Citation: 5A_566/2018 E. 5.3

5.3. Nach dem Gesagten bleibt es bei der vorinstanzlichen Erkenntnis, wonach die Vertragsparteien das Wohnrecht für die Beschwerdegegnerin im Jahr 2003 übereinstimmend in der Meinung begründet haben mussten, dass die Beschwerdegegnerin als Wohnberechtigte des Hausteils E.________strasse yyy die Garage und den Zugang zum Aufzug im Kellergeschoss des Hausteils E.________strasse xxx mitbenutzen darf. Ermittelte das Obergericht durch Vertragsauslegung aber einen Konsens über den Umfang des Wohnrechts der Beschwerdegegnerin, so erübrigen sich Erörterungen zur Frage, ob der Innendurchgang und die Garage auch losgelöst von diesem Inhalt des Bestellungsakts der Dienstbarkeit als zum gemeinschaftlichen Gebrauch bestimmte Einrichtungen im Sinne von Art. 777 Abs. 3 ZGB gelten müssten. Entsprechend braucht das Bundesgericht auch nicht auf die Gründe einzugehen, die nach der Meinung der Beschwerdeführer einer derartigen Qualifikation dieser Räumlichkeiten entgegen stehen.