Citation: 4C.268/2004 04.10.2004 E. 1

Beim angefochtenen Urteil handelt es sich um einen selbständigen Vor- oder Zwischenentscheid, gegen den die Berufung gemäss Art. 50 Abs. 1 OG nur zulässig ist, wenn dadurch sofort ein Endentscheid herbeigeführt und ein so bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren erspart werden kann, dass die gesonderte Anrufung des Bundesgerichts gerechtfertigt erscheint. Das Bundesgericht entscheidet über diese Voraussetzungen nach freiem Ermessen (Art. 50 Abs. 2 OG). Der Beklagte macht geltend, die Voraussetzungen für die Annahme einer Ausnahme seien gleich wie im Urteil 4C.458/1999 gegeben. Jenes (nicht publizierte) Urteil vom 11. Februar 2000, in welchem das Bundesgericht ebenfalls über die Frage der Haftpflicht nach Art. 56 OR zu urteilen hatte, betraf einen Entscheid, mit welchem eine kantonale Rechtsmittelinstanz die Sache zur Schadensberechnung und Bestimmung des Ersatzanspruchs an das erstinstanzliche Gericht zurückwies, nachdem dieses eine Haftung verneint hatte. Das Bundesgericht ging ohne weiteres davon aus, dass mit einem Endentscheid über die Haftung ein weitläufiges Beweisverfahren vermieden werden könne, weil die Schadensberechnung umstritten und mit Bezug auf die Höhe des Schadens die Einholung eines Gutachtens beantragt worden war. Zwar erscheint grundsätzlich fraglich, ob der blosse Hinweis auf ein Bundesgerichtsurteil in einer anderen Sache für den Nachweis des Vorliegens der Voraussetzungen von Art. 50 Abs. 1 OG genügt. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts darf der Berufungskläger indessen auf lange Ausführungen verzichten, wenn auf der Hand liegt, dass die Voraussetzungen gegeben sind (BGE 118 II 91 E. 1a S. 92). Das ist hier der Fall, da Prozesse dieser Art erfahrungsgemäss mit erheblichem Aufwand verbunden sind, falls für die Schadensberechnung ein Beweisverfahren durchgeführt werden muss. Damit erweist sich die Berufung unter dem Gesichtspunkt von Art. 50 Abs. 1 OG als zulässig.