Citation: 9C_742/2016 E. 5.2.1

5.2.1. Die Versicherte übersieht, dass Dr. med. D.________ die erhobenen Befunde nach sorgfältiger Darstellung des Krankheitsverlaufs und Zusammenfassung der relevanten medizinischen Unterlagen detailliert darlegte. Hierbei berücksichtigte er insbesondere die früheren psychiatrischen Begutachtungen durch Dr. med. B.________ und Dr. med. C.________ (Gutachten vom 12. März 2004 bzw. 9. Oktober 2013) sowie die somatisch ausgerichtete polydisziplinäre Expertise der Rheuma- und Rehabilitationsklinik E.________ vom 1. Februar 2001 (vgl. psychiatrisches Gerichtsgutachten, Ziff. 1.3 "Frühere Begutachtungen"). Gestützt darauf begründete der psychiatrische Gerichtsgutachter nachvollziehbar (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis), weshalb sich der Gesundheitszustand der Versicherten zwischen der Adoleszentenkrise - welche bis zu deren achtzehntem Lebensjahr (1990) andauerte - und der ab 1995 (Herpes Zoster-Erkrankung 1995; Mofa-Unfall 1996) wieder eingetretenen Verschlechterung stabilisierte (psychiatrisches Gerichtsgutachten, Ziff. 6.10).