Citation: 2C_664/2020 E. 4.4.1

4.4.1. Die Beschwerdeführer rügen zudem, die von der Vorinstanz vorgenommene Würdigung der nach ablehnenden Entscheiden der Invalidenversicherung verfassten Arztberichte betreffend die Beschwerdeführerin sei willkürlich. Die Vorinstanz habe nicht zur Kenntnis genommen, dass in diesen Arztberichten von einer Arbeitsunfähigkeit im Umfang von 50 % bis 100 % die Rede sei und diese Berichte eine erhebliche Veränderung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin seit Erstellung eines Gutachtens der Invalidenversicherung und den Entscheiden dieser Versicherung belegen würden. Zudem habe die Vorinstanz den aktenkundigen Bericht von Dr. med. B.________ vom 29. April 2019 mit der darin enthaltenen Bescheinigung einer (vollumfänglichen) Arbeitsunfähigkeit "aus gesundheitlichen Gründen" in willkürlicher Weise als im Vergleich zur gutachterlichen Einschätzung der Invalidenversicherung weniger verlässlich qualifiziert. Die Vorinstanz kam im Rahmen ihrer Beweiswürdigung zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin in der Vergangenheit überwiegend arbeitsfähig war und zurzeit vollumfänglich arbeitsfähig ist. Sie hielt fest, dass die Beschwerdeführerin wiederholt erfolglos um Zusprechung einer Invalidenrente nachgesucht habe. Nach Ansicht der Vorinstanz ist gestützt auf die von der Invalidenversicherung vorgenommene gutachterliche Einschätzung in tatsächlicher Hinsicht von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auszugehen. Entgegen der Beschwerde wurde seitens der Vorinstanz in diesem Kontext nicht ignoriert, dass in eingereichten medizinischen Unterlagen hinsichtlich der Beschwerdeführerin von "Fibromyalgie bzw. psychische[n] Probleme[n] und daraus resultierend eine[r] 50-100%ige[n] Arbeitsunfähigkeit" die Rede ist (vgl. E. 5.2.2 des angefochtenen Urteils). Gemäss den insoweit nicht substanziiert bestrittenen Feststellungen der Vorinstanz wurden diese Leiden und die "50-100%ige Arbeitsunfähigkeit" in der Zeit vor dem letzten rechtskräftigen Leistungsentscheid der Invalidenversicherung attestiert. Es ist nicht ersichtlich und wird in der Beschwerde nicht ansatzweise dargelegt, weshalb ein solches medizinisches Attest auf eine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin nach der Begutachtung und dem erwähnten Entscheid der Invalidenversicherung hindeuten soll. Aus dem Umstand, dass die Vorinstanz in Bezug auf die Frage der Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin dem Bericht von Dr. med. B.________ vom 29. April 2019 nicht gefolgt ist, lässt sich sodann (ebenfalls) nicht auf eine willkürliche Beweiswürdigung schliessen. Die Vorinstanz hat hierfür nämlich sachliche Gründe ins Feld geführt, und zwar insbesondere, dass es sich um den einzigen medizinischen Bericht aus der Zeit nach dem letzten rechtskräftigen Leistungsentscheid der Invalidenversicherung mit Aussagen zur Arbeitsfähigkeit handle, der letzte Entscheid der Invalidenversicherung vom 25. Februar 2019 unangefochten geblieben sei und in einem Austrittsbericht des Universitätsspitals Zürich vom 19. März 2020 zwar von weiteren Beschwerden (Aneurysmen, Cephalgien, Arthralgien und panvertebrales Syndrom), aber zugleich auch von einem "guten Allgemeinzustand" der Beschwerdeführerin gesprochen werde. Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz in bundesrechtskonformer Weise angenommen, dass die Beschwerdeführerin in der Vergangenheit überwiegend arbeitsfähig war und sie zurzeit vollumfänglich arbeitsfähig ist. Ob die Vorinstanz für diesen Schluss auch mitberücksichtigen durfte, dass der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin den letzten Entscheid der Invalidenversicherung nicht angefochten hat, muss hier nicht geklärt werden.