Citation: 6F_16/2017 E. 4

Der Gesuchsteller macht im Wesentlichen geltend, das Bundesgericht habe in seinem Fehlurteil 6B_850/2014 aus Versehen nicht berücksichtigt, dass das Obergericht des Kantons Aargau auf geradezu kriminelle Weise 45 Beweisurkunden mutwillig vernichtet habe. Das Urteil 6B_850/2014 sei "brotloses, inhaltsleeres und nicht nachvollziehbares Juristenfutter" sowie oberflächlich, falsch und emotionslos begründet. Mit seiner absurden Begründung habe das Bundesgericht dem Obergericht im Hinblick auf die skandalöse Verweigerung des rechtlichen Gehörs eine "illegale Brücke" gebaut. Es sei beschämend, dass sich das Bundesgericht geradezu als Komplizin einer kriminellen Bank habe einspannen lassen. Ohne dass sich das Bundesgericht zu sämtlichen Ausführungen des Gesuchstellers ausdrücklich äussern müsste, ergibt sich aus seiner Kritik nur, dass er mit dem bundesgerichtlichen Urteil nicht einverstanden ist. Dies stellt indessen keinen Revisionsgrund dar. Anders als der Gesuchsteller offenbar meint, eröffnet die Revision der betroffenen Person nicht die Möglichkeit, einen Entscheid, den sie für unrichtig hält, neu beurteilen zu lassen (Urteil 5F_13/2016 vom 15. Dezember 2016 E. 2.1). Ebenso wenig können das kantonale Verfahren und die Beweiswürdigung durch das Obergericht im Rahmen eines Revisionsverfahrens gegen ein bundesgerichtliches Urteil geprüft werden (Urteil 6F_26/2015 vom 25. Januar 2016 E. 1.4); der diesbezügliche Vorwurf einer gehörsrechtverletzenden Rechtsanwendung bildet ebenfalls kein Revisionsgrund im Sinne von Art. 121 ff. BGG (vgl. 6F_34/2016 vom 23. Februar 2017 E. 2.4).