Citation: 1C_565/2014 E. A

Am 13. November 2012 brach an der Erzbachstrasse im Bereich des Grundstücks Nr. 2376 des Grundbuchs Erlinsbach eine Wasserleitung. Die Gemeinde Erlinsbach (SO) beauftragte mit der Reparatur dieser Leitung drei private Gesellschaften. Diese stellten auf Weisung der Gemeinde die Reparaturkosten elf Grundeigentümern (Rechnungsadressaten) in Rechnung, deren Liegenschaften durch die geschädigte Leitung mit Wasser versorgt werden. Einer der Rechnungsadressaten, L.________, stellte im März 2013 dem Verwaltungsleiter der Gemeinde sinngemäss den Antrag, die Eigentumsverhältnisse an der reparierten, zum Teil über die Erzbachstrasse führenden Wasserleitung zwischen dem Jöggigässli und dem Kilbimattweg zu klären. Mit Schreiben vom 27. März 2013 teilte der Gemeinderat L.________ mit, diese Wasserleitung sei seinerzeit privat erstellt worden und befinde sich im Eigentum von elf Grundeigentümern. Daraufhin wandte sich L.________ mit einem als "Einsprache" bezeichneten Schreiben an den Gemeinderat und teilte mit, die Leitung habe der Löschwasserversorgung gedient und sei folglich eine öffentliche Leitung, weshalb er nicht bereit sei, sich an den Kosten für ihre Reparatur zu beteiligen. Die Bau- und Werkkommission der Gemeinde Erlinsbach stellte im Schreiben vom 4. September 2013 fest, die Wasserleitung Jöggigässli-Erzbachweg-Kilbimattweg stehe im Eigentum der daran angeschlossenen Grundeigentümer. Zur Begründung führte die Kommission namentlich an, sie habe bereits am 15. Mai 2013 an der Infor mationsveranstaltung über die Eigentumsverhältnisse an dieser Wasserleitung aufzeigen können, dass sie mit einem Durchmesser von 40 mm privat erstellt worden sei, woran die Kommission festhalte. Dieses an L.________ gerichtete Schreiben wurde als Verfügung bezeichnet und mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen.