Citation: 8C_347/2021 E. A

Der 1975 geborene A.________ war als Schulsozialarbeiter bei der Gemeinde X.________ tätig und in dieser Eigenschaft bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert, als er sich laut Bagatellunfall-Meldung UVG vom 28. Januar 2019 beim Schlittenfahren am 19. Januar 2019 das linke Knie quetschte und vom Schlitten fiel. Eine bildgebende MRT-Abklärung ergab einen komplexen, gering dislozierten Einriss im Hinterhorn am Übergang zum Corpus des medialen Meniskus sowie einen kleinvolumigen Gelenkserguss (Bericht der Praxis B.________ vom 25. Januar 2019). In der Folge führte Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, eine Arthroskopie mit Teilmeniskektomie medial und Plicaresektion durch. Die AXA holte u.a. Stellungnahmen ihres beratenden Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, vom 17. April und 22. Mai 2019 ein. Dieser führte den Meniskusriss aufgrund der Risslokalisation und der komplexen Rissform auf Abnützung oder Erkrankung zurück. Nach einer formlosen Ablehnung des Leistungsbegehrens verneinte die AXA mit Verfügung vom 6. Juni 2019 und Einspracheentscheid vom 22. Oktober 2019 abermals einen Leistungsanspruch von A.________.