Citation: 4A_251/2023 E. 8.3

8.3. Der Beschwerdeführer macht gleichermassen geltend, die Vorinstanz habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt und Art. 229 ZPO falsch angewandt, weil sie die ebenfalls in seiner Noveneingabe vom 13. Februar 2019 als Zeugen offerierten Aktionäre (Rechtsanwalt G.________, H.________, I.________ und J.________) nicht befragt habe. Die Beschwerdegegnerin habe in der Duplik zum ersten Mal bestritten, dass er als Aktionär der streitgegenständlichen Namenaktien an ihrer 53. Generalversammlung teilgenommen habe, was die als Zeugen offerierten Aktionäre hätten bezeugen können. Die Vorinstanz hat die Noveneingabe vom 13. Februar 2019 auch diesbezüglich ohne Verletzung von Bundesrecht als verspätet erachtet. Die Beschwerdegegnerin hat bereits in der Klageantwort bestritten, dass der Beschwerdeführer Aktionär gewesen sei. Damit einhergehend wurde auch bestritten, dass er betreffend die hier noch umstrittenen 9 Namenaktien in seiner Eigenschaft als Aktionär an der 53. Generalversammlung der Beschwerdegegnerin teilgenommen hat. Im Übrigen ist ohnehin nicht ersichtlich und der Beschwerdeführer tut auch nicht dar, inwiefern die betreffenden Aktionäre in der Lage sein sollten, zu bestätigen, in welcher Eigenschafter an der 53. Generalversammlung der Beschwerdegegnerin teilgenommen hat. Sie könnten einzig über die Teilnahme des Beschwerdeführers an sich Aussagen machen. Dessen Teilnahme an ihrer 53. Generalversammlung stellt aber auch die Beschwerdegegnerin nicht mehr in Abrede.