Citation: I 357/02 07.05.2003 E. 4

Was den beschwerdegegnerischen Antrag auf Anordnung weiterer Abklärungen betreffend die Auswirkung allfälliger toxischer Substanzen auf seinen Gesundheitszustand sowie die beschwerdegegnerische Rüge, die Parteientschädigung sei willkürlich tief festgesetzt worden, anbelangt, ist zu berücksichtigen, dass das verwaltungsgerichtliche Verfahren, von spezialgesetzlichen Ausnahmen abgesehen, das Institut der Anschlussbeschwerde nicht kennt, weshalb der Beschwerdegegner als nicht selber beschwerdeführende Partei kein selbstständiges Begehren im Sinne eines Antrages stellen kann, das über den durch die Verwaltungsgerichtsbeschwerde bestimmten Streitgegenstand (vgl. dazu BGE 125 V 413) hinausgeht (BGE 124 V 155 Erw. 1 mit Hinweis). 4.1 Da der Antrag auf Anordnung weiterer Abklärungen in somatischer Hinsicht zum Streitgegenstand gehört, ist auf ihn ohne weiteres einzutreten. Diesbezüglich hat bereits die Vorinstanz mit einlässlicher Begründung dargetan, dass der physische Gesundheitszustand des Beschwerdegegners umfassend abgeklärt worden ist und sich weitere Untersuchungen erübrigen. Insbesondere hat sie zu Recht darauf hingewiesen, dass im Bericht der Klinik Q.________ vom 7. Dezember 1998 ausgeführt wird, dass eine berufliche Exposition des Beschwerdegegners gegenüber toxischen Substanzen überprüft und als praktisch ausgeschlossen beurteilt worden sei. Diesen Ausführungen hat das Eidgenössische Versicherungsgericht nichts beizufügen. Daran vermag auch der letztinstanzlich eingereichte Bericht der Rheumaklinik des Spitals X.________ vom 3. September 2002 nichts zu ändern. Da diese Eingabe nach Abschluss des Schriftenwechsels erfolgte, wäre sie nur beachtlich, soweit sie neue erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit. b OG enthielte und als solche eine Revision des Gerichtsurteils rechtfertigen könnte (BGE 127 V 353). Dies ist schon deshalb nicht der Fall, weil sich das nachgereichte Aktenstück nicht auf den hier massgebenden Sachverhalt zur Zeit des Verfügungserlasses (27. Juli 2001; BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) bezieht. 4.2 Nicht eingetreten werden kann auf die Rüge der willkürlich tiefen Parteientschädigung, da diese ausserhalb des Streitgegenstandes liegt.