Citation: 2C_417/2018 E. 7.3

7.3. Entgegen den Behauptungen des Beschwerdeführers verkennt die Vorinstanz nicht, dass ihn eine Wegweisung aus der Schweiz hart treffen würde. Dennoch erachtet sie die wirtschaftliche und soziale Wiedereingliederung des Beschwerdeführers in der Türkei als möglich (vgl. E. 5.4 des angefochtenen Urteils). Dieser Schluss ist nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer ist in der Türkei geboren und hat dort insgesamt 19 Jahre gelebt. Folglich hat er einen Teil der prägenden Kindheits- und Jugendjahre sowie einen Teil seines Erwachsenenlebens in seinem Heimatland verbracht. Es kann somit davon ausgegangen werden, dass er mit der Sprache und den Gepflogenheiten seiner Heimat vertraut ist (vgl. E. 5.4 des angefochtenen Urteils). Dies bestreitet der Beschwerdeführer auch nicht. Ebenfalls unbestritten ist, dass nach wie vor Angehörige von ihm in der Türkei leben. Diese könnten ihn bei seiner Wiedereingliederung unterstützen. Es kann vom Beschwerdeführer erwartet werden, dass er im Hinblick auf seine Rückkehr den Kontakt zu ihnen wieder aufnimmt.