Citation: 5A_536/2020 E. 1

Das Bundesgericht prüft seine Zuständigkeit und die weiteren Eintretensvoraussetzungen von Amtes wegen und mit freier Kognition (vgl. Art. 29 Abs. 1 BGG; BGE 145 V 57 E. 1; 141 III 395 E. 2.1). Mit dem angefochtenen Entscheid ist das Kantonsgericht nicht nur auf das bei ihm gegen den Erlass vorsorglicher Massnahmen während eines Eheschutzverfahrens (Abänderungsverfahren) gerichtete Rechtsmittel nicht eingetreten. Vielmehr hat es auch die Prozesskosten des oberinstanzlichen Verfahrens der Beschwerdeführerin 2 auferlegt und das Gesuch der Beschwerdeführerin 1 um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen. Die Beschwerdeführerinnen gelangen gegen alle drei Anordnungen mit nur einer Eingabe ans Bundesgericht. Dies ist nicht zu beanstanden, da in allen Fällen dasselbe Urteil angefochten ist und dieselben Verhältnisse betroffen sind (Art. 71 BGG i.V.m. Art. 24 BZP [SR 273]; vgl. BGE 142 II 293 E. 1.2; 131 V 59 E. 1). Hinsichtlich der Zulässigkeit des vor Bundesgericht erhobenen Rechtsmittels gilt es indes zwischen den drei Fallkonstellationen zu unterscheiden.