Citation: 2C_1204/2013 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz führt im Wesentlichen aus, die Abparzellierung und Erschliessung der Liegenschaft als solche erfülle den Tatbestand des gewerbsmässigen Liegenschaftenhandels grundsätzlich noch nicht. Anders zu beurteilen sei hingegen die anschliessende Erstellung der Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage. Ein solches planmässiges und auf Wertvermehrung ausgerichtetes Vorgehen stelle eine Tätigkeit dar, welche in ihrer Gesamtheit auf Erwerb gerichtet sei und den Rahmen privater Vermögensverwaltung offenkundig sprenge. Zwar bestünden keine Anhaltspunkte, dass die Liegenschaft in der offenkundigen Absicht überbaut worden sei, sie möglichst rasch mit Gewinn weiter zu veräussern. Aber auch wenn vorgesehen sei, ein Mehrfamilienhaus zu behalten und ohne Verkaufsabsicht bloss zu verwalten, stehe dies rechtsprechungsgemäss einer Qualifizierung als gewerbsmässigem Liegenschaftenhandel bei einem späteren Verkauf nicht entgegen. Das gelte namentlich auch vor dem Hintergrund, dass die Beschwerdeführer die Qualifikation der Liegenschaft als Geschäftsvermögen früher nicht bestritten hätten.