Citation: 6B_1193/2021 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer beanstandet ferner die Landesverweisung. Er begründet sein Begehren zum einen mit dem beantragten Freispruch vom Vorwurf der Vergewaltigung. Zum anderen bringt er vor, dass eine Landesverweisung nicht dem Wunsch der Privatklägerin entspreche. Diese würde zwar nicht mehr mit ihm zusammenleben wollen, wünsche aber, dass die Kinder mit ihm aufwachsen und Zeit verbringen können. Eine Landesverweisung würde demnach unmittelbar die Privatklägerin und die Kinder strafen, was nicht im Sinne des Gesetzes sein könne. Die Vorinstanz habe sich mit diesen Vorbringen nicht auseinandergesetzt und damit sein rechtliches Gehör verletzt.