Citation: 8C_6/2015 E. 3

Der Beschwerdeführer macht geltend, die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch die SUVA-Ärzte widerspreche der Stellungnahme seines behandelnden Arztes Dr. med. C.________, Rheumatologie FMH, vom 3. Februar 2011. In diesem Bericht wurde ohne weitere Begründung eine 50-prozentige Arbeitsfähigkeit ganztags bei halbem Pensum am angestammten Arbeitsplatz bescheinigt. Demgegenüber ist nach Ansicht der Ärzte der Rehaklinik D.________, wo sich der Beschwerdeführer während sieben Wochen aufhielt, sowie von SUVA-Kreisarzt Dr. med. E.________ eine dem Rückenleiden angepasste leichte wechselbelastende Tätigkeit vollzeitig zumutbar (Austrittsbericht vom 29. November 2010 und Bericht über die Untersuchung vom 30. November 2011). Der Kreisarzt veranlasste eine weitere MRI-Untersuchung, welche keine Befundänderung ergab (Bericht der Uniklinik F.________, Radiologie, vom 12. Dezember 2011 und kreisärztlicher Ergänzungsbericht vom 16. Januar 2012). Es finden sich nach Lage der Akten keine Anhaltspunkte dafür, dass die Dauerschmerzen des Beschwerdeführers bei Aufnahme einer Verweistätigkeit nach Massgabe der kreisärztlichen Vorgaben zu einer Verschlimmerung des Gesundheitszustandes führen. Seine Einwände vermögen keine hinreichenden Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen Stellungnahmen zu begründen und es besteht daher kein Anspruch auf Einholung eines Gerichtsgutachtens (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 469 f.).