Citation: 5A_677/2022 E. 4.2.3

4.2.3. Das Obergericht hat in tatsächlicher Hinsicht festgestellt, die Beschwerdeführerin habe C.________ entweder in der Parterre- oder in der Obergeschosswohnung untergebracht, was aber hinsichtlich der Ersatzforderung einerlei sei. Anders als die Beschwerdeführerin meint, steht damit ein Beweisergebnis fest. Bei dieser Ausgangslage müsste die Beschwerdeführerin rügen, diese Feststellung sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG (vgl. E. 2.2). Eine solche Rüge erhebt sie indes nicht. Ebenso wenig behauptet die Beschwerdeführerin, aufgrund des (bedingten) Wohnrechts zur Unterbringung von C.________ in der Parterrewohnung berechtigt gewesen zu sein. Damit erweist sich ihr Einwand als unbegründet, und auf die Eventualerwägung des Obergerichts zur Sachverhaltsvariante, wenn sie zusammen mit C.________ im Einfamilienhaus gewohnt hätte, bzw. die dagegen gerichteten Einwendungen braucht, weil gegenstandslos, nicht eingegangen zu werden.