Citation: 6B_48/2022 E. 1.4

1.4. Diese Begründung ist nicht stichhaltig. Wie bereits die Vorinstanz sinngemäss zutreffend ausgeführt hat, waren zu jeder Zeit sämtliche Gesellschafter an allen auf die einfache Gesellschaft "D.________" lautenden Bankkonten - und damit auch auf jene beiden von den Beschwerdegegnern 2 und 3 neu eröffneten - gesamthänderisch berechtigt. Die Transaktionen der Beschwerdegegner 2 und 3 hatten einzig zur Folge, dass die Zeichnungsberechtigung des Beschwerdeführers über die transferierten Beträge nicht mehr bestand. Dies stellt jedoch keine Schädigung im vermögensstrafrechtlichen Sinne dar: Ein Vermögensschaden wäre erst bei tatsächlicher Schädigung durch Verminderung der Aktiven, Vermehrung der Passiven, Nicht-Verminderung der Passiven oder Nicht-Vermehrung der Aktiven sowie dann gegeben, wenn das Vermögen in einem Masse gefährdet wird, dass es in seinem wirtschaftlichen Wert vermindert ist, wobei eine vorübergehende Schädigung genügt (BGE 142 IV 346 E. 3.2; 129 IV 124 E. 3.1; 123 IV 17 E. 3d; 122 IV 279 E. 2a; 121 IV 104 E. 2c; Urteil 6B_140/2020 vom 3. Juni 2021 E. 3.3.2 mit Hinweisen). Nichts von alledem ist gegenüber dem Beschwerdeführer mit dem Wegfall der Einzelzeichnungsberechtigung eingetreten: Der Beschwerdeführer konnte zwar aufgrund dieses Wegfalls vertretungsrechtlich nicht mehr unmittelbar und alleinig über diese Gelder verfügen, die zivilrechtliche Berechtigung daran - sprich die gesamthänderische Rechtsträgerschaft - hat er indessen nicht verloren und er macht denn auch nicht geltend, die beiden Beschwerdegegner 2 und 3 hätten die Auszahlung von Geldern an seine Klienten auf seine Aufforderung hin verweigert. Die Vorinstanz hat vielmehr ausgeführt, dass aus dem Revisionsprotokoll vom 23. Juli 2020 und 24. August 2020 hervorgehe, dass die grundsätzliche Zahlungsbereitschaft der Gesellschaft vorlag und keine Unterdeckung vorgelegen sei. Dies bestreitet der Beschwerdeführer zu Recht nicht, womit auf seine Beschwerde mangels substanziierter, aus einer Straftat resultierender Zivilansprüche nicht einzutreten ist. Eine allfällige Zerstrittenheit unter den (ehemaligen) Gesellschaftern ist zivilrechtlich und nicht strafrechtlich zu bewältigen.