Citation: 9C_549/2020 E. 5.2.2

5.2.2. Dass die Vorinstanz sodann betreffend den weiteren Verlauf das rheumatologische (Teil-) Gutachten der Klinik D.________ vom 20. März 2014 herangezogen hat, ist entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers gleichfalls nicht zu beanstanden. Die dortige Einschätzung des PD Dr. med. H.________, wonach eine Arbeitsfähigkeit von 85 % für angepasste Tätigkeiten ausgewiesen ist, stimmt immerhin mit der rheumatologischen BEGAZ-Expertise des Dr. med. I.________ überein (vgl. BEGAZ-Gutachten, S. 46). Ein klarer Widerspruch zur tatsächlichen Situation liegt somit nicht vor, was eine willkürliche Beweiswürdigung ausschliesst (vgl. E. 3.3). Dies gilt umso mehr, als der neurologische BEGAZ-Sachverständige Dr. med. F.________ selber ausführte, die degenerativen HWS-Veränderungen seien als massgeblicher Faktor für die Arbeitsunfähigkeit erst "im Verlauf zunehmend in den Vordergrund getreten". Inwieweit schliesslich anhand der von Mai bis November 2015 bei der we -care durchgeführten Potenzialabklärung auf eine klar rechtsfehlerhafte Beweiswürdigung geschlossen werden müsste, ist - anders als der Beschwerdeführer meint - nicht zu erkennen. Im Gegenteil hat die Vorinstanz deren Resultate berücksichtigt und zudem eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit für angepasste Tätigkeiten ab Juni 2015 anerkannt, wobei der Beschwerdeführer bis zum Abschluss der Massnahme im November 2015 Taggelder bezog.