Citation: 2F_7/2024 E. 3.3

3.3. Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens über das Ergebnis von Prüfungen können im Rahmen der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Art. 83 lit. t BGG) nur Fragen organisatorischer oder verfahrensrechtlicher Natur sein. Im angefochtenen Urteil ging es um die verfahrensrechtliche Frage, ob das nachträgliche Ausschlussverfahren von Prüfungsfragen rechtmässig ist und willkürfrei auf die Prüfung des Gesuchstellers angewendet wurde (vgl. Urteil 2C_867/2022 vom 18. Juli 2023 E. 1.2.1, E. 5.4). Die dem Gesuchsteller nachträglich zur Kenntnis gelangte Existenz von Skripten mit Fragen und Antworten früherer Prüfungen hat keinen Einfluss auf die von der Prüfungskommission Humanmedizin durchgeführte Prüfung. Die Skripte werden, wie der Gesuchsteller selbst vorbringt, weder von der Universität Zürich noch von der Prüfungskommission Humanmedizin herausgegeben, sondern vom privatrechtlichen Staatsverein, und zwar an seine Vereinsmitglieder. Ein Fehler organisatorischer oder verfahrensrechtlicher Natur im Prüfungsablauf, den die staatlichen Stellen zu verantworten hätten, ist damit nicht ersichtlich.