Citation: 1C_289/2017 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin ist der Auffassung, selbst wenn die regierungsrätliche Auflage zu schützen wäre, habe sie zu Recht auf die Festsetzung einer Mindestbreite der Uferschutzzone verzichtet bzw. diese unterschritten. Es handle sich bei den betroffenen Gewässerbereichen zum einen um dicht überbautes Gebiet im Sinne von Art. 41a Abs. 4 GschG, wo der Gewässerraum nach unten angepasst werden könne, zum anderen betreffe es eingedolte bzw. künstlich angelegte Gewässer, wo gemäss Art. 41a Abs. 5 lit. b und c GschV ganz auf einen Gewässerraum verzichtet werden könne. Die Vorinstanz habe keine hinreichende Interessenabwägung vorgenommen, weswegen sie zu Unrecht verneint habe, dass eine Ausnahme gemäss Art. 41a Abs. 4 bzw. 5 GschV vorliege.