Citation: 8C_670/2021 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz erwog, dass die anlässlich der verkehrspsychiatrischen Abklärung (Gutachten vom 7. November 2017) erhobenen Befunde und daraus gezogenen Schlussfolgerungen in einem unvereinbaren Widerspruch stünden mit der Einschätzung im asim-Gutachten vom 22. September 2016, auf die sich die IV-Stelle in ihrer Verfügung vom 12. Juli 2017 stützte. Mit dem von ihr, so die Vorinstanz weiter, anlässlich der Überprüfung der Rentenverfügung vom 12. Juli 2017 eingeholten Gerichtsgutachten des ABI vom 6. November 2018 sei ein prozessualer Revisionsgrund erstellt gewesen. Die IV-Stelle habe aus diesem Grund - nach Abschreibung des damaligen Verfahrens zufolge Rückzugs der Beschwerde im Nachgang zur Rückweisung der Sache durch das Bundesgericht an die Vorinstanz - auf ihre Verfügung vom 12. Juli 2017 mit Rentenzusprechung ab 1. Dezember 2015 zurückkommen und den Anspruch aufheben dürfen. Die dabei zu beachtende Frist sei, aus den vom kantonalen Gericht näher erwogenen Gründen, gewahrt worden.