Citation: 9C_291/2013 E. 4.1.1

4.1.1. Im neuropsychologischen Bericht vom 27. Februar 1994 rapportierte Prof. Dr. phil. P.________ bei der Beschwerdeführerin liege eine Funktionsschwäche der linken Grosshirnhemisphäre vor. Gestützt auf die EEG-Befunde müsse von einer kongenitalen geringen linkshemisphärischen Funktionstüchtigkeit ausgegangen werden. Die rechtshemisphärischen Funktionen seien nur durchschnittlich und vermöchten die Defizite der Gegenseite nicht auszugleichen. Für ein 11-jähriges Kind liege ein deutlich unterdurchschnittliches Gesamtleistungsniveau vor. Auch hätten sich im Laufe der (Schul-) Jahre Unsicherheiten, Verlegenheiten und unbefriedigte Geltungswünsche angehäuft und inzwischen das Gewohnheitsniveau derart stark erreicht, dass sie auch in einer mehrstündigen Zusammenarbeit im Eins-zu-eins-Verhältnis mit einem Erwachsenen nicht abgeschüttelt werden könnten.