Citation: 5P.274/2002 28.10.2002 E. 3

Die Beschwerdeführerin trägt vor, der Kantonsgerichtspräsident sei der Auffassung, die italienische Staatsangehörigkeit des Erblassers Y.________ sei nicht erbracht. Nach Auffassung des Kantonsgerichts seien insbesondere der vom Bundesgericht in seinem Urteil vom 2. September 1975 nicht "mehr" berücksichtigte "atto di notorietà" vom 9. November 1974 wie die anderen vor einem Notar abgegebenen Erklärungen lediglich unzureichende Aussagen von Drittpersonen. Diese Auffassung sei grundlegend unrichtig und die Weigerung der Überprüfung bei der zuständigen italienischen Stelle komme einer eindeutigen Rechtsverweigerung gleich. Eine in Italien von einer staatlichen Dienststelle oder einem Notar als öffentliche Urkundsperson ausgestellte Urkunde beurteile sich ausschliesslich nach italienischem öffentlichen Recht. Die Beschwerdeführerin übersieht, dass der Kantonsgerichtspräsident nicht die Rechtswirkungen nach italienischem Recht beurteilt, sondern den Inhalt von Drittaussagen gewürdigt hat. Die rechtlichen Erörterungen der Beschwerdeführerin sind deshalb unbeachtlich. Im Übrigen hat das Bundesgericht in seinem Urteil vom 2. September 1975 - wie im angefochtenen Urteil richtig festgehalten wird - in E. 3b S. 15 befunden, der Beweis der italienischen Staatsangehörigkeit habe schon aus prozessualen Gründen (verspätete Eingaben) nicht erbracht werden können. Inwiefern die Beweiswürdigung des Kantonsgerichtspräsidenten willkürlich sein soll, wird von der Beschwerdeführerin nicht einmal ansatzweise dargetan (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 127 III 279 E. 1c S. 282; 125 I 492 E. 1b S. 495; 117 Ia 10 E. 4b S. 11/12, je mit Hinweisen).