Citation: 1C_527/2021 E. 7.3

7.3. Die Beschwerdeführerinnen rügen, die Vorinstanz habe ihre Begründungspflicht verletzt, weil sie sich bei der Prüfung der QS-Systeme nicht vertieft mit den vorgetragenen Argumenten auseinandergesetzt habe. Diese Rüge dringt nicht durch, da die aus dem rechtlichen Gehör abgeleitete Begründungspflicht nicht verlangt, dass sich ein Gericht mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr genügt, dass aus dem Entscheid hervorgeht, von welchem Sachverhalt ein Gericht ausging und welche rechtlichen Überlegungen es anstellte (BGE 141 IV 244 E. 1.2.1: 143 III 65 E. 5.2; je mit Hinweisen). Diesen Begründungsanforderungen genügt das angefochtene Urteil.