Citation: 9C_340/2019 E. 6

Das kantonale Gericht hat schliesslich unter Hinweis auf Art. 9 ATSG sowie Art. 42 Abs. 1 und 2 sowie Art. 42ter Abs. 1 Satz 1 IVG und die Rechtsprechung (BGE 133 V 450 E. 7.2 S. 463) die Voraussetzungen dargelegt, welche erfüllt sein müssen, damit eine versicherte Person Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung hat. Aufgrund des Gutachtens des ABI vom 10. April 2018 stellte es fest, dass die Beschwerdeführerin für die alltäglichen Lebensverrichtungen offensichtlich nicht dauernd der Hilfe Dritter oder der persönlichen Überwachung bedürfe. Ebenso sei ein Bedarf an lebenspraktischer Begleitung im Sinne von Art. 42 Abs. 3 IVG i.V. mit Art. 38 IVV ohne weiteres ausgeschlossen. Auch diesen Erwägungen ist beizupflichten. Wenn der Hausarzt der Versicherten zu einem früheren Zeitpunkt erhebliche Dritthilfe als erforderlich erachtet hat, wie beschwerdeweise geltend gemacht wird, kann die Beschwerdeführerin daraus angesichts der auch in dieser Hinsicht klaren ABI-Expertise nichts zu ihren Gunsten ableiten. Schliesslich ist die im Zusammenhang mit der behaupteten Hilflosigkeit wiederholte Kritik am Administrativgutachten nicht stichhaltig.