Citation: 2P.225/2003 29.09.2003 E. 7

7.1 Nach § 13 Abs. 2 des Reglements über das Zentrum ZMK der Universität Zürich vom 16. August 1994 beschliesst die Direktorenkonferenz über die Zulassung der Kandidaten zum praktisch-klinischen Unterricht am Patienten. Nach § 14 dieses Reglements dürfen die Studierenden Patienten nur mit Einwilligung des zuständigen Klinikdirektors und in Anwesenheit des Dozenten oder dessen fachlicher Mitarbeiter behandeln. 7.2 In Anwendung dieser Bestimmung weigerten sich nach der praktischen Prüfung in Kariologie und der dabei festgestellten Schädigung eines Patienten einzelne Klinikdirektoren, dem Beschwerdeführer einen Patienten für die praktische Prüfung zur Verfügung zu stellen. Er konnte in der Folge nur noch die mündlichen Prüfungen absolvieren. Darin ist keine willkürliche Auslegung oder Anwendung des Reglements zu sehen; es kann auf die diesbezüglichen Ausführungen der Rekurskommission verwiesen werden. Der Beschwerdeführer rügt, es sei ihm damit widerrechtlich verboten worden (Beschwerde S. 14 ff.), die Prüfung fortzusetzen. Er behauptet zwar, er sei durch dieses Prüfungsverbot geschädigt worden, legt indessen nicht dar, welches verfassungsmässige Recht und inwiefern dieses durch das beanstandete Vorgehen verletzt worden wäre. Ein verfassungsmässiges "Ausbildungsrecht" (Beschwerde S. 20) könnte ohnehin nur im Rahmen der für die entsprechende Studienrichtung geltenden Bestimmungen bestehen, mit denen sich der Beschwerdeführer jedoch nicht auseinandersetzt.