Citation: 6B_1181/2016 E. B

X.________ erhob gegen den Strafbefehl Einsprache. Anlässlich der Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht Frauenfeld vom 25. Januar 2016 schlossen A.________ und X.________, in Begleitung von Rechtsanwalt B.________, auf Vermittlung des Gerichts eine "umfassende Vereinbarung zur Erledigung des Einspracheverfahrens". A.________ zog sämtliche Strafanträge gegen X.________ zurück und dieser verpflichtete sich, ihr in Abgeltung sämtlicher Unterhaltsansprüche für die Kinder Fr. 20'000.-- zu bezahlen. Die Parteien einigten sich darauf, ihre eigenen Kosten zu tragen. Mit Urteil vom selben Tag stellte das Bezirksgericht Frauenfeld das Strafverfahren gegen X.________ wegen Vernachlässigung der Unterhaltspflichten infolge "Rückzugs sämtlicher Strafanträge bzw. Anzeigen" ein und nahm gleichzeitig im Dispositiv von der zuvor getroffenen gerichtlichen Vereinbarung Vormerk. Es sprach X.________ für das Strafverfahren eine Parteientschädigung von Fr. 7'350.-- zu und verfügte, dass die Staatsanwaltschaft ihm nach Eintritt der Rechtskraft des Entscheids (unter Verrechnung noch offener Forderungen der Gerichtskasse aus einem anderen Verfahren und einer von dessen Rechtsvertreter an A.________ geleisteten Akontozahlung von Fr. 3'000.--) Fr. 2'750.-- entrichtet. Die Genugtuungsforderungen von X.________ wies es ab und nahm die Gerichts- und Verfahrenskosten auf die Staatskasse. Das Bezirksgericht verwies in seiner Rechtsmittelbelehrung auf die Berufung.