Citation: 5A_361/2017 E. 4.1.2

4.1.2. An einem Fahrwegrecht in diesem Umfang, so hat das Obergericht weiter dafürgehalten, bestehe aktuell und in vorhersehbarer Zukunft ein Interesse. Das zeige illustrativ das von der Beschwerdegegnerin eingereichte Baugesuch vom 27. März 2013. Das Fahrwegrecht sei somit nicht infolge Verlusts jeglichen Interesses des berechtigten Grundstücks im Sinne von Art. 736 Abs. 1 ZGB untergegangen. Es sei zudem nicht ersichtlich, dass der von der Beschwerdegegnerin aktuell vorgesehene Umfang der Fahrwegrechtsausübung zu einer unzulässigen Mehrbelastung der belasteten Grundstücke der Beschwerdeführer führe (E. 5.2.3 S. 11 des angefochtenen Urteils).