Citation: U 5/06 23.05.2006 E. A

A.a Seit 12. Juni 1995 war die beim Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Solothurn als arbeitslos gemeldete O.________, geboren 1961, im Rahmen einer Zwischenverdiensttätigkeit als Kassiererin in der Raststätte Q.________ tätig und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 20. Mai 1996 fuhr sie als Beifahrerin im von ihrer Schwester gelenkten Personenwagen auf der Autobahn, als ein von hinten herannahender Lieferwagen, um eine Auffahrkollision zu vermeiden, rechts auf den Pannenstreifen auswich, ins Schleuern geriet und dabei das Fahrzeug der Versicherten touchierte, welches um die eigene Achse gedreht wurde. Der erstbehandelnde Arzt Dr. med. E.________, Spezialarzt FMH für Chirurgie, den O.________ gleichentags aufgesucht hatte, stellte mit Zeugnis vom 26. September 1996 ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS), eine Commotio cerebri, multiple Hämatome, Prellungen und eine posttraumatische Depression fest. Nachdem sich keine namhafte Besserung der Beschwerden eingestellt hatte, hielt die Versicherte sich vom 9. Dezember 1996 bis 24. Januar 1997 sowie vom 20. Mai bis 20. Juni 1997 in der Rehaklinik X.________ auf (Austrittsberichte vom 3. März und 5. August 1997). Mit Verfügung vom 19. September 1997 gelangte die SUVA, gestützt auf die kreisärztliche Untersuchung durch Dr. med. C.________ vom 17. September 1997, zum Ergebnis, dass keine weitergehenden unfallkausalen Beeinträchtigungen mehr bestünden und die bislang ausgerichteten Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) auf Ende September 1997 eingestellt würden. Die dagegen erhobene Einsprache wurde abgewiesen (Einspracheentscheid vom 15. April 1998). Das daraufhin angerufene Versicherungsgericht des Kantons Solothurn hiess die Beschwerde - die SUVA hatte ergänzend eine neurologische Beurteilung durch Dr. med. H.________, Neurologe, SUVA-Ärzteteam Unfallmedizin, vom 6. Oktober 1998 zu den Akten gereicht - mit Entscheid vom 19. April 1999 gut, hob den angefochtenen Einspracheentscheid auf und wies die Akten an den Unfallversicherer zurück, damit dieser im Sinne der Erwägungen die erforderlichen Abklärungen treffe und in der Folge erneut über den Anspruch der Versicherten auf Versicherungsleistungen ab dem 1. Oktober 1997 entscheide. A.b Die SUVA holte daraufhin ein zuhanden der Invalidenversicherung erstelltes Gutachten des Dr. med. M.________, Spezialarzt für Neurologie FMH, vom 15. Februar 1999 ein und veranlasste eine psychiatrische Expertise durch med. pract. K.________, Oberarzt der Psychiatrischen Poliklinik des Spitals Y.________, vom 17. Januar 2000. Am 14. Juli 2000 hielt die SUVA verfügungsweise an ihrem früheren Entscheid, die Versicherungsleistungen auf Ende September 1997 einzustellen, fest. Die hiegegen erhobene Einsprache, welche im Nachgang um ein Gutachten des Dr. med. L.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 24. September 2000 ergänzt wurde, wies der Unfallversicherer ab (Einspracheentscheid vom 6. März 2002).