Citation: 9C_170/2014 E. 3.3

3.3. Im Rahmen einer fachtechnischen Beurteilung in Zusammenhang mit den beantragten Hilfsmitteln hielt der Berater am 6. Mai 2013 fest, die Versicherte könne sich mit einem Rollator in der Wohnung bewegen, für längere Strecken benötige sie einen Rollstuhl. Die Wohnung befinde sich im obersten Stock. Es seien acht Treppenläufe zu überwinden, für welche die Versicherte je nach Verfassung eine knappe Stunde benötige. Im Badezimmer sei nur eine Badewanne vorhanden, in welche die Versicherte nicht mehr selber einsteigen könne. "Zur Not" habe sie den Badelift der Schwiegermutter ausgeliehen, zudem habe ihr Partner sowohl bei der Badewanne als auch beim WC Haltegriffe montiert, damit sie sich erheben könne. Anlässlich einer weiteren Hilfsmittelabklärung bezüglich eines beantragten Rollstuhls hielt die Beraterin am 4. Juni 2013 fest, die Versicherte könne nur noch wenige Schritte am Rollator zurücklegen. Um sich wieder selbstständig in der Wohnung bewegen zu können, werde ein Rollstuhl benötigt. Ein manueller Rollstuhl sei ausprobiert worden.