Citation: 4F_15/2013 E. 3.2

3.2. Der Gesuchsteller bringt in seinem Revisionsgesuch vor, er sei von der Richtigkeit und Vollständigkeit des Gutachtens der Y.________ nicht überzeugt gewesen, weshalb er sich an die Psychiatrische Klinik Z.________ gewandt habe, damit diese ein neues Gutachten erstelle und sich in präziser und professioneller Weise zum Wahrheitsgehalt des Gutachtens der Y.________ äussere. Dabei habe sich ergeben, dass sich die Gutachter der Y.________ sorgfaltswidrig nicht mit der Persönlichkeit des Gesuchstellers befasst hätten, womit die im Gutachten der Y.________ gestellte Diagnose unvollständig sei. Bei der im neuen Gutachten gestellten Diagnose, wonach der Gesuchsteller zusätzlich an einem posttraumatischen Stresssyndrom sowie einer schizoiden Persönlichkeitsstörung leide, handle es sich um erhebliche Tatsachen, die im Zeitpunkt des zu revidierenden Urteils bereits vorlagen, vom Gesuchsteller aber infolge der ungenauen Begutachtung durch die Y.________ nicht vorgebracht werden konnten, da sie ihm nicht bekannt waren und erst nachträglich mit dem neuen Gutachten entdeckt worden seien. Damit sei ein Revisionsgrund nach Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG gegeben.