Citation: 9C_728/2023 E. 4.3.3

4.3.3. Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, welche Tätigkeiten im Kompetenzniveau 2 dem Beschwerdegegner noch zumutbar sind. Er war zum Zeitpunkt des Unfalls yyy Jahre alt, seit zzz Jahren als D.________ tätig und verfügte lediglich bei dieser Arbeit über Berufserfahrung. Während er bei der Ausübung einer angepassten Beschäftigung somatisch zwar nicht eingeschränkt ist, ist er durch das Zumutbarkeitsprofil bei der Auswahl möglicher Berufe sowohl in physischer (körperlich leichte Tätigkeiten, keine Arbeiten über Kopf oder mit Gewichten über 10 kg und vorgehaltenem Arm, keine Vibrationsbelastungen im Bereich des rechten Armes) als auch in psychiatrischer Hinsicht (fremdbestimmte, isolierte Tätigkeiten ohne Gruppenaktivitäten, ohne Kundenkontakte, in einem belastbaren, wohlwollenden Umfeld) starken Beschränkungen unterworfen. Soweit sich die Beschwerdeführerin auf die Führungserfahrung des Versicherten bezieht, scheint sie zu verkennen, dass Führungsfunktionen gemäss Zumutbarkeitsprofil ebenfalls ausgeschlossen sind (erforderlich sind fremdbestimmte Tätigkeiten). Die Vorinstanz hat demnach kein Bundesrecht verletzt, indem sie davon ausging, der Beschwerdegegner könne seine bisherige Ausbildungs- und Berufserfahrung in einer leidensangepassten Tätigkeit nicht verwerten und somit lediglich Beschäftigungen auf dem Kompetenzniveau 1 ausüben (vgl. dazu Urteile 8C_194/2022 vom 5. Dezember 2022 E. 7.4.1; 8C_386/2013 vom 15. Oktober 2013 E. 6.3).