Citation: 5A_1038/2020 E. A

Mit letztwilliger Verfügung vom 14. März 2002 hatte A.R.________ (geb. 1917; norwegischer Staatsangehöriger) A.________ zu einer Quote von 1/16 als Erbe eingesetzt. Bereits früher, in einer letztwilligen Verfügung vom 8. Oktober 1999, hatte er bestimmt, dass sein ganzer Nachlass dem norwegischen Recht untersteht. Seit August 2005 war A.R.________ aufgrund einer fortschreitenden Demenzerkrankung handlungs- und testierunfähig. Am 7. Juli 2009 verstarb er in WWW (Spanien). Am 15. Juli 2009 reichte A.R.________s norwegischer Willensvollstrecker bei der Erbschaftsbehörde Appenzell Innerer Landesteil die letztwilligen Verfügungen des Erblassers ein. Mit Präsidialverfügung vom 27. November 2009 stellte die Erbschaftsbehörde die gesetzlichen und eingesetzten Erben fest und eröffnete diesen die letztwilligen Verfügungen.