Citation: 9C_15/2021 E. 2.3

2.3. Das kantonale Gericht wies die Sache an die Verwaltung zurück, damit sie zunächst einen Einigungsversuch durchführe (d.h. unabhängig davon, ob gegen die gewählten Gutachter zulässige oder stichhaltige Einwände geltend gemacht wurden; vgl. dazu BGE 139 V 349 E. 5.4 in fine S. 357; Urteil 9C_718/2013 vom 12. August 2014 E. 4, in: SVR 2015 IV Nr. 3 S. 5). Selbst wenn die IV-Stelle damit, wie sie in ihrer Beschwerde dafürhält, eine bundesrechtliche Verfahrensvorschrift zu missachten hätte, würde ihr daraus kein nicht wieder gutzumachender Nachteil erwachsen. Die angeordnete Vorgehensweise verpflichtet die IV-Stelle nicht dazu, eine rechtswidrige Verfügung zu erlassen. Denn weil keine Partei zu einer Einigung gezwungen werden kann, bliebe im Fall des Scheiterns einer Konsenssuche die von der IV-Stelle zu treffende Verfügung davon unbeeinflusst (zum Ganzen: BGE 140 V 507 E. 3.2.2 S. 512; Urteile 9C_401/2015 vom 30. Juni 2015 E. 3 und 8C_512/2013 vom 13. Januar 2014 E. 3.5). In diesem Sinne hat die Rückweisung für die IV-Stelle lediglich einen Mehraufwand zur Folge, welcher die Eintretensvoraussetzung des Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG nicht erfüllt (BGE 139 V 99 E. 2.4 S. 103 f.; Urteil 9C_401/2015 vom 30. Juni 2015 E. 3).