Citation: 8C_85/2015 E. 5

Zu prüfen bleibt der Anspruch auf Integritätsentschädigung, welcher vom Unfallversicherer, bestätigt im angefochtenen Gerichtsentscheid, auf der Basis einer 25%igen Integritätseinbusse bemessen wurde. In eingehender Würdigung der medizinischen Aktenlage, namentlich gestützt auf die Einschätzungen des Dr. med. G.________, Spezialarzt FMH für Orthopädische Chirurgie, insbesondere Wirbelsäulen-Chirurgie, vom 22. Februar 2007, 13. Juni 2008 und 23. Juni 2009 ist das kantonale Gericht zum überzeugenden Schluss gelangt, dass mit Blick auf die bleibenden Beeinträchtigungen im Bereich der Wirbelsäule gestützt auf Tabelle 7 "Integritätsschaden bei Wirbelsäulenaffektionen" eine Integritätsentschädigung auf der Basis einer Integritätseinbusse von 25 % den Unfallfolgen vollumfänglich Rechnung trägt. Gemäss angefochtenem Gerichtsentscheid sind die überwiegend belastungsabhängigen Beschwerden im Bereich der HWS und der BWS, welche eine volle Arbeitstätigkeit in einer körperlich leichten Beschäftigung erlauben, in die Schmerzfunktionsstufe ++ (geringe Dauerschmerzen, bei Belastung verstärkt, auch in Ruhe) einzureihen. Der Versicherte vermag gegen diese rechtsfehlerfreie Einschätzung keine stichhaltigen Argumente vorzubringen. Soweit er angibt, täglich Schmerzmittel in hoher Dosierung einzunehmen, lässt sich daraus nicht schon ableiten, es sei von der Schmerzfunktionsstufe +++ (+/- starke Dauerschmerzen, Zusatzbelastung nicht möglich, auch nachts und in Ruhe) auszugehen. Aus seiner Behauptung, eine Zusatzbelastung sei nicht mehr möglich, kann ebenfalls kein anderer Schluss gezogen werden, nachdem im von der Invalidenversicherung eingeholten Gutachten des Instituts H.________ vom 4. Januar 2010, welches er zum Beweis anführt, nicht nach unfallbedingten und krankhaften Einschränkungen differenziert wird und dennoch von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit als Anästhesist "im engeren Sinn", d.h. ohne wesentliche Beteiligung an Lagerung und Transfer von Patienten und ohne stundenlanges Verharren in der gleichen Körperposition, ausgegangen wird. Die Beschwerde ist daher auch in diesem Punkt abzuweisen.