Citation: 8C_495/2007 31.01.2008 E. A

A.a Der 1950 geborene J.________ war bei der Firma S.________ AG als Staplerfahrer sowie bei der Firma T.________ AG als Zeitungsverträger tätig und gestützt auf diese Arbeitsverhältnisse bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 1. Februar 1985 wurde er auf seinem Fahrrad von einem PW von hinten angefahren und erlitt eine Abscherfraktur der rechten Patellarückfläche mit geringgradigem Gelenkerguss, eine Kniekontusion links bei Verdacht auf alte Ruptur des medialen Seitenbandes und des vorderen Kreuzbandes links sowie eine Kontusion des rechten Unterschenkels und des Malleolus medialis rechts. Am 3. Februar 1985 wurde in der Chirurgischen Klinik des Spitals W.________ eine Arthrotomie mit Retinaculumnaht rechts durchgeführt. In der Folge stellte sich ein schleppender Heilungsverlauf ein und J.________ war erst ab 7. Oktober 1985 wieder zu 50 % arbeitsfähig. Auf den 31. Januar 1986 löste die Firma S.________ AG das Arbeitsverhältnis auf. Am 29. Juli 1986 wurde in der Orthopädischen Klinik B.________ eine erste Revisionsoperation im rechten Knie mit Rekonstruktion der dorsomedialen Gelenkkapsel, Hinterhornnaht des medialen Meniskus und Spaltung des lateralen Retinaculums durchgeführt. Vom 24. November bis 19. Dezember 1986 war der Versicherte in der Klinik N.________ hospitalisiert, blieb aber weiterhin nur zu 50 % arbeitsfähig. Am 30. Oktober 1987 wurde in der Orthopädischen Klinik B.________ eine weitere Revisionsarthrotomie mit Hinterhornnaht des medialen Meniskus am rechten Knie durchgeführt. Die SUVA richtete J.________ bis 31. August 1988 Taggeldleistungen für eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % und vom 1. bis 30. September 1988 für eine solche von 50 % aus. Mit Verfügung vom 4. November 1988 sprach sie ihm ab 1. Oktober 1988 eine Invalidenrente von 15 % zu. Die dagegen erhobene Einsprache hiess die SUVA mit Einspracheentscheid vom 17. April 1989 teilweise gut und erhöhte die Invalidenrente mit Wirkung ab 1. Oktober 1988 auf 33 1/3 %. Beschwerdeweise liess J.________ die Zusprechung einer Invalidenrente von 100 % und einer Integritätsentschädigung von 25 % beantragen. Das Versicherungsgericht des Kantons Zürich wies die Beschwerde mit Entscheid vom 24. Oktober 1989 und das Eidgenössische Versicherungsgericht die dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit Urteil vom 18. Juni 1990 ab. A.b Am 18. Oktober 1993 leitete die SUVA ein Rentenrevisionsverfahren ein. Nach Einholung eines Berichtes des behandelnden Arztes Dr. med. D.________ vom 8. November 1993, eines Formularberichtes der neuen Arbeitgeberfirma R.________ AG vom 3. Dezember 1993, bei welcher der Versicherte seit 1. Dezember 1991 teilzeitlich als Packer und Magaziner tätig war, sowie eines kreisärztlichen Untersuchungsberichts vom 8. Dezember 1993 lehnte sie eine revisionsweise Erhöhung der Invalidenrente mit Verfügung vom 4. Mai 1994 ab. Die dagegen erhobene Einsprache wies die SUVA mit Einspracheentscheid vom 19. Mai 1995 ab. Beschwerdeweise liess J.________ die Zusprechung einer Invalidenrente von 50 % beantragen. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich wies die Beschwerde mit Entscheid vom 28. Oktober 1997 ab. Die dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiess das Eidgenössische Versicherungsgericht mit Urteil vom 12. März 1998 in dem Sinne gut, dass es den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 28. Oktober 1997 und den Einspracheentscheid der SUVA vom 19. Mai 1995 aufhob und die Sache an letztere zurückwies, damit diese nach ergänzender Abklärung im Sinne der Erwägungen neu verfüge. A.c Nachdem am 22. Juni 1994 in der Orthopädischen Klinik B.________ eine dritte Revisionsoperation im rechten Knie des Versicherten (mit diagnostischer Arthroskopie und medialer Teilmeniskektomie im Hinterhornbereich) sowie am 10. Dezember 1995 eine vierte Revisionsoperation (mit erneuter Teilmeniskektomie medial Knie rechts) durchgeführt worden war, meldete die Arbeitgeberfirma am 1. April 1996 einen Rückfall. Die SUVA zog Berichte der Orthopädischen Klinik B.________ vom 27. Dezember 1995 und 25. Januar 1996, des Spitals W.________ vom 5. Januar und 3. Mai 1996 bei und liess den Versicherten am 15. Mai 1996 durch ihren Kreisarzt Dr. med. A.________ untersuchen. Vom 7. August bis 25. September 1996 war J.________ erneut in der Klinik N.________ hospitalisiert. Nach einer nochmaligen kreisärztlichen Untersuchung vom 21. Januar 1997 lehnte die SUVA mit Verfügung vom 24. Februar 1997 eine Rentenrevision mangels erheblicher Veränderung des Gesundheitszustandes ab. Der Versicherte liess dagegen Einsprache erheben. Gestützt auf das Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 12. März 1998 widerrief die SUVA ihre Verfügung vom 24. Februar 1997 und erklärte das Einspracheverfahren als formlos erledigt (Schreiben vom 6. Mai 1998 an den Rechtsvertreter des Versicherten). Nach Beizug eines Formularberichtes des den Versicherten nunmehr behandelnden Rheumatologen Dr. med. C.________ vom 15. Mai 1998, beauftragte die SUVA vorerst die Orthopädische Klinik B.________ (Schreiben vom 10. September 1998) und danach die Medizinische Abklärungsstelle der Invalidenversicherung am Spital G.________ (im Folgenden: MEDAS) mit der Begutachtung des Versicherten (Schreiben vom 28. Juni 2001). Dr. med. M.________, Chefarzt der MEDAS, und Dr. med. E.________, Spezialärztin für Innere Medizin, erstatteten das Gutachten am 5. Juli 2002. Gestützt darauf sprach die SUVA J.________ mit Verfügung vom 12. November 2002 eine Integritätsentschädigung von 10 % zu und lehnte mit einer weiteren Verfügung gleichen Datums eine revisionsweise Erhöhung der Invalidenrente ab. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Einspracheentscheid vom 8. April 2004 ab.