Citation: 1P.304/2006 24.08.2006 E. B

Gegen dieses Urteil führte X.________ Berufung an das Obergericht des Kantons Zürich. Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich beantragte Bestätigung des erstinstanzlichen Entscheids. Im Berufungsverfahren waren noch folgende Anklagepunkte zu überprüfen: - Bestellung von 250 Gramm Kokain durch X.________ bei Y.________ am 11./12. Juni 2002, - Übergabe von ca. Fr. 15'000.-- von X.________ an Y.________ am Abend des 21. Juni 2002 im Raum Urdorf für den Kauf von Drogen, - Übernahme von 500 Gramm Kokain durch X.________ von Y.________ am 28. Juni 2002 im Raum Egerkingen, - Übergabe von Fr. 10'000.-- von X.________ an Y.________ vom 11. Juli 2002 im Raum Pratteln für den Kauf weiterer Drogen, - Übernahme von 500 Gramm Kokain durch X.________ von Y.________ aus der Lieferung vom 12. Juli 2002 im Raum Uster/ Dübendorf/Wallisellen oder aus der Lieferung vom 19. Juli 2002 im Raum Glattbrugg/Schlieren Zürich, - Bestellung von zwei Paketen Kokain à 500 Gramm von X.________ bei Y.________ vom 25. Juli 2002, - Übergabe eines Geldbetrages in unbestimmter Höhe durch X.________ an Y.________ für weitere Kokainkäufe am 5. August 2002 beim Bahnhof Solothurn, - Übernahme von einem Paket mit 500 Gramm Kokain durch X.________ von Y.________ aus der Lieferung vom 5./6. August 2002 am 6. August 2002 im Raum Zürich/Kloten Umgebung. Im Urteil vom 6. März 2006 stellte die I. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich fest, dass das Urteil der 9. Abteilung des Bezirksgerichts Zürich vom 13. April 2005 hinsichtlich verschiedener Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz, das ANAG sowie das Waffengesetz und die Waffenverordnung in Rechtskraft erwachsen war. Es erklärte X.________ des mehrfachen Verbrechens im Sinne von Art. 19 Ziff. 1 Abs. 5 und 6 BetmG in Verbindung mit Art. 19 Ziff. 2 lit. a BetmG für schuldig. Hinsichtlich des Vorwurfs der Übernahme von 500 Gramm Kokain aus der Lieferung vom 12. Juli 2002 sprach es ihn frei. Es bestätigte die erstinstanzlich ausgesprochene Strafe und Nebenstrafe.