Citation: 1C_98/2022 E. 6.3.5

6.3.5. Die Vorinstanz hat mit Verweis auf die Ausführungen des Baurekursgerichts nachvollziehbar dargelegt, weshalb das betreffende Geviert massgeblich von den umliegenden Mehrfamilienhäusern und weniger vom Streitobjekt geprägt wird und Letzterem daher keine besondere situationsbezogene Bedeutung zukommt. Mit ihren Vorbringen stellen die Beschwerdeführenden lediglich ihre Sicht der Dinge dar und behaupten zusammengefasst, die Vorinstanz habe den Situationswert des Gebäudes Hochstrasse 3 verkannt. Soweit die Rüge der Beschwerdeführenden damit überhaupt den qualifizierten Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG genügt (vgl. E. 2.1 hiervor), sind deren Vorbringen nicht geeignet, die vorinstanzliche Beurteilung als willkürlich erscheinen zu lassen. Daran vermag auch die Stellungnahme des BAK nichts zu ändern. Wie dieses selbst einleitend festhält, obliegt es dem Kanton, über den Situationswert des streitgegenständlichen Gebäudes zu urteilen und ergibt sich aus seinen Ausführungen nicht, dass die Vorinstanzen den Situationswert geradezu willkürlich beurteilt hätten.