Citation: 4A_297/2019 E. A

A.a. Die A.________ GmbH & Co. KG (Anlegerin, Klägerin, Beschwerdeführerin) ist eine Gesellschaft mit Sitz in Deutschland, die den An- und Verkauf, sowie die Verwaltung und Vermietung von Immobilien aller Art beweckt. Einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer ist C.________. Die Anlegerin hält substanzielle Teile des Privatvermögens von D.________ und seiner beiden Kinder, welche Kommanditisten der Anlegerin sind. A.b. Am 28. März 2011 traf sich E.________ von der Bank B.________ AG (Bank, Beklagte, Beschwerdegegnerin) mit C.________. Sie besprachen eine mögliche Investition der Anlegerin in den X.________-Fonds. Dabei wurde der Anlegerin ein maximaler Profit von 12 % ihrer Investitionssumme in Aussicht gestellt. In der Folge teilte die Bank der Anlegerin mit, dass sie ihr Anteile des X.________-Fonds zu einem Preis von EUR 1'000'000.-- anbieten könne. Daraufhin eröffnete die Anlegerin ein Konto bei der Bank und überwies den Betrag von EUR 1'000'000.--. Nachdem die Anlegerin die Umbuchung von EUR 1'000'000.-- gegen Anteile des X.________-Fonds erlaubt hatte, bestätigte die Bank am 10. Mai 2011, 998 Anteile zu einem Kurswert von je EUR 1000.-- in das Depot der Anlegerin eingebucht zu haben. A.c. Der X.________-Fonds ist ein Spezialfonds in der Form einer Aktiengesellschaft nach luxemburgischem Recht und wurde am 11. Februar 2011 gegründet. Der Fonds besteht als "umbrella fund" aus verschiedenen Teilfonds, unter anderem dem "X.________-Fonds"), in welchen die Anlegerin investierte. Gemäss dem Fonds-Prospekt basiert die Strategie des X.________-Fonds auf Equity Performance Verträgen ("Swaps") mit US-amerikanischen Pensionsfonds. Konkret nutzten die Pensionsfonds das ihnen vom X.________-Fonds zugeführte Kapital, um während des Dividendenausschüttungszeitraums in Aktien börsenkotierter Unternehmen zu investieren. Die Aktien würden einschliesslich des Dividendenanspruchs erworben und kurze Zeit später wieder verkauft, um Gewinne aus Preisdifferenzen bei Aktien- und Termingeschäften zu generieren, die sich im Zuge von Abschlägen um den Dividendenauszahlungstag ergäben. Diese Anlagestrategie setze voraus, dass die Pensionsfonds eine bevorzugte Behandlung nach den für sie einschlägigen Doppelbesteuerungsabkommen erhielten. Der X.________-Fonds solle über die Swaps indirekt an den Erträgen aus den Transaktionen der Pensionskassen partizipieren, indem er dabei deren Risiken absichere. Der Erfolg des X.________-Fonds hänge vornehmlich von den Zahlungen ab, die er nach den Swaps von den Pensionsfonds erhalte (vgl. auch Urteil 4A_308/2016 vom 28. Oktober 2016 Sachverhalt A.c und A.d). A.d. Später teilte die Bank der Anlegerin mit, "das Unternehmen" habe entschieden, 10 % der Anteile des X.________-Fonds zurückzukaufen. Entsprechend wurden am 3. Januar 2012 99.8 Anteile zurückgenommen und diese Anteile gegen eine Gutschrift von EUR 111'914.69 aus dem Depot der Anlegerin ausgebucht. Seither erkundigte sich die Anlegerin mehrmals nach der Erstattung der verbleibenden 90 % des Investments. Am 23. November 2012 und am 30. Mai 2013 übermittelte die Bank der Anlegerin Mitteilungen der Fonds-Leitung, wonach diese aufgrund mangelnder Liquidität weitere Rücknahmen von Fondsanteilen zeitweise aussetze. Seither wurden keine weiteren Auszahlungen an die Anlegerin geleistet.