Citation: 4A_153/2008 14.10.2008 E. A

Am 19. Juni 1992 verursachte ein bei der X.________ Versicherungs-Gesellschaft (Beschwerdegegnerin) gegen Haftpflicht versicherter Lenker eine Auffahrkollision, durch welche A.________ (Beschwerdeführer) ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule erlitt. Der Beschwerdeführer, geboren am 5. Januar 1946, war im Unfallzeitpunkt bei der Y.________ AG in Chur als Anlageberater angestellt. Nach dem Unfall bewältigte er trotz Beschwerden während knapp 1 3/4 Jahren weiterhin ein volles Arbeitspensum. Im März 1994 fiel er in eine Erschöpfungsdepression und wurde arbeitsunfähig. Bis Ende November 1994 hatte er aber wieder eine Arbeitsfähigkeit von 50 % erreicht, und um diesen Prozentsatz herum schwankte seine Arbeitsfähigkeit in den folgenden Jahren. Auf den 31. Dezember 1999 kündigte die Y.________ AG das Arbeitsverhältnis mit der Begründung, im Rahmen einer Strukturbereinigung sei die Stelle des Beschwerdeführers aufgehoben worden. Eine seiner Einsatz- und Leistungsfähigkeit entsprechende neue Stelle könne nicht gefunden werden. Der Beschwerdeführer liess sich nachträglich auf den 1. Januar 2000 vorzeitig pensionieren.