Citation: 4A_92/2019 E. 3.1.1

3.1.1. Die Vorinstanz hielt fest, auf die Angaben des behandelnden Psychiaters Dr. F.________ könne nicht abgestellt werden. Bedenken ergäben sich nicht nur, weil sich dieser zu diversen Spekulationen habe hinreissen lassen, sondern auch weil er bei seinen weiteren Ausführungen jegliche Distanz und Objektivität habe vermissen lassen. Mit den weiteren medizinischen Unterlagen - insbesondere den Berichten und Beurteilungen von Dr. D.________ - lasse sich eine psychisch begründete Arbeitsunfähigkeit ebenfalls nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachweisen. Es seien darin keine Angaben zu psychischen Befunden und damit einhergehenden Einschränkungen gemacht worden. Bezüglich des beantragten psychiatrischen (Teil-) Gutachtens erwog die Vorinstanz in antizipierter Beweiswürdigung, mit einer gutachterlichen Untersuchung des Beschwerdeführers lasse sich dessen Gesundheitszustand und dessen Arbeitsfähigkeit im relevanten und bereits verstrichenen Zeitraum vom 18. Oktober 2016 bis zum 30. April 2017 nicht beurteilen. Ein Gerichtsgutachter könne lediglich die vorhandenen echtzeitlichen Dokumente als Grundlage für ein Aktengutachten nutzen. In diesem Zusammenhang sei zu bemerken, dass die von Dr. E.________ im Privatgutachten der Beschwerdegegnerin dargestellten Anamnese- und Beschwerdeschilderungen sowie die Angaben über objektive Befunde vom Beschwerdeführer bestritten worden seien, weshalb sie nicht als Beurteilungsgrundlage dienen könnten. Die übrigen vorhandenen medizinischen Unterlagen (namentlich die Berichte von Dr. F.________) würden nicht die erforderlichen Angaben enthalten, welche eine psychiatrische Aktenbeurteilung erlauben würden.