Citation: 5P.456/2006 23.03.2007 E. 4

Zusammenfassend ergibt sich, dass die staatsrechtliche Beschwerde abzuweisen ist, soweit auf sie eingetreten werden kann. Sie kann jedoch nicht als von Anfang an aussichtslos gelten. Weil die Beschwerdeführerin zudem offensichtlich bedürftig ist, ist ihr die unentgeltliche Prozessführung zu erteilen, unter Beigabe von Gregor Marcolli als unentgeltlichem Anwalt (Art. 152 Abs. 1 und 2 OG). Die ihr aufzuerlegende Gerichtsgebühr (Art. 156 Abs. 1 OG) ist demnach einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen und ihr Rechtsbeistand ist aus der Gerichtskasse angemessen zu entschädigen.