Citation: 8C_302/2018 E. 3.2.1

3.2.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Verfügung vom 30. Juni 2017 enthalte keine Weisung, die Wohnung zu kündigen und eine günstigere zu suchen. Aus dem Einspracheentscheid ergebe sich ausdrücklich, dass die Sozialkommisson "im Rahmen der Erneuerung des Sozialhilfegesuchs mit Verfügung vom 30. Juni 2017 beschlossen hat, darauf zu verzichten, von Herrn A.________ zu verlangen, dass er den Mietvertrag kündigt, weil sie der Meinung war, die soziale und berufliche Wiedereingliederung sei zu privilegieren und das Gesuch um Mietsenkung bei der Regie C.________ müsse berücksichtigt werden". Damit sei erstellt, dass die Sozialkommission ihre Verfügung vom 13. Oktober 2016 aufgehoben habe, womit mangels bestehender Verpflichtung zur Wohnungskündigung und -suche sowie mangels eines Fehlverhaltens die Voraussetzungen für eine Leistungskürzung nicht erfüllt seien. Indem die Vorinstanz die Verfügung vom 30. Juni 2017 geschützt habe, sei sie in Willkür verfallen. Selbst wenn die Auflage zur Wohnungssuche richtig verfügt worden wäre, hätte die Sozialkommission die Wohnkosten in vollem Umfang übernehmen müssen, bis eine günstigere Lösung zur Verfügung gestanden hätte. Die Kürzung der Wohnkosten seit Oktober 2016 widerspreche dem Wortlaut der Richtlinie der SKOS auch dann diametral, wenn die Auflage zur Wohnungssuche nicht aufgehoben worden wäre.