Citation: U 583/06 07.02.2008 E. A

Der 1948 geborene F.________ war seit 1971 im Spital X.________ als Etagenwart tätig und damit (zumindest seit 1987) bei der Winterthur Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Winterthur) gegen Unfall versichert. Zudem arbeitete er während 15 Stunden in der Woche für die Y.________ AG und war über diese Arbeitgeberin bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unfallversichert. Bei einem Autounfall im Jahre 1974 zog er sich eine Femurfraktur rechts zu, welche operativ behandelt wurde. Am 15. Januar 1987 glitt er beim Treppenreinigen aus und fiel auf das rechte Knie. Dabei erlitt er eine mediale Meniskusläsion, die in der Folge mehrere Operationen nach sich zog. Bei einem weiteren Unfallereignis vom 16. Dezember 1993 wurde das rechte Kniegelenk einem Hyperextensionstrauma ausgesetzt. Zu diesem Unfallereignis machte F.________ am 7. Oktober 1998 einen Rückfall geltend. Zufolge eines Kompetenzkonfliktes zwischen den beiden Versicherungsgesellschaften kamen diese am 26. April 2001 in einem Vergleich überein, dass ein externer Gutachter mit der Abklärung der Unfallkausalität der vom Versicherten geltend gemachten Kniebeschwerden beauftragt werde und die SUVA einen Entwurf des diesem vorzulegenden Fragenkatalogs erstelle, welcher den Parteien zur Stellungnahme zu unterbreiten sei. Die Fallabwicklung wurde der Winterthur übertragen (vgl. Bestätigungsschreiben des Bundesamtes für Sozialversicherungen an die beiden Versicherungsgesellschaften vom 3. Mai 2001). In der Folge legte die Winterthur die Akten ihrem beratenden Arzt Dr. med. G.________, Facharzt für Chirurgie, vor. Dieser verneinte im Bericht vom 29. Juni 2001 sowohl die Unfallkausalität wie auch die Notwendigkeit einer spezialärztlichen Begutachtung. Mit Verfügung vom 24. Oktober 2001 wies die Winterthur den Leistungsanspruch ab mit der Begründung, die ärztliche Behandlung der Knieproblematik ab 1998 und die damit verbundene vorzeitige Pensionierung stehe mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht in direktem Zusammenhang mit einem ihr gemeldeten Unfall. Nach erfolgter Einsprache legte sie die Akten ihrem beratenden Arzt Dr. med. H.________ vor, welcher laut Bericht vom 10. Februar 2005 die Auffassung des Dr. med. G.________ bestätigte. Gestützt darauf hielt sie mit Einspracheentscheid vom 8. April 2005 an ihrer ablehnenden Haltung fest.