Citation: 6B_913/2021 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer macht weiter eine Verletzung seines Rechts auf ein faires Verfahren im Sinne von Art. 3 Abs. 2 lit. c StPO und Art. 6 EMRK sowie eine willkürliche Rechtsanwendung nach Art. 9 BV geltend. Alle gegen ihn erhobenen Beweise, insbesondere die Alkoholmessung und die Feststellungen der Polizei zu seiner Alkoholisierung, seien unverwertbar, weil sie ohne Hausdurchsuchungsbefehl oder Haftbefehl gegen seinen erklärten Willen in seiner Garagenbox und damit auf privatem Grund erhoben worden seien. Nachträglich hätte ein Hausdurchsuchungsbefehl ausgestellt werden müssen. Art. 244 ff. StPO seien nicht eingehalten worden. Es sei bundesrechtswidrig, dass die Vorinstanz behaupte, nach Art. 213 Abs. 2 StPO sei kein Hausdurchsuchungsbefehl nötig, wenn Gefahr im Verzug sei. Selbst bei Dringlichkeit wäre ein Hausdurchsuchungsbefehl nötig gewesen. Mangels Verwertbarkeit der Alkoholmessung dürfe diese nicht berücksichtigt werden und sei er vom Vorwurf des Fahrens in angetrunkenem Zustand freizusprechen.