Citation: 5P.40/2003 27.05.2003 E. B

Am 2. Mai 2001 reichten Alexander Schärer und Maryana Bilski gegen Heinz Julen eine Klage ein. Sie verlangten im Wesentlichen die Feststellung der Persönlichkeitsverletzung durch die Porträts, ein Anfertigungs-, Reproduktions- und Veröffentlichungsverbot sowie die Herausgabe der Bilder und schliesslich die Leistung einer Genugtuung an eine ideelle Organisation. Mit Urteil vom 10. Dezember 2002 stellte das Kantonsgericht des Kantons Wallis, Zivilgerichtshof I, fest, dass die von Heinz Julen angefertigten Porträts von Alexander Schärer und Maryana Bilski einen widerrechtlichen Eingriff in deren Persönlichkeit darstellen, und es verbot ihm, die Bilder oder Abbildungen davon auszustellen und weitere Porträts anzufertigen, zu reproduzieren, zu veröffentlichen oder Dritten zugänglich zu machen. Des Weiteren verpflichtete es ihn zur Herausgabe der Porträts nach Rechtskraft des Urteils, und es missbilligte die öffentliche Ausstellung des Porträts von Maryana Bilski. Schliesslich verurteilte es Heinz Julen zur Leistung einer Genugtuung von Fr. 3'000.-- für Maryana Bilski an die "Aeschlimann Louise und Margareta Corti Stiftung".