Citation: 4C.335/2000 21.12.2000 E. 2

2.- Die Kläger werden von lic. iur. Alois Schöpfer vertreten, der nicht im Besitz eines Anwaltpatentes ist. Grundsätzlich können in einer Zivilsache, wie sie hier vorliegt, nur patentierte Anwälte sowie Rechtslehrer an schweizerischen Hochschulen vor Bundesgericht als Parteivertreter auftreten. Vorbehalten bleiben jedoch Fälle aus Kantonen, in welchen der Anwaltsberuf ohne behördliche Bewilligung ausgeübt werden darf (Art. 29 Abs. 2 OG). Das trifft gemäss §§ 48 ff. ZPO SO auf den Kanton Solothurn zu (vgl. dazu Poudret, Commentaire de la loi fédérale d'organisation judiciaire, N. 3.3 zu Art. 29 OG). Zudem ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts nicht erforderlich, dass der Parteivertreter Wohnsitz im Kanton Solothurn hat (BGE 82 II 103 E. 2 S. 109). Daran ändert nichts, dass diesem Urteil eine frühere Fassung der kantonalen Zivilprozessordnung zugrunde lag, denn auch nach der heute geltenden Fassung wird kein Wohnsitz im Gebiet des Kantons Solothurn verlangt. Die Vertretung der Kläger durch lic. iur. Alois Schöpfer ist demnach zulässig.