Citation: 4A_124/2022 E. 4.2

4.2. Dagegen macht der Beschwerdeführer geltend, dass die Beschwerdegegnerin keinen Formvorbehalt geltend gemacht habe, und dieser daher von der Vorinstanz nicht habe berücksichtigt werden dürfen. Indem die Vorinstanz ohne entsprechende Parteibehauptung einen (angeblichen) Formvorbehalt "hervorsuche", verletze sie die Verhandlungsmaxime. Auch wenn die Vorinstanz ihre Ausführungen zum Thema der Vertragsänderung mit einer "sibyllinischen Formulierung" einleite, könne kein Zweifel bestehen, dass der Beschwerdeführer eine solche behauptet und dass eine solche stattgefunden habe. Diesfalls belegten das Memorandum vom 23. Juli 2015 sowie die beiden Engagement Letters mit den Anwaltskanzleien E.________ AG und F.________ LLP, welche das angebliche Subsidiaritätserfordernis unbestrittenermassen nicht beeinhalten, dass das Subsidiaritätserfordernis nicht mehr Teil der Vereinbarung über die Pflicht der Beschwerdegegnerin zur Bezahlung der Anwaltskosten gewesen sei bzw. dass die Beschwerdegegnerin darauf verzichtet habe.