Citation: 1C_172/2022 E. 5.7.1

5.7.1. Die Vorinstanz stellte fest, dass mit der Einhaltung des massgeblichen Grenzabstands von 5 m gegenüber dem Grundstück Nr. 1458 auch der erforderliche Gebäudeabstand zur Nachbarliegenschaft eingehalten werde (S. 15 des angefochtenen Entscheids). Da sich der Gebäudeabstand aus der Summe der beiden Grenzabstände zusammensetzt (§ 10 Abs. 1 aV PBG/ZG) und eine Reduktion der Grenzabstände (gemäss willkürfreier Anwendung von § 11 aV PBG/ZG) automatisch auch einen reduzierten Gebäudeabstand zur Folge hat, scheint sie somit implizit davon ausgegangen zu sein, dass die Unterschreitung des Grenzabstands auf dem Grundstück Nr. 1458 auf einer Zustimmung bzw. einem Näherbaurecht beruhe.