Citation: 7B_255/2022 E. B

B.a. Das Strafgericht Basel-Stadt verurteilte A.________ am 6. September 2017 wegen Raufhandels (Art. 133 StGB) zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 12 Monaten, unter Anrechnung von 275 Tagen Untersuchungs- und Sicherheitshaft. Dagegen reichten A.________ und die Staatsanwaltschaft Berufung ein. Mit Urteil vom 26. August 2020 bestätigte das Appellationsgericht Basel-Stadt Schuldspruch und Strafe. B.b. Die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde in Strafsachen hiess das Bundesgericht im Verfahren 6B_1394/2020 am 13. Dezember 2021 gut und wies die Sache zur Neubeurteilung an das Appellationsgericht zurück. Das Bundesgericht beanstandete eine Verletzung des Konfrontationsrechts in Bezug auf die Zeugin C.________. B.c. Am 6. April 2022 führte das Appellationsgericht eine zweite Berufungsverhandlung durch, in der unter anderem die Zeugin C.________ befragt wurde. Gleichentags sprach es A.________ des Raufhandels schuldig und verurteilte ihn zu einer nunmehr bedingten Freiheitsstrafe von 10 Monaten, bei einer Probezeit von 2 Jahren und unter Anrechnung der ausgestandenen Haft von 275 Tagen. Das Gesuch um Haftentschädigung wies es ab.