Citation: 5A_785/2019 E. 2

In Übereinstimmung mit dem Bezirksgericht führte das Obergericht im angefochtenen Entscheid unter Erwähnung der ernsthaften Gesundheitsgefährdung, der Behandlungsbedürftigkeit und der betreffenden Urteilsunfähigkeit sowie des Behandlungsplans unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten aus, dass für die am 4. September 2019 während zwei Wochen angeordnete Zwangsmedikation mit "Clopixol Acutard" die rechtlichen Voraussetzungen von Art. 434 ZGB erfüllt sind. Im Zusammenhang mit dem Medikament "Xeplion" stellte das Obergericht fest, dass dieses ebenfalls im Behandlungsplan vorgesehen, aber nicht zwangsweise angeordnet ist, der Beschwerdeführer damit aber auch nicht zwangsbehandelt wird, sondern er sich, wie dem Verlaufsbericht zu entnehmen sei, am 2. September 2019 nach etwas Diskussion selbst auf das Bett gelegt und sich habe spritzen lassen. Davon ausgehend hat das Obergericht erwogen, es liege eine freiwillige Medikamenteneinnahme und keine faktische Zwangsmedikation vor. Ferner hat das Obergericht die Feststellung getroffen, dass keine Patientenverfügung bekannt sei, weder in der Klinik noch bei der Vorinstanz.