Citation: 2C_860/2020 E. 1

Mit dem angefochtenen Urteil wird der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers und - als Folge davon - die Verweigerung des Familiennachzuges für seine Ehefrau sowie die gemeinsamen beiden Kinder bestätigt. Gegen den Widerruf der Niederlassungsbewilligung ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig, weil grundsätzlich ein Anspruch auf den Fortbestand der Niederlassungsbewilligung gegeben ist (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario; BGE 135 II 1 E. 1.2.1 S. 4). Im Falle der Unzulässigkeit des Widerrufs hätten die Ehefrau und die minderjährigen Kinder des hier niedergelassenen Beschwerdeführers grundsätzlich Anspruch auf Familiennachzug (Art. 43 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG; seit dem 1. Januar 2019: Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländern und über die Integration [Ausländer- und Integrationsgesetz, AIG; SR 142.20; zum Intertemporalrecht sogleich E. 3] und Art. 8 EMRK), so dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten auch insoweit zulässig ist.