Citation: 6B_1124/2021 E. 3.1.2

3.1.2. Nach dem Besuch der Primar- und Realschule in V.________ habe er eine Lehre als Fahrzeugwart absolviert. Anschliessend und bis heute sei er als Automechaniker tätig gewesen, zeitweise auch selbständig. Aktuell arbeite er in einem 100%-Pensum bei der B.________ AG, wo er rund Fr. 4'000.-- pro Monat verdiene. Davon würden im Rahmen einer Lohnpfändung Fr. 1'000.-- abgezogen. Zudem habe er Schulden im Bereich von Fr. 40'000.-- bis Fr. 45'000.--. Die Vorinstanz erwägt korrekt, seine aktive Teilnahme am Wirtschaftsleben und der Umstand, dass er nie Sozialhilfe bezogen habe, sprächen für eine Integration des Beschwerdeführers. Nicht gefolgt werden kann ihr hingegen, wenn sie ausführt, seine angespannte wirtschaftliche Situation spreche nicht für eine Lebensführung nach einer in der Schweiz allgemein geltenden Wertehaltung. Auch wenn Schulden (bzw. eine Lohnpfändung) unter Umständen auf eine mangelnde berufliche Eingliederung hindeuten mögen, lassen schwierige finanzielle Verhältnisse allein keinen generellen Schluss auf allfällige Integrationsbemühungen zu. Der Werdegang des Beschwerdeführers sowie seine stete Arbeitstätigkeit illustrieren vorliegend vielmehr eine ordentliche berufliche Integration und einen vorhandenen Arbeitswillen.