Citation: 5A_711/2023 E. 1.3

1.3. Die Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72 ff. BGG) ist damit unzulässig. Es bleibt zu prüfen, ob die Beschwerde als subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG) entgegenzunehmen ist. Die unrichtige Bezeichnung eines Rechtsmittels schadet nicht, sofern die Prozessvoraussetzungen desjenigen Rechtsmittels, das hätte eingereicht werden müssen, erfüllt sind (BGE 134 III 379 E. 1.2). Mit der Verfassungsbeschwerde kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 116 BGG). Verfassungsrügen müssen gemäss dem strengen Rügeprinzip von Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet werden. Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (BGE 133 II 396 E. 3.1; 142 III 364 E. 2.4; 148 I 104 E. 1.5). Die Beschwerdeführerin rügt zum grössten Teil die Verletzung von einfachem Gesetzesrecht (z.B. Art. 8 ZGB, Art. 335f und Art. 335i OR). Diese Rügen sind unzulässig. Nur am Rande bezeichnet sie eine Gedankenführung des Kantonsgerichts als willkürlich, und zwar im Zusammenhang mit dem Schluss des Kantonsgerichts, wonach nicht angenommen werden könne, dass die E.________ AG schon vor Beginn der Konsultation den definitiven und unumstösslichen Beschluss gefasst habe, in welcher Form sie die in Aussicht genommene Massenentlassung vornehmen werde. Die Beschwerdeführerin macht geltend, es sei offensichtlich, dass die Argumente des Kantonsgerichts (die E.________ AG habe zu Beginn der Konsultation die genaue Anzahl der Entlassungen nicht gekannt; als Folge der Konsultation seien nur 88 Kündigungen ausgesprochen und weitere Kündigungen verschoben worden; die Arbeitgeberin habe den Sozialplan mit einer Ausnahme in Kraft gesetzt) nichts damit zu tun hätten, ob der grundsätzliche Entscheid, eine Massenentlassung durchzuführen, bereits im Dezember 2016 gefällt worden sei. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich in diesem Punkt auf appellatorische Kritik an der aus verschiedenen Indizien abgeleiteten Sachverhaltsfeststellung des Kantonsgerichts und auf die Darlegung ihrer eigenen Sicht der Dinge, indem sie behauptet, es habe zu Beginn des Konsultationsverfahrens keine Ergebnisoffenheit mehr bestanden. Die Voraussetzungen für die Entgegennahme der Beschwerde als subsidiäre Verfassungsbeschwerde sind demnach mangels zulässiger (Art. 116 BGG) und hinreichend begründeter (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG) Rügen nicht gegeben. Auf die Beschwerde kann nicht eingetreten werden.