Citation: 2C_655/2023 E. 2.4

2.4. Die Beschwerdeführerin begründet ihr Ausstandsbegehren mit einem Telefongespräch, welches unbestrittenermassen im Jahr 2017 im Zusammenhang mit einem anderen Verfahren ("Vertrieb von Tickets im Hallenstadion Zürich") zwischen dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin und dem Gerichtsschreiber A.________ stattgefunden hat. In diesem Rahmen soll der Gerichtsschreiber nach Angaben der Beschwerdeführerin eine Meinung zum Zusammenschluss Ticketcorner/Starticket geäussert haben, die ihn als befangen erscheinen lasse. Unter den konkreten Umständen lässt sich der mutmassliche Ausgang des Verfahrens nicht ohne Weiteres feststellen. Hingegen steht fest, dass die Gründe für die Gegenstandslosigkeit des Verfahrens beim Bundesverwaltungsgericht liegen, welches am 12. Dezember 2023 einen Nichteintretensentscheid in der Sache gefällt hat, wobei ein neuer Gerichtsschreiber bereits am 2. November 2023 eingesetzt worden war (vgl. Urteil vom 12. Dezember 2023, Sachverhalt I.p). Zu berücksichtigen ist auch, dass die Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit einem am 31. Oktober 2023 eingereichten Sistierungsgesuch das Bundesverwaltungsgericht über ihre Absicht informiert hatte, Beschwerde gegen den Zwischenentscheid vom 20. Oktober 2023 beim Bundesgericht zu erheben (vgl. auch Urteil vom 12. Dezember 2023, Sachverhalt I.o). Da die Vorinstanz die Beschwerdeführerin über den Wechsel des Gerichtsschreibers während laufender Beschwerdefrist gegen diesen Zwischenentscheid unbestrittenermassen nicht orientiert hat, ist mit der Beschwerdeführerin davon auszugehen, dass sie ihr unnötige Kosten im Zusammenhang mit dem Verfassen der Beschwerde an das Bundesgericht verursacht hat. Vor diesem Hintergrund werden dem Bundesverwaltungsgericht keine Kosten für das bundesgerichtliche Verfahren auferlegt (Art. 66 Abs. 4 BGG). Das Bundesverwaltungsgericht hat indessen der anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin eine angemessene Parteientschädigung zu bezahlen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Die vor Bundesgericht eingereichte Kostennote in der Höhe von Fr. 12'080.-- erscheint mit Blick auf die Komplexität der Angelegenheit als zu hoch. Für das bundesgerichtliche Verfahren erweist sich eine pauschale Entschädigung von Fr. 2'000.-- als angemessen.