Citation: 6B_70/2023 E. 2.3.2

2.3.2. Der Beschwerdeführer zeigt überdies nicht konkret auf, inwiefern die angeblich in Verletzung von Art. 147 Abs. 1 StPO erhobenen Aussagen tatsächlich gegen ihn verwertet wurden. Die Vorinstanz weist zu Recht darauf hin, dass Art. 147 Abs. 4 StPO kein generelles Verwertungsverbot statuiert. In Verletzung von Art. 147 Abs. 1 StPO erhobene Aussagen dürfen gemäss Art. 147 Abs. 4 StPO lediglich nicht zu Ungunsten von Beschuldigten verwertet werden, denen in Verletzung von Art. 147 Abs. 1 StPO die Teilnahme verweigert wurde. Das Verwertungsverbot infolge einer Verletzung von Art. 147 Abs. 1 StPO ist damit in zweierlei Hinsicht eingeschränkt, nämlich in Bezug auf die Person und den Zweck. Dass die Vorinstanz die angeblich unverwertbaren Aussagen im angefochtenen Entscheid erwähnt, deutet nicht zwingend auf eine Verwertung zuungunsten des Beschwerdeführers hin. Dies gilt insbesondere für die Aussagen der Mitbeschuldigten G.________, F.________ und I.________. Die vom Beschwerdeführer als unverwertbar gerügten Aussagen von J.________ und den Ehegatten K.________ bezeichnet die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid über weite Strecken als falsch (vgl. angefochtenes Urteil S. 125 f.). Eine Verwertung zuungunsten des Beschwerdeführers liegt auch insofern nicht vor. Welche konkreten, in Verletzung von Art. 147 Abs. 1 StPO erhobenen Beweise die Vorinstanz bei der Prüfung der Glaubhaftigkeit der Aussagen des Zeugen H.________ zu Unrecht zu seinen Ungunsten berücksichtigt haben soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar.