Citation: 5A_927/2017 E. A

A.a. Die Parteien sind Erben bzw. Erbeserben des am 21. Januar 1939 verstorbenen I.________ (geb. 1891). Im Nachlass befanden sich mehrere land- und/bzw. forstwirtschaftlich bewirtschaftete Grundstücke. Am 7. April 1972 unterzeichneten die damals lebenden Erben eine einfachschriftliche, als "Teilungsvertrag" bezeichnete Vereinbarung. Nach einleitenden Feststellungen einschliesslich der Anerkennung einer Frauengutsforderung aus der güterrechtlichen Auseinandersetzung der Witwe (Ziff. 1-3) vereinbarten die Vertragsparteien in Ziff. 4, auf die Umwandlung ihrer Gesamteigentumsansprüche in Miteigentum zu verzichten, die im Nachlass liegende (n) Liegenschaft (en) zu verkaufen, den Verkaufserlös auf bestimmte Weise auf die Berechtigten zu verteilen (lit. a und f), einem Erben eine Forderung aus dem dereinstigen Nachlass seiner Miterbin und Mutter zuzusprechen (lit. b), die Zustimmung aller Erben für die Preise der zukünftigen Verkäufe vorzubehalten (lit. c), einem Erben ein Vorrecht einzuräumen, Haus und Scheune inkl. Nebengebäude sowie 7'000 m2 Land und die Waldparzelle zu einem von den Erben gemeinsam festzulegenden Preis, bei Uneinigkeit zum amtlich festzusetzenden Verkehrswert, zu übernehmen (lit. d), und schliesslich dem zukünftigen Übernehmer Haus und Scheune etc. zur Benutzung zu überlassen und auf die Erhebung eines Pachtzinses zu verzichten, diesen aber im Gegenzug zu verpflichten, die bestehenden Grundpfandschulden zu verzinsen und seiner Mutter ein unentgeltliches Wohnrecht einzuräumen (lit. e). Später erschlossen die Erben das fragliche Grundstück, verkauften es teilweise parzellenweise und verteilten den jeweiligen Erlös gemäss den erbrechtlichen Quoten. Dabei bezeichneten sie sich in den Verträgen stets als Erbengemeinschaft. In einem partiellen Teilungsvertrag vom 7. März 1991 parzellierten die damaligen Erben weitere Grundstücke ab und teilten diese, teils in Vollzug der Ziff. 4 lit. d des Vertrages vom 7. April 2017, einzelnen Erben zu vereinbarten Anrechnungswerten zu. A.b. A.________, B.________, C.________, D.________ undE.________ (Kläger) klagten am 27. August 2014 gegenF.________,G.________ und H.________ (Beklagte). In ihrer Klage verlangten die Kläger unter verschiedenen Titeln (zufolge Versterbens von Gesellschaftern, zufolge Kündigung, zufolge Auflösung aus wichtigen Gründen) die Liquidation der einfachen Gesellschaft "Erben I.________" unter Beachtung bestimmter Modalitäten. In der Replik vom 23. November 2015 beantragten die Kläger neu, aber nur subeventualiter, es sei der Nachlass des I.________ festzustellen und diesernach bestimmten Modalitäten zu teilen. A.c. Am 15. Mai 2015 klagten die Beklagten auf Teilung des Nachlasses des I.________. A.d. Nachdem das Bezirksgericht Hochdorf das Verfahren auf die Frage des Vorliegens einer einfachen Gesellschaft beschränkt hatte, wies es die Klage mit Urteil vom 7. April 2017 ab. Auf den Subeventualantrag trat es nicht ein, da die Erbrechtsklage bereits anderweitig rechtshängig sei. Auf der Basis eines Streitwertes von Fr. 7 Mio. setzte es die Gerichtskosten auf Fr. 55'000.-- und die Parteientschädigung auf Fr. 60'000.-- fest.