Citation: 1P.140/2004 19.03.2004 E. 3

Weiter wirft der Beschwerdeführer dem Obergericht eine Verletzung der Unschuldsvermutung nach Art. 6 Ziff. 2 EMRK vor, weil es ausführe, es sei eine Tatsache, dass er unter anderem wegen qualifizierten Raubes schuldig gesprochen worden sei. Das Obergericht hat lediglich wiedergegeben, zu welchem Schluss das Bezirksgericht gekommen ist. Eine eingehende Beweiswürdigung hatte es nicht vorzunehmen. Allenfalls ist im angekündigten Berufungsverfahren zu prüfen, ob die Kritik am bezirksgerichtlichen Urteil gerechtfertigt ist oder nicht. Über die Qualifikation des Raubes hat das Obergericht zu Recht nicht abschliessend befunden. Es hat geprüft, ob die Voraussetzungen für die Sicherheitshaft nach § 67 Abs. 2 StPO-AG gegeben sind und hat dies aufgrund des erstinstanzlichen Urteils bejaht. Eine Verletzung der Unschuldsvermutung ist darin nicht zu erblicken.