Citation: 7B.119/2006 20.09.2006 E. 2

2.1 Die Vorinstanz führt aus, gemäss Art. 39 Abs. 1 Ziff. 1 SchKG unterliege der Konkursbetreibung, wer im Handelsregister als Inhaber einer Einzelfirma eingetragen sei (Art. 934 und 935 OR). Der Beschwerdeführer sei gemäss Handelsregisterauszug vom 12. Juni 2006 als Inhaber der Einzelfirma Y.________ eingetragen. Die Einzelfirma sei gemäss Handelsregisterauszug vom 19. Juni 2006 per 13. Juni 2006 infolge Geschäftsaufgabe gelöscht worden. In zeitlicher Hinsicht werde darauf abgestellt, ob der Schuldner zur Zeit der Einreichung des Fortsetzungsbegehrens im Handelsregister eingetragen gewesen sei (Domenico Acocella, in: Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, [Hrsg.] Staehelin/Bauer/Staehelin, SchKG I, Basel 1998 N. 11 zu Art. 39 SchKG). Das Fortsetzungsbegehren sei am 19. April 2006 gestellt worden und der in diesem Zeitpunkt im Handelsregister eingetragene Schuldner unterliege somit der Konkursbetreibung, weshalb die Konkursandrohung zulässig sei. Die Beschwerde sei deshalb abzuweisen. 2.2 Nach Art. 38 Abs. 2 SchKG beginnt die Schuldbetreibung mit der Zustellung des Zahlungsbefehls und wird entweder auf dem Wege der Pfändung oder der Pfandverwertung oder des Konkurses fortgesetzt. Der Betreibungsbeamte bestimmt, welche Betreibungsart anwendbar ist (Abs. 3 dieser Bestimmung). Gemäss den verbindlichen Feststellungen (Art. 63 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 81 OG) der Vorinstanz wurde das Fortsetzungsbegehren am 19. April 2006 gestellt, als der Beschwerdeführer und Schuldner noch im Handelsregister eingetragen war. Das Betreibungsamt A.________ hat somit zu Recht gestützt auf Art. 38 Abs. 3 und 39 Abs. 1 SchKG bestimmt, die Betreibung werde auf dem Wege des Konkurses fortgesetzt. Unterliegt der Schuldner der Konkursbetreibung, so droht ihm das Betreibungsamt gemäss Art. 159 SchKG nach Empfang des Fortsetzungsbegehrens unverzüglich den Konkurs an (zu den Angaben in der Konkursandrohung siehe Art. 160 Abs. 1 SchKG). Der Beschwerdeführer trägt dagegen in der Hauptsache vor, die Konkursandrohung des Betreibungsamts sei am 19. Mai 2006, also nach der am 6. Mai 2006 erfolgten Unterzeichnung des Pfändungsprotokolls erfolgt. Dieser tatsächliche Einwand findet im angefochtenen Entscheid keine Stütze, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann. Es bleibt somit dabei, dass aufgrund des gegebenen Sachverhalts die am 19. Mai 2006 erfolgte Konkursandrohung nach Massgabe des Fortsetzungsbegehrens vom 19. April 2006 rechtmässig ist. Die Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerde durch die Aufsichtsbehörde ist somit nicht zu beanstanden. 2.3 Nach dem Ausgeführten ist auf die Beschwerde insgesamt nicht einzutreten.