Citation: 5A_234/2021 E. 2.3

2.3. Dieser Argumentation kann nicht gefolgt werden. Auch wenn der Entscheid der unteren Aufsichtsbehörde vom 30. April 2020 den Beschwerdeführern nicht formell eröffnet wurde, steht fest, dass die Beschwerdeführer von diesem Kenntnis erhalten haben. So wurde die Beschwerde an die obere Aufsichtsbehörde durch den Beschwerdeführer 1 (seines Zeichens Verwaltungsrat der Beschwerdeführerin 3) und die Beschwerdeführerin 2 als Rechtsvertreter des Schuldners eingereicht. Mit Blick auf den Grundsatz von Treu und Glauben hätten die Beschwerdeführer sich bereits vor den kantonalen Instanzen darum bemühen müssen, als Partei am Verfahren beteiligt zu werden. Sie können nicht erst vor Bundesgericht die Teilnahme verlangen, nachdem das kantonale Verfahren nicht in ihrem Sinne verlaufen ist. Zu Recht bringt die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung auch vor, dass wenig nachvollziehbar ist, weshalb den Beschwerdeführern eine von ihnen im kantonalen Verfahren verfasste Beschwerdeschrift zur Stellungnahme hätte zugestellt werden sollen. Es stellt sich in der Tat die Frage, wozu sich die Beschwerdeführer konkret hätten äussern wollen, zusätzlich zu der von ihnen für den Schuldner verfassten Beschwerde. Nach dem Gesagten können sich die Beschwerdeführer nicht darauf berufen, sie hätten zur Teilnahme am vorinstanzlichen Verfahren keine Gelegenheit erhalten und ist auf die Beschwerde folglich nicht einzutreten.