Citation: 8C_195/2021 E. 2.1

2.1. Das kantonale Gericht ist im Verfahren S 2019 138 in einlässlicher Würdigung der Akten und in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen zur Überzeugung gelangt, der gewöhnliche Aufenthaltsort des Beschwerdeführers habe sich in den Jahren 2014 bis 2019 nicht (mehr) in der Schweiz befunden, weshalb sich die während dieser Zeit bezogenen Hilflosengelder und Assistenzbeiträge gestützt auf Art. 13 ATSG in Verbindung mit Art. 42 und Art. 42quater IVG nachträglich als zu Unrecht bezogen erweisen würden. In einem weiteren Schritt prüfte das kantonale Gericht die Voraussetzungen für das Zurückfordern des bereits Ausgerichteten und ob die vorgenommene Verrechnung statthaft war. Beides bejahte es in Auseinandersetzung des dagegen Vorgebrachten.