Citation: 5P.102/2002 29.05.2002 E. 3

3.1 Die für die Unterhaltsbeiträge ebenfalls zu berücksichtigende Leistungsfähigkeit der Parteien hat das Obergericht aufgrund des betreibungsrechtlichen Existenzminimums ermittelt, das es um bestimmte Bedarfspositionen erweitert hat. Als monatliches Einkommen hat die kantonale Rekursinstanz für die Zeit vom 8. April 2000 bis zum 31. Januar 2001 beim Beschwerdeführer Fr. 10'549.-- und bei der Beschwerdegegnerin Fr. 14'473.--und für die Zeit darnach Fr. 10'868.-- bzw. Fr. 13'152.-- eingesetzt. 3.2 Der Beschwerdeführer, der die Richtigkeit dieser Zahlen nicht in Zweifel zieht, weist darauf hin, dass er angesichts der vom Obergericht festgesetzten Kinderunterhaltsbeiträge mit weniger als einem Drittel des ehelichen Gesamteinkommens seinen Dreipersonenhaushalt finanzieren müsse, während der Beschwerdegegnerin für sich selbst und die beiden Kinder A.________ und B.________ mehr als das Doppelte zur Verfügung stehe. Dieses Ergebnis lasse sich auch unter Einbezug der effektiven Auslagen auf beiden Seiten nicht rechtfertigen. Diese allgemeinen Ausführungen sind nicht geeignet, eine Verletzung von Art. 9 BV darzutun.