Citation: 1A.147/2006 31.08.2006 E. A

X.________ verbüsst in der kantonalen Strafanstalt Pöschwies eine Strafe von 20 Jahren Zuchthaus wegen Mordes gemäss Urteil des Geschworenengerichts des Kantons Zürich vom 6. März/8. September 1998. Gestützt auf Art. 23 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die Verwendung von DNA-Profilen im Strafverfahren und zur Identifizierung von unbekannten oder vermissten Personen (DNA-Profil-Gesetz, SR 363) sowie die DNA-Verordnung des Regierungsrates des Kantons Zürich vom 8. Juni 2005 (kantonale Rechtssammlung 321.5) ordnete die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich am 8. Dezember 2005 an, dass X.________ ein Wangenschleimhautabstrich genommen, er im Falle der Weigerung dem Institut für Rechtsmedizin (IRM) zwecks Entnahme einer Blutprobe zugeführt und ein DNA-Profil erstellt werden solle. Am 13. Dezember 2005 wurde X.________ im IRM eine Blutprobe entnommen. Die Verfügung der Oberstaatsanwaltschaft focht X.________ am 16. Dezember 2005 bei der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich an und verlangte im Wesentlichen die Aufhebung der angefochtenen Verfügung, die Vernichtung der Blutprobe und die Löschung des DNA-Profils im DNA-Informationssystem. Mit Entscheid vom 13. Juni 2006 wies die Direktion der Justiz und des Innern den Rekurs ab. Sie hielt insbesondere dafür, dass die Zuständigkeit der Oberstaatsanwaltschaft mit dem DNA-Profil-Gesetz und insbesondere dessen Art. 23 Abs. 1 in Einklang stehe, und fügte an, dass gegen ihren Entscheid die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht offen stehe.