Citation: 2C_742/2022 E. 3.5

3.5. Soweit die Beschwerdeführer der Vorinstanz ferner vorwerfen, sie nehme im angefochtenen Entscheid eine Ermessenskontrolle vor und überschreite damit ihre Überprüfungsbefugnis, ist ihnen nicht zu folgen. Bereits das Bildungsdepartement bewertete die Betroffenheit der Beschwerdeführer als gering, da die Verfügung vom 17. November 2021 nur für wenige Tage wirksam gewesen sei (vgl. E. 2.2 des angefochtenen Entscheids; vgl. auch E. 3b i.f. des Entscheids des Bildungsdepartements vom 11. April 2022 [Art. 105 Abs. 2 BGG]). Ob sich die zeitliche Beschränkung auf wenige Tage aufgrund des faktischen Widerrufs am 22. November 2021 ergebe, so das Bildungsdepartement (vgl. E. 2.2 des angefochtenen Entscheids), oder sich diese bereits aus den Erwägungen der Verfügung vom 17. November 2021 selbst erkennen lasse, wie die Vorinstanz erwägt (vgl. E. 3.3.1 hiervor), stellt jedenfalls eine Rechtsfrage dar, die die Vorinstanz frei zu prüfen hatte (vgl. Art. 110 BGG). Es liegt kein vorinstanzlicher Eingriff in den Ermessensspielraum des Bildungsdepartements vor (vgl. auch Art. 61 Abs. 1 und Abs. 2 VRP/SG).