Citation: 6B_256/2021 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Verwertungsverbotes (Art. 141 Abs. 2 StPO). Die ihn belastende Beschwerdegegnerin 2 sei bei ihrer Videobefragung lediglich auf das Verbot einer falschen Anschuldigung, Irreführung der Rechtspflege und Begünstigung aufmerksam gemacht worden, nicht aber auf die Straffolgen bei Verstoss gegen diese Bestimmungen (Art. 303-305 StGB). Auch bei der Belehrung von Kindern sei gemäss Art. 181 Abs. 2 StPO auf die Straffolgen von Art. 303-305 StGB hinzuweisen. Aufgrund des fehlenden Hinweises sei die Videobefragung der Beschwerdegegnerin 2 absolut unverwertbar.