Citation: 6B_288/2023 E. 4

Die Beschwerdeführer machen geltend, in der Strafuntersuchung mindestens Fr. 10'000.-- für Übersetzungskosten aufgewendet zu haben. Sie stellen in diesem Zusammenhang aber kein konkretes Rechtsbegehren. Selbst wenn man ihre Ausführungen dahingehend verstehen wollte, dass sie eine Entschädigung von Fr. 10'000.-- für das Berufungsverfahren beantragen, kann darauf nicht eingetreten werden. Aus den vorinstanzlichen und für das Bundesgericht nach Art. 105 Abs. 1 BGG verbindlichen Feststellungen zum Prozesssachverhalt ergibt sich nämlich nicht, dass die Beschwerdeführer eine derartige Forderung schon im kantonalen Verfahren gestellt hätten. Dies wird von ihnen auch nicht behauptet. Entsprechend ist ein solches Begehren im Verfahren vor Bundesgericht neu und somit unzulässig (Art. 99 Abs. 2 BGG). Gleiches gilt, soweit die Beschwerdeführer ihre Absicht kundtun, Klage wegen "psychischen Schäden, die ihren Kindern durch die Straftaten zugefügt wurden" sowie wegen "Verleumdungen in den Medien" zu erheben.