Citation: 6B_151/2021 E. 2.2.3

2.2.3. Das Vorbringen des Beschwerdeführers, mit den Forderungskäufen sei bezweckt worden, genügend Gläubigerstimmen für das Zustandekommen des Nachlassvertrages zu sichern, erscheint zwar grundsätzlich als plausibel. Nicht nachvollziehbar bleibt aber, weshalb die A.________ AG ein Interesse im Gegenwert von Fr. 730'000.- am Zustandekommen dieses Vertrages gehabt haben sollte. Auch der Plan, das Geschäft der Einzelfirma weiterzuführen, lässt die Investition einer solchen Summe in das Zustandekommen des Vertrages nicht nachvollziehbar erscheinen. Entsprechend verstösst es nicht gegen Bundesrecht, wenn die Vorinstanz von einem fehlenden (genügenden) Interesse der Gesellschaft am Forderungskauf ausging. Das Interesse an dieser Transaktion hat daher in erster Linie beim Beschwerdeführer gelegen; durch die Übernahme der Schulden durch ein mit ihm verbundenen Unternehmen musste er nicht länger mit deren Geltendmachung rechnen. In diesem Sinne ist auch entgegen seinen Vorbringen davon auszugehen, dass er durch diese Transaktion bereichert wurde. Entsprechend verstösst der Schuldspruch wegen qualifizierter ungetreuer Geschäftsführung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 und 3 StGB nicht gegen Bundesrecht.