Citation: 6B_596/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Zu den objektiven Beweismitteln führt die Vorinstanz im Einzelnen aus, dass aufgrund des Ursachenberichts der Kriminalpolizei Thurgau, Abteilung Brände & Explosionen vom 22. August 2014, der Schlafzimmerbereich im hinteren Teil der Halle als eigentlicher Brandherd zu gelten habe. Anhand der Angaben des ersten Feuerwehroffiziers vor Ort und der Fotodokumentation der Kantonspolizei Thurgau ergäben sich sodann die Schliessverhältnisse und damit, dass das linke Schiebetor nicht verriegelt bzw. dass der Schliessriegel zurückgeschoben gewesen sei. Auch die Bürotüre im Inneren der Halle sei unverschlossen gewesen. Im Rahmen der Brandschuttausräumung seien kein Vorhängeschloss oder Überreste eines solchen gefunden worden. Unbestritten sei, dass die bei der F.________ AG abgeschlossene Versicherung den Beschwerdeführer betroffen habe. Aus der Versicherungspolice ergebe sich, dass Waren zum Marktpreis und die Einrichtungen zum Neuwert bis zu einer Versicherungssumme von Fr. 300'000.-- versichert gewesen seien. Der Beschwerdeführer habe nicht bestritten, den Schaden gemeldet zu haben. Ferner habe die von der Kriminalpolizei Thurgau, Abteilung IT-Forensic durchgeführte Auswertung des Mobiltelefons des Beschwerdeführers ergeben, dass ab diesem Gerät am 28. März 2014 um 20.15.32 Uhr die Nummer des Beschwerdegegners 2 gewählt worden sei; um 21.39.47 Uhr sei auf dem Gerät des Beschwerdeführers ein (versäumter) Anruf ab dem Gerät des Beschwerdegegners 2 verzeichnet. Aus der rückwirkenden Erhebung der Telefonranddaten ergebe sich indes ein Widerspruch zur polizeilich erfolgten Auswertung, welchem im Rahmen der Beweiswürdigung Rechnung getragen werde. Schliesslich habe der Beschwerdeführer anerkannt, Nutzer des VW-Buses mit dem bulgarischen Kennzeichen und Eigentümer der in diesem aufgefundenen Gegenstände zu sein.