Citation: 6B_1204/2016 E. 1.2.1

1.2.1. Die Einwände des Beschwerdeführers zur Messgenauigkeit - das Gerät runde auf 1 km/h auf, sodass lediglich eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 24.50 km/h erwiesen sei; es gebe Hinweise auf Unkonzentriertheit der Polizisten, mithin auf eine unkorrekte Anwendung des Geräts; es liege einzig ein Radarbild von hinten statt von vorne vor - erschöpfen sich in appellatorischer Kritik am vorinstanzlichen Urteil. Darauf ist nicht einzugehen. Im Übrigen legt die Vorinstanz nachvollziehbar dar, weshalb sie von der Richtigkeit der Messung ausgeht und warum die geltend gemachte Abweichung von 0.5 km/h angesichts des Sicherheitsabzugs von 5 km/h und einer Messgenauigkeit des Geräts von 3 km/h nicht ins Gewicht fällt. Dies ist weder willkürlich, noch verletzt es die Unschuldsvermutung. Der Beschwerdeführer spricht denn auch lediglich von "verschiedenen kleineren Fehlerquellen" resp. davon, dass die Geschwindigkeitsüberschreitung womöglich marginal anders zu beurteilen gewesen wäre. Er verkennt indes in diesem Zusammenhang die Tragweite des Willkürbegriffs und des Grundsatzes "in dubio pro reo" (vgl. oben E. 1.1). Der Beschwerdeführer bringt auch nichts vor, was die vorinstanzliche Annahme, wonach die Messstelle den gesetzlichen Anforderungen genügte, insbesondere sich mindestens 100 Meter vor dem Signal "Ende der zulässigen Höchstgeschwindigkeit" befand, als unhaltbar erscheinen liesse. Abgesehen davon ist unbestritten, dass er bereits rund 200 Meter vor dem Signal wieder beschleunigt hat, wobei er die Geschwindigkeit zuvor lediglich auf "rund 60 km/h reduziert" hatte. Es blieben daher rund 100 Meter und somit genügend Zeit, um die gemessenen 80 km/h zu erreichen. Schliesslich leuchtet nicht ein, weshalb die Feststellung, der Beschwerdeführer habe unterschiedliche Angaben zur Akzeptanz bzw. Korrektheit der Messung gemacht, da er diese einmal anerkannt, dann wieder bestritten habe, willkürlich sein soll. Abgesehen davon ist die Aussage des Beschwerdeführers für die Ermittlung des Sachverhalts nicht entscheidend, da die Geschwindigkeitsüberschreitung aufgrund der Messung erstellt ist. Dass das Radargerät nicht gültig geeicht oder falsch verwendet worden wäre, legt der Beschwerdeführer ebenfalls nicht dar.