Citation: 2C_155/2014 E. 7.2

7.2. Die berufliche und finanzielle Integration des Beschwerdeführers ist als gelungen zu bezeichnen, nachdem er eine Berufslehre als Büroangestellter absolviert und für verschiedene Arbeitgeber im kaufmännischen Bereich gearbeitet hat. Auch in finanzieller Hinsicht ist die Integration zu bejahen: Der Beschwerdeführer hat keine Betreibungen; seit dem 1. September 2011 ist er fest angestellt und bestreitet den Lebensunterhalt für sich und seine Familie aus seinem Arbeitserwerb. Das vorgelegte Zwischenzeugnis der B.________ AG vom 6. Februar 2014 ist als echtes Novum im bundesgerichtlichen Verfahren unzulässig (BGE 139 III 120 E. 3.1.2), weshalb es unbeachtet bleibt. Dennoch ist die berufliche und finanzielle Integration des Beschwerdeführers untadelig. Zweifel ergeben sich hingegen in Bezug auf die soziale Integration. Der Beschwerdeführer hat durch die Art seiner Delikte mehrfach erkennen lassen, dass er keine Hemmungen hat, anderen Schaden zuzufügen. Die Tatsache, dass mehrere seiner Verwandten im Besitz der Niederlassungsbewilligung oder des Schweizer Passes sind, ist kein Nachweis für eine gelungene soziale Integration. Seine freiwillige Tätigkeit für das Blaue Kreuz ist ihm zwar zugute zu halten. Da er dieses Engagement jedoch erst seit Februar 2010 (also nach der Begehung des verfahrensauslösenden Delikts) betreibt, können daraus keine Rückschlüsse auf eine vorbestehende gute Integration gezogen werden.