. 5.3

5.3. Die Vorinstanz war - entgegen den Behauptungen der Beschwerdeführerin 1 - auch nicht gehalten, ein Beweisverfahren über die nicht hinreichend substanziiert bestrittenen Tatsachenbehauptungen durchzuführen (BGE 144 II 67 E. 2.1). Dementsprechend hat die Vorinstanz auch nicht das Recht der Beschwerdeführerin 1 verletzt, gemäss Art. 155 Abs. 3 ZPO an der Erhebung wesentlicher Beweise mitzuwirken. Die Vorinstanz hat somit kein Bundesrecht verletzt, indem sie mangels hinreichend substanziierter Bestreitung der Tatsachenbehauptungen der Beschwerdegegnerin einen Interessenskonflikt und damit eine unzulässige Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin 1 bejaht hat.