Citation: 1B_363/2021 E. 2.6

2.6. Der Beschwerdeführer bringt vor, der Rückweisungsbeschluss des Wirtschaftsstrafgerichts verletze das Beschleunigungsgebot nach Art. 5 StPO. Damit müsse nach der Rechtsprechung (BGE 134 IV 43 E. 2.2 ff.) das Erfordernis des nicht wieder gutzumachenden Nachteils rechtlicher Natur nicht erfüllt sein. Der Beschwerdeführer hat vorinstanzlich keine Verletzung des Beschleunigungsgebots geltend gemacht. Ob er das - was mehrere Beschwerdegegner bestreiten - im bundesgerichtlichen Verfahren erstmals tun kann, kann dahingestellt bleiben. Das Beschleunigungsgebot bezweckt in erster Linie den Schutz des Beschuldigten. Er soll nicht länger als nötig den Belastungen des Strafverfahrens ausgesetzt sein (BGE 143 IV 373 E. 1.3.1 mit Hinweis). Auch der Geschädigte bzw. das Opfer haben ein Interesse, dass das Strafverfahren zügig durchgeführt wird und die Sache für sie somit möglichst bald zu einem Abschluss kommt (vgl. Urteil 1B_527/ 2021 vom 16. Dezember 2021 E. 3.1 mit Hinweis). Den Schutz der Strafverfolgungsbehörde dürfte das Beschleunigungsgebot dagegen kaum bezwecken. Ob sich der Beschwerdeführer überhaupt auf dieses Gebot berufen kann, ist damit zweifelhaft. Dies kann jedoch dahingestellt bleiben. Weist das erstinstanzliche Gericht die Sache in einem Zeitpunkt an die Staatsanwaltschaft zurück, in dem eine Verletzung des Beschleunigungsgebots offensichtlich nicht als gegeben erscheint und tut der Beschwerdeführer nicht substanziiert dar, dass sich eine solche Verletzung im weiteren Verlauf des Verfahrens notwendig ergeben wird, hält die Rechtsprechung am Erfordernis des nicht wieder gutzumachenden Nachteils rechtlicher Natur fest (BGE 143 IV 175 E. 2.3; Urteil 1B_171/2017 vom 21. August 2017 E. 2.4; je mit Hinweisen). Die von Hans Mathys und Pierre Cornu geführte Strafuntersuchung dauerte knapp zweieinhalb Jahre. Dies kann in Anbetracht des Umfangs und der Komplexität des Falles nicht als übermässig lang bezeichnet werden. Niemand wirft den beiden denn auch eine Verletzung des Beschleunigungsgebots vor. Das Wirtschaftsstrafgericht sodann fällte den Rückweisungsbeschluss rund drei Monate nach Eingang der Akten und damit innert vernünftiger Frist. Im Zeitpunkt dieses Beschlusses lag damit offenkundig keine Verletzung des Beschleunigungsgebots vor. Dass sich im weiteren Verlauf des Verfahrens eine solche Verletzung notwendig ergeben werde, tut der Beschwerdeführer nicht hinreichend substanziiert dar und ist nicht erkennbar. Vielmehr darf - insbesondere mit Blick auf die mögliche Verjährung eines Teils der infrage stehenden Sachverhalte im Frühjahr 2024 - angenommen werden, dass die neue Verfahrensleitung die Strafuntersuchung zügig vorantreiben wird. Tut sie das, wird sich jedenfalls nicht notwendig eine Verletzung des Beschleunigungsgebots ergeben. Nach der dargelegten Rechtsprechung kann damit entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers im vorliegenden Fall auf das Erfordernis des nicht wieder gutzumachenden Nachteils rechtlicher Natur nicht verzichtet werden. Die Beschwerde ist auch insoweit unbegründet.