Citation: 6B_596/2020 E. 1.2.1

1.2.1. Die Vorinstanz nimmt in rechtlicher Hinsicht an, Täuschungsopfer seien D.________ und E.________ gewesen, mithin die beiden neben dem Beschwerdeführer weiteren Mitglieder des Anlageausschusses, der bei den Entscheiden über die angeklagten Liegenschaftsgeschäfte das Gremium für die Willensbildung der Stiftung gewesen sei. Der Beschwerdeführer habe jeweils die Liegenschaften im Anlageausschuss als gute Anlageobjekte präsentiert, die langfristig den gewünschten Erfolg bringen würden. Sein Verhalten sei in allen Fällen klar darauf gerichtet gewesen, die anderen Anlageausschussmitglieder davon zu überzeugen, dass das Geschäft im Interesse der Beschwerdegegnerin 2 liege, weil die vertraglichen Leistungen der F.________ Hausbau AG, bestehend hauptsächlich aus der Verpflichtung zur späteren Übergabe der sanierten Liegenschaft und zudem aus der zu leistenden Zinszahlung und der Mietzinsgarantie, den Kaufpreis wert gewesen seien. Dass der Beschwerdeführer dies nicht explizit so gesagt, sondern stillschweigend vorgespiegelt habe, sei ohne Bedeutung. Dieser habe mithin konkludent über den Verkehrswert der Liegenschaften getäuscht. Seine Äusserungen seien sinngemäss jeweils so zu verstehen gewesen, dass auch ein Dritter die Liegenschaften mit ihrem Gesamtpaket, d.h. inklusive Zins auf der ersten Teilzahlung und der Mietzinsgarantie, zu dem von ihm und dem Mitangeklagten F.________ vereinbarten Kaufpreis erwerben würde. Die beiden Täter hätten aber in jedem der Fälle gewusst, dass die Vertragsleistungen der F.________ Hausbau AG in einem eklatanten Missverhältnis zum vereinbarten Kaufpreis gestanden hätten und dieser deutlich übersetzt gewesen sei. Damit hätten diese bewusst über (schon damals) objektiv feststehende gegenwärtige Verhältnisse, mithin über Tatsachen und nicht lediglich über ungewisse Ereignisse und Vorgänge in der Zukunft getäuscht. Die den beiden weiteren Mitgliedern des Anlageausschusses unterbreiteten Renditezahlen seien nicht Resultat seriöser Abklärungen gewesen, sondern so festgelegt worden, dass der vorgeschlagene Kaufpreis plausibel erschienen sei. Die vorgerechneten Mietzinseinnahmen seien damals indes - mit einer Ausnahme - allesamt nicht realistisch bzw. aufgrund des Zustands der real als Gegenwert vorhandenen Liegenschaften und unter Berücksichtigung der vorgeschlagenen Sanierungen nicht und schon gar nicht nachhaltig erreichbar gewesen. Dabei habe es sich bei dem nach der Sanierung zu erwartenden Mietertrag nicht um eine bloss spekulative Einschätzung ungewisser künftiger Vorgänge gehandelt, sondern um eine Täuschung über die Grundlagen der Prognose (angefochtenes Urteil S. 161 ff.).