Citation: 6B_501/2013 E. 5

Der Beschwerdeführer wendet ein, hinsichtlich des Vorfalls vom 4. Januar 2010 habe die Vorinstanz bundesrechtswidrig Realkonkurrenz zwischen den Tatbeständen der Vergewaltigung und der sexuellen Nötigung angenommen. Der kurze Oralverkehr vor dem vaginalen Eindringen sei regelmässiger Bestandteil des Sexuallebens des Beschwerdeführers und seiner Ehefrau gewesen und habe als Vorspiel gedient. Damit entfernt sich der Beschwerdeführer vom festgestellten Sachverhalt, was unzulässig ist. Die Vorinstanz erwägt, der Oralverkehr stelle im konkreten Fall keine notwendige Begleiterscheinung des erzwungenen Beischlafs dar. Der sexuellen Nötigung komme ein eigener Unrechtsgehalt zu, weshalb von echter Konkurrenz auszugehen sei. Diese Würdigung ist nicht zu beanstanden (siehe dazu Urteil 6S.824/1996 vom 15. September 1997 E. 1; Philipp Maier, in: Basler Kommentar, Strafrecht II, 3. Aufl. 2013, N. 81 zu Art. 189 StGB mit Hinweisen).