Citation: 6B_678/2013 E. 5.2

5.2. Dem Beschwerdeführer ist zuzustimmen, dass sich die Vorinstanz nicht ausführlich mit seinen Vorbringen zur Schlüssigkeit des geänderten Anklagesachverhalts auseinandersetzt. Aus ihrer Begründung ergibt sich jedoch nachvollziehbar, worauf sich der erstellte Sachverhalt stützt, weshalb das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers nicht verletzt ist. Da die übrigen Beweise und Indizien keinen Schluss darauf zuliessen, was sich im Tatzeitpunkt im Auto ereignete, musste die Vorinstanz auf die Aussagen des Beschwerdeführers abstellen. Entgegen seiner Darstellung hat die willkürfreie Beweiswürdigung der Vorinstanz ergeben, dass er vom Ladezustand der Waffe Kenntnis hatte. Dies vermag seine ursprüngliche Angabe inhaltlich zu seinen Ungunsten zu verändern, ist jedoch nicht zu beanstanden. Dem Beschwerdeführer waren seine Rechte bekannt und er wusste, dass seine Aussagen auch zu seinen Lasten verwendet werden können. Die Vorinstanz reisst nicht einen Teil einer Erklärung aus dem Zusammenhang und stellt ohne Begründung darauf ab, während sie den Rest kommentarlos unberücksichtigt lässt. Vielmehr setzt sie sich ausführlich mit der Schilderung des Beschwerdeführers auseinander widerlegt ein Element und erachtet sie im Übrigen mangels weiterer Beweise oder Indizien als erwiesen. Es ist nicht zu beanstanden, wenn sie auf einen Teil seiner Aussagen abstellt und davon ausgeht, er habe die Waffe aus Langeweile zur Hand genommen. Hingegen leidet die Annahme, der Beschwerdeführer habe angeben und dem Opfer etwas beweisen wollen, bei rationaler Betrachtung tatsächlich unter einem Widerspruch, da die "Zuschauerin" schliesslich tot war. Es kann jedoch offenbleiben, ob diese vorinstanzliche Beweiswürdigung willkürlich ist. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid wegen Willkür nur auf, wenn nicht bloss die Begründung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (vgl. BGE 138 I 49 E. 7.1 S. 51 mit Hinweisen). Letztlich ist die Frage, ob der Beschwerdeführer mit der Tat seinen Mut beweisen wollte, für die rechtliche Würdigung nicht entscheidend.