Citation: 5A_351/2018 E. 11

Nach dem Ausgeführten ist die Beschwerde insgesamt abzuweisen, soweit auf sie einzutreten ist. Ausgangsgemäss sind die Kosten des Verfahrens (inkl. den Kosten des Verfahrens um aufschiebende Wirkung) der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Ausserdem hat diese dem Beschwerdegegner für das Verfahren um aufschiebende Wirkung die Parteikosten zu ersetzen. In der Hauptsache sind diesem mangels Einholens einer Vernehmlassung keine entschädigungspflichtigen Kosten angefallen (Art. 68 Abs. 1 BGG). Beide Parteien ersuchen für das bundesgerichtliche Verfahren um unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung. Das Gesuch des Beschwerdeführers ist zufolge seines Obsiegens weitgehend gegenstandslos geworden und abzuschreiben. Im Übrigen ist es abzuweisen: Der Beschwerdeführer führt zwar aus, bedürftig zu sein. Er bestreitet jedoch nicht, bei seiner Arbeitgeberin nicht nur als Pilot, sondern zusätzlich in leitender Funktion (sog. Chief Executive Officer, CEO) tätig zu sein. Zu einem allfälligen Verdienst äussert er sich jedoch nicht, womit er seine Mitwirkungspflicht verletzt (vgl. BGE 125 IV 161 E. 4a; Urteil 5A_212/2012 vom 15. August 2012 E. 4). Abzuweisen ist auch das Gesuch der Beschwerdeführerin: Ihre Beschwerde muss nach dem vorstehend Ausgeführten als aussichtslos beurteilt werden (Art. 64 Abs. 1 BGG). Damit ist nicht mehr auf den grundsätzlich vorgehenden Anspruch gegenüber dem Ehemann auf Ausrichtung eines Prozesskostenvorschusses (vgl. BGE 138 III 672 E. 4.2.1) einzugehen.