Citation: 5A_391/2020 E. 2.4

2.4. Die Beschwerde erfüllt die genannten Vorgaben in mancher Hinsicht nicht. So setzt sich die Beschwerdeführerin mit Bezug auf die umstrittene Frage, ob es sich beim Wertzuwachs bei den Eigengutsunternehmen D.________ AG und E.________ AG um konjunkturellen oder industriellen Mehrwert handelt bzw. ob der Errungenschaft der Ehegatten eine Ersatzforderung zusteht (Ziff. III./2 S. 9 ff. der Beschwerde), in weiten Teilen nicht mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinander (E. 2.1). Das gilt etwa bei ihren Ausführungen betreffend die Wertentwicklung der E.________ AG (Ziff. III./2.3.1 S. 12 der Beschwerde). Eine Bezugnahme auf die vorinstanzlichen Ausführungen (wonach der Beweiswert des von der Beschwerdeführerin angeführten Kurzgutachtens der F.________ AG stark zu relativieren sei) fehlt. Eine ähnliche Beurteilung erlaubt die Einwendung der Beschwerdeführerin, dass der Wertzuwachs bei der D.________ AG auf den Arbeitseinsatz beider Ehegatten und nicht bloss, wie das Kantonsgericht in grob fehlerhafter Ermittlung des Sachverhaltes geschlossen habe (Ziff. III./2.3.2 S. 12 ff. der Beschwerde), auf gewöhnliche Verwaltungshandlungen zurückzuführen sei. Hier knüpft die Beschwerdeführerin zwar an der vorinstanzlichen Erwägung an. Ihre Begründung für den "enormen" Arbeitseinsatz der Ehegatten erschöpft sich jedoch in einem pauschalen Verweis auf eine Aufstellung betreffend den Liegenschaftenbestand der D.________ AG (per Ende 2007). Worin die erheblichen Arbeitsleistungen der Ehegatten im Einzelnen bestanden hätten und inwiefern die erwähnte Aufstellung darüber Aufschluss geben sollte, erklärt sie nicht. An einer Auseinandersetzung mit den einschlägigen Erwägungen des Kantonsgerichts mangelt es ferner in Bezug auf den von der Beschwerdeführerin zitierten BGE 125 II 113 (Ziff. III./2.6 S. 17 f. der Beschwerde), wobei gemäss Kantonsgericht kein Widerspruch des vorliegenden Falls zur im besagten Entscheid dargelegten Steuerrechtspraxis erkennbar sei. Denselben Vorwurf muss sich die Beschwerdeführerin zudem im Zusammenhang mit den beantragten Beweisen (Zeugin B.________, Nachtragsexpertise des "zuständigen" Fachverbands und Nachtragsbericht zur Wertentwicklung der Liegenschaften 2008-2014; Ziff. III./2.7 S. 18 und Ziff. 5 S. 40 ff. der Beschwerde) gefallen lassen. Die Beschwerdeführerin äussert sich mit keinem Wort zu den Erwägungen des Kantonsgerichts, mit welchen dieses den Verzicht auf die Abnahme der genannten Beweise begründet. Entsprechendes gilt auch für ihre Einwendungen gegen das Gutachten von G.________, H.________ AG (fortan: Gutachten G.________), laut dem die Ehegatten für ihre Arbeit in den Eigengutsunternehmen des Ehemannes überdurchschnittlich entschädigt worden seien, mithin von einer deutlichen Übersalarierung ausgegangen werden könne. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich darauf, die Sachlage aus eigener Sicht vorzutragen und den für das Bundesgericht verbindlich festgestellten Sachverhalt als willkürlich zu bezeichnen (Ziff. III./2.9 S. 24 f. der Beschwerde). Dies genügt den Anforderungen an eine Willkürrüge indessen nicht (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246). Ebenfalls genügt die Beschwerdeführerin den Rügeanforderungen nicht, soweit sie - ohne nähere Substantiierung - die Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Begründungspflicht), Art. 197 Abs. 2 Ziff. 1 ZGB und Art. 8 ZGB geltend macht (vgl. E. 2.1; Ziff. III./2.10 S. 26 der Beschwerde). Nicht einzutreten ist schliesslich mangels Ausschöpfung des Instanzenzuges (E. 2.3) auf die Rügen, wonach das Gutachten G.________ mangels Einbezug der Dividenden bei der Frage der Entschädigung der Ehegatten unvollständig sei sowie dass die tiefen BVG-Renten gegen eine genügende Entlöhnung der Ehegatten spreche (Ziff. III./2.9 S. 25 und Ziff. 3.4 S. 34 der Beschwerde). Aus den genannten Gründen wird nachfolgend nur auf jene Einwendungen eingegangen, welche die Begründungsanforderungen erfüllen.