Citation: 6B_175/2021 E. 1

Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Verurteilung wegen versuchter Tierquälerei (Art. 26 Abs. 1 lit. a des Tierschutzgesetzes vom 16. Dezember 2005 [TSchG; SR 455] i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB). Vorweg rügt er eine Verletzung des Anklagegrundsatzes. Er macht geltend, die Staatsanwaltschaft habe ein vollendetes Delikt angeklagt und den Sachverhalt entsprechend im Strafbefehl umschrieben. Hingegen fehle darin der Vorwurf des Versuchs. Es sei nicht ersichtlich, welches Verhalten bzw. Unterlassen eine versuchte Tierquälerei darstellen solle. Ferner sei der Eventualvorsatz nicht Teil der Anklage gewesen.