Citation: I 384/05 09.12.2005 E. 6

6.1 Reduziert sich der Invaliditätsgrad in einer für den Rentenanspruch erheblichen Weise, ist der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung der bisher ausgerichteten Rente nach den für diese Konstellation analog geltenden (AHI 1998 S. 121 Erw. 1b) Regeln des Art. 88a IVV zu bestimmen, während Art. 88bis IVV nicht anwendbar ist (BGE 106 V 16 f. Erw. 3a; AHI 2001 S. 162 Erw. 3c in fine [Urteil S. vom 26. Oktober 2000, I 99/00]). Die Aufhebung oder Herabsetzung der bisherigen Rente hat somit gemäss Art. 88a Abs. 1 Satz 2 IVV spätestens drei Monate nach der rentenbeeinflussenden Verminderung des Invaliditätsgrades zu erfolgen. Bei Wiederaufleben der Invalidität nach Aufhebung der Rente sind sodann die Art. 29bis und 88a Abs. 2 IVV zu berücksichtigen (vgl. BGE 109 V 125; AHI 2001 S. 277 ff. [Urteil P. vom 22. August 2001, I 11/00]; Urteil I. vom 23. Mai 2003, I 687/02, Erw. 2.2.2 in fine). 6.2 Die Beschwerdeführerin hat ab 1. November 2002 Anspruch auf eine halbe Rente, welche, da die anspruchsbeeinflussende Änderung im Sinne eines Statuswechsels von Voll- zu Teilzeiterwerbstätigkeit ab Dezember 2002 anzunehmen ist (vgl. Erw. 3.2.2 und 4.2.2 hievor), in Nachachtung des Art. 88a Abs. 1 IVV auf Ende Februar 2003 aufzuheben ist. Zufolge des erneuten Statuswechsels per 1. Mai 2004 steht der Versicherten - Art. 88a Abs. 2 in Verbindung mit Art. 29bis IVV folgend - ab 1. August 2004 wiederum eine halbe Rente zu.