Citation: 5A_945/2023 E. 4.2.1

4.2.1. Wie sich aus den rechtlichen Ausführungen (oben E. 3.1) ergibt, traf die Beschwerdeführerin als gesuchstellende Person auch im Rechtsmittelverfahren die Obliegenheit, ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse darzulegen und soweit möglich zu belegen. Sie behauptet aber nicht, entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen Belege betreffend ihre Einkommens- und Vermögenssituation eingereicht zu haben. Dass die Vorinstanz teilweise Verweise auf die erstinstanzlichen Akten genügen lässt, mag zwar zutreffen. Im angefochtenen Entscheid führt sie denn auch explizit aus, dass die Beschwerdeführerin nicht auf allfällige vorinstanzliche Akten verweise. Diese Feststellung zum Prozesssachverhalt greift die Beschwerdeführerin nicht mit konkreten Sachverhaltsrügen (oben E. 2.2) an. Zwar führt sie aus, sie habe auf die kantonalen Akten verwiesen. Dass sie jedoch auf konkrete Aktenstücke hingewiesen hätte, macht sie weder geltend, noch ergibt sich dies aus ihren Ausführungen vor Vorinstanz, und dass die Vorinstanz pauschale Hinweise auf die erstinstanzlichen Akten regelmässig genügen liesse, behauptet die Beschwerdeführerin nicht. Der Umstand, dass die Vorinstanz den pauschalen Hinweis auf die erstinstanzlichen Akten nicht als genügend erachtete, kann daher keine Verletzung von Bundesrecht (insbesondere Art. 117 und 119 ZPO bzw. Art. 29 Abs. 3 BV) begründen.