Citation: 6B_144/2021 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin kritisiert ferner die Strafzumessung. Dabei bringt sie zusammengefasst vor, entgegen der Ansicht der Vorinstanz könne es bei der Bewertung der objektiven Tatschwere keine Rolle spielen, ob es sich beim Spiellokal um ein öffentlich zugängliches Lokal oder um einen Verein mit einer begrenzten Mitgliederzahl handle. Ebensowenig dürfe die nur kurze, nachweisbare Aufstelldauer bei der Strafzumessung stark verschuldensmindernd berücksichtigt werden, zumal der Beschwerdegegner sein illegales Handeln nicht freiwillig aufgegeben habe, sondern allein durch das Eingreifen der ESBK und der Polizei gestoppt worden sei. So habe er sich nicht geständig gezeigt und sei sich des Unrechtsgehalts seines Verhaltens nicht bewusst gewesen. Grundsätzlich sei von einem viel längeren Tatzeitraum als einem Tag auszugehen. Die Vorinstanz verkenne insgesamt die Gefahr, die das Anbieten von Glücksspielen mit sich bringe, wenn diese nicht in einer mit einem Sozialkonzept ausgerüsteten Spielbank angeboten werden. Zudem widerspreche sie sich selbst, wenn sie einerseits ausführe, dass das Verhalten des Beschwerdegegners keine grosse Gefahr für die Bevölkerung dargestellt habe, später dann aber festhalte, es könne nicht mehr von einem sehr leichten Verschulden ausgegangen werden, da immerhin vier Geräte mit einer erheblichen Anzahl Spiele angeboten worden seien. Aufgrund des weiten Strafrahmens von Art. 56 Abs. 1 lit. a SBG sei in Übereinstimmung mit der Vorinstanz von einem leichten Verschulden des Beschwerdegegners auszugehen. Dies habe zur Folge, dass die Strafe im unteren Drittel - also zwischen Fr. 1.-- und Fr. 166'000.-- (gerundet) - festzulegen sei. Werde die Busse auch innerhalb dieses unteren Drittels eher tief und auch dort wiederum im unteren Drittel eingestuft, so belaufe sich der Strafrahmen immer noch auf bis zu Fr. 55'000.-- (abgerundet). Mit einer Busse von lediglich Fr. 4'500.--, wie sie die Vorinstanz ausgesprochen habe, werde dem Verschulden des Beschwerdegegners in keiner Weise Rechnung getragen. Vielmehr erscheine vorliegend eine Busse in der Höhe von Fr. 15'000.-- als angemessen.