Citation: 1C_30/2016 E. 3.5

3.5. Sie machen jedoch sinngemäss geltend, die Vorinstanz hätte entgegenstehende öffentliche Interessen bejahen müssen. Die angeführte Nichtbebaubarkeit der nördlichen, in der Dorfzone D liegende Teilfläche der Parzelle Nr. 195 sei von der Bauherrschaft im Vorfeld mit einem Projektplan widerlegt worden, der die Möglichkeiten und Absichten der Bauherrschaft aufzeige und belege, dass mit der Bebauung des nördlichen Teils der Bauparzelle eine bessere Nutzung des Landes erzielt werde. Zur Begründung verweisen die Beschwerdeführer auf einen Projektplan, der im nördlichen Bereich der Bauparzelle ein separates Gebäude aufweist. Mit diesem von der Baubehörde nicht bewilligten Projektplan mit dem Hinweis "Besprechung 06.03.2008" vermögen die Beschwerdeführer die von der Vorinstanz aufgeführten Einschränkungen der Überbaubarkeit des nördlichen Teils der Bauparzelle nicht zu widerlegen. Demnach kann offen bleiben, ob dieser Plan gemäss der Annahme des Beschwerdegegners ein unzulässiges Novum darstellen könnte. Ansonsten setzen sich die Beschwerdeführer mit den von der Vorinstanz zum öffentlichen Interesse angeführten Erwägungen nicht auseinander und legen nicht dar, inwiefern diese unhaltbar sein sollen, weshalb insoweit eine rechtsgenüglich begründete Willkürrüge fehlt (vgl. E. 1.3 hievor).