Citation: 2C_652/2020 E. 3.2.2

3.2.2. Gemäss den Feststellungen im angefochtenen Urteil arbeitete der Beschwerdeführer nach einer Ausbildung zum Detailhandelsassistenten im Jahre 2013 als Kurier. Ab Ende Januar 2015 habe er ein von ihm auf den Namen seines jüngeren Bruders gegründetes Textilreinigungsunternehmen geführt, über welches Mitte Januar 2017 der Konkurs eröffnet worden sei. Ab Juni 2015 sei der Beschwerdeführer zudem faktischer Geschäftsführer resp. faktisches Organ einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung gewesen, welche bis zu ihrem Konkurs anfangs Juni 2016 ein Gastronomieunternehmen betrieben habe. "Anschliessend" sei der Beschwerdeführer bis zu seiner Festnahme am 7. April 2016 arbeitslos gewesen. Nach seiner Entlassung aus dem Strafvollzug sei der Beschwerdeführer ab dem 15. Oktober 2018 als Versicherungsberater tätig gewesen. Seit dem 1. Februar 2019 arbeite der Beschwerdeführer als Aussendienstmitarbeiter (siehe zum Ganzen E. 4.3.2.5 Abs. 2 des angefochtenen Urteils). Die Vorinstanz zog in tatsächlicher Hinsicht aus diesen Feststellungen den Schluss, dass der Beschwerdeführer seit Abschluss der obligatorischen Schulzeit keiner längeren Erwerbstätigkeit am Stück nachgegangen sei und jeweils "lediglich kurze Anstellungen bzw. Selbständigkeiten seit Abschluss der obligatorischen Schulzeit" gehabt habe (E. 4.3.2.5 Abs. 3 des angefochtenen Urteils). Zwar blieb im angefochtenen Urteil unerwähnt, dass der Beschwerdeführer - wie im Einspracheentscheid festgehalten wurde - vier Jahre lang bei den Verkehrskadetten aktiv war (vgl. E. 6.2 des Einspracheentscheids; zur Berücksichtigung dieser Tatsache in Ergänzung des vorinstanzlich festgestellten Sachverhalts vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG). Doch liegt die entsprechende Zeit schon weit zurück und lässt sich eine Tätigkeit bei den Verkehrskadetten angesichts der Struktur des Verkehrskadettenwesens ohnehin nicht als Erwerbstätigkeit bezeichnen. Die spätere Berufstätigkeit des Beschwerdeführers zeichnet sich - wie die Vorinstanz zutreffend erkannt hat - durch Wechsel in kurzen Abständen aus. Damit ist die erwähnte vorinstanzliche Würdigung jedenfalls im Ergebnis nicht willkürlich. Der Beschwerdeführer stellt sodann nicht in Abrede, dass er vor seiner Verhaftung während einer gewissen Zeit das Restaurant nicht mehr betrieb und keiner Erwerbstätigkeit nachging. Es ist deshalb nicht als willkürlich zu betrachten, dass die Vorinstanz angenommen hat, der Beschwerdeführer sei in der Zeit vor seiner Verhaftung arbeitslos gewesen. Indessen handelt es sich jedenfalls nicht um eine längere Arbeitslosigkeit.