Citation: 5A_85/2022 E. A

A.a. A.________ (geb. 1962) und B.________ (geb. 1988) heirateten am 21. Dezember 2013 und haben einen gemeinsamen Sohn, C.________ (geb. 2016), mit dem sie gemeinsam in U.________ wohnten. Am 20. Januar 2019 trennten sich die Eheleute. Im gleichen Monat verlegte der Ehemann seinen Wohnsitz nach V.________ (Frankreich), wohingegen die Ehefrau nach der Trennung bis Ende März 2019 mit C.________ in einer Kriseninterventionsstelle lebte. Per 1. April 2019 bezog sie mit ihrem Sohn eine eigene Wohnung in U.________. A.b. Am 11. Januar 2019 machte B.________ ein Eheschutzverfahren beim Bezirksgericht Bülach anhängig. Mit Entscheid vom 14. Dezember 2020 nahm dieses soweit vorliegend interessierend davon Vermerk, dass die Parteien zum Getrenntleben berechtigt sind und seit dem 20. Januar 2019 getrennt leben. Den Sohn beliess es unter der gemeinsamen elterlichen Sorge der Parteien, teilte die Obhut der Mutter zu und stellte fest, der Sohn werde seinen Wohnsitz bei dieser haben. Bis Ende Juli 2021 wurde zudem ein alternierendes Betreuungsmodell und ab August 2021 ein ausgedehntes Ferien- und Besuchsrecht zu Gunsten des Vaters festgelegt. Der Vater wurde zur Leistung von monatlichen Unterhaltsbeiträgen verpflichtet, wobei festgestellt wurde, dass der gebührende Unterhalt nicht gedeckt werden kann. Ausserdem stellte das Bezirksgericht fest, dass die Parteien mangels Leistungsfähigkeit gegenseitig nicht in der Lage sind, Ehegattenunterhaltsbeiträge zu leisten.