Citation: 6B_303/2016 E. 1.3.6

1.3.6. Eine technische Brandursache ist mit den Aussagen des Beschwerdeführers zum Tathergang folglich nicht vereinbar. Der hohe Zerstörungsgrad des Fahrzeugs als Folge einer technischen Brandursache liesse sich vielmehr nur erklären, wenn das Fahrzeug mindestens 20 Minuten brannte, weil der Beschwerdeführer die Feuerwehr bzw. den Lastwagenfahrer nicht sofort benachrichtigte. Eine Begründung, weshalb er dies nicht tat - obschon er im Tatzeitpunkt mit seinem Fahrzeug unterwegs war - gibt es gemäss den willkürfreien Erwägungen der Vorinstanz jedoch nicht. Hinzu kommt, dass gemäss dem gerichtlichen Gutachten auch das Spurenbild eher für eine Brandentstehung durch Fremdeinwirkung spricht (oben E. 1.3.4). Die Vorinstanz verfällt daher nicht in Willkür, wenn sie zur Überzeugung gelangt, der Beschwerdeführer habe seinen Porsche absichtlich in Brand gesetzt. Ihre Beweiswürdigung kann im Ergebnis nicht als offensichtlich unhaltbar bezeichnet werden. Daran ändert nichts, dass sich die Vorinstanz nicht zum Tatmotiv des Beschwerdeführers äussert bzw. ein solches nur schwer erkennbar ist, da dieser den Porsche auch hätte verkaufen können. Entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers wirft die Vorinstanz diesem nicht vor, er habe bei der Inbrandsetzung des Fahrzeugs Anzündwürfel verwendet. Gemäss dem Gutachten vom 28. August 2015 wäre eine Brandstiftung unter der Annahme, dass das Fahrzeug "z.B. unter Verwendung von Anzündwürfeln oder dergleichen an mehreren Stellen in Brand gesetzt wurde", auch ohne Verwendung eines Brandbeschleunigers erklärbar (Gutachten Ziff. 7.4 S. 9). Weder die Vorinstanz noch das gerichtliche Gutachten gehen demnach davon aus, eine Inbrandsetzung des Fahrzeugs sei nur mit Anzündwürfeln möglich gewesen. Wie genau das Fahrzeug in Brand gesetzt wurde, lässt die Vorinstanz letztlich offen.