Citation: 9C_619/2017 E. 3.3

3.3. Zusammenfassend beruhte somit nicht nur die ursprüngliche Rentenzusprache auf unklaren Beschwerden, sondern lag auch im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 28. März 2017 mit der chronischen Schmerzstörung eine syndromale Gesundheitsbeeinträchtigung vor. Der Umstand, dass zusätzlich degenerative Veränderungen nachweisbar sind, die mit einzelnen Beschwerden korrelieren, ist mangels Mitverursachung der anspruchserheblichen Arbeitsunfähigkeit - und damit selbstständigen Beitrags zur Begründung des Rentenanspruchs - nicht von Belang. Die Rentenrevision unter dem Rechtstitel von lit. a SchlBest. IVG bleibt, worauf bereits vorstehend hingewiesen wurde (vgl. E. 3.1.2.1 am Ende), zulässig, wenn die nichtsyndromalen gesundheitlichen Beeinträchtigungen die Auswirkungen des unklaren Beschwerdebildes bloss verstärken und es sich nicht um einen sog. Mischsachverhalt handelt, bei dem eine exakte Abgrenzung von unklaren sowie klaren Beschwerdebildern und ihren Folgen für die Arbeitsfähigkeit nicht möglich ist (u.a. Urteile 8C_380/2017 vom 7. August 2017 E. 3.3 und 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.6, in: SVR 2014 IV Nr. 39 S. 137). Organisch abgrenzbare Beeinträchtigungen, die für die Leistungszusprechung nicht erheblich waren, sind irrelevant (Urteil 9C_131/2016 vom 9. August 2016 E. 2.2.4).