Citation: 5A_191/2023 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdeführer sei mit rechtskräftigem Scheidungsurteil vom 29. Oktober 2020 verpflichtet worden, seiner Ex-Ehefrau an den Barunterhalt der gemeinsamen Tochter (geb. 2012) ab März 2020 bis zur Volljährigkeit monatlich vorschüssig je Fr. 1'500.-- (zzgl. allfällig bezogene gesetzliche oder vertragliche Familien- oder Ausbildungszulagen) und an ihren persönlichen Unterhalt ab 1. März 2020 bis und mit Mai 2028 monatlich vorschüssig je Fr. 800.-- zu bezahlen. Er habe indessen vor Erstinstanz keine Belege für bisher regelmässig geleistete Zahlungen der rechtlich geschuldeten Unterhaltsbeiträge von monatlich total Fr. 2'300.-- eingereicht. Deshalb sei nicht zu beanstanden, dass die Erstinstanz die Unterhaltsbeiträge nicht in die Berechnung des prozessrechtlichen Existenzminimums aufgenommen habe.