Citation: 8C_644/2015 E. 4.2

4.2. Demgegenüber vertritt die Beschwerdeführerin die Auffassung, sie leide weiterhin an unfallkausalen Nacken-, Rücken- und Schulterbeschwerden. Die Vorinstanz habe die Beweise willkürlich gewürdigt und den Sachverhalt unvollständig festgestellt, indem sie gestützt auf die kreisärztliche Abschlussuntersuchung vom 18. April 2013 und eine medizinische Erfahrungstatsache davon ausgegangen sei, die unfallbedingte vorübergehende Verschlimmerung sei ein Jahr nach dem Ereignis auf den degenerativen Vorzustand abgeheilt. Statt dessen liege "unbestrittenermassen und nachweislich ein somatisches Beschwerdebild vor". Auch hinsichtlich der psychischen Beschwerden habe das kantonale Gericht den Sachverhalt in bundesrechtswidriger Beweiswürdigung unrichtig festgestellt. Es sei von einem komplexen, vielschichtigen Beschwerdebild auszugehen, weshalb die Unfalladäquanz nicht nach der Psycho-, sondern nach der Schleudertrauma-Praxis zu beurteilen sei. Alle Adäquanzkriterien seien erfüllt. Der Inhalt gewisser Erwägungen des angefochtenen Entscheides würde "an Parteilichkeit grenzen" und der vorinstanzliche Entscheid weise gesamthaft "einen tendenziösen Charakter auf".