Citation: 5A_113/2023 E. 4

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Ergänzend ist festzuhalten, dass das Ausstandsgesuch vom 11. bzw. 14. April 2022 gegen das verfahrensleitende Behördenmitglied in der Tat bereits im kantonsgerichtlichen Urteil vom 29. September 2022 und im weiteren Rechtsmittelzug vom Bundesgericht im Urteil 5A_878/2022 vom 26. Januar 2023 E. 3 behandelt wurde und somit auch das Bundesgericht ohnehin nicht darauf zurückkommen könnte. Im Übrigen wären auch die Ausführungen des Kantonsgerichtes zum fehlenden Rechtsschutzinteresse materiell zutreffend; die Beschwerdeführerin weist in ihrer Beschwerde selbst darauf hin, dass die Sorgerechtsfrage nunmehr vor belgischen Instanzen hängig ist, und die blosse Behauptung, entgegen der Auffassung des Kantonsgerichtes sei immer noch die Schweiz international zuständig, vermag am fehlenden Rechtsschutzinteresse insofern nichts zu ändern, als sich die Ausstandsgesuche auf abgeschlossene Verfahren bezogen und die Beschwerdeführerin für den Fall, dass sie auf ihrer Sichtweise zur weiterbestehenden schweizerischen Zuständigkeit trotz Aufenthaltswechsel des Kindes beharren und im Kanton Luzern erneut ein Verfahren einleiten sollte, ohnehin in dessen Rahmen ein neues Ausstandsgesuch einreichen müsste.