Citation: 9C_793/2023 E. 5.4

5.4. Diesen Überlegungen der Vorinstanz kann nicht gefolgt werden. Vielmehr sind die Vorbringen der Beschwerdeführerin im Ergebnis zutreffend: Die Beschwerdegegner finanzierten der Gesellschaft das fragliche Liegenschaftsgeschäft, indem sie der von ihr beherrschten Gesellschaft ein Darlehen in der Höhe von Fr. 2'500'000,- gewährten, welches entsprechend auf einem Darlehenskonto gebucht wurde. Der konkrete Zahlungsfluss von den Beschwerdegegnern an die Verkäufer umfasste dagegen nur Fr. 2'000'000.-, weil wegen geltend gemachter Mängel Fr. 500'000.- noch nicht - von den Beschwerdegegnern an die Verkäufer - flossen. Angesichts der unter E. 5.2 vorstehend dargelegten Regelung zur Bestimmung des Zuflusszeitpunktes ergibt sich für die zu beurteilende Konstellation, dass im Zeitpunkt der ursprünglichen Darlehensgewährung die "zurückgehaltenen" Fr. 500'000.- der Gesellschaft noch nicht zugeflossen sind. Der fragliche Zufluss erfolgte vielmehr erst im Moment der neuerlichen Erhöhung des Darlehenskontos um - von den Beschwerdegegnern an die Verkäufer bezahlten - Fr. 642'639.20.