Citation: 4P.189/2005 18.11.2005 E. 1

Erhebt eine Partei gleichzeitig staatsrechtliche Beschwerde und Berufung, so ist in der Regel zuerst über die staatsrechtliche Beschwerde zu befinden und der Entscheid über die Berufung wird ausgesetzt (Art. 57 Abs. 5 OG). Vorliegend besteht kein Anlass, anders zu verfahren. Namentlich ändert nichts, dass die Beschwerdeführerin die staatsrechtliche Beschwerde insofern als "subsidiäres Rechtsmittel" behandelt haben will, als sie nur für den Fall "geltend gemacht" werde, dass das Bundesgericht sich für die Beurteilung der ihm vorgelegten Fragen im Rahmen des Berufungsverfahrens für unzuständig erklären und die Beschwerdeführerin auf die staatsrechtliche Beschwerde verweisen sollte. In dieser Situation besteht von vornherein nur dann Anlass, die staatsrechtliche Beschwerde vorweg zu behandeln, wenn auf die eidgenössische Berufung, in der die selben Rechtsverletzungen geltend gemacht werden, eingetreten werden kann (vgl. Messmer/Imboden, Die eidgenössischen Rechtsmittel in Zivilsachen, Zürich 1992, S. 148; BGE 107 II 499 E. 1; 99 II 297 E. 1). Dies ist hier nicht der Fall, wie im Urteil über die in gleicher Sache erhobene Berufung (Verfahren 4C.245/2005) darzulegen sein wird.