Citation: 4D_24/2016 E. 4.5.1

4.5.1. Der Beschwerdeführer rügt weiter, die Erstinstanz habe am 18. November 2014 den Parteien das vorläufige Beweisschema mitgeteilt. Das Gericht habe den Parteien damit zu verstehen gegeben, dass es die geltend gemachten Forderungen nachvollziehen könne und damit die Substantiierung ausreichend sei. Das Gericht habe eine Vertrauensgrundlage dafür geschaffen, dass es dem Beschwerdeführer zugestehe, über seine Verrechnungsforderungen in der Höhe von Fr. 35'631.35 Beweis erbringen zu können. Diese Vertrauensgrundlage sei zusätzlich dadurch gestärkt und bestätigt worden, dass das Gericht anlässlich des Augenscheins und der Parteibefragung das Beweisthema der fehlenden Geländer und deren Ersatzbeschaffung nochmals ausdrücklich aufgegriffen und die Parteien dazu formell befragt habe. Wenn die Vorinstanz dann aber einzelne Verrechnungsforderungen als ungenügend substantiiert betrachte, werde der Anspruch auf ein faires Verfahren und ein Verhalten nach Treu und Glauben durch eine Gerichtsbehörde verletzt und die bestehende Vertrauensgrundlage "krass" missachtet. Wenn die Vorinstanz sodann davon ausgehe, dass es sich beim genannten Schreiben um ein vorläufiges Beweisschema handle, lege sie dieses willkürlich aus.