Citation: 5A_349/2017 E. 4.2

4.2. Das Kantonsgericht hat sich auf verschiedene Gründe gestützt, welche in ihrer Gesamtheit zum Schluss führten, dass die Darstellung des Beschwerdeführers, der kurzfristige Rückzahlungstermin sei Resultat einer mündlich vereinbarten aufschiebenden Bedingung, nicht glaubhaft erscheint. Nach den Ausführungen des Kantonsgerichts ist belegt, dass der Unterzeichnung der Schuldanerkennung ein jahrelanges Ringen der kantonalen Stiftungsaufsicht mit dem Beschwerdegegner um die Rückzahlung des dem Beschwerdeführer gewährten Darlehens vorausging. Der Beschwerdeführer, der aufgrund seiner Positionen als geschäftserfahren anzusehen sei, hätte vor diesem Hintergrund den eindeutig vereinbarten Rückzahlungstermin nicht vorbehaltlos unterzeichnet, wenn er diese Verpflichtung tatsächlich vom Verkauf einer seiner Gesellschaften hätte abhängig machen können. Zudem mache es den Eindruck, dass die eingereichten Bestätigungen vorab der Prozesstaktik des Beschwerdeführers dienen und nur bedingt die tatsächlichen Wahrnehmungen der Stiftungsräte wiedergeben. Gegen ihre Glaubwürdigkeit sprächen namentlich auch ihre vorformulierten, gleichlautenden Texte und ihre Zeitnähe zur Gesuchsantwort. Die vorderrichterlichen Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Bestätigungen sei daher nicht unberechtigt, ohne dass diese geradezu als untauglich bezeichnet werden müssten. Auch die behauptete mündliche Stundungsvereinbarung mit den Stiftungsräten sei nicht glaubhaft gemacht, nachdem eine klare schriftliche Rückzahlungsverpflichtung des Beschwerdeführers vorliege. Die beiden Stiftungsräte würden vielmehr bestätigen, davon ausgegangen zu sein, dass die neuen Rückzahlungsmodalitäten Verhandlungssache zwischen dem Beschwerdeführer und der Sachwalterin seien. Dass ihr Einverständnis mit einer Stundung wirklich zu einer entsprechenden Absprache geführt hätte, lasse sich ihren Bestätigungen nicht entnehmen. Mithin sei es nicht willkürlich, dass der Vorderrichter die behauptete Suspensivbedingung und die angebliche Stundung nicht als glaubhaft gemacht erachtet habe. Er habe auf den in seiner Eindeutigkeit unbestrittenen Text der Schuldanerkennung vom 3. Februar 2016 abstellen können. Die sich daraus ergebende unmissverständliche Fälligkeit der Rückzahlungsschuld sei aufgrund der im summarischen Verfahren beschränkten Beweismöglichkeiten wahrscheinlicher als die Annahmen, die schriftliche Vereinbarung sei unter der mündlichen Bedingung abgeschlossen worden, dass dem Beschwerdeführer aufgrund des Verkaufs einer seiner Gesellschaften eine entsprechende Zahlung zugeht, oder die Rückzahlungsverpflichtung sei nachträglich gestundet worden.