Citation: 6B_473/2009 18.06.2009 E. 2

Der Beschwerdeführer bemängelt zunächst eine angeblich offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz (Beschwerde S. 1/2). Es ist unklar, auf welche Stelle im angefochtenen Entscheid sich der Beschwerdeführer bezieht, und schon aus diesem Grund ist es fraglich, ob in diesem Punkt auf die Beschwerde einzutreten ist. Die Vorinstanz stellt zum Hintergrund des vorliegenden Strafverfahrens fest, nach dem Tod des Vaters sei es zu Streitigkeiten zwischen dem Beschwerdeführer und seinen Geschwistern gekommen. Der Beschwerdeführer habe die Auffassung vertreten, die Mutter sei Eigentümerin des gesamten hinterlassenen Vermögens geworden, weil der Vater kein Eigengut besessen habe und die Eltern mit Ehevertrag vereinbart hätten, dass nach dem Ableben des einen Ehegatten die Gesamtsumme des Vorschlags beider Ehegatten ganz dem überlebenden Ehegatten zufallen solle. Es liege deshalb lediglich ein Ehevertrags-, aber kein Erbfall vor. Der Beschwerdeführer habe in der Folge das gesamte Vermögen ungeachtet der Erbfolgen verwaltet und sich geweigert, dem Gerichtspräsidium die ihm für seine Mutter zugestellte Erbgangsurkunde weiterzuleiten. Der Bruder des Beschwerdeführers habe in der Folge in Absprache mit der Schwester ein Gesuch um Entmündigung der offensichtlich dementen Mutter eingeleitet (angefochtener Entscheid S. 5 E. 1.1.). Die Rüge des Beschwerdeführers bezieht sich am ehesten auf diese Stelle im angefochtenen Entscheid. Was daran offensichtlich unrichtig sein soll, ergibt sich aus der Beschwerde indessen nicht. Der Beschwerdeführer bekräftigt nur seine Position, allein massgeblich sei der Ehevertrag gewesen, welche Urkunde der Gemeindeschreiber indessen unterdrückt habe, weil er aus der Angelegenheit einen Erbfall habe machen wollen. Mit dieser Darstellung lässt sich nicht darlegen, dass die Vorinstanz mit ihren Erwägungen von einem Zusammenhang ausgegangen wäre, "den es gar nicht gibt", und lediglich einen "Nebenkriegsschauplatz" dargestellt habe. Soweit die Beschwerde in diesem Punkt überhaupt verständlich ist, beschränkt sie sich auf unzulässige appellatorische Kritik. Darauf ist nicht einzutreten.