Citation: 6B_140/2020 E. 4.4.1

4.4.1. Bei der Strafzumessung ist im Rahmen der Würdigung der Tatkomponenten unter anderem dem Ausmass des verschuldeten Erfolgs Rechnung zu tragen. Entsprechend ist bei Vermögensstraftaten der Deliktsbetrag bzw. der Schaden zu berücksichtigen (BGE 78 IV 134 E. 1; 75 IV 105; Urteil 6B_964/2014 vom 2. April 2015 E. 1.4.3). Der Höhe des Deliktsbetrags bzw. des Schadens kommt bei der Strafzumessung zwar keine vorrangige, aber dennoch eine wichtige Bedeutung zu (vgl. Urteile 6B_312/2016 vom 23. Juni 2016 E. 1.6.2; 6B_964/2014 vom 2. April 2015 E. 1.4.3; 6B_157/2014 vom 26. Januar 2015 E. 3.2; je mit Hinweisen). Gemäss ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts muss der Schaden indes auch im Rahmen der Strafzumessung nicht exakt beziffert werden. Um die Schwere des Verschuldens gewichten zu können, genügt es vielmehr, wenn der Sachrichter in Bezug auf den Schaden von einer Grössenordnung ausgeht bzw. den Schaden im Sinne eines Minimums frei schätzt (vgl. Urteile 6B_936/2019 vom 20. Mai 2020 E. 6.4; 6B_28/2018 vom 7. August 2018 E. 4.2.3; 6B_964/2014 vom 2. April 2015 E. 1.4.3; 6B_701/2012 vom 11. März 2013 E. 2.4).