Citation: 6B_1061/2020 E. 3.1

3.1. Nicht umstritten ist, dass die inkriminierte Videodatei tierpornographischen Inhalts ist und der Beschwerdeführer diese vorsätzlich verschickt hat. Dieser bringt aber vor, es handle sich dabei um einen Zufallsfund, der einem Verwertungsverbot nach Art. 141 StPO unterliege. Er sei von den Straftaten freigesprochen worden, die zur Anordnung der Hausdurchsuchung und der Beschlagnahme seines Mobiltelefons geführt hätten, auf dem die Videodatei gefunden wurde. Der Beweis sei deshalb nicht nur zufällig gefunden, sondern auch in Bezug auf andere Straftaten ohne jeglichen berechtigten Verdacht erhoben worden, weshalb er unverwertbar sei.