Citation: 2C_450/2020 E. 4.2.1

4.2.1. Die Vorinstanz erwägt, das erste Verfahren habe ein nachträgliches Baubewilligungsverfahren betreffend drei bereits erstellten Kleintierstallungen für Hasen, Hühner und Enten sowie das Aufstellen eines mobilen Unterstands als Wetterschutz für Schafe auf einem angrenzenden Grundstück in der Landwirtschaftszone betroffen. Zwar machten die Beschwerdeführer geltend, durch das Verschieben der genannten Kleintierstallungen und des mobilen Unterstands seien die resultierenden Immissionen auf ihr Grundstück viel weniger gross gewesen als vor der Verschiebung. Diese Behauptung sei aber weder glaubwürdig noch nachvollziehbar, da die Beschwerdeführer nicht darlegten, welche Art von Immissionen vom tiefer gelegenen angrenzenden Grundstück aufgetreten sein sollten. Es sei nicht erkennbar, inwiefern die Umplatzierung der Kleintierstallungen und des mobilen Unterstands zur Werterhaltung des erheblich höher gelegenen Grundstücks der Beschwerdeführer beigetragen hätte (vgl. E. 3.4.1 des angefochtenen Entscheids).