Citation: 8C_472/2020 E. A

A.a. Der 1956 geborene A.________ war als Werkzeugmacher bei der B.________ AG angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 26. Dezember 2008 stürzte er beim Schlittschuhlaufen auf den Hinterkopf und zog sich dabei ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma (contusio cerebri), eine Schädelfraktur (Felsenbein-Längsfraktur) mit Kontusionsblutung links frontal und rechts temporozentral sowie eine Subarachnoidalblutung frontal rechts und tentoriell zu. In der Folge kam es zu einem organischen Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-Trauma sowie zu (Spät-) Epilepsien mit komplex-fokalen Anfällen und bifrontalen wie auch links temporo-medialen Funktionsstörungen. Im Wesentlichen gestützt auf ein neuropsychologisches Gutachten vom 12. November 2013 sowie ein neurologisch-psychiatrisches Gutachten vom 28. Mai 2014 sprach die Suva dem Versicherten mit Verfügung vom 14. April 2015 für die Zeit ab dem 1. November 2014 eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 64 % sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 50 % zu. A.b. Am 24. November 2014 traf A.________ beim Spaziergang auf eine Bekannte. Während des Gesprächs wollte er sich am "Bündnerzaun" am Wegrand anlehnen. Dabei brach der morsche Holzbalken und der Versicherte stürzte ca. 100 m einen steil abfallenden Abhang hinunter. Er erlitt ein Polytrauma mit teils sehr schweren Verletzungen an Kopf und Halswirbelsäule (HWS), Gesicht, Thorax und Brustwirbelsäule (BWS), Abdomen sowie an Extremitäten und Beckengürtel. Nach dem Spitalaufenthalt (24. November bis 17. Dezember 2014) wurde er zur Rehabilitation in die Kliniken C.________ verlegt, wo er sich bis zum 27. Mai 2015 aufhielt. Die Suva nahm in der Folge diverse Abklärungen in medizinischer Hinsicht vor. Mit Verfügung vom 30. Mai 2018, welche eine Verfügung vom 22. November 2017 ersetzte, sprach sie A.________ ab 1. Januar 2018 bei einem Invaliditätsgrad von 66 % eine entsprechende Invalidenrente zu. Zudem richtete sie ihm eine Integritätsentschädigung aufgrund eines (zusätzlichen) Integritätsschadens von 20 % aus. Die dagegen erhobene Einsprache, mit welcher A.________ die Zusprache einer Invalidenrente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 100 % beantragte, wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 29. Juni 2018 ab.