Citation: 1B_31/2023 E. 2

Die Vorinstanz stellte in der angefochtenen Verfügung vom 12. Januar 2023 in tatsächlicher Hinsicht folgendes fest: "Der Beschuldigte befand respektive befindet sich vom 6. März 2013 - 7. April 2014, mithin etwas über einem Jahr, und nunmehr seit 30. Oktober 2018, mithin knapp drei Jahre, insgesamt somit 4 Jahre und 2 Monate in Haft." Die Vorinstanz schloss daraus, der Beschwerdeführer habe damit zwei Drittel der ausgesprochenen Freiheitsstrafe von sieben Jahren noch nicht erstanden. Der Beschwerdeführer rügt in diesem Zusammenhang, die Vorinstanz habe den Sachverhalt im Sinne von Art. 97 BGG offensichtlich unrichtig festgestellt. Nach Art. 105 BGG legt das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Abs. 1). Es kann diese Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Abs. 2). Von der beschwerdeführenden Person kann die Feststellung des Sachverhalts wiederum nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig, d.h. willkürlich (Art. 9 BV), ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Eine entsprechende Rüge ist substanziiert vorzubringen (Art. 42 Abs. 2 BGG i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdeführer weist zu Recht darauf hin, dass seine Sicherheitshaft zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung - anders als von der Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung festgestellt - bereits fünf Jahre und drei Monate dauerte und damit länger als zwei Drittel der ausgesprochenen Freiheitsstrafe von sieben Jahren. Die Staatsanwaltschaft und die Vorinstanz haben dies im bundesgerichtlichen Verfahren anerkannt. Wie aus den nachfolgenden Erwägungen hervorgeht, ist der Mangel bei der Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz für den Ausgang des vorliegenden Verfahrens allerdings nicht ausschlaggebend (vgl. nachfolgend E. 4-5). Demzufolge dringt der Beschwerdeführer mit der Rüge, die Vorinstanz habe den entscheidwesentlichen Sachverhalt willkürlich festgestellt, nicht durch.