Citation: 2C_711/2020 E. 4.4

4.4. Überdies fällt negativ ins Gewicht, dass der Beschwerdeführer bereits vor den verfahrensauslösenden Taten delinquierte. So wurde er von 2009 bis 2012 drei Mal zu insgesamt 40 Tagessätzen Geldstrafe und Bussen von Fr. 800.-- verurteilt. Zwar wiegen diese Delikte allesamt weniger schwer als die verfahrensauslösende Tat, indessen legt dieses Verhalten gleichwohl nahe, dass der Beschwerdeführer Mühe hat, sich an die Rechtsordnung zu halten, zumal er bereits im Jahr 2009 ausländerrechtlich verwarnt wurde. Auch hat die Vorinstanz, entgegen den Einwendungen des Beschwerdeführers, diese Straftaten bei der im Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung vorzunehmenden ausländerrechtlichen Interessenabwägung zu Recht berücksichtigt. Denn massgebend ist, wie sich der betroffene Ausländer während seiner gesamten Anwesenheit in der Schweiz verhalten hat (vgl. Urteil 2C_1015/2017 vom 7. August 2018 E. 4.2.2 mit Hinweisen).