Citation: 4A_696/2015 E. 9.1

9.1. Die Vorinstanz berief sich einerseits auf das Rückweisungsurteil des Bundesgerichts. Darin sei festgestellt worden, dass der Beschwerdeführer seine aus der Gesellschafterstellung fliessenden Pflichten verletze und schadenersatzpflichtig werde, indem er seine Aktiengesellschaft nicht zur Abrechnung anhalte und dadurch die Erzielung eines Gewinns durch das Konsortium vereitle. Diese Haftung, so die Vorinstanz weiter, setze weder eine vorgängige Liquidation der Gesellschaft noch eine Verwertung des Gesellschaftsvermögens voraus. So wie das Bundesgericht die Fälligkeit der Abrechnungspflicht bejaht habe, sei auch die Fälligkeit des Gewinnherausgabeanspruchs bzw. des Schadenersatzanspruchs zu bejahen. Dem hält der Beschwerdeführer zu Recht entgegen, ein Schadenersatzanspruch für die unterbliebene Gewinnherausgabe könne nicht vor dem Gewinnherausgabeanspruch fällig werden. Zutreffend ist auch sein Einwand, dass sich aus der Fälligkeit der Abrechnungspflicht nicht zwingend die Fälligkeit des Gewinnherausgabeanspruchs ergibt.