Citation: I 133/06 15.03.2007 E. 5

Strittig ist der Anspruch auf Übernahme eines elektrischen Türöffnungsantriebes für die Hauseingangstüre als Hilfsmittel zu Lasten der Invalidenversicherung. 5.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, er könne im Rollstuhl von seiner Eigentumswohnung aus mit dem Lift problemlos das Keller-Ausgangsgeschoss erreichen. Im Jahre 2003 sei sein Gesundheitszustand so schlecht gewesen, dass er die schwere Haustüre nicht selber aus dem Rollstuhl heraus habe öffnen können. Ansonsten sei er aber selbstständig und in der Lage gewesen, mit seinem Rollstuhl alleine ins Dorf zu fahren. Mit einem elektrischen Türöffnungsantrieb könne er einerseits seine Leistungsfähigkeit im Aufgabenbereich Haushalt (Besorgen von Einkäufen und Behördengängen sowie Empfang von Pöstlern und Handwerkern etc.) verbessern und andererseits seine sozialen Kontakte pflegen. Ein Anspruch auf Übernahme des elektrischen Türöffnungsantriebes lasse sich sowohl aus Ziff. 13.05*, 14.04 als auch 15.05 HVI-Anhang ableiten. 5.2 Demgegenüber vertreten IV-Stelle und Vorinstanz die Auffassung, ein elektrischer Türöffnungsantrieb an der Haustüre verhelfe dem Versicherten nicht zu einer mindestens 10%-igen Leistungssteigerung im Aufgabenbereich Haushalt, weshalb die Voraussetzungen für die Leistungsgewährung im Sinne von Ziff. 13.05* HVI-Anhang mangels der erforderlichen Eingliederungswirksamkeit nach Ziff. 13.05.5* KHMI nicht erfüllt sei. Die Aufzählung der möglichen Vorkehren in Ziff. 14.04 HVI-Anhang sei gemäss Ziff. 14.04.1 KHMI abschliessend. Da ein elektrischer Türöffnungsantrieb nicht in dieser Aufzählung enthalten sei, lasse sich der Anspruch auch nicht auf Ziff. 14.04 HVI-Anhang abstützen. Unter Ziff. 15.05 HVI-Anhang fielen nur Umweltkontrollgeräte innerhalb des Wohnbereichs des Versicherten, während sich die Übernahme eines elektrischen Türöffnungsantriebes an der Haustüre gemäss Konzeption der Hilfsmittelliste nach Ziff. 13.05* HVI-Anhang richte.