Citation: 6B_370/2020 E. 2.4

2.4. Oben wurde dargelegt, dass die Vorinstanz den Sachverhalt willkürfrei festgestellt hat (E. 1.4). Folglich wusste der Beschwerdeführer, dass zur Zeit seiner Handlungen bereits Saatkrähen vor Ort waren und auf demselben Baum Eier gelegt hatten. Soweit der Beschwerdeführer darüber hinaus rechtliche Rügen zum Vorsatz erhebt, sind diese unbegründet. Er bringt vor, er habe explizit grosse Rücksicht auf die Brutzeit der Saatkrähen genommen, da er diese nicht habe stören wollen. Es ist jedoch unbestritten, dass es zum Zeitpunkt seiner Handlungen auf demselben Baum auch neue Nester hatte, die er belassen hat. Dass Vögel durch das Schütteln der Äste eines Baums, auch wenn nicht direkt ihre sich im Bau befindlichen Nester betroffen sind, gestört und aufgeschreckt werden, ist ohne Weiteres klar. Bereits der Lärm der Hebebühne allein verursacht Immissionen auf die anderen Nester. Unter diesen Umständen durfte der Beschwerdeführer nicht darauf vertrauen, dass seine Handlungen die Saatkrähen nicht stören würden, zumal er als Laie nicht beurteilen kann, wann diese genau mit dem Nisten beginnen. Die Ausführungen des Beschwerdeführers in Bezug auf einen angeblichen Sachverhaltsirrtum sind unsubstanziiert und genügen den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist nicht einzutreten.