Citation: 8C_759/2017 E. 3.1

3.1. Wie von der Beschwerdeführerin zu Recht geltend gemacht, hat die Vorinstanz bei der Festlegung des Valideneinkommens unzulässigerweise auf den in der LSE für das Jahr 2014 für Hilfsarbeiter im Baugewerbe (TA1, Position Baugewerbe, Kompetenzniveau 1, Männer) erzielbaren, um die betriebsübliche Arbeitszeit wie auch die Nominallohnentwicklung bis 2015 angepassten Jahresverdienst in der Höhe von Fr. 69'099.- abgestellt. Unzulässig war dies deshalb, weil der Beschwerdegegner in all den Jahren vor dem Unfallereignis nie ein auch nur annähernd derart hohes Einkommen erzielt hatte, wie ein Blick auf den in den Akten liegenden IK-Auszug vom 9. Dezember 2013 verrät. Exemplarisch sind die darin ausgewiesenen Einkünfte der letzten drei Jahre vor dem Unfallereignis hervorzuheben, welche - wegen teilweiser Arbeitslosigkeit auf eine über das ganze Jahr andauernde Erwerbstätigkeit aufgerechnet - auf Fr. 48'587.- (2010), Fr. 51'740.- (2011) und Fr. 48'261.- (2012) zu stehen kommen. Anhaltspunkte, dass der Versicherte ohne das Unfallereignis ein höheres Einkommen erwirtschaftet hätte als jenes, das er bei seiner letzten durch ein Temporärbüro vermittelten Arbeitgeberin zum massgeblichen Zeitpunkt des Einspracheentscheids vom 8. November 2015 (BGE 129 V 167 E. 1 S. 169 mit Hinweis) gemäss deren Angaben mutmasslich erzielt hätte (Fr. 57'460.-), sind nicht auszumachen. Daran ändert der Umstand nichts, dass er zu diesem Zeitpunkt als Hilfsarbeiter im Baugewerbe über eine Arbeitserfahrung von mehr als 10 Jahren verfügt hätte. Vielmehr erscheint es mit Blick auf das soeben Gesagte sachgerecht, mit der Beschwerdeführerin den zuletzt tatsächlich erzielten Verdienst zur Festlegung des Valideneinkommens beizuziehen, auch wenn der Beschwerdegegner zum Zeitpunkt des Unfallereignisses gar nicht mehr bei dieser Unternehmung angestellt, sondern stellensuchend war. Die in der Vergangenheit weitgehend ausgebliebene Lohnentwicklung trotz mehrjähriger Tätigkeit im selben Gewerbe, weitgehend oder ausschliesslich jeweils über den Personalverleih, spricht klar gegen einen höheren hypothetischen Verdienst ohne Unfallereignis.