Citation: 4C.451/1999 06.03.2000 E. A

A.- S.________ (Beklagter) war ab dem 1. Mai 1993 als Arbeitnehmer für O.________ (Kläger) tätig. Gemäss Arbeitsvertrag vom 5. März 1993 vereinbarten die Parteien in Bezug auf die Entschädigung Folgendes: "Herr S.________ erhält ein festes Monatsgehalt von Fr. 4'500.-- netto. Ausserdem wird ihm nach Ab- schluss des Geschäftsjahres ein Gewinnanteil von 50 % des Reingewinnes ausgerichtet. Die Gewinnbe- teiligung wird nach Beilage 1 berechnet, die inte- grierender Bestandteil dieses Vertrages bildet und von den Parteien zu unterzeichnen ist. Die Abrechnung des Gewinnanteils erfolgt jährlich, erstmals per 31.12.1993. (...) Dem Arbeitnehmer wird monatlich eine à cto Zahlung von Fr. 1'000.-- als Gewinnbeteiligung ausbezahlt. Herr S.________ lässt die Fr. 12'000.-- überstei- gende Gewinnanteile bis 31.12.1994 als Darlehen stehen. (...)" Während der Dauer des Arbeitsverhältnisses wurde dem Beklagten unter dem Titel Gewinnbeteiligung ein Betrag von Fr. 30'200.-- ausbezahlt. Eine jährliche Abrechnung des Gewinnanteils fand nicht statt. In der Folge kam es zum Zerwürfnis unter den Parteien, weshalb das Arbeitsverhältnis im November 1995 aufgelöst wurde.