Citation: 9C_495/2024 E. 4.1.1

4.1.1. Das kantonale Gericht hat in Würdigung der medizinischen Aktenlage erwogen, mit Bezug auf die psychische Situation seien weder dem Bericht von Dr. med. B.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, noch jenem von Dr. med. C.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Hinweise zu entnehmen, wonach sich die psychische Situation des Beschwerdeführers anspruchsrelevant (im Referenzzeitraum) verschlechtert haben könnte. Beide Psychiaterinnen beschränkten sich im Wesentlichen darauf, die subjektiven Schilderungen des Beschwerdeführers wiederzugeben. Dr. med. B.________ habe keine Diagnose nach einem anerkannten Klassifikationssystem angeführt, Dr. med. C.________ habe zwar eine depressive Anpassungsstörung (ICD-20 [recte: 10] F.43.21) festgehalten, zur Begründung aber einzig die Angaben des Beschwerdeführers aufgeführt. Objektive Befunde, welche die Diagnose plausibilisieren könnten, fehlten. Damit sei aus psychiatrischer Sicht keine erhebliche Verschlechterung glaubhaft dargetan, umso weniger als bereits im Rahmen des vormaligen Abklärungsverfahrens eine Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion (damals codiert als ICD-10 F43.29) aufgrund der Klagen und Schilderungen des Beschwerdeführers im Raum gestanden hätte (aber als nicht invalidisierend erachtet worden sei).