Citation: U 366/01 15.07.2003 E. A

Die 1953 geborene I.________ war seit dem 1. Mai 1995 als einzelzeichnungsberechtigte Geschäftsführerin der in Y.________ domizilierten D.________ GmbH, an welcher sie als Gesellschafterin 19/20 des Stammkapitals innehat, tätig und dadurch - seit dem 1. Juli 1997 bei der "Zürich" Versicherungsgesellschaft (nachfolgend: "Zürich") - obligatorisch unfallversichert. Auf Grund einer depressiven Erkrankung, die seit Ende Oktober 1996 eine Behandlung notwendig machte, erbrachte die "Zürich" aus einer bei ihr abgeschlossenen Krankentaggeldversicherung Leistungen bis 20. Januar 1999, wobei I.________ ab dem 5. Mai 1997 durchgehend zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben war. Am 3. und 22. April sowie 15. Juli 1999 erlitt sie drei Nichtberufsunfälle, die zu Verletzungen an beiden Knien und einem Beinbruch führten. Mit Verfügung vom 30. Dezember 1999 lehnte die "Zürich" ihre Leistungspflicht mit der Begründung ab, I.________ könne als faktisch alleinige geschäftsführende Gesellschafterin der D.________ GmbH nicht als Arbeitnehmerin qualifiziert werden. Selbst wenn ihr im Übrigen Arbeitnehmerinnenstatus zukäme, habe sie nicht mindestens zwölf Stunden wöchentlich beim versicherten Betrieb gearbeitet, sodass sie keine Versicherungsdeckung für Nichtberufsunfälle nach UVG geniesse. Da-ran hielt sie auf Einsprache hin mit Entscheid vom 8. August 2000 fest.