Citation: 6B_1358/2021 E. A

A.a. Das Amtsgericht Solothurn-Lebern sprach A.________ mit Urteil vom 22. Oktober 2018 des Betrugs, der Entwendung eines Motorfahrzeugs zum Gebrauch und des Führens eines Motorfahrzeugs trotz Entzugs des Führerausweises schuldig. Es bestrafte ihn mit einer Freiheitsstrafe von fünf Monaten. Zudem erklärte es die mit Strafbefehlen vom 24. Juli 2015 und vom 16. November 2017 bedingt ausgesprochenen Geldstrafen für vollziehbar. Das Amtsgericht verwies A.________ für sechs Jahre des Landes, ohne die Landesverweisung im Schengener Informationssystem (SIS) auszuschreiben. A.b. Am 26. September 2019 bestätigte das Obergericht des Kantons Solothurn den mit Berufung angefochtenen Schuldspruch wegen Betrugs und verurteilte A.________ zu einer Freiheitsstrafe von fünf Monaten. Anstelle des Widerrufs des bedingten Vollzugs der Geldstrafen ordnete es eine Verlängerung der Probezeit um je ein Jahr an. Die Landesverweisung reduzierte es auf eine Dauer von fünf Jahren und verzichtete auf eine Ausschreibung im SIS. Dagegen erhob A.________ Beschwerde in Strafsachen, welche das Bundesgericht guthiess. Es hob das Urteil des Obergerichts des Kantons Solothurn vom 26. September 2019 auf und wies die Sache zur neuen Entscheidung an dieses zurück (Urteil 6B_46/2020 vom 22. April 2021). A.c. Das Obergericht des Kantons Solothurn stellte mit Urteil vom 23. September 2021 die Rechtskraft betreffend die Schuldsprüche wegen Entwendung eines Motorfahrzeugs zum Gebrauch und des Führens eines Motorfahrzeugs trotz Entzugs des Führerausweises fest. Es sprach A.________ erneut des Betrugs schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von fünf Monaten. Infolge Zeitablaufs sah es vom Widerruf des ihm mit Strafbefehl vom 24. Juli 2015 gewährten bedingten Strafvollzugs ab. Anstelle des Widerrufs des ihm mit Strafbefehl vom 16. November 2017 gewährten bedingten Vollzug für eine Geldstrafe von 80 Tagessätzen ordnete das Obergericht eine Verlängerung der Probezeit um ein Jahr an. Ferner verwies es A.________ für die Dauer von fünf Jahren des Landes, wobei es auf eine Ausschreibung im SIS verzichtete. Dem Schuldspruch wegen Betrugs liegt folgender Sachverhalt zugrunde: A.________ beantwortete als Bezüger von Arbeitslosenentschädigung in den Monaten Juli, August und September 2017 auf Formularen der Arbeitslosenversicherung die Frage "Haben Sie im [Monat] 2017 bei einem oder mehreren Arbeitgebern gearbeitet?" jeweils mit "Nein", obwohl er vom 14. Juli bis am 28. September 2017 bei der B.________ AG gearbeitet hatte. Diese stellte der Arbeitslosenkasse am 17. Oktober 2017 Bescheinigungen über Zwischenverdienst für die Monate Juli, August und September 2017 zu. Für den Zeitraum von Juli bis September 2017 rechnete die Kasse für A.________ Taggelder in der Höhe von insgesamt Fr. 5'790.70 ab. Mit inzwischen rechtskräftiger Verfügung hielt die Arbeitslosenkasse am 22. November 2017 unter Berücksichtigung seiner erzielten Zwischenverdienste nunmehr fest, der Taggeldanspruch von A.________ für die Monate Juli bis September 2017 betrage total Fr. 1'446.70. Entsprechend forderte sie die von ihm unrechtmässig bezogenen Leistungen in der Höhe von Fr. 4'344.-- zurück. A.________ war sich bewusst, dass er Meldepflichten verletzte. Den ab Mitte Juli erzielten Erwerb meldete er nicht als Zwischenverdienst, weil er zuvor wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit und wegen verspäteter Abgabe von Bewerbungsunterlagen vorübergehend in der Anspruchsberechtigung eingestellt worden war. Die verfügten Einstelltage hatte er als ungerecht empfunden.