Citation: 2C_17/2023 E. 2.3

2.3. Vorliegend hat die Vorinstanz die gesetzlichen Voraussetzungen dargelegt, unter welchen die Niederlassungsbewilligung widerrufen und durch eine Aufenthaltsbewilligung ersetzt werden kann (sog. "Rückstufung"; Art. 63 Abs. 2 AIG [SR 142.20] i.V.m. Art. 62a der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]). Sie hat sodann in sachverhaltlicher Hinsicht festgehalten, dass der Beschwerdeführer seit 2010 - trotz ausländerrechtlicher Verwarnungen vom 8. Januar 2015 und vom 6. Januar 2020 - wiederholt betrieben worden sei. Seine Verschuldung habe im Oktober 2021 insgesamt rund Fr. 250'000.-- betragen. Seither seien weitere Betreibungen gegen ihn und seine Reinigungsfirma hinzugekommen. Ferner hat das Verwaltungsgericht erwogen, dass der Beschwerdeführer seine Vorbringen, wonach es sich dabei nur um alte Schulden gehandelt habe und er seit den ausländerrechtlichen Verwarnungen keine neuen Schulden gemacht habe, nicht habe belegen können, wozu er aber gestützt auf seine Mitwirkungspflicht (Art. 90 AIG) gehalten gewesen wäre. Ebensowenig habe er nachweisen können, dass er seine Erwerbsmöglichkeiten völlig ausschöpfe. Schliesslich hat die Vorinstanz festgehalten, dass der Beschwerdeführer keine massgebenden Bemühungen um Rückzahlung seiner Schulden unternommen habe. Vor diesem Hintergrund erachtete sie die Verschuldung des Beschwerdeführers als mutwillig und die verfügte Rückstufung als verhältnismässig.