Citation: 1B_55/2018 E. 2

A.________ erhob am 15. Juli 2017 eine Rechtsverweigerungsbeschwerde beim Obergericht des Kantons Solothurn. Dabei führte er unter anderem aus, es seien sämtliche Verfügungen, welche gegen ihn erlassen worden seien, aufzuheben, sofern "die Gegenseite" eine Zustellung nicht beweisen könne. Mit einer weiteren Eingabe gleichen Datums erhob A.________ "Einsprache". Schliesslich erhob A.________ mit einer weiteren Eingabe vom 15. Juli 2017 Beschwerde gegen die "Beschlagnahme" des Fahrzeuges. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn teilte am 25. Juli 2017 dem Obergericht mit, dass es sich bei den drei Eingaben vom 15. Juli 2017 auch um eine Einsprache gegen den am 7. Juli 2017 im Amtsblatt veröffentlichten Strafbefehl handle. Sie werde das Einspracheverfahren durchführen. In der Folge sistierte das Obergericht mit Verfügung vom 3. August 2017 das Beschwerdeverfahren bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Entscheids im Einspracheverfahren. Mit Verfügung vom 23. Oktober 2017 trat die zuständige Staatsanwältin "auf die Einsprache vom 15. Juli 2017 gegen den am 7. Juli 2017 im Amtsblatt des Kantons Solothurn publizierten Strafbefehl vom 27. April 2017" nicht ein. Dagegen erhob A.________ am 11. November 2017 Beschwerde. Bereits mit Verfügung vom 30. Oktober 2017 hatte die Staatsanwaltschaft ihre Verfügung vom 23. Oktober 2017 jedoch aufgehoben und A.________ Frist gesetzt, ein ärztliches Zeugnis einzureichen, welches dokumentiere, dass er nicht in der Lage war, am 23. Oktober 2017 zur Einvernahme zu erscheinen. Die Beschwerdekammer des Obergerichts des Kantons Solothurn wies mit Urteil vom 20. Dezember 2017 die Beschwerden ab, soweit darauf einzutreten war bzw. soweit sie nicht gegenstandslos geworden waren.