Citation: 8C_618/2014 E. 3.2

3.2. Das kantonale Gericht bejaht aber die zweifellose Unrichtigkeit der Verfügung vom 12. April 2005 und bestätigt damit den Einspracheentscheid vom 25. Oktober 2012 im Ergebnis mit der substituierten Begründung der Wiedererwägung. Zu diesem Schluss kommt es gestützt auf eine Prüfung der Adäquanzkriterien nach der sog. Schleudertrauma-Praxis (BGE 117 V 359). Ausgehend von einem mittelschweren, im Grenzbereich zu den leichten Unfällen liegenden Ereignis bejaht es einzig das Kriterium der ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung, aber nicht in besonders ausgeprägter oder auffallender Weise. Da die Adäquanz des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall vom 30. September 2000 und den nach wie vor geklagten Beschwerden somit (wiedererwägungsweise) zu verneinen sei, habe - abgesehen von der initialen Phase unmittelbar nach dem Unfall, in welcher die AXA die vorübergehenden Leistungen praxisgemäss für eine beschränkte Zeit ohne Prüfung des adäquaten Kausalzusammenhangs erbracht habe - gar nie ein Anspruch auf Unfallversicherungsleistungen bestanden. Die beschwerdeweise beantragte Weiterausrichtung einer Invalidenrente von mindestens 30 Prozent sei daher abzuweisen.