Citation: 6B_94/2016 E. 3.2

3.2. Nach dem willkürfrei festgestellten Sachverhalt, den das Bundesgericht seinem Urteil zugrunde zu legen hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), betrat der Beschwerdeführer "unvermittelt" die Fahrbahn, nämlich "einige (wenige) Meter abseits des Fussgängerstreifens" (Urteil S. 19), und wurde "gleich" vom Lastwagen erfasst. Damit betrat er die Fahrbahn überraschend in einem Zeitpunkt, als der Lastwagen des Beschuldigten bereits so nahe war, dass er trotz Bremsung nicht mehr rechtzeitig anzuhalten war (vgl. Urteil 6B_409/2015 vom 1. Juni 2015 E. 2.1). Er fuhr im Kollisionszeitpunkt mit gemässigter Geschwindigkeit (34 km/h bzw. 24 km/h nach Abzug der Marge; Urteil S. 19).