Citation: 6B_812/2018 E. 2.10

2.10. Insgesamt folgt, dass die unter anderem durch Zeugenaussage und Mobiltelefonranddaten festgemachte Tatzeit innerhalb des Intervalls liegt, welcher den (mit der Tatzeit weitestgehend übereinstimmenden) Todeszeitpunkt mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent einschliesst. Unbegründet ist demnach die Rüge, die Vorinstanz handle willkürlich, indem sie ihrer Entscheidung zum Nachteil des Beschwerdeführers einen nach Einschätzung der Sachverständigen äusserst unwahrscheinlichen Todeszeitpunkt zugrundelege. Die gutachterliche Todeszeitbestimmung, auf welche die Vorinstanz abstellt, gibt keinen Anlass zu erheblichen Zweifeln. Mithin verstösst das angefochtene Urteil auch nicht gegen die Unschuldsvermutung (vgl. das zur amtl. Publ. vorgesehene Urteil 6B_804/2017 vom 23. Mai 2018 E. 2.2.3).