Citation: 8C_600/2009 08.01.2010 E. 4

Die erwerblichen Auswirkungen der gesundheitsbedingten Beschränkung des zumutbaren Tätigkeitsbereichs hat das kantonale Gericht mittels Einkommensvergleich ermittelt, wobei es auf die Verhältnisse im Jahr 2007 abstellte. 4.1 Das ohne Gesundheitsschädigung mutmasslich erzielte Einkommen (Valideneinkommen) setzte die Vorinstanz gestützt auf die Angaben der O.________ AG über den anzunehmenden Einkommensverlauf auf Fr. 55'000.- fest. Bei der Bestimmung des trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung zumutbarerweise noch erzielbaren Einkommens (Invalideneinkommen) zog das kantonale Gericht Tabellenlöhne gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) heran. Es ging vom monatlichen Bruttolohn (Zentralwert bei einer standardisierten Arbeitszeit von 40 Wochenstunden) der mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten im gesamten privaten Sektor beschäftigten Männer im Jahr 2006 von Fr. 4'732.- (LSE 2006 Tabelle TA1 S. 25) aus, rechnete diesen auf eine betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden um und berücksichtigte eine Lohnentwicklung von 1.6 % aufs Jahr 2007. Das ergibt ein Monatseinkommen von Fr. 5'012.- und aufs Jahr (x 12) Fr. 60'144.-. Die Vorinstanz hat sodann erwogen, selbst wenn von diesem Invalideneinkommen der maximal zulässige leidensbedingte Abzug von 25 % vorgenommen werde, führe dies nach Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen lediglich zu einem nicht rentenbegründenden Invaliditätsgrad von 18 %. 4.2 In der Beschwerde wird zunächst beanstandet, das Invalideneinkommen vor dem leidensbedingten Abzug liege höher als das Valideneinkommen. Das kantonale Gericht hat dies erkannt und erwogen, die Differenz von 9 % stelle keinen Grund dar, um die Löhne proportional herabzusetzen. Diesbezüglich ist zu beachten, dass gemäss dem jüngst ergangenen BGE 135 V 297 ein Valideneinkommen als deutlich unterdurchschnittlich gilt, wenn es mindestens 5 % unter dem branchenüblichen Tabellenlohn liegt, und dies eine Parallelisierung der Vergleichseinkommen rechtfertigen kann. Dabei ist nur in dem Umfang zu parallelisieren, in welchem die prozentuale Abweichung den Erheblichkeitswert von 5 % übersteigt (BGE 135 V 297 E. 6.1.2 S. 303 und E. 6.1.2 S. 303 f.). Selbst wenn indessen im vorliegenden Fall eine Parallelisierung nach diesen Grundsätzen vorgenommen würde, wäre der für eine Invalidenrente mindestens erforderliche Invaliditätsgrad von 40 % nicht erreicht. Die weiteren Einwände des Versicherten führen ebenfalls zu keinem anderen Ergebnis. Soweit die Faktoren Alter und Beschränkung auf nicht schwere Tätigkeiten einkommensbeeinflussend sind, wurde dem beim leidensbedingten Abzug Rechnung getragen. Ob der Abzug überhaupt auf 25 % und damit auf den nach der Rechtsprechung maximal möglichen Umfang (BGE 135 V 297 E. 301 mit Hinweisen) festzusetzen wäre, kann mit der Vorinstanz offengelassen werden. Jedenfalls liesse sich mit den Vorbringen in der Beschwerde kein leidensbedingter Abzug über diesen Höchstwert hinaus begründen. Es kann zudem nicht gesagt werden, der Versicherte sei aufgrund seines Alters und der gesundheitsbedingten Einschränkung auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt von vornherein nicht vermittelbar. Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus dem in der Beschwerde erwähnten Urteil 9C_833/2007 vom 4. Juli 2008. Der von der Vorinstanz vorgenommene Einkommensvergleich wird im Übrigen nicht beanstandet und gibt keinen Anlass zu Weiterungen. Es bleibt damit bei der Verneinung eines Rentenanspruchs.