Citation: 8C_602/2018 E. 4.1

4.1. Nach eingehender Würdigung der umfangreichen medizinischen Aktenlage gelangte das kantonale Gericht zur Überzeugung, gut neun Monate nach dem letzten Unfall seien im Zeitpunkt des Fallabschlusses am 1. April 2015 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine anspruchsbegründenden, organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen mehr feststellbar gewesen. Es verzichtete auf zusätzliche Abklärungen in somatischer Hinsicht, weil davon bei gegebener Aktenlage in antizipierter Beweiswürdigung keine entscheidwesentlichen neuen Erkenntnisse zu erwarten waren. Gestützt auf das umfassende polydisziplinäre Gutachten der SMAB AG (Swiss Medical Assessment- and Business-Center) in St. Gallen vom 15. August 2016 steht fest, dass der Beschwerdeführer sowohl in der früher ausgeübten Tätigkeit als selbstständiger Wirt (Koch, Kellner) als auch in der angestammten Tätigkeit als Hilfsheizungsmonteur aus orthopädisch-traumatologischer, neurologischer und internistischer Sicht zu 100% arbeitsfähig ist. Auch retrospektiv sei er aus somatischen Gründen nie längerfristig arbeitsunfähig gewesen. Die Vorinstanz trug bei der Sachverhaltsfeststellung auch den widersprüchlichen Angaben des Versicherten und seiner behandelnden Ärzte Rechnung, worauf Dr. med. C.________ in seiner Beurteilung vom 22. Dezember 2014 hinwies. So verneinte der Beschwerdeführer gemäss Bericht der Suva zur Befragung vom 16. April 2013 ausdrücklich, dass er beim Sturz vom 16. November 2012 den Kopf angeschlagen habe. Anlässlich der Befragung vom 4. November 2013 behauptete er diesbezüglich das Gegenteil. Während er am 16. April 2013 ausführte, vor dem 16. November 2012 nicht an Nacken-, Schulter-, Rücken- oder Gesässschmerzen gelitten zu haben, steht gemäss SMAB-Gutachten fest, dass er zwischen 2004 und 2009 wiederholt wegen Rückenbeschwerden in ärztlicher Behandlung stand.