Citation: 8C_153/2024 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat im Wesentlichen erwogen, dass die im April 2023 erfolgte Konzentration der Arbeitsbemühungen auf lediglich 14 Tage nicht zulässig sei. Denn mit einem Unterbruch von 16 Tagen zwischen dem 8. und 23. April 2023 sei die Stellensuche während weniger als der Hälfte der Kontrollperiode erfolgt. In der Vorgabe betreffend persönliche Arbeitsbemühungen vom 15. September 2022 sei festgehalten, dass die Bewerbungen regelmässig über den ganzen Monat verteilt erfolgen müssten. Zwar sei es wegen der Schwankungen im Stellenangebot unter Umständen gerechtfertigt, die schriftlichen Bewerbungen gebündelt an einigen Tagen im Kontrollmonat zu verfassen. Mit Blick auf BGE 139 V 524 E. 4.2 folge daraus jedoch nicht, dass bei insgesamt genügender Anzahl und Qualität hinsichtlich der Schriftlichkeit der persönlichen Arbeitsbemühungen die Konzentration derselben auf die letzten Tage des Kontrollmonats zu tolerieren wäre. Vorliegend sei in Anbetracht des breiten Suchprofils zudem nicht überwiegend wahrscheinlich, dass während der genannten Zeitspanne keine für den Beschwerdeführer zumutbaren Stellen ausgeschrieben gewesen wären. Namentlich habe er in der Zeit von Januar bis Juni 2023 - und insbesondere vom 5. bis 7. respektive 24. bis 29. April 2023 - in seinem angestammten Bereich stets die von ihm geforderte Anzahl von Bewerbungen nachweisen können. Entschuldbare Gründe, welche in der Kontrollperiode April 2023 geringere Anforderungen an die Stellensuche gerechtfertigt hätten, seien somit nicht ersichtlich. Es sei nicht zu beanstanden, dass der Beschwerdeführer wegen ungenügender Arbeitsbemühungen im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG in der Anspruchsberechtigung eingestellt worden sei.