Citation: 1P.12/2005 28.01.2005 E. B

Am 27. September 2004 reichte X.________ in zwei Eingaben eine Aufsichtsbeschwerde und eine Rechtsverweigerungsbeschwerde ein, mit welchen er der Untersuchungsbehörde verschiedene Verfahrensfehler vorwarf; insbesondere habe sie es unterlassen, Beweise zu erheben. Mit Entscheid vom 9. November 2004 trat die Anklagekammer auf die Rechtsverweigerungsbeschwerde nicht ein und gab der Aufsichtsbeschwerde keine Folge. Sie erwog, die Rechtsverweigerungsbeschwerde sei ausgeschlossen, wenn ein anderes Rechtsmittel zur Verfügung stehe. Das sei hier der Fall gewesen, X.________ habe dieses - eine ordentliche Beschwerde an die Anklagekammer - auch ergriffen, dann aber zurückgezogen. Soweit die Rechtsverweigerungsbeschwerde inhaltlich ein Wiederaufnahmebegehren enthalte, könne darauf von vornherein nicht eingetreten werden, da ein solches gegen eine Nichteintretensverfügung einerseits nicht zulässig sei und der Strafkläger anderseits auch nicht legitimiert wäre, es zu stellen. Anhaltspunkte für ein aufsichtsrechtliches Einschreiten seien nicht ersichtlich.