Citation: 8C_674/2023 E. 5

Zur Beurteilung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers stützte sich die Vorinstanz auf die Stellungnahmen des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 13. Januar und 31. März 2022. Dieser hielt am 13. Januar 2022 fest, beim Beschwerdeführer bestünden nachweislich ein "residuelles radikuläres Reiz- und motorisches Ausfallsyndrom C8/Th1 links", exazerbiert im Frühjahr 2021, eine regrediente Femoralgie links sowie Kopfschmerzen, Schwindel und rezidivierende Präsynkopen. Im Vordergrund - auch hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit - stehe der erstgenannte Gesundheitsschaden. In seiner angestammten Tätigkeit als Metzger sei der Beschwerdeführer seit Januar 2020 dauerhaft zu 100 % arbeitsunfähig. Eine leidensangepasste Tätigkeit sei ihm hingegen zumindest seit dem Zeitpunkt der vom Krankentaggeldversicherer veranlassten funktionsorientierten medizinischen Abklärung bei der D.________ AG vom 10. und 11. Juni 2021 wieder ganztägig möglich. Es bleibe jedoch abzuwarten, so der RAD-Arzt, ob der im Bericht der Klinik B.________ vom 15. November 2021 empfohlene operative Eingriff an der Halswirbelsäule durchgeführt werde. In diesem Fall müssten postoperativ weitere Abklärungen vorgenommen werden. Am 31. März 2022 hielt der RAD fest, dass die nun geplante Operation des Leistenbruchs zu einer Arbeitsunfähigkeit von höchstens vier Wochen führe. Da keine weiteren Eingriffe geplant seien, verbleibe es bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch die D.________ AG.