Citation: 8C_429/2024 E. 2

Mit Entscheid vom 18. Juni 2024 hat die Vorinstanz nach Würdigung der Aktenlage und Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen dargelegt, dass die Beschwerdeführerin mit ihrem Verhalten das Zustandekommen eines zumutbaren Arbeitsvertrags habe scheitern lassen. Das kantonale Gericht hat erwogen, dass dieser Umstand als Ablehnung einer zumutbaren Stelle zu werten und mithin der Tatbestand von Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG erfüllt sei. Es ist von einem schweren, mit mindestens 31 Tagen zu sanktionierenden Verhalten ausgegangen. Mit 31 Einstelltagen habe der Beschwerdegegner die für schweres Verschulden kürzest mögliche Dauer verfügt und damit durchaus mildernde Umstände berücksichtigt, so die Vorinstanz weiter. In der Folge hat sie den Einspracheentscheid vom 8. April 2024 bestätigt.