Citation: 1C_372/2017 E. 3.2

3.2. Gemäss Art. 22 Abs. 1 und Art. 24 RPG dürfen Bauten und Anlagen inner- und ausserhalb der Bauzonen nur mit behördlicher Bewilligung errichtet werden. Voraussetzung einer ordentlichen Bewilligung nach Art. 22 Abs. 2 RPG ist, dass die Bauten und Anlagen dem Zweck der Nutzungszone entsprechen (lit. a) und das Land erschlossen ist (lit. b). Die Zonenkonformität einer innerhalb der Bauzone zu erstellenden Anlage beurteilt sich nach Art. 22 RPG bzw. nach dem kantonalen Recht. Ausnahmen innerhalb der Bauzonen regelt das kantonale Recht (Art. 23 RPG). Art. 23 RPG gilt auch für Grundstücke, die aufgrund ihrer Lage und Zweckbestimmung zu dem durch die Bauzonen umgrenzten Siedlungsbereich gehören, obwohl sie formellrechtlich nicht zur Bauzone zählen. Dies trifft typischerweise für Promenaden, Parkanlagen, Spielplätze oder dem Gemeingebrauch offen stehende Strassen und Plätze im überbauten Gebiet zu (Urteil 1A.31/2003 // 1P.75/2003 vom 18. August 2003 E. 1; Bernhard Waldmann/Peter Hänni, Handkommentar RPG, 2006, N. 1 zu Art. 23 RPG). Namentlich untersteht die Bewilligung für eine Baute auf einer in einem Nutzungsplan festgesetzten, von Bauzonen umgebenen Grünzone dem kantonalen Recht (vgl. BGE 116 Ib 377). Die Grünzone (Parzelle Nr. 0055) liegt im durch die Bauzonen umgrenzten Siedlungsbereich. Art. 24 RPG findet somit vorliegend keine Anwendung, womit sich die Rüge der Beschwerdeführer als unbegründet erweist.