Citation: 8C_305/2024 E. 2

Das kantonale Gericht bestätigte im Urteil vom 28. März 2024 den Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 20. September 2023, worin der Beschwerdeführer zur Rückerstattung zuviel bezogener Taggelder im Zeitraum vom 18. Dezember 2021 bis 31. März 2022 von Fr. 8'929.70 verpflichtet wurde. Als Grund dafür zog es die zwischen dem Beschwerdeführer und seiner letzten Arbeitgeberin am 21. Juli 2022 abgeschlossene Vereinbarung heran, wonach letztere sich verpflichtete ihm Fr. 25'000.- brutto zu bezahlen. Es führte insbesondere in E. 4.3 näher aus, weshalb dieser Betrag als Entschädigung wegen ungerechtfertiger Entlassung im Sinne von Art. 337c Abs. 1 OR und nicht als Strafzahlung nach Art. 337c Abs. 3 OR anzusehen sei. Das hatte zur Folge, dass sich die bereits ausgerichteten Taggelder - weil die Entschädigung nachträglich geleisteter Lohn sei - nunmehr als unrechtmässig erweise.