Citation: 6B_243/2022 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz verweist bezüglich der rechtlichen Grundlagen sowohl im Rahmen der Strafzumessung als auch betreffend das Tätigkeitsverbot vollumfänglich auf die Erwägungen der Erstinstanz (angefochtenes Urteil S. 43 und 46). Diese hält unter Hinweis auf Art. 2 StGB fest, dass eine Bestrafung des Beschwerdeführers nach neuem Sanktionenrecht zur Ausfällung derselben Strafe und mithin nicht zu einer milderen Bestrafung führen würde. Demnach gelange das zur Tatzeit geltende Sanktionenrecht zur Anwendung (erstinstanzliches Urteil S. 63). Bezüglich des Tätigkeitsverbots erwägt die Erstinstanz dagegen, dass Art. 2 Abs. 1 StGB im Bereich des Massnahmenrechts grundsätzlich keine Anwendung finde und wendet den zum Urteilszeitpunkt geltenden Art. 67 Abs. 1 StGB auf den vorliegenden Fall an (erstinstanzliches Urteil S. 64). Es gilt somit vorliegend zu prüfen, ob das von der Vorinstanz gewählte Vorgehen in Bezug auf die Bestimmung des anwendbaren milderen Rechts (gleichzeitige Anwendung des alten und des neuen Rechts) vor Bundesrecht standhält.