Citation: 5A_553/2012 E. 2

Die kantonalen Gerichte haben für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG) festgehalten, dass es sich erkennbar um eine Fotomontage handelt, wobei der Kopf einer Fotografie des Beschwerdeführers entnommen ist und der nackte Körper von einer unbekannten Drittperson stammt, dass der Beschwerdeführer in der Version, in welcher seine Augenpartie und die Scham mit Banknoten abgedeckt sind, nach wie vor zu identifizieren ist (jedenfalls in Verbindung mit dem Hinweis "Dani V."), und dass die Körperhaltung (zusammengepresste Knie) ein Scham- oder Angstgefühl des Beschwerdeführers suggeriert. All dies ist zwischen den Parteien auch nicht umstritten. Ebenso wenig ist die obergerichtliche Erwägung bestritten, dass die später erneut modifizierte Fotomontage, auf welcher der Beschwerdeführer fast gänzlich mit einer betexteten schwarzen Fläche abgedeckt ist, von den Rechtsbegehren nicht umfasst ist. Darauf ist mithin nicht zurückzukommen. In rechtlicher Hinsicht (dazu im Einzelnen E. 3) geht es um die Persönlichkeitsverletzung. Im Zentrum des angefochtenen Urteils wie auch der Rechtsschriften der Parteien steht die Frage, ob es sich bei der Darstellung um Satire handelt und ob dies im vorliegenden Kontext einen Rechtfertigungsgrund darstellt.