Citation: 7B_140/2022 E. 1.3

1.3. Zum Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung hatte der Beschwerdeführer hinsichtlich der gleichentags dahingefallenen Kontosperre kein aktuelles Rechtsschutzinteresse mehr. Soweit er in seiner Beschwerde überhaupt ein solches geltend machte, konnte sich dieses nurmehr gegen die aufrechterhaltene Beweisbeschlagnahme der fraglichen Bankunterlagen richten. Indessen vermochte er insofern von Anbeginn keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zu begründen: Wenn er einerseits behauptet, durch die Zwangsmassnahme sei sein Ruf erheblich geschädigt und sein Privatleben gegenüber Dritten stark in Mitleidenschaft gezogen worden, so ist es an der zuständigen Strafbehörde, im Endentscheid über allfällige Entschädigungs- und/oder Genugtuungsansprüche zu befinden (Art. 429 ff. StPO). Andererseits scheint es dem Beschwerdeführer mit der Beschwerde darum zu gehen, zu verhindern, dass die beschlagnahmten Bankunterlagen strafprozessual verwertet werden können. Auch insoweit droht ihm jedoch kein nicht wieder gutzumachender Rechtsnachteil, wird er doch die Frage der Verwertbarkeit von Beweismitteln auch noch dem Sachrichter unterbreiten können. Er bringt jedenfalls nicht rechtsgenüglich vor und es ist auch nicht offensichtlich, dass die vorliegenden Umstände ohne Weiteres auf die Rechtswidrigkeit der Beweismittel schliessen lassen bzw. eine gesetzliche Ausnahme besteht, nach der eine allfällige offensichtliche Unverwertbarkeit zu prüfen und eine Aktenentfernung anzuordnen wäre (vgl. BGE 141 IV 289 E. 1).