Citation: 5A_280/2015 E. 4.3.2

4.3.2. Das Obergericht hat ausgeführt, dass die Sozialabzüge von 19.5 % für das Jahr 2009 nicht belegt seien und hat deshalb nur einen Satz von 8.5 % für AHV/IV/EO-Beiträge berücksichtigt. Es hat damit genügend begründet, warum es die Abzüge für die Säule 2b nicht berücksichtigt hat. Eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV ist nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer belegt nicht, dass der Beitragssatz 2009 für Selbständigerwerbende bei dem von ihm ausgewiesenen Einkommen 9.5 % betragen haben soll. Zudem widerlegt er insgesamt die obergerichtliche Feststellung, dass 2009 keine Beiträge an die Säule 2b geleistet worden sind, nicht mit entsprechenden Belegen und damit nicht rechtsgenügend. Bei den aufgeführten Belegen 19 (Ziff. 15.4) und 25 handelt es sich um die Steuererklärungen der Jahre 2011 (19) und 2010 (25), die bekanntlich nichts über das Jahr 2009 aussagen. Damit erweisen sich auch die Vorwürfe der Verletzung von Art. 8 und 9 BV als unbegründet, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann. Immerhin wird das Obergericht die Sozialabzüge aufgrund der unzulässigen Aufrechnung der Abschreibungen neu zu berechnen haben.