Citation: 6B_790/2022 E. 4.3

4.3. Angesichts des Aussageverhaltens des Vaters des Beschwerdeführers und dessen Eingeständnis, von seinem Blinkwinkel aus den Schlag mit dem Baseballschläger nicht habe einschätzen können, ist es nicht willkürlich, einen vom Beschwerdegegner 2 beabsichtigten Schlag gegen den Kopf des Beschwerdeführers als nicht erstellt zu betrachten, insbesondere als auch der Beschwerdeführer selber nicht einmal behauptete, er sei vom Baseballschläger am Kopf getroffen worden. In Würdigung sämtlicher objektiver und subjektiver Beweismittel durfte die Vorinstanz willkürfrei zum Schluss gelangen, dass sich der vom Beschwerdeführer behauptete Sachverhalt nicht anklagegenügend erstellen lässt. Zwar bringt der Beschwerdeführer zurecht vor, dass das Verletzungsbild bei versuchter Körperverletzung unterschiedlich sein kann, allerdings lassen sich aus den im ärztlichen Bericht festgestellten Verletzungen keine hinreichenden Rückschlüsse auf einen (beabsichtigten) Schlag mit dem Baseballschläger ziehen. Ebensowenig ergeben sich Anhaltspunkte für einen (beabsichtigten) Schlag mit dem Baseballschläger gegen den Beschwerdeführer bzw. dessen Kopf aus den Aussagen des Zeugen I.________, nachdem er keine Sicht auf die Geschehnisse hatte. Es kann daher offengelassen werden, ob die Vorinstanz dessen Aussagen zu Unrecht nicht als objektives Beweismittel bezeichnet hat. Zusammengefasst vermag der Beschwerdeführer mit keinem seiner Einwendungen durchzudringen. Seine Rüge, die Vorinstanz gehe willkürlich von einer klaren Beweislage aus, erweist sich als unbegründet.