Citation: C 126/01 16.01.2002 E. 2

2.- a) Die Beschwerdeführerin suchte gemäss den Angaben im Antrag auf Arbeitslosenentschädigung vom Juli 1999 eine Vollzeitstelle. Eine solche wurde ihr durch die Arbeitslosenversicherung auf den 1. April 2000 vermittelt, nachdem sie von Januar bis Ende März 2000 ein Teilpensum von 50 % als Serviceangestellte innegehabt hatte. Gemäss Arbeitsvertrag mit der Firma Y.________ AG vom 23. März 2000 betrugt die wöchentliche Arbeitszeit 42,5 Stunden. Eine Normalarbeitszeit im Betrieb und eine vertragliche Normalarbeitszeit der Versicherten von 42,5 Stunden pro Woche wurde auch in der Arbeitgeberbescheinigung vom 11. Mai 2000 angeführt. Gemäss den Angaben der Versicherten wurde ihr am ersten Arbeitstag (3. April 2000) eröffnet, dass sie in der ersten Woche 46,5 Stunden arbeiten müsse, wobei die Arbeitszeit durchaus auch 55 Stunden pro Woche betragen könne. Diese Tatsache habe sie psychisch derart belastet, dass sie am folgenden Tag wegen einer Erschöpfungsdepression den Hausarzt habe aufsuchen müssen. Dieser habe sie für drei Wochen arbeitsunfähig geschrieben und ihr geraten, nicht mehr im Verkauf tätig zu sein. Am gleichen Tag habe sie der Arbeitgeberin telefonisch mitgeteilt, sie werde aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr bei ihr arbeiten. Am 8. April 2000 hat die Versicherte schriftlich auf den 10. April 2000 gekündigt. b) Das kantonale Gericht hat erwogen, die Beschwerdeführerin habe sich zufolge ihrer Betreuungsaufgaben und der schlechten Erfahrungen bei der Firma X.________ nicht mehr in der Lage gefühlt, unregelmässige Arbeitszeiten in der Verkaufsbranche wahrzunehmen. Wegen der daraus resultierten, ärztlich attestierten Belastungssituation sei ihr die Arbeitsausübung während rund drei Wochen nicht zumutbar gewesen. Trotzdem müsse die am 8. April ohne Einhaltung der während der Probezeit geltenden siebentägigen Kündigungsfrist erklärte Vertragsauflösung im Sinne einer Kurzschlusshandlung als unangemessen gewertet werden, zumal die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf die einige Tage zuvor schriftlich vereinbarte Arbeitszeit auf deren Einhaltung hätte beharren müssen. Sodann trug die Vorinstanz auch dem Umstand Rechnung, dass bereits im August 1999 eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit verfügt worden war. Unter Berücksichtigung der gesamten objektiven und subjektiven Umstände hat sie ihr Ermessen weder rechtsfehlerhaft noch unangemessen ausgeübt (BGE 123 V 152 Erw. 2), wenn sie ein schweres Verschulden an der Grenze zum mittelschweren Bereich angenommen und die Einstellungsdauer auf 31 Tage festgesetzt hat.