Citation: 2A.676/2004 29.11.2004 E. 3

Der Beschwerdeführer begründet das Sistierungsgesuch damit, dass er bei der Vorinstanz ein Wiedererwägungsgesuch stellen wolle und damit rechne, dass er die noch "offenen Beweismittel und Belege" innert drei Monaten beibringen könne. Gemäss Art. 6 Abs. 1 BZP, der nach Art. 40 OG auch im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zur Anwendung kommt, kann der Richter aus Gründen der Zweckmässigkeit das Verfahren aussetzen, insbesondere wenn das Urteil von der Entscheidung in einem anderen Rechtsstreit beeinflusst werden kann. Das in Aussicht gestellte Revisions- oder Wiedererwägungsgesuch ist indessen zum Vornherein unzulässig, weil im Recht der direkten Bundessteuer die Wiedererwägung (Revision) nur in Bezug auf rechtskräftige Entscheide offen steht, wie aus dem Gesetz klar hervorgeht (vgl. Art. 147 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer, DBG, SR 642.11). Es besteht daher kein Grund, das bundesgerichtliche Verfahren zu sistieren. Für diesen Fall verlangt der Beschwerdeführer, es sei ihm eine Nachfrist einzuräumen, um die Beschwerde näher zu begründen. Die Beschwerdebegründung bei der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist indessen Gültigkeitserfordernis (Art. 108 Abs. 2 OG) und muss innerhalb der Beschwerdefrist erfolgen. Die Nachfrist gemäss Art. 108 Abs.3 OG kann nur der Klarstellung einer mehrdeutigen, nicht aber der Ergänzung einer inhaltlich ungenügenden oder unvollständigen Beschwerdeschrift dienen (BGE 123 II 359 E. 6b/bb S. 369; 118 Ib 134 E. 2 S. 136). Dem Beschwerdeführer kann daher auch keine Nachfrist zur Ergänzung der Beschwerde eingeräumt werden.