Citation: 1C_575/2023 E. 7.1

7.1. So habe das Regierungsstatthalteramt unter Nennung der Artikel, welche die Behörde grundsätzlich zur Erhebung von Gebühren ermächtigten, lediglich festgehalten, dass für die Abschreibung eine Gebühr von Fr. 800.-- anfalle und von der Baupolizeibehörde zusätzlich eine Gebühr von Fr. 930.-- einverlangt worden sei. Diese Begründung sei nicht ausreichend und verletze das Kostendeckungs- und Äquivalenzprinzip. Die Verfahrenskosten der BVD wiederum seien zu hoch bemessen. Der Entscheid sei nur siebeneinhalb Seiten lang, wobei sich die BVD nur auf vier Seiten mit den Vorbringen der Beschwerdeführerin auseinandergesetzt habe. Zudem habe das Verwaltungsgericht ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem es dazu einfach pauschal behaupte, die Gebühr trage dem Aufwand angemessen Rechnung. Schliesslich seien auch die Verfahrenskosten des Verwaltungsgerichts zu hoch bemessen. Der Entscheid sei nur neun Seiten lang, wobei sich die Vorinstanz bloss auf fünf Seiten mit den Vorbringen der Beschwerdeführerin auseinandergesetzt habe. Die Pauschalgebühr werde zudem auch nicht begründet.