Citation: 2C_354/2020 E. B

B.a. Im Anschluss an die Strafverfügung vom 4. Juli 2000 wurde sie am 6. Oktober 2000 ein erstes Mal ausländerrechtlich verwarnt und am 24. Juni 2004 aufgrund der Strafverfügung vom 3. Mai 2004 ein zweites Mal. Am 18. Januar 2012 war A.A.________ beim Betreibungsamt Kreuzlingen zudem mit 36 Betreibungen in der Gesamthöhe von Fr. 51'590.65 und 44 offenen Verlustscheinen im Betrag von total Fr. 53'968.20 verzeichnet. Am 26. Januar 2012 wurden A.A.________ sowie ihr Ehemann zum dritten Mal verwarnt und am 12. Juni 2015 erfolgte eine vierte Verwarnung. Ab dem 26. Juli 2017 leben A.A.________ und B.A.________ gerichtlich getrennt, wobei am 5. August 2017 eine polizeiliche Intervention wegen häuslicher Gewalt erfolgte. Das Bezirksgericht Kreuzlingen nahm mit Entscheid vom 2. November 2017 Kenntnis vom Getrenntleben von A.A.________ und B.A.________ und auferlegte dem Ehemann zudem ein Kontaktverbot im Umgang mit A.A.________. B.b. Mit Entscheid vom 19. Januar 2018 widerrief das Migrationsamt die Niederlassungsbewilligungen von A.A.________, C.A.________ und D.A.________. Gleichzeitig wurden sie angewiesen, die Schweiz bis am 31. Juli 2018 zu verlassen. Die Verfügung wurde mit Entscheid des Departements für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau vom 24. Januar 2019 bestätigt. Eine dagegen erhobene Beschwerde wurde vom Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau bezüglich des Widerrufs der Niederlassungsbewilligungen der beiden Söhne gutgeheissen. Im Übrigen wurde die Beschwerde mit Urteil vom 12. Februar 2020 abgewiesen und A.A.________ angewiesen, die Schweiz innert 30 ab Rechtskraft des Entscheides die Schweiz zu verlassen.