Citation: 6B_1198/2019 E. 2

Mit Eingabe vom 24. Juli 2019 stellte der Beschwerdeführer bei der Vorinstanz einen "Revisionsantrag gemäss Art. 410-415 StPO" und beantragte, die Präsidialverfügung sei aufzuheben und das Verfahren wieder aufzunehmen. Er leide seit 2018 an einer schwerwiegenden Krankheit, welche vor allem im Zeitraum Februar bis Juni 2019 keine planbare Prozessfähigkeit zugelassen habe. Aus finanziellen Gründen habe er sich keinen Rechtsbeistand leisten können und sämtliche von ihm an Rechtspersonen gestellten Anfragen seien abschlägig beantwortet worden. Der Beschwerdeführer legte seiner Eingabe die "fehlende Berufungsbegründung" bei. Mit Präsidialverfügung vom 17. September 2019 trat die Vorinstanz auf das "Revisionsgesuch" nicht ein und auferlegte dem Beschwerdeführer die Verfahrenskosten. Die Vorinstanz erwägt zusammengefasst, der Beschwerdeführer lege nicht dar, weshalb er gegen die ihm ordnungsgemäss eröffnete Verfügung vom 6. Mai 2019 innert der gesetzlich vorgeschriebenen 30-tägigen Frist keine Beschwerde beim Bundesgericht habe erheben können. Die Revision sei gegenüber ordentlichen Rechtsmitteln subsidiär und diene nicht dazu, verpasste Rechtsmittelmöglichkeiten zu ersetzen. Der Beschwerdeführer habe sich während laufender Beschwerdefrist mehrmals telefonisch an Mitarbeitende des Gerichts (Vorinstanz) gewandt, woraus sich ergebe, dass es ihm ohne Weiteres möglich gewesen sei, das ordentliche Rechtsmittel fristgerecht zu ergreifen.