Citation: 2C_699/2019 E. 2.4

2.4. Im Ergebnis liegt somit in Bezug auf die Geltendmachung von Wegweisungsvollzugshindernissen im hier zu beurteilenden Fall kein prozessrechtlicher Ausnahmefall vor, was dazu führt, dass der Streitgegenstand vor Bundesgericht, verglichen mit dem vorinstanzlichen Verfahren, zwar eingeschränkt (minus), nicht aber ausgeweitet (plus) oder geändert (aliud) werden kann (Art. 117 i.V.m. Art. 99 Abs. 2 BGG; BGE 143 V 19 E. 1.1 S. 22). Sofern der Beschwerdeführer deshalb aufgrund seines, im Vergleich zum Zeitpunkt des kantonalen Wegweisungsentscheids, verschlechterten Gesundheitszustands Vollzugshindernisse geltend machen will, hat er diese möglichen Wiedererwägungsgründe zunächst vor dem kantonalen Migrationsamt vorzubringen. Auf das Rechtsbegehren betreffend die Feststellung von Vollzugshindernissen im Sinne von Art. 83 Abs. 3 AIG kann somit auch nicht im Rahmen der subsidiären Verfassungsbeschwerde eingetreten werden.