Citation: H 82/06 31.08.2006 E. 3

3.1 Wie das kantonale Gericht verbindlich festgestellt hat (Erw. 1.2), entstand der Ausgleichskasse der geltend gemachte Schaden in Höhe von Fr. 15'975.-, weil die Konkursitin seit ihrer Gründung im März 1999 bis zur Konkurseröffnung am 19. September 2001 wiederholt ihre gesetzlichen Abrechnungs- und Beitragszahlungspflichten verletzt hat. Die Vorinstanz hat sodann mit sorgfältiger und in allen Teilen überzeugender Würdigung, auf die verwiesen wird, dargelegt, dass den Beschwerdeführer auf Grund seines Verwaltungsratsmandates und der damit verbundenen unübertragbaren und unentziehbaren Oberaufsicht über die mit der Geschäftsführung betrauten Personen, namentlich im Hinblick auf die Befolgung der Gesetze, Statuten, Reglemente und Weisungen (Art. 717 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 716a Abs. 1 Ziff. 5 OR), eine Schadenersatzpflicht trifft. Im Rahmen der Gründung und Etablierung einer Gesellschaft haben die verantwortlichen Organe, zumal bei einfachen und überschaubaren Verhältnissen, zwingend darauf zu achten, dass ein geordnetes AHV-Beitragswesen geführt wird. 3.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nichts vorgebracht, was die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz als mangelhaft im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG oder die rechtliche Würdigung als bundesrechtswidrig erscheinen liesse. 3.2.1 Soweit der Beschwerdeführer dieselben Einwendungen vorträgt, die er bereits im vorinstanzlichen Verfahren erhoben hat, kann auf die überzeugende Begründung im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. 3.2.2 Der Beschwerdeführer bringt keine Gründe vor, die Anlass bieten würden, die in BGE 129 V 11 ff. bestätigte Judikatur zur subsidiären Haftung der Organe in genereller Hinsicht einer erneuten Überprüfung zu unterziehen. 3.2.3 Die Vorinstanz durfte auf zusätzliche Beweismassnahmen verzichten, namentlich auf die Befragung der übrigen Mitglieder des Verwaltungsrates (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis). Soweit die fraglichen Personen die Behauptung des Beschwerdeführers bestätigen würden, er habe auf die Notwendigkeit der Einhaltung der ahv-rechtlichen Verpflichtungen hingewiesen, vermöchte ihn dies auf Grund der konkreten Verhältnisse nicht zu entlasten. Nachdem er zugestandenermassen um die von Beginn weg problematische finanzielle Situation der Konkursitin wusste, hätte er die allfällige Passivität seiner Kollegen nicht ohne Weiteres hinnehmen dürfen, sondern sich beispielsweise durch Nachfragen bei der zuständigen Ausgleichskasse einen Überblick über die Verhältnisse verschaffen müssen, um daraufhin mit Nachdruck auf die Befolgung der ahv-rechtlichen Bestimmungen hinzuwirken. 3.2.4 Dass der Schaden auch bei pflichtgemässem Verhalten des Beschwerdeführers eingetreten wäre, ist eine blosse Hypothese und auch durch ergänzende Beweisvorkehren nicht beweisbar, weshalb der Einwand unbegründet ist, es fehle am adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem schuldhaften Verhalten und dem eingetretenen Schaden (vgl. Urteil A. vom 21. Januar 2004, H 267/02, Erw. 6.2 mit Hinweisen).