Citation: 4A_341/2023 E. A

A.________ (Kläger, Beschwerdeführer) ist einziger Gesellschafter und Geschäftsführer der C.________ GmbH mit Sitz in U.________. Diese bezweckt insbesondere die Entwicklung und Herstellung von Farb- und Lackprodukten sowie die Durchführung von Oberflächenbehandlungen. Die B.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) ist die obligatorische Motorfahrzeughaftpflichtversicherung von D.________ (Unfallverursacherin). Am 18. Mai 2020 lenkte der Kläger sein Fahrzeug auf der Autobahn von V.________ in Richtung W.________. Als er wegen einer stockenden Kolonne abbremsen musste, prallte das nachfolgende Fahrzeug in das Heck des klägerischen Fahrzeugs. Durch den Aufprall wurde dieses auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Der Kläger macht geltend, er habe durch den Unfall ein Schleudertrauma mit körperlichen und psychischen Folgen sowie einer posttraumatischen Belastungsstörung erlitten. Dies habe bis zum 3. Januar 2021 zur vollständigen und anschliessend bis zum 19. September 2021 zur teilweisen Arbeitsunfähigkeit geführt.