Citation: 2C_403/2018 E. 4.2

4.2. Was die Beschwerdeführer hiergegen vorbringen, verfängt nicht. Namentlich trifft nicht zu, dass die Vorinstanz aus vereinzelten Indizien leichthin auf das Vorliegen einer Scheinehe geschlossen und damit die bundesgerichtlichen Vorgaben zum Beweis der Scheinehe durch die Behörde verletzt hätte (vgl. zu diesen Vorgaben BGE 139 II 465 E. 8.6.4 S. 496 f.; ferner Urteil 2C_169/2018 vom 17. August 2018 E. 2.4). Aufgrund der von der Vorinstanz willkürfrei gewürdigten Beweismittel ergibt sich insgesamt vielmehr ein Bild, das ohne weiteres darauf schliessen lässt, dass es dem Beschwerdeführer 1 hinsichtlich seiner zweiten Ehefrau am Willen zur Führung einer tatsächlichen ehelichen Gemeinschaft mangelte. Mit den appellatorischen Ausführungen dazu, wie die Vorinstanz die eingereichten schriftlichen Aussagen von Verwandten und Bekannten zu würdigen gehabt hätte, gelingt es den Beschwerdeführern nicht, die für eine Sachverhaltskorrektur erforderliche Unhaltbarkeit der Feststellungen der Vorinstanz aufzuzeigen. Nicht zu beanstanden ist in diesem Zusammenhang namentlich die Erwägung der Vorinstanz, dass die Aussagen aussenstehender Drittpersonen sich nicht eignen, im vorliegenden Fall einen besseren Eindruck der tatsächlichen Absichten des Beschwerdeführers 1 bezüglich seiner zweiten Ehe bzw. innerer Tatsachen wie etwa seines Ehewillens zu vermitteln (vgl. angefochtener Entscheid, E. 3.1.2). Auch die Referenzierung des Bundesgerichtsurteils 2C_340/2009 vom 15. Oktober (vgl. dort E. 4.2) ist in diesem Zusammenhang entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer opportun, zumal hier wie dort davon auszugehen ist, dass die um Auskunft ersuchten Personen den Beschwerdeführern gegenüber wohlwollend eingestellt sind und beabsichtigen, diesen zu helfen, so dass ihren Aussagen nur sehr eingeschränkter Beweiswert zukommt. In der knappen Würdigung der eingereichten Schreiben durch die Vorinstanz ist aus diesem Grund auch keine Gehörsverletzung zu erblicken, zumal Art. 29 Abs. 2 BV lediglich gebietet, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden, hingegen nicht voraussetzt, dass sich die Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt (vgl. BGE 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188 f.). Wenn es den Beschwerdeführern vorliegend nicht gelingt, die auf verschiedenen Indizien beruhende Vermutung einer Scheinehe umzustossen, beruht dies einzig auf dem Umstand, dass die dokumentierten Vorgänge in einer Gesamtbetrachtung kaum einen anderen Schluss zulassen, und nicht etwa auf einem Versäumnis der Vorinstanz, den Beschwerdeführern Gelegenheit zur Entkräftung zu geben oder erhebliche Beweise abzunehmen.