Citation: 5A_987/2014 E. B

Am 30. Oktober 2013 beantragte das Sozialzentrum U.________, für C.________ und D.________ eine Beistandschaft zu errichten und die Erziehungsfähigkeit von B.________ und A.A.________, welche damals noch zusammen lebten, zu prüfen. Mit Zirkulationsbeschlüssen vom 21. November 2013 errichtete die KESB V.________ für C.________ und D.________ eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB und ernannte, nachdem die Familie zwischenzeitlich nach W.________ umgezogen war, G.________ von der Berufsbeistandschaft X.________ zur Beiständin. Gleichzeitig ersuchte sie die KESB T.________, die Beistandschaft für C.________ und D.________ zur Weiterführung zu übernehmen. Am 8. Dezember 2013 ging bei der KESB T.________ eine anonyme Gefährdungsmeldung ein. Am 9. Dezember 2013 meldete auch Dr. med. H.________ eine Gefährdung des Kindeswohls, nachdem die Familie bei ihr in psychiatrischer Abklärung gewesen war. Am 7. Juli 2014 erstatteten zudem I.A.________ und J.A.________, die Eltern von A.A.________, eine Gefährdungsmeldung, nachdem sich dieser Ende Juni 2014 von B.________ getrennt hatte. Am gleichen Tag berichtete die Kantonspolizei über die Intervention am Wohnort der Familie wegen häuslicher Gewalt. Am 9. Juli 2014 beantragte A.A.________ einen Beistandswechsel. Am 18. Juli 2014 verfügte das Bezirksgericht Y.________ superprovisorisch die Wegweisung von A.A.________ aus der ehemals gemeinsamen Wohnung in Z.________ und eine Kontaktsperre.