Citation: U 155/02 19.07.2002 E. 3.1

Dr. med. E.________ äusserte sich in seinem Bericht vom 3. Oktober 2000 dahingehend, dass deutliche Brückensymptome der initial aufgetretenen Unfallfolgen vorlägen und das lumbovertebrale Schmerzsyndrom von heute möglicherweise auf den Unfall zurückzuführen sei. Er erklärte indessen, dass er nicht beurteilen könne, ob ein Zusammenhang überwiegend wahrscheinlich sei. Dr. med. R.________ verneinte in ihrem Bericht vom 28. Januar 2000 zwar das Vorliegen ausschliesslicher Unfallfolgen, hielt indessen in ihrer Stellungnahme vom 20. Juli 2000 fest, dass das lumbovertebrale Schmerzsyndrom sicher seit dem Unfall bestehe und mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Kausalität vorliege. Unter diesen Umständen liegen schlüssige ärztliche Stellungnahmen, aufgrund welcher mit überwiegender Wahrscheinlichkeit Unfallfolgen bejaht oder verneint werden könnten, nicht vor: Denn während Dr. med. E.________ ausdrücklich offen liess, ob nach dem erforderlichen Beweisgrad ein Kausalzusammenhang bestehe, bejahte Dr. med. R.________ die Frage, wobei unklar ist, ob sie diesbezüglich alleine auf das zeitliche Element abstellte. Eine abschliessende Beurteilung des medizinischen Sachverhaltes ist aus diesem Grunde nicht möglich, ohne dass dies als (sich zulasten der Versicherten und der beschwerdegegnerischen Krankenkasse auswirkende) Beweislosigkeit betrachtet werden kann, da mit Blick auf die bisherigen ärztlichen Stellungnahmen nicht ausgeschlossen ist, dass weitere Untersuchungen eine Klärung herbeizuführen vermöchten (BGE 121 V 208 Erw. 6a, 117 V 264 Erw. 3b). Dass die Vorinstanz die Sache zur Durchführung weiterer medizinischer Untersuchungen an die Beschwerdeführerin zurückgewiesen hat, ist somit nicht zu beanstanden.