Citation: 2C_1055/2019 E. C

Die Erben reichten die Grundstückgewinnsteuererklärung ein und deklarierten Anlagekosten von Fr. 109'242.--. Am 14. Juli 2016 orientierte die Dienststelle Steuern des Kantons Luzern (KSTV/LU) die Belegenheitsgemeinde darüber, dass die streitbetroffenen Grundstücke zu einem Übernahmewert von Fr. 109'242.-- vom Geschäftsvermögen (der Erbengemeinschaft) in das Privatvermögen (der Übernehmerin) überführt worden seien. Mit Entscheid vom 14. November 2017 schob die Belegenheitsgemeinde die von der Erbengemeinschaft geschuldete Grundstückgewinnsteuer auf, was sie - auf Einsprache der Übernehmerin hin - mit Einspracheentscheid vom 19. April 2018 bestätigte. Die Begründung ging dahin, dass der Kauf "keine nachteiligen Steuerfolgen" auslöse. Die Grundstücke seien in einem ersten Schritt ins Privatvermögen der Übernehmerin und dann in einem "praktisch zeitgleichen" zweiten Schritt in deren Geschäftsvermögen gelangt. Der Eingang ins Geschäftsvermögen löse auf Ebene der Übernehmerin solange keine (Grundstückgewinn-) Steuerfolgen aus, als die Einbuchung zum bisherigen Anlagekostenwert von Fr. 109'242.-- erfolge.