Citation: U 93/03 02.09.2003 E. A

Der 1957 geborene P.________ war seit 1988 als Handlanger bei der Firma D.________ AG tätig und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unfälle versichert. Am 2. Mai 1990 wollte er mit dem Dumper Material in einen Kanal einfüllen. Dabei stürzte der Dumper in die Grube. P.________ gelang es, seitlich abzuspringen, worauf er auf dem Boden aufschlug und sich eine offene distale Radiusfraktur links zuzog. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen. In der Folge liess der Versicherte verschiedentlich Rückfälle zum Unfall vom 2. Mai 1990 melden, zuletzt am 23. Januar 1998. Bei einer Untersuchung vom 21. Juni 2000 stellte SUVA-Kreisarzt Dr. med. C.________ fest, zur Zeit stünden eine depressive Episode und eine Panikstörung im Vordergrund. Eine Arbeitsfähigkeit bestehe nicht. Mit Verfügung vom 10. Januar 2001 sprach die SUVA P.________ für die somatischen Unfallfolgen nebst einer Integritätsentschädigung von 10 % eine Invalidenrente auf der Grundlage einer Erwerbsunfähigkeit von 20 % zu, während sie ihre Leistungspflicht für die Folgen der psychischen Beeinträchtigung des Gesundheitszustandes verneinte, weil diese in keinem adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfallereignis stünden. Nachdem P.________ Einsprache erhoben hatte, beauftragte die SUVA die Medizinische Abklärungsstelle (MEDAS), ein polydisziplinäres Gutachten zu erstatten (Expertise vom 9. Januar 2002). Mit Entscheid vom 27. März 2002 erhöhte die SUVA die Integritätsentschädigung in teilweiser Gutheissung der Einsprache auf 17,5 %, während sie die Einsprache im Rentenpunkt abwies.