Citation: 9C_210/2024 E. A

Der 1970 geborene A.________ meldete sich im April 2019 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau klärte die Verhältnisse in beruflich-erwerblicher Hinsicht ab, wobei sie insbesondere die zuhanden des Krankentaggeldversicherers verfassten Gutachten des Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Neurologie, vom 28. März 2019 und des Dr. med. C.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Pharmazeutische Medizin, vom 24. Dezember 2019 beizog. Nachdem der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) sich dazu in seiner Stellungnahme vom 12. März 2020 geäussert hatte, kündigte die IV-Stelle am 19. März 2020 vorbescheidweise die Ablehnung sowohl des Anspruchs auf berufliche Massnahmen als auch - mangels invalidisierenden Gesundheitsschadens - auf eine Invalidenrente an. Auf Einwendungen von A.________ hin holte die IV-Behörde weitere Auskünfte (vom 4. und 8. Juni 2020) beim RAD ein. Am 11. Juni 2020 verfügte sie wie vorbeschieden.