Citation: 5P.64/2006 09.10.2006 E. 7

7.1 Die vom Obergericht verneinte Frage, ob besondere Umstände vorlägen, die trotz fehlender Unentbehrlichkeit im Sinne von Art. 707 Abs. 2 ZGB eine Verpflichtung zur Wiederherstellung des früheren Zustandes zu rechtfertigen vermöchten, ist rechtlicher Natur und kann daher nicht hier, sondern einzig im Berufungsverfahren geprüft werden (vgl. Art. 84 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 43 Abs. 1 OG). Was in der Beschwerde hierzu ausgeführt wird, ist von vornherein unbeachtlich. Zulässig sind dagegen Rügen gegen die Feststellungen der kantonalen Instanz zu den tatsächlichen Gegebenheiten. 7.2 Die Beschwerdeführerin beanstandet, das Obergericht habe die an den Beschwerdegegner gerichtete Empfehlung von Dr. Z.________, in Richtung Quellfassung das Biotop nicht zu erweitern, übergangen. Die Rüge stösst ins Leere: Das Obergericht hat die angesprochene Empfehlung nicht übersehen und sogar selbst darauf hingewiesen. Es hat andererseits jedoch bemerkt, Dr. Z.________ habe als Zeuge erklärt, er sei der Ansicht, dass die vorgesehene bauliche Sanierung keinen negativen Einfluss auf die Quellfassung haben werde. Mit dieser von der kantonalen Instanz in ihre Würdigung einbezogenen Aussage setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander, und sie legt somit nicht dar, inwiefern deren Berücksichtigung willkürlich sein soll. Was sie vorträgt, ist im Übrigen appellatorischer Natur. Zum Teil sind die Vorbringen ausserdem neu und daher von vornherein unzulässig.