Citation: 4A_369/2014 E. 5.3

5.3. Wohl handelt es sich bei der Frage, ob eine Nachbesserung übermässige Kosten verursacht, um eine Rechtsfrage. Der Beschwerdeführerin ist insofern unbenommen, eine neue rechtliche Argumentation vorzutragen (vgl. Art. 106 Abs. 1 BGG). Mit Blick auf die bundesgerichtliche Bindung an den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt kann eine solche neue rechtliche Argumentation allerdings von vornherein nur dann Erfolg haben, wenn sie sich auf den festgestellten Sachverhalt stützen lässt. Daran gebricht es vorliegend. Mangels entsprechender Behauptungen fehlt im angefochtenen Urteil eine dahingehende Feststellung, dass die Sanierung gemäss der Offerte der I.________ AG keinen Mehrnutzen zur von der J.________ AG offerierten Verbesserung des Brand- und Korrosionsschutzes habe. Die auf einen angeblich fehlenden Mehrwert der Sanierung gemäss der Offerte der I.________ AG aufgebaute Argumentation der Beschwerdeführerin entbehrt demnach der tatsächlichen Grundlage und kann vom Bundesgericht nicht berücksichtigt werden.