Citation: 9C_351/2018 E. 3

3.1 Die Vorinstanz hielt fest, dass die IV-Stelle vorgängig der 2002 ergangenen Mitteilung eines unveränderten Invalidenrentenanspruchs bei der MEDAS Ostschweiz ein polydisziplinäres Gutachten vom 18. Dezember 2001 eingeholt habe. Darauf sei in der Folge nur insofern Bezug genommen worden, als der angefragte Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) den Arbeitsunfähigkeitsgrad als "i.O." bezeichnet habe, was keine materielle Anspruchsprüfung mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung und Beweiswürdigung darstelle. Als massgebender Vergleichszeitpunkt habe der 16. September 1997 (Verfügung betreffend neuerliche Bestätigung des Anspruchs auf eine ganze Rente) zu gelten.