Citation: 6B_80/2024 E. 3.2.3

3.2.3. Nach dem Gesagten ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz bei der Prüfung des künftigen Legalverhaltens des Beschwerdeführers das ihr zustehende Ermessen verletzt haben soll. Unter Berücksichtigung seiner Vorstrafen und der Tatumstände geht sie in nachvollziehbarer Weise von einer negativen Prognose aus und gelangt zu dem vertretbaren Schluss, jedenfalls ein Teil der ausgesprochenen Strafe sei zu vollziehen. Daran ändert nichts, dass der Beschwerdeführer, wie er in seiner Beschwerde unter dem Titel der fehlenden "Legalprognose zu seinen Gunsten" vorbringt, seit der Eröffnung der Strafuntersuchung mit Ausnahme des Verstosses gegen das deutsche "Straßenverkehrsgesetz" im Jahr 2021 nicht mehr straffällig geworden ist und auch keine staatlichen Sozialleistungen in Anspruch nimmt. Eine Verletzung von Art. 42 Abs. 1 StGB liegt nicht vor. Auf die Ausführungen des Beschwerdeführers zu Art. 42 Abs. 2 StGB ist mangels Anwendbarkeit der Bestimmung auf den vorliegenden Fall nicht einzugehen.