Citation: 5A_415/2017 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Erstinstanz hätte über sein Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und unentgeltliche Verbeiständung vor dem Entscheid in der Sache entscheiden müssen. Zur Begründung führt er aus, dass ihm dies erlaubt hätte, seinen Rechtsvorschlag mangels neuen Vermögens zurückzuziehen. Ausserdem würde die Ernennung eines Anwalts am Schluss des Verfahrens gar keinen Sinn ergeben, da dieser dann gar nichts mehr am Ausgang des Verfahrens ändern könnte. Überdies sei die Argumentation des Obergerichts zur "Rechtsanwaltsbeibringung durch mittellose Sozialhilfeempfänger" völlig abstrus, diskriminierend und ohne jeden Realitätsbezug. Dazu ist folgendes festzuhalten: