Citation: 4A_56/2023 E. 5.2

5.2. Das Mietgericht stellte in Anwendung dieser Grundsätze auf eine Mietpreisstrukturerhebung der Stadt Zürich ab, unter Berücksichtigung der Grösse der Wohnung und des Stadtquartiers, in dem die Wohnung liegt, sowie ferner der Lärmimmissionen. Namentlich bedachte es, dass sich das Mietobjekt an einer eher ruhigen und zentralen Lage befinde. Es kalkulierte den Anstieg des allgemeinen Mietzinsniveaus seit Erstellung der Mietpreisstrukturerhebung ein und ermittelte so einen statistischen Nettomietzins von Fr. 18.46 pro m2 (für die Wohnfläche von 83.5 m2 insgesamt Fr. 1'542.--). Hiernach bezog das Mietgericht die Eigenschaften des im Streit stehenden Mietobjekts in seine Überlegungen ein. Es verwies darauf, dass die Wohnung vor dem Einzug der Beschwerdeführer mit erheblichem Kostenaufwand komplett saniert respektive umfassend überholt (umgebaut, erneuert) worden sei, und es bezog auch den Ausbaustandard des Mietobjekts in seine Erwägungen mit ein, insbesondere unter Hinweis auf die Böden, Fenster und Decken, die Küche sowie das Bad. Das Mietgericht erachtete unter Einberechnung all dieser Faktoren einen Nettomietzins von Fr. 2'366.-- für zulässig. Das Obergericht schützte diese Ausführungen.