Citation: 9C_501/2020 E. 4.2

4.2. Das kantonale Gericht hat festgehalten, das Verhalten des Beschwerdeführers sei insgesamt zumindest als grobfahrlässig zu bezeichnen. Mit dieser Feststellung setzt sich der Beschwerdeführer inhaltlich nicht auseinander. Zwar macht er geltend, es sei ihm häufig gar kein finanzieller Spielraum geblieben, um der Beitragspflicht nachzukommen, und letztlich habe er auch noch auf 63 % seines Lohnes verzichtet, damit die Arbeitgeberin die Begleichung der Sozialversicherungsbeiträge vornehmen konnte. Er habe alles ihm Mögliche und Zumutbare für die Begleichung der Sozialversicherungsbeiträge unternommen. Diese Vorbringen vermögen jedoch nicht zu entkräften, dass er - wie ihm die Vorinstanz vorhielt - der Auszahlung von Lohnzahlungen vor der Beitragsentrichtung offensichtlich Priorität einräumte. Angesichts der in Frage stehenden Summe der Auszahlungen und des Umstandes, dass der Beschwerdeführer selber ausführt, er habe stets die Aufsicht über die Bezahlung der Sozialversicherungsbeiträge gehabt, ist der Vorwurf des grobfahrlässigen Verhaltens ohne Weiteres zu bestätigen. Daran vermag entgegen seiner Auffassung nichts zu ändern, dass er die Lohnbescheinigungen für die Jahre 2014 und 2015 fristgerecht eingereicht hatte, waren diese doch nach dem vorstehend Ausgeführten widerrechtlich unvollständig.