Citation: 9C_649/2019 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin beanstandet u.a. den Beweiswert der medizinischen Beurteilung von Prof. Dr. med. B.________. Hinsichtlich der Erforderlichkeit bildgebender Abklärungen am Bewegungsapparat ist auf die korrekten Ausführungen im angefochtenen Entscheid zu verweisen (vorinstanzliche Erwägung 5.2.). Der RAD-Facharzt liess Brust- und Lendenwirbelsäule (BWS, LWS) am 27. Juni 2017 röntgen. Die Erkenntnisse daraus setzte er in Bezug zu den von ihm gleichentags erhobenen klinischen Befunden und zu den Angaben der Versicherten betreffend ihre Aktivitäten. Sodann begründete er explizit, weshalb eine weitergehende Bildgebung der Wirbelsäule entbehrlich sei (Stellungnahme vom 14. August 2017 S. 4; Untersuchungsbericht vom 14. August 2017; Stellungnahme vom 11. Juli 2018 S. 2 ff.). Im Zusammenhang mit der Schulterproblematik links beschränkte sich Prof. Dr. med. B.________ auf eine klinische Untersuchung, was bei weitgehend fehlenden Klagen in diesem Bereich nicht zu beanstanden ist (vgl. Untersuchungsbericht vom 14. August 2017 S. 4 ff.). Die fachärztlichen Erkenntnisse fanden in Form einer (gewissen) reduzierten Schulterfunktion sowie Belastbarkeit der Wirbelsäule und eines um (höchstens) 20 % reduzierten Rendements Eingang in die Arbeitsfähigkeitsschätzung. Die eingetretene Verbesserung des Gesundheitszustandes im Vergleich zum Zeitpunkt der Rentenzusprache mit Verfügung vom 16. November 2015 begründete Prof. Dr. med. B.________ schliesslich in nachvollziehbarer Weise (Stellungnahme vom 15. September 2017 S. 2 f.). A lleine der Umstand, dass Berichte von behandelnden Ärzten der Beurteilung des RAD-Facharztes widersprechen, vermag - entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin - noch keine Zweifel an der Beweiskraft eines versicherungsinternen Berichtes zu begründen. Diesbezüglich ist die Würdigung der medizinischen Unterlagen entscheidend (hierzu nachfolgend E. 5.2.2 f.). Die Rügen zielen ins Leere.