Citation: 2C_562/2017 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführer haben sich in den verschiedenen kantonalen Verfahren eingehend schriftlich äussern können. Sie haben dabei auch die wohlverstandenen, zu ihren eigenen Interessen parallel bestehenden Anliegen der Kinder wahrgenommen (vgl. die Urteile 2C_870/2016 vom 21. Dezember 2016 E. 3.4 und 2C_930/2012 vom 10. Januar 2013 E. 4.4.1). Unter diesen Umständen war die Vorinstanz nicht verpflichtet, den Beschwerdeführern Gelegenheit zu geben, die gleichen Aspekte noch mündlich vorzutragen, zumal ihnen das rechtliche Gehör bereits im erstinstanzlichen Verfahren im Rahmen einer mündlichen Befragung gewährt worden war. Die Beschwerdeführer waren aufgrund ihrer Mitwirkungspflicht (Art. 90 AuG) gehalten, die für sie wichtigen Sachverhaltselemente schriftlich in das kantonale Verfahren einzubringen bzw. ihre mündlichen Darlegungen vor Erlass des erstinstanzlichen Entscheids - soweit nötig - noch schriftlich zu präzisieren; eine mündliche Anhörung durch das Verwaltungsgericht war willkürfrei nicht erforderlich und geeignet, zusätzliche Klärung zu schaffen. Es stand den Beschwerdeführern auch frei, schriftliche Erklärungen "der langjährigen beruflichen und sozialen Weggefährten" zum Grad der beruflichen und sozialen Integration des Beschwerdeführers und zu seiner Arbeitseinstellung, zu seinem Umgang mit Arbeitskollegen und Kunden sowie zu seinem Verhalten in Stresssituationen einzureichen. Ein verfassungsmässiger Anspruch darauf, die entsprechenden Sachverhaltselemente erst an einer mündlichen Befragung vor Gericht zu substanziieren und zu belegen, bestand entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführer nicht.