Citation: 8C_165/2020 E. 2.2

2.2. Diesen Anforderungen genügt die Begründung im angefochtenen Entscheid. Die Vorinstanz hat in Erwägung 9.2 ausgeführt, weshalb sie die von der Verwaltung festgelegte Einstelldauer von 31 Tagen bestätigte. Nämlich weil sie einerseits der Verwaltung ein gewisses Ermessen bei der Festlegung der Einstelldauer zugesteht und sich andererseits die verfügte Dauer, wenn auch am untersten Ende, so doch noch im Rahmen des vom Gesetzgeber bei der Aufgabe einer zumutbaren Arbeitsstelle ohne Zusicherung einer neuen Arbeitsstelle ohne entschuldbaren Grund Vorgesehenen (Art 30 Abs. 4 AVIG in Verbindung mit Art. 45 Abs. 4 lit. a AVIV) bewegt. Umstände, die das Unterschreiten dieser Mindestdauer rechtfertigen könnten, vermochte das kantonale Gericht ausdrücklich nicht zu erkennen.