Citation: I 176/00 06.06.2001 E. 2

2.- Auf Grund der am 24. August 1995 erfolgten Neuanmeldung unterzog die IV-Stelle die Anspruchsberechtigung erneut einer materiellen Überprüfung und gelangte dabei zum Schluss, dass berufliche Massnahmen derzeit nicht angezeigt seien und auch kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe. Zwar anerkannte sie eine gesundheitliche Einschränkung im angestammten Beruf als Bauarbeiter, hielt aber eine leidensangepasste Tätigkeit, beispielsweise als Lagerarbeiter, Magaziner, in leichten Kontroll- und Montagearbeiten oder als interner Kurier- oder Postdienstangestellter, im Umfang von 100 % für möglich und dementsprechend eine Invalidität für nicht ausgewiesen. Damit lehnte sie das Leistungsgesuch des Beschwerdeführers ab, ohne sich zur grundsätzlichen Frage zu äussern, ob die - zunächst offenbar als glaubhaft dargestellt eingestufte - Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit der im Zeitpunkt der Neuanmeldung eineinhalb Jahre zurückliegenden erstmaligen Leistungsverweigerung vom 25. Februar 1994 überhaupt als ausgewiesen gelten kann. Das kantonale Gericht schloss sich bei Feststellung eines Invaliditätsgrades von 19 % im Ergebnis der Betrachtungsweise der Verwaltung an und liess die Frage bezüglich der Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen offen.