Citation: 2P.246/2000 14.05.2001 E. A

A.- Der 1984 geborene C.Z.________ besuchte bis zum Abschluss der sechsten Primarklasse im Sommer 1996 die öffentliche Volksschule in X.________ (ZH). Im Zwischenzeugnis vom 13. April 1996 erreichte er einen Notendurchschnitt von 4,75, womit er die Voraussetzungen für einen prüfungsfreien Übertritt in die Sekundarschule erfüllte. Nach Angaben seiner Eltern zeigte C.Z.________ bereits seit der 4. Primarklasse Anzeichen von Sprachschwierigkeiten. Am 18. Juni 1996 erstellte der Schulpsychologische Beratungsdienst im Bezirk Meilen einen Bericht, zu welchem C.'s Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung, graphomotorische Probleme, derentwegen er Anleitung durch eine Psychomotorik-Therapeutin erhalte, sowie Prüfungsängste Anlass gaben. Die beurteilende Beraterin bescheinigt C. eine gute intellektuelle Begabung, aber eine konstitutionell bedingte geringe Belastbarkeit. Er sei relativ jung eingeschult worden und den erhöhten Anforderungen im Zusammenhang mit den graphomotorischen Schwierigkeiten reifemässig nur knapp gewachsen gewesen. Er zeige wenig Interesse für die Rechtschreibung, und es fehle ihm die Grundlage, um die nötige Eigenkontrolle durchführen zu können, was mit mangelnden Regelkenntnissen erklärt wird; Anzeichen für eine Legasthenie fehlten indessen. Da C. ehrgeizig sei, komme er zunehmend unter Leistungsdruck, dem er physisch und psychisch nicht mehr ganz gewachsen sei. Der Bericht erwähnt unter dem Titel "Vorgeschlagene schulische Massnahmen", dass C.Z.________ ab Sommer 1996 auf Wunsch der Eltern die Privatschule IWW (Institut für Weiterbildung) in Wetzikon besuchen werde, wo er die Sekundarschule in einer kleinen Gruppe absolvieren könne. Als "weitere Massnahme" wird die Fortsetzung der Graphomotorik-Therapie, wenn möglich unter Einschluss eines gezielten Rechtschreibetrainings, empfohlen. Die graphomotorische Therapie wurde jedoch am 11. Dezember 1996 abgebrochen, nachdem sich Eltern und Therapeutin entsprechend geeinigt hatten. In den Jahren 1996 bis 1999 besuchte C.Z.________ am IWW die Sekundarschule und einen Jahreskurs für die Mittelschulvorbereitung. Die Eltern wendeten dafür nach ihren Angaben insgesamt Fr. 60'620.-- auf. Im Sommer 1999 trat C. in die Mittelschule der privaten "Neuen Schule Zürich" über, wo er die Maturität Typus C anstrebt. Die Kosten hierfür betragen Fr. 1'400.-- pro Monat. Am 7. Januar 1999 stellte H.________, Konsiliar für Pädaudiologie und Logopädie, bei C.Z.________ eine "Schwere Sprachstörung IVG" fest. Es handle sich um eine in der Primarschule nicht rechtzeitig erfasste, im Schweregrad nicht erkannte und auch nicht rechtzeitig therapierte Störung. Der Gutachter empfahl die unverzügliche Anmeldung bei der Invalidenversicherung zwecks Übernahme der Kosten für eine intensive Sprachtherapie/Legasthenietherapie. Die weitere Schulung C.Z.________'s sollte seines Erachtens "... wie die bisherige Entwicklung in der Oberstufe gezeigt hat, am besten in einer Privatschule mit Kleinklassen, normalem Programm, guter Lerntechnik und intensiver Einzelbetreuung erfolgen. Ein Übertritt ins Gymnasium sollte diskutiert werden, C.'s Begabung und Arbeitshaltung entsprechen dieser Stufe. Wegen seiner sprachlichen Schwierigkeiten müsste evtl. an ein Zwischenjahr gedacht werden". Mit Verfügung vom 27. Mai 1999 sprach die IV-Stelle Zürich C.Z.________ "Sonderschulmassnahmen vom 1. Januar 1999 bis 31. Januar 2001" zu in der Form von Legastheniebehandlung gemäss Therapieplan der Abklärungsstelle für Sprachgebrechen.