Citation: 2C_944/2020 E. 4.3.3

4.3.3. Mit Blick auf das persönliche Interesse des beschwerdeführenden Ehemanns am Verbleib in der Schweiz machen die Beschwerdeführer geltend, er lebe nunmehr 13 Jahre in der Schweiz. Ihm ist zwar zugute zu halten, dass er arbeitstätig ist und keine Betreibungen sowie Schulden hat. Neben der wirtschaftlichen Integration beruft sich der beschwerdeführende Ehemann angesichts seiner Straffälligkeit indes zu Recht nicht auf eine gute soziale und gesellschaftliche Integration. Eine Trennung von seiner Ehefrau und seinen drei Kindern steht ausserdem nicht zur Diskussion (vgl. E. 5 hiernach). Ferner reiste der beschwerdeführende Ehemann - abgesehen von seinem kurzen Aufenthalt im Jahr 2002 - erst im Alter von 28 Jahren in die Schweiz ein. Die prägenden Kindheits-, Jugend- und frühen Erwachsenenjahre verbrachte er im Kosovo. Er ist demzufolge mit der Sprache, der Kultur und den Gepflogenheiten seines Heimatlands vertraut. Er reiste auch während seines Aufenthalts in der Schweiz regelmässig in den Kosovo.