Citation: 5A_372/2021 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz befasste sich als kantonale Aufsichtsbehörde mit den vorgebrachten Nichtigkeitsgründen. Sie wies darauf hin, dass das Bezirksgericht über die Kollokation der Forderung der Stiftung C.________ bereits mit Urteil vom 2. April 2012 entschieden habe. Als Aufsichtsbehörde stehe es ihr grundsätzlich nicht zu, aufgrund nachträglich vorgebrachter Tatsachen oder Beweismittel einen Gerichtsentscheid aufzuheben. Dessen ungeachtet gelte der Grundsatz der Einmaligkeit des Rechtsschutzes. Habe die Aufsichtsbehörde eine konkursamtliche Verfügung überprüft, so komme eine spätere Anfechtung nicht mehr in Frage. Dies gelte auch, wenn später neu oder nochmals Nichtigkeit geltend gemacht werde. Eine Verfügung könne daher nach Ablauf der Beschwerdefrist nur auf Nichtigkeit überprüft werden, sofern dies nicht bereits im Rahmen eines Beschwerde- oder Aufsichtsverfahrens der Fall gewesen sei. Bezüglich des Kollokationsplans betonte die Vorinstanz, dass dieser aufsichtsrechtlich bereits von allen drei Instanzen thematisiert worden sei. Selbst das Vorbringen unechter Noven - d.h. die Steuerunterlagen der F.________ AG aus dem Jahre 1998 - ermögliche keine nochmalige Überprüfung eines rechtskräftigen Entscheides auf Nichtigkeit. Zwar bringe der Beschwerdeführer auch echte Noven vor, indem er auf die Statuten der Stiftung C.________ hinweise, welche nicht dem Stiftungszweck gemäss der letztwilligen Verfügung des Stifters übereinstimmen, indes werde daraus nicht klar, inwiefern dieser Umstand zur Nichtigkeit des Kollokationplans und der Verteilungsliste führen sollte. Was die Nichtigkeit des Konkurserkenntnisses betreffe, so habe das Bundesgericht diese verneint. Schliesslich legt die Vorinstanz dar, dass ihr als Aufsichtsbehörde keine strafrechtlichen Kompetenzen zukomme.