Citation: 8C_627/2020 E. 4.1.3

4.1.3. Der Beschwerdeführer erachtet körperliche Dauerschmerzen nicht nur in einfacher Form, sondern in ausgeprägter Weise als gegeben. Sein Einwand, er klage konstant über Schmerzen, die insbesondere belastungs- und wetterabhängig seien, deckt sich mit den Feststellungen der Vorinstanz. Er bestreitet überdies nicht, dass die Schmerzangaben mit Blick auf den gesamten Verlauf immer wieder variierten und vielfach die Einnahme von Dafalgan eine Linderung gebracht hat, wobei es ihm möglich war, gewisse Arbeitseinsätze zu leisten, wie die Vorinstanz erkannte. Dass die Schmerzintensität in der Folge zugenommen habe, wobei der Beschwerdeführer seinen linken Arm nicht mehr als zu ihm gehörig wahrgenommen und diesen als Fremdkörper empfunden habe, wie er einwendet, wird von keiner Seite in Abrede gestellt. Die Vorinstanz durfte dies jedoch mit Blick auf die schlüssige Stellungnahme des Dr. med. D.________ vom 5. April 2018, der z unehmenden psychischen Überlagerung der somatischen Problematik zuordnen (vgl. auch versicherungspsychiatrische Kausalitätsbeurteilung des Kreisarztes Dr. med. G.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 5. April 2018). Daran ändert nichts, dass unbestritten eine neuropathische Schmerzkomponente besteht. Diese hat in der vorinstanzlichen Bejahung körperlicher Dauerschmerzen (in einfacher Form) ihre hinreichende Berücksichtigung gefunden. Eine besondere Ausprägung der körperlichen Dauerschmerzen lässt sich damit folglich nicht begründen. Eine solche ergibt sich auch nicht aus den Akten.