Citation: 9C_92/2023 E. 4.3

4.3. Wie die Versicherte im Frühjahr 2011 selber ausgeführt hat, hat sie sich nach dem Auszug ihres Ehemannes ab August 2010 an einer neuen Arbeitsstelle in die Arbeit "gestürzt", doch sei sie laut dem Arbeitgeber aufgrund ihrer Ängste zu wenig flexibel einsetzbar gewesen und es sei schliesslich zur Kündigung gekommen. Dass sie bei ihrem Arbeitseinsatz nicht auf ärztlichen Rat hin gehandelt und ein gesundes Mass überschritten hat, wird durch ihren Einsatz 302.25 Stunden alleine im Monat Oktober 2010 belegt. Aus diesem sehr hohen Einsatz während lediglich eines Monats erklärt sich auch der Umstand, dass sie einerseits im hier entscheidenden Zeitraum von August 2010 bis Januar 2011 rechnerisch tatsächlich ein durchschnittliches Pensum von 95 % erreichte, andererseits aber nicht während mindestens drei aufeinanderfolgenden Monaten zu mindestens 80 % arbeitete. Vor diesem Hintergrund erscheint die Verneinung einer nachhaltigen beruflichen Wiedereingliederung durch die Vorinstanz jedenfalls nicht als offensichtlich unrichtig. Alleine aus dem Umstand, dass die Versicherte kurzzeitig zu einem sehr hohen Arbeitseinsatz in der Lage war, kann noch nicht auf eine dauerhafte berufliche Wiedereingliederung geschlossen werden. Entsprechend hat das kantonale Gericht kein Bundesrecht verletzt, als es die Tätigkeit der Versicherten bei der B.________ GmbH nicht als Grund für einen Unterbruch des engen zeitlichen Konnexes zwischen der bereits nach dem xxxx 2009 eingetretenen Arbeitsunfähigkeit und der späteren Invalidität anerkannte. Die Beschwerde der Versicherten ist somit abzuweisen.