Citation: U 185/99 01.05.2000 E. 2

2.- Die Vorinstanz ist nach sorgfältiger Würdigung der medizinischen Berichte zu Recht zum Schluss gekommen, dass die physischen und psychischen Beschwerden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit einen natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 21. April 1990 aufweisen, dass aber der adäquate Kausalzusammenhang bezüglich der psychischen Störungen nach den Kriterien des Eidgenössischen Versicherungsgerichts für Unfälle im mittleren Bereich, zu welchen das vorgefallene Ereignis unbestrittenermassen zählt, zu verneinen ist. Was die für die Bemessung des Invaliditätsgrades zumutbare Arbeitsfähigkeit im Zeitpunkt des Einspracheentscheids vom 5. August 1996 anbelangt, hat das kantonale Gericht die psychischen Beeinträchtigungen somit korrekterweise nicht mitberücksichtigt und ausführlich aufgezeigt, weshalb es diesbezüglich auf die Beurteilung des Dr. med. I.________ vom 18. Juli 1994, nicht aber auf die Berichte des Dr. med. D.________ vom 23. September 1993, 10. Oktober 1994 und 31. Juli 1995 abgestellt hat. Es ist demzufolge von einer 100 %igen Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin für sitzende respektive teils sitzende/ teils stehende Tätigkeiten auszugehen. Zuzustimmen ist sodann auch der Schlussfolgerung der Vorinstanz, wonach ein Berufswechsel zumutbar ist.