Citation: 6B_366/2014 E. 2.4

2.4. Soweit der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde über den Streitgegenstand der Anordnung einer stationären Massnahme hinausgeht, ist darauf nicht einzutreten. Das ist namentlich der Fall, soweit er den konkreten Vollzug der Massnahme beanstandet. Sein Antrag auf bedingte Entlassung aus der Massnahme geht überdies an der Sache vorbei und kann mangels Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs nicht beurteilt werden. Im Übrigen ergibt sich aus den in der Beschwerdeeingabe genannten Umständen nicht, inwiefern die Voraussetzungen einer stationären Massnahme nicht erfüllt sein könnten. Das als Entscheidgrundlage dienende Gutachten vom 25. März 2013 erweist sich entgegen der unbegründeten Kritik des Beschwerdeführers in allen Belangen als schlüssig und überzeugend. Es nimmt ausführlich Stellung namentlich zum Gesundheitszustand sowie zur Behandelbarkeit, Massnahmenwilligkeit und Rückfallgefahr des Beschwerdeführers. Nachvollziehbar erörtert es, dass und weshalb vorliegend ein stationärer Rahmen angezeigt, ein ambulanter Ansatz hingegen weder ausreichend noch zweckmässig ist. Es steht fest, dass der Beschwerdeführer an einer schweren chronischen Schizophrenie leidet, aus welcher sich insbesondere bei floriden Schüben eine deutliche Rückfallgefahr für erneute Gewalthandlungen ergibt. Weiter ist erstellt, dass sich die schwere Störung nicht von alleine zurückbildet und sich die Krankheitseinsicht nicht von selber einstellt. Die Medikamenten- und Behandlungscompliance des Beschwerdeführers haben sich bislang, wie die langjährige Behandlungserfahrung mit ihm dokumentiert, in ambulanten Settings als unzureichend erwiesen. Ausgehend hievon durfte die Vorinstanz ohne Bundesrechtsverletzung von einer ambulanten Massnahme einschliesslich der Weisung, die erforderlichen Medikamente unter ärztlicher Kontrolle einzunehmen, absehen und - im Einklang mit dem Gutachten - eine stationäre therapeutische Massnahme nach Art. 59 StGB als notwendig und zweckmässig sowie im Blick auf die vom Beschwerdeführer ausgehende Rückfallgefahr als verhältnismässig erachten. Der vorinstanzliche Massnahmenentscheid ist nicht zu beanstanden. Es kann auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (Entscheid, S. 24-28).