Citation: 5A_106/2014 E. 8.3

8.3. Schliesslich fordern die Beschwerdeführer die Rückerstattung von Prämien für eine Geschäftsversicherung betreffend die Räumlichkeiten in D.________/N.________, die sie für das Jahr 2009 bezahlt haben. Der Streit dreht sich um denjenigen Anteil, den die auf die Beschwerdegegnerin lautende Versicherungspolice mit "Kunsthandel" umschreibt. Das Kantonsgericht hält auch in diesem Zusammenhang fest, die Beschwerdegegnerin sei im Lager/Atelier in D.________/N.________ nachgewiesenermassen ausschliesslich in Bezug auf die Vertretung und Betreuung des Werks von A.________ im Kunsthandel tätig gewesen. Deshalb stelle sich die von der Beschwerdegegnerin aufgeworfene Frage der Beweislastverteilung gar nicht. Für eine Überwälzung des streitigen Anteils der Versicherungsprämien auf die Beschwerdegegnerin "fehle jede Grundlage". Bei dieser Erkenntnis könne offenbleiben, warum die Versicherungspolice in zwei Teile aufgeteilt worden sei und ob der streitige Anteil von Fr. 1'017.30 die Versicherung des Ateliers im 1. Stock betreffe oder ob mit dem "Kunsthandel" im Sinne des Hausrats die beweglichen Sachen gemeint seien, die sich in den Räumlichkeiten befanden. Dagegen wehren sich die Beschwerdeführer mit dem Argument, die Beschwerdegegnerin habe den Kunsthandel auf eigene Rechnung betrieben und sei beim Erblasser nicht angestellt gewesen; zwischen den Parteien habe ein Auftragsverhältnis bestanden. Die Beschwerdegegnerin habe sich vom Erblasser immer mittels Provisionen als Selbständigerwerbende entschädigen lassen. Selbst wenn sie mehrheitlich für A.________ tätig gewesen sei, habe sie diese Tätigkeiten im Rahmen ihres eigenen Kunsthandels ausgeführt. Die Vorbringen gehen an der Sache vorbei. Die streitige Versicherungsprämie betrifft das Jahr 2009, also die Zeit nach A.________s Tod. Inwiefern die behauptete Art und Weise, wie die Beschwerdegegnerin zu Lebzeiten des Erblassers ihren Kunsthandel betrieben haben soll, auch für die Beurteilung der Rechtslage im Jahr 2009 massgeblich sein soll, erklären die Beschwerdeführer nicht. Auch der blosse Umstand, dass die Versicherungspolice auf den Namen der Beschwerdegegnerin lautet, bedeutet nicht zwingend, dass die Beschwerdegegnerin auch Schuldnerin des streitigen Prämienanteils ist. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet.