Citation: 8C_283/2023 E. 5.3

5.3. Schliesslich ist der Rüge, der medizinische Endzustand sei im Zeitpunkt der Leistungseinstellung (14. September 2016) noch nicht erreicht gewesen, kein Erfolg beschieden. Wohl hielt der Gerichtssachverständige Dr. med. C.________ fest, die Therapie der chronifizierten Schmerzen sei aus seiner Sicht bis mindestens 28. Dezember 2017, einschliesslich der stationären Rehabilitation im Zentrum F.________ angezeigt gewesen. Ob und inwieweit die dortige Behandlung aber überhaupt noch auf unfallkausale Beschwerden ausgerichtet war, ist weder zu ersehen noch (substanziiert) dargelegt. So verwies der Gerichtsgutachter selber explizit auf die multifaktoriellen Ursachen des nach dem Skisturz aufgetretenen chronifizierten zervikalen Schmerzsyndroms. Dabei verzichtete er auf eine genauere Differenzierung bzw. überliess es gerichtlicher Beurteilung, "ob und ab welchem Zeitpunkt" eine Leistungspflicht der Unfallversicherung für das durch den Unfall ausgelöste chronische Schmerzsyndrom bestehe. Hat die Vorinstanz vor diesem Hintergrund die Leistungseinstellung sechs Monate nach dem Unfall unter Hinweis auf die entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin durchaus einschlägige Praxis (vgl. Urteil 8C_1029/2012 vom 22. März 2013 E. 4.2.1 mit Hinweisen) bestätigt, so ist dies nicht zu beanstanden. Gegen ein längeres Andauern der unfallkausalen Anteile spricht unter anderem, dass der Unfall vom 15. März 2016 gemäss beweiskräftiger gutachterlicher Einschätzung überwiegend wahrscheinlich (auch) keine Aktivierung der vorbestehenden degenerativen Befunde nach sich zog. Daran ändern sämtliche Einwände nichts, zumal die Beschwerdeführerin keine ernsthafte sachliche Gründe für eine Rechtsprechungsänderung benennt (zu den Voraussetzungen: BGE 145 V 304 E. 4.4; 141 II 297 E. 5.5.1; 137 V 417 E. 2.2.2).