Citation: 8C_422/2019 E. 5.3

5.3. Das kantonale Gericht berücksichtigte insbesondere die Angaben im Abklärungsbericht der Beschwerdegegnerin vom 21. Februar 2018 und die Aussagen der Beschwerdeführerin anlässlich des Gesprächs mit der IV-Stelle vom 24. Mai 2016, wonach sie als Gesunde vermutlich mit einem Pensum zwischen 20 und 30 % arbeiten würde, zumindest solange die 1995 und 1997 geborenen Kinder noch bei ihr wohnten. Danach könne sie sich vorstellen, als Köchin am bisherigen Arbeitsplatz im Umfang von ca. 40 % zu arbeiten. Die Abklärungsperson übernahm diese Einschätzung, da die Versicherte nachvollziehbar geschildert habe, dass sie als Gesunde ausserhäuslich erwerbstätig wäre und sich, auch wegen der Trennung vom Ehegatten, etwas Eigenes aufbauen möchte, wobei dieser sie und die Kinder aktuell finanziell voll unterstütze. Vor ihrer Krankschreibung (April 2016) sei sie zu einem Pensum von 20 bis 30 % und mehr (40 %) tätig gewesen, weshalb von einer 40%-igen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall ausgegangen werde.