Citation: 1C_348/2022 E. 4.2

4.2. Zu prüfen ist weiter, ob die Vorinstanz Art. 28 Abs. 1 lit. a BZO 2020 (maximale Baumassenziffer), Art. 28 Abs. 1 lit. e und Abs. 2 lit. b BZO 2020 (maximale Fassadenhöhe), Art. 50 Abs. 3 und Abs. 4 BZO 2020 (Rückversetzung des Attikageschosses auf den fiktiven Traufseiten) sowie Art. 53 Abs. 2 und 3 BZO 2020 (Baumasse von Kleinbauten und Anbauten sowie von Parkplätzen und Tiefgaragen) zu Unrecht eine planungsrechtliche Bedeutung und damit negative Vorwirkung im Sinne von § 234 PBG/ZH abgesprochen hat. Die Bestimmung kommt nach der Vorinstanz unter Vorbehalt von anderslautenden intertemporalen Regeln sinngemäss auch dann zur Anwendung, wenn sich die Rechtslage während des baurechtlichen Rechtsmittelverfahrens ändert.