Citation: 6B_676/2013 E. 3.5.4

3.5.4. Die Anklageschrift wirft dem Beschwerdeführer vor, er sei von seinem Wohnort aus dem Kokainhandel nachgegangen, wobei er die Betäubungsmittel jeweils an einem unbekannten Ort aufbewahrt habe. Im Einzelnen wirft sie ihm vor, er habe im November/Dezember 2008 von Y.________ eine Menge von 400 Gramm Kokain zum Weiterverkauf erhalten (Ziff. 1). Vor dem 19. Februar 2009 habe er von Y.________ weitere 500 Gramm Kokain für Fr. 65.-- pro Gramm erhalten, worauf er davon bis am 19. Februar 2009 eine Menge von 200 Gramm verkauft habe und Y.________ vom Verkaufspreis noch Fr. 28'000.-- schuldig geblieben sei (Ziff. 2). Ferner habe er Y.________ am 13. März 2009 angefragt, ob er von diesem eine Portion von 10 Gramm Kokain zum Weiterverkauf an einen "V.________" erhalten könne, wozu es jedoch nicht gekommen sei, weil Y.________ dannzumal lediglich eine Portion von 50 Gramm Kokain besessen habe (Ziff. 3). Schliesslich habe der Beschwerdeführer am 19. März 2009 eine Menge von 160 Gramm Kokain besessen und Y.________ noch Fr. 10'000.-- geschuldet, wobei seine Abnehmer ihrerseits noch Fr. 3'400.-- geschuldet hätten (Ziff. 4).