Citation: 9C_120/2024 E. A

Die A.________ AG mit Sitz in U.________/AI bzw. seit einer Bezirksfusion in V.________/AI (und Domiziladresse in W.________/AI) bezweckt die Erbringung von Finanzdienstleistungen. Sie ist seit 2015 beteiligt an der B.________ Ltd mit Sitz in X.________ (nachfolgend die ausländische Investmentgesellschaft), welche die von Anlegern erhaltenen Mittel in börsenkotierte Aktiengesellschaften weltweit anlegt und versucht, auf diese Weise Kapitalgewinne sowie Kapitalerträge aus Aktien zu erzielen. In der Steuererklärung für die Steuerperiode 2019 deklarierte die A.________ AG einen Reingewinn von Fr. 19'624'889.-, einschliesslich eines Kapitalgewinns von brutto Fr. 7'975'569.- (nach Abzug des Verwaltungsaufwands: Fr. 7'817'941.-) aus der Veräusserung von 386'840 Anteilen an der B.________ Ltd (Art. 105 Abs. 2 BGG). Daraus ergab sich nach der Deklaration der A.________ AG ein Beteiligungsabzug von 39.837 %. Mit Veranlagungsverfügung vom 24. August 2022 wurde die A.________ AG für die Steuerperiode 2019 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 7'880'000.- (Staats-, Bezirks- und Gemeindesteuern) bzw. Fr. 22'142'600.- (direkte Bundessteuer) veranlagt. Ein Beteiligungsabzug wurde nicht gewährt. Eine Einsprache gegen diese Veranlagungsverfügung wies die Kantonale Steuerverwaltung Appenzell Innerrhoden mit Entscheid vom 5. Dezember 2022 ab.