Citation: 8C_88/2018 E. 4

Das kantonale Gericht hat in umfassender und sorgfältiger Würdigung des Sachverhaltes, insbesondere aufgrund des Verhaltens des Beschwerdeführers gegenüber dem RAV, für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich festgestellt, dass er im fraglichen Zeitraum nicht bereit gewesen wäre, eine Arbeit anzunehmen und hat entsprechend die subjektive Vermittlungsfähigkeit des Versicherten verneint. Inwieweit die Ausführungen des Versicherten die diesbezüglichen vorinstanzlichen Erwägungen als bundesrechtswidrig erscheinen lassen, erscheint fraglich. Rechtsprechungsgemäss liegt ein Mangel in der Sachverhaltsfeststellung gemäss Art. 105 Abs. 2 BGG nicht bereits dann vor, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst dann, wenn der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Fehler beruht (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56; vgl. auch BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f.). Die Frage braucht indessen nicht abschliessend geprüft zu werden: Die Vorinstanz hat nämlich - im Wesentlichen gestützt auf die Verfügung der Invalidenversicherung, wonach ihm die Verwertung seiner medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit aufgrund der gesamten Umstände nicht zumutbar ist - auch erwogen, dass dem Beschwerdeführer keine zumutbare Arbeit mehr zu vermitteln war und es somit an der objektive Vermittlungsfähigkeit mangelte. Entgegen seinen Ausführungen folgt aus den vorinstanzlichen Erwägungen nicht, dass arbeitslose Personen über 60 Jahren generell keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung mehr hätten; vielmehr verneint das kantonale Gericht einen solchen Anspruch lediglich für jene Versicherten, welchen aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht die Verwertung ihrer Resterwerbsfähigkeit nicht mehr zugemutet werden kann. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern diese vorinstanzliche Argumentation gegen Bundesrecht verstossen sollte. Die Beschwerde des Versicherten ist somit abzuweisen.