Citation: 8C_155/2009 27.04.2009 E. 3

3.1 Nach umfassender Würdigung der medizinischen Aktenlage hat das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid erkannt, dass für die bei Leistungseinstellung noch geklagten gesundheitlichen Beschwerden kein unfallkausales organisches Substrat im Sinne einer strukturellen traumatisch bedingten Veränderung objektiviert werden konnte. Dies ist nicht zu beanstanden und wird denn von Seiten des Beschwerdeführers auch nicht bestritten. 3.2 Weiter hat es aufgrund der Aktenlage die Adäquanz der aktuell noch geklagten Beschwerden verneint und die Leistungseinstellung per 31. August 2007 bestätigt. Dazu hat das Gericht erwogen, dass das Vorliegen des typischen Beschwerdebildes, wie es nach einer HWS-Distorsion auftreten könne, eher zu verneinen sei. Selbst wenn allerdings vom teilweisen Bestehen der zu diesem Beschwerdebild gehörenden Beeinträchtigungen ausgegangen würde, träten diese im Vergleich zur vorliegend ausgeprägten psychischen Problematik ganz in den Hintergrund, weshalb die Adäquanzbeurteilung unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall (sog. Psycho-Praxis im Sinne von BGE 115 V 133) vorzunehmen sei. Gesamthaft betrachtet - unter Berücksichtigung des Geschehensablaufes, des Schadens und der Verletzung - könne das Unfallereignis nicht anders als leicht eingestuft werden, womit der adäquate Kausalzusammenhang ohne weiteres ausgeschlossen werden könne. Auch bei einer alternativen Einstufung des Unfallereignisses im mittleren Bereich an der Grenze zu den leichten Unfällen verneinte das kantonale Gericht die Adäquanz der aktuell noch geklagen (psychischen bzw. nicht objektivierbaren) Beschwerden, da keines der für die Adäquanzbeurteilung massgebenden Kriterien erfüllt sei. Den differenzierten und überzeugenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid, auf die verwiesen wird, kann vollumfänglich beigepflichtet werden. 3.3 Sämtliche Einwendungen des Beschwerdeführers vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Insbesondere gilt festzustellen, dass aufgrund der medizinischen Aktenlage bereits im Anschluss an das Unfallereignis eine erhebliche psychische Überlagerung ausgewiesen ist. Für die vom Beschwerdeführer geforderte Adäquanzprüfung entsprechend der sog. Schleudertraumapraxis (nunmehr modifizierte Rechtsprechung BGE 134 V 109) besteht mithin kein Raum. Überdies wären auch diesfalls die in die Beurteilung einzubeziehenden Kriterien nicht in ausreichendem Masse erfüllt. Wenn der Beschwerdeführer schliesslich geltend macht, gemäss Dr. med. S.________, Facharzt für Neurologie FMH, bestände bezüglich der neuropsychologischen Defizite noch Behandlungsbedarf, weshalb bis zum Abschluss der entsprechenden Therapie weiterhin Unfalltaggelder geschuldet seien, und damit sinngemäss den Fallabschluss als verfrüht bemängelt, kann ihm ebenfalls nicht gefolgt werden. Nach konstanter Rechtsprechung hat der Unfallversicherer solange Heilbehandlung und Taggeld zu gewähren, als von der ärztlichen Behandlung eine namhafte, d.h. die Arbeitsfähigkeit beeinflussende Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten ist (vgl. BGE 134 V 109 E. 4 S. 114 f. mit Hinweisen). Aufgrund der medizinischen Aktenlage, insbesondere der abschliessenden Stellungnahme des Kreisarztes Dr. med. C.________ vom 6. Juni 2007 (mit Verweis auf das Gutachten des Psychiaters Dr. med. K.________ vom 25. Juli 2005) ist dies vorliegend nicht gegeben. Der Fallabschluss per 31. August 2007 ist folglich nicht zu beanstanden. Von weiteren psychiatrischen und neuropsychologischen Abklärungen, wie beantragt, sind keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf verzichtet wird (antizipierte Beweiswürdigung; 124 V 90 E. 4b S. 94).