Citation: 6B_741/2021 E. 4.1.3

4.1.3. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers ergibt sich aus der Trennungsvereinbarung vom 5. Juni 2018 - soweit diese im Lichte von Art. 99 Abs. 1 BGG überhaupt zulässig ist - nicht, dass die (damalige) Ehefrau mit der Auflösung ihrer Lebensversicherung einverstanden gewesen sein oder um den Bargeldbezug gewusst haben soll; die Regelung in der vom Beschwerdeführer angerufenen Ziff. 8 der Trennungsvereinbarung betrifft denn auch nicht die Bankkarte der Beschwerdegegnerin 2, sondern "Postkontokärtli" der Kinder. Auch die von ihm aufgestellte Hypothese, die Beschwerdegegnerin 2 hätte an der Eheschutzverhandlung entsprechende Forderungen gestellt, wenn er das Geld zu Unrecht bezogen hätte, lassen die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht als willkürlich erscheinen. Vielmehr nimmt der Beschwerdeführer damit seine eigene Beweiswürdigung vor, welche nicht geeignet ist, Willkür darzutun. Dasselbe gilt für die von ihm geltend gemachte Herausgabe der Bankkarte betreffend das Konto, über welches die Transaktion abgewickelt wurde, was nach seiner Ansicht beweisen soll, dass die Beschwerdegegnerin 2 das Konto benutzte und ihr die Gutschriften auf dem Konto hätten auffallen müssen. Indem er die Verwertbarkeit seiner im Eheschutzverfahren protokollierten Aussage aufgrund des anderen Verfahrenskontextes für "fragwürdig" hält, legt er nicht substanziiert dar, weshalb diese nicht hätte mitberücksichtigt werden dürfen. Er macht geltend, seine damalige Ehefrau sei erst nach der am 1. April 2018 erfolgten Trennung nicht mehr einverstanden gewesen; diesbezüglich führt er aber selbst aus, dass er sich bereits seit dem 26. März 2018 nicht mehr gemeinsam mit seiner damaligen Ehefrau in der ehelichen Wohnung aufhielt, auch wenn er diese erst am 1. April 2018 verliess. Er legt dar, dass das Rückkaufsbegehren für die Lebensversicherung von beiden Ehegatten unterzeichnet werden musste. Angesichts dessen darf die Vorinstanz die blosse Behauptung, er habe nicht gewusst, dass er nicht für seine (damalige) Ehefrau in deren Namen hätte unterzeichnen dürfen, als umso weniger glaubhaft werten. Im Übrigen übt sich der Beschwerdeführer in appellatorischer Kritik, auf welche nicht einzutreten ist.