Citation: 5P.248/2001 17.08.2001 E. 1

1.- F.B.________ hatte gegen seine ehemalige Frau auf Abänderung von Unterhaltsbeiträgen geklagt und in diesem Verfahren um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege unter Beiordnung des Rechtsanwalts seiner Wahl ersucht. Der Präsident 3 des Bezirksgerichts Baden wies das Gesuch am 26. September 2000 ab mit der Begründung, obwohl der Lohn des Gesuchstellers von der Summe der im Abänderungsentscheid festgelegten Unterhaltsbeiträge und der Höhe seines Existenzminimums übertroffen werde, sei die Verfahrenshilfe zu verweigern, weil der Gesuchsteller wieder verheiratet sei und dessen Ehegattin auf Grund ihres Jahreseinkommens von brutto Fr. 88'000.-- in der Lage sei, für ihren Gatten den Prozesskostenvorschuss zu leisten. Das Obergericht des Kantons Aargau wies die Beschwerde von F.B.________ (gestützt auf eine andere Begründung) mit Urteil vom 12. Juni 2001 ab. F.B.________ ersucht mit staatsrechtlicher Beschwerde, das Urteil des Obergerichts aufzuheben. Vernehmlassungen sind nicht eingeholt worden. Mit Rücksicht auf die vom Beschwerdeführer beantragte unentgeltliche Rechtspflege hat der Präsident der II. Zivilabteilung mit Verfügung vom 18. Juli 2001 auf die Erhebung eines Kostenvorschusses verzichtet und die Behandlung des Gesuchs auf Antrag des bundesgerichtlichen Referenten in Aussicht gestellt.