Citation: 5A_875/2017 E. 4.1

4.1. Strittig ist zuletzt der vom Beschwerdeführer an Frau und Tochter zu bezahlenden Unterhalt (Art. 125 und 276 ZGB). Der Beschwerdeführer akzeptiert dabei seine Unterhaltspflicht im Grundsatz. Nicht angefochten hat er das vorinstanzliche Erkenntnis weiter bezüglich der vor dem 1. Januar 2017 und nach dem 31. Juli 2026 geschuldeten Beiträge. Diese sind damit nicht Gegenstand des Verfahrens vor Bundesgericht (vgl. BGE 142 I 155 E. 4.4.2; 136 II 165 E. 5 [einleitend], 457 E. 4.2). Wie das Obergericht zu Recht ausführt und nicht bestritten ist, findet bei der Prüfung dieser Unterhaltsbeiträge gemäss Art. 13c bis Abs. 1 SchT ZGB die am 1. Januar 2017 in Kraft getretene Änderung des Zivilgesetzbuches betreffend Kindesunterhalt vom 20. März 2015 Anwendung (AS 2015 4299). Im Hinblick darauf, dass die Beschwerde sich im Unterhaltspunkt als begründet erweist (vgl. E. 4.2.4 hiernach) und die Sache an das Obergericht zurückzuweisen ist (vgl. E. 4.3 hiernach), verzichtet das Bundesgericht darauf, zu prüfen, ob die von der Vorinstanz verwendete Methode der Unterhaltsberechnung mit dem Bundesrecht im Einklang steht (vgl. zum Kindesunterhalt Urteile 5A_384/2018 vom 21. September 2018 E. 4.1 und 5A_454/2017 vom 17. Mai 2018 E. 7, beide zur Publikation bestimmt).