Citation: 1F_15/2022 E. 2

Die Gesuchsteller machen zunächst geltend, das Bundesgericht habe versehentlich das Schreiben ihres Anwalts vom 29. September 2021 nicht berücksichtigt. Dieser habe auf eine kurz zuvor erfolgte Bewil-ligung eines Milchviehstalls im (genau gleichen) Gebiet mit Vorrang Landschaft und Vernetzungsfunktion hingewiesen und die Einholung des entsprechenden Entscheids des Departements für Bau und Umwelt vom 8. Juli 2021 beantragt. Die Gesuchsteller berufen sich damit auf den Revisionsgrund gemäss Art. 121 lit. d BGG. Danach kann die Revision eines Entscheids verlangt werden, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat. Wie im Folgenden darzulegen sein wird, wurde die Eingabe jedoch nicht übersehen, sondern konnte aus prozessualen Gründen nicht berücksichtigt werden (unten E. 2.1). Im Übrigen wären die darin geltend gemachten Tatsachen auch nicht entscheiderheblich gewesen (unten E. 2.2).