Citation: U 16/03 22.02.2006 E. 1

Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat in BGE 127 V 353 entschieden, dass es - selbst in Verfahren, in denen das letztinstanzliche Gericht nicht an die Feststellung des Sachverhalts gebunden ist (Art. 132 lit. b OG) - im Lichte von Art. 108 Abs. 2 OG grundsätzlich unzulässig ist, nach Ablauf der Beschwerdefrist neue Beweismittel beizubringen, es sei denn, dass ausnahmsweise ein zweiter Schriftenwechsel (Art. 110 Abs. 4 OG) angeordnet wurde (a.a.O., Erw. 3b und 4a). Zu berücksichtigen sind in der Regel nur solche Eingaben, welche dem Gericht innert der gesetzlichen Frist (Art. 106 Abs. 1 OG) vorliegen. Anders verhält es sich lediglich dann, wenn die nach Ablauf der Beschwerdefrist oder nach Abschluss eines zweiten Schriftenwechsels unaufgefordert eingereichten Schriftstücke neue erhebliche Tatsachen oder schlüssige Beweismittel enthalten, welche eine Revision im Sinne von Art. 137 lit. b OG zu rechtfertigen vermöchten (a.a.O., Erw. 4b). Die am 11. April 2003 und 28. August 2003 eingereichten Berichte des Dr. med. W.________ vom 3. März 2003 und vom 25. August 2003 erfüllen diese Voraussetzungen nicht, da es sich lediglich um andere Beurteilungen des gleichen Sachverhaltes handelt. Sie sind deshalb ebenso ausser Acht zu lassen wie die in der Beschwerdeantwort vom 9. Mai 2003 (S. 23 ff.) hiezu abgegebene Stellungnahme der Beschwerdegegnerin. Ein zweiter Schriftenwechsel wird nicht durchgeführt.