Citation: 1C_636/2022 E. 3.6

3.6. Das Bundesverwaltungsgericht hat aus diesen Gründen kein Bundesrecht verletzt, wenn es davon ausgegangen ist, dass in Bezug auf die strittige Massnahme 2 eine rechtskräftig abgeurteilte Sache vorliege und das UVEK nicht zuständig sei für die Bewilligung eines neuen Kiesabbauplatzes. Auch aus der Koordinationspflicht ergibt sich nichts anderes. Die Erwägung des Bundesverwaltungsgerichts, zwischen dem Nationalstrassenprojekt einerseits und der Erstellung eines neuen Kieswerks am rechten Rottenufer andererseits bestehe kein hinreichend enger sachlicher Zusammenhang, wird von der Beschwerdeführerin nicht in substanziierter Weise bestritten (Art. 42 Abs. 2 BGG). Ihre Rüge ist somit unbegründet, soweit darauf einzutreten ist.