Citation: 6P.46/2005 08.06.2005 E. 1.2

1.2.1 Gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die Beschwerdeschrift die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte beziehungsweise welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Im Verfahren der staatsrecht-lichen Beschwerde prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. Auf ungenügend begründete Rügen und eine rein appallatorische Kritik am ange-fochtenen Entscheid tritt es nicht ein. Eine blosse Behauptung von Willkür mit pauschalen Vorbringen genügt nicht (BGE 130 I 258 E. 1.3; 125 I 492 E. 1b; 107 Ia 186). 1.2.2 Inwiefern die Maxime "in dubio pro reo" als Beweislastregel verletzt worden sei (siehe Beschwerdeschrift S. 9), legt der Beschwerdeführer nicht substantiiert dar und ist nicht ersichtlich. 1.2.3 In Bezug auf die Maxime "in dubio pro reo" als Beweiswürdigungsregel ist die Kognition des Bundesgerichts im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde auf Willkür beschränkt. Willkür ist insoweit nicht schon gegeben, wenn eine andere Beweiswürdigung auch möglich oder gar einleuchtender gewesen wäre, sondern nur, wenn die Beweiswürdigung schlechterdings unhaltbar ist und die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen (BGE 127 I 54 E. 2b; 125 I 492 E. 1b, je mit Hinweisen). Was der Beschwerdeführer vorbringt, erschöpft sich in einer blossen appellatorischen Kritik an der obergerichtlichen Beweiswürdigung. Er beschränkt sich darauf, einmal mehr seine eigene Sichtweise des Geschehens vorzutragen, und kommt zum Schluss, es bestehe ohne weiteres die Möglichkeit, dass sich die Ereignisse am 2. Januar 2003 so abgespielt hätten, wie er dies seither beharrlich behauptet habe (Beschwerdeschrift S. 9). Damit ist indessen Willkür offensichtlich nicht rechtsgenüglich dargetan. Es ist nach der willkürfreien Beweiswürdigung des Obergerichts beispielsweise nicht glaubhaft, dass der Beschwerdeführer den Lieferwagen seines Sohnes für einige Stunden leihweise einem "Jugoslawen" überliess, von dem er weder den Namen noch die Adresse noch die Telefonnummer kannte. Daran ändert nichts, dass diese Person angeblich in der Vergangenheit gelegentlich für den Beschwerdeführer zu dessen vollen Zufriedenheit schwarz gearbeitet hatte. Abgesehen davon ist es in diesem Fall nach der willkürfreien Beweiswürdigung des Obergerichts nicht glaubhaft, dass der Beschwerdeführer den Namen des Mannes nicht kannte. Es ist gemäss der willkürfreien Beweiswürdigung des Obergerichts beispielsweise auch nicht glaubhaft, dass der Beschwerdeführer aus Wut darüber, dass der Lieferwagen im Sumpf stecken geblieben war, die ihm angeblich vom "Jugoslawen" geschenkte Schnapsflasche austrank. Viel nahe liegender wäre es gewesen, beim nächsten Bauernhof oder über das Mobiltelefon, das der Beschwerdeführer bei sich hatte, Hilfe anzufordern. Im Übrigen kann auf die Ausführungen im angefochtenen Entscheid (S. 6 ff.) verwiesen werden. 1.3 Die staatsrechtliche Beschwerde ist demnach abzuweisen, soweit darauf überhaupt einzutreten ist.