Citation: 1C_239/2020 E. A

Die brasilianischen Behörden führen ein Strafverfahren gegen den ehemaligen Gouverneur von Rio de Janeiro, E.________, und weitere Personen. Sie wirft ihnen unter anderem Bestechung, Geldwäscherei und Beteiligung an einer kriminellen Organisation vor. Es handelt sich um die Untersuchung "Eficiencia", die Teil der Untersuchung "Operation Lava-Jato" im Zusammenhang mit der Gesellschaft Petrobras bildet. In diesem Zusammenhang gelangte Brasilien mit Rechtshilfegesuch vom 21. Juni 2018 an die Schweiz und ersuchte unter anderem um Herausgabe von Bankunterlagen zu verschiedenen Konten und um deren Sperrung. Die Bundesanwaltschaft erliess am 28. Januar 2019 eine Eintretensverfügung und forderte im Folgenden die Bank G.________ SA auf, ihr Unterlagen zu vier Konten, lautend auf A.________ Corporation, B.________ Corporation, C.________ Limited und D.________ Ltd, einzureichen und die Konten zu sperren. Die Bank G.________ SA kam der Aufforderung nach. Da das auf die A.________ Corporation lautende Konto in der Zwischenzeit saldiert worden war, sperrte sie jedoch nur die drei weiteren Konten. Mit Schlussverfügungen vom 17. Oktober 2019 ordnete die Bundesanwaltschaft die Herausgabe der Kontounterlagen und hielt die Kontosperren aufrecht. Dagegen erhoben die A.________ Corporation, die B.________ Corporation, die C.________ Limited und die D.________ Ltd Beschwerde ans Bundesstrafgericht. Dieses vereinigte mit Entscheid vom 30. April 2020 die Verfahren und wies die Beschwerde ab.