Citation: I 124/02 07.05.2002 E. 1

1.- Die angefochtene Verfügung der Vorinstanz, mit welcher sie das Verfahren sistiert hat, ist eine Zwischenverfügung im Sinne von Art. 97 OG in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 VwVG, die nach Art. 45 Abs. 1 VwVG nur selbständig anfechtbar ist, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann. Im Zusammenhang mit der Einstellung von vorinstanzlichen Prozessen bis zum Abschluss anderer hängiger Verfahren, von deren Ausgang auch die Beurteilung der sistierten Fälle abhängt, hat das Eidgenössische Versicherungsgericht die Eintretensvoraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils regelmässig verneint (BGE 97 V 248 f., AHI 1999 S. 138 ff., SVR 1996 IV 93 S. 281 ff.). Dabei hat es wiederholt dargelegt, dass der Verfahrensabschluss wohl eine Verzögerung erfährt, Gleiches aber auch für die Nachzahlung von Leistungen gilt, die der Beschwerde führenden Partei bei günstigem Verfahrensausgang allenfalls noch zustehen werden. Falls in dieser Verzögerung ein Nachteil erblickt werden könnte, wäre er jedoch nicht als irreparabel zu betrachten (AHI 1999 S. 140 Erw. 2b mit Hinweisen; unveröffentlichte Urteile F. vom 23. November 1992, I 279/92 und M. vom 18. Oktober 1989, C 1/89).