Citation: U 261/02 02.05.2003 E. 3

Zu prüfen bleibt die Adäquanz des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und den fortbestehenden psychischen Beschwerden. 3.1 Im Rahmen der für die Belange der Adäquanzbeurteilung vorzunehmenden Katalogisierung (BGE 115 V 138 Erw. 6) ist das Ereignis vom 14. Mai 1999 auf Grund des augenfälligen Geschehensablaufs und der erlittenen Verletzungen den mittelschweren Unfällen zuzuordnen, wobei es nicht im Grenzbereich zu den schweren Unfällen liegt (vgl. zur diesbezüglichen Rechtsprechung die Übersicht in RKUV 1999 Nr. U 330 S. 122 ff. Erw. 4b/bb). Die Adäquanz des Kausalzusammenhangs ist demzufolge zu bejahen, falls ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden unfallbezogenen Kriterien (besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls; Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzung; ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; Dauerbeschwerden; ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit; BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa) in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist oder die zu berücksichtigenden Kriterien insgesamt in gehäufter oder auffallender Weise gegeben sind (BGE 115 V 140 Erw. 6c/bb). 3.2 Der Unfall vom 14. Mai 1999 ereignete sich weder unter besonders dramatischen Begleitumständen noch war er von besonderer Eindrücklichkeit. Die vom Beschwerdeführer erlittenen, hinreichend ausgewiesenen (vgl. Erw. 2.1 hievor) Verletzungen sind weder auf Grund ihrer Schwere noch ihrer besonderen Art erfahrungsgemäss geeignet, psychische Fehlentwicklungen auszulösen (vgl. BGE 115 V 140 Erw.6c/aa). Das im Rahmen der Adäquanzprüfung bei psychischen Unfallfolgen einzig zu berücksichtigende somatische Beschwerdebild (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa) führte weder zu einer lange dauernden Arbeitsunfähigkeit (zur diesbezüglichen Praxis RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff.), noch hatte es eine ärztliche Behandlung von ungewöhnlicher Dauer zur Folge. Bezogen auf den physischen Aspekt kann auch nicht von einem schwierigen Heilungsverlauf oder entsprechenden Komplikationen gesprochen werden. Eine ärztliche Fehlbehandlung liegt nicht vor. Ebenso wenig ist von physisch bedingten Dauerschmerzen auszugehen. Die massgebenden unfallbezogenen Kriterien sind somit nicht in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt, was zur Verneinung der Adäquanz des Kausalzusammenhangs führt. Die SUVA hat daher ihre Leistungspflicht für die Zeit ab 19. November 2000 mit Recht verneint.