Citation: 1B_3/2017 E. 1

Mit Schreiben vom 22. November 2016 (bzw. 23. November 2016 gemäss Stempel der niederländischen Post), das am 28. November 2016 bei der Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland eintraf, erstattete A.________ Strafanzeige insbesondere gegen die Polizei Bern, den Migrationsdienst Bern, die Ausgleichskasse Bern sowie den "Vermieter B.________" wegen verschiedener Delikte. Am 16. Dezember 2016 erkundigte sich der Anzeiger telefonisch bei der Staatsanwaltschaft nach dem Stand des Verfahrens. Dabei wurde ihm mitgeteilt, dass das Verfahren bei der zuständigen Staatsanwältin zur Prüfung des weiteren Vorgehens sei; die Staatsanwaltschaft werde ihn schriftlich informieren (Telefonnotiz vom 16. Dezember 2016). Am 21. Dezember 2016 reichte A.________ bei der Beschwerdekammer des Obergerichts des Kantons Bern eine Rechtsverzögerungsbeschwerde ein. Mit Beschluss vom 29. Dezember 2016 erwog die Beschwerde-kammer, nach Ablauf erst etwa eines Monats seit der Anzeigeerstattung lasse sich nicht sagen, das Beschleunigungsgebot sei bereits verletzt. In diesem Zusammenhang verwies die Beschwerdekammer auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung (Urteil 6B_390/ 2012 vom 18. Februar 2013, E. 4.4), wonach in Bezug auf das in casu interessierende Stadium der Untersuchung erst ab einer behördlichen Untätigkeit (Zeitlücke) von ca. 13 oder 14 Monaten von einer Verletzung des Beschleunigungsgebots die Rede sein könne. Dementsprechend hat die Beschwerdekammer die Beschwerde als unbegründet erachtet und abgewiesen.