Citation: 1B_296/2018 E. 2.2

2.2. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, ist allenfalls geeignet, gewisse Zweifel an der Täterschaft zu erwecken, was letztlich vom Sachgericht zu beurteilen sein wird. Das Fortbestehen eines dringenden Tatverdachts vermögen diese Vorbringen dagegen nicht zu zerstreuen. So trifft es zwar durchaus zu und ist auch den Vorinstanzen nicht entgangen, dass auf den Bildern der Überwachungskamera kein Messer erkennbar ist und dass C.________ und D.________ keine unbeteiligten Zeugen sind, sondern an der Auseinandersetzung beteiligt waren und ihre Aussagen mit entsprechender Vorsicht zu würdigen sind. Nicht recht einzuleuchten vermag die These des Beschwerdeführers, D.________ habe C.________ die Stichverletzung zugefügt, was die beiden aber vertuschen bzw. ihm die Schuld zuschieben wollten, da sie befreundet seien und D.________ der Patenonkel eines Kindes von C.________ sei. Unbestritten ist auch, dass das Überwachungsvideo zeitliche Lücken aufweist; entscheidend sind indessen prima vista nicht die Lücken, sondern die Aufnahmen, die den geschilderten Ablauf zeigen. Ob das Video wirklich manipuliert wurde - z.B. um "schwarz" arbeitende Club-Angestellte auszublenden -, oder ob die Zeitsprünge technisch bedingt sind und ob diese Umstände die Beweislage überhaupt massgeblich beeinflussen, wird ebenfalls das Sachgericht zu prüfen haben, ebenso wie die Frage, ob es möglich ist, dass die DNA-Spur des Beschwerdeführers erst nach dem Angriff auf C.________ auf das mutmassliche Tatmesser kam. Das Appellationsgericht hat offenkundig kein Bundesrecht verletzt, indem es den Beschwerdeführer als dringend verdächtig erachtet, C.________ ein Messer in die Brust gestossen zu haben.