Citation: 5A_710/2022 E. 2.6.2

2.6.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz gehe in der Anwendung deutschen Rechts fehl, zumal der Einwand des Beschwerdegegners, die Beschwerdeführerin habe die von ihr zu erbringende Gegenleistung nicht angeboten, rechtsmissbräuchlich sei. Sie legt aber nicht rechtsgenüglich dar, inwiefern die Vorinstanz den entscheidwesentlichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt oder deutsches Recht willkürlich angewendet haben soll, wenn sie den Nachweis des Zugangs eines rechtsgenüglichen Angebots zur Erbringung der Gegenleistung als erforderlich und gescheitert erachtet hat.