Citation: 2A.20/2001 09.05.2001 E. C

C.- Am 11. Februar 2000 stellte M. K.________ bei der Fremdenpolizei des Kantons Thurgau erneut ein Familiennachzugsgesuch. Sie machte geltend, es bestehe klarerweise ein Rechtsanspruch darauf, dass I. K.________ zu ihr in die Schweiz ziehen dürfe. Die Ehe werde im Rahmen des Möglichen (Ferienaufenthalte in der Türkei, briefliche und telefonische Kontakte) gelebt, und es herrschten allseits geordnete Verhältnisse. Sodann sei die strafrechtliche Verfehlung des Ehemannes eine "einmalige Episode" gewesen, was der aktuelle (türkische) Strafregisterauszug vom 21. Dezember 1999 belege. Mit Verfügung vom 15. März 2000 lehnte die Fremdenpolizei des Kantons Thurgau das Gesuch ab. I. und M. K.________ gelangten gegen diese Verfügung erfolglos an das Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau, und am 27. September 2000 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau eine gegen den Departementsentscheid gerichtete Beschwerde ab. Dabei hiess das Gericht die Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege bzw. Verbeiständung im Beschwerdeverfahren vor dem Verwaltungsgericht gut; soweit weitergehend - betreffend die vorinstanzlichen Verfahren - wies es sie ab.