Citation: 8C_512/2017 E. 5.2.1

5.2.1. Soweit er behauptet, die Vorinstanz habe offensichtlich unrichtig festgestellt, dass ihm bereits mit Verfügung vom 16. September 2016 ein vierwöchiges Arbeitstraining im Sinne eines Bewerbungscoachings bewilligt worden sei, steht diese Behauptung in aktenkundigem Widerspruch zu der vom Versicherten eigenhändig unterzeichneten Zielvereinbarung. Demnach bestand eines der qualitativen Ziele der im September/Oktober 2016 durchgeführten beruflichen Massnahmen ausdrücklich in einem "Bewerbungscoaching". Wie vom kantonalen Gericht zutreffend dargelegt, vertrat die Beschwerdegegnerin aus sachlich überzeugenden Gründen die Auffassung, ohne vorgängige Durchführung eines Aufbautrainings zwecks Feststellung der aktuellen Leistungsfähigkeit und Behebung einer allfälligen Dekonditionierung seien weitere berufliche Massnahmen (insbesondere ein Bewerbungstraining) zurzeit nicht zweckmässig. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers basiert dieser Standpunkt auf einer Beurteilung der tatsächlichen Verhältnisse durch die zuständige Eingliederungsfachperson der IV-Stelle. Der Verzicht auf weitere berufliche Eingliederungsmassnahmen gemäss Verfügung vom 4. April 2017 beruht laut angefochtenem Entscheid im Übrigen auch auf den schriftlichen Angaben des Versicherten vom 7. März 2017, wonach es ihm infolge von Schulterbeschwerden gegenwärtig nicht möglich sei, ein Arbeitstraining zu absolvieren. Weshalb dem Beschwerdeführer nach dem Gesagten das von der IV-Stelle in einer der beiden Eingliederungsstätten (GEWA Stiftung für berufliche Integration in Zollikofen oder Band-Genossenschaft in Bern) angebotene Aufbautraining - im Gegensatz zu einer identischen Eingliederungsmassnahme in einer anderen Institution - nicht hätte zumutbar sein sollen, legte der Versicherte weder innert der Mahn- und Bedenkfrist bis zum 3. Februar 2017 noch in der vorinstanzlichen Beschwerde vom 10. Mai 2017 nachvollziehbar dar. Gegen die von der Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 4. April 2017 vertretene Auffassung, wonach er sich innert der ihm von der IV-Stelle mit eingeschriebenem Brief vom 21. Januar 2017 im Rahmen des Mahn- und Bedenkzeitverfahrens nach Art. 21 Abs. 4 ATSG gesetzten Frist bis zum 3. Februar 2017 nicht zum Angebot eines Aufbautrainings geäussert habe, erhebt der Beschwerdeführer keine Einwände. Der genaue Wortlaut eines angeblichen, aktenmässig nicht dokumentierten Telefongespräches von Ende Februar 2017 ändert nichts daran und ist für die Beurteilung der Erfolgsaussichten der vorinstanzlichen Beschwerde vom 10. Mai 2017 irrelevant. Dass für die Verweigerung der Mitwirkung innerhalb der Mahn- und Bedenkfrist seitens des Versicherten mangelhafte kommunikative Fähigkeiten ursächlich gewesen wären, ist nicht ersichtlich und angesichts der erfolgreich absolvierten Schulzeit und Berufslehre (vgl. Sachverhalt lit. A.a) unwahrscheinlich, zumal der Beschwerdeführer seinen Standpunkt mit undatierter handschriftlicher Anmerkung auf dem Schreiben der IV-Stelle vom 17. Januar 2017 klar zum Ausdruck bringen konnte. Was er im Übrigen gegen die vorinstanzliche Einschätzung der Erfolgsaussichten seiner Beschwerde gegen die Verfügung vom 4. April 2017 vorbringt, ist offensichtlich unbegründet. Es kann keine Rede davon sein, das kantonale Gericht habe die Erfolgsaussichten der Beschwerde vom 10. Mai 2017 basierend auf einer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung bundesrechtswidrig beurteilt.