Citation: 5D_213/2021 E. 2.4

2.4. Die Korrektur der Berechnung des Bedarfs um die Position "Steuern" führt nicht einfach zu einem entsprechend tieferen Kindesunterhaltsbeitrag. Vielmehr ergibt sich beim Vater ein um den Steueranteil erhöhter Überschuss, der auch neu zu verteilen ist. Diesem Umstand hat der Beschwerdeführer in seinen Rechtsbegehren Ziffern 1.1. bis 1.5 und 1.7 Rechnung getragen und die zutreffenden Beträge ermittelt. Einzig für die Zeitspanne ab 1. August 2028 bis 31. Juli 2032 (Rechtsbegehren Ziffer 1.6) hat er bloss den zu Unrecht eingerechneten Steuerbetrag abgezogen. Indes ergibt sich aus der Neuberechnung des familienrechtlichen Bedarfs beim Beschwerdeführer für diese Periode ein Überschuss von Fr. 150.--, sodass nach Massgabe der vom Kantonsgericht angewandten Überschussverteilungsgrundsätze vom vorinstanzlich zugesprochenen Betrag nicht Fr. 90.--, sondern lediglich Fr. 40.-- abzuziehen sind und der Unterhaltsbeitrag folglich auf Fr. 1'085.-- festzulegen ist.