Citation: 8C_121/2023 E. A

A.a. Der 1987 geborene A.________ absolvierte eine Ausbildung als Tontechniker ohne anerkannten Abschluss in der Schweiz. Vom 1. April 2010 bis 23. März 2015 war er Kurier beim Unternehmen B.________. Am 19. April 2015 meldete er sich wegen psychischer Probleme bei der IV-Stelle des Kantons Zürich zum Leistungsbezug an. Diese gewährte ihm berufliche Massnahmen, die sie am 14. August 2017 abschloss. Sie holte Gutachten des Psychiaters Dr. med. C.________ vom 21. März 2018 mit Ergänzung vom 3. Juli 2018 sowie des Psychiaters Dr. med. D.________ vom 4. Dezember 2018 ein. Mit Verfügung vom 18. März 2021 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab, da der Versicherte seine Schadenminderungspflicht in Form eines stationären Aufenthalts in einer psychiatrischen Klinik nicht erfüllt habe. Diese Verfügung hob sie am 24. März 2021 wiedererwägungsweise auf. A.b. Am 2. September 2021 eröffnete die IV-Stelle dem Versicherten, es sei eine stationäre medizinische Untersuchung notwendig, wobei ein Aufenthalt von fünf Tagen geplant sei. Vorgeschlagen werde der Psychiater Dr. med. E.________, Psychiatrisches Zentrum F.________. Per 16. September 2021 zog der Versicherte in den Kanton Tessin um. Nachdem er mit Eingaben vom 9. September und 5. Oktober 2021 eine stationäre Begutachtung ablehnte, forderte ihn die IV-Stelle mit Schreiben vom 16. November 2021 auf, ihr bis 29. November 2021 eine unterzeichnete Bereitschaftserklärung betreffend eine stationäre Begutachtung zu retournieren. Andernfalls sei sie gezwungen, dies als Verweigerung zu verstehen und aufgrund der Akten zu entscheiden. Dies werde eine Abweisung seines Leistungsgesuchs zur Folge haben. Mit Verfügung vom 9. Februar 2022 verneinte die IV-Stelle den Leistungsanspruch des Versicherten.