Citation: U 148/01 27.06.2002 E. 2

2.- a) Die Vorinstanz hat zutreffend erwogen, dass es in Würdigung der gesamten Umstände wohl als möglich erscheint, dass die Zahnschädigung auf einen Unfall im Rechtssinne zurückzuführen ist. Ein den Begriff des Unfalls erfüllender Sachverhalt ist indes weder bewiesen noch beweisbar, weshalb weitere Beweisvorkehren nicht angezeigt sind. Die Folgen der Beweislosigkeit hat der Beschwerdeführer zu tragen. b) Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwände vermögen zu keinem anderen Ergebnis zu führen. Die blosse Vermutung, wonach der Schaden durch den Biss auf einen "harten Gegenstand" (Unfallmeldung vom 9. Mai 1999 sowie Frageblatt betreffend Zahnschaden vom 18. Juni 1999) oder einen "harten Fremdkörper" (Frageblatt betreffend Zahnschaden vom 25. Mai 1999) eingetreten ist, genügt für den Nachweis eines ungewöhnlichen äusseren Faktors nicht. Derart unbestimmte Aussagen, ohne dass der Betroffene das corpus delicti genauer und detaillierter zu beschreiben weiss, lassen keine zuverlässige Beurteilung darüber zu, um was für einen Faktor es sich gehandelt hat, geschweige denn über dessen Ungewöhnlichkeit. Dies gilt umso mehr als ein Stück Brot härtere Nahrungsbestandteile, wie hart gebackene Rinde oder ungeschrotete Getreidekörner, enthalten kann. Die im Einspracheverfahren erstmals erhobene Behauptung, wonach beim Herausspucken des Kaugutes ein kleiner Stein ausgemacht wurde, ist nicht bewiesen. Es überzeugt nicht, dass der Beschwerdeführer den entsprechenden Sachverhalt nicht bereits vorgängig der abschlägigen, einlässlich begründeten Verfügung (vom 6. Juli 1999) dargelegt hat. Die Beschwerdegegnerin hat die tatsächlichen Verhältnisse mittels der genannten Frageblätter detailliert erhoben. Sie hat damit die sich aus dem Untersuchungsgrundsatz ergebende Verpflichtung zur richtigen und vollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes erfüllt (vgl. BGE 122 V 158 Erw. 1a). Sie war nicht gehalten, im Nachgang zu ihren umfassenden Erhebungen den Beschwerdeführer zur weiteren Substanziierung des gemeldeten Geschehnisses aufzufordern. Es leuchtet vielmehr nicht ein, insbesondere mit Blick auf die ausführliche Frage 3 des durch den Beschwerdeführer ausgefüllten Fragebogens vom 18. Juni 1999, dass ein derart bedeutsamer Umstand, wie der behauptete Biss auf einen Stein als Schadensursache, bis zum Einspracheverfahren unerwähnt geblieben ist. Der von Dr. med. dent. S.________ erhobene Befund einer Kronenfraktur ohne Pulpabeteiligung (vgl. das Frageblatt vom 25. Mai 1999) sowie seine zahnärztliche Beurteilung, wonach es unwahrscheinlich ist, dass der bereits gefüllte Zahn durch einen normalen Kauakt abgebrochen ist (Kurzbericht vom 23. Februar 2000), vermögen den - rechtsprechungsgemäss seltenen - Beweis einer unfallbedingten Schädigung auf Grund medizinischer Feststellungen nicht zu erbringen (RKUV 1990 Nr. U 86 S. 46 ff. Erw. 2 mit Hinweisen).