Citation: 6B_596/2021 E. 3.3.6

3.3.6. Schliesslich vermag der Beschwerdeführer auch mit seinem Hinweis auf "Ungereimtheiten" keine willkürliche Sachverhaltsfeststellung darzutun. Die Vorinstanz analysiert und plausibilisiert schlüssig den zeitlichen Ablauf der Geschehnisse nach der Brandlegung bis zur Festnahme des Beschwerdegegners 2 in Schaffhausen. Mit dem Beschwerdeführer geht sie alsdann aber davon aus, dass letztlich unklar bleibe, was der Beschwerdegegner 2 nach dem Verlassen des Tatortes getan habe. Als fraglich erachtet sie auch, ob er tatsächlich alleine war, zumal er zugegeben habe, (vor dem Brandereignis bereits) die Fahrt von V.________ nach W.________ mit einem "Kollegen" bestritten zu haben (angefochtenes Urteil S. 39). Auf das Verhältnis zu einer Person namens "I.________" geht die Vorinstanz mangels erkennbarem Zusammenhang mit dem Anklagesachverhalt nicht weiter ein und erachtet dieses für den Kernsachverhalt als irrelevant (angefochtenes Urteil S. 26 und 28). Damit korrespondierend hat bereits die Vorinstanz festgehalten, dass der Beschwerdegegner diverse zeitliche und personenbezogene Umstände nicht habe offen legen wollen, konkret Umstände, welche sowohl die Phase vor dem Brandereignis als auch den Tattag betreffen würden und dass sowohl der Beschwerdeführer als auch der Beschwerdegegner 2 "jeder für sich oder allenfalls miteinander undurchsichtige Geschäfte und Kontakte gepflegt" hätten (erstinstanzliches Urteil S. 43 f.). Unter Willkürgesichtspunkten ist damit nicht zu beanstanden, wenn sich die Vorinstanz nicht weiter mit ausserhalb des Kerngeschehens liegenden Umständen wie namentlich einer Konkretisierung des Deliktslohns (Grundstück in Ungarn oder in Polen; vgl. so bereits wiederum das erstinstanzliche Urteil S. 47 f.), der Bewerkstelligung einer mutmasslichen Rückreise des Beschwerdegegners 2 in die Schweiz oder aber sich im Zusammenhang mit allenfalls als Startsignal für den Brand getätigter Anrufe stellenden Fragen (versandte SMS; Aufladen von Guthaben) befasst. Letzteres insbesondere deswegen nicht, weil sie diesen mutmasslichen Anrufen im Kontext der übrigen Beweismittel keine entscheidende Bedeutung beimisst (vgl. hierzu oben E. 2.3).