Citation: 8C_224/2023 E. 3.2.1

3.2.1. Die Beschwerdeführerin macht im Einzelnen geltend, dass die Vorinstanz die eingereichten umfangreichen Dokumentationen und die neuen Tatsachen bei der Sachverhaltsfeststellung und Entscheidfindung nicht berücksichtigt habe, unterlässt es dabei allerdings darzulegen, inwieweit diese Unterlagen und Tatsachen (-behauptungen) konkret geeignet sein könnten, das Vorliegen einer Berufskrankheit zu untermauern. Auch die Rüge, es seien zu Unrecht keine (weiteren) medizinischen Fachärzte " (z.B. Toxikologe, Arbeitsmediziner) " beigezogen und Arbeitsplatzuntersuchungen veranlasst worden, zielt ins Leere. Denn aufgrund der medizinischen Aktenlage konnte und durfte das kantonale Gericht ohne Weiteres davon ausgehen, dass weder die Rhinosinusitis noch das Asthma bronchiale auf bedenkliche Stoffe am Arbeitsplatz zurückzuführen waren, weshalb es auf weitere Beweiserhebungen in antizipierender Beweiswürdigung verzichten durfte (BGE 144 V 361 E. 6.5).