Citation: 5D_9/2014 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer bestreitet vor Bundesgericht, auf die Befragung der Beschwerdegegnerin verzichtet zu haben. Durch die Rückweisung an das Bezirksgericht sei das Verfahren wieder in ein früheres Stadium zurückversetzt worden und die Parteien hätten Anspruch auf Erstattung von Beweis- und Rechtserörterungen gehabt (unter Hinweis auf § 196 Abs. 1 i.V.m. § 191 ZPO/AG). So habe er denn am 5. Juni 2012 nochmals die Befragung der Beschwerdegegnerin beantragt. Dass er den Antrag an der Gerichtsverhandlung vom 12. Januar 2011 nicht wiederholt habe, stelle keinen Verzicht auf diesen dar. Die Nichtbefragung verletze seinen Beweisführungsanspruch (Art. 8 ZGB) und damit zugleich sein rechtliches Gehör sowie das Willkürverbot. Der erste Teil des Verfahrens vor Bezirksgericht wurde nach der ZPO/AG durchgeführt. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwieweit diese willkürlich angewendet worden sein soll, wenn durch die Nicht-Wiederholung seines Antrags an der Verhandlung vom 12. Januar 2011 auf den Verzicht auf diesen Antrag geschlossen wurde. Der Beweisführungsanspruch nach Art. 8 ZGB ist an einen prozessrechtskonformen Beweismittelantrag gebunden (BGE 133 III 295 E. 7.1 S. 299). Wie sich aus seiner Berufung auf § 196 Abs. 1 i.V.m. § 191 ZPO/AG ergibt, geht der Beschwerdeführer offenbar davon aus, dass auch der zweite Teil des Verfahrens vor Bezirksgericht der ZPO/AG hätte unterstehen müssen. Er macht jedoch nicht geltend, die Erwägung des Obergerichts, in welcher sich dieses zum anwendbaren Verfahren äusserte, sei verfassungswidrig. Ebenso wenig erläutert er detailliert, inwiefern ihm die angerufenen oder weitere Normen der ZPO/AG oder auch Normen der effektiv angewandten eidgenössischen ZPO einen Anspruch verschaffen würden, einen zurückgezogenen Antrag später zu erneuern. Auf die Rüge ist nicht einzutreten.