Citation: 1A.44/2007 07.06.2007 E. 3

Die Beschwerdeführerin macht offensichtliche Fehler, Lücken oder Widersprüche im Rechtshilfeersuchen geltend. Die Darlegung im Rechtshilfeersuchen, die Aussagen von Dr. F.________ über die Herkunft der Gelder widersprächen jenen von A.________, stimme nicht; dies gehe auch aus dem angefochtenen Beschluss hervor. Widersprüchlich sei auch, dass im Rechtshilfeersuchen unterschiedliche Deliktsbeträge genannt würden. Unvollständig sei das Ersuchen, weil für die wirtschaftliche Zuordnung der Beschwerdeführerin zu A.________ keine Verdachtsmomente angeführt würden; dies sei eine unzulässige Beweisausforschung. 3.1 Nach der Rechtsprechung hat sich die ersuchte Behörde beim Entscheid über ein Rechtshilfebegehren nicht dazu auszusprechen, ob die darin angeführten Tatsachen zutreffen oder nicht. Sie hat somit weder Tat- noch Schuldfragen zu prüfen und grundsätzlich auch keine Beweiswürdigung vorzunehmen. Sie ist vielmehr an die Darstellung des Sachverhaltes im Ersuchen und in dessen allfälligen Ergänzungen gebunden, soweit diese nicht durch offensichtliche Fehler, Lücken oder Widersprüche sofort entkräftet wird (BGE 118 Ib 111 E. 5b; 117 Ib 64 E. 5c mit Hinweisen). 3.2 Die Einwände der Beschwerdeführerin betreffen Einzelheiten, die - selbst wenn sie zutreffen - die Sachverhaltsdarstellung des Ersuchens nicht sofort zu entkräften vermögen. Gemäss Ersuchen besteht u.a. der Verdacht, dass auf das Schweizer Konto der Beschwerdeführerin veruntreute Gelder überwiesen wurden. Diesbezüglich liegen keine offensichtlichen Fehler, Lücken oder Widersprüche vor. Die Sachdarstellung des Ersuchens gilt daher für die ersuchte Behörde als verbindlich.