Citation: 8C_773/2016 E. 4.2.1

4.2.1. Es trifft zu, dass im Gutachten des Instituts D.________ ausgeführt wurde, die Verletzungsart sei für einen Suizid recht untypisch. Die Gutachterin hielt aber auch fest, dass derartige Handlungen aufgrund der nicht zu vernachlässigenden psychischen Ausnahmesituation der Betroffenen stets zurückhaltend zu interpretieren seien. Sie gelangte zum Schluss, dass, so lange sich keine Hinweise für Reparaturhandlungen ergäben, eine suizidale Handlung eindeutig im Vordergrund stünde (Gutachten des Instituts D.________ S. 5). Da keine solchen Reparaturhandlungen festgestellt werden konnten (insbesondere auch nicht am Mobiltelefon des Versicherten), steht somit eine suizidale Handlung eindeutig im Vordergrund. Die Schlussfolgerungen der Gutachterin sind nachvollziehbar. Gemäss Ausführungen des Bezirksarztes Dr. med. E.________ fügte sich der Versicherte die Stichverletzung wahrscheinlich im Stehen zu. Dafür spreche die grosse Blutansammlung in der Hose und in den Schuhen. Bei einer Wundtiefe von ca. 6 cm ist mit der Vorinstanz von einem kräftigen Zustechen auszugehen und ein Abrutschen mit dem Messer im Rahmen einer allfälligen Reparatur ist auszuschliessen. Wie das kantonale Gericht zutreffend erwog, ist auch nicht ersichtlich, weshalb der Versicherte die Reparatur mit dem Küchenmesser nicht gleich in der Küche vornahm, wenn er eine solche beabsichtigt hätte. Entgegen den Ausführungen in der Beschwerde spricht der Umstand, dass der Versicherte im Zeitpunkt des Vorfalls mit Anzug und Krawatte bekleidet war, nicht gegen einen Suizid. Wie sich aus den Akten ergibt, ist dies vielmehr darauf zurückzuführen, dass der Versicherte noch die selben Kleider trug wie bereits am Morgen bei der Arbeit. Schliesslich kam die Kantonspolizei Schwyz aufgrund der getätigten Ermittlungshandlungen in ihrem Bericht vom 17. Juni 2015 in Übereinstimmung mit dem Gutachten ebenfalls zum Schluss, dass ein Suizid im Vordergrund stehe.