Citation: 2C_782/2014 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hat den Studienausschluss damit begründet, dass der Beschwerdeführer die Anzahl zulässiger Fehlversuche überschritten habe. Entgegen seiner Ansicht hat auch die im Herbstsemester 2012 abgelegte und nicht bestandene Prüfung als Fehlversuch zu zählen. Gemäss §§ 15-17 der Rahmenordnung für den Bachelor of Science in Informatik an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich vom 29. März 2004 ist eine Abmeldung nach dem offiziellen Abmeldungstermin nur noch zulässig, wenn eine Prüfungskandidatin oder ein Prüfungskandidat aus zwingenden und nicht voraussehbaren Gründen gehindert ist, an der Prüfung teilzunehmen. Die Vorinstanz kam zum Ergebnis, dass der Beschwerdeführer zwar an den Folgen eines Sportunfalls und an depressiven Störungen leide, sich aus den beigebrachten ärztlichen Bescheinigungen jedoch nicht ableiten lasse, dass der Beschwerdeführer gerade zum Zeitpunkt der BWL III-Modulprüfung im Herbstsemester 2012 krankheitsbedingt ausser Stande gewesen sein soll, seinen Zustand in Bezug auf die eigene Prüfungsfähigkeit zu erkennen, richtig einzuschätzen und sich rechtzeitig von der Prüfung abzumelden. Weil dem Bundesgericht keine freie Sachverhaltsprüfung zukommt (BGE 139 II 404 E. 10.1 S. 445) und es die vorinstanzliche Beweiswürdigung nur auf Willkür überprüft (BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9), reicht es nicht aus, in einer Beschwerde einfach seine Sichtweise über das Geschehene zu wiederholen. Der Beschwerdeführer hätte aufzeigen müssen, dass die Vorinstanz diesen Sachverhalt offensichtlich unrichtig (d.h. willkürlich, BGE 139 II 404 E. 10.1 S. 445) oder in rechtsverletzender Weise festgestellt hat und dieser Mangel für den Verfahrensausgang erheblich ist (Art. 97 Abs. 1 BGG); nicht im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemachte Tatsachen und nicht eingereichte Beweismittel - dazu gehören mehrere zusammen mit der Beschwerde eingereichte Belege - sind im bundesgerichtlichen Verfahren nicht zugelassen (Art. 99 Abs. 1 BGG). Weil ihm dies nicht gelungen ist, bleibt es bei der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung und ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer, falls er sich für prüfungsunfähig hielt, sich hätte rechtzeitig von der Prüfung abmelden können und müssen. Das angefochtene Urteil ist in diesem Punkt nicht zu beanstanden.