Citation: U 124/05 27.10.2005 E. A

Der 1959 geborene A.________ war seit 1988 als Chauffeur bei der Firma X.________ angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert. Am 30. November 2000 zog er mit einem Handhubwagen (Rolli) eine Palette aus einem Lastwagen-Anhänger über ein Verbindungsblech auf eine Rampe. Dabei stürzte er wegen eines Fehltritts vom Verbindungsblech, aus rund 100 bis 120 cm Höhe, auf den Boden. Laut Unfallmeldung vom 1. Dezember 2000 zog sich der Versicherte Schürfungen und Prellungen am Oberarm und Oberschenkel links zu. Der am Tag nach dem Unfall aufgesuchte Dr. med. G.________, Innere Medizin FMH, diagnostizierte in einem Zwischenbericht vom 7. Februar 2001 Prellungen der linken Schulterregion, des linken dorsalen Schultergürtels, der linken lateralen Hüftregion, des linken Ellenbogens und des linken Handgelenks. Die SUVA liess den Versicherten am 26. Februar 2001 durch den Kreisarzt-Stellvertreter Dr. med. L.________ untersuchen. Dieser hielt fest, es bestünden anhaltende Beschwerden im Schulterbereich, die vorderhand eine Wiederaufnahme der Arbeit als Chauffeur grosser Lastwagen mit Anhänger nicht zuliessen. Ausserdem seien rezidivierende Schwindelzustände und fast stets anhaltende Kopfschmerzen dazugekommen. Auf Grund der Anamnese, des Verlaufs und des aktuellen Befundes müsse eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) angenommen werden. Die SUVA zog weitere Berichte des Dr. med. G.________ vom 15. März, 15. Mai, 26. Juni, 4. August, 9. Oktober, 12. Dezember 2001, 16. Februar, 2. April, 1. Juni 2002, 25. Februar und 31. Mai 2003, des Dr. med. S.________, Neurologie FMH, vom 20., 28. März, 27. April und 30. Mai 2001, des Dr. med. N.________, Hals-Nasen-Ohrenkrankheiten FMH, vom 30. Mai 2001, der Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie am Spital Y.________ vom 20. August 2001 und 8. Juli 2002, des Dr. med. K.________, Neurologie FMH, Klinik Q.________, vom 23. Oktober 2001, der Neurologischen Klinik und Poliklinik am Spital Y.________ (Sprechstunde für Schwindel und Gleichgewichtsstörung) vom 5. November 2001, des Dr. med. H.________, Neurologie FMH, SUVA-Ärzteteam Unfallmedizin, vom 22. Januar 2002, der Neurologischen Poliklinik am Spital Y.________ vom 9. Januar/14. Februar 2002, des Kreisarztes Dr. med. O.________ vom 7. März 2002, des Dr. med. M.________, SUVA-interne Abteilung Arbeitsmedizin, vom 22. April 2002 und 7. Januar 2003, der Rheumaklinik und des Instituts für Physikalische Medizin am Spital Y.________ vom 13. August und 26. September 2002, des Dr. med. R.________, Neurologie FMH, vom 3. und 11. März 2003, der SUVA-Abteilung Versicherungsmedizin vom 14. März 2003, des Neuroradiologischen und radiologischen Instituts Z.________, vom 11. April 2003 und des Dr. med. A.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 11. Juli 2003 bei. Anschliessend stellte die Anstalt - wie in einem Schreiben vom 1. April 2003 in Aussicht gestellt - ihre Leistungen per 14. April 2003 ein (Verfügung vom 29. August 2003). Daran wurde mit Einspracheentscheid vom 4. Dezember 2003 festgehalten.