Citation: 5A_829/2022 E. 3

Abgesehen von der Feststellung, dass das Zivilstandsamt statt des mündlichen Nichteintretens eine diesbezügliche schriftliche Verfügung hätte treffen müssen, hat das Verwaltungsgericht die Beschwerde abgewiesen mit der Begründung, dass für die einverlangten Identitätspapiere eine gesetzliche Grundlage existiere und sich die Forderung, Identitätspapiere vorzulegen, im Sinn der Registerwahrheit als im öffentlichen Interesse und als verhältnismässig erweise. Im Übrigen sei nicht ersichtlich, inwiefern es der Beschwerdeführerin unzumutbar sein sollte, bei ihrer Heimatvertretung einen Passantrag zu stellen, zumal sie über beglaubigte Personenstandsurkunden aus der Republik Kongo verfüge.