Citation: 7B_465/2023 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz verurteilt den Beschwerdeführer zu einer Freiheitsstrafe von 35 Monaten. Sie erwägt zur Frage des Vollzugs, der Beschwerdeführer weise drei einschlägige rechtskräftige Verurteilungen auf, wobei sich deren zwei auf Körperverletzungsdelikte und eine auf das Betäubungsmittelgesetz beziehen würden. Die Vorstrafen aus den Jahren 2014 und 2018 seien bedingt ausgesprochen worden. Indessen sei der Beschwerdeführer am 15. September 2021 ein drittes Mal verurteilt worden, dort zu einer Freiheitsstrafe von 32 Monaten, wovon 10 Monate unbedingt. Auch wenn gegen dieses erstinstanzliche Urteil ein Rechtsmittel ergriffen worden sei, so ändere dies nichts daran, dass der Beschwerdeführer am 10. Oktober 2021, d. h. kaum drei Wochen nach der betreffenden Urteilseröffnung, erneut delinquiert habe. Die zeitliche Nähe zur erneuten Straffälligkeit des Beschwerdeführers, die nunmehr dritte Verurteilung wegen Körperverletzungsdelikten und das nahezu identische Tatvorgehen bei einer anderen Tat zeige, dass eine teilbedingte Freiheitsstrafe nicht hinreichend deliktspräventive Wirkung entfalte. Die Vorinstanz verneint einen positiven Einfluss der Arbeitstätigkeit auf die Legalprognose, zumal diese bereits im Tatzeitpunkt bestanden habe. Sie geht von einer Schlechtprognose aus.