Citation: U 333/05 06.09.2006 E. A

Der 1957 geborene M.________ war seit 1. Mai 1994 als Aussendienstmitarbeiter bei der Firma X.________ AG, angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 22. Juni 1994 erlitt er einen Auffahrunfall. Ein anderer Automobilist fuhr bei einem Stau mit seinem Fahrzeug heftig auf das stehende Fahrzeug des Versicherten auf, wodurch sein Kopf abrupt nach vorne geschleudert wurde. Etwa sechs Stunden nach dem Ereignis traten zunehmende Rücken- und Nackenschmerzen sowie Nachschleppen des rechten Beines beim Gehen auf. In der Folge anerkannte die SUVA ihre Leistungspflicht, liess die vom Versicherten geklagten Beschwerden abklären und behandeln und richtete ihm die gesetzlichen Leistungen aus. Mit Verfügung vom 27. Juni 1997 eröffnete die SUVA dem Versicherten gestützt auf den kreisärztlichen Untersuchungsbericht vom 25. Juni 1997, es lägen keine behandlungsbedürftigen organischen Unfallfolgen mehr vor und die psychischen Beschwerden seien nicht adäquat kausal auf das Unfallereignis vom 22. Juni 1994 zurückzuführen, weshalb die Ausrichtung von Versicherungsleistungen mit dem 30. Juni 1997 einzustellen seien. Dies bestätigte die SUVA mit Einspracheentscheid vom 21. Januar 1998.