Citation: 5D_4/2017 E. 3

Das Obergericht hat seinen Nichteintretensbeschluss unter Berufung auf die Sendungsinformationen der Post damit begründet, dass das erstinstanzliche Urteil der Beschwerdeführerin am 29. August 2016 zugestellt worden sei, womit die zehntägige Beschwerdefrist gemäss Art. 321 Abs. 2 ZPO am Donnerstag, 8. September 2016 abgelaufen sei und die am 9. September 2016 der Post übergebene Beschwerde verspätet sei. Auf den Sendungsinformationen der Post zum per Gerichtsurkunde zugestellten erstinstanzlichen Urteil wird als Empfangsperson " C.________ " sowie unter Beziehung "Bevollmächtigter" dokumentiert. Den Akten ist sodann zu entnehmen, dass Rechtsanwältin C.________ nicht nur das im Zentrum stehende Urteil des Bezirksgerichts vom 17. August 2016, sondern im obergerichtlichen Verfahren auch die Verfügung vom 29. September 2016 betreffend Leistung des Vorschusses für die Gerichtskosten und den Beschluss vom 24. November 2016 entgegengenommen hat.