Citation: 5A_592/2017 E. 1

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Eheschutzentscheid. Der Mindeststreitwert von Fr. 30'000.-- kann als gegeben betrachtet werden, zumal vor letzter Instanz neben der Wohnungszuteilung und den Verfahrenskosten auch die Unterhaltsfrage streitig blieb (vgl. Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG). Die Beschwerde in Zivilsachen steht somit offen (Art. 72 Abs. 1, Art. 74 Abs. 1 lit. b, Art. 75 Abs. 2 und Art. 90 BGG). Bei Eheschutzentscheiden handelt es sich um vorsorgliche Massnahmen im Sinn von Art. 98 BGG (BGE 133 III 393 E. 5.1 S. 397; Urteile 5A_705/2013 vom 29. Juli 2014 E. 1.2; 5A_746/2014 vom 30. April 2015 E. 1.1), so dass nur die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte möglich ist, wofür das strenge Rügeprinzip gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG gilt.