Citation: 1C_900/2013 E. 5.3.1

5.3.1. Das Kantonsgericht ging davon aus, dass auf gesonderte Ermittlung dieser Sekundärimmissionen verzichtet werden durfte, weil kein Grund zur Annahme bestehe, dass sie erheblich im Sinne des Umweltschutzrechts sein könnten. Die Bushaltestelle befinde sich in 10 bis 15 m Entfernung zum nächstgelegenen Fenster der Liegenschaft des Beschwerdeführers 2. Pro Stunde komme es voraussichtlich zu fünf Bushalten, die i.d.R. nur eine halbe Minute dauerten. In der Nacht und in den Randzeiten sei die Busfrequenz deutlich geringer, womit auch die Sekundärlärmimmissionen entsprechend abnähmen. Es könne daher davon ausgegangen werden, dass diese ein geringfügiges Ausmass annehmen würden, zumal der bestehende Strassenlärm erheblich sei und den Verhaltenslärm der Personen im wesentlichen überdecken werde. Die betroffenen Gebäude seien der ES III zugeordnet, so dass ein erhöhtes Mass an Immissionen zu dulden sei. Die beiden Gebäude Luzernerstrasse 7 und 9 würden durch die neu geplante Bushaltestelle nicht betroffen. Beim Gebäude an der Luzernerstrasse 5 bestehe von Seiten des Gebäudeeigentümers die Möglichkeit, die strassenseitigen Fenster von lärmempfindlich genutzten Wohn- und Schlafräumen mit Beiträgen des Kantons freiwillig zu ersetzen.