Citation: 2C_208/2013 E. 1.4.1

1.4.1. Die ESTV wirft die Frage der Passivlegitimation (bzw. der Identität der Beschwerdegegnerin) auf. Im Grundsatz anerkennt sie die Feststellung der Vorinstanz, wonach nicht mehr streitig sei, dass es sich bei der E.________ Ltd, Y.________, MA und der E.________ Ltd, X.________, PA um dieselbe Gesellschaft US-amerikanischen Rechts handle. Die ESTV betont jedoch, trotz Vorliegens einer einzigen Gesellschaft habe sie stets darauf hingewiesen, dass die E.________ Ltd von der unzutreffend adressierten Korrespondenz keine Kenntnis gehabt und damit auch keine entsprechenden Aufträge erteilt haben könne. Nach den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG; hinten E. 1.8) steht unstreitig fest, dass die Eigentümergesellschaft ihren Sitz im Verlauf des Rückerstattungsverfahrens von Y.________, MA nach X.________, PA verlegt hat. Weswegen dies zur Unzustellbarkeit der Briefpost geführt haben sollte, ist freilich nicht einsichtig. Gegenteils hat die Eigentümergesellschaft im vorinstanzlichen Verfahren (Art. 105 Abs. 2 BGG) darauf hingewiesen, die Weiterleitung der Briefpost an das neue Domizil sei gewährleistet gewesen. Sie habe die H.________ LLC, deren Sitz sich an derselben Geschäftsadresse in X.________, PA befinde, mit den entsprechenden Massnahmen beauftragt (N. 17 der Vernehmlassung vom 30. April 2012). Diese Gesellschaft erscheint etwa in der Rubrik "Auftraggeber" in der Gutschriftsanzeige der Credit Suisse AG vom 20. November 2008 über USD 36'449.38. Die Vorinstanz hat in Kenntnis dieser Ausführungen für das Bundesgericht verbindlich entschieden.