Citation: 9C_522/2024 E. B

Am 12. Juli 2023 erhob A.________ bei der Kantonalen Steuerrekurskommission eine Beschwerde gegen diesen Einspracheentscheid. Die Steuerrekurskommission verfügte am 13. Dezember 2023, die Beschwerdeführerin habe innert zehn Tagen ein Zustelldomizil oder einen Vertreter in der Schweiz zu benennen; andernfalls die weiteren Entscheide im kantonalen Amtsblatt publiziert würden. Die Steuerpflichtige verweigerte in der Folge die Bezeichnung eines Vertreters in der Schweiz. Da seit dem 1. Januar 2024 die steuerrechtliche Abteilung des Kantonsgerichts des Kantons Wallis als einzige (kantonale) Rechtsmittelinstanz gegen Einspracheentscheide der Steuerverwaltung amtet, wurde das bei der zwischenzeitlich aufgelösten Steuerrekurskommission anhängig gemachte Verfahren von dieser übernommen. Ein von der Steuerpflichtigen gegen den Präsidenten dieser Abteilung eingereichtes Ausstandsgesuch wies das Kantonsgericht mit Entscheid vom 7. Mai 2024 ab, soweit es auf dieses eintrat. Dieser Entscheid wurde wie angekündigt im Amtsblatt veröffentlicht. In der Folge wies das Kantonsgericht Wallis mit Urteil vom 30. Juni 2024 unter Mitwirkung des Präsidenten der steuerrechtlichen Abteilung die Beschwerde ab, soweit es auf sie eintrat.