Citation: U 26/07 28.01.2008 E. 3

3.1 Die Vorinstanz stellte fest, dass der Tabakrauch als solcher in der Liste der schädigenden Stoffe von Ziff. 1 das Anhangs I zur UVV nicht enthalten sei. Zum anderen liege hinsichtlich der chronischen Bronchitis keine Erkrankung der Atmungsorgane vor, welche in Zusammenhang mit den in Ziff. 2 lit. b des Anhangs I zur UVV genannten Arbeiten in Stäuben von Baumwolle, Hanf, Flachs, Getreide und Mehl von Weizen und Roggen, Enzymen, Schimmelpilzen gebracht werden könne. Eine Berufskrankheit im Sinne von Art. 9 Abs. 1 UVG falle daher ausser Betracht. Sodann halte Dr. med. M.________ im vorinstanzlich aufgelegten Bericht fest, inwieweit eine Tabakrauch-Exposition zu der chronischen Bronchitis beigetragen habe, bleibe spekulativ. Damit sei nicht nachgewiesen, dass die berufliche Tätigkeit ausschliesslich oder stark überwiegend zu einer chronischen Bronchitis geführt habe. Nachdem eine Berufskrankheit zu verneinen sei, müsse der adäquate Kausalzusammenhang mit den allenfalls bestehenden psychischen Beschwerden nicht geprüft werden. 3.2 Demgegenüber wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde im Wesentlichen vorgebracht, der Tabakrauch enthalte Komponenten wie Acrolein, Alkaloide, Ammoniak, Cadmium, Formaldehyd, Kohlenmonoxid, welche in der Liste der schädigenden Stoffe enthalten seien. Die gesundheitsschädigenden Folgen des Passivrauchens seien wissenschaftlich belegt. Untersuchungen hätten ergeben, dass die im Tabakrauch enthaltenen Stoffe in ihrer Konzentration gar erhöht seien, wenn sie an die Umgebung abgegeben und dann eingeatmet, statt direkt inhaliert würden. Es gebe keine Expositionsschwelle, unterhalb welcher der Tabakrauch, dem der Beschwerdeführer als Nichtraucher jahrelang ausgesetzt gewesen sei, unbedenklich wäre. Der angefochtene Entscheid trage diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht Rechnung. Daher seien weitere Abklärungen selbst dann notwendig, wenn aufgrund der vorhandenen medizinischen Akten ein Kausalzusammenhang nicht nachzuweisen sei.