Citation: 9C_779/2017 E. 4.2.2

4.2.2. Die Beschwerdeführerin beruft sich darauf, mit Schreiben vom 7. Juni 2016 gegenüber der Beschwerdegegnerin vorgebracht zu haben, sie habe am 26. April 2016 eine Zahlung in der Höhe von Fr. 3'000.- geleistet, die fälschlicherweise bei der Ermittlung ihrer Ausstände nicht berücksichtigt worden sei (vgl. dazu auch den Mailverkehr vom 11./12. Juli 2016 zwischen den Parteien). Selbst wenn diese Erklärung erst nach Einleitung der Betreibung und Erhebung des Rechtsvorschlages erfolgte (vgl. Sachverhalt lit. A.c vorne), traf die Beschwerdeführerin bereits auf Grund des widersprüchlichen Zahlungseinganges ("falsche" Begünstigte, vgl. E. 4.1 hiervor) die vertragliche Sorgfaltspflicht (E. 4.2.1 soeben), durch weitere Abklärung das ihrige zur Vermeidung einer Fehlbuchung beizutragen, erst recht angesichts des in E. 2 vorne in fine Gesagten und der bestehenden personellen Verflechtungen (Sachverhalt lit. A.b vorne). Nachdem offensichtlich sowohl die Beschwerdeführerin als auch die B.________ AG gleichermassen unzuverlässig geschäfteten (vgl. E. 4.1 vorne), verblieb kein Raum für eine Auslegung (vgl. BGE 126 III 20 E. 3a/aa S. 22).