Citation: 1C_628/2022 E. 3.2

3.2. Die bundesgerichtliche Rechtsprechung anerkennt die Haaranalyse als geeignetes Mittel sowohl zum Nachweis eines Drogenkonsums als auch der Einhaltung einer Abstinenzverpflichtung (BGE 140 II 334 E. 3; für Drogenkonsum und -abstinenz im Besonderen die Urteile 1C_364/2022 vom 15. Dezember 2022 E. 6.2.2; 1C_519/2019 vom 28. Mai 2020 E. 3.2). Ein Abweichen vom Ergebnis einer gutachterlichen Haaranalyse ist nur zulässig, wenn die Glaubwürdigkeit des Gutachtens durch die Umstände ernsthaft erschüttert wird (BGE 140 II 334 E. 3; 132 II 257 E. 4.4.1; Urteil 1C_128/2020 vom 29. September 2020 E. 2.4). Stellt das vorinstanzliche Gericht auf ein solches Gutachten ab, so überprüft das Bundesgericht eine diesbezügliche Rüge nur darauf hin, ob es dies ohne Willkür (Art. 9 BV) tun durfte (BGE 133 II 384 E. 4.2.3 S. 391; Urteil 1C_147/2018 vom 5. Oktober 2018 E. 5.1).