Citation: 2C_390/2021 E. 1.1

1.1. Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide ausgeschlossen, welche Bewilligungen betreffen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Für das Eintreten genügt, wenn der Betroffene in vertretbarer Weise dartut, dass potenziell ein Anspruch auf die beantragte Bewilligung besteht. Ob die erforderlichen Voraussetzungen hierfür gegeben sind, bildet Gegenstand der materiellen Beurteilung und nicht des Eintretens (BGE 136 II 177 E. 1.1, 497 E. 3.3). Der Beschwerdeführer macht in vertretbarer Weise geltend, dass er Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 43 AIG (SR 142.20; bis 31. Dezember 2019: AuG [AS 2007 5437]) und auf Art. 8 EMRK hat, lebt er doch zusammen mit seiner niederlassungsberechtigten Ehefrau nun seit 25 Jahren in der Schweiz. Da auch die übrigen Zulässigkeitsvoraussetzungen gegeben sind, ist auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einzutreten (Art. 42, 82 lit. a i.V.m. Art. 86 Abs. 1 lit. d, Art. 89 Abs. 1, Art. 90 und Art. 100 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdeführer hat in Bezug auf die Wegweisung subsidiäre Verfassungsbeschwerde erhoben. Dagegen ist diese grundsätzlich zulässig; ob dies im vorliegenden Fall auch zutrifft, ist weiter unten zu klären (E. 7).