Citation: 5P.220/2005 28.09.2005 E. 2

Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe auf die Auskunft der Bezirksgerichtskanzlei und des Konkursamtes vertrauen dürfen, wonach die zehntägige Frist zum Weiterzug des Konkurserkenntnisses infolge der Betreibungsferien erst am 14. April 2005 ablaufe. Indem das Obergericht unter diesen Umständen auf die Beschwerde nicht eingetreten sei, habe es insbesondere den verfassungsrechtlichen Grundsatz von Treu und Glauben verletzt. Das Obergericht weist in seiner Vernehmlassung darauf hin, dass die falsche Auskunft nicht aktenkundig sei, während der Präsident des Bezirksgerichts Zofingen dem Bundesgericht die Erteilung der vom Beschwerdeführer behaupteten Auskunft bestätigt.