Citation: 2C_688/2017 E. 4.3

4.3. Soweit es sich bei diesen Erwägungen um Sachverhaltsfeststellungen handelt, stellt der Beschwerdeführer sie nicht rechtsgenüglich in Frage (vorne E. 2). Er macht auch nicht geltend, er sei in Anbetracht seiner wirtschaftlichen und sozialen Situation nicht in der Lage, seine Grundbedürfnisse selbst zu decken und sei auf zusätzliche Mittel angewiesen, die weiterhin von seinem Stiefvater aufgebracht würden. Im Gegenteil bringt er selber vor, er sei (nur) bis Ende Januar 2016 auf Unterhalt angewiesen gewesen und er fühle sich verpflichtet, selbst auf dem Arbeitsmarkt Fuss zu fassen, um nicht anhaltend auf den Unterhalt der Angehörigen angewiesen zu sein. Er macht hingegen geltend, für die Annahme einer rechtsmissbräuchlichen Geltendmachung freizügigkeitsrechtlicher Ansprüche bestehe kein Raum, abgesehen von arglistigen Täuschungen, was vorliegend nicht der Fall sei. Die Absichten und Motive für die Übersiedlung seien für die Freizügigkeitsrechte ohne Belang.