Citation: 7B_995/2024 E. 5.3

5.3. Soweit der Beschwerdeführer die Feststellung einer beruflichen Unstetigkeit (wiederholte Arbeitslosigkeit und mehrfacher Versuch einer selbständigen Erwerbstätigkeit nachzugehen) durch die Vorinstanz kritisiert, legt er seine eigene Sicht der Dinge dar, ohne dass sich daraus anhand einer substanziierten Auseinandersetzung mit den Erwägungen im angefochtenen Urteil auch nur ansatzweise ergäbe, dass die Sachverhaltsfeststellung und die Beweiswürdigung der Vorinstanz willkürlich wären. Aus diesen und weiteren Aspekten seines Vorlebens - wie den langjährigen familiären Problemen mit Vorwürfen der häuslichen Gewalt, welche zur Einleitung von diversen Straf- und Zivilverfahren führten, den finanziellen Schwierigkeiten und der Alkoholabhängigkeit - ergeben sich konkrete Anhaltspunkte für sein wahrscheinliches Verhalten in Freiheit. Angesichts dieser Umstände hat die Vorstrafenlosigkeit keine entscheidende Auswirkung auf die Gesamtwürdigung. Die Folgerung der Vorinstanz, dass sich das Vorleben des Beschwerdeführers insgesamt negativ auf die Prognose auswirke, ist nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer vermag keine rechtsfehlerhafte Ermessensausübung durch die Vorinstanz darzutun und damit eine Bundesrechtsverletzung aufzuzeigen. Wenn er einen von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichenden Sachverhalt - wie die Mitgliedschaft in Schweizer Vereinen - behauptet, ist darauf nicht weiter einzugehen (vgl. Art. 105 Abs. 1 und Art. 99 Abs. 1 BGG).