Citation: 7B_76/2024 E. 3.1

3.1. Der angefochtene Entscheid betrifft sodann die Verwertbarkeit einer rechtshilfeweise erfolgten Überwachung einer Kommunikationsplattform im Ausland (Verfügung des ZMG vom 25. August 2022). Die Vorinstanz bejahte die Verwertbarkeit der betreffenden Aufzeichnungen und wies die dagegen erhobene Beschwerde ab, soweit diese nicht gegenstandslos geworden war. Der Beschwerdeführer macht geltend, das ZMG sei für einen Genehmigungsentscheid gar nicht zuständig gewesen. Ebenso wenig liege ein Zufallsfund im Sinne von Art. 278 StPO vor. Selbst wenn eine Zuständigkeit gegeben wäre, hätte das ZMG das Gesuch der Staatsanwaltschaft um Genehmigung des betreffenden angeblichen "Zufallsfundes" gestützt auf Art. 278 StPO abweisen müssen. Die rechtshilfeweise erhobenen Aufzeichnungen seien jedenfalls, entgegen der Ansicht der Vorinstanz, unverwertbar und bereits im Vorverfahren aus den Akten zu entfernen. Der angefochtene Entscheid sei insofern als bundesrechtswidrig aufzuheben.