Citation: 2C_688/2014 E. 2.2

2.2. Mit dem angefochtenen Urteil wird die Sache an die Dienststelle Steuern des Kantons Luzern zurückgewiesen. Rückweisungsentscheide gelten grundsätzlich als Zwischenentscheide, weil sie das Verfahren nicht abschliessen (BGE 134 II 124 E. 1.3 S. 127; 133 V 477 E. 4 S. 480-482). Anders verhält es sich bloss, wenn der unteren Instanz, an welche die Sache zurückgewiesen wird, kein Entscheidungsspielraum mehr bleibt und die Rückweisung bloss der (rechnerischen) Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten dient; diesfalls liegt ein Endentscheid vor (BGE 134 II 124 E. 1.3 S. 127; Urteil 2C_258/2008 vom 27. März 2009 E. 3.3, in StE 209 B 96.21 Nr.14; s. auch Urteil 2C_493/2014 und 2C_494/2014 vom 27. Mai 2014 E. 2.2). Ausgehend vom Zweck von Art. 93 BGG stellt ein Rückweisungsentscheid nur dann keinen Zwischenentscheid dar, wenn ausgeschlossen werden kann, dass das Bundesgericht sich ein zweites Mal mit der Streitsache befassen muss (Urteil 2C_493/2014 und 2C_494/2014 vom 27. Mai 2014 E. 2.2). Das Kantonsgericht weist die Sache hinsichtlich der Strafsteuern zu neuen Entscheid mit zahlenmässig offenem Ausgang an die Dienststelle Steuern zurück; diesbezüglich liegt klarerweise ein Zwischenentscheid vor. Was die Rückweisung zur Festsetzung der Nachsteuern 2007 betrifft, macht das Kantonsgericht verschiedene Vorgaben zur Festsetzung der Nachsteuern 2007. Namentlich setzt es den Betrag des der Nachsteuer zu unterwerfenden zusätzlichen Einkommens fest und erklärt, wie der massgebliche Steuersatz für die Nachbesteuerung zu bestimmen sei. Es fragt sich, ob insofern ein nach Art. 91 BGG anfechtbarer Teilentscheid vorliegt. Das angefochtene Urteil ist indessen in Bezug auf die Nachsteuer in anderer Hinsicht unklar: Mit dem Dispositiv heisst das Kantonsgericht die Beschwerde (teilweise) gut; aus den Erwägungen ergibt sich hingegen, dass es das nachzubesteuernde Einkommen im Vergleich zum angefochtenen Einspracheentscheid von Fr. 44'583.-- auf Fr. 64'917.-- erhöht hat, ohne dass sich seinem Urteil entnehmen lässt, dass es eine reformatio in peius in Betracht gezogen bzw. eine solche den Beschwerdeführern vorgängig angezeigt hätte. Unter diesen Umständen lässt sich die der Dienststelle Steuern bei der Umsetzung des Rückweisungsentscheids obliegende Aufgabe kaum als rein rechnerische Umsetzung klarer Vorgaben umschreiben. Das angefochtene Urteil erweist sich damit in jeder Hinsicht als Zwischenentscheid.