Citation: 5A_537/2018 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin werfe dem Betreibungsbeamten sodann neu vor, die Erklärung, sie ziehe die Rechtsvorschläge zurück, gefälscht zu haben. Das Obergericht hat dazu erwogen, dass nach der Lebenserfahrung zu erwarten wäre, dass sich die Beschwerdeführerin gegen die Einleitung des Verwertungsverfahrens gewehrt hätte, wenn die Rückzugserklärung nicht von ihr stammen würde. Eine plausible Erklärung, weshalb sie angeblich erst im Jahr 2017 entdeckt habe, dass kein "Rechtsöffnungstitel" vorlag und das Betreibungsamt ihre Rechtsvorschlagserklärungen ignoriert habe, finde sich in ihren Eingaben nicht. Es bestehe demnach kein Anlass für irgendwelche Vorkehrungen. Die streitige Rückzugserklärung sei ohnehin unerheblich für den Entscheid über den Antrag, die "Pfändung" und die Grundpfandverwertung nichtig zu erklären.