Citation: 6B_1212/2017 E. 1

Die Regionale Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau verurteilte den Beschwerdeführer mit Strafbefehl vom 27. Oktober 2016 wegen grober Verkehrsregelverletzung mit einer bedingt vollziehbaren Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je Fr. 50.--. Zuvor wurde er im polizeilichen Ermittlungsverfahren am 6. April 2016 zum erhobenen Vorwurf befragt und über die Strafanzeige und den weiteren Ablauf des Verfahrens in Kenntnis gesetzt. Der dem Beschwerdeführer am 28. Oktober 2016 zur Abholung gemeldete Strafbefehl wurde mit dem Vermerk "nicht abgeholt" an die Absenderin retourniert. Der Beschwerdeführer erhob gegen den Strafbefehl Einsprache, datiert mit "26.10.2016"; die Sendung wurde der Post jedoch am 28. November 2016 übergeben. Das Regionalgericht Emmental-Oberaargau stellte am 18. August 2017 fest, dass die Einsprache gegen den Strafbefehl der Regionalen Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau vom 27. Oktober 2016 verspätet erfolgt und damit ungültig sei. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies die Beschwerdekammer des Obergerichts des Kantons Bern mit Beschluss vom 19. September 2017 ab. Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.