Citation: 8C_738/2020 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat den rechtserheblichen Sachverhalt nach eingehender Beweiswürdigung bundesrechtskonform festgestellt. Demnach wurden Airbag und Gurtstraffer beim Führersitz anlässlich des Aufpralls ausgelöst. Auf die davon abweichenden, anamnestisch widersprüchlichen Angaben des Beschwerdeführers ist nicht abzustellen. So gab er laut Anamnese gemäss Austrittsbericht des Spitals B.________ vom 28. Januar 2019 bei der notfallmässigen Hospitalisierung - entgegen späteren Aussagen - an, der Airbag sei nicht ausgelöst worden. Obwohl er gleichzeitig - zutreffend - darauf hinwies, dass es in der Windschutzscheibe nach dem Unfall Risse gehabt habe, ist den initialen und umfassenden Untersuchungsergebnissen des Spitals B.________ kein einziger Anhaltspunkt auf Hämatome oder Kontusionsmarken am Kopf zu entnehmen. Die Vorinstanz schloss daher mit der Suva insbesondere gestützt auf die kreisärztliche Beurteilung des Dr. med. D.________ vom 28. November 2019 und die biomechanische Kurzbeuteilung der Arbeitsgruppe für Unfallmechanik vom 6. August 2019, dass der Beschwerdeführer bei der Kollision angegurtet war, und es nicht zu einem Aufprall des Kopfes an der Windschutzscheibe kam. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was diese Beweiswürdigung als bundesrechtswidrig erscheinen liesse. Nichts deutet darauf hin, dass er beim Unfall das Bewusstsein verloren haben könnte, sich aber nicht mehr daran erinnere. Die während der viertägigen Hospitalisierung eingehend untersuchenden Spitalärzte diagnostizierten weder ein Schädelhirntrauma noch eine Commotio cerebri; sie beschrieben auch keine konkreten Hinweise auf eine tatsächlich erlittene Bewusstlosigkeit. Gleiches gilt für den nachbehandelnden Hausarzt gemäss Bericht vom 22. Februar 2019. Bei gegebenem Aktenstand hat die Beschwerdegegnerin ohne Bundesrecht zu verletzen in zulässiger antizipierter Beweiswürdigng auf weitere Sachverhaltsabklärungen verzichtet (vgl. BGE 144 II 427 E. 3.1.3 S. 435 mit Hinweis).