Citation: I 635/02 20.06.2003 E. A

A.________, geboren 1969, schloss in ihrer türkischen Heimat eine gymnasiale Ausbildung ab und arbeitete danach auf einem Anwaltsbüro und bei einer Fahrschule. Sie ist seit 1991 verheiratet und hat drei in den Jahren 1993, 1995 und 1998 geborene Kinder. Seit Februar 1993 war sie in Schichtarbeit als visuelle Prüferin bei der Firma Y.________ AG tätig. Diese löste das Arbeitsverhältnis per 30. Juni 1999 aus gesundheitlichen Gründen auf, nachdem die Versicherte bereits seit März 1997 kürzere und längere Perioden von Arbeitsunfähigkeit durchlebte und seit Mitte Dezember 1997 - mit kurzen Unterbrechungen durch eine 50%ige Arbeitsfähigkeit von Mitte September bis 9. November und von Mitte November bis Ende Dezember 1998 - gänzlich arbeitsunfähig war. Am 15. September 1999 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen liess A.________ in der Folge beim ambulanten Dienst der psychiatrisch-psychotherapeutischen Klinik Z.________ medizinisch abklären (Gutachten vom 14. Juni 2000). Nachdem der untersuchende Arzt, Dr. med. C.________, am 21. August 2000 Zusatzfragen über die der Versicherten zumutbare Tätigkeit ohne Doppelbelastung als Arbeitnehmende, Mutter und Haushaltführende beantwortet hatte, teilte ihr die IV-Stelle in einem Vorbescheid mit, das Leistungsbegehren werde abgewiesen werden, da eine unzumutbare Überbelastung vorliege, was keine Invalidität im Sinne des Gesetzes darstelle. Daran wurde mit Verfügung vom 17. Januar 2001 auch nach Intervention eines inzwischen beauftragten Rechtsvertreters festgehalten.