Citation: 6B_687/2016 E. 1.1

1.1. Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz vor, die Drogenmenge nicht genügend beachtet und mehrere strafschärfende Faktoren verkannt oder nicht berücksichtigt bzw. unzulässige Strafmilderungsgründe angewandt und damit ihr Ermessen missbraucht zu haben. Es sei ein ergebnisorientiertes Urteil, um den Vollzug in Halbgefangenschaft zu ermöglichen. Die teilbedingte Freiheitsstrafe sei willkürlich. Die Vorinstanz gehe von einem mittleren Verschulden aus, so dass sich die Strafe im Rahmen von 5 bis 8 Jahren bewegen müsste. Die Beschwerdegegnerin habe den Drogenhandel vor ihrer Verhaftung intensiviert und ausbauen wollen. Die Vorinstanz berücksichtige die bereinigte ausserordentlich grosse Drogenmenge und die qualifizierte Begehung beim Drogenhandel sowie bei der Geldwäscherei nicht und spreche aktenwidrig von "angrenzender Gehilfenschaft". Das sei nur selten anwendbar (Urteil 6B_460/2013 vom 17. Dezember 2013 E. 2.2). Das Vorgehen weise auf eine höhere Hierarchiestufe. Die Vorinstanz billige zu Unrecht eine deutliche Strafempfindlichkeit zu, indem sie auf Aussagen der Beschwerdegegnerin abstelle. Ferner sei nicht C.B.________, sondern deren Ehemann hierarchisch höher gestanden. C.B.________, der eine Drogenmenge von 14,3 kg Kokain vorgeworfen werde, habe unter dem Druck und in persönlicher Abhängigkeit von ihrem Ehemann gehandelt und sei geständig gewesen.