Citation: 2C_944/2020 E. B

Nach Gewährung des rechtlichen Gehörs widerrief das Migrationsamt namens des Departements des lnnern des Kantons Solothurn mit Verfügung vom 18. Februar 2020 die Aufenthaltsbewilligungen von A.A.________ und B.A.________ sowie von deren drei Kindern. A.A.________ wurde angewiesen, die Schweiz am Tag seiner Entlassung aus dem Straf- und Massnahmenvollzug zu verlassen. B.A.________ sowie die drei Kinder hätten die Schweiz bis am 31. Mai 2020 zu verlassen. Zur Begründung führte das Migrationsamt im Wesentlichen aus, der Widerruf der Aufenthaltsbewilligung von A.A.________ sei unter den vorliegenden Umständen verhältnismässig. Durch die abgeleiteten Aufenthaltsbewilligungen entfielen auch die Aufenthaltsbewilligungen von B.A.________ und der drei Kinder. Sowohl A.A.________ als auch B.A.________ sowie den Kindern sei es zumutbar, wieder zusammen im Kosovo zu leben. Die dagegen von der Familie A.________ erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn mit Urteil vom 14. Oktober 2020 teilweise gut. Es bestätigte zwar den Widerruf der Aufenthaltsbewilligung von A.A.________ sowie die Wegweisung der Familie A.________. Es verlängerte indes die Aufenthaltsbewilligungen von B.A.________, C.A.________, D.A.________ und E.A.________ bis zur Entlassung von A.A.________ aus dem Straf- und Massnahmevollzug und wies sie am Tag der Entlassung von A.A.________ aus dem Straf- und Massnahmevollzug aus der Schweiz weg.