Citation: 1A.203/2004 16.03.2005 E. 1

1.1 Die Beschwerde richtet sich gegen das Urteil einer letzten kantonalen Instanz betreffend Entschädigung nach dem Bundesgesetz vom 4. Oktober 1991 über die Hilfe an Opfer von Straftaten (Opferhilfegesetz, OHG; SR 312.5). Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist insoweit zulässig (BGE 1A.207/2004 vom 13. Dezember 2004 E. 1; 126 II 237 E. 1a, mit Hinweisen). 1.2 Gemäss Art. 103 lit. b OG ist zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde berechtigt das in der Sache zuständige Departement oder, soweit das Bundesrecht es vorsieht, die in der Sache zuständige Dienstabteilung der Bundesverwaltung gegen die Verfügung unter anderem einer letzten kantonalen Instanz. Beim Beschwerdeführer handelt es sich um das in der Sache zuständige Departement (BGE 1A.207/2004 vom 13. Dezember 2004 E. 1). Das Beschwerderecht der Bundesbehörden soll den richtigen und rechtsgleichen Vollzug des Bundesrechts sicherstellen. Dabei muss grundsätzlich kein spezifisches öffentliches Interesse an der Anfechtung der Verfügung nachgewiesen werden. Erforderlich ist nur, dass es der beschwerdeführenden Bundesbehörde nicht um die Behandlung abstrakter Fragen des objektiven Rechts geht, sondern um konkrete Rechtsfragen eines tatsächlich bestehenden Einzelfalles (BGE 129 II 1 E. 1.1, mit Hinweisen). Diese Voraussetzung ist hier erfüllt. 1.3 Die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die Beschwerde ist einzutreten.