Citation: 4A_207/2013 E. A

A.a. Die X.________, Zürich, (Beklagte, Beschwerdeführerin) ist ein Verein schweizerischen Rechts mit dem Zweck, italienische Arbeitnehmer und ihre Familien in der Schweiz bei der Ausübung ihrer Rechte im Bereich der Sozialversicherung und der Ansprüche aus der Erwerbstätigkeit (auch vor Gericht) zu vertreten. Sie wird von Y.________ mit Sitz in J.________ gefördert. A.________ (Kläger, Beschwerdegegner) ist italienischer Staatsangehöriger, lebt aber seit längerem in der Schweiz und war hier auch erwerbstätig. A.b. Nachdem A.________ seine Arbeitsstelle verloren und die SVA Zürich in der Folge rückwirkend einen Invaliditätsgrad von 80 % verfügt hatte, suchte er bei der X.________ Unterstützung im Hinblick auf seine Vorsorgeansprüche. In deren Büro in Zürich wurde er vom Geschäftsführer der Beklagten, B.________, beraten. Der Kläger unterzeichnete am 15. Oktober 2004 unter anderem eine Vollmacht zugunsten der Beklagten und einen Auszahlungsantrag an die Freizügigkeitsstiftung, an welche die Austrittsleistung des Klägers nach dessen Stellenverlust ausbezahlt worden war. In der Folge erreichte B.________, dass das Vorsorgekapital im Betrag von Fr. 100'951.55 ihm persönlich auf ein Konto bei der Bank Z.________ AG ausbezahlt wurde. Der Kläger erhielt ab Februar 2005 bis März 2009 monatliche Zahlungen von Fr. 598.--. Diese waren nicht von der Beklagten, sondern von B.________ veranlasst, und sie enthielten als Zahlungsgrund den Vermerk "Bonifico X.________, Inhaber B.________, ... Rendita Mensile Di 2. Pilastro ...". Dies entsprach einem auch aus anderen Fällen bekannten Täuschungsmanöver von B.________. Die Parteien sind sich darin einig, dass B.________ das Alterskapital des Klägers im übrigen Teil veruntreut hat.