Citation: 2C_846/2018 E. B

Das Amt für Migration des Kantons Luzern verwarnte A.________ am 5. Januar 2006 aufgrund zahlreicher strafrechtlicher Verurteilungen und Betreibungen sowie offenen Verlustscheinen. Das Kantonsgericht Luzern verurteilte ihn am 22. September 2015 wegen sexueller Handlungen mit einem Kind, sexueller Nötigung, mehrfach versuchter Nötigung, mehrfachen Fahrens trotz Führerausweisentzugs und mehrfacher grober Verletzung von Verkehrsregeln zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 2 Jahren. Gestützt hierauf widerrief das Amt für Migration des Kantons Luzern am 20. März 2017 die Niederlassungsbewilligung von A.________ und wies ihn weg. Aufgrund seiner Unverbesserlichkeit hätten seine privaten Interessen hinter die öffentlichen Interessen zurückzutreten, weitere Straftaten zu verhindern. Die hiergegen erhobenen kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg: Das Justiz- und Sicherheitsdepartement und das Kantonsgericht des Kantons Luzern bestätigten die Verfügung des Amts für Migration am 11. Dezember 2017 bzw. am 5. Juli 2018.