Citation: 6B_895/2016 E. 1.3.5

1.3.5. Hingegen war das Bundesgericht auf die von der Beschwerdeführerin beklagte polizeiliche Vorführung mangels Ausschöpfens des ordentlichen Rechtsmittelwegs nicht eingetreten (Urteil 1B_354/2013 und 1B_374/2013 vom 17. Januar 2014 E. 2.2 zweiter Absatz). Hierauf bezieht sich die oben E. 1.3.4 zitierte vorinstanzliche Feststellung im Urteil S. 7. Die Vorinstanz trat darauf zu Recht nicht ein. Dieser Punkt bildet nicht mehr Prozessgegenstand. Weil das Bundesgericht im zitierten Urteil aber festhielt, die polizeiliche Vorführung erscheine angesichts der Säumnisfolge von Art. 355 Abs. 2 StPO "erklärungsbedürftig", erscheint das bei einer Laienbeschwerde auch erläuterungsbedürftig: "Bleibt eine Einsprache erhebende Person trotz Vorladung einer Einvernahme unentschuldigt fern, so gilt ihre Einsprache als zurückgezogen" (Art. 355 Abs. 2 StPO). Gegenstand der Schlusseinvernahme sollte u.a. die gutachterliche Abklärung der Schuldfähigkeit bilden (oben Bst. B; oben E. 1.3.4 zitierte obergerichtliche Verfügung vom 12. September 2013, UD130002, E. 4). Wer der Vorladung keine Folge leistet (wie das die Beschwerdeführerin tat, vgl. unten E. 1.3.7), "kann mit Ordnungsbusse bestraft und überdies polizeilich vorgeführt werden" (Art. 205 Abs. 4 StPO). Somit nahm die Staatsanwaltschaft entgegen der Beschwerde (Bst. E und Ziff. 4, 11) keine "rechtsmissbräuchliche" bzw. "widerrechtliche Verhaftung" vor. In der Folge trat die Staatsanwaltschaft IV am 13. Februar 2014 auf die Einsprache gestützt auf Art. 355 Abs. 2 StPO nicht ein (u.a. mit Hinweis auf das bundesgerichtliche "erklärungsbedürftig"). Das Obergericht hiess die Beschwerde gegen die staatsanwaltschaftliche Nichteintretens-Verfügung am 30. Juni 2014 gut (UH140059), weil die Staatsanwaltschaft nie ausdrücklich auf die Säumnisfolgen von Art. 355 Abs. 2 StPO aufmerksam gemacht hatte (vgl. BGE 140 IV 82 und Urteil 6B_152/2013 vom 27. Mai 2013). Die Staatsanwaltschaft musste das Verfahren fortsetzen (oben Bst. B). In diesem Fall nimmt die Staatsanwaltschaft die "weiteren Beweise ab" (Art. 355 Abs. 1 StPO). Hält sie am Strafbefehl fest, "so überweist sie die Akten unverzüglich dem erstinstanzlichen Gericht zur Durchführung des Hauptverfahrens. Der Strafbefehl gilt als Anklageschrift" (Art. 356 Abs. 1 StPO). Somit nahm die Staatsanwaltschaft keine mit dem bundesgerichtlichen "Vormerk [...] verbundene missbräuchliche Anklageerhebung" vor (oben Bst. E und E. 1.1.2 ad Ziff. 17).