Citation: 2C_835/2021 E. 5.2.1

5.2.1. So bringt der Beschwerdeführer vor, die Bedeutung der während des Adoptionsverfahrens gemachten Aussagen zum Bestand einer Mutter-Sohn-Beziehung müsse relativiert werden, insofern sich ihr Verhältnis nach dem bundesgerichtlichen Entscheid verändert habe und zu der engen spirituellen Verbindung eine körperliche Beziehung hinzugekommen sei. Dass die Vorinstanz im vorangehenden Adoptionsverfahren in unhaltbarer Weise ein für eine Scheinehe sprechendes Indiz sah, macht der Beschwerdeführer damit jedoch nicht geltend. Die Würdigung der Vorinstanz wird auch nicht dadurch infrage gestellt, dass rechtlich nie ein Kindesverhältnis zwischen dem Ehepaar entstanden ist. Auch wenn erst die Begründung eines solchen einen formellen Ausschlussgrund für eine Ehe darstellt, überzeugt der Schluss der Vorinstanz, der enge zeitliche Konnex zwischen dem Eheschlusses und dem negativen Adoptionsentscheid lege nahe, dass das Ehepaar ausschliesslich eine Hausgemeinschaft begründen wollte.