Citation: 1A.234/2003 09.03.2004 E.

Mit Schreiben vom 4. März 2002 machte A.________ gegenüber der Fürsorgedirektion neben weiteren Entschädigungsansprüchen einen Genugtuungsanspruch in der Höhe von Fr. 10'000.-- geltend. Er begründete dies mit der vom Obergericht des Kantons Appenzell Ausserrhoden im Strafverfahren zugesprochenen Genugtuung. Ferner orientierte A.________ die Fürsorgedirektion darüber, dass er seit dem 1. März 2001 nach wie vor zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben sei und sich im Kanton St. Gallen für eine IV-Rente angemeldet habe. Mit Verfügung vom 6. November 2002 trat die Fürsorgedirektion auf das Gesuch um Genugtuung in der Höhe von Fr. 10'000.-- nicht ein. Zur Begründung wies sie darauf hin, dass A.________ bereits mit Brief vom 28. Januar 2000 ein Gesuch um eine Genugtuung von Fr. 5'000.-- gestellt habe, welches mit Verfügung vom 28. Februar 2000 rechtskräftig abgewiesen worden sei.