Citation: 8C_439/2019 E. 3.2.2

3.2.2. Weiter bestreitet der Beschwerdeführer die Beweiskraft der RAD-Beurteilungen. Indem die Vorinstanz darauf abgestellt habe, habe sie Bundesrecht verletzt. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers trifft es indessen nicht zu, dass sich Dr. med. C.________ nicht mit seinem Beschwerdebild auseinandergesetzt und die anderslautenden medizinischen Einschätzungen unberücksichtigt gelassen habe. Wie sich aus seinen Stellungnahmen ergibt, lagen dem RAD-Arzt die im Zeitpunkt seiner Beurteilungen vorhandenen Berichte der behandelnden Ärzte vor und er berücksichtigte sie entsprechend auch (vgl. Stellungnahmen vom 23. Oktober 2017 und 11. Januar 2018). Sodann erweist sich die Behauptung des Beschwerdeführers, Dr. med. C.________ habe festgehalten, in der angestammten Arbeitsfähigkeit bestehe keine Arbeitsfähigkeit mehr, als aktenwidrig. Der RAD-Arzt hielt nämlich fest, in der angestammten Tätigkeit als Metzger bestehe aufgrund der ausgeprägten degenerativen Veränderungen des Bewegungsapparates eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Es könne von einer Arbeitsfähigkeit von 60-70 % ausgegangen werden (vgl. Bericht vom 23. Oktober 2017). Eine Widersprüchlichkeit ist darin nicht zu erblicken. In seiner zweiten Beurteilung vom 11. Januar 2018 berücksichtigte Dr. med. C.________ im Weiteren die neu eingegangenen Berichte der Hausärztin. Gestützt auf die darin festgehaltene Arbeits (un) fähigkeit von 50 % in der bisherigen Tätigkeit (vgl. Bericht vom 6. Dezember 2017) korrigierte er seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf auf 50-60 %. Sodann stellte die Vorinstanz fest, der RAD-Arzt habe sich anhand der aktenkundigen Berichte insgesamt ein lückenloses Bild machen können, weshalb sich eine persönliche Untersuchung erübrigt habe. Inwiefern sie damit Bundesrecht verletzt haben oder gar in Willkür verfallen sein soll, ist nicht ersichtlich. Soweit der Beschwerdeführer moniert, dem RAD-Arzt hätten lediglich zwei Berichte der Hausärztin vorgelegen, ist ihm entgegenzuhalten, dass er die von ihm im Rahmen des Vorbescheidverfahrens in Aussicht gestellten weiteren medizinischen Berichte auch innert erstreckter Frist nicht einreichte.