Citation: 2C_599/2018 E. A

A.a. A.________ (geb. 1970) ist türkischer Staatsangehöriger. Vom 24. September 1993 bis 7. September 2001 war er in der Heimat mit einer Landsfrau verheiratet, wobei aus der Beziehung eine Tochter hervorging (geb. 1994). Am 6. Dezember 2001 heiratete A.________ die Schweizer Bürgerin B.________ (geb. 1963), die ihrerseits eine Tochter (geb. 1984) in die Ehe einbrachte. A.b. A.________ reiste am 9. Februar 2002 in die Schweiz ein und erhielt im Familiennachzug eine befristete Aufenthaltsbewilligung zunächst im Kanton Freiburg und ab November 2002 im Kanton Aargau. Die Ehegatten A.________/B.________ wohnten nur gelegentlich zusammen; ab März 2002 arbeitete A.________ teilweise mit seinem Bruder in Zürich, bei dem er auch regelmässig übernachtete. Am 7. Mai 2004 gebar die türkische Ex-Gattin in der Heimat ein zweites Kind von A.________. A.c. Mit Verfügung vom 5. Juli 2007 lehnte das Migrationsamt des Kantons Zürich den Kantonswechsel von A.________ wegen der bestehenden Ehekrise und den Scheidungsabsichten der Eheleute ab. Am 14. Mai 2010 verweigerte das Bundesamt für Migration (heute: Staatssekretariat für Migration [SEM]) die Zustimmung zur Bewilligungsverlängerung im Kanton Aargau und wies A.________ weg. Das hierauf eingeleitete Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht wurde am 3. November 2010 als gegenstandslos abgeschrieben, nachdem A.________ sich mit seiner Gattin in Zürich angemeldet hatte. Der entsprechende Kantonswechsel wurde ihm am 14. Dezember 2010 gestattet, da die Eheleute angaben, wieder zusammenzuleben.