Citation: 4A_398/2022 E. 7.12

7.12. Dies gilt auch für die Eventualbegründung, mit der die Beschwerdeführerinnen behaupten, die Vorinstanz habe den Zeitpunkt der Verrechnungslage falsch bestimmt. Sie belegen nicht mit präzisen Aktenhinweisen, im vorinstanzlichen Verfahren hinlänglich behauptet zu haben, dass bei Fälligkeit der Verrechnungsforderungen der Beschwerdegegnerinnen die Verrechnungsvoraussetzungen nicht vorgelegen hätten. Gemäss dem verbindlichen Sachverhalt der Vorinstanz ist von einer jeweils gültigen Verrechnungslage auszugehen. Mit ihren neuen Vorbringen sind die Beschwerdeführerinnen nicht zu hören (Art. 99 Abs. 1 BGG).