Citation: 4A_271/2013 E. 3.2

3.2. Bezüglich der Kostenüberschreitung führte das Kantonsgericht aus, die erste Instanz habe die Grobkostenschätzung vom 23. September 2008 mit dem Kostenvoranschlag vom 27. März 2009 verglichen und sei nach der Bereinigung der Posten, welche bei der Grobkostenschätzung nicht berücksichtigt worden oder nachträglich weggefallen seien, auf eine Differenz von 19.37 % gekommen. Die Beschwerdeführer beanstandeten bei dieser Berechnung namentlich, dass das Bezirksgericht Mehrkosten für die Küche von Fr. 50'000.-- berücksichtigt habe, weil der Beschwerdegegner vor dem Bezirksgericht keine entsprechende Behauptung aufgestellt habe. Dies treffe zwar zu, doch sei nicht zu beanstanden, dass das Bezirksgericht insoweit auf das Schreiben des Beschwerdegegners vom 24. März 2009 inkl. Aufstellung betreffend Mehrkosten abgestellt habe, zumal die Beschwerdeführer in ihrer Klageantwort ausdrücklich anerkannt hätten, dass ein Bruchteil der Position "Küche" nicht in die Kostenschätzung vom 23. September 2007 einbezogen werden konnte, weil diese damals noch nicht bekannt gewesen sei. Zudem sei mit dem Bezirksgericht davon auszugehen, dem Beschwerdeführer könne nicht vorgeworfen werden, dass er im Zeitpunkt der Grobkostenschätzung von einer Küche gehobenen Standards von Fr. 40'000.-- und nicht von einer Luxusküche für Fr. 90'000.-- ausgegangen sei, da sich aus der Mail vom 17. September 2008 ergebe, dass damals noch völlig offen gewesen sei, welche Küche es sein werde. Das Bezirksgericht habe daher zu Recht beim Kostenvoranschlag vom 27. März 2009 Mehrkosten für eine Luxusküche von Fr. 50'000.-- abgezogen. Selbst wenn die weiteren von den Beschwerdeführern beanstandeten Abzüge des Bezirksgerichts weggelassen würden, resultiere für die bereinigte Grobkostenschätzung ein Betrag von Fr. 565'000.-- (ohne Baunebenkosten) und für den bereinigten Kostenvoranschlag ein Betrag von Fr. 705'600.--, was zu einer Abweichung von 24.88 % führe.