Citation: 4A_30/2022 E. 5

Die Beschwerde ist teilweise gutzuheissen, soweit darauf einzutreten ist. Für die bundesgerichtlichen Kosten- und Entschädigungsfolgen ist Nachstehendes zu berücksichtigen: Der Beschwerdeführer obsiegt, soweit er die Herabsetzung der schiedsgerichtlichen Verfahrenskosten auf Fr. 30'000.-- verlangt. Allerdings bleibt es bei der Anrechnung von bloss Fr. 2'000.--. In Bezug auf die Kostenverteilung unterliegt der Beschwerdeführer vollständig, was erheblich ins Gewicht fällt, da er dem Beschwerdegegner ¾ der Verfahrenskosten auferlegt haben wollte. Insoweit bleibt es beim schiedsgerichtlichen Entscheid. Der Beschwerdegegner ist als vollständig obsiegend zu betrachten, da er eine andere Verteilung der Kosten (Kostenauflage von ¾) erfolgreich bekämpft und sich nicht gegen eine Herabsetzung der schiedsgerichtlichen Kosten gewehrt hat. Ihm können keine Gerichtskosten auferlegt werden. Hingegen hat er Anspruch auf eine Parteientschädigung zulasten des Beschwerdeführers, da er betreffend Verteilung der Kosten obsiegt. Diese ist mit Blick darauf, dass er sich nur zur Verteilung der Kosten eingehend vernehmen liess, auf Fr. 1'500.-- festzusetzen. Wird die Beschwerde gestützt auf Art. 393 lit f. ZPO gutgeheissen, kann das Schiedsgericht mit den Kosten- und Entschädigungsfolgen belastet werden (Urteil 5A_213/2020 vom 31. August 2020 E. 6.2; Marugg/Chaney, in: Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Bd. III, 2014, N. 131 zu Art. 393 ZPO mit Hinweisen). Dies ist vorliegend angesichts des teilweisen Unterliegens des Schiedsgerichts in Bezug auf die Höhe der schiedsgerichtlichen Kosten angebracht. Andererseits ist aber zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer die Schiedsgerichtsverfügung auch betreffend die Kostenverteilung angefochten hat und diesbezüglich vollständig unterliegt. Im Verhältnis Beschwerdeführer und Schiedsgericht ist unter diesen Umständen von einem je hälftigen Obsiegen bzw. Unterliegen auszugehen, weshalb die ausserordentlichen Kosten in diesem Verhältnis wettzuschlagen sind und es sich rechtfertigt, die bundesgerichtlichen Kosten von Fr. 3'500.-- im Umfang von Fr. 1'750.-- dem Beschwerdeführer und im Umfang von Fr. 1'750.-- dem Schiedsgericht aufzuerlegen.