Citation: 6B_749/2016 E. 1.5

1.5. Der Beschwerdeführer rügt, die Staatsanwaltschaft selbst habe eine verwertbare Einvernahme des Zeugen B.________ im Vorverfahren versäumt und eine solche im erstinstanzlichen Verfahren auch nicht beantragt. Indem die Staatsanwaltschaft eine verwertbare Zeugeneinvernahme erst im Berufungsverfahren beantragt habe, habe sie gegen das Gebot von Treu und Glauben verstossen. Die Vorinstanz hätte den Beweis nicht abnehmen und auf die Berufung mangels substanziierter Rügen im Sinne von Art. 398 StPO nicht eintreten dürfen (Beschwerde, S. 19 und 20). Die Vorinstanz erwägt in diesem Zusammenhang, dass B.________ weder im Vorverfahren noch im erstinstanzlichen Hauptverfahren mit dem Beschwerdeführer konfrontiert worden sei. Die Aussagen von B.________ seien für die Sachverhaltsfeststellung wesentlich. Dass bis zu diesem Zeitpunkt keine Konfrontationseinvernahme stattgefunden habe, sei primär ein Versäumnis der Staatsanwaltschaft. Dies führe jedoch nicht dazu, dass eine Konfrontation im Berufungsverfahren nicht mehr erfolgen könne. Das Rechtsmittelverfahren beruhe grundsätzlich auf den Beweisen, die im Vorverfahren und im erstinstanzlichen Hauptverfahren erhoben worden seien; das Berufungsgericht habe jedoch nach Art. 389 Abs. 3 StPO von Amtes wegen oder auf Antrag einer Partei die erforderlichen zusätzlichen Beweise zu erheben. Ein Freispruch in Anwendung des Grundsatzes "in dubio pro reo" könne nur erfolgen, wenn alle aus Sicht des urteilenden Gerichts notwendigen Beweise erhoben worden seien (Urteil, S. 15 f.). Der Beschwerdeführer setzt sich damit nicht auseinander. Eine Beschwerdebegründung, welche die vorinstanzlichen Erwägungen ausklammert, genügt den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Auf die Rüge, die Einvernahme des Zeugen B.________ sei unzulässig gewesen, ist deshalb nicht einzutreten. Ebensowenig ist auf die Beschwerde einzutreten, soweit der Beschwerdeführer in Bezug auf Eintretensvoraussetzungen im Berufungsverfahren auf seine Stellungnahme im vorinstanzlichen Verfahren verweist (Beschwerde, S. 20). Die Begründung muss in der Beschwerde selbst enthalten sein; der blosse Verweis auf Ausführungen in andern Rechtsschriften oder auf die Akten reicht nicht aus (BGE 140 III 115 E. 2 mit Hinweisen).