Citation: 1B_162/2014 E. 1

Die Staatsanwaltschaft Graubünden stellte mit Verfügung vom 6. März 2014 ein Strafverfahren gegen B.________ wegen mehrfacher Veruntreuung und mehrfacher Urkundenfälschung ein. Dagegen erhob A.________ am 15. März 2014 Beschwerde beim Kantonsgericht von Graubünden. Dieses forderte ihn mit Verfügung vom 25. März 2014 zur Bezahlung einer Sicherheitsleistung von Fr. 1'500.-- auf. Am 31. März 2014 teilte A.________ dem Kantonsgericht mit, er habe bereits in einer anderen hängigen Sache seinen Vermögenszustand dokumentiert. Daraufhin teilte ihm das Kantonsgericht mit Schreiben vom 3. April 2014 u.a. mit, sofern er beabsichtige ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege zu stellen, müsse er für den Nachweis der finanziellen Verhältnisse Unterlagen betreffend die gesamte Einkommens- und Vermögenssituation einreichen. Am 9. April 2014 liess A.________ dem Kantonsgericht ein Schreiben zukommen. Die II. Strafkammer des Kantonsgerichts von Graubünden wies mit Verfügung vom 14. April 2014 das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ab und setzte A.________ eine letzte, nicht erstreckbare Frist zur Bezahlung der Sicherheitsleistung. Zur Begründung führte die II. Strafkammer zusammenfassend aus, dass das vom Beschwerdeführer als "amtliches Armutszeugnis" betitelte Dokument für den Nachweis der Prozessarmut nicht genüge. Das Gericht habe dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 3. April 2014 detailliert angegeben, welche Unterlagen einzureichen seien. Der Beschwerdeführer habe keine der genannten Unterlagen eingereicht und dadurch seine Mitwirkungspflicht verletzt.