Citation: 8C_266/2022 E. A

Die 2004 geborene A.________ leidet an einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung, Borderline-Typ (ICD-10 F60.31). Nach Abschluss der Oberstufe begann sie im Sommer 2020 eine kaufmännische Lehre bei der C.________ AG. Vom 4. bis 22. Dezember 2020, vom 27. Januar bis 1. Februar 2021 sowie vom 23. Juli bis 17. September 2021 befand sich A.________ in der Psychiatrie D.________ in stationärer Behandlung. Die vermehrten psychischen Belastungen führten zur Auflösung des Lehrvertrags per 5. Januar 2021 und zur Errichtung einer Erziehungsbeistandschaft mit besonderen Befugnissen (Entscheid der Erwachsenenschutzbehörde [KESB], Bezirke E.________ und F.________, vom 2. Februar 2021). Im Februar 2021 liess A.________ durch ihren Vater bei der Invalidenversicherung um Kostengutsprache für Massnahmen betreffend die erstmalige berufliche Ausbildung ersuchen. Die IV-Stelle des Kantons Zürich tätigte medizinische Abklärungen und zog insbesondere die Unterlagen der Stiftung G.________ bei, in deren Restaurationsbetrieb "H.________" A.________ zunächst eine Schnupperwoche und ab November 2021 ein Arbeitstraining absolvierte. Mit Verfügung vom 16. Dezember 2021 wies die Verwaltung das Leistungsgesuch ab, da der von A.________ angestrebte Beruf als Restaurationsfachfrau EFZ ihren gesundheitlichen Einschränkungen nicht angepasst sei.