Citation: 6B_1156/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Der Beschwerdeführer hat die ihm vorgeworfenen Taten vor Inkrafttreten des neuen Sanktionenrechts vom 1. Januar 2018 (Bundesgesetz vom 19. Juni 2015 [Änderung des Sanktionenrechts]), mithin unter Geltung des alten Rechts begangen. Er macht geltend, der bedingte Strafvollzug sei zu gewähren. Die Vorinstanz habe die ihr obliegende Begründungspflicht verletzt, indem sie nicht dargelegt habe, weshalb nach ihrer Beurteilung die Voraussetzungen gemäss Art. 42 Abs. 2 StGB nicht erfüllt seien. Bei zutreffender Berücksichtigung der angeführten Umstände sei eine besonders günstige Prognose zu bejahen und dem Beschwerdeführer der bedingte Strafvollzug zu gewähren. Wurde der Täter innerhalb der letzten fünf Jahre vor der Tat zu einer bedingten oder unbedingten Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten oder zu einer Geldstrafe von mindestens 180 Tagessätzen verurteilt, so ist der Aufschub einer Geldstrafe, von gemeinnütziger Arbeit oder einer Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten und höchstens zwei Jahren nur zulässig, wenn besonders günstige Umstände vorliegen (Art. 42 Abs. 2 StGB). Gemäss angefochtenem Urteil wurde der Beschwerdeführer innert fünf Jahren vor Tatbegehung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt, weshalb die revidierten Bestimmungen für den Beschwerdeführer nicht milder sind. Insofern ist von der Anwendbarkeit des alten Rechts auszugehen (vgl. Art. 2 Abs. 2 StGB; vgl. auch BGE 145 V 137 E. 2.1 und Urteil 6B_1070/2018 vom 14. August 2019 E. 5.3.1 f.).