Citation: 5A_233/2022 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat dazu erwogen, dass keine Partei mit Erfolg geltend machen könne, das Regionalgericht habe zu Unrecht zu einem Fr. 1 Mio. (dem Kaufpreis) übersteigenden Wert der Grundstücke keine Beweise erhoben. Spekulationen über einen höheren Erlös seien daher müssig. Zu diskutieren sei aber der an L.________ bezahlte Betrag von Fr. 500'000.-- und der Schuldbrief im zweiten Rang über nominell Fr. 1 Mio., welchen L.________ (oder seine Anwälte) gehalten habe. Nach unstreitiger Darstellung sei der Schuldbrief L.________ im Zusammenhang damit übergeben worden, dass H.________ mit Fr. 4.56 Mio. in der Schuld von L.________ gestanden habe. Was die Beteiligten dazu vereinbart hätten, sei Tatfrage. L.________ habe der C.________ AG am 27. Juni 2001 geschrieben, er habe gegenüber H.________ eine fällige Forderung von Fr. 4.56 Mio. Dafür habe H.________ ihm seine Aktien der Gesellschaft als Pfand gegeben. Weiter gehe aus diesem Brief hervor, dass der Schuldbrief L.________ nicht als Pfand für die Forderung gegenüber H.________ übergeben worden sei, sondern bloss die Werthaltigkeit der verpfändeten Aktien der C.________ AG hätte sichern sollen. Indem die C.________ AG L.________ aus dem Verkaufserlös gleichwohl Fr. 500'000.-- habe zukommen lassen, wie wenn er gleich der Bank J.________ ein pfandgesicher ter Gläubiger wäre und obwohl L.________ gegen sie nur die unbedeutende Forderung von rund Fr. 4'000.-- gehabt habe, seien die anderen Gläubiger geschädigt worden.