Citation: 8C_641/2023 E. A

A.________, geboren 1994, und B.________, geboren 1985, sind Staatsangehörige Äthiopiens und reisten im April 2011 bzw. im Juni 2016 in die Schweiz ein. A.________ ist Mutter von drei Kindern (geboren 2015, 2017 und 2019). Alle fünf Personen leben in einem gemeinsamen Haushalt in Bern und werden von der Einwohnergemeinde Bern (fortan: EG Bern oder Beschwerdegegnerin) wirtschaftlich unterstützt. Mit Verfügung vom 15. September 2021 erstellte die EG Bern das Rahmenbudget für den Zeitraum vom 1. November 2021 bis 31. Oktober 2022 unter Anrechnung eines monatlichen Grundbedarfs für den Lebensunterhalt (fortan: Grundbedarf oder GBL) von Fr. 1'684.- (bzw. Fr. 1'625.50 nach Berücksichtigung des Mahlzeitenabzuges für die während der Kita- und Tagesschulaufenthalte fremdbetreuten Kinder von Fr. 58.50). Hiergegen liessen A.________ und B.________ (fortan: Beschwerdeführende) beim Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland beschwerdeweise beantragen, die Verfügung vom 15. September 2021 sei aufzuheben. Für sie und ihre drei Kinder sei der Anspruch auf Sozialhilfe für die genannte Periode unter Berücksichtigung eines GBL von Fr. 2'364.- neu festzusetzen. Das Regierungsstatthalteramt wies die Beschwerde ab (Entscheid vom 17. März 2023).