Citation: 4A_185/2017 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin argumentiert, dass die E.________ AG im Zeitpunkt des Abschlusses des Vergleichs gewusst habe, dass ihr Bauprojekt nicht bewilligt werde bzw. aussichtslos sei. Indem die Vorinstanz diesen zentralen, alles entscheidenden Punkt nicht berücksichtigt habe, habe sie den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt und gewürdigt. Unter Zugrundelegung der Tatsache, dass das Baugesuch der E.________ AG aussichtslos, abgeschlossen bzw. "klar gestorben" sei, könnten sich zwar die diesbezüglichen Ziffern 3 und 5 der Vereinbarung nur auf das damals aktuelle Bauprojekt beziehen. Massgebend sei aber nur der Wortlaut von Ziffer 2 Satz 1 der Vereinbarung vom 4. Oktober 2011 und dieser sei unter Berücksichtigung, dass das aktuelle Bauprojekt der E.________ AG bereits "gestorben" sei, klar und nicht auslegungsbedürftig. Das Abstellen auf die Baubewilligung betreffend das am 4. Oktober 2011 bereits "abgeschlossene" Bauprojekt der E.________ AG wäre unzulässig bzw. unmöglich gewesen. Es handle es sich um eine klare Rechtslage. Die gegenteilige Auffassung der Vorinstanz sei unhaltbar, willkürlich und verletze Art. 257 Abs. 1 lit. a und b ZPO und Art. 272b OR.