Citation: 2A.270/2004 21.05.2004 E. 1

Der georgische Staatsangehörige X.________, geb. 1968, wurde am 5. Februar 2004 im Kanton Bern in Ausschaffungshaft genommen. Die Haft wurde vom Haftrichter 3 des Haftgerichts III Bern-Mittelland am 9. Februar 2004 bestätigt. Das Bundesgericht wies die gegen den Haftbestätigungsentscheid erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde am 22. März 2004 ab (Urteil 2A.155/2004). Der Haftrichter 3 des Haftgerichts III Bern-Mittelland lehnte am 5. April 2004 ein Haftentlassungsgesuch von X.________ ab; die dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht blieb erfolglos (Urteil 2A.215/2004 vom 20. April 2004). Nach Durchführung einer mündlichen Verhandlung am 3. Mai 2004 verlängerte die Haftrichterin 7 des Haftgerichts III Bern-Mittelland die Ausschaffungshaft um drei Monate bis zum 5. August 2004 (schriftliche Ausfertigung des Entscheids vom 6. Mai 2004). Mit in russischer Sprache verfasstem Schreiben vom 6. Mai (zur Post gegeben 7. Mai, Eingang beim Bundesgericht am 10. Mai) 2004, welches von Amtes wegen übersetzt worden ist (Eingang der Übersetzung beim Bundesgericht am 12. Mai 2004), äussert sich X.________ aus seiner Sicht zu den Hintergründen seiner Anwesenheit in der Schweiz trotz abgewiesenem Asylgesuch und entsprechendem Wegweisungsentscheid sowie insbesondere zu seinem Gesundheitszustand. Er führt aus, es sei ihm möglichst rasch die Rückkehr in sein Heimatland zu ermöglichen und er wolle aus der Haft entlassen werden. Die Eingabe ist als Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu betrachten. Das Haftgericht und der Migrationsdienst haben ihre Akten eingereicht und beantragen je Abweisung der Beschwerde. Der Beschwerdeführer hat sich mit Schreiben in russischer Sprache vom 17. Mai (Eingang beim Bundesgericht 21. Mai) 2004 nochmals geäussert. Das Bundesamt für Flüchtlinge hat sich nicht vernehmen lassen.