Citation: 1P.231/2000 09.05.2000 E. 1

1.- a) Die Beschwerde richtet sich gegen eine Verfügung, welche vom Beschwerdeführer schon mit seiner staatsrechtlichen Beschwerde vom 21. März 2000 angefochten wurde, die das Bundesgericht abgewiesen hat, soweit es darauf eintrat. Damit ist jedoch nur die damals vorgebrachte Rüge einer Verletzung des Anspruchs auf ein unabhängiges und unparteiliches Gericht rechtskräftig beurteilt. Die vorliegend zu beurteilende, rechtzeitig erhobene Beschwerde ist daher zulässig, soweit andere Rügen erhoben werden, obwohl sie sich gegen denselben Hoheitsakt richtet (vgl. Walter Kälin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, 2. Auflage, 1994, S. 396; Andreas Auer, Die schweizerische Verfassungsgerichtsbarkeit, 1984, S. 268). Soweit die neuerliche Rüge, der Haftrichter sei befangen, andere Aspekte als die in der letzten Beschwerde geltend gemachten betrifft, werden diese nicht substanziiert, weshalb nicht darauf eingetreten werden kann (vgl. Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Auf die blosse Behauptung, der Haftrichter habe ohne genügende Aktenkenntnis entschieden, lässt sich der Vorwurf der Befangenheit jedenfalls nicht stützen. b) Die Rüge, der Bezirksanwalt sei befangen, richtet sich nicht gegen den angefochtenen Entscheid, weshalb im vorliegenden Verfahren nicht auf sie eingetreten werden kann. c) Mit einer staatsrechtlichen Beschwerde gegen einen Haftentscheid kann, in Abweichung vom Grundsatz der kassatorischen Natur der staatsrechtlichen Beschwerde, ausser der Aufhebung des angefochtenen Entscheids, auch die sofortige Entlassung aus der Haft verlangt werden (BGE 124 I 327 E. 4b/aa S. 333 mit Hinweisen). Der entsprechende "Eventualantrag" des Beschwerdeführers ist daher zulässig. d) Neue Vorbringen tatsächlicher Art sind in einer staatsrechtlichen Beschwerde unbeachtlich (vgl. BGE 119 II 6 E. 4a S. 7; 118 Ia 20 E. 5a S. 26). Das Bundesgericht lässt Ausnahmen von dieser Regel nur zu, soweit erst die Begründung des angefochtenen Entscheids zur Geltendmachung der neuen Tatsachen Anlass gibt, diese von der kantonalen Instanz offensichtlich von Amtes wegen berücksichtigt werden müssen oder im kantonalen Verfahren nicht von Bedeutung waren (vgl. Kälin, a.a.O., S. 369 f. mit Hinweisen). Gemäss dem Protokoll der Anhörung vor dem Haftrichter vom 14. März 2000 hat der Beschwerdeführer nicht behauptet, er habe keine genügende Akteneinsicht gehabt. Als er ausführlich aus bestimmten Akten zitierte, hätte er Anlass zu einem solchen Vorbringen gehabt. Daher kann auf seine entsprechenden Rügen in der staatsrechtlichen Beschwerde nicht eingetreten werden.