Citation: H 7/04 23.09.2004 E. 3.2

3.2.1 Auf Grund der letztinstanzlich eingereichten Unterlagen steht fest, dass die Veranlagung der direkten Bundessteuer bei Erlass der Verfügung der Ausgleichskasse vom 18. November 2002 nicht rechtskräftig war. Der Beschwerdeführer hat gegen die entsprechende Veranlagungsverfügung für die 28. Periode (1995/96; Berechnungsjahre 1993/94) Einsprache erhoben (Einspracheentscheid der Steuerrekurskommission R.________ vom 11. November 2003), wobei nicht klar ist, ob hiegegen ein Rechtsmittel eingelegt worden ist. Die Veranlagung der Gemeinde- und Kantonssteuern ist hingegen im erwähnten Zeitpunkt rechtsbeständig geworden (vgl. Urteil der II. Öffentlichrechtlichen Abteilung vom 3. Oktober 2001, 2P.138/2001). 3.2.2 Gemäss Art. 23 Abs. 2 AHVV ist das für die Berechnung der Beiträge massgebende Erwerbseinkommen bei Fehlen einer rechtskräftigen Veranlagung für die direkte Bundessteuer der rechtskräftigen Veranlagung für die kantonale Einkommenssteuer zu entnehmen. In BGE 115 V 183 Erw. 3c hat das Eidgenössische Versicherungsgericht dargelegt, dass für die Beitragsberechnung auch auf die rechtskräftige Veranlagung im kantonalen Nachsteuerverfahren abgestellt werden kann, wobei der Grund, weshalb keine rechtskräftige Nachsteuerveranlagung für die direkte Bundessteuer vorliegt, nach der Verordnung unerheblich ist. Voraussetzung ist einzig, dass die kantonale Nachsteuerveranlagung nach gleichen oder ähnlichen Grundsätzen erfolgt wie die Nachsteuerveranlagung für die direkte Bundessteuer. Das Steuergesetz des Kantons Zürich vom 8. Juni 1997 stimmt hinsichtlich der steuerbaren Einkünfte selbstständiger Erwerbstätigkeit (§ 18) und der Ermittlung des Reineinkommens (§ 27 ff.) praktisch wörtlich mit den entsprechenden Bestimmungen im Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer (DBG) vom 14. Dezember 1990 überein (Art. 18 und 27 ff. DBG). Im Lichte der dargelegten Rechtsprechung ist festzustellen, dass die Ausgleichskasse befugt gewesen war, die persönlichen Beiträge auf Grund der rechtskräftigen Veranlagung der kantonalen Staats- und Gemeindesteuern zu ermitteln. Die vom Gemeindesteueramt Z.________ gestützt darauf gemeldeten Einkommen waren daher für die Ausgleichskasse verbindlich. Anhaltspunkte dafür, dass die rechtskräftige Steuertaxation klar ausgewiesene Irrtümer enthält, die ohne weiteres richtig gestellt werden können, liegen nicht vor, zumal die entsprechende Verfügung gerichtlich überprüft worden ist. Nach dem Gesagten ist der vorinstanzliche Entscheid im Ergebnis nicht zu beanstanden.