Citation: 1A.13/2003 25.09.2003 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs geltend. Gemäss den Ausführungen des Staatsrats sei nicht klar, welches Baugesuch die Gemeinde tatsächlich bewilligt habe. Er habe sich deshalb im Baubewilligungsverfahren nicht zu allen relevanten Punkten äussern können. Dadurch sei sein Anspruch auf Gewährung des rechtlichen Gehörs verletzt worden (Art. 29 Abs. 2 BV). Angesichts der formellen Natur des geltend gemachten Anspruchs (BGE 127 I 128 E. 4d mit Hinweisen) ist diese Rüge vorneweg zu behandeln. 3.2 Der Beschwerdeführer hielt in seiner Beschwerde vom 21. September 2001 an den Staatsrat fest, das publizierte und das bewilligte Baugesuch stimmten nicht überein. Er setzte sich mit den vom Beschwerdegegner vorgenommenen Änderungen auseinander und ging davon aus, dass das abgeänderte Vorhaben bewilligt worden ist. Vor Kantonsgericht ging er nochmals auf die Abweichungen zwischen den beiden Gesuchen ein, rügte aber nicht eine Verletzung seines Gehörsanspruchs, sondern Fehler im Baubewilligungsverfahren. Infolgedessen liegt in diesem Punkt (Gehörsverletzung) kein letztinstanzlicher Entscheid vor (Art. 97 Abs. 1 OG); auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist insoweit nicht einzutreten.