Citation: 7B.57/2005 27.06.2005 E. B

Mit Schreiben vom 11. Januar 2005 teilte der Sachwalter der X.________ Ltd. sowie Y.________ (Mitaktionäre der Z.________ AG) unter Hinweis auf sein Schreiben vom 21. Dezember 2004 mit, dass der Z.________ AG seit dem 24. September 2004 das Angebot einer türkischen Gesellschaft zum Kauf der 50%-Beteiligung an der V.________ AG für 2 Mio. Franken vorliege. Gleichzeitig bot er den Adressaten die Gelegenheit, von ihrem im "Pool-Agreement" vom 4. November 2002 vereinbarten Vorkaufsrecht innert Frist Gebrauch zu machen, andernfalls werde er die Beteiligung gestützt auf die Ermächtigung des Nachlassgerichts an die türkische Gesellschaft verkaufen. Gegen dieses Schreiben des Sachwalters erhoben die X.________ Ltd. und Y.________ betreibungsrechtliche Beschwerde und beantragten, es sei dem Sachwalter zu verbieten, die von der Z.________ AG gehaltenen Aktien der V.________ AG an die türkische Interessentin oder jede andere Person zu veräussern. Zur Begründung brachten die Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, das Vorkaufsrecht sei nicht zu dem vom Dritten angebotenen Preis, sondern zu dem (ebenfalls) im "Pool-Agreement" vorgesehenen, besonders zu berechnenden (Vorzugs-) Preis zu gewähren. Die Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Basel-Landschaft wies die Beschwerde mit Entscheid vom 22. Februar 2005 ab.