Citation: 1P.616/2002 17.12.2002 E. 1

1.1 Der Beschwerdeführer bringt zunächst vor, das Bezirksgericht habe mit seiner separaten Haftverfügung vom 31. Oktober 2002 sein zuvor ergangenes Urteil vom 17. Oktober 2002 "noviert", was dem Grundsatz "ne bis in idem" sowie der "Litispendenz" widerspreche. "Der Entscheid vom 31.10.2002" erweise sich daher als willkürlich und sei aufzuheben. Es ist fraglich, ob die Willkürrüge überhaupt ausreichend substanziiert erscheint (vgl. Art. 90 Abs. 1 lit. b OG) und ob diesbezüglich eine aktuelle Beschwer vorliegt (vgl. Art. 88 OG). Einerseits macht der Beschwerdeführer selbst geltend, das Bezirksgericht habe mit seiner separaten Haftverfügung vom 31. Oktober 2002 "Ziff. 10 des Urteils vom 17.10.2002 wiederholt" und "zudem begründet". Anderseits vertritt er den Standpunkt, es sei "anzunehmen, dass damit Ziff. 10 des Urteils noviert worden" sei. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern der Beschwerdeführer - im hier streitigen Haftpunkt - durch die separat ausgefällte und begründete Verfügung vom 31. Oktober 2002 gegenüber dem Urteil vom 17. Oktober 2002 zusätzlich beschwert würde. Ebenso wenig legt er dar, weshalb die (vom Obergericht veranlasste) Ausfertigung eines separaten und begründeten erstinstanzlichen Haftentscheides sachlich unhaltbar oder offensichtlich gesetzwidrig wäre bzw. inwiefern darin gar eine doppelte Bestrafung ("ne bis in idem") gesehen werden könnte. Die Frage kann allerdings offen bleiben, da es sich bei den betreffenden Vorbringen ohnehin um unzulässige Noven handelt bzw. die Beschwerde sich in diesem Punkt gegen einen unterinstanzlichen kantonalen Entscheid richtet (vgl. nachfolgende E. 1.2). 1.2 Von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen, ist die staatsrechtliche Beschwerde nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide zulässig (Art. 86 Abs. 1 OG). Der Beschwerdeführer richtet die fragliche Willkürrüge ausdrücklich gegen den (unterinstanzlichen) Entscheid des Bezirksgerichtes vom 31. Oktober 2002, und er beantragt die Aufhebung dieses Entscheides. Im Übrigen hat er den kantonalen Instanzenzug in diesem Punkt auch materiell nicht erschöpft. In seiner Beschwerde an das Obergericht (vom 8. November 2002) beanstandete er die separate Ausfällung eines begründeten Haftentscheides durch das Bezirksgericht nicht. Insbesondere erhob er in diesem Zusammenhang keine Rüge der Verletzung des Willkürverbotes oder des Grundsatzes "ne bis in idem". Nach dem Gesagten kann in diesem Punkt auf die Beschwerde nicht eingetreten werden.