Citation: 1B_465/2022 E. 1.3.1

1.3.1. Im Verfahren vor dem ZMG führte der Beschwerdeführer nach der verbindlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil (Art. 105 Abs. 1 BGG) pauschal aus, dass die sichergestellten Unterlagen und Daten dem Anwaltsgeheimnis unterliegen würden. Weiter habe es in den sichergestellten Dokumenten zahlreiche persönliche Aufzeichnungen und Korrespondenz von ihm. Das ZMG befand, mit derart vagen Hinweisen auf durch die private Geheimsphäre geschützte persönliche Aufzeichnungen komme der Beschwerdeführer den ihm im Entsiegelungsverfahren obliegenden Begründungs- und Substanziierungspflichten nicht nach. In Bezug auf das angerufene Anwaltsgeheimnis gelangte das ZMG zum gleichen Schluss und hielt fest, dass nicht automatisch alle der in der Anwaltskanzlei des Beschwerdeführers sichergestellten Unterlagen zwangsläufig vom Anwaltsgeheimnis erfasst seien. Gerade, was das Verhältnis zur verstorbenen B.________ betreffe, erscheine dieses, wie der Beschwerdeführer selber geltend mache, freundschaftlicher und nicht anwaltsrechtlicher Natur gewesen zu sein. Infolgedessen hätte er näher darlegen müssen, in welchen der sichergestellten Unterlagen, die ausschliesslich in einem Zusammenhang mit B.________ zu stehen schienen, sich die Anwaltskorrespondenz befinde. Da er dies unterlassen habe, sei er seiner Substanziierungsobliegenheit auch insoweit nicht nachgekommen.