Citation: 2P.222/2004 11.02.2005 E. 10

Weiter rügen die Beschwerdeführer, dass bei der Besteuerung der stillen Reserven im Zusammenhang mit einer Sperrfristverletzung nach der Abspaltung eines Betriebsteils auch für den Aktionär auf den Zeitpunkt der Spaltung zurückzugehen sei. Im vorliegenden Fall sei die Spaltung per 5. November 1997 vertraglich festgehalten und per 26. November 1997 vorgenommen worden. Damit sei nicht die Veranlagung des Steuerjahres 1999 (Bemessungsperiode 1998), sondern diejenige für das Steuerjahr 1998 (Bemessungsjahr 1997) mittels Nachsteuerverfahren zu korrigieren. Diese Rüge ist neu und überhaupt nicht belegt. Mit staatsrechtlicher Beschwerde können aber grundsätzlich keine Tatsachen und Beweismittel sowie keine rechtlichen Argumente vorgebracht werden, welche nicht bereits im kantonalen Verfahren geltend gemacht wurden (BGE 129 I 49 E. 3 S. 57 mit Hinweisen).