Citation: 6B_366/2014 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz ordnete in Übereinstimmung mit der ersten Instanz eine stationäre therapeutische Massnahme nach Art. 59 StGB an. Der Beschwerdeführer beantragt die Aufhebung dieser Massnahme. Das Gutachten empfehle eine auf seine schizophrene Erkrankung fokussierte Behandlung. Weshalb dies eine stationäre Massnahme sein müsse, begründe es nicht überzeugend. Ihm sei im Zusammenhang mit seiner Begutachtung bewusst geworden, dass seine Krankheit in unbehandelter Form zu schweren Straftaten führen könne. Er sei zur Einsicht gelangt, dass er die Medikamente in Zukunft zwingend nehmen müsse. Bereits im Gefängnis sei er medikamentös gut eingestellt worden und werde sich insofern bewähren, als er die Medikamente in Zukunft zuverlässig einnehmen werde. Unter diesen Umständen erweise sich eine ambulante Massnahme als ausreichend, um das Ziel eines deliktfreien Lebens sicherzustellen, zumal ihm die Weisung erteilt werden könne, die notwendigen Medikamente unter ärztlicher oder anderweitiger Kontrolle einzunehmen. Wenn die Vorinstanz anstelle einer ambulanten eine stationäre Massnahme anordne, verletze sie neben Art. 59 StGB auch Art. 63 StGB.