Citation: 5A_414/2023 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführer scheinen bestreiten zu wollen, dass der dem Verfahren zugrunde liegende Entscheid der KESB vom 14. Dezember 2022 vorsorglicher Natur war. Mit ihren Ausführungen hierzu, wonach dem Dispositiv keine zeitliche Beschränkung entnommen werden könne und die Beiständin verpflichtet werde, für die Periode vom 14.12.2022 bis 30.11.2023 bis zum 29.02.2024 einen Rechenschaftsbericht einzureichen, sind sie nicht zu hören: Die KESB trifft gemäss Art. 445 Abs. 1 ZGB alle für die Dauer des Verfahrens notwendigen vorsorglichen Massnahmen. Die KESB hat im Dispositiv ihres Entscheids festgelegt, dass die eingesetzte Beiständin bereits bis zum 20. Januar 2023 einen ersten Bericht über die Möglichkeit der Umsetzung einer Betreuung von A.________ bei seiner Familie einzureichen habe. Auch hat sie erwogen, es läge eine zeitliche Dringlichkeit vor, über die weitere Unterbringung von A.________ zu entscheiden, es sei aber zum Beurteilungszeitpunkt nicht möglich, abschliessend darüber zu entscheiden, ob eine Betreuung bei der Familie zu Hause möglich sei. Damit hat sie eine Massnahme des Erwachsenenschutzes vorsorglich angeordnet. Die geschilderten Beschränkungen (Art. 98 BGG) finden daher vorliegend Anwendung.