Citation: 2C_986/2020 E. 3.1

3.1. Unmittelbar nach dem Arbeitsunfall wurde dem Beschwerdeführer ärztlicherseits eine Arbeitsunfähigkeit zu 100 % in der Zeit vom 12. bis 17. Juli 2016 attestiert (Bericht des Spitals U.________ über die Notfallkonsultation vom 12. Juli 2016). Da hingegen keine ärztlichen Atteste zu einer Arbeitsunfähigkeit in der Zeit zwischen dem 18. Juli 2016 und der Auflösung des Arbeitsverhältnisses (9. September 2016) vorliegen, nahm die Vorinstanz in tatsächlicher Hinsicht an, dass die Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht kausal mit dem Unfall bzw. einer unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit verknüpft ist (vgl. E. 3.2.1 des angefochtenen Entscheids). Zudem führte die Vorinstanz aus, es sei nicht erstellt, dass der Beschwerdeführer vom 10. September bis 11. Dezember 2016 (hinsichtlich der bisherigen Tätigkeit oder einer angepassten Tätigkeit) arbeitsunfähig gewesen sei. Da er vom 12. Dezember 2016 bis zum 30. April 2017 SUVA-Taggelder erhalten habe, sei sodann davon auszugehen, dass er in dieser Zeitspanne unfähig gewesen sei, in seinem bisherigen Beruf zumutbare Arbeit zu leisten (E. 3.2.2 des angefochtenen Urteils). Der Beschwerdeführer rügt sinngemäss, die genannten Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz seien willkürlich. Zwar habe er nach dem Unfall trotz Schmerzen weitergearbeitet, aufgrund seiner Sesambeinfraktur aber nicht die gleiche Leistung wie vor dem Unfall erbringen können und deshalb die Kündigung erhalten. Es sei notorisch, dass eine Fraktur, wie er sie erlitten habe, mit Schmerzen und einer Leistungseinbusse bei einer schweren körperlichen Arbeit der seinerzeit von ihm verrichteten Art (Arbeit als Schlosser/Schweisser) verbunden sei. Der Umstand, dass die Fraktur vom erstbehandelnden Spital übersehen worden und erst Ende 2016 festgestellt worden sei, ändere nichts daran, dass er seit dem Arbeitsunfall und über die Auflösung des Arbeitsverhältnisses per 9. September 2016 hinaus arbeitsunfähig gewesen sei. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die Auszahlung von SUVA-Taggeldern vom 16. Dezember 2016 bis zum 30. April 2017, welche aus versicherungstechnischen Gründen nicht rückwirkend vorgenommen worden sei, sei entgegen der Auffassung der Vorinstanz davon auszugehen, dass er ab dem Unfall bis zum 30. April 2017 vorübergehend arbeitsunfähig gewesen sei. Wie im Folgenden ersichtlich wird, ist für den Ausgang des vorliegenden Verfahrens nicht entscheidend, ob (sowie in welchem Umfang) der Beschwerdeführer in der Zeitspanne bis zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses oder der Einstellung der SUVA-Taggelder am 30. April 2017 vorübergehend arbeitsunfähig war und eine unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit als Ursache für seine Entlassung zu betrachten ist (vgl. hinten E. 6 f.). Die diesbezüglichen Sachverhaltsrügen betreffen mithin nicht rechtserhebliche Tatsachen. Darauf ist nicht weiter einzugehen.