Citation: 2C_1115/2018 E. 6.2.2

6.2.2. Mit Blick auf das private Interesse der Beschwerdeführerin an einem weiteren Verbleib in der Schweiz ist hervorzuheben, dass sie sich nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) auch nach Jahren in der Schweiz nicht ausgeprägt integriert hat. Eine Rückkehr in den Heimatstaat, in welchem sie sozialisiert worden ist und auch weiterhin über ein familiäres Netzwerk verfügt, kann ihr zugemutet werden. Auch die räumliche Trennung von ihrem Schweizer Ehemann ist unter dem Blickwinkel von Art. 8 Ziff. 2 EMRK verhältnismässig: Zu berücksichtigen ist in diesem Zusammen-hang zum einen, dass die Ehegatten schon während der ersten 13 Ehejahre getrennt gelebt haben; zum anderen fällt ins Gewicht, dass es dem Ehemann angesichts seiner Herkunft und mit Blick auf den Umstand, dass er selbst beruflich in der Schweiz kaum integriert ist, zugemutet werden könnte, seiner Ehegattin in die gemeinsame Heimat zu folgen (vgl. Urteil 2C_1040/2017 vom 21. Dezember 2018 E. 6.4). Die Beziehung der Beschwerdeführerin zu ihren Kindern, die mittler-weile alle volljährig sind, fällt nicht in den Anwendungsbereich des Anspruchs auf Achtung des Familienlebens (Art. 13 Abs. 1 BV; Art. 8 Ziff. 1 EMRK).