Citation: 6B_841/2019 E. A

Das Obergericht des Kantons Bern stellte am 5. Februar 2019 auf Berufung des irakischen Staatsangehörigen A.________ gegen das Urteil des Regionalgerichts Bern-Mittelland vom 30. Januar 2018 hin fest, das erstinstanzliche Urteil sei betreffend die (sozialhilferechtlichen) Freisprüche sowie die Verurteilung wegen Widerhandlung gegen das SVG durch Fahren eines Personenwagens in fahrunfähigem Zustand am 29./30. Januar 2017 in Rechtskraft erwachsen. Es sprach ihn in zwei (sozialhilferechtlichen) Anklagepunkten frei und der versuchten schweren Körperverletzung (begangen am 29. Januar 2017) sowie der Widerhandlung gegen das AIG durch mehrfache unbewilligte Erwerbstätigkeit schuldig. Es stellte das Widerrufsverfahren zum staatsanwaltschaftlichen Urteil vom 6. Juli 2012 gemäss Art. 46 Abs. 5 StGB ein und widerrief den mit staatsanwaltschaftlichem Urteil vom 19. Januar 2017 gewährten bedingten Vollzug für eine Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu Fr. 30.--. Es verurteilte ihn zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 28 Monaten, unter Aufschub der Freiheitsstrafe im Umfang von 20 Monaten bei einer Probezeit von vier Jahren (mit Anrechnung von zwei Tagen Polizeiverhaft), und zu einer Geldstrafe von 115 Tagessätzen zu Fr. 30.--, als Zusatzstrafe zu den Urteilen der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland vom 19. Januar 2017 und vom 17. Juli 2018, unter Einbezug des Widerrufs der von der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland am 19. Januar 2017 bedingt ausgesprochenen und nunmehr zu vollziehenden Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu Fr. 30.-- (Gesamtstrafe i.S.v. Art. 46 Abs. 1 StGB). Es ordnete (wie die Erstinstanz) die Landesverweisung für 6 Jahre mit Ausschreibung im Schengener Informationssystem (SIS) an.