Citation: 4A_337/2007 16.11.2007 E. 3

Die Beschwerdeführerin bringt schliesslich vor, am angefochtenen Urteil sei besonders stossend, dass es einer Gesellschaft wie ihr verunmöglicht werde, die Natur der geleisteten Zahlungen zu überprüfen und sicherzustellen, dass von einem Agenten oder Beauftragten keine Schmiergelder bezahlt würden. Im vorliegenden Fall, in dem es um die Erfüllung von vergleichsweise festgelegten Kommissionsforderungen und nicht von Auslagenersatzforderungen geht, vermag sie auch damit von vornherein keine Bundesrechtsverletzung darzutun. Es ist zudem nicht ersichtlich, weshalb die Beschwerdeführerin (künftig) nicht durch entsprechende Vereinbarungen sicherstellen können soll, dass sie die Endbegünstigten der von ihr geleisteten Zahlungen kennt, indem sie das Ausrichten von Zahlungen an den Geschäftspartner zum Voraus von der Vorlage eines unterzeichneten Originalrechnungsbelegs abhängig macht, wie sie dies nach der im angefochtenen Urteil erwähnten internen Weisung vom 1. Dezember 2004 nun offenbar auch vorsieht. Im vorliegenden Fall wurde dies im Appendix zum Settlement Agreement vom 1. Juni 2001 aber nicht vereinbart.