Citation: 9C_437/2024 E. 3

Die Vorinstanz hat insbesondere erwogen, die Beschlagnahme sei eine vorsorgliche prozessuale Massnahme gewesen, die (im Januar 2022) wieder aufgehoben worden sei; eine tatsächliche, mit den betroffenen Vermögenswerten korrelierende Schuld sei zwar möglich gewesen, habe aber nie definitiv bestanden. Die Erträge aus den betroffenen Kontogutschriften (wie auch diese selbst) hätten sichere, bezüglich Bestand und Umfang nach objektiven Kriterien bestimmbare Forderungen der Beschwerdeführerin gegenüber der Bank dargestellt. Für die Steuerpflicht könne daher - die wirtschaftliche Berechtigung der Beschwerdeführerin vorausgesetzt - nicht entscheidend sein, dass die (beschlagnahmten) Werte allenfalls später aufgrund ihrer deliktischen Herkunft hätten eingezogen werden können, zumal auch eine tatsächliche Einziehung grundsätzlich nichts am ursprünglich steuerbaren Zufluss ändern würde. Dementsprechend hat das kantonale Gericht die beschlagnahmten Vermögenswerte der Beschwerdeführerin zugerechnet und die daraus erzielten Erträge bei ihr als steuerbares Einkommen aufgerechnet.