Citation: 4A_135/2024 E. 5.2

5.2. Die Beweiswürdigung ist insgesamt nicht schon dann willkürlich, wenn sie vom eigenen Standpunkt abweicht, selbst wenn dieser allenfalls ebenso vertretbar wäre und einzelne Aspekte eher für die Version der Beschwerdeführerinnen sprechen mögen. Es nützt ihnen daher nichts, wenn sie dem Bundesgericht ausführlich ihre Sichtweise zur Bedeutung der "vorbestehenden Basis-Software" darlegen und der Vorinstanz vorwerfen, diese Sicht nicht hinlänglich berücksichtigt zu haben, ebenso wenig, wenn sie schildern, wie ihrer Ansicht nach die Zeugenaussagen zu würdigen seien bzw. wenn sie einzelnen Zeugen herabgesetzte Glaubwürdigkeit vorhalten. Die Vorinstanz hat die gegenüber der Beschwerdegegnerin erhobenen Vorwürfe der Zeugenbeeinflussung als "gesucht" verworfen. Umstände, gestützt auf welche das Bundesgericht diese Beurteilung als schlechterdings unhaltbar korrigieren müsste, sind nicht dargetan. Die unbewiesen gebliebenen Darlegungen der Beschwerdeführerinnen vermögen als Basis für ein Eingreifen des Bundesgerichts nicht zu genügen.