Citation: 1C_206/2023 E. 6

Die Beschwerdeführerin rügt weiter, es sei rechtsungleich und willkürlich, dass die Staatsanwaltschaft einem Medienschaffenden die Einstellungsverfügung ausgehändigt, ihr aber nicht einmal Einsicht gewährt habe. Die Vorinstanz erwog zu Recht, dass zu unterscheiden sei zwischen der Einsicht in die Einstellungsverfügung einer Strafuntersuchung, wie sie der Medienschaffende erhalten haben soll, und der Einsicht in die Akten einer eingestellten Strafuntersuchung, wie sie die Beschwerdeführerin verlangt (vgl. oben E. 4.2). Vor diesem Hintergrund kann die Beschwerdeführerin unter dem Titel der Rechtsgleichheit vorliegend nichts zu ihren Gunsten ableiten.