Citation: 5A_93/2022 E. 5.3

5.3. Bereits im Verfahren vor dem Obergericht vorgetragen hat die Beschwerdeführerin gemäss dem angefochtenen Entscheid dagegen das Vorbringen, ihr Sohn wünsche ausdrücklich ein Ende der Kindesschutzmassnahmen. Das Obergericht hat in der Folge keine vom Vorbringen der Beschwerdeführerin abweichende Feststellung zum Willen von B.A.________ getroffen, womit es insoweit von nichts anderem als die Beschwerdeführerin ausgegangen und dem Vorwurf der (offensichtlich) unrichtigen Sachverhaltsfeststellung der Boden entzogen ist. Zwar ist die Vorinstanz in der Folge nicht mehr ausdrücklich auf den Kindeswunsch eingegangen und sich von der Willensäusserung des rund zwölfjährigen B.A.________ in ihrem Entscheid nicht entscheidend beeinflussen lassen. Dies ist jedoch weder mit Blick auf den Anspruch auf rechtliches Gehör (vgl. vorne E. 3), noch sonstwie zu beanstanden (vgl. Urteil 5A_463/2017 vom 10. Juli 2018 E. 4.5.5, nicht publiziert in BGE 144 III 442, aber in: FamPra.ch 2018 S. 1138).