Citation: H 156/04 21.02.2005 E. 2

2.1 Im angefochtenen Entscheid werden die Rechtsgrundlagen zur subsidiären Haftung der Organe einer juristischen Person nach Art. 52 AHVG (in der bis 31. Dezember 2002 gültig gewesenen Fassung) zutreffend dargelegt (vgl. BGE 123 V 15 Erw. 5b mit Hinweisen, 108 V 186 Erw. 1b und 202 Erw. 3a). Sie gelten auch unter der Herrschaft des am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; vgl. neu Art. 52 Abs. 1 AHVG und BGE 129 V 11). Das kantonale Gericht hat im Besonderen richtig ausgeführt, dass die Organe einer juristischen Person belangt werden können, bevor die Firma zu existieren aufgehört hat. Dies ist namentlich bei Vorliegen eines definitiven Pfändungsverlustscheins gemäss Art. 115 Abs. 1 SchKG in Verbindung mit Art. 149 SchKG der Fall (BGE 113 V 256 ff. Erw. 3c; vgl. auch ZAK 1990 S. 286, 1988 S. 299). Darauf wird verwiesen. 2.2 Bei der streitigen Schadenersatzpflicht geht es nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen nach Art. 132 OG. Das Eidgenössische Versicherungsgericht prüft daher nur, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzt hat, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt worden ist (Art. 132 in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG). Im Rahmen von Art. 105 Abs. 2 OG ist die Möglichkeit, im Verfahren vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht neue tatsächliche Behauptungen aufzustellen oder neue Beweismittel geltend zu machen, weitgehend eingeschränkt. Nach der Rechtsprechung sind nur jene neuen Beweismittel zulässig, welche die Vorinstanz von Amtes wegen hätte erheben müssen und deren Nichterheben eine Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften darstellt (BGE 121 II 99 Erw. 1c, 120 V 485 Erw. 1b, je mit Hinweisen).