Citation: 1C_495/2020 E. 10.6

10.6. Mit diesen Ausführungen zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, weshalb er in seinen Eingaben an die kommunalen und kantonalen Instanzen keine Vorschläge zur Anpassung des Fensters an das davor beizubehaltende bzw. wiederherzustellende Vordach hätte unterbreiten können, was auch nicht ersichtlich ist. Demnach ist insoweit eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör zu verneinen. Würde an der streitbetroffenen Lukarne im Bereich des vormaligen Vordachs an der Ostfassade eine "Stirnblende" angebracht, würde diese nach der allgemeinen Lebenserfahrung aufgrund der fehlenden dreidimensionalen Ausgestaltung nicht als Vordach wahrgenommen und liesse daher von Osten her betrachtet die Neigung des hinter der Lukarne bestehenden (aber nicht sichtbaren) Hauptdachs nicht erkennen. Ein solches Band stellt daher keine taugliche mildere Massnahme dar, weshalb die Vorinstanz diese bei der Beurteilung der Erforderlichkeit nicht zu prüfen brauchte. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, er habe am Augenschein auf die Möglichkeit hingewiesen, den Dachfirst so zu erhöhen, dass die Neigung des Lukarnendaches der Neigung des Hauptdaches entspreche, bezieht er sich auf einen Umbau seines Hauses, der über die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands wesentlich hinausgeht und damit als Wiederherstellungsmassnahme nicht in Frage kommen kann. Demnach ist entgegen der Meinung des Beschwerdeführers nicht entscheiderheblich, ob er gemäss dem Vorentscheid der Hochbaukommission vom 27. Januar 2007 den First seines Hauses um zwei Meter anheben dürfte.