Citation: 5A_723/2023 E. 5.3.1

5.3.1. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz vor, den Sachverhalt willkürlich festgestellt zu haben. Er rügt insbesondere den Verzicht der Vorinstanz auf eine (erneute) Anhörung der Tochter zur Abklärung der genauen Wohnsituation. Damit habe die Vorinstanz auch die Untersuchungsmaxime verletzt. Bei rechtmässiger Erforschung des Sachverhalts wäre, so der Beschwerdeführer weiter, offenbar geworden, dass die Tochter ausschliesslich bei ihm wohne. Dies ergebe sich jedoch auch aus den Feststellungen der Vorinstanz, wonach der Vater die Tochter jeden Tag zur Schule bringe und am Abend wieder abhole.