Citation: U 322/05 11.01.2007 E. 7

Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Die unentgeltliche Verbeiständung kann gewährt werden (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG; BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen), auch wenn bei der Bedürftigkeitsberechnung entgegen den Ausführungen der Vorinstanz und den Vorbringen des Beschwerdeführers der ihm anzurechnende Mietzinsanteil bei der von fünf erwachsenen Personen benutzten Wohnung zu Fr. 1970.- nur mit rund Fr. 400.- statt Fr. 500.-zu veranschlagen und bei den Krankenkassenprämien nur diejenigen nach KVG und nicht auch nach VVG (Fr. 224.50 statt Fr. 257.20) zu berücksichtigen sind. Es wird indessen ausdrücklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die begünstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie später dazu im Stande ist.