Citation: 6B_84/2019 E. 5

Das Obergericht, Beschwerdekammer in Strafsachen, erwägt im angefochtenen Entscheid, es sei nicht ersichtlich, inwiefern die beschuldigten Gemeindevertreter ihr Amt missbraucht haben sollen, indem sie in Anwendung der gesetzlichen Bestimmungen den Anspruch des Beschwerdeführers auf Sozialhilfe bzw. Nothilfe verneint hätten. Es verstehe sich von selbst, dass die Gemeinde vor Ausrichtung von materieller Nothilfe die finanziellen Verhältnisse des Ansprechers abzuklären habe, dies umso mehr, wenn grosse Zweifel an der Bedürftigkeit bestehen würden. Damit setzt sich der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde nicht auseinander und er zeigt auch nicht auf, dass und weshalb sich die von ihm Beschuldigten inwiefern strafbar im Sinne des Gesetzes gemacht haben könnten. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen nicht (Art. 42 Abs. 2 BGG). Soweit der Beschwerdeführer die Unabhängigkeit des Richterkollegiums der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts in Zweifel zieht und sich fragt, ob Parteinahme gegen ihn im Sinne von Art. 30 BV vorliege, mangelt es ebenfalls an einer rechtsgenügenden Begründung (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Insbesondere stellt der Umstand, dass Gerichtspersonen an (früheren) Entscheiden mitwirkten, die aus der Sicht des Beschwerdeführers nicht wunschgemäss ausgefallen sind, für sich allein keinen Befangenheitsgrund dar. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.