Citation: 6B_1325/2023 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen den Schuldspruch wegen mehrfacher Pornografie. Er bestreitet nicht, dass auf zwei ihm gehörenden Festplatten zahlreiche kinderpornografische und zoophile Dateien (Filme sowie Bilder) aufgefunden wurden und es sich dabei um Pornografie im Sinne von Art. 197 Abs. 5 Satz 1 und 2 StGB handelt. Jedoch stellt er sich auf den Standpunkt, er habe die verbotenen Dateien nie bewusst abgespeichert. Weiter argumentiert er, sollte ihm nicht geglaubt werden, dass ihm die Dateien unwissentlich zugekommen seien, so wäre zumindest "in dubio pro reo" davon auszugehen, dass er die Dateien auf den beiden Festplatten alle zwischen 2002 und 2006 abgespeichert, ab 2006 nicht mehr konsumiert und vergessen bzw. keinen Besitzeswillen mehr daran gehabt habe, womit die ihm vorgeworfenen Taten verjährt seien. Schliesslich rügt er, die Anordnung des lebenslänglichen Tätigkeitsverbots verletze angesichts des Deliktszeitraums von 2002 bis 2006 das Rückwirkungsverbot.