Citation: 4A_62/2023 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz ein falsches Verständnis von Ziff. 2.1.1 des Vertrags 2018 vor. Deren Feststellung, die Beschwerdegegnerin sei zum Bezug von Bonitätsdaten über ihr Online Tool berechtigt gewesen, sei unzutreffend und finde im Vertrag keine Stütze. Sie verstehe die entsprechende Ziffer zu Unrecht nicht als blosse Berechtigung, bei Neuerfassungen von Kreditoren die (fehlende) X.________-Nummer zu suchen und zu erfassen. Die Rüge ist unbegründet. Die Vorinstanz hat nicht festgestellt, dass der Vertrag 2018 die Beschwerdegegnerin zum Bezug von Bonitätsdaten über das Online Tool berechtigt. Sie legte an der beanstandeten Stelle (S. 15 Ziff. 3.3.2) einzig die Behauptungen der Beschwerdeführerin im vorinstanzlichen Verfahren dar. Die vorinstanzliche Aussage bezieht sich dabei auf die Behauptung der Beschwerdeführerin, der Vertrag vom 8. Mai 2019 (dessen Zustandekommen die Vorinstanz nicht als erwiesen erachtete) gewähre der Beschwerdegegnerin das Recht, Wirtschaftsinformationen gegen Entgelt über das Online Tool zu beziehen.