Citation: 1C_513/2023 E. A

A.________, geboren 1990, stammt aus Russland. Am 30. März 2012 verheiratete sie sich mit C.________, geboren 1975. Gestützt auf diese Ehe ersuchte sie am 25. Juli 2017 beim Staatsekretariat für Migration (SEM) um erleichterte Einbürgerung. Im Rahmen des Einbürgerungsverfahrens unterzeichneten die Ehegatten am 25. Juli 2017 und 23. März 2018 eine Erklärung, wonach sie in einer tatsächlichen, ungetrennten und stabilen Ehegemeinschaft zusammenlebten und weder Trennungs- noch Scheidungsabsichten bestünden. Am 16. April 2018 wurde A.________ erleichtert eingebürgert. Am 8. Januar 2019 wurde das Scheidungsverfahren eingeleitet. Am 19. Februar 2019 liessen sich die Ehegatten scheiden. Aufgrund einer behördlichen Meldung vom 5. März 2019 erfuhr das SEM vom relevanten Sachverhalt. Am 11. Juni 2020 stellte es C.________ Fragen im Zusammenhang mit der Trennung und Scheidung. Am 7. Juli 2020 heiratete A.________ D.________. Am 21. Juli 2020 kam ihre gemeinsame Tochter B.________ auf die Welt. Am 29. September 2020 eröffnete das SEM gegenüber A.________ das Verfahren betreffend Nichtigerklärung ihrer erleichterten Einbürgerung. Am 10. Dezember 2020 teilte es ihr mit, dass es die Voraussetzungen für die Nichtigerklärung ihrer erleichterten Einbürgerung als erfüllt betrachte. Am 28. Februar 2022 wies es sie zudem darauf hin, dass sich die Nichtigerklärung ebenso auf ihre Tochter B.________ erstrecken würde und gewährte ihr dazu das rechtliche Gehör. Mit Verfügung vom 13. Juni 2022 erklärte das SEM die erleichterte Einbürgerung von A.________ für nichtig und erstreckte diese auf alle Kinder, deren Schweizer Bürgerrecht auf der nichtig erklärten Einbürgerung beruhen. Die dagegen am 11. August 2022 von A.________ erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht am 17. August 2023 ab.