Citation: 7B_537/2023 E. A

A.a. Die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg erliess am 26. Februar 2018 gegen A.________ einen Strafbefehl und legte ihr darin eine Vielzahl von Widerhandlungen gegen das Tierschutzgesetz vom 16. Dezember 2005 (TSchG; SR 455) zur Last. Nachdem A.________ gegen diesen Strafbefehl Einsprache erhoben hatte, überwies die Staatsanwaltschaft die Akten zur Durchführung des Hauptverfahrens an das Bezirksgericht Rheinfelden. Mit Zusatzklagen vom 17. Februar 2020, 27. Juli 2020 und 3. September 2020 warf die Staatsanwaltschaft A.________ diverse weitere Widerhandlungen gegen das TSchG vor. A.b. Das Bezirksgericht Rheinfelden befand A.________ am 11. Oktober 2021 wie folgt für schuldig: - der mehrfachen Widerhandlung gegen das TSchG gemäss dessen Art. 26 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 4 Abs. 1 und 2 und Art. 6 Abs. 1 TSchG, Art. 3 Abs. 1 und 3, Art. 5 Abs. 1 und 2 und Art. 16 Abs. 1 der Tierschutzverordnung vom 23. April 2008 (TSchV; SR 455.1) sowie Art. 7 Abs. 1 der Verordnung des BLV über die Haltung von Nutztieren und Haustieren vom 27. August 2008 (SR 455.110.1; mehrfache Tierquälerei durch Unterlassen der Befreiung des verfangenen Ziegenbocks im Flexi-Netz und Unterlassung der nötigen Pflegehandlungen einer gesundheitlich beeinträchtigten Ziege); - der mehrfachen Widerhandlungen gegen das TSchG gemäss dessen Art. 28 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 4 Abs. 1 TSchG und Art. 7 Abs. 1 und 3 lit. c TSchV (Halten von Tieren in nicht entweichungssicherem Gehege und Halten von Tieren in Gehegen mit Gegenständen, welche Verletzungsgefahr darstellen); - der mehrfachen Widerhandlungen gegen das Waldgesetz vom 4. Oktober 1991 (WaG; SR 921.0) gemäss dessen Art. 16 Abs. 1 und Art. 43 Abs. 4 i.V.m. § 13 Abs. 1 und § 36 des Waldgesetzes des Kantons Aargau vom 1. Juli 1997 (AWaG/AG; SAR 931.100; unzulässige nachteilige Nutzung des Waldes); - der mehrfachen Widerhandlungen gegen Art. 28 Abs. 3 TSchG (mehrfacher Verstoss gegen eine Verfügung des Veterinäramtes). Es bestrafte sie - als teilweise Zusatzstrafe zum Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 4. Juni 2019 - mit einer bedingten Geldstrafe von 110 Tagessätzen zu je Fr. 80.-- (total Fr. 8'800.--) bei einer Probezeit von drei Jahren sowie mit einer Busse von Fr. 7'000.-- (Ersatzfreiheitsstrafe 87 Tage).