Citation: 4A_633/2016 E. 6.3.2

6.3.2. Es trifft somit zu, dass nicht ohne weiteres nachvollziehbar ist, wie genau die Beschwerdegegnerin zu ihren Schätzwerten kam. Die von der Vorinstanz zitierte Aussage der Beschwerdegegnerin selber, sie habe den verwendeten Zuschlag von 3 % im Jahr 1978 auf 1 % im Jahr 1989 gesenkt, womit sie nach ihren eigenen Ausführungen den auch von ihr ab 1986 festgestellten steigenden Liegenschaftspreisen habe Rechnung tragen wollen, zeigt, dass sie auch - jedenfalls implizit - der Marktentwicklung Rechnung trug. Die Beschwerdeführerin rügt, mit dem von der Vorinstanz "abgesegneten" Vorgehen des Zivilgerichts sei bundesrechtswidrig nie eruiert worden, ob diese Berechnungen der Beschwerdegegnerin die objektiven Marktwerte korrekt reflektierten. Das trifft zu, wäre aber wie vorne dargelegt nur relevant, sofern die Beschwerdegegnerin die Unzulänglichkeit der von ihr angewandten Methode hätte erkennen können und müssen.