Citation: 9C_689/2017 E. 4.1

4.1. Es steht fest, dass der Beschwerdeführer im Formular "Gesundheitserklärung vom Versicherten auszufüllen" die folgenden drei Fragen mit "Ja" beantwortet hat: "1. Leiden Sie gegenwärtig oder litten Sie in den letzten fünf Jahren an Krankheiten oder körperlichen und/oder psychischen Störungen - wobei jede gesundheitliche Beeinträchtigung zu deklarieren ist, ausgenommen belanglose, vorübergehende Beeinträchtigungen, die nach wenigen Tagen abgeklungen und nicht mehr aufgetaucht sind? 2. Erlitten Sie in den letzten fünf Jahren einen Unfall? 3. Nehmen Sie gegenwärtig und/oder haben Sie in den letzten 5 Jahren regelmässig Schmerz-, Schlaf-, Aufputsch-, Betäubungsmittel (Drogen) oder Medikamente eingenommen? Wenn ja, welche?". Unbestritten ist auch, dass der Versicherte auf ein separates Beiblatt verwies, als er unterhalb der insgesamt neun mit Ja/Nein zu beantwortenden Fragen für den Fall der Bejahung einer der ersten drei aufgefordert wurde, in einer Tabelle weitere Einzelheiten zu nennen, wofür vier Spalten vorgesehen waren mit den Überschriften "Angaben zu den gesundheitlichen Störungen/Beschwerden", "Von wann bis wann?", "Arbeitsunfähigkeit von wann bis wann?" sowie "Behandelnde Ärzte, Therapeuten, Spitäler (bitte genaue Adresse) ". Auf diesem Beiblatt führte der Beschwerdeführer aus: "Punkt 1 und 2: Bitte entnehmen Sie den beiliegenden Unterlagen die Details zu meinem Bergunfall. Zu Details aus meiner Perspektive habe ich Ihnen mein Buch in diesem Zusammenhang beigelegt. Punkt 3: Morphium, Tramal, Lyrica, Dafalgan, Novalgin, Irfen, Valium, Trittico, Concerta, Sirdalud, Mydocalm, Lioresal. Dies ist die Liste mir bekannter Medikamente im Zusammenhang mit dem Steinschlag / letzten 5 Jahre."