Citation: 6B_1372/2021 E. 2.3.3

2.3.3. Der Beschwerdeführer behauptet, er sei in der Schweiz auch in persönlicher Hinsicht gut integriert. Dass die Vorinstanz dazu keine Hinweise in den Akten findet, wirft der amtlich verteidigte Beschwerdeführer den Strafverfolgungsbehörden vor, die ihn dazu nicht hinreichend befragt hätten. Es ist offensichtlich, dass diese Rüge unbegründet ist, zumal der Beschwerdeführer zum Nachweis seiner angeblichen Integration auch vor Bundesgericht lediglich vorträgt, dass er seit dem Jahr 2000 an der gleichen Adresse wohne, die Miete pünktlich bezahle und mit den Nachbarn ein gutes Einvernehmen habe. Zudem verweist er auf die Gründung eines Vereins für Eltern, von denen ein Teil aus Afrika stammt. Damit habe er wichtige Integrationsarbeit geleistet. Selbst wenn diese Vorbringen im bundesgerichtlichen Verfahren zulässig wären (Art. 99 Abs. 1 BGG), würden sie nichts an der vorinstanzlichen Einschätzung ändern, dass keine hinreichende Integration vorliegt.