Citation: 1P.829/2006 20.03.2007 E. B

Am 7. August 2006 lehnten X.________ und Y.________ den Gerichtspräsidenten 4 des Kreises VIII Bern-Laupen und seinen angeblichen Stellvertreter, den Gerichtspräsidenten 3 dieses Kreises, sowie zwei Gerichtsschreiberinnen in diesem Gerichtskreis für das Rechtsöffnungsverfahren Z 06 3696 ab. Die Gesuchsteller reichten die entsprechende Eingabe beim Appellationshof des Obergerichts des Kantons Bern ein (obergerichtliches Verfahren APH 06 414). Mit Entscheid vom 11. August 2006 erteilte der Gerichtspräsident 4 die nachgesuchte definitive Rechtsöffnung im Verfahren Z 06 3696. Am Entscheid wirkte eine Gerichtsschreiberin mit, die in der Eingabe vom 7. August 2006 nicht genannt worden war. Gegen den Rechtsöffnungsentscheid gelangten X.________ und Y.________ am 1. September 2006 unter anderem mit Beschwerde gemäss Art. 374 Ziff. 3 der Zivilprozessordnung des Kantons Bern vom 7. Juli 1918 (ZPO/BE; BSG 271.1) ebenfalls an den Appellationshof des Obergerichts (obergerichtliches Verfahren APH 06 479). Ausserdem verlangten X.________ und Y.________ mit gemeinsamer Eingabe vom 30. August 2006 auch für das Rechtsöffnungsverfahren Z 06 4031 den Ausstand der Gerichtspräsidenten 3 und 4 des Kreises VIII Bern-Laupen sowie aller drei vorerwähnten Gerichtsschreiberinnen. Dieses Gesuch reichten sie wiederum beim Appellationshof ein (obergerichtliches Verfahren APH 06 448). Mit drei getrennten Entscheiden vom 27. Oktober 2006 wies das Obergericht, Appellationshof, 2. Zivilkammer, die Ausstandsgesuche vom 7. und 30. August 2006 sowie die Beschwerde vom 1. September 2006 ab, soweit es darauf eintrat. Am gleichen Tag fällte es drei weitere Entscheide gegen die Beschwerdeführer. Die letzteren betrafen Verfahrensfragen im Zusammenhang mit einem erstinstanzlichen Drittverfahren; dabei ging es um ein sog. Kompetenzverfahren (Z 06 4042).