Citation: 9C_295/2024 E. 3.2.1

3.2.1. Im Zusammenhang mit der Aufrechnung des Fahrzeugaufwandes für das von der Beschwerdeführerin geleaste Fahrzeug hat die Vorinstanz sodann erwogen, auch hier gehe es um den Nachweis des Fahrzeugaufwands in tatsächlicher Hinsicht und nicht um dessen geschäftsmässige Begründetheit aus rechtlicher Sicht. Wie beim vorstehend thematisierten Mietaufwand gelinge es der Beschwerdeführerin auch hier nicht, die (geschäftliche) Nutzung des Fahrzeugs für ihre Geschäftstätigkeit einerseits sowie eine Abgrenzung zur Nutzung des Fahrzeuges für bzw. durch andere Gesellschaften oder Personen andererseits aufzuzeigen. Die Aufzählung der "Geschäftsreisen" und der mit der Replik eingereichte Kontoauszug "Fahrkostenumlage" genügten hierzu nicht. Es könne in diesem Zusammenhang im Weiteren auf die zutreffenden Ausführungen der Steuerverwaltung im angefochtenen Einspracheentscheid verwiesen werden. Folglich habe die Beschwerdeführerin für den unbewiesen gebliebenen Fahrzeugaufwand die Beweislast zu tragen, was sich in der entsprechenden Gewinnaufrechnung niederschlage. Abgesehen davon habe das Kontrollschild des streitgegenständlichen Fahrzeugs "xxx", welches den Fahrzeugstandort in V.________ vermuten lasse, das Gericht dazu veranlasst, im Internet eine Halterabfrage durchzuführen. Dabei habe sich gezeigt, dass zwar die Beschwerdeführerin als Halterin geführt werde, allerdings unter der Adresse "yyy". Diese Adresse entspreche nicht der ehemaligen Domiziladresse der Beschwerdeführerin in V.________, sondern scheine gemäss dem im Internet einsehbaren Telefonbucheintrag mit der Wohnadresse von C.________ identisch zu sein. Dies stehe klar im Widerspruch zu den Angaben der Beschwerdeführerin, wonach der Standort des Fahrzeugs in U.________ liege. Ebenso werde die (geschäftliche und/oder private) Nutzung des Fahrzeugs durch den Direktor C.________, welcher bloss noch Beurkundungen durchführe, nicht eingehend thematisiert bzw. ausgeführt, dass dieser über "ein eigenes" Fahrzeug verfüge. Nach dem Dargelegten sei die Aufrechnung des Fahrzeugaufwands nicht zu beanstanden. Die Beschwerdeführerin habe keine rechtsgenüglichen Nachweise geliefert. Ihre widersprüchlichen Angaben und die Indizienlage sprächen gegen eine geschäftliche Nutzung des Fahrzeugs.