Citation: 8C_54/2022 E. 4.1.2

4.1.2. Der Beschwerdeführer macht u.a. geltend, entgegen der aktenwidrigen vorinstanzlichen Feststellung habe der RAD-Chirurg Dr. med. E.________ in der Stellungnahme vom 16. März 2021 festgehalten, dass neben der psychischen Problematik auch die Lumboischialgie Einfluss auf seine Arbeitsfähigkeit habe. Dieser Arzt sei zum Schluss gekommen, dass er auch in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig gewesen und erst ab 1. Oktober 2020 wieder eine volle Arbeitsfähigkeit in allen Tätigkeiten erreicht habe. Wenn die Vorinstanz die Stellungnahme des RAD als überzeugend ansehe, habe dies zur Folge, dass dem Beschwerdeführer ab Juni 2020 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen sei. Gemäss dem Bericht des Psychiaters med. pract F.________ und des Psychologen Dr. phil. G.________, Medizinisches Zentrum H.________, vom 30. Dezember 2020 befinde sich der Beschwerdeführer seit zehn Wochen nämlich in teilstationärer Behandlung. Laut diesem Bericht seien mittels valider Tests deutliche Einschränkungen in der Aufmerksamkeit und im Gedächtnis festgestellt worden. Dazu sei seine Reaktionsfähigkeit eingeschränkt. Zudem gebe es auch Hinweise auf eine hirnorganische Mitbeteiligung. Bei komplexen Reizen sei er überfordert. Er sei im Alltag eingeschränkt und komme bereits mit kleinen Aufgaben an seine Grenzen. Mit diesem Bericht des med. pract. F.________ und des Dr. phil. G.________ habe sich der RAD-Arzt Dr. med. E.________ nicht auseinandergesetzt, was ihm als fachfremdem Arzt auch nicht möglich gewesen wäre. Damit sei der Sachverhalt willkürlich festgestellt und der Untersuchungsrundsatz verletzt worden.