Citation: 4A_588/2023 E. 3.4.2

3.4.2. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz in sieben Punkten vor, den Grundsatz der freien Beweiswürdigung verletzt zu haben. Hierzu ist klarzustellen, dass das Gericht seine Überzeugung gemäss Art. 157 ZPO zwar nach freier Würdigung der Beweise bildet, diese Bestimmung aber nichts an der für das Bundesgericht im Ergebnis grundsätzlichen Verbindlichkeit der vorinstanzlichen Beweiswürdigung ändert (vgl. E. 2.3 oben). Der Grundsatz der freien Beweiswürdigung wäre etwa dann verletzt, wenn das Gericht bestimmten Beweismitteln im Voraus in allgemeiner Weise die Beweiseignung absprechen, feste Beweisregeln beachten oder bei der Würdigung der Beweise im Ergebnis nicht seiner eigenen Überzeugung folgen würde (vgl. BGE 143 III 297 E. 9.3.2; 137 II 266 E. 3.2; 133 I 33 E. 2.1). Einen solchen Vorwurf beinhalten die zahlreichen Rügen des Beschwerdeführers einer Verletzung von Art. 157 ZPO indes nicht. Entgegen der Annahme des Beschwerdeführers führen diese nicht dazu, dass die vorinstanzliche Feststellung und Würdigung der Umstände der Vereinbarung einer Rückzahlungsverpflichtung zu einer frei überprüfbaren Rechtsfrage wird (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3; Urteil 4A_552/2014 vom 26. Januar 2015 E. 3.2; 5A_250/2012 vom 18. Mai 2012 E. 7.4 mit Hinweisen). Die Feststellung und Würdigung dieser Umstände kann nur überprüft werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen und die Rügen den Begründungsanforderungen genügen (dazu oben E. 2.3). Darüber hinaus kommen den Rügen des Beschwerdeführers einer Verletzung von Art. 157 ZPO keine eigenständige Bedeutung zu.