Citation: 8C_759/2020 E. 3

Das kantonale Gericht stellte zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf das polydisziplinäre Gutachten der estimed vom 14. Juni 2016 (samt ergänzender Stellungnahme vom 10. Oktober 2016) ab. Die Experten hielten als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine beidseitige Hüft-Totalendoprothese ohne funktionelle Einschränkungen und eine - im Begutachtungszeitpunkt kompensierte - Panikstörung fest. Sie begründeten damit eine um 30 % eingeschränkte Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit und eine solche von 20 % in einer Verweistätigkeit. Da sich auch in den weiteren Akten keine Anhaltspunkte für eine andauernde, über das gutachterlich attestierte Ausmass hinausreichende Arbeitsunfähigkeit finde, sei von einer solchen von maximal 30 % in der bisherigen Tätigkeit auszugehen, weshalb bei einem Invaliditätsgrad in gleicher Höhe kein Rentenanspruch bestehe (Art. 28 Abs. 2 IVG).