Citation: 6P.127/2005 03.02.2006 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK. Der Gutachter habe am 10. Mai 2004 ein Gutachten über die Gefährlichkeit des Beschwerdeführers erstellt. Als er am 21. Dezember 2004 das Hauptgutachten erarbeitet habe, sei er folglich mit dem Fall bereits vorbefasst gewesen. Zudem sei der Beschwerdeführer in derselben Klinik sowohl behandelt als auch begutachtet worden, und er habe in der Vergangenheit erfolgreich gegen eine fürsorgerische Freiheitsentziehung und die Unterbringung in der Klinik rekurriert. Damit erscheine der Gutachter als befangen, weshalb das Gutachten nicht verwertbar sei. Diese Rüge der Befangenheit erhebt der Beschwerdeführer erstmals vor Bundesgericht. Grundsätzlich können mit staatsrechtlicher Beschwerde keine rechtlichen Argumente vorgebracht werden, welche nicht bereits im kantonalen Verfahren geltend gemacht wurden. Da auch nicht erst die obergerichtliche Begründung Anlass zur Rüge gab oder die Rechtsfrage von Amtes wegen hätte beurteilt werden müssen, ist auf die Vorbringen des Beschwerdeführers nicht einzutreten (BGE 129 I 49 E. 3).