Citation: 9C_74/2024 E. 6.2

6.2. Der Kanton Zug beantragt, dass ihm keine Kosten aufzuerlegen seien. Ihm kann nicht gefolgt werden. Soweit seine Veranlagungsverfügungen aufgehoben werden, gilt er als unterliegend und ist er deshalb kosten- und entschädigungspflichtig, zumal es um Vermögensinteressen geht (Art. 66 Abs. 1 und 4 sowie Art. 68 Abs. 1 und 3 BGG; Urteil 9C_229/2023 vom 20. Juli 2023 E. 4.3). Zwar hat das Bundesgericht erwogen, dass von der Kostenverlegung nach dem Unterliegerprinzip abgewichen oder dem unterliegenden Kanton sogar eine Parteientschädigung zugesprochen werden kann, wenn sich die steuerpflichtige Person treuwidrig verhält (vgl. BGE 149 II 354 E. 5.2 und 5.3; Urteil 9C_591/2023 vom 2. April 2024 E. 5.3, nicht publ. in: BGE 150 II 321). Der Kanton Zug zeigt aber nicht auf, inwiefern sich die Beschwerdeführerin ihm gegenüber treuwidrig verhalten haben soll. Ihm sind also nach Massgabe seines Unterliegens Kosten aufzuerlegen und er hat der Beschwerdeführerin eine reduzierte Parteientschädigung zu bezahlen. Die Beschwerdeführerin trägt demgegenüber die Gerichtskosten für das Verfahren betreffend den Kanton St. Gallen sowie anteilige Gerichtskosten für das Verfahren betreffend den Kanton Zug, soweit auf ihre Beschwerde nicht eingetreten werden kann (vgl. oben E. 1.3). Parteientschädigungen schuldet sie keine.