Citation: 8C_266/2015 E. A

Die 1958 geborene A.________ meldete sich am 1. Dezember 2003 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit der Begründung eines fehlenden Gesundheitsschadens mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit verneinte die IV-Stelle Luzern mit in der Folge rechtskräftig gewordener Verfügung vom 27. Oktober 2005 den Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung. Am 28. Januar 2013 meldete sie ihr Hausarzt, Dr. med. B.________, FMH Allgemeine Medizin, aufgrund einer Polymyalgie zur Früherfassung an. Mit Schreiben vom 15. Februar 2013 empfahl ihr die IV-Stelle, da keine dauerhafte Gesundheitsschädigung ausgewiesen sei, auf eine erneute Anmeldung zu verzichten, und schloss die Früherfassung ab. Am 1. Mai 2014 meldete sich A.________ unter Hinweis auf die entzündliche Gelenkserkrankung, rheumatischer Genese, wieder zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Mit Verfügung vom 15. August 2014 trat die IV-Stelle Luzern auf das erneute Leistungsbegehren mangels glaubhaft gemachter wesentlicher Änderung der tatsächlichen Verhältnisse seit der letzten Verfügung auf die Neuanmeldung nicht ein.