Citation: 1C_326/2020 E. 1.2

1.2. Nach Art. 90 BGG ist die Beschwerde zulässig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Solche Endentscheide sind Entscheide, mit denen ein Verfahren in der Hauptsache aus prozessualen oder materiellen Gründen beendet wird (BGE 134 III 426 E. 1.1 S. 428; FELIX UHLMANN, in: Bundesgerichtsgesetz, Basler Kommentar, 3. Aufl. 2018, N. 9 zu Art. 90 BGG). Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin trifft dies auf den angefochtenen Entscheid nicht zu. Das Bundesgericht hat sich bereits einlässlich zum Beitragsverfahren des Kantons Solothurn geäussert und dabei entschieden, dass es sich beim Entscheid über einen provisorischen Beitragsplan um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG handelt, weil das zweistufige Beitragsverfahren des Kantons Solothurn erst durch die definitive Beitragsverfügung abgeschlossen wird. Die gegenteilige Annahme würde dazu führen, dass sich das Bundesgericht zunächst zur provisorischen Berechnung sowie zur Beitragspflicht und hernach in einem weiteren Verfahren zur definitiven Abrechnung äussern müsste. Dies widerspräche dem gesetzgeberischen Willen, wonach sich das Bundesgericht grundsätzlich nur einmal mit einer Streitsache befassen soll (zum Ganzen Urteil 2C_699/2018 vom 11. Juni 2019 E. 2.2 f. und E. 3.2 mit Hinweisen).