Citation: K 2/02 28.05.2002 E. 3

3.- Die Vorinstanz hat einlässlich und zutreffend erwogen, dass es in Würdigung der gesamten Umstände zwar möglich sei, dass die Zahnschädigung auf einen Unfall im Rechtssinne zurückzuführen sei, dass aber die blosse Vermutung, wonach der Schaden durch einen Biss auf eine Nussschale eingetreten sei, für den Nachweis eines ungewöhnlichen äusseren Faktors nicht genüge. Eine derart unbestimmte Aussage, ohne dass die betroffene Person den fraglichen Gegenstand gesehen hätte und ihn genauer und detaillierter zu beschreiben wüsste, lässt - wie das kantonale Gericht darlegt - keine zuverlässige Beurteilung darüber zu, um was für einen Faktor es sich überhaupt gehandelt hat, geschweige denn über dessen Ungewöhnlichkeit (nicht veröffentlichte Urteile D. und A. vom 28. Juni 2001, U 97/01 und U 60/01; Turté Baer, Die Zahnschädigung als Unfall in der Sozialversicherung, in: SJZ 1992, S. 324 mit Verweisen). Daran vermögen die bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten Einwände in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern. Das Argument, dass sechs Tage vor dem behaupteten Unfall eine zahnärztliche Kontrolle stattgefunden habe und dabei der am 25. Januar 2001 beschädigte Zahn als gesund qualifiziert worden sei, ist, wie die Krankenversicherung zu Recht einwendet, für die Frage, ob der Zahnschaden effektiv auf einen Unfall zurückzuführen ist, nicht relevant. Unbegründet ist sodann auch die Rüge, dass weder der Zeuge des Vorfalls, S.________, noch der behandelnde Zahnarzt befragt worden seien. Da der Beschwerdeführer von Anfang an eingeräumt hat, er habe den harten Gegenstand verschluckt, ohne ihn gesehen zu haben, können beide angerufenen Zeugen keine detaillierteren Angaben darüber machen, auf was der Beschwerdeführer gebissen hat. Im Sinne einer antizipierten Beweiswürdigung (vgl. BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d, je mit Hinweis; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b mit Hinweisen) bestand daher nie Anlass, die beantragten Beweise abzunehmen. Ein den Begriff des Unfalls erfüllender Sachverhalt ist weder bewiesen noch beweisbar. Die Folgen der Beweislosigkeit hat der Beschwerdeführer zu tragen, der aus dem unbewiesenen behaupteten Sachverhalt Rechte ableiten wollte.