Citation: 2C_170/2019 E. 4.2

4.2. Weshalb die Vorinstanz für ihre Auffassung, der Mietzins in der Höhe von Fr. 800.-- für die Wohnung in V.________ erscheine tief und sei nicht marktüblich, die Vermieterin als offerierte Zeugin befragen sollte, um die Umstände für den tiefen Mietzins zu ergründen, legen die Beschwerdeführer nicht dar. Den Beschwerdeführern ist es jedenfalls auch ohne diese Befragung möglich gewesen, diese Umstände behauptungsweise wirksam zur Geltung zu bringen. Die Vorinstanz verletzt den verfassungsrechtlichen Gehörsanspruch nicht, wenn sie entgegen der Vorbringen der Beschwerdeführer zur Ansicht gelangt, es handle sich um einen tiefen Mietzins. Eine von der Auffassung der Beschwerdeführer abweichende Würdigung für sich allein reicht hierfür nicht aus. Sodann ist auch keine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV zu erkennen, wenn die Vorinstanz die anerbotenen Zeugen nicht befragt hat, die die Beschwerdeführer in V.________ besucht haben sollten. Es ist sachverhaltlich erstellt, dass die Beschwerdeführer kurz nach ihrer registerrechtlichen Anmeldung in V.________ bis Mitte Januar 2016 ferienhalber in Australien weilten (vgl. E. 6.5 des angefochtenen Urteils). Im Lichte dieser Abwesenheit erschliesst sich nicht, inwiefern eine Befragung dieser Zeugen geeignet sein soll, aufschlussreiche Hinweise zur Wohnsituation der Beschwerdeführer gegen Ende des Jahres 2015 zu geben. Die Beschwerdeführer legen in diesem Zusammenhang auch nicht dar, weshalb die Vorinstanz dadurch einen entscheidwesentlichen Punkt missachtet hätte. Ausserdem genügen die Beschwerdeführer nicht den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG an die Rüge eines Grundrechts, wenn sie der Vorinstanz vorwerfen, sich auf bloss zwei Seiten mit den detaillierten Ausführungen zu über 50 Beilagen zu begnügen. Dies stelle eine klare Verletzung des Begründungsanspruchs dar. Sie hätten zumindest darlegen müssen, welche Beilage derart entscheidwesentlich ist, infolgedessen deren Nichtberücksichtigung einer Begründung im vorinstanzlichen Urteil bedurft hätte. Aus der Beschwerde ergibt sich indes nicht in rechtsgenüglicher Weise zu welcher nicht berücksichtigten, für das Urteil wesentlichen Beilage die Beschwerdeführer eine Begründung verlangen würden. Die Rüge einer Verletzung des rechtlichen Gehörs stösst deshalb ins Leere.