Citation: 5D_183/2018 E. 5.1

5.1. Den Revisionsgrund gemäss Art. 328 Abs. 1 lit. a ZPO hat der Beschwerdeführer vor Obergericht damit begründet, er habe als Folge einer Straftat vom 4. März 2018 Handräder entdeckt, über die der Beschwerdegegner den E.________bach/Quellwasserzufluss regulieren und die quantitative Wasserflussmenge manipulieren könne und manipuliert habe. Diese Tatsachen und Beweismittel zögen eine andere Gewichtung der Ursache des übergelaufenen Teichs am Schadensereignis vom 14. Februar 2005 nach sich (E. 5a S. 9 ff.). Das Obergericht hat geprüft (E. 5b S. 12 ff.), ob der Beschwerdeführer mit der Entdeckung der beiden Handräder zum Öffnen und Schliessen je eines Absperrschiebers in der Wasserleitung im Sinne von Art. 328 Abs. 1 lit. a ZPO nachträglich eine erhebliche Tatsache erfahren hat, die er im früheren Verfahren nicht beibringen konnte. Die Prüfung hat ergeben, dass nicht ersichtlich ist, inwiefern die Entdeckung der Handräder eine andere Gewichtung der Ursache des übergelaufenen Teichs am Schadensereignis vom 14. Februar 2005 nach sich ziehen soll (E. 5b/bb/bbb am Ende S. 15). Das Obergericht hat gefolgert, aus der Tatsache, dass der Beschwerdegegner mit den Handrädern den Quellwasserzufluss regulieren könne, könne der Beschwerdeführer für das Schadensereignis vom 14. Februar 2005 somit nichts zu seinen Gunsten ableiten (E. 5b/cc S. 15). Dabei hat das Obergericht auch dem Einwand des Beschwerdeführers widersprochen, dem Polizeirapport vom 19. März 2018 könne die Bestätigung des Beschwerdegegners entnommen werden, dass dessen Aussage, die Wasserstelle verfüge über natürliche, nicht regulierbare Zuflüsse, verfälscht sei. Aus dem Polizeirapport gehe vielmehr lediglich hervor, dass der Beschwerdegegner für seinen Naturteich sowie seinen Brunnen über einen eigenen Quellwasseranschluss verfüge. Ob der Beschwerdegegner von den Handrädern überhaupt gewusst habe, sei unbekannt (E. 5b/cc am Ende S. 16 des angefochtenen Entscheids).