Citation: 6B_389/2023 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin wendet sich gegen den Schuldspruch. Dabei kritisiert sie sowohl die Sachverhaltsfeststellung als auch die rechtliche Würdigung der Vorinstanz. Zusammengefasst führt sie aus, die Vorinstanz missachte das zum Tatzeitpunkt gültige Recht, denn darin sei keine Befugnis eines Sicherheitsbeauftragten vorgesehen, ärztliche Zeugnisse einzusehen. Folglich sei der Mitarbeiter der B.________ AG nicht berechtigt gewesen, die Vorweisung ihres ärztlichen Attests anzuordnen oder darin Einblick zu nehmen. Er sei lediglich befugt gewesen, sie aus dem Zug zu weisen. Dieser Wegweisung sei sie nachgekommen. Sie sei ausgestiegen und habe bei der nachfolgenden Klärung dem Kantonspolizisten dann ihr ärztliches Attest gezeigt. [Des Ungehorsams (Widerhandlung gegen Anordnungen einer mit Sicherheitsaufgaben betrauten Person) im Sinne von Art. 9 Abs. 1 BGST]. Sie habe sich somit keiner Anordnung widersetzt, die rechtens gewesen sei. Schliesslich sei der Sachverhalt willkürlich, weil der Mitarbeiter der B.________ AG nicht die Transport-, sondern die Kantonspolizei beigezogen habe.