Citation: 6B_492/2016 E. 2.2.1

2.2.1. In Bezug auf die Strafzumessung rügen die Beschwerdeführer 2 und 3, dass mit einer Freiheitsstrafe, die über einem Jahr liegt, die Zuständigkeit des erstinstanzlichen Gerichts nachträglich im Berufungsverfahren überschritten worden sei, was unzulässig sei. Unstatthaft sei auch, dass die Staatsanwaltschaft, ohne selber Berufung oder Anschlussberufung erhoben zu haben, eine höhere als die vom erstinstanzlichen Gericht ausgesprochene Strafe verlangt und die Vorinstanz dieses Mass noch überschritten habe. Auch sei die für die Beschwerdeführer 2 und 3 ausgesprochene Strafe im Verhältnis zu derjenigen des Beschwerdeführers 1 unverhältnismässig hoch. Die Vorinstanz hätte sich schliesslich nicht zur Angemessenheit der Strafe des Beschwerdeführers 1 äussern dürfen, zumal diese von vornherein nicht abgeändert werden durfte.