Citation: I 680/05 08.05.2006 E. 3

Nachdem sich der Versicherte bei Eintritt in die Institution B.________ über eine Verschlimmerung seiner Rückenschmerzen beklagt hatte und die berufliche Abklärung abgeschlossen war, prüfte die IV-Stelle erneut die Rentenfrage und verneinte auch mit der zweiten Rentenverfügung einen Rentenanspruch des Beschwerdeführers. Soweit er sich auf eine seit der ersten Rentenverfügung vom 11. November 2003 eingetretene Verschlechterung seines Gesundheitszustandes beruft, macht er sinngemäss geltend, der zweiten Rentenverfügung liege ein Revisionsgesuch im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG zugrunde. 3.1 Das Institut der Rentenrevision in Art. 17 Abs. 1 ATSG gilt für alle Sozialversicherungen, welche Invalidenrenten ausrichten (so auch die Invalidenversicherung), und wurde vom Gesetzgeber in Weiterführung der entsprechenden bisherigen Regelungen übernommen. Das Rentenrevisionsverfahren wird entweder von Amtes wegen oder auf Gesuch hin eingeleitet. Der Versicherungsträger ist somit berechtigt, jederzeit eine laufende Rente in Revision zu ziehen, um eine mögliche Änderung des Invaliditätsgrades abzuklären (BGE 130 V 350 Erw. 3.5.2 mit Hinweisen). Die von der Rechtsprechung zu den Begriffen der Arbeitsunfähigkeit, der Erwerbsunfähigkeit, der Invalidität und der Revision sowie zur Bestimmung des Invaliditätsgrades herausgebildeten Grundsätze haben unter der Herrschaft des ATSG prinzipiell weiterhin Geltung und sind demnach im vorliegenden Fall massgeblich (BGE 130 V 352 Erw. 3.6). 3.2 Unter den gegebenen Umständen sah sich die Verwaltung angesichts der geltend gemachten Verschlimmerung der Rückenschmerzen des Versicherten einerseits und nach Durchführung der vierwöchigen Abklärung der Institution B.________ andererseits zu Recht zu einer erneuten, praxisgemäss jederzeit möglichen revisionsweisen Prüfung der Rentenfrage veranlasst. Diese führte denn auch im Vergleich zur ersten Rentenverfügung vom 11. November 2003 zu einer Veränderung des Invaliditätsgrades von 33 % auf 19 %, indem die IV-Stelle die Bemessungsfaktoren gemäss der von der SUVA mit Verfügung vom 27. Januar 2004 zugesprochenen Invalidenrente übernahm.