Citation: 2C_848/2022 E. 1.3.2

1.3.2. Gemäss Art. 115 BGG ist zur Verfassungsbeschwerde berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a) und ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat (lit. b). Rechtsprechungsgemäss verfügen Gemeinden und andere öffentlich-rechtliche Körperschaften im Vergaberecht über ein rechtlich geschütztes Interesse im Sinn von Art. 115 lit. b BGG, wenn sie sich mit der Verfassungsbeschwerde gegen eine Verletzung ihrer durch die jeweilige Kantonsverfassung oder durch die Bundesverfassung gewährleisteten Autonomie zur Wehr setzen (spezifisch zum Vergaberecht: BGE 140 I 285 E. 1.2 mit Hinweisen; Urteil 2D_38/2020 vom 25. Februar 2021 E. 1.3; vgl. auch BGE 145 I 239 E. 5.1 mit Hinweisen). In diesem Zusammenhang kann eine Gemeinde sowohl Kompetenzüberschreitungen der obersten kantonalen Beschwerdeinstanz als auch die Verletzung von Bundes-, Kantons- oder Gemeinderecht, welches die Materie regelt, rügen (BGE 140 I 285 E. 1.2; 128 I 3 E. 2b).