Citation: 6B_1442/2021 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung sowie eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo". Die Vorinstanz sei einer Revision des Urteils von Anfang an sehr kritisch gegenübergestanden. Es erscheine zumindest fraglich, ob sich die II. Strafkammer mit der zu erwartenden Unvoreingenommenheit des neuen Verfahrens angenommen habe. Die Annahmen und Schlussfolgerungen der Vorinstanz zum Selbstanzeige-Schreiben von C.________ seien unhaltbar und entsprächen einer einseitigen Beweiswürdigung. Das Schreiben sei glaubwürdig und es sei willkürlich, wenn die Vorinstanz von einem Gefälligkeitsschreiben ausgehe. Willkürlich sei auch, wenn die Vorinstanz erwäge, die Zeugenaussagen anlässlich der Verhandlung vom 25. August 2021 entsprächen nicht der Wahrheit. Es bleibe unberücksichtigt, dass C.________ auch schon früher zugegeben habe, in Bezug auf den Beschwerdeführer nicht die Wahrheit gesagt zu haben. Die Tatbeteiligung des Beschwerdeführers sei durch die Vorinstanz mit der erhöhten Glaubwürdigkeit von C.________ begründet worden. Von einer solchen könne nicht mehr ausgegangen werden. Es sei sodann ein Widerspruch, wenn die Vorinstanz C.________ entgegen ihren früheren Einschätzungen als nicht mehr glaubwürdig erachte. Entsprechend dem Selbstanzeige-Schreiben sowie den neuen Zeugenaussagen müsse davon ausgegangen werden, dass C.________ in seinen früheren Aussagen den Beschwerdeführer zu Unrecht beschuldigt habe. Dieser habe sich nicht aktiv an der Schlägerei beteiligt und sei freizusprechen. Die Unschuldsvermutung sei verletzt, weil die Vorinstanz davon ausgehe, der Beschwerdeführer habe zwar versucht, C.________ davon abzuhalten, sich an der Schlägerei zu beteiligen, dies dann aber in der Folge selbst getan habe. Die Vorinstanz habe dabei entlastende Aussagen ignoriert.