Citation: 4A_210/2020 E. 7.3.1

7.3.1. Die Vorinstanz hielt zu Recht fest, dass die Frage, ob eine Anlage durch den Vermögensverwaltungsvertrag gedeckt gewesen sei (Vertragskonformität), anhand der vertraglichen Dokumente und den von den Parteien im Vorfeld des abgeschlossenen Geschäfts geführten Gespräche zu klären bzw. zu beurteilen ist. Die Vorinstanz hatte im Rahmen der Vertragsauslegung zu bestimmen, welche Anlagestrategie die Parteien vereinbarten und welche Anlagen bzw. Anlagekategorien sie als vertragskonforme Anlagen festlegten. Ebenso hat sie in Auslegung des Vertrages zu bestimmen, ob die Parteien allfällige weitere Einschränkungen betreffend die generell zulässigen Anlagen vereinbarten.