Citation: 5A_877/2019 E. 1

A.________ und B.________ sind die Eltern der 2015 geborenen C.________. Im Nachgang zum Eheschutzentscheid des Kreisgerichtes Toggenburg vom 29. März 2018 entstanden im Zusammenhang mit dem Vorwurf sexueller Übergriffe schwerwiegende Differenzen zwischen den Eltern, was ein Kindesschutzverfahren vor der KESB Toggenburg erforderte. In dessen Rahmen entzog der Präsident D.________ (stellvertretend für das verfahrensleitende, aber ferienabwesende Behördenmitglied E.________) den Eltern mit superprovisorischer Verfügung vom 28. April 2019 das Aufenthaltsbestimmungsrecht und brachte das Kind bei den Grosseltern väterlicherseits unter; zudem lud er die Eltern auf den 6. Mai 2019 zur Anhörung bezüglich vorsorglicher Massnahmen. Unmittelbar vor der Anhörung am 6. Mai 2019 stellte die Mutter ein Ausstandsgesuch gegen D.________, welches die KESB Toggenburg noch gleichentags abwies. Dagegen erhob die Mutter bei der Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen Beschwerde und verlangte für das Beschwerdeverfahren unentgeltliche Rechtspflege. Mit Entscheid vom 4. Juli 2019 wies die Verwaltungsrekurskommission dieses Gesuch wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde ab. Die gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht St. Gallen mit Entscheid vom 27. September 2019 ab. Gleichzeitig wies es auch das vor Kantonsgericht gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit des betreffenden Verfahrens ab. Gegen den Entscheid des Kantonsgerichts hat die Mutter am 31. Oktober 2019 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht mit den Begehren um dessen Aufhebung und Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege vor beiden Instanzen. Ferner wird auch für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege verlangt.