Citation: 2A.368/2005 12.10.2005 E. 1

1.1 Gegen letztinstanzliche kantonale Disziplinarentscheide gegenüber Rechtsanwälten steht gestützt auf Art. 97 ff. OG in Verbindung mit Art. 5 VwVG die eidgenössische Verwaltungsgerichtsbeschwerde offen (BGE 130 II 270 E. 1.1). Der Beschwerdeführer ist zur Beschwerde befugt (Art. 103 lit. a OG). 1.2 Auf die Anträge des Beschwerdeführers (Ziff. 1 Abs. 2 sowie Ziff. 3) betreffend seine kantonale Beschwerde sowie die beiden Anzeigen ist nicht einzutreten. Überflüssig ist der Antrag auf Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung (s. Art. 111 Abs. 1 OG). 1.3 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts gerügt werden (Art. 104 lit. a und b OG). Hat jedoch - wie hier - eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden und den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften festgestellt, ist das Bundesgericht an die Sachverhaltsfeststellung im angefochtenen Entscheid gebunden (Art. 105 Abs. 2 OG). Die Rüge der Unangemessenheit ist dagegen ausgeschlossen, da keine der Voraussetzungen des Art. 104 lit. c OG erfüllt ist. 1.4 An Begehren und Begründung einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden keine allzu hohen Anforderungen gestellt. Es genügt, wenn aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird. Die Begründung braucht nicht zuzutreffen, sie muss aber sachbezogen sein. Eine Auseinandersetzung lediglich mit der materiellen Seite des Falles ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht sachbezogen, wenn die Vorinstanz aus formellen Gründen einen Nichteintretensentscheid gefällt hat (BGE 123 V 335 E. lb S. 337 f.; Urteil 2A.5/2005 vom 12. Januar 2005 E. 1.1). Soweit der Beschwerdeführer seine Eingabe an das Bundesgericht durch die fast integrale wörtliche Wiedergabe seiner kantonalen Beschwerde begründen will, fehlt es zum vornherein am geforderten Sachbezug zum angefochtenen Entscheid, weshalb darauf nicht einzutreten ist. Gleiches gilt, soweit er zu wiederholten Malen vorbringt, dass seine Vorbringen den Tatsachen entsprechen. Die Vorinstanzen haben den Beschwerdeführer nicht zum Wahrheitsbeweis zugelassen und dies teilweise mit mangelnder Relevanz und Substanziierung und im Übrigen mit dem polemischen Charakter seiner entsprechenden Vorbringen begründet. Nur soweit sich die Begründung seiner Beschwerde damit überhaupt befasst und aus ihr ersichtlich wird, weshalb und inwieweit insbesondere das Obergericht den Sachverhalt offensichtlich unrichtig oder unvollständig oder in Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften ermittelt haben soll, kann sie als sachbezogen erachtet und auf sie eingetreten werden.