Citation: 9C_62/2024 E. 6.1.1

6.1.1. Die Beschwerdeführerin bestreitet nicht, dass die Beschwerdegegnerin bei ihrer Tätigkeit für die C.________ AG während neun Monaten ein Vollzeitpensum in leitender Funktion ausübte, währenddessen zusätzlich die Staplerprüfung absolvierte und keine relevanten Krankheitsabsenzen hatte, wie das kantonale Gericht nicht offensichtlich unrichtig - und damit für das Bundesgericht verbindlich - festgestellt hat. Soweit die Beschwerdeführerin behauptet, die Beschwerdegegnerin habe krankheitsbedingt (und nicht betriebsbedingt) viele Überstunden leisten müssen, was eine Überforderung und damit eine Leistungseinschränkung belege, weicht sie von den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen ab, ohne dabei darzulegen, weshalb die gegenteiligen Feststellungen des Versicherungsgerichts offensichtlich unrichtig sein sollten. Mit den Ausführungen im vorinstanzlichen Urteil, es habe sich bei der Beschäftigung für die C.________ AG nicht um eine leidensangepasste Tätigkeit gehandelt, weshalb die gesundheitsbedingte Beendigung des Arbeitsverhältnisses keinen Beleg für eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit bilde, setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. Zusammenfassend ist daher die tatsächliche Feststellung des kantonalen Gerichts, die neunmonatige Tätigkeit der Beschwerdegegnerin bei der C.________ AG belege eine volle Leistungsfähigkeit und unterbreche den zeitlichen Zusammenhang zu der in den Jahren 2016/2017 aufgetretenen Arbeitsunfähigkeit, nicht offensichtlich unrichtig und damit für das Bundesgericht verbindlich (vgl. E. 1 hiervor). Dass der behandelnde Psychiater kurz vor Stellenantritt noch eine relevante Arbeitsunfähigkeit attestiert hatte, die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit als Behandlungsziel angab und die Tätigkeit als Arbeitsversuch bezeichnete, vermag daran nichts zu ändern. Dass ein Arbeitsversuch im Sinne von Art. 18a IVG vorgelegen hätte, macht die Beschwerdeführerin nicht geltend.