Citation: 6S.295/2005 22.12.2005 E. 4

Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz ausserdem vor, bei der Beurteilung der Zurechnungsfähigkeit des Beschwerdegegners ohne nähere Begründung vom Ergänzungsgutachten von Dr. med. D.________ abgewichen zu sein und deshalb die Strafe zu stark gemildert zu haben. Soweit damit die Würdigung des Gutachtens kritisiert werden soll, ist die Rüge im Rahmen der Nichtigkeitsbeschwerde unzulässig (BGE 105 IV 161 E. 2). Im Übrigen wird in der Beschwerde mit keinem Wort begründet, wieso die Strafmilderung bei der festgestellten Reduktion der Zurechnungsfähigkeit Bundesrecht verletzt. Es ist daher auf diesen Punkt nicht einzutreten. Schliesslich entbehrt der Einwand der Beschwerdeführerin der Grundlage, die Strafzumessung hätte von der Vorinstanz bezüglich der Vermögensdelikte gar nicht mehr geändert werden dürfen. Denn offen-kundig war lediglich der erstinstanzliche Schuldspruch betreffend die Vermögensdelikte, nicht aber die Strafzumessung in Rechtskraft erwachsen.