Citation: 6B_989/2023 E. 3.3.4

3.3.4. Soweit sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt stellt, seine Drogenabstinenz und seine berufliche Ausbildung seien strafmindernd zu berücksichtigen, scheint er zu übersehen, dass die Vorinstanz diese Umstände neben dem Geständnis im Rahmen der Täterkomponenten bereits strafmindernd berücksichtigt (Urteil S. 11). Es ist weder dargetan noch ersichtlich, dass sich die vorinstanzliche Strafminderung von insgesamt zwei Jahren nicht im Rahmen des sachrichterlichen Ermessens hält. Als unbegründet erweist sich die sinngemässe Rüge, wonach die Vorinstanz hinsichtlich der qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz die seit der Tat verstrichene Zeit gestützt auf Art. 48 lit. e StGB strafmildernd berücksichtigen müsste. Der Schuldspruch wegen Verbrechens gegen das Betäubungsmittelgesetz bezieht sich auf den Zeitraum vom 7. März 2014 bis zum 2. März 2020. Weder waren zum Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils zwei Drittel der Verfolgungsverjährungsfrist verstrichen noch hat sich der Beschwerdeführer während dieser Zeit wohl verhalten. Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz keine Strafmilderung gestützt auf Art. 48 lit. e StGB vornimmt (vgl. hierzu BGE 140 IV 145 E. 3.1; Urteile 6B_1135/2022 vom 21. September 2023 E. 7.3.1; 6B_1186/2022 vom 12. Juli 2023 E. 5.3, nicht publ. in: BGE 149 IV 395).