Citation: 1C_405/2018 E. 2.3

2.3. Die rechtlichen Erwägungen des Verwaltungsgerichts lassen keine Verletzung von Bundesrecht erkennen. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Neuorganisation der Kehrichtsammelstellen der Gemeinde nicht nur mit der (bescheidenen) Kostenersparnis begründet wurde (Fr. 580.14 jährlich, zuzüglich Unterhaltskosten), sondern auch mit der grösseren Flexibilität (infolge Trennung der Touren "innerer Heinzenberg" und "äusserer Heinzenberg"). Mit diesem Argument setzen sich die Beschwerdeführer nicht auseinander. Gewährleistet die Gemeinde somit eine ausreichende und angemessene Kehrichtentsorgung, kann offenbleiben, ob die Fraktion Portein andernfalls ausgezont werden müsste, wie die Beschwerdeführer geltend machen. Soweit diese eine Verletzung des gebührenrechtlichen Äquivalenzprinzips und Willkür rügen, weil die Abfallgebühren sich seit der Fusion der Gemeinden Portein und Cazis mehr als verdoppelt hätten, ist darauf nicht einzutreten, da die Abfallgebühr nicht Streitgegenstand ist.