Citation: 5A_46/2023 E. 2.2

2.2. Unbestritten ist vorliegend, dass der Pfändungsvollzug gegen den Beschwerdeführer in der Betreibung Nr. yyy am 2. Juli 2020 erfolgte. Die Einkommenspfändung dauerte gemäss Anzeige der Erwerbspfändung bis zur Deckung der in Betreibung gesetzten Forderung samt Zinsen und Kosten längstens bis am 2. Juli 2021. Am 21. September 2021 stellte das Betreibungsamt dem Gläubiger den Verlustschein Nr. zzz über Fr. 347'772.20 aus. Das darauf gestützte Fortsetzungsbegehren erfolgte am 2. Januar 2022, worauf das Betreibungsamt dem Beschwerdeführer tags darauf die Pfändung ankündigte. Die Vorinstanz kam gestützt auf diesen Sachverhalt zum Schluss, dass der Gläubiger die sechsmonatige Frist zur Stellung des Fortsetzungsbegehrens eingehalten und die Pfändungsankündigung ohne neuen Zahlungsbefehl somit rechtens war. Ob der Verlustschein rechtzeitig ausgestellt worden war, liess sie - wie bereits die Erstinstanz - offen.