Citation: 8C_521/2020 E. A

Die 1991 geborene A.________ arbeitete seit November 2013 für die B.________ GmbH. Seit dem 4. Februar 2016 war sie zu 100 % krank geschrieben. Am 6. Mai 2016 kündigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis per 31. Juli 2016. Daraufhin meldete sich die Versicherte am 2. Juni 2016 bei ihrer Wohngemeinde U.________ zur Arbeitsvermittlung an und erhob am 28. Juli 2016 bei der Unia Arbeitslosenkasse (im Folgenden: Unia) Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab dem 1. August 2016. Die Unia eröffnete eine Rahmenfrist für den Leistungsbezug vom 1. August 2016 bis 31. Juli 2018 und richtete der Versicherten ab August 2016 Arbeitslosentaggelder aus. Mit Schreiben vom 13. September und 28. Oktober 2016 ersuchte A.________ die Unia um Ausrichtung der Arbeitslosenentschädigung bereits ab Juni 2016 (Anmeldung zur Arbeitsvermittlung), da sie aufgrund der krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit seit Mai 2016 keinen Lohn mehr erhalten habe. In der Folge legte die Unia die Rahmenfrist für den Leistungsbezug neu vom 1. Mai 2016 bis 30. April 2018 fest und richtete der Versicherten schon ab Mai 2016 Arbeitslosentaggelder aus. Im Rahmen einer internen Revision nahm sie weitere Abklärungen vor. Mit Verfügung vom 22. Januar 2019 forderte sie von der Versicherten Leistungen im Umfang von Fr. 8372.25 zurück, da die Abklärungen ergeben hätten, dass erst ab 1. August 2016 Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung bestehe. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 10. Oktober 2019 fest.