Citation: 6B_923/2017 E. 2.4.1

2.4.1. Die Vorinstanz erwägt, die Beigabe eines unentgeltlichen Rechtsvertreters im Bereich der notwendigen Verteidigung könne nicht davon abhängig gemacht werden, dass die Erfolgsaussichten die Verlustgefahren überwiegen. Diese Erwägungen sind zutreffend (vgl. etwa BGE 134 I 92 E. 3.2.1 S. 99; Urteil 1B_296/2008 vom 11. Dezember 2008 E. 2.3; je mit Hinweisen). Richtig ist deshalb auch die vorinstanzliche Schlussfolgerung, dass der Beschwerdeführer mit Blick auf die gewährte amtliche Verteidigung bei notwendiger Verteidigung zur Frage der Aussichtslosigkeit nichts zu seinen Gunsten abzuleiten vermag. Selbst wenn er sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinandersetzte und seine Beschwerde den Begründungsanforderungen genügte (Art. 42 Abs. 2 BGG), würde sie nicht durchdringen. Nicht einzutreten ist mangels Legitimation auf die Rüge, die Ausrichtung einer Entschädigung an den amtlichen Verteidiger für die Verfahren BK 16 263 und BK 16 335 zu einem späteren Zeitpunkt, nämlich am Ende des Verfahrens BK 16 461, mache "keinen Sinn". Es ist weder erkennbar noch aufgezeigt, inwiefern dem Beschwerdeführer in dieser Frage ein rechtlich geschütztes Interesse zukommt (vgl. Urteil 6B_33/2016 vom 24. Oktober 2016 E. 4; 6B_45/2012 vom 7. Mai 2012 E. 1.2; je mit Hinweisen). Die Kostenauflage im Verfahren BK 16 263 war schliesslich im neuen Verfahren dem Grundsatze nach nicht mehr aufzuwerfen (vgl. Urteil 6B_834/2016 vom 16. August 2016 E. 5.2).