Citation: 5A_35/2024 E. 1.2.1

1.2.1. Kommt das Bundesgericht - entgegen der Vorinstanz - zum Schluss, der Beschwerdeführer habe die Vaterschaftsklage rechtzeitig eingereicht, wird es die Sache an die kantonalen Instanzen zurückweisen müssen, da diese über die weiteren Voraussetzungen der Vaterschaftsklage noch nicht befunden haben. Insbesondere wurde bis zum jetzigen Zeitpunkt kein DNA-Gutachten eingeholt. Daher ist das vom Beschwerdeführer gestellte kassatorische Begehren zulässig und musste er kein reformatorisches Begehren stellen (vgl. BGE 133 III 489 E. 3.2). Weist das Bundesgericht die Angelegenheit an die kantonalen Instanzen zurück, weil es die Vaterschaftsklage als rechtzeitig erhoben erachtet, sind diese an die rechtliche Beurteilung des Bundesgerichts gebunden (BGE 143 IV 214 E. 5.3.3). Ein selbständiges Interesse auf Feststellung der Rechtzeitigkeit besteht nicht.