Citation: 5A_606/2014 E. 5.2.5

5.2.5. Die Beschwerdeführerin beruft sich vor allem auf ihren durchschnittlichen Monatsumsatz von Fr. 77'000.-- in den ersten paar Monaten des Jahres 2014 und macht geltend, im Jahr 2013 einen Gewinn von Fr. 46'626.96 erwirtschaftet zu haben. Nebst den Ausführungen zum Betreibungsregisterauszug schliesst sie daraus, dass ihre Zahlungsfähigkeit hätte als gegeben betrachtet werden müssen. Dabei übergeht sie die Erwägungen der Vorinstanz, dass die Umsatzsteigerung allein nichts über den eigentlichen Geschäftserfolg aussage und davon auszugehen sei, dass zufolge gestiegener Aufwendungen trotz steigender Umsatzzahlen ein defizitärer Geschäftsgang resultiere. Auch erhebt sie keine hinreichend begründete Willkürrüge hinsichtlich der vorinstanzlichen Würdigung, dass, angesichts der Uneinbringlichkeit einer Debitorenforderung, entgegen des bilanzierten Gewinns von Fr. 46'626.96 in Tat und Wahrheit ein Verlust in mindestens ungefähr der gleichen Höhe resultiert habe. Die Beschwerdeführerin übt mithin rein appellatorische Kritik an der Beweiswürdigung des Obergerichts. Was die kritisierte Erwägung des Obergerichts betrifft, dass die Einbringlichkeit der Forderung einer Abonnementskundin zweifelhaft erscheine, lässt sich diese einzig mit dem unzulässigen Novum des Zahlungsnachweises (s. vorne E. 1.4) nicht als willkürlich ausweisen. Auf all dies ist nicht einzutreten (s. vorne E. 3.2).