Citation: 9C_602/2021 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat erwogen, die Sachlage habe sich im Nachgang zu den beiden Rückweisungsentscheiden vom 12. November 2015 und 26. April 2018 so präsentiert, dass die ursprüngliche Verfügung vom 6. Januar 2005 wiedererwägungsweise ex nunc et pro futuro aufgehoben worden sei und über den Rentenanspruch ab 1. März 2015 neu habe verfügt werden müssen, was mit Verfügung vom 17. Oktober 2019 geschehen sei. In Würdigung der medizinischen Aktenlage hat die Vorinstanz darauf geschlossen, dass (im vorliegend relevanten Zeitraum) in der angestammten Tätigkeit (Hilfsschreiner) mit Blick auf Veränderungen an der Wirbelsäule eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vorliegt. Weiter ging sie aufgrund des in den neueren medizinischen Unterlagen diagnostizierten Multiplen Myeloms und eines damit assoziierten Stiff-Man-Syndroms auch in leidensangepasster Tätigkeit von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit aus. Diesbezüglich folgte sie Dr. med. B.________, Facharzt für Neurologie, vom BEGAZ in seiner diagnostischen Einschätzung. Den Eintritt der von ihm festgestellten vollständigen Arbeitsunfähigkeit beurteilte sie jedoch abweichend vom Experten. Während dieser den Beginn der 100%igen Arbeitsunfähigkeit auf Oktober 2017 gesetzt hatte (dazu E. 3.2.1 hiernach), schloss das kantonale Gericht auf das Jahr 2015 und sprach dem Beschwerdegegner gestützt darauf auch für den Zeitraum zwischen dem 1. März 2015 und dem 31. Dezember 2017 eine ganze Invalidenrente zu.