Citation: 5A_585/2009 08.12.2009 E. 2

Das Kantonsgericht ging bei der bis zur Trennung sechzehn Jahre dauernden und kinderlos gebliebenen Ehe von einer solchen lebensprägenden Charakters aus. Es ermittelte für den gebührenden Lebensunterhalt der Beschwerdegegnerin einen Betrag von Fr. 3'400.-- (bestehend aus Fr. 1'100.-- Grundbetrag, Fr. 330.-- 30% Grundbetragszuschlag, Fr. 1'500.-- Wohnen, Fr. 332.-- Krankenkasse, Fr. 332.-- Steuern), was nach Abzug des Eigenverdienstes (AHV-Rente) von Fr. 1'593.-- gerundet einen nachehelichen Unterhaltsbedarf von Fr. 1'800.-- ergab. Seitens des Beschwerdeführers ging das Kantonsgericht von einem Einkommen von Fr. 4'535.-- (AHV-Rente zuzüglich tatsächliche und hypothetische Vermögenserträge), einem Nettovermögen von Fr. 1'147'000.-- und einem Bedarf von Fr. 2'985.-- (bestehend aus Fr. 950.-- Grundbetrag, Fr. 1'445.-- Wohnkosten, Fr. 290.-- Krankenkassenprämien und Fr. 300.-- Steuern) aus, was einen Überschuss von Fr. 1'550.-- ergebe. Es sei dem Beschwerdeführer angesichts der Bedeutung des vorhandenen Vermögens einerseits und seines (fortgeschrittenen) Alters andererseits insgesamt zuzumuten, zur Deckung der Differenz zwischen seinem Überschuss und dem Unterhaltsbedarf der Beschwerdegegnerin im Umfang von monatlich Fr. 250.-- bzw. jährlich Fr. 3'000.-- sein Vermögen zu verzehren. Zur Sicherung eines künftigen Vorsorgeausfalls zufolge Todes des Beschwerdeführers erschien dem Kantonsgericht die Kapitalisierung eines monatlichen Anteils von Fr. 400.--, entsprechend 13% des Bedarfs der Beschwerdegegnerin (ohne Zuschlag zum Grundbetrag) als angemessen, und setzte eine Abfindungssumme von Fr. 51'211.-- fest.