Citation: 8C_488/2022 E. 5.3

5.3. In materieller Hinsicht legte die Vorinstanz dar, der Beschwerdeführer habe nichts vorgebracht, was gegen die Verwertbarkeit der ersten Version des orthopädischen Gutachtens des Prof. Dr. med. C.________ vom 28. August 2019 spreche. Es seien denn auch keine Gründe ersichtlich, die gegen den Beweiswert des am 27. September 2019 bzw. 11. Oktober 2019 erstatteten Gutachtens mit der ausführlicheren Beantwortung der Frage 6 sprechen würden. Zudem ergebe sich bereits aus den Antworten zu den übrigen Fragen, ohne die umstrittene Frage 6, und unter Berücksichtigung der Kausalitätsbeurteilung im neurologischen Gutachten vom 18. September 2019, dass wohl Spätfolgen des mitlitärversicherungsrechtlich anerkannten Erstereignisses vorhanden seien, diese jedoch keine Arbeitsunfähigkeit nach sich ziehen würden, und dass ein Kausalzusammenhang der übrigen Gesundheitsschäden mit dem anerkannten Ereignis ausgeschlossen sei. Dies stehe, so das kantonale Gericht, denn auch nicht im Widerspruch zur ärztlichen Beurteilung, die der invalidenversicherungsrechtlichen Rentenzusprache zugrunde liege, führe doch der Regionale Ärztliche Dienst die zunehmenden Beschwerden im Fussbereich mit Taubheitsgefühl auf die diabetische Polyneuropathie und folglich auf einen degenerativen Gesundheitsschaden zurück. Die durch den behandelnden Dr. med. E.________, Innere Medizin/Rheumatologie FMH, vertretene, abweichende Meinung sowohl hinsichtlich der durch die unfallkausalen Fussbeschwerden verursachten Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit als auch in Bezug auf die Kausalität der Rücken- und Kniebeschwerden biete schliesslich keinen Anlass, die gutachterliche Beurteilung in Frage zu stellen.