Citation: 8C_180/2021 E. 4.2.5

4.2.5. Eine Beweiswürdigung ist allerdings nicht bereits dann willkürlich (zum Begriff: BGE 140 III 16 E. 2.1 mit Hinweisen), wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst, wenn der Entscheid - im Ergebnis - offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Fehler beruht (BGE 144 I 28 E. 2.4). Geht die Vorinstanz deshalb in einer Gesamtsicht davon aus, dass für den Antritt der infrage stehenden Stelle jedenfalls keine zweijährige Berufserfahrung notwendig gewesen sei, so kann dieser Schluss unter Einbezug der von der Klinik B.________ nachgereichten Dokumente jedenfalls nicht mehr als willkürlich qualifiziert werden, auch wenn die gegenteilige Behauptung des Beschwerdeführers durchaus gleichwertig plausibel erscheint. Da keine Hinweise darauf vorliegen, dass sich die Anforderungen an die Berufserfahrung für den Stellenantritt während der Zeit der Anstellung je geändert hätten, kann offen bleiben, welches Dokument aus welcher Zeit relevant ist. Zusammenfassend ist folglich unter dem eingeschränkten Blickwinkel der Willkür mit dem kantonalen Gericht davon auszugehen, dass für den Stellenantritt zu keiner Zeit eine mindestens zweijährige Berufserfahrung erforderlich war.