Citation: 2C_614/2014 E. 5.1.2

5.1.2. Laut Trennungsvereinbarung vom 30. August/1. September 2011, auf welche die Vorinstanz verweist, ist der Beschwerdeführer seit dem Kindergarteneintritt der Tochter berechtigt, diese jedes zweite Wochenende von Samstagmittag bis Sonntagabend zu sich zu nehmen und auch jedes Jahr drei Wochen Ferien mit ihr zu verbringen. Der Beschwerdeführer rügt in diesem Zusammenhang eine unrichtige Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz, die es als nicht ersichtlich betrachtet, ob das Besuchsrecht tatsächlich ausgeübt werde. Wie es sich damit verhält, kann indessen offen bleiben, da die übrigen Voraussetzungen für die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ohnehin nicht gegeben sind. Gemäss den - vom Beschwerdeführer nicht bestrittenen - vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen kam dieser zeitweise seinen Verpflichtungen in Bezug auf die Kinderunterhaltsbeiträge nicht nach, weshalb diese bevorschusst werden mussten. Der Beschwerdeführer erklärt, seit der Trennung "seinen Möglichkeiten entsprechend den Unterhalt an seine Tochter" zu bezahlen. Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, dass die Unterhaltszahlungen regelmässig geleistet werden. Folglich kann auch nicht von einer intensiven Vater-Tochter-Beziehung in wirtschaftlicher Hinsicht ausgegangen werden. Schliesslich ist die Voraussetzung des tadellosen Verhaltens beim Beschwerdeführer aufgrund seiner strafrechtlichen Verurteilung im Betäubungsmittelbereich klarerweise nicht erfüllt. Mit seinem Verhalten hat der Beschwerdeführer in schwerwiegender Weise gegen die rechtsstaatliche Ordnung verstossen. Zudem war er den vorinstanzlichen Feststellungen zufolge zeitweise auf Sozialhilfe angewiesen und hat Schulden in der Höhe von Fr. 14'600.--.