Citation: 2C_727/2014 E. 4.4

4.4. Der Widerruf erweist sich auch hinsichtlich des zeitlichen Ablaufs als verhältnismässig. Nachdem der Beschwerdeführer während sieben Jahren fast ununterbrochen Sozialhilfe bezogen hatte, wurde er am 31. März 2011 verwarnt. Erst nach weiteren zwei Jahren des Leistungsbezugs leitete das Migrationsamt das Widerrufsverfahren ein. Bei diesem schonenden Vorgehen kann von einem Verstoss gegen den Grundsatz der Verhältnismässigkeit nicht die Rede sein. Dies umso weniger, als das öffentliche Interesse an der Beendigung der Unterstützungsleistungen entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers erheblich ist.