Citation: 1B_151/2009 15.09.2009 E. 1

Streitig ist eine selbstständig eröffnete Verfügung, laut der das Gesuch des Angeklagten um Dispensation von der erstinstanzlichen Hauptverhandlung abgewiesen und die von ihm hinterlegte Sicherheitsleistung als verfallen erklärt wird. 1.1 Strafprozessuale Entscheide der Strafkammer des Bundesstrafgerichtes sind (unter den Voraussetzungen von Art. 92-93 BGG) grundsätzlich anfechtbar (Art. 80 Abs. 1 BGG; zur amtlichen Publikation bestimmter BGE 1B_7/2009 vom 16. März 2009 E. 1). 1.2 Am 8. Juli 2009 hat das Bundesstrafgericht (Strafkammer) das erstinstanzliche Urteil gefällt, den Beschwerdeführer freigesprochen und ihm Verfahrens- und Parteikosten auferlegt. Gleichzeitig hat es (in Ziff. IV/3 des Urteilsdispositivs) festgestellt, dass die Sicherheitsleistung (gemäss dem hier angefochtenen Entscheid) verfallen sei und über deren Verwendung (nämlich zur Deckung der auf den Beschwerdeführer entfallenden Verfahrenskosten) entschieden. Das erstinstanzliche Urteil ist noch nicht rechtskräftig. 1.3 Der Beschwerdeführer ist sowohl von der Abweisung des Dispensationsgesuches als auch vom verfügten Verfall der Fluchtkaution in der Höhe von Fr. 500'000.-- direkt betroffen und als Angeklagter beschwerdelegitimiert (vgl. Art. 81 Abs. 1 BGG). Es kann offen bleiben, ob und inwieweit er befugt wäre, die Freigabe der Sicherheitsleistung auch "zu Gunsten" seiner "Verwandtschaft" zu beantragen.