Citation: 5A_1031/2021 E. 2.5.2

2.5.2. Entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz nicht nur die Einhaltung der Frist zur Stellung des Konkursbegehrens in Betracht gezogen, sondern auch das Verhalten des Beschwerdegegners insgesamt gewürdigt. Dabei hat sie zu Recht betont, dass die erst im Jahre 2021 erfolgte strafrechtliche Beschlagnahme von Vermögenswerten in die Zuständigkeit der Behörden und nicht einer Drittperson fällt. Inwiefern der Beschwerdegegner durch sein Verhalten im Strafverfahren die andauernde Blockierung von Vermögenswerten erreichen konnte, wie der Beschwerdeführer behauptet, ist vor diesem Hintergrund nicht nachvollziehbar. Dass der Beschwerdegegner den Zeitpunkt des Konkursbegehrens so ausgewählt haben soll, dass er dem Beschwerdeführer grösstmöglichen Schaden zufügen konnte, ist nicht dargetan. Im Ergebnis kann daher nicht die Rede davon sein, dass er mit der Stellung des Konkursbegehrens ausschliesslich andere Ziele als die Fortführung des Zwangsvollstreckungsverfahrens erreicht wollte.