Citation: 4A_229/2019 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin setzt sich auch hier mit diesen Erwägungen nicht auseinander, wenn sie davon ausgeht, die Vorinstanz habe angenommen, es seien generell Fristversäumnisse mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten. Insoweit sie als willkürlich rügt, es seien keine Beweise darüber abgenommen worden, dass der Rechtsanwalt Massnahmen zur Fristwahrung getroffen hätte, behauptet sie nicht einmal, sie habe entsprechende Beweisanträge gestellt. Nach den Feststellungen der Vorinstanz hat sie Beweise nur zur angeblichen krankheitsbedingten Urteilsunfähigkeit des Anwalts beantragt. Von einer Verletzung des Rechts auf Beweis (Art. 152 ZPO) oder des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 53 Abs. 1 ZPO) kann keine Rede sein. Schliesslich hat die Vorinstanz die Forderung ausdrücklich zufolge des vertraglichen Deckungsausschlusses abgewiesen und nicht - wie die Beschwerdeführerin anzunehmen scheint - gestützt auf Art. 14 VVG. Die Ausführungen in der Beschwerde gehen auch hier an der Sache vorbei.