Citation: 2C_742/2021 E. 3.1.2

3.1.2. Im Mai/Juni 2018 mandatierte die Verwaltungsgesellschaft (im Namen der Stockwerkeigentümergemeinschaft) den Beschwerdeführer damit, die Sach- und Rechtslage und das weitere Vorgehen in Bezug auf die der Stockwerkeigentümergemeinschaft gegenüber der Werkunternehmerin zustehenden Gewährleistungsansprüche betreffend die im Jahr 2010 sanierte Stützmauer zu prüfen. Die Stockwerkeigentümergemeinschaft wurde anlässlich der ausserordentlichen Stockwerkeigentümerversammlung am 19. Juni 2018 über die Mandatierung des Beschwerdeführers informiert. Der Beschwerdeführer nahm an der Versammlung teil und äusserte sich zur Rechtslage. Dem Versammlungsprotokoll ist zu entnehmen, dass sich der Beschwerdeführer auch zu den Aufgaben der Verwaltung äusserte. Insbesondere sei diese nicht verpflichtet gewesen, die Sachlage betreffend Garantiefrist weiter zu bearbeiten, da die Stockwerkeigentümergemeinschaft von einer "Weiterverfolgung des Mangels" Abstand genommen habe. Sodann äusserte sich der Beschwerdeführer zur Frage, ob überhaupt ein Mangel vorliege, zur Verjährung und zur Bedeutung der 20-jährigen Lebensdauer gemäss Werkvertrag. Weiter empfahl er der Stockwerkeigentümergemeinschaft die Einholung eines Gutachtens, insbesondere zur Klärung, ob ein Mangel vorliege, und zur Frage, wie die Hangsicherung künftig ausgeführt werden müsse.