Citation: 6B_843/2023 E. 2

Der angefochtene Beschluss wurde der Post am 11. Mai 2023 zum Versand übergeben. Die mittels Einschreiben verschickte Sendung wurde der Beschwerdeführerin 1 am 12. Mai 2023 zur Abholung gemeldet mit Frist bis 19. Mai 2023. Am 20. Mai 2023 nahm die Beschwerdeführerin 1 den angefochtenen Beschluss am Postschalter gegen Unterschrift in Empfang. Vorliegend kann offenbleiben, ob für die Zustellung des angefochtenen Beschlusses der 19. oder aber 20. Mai 2023 massgeblich ist und die 30-tägige Frist für die Beschwerdeerhebung am 20. oder 21. Mai 2023 zu laufen begonnen hat, weil die Beschwerde der Post erst am 20. Juni 2023 und damit so oder anders nach Ablauf der Beschwerdefrist übergeben wurde. Die Beschwerde ist damit folglich verspätet. Dass die Beschwerdeführerin 1 die Frist unverschuldet verpasst hätte, macht sie vor Bundesgericht nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG mangels Fristwahrung nicht einzutreten. Im Übrigen wäre die Beschwerde auch deshalb unzulässig, weil sie den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht entspricht.