Citation: 6F_19/2024 E. 7.3

7.3. Die gesuchstellende Person bringt unter Berufung auf Art. 121 lit. d BGG sodann vor, die I. strafrechtliche Abteilung des Bundesgerichts habe am 3. September 2024 ihr Urteil gefällt, ohne zu berücksichtigen, dass zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Beschwerden bei der II. strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts im Zusammenhang mit einem bei der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich laufenden Verfahren hängig gewesen seien. Die I. strafrechtliche Abteilung habe dadurch den Instanzenzug verletzt und einen krassen Verfahrensfehler begangen, mit der Folge, dass das Verfahren beim Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, nicht mehr ergebnisoffen sei. Auch diesem Vorbringen fehlt es an einer tauglichen Begründung (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die gesuchstellende Person zeigt weder einen Konnex zwischen dem Urteil 6B_223/2024 vom 3. September 2024 und den bei der II. strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts hängigen Beschwerdeverfahren auf, noch erläutert sie ansatzweise, inwiefern das Urteil vom 3. September 2024 den Ausgang des bei der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich hängigen Strafverfahrens präjudizieren könnte. Der Revisionsgrund der unberücksichtigt gebliebenen aktenkundigen Tatsachen bleibt mithin auch in dieser Hinsicht unbelegt.