Citation: 9C_52/2022 E. A

Am 22. Juli 2019 erhielt A.________ von der B.________ AG eine Zahlung von Fr. 50'000.-. Da A.________ gegenüber der AHV-Zweigstelle U.________ geltend gemacht hatte, diese Summe beinhalte Verwaltungsratshonorare in der Höhe von insgesamt Fr. 30'000.- für die Jahre 2014 bis 2019, forderte die Ausgleichskasse des Kantons Bern (AKB) von der B.________ AG am 29. November 2019 Lohnbeiträge in der Höhe von insgesamt Fr. 4414.80 zuzüglich Zinsen nach. Die Aktiengesellschaft erklärte daraufhin, A.________ arbeite schon seit dem 1. Januar 2014 nicht mehr für sie; mit der Zahlung sei ausschliesslich ein bestehendes Aktionärsdarlehen verzinst und amortisiert worden. Entsprechend dieser Erklärung kam die AKB auf die Nachforderung zurück und verfügte am 9. April 2021 gegenüber A.________ die Stornierung der bereits vorgenommenen Eintragungen dieser Honorare im individuellen Konto. Daran hielt die AKB auch auf Einsprache des A.________ hin mit Entscheid vom 17. Juni 2021 fest.