Citation: 9C_732/2020 E. 5

Was den Vorsorgefall Invalidität anbelangt, ging die Vorinstanz zutreffend davon aus, dass der Beschwerdeführer ab 1. April 2018 (analog zur Rentenberechtigung in der Invalidenversicherung) Anspruch auf eine Invalidenrente der beruflichen Vorsorge hätte, so dass der Vorsorgefall Invalidität zu diesem Zeitpunkt eingetreten wäre. Dies gilt ungeachtet des Umstandes, dass der rentenzusprechende Entscheid der IV-Stelle erst am 22. Oktober 2019 erging und mithin erst ab diesem Zeitpunkt Gewissheit über den Anspruch bestand (vgl. E. 3.2 in fine). In der letztinstanzlichen Beschwerde wird thematisiert, aber letztlich als nicht entscheidrelevant offen gelassen, dass der Anspruch auf eine Invalidenrente allenfalls bei rechtzeitiger Anmeldung bereits am 1. Dezember 2017 entstanden und der Vorsorgefall mithin bereits zu diesem Zeitpunkt eingetreten sein könnte. Weiterungen zu diesem hypothetischen Sachverhalt erübrigen sich. Massgebend bleibt, dass der Anspruch auf eine Invalidenrente der beruflichen Vorsorge frühestens sechs Monate nach der (hier im Oktober 2017 erfolgten) Anmeldung zum Rentenbezug bei der Invalidenversicherung entstehen konnte (vgl. dazu BGE 140 V 470; Art. 18 Ziff. 1 Satz 2 Vorsorgereglement 2013), hier mithin am 1. April 2018. Der Vorsorgefall Invalidität gilt damit als am 1. April 2018 eingetreten.