Citation: U 22/00 16.10.2002 E. 3

3.1 Die Frage nach allenfalls noch vorhandenen physischen Beschwerden ist zu verneinen: In keinem der bei den Akten liegenden medizinischen Berichte, insbesondere auch nicht in denjenigen des Hausarztes Dr. N.________, der am ehesten noch von weiterhin vorliegenden körperlichen Residuen ausgeht, wird der Versicherten im Zeitpunkt von Verfügung bzw. Einspracheentscheid des Unfallversicherers eine Arbeitsunfähigkeit aus somatischen Gründen attestiert. Dem bereits erwähnten Gutachten der Psychosomatikabteilung des Kantonsspitals Y.________ vom 16. Juni 1998 ist zu entnehmen, dass es nach dem Unfall zu einer Zunahme und Ausbreitung der Schmerzen mit Invalidisierung gekommen sei, wobei das Ausmass der Schmerzen ebenso wie das Leiden durch die chronische Epicondylitis medialis rechts nicht erklärbar seien. Überdies führen die begutachtenden Ärzte aus, eine dauernde Beeinträchtigung bezüglich der körperlichen Integrität liege nicht vor, wogegen eine Beeinträchtigung der psychischen Integrität bejaht werden müsse. Auf Grund dieser ärztlichen Feststellungen kann entgegen der Auffassung der Vorinstanz nicht davon gesprochen werden, dass weiterhin somatische und psychische Unfallfolgen ineinander verwoben seien. Vielmehr ist für den hier massgebenden Zeitraum nach dem 12. Februar 1997 (Datum der Leistungseinstellung seitens des Unfallversicherers nach Durchführung der Ulnaris-Neuromyographie am Kantonsspital Y.________) nur mehr von psychogenen Beschwerden auszugehen. Es bleibt somit zu prüfen, ob zwischen diesen und dem Unfallereignis vom 27. November 1995 neben dem natürlichen (vgl. dazu Erw. 2 hievor) auch ein adäquater Kausalzusammenhang besteht. 3.2 Im Hinblick auf den augenfälligen Geschehensablauf und die erlittenen Verletzungen ist das in Frage stehende Ausgleiten auf dem nassen Boden der Abwaschküche mit anschliessendem Sturz auf Rücken und Ellbogen der Gruppe der leichten Unfälle im Sinne der Rechtsprechung BGE 115 V 139 Erw. 6a (vgl. auch BGE 117 V 366 Erw. 6a, 383) zuzurechnen. Das Unfallereignis war nach der allgemeinen Lebenserfahrung nicht geeignet, einen erheblichen psychogenen Gesundheitsschaden auszulösen, wie ihn die Versicherte erlitten hat. Die Adäquanz der psychischen Unfallfolgen ist mithin ohne Prüfung der bei mittelschweren Unfällen massgeblichen Kriterien zu verneinen, weshalb die "Zürich" weitere Unfallversicherungsleistungen zu Recht abgelehnt hat.