Citation: 6P.125/2003 04.06.2004 E. 6

Nach Auffassung des Beschwerdeführers ist die Ansicht des Obergerichts, es sei nicht erwiesen, dass der Beschwerdegegner an einer chronischen Hepatitis leide, "nur bedingt richtig", da sich aus einem Arztbericht ergebe, dass zumindest eine passive chronische Hepatitis vorliege (Beschwerde S. 10/11 Ziff. 11e). Die Rüge geht an der Sache vorbei. Der Beschwerdeführer anerkennt ausdrücklich, dass der Arzt des Boxverbands ausgeführt hat, aus den Befunden könne nicht zwingend geschlossen werden, es bestehe eine aktive chronische Hepatitis (Beschwerde S. 10). Folglich war seine als Tatsache hingestellte Behauptung, der Beschwerdegegner leide an einer chronischen Hepatitis, was vom Vertrauensarzt festgestellt worden sei (angefochtener Entscheid S. 11), zumindest irreführend. Ob er mit seiner Behauptung gegen das UWG verstossen hat, ist im vorliegenden Verfahren nicht zu prüfen. Von Willkür oder einer Verletzung der Unschuldsvermutung kann jedenfalls nicht die Rede sein.