Citation: 5A_521/2021 E. 3.2

3.2. Soweit die Beschwerdeführerin eine Rechtsverweigerung rügt und diese darin erblickt, dass ein von ihr vorgebrachtes echtes Novum (Eingabe der aktuellen Konkursverwaltung vom 7. Dezember 2020 im Bundesstrafverfahren) von beiden Vorinstanzen ignoriert worden sei, ergänzt sie damit den vorinstanzlich festgestellten Prozesssachverhalt hinsichtlich ihrer Vorbringen im kantonalen Verfahren. Erforderlich ist bei Sachverhaltsergänzungen, dass mit präzisen Aktenhinweisen aufgezeigt wird (vgl. vorne E. 2.3), wo die entsprechenden Tatsachen und Beweismittel schon vor den Vorinstanzen prozesskonform in das Verfahren eingebracht worden sein sollen. Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, die vorinstanzlichen Eingaben der Parteien zu durchforsten, sondern es hätte der Beschwerdeführerin oblegen, auf eine exakte Fundstelle, namentlich eine Seitenzahl oder eine Randziffer, zu verweisen (vgl. Urteil 4A_633/2017 vom 23. Mai 2018 E. 3.2 mit Hinweis). Diesem Erfordernis vermag die Beschwerdeführerin mit dem pauschalen Verweis auf sämtliche kantonalen Verfahrensakten nicht zu genügen.