Citation: C 166/01 14.02.2002 E. 5

5.- a) Gemäss Art. 128 OG beurteilt das Eidgenössische Versicherungsgericht letztinstanzlich Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen Verfügungen im Sinne von Art. 97, 98 lit. b-h und 98a OG auf dem Gebiet der Sozialversicherung. Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung - Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist (BGE 125 V 414 Erw. 1a, 119 Ib 36 Erw. 1b, je mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts kann das verwaltungsgerichtliche Verfahren aus prozessökonomischen Gründen auf eine ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes, d.h. ausserhalb des durch die Verfügung bestimmten Rechtsverhältnisses liegende spruchreife Frage ausgedehnt werden, wenn diese mit dem bisherigen Streitgegenstand derart eng zusammenhängt, dass von einer Tatbestandsgesamtheit gesprochen werden kann, und wenn sich die Verwaltung zu dieser Streitfrage mindestens in Form einer Prozesserklärung geäussert hat (BGE 122 V 36 Erw. 2a mit Hinweisen). b) Vorliegend war eine Verfügung der kantonalen Amtsstelle (hier: Kantonales Arbeitsamt; Art. 85 Abs. 1 lit. e AVIG in Verbindung mit Art. 81 Abs. 2 AVIG und Art. 17 Abs. 1 des [kantonalen] Gesetzes über die Beschäftigung und die Massnahmen zu Gunsten von Arbeitslosen [BMAG]) betreffend Vermittlungsfähigkeit im Zweifelsfall zu prüfen. Die Rückforderung zu Unrecht bezogener Leistungen obliegt der Arbeitslosenkasse (Art. 95 Abs. 1 AVIG). Die Zuständigkeit zur Bewilligung eines Kursbesuches liegt beim RAV. Dessen Verfügung bildet Gegenstand eines weiteren separaten Verfahrens vor der Rekurskommission (247/1999) und dem Eidgenössischen Versicherungsgericht (C 165/01). In beiden vorinstanzlichen Verfahren rügte der Beschwerdeführer ausdrücklich auch die teilweise mittels Verrechnung vollzogene und angeordnete Rückforderung und verlangte deren Aufhebung und die Ausrichtung der gesetzlichen Leistungen. Die Arbeitslosenkasse hat sich im kantonalen Verfahren dazu nicht äussern können und die Rekurskommission hat über diesen Beschwerdepunkt keinen Entscheid gefällt, weshalb in diesem Punkt auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht einzutreten ist. Die Sache ist vielmehr an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie über die Beschwerde gegen die Rückforderung der Leistungen entscheide.