Citation: I 54/04 29.03.2005 E. 6

Damit bleibt zu prüfen, ob der Invaliditätsgrad rentenbegründendes Ausmass erreicht. 6.1 Der Einkommensvergleich hat nach Art. 28 Abs. 2 IVG und Art. 16 ATSG in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden nach hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen (BGE 128 V 30 Erw. 1). Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annäherungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100% zu bewerten, während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, sodass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sogenannter Prozentvergleich; BGE 114 V 313 Erw. 3a mit Hinweisen). 6.2 Unter Berücksichtigung der vom Beschwerdeführer seit seiner Einreise in die Schweiz ausgeübten Erwerbstätigkeiten darf angenommen werden, dass er ohne Gesundheitsschaden nicht wesentlich anders gearteten Beschäftigungen nachginge, als sie ihm jetzt in der gegebenen Situation zumutbarerweise noch offenstehen. Daher ist bei Verwertung der umschriebenen Restarbeitsfähigkeit (Erw. 3 und 5) ausgeschlossen, dass der Invaliditätsgrad wenigstens 40% erreicht, selbst wenn wegen behinderungsbedingten Einschränkungen seitens des Invalideneinkommens ein Abzug von höchstens 25% (vgl. BGE 126 V 80 Erw. 5b/cc) gewährt wird. Folglich besteht kein Anspruch auf eine Invalidenrente.