Citation: 2C_422/2022 E. 6.5.3

6.5.3. Was der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzliche Interessenabwägung vorbringt, vermag nicht aufzuzeigen, dass sein Interesse am Verzicht auf das Weiterbildungserfordernis das öffentliche Interesse an der zusätzlichen Ausübungsvoraussetzung überwiegt. Vielmehr erweist sich das Absolvieren einer berufsbegleitenden und zeitlich begrenzte Weiterbildung für den Beschwerdeführer als zumutbar. Dementsprechend erweist sich die Verweigerung der Berufsausübungsbewilligung in eigener fachlicher Verantwortung mangels Weiterbildungstitel als verhältnismässig. Das private Interesse des Beschwerdeführers, in der Schweiz als Apotheker in eigener fachlicher Verantwortung tätig zu sein, ist den gewichtigen öffentlichen Interessen am Schutz der öffentlichen Gesundheit unterzuordnen.