Citation: 4A_185/2017 E. 5.1.2

5.1.2. Die Vorinstanz stellte nicht im Rahmen einer Beweiswürdigung fest, dass zwischen den Parteien kein tatsächlicher Konsens vorliegt. Vielmehr erwog sie im vorliegenden Verfahren des Rechtsschutzes in klaren Fällen einzig, dass bezüglich dem tatsächlichen Konsens ein "bestrittener, unbewiesener Sachverhalt" vorliegt. Die Rüge einer Verletzung von Art. 95 lit. a BGG, Art. 9 BV und Art. 8 ZGB geht damit fehl. Nach den Feststellungen der Vorinstanz ist sodann offen, wie die E.________ AG und die Beschwerdegegnerin 1 die Ziffer 2 des Vergleichs vom 4. Oktober 2011 verstanden haben. Die Beschwerdegegnerin 1 habe sich auf den Standpunkt gestellt, dass der Vergleich nur dann zur Beendigung des Mietverhältnisses und zur Räumungspflicht führe, wenn eine Baubewilligung für das im Schlichtungsverfahren damals streitgegenständliche Bauprojekt rechtskräftig werde. Damit liegt, wie die Vorinstanz zutreffend erwog, bezüglich dem tatsächlichen Konsens ein bestrittener Sachverhalt vor. Indem die Beschwerdeführerin dagegen lediglich vorbringt, dass diese Bestreitung haltlos sei, weil sie ihrer eigenen Auffassung einer "klaren Rechtslage" widersprechen würde und die Beschwerdegegnerin 1 das Grundstück nicht räumen möchte, vermag sie nicht aufzuzeigen, dass die Bestreitungen der Beschwerdegegnerin 1 offensichtlich unbegründet oder haltlos wären. Es ist sodann nicht ersichtlich, dass ein tatsächlicher Konsens zwischen der E.________ AG und der Beschwerdegegnerin 1 in der von der Beschwerdeführerin behaupteten Weise im vorliegenden Verfahren des Rechtsschutzes in klaren Fällen sofort mittels Urkunden bewiesen werden könnte. Die Vorinstanz ist damit zu Recht zum Schluss gekommen, dass bezüglich dem vor der Beschwerdeführerin behaupteten tatsächlichen Konsens ein bestrittener, nicht sofort beweisbarer Sachverhalt vorliegt. Eine Verletzung von Art. 257 ZPO ist nicht dargetan.