Citation: 4A_345/2024 E. 2

Mit Urteil vom 5. September 2023 hiess das Kantonsgericht Schaffhausen die Klage der Klägerin gut und verpflichtete den Beklagten dazu, ihr Fr. 79'000.-- nebst Zins zu bezahlen und hob seinen Rechtsvorschlag auf. Gegen dieses Urteil erhob der Beklagte Berufung an das Obergericht des Kantons Schaffhausen, das die Berufung mit Urteil vom 14. Mai 2024 abwies. Zur Begründung führte das Obergericht im Wesentlichen aus, der Beklagte mache weder ausdrücklich noch sinngemäss geltend, dass er entgegen den Ausführungen des Kantonsgerichts eine rechtsgenügliche Klageantwort eingereicht habe. Es sei daher mit dem Kantonsgericht davon auszugehen, dass die Eingaben des Beklagten zu Recht nicht berücksichtigt worden seien. Die Klägerin habe sodann im erstinstanzlichen Verfahren substantiiert dargelegt, aus welchen Gründen ihr die Forderung zustehe und habe entsprechende Urkunden eingereicht. Damit erweise sich die Angelegenheit als spruchreif und das Kantonsgericht habe somit zu Recht ohne Durchführung einer Hauptverhandlung entschieden. Gegen das Urteil des Obergerichts erhebt der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 12. Juni 2024 Beschwerde an das Bundesgericht. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.