Citation: 5A_115/2022 E. 3.2.11

3.2.11. Für die Zeitspanne vom 1. Juli 2025 bis zur Volljährigkeit der jüngeren Tochter, in welcher die ältere Tochter bereits volljährig sein wird, verlangt der Beschwerdeführer eine Verteilung des Überschusses zu zwei Dritteln auf ihn selbst und zu einem Drittel auf die jüngere Tochter. Er errechnet einen auf sie entfallenden Anteil von Fr. 115.--. Die Differenz zum von der Vorinstanz eingesetzten Überschussanteil von Fr. 110.-- ist vernachlässigbar, sodass er bereits aus diesem Grund nicht durchdringt. Ferner basieren seine Berechnungen auf höheren Mietkosten sowohl der Parteien als auch der älteren Tochter, ohne dass er diesbezüglich eine Sachverhaltsrüge erhebt (vgl. vorne E. 3.2.2). Auch mit Bezug auf den im Vergleich zu den im angefochtenen Entscheid eingesetzten Zahlen höheren Grundbetrag und die höheren Krankenkassenprämien der älteren Tochter fehlt eine entsprechende Rüge. Der Beschwerdeführer begründet das Abweichen bei diesen Positionen nicht. Mithin ist auf die Zahlen gemäss angefochtenem Entscheid abzustellen. Damit fällt der Überschuss (und der Anteil der jüngeren Tochter daran) ohnehin höher aus als vom Beschwerdeführer berechnet, selbst wenn man die Grundbeträge der Parteien wie von ihm vertreten (vgl. vorne E. 3.2.6) senkte.