Citation: 5A_764/2023 E. 1

Der Beschwerdeführer ist Stockwerkeigentümer einer 3½-Zimmer-Dachwohnung und Mitglied der Beschwerdegegnerin (Stockwerkeigentümergemeinschaft). Im Erdgeschoss befindet sich als Stockwerkeinheit u.a. eine Gewerberäumlichkeit, für die im Reglement festgehalten ist, dass sie als "Café/Bistro-Bar" konzipiert sei. Der Eigentümer dieser Einheit vermietete den Gewerberaum schon längere Zeit. Seit Januar 2021 wird dort neu eine Pizza-Station betrieben. Der Mieter liess an der Fassade die Beschriftung "Pizza Station" anbringen sowie ein Lichtband mit Reklame. An der Stockwerkeigentümerversammlung vom 11. Juni 2021 wurde der Eigentümer der Einheit zur Beseitigung aufgefordert. Statt diesem Beschluss nachzuleben, platzierte sein Mieter zusätzlich noch eine Holztrennwand zwischen Gartenrestaurant und Eingang. An der Versammlung vom 22. Oktober 2021 kam die Gemeinschaft auf ihren Beschluss zurück und bewilligte auf Antrag des betreffenden Stockwerkeigentümers die Beschriftung "Pizza Station", das Lichtband sowie die Holztrennwand. Gleichzeitig wurde der Antrag einer Stockwerkeigentümerin, wonach die Nutzung der Einheit als Pizza-Station explizit für unzulässig zu erklären sei, mit Mehr nach Köpfen und Anteilen abgelehnt, wobei der Beschwerdeführer dem Antrag zustimmte. Klageweise verlangte er die Aufhebung der Beschlüsse betreffend Bewilligung der Beschriftung, des Lichtbandes sowie der Holztrennwand, im Wesentlichen mit der Begründung, für diese wäre Einstimmigkeit erforderlich gewesen. Mit Entscheid vom 13. Juni 2022 wies das Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland die Klage ab. Mit Entscheid vom 6. September 2023 wies das Kantonsgericht St. Gallen die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Mit Beschwerde vom 7. Oktober 2023 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht.