Citation: 5A_949/2013 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerin kritisiert sodann in verschiedener Hinsicht den Inhalt des Gutachtens und den Ablauf seiner Erstellung. Sie bezeichnet es als Rechtsverweigerung, dass ihre Stellungnahme vom 16. September 2013 dem Gutachter nicht zur Kenntnis gebracht worden sei. Das Obergericht hat dazu festgehalten, Ergänzungsfragen müssten konkret gestellt werden; die Beschwerdeführerin habe jedoch weder solche gestellt noch gehe aus ihrer Eingabe hervor, inwiefern das Gutachten erläutert werden müsste. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich vor Bundesgericht darauf zu behaupten, die Aufsichtsbehörde müsse alles prüfen, auch wenn sie nur einen Hinweis auf Mängel erhalte, und es hätte Frist angesetzt werden können, damit sie (die Beschwerdeführerin) ihre Kritik in Ergänzungsfragen umwandle. Eine Auseinandersetzung mit dem vom Obergericht angewandten Prozessrecht (Art. 187 Abs. 4 ZPO) fehlt dabei, so dass darauf nicht einzutreten ist. Die Beschwerdeführerin kommt ausserdem auf ihr Vorbringen zurück, das Gutachten habe fälschlicherweise den Verkehrswert ermittelt und beinhalte keine betreibungsamtliche Schätzung. Sie setzt sich dabei aber nicht mit der vorinstanzlichen Erwägung auseinander, dass der mutmassliche Verkaufswert dem mutmasslichen Verkehrswert entspreche. Inwiefern die beiden Werte voneinander abweichen sollen, begründet sie nicht im Einzelnen. Sie kritisiert weiter, dass das Gutachten gewisse zukünftige Entwicklungen nicht berücksichtige (Verfahren betreffend Betriebsbewilligung für das Flugfeld, Baubewilligung etc.), die für den Wert der Grundstücke wichtig seien. Das Obergericht hat zu diesem Punkt festgehalten, das Gutachten diene nicht dazu, eine exakte Schätzung unter grösstmöglichem Ausschluss künftiger Wertveränderungen zu gewinnen, sondern bloss dazu, einen Anhaltspunkt für ein vertretbares Angebot zu erhalten. Das Abwarten der geltend gemachten künftigen Entwicklungen müsste zudem zu einer Sistierung der Pfandverwertung auf unbestimmte Zeit führen, was den Interessen der Beschwerdegegner zuwiderlaufen würde. Mit diesen Erwägungen setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. Stattdessen bringt sie vor Bundesgericht in diesem Zusammenhang sogar neue Tatsachen und Anträge vor. Sie beantragt, dass eine angeblich am 11. Dezember 2013 angekündigte Revisionsschätzung des Kantons Zürich, die am 15. Januar 2014 durchgeführt werden soll, abzuwarten und deren Ergebnisse zu berücksich tigen seien. Darauf ist nicht einzutreten (Art. 99 Abs. 1 und 2 BGG). Schliesslich kritisiert die Beschwerdeführerin die Schätzung in zahlreichen Einzelpunkten (Oeltank, Parkplatz, Scheune, Restaurant etc.). Sie setzt sich dabei nicht im Einzelnen mit den entsprechenden vorinstanzlichen Erwägungen auseinander, sondern wiederholt bloss ihre Sicht der Dinge. Dass sie mit dem Ergebnis der Schätzung nicht einverstanden ist, belegt keine Willkür (Art. 9 BV; vgl. Art. 9 Abs. 2 VZG). Auf all dies ist nicht einzutreten. Schliesslich macht die Beschwerdeführerin geltend, dass nicht die untere Aufsichtsbehörde den Gutachter hätte auswählen und das entsprechende Verfahren hätte leiten dürfen, sondern dass sie die Angelegenheit nach Anordnung der Neuschätzung an das Betreibungsamt hätte zurückweisen müssen. Diesen Einwand hätte die Beschwerdeführerin bereits vor Obergericht bzw. während des durch das Bezirksgericht als untere Aufsichtsbehörde geleiteten Neuschätzungsverfahrens erheben können. Dass sie ihn erst jetzt vorbringt, ist treuwidrig. Dieser Einwand dient - wie auch die restliche Beschwerde - offensichtlich und zum wiederholten Male einzig der Verfahrensverzögerung und ist deshalb missbräuchlich (Art. 42 Abs. 7 BGG; vgl. die weiteren in dieser Sache bereits ergangenen Urteile 5A_463/2011 vom 8. Juli 2011 und 5A_789/2012 vom 24. Januar 2013 E. 2.3).