Citation: U 43/04 09.08.2004 E. A

B.________, geboren 1949, türkische Staatsangehörige, lebt seit 1985 in der Schweiz, war seit 16. Januar 1991 in einem Vollpensum als angelernte Schwesternhilfe für das Spital X.________ tätig und in dieser Eigenschaft bei der Basler Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Basler oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen Unfälle und Berufskrankheiten versichert. Am 17. Juni 1991 zog sie sich beim Anheben eines schweren Patienten aus einem Rollstuhl eine Verletzung an der rechten Schulter zu. Anlässlich der Erstbehandlung vom 18. Juni 1991 diagnostizierte der Personalarzt des Spitals X.________ einen Verdacht auf Zerrung der Supraspinatussehne nach Verhebetrauma und als Differentialdiagnose eine Ruptur. Trotz einer am 6. Dezember 1991 in der Orthopädischen Klinik Y.________ durchgeführten Arthroskopie mit Acromioplastik nach Neer und Revision der rechten Schulter sowie anschliessender intensiver Physiotherapie blieb die Schulterbeweglichkeit eingeschränkt. Auch eine zweite Arthroskopie vom 13. Mai 1992 zur Beurteilung und Mobilisation bei Verdacht auf eine "frozen shoulder" zeigte nicht den erhofften Heilungserfolg. Nach weiteren Behandlungsversuchen und umfangreichen medizinischen Abklärungen blieb gemäss Gutachten vom 11. Mai 1998 des Dr. med. H.________, Spezialarzt FMH für orthopädische Chirurgie (nachfolgend: orthopädisches Gutachten), als Endzustand eine "schmerzhafte Bewegungseinschränkung der rechten Schulter nach kleiner Läsion der Rotatorenmanschette, Acromioplastik und zweimaliger Arthroskopie des rechten Schultergelenks" bestehen. Die im Auftrag der IV-Stelle Basel-Landschaft 1994 und 1999 durchgeführten beruflichen Abklärungsversuche scheiterten. Daraufhin sprach die IV-Stelle der Versicherten rückwirkend ab 1. Dezember 1992 eine ganze Rente zu (ab November 1995 als Hälfte einer ganzen Ehepaar-Invalidenrente). Für die dauerhaft verbleibende unfallbedingte Beeinträchtigung der Gesundheit richtete ihr die Basler mit Verfügung vom 30. Oktober 2000 eine Integritätsentschädigung auf Grund einer Integritätseinbusse von 15 % (Fr. 14'580.-) aus und verneinte sowohl einen Anspruch auf eine Invalidenrente als auch auf weitere Taggeldleistungen über den 28. Februar 1999 hinaus. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 15. Februar 2002).