Citation: 8C_539/2017 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat zunächst festgestellt, dass die Suva ihre Leistungspflicht für die noch geklagten Beschwerden erstmals bereits am 6. August 2012 verneint habe, wenn auch nicht in Form einer anfechtbaren Verfügung. Ab 20. August 2012 habe sich der Beschwerdeführer anwaltlich vertreten lassen. Sein Anwalt habe jedoch gegen die formlos erfolgte Leistungseinstellung nicht opponiert und auch nie eine anfechtbare Verfügung verlangt. Erst am 23. Januar 2014 habe er sich wieder bei der Suva gemeldet und um Mitwirkung bei den von ihm in Betracht gezogenen weiteren Abklärungen - namentlich einer interdisziplinären Begutachtung - ersucht. Am 13. Januar 2015 habe sich der Anwalt wiederum an die Suva gewandt und erneut zusätzliche Erhebungen im Sinne einer interdisziplinären Expertise verlangt.