Citation: 4D_24/2016 E. 4.7

4.7. Der Beschwerdeführer rügt im Weiteren bezüglich der Kosten für die Malerarbeiten, dass nach Art. 151 ZPO offenkundige und gerichtsnotorische Tatsachen nicht beweisbedürftig seien. Hinsichtlich seiner Verrechnungsforderung für nachträgliche Malerarbeiten in der Höhe von Fr. 1'960.-- [recte: Fr. 1'950.--] sei allgemein bekannt und "wohl auch unumstrittene Erfahrungstatsache", dass wenn ein provisorisch installiertes Geländer entfernt und das "Definitivum" montiert werde, abschliessende Malerarbeiten vorzunehmen seien. Welche Arbeiten genau vorgenommen worden seien, ergebe sich aus der Rechnung des Handwerkers, welches als Beweismittel (act. 17) eingereicht worden sei. "Diese nicht ausgeführten, aber für eine vertragskonforme Erfüllung zwingend notwendigen Arbeiten" als unsubstantiiert abzutun, verletze Art. 151 ZPO in willkürlicher Weise. Inwiefern die Vorinstanz Art. 151 ZPO willkürlich angewandt hätte, als sie davon ausging, dass der Beschwerdeführer die Kosten für die Malerarbeiten zu substantiieren habe und es sich hierbei nicht um eine offenkundige oder gerichtsnotorische Tatsache handle, ist nicht hinreichend dargelegt und auch nicht ersichtlich.