Citation: 1C_72/2021 E. 4.6

4.6. Unter diesen Umständen kann der Vorinstanz keine Verletzung des Koordinationsgrundsatzes gemäss Art. 25a RPG vorgeworfen werden, wenn sie die materielle Zulässigkeit der Nebenbestimmungen im Baubewilligungsentscheid, mit denen eine nachgelagerte Überprüfung verschiedener Punkte beim Bauvorhaben vorbehalten wurde, geschützt hat. Ihre Beurteilung, die offenen Punkte seien lediglich untergeordneter Natur und es seien weder wesentliche Änderungen des aussenräumlichen Konzepts noch wesentliche Auswirkungen auf die Nachbarschaft zu erwarten, hält vor dem Bundesrecht stand und ist zumindest nicht offensichtlich unhaltbar. Im Übrigen rügt die Beschwerdeführerin insoweit ohnehin keine willkürliche Anwendung kantonalen Rechts, namentlich von Art. 152 PBG/NW. Der vorinstanzliche Entscheid, wonach die Baubehörde die wesentlichen Aspekte geprüft und die Baubewilligung zu Recht erteilt habe, ist nachvollziehbar und nicht zu beanstanden. Die verfügten Nebenbestimmungen erfordern keine wesentliche Projektänderung bzw. konzeptionelle Überarbeitung des Projekts. Ein Verstoss gegen den Grundsatz der Einheit der Baubewilligung liegt damit nicht vor.