Citation: 9C_317/2020 E. 4.2.1

4.2.1. Die Vorinstanz erkannte, Dr. med. C.________ habe in seinem rheumatologischen Teilgutachten im Wesentlichen die subjektiven Schmerz- und Beschwerdeangaben der Versicherten als Grund für seine Arbeitsfähigkeitsschätzung angeführt. Es ist aktenkundig, dass der Rheumatologe zwar die generalisierten Weichteilschmerzen und ein lumbospondylogenes Schmerzsyndrom bei der Versicherten als im Vordergrund stehend erachtete. Wie die Beschwerdeführerin allerdings zutreffend geltend macht, erhob Dr. med. C.________ auch funktionelle Beeinträchtigungen, die er bei den Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit aufführte. Er berichtete explizit von Einschränkungen sowohl an der Lendenwirbelsäule als auch im Bereich der linken unteren Extremität mit einer deutlichen Einschränkung der Hüftgelenkbeweglichkeit und einer Fehlhaltung/Fehlstellung des linken Kniegelenkes infolge einer Beinlängendifferenz. Hinzu kommt, dass er eine ausgeprägte linkskonvexe Torsionsskoliose sowie bildgebend eine Mehretagendegeneration ermittelte. Im Weiteren gab Dr. med. C.________ an, dass eine deutliche Reduktion der zumutbaren Belastbarkeit des Achsenskelettes bzw. der unteren Extremitäten bestehe.