Citation: 6B_976/2021 E. 2.4

2.4. Die Rügen des Beschwerdeführers, namentlich, dass die Vorinstanz Bundesrecht verletze und eine materielle Rechtsverweigerung begehe, indem sie ihm ohne ein "förmliches" Verfahren "nicht angeklagte" Daten nicht herausgebe, sind unbegründet. Die Staatsanwaltschaft stellte das gegen ihn geführte Strafverfahren wegen mehrfacher Pornografie bezüglich der vier Datenordner gestützt auf Art. 319 Abs. 1 lit. e i.V.m. Art. 8 Abs. 2 lit. b StPO ein. Von einer Einstellung des Strafverfahrens, weil kein Straftatbestand erfüllt ist (vgl. Art. 319 Abs. 1 lit. b StPO), wie der Beschwerdeführer behauptet (Beschwerde S. 33 Ziff. 106), kann daher keine Rede sein. Gemäss Art. 8 Abs. 2 lit. b StPO sehen Staatsanwaltschaft und Gerichte von einer Strafverfolgung ab, wenn eine voraussichtlich nicht ins Gewicht fallende Zusatzstrafe zu einer rechtskräftig ausgefällten Strafe auszusprechen wäre. Sie verfügen in diesen Fällen, dass kein Verfahren eröffnet oder das laufende Verfahren eingestellt wird (Art. 8 Abs. 4 StPO), wobei die Staatsanwaltschaft in der Einstellungsverfügung - d.h. ohne eine Anklageerhebung - dennoch die Einziehung von Gegenständen und Vermögenswerten anordnen kann. Folglich kann dem Beschwerdeführer auch nicht gefolgt werden, soweit er ausführt, die Vorinstanz verkenne, dass die Dateien aus den fraglichen vier Ordnern als nicht pornografisch zu betrachten seien, weil sie sonst Gegenstand der Anklage gewesen wären oder hätten sein müssen (Beschwerde S. 13 Ziff. 37).