Citation: 5A_318/2021 E. 1.2

1.2. Angefochten ist der Entscheid, mit dem das Obergericht den behördlich verfügten Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts der Mutter aufhebt, den persönlichen Verkehr zwischen Vater und Kind neu regelt und die Erziehungs- und Besuchsrechtsbeistandschaft anpasst. Das ist ein Endentscheid (Art. 90 BGG) in einer öffentlich-rechtlichen Angelegenheit, die in unmittelbarem Zusammenhang mit Zivilrecht steht (Art. 72 Abs. 2 Bst. b Ziff. 6 BGG) und keinen Vermögenswert hat. Die Vorinstanz ist ein oberes Gericht und hat auf Rechtsmittel hin als letzte kantonale Instanz entschieden (Art. 75 BGG). Die rechtzeitig (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 Bst. a und Art. 45 Abs. 1 BGG) erhobene Beschwerde ist grundsätzlich zulässig.