Citation: 5A_894/2024 E. 4.3.2

4.3.2. Angesichts des feststehenden Sachverhalts (siehe oben Bst. A) sind diese Ausführungen nicht nachvollziehbar. Insbesondere ist zu betonen, dass eine Gefährdung des Kindeswohls nicht mittels Strafurteilen oder Ähnlichem "belegt" werden muss oder etwa bei fehlender physischer Gewalt gegen die Kinder von vornherein nicht von einer Kindeswohlgefährdung gesprochen werden könnte. Die unzähligen Polizeieinsätze und dabei dokumentierten Verhältnisse belegen jedenfalls eindrücklich, dass das Kindeswohl spätestens im September 2023 als in hohem Masse gefährdet beurteilt werden musste.