Citation: 6B_527/2015 E. B

Das Bezirksgericht Zürich (Einzelgericht) befand X.________ am 19. Dezember 2011 der versuchten Nötigung (begangen Ende November/Anfang Dezember 2009) schuldig und sprach ihn im Übrigen frei. Auf Berufung von X.________ sowie Anschlussberufungen von A.Y.________ und der Staatsanwaltschaft bestätigte die II. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich am 11. September 2012 den erstinstanzlichen Schuldspruch wegen versuchter Nötigung. Es erklärte X.________ überdies der mehrfachen sexuellen Belästigung (Berühren der Brust) schuldig. Von der Anklage der mehrfachen Nötigung sprach es ihn frei. Es bestrafte ihn mit einer bedingten Geldstrafe von 45 Tagessätzen zu Fr. 100.-- sowie einer Busse von Fr. 1'000.--. Die II. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich erachtete den eingangs aufgeführten Anklagesachverhalt mit gewissen Relativierungen für erstellt. Nicht nachweisen liess sich insbesondere, dass A.Y.________ - wie in der Anklageschrift vom 9. Juni 2011 ebenfalls erwähnt - circa am 20. Dezember 2009 aufgrund der durch den Beschwerdeführer hervorgerufenen Unsicherheiten ihren Wohnort wechselte und dass sie von diesem gedrängt wurde, ein Foto ihres Freundes zu zeigen. Die Beschwerde in Strafsachen von X.________ gegen dieses Urteil wies das Bundesgericht am 13. Juni 2013 ab, soweit es darauf eintrat (Urteil 6B_666/2012).