Citation: 6B_442/2018 E. 2.4

2.4. Was der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen vorbringt, belegt, soweit es den gesetzlichen Anforderungen genügt (vgl. vorstehend E. 2.3), keine Willkür. Die Vorinstanz hat die Aussagen des Beschwerdeführers zu den Unfallfolgen eingehend auf ihre Glaubhaftigkeit gewürdigt und diese mit den medizinischen Befunden abgeglichen. Dabei hat sie grundlegende Widersprüche zwischen den aktenkundigen vorbestehenden Verletzungen infolge eines früheren Selbstunfalls einerseits und den Angaben des Beschwerdeführers zu den durch den Verkehrsunfall erlittenen Verletzungen andererseits aufgezeigt. Wenn sie angesichts dieser Ungereimtheiten zum Schluss gelangt, dessen Schilderungen zu den Unfallfolgen seien nicht überzeugend, ist dies unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden. Sodann kann die vorinstanzliche Feststellung, es bestünden erhebliche Zweifel, dass der Beschwerdeführer sich beim Verkehrsunfall Körperschäden von der Qualität einer einfachen Körperverletzung zugezogen habe, auch mit Blick auf die vom Beschwerdeführer genannten Verfahrensakten nicht als abwegig gewertet werden. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, es sei nicht einsehbar, warum er drei Tage im Spital verbringen musste, wenn es lediglich zu einem geringfügigen Eingriff in die körperliche Integrität gekommen wäre, geht seine Rüge an der Sache vorbei. Dass der Beschwerdeführer diverse gravierende Verletzungen aufwies, welche einen mehrtägigen Spitalaufenthalt nötig machten, stellt die Vorinstanz nicht in Abrede. Für die tatsächliche Ursache dieser Verletzungen bzw. für die Frage, auf welchen Vorfall diese zurückzuführen seien, lässt sich daraus indes nichts ableiten. Dass die Vorinstanz aufgrund des aktenkundigen Selbstunfalls des Beschwerdeführers ernsthafte Zweifel daran hegt, dass die von diesem vorgebrachten Beschwerden von der Kollision herrühren, erscheint im dargelegten Gesamtkontext vielmehr als nachvollziehbar. Die übrigen Einwände des Beschwerdeführers dringen ebenfalls nicht durch. Allein der Umstand, dass der Beschwerdeführer erst nach dem Verkehrsunfall hospitalisiert war, lässt die vorinstanzlichen Zweifel an der Kausalität zwischen dem Verkehrsunfall und den Verletzungen des Beschwerdeführers nicht als offensichtlich unhaltbar erscheinen. Gleiches gilt für das Argument, dass auch die Verschlimmerung einer bereits bestehenden gesundheitlichen oder körperlichen Beeinträchtigung sowie das Verzögern ihrer Heilung als Schädigung gelte, zumal solches ebensowenig festgestellt werden konnte wie eine durch das Verhalten des Beschwerdegegners 2 verursachte Körperverletzung an sich. Ebenso unbehelflich ist schliesslich der Einwand, wonach nicht einsehbar sei, warum der Beschwerdegegner 2 den Beschwerdeführer nach dem Unfall auf den Notfall fuhr, wenn dieser durch den Unfall nicht verletzt worden wäre. So ist es alles andere als lebensfremd, dass ein Autolenker, welcher mit seinem Fahrzeug einen Fussgänger touchiert, den Betroffenen vorsichtshalber - unbesehen tatsächlicher, unfallbedingter Verletzungen - zur näheren Abklärung in den Notfall fährt. Dass der Fahrer eine Verletzung des Fussgängers für möglich hält, bedeutet noch nicht, dass dieser durch den Unfall tatsächlich verletzt wurde. Die Vorinstanz durfte aufgrund der dargelegten Beweislage den Vorwurf der Körperverletzung im Zweifel als nicht erstellt erachten und den Beschwerdegegner 2 gestützt auf den Grundsatz in dubio pro reo freisprechen, ohne dabei in Willkür zu verfallen. Die Beschwerde ist insoweit unbegründet.