Citation: 4A_324/2014 E. 5.2.1

5.2.1. Der Beschwerdeführer wirft dem Schiedsgericht zunächst vor, es habe bei der Beurteilung der Kompetenz der UEFA zur Verhängung von Sanktionen wegen Spielmanipulationen einzelne seiner Vorbringen vollständig ausser Acht gelassen. So habe er geltend gemacht, dass er im Zeitpunkt der Austragung einiger der umstrittenen Spiele Artikel 2.06 der Regulations of the UEFA Champions League (UCLR) noch gar nicht als verbindlich anerkannt habe. Dazu habe sich das Schiedsgericht ebenso wenig geäussert wie zu seinem Argument, dass nach der Rechtsprechung des TAS die Disziplinarregelungen der UEFA nach deren Wortlaut und Regelungszusammenhang objektiv auszulegen seien. Auch auf sein Argument, wonach die Auslegung von Verbandsregelungen - insbesondere Disziplinarregelungen - im Zweifel zu Lasten des Verwenders zu erfolgen habe, sei das TAS mit keinem Wort eingegangen. Zudem seien seine Vorbringen zur Auslegung und Bedeutung des von der Beschwerdegegnerin in der mündlichen Verhandlung vorgelegten Rundschreibens Nr. 24/2013 der UEFA nicht geprüft und gewürdigt worden. Hätte das Schiedsgericht seine entscheiderheblichen Argumente zur fehlenden Strafkompetenz der UEFA geprüft, so der Beschwerdeführer, hätte es seine Berufung gutheissen müssen.