Citation: 8C_920/2014 E. 3.2.3

3.2.3. Spekulationen über die Medikamenteneinnahme hat sich die Versicherte selbst zuzuschreiben, nachdem unbestritten feststeht, dass sie sowohl anlässlich der Begutachtung des interdisziplinären Abklärungsinstituts F.________ als auch im Rahmen der psychiatrischen Exploration des Dr. med. G.________ eine laborchemische Blutuntersuchung zwecks Bestimmung des Medikamentenspiegels ausdrücklich verweigert hat. Auch die Einwände der Beschwerdeführerin gegen die Beweiskraft des Gutachtens des Dr. med. G.________ sind nicht stichhaltig. Ausgehend vom vorinstanzlich zutreffend erkannten Revisionsgrund einer rentenanspruchsrelevanten Verbesserung des somatischen Gesundheitszustandes kommt dem Gutachten des Dr. med. G.________ hier in erster Linie die Bedeutung einer fachärztlich-psychiatrischen Beurteilung der von der Versicherten (spätestens) seit der Begutachtung des medizinischen Abklärungszentrums E.________ subjektiv geklagten, angeblich vollständig invalidisierenden Leistungsfähigkeitseinschränkung zu. Dies, nachdem die Beschwerdeführerin im Vergleich zu ihren Angaben anlässlich der Begutachtung durch das medizinische Abklärungszentrum E.________ gemäss ihren Antworten vom 26. Mai 2010 auf dem Revisionsfragebogen der Beschwerdegegnerin sogar noch eine Ausweitung der Leistungsunfähigkeit und damit eine weitere Verschlechterung des Gesundheitszustandes geltend machte. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die medizinischen Vorakten sowie die aktuellen Observationsergebnisse beruhen die Schlussfolgerungen des Dr. med. G.________ zu den psychiatrisch lege artis begründbaren Einschränkungen der Leistungsfähigkeit im Revisionszeitpunkt auf umfassender Aktenlage und sind nachvollziehbar, schlüssig und überzeugend begründet, weshalb die Vorinstanz zu Recht darauf abgestellt hat. Weiterungen hiezu erübrigen sich, zumal die Versicherte anlässlich der Begutachtung des Dr. med. G.________ nicht nur die Laboruntersuchung zur Erhebung des Medikamentenspiegels, sondern auch einzelne testpsychologische Untersuchungen verweigert hat.