Citation: 8C_498/2018 E. 7.1

7.1. In ihrer E. 6.2 führte die Vorinstanz aus, das MZR-Gutachten vom 10. März 2016 erfülle die formalen Beweiswert-Anforderungen ohne Weiteres, leuchte in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und enthalte nachvollziehbar begründete Schlussfolgerungen. Weiter erwog sie (E. 6.3), der psychiatrische Experte lege in nachvollziehbarer Weise dar, weshalb er die vom behandelnden Psychiater seit jeher unverändert diagnostizierte chronifizierte depressive Entwicklung nicht bestätigen könne. Auch der Einschätzung des psychiatrischen MZR-Gutachter, wonach keine histrionische Persönlichkeitsstörung vorliege, folgte sie. Abschliessend hielt die Vorinstanz jedoch fest, dem RAD-Arzt sei beizupflichten, dass es sich bei der Einschätzung des psychiatrischen Teilgutachters lediglich um eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes handle. Diese Schlussfolgerung begründete sie nicht weiter. Aus der Stellungnahme des RAD-Arztes vom 16. März 2016 ergibt sich ebenfalls keine Begründung; jene des Rechtsdienstes der IV-Stelle, der die Äusserung des RAD-Arztes nicht explizit erwähnte, aber eine Verbesserung des psychischen Zustandes gestützt auf das MZR-Gutachten vom 10. März 2016 für ausgewiesen erachtete und die Aufhebung der Rente für die Zukunft anordnete, erwähnte die Vorinstanz nicht. In der Folge führte sie gestützt auf das MZR-Gutachten vom 10. März 2016 eine Indikatorenprüfung nach BGE 140 V 281 durch und bestätigte die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch den psychiatrischen MZR-Experten (vorinstanzliche E. 6.4).