Citation: 4A_412/2019 E. 6.1.1

6.1.1. Hinsichtlich des Kapillarschnittes führte die Vorinstanz aus, dass der Beschwerdeführerin der Beweis nicht gelinge, dass ein nicht geplanter Kapillarschnitt einen Mangel darstellen soll. Aus einem der beiden von der Beschwerdeführerin eingereichten Privatgutachen ergebe sich, dass ein Kapillarschnitt nicht zwingend sei. Aus der Empfehlung des anderen Privatgutachters, aufgrund der fehlenden Kapillarschnitte eine Mängelrüge zu erheben, könne die Beschwerdeführerin nichts für sich ableiten, werde vom Experten doch nicht ausgeführt, weshalb das Fehlen als Mangel anzusehen wäre und wem gegenüber der Mangel gerügt werden solle.