Citation: 5A_856/2020 E. 2

Die Beschwerdeführerin hält einzig fest, mit dem obergerichtlichen Entscheid nicht einverstanden zu sein, weil die Umplatzierung von Bern nach Interlaken zu Unrecht und in die falsche Richtung, nämlich weiter weg von Biel erfolge, was nicht im Kindeswohl liege. Dies Aussage stellt keine sachgerichtete Auseinandersetzung mit den ausführlichen Erwägungen des obergerichtlichen Entscheides dar. Diese gehen zusammengefasst dahin, dass eine Rückkehr des Kindes zur Beschwerdeführerin ausgeschlossen (Verweigerung jeglicher Kooperation mit den Behörden und Fachstellen; drohende Exmission; Möbel des Kindes wurden bereits weggeben) und eine in grösserer Distanz zu dieser erfolgende Platzierung notwendig ist (nach anfänglicher Kooperation hat das sich in einem Loyalitätskonflikt befindende Kind die konsequente Verweigerungshaltung der Beschwerdeführerin übernommen und ihren Verboten Folge geleistet; dies erschwert das Suchen nach einer Nachfolgelösung; gemäss Verlaufsbericht kommt als Nachfolgelösung einzig eine Platzierung in einer Organisation mit örtlicher Distanz zur Beschwerdeführerin in Frage, also im Oberland oder Emmental; mit der getroffenen Lösung ist die Hoffnung verbunden, dass sich B.________ nunmehr auf die Schule einlassen kann, um eine gute Startbasis für die bevorstehende Berufsausbildung zu erlangen und die Persönlichkeit in einer gesunden Weise weiterzuentwickeln; das E.________ ist aufgrund des breit gefächerten Angebotes für die Bedürfnisse des Kindes geeignet).