Citation: 5A_431/2023 E. 4

In der Auseinandersetzung um die (vorfrageweise zu beurteilende) Vollstreckbarkeit der Urteile aus dem Fürstentum Liechtenstein dreht sich der Streit zunächst um die Urkunden, die gemäss dem Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Fürstentum Liechtenstein über die Anerkennung und Vollstreckung von gerichtlichen Entscheidungen und Schiedssprüchen in Zivilsachen vom 25. April 1968 (SR 0.276.195.141; nachfolgend Vollstreckungsabkommen CH/FL) zu diesem Zweck beizubringen sind. Die Anwendbarkeit dieses Staatsvertrags wird vor Bundesgericht zu Recht von keiner Seite in Frage gestellt (s. auch Art. 1 Abs. 2 IPRG sowie Urteile 5A_697/2017 vom 5. März 2018 E. 3.1; 5A_164/2008 vom 9. September 2008 E. 2, nicht publ. in: BGE 134 III 656).