Citation: 1C_493/2021 E. 2.2

2.2. Das Verwaltungsgericht erwog, Disp.-Ziff. 2 nehme auf den bewilligten Zustand Bezug und verweise ausdrücklich auf die Erwägungen. Damit hätten auch die Ausführungen in E. lit.c an der Rechtskraft teil, wo die Gemeinde ausführe, weshalb sie die baulichen Änderungen nicht für bewilligungsfähig erachte. Ohnehin stelle sich die Frage der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands nur, wenn die Erteilung der nachträglichen Baubewilligung verweigert werde. Dass sich die kommunale Baubewilligungsbehörde in E. lit. c vollumfänglich den Darlegungen der Baudirektion angeschlossen habe, sei unproblematisch, zumal beide die Einordnung nach § 238 Abs. 2 des Zürcher Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG; LS 700.1) zu beurteilen hatten, bzw. im Rahmen der relevanten Kernzonenbestimmung (Art. 3 BZO) im Wesentlichen dieselben Aspekte von Bedeutung seien wie im Rahmen der Beurteilung von § 238 Abs. 2 PBG. Die angefochtene Verfügung erscheine als Ergebnis der Pflicht zur materiellen Koordination, die zwischen der Baudirektion und der kommunalen Vorinstanz aufgrund ihrer parallelen Bewilligungskompetenzen bestehe. Insgesamt ergebe sich aus dem Entscheid genügend klar, dass die nachträgliche Erteilung der Baubewilligung sowohl von der kantonalen als auch von der kommunalen Behörde verweigert worden sei.