Citation: 6B_525/2024 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer wendet sich zudem gegen die Verurteilung wegen versuchter Nötigung zum Nachteil von F.________ und G.________. Er bringt vor, in beiden Fällen (in denen der Beschwerdeführer F.________ und G.________ gemäss Vorinstanz zu einem Treffen habe nötigen wollen), sei die Versuchsschwelle nicht überschritten worden. Ein unmittelbares Ansetzen zur Tat habe nicht vorgelegen und aufgrund der ausgetauschten Nachrichten habe nicht eruiert werden können, in welcher zeitlichen Ferne die Tatumsetzung gelegen habe. Im Sinne der Schwellentheorie könne in beiden Fällen nicht von einem Beginn der Tatumsetzung gesprochen werden. Zudem widerspreche sich die Vorinstanz, indem sie im Rahmen des Vorhalts der versuchten sexuellen Nötigung festhalte, die angestrebten Treffen seien unkonkret gewesen und es seien keine Vorbereitungshandlungen vorgenommen worden. Auf der anderen Seite solle der Beschwerdeführer gemäss Vorinstanz versucht haben, F.________ und G.________ zu einem Treffen zu drängen. Er habe also versucht, die beiden zu einem vollkommen unkonkreten, jeglicher Vorbereitungshandlungen entbehrenden Treffen zu drängen. Diese Begründung sei neu und weder vor Erstinstanz Thema gewesen, noch soweit ersichtlich von der Staatsanwaltschaft angeklagt bzw. vorgetragen worden.