Citation: 1C_170/2022 E. 6.2.3

6.2.3. Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, Baurekursgericht und Verwaltungsgericht hätten ein Fachgutachten zur Frage einholen müssen, ob sich die schutzwürdige Umgebung der Gebäude Spyristrasse 36 und 38 nicht auch auf Teile des Baugrundstücks Nr. FL3115 erstrecke, weil das Inventar der Gartendenkmalpflege unklar bzw. unvollständig sei. Das Baurekursgericht erwog, der Geltungsbereich einer der Denkmalpflege zuzurechnenden Schutzverfügung reiche in aller Regel bis zur Grundstücksgrenze. Darüber hinaus gehe der Geltungsbereich nur dann, wenn mit der Schutzverfügung explizit auch Nachbargrundstücke erfasst werden, die freigehalten werden oder nur beschränkt überbaubar sein sollten. Analoges müsse auch für den Geltungsbereich eines Inventareintrags gelten. Der Inventareintrag beziehe sich - auch hinsichtlich der Umgebung - ausschliesslich auf den umlaufenden Gartenstreifen der Liegenschaften Spyristrasse 36/38 und deren Zuwegung über einen schmalen Pfad von Sandsteinplatten. Die Liegenschaft 32/34 und deren Zuwegung werde an keiner Stelle erwähnt. Am Augenschein habe sich auch erwiesen, dass die im Inventar erwähnte Materialisierung beim Zugang zu den Gebäuden Spyristrasse 32 und 34 gerade nicht bestehe. Auch werde auf Höhe des Grundstücks der Beschwerdeführer bereits heute eine Abgrenzung vom Baugrundstück mittels einer Betonmauer vorgenommen. Diese Erwägungen - denen sich das Verwaltungsgericht anschloss - lassen keine Willkür erkennen. Insofern durften die Vorinstanzen die Unvollständigkeit oder Unklarheit des Inventars willkürfrei verneinen und waren nicht gehalten, ein ergänzendes Gutachten einzuholen. Somit erweist sich auch der Eventualantrag der Beschwerdeführerin betreffend Rückweisung der Sache an die Vorinstanz, eventualiter an die Bausektion, zur Einholung eines Gutachtens der Denkmalschutzkommission der Stadt Zürich, als unbegründet.