Citation: 8C_366/2019 E. A

Der 1980 geborene A.________ erlitt am 9. Januar 2017 bei einem Sturz auf Glatteis eine stabile Vorderkantenabsprengung des vierten Brustwirbelkörpers. Die für dieses Ereignis zuständige Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) sprach ihm bei vollständiger Arbeitsunfähigkeit Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen zu. Aufgrund eines anonymen Hinweises, dass der Versicherte im Kiosk B.________ arbeite, führte die Suva dort im Mai und Juli 2017 Betriebskontrollen durch. Nachdem sie zusätzlich Akten der Staatsanwalt Bern bezüglich eines laufenden Strafverfahrens gegen A.________ ediert hatte, woraus sich zusätzliche Hinweise für eine Tätigkeit im Kiosk ergaben, liess sie ihn intern durch Dr. med. C.________, Facharzt für Chirurgie, beurteilen. Gestützt auf seine Aktenbeurteilung vom 23. Februar 2018, wonach der Versicherte seit 1. August 2017 auch im angestammten Beruf als Bodenleger zu 50 % arbeitsfähig sei, forderte die Suva mit Verfügung vom 1. März 2018 zu viel ausgerichtete Taggeldleistungen im Umfang von Fr. 8'842.- zurück. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 6. Dezember 2018 fest.