Citation: 4A_466/2024 E. B

B.a. Mit Klagen vom 27. Oktober 2020, vom 4. Dezember 2020 und vom 31. Dezember 2020 reichten die Rechtsvertreter der Kläger dem Handelsgericht des Kantons Bern drei separate Klagen ein, die jeweils von einem Teil der Kläger erhoben wurden. Sie beantragten dem Handelsgericht die Feststellung, dass die streitgegenständlichen Objekte, die mit dem Oberbegriff "Hang" zusammengefasst werden können und in verschiedenen Prototypen und Varianten bestehen, in der Schweiz, in Deutschland und in den Niederlanden keinen Urheberrechtsschutz geniessen (Rechtsbegehren Ziff. 1). Eventualiter begehren sie die Feststellung, dass die Herstellung, das Anbieten, die Veräusserung, die Verbreitung und das Wahrnehmbarmachen ihrer Musikinstrumente keine Urheberrechtsverletzungen in den erwähnten drei Rechtsordnungen begründen und den Beklagten aus solchen Handlungen keine Ansprüche ihnen gegenüber zustehen (Rechtsbegehren Ziff. 2 f.). Die Rechtsbegehren der Klagen sind identisch, was die Feststellung der fehlenden Urheberrechtsfähigkeit des "Hang" inkl. dessen Prototypen und Varianten betrifft (Rechtsbegehren Ziff. 1). Die Rechtsbegehren Ziff. 1 der (zweiten) Klage vom 4. Dezember 2020 und der (dritten) Klage vom 31. Dezember 2020 unterscheiden sich nur dahingehend vom Rechtsbegehren Ziff. 1 der (ersten) Klage vom 27. Oktober 2020, als eine negative Feststellung (nur) nach Schweizer Recht und nach deutschem Recht, nicht aber auch nach niederländischem Recht verlangt wird. Die eventualiter zu Ziff. 1 gestellten Rechtsbegehren Ziff. 2 aller drei Klagen unterscheiden sich lediglich in Bezug auf die Feststellung der fehlenden Urheberrechtsverletzungen hinsichtlich der von den Klägern vertriebenen und in den genannten Rechtsbegehren einzeln abgebildeten Musikinstrumente bzw. "Handpans". Das Handelsgericht vereinigte die drei Verfahren auf Antrag der Parteien. Zudem beschränkte es das Verfahren im Einverständnis der Parteien auf die Frage des Urheberrechtsschutzes der in der Klageschrift vom 27. Oktober 2020 im Rechtsbegehren Ziff. 1 abgebildeten Prototypen und verschiedenen Versionen des "Hang" in der Schweiz, in Deutschland und in den Niederlanden. Mit Blick auf die Verfahrensvereinigung und -beschränkung ging das Handelsgericht - unter Berücksichtigung der erwähnten Abweichung hinsichtlich der massgebenden Rechtsordnung (niederländisches Recht, lit. c von Rechtsbegehren Ziff. 1 der Klage vom 27. Oktober 2020) - vereinfachend vom Rechtsbegehren Ziff. 1 der Klage vom 27. Oktober 2020 aus. Dieses lautet wie folgt: "Es sei festzustellen, dass (a) in der Schweiz, (b) in Deutschland und (c) in den Niederlanden kein Urheberrechtsschutz besteht an Blechklanginstrumenten mit den Gestaltungsmerkmalen (i) linsenförmige Grundform, bestehend aus zwei synklastischen Kugelsegmenten, (ii) zentrale Kuppel, (iii) gegenüberliegendes Resonanzloch und (iv) kreisförmig auf dem oberen Kugelsegment angeordnete Tonfelder gemäss nachfolgender Skizze: namentlich in den folgenden tatsächlichen Ausgestaltungen: i. Prototypen des "Hang" [...]: [lit. a-e: Abbildungen verschiedener Prototypen des "Hang"] ii. "Hang" [...]: [lit. a-e: Abbildung verschiedener Versionen des "Hang"]" Die Beklagten beantragten die Abweisung der Klage, soweit auf sie einzutreten sei. Am 21. und 22. September 2023 fand die Hauptverhandlung im beschränkten Verfahren statt. B.b. Am 2. Juli 2024 fällte das Handelsgericht des Kantons Bern das folgende Urteil: "1. Auf die Klage wird, soweit die Kläger 11, 13, 14, 15, 16 und 17betreffend, nicht eingetreten.