Citation: 2C_562/2019 E. 6.2.3

6.2.3. Substanziierte Gründe, die gegen eine Rückkehr in ihr Herkunftsland sprechen, vermag die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht nicht vorzubringen. Sie kann insbesondere gestützt auf die angeführte mehrjährige Anwesenheit in der Schweiz nichts zu ihren Gunsten ableiten. Die Zeit, die wegen der erfolgten Täuschung in der Schweiz verbracht wurde, ist gemäss bundesgerichtlicher Praxis im Rahmen der Prüfung der Verhältnismässigkeit nicht besonders zu gewichten (Urteile 2C_234/2017 vom 11. September 2017 E. 7.1; 2C_1115/2015 vom 20. Juli 2016 E. 6.1). Auch das von der Vorinstanz aufgeführte strafrechtliche Wohlverhalten während ihres Aufenthalts in der Schweiz führt zu keinem anderen Resultat. Gleiches gilt für den Umstand, dass gegen sie gemäss vorinstanzlicher Sachverhaltsfeststellung keine Betreibungen vorliegen und dass sie aufgrund ihrer Arbeitsstelle wirtschaftlich integriert ist (vgl. Urteile 2C_403/2018 vom 19. Februar 2019 E. 5.3; 2C_483/2017 vom 6. Februar 2018 E. 5.2).