Citation: 5A_1008/2019 E. 2

Die vielfältigen Ausführungen in der Beschwerde gehen an der obergerichtlichen Kernerwägung, zufolge Aufhebung der Beistandschaft stelle sich die Frage nach einem Wechsel der Beistandsperson nicht mehr, letztlich vorbei. Im Zusammenhang mit dem zentralen Punkt des aktuellen und praktischen Interesses bringt der Beschwerdeführer einzig vor, ein sofortiger Entscheid hätte ihm noch Sommerferien mit dem Kind ermöglicht. Damit spricht er aber nicht den Beschwerdegegenstand des obergerichtlichen Verfahrens an (die geltend gemachte Rechtsverzögerung durch die KESB), sondern wirft er vielmehr sinngemäss dem Obergericht selbst eine Rechtsverzögerung vor, indem dieses über seine Beschwerde vom 10. Juli 2019 postwendend hätte entscheiden müssen, um Sommerferien zu ermöglichen. Wie es sich damit verhält und ob im Rubrum des vorliegenden Urteils deshalb auch das Obergericht als Beschwerdegegner aufgeführt werden müsste, kann aus mehreren Gründen offen bleiben: Abgesehen davon, dass nicht dargelegt wird, inwiefern die Beschwerde ohne jegliche Instruktion quasi am Tag ihres Einganges spruchreif gewesen wäre, und noch weniger dargelegt wird, inwiefern ein sofortiger Entscheid betreffend Wechsel der Beistandsperson die Sommerferien ermöglicht hätte, übersieht der Beschwerdeführer, dass es für die Legitimation zur Beschwerde vor Bundesgericht im Sinn von Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG um die Frage geht, ob er heute, d.h. im Zusammenhang mit der Beschwerdeführung an das Bundesgericht über ein aktuelles und praktisches Interesse an einer Beurteilung hat. Dies müsste er wenigstens kurz dartun (vgl. E. 1), was er nicht getan hat.