Citation: 5A_411/2023 E. 3.2

3.2. Was die Konkurshinderungsgründe betrifft, so hat das Obergericht erwogen, die Beschwerdeführerin mache in ihrer Beschwerdeergänzung geltend, sie werde die Konkursforderung samt Zins und Verfahrenskosten direkt beim Konkursamt hinterlegen. Ob sie die Konkursforderung samt Zinsen und Kosten innert der Beschwerdefrist tatsächlich getilgt habe, bleibe damit offen. Es lägen auch keine Belege über geleistete Zahlungen vor, trotz des Hinweises in der Verfügung vom 30. März 2023, wonach die Konkurshinderungsgründe durch Urkunden nachzuweisen seien. Mangels Vorliegens eines Konkurshinderungsgrunds hat das Obergericht die Beschwerde abgewiesen. Die Beschwerdeführerin geht auf diese Erwägungen nicht ein. Sie macht stattdessen geltend, ein Konkurshinderungsgrund sei gegeben, wenn ihr die konkrete Möglichkeit geboten werde, die Schuld vollumfänglich zu tilgen. Die Beschwerdegegnerin wäre bereit, den Konkursantrag zurückzuziehen. Damit übersieht sie, dass sie den Eintritt eines Konkurshinderungsgrundes vor Obergericht hätte beweisen müssen (Art. 174 Abs. 2 SchKG). Mit ihrem - ohnehin vagen - Angebot, die Schuld tilgen zu wollen, ist sie vor Bundesgericht verspätet.