Citation: 5A_239/2021 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer rügt die unrichtige Feststellung des Sachverhalts, da die Vorinstanz in Bezug auf den Sohn zu Unrecht davon ausgegangen sei, dass die Frist gemäss Art. 12 Abs. 4 SchlT ZGB verpasst wurde. Sein Sohn sei erst nach dem 1. Juli 2014 und damit nach der Einführung der Art. 298a ff. ZGB zur Welt gekommen, womit keine Frist für den Antrag auf Zuteilung der gemeinsamen elterlichen Sorge bestehe. In Tat und Wirklichkeit handelt es sich hierbei um eine Rechtsrüge, welche im Zusammenhang mit dem Vorwurf zu prüfen ist, die Vorinstanz habe geltendes Recht verletzt, indem sie fälschlicherweise Art. 298b ZGB nicht angewendet und stattdessen anhand von Art. 298d ZGB einen Wechsel der elterlichen Sorge geprüft habe.