Citation: 1C_232/2017 E. 6

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. Der angefochtene Entscheid ist aufzuheben, soweit er die Beschwerde (A-2884/2016) gegen den Rechnungsbeschluss der ESchK10 vom 6. April 2016 abweist. Dieser Rechnungsbeschluss ist aufzuheben, soweit er die Beschwerdeführerin betrifft. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen. Bei diesem Verfahrensausgang unterliegt die Beschwerdeführerin zum grössten Teil, so dass ihr an sich die Gerichtskosten zum überwiegenden Teil aufzuerlegen wären. Es rechtfertigt sich indessen, von einer solchen Kostenauflage abzusehen, da die unklaren Verhältnisse, die zum vorliegenden Verfahren geführt haben, nicht allein der Beschwerdeführerin angelastet werden können. So fällt namentlich in Betracht, dass das Bundesverwaltungsgericht zwar am 11. März 2010 den Präsidenten der ESchK10 anwies, umgehend die zur Erledigung der Flughafenfälle benötigten Hilfskräfte einzustellen und geeignete Büroräumlichkeiten zu mieten, in der Folge aber keine der Situation angemessene Regelung für die Kostentragung und die Entschädigung des Personals traf. Ebenso wenig rechtfertigt es sich, der Beschwerdegegnerin Kosten aufzuerlegen, da sie durch das vorliegende Verfahren nur am Rand betroffen ist und sie zudem keine Anträge gestellt hat. Aus diesen Gründen hat die Beschwerdegegnerin auch keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung. Schliesslich ist auch davon abzusehen, der Beschwerdeführerin, die nur zu einem ganz geringen Teil obsiegt, eine Parteientschädigung zuzusprechen. Aus den genannten Gründen ist es auch angezeigt, für das vorinstanzliche Verfahren auf die Kostenerhebung zu verzichten.