Citation: 9C_790/2017 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hat gestützt auf das BEGAZ-Gutachten vom 10. August 2015 festgestellt, dass aus somatischer und neuropsychologischer Sicht leidensangepasste Tätigkeiten vollzeitig zumutbar seien und ein psychisches Leiden im Vordergrund stehe. Nach einlässlicher Prüfung der Indikatoren gemäss BGE 141 V 281 auf der Grundlage der Angaben im BEGAZ-Gutachten ist sie zum Schluss gekommen, dass auf die Arbeitsfähigkeitsschätzung des psychiatrischen Experten, der eine Einschränkung von 70 % attestiert hatte, nicht abgestellt werden könne. Es sei nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, dass der festgestellte psychische Gesundheitsschaden funktionelle Auswirkungen habe. Folglich hat sie in der Annahme, dass der Versicherte ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen könne, einen Rentenanspruch verneint.