Citation: 9C_37/2017 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdegegnerin stellt sich auf den Standpunkt, die Vorinstanz habe das Wissen der Beschwerdeführerin um die erfolgte Kapitalauszahlung verbindlich festgestellt. Ohnehin aber würde für die Genehmigung genügen, dass die Beschwerdeführerin vom fraglichen Geschäft lediglich Kenntnis haben müsste, was ohne weiteres zu bejahen sei. Es liege auf jeden Fall eine Genehmigung der vollmachtlosen Stellvertretung und mithin der Drittauszahlung des Witwenkapitals durch konkludentes Verhalten vor. Die Beschwerdegegnerin macht geltend, sie habe nach Treu und Glauben davon ausgehen dürfen, dass die Auszahlung korrekt gewesen sei, nachdem die Beschwerdeführerin während zehn Jahren nicht gegen die Kapitalauszahlung opponiert, sondern geschwiegen habe. Es liege sogar eine explizite Genehmigung der Kapitalauszahlung vor, weil sich die Beschwerdeführerin nach Einstellung der Zahlungen an C.________ gewandt und von ihm das Kapital gefordert habe.