Citation: 8C_295/2022 E. 8.2

8.2. Die Vorinstanz hat einlässlich und schlüssig dargelegt, weshalb auf die Verlautbarungen der Dr. med. D.________ abgestellt werden kann. Die Vorinstanz hat sich insbesondere auch mit den von der Beschwerdeführerin bei der IV-Stelle am 31. August 2021 eingereichten Berichten der Klinik E.________ vom 15. Februar 2021 betreffend MRT-Untersuchung der LWS ohne Kontrastmittel sowie vom 17. Februar 2021 betreffend MRT-Untersuchung der Halswirbelsäule und Schädel ohne Kontrastmittel auseinandergesetzt. Sie hat gestützt auf die Aktenlage festgestellt, dass auf weitere Abklärungen - namentlich die von der Beschwerdeführerin verlangte EMG-Untersuchung, neurophysiologische Abklärung sowie Bildgebung der Halswirbelsäule und des Schädels - verzichtet werden könne, da davon keine entscheidwesentlichen Erkenntnisse betreffend ihre Arbeitsfähigkeit zu erwarten seien (vgl. auch E. 10 hiernach). Der Vorinstanz ist namentlich beizupflichten, dass es für die Bestimmung des Rentenanspruchs grundsätzlich unbesehen der Diagnose und der Ätiologie massgebend ist, ob und in welchem Ausmass eine Beeinträchtigung der Arbeits- bzw. Erwerbsfähigkeit vorliegt (BGE 148 V 49 E. 6.2.2, 143 V 409 E. 4.2.1; Urteil 8C_317/2022 vom 7. September 2022 E. 4.2).