Citation: U 117/05 16.02.2007 E. A

Die 1944 geborene K.________ war seit 1. Oktober 1986 als Konsulentin bei der Firma X.________ angestellt und bei der "Zürich" Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Zürich) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen obligatorisch versichert. Am 30. November 1994 musste sie als Lenkerin eines Personenwagens auf der Strasse Z.________ in Zürich ein abruptes Ausweich- und Bremsmanöver durchführen, um eine drohende Kollision mit dem vor ihr fahrenden Personenwagen zu verhindern, dessen Lenker plötzlich und ohne zu blinken nach links ausscherte. Der von der Versicherten wegen Schmerzen im oberen Nackenbereich sowie Konzentrationsstörungen konsultierte Hausarzt Dr. med. R.________ stellte eine Verspannung der Muskulatur im Bereich des Nackens sowie eine geringgradige Einschränkung der Beweglichkeit der Wirbelsäule fest und diagnostizierte ein Peitschenschlagtrauma der Halswirbelsäule (HWS); die Röntgenaufnahmen ergaben unauffällige Befunde. Die Zürich teilte K.________ am 22. Dezember 1994 mit, dass sie die gesetzlichen Leistungen erbringen werde. Ab 16. Januar 1995 wurde der Versicherten wegen zunehmender Beschwerden eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Es folgten verschiedene weitere medizinische Abklärungen und Behandlungen. Mit Schreiben vom 2. September 1996 verneinte die Zürich ihre Leistungspflicht ab 1. März 1995 und lehnte unter Verzicht auf eine Rückforderung der bis zum 29. Februar 1996 erbrachten Taggelder und Heilungskosten die Übernahme weiterer Kosten ab. Daran hielt sie mit Verfügung vom 20. Februar 1997 fest. Die hiegegen erhobene Einsprache der Versicherten wies die Zürich mit Entscheid vom 26. August 1997 ab mit der Begründung, der fragliche Vorfall könne nicht als Unfall im Sinne des Gesetzes gewertet werden. Dagegen hiess das Versicherungsgericht des Kantons Aargau die Beschwerde der Versicherten teilweise gut mit der Feststellung, dass der Vorfall vom 30. November 1994 einen Unfall im Rechtssinne darstelle, und wies die Sache zur ergänzenden medizinischen Abklärung an die Zürich zurück (Entscheid vom 10. August 1999). Dieser Entscheid ist unangefochten geblieben. Nachdem die Zürich bei der Klinik Y.________ ein Gutachten (vom 15. August 2002) eingeholt hatte, lehnte sie eine weitere Leistungspflicht insbesondere mangels adäquaten Kausalzusammenhangs am 3. Oktober 2003 (recte: 21. November 2003) verfügungsweise ab. Diese Verfügung bestätigte die Zürich auf Einsprache hin mit Entscheid vom 30. Juni 2004.