Citation: 6B_130/2022 E. 3.2

3.2. Wie bereits ausgeführt verweist die Vorinstanz hinsichtlich der Aussagen- und Beweiswürdigung umfassend auf die Erwägungen der ersten Instanz. Danach stünden zur Ermittlung des Sachverhalts neben den Aussagen des Beschwerdeführers und dessen Ehefrau sowie des Beschwerdegegners 2 und dessen Ehefrau der Polizeirapport vom 1. Februar 2018 sowie eine Fotodokumentation der Polizei zur Verfügung. Die Vorinstanz stellt mit der ersten Instanz insbesondere auf die Aussagen des Beschwerdegegners 2 und dessen Ehefrau ab. Sie erwägt, diese hätten jeweils detailreich, weitgehend übereinstimmend und lebensnah geschildert, wie sich der inkriminierte Vorfall abgespielt habe, insbesondere wie sie aufgrund der heimkehrenden Nachbarn und dem damit verursachten Lärm nochmals aufgestanden und nacheinander - zuerst der Beschwerdegegner 2, danach dessen Ehefrau - ins Zimmer der Tochter gegangen seien, von wo aus der Beschwerdegegner 2 beide Steinwürfe und dessen Ehefrau den zweiten Steinwurf des Beschwerdeführers beobachtet hätten. Sodann hätten sie unabhängig voneinander beschrieben, sich darauf geeinigt zu haben, den potentiellen Schaden erst am folgenden Tag bei Tageslicht zu begutachten. Der Beschwerdeführer habe sich dagegen auf das pauschale Bestreiten beschränkt, wobei er zumindest anerkannt habe, am tatrelevanten Abend mit seiner Ehefrau von einem Abendessen heimgekehrt zu sein, wobei es auf dem Heimweg zu einem Streit zwischen ihnen gekommen sei. Seine Ehefrau habe ihrerseits erklärt, keinen Steinwurf des Beschwerdeführers wahrgenommen zu haben, was unter Berücksichtigung, dass sie nach eigener Aussage den Beschwerdeführer auf dem Weg zum Haus überholt habe, auf Höhe des Hühnerhauses dann vorausgewesen sei, den Beschwerdeführer alleine gelassen und vor ihm ins Haus gegangen sei, nicht gegen die Sachdarstellung des Beschwerdegegners 2 und dessen Ehefrau spreche. So habe auch der Beschwerdegegner 2 ausgesagt, gesehen zu haben, wie der Beschwerdeführer langsamer geworden und beim Hühnerhaus von seiner Ehefrau überholt worden sei. Sodann habe diese angegeben, mit dem Beschwerdeführer auf dem Weg zum Haus laut argumentiert zu haben, was sich mit der Darstellung des Beschwerdegegners 2 und dessen Ehefrau insoweit decke, als diese angegeben hätten, aufgrund des nachbarlichen Lärms überhaupt nochmals aufgestanden zu sein. Weiter habe die Polizei am Folgetag eine Delle in der Hausfassade der Liegenschaft des Beschwerdegegners 2 sowie in unmittelbarer Nähe dazu zwei faustgrosse auf dem Rasen liegende Steine festgestellt, die gemäss Polizeirapport von der Art her identisch mit Steinen seien, wie sie beim Hühnerhaus des Beschwerdeführers festgestellt worden seien. Zusammenfassend hält die Vorinstanz fest, nach Würdigung sämtlicher Beweismittel sei erstellt, dass der Beschwerdeführer mindestens einen Stein von seinem Grundstück gegen die Fassade des Hauses des Beschwerdegegners 2 warf und diese beschädigte (Urteil S. 8 ff.; erstinstanzliches Urteil S. 17 ff.).