Citation: 6B_1079/2020 E. 1.2

1.2. Unbegründet ist der Einwand, die Vorinstanz gehe fälschlicherweise davon aus, lediglich der Inhalt des Schreibens vom 20. Februar 2018 bilde Gegenstand der Nichtanhandnahmeverfügung. Die Vorinstanz hält letztlich übereinstimmend mit den Vorbringen des Beschwerdeführers fest, dessen Strafantrag vom 29. Oktober 2018 (nachfolgend: erster Strafantrag) habe sich auf angebliche Verleumdungen im Schreiben vom 15. Januar 2018 bezogen, die Eingabe vom 8. August 2019 (nachfolgend: zweiter Strafantrag) zusätzlich (neben angeblichen Verleumdungen im Schreiben vom 15. Januar 2018) auf solche im Schreiben vom 20. Februar 2018 (Beschluss S. 3 f.). Betreffend Inhalt der beiden Strafanträge stimmen die Ansichten der Vorinstanz und des Beschwerdeführers überein. Divergenzen bestehen hinsichtlich des Gegenstands der Nichtanhandnahmeverfügung. Diesbezüglich hält die Vorinstanz zutreffend fest, dass diese einzig angeblich im Schreiben vom 20. Februar 2018 geäusserte Verleumdungen zum Gegenstand hat. Die vom Beschwerdeführer im zweiten Strafantrag geltend gemachten Verleumdungen im Schreiben vom 15. Januar 2018 werden in der Nichtanhandnahmeverfügung nicht beurteilt. Was der Beschwerdeführer hinsichtlich der Verfahrensnummern vorbringt, überzeugt nicht. Soweit ersichtlich hat die Staatsanwaltschaft sowohl nach dem ersten als auch nach dem zweiten Strafantrag je zwei Dossiers (je eines für die Beschwerdegegnerin 2 und eines für den Beschwerdegegner 2) eröffnet und die vier Dossiers in der Folge zusammen bearbeitet. Daraus ergibt sich die auf der Nichtanhandnahmeverfügung genannte Dossiernummer SUB 2019 6/7/458/459. Während die Dossiernummern SUB 2019 6/458 den Beschwerdegegner 2 betreffen, tragen die die Beschwerdegegnerin 2 betreffenden Dossiers die Nummern SUB 2019 7/459, was sich aus den beiden Strafbefehlen ergibt (vgl. kantonale Akten, act. 0.1.004 f.). In den vier zusammengeführten Verfahren gab es zwei Strafbefehle, in denen die Beschwerdegegner 2 getrennt beurteilt wurden, und eine Nichtanhandnahmeverfügung, die beide Beschwerdegegner 2 betrifft. Aus den Sachverhaltsumschreibungen in den Strafbefehlen ergibt sich, dass diese einzig Äusserungen der Beschwerdegegner 2 im Schreiben vom 15. Januar 2018 zum Gegenstand haben. Demgegenüber ist der Nichtanhandnahmeverfügung zu entnehmen, dass damit das Schreiben vom 20. Februar 2018 sowie weitere, nicht die beiden Schreiben betreffende Vorwürfe (z.B. Widerhandlungen gegen das Planungs- und Baugesetz des Kantons Schwyz vom 14. Mai 1987 [PBG; SRSZ 400.100]) des Beschwerdeführers gegen die Beschwerdegegner 2 beurteilt werden. Folglich liegt den Strafbefehlen und der Nichtanhandnahmeverfügung nicht der gleiche Sachverhalt zu Grunde. Ebenso wenig widersprechen sie sich inhaltlich (vgl. Beschwerde Ziff. 61 ff.). Der Beschwerdeführer macht weder geltend noch ist ersichtlich, dass er im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren rügte, die Staatsanwaltschaft habe die im zweiten Strafantrag beanzeigten Passagen des Schreibens vom 15. Januar 2018 zu Unrecht - weder mit den Strafbefehlen noch der Nichtanhandnahmeverfügung - nicht behandelt. Insofern ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz die entsprechenden Vorwürfe nicht weiter prüft, sondern festhält, diese seien nicht Verfahrensgegenstand. Dies bestätigt der Beschwerdeführer letztlich mit seiner Feststellung, in der Sache - gemeint ist der Vorwurf des Beschwerdeführers, die Beschwerdegegner 2 hätten im Schreiben vom 15. Januar 2018 versucht, seine Äusserungen begangener Verbrechen mit Androhung einer ungerechtfertigten Gefängnisstrafe zu unterbinden - sei nie eine anfechtbare Verfügung erlassen worden, vielmehr habe man den Vorwurf einfach "verschwinden" lassen (vgl. Beschwerde Ziff. 57). Sollte dies zutreffen, könnte dies eine Rechtsverweigerung durch die Staatsanwaltschaft darstellen, die jedoch nach dem Gesagten nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist.