Citation: 7B_250/2022 E. 2.3.2

2.3.2. Vorliegend passte der im Tatzeitpunkt 20-jährige Beschwerdeführer die elf Jahre jüngere Beschwerdegegnerin 2 zweimal auf dem Schulweg ab, brachte sie dazu, mit ihm mit in den Rebberg zu gehen und fasste ihr dann unter der Unterhose ans nackte Gesäss, wobei er ihr einmal Geld dafür anbot. Ein anderes als ein sexuelles Motiv für diese Handlungen ist nicht erkennbar. Ausserdem handelt es sich beim Gesäss zwar nicht um ein Geschlechtsorgan, aber zumindest um einen intimen Körperteil. Das Vorgehen des Beschwerdeführers erfüllt deshalb den Tatbestand von Art. 187 Ziff. 1 StGB.