Citation: 7B_220/2022 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht unter Verweis auf Art. 158 Abs. 2 StPO zumindest sinngemäss geltend, er sei nicht auf sein Recht hingewiesen worden, einen Anwalt in Anspruch zu nehmen. Er habe nicht eine amtliche Verteidigung nach Art. 130 StPO verlangt, sondern einen Rechtsbeistand nach Art. 127 Abs. 1 StPO bzw. Art. 129 StPO. Somit seien seine Verfahrensrechte verletzt worden und die Einvernahmen folglich unverwertbar. Den angeblich unterbliebenen Hinweis auf die Möglichkeit, einen Rechtsvertreter zu bestellen oder die amtliche Verteidigung zu beantragen, rügt der Beschwerdeführer im bundesgerichtlichen Verfahren, soweit ersichtlich, zum ersten Mal, weshalb darauf mangels Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs (Art. 80 Abs. 1 BGG) grundsätzlich nicht einzugehen ist. Dass die kantonalen Behörden dem Beschwerdeführer den Beizug eines Rechtsvertreters untersagt hätten, ist aber auch nicht ersichtlich. Verweigert wurde dem Beschwerdeführer, wie soeben dargelegt, lediglich die Bestellung einer amtlichen Verteidigung. Damit erübrigt es sich auch, auf den in diesem Zusammenhang erhobenen Einwand der Unverwertbarkeit der Einvernahmen einzugehen.