Citation: 4A_104/2022 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör geltend, da ihm die Vorinstanz keine Gelegenheit gegeben habe, in das Schreiben der FINMA vom 16. April 2021 an das Handelsregisteramt (act. 7/5 im vorinstanzlichen Verfahren) Einsicht zu nehmen. Da ihm das Schreiben vorenthalten worden sei, sei die angefochtene Handelsregistermutation nicht nur anfechtbar, sondern nichtig. Sodann liege eine überraschende Rechtsanwendung vor. Diese Rügen gehen fehl. Im genannten Schreiben forderte die FINMA das Handelsregisteramt auf, den ordnungsgemässen Zustand wiederherzustellen und die C.________ AG als Liquidatorin einzutragen. Dem kam das Handelsregisteramt mit Verfügung vom 23. April 2021 nach. Dagegen erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 26. Mai 2021 Beschwerde an die Vorinstanz. Das Handelsregisteramt reichte in der Folge eine Beschwerdeantwort (act. 6) samt Beilagen (act. 7) ein, wogegen der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 12. Juli 2021 Stellung bezog (act. 8). Im Rahmen des vorinstanzlichen Verfahrens hätte der Beschwerdeführer somit ohne Weiteres ein Gesuch um Akteneinsicht stellen und Einsicht in die vom Handelsregisteramt eingereichten Beilagen (act. 7) samt Schreiben der FINMA (act. 7/5) nehmen können. Dass er solches gemacht hätte, und ihm die Vorinstanz die Einsicht zu Unrecht verweigert hätte, ist weder dargetan noch ersichtlich. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör ist damit nicht dargetan. Inwiefern eine überraschende Rechtsanwendung vorliegen würde oder die Handelsregistermutation nichtig wäre, legt der Beschwerdeführer mit seinen Ausführungen nicht hinreichend dar (Erwägung 2.1).