Citation: 9C_465/2018 E. 4.4.2

4.4.2. Es trifft zwar zu, dass sich die Arbeitslosenkasse lediglich zur Rahmenfrist äusserte, welche vom 8. April 2011 bis 7. April 2013 dauerte. Aus dem Auszug des individuellen Kontos ergibt sich aber (zumindest) ein Bezug von Arbeitslosenentschädigung von Januar bis Dezember 2012. Zudem hat der Versicherte im vorinstanzlichen Verfahren dargelegt, er habe vom 20. Januar 2012 bis 1. April 2013 Arbeitslosentaggelder bezogen. Es besteht kein Grund diese Angaben des Versicherten anzuzweifeln. Zumal sich auch aus den vorliegenden Arztberichten keine Anhaltspunkte für eine (echtzeitlich bescheinigte) Arbeitsunfähigkeit in diesem Zeitraum ergeben, die gegen eine 100%ige Vermittlungsfähigkeit sprechen. Von einem Beizug der Akten der Arbeitslosenversicherung sind deshalb keine weiteren Erkenntnisse zu erwarten, weshalb auf die Einholung dieser Unterlagen verzichtet werden konnte.