Citation: 1C_756/2021 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit diesen Ausführungen des Obergerichts nicht sachgerecht auseinander, sondern bringt, soweit nachvollziehbar, hauptsächlich bloss vor, die Beschwerdegegnerin habe, weil sie Leistungen für ihren Sohn beantragt habe, unwahre "Widrigkeiten" über sie verbreitet und an die KESB weitergeleitet, um zu verhindern, dass "sie weitere Kinder bekommen könne". Die Beschwerdegegnerin habe "andere Dinge aufgeschrieben, als sie ihr erzählt habe". Das mag durchaus sein, da diese in ihrem Bericht auch ihre eigene Einschätzung der Situation festhalten muss, die möglicherweise von derjenigen der Mutter abweicht. Selbst wenn aber der umstrittene Bericht fachliche Fehler enthalten sollte, läge darin noch kein strafbares Verhalten. Wie bereits im Verfahren 1C_232/2021, indem die Beschwerdeführerin gleichgelagerte Vorwürfe gegen Lehrerinnen und Schulbehörden erhob, die mit der Beschulung von C.________ befasst waren, bringt sie damit nichts vor, was geeignet wäre, die offensichtlich zutreffende Einschätzung des Obergerichts, die in der Strafanzeige erhobenen Vorwürfe seien von vornherein nicht geeignet, einen Anfangsverdacht auf ein strafbares Verhalten der Beschwerdegegnerin zu begründen, in Frage zu stellen.