Citation: 8C_551/2022 E. A

A.a. Der 1981 geborene A.________ war bei der B.________ AG vollzeitlich als Maurer angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 18. März 2017 klopfte jemand an die Terrassentüre des vom Versicherten mit seiner Ehefrau und drei Kindern bewohnten Einfamilienhauses, worauf er öffnete. Der eindringende Mann, der Exfreund der von der Familie A.________ aufgenommenen Frau, zückte schreiend und wild gestikulierend eine geladene und entsicherte Pistole, mit der er A.________, unter Anwesenheit der drei minderjährigen Kinder, bedrohte. Unter anderem setzte er ihm den Lauf der Waffe auf dessen Brust. Nach einer Weile zog sich der alkoholisierte Mann zurück und verschwand (vgl. Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau vom 18. August 2017). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen für die gesundheitlichen Folgen dieses Schreckereignisses (Heilbehandlung; Taggeld) und liess A.________ durch Dr. med. C.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Suva Versicherungsmedizin, Agenturärztlicher Dienst, untersuchen (Beurteilung vom 12. Juni 2019). In Bestätigung der Verfügung vom 10. Oktober 2019 stellte sie mit Einspracheentscheid vom 15. April 2020 die Versicherungsleistungen mangels adäquaten Kausalzusammenhangs der psychischen Beschwerden mit dem Unfall vom 18. März 2017 ab 1. November 2019 ein. In teilweiser Gutheissung der dagegen eingereichten Beschwerde hob das Versicherungsgericht des Kantons Aargau den Einspracheentscheid vom 15. April 2020 auf und wies die Sache im Sinne der Erwägungen zur weiteren Prüfung des Leistungsanspruchs an die Suva zurück (Urteil vom 1. Dezember 2020). Im Ergebnis führte das Versicherungsgericht aus, vor dem Hintergrund der gesamten Umstände sowie der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sei davon auszugehen, dass nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung das Schreckereignis vom 18. März 2017 geeignet gewesen sei, aufgrund der Aussergewöhnlichkeit des Vorfalls sowie der Summe der Bedrohungselemente, insbesondere deren Intensität und der unmittelbar erlebten Todesgefahr, beim psychisch vorbelasteten A.________ anhaltende psychische Beschwerden auszulösen. Dies stehe in Übereinstimmung mit den medizinischen Auskünften. Der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Schreckereignis vom 18. März 2017 und den noch geklagten psychischen Beschwerden sei somit - jedenfalls im zu beurteilenden Zeitraum (bis 15. April 2020) - zu bejahen. A.b. Die Suva holte daraufhin die auf einer erneuten Untersuchung beruhende Beurteilung des Dr. med. C.________ vom 7. Mai 2021 ein. Mit Verfügung vom 12. Juli 2021 eröffnete sie A.________, seine psychischen Beschwerden könnten nach dem 31. Juli 2021 nicht mehr in einem weiten Sinne als angemessene oder einigermassen typische Reaktion auf das Schreckereignis bezeichnet werden. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest. Sie verwies u.a. auf den von der Invalidenversicherung veranlassten Bericht der D.________, Psychiatrie Baselland, über ein Assessment Arbeitsfähigkeit und psychische Gesundheit vom 30. August 2021 und verneinte einen natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Vorfall vom 18. März 2017 und der nunmehr bestehenden psychischen Störung (Einspracheentscheid vom 25. Oktober 2021).