Citation: 2C_683/2022 E. 5

Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt. Sie bringt vor, im vorliegenden Fall habe eine ausserordentlich enge Begleitung der Angehörigen während der ganzen Krise stattgefunden; die einzige Möglichkeit, die Behandlung anders als aus der einseitigen Optik der Ärzte zu rekonstruieren, seien die Angaben der Angehörigen. Den Spitalärzten sei beim Einsichtsgesuch an das Kantonsspital bereits bekannt gewesen, dass die Verstorbene damals schon nicht mehr urteilsfähig gewesen sei und deshalb für die Zustimmung zur Behandlung im Sinn von Art. 378 ZGB stattdessen die nächsten Angehörigen bereits vollumfänglich über die gleichen Aspekte hätten informiert werden müssen wie die Patientin selbst. Das sei im Verfahren des Kantonsspitals unbestritten gewesen. Mit diesen Vorbringen ergänzt die Beschwerdeführerin den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt, ohne darzulegen, inwiefern die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig bzw. unvollständig festgestellt hat. So zeigt sie insbesondere nicht auf, woraus sich die entsprechenden Sachverhaltselemente ergeben sollen und warum die Vorinstanz sie hätte berücksichtigen müssen. Die Rügen genügen damit den Begründungsanforderungen (Art. 106 Abs. 2 BGG) nicht; es ist deshalb nicht weiter darauf einzugehen. Weiter bringt die Beschwerdeführerin vor, die Feststellung, dass im Zeitpunkt der Verfügung des Gesundheitsdepartements der Adressat der medizinischen Akten nicht bekannt gewesen sei, sei aktenwidrig. So habe sie die Akten von Anfang an in ihrem Namen einverlangt. Auch habe ihr Rechtsvertreter dem Kantonsspital längst klar gemacht, dass es dabei um die für die Interessenabwägung relevante Prüfung von Haftpflichtansprüchen gegangen sei. Die Formulierung der Vorinstanz, wonach im Zeitpunkt der Verfügung des Gesundheitsdepartements der Adressat der medizinischen Akten nicht bekannt war, scheint ungenau. Die Beschwerdeführerin zeigt jedoch nicht auf und es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Behebung des Mangels für den Verfahrensausgang erheblich sein kann (vgl. hinten E. 6.2.4). Auf die Rüge ist daher nicht weiter einzugehen. Das Vorbringen der Beschwerdeführerin, es bestehe eine Vermutung, dass die Verstorbene mutmasslich in die Entbindung der Ärzte vom Berufsgeheimnis gegenüber den nächsten Angehörigen eingewilligt hätte, betrifft sodann nicht eine Frage des Sachverhalts, sondern eine Rechtsfrage. Der rechtlichen Beurteilung ist damit der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt zugrunde zu legen.