Citation: 2C_648/2023 E. B

B.a. Am 26. Januar 2023 stellte A.A.________ ein weiteres Familiennachzugsgesuch für ihren Ehemann. In diesem Rahmen wurde eine Arbeitszusicherung für B.________ von der Gesellschaft G.________ eingereicht, welches jedoch vom Migrationsamt zurückgewiesen wurde, da bezüglich dieser Gesellschaft eine vorläufige Konkursanzeige eingegangen war. Daraufhin wurde eine weitere Arbeitszusicherung für den Ehemann von der Gesellschaft H.________ eingereicht, welches jedoch vom Migrationsamt ebenfalls als ungenügend erachtet wurde, weshalb das Familiennachzugsgesuch mit Verfügung vom 3. April 2023 erneut wegen drohender Sozialhilfeabhängigkeit abgewiesen wurde. B.b. Der dagegen eingereichte Rekurs wurde mit Rekursentscheid der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich (Sicherheitsdirektion) vom 4. Juli 2023 abgewiesen. Im Rahmen der daraufhin erhobenen Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich (Verwaltungsgericht) reichte B.________ einen unterzeichneten Arbeitsvertrag vom 22. August 2023 mit dem Coiffeursalon "I.________" ein, welcher einen Nettolohn von rund Fr. 3'400.-- garantierte. Das Verwaltungsgericht reduzierte den Bedarf der Familie korrekterweise auf einen Vier-Personen-Haushalt (Ehegatten und zwei Kinder), ging jedoch davon aus, dass auch dieser Bedarf nach wie vor nicht gedeckt werden könne, und wies die Beschwerde mit Urteil vom 4. Oktober 2023 wegen drohender Sozialhilfeabhängigkeit ab. Den Beschwerdeführern wurde die unentgeltliche Rechtspflege gewährt.