Citation: 1C_107/2015 E. 3.2

3.2. Den Akten ist zu entnehmen, dass die beiden Polizisten den Beschwerdeführer am 3. November 2014 zur Mittagszeit in Buchs/SG für eine verkehrs- und kriminalpolizeiliche Kontrolle angehalten haben. Dabei sei der Beschwerdeführer gegenüber den Beamten verbal und mit Gesten ausfällig geworden (er wurde dafür bei der Staatsanwaltschaft verzeigt). In Bezug auf die Behauptung des Beschwerdeführers, er sei von einem der Polizisten beschimpft worden, liegt eine "Aussage gegen Aussage"-Situation vor. Es ist nicht ersichtlich, wie dieser Vorwurf anhand weiterer Abklärungen belegt werden könnte. Der Beschwerdeführer verweist zwar in seiner Beschwerdeschrift und in der Vernehmlassung vom 31. März 2015 auf offenbar anwesende Buschauffeure; er benennt aber keine konkreten Zeugen. Dass die Beamten dem Beschwerdeführer ein Headset und Bargeld entwendet haben sollen, entbehrt jeder Grundlage. Der Vorwurf, er sei von einem der Beamten auf die Brust geschlagen und weggestossen worden, wird lediglich pauschal erhoben und ist nicht glaubhaft. Gleiches gilt für den Vorwurf der Sachbeschädigung der Hutablage und an den Kleidern. In Bezug auf den Vorfall vom 7. November 2014 in Sargans soll der Beschwerdeführer die beiden Beamten, die in der Nähe des Bahnhofs allfällige Betäubungsmittelkonsumenten kontrollierten, mit Gesten und verbalen Unflätigkeiten beleidigt haben (weshalb er bei der Staatsanwaltschaft verzeigt wurde). Es fehlen Anhaltspunkte, dass die Polizisten den Beschwerdeführer als "Drecksäckel verdammter" oder als "Verbrecher" bezeichnet haben sollen. Weitere beweiskräftige und einen Tatverdacht begründende Abklärungsmöglichkeiten sind hier nicht ersichtlich. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ergeben sich keine (auch bloss minimale) Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten seitens der Beschwerdegegner 1 und 2.