Citation: 8C_197/2021 E. 5

Die Beschwerdeführerin rügt die Festsetzung der Entschädigung unter Verweis auf den von ihr mit Kostennoten vom 11. Oktober 2019 sowie vom 13. November 2020 ausgewiesenen Zeitaufwand als willkürlich tief angesetzt. Immerhin umfasse das Dossier inzwischen mehr als 4000 Seiten. Auch hätten sich im Widerspruch zur Vorinstanz sehr wohl schwierige rechtliche Fragen gestellt, welche bei ihr einen entsprechenden Aufwand verursacht hätten. Unberücksichtigt geblieben sei sodann der Charakter des Klienten, der bei ihr einen erheblichen Mehraufwand verursacht habe, welcher beispielsweise in der mehrfachen Überarbeitung der Beschwerdeschrift nach Besprechungen mit dem Klienten bestand. Besonders stossend erweise sich die Vorgehensweise des kantonalen Gerichts bezogen auf den geltend gemachten Aufwand für das Verfassen der Beschwerde und der Replik. Hier habe das kantonale Gericht lediglich erwogen, sowohl für die dreizehnseitige Beschwerde als auch für die vierzehnseitige Replik erweise sich ein praxisgemässer Aufwand von je vier Stunden als gerechtfertigt. Geltend gemacht und ausgewiesen worden seien demgegenüber zwölf Stunden für die Beschwerde, respektive 20,69 Stunden für die Replik. Sie habe für das Verfahren insgesamt 52,34 Stunden aufgewendet, was bei einem Stundenansatz von Fr. 180.- pro Stunde im Minimum zu einer Entschädigung von Fr. 9421.20 vor Spesen und Mehrwertsteuer führen müsse.