Citation: 2P.71/2002 11.09.2002 E. 1.4

1.4.1 Zunächst rügt die Beschwerdeführerin willkürliche Rechtsanwendung. Wohl legt sie dar, inwiefern die Begründung des Verwaltungsgerichts ihrer Auffassung nach dem klaren Wortlaut des Gesetzes widerspreche und in sich widersprüchlich sei. Damit begnügt sich die Beschwerdeführerin aufzuzeigen, wie das Verwaltungsgericht das Gebäudeversicherungsgesetz anders hätte auslegen müssen. Sie unterlässt jegliche Ausführungen, weshalb und inwiefern- nicht nur die Begründung, sondern auch - das Urteil verfassungswidrig sein soll. Auf die Rüge der willkürlichen Rechtsanwendung kann mangels hinreichender Begründung nicht eingetreten werden. 1.4.2 Selbst bei besserer Begründung könnte der Rüge kein Erfolg beschieden sein. Willkürlich ist ein Entscheid nicht schon, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst , wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Willkür liegt sodann nur vor, wenn nicht bloss die Begründung eines Entscheides, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (vgl. BGE 127 I 54 E. 2b S. 56 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin hat keine finanziellen Ansprüche gegenüber den Grundeigentümern behauptet oder nachgewiesen. Sie legt auch nicht dar, inwiefern die Verweigerung der Hinterlegung der von der Gebäudeversicherung geschuldeten Versicherungssumme ihre Stellung in rechtlicher oder tatsächlicher Hinsicht beeinträchtigt. Ohne derartige Beeinträchtigung ist von vornherein ausgeschlossen, dass das Urteil des Verwaltungsgerichts als im Ergebnis unhaltbar bezeichnet werden könnte. Zu demselben Schluss führt auch der Umstand, dass das fragliche Gebäudeversicherungsgesetz klar zwischen anspruchsberechtigten Personen einerseits (Art. 76 GVG) und Voraussetzungen für die Auszahlung einer Entschädigungssumme andererseits (Art. 78 ff. GVG) unterscheidet. Aus den Ausführungen des Verwaltungsgerichts geht hervor, weshalb die Voraussetzungen für die Auszahlung der Entschädigungssumme nicht gegeben sind. Weder die diesbezügliche Argumentation noch das daraus fliessende Ergebnis können als unhaltbar bezeichnet werden. 1.5 Die Beschwerdeführerin macht zudem geltend, das Verwaltungsgericht habe seine Begründungspflicht verletzt. Sie legt indessen weder klar noch detailliert dar, inwiefern das Verwaltungsgericht seine Begründungspflicht verletzt haben soll. Mangels hinreichender Begründung kann auch auf diese Rüge nicht eingetreten werden.