Citation: 5A_93/2015 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerinnen machen vor Bundesgericht geltend, durch das neue Deponievorhaben würden sie in ihren subjektiven privaten Rechten verletzt, indem zum einen ihre vertragliche und damit privatrechtliche Rekultivierungsverpflichtung gegenüber dem Grundeigentümer erschwert bzw. vereitelt werde, und indem zum anderen sie bei der Erfüllung ihrer Pflicht Schaden erleiden würden, insbesondere durch Beschädigung der von ihnen zu bewirkenden Uferbefestigung, sei es durch Abrutschen von Deponiematerial ab dem geplanten Deponiehügel, sei es durch Beschädigung ihrer Maschinen oder Verletzung ihrer Mitarbeiter, sei es durch Beschädigung der zu erstellenden Uferbestockung infolge Drucks durch den ca. 30 m hohen Deponiehügel.