Citation: 6B_47/2021 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz stellt fest, dem Beschwerdegegner werde als tatbestandsmässiges Verhalten vorgeworfen, dass er seinen Mitarbeitern F.________ und G.________ nicht verboten, sondern erlaubt habe, C.________ beim Öffnen der Klappe zu helfen und dabei den Niederhubwagen als Hilfsmittel einzusetzen. Damit habe er auch die Erlaubnis erteilt bzw. (pflichtwidrig) nicht verboten, die Klappe zu öffnen. Die Vorinstanz erwägt, mit der Erteilung der Erlaubnis werde dem Beschwerdegegner an sich ein aktives Tun, eine Handlung, und nicht bloss ein Unterlassen zur Last gelegt. Indessen gehe die Anklagebehörde von einer Unterlassung aus und bringe daher vor, der Beschwerdegegner habe eine Garantenstellung innegehabt. Im Weiteren prüft die Vorinstanz das Vorliegen einer Garantenstellung bzw. einer Sorgfaltspflichtverletzung und gelangt schliesslich zum Schluss, der Ausgang ihres Verfahrens hänge nicht davon ab, ob die Annahme eines Unterlassungsdelikts richtig sei (Urteil S. 17 f. E. IV.b und c).