Citation: 2C_394/2017 E. 5.1

5.1. Die in der Schweiz lebende jüngste Tochter der Beschwerdeführerin ist volljährig. Für die Berufung auf den Schutz des Familienlebens ist daher vorausgesetzt, dass zwischen beiden Personen ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis besteht, das über die normalen affektiven Bindungen hinausgeht (vgl. BGE 137 I 154 E. 3.4.2 S. 159; 120 Ib 257 E. 1d f. S. 261 f.). Die Beschwerdeführerin macht geltend, ihre Tochter befinde sich noch in Ausbildung und sei in sozialer und emotionaler Hinsicht auf ihre Unterstützung angewiesen. Sie lebe bei der Beschwerdeführerin und es könne ihr nicht zugemutet werden, einen eigenen Haushalt zu gründen, bevor sie nicht auf eigenen Füssen stehe.