Citation: 9C_345/2019 E. 3

Die Vorinstanz stellte eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör fest, da sich die Beschwerdeführerin während des Verwaltungsverfahrens nicht zum Gutachten der asim vom 7. Juni 2017 habe äussern können. Diese Verletzung sei im gerichtlichen Verfahren, bei dem das Kantonsgericht über eine umfassende Kognition verfüge, jedoch heilbar. Überdies führe eine Rückweisung - nachdem die Expertise vollständig sei und von weiteren Abklärungen keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten seien - lediglich zu unnötigen weiteren Verzögerungen. Die Beschwerdeführerin bestreitet, dass die Verletzung ihrer Mitwirkungsrechte im Zusammenhang mit dem Administrativgutachten vom 7. Juni 2017 heilbar ist. Wie sich der Begründung jedoch entnehmen lässt, stellt die Beschwerdeführerin nicht in Abrede, dass eine solche Verletzung grundsätzlich heilbar wäre (vgl. Urteil 9C_595/2018 vom 26. November 2018 E. 4.3.2 f.). Vielmehr vertritt sie die Ansicht, dieser Verstoss sei vorliegend deshalb nicht heilbar, weil der Sachverhalt im Hinblick auf die von ihr formulierten und unbeantwortet gebliebenen Fragen unvollständig abgeklärt sei. Ihre Rüge richtet sich somit faktisch gegen die Beweiswürdigung. Die Beschwerdeführerin zeigt jedoch nicht auf, inwiefern unter der vorinstanzlichen Prämisse (beweiskräftiges asim-Gutachten) die Heilung des Anspruchs auf rechtliches Gehör bundesrechtswidrig ist (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Darauf ist daher nicht weiter einzugehen.