Citation: 8C_408/2024 E. A

A.A.________ (Beschwerdeführerin 1), geboren 1978, stammt aus Russland und reiste am 15. Januar 2006 mit ihren drei Töchtern (geboren 1997, 2000 und 2002) in die Schweiz ein, wo sie ein Asylgesuch einreichte. Am 10. September 2008 wurde sie in der Schweiz vorläufig aufgenommen. 2010 und 2019 kamen ihre beiden Söhne B.A.________ (Beschwerdeführer 2) und C.A.________ (Beschwerdeführer 3) zur Welt. Seit Februar 2013 werden A.A.________ und ihre Kinder vom Sozialdienst der Einwohnergemeinde Münsingen (fortan: Einwohnergemeinde oder Beschwerdegegnerin) mit wirtschaftlicher Sozialhilfe unterstützt. Mit Verfügung vom 25. Juni 2021 setzte die Einwohnergemeinde das Sozialhilfebudget der drei damals in einem Fünfpersonenhaushalt lebenden Leistungsbezüger für den Zeitraum ab 1. Juli 2021 fest und berücksichtigte dabei einen für vorläufig Aufgenommene reduzierten monatlichen Grundbedarf für den Lebensunterhalt (fortan: Grundbedarf oder GBL) von (gesplittet) Fr. 1'010.40. Hiergegen liessen A.A.________ und ihre beiden Söhne (fortan: Beschwerdeführende) beim Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland (fortan: Regierungsstatthalteramt) beschwerdeweise beantragen, in Aufhebung der Verfügung vom 25. Juni 2021 sei die Einwohnergemeinde anzuweisen, ihren GBL gestützt auf eine Pauschale von Fr. 2'364.- neu festzulegen und ihnen einen monatlichen Betrag von mindestens Fr. 1'418.40 auszurichten. Das Regierungsstatthalteramt hiess die Beschwerde teilweise gut (Entscheid vom 14. November 2023). Es wies die Sache an die Einwohnergemeinde zurück zur Festsetzung des Grundbedarfs von A.A.________ und B.A.________ vom 1. Juli 2021 bis 30. Juni 2022 auf der Basis von 85% des regulären Ansatzes. Auf der im Ergebnis in betraglicher Hinsicht identischen Basis sei der Grundbedarf für alle drei Beschwerdeführenden ab 1. Januar 2023 nach denselben, zu diesem Zeitpunkt neu in Kraft getretenen Verordnungsbestimmungen festzusetzen. Auf der Nachzahlung der Differenz zum Geleisteten habe die Beschwerdegegnerin einen Verzugszins von 5% ab Fälligkeit zu entrichten. Soweit das Verfahren die Anrechnung von weniger als 85% des Grundbedarfs im Zeitraum vom 1.Juli 2022 bis 31. Dezember 2022 betroffen habe, werde es als erledigt vom Geschäftsverzeichnis abgeschrieben.