Citation: 6B_576/2021 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt zusammengefasst, der angeklagte Deliktszeitraum sei "recht lange". Der Beschwerdeführer habe aber zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens gewusst, welcher konkreter Handlungen er beschuldigt und wie sein Verhalten rechtlich qualifiziert werde. Entsprechend habe er einlässlich zum ihm vorgeworfenen Verhalten Stellung genommen. Der Vorfall, anlässlich welchem er das Pferd "C.________" an die Wand gestellt und mit einer Peitsche geschlagen haben solle, sei von E.________ auf ein auf halbes Jahr vor April 2016 datiert, von diesem also in zeitlicher Hinsicht "sogar" genauer festgelegt worden als von der Staatsanwaltschaft. Der Sachverhalt sei zumindest in Bezug auf diesen Vorfall genügend präzis umschrieben und der Vorwurf in objektiver und subjektiver Hinsicht genügend konkretisiert. Betreffend die beiden anderen, anhand des Untersuchungsergebnisses weit weniger konkretisierten Vorfälle, sei indes fraglich, ob der Anklagegrundsatz eingehalten worden sei (angefochtenes Urteil S. 7).