Citation: 6B_853/2023 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine willkürliche Beweiswürdigung. Sie führt aus, die Zeugin D.________ (vormals E.________) habe offenbar die eigenen Wahrnehmungen mit dem, was sie gehört und gesehen habe, vermischt. Gemäss ihren Aussagen habe sie beobachtet, dass der Lenker des direkt hinter der Beschwerdeführerin vor der Barriere stehenden Fahrzeugs ausgestiegen sei, ans Fenster des Autos der Beschwerdeführerin geklopft und dann mit der Hand eine Schlangenbewegung gemacht habe, um zu zeigen, wie die Beschwerdeführerin gefahren sei. Selber habe sie hingegen bei der Polizei nicht erwähnt, beobachtet zu haben, wie die Beschwerdeführerin Slalom gefahren sei; dies habe sie erst bei der Befragung zwei Jahre später vor Vorinstanz so ausgesagt. Damit sei die Zeugin, was das Fahren der Beschwerdeführerin anbelange, nur Zeugin vom "Hören-Sagen". Hätte sie das Fahrzeug der Beschwerdeführerin slalommässig heranfahren gesehen, so hätte die Zeugin dies bei der Polizei bestimmt so geschildert. Weiter stellt die Beschwerdeführerin sich auf den Standpunkt, auch die von der Zeugin festgestellte Mimik und die langsamen Bewegungen würden keinen rechtsgenügenden Beweis für die Trunkenheit darstellen. Sie begründet dies damit, sie habe stets ausgesagt, im Fahrzeug Musik gehört zu haben. Zum Musikhören im stehenden Fahrzeug könne auch gehören, dass der Kopf zurückgelegt, zur Musik bewegt und die Augen geschlossen würden. Jedenfalls sei nicht haltbar, wenn die Vorinstanz festhalte, die Zeugin hätte sich aufgrund der Fahrweise der Beschwerdeführerin veranlasst gefühlt, die Polizei zu avisieren. Die Zeugin sei offensichtlich durch den unbekannten Lenker beeinflusst gewesen, der an das Fenster des Autos der Beschwerdeführerin geklopft habe. Gestützt auf welches Ereignis dieser Mann ausgestiegen sei, sei nicht bekannt. Es erscheine auch möglich, dass er - und nicht die Beschwerdeführerin - alkoholisiert gewesen sei. Schliesslich macht die Beschwerdeführerin geltend, die Vorinstanz würdige den Nachtrunk zu Unrecht als Schutzbehauptung. Die Nachtrunkangaben der Beschwerdeführerin seien geeignet, den gemessenen Alkoholwert zu erklären. In der verbleibenden Viertelstunde, bis der Polizeibeamte bei ihr erschienen sei, hätte sie eine Flasche Wein trinken können. Dabei hätte sie die Flasche entgegen der Behauptung der Vorinstanz auch nicht in sich stürzen müssen, sondern hätte einen halben Deziliter Wein pro Minute trinken können. Die Vorinstanz verfalle in Willkür, wenn sie allein gestützt auf die sehr schwachen Aussagen der Zeugin den Sachverhalt erstelle. Zudem lasse die Vorinstanz ausser Acht, dass die Angaben der Beschwerdeführerin glaubwürdiger seien als diejenigen des Polizeibeamten. Es sei willkürlich, nicht zugunsten der Beschwerdeführerin von ihren Angaben auszugehen.