Citation: 2C_141/2023 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz führt aus, dass der kantonale Gesetzgeber den Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege in § 204 des Gesetzes des Kantons Luzern vom 3. Juli 1972 über die Verwaltungsrechtspflege (VRG/LU; SRL 40) in Nachachtung und nach Massgabe von Art. 29 Abs. 3 BV geregelt habe (vgl. E. 2 des angefochtenen Urteils). Der kantonalrechtlich geregelte Umfang des Anspruchs auf unentgeltliche Rechtspflege geht somit nicht über die bundesverfassungsrechtliche Minimalgarantie hinaus. Entsprechend lässt sich die vorliegende Angelegenheit unmittelbar unter dem Gesichtspunkt von Art. 29 Abs. 3 BV prüfen.