Citation: 9C_515/2021 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat als massgebliche Vergleichszeitpunkte im Rahmen der revisionsweisen Überprüfung der Invalidenrente die rentenzusprechende Verfügung vom 22. Februar 2019 und die rentenaufhebende Verfügung vom 7. Mai 2021 festgesetzt. Es hat dem Abklärungsbericht Haushalt/Erwerb vom 9. Oktober 2020 - insbesondere auch hinsichtlich der Angaben zum Status - Beweiskraft zuerkannt. Ausgehend vom neuen Status 50 % Erwerb und 50 % Haushalt (den sie auch mit Blick auf die gesamten persönlichen Umstände als wahrscheinlicher erachtete als den früheren Status einer 100%igen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall) hat die Vorinstanz einen Revisionsgrund bejaht. In Anwendung der gemischten Methode hat sie für den erwerblichen Bereich bei einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in angestammter sowie in leidensangepasster Tätigkeit und allenfalls maximal zu gewährendem Tabellenabzug von 10 % einen Invaliditätsgrad von gewichtet 27.5 % ermittelt. Im Aufgabenbereich schloss sie gestützt auf die Angaben im Abklärungsbericht Haushalt/Erwerb vom 9. Oktober 2020 auf eine Einschränkung von gewichtet 10.6 %. Insgesamt hat sie einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 38.1 % ermittelt.