Citation: 1B_246/2022 E. 1

Die Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland führt gegen A.________ eine Strafuntersuchung wegen Vergewaltigung, evtl. Schändung, sexueller Handlungen mit Kindern, Diebstahls, Sachbeschädigung, Betrugs, betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage, Zechprellerei und Beschimpfung. Mit Entscheid vom 18. Februar 2022 versetzte das Regionale Zwangsmassnahmengericht Berner Jura-Seeland A.________ bis am 14. Mai 2022 in Untersuchungshaft. Mit Schreiben vom 31. März 2022 ersuchte A.________ bei der Staatsanwaltschaft um Haftentlassung. Diese leitete das Gesuch am 4. April 2022 an das Zwangsmassnahmengericht weiter und beantragte dessen Abweisung sowie eine Verlängerung der Untersuchungshaft um weitere drei Monate. Mit Entscheid vom 12. April 2022 wies das Zwangsmassnahmengericht das Haftentlassungsgesuch ab und verlängerte die Untersuchungshaft in teilweiser Gutheissung des staatsanwaltlichen Antrags bis 11. Juli 2022. Dagegen erhob A.________ am 22. April 2022 Beschwerde, welche die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern mit Beschluss vom 6. Mai 2022 abwies. Sie bejahte dabei den allgemeinen Haftgrund des dringenden Tatverdachts bezüglich der Vergewaltigung (evtl. Schändung) sowie die besonderen Haftgründe der Fluchtgefahr und der Kollusionsgefahr. Weiter erachtete die Beschwerdekammer in Strafsachen die Untersuchungshaft als verhältnismässig.