Citation: 2C_1158/2013 E. 2.2

2.2. Gemäss Art. 44 Abs. 2 BGG gilt eine Mitteilung, die nur gegen Unterschrift des Adressaten oder der Adressatin oder einer anderen berechtigten Person überbracht wird, spätestens am siebenten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt. Diese Zustellfiktion greift (auch) dann, wenn die betroffene Partei es in Missachtung der ihr aufgrund des Prozessrechtsverhältnisses obliegenden Pflichten unterlassen hat, dem Bundesgericht die allfällige Änderung der von ihr angegebenen Adresse, eine längere Abwesenheit oder sonstige Zustellungshindernisse bekannt zu geben (vgl. BGE 130 III 396 E. 1.2.3 S. 399; 115 Ia 12 E. 3a S. 15; 113 Ib 296 E. 2a S. 298; 107 V 187 E. 2 S. 189 f.). Das Wirksamwerden der Zustellfiktion kann nicht durch einen Postrückbehaltungsauftrag verhindert werden (BGE 134 V 49 E. 4 S. 51 f.; Urteile 2C_740/2010 vom 3. März 2011 E. 2.3 und 6B_122/2009 vom 9. April 2009 E. 4). Schliesslich ist vorausgesetzt, dass der Adressat mit der Zustellung rechnen musste, was hier der Fall ist, wurde doch die Verfügung vom 10. Dezember 2013 unmittelbar nach Eingang der Beschwerde versandt. Die an die in der Rechtsschrift vorbehaltlos angegebene Adresse verschickte Verfügung vom 10. Dezember 2013 ist, versehen mit dem Vermerk "nicht abgeholt", an das Bundesgericht zurückgelangt. Sie wurde am 30. Dezember 2013 nochmals versandt. Am 6. Januar 2014 übermittelte die Post dem Bundesgericht ein Formular "Meldung Fristverlängerung: Brief mit Zustellnachweis", woraus sich ergibt, dass der Beschwerdeführer einen Auftrag zur Verlängerung der Aufbewahrungsfrist erteilt hat. Gemäss Bericht "Sendungsverfolgung" der Post ist die (zweite) Sendung am 3. Januar 2014 an der Abhol-/ Zustellstelle eingetroffen und hat der Beschwerdeführer am 6. Januar 2014 einen Auftrag zur Verlängerung der Aufbewahrungsfrist (bis 18. Januar 2014) erteilt. Die Zustellfiktion greift indessen auch im Fall, dass ein Auftrag für Verlängerung der Aufbewahrungsfrist erteilt wurde (vgl. BGE 134 V 49 E. 4 S. 51 f.; Urteile 2C_740/2010 vom 3. März 2011 E. 2.3 und 6B_122/2009 vom 9. April 2009 E. 4). Ohnehin wurde der Auftrag vorliegend erst nach Mitteilung des Eingangs der zweiten Sendung erteilt. Beide Zustellungen gelten gemäss Art. 44 Abs. 2 BGG als erfolgt.