Citation: 9C_840/2017 E. 4.1

4.1. Das kantonale Berufsvorsorgegericht hat zur beantragten Weiterausrichtung von Invaliditätsleistungen auf der Grundlage eines Invaliditätsgrades von 100 % bzw. mehr als 70 % erwogen, Art. 5 Abs. 1 des Reglements gehe vom selben Invaliditätsbegriff aus wie in der Invalidenversicherung. Diese Bindungswirkung gelte auch für den Bereich der weitergehenden Vorsorge. Die IV-Akten zeigten, dass dem Beschwerdeführer ab dem Zeitpunkt der Verfügung der IV-Stelle vom 27. Mai 2009 eine angepasste, leichte bis mittelschwere Tätigkeit vollumfänglich zumutbar sei, ebenso die erwerbliche Verwertung seiner Restarbeitsfähigkeit. Der Invaliditätsgrad betrage, rechtskräftig gerichtlich festgesetzt, 37 % (Sachverhalt lit. A.b). Die Beschwerdegegnerin habe die im IV-Verfahren getroffenen Feststellungen und ergangenen Entscheide nachvollzogen, mithin nicht gestützt auf eigene Abklärungen eine eigenständige Revision vorgenommen.