Citation: 5D_182/2017 E. 3.2

3.2. Sodann erblickt der Beschwerdeführer darin, dass die Vorinstanz von ihm vorgetragene Noven nicht berücksichtigte, eine Verletzung seines Beweisführungsanspruchs als Teilgehalt des rechtlichen Gehörs. Er machte vor Vorinstanz geltend, die Einberufung der Stockwerkeigentümerversammlung vom 9. September 2015 durch die Verwaltung sei ungültig gewesen, da Letztere am 16. Juni 2015 nicht gültig gewählt worden sei. Vor Bundesgericht moniert er, die Vorinstanz habe zu Unrecht die Tatsachen, welche sich auf die Nichtigkeit der Verwaltungswahl vom 16. Juni 2015 bezögen, nicht berücksichtigt. Die Vorinstanz erwog unter Hinweis auf das absolute Novenverbot im Beschwerdeverfahren (Art. 326 Abs. 1 ZPO), soweit in der Beschwerde über den Inhalt der Eingabe vom 7. Oktober 2016 an die Erstinstanz hinausgehende Ausführungen zur Wahl der Verwaltung gemacht würden, seien diese neu und nicht zu berücksichtigen (angefochtener Entscheid, E. 7.1 S. 13 f.). In der Folge ging sie materiell auf das Vorbringen, die Wahl sei ungültig gewesen, ein. In diesem Zusammenhang erwog sie, ein widerrechtlicher Beschluss entfalte so lange rechtliche Wirkungen, bis er im Verfahren nach Art. 75 ZGB aufgehoben werde. Selbst wenn der Beschwerdeführer die Wahl der Verwaltung angefochten haben sollte, ändere dies bis zu einem rechtskräftigen Entscheid darüber nichts daran, dass die Verwaltung gewählt sei, womit die Einladung zur Versammlung vom 9. September 2015 korrekt sei (angefochtener Entscheid, E. 7.2 S. 14). Der Vorwurf des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe das von ihm vorgetragene Argument der Ungültigkeit der Wahl der Verwaltung nicht berücksichtigt, ist demnach unbegründet.