Citation: I 67/00 24.07.2002 E. 3

3.- Das kantonale Gericht hat die massgebenden gesetzlichen Grundlagen für die Drittauszahlung rückwirkend zugesprochener und deshalb nachzuzahlender wie auch laufender Renten zutreffend dargelegt, worauf verwiesen wird (Art. 20 Abs. 1 und Art. 45 AHVG in Verbindung mit Art. 76 Abs. 1 AHVV, im Bereich der Invalidenversicherung auf Grund von Art. 50 Abs. 1 IVG und Art. 84 IVV analog anwendbar; Art. 50 Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 85bis IVV). Richtig sind auch die Ausführungen über die vor Erlass des auf den 1. Januar 1994 in Kraft gesetzten Art. 85bis IVV neben der gesetzlichen Regelung über die Drittauszahlung zwecks Gewährleistung zweckgemässer Rentenverwendung (Art. 84 IVV in Verbindung mit Art. 76 AHVV) bestehende, von der Rechtsprechung zunächst unbeanstandet gelassene, mit BGE 118 V 88 jedoch im Wesentlichen insofern eingeschränkte Verwaltungspraxis, als eine bereits im Zeitpunkt der Anmeldung zum Rentenbezug erfolgte Zustimmung des Versicherten als Grundlage für die Anordnung einer Drittauszahlung nicht mehr genügt (BGE 118 V 91 ff. Erw. 1b und 2, insbes. 92 f. Erw. 2b; vgl. auch BGE 123 V 27 Erw. 1 sowie 30 f. Erw. 4).