Citation: 5C.146/2000 15.02.2001 E. 1

1.- Nebst der Zusprechung der vollen Entschädigung für das gestohlene Fahrzeug (Fr. 123'290.--) beantragt die Klägerin die Rückweisung der Sache, was die im Fahrzeug mitgeführten und gestohlenen Gegenstände angeht. Da das Obergericht deren Vorhandensein im gestohlenen Fahrzeug als nicht nachgewiesen betrachtet hat, könnte das Bundesgericht selbst bei Gutheissung der Berufung in diesem Punkt kein Sachurteil fällen; der blosse Rückweisungsantrag für diesen Teil der Klage genügt (Art. 55 Abs. 1 lit. b OG; zuletzt: BGE 125 III 412 E. 1b S. 414). Die Beklagte vertritt die Ansicht, die Klägerin hätte das erste Berufungsurteil, in dem das Obergericht insbesondere die Grobfahrlässigkeit und den massgebenden Kürzungssatz festgestellt habe, mit eidgenössischer Berufung anfechten können und müssen, weil die Voraussetzungen dazu gemäss Art. 50 Abs. 1 OG erfüllt gewesen seien. Die Berufung gegen den Endentscheid bezieht sich indessen grundsätzlich auch auf die ihm vorausgegangenen Entscheide; im Gegensatz zu Zwischenentscheiden über die Zuständigkeit, die nach Art. 49 OG schon früher weiterziehbar waren, besteht keine Pflicht zur selbstständigen Anfechtung anderer Zwischenentscheide, auch wenn sie die Voraussetzungen gemäss Art. 50 OG dazu an sich erfüllten (vgl. Art. 48 Abs. 3 OG; zuletzt: BGE 122 III 254 E. 2a S. 255). Die weiteren Berufungsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die Abgrenzung von Tat- und Rechtsfrage und auf vereinzelte Sachverhaltsrügen wird bei der Beurteilung der Berufungsgründe zurückzukommen sein.