Citation: 9C_499/2022 E. 5.1

5.1. Das kantonale Gericht hat in umfassender Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere aber gestützt auf das Gutachten des ZIMB vom 4. März 2020, für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich festgestellt, dass die Versicherte in der Ausübung ihrer bisherigen Tätigkeit als Apothekerhelferin weder eingeschränkt ist noch in der Vergangenheit während längerer Zeit war. Dabei hat es erwogen, auf das von Dr. med. B.________ erstellte psychiatrische Teilgutachten der Neuroinstitut St. Gallen GmbH vom 24. April 2018 könne nicht abgestellt werden, da die in ihm gezogenen Schlüsse nicht nachvollziehbar begründet seien und teilweise in einem nicht erklärbaren Widerspruch zu den Stellungnahmen desselben Experten gegenüber dem Taggeldversicherer der Beschwerdeführerin stehen würden. Die Versicherte macht geltend, das Gutachten der Neuroinstitut St. Gallen GmbH vom 24. April 2018 erfülle - im Gegensatz zur Expertise des ZIMB - alle von der Rechtsprechung anerkannten Anforderungen an ein Gutachten, weshalb es gegen Bundesrecht verstosse, dass die Vorinstanz nicht auf dieses abgestellt habe.