Citation: 1C_326/2018 E. C

Gegen diese Departementsverfügung erhob D. E.________ am 16. Januar 2017 Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden. In der Folge übertrug D. E.________ das Eigentum an der Parzelle 1035 an ihre Töchter A. E.________, B. E.________ und C. E.________. Am 11. Januar 2018 führte die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts einen Augenschein durch, bei dem an der Engstelle zwischen den Parzellen 1035 und 1038 Musterdurchfahrten eines auf dieser Strecke verkehrenden Postautos vorgeführt wurden. Das Verwaltungsgericht dokumentierte den Augenschein mit 36 Fotografien, welche dem Augenscheinprotokoll beigefügt und den Parteien mit Möglichkeit zur Stellungnahme zugestellt wurden. A. E.________, B. E.________ und C. E.________ teilten dem Verwaltungsgericht am 24. Januar 2018 mit, an der von der vormaligen Eigentümerin erhobenen Beschwerde festzuhalten. Gleichzeitig verlangten D. E.________ sowie E. E.________, sie seien ebenfalls als Beschwerdeführer zuzulassen. D. E.________ sei als Hypothekarschuldnerin nach wie vor beschwerdelegitimiert und die Beschwerdelegitimation von E. E.________ ergebe sich daraus, dass er das auf der Parzelle 1035 liegende Haus ehemals bewohnt habe. Mit Urteil vom 26. April 2018 (mitgeteilt am 7. Juni 2018) entschied das Verwaltungsgericht, E. E.________ wegen fehlenden schutzwürdigen Interesses nicht als Beschwerdeführer zuzulassen und die Beschwerde von D. E.________, A. E.________, B. E.________ sowie C. E.________ abzuweisen (Dispositiv-Ziffer 1). Es auferlegte die Gerichtskosten vollumfänglich den Beschwerdeführerinnen (Dispositiv-Ziffer 2).