Citation: 2C_561/2021 E. 4.3

4.3. Soweit sich die Beschwerdeführerin sinngemäss auf den Schutz des Familienlebens gemäss Art. 8 EMRK stützt, überzeugen die Erwägungen der Vorinstanz ebenfalls (vgl. E. 3.2 angefochtenes Urteil). Rechtsprechungsgemäss ergibt sich aus einem Konkubinat dann gegebenenfalls ein grundsätzlicher Bewilligungsanspruch, wenn die partnerschaftliche Beziehung seit Langem eheähnlich gelebt wird. Die Beziehung der Konkubinatspartner muss bezüglich Art und Stabilität in ihrer Substanz einer Ehe gleichkommen. Dabei ist wesentlich, ob die Partner in einem gemeinsamen Haushalt leben; zudem ist der Natur und Länge ihrer Beziehung sowie ihrem Interesse und ihrer Bindung aneinander, etwa durch Kinder oder andere Umstände wie die Übernahme von wechselseitiger Verantwortung, Rechnung zu tragen (Urteile 2C_9/2020 vom 29. Juni 2020 E. 5.3.3; 2C_880/2017 vom 3. Mai 2018 E. 3 mit zahlreichen Hinweisen). Die Beschwerdeführerin legt jedoch nicht dar, inwiefern sich ihre Beziehung mit dem Schweizer Bürger, mit dem sie zum Zeitpunkt des vorinstanzlichen Entscheides erst etwas mehr als ein Jahr zusammenlebte, in ihrer Natur und Stabilität mit einer ehelichen Gemeinschaft vergleichen lässt.