Citation: 8C_623/2019 E. 4.4

4.4. Das kantonale Gericht, welches auf Antrag der Versicherten eine öffentliche Verhandlung durchführte, nahm von dem von der Suva mit Beschwerdeantwort eingereichten Bericht des Prof. Dr. med. H.________ vom 9. November 2018 und von der orthopädisch-chirurgischen Aktenbeurteilung des Suva-Arztes Dr. med. I.________ vom 13. November 2018 Kenntnis. Die Beschwerdeführerin konnte sich im Rahmen der mündlichen Verhandlung sowie in einem weiteren Schriftenwechsel vorinstanzlich dazu äussern. In antizipierter Beweiswürdigung gelangte die Vorinstanz bundesrechtskonform zur Überzeugung, von weiteren Beweismassnahmen seien keine entscheidwesentlichen neuen Erkenntnisse zu erwarten. Die Farbfotokopien des Unfallautos liessen keine relevante Beschädigung des Daches erkennen. Ob das Auto gemäss Polizeirapport nach dem Schleudern vom rechten Strassenrand auf das gegenüberliegende linksseitige Wiesenbord nur auf die rechte Seite kippte und wieder auf den Rädern zum Stehen kam oder sich tatsächlich zuvor noch überschlagen habe, könne offen bleiben. Gestützt auf das versicherungsexterne Gutachten und die schlüssigen Ausführungen des Prof. Dr. med. H.________ sowie des Dr. med. I.________ sei davon auszugehen, dass die Avulsion der rechtslateralen Spitze des Processus spinosus C2 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit anlagebedingt sei. Die degenerativ affizierte Halswirbelsäule sei wohl durch den Unfall traumatisiert worden. Die traumatisch bedingte vorübergehende Verschlimmerung sei jedoch nach mehr als sechs Jahren nicht mehr unfallkausal.