Citation: 6B_1053/2018 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt zusammenfassend, der Beschwerdeführer sei besonders hartnäckig vorgegangen, indem er zu mehreren Methoden gegriffen habe, um das Opfer zu töten. Selbst innerhalb der zweiten Phase habe er gleich drei Schnitte in den Hals seines Opfers gesetzt, was als weiteres Element auf seine Entschlossenheit hindeute. In Bezug auf die Skrupellosigkeit falle massgeblich ins Gewicht, dass das Opfer während der gesamten Zeit, in der es sich erfolglos gegen die von hinten erfolgende Umklammerung zur Wehr gesetzt habe, entsetzliche Todesängste habe ausstehen müssen. Das Erleben der Tötung müsse sich verschlimmert haben, als das Opfer realisiert habe, dass der Beschwerdeführer zu einem Dolch griff, und als es versucht habe, die Schnitte in seinen Hals abzuwehren. Das Opfer habe das Bewusstsein nicht sofort, sondern erst auf dem Teppich liegend nach wenigen Minuten verloren. Umgekehrt habe der Beschwerdeführer die Todesängste seines Opfers unmittelbar miterlebt. Er habe dessen Widerstand mit roher Gewalt gebrochen, ohne den Anblick des Opfers in seinem verzweifelten Todeskampf zum Anlass zu nehmen, das Vorhaben abzubrechen. Die solcherart konsequent und empathielos zu Ende gebrachte Vorgehensweise zeuge von einer ausgesprochen gefühlskalten und auf die Auslöschung eines Menschenlebens abzielenden Brutalität. Damit sei die Ausführung besonders skrupellos und die Tat als Mord zu qualifizieren. In der Folge prüft die Vorinstanz die Motivlage des Beschwerdeführers, obschon sich diese ihrer Ansicht nach erst im Rahmen der Strafzumessung konkret niederschlage. Sie gelangt zum Schluss, in der Zeit vor der Tat hätten sich mehrere Faktoren realisiert, die dazu geführt hätten, dass sich das Opfer emotional vom Beschwerdeführer entfremdet habe, während er nicht mit dem Ende der Beziehung zurecht gekommen sei. Daraus erhelle, dass sich der Beschwerdeführer am Punkt angelangt gesehen habe, an welchem er sich die Unausweichlichkeit der Trennung habe eingestehen müssen. Dies sei die entscheidende Triebfeder für den Entschluss gewesen, seine frühere Freundin zu eliminieren. Dabei habe der Beschwerdeführer seinen durch die Zurückweisung verletzten Stolz, seine Eifer- und seine Rachsucht über das Selbstbestimmungsrecht seiner früheren Freundin gestellt. Dies mache die Beweggründe der Tat besonders verwerflich. Indem die Tötung dem Beschwerdeführer dazu gedient habe, seine eigenen, im Verhältnis zum Leben des Opfers niederrangigen Interessen durchzusetzen, habe er aus extremem Egoismus gehandelt. Damit habe er auch das Mordelement des besonders verwerflichen Beweggrunds erfüllt (Urteil S. 45 ff.).