Citation: K 10/04 14.10.2004 E. 4

Es steht nach Lage der medizinischen Akten fest und ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer die angestammte körperlich schwere Tätigkeit eines Bauarbeiters gesundheitsbedingt nicht mehr ausüben kann. Der Krankenversicherer begründet die Einstellung des Taggeldes per 30. September 2002 damit, es habe im Zeitpunkt der Verfügung vom 23. Mai 2002 wieder eine volle Arbeitsfähigkeit in einer leichteren bis mittelschweren Tätigkeit bestanden. Vom Versicherten habe im Rahmen der Schadenminderungspflicht ein Wechsel auf eine diesen Anforderungen genügende Arbeitsstelle innert der für angemessen erachteten Frist bis Ende September 2002 erwartet werden können, weshalb nach diesem Zeitpunkt kein Anspruch auf Taggeld aus der Kollektivversicherung mehr bestanden habe. Das kantonale Gericht ist im angefochtenen Entscheid zum gleichen Ergebnis gelangt. Demgegenüber vertritt der Beschwerdeführer den Standpunkt, aufgrund der namentlich im Invalidenversicherungsverfahren gewonnenen Erkenntnisse sei ihm aus gesamtmedizinischer Sicht auch in einer behinderungsangepassten Tätigkeit höchstens ein Arbeitspensum von 50 % zumutbar.