Citation: 1C_284/2017 E. 5.1.3

5.1.3. Die Beschwerdeführer und die Vorinstanzen gehen übereinstimmend davon aus, dass das maximal zulässige Erweiterungspotenzial aufgrund der einschlägigen Bestimmungen 30% beträgt (vgl. Art. 42 Abs. 3 lit. b RPV). In den Akten liegen detaillierte Berechnungen der räumlichen Entwicklung der Wohnbaute der Beschwerdeführer im Verlauf der Zeit. Daraus sowie aus der Vernehmlassung der Dienststelle rawi an das Bundesgericht geht hervor, dass das ursprüngliche Wohnhaus, das im Jahre 1987 abgebrannt ist, im Jahr 1972 über eine Wohnfläche von 235.75 m2 verfügte. Mit dem Ersatzneubau im Jahre 1987 vergrösserte sich diese Fläche auf 277.48 m2, die nach dem Einbau des Wintergartens im Jahre 1993 auf 305.53 m2 anwuchs. Damit wurde die Wohnfläche seit Juli 1972 von 235.75 m2 um 29.6% auf 305.53 m2erweitert. Mit einer entsprechenden 30-prozentigen Vergrösserung wäre theoretisch eine Erweiterung auf 306,47 m2 möglich, was weit unter dem Bedarf von knapp 30 m2 des vorliegend strittigen Baus liegt.