Citation: 5A_113/2023 E. 3

Die weitschweifigen Ausführungen in der Beschwerde sind fast ausschliesslich appellatorisch gehalten, indem der Sachverhalt aus eigener Sicht geschildert und eine Wirksamkeit bzw. Rechtzeitigkeit der Ausstandsbegehren behauptet wird. Auf appellatorische Kritik ist indes nach dem in E. 1 Gesagten nicht einzutreten, soweit wie vorliegend Verfassungsrügen zu erheben wären. Solche sind - jedoch ohne dass sie explizit als Verfassungsrügen erhoben würden - höchstens auszumachen, soweit an mehreren Stellen sinngemäss eine Verletzung der Begründungspflicht geltend gemacht wird, welche ein Teilgehalt des verfassungsmässigen Anspruches auf rechtliches Gehör im Sinn von Art. 29 Abs. 2 BV ist. Daraus ergibt sich die Pflicht, ein Urteil so abzufassen, dass die betroffene Person es gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann; daher müssen - im Sinn der entscheidwesentlichen Gesichtspunkte - wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf welche sich sein Entscheid stützt (BGE 141 III 28 E. 3.2.4; 142 III 433 E. 4.3.2; 143 III 65 E. 5.2). Diesen verfassungsrechtlichen Anforderungen genügt das angefochtene Urteil in jeder Hinsicht vollauf. Soweit schliesslich auch eine Gehörsverletzung dahingehend gerügt sein sollte, dass das Kantonsgericht sich nicht in der Sache mit den bereits am 11. bzw. 14. März 2022 befasst habe, so würde die Rüge insofern ins Leere stossen, als das Kantonsgericht festhielt, diese Anträge bereits in seinem Urteil vom 29. September 2022 behandelt zu haben.