Citation: 4A_493/2020 E. 4

Die Vorinstanz stellte wie die Erstinstanz fest, es sei kein Liefertermin vereinbart worden, und erwog, die Fassadenplatten seien innerhalb einer angemessenen Frist gemäss Art. 33 lit. c CISG geliefert worden. Ebenso bestätigte die Vorinstanz den erstinstanzlichen Schluss, die Beschwerdeführer hätten einen allfälligen Verspätungsschaden nicht hinreichend substanziiert. Was die behaupteten Mängel der Fassadenplatten betrifft, legte die Vorinstanz ausführlich dar, wie das CISG die Vertragsverletzung definiert, welche Rechte daraus erwachsen und welche Voraussetzungen an deren Ausübung geknüpft sind. Dann erwog die Vorinstanz, die Fassadenplatten wiesen nur insoweit Mängel auf, als gewisse Risse und Löcher zu gross seien, wobei diese Mängel bei einer allfälligen Kontrolle leicht sichtbar seien. Allerdings hätten die Beschwerdeführer die leicht sichtbaren Mängel an den Fassadenplatten nicht rechtzeitig gerügt. Diese überzeugenden vorinstanzlichen Erwägungen fechten die Beschwerdeführer nicht an.