Citation: 8C_284/2023 E. 6.3

6.3. Den Vorbringen des Beschwerdeführers kann nicht gefolgt werden. Wie er geltend macht, ist nach der Rechtsprechung zu berücksichtigen, dass eine vor der gesundheitlichen Beeinträchtigung nur kurz ausgeübte selbstständige Erwerbstätigkeit allenfalls keine genügende Grundlage für die Bestimmung des Valideneinkommens bildet (vgl. vorne E. 3.3.1). Hingegen legte bereits die Vorinstanz überzeugend dar, dass im Zusammenhang mit der Übernahme der langjährig bestehenden Praxis in U.________ nicht vom Aufbau einer selbstständigen Erwerbstätigkeit in diesem Sinne gesprochen werden kann. Weshalb dieser Umzug bei der Bemessung des Valideneinkommens ausgeklammert werden soll, ist nicht ersichtlich, zumal er mit Blick auf seine regelmässigen Ortswechsel im Rahmen der selbstständigen zahnärztlichen Tätigkeit (1998 bis 2006 in W.________; 2006 bis 2008 auf X.________; 2008 bis Ende März 2011 in V.________) auch kein singuläres Ereignis darstellt. Nicht zuletzt erzielte der Beschwerdeführer, wie die Vorinstanz nicht übersehen hat, auch im Jahr 2010 lediglich Fr. 141'500.- und damit ein ähnliches Einkommen wie im Jahr 2011. Vor diesem Hintergrund erscheint es insgesamt nicht bundesrechtswidrig, dass die Vorinstanz für die Berechnung des Valideneinkommens auf den Durchschnittsverdienst der Jahre 2011 bis 2015 abstellte.