Citation: 9C_235/2018 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz vor, sie habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt. Konkret habe sie ihre Begründungspflicht verletzt, indem sie sich mit seinem Vorbringen nicht befasst habe, wonach eine Verrechnung mangels versicherungsrechtlichen Konnexes zwischen der Schadenersatzforderung und seiner AHV-Rente unzulässig sei. Das kantonale Gericht genügt seiner Begründungspflicht, wenn es sich zu den für seinen Entscheid wesentlichen Punkten äussert (vgl. etwa BGE 138 I 232 E. 5.1 S. 237 mit Hinweisen). Gemäss Art. 20 Abs. 2 lit. a AHVG können mit fälligen Leistungen namentlich Forderungen aufgrund dieses Gesetzes verrechnet werden. Ein darüber hinausgehender versicherungsrechtlicher Konnex wird nicht verlangt. Entsprechend ist die Verrechnung von Schadenersatzforderungen der Ausgleichskassen im Sinne von Art. 52 AHVG mit laufenden Renten der ersatzpflichtigen Person nach Lehre und Rechtsprechung grundsätzlich - soweit durch die Verrechnung das betreibungsrechtliche Existenzminimum der versicherten Person nicht tangiert wird - zulässig (BGE 136 V 286 E. 4.1 S. 288, E. 6.1 S. 291 mit Hinweisen; 107 V 72; MARCO REICHMUTH, Die Haftung des Arbeitgebers und seiner Organe nach Art. 52 AHVG, 2008, Rz. 1256; THOMAS NUSSBAUMER, Das Schadenersatzverfahren nach Art. 52 AHVG, in: Aktuelle Fragen aus dem Beitragsrecht der AHV, 1998, S. 122). Die Vorinstanz durfte daher auf weitere Ausführungen verzichten.