Citation: 1B_266/2007 13.12.2007 E. 3

3.1 Überhaft macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Er behauptet jedoch, wie bereits angesprochen, die Untersuchung werde nicht genügend rasch vorangetrieben. Seit 1. September 2007 habe die Staatsanwaltschaft nur ganz wenige Untersuchungshandlungen getätigt. Die seit langem in Aussicht genommene Konfrontationseinvernahme mit A.________ habe ohne plausiblen Grund nicht stattgefunden. Eine Erstreckung der Haftdauer bis Ende Februar 2008 sei nicht gerechtfertigt, weil die noch ausstehenden Einvernahmen an sich kurzfristig, d.h. vor den Weihnachtsfeiertagen, angesetzt werden könnten. 3.2 In einem Nebenpunkt rügt der Beschwerdeführer, der angefochtene Entscheid äussere sich nicht zu seinen Vorbringen betreffend die noch nicht durchgeführte Konfrontationseinvernahme mit A.________. Soweit der Beschwerdeführer damit sinngemäss eine Gehörsrüge erhebt, geht diese fehl. Die Vorinstanz war nicht gehalten, sich in der Entscheidbegründung mit jedem Einwand des Beschwerdeführers auseinander zu setzen (vgl. BGE 126 I 97 E. 2b S. 102 f. mit Hinweisen). Der angefochtene Entscheid verneint eine Verletzung des Beschleunigungsgebots, weil es sich um eine aufwändige und umfangreiche Strafuntersuchung mit einer Vielzahl von Einzeldelikten und mehreren Angeschuldigten handle. Die Strafuntersuchung sei durch regelmässige und zielgerichtete Untersuchungshandlungen gefördert worden. Ob diese Beurteilung zutrifft, ist nicht eine Frage des rechtlichen Gehörs, sondern der materiellen Beurteilung. 3.3 Eine strafprozessuale Haft kann die zulässige Dauer überschreiten, wenn das Strafverfahren nicht genügend vorangetrieben wird, wobei sowohl das Verhalten der Justizbehörden als auch dasjenige des Inhaftierten in Betracht gezogen werden müssen (BGE 132 I 21 E. 4.1 S. 28 mit Hinweisen). Hier sind keine konkreten Anhaltspunkte ersichtlich, dass die kantonalen Behörden das Verfahren ungebührlich verschleppen würden. Aus den Akten ergibt sich, dass die Untersuchung betreffend den Beschwerdeführer in dem von ihm beanstandeten Zeitraum zwischen September und November 2007 ausreichend vorangetrieben worden ist. Von einer ins Gewicht fallenden Verfahrensverzögerung ist bis anhin nicht auszugehen. Wohl hat die Untersuchungsbehörde dafür zu sorgen, dass die ausstehenden Konfrontationseinvernahmen beförderlich durchgeführt werden. Es erscheint allerdings als haltbar, wenn die Vorinstanz dafür keinen besonderen Zeitraum vorgegeben hat. Es lässt sich erwarten, dass diese Einvernahmen innerhalb der von der Vorinstanz festgelegten Haftverlängerung vorgenommen werden können. Eine allfällige weitere Verlängerung der Haftdauer bedürfte jedenfalls einer sorgfältigen Begründung. Demgegenüber stellt der Beschwerdeführer überspannte Anforderungen, wenn er eine Ansetzung der gesamten erforderlichen Einvernahmen noch vor den Weihnachtsfeiertagen verlangt.