Citation: 2C_494/2013 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern seine Rückkehr in den Kosovo besondere Probleme stellen würde, die in einem hinreichend engen Zusammenhang zur ursprünglich anspruchsbegründenden Ehe und dem damit verbundenen bisherigen (bewilligten) Aufenthalt im Land stünden (vgl. BGE 137 II 345 E. 3.2.3 S. 350). War der (legale) Aufenthalt nur von kurzer Dauer, besteht kein Anspruch auf einen weiteren Verbleib, auch wenn die betroffene Person hier nicht straffällig geworden ist, gearbeitet hat und sich inzwischen in einer Landessprache auszudrücken vermag. Der Beschwerdeführer hat einen Grossteil seines Lebens in der Heimat verbracht. Es ist nicht ersichtlich, weshalb eine erneute Integration in den dortigen Verhältnissen unzumutbar wäre (vgl. BGE 137 II 345 E. 3.2.3 S. 350), selbst wenn seine Eltern und gewisse Geschwister hier leben. Da der Beschwerdeführer volljährig ist und kein - über die normalen familiären Beziehungen hinausgehendes - Abhängigkeitsverhältnis von der in der Schweiz anwesenden Familie dargetan wird, verletzt der angefochtene Entscheid auch Art. 8 EMRK nicht (Schutz des Familienlebens; EGMR-Urteil Shala gegen die Schweiz vom 15. November 2012 [Nr. 52873/09], Ziff. 40). Die Integration des Beschwerdeführers entspricht - schon von der Dauer seiner Anwesenheit her - auch nicht den Voraussetzungen, welche ihm einen Aufenthaltsanspruch aus dem Schutz seines Privatlebens verschaffen könnten (vgl. BGE 130 II 281 E. 3.2.1 S. 286; 126 II 377 E. 2c S. 384 ff.; vgl. das EGMR-Urteil Gezginci gegen die Schweiz vom 9. Dezember 2010 [Nr. 16327/05], Ziff. 60 ff. [keine Verletzung von Art. 8 EMRK durch die Verweigerung einer Aufenthaltsbewilligung bei einer Anwesenheit von 30 Jahren]).