Citation: 5C.237/2005 09.11.2005 E. 1

1.1 Beim vorliegend strittigen Mündigenunterhalt handelt es sich um eine vermögensrechtliche Zivilrechtsstreitigkeit. Der erforderliche Streitwert für das Berufungsverfahren ist gegeben. Die Berufung richtet sich gegen einen Endentscheid eines oberen kantonalen Gerichts, der nicht mehr durch ein ordentliches kantonales Rechtsmittel angefochten werden kann (Art. 46 OG, Art. 48 Abs. 1 OG). Die Berufung erweist sich damit als zulässig. 1.2 Das Bundesgericht ist im Berufungsverfahren an die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz gebunden, sofern sie nicht offensichtlich auf einem Versehen beruhen, unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zu Stande gekommen sind (Art. 63 Abs. 2 OG) oder zu ergänzen sind (Art. 64 OG). Vorbringen, die über die tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil hinausgehen, sind unzulässig (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 126 III 187 E. 2a). Blosse Kritik an der Beweiswürdigung kann mit Berufung nicht vorgetragen werden (BGE 127 III 73 E. 6a). Damit erweisen sich insbesondere die Ausführungen des Beklagten zur Zahlungsstelle für den Unterhaltsbeitrag, zum Versuch des Klägers einer Kontaktaufnahme und zum gegenseitigen Einvernehmen, keinen Kontakt miteinander zu pflegen, als unzulässig. In gleicher Weise können die generelle Bestreitung des Sachverhalts durch den Kläger, seine Darlegungen zur Zahlungsmoral des Beklagten sowie seine Stellungnahme zu den tatsächlichen Vorbringen des Beklagten nicht berücksichtigt werden (Art. 59 Abs. 3 OG). 1.3 Der Antrag des Beklagten lautet auf Aufhebung des gesamten Entscheides. Aus seiner Begründung geht indes hervor, dass er sich lediglich gegen die Unterhaltsverpflichtung als solche richtet. Die Dauer, die Höhe und die Einzelheiten dieser Verpflichtung werden nicht in Frage gestellt.