Citation: 8C_217/2023 E. 4.2

4.2. Wenn die Vorinstanz nach Würdigung der vorhandenen medizinischen Stellungnahmen und der Berichte über die berufliche Eingliederung zum Schluss gelangte, es könne auf die Beurteilung des RAD-Arztes Dr. med. E.________ und der Kreisärzte abgestellt werden, so hat sie damit weder die Beweiswertkriterien bundesrechtswidrig angewandt noch Beweise willkürlich gewürdigt. Es sei daran erinnert, dass eine Beweiswürdigung nicht schon dann willkürlich ist, wenn eine andere Lösung ebenfalls in Betracht fällt, selbst wenn diese als die plausiblere erscheint (vgl. E. 1.2 hiervor). Vor diesem Hintergrund hat die Vorinstanz bundesrechtskonform auf weitere Abklärungen verzichtet (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 144 V 361 E. 6.5, 136 I 229 E. 5.3). Dies verstösst weder gegen den Untersuchungsgrundsatz noch gegen die Ansprüche auf freie Beweiswürdigung sowie Beweisabnahme (Art. 61 lit. c ATSG) und rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV).