Citation: 6B_1106/2019 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt, es liege keine eventualvorsätzliche Tatbegehung vor. Aus dem Umstand, dass er nach seiner eineinhalbstündigen Schlafpause einen Redbull konsumiert habe, folgere die Vorinstanz willkürlich, dass er etwas gegen seine noch vorhandene Müdigkeit habe unternehmen wollen. Wie viele andere Automobilisten habe er während der Fahrt koffeinhaltige Getränke konsumiert. Daraus dürfe aber nicht geschlossen werden, dass er in Kauf genommen habe, sein Fahrzeug in einem fahrunfähigen Zustand zu lenken. Diese Tatsache müsse bei dem durch die Vorinstanz in Auftrag zu gebenden schlafmedizinischen Gutachtens berücksichtigt werden.