Citation: 5A_414/2023 E. 4.4.1

4.4.1. Zunächst ist festzuhalten, dass § 21 Abs. 1 VPO/BL, wie die Vorinstanz festhält, dem Gericht einen Ermessensspielraum einräumt bei der Frage, ob eine Parteientschädigung der obsiegenden Partei überhaupt zugesprochen wird oder nicht (Urteile 9C_350/2016 vom 4. Mai 2017 E. 9.4; 9C_911/2007 vom 23. Juni 2008 E. 2.3; 1P.668/2002 vom 12. Mai 2003 E. 4.2). Ein Rechtsfehler liegt deshalb nur vor, wenn das kantonale Gericht den ihm in § 21 Abs. 1 Satz 1 VPO/BL eingeräumten Ermessensspielraum missbraucht oder überschreitet (BGE 130 III 213 E. 3.1 mit Hinweisen); ferner ist ein Entscheid nur dann willkürlich, wenn nicht bloss die Begründung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 144 I 113 E. 7.1).