Citation: U 169/06 12.03.2007 E. A

Der 1951 geborene A.________ leidet zufolge jahrelangen Baumaschinenlärms beidseits an einer hochgradigen Innenohrschwerhörigkeit im Hochtonbereich. Zudem liegen ein linksbetonter Dauertinnitus und als Folge davon Schlafstörungen nachts mit Konzentrationsschwierigkeiten jeweils am folgenden Tag vor. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) anerkannte die Hörschädigung als Berufskrankheit und sprach A.________ mit Verfügung vom 22. Dezember 1993 eine Entschädigung für eine 30 %ige Integritätseinbusse zu, welche sie am 29. Oktober 1997 zufolge Zunahme des Hörschadens um 10 % erhöhte. Am 2. Juni 1998 erliess sie eine Nichteignungsverfügung, gemäss welcher A.________ für alle Arbeiten im gehörgefährdenden Lärm nicht geeignet sei. Da die Arbeitgeberfirma keine lärmfreie Einsatzmöglichkeit anbieten konnte, kam es in der Folge zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses. Nachdem sich A.________ auch bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet hatte und die laufenden Abklärungen eine anhaltende Verschlechterung des Hörvermögens ergeben hatten, sprach die IV-Stelle des Kantons Solothurn insbesondere gestützt auf einen Bericht der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) Y.________ vom 9. September 2002 mit Verfügung vom 28. April 2003 rückwirkend ab 1. November 2000 eine Invalidenrente auf der Grundlage einer 62 %igen Erwerbsunfähigkeit zu. Daran hielt sie im Ergebnis - nunmehr von einem 63 %igen Invaliditätsgrad ausgehend - mit Einspracheentscheid vom 26. Februar 2004 fest. Die SUVA ihrerseits hatte nach diversen Abklärungen jeweils ratenweise Übergangsentschädigungen ausgerichtet (Schreiben vom 22. Juli 1999, 5. Juni 2000 und 28. Januar 2002). Im Hinblick auf die erwartete Rente der Invalidenversicherung ermittelte sie eine Rückforderung über Fr. 12'666.- und kündete am 28. Februar 2003 verfügungsweise eine Verrechnung dieses Betrages mit den ausstehenden Leistungen der Invalidenversicherung an. Mit Verfügung vom 25. April 2003 verneinte sie einen Rentenanspruch, woran sie mit Einspracheentscheid vom 30. Juni 2004 festhielt; gleichzeitig lehnte sie auch das am 2. April 2003 gestellte Gesuch um Erlass der Rückerstattungsschuld ab.