Citation: 2C_84/2024 E. 3.3.1

3.3.1. Die Frage der Beschwerdeberechtigung im vorinstanzlichen Verfahren beurteilt sich vorab nach kantonalem Recht, dessen Anwendung das Bundesgericht grundsätzlich nur auf Willkür hin prüft (vgl. E. 2.1 und E. 3.4). Die Vorinstanz stützte sich diesbezüglich neben Art. 6 Abs. 1 AVOT auch auf Art. 50 Abs. 1 des Gesetzes des Kantons Graubünden vom 31. August 2006 über die Verwaltungsrechtspflege (VRG; BR 370.100), wonach zur Beschwerde legitimiert ist, wer durch den angefochtenen Entscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an seiner Aufhebung oder Änderung hat oder wer durch besondere Vorschrift dazu ermächtigt ist.