Citation: 7B.7/2006 20.02.2006 E. A

A.a Auf Veranlassung von X.________ (geb. 1991, Sohn von Z.________) stellte der Bezirksgerichtspräsident Maloja am 22. März 2005 je einen Arrestbefehl gegen Z.________ und W.________ (Konkubinatspartnerin von Z.________) über Fr. 55'000.-- gestützt auf Art. 271 Abs. 1 Ziff. 2 und 5 SchKG aus. Grund der Arrestforderung bilden ein Unterhaltsvertrag, der Verlustschein vom 21. Oktober 2003 sowie die Eheschutzverfügung vom 18. Februar 1999. Verarrestiert wurden unter anderem der Monatslohn des Schuldners von netto Fr. 4'400.-- zuzüglich Kinderzulagen, ferner Konten bei der Bank S.________ sowie zwei Fahrzeuge. Die Arrestbefehle wurden durch das Betreibungsamt Oberengadin gleichentags vollzogen. Gegen die Arresturkunde des Betreibungsamtes Oberengadin führten Z.________ und auch W.________ Beschwerde an das Kantonsgericht von Graubünden, Kantonsgerichtsausschuss, als Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, für den Fall, dass ihre Arresteinsprachen nicht gutgeheissen würden. Sie beantragten die Aufhebung des Arrestvollzuges vom 22./29. März 2005 wegen Rechtswidrigkeit und Unverhältnismässigkeit. Am 13. Juni 2005 hiess die Aufsichtsbehörde die Beschwerden teilweise gut, soweit darauf einzutreten war, und hob die Arresturkunden Nr. 1 und Nr. 2 teilweise auf und wies die Sache zur weiteren Abklärung sowie Abänderung und Ergänzung der Arresturkunden an das Betreibungsamt Oberengadin zurück. A.b Mit Urteil vom 23. Dezember 2005 hat die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts eine von X.________ gegen den Entscheid der Aufsichtsbehörde vom 13. Juni 2005 eingereichte Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten war.