Citation: 9C_113/2022 E. 4.6

4.6. Anders als die Vorinstanz anzunehmen scheint, ist hier nicht die Sach- resp. Aktenlage im Zeitpunkt des Leistungsgesuchs (oder bei Erlass der Verfügung vom 21. Juli 2021) massgeblich; vielmehr ist die im Einspracheverfahren eingereichte Veranlagungsverfügung des Steueramtes des Kantons Zürich vom 3. Juni 2021 zu berücksichtigen (vgl. Urteil 9C_292/2022 vom 19. August 2022 E. 4.6). Zwar ist - wie die Vorinstanz verbindlich festgestellt hat - ohne die Mitwirkung des Beschwerdeführers "letztlich" nicht zu bestimmen, inwieweit dessen steuerbare Einkünfte des Jahres 2019 aus selbstständiger Erwerbstätigkeit stammten. Indessen war es auch in früheren Jahren ohne Weiteres möglich, das beitragspflichtige Einkommen gestützt auf eine ermessensweise erfolgte Steuerveranlagung festzulegen. Weshalb es sich für das Jahr 2019 anders verhalten soll, wird auch nicht ansatzweise begründet und leuchtet auch nicht ein. Demnach hat die Vorinstanz Bundesrecht verletzt, indem sie für die Bestimmung des beitragspflichtigen Einkommens (im Sinne von Art. 2 aAbs. 3bis lit. c Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall) die im Einspracheverfahren eingereichte Verfügung betreffend Veranlagung der direkten Bundessteuer 2019 nicht berücksichtigt hat.