Citation: 2C_614/2021 E. 4.2.2

4.2.2. Gemäss Beschwerdeführer beruhten die neuen Verlustscheine zudem nicht nur auf neuen Forderungen, sondern es handle sich auch um Verbindlichkeiten, die bereits vor dem 20. Dezember 2017 entstanden seien, so insbesondere die Verlustscheine der Gerichtsbehörden des Kantons Zürich im Betrag von Fr. 14'332.40 und der Gemeinde Winterthur in der Höhe von Fr. 3'600.-- betreffend bevorschusste Alimente für seine Tochter. Auch beim Verlustschein des Bundesamtes für Kommunikation seien statt Fr. 2'612.-- nur ca. Fr. 400.-- nach dem 20. Dezember 2017 entstanden. Zudem habe die der Betreibung Nr. 348545 zugrunde liegende Forderung durch Pfändung befriedigt werden können. Die Forderung der Gerichtsbehörden des Kantons Zürich ist im Betreibungsregisterauszug vom 30. Oktober 2017, welcher der Verwarnung vom 20. Dezember 2017 zugrunde lag, nicht aufgelistet, datiert aber offensichtlich vor der Verwarnung. Jedoch ist nicht nur ausschlaggebend, ob der Beschwerdeführer nach seiner Verwarnung weitere Schulden anhäuft. Es kann nicht die Absicht der ausländerrechtlichen Verwarnung wegen Schuldenwirtschaft sein, dass die ausländische Person erst ab diesem Zeitpunkt keine Verpflichtungen mehr eingeht, die sie nicht begleichen kann oder will. Vielmehr wird sie damit unmissverständlich aufgefordert, endlich ernsthafte Bemühungen zu tätigen, um ihre Schulden abzubauen. Besondere Umstände, aufgrund derer er nicht in der Lage gewesen wäre, Schulden zu begleichen, macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Seine Ausführungen zu den weiteren Verbindlichkeiten (Gemeinde Winterthur, Bundesamt für Kommunikation sowie die Befriedigung einer Forderung durch Pfändung) können sich nicht auf die für das Bundesgericht verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz stützen (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG); der Beschwerdeführer legt nicht dar, dass die Sachverhaltsfeststellung insofern offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung beruht (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG). Ohnehin würde auch für diese nicht beglichenen Forderungen das oben Ausgeführte gelten.