Citation: 6B_502/2023 E. A

Das Kantonsgericht Luzern verurteilte A.________ am 31. Januar 2023 im Berufungsverfahren gegen das Urteil des Kriminalgerichts vom 3. Mai 2021 zweitinstanzlich wegen mehrfacher Erschleichung einer falschen Beurkundung, mehrfacher Falschbeurkundung, unwahrer Angaben über kaufmännische Gewerbe, Unterlassung der Buchführung und Zweckentfremdung von Arbeitnehmerbeiträgen nach aArt. 87 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10). Weiter stellte es die Rechtskraft der kriminalgerichtlichen Schuldsprüche wegen mehrfacher ungetreuer Geschäftsbesorgung mit Bereicherungsabsicht, Misswirtschaft (hinsichtlich der Tatbestandsvariante der leichtfertigen Kreditgewährung) und mehrfachen Pfändungsbetrugs fest. Vom Vorwurf der Gläubigerschädigung durch Vermögensverminderung sprach es ihn frei und stellte das Verfahren betreffend den Vorwurf der Zweckentfremdung von Arbeitnehmerbeiträgen nach aArt. 87 Abs. 3 AHVG, angeblich begangen am 3. Mai 2014, zufolge Verjährung ein. Das Kantonsgericht Luzern belegte A.________ mit einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 34 Monaten und ordnete deren Vollzug im Umfang von 10 Monaten an. Zudem sprach es als Zusatzstrafe zum Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm vom 11. Dezember 2015 eine bedingte Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu Fr. 80.-- aus. Infolge Zeitablaufs sah das Kantonsgericht vom Widerruf des ihm mit Urteil des Gerichtspräsidiums Baden vom 30. März 2015 und des ihm mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Obwalden vom 21. März 2013 gewährten bedingten Strafvollzugs ab. Schliesslich verzichtete es auf die Anordnung eines Berufsverbots.