Citation: 6A.72/2005 27.01.2006 E. 5

Der Beschwerdeführer hat die Hilfsperson offensichtlich ungenügend instruiert. Zur Instruktion gehört bei stark unübersichtlichen Stellen, wie das hier der Fall war, unter anderem der Hinweis an die Hilfsperson, wie weit der Fahrer eine Strecke überblicken kann, und dass die Hilfsperson ein Zeichen zum Herausfahren erst geben soll, wenn der Fahrzeuglenker gefahrlos unmittelbar losfahren kann. Dass der Beschwerdeführer seinen Bruder dahingehend instruiert habe, macht er nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. Der von der Vorinstanz gezogene Schluss, eine korrekte Instruktion hätte die Fehlbeurteilung der Hilfsperson und damit den Unfall vermeiden können, ist bundesrechtlich nicht zu beanstanden. Hätte die Hilfsperson das Handzeichen erst gegeben, nachdem das andere Fahrzeug am Beschwerdeführer vorbeigefahren war und die Fahrbahn auf beiden Seiten frei war, wäre es nicht zum Unfall gekommen.