Citation: U 38/02 30.07.2002 E. 4.1

Im vorliegenden Fall hat zur Frage des Vorliegens oder Nichtvorliegens eines natürlichen Kausalzusammenhanges zwischen den vom Beschwerdeführer bei den Unfällen vom 7. Februar 1997 und 28. April 1998 erlittenen Gesundheitsschäden und dem im August 1999 in der Klinik für Neurologie des Spitals S.________ erstmals erwähnten CTS einzig SUVA-Kreisarzt Dr. med. C.________ Stellung genommen und zwar in seinem internen Kurzbericht vom 16. November 1999 sowie im Bericht vom 19. März 2001. Allein auf die erste dieser medizinischen Beurteilungen hat sich die SUVA im angefochtenen Einspracheentscheid gestützt, während die Vorinstanz zusätzlich auf eine allgemeine Darlegung der für die Unfallkausalität eines CTS erforderlichen Kriterien in einer medizinischen Publikation der SUVA verwiesen hat (Walter Vogt, Karpaltunnelsyndrom, 1998). Dieser Beweiswürdigung kann nicht beigepflichtet werden.