Citation: 4C.280/2002 16.05.2003 E. B

Nachdem sich die Parteien aussergerichtlich nicht hatten einigen können, gelangte die Klägerin am 13. April 2000 an das Bezirksgericht St. Gallen mit dem Begehren, die Beklagte sei zur Bezahlung von Fr. 758'688.24 nebst Zins zu verpflichten. Der Prozess wurde zuständigkeitshalber an das Handelsgericht des Kantons St. Gallen überwiesen. In Abweisung einer Berufung der Beklagten bestätigte das Bundesgericht am 7. August 2001 die Zuständigkeit des Handelsgerichts St. Gallen. Das Handelsgericht des Kantons St. Gallen wies die Klage mit Entscheid vom 12. Juni 2002 ab. Zur Begründung wurde ausgeführt, die Klägerin sei zwar entgegen der Bestreitung der Beklagten an den eingeklagten Forderungen aktivlegitimiert, aber die eingeklagten Differenzbeträge seien nicht hinreichend substanziiert.