Citation: 8C_638/2020 E. 4.1.1

4.1.1. Das kantonale Gericht hat sodann die der Verfügung der IV-Stelle vom 31. Mai 2010 zugrunde liegenden Auskünfte und Ergebnisse der die Beschwerdeführerin begutachtenden und behandelnden medizinischen Sachverständigen sowie der Personen, die sie während der beruflichen Eingliederungsmassnahmen begleitet hatten, einlässlich dargelegt. Der RAD sei gestützt darauf in seinen Stellungnahmen vom 20. Oktober 2009 sowie vom 31. März 2010 zusammengefasst zum Schluss gelangt, aktuell und auch künftig sei eine Arbeitstätigkeit zu einem Pensum von knapp 50 % (4 Tage à 4.5 Stunden) unter adaptierten Arbeitsbedingungen (ruhiges Arbeitsumfeld; keine unkontrollierbaren Stressspitzen), wie sie die Gemeindeverwaltung Domat/ Ems habe bieten können, zumutbar gewesen. Die IV-Stelle habe anhand dieser Angaben einen Invaliditätsgrad von 66 % ermittelt, der den Anspruch auf eine Dreiviertelsrente begründet habe.