Citation: 1B_599/2022 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer begründete das Ausstandsbegehren vor der Vorinstanz zusammengefasst damit, das Bezirksgericht habe trotz ausgewiesener Verhandlungsunfähigkeit seine Teilnahme an der Hauptverhandlung angeordnet und so beabsichtigt, seine persönliche Anwesenheit zu erzwingen. Vor Ort solle er sodann, einer "Viehschau ähnlich", "begutachtet" werden, wobei der Ausgang des Gutachtens bereits festzustehen scheine. Die von der Präsidentin und der Gerichtsschreiberin getroffenen Anordnungen würden mit nicht zu überbietender Deutlichkeit offenbaren, dass es einzig darum gehe, den Termin für die Hauptverhandlung zu retten, um ihn endlich anklagegemäss verurteilen zu können. Sodann weise auch die Anordnung der Begutachtung selbst derart grobe Mängel auf, dass auf deren Grundlage an eine Durchführung nicht zu denken sei und überdies die juristische Fachkompetenz der Präsidentin und der Gerichtsschreiberin mehr als nur zu hinterfragen seien.