Citation: 5A_372/2021 E. 2.5

2.5. Der Beschwerdeführer macht die Verletzung seines rechtlichen Gehörs durch die Vorinstanz geltend, da die Erstinstanz sich mit diesen echten Noven nicht befasst habe. Soweit er mit dieser Rüge bewirken will, dass die Vorinstanz seine neuen tatsächlichen Vorbringen im Rahmen des Beschwerdeweiterzugs hätte beurteilen müssen, kann ihm nicht gefolgt werden. Der Anspruch auf rechtliches Gehör entbindet den Beschwerdeführer keineswegs, seine Vorbringen rechtsgenüglich zu begründen. Er hätte im kantonalen Verfahren nicht nur die Zulässigkeit echter Noven darlegen, sondern insbesondere ausführen müssen, inwieweit die entsprechenden Beweise zur Nichtigkeit der (durch Gerichtsurteil) kollozierten Forderungen geführt haben. Dass er dies getan hätte, behauptet er nicht einmal. Stattdessen schildert er dem Bundesgericht die Hintergründe der am 1. Januar 2016 in Kraft getretenen Revision des Stiftungsrechts, insbesondere die Verpflichtung der juristischen Personen zur Eintragung im Handelsregister (Art. 52 ZGB). Alsdann wirft er den Vertretern der Stiftung vor, in Missachtung der letztwilligen Verfügung des Stifters widerrechtliche Vorkehren zu deren Lasten vorgenommen zu haben. Damit seien ihre Interventionen im Konkursverfahren und demzufolge der Kollokationsplan nichtig. Aus diesen teilweise schwer verständlichen Schilderungen ergeben sich keine Hinweise auf eine Nichtigkeit des Kollokationsplans, welche von der Vorinstanz hätte berücksichtigt werden müssen. Von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. BV) kann damit keine Rede sein.