Citation: 8C_856/2018 E. 5

Das kantonale Gericht stellte fest, dass der Vertrag der E.________ eine Arbeitszeit von 36 Stunden pro Woche vorgesehen habe. Gemäss den Angaben des Geschäftsführers des Einsatzbetriebes (D.________) hätte der Versicherte aber lediglich stundenweise auf Abruf beschäftigt werden können. Die vertraglichen Lohnansprüche für eine 36 Stunden-Woche hätten sich nur beschränkt durchsetzen lassen, weil nach den Bestimmungen des GAV Personalverleih eine dreimonatige Probezeit bestanden habe, während der eine Kündigung innert zwei Tagen möglich gewesen wäre. Aus diesen Gründen war es für die Vorinstanz entschuldbar, dass der Versicherte das Stellenangebot abgelehnt hatte. Der Beschwerdeführer vermag nicht nachvollziehbar darzulegen, inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen offensichtlich unrichtig wären. Dies gilt namentlich hinsichtlich der Annahme, dass der Versicherte zum Zeitpunkt der Ablehnung des Vertrages mit der E.________ durch seinen Besuch beim Inhaber des Einsatzbetriebes bereits Kenntnis vom lediglich stundenweisen Bedarf auf Abruf gehabt habe. Daran vermögen weder die Ausführungen in der im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Replik noch der Umstand, dass an seiner Stelle eine andere Person beschäftigt worden sei, etwas zu ändern, zumal nicht geltend gemacht wird, dass diese das dem Versicherten angebotene Pensum von 36 Stunden pro Woche versehen habe. Damit steht für das Bundesgericht verbindlich fest, dass der Versicherte den angebotenen Vertrag abgelehnt hat im Wissen darum, dass er bei der D.________ lediglich stundenweise auf Abruf hätte arbeiten und entsprechend wenig hätte verdienen können. Es lässt sich nicht erkennen, weshalb die vorinstanzliche Schlussfolgerung, die Ablehnung des Stellenangebots der E.________ sei angesichts des vom Versicherten gewünschten Vollzeitpensums und der entsprechend zu erwartenden Bezahlung objektiv entschuldbar gewesen, bundesrechtswidrig sein sollte. Dies gilt selbst dann, wenn er das Angebot auch wegen eines zu tiefen Stundenlohnes ausgeschlagen haben mochte. Inwieweit die vorinstanzliche Ermessensausübung bei der Festsetzung der Einstelldauer - nach Ausschluss eines schweren Verschuldens - rechtsfehlerhaft wäre, wird beschwerdeweise nicht substanziiert und ist nicht erkennbar. Es bleibt diesbezüglich daher kein Raum für eine Korrektur durch das Bundesgericht.