Citation: 6B_1001/2015 E. 6.2

6.2. Mit Verfügung vom 17. November 2011 entschied die ASMV unter anderem (kant. Akten p. 470 ff.), der Beschwerdeführer werde am 18. November 2011 in die Anstalten Thorberg eingewiesen und habe für unbestimmte Zeit zum Vollzug der mit Urteil des Obergerichts des Kantons Bern am 24. Juni 2011 ausgesprochenen Massnahme gemäss Art. 59 StGB dort zu verbleiben. Aus Sicherheitsgründen und zur Aufrechterhaltung der Anstaltsordnung sei der Beschwerdeführer vorerst in der Sicherheitsabteilung 1 der Anstalten Thorberg unterzubringen. Die Leitung der Anstalten Thorberg und der für die Anstalten zuständige Forensisch-Psychiatrische Dienst (FPD) wurden beauftragt, die Behandlung durchzuführen. Vor Erlass dieser Verfügung war dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 17. November 2011 das rechtliche Gehör gewährt worden (kant. Akten p. 468), worauf er unterschriftlich erklärte, er habe keine Bemerkungen (kant. Akten p.469). Die Verfügung vom 17. November 2011 war mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen (kant. Akten p. 471). Dass in der Verfügung zwar Art. 59 StGB, aber nicht ausdrücklich auch Art. 59 Abs. 3 StGB erwähnt wurde, bedeutet nicht, dass die Behandlung in einer geschlossenen Einrichtung beziehungsweise in einer Strafanstalt, im konkreten Fall in den Anstalten Thorberg, nicht rechtmässig angeordnet worden sei.