Citation: 8C_774/2023 E. 3.4.2

3.4.2. Die Beschwerdeführerin kritisiert, die Vorinstanz habe diese versicherungsinterne Beurteilung zu Unrecht als beweiskräftig erachtet. Sie verweist dazu insbesondere darauf, dass Prof. Dr. med. D.________ in seiner Einschätzung vom 6. März 2023 die Arbeitsfähigkeit der rechten Hand von 30 % auf 0 % reduziert habe. Dies wecke zumindest geringe Zweifel an der Beurteilung des RAD, so dass ein externes Gutachten bzw. ein Gerichtsgutachten hätte eingeholt werden müssen. Allerdings beruht die unterschiedliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit vom 6. März 2023 bei gleicher Befundlage lediglich auf den Angaben der Beschwerdeführerin zur Schmerzproblematik des rechten Ellbogens, wobei Prof. Dr. med. D.________, wie bereits erwähnt (s. E. 3.2.5), auf eine unzureichende analgetische Einstellung hinweist. Sein Bericht vermag die Stellungnahme des RAD-Arztes mithin nicht in Zweifel zu ziehen.