Citation: 6B_341/2024 E. 2.2

2.2. Dass die Vorinstanz nicht allein auf die Aussagen des Polizisten B.________ abstellt, ergibt sich bereits aus den Erwägungen hiervor. Im Übrigen daraus, dass sie unter Hinweis auf die Erwägungen der Erstinstanz zusätzlich von deren Übereinstimmung mit den Aussagen des Polizisten C.________ ausgeht. Konkret habe auch Letzterer ausgeführt, dass er das Fahrzeug des Beschwerdeführers unmittelbar nach dem Schneepflugwendeplatz in Richtung W.________ angetroffen habe. Mit seinen Ausführungen, mit denen er die Aussagen des Polizisten C.________ dahingehend würdigen will, dass diese mit seinen eigenen übereinstimmen, ist der Beschwerdeführer wiederum nicht zu hören. Die blosse Schilderung der eigenen Sicht der Dinge genügt wie erwähnt nicht, um eine Beweiswürdigung unhaltbar erscheinen zu lassen. Alsdann hatte B.________ gemäss den Erwägungen der ersten Instanz bereits im Polizeirapport festgehalten, dass der Beschwerdeführer auf der Bergspur nach der Rechtskurve, oberhalb des Schneepflugwendeplatzes stecken geblieben war. Als Zeuge befragt habe er dies betätigt und konkretisiert, dass das Fahrzeug des Beschwerdeführers auf der X.________strasse, unmittelbar nach der unübersichtlichen Rechtskurve gestanden sei, welche sich nach der Wendekehre in U.________ und dem rechtsseitigen Schneepflugwendeplatz befinde. Inwiefern die Erst- bzw. Vorinstanz in Willkür verfällt, wenn sie damit von der Glaubhaftigkeit der Aussagen des Polizisten B.________ ausgeht, vermag der Beschwerdeführer nicht darzutun. Hierfür genügt sein pauschaler und abstrakter Einwand, dessen Aussagen seien in Bezug auf das Kerngeschehen - "namentlich Standort des Fahrzeuges" - widersprüchlich, bzw. detailarm und wenig plausibel nicht ansatzweise (Art. 106 Abs. 2 BGG). Auch mit seinem Hinweis, dass die Staatsanwaltschaft entgegen den Angaben von B.________ nicht zur Anklage erhoben habe, dass er mit Sommerpneus gefahren sei, vermag der Beschwerdeführer nicht darzutun, dass die vorderen Instanzen zu Unrecht auf die Glaubhaftigkeit von dessen Aussagen geschlossen hätten; dasselbe gilt für seinen Einwand, wonach die beiden Polizisten die (Gefährdungs-) Situation an seinem ursprünglichen Standort unterschiedlich einschätzten. Insoweit der Beschwerdeführer mit Blick auf die Aussagen von B.________ den Grundsatz "in dubio pro reo" als verletzt erachtet, verkennt er dessen Bedeutung. Dieser besagt nicht, dass bei sich widersprechenden Beweismitteln unbesehen auf den für den Beschuldigten günstigeren Beweis abzustellen ist. Die Entscheidregel kommt nur zur Anwendung, wenn nach Beweiswürdigung als Ganzem relevante Zweifel verbleiben (vgl. oben E. 2.1). Angesichts der vorliegenden Beweislage ist schliesslich auch nicht ersichtlich, dass und weshalb die Strafbehörden weitere Beweise hätten erheben müssen (Art. 6 StPO), bzw. die Erstinstanz willkürlich einen Beweis antizipierte, wenn sie den Fahrer des Abschleppfahrzeuges nicht einvernommen hatte. Umso weniger, als der Beschwerdeführer nicht dartut, überhaupt einen entsprechenden Antrag gestellt zu haben, respektive dass ein solcher zu Unrecht abgewiesen worden wäre.