Citation: 6B_1211/2018 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz begründete die Abweisung des Antrags auf Einholung eines Glaubhaftigkeitsgutachten unter anderem damit, dass B.A.________ nicht grundsätzlich psychisch krank sei oder an einer psychischen Störung leide. Die traumatischen Erlebnisse, auf welche der Beschwerdeführer sich berufe, würden weder zeitlich noch sachlich in einem engen Konnex zu dem vorliegend zu beurteilenden Sachverhalt stehen. Zum Selbstmordversuch von B.A.________ erwägt die Vorinstanz, dass dieser auf die sexuellen Übergriffe zurückzuführen sei, die B.A.________ selbst dem Beschwerdeführer vorwerfe. Zu schliessen, dass B.A.________ eben in Bezug auf diese Angaben nicht glaubhaft sei, sei ein Zirkelschluss und geradezu absurd. Der Beschwerdeführer setzt sich mit diesen Erwägungen der Vorinstanz nicht auseinander. Auf seine Argumentation, B.A.________ habe in der Vergangenheit Gewalt erlitten und versucht, Selbstmord zu begehen, ist mangels hinreichender Begründung (Art. 42 Abs. 2 BGG) nicht weiter einzugehen. Als unbegründet erweist sich die Rüge, dass die Einvernahme vom 26. Mai 2015 nicht korrekt erfolgt sei. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers lässt sich aus der Aufforderung der Befragerin an B.A.________, über den von deren Mutter erwähnten "Vorfall" zu berichten, weder eine Suggestion noch eine Einschränkung der Aussagefreiheit ableiten. Eine Suggestion ist auch nicht darin zu erblicken, dass sich B.A.________ im Vorfeld der Anzeigeerstattung und der ersten Einvernahme mit ihrer Mutter abgesprochen haben könnte, zumal dem angefochtenen Urteil nicht zu entnehmen ist, dass zwischen der ersten Nennung der angeblichen Übergriffe und der Strafanzeige mehr als nur ein kurzer Zeitraum verstrichen ist (vgl. kantonale Akten, pag. 1536; Urteil, S. 10). Der Beschwerdeführer macht - zu Recht - auch nicht geltend, dass eine bewusste Falschaussage vorliege. Unter diesen Umständen bestand für die Vorinstanz kein Anlass, ein Glaubhaftigkeitsgutachten einzuholen. Die weiteren Rügen des Beschwerdeführers zur Würdigung der Aussagen von B.A.________ erschöpfen sich im Ergebnis in appellatorischer Kritik an der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung, worauf nicht einzutreten ist.