Citation: 9C_411/2018 E. A

Der 1973 geborene A.________ meldete sich im Januar 2015 unter Hinweis auf chronischen Durchfall und Untergewicht bei der Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Nach Abklärung der Verhältnisse ermittelte die IV-Stelle Bern, davon ausgehend, dass der Versicherte im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Haushalt beschäftigt wäre, einen Invaliditätsgrad von 28 %. Mit Vorbescheid vom 26. Februar 2016 verneinte sie einen Rentenanspruch. Auf die Einwände des Versicherten zog die Verwaltung zusätzliche Stellungnahmen ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) und des Bereichs Abklärungen bei. Sie erliess am 17. Juni 2016 einen weiteren, ebenfalls zur Ablehnung eines Leistungsanspruchs gelangenden Vorbescheid (ermittelter Invaliditätsgrad: 32 %). Nachdem der Versicherte erneut Einwand erhoben hatte, holte die IV-Stelle beim ABI, Ärztliches Begutachtungsinstitut GmbH, Basel, ein Gutachten ein, welches am 26. Juni 2017 erstattet wurde. Nach weiteren Abklärungen, insbesondere Beizug eines aktuellen Haushaltberichts vom 13. Juli 2017, ermittelte sie einen Invaliditätsgrad von 16 %, weshalb sie A.________ mit Vorbescheid vom 19. Juli 2017 nochmals die Verneinung eines Rentenanspruches in Aussicht stellte. Nach Einwand des Versicherten sowie Einholung weiterer Stellungnahmen des RAD vom 23. November 2017 und des Bereichs Abklärungen vom 4. Dezember 2017 erliess die IV-Stelle am 6. Dezember 2017 eine dem Vorbescheid vom 19. Juli 2017 entsprechende Verfügung.