Citation: 2A.344/2004 19.11.2004 E. 3

Der Beschwerdeführer ist wiederholt straffällig geworden. Der Ausweisungsgrund nach Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG ist somit erfüllt. Auch wenn die Straffälligkeit des Beschwerdeführers grösstenteils in engem Zusammenhang mit seiner Drogensucht steht, wiegt sein Verschulden keineswegs leicht, wie die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat. Einerseits hat er während eines Zeitraumes von über 10 Jahren (1981 bis 2001) zum Teil schwerwiegende Delikte (z.B. Raub) begangen und andererseits liess er sich auch durch die mehrfachen Verurteilungen zu Freiheitsstrafen von insgesamt rund 58 Monaten und die fremdenpolizeilichen Verwarnungen nicht von weiteren Straftaten abhalten. Selbst nachdem der Beschwerdeführer die Drogensucht überwunden zu haben schien und die Gefahr der Beschaffungskriminalität weggefallen war, hat sein strafbares Verhalten kein Ende gefunden. Während des beim Verwaltungsgericht hängigen Rechtsmittelverfahrens betreffend Aufenthaltsbewilligung wurde der Beschwerdeführer erneut straffällig, indem er trotz Entzug des Führerausweises ein Fahrzeug lenkte und zweimal Portemonnaie-Diebstähle beging. Es besteht somit ein erhebliches öffentliches Interesse an der Fernhaltung des Beschwerdeführers.