Citation: 6B_797/2017 E. 4

Gemäss Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG ist die Privatklägerschaft zur Beschwerde in Strafsachen nur berechtigt, wenn der angefochtene Entscheid sich auf die Beurteilung ihrer Zivilansprüche auswirken kann. Dies ist vorliegend nicht der Fall. Als Zivilansprüche im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG gelten solche, die ihren Grund im Zivilrecht haben und deshalb ordentlicherweise vor dem Zivilgericht durchgesetzt werden müssen. Öffentlich-rechtliche Ansprüche, auch solche aus Staatshaftungsrecht, können hingegen nicht adhäsionsweise im Strafprozess geltend gemacht werden (vgl. BGE 141 IV 1 E. 1.1 S. 4; Urteil vom 1. März 2017 E. 2 mit Hinweis). Für Schäden, die Angestellte von Kantons- oder Gemeindebehörden in Ausübung amtlicher Verrichtungen einem Dritten widerrechtlich zufügen, haften gemäss Art. 100 Abs. 1 des Personalgesetzes (PG, BSG 153.01) und Art. 84 Abs. 1 des Gemeindegesetzes (GG, BSG 170.11) des Kantons Bern der Kanton respektive die betroffene Gemeinde. Die verantwortlichen Personen können von Dritten nicht belangt werden (Art. 102 Abs. 1 PG [i.V.m. Art. 84 Abs. 1 GG]). Allfällige Schadenersatz- und Genugtuungsansprüche der Beschwerdeführerin beurteilen sich ausschliesslich nach dem PG/BE und sind demnach öffentlich-rechtlicher Natur. Eine Zivilforderung, die die Beschwerdeführerin adhäsionsweise im Strafverfahren geltend machen könnte, besteht nicht.