Citation: 8C_34/2021 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht erachtete es nach pflichtgemässer Würdigung der gesamten Aktenlage als erstellt, dass der Beschwerdeführer als CEO der B.________ AG repräsentative Aufgaben wahrgenommen habe, massgeblich am geplanten Aufbau des Unternehmens beteiligt gewesen sei und Kenntnis von den Schwierigkeiten in finanzieller Hinsicht sowie in Bezug auf das Bewilligungsverfahren bei der FINMA gehabt habe. Er sei folglich massgeblich an der Geschäftsführung in der Gründungsphase des Unternehmens und damit auch an der Willensbildung der Gesellschaft beteiligt gewesen. Dass ihm eine höherrangige Position mit massgeblichen Entscheidungskompetenzen zugedacht gewesen sei, widerspiegle sich auch im vertraglich vereinbarten Jahreslohn von rund Fr. 815'000.-. Der Umstand, dass er aufgrund der fehlenden Bewilligung zur Geschäftstätigkeit durch die FINMA und der damit zusammenhängenden Zahlungsschwierigkeiten in seiner vorgesehenen Tätigkeit als Geschäftsführer im operativen Geschäft eingeschränkt worden sei, ändere nichts an der Tatsache, dass klare Hinweise für seine arbeitgeberähnliche Stellung vorliegen würden und eine Missbrauchsgefahr nicht ausgeschlossen werden könne. Es sei daher rechtens, dass die Beschwerdegegnerin einen Anspruch auf Insolvenzentschädigung verneint habe.