Citation: 8C_350/2018 E. 5.1

5.1. In der Beschwerde wird zunächst bemängelt, dass die Nachbegutachtung durch einen Neurochirurgen und nicht, wie mittels Zwischenverfügung vom 20. Juni 2013 angekündigt, durch einen Facharzt für Wirbelsäulenorthopädie erfolgte. Dadurch sei das Gebot der Rechtssicherheit verletzt worden. Die Vorinstanz führte hierzu aus, der Beschwerdeführer lege nicht näher dar, welches die fachlichen Unterschiede zwischen dem Gebiet der Wirbelsäulenorthopädie und demjenigen der Neurochirurgie sein sollten. Solche seien bezüglich der streitigen Problematik auch nicht ersichtlich. Den MEDAS-Gutachtern sei es im Jahr 2012 offensichtlich darum gegangen, dass die Situation in der unfallbetroffenen Region der HWS ergänzend beurteilt werde, namentlich die Frage des Durchbaus der Densfraktur und der Lage der eingesetzten Schraube. Die neurochirurgische Expertise beantworte diese Fragen. Dem ist vollumfänglich beizupflichten. Gemäss Weiterbildungsprogramm der FMH für Fachärzte der Neurochirurgie umfasst das Fachgebiet die Erkennung und operative Behandlung von Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen des zentralen Nervensystems mit seinen Hüllen und Gefässen, des Hirnschädels und der Wirbelsäule sowie des peripheren und vegetativen Nervensystems und die entsprechenden Voruntersuchungen, konservativen Behandlungsverfahren und die Rehabilitation sowie die allgemeine Schmerztherapie dieser Strukturen. Ziel der Weiterbildung ist die Befähigung des Kandidaten, in eigener Kompetenz und Verantwortung die erwähnten Krankheiten, Verletzungen und Fehlbildungen selbstständig zu diagnostizieren, zu beurteilen und zu behandeln. Mit Blick darauf bestehen keine Zweifel daran, dass Dr. med. B.________ zur Beurteilung der Wirbelsäulenbeschwerden fachlich kompetent war. Ausserdem ist darauf hinzuweisen, dass der damals bereits anwaltlich vertretene Beschwerdeführer innert der anberaumten Frist nicht gegen die vorgeschlagene Gutachterperson resp. gegen die vorgesehene neurochirurgische Untersuchung opponierte (vgl. E. 4.2 hiervor). Nach jener Ankündigung durfte der Beschwerdeführer nicht mehr darauf vertrauen, dass - wie mit Zwischenverfügung der Suva vom 20. Juni 2013 bestätigt - eine wirbelsäulenorthopädische Abklärung erfolgen werde. Eine Verletzung des Gebots der Rechtssicherheit ist insoweit zu verneinen. Aus der unterbliebenen Reaktion ist vielmehr abzuleiten, dass der Beschwerdeführer mit der vorgesehenen Untersuchung einverstanden war. Indem er nunmehr geltend macht, Dr. med. B.________ fehle es an der nötigen Fachkompetenz zur Beurteilung seiner Beschwerden, verhält er sich zumindest widersprüchlich.