Citation: 1C_507/2017 E. 4.2.4

4.2.4. Der Beschwerdeführer macht ausserdem geltend, der Beschwerdegegner habe nicht unmittelbar am Schluss der mündlichen Verhandlung vor dem Zwangsmassnahmengericht Beschwerde angekündigt und gegen dessen Entscheid vom 3. November 2016 nicht innerhalb von drei Stunden Beschwerde erhoben. Das Zwangsmassnahmengericht hat zum Antrag des Beschwerdegegners auf Anordnung von Untersuchungshaft am 2. November 2016 unter Anwesenheit des Beschwerdeführers sowie der Staatsanwaltschaft eine mündliche Verhandlung im Sinne von Art. 225 Abs. 1 StPO durchgeführt. Offenbar hat es seinen Entscheid den Verfahrensbeteiligten indessen nicht direkt im Anschluss an die Verhandlung mündlich eröffnet, sondern schriftlich im Laufe des Vormittags vom 3. November 2016. Der Beschwerdegegner hat gleichentags jeweils per Fax seine Beschwerde um 11.02 Uhr beim Zwangsmassnahmengericht angekündigt und um 13.48 Uhr zu Handen des Obergerichts eingereicht. Die Frage, ob das beschriebene Vorgehen des Zwangsmassnahmengerichts mit Blick auf Art. 226 Abs. 1 und 2 StPO rechtmässig war, bildet nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Jedenfalls kann dem Beschwerdegegner nicht vorgeworfen werden, er habe seine Beschwerde nicht am Schluss der mündlichen Verhandlung vor dem Zwangsmassnahmengericht am 2. November 2016 angekündigt, wenn das Zwangsmassnahmengericht seinen Entscheid den Beteiligten erst am 3. November 2016 schriftlich eröffnet hat. Darüber, ob das Vorgehen des Beschwerdegegners im Lichte der Rechtsprechung des Bundesgerichts zur Beschwerdeerhebung der Staatsanwaltschaft gegen die Abweisung eines Antrags auf Anordnung von Untersuchungshaft rückblickend betrachtet verfahrensrechtlich in allen Punkten rechtmässig war (vgl. die entsprechenden Hinweise auf die Rechtsprechung des Bundesgerichts in E. 4.2.2 hiervor), ist vorliegend ebenfalls nicht zu befinden, zumal auch was den Ablauf des Verfahrens angeht jedenfalls keine Anhaltspunkte bestehen, wonach der Beschwerdegegner vorsätzlich unrechtmässig im Sinne von Art. 312 oder Art. 183 Ziff. 1 i.V.m. Art. 12 Abs. 1 und 2 StGB gehandelt hätte.