Citation: 8C_214/2018 E. 4.3

4.3. Was der Beschwerdeführer dagegen - in weiten Teilen in Wiederholung der vorinstanzlichen Beschwerde - vorbringt, dringt nicht durch. Er macht (wie schon im kantonalen Gerichtsverfahren) geltend, das SMAB-Gutachten sei unverwertbar, weil die neurologische Expertin in ihrem Teilgutachten nicht erwähnt habe, dass sie ihn bei der Begrüssung geduzt und an der Hand gerissen habe, worauf dieser schmerzbedingt "zu Boden gegangen" sei. Ausserdem habe die neurologische Untersuchung maximal 15 Minuten (statt 80 Minuten) gedauert. Im angefochtenen Entscheid wird auf diese Rüge ausführlich eingegangen und - nach zusätzlichen Abklärungen - willkürfrei dargelegt, aus welchem Grund weder die geschilderte Begrüssungsszene noch die kurze Abklärungsdauer erwiesen sei. Soweit letztinstanzlich wiederum auf die Kritik der behandelnden Dr. med. D.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 21. Februar 2016 und Dr. med. E.________, Spezialarzt FMH für Orthopädische Chirurgie, vom 4. April 2016 und 6. März 2017 am Gutachten und deren abweichende Einschätzung der Arbeitsfähigkeit hingewiesen wird, verfängt dies nicht. In diesem Zusammenhang ist daran zu erinnern, dass im Hinblick auf die Beurteilung, ob ein psychisches Leiden invalidisierend wirkt, als Tatsachenfeststellungen, welche das Bundesgericht nur eingeschränkt überprüfen kann, alle Feststellungen der Vorinstanz zählen, die auf der Würdigung von ärztlichen Angaben und Schlussfolgerungen betreffend Diagnose und Folgenabschätzung beruhen (BGE 141 V 281 E. 7 S. 309). Von einem insoweit offensichtlich unrichtig festgestellten Sachverhalt kann im vorliegenden Fall nicht gesprochen werden. Nichts anderes ergibt sich aus dem Umstand, dass die ORL-Expertin in ihrem Teilgutachten von einer erst mit der Zeit und nur im Idealfall auf maximal 70 % steigerbaren Arbeitsfähigkeit ausgeht, hat sie sich doch mit den Schlussfolgerungen aus der Konsensbesprechung unterschriftlich einverstanden erklärt. Dies geschah, nachdem sie also unter anderem auch zur Kenntnis genommen hatte, dass die begutachtende Neurologin im Gegensatz zu ihr den für sie die Arbeitsfähigkeit einschränkenden Tinnitus für "überwindbar" hält.