Citation: 5A_309/2014 E. B

Am 19. Mai 2008 reichte Rechtsanwalt Kurt Klose namens und im Auftrag von B.A.________ gegen die anderen Parteien beim Bezirksgericht Winterthur die Erbteilungsklage ein. In seiner Klageantwort vom 29. September 2008 wies A.A.________ darauf hin, dass Rechtsanwalt Klose nicht im Anwaltsregister des Kantons Zürich eingetragen sei. Vorerst gingen weder das Bezirksgericht noch die Klägerin persönlich noch Rechtsanwalt Klose auf diesen Hinweis ein. Rechtsanwalt Klose erstattete im weiteren Verlauf des Verfahrens nebst der Klage- und Replikschrift auch eine Vielzahl von anderen Eingaben, namentlich in den diversen Rechtsmittelverfahren vor dem Obergericht des Kantons Zürich und vor dem Bundesgericht, wo die Eintragung im Register nie thematisiert wurde. Als das Bezirksgericht Winterthur den Erbteilungsprozess nach Abschluss der diversen Rechtsmittelverfahren im Juli 2013 wieder an die Hand nahm, griff es erstmals den Hinweis von A.A.________ in der Klageantwort auf und forderte Rechtsanwalt Klose mit Beschluss vom 19. August 2013 auf, seine Legitimation zur Vertretung von B.A.________ darzutun. Mit Eingabe vom 12. September 2013 führte Rechtsanwalt Klose aus, dass er der Überzeugung gewesen sei, korrekt im Anwaltsregister des Kantons Zürich eingetragen zu sein; nachdem sich diese Annahme als falsch erwiesen habe, habe er unverzüglich seine korrekte Eintragung veranlasst und sei seit dem 5. September 2013 im Register eingetragen.