Citation: I 206/01 14.02.2002 E. 1

1.- Anspruch auf Sonderschulunterrichts-Beiträge (Art. 19 IVG, Art. 8 ff. IVV) besteht nach der Rechtsprechung (AHI 2000 S. 77) nur, wenn das besuchte Institut formell, sei es generell durch das BSV (Art. 10 Abs. 1 SZV), sei es im Einzelfall durch die zuständige kantonale Amtsstelle (Art. 10 Abs. 2 SZV), als invalidenversicherungsrechtliche Sonderschule zugelassen worden ist (Art. 26bis IVG, Art. 1 ff. SZV). a) In casu steht fest, dass die frühere Erziehungsdirektion des Kantons Zürich als zuständige kantonale Stelle nach Art. 10 Abs. 2 SZV für die Versicherte die Schule X.________ letztmals mit Verfügung vom 19. Juli 1996 für das Schuljahr 1995/96 als Sonderschule im Einzelfall zugelassen hat. Für die Schuljahre 1996/97, 1997/98 und 1998/99, welche von der materiellen Zusprechungsverfügung der IV-Stelle vom 30. Juli 1996 erfasst sind, liegt hingegen keine Zulassung vor. b) Fehlt somit das formelle Zulassungserfordernis als Anspruchsvoraussetzung für Beiträge nach Art. 19 IVG, ist es - da auch die Wiedererwägungsvoraussetzungen der offensichtlichen Unrichtigkeit und der erheblichen Bedeutung der Berichtigung (BGE 125 V 369 Erw. 2) zu bejahen sind - vorbehältlich des öffentlichen Vertrauensschutzes (dazu Erw. 2 hienach) nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle die Sonderschulbeiträge durch Verfügung vom 18. März 1998 mit Wirkung ex nunc et pro futuro eingestellt hat.