Citation: 5A_302/2021 E. A

A.a. A.________ (Beschwerdeführerin) und B.________ (Beschwerdegegner) heirateten im Jahr 1997. Aus ihrer Ehe gingen die inzwischen volljährigen Kinder C.________ und D.________ hervor. Die Ehegatten trennten sich im Juni 2017. Im April 2018 ersuchte B.________ das Bezirksgericht Aarau um die Regelung des Getrenntlebens. Mit Eheschutzentscheid vom 25. September 2018 verzichtete dieses soweit hier interessierend darauf, Ehegattenunterhaltsbeiträge festzusetzen. In teilweiser Gutheissung der vom Ehemann hiergegen erhobenen Berufung, verpflichtete das Obergericht des Kantons Aargau A.________ mit Entscheid vom 16. September 2019 ab Juli 2019 zur Zahlung eines monatlichen Beitrags von Fr. 3'973.-- an diesen. A.b. Am 19. November 2019 klagte A.________ auf Scheidung der Ehe und am 28. November 2019 beantragte sie beim Bezirksgericht, in Abänderung des Eheschutzentscheids vom 16. September 2019 sei ihre Unterhaltspflicht ersatzlos aufzuheben bzw. sei festzustellen, dass sie B.________ keinen persönlichen Unterhalt mehr schulde. Mit Eingabe vom 6. Dezember 2019 ersuchte B.________ das Bezirksgericht, es sei die jeweilige und aktuelle Arbeitgeberin von A.________ anzuweisen, von deren Einkommen Fr. 3'973.-- im Monat auf sein Konto zu überweisen. Nachdem es die beiden Verfahren vereinigt hatte, wies das Bezirksgericht am 12. Juni 2020 das Gesuch um Anpassung der Unterhaltsbeiträge ab und erliess die anbegehrte Schuldneranweisung. Die Gerichtskosten auferlegte es A.________, die es ausserdem zur Zahlung einer Parteientschädigung an B.________ verpflichtete.