Citation: 2C_941/2018 E. 3.7

3.7. Dass der Beschwerdeführer bezüglich seiner Gesichtsbehaarung von einem Schnurrbart und seine Gattin von einem Dreitagebart gesprochen haben, könne - so der Beschwerdeführer - nicht fallentscheidend sein; die unterschiedlichen Begriffe hätten das Gleiche bezeichnet. Der Beschwerdeführer verkennt, dass es sich dabei nicht um den einzigen Widerspruch in ihren Aussagen gehandelt hat. Das gewisse Erklärungen übereinstimmten, spricht nicht notwendigerweise gegen das Vorliegen einer Umgehungsehe, zumal die Beschwerdeführerin im Rahmen des polizeilichen Besuchs in ihrer Wohnung nicht anzugeben vermochte, wo ihr Gatte arbeitete.