Citation: 8C_124/2013 E. 4

Mit Verfügung vom 28. September 2012 sprach die Ausgleichskasse Swissmem dem Beschwerdeführer im Namen der IV-Stelle des Kantons Thurgau eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zu. Der Versicherte beantragte mit Beschwerde vor dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau eine höhere als eine Viertelsrente. Die Vorinstanz hob daraufhin diese den Beschwerdeführer begünstigende Verfügung ersatzlos auf, da die IV-Stelle des Kantons Thurgau für deren Erlass nicht zuständig war. Das ersatzlose Aufheben einer die versicherte Person begünstigenden Verfügung kann entgegen den Darlegungen des Beschwerdeführers nicht als vollständiges Obsiegen betrachtet werden. Der Fall ist insbesondere nicht vergleichbar mit einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung zu weiteren Abklärungen: Dieser letztere Fall gilt rechtsprechungsgemäss als vollständiges Obsiegen der versicherten Person, da ihre Position durch den Rückweisungsentscheid verbessert wird (vgl. BGE 132 V 215 E. 6.2 S. 235). So verhält es sich aber hier nicht, da nicht erkennbar ist, welchen Vorteil der Beschwerdeführer aus der ersatzlosen Aufhebung der ihn begünstigenden Verfügung ziehen könnte. Daran vermag auch der Umstand nichts zu ändern, dass der Versicherte die Aufhebung der Verfügung in der letzten Phase des kantonalen Prozesses selber beantragt hat.