Citation: 1P.106/2000 11.05.2000 E. 1

1.- a) In formeller Hinsicht stellt sich einzig die Frage, ob die Beschwerdeschrift rechtzeitig und formgerecht eingereicht worden ist. Der Rechtsvertreter hat am 21. Februar 2000, dem letzten Tag der Beschwerdefrist nach Art. 89 OG, dem Bundesgericht eine unvollständige, lediglich 4 von 15 Seiten umfassende Beschwerdeschrift ohne Unterschrift eingereicht. Auf eine Information von Seiten des Bundesgerichts hin hat der Rechtsvertreter die vollständige Rechtsschrift mit seiner Unterschrift am 23. Februar 2000 nachgereicht. Rechtsschriften sind nach Art. 30 Abs. 1 OG mit der Unterschrift versehen innert Frist einzureichen. Gemäss Art. 30 Abs. 2 OG kann eine angemessene Frist zur Behebung eines Mangels angesetzt werden, wenn die Unterschrift einer Partei oder dessen Rechtsvertreters fehlt. Letztere Bestimmung gilt ihrem Sinn nach auch dann, wenn die mangelhafte Beschwerdeschrift am letzten Tage eingereicht worden ist und die ergänzte Eingabe erst nach Ablauf der eigentlichen Frist eingereicht werden kann. Im Hinblick darauf kann die Beschwerdeschrift als vollständig und rechtzeitig eingereicht betrachtet werden. Daran vermag auch der Umstand nichts zu ändern, dass in der ursprünglichen Eingabe zwar die Anträge und die Rügen, indessen nicht die vollständige Begründung der Verfassungsverletzungen enthalten waren. Demnach kann auf die vorliegende Beschwerde eingetreten werden. b) Der Beschwerdeführer beantragt neben der Aufhebung des Schuldspruchs auch diejenige der Strafzumessung und der Kosten. Diesen Anträgen kommt indessen keine eigenständige Bedeutung zu, weshalb darauf nicht näher eingegangen werden muss.