Citation: 9C_297/2017 E. 4.2

4.2. Auch die Kritik an der Beweiskraft der ZIMB-Expertise verfängt nicht: Soweit in der Beschwerde gerügt wird, es stehe fest, dass die medizinische Aktenlage, welche den Gutachtern zur Verfügung gestanden habe, entweder unvollständig gewesen oder - falls die fraglichen Akten vorgelegen hätten - nicht in deren Beurteilung einbezogen worden sei, so ist dies zu pauschal bzw. nicht genügend substanziiert. Darauf ist nicht weiter einzugehen (E. 3.2 in fine). Das kantonale Gericht hat im Übrigen willkürfrei (E. 1) festgestellt, die Einschätzung des orthopädischen ZIMB-Experten Dr. med. B.________ korrespondiere durchaus mit der Beurteilung der MEDAS Interlaken vom 2. Juni 2009, wonach die objektiven Beeinträchtigungen weniger deutlich seien als die subjektiv geschilderten; der rechte Arm und die rechte Hand würden mit minimaler Schonung eingesetzt. Dass es die ZIMB-Gutachter verpasst hätten, eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im Querschnitt vorzunehmen und insbesondere das Gutachten der MEDAS Interlaken zu berücksichtigen, wie dies die Beschwerdeführerin behauptet, trifft vor diesem Hintergrund nicht zu (vgl. ZIMB-Gutachten, S. 89 ["Festlegung des Beginns und des weiteren Verlaufs der Arbeitsunfähigkeit unter kritischer Würdigung der vorliegenden Arztberichte"]). Ebenso wenig fehlt es im ZIMB-Gutachten an detaillierten Ausführungen zu den subjektiven Schmerzangaben der Versicherten. Im Gegenteil würdigten die medizinischen Experten diese ausführlich und gingen dabei nicht nur auf die rechtsseitigen Arm-, Hand- und Fingerbeschwerden, sondern auch auf die HWS-Distorsionsproblematik ein (vgl. ZIMB-Gutachten S. 40 ff.). Wenn die Gutachter schliesslich festhielten, eine gewisse Einschränkung der Arbeitsfähigkeit könne (höchstens) für die Zeit angenommen werden, in welcher die Versicherte im Bereich ihrer rechten Schulter operiert worden sei (d.h. zwischen September 2006 und Oktober 2007), so erscheint auch deren Aussage schlüssig, dass die Beschwerdeführerin seit spätestens Anfang 2008 "wieder" zu 100 % arbeitsfähig sei (ZIMB-Gutachten, S. 90). Dass das Gutachten widersprüchlich sein soll, ist unter diesen Umständen - anders als in der Beschwerde geltend gemacht wird - nicht erkennbar.