Citation: 9C_729/2023 E. 1.2

1.2. Am 15. November 2021 veranlagte die Steuerverwaltung die A.________ AG für die Steuerperiode 2019 wie angedroht nach Ermessen. Sie setzte das im Kanton Thurgau steuerbare Kapital auf Fr. 9'446'900.- und den steuerbaren Reingewinn auf Fr. 2'023'964.- fest und erhob einen Steuerbetrag von Fr. 80'958.55. Auf die am 16. Dezember 2021 gegen die Ermessensveranlagung erhobene Einsprache trat die Steuerverwaltung mit zwei Entscheiden vom 4. Januar 2022 - zum einen betreffend Staats- und Gemeindesteuern 2019 und zum anderen betreffend direkte Bundessteuer 2019 - nicht ein. Gegen diese Nichteintretensentscheide erhob die A.________ AG Rekurs bzw. Beschwerde bei der Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau. In einem einzigen Entscheid vom 31. Oktober 2022 wies diese den Rekurs ab und trat auf die Beschwerde (wegen Nichtigkeit des Einspracheentscheids vom 4. Januar 2022 betreffend direkte Bundessteuer 2019) nicht ein. Die dagegen betreffend Staats- und Gemeindesteuern 2019 erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau am 28. Juni 2023 ab, soweit es darauf eintrat.