Citation: 2C_390/2018 E. 3.2.4

3.2.4. Konkrete Belege zur Bedienung der Amortisationsverpflichtung von Fr. 36'000.-- pro Jahr fehlen, zumal die Belege aus den Jahren 2010 und 2012 nicht darzulegen vermögen, dass und gegebenenfalls in welcher Höhe die Schuldverpflichtungen heute noch bestehen. Der in der Vermögensbranche tätige Steuerpflichtige hätte die von ihm verlangten Nachweise ohne Weiteres beibringen können. Dies hat er unterlassen, weshalb es im Ergebnis nicht unhaltbar ist, dass die Amortisation keinen Eingang in die monatlichen Aufwände fand. Demgegenüber sind flüssige Mittel von Fr. 95'000.-- nachgewiesen, auf welche die Steuerpflichtigen zumindest gegenwärtig zurückgreifen können. Eine längerfristige Prognose ist entbehrlich, fragt sich doch einzig, ob die Gesuchsteller im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung in der Lage seien, die Verfahrenskosten zu tragen (vorne E. 3.1).