Citation: 6B_145/2019 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen den Schuldspruch der Vergewaltigung zum Nachteil der Beschwerdegegnerin 2 (Anklagepunkt I.3.1). Er rügt, die Vorinstanz verneine zu Unrecht eine Verletzung des Anklageprinzips. Die ihm vorgeworfene Vergewaltigung der Beschwerdegegnerin 2 werde in der Anklageschrift nicht mit der nötigen Präzision umschrieben, da eine klare Zeitangabe fehle und keine konkrete Vergewaltigung geschildert werde. Aus der Anklage gehe zudem nicht hervor, welche Tatbestandsvariante von Art. 190 Abs. 1 StGB (Gewaltanwendung, psychischer Druck, "auf andere Weise widerstandsunfähig machen") angeklagt sei. Die Vorinstanz verletze das Immutabilitätsprinzip, da sie ihn wegen "Überwindung körperlicher Gegenwehr" verurteile, welche in der Anklage nicht erwähnt werde.