Citation: 5P.154/2005 10.08.2005 E. B

Mit Eingabe vom 28. Februar 2002 (bzw. Klageänderung vom 30. Juli 2002) beantragte X.________ beim Bezirksgericht Rheinfelden die Abänderung des Scheidungsurteils und verlangte im Wesentlichen, die Unterhaltsrente zu Gunsten von Z.________ sei für die Dauer von vorläufig fünf Jahren vollumfänglich zu sistieren. Mit einer weiteren Eingabe vom 30. Juli 2002 verlangte er zudem, die Kinderunterhaltsrente von Y.________ sei vollumfänglich aufzuheben. Mit zwei getrennten Urteilen vom 26. November 2003 wies das Bezirksgericht sowohl die Klage auf Sistierung des nachehelichen Unterhaltes wie auch auf Aufhebung der Kinderunterhaltsrente ab. Gegen diese beiden Urteile führte X.________ Appellation an das Obergericht des Kantons Aargau. In beiden Verfahren verlangte er neben der Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Mit Beschlüssen vom 3. März 2005 wies das Obergericht des Kantons Aargau die Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege in beiden Verfahren wegen Aussichtslosigkeit ab.