Citation: 5P.238/2005 28.11.2005 E. 3

3.1 Das Gesamteinkommen der Parteien beziffert das Obergericht auf Fr. 8'362.--, wobei nicht in allen Teilen ausdrücklich ersichtlich ist, wie sich dieser Betrag zusammensetzt. Unbestritten ist das der Beschwerdeführerin angerechnete Arbeitseinkommen von monatlich netto Fr. 1'050.--. Auf Seiten des Beschwerdegegners hat die kantonale Appellationsinstanz einen monatlichen Durchschnittslohn von netto Fr. 5'691.--, ein Zusatzeinkommen von Fr. 250.-- im Monat und die in der Lohnabrechnung erscheinende Betreuungszulage von monatlich Fr. 742.--, was ungefähr der Kinderzulage für alle vier Kinder entspreche, eingesetzt. In Anbetracht des Gesamtbetrags ist davon auszugehen, dass das Obergericht - wie schon der erstinstanzliche Richter - ferner auf Seiten der Beschwerdeführerin den von ihr für die aussereheliche Tochter bezogenen Unterhaltsbeitrag von monatlich Fr. 630.-- hinzugezählt hat (was freilich eine Summe ergibt, die um einen Franken höher liegt als der von der kantonalen Instanz genannte Gesamtbetrag). 3.2 Was in der Beschwerde gegen die obergerichtliche Ermittlung der Einkünfte der Parteien eingewendet wird, ist nicht geeignet, eine Verfassungswidrigkeit darzutun. 3.2.1 Das Vorbringen der Beschwerdeführerin, es hätte auch der Unterhaltsbeitrag für die Tochter D.________ zu ihrem Einkommen hinzugerechnet werden müssen und dieses betrage insgesamt Fr. 1'680.--, stösst nach dem Gesagten ins Leere. 3.2.2 Die Beschwerdeführerin scheint kritisieren zu wollen, dass das Obergericht bei den Einkünften des Beschwerdegegners eine Betreuungszulage von Fr. 742.-- berücksichtigt hat, obwohl dieser Betrag für drei, und nicht für vier Kinder errechnet worden sei. Zur Begründung ihres Vorgehens hat die kantonale Instanz erklärt, der genannte Betrag entspreche ungefähr den Kinderzulagen für alle vier Kinder, nämlich je Fr. 190.-- für die drei älteren Kinder und Fr. 160.-- für das jüngste Kind (der Beschwerdeführerin). Mit diesem Argument setzt sich die Beschwerdeführerin in keiner Weise auseinander, so dass in diesem Punkt eine den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügende Begründung fehlt und auf die Beschwerde nicht einzutreten ist. 3.2.3 Entgegen dem Begehren der Beschwerdeführerin hat das Obergericht davon abgesehen, auf Seiten der Einkünfte des Beschwerdegegners einen Teil des Lehrlingslohnes des Sohnes A.________ einzusetzen, weil eine Berücksichtigung dieses tiefen Betrags den der Beschwerdeführerin zustehenden Unterhaltsbeitrag kaum erheblich zu beeinflussen vermöchte. Die Beschwerdeführerin geht auch auf die Begründung zu diesem Punkt nicht ein und begnügt sich mit dem blossen Vorbringen, ein Drittel des Lehrlingslohnes sei zum Gesamteinkommen der Parteien hinzuzurechnen und es sei nicht einzusehen, weshalb das Obergericht dies nicht getan habe. Mangels Substantiierung ist auch in diesem Punkt auf die Beschwerde nicht einzutreten.