Citation: 1P.223/2005 08.07.2005 E. 1

1.1 Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und inwieweit auf ein Rechtsmittel einzutreten ist (BGE 131 I 57 E. 1 S. 59; 130 I 312 E. 1 S. 317, je mit Hinweisen). 1.2 Der angefochtene Entscheid schliesst das Strafverfahren nicht ab. Es handelt sich um einen kantonal letztinstanzlichen selbständigen Zwischenentscheid über ein Ausstandsbegehren, gegen den die staatsrechtliche Beschwerde zur Geltendmachung verfassungsmässiger Rechte zulässig ist (Art. 84 Abs. 1 lit. a und Abs. 2, Art. 87 Abs. 1 OG). Der Beschwerdeführer, dessen Gesuch um Ausstand des Staatsanwalts abgewiesen wurde, ist zur Beschwerde befugt (Art. 88 OG). Auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen sind erfüllt. Auf die Beschwerde ist somit grundsätzlich einzutreten. 1.3 Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde insoweit, als der Beschwerdeführer eine Verletzung der Unschuldsvermutung (Art. 32 Abs. 1 BV, Art. 6 Ziff. 2 EMRK) geltend macht. Mit der staatsrechtlichen Beschwerde können grundsätzlich keine neuen Einwendungen erhoben und keine neuen Tatsachen oder Beweismittel vorgebracht werden (BGE 128 I 354 E. 6c S. 357, mit Hinweisen). Aus dem angefochtenen Entscheid geht nicht hervor und der Beschwerdeführer macht nicht geltend, die Rüge der Verletzung der Unschuldsvermutung bereits im kantonalen Verfahren vorgebracht zu haben. Die Rüge verstösst deshalb gegen das Novenverbot.