Citation: H 62/02 07.07.2003 E. A

S.________ führte seit Jahren für die Sport-Toto-Gesellschaft an der Strasse X.________ eine Ablagestelle. Auf den ihr ausgerichteten Provisionen rechnete die Sport-Toto-Gesellschaft die paritätischen Sozialversicherungsbeiträge ab. Ab Januar 1995 betrieb ihr Lebenspartner D.________ die Ablagestelle, während S.________ eine ganztägige Erwerbstätigkeit bei der Firma A.________ aufnahm. Den Wechsel in der Führung der Ablagestelle meldete sie der Sport-Toto-Gesellschaft nicht. Diese richtete ihr in den Jahren 1995 Fr. 45'835.10 und für 1996 Fr. 47'163.90 mit der AHV abgerechnete Provisionen aus, welche sie an D.________ weiter leitete. Nachdem die Ausgleichskasse des Kantons Zürich zunächst gestützt auf eine Steuermeldung D.________ für die mit der Ablagestelle erzielten Einkünfte als Selbstständigerwerbenden erfasst hatte, hob sie auf Beschwerde hin ihre Beitragsverfügungen vom 24. August 1999 am 15. Februar 2000 wiedererwägungsweise auf. Daraufhin schrieb das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich das Beschwerdeverfahren mit Entscheid vom 28. Februar 2000 als gegenstandslos geworden ab. In der Folge qualifizierte die Ausgleichskasse die Tätigkeit von D.________ als unselbstständigerwerbend und verpflichtete S.________ als Arbeitgeberin mit Nachzahlungsverfügung vom 4. Dezember 2000, auf den D.________ in den Jahren 1995 und 1996 ausgerichteten Entgelten von Fr. 30'514.70 und von Fr. 19'756.50 die paritätischen Beiträge abzuliefern.