Citation: 5A_745/2009 19.03.2010 E. 9

Schliesslich bringt der Beschwerdeführer vor, die Parteien hätten seinerzeit gemeinsam im von ihm finanzierten Einfamilienhaus gelebt. Aufgrund des Verkaufs der ehelichen Liegenschaft seien ihm Schulden in der Höhe von Fr. 150'000.-- verblieben, welche im Umfang von rund Fr. 100'000.-- auf den mit grossem Verlust erfolgten Verkauf und im Umfang von Fr. 44'000.-- auf offene Steuerschulden zurückzuführen seien. Er habe bis heute die für den Erwerb des Hauses aufgenommene Hypothek abzutragen. Diese Schulden, welche für gemeinsame Bedürfnisse begründet worden seien, habe die Vorinstanz bei der Unterhaltsberechnung zu Unrecht nicht berücksichtigt und damit Art. 125 ZGB verletzt. Indes wurden die Parteien mit Urteil des Bezirksgerichts Z.________ vom 15. April 2008 in güterrechtlicher Hinsicht als vollständig auseinandergesetzt erklärt (s. oben, Sachverhalt Bst. A). Wie das Kantonsgericht in seiner Begründung festgehalten hatte, wurde dagegen nicht appelliert, weshalb es die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Schulden im Rahmen der Festsetzung der Unterhaltsbeiträge zu Recht nicht mehr berücksichtigt hat. Wie sich ausserdem aus dem Protokoll der Verhandlung des Kantonsgerichts vom 1. September 2009 ergibt, machte der Beschwerdeführer geltend, er könne mit einem Unterhaltsbeitrag von unter Fr. 1'530.-- seine Schulden zurückzahlen, weshalb er einen Eventalantrag um entsprechende Reduktion seiner Unterhaltspflicht stellte. Diesem Anliegen hat das Kantonsgericht insofern entsprochen, als es den Beschwerdeführer zur Leistung von Unterhaltsbeiträgen in der Höhe von Fr. 1'428.-- verpflichtet hat (s. oben, E. 3). Auch aus diesem Grund stösst das Begehren um Berücksichtigung der Schulden ins Leere. Die Rüge ist daher unbegründet.