Citation: 8C_632/2021 E. A

A.a. A.________, geboren 1965, war zuletzt als Sandstrahler tätig. Am 17. September 2008 meldete er sich unter Verweis auf Rückenprobleme zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen sprach ihm die IV-Stelle Luzern (nachfolgend: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) ab März 2009 eine ganze und ab Juni 2009 eine halbe Rente zu; ab Oktober 2010 verneinte sie einen Leistungsanspruch (Verfügung vom 30. September 2011). Das Kantonsgericht Luzern holte im Rahmen der dagegen von A.________ geführten Beschwerde zwecks Abklärung der diffusen rheumatischen Leiden eine polydisziplinäre Expertise der asim ein (Academy of Swiss Insurance Medicine, Universitätsspital Basel; internistisches, rheumatologisches und neurologisches Gutachten vom 24. Dezember 2013; nachfolgend: asim-Gutachten). Gestützt darauf hiess es die Beschwerde teilweise gut, indem es A.________ von März 2009 bis und mit März 2012 eine ganze und ab April 2012 eine halbe Rente zusprach (Urteil vom 16. April 2014). Dieses Urteil erwuchs unangefochten in Rechtskraft. A.b. Mit Schreiben vom 30. Januar 2017 machte A.________ unter Verweis auf verschiedene Arztberichte eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes geltend und ersuchte die IV-Stelle um Zusprache einer ganzen Rente ab April 2012. Letztere wies die beantragte Rentenerhöhung nach Rücksprache mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) ab, da keine anspruchserhebliche gesundheitliche Verschlechterung ausgewiesen sei (Verfügung vom 27. September 2017). Die hiergegen erhobene Beschwerde des A.________ hiess das Kantonsgericht Luzern in dem Sinn gut, dass es die Sache in Aufhebung des Verwaltungsaktes infolge Auftretens neurologischer Leiden zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung an die IV-Stelle zurückwies (Urteil vom 5. Juli 2018). Daraufhin veranlasste die IV-Stelle eine zweite polydisziplinäre Expertise, diesmal durch das Swiss Medical Assessment- and Business-Center (SMAB; internistisches, psychiatrisches, rheumatologisches, neurologisches sowie neuropsychologisches Gutachten vom 1. Juli 2019; nachfolgend: SMAB-Gutachten). Nach Einholung einer ergänzenden Stellungnahme bei den Gutachtern wies sie das Begehren um Rentenerhöhung erneut ab, weil keine gesundheitliche Verschlechterung mit leistungsrelevanter Auswirkung nachgewiesen sei (Verfügung vom 2. April 2020).