Citation: 8C_277/2023 E. 4.1

4.1. Soweit sie insbesondere die Beweiskraft der vertrauensärztlichen Angaben des Dr. med. C.________ in Abrede stellt, ist dem entgegenzuhalten, dass die Aktenbeurteilung vom 18. März 2022 auf einem im Wesentlichen feststehenden medizinischen Sachverhalt beruht. So sei bei der fachärztlichen Erstuntersuchung der Beschwerdeführerin knapp ein Jahr nach dem Unfallereignis keine Schwellung und kein Instabilitätsgefühl (mehr) zu erkennen gewesen. Klinisch hätten sich ein unauffälliges Gangbild sowie ein geringer Talusvorschub und eine vermehrte laterale Aufklappbarkeit gezeigt. Wohl stammten die gemäss Magnetic resonance imaging (nachfolgend: MRI) vom September 2021 vorliegenden Veränderungen des lateralen Kapsel-Band-Apparates am linken OSG ohne Zweifel von einem oder mehreren Trauma (ta). Aufgrund des grossen zeitlichen Abstands zwischen dem Unfall und der Schadensfeststellung durch das erwähnte MRI erscheine jedoch nicht (mehr) überwiegend wahrscheinlich, dass die Restbeschwerden am linken OSG noch auf das strittige Supinationstrauma vom 23. März 2020 zurückzuführen seien. Inwieweit Dr. med. C.________ im Rahmen dieser Beurteilung relevante Gesichtspunkte unberücksichtigt oder ungewürdigt gelassen haben soll, ist nicht ersichtlich. Macht die Beschwerdeführerin (erneut) geltend, dieser habe einzelne der von der Beschwerdegegnerin gestellten Fragen zum Kausalzusammenhang respektive dessen Wegfall überhaupt nicht beantwortet, so kann ohne Weiteres auf die im angefochtenen Urteil enthaltene Begründung verwiesen werden. Demnach darf dennoch auf die vertrauensärztlichen Aussagen abgestellt werden, wenn sich - wie hier - die erforderlichen Antworten bereits aus den vorangehenden Darlegungen ergeben und diese insgesamt schlüssig erscheinen. Auch die sonstigen Rügen vermögen keine (auch nur geringen) Zweifel an der vertrauensärztlichen Beurteilung zu wecken (zum Beweiswert: E. 2.2 hievor). Dass ein Widerspruch zu anderen ärztlichen Einschätzungen besteht, wird vor Bundesgericht zu Recht nicht (mehr) geltend gemacht. Weiterungen dazu erübrigen sich, zumal es an einem offensichtlichen Rechtsmangel (vgl. E. 1.1 hievor) fehlt.