Citation: U 117/04 01.07.2004 E. 2

Verwaltung und Vorinstanz haben zu Recht festgestellt, dass per 31. Oktober 2002 der bis dahin bestehende Anspruch auf Taggelder und Heilbehandlung dahingefallen ist. Die zu diesem Zeitpunkt - und auch bis zum Einspracheentscheid - bestehende gesundheitliche Beeinträchtigung besteht in einem chronischen Schmerzsyndrom, das vorab die beim Unfall in Mitleidenschaft gezogenen Körperstellen (Thorax, Schultergürtel, Knie) betrifft. Das kantonale Gericht hat die in den massgebenden Punkten übereinstimmenden ärztlichen Stellungnahmen zutreffend wiedergegeben. Aus ihnen geht hervor, dass die beim Unfall erlittenen Verletzungen ausgeheilt sind und das Schmerzsyndrom nicht zu erklären vermögen. Die weiter anhaltenden Schmerzen und funktionellen Beeinträchtigungen ergeben sich stattdessen aus einer - vor dem Hintergrund einer sozialen Problematik - gestörten Schmerzverarbeitung (psychogene Überlagerung), welche einer intensiven psychiatrischen Betreuung bedarf (vgl. Austrittsbericht der Klinik X.________ vom 20. September 2002). Der Unfall kann unter diesen Umständen nicht als massgebende Ursache, sondern allenfalls noch als - leistungsrechtlich nicht relevanter - auslösender Faktor angesehen werden. Die zur Anwendung gelangenden Prüfungsvorgaben hinsichtlich des Erfordernisses des adäquaten Kausalzusammenhangs gemäss BGE 115 V 133 (und seitheriger ständiger Praxis) sind von den Vorinstanzen zutreffend umgesetzt worden. Die mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereichten ärztlichen Berichte vom 29. Oktober 2002 und 1. Dezember 2003 vermögen an dieser Beurteilung nichts zu ändern. Die daselbst ausgewiesene vollständige Arbeitsunfähigkeit steht nach dem Gesagten nicht in einem adäquaten ursächlichen Zusammenhang mit dem Unfallereignis, abgesehen davon, dass sich die Einschätzungen teilweise auf die Zeit nach Erlass des Einspracheentscheids (20. Januar 2003) beziehen (vgl. BGE 121 V 366 Erw. 1b). Schliesslich ist der Rüge der Beschwerdeführerin, die Kniebeschwerden seien unzureichend berücksichtigt worden, entgegenzuhalten, dass im vorerwähnten Austrittsbericht der Klink X.________ festgehalten wurde, ein Stock als Gehhilfe sei "sicher nicht notwendig". Fehlt es an einem rechtserheblichen Zusammenhang zwischen Unfall und verbleibenden leistungseinschränkenden gesundheitlichen Beschwerden, so erübrigt sich auch die beantragte Prüfung weiterer Ansprüche aus der obligatorischen Unfallversicherung.