Citation: 5A_126/2024 E. 3.4.2

3.4.2. Unter Verweis auf ihre kantonalen Rechtsschriften trägt die Beschwerdeführerin namentlich vor, beide Eltern seien mit der Namensänderung einverstanden und sie trete seit vielen Jahren - spätestens seit dem 29. August 2015 - auf sozialen Plattformen und andernorts mit dem Namen "A.C.________" auf. Es ergibt sich aus ihren Ausführungen, dass ihr die erwünschte Namensänderung ihr berufliches Fortkommen erleichtern soll, da sie als Influencerin weiter Fuss fassen möchte. Sodann beabsichtige sie, nach Serbien auszuwandern. In diesem Kontext machte sie im Berufungsverfahren geltend, das serbische Recht schreibe im Amtsverkehr die serbische Sprache und das kyrillische Alphabet vor. Ihr aktueller Name werde in Serbien von Behörden in unterschiedlichen Schreibweisen erfasst, was aufgrund der damit einhergehenden Korrekturen mit hohen Kosten und zeitlichen Verzögerungen verbunden sei.