Citation: 2A.303/2003 04.07.2003 E. 2

Das Bundesgericht prüft frei, ob eine Bundesrechtsverletzung vorliegt (Art. 104 lit. a in Verbindung mit Art. 114 Abs. 1 OG). Nicht prüfen kann es die Unangemessenheit eines Entscheids (Art. 104 lit. c OG). Die Ermittlung des Sachverhalts durch eine richterliche Behörde bindet das Bundesgericht, sofern diese den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt hat (Art. 105 Abs. 2 OG). Was die Bindung an die Sachverhaltsfeststellungen der richterlichen Vorinstanz gemäss Art. 105 Abs. 2 OG betrifft, so ist es dem Bundesgericht grundsätzlich verwehrt, bei seinem Entscheid neue, bisher nicht vorgebrachte Sachbehauptungen oder nachträgliche Änderungen des Sachverhalts zu berücksichtigen. Das Bundesgericht überprüft den Entscheid lediglich aufgrund der Sachlage, wie sie sich der richterlichen Vorinstanz präsentierte. Was eine Partei dort nicht ausdrücklich vortrug oder was sich dort nicht offensichtlich aus den Akten ergab, darf es bei seinem Entscheid regelmässig nicht berücksichtigen (vgl. BGE 125 II 217 E. 3a S. 221). Das Verwaltungsgericht ging davon aus, dass der Beschwerdeführer mit einer Mazedonierin verheiratet ist, die schon längere Zeit in der gemeinsamen Heimat des Ehepaars lebt, wohin der Beschwerdeführer wegen der Ausweisung hinziehen müsste. Erstmals vor Bundesgericht wird nun geltend gemacht, die Ehe sei inzwischen geschieden und der Beschwerdeführer kenne eine in der Schweiz niedergelassene Landsfrau, mit welcher er sich zu verheiraten gedenke. Konkrete, ins Auge springende Hinweise hiefür konnte das Verwaltungsgericht den Akten nicht entnehmen; vielmehr war im bei ihm angefochtenen Rekursentscheid des Departements für Justiz und Sicherheit ausdrücklich von dieser Ehe die Rede. Der Beschwerdeführer hielt es nicht für nötig, das Verwaltungsgericht auf die allenfalls veränderte Sachlage hinzuweisen. Unter diesen Umständen aber lässt sich dem Verwaltungsgericht keine im qualifizierten Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG falsche Sachverhaltsermittlung vorwerfen. Die behauptete neue eheliche Situation des Beschwerdeführers ist im vorliegenden Verfahren nicht zu berücksichtigen. Es bleibt dem Beschwerdeführer vorbehalten, nach einer allfälligen Verheiratung mit einer niedergelassenen Frau zu prüfen, ob er im Kanton um eine Neubeurteilung der Angelegenheit ersuchen wolle. Wie es sich mit den Erfolgsaussichten einer derartigen Vorkehr unter Berücksichtigung aller Umstände verhalten würde, ist vorliegend nicht zu beurteilen.