Citation: 9C_164/2023 E. 7.2

7.2. In rechtlicher Hinsicht lässt der Beschwerdeführer vorbringen, die Wohnungen an der Strasse xxx/Strasse yyy stellten Privatvermögen von ihm und seiner Ehefrau dar. Möblierte Wohnungen seien grundsätzlich dem Privatvermögen zuzurechnen. Die fünf Argumente, aus welchen die Vorinstanz auf eine enge Verknüpfung zwischen seiner hauptberuflich ausgeübten selbstständigen Erwerbstätigkeit im Hotel B.________ und der Vermietung von Wohnungen an der Strasse xxx/Strasse yyy (als erweiterter Hotelbetrieb) schliesse, gingen allesamt ins Leere. Die einen hielten bereits deshalb nicht stand, weil sie auf einer unrichtigen Sachverhaltsfeststellung beruhen würden (Gehdistanz; gleiche Telefon-Nummer bzw. E-Mail-Adresse; hotelgleiche Preisgestaltung [vgl. die in E. 7.1 wiedergegebenen beschwerdeführerischen Einwände]). Aus der Tatsache, dass es sich um Zimmer im 3-Sterne-Standard handle, leite die Vorinstanz sodann zu Unrecht das Bestehen eines Hotelbetriebs ab. Und schliesslich sei auch unhaltbar, dasselbe aus dem Reinigungsaufwand zu folgern, denn dieser habe sich nur auf 7.14 bzw. 7.24 % der Bruttomieteinnahmen belaufen bzw. etwa einer 50 %-Stelle entsprochen, womit die Reinigung zu dem gehöre, was im Rahmen einer privaten Vermögensverwaltung üblich sei. Andere Dienstleistungen hätten er und seine Ehefrau den Mietern der Strasse xxx/Strasse yyy nicht erbracht. Ein hotelgleiches Angebot bestehe nicht. Auch die Verwaltung erfolge unabhängig vom Hotelbetrieb. Die Wohnungen würden ausschliesslich Dauermietern und nicht Feriengästen vermietet, was gemäss Urteil 2C_298/2019 vom 18. August 2020 E. 4.2 für die Zuordnung zum Privatvermögen spreche. Als weitere Indizien dafür seien die Tatsachen zu nennen, dass die Wohnungen an der Strasse xxx/Strasse yyy buchhalterisch strikt vom Hotelbetrieb getrennt würden und die streitbetroffene Liegenschaft mit 40 % eine tiefe Belehnung aufweise.