Citation: 5A_180/2021 E. 4

Der Beschwerdeführer setzt sich mit diesen Erwägungen zwar durchaus auseinander, allerdings macht er keine Verfassungsverletzungen geltend und zeigt auch inhaltlich nicht auf, inwiefern mit dem angefochtenen Entscheid verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein könnten. Die Ausführungen bleiben vielmehr appellatorisch. Sie sind sprachlich nur schwer verständlich und gehen sinngemäss dahin, dass der angefochtene Entscheid zu Schaden führe, die Kommunikation erschwert werde, obwohl er immer gesprächsbereit sei und auch die Werte der Mutter akzeptiere, welche aber Stimmung mache und überreagiere mit Schreiben, Polizeieinsätzen, etc. Er und sein Sohn hätten eine sehr tiefe Verbindung; es gefalle diesem, bei ihm im D.________ zu sein. Diese Umgebung sei auch für die körperliche Entwicklung, insbesondere für den Klumpfuss bzw. das Bein um ein Vielfaches besser; es gelte, die Gesundheit des Kindes zu fördern, auch durch die Ernährung. Sodann sei auch die Verarbeitung der Vergangenheit bei ihm viel besser als bei der Mutter. Insgesamt zeige das Kind bei ihm viel Lebensfreude, körperliche Gesundheit und auch die Entwicklung sei ausgeprägter. Dass er dieses wiederholt nicht zurückgegeben habe, erklärte sich dadurch, dass C.________ jeweils in schlechtem Gesundheitszustand zu ihm komme, Reizungen bis hin zum Erbrechen und lange Haare habe, so dass er die Rückgabe jeweils habe hinauszögern müssen. Sodann folgt eine Palette von Anschuldigungen (die Mutter und deren Geschwister würden ihm die Autoscheibe einschlagen, ihn mit Händen und Füssen traktieren und Morddrohungen aussprechen, sodann C.________ nicht altersgerechte Filme zeigen, etc.). Schliesslich hält er fest, dass für ihn die Betreuung von C.________ im Vordergrund stehe und er mit der Arbeit flexibel sei. Bei diesen Ausführungen handelt es sich um Schilderungen aus eigener Sicht, welche wie gesagt in appellatorischer und damit in ungenügender Form vorgetragen werden (vgl. E. 1) und zu einem Teil auch neu und damit unzulässig sind (Art. 99 Abs. 1 BGG). Somit ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Vollständigkeit halber sei jedoch festgehalten, dass selbst bei voller Kognition keine Rechtsverletzung ersichtlich wäre. Das Kantonsgericht hat die einschlägigen Kriterien genannt, indem die Mutter C.________ vorwiegend selbst betreuen kann, während der Vater voll berufstätig ist, und indem angesichts des Alters des Kindes noch eine intensive Betreuung und Zuverlässigkeit der Bezugsperson erforderlich ist. Ferner hat es zu Recht festgehalten, dass das vereinbarte Besuchs- und Ferienrecht grosszügig bemessen ist und eine angemessene Vater-Sohn-Beziehung ermöglicht. Offensichtlich besteht zwischen den beiden ein gutes und enges Verhältnis. Bestimmt tut C.________ auch die Umgebung auf der Alp gut und kann er dort viele interessante Erfahrungen machen. Insgesamt ist die gefundene Lösung adäquat.