Citation: 4A_616/2017 E. 1.6

1.6. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen im bundesgerichtlichen Verfahren nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gab (Art. 99 BGG). In der Beschwerde ist näher dazulegen, inwiefern dies der Fall ist (BGE 133 III 393 E. 3 S. 395). Der Beschwerdeführer reicht mit Schreiben vom 24. November 2017 diverse Bankbelege nach und hält dazu fest, er habe bereits in der Beschwerde vom 22. November 2017 vermerkt, dass er diese Bankbelege umgehend einreichen werde, sobald ihm diese vorliegen. In der Beschwerde führt er dazu aus, das Einholen der Bankbelege sei sowohl erst- als auch zweitinstanzlich offeriert worden, doch hätten die kantonalen Gerichte die Banken nie zur Edition aufgefordert oder die Belege bei den Parteien eingefordert. Der Versuch der Beschaffung dieser Dokumente habe sich als zeitraubend und mühsam erwiesen. Das Konkursamt habe ihn zunächst an die Bank verwiesen. Diese habe mehr als zwei Wochen gebraucht, um festzustellen, dass er keinen Zugang zu diesen Dokumenten mehr erhalte, und habe ihn erneut an das Konkursamt verwiesen. Dieses habe die Belege nun bei der Bank eingefordert und er werde selbige sofort nach Erhalt nachreichen. Damit aber behauptet der Beschwerdeführer selber nicht, es sei erst der angefochtene Entscheid gewesen, der Anlass dazu gegeben habe, diese Beweismittel vorzubringen. Solches ist denn auch nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer scheint stattdessen darlegen zu wollen, weshalb es ihm nicht möglich gewesen sein soll, diese Beweismittel schon früher einzureichen. Anders als bei der Novenregelung im kantonalen Verfahren gemäss ZPO (vgl. Art. 229 Abs. 1 lit. b ZPO für das erstinstanzliche Verfahren und Art. 317 Abs. 1 lit. b ZPO für die Berufung) kommt es darauf im bundesgerichtlichen Verfahren aber nicht an - entscheidend ist hier, dass es erst der angefochtene Entscheid war, der Anlass gegeben hat, diese Beweismittel vorzubringen. Abgesehen davon hätte der Beschwerdeführer mit seinen allgemein gehaltenen, genaue Datumsangaben vermissenden Ausführungen ohnehin nicht aufzuzeigen vermocht, inwiefern ihm eine frühere Beibringung dieser Dokumente nicht möglich gewesen sein soll. Dass die Bank für ihre Antwort gemäss Angaben des Beschwerdeführers mehr als zwei Wochen brauchte, vermag in Anbetracht dessen, dass allein das erstinstanzliche Verfahren nahezu zwei Jahre dauerte, nicht zu erklären, weshalb eine frühere Einreichung bei Anwendung der zumutbaren Sorgfalt nicht möglich gewesen wäre. Der Beschwerdeführer scheint mit der Nachreichung dieser Dokumente auf faktischer Ebene umgehen zu wollen, dass die kantonalen Instanzen gestützt auf ihre antizipierte Beweiswürdigung den entsprechenden Beweisantrag auf Edition dieser Unterlagen implizit abgewiesen haben. Ein solches Vorgehen kann nicht von Erfolg gekrönt sein und darf insbesondere nicht dazu führen, dass diese Dokumente (erstmals) im bundesgerichtlichen Verfahren eingereicht werden können. In einem solchen Fall hat der Beschwerdeführer vielmehr die von der Vorinstanz vorgenommene (antizipierte) Beweiswürdigung unter Beachtung der entsprechenden Begründungsanforderungen (v.a. Art. 106 Abs. 2 BGG) zu rügen (siehe dazu E. 3.2).