Citation: 2C_766/2019 E. 6.5.1

6.5.1. Obschon der Beschwerdeführer sich über 32 Jahre in der Schweiz aufhält, ist er nicht gut integriert. Der Beschwerdeführer verfügte bereits zum Zeitpunkt seiner Einreise in die Schweiz im Jahr 1987 über Deutschkenntnisse und hätte damit die besten Voraussetzungen gehabt, sich hier schnell und erfolgreich zu integrieren. Stattdessen zeigte er sich bei seinen ersten Arbeitsstellen unmotiviert und fordernd. Des Weiteren kam es zu einer zwischenzeitlichen Sozialhilfeabhängigkeit. Trotz einer Ausbildung zum medizinischen Therapeuten ist es ihm nicht gelungen, sich beruflich und wirtschaftlich zu integrieren. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass der Beschwerdeführer mit einer halben IV-Rente und Ergänzungsleistungen bzw. heute mit einer AHV-Rente (vgl. Art. 30 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20] i.V.m. Art. 21 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR 831.10]) wieder ohne Sozialhilfe auskommt. Das Bundesgericht teilt die Auffassung der Vorinstanz, wonach die gesellschaftliche Integration aufgrund der schweren Verbrechen, den teils massiven Drohungen gegen Beamte und den Körperverletzungen nicht als geglückt gelten kann.