Citation: 2C_1031/2020 E. 2.2.2

2.2.2. Eine harmonisierungsrechtliche Vorgabe zu § 221 Abs. 2 StG/ZH fehlt, wie das Bundesgericht unlängst bei Auslegung und Anwendung dieser Norm festgestellt hat (Urteil 2C_164/2020 vom 6. Oktober 2020 E. 3.4.2). Es handelt sich dabei, zumindest der Form nach, um kantonales Recht. Zu den "mit der Liegenschaft zusammenhängenden Aufwendungen" zählen namentlich die Unterhalts-, Betriebs- und Verwaltungskosten, die Schuldzinsen, Baurechtszinsen, Mäklerhonorare und alle Steuern, falls und soweit diese durch das Grundeigentum hervorgerufen werden (Gewinnsteuer von Bund, Kanton und Gemeinde, Kapitalsteuer von Kanton und Gemeinde, Grundstückgewinnsteuer und Liegenschaftssteuer von Kanton und Gemeinde usw.; Felix Richner/Walter Frei/Stefan Kaufmann/Hans Ulrich Meuter, Kommentar zum Zürcher Steuergesetz, 3. Aufl. 2013, N. 135 ff. zu § 221 StG/ZH, insb. N.140). Die steuerpflichtige Person verfügt, sofern sie als Grundstückhändlerin qualifiziert, über ein Wahlrecht. Sie kann die Option dahingehend ausüben, dass sie die genannten Positionen als Aufwand in der Grundstückgewinnsteuer oder als Aufwand in der Gewinnsteuer geltend macht (zum Ganzen: Urteil 2C_164/2020 vom 6. Oktober 2020 E. 2.3.1).