Citation: 5A_283/2024 E. 2.6.3

2.6.3. Wie sich aus den vorstehend ausführlich wiedergegebenen Erwägungen ergibt, hat das Obergericht nicht allein auf das Kriterium der Schwangerschaft abgestellt, sondern befunden, dass die Schwangerschaft und damit die Notwendigkeit des Anfechtungsverfahrens ausserhalb des Einflussbereichs des Beschwerdegegners entstanden sei, was das Regionalgericht - weil nachvollziehbar - in Ausübung seines Ermessens habe berücksichtigen dürfen. Mit dieser Überlegung setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. Damit kommt sie ihren Begründungsobliegenheiten nicht nach und auf die Rüge kann nicht eingetreten werden.