Citation: U 157/05 12.09.2005 E. 3

Das kantonale Gericht hat in Bestätigung des Einspracheentscheids der SUVA vom 11. Dezember 2003 in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht eingehend und zutreffend dargelegt, dass das Ekzem des Beschwerdeführers nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung nicht geeignet ist, eine psychische Störung in Form des durch Dr. med. B.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie, diagnostizierten, zu einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit führenden depressiven Zustandsbildes (Bericht vom 18. März 2002) zu verursachen. Der Beschwerdeführer wusste, welche Stoffe die Hautveränderungen bewirkten und konnte den Umgang mit ihnen vermeiden. Die aufgetretenen Ekzeme waren zudem weder lebensbedrohlich, noch geeignet, irgendwelche Ängste herbeizuführen. Im Ärztlichen Zwischenbericht der Dermatologischen Klinik des Spitals Y.________ vom 14. Februar 2003 wird vielmehr von "leicht schuppenden Hautveränderungen an den Fingerbeugeseiten des II.-V. Fingers beider Hände", in demjenigen vom 23. September 2003 von einem "diskreten Befund" gesprochen. Es entspricht - wie die Vorinstanz ausführt - der Lebenserfahrung, dass solche Schwierigkeiten gesundheitlicher und beruflicher Art überwunden werden können, zumal der Versicherte im Zeitpunkt der Nichteignungsverfügung erst 41-jährig war und ihm nach wie vor ein sehr weites Betätigungsfeld offen stand. In Anbetracht dieser Umstände vermag auch die vom Beschwerdeführer erwähnte lange Dauer der Untätigkeit keine andere Betrachtungsweise zu rechtfertigen. Zutreffend ist, dass bei der Beurteilung der Adäquanz psychischer Störungen im Zusammenhang mit Berufskrankheiten nicht nur auf psychisch Gesunde, sondern auf eine weite Bandbreite der Versicherten abzustellen ist (BGE 125 V 463 Erw. 5c). Gerade dies hat das kantonale Gericht jedoch berücksichtigt (vgl. Erw. 4b des vorinstanzlichen Entscheids).