Citation: 2C_246/2022 E. 1

Gemäss Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten auf dem Gebiet des Ausländerrechts unzulässig gegen Entscheide betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumen. Die Beschwerdeführerin macht in vertretbarer Weise geltend, dass sie aufgrund eines mit dem Beschwerdeführer gelebten Konkubinats einen Anspruch auf die beantragte Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung habe (Art. 8 Ziff. 1 EMRK; Familienleben; vgl. Urteil 2C_561/2021 vom 22. November 2021 E. 4.3). Sie bringt namentlich vor, dass die Beziehung schon über 15 Jahre dauere, sie insgesamt acht Jahre zusammenlebten und der Beschwerdeführer sie finanziell unterstütze. Ob der Bewilligungsanspruch tatsächlich besteht, ist praxisgemäss eine Frage der materiellen Beurteilung und keine solche des Eintretens (BGE 139 I 330 E. 1.1). Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den kantonal letztinstanzlichen Endentscheid ist deshalb zulässig (Art. 82 lit. a, Art. 83 lit. c Ziff. 2 e contrario, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 sowie Art. 90 BGG). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde (vgl. Art. 100 Abs. 1 und Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) der hierzu legitimierten Beschwerdeführerin (Art. 89 Abs. 1 BGG) ist einzutreten. Die Beschwerde ist unabhängig von einer allenfalls fehlenden Beschwerdelegitimation des Beschwerdeführers zu behandeln. Es kann daher - wie bereits vor Vorinstanz - offengelassen werden, ob auch der Beschwerdeführer zur Beschwerde legitimiert ist.