Citation: 1P.227/2006 30.06.2006 E. 3

3.1 Der äussere Ablauf des Vorfalls vom 23. Juni 2002 ist insoweit unbestritten, als sich A.________ mit seinem Volvo auf dem Autobahnzubringer Glarnerland zur A3 befand. Eine Gruppe von vier Motorradfahrern mit dem Beschwerdeführer an der Spitze näherte sich ihm von hinten, reduzierte das Tempo und liess den Volvo vorerst ziehen. In der Linkskurve rund 150 m vor dem Beginn der Beschleunigungsstrecke schlossen die Motorradfahrer ein zweites Mal zum Volvo auf, wobei der Beschwerdeführer hupte. Daraufhin brachte A.________ sein Fahrzeug zum Stillstand und wurde vom Beschwerdeführer rechts, vom zweiten Motorradfahrer links überholt; der Beschwerdeführer trat dabei gegen die Beifahrertür. 3.2 Nach der Version von A.________, auf die das Obergericht im angefochtenen Entscheid abstellte, hat der Beschwerdeführer hupend und gestikulierend auf 1 bis 2 Meter zu ihm aufgeschlossen. Er habe sich nicht drängen lassen und seinen Volvo durch Auslaufenlassen zum Stillstand gebracht, worauf ihn der Beschwerdeführer rechts überholt und gegen die Beifahrertür getreten habe. Die Version des Beschwerdeführers, der angibt, er sei nur auf 10 - 15 m zum Volvo aufgeschlossen und habe dann gehupt, worauf der Volvo mit einer Vollbremsung reagiert habe und er einen Auffahrunfall nur durch ein Ausweichen auf den Pannenstreifen habe verhindern können, hält es für eine Schutzbehauptung, auch wenn alle drei Begleiter des Beschwerdeführers als Zeugen bestätigten, dass A.________ unvermittelt stark gebremst habe.