Citation: 7B_576/2024 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs, des Untersuchungsgrundsatzes und sinngemäss von Art. 194 Abs. 1 StPO (Beizug von Akten) sowie des Verhältnismässigkeitsprinzips. Er macht geltend, die Vorinstanz habe seinen prozessualen Antrag auf Beizug der Akten des Haftverfahrens, der Verfahrensakten der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde und der Akten betreffend Schutz der ehelichen Gemeinschaft zu Unrecht abgewiesen. Seiner Ansicht nach hätten die Haftakten Aufschluss über Tatverdacht und über die Verhältnismässigkeit der Entsiegelung geben können. Zudem hätte sich - so der Beschwerdeführer - die Entsiegelung möglicherweise erübrigt, wenn die Strafbehörden Einsicht in die Akten der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde und in die Akten betreffend Schutz der ehelichen Gemeinschaft genommen und sich die in den gesiegelten Geräten gesuchten Informationen dort hätten finden lassen. Die Strafbehörden hätten das Verhältnismässigkeitsprinzip verletzt, indem sie diese Akten nicht beigezogen hätten, denn sie hätten sich nicht hinreichend mit der Möglichkeit milderer Massnahmen anstelle der Entsiegelung auseinandergesetzt.