Citation: 8C_295/2016 E. 3.2.3

3.2.3. In der orthopädischen Beurteilung vom 3. Februar 2015 schliesslich hielt Dr. med. D.________ unter Berücksichtigung aller klinischen und bildgebenden Befunde als Schlussfolgerung fest, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit sei es als Folge des Unfallereignisses vom 10. Juli 2012 zu einem leichten Anprallereignis des Kopfes und des linken Schultergelenkes sowie zu einer leichten Distorsion der Halswirbelsäule gekommen. Objektivierbare strukturelle Verletzungen seien infolge dieses Unfallereignisses im Bereich des Schädels, der Halswirbelsäule und des linken Schultergelenkes nicht entstanden. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit sei es zu einer vorübergehenden Verschlimmerung des anlage- und verschleissbedingten Vorzustandes eines subacromialen Engpass-Syndroms mit Impingement des Schleimbeutelkomplexes und der Supraspinatussehne gekommen. Der Unfallhergang bzw. die Intensität der traumatischen Gewalteinwirkung sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht geeignet gewesen, die kernspintomographisch diagnostizierte Teilläsion der Supraspinatussehne zu bewirken. Aufgrund des klinischen Verlaufs und der weitgehenden Bewegungsfreiheit des linken Schultergelenkes, dokumentiert durch Dr. med. F.________, sei der Status quo sine spätestens im Zeitpunkt der Konsultation am 14. Januar 2014 erreicht gewesen. Die nach diesem Zeitpunkt geklagte Beschwerdesymptomatik beruhe mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausschliesslich auf anlage- und verschleissbedingten Veränderungen des linken Schultergelenkes und stehe nicht mehr im kausalen Zusammenhang mit dem Schadenereignis vom 10. Juli 2012.