Citation: H 122/01 27.05.2002 E. 4

4.- Der Beschwerdeführer rügt weiter, er habe während des ganzen Verfahrens wiederholt auf seine schwierige wirtschaftliche Situation aufmerksam gemacht; seine Einwände seien aber nicht gehört worden, und die Beitragsbemessung sei ohne Berücksichtigung seiner subjektiven wirtschaftlichen Verhältnisse erfolgt. Zudem sei er nicht genügend auf die Umstände der Beitragsbemessung hingewiesen worden. Auf diese Rügen betreffend Verletzung des rechtlichen Gehörs und des Vertrauensgrundsatzes ist einzutreten. Sie können jedoch nicht geschützt werden. Denn bei der Beitragsbemessung erfolgt die Berücksichtigung der sozialen Verhältnisse - wie gesagt - abstrakt anhand von Einkommen und Vermögen, ohne Berücksichtigung der individuellen, wirtschaftlichen Situation des Beitragspflichtigen. Diese kann zwar im Rahmen der Prüfung der Beitragsherabsetzung nach Art. 31 AHVV und des Nachzahlungserlasses nach Art. 40 AHVV berücksichtigt werden. Aber beide Verfahren sind ein dem Verfahren über die Festsetzung und Bemessung der Beiträge nachfolgendes, gesondertes Verfahren, sodass sowohl die Beschwerdegegnerin wie auch die Vorinstanz zu Recht auf die entsprechenden Einwendungen und Einreden des Beschwerdeführers nicht eingetreten sind bzw. weitere Einwendungen nicht beurteilt hätten, hätte er solche vorgebracht. Hingegen steht es ihm offen, die entsprechenden Verfahren nach Erhalt dieses Entscheides einzuleiten.