Citation: 5A_301/2021 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz sodann vor, ihm "in willkürlicher Art und Weise (Verletzung von Art. 9 BV) eine Massnahme (Schuldneranweisung) auferlegt [zu haben], welche in sein verfassungsmässiges Recht auf Wahrung des Existenzminimums eingreift (Art. 12 BV) ". Gegebenenfalls macht der Beschwerdeführer mit diesem Vorbringen im Zusammenhang mit dem (angeblichen) Eingriff in sein Existenzminimum und der Mankoteilung neben einer Verletzung des Rechts auf Hilfe in Notlagen eine willkürliche Rechtsanwendung geltend (vgl. zu dieser BGE 144 III 368 E. 3.1). Mit dem blossen Hinweis auf die "willkürliche Art und Weise" des vorinstanzlichen Vorgehens zeigt er jedoch nicht mit hinreichender Präzision auf, dass das Obergericht in Willkür verfallen wäre und das angefochtene Urteil an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 136 I 49 E. 1.4.1; 134 II 244 E. 2.2; betreffend eine Schuldneranweisung nach Art. 177 ZGB vgl. etwa Urteil 5A_578/2011 und 5A_594/2011 vom 11. Januar 2012 E. 3.1 und 3.2). Solches springt auch nicht geradezu in die Augen: Gemäss den auch hier beachtlichen (BGE 145 III 255 E. 5.5.2) vollstreckungsrechtlichen Grundsätzen kann (zeitlich begrenzt) in das Existenzminimum des Schuldners eingegriffen werden, wenn als betreibende Gläubiger Familienmitglieder des Schuldners auftreten, die ihn für Unterhaltsforderungen belangen und dies zur Deckung ihres Notbedarfs nötig ist (BGE 121 I 97 E. 3b; 116 III 10 E. 2; vgl. weiter BGE 145 III 317 E. 3.1; 138 III 145 E. 3.4.3). Der Beschwerdeführer verweist in anderem Kontext zwar nicht zu Unrecht darauf, dass die Vorinstanz der in dieser Rechtsprechung angesprochenen zeitlichen Beschränkung eines Eingriffs in das Existenzminimum keine Beachtung schenkt. Dies allein lässt den angefochtenen Entscheid aber nicht offensichtlich als willkürlich erscheinen. Zusätzlich beruft der Beschwerdeführer sich darauf, das Obergericht habe den bei der Beschwerdegegnerin und der Tochter vorhandenen Fehlbetrag unrichtig festgestellt. Soweit er sich aber nicht ohnehin auf unzulässige Noven stützt (vgl. vorne E. 1.3), erschöpfen sich seine diesbezüglichen Darlegungen in einer Wiedergabe seiner eigenen Ansichten und damit einer rein appellatorischen Kritik am angefochtenen Entscheid, was nicht ausreicht (vgl. vorne E. 1.2).