Citation: 2A.247/2003 22.12.2003 E. B

Die Steuerverwaltung des Kantons Luzern (nachfolgend: Steuerverwaltung) meldete dem seco am 6. bzw. 7. März 2002, die von der X.________ AG für die Geschäftsjahre 1999 und 2000 getätigten Einlagen in die Arbeitsbeschaffungsreserven könnten nicht akzeptiert werden. Die Erfolgsrechnung weise nur deshalb in diesen Jahren einen Gewinn aus, weil der Gewinn der Immobilien-Rechnung den Betriebsverlust und den ausserordentlichen Verlust übersteige. Daraufhin widerrief das seco am 8. Mai 2002 seine Verfügungen vom 13. Oktober 2000 und 28. August 2001, stellte fest, dass die X.________ AG nicht berechtigt sei, für die Geschäftsjahre 1999 und 2000 steuerbegünstigte Arbeitsbeschaffungsreserven zu bilden, und forderte sie auf, ihr Sperrkonto für Arbeitsbeschaffungsreserven um Fr. 32'000.-- zu verringern. Die Gewinne in diesen Jahren seien nicht auf die eigentliche Betriebstätigkeit zurückzuführen, sondern stammten aus der Immobilien-Rechnung. Für die Ermittlung der Berechnungsgrundlage seien die durch Veräusserung realisierten oder durch Aufwertung ausgewiesenen Wertzuwachsgewinne auf Liegenschaften abzuziehen.