Citation: 2C_408/2015 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt, gestützt auf seine strafrechtliche Verurteilung könne nicht von einem "grossen Verschulden" die Rede sein. Dies zeige sich an der - für Betäubungsmitteldelikte - verhältnismässig kurzen Dauer der gegen ihn ausgesprochenen Strafe. Er bringt sodann vor, das Regionalgericht Oberland habe ihm ausdrücklich eine beste Prognose für künftiges Wohlverhalten gestellt. Auch die Vorinstanz habe festgestellt, dass der Beschwerdeführer sein Fehlverhalten begriffen habe, aufrichtige Reue empfinde und seine Motivation bewiesen habe, in Zukunft straf- und schuldfrei zu leben. Das Verwaltungsgericht habe dies indessen nicht hinreichend gewichtet und seine Interessenabwägung einseitig zu seinen Ungunsten vorgenommen. Es habe nicht nur den Verhältnismässigkeitsgrundsatz, sondern auch seinen Anspruch auf ein faires Verfahren (Art. 29 Abs. 1 BV), auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) und das Willkürverbot verletzt (Art. 9 BV).