Citation: 6B_1117/2022 E. 2.2

2.2. Mit Eingabe vom 26. Oktober 2022 (Poststempel; Eingang beim Bundesgericht am 27. Oktober 2022) beantragt die Beschwerdeführerin stattdessen die Aufhebung der bundesgerichtlichen Verfügungen vom 20. September 2022 und vom 13. Oktober 2022, die Auferlegung eines angemessenen, verhältnismässigen und dem Gesetz entsprechenden Gerichtskostenvorschusses und, für den Fall der Abweisung ihrer Anträge, die Ausfertigung eines an den Europäischen Gerichtshof weiterziehbaren letztinstanzlichen Entscheides; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Staatskasse bzw. des Bundesgerichts. Zur Begründung bringt sie im Wesentlichen vor, dass der von ihr verlangte Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 3'000.-- das "3'000-fache" (recte das 30-fache) der gegen sie ausgefällten Busse von Fr. 100.-- betrage. Dass von ihr als Service-Angestellter mit einem monatlichen Einkommen von Fr. 2'754.30 ein solcher Kostenvorschuss einverlangt werde, zeige, wie "weltfremde Bundesrichter/innen" mit Problemen von "normalen Leuten" umgingen bzw. diese von der Justiz in den Ruin getrieben würden, wenn sie in einem Rechtsstaat nach Recht suchten. Im vorliegenden Fall stehe der Kostenvorschuss, der die mutmasslichen Gerichtskosten zu decken habe, nicht ansatzweise in einem korrekten Verhältnis zu letzteren und zeige respektive scheine es, dass einzelne Bundesrichterinnen jeden Realitätsbezug verloren hätten. Schliesslich handle es sich bei der anzusetzenden Nachfrist um keine gesetzliche Frist. Diese müsse dem Fall "angepasst" sein bzw. sei nicht in jedem Fall eine zehntägige Frist angemessen. Das sei insbesondere dann nicht der Fall, wenn ein Kostenvorschuss den Monatslohn einer Rechtssuchenden übersteige. Vorliegend sei offensichtlich, dass ihr mittels eines übersetzten und unverhältnismässigen Gerichtskostenvorschusses der Zugang zum Bundesgericht bzw. das rechtliche Gehör verwehrt werden solle.