Citation: 1C_462/2024 E. 2.2.2

2.2.2. Weiter hält es auch vor dem Willkürverbot stand, wenn die Vorinstanz angenommen hat, die Beschwerdeführer hätten ihre ungebührlichen Äusserungen in ihrer Eingabe vom 17. Juni 2024 nicht korrigiert, sondern diese grösstenteils wiederholt. Entgegen den Beschwerdeführern ist die Vorinstanz nicht davon ausgegangen, diese hätten auf die verfahrensleitende Verfügung überhaupt nicht reagiert. Vielmehr ist sie zum Schluss gekommen, dass mit dem von den Beschwerdeführern am 17. Juni 2024 eingereichten Schreiben keine Eingabe erfolgt sei, mit welcher der Aufforderung der Instruktionsrichterin, die unziemlichen bzw. ungebührlichen Formulierungen zu entfernen, entsprochen worden wäre. Sie hätten darin lediglich ihre pauschalen und nicht näher nachgewiesenen Vorwürfe gegen die Richterschaft wiederholt. Soweit die Beschwerdeführer entgegnen, sie hätten keineswegs lediglich die Vorwürfe ihrer Eingabe vom 6. Juni 2024 wiederholt, sondern einen Rückzug der verfahrensleitenden Verfügung zugunsten einer Korrektur oder alternativ eine anfechtbare Zwischenverfügung verlangt, dringen sie nicht durch. Dass die ungebührlichen Ausdrücke nicht korrigiert worden sind, bestreiten die Beschwerdeführer nicht. Vielmehr halten sie in ihrer Eingabe vom 17. Juni 2024 daran fest, dass das Verwaltungsgericht Graubünden die "nationalsozialistische Willkür" bei weitem übertreffe und machen weitere ungebührliche Ausführungen ("Dem Verwaltungsgericht GR ging es seit dem Jahr 2019 [...] immer darum, ihre Amtsposition für ihr schikanöses, sadistisches Verhalten (Freude am Leid anderer) auszunutzen", "Keine italienische Mafiaorganisation oder irgendein muslimischer «Terrorist» [hat] so viel Schaden und Leid angerichtet. [...] Dies ist sogar eine messbare Tatsache", "Das Böse [in der Justiz] muss mit aller Härte bekämpft werden"). Mit den Ausführungen in ihrer Eingabe vom 17. Juni 2024 erfolgte keineswegs eine Korrektur; die Beschwerdeführer scheinen im Gegenteil generell zu bestreiten, dass ihre Formulierungen in der Eingabe vom 6. Juni 2024 einen ungebührlichen Inhalt aufweisen sollen. Ihrer Ansicht nach handelt es sich dabei um "erwiesene Tatsachenbehauptungen". Mangels Verbesserung durch die Beschwerdeführer durfte die Vorinstanz darauf verzichten, deren Ausführungen und Anträge (Rückzug der verfahrensleitenden Verfügung und Erlass einer anfechtbaren Verfügung) in der Eingabe vom 17. Juni 2024 zu behandeln. Entgegen den Beschwerdeführern musste sie sich auch nicht dazu äussern, ob die Bezichtigungen gegenüber den Richterpersonen in der Sache gerechtfertigt waren oder nicht. Massgebend war mit der Vorinstanz einzig, ob die Beschwerdeführer die ungebührlichen Ausdrücke korrigiert haben oder nicht.