Citation: 2C_293/2014 E. 2.3

2.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt ("unechte" Noven gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG). Art. 99 Abs. 1 BGG zielt auf Tatsachen ab, die erst durch das angefochtene Urteil rechtserheblich werden. So darf sich der Beschwerdeführer auf neue Tatsachen berufen, wenn er der Vorinstanz eine Verfahrensverletzung vorwirft. Dasselbe gilt, wenn sich das Urteil der Vorinstanz auf ein neues rechtliches Argument stützt, mit dem die Parteien zuvor nicht konfrontiert worden waren (BGE 136 III 123 E. 4.4.3 S. 129). Unzulässig sind hingegen neue Tatsachen, die bereits der Vorinstanz hätten vorgelegt werden können (Urteil 2C_170/2013 vom 20. Juni 2013 E. 1.3). Tatsachen und Beweismittel, welche sich auf das vorinstanzliche Prozessthema beziehen, sich jedoch erst nach dem angefochtenen Entscheid ereignet haben oder entstanden sind, können von vornherein nicht durch das angefochtene Urteil veranlasst worden sein (Urteil 2C_833/2011 vom 6. Juni 2012 E. 1.2 mit Hinweis). Diese so genannten "echten Noven" sind im bundesgerichtlichen Verfahren in jedem Fall unzulässig (BGE 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123; 133 IV 342 E. 2.1 S. 344). Die Beschwerdeführerin reicht dem Bundesgericht neu einen vom 2. Dezember 2011 datierten Aufnahmebericht des Spitals Thun, ein Arbeitszeugnis der C.________ AG Thun vom 20. März 2014, eine vom 21. März 2014 datierte Therapiebestätigung von Dr. phil. D.________ sowie eine vom 21. März 2014 datierte schriftliche Erklärung ihrer Eltern und deren Übersetzung ein. Beim Aufnahmebericht des Spitals Thun vom 2. Dezember 2011 handelt es sich um ein unechtes Novum, das die Beschwerdeführerin im kantonalen Verfahren hätte einreichen können, nachdem die Frage der ehelichen Gewalt einen zentralen Streitpunkt bildete. Dieses Dokument ist im vorliegenden Verfahren unbeachtlich. Alle weiteren von der Beschwerdeführerin neu eingereichten Unterlagen sind nach dem angefochtenen Urteil vom 11. Februar 2014 entstanden und somit als echte Noven nicht zu berücksichtigen.