Citation: 5A_966/2021 E. 5.4.2

5.4.2. Die Beschwerdeführer machen dazu geltend, eine Klageanerkennung durch sie selbst als Kläger sei bereits begriffslogisch ausgeschlossen. Eine solche liege ohnehin nicht vor: Die Beschwerdeführer hätten in aller Klarheit ausgeführt, die empfangenen Zahlungen würden nicht der Ausgleichungspflicht unterliegen, wenn nicht auch die an die Beschwerdegegnerin ausgerichteten Betreffnisse der Ausgleichungspflicht unterstellt werden. Dies sei nicht geschehen, womit die Annahme einer Klageanerkennung aktenwidrig und damit willkürlich sei. Das Obergericht habe in der Folge Art. 29 BV, Art. 8 ZGB und Art. 55 Abs. 1 ZPO verletzt, indem es trotz ungenügender Behauptungen der Beschwerdegegnerin und ohne Beweisabnahme eine Ausgleichungspflicht der Beschwerdeführer in der vollen Höhe bejaht habe.