Citation: 1A.276/2005 24.03.2006 E. A

X.________ wurde am 20. Dezember 1998, um ca. 04.15 Uhr, in Zürich Opfer einer Schlägerei. Dabei erlitt er eine Gehirnerschütterung sowie Brüche des rechten Unterschenkels, des linken Handgelenks und des Nasenbeins. Vom 20. Dezember 1998 bis zum 4. Januar 1999 war er hospitalisiert. Der Täter konnte nicht ermittelt werden. Am 19. Dezember 2000 reichte X.________ bei der Justizdirektion des Kantons Zürich, Kantonale Opferhilfestelle, ein Gesuch um Entschädigung und Genugtuung ein. Mit Verfügung vom 5. Februar 2001 hiess die Kantonale Opferhilfestelle das Gesuch um Übernahme der ungedeckten Heilungskosten im Betrag von Fr. 1'347.-- gut. Sie erwog, in Bezug auf das Gesuch um Entschädigung für Erwerbsausfall und Genugtuung seien noch Abklärungen nötig, weshalb darüber später zu entscheiden sei. Mit Verfügung vom 11. Februar 2003 wies die Kantonale Opferhilfestelle das Gesuch um Entschädigung für Erwerbsausfall ab. Sie sprach X.________ eine Genugtuung von Fr. 6'000.-- zu. Hiergegen erhob X.________ Beschwerde beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich. Dieses wies die Beschwerde mit Urteil vom 2. März 2004 ohne öffentliche Verhandlung ab. Die von X.________ dagegen eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiess das Bundesgericht am 19. Oktober 2004 gut. Es hob das Urteil des Sozialversicherungsgerichtes auf und wies die Sache zur Durchführung einer öffentlichen und mündlichen Verhandlung an dieses zurück (1A.120/2004, publ. in: ZBl 106/2005 S. 305). Mit Verfügung vom 2. Februar 2005 bestellte die Referentin des Sozialversicherungsgerichtes X.________ einen unentgeltlichen Rechtsbeistand. In der Verhandlung vom 4. Juli 2005 hörte das Sozialversicherungsgericht X.________ und seinen Rechtsbeistand an. Am 18. August 2005 wies das Sozialversicherungsgericht die Beschwerde erneut ab.