Citation: 6B_1090/2019 E. 1.2.2

1.2.2. Die vorinstanzlichen Überlegungen sind nachvollziehbar. Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, seinen bereits vor Vorinstanz eingenommenen Standpunkt zu wiederholen und deren Beweiswürdigung seine eigene Auffassung gegenüber zu stellen. Dies genügt zum Nachweis von Willkür nicht (oben E. 1.1). Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt und unbestritten ist, können die Ermittlungsbehörden bei strafbaren Vorbereitungshandlungen zum Betäubungsmittelhandel in der Regel keine Drogen sicherstellen und daher auch deren Reinheitsgrad nicht zuverlässig ermitteln. Dieser ist daher zwangsläufig in einem gewissen Rahmen zu schätzen, was nach der Rechtsprechung zulässig ist. Indem die Vorinstanz von einem Reinheitsgrad von mindestens 1% ausgeht, trägt sie der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, wonach praxisgemäss grundsätzlich auf mittlere Qualität abzustellen ist, es sei denn, es gäbe Hinweise dass eine solche nicht vorliege (vgl. BGE 145 IV 312 E. 2.1.1; 138 IV 100 E. 3.5), angemessen Rechnung. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was Anlass gäbe, im vorliegenden Fall von einem noch geringeren Reinheitsgrad auszugehen. Dass dies grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden kann, ändert nichts und lässt die vorinstanzliche Annahme nicht als willkürlich erscheinen. Auch eine Verletzung der Unschuldsvermutung, was das Bundesgericht nur unter Willkürgesichtspunkten prüft, liegt nicht vor. Namentlich ist den Akten bzw. den Beteiligtenaussagen nicht zu entnehmen, dass es sich um reine Streckmittel gehandelt oder, dass die vom Lieferanten zur Verfügung gestellte Probe gar kein Heroin enthalten hätte. Solches behauptet auch der Beschwerdeführer nicht.