Citation: 6B_112/2018 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz verkenne, dass ihm die konkret vorgeworfene Täuschungshandlung (nämlich gegenüber dem Kredit-Sachbearbeiter der Bank nicht existierende Nebenbeschäftigungen bestätigt zu haben) in keiner Einvernahme vorgehalten worden sei (vgl. Art. 143 Abs. 1 lit. b, Art. 157 und Art. 158 Abs. 1 lit. a StPO). Dies verletze seinen Gehörsanspruch, das Recht auf Verteidigung und das Fairnessgebot und schliesse eine Verurteilung wegen Betrugs aus. Entgegen der Feststellung des kantonalen Gerichts habe ihn die Staatsanwaltschaft nur gerade über eine entsprechende Aussage des Bankangestellten orientiert, also bloss auf dessen Behauptung hingewiesen. Die Staatsanwaltschaft habe während der Einvernahmen selber nur von Anhaltspunkten resp. Indizien gesprochen, welche am guten Glauben des Beschuldigten zweifeln liessen.