Citation: 7B_219/2024 E. 1

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid betreffend die Gewährung respektive Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege. Dagegen steht grundsätzlich die Beschwerde in Strafsachen offen (Art. 78 Abs. 1 und Art. 80 BGG). Es handelt sich um einen das Strafverfahren nicht abschliessenden Zwischenentscheid, der nach der Rechtsprechung geeignet ist, einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zu bewirken (vgl. BGE 140 IV 202 E. 2.2 mit Hinweis). Die Beschwerdeführerin ist ungeachtet der Legitimationsvoraussetzungen von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG zur Beschwerde berechtigt, da sie mit ihrer Kritik eine Verletzung von Verfahrensrechten geltend macht, die einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt (Urteil 7B_196/2022 vom 25. August 2023 E. 1 mit Hinweis auf BGE 146 IV 76 E. 2; 141 IV 1 E. 1.1). Auf die Beschwerde ist somit einzutreten.