Citation: 4A_25/2023 E. 6.1

6.1. Die Ziff. III.2.c der Vereinbarung 2011 lautet wie folgt: "Die derzeitigen Inhaberaktien B.________ sollen in vinkulierte Namenaktien umgewandelt werden. Die Aktien sollen in dem Sinne vinkuliert sein, dass sie bei einem geplanten Verkauf den übrigen verbleibenden Aktionären zum Kauf angeboten und von diesen auch übernommen werden müssen (Call- und Put-Option). Der pro Aktie diesbezüglich zu bezahlende Preis bestimmt sich auf der Basis eines durch die E.________ auszuarbeitenden Bewertungsgutachtens, das nach analogen Grundsätzen erstellt wird, wie die in Nachachtung dieser Vereinbarung in Auftrag gegebene E.________-Bewertung; er beträgt 75 % des durch die E.________ errechneten Wertes. Die Aktien sind durch die verbleibenden Aktionäre je zu gleichen Teilen zu übernehmen. Sollte einer der verbleibenden Aktionäre nicht zu einem solchen Erwerb bereit sein, so haben die übrigen verbleibenden Aktionäre je zu gleichen Teilen das Recht zum Erwerb dieser Quote. Sollte keiner der verbleibenden Aktionäre zum Erwerb bereit sein, so sind die zu verkaufenden Aktien vor einem Verkauf an Dritte auf der Basis von 75 % des durch E.________ ermittelten Wertes an F.A.________ - und, sollte diese nicht kaufen - an E.A.________ sen. zum Kauf anzubieten. Sollte auch er nicht kaufen wollen, so sind die verbleibenden Aktionäre verpflichtet, die angebotenen Aktien auf der Basis von 75 % des durch E.________ ermittelten Wertes zu gleichen Teilen zu übernehmen. Der bei einer solchen Aktienübernahme geschuldete Preis ist dem Verkäufer innert maximal sieben Jahren seit Ausübung der Kaufsoption zu bezahlen. Eine Verzinsung ist nicht geschuldet. Es sollen zwei Kategorien von Aktien geschaffen werden: 2'500 dividendenmässig privilegierte B.________-Vorzugsaktien für den nicht operativ tätigen C.A.________ [Beklagter 2] einerseits und 7'500 Stammaktien für die operativ tätigen Söhne andererseits. Alle Parteien verpflichten sich, auf erstes Verlangen einer beteiligten Partei des heutigen Vertrages Hand zu den für die Einführung dieser Vinkulierung und der Vorzugsaktien erforderlichen rechtlichen Massnahmen zu bieten (GV Beschluss betreffend Einführung von Namenaktien/Vorzugsaktien/Vinkulierung/Statutenänderung, Abschluss eines betreffenden Aktionärbindungsvertrages). [Verpflichtung zum Abschluss von Eheverträgen und letztwillige Verfügungen]".