Citation: 6B_1315/2019 E. 2.2

2.2. Nach dem zum Sachverhalt Gesagten steht für das Bundesgericht verbindlich fest, dass die Beschwerdeführerin das Formular A als wirtschaftlich Berechtigte der B.________ Ltd. unterzeichnete und, dass dies nicht der Wahrheit entsprach. Da dem Formular A gemäss konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung Urkundenqualität zukommt, ist der Tatbestand der Urkundenfälschung resp. Falschbeurkundung objektiv erfüllt. Dies gilt, entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin, auch in subjektiver Hinsicht. Namentlich ist es unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz annimmt, die Beschwerdeführerin habe um die wirtschaftliche Fremdheit der Vermögenswerte gewusst, resp. wissen müssen und dies angesichts eines möglichen Anspruchs ihres Schwagers zumindest in Kauf genommen. Damit handelte sie bezüglich der Falschbeurkundung vorsätzlich. Da als unrechtmässiger Vorteil zudem grundsätzlich jede Besserstellung genügt (MARKUS BOOG, in: Basler Kommentar, Strafrecht II, 4. Aufl. 2019, N. 193 zu Art. 251 StGB; Urteil 6B_116/2017 vom 9. Juni 2017 E. 2.2.3 mit Hinweisen), und die Beschwerdeführerin durch die Unterzeichnung des Formulars A etwa Fragen der Bank bei Transaktionen zu ihren Gunsten entgehen konnte, ist auch die Voraussetzung des Handelns in unrechtmässiger Vorteilsabsicht zu bejahen. Daran ändert nichts, dass die Beschwerdeführerin bereits über eine Bankvollmacht verfügte und, dass sie diese nach der Kündigung des Mandatsverhältnisses durch ihren Schwager sofort löschte, mithin nicht unrechtmässig zu ihrem Vorteil davon Gebrauch machte. Zwar lässt dies auf das Fehlen einer Schädigungsabsicht schliessen, doch ist solches, wie dargelegt, nicht zusätzlich vorausgesetzt und wirft ihr dies die Vorinstanz nicht vor.