Citation: 8C_318/2022 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hat willkürfrei festgestellt, dass die Banküberweisungen im Umfang von insgesamt Fr. 82'847.05 weder in zeitlicher noch in betraglicher Hinsicht mit den in den Geschäftsbüchern ausgewiesenen Buchungen unter dem Titel "Akonto Lohn A.________" resp. "Akonto Lohn D.________" übereinstimmen. Während in den Geschäftsbüchern des Jahres 2017 20 Buchungen im Gesamtbetrag von Fr. 77'850.- erfasst sind, finden sich im Privatkontoauszug des Beschwerdeführers acht Überweisungen von der B.________ GmbH von Total Fr. 82'847.05, wovon allein Fr. 30'000.- am 13. Dezember 2017 überwiesen wurden. Weitere hohe Beträge (Fr. 20'014.- und Fr. 15'000.-) wurden am 31. Juli und 6. Oktober 2017 auf dem Privatkonto des Beschwerdeführers gutgeschrieben. Der Beschwerdeführer vermag den Widerspruch zwischen den in den Geschäftsbüchern ausgewiesenen Lohnbuchungen und den in zeitlicher sowie betraglicher Hinsicht stets unregelmässigen Banküberweisungen auf sein Privatkonto auch im bundesgerichtlichen Verfahren nicht aufzulösen. Soweit er vorbringt, er habe die von der Vorinstanz erwähnten Differenzen zwischen der Buchhaltung und den effektiv erfolgten Banküberweisungen nicht zu vertreten, da er weder Gesellschafter noch Geschäftsführer der B.________ GmbH gewesen sei, kann ihm nicht gefolgt werden. So war er gemäss Arbeitsvertrag als stellvertretender Geschäftsführer für die B.________ GmbH tätig (vgl. Sachverhalt A.), deren einzige Gesellschafterin seine Ehefrau war. Im Konkursverfahren vertrat er gemäss verbindlicher vorinstanzlicher Feststellung seine ins Ausland weggezogene Ehefrau. Ergänzend sei darauf hingewiesen, dass der Beschwerdeführer in der Arbeitgeberbescheinigung ebenfalls als stellvertretender Geschäftsführer (und Arbeiter) bezeichnet wird und unter den Kontaktdaten seine E-Mail-Adresse genannt wird. Auch in der Lohndeklaration 2017 an die Sozialversicherungsanstalt (SVA) Zürich wird der Beschwerdeführer als Kontaktperson bei Rückfragen angegeben. Ferner ergibt sich aus den Akten, dass der Beschwerdeführer seinen Lohnausweis des Jahres 2017 offensichtlich selber unterschrieben und sich damit als Arbeitgeber ausgegeben hat. Unter diesen Umständen muss bezweifelt werden, dass der Beschwerdeführer keinen Einfluss auf die Buchhaltung resp. die Zahlungsanweisungen hatte. Von weiteren Beweiserhebungen, namentlich von der beantragten Zeugeneinvernahme der Treuhänderin, durfte die Vorinstanz absehen, zumal nicht ersichtlich ist, inwiefern davon neue Erkenntnisse hinsichtlich des Lohnflusses zu erwarten gewesen wären. Dass die Treuhänderin "allenfalls" ergänzende Erläuterungen zu den Lohnbuchungen hätte abgeben könnten, wie der Beschwerdeführer einwendet, lässt die vorinstanzliche (antizipierte) Beweiswürdigung (vgl. dazu: BGE 144 V 361 E. 6.5; Urteil 8C_582/2021 vom 11. Januar 2022 E. 13) nicht als willkürlich erscheinen.