Citation: 1C_483/2021 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführenden machen geltend, der einzige Grund für die hier umstrittene Zonenplanänderung bilde ein konkretes, gleichzeitig mit dem Planungsverfahren angestossenes Bauvorhaben. Ohne dieses Bauvorhaben hätte es keine Planänderung gegeben. Bauvorhaben und Planänderung seien untrennbar verknüpft. Ob die Änderung des Nutzungsplans im öffentlichen Interesse liege und verhältnismässig sowie zweckmässig sei, könne daher nur unter Berücksichtigung des konkreten Bauvorhabens und seiner raumplanungsrechtlichen Auswirkungen beurteilt werden. Da im Baubewilligungsverfahren keine Prüfung des öffentlichen Interesses und der Verhältnismässigkeit stattfinde, führe die formale Trennung von Planungs- und Bewilligungsverfahren hier dazu, dass das Bauvorhaben als massgebliche Beurteilungsgrundlage im Planungsverfahren nicht hinreichend berücksichtigt werde. Dieses Vorgehen verletzt nach den Beschwerdeführenden Art. 5 Abs. 2 BV.