Citation: 5A_430/2021 E. 3.3.2

3.3.2. Mit dieser Rüge vermengt der Beschwerdeführer offensichtlich die Begründungspflicht mit der Würdigung der vorgelegten Beweise. Erstere betrifft die Pflicht der Behörde, sich mit den Vorbringen der Parteien auseinanderzusetzen und anhand der massgeblichen Elemente ihren Entscheid so zu begründen, dass der Adressat sich über dessen Tragweite Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache anfechten kann (BGE 146 II 335 E. 5.1 und 5.2). Welche Bedeutung die Behörde dem vorhandenen Beweismaterial einräumt und zu welchem Ergebnis sie gelangt, beschlägt hingegen die Beweiswürdigung, welche das Bundesgericht nur auf Willkür hin überprüfen kann (BGE 140 III 264 E. 2.3). Eine Verletzung der Begründungspflicht durch die Vorinstanz ist an dieser Stelle nicht zu erkennen.