Citation: 1P.849/2005 20.03.2006 E. 2

2.1 Der staatsrechtlichen Beschwerde unterliegen letztinstanzliche kantonale Endentscheide; Zwischenentscheide sind nur in bestimmten Fällen anfechtbar (Art. 87 OG). Endentscheid ist jeder Entscheid, der ein Verfahren vorbehältlich der Weiterziehung an eine höhere Instanz abschliesst, sei es durch einen Entscheid in der Sache selber, sei es aus prozessualen Gründen. Als Zwischenentscheide gelten jene Entscheide, die das Verfahren nicht abschliessen, sondern bloss einen Schritt auf dem Weg zum Endentscheid darstellen (BGE 128 I 3 E. 1b; 122 I 39 E. 1a/aa; Urteile 1P.438/2004 vom 23. November 2004 E. 1.3 in URP 2005 S. 356 f. und 1P.106/2002 vom 11. Oktober 2002 E. 1.3 in Praxis 2003 S. 464 f.). Letztinstanzliche kantonale Urteile über Teile eines Bauvorhabens, die gewisse Fragen noch offen lassen, gelten selbst dann als Zwischenentscheide, wenn darin bestimmte baurechtliche Fragen endgültig, unter Umständen sogar mit Wirkung gegenüber Dritten, beurteilt werden (BGE 106 Ia 226 E. 2; Urteil P.1576/1986 vom 6. Januar 1987 E. 1a in ZBl 1988 S. 85). 2.2 Der Entscheid der Baurekurskommission bewirkt die Rückweisung der Sache an die Baubewilligungsbehörde. Das angefochtene Urteil des Kantonsgerichts schliesst das Baubewilligungsverfahren nicht ab. Daher liegt ein Zwischenentscheid im Sinne der zitierten Rechtsprechung vor. 2.3 Für die Anfechtbarkeit des Zwischenentscheids nach Art. 87 Abs. 2 OG bedarf es eines nicht wiedergutzumachenden Nachteils rechtlicher Natur; eine bloss tatsächliche Beeinträchtigung wie beispielsweise die Verlängerung oder Verteuerung des Verfahrens genügt nicht. Der Nachteil ist nur dann rechtlicher Natur, wenn er auch durch einen für den Beschwerdeführer günstigen Endentscheid nicht mehr behoben werden könnte. Dabei ist es nicht nötig, dass sich der Nachteil schon im kantonalen Verfahren durch einen günstigen Endentscheid beheben lässt. Es genügt, wenn er in einem anschliessenden bundesgerichtlichen Verfahren beseitigt werden kann. Diese Regelung bezweckt, dass das Bundesgericht als Staatsgerichtshof sich mit einem Prozess in der Regel nur einmal befassen muss, und zwar erst dann, wenn feststeht, dass der Beschwerdeführer einen endgültigen Nachteil erlitten hat (BGE 131 III 404 E. 3.3; 126 I 97 E. 1b). 2.4 Der Beschwerdeführer bringt nicht vor und es ist nicht ersichtlich, dass das angefochtene Urteil einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken könnte. Daher ist die staatsrechtliche Beschwerde nicht zulässig. 2.5 Das angefochtene Urteil unterliegt als Zwischenentscheid der staatsrechtlichen Beschwerde gegen den (noch ausstehenden) Endentscheid (Art. 87 Abs. 3 OG).