Citation: 9C_804/2015 E. 3.2

3.2. Demgegenüber hat das kantonale Gericht zu Recht berücksichtigt, dass sich die Beurteilung des Dr. med. E.________, wonach die Versicherte "gegenwärtig nicht arbeitsfähig" sei, ausdrücklich auf die bisherige, unbestritten nicht mehr zumutbare Tätigkeit in der Chip-Herstellung bezog. Ebenfalls trug die Vorinstanz korrekt dem Umstand Rechnung, dass Dr. med. D.________ am 18. April 2013 zwar die körperliche Belastbarkeit durch die "mittlerweile chronifiziert und als solche schon erschwert therapierbar[e]" Schmerzproblematik für sehr eingeschränkt befunden, sich aber nicht weiter zur Arbeitsfähigkeit geäussert, sondern - lediglich - eine entsprechende Überprüfung als indiziert erachtet hatte, die nachfolgend namentlich im Spital F.________ sowie durch den RAD auch durchgeführt wurde. Schliesslich hat das kantonale Gericht in nicht zu beanstandender Weise erwogen, dass eine neu hinzugetretene Diagnose (soweit die bereits seit Mai 2010 bestehende Rückenproblematik überhaupt als solche gelten kann) nicht unbesehen eine höhere Arbeitsunfähigkeit bewirkt. Massgebend für den Grad der Arbeitsunfähigkeit ist nicht die Diagnose oder die Zahl der erhobenen Diagnosen, sondern die daraus resultierende Leistungseinschränkung (Art. 6 ATSG), welche sich auch durch eine zusätzliche Beeinträchtigung nicht zwangsläufig erhöhen muss (vgl. BGE 127 V 294 E. 4c S. 298). Dass die lumbalen Rückenschmerzen eine zusätzliche Limitierung bewirkten, ist nach den medizinischen Akten nicht ausgewiesen. Für weitere Abklärungen sah die Vorinstanz zu Recht kein Anlass (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236, 13 I 140 E. 5.3 S. 148, BGE 124 V 90 E. 4b S. 94).