Citation: 9C_492/2015 E. 8.2.2

8.2.2. Insgesamt ist somit von nicht einfach zu beantwortenden juristischen Fragestellungen auszugehen, welche einer rechtskundigen Vertretung bedürfen. Ausser Frage steht, dass der Beschwerdeführer nicht in der Lage gewesen wäre, seine Interessen eigenständig in genügender Weise wahrzunehmen. Ob öffentliche Institutionen die notwendige fachkundige Unterstützung hätten (an-) bieten können, wovon die Vorinstanz ohne nähere Erläuterungen ausgegangen ist, erscheint fraglich. Jedenfalls wäre es unter den gegebenen Umständen Sache der Beschwerdegegnerin gewesen, den Beschwerdeführer auf die grundsätzliche Subsidiarität anwaltlicher Vertretung gegenüber der Interessenwahrung durch andere fachkundige Dritte aufmerksam zu machen und solche zu benennen (Art. 27 Abs. 1 und 2 ATSG; Urteile 9C_52/2015 vom 3. Juli 2015 E. 4.2.1 und 9C_878/2012 vom 26. November 2012 E. 3.6.2), was sie nach Lage der Akten indessen nicht getan hat. Die Notwendigkeit bzw. sachliche Gebotenheit einer anwaltlichen Vertretung im EL-Einspracheverfahren ist somit zu bejahen.