Citation: 2C_106/2022 E. B

Am 28. September 2021 erhob A.________, Vater einer Tochter, die eine Schule der Sekundarstufe II besucht, Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich und beantragte sinngemäss, die §§ 3 f. V Covid-19 Bildungsbereich/ZH seien aufzuheben, die Maskentragpflicht auf der Sekundarstufe II sei für Schülerinnen und Schüler unabhängig vom Impfstatus aufgrund der konkreten Fallzahlen derart zu gestalten, dass keine Differenzierung bei den Geimpften, Genesenen und Ungeimpften erfolge, und es sei festzustellen, dass "freiwillige" Tests weder Vor- noch Nachteile bei Geimpften, Genesenen und Ungeimpften nach sich ziehen dürften. B.a. Das Verwaltungsgericht trat auf die Beschwerde nur ein, soweit die Tochter von A.________ von den Bestimmungen der V Covid-19 Bildungsbereich/ZH überhaupt betroffen war, und wies mit Urteil vom 16. Dezember 2021 die Beschwerde ab. Es wies ferner darauf hin, dass der Regierungsrat namentlich § 3 Abs. 2 lit. c V Covid-19 Bildungsbereich/ZH mit Beschluss vom 8. Dezember 2021 (ABl 2021-12-10) bereits wieder aufgehoben und am 13. Dezember 2021 ausser Kraft gesetzt hatte. B.b. Das Verwaltungsgericht erwog im Wesentlichen, die in der angefochtenen Verordnung enthaltene Maskentragpflicht an den Schulen habe eine hinreichende gesetzliche Grundlage und sei von der zuständigen Behörde angeordnet worden. § 3 Abs. 1 V Covid-19 Bildungsbereich/ZH verankere zwar eine Maskentragpflicht an den Schulen der Sekundarstufe II. Die damit verbundene Grundrechtsbeschränkung sei jedoch verhältnismässig. Ausserdem diskriminiere die in § 3 Abs. 2 lit. c V Covid 19 Bildungsbereich/ZH vorgesehene Befreiungsmöglichkeit von der Maskentragpflicht weder ungeimpfte Schülerinnen und Schüler noch führe die Bestimmung für diese eine faktische Testpflicht ein. Bei § 4 Abs. 1 V Covid-19 Bildungsbereich/ZH handle es sich überdies um eine Kann-Bestimmung, die einer grundrechtskonformen Anwendung zugänglich sei.