Citation: C 388/00 20.08.2001 E. 2

2.- Unbestrittenermassen weist die Beschwerdeführerin für den Juli 1998 keine einzige Arbeitsbemühung nach. Sie begründet dies damit, es habe im genannten Monat schlicht keine freien Stellen gegeben, weshalb sie auch keine Rückmeldungen von Bekannten und Institutionen erhalten habe, mit denen sie in Kontakt stehe. Dies vermag nicht zu überzeugen. Selbst im Ferienmonat Juli muss eine arbeitslose Person Stellen suchen und gibt es Stelleninserate in Branchen, die für die Versicherte in Frage gekommen wären. Zudem bestand die Möglichkeit, sich bei Stellenvermittlungsbüros zu melden. Die Arbeitslosenversicherung kann Bewerbungen nur berücksichtigen, soweit sie belegt sind. Das Alter der Beschwerdeführerin beeinträchtigt zwar ihre Aussichten, einen Arbeitsplatz zu finden, befreit sie jedoch nicht davon, umso intensiver Stellen zu suchen (ARV 1980 Nr. 45 S. 112 Erw. 2; Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsrecht, N. 14 zu Art. 17). Massgebend ist nicht der Erfolg der Stellensuche, sondern dass überhaupt Bewerbungen getätigt werden. Insgesamt ist die vorinstanzlich verfügte Einstellung in der Anspruchsberechtigung von 5 Tagen, welche somit im unteren Bereich leichten Verschuldens liegt, nicht zu beanstanden. Den zutreffenden Erwägungen im kantonalen Entscheid bleibt nichts beizufügen. Sämtliche weiteren Einwendungen in der Verwaltungsgrichtsbeschwerde ändern daran nichts.