Citation: 8C_165/2015 E. 6

Verwaltung und Vorinstanz gehen davon aus, dass der Beschwerdeführer mit seinen über Twitter verbreiteten Äusserungen eventualvorsätzlich die Kündigung seines Arbeitsvertrages durch seine Arbeitgeberin in Kauf genommen hat. Der Versicherte rügt demgegenüber, verschiedene Tatsachenfeststellungen des kantonalen Gerichts seien offensichtlich unrichtig. Basierend auf dieser rechtsfehlerhaften Sachverhaltsfeststellung habe die Vorinstanz zu Unrecht das Verschulden des Beschwerdeführers an seiner Entlassung im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG und Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV bejaht. Die Arbeitsvertragskündigung sei für den Versicherten nicht vorhersehbar gewesen. Die Arbeitgeberin habe missbräuchlich gekündigt, weshalb sie die wegen Missbräuchlichkeit der Kündigung erhobenen Ansprüche des Beschwerdeführers vergleichsweise fast vollständig anerkannt habe.