Citation: I 792/03 13.07.2004 E. 1

Nach dem Wortlaut der Verfügung vom 16. Juni 2003 und des Einspracheentscheides vom 15. Juli 2003 wurde einzig geprüft, ob dem Beschwerdeführer eine Umschulung im Sinne von Art. 17 Abs. 1 IVG zuzusprechen sei. Gegenstand des Verwaltungsverfahrens und damit auch des verwaltungsgerichtlichen Prozesses (BGE 125 V 414 Erw. 1a mit Hinweisen) bildet demnach einzig der Umschulungsanspruch, während über allfällige andere berufliche Massnahmen (noch) nicht verfügungsweise entschieden wurde. Sofern der Versicherte letztinstanzlich auch um Gewährung beruflicher Massnahmen in Form von Berufsberatung und Arbeitsvermittlung ersucht, kann darauf somit mangels Anfechtungsgegenstandes nicht eingetreten werden (BGE 125 V 415 Erw. 2a mit Hinweisen). Eine Ausdehnung des Verfahrens kommt bereits zufolge Fehlens einer entsprechenden Prozesserklärung seitens der Verwaltung nicht in Frage (vgl. dazu BGE 122 V 36 Erw. 2a in fine mit Hinweisen).