Citation: 7B_230/2023 E. 4

Das vorinstanzliche Urteil ist ferner in der Sache nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz urteilt zutreffend, dass der Beschwerdeführer als beschuldigte Person nicht zur Beschwerde gegen die Einstellung des Strafverfahrens betreffend die angebliche Beschimpfung von B.________ legitimiert ist. Was alsdann das angebliche Strafverfahren betreffend die Widerhandlung in Sachen "Recht am eigenen Bild" betrifft, hält die Vorinstanz zutreffend fest, dass dieses nicht Gegenstand des Strafverfahrens war und Letzteres entsprechend in diesem Punkt nicht einzustellen war. Der Beschwerdeführer hat keinen Anspruch darauf, eine Einstellungsverfügung in einem noch nicht eröffneten Strafverfahren gegen sich zu erwirken, mithin die Eröffnung und unverzügliche Einstellung einer Strafuntersuchung gegen sich zu erzwingen (vgl. Art. 309 Abs. 4 StPO). Bei dieser Sachlache ist nicht zu beurteilen, ob ein Beschwerderecht im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 1 BGG bestünde, wenn ein Strafverfahren betreffend Widerhandlung in Sachen "Recht am eigenen Bild" gegen den Beschwerdeführer eröffnet und in der Folge lediglich implizit eingestellt worden wäre, wie die Vorinstanz anzunehmen scheint (vgl. grundsätzlich zur impliziten Verfahrenseinstellung: BGE 148 IV 124 E. 2.6; 144 IV 362 E. 1.3 f.; Urteil 6B_84/2020 vom 22. Juni 2020 E. 2; je mit Hinweisen). Bei einer formellen Verfahrenseinstellung ist dieses Recht eingeschränkt: Eine rechtskräftige Einstellungsverfügung kommt einem freisprechenden Endentscheid gleich (Art. 320 Abs. 4 StPO), weshalb die beschuldigte Person grundsätzlich nicht legitimiert ist, eine zu ihren Gunsten erfolgte Verfahrenseinstellung anzufechten, um eine andere juristische Begründung der Einstellungsverfügung zu erwirken. Eine Ausnahme gilt nach der Rechtsprechung nur dort, wo Begründung und Dispositiv der Einstellungsverfügung sinngemäss einem Schuldvorwurf gleichkommen, ohne dass zuvor der gesetzliche Beweis der Schuld erbracht worden wäre und die beschuldigte Person Gelegenheit zur Wahrnehmung ihrer Verteidigungsrechte erhalten hätte (Urteile 6B_1496/2020 vom 16. Dezember 2021 E. 3.2; 6B_472/2020 vom 13. Juli 2021 E. 2.2.4; 6B_783/2020 vom 31. März 2021 E. 3; je mit Hinweisen). Inwieweit sich diese Rechtsprechung auch auf die Konstellation einer impliziten (Teil-) Einstellung erstreckt - der beschuldigten Person also entgegen dieser einen Anspruch auf Erwirkung einer formellen Einstellung des Strafverfahrens zukommt - muss vorliegend mangels Eröffnung eines Strafverfahrens wegen Widerhandlung gegen das "Recht am eigenen Bild" offenbleiben.