Citation: 5A_495/2023 E. 3

Die Ausführungen des Beschwerdeführers beschlagen in erster Linie den Sachverhalt, indem zahlreiche Vorwürfe an die Adresse der Mutter erhoben und diese sinngemäss als alleinursächlich für die Probleme hingestellt wird. Die Ausführungen bleiben indes durchwegs appellatorisch; eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung wird nicht vorgebracht, ebenso wenig, dass das Kantonsgericht in willkürlicher Weise bekannte Punkte festzustellen unterlassen hätte (Vorbringen zusammengefasst: die Situation habe sich bereits vor dem angefochtenen Entscheid insofern verändert, als die ältere Tochter seit Ende März nur noch bei der Mutter wohne, welche sie manipuliere und die alternierende Obhut aktiv unterlaufe; selektive Zitate aus dem inzwischen vier Jahre alten Gutachten; anschliessender Vorwurf, die Mutter habe sich seither nicht geändert; sie habe nie Unterstützung geholt, gebe ärztliche Befunde und Laborwerte nicht bekannt und verstosse gegen die Regel, keine Gerichtsurteile mit den Töchtern zu besprechen; überhaupt gehe sie sehr taktisch gegen ihn vor, indem sie gegenüber der Beiständin das Bild einer guten Mutter und eines bösen Vaters zeichne). Soweit der Vater im Anschluss an seine Tatsachenbehauptungen sinngemäss die Erstellung eines Gutachtens und bis zu dessen Vorliegen ein Abwarten mit der Entscheidfindung anregt, verkennt er, dass das Bundesgericht an die Sachverhaltsfeststellungen des angefochtenen Entscheides gebunden ist (Art. 105 Abs. 1 BGG) und selbst weder Beweismittel abnimmt noch Beweisvorkehrungen anordnet. Ebenfalls in erster Linie den Sachverhalt betrifft schliesslich das Vorbringen, die neunjährige jüngere Tochter könne am Abend noch nicht allein gelassen werden, da sie körperliche Nähe suche und Fragen zur Situation stelle. Eine rechtliche Komponente weist allerdings die Aussage des Kantonsgerichtes auf, Kinder in diesem Alter könnten am Abend für wenige Stunden allein gelassen werden. Inwiefern diese Ansicht Recht verletzen soll, ist jedoch nicht ersichtlich. Abgesehen davon hat das Kantonsgericht auf die Möglichkeit einer Fremdbetreuung und das Betreuungsangebot der Mutter hingewiesen; somit bestünden ohnehin Alternativen zur eigenen Betreuung.