Citation: 5A_318/2021 E. A

A.a. A.________ (geb. 2008) ist der Sohn von B.________ (geb. 1988) und C.________ (geb. 1986), beide Staatsangehörige von Portugal. Die Eltern waren nie miteinander verheiratet. Sie trennten sich wenige Monate nach A.________s Geburt. Im Dezember 2008 lernte die Mutter D.________ (geb. 1990) kennen. Die beiden zogen zusammen, heirateten im Sommer 2010 und bekamen 2011 die Tochter E.________. Im Jahr 2012 gab das Paar das Zusammenleben auf. Im Januar 2014 wurde die Ehe geschieden. B.________ verliess ihre Wohnung in U.________ (ZH). Sie zog nach V.________ (GL) zur Mutter ihres früheren Ehemanns. Nachdem es dort zu Konflikten gekommen war, kamen die Halbgeschwister im November 2014 in die Obhut von A.________s Vater und dessen damaliger Partnerin zurück nach U.________ (ZH). An denselben Ort zog auch B.________, bevor sie per Ende März 2015 nach W.________ (SO) umsiedelte. Im Oktober 2015 trennte sich C.________ von seiner damaligen Partnerin. Er konnte die Pflege von A.________ und E.________ nicht mehr sicherstellen. Am 30. Oktober 2015 platzierte die damalige Beiständin A.________ und E.________ provisorisch bei der Pflegefamilie F.________ auf der G.________ in X.________ (BE). In der Folge konnte die Mutter ihre Kinder einmal pro Monat in Begleitung sehen. Auch seinen Vater konnte A.________ einmal pro Monat im Besuchstreff und später auf der G.________ treffen. A.b. Mit Eingabe vom 2. März 2017 beantragte B.________ bei der KESB Dietikon die Rückplatzierung ihrer Kinder zu ihr. Am 11. Mai 2017 wurde E.________ und A.________ in der Person von Rechtsanwältin Esther Bayer Bürgi eine Kindesvertreterin beigegeben. Mit Entscheid vom 11. Juli 2017 platzierte die KESB Dietikon die Kinder vorsorglich und für die weitere Dauer der Abklärung im Sinne von Art. 310 ZGB bei der besagten Pflegefamilie. Am 8. Mai 2018 beauftragte die KESB Dietikon die Psychologin H.________ mit der Erstellung der im Hinblick auf den Endentscheid in Aussicht genommenen Expertise. Diese wurde am 11. Oktober 2018 erstattet. A.c. Nachdem E.________s Pflegeplatz per Ende Juli 2018 gekündigt wurde, beantragte die Beiständin der KESB Dietikon, die Geschwister in der Stiftung I.________, Haus J.________ (SH), zu platzieren. Die Mutter verlangte die Rückgabe der Kinder und ersuchte die Behörde um Unterstützung bei deren Pflege und Erziehung. Mit Entscheid vom 9. August 2018 ordnete die KESB Dietikon vorsorglich die Umplatzierung der Kinder in die Stiftung I.________ in J.________ an. Auf Beschwerde der Kindesvertreterin hin entschied der Bezirksrat Dietikon am 4. Oktober 2018, dass A.________ für die Dauer des Verfahrens bei der Pflegefamilie F.________ in X.________ bleibe. A.d. Am 19. Februar 2019 entschied die KESB Dietikon, dass A.________ und E.________ dauerhaft fremdplatziert werden müssen. Im Entscheid betreffend A.________ entzog sie den Eltern, die das gemeinsame Sorgerecht innehaben, das Aufenthaltsbestimmungsrecht und platzierte A.________ dauerhaft bei der Pflegefamilie F.________ in X.________. Dazu kamen weitere Anordnungen betreffend die Besuchsmodalitäten und die Aufgaben der Beiständin K.________.