Citation: 9C_15/2022 E. 5.2

5.2. Gleichfalls zu kurz greift der in der Vernehmlassung vorgebrachte - als Rechtsfrage frei überprüfbare (BGE 148 V 174 E. 6.5; 146 V 16 E. 4.2) - Eventualstandpunkt, ein 10%iger Abzug vom Tabellenlohn sei angezeigt, was zu einem nahe beim Richtwert liegenden Invaliditätsgrad von rund 18 % führe. Im Gegenteil ist weder erkennbar noch (substanziiert) dargelegt, inwieweit dem Beschwerdegegner anhand des anerkannten medizinischen Zumutbarkeitsprofils (vgl. E. 4 hievor) auf dem (hypothetisch) ausgeglichenen Arbeitsmarkt kein genügend breites Spektrum zumutbarer Verweistätigkeiten mehr zur Verfügung stehen sollte. So umfasst der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 unter anderem eine Vielzahl leichter und mittelschwerer Tätigkeiten (statt vieler: Urteil 8C_383/2022 vom 10. November 2022 E. 4.2.6 mit Hinweisen). Zusätzliche Faktoren, welche als lohnmindernd eingestuft werden müssten, liegen keine vor: Der Beschwerdegegner ist auch in einer angepassten Tätigkeit vollzeitlich arbeitsfähig, womit ein sogenannter "Teilzeitabzug" entfällt. Sodann verfügt er über eine abgeschlossene Berufslehre als Elektroinstallateur, hat während Jahren in diesem und in anderen Berufszweigen (Sicherheitsbereich) gearbeitet und spricht neben deutsch auch englisch und etwas chinesisch/thai (vgl. rheumatologisches Gutachten vom 10. März 2020; Eingliederungsberatung Frühintervention vom 12. Dezember 2019). Ebenso wenig erscheint mit Blick auf das Alter ein Abzug gerechtfertigt, steht doch dem 1976 geborenen Beschwerdegegner noch eine längere Aktivitätsdauer bevor. Mithin werden Hilfsarbeiten auf dem massgeblichen (hypothetisch) ausgeglichenen Arbeitsmarkt altersunabhängig nachgefragt, sodass sich auf dieser Stufe selbst ein etwas fortgeschrittenes Alter nicht zwingend lohnsenkend auswirkt (BGE 146 V 16 E. 7.2.1 mit Hinweisen; ferner: Urteil 8C_393/2020 vom 21. September 2020 E. 4.2). Auch anderweitig besteht kein Anlass für eine Reduktion des Invalideneinkommens.