Citation: 8C_511/2021 E. 3.1

3.1. Mit dem am 23. Juli 2018 unterzeichneten Formular "Weitergabe der Daten einer stellensuchenden Person" habe sich der Beschwerdeführer - so das kantonale Gericht - damit einverstanden erklärt, dass seine Kontaktangaben, inklusive Bewerbungsunterlagen, von den Mitarbeitern der öffentlichen Arbeitsvermittlung an private Arbeitsvermittler oder potentielle Arbeitgeber im Rahmen der Unterstützung zur Stellensuche weitergegeben werden. Gestützt darauf sei der Lebenslauf des Beschwerdeführers am 21. Oktober 2019 der B.________ AG zugestellt worden, die für das Restaurant C.________ im Oktober 2019 per sofort einen Officemitarbeiter im Umfang von 100 % gesucht habe. Gemäss E-Mail der bereichsverantwortlichen Mitarbeitenden der B.________ AG ans Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) vom 1. November 2019 habe der Beschwerdeführer für den vorgeschlagenen Gesprächstermin vom 31. Oktober 2019, 13.30 Uhr, keine Zeit gehabt und auch an den drei Folgetagen sei es ihm nicht möglich gewesen, zu einem Gespräch zu kommen. Sie habe, da es mit ihm leider nicht passe, um weitere interessierte und motivierte Kandidaten gebeten; diese würden sofort geprüft, da sie dringend jemanden bräuchten. Mit E-Mail vom 20. November 2019 habe sich die Bereichsverantwortliche für die weiteren Kandidaten, die sie dem Geschäftsführer weitergeleitet habe, bedankt. Bezüglich des Beschwerdeführers habe sie festgehalten, er sei einmal zum Kaffeetrinken im Betrieb gewesen; an der Arbeit sei er jedoch nicht interessiert gewesen.