Citation: 4A_507/2015 E. 4

Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz weiter vor, sie habe Art. 2 ZGB sowie Art. 1, 6 und 18 Abs. 1 OR verletzt, indem sie der Beschwerdegegnerin einen Betrag für höhere Stahlkosten zugesprochen habe. Die Vorinstanz sei zu Unrecht zum Schluss gekommen, nach dem tatsächlichen übereinstimmenden Willen der Parteien würde auf Basis eines Stahlpreises von Fr. 600.-- pro Tonne die Teuerung zulasten der Beschwerdeführerin gehen. Vielmehr hätten die Parteien vereinbart, eine Stahlpreissteigerung sei im Pauschalpreis inbegriffen.