Citation: 8C_587/2021 E. A

A.________, geboren 1992, war seit 1. November 2018 als Sicherheitsangestellter bei der B.________ GmbH (nachfolgend B.________), im Stundenlohn angestellt. Am 29. November 2020 wurde der GENERALI Allgemeine Versicherungen AG (nachfolgend: Generali) gemeldet, dass er am 9. November 2020 im Affekt mit einem kleinen, gezackten Rüstmesser in ein Kissen habe stechen wollen, dabei ausgerutscht sei und den linken Arm nahe der Pulsader getroffen habe; beim Herausziehen des Messers sei "praktisch alles zu 100 % durchtrennt" worden. Gemäss dem Austrittsbericht des Spital C.________ vom 11. November 2020 erlitt er Läsionen des Nervus medianis, der Arteria radialis, des Nervus ulnaris sowie verschiedener Sehnen, die operativ versorgt werden mussten. Die Generali holte in der Folge Informationen zum Arbeitsverhältnis ein und tätigte weitere Abklärungen. Mit Verfügung vom 17. Dezember 2020 teilte sie A.________ mit, dass es sich vorliegend um einen Nichtberufsunfall handle. Da er deutlich weniger als acht Stunden wöchentlich für die B.________ gearbeitet habe, bestehe keine Versicherungsdeckung, so dass eine Leistungspflicht abgelehnt werde. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 18. Februar 2021 fest.