Citation: 4A_496/2019 E. 3.3

3.3. Der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verlangt insbesondere, dass die Gerichte die rechtserheblichen Vorbringen der Parteien anhören und bei der Entscheidfindung berücksichtigen (BGE 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188). Damit sich die Parteien ein Bild über die Erwägungen des Gerichts machen können, ist sein Entscheid zu begründen. Die Begründung muss kurz die Überlegungen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die sich sein Entscheid stützt (BGE 143 III 65 E. 5.2 S. 70 f.). Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich der Entscheid mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Es genügt, wenn der Entscheid gegebenenfalls sachgerecht angefochten werden kann (BGE 142 III 433 E. 4.3.2 S. 436 mit Hinweisen). Der angefochtene Entscheid erlaubte es der Beschwerdeführerin nachzuvollziehen, dass nach Ansicht der Vorinstanz im konkreten Fall die vor der Konkursanerkennung durch den Insolvenzverwalter eingereichte Klage analog zu Mängeln bei der Zuständigkeit, bei Vereinbarung eines Schiedsgerichts oder bei der Wahl des falschen Rechtswegs zu behandeln ist, die auch nach den Ausführungen der Beschwerdeführerin selbst einer Hemmung der Verjährung nicht entgegenstehen. Zur sachgerechten Anfechtung genügte es aufzuzeigen, weshalb sich die konkrete Situation in massgebenden Punkten unterscheidet und eine analoge Behandlung zu den genannten Mängeln sich keinesfalls rechtfertigt, wie dies die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde versucht. Eine Gehörsverletzung ist nicht dargetan.