Citation: 2A.653/2005 09.03.2006 E. 1

1.1 Der Entscheid der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen über die rundfunkrechtliche Konformität einer Sendung kann mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht angefochten werden (Art. 65 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 21. Juni 1991 über Radio und Fernsehen, RTVG [SR 784.40]). Die SRG als Veranstalterin der umstrittenen Sendung wird durch die Feststellung, Programmbestimmungen verletzt zu haben und den journalistischen Sorgfaltspflichten nicht nachgekommen zu sein, in ihrer Programmautonomie (vgl. Art. 17 und Art. 93 Abs. 3 BV) und damit in schutzwürdigen eigenen Interessen berührt (Art. 103 lit. a OG). Auf ihre frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten. 1.2 Die UBI hat den angefochtenen Entscheid einerseits auf eine Betroffenenbeschwerde (Art. 63 Abs. 1 lit. b RTVG) hin, andererseits im Rahmen der Beurteilung einer Popularbeschwerde (Art. 63 Abs. 1 lit. a RTVG) getroffen. Den Popularbeschwerdeführern kommt im bundesgerichtlichen Verfahren regelmässig keine Parteistellung zu. Soweit die Stellungnahme der Beschwerdegegner in ihrem Namen eingereicht wurde, ist sie als Vernehmlassung weiterer Beteiligter im Sinne von Art. 110 Abs. 1 OG entgegenzunehmen (BGE 131 II 253 E. 1.2 mit Hinweisen; vgl. unten E. 5.2).