Citation: 8C_112/2021 E. 4.2.2

4.2.2. Es erscheint in der Tat unhaltbar, wenn die Vorinstanz der Beschwerdeführerin rein finanzielle Interessen unterstellt und sie auf den Klageweg verweist, obwohl die Beschwerdeführerin in sämtlichen Verfahren die Aufhebung der Kündigung verlangte, ohne dabei Entschädigungsansprüche geltend zu machen. Hinzu kommt, dass - wie die Vorinstanz erwog (vgl. E. 3.1 hiervor) - die Beschwerde gegen den Beschluss des Regierungsrates betreffend fristlose Kündigung zulässig ist (§ 53 Abs. 1 StPG) und der Beschwerdeführerin bei erfolgreicher Anfechtung der Kündigung grundsätzlich ein Anspruch auf Weiterbeschäftigung zustünde (§ 33 Abs. 1 StPG; § 52 Abs. 2 GAV). Zwar führte die Beschwerdeführerin im Rahmen ihrer Beschwerde an den Regierungsrat betreffend die Frage der aufschiebenden Wirkung aus, eine Rückkehr an den Arbeitsplatz sei aufgrund ihres gesundheitlichen Zustands illusorisch, es gehe "mit anderen Worten nur um die Frage der Lohnfortzahlung" und damit um rein fiskalische Interessen. Daraus abzuleiten, die Beschwerdeführerin sei an einer Weiterbeschäftigung generell nicht interessiert, erscheint aber - insbesondere auch mit Blick auf die Anträge im kantonalen Beschwerdeverfahren - willkürlich. Ferner könnte die Vorinstanz gemäss ihren Ausführungen im Beschwerdeverfahren auch über einen allfälligen Entschädigungsanspruch befinden, falls die Missbräuchlichkeit erstellt und eine Weiterbeschäftigung nicht möglich sein sollte. Insoweit erschliesst sich dem Bundesgericht auch nicht, worin die Prozessökonomie liegen soll, wenn die Beschwerdeführerin auf den Klageweg verwiesen wird.