Citation: I 352/06 25.06.2007 E. 3

3.1 Unbestritten ist, dass der Versicherte aufgrund seiner Rückenbeschwerden (zumindest langfristig) nicht mehr als Automechaniker tätig sein kann, dass ihm aber "alle leichten und mittleren körperlichen Arbeiten unter Vermeidung von prolongierten Zwangshaltungen" nach wie vor "in einem zeitlichen Rahmen von 8 bis 9 Stunden pro Tag" zumutbar sind (vgl. etwa den Bericht des Rheumatologen Dr. med. B.________, vom 31. August 2004). In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ebenfalls nicht bestritten wurde die - insbesondere auf den Bericht der Rheumatologin Dr. med. H.________, vom 1. Juli 2005 gestützte - vorinstanzliche Annahme, wonach der Beschwerdeführer durch den Aufbau einer suffizienten Rückenmuskulatur eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit erreichen könnte. Streitig und zu prüfen ist dagegen, ob der Versicherte Anspruch auf berufliche Massnahmen (Umschulung, Berufsberatung) hat und damit vorab, ob überhaupt eine leistungsspezifische Invalidität besteht. 3.2 Als invalid im Sinne von Art. 17 gilt, wer nicht hinreichend eingegliedert ist, weil der Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht hat, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise unzumutbar macht. Dabei muss der Invaliditätsgrad ein bestimmtes erhebliches Mass erreicht haben; nach der Rechtsprechung ist dies der Fall, wenn der Versicherte in den ohne zusätzliche berufliche Ausbildung noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet (BGE 124 V 108 E. 2b S. 110 mit Hinweisen). 3.3 In Übereinstimmung mit der Vorinstanz ist als bisher ausgeübte Tätigkeit im obgenannten Sinne nicht die Arbeit als Automechaniker, sondern diejenige als Geschäftsführer eines Handelsgeschäftes zu betrachten. Denn es ist, wie das kantonale Gericht richtig festgestellt hat, nicht mit dem Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer die Tätigkeit als Automechaniker aus gesundheitlichen Gründen aufzugeben hatte: So führte Dr. med. B.________ zwar aus, der Versicherte habe "seine Arbeit im Autogewerbe [im Oktober 1994] wegen rezidivierenden Rückenschmerzen aufgegeben". In Anbetracht dessen, dass sich der Beschwerdeführer aber erst im September 1998 zu Dr. med. B.________ in Behandlung begab, ist nicht ersichtlich, wie der Rheumatologe (anders als gestützt auf die subjektiven Angaben des Versicherten) zu dieser Beurteilung gelangte. Damit liegen keine den entscheidenden Zeitraum betreffende und auf objektiven Befunden beruhende medizinische Stellungnahmen in den Akten, die auf eine gesundheitsbedingte Aufgabe des angestammten Berufes als Automechaniker schliessen liessen. Überdies sind für diese Zeit weder durch Rückenbeschwerden bedingte Arbeitsabsenzen, noch deswegen erfolgte Konsultationen eines Arztes aktenmässig dokumentiert. Die Frage eines invalidisierenden Gesundheitsschadens ist somit in Bezug auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Geschäftsführer eines Handelsgeschäfts zu beantworten. 3.4 Da der Versicherte gemäss einhelliger ärztlicher Beurteilung zwar nicht mehr als Automechaniker, in einer angepassten Tätigkeit aber zu 100 % funktionell leistungsfähig ist (vgl. E. 3.1), ist ihm die bisherige Arbeit als Geschäftsführer eines Handelsgeschäfts oder eine vergleichbare Arbeit zumutbar. Dementsprechend waren es denn auch nicht gesundheitliche Probleme, die eine Aufgabe der Tätigkeit als Geschäftsführer erforderlich machten: Wie der Beschwerdeführer in der Einsprache vom 1. Februar 2005 selber einräumte, zwang ihn die polizeiliche Schliessung des Geschäfts (Hanfladen), diese Tätigkeit einzustellen. Am Gesagten vermögen auch die übrigen Vorbringen des Versicherten in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern. Insbesondere erscheint die den früheren Ausführungen widersprechende Äusserung wenig glaubwürdig, wonach der damalige Austritt aus der Firma X.________ "aufgrund der Rückenschmerzen" erfolgt sei.