Citation: 2C_649/2021 E. 5.2.4

5.2.4. Nicht weiter von Belang ist überdies die Interpretation des Beschwerdeführers im Schreiben vom 14. November 2019, wonach er auf die Akteneinsicht verzichte, da er davon ausgehe, dass es über die Dokumente hinaus, welche er selbst eingereicht habe, keine weiteren Dokumente in den Akten gäbe. Die Vorinstanz erwägt diesbezüglich zutreffend, eine Präzisierung und Richtigstellung der Interpretation des Beschwerdeführers durch den Steuerkommissär wäre zwar wünschenswert gewesen, das Unterbleiben derselben könne jedoch nicht als krasse Verfahrensverletzung betrachtet werden (vgl. E. 3.3.2 des angefochtenen Urteils). Dies trifft zu, zumal dem Beschwerdeführer letztlich eine uneingeschränkte Akteneinsicht offenstand (vgl. E. 5.1 hiervor). Ferner wurde die vom Beschwerdeführer im Schreiben vom 23. September 2019 geäusserte Auffassung, wonach die vollständige Kommunikation zwischen der ASU und dem Kantonalen Steueramt zu den Verfahrensakten gehöre, von den Vorinstanzen nie infrage gestellt. Den Angaben des Beschwerdeführers zufolge erlangte er bei einer (späteren) Akteneinsicht am 28. September 2020 von der Korrespondenz Kenntnis. Entsprechend fand der Beschwerdeführer die von ihm erwähnte Kommunikation in den Verfahrensakten vor. Sie wurde ihm nicht vorenthalten. Dass die Korrespondenz vom 1. Oktober 2019 und 2. Oktober 2019 dem Beschwerdeführer nicht (von Amtes wegen) sofort bekannt gegeben wurde, stellt für sich ebenfalls keine Verfahrensverletzung dar.