Citation: 1C_103/2016 E. 4.6

4.6. Das Bundesgericht hat das BAFU gebeten, zu dieser Kritik Stellung zu nehmen. In seiner ergänzenden Stellungnahme vom 26. April 2017 hält das Bundesamt zunächst fest, dass der Bericht der Geotest AG die heute bestehenden faktischen Gegebenheiten (vor Renaturierung des Brüschhaldenbachs) berücksichtige und weiterhin als korrekt zu beurteilen sei. Aufgrund der inhomogenen Verhältnisse im Untergrund seien von weiteren Sondierungen keine relevanten Informationen zu erwarten. Für die noch ausstehende Realisierung des Brüschhaldenbachs seien im Gesamtentscheid des ARE vom 2. Dezember 2013 vorsorgliche Massnahmen angeordnet worden, um möglichen Szenarien rechtzeitig und genügend entgegenzutreten. Dazu gehörten insbesondere die Verpflichtung der Deponiebetreiber, den Perimeter strikte einzuhalten, auch gegenüber dem ausgeschiedenen Gewässerraum, das Monitoringkonzept für die geotechnische Überwachung des Schüttgutes, des Deponiegeländes und des Deponiekörpers, die geotechnische Begleitung der Deponiearbeiten und die Fassung und Ableitung allfälliger Wasseraustritte. Nach Auffassung des BAFU wurden damit genügend Massnahmen getroffen, um zu gewährleisten, dass die Deponie auch langfristig stabil bleibe und keine Verformungen auftreten. Die kantonalen Ämter (ARE/SZ und AfU) kommen in ihren Stellungnahmen vom 5. und 9. Mai 2017 zur gleichen Einschätzung.