Citation: 1A.288/2003 06.02.2004 E. 1

1.1 Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid des Verwaltungsgerichts, der sich auf die Verordnung vom 23. Dezember 1999 über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV; SR 814.710) und damit auf Bundesverwaltungsrecht stützt. Hiergegen steht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht grundsätzlich offen. In diesem Verfahren kann auch die Verletzung von Bundesverfassungsrecht und die willkürliche Anwendung von kantonalem Recht gerügt werden, sofern ein enger Sachzusammenhang zu den im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu beurteilenden Frage des Bundesverwaltungsrechts besteht (BGE 121 II 72 E. 1b S. 75). Dies ist vorliegend zu bejahen, weshalb kein Raum mehr für die subsidiäre staatsrechtliche Beschwerde besteht (Art. 84 Abs. 2 OG). 1.2 Alle Beschwerdeführer sind legitimiert, den verwaltungsgerichtlichen Entscheid anzufechten, soweit darin auf ihre Beschwerde und Aufsichtsbeschwerde nicht eingetreten wurde bzw. sie nicht als Beschwerdeführer anerkannt wurden (vgl. im Folgenden, E. 2 und 3). Die Legitimation zur Anfechtung des Sachentscheids des Verwaltungsgerichts ist dagegen grundsätzlich denjenigen Beschwerdeführern vorbehalten, auf deren Beschwerde das Verwaltungsgericht eingetreten ist (vgl. allerdings unten, E. 2.3.1, zur Rüge der Verletzung des Verbots des überspitzten Formalismus und der sich daraus ergebenden Erweiterung der Beschwerdebefugnis). 1.3 Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist somit grundsätzlich einzutreten. In diesem Verfahren kann allerdings nur die öffentlich-rechtliche Zulässigkeit der umstrittenen Baubewilligung überprüft werden; soweit das Verwaltungsgericht auch über die privatrechtliche Einsprache der Beschwerdeführer gestützt auf Art. 684 ZGB entschieden hat, liegt eine zivilrechtliche Streitigkeit vor, die mit Berufung angefochten werden müsste (vgl. BGE 129 III 161 ff., nicht veröffentlichte E. 1, sowie - zum Verhältnis zwischen öffentlichem Recht und privatem Nachbarrecht - E. 2.6 S. 165 f. mit Hinweisen). 1.4 Die Beschwerdeführer beantragen die Durchführung einer mündlichen Verhandlung mit der Anhörung von Zeugen und Fachleuten. Angesichts der weitgehend technischen Materie erscheint eine mündliche Verhandlung jedoch nicht sinnvoll; diese ist auch nicht durch Art. 6 Ziff. 1 EMRK geboten, weil die Beschwerdeführer nicht geltend machen, auf ihren Grundstücken seien die (geltenden) Immissions- oder Anlagegrenzwerte der NISV überschritten (BGE 128 I 59 ff).