Citation: 6B_712/2020 E. 2

Für die rechtliche Würdigung verweist das angefochtene Urteil vollumfänglich auf das erstinstanzliche Urteil; die rechtliche Qualifikation sei nicht angefochten (a.a.O. S. 19 E. 5). Der Beschwerdeführer kritisiert, es fehlten eigene Ausführungen der Vorinstanz zu umstrittenen Fragen der Abgrenzung von Mittäterschaft und Gehilfenschaft, des dolus subsequens oder der Schuldfähigkeit. In der Tat hat das Bundesgericht im Urteil 1B_26/2019 E. 3.6 (zur Begründung, weshalb nach Art. 132 Abs. 1 lit. b StPO die amtliche Verteidigung zu bewilligen sei) ausgeführt, es sei umstritten, ob der Beschwerdeführer - seine Strafbarkeit vorausgesetzt - Mittäter oder nur Gehilfe war. Überdies werde im Berufungsverfahren gegebenenfalls zu erörtern sein, ob beim Beschwerdeführer dolus subsequens vorlag; ebenso, ob er in einem die Schuldfähigkeit beeinträchtigenden Mass alkoholisiert war. Da sich die Vorinstanz als Berufungsgericht den einschlägigen Erwägungen der ersten Instanz vorbehaltlos anschliesst, durfte sie von der Befugnis, in den genannten Punkten auf die Begründung der ersten Instanz zu verweisen (Art. 82 Abs. 4 StPO), Gebrauch machen. Der Beschwerdeführer ist zur Geltendmachung dieser Punkte vor Bundesgericht nicht darauf angewiesen, sich auf einschlägige Erwägungen im anzufechtenden Urteil selbst berufen zu können. Ebensowenig ist davon auszugehen, im Zusammenhang mit der Frage, ob die Handlungen des Beschwerdeführers gegenüber dem Beschwerdegegner im Auftrag von C.________ erfolgt sind oder nicht, fehle es an einer Grundlage, um die Aussagen von Mitbeschuldigten (oben E. 1.4) im Hinblick auf den Grundsatz in dubio pro reo zu bewerten.