Citation: 1C_8/2009 04.05.2009 E. 4

Was schliesslich die übrigen Vorbringen der Beschwerdeführer anbelangt, sind sie abzuweisen, soweit überhaupt darauf eingetreten werden: Strittig ist einzig die Frage der Einsprachelegitimation. Dazu hat sich das Verwaltungsgericht unter Zitierung der einschlägigen Praxis eingehend geäussert. Es gelangt zum Schluss, die Beschwerdeführer würden nicht die geforderte besondere Betroffenheit durch das Bauprojekt aufweisen. Die Beschwerdeführer setzen sich mit dieser Argumentation nicht auseinander. Über weite Teile beziehen sie sich auf andere Verfahren oder bringen zivilrechtliche Argumente vor. Damit sind sie nicht zu hören. Es genügt nicht, wenn sie auf bisherige Gestaltungs- und Erschliessungsplanverfahren verweisen, in welchen ihnen die Legitimation zuerkannt worden war. Damit vermögen sie die behauptete Rechtswidrigkeit der Erwägungen im angefochtenen Urteil nicht darzutun. Bezogen auf die konkrete Situation bringen sie zwar stichwortartig ihre Rügen am Bauprojekt selber vor, gehen aber nicht rechtsgenüglich auf die Überlegungen des Verwaltungsgerichts ein. Will aber der Nachbar eine Baubewilligung anfechten, muss er glaubhaft darlegen, dass er namentlich in räumlicher Hinsicht eine besondere Beziehungsnähe zum Streitgegenstand aufweist und dass seine tatsächliche oder rechtliche Situation durch den Ausgang des Verfahrens beeinflusst werden kann (BGE 133 II 249 E. 1.3.1 S. 252). Indem die Beschwerdeführer etwa geltend machen, das Vorhaben führe zu einer Verunstaltung des Orts- und Landschaftsbilds und zu wohnhygienisch schlechten Verhältnissen, weil es verstärkte Lärm- und Luftimmissionen auslöse, zeigen sie nicht auf, worin ihre besondere Betroffenheit durch das Projekt bestehen soll. Im Gegenteil, ihre Formulierung "auf die Liegenschaft der Beschwerdeführer und die Bewohner und Umgebung hat dies eine erhebliche und unverhältnismässige Auswirkung" vermittelt den Eindruck, dass aus Sicht der Beschwerdeführer nachgerade die gesamte Bevölkerung vom Bauvorhaben betroffen ist. Die Behauptung allein, jemand sei von den Folgen einer Baubewilligung betroffen, genügt jedoch nicht, um die Beschwerdebefugnis zu begründen (dazu auch Urteil 1C_133/2008 des Bundesgerichts vom 6. Juni 2008, E. 2.3). Auf diese Ausführungen ist nicht einzutreten.