Citation: 6B_635/2016 E. 1.3.1

1.3.1. Der Beschwerdeführer beanstandet, dass seine Mutter nicht zur Sache befragt wurde. Diese könne bestätigen, dass er nicht gefahren sei, da er eine Schulterverletzung habe auskurieren müssen und sich während dieser Zeit nicht ans Steuer gesetzt habe. Die Abweisung seines Beweisantrags stelle eine Verletzung des rechtlichen Gehörs dar. Die Beweiswürdigung sei von Anfang an einseitig gewesen, was gegen Art. 6 StPO verstosse. Diesbezüglich erwägt die Vorinstanz, selbst wenn die Mutter des Beschwerdeführers aussagen würde, er habe in der Zeit vor und nach dem 1. April 2014 infolge einer Schulterverletzung kein Fahrzeug gelenkt, sondern öffentliche Verkehrsmittel benutzt oder sich von anderen Personen chauffieren lassen, wäre damit nicht bewiesen, dass er das Fahrzeug am 1. April 2014 nicht gelenkt habe. Die Mutter des Beschwerdeführers könne offensichtlich nur allgemeine Aussagen zum damaligen Zeitraum machen, nicht jedoch zur konkreten Benutzung bzw. zum Lenker des Fahrzeugs. Schliesslich sei sie gemäss Aussage des Beschwerdeführers weder bei der Abfahrt am Wohnort noch unterwegs dabei gewesen. Die blosse Tatsache, dass jemand in einem gewissen Zeitraum unfallbedingt öffentliche Verkehrsmittel benütze und sich von anderen Personen fahren lasse, bedeute nicht, dass die Person in diesem Zeitraum nie ein privates Fahrzeug gelenkt habe. Diese Erwägungen sind nicht zu beanstanden und die Vorinstanz durfte in antizipierter Beweiswürdigung auf eine Befragung der Mutter verzichten, ohne das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers zu verletzen (vgl. Art. 139 Abs. 2 StPO; BGE 136 I 229 E. 5.3 mit Hinweisen). Inwiefern die Abweisung des Beweisantrags eine Verletzung von Art. 6 StPO darstellen soll, ist ebenfalls nicht ersichtlich.