Citation: P 14/05 10.08.2005 E. A

Mit Verfügung vom 18. Juni 2004 sprach das Amt für AHV und IV des Kantons Thurgau, EL-Stelle, dem 1917 geborenen S.________, der seit 25. November 2003 im Alters- und Pflegeheim X.________ lebte, ab 1. Juli 2004 eine Ergänzungsleistung zur Altersrente in der Höhe von Fr. 263.- im Monat zu. Dabei rechnete die EL-Stelle ein Vermögen von Fr. 227'523.- an, worunter einen Betrag von Fr. 217'000.-, resultierend aus dem hälftigen Anteil der Schenkung der Liegenschaft Y.________, an seinen Sohn J.________ gemäss Vertrag vom 23. Mai 1990 und der Hälfte einer Schenkung an die Tochter L.________ im Jahre 1981 im Betrag von Fr. 55'000.- als Verzichtsvermögen. Gleichzeitig lehnte die EL-Stelle den Anspruch der 1919 geborenen N.________, der Ehefrau von S.________, auf eine Ergänzungsleistung zur Altersrente zufolge Einnahmenüberschusses ab. Bei der Berechnung berücksichtigte sie in gleicher Weise den Vermögensverzicht zu Gunsten der beiden Kinder. Auf Einsprache hin hob die EL-Stelle ihre Verfügungen auf und legte das Verzichtsvermögen auf je Fr. 181'500.- (ab Oktober 2003) bzw. Fr. 176'500.- (2004) und den Zinsertrag auf Fr. 2541.- (2003) und Fr. 2471.- (2004) fest, was zur Folge hatte, dass für S.________ ab November 2003 ein monatlicher EL-Anspruch von Fr. 251.-, ab Januar 2004 von Fr. 263.- und ab Juli 2004 von Fr. 575.- bestand. Der Anspruch von N.________ wurde weiterhin abgelehnt (Entscheid vom 27. Oktober 2004).