Citation: 4D_47/2024 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, der angefochtene Beschluss vom 29. Februar 2024 bilde einen Teilentscheid. Ein Teilentscheid im Sinne von Art. 91 BGG liegt nur dann vor, wenn der Entscheid endgültig entweder über einzelne unabhängige Rechtsbegehren entscheidet (Art. 91 lit. a BGG) oder das Verfahren nur für einen Teil der Streitgenossen abschliesst (Art. 91 lit. b BGG). Der Teilentscheid bildet eine Variante des Endentscheides (BGE 141 III 395 E. 2.2). Der angefochtene Beschluss vom 29. Februar 2024 traf keine solchen definitiven Anordnungen. Vielmehr wies er das Gesuch der Beschwerdeführerin um Erlass vorsorglicher Massnahmen ab. Entscheide betreffend vorsorgliche Massnahmen gelten nur dann als Endentscheide im Sinne von Art. 90 BGG, wenn sie in einem eigenständigen Verfahren ergehen. Demgegenüber bilden selbstständig eröffnete Massnahmenentscheide immer dann Zwischenentscheide im Sinne von Art. 93 BGG, wenn sie vor oder während eines Hauptverfahrens erlassen werden und nur für die Dauer des Hauptverfahrens Bestand haben bzw. unter der Bedingung gelten, dass ein Hauptverfahren eingeleitet wird (BGE 144 III 475 E. 1.1.1; 138 III 76 E. 1.2; 137 III 324 E. 1.1). Die Vorinstanz erliess ihren abweisenden Massnahmeentscheid während eines hängigen Hauptverfahrens. Er betrifft weder die Zuständigkeit noch ein Ausstandsbegehren (Art. 92 BGG). Folglich ist er als ein sogenannt anderer Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG zu qualifizieren.