Citation: C 142/03 28.06.2004 E. 2

Der Beschwerdeführer macht in erster Linie geltend, er erfülle die gesetzlichen Anspruchsvoraussetzungen. Die Annahme einer Zwischenverdiensttätigkeit im Betrieb seiner Ehefrau stelle keine Umgehung der Bestimmungen über die Kurzarbeit dar, sondern erfolge in Wahrnehmung der Pflicht zur Schadenminderung. 2.1 A.________ trat gemäss Arbeitsvertrag vom 26. April 2001 am 1. Mai 2001 bei der Firma K.________ AG eine Vollzeitstelle (42 Stunden/Woche) als Grafiker an und war verantwortlich für die grafische Abteilung. Sein Lohn betrug während der Probezeit Fr. 6500.- (inklusive Fr. 300.- Spesen), ab 1. August 2001 Fr. 7000.- (inklusive Fr. 400.- Spesen). Zudem hatte er Anspruch auf eine Gratifikation im Umfang eines Monatssalärs (inklusive Spesen). Die Arbeitgeberin kündigte den Arbeitsvertrag am 18. Mai 2002 auf den 31. Juli 2002. Der Versicherte meldete sich am 26. September 2002 zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung ab 12. September 2002 an. 2.2 Die Verfügung des AWA vom 14. November 2002 stützt sich zwar auf Art. 15 Abs. 1 AVIG. Begründet wird die fehlende Anspruchsberechtigung indessen ausschliesslich damit, dass der Beschwerdeführer auch nach Eintritt der Arbeitslosigkeit weiterhin eine arbeitgeberähnliche Stellung beibehalten habe, indem er nach dem Konkurs über seine Einzelfirma deren Tätigkeiten auf seine, beruflich hiefür nicht ausgebildete Ehefrau, übertragen habe. Die Vorinstanz bestätigte diese Rechtsauffassung, allerdings verbunden mit ausdrücklichem Hinweis auf Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG (vorinstanzlicher Entscheid S. 2 Erw. 1a) und wies überdies darauf hin, dass der Versicherte den Betrieb bis zur Anstellung bei der Firma K.________ AG selber geführt habe. Es ist unbestritten, dass die Auflösung des Arbeitsverhältnisses durch die Firma K.________ AG zur Arbeitslosigkeit führte, für welche Versicherungsleistungen beantragt werden. Es bestehen keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer oder seine Ehefrau in irgendeiner Form (finanziell oder funktional) an dieser Firma beteiligt gewesen sein könnten. Der Sachverhalt kann daher nicht unter dem Blickwinkel des Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG gewürdigt werden.