Citation: 1P.331/2006 13.06.2006 E. 2

Ebenfalls nicht zu hören ist die Rüge, das Obergericht habe den Anspruch der Beschwerdeführerin auf die Beurteilung durch das sachlich zuständige Gericht (Art. 30 Abs. 1 BV) verletzt. Die Beschwerdeführerin vertritt wiederum die Auffassung, das Obergericht habe den rechtlich massgeblichen Sachverhalt nicht richtig gewürdigt, weshalb das angeblich strafbare Verhalten des Beschuldigten - trotz des ihrer Ansicht nach erhärteten Verdachts - fälschlicherweise nicht durch den Sachrichter beurteilt worden sei. Dies stellt wiederum Kritik an der materiellen Würdigung durch das Obergericht dar. Die Beurteilung dieser Problematik kann von der Prüfung der materiellen Rechtsfragen nicht getrennt werden. Auf eine solche hat die in der Sache selbst nicht legitimierte Beschwerdeführerin jedoch keinen Anspruch (E. 1.2 hiervor), weshalb auf die entsprechenden Rügen nicht einzutreten ist.