Citation: 8C_528/2019 E. A

Die 1979 geborene A.________ arbeitete als Zeitungsverträgerin bei der B.________ AG und war dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert, als sie am 26. Mai 2013 zusammen mit ihrer Tochter beim Vertragen der Zeitungen in einen Verkehrsunfall verwickelt wurde. Dabei kam die damals 13-jährige Tochter ums Leben. A.________ erlitt beim Unfall ein Polytrauma (u.a. Wirbelsäulentrauma mit instabiler HWK 2-Fraktur; stumpfes Bauchtrauma mit Milzruptur; Thoraxtrauma mit Hämatopneumothorax links) und musste gleichentags operiert werden, wobei ihr die Milz entfernt wurde. Danach bestand eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Die Suva erbrachte für die Unfallfolgen die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Im weiteren Verlauf tätigte sie verschiedene erwerbliche und medizinische Abklärungen. Insbesondere holte sie mehrere kreisärztliche Beurteilungen in somatischer und psychischer Hinsicht ein. Mit Schreiben vom 27. Juli 2018 orientierte sie A.________ über den vorgesehenen Fallabschluss und die Einstellung der Taggeldleistungen per 31. Juli 2018. Ausserdem sprach sie ihr mit Verfügung vom 4. September 2018 ab dem 1. August 2018 eine Invalidenrente basierend auf einer Erwerbseinbusse von 49 % sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 40 % zu. Die dagegen erhobene Einsprache hiess die Suva insoweit teilweise gut, als sie den Invaliditätsgrad auf 51 % erhöhte (Einspracheentscheid vom 9. Januar 2019).