Citation: 5P.44/2000 30.03.2000 E. 4

4.- Das Kantonsgericht hat auf eine erneute Befragung des angerufenen Zeugen Pfarrer E.________ verzichtet, weil auf Grund der allgemeinen Antworten auf die Fragen des Beschwerdegegners auch auf diejenigen der Beschwerdeführerin keine aufschlussreichen Antworten zu erwarten seien (E. 2b S. 9 f.). Sodann hat das Kantonsgericht den Beweisantrag auf Edition der neuen Schätzung oder der Anordnung einer Expertise über den Anrechnungswert der ehelichen Liegenschaft für hinfällig erklärt, weil auf das Rechtsbegehren bei der güterrechtlichen Auseinandersetzung nicht eingetreten werden könne (E. 5d S. 20). Eine Verletzung des verfassungsmässigen Anspruchs auf Abnahme rechtzeitig und formrichtig angebotener Beweismittel liegt in der kantonsgerichtlichen Vorgehensweise nicht; er schliesst vorweggenommene Beweiswürdigung nicht aus und betrifft nur rechtserhebliche Tatsachen (BGE 117 Ia 262 E. 4b S. 268/269; zuletzt: BGE 125 I 127 E. 6c/cc S. 135; 124 I 208 E. 4a S. 211).