Citation: 4C.279/2004 15.10.2004 E. 1

Im Berufungsverfahren ist das Bundesgericht an die tatsächlichen Feststellungen der letzten kantonalen Instanz gebunden, wenn sie nicht offensichtlich auf Versehen beruhen, unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen (Art. 63 Abs. 2 OG) oder zu ergänzen sind (Art. 64 OG). Werden solche Ausnahmen geltend gemacht, so hat die Partei, die den Sachverhalt berichtigt oder ergänzt wissen will, darüber genaue Angaben mit Aktenhinweisen zu machen (Art. 55 Abs. 1 lit. d OG). Eine Ergänzung setzt zudem voraus, dass entsprechende Sachbehauptungen bereits im kantonalen Verfahren prozesskonform aufgestellt, von der Vorinstanz aber zu Unrecht für unerheblich gehalten oder übersehen worden sind, was wiederum näher anzugeben ist; andernfalls gelten die Vorbringen als neu und sind damit unzulässig (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 126 III 59 E. 2a S. 65; 119 II 353 E. 5c/aa S. 357 und 115 II 484 E. 2a S. 485 f., je mit Hinweisen). Die zahlreichen allgemeinen Vorbringen des Klägers zu Sachverhaltsfragen genügen diesen Anforderungen nicht. Sie laufen durchwegs auf unzulässige Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung oder unzulässiges Vorbringen neuer Tatsachen und Beweismittel hinaus. Inwiefern die Sachverhaltsermittlung der Vorinstanz bundesrechtswidrig erfolgt sein soll, wird nicht detailliert dargelegt. Soweit der Kläger von einem gegenüber den Feststellungen des Kantonsgerichts geänderten oder erweiterten Sachverhalt ausgeht, ist daher auf die Berufung nicht einzutreten. Aus den erörterten Gründen kann auch der Antrag auf Einvernahme von M.________ als Zeugen nicht berücksichtigt werden.