Citation: 5A_777/2015 E. 2.4

2.4. Nicht thematisiert hat die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid die unter dem Aspekt der Durchsetzung in der Zwangsvollstreckung in bestimmtem Rahmen bestehende Möglichkeit eines Eingriffs in den Notbedarf des Unterhaltsschuldners (s. zur Ermittlung der - trotz des Eingriffs in das Existenzminimum - pfändbaren Quote BGE 111 III 13 E. 5 S. 15 f.). Vollstreckungsrechtliche Voraussetzung für einen derartigen Eingriff ist insbesondere, dass auch das Existenzminimum des Unterhaltsgläubigers nicht gedeckt ist. Es muss eine unvermeidbare Notwendigkeit der Unterhaltszahlungen, eine unerträgliche und nicht anders abwendbare Not auf Seiten des Unterhaltsgläubigers vorliegen (BGE 111 III 13 E. 6 und 7 S. 18 ff.; GEORGES VONDER MÜHLL, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Bd. I, 2. Aufl. 2010, N. 40 zu Art. 93 SchKG). Eine solche wird vom Beschwerdeführer vorliegend nicht behauptet, geschweige denn belegt. Ausserdem wirft er der Vorinstanz nicht vor, den Sachverhalt diesbezüglich in Verletzung von Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG mangelhaft ermittelt zu haben. Weiterungen dazu erübrigen sich daher.