Citation: 8C_255/2021 E. 5.3.1

5.3.1. Dem Beschwerdeführer ist insoweit beizupflichten, als der Verordnungsgeber im Anhang 3 der UVV nicht definiert hat, was im Bereich der obligatorischen Unfallversicherung als Hilfsmittel zu verstehen ist. Sein Hinweis auf E. 2.1.2 des auch vom kantonalen Gericht zitierten Urteils 8C_600/2007 vom 28. April 2008 ist hier aber nicht einschlägig. Das Bundesgericht hat darin einzig erkannt, dass bei Funktionsausfall oder Gebrauchsunfähigkeit eines Organs nicht zu unterscheiden ist zwischen der Korrektur mittels eines Hilfsmittels oder dem Ausgleich mit implantierten Prothesen. Daraus kann in der vorliegend streitigen Sache offensichtlich nichts gewonnen werden.