Citation: 9C_677/2016 E. 3.3

3.3. Eine in diesem Sinne rechtsfehlerhafte Ermessensbetätigung hat sich die Vorinstanz nicht vorwerfen zu lassen. Vielmehr orientiert sich ihr Entscheid an der aktuellen Rechtsprechung. Eine über die Berücksichtigung der eingeschränkten Leistungsfähigkeit und damit des Rendements hinausgehende Reduktion bei grundsätzlich vollzeitlich arbeitsfähigen Versicherten, die krankheitsbedingt lediglich reduziert leistungsfähig sind, ist nicht gerechtfertigt (vgl. Urteile 8C_176/2012 vom 3. September 2012 E. 8 mit Hinweisen; 8C_599/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 5.2.4). Dass die IV-Stelle in ihrer früheren Verfügung vom 5. April 2006 den leidensbedingten Abzug auf 15 % festgesetzt hatte, ist unerheblich, wie die Vorinstanz, auf deren Erwägungen verwiesen wird, zutreffend festgehalten hat.