Citation: 8C_392/2024 E. 4

Was der Beschwerdeführer innerhalb der gemäss Art. 44-48 ATSG am 1. Juli 2024 abgelaufenen Rechtsmittelfrist dagegen vorträgt, vermag den eingangs aufgezeigten qualifizierten Begründungsanforderungen nicht zu genügen. Dass es einen bundesrechtlichen Anspruch auf Aufteilung des Mietzinses nach Massgabe der tatsächlichen räumlichen Verhältnisse - so wie dies vom Beschwerdeführer gefordert - gibt, macht er nämlich nicht geltend. Ebenso wenig legt er dar, inwiefern aus dem kantonalen Recht ein Anspruch auf Aufteilung der Wohnkosten nach räumlicher Wohnungsnutzung, abzuleiten wäre. Das kantonale Gericht räumte der Beschwerdegegnerin hinsichtlich der Frage, nach welcher Methode sie den anrechenbaren Mietzinsanteil bei einem Mehrpersonenhaushalt bestimmen will, ein weites Ermessen ein und verzichtete hier darauf, in dieses einzugreifen. Inwieweit dieses Vorgehen willkürlich sein soll, wird nicht näher ausgeführt. Lediglich einzelne Elemente der vorinstanzlichen Begründung zu beanstanden, reicht nicht aus. Denn das Bundesgericht hebt einen Entscheid wegen Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV) nur auf, wenn nicht bloss die Begründung, geschweige denn einzelne Elemente davon, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist; dass eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, genügt nicht (BGE 139 III 334 E. 4.2.5; 138 I 49 E. 7.1 S. 51 und 305 E. 4.3 S. 319; 138 IV 13 E. 5.1 S. 22; 138 V 74 E. 7; je mit Hinweisen). Derartiges wird indessen nicht substanziiert vorgetragen. Die vom Beschwerdeführer in erster Linie beanstandeten vorinstanzlichen Erwägungen zu seiner Vorgehensweise (vertragliche Neuregelung der Mietbeiträge unter den Wohnungsnutzern ohne vorgängige Rücksprache mit der Beschwerdegegnerin) sind in diesem Zusammenhang nicht zielführend.