Citation: 6B_1201/2019 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer beanstandet schliesslich die Strafzumessung. Die Vorinstanz habe, selbst wenn das angefochtene Urteil im Schuldpunkt bestätigt würde, wesentliche Zumessungsfaktoren unzutreffend gewichtet. Insbesondere sei die Strafe angesichts seiner geringfügigeren Beteiligung im Vergleich zu derjenigen, die gegen den Mitbeschuldigten I.________ ausgesprochen worden sei, unvertretbar hoch. Bei zutreffender Betrachtung habe er lediglich Tatmittel zur Verfügung gestellt, welche der Mitbeschuldigte I.________ für seine Betrüge haben nutzen können. Das unterschiedliche Gewicht der Tatbeiträge komme auch in der Aufteilung des Verbrechensertrages zum Ausdruck. Gemäss Anklageschrift habe er vom Gesamtdeliktsbetrag einen deutlich geringeren Betrag erhalten als der Mitbeschuldigte I.________, was ebenfalls für einen untergeordneten Tatbeitrag spreche. Ausserdem äussere sich die Vorinstanz nicht dazu, ob dieser gesamte Betrag deliktischen Ursprungs gewesen sei, zumal sie gleichzeitig davon ausgehe, dass die als Beratungen in Rechnung gestellten Beträge nicht fiktiv gewesen seien. Sodann rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe die ungerechtfertigt lange Verfahrensdauer nicht ausreichend strafmindernd berücksichtigt. Die Berücksichtigung dieser Verletzung des Beschleunigungsgebots in lediglich geringfügigem Umfang, welchen die Vorinstanz nicht einmal beziffere, genüge nicht. Zudem berücksichtige die Vorinstanz seine angeblich fehlende Einsicht zu Unrecht straferhöhend. Dabei begründe sie überhaupt nicht, aus welchen Umständen sie auf die Uneinsichtigkeit schliesse. Dies wäre auch deshalb erforderlich gewesen, weil die Vorinstanz ihn in einem substantiellen Umfang freigesprochen habe (Beschwerde S. 19 ff.).