Citation: 6B_268/2015 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin hatte im kantonalen Verfahren geltend gemacht, sie habe die Verfügung der Staatsanwaltschaft von ihrem ehemaligen Anwalt, der sie im Beschwerdeverfahren mangels Finanzen nicht mehr vertreten habe, erst am 31. März 2014 erhalten. In der Folge habe sie am 2. April 2014 mit zwei Mitarbeiterinnen der Staatsanwaltschaft telefoniert, und diese Mitarbeiterinnen hätten ihr die 10-tätige Einsprachefrist bis Donnerstag 10. April 2014 verlängert (angefochtener Beschluss S. 2/3 E. 3). Dazu führt die Vorinstanz aus, die Behauptung der Beschwerdeführerin sei unbelegt und unglaubhaft. Selbst wenn ein entsprechendes Telefongespräch stattgefunden hätte, sei nicht anzunehmen, dass eine Amtsperson der Beschwerdeführerin in Kenntnis der Sachlage die behauptete falsche Auskunft erteilt hätte (Beschluss S. 4 E. 5). Die Beschwerdeführerin macht vor Bundesgericht geltend, im Gegensatz zur Annahme der Vorinstanz sei es richtig und nachprüfbar, dass sie am 2. April 2014 mit einer Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft telefoniert habe. Diese Mitarbeiterin habe ihr während des besagten Gesprächs versichert, dass sie notieren werde, dass die Beschwerdeführerin die Unterlagen erst am 31. März 2014 erhalten habe (act. 1).