Citation: 6B_1167/2020 E. 4.3.3

4.3.3. Die Einwände des Beschwerdeführers betreffend sein Verhältnis zum Ehepaar B.________ sind im Wesentlichen deckungsgleich mit jenen im vorinstanzlichen Verfahren. Bereits die Vorinstanz, die sich eingehend mit den Einwänden des Beschwerdeführers befasst hat, gelangte zum Schluss, der Beschwerdeführer habe nicht hinreichend dargelegt, inwiefern die erstinstanzliche Sachverhaltsfeststellung willkürlich sein sollte. Gleiches gilt für das bundesgerichtliche Verfahren. Auch vorliegend erschöpfen sich seine Ausführungen in der Behauptung, wonach er zum Ehepaar B.________ ein freundschaftliches Verhältnis gepflegt habe und nicht er, sondern lediglich eine weitere, auf seiner Internetseite aufgeführte Person, Rechtsvertretungen anbiete. Derartige Behauptungen ohne jegliche Verweise auf Beweisstücke oder Akten sind nicht geeignet, Willkür im angefochtenen Entscheid aufzuzeigen. Der Beschwerdeführer verweist einzig auf die Aussage von C.B.________, wonach diesem nicht bekannt sei, dass der Beschwerdeführer auch andere Personen vor Gericht vertrete. Dass dieser Einschätzung des Zeugen keine ausschlaggebende Bedeutung beigemessen wurde, ist nicht zu beanstanden. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers berücksichtigt die Vorinstanz sodann, dass es sich bei B.B.________ und C.B.________ um ein Ehepaar handelt, wobei der Beschwerdeführer zu C.B.________ ein engeres Verhältnis pflegt als zu B.B.________. Der Vorinstanz kann nicht vorgeworfen werden, sich nicht eingehend mit der Rechtsmitteleingabe des Beschwerdeführers auseinandergesetzt zu haben. Ihre Erwägungen zur Intensität und zur Art der Beziehung zwischen dem Beschwerdeführer und dem Ehepaar B.________ sind nicht zu beanstanden. Was die angeblich unentgeltliche Tätigkeit angeht, ist dem Beschwerdeführer entgegenzuhalten, dass bereits im Strafbefehl ausgeführt wurde, er habe die Gegenpartei mit E-Mail vom 13. April 2018 aufgefordert, den Betrag von Fr. 2'510.90 sowie seine Aufwendungen in diesem Fall von Fr. 3'000.-- an seine Mandantin zu überweisen. Die Behauptung, er habe unentgeltlich gehandelt, ist damit zu bezweifeln. Insgesamt gelingt es dem Beschwerdeführer somit nicht, aufzuzeigen, dass die Vorinstanz zu Unrecht Willkür verneint hat.