Citation: 9C_273/2021 E. 5.3

5.3. Nach der Begutachtung der SMAB AG liess sich der Beschwerdeführer am 28. April 2019 in neurologischer Hinsicht durch Dr. med. B.________ untersuchen. Sie diagnostizierte - soweit ersichtlich einzig in Kenntnis des Berichts der Kliniken P.________ von März 2017 - eine residuelle Radikulopathie (L5 und) S1 rechts bei St.n. vier LWS-Operationen. Wie der RAD-Arzt Dr. med. Q.________ in seiner Stellungnahme vom 27. Juni 2019 jedoch darlegte, objektiviert auch diese Untersuchung die beklagten Beschwerden nicht, zeigten sich elektrophysiologisch doch keine pathologischen Befunde: Eine Polyneuropathie und axonale Radikulopathie L4 bis S1 rechts habe Dr. med. B.________ nicht nachweisen können. Die Vorinstanz wies im Übrigen zutreffend darauf hin, dass sich das Gutachten mit dem Vorliegen der von Dr. med. B.________ erhobenen Diagnose bereits befasst hat und darin dargelegt wurde, weshalb diese Einschätzung nicht geteilt wird. Weiter erwog das kantonale Gericht zu Recht, dass im Bericht der Dr. med. B.________ eine Auseinandersetzung mit anderen Einschätzungen fehle. Dies ist hier angesichts der dokumentierten Diskrepanzen für eine schlüssige Beurteilung aber unverzichtbar. Auch aufgrund des Berichts der Dr. med. B.________ besteht somit kein Zweifel am Beweiswert der gutachterlichen Beurteilung.