Citation: 2C_539/2023 E. 4.1

4.1. Träfe diese Auffassung der Vorinstanz nicht zu, würde dies zwar, weil das Bundesgericht nicht über die Begehren der Parteien hinausgehen darf (Art. 107 Abs. 2 BGG), nicht zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids und zur gänzlichen Verweigerung der von der Beschwerdeführerin verlangten Wasserzinsreduktion führen. Hingegen wäre nicht weiter zu prüfen, ob, wie von der Beschwerdeführerin verlangt, auch ihre vorhersehbaren Bruttoleistungseinbussen im Zusammenhang mit den Erneuerungs- und Erweiterungsarbeiten zu einer Wasserzinsreduktion führen. Dementsprechend ist zunächst zu prüfen, ob der Auslegung von Art. 50 Abs. 1 WRG durch die Vorinstanz zu folgen ist, oder ob der in der Vorschrift vorgesehene Verzicht auf die Erhebung von Wasserzins (Art. 50 Abs. 1 WRG) bzw. der Anspruch auf eine Wasserzinsreduktion (Art. 50 Abs. 2 WRG) nur für die Neuerstellung von Wasserkraftwerken greift.