Citation: 6B_1293/2021 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die zwangsweise medikamentöse Behandlung sei ein unverhältnismässiger Eingriff in seine persönliche Freiheit, insbesondere in den Schutz der körperlichen und geistigen Unversehrtheit (vgl. Art. 10 Abs. 2 i.V.m. Art. 36 Abs. 3 sowie Art. 7 BV und Art. 8 Ziff. 1 EMRK). Er rügt, die Vorinstanz nehme entgegen den Anforderungen der bundesgerichtlichen Rechtsprechung keine umfassende Interessenabwägung vor. Insbesondere gehe sie auf einzelne Punkte nicht ein, würdige seine persönlichen Interessen nicht bzw. nicht genügend und argumentiere mehrheitlich zu seinen Lasten. Er vertritt den Standpunkt, dass eine medikamentöse Zwangsbehandlung nicht indiziert sei, sondern die mildere Massnahme darin bestehe, die stationäre therapeutische Behandlung ohne Zwangsmedikation zu verlängern.