Citation: 8C_581/2022 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat schlüssig begründet, weshalb auf die in der kreisärztlichen Stellungnahme des Psychiaters Dr. med. C.________ vom 8. Juli 2021 enthaltene Würdigung der medizinischen Akten abgestellt werden kann (zum Beweiswert versicherungsinterner Beurteilungen: BGE 145 V 97 E. 8.5; 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4). Demnach habe die behandelnde Psychiaterin Dr. med. D.________ hinsichtlich des Eingliederungspotentials des Beschwerdeführers ausdrücklich eine ungünstige ("TRES réservé") Prognose gestellt (vgl. Bericht vom 9. Oktober 2020). Dabei habe sie - so Dr. med. C.________ weiter - die lange Dauer des psychischen Störungszustands, die beim Beschwerdeführer festzustellende Therapieresistenz sowie dessen schlechte Ausdrucksfähigkeit in seiner Muttersprache respektive die fehlenden Kenntnisse der hiesigen Landessprachen berücksichtigt. Zudem sei eine Anfang 2020 in einer geschützten Umgebung geplante berufliche Massnahme gescheitert, weil sich der Beschwerdeführer ausser Stande gesehen habe, auch nur den geringsten Leistungsanforderungen nachzukommen. Wie die Vorinstanz weiter zutreffend erkannt hat, gelangte die Psychiaterin med. pract. E.________, Medizinisches Zentrum F.________, gleichfalls zum Schluss, da alle bisherigen Therapien und Behandlungen keine wesentliche Zustandsverbesserung gebracht hätten, sei aus psychosomatischer und psychiatrischer Sicht im Falle des Beschwerdeführers kein (weiteres) Rehabilitationspotential vorhanden (Bericht vom 30. März 2020).