Citation: 9C_893/2014 E. 5.2

5.2. Die vorinstanzliche Beurteilung der hypothetischen Geschehensabläufe beruht nicht ausschliesslich auf der allgemeinen Lebenserfahrung, sondern auf konkreter Beweiswürdigung. Im Rahmen dieser Würdigung hat das kantonale Gericht insbesondere den Aussagen der Beschwerdeführerin beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) sowie jenen anlässlich des Standortgespräches vom 22. Juni 2012, wo sie gegenüber der Abklärungsperson der IV-Stelle angegeben hatte, sie würde als Gesunde in einem Pensum von 50 % arbeiten, Gewicht beigemessen. Darüber hinaus trug die Vorinstanz dem Umstand Rechnung, dass die Beschwerdeführerin in der Vergangenheit nicht regelmässig einer Erwerbstätigkeit nachgegangen war und die Arbeitspensen zudem sehr stark variierten. Inwieweit die Vorinstanz damit - wie behauptet - den Sachverhalt unvollständig festgestellt oder ihr Ermessen überschritten haben soll, ist weder ersichtlich noch seitens der Beschwerdeführerin dargetan. An diesem Ergebnis vermag ihr Hinweis auf das Urteil I 2005/06 vom 16. November 2007 nichts zu ändern. Zum einen leistete der Ehegatte im damaligen Sachverhalt - anders als hier - keine Unterhaltsbeiträge; zum anderen hat die Vorinstanz, wie bereits ausgeführt, im vorliegenden Fall gerade mehrere konkrete Hinweise genannt, welche gegen die von der Beschwerdeführerin angerufene, lediglich auf allgemeiner Lebenserfahrung gründende Annahme sprechen.