Citation: 5D_213/2015 E. 4.4

4.4. Ferner macht die Beschwerdeführerin geltend, dass der Antrag ihres Mandanten vom 22. Februar 2013, den Flüchtlingsstatus der Ehefrau abzuklären, abgelehnt bzw. nicht bearbeitet worden sei. Ziel dieses Antrags sei es gewesen zu erreichen, dass iranisches Recht zur Anwendung käme. Dieses Recht hätte ihrem Klienten das Sorgerecht verschafft. Es sei aber auch darum gegangen, die Machenschaften der Ehefrau im Iran betreffend die Mahr abzugelten. Der Einwand sei von der Vorinstanz nicht behandelt worden. Damit werde die Begründungspflicht verletzt.