Citation: 5A_81/2021 E. 2

Das Kantonsgericht ist in der Sache selbst nicht auf die Beschwerde eingetreten mit der Begründung, das Bezirksgericht sei zwar mangels gültiger Vaterschaftsanerkennung auf die Anfechtungsklage nicht eingetreten, habe aber die Kindesanerkennung als nichtig erklärt und das Kindesverhältnis ex tunc aufgehoben, womit es materiell den Begehren des Beschwerdeführers entsprochen habe. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht ansatzweise auseinander. Vielmehr schildert er die damaligen Lebensumstände bzw. Beziehungsverhältnisse und moniert, dass die vorgelegten Briefe nicht von ihm stammen würden, man aber eine kriminaltechnische Untersuchung verweigert habe, obwohl Offizialdelikte im Raum stünden, und auch keine Zeugen befragt habe, obwohl die Kindsmutter das Gericht angelogen habe und seine damalige Kindesanerkennung gutgläubig erfolgt sei. Mit all diesen Ausführungen lässt sich nicht dartun, inwiefern der Beschwerdeführer durch den bezirksgerichtlichen Entscheid materiell beschwert wäre, indem seinen Begehren von der Sache her nicht stattgegeben worden wäre, und inwiefern das Kantonsgericht Recht verletzt haben soll, wenn es mit dieser Begründung in materieller Hinsicht nicht auf die kantonale Beschwerde eingetreten ist. Ebenso wenig wird in Bezug auf das bundesgerichtliche Verfahren dargetan, inwiefern in materieller Hinsicht eine Beschwer vorliegen soll und welches aktuelle und praktische Interesse der Beschwerdeführer an weiteren Beweisvorkehrungen durch das Bezirksgericht bzw. an der verlangten Neubeurteilung seiner Angelegenheit haben könnte.