Citation: 8C_487/2019 E. 6.1

6.1. Wie aus den vorangehenden Erwägungen erhellt, stehen sich in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen folgende zwei Positionen gegenüber: Auf der einen Seite gehen die Ärzte des Spitals C.________ wie auch Dr. med. E.________ - unabhängig voneinander - von einer posttraumatisch eingenommenen Fehlhaltung des Versicherten im Sinne einer Schonung des rechten Fusses aus, die letztlich für die im Zeitpunkt der Leistungseinstellung angegebenen Beschwerden des Versicherten im Sinne einer Plantarfasziitis ursächlich sei. Auf der anderen Seite liegen versicherungsinterne Berichte bei den Akten, die einen Zusammenhang zwischen einer Schonhaltung und einer Plantarfasziitis verneinen und die Beschwerden des Versicherten stattdessen auf eine Radikulopathie der S1-Wurzel zurückführen. Nach Auffassung des Dr. med. E.________ kann eine Radikulopathie als Ursache der vom Patienten angegebenen Beschwerden indessen "mit hoher Wahrscheinlichkeit" ausgeschlossen werden, da bei einer Radikulopathie die Schmerzausstrahlung in die Fusssohle eher den lateralen Fussrand betreffe und nicht punktuell direkt im Ansatzgebiet der Fascia plantaris zu finden sei. Damit besteht in den vorhandenen medizinischen Akten hinsichtlich der Kausalitätsbeurteilung ein Widerspruch, der durch den medizinischen Laien nicht im Rahmen der Beweiswürdigung aufgelöst werden kann. Daran vermögen die Ausführungen der Suva in ihrer Beschwerde nichts zu ändern. Es bestehen zumindest geringe Zweifel an den versicherungsinternen Beurteilungen, weshalb die Vorinstanz zu Recht nicht darauf abgestellt hat.