Citation: 6B_194/2023 E. 4.1.1

4.1.1. Der Verurteilung liegt folgender Anklagevorwurf zugrunde: Im Juni 2014 überwies die Beschwerdegegnerin 2 gestützt auf einen schriftlichen Darlehensvertrag mit der C.________ GmbH Fr. 661'942.-- in drei Tranchen auf deren Konto. Das Darlehen war gemäss Vertrag ausschliesslich für den Umbau resp. die behelfsmässige Fertigstellung der Liegenschaft "V.________" als Guesthouse zu verwenden, was ein Bautreuhänder zu gewährleisten hatte. Nachdem dieser das Mandat niedergelegt hatte, verwendete die Beschwerdeführerin gemäss Anklage einen Teil der Darlehenssumme für zweckfremde Ausgaben. Sie soll Fr. 81'873.45 über Onlinebankaufträge und weitere Fr. 16'600.-- als Barbezüge, total Fr. 98'473.45, weisungswidrig für private Aufwendungen bzw. andere Ausgaben der von ihr beherrschten C.________ GmbH verwendet haben.