Citation: 9C_226/2023 E. A

A.a. Der 1978 geborene A.________ leidet an einer perinatalen Hirnschädigung. Es wurden seitens der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) diverse Leistungen erbracht (medizinische Massnahmen, Hilfsmittel, berufliche Massnahmen). Mit Verfügung vom 6. September 1999 sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Solothurn rückwirkend ab 1. Januar 1999 bei einem Invaliditätsgrad von 76 % eine ganze Invalidenrente zu. Auf Begehren von A.________ wurde 2004 eine Rentenrevision durchgeführt. Mit der Begründung, dass er als Bürofachangestellter uneingeschränkt arbeitsfähig sei, wurde die Invalidenrente daraufhin per 30. April 2004 aufgehoben (Verfügung vom 18. März 2004). Vom 1. Juni 2005 bis am 31. Januar 2008 war A.________ im Alters- und Pflegeheim B.________ als Küchenmitarbeiter angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Basellandschaftlichen Pensionskasse (nachfolgend: BLPK) berufsvorsorgeversichert. Danach arbeitete er ab dem 1. Februar 2008 im Seniorenzentrum C.________ und war dadurch ebenfalls bei der BLPK für die berufliche Vorsorge versichert. Das Arbeitsverhältnis wurde noch in der Probezeit per 7. März 2008 aufgelöst. Ab dem 23. Oktober 2009 war A.________ bei der D.________ AG in einem Teilzeitpensum als Call-Agent tätig und dadurch bei der Sammelstiftung BVG der Allianz Suisse Lebensversicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Allianz) berufsvorsorgeversichert. A.b. Am 13. August 2008 hatte der Versicherte erneut um Zusprache einer Invalidenrente ersucht. Mit Verfügung vom 5. November 2010 lehnte die IV-Stelle des Kantons Solothurn das Rentengesuch ab (Leistungseinschränkung: 30 %, Invaliditätsgrad: 28 %). Grundlage hierfür bildete eine Einschätzung von Dr. med. E.________, Facharzt für Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie, des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 8. Juni 2010. Per 1. September 2011 wurde A.________ bei der D.________ AG in einem Vollzeitpensum als Call-Agent angestellt (Arbeitsvertrag vom 29. August 2011). Ab dem 25. Juni 2012 war er zu 100 % arbeitsunfähig, das Arbeitsverhältnis wurde auf den 30. November 2012 aufgelöst. A.c. Auf ein weiteres Leistungsgesuch trat die inzwischen zuständige IV-Stelle des Kantons Basel-Landschaft mit der Begründung nicht ein, dass keine wesentliche Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse glaubhaft gemacht worden sei (Verfügung vom 25. Juni 2013). Die hiergegen erhobene Beschwerde zog A.________ zurück, worauf das Verfahren vom Kantonsgericht Basel-Landschaft mit Beschluss vom 6. November 2013 abgeschrieben wurde. A.d. Am 19. März 2014 meldete sich der Versicherte erneut bei der IV zum Rentenbezug an. Nach Abklärungen, insbesondere der Einholung eines polydisziplinären (psychiatrisch, rheumatologisch, neuropsychologisch) Gutachtens bei der asim (Expertise vom 31. Dezember 2014), sprach die IV-Stelle ihm mit Verfügungen vom 13. Mai und 18. Juni 2015 rückwirkend ab 1. September 2014 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Invalidenrente zu. Der Rentenanspruch wurde 2017 und 2019 bestätigt.