Citation: 2C_396/2023 E. 7.4.2

7.4.2. Gemäss den im September 2022 seitens des SEM bei der jordanischen Botschaft eingeholten Informationen kann der Beschwerdeführer jederzeit nach Jordanien zurückkehren. Wegweisungsvollzugshindernisse bestehen somit keine (vgl. zu deren Berücksichtigung im Rahmen der Prüfung nachehelicher Härtefälle BGE 137 II 345 E. 3.3.2). Ferner hat der Umstand, dass das jordanische Sozialversicherungswesen kaum mit jenem in der Schweiz vergleichbar ist, nicht die Unzumutbarkeit der vorliegend in Frage stehenden Wegweisung zur Folge (vgl. BGE 139 II 393 E. 6). Auch die Tatsache, dass sich der Beschwerdeführer seit langer Zeit rechtmässig in der Schweiz aufhält (die letztmalig erfolgte Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung lief im Frühjahr 2017 ab), vermag für sich allein genommen keinen Härtefall zu begründen. Hinzu kommt, dass der seitens des Beschwerdeführers geltend gemachte Härtefall bzw. die von ihm behauptete starke Gefährdung seiner sozialen Wiedereingliederung in Jordanien mit (dem Scheitern) seiner Ehe, aus deren Bestand sein Aufenthaltsrecht resultierte, in keinem ersichtlichen Zusammenhang steht (vgl. dazu BGE 138 II 393 E. 3.1 mit Hinweisen). Ein Härtefall wäre gegebenenfalls zu bejahen, wenn sich der Beschwerdeführer besonders gut in der Schweiz integriert hätte oder aus seiner Ehe Kinder hervorgegangen wären (vgl. BGE 137 II 345 E. 3.2.2 f.; Urteil 2C_320/2017 vom 21. Dezember 2017 E. 3.3). Beides ist jedoch nicht der Fall.