Citation: 8C_105/2010 09.06.2010 E. 3

Nach umfassender Würdigung der medizinischen Akten gelangte die Vorinstanz zum nachvollziehbar begründeten Ergebnis, die Versicherte leide - mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit - unter einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig leichte Episode, unter einem Tinnitus auris beidseits und einer leichtgradigen Schallempfindungsschwerhörigkeit beidseits. Auf die Einschätzung in der Expertise des Instituts Y.________ vom 25. Juni 2008 (samt ergänzender Stellungnahme vom 10. November 2008), wonach in der angestammten Tätigkeit als Sekretärin ein ganztägiger Einsatz mit einem "Pensum von 80 %" zumutbar sei, könne abgestellt werden. Die reduzierte Leistungsfähigkeit ergebe sich aus dem erhöhten Pausenbedarf. Da die Beschwerdeführerin bisher nicht während eines Jahres durchschnittlich zu mindestens 40 % arbeitsunfähig gewesen sei, sei das Wartejahr im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG (in Kraft seit 1. Januar 2008, bzw. Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG in der bis 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassung) nicht erfüllt, womit ein Rentenanspruch nicht habe entstehen können.