Citation: 1C_587/2022 E. 5.4.2

5.4.2. Die Beschwerdeführer rügen weiter, die Vorinstanz habe die winterliche Offenhaltung der Feldstrasse zu Unrecht als erforderlich erachtet. Mit ihren Ausführungen vermögen sie allerdings nicht überzeugend darzulegen, dass entgegen dem angefochtenen Entscheid andere, gleich effiziente Erschliessungsmöglichkeiten des Val Bever vorhanden sein sollen. Die Vorinstanz durfte davon ausgehen, dass der Einsatz der Blaulichtorganisationen über die Eisenbahnstrecke der RhB weniger rasch und effizient erfolgt und damit weniger geeignet ist als über die Feldstrasse Spinas/Val Bever. Inwiefern dies nicht zutreffen soll, wird von den Beschwerdeführern nicht hinreichend dargelegt (Art. 106 Abs. 2 BGG). Ausserdem ist nachvollziehbar, dass die Vorinstanz den Winterwanderweg als Zugang für die Blaulichtorganisationen als nicht geeignet bezeichnet hat. Von einer gleich geeigneten, milderen Massnahme kann jedenfalls nicht gesprochen werden, wenn die Ambulanz nur zu Fuss, mittels Motorschlitten oder Helikopter nach Spinas gelangen kann. In Bezug auf die Situation im Sommer könnte als Alternative zum motorisierten Individualverkehr eine allfällige Verlagerung auf die Bahn als gleich geeignete, mildere Massnahme zur touristischen Erschliessung in Frage kommen, um insbesondere den von den Beschwerdeführern angesprochenen Anliegen des Klimaschutzes Rechnung zu tragen. Darauf ist jedoch mit Blick auf die nachfolgende Erwägung nicht näher einzugehen.