Citation: 9C_436/2016 E. 10.2

10.2. Die Beschwerdegegnerin hatte in ihrem Einspracheentscheid vom 7. April 2014 festgehalten, dass die Nettolöhne den Kontoauszügen der Bank entnommen worden seien. Die Umrechnung auf die Bruttolöhne sei sodann gemäss den Bruttobeträgen auf den Lohnlisten erfolgt. Auf diesen Listen seien teilweise Quellensteuern in Abzug gebracht worden, woraus die vom Einsprecher als übersetzt angesehenen Abzüge resultierten. Die Ermittlung der Bruttolöhne gebe zu keinen Beanstandungen Anlass. In der dagegen erhobenen Beschwerde brachte der Beschwerdeführer vor, die Firma habe die betreffenden Quellensteuern nur bezahlen können, weil sie von der Beschwerdegegnerin in Bezug auf die Sozialversicherungsbeiträge einen Zahlungsaufschub erhalten habe. Wäre dieser nicht bewilligt worden, wären die Forderungen der Beschwerdegegnerin anstelle derjenigen des Steueramts beglichen worden. Auf gerichtliche Rückweisung der Angelegenheit an die Beschwerdegegnerin "zum Erlass eines hinsichtlich der Schadenshöhe nachvollziehbar begründeten Einspracheentscheids" hin (Entscheid vom 21. Mai 2014) machte der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 15. September 2014 geltend, es sei nicht belegt, dass die Gesellschaft überhaupt Quellensteuern bezahlt habe und bejahendenfalls in welcher Höhe. Sie dürften folglich "nicht als Lohnzahlungen erfasst werden". Im Einspracheentscheid vom 17. Oktober 2014 stellte die Beschwerdegegnerin fest, gemäss den ihr vorliegenden Lohnabrechnungsblättern seien Quellensteuern beim Bruttolohn in Abzug gebracht worden. Ob diese bei der Steuerbehörde auch abgerechnet und bezahlt worden seien, entziehe sich demgegenüber ihrer Kenntnis. Es sei aber nicht ihre Aufgabe, dies zu prüfen. In der daraufhin an die Vorinstanz gerichteten Beschwerde wurde ausgeführt, die Beschwerdegegnerin habe die behauptete höhere Lohnsumme bezüglich Quellensteuern nicht substanziiert und auch nicht belegt, wie sie dies hätte tun müssen. So lege sie beispielsweise keine Quellensteuerabrechnungen oder -verfügungen des Steueramts vor, aus welchen hervorgehe, dass die Firma Quellensteuern bezahlt habe und für welche Mitarbeitenden in welcher Höhe. Um die geschuldeten Beiträge zu berechnen, seien die Nettolöhne deshalb nicht um die Quellensteuern aufzurechnen.