Citation: 6B_1057/2023 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe auf Aufforderung der Polizei handschriftlich seine Personalien mitgeteilt und damit erklärt, der für die Geschwindigkeitsübertretung verantwortliche Lenker zu sein. Er habe weiter angekreuzt, als Lenker für die aufgeführte Widerhandlung verantwortlich zu sein und schliesslich auch das Feld "Lenker" mit einem Kreuz versehen. Hinweise, dass er das Formular nicht wahrheitsgetreu ausgefüllt hätte, lägen keine vor. Vielmehr stünden seine Angaben im Einklang mit seinen erstinstanzlich gemachten Aussagen, gemäss denen er betreffend die Frage, wer das Fahrzeug im fraglichen Zeitpunkt gelenkt habe, mit seiner Frau und einer Mitarbeiterin Rücksprache genommen habe. Der erstinstanzliche Schluss, wonach der Beschwerdeführer das Fahrzeug im Tatzeitpunkt gelenkt habe, sei nicht zu beanstanden. Seine übrigen Vorbringen vermöchten daran nichts zu ändern. Im Weiteren sei erstellt, dass das Messprotokoll und das Logbuch fehlten, womit die Geschwindigkeitsmessung nicht entsprechend den Weisungen des ASTRA erfolgt sei. Dies schliesse aber nicht aus, dass sich das Gericht aufgrund anderer Beweise von der Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit überzeugt erklären könne. Die erste Instanz habe sich mithin bei ihrer Entscheidfindung ohne Weiteres auf die massgeblichen konkreten Umstände stützen dürfen. Deren Schluss, dass keine Hinweise für ein fehlerhaftes Funktionieren des Messgerätes bestünden, sei angesichts der Übereinstimmung der Messwerterfassung mit der Bilddokumentation nicht zu beanstanden. Hinzu komme, dass der Beschwerdeführer die ihm vorgeworfene Geschwindigkeitsübertretung im Untersuchungsverfahren anerkannt und somit einen solchen Verstoss in Kenntnis seiner Fahrweise zumindest für plausibel gehalten habe. Damit sei die vorinstanzliche Annahme eines einwandfreien Funktionierens des Geschwindigkeitsmessgerätes nicht willkürlich und gelte als anderweitig erstellt.