Citation: 1P.534/2000 22.09.2000 E. 1

1.-a) Der Beschwerdeführer beantragt neben der Aufhebung des angefochtenen Entscheides seine sofortige Haftentlassung. Dieses Begehren ist in Abweichung vom Grundsatz der kassatorischen Natur der staatsrechtlichen Beschwerde zulässig, da im Falle einer nicht gerechtfertigten strafprozessualen Haft die von der Verfassung geforderte Lage nicht schon mit der Aufhebung des angefochtenen Entscheids sondern erst durch eine positive Anordnung hergestellt werden kann (BGE 124 I 327 E. 4a S. 332; 115 Ia 296 f. E. 1a, je mit Hinweisen). b) Das Bundesgericht prüft auf staatsrechtliche Beschwerde hin, ob der angefochtene Entscheid mit den verfassungsmässigen Individualrechten vereinbar ist (Art. 84 Abs. 1 lit. a OG). Zu beurteilen ist, ob die (am 4. August 2000 erfolgte) Abweisung des Haftentlassungsgesuches seitens der kantonalen Behörden grundrechtskonform erscheint. Die Frage, ob der Beschwerdeführer in einem künftigen Zeitpunkt bzw. "spätestens per 17.10.2000 aus der Haft zu entlassen" sei, ist hingegen nicht Gegenstand des angefochtenen Entscheides. Insofern kann auf das Subeventualbegehren des Beschwerdeführers nicht eingetreten werden.