Citation: 2C_911/2020 E. 3.3

3.3. Zur zukünftigen Gefahr für die öffentliche Sicherheit äusserte sich die Vorinstanz nicht ausdrücklich, sondern verweist nur auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung, wonach bei schweren Straftaten, Rückfall und wiederholter Delinquenz regelmässig ein wesentliches öffentliches Interesse an der Beendigung der Anwesenheit des Täters besteht, soweit er hochwertige Rechtsgüter verletzt hat (vgl. BGE 139 I 16 E. 2.2.1 S. 19 f.). Sie geht damit implizit davon aus, dass das bestehende Rückfallrisiko, ungeachtet davon wie hoch es konkret einzuschätzen ist, bei dem gegen Leib und Leben verübten Delikt des Beschwerdeführers nicht hingenommen werden muss (BGE 139 I 31 E. 2.3.2 S. 34). Das Bundesgericht teilt diese Auffassung: