Citation: 8C_42/2020 E. 3.2.1

3.2.1. Danach sind unter dem alten Recht entstandene Rentenansprüche - seien diese abgestufte, befristete oder Dauerrenten - revisionsrechtlich weiterhin nach Massgabe des KUVG (Art. 80 Abs. 2) zu beurteilen (Art. 118 Abs. 1 und Abs. 2 lit. c UVG; BGE 118 V 293 E. 2a S. 295, 111 V 37). Die mit Gesetzesänderung vom 15. Dezember 2000 eingefügte Übergangsbestimmung von Art. 118 Abs. 5 UVG bezieht sich nur auf vor deren Inkrafttreten am 1. Juli 2001 entstandene Ansprüche auf Renten mit Invaliditätsgraden von weniger als 10 % (BGE 131 V 84 E. 2 S. 86), weshalb sie vorliegend nicht dazu führt, dass die Rente des Beschwerdegegners nicht (mehr) revidiert werden könnte.