Citation: 6B_1332/2016 E. 4.1

4.1. Zur Verantwortlichkeit des Betreibers des Platzes Y.________ (Beschwerdegegner 2) erwägt die Vorinstanz zusammengefasst, es sei fraglich, ob der Zustand der Gebüsche einen Sicherheitsmangel dargestellt habe und ein dichteres Gebüsch oder ein Auffangnetz hätte angebracht werden müssen. Abzustellen sei auch hier auf die Golf Course Design Safety Guidelines. Dass der Beschwerdegegner 2 Warnschilder hätte aufstellen müssen, gehe aus der Anklage nicht hervor. Eine dichtere Bepflanzung zwischen den Abschlagplätzen Nr. 7 und 9 hätte verhindert, dass die Spieler sich sehen und die Vortrittsregel respektieren. Die Gebüsche seien deshalb nicht als Sicherheitsmangel zu werten. Sie seien bereits beim Bau des Golfplatzes gepflanzt worden und hätten sich seither nicht wesentlich verändert. Deshalb könne dem Beschwerdegegner 2 kein mangelnder Unterhalt der Bepflanzung vorgeworfen werden. Ein Fehlschlag mit einer Abweichung von rund 20 Grad könne als sehr selten bezeichnet werden. Es sei denn auch seit Eröffnung des Golfplatzes zu keinem weiteren gefährlichen Ereignis zwischen den Abschlägen Nr. 7 und 9 gekommen. Zwischen den Abschlägen Nr. 7 und 9 sei keine besonders gefährliche Situation erkennbar, welcher der Beschwerdegegner 2 durch weitere Massnahmen hätte begegnen sollen. Er habe die Gefahren auf ein erträgliches Mass beschränkt, indem er für die Planung und den Bau des Golfplatzes einen Experten beigezogen habe (Entscheid S. 20 ff.).