Citation: 1B_435/2021 E. B

Am 4. Mai 2021 beantragte die Staatsanwaltschaft beim Bezirksgericht Winterthur als zuständigem Zwangsmassnahmengericht die Entsiegelung der sichergestellten Patientenakten. Anlässlich der Triageverhandlung vom 24. Juni 2021 zog die Staatsanwaltschaft die Entsiegelungsbegehren hinsichtlich vier der sichergestellten Patientendossiers zurück. Mit Verfügung vom 27. Juli 2021 hiess das Zwangsmassnahmengericht (ZMG) das Entsiegelungsgesuch teilweise gut. Es gab die Patientenakten betreffend drei Personen vollständig zur Durchsuchung frei (Dispositivziffer 2). In neun weiteren Fällen wurden die Akten einzig unter Offenlegung der Namen der jeweiligen Patienten sowie der Daten der erfolgten Konsultationen zur Durchsuchung freigegeben (Dispositivziffer 3). Im Übrigen wurde das Entsiegelungsgesuch abgewiesen.