Citation: 1C_89/2019 E. A

Die Kirchliche Stiftung Kapuzinerkloster Wesemlin (nachfolgend Kirchliche Stiftung) ist Eigentümerin der teilweise in der Grünzone, teilweise in der Wohn- und Arbeitszone liegenden und von der Ortsbildschutzzone B überlagerten Grundstücke Nr. 937 und 4108 in Luzern. Auf dem Grundstück Nr. 937 befindet sich das Kapuzinerkloster Wesemlin, bestehend aus der Klosterkirche, dem Klostergebäude, dem Bibliotheksgebäude und dem Südtrack. Auf dem Grundstück Nr. 4108 stehen zwei Ökonomiegebäude sowie weitere untergeordnete An- und Nebenbauten. Vor dem Hintergrund der von der Kapuzinergemeinschaft angestrebten Öffnung der Klosteranlage sowie zur Sicherstellung der für den Unterhalt und Betrieb der Anlage notwendigen finanziellen Mittel beabsichtigt die Kirchliche Stiftung den Bau von Mietwohnungen auf dem Klosterareal. Dazu reichte sie am 27. April 2016 ein Baugesuch für den Neubau eines Mehrfamilienhauses sowie einer Einstellhalle auf dem Grundstück Nr. 4108 ein. Dagegen erhoben A.________, die B.________ AG, C.________ und Stiftung D.________ während der öffentlichen Auflage Einsprache. Die Dienststelle Raum und Wirtschaft (rawi) des Kantons Luzern erteilte mit Entscheid vom 19. Dezember 2016 u.a. die Bewilligung für Bauarbeiten an dem im kantonalen Denkmalverzeichnis eingetragenen Kloster (Laubengang) sowie für bauliche Massnahmen im Umfeld des Klosters unter Bedingungen und Auflagen. Am 6. März 2017 erteilte die Baudirektion der Stadt Luzern die Baubewilligung für das Mehrfamilienhaus mit Einstellhalle auf dem Grundstück Nr. 4108 und trat gleichzeitig auf die Einsprache der Stiftung D.________ nicht ein. Die übrigen Einsprachen wies sie ab, soweit sie darauf eintrat. Gegen diesen Entscheid erhoben A.________, die B.________ AG, C.________ und die Stiftung D.________ Beschwerde an das Kantonsgericht Luzern. Mit Entscheid vom 13. August 2018 erteilte die Baudirektion die Bewilligung für den Abbruch von einem der zwei Ökonomiegebäuden auf dem Grundstück Nr. 4108 sowie für weitere untergeordnete An- und Nebengebäude. Dagegen erhoben A.________, die B.________ AG, C.________ und die Stiftung D.________ ebenfalls Beschwerde an das Kantonsgericht. Auf dessen Anordnung fand am 20. August 2018 ein Augenschein auf den betroffenen Grundstücken sowie in der näheren Umgebung des Klosters Wesemlin statt. Mit Urteil vom 7. Januar 2019 vereinigte das Kantonsgericht die Verfahren der angefochtenen Baubewilligung vom 6. März 2017 sowie der angefochtenen Abbruchbewilligung vom 13. August 2018 und wies die Beschwerden ab.