Citation: 5A_84/2020 E. 5.1

5.1. Zum Recht auf wirksame Beschwerde hat das Obergericht erwogen, dem Beschwerdeführer habe gegen die siebzehn fraglichen Kostenentscheide kein innerstaatliches Rechtsmittel zur Verfügung gestanden (Art. 83 lit. d Ziff. 1 BGG). Diese gesetzgeberische Konzeption sei hinzunehmen und begründe keinen offensichtlichen und schwerwiegenden Mangel der Kostenentscheide. Wenn der Beschwerdeführer der Auffassung sei, dass die EMRK verletzt worden sei, hätte er an den EGMR gelangen und bei gutheissendem Urteil die Revision der bundesverwaltungsgerichtlichen Urteile verlangen können. In der Kostenauflage liege weder eine Disziplinarmassnahme noch eine strafrechtliche Sanktion, womit die Regeln der EMRK zum Strafverfahren nicht einschlägig seien. Aus der Zusammenzählung der ihm auferlegten Gerichtskosten aus verschiedenen Verfahren und damit der Gesamtsumme könne keine Busse oder strafrechtliche Sanktion abgeleitet werden, da er es sonst selber in der Hand hätte, durch eine Vervielfachung und Zusammenzählung von Verfahren zusätzliche Rechte zu erwirken.