Citation: 8C_257/2018 E. 4

Ist mithin für den Zeitpunkt der Leistungseinstellung von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers als Maurer (sowie in einer Verweistätigkeit) auszugehen, wurde der Anspruch auf ein Taggeld (Art. 28 MVG) oder eine Invalidenrente (Art. 40 MVG) ab 1. Juni 2014 zu Recht verneint. Dasselbe gilt für den Antrag auf Übernahme der Kosten der Umschulung zum technischen Kaufmann, setzt diese Eingliederungsmassnahme doch voraus, dass die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder wesentlich verbessert werden kann (Art. 37 MVG). Ebenfalls zu Recht verneint wurde schliesslich eine Integritätsschadenrente (Art. 48 MVG) für somatische Unfallfolgen, da beim Beschwerdeführer keine dauernde erhebliche Beeinträchtigung der körperlichen Integrität besteht. Ob dem Versicherten hingegen eine Integritätsschadenrente für allfällige psychische Unfallfolgen zusteht, wurde offen gelassen und wird von der Suva-MV zu gegebener Zeit geprüft werden. Darüber kann das Bundesgericht (noch) nicht befinden. Beim angefochtenen Entscheid hat es demzufolge sein Bewenden.