Citation: 5A_37/2024 E. 1.3

1.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdeführerin legt ihrer Beschwerde unter anderem eine Kopie des Scheidungsurteils vom 18. August 2020 (Beilage 4) sowie eine Kopie eines E-Mails vom 18. Januar 2024 (Beilage 6) bei. Sie behauptet, erst der angefochtene Entscheid habe zu deren Einreichung Anlass gegeben. Soweit die Beschwerdeführerin mit dem Scheidungsurteil belegen will, dass sie und ihr geschiedener Ehemann über das gemeinsame elterliche Sorgerecht verfügen, ist es überflüssig, denn dieser Umstand ergibt sich bereits aus dem Urteil des Bezirksgerichts vom 5. September 2023. Bei der Beilage 6 handelt es sich um ein nach dem angefochtenen Entscheid entstandenes und damit um ein echtes Novum, welches von vornherein unzulässig ist (BGE 149 III 465 E. 5.5.1 mit Hinweisen).