Citation: 2C_874/2015 E. 1

B.________ errichtete am 14. Juni 2004 zusammen mit ihrem damaligen Lebenspartner einen Erbvertrag mit sieben eingesetzten Erben, aus deren Kreis drei Erben zusätzlich als Vermächtnisnehmer eingesetzt wurden (Zuteilung von Grundstücken der Erblasserin). Der Erbvertrag sah vor, dass allfällig anfallende Erbschaftssteuern (inkl. Steuern für die Vermächtnisse) von den Erben im Verhältnis ihrer Erbanteile zu tragen seien. Es handelt sich um ein so genanntes Netto-Legat, mit dem der Erblasser sicherstellt, dass dem Legatär der gewünschte Betrag in voller Höhe zukommt. Mit Veranlagungsverfügung und Rechnung vom 13. Januar 2014 wurde dem eingesetzten Willensvollstrecker Fürsprecher A.________ ein Betrag von Fr. 162'600.90 in Rechnung gestellt, bestehend aus Erbschaftssteuern von Fr. 151'385.34, der Nachlasstaxe von Fr. 6'365.65 sowie Gebühren und Auslagen. Dieser erhob dagegen erfolglos Einsprache. Mit Urteil vom 17. August 2015 wies das Kantonale Steuergericht Solothurn den gegen den Einspracheentscheid vom 3. September 2014 erhobenen Rekurs ab. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 30. September 2015 beantragt der Willensvollstrecker dem Bundesgericht, das Urteil des Steuergerichts sei aufzuheben; das Steueramt sei anzuweisen, die Erbschaftssteuer für die Legate im Nachlass der B.________ wie folgt zu veranlagen: für Legat C.________ Fr. 86'818.80, für Legat D.________ Fr. 13'030.88, für Legat E.________ Fr. 12'058.85; im Folgenden seien die Erbanteile der sieben Miterben in Berücksichtigung der Erbschaftssteuer für die Legate neu zu berechnen. Die kantonalen Akten sind eingeholt, ein Schriftenwechsel oder andere Instruktionsmassnahmen sind nicht angeordnet worden.