Citation: 1C_386/2012 E. 4.5

4.5. Bis heute ist nicht klar, was mit den zusätzlichen Installationen gemäss dem ursprünglichen Betriebsmodell geschehen soll und ob sie in einem späteren Zeitpunkt nicht doch noch realisiert werden sollen. Die Beschwerdegegner äussern sich weder in die eine noch in die andere Richtung eindeutig. Es erscheint daher nicht ausgeschlossen, dass die zusätzlichen Elemente nur vorläufig zurückgestellt wurden. Solange die Zukunft des Gesamtprojekts in diesem Sinne offen ist, dürfen die entsprechenden Zusammenhänge im vorliegenden Verfahren nicht gänzlich vernachlässigt werden, auch wenn sie formell nicht streitgegenständlich sind. Das ändert aber nichts daran, dass hier vorerst einzig die Rechtmässigkeit der Alpkäserei mit touristischer Nutzung (als Schaukäserei) zu beurteilen ist, die ganz in der als Bauzone ausgestalteten Zone der Sport- und Freizeitanlagen (dazu E. 6.3) errichtet werden soll. Die Vorinstanz durfte sich daher bei der Sachverhaltsabklärung auf die Erhebung von Beweisen beschränken, die diesem limitierten Streitgegenstand entsprachen. Es ist im vorliegenden Verfahren nicht nötig, darüber hinausgehende Abklärungen zu treffen. Das bedeutet aber auch, dass ergänzende Beweismassnahmen sehr wohl in den entsprechenden Bewilligungsverfahren eingehend zu prüfen wären, wenn die zusätzlichen Elemente des ursprünglichen Betriebskonzepts in einem späteren Zeitpunkt doch noch realisiert werden bzw. diesbezügliche Baugesuche eingehen sollten.