Citation: 5A_727/2019 E. 4.2.1

4.2.1. Im vorliegenden Fall finden sich auf dem Zahlungsbefehl der gegen den Beschwerdeführer gerichteten Betreibung Nr. ppp unter der Rubrik "Forderungsurkunde mit Datum oder Angabe des Forderungsgrundes" folgende Angaben: "Urteil des Bundesgerichts vom 18. Sept. 2018 (Verfahren 2C_799/2017 und 2C_800/2017) betr. die dir. Bundessteuer (Nachsteuern 2005 bis 2009 und ord. Steuern 2010 bis 2013), die Veranlagungsverfügungen vom 26. Jan. 2016 betr. die direkte Bundessteuer (ord. Steuern 2010 bis 2013), die Nachsteuerverfügung vom 27. Jan. 2016 betr. die dir. Bundessteuer (Nachsteuern 2005 bis 2009), die Steuerrechnung vom 27. Jan. 2016 betr. die dir. Bundessteuer (Nachsteuern 2005 bis 2009) sowie die Steuerrechnungen vom 11. Feb. 2016 betr. die dir. Bundessteuer (ord. Steuern 2010 bis 2013). Prosequierung des Arrests Nr. qqq/2016 CHF 28'957'183.85 Zins 3.0 % seit 01.03.201 6 CHF 9'970'770.80 Zins 3.0 % seit 13.03.2016" Die Vorinstanz erläuterte dem Beschwerdeführer, dass es sich im vorliegenden Fall aus dem Zahlungsbefehl ohne Weiteres ergebe, für welche Steuerschulden er von der Beschwerdegegnerin betrieben werde. Dies werde denn auch mit Fug nicht bestritten. Er störe sich aber daran, dass die in Betreibung gesetzte Forderungssumme im Zahlungsbefehl in zwei Teilbeträgen aufgeführt wird, einmal zuzüglich 3 % Zins ab 1. März 2016 (Fr. 28'957'183.85) und einmal zuzüglich 3 % Zins ab 13. März 2016 (Fr. 9'970'770.80), wobei der zweite Betrag in der zweiten Zeile unter Ziffer 2 ohne erneute Angabe des Forderungsgrundes aufgeführt sei. Dazu hielt die Vorinstanz fest, dass für den Grund der Forderung der Zahlungsbefehl als Ganzes zu betrachten sei. Damit müsse dem Schuldner klar sein, dass den aufgeführten Beträgen die im Zahlungsbefehl genannten Forderungsgründe und -urkunden zugrunde liegen. Die Aufteilung der Forderungen in zwei Teilbeträge erkläre sich aus dem unterschiedlichen Zinsenlauf. Schliesslich wäre der Zahlungsbefehl auch bei ungenügender Angabe des Forderungsgrundes nur dann aufzuheben, wenn ein schützenswertes Interesse vorläge. Worin ein solches Interesse liegen könnte, ergebe sich aus den Ausführungen des Beschwerdeführers nicht.