Citation: 2C_429/2019 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil erwogen, mangels eines freizügigkeitsrechtlichen Aufenthaltsanspruchs des vorzeitig pensionierten Beschwerdeführers, der zum Zeitpunkt der Erweiterung des Freizügigkeitsabkommens mit Kroatien nicht mehr Arbeitnehmer war, könne dieser aus der Freizügigkeit abgeleitete Rechte, namentlich jenes auf Familiennachzug nach Art. 7 lit. d FZA in Verbindung mit Art. 3 Anhang I FZA, nicht beanspruchen. Daran vermöge die nur deklaratorische Wirkung entfaltende Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA nichts zu ändern. Für einen Aufenthaltsanspruch ohne Erwerbstätigkeit fehle es ihm sodann an den dafür erforderlichen finanziellen Mitteln im Sinne von Art. 24 Abs. 1 lit. a Anhang I FZA. Ein angesichts des Ablaufs der Nachzugsfristen von Art. 47 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration (AIG; SR 142.20) nachträgliches Gesuch um Familiennachzug könne mangels Vorliegens wichtiger Gründe nicht bewilligt werden. Eine Verletzung von Art. 8 EMRK liege nicht vor. Mit der Rüge, es sei deutlich, dass die Vorinstanz Bundesrecht dadurch verletzt habe, dass sie den Wunsch des seit 42 Jahren verheirateten Beschwerdeführers nach einem Zusammenleben mit seiner Ehefrau ignoriert und seinen Interessen nicht Rechnung getragen habe, setzen sich die Beschwerdeführer nicht ansatzweise mit der vorinstanzlichen Begründung auseinander. Die erhobenen Sachverhaltsrügen können deswegen nicht entgegen genommen werden, weil der Beschwerdeführer nicht darlegt, inwiefern bei einer korrekten Sachverhaltsfeststellung ein anderer Verfahrensausgang möglich wäre (Art. 97 BGG; vgl. Urteil 2C_549/2018 vom 30. Januar 2019 E. 3.3, mit zahlreichen Hinweisen).