Citation: 8C_226/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Die Beschwerdeführerin macht zunächst geltend, die Schlussfolgerung des orthopädischen Sachverständigen der asim, die Beschwerdegegnerin vermöge wegen der innenrotierten Stellung des linken Armes die Tastatur des Computers nur in Zwangshaltung zu bedienen, widerspreche seiner Herleitung des Ausmasses der Arbeitsunfähigkeit. Er halte nämlich fest, dass relativ starke Inkonsistenzen zwischen den angegebenen Schmerzen und den objektiven Befunden bestünden, weshalb er die Arbeitsfähigkeit nach den aus orthopädischer Sicht plausibel erscheinenden Limitierungen beurteile. Er führe aus, dass die Beschwerdegegnerin den linken Arm immer an den Körper angelegt halte, ihr jedoch deutlich darüber liegende Bewegungen möglich seien. Daher lasse sich keine Einschränkung für ständiges Arbeiten am Computer begründen. Zu berücksichtigen sei in diesem Zusammenhang auch, dass die Beschwerdegegnerin Auto fahre und angebe, sie sei am Computer nicht eingeschränkt, wenn sie die Tastatur verstellen könne.