Citation: 4A_464/2024 E. A

A.________ (Kläger, Beschwerdeführer) hat eine Ausbildung zum Betriebsfachangestellten bei C.________ absolviert. Zuletzt arbeitete er seit dem 1. März 2019 als Lokführer bei der D.________ AG. Im Rahmen dieser Anstellung war er bei der B.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) krankentaggeldversichert. Ab dem 12. Juli 2021 wurde er krankgeschrieben. Die D.________ AG kündigte ihm die Anstellung per 31. Juli 2021 namentlich aufgrund des Nichtbestehens der periodischen Prüfung. Aufgrund der Krankschreibung verlängerte sich die Kündigungsfrist bis zum 31. Oktober 2021. Dem Kläger wurde wegen seiner linksseitigen Coxarthrose am 17. August 2021 eine Hüfttotalendoprothese eingesetzt. Am 30. September 2021 meldete er sich bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Mit E-Mail vom 21. Oktober 2021 informierte die D.________ AG die Beklagte über die Krankschreibung des Klägers seit dem 12. Juli 2021. Diese erbrachte in der Folge rückwirkend ab dem 11. August 2021 Krankentaggeldleistungen. Mit Vorbescheid vom 21. November 2022 informierte die Kantonale IV-Stelle Wallis den Kläger darüber, dass sie gedenke, sein Leistungsbegehren abzuweisen. Sie gab an, gemäss ihren Abklärungen bestehe kein Gesundheitsschaden mehr, der eine invalidenversicherungsrechtlich relevante Arbeitsunfähigkeit begründe. Er sei damit aus Sicht der Invalidenversicherung zu 100 % arbeits- und erwerbsfähig. Die Beklagte erhielt eine Kopie des Vorbescheids. Infolgedessen teilte sie dem Kläger mit Schreiben vom 25. November 2022 mit, sie stelle ihre Leistungen per 1. Februar 2023 ein, da gemäss den Abklärungen der IV-Stelle eine volle Arbeits- und Leistungsfähigkeit bestehe. Im Rahmen einer Übergangsfrist gewähre sie ihm das Taggeld noch bis zum 1. Februar 2023. Auf zwei Schreiben des Klägers vom 29. November 2022 und vom 16. Januar 2023 hin bestätigte die Beklagte die Leistungseinstellung per 1. Februar 2023 mit einem Schreiben vom 24. Januar 2023. Dazu führte sie aus, sie habe ihre Leistungen aufgrund seiner Beschwerden an der linken Hüfte erbracht. Die rechtsseitigen Hüftbeschwerden seien erstmals am 14. September 2022 medizinisch dokumentiert worden. Da er per 31. Oktober 2021 bei der D.________ AG ausgetreten sei, seien die rechtsseitigen Hüftbeschwerden nicht mehr über den Kollektivvertrag seiner ehemaligen Arbeitgeberin versichert.