Citation: 1C_667/2023 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz prüfte, ob diese und die damit verbundene Eigentumsbeschränkung im Licht von Art. 36 BV zulässig seien. Dies bejahte sie sowohl mit Bezug auf die gesetzliche Grundlage und das öffentliche Interesse als auch bezüglich der Verhältnismässigkeit. Die Abweichung vom Erlaubten sei keinesfalls geringfügig und angesichts der Zonenordnung sowie der Naturschutz-, Wald- und Gewässerschutzgesetzgebung bestehe ein erhebliches öffentliches Interesse an der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands. Weiter verneinte die Vorinstanz einen Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht hinsichtlich einer privaten Anlegestelle auf der Nachbarparzelle Gals Nr. 276 und angeblich vergleichbarer Anlegestellen am Bielersee. Sie erachtete die Beschwerdeführer als bösgläubig. Daran ändere auch der Umstand nichts, dass in der Vergangenheit von der Liegenschaftsverwaltung (heute AGG) Bewilligungen für den gesteigerten Gemeingebrauch betreffend "Bootssteg mit einem Gästeplatz" ausgestellt worden seien; diese könnten eine Baubewilligung nicht ersetzen. Die Beschwerdeführer könnten sich auch nicht auf die Beteiligung der Gemeinde und der Denkmalpflege des Kantons bei der Renovation des Schlossgebäudes berufen, weil damals die Arbeiten an und im Gebäude im Fokus gestanden hätten, nicht aber Veränderungen in der Umgebung des Schlosses. Ausserhalb der Bauzone gelte keine Verwirkungsfrist. Die Wiederherstellung sei demnach zu Recht verfügt worden.