Citation: 1C_80/2020 E. 4.4

4.4. Die Beschwerdeführerin macht noch geltend, die Veröffentlichung der Bewilligung hätte zur Folge, dass die Präsidentin des Vereins "D.________" nicht nur kritisch, sondern geschäftsschädigend über den Betrieb berichten werde. Wie die Vorinstanz zu Recht ausgeführt hat, begründet die Möglichkeit, dass sich die Beschwerdeführerin einer kritischen oder negativen Berichterstattung ausgesetzt sähe, nach der Rechtsprechung kein gewichtiges Geheimhaltungsinteresse (BGE 144 II 91 E. 4.8 S. 108; 142 II 340 E. 4.6.2 S. 350; Urteil 1C_447/2016 vom 31. August 2017 E. 5.6.3). Die Beschwerdeführerin führt nicht aus, worin der Unterschied zwischen kritischer und "geschäftsschädigender" Berichterstattung liegen soll. Soweit sie damit jedoch eine rechtswidrige Verwendung der Informationen meint, kann ihr nicht gefolgt werden, wenn sie diese als wahrscheinlich erachtet. Entgegen ihrer Ansicht ist der Umstand, dass die Beschwerdegegnerin Präsidentin des Vereins "D.________" ist, nicht bereits ein Indiz dafür, diese würde rechtswidrig handeln.