Citation: I 680/05 08.05.2006 E. 2

Fest steht, dass die IV-Stelle mit unangefochten in formelle Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 11. November 2003 den Anspruch auf eine Invalidenrente bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 33 % (zu Recht) verneint hat. Was der Versicherte hiegegen vorbringt ist nicht stichhaltig. Zum einen bestritt er selber in seinem Schreiben vom 2. Februar 2004 nicht, spätestens nach der anfangs Dezember 2003 auf dem normalen Postweg wiederholten Zustellung der beiden Verfügungen vom 11. und 12. November 2003 von der Ablehnung des Rentenanspruchs Kenntnis genommen zu haben. Zum anderen liegt entgegen dem Beschwerdeführer der Nachweis des vergeblichen Zustellversuches der Rentenverfügung aktenkundig vor. Der entsprechende Umschlag, von der schweizerischen Post am Postaufgabetag des 11. November 2003 abgestempelt, beweist, dass diese Postsendung nach unbenutztem Ablauf der Abholfrist am 27. November 2003 (Posteingangsstempel der IV-Stelle) mit dem Vermerk "nicht abgeholt" wieder an die Verwaltung zurück gesandt wurde. Daran ändert nichts, dass das Zustellcouvert zur Verfügung vom 12. November 2003, womit der Anspruch auf berufliche Massnahmen verneint wurde, nicht bei den Akten liegt. Der Versicherte hat selber zu vertreten, dass er während des hängigen IV-Verfahrens der Behörde nicht seinen neuen Aufenthaltsort meldete und nicht rechtzeitig für die Nachsendung der an die bisherige Adresse gelangenden Korrespondenz sorgte, zumal die IV-Stelle dieselbe Adresse verzeichnete, welche auch die SUVA während laufender Leistungserbringung verwendete. Wie vom kantonalen Gericht korrekt festgestellt, hat der Beschwerdeführer hier die an seinem bisherigen Ort versuchte Zustellung praxisgemäss (vgl. BGE 117 V 132 Erw. 4a, ASA 62 S. 704 Erw. 2b i.f., je mit Hinweis) als erfolgt gelten zu lassen. Im Übrigen erkannte die Vorinstanz richtig, dass unter den gegebenen Umständen die Rentenverfügung vom 11. November 2003 gemäss Rechtsprechung zur Zustellfiktion (BGE 127 I 31) sieben Tage nach dem erfolglosen Zustellversuch (hier: am 19. November 2003) als zugestellt gilt und in der Folge unangefochten in Rechtskraft erwuchs.