Citation: 9C_638/2017 E. 1.3

1.3. Die Beschwerdegegnerin bringt in ihrer Vernehmlassung vor, entgegen der Annahme der IV-Stelle habe der neuerliche Entscheid der Vorinstanz nach der Rückweisung nicht umfassend, sondern aufgrund von einzelnen konkreten ergänzenden Fragen erfolgen müssen. Insbesondere habe das Bundesgericht im Urteil 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 keine Auseinandersetzung des Gerichtsgutachters mit den Einschätzungen im ABI-Gutachten vom 24. Oktober 2011 verlangt. Diese habe im Medas-Gutachten vom 27. November 2013 stattgefunden. Im Übrigen seien bereits im ersten Entscheid der Vorinstanz vom 24. März 2016 wesentliche Ausführungen zur rechtlichen Würdigung gemacht worden. Inwiefern diese nicht korrekt sein oder mit dem angefochtenen Entscheid nicht korrelieren sollen, lege die IV-Stelle in Verletzung ihrer Rügepflicht nicht dar.