Citation: 4C.383/1999 13.06.2000 E. A

A.- Der Kläger war ab dem 26. Januar 1998 für die Beklagte als Chauffeur tätig. Psychische Probleme, die unter anderem in den Nachteinsätzen und der bevorstehenden Geburt eines weiteren Kindes gründeten, erschwerten zunehmend seine Arbeitstätigkeit. Vom 22. Dezember 1998 bis 15. Januar 1999 bezog der Kläger Ferien. Als Folge der anhaltenden gesundheitlichen Probleme wurde er danach nicht länger als Chauffeur beschäftigt, sondern im Lager der Beklagten eingesetzt. Die Schwierigkeiten dauerten indes fort, weshalb die Beklagte dem Kläger am 21. Januar 1999 folgendes, mit "Fristlose Auflösung des Arbeitsverhältnisses" betiteltes Schreiben unterbreitete: " Sehr geehrter Herr A.________ Nachdem Sie den Arbeitsvertrag nicht mehr erfüllen können wird das Arbeitsverhältnis zwischen Ihnen und der Firma X.________ AG im gegenseitigen Einvernehmen fristlos, per 21. Januar 1999, aufge- löst. Es ist der Firma nicht möglich, Sie weiterhin als Chauffeur zu beschäftigen, da wir die Verantwortung nicht mehr übernehmen können. Da Sie ihrer Meinung nach im Lager auch nicht eingesetzt werden können, sehen wir keine andere Möglichkeit mehr, sie wei- terhin zu beschäftigen. Dadurch ist eine Auflösung des Arbeitsverhältnisses unumgänglich. Wir bitten um Kenntnisnahme." Nach einer Aussprache mit Personalverantwortlichen der Beklagten unterzeichnete der Kläger das obgenannte Schreiben und erklärte sich mit dessen Inhalt einverstanden.