Citation: 9C_637/2022 E. A

A.a. Die Eheleute A.A.________ und B.A.________ wurden für die Steuerperioden 2006-2009 gemäss ihren eingereichten Steuererklärungen rechtskräftig veranlagt. Da aber der Verdacht bestand, sie hätten in diesen vier Steuerperioden Zuwendungen der A.________ Familienstiftung nicht als Einkünfte deklariert, eröffnete das Kantonale Steueramt Zürich ihnen gegenüber mit Schreiben vom 6. Dezember 2016 ein Nachsteuer- und Bussenverfahren. A.b. Im September 2005 war die A.________ Familienstiftung errichtet worden. Hierbei handelt es sich um eine durch öffentliche Beurkundung errichtete Familienstiftung im Sinne von Art. 335 Abs. 1 ZGB mit Sitz in U.________, deren statutarischer Zweck es ist, dem Ehepaar A.________ und dessen Nachkommen (Anteilsberechtigte) "an die Kosten der Ausstattung, durch Förderung ihrer Erziehung oder Ausbildung irgendwelcher Art Beiträge zu leisten und bei Bedarf ihr wirtschaftliches und wissenschaftliches Fortkommen zu ermöglichen und zu erleichtern". Über die auszurichtenden Leistungen beschliesst ein durch die volljährigen Anteilsberechtigten gewähltes Kuratorium (Stiftungsrat). A.c. Mit Verfügung vom 9. November 2021 auferlegte das Steueramt A.A.________ und B.A.________ für die Steuerperioden 2006 bis 2009 bei der direkten Bundessteuer eine Nachsteuer (samt Zins) von Fr. 47'964.00, für die Staats- und Gemeindesteuern eine solche (samt Zins) von Fr. 71'888.50, wobei es das Bussenverfahren jeweils einstellte. A.d. Die dagegen erhobene Einsprache vom 3. Januar 2022 hiess das kantonale Steueramt am 28. Juni 2022 teilweise gut, da die Steuerperiode 2006 in der Zwischenzeit verjährt war. Es auferlegte den Ehegatten A.________ neu für die direkte Bundessteuer 2007-2009 Nachsteuern samt Zins von Fr. 43'891.60 sowie für die Staats- und Gemeindesteuern 2007-2009 solche samt Zins von Fr. 58'564.85. Im Übrigen wies es die Einsprache ab.