Citation: 6B_658/2020 E. A

A.________ wird vorgeworfen, am 1. Januar 2015 seine damalige Ehefrau C.________ zunächst an den Unterarmen gepackt und ihr danach mindestens zweimal mit der Faust ins Gesicht geschlagen zu haben. C.________ erlitt dabei eine Platzwunde an der Innenseite der Unterlippe, Schmerzen im Unterkiefer mit Ausstrahlung ins Kiefergelenk und Schürfungen an den Unterarmen. In der Zeit seit ca. November/Dezember 2015 bis Mitte Januar 2015 habe A.________ seine damalige Ehefrau mindestens drei Mal zum Beischlaf gezwungen, obwohl diese sich aufgrund der Wirkung der zuvor eingenommenen Medikamente nicht zur Wehr habe setzen können oder sogar bewusstlos gewesen sei. Er habe gehandelt, obschon er gewusst habe, dass sich seine damalige Ehefrau aufgrund der Medikamenteneinnahme und ihrer Schläfrigkeit nicht wehren konnte. Ausserdem habe er sie am 11. Januar 2015 und am 14. Februar 2015 zum Beischlaf gezwungen, obwohl sie ihm gesagt habe, dass sie dies nicht wolle. Ferner habe A.________ am 8. Mai 2016, ca. zwischen 16.30 und 17.45 Uhr, D.________ überredet, mit ihm einen Spaziergang zu machen. Unterwegs habe er sie dazu bewogen, mit ihm in den Wald hinter das Freibad zu gehen. Er habe sie auf einen abgelegenen Pfad in einer kräftigen Umarmung festgehalten. Währenddessen habe A.________ sie auf den Hals geküsst, versucht sie auf den Mund zu küssen und seine Hand am Rücken unter ihr T-Shirt geschoben, obwohl sich D.________ gewehrt habe. Schliesslich habe er sie von hinten gepackt, festgehalten und sein erigiertes Glied gegen ihr Gesäss gepresst. D.________ habe sich heftig gewehrt, bis A.________ von ihr abgelassen habe. Schliesslich wird A.________ zur Last gelegt, am 19. Dezember 2017 im Spa-Bereich eines Hotels die nackten Brüste von B.________ massiert zu haben. Er habe ihr das Spa-Tuch weggezogen und sie nach unten gedrückt, als sie versucht habe, aufzustehen. Weiter habe er das Bein von B.________ festgehalten, in grober Weise ihre Leisten massiert und über der Wegwerfunterwäsche mehrfach mit seinen Händen alternierend ihre Vagina berührt. Während er immer noch das Bein fixiert habe, habe er die Unterwäsche zur Seite geschoben und habe mindestens zwei Finger vaginal in B.________ eingeführt. All dies sei gegen deren Willen geschehen.