Citation: 5A_88/2020 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin bringt demgegenüber vor, sie habe gar nicht die Möglichkeit gehabt, die entsprechenden Rügen vor der Erstinstanz zu erheben. Sie habe nicht vermuten können, das Kantonsgericht würde gestützt auf eine unsubstanziierte und nicht bewiesene Behauptung einen Grundbetrag für den Sohn von Fr. 850.-- anrechnen und nicht einmal Beweis darüber abnehmen. Im Übrigen habe der Beschwerdegegner angegeben, die ihm ausbezahlten Zulagen an die fraglichen Kosten angerechnet zu haben. Sodann komme es auch nicht darauf an, ob die Ausbildungszulagen vor oder nach der Trennung der Parteien ausbezahlt worden seien. Jedenfalls habe der Beschwerdegegner sie für seine angeblichen Ausgaben für den Stiefsohn zurückbehalten.