Citation: 7B_87/2024 E. A

A.a. Das Tribunal d'Arrondissement de et à Luxembourg, Cabinet du juge d'instruction, stellte am 18. November 2020 ein Rechtshilfeersuchen an die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich, das zuständigkeitshalber von der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug vollzogen wurde. Die ersuchende Behörde führt eine Strafuntersuchung gegen die Bank B.________ bzw. Angestellte der Bank sowie gegen Unbekannt wegen Verdachts auf Betrug, Urkundenfälschung, Verwendung gefälschter Urkunden etc. nach luxemburgischem Strafgesetzbuch. A.b. Mit Eingabe vom 22. Februar 2022 erstattete die A.________ SPF mit Sitz in Luxemburg als Privatklägerin bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug Strafanzeige gegen C.________ und die D.________ AG wegen Geldwäscherei. Die D.________ AG hatte ihr Domizil bis mindestens Februar 2022 in Zug. Zur Begründung brachte die A.________ SPF vor, die Beschuldigten hätten sich Vermögenswerte russischer Anleger von insgesamt rund USD 56 Mio. unrechtmässig angeeignet und teilweise über Fonds bei Schweizer Banken "gewaschen". Fondsverwalterin sei die D.________ AG gewesen, deren Verwaltungsrat C.________ sei. Mit Schreiben vom 21. März 2022 ersuchte die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug das Cabinet du juge d'instruction in Luxemburg um Übernahme der Strafuntersuchung gegen C.________. Das Bundesamt für Justiz vollzog das Ersuchen der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug mit Schreiben vom 4. April 2022 zuhanden des Procureur général d'Etat in Luxemburg und mit zwei weiteren Schreiben vom 12. Oktober 2022 sowie vom 14. April 2023. A.c. Mit Einstellungs- und Sistierungsverfügung vom 19. Juli 2023 sistierte die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug die Strafuntersuchung gegen C.________ betreffend Geldwäscherei bis zur Strafübernahme durch das Cabinet du juge d'instruction in Luxemburg bzw. längstens bis zu einem rechtskräftigen Entscheid aus den Aktenzeichen Az. xxx, Az. yyy und Az. zzz (Dispositiv-Ziff. 1). Weiter hielt sie fest, dass die Sistierungsverfügung zur definitiven Einstellungsverfügung werde, wenn bis zum Eintritt der Verfolgungsverjährung (mutmasslich ab 2024 einsetzend) keine Wiederaufnahme des Verfahrens erfolge, wobei das Strafverfahren dann als definitiv eingestellt gelte (Dispositiv-Ziff. 2).