Citation: 6B_509/2019 E. 1.4.4

1.4.4. Der Beschwerdeführer beanstandet, dass die Vorinstanz seinen Beweisantrag auf Auswertung der Daten seines Mobiltelefons Nokia, sowie der mit Viber geführten Chats aus dem iPhone von Y.________ in antizipierter Beweiswürdigung abgelehnt habe. 1.4.4.1. Hinsichtlich der Auswertung seines eigenen Geräts bringt der Beschwerdeführer vor, dass dieses nicht elektronisch ausgelesen worden sei, dennoch aber sämtliche vorhandene Kontakte, Anrufe und SMS vom Display des Telefons abfotografiert worden seien. Zudem bestehe der Hinweis, dass die Providerinformationen und Antennenstandorte ausgewertet worden seien. Wie die Vorinstanz selbst einräume, seien ihm diese Auswertungen aber verschlossen geblieben. Dennoch lasse die Vorinstanz die erhobenen Daten in antizipierter Beweiswürdigung unberücksichtigt. Dies verletze seinen Anspruch auf rechtliches Gehör, zumal er keine Möglichkeit gehabt habe, sich selbst ein Bild über die vorgefundenen Daten zu machen, allfällige Beweisanträge zu stellen oder gestützt auf die ausgelesenen Daten entlastende Hinweise zu machen. Die Vorinstanz erwägt hierzu, dass die Fotografien nicht ausgedruckt, sondern nur in elektronischer Form auf einem USB-Stick sich in den Akten befunden hätten. Ob der Verteidiger des Beschwerdeführers von diesen Fotos tatsächlich Kenntnis genommen habe, könne rückwirkend nicht mehr eruiert werden. Es müsse deshalb davon ausgegangen werden, dass die Verteidigung unverschuldet nicht in den Besitz der Fotografien des Displays gelangt sei. Diese würden aber mangels Beweiseignung bei der Beweiswürdigung unberücksichtigt bleiben. Spätestens mit der schriftlichen Begründung des angefochtenen Entscheides erhielt der Beschwerdeführer Kenntnis davon, dass sich die Bildschirmbilder seines Mobiltelefons in den Akten befinden. Obwohl er ab diesem Zeitpunkt von diesen hätte Kenntnis nehmen können, legt er in seiner Beschwerde an das Bundesgericht nicht dar, inwiefern diese für die Sachverhaltsfeststellung von Bedeutung sein sollen. Auf die Rüge ist mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten. 1.4.4.2. Hinsichtlich der über das Mobiltelefon des Mittäters Y.________ geführten Chats verlief eine Auswertung zum Namen A.________ negativ. Deshalb geht die Vorinstanz davon aus, dem Mobiltelefon lasse sich nichts zur Entlastung des Beschwerdeführers entnehmen (angefochtenes Urteil S. 14). Diese selektive Auswertung des Mobiltelefons von Y.________ und die damit verbundene antizipierte Beweiswürdigung erweist sich als bundesrechtskonform. Die objektiven Tatspuren, die vorgeschobene Arbeitssuche des Beschwerdeführers und seine widersprüchlichen Aussagen stehen einem gesamthaft gesehen günstigeren Beweisergebnis entgegen.