Citation: 7B_1204/2024 E. 2.1

2.1. Der angefochtene Beschluss schliesst das Verfahren nicht ab. Die Vorinstanz hat die Einstellungsverfügung teilweise aufgehoben, nämlich soweit der Beschwerdegegner 3 betroffen ist, und die Sache an die Staatsanwaltschaft zurückgewiesen, "zur Weiterführung der Untersuchung, soweit der Tatvorwurf zum Nachteil des Beschwerdeführers 2 [vorliegend: des Beschwerdegegners 3] betroffen ist." (angefochtener Beschluss, Dispositiv-Ziff. 2). Sie erwägt dazu zusammenfassend folgendes: "Soweit die Untersuchung mithin zu seinem Nachteil bzw. zum Nachteil des von ihm beanzeigten Sachverhalts eingestellt wurde, ist die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zur Fortführung des ihn betreffenden Sachverhalts an die Staatsanwaltschaft zurückzuweisen. Von der Erteilung bestimmter Anweisungen an die Staatsanwaltschaft zur Führung der Untersuchung ist abzusehen." (angefochtener Beschluss, E. II.6). Angesichts dieser von der Vorinstanz gewählten Formulierungen kann der Beschwerdeführerin nicht gefolgt werden, die Vorinstanz drücke sich "unklar" aus und scheine der Staatsanwaltschaft "jeden Beurteilungsspielraum hinsichtlich der Frage der Anklageerhebung" nehmen zu wollen. Der angefochtene Beschluss äusserst sich lediglich zum Untersuchungsverfahren (das von der Staatsanwaltschaft ausdrücklich frei geführt werden kann) und nicht dazu, mit welchem Ergebnis dieses abgeschlossen (oder gar wie in der Sache entschieden) werden muss. Der Ausgang des Verfahrens bleibt mit dem angefochtenen Beschluss offen und namentlich ein Freispruch der Beschwerdeführerin möglich (vgl. dazu Urteile 7B_461/2023 vom 9. Oktober 2023 E. 3; 6B_1062/2022 vom 14. Oktober 2022 E. 2; 6B_727/2015 vom 6. August 2015 E. 2). Es handelt sich entsprechend beim angefochtenen Beschluss nicht um einen Endentscheid gemäss Art. 90 BGG, sondern um einen Zwischenentscheid, der nur unter den Voraussetzungen von Art. 92 oder Art. 93 BGG anfechtbar ist.