Citation: U 225/03 25.06.2004 E. 5

Wie die Beschwerdeführerin zu Recht vorbringt ist nicht nachzuvollziehen, auf Grund welcher Tatsachen Dr. med. C.________ auf einen Teil der eben genannten Belastungselemente schloss. Er hat die Versicherte weder untersucht noch gesehen oder gesprochen, und entsprechende Hinweise finden sich nicht in den Akten. Wie bereits gegenüber Verwaltung und Vorinstanz lässt die Beschwerdeführerin überzeugende Argumente gegen das Bestehen solcher Belastungen oder aber gegen das ihnen zugewiesene Ausmass vorbringen. Letzteres gilt insbesondere für die von Dr. med. C.________ rapportierte Mehrfachbelastung durch Beruf, Haushalt und Familie. Die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann lebten bis 2001 mit dem Bruder des Ehemannes und dessen Gattin in der gleichen Liegenschaft. Bis 1998 kümmerte sich die Schwiegermutter um die Kinder beider Paare, wenn die Eltern zur Arbeit gingen. Sie kochte für alle und half im Haushalt der Beschwerdeführerin mit. Ab 1998 übernahm die Schwester des Ehemannes diese Aufgaben. Der Ehemann holte die Beschwerdeführerin mittags von der Arbeit zum Essen nach Hause und brachte sie auch wieder zurück. Es ist nicht ersichtlich, wie sich bei einer solch tragenden, stützenden und entlastenden Familienstruktur eine psychosoziale Problematik mit psychischen Auswirkungen entwickelt haben sollte, wie sie von Dr. med. C.________ geschildert wurde. Auch finden sich weder Anzeichen für eine mangelhafte Integration der Beschwerdeführerin in der Schweiz noch Anhaltspunkte für erhebliche Sprachschwierigkeiten. Die Psychologin Frau V.________ hielt im Therapiebericht (vgl. Erw. 6.1 hienach) lediglich fest, die mangelnden Deutschkenntnisse erschwerten die therapeutische Behandlung. Zu den von Dr. med. C.________ als Mitursache für die psychische Störung genannten Schmerzen im rheumatologischen Bereich hat die Beschwerdeführerin bereits im Einspracheverfahren festgehalten, dass bisher nie ärztlich festgestellt worden sei, dass sie wegen eines Rückenleidens nicht mehr in der Lage sei, ihre Tätigkeit als Raumpflegerin auszuüben. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde bestätigt sie, sie habe während der ganzen Dauer der Erwerbstätigkeit keinen einzigen Tag ihrer Arbeit wegen Problemen mit dem Rücken fernbleiben müssen. Die Beschwerdegegnerin hat sich bislang mit allen diesen Vorbringen kaum auseinandergesetzt oder sie gar substanziiert bestritten. Was sie in der Beschwerdeantwort dagegen behauptet ist nicht fundiert und hier nicht zu erörtern.