Citation: 5P.121/2006 18.07.2006 E. A

A.a Mit Urteil der Vizepräsidentin des Bezirksgerichts Lenzburg vom 6. August 1999 wurde die Ehe von X._______ und Y._______ geschieden, der gemeinsame Sohn der Parteien wurde seiner Mutter, Y._______, zu Erziehung Unterhalt und Ausübung der elterlichen Gewalt zugewiesen und das Besuchsrecht von X._______ wie folgt geregelt: Dieser wurde berechtigt, seinen Sohn bis zu dessen 3. Altersjahr jeweils am ersten und dritten Samstagnachmittag jeden Monats von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Beisein der Mutter zu besuchen, nach dem vollendeten 3. bis zum vollendeten 7. Altersjahr jeweils am ersten und dritten Samstagnachmittag jeden Monats von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr zu sich auf Besuch zu nehmen. Nach dem 7. Alterjahr des Sohnes wurde dem Vater das Recht zugesprochen, seinen Sohn jeweils am ersten und dritten Wochenende pro Monat je einen Tag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr zu sich auf Besuch zu nehmen und ihn nach vorheriger Ankündigung von drei Monaten während 14 Tagen pro Jahr mit sich in die Ferien zu nehmen. A.b Mit Beschluss vom 18. September 2001 ordnete die Vormundschaftsbehörde von Rohr für das Kind ein begleitetes Besuchsrecht sowie eine Erziehungsbeistandschaft mit Bestimmung eines Sozialarbeiters als Beistand an. Am 26. März 2002 genehmigte die Vormundschaftsbehörde Rohr auf Antrag des Beistands eine Neuregelung des Besuchsrechts. A.c Mit Beschluss vom 19. November 2002 ersetzte die Vormundschaftsbehörde Rohr den vorgenannten Beschluss und genehmigte eine ihr vom Beistand unterbreitete "Vereinbarung zum Besuchsrecht". Danach wurde X._______ berechtigt, seinen Sohn ab dessen 6. Geburtstag am ersten Samstag des Monats von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr und jeden dritten Samstag pro Monat von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr, ab dem 7. Geburtstag des Sohnes jedes erste und dritte Wochenende des Monats, und zwar von Samstag 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr bzw. von Samstag 14.00 Uhr bis Sonntag 17.00 Uhr zu sich auf Besuch zu nehmen. Ab dem 8. Geburtstag des Sohnes wurde der Vater zusätzlich zum gewährten Besuchsrecht berechtigt, jährlich 14 Tage Ferien mit seinem Sohn zu verbringen. A.d Mit Beschluss vom 17. Mai 2005 ordnete die Vormundschaftsbehörde gestützt auf das Gesuch der Mutter ein begleitetes Besuchsrecht an. Nachdem ein Gutachten des KJPD zur Frage des Besuchsrechts eingeholt worden war, entschied die Vormundschaftsbehörde nach Anhörung der Eltern, die Anträge der Kindsmutter würden abgewiesen. Dieser Beschluss erwuchs in Rechtskraft. A.e Am 8. November 2005 beschloss die Vormundschaftsbehörde, das am 19. November 2002 genehmigte Besuchsrecht (in Abänderung des Scheidungsurteils) werde mit Ausnahme der Ferienregelung aufrechterhalten. Die Ferienregelung ab dem 8. Geburtstag des Sohnes werde abgestuft gewährt, nämlich 7 Tage Ferien im ersten möglichen Jahr bzw. 14 Tage ab dem 2. möglichen Jahr (Ziff. 2 und 3 des Beschlusses).