Citation: 6B_719/2024 E. 4.3.1

4.3.1. Was das öffentliche Interesse an der Landesverweisung betrifft, berücksichtigt die Vorinstanz die aktuelle Verurteilung zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 32 Monaten, das Vorleben des Beschwerdeführers und seine häufige Delinquenz. Sie weist zu Recht darauf hin, dass die fakultative Landesverweisung nach dem Willen des Gesetzgebers gerade in Fällen zur Anwendung kommen soll, bei denen es um Gesetzesverstösse von geringerer Schwere, aber dafür um wiederholte Delinquenz geht (vgl. Urteile 6B_1054/2020 vom 30. November 2020 E. 1.1.2; 6B_607/2018 vom 10. Oktober 2018 E. 1.1 und 1.3). Die Vorinstanz geht von einer hohen Rückfallgefahr aus. Sie betont, dass die vier teilweise einschlägigen Vorstrafen bis in das Jahr 2012 zurückreichten, während nun 19 neue Delikte zu beurteilen seien. Dabei seien weniger die einzelnen Schweregrade relevant, sondern deren grosse Anzahl. Die Vorinstanz unterstreicht zutreffend, dass auch zwei Verbrechen unter den neuen Delikten sind. Zudem richteten sich die Straftaten des Beschwerdeführers gegen verschiedene Rechtsgüter und liegen nicht weit zurück. Die Vorinstanz hält dem Beschwerdeführer zu Recht vor, dass er nach jeder Verurteilung unbeeindruckt weiter delinquierte. Er sei nicht nur rechtswidrig in die Schweiz eingereist und habe sich hier illegal aufgehalten. Vielmehr habe er während seines illegalen Aufenthalts auch mehrfach delinquiert. Dabei ruft die Vorinstanz in Erinnerung, dass das Amt für Migration und Personenstand die Aufenthaltsbewilligung bereits 2011 wegen diverser Straftaten widerrief, was das Bundesgericht letztinstanzlich bestätigte (vgl. Urteil 2C_387/2014 vom 3. März 2015). Vor diesem Hintergrund legt die Vorinstanz überzeugend dar, dass der unbelehrbare Beschwerdeführer eine Gefahr für die öffentliche Ordnung und Sicherheit darstellt.