Citation: 1B_454/2018 E. 2

In der Beschwerdeschrift wird zwar pauschal geltend gemacht, die Entsiegelung und Durchsuchung führe zu einer Verletzung von "Geschäftsgeheimnissen". Die beiden Beschwerdeführerinnen legen jedoch nicht dar, welche von ihnen die Verletzung welcher Geschäftsgeheimnisse befürchtet. Ebenso wenig erwähnen sie, welche der umfangreichen sichergestellten Unterlagen und Aufzeichnungen geheimnisgeschützte Informationen enthielten. Auch zur Art der angeblich betroffenen Geschäftsgeheimnisse machen sie keinerlei Angaben. Im Lichte der oben dargelegten Bundesgerichtspraxis substanziieren die Beschwerdeführerinnen nicht ausreichend, inwiefern ihnen eine Verletzung eigener gesetzlich geschützter Geheimnisrechte drohe und sie insofern ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des Entsiegelungsentscheides hätten.