Citation: 6B_1235/2021 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts und eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" (Art. 10 Abs. 3 StPO). Dabei bestreitet er nicht, zur angegebenen Zeit den Kreisverkehrsplatz mit seinem Personenwagen befahren, die Fahrradfahrerin überholt und danach rechts in die Seftigenstrasse abgebogen zu sein. Er macht jedoch zusammengefasst geltend, die Platzverhältnisse im Kreisel seien für ein Überholmanöver ausreichend gewesen. Die Vorinstanz würdige die Aussagen der Zeugin und der Fahrradfahrerin einseitig und zu seinen Ungunsten dahingehend, dass eine Berührung zwischen seinem Auto und dem Fahrrad stattgefunden und er dies realisiert habe. Möglich sei, dass er aufgrund einer bevorstehenden wichtigen Sitzung in Gedanken versunken gewesen sei und nichts gehört habe, mithin das Überholmanöver unbewusst durchgeführt habe. Willkürlich sei auch die Feststellung, dass die Temporeduktion nach Passieren des Kreisels und des Fussgängerstreifens mit dem Geschehen im Kreisverkehr in Verbindung stehe, denn er habe die rote Ampel früh im Voraus erkennen und darauf reagieren können.