Citation: 6B_1090/2019 E. 2.2.1

2.2.1. Wie dem angefochtenen Urteil zu entnehmen ist, wird dem Beschwerdeführer unter dem Anklagepunkt der Gehilfenschaft zum Anstaltentreffen zur Verarbeitung oder zum Verkauf von Heroin durch einen Dritten vorgeworfen, am 1. Mai 2011 zusammen mit dessen Cousin für den Hauptbeschuldigten zwei Kilogramm Streckmittel für Fr. 1'000.-- von einer unbekannten Person in Winterthur abgeholt und nach St. Gallen transportiert zu haben. Die Vorinstanz begründet in tatsächlicher Hinsicht, weshalb sie als erstellt erachtet, dass der Beschwerdeführer am Erwerb und Transport von 2 Kilogramm Streckmitteln für den Hauptbeschuldigten beteiligt war. Sie schliesst dies aus den Aussagen des Beschwerdeführers selbst sowie aus Ergebnissen einer Telefonüberwachung. Ebenso legt die Vorinstanz dar, dass der Beschwerdeführer um die Tätigkeit des Hauptbeschuldigten im Betäubungsmittelhandel und um dessen Absicht, die Streckmittel zu diesem Zweck zu verwenden, wusste. Sie erwägt, der Beschwerdeführer habe dem Hauptbeschuldigten bereits zuvor eine Probe Heroin zum Testen gebracht (vgl. Anklagepunkt gemäss E. 1 oben) und daher gewusst, dass dieser im Betäubungsmittelhandel tätig sei.