Citation: 2C_905/2022 E. 4.2

4.2. Mit ihrem solchermassen begründeten Entscheid hat die Vorinstanz entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer deren Anspruch auf rechtliches Gehör nicht verletzt. Die Begründungspflicht als Teilgehalt des verfassungsrechtlich garantierten Anspruchs auf rechtliches Gehör verlangt nicht, dass sich die entscheidende Behörde mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken (BGE 146 II 335 E. 5.1 mit Hinweisen; Urteil 1C_406/2023 vom 9. November 2023 E. 4.1). Dem angefochtenen Entscheid ist klar zu entnehmen, warum die Vorinstanz den Genehmigungsentscheid des Grundbuchinspektorats bestätigt hat, weil sie nämlich (allein) darauf abgestellt hat, dass von der Stockwerkeigentümerversammlung genehmigte Verträge (Bewirtschaftungsvertrag und Mietvertrag) mit einem Betreiber vorliegen, die eine Weiterführung des Hotelbetriebs und damit auch die Vermietung der bewirtschaftungspflichtigen Appartements vorsehen. Damit ist entgegen den Beschwerdeführern auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz sich mit ihren Argumenten betreffend die Betreiberin nicht auseinandergesetzt hat (so namentlich dem Vorbringen, hinter der neuen Betreiberin stünden wirtschaftlich die gleichen Personen, die für die mit dem Hotel in den vergangenen Jahren erwirtschafteten erheblichen Verluste verantwortlich seien, womit nicht nur Interessenkonflikte vorhanden seien, sondern auch die Zukunft des Hotelbetriebs unsicher bzw. ein dauerhafter Kostenüberschuss für die bewirtschaftungspflichtigen Wohnungen wahrscheinlich sei). Da die Vorinstanz diese Einwendungen gemäss der Begründung ihres Urteils für unmassgeblich hielt, bestand für sie auch kein Anlass, sich damit auseinanderzusetzen.