Citation: 7B_829/2023 E. 2.3.3

2.3.3. Nebst dem wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz vor, gewisse Elemente in Verletzung von Art. 47 StGB ausser Acht gelassen zu haben. Eines dieser Elemente sind die jüngsten Entwicklungen im Betäubungsmittelrecht. Der Beschwerdeführer führt dazu aus, seit dem 15. Mai 2021 ermögliche das BetmG Pilotversuche mit kontrollierter Abgabe von Cannabis nicht nur zu medizinischen, sondern auch zu Genusszwecken. Die damit verbundenen Gefahren könnten daher "nicht allzu gross sein". Diese Argumentation verfängt nicht: Selbst wenn der Gesetzgeber die Legalisierung von Cannabis ansteuern würde, wie es der Beschwerdeführer behauptet, würde dies nichts an der geltenden Rechtslage ändern und keinen Strafminderungsgrund darstellen. Wenn der Beschwerdeführer zusätzlich geltend macht, der Hanf sei massiv mit CBD-Hanf gestreckt gewesen, entfernt er sich vom vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt, ohne in rechtsgenüglicher Weise Willkür aufzuzeigen. Es genügt nicht, pauschal auf "die Ermittlungsergebnisse" zu verweisen, sondern der Beschwerdeführer müsste aufzeigen, mit welchen Aktenstücken sich seine Behauptung belegen lässt (vgl. Urteil 7B_266/2022 vom 28. Juni 2024 E. 3). Auf die Frage, ob und inwieweit sich eine Streckung des veräusserten Cannabis auf die Strafzumessung hätte auswirken müssen, ist in Nachachtung von Art. 105 Abs. 1 BGG nicht vertiefter einzugehen.