Citation: 5A_435/2022 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdeführer berufen sich auf verschiedene Nachteile, die ihnen mit der Nichtzulassung der Replik drohten. Sie machen geltend, Art. 132 und Art. 225 ZPO seien durch das Bezirksgericht unrichtig angewandt worden. Sie werfen diesem zudem eine Verletzung des rechtlichen Gehörs und des Replikrechts sowie überspitzten Formalismus vor. Durch die Nichtzulassung ihrer Replik würden ihre Bestreitungen und ihre neuen Beweismittel vor Bezirksgericht nicht zugelassen. Dieser Verfahrensschritt könne nicht in genügender Weise im Rahmen einer Hauptverhandlung nachgeholt werden. Im schlechtesten Fall würden die von der Beklagten (Beschwerdegegnerin) in ihrer Klageantwort gemachten Tatsachenbehauptungen als anerkannt gelten. Entgegen den Erwägungen des Kantonsgerichts sei es auch nicht möglich, an einer Instruktionsverhandlung neue Tatsachen und Beweismittel einzubringen, da ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet worden sei. Mit der Nichtzulassung der Replik werde zudem das Mitwirkungsrecht der Beschwerdeführer bei der Beweiserhebung verunmöglicht. Der Rechtsfehler könne im erstinstanzlichen Verfahren nicht mehr verbessert bzw. korrigiert werden. Mit der Berufung liesse sich der Nachteil nur mit unverhältnismässigem Aufwand korrigieren. Es sei mit einem Zeitverlust von drei Jahren (Berufungs- und nachfolgendes Rückweisungsverfahren vor Bezirksgericht) zu rechnen. Ein allfälliges Rechtsmittel an das Bundesgericht käme noch dazu. Der Fehler lasse sich einfacher, schneller und kostengünstiger im vorliegenden Beschwerdeverfahren beheben. Schliesslich bestehe ein tatsächlicher und ökonomischer Nachteil darin, dass die Beschwerdeführer während des Verfahrens keine Verfügungsgewalt über die streitgegenständlichen Grundstücke hätten.