Citation: 2C_393/2021 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer ist in Norwegen und Grossbritannien mehrfach vorbestraft und zwischen 2012 und 2017 zu insgesamt 62 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden. Er beging vorwiegend Vermögens- bzw. Eigentumsdelikte sowie Delikte im Bereich des Strassenverkehrsrechts. Der Beschwerdeführer macht zu Recht geltend, dass er, zumindest wenn man die einzelnen Straftaten isoliert betrachtet, keine besonders hochwertigen Rechtsgüter verletzt hat. Gleichwohl beging er nicht nur geringfügige Delikte und der Beschwerdeführer ist in erheblichem Mass und über eine lange Zeitdauer rückfällig geworden. An die Rückfallgefahr sind deshalb keine (besonders) hohen Anforderungen zu stellen, um eine hinreichend relevante, gegenwärtige Gefährdung der hiesigen Ordnung bejahen zu können (vgl. E. 3.2.2). Ob, wie die Vorinstanz festhält, gewisse vom Beschwerdeführer begangene Delikte Anlasstat für eine obligatorische Landesverweisung darstellen würden (Art. 66a Abs. 1 StGB), braucht nicht geprüft zu werden.