Citation: 2P.64/2006 01.06.2006 E. 2

2.1 Gerügt wird vorliegend einzig eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Die Beschwerdeführerin erblickt einen Verstoss gegen diesen verfassungsrechtlich garantierten Anspruch darin, dass das Verwaltungsgericht bei der Beurteilung der Rechtmässigkeit der angefochtenen Kündigung die nach dem betreffenden Beschluss der Schulkommission eingetretene Entwicklung des Sachverhalts nicht mehr berücksichtigt hat. Die Beschwerdeführerin macht insbesondere geltend, sie habe nach der Kündigung - von einem krankheitsbedingten Unterbruch vom 12. Januar 2004 bis zum 1. August 2004 - weiterhin unterrichtet, ohne dass ihre fachlichen und didaktischen Fähigkeiten während dieser Zeit je zu Diskussionen Anlass gegeben hätten. Seitens der Schule wird diese letztere Sachverhaltsdarstellung nachdrücklich bestritten. Die Beschwerdeführerin rügt, im Umstand, dass das Verwaltungsgericht ihr Verhalten in der fraglichen Zeitspanne nach der Kündigung nicht in die Beurteilung einbezogen habe, liege eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV. 2.2 Ob und inwieweit in einem kantonalen Rechtsmittelverfahren echte Noven, d.h. nach dem angefochtenen Entscheid eingetretene Tatsachen geltend gemacht werden können, beurteilt sich grundsätzlich allein nach dem einschlägigen kantonalen Prozessrecht, jedenfalls dann, wenn es sich - wie hier - um eine rein kantonalrechtlich geregelte Materie handelt, die verfahrensrechtlich keinen Vorgaben des Bundesrechts unterworfen ist. Die Beschwerdeführerin beruft sich auf Art. 25 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG), welcher lautet: "Die Parteien dürfen solange neue Tatsachen und Beweismittel in das Verfahren einbringen, als weder verfügt noch entschieden noch mit prozessleitender Verfügung das Beweisverfahren förmlich geschlossen worden ist." Sie macht geltend, aufgrund dieser prozessualen Regel habe sie ihre Vorbringen betreffend die Situation nach dem 1. August 2004 "durchaus machen dürfen", und diese Vorbringen "hätten sich der Vorinstanz zur Prüfung und Würdigung demnach geradezu aufgedrängt" (S. 10 der Beschwerdeschrift). 2.3 Der Beschwerdeführerin ist vorab entgegenzuhalten, dass sie nicht oder jedenfalls nicht in rechtsgenüglicher Weise (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG) dartut, wann und in welcher Form sie die fraglichen neuen Tatsachen oder Beweismittel, denen das Verwaltungsgericht zu Unrecht nicht Rechnung getragen habe, in das Verfahren eingebracht hat. Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, in den kantonalen Rechtsschriften nachzuforschen, ob und welche Vorbringen allenfalls zu Unrecht übergangen worden sind. In der Beschwerdeschrift an das Verwaltungsgericht vom 29. Juli 2005 (vgl. S. 12 und 36) hob die Beschwerdeführerin als neue Tatsache im Wesentlichen einzig den inzwischen erfolgten Weggang des Rektors Y.________ hervor. Das angefochtene Urteil hat das Verhalten dieses Rektors durchaus mitgewürdigt und auch den inzwischen erfolgten Weggang desselben keineswegs übersehen (S. 14 des angefochtenen Entscheides). Soweit sich die Beschwerdeführerin auf neue Beweismittel und Unterlagen beruft, die sie erstmals im Verfahren vor Bundesgericht einreicht (Schülerrückmeldungen für die Zeit vom 1. August 2005 bis 31. Januar 2006 und vom Januar 2005 bis Juli 2005), vermag sie damit von vornherein nicht durchzudringen. Die als verletzt gerügte Bestimmung von Art. 25 VRPG setzt voraus, dass die interessierte Partei selber die allfälligen Noven fristgerecht in das Verfahren einbringt. Aufgrund welcher kantonalen Vorschrift das Verwaltungsgericht verpflichtet gewesen wäre, von sich aus nach nachträglich eingetretenen Tatsachen oder nachträglich erstellten Beweismitteln zu forschen, wird in der staatsrechtlichen Beschwerde nicht dargetan (vgl. E. 1.4). Im Übrigen ergibt sich grundsätzlich schon aus der Natur der Sache, d.h. aus der materiellrechtlichen Lage, dass die Rechtmässigkeit einer Kündigung aufgrund der im Zeitpunkt dieses Rechtsaktes gegebenen Verhältnisse und nicht aufgrund des späteren Verhaltens des Betroffenen zu beurteilen ist.