Citation: 5C.91/2004 05.08.2004 E. B

Im September 1996 wurde A.________ Eigentümerin der belasteten Parzelle Nr. 634. Ihr nachmaliger Ehemann B.________ veränderte im Herbst 1996 / Frühjahr 1997 die Zufahrt zu den berechtigten Parzellen. Deren Eigentümer, C.________ (Nr. 632), Ehegatten D.________ (Nr. 635) und E.________ (Nr. 633), setzten sich dagegen klageweise zur Wehr. In zweiter Instanz urteilte das Kantonsgericht von Graubünden am 14. Juni 1999 wie folgt: Die Klage wird teilweise gutgeheissen und die Beklagte [A.________] wird verpflichtet, die Ein- und Zufahrt zum Mittelweg ab der Abzweigung zum Vorplatz auf der Parzelle Nr. 634, Grundbuch der Gemeinde T.________, bis zum Mittelweg baulich wieder so herzustellen und zu gestalten, dass das zu Gunsten der Parzellen Nrn. 632, 633 und 635 des Grundbuches der Gemeinde T.________ eingetragene Fuss- und Fahrwegrecht nördlich innerhalb der in diesem Bereich verlaufenden Kulturgrenze und südlich mindestens innerhalb der in jenem Bereich verlaufenden Kulturgrenze ungehindert ausgeübt werden kann. Das kantonsgerichtliche Urteil erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Es musste auf dem Weg der Ersatzvornahme vollstreckt werden. Die von A.________ gegen die Vollstreckungsmassnahmen erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht rechtskräftig ab. Die Wiederherstellung des vormaligen Zustandes konnte in der Folge durch die beauftragte Baufirma unter Polizeischutz ausgeführt werden.