Citation: 1C_699/2017 E. 5

Der im Zeitpunkt des angefochtene Urteils noch in Kraft stehende und für das vorliegende Verfahren massgebende § 54 des Gemeindegesetzes des Kantons Zürich vom 9. Juni 1926 ordnet die Protokollierung von Gemeindeversammlungen (vgl. auch § 6 des Gemeindegesetzes des Kantons Zürich vom 20. April 2015 [GG; LS 131.1]). Diese Bestimmung hatte folgenden Wortlaut: 1 Der Schreiber der Gemeindevorsteherschaft trägt die Ergebnisse der Verhandlungen, insbesondere die gefassten Beschlüsse und Wahlen, genau und vollständig in das Gemeindeprotokoll ein. 2 Der Präsident und die Stimmenzähler prüfen längstens innert sechs Tagen nach Vorlage das Protokoll auf seine Richtigkeit und bezeugen diese durch ihre Unterschrift. Nachher steht das Protokoll den Stimmberechtigten zur Einsicht offen. 3 Das Begehren um Berichtigung des Protokolls ist in der Form des Rekurses innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat einzureichen. Der Beschwerdeführer rügt sinngemäss eine Verletzung von Absatz 1 der zitierten Bestimmung.