Citation: 6B_736/2024 E. 2.4.2

2.4.2. Die Beschwerdeführerin wendet sich nicht gegen die vorinstanzliche Feststellung, die Tatwaffe sei ein Baseballschläger aus Hartholz, welcher ihr bzw. ihrem Sohn gehöre und sich in einem Schrank in der Wohnung des Opfers befunden habe, was sie gewusst habe (Urteil S. 24; Beschwerde S. 10). Auch die vorinstanzliche Annahme, dass die Existenz des Baseballschlägers bzw. sein Aufbewahrungsort Drittpersonen nicht bekannt gewesen sei, kritisiert sie nicht. Mit ihrem bereits vor der Vorinstanz vorgebrachten und vor Bundesgericht wiederholten Einwand, der durchsuchte Schrank könne auch als Indiz für eine Dritttäterschaft sprechen, setzt sich die Beschwerdeführerin nicht mit den diesbezüglichen Ausführungen der Vorinstanz auseinander. Diese hält fest, die Situation am Tatort habe nicht so ausgesehen, als ob die Täterschaft alles durchsucht hätte. Es seien bloss einzelne Gegenstände aus dem Schrank geräumt worden, dies wohl um den unten im Schrank liegenden Baseballschläger zu behändigen (Urteil S. 24). Diese Umstände deuten nicht darauf hin, dass die Täterschaft die Wohnung nach einer möglichen Tatwaffe durchsucht hat und zufällig im Schrank auf den Baseballschläger gestossen ist. Ferner führt die Vorinstanz bei der Prüfung der Alternativhypothese der Dritttäterschaft zutreffend aus, dass sich eine unbewaffnete Dritttäterschaft eher für den auf der Küchenablage offen herumliegenden und für die Tatausführung durchaus geeigneten Hammer entschieden hätte (vgl. Urteil S. 101). Es ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz die Kenntnis der Beschwerdeführerin vom genauen Aufbewahrungsort der Tatwaffe als Indiz für deren Täterschaft wertet (Urteil S. 24). Nicht zu kritisieren ist ferner, dass die Vorinstanz aufgrund der von der Kriminaltechnik ermittelten ungefähren Griffhöhe, die mit ca. 74 cm und 88 cm eher tief gewesen sei, annimmt, dass die Einschläge von einer kleineren Person verursacht worden seien, was die 1.68 cm grosse Beschwerdeführerin als mögliche Täterschaft erscheinen liesse (Urteil S. 25). Aus der Formulierung ergibt sich, dass die Vorinstanz diesbezüglich nicht von einer bewiesenen Tatsache ausgeht, womit die Kritik der Beschwerdeführerin unbegründet ist. Die Vorinstanz setzt sich ausführlich mit dem Einwand der Beschwerdeführerin, die Tatausübung wäre ihr aufgrund ihres Gesundheitszustands gar nicht möglich gewesen, auseinander und legt schlüssig dar, dass und weshalb sie (die Vorinstanz) ihr (der Beschwerdeführerin) die Ausübung der Schläge trotz gewissen Einschränkungen des rechten Arms ohne Weiteres zutraue (Urteil S. 25 f.). Die Beschwerdeführerin geht in ihrer Kritik nicht auf die Ausführungen der Vorinstanz ein und zeigt insbesondere nicht auf, dass diese in Willkür verfällt. Insgesamt legt die Beschwerdeführerin nicht dar, dass die Vorinstanz in Willkür verfällt oder Bundesrecht verletzt, indem sie die bewiesenen Tatsachen, dass der Baseballschläger als Tatwaffe verwendet wurde und die Beschwerdeführerin von dessen Aufbewahrungsort Kenntnis hatte, als Indiz wertet, das stark auf die Beschwerdeführerin als Täterin hinweist (Urteil S. 26).