Citation: 6B_781/2010 13.12.2010 E. 2

Die Vorinstanz hält für erwiesen, dass der Beschwerdeführer mit seiner ehemaligen Schwägerin, Z.________, für den 31. Oktober 2007 um 12.30 Uhr auf dem Parkplatz hinter dem Coop-Supermarkt in Madiswil verabredet war. Anlässlich dieses Treffens habe er auf die am Steuer ihres Personenwagens sitzende Z.________ einen Schuss abgegeben, an dessen Folgen diese wenige Minuten später verstorben sei. Z.________ wurde am 1. November 2007 von ihrem Lebenspartner D.________ als vermisst gemeldet. Sie wurde am 5. November 2007 auf den Vordersitzen ihres abgeschlossenen Personenwagens liegend tot aufgefunden. Der Beschwerdeführer handelte nach der Überzeugung der Vorinstanz aus Eifersucht. Z.________ sei, zur Zeit als sie noch mit ihrem früheren Ehemann, E.________, und dem Beschwerdeführer auf dem gemeinsamen Bauernhof auf dem T.________ gelebt habe, eine wichtige Bezugsperson für letzteren gewesen. Sie habe für den zuckerkranken Beschwerdeführer gekocht und sich um ihn gekümmert. Am 11. Juli 2006 sei sie vom Hof weg zu ihrem neuen Lebenspartner, D.________, gezogen und habe den Kontakt zur Familie abgebrochen. Der Beschwerdeführer habe Z.________ für sich zurückgewinnen und zur Rückkehr auf den Hof überreden wollen, was der Grund für das Treffen auf dem Parkplatz hinter dem Coop-Supermarkt in Madiswil gewesen sei. Als sie sich diesem Anliegen widersetzt habe, habe er diese mit der von ihm mitgeführten Faustfeuerwaffe erschossen.