Citation: 1A.37/2001 12.07.2001 E. A

A.-Der Untersuchungsrichter der Region Kosice (Slowakei) ermittelt gegen A.________ und D.________ wegen des Verdachtes von Vermögensdelikten. a) Gemäss Sachverhaltsdarstellung der ermittelnden Behörden sei A.________ Ende 1996 in leitender Funktion ("Directeur du Bureau du Président de la Société") bei der Firma "X.________", Eisen- und Stahlunternehmen der Ostslowakei AG, tätig gewesen. Am 29. Dezember 1996 habe er für die Fa. X.________ einen Werkvertrag mit der Firma Y.________ AG abgeschlossen, betreffend Reparaturarbeiten an einer in Bratislava befindlichen (der Fa. X.________ gehörenden) Liegenschaft. Gleichentags habe A.________ mit der Fa. Y.________ AG auch noch (per 1. Januar 1997) einen Mietvertrag über dieselbe Liegenschaft unterzeichnet. Der halbjährliche Mietzins sei auf ca. 17,4 Mio. slowakische Kronen (ca. Fr. 700'000.--) festgelegt worden. Zwischen 20. Dezember 1996 und 12. Juni 1998 habe er im Namen der Fa. X.________ derselben Geschäftspartnerin weitere acht Werkaufträge erteilt (über diverse Bauarbeiten, Reparaturen und Ausbesserungen an der genannten Liegenschaft). b) Der Generaldirektor der Fa. Y.________ AG, D.________, habe der Fa. X.________ in der Folge Rechnungen über insgesamt ca. 137 Mio. slowakische Kronen (ca. Fr. 5,5 Mio.) gestellt. A.________ habe jeweils aufgrund von fiktiven Arbeits- und Werkabnahmeprotokollen schriftlich bestätigt, dass die Arbeiten durchgeführt worden seien, und die Bezahlung der Rechnungen veranlasst. Lediglich die Rechnung vom 18. Dezember 1998 über ca. 12,5 Mio. slowakische Kronen sei von der Fa. X.________ nicht mehr beglichen worden, nachdem A.________ seine Arbeitsstelle am 7. September 1998 verlassen habe. Bei der Erteilung der Aufträge habe dieser gewusst, dass die Liegenschaft neuwertig und in Wahrheit gar keine Reparaturen notwendig gewesen seien. Er habe auch in keinem Fall nachgeprüft, ob die fakturierten Arbeiten ausgeführt worden waren. D.________ habe A.________ Aufstellungen und Rechnungen über Leistungen vorgelegt, die seitens der Fa. Y.________ AG gar nicht erfolgt seien. Der Fa. X.________ sei dadurch ein Schaden von ca. 125 Mio. slowakischen Kronen entstanden. c) Die Angeschuldigten hätten mittäterschaftlich, koordiniert ("en complicité") und in Schädigungs- bzw. Bereicherungsabsicht gehandelt. Ein Teil der an die Fa. Y.________ AG überwiesenen Geldbeträge sei vermutlich auf ein Bankkonto von A.________ in die Schweiz transferiert worden. Dieser verfüge über eine durch die Firma Z.________ AG (Zürich) ausgestellte Kreditkarte.