Citation: 1B_41/2017 E. 4.3.3

4.3.3. Es geht um Bargeld (Euro), das aus Frankreich in die Schweiz verbracht wurde. Die Vorinstanz nimmt an, es habe sich um einen blossen Kurierdienst der B.________ GmbH gehandelt. Diese Auffassung ist nicht offensichtlich unhaltbar. Dass die B.________ GmbH - wie die Beschwerdeführerin vorbringt - auch als Geldwechslerin tätig war (Beschwerde S. 6 Ziff. 21), bedeutet noch nicht, dass es im vorliegenden Fall um ein Geldwechselgeschäft ging und die B.________ GmbH nicht lediglich als "money transmitter" tätig war. Die Staatsanwaltschaft legt das zutreffend dar (Vernehmlassung S. 3 unten). Ebenso wenig willkürlich ist die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz, wenn sie erwägt, es habe keine Vermischung des aus Frankreich eingeführten Geldes mit solchem der B.________ GmbH stattgefunden. Bei der Festnahme der Beschuldigten in der Luzerner Hauptpost befand sich das Bargeld in separaten Behältnissen und die Notenbündel verschiedener Stückelung waren in Banderolen eingefasst. Dies spricht gegen eine Vermischung. Dass gemäss Zollbeleg EUR 344'0065.-- in die Schweiz eingeführt wurden, während in der Luzerner Hauptpost EUR 347'085.-- sichergestellt wurden, beweist nicht, dass es zu einer Vermischung kam. Beim Zollbeleg handelt es sich um eine Selbstdeklaration. Der Unterschied der Beträge kann somit auf einer fehlerhaften Zählung beruhen. Eine solche erscheint umso plausibler, als die Beteiligten nach den unbestrittenen Darlegungen der Staatsanwaltschaft in der Vernehmlassung aktenkundig auch sonst unsorgfältig handelten. Wenn die Vorinstanz eine Vermischung verneint hat, ist das deshalb ebenfalls nicht schlechterdings unhaltbar. Was die Beschwerdeführerin gegen die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz sonst noch vorbringt, erschöpft sich in appellatorischer Kritik. Darauf ist nicht einzutreten.