Citation: 7B.44/2005 26.04.2005 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer setzt sich mit dem angefochtenen Entscheid nicht einmal ansatzweise im Sinne von Art. 79 Abs. OG auseinander (BGE 119 III 49 E. 1). Er ersucht indessen (sinngemäss) um Wiederherstellung der Frist. Die Herstellung einer Frist ist möglich, sofern das Fristversäumnis auf ein unverschuldetes Hindernis zurückzuführen ist (Art. 33 Abs. 4 SchKG). Der Beschwerdeführer führt an, die Poststelle, die viele Kilometer entfernt sei, habe wegen den starken Schneefällen und Schneeverwehungen nicht erreicht werden können. Nachweise dafür werden nicht angeführt. Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, er sei voll pflegebedürftig. Für den Fall, dass die Frist aufgrund einer Krankheit versäumt wurde, muss diese dergestalt sein, dass der Rechtsuchende infolge der Krankheit selbst abgehalten wurde, innert Frist zu handeln oder unfähig war, eine Drittperson mit der entsprechenden Handlung zu betrauen (BGE 112 V 255 f.). Auch für diesen Hinderungsgrund werden keinerlei Beweise angeboten. Es ist nicht nachvollziehbar, warum der Beschwerdeführer, der das Verfahren vor den Aufsichtsbehörden im Kanton Zürich angestrengt hat, nicht schon früher anstelle eines bloss Empfangsberechtigten einen Rechtsvertreter in der Schweiz bestimmt hat. Auf das Gesuch um Wiederherstellung der Frist kann somit nicht eingetreten werden, weil für die behaupteten Hinderungsgründe keine Beweise dargetan werden. 3.2 Wohnt ein am Verfahren Beteiligter im Ausland, so kann ihm eine längere Frist eingeräumt oder eine Frist verlängert werden (Art. 33 Abs. 2 SchKG). Gemäss Rechtsprechung ist eine an sich verspätete Beschwerde dann als rechtzeitig zu betrachten, wenn sie innert einer Frist eingereicht worden ist, die dem Betroffenen hätte eingeräumt werden müssen: Die Frist ist dabei um mindestens so viele Tage zu erstrecken, als es der normalen Beförderungsdauer vom entsprechenden Staat in die Schweiz entspricht (BGE 106 III 1 E. 2 S. 4; Urteil 7B.188/2002 vom 9. Dezember 2002, E. 2.2). Es fragt sich, ob die (unaufgeforderte) Berücksichtigung dieser Rechtsprechung dem Beschwerdeführer zum Vorteil gereicht. Dem steht prinzipiell entgegen, dass sich der Beschwerdeführer - wie erwähnt - mit dem angefochtenen Entscheid gar nicht befasst hat. Aber auch wenn der Beschwerdeführer nebst dem Gesuch um Wiederherstellung der Frist Beschwerde im Sinne von Art. 19 Abs. 1 SchKG eingereicht hätte, hätte darauf aus folgendem Grund nicht eingetreten werden können: Der angefochtene Entscheid wurde dem in der Schweiz zum Empfang berechtigten Y.________ am 2. Februar 2005 ausgehändigt. Ab diesem Zeitpunkt, d.h. am darauf folgenden Tag begann die 10-tägige Beschwerdefrist grundsätzlich zu laufen. Der Beschwerdeführer hat das Gesuch um Fristverlängerung am 7. März 2005 in Ungarn abgeschickt, und es ist am 16. März 2005, also nach 9 Tagen beim Bundesgericht eingetroffen. Wird für die Zustellung des Entscheids der oberen Aufsichtsbehörde die gleiche Übersendungsdauer in Betracht gezogen, so hätte die erstreckte Beschwerdefrist 28 Tage betragen und wäre am 3. März 2005 abgelaufen. Die Beschwerde wäre somit auch unter Berücksichtigung der geschilderten Rechtsprechung verspätet gewesen. 3.3 Auf das Gesuch um Wiederherstellung der Beschwerdefrist kann somit wegen Verspätung nicht eingetreten werden.