Citation: 8C_9/2021 E. A

A.a. A.________, geboren 1972, arbeitete seit Juni 2003 in der B.________ AG in C.________ als Maschinenführerin und war in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Wegen krankheitsbedingter Rückenbeschwerden meldete sich A.________ am 20. Januar 2012 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Im Januar 2012 musste sie sich deswegen im Bereich der Lendenwirbelsäule einer Rückenoperation unterziehen, weshalb sie im September 2012 noch immer zu 25 % arbeitsunfähig war. Am 21. September 2012 geriet sie beim Ausrichten der Verbundbahnen mit der rechten - dominanten - Hand zwischen die Lagen und dabei zwischen die Führungsrollen des Materialeinzuges der von ihr bedienten Maschine, wobei es zu einer Quetschung der Mittelhand kam. Sie konnte ihre Hand selber heraus ziehen. In der Notfallaufnahme des Spitals D.________ wurden gleichentags ossäre Läsionen ausgeschlossen. Die einzig diagnostizierte Handkontusion rechts wurde analgetisch und mit einem Voltarensalbenverband ambulant versorgt. Anlässlich der Nachkontrolle vom 21. November 2012 stellte Dr. med. E.________ von der Kinik für Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie des Spitals F.________ zudem ein beginnendes lokales Complex Regional Pain Syndorme (CRPS) fest. Die Suva übernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Ab Ende Januar 2013 war A.________ seitens der Unfallrestfolgen wieder zu 50 % arbeitsfähig. Infolge einer Reorganisation verlor sie ihre angestammte Arbeitsstelle per 30. September 2014. Nach zwei, jeweils mehrwöchigen stationären Rehabilitationsaufenthalten und der kreisärztlichen Untersuchung vom 11. April 2016 schloss die Suva den Fall ab. Für das anhaltende Schmerzsyndrom an der rechten Hand sprach die Suva A.________ eine Integritätsentschädigung von 7,5 % zu, während sie sowohl eine Leistungspflicht in Bezug auf die psychischen Beeinträchtigungen als auch einen Rentenanspruch verneinte. Die entsprechende Verfügung vom 21. Juni 2016 liess die bereits damals vertretene A.________ unangefochten in Rechtskraft erwachsen. A.b. Mit Schreiben vom 22. Februar 2018 ersuchte A.________ die Suva rückfallweise um Übernahme der neurologischen Untersuchung vom 24. November 2017 und der anschliessenden Behandlung. Soweit sie damit gleichzeitig ein Wiedererwägungsgesuch stellte, trat die Suva darauf nicht ein (Verfügung vom 26. Februar 2018). Mit Verfügung vom 19. April 2018 und Einspracheentscheid vom 9. Mai 2019 hielt die Suva an dem am 21. Juni 2016 verfügten Fallabschluss fest, weil sich der Gesundheitszustand seither aufgrund der Ergebnisse der kreisärztlichen Untersuchung vom 15. März 2018 nicht massgeblich verändert habe. Der zuständige Krankenpflegeversicherer zog die vorsorglich erhobene Einsprache am 31. Mai 2018 zurück.