Citation: 4A_218/2020 E. A

A.a. Bei der Aa.________ Ltd. (Klägerin 1, Beschwerdeführerin 1) handelt es sich um eine Aktiengesellschaft mit Sitz in U.________, welche die Beteiligung an anderen Unternehmungen bezweckt, insbesondere an solchen, die mit Faserstoffen sowie mit jedwelchen Produkten der Papierindustrie Handel treiben. B.________ (Kläger 2, Beschwerdeführer 2) ist u.a. einziges Mitglied des Verwaltungsrates der E.________ AG (Klägerin 5, Beschwerdeführerin 5). Die Klägerin 1 und der Kläger 2 sind die Abtretungsgläubiger der Konkursmasse der F.________ SA in Liquidation. Ebenfalls Abtretungsgläubigerin der Konkursmasse der F.________ SA ist die Konkursmasse der C.________ AG in Liquidation. Die C.________ AG bezweckt (e) die Entwicklung von und den Handel mit Konsum- und Industriegütern aller Art. Über die C.________ AG wurde am 1. April 2014 der Konkurs eröffnet. Bei der F.________ SA handelt es sich um eine 100 % Tochtergesellschaft der C.________ AG. Per 30. April 2015 wurde über die F.________ SA der Konkurs eröffnet. Abtretungsgläubiger der Konkursmasse der C.________ AG sind die Klägerin 1, die Ab.________ Ltd. (Klägerin 3, Beschwerdeführerin 3), D.________ (Kläger 4, Beschwerdeführer 4) sowie die Klägerin 5. Die Klägerin 3 hat ihren Sitz in V.________ und bezweckt im Wesentlichen den Handel mit Waren aller Art, insbesondere mit Faserstoffen sowie mit Produkten der Papierindustrie. Der Kläger 4 ist u.a. Verwaltungsratspräsident der Klägerin 3 und einziger Verwaltungsrat der Klägerin 1. Die Klägerin 5 hat ihren Sitz in W.________ und bezweckt den An- und Verkauf sowie die Vermietung von Fahrzeugen. Die G.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) amtete für die Geschäftsjahre 2003 bis 2009 (unbestritten) respektive bis 2010 (strittig) als Revisionsstelle der mittlerweilen konkursiten F.________ SA und wurde per 30. Juni 2011 als Revisionsstelle aus dem Handelsregister ausgetragen. A.b. Im Zentrum der Streitigkeit stehen Verantwortlichkeitsansprüche aus Revisionshaftung im Sinne von Art. 755 OR i.V.m. Art. 757 OR. Der Beklagten wird vorgeworfen, sie habe per 8. November 2007 die ihr (ersatzweise) obliegende Überschuldungsanzeige unterlassen (Art. 729c OR), wodurch ein Konkursverschleppungsschaden entstanden sei. Bei den geltend gemachten Ansprüchen handelt es sich um (behauptete) ursprüngliche Ansprüche der Konkursmasse der F.________ SA, welche nun in deren Konkurs von verschiedenen Abtretungsgläubigern an deren Stelle geltend gemacht werden. Die Klägerin 1 (teilweise) sowie die Kläger 3-5 handeln dabei als Abtretungsgläubiger der Konkursmasse der C.________ AG. Es handelt sich diesbezüglich um eine "Kettenabtretung" in dem Sinne, dass der Anspruch zur Geltendmachung durch einen Abtretungsgläubiger (hier: die Konkursmasse der C.________ AG) - wiederum im Sinne von Art. 260 Abs. 1 SchKG - an dessen Gläubiger (weiter) abgetreten wird.