Citation: U 25/03 26.08.2003 E. 3

3.1 Im angefochtenen Entscheid werden die medizinischen Akten ausführlich gewürdigt. Es wird umfassend angegeben, in welchen Punkten sich Dr. med. W.________, Assistenzarzt Orthopädie/Handchirurgie (Berichte vom 6. Juni, 11. Juli und 26. September 2000), Dr. med. H.________, Leitender Arzt Orthopädie/Handchirurgie (Stellungnahmen vom 27. November und 12. Dezember 2000, vom 15. Januar, 27. Februar, 9. April, 28. Mai, 3. Juli, 28. August, sowie vom 18. und 27. September 2001), Dr. med. B.________ (Ärztliche Beurteilungen vom 30. Mai und 30. November 2001), Frau Dr. med. S.________, Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (Schreiben vom 22. Oktober 2001), und Prof. Dr. med. K.________, Chefarzt Neurologie, Klinik V.________ (Bericht vom 11. Dezember 2001), nicht einig sind. Das kantonale Gericht legt gestützt auf diese Analyse nachvollziehbar dar, aus welchen Gründen keinem der voneinander abweichenden ärztlichen Berichte bezüglich der Frage, ob eine Sehnenscheidenentzündung (Peritendinitis crepitans) vorliegt, welche als Berufskrankheit im Sinne von Art. 9 Abs. 1 UVG in Betracht fällt, und/oder ob die diagnostizierte ulnokarpale Impingement-Problematik bei degenerativer Läsion des TFCC (= triangulärer fibrokartilaginärer Komplex) ausschliesslich oder stark überwiegend durch das Geigenspiel verursacht worden und folglich als Berufskrankheit gemäss Art. 9 Abs. 2 UVG einzustufen ist, vorrangige Bedeutung zukommt. Die Einholung eines weiteren Gutachtens ist bei dieser Sachlage unerlässlich. 3.2 Daran vermag der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobene Einwand, das kantonale Gericht habe - ohne Angabe triftiger Gründe - nicht auf die Beurteilung des Dr. med. B.________ abgestellt, mit Blick auf die erschöpfende und korrekte Auswertung der medizinischen Akten durch die Vorinstanz nichts zu ändern. Schliesslich führt auch die im Verfahren vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht eingereichte Stellungnahme des Dr. med. B.________ vom 28. Januar 2003, worin er im Wesentlichen seine am 30. Mai und 30. November 2001 geäusserten Ansichten bekräftigt und Zweifel an der Schlüssigkeit der übrigen ärztlichen Berichte anbringt, zu keinem abweichenden Ergebnis.