Citation: 9C_331/2018 E. 4.2

4.2. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers musste die Vorinstanz sodann keine von der medizinischen Einschätzung losgelöste, vollständige juristische Parallelprüfung der Indikatoren vornehmen (vgl. BGE 141 V 281 E. 5.2.3). Indem sie anhand der medizinischen Indikatorenprüfung schlüssig die massgeblichen Beweisthemen im Rahmen einer umfassenden Betrachtung eines stimmigen Gesamtbildes abhandelte und aufzeigte, wo die ärztlichen Darlegungen nicht mit den normativen Vorgaben übereinstimmen, und indem sie daraus schloss, dass aus juristischer Sicht der medizinisch attestierten Arbeitsunfähigkeit nicht gefolgt werden könne (BGE 141 V 281 E. 5.2. S. 306 f. und 140 V 193) bzw. die funktionellen Auswirkungen der Störung jedenfalls nicht zu einer Arbeitsunfähigkeit von mindestens 40 % führten (vorinstanzliche E. 3.5.2 und 3.5.3), hat sie kein Bundesrecht verletzt. Gelangte das kantonale Gericht in Würdigung der Beweise zum Schluss, dass der Sachverhalt hinsichtlich der massgeblichen Indikatoren erstellt sei, ist auch nicht zu beanstanden, dass es auf weitere Abklärungen verzichtete.