Citation: 1C_194/2022 E. 4.4.2

4.4.2. Keine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung vermag der Beschwerdeführer sodann in Bezug auf die Schwere des Schadens darzutun, die sein Fahrzeug beim ersten Unfall erlitten hatte. Dass die Frontschürze des Fahrzeugs erheblich beschädigt war, bestreitet der Beschwerdeführer jedenfalls nicht rechtsgenüglich, zumal sich dem aktenkundigen Einvernahmeprotokoll der Staatsanwaltschaft entnehmen lässt, dass er die abgebrochene Frontschürze nach dem ersten Unfall aufgehoben und im Auto mitgenommen hat. Weiter macht der Beschwerdeführer zwar geltend, dass nicht zweifelsfrei feststehe, ob die Flüssigkeit an der Unfallstelle von seinem Fahrzeug stamme. Mit diesem Vorbringen allein weist er die Feststellungen der Vorinstanz jedoch nicht als offensichtlich unrichtig aus. Vor diesem Hintergrund durfte die Vorinstanz in Übereinstimmung mit dem von der Staatsanwaltschaft festgestellten Sachverhalt in vertretbarer Weise annehmen, aufgrund der eingetretenen Fahrzeugschäden (Wegbruch der Frontschürze, Austritt von Flüssigkeit) nach dem ersten Unfall habe sich der Personenwagen in einem erkennbaren, vorschriftswidrigem Zustand befunden. Auch wenn die Konsistenz der am ersten Unfallort ausgetretenen und polizeilich dokumentierten Flüssigkeit (ölig oder wässerig) nicht restlos geklärt ist, ist dieser Schluss bereits angesichts der am ersten Unfallort vorgefundenen Trümmerteile ohne Weiteres vertretbar.