Citation: 5A_588/2008 17.11.2008 E. 1

1.1 Als Entscheid auf dem Gebiet der Beistandschaft unterliegt das angefochtene Urteil der Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72 Abs. 2 Ziff. 6 BGG). 1.2 Das Recht zur Beschwerde in Zivilsachen beurteilt sich ausschliesslich nach Art. 76 BGG und nicht nach Art. 420 ZGB (für die staatsrechtliche Beschwerde: BGE 123 I 279 E. 3b S. 280; 126 I 43 E. 1 S. 44; für die Beschwerde in Zivilsachen: Urteil 5A_443/2008, vom 14. Oktober 2008 E. 2.2; Urteil 5A_493/2007 vom 20. August 2008 E. 2). Zur Beschwerde in Zivilsachen ist damit allein berechtigt, wer vor Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat (Art. 76 Abs. 1 lit. a BGG) und über ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheides verfügt (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG). Soweit sich der Beschwerdeführer gegen die Errichtung der Beistandschaft wendet, vertritt er nicht persönliche Interessen, sondern jene der Beschwerdeführerin, weshalb ihm insoweit das zur Beschwerde legitimierende rechtlich geschützte Interesse fehlt. Anders verhält sich, wenn er sich dagegen wehren will, dass ihm durch die kantonalen Instanzen die Legitimation zur Beschwerde nach Art. 420 ZGB gegen die Errichtung der Beistandschaft aberkannt worden sei. Diesbezüglich mangelt seine Eingabe indessen an einer rechtsgenügenden Begründung (Art. 42 Abs. 2 BGG; E. 2 hiernach), zumal er sich weder mit Art. 420 ZGB noch mit Bestimmungen des kantonalen Rechts auseinandersetzt. Auf die Eingabe des Beschwerdeführers ist nicht einzutreten. 1.3 Nachdem die Beschwerdeführerin ihre Beschwerde durch Leistung einer Unterschrift nachgebessert hat (Art. 42 Abs. 5 BGG), ist unter Vorbehalt der nachfolgenden Erwägungen auf die sonst frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten.