Citation: 9C_51/2018 E. 3.1

3.1. Seinen früheren ablehnenden Entscheid vom 29. August 2014 hatte das kantonale Gericht in erster Linie auf das polydisziplinäre ZMB-Gutachten vom 31. Januar 2013 gestützt. In dieser internistischen, orthopädischen, neurologischen, psychiatrischen und neuropsychologischen Expertise wurden u.a. eine anhaltende somtaforme Schmerzstörung, eine - gegenwärtig remittierte - rezidivierende depressvie Störung und der Verdacht auf eine hyperkynetische Störung (DD: Persönlichkeitsakzentuierung) diagnostiziert. Die Beschwerdeführerin klagte damals gegenüber den Gutachtern über konstant vorhandene, belastungs- und positionsabhängig verstärkte Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in beide Schultern und den Hinterkopf. Überdies beschrieb sie eine intermittierende Schmerzausstrahlung in die Innenseite des linken Armes bis zum kleinen Finger, verbunden mit einer dort vorhandenen dauernden Taubheit.