Citation: 1C_244/2020 E. 5.2.6

5.2.6. Ein zusätzlicher Streitpunkt betrifft die Wendemöglichkeit für Lastwagen auf dem Baugrundstück. Die Vorinstanz hat sich auf die im Grundrissplan eingezeichneten Schleppkurven für Wendemanöver von Lastwagen auf dem Vorplatz des Betriebsgebäudes und deren Beurteilung durch das TBA im Bericht vom 5. November 2018 als korrekt konstruiert abgestützt. Gemäss den Feststellungen der Vorinstanz besteht nach diesen Schleppkurven gerade so viel Platz, dass die benachbarte Parzelle für die Wendemanöver nicht beansprucht werden muss. Die Beschwerdeführerinnen entgegnen, die Parzellengrenze zum nördlich anstossenden Grundstück sei in diesen Grundrissplänen zu weit nördlich markiert. Bei korrekter Darstellung dieser Grenze sei der Vorplatz zu klein für die Wendemanöver. Daher müssten die Lastwagen bei der Wegfahrt rückwärts in die U.________strasse ein biegen und auf dieser bis zur Kantonsstrasse rückwärts zurückfahren. Die vorinstanzlichen Erwägungen beziehen sich auf den Grundrissplan vom 14. Dezember 2018. Dieser stimmt, was die Schleppkurven sowie die Lage Betriebsgebäude und Grenze zum nördlichen Nachbargrundstück betrifft, mit dem Grundrissplan vom 13. September 2018 überein. Letzteren hat das TBA im Bericht vom 5. November 2018 überprüft. Die Plausibilität der Abmessungen des fraglichen Vorplatzes in diesen Grundrissplänen lässt sich anhand eines Vergleichs mit dem vom Nachführungsgeometer am 8. April 2016 bestätigten Situationsplan überprüfen. Darauf gehen die Beschwerdeführerinnen vor Bundesgericht nicht ein. Somit ist ihre Rüge, wonach die Parzellengrenze im Grundrissplan mit den Schleppkurven falsch eingezeichnet sei, unbehelflich. Vielmehr sind keine stichhaltigen Anhaltspunkte für eine offensichtlich unrichtige Tatsachenfeststellung der Vorinstanz im Hinblick auf die Dimensionierung des fraglichen Vorplatzes ersichtlich.