Citation: 4D_3/2015 E. 3.2.2

3.2.2. Auch mit diesen Erwägungen der Vorinstanz setzt sich die Beschwerdeführerin nur ungenügend auseinander. Sie bringt abermals vor, entgegen der Ansicht der kantonalen Instanzen habe sie die geltend gemachten Mängel genügend substanziiert bezeichnet und gerügt. Dabei macht sie jedoch ausschliesslich geltend, aus den Unterlagen zum Verfahren um vorsorgliche Beweisaufnahme sowie zum Rechtsöffnungsverfahren, namentlich aus den beiden eingeholten Expertisen, würden die Mängel explizit hervorgehen und es sei dabei auch klar ersichtlich, dass es sich um Mängel an den Zusatzarbeiten handeln würde. Auch wenn die Beschwerdegegnerin nicht Partei des Verfahrens um vorsorgliche Beweisaufnahme gewesen sei, habe sie davon im nachfolgenden Rechtsöffnungsverfahren Kenntnis erlangt, womit sie um die Mängel gewusst habe. Dabei anerkennt die Beschwerdeführerin implizit, betreffend der geltend gemachten Mängelrüge hauptsächlich auf die Rechtsschriften in den beiden anderen Verfahren verwiesen zu haben, wobei sie davon ausgeht, damit ihrer Substanziierungspflicht nachgekommen zu sein. Sie unterlässt es dabei jedoch darzulegen, inwiefern eine Verweisung auf frühere Rechtsschriften (in einem anderen Verfahren) in Anwendung des vor erster Instanz noch geltenden kantonalen Prozessrechts für die Substanziierung ihrer Behauptungen genügt hätte. Es ist jedenfalls nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz einen blossen Verweis nicht genügen liess und die Substanziierung der Mängel in der Rechtsschrift selbst verlangt hat. Entsprechend verhelfen der Beschwerdeführerin denn auch ihre weiteren Vorbringen zur Einhaltung der Mängelrügefrist nicht weiter. Auch dabei verweist sie einzig und alleine auf ihre Vorbringen in den beiden anderen Verfahren, was die Vorinstanz nach dem Gesagten ohne in Willkür zu verfallen als ungenügend ansehen durfte. Darauf braucht damit nicht mehr eingegangen zu werden.