Citation: 6B_523/2023 E. 1.7

1.7. Bleibt festzuhalten, dass sich die Landesverweisung des Beschwerdeführers selbst bei Bejahung eines schweren persönlichen Härtefalls i.S.v. Art. 66a Abs. 2 StGB als rechtskonform erweisen würde. Das Bundesgericht zeigt sich bei Straftaten von Ausländern gegen das Betäubungsmittelgesetz hinsichtlich der Ausweisung zwecks Verhinderung neuer Straftaten zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit stets rigoros (vgl. Urteil 6B_1424/2019 vom 15. September 2020 E. 3.4.10 mit Hinweisen). Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer mit einer hohen Freiheitsstrafe von 36 Monaten bestraft wurde, was bereits eine gewisse Schwere der Tat ausweist. Der Beschwerdeführer ist gemäss den verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz zudem mehrfach vorbestraft. Er wurde mit Strafbefehl vom 28. Oktober 2015 wegen Beschimpfung, Drohung und Missbrauchs einer Fernmeldeanlage verurteilt; mit Strafbefehl vom 15. Februar 2019 wegen Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern ohne Bewilligung und Förderung der rechtswidrigen Ein-, Ausreise oder des rechtswidrigen Aufenthalts. Demnach ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz erwägt, er habe die öffentliche Sicherheit und Ordnung der Schweiz wiederholt und zuletzt mit der qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz massiv missachtet. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, entspricht grösstenteils lediglich seiner eigenen Sicht der Dinge und vermag nicht zu überzeugen. Insgesamt bestehen - wie die Vorinstanz zutreffend erwägt - gewichtige öffentliche Interessen, welche die soeben dargelegten privaten Interessen des Beschwerdeführers überwiegen. Damit erweist sich die Landesverweisung als rechtskonform.