Citation: 1C_573/2019 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat die vorgesehenen Quellschutzmassnahmen als Eigentumsbeschränkungen im Sinne von Art. 20 Abs. 2 lit. c GSchG qualifiziert. Entsprechend hätten sich die einforderbaren Kosten aus dieser Bestimmung zu ergeben. Aufgrund der Materialien gehe hervor, dass der Gesetzgeber beim Erlass von Art. 20 Abs. 2 lit. c GSchG bzw. Art. 30 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 8. Oktober 1971 über den Schutz der Gewässer gegen Verunreinigung (aGSchG; AS 1972 950) nicht jegliche öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkungen im Zusammenhang mit dem planerischen Grundwasserschutz im Sinne des GSchG bzw. aGSchG als entschädigungswürdig betrachtet habe. Die Einschränkungen müssten vielmehr einer Enteignung gleichkommen, um entschädigungspflichtig zu werden.