Citation: 2C_378/2015 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe bei der Prüfung der Verhältnismässigkeit des Widerrufs seiner Niederlassungsbewilligung zu einseitig auf das Ordnungs- und Sicherheitsinteresse der Schweiz abgestellt, die privaten Interessen des Beschwerdeführers an einem Verbleib in der Schweiz zu wenig gewürdigt und damit Art. 5 Abs. 2 BV, Art. 96 AuG und Art. 8 EMRK verletzt. Das äusserst gewichtige Interesse an seinem Verbleib in der Schweiz ergebe sich aus der sehr langen Aufenthaltsdauer, seiner fortgeschrittenen Integration, den mangelnden Reintegrationsmöglichkeiten im Kosovo und den gravierenden Nachteilen, die ihm im Falle einer Wegweisung drohen würden. Aus der Tatsache, dass er innerhalb der letzten fünf Jahre, insbesondere für Besuche eines kranken Onkels, vier Mal in den Kosovo reiste und nur für wenige Wochen dort verweilt habe, würden sich keine Rückschlüsse auf eine enge Bindung zu seinem Heimatstaat ziehen lassen.