Citation: E 3/06 16.01.2008 E. 3

3.1 Im angefochtenen Entscheid werden die gesetzlichen Voraussetzungen des Anspruchs auf Mutterschaftsentschädigung (Art. 16b des Bundesgesetzes über den Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei Mutterschaft [Erwerbsersatzgesetz, EOG] in der seit 1. Juli 2005 in Kraft stehenden Fassung), namentlich das im hier zu beurteilenden Fall einzig zur Diskussion stehende Erfordernis des Selbständigerwerbenden-Status' im Sinne von Art. 12 ATSG im Zeitpunkt der Niederkunft (Art. 16b Abs. 1 lit. c Ziff. 2), zutreffend dargelegt (vgl. auch BGE 133 V 73 E. 2. S. 75 und 431 E. 4.1 S. 434). Darauf wird verwiesen. Ergänzend ist festzuhalten, dass die in Art. 12 Abs. 1 ATSG enthaltene Definition der selbständigen Erwerbstätigkeit inhaltlich der Begriffsumschreibung gemäss Art. 9 AHVG sowie der hierzu ergangenen Praxis entspricht (Urteil H 2/06 vom 10. April 2006, E. 4.4) und somit auch der Selbständigenbegriff gemäss Art. 16b Abs. 1 lit. c Ziff. 2 EOG mit jenem der obligatorischen AHV identisch ist (vgl. BGE 133 V 73 E. 4.1 S. 78 mit Hinweis auf die Gesetzesmaterialien; ebenso Edgar Imhof, Schweizerische Leistungen bei Mutterschaft und FZA/Europarecht, in: Thomas Gächter (Hrsg.), Das europäische Koordinationsrecht der sozialen Sicherheit und die Schweiz, Zürich/ Basel/Genf 2006, S. 99).