Citation: 2C_698/2019 E. 1.2.2

1.2.2. Die Beschwerdeführerin legt dar, die Vorinstanz vertrete die Auffassung, dass es sich - entgegen der Formulierung in den Angebotsbestimmungen - bei den produktebezogenen Musskriterien nicht um Eignungskriterien im Sinne des kantonalen Rechts handle. Die Vorinstanz erwäge, so die Beschwerdeführerin, dass sich die Eignungskriterien nur auf die Anbieterinnen beziehen könnten. Im Unterschied zur Nichterfüllung von Eignungskriterien führe eine Nichterfüllung produktbezogener Musskriterien nicht zwingend zum Ausschluss aus dem Vergabeverfahren (vgl. E. 4.2. f. des angefochtenen Urteils). Nach Auffassung der Beschwerdeführerin verstösst diese vorinstanzliche Auslegung des kantonalen Rechts gegen die ständige Rechtsprechung des Bundesgerichts. Das Bundesgericht habe ausdrücklich festgehalten, dass auch Produkteanforderungen als Eignungskriterien absolute Kriterien sein könnten, deren Nichterfüllung zu einem Ausschluss des Angebots führen müssten (vgl. Urteil 2C_346/2013 vom 20. Januar 2014 E. 2.2). Vor diesem Hintergrund stelle sich vorliegend eine umstrittene Rechtsfrage, die höchstrichterlich geklärt werden müsse, um die Auslegung und Anwendung des Rechts des Kantons Zürich in Einklang mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu bringen.