Citation: 5A_849/2019 E. 6.2

6.2. Die Beschwerdeführerin argumentiert, dass der Streitwert nicht anhand der Arrestforderung, sondern anhand des Arrestsubstrats hätte festgesetzt werden müssen. Es sei aktenkundig, dass sie sich auf die Vermögensübersicht der Bank D.________ vom 30. September 2018 (vgl. E. 3) und auf zwei Bestätigungen berufen habe, die diese Bank in der Folge unter Strafandrohung ausgestellt habe. Beide kantonalen Instanzen hätten diese Bestätigungen unter Verletzung des Gehörsanspruchs und des Willkürverbots übergangen. Die Beschwerdeführerin beruft sich überdies auf ihre ergänzende Stellungnahme an das Bezirksgericht vom 22. Oktober 2018. Darin liefere sie den "abschliessenden Nachweis" dafür, welche Vermögenswerte vom Arrest Nr. xxx und yyy bei der Bank D.________ erfasst waren. Da im Summarverfahren Tatsachen nur glaubhaft zu machen seien, habe es für die Streitwertermittlung genügt, dass der Wert der Arrestgegenstände glaubhaft gemacht war; dies sei mit den erwähnten Dokumenten geschehen. Dass die Vorinstanz und (mutmasslich) die Erstinstanz bei dieser Aktenlage davon ausgingen, der Arrestgegenstand sei nicht bekannt bzw. es lägen keine Anhaltspunkte für dessen Höhe vor, sei "krass falsch, aktenwidrig und somit willkürlich". Das Obergericht wende somit Art. 92 Abs. 1 ZPO willkürlich an. Als Folge davon müsse sie, die Beschwerdeführerin, vor beiden kantonalen Instanzen überhöhte Verfahrenskosten tragen, womit der Entscheid auch im Ergebnis willkürlich sei. In der Folge legt die Beschwerdeführerin dar, dass die Prozesskosten anhand des "definitiven Streitwerts" am Ende des Verfahrens im Zeitpunkt der Urteilsfällung festzusetzen seien. Da die Erstinstanz ihre Kosten- und Entschädigungsfolge nicht begründet habe, sei infolge Gehörsverletzung entgegen den Mutmassungen der Vorinstanz keine sachgerechte Anfechtung möglich. Für das oberinstanzliche Verfahren sei es willkürlich, den Streitwert trotz der erwähnten Unterlagen "fiktiv als unbekannt vorauszusetzen bzw. aktenwidrig zu behaupten, es gebe hierfür keine Anhaltspunkte".