Citation: 1C_460/2012 E. 5.4

5.4. Die Luftbildaufnahmen von 1979 und 1966 lassen eine geschlossene Wald-/Gebüsch-Vegetation im fraglichen Gebiet erkennen. Die kantonalen Behörden durften daher von einem einheitlichen, zusammenhängenden Waldgebiet ausgehen, das insgesamt die Anforderungen an Fläche, Grösse und Alter eines Waldareals erfüllte, und zwar unabhängig vom genauen Alter der Bäume und Büsche auf der heute streitigen Fläche, die beidseits von Waldvegetation umgeben war (westlich von den Bäumen, die nach der Abholzungsaktion 1980 als Einzelbäume stehen blieben, östlich vom grösseren Waldgebiet; vgl. dazu oben E. 4.5). Aufgrund der geringfügigen Ausdehnung des streitigen Gebiets und seiner Insellage in einem geschlossenen Waldgebiet wäre es sogar nach den Ausholzungsaktionen des Beschwerdeführers vertretbar gewesen, die schmale Lücke als zum Waldgebiet gehörende "Blösse" zu qualifizieren; erst recht gilt dies für die Situation 1979, unabhängig vom Alter der darauf wachsenden Bäume und Büsche.