Citation: 1C_187/2022 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerinnen haben vor der Vorinstanz unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismässigkeit lediglich in allgemeiner Weise geltend gemacht, die Wiederherstellungsverfügung sei nicht erforderlich. Es ist somit nicht zu beanstanden, dass das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden sich bei seiner Urteilsbegründung auf den Aspekt der Erforderlichkeit konzentriert und sich nicht vertieft mit den übrigen Aspekten der Verhältnismässigkeit der Wiederherstellung auseinandergesetzt hat; dies umso mehr, als die Beschwerdeführerinnen die Eignung des angeordneten Rückbaus für die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands nicht bestreiten. Das Verwaltungsgericht hat dabei insbesondere die Finanzierungsfrage, die den Kern des Rechtsstreits beschlägt, behandelt. Insgesamt hat es den Entscheid so abgefasst, dass den Beschwerdeführerinnen klar sein musste, weshalb es ihren Einwänden nicht folgte, und dass es ihnen ohne Weiteres möglich war, diesen sachgerecht vor dem Bundesgericht anzufechten, was sie auch gemacht haben. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ist vor diesem Hintergrund nicht gegeben.