Citation: 5A_285/2024 E. 2

In der Sache geht es um Folgendes: Zur Zeit des am 5. April 2023 ergangenen obergerichtlichen Entscheides zur Festsetzung des Kindesunterhalts wohnte der Beschwerdeführer in einer 1-Zimmer-Wohnung und entrichtete hierfür einen Mietzins von Fr. 999.--. Darauf basierte die Unterhaltsberechnung. Rund 1½ Monate später bezog er eine 2½-Zimmer-Wohnung mit einem Mietzins von Fr. 1'420.-- und verlangte als Folge die Aufhebung des Kinderunterhaltsbeitrages. Er begründete die Notwendigkeit einer grösseren Wohnung damit, dass er noch zwei weitere Kinder habe und mit der neuen Wohnung den persönlichen Verkehr mit den Kindern besser wahrnehmen könne. Das Obergericht hat erwogen, dass es bei der Abänderungsklage nur um eine Anpassung an veränderte Verhältnisse und nicht um eine Neufestsetzung gehen könne. Bereits im Unterhaltsverfahren habe der Beschwerdeführer vorgebracht, zur Wahrnehmung der Besuchsrechte auf eine grössere Wohnung angewiesen zu sein, und er habe deshalb im Zusammenhang mit der Unterhaltsberechnung die Berücksichtigung eines Betrages von Fr. 1'550.-- für seine Wohnkosten verlangt. Im obergerichtlichen Unterhaltsurteil vom 5. April 2023 sei anerkannt worden, dass der Beschwerdeführer mit seiner 1-Zimmer-Wohnung auf bescheidenem Fuss lebe; das Abstellen auf die betreffende Wohnsituation sei aber als sinnvoll erachtet und ihm deshalb ein Verbleib in der betreffenden Wohnung zugemutet worden. Vor diesem Hintergrund seien keine veränderten Verhältnisse ersichtlich, denn es seien nach wie vor drei Kinder beim Beschwerdeführer zu Besuch, wobei auch Übernachtungen stattfinden würden. Dies sei, wie im Unterhaltsurteil vom 5. April 2023 vorgesehen, in einfachen Verhältnissen möglich und zumutbar; höhere Wohnkosten seien angesichts der prekären finanziellen Verhältnisse nicht gerechtfertigt gewesen und sie seien es auch heute nicht, weil dies direkt zu Lasten des zur Deckung des angemessenen Kindesunterhaltes ohnehin völlig ungenügenden Beitrages von Fr. 380.-- ginge.