Citation: 6B_1000/2022 E. 1.1

1.1. Mit Strafbefehl vom 30. November 2020 sprach die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis den Beschwerdeführer der mehrfachen üblen Nachrede im Sinne von Art. 173 Ziff. 1 StGB und der mehrfachen Beschimpfung im Sinne von Art. 177 Abs. 1 StGB schuldig und bestrafte ihn mit einer Geldstrafe in der Höhe von 30 Tagessätzen zu Fr. 100.-- und einer Busse von Fr. 600.--. Der Beschwerdeführer erhob Einsprache, worauf er von der Staatsanwaltschaft zwecks Einvernahme per 12. April 2021 vorgeladen wurde. Mit Schreiben vom 9. April 2021 liess er sich schriftlich zur Sache vernehmen und sodann über seinen Rechtsvertreter mitteilen, dass er an keiner mündlichen Einvernahme teilnehmen werde. Mit dem Hinweis, dass der Beschwerdeführer sich weigere, sich mündlich zum Strafverfahren zu äussern, überwies die Staatsanwaltschaft am 15. April 2021 den Strafbefehl an das Einzelgericht des Bezirksgerichts Dietikon. Zur auf den 28. Mai 2021 anberaumten erstinstanzlichen Verhandlung erschien Rechtsanwalt B.________ als erbetener Verteidiger des Beschwerdeführers; letzterer blieb der Verhandlung fern. Namens des Beschwerdeführers zog Rechtsanwalt B.________ die Einsprache gegen den Strafbefehl zurück, worauf das Verfahren am 28. Mai 2021 als durch Rückzug der Einsprache erledigt von der Kontrolle abgeschrieben wurde.