Citation: 4A_236/2020 E. 1

Zwischen den Parteien ist vor dem Bezirksgericht Meilen ein Forderungsprozess hängig. Nach durchgeführtem Beweisverfahren setzte das Bezirksgericht beiden Parteien Frist an, um zum Beweisergebnis Stellung zu nehmen. Dagegen reichte die Beschwerdeführerin ein Fristerstreckungsgesuch ein. Am 28. Januar 2020 bewilligte das Bezirksgericht das Fristerstreckungsgesuch teilweise. Es erstreckte die angesetzte Frist letztmals bis am 10. Februar 2020, im darüber hinausgehenden Umfang wies es das Gesuch (implizit) ab. Dagegen erhob die Beschwerdeführerin Beschwerde an das Obergericht des Kantons Zürich. Das Obergericht erwog mit Beschluss vom 6. März 2020, gegen die prozessleitende Verfügung des Bezirksgerichts sei die Beschwerde zulässig, wenn durch die Verfügung ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil drohe. Es sei weder dargetan noch erkennbar, inwiefern der Beschwerdeführerin durch die erstinstanzliche Verfügung nicht leicht wiedergutzumachende Nachteile in Aussicht stehen sollten, die sich nicht im Rahmen eines allfälligen Rechtsmittels gegen den Endentscheid korrigieren liessen. Auch soweit die Beschwerdeführerin die Verfahrensführung der Erstinstanz beanstande, sei sie auf das Rechtsmittel gegen den Entscheid zu verweisen. Entsprechend trat das Obergericht auf die Beschwerde nicht ein und wies das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren ab. Gegen den Beschluss des Obergerichts erhob die Beschwerdeführerin mit der am 12. Mai 2020 der Post übergebenen Eingabe Beschwerde an das Bundesgericht. Am 22. Mai 2020, 5. Juni 2020, 9. Juni 2020 und 15. Juni 2020 reichte sie dem Bundesgericht je eine weitere Eingabe ein. Auf das Einholen von Vernehmlassungen zur Beschwerde wurde verzichtet.