Citation: 6B_595/2020 E. 7.2

7.2. Die Vorinstanz nimmt an, der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte C.________ hätten durch ihre betrügerischen Geschäfte in grossem Umfang unrechtmässige finanzielle Vorteile für sich erlangt. Angesichts des grossen Werts der beim Beschwerdeführer und dem Mitangeklagten C.________ beschlagnahmten Vermögenswerte erscheine eine Ersatzforderung weder uneinbringlich noch werde dadurch die Wiedereingliederung der Betroffenen ernstlich behindert. Für die Bemessung der Ersatzforderung geht die Vorinstanz vom Vermögensschaden in der Höhe von CHF 4,9 Mio. aus, in welchem Umfang die Liegenschaften zum Schaden der Beschwerdegegnerin 2 überbezahlt worden seien. Die Geschäfte hätten bei der F.________ Hausbau AG zu Erträgen in der Grössenordnung von mindestens CHF 5 Mio. und damit auch beim Beschwerdeführer zu Vermögensvorteilen in Millionenhöhe geführt. Dies habe sich neben dem luxuriösen Lebensstil auch darin gezeigt, dass der näher am unmittelbaren Deliktsgewinn stehende Beschwerdeführer seinen auf Augenhöhe operierenden Mittäter ebenso reichlich am Zufluss habe teilhaben lassen. Ausgehend davon, dass der Mitangeklagte C.________ allein für die fünfzehn Liegenschaftsgeschäfte insgesamt rund CHF 2,6 Mio. als Provisionen bzw. Gewinnanteile erhalten habe, bestünden keine Zweifel daran, dass sich der unrechtmässige Vermögensvorteil für beide Beurteilten je zumindest in dieser Grössenordnung bewegt haben müsse. Demgemäss erachtete die Vorinstanz die Ersatzforderungen von CHF 2,4 Mio. als angemessen (angefochtenes Urteil S. 190 f.).