Citation: 6B_532/2018 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt, das Argument des Beschwerdeführers, er habe monatlich den Betrag von Fr. 1'178.-- zugunsten der Familie (die Beschwerdegegnerin 2, eine weitere Tochter sowie die Kindsmutter) überwiesen und sei damit seiner Unterhaltspflicht für die Beschwerdegegnerin 2 nachgekommen, überzeuge nicht. Er habe bei jeder einzelnen Zahlung mit der Nennung des Namens der jeweiligen Person zum Ausdruck gebracht, wem das geleistete Geld zukommen solle. Dadurch habe er gezeigt, dass keine zusätzlichen Zahlungen für die Beschwerdegegnerin 2 gedacht gewesen seien (angefochtenes Urteil, E. 3.2.4 S. 14). Der Beschwerdeführer habe um seine Unterhaltspflicht gegenüber der Beschwerdegegnerin 2 und die Fälligkeit des jeweiligen Betrages am Ende des Vormonates gewusst. Er habe zumindest in Kauf nehmen müssen, durch die eigenmächtige Reduktion des Betrags seiner Unterhaltspflicht nicht vollumfänglich nachzukommen und damit vorsätzlich gehandelt (angefochtenes Urteil, E. 3.2.6 S. 15).