Citation: 6B_1075/2016 E. 1.2.1

1.2.1. Es ist unbestritten, dass der Beschuldigte die Zivilansprüche des Beschwerdeführers im Grundsatz anerkannt sowie, dass das Strafgericht davon Vormerk genommen und die Zivilklage zur Bestimmung der Schadens- bzw. Genugtuungshöhe auf den Zivilweg verwiesen hat. Diese Anerkennung ist in Rechtskraft erwachsen. Der Beschwerdeführer bringt vor, das angefochtene Urteil könne sich gleichwohl auf seine Zivilansprüche auswirken. Er zeigt jedoch nicht auf, inwiefern dies der Fall sein soll und was für ihn bei einem Schuldspruch - sei es nun wegen vorsätzlicher oder fahrlässiger Tatbegehung - weshalb genau gewonnen wäre. Der Beschwerdeführer macht Zivilansprüche in der Grössenordnung von Fr. 164'000.-- bis Fr. 268'000.--, darunter namentlich einen Rentenschaden geltend. Angesichts ihrer Komplexität würde das Strafgericht die Zivilforderung daher auch bei einem Schuldspruch aller Voraussicht nach in Anwendung von Art. 126 Abs. 3 StPO lediglich im Grundsatz gutheissen und sie im Übrigen auf den Zivilweg verweisen, weil die vollständige Beurteilung des Anspruchs unverhältnismässig aufwändig wäre (vgl. ANNETTE DOLGE in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014 N. 44 ff. zu Art. 126 StPO). Ohnehin verkennt der Beschwerdeführer, dass dem Opfer gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung die Legitimation zur Ergreifung von Rechtsmitteln gegen strafrechtliche Endentscheide nur soweit zukommt, als es um den Bestand (und nicht nur den Umfang) seiner Zivilforderung geht (BGE 120 IV 44 E. 6 S. 56 mit Verweis auf die Materialien zum OHG). Der Bestand der Forderung ist aber aufgrund der Anerkennung durch den Beschuldigten dem Grundsatz nach unbestritten.