Citation: H 202/04 16.12.2004 E. 4

Weiter sieht der Gesuchsteller den Revisionsgrund von Art. 136 lit. d OG als erfüllt. Zur Begründung macht er im Wesentlichen geltend, das Gericht habe Ausführungen verschiedener Behörden übersehen, wonach es sich beim AHV-Beitrag um einen Sonderbeitrag auf Kapitalgewinn gemäss Art. 23bis AHVV in der bis Ende 2000 geltenden, hier anwendbaren Fassung, handle. 4.1 Es trifft zu, dass im Urteil vom 10. Mai 2004 etwa die Erwägung 8 des Entscheids der Bundessteuer-Rekurskommission des Kantons Zürich vom 9. März 2001 nicht speziell hervorgehoben ist. Damit ist aber nicht ausgesagt, dass das Gericht von dieser keine Kenntnis gehabt hat. Das Gegenteil ist der Fall: Im Sachverhalt nannte es diesen Entscheid ausdrücklich und erklärte in Erw. 3.4.2 näher, weshalb der AHV-Beitrag im ordentlichen Verfahren nach Art. 22 Abs. 3 AHVV und nicht nach dem in Art. 23bis AHVV umschriebenen Weg vorzunehmen ist (beide Bestimmungen in den bis am 31. Dezember 2000 anwendbaren Fassungen). Insbesondere wies das Gericht auf die fehlende Bindungswirkung von der von steuerbehördlicher Seite vorgenommenen, allenfalls davon abweichenden Einschätzung. Es führte aus, dass es allein Aufgabe der Ausgleichskassen (und im Beschwerdefall des Sozialversicherungsgerichts) ist, das zur Festsetzung der AHV-Beiträge anwendbare Verfahren zu bestimmen. Welche Schlüsse daraus die Steuerbehörde für die Steuerbemessung zieht, ist aus Sicht der Sozialversicherung ohne Belang. 4.2 Soweit im sozialversicherungsrechtlichen Verfahren zum anwendbaren Bemessungsverfahren unterschiedliche Rechtsauffassungen vorgelegen haben, hat das Eidgenössische Versicherungsgericht diese in der bereits angesprochenen Erwägung 3.4.2 des Urteils vom 10. Mai 2004 mit abgehandelt. Anhaltspunkte, dass dabei in den Akten liegende entscheidwesentliche Tatsachen unberücksichtigt geblieben sein sollen, sind weder ersichtlich noch werden solche geltend gemacht. Die Vorbringen im Revisionsgesuch erschöpfen sich vielmehr in einer Kritik der rechtlichen Würdigung der korrekt erfassten Tatsachen. Dies ist aber im Revisionsverfahren unzulässig, wie in Erw. 2.2 hievor dargelegt ist. Gesagtes gilt auch bezüglich der weiteren Einwände zur Beitragshöhe.