Citation: I 234/02 24.12.2002 E. A

Der 1976 geborene G.________ brach nach einem Jahr die Gymnasialausbildung ab. Nach dem Besuch des Vorkurses für Medizinische Berufe absolvierte er ein Praktikum als Hilfspfleger im Spital und durchlief ab Mai 1995 die dreijährige Ausbildung zum Krankenpfleger. Nach zweieinhalb Jahren erlitt er während eines Führungspraktikums eine depressive Episode und brach auch diese Ausbildung ab. Im Juni 1998 stellte G.________ bei der IV-Stelle Bern ein Gesuch um Gewährung von beruflichen Massnahmen. Mit Verfügung vom 13. September 1999 lehnte diese das Leistungsbegehren ab. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 20. Januar 2000 in dem Sinne gut, dass es die Verfügung aufhob und die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen an die Versicherung zurückwies. Am 25. Oktober 2001 verfügte die IV-Stelle gestützt auf das psychiatrische Gutachten von Dr. med. H.________, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie am Zentrum M.________, vom 21. Mai 2001 erneut die Abweisung des Leistungsgesuchs, weil auf Grund der Persönlichkeitsstörung keine generelle Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit angenommen werden könne. Es bestehe lediglich eine Nichteignung für gewisse Berufe. Die Ausbildung zum Krankenpfleger habe wegen fehlender oder mangelnder Eigenverantwortung abgebrochen werden müssen. Bei einer adäquaten Berufswahl bestehe volle Arbeitsfähigkeit und müsse eine Invalidität verneint werden.