Citation: 2C_235/2017 E. 3.2.4

3.2.4. Die Beschwerdeführerin rügt weiter eine "offensichtlich unhaltbar[e]" Bewertung ihrer Prüfung beim Thema Rechtsschutzinteresse. Das Verwaltungsgericht erwog hierzu, dass die Beschwerdeführerin nach der sachbezogenen und plausiblen Argumentation der Anwaltsprüfungskommission nicht das Rechtsschutzinteresse, sondern die Zulässigkeit der Rechtsbegehren geprüft habe und ausserdem die Zulässigkeit der Strafandrohung mit dem Rechtsschutzinteresse verknüpft habe, was unrichtig sei. Inhaltlich setzt sich die Beschwerdeführerin mit dieser Begründung der Vorinstanz nicht auseinander, was unter dem Gesichtswinkel von Art. 106 Abs. 2 BGG allerdings unerlässlich wäre. Auf ihre diesbezüglichen Vorbringen ist nicht weiter einzugehen. Im Ergebnis ist die Prüfungsbewertung nach Massgabe von Art. 9 BV nicht zu beanstanden.