Citation: I 315/00 11.02.2003 E. 2

Im Streite liegt der Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung (Art. 28 Abs. 1 IVG). Dabei stellt sich in erster Linie die Frage, ob die Herabsetzung der ganzen auf eine halbe Rente ab 1. August 1998 zu Recht erfolgt ist. In formellrechtlicher Hinsicht wird eine Gehörsverletzung im Zusammenhang mit dem Vorbescheidverfahren gerügt. In der Verfügung vom 11. Juni 1999 betreffend den Rentenanspruch ab 1. August 1998 wurde die Stellungnahme des Versicherten vom 22. Februar 1999 zum Vorbescheid vom 4. Februar 1999 erwähnt. Die IV-Stelle hatte somit Kenntnis genommen von den Einwendungen gegen die vorgesehene Herabsetzung der ganzen auf eine halbe Rente ab 1. August 1998. Es ist davon auszugehen, dass die Verwaltung sie bei der Verfügung berücksichtigte. Soweit im Umstand, dass sie sich zu den Vorbringen nicht im Einzelnen äusserte, sondern lediglich festhielt, sie könnten nicht eine Änderung des Entscheides bewirken, eine ungenügende Begründung zu erblicken ist, kann dieser Mangel angesichts der in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassenden Kognition in den nachgelagerten verwaltungsgerichtlichen Verfahren als geheilt gelten. Die Rüge der Gehörsverletzung ist daher unbegründet.