Citation: 4A_57/2024 E. A

Die B.________ Co., Ltd. (Gesuchstellerin, Beschwerdegegnerin) und die C.________ Co., Ltd. (C.________) schlossen am 27. Dezember 2018 einen Darlehensvertrag ab. Darin gewährte die Gesuchstellerin der C.________ ein Darlehen über Renminbi (RMB) 16'238'196.67. Die Vertragspartnerinnen vereinbarten eine Laufzeit von zwei Monaten und einen Zinssatz von 8 % pro Jahr. Dieser Zinssatz sollte sich auf 15 % pro Jahr erhöhen, wenn später eine im Zusammenhang mit dem Darlehen stehende Inland- oder Auslandfinanzierung scheitern würde. Weiter vereinbarten die Darlehensparteien einen zusätzlichen Zins von 0.05 % pro Tag auf dem nicht rechtzeitig zurückbezahlten Betrag. A.________ (Gesuchsgegner, Beschwerdeführer) und D.________ verpflichteten sich, als Solidarbürgen für die vertragsgemässe Rückzahlung dieses Darlehens einzustehen. Die Beteiligten setzten die China International Economic and Trade Arbitration Commission als Schiedsgericht ein. Die Gesuchstellerin überwies am 28. Dezember 2018 die Darlehenssumme an die C.________. In der Folge kam die C.________ ihrer Pflicht zur Rückzahlung des Darlehens und zur Vergütung des Darlehenszinses an die Gesuchstellerin nicht nach. Das chinesische Schiedsgericht verurteilte daraufhin die C.________ am 16. Oktober 2021 dazu, das Darlehen von RMB 16'238'196.67 zuzüglich Darlehenszinsen und der Verzugsstrafe in der Höhe von RMB 8'723'248.23 zurückzuzahlen. Dabei setzte das Schiedsgericht den Zinssatz auf 24 % fest und ordnete an, dass dieser Zins auf RMB 16'238'196.67 ab dem 28. Dezember 2018 bis zum Datum der tatsächlichen Zahlung (vorläufig bis zum 23. März 2021) geschuldet sei. Weiter verurteilte das Schiedsgericht den Gesuchsgegner und D.________ dazu, als Bürgen solidarisch für diese Beträge zu haften.