Citation: 1C_327/2016 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe willkürlich angenommen, die Fachmeinung der OSS sei widerspruchsfrei und nachvollziehbar. Dies treffe nicht zu, weil die OSS auf ihre im ersten Fachbericht gestellte Forderung nach der Aufgabe der Parallelstellung der beiden Häuser später verzichtet habe. Dies könne nicht mit der An-gabe der Fachberaterin erklärt werden, die Parallelstellung sei kein "No-Go", weil sie am Augenschein auch ausgeführt habe, die Aufgabe der Parallelstellung könne helfen, die Baute besser in das Gelände einzupassen. Wie sich das neue Projekt adäquat in das Gelände einpasse, werde im zweiten Gutachten nicht aufgezeigt. Zudem sei nicht nachvollziehbar, wie marginale Terrainveränderungen und d ie Erstellung eines Umgebungsplans dazu führen könnten, dass das Bauprojekt gemäss § 6 Abs. 1 BNO ortsbildkonform werde.