Citation: 2C_393/2021 E. 6.1

6.1. Die Vorinstanz wies das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung mit der Begründung ab, dass aus den Akten nicht klar hervorgehe, ob der Beschwerdeführer im Zeitpunkt seines Gesuchs weiterhin angestellt oder arbeitslos gewesen sei. Der Beschwerdeführer sei seiner Substanziierungsobliegenheit hinsichtlich seiner Einkommenssituation nicht nachgekommen. Dass seine Begehren nicht als offensichtlich aussichtlos zu gelten hätten, ändere hieran nichts. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe seinen Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung verletzt (Art. 29 Abs. 3 BV). Bei Unklarheiten hätte die Vorinstanz den Sachverhalt weiter abklären und den unbeholfenen Beschwerdeführer auf die notwendigen Angaben für die Beurteilung des Gesuchs hinweisen müssen.