Citation: 6B_465/2018 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt zusammengefasst, die Ereignisse hätten sich wie von der Beschwerdegegnerin 2 geschildert abgespielt. Der Beschwerdeführer sei nach einem gemeinsamen Barbesuch in seinem Hotelzimmer gegen den ausdrücklichen Willen der Beschwerdegegnerin 2 mit seinem Penis zweimal vaginal in diese eingedrungen. Die Aussagen des Beschwerdeführers würdigt die Vorinstanz als nicht glaubhaft. Diese seien von zahlreichen Widersprüchlichkeiten durchsetzt. Er nehme nur zu Beginn seiner Antworten Bezug auf die ihm gestellten Fragen und schweife im weiteren Verlauf stark ab. Seine Schilderungen seien nicht flüssig, oft zusammenhanglos und von vielen Unterbrüchen gekennzeichnet. Auf die Konfrontation mit Widersprüchen reagiere er um Worte ringend sowie mit kargen Ausführungen in der Sache selbst, dafür aber umso ausschweifender in Bezug auf Nebensächlichkeiten (angefochtenes Urteil, E. II. 4.6 S. 20). Die Vorinstanz verweist ausserdem auf die erstinstanzliche Beweiswürdigung. Diese sei schlüssig und korrekt. Demnach seien die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 detailliert und stimmig. Sie wirkten authentisch und sprächen für die Erlebnisbasiertheit der geschilderten Ereignisse. Dabei sei die Beschwerdegegnerin 2 durchaus selbstkritisch. Ihre Aussagen liessen sich sodann objektiv bestätigen. So habe das auf ihrem Pullover gesicherte Sperma klar dem Beschwerdeführer zugeordnet werden können und sie habe an den Armen Hämatome aufgewiesen. Demgegenüber seien die Aussagen des Beschwerdeführers wenig konstant, widersprüchlich und höchst unglaubhaft. Zudem seien sie äusserst karg und pauschal. So habe er in der ersten polizeilichen Einvernahme jeglichen Geschlechtsverkehr vehement bestritten sowie auch mit keinem Wort erwähnt, dass es zwischen ihm und der Beschwerdegegnerin 2 zu anderen sexuellen Kontakten gekommen sei. Entgegen seinen Beteuerungen hätten keine Zeugen gefunden werden können, die den später geltend gemachten, vorgängigen Oralverkehr in der Wandelbar hätten bestätigen können. Darüber hinaus habe er nachweislich die Unwahrheit gesagt, als er die Beschwerdegegnerin 2 beschuldigt habe, ihn bestohlen zu haben (angefochtenes Urteil, E. II. 4.4 f. S. 14 f.). Den Beweisantrag des Beschwerdeführers, die Vergewaltigung wirklichkeitsgetreu und in den originalen Kleidungen nachzustellen, lehnte die Vorinstanz ab. Sie als auch die Parteien seien aufgrund der hinreichenden Schilderungen der Beschwerdegegnerin 2 ohne Weiteres in der Lage, sich den Tatablauf entsprechend vorzustellen. Einer zusätzlichen Tatrekonstruktion bedürfe es deshalb nicht. Es sei Gegenstand der Beweiswürdigung, ob unter den von der Beschwerdegegnerin 2 geschilderten Umständen eine Vergewaltigung möglich gewesen sei (angefochtenes Urteil, E. II. 3. S. 11 f.). Die Vorinstanz kommt zum Schluss, ein entsprechender Tatablauf sei durchaus möglich (angefochtenes Urteil, E. II. 4.5.6 S. 20).