Citation: 1C_108/2024 E. 5.1

5.1. In der Beschwerde wird weiter vorgebracht, das Referendumskomitee habe der Staatskanzlei am 21. Dezember 2023 eine ausführliche Stellungnahme in Textform zukommen lassen, welche diese - allenfalls in einer neuerlichen Auflage der Abstimmungszeitung - hätte abdrucken müssen. Allerdings wurde dem Referendumskomitee genügend Zeit eingeräumt, einen solchen Text ohne Grafiken einzureichen, was dieses trotz wiederholter Aufforderung nicht getan hat. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführenden ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die fast zwei Wochen nach Ablauf der Frist eingereichte Stellungnahme ohne die Grafiken nicht mehr berücksichtigt hat. Die Frist kann nicht beliebig verlängert werden, da die Abstimmungszeitung rechtzeitig verschickt werden muss. Eine neuerliche Auflage der Abstimmungszeitung mit der neuen Fassung der Stellungnahme kommt nicht in Betracht und wäre ohnehin offensichtlich unverhältnismässig (vgl. Urteil 1C_349/2016 vom 20. September 2016 E. 8.2).