Citation: 8C_426/2023 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erachtete die ursprüngliche Rentenzusprache infolge klarer Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes als zweifellos unrichtig im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG. Sie bejahte auch die Voraussetzung der erheblichen Bedeutung im Sinne der genannten Bestimmung und kam deshalb zum Schluss, dass die IV-Stelle ihren Entscheid vom 16. Dezember 2015 zu Recht in Wiedererwägung gezogen habe. Weiter mass sie dem Gutachten des PD Dr. med. B.________ vom 28. Dezember 2018 Beweiskraft bei und stellte gestützt darauf fest, die Beschwerdeführerin sei in der angestammten Tätigkeit zu 37,5 % und in einer dem Leiden angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig. Schliesslich ermittelte das kantonale Gericht ausgehend von statistischen Löhnen einen Invaliditätsgrad von 50 %, wobei es offen liess, ob ein Abzug vom Tabellenlohn gerechtfertigt wäre, da selbst ein solcher von 15 % keinen höheren Rentenanspruch begründen würde. Im Ergebnis wies es die Beschwerde der Versicherten ab.