Citation: 5A_497/2021 E. 1

Das Regionale Betreibungsamt Kulm pfändete am 9. August 2019 unter anderem das im Alleineigentum von A.________ stehende Einfamilienhaus an der B.________strasse in U.________. Am 17. Oktober 2019 stellte das Betreibungsamt die Pfändungsurkunde aus und teilte A.________ mit, der Verkehrswert der gepfändeten Liegenschaft betrage gemäss betreibungsamtlicher Schätzung Fr. 652'000.--. Am 31. Oktober 2019 rügte A.________ beim Bezirksgericht Kulm unter anderem die Ansetzung des Schätzungstermins sowie den Ablauf und das Ergebnis der Schätzung seiner Liegenschaft durch das Betreibungsamt und verlangte eine neue Schätzung. Die Gerichtspräsidentin als untere Aufsichtsbehörde über die Betreibungsämter des Bezirks Kulm setzte A.________ daraufhin mit Verfügung vom 18. November 2019 eine Frist von zehn Tagen an zur Bezahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'300.-- für die Neuschätzung seiner Liegenschaft, unter Androhung, dass die Neuschätzung unterbleibe, falls der Kostenvorschuss innert der angesetzten Frist nicht geleistet werde. A.________ ersuchte hierauf mit Eingabe vom 26. November 2019 um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege. Die untere Aufsichtsbehörde wies dieses Gesuch mit Verfügung vom 4. Dezember 2019 ab und setzte A.________ eine nicht erstreckbare Nachfrist von fünf Tagen an zur Bezahlung des Kostenvorschusses von Fr. 1'300.-- für die Neuschätzung seiner Liegenschaft. Mangels Leistung des Kostenvorschusses trat sie in der Folge auf das Gesuch um Neuschätzung der Liegenschaft nicht ein. Gegen diesen Entscheid erhob A.________ beim Obergericht des Kantons Aargau, Schuldbetreibungs- und Konkurskommission als oberer betreibungsrechtlicher Aufsichtsbehörde Beschwerde mit dem sinngemässen Antrag, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es sei im Sinne der bei der unteren Aufsichtsbehörde erhobenen Beschwerde zu entscheiden. Er ersuchte um unentgeltliche Rechtspflege unter Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands. Mit Entscheid vom 29. April 2020 wies die obere betreibungsrechtliche Aufsichtsbehörde die Beschwerde ab, soweit sie darauf eintrat. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das zweitinstanzliche Beschwerdeverfahren wies sie ab. Diesen vom Schuldner angefochtenen Entscheid hob das Bundesgericht mit Urteil 5A_378/2020 vom 12. März 2021 in Bezug auf die unentgeltliche Rechtspflege für die Neuschätzung auf und wies die Sache zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an die Schuldbetreibungs- und Konkurskommission des Obergerichts zurück. Im Übrigen wies das Bundesgericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Nachdem in der Folge durch das Gerichtspräsidium Kulm über A.________ der Konkurs eröffnet wurde, wies die obere betreibungsrechtliche Aufsichtsbehörde die Beschwerde ab, soweit es auf sie eintrat und sie nicht als gegenstandslos von der Kontrolle abgeschrieben wurde (Entscheid vom 1. Juni 2021). Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 17. Juni 2021 ist A.________ erneut an das Bundesgericht gelangt.