Citation: U 513/06 09.01.2008 E. 4

4.1 Das kantonale Gericht kam in einlässlicher Würdigung der umfangreichen medizinischen Akten zum Schluss, dass sich der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit bis zu dem für die gerichtliche Überprüfung des Sachverhalts massgeblichen Zeitpunkt bei Erlass des Einspracheentscheids zuverlässig beurteilen lässt. Es stellte fest, dass die nach konstanter Rechtsprechung erforderlichen Voraussetzungen für die Annahme einer unfallbedingten Diskushernie hier nicht vorliegen. Der Frage, inwieweit die gesundheitlichen Beeinträchtigungen Folge der unfallfremden Diskushernie auf Höhe der Halswirbelkörper C 5/6 oder aber der am 6. November 2000 erlittenen HWS-Distorsion sind, ging die Vorinstanz nicht weiter nach, da der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den geklagten Beschwerden zu verneinen war. Sie erwog, dass die Frontalkollision im Rahmen der Einteilung, wie sie für die Belange der Adäquanzbeurteilung vorzunehmen ist, aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufs und der erlittenen Verletzungen als mittelschwer an der Grenze zu den leichten Unfällen einzuordnen sei. Von den weiteren, objektiv fassbaren und unmittelbar mit dem Unfall in Zusammenhang stehenden oder als Folge davon erscheinenden Umständen, welche als massgebende Kriterien in die Gesamtwürdigung einzubeziehen sind, lag weder ein einzelnes in besonders ausgeprägter Weise, noch mehrere in gehäufter oder auffallender Weise vor. Der angefochtene Einspracheentscheid war daher nicht zu beanstanden.