Citation: 5A_614/2022 E. 2.1.1

2.1.1. Diese richtet sich im Kanton Zürich nach der Verordnung des Obergerichts über die Anwaltsgebühren vom 8. September 2010 (AnwGebV ZH; LS 215.3). Im Scheidungsverfahren bemisst sich die Grundgebühr gemäss § 6 Abs. 1 AnwGebV ZH nach § 5 AnwGebV ZH, der für nicht vermögensrechtliche Streitigkeiten gilt. Demnach wird die Grundgebühr nach der Verantwortung und dem notwendigen Zeitaufwand der Anwältin oder des Anwalts und nach der Schwierigkeit des Falls festgesetzt, wobei sie in der Regel zwischen Fr. 1'400.-- bis Fr. 16'000.-- beträgt (Abs. 1). Ist im Rahmen von nicht vermögensrechtlichen Streitigkeiten auch über vermögensrechtliche Rechtsbegehren zu entscheiden, die das Verfahren aufwendig gestalten, kann die Grundgebühr bis zum Betrag erhöht werden, der für den Entscheid über die vermögensrechtlichen Rechtsbegehren allein zu erheben wäre (Abs. 2). Der Anspruch auf die Gebühr entsteht mit der Erarbeitung der Begründung oder Beantwortung der Klage oder des Rechtsmittels und deckt auch den Aufwand für die Teilnahme an der Hauptverhandlung ab (§ 11 Abs. 1 AnwGebV ZH). Für die Teilnahme an zusätzlichen Verhandlungen und für weitere notwendige Rechtsschriften können Zuschläge berechnet werden (§ 11 Abs. 2 AnwGebV ZH).