Citation: 5A_671/2018 E. 4.1.3

4.1.3. Entgegen der Meinung der Beschwerdeführerin hat die Vorinstanz nicht festgehalten, dass eine "Sanierung" vorliege, wenn ein Betrieb verkauft werden und die bisherige Gesellschaft in Konkurs - d.h. bewusst auf Kosten anderer Gläubiger - gehen soll. Wenn die Beschwerdeführerin meint, dass - über den Betriebsverkauf zur vollen Gläubigerbefriedigung und Abwendung des Konkurs- bzw. Nachlassverfahrens hinaus - beabsichtigt werden müsse, die AG gesellschaftsrechtlich nicht zu liquidieren, sondern die Altgesellschaft zu erhalten sei, damit ein Sanierungsdarlehen angenommen werden kann, verlässt sie die - dargelegte - Optik der Gläubiger. Aus Gläubigerwarte ist es - wie die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat - grundsätzlich einerlei, ob die bisherige Gesellschaft in der Folge weiterbesteht oder untergeht, solange sie (die Gläubiger) voll befriedigt werden und der Konkurs abgewendet wird.