Citation: 2C_24/2019 E. 2.4

2.4. Soweit sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht auf seine am 3. August 2018 erfolgte Heirat mit einer deutschen Staatsangehörigen beruft und daraus Anwesenheitsrechte aus dem Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit vom 21. Juni 1999 (FZA; SR 0.142.112.681) ableitet, stützt er sich auf ein nach Art. 99 Abs. 1 BGG unzulässiges Novum. Der Beschwerdeführer behauptet nicht, er habe das Verwaltungsgericht während des hängigen vorinstanzlichen Verfahrens über seine Heirat informiert, was seine Pflicht gewesen wäre (Art. 90 AIG). Folglich kann keine Rede davon sein, dass die Vorinstanz den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig festgestellt hat. Im Übrigen vermag die erfolgte Heirat am Verfahrensausgang nichts zu ändern. Angesichts der andauernden und erheblichen Straffälligkeit des Beschwerdeführers und der zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz zur Rückfallgefahr (vgl. E. 5.3.5 des angefochtenen Entscheids) kann ihm der Familiennachzug auch im Anwendungsbereich des FZA verweigert werden (Art. 5 Anhang I FZA). Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.