Citation: 1B_206/2015 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz hat die Fr. 50'000.-- gestützt auf die Angaben des Beschwerdegegners zu seinem Renteneinkommen einerseits und seinen Lebenshaltungskosten und Hypothekarzinsverpflichtungen anderseits freigegeben. Dass die vom Beschwerdegegner angeführten Beträge unzutreffend seien, machen die Beschwerdeführerinnen nicht geltend. Sie sind der Ansicht, aufgrund des Luxuslebens des Beschwerdegegners müsse dieser über versteckte Vermögenswerte verfügen. Die Staatsanwaltschaft hat sämtliche Konten, Liegenschaften, Bilder etc. des Beschwerdegegners beschlagnahmt. Wie die Vorinstanz für das Bundesgericht verbindlich feststellt (Art. 105 Abs. 1 BGG), hat er seine beiden geleasten Luxusfahrzeuge 2014 zurückgegeben bzw. die Leasingverpflichtungen aufgelöst. Dafür, dass er nach wie vor ein Luxusleben führt, das er nur mit versteckten Vermögenswerten finanzieren könnte, bestehen damit keine ernsthaften Anhaltspunkte. Es hält deshalb vor Bundesrecht stand, wenn die Vorinstanz auf die ihr unmittelbar vorliegenden Unterlagen abgestellt und von weiteren Nachforschungen abgesehen hat. Die Beschwerdeführerinnen verlangen in der Sache ein eigentliches Beweisverfahren, das nach dem Gesagten hier nicht stattfindet.