Citation: 8C_484/2016 E. 7.5

7.5. Der Beschwerdeführer beruft sich auf die Unschuldsvermutung (vgl. Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK; BGE 138 V 74 E. 7 S. 81; 128 I 81 E. 2 S. 86; 127 I 38 E. 2a S. 40). Die Vorinstanz hat jedoch ihre Feststellungen, wonach der Beschwerdeführer von der beschriebenen Leergesuchspraxis gewusst und diese auch mitgetragen habe, nicht in einen strafrechtlichen Kontext gesetzt und insbesondere keiner solchen Würdigung unterzogen. Anderseits hat sie ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Stichhaltigkeit der vom Beschwerdeführer erhobenen strafrechtlichen Vorwürfe hier nicht zu klären sei. Der Einwand des Beschwerdeführers, dass die Vorinstanz ohne jegliche Beweisabnahme davon ausgegangen sei, dass im Amt keine strafbaren Handlungen begangen worden seien, trifft damit nicht zu. Es ist hier deshalb auf die weiteren Ausführungen in der Beschwerde zur strafrechtlichen Würdigung der Leergesuchspraxis nicht weiter einzugehen.