Citation: 2C_234/2023 E. 4.2.2

4.2.2. Dieser Schluss wird dadurch noch verstärkt, dass der Beschwerdeführer in mehreren Fällen Waffen ohne die dafür nötigen Waffenerwerbsscheine oder Ausnahmebewilligungen besessen, und mehrere Waffen ohne die vorgeschriebenen schriftlichen Verträge und Waffenerwerbsscheine übernommen hat. Der Beschwerdeführer hat auch damit gezeigt, dass er nicht gewillt ist, elementare waffenrechtliche Regelungen einzuhalten, und den damit bezweckten verantwortungsvollen Umgang zu pflegen. Das Waffenrecht soll die missbräuchliche Verwendung von Waffen verhindern und verlangt deshalb mit Blick auf die erhöhten Gefahren, die von diesen Gegenständen ausgehen, dass Personen, die Waffen besitzen wollen, besonders zuverlässig sind (Urteil 2C_15/2019 vom 26. Juli 2019 E. 4.4). Ins Gewicht fallen beim Beschwerdeführer schliesslich auch die Verstösse gegen die Rechtsordnung ausserhalb des Waffen (straf) rechts (Betrug und mehrfache Urkundenfälschung), die zudem einen direkten Bezug zum Waffenarsenal des Beschwerdeführers aufweisen.