Citation: 8C_288/2021 E. 4.3.1

4.3.1. Laut angefochtenem Urteil ist nicht nachvollziehbar, weshalb der Beschwerdeführer zu Hause Stunden am Computer verbringen könne, während der F.________-Abklärung jedoch viel zu lange Zeit benötigte, um auftragsgemäss Bilder einzuscannen und zu bearbeiten. Gemäss Vorinstanz zeuge das gezeigte Verhalten des Beschwerdeführers während der F.________-Abklärung von einer mangelhaften Arbeitseinstellung. Diese gerichtliche Sachverhaltsfeststellung ist offensichtlich unzutreffend und findet in den Akten keine Stütze. Zunächst beruft sich der Beschwerdeführer gestützt auf die Berichte zur F.________-Abklärung auf die ebenfalls vorinstanzlich festgestellten Tatsachen, dass er jeweils nach Absolvierung der Tagesarbeitszeit am Nachmittag im Office geblieben sei. Regelmässig habe er nach Arbeitsende um 16.00 bzw. 17.00 Uhr darauf hingewiesen werden müssen, dass er nach Hause gehen könne. Wiederholt sei er bis um 17.30 Uhr im Office geblieben, um Notizen zu erstellen. Immer wieder habe er daran erinnert werden müssen, Feierabend zu machen. Er sei enttäuscht gewesen, als man ihm den Entscheid eröffnete, die berufliche Massnahme nicht zu verlängern. Daraus gemäss angefochtenem Urteil auf eine mangelhafte Arbeitseinstellung zu schliessen, verletzt Bundesrecht. Zwar steht fest, dass der Beschwerdeführer seine Aufgaben und Aufträge anlässlich der beruflichen Abklärung nicht innert nützlicher Frist erfüllte. Doch legte das kantonale Gericht nicht dar und ist nicht ersichtlich, ob - und gegebenenfalls inwieweit - der Beschwerdeführer die Stunden am Computer zu Hause überhaupt zielgerichtet zur Erfüllung einer konkreten Aufgabe zu nutzen vermochte.