Citation: 5D_33/2017 E. 6.2

6.2. Der Vorwurf willkürlicher Anwendung von Art. 106 ZPO erweist sich als haltlos: Das Bundesgericht hat den ersten Entscheid des Obergerichts vom 3. Dezember 2015 in dieser Sache mit Urteil vom 13. Mai 2016 wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) aufgehoben (Urteil 5D_16/2016 vom 13. Mai 2016). Damit wurde das Verfahren wieder in den Stand vor dem obergerichtlichen Entscheid zurückversetzt. Der Entscheid des Obergerichts vom 3. Dezember 2015 konnte somit weder für die Gerichtskosten noch für die Parteientschädigung einen Rechtstitel bilden. Mit Entscheid vom 23. Januar 2017 hat das Obergericht nach Anhörung des Beschwerdeführers zur geplanten Kürzung des Streitwerts über die Beschwerde sowie die Kosten- und Entschädigung des Beschwerdeverfahrens entschieden. Die vom Beschwerdeführer zu tragende Gerichtsgebühr wurde auf Fr. 1'800.-- festgesetzt und im Übrigen bestimmt, es werde keine Parteientschädigung zugesprochen. Bei dieser Ausgangslage vermag nicht einzuleuchten, warum dem Beschwerdeführer nur die Hälfte der Gerichtsgebühr aufzuerlegen und ihm zusätzlich noch eine Parteientschädigung zuzusprechen gewesen wäre. Soweit er damit die Entschädigung für den Aufwand für das bundesgerichtliche Verfahren anspricht, genügt der Hinweis, dass ihm das Bundesgericht dafür eine Entschädigung zulasten des Kantons zugesprochen hat (Urteil 5D_16/2016 vom 13. Mai 2016 Dispositiv-Ziffer 3).