Citation: I 1042/06 30.03.2007 E. 6

Nicht stichhaltig sind schliesslich die zu einzelnen Lebensverrichtungen erhobenen rechtlichen Einwendungen. Hinsichtlich Aufstehen/Absitzen/Abliegen ist darauf hinzuweisen, dass die in Rz 8016 Kreisschreiben über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung (KSIH) erwähnte Regel sich auf die Rechtsprechung stützen kann (ZAK 1987 S. 248 E. 2b), worauf bereits die Vorinstanz hingewiesen hat. Zur Reinigung nach Verrichtung der Notdurft ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass ein Closomat als Hilfsmittel auch Frauen zumutbar ist. Die von der Beschwerdeführerin vertretene gegenteilige Auffassung vermag schon deshalb nicht zu überzeugen, als eine Reinigung mit dem Closomat in jedem Fall hygienischer ist als eine herkömmliche. Im Übrigen plädiert die Beschwerdeführerin ganz allgemein gegen eine Verschärfung der Praxis bei der Hilflosenentschädigung, wobei sie allerdings nicht näher darlegt, wo die Beschwerdegegnerin oder die Vorinstanz eine solche vorgenommen haben soll.