Citation: 6B_487/2018 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer beanstandet die rechtliche Qualifikation der Schläge mit der Aluminiumschiene als qualifizierte einfache Körperverletzung nach Art. 123 Ziff. 2 Abs. 2 StGB. Die Aluminiumschiene habe weder Prellungen noch Hämatome an Fuss und Oberschenkel, sondern bloss eine 1 cm lange und 0.3 cm tiefe Rissquetschwunde an der Hand verursacht. Dabei handle es sich um eine minimale Verletzung, welche als Tätlichkeit nach Art. 126 StGB zu qualifizieren sei. Durch den Einsatz der Aluminiumschiene habe kein hohes Risiko einer Tötung oder schweren Körperverletzung bestanden. Das Kriterium der Verwendung eines gefährlichen Gegenstandes sei damit ebenfalls nicht erfüllt.