Citation: 6B_835/2008 20.04.2009 E. 4

Das angefochtene Urteil verletzt kein Bundesrecht. Wie die kantonalen Instanzen zu Recht annehmen, hätte der Beschwerdeführer als Geschäftsmann mit Berufserfahrung im Bankensektor (vgl. erstinstanzliches Urteil S. 34) schon allein aufgrund des Umstands, dass ihm der Geldbetrag von mehreren hunderttausend Franken von einem Bekannten in einer Tasche in bar übergeben worden war und dieser u.a. auch in zahlreiche kleine Noten namentlich à Fr. 20.-- gestückelt war, annehmen müssen, dass das Geld verbrecherischer Herkunft war. Dazu kommt, dass ihm die Person, der das Geld gehörte, persönlich nicht bekannt war und er für die Überweisung des Geldes an eine ihm nicht näher bekannte Firma in Brasilien eine Provision von mehr als Fr. 40'000.-- erhielt. Was der Beschwerdeführer hiegegen einwendet, führt zu keinem anderen Ergebnis. So mag zutreffen, dass Y.________ im Untersuchungsverfahren ausgesagt hat, er habe ihm (dem Beschwerdeführer) versichert, es handle sich beim fraglichen Betrag um sauberes Geld. Desgleichen mag Z.________ bekannt gewesen sein, dass der Beschwerdeführer habe sicher sein wollen, dass das Geld nicht aus Drogenhandel, Prostitution oder Waffengeschäften stamme (vgl. angefochtenes Urteil S. 12 f.). Doch durfte sich der Beschwerdeführer angesichts der Umstände nicht mit der Erklärung von Y.________ begnügen, zumal er über die tatsächliche Herkunft des Geldes keine verlässliche Auskunft erhalten hatte. Im erstinstanzlichen Verfahren gab er bezüglich der vermeintlichen Herkunft des Geldes an, Y.________ habe ihm gesagt, dieses stamme teils aus dem Vermögen der Grossmutter und teils aus dem Handel mit Steinen von Z.________ (erstinstanzliches Protokoll, S. 22, 24; zweitinstanzliches Protokoll, S. 15). Weitere Abklärungen dazu hat er aber offenbar nicht getroffen. Solche hätten sich aber schon aufgrund der auffallenden Stückelung des in bar übergebenen Geldbetrages aufgedrängt, welche den Beschwerdeführer, wie er selber einräumt, hätte stutzig machen müssen (Beschwerde S. 8). Nach den Feststellungen der kantonalen Instanzen, die sich in diesem Punkt im Wesentlichen auf die Aussagen der Bankberaterin der A.________Bank AG stützen, fanden sich viele kleine Banknoten, was jene denn auch im Auftrag des Compliance Officers der Bank veranlasste, beim Beschwerdeführer in Bezug auf die Herkunft des Geldes nachzufragen (angefochtenes Urteil S. 8 f.; erstinstanzliches Urteil S. 10). Wenn der Beschwerdeführer den Schluss der Vorinstanz, der Geldbetrag sei in auffallend viele kleine Noten gestückelt gewesen, als willkürlich rügt (Beschwerde S. 5), erschöpft sich seine Beschwerde in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil. Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang weiter vorbringt, er habe für die kleine Stückelung eine überzeugende Begründung, nämlich Liquidation des Spielwarengeschäfts, gehabt (Beschwerde S. 8), ist ihm entgegenzuhalten, dass diese gegenüber der Bankberaterin der A.________Bank AG abgegebene Erklärung, mit welcher die tatsächliche Herkunft des Geldes verschleiert werden sollte, nach den Feststellungen der kantonalen Instanzen von ihm selber stammt (angefochtenes Urteil S. 9 f./ 11; vgl. ferner etwa erstinstanzliches Protokoll, S. 26). Angesichts dieser Umstände, der Übergabe des Geldbetrages in bar in einer Tasche und der auffallenden Stückelung des Geldes, genügt die Zusicherung, das Geld sei sauber, nicht. Dies gilt auch deshalb, weil kein vernünftiger Grund dafür ersichtlich ist, warum das Geld in einer Tasche in bar und teilweise kleinen Noten hätte übergeben werden, mit dem Auto von Zürich nach Pfäffikon/SZ und anschliessend ins Fürstentum Liechtenstein transportiert werden und dort auf ein Konto der Ehefrau des Beschwerdeführers hätte einbezahlt werden müssen, wenn es - wie der Beschwerdeführer angenommen haben will - aus einem Handel mit Steinen und aus dem Vermögen der Grossmutter stammte und die Transaktion allein deshalb erfolgte, um Steuern zu hinterziehen. Schliesslich stützt sich die Vorinstanz für ihren Schuldspruch zu Recht auch auf die Höhe der geleisteten Provision, deren Höhe von Fr. 46'000.-- für eine einmalige Überweisung eines grösseren Geldbetrages nicht einleuchtet. Insgesamt genügt angesichts dieser Umstände die Zusicherung von Y.________, dass das Geld nicht aus Drogenhandel herrührt, nicht. Der Beschwerdeführer hätte vielmehr, insbesondere bei Z.________, nachforschen müssen, woher das Geld tatsächlich stammt (vgl. auch JÜRG-BEAT ACKERMANN, a.a.O., N 398). Aus dem Umstand, dass der Beschwerdeführer trotz der verbleibenden Verdachtsgründe von weiteren Abklärungen absah, durften die kantonalen Instanzen, ohne Bundesrecht zu verletzen, annehmen, die Herkunft des Geldes sei ihm gleichgültig gewesen. Daraus hat die Vorinstanz zu Recht geschlossen, der Beschwerdeführer habe sich mit der allfällig verbrecherischen Herkunft des Geldes abgefunden bzw. habe diese im Sinne des Eventualvorsatzes in Kauf genommen (vgl. GUIDO JENNY, Basler Kommentar, Strafrecht I, 2. Aufl. 2007, Art. 12 StGB N 51). Die Beschwerde erweist sich somit als unbegründet.