Citation: 6B_729/2019 E. 1

Die Privatklägerschaft ist nach Art. 81 Abs. 1 lit. a und b Ziff. 5 BGG zur Beschwerde in Strafsachen berechtigt, wenn sie vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat und wenn sich der angefochtene Entscheid auf die Beurteilung ihrer Zivilansprüche auswirken kann. Die Vorinstanz hat den Beschwerdegegner 2 wegen einfacher Körperverletzung schuldig gesprochen und ihn zu Fr. 1'000.-- Genugtuung an die Beschwerdeführerin verurteilt. Diese verlangt Fr. 5'000.--. Da sich Genugtuungsansprüche unter anderem nach dem Grad des Verschuldens des Haftpflichtigen bemessen und dieses bei einer Verurteilung wegen versuchter Tötung oder Gefährdung des Lebens in einem anderen Licht erscheinen könnte als bei einer einfachen Körperverletzung, kann der strafrechtliche Schuldspruch Auswirkungen auf die Höhe der Genugtuungsansprüche haben (vgl. (Urteil 6B_311/2017 vom 19. Februar 2018 E. 1.2 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin hat ein rechtlich geschütztes Interesse an einer Verurteilung gemäss Antrag, sodass auf ihre Beschwerde einzutreten ist.