Citation: 2C_729/2020 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, er werde in ungerechtfertigter Weise der Gruppe zugeordnet. Diese Zuordnung basiere auf einer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz. Aus den Akten lasse sich nicht ableiten, dass er als "Compliance Officer" der Gesellschaft gearbeitet habe. Er sei bloss Verantwortlicher der Gesellschaft in Fragen der Geldwäscherei gewesen. Diese Funktion habe er als externer Berater wahrgenommen. Er habe vom grossangelegten Aktienvertrieb keine Kenntnisse gehabt. Indem die Vorinstanz vom Vorliegen des Beratungsvertrags mit der Gesellschaft auf die Kenntnis des massenweisen Verkaufs von Aktien schliesse, würdige sie den Sachverhalt offensichtlich unrichtig. Überdies habe er am 23. März 2016 nicht als Vorsitzender im Namen des Verwaltungsrats der Gesellschaft eine Sitzung geleitet. Er habe der Gesellschaft seine Bankkonten sodann bloss für kurze Zeit sowie lediglich treuhänderisch zur Verfügung gestellt. Es habe nie eine Verflechtung mit anderen Konten des Beschwerdeführers bestanden. Inwiefern diese kurzfristige Hilfe des Beschwerdeführers geeignet sei, seine Kenntnis oder gar die Absicht für die massenweisen Verkäufe der Aktien zu erstellen, sei nicht ersichtlich. Auch der E-Mail-Verkehr vom Juli 2016 sowie die vorinstanzlich berücksichtigten Abrechnungslisten liessen diesen Schluss nicht zu. Die erhaltene Entschädigung sei kein Anteil an den Bruttoeinnahmen aus den Aktienverkäufen, sondern beziehe sich auf die im Zusammenhang mit dem Beratungsvertrag erbrachten Dienstleistungen. Er sei heute noch im Besitz von 500'000 wertlosen Aktien und trage ebenfalls einen Verlust von Fr. 30'000.--. Letztlich habe der Beschwerdeführer die Unternehmensbewertung standesgemäss auf der Grundlage anerkannter Bewertungsmethoden erstellt. Er sei von den weiteren beteiligten Personen hintergangen und sein Vertrauen sei missbraucht worden. Daher könne er nicht als Teil einer Gruppe gesehen werden, die koordiniert, arbeitsteilig und insbesondere zielgerichtet vorgegangen sei. Ein solches Vorgehen könne nur vorliegen, wenn den infrage stehenden Akteuren zumindest das gemeinsame Ziel und der Beitrag dazu bewusst seien.