Citation: 5A_595/2007 26.11.2007 E. 2

2.1 Das Obergericht hat der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Verbeiständung für das Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde verweigert und zur Begründung ausgeführt, auch wenn die fürsorgerische Freiheitsentziehung stark in die Rechtsstellung der Beschwerdeführerin eingreife, gelte es zu berücksichtigen, dass das entsprechende Verfahren von der Offizialmaxime (recte: Untersuchungsmaxime) beherrscht werde, die den Richter verpflichte, den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. Die rechtserheblichen Beweise seien bereits im Verfahren vor Amtsgericht eingeholt worden und die Beschwerdeführerin sei grundsätzlich in der Lage, für ihre Anliegen selbst einzustehen und dem Verfahren zu folgen, nachdem sie nach einem längeren Klinikaufenthalt keinen Zugang zum Alkohol gehabt habe; der von der Beschwerdeführerin beauftragte Anwalt habe keine wesentlichen Standpunkte einbringen können, die nicht bereits von der Beschwerdeführerin persönlich dargelegt oder aufgrund der Untersuchungsmaxime berücksichtigt worden seien. 2.2 Nach Ansicht der Beschwerdeführerin trifft zwar zu, dass sie ihren Standpunkt vor erster Instanz hat vorbringen können. Sie sei indes von der Richterin nicht gehört worden, und die erste Instanz habe das Gesuch um Entlassung entgegen der Praxis des Bundesgerichts abgewiesen. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde habe dargelegt werden müssen, dass dieser Entscheid verfassungsmässige Rechte verletze und gegen die Praxis des Bundesgerichts verstosse, wozu sie ohne Anwalt nicht in der Lage gewesen sei, da ihr das nötige Wissen gefehlt habe.