Citation: 2C_763/2019 E. 5.3

5.3. Vorliegend ist der Beschwerdeführer trotz ausländerrechtlicher Verwarnungen wiederholt straffällig geworden. Während die sprachliche Integration offenbar gelungen ist, blieben insbesondere seine berufliche und wirtschaftliche Integration trotz (im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils) über 19-jährigem ordentlichem Aufenthalt in der Schweiz klar mangelhaft. Die Voraussetzungen für einen Anspruch aus dem Recht auf Achtung des Privatlebens gemäss Art. 8 Ziff. 1 EMRK sind deshalb nicht erfüllt. So oder so wäre der Eingriff in dieses Recht aufgrund der genannten Umstände und Interessenabwägung gerechtfertigt (Art. 8 Ziff. 2 EMRK). Diesbezüglich kann zudem auf die Interessenabwägung in E. 4 hiervor verwiesen werden. Die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung erweist sich somit auch unter dem Aspekt des Rechts auf Achtung des Privatlebens als gerechtfertigt und verhältnismässig. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist demzufolge abzuweisen.