Citation: 2C_998/2020 E. 2.2

2.2. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt ("unechte" Noven gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG). Echte Noven, d.h. Tatsachen, die erst nach dem angefochtenen Urteil eingetreten sind, bleiben im bundesgerichtlichen Verfahren in jedem Fall unberücksichtigt (BGE 139 III 120 E. 3.1.2; 135 I 221 E. 5.2.4; 133 IV 342 E. 2.1). Die erst nach dem angefochtenen Entscheid entstandene Verordnung/Bestätigung von Dr. med. D.________ vom 18. November 2020, wonach der Beschwerdeführer aufgrund seiner chronischen Krankheit auf ärztliche Behandlung angewiesen sei, und der Arztbericht von Dr. med. E.________ vom 25. November 2020 müssen als echte Noven im vorliegenden Verfahren unberücksichtigt bleiben. Im Weiteren ging es bei allen Instanzen um die Frage, ob der Beschwerdeführer mit seiner Verurteilung wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz und der in diesem Zusammenhang verhängten längerfristigen Freiheitsstrafe von fünf Jahren und neun Monaten den Widerrufsgrund von Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG erfüllt und ob der Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung verhältnismässig ist. Da sämtliche kantonalen Behörden den durch das Migrationsamt verfügten Widerruf der Niederlassungsbewilligung basierend auf demselben Rechtstitel geschützt haben, sind keine Sachumstände neu und erstmals rechtserheblich geworden. Der im Zusammenhang mit dem Gesundheitszustand des Beschwerdeführers beigelegte Arztbericht von Dr. med. F.________ vom 12. März 2019 kann deshalb ebenfalls nicht berücksichtigt werden. Im Übrigen legt der Beschwerdeführer nicht näher dar, weshalb dieses Beweismittel im bundesgerichtlichen Verfahren ausnahmsweise zu berücksichtigen sein sollte.