Citation: 4C.109/2001 18.07.2001 E. 1

1.-Erhebt eine Partei gleichzeitig staatsrechtliche Beschwerde und Berufung, so ist in der Regel zuerst über die staatsrechtliche Beschwerde zu befinden, und der Entscheid über die Berufung wird ausgesetzt (Art. 57 Abs. 5 OG). Von dieser Regel wird unter anderem dann abgewichen, wenn die Berufung wie vorliegend unabhängig vom Ausgang des Beschwerdeverfahrens gutzuheissen ist (BGE 120 Ia 377 E. 1 S. 379 m.w.H.; vgl. auch BGE 122 I 81 E. 1 S. 82 f.). Es rechtfertigt sich daher, die Berufung vorweg zu behandeln.