Citation: 1A.269/2006 28.02.2007 E. 1

Am 5. Juli 2004 reichten die Schweizerischen Bundesbahnen SBB (SBB AG; im Folgenden SBB) dem Bundesamt für Verkehr (BAV) ein überarbeitetes Gesuch für die Eisenbahnlärmsanierung auf dem Gebiet der Gemeinde Brig-Glis ein. Gemäss den Plänen sollen vier Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von 1'392 m erstellt sowie insgesamt 53 Schallschutzfenster eingebaut werden. Gegen dieses Sanierungsvorhaben erhob u.a. die Stadtgemeinde Brig-Glis Einsprache. Nach Anhörung verschiedener kantonaler und eidgenössischer Behörden erteilte das BAV dem Projekt mit Verfügung vom 28. September 2005 die Plangenehmigung und gewährte die verlangten Erleichterungen. Der Antrag der Gemeinde Brig-Glis um Erhöhung der Lärmschutzwände im Bereich des Spitals Brig und des "Alten Spitals" wurde gutgeheissen. Im Übrigen wies das BAV die Einsprache der Gemeinde ab, soweit auf sie eingetreten und sie nicht als gegenstandslos abgeschrieben wurde. Die Stadtgemeinde Brig-Glis erhob gegen die Plangenehmigung des BAV bei der Rekurskommission für Infrastruktur und Umwelt (Rekurskommission INUM) Beschwerde. Diese wies die Beschwerde mit Entscheid vom 7. November 2006 ab. Gegen den Entscheid der Rekurskommission INUM hat die Stadtgemeinde Brig-Glis Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht und die Aufhebung des angefochtenen Entscheides verlangt. Die SBB und das BAV ersuchen um Abweisung der Beschwerde. Das Bundesverwaltungsgericht hat als Nachfolgeorganisation der Rekurskommission INUM auf eine Vernehmlassung verzichtet.