Citation: 5D_12/2009 11.03.2009 E. 1

1.1 Angefochten ist ein erstinstanzlicher Entscheid des Kantonsgerichts Wallis (Zivilgericht I), welcher einen Endentscheid darstellt (Art. 72 Abs. 1, Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG). Beim Streit um die Ausübung eines Vorkaufsrechts handelt es sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit, welche der Beschwerde in Zivilsachen unterliegt, wenn der Streitwert wenigstens Fr. 30'000.-- beträgt (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Der Streitwert erreicht diese Grenze unbestrittenermassen nicht, so dass die Beschwerde in Zivilsachen unzulässig ist. 1.2 Nach dem seit 1. Januar 2007 anwendbaren BGG haben die Kantone zwei Instanzen vorzusehen, denen mindestens die gleiche Kognition wie dem Bundesgericht zukommen muss (Art. 75 Abs. 1 i.V.m. Art. 111 Abs. 3 BGG); zur notwendigen Anpassung steht ihnen eine Übergangsfrist zu (Art. 130 Abs. 2 BGG). Der Kanton Wallis hat die nötigen Anpassungen noch nicht vorgenommen; gemäss dem einschlägigen kantonalen Recht steht gegen (erstinstanzliche) Entscheide des Kantonsgerichts weder die (ordentliche) Berufung (Art. 214 ff. ZPO/VS), noch die (ausserordentliche) Nichtigkeitsklage (Art. 226 ff. ZPO/VS) offen (Art. 23 Abs. 3 ZPO/VS e contrario; s. auch MICHEL DUCROT, Le droit judiciaire privé valaisan, S. 494). Aus diesen Gründen ist grundsätzlich auf die Beschwerde einzutreten, selbst wenn es sich beim Anfechtungsobjekt nicht um ein Urteil einer oberen kantonalen Instanz handelt, die als Rechtsmittelinstanz entschieden hat. 1.3 Die Beschwerdeführerin stellt in Ziff. 2 lit. c ihres Rechtsbegehrens den Antrag, die Beschwerdegegner müssten ihren Miteigentumsanteil gegen Bezahlung von Fr. 12'700.-- an sie übertragen. Im kantonalen Verfahren hat sie indessen keinen entsprechenden Antrag gestellt. Er würde zu einer Ausweitung des Streitgegenstands führen. Es handelt sich dabei um ein unzulässiges neues Begehren im Sinne von Art. 99 Abs. 2 BGG, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann (BGE 133 III 393 E. 3 S. 395).