Citation: 6B_764/2018 E. 4

Der Beschwerdeführer begründet nicht, ob und welche Zivilansprüche er aus den inkriminierten Äusserungen gegen den Beschuldigten überhaupt stellen will. Er macht namentlich weder Schadenersatz- noch Genugtuungsforderungen aufgrund der behaupteten Ehrverletzung geltend. Aus der Beschwerdebegründung erhellt vielmehr, dass er eine strafrechtliche Verurteilung anstrebt und verlangt, der Beschuldigte habe in einem ordentlichen Gerichtsverfahren Beweise für seine Aussagen vorzulegen oder sei hierfür zur Rechenschaft zu ziehen. Vom Willen, allenfalls Zivilansprüche geltend zu machen oder sich solches auch nur vorzubehalten, ist nicht die Rede. Die Beschwerde genügt daher insoweit den gesetzlichen Begründungsanforderungen (Art. 42 Abs. 2 BGG) auch unter der bei Laienbeschwerden üblichen wohlwollenden Betrachtungsweise nicht (Urteile 6B_432/2017 vom 22. November 2017 E. 1.2; 6B_1239/2016 vom 14. Juni 2017 E. 3.2).