Citation: I 66/00 28.11.2000 E. 2

2.- Verwaltung und Vorinstanz haben bei der Invaliditätsbemessung einzig die Erwerbstätigkeit berücksichtigt und gestützt darauf, dass der Beschwerdeführerin laut Gutachten der Klinik Y.________ vom 9. Dezember 1998 die Arbeit als Packerin im bisherigen Umfang von 50 % zumutbar ist, einen Rentenanspruch verneint. Zur Leistungsfähigkeit im Aufgabenbereich Haushalt, auf den die Hälfte der Arbeitszeit der Versicherten entfällt, wurden keinerlei Abklärungen getroffen. Diese Vorgehensweise hält vor dem Gesetz nicht Stand. Da aufgrund der Expertise der Klinik Y.________ aus orthopädischer Sicht für leichte bis mittelschwere körperliche Tätigkeiten als Packerin hälftige Arbeitsunfähigkeit besteht, die Beschwerdeführerin nicht regelmässig Lasten heben oder tragen sowie Arbeiten in der Höhe und am Boden vermeiden sollte, ist ohne weiteres davon auszugehen, dass sie auch im häuslichen Aufgabenbereich aus gesundheitlichen Gründen nicht voll einsatzfähig ist. Die IV-Stelle wäre daher gehalten gewesen, die Beeinträchtigung der Versicherten bei der Arbeit im Haushalt abzuklären. Da sie dies unterlassen hat, ist die Sache an die Verwaltung zurückzuweisen, damit sie das Versäumte nachhole. Unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Abklärung an Ort und Stelle wird sie den Invaliditätsgrad nach der gemischten Methode bemessen und über den Rentenanspruch neu verfügen.