Citation: 6B_863/2008 12.03.2009 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer macht für den Fall der Verurteilung geltend, die Vorinstanz habe eine zu hohe Freiheitsstrafe ausgesprochen. Entsprechend seinem Verschulden sei eine Strafe von höchstens 24 Monaten angemessen. Für die rechtskräftigen Verurteilungen wegen Drohung, Beschimpfung und Missbrauchs einer Fernmeldeanlage sei eine Busse auszusprechen, die in das Ermessen des Gerichts gestellt werde. 2.2 Die Vorinstanz geht zu Recht davon aus, dass das am 1. Januar 2007 in Kraft getretene neue Recht anwendbar ist, weil dieses im vorliegenden Fall den teilbedingten Vollzug der Strafe ermöglicht. Für den Missbrauch einer Fernmeldeanlage (Art. 179septies StGB) belegt sie den Beschwerdeführer mit einer Busse von Fr. 200.--. Für alle anderen Delikte spricht sie eine Freiheitsstrafe von 3 Jahren als Gesamstrafe gemäss Art. 49 StGB aus. Sie übersieht dabei, dass der Tatbestand der Beschimpfung gemäss Art. 177 StGB einzig mit einer Geldstrafe (bis 90 Tagessätze) sanktioniert werden kann; eine Freiheitsstrafe ist ausgeschlossen. Die sinngemässe Rüge der falschen Anwendung von Bundesrecht durch die Vorinstanz ist deshalb berechtigt, was zur Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils führt. Festzuhalten bleibt, dass auch eine Busse, wie sie der Beschwerdeführer für die Beschimpfung verlangt, gesetzlich nicht möglich ist. Sie wäre höchstens zusätzlich als Verbindungsstrafe nach Art. 42 Abs. 4 StGB denkbar. Der Tatbestand der Drohung (Art. 180 StGB) sieht Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder Geldstrafe vor. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, er sei mit einer Busse zu bestrafen, ist sein Begehren deshalb verfehlt. Sofern die Rüge - sinngemäss - gegen die Verhängung einer Freiheitsstrafe gerichtet ist, kann darauf nicht eingetreten werden, weil der Beschwerdeführer nicht begründet, weshalb die ausgefällte und gesetzlich zulässige Strafe bundesrechtswidrig ist.