Citation: 6S.346/2004 01.02.2005 E. 2

Der Beschwerdeführer macht sinngemäss geltend, die Voraus-setzungen für einen Widerruf seien nicht erfüllt. Bei seinen Verfeh-lungen habe er "keine Personen oder Sachen gefährdet, sondern lediglich die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten". Dabei gebe er sich "hiermit geläutert und zutiefst einsichtig ", und habe sich "nun schon seit längerer Zeit strikt an die jeweiligen Geschwindig-keitsbegrenzungen" gehalten. Er habe nämlich begriffen, "dass es keinen Sinn macht, gegen Verordnungen und Gesetze zu verstossen, die ja im Grunde zum Schutze der Bürger erlassen wurden". Zudem sei er ein tief religiöser Mensch sowie ein routinierter und gewissen-hafter Fahrzeuglenker, und im Falle einer Strafvollstreckung würde auf ihn und auf seine Familie "eine Katastrophe bisher nicht abzusehen-den Ausmasses zukommen". Er verweist schliesslich auf die Folgen des Strafvollzuges für seine beiden Firmen "A.________" und "B.________".