Citation: 6B_1028/2022 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz führt zusammengefasst aus, der Kapitalerhöhungsbericht sei eine Urkunde und bilde ein taugliches Tatobjekt einer Urkundenfälschung. Der durch den Beschwerdeführer erstellte sowie unterzeichnete Kapitalerhöhungsbericht der B.________ AG vom 8. März 2010sei im Ergebnis unwahr gewesen. Der Beschwerdeführer habe bezüglich der Falschbeurkundung mit Wissen und Willen gehandelt. Zudem sei auch Schädigungs- oder Vorteilsabsicht im Sinne einer Eventualabsicht zu bejahen. Es seien dieselben Fr. 800'000.-- letztlich für zwei Kapitalerhöhungen verwendet worden und hätten in der Folge bei der B.________ AG gefehlt. Ein entsprechender Schaden, der nicht vorausgesetzt sei, sei schliesslich eingetreten.