Citation: 2C_553/2023 E. 4.4

4.4. Schliesslich erweist sich auch die Wegweisung als zumutbar: Gemäss verbindlicher Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz ist der Beschwerdeführer im Iran aufgewachsen, dort sozialisiert worden und erst als Erwachsener in die Schweiz gekommen. Mehrere seiner Familienangehörigen wohnen dort und können ihm bei der sozialen Wiedereingliederung behilflich sein. Zudem hat er im Iran ein Biologiestudium absolviert und als Verwaltungsangestellter und Taxifahrer gearbeitet, was die Chancen der beruflichen Wiedereingliederung erhöht (angefochtener Entscheid E. 6.5). Schliesslich droht dem Beschwerdeführer weder infolge seiner Straffälligkeit noch seiner Konversion zum Christentum unmenschliche Behandlung bei seiner Rückkehr. Die Frage stellte sich im Laufe des Verfahrens (vgl. Rückweisungsentscheid vom 18. Dezember 2019) und wurde durch die Behörden, namentlich durch den Amtsbericht des Staatssekretariats für Migration SEM vom 2. Dezember 2020, hinreichend abgeklärt (vgl. angefochtener Entscheid E. 6.3 f.). Insgesamt dürfte die Wiedereingliederung im Heimatland für ihn zwar nicht einfach sein, dennoch erweist sie sich als zumutbar.