Citation: 2C_149/2024 E. 4.4.2

4.4.2. Die Vorinstanz sieht im Schlussbericht der Kantonspolizei Thurgau vom 31. März 2023 den Beweis für die charakterlichen Defizite des Beschwerdeführers (vgl. E. 4.3.2 f. des angefochtenen Urteils). So könne dem Bericht entnommen werden, dass der Beschwerdeführer gestanden habe, (mindestens) einem Prüfling bei der Theorieprüfung mittels technischer Utensilien (u.a. einem Ohrknopf und einer im Hemd eingenähten Knopfkamera) behilflich gewesen zu sein. Nicht zuletzt angesichts der für das Bestehen der Prüfung vereinbarten Bezahlung in Höhe von Fr. 2'500.-- sei nicht glaubhaft, dass sich die Hilfe bloss auf die Übersetzung der Fragen beschränkt habe, wie dies der Beschwerdeführer behaupte. Diese schwerwiegenden Verfehlungen würden genügen, so schliesst die Vorinstanz, um dem Beschwerdeführer die Fahrlehrerbewilligung gestützt auf Art. 27 lit. b FZ unbefristet zu entziehen. Diesen Erwägungen vermag der Beschwerdeführer nichts Substanzielles entgegenzusetzen. Insbesondere legt er nicht dar, inwiefern die Beweiswürdigung der Vorinstanz bzw. das Abstellen auf den Schlussbericht willkürlich sein soll. So bestreitet er etwa weder sein Geständnis noch die vereinbarte Bezahlung. Er beschränkt sich auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid und stellt diesem seine eigene Sicht der Dinge gegenüber. Darauf ist nicht weiter einzugehen (vgl. E. 2.2 hiervor). Der rechtlichen Beurteilung sind daher die von der Vorinstanz wiedergegebenen Verfehlungen des Beschwerdeführers zugrunde zu legen. Es ist sodann nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz von diesen Verfehlungen auf charakterliche Defizite geschlossen hat, welche seine Lehrtätigkeit als unzumutbar erscheinen lassen und gemäss Art. 27 lit. b FV einen Grund für den unbefristeten Entzug der Fahrlehrerbewilligung darstellen. Eine Verletzung von Art. 27 FV liegt folglich nicht vor.