Citation: 2C_462/2023 E. 4.3.2

4.3.2. Angesichts der erst relativ kurzen Landesabwesenheit der Beschwerdeführenden (ca. fünf Jahre im Fall der Beschwerdeführerin; ca. drei Jahre beim Beschwerdeführer) ist davon auszugehen, dass sie sich grundsätzlich in Brasilien sozial und wirtschaftlich wieder werden integrieren können, zumal die Beschwerdeführerin dort auch eine Ausbildung im Bereich der Radiologie absolviert hat. Die Beschwerdeführenden haben einen Grossteil ihres Lebens in ihrem Herkunftsland verbracht, und sind mit den dortigen Verhältnissen und der Landessprache bestens vertraut. Zudem verfügt die Beschwerdeführerin - gemäss für das Bundesgericht verbindlicher Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz (vgl. vorne E. 2.2; die diesbezüglichen Einwände der Beschwerdeführerin vor Bundesgericht sind in keiner Weise substanziiert) - noch diverse familiäre Kontakte, namentlich ihren Vater sowie acht Geschwister. Auch der Vater des Beschwerdeführers und seine Grossmutter - gemäss Feststellungen der Vorinstanz seine wichtigsten Bezugspersonen vor der Übersiedlung in die Schweiz - leben in Brasilien.