Citation: 2C_192/2022 E. 3.4.4

3.4.4. Gemäss Art. 2 Abs. 1 Ingress und Ziff. 1 lit. b GDV CH-DE 1958 gilt: "Grenzbewohner, die ihre Wohn- und Wirtschaftsgebäude in der Zollgrenzzone des einen Staates haben, können, sofern sie von diesen aus in der Zollgrenzzone des andern Staates gelegene Grundstücke bewirtschaften, im Rahmen der Bewirtschaftung dieser Grundstücke frei von Ein- und Ausgangsabgaben die aus diesen Grundstücken gewonnenen rohen Erzeugnisse, [...], ein- und ausführen" (Auszeichnung durch das Bundesgericht; Urteil 2A.652/2004 vom 13. September 2005 E. 2.3). Das Erfordernis eines "Wohn- und Wirtschaftsgebäudes" war schon der Vorgängerfassung des Staatsvertrags bekannt (Art. 2 lit. a Ziff. 1 des seinerzeitigen Schweizerisch-deutschen Abkommens vom 9. März 1939 über den kleinen Grenzverkehr [BS 12 722 bzw. AS 1939 342]; allgemein dazu Botschaft vom 29. August 1939 über die Genehmigung des am 9. März 1939 zwischen der Schweiz und Deutschland vereinbarten Abkommens über den kleinen Grenzverkehr; BBl 1939 II 229, insb. 230).