Citation: 2C_714/2020 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführer bringen vor, die relevante fünfjährige Frist bemesse sich - entgegen den Ausführungen des Verwaltungsgerichts - ab Rechtskraft des Widerrufsentscheids und nicht erst ab der Entlassung aus dem Strafvollzug. Die der ursprünglichen Aufenthaltsbeendigung zugrunde liegenden Taten würden bereits 15 Jahre zurück liegen und seien zum heutigen Zeitpunkt kaum noch relevant. Gleich verhalte es sich mit der unerlaubten Einreise in den Schengenraum. Zudem habe sich der Beschwerdeführer 1 in den Jahren vor und nach dem Strafvollzug in seiner Heimat und somit während einer angemessenen Zeit wohl verhalten, so dass ihm eine gute Legalprognose für einen zukünftigen Aufenthalt in der Schweiz zu stellen sei. Insgesamt würden die privaten Interessen der Beschwerdeführer, zusammen mit ihren beiden Kindern als Familie in der Schweiz leben zu können, das öffentliche Interesse an der Fernhaltung des Beschwerdeführers 1 überwiegen.