Citation: 5A_629/2016 E. A

A.________ liess im Konkurs der C.________ AG durch seinen anwaltlichen Vertreter, Rechtsanwalt B.________, beim Kantonsgericht Zug mehrere Kollokationsklagen einreichen. In diesen Verfahren wurden von A.________ Kostenvorschüsse einverlangt und er wurde zur Sicherstellung von Parteientschädigungen verpflichtet. Am 9. Januar 2015 schrieb das Kantonsgericht einen Teil der Kollokationsklagen zufolge Anerkennung ab. Einen weiteren Teil der Klagen schrieb es wegen verspäteter Leistung der Sicherstellungen ab. Die dagegen von A.________ an das Obergericht des Kantons Zug und an das Bundesgericht erhobenen Rechtsmittel blieben erfolglos. Nach Abzug der A.________ auferlegten Kosten und Entschädigungen verblieben nicht benötigte Kostenvorschüsse in der Höhe von Fr. 362'545.-- und überschüssige Sicherstellungen für Parteikosten von Fr. 327'377.60. Im Abschreibungsbeschluss des Kantonsgerichts vom 9. Januar 2015 wurde die Rückerstattung der nicht benötigten Sicherstellungen an A.________ nach Eintritt der Rechtskraft des Entscheides angeordnet (Dispositiv-Ziff. 4.10). Der Beschluss enthielt keine ausdrückliche Regelung zu den nicht benötigten Kostenvorschüssen. Ende Januar 2015 verlangte D.________ gestützt auf eine Abtretung vom 19. Januar 2015 die Überweisung des "Gerichtsguthabens" gemäss Dispositiv-Ziff. 4.10. Nachdem der Beschluss des Kantonsgerichts vom 9. Januar 2015 rechtskräftig geworden war, holte das Obergericht Vernehmlassungen zum Begehren von D.________ ein. Am 20. Februar 2016 teilte A.________ mit, er habe Rechtsanwalt B.________ das Mandat entzogen. Am 2. März 2016 ersuchte A.________ das Obergericht, die Zession zu vollziehen und den entsprechenden Betrag an D.________ zu überweisen. Rechtsanwalt B.________ bestritt am 9. März 2016 die Ansprüche von A.________ und D.________ auf Rückerstattung der Vorschüsse und Sicherheitsleistungen. Mit Verfügung der Obergerichtskanzlei vom 12. Mai 2016 wurde Rechtsanwalt B.________ eine Frist von dreissig Tagen angesetzt, um die von ihm beanspruchte Rückforderung von Gerichtskostenvorschüssen gegenüber A.________ gerichtlich geltend zu machen. Dieselbe Frist wurde ihm angesetzt, um die von ihm beanspruchte Rückforderung von Sicherheitsleistungen gegenüber D.________ geltend zu machen. Bei unbenütztem Ablauf der Klagefristen würden die Vorschüsse an A.________ und die Sicherheitsleistungen an D.________ ausbezahlt.