Citation: 2C_10/2022 E. 8.3

8.3. Vorliegend hat die Vorinstanz bereits bestätigt, dass mit der Anrechnung des Erwerbseinkommens der Beschwerdeführerin 2 gemäss dem Arbeitsvertrag vom 13. November 2019 (vgl. Bst. B oben) genügend finanzielle Mittel nachgewiesen wären bzw. der Beschwerdeführer 1 von den Ergänzungsleistungen gelöst werden könnte (vgl. E. 3.3 und 4.2.1 angefochtenes Urteil). So oder anders ist aufgrund des Sachverhalts, insbesondere des Bezugs von monatlichen Ergänzungsleistungen im Umfang von Fr. 491.--, rechtsprechungsgemäss von einem geringen Fehlbetrag auszugehen. Die weiteren Ausführungen der Vorinstanz, wonach die Beschwerdeführerin aufgrund mangelhafter Berufserfahrung und Deutschkenntnisse Integrationsschwierigkeiten haben dürfte, sind pauschaler Natur. Abgesehen davon sind den Akten immerhin zwei Bestätigungen zu entnehmen, wonach die Beschwerdeführerin Deutschkurse besucht hat (Art. 105 Abs. 2 BGG. Die Beschwerdeführerin 2 ist mit 29 Jahren noch jung und ausserdem gesund. Es ist demnach davon auszugehen, dass sie in der Lage sein wird, innert verhältnismässig kurzer Frist das nötige Erwerbseinkommen zu erzielen, um den Fehlbetrag auszugleichen bzw. den Beschwerdeführer von den Ergänzungsleistungen zu lösen. Dies bedeutet vorliegend, dass die Voraussetzung von Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG selbst dann erfüllt ist, wenn der genannte Arbeitsvertrag aktuell nicht mehr vorgelegt werden könnte.