Citation: I 404/04 02.11.2004 E. 2

2.1 Die IV-Stelle hat mit Verfügung vom 12. Dezember 2003 über den Rentenanspruch ab 1. Dezember 2003 sowie, im Verfügungsteil 2, über den Anspruch ab 1. Juli 2002 und mit Verfügung vom 16. Januar 2004 (nochmals) über die Leistungsberechtigung ab 1. Juli 2002 entschieden. Die als Einsprache bzw. Ergänzung bezeichneten Eingaben, mit welchen der Versicherte die Ausrichtung einer ganzen Rente ab 1. Juli 2003 beantragte, ergingen auf Mitteilung des Beschlusses hin, noch bevor die IV-Stelle am 12. Dezember 2003 ihre Verfügung erliess. Am 17. Dezember 2003 bestätigte der Versicherte seine bisherigen Eingaben und ersuchte um Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Die IV-Stelle nahm im Einspracheentscheid eine Leistungsprüfung ab 1. Juli 2002 vor. 2.2 Streitig ist sowohl beim Rentenanspruch ab 1. Dezember 2003 als auch bei der Leistungsberechtigung ab 1. Juli 2002, ob der Versicherte Anspruch auf eine ganze oder auf eine halbe Rente (bzw. ab 1. Januar 2004 auf eine Dreiviertelsrente) hat. Da es somit um identische Rechtsfragen geht und die IV-Stelle sowohl über den Anspruch ab 1. Dezember 2003 als auch über jenen ab 1. Juli 2002 verfügt hat, ist die von der IV-Stelle im Einspracheentscheid vorgenommene Prüfung der Leistungsberechtigung ab 1. Juli 2002 nicht zu beanstanden (vgl. für den Bereich der Unfallversicherung RKUV 2000 Nr. U 371 S. 108 mit Hinweis). Das kantonale Gericht hat folglich ebenfalls zu Recht eine Leistungsprüfung ab 1. Juli 2002 vorgenommen.