Citation: 5A_324/2022 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hat festgehalten, dass im Kanton Thurgau subsidiär - als kantonales Verfahrensrecht - die Bestimmungen des Beschwerdeverfahrens nach Art. 319 ff. ZPO zur Anwendung gelangen würden. Im Beschwerdeverfahren seien deshalb neue Tatsachen und neue Beweismittel gemäss Art. 326 Abs. 1 ZPO ausgeschlossen. Soweit die Beschwerdeführer neue tatsächliche Vorbringen in ihre Beschwerde einflechten würden, könne darauf nicht eingegangen werden. Dies betreffe insbesondere die neuen tatsächlichen Ausführungen zum Geschehensablauf vom 30. September 2021. Demnach bleibe es bei dem von der unteren Aufsichtsbehörde festgestellten Sachverhalt, zumal die Beschwerdeführer nicht substanziiert geltend machen würden, die untere Aufsichtsbehörde habe den Sachverhalt rechtsfehlerhaft festgestellt.