Citation: 1C_282/2021 E. 3.3

3.3. Bei diesen Vorbringen machen die Beschwerdeführer nicht geltend, die Behörden hätten ihnen konkrete behördliche Zusicherungen gegeben oder ein sonstiges, bestimmte Erwartungen begründendes Verhalten gezeigt. Es ist auch nicht ersichtlich, dass die zuständigen Behörden den Beschwerdeführern eine Vertrauensgrundlage vermittelt hätten, wonach nicht mehr auf Gesuche der Beschwerdegegnerin im Zusammenhang mit der Deponie eingetreten würde. Dem von den Beschwerdeführern angerufenen verfassungsmässigen Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 9 BV) kommt vorliegend keine Bedeutung zu, die über das ebenfalls gerügte Willkürverbot hinausgeht (vgl. zum Willkürverbot BGE 144 I 170 E. 7.3; 144 II 281 E. 3.6.2).