Citation: 8C_447/2017 E. B

Dagegen liess A.________ beim Kantonsgericht Luzern Verwaltungsgerichtsbeschwerde erheben und im Wesentlichen die Weiterübernahme von Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen, die Ausrichtung einer Rente und eine höhere Integritätsentschädigung beantragen. Das Kantonsgericht holte in der Folge bei Dr. med. G.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Leitender Arzt Erwachsenenpsychiatrie, Ambulatorium für Traumafolgestörungen der Klinik H.________ ein psychiatrisches Gutachten vom 7. September 2016 ein, das auch ein neuropsychologisches Teilgutachten von lic. phil. I.________, Leiterin Psychologische Diagnostik, Klinik H.________, umfasst. Ebenso forderte es bei der B.________ Ltd. und der D.________ Beweisauskünfte ein. Gestützt auf die neuen Beweismittel hiess das Kantonsgericht die Beschwerde mit Entscheid vom 11. Mai 2017 gut. Es hob den angefochtenen Einspracheentscheid auf und verpflichtete die Zürich, A.________ vom 5. November 2009 bis 31. März 2014 Taggelder auszurichten, nach Massgabe einer 60%igen Arbeitsunfähigkeit und in Berücksichtigung ihrer Arbeitstätigkeit bei der B.________ Ltd. und der D.________ sowie unter Verrechnung mit allfälligen Leistungen der Arbeitslosenversicherung. Weiter verpflichtete das Kantonsgericht die Zürich, A.________ vom 1. Oktober 2013 bis 31. März 2014 Leistungen für die Heilungskosten auszurichten. Sodann habe die Zürich A.________ eine Integritätsentschädigung nach Massgabe einer 35%igen Integritätseinbusse sowie ab 1. April 2014 eine einem 60%igen Invaliditätsgrad entsprechende Invalidenrente zu bezahlen. Zudem auferlegte das Kantonsgericht der Zürich die Beweiskosten von Fr. 11'796.20.