Citation: 9C_2/2022 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, er sei betreffend die demenzielle Entwicklung zwischen der Untersuchung im Klinikum D.________ und der Diagnosestellung im Jahre 2012 in den Beweisnotstand gedrückt worden, ohne dass die angebotenen und vorhandenen Beweise gewürdigt und die behandelnden Mediziner befragt worden seien. Gerade diese sollten in der Lage sein, bei der Evaluation der demenziellen Entwicklung behilflich zu sein, bevor man zur ultima ratio der Beweislosigkeit greife. Auf diese Einwände ist bereits deshalb nicht näher einzugehen, weil sich der Beschwerdeführer darüber ausschweigt, welche angebotenen und vorhandenen Beweise das kantonale Gericht nicht gewürdigt haben soll. Darüber hinaus setzt er sich nicht ansatzweise mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinander, wonach er die Verfügung vom 28. November 2007 und die darin vorgenommene Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht angefochten und sich erst am 7. Juni 2010 erneut bei der Invalidenversicherung angemeldet hat. Es kann auch der Behauptung nicht gefolgt werden, das kantonale Gericht sei von Beweislosigkeit ausgegangen. So stufte dieses die SMAB-Expertise - auch für eine retrospektive Einschätzung - als beweistauglich ein und verzichtete in antizipierter Beweiswürdigung auf weitere Abklärungen. Dabei hielt die Vorinstanz insbesondere fest, es seien sämtliche Vorakten seit Dezember 2004 einschliesslich aller relevanter Arztberichte aus Kroatien berücksichtigt worden. Der Beschwerdeführer legt nicht substanziiert dar, inwiefern diese antizipierte Beweiswürdigung offensichtlich unrichtig sein soll. Der Verzicht auf weitere Abklärungen stellt jedenfalls keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes dar (vgl. dazu BGE 144 V 361 E. 6.5; Urteil 8C_739/2020 vom 17. Februar 2021 E. 5.4).