Citation: 8C_214/2022 E. 4.4

4.4. Die vom kantonalen Gericht angeführten Aspekte sind nach dem Gesagten insgesamt nicht geeignet, eine Versorgung des Beschwerdegegners mit einer C-Leg-Prothese als einfach und zweckmässig erscheinen zu lassen. Daran vermag auch nichts zu ändern, dass er gemäss einer Telefonnotiz der Suva vom 9. November 2020 erstmals über Stürze klagte. Wie soeben gezeigt, finden diese - von der Vorinstanz ohne Weiteres übernommenen - Angaben des Beschwerdegegners in der gegebenen medizinischen Aktenlage keine Stütze (E. 4.3 hiervor). Soweit das kantonale Gericht die Suva mit angefochtenem Entscheid im Ergebnis dennoch zur entsprechenden Hilfsmittelversorgung verpflichtete, verletzte es demnach Bundesrecht. Angesichts der vom Beschwerdegegner gegenüber der Suva berichteten und in der letztinstanzlichen Vernehmlassung von ihm erneut geltend gemachten Stürze kann ein Anspruch auf eine C-Leg-Prothese jedoch auch nicht unbesehen verneint werden. Nachdem er gegenüber der Suva beschrieb, sich bei einem Sturz den Mittelfussknochen gebrochen, dies (zunächst) jedoch nur der Krankenkasse gemeldet zu haben, hätte die Suva nicht einzig auf die rund sechs Monate zuvor (während der ersten Rehabilitationsphase) verfassten Stellungnahmen des PD Dr. med. D.________ abstellen dürfen. Vielmehr wäre sie - wie im Beschwerdeverfahren die Vorinstanz - betreffend Sturzgefahr zu weiteren Abklärungen gehalten gewesen. Bei gegebener Aktenlage kann daher letztlich nicht beantwortet werden, ob die Abgabe einer mechanischen Prothese ausreichend ist. Die Sache ist nach dem Gesagten nicht spruchreif. Der angefochtene Entscheid ist aufzuheben und die Sache ist an die Suva zurückzuweisen, damit sie die entsprechenden Abklärungen durchführe und anschliessend über den Anspruch des Beschwerdegegners auf eine Prothese mit elektronischem Kniegelenk neu entscheide.