Citation: 8C_549/2016 E. 6

Der Beschwerdeführer rügt, der von der Vorinstanz bei der Ermittlung des Invalideneinkommens gewährte leidensbedingte Abzug von 10 % sei zu tief. Die Frage nach der Höhe des Abzuges ist eine Ermessensfrage, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur mehr dort zugänglich ist, wo das Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, also Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung vorliegt (BGE 137 V 71 E. 5.1 S. 72 f. mit Hinweis auf BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399; SVR 2015 IV Nr. 22 S. 65, Urteil 8C_693/2014 E. 2.2). Das kantonale Gericht hat zu Recht festgestellt, dass die Einschränkungen hinsichtlich der linken Hand des Versicherten mit der reduzierten Präsenzzeit sowie seiner begrenzten Leistungsfähigkeit bereits bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit teilweise berücksichtigt wurden. Ein weitergehender Einbezug der gesundheitlichen Einschränkungen beim Abzug vom Tabellenlohn würde somit eine unzulässige doppelte Berücksichtigung darstellen (vgl. Urteil 8C_678/2015 vom 9. Juni 2016 E. 5.6 mit Hinweis). Entgegen den Ausführungen des Versicherten rechtfertigt ein Beschäftigungsgrad von 60 % bei Männern auf der untersten Stufe der beruflichen Stellung keinen zusätzlichen Abzug (vgl. Urteil 8C_622/2016 vom 21. Dezember 2016 E. 5.3.2). Eine rechtsfehlerhafte Ermessensausübung ist demnach nicht ersichtlich. Somit muss es beim vorinstanzlich auf 10 % festgesetzten Abzug sein Bewenden haben.