Citation: 5A_839/2021 E. 3.3

3.3. Die Rügen der Beschwerdeführerin dringen bereits in Bezug auf das Vorliegen des Interessenkonflikts nicht durch. Ihre Entlassung als Beiständin nach Art. 423 ZGB ist damit schon aufgrund des bestehenden Interessenkonflikts nicht bundesrechtswidrig. Bei diesem Ergebnis brauchen die weiteren Rügen der Beschwerdeführerin im Hinblick auf die angeblichen Pflichtverletzungen und die Rügen im Zusammenhang mit der angeblichen Wichtigkeit der Beschwerdeführerin als Beiständin aus medizinischer Sicht nicht geprüft zu werden. Dies gilt ebenso für die Rügen betreffend die angebliche Verletzung des Rechts auf Beweis, da sich die Vorinstanz nicht zu den Beweisanträgen der Beschwerdeführerin geäussert habe: Nachdem die fraglichen Beweisanträge zum einen den angeblichen Wunsch der Beschwerdeführerin betreffend Überführung ihres Vermögens in die Stiftung und zum anderen die angebliche Wichtigkeit der Beschwerdeführerin als Beiständin aus medizinischer Sicht betreffen und diese Fragen bereits aufgrund des bestehenden Interessenkonflikts nicht von Relevanz waren bzw. sind, erübrigt sich eine weitere Prüfung der Verletzung des Rechts auf Beweis.