Citation: 8C_677/2007 04.07.2008 E. 3

Die Beschwerdeführerin leidet gemäss Bericht von Prof. Dr. med. K.________ vom 13. April 2006 an einem lumbospondylogenen Schmerzsyndrom bei Osteochondrose L5/S1 mit beginnender Spondylarthrose L4/5 und ausgesprochener Haltungsinsuffizienz bei genereller Hyperlaxität wie auch einem subakuten Zervikovertebral- und Zervikozephalsyndrom bei Status nach Akzelerationstrauma der HWS am 31. August 2000. Prof. Dr. med. K.________ erläuterte, die Osteochondrose L5/S1 wie auch die beginnende Spondylarthrose L4/5 könnten nicht allein für die Beschwerden verantwortlich gemacht werden, sondern es sei vielmehr die klinisch deutlich feststellbare, einer schweren Dysbalance auf dem Boden einer generellen Laxität zugeschriebene Haltungsinsuffizienz, welche die Schmerzen zur Hauptsache verursachen würde. Der SUVA-Kreisarzt Dr. med. O.________, welcher angesichts festgestellter überstreckbarer Zeigfinger- und Ellenbogengelenke mit deutlichem Cubitus valgus (= verstärktes Radialabweichen des Unterarms gegenüber dem Oberarm) selbst bereits am 18. September 2002 eine lockere ligamentäre Führung des Skeletts vermutete hatte, bezeichnete die von Prof. Dr. med. K.________ nunmehr diagnostizierte Hyperlaxität mit Bericht vom 11. Mai 2006 (unwidersprochenerweise) als konstitutionelles Merkmal mit erhöhtem Risiko auf Entwicklung eines lumbospondylogenen Syndroms und vertrat die Auffassung, weil im Übrigen pathologisch keine anatomischen Veränderungen im engeren Sinn im Bereich von Lendenwirbelsäule (LWS) und Becken bestünden, müsse dergestalt von einer vom Unfall unabhängigen Problematik im LWS- und Beckenbereich ausgegangen werden; die "weit im Hintergrund stehenden" zervikalen Verspannungen seien ebenfalls in den durch die Hyperlaxität bedingten Limiten und damit einhergehendem muskulären Trainingszustand begründet.