Citation: 1C_677/2020 E. 1

A.________ ist Stockwerkeigentümerin einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Spreitenbach. Im Jahre 2015 liess sie ein zweigliedriges Fenster durch ein dreigliedriges Fenster ersetzen. Der Einbau erfolgte ohne Baubewilligung und ohne Zustimmung der Stockwerkeigentümergemeinschaft. Die Bauverwaltung Spreitenbach verlangte daraufhin die Einreichung eines Baugesuchs. Es folgten diverse Schreiben zwischen den Beteiligten. Am 12. November 2018 erliess der Gemeinderat Spreitenbach eine Vollstreckungsverfügung, welche das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 11. April 2019 aufhob. Nach weiteren Schreiben führte die Einwohnergemeinde Spreitenbach von Amtes wegen ein nachträgliches Baubewilligungsverfahren durch. Mit Entscheid vom 20. Januar 2020 verweigerte der Gemeinderat Spreitenbach die Baubewilligung und verlangte die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes. A.________ erhob gegen den Entscheid des Gemeinderats Beschwerde. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau trat auf die Beschwerde mit Entscheid vom 7. Juli 2020 wegen verspäteter Beschwerdeeinreichung nicht ein. Dagegen erhob A.________ am 5. September 2020 Verwaltungsgerichtsbeschwerde, welche das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 28. Oktober 2020 abwies. Das Verwaltungsgericht führte zur Begründung zusammenfassend aus, das Departement sei zu Recht davon ausgegangen, dass der Entscheid des Gemeinderats, welcher der Beschwerdeführerin am 27. Januar 2020 zur Abholung gemeldet wurde, als am 3. Februar 2020 zugestellt gelte. Die Beschwerdefrist endete daher am 4. März 2020, weshalb die am 25. März 2020 der Post übergebene Beschwerde verspätet eingereicht worden sei.