Citation: 8C_219/2022 E. 5.4.2

5.4.2. Nach dem Gesagten gingen die Dres. med. D.________ und F.________ mit Dr. med. univ. C.________ prinzipiell einig, dass der Beschwerdeführer in einer leichten angepassten Tätigkeit grundsätzlich arbeitsfähig sei. Die Vorinstanz begründete einlässlich und schlüssig, weshalb diese Arbeitsfähigkeit gestützt auf die Einschätzungen des Dr. med. univ. C.________ vom 17. September und 15. Dezember 2020 auf 100 % zu veranschlagen sei. Die Vorinstanz zeigte insbesondere auf, dass sich Dr. med. univ. C.________ in der Stellungnahme vom 15. Dezember 2020 eingehend mit dem Bericht des Dr. med. F.________ vom 26. November 2020 auseinandergesetzt habe und seine Schlussfolgerungen nachvollziehbar seien, weshalb auf eine weitere Differenzierung der Arbeitsfähigkeit mittels einer arbeitsmedizinischen Abklärung oder einer EFL habe verzichtet werden können (vgl. auch E. 7 hiernach). Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern diese Erwägungen bundesrechtswidrig sein sollen. Nicht stichhaltig ist sein Argument, das von Dr. med. univ. C.________ festgestellte Arbeitsplatzprofil sei veraltet, da er es im Bericht vom 3. Mai 2018 definiert habe. Denn der Kreisarzt hat ihn am 9. Mai 2020 erneut eingehend untersucht und unter Berücksichtigung der Berichte der Klinik E.________ vom 15. April 2019 sowie 6. Februar und 25. August 2020 an seinem am 3. Mai 2018 erstellten Arbeitsplatzprofil festgehalten.