Citation: 8C_83/2017 E. 6.3

6.3. Für die Bestimmung des Invalideneinkommens stellte die Vorinstanz auf den Durchschnittslohn (Zentralwert) von Männern auf dem untersten Kompetenzniveau 1 gemäss Zeile "TOTAL" in der Tabelle TA1 der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2012 von Fr. 5'210.- ab. Für das Jahr 2015 ermittelte sie (ohne Tabellenlohnabzug) einen Referenzwert von Fr. 66'423.-. Dieses Vorgehen entspricht der Rechtsprechung, welche in der Regel die Monatslöhne gemäss LSE-Tabelle TA1 Zeile "Total Privater Sektor" anwendet (BGE 142 V 178 E. 1.3 S. 181; 126 V 75 E. 7a S. 81; 124 V 321 E. 3b/aa S. 323; Urteile 8C_457/2017 vom 11. Oktober 2017 E. 6.2; 8C_622/2016 vom 21. Dezember 2016 E. 5.2.3). Umstände, welche ein Abweichen vom Regelfall als angezeigt erscheinen liessen, sind nicht ersichtlich. Insbesondere rechtfertigt es sich angesichts der vielfältigen Palette von dem Versicherten noch zumutbaren Berufen im Sektor Produktion nicht, nur auf den tieferen Durchschnittslohn im Sektor Dienstleistungen abzustellen. Der Beschwerdeführer legt auch nicht dar, weshalb ihm die Ausübung einer leidensangepassten Tätigkeit einerseits im Produktionssektor (z.B. einfache Überwachungs-, Prüf- und Kontrolltätigkeiten) unzumutbar, anderseits jedoch im Dienstleistungssektor zumutbar sei. Da ein allfälliger Rentenanspruch frühestens im Jahre 2015 bestehen würde, ist für die Bestimmung des Invalideneinkommens auf die Gegebenheiten in diesem Zeitpunkt abzustellen. Validen- und Invalideneinkommen sind in jedem Fall auf den gleichen Zeitpunkt hin zu erheben, wobei allfällige rentenwirksame Änderungen bis zum Einspracheentscheid zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4.1 S. 223). Der vom Beschwerdeführer bei seiner am 1. Januar 2016 angetretenen, neuen Stelle erzielte Verdienst ist daher nicht zu berücksichtigen.