Citation: 6B_329/2022 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe das Urteil der Erstinstanz vollumfänglich aufgehoben, obwohl er ausschliesslich die Aufhebung der erstinstanzlichen Dispositiv-Ziffern 2, 3, 6, 9 und 12 beantragt habe. Er macht geltend, die nicht angefochtenen Dispositiv-Ziffern 1, 4, 5, 7, 8, 10 und 11 seien in Teilrechtskraft erwachsen, weshalb nicht das gesamte Urteil hätte aufgehoben werden dürfen. Dem angefochtenen Urteil ist zu entnehmen, dass der Freispruch infolge Schuldunfähigkeit sowie die Schuldsprüche wegen Verübung diverser Taten in selbstverschuldeter Unzurechnungsfähigkeit, mehrfachen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz, mehrfacher Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes und mehrfachen Vergehens gegen das Waffengesetz nicht angefochten wurden und deshalb unverändert blieben. Gleiches gilt für die Geldstrafe und Busse, die Weisungen und Bewährungshilfe, den Verzicht auf eine stationäre oder ambulante Massnahme, die Beschlagnahme, die Zivilforderungen sowie die Entschädigungen. Dagegen focht der Beschwerdeführer die Schuldsprüche wegen Verübung einer schweren Körperverletzung in selbstverschuldeter Unzurechnungsfähigkeit, Verletzung der Fürsorge- oder Erziehungspflicht und schwerer Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz an. Zudem wandte er sich gegen die Freiheitsstrafe, die Landesverweisung und die Regelung der Verfahrenskosten und Entschädigung eines Privatklägers. Daraus schliesst die Vorinstanz zutreffend, dass diese Punkte Gegenstand des Berufungsverfahrens bilden. Es ist nicht ersichtlich, was der Beschwerdeführer mit seiner Rüge bezweckt. Er hält selbst fest, dass das angefochtene Urteil das erstinstanzliche Urteil ersetzt und teilweise mit diesem identisch ist. Auf die Rüge ist mangels rechtlich geschützten Interesses des Beschwerdeführers nicht einzutreten (Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG).