Citation: 8C_819/2019 E. A

A.________, geboren 1965, arbeitete seit Februar 2015 als Reinigungsangestellte mit 30 %-Pensum in der Klinik B.________. In dieser Eigenschaft war sie bei der HDI Global SE (nachfolgend: HDI oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 26. September 2017 verspürte sie beim Verschieben eines Spitalbettes einen "Zwick" in der linken Schulter, weshalb sie die Arbeit aussetzte. Bei vorbestehenden Schulterbeschwerden beidseits schloss Dr. med. C.________ am 27. September 2017 röntgenologisch Frakturen aus. Er diagnostizierte einzig einen Verdacht auf eine Rotatorenmanschettenläsion an der linken Schulter. Gestützt auf die erste versicherungsmedizinische Aktenbeurteilung des Dr. med. D.________ vom 20. November 2017 (nachfolgend: erste Aktenbeurteilung) gewährte die HDI der Versicherten betreffend Ablehnung der Leistungspflicht das rechtliche Gehör. Mit Verfügung vom 19. Januar 2018, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 31. Oktober 2018, hielt die HDI an der Verneinung einer Leistungspflicht nach UVG mit Blick auf das angemeldete Ereignis vom 26. September 2017 fest.