Citation: 1C_520/2020 E. 3

Die Vorinstanz hielt im angefochtenen Urteil fest, die Chronologie der Ereignisse begründe die natürliche Vermutung, dass die Ehe des Beschwerdeführers im Zeitpunkt der Erklärung vom 10. April 2014 bzw. der erleichterten Einbürgerung vom 17. April 2014 nicht mehr intakt gewesen sei. Sie kam weiter zum Schluss, es sei dem Beschwerdeführer nicht gelungen, die natürliche Vermutung erfolgreich in Frage zu stellen, wonach zwischen ihm und seiner damaligen Ehefrau im Zeitpunkt der gemeinsamen Erklärung vom 10. April 2014 keine intakte, auf die Zukunft gerichtete eheliche Gemeinschaft mehr bestand. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Schlussfolgerung, wonach die erleichterte Einbürgerung durch falsche Angaben oder Verheimlichung erheblicher Tatsachen erschlichen worden sei, beruhe auf einem offensichtlich unrichtig festgestellten Sachverhalt bzw. einer willkürlichen Beweiswürdigung. Die natürliche Vermutung, wonach die Ehe bereits im Zeitpunkt der gemeinsamen Erklärung vom 10. April 2014 nicht mehr intakt gewesen sei, lasse sich nicht halten. Als einschneidendes und aussergewöhnliches Ereignis habe im Frühling 2015 ein Krankheitsschub seiner damaligen Ehefrau die Trennung und die Scheidung plötzlich ausgelöst. Damit rügt der Beschwerdeführer eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG und sinngemäss eine Verletzung von Art. 27 und Art. 41 Abs. 1 aBüG.