Citation: 6B_576/2021 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, das vorinstanzliche Urteil stehe in klarem Widerspruch zur bundesgerichtlichen Rechtsprechung betreffend die Zulässigkeit eines zweiten Strafbefehls. Entsprechend sei der zweite, per 25. Juli 2019 erlassene Strafbefehl ungültig. Entgegen den aktenwidrigen Ausführungen der Vorinstanz habe er auch nicht beantragt, es sei stattdessen der erste Strafbefehl zur Grundlage der Anklage zu erheben. Er habe die Ungültigkeit sowohl des ersten als auch des zweiten Strafbefehls geltend gemacht. Damit mangle es an einer gültigen Anklage und seien der Anklagegrundsatz, sein Anspruch auf wirksame Verteidigung und auf Gewährung des rechtlichen Gehörs verletzt.