Citation: 6B_448/2017 E. 2.5

2.5. Im Zusammenhang mit der von der Beschwerdeführerin geltend gemachten (teilweisen) Unverwertbarkeit der Beweiserhebungen des Schiedsgerichtsverfahrens hält die Vorinstanz eingangs fest, das widersprüchliche Verhalten der Beschwerdeführerin finde keinen Rechtsschutz (Beschluss E. 2.3 S. 5). In der Folge setzt sie sich jedoch mit der Argumentation der Beschwerdeführerin auseinander und begründet, weshalb sie deren Ansicht nicht folgt. Sie legt dar, dass entgegen einer Lehrmeinung Erkenntnisse aus Schiedsgerichtsverfahren nicht grundsätzlich unverwertbar seien, sondern vielmehr in jedem Einzelfall zu prüfen sei, ob die darin erhobenen Beweismittel im Strafverfahren verwertbar seien. Schliesslich gelangt sie zum Schluss, dass der pauschale Einwand der Beschwerdeführerin, die Beweismittel aus dem Schiedsgerichtsverfahren seien unverwertbar, unbegründet ist (Beschluss E. 2.4 S. 5 ff.). Inwiefern sie damit den Gehörsanspruch der Beschwerdeführerin verletzen oder ihr Vorgehen bedenklich sein soll, weil die Frage höchstrichterlich noch nicht geklärt wurde, ist nicht ersichtlich.