Citation: 5C.199/2004 19.01.2005 E. 1

Soweit der Berufungskläger Ausführungen tatsächlicher Natur macht (Schilderung der bisherigen Besuchspraxis; Erläuterung seines Eindrucks, die Berufungsbeklagte wolle über die Steuerung des Umfangs bzw. die tatsächliche Handhabung des Besuchsrechts Druck auf ihn ausüben, namentlich in finanzieller Hinsicht), ist er nicht zu hören: Wohl lassen die spärlichen kantonalen Sachverhaltsfeststellungen kaum Schlüsse auf die näheren Lebensumstände zu. Indes kann der Berufungskläger einzig geltend machen, der angefochtene Entscheid verletze Bundesrecht (Art. 43 Abs. 1 und Art. 55 Abs. 1 lit. c OG) und entsprechend hat das Bundesgericht seinem Berufungsurteil die Feststellungen der letzten kantonalen Instanz zu Grunde zu legen (Art. 63 Abs. 2 OG); Aktenwidrigkeiten und Unvollständigkeiten - der Berufungskläger macht u.a. geltend, das Obergericht habe kaum Tatsachenfeststellungen getroffen, weshalb ein ausgedehnteres Besuchsrecht nicht angemessen sei, und es habe die Aussagen der Vormundschaftsbehörde M.________ und der Beiständin Frau D.________ mit keinem Wort gewürdigt - wären mit staatsrechtlicher Beschwerde zu rügen. Dies gilt insbesondere auch für die mit Bezug auf den Bericht der Ergo- und Gestaltungstherapeutin E.________ erhobene Rüge der Gehörsverletzung.