Citation: 2C_781/2015 E. B

Am 13. und 21. November 2012 reichte A.________ erneut ein Gesuch um Familiennachzug für G.________ ein, nachdem er diesbezüglich am 9. November 2012 in Begleitung von G.________ beim Migrationsamt vorgesprochen hatte. G.________ war mittels eines zwischenzeitlich abgelaufenen Schengen-Visums über Spanien in die Schweiz eingereist. A.________ legte eine Bestätigung vor, laut derer G.________ die Integrationsklasse der Sekundarschule U.________ besuche. Am 14. März 2013 kam das Institut für Rechtsmedizin der Universität Basel zum Schluss, dass aufgrund der DNA-Analyse A.________ nicht der biologische Vater von G.________ ist. Am 8. Mai 2013 teilte A.________ dem Migrationsamt mit, dass er an seinem Nachzugsgesuch für G.________ festhalte. Am 19. November 2013 übertrug die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde A.________ die elterliche Sorge über G.________. Am 10. Februar 2015 reichte A.________ beim Migrationsamt ein Gesuch um Familiennachzug für seine am 3. Oktober 2014 in der Dominikanischen Republik geehelichte Ehefrau D.D.________ (geb. 1983), für die 2010 geborene gemeinsame Tochter E.D.________ und für die im 2004 geborene Tochter der Ehefrau, F.D.________, ein.