Citation: 8C_34/2021 E. A

Der 1969 geborene A.________ wurde mit Arbeitsvertrag vom 24. März 2016 per 1. Juli 2016 als Geschäftsführer (Chief Executive Officer, CEO) und Direktor der B.________ AG angestellt. Der Zweck der Gesellschaft war der Betrieb einer Rückversicherung und das Erbringen damit verbundener Dienstleistungen. Um die Tätigkeit als Rückversicherung aufnehmen zu können, hätte die B.________ AG über eine Bewilligung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) verfügen müssen. Diese wurde jedoch in der Folge nicht erteilt. Mit Schreiben vom 26. Juli 2017 löste A.________ das Arbeitsverhältnis wegen ausstehender Lohnzahlungen per sofort auf. Am 27. September 2018 wurde über die B.________ AG der Konkurs eröffnet. A.________ beantragte am 24. Februar 2019 Insolvenzentschädigung für einen Lohnausstand in der Höhe von Fr. 67'916.65 für offene Lohnforderungen von Mai 2017 bis Januar 2018. Die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich lehnte sein Begehren mit der Begründung ab, er sei seiner Schadenminderungspflicht nicht in genügendem Masse nachgekommen; des Weiteren stellte sie fest, dass die Frage einer allfälligen arbeitgeberähnlichen Stellung nicht abschliessend beurteilbar sei (Verfügung vom 6. März 2019). Die hiergegen geführte Einsprache lehnte sie nach weiteren Abklärungen unter Hinweis auf die arbeitgeberähnliche Stellung des A.________ im Betrieb der B.________ AG ab (Einspracheentscheid vom 11. September 2019).