Citation: 2A.336/2005 27.06.2005 E. 3

3.1 Das Verwaltungsgericht geht in seinem Urteil von der dargestellten Rechtsprechung zur missbräuchlichen Berufung auf die Ehe aus. In tatsächlicher Hinsicht hat es Folgendes festgestellt: Nach nur kurzer ehelicher Gemeinschaft leben die Ehegatten nun seit zweieinhalb Jahren getrennt. Es ist nicht ersichtlich, dass die Eheleute sich bemüht hätten, sich wieder zu vereinigen. Die Ehefrau ist der Auffassung, der Beschwerdeführer habe sie die ganze Zeit angelogen, sie will nicht mehr mit ihm sprechen und hat erklärt, ein zukünftiges Zusammenleben komme nicht in Frage. Auch der Beschwerdeführer hat bestätigt, dass eine Scheidung geplant sei, wobei er indessen Bedenken bezüglich der Auswirkungen auf seine Anwesenheitsberechtigung äusserte. Hinweise darauf, dass die für den Verfahrensausgang wesentlichen Feststellungen offensichtlich unrichtig wären, sind nicht ersichtlich und gehen namentlich auch aus den Vorbringen des Beschwerdeführers nicht hervor. Aufgrund der Dauer und der Umstände der Trennung und der Tatsache, dass die Ehefrau eine Wiederaufnahme der Lebensgemeinschaft ausschliesst, kann der Beschwerdeführer nicht ernsthaft damit rechnen, das eheliche Zusammenleben werde zu irgend einem Zeitpunkt nochmals aufgenommen. Zudem macht er weder Umstände noch eigene Bemühungen geltend, die darauf schliessen liessen, dass seinerseits konkret Hoffnung auf Versöhnung bestünde. Ergänzend kann auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG). Von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs kann im Übrigen nicht die Rede sein. 3.2 Bei gesamthafter Betrachtung aller Indizien musste sich für das Verwaltungsgericht aufdrängen, dass keine Aussichten auf Wiederaufnahme der ehelichen Gemeinschaft mehr bestanden. Wenn sich der Beschwerdeführer unter den dargelegten Umständen dennoch auf die Ehe beruft, um die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung zu erwirken, handelt er rechtsmissbräuchlich. Die Vorinstanz hat daher mit dem angefochtenen Entscheid Bundesrecht nicht verletzt.