Citation: 2C_44/2022 E. A

A.a. A.________ (der Beschwerdeführer), geboren 1970, ist portugiesischer Staatsangehöriger. Er erhielt im März 2008 eine Kurzaufenthaltsbewilligung, nachdem er eine Stelle als Chauffeur in U.________/GR gefunden hatte, und reiste am 31. März 2008 in die Schweiz ein. In der Folge wurde er unbefristet als Chauffeur angestellt und erhielt er eine Aufenthaltsbewilligung EU/ EFTA mit Gültigkeits-dauer bis zuletzt am 26. Februar 2024. A.b. Am 3. Februar 2012 heiratete der Beschwerdeführer die ebenfalls portugiesische Staatsangehörige B.________. Die Ehe wurde am 10. Oktober 2018 geschieden. Der gemeinsame Sohn, C.________ (geboren 2012), wurde unter die gemeinsame elterliche Sorge gestellt, wobei die Mutter die Obhut innehat und der Beschwerdeführer über ein Besuchs- und Ferienrecht verfügt. A.c. Am 21. Februar 2017 wurde der Beschwerdeführer vom Regionalgericht Viamala wegen mehrfacher Vergewaltigung sowie versuchter Vergewaltigung seiner Ehefrau zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt. Der Vollzug wurde bei einer Probezeit von zwei Jahren aufgeschoben. Das Kantonsgericht Graubünden bestätigte das Urteil am 15. August 2019.