Citation: 6B_916/2023 E. 4.2

4.2. Für den fraglichen Tatzeitraum geht die Vorinstanz weder von einer hochgradigen Alkoholintoxikation noch einem pathologischen Rausch aus. Stattdessen stellt sie schwergewichtig auf die Aussagen von C.________, D.________ und wiederum auch die Erstaussagen des Beschwerdeführers ab, mit welchen diese den alkoholbedingt sehr schlechten Zustand der Beschwerdegegnerin 2 beschrieben haben. Dass die Vorinstanz die entsprechenden Aussagen von C.________ und D.________ zu Unrecht als übereinstimmend und glaubhaft qualifiziert, macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Ebenso wenig stellt er deren Feststellung in Frage, wonach die Beschwerdegegnerin 2 einen Schlafmangel aufwies. Folglich ist anhand der für das Bundesgericht verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen davon auszugehen, dass der von der Beschwerdegegnerin 2 in der fraglichen Nacht insgesamt konsumierte Alkohol und deren Müdigkeit gegen 03.00 Uhr dazu führten, dass sie sich übergeben musste, "lallte", torkelte und beim Gehen bzw. Verrichtungen wie dem Auskleiden auf Hilfe angewiesen war, mithin die (typischen) Auswirkungen eines übermässigen Alkoholkonsums in einem überaus deutlichen und ausgeprägten Ausmass vorlagen (Art. 105 Abs. 1 BGG; vgl. oben E. 4.1). Damit ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz dem Umstand, dass die um 15.00 Uhr bei der Beschwerdegegnerin 2 entnommenen Blutprobe keinen Alkohol mehr aufwies, keine eigenständige Bedeutung beimisst. Dasselbe gilt, wenn sie davon ausgeht, dass der Schlafmangel der alkoholisierten Beschwerdegegnerin 2 einen zusätzlichen Einfluss auf ihren tatsächlichen Zustand zeitigte. Unbehelflich ist folglich das Vorbringen des Beschwerdeführers, dass die Blutalkoholkonzentration bei der Beschwerdegegnerin 2 zwischen 0.7 bis 1.4 Promille oder darunter gelegen haben könnte, respektive die Vorinstanz in Willkür verfalle, wenn sie anhand einer Rückrechnung von einer Konzentration von gegen 1.2 Promille ausgehe. Aus den vorinstanzlichen Erwägungen - konkret: "Davon ausgehend, dass bei einer Frau durchschnittlich ca. 0.1 Promille Alkohol pro Stunde abgebaut wird, konnte die Blutalkoholkonzentration in der Nacht um 03:00 Uhr bis zu 1.2 Promille betragen" (angefochtenes Urteil S. 23) - ergibt sich, dass es sich bei der vorgenommenen Rückrechnung um eine bloss hypothetische handelt, welcher die Vorinstanz anhand der von ihr willkürfrei gewürdigten Beschreibungen des Zustandes der Beschwerdegegnerin 2 zu Recht keine entscheidende Bedeutung beimisst. Nichts anderes gilt, wenn der Beschwerdeführer moniert, ein Einfluss von Schmerzmitteln auf den Zustand der Beschwerdegegnerin 2 sei nicht erwiesen. Zwar erwähnt die Vorinstanz, dass die Beschwerdegegnerin 2 vorgängig auch Schmerzmittel konsumiert habe (angefochtenes Urteil S. 23 f.) Indes lässt sich ihren Subsumtionen (vgl. angefochtenes Urteil S. 25 und 29) nicht entnehmen, dass sie einer solchen Medikamenteneinnahme im Hinblick auf den tatsächlichen Zustand der Beschwerdegegnerin 2 eine (entscheidende) Bedeutung beigemessen hätte. Auch darauf ist folglich nicht weiter einzugehen. Hinzuweisen bleibt indes auf die vom Beschwerdeführer unbestritten gebliebene vorinstanzliche Feststellung, gemäss der sich die Beschwerdegegnerin 2 im Tatzeitraum (auch) wegen der üblichen Schlafzyklen in einer Tiefschlafphase befunden habe (Art. 105 Abs. 1 BGG).