Citation: 1P.58/2002 08.07.2002 E. D

Mit Eingabe vom 12. September 2001 erhebt die Gemeinde Sils i.E. staatsrechtliche Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 12. September 2001 wegen Verletzung der Gemeindeautonomie. Sie beantragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben, und macht insbesondere geltend, das Verwaltungsgericht sei in Willkür verfallen indem es festgestellt habe, dass es der Gemeinde nicht gelungen sei, die Bösgläubigkeit der Bauherrschaft bzw. deren Absicht, die verschärfte Regelung von Art. 69 BauG zu umgehen, nachzuweisen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden sowie B.X.________ und A.X.________ beantragen, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden könne. Das Verwaltungsgericht verzichtet im Übrigen auf eine Vernehmlassung und verweist auf den angefochtenen Entscheid. Die Beschwerdegegner führen namentlich aus, zur Zeit der Bauarbeiten sei zwar wohl eine Rechtsänderung, nicht aber eine flächenmässige Beschränkung der Dachausbrüche absehbar gewesen. Somit sei an ihrem guten Glauben nicht zu zweifeln.