Citation: 2C_425/2017 E. 4

Die Beschwerdeführerin beanstandet soweit erkennbar im Wesentlichen diese letzte Anordnung des Kantonsgericht, womit für den beschränkten Zeitraum bis zur Neuausschreibung Pat. Ing.-Geom. D.________ und die B.________ AG mit der Vornahme der Arbeiten betraut werden. Sie betont, dass es für die Durchführung der streitbetroffenen Arbeiten hochpräzise Messgeräte und Computeranlagen brauche. Über diese verfüge der verantwortliche Geometer kaum je persönlich; vielmehr sei die Infrastruktur in der Regel beim zuständigen Unternehmen vorhanden, bei welchem der Geometer angestellt sei. Diese enge Verflechtung habe zur Folge, dass ein Wechsel der Infrastruktur oder die Anstellung des Geometers bei einem neuen Unternehmen einen Parteiwechsel darstelle, dem die Vermessungsaufsicht bzw. der Vertragspartner zustimmen müsse. Die Arbeiten seien Pat. Ing.-Geom. D.________ und der C.________ AG ursprünglich gemeinsam erteilt worden, weshalb eine Zustimmung der Vertragspartner und auch der DGBG zu einem Parteiwechsel zwingend erforderlich sei; das Kantonsgericht könne einen Parteiwechsel nicht eigenmächtig anordnen, auch nicht für eine Übergangsphase. Ein solches Vorgehen könne sich nicht auf eine hinreichende Grundlage stützen und sei willkürlich. Vielmehr sei die C.________ AG berechtigt gewesen, nach Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch Pat. Ing.-Geom. D.________ einen Ersatzgeometer zu bezeichnen; dies in analoger Anwendung von Ziff. 8 Abs. 3 der Verträge, welcher die Pensionierung des verantwortlichen Geometers betreffe. Der diesbezügliche Hinweis der Vorinstanz auf eine nicht vorhandene gesetzliche oder vertragliche Grundlage sei nicht nachvollziehbar. In jedem Fall begründe eine solche Feststellung aber eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebotes (Art. 8 BV) bzw. des Gebotes zur Gleichbehandlung von Gewerbegenossen (Art. 27 BV) : Diesfalls fehle es nämlich auch Pat. Ing.-Geom. D.________ bzw. dem von ihm neu hinzugezogenen Unternehmen B.________ AG an einer gesetzlichen und vertraglichen Grundlage zur Ausführung der streitbetroffenen Arbeiten sowie an einer Genehmigung des Parteiwechsels durch die DGBG. Im Übrigen habe die A.________ AG auf den Genehmigungsentscheid der DGBG vom 21. Juni 2016 vertrauen dürfen und sie sei in diesem Vertrauen zu schützen.