Citation: 2C_189/2018 E. 2.3

2.3. Im mit dem Gesuch vom 1. März 2017 eingeleiteten Verfahren stellte sich unter diesen Umständen, und zwar auch in Bezug auf die Frage des Wegweisungsvollzugs, ausschliesslich die Frage, ob die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung gegeben sind. Der in diesem Zusammenhang erhobene Einwand der Beschwerdeführer, das erneute Nachzugsgesuch vom 1. März 2017 und ein entsprechendes Wiedererwägungsverfahren sei mit dem kurz darauf gestellten Begehren um Erlass einer erstmaligen Wegweisungsverfügung hinfällig geworden, erscheint unbehelflich. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Anhandnahme eines Wiedererwägungsverfahrens sich unter dem Aspekt verfassungmässige Rechte beanstanden liesse. Das Verwaltungsgericht legt in E. 2 des angefochtenen Entscheids dar, unter welchen Voraussetzungen Anspruch auf eine Wiedererwägung besteht. Erforderlich wäre, dass sich die im Hinblick auf die Rechtsanwendung massgebliche Sach- oder Rechtslage gegenüber derjenigen im Zeitpunkt des rechtskräftigen früheren Entscheids des Verwaltungsgerichts (hier der 20. Dezember 2016) wesentlich geändert hat. Das Verwaltungsgericht kommt, gleich wie das Sicherheits- und Justizdepartement im Rekursentscheid vom 15. November 2017 (dort E. 3), zum Schluss, dass dies vorliegend nicht der Fall sei. Die Beschwerdeführer setzen sich mit diesen Erwägungen nicht auseinander und erheben zu diesem begrenzten Verfahrensgegenstand keine den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG genügende Rügen; vielmehr argumentieren sie - fälschlicherweise (s. E. 2.2.2) - so, als fehlte es an einem rechtskräftigen Entscheid über die Wegweisung und deren Vollzug.