Citation: 2C_284/2023 E. A

Die serbische Staatsangehörige A.________ (geb. 1968) reiste erstmals am 7. Februar 1991 in die Schweiz ein. Per 30. Mai 1991 meldete sie sich in der Schweiz wieder ab und reiste in ihre Heimat zurück. Am 20. November 1991 heiratete sie einen in der Schweiz aufenthaltsberechtigten Landsmann und reiste am 25. November 1991 erneut in die Schweiz ein. Im Rahmen des Familiennachzugs erteilte ihr die Fremdenpolizei des Kantons Aargau (heute: Amt für Migration und Integration) am 4. August 1992 eine Aufenthaltsbewilligung, die am 13. Mai 2002 in eine Niederlassungsbewilligung umgewandelt wurde. Aus der Ehe gingen zwei Kinder mit den Jahrgängen 1992 und 1993 hervor, die beide ebenso über eine Niederlassungsbewilligung verfügen. Per 1. März 2006 trennte sich das Ehepaar und liess sich am 13. Juli 2012 scheiden. A.a. Am 25. September 2003 reichte A.________ erstmals ein Gesuch um Zusprache einer IV-Rente ein, welches die IV-Stelle des Kantons Aargau am 18. Juni 2004 mit der Begründung abwies, dass ihr eine angepasste wechselbelastende Tätigkeit zumutbar sei. Auf drei weitere IV-Gesuche von A.________ trat die IV-Stelle des Kantons Aargau am 2. Dezember 2009, 17. Juni 2011 und 5. Dezember 2012 jeweils nicht ein. A.b. Am 20. Juni 2007 wurde A.________ im Lichte des seit 1. März 2006 bestehenden Sozialhilfebezugs in der Höhe von Fr. 43'017.35 ermahnt, alles daran zu setzen, ihren Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln zu bestreiten. Der Saldo des Sozialhilfebezugs von A.________ erhöhte sich gemäss der Mitteilung der Sozialen Dienste der Gemeinde U.________ vom 17. Februar 2022 in der Folge auf total Fr. 339'578.30.