Citation: 5P.249/2006 02.08.2006 E. A

A.a X.________ (Ehemann) und Y.________ (Ehefrau) heirateten 1994. Sie sind Eltern zweier Töchter, A.________ (geb. 1996) und B.________ (geb. 1998). Die Ehefrau ist überdies Mutter eines Sohnes aus einer früheren Beziehung, C.________ (geb. 1990), den der Ehemann adoptiert hat. A.b Auf Ersuchen der Ehefrau verpflichtete das Kantonsgerichtspräsidium Zug den Ehemann mit Verfügung vom 15. November 2005, der Ehefrau ab 1. Mai 2005 an deren Unterhalt sowie an jenen der drei Kinder einen monatlichen Beitrag von Fr. 7'700.-- zuzüglich Kinderzulagen von derzeit Fr. 800.-- zu bezahlen, zahlbar je im Voraus auf den Ersten des Monats, sofern es sich um künftige Unterhaltsbeiträge handelt. Der Ehemann wurde berechtigt erklärt, sich die an den Unterhalt der Ehefrau und der Kinder bereits geleisteten Beiträge anrechnen zu lassen (Disp. Ziff. 4.1 und 4.3); darüber hinaus wurde er angehalten, der Ehefrau für die Zeit vom 1. Mai 2005 bis Ende Juni 2006 insgesamt Fr. 21'000.-- an ihren Unterhalt zu bezahlen, zahlbar innert 10 Tagen nach Erhalt des Bonus 2005 (Disp. Ziff. 4.2). Ferner gehen laut der Verfügung weiterhin sämtliche Steuern (insbesondere Gemeinde- Kantons- und Bundessteuern) beider Parteien zu Lasten des Ehemannes, sei es bei getrennter oder gemeinsamer Besteuerung (Disp. Ziff. 5). Sodann wurde der Ehemann dazu verhalten, der Ehefrau zur Begleichung der Zahnarztrechnung vom 15. Juli 2005 den Betrag von Fr. 6'095.05 zu entrichten (Disp. Ziff. 6) sowie einen Betrag von Fr. 40'000.-- zu bezahlen, den die Ehefrau als Darlehen für den Lebensunterhalt, insbesondere für die Bezahlung der Schulgelder der Kinder, bei Dritten habe aufnehmen müssen (Disp. Ziff. 8). Die gerichtlichen Kosten wurden zu einem Fünftel der Ehefrau und zu vier Fünfteln dem Ehemann auferlegt (Disp. Ziff. 17) und dieser überdies verpflichtet, die Ehefrau für die prozessualen Umtriebe mit Fr. 20'000.-- zu entschädigen (Disp. Ziff. 18). (Verfahren Nr. ES 2005 191). A.c Für das obgenannte Massnahmenverfahren ersuchte der Ehemann um unentgeltliche Rechtspflege und um unentgeltlichen Rechtsbeistand, was ihm das Kantonsgerichtspräsidium mit Verfügung vom 12. Januar 2006 verweigerte (Verfahren JZ 2006 13).