Citation: U 302/00 17.07.2003 E. 4

4.1 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird die Feststellung der Vorinstanz zum Unfallhergang bestritten. Von einem "vorsätzlichen" Sprung, wie die Vorinstanz annehme, könne nicht gesprochen werden. Es sei nicht ersichtlich und werde vom kantonalen Gericht auch nicht ansatzweise dargetan, aus welchem konkreten Grund der Beschwerdeführer inmitten des Arbeitsvorganges plötzlich, offenbar ohne äusseren Anlass vom Lastwagen "gesprungen" sein soll. Vielmehr sei von einem unabsichtlichen Sturz auszugehen. Der Beschwerdeführer sei von einem auf dem Lastwagen zu platzierenden Betonbalken an der Brust getroffen worden, worauf er das Gleichgewicht verloren habe und aus einer Höhe von rund 3 m nach hinten gekippt und zu Boden gestürzt sei. Auf Grund dieses Geschehensablaufes sowie der erlittenen Verletzungen sei daher von einem schweren Unfall auszugehen. Gegen die Version des Beschwerdeführers spricht, dass er beim Sprung oder Sturz vom Lastwagen offenbar auf den Beinen mit einem allenfalls abgedrehten linken Fuss gelandet war. Wäre er tatsächlich nach hinten gekippt und anschliessend vom Lastwagen heruntergefallen, wie ausgeführt wird, erschiene eine Landung auf den Füssen nicht sehr wahrscheinlich. Anderseits erscheint glaubhaft, dass er einem schwingenden Betonelement ausweichen wollte und, allenfalls von diesem noch berührt, halb heruntersprang, halb herunterstürzte. Der genaue Unfallhergang kann indessen offen bleiben. An der Zuordnung zum mittleren Bereich weder im Grenzbereich zu den leichten noch zu den schweren Unfällen ändert sich nichts.