Citation: U 463/00 28.10.2003 E. 4

Zu prüfen bleibt der Anspruch auf Integritätsentschädigung. Während SUVA und Vorinstanz die Integritätseinbusse auf 10 % bemessen haben, macht der Beschwerdeführer eine Entschädigung von 20 % geltend. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde begründet er dies damit, dass die Funktionseinschränkung im Fussgelenk nicht nur schmerzbedingt sei, sondern zusätzlich auch durch eine Arthrose verursacht werde. Neben Tabelle 2 müsse daher auch Tabelle 5 der Medizinischen Abteilung der SUVA berücksichtigt werden. 4.1 Im Einspracheentscheid der SUVA vom 29. Oktober 1999, auf welchen der vorinstanzliche Entscheid diesbezüglich verweist, werden die für die Bemessung von Integritätsschäden geltenden Regeln zutreffend wiedergegeben (vgl. Art. 25 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 36 UVV und Anhang 3 zur UVV); darauf wird verwiesen. Gleiches gilt hinsichtlich der von der SUVA in Ergänzung der bundesrätlichen Skala herausgegebenen Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form, welche nach der Rechtsprechung mit Anhang 3 zur UVV vereinbar sind, soweit sie lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll (BGE 124 V 32 Erw. 1c mit Hinweis). 4.2 Der Vorinstanz ist darin beizupflichten, dass die von der SUVA gestützt auf die Angaben des Kreisarztes in der Beurteilung vom 1. März 1999 nach Tabelle 2 (Funktionsstörungen der unteren Extremitäten) erfolgte Bemessung nicht zu beanstanden ist. Danach entspricht eine schmerzhafte Funktionsstörung einem Integritätsschaden von 10 % bis 20 %. Gemäss Tabelle 5 (Arthrosen) entspricht eine mässige Fusswurzelarthrose einem Integritätsschaden von 5 % bis 10 % und eine schwere Fusswurzelarthrose einem solchen von 10 % bis 20 %. Gemäss den röntgenologischen Angaben vom 27. Juli 1998 bestanden leichte arthrotische Veränderungen im linken Chopard-Gelenk, während zwischen dem OS naviculare und dem Os cuneiform eine deutliche Arthrose sichtbar war. Dr. med. R.________ bezeichnete diese Arthrose im Bericht vom 3. August 1998 als erheblich und im Bericht vom 14. September 1999 zudem als zunehmend. Die angenommene Integritätseinbusse von insgesamt 10 % hält sich im Rahmen der tabellarischen Richtlinien und lässt sich daher nicht beanstanden.