Citation: 4A_624/2014 E. 4.2.2

4.2.2. Die Beschwerdeführerin kritisiert sodann, dass die Vorinstanz eine übermässige Bindung von D.________ aus dem Facility Agreement verneint, die Anwendung von Art. 27 ZGB abgelehnt und die Ermittlung des englischen Rechts unterlassen hat. Sie hält daran fest, dass das Facility Agreement der D.________ zwar erhebliche Kosten und Risiken aufgeladen, ihr jedoch keinerlei Verfügungsmöglichkeiten belassen habe. Die Feststellung der Vorinstanz, der Nutzen bzw. der Zweck der Darlehensaufnahme für D.________ sei gewesen, Mittel auf dem Konto vorweisen zu können, die ihr nach 20 Jahre zur freien Verfügung stehen, beanstandet die Beschwerdeführerin als unzutreffend, widersprüchlich und willkürlich. Zur Begründung bringt sie vor, die Vorinstanz könne nicht erklären, was für einen erlaubten Nutzen die D.________ mit nominell auf ihren Namen lautenden Mitteln vorweisen könne, wenn diesen Mitteln eine Schuld in gleicher Höhe entgegenstehe, diese Mittel zur Sicherung abgetreten seien, die D.________ über die Mittel in keiner Weise verfügen könne und sie diese auch noch verzinsen müsse und alle Steuer- und Währungsrisiken trage. Sie hält weiter dafür, die Vorinstanz verneine zu Unrecht eine übermässige Bindung der D.________, weil das Pfand an den Notes im Jahre 2008 freigegeben worden sei, denn der Vorgang habe zu keiner Verminderung der "Vertragsfessel" der D.________ führen können, weil das Pfand gegen andere Sicherheiten ausgetauscht worden sei. Mithin beruhe die Schlussfolgerung der Vorinstanz, wonach auch deshalb keine übermässige Bindung der D.________ vorliege, weil das Pfandrecht 2008 aufgegeben worden sei, auf einer irrelevanten sowie aktenwidrigen bzw. willkürlichen Feststellung. Mit diesen Vorbringen ist nicht ausgewiesen, inwiefern die beanstandeten Feststellungen verfassungsmässige Rechte verletzen sollten. Im Übrigen richtet sich die Beschwerdeführerin nicht gegen die Feststellung der Vorinstanz, wonach hinter der D.________ der schwerreiche und zweifellos geschäfts- und investitionserfahrene G.________ stand, der auch den Vertragsmechanismus dirigiert habe, weshalb die D.________ nicht ohne weiteres als schwächere Vertragspartei zu betrachten war. Die Vorinstanz hat mit dieser Eventualbegründung schon die Voraussetzungen von Art. 27 ZGB als nicht erfüllt angesehen, was die Beurteilung dieser Bestimmung als Eingriffsnorm gegenstandslos macht. Wenn die Beschwerdeführerin schliesslich kritisiert, dass die Vorinstanz das massgebende englische Recht für die von ihr behauptete übermässige Bindung nicht ermittelt habe, verkennt sie, dass es ihr oblegen wäre, aufzuzeigen, inwiefern die behaupteten Umstände nach dem anwendbaren ausländischen Recht massgeblich sein sollen.