Citation: U 78/05 26.08.2005 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen über den Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung im Allgemeinen (Art. 6 Abs. 1 UVG) und auf Taggeld im Besonderen (Art. 16 UVG) zutreffend dargelegt. Entsprechendes gilt hinsichtlich der Grundsätze zum Beweiswert und zur Beweiswürdigung medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 122 V 160 Erw. 1c mit Hinweisen; vgl. auch BGE 125 V 352 ff. Erw. 3 mit Hinweisen), zum Begriff der Arbeitsfähigkeit (BGE 114 V 283 Erw. 1c und d mit Hinweisen) sowie zu der aus dem Gebot der Schadenminderung abgeleiteten Pflicht zur beruflichen Neueingliederung (BGE 114 V 285 Erw. 3a mit Hinweis). Darauf wird verwiesen. 3.2 Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Kraft getreten, mit welchem auch zahlreiche Bestimmungen im Unfallversicherungsbereich geändert worden sind. Bei der Beurteilung eines schon vor der Geltung des ATSG entstandenen Anspruchs auf Leistungen der Unfallversicherung sind die allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln heranzuziehen, gemäss welchen - auch bei einer Änderung der gesetzlichen Grundlagen - grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei Verwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts galten. Daher ist der Leistungsanspruch für die Zeit bis 31. Dezember 2002 auf Grund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen (BGE 130 V 329 und 446 Erw. 1.2.1). Diese übergangsrechtlichen Überlegungen sind jedoch vorliegend insofern von beschränkter Tragweite, als durch das In-Kraft-Treten des ATSG insbesondere an der Definition der Arbeitsunfähigkeit und deren Bedeutung als eine Voraussetzung für die Leistungspflicht nach UVG ohnehin nichts geändert hat (RKUV 2004 Nr. U 529 S. 572).