Citation: 7B_157/2024 E. 2.4.3

2.4.3. Unter Bezugnahme auf die Risikoabklärung der Bewährungs- und Vollzugsdienste vom 18. Mai 2022 hält die Vorinstanz weiter fest, dem Beschwerdeführer werde ein hohes Delinquenzrisiko für leicht- bis mittelgradige Gewalt gegenüber der Ehefrau prognostiziert, hingegen ein geringes bis mittleres Risiko für schwerwiegende Gewalt, welches sich unter dem Einfluss von Suchtmitteln akzentuiere. Für eine deutliche Reduktion des Risikos sei ein nachhaltiger Kontaktabbruch zur Ehefrau erforderlich. Neue Beziehungen müssten für eine deutliche Risikoreduktion konfliktfrei sein und der Suchtmittelkonsum müsse stagnieren. Tendenziell seien die Bedingungen für eine stabile Paarbeziehung ungünstig. Dem Beschwerdeführer würden eine suchtspezifische Behandlung und sozialarbeiterische Unterstützung in sämtlichen Lebensbereichen empfohlen.