Citation: 8C_996/2009 19.03.2010 E. 5

5.1 Im angefochtenen Entscheid wurde unter korrekter Wiedergabe der massgeblichen Bestimmung (Art. 45 Abs. 1 ATSG [bis 31. Dezember 2002: Art. 57 UVV]; vgl. ferner BGE 115 V 62; Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] U 56/92 vom 13. September 1992 E. 3, in: RKUV 1994 Nr. U 182 S. 47) zutreffend dargelegt, dass es sich rechtfertigt, die von der versicherten Person veranlasste Untersuchung einer vom Versicherer angeordneten Begutachtung gleichzustellen und diesem die entsprechenden Kosten aufzuerlegen, wenn sich der medizinische Sachverhalt erst auf Grund des von der versicherten Person beigebrachten Untersuchungsergebnisses schlüssig feststellen lässt. Die Kosten der im Beschwerdeverfahren eingereichten Privatgutachten sind der obsiegenden Partei im Rahmen der Parteientschädigung zu ersetzen (vgl. Art. 108 lit. g UVG [in Kraft gestanden bis 31. Dezember 2002]; Art. 61 lit. g ATSG), falls sie im Hinblick auf die Interessenwahrung erforderlich oder doch geboten waren. 5.2 Wie das kantonale Gericht einlässlich dargestellt hat, waren die seitens des Beschwerdeführers veranlassten Abklärungen (funktionelles MRI vom 30. November 2006, Parteigutachten des Spitals A.________ vom 6. Februar 2007, Bericht des Instituts C.________ vom 18. Februar 2007) in Anbetracht der bereits vorhandenen, sich als schlüssige Entscheidgrundlage erweisenden Expertise der MEDAS vom 18. August 2006 entbehrlich und führten zu keinen neuen, die Beweiskraft der Folgerungen der MEDAS-Gutachter erschütternden Erkenntnissen. Eine Übernahme der entsprechenden Kosten im Rahmen von Art. 45 Abs. 1 ATSG fällt daher mit der Vorinstanz ausser Betracht.