Citation: 5A_407/2024 E. 4.4

4.4. Ausserdem beklagt sich der Beschwerdeführer darüber, dass das Kantonsgericht in seiner Urteilsbegründung auf das Gutachten von Dr. med. D.________ vom 31. Juli 2019 Bezug nehme, dieses Gutachten aber an der Verhandlung vom 28. Mai 2024 nicht Thema gewesen sei und er sich entsprechend nicht habe dazu äussern können. Das Kantonsgericht hat tatsächlich auf das angesprochene - in den Akten der KESB liegende - Gutachten verwiesen, um damit der Behauptung des Beschwerdeführers, wonach die Diagnose einer chronischen paranoiden Schizophrenie einseitig auf dem Bericht des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes Luzern aus dem Jahr 1989 basiere, zu widersprechen, denn die Gutachterin habe ausführlich dargelegt, dass und weshalb sie keine Zweifel am Vorliegen einer chronischen paranoiden Schizophrenie beim Beschwerdeführer habe. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ist nicht ersichtlich; vielmehr beschlägt diese Rüge die Sachverhaltsfeststellung (die Diagnose der paranoiden Schizophrenie), worauf in E. 5 unten einzugehen sein wird.