Citation: 6B_126/2017 E. 3.5

3.5. Die Vorinstanz erwägt, die Fotodokumentation des kriminaltechnischen Dienstes (KTD) zeige eine Driftspur der linken Räder des vom Beschwerdeführer gelenkten Fahrzeugs, die nach dem Scheitelpunkt der Rechtskurve über die Mittellinie hinausführe, eine Pneuabriebspur des linken Vorderrads seines Fahrzeugs, die gemäss KTD bei der Kollision mit der Kreiselegge erfolgt sein dürfte und Kratzspuren, welche vom Peugeot stammten und sich über der Mittellinie auf der Fahrbahnseite des Traktors befänden. Demgegenüber sei eine Pneuabriebspur des rechten Hinterrads des Traktors des Beschwerdegegners ganz am rechten Rand seiner Fahrbahnhälfte auf der Randlinie dokumentiert. Es sei erstellt, dass der Traktor genügend rechts auf seiner Fahrbahnhälfte gefahren sei, welche 257 cm breit sei. Aufgrund der Breite des Traktors von 250 cm bleibe zwar nicht mehr viel Platz bis zur Mittellinie, was indessen nicht massgebend sei. Entscheidend sei, dass der Beschwerdegegner am rechten Rand seiner Fahrbahn gefahren sei. Die Vorinstanz befasst sich anschliessend mit den übrigen Einwänden des Beschwerdeführers. Sie geht, wie bereits die Staatsanwaltschaft, davon aus, dass sich der erste Kollisionspunkt beim linken Vorderrad des Traktors befunden haben müsse. Dieser wiederum sei vollständig auf seiner eigenen Fahrbahnhälfte gewesen. Wenn der Beschwerdeführer im weiteren Kollisionsverlauf auch noch mit der Sämaschine zusammengestossen sei, sei dies für die Schuldfrage und auch für die Beurteilung allfälliger Sorgfaltspflichtverletzungen unbeachtlich. Weitere Sachverhaltsabklärungen erübrigten sich, da der Straftatbestand der fahrlässigen Körperverletzung nicht erfüllt sei. Die Staatsanwaltschaft habe das Strafverfahren zu Recht eingestellt.