Citation: 4C.162/1999 27.10.2000 E. 1

1.- Die Beklagten bringen vor, die Begründung der Vorinstanz verstosse gegen Art. 51 Abs. 1 lit. c OG. a) Gemäss Art. 51 Abs. 1 lit. c OG hat die kantonale Behörde das Ergebnis ihrer Beweisführung im Entscheid festzustellen. Ob diese Voraussetzung erfüllt ist, prüft das Bundesgericht von Amtes wegen, und zwar vor der Eintretensfrage (BGE 119 II 478 E. 1c S. 480; Poudret, COJ II, N. 1 zu Art. 51 OG, S. 361). Eine Rückweisung nach Art. 52 OG hat zu erfolgen, wenn die erhobenen Beweise nicht ausreichend klar und vollständig gewürdigt worden sind, so dass die Bundesrechtsnormen aufgrund des festgestellten Sachverhalts nicht angewendet werden können (BGE 110 II 123 E. 3d S. 135; Poudret, COJ II, N. 4 zu Art. 51 OG und N. 3 zu Art. 52 OG; Messmer/Imboden, Die eidgenössischen Rechtsmittel in Zivilsachen, S. 169 Fn. 37). b) Wird in der Berufung selbst ein Vorgehen nach Art. 51 f. OG beantragt, so muss dargetan werden, dass der Mangel den Sachentscheid beeinflusst hat (BGE 119 II 478 E. 1c S. 480; Messmer/Imboden, Die eidgenössischen Rechtsmittel in Zivilsachen, S. 154 mit Fn. 25). Die Einwände der Beklagten genügen diesem Erfordernis nicht. Sie bemängeln zwar, dass der Sachverhalt unvollständig festgestellt worden sei, was bei gehöriger und begründeter Rüge allenfalls zu einer Rückweisung nach Art. 64 OG führen könnte (Poudret, COJ II, N. 4 zu Art. 51 OG, S. 366). In Bezug auf die geltend gemachte Verletzung von Art. 51 Abs. 1 lit. c OG unterlassen sie jedoch bereits die Angabe der Beweismittel, welche nach ihrer Auffassung von der Vorinstanz unklar oder unvollständig gewürdigt worden sind. Sie können deshalb auch nicht aufzeigen, dass der von ihnen gerügte Mangel einen Einfluss auf den Entscheid hatte. Auf die entsprechende Rüge ist demnach nicht einzutreten; für eine Aufhebung des angefochtenen Entscheides von Amtes wegen, die eine ulitma ratio darstellt und auf welche die Parteien keinen Anspruch haben (Poudret, COJ II, N. 3 zu Art. 52 OG, S. 372), besteht kein Anlass. c) Die Vorinstanz kam in Würdigung der von den Parteien eingereichten Beweismittel zum Schluss, dass die am 3. August 1990 gegründete einfache Gesellschaft per 3. April 1992 durch Übereinkunft aufgelöst worden sei. Aus der Liquidation der einfachen Gesellschaft resultiere ein Guthaben zugunsten der Kläger von Fr. 548.811.98. Dabei brachte das Obergericht mit der Wendung, die Sache sei spruchreif und es bedürfe keiner Durchführung eines Beweisverfahrens sinngemäss zum Ausdruck, dass auch die Abnahme zusätzlicher Beweise an seiner aufgrund der Akten gewonnenen Überzeugung nichts mehr zu ändern vermöchte. Nach den Feststellungen des Obergerichts waren sich die Parteien darüber einig, dass sie die einfache Gesellschaft nicht mehr zusammen weiterführen wollten. Die Beklagten machen nicht geltend, dass auf der Grundlage des von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalts eine Bundesrechtsverletzung vorliegen würde. Sie bestreiten insbesondere zu Recht nicht, dass die einfache Gesellschaft nicht mehr weitergeführt werden konnte, nachdem die Kläger ausgeschieden waren.