Citation: 1C_330/2021 E. 5.3

5.3. Gemäss den Ausführungen der Vorinstanz ist es weder dem Beschwerdeführer noch der Gemeinde Stäfa gelungen aufzuzeigen, dass in der Vergangenheit in der Kernzone in Bezug auf die Gestaltung und Materialisierung der Fenster eine einheitliche Praxis bestand. Entgegen der Kritik des Beschwerdeführers ist diese vorinstanzliche Schlussfolgerung nicht zu beanstanden, bestätigen doch die von ihm aufgeführten Referenzobjekte wie auch die anlässlich des Augenscheins des Baurekursgerichts mittels Fotos dokumentierten Gebäude aus der umliegenden Nachbarschaft, dass es in der Dorfkernzone sowohl Holzfenster mit aussenliegenden Sprossen als auch Aluminium- oder Kunsstofffenster mit zwischen- oder innenliegenden Sprossen gibt. Dass sich der Beschwerdeführer an dieser bisher wenig einheitlichen Bewilligungspraxis stört, ist verständlich, belegt jedoch nicht, dass die Gemeinde in ständiger Praxis vom Gesetz abweicht. Diesbezüglich gilt es zudem zu berücksichtigen, dass der Gemeinderat in seiner Vernehmlassung an das Bundesgericht nochmals mit Nachdruck zu erkennen gab, aus Gründen des Ortsbildschutzes werde er bei historischen Bauten in der Kernzone zukünftig nur noch traditionelle Holzfenster mit aussenliegenden Sprossen bewilligen. Mit Blick auf die vorerwähnte Rechtsprechung kann sich der Beschwerdeführer bei dieser Sachlage nicht auf den Grundsatz der Gleichbehandlung im Unrecht berufen. Die Beschwerde erweist sich damit auch in diesem Punkt als unbegründet.