Citation: 1A.150/2000 23.01.2001 E. 4

4.- Schliesslich rügen die Beschwerdeführer, das Verwaltungsgericht habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, weil es die von ihnen benannten Zeugen zur angeblich falschen behördlichen Auskunft nicht angehört habe. Das Verwaltungsgericht konnte jedoch offen lassen, ob der Bausekretär die behauptete unrichtige Auskunft oder Zusicherung erteilt hatte, weil es den Vertrauensschutz schon aus anderen Gründen verneinte: Zum einen hätten es die Beschwerdeführer unter Verletzung ihrer Mitwirkungspflicht versäumt, die zur Abklärung ihrer Anfrage notwendigen Unterlagen vorzulegen oder zumindest mündlich auf die bestehende Grundwasserschutzzone und die damit verbundenen Eigentumsbeschränkungen hinzuweisen; unter diesen Umständen hätten sie aus der streitigen Zusicherung kein berechtigtes Vertrauen hinsichtlich der gewässerschutzpolizeilichen Bewilligungspflicht bzw. der Eigentumsbeschränkungen gemäss Schutzzonenreglement ableiten dürfen. Zum anderen sei die einspracheberechtigte Dorfbrunnen- und Roosenkorporation nicht in die Auskunfterteilung einbezogen worden. Diese Ausführungen werden von den Beschwerdeführern nicht beanstandet. Sie machen selbst nicht geltend, mit dem Bausekretär über die Gewässerschutzzone gesprochen oder die Dorfbrunnen- und Roosenkorporation beigezogen zu haben. Unter diesen Umständen durfte das Verwaltungsgericht auf die Befragung der von den Beschwerdeführern benannten Zeugen verzichten, da es auf die Existenz und den genauen Inhalt der angeblichen Falschauskunft nicht mehr ankam.