Citation: 8C_590/2023 E. 4.2.1

4.2.1. Was die seitens der Invalidenversicherung zugesprochene, hier hinsichtlich ihrer unfallversicherungsrechtlichen Relevanz einzig in Frage stehende "vertiefte Abklärung möglicher Berufsrichtungen" gemäss Art. 4a IVV (in Kraft seit 1. Januar 2022; vgl. Weiterentwicklung der IV [WEIV]; Änderung vom 19. Juni 2020, AS 2021 705, BBl 2017 2535) anbelangt, ist den Einwänden des Beschwerdeführers schon mit Blick auf den klaren Wortlaut der Verordnungsbestimmung kein Erfolg beschieden. Eine Stütze findet die vorinstanzliche Auffassung zunächst in Art. 4a Abs. 4 IVV. Demnach ist die "vertiefte Abklärung möglicher Berufsrichtungen" unter anderem dann zu beenden, wenn die versicherte Person das vereinbarte Ziel erreicht hat (Art. 4a Abs. 4 lit. a IVV). In diesem (Ideal-) Fall ist sie folglich schon mit Abschluss der Massnahme genügend auf die Anforderungen einer zumutbaren neuen Erwerbstätigkeit vorbereitet, was zur Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt führen kann. Eine Umschulung erweist sich unter diesen Umständen als entbehrlich. Demgegenüber sieht Art. 4a Abs. 4 lit. b IVV die Beendigung der Massnahme nur alternativ für den Fall vor, dass sich "eine geeignetere Eingliederungsmassnahme", etwa eine Umschulung, aufdrängt.