Citation: 1C_351/2019 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt in formeller Hinsicht eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV). Er ist der Auffassung, die kantonalen Instanzen hätten zur Prüfung der Gewährung der Fristerstreckung für den Abbruch des von seinen Eltern bewohnten Wohnhauses eine Stellungnahme der kantonalen Abteilung Landwirtschaft des Departements Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Glarus (ALW) einholen müssen. Diese hätte seiner Ansicht nach beurteilen können, ob eine weitere Fristerstreckung mit Berufung auf die landwirtschaftlichen Produktionsgegebenheiten des Betriebs vertretbar oder sogar wünschenswert wäre. Mit der Verweigerung der Konsultation der Fachstelle sei ein entscheidender Aspekt zur Abwägung der Interessen ausser Acht gelassen worden. Dies stelle eine erhebliche Verweigerung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör dar.