Citation: 1C_221/2023 E. 7

Im Ergebnis erweist sich die Beschwerde damit als unbegründet und ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Unterliegt eine Partei nur deshalb, weil ein Verfahrensfehler von der Rechtsmittelinstanz geheilt worden ist, ist diesem Umstand bei der Regelung der Kosten- und Entschädigungsfrage angemessen Rechnung zu tragen (Urteil 1C_143/2019 vom 12. Dezember 2019 E. 2.7 mit Hinweisen; siehe bereits BGE 107 Ia 1 E. 1). Ein vollständiges Absehen von der Kostenauferlegung ist jedoch nicht zwingend; dies gilt insbesondere wenn sich die Beschwerdeführenden, wie vorliegend, nicht darauf beschränken, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zu beantragen, sondern einen Antrag in der Sache stellen, der die Heilung des Verfahrensmangels und eine darüber hinausgehende Prüfung erfordert (vgl. Urteil 2C_128/2023 vom 5. Juli 2023 E. 4.2; hier: Abweisung des Baugesuchs). Die private Beschwerdegegnerin ist nicht anwaltlich vertreten und hat daher praxisgemäss keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.