Citation: 6B_196/2021 E. 3.4.1

3.4.1. Die Rügen des Beschwerdeführers 1 erweisen sich als unbegründet. Anhand von dessen in den ersten beiden Einvernahmen gemachten Aussagen erwägt die Vorinstanz zu Recht, dass er zunächst angegeben hat, "zwischen den Gebäuden Nr. 216 und Nr. 860 geschossen" zu haben. Zwar ist diese Feststellung unpräzis und hat der Beschwerdeführer 1 den Standort des Beschwerdegegners 3 bei der Schussabgabe nicht zwischen den Gebäuden Nr. 216 und Nr. 860 festgelegt (vgl. angefochtenes Urteil S. 88 und 89). Indes hat er angegeben, sich bei der Schussabgabe bereits (deutlich) in der bzw. im Ausgangsbereich der zwischen den Nrn. 860 und 203 verlaufenden Häuserschlucht befunden zu haben. Als anvisiertes Ziel hat er eine Häuserecke angegeben, welche sich mittig zwischen den Gebäuden Nr. 216 und Nr. 860 befindet (vgl. angefochtenes Urteil S. 86 und 88 und insbesondere Untersuchungsakten [UA] E1/12 und E1/32). In den nachfolgenden Einvernahmen hat er demgegenüber zu Protokoll gegeben, bei der Schussabgabe im Bereich der südwestlichsten Ecke des Gebäudes mit der Nr. 203 und damit eingangs der zwischen den Gebäuden Nr. 203 und Nr. 860 verlaufenden Häuserschlucht gestanden zu sein und nach links in eine Ecke/Nische bzw. gegen eine leere Hauswand (beim Boiler) geschossen zu haben. Es ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz es als "grossen Unterschied" qualifizert, ob der Beschwerdeführer 1 in die zwischen den Gebäuden Nr. 203 und Nr. 860 oder aber in die zwischen den Gebäuden Nr. 216 und Nr. 860 verlaufende Häuserschlucht geschossen haben will und dessen Aussageverhalten in ihre Beweiswürdigung einfliessen lässt. Damit einhergehend erweist sich die Rüge des Beschwerdeführers 1, die polizeiliche Sachbearbeiterin habe ihn bezüglich des Fundortes der Patrone (im Sockel des Boilers und damit eindeutig nicht in der zwischen den Gebäuden mit den Nrn. 216 und 860 verlaufenden Häuserschlucht) in die Irre zu führen versucht, als haltlos.