Citation: 9C_248/2016 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat keine explizite Feststellung zur Verlagerung der betroffenen Zähne 23 und 43 getroffen. Eine solche lässt sich aufgrund der zur Verfügung stehenden medizinischen Akten ohne Weiteres ergänzen (Art. 105 Abs. 2 BGG) : Nachdem der behandelnde Zahnarzt im Antrag auf Kostengutsprache vom 11. Juni 2015 einzig von "Retention" und "retinierten" Eckzähnen 23 und 43 sprach, verneinte Dr. med. dent. B.________ in seinen Stellungnahmen vom 14. Juli und 27. September 2015 ausdrücklich, dass die betroffenen Zähne verlagert seien, und präzisierte, dass beide Zähne gemäss den ihm zur Verfügung stehenden Orthopantomogrammen vom November 2014 und Juni 2015 "in einer für sie typischen Lage und Achsenneigung" liegen. Dr. med. C.________ erkannte ebenfalls keine Verlagerung. Diese medizinischen Feststellungen an sich blieben unbestritten. In ihrer Beschwerde erwähnt die Versicherte die Verlagerung von Zähnen lediglich in allgemeiner Weise. Sie setzt sich weder mit den Aussagen der Vertrauensärzte auseinander, noch hat sie während dem verwaltungs- und erstinstanzlichen Verfahren einen gegenteiligen medizinischen Bericht vorgelegt. Auch zur entsprechenden vorinstanzlichen Feststellung resp. Erwägung (E. 2.1 in initio) äussert sie sich mit keinem Wort. Ihre eigene Einschätzung der medizinischen Akten und die wiederholten Behauptungen einer "zahnmedizinischen Pathologie" genügen nicht, um die medizinischen Einschätzungen der Vertrauensärzte in Zweifel zu ziehen. Somit handelt es sich bei den betroffenen Zähnen nicht um verlagerte Zähne im Sinne von Art. 17 lit. a Ziff. 2 KLV. Folglich hat die Vorinstanz die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin zu Recht verneint. Die Beschwerde ist unbegründet.