Citation: I 211/01 07.11.2002 E. 3

3.1 Im angefochtenen Entscheid hat die Vorinstanz in sorgfältiger Würdigung der umfassenden medizinischen Aktenlage insbesondere des Gutachtens des MZ vom 23. September 1998 zu Recht erkannt, dass aufgrund der übereinstimmenden Schlussfolgerungen aus somatischer Sicht von einer 50 %igen Arbeitsfähigkeit in einer der gesundheitlichen Beeinträchtigung angepassten Tätigkeit auszugehen ist. Dies wird denn auch von der Beschwerdeführerin zu Recht nicht bestritten. Ihre Beschwerde richtet sich vielmehr ausschliesslich gegen die psychiatrische Beurteilung der Vorinstanz, wonach eine zusätzliche psychisch bedingte rentenrelevante Einschränkung nicht ausgewiesen sei. 3.2 Die Vorinstanz stützte sich dabei zur Hauptsache auf die Einschätzung des Psychiaters Dr. med. T.________, welcher die Beschwerdeführerin im Rahmen des polydisziplinären MZ-Gutachtens am 22. September 1998 konsiliarisch untersuchte. Dieser kam zum Schluss, dass wegen Fehlens einer krankheitswertigen psychischen Störung keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe. Er hielt fest, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer posttraumatischen psychischen Störung zu finden seien, wofür dem Unfallerlebnis zudem die Eindrücklichkeit abzusprechen wäre. Aufgrund der bisherigen Lebensbewährung könne auch keine prämorbide "neurotische" Persönlichkeitsstruktur erkannt werden. Die im Bericht von Dr. med. H.________ (vom 31. Mai 1997) diagnostizierte mittelgradige depressive Episode mit somatischen Symptomen sei zwischenzeitlich mit Antidepressiva derart erfolgreich behandelt worden, dass sich heute lediglich noch eine allenfalls leichte, in ihrem Krankheitswert sehr umstrittene, depressive Störung finde. In der weltweit gebräuchlichsten Skala zur Erfassung depressiver Symptome (der Hamilton-Depressions-Scala) komme die Beschwerdeführerin in der 17-item-Version auf 15 Punkte, wobei die Grenze zwischen leichten und mittelgradigen depressiven Störungen bei 21 Punkten liegen würde. Somit sei dem Unfallereignis lediglich eine Gelegenheitsursache zur Niederlegung der Arbeit beizumessen. Das von der Beschwerdeführerin ins Recht gelegte Gutachten des Psychiaters Dr. med. S.________ (vom 1. November 1999), bei dem sie seit 23. März 1999 auf Zuweisung von Dr. med. F.________ in Behandlung steht, hat die Vorinstanz mangels einer schlüssigen Begründung oder Auseinandersetzung mit den anders lautenden Schlussfolgerungen des Gutachters Dr. med. T.________ als nicht überzeugend qualifiziert und darauf nicht abgestellt.