Citation: 6S.709/2000 26.05.2003 E. 8

Die beschwerdeführenden Banken beanstanden schliesslich, dass die Vorinstanz ihre Schadenersatzforderungen auf den Zivilweg verwiesen hat. 8.1 Das Bezirksgericht trat auf die Schadenersatzbegehren der Beschwerdeführerinnen, soweit sie im Zusammenhang mit den betrügerischen Wertschriftengeschäften zum Nachteil der Kunden stehen, nicht ein, da diese insoweit wegen der Freisprüche der Beschwerdegegner nicht als Geschädigte im strafrechtlichen Sinne betrachtet werden könnten. Die Vorinstanz erachtet es demgegenüber als stossend, wenn die Beurteilung von Schadenersatzansprüchen daran scheitere, dass aus formalrechtlichen Gründen ein Freispruch erfolge. Sie lässt indes die prozessuale Frage offen, ob trotz Freispruchs der Täter wegen ungenügender Umschreibung des Sachverhalts in der Anklageschrift den Beschwerdeführerinnen adhäsionsweise Schadenersatz zugesprochen werden könne, weil deren Forderungen im konkreten Fall nicht genügend ausgewiesen seien. 8.2 Die Vorinstanz hat die Schadenersatzforderungen auf den Zivilweg verwiesen, weil sie es nicht für nachgewiesen erachtet, dass die beschwerdeführenden Banken den Kunden den erlittenen Schaden ersetzt haben. Soweit die beiden beschwerdeführenden Banken dies beanstanden, wenden sie sich gegen die Beweiswürdigung der Vorinstanz, die im Rahmen der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde nicht überprüft werden kann. Auf die Beschwerden kann daher in diesem Punkt nicht eingetreten werden.