Citation: 1C_423/2021 E. 1.3

1.3. Gegen selbstständig eröffnete Zwischenentscheide ist die Beschwerde nur zulässig, wenn der Zwischenentscheid einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirkt (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde unmittelbar zu einem Endentscheid führen kann, der ein langwieriges und kostspieliges Beweisverfahren vermeidet (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Letztere Variante fällt vorliegend von vornherein ausser Betracht. Ein nicht wiedergutzumachender Nachteil muss grundsätzlich auch mit einem für die beschwerdeführende Partei günstigen Endentscheid nicht oder nicht vollständig zu beheben sein (BGE 144 IV 321 E. 2.3; 141 III 80 E. 1.2). Sodann begründet die Tatsache, dass das Verfahren durch die Verweigerung der sofortigen Beurteilung der Beschwerde verlängert und verteuert wird, keinen nicht wiedergutzumachenden Nachteil im Sinne dieser Bestimmung (BGE 144 IV 321 E. 2.3). Es obliegt hierbei der beschwerdeführenden Partei, die Eintretensvoraussetzungen von Art. 93 BGG darzulegen, es sei denn, deren Vorliegen ist geradezu offensichtlich (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 142 V 26 E. 1.2; Urteil 1C_439/2020 vom 9. September 2021 E. 3).