Citation: U 369/02 06.08.2003 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob das vorliegende Beschwerdebild in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 12. Januar 1999 steht. Das kantonale Gericht hat in einlässlicher Würdigung der medizinischen Unterlagen zu Recht auf das Gutachten der Klinik X.________ vom 28. Dezember 2001 abgestellt, das im Anschluss an die Beschwerde gegen den streitigen Einspracheentscheid veranlasst wurde. Diese Expertise stellt in schlüssiger Weise fest, dass die mit der Abklärung beauftragten Ärzte lediglich Befunde nachweisen konnten, die möglicherweise in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem erlittenen Unfall stehen. 2.1 Die Gutacher hielten insbesondere fest, die Versicherte leide an einem Status nach indirekter HWS-Verletzung am 12. Januar 1999 bei vorbestehenden rezidivierenden, zum Teil jahrelang behandlungsbedürftigen Cervicobrachialgien, vegetativer Dystonie und psychosozialer Belastungssituation. Die Leiden, wie sie von der Explorandin geschildert wurden, durften zwar als typische Beschwerden nach HWS-Distorsionstraumen bezeichnet werden. Zwischen ihnen und dem Unfallereignis wurde jedoch nur möglicherweise ein Kausalzusammenhang als gegeben angenommen. Vermehrte Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Nackenschmerzen und Schwindel lagen nicht vor, während die vorbestehende Cervicobrachialgie, eine vegetative Dystonie und die psychosoziale Belastungssituation als unfallfremde Faktoren zu bezeichnen waren. Ebenfalls nur möglicherweise hatte am 1. Dezember 1999 eine unfallbedingte Behandlungsbedürftigkeit bestanden, und eine spezifische, unfallbezogene Behandlung konnten die Ärzte der Klinik X.________ im Zeitpunkt der Begutachtung nicht empfehlen. Schliesslich führten sie aus, auch eine allfällige Arbeitsunfähigkeit wäre nur möglicherweise auf unfallbedingte Beschwerden zurückzuführen gewesen. 2.2 Nach dem Gesagten vermögen die Darlegungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu keinem anderen Ergebnis zu führen. Wie im angefochtenen Entscheid richtig festgestellt wurde, kann sowohl hinsichtlich der somatischen als auch der psychischen Beeinträchtigungen die Frage, ob es sich bei den bestehenden Gesundheitsstörungen um eine natürliche Folge des versicherten Unfalles handelt, gestützt auf die zur Verfügung stehenden medizinischen Akten nur im Sinne einer Möglichkeit, nicht jedoch mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 Erw. 5b) beantwortet werden. Der vorinstanzlichen Beweiswürdigung ist vollumfänglich beizupflichten. Demzufolge kommt dem Unfall vom 12. Januar 1999 keine bewiesene kausale Bedeutung für das Weiterbestehen von organischen oder psychischen Beeinträchtigungen der Gesundheit und für eine sich daraus ergebende Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit zu. Unter diesen Umständen muss auch nicht geprüft werden, ob ein adäquater Kausalzusammenhang gegeben sein könnte.