Citation: 6B_826/2017 E. 1.6.4

1.6.4. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung willkürlich erscheinen liesse. Wenn die Vorinstanz zum Schluss gelangt, dass mangels entsprechender Absicht kein Vergewaltigungsversuch vorliege, und stattdessen eine sexuelle Nötigung sowie insbesondere den diesbezüglichen Vorsatz des Beschwerdeführers bejaht, ist dies entgegen seiner Behauptung aufgrund der gesamten Umstände durchaus stichhaltig und keineswegs in sich widersprüchlich. Auch dass das vom Beschwerdeführer zitierte Gutachten ihm eher Wünsche nach Zärtlichkeit, Berührung und Intimität zuschreibt als ein Interesse am Koitus mit einer Frau, steht den Schlüssen der Vorinstanz gerade nicht entgegen. Vielmehr hat diese folgerichtig (und in Achtung des Grundsatzes "in dubio pro reo") darauf erkannt, dass zwar von sexuellen Absichten des Beschwerdeführers auszugehen sei, ihm jedoch nicht nachgewiesen werden könne, er habe mit seinem Opfer Geschlechtsverkehr vollziehen wollen.