Citation: 5A_635/2017 E. 3

Vor Bundesgericht bringt die Beschwerdeführerin vor, das Betreibungsamt habe keine Lastenbereinigung (Art. 140 SchKG) vorgenommen. Entgegen der Ansicht des Obergerichts habe sie sich gegen das Lastenverzeichnis gewehrt, doch sei ihre Eingabe bloss als Beschwerde behandelt und kein Lastenbereinigungsprozess durchgeführt worden. Bei diesem Einwand handelt es sich lediglich um eine (zumindest teilweise neue) Variante des immer gleichen Vorbringens, dass das Betreibungsamt bei der Abwicklung der Zwangsverwertung nicht rechtmässig vorgegangen sei. Soweit die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang geltend macht, dass das Betreibungsamt den Umfang der Forderungen aufgebläht und die Liste der Gläubiger verlängert habe, um die beabsichtigte Versteigerung zu rechtfertigen, so übergeht sie, dass ähnliche Behauptungen zu den angeblichen Machenschaften des Betreibungsamts bereits vor Obergericht neu und damit unzulässig waren. Was die Erstellung des Lastenverzeichnisses betrifft, so setzt sie sich nicht damit auseinander, dass sie allfällige Mängel seines Inhalts oder des Verfahrens bereits damals hätte rügen können und müssen. Dies gilt insbesondere auch dann, wenn sie hätte geltend machen wollen, dass ihre Eingaben im Zusammenhang mit der Lastenbereinigung nicht richtig verstanden worden seien. Soweit anhand der für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen des Obergerichts (Art. 105 Abs. 1 BGG) ersichtlich, erhebt sie im Zusammenhang mit der Rüge der Verletzung von Art. 140 SchKG zudem neue Tatsachenbehauptungen (insbesondere bezüglich ihrer damaligen Eingaben). Dies ist unzulässig (Art. 99 Abs. 1 BGG). Sie behauptet zwar, ihre damaligen Eingaben befänden sich in den kantonalen Akten. Diese Eingaben sind in den Beilagenverzeichnissen ihrer beiden kantonalen Beschwerden des vorliegenden Verfahrens jedoch nicht aufgeführt und es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, die kantonalen Akten nach diesen Unterlagen zu durchsuchen. Auch aus diesem Grund ist darauf nicht weiter einzugehen. Soweit die Beschwerdeführerin schliesslich ihre Manipulationsvorwürfe an die Adresse des Betreibungsamts wiederholt (Führung fiktiver Register etc.), fehlt ebenfalls jegliche Auseinandersetzung mit den obergerichtlichen Erwägungen. Die Beschwerde enthält damit keine genügende Begründung. Auf sie ist nicht einzutreten.