Citation: 9C_500/2024 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer richtet seinen Vorwurf der Verletzung des rechtlichen Gehörs ausschliesslich an die Steuerrekurskommission. Mit den Erwägungen der Vorinstanz, welche eine Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die Steuerrekurskommission ausführlich geprüft und verneint hat, setzt er sich nicht auseinander. Mit der Beurteilung durch das Verwaltungsgericht, welches sowohl den Sachverhalt als auch die Rechtslage frei überprüfen konnte (Art. 80 des Gesetzes des Kantons Bern über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 [VRPG/BE; BSG 155.21]), wäre eine allfällige Verletzung des rechtlichen Gehörs ohnehin geheilt worden. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Steuerrekurskommission habe nicht geprüft, ob überhaupt Fahrlässigkeit vorliege, so zeigt er nicht auf, dass er diese Rüge auch im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemacht hätte. Dasselbe gilt für den Vorwurf, die Auswirkungen seiner Behinderung seien nicht ausreichend geprüft worden. Dass das kantonale Gericht sein rechtliches Gehör verletzt hätte, macht der Beschwerdeführer nicht substanziiert geltend.