Citation: 8C_30/2020 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Vorinstanz habe sämtliche Berichte und Ergebnisse der beruflichen Eingliederung ausser Acht gelassen. Dies widerspreche der aufgrund der Indikatorenprüfung vorzunehmenden ergebnisoffenen Gesamtbetrachtung und dem Untersuchungsgrundsatz. Sämtliche Eingliederungsfachleute der IV-Stelle hätten festgestellt, dass seine Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt nicht gelingen könne. Der Versicherte habe die Anlehre zum Druckereimitarbeiter im geschützten Rahmen absolviert und danach nie in der freien Wirtschaft Fuss fassen können. Aufgrund der Rückmeldungen betreffend seine diversen Praktika benötige er ein geschütztes Arbeitsumfeld und könne selbst in diesem Rahmen nur eine 50%ige Leistung erbringen. Aus dem Abschlussbericht des Berufsberaters der IV-Stelle vom 17. Mai 2017 ergebe sich, dass eine Eingliederung im ersten Arbeitsmarkt undenkbar sei. Dies zeige sich auch in seinem Alltag. Er werde von der Bewährungshilfe sehr eng begleitet. Laufe diese aus, werde eine Beistandschaft nötig sein.