Citation: 1C_25/2016 E. 2.1

2.1. Nach Art. 31 SVG muss der Führer das Fahrzeug ständig so beherrschen, dass er seinen Vorsichtspflichten nachkommen kann (Abs. 1). Wer nicht über die erforderliche körperliche und geistige Leistungsfähigkeit verfügt, gilt während dieser Zeit als fahrunfähig und darf kein Fahrzeug führen (Abs. 2). Nach Art. 16c Abs. 1 lit. c SVG begeht unter anderem eine schwere Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsrecht, wer fahrunfähig ist und in diesem Zustand ein Motorfahrzeug führt. Gemäss Art. 16c Abs. 2 lit. c SVG wird diesfalls der Führerausweis unter anderem dann für mindestens zwölf Monate entzogen, wenn in den vorangegangenen fünf Jahren der Ausweis einmal wegen einer schweren Widerhandlung entzogen war. Nach der Rechtsprechung setzt der Entzug des Führerausweises nebst einer konkreten oder jedenfalls erhöhten abstrakten Gefährdung anderer Rechtsgüter ein Verschulden des Fahrzeuglenkers voraus. Die Anwendung von Art. 16c SVG verlangt ein schweres Verschulden (Urteil des Bundesgerichts 1C_355/2009 vom 21. Dezember 2009 E. 5.3), also Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit.