Citation: 9C_134/2018 E. 3.3.2

3.3.2. Die Vorinstanz hielt fest, die Aussage des Prof. Dr. med. E.________ im Bericht vom 26. Mai 2017, wonach eine Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit im Rahmen des Morbus Crohn zu 50 % "möglich und sinnvoll" sei, erscheine mehr auf der anamnestischen Angabe des Beschwerdeführers zu beruhen als auf eigenen Befunden. Diese Beurteilung begründete das kantonale Gericht damit, dass diese Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im Widerspruch zu früheren Berichten stehe. Im Bericht vom 26. Juli 2016 sei von Prof. Dr. med. E.________ und dem Assistenzarzt I.________ ein erfreulicher Verlauf beschrieben worden und Letzterer habe alsdann am 21. September 2016 lediglich noch über geringe Einschränkungen der Leistungsfähigkeit wegen Gelenkschmerzen und Konzentrationsproblemen infolge der Migräne berichtet. Bezüglich der Migräne wird vom kantonalen Gericht erwogen, diese trete nur alle zwei Wochen auf, und zu den Gelenkschmerzen hielt es in Übereinstimmung mit den Angaben im Bericht vom 26. Juli 2016 fest, sie hätten auf die medikamentöse Therapie gut angesprochen. Zudem berichtete Prof. Dr. med. F.________ am 23. Februar 2017, der Beschwerdeführer sei, abgesehen von Beschwerden am rechten Grosszeh, beschwerdefrei. Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz, für den Zeitraum ab September 2016 sei lediglich noch von geringen Einschränkungen der Leistungsfähigkeit auszugehen, ist somit nicht offensichtlich unrichtig, weshalb auch nicht zu beanstanden ist, dass das kantonale Gericht auf die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung des RAD-Arztes Dr. med. H.________ vom 31. Oktober 2016 und 6. April 2017 - und nicht jene von Prof. Dr. med. E.________ - abstellte.