Citation: 8C_422/2007 04.09.2008 E. A

Der 1952 geborene, ursprünglich als Rangierangestellter der Firma S.________ tätige H.________ wurde im Jahre 1978 wegen anfallsartiger Zustände, eventuell Epilepsie, auf Kosten der Invalidenversicherung als Werkstattmitarbeiter umgeschult. Am 22. Dezember 2005 meldete sich der Versicherte unter Verweis auf ein Prostataleiden sowie eine Diskushernie erneut bei der IV-Stelle. Diese holte verschiedene medizinische Berichte, unter anderem einen solchen über einen stationären Abklärungs- und Behandlungsaufenthalt am Spital B.________ vom 10. April 2006, ein. Zudem liess sie H.________ durch Dr. L.________, Spezialärztin FMH für Neurochirurgie, und Dr. E.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, begutachten. Die genannten Ärzte stellten die Diagnosen von Schulterschmerzen rechts mit/bei einem Verdacht auf ein subacromiales Impingement, eines intermittierenden Zitterns des rechten Arms bei einem Verdacht auf eine funktionelle Störung, von Kreuzschmerzen mit pseudoradikulären Beinbeschwerden rechts bei degenerativen Veränderungen v.a. L5/S1 sowie freier Beweglichkeit der LWS und unter Ausschluss einer radikulären Störung, sowie einer Oligoepilepsie mit nächtlichen generalisierten Anfällen. In psychiatrischer Hinsicht werden die Diagnosen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung und von akzentuierten Persönlichkeitszügen gestellt, welche aber die Arbeitsfähigkeit nicht beeinflusse. Diese wird bei einer angepassten Tätigkeit, ohne Heben schwerer Gewichte - wie dies am letzten Arbeitsplatz in einer Käserei nötig war -, als nicht eingeschränkt betrachtet. Das Zittern beurteilt die Neurochirurgin als funktionell, was der Psychiater nicht bestätigt, sondern eine eventuell organische Ursache als möglich erachtet. Die IV-Stelle ermittelte auf Grund dieser Angaben einen Invaliditätsgrad von 11 % und wies das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 18. Dezember 2006 ab.