Citation: 8C_311/2008 19.12.2008 E. 4

Das kantonale Gericht hat zunächst erwogen, für die von der Versicherten subjektiv empfundenen Schmerzen habe aus körperlicher Sicht keine adäquate Erklärung gefunden werden können. Eine körperlich leichte Tätigkeit sei vollumfänglich zumutbar. Diese auf einer einlässlichen Würdigung der medizinischen Akten beruhende Beurteilung wird von der Versicherten nicht explizit in Frage gestellt. In der Stellungnahme des Dr. med. F.________ vom 1. April 2008 wird zwar unter Hinweis insbesondere auf den Bericht der Frau Dr. med. B.________, Psychosomatik, Spital Z.________, vom 21. Mai 2007 ein organisches Korrelat postuliert. Entsprechendes ergibt sich indessen nicht aus den Ausführungen der Frau Dr. med. B.________. Diese erwähnt ausserhalb der psychiatrischen Befunde im Wesentlichen unklare, mithin diagnostisch nicht verlässlich zuzuordnende Schmerzen und Fieberschübe. Eine organische Gesundheitsstörung, welche die geklagten Beschwerden erklären und eine Arbeitsunfähigkeit auch in einer körperlich leichten Tätigkeit begründen könnte, ist mit der Aussage des Dr. med. F.________, wonach chronische Schmerzen letztlich Funktionsstörungen bestimmter Nervenzellverbände darstellten, ebenfalls nicht zuverlässig dargetan.