Citation: 8F_4/2021 E. 4

Der Gesuchsteller ruft Art. 121 lit. d BGG an, wonach die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts verlangt werden kann, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat. Er bringt vor, das Bundesgericht habe ungenügend beachtet, dass es ihm unmöglich gewesen sei, die Rechtsmittelfrist zu wahren oder sich rechtzeitig um eine Vertretung zu kümmern. Dabei übersieht er, dass ein (aus Sicht des Rechtsuchenden) ungenügendes Beachten von sich aus den Akten ergebenden Tatsachen nicht gleich gesetzt werden kann mit deren Nichtberücksichtigung. Das was er kritisiert, ist nichts anderes als die rechtliche Würdigung derselben. Selbst wenn diese Würdigung von den Prozessparteien als noch so falsch empfunden wird, berechtigt dies nicht zu einer Revision. Ein Revisionsverfahren dient nicht dazu, angebliche Rechtsfehler einer neuerlichen Diskussion zuzuführen (Urteil 6F_8/2021 vom 20. Juli 2021 E. 4 mit Hinweis; vgl. auch Urteil 8F_5/2021 vom 15. Juni 2021 E. 1 in fine). Ein tauglicher Revisionsgrund im Sinne von Art. 121 lit. d BGG ist damit nicht angerufen. Folglich ist auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten (Urteil 9F_10/2021 vom 27. Juli 2021 E. 1).