Citation: 8C_380/2020 E. 3.3.2

3.3.2. Die Vorinstanz ist unter Würdigung der gesamten Umstände, insbesondere der langen Dauer der jeweiligen Aufenthalte des Versicherten in den USA, in bundesrechtskonformer Weise zum Schluss gelangt, dass der Beschwerdeführer seinen gewöhnlichen Aufenthalt vom 7. November 2018 bis 20. Mai 2019 nicht mehr in der Schweiz hatte. Daran vermögen die Ausführungen in der Beschwerde nichts zu ändern. Aus der zitierten Rechtsprechung geht hervor, dass das Bundesgericht die Verfügbarkeit der versicherten Person auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt stark gewichtet. Die Vorinstanz hat zutreffend darauf hingewiesen, dass in der fraglichen Periode zweimal ein Beratungsgespräch beim RAV habe verschoben werden müssen. Es trifft zwar zu, dass die Arbeitsbemühungen, wie der Beschwerdeführer geltend macht, vom RAV nicht beanstandet wurden. Indessen beschlägt dieser Einwand allein den qualitativen und nicht den quantitativen Aspekt der Bewerbungen in der Schweiz, der hier zur Debatte steht. Nach den das Bundesgericht bindenden Feststellungen des kantonalen Gerichts bewarb sich der Beschwerdeführer gemäss den Nachweisen der persönlichen Arbeitsbemühungen der Monate November 2018 bis Mai 2019 hauptsächlich für verfügbare Stellen in den USA. Es ist nicht einzusehen, weshalb er sich angesichts der Möglichkeit, ein Bewerbungsschreiben elektronisch zu übermitteln, während der Aufenthalte in den USA nicht häufiger auf für ihn in Frage kommende, am Standort Schweiz ausgeschriebene Kaderstellen beworben hatte. Sein Argument, solche seien im Vergleich zu den USA weniger nachgefragt worden, ist zwar bezogen auf den gesamten Arbeitsmarkt in den USA nachvollziehbar. Indessen räumt er explizit ein, einzig in den benachbarten Bundesstaaten nach einer Beschäftigung gesucht zu haben. Schliesslich geht aus der Arbeitgeberbescheinigung der B.________ AG vom 23. Januar 2018 hervor, dass sie den Beschwerdeführer nicht wegen der krankheitsbedingt vom 1. Juli 2016 bis 10. September 2017 dauernden Arbeitsunfähigkeit, sondern aus organisatorischen Gründen per Ende Januar 2018 entlassen hatte. Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer nach dem 10. September 2017 weiterhin an einem medizinisch ausgewiesenen Erschöpfungssyndorm gelitten hätte und daher der Jetlag seiner Gesundhiet abträglich gewesen wäre, liegen ausweislich der Akten nicht vor. Ebensowenig ist ersichtlich, dass er sich eine regelmässige Hin- und Rückreise aus finanziellen Gründen nicht hätte leisten können, zumal er dazu die eingesparten Wohnungskosten hätte einsetzen können.