Citation: 6B_430/2012 E. 1.4

1.4. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die von der Vorinstanz genannten Umstände seien unerheblich. Der Zeitablauf sei unter Vorbehalt der Verjährung des Einziehungsrechts nicht relevant. Die Ansicht der Vorinstanz laufe darauf hinaus, durch Richterrecht gleichsam die Möglichkeit der "Ersitzung" von Deliktserlösen einzuführen. Das Gesetz sehe eine Reduktion der Einziehungssumme beziehungsweise der staatlichen Ersatzforderung zufolge Zeitablaufs auch bei gutgläubigen Einziehungsbetroffenen nicht vor. Im Übrigen seien die Beschwerdegegner nicht gutgläubig gewesen. In Anbetracht der kritischen Medienberichterstattung, des vom Bundesamt für Privatversicherungen durchgeführten Aufsichtsverfahrens, des Prozesses vor dem Handelsgericht des Kantons Zürich und der Eröffnung eines Strafverfahrens hätten auch bei den nicht verurteilten Beschwerdegegnern Zweifel an der Rechtmässigkeit der erzielten Gewinne bestehen müssen. Die Beschwerdeführerin bringt im Weiteren vor, auf die Einziehung der Gewinne aus den Deliktserlösen könne entgegen der Meinung der Vorinstanz auch nicht mit dem Argument verzichtet werden, dass die Beschwerdegegner solche Gewinne nicht angestrebt hätten. Auch diese Auffassung der Vorinstanz finde im Gesetz keine Stütze. Zudem sei die Annahme, die Beschwerdegegner hätten keine Gewinne angestrebt, unzutreffend. Die Beschwerdegegner hätten die B.________ AG-Aktien offensichtlich in der Hoffnung und Erwartung erworben, dass deren Kurs respektive NAV in der Zukunft ansteigen würde.