Citation: 5C.267/2002 24.02.2003 E. A

X.________, geb. 23. Juni 1957, war seit den 80er Jahren wegen seines psychischen Zustandes über zwanzigmal hospitalisiert. In der Zeit vom 1. Juli 2000 bis 13. August 2001 war er in W.________ an der Strasse S.________ wohnhaft. Mit Schreiben vom 12. Juli 2001 ersuchte die Vormundschaftsbehörde W.________ die psychiatrische Klinik Z.________ um ein psychiatrisches Gutachten. In ihrem Gutachten vom 30. Oktober 2001 und Ergänzungsgutachten vom 8. Januar 2002 diagnostizierten die Dres. S.________ und T.________ eine kontinuierlich verlaufende paranoide Schizophrenie mit zunehmendem Residuum. Seit 1982 bestehe ein Zustandsbild mit zerfahrenem inkohärentem Gedankengang und Wahnideen. X.________ zeige bis heute praktisch keine Krankheitseinsicht. Er habe die Medikamente jeweils nach kurzer Zeit wieder abgesetzt und jede Therapie abgebrochen bzw. gar nicht damit angefangen. Die Gutachter kamen zum Schluss, es liege eine Geisteskrankheit im Sinne von Art. 369 ZGB vor. Mit Schreiben vom 9. Januar 2002 lud das Vormundschaftssekretariat W.________ X.________ auf den 17. Januar 2002 zu einem Gespräch. Dieser teilte telefonisch mit, er halte sich in der psychiatrischen Klinik U.________ auf und könne am Gespräch nicht teilnehmen. Am 12. Februar 2002 führten R.________, Sozialvorsteher, und O.________, Vormundschaftssekretärin, mit X.________ in der Klinik U.________ eine Anhörung durch.