Citation: 5D_103/2023 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung ihres Anspruchs auf ein unabhängiges Gericht nach Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK. Ihre weitschweifigen Erörterungen kreisen um die Vorstellung, dass das erstinstanzliche Urteil vom 21. September 2022 nichtig sei, da das urteilende Gericht mit Ersatzrichter Ph. Talbot und Gerichtsschreiberin K. Arve besetzt war (s. Sachverhalt Bst. C). Die beiden Gerichtspersonen seien in der im Internet veröffentlichten Konstituierung des Bezirksgerichts Zürich für die erste Jahreshälfte 2023 nicht aufgeführt. Die Beschwerdeführerin hegt deshalb den Verdacht, dass sich am Bezirksgericht Zürich Kriminelle als Ersatzrichter ausgeben. Dem Obergericht wirft sie vor, die Besetzung des Bezirksgerichts nicht von Amtes wegen überprüft und damit als Aufsichtsbehörde des Bezirksgerichts versagt zu haben. Die Nichtigkeit sei jederzeit und von sämtlichen staatlichen Instanzen von Amtes wegen zu prüfen. Indem das Obergericht ohne diese Prüfung einen Kostenvorschuss einfordere, mache es sich strafbar.