Citation: 2C_391/2015 E. 2.3.1

2.3.1. Mit dem Beschwerdeführer ist davon auszugehen, dass Art. 42 AuG hinsichtlich des Erfordernisses des Zusammenwohnens den Ehepartnern (im Sinne einer tatsächlich gelebten Lebens- und Schicksalsgemeinschaft, oben, E. 2.1) nicht die Lebensform des konventionellen typischen Kleinhaushalts vorschreibt (Urteil 2C_48/2014 vom 9. Oktober 2014 E. 3.2.5). Die Organisation der Ehe ist in erster Linie Angelegenheit der Ehegatten. Das Erfordernis des Zusammenlebens schliesst nicht per se aus, dass ein Ehepaar mit weiteren Personen, auch ausserhalb des jeweiligen Familienverbandes der Ehepartner, zusammenwohnen kann (Urteil 2C_48/2014 vom 9. Oktober 2014 E. 3.2.5). Ob dies aus finanziellen Gründen oder wegen einer freiwillig gewählten Lebensform (vgl. Urteil 2C_48/2014 vom 9. Oktober 2014 E. 3.2.3) erfolgt, ist unerheblich, weshalb auf die entsprechende Sachverhaltsrüge nicht weiter einzugehen ist (Art. 97 Abs. 1 BGG).