Citation: 5A_146/2018 E. 3.5.3

3.5.3. Ebenso wenig kann dem Beschwerdeführer gefolgt werden, wenn er meint, der ausgestellte Verlustschein sei nichtig, weil das Betreibungsamt nicht von Amtes wegen eine Nachpfändung vorgenommen habe, als der betreibende Gläubiger auf die Verwertung verzichtet hatte. Ein Vorgehen nach Art. 145 SchKG käme ohnehin nur in Frage, wenn der Verwertungserlös ungenügend ist oder die Verwertung des Pfandgutes - aus welchen Gründen auch immer - nicht mehr möglich ist (BGE 120 III 86 E. 3d). Erweist sich der Umfang der Pfändung als übermässig, so wäre eine Herabsetzung der Pfändung (Art. 97 Abs. 2 SchKG) und nicht ein Nachpfändung zu prüfen gewesen.