Citation: 2C_60/2019 E. 5

Auch sonst ist der angefochtene Entscheid nicht zu beanstanden: Soweit sich der Beschwerdeführer auf Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV beruft, ist darauf hinzuweisen, dass der Sohn des Beschwerdeführers volljährig ist; die Beziehung zu seinem Sohn fällt damit nicht in den Anwendungsbereich des Anspruchs auf Achtung des Familienlebens, zumal ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis offensichtlich nicht gegeben ist (BGE 144 II 1 E. 6.1 S. 12 f.). Aber auch der Anspruch auf Achtung des Privatlebens ist nicht verletzt: Zwar hat der Beschwerdeführer mehr als zehn Jahre in der Schweiz verbracht (vgl. zu dieser Schwelle BGE 144 I 266 E. 3.9 S. 277 ff.). Dieser Aufenthalt beruht zum grössten Teil jedoch auf der Weigerung des Beschwerdeführers, der rechtskräftigen Wegweisungsanordnung (vgl. oben, Bst. A.a) Folge zu leisten (vgl. Urteil 2C_30/2018 vom 5. Juli 2018 E. 6.2). Zu beachten ist überdies, dass sich der Beschwerdeführer nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz wirtschaftlich nicht erfolgreich in der Schweiz integriert hat und darüber hinaus mehrfach straffällig geworden ist (vgl. angefochtener Entscheid, E. 2.11). Selbst wenn man davon ausgehen wollte, dass die Fernhaltemassnahme das Recht auf Achtung des Privatlebens tangieren würde, wäre die Massnahme daher verhältnismässig. Art. 8 EMRK, Art. 13 BV und Art. 5 Abs. 2 BV sind - soweit überhaupt einschlägig - nicht verletzt. Soweit der Beschwerdeführer sodann eine Verletzung der Kinderrechtskonvention geltend macht, zielt er angesichts der schon im vorinstanzlichen Verfahren eingetretenen Volljährigkeit des Sohnes offensichtlich ins Leere. Nicht nachvollziehbar ist auch, inwiefern sich aus Art. 12 EMRK (Recht auf Eheschliessung) ableiten liesse, dass die Vorinstanz bzw. das AFM den Sohn B.________ vor Erlass der Fernhaltemassnahme persönlich hätte anhören müssen.