Citation: 8C_353/2023 E. 5.1

5.1. Das kantonale Gericht stellte fest, bei der angeordneten Begutachtung handle es sich gemäss Fragenkatalog um eine Verlaufsbegutachtung. Es erwog, die vorgesehenen Gutachter Dres. med. C.________ und B.________ seien trotz Vorbefassung in der Lage, eine solche unvoreingenommen und ergebnisoffen durchzuführen. Sie könnten die gestellten Fragen zwar nicht losgelöst von ihrer Beurteilung im Erstgutachten beantworten, dies sei indessen nicht gleichbedeutend mit einer Überprüfung oder objektiven Kontrolle der eigenen Beurteilung, die den Schluss auf fehlende Unvoreingenommenheit zuliesse. Zur Annahme einer Befangenheit müssten weitere Umstände hinzukommen, was jedoch bezüglich Dr. med. B.________ und auch bezüglich Dr. med. E.________ nicht geltend gemacht werde. Soweit betreffend Dr. med. C.________ eingewendet werde, er habe wiederholt mangelhafte Gutachten erstattet, betreffe dies nicht einen formellen Ausstandsgrund, sondern vielmehr dessen fachliche Eignung, was jedoch im Rahmen der Beweiswürdigung mit dem Endentscheid zu behandeln sei. Schliesslich könne sich ein Ablehnungsbegehren nicht gegen die Gutachterstelle als solche richten, sondern nur gegen bestimmte Sachverständige einer Gutachterstelle.