Citation: 8C_55/2022 E. 6.3.2

6.3.2. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, es sei bei der Verwendung von Tabellenlöhnen nicht auf den Medianwert, sondern auf den Wert des 1. Quartils abzustellen, kann ihm nicht gefolgt werden. Mit Urteil 8C_256/2021 vom 9. März 2022, zur Publikation vorgesehen, hat das Bundesgericht nämlich u.a. unter Bezugnahme auf das BASS-Gutachten vom 8. Januar 2021, aber auch auf die am Weissenstein-Symposium vom 5. Februar 2021 präsentierten Rechtsgutachten sowie inzwischen publizierte Beiträge entschieden, dass im heutigen Zeitpunkt kein ernsthafter sachlicher Grund für die Änderung der Rechtsprechung besteht, wonach Ausgangspunkt für die Bemessung des Invalideneinkommens anhand statistischer Werte grundsätzlich die Zentral- und Medianwerte der LSE darstellen. Dieses zur bis 31. Dezember 2021 geltenden Rechtslage im Bereich der Invalidenversicherung ergangene Urteil gilt - wie in dessen E. 9.2.3 deutlich zum Ausdruck kommt - infolge des Grundsatzes der Einheitlichkeit des Invaliditätsbegriffs (CHRISTOPH FREY/NATHALIE LANG, in: Basler Kommentar, Allgemeiner Teil des Sozialversicherungsrechts, 2020, N. 2, 5 und 79 zu Art. 16 ATSG) auch für den Bereich der Unfallversicherung (Urteil 8C_541/2021 vom 18. Mai 2022 E. 5.2.1). Die Vorbringen des Beschwerdeführers sind nicht geeignet, daran etwas zu ändern. Für die Anwendung des Job-Matching-Tools besteht - wie bereits gesagt - kein Raum (vgl. E. 4.4 hiervor).