Citation: I 383/99 03.10.2001 E. 2

2.- a) Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Gesetzmässigkeit der angefochtenen Verfügungen in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des Verfügungserlasses gegeben war (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweis). Sie sind jedoch insoweit zu berücksichtigen, als sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen und geeignet sind, die Beurteilung bezogen auf den Zeitpunkt des Verfügungserlasses zu beeinflussen (BGE 99 V 102 mit Hinweisen). b) Die von der Beschwerdeführerin neu eingereichten Arztzeugnisse des Dr. med. B.________ wurden mehrere Jahre nach Erlass der Verwaltungsverfügung vom 10. August 1996 erstellt und vermögen über die Verhältnisse im vorliegend interessierenden Zeitpunkt keine neuen Aufschlüsse zu vermitteln, welche sich auf den Ausgang des Verfahrens auswirken könnten. Auf sie ist deshalb an dieser Stelle nicht weiter einzugehen.