Citation: 9C_350/2020 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer machte vor Vorinstanz geltend, zur Bemessung seines Invaliditätsgrades sei von der medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit, wie sie im Gutachten der MEDAS Interlaken Unterseen vom 14. November 2018 bescheinigt worden sei (60%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit), auszugehen. Das kantonale Gericht hat hierzu erwogen, es könne offen bleiben, ob auf die im Wesentlichen auf einer "Mini-ICF-APP" beruhende Einschätzung der MEDAS-Experten abgestellt werden könne. Selbst wenn man diese Einschätzung als Grundlage der Invaliditätsbemessung nähme, würde kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultieren. Diesfalls würden sich (gerechnet für das Jahr 2014) ein Valideneinkommen als Hilfskoch in einem Kebab-Stand von Fr. 45'509.60 einem aufgrund der Tabellen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) berechneten Invalideneinkommen von Fr. 39'871.95 gegenüberstehen, womit der Invaliditätsgrad (gerundet) 13 % betragen würde.