Citation: 7B_417/2023 E. 3.7

3.7. Dass die angeordnete strafprozessuale Haft unverhältnismässig wäre, macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Dies ist auch nicht ersichtlich. Mit Blick auf die ihm im Falle einer Verurteilung angesichts der Strafvorwürfe drohende Freiheitsstrafe besteht aktuell insbesondere keine Gefahr von Überhaft (Art. 212 Abs. 3 StPO; BGE 145 IV 179 E. 3.1). Unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismässigkeit nicht zu beanstanden ist auch die vorinstanzliche Auffassung, wonach der dargelegten Kollusionsgefahr im aktuellen Untersuchungsstadium mit blossen Ersatzmassnahmen nicht ausreichend begegnet werden könne. Dies wird vom Beschwerdeführer denn auch nicht in Frage gestellt.