Citation: 1B_270/2018 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, bezüglich des Abpackens und Lagerns von Marihuana und Haschisch bestehe aufgrund der überwachten Gespräche nur ein vager, nicht aber ein dringender Tatverdacht. Ein qualifizierter Handel mit Haschisch und Marihuana gemäss Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG sei rechtlich nicht möglich. Weder für Gewerbsmässigkeit noch für Bandenmässigkeit bestünden hinreichende Anhaltspunkte. Die Kokainspuren an den Turnschuhen wiesen bei einem Geschäftsführer einer Diskothek nicht zwingend auf ein strafbares Verhalten hin. Die Spuren auf dem iPad würden zudem nicht auf Handel, sondern bestenfalls auf Konsum hinweisen, wobei dafür auch andere Personen in Frage kämen. Zum Tresor in der Diskothek hätten ebenfalls auch andere Personen Zugang. Nur gerade Fr. 5'000.-- seien ungewöhnlich stark mit Kokain kontaminiert gewesen. Die grossen Geldbeträge seien für den Betrieb nicht ungewöhnlich. Spuren von Heroin seien zudem nicht festgestellt worden, obwohl der Hauptverdacht gegen die Gruppierung um E.________ und D.________ auf Handel mit Heroin laute.