Citation: 1C_467/2015 E. 2.1

2.1. Im bundesgerichtlichen Verfahren macht der Beschwerdeführer bloss noch die Verletzung von Art. 22 Abs. 4, dritter Satz, der Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Küsnacht (BZO) geltend. Nach dieser Bestimmung darf die Gesamtlänge von Dacheinschnitten und Dachaufbauten höchstens einen Drittel der betreffenden Fassadenlänge betragen. Diese Drittelsregelung erachtet der Beschwerdeführer als verletzt. Er meint, massgebend seien alle sichtbaren Dachaufbauten und -einschnitte, auch wenn sie einer andern Dachfläche angehörten. Die auf der einen Seite des Hauses sichtbaren Dachaufbauten der andern Dachflächen müssten jeweils auch hinzu gerechnet werden. Der Beschwerdeführer rügt sodann, die Vorinstanz sei auf dieses Argument nicht eingegangen und habe damit seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Indem sie nicht festgestellt habe, welche Dachaufbauten jeweils sichtbar (und damit nach seiner Meinung für die Drittelsregelung massgeblich) seien, habe sie sodann den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt.