Citation: 4A_580/2017 E. 3.3

3.3. Es sei die Beklagte zu verpflichten, gegenüber der Klägerin vom 1. Januar 2011 bis zum Zeitpunkt der Kündigung der Synchronisationsvereinbarung zwischen der Klägerin und der Beklagten vom 14. April/6. Mai 1992 durch die Klägerin per 8. Mai 2014, von den mit Dritten erzielten Einnahmen aus Synchronisationen nach einem Abzug als Bearbeitungspauschale von 10 % an der Quelle von den verbleibenden 90 % einen Drittel an die Klägerin abzuliefern, falls ebenfalls ein Drittel an das Orchester bezahlt wurde, und 50 % an die Klägerin abzuliefern, falls kein Anteil an Orchester bezahlt wurde, und es sei festzustellen, dass die Beklagte gegenüber der Klägerin verpflichtet ist, die Abzüge für Orchester schriftlich zu belegen, ansonsten ein solcher Abzug nicht zulässig ist und sich der Anteil der Klägerin gegenüber der Beklagten gleichmässig erhöht.