Citation: 2C_662/2016 E. 2.3.3

2.3.3. Der Beschwerdeführer hatte somit die Möglichkeit, gegen den erstinstanzlichen Entscheid vorzugehen, welcher mit der Todesstrafe dem schweizerischen "Ordre public" und Art. 10 Abs. 1 BV widersprochen hätte. Im Berufungsverfahren war er anwaltlich vertreten und die Richter gingen, soweit entscheidrelevant, auf seine Einwendungen ein; insofern, als sie nicht alle Argumente überprüft haben sollen, wie der Beschwerdeführer einwendet, kann deren Tragweite nicht abgeschätzt werden, da er nicht ausführt, welche Punkte dies betraf und inwiefern die entsprechenden Aspekte entscheidwesentlich gewesen wären. Dem Beschwerdeführer ist zugutezuhalten, dass er sich darum bemüht hat, bei den Behörden von Barbados das erstinstanzliche Urteil und die Akten zu beschaffen, wobei er auf zahlreiche Schwierigkeiten stiess. Es ist indessen nicht nachvollziehbar, weshalb seine damaligen Rechtsvertreter ihn für das hiesige Verfahren nicht mit einem Minimum an Unterlagen versorgen konnten. Das Berufungsgericht hielt zusammenfassend fest: "Insoweit als wir überzeugt sind, dass der Plan, D.________ auszurauben von A.________ ersonnen war, der einen unfairen Vorteil aus seiner familiären Bindung mit D.________ zog, sind wir der Auffassung, dass es beim Strafmass zwischen ihm und C.________ [Mittäter] einen Unterschied geben sollte." Das Urteil des Gerichts lautete denn auf eine Freiheitsstrafe von 16 Jahren für den Beschwerdeführer und - in Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils - auf eine solche von 13 Jahren für seinen Mittäter.