Citation: 6B_961/2016 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz nimmt an, weder in den Darlehensverträgen noch in den übrigen Akten fänden sich Hinweise darauf, dass der Beschwerdeführer die Darlehensverträge nicht aus freiem Willen abgeschlossen, sondern unter völliger Kontrolle und dem bestimmenden Einfluss des Mitangeklagten Y.________ gestanden hätte. Es sei vielmehr zu beachten, dass der Beschwerdeführer die Darlehensverträge im eigenen Namen als K.________ unterzeichnet habe. Zudem habe er in der Befragung durch den Staatsanwaltschaft zur Rollen- und Aufgabenverteilung zwischen ihm und dem Mitangeklagten Y.________ nie angegeben, er habe nur ausgeführt, was dieser ihm befohlen habe. Vielmehr sei seinen Aussagen zu entnehmen, dass beide als gleichberechtigte Partner zusammengearbeitet hätten. Damit sei erstellt, dass der Beschwerdeführer selbstständig und aus freiem Willen die Darlehensverträge mit den B.________ und Dr. C.________ abgeschlossen habe und nicht unter der völligen Kontrolle des Mitangeklagten Y.________ gestanden habe. Soweit der Beschwerdeführer in diesem Kontext den Antrag gestellt habe, der Kriminaltechnischen Dienst (KTD) der Zuger Polizei, IT-Forensik, sei anzuweisen, sämtliche vorhandene Daten zur Einsicht aufzubereiten und lesbar zu machen, bzw. der aufbereitete Datenbestand sei mit Filtern zu durchsuchen, nimmt die Vorinstanz an, der Beschwerdeführer habe die Darlehen der Geschädigten B.________ und C.________ selbständig und aus freiem Willen entgegengenommen. In den zitierten Gesprächsaufzeichnungen fänden sich bei genauerer Betrachtung keine schlüssigen Hinweise darauf, dass der Beschwerdeführer reiner Befehlsempfänger des Mitangeklagten Y.________ gewesen wäre. Die grosse Mehrheit der angerufenen Telefonate sei zudem nach dem eingeklagten Tatzeitraum geführt worden und sei daher für die Beweisführung irrelevant. Die Vorinstanz gelangt daher zum Schluss, es stehe aufgrund der Würdigung der vorhandenen Beweise unumstösslich fest, dass der Beschwerdeführer nicht vom Mitangeklagten Y.________ missbraucht und instrumentalisiert worden sei. Der Mitangeklagte Y.________, der aufgrund seiner einschlägigen Vergangenheit nicht habe formell in Erscheinung treten wollen, sei auf die Tatbeiträge des Beschwerdeführers angewiesen gewesen. Dieser habe ihm nach aussen die Fassade der langjährigen und erfolgreich tätigen Vermögensverwaltungsgesellschaft zur Verfügung gestellt, die für die Einbringung neuer Gelder eine unverzichtbare Voraussetzung dargestellt habe (angefochtenes Urteil S. 16 f., 34 f.).