Citation: 7B_835/2023 E. 4.3.1

4.3.1. Die Rügen des Beschwerdeführers zum vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt verfangen nicht. Soweit der Beschwerdeführer daraus ableitet, das Schwein sei nicht krank und daher transportfähig gewesen, es habe nicht gelitten bzw. er habe weder Krankheit noch fehlende Transportfähigkeit erkennen müssen, sind seine Ausführungen für die rechtliche Qualifikation, und damit für den Ausgang des Verfahrens, nicht entscheidend und im Übrigen weitgehend appellatorischer Natur. Denn Tierquälerei nach Art. 26 Abs. 1 lit. a TSchG als echtes Unterlassungsdelikt sanktioniert die Untätigkeit des Tierhalters als solche, wobei diese sich in erster Linie nach dem Krankheitsbild beurteilt (vgl. E. 2.2.1 hiervor; Urteil 6B_638/2019 vom 17. Oktober 2019 E. 1.5.1 mit Hinweisen). Dass das Schwein einen grossen offenen Abszess mit 8 cm Durchmesser am linken Bein oberhalb der Klaue aufwies, der mindestens 30 Tage alt war, ist erstellt.