Citation: 2P.314/2003 11.12.2003 E. 1

Mit Verfügung vom 17. Juli 2003 lehnte das Amt für Migration des Kantons Luzern das Gesuch von A.________ um Familiennachzug für seine Ehefrau und zwei Kinder (geb. 1985 und 1987), alle Staatsangehörige von Serbien und Montenegro, wohnhaft im Kosovo, ab. Die Verfügung wurde am 18. Juli 2003 als eingeschriebene Sendung (LSI) zu Handen von A.________ zur Post gegeben. Am 29. Juli 2003 gelangte sie an das Amt für Migration zurück, da sie nicht abgeholt worden war. Das Amt für Migration nahm am 5. August 2003 einen zweiten Versand vor. A.________ reichte am 27. August 2003 (Postaufgabe; Datum der Rechtsschrift 25. August 2003) beim Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern eine Beschwerde gegen die Verfügung des Amtes für Migration ein. Das Departement überwies die Beschwerde dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern zum Entscheid darüber, ob gestützt auf Art. 8 EMRK ein Rechtsanspruch auf Familiennachzug bestehe. In der Folge verzichtete der anwaltlich vertretene A.________ auf eine Behandlung der Beschwerde durch das Verwaltungsgericht und anerkannte damit, dass kein Rechtsanspruch auf Familiennachzug besteht. Das Verwaltungsgericht erklärte daher das vor ihm hängige Verfahren mit Verfügung vom 18. September 2003 als erledigt und überwies die Sache unter Beilage der Akten zur Beurteilung der Verwaltungsbeschwerde an das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern. Dieses trat am 10. November 2003 auf die Beschwerde nicht ein, weil sie verspätet erhoben worden sei. Es ging davon aus, dass für die Berechnung der Beschwerdefrist von 20 Tagen die erste Zustellung vom 18. Juli 2003 massgeblich sei. A.________ reichte am 2. Dezember 2003 beim Verwaltungsgericht des Kantons Luzern eine Beschwerde gegen den Nichteintretensentscheid des Justiz- und Sicherheitsdepartements ein. Einem diesbezüglichen Antrag des Rechtsvertreters von A.________ entsprechend überwies das Verwaltungsgericht die Beschwerde unter Beilage der bei ihm ergangenen Akten am 5. Dezember 2003 dem Bundesgericht zur Beurteilung. Gestützt auf die Überweisung des Verwaltungsgerichts ist vor Bundesgericht ein Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde eröffnet worden; dieses Rechtsmittel ist trotz fehlender Legitimation in der Sache selber (Art. 88 OG) zulässig, um die Verletzung von Parteirechten zu rügen und insbesondere Nichteintretensentscheide wegen formeller Rechtsverweigerung anzufechten. Auf telefonische Aufforderung hin hat das Justiz- und Sicherheitsdepartement die ihm im Rahmen des Beschwerdeverfahrens vom Beschwerdeführer vorgelegte Verfügung des Amtes für Migration vom 17. Juli 2003 per Fax an das Bundesgericht übermittelt. Zusätzliche Akten (nebst den vom Verwaltungsgericht überwiesenen) sind nicht eingeholt worden; von der Anordnung eines Schriftenwechsels ist abgesehen worden. Über die staatsrechtliche Beschwerde ist sofort, im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 36a OG, zu entscheiden.