Citation: 4A_194/2024 E. 4.2.3

4.2.3. Die Vorinstanz ging nicht darauf ein, inwiefern die erstinstanzliche Bestreitung der Beschwerdeführerin hinsichtlich der Entschädigung von 2.5 Stunden Reisezeit pro Woche bei der geltend gemachten Forderung des Beschwerdegegners zu berücksichtigen ist. Sie führte lediglich aus, beide Parteien würden bereits unter dem Titel "Überstunden" mit Fahrzeiten argumentieren. Sie seien "offenbar" unterschiedlicher Auffassung darüber, wie das bei der Arbeitszeit zu berücksichtigen sei und es scheine, "dass sie sich dazu schon austauschten und darum beide wissen, was sie meinen". Der Vorinstanz sei "als nicht eingeweihte Stelle" aber nicht hinreichend klar, was diese Diskussion für eine Rolle spiele. Die Parteien würden diesbezüglich den Begründungsanforderungen nicht entsprechen, womit darauf nicht weiter eingegangen werden könne.