Citation: 5A_304/2024 E. 5.3.2

5.3.2. Soweit der Beschwerdeführer eine Verletzung der behördlichen Begründungspflicht ausgemacht haben will, ist seine Rüge unbegründet. Der verfassungsmässige Gehörsanspruch (Art. 29 Abs. 2 BV) schreibt der Behörde nicht vor, auf alle aufgeworfenen Punkte im Detail einzugehen und jedes einzelne Vorbringen zu widerlegen (BGE 135 III 670 E. 3.3.1). Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und in voller Kenntnis der Sache ein Rechtsmittel ergreifen kann. Ob diese Anforderungen erfüllt sind, beurteilt sich anhand des Ergebnisses des Entscheids, das im Urteilsspruch zum Ausdruck kommt und das allein die Rechtsstellung der betroffenen Person berührt. Die Begründung ist also nicht an sich selbst, sondern am Rechtsspruch zu messen (BGE 146 II 335 E. 5.1; 145 III 324 E. 6.1; 143 III 65 E. 5.2; 134 I 83 E. 4.1). Der angefochtene Entscheid genügt diesen Vorgaben. Die vorinstanzlichen Erwägungen zum konkreten Fall (s. vorne E. 5.1), die sich über mehr als fünf Seiten hinziehen, lassen klar erkennen, weshalb der Berufung des Beschwerdeführers mit Bezug auf die Bewertung der Liegenschaft in U.________ (SZ) kein Erfolg beschieden ist und es mit der erstinstanzlichen Beurteilung, der zufolge auf das Gutachten H.________ abzustellen ist, sein Bewenden hat. Ist der Beschwerdeführer damit nicht einverstanden, so beschlägt dies nicht das rechtliche Gehör, sondern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung oder Rechtsanwendung.