Citation: I 590/06 17.10.2006 E. A

Der 1943 geborene R.________ absolvierte eine Lehre als Werkzeugmechaniker. Seit Januar 1990 arbeitete er als Mikromechaniker/Laborassistent bei der Firma T.________ AG (seit 1997 der Firma X.________ AG zugehörig). Im Juni 2000 klagte der Versicherte erstmals über blickrichtungsabhängige Doppelbilder sowie Störungen beim Nahsehen und beim Einschätzen von Distanzen. Zwar normalisierten sich diese Beschwerden nach einigen Wochen spontan, traten jedoch im August 2000 mit stärkerer Intensität erneut auf. Als der Versicherte im Sommer 2002 von seinem Arbeitgeber informiert wurde, dass er aufgrund grösserer Umstrukturierungen per Ende 2002 entlassen werde, reagierte er hierauf (sowie allenfalls auch auf die somatische Erkrankung) mit einer depressiven Verstimmung. Seit Dezember 2002 geht er keiner Erwerbstätigkeit mehr nach. Am 27. Oktober 2003 meldete sich R.________ zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Bern veranlasste die notwendigen medizinischen Abklärungen. Mit Verfügungen vom 2. September 2005 und 7. Oktober 2005, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 22. Dezember 2005, sprach die IV-Stelle dem Versicherten auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 61 % ab 1. Dezember 2003 eine halbe Rente und ab 1. Januar 2004 eine Dreiviertelsrente zu.