Citation: 2D_140/2008 09.07.2009 E. 2

2.1 Offensichtlich unbegründet sind die Vorbringen des Beschwerdeführers zu Art. 29 und Art. 29a BV im Rahmen seiner Vorbemerkungen. Was die Abläufe und behaupteten Mängel bezüglich Unparteilichkeit im ursprünglichen Verfahren betrifft, ist er damit nicht zu hören, weil er den Entscheid der Erziehungsdirektion in Rechtskraft hat erwachsen lassen. Dass sodann die Erziehungsdirektion zuständig zur Beurteilung eines Revisionsgesuchs gegen einen von ihr gefällten Entscheid ist, liegt auf der Hand und ist nicht zu beanstanden. Es kann im Übrigen auf Ziff. II.1 der Vernehmlassung der Erziehungsdirektion verwiesen werden. 2.2 Der Beschwerdeführer hat die Revision des Entscheids der Erziehungsdirektion vom 28. Mai 2008 gestützt auf Art. 95 lit. b VRPG verlangt. Danach kann ein rechtskräftiger Entscheid einer Verwaltungsjustizbehörde auf Gesuch hin abgeändert oder aufgehoben werden, wenn die Partei nachträglich erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweismittel auffindet, die sie im früheren Verfahren nicht anrufen konnte, unter Ausschluss derjenigen, die nach dem fraglichen Entscheid entstanden sind. Aus Art. 29 Abs. 1 BV, worauf sich der Beschwerdeführer zusätzlich beruft, ergeben sich keine weitergehenden Ansprüche auf Revision eines rechtskräftigen Entscheids (vgl. BGE 127 I 133 E. 6 S. 137 mit Hinweisen). Gegenstand der vorliegenden Beschwerde kann allein die richtige bzw. verfassungskonforme Anwendung dieses Revisionstatbestandes sein. Die weitschweifigen Ausführungen in der Beschwerdeschrift gehen teilweise offensichtlich darüber hinaus; insofern ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. 2.3 Als für die beantragte Revision massgebliche neue Tatsache beruft sich der Beschwerdeführer auf die Auskunft der Kantonspolizei Zürich vom 26. Juni 2008. Daraus soll sich nicht bloss ergeben, dass die unterlassene Schriftanalyse im Verfahren vor der Rekurskommission der Universität Bern noch zu zuverlässigen Resultaten geführt hätte; vielmehr habe sich nun gezeigt, dass der Auftrag zu einer Schriftprobe dem Kriminaltechnischen Dienst nicht bloss im Rahmen eines Strafverfahrens erteilt werden könne, wie dies die Fakultät behauptet hatte, sondern dass auch die Rekurskommission im Rahmen des bei ihr hängigen Beschwerdeverfahrens mit diesem Anliegen an die Kantonspolizei Zürich hätte gelangen können. Die Vorinstanz hat erkannt, dass sich dem Schreiben vom 26. Juni 2008 keine erheblichen Tatsachen im Sinne von Art. 95 lit. b VRPG entnehmen liessen, weil die Auskunft nicht geeignet sei, ihre Beweiswürdigung im ersten Entscheid inhaltlich zu korrigieren; zudem handle es sich beim fraglichen Schreiben um ein nachträglich entstandenes Beweismittel. Entscheidend ist indessen, dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer vorhält, er hätte die nun zum Anlass für das Revisionsgesuch genommene Auskunft der Kantonspolizei bei zumutbarer Sorgfalt früher einholen können; die Fakultät habe bereits am 9. Mai 2007 erklärt, dass eine Schriftprobe so schnell wie möglich gemacht werden sollte und dass sie nicht (ausserhalb eines strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens) auf privaten Antrag hin vorgenommen werden könne. Wiewohl der Beschwerdeführer, wie sich seinen Ausführungen im Revisionsgesuch entnehmen lasse, schon seinerzeit an der Richtigkeit dieser Erklärung gezweifelt habe, habe er sich zur Begründung seines Antrags auf Durchführung einer Schriftprobe nicht um die Beibringung eines Beweismittels bemüht, um seine diesbezüglichen Zweifel zu belegen. In der Tat ist nicht einzusehen, warum erst gerade der Beschwerdeentscheid der Erziehungsdirektion dem Beschwerdeführer Anlass gegeben haben sollte, sich bei der Kantonspolizei über die Modalitäten von Schriftproben-Aufträgen zu erkundigen, nachdem der Beschwerdeführer einer solchen Expertise derart entscheidende Bedeutung beimass. Den Ausführungen auf S. 12 ff. der Beschwerdeschrift lässt sich keine plausible Erklärung für dieses Zuwarten entnehmen; namentlich ging es, wie der Beschwerdeführer durch seine Vorgehensweise im Juni 2008 selber gezeigt hat, um eine leicht erhältlich zum machende Auskunft, nicht um das Bestellen eines Gutachtens selber. Der Schluss auf eine Sorgfaltspflichtverletzung im ursprünglichen Verfahren, die für sich allein die Abweisung des Revisionsgesuchs rechtfertigt, verletzt die vom Beschwerdeführer angerufenen verfassungsmässigen Rechte (Art. 29 Abs. 1 BV, Willkürverbot, Grundsatz von Treu und Glauben) in keiner Weise. 2.4 Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet (Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG); sie ist im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 109 BGG abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. 2.5 Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG).