Citation: 2A.381/2006 29.11.2006 E. A

X.________ deklarierte in der Steuererklärung 2003 Einkünfte aus unselbständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 79'546.-- und zog als Berufsauslagen (total Fr. 7'093.--) u.a. Fr. 4'007.-- an Weiterbildungs- und Umschulungskosten für ein Nachdiplomstudium ab. Am 7. Oktober 2004 wurde er für die Staats- und Gemeindesteuern 2003 sowie die direkte Bundessteuer 2003 mit Einkünften von Fr. 82'396.-- und Berufsauslagen von Fr. 3'172.-- veranlagt. Dabei rechnete die thurgauische Veranlagungsbehörde Gemeindesteueramt Kreuzlingen den hälftigen Beitrag des Arbeitgebers von Fr. 2'850.-- an die Kosten des Studiums (von total Fr. 5'700.--) auf und liess diese nicht als Weiterbildung zum Abzug zu. Eine Einsprache gegen die zwei Veranlagungen wies die Veranlagungsbehörde am 11. März 2005 vor allem mit der Begründung ab, beim Lehrgang handle es sich um eine Ausbildung. Gegen diesen Einspracheentscheid reichte X.________ Rekurs bzw. Beschwerde bei der Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau ein. Diese hiess am 27. Oktober 2005 beide Rechtsmittel jeweils gut und wies die Sache je zur Neuveranlagung an die Vorinstanz zurück. Der Abzug für Weiterbildungskosten in Höhe von Fr. 4'007.-- sei zu gewähren und auf die Aufrechnung von Fr. 2'850.-- zu verzichten.