Citation: 8C_745/2013 E. 6.2

6.2. Aus dieser Argumentation kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. Er lässt zu Unrecht ausser Betracht, dass sein Wunsch, nur noch oder jedenfalls schwergewichtig als Dozent tätig zu sein, Anlass zu den Diskussionen mit der Arbeitgeberin um seinen Einsatzbereich und sein Pensum gegeben hatte. Zwar behauptet er, er habe die Assistenz entgegen der Darstellung der Hochschule X.________ gar nicht aufgeben wollen, sondern sich nur mittelfristig von der operativen Assistenz zurückziehen wollen, während er für die strategischen und konzeptionellen Herausforderungen der Assistenz ohne Vorbehalt weiterhin zur Verfügung gestanden wäre. Dies steht allerdings in Widerspruch zu seinem wiederholt geäusserten Anliegen, hinsichtlich der Assistenz eine grundlegende Neuausrichtung vorzunehmen (Mails vom 10. und 29. September 2010) bzw. künftig nur noch für eine Lehrtätigkeit eingesetzt zu werden (Schreiben vom 21. April 2011). Er kritisiert auch, dass die Schule "immer wieder" Stellen ausgeschrieben habe, belegt dies aber einzig mit einem Inserat vom Herbst 2011, mit welchem eine assistierende Person zu 80 bis 100 % gesucht wurde. Dabei verkennt er, dass diese Ausschreibung die Folge seines Verhaltens gegenüber der Arbeitgeberin war: Da er die Assistenz (...) nicht mehr wahrnehmen wollte, musste für diese Aufgabe eine andere Person gefunden werden. Ob und allenfalls welche Dozenten-Vakanzen die Schule in der vorliegend relevanten Zeitspanne hatte, ist zudem letztlich irrelevant, weshalb auf seine diesbezüglich geäusserten Annahmen nicht einzugehen ist. Selbst wenn nämlich Dozentenstellen frei gewesen wären, wäre die Hochschule X.________ nicht verpflichtet gewesen, den Beschwerdeführer dafür zu engagieren. Die Schule bot ihm nur ein 20 bis 40%iges Pensum an. Damit konnte sich der Beschwerdeführer, welcher schwergewichtig als Dozent tätig sein wollte, innert der ihm eingeräumten Bedenkfrist (und auch anschliessend: ablehnende E-Mail vom 20. Juli 2012) nicht einverstanden erklären. Die Kündigung des Arbeitsverhältnisses war deshalb - als logische Konsequenz - unumgänglich. Die Schule gab im Kündigungsschreiben vom 19. Juli 2012 an, dass es nicht möglich sei, dem Beschwerdeführer ein fixes Pensum als Dozent zuzuteilen, und eine markante Aufstockung des Lehrpensums schon deshalb nicht in Frage komme, weil er mit seinem spezialisierten Hochschulabschluss ohne Lehrdiplom nur in spezifischen Lehrveranstaltungen eingesetzt werden könne. Wenn die Vorinstanz bei dieser Ausgangslage einen sachlichen Kündigungsgrund bejaht hat, so kann dies nicht als willkürlich gelten. Daran ändert nichts, dass sich der Grund zur Kündigung nicht explizit in § 21 Abs. 2 RSV/TG finden lässt, ist doch diese Aufzählung nur beispielhaft (vgl. E. 4.3 hiervor). Die Argumentation des Beschwerdeführers, wonach selbst die Hochschule X.________ am 29. Juni 2012 und auch noch in der E-Mail vom 17. Juli 2012 von einer Beschäftigungsmöglichkeit im Rahmen eines 20 bis 40%igen Pensums ausgegangen sei, weshalb kein sachlicher Grund für eine Vollkündigung vorliege, ist nicht nachvollziehbar. Er war nicht mehr bereit, die Assistenz im bisherigen Umfang weiterzuführen, weshalb die Arbeitgeberin andere Personen mit dieser Aufgabe betrauen musste und ihm nur noch ein 20 bis 40%iges Pensum anbieten konnte. Da er auf dieses Angebot nicht einging, war die Möglichkeit einer Weiterbeschäftigung nicht mehr vorhanden. Im Übrigen lässt die Hochschule X.________ im letztinstanzlichen Verfahren zu Recht darauf hinweisen, dass sie (im Grunde) zu keiner Zeit verpflichtet gewesen sei, ein Arbeitsverhältnis weiterzuführen, welches der Beschwerdeführer nicht mehr so, wie ursprünglich vereinbart, erfüllen wollte. Dies scheint er zu verkennen.