Citation: 9C_244/2023 E. 5.2

5.2. Zu prüfen bleibt im Lichte der in E. 3.3 dargelegten Rechtsprechung, ob und gegebenenfalls inwieweit die Grundlage für die Mietzinsübernahme durch die A.________ GmbH das Arbeits- oder das Gesellschaftsverhältnis bildete. Dabei rügt die Ausgleichskasse die für die Beantwortung der Frage wesentliche vorinstanzliche Feststellung, wonach die Übernahme der (geschäftsmässig nicht begründeten) Mietzinsen nicht Teil des Entgelts für die von C.________ erbrachte Arbeitsleistung bilde, als offensichtlich unrichtig. Für die Beurteilung, ob ihre Kritik berechtigt ist, sind die in den Jahren 2015 bis 2019 bezogenen Entschädigungen genauer zu betrachten. Dabei kann offen bleiben, ob die von der Beschwerdegegnerin in diesem Zusammenhang neu gemachten Angaben novenrechtlich überhaupt zulässig wären (Art. 99 Abs. 1 BGG), denn wie im Folgenden zu zeigen ist, resultiert dasselbe Ergebnis, unabhängig davon, ob man sich auf den im angefochtenen Urteil festgestellten Sachverhalt oder die beschwerdegegnerische (davon teilweise geringfügig abweichende und teilweise detailliertere) Darstellung stützt.