Citation: 1C_194/2022 E. 4.3

4.3. Nach den unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz machte das SVSA den Beschwerdeführer bereits bei der Eröffnung des Administrativverfahrens auf die präjudizierende Wirkung des Strafverfahrens für das Administrativverfahren aufmerksam. Unbestrittenermassen war der Beschwerdeführer zudem bereits damals anwaltlich vertreten und erhob er Einsprache gegen den Strafbefehl. Mithin war sich der Beschwerdeführer bewusst, dass er für allfällige Rügen tatsächlicher Natur nicht das Administrativverfahren abwarten durfte, sondern diese bereits im Strafverfahren vorbringen musste. Im vorliegenden Fall hat der Beschwerdeführer denn auch Einsprache gegen den ersten Strafbefehl vom 23. März 2020 erhoben. Den Strafbefehl vom 24. August 2020, der den früheren ersetzte, liess er hingegen unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Wie die Vorinstanz unter Hinweis auf die vorerwähnten Rechtsprechung korrekt festhielt, hat der Beschwerdeführer damit die strafrechtliche Verurteilung hingenommen und war die Vorinstanz unter diesen Umständen grundsätzlich an die tatsächlichen Feststellungen der Strafbehörde gebunden.