Citation: 7B.10/2006 10.03.2006 E. A

Am 13. September 2004 wurde über die Y.________ AG der Konkurs eröffnet. Die Y.________ AG ist Eigentümerin der mit vertraglichen Pfandrechten zugunsten der Z.________ m.b.H. belasteten Grundstücke Nrn. 1 und 2, Gemeinde A.________. Das auf dem Grundstück Nr. 1 erstellte Gebäude ist als Baurecht ausgestaltet und verselbständigt als Grundstück Nr. 3. Eigentümerin dieses Baurechts ist die Z.________ m.b.H. Mit Gläubigerzirkular vom 11. Juli 2005 teilte das Konkursamt mit, es beabsichtige, die Grundstücke Nrn. 1 und 2 freihändig zu veräussern. Es sei ein Kaufangebot in der Höhe von 3 Mio. Franken für beide Grundstücke eingegangen. In Anwendung von Art. 256 Abs. 3 SchKG wurde den Gläubigern Gelegenheit geboten, bis 21. Juli 2005 ein höheres Angebot einzureichen. Falls kein Angebot eingehe, werde zum Preis von 3 Mio. Franken verkauft. Mit Schreiben vom 21. Juli 2005 reichte die X.________ AG ein Angebot über 3,020 Mio. Franken samt Finanzierungsausweis ein. Das Konkursamt teilte der X.________ AG am 8. November 2005 mit, nicht ihr Kaufangebot werde berücksichtigt, sondern die Offerte der Grundpfandgläubigerin vom 4./7. November 2005 über 4,5 Mio. Franken. Der X.________ AG wurde Gelegenheit geboten, das Angebot innerhalb von 10 Tagen nochmals zu überbieten.