Citation: 2C_432/2020 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, der Widerruf der Niederlassungsbewilligung sei - insbesondere mit Blick auf die Trennung von seiner Lebenspartnerin und seinen zwei Töchtern - unverhältnismässig. Er pflege seit vielen Jahren eine so enge Beziehung zu seiner Lebenspartnerin, wie dies im Rahmen des Strafvollzugs nur möglich sei. Sämtliche Telefon- und Besuchskontingente seien maximal ausgeschöpft und rund 800 Briefe gegenseitig verfasst worden. Die Beziehung zu seiner Lebenspartnerin habe sich schliesslich im Rahmen der Vollzugsöffnungen nochmals intensiviert. Diese Umstände seien von der Vorinstanz ungenügend berücksichtigt worden. Schliesslich habe die Vorinstanz auch nicht der Tatsache Rechnung getragen, dass seitens der älteren Tochter Lily ein Kennenlernen ausserhalb des Gefängnisses gewünscht werde und der Beschwerdeführer auch beabsichtige, zu seiner jüngeren Tochter E.D.________ eine echte Beziehung aufzubauen. Er sei während des Strafvollzugs im Rahmen der Möglichkeiten mittels Briefen, Postkarten und Geschenken im Kontakt mit seinen beiden Töchtern gestanden und habe im Rahmen seiner Möglichkeiten Opferhilfezahlungen geleistet. Eine Wegweisung greife demzufolge auch in das Kindeswohl der beiden Töchter ein.