Citation: 8C_150/2024 E. 6.3

6.3. Nach dem Gesagten bestehen insbesondere aufgrund der Beurteilung des Dr. med. G.________ (zumindest geringe) Zweifel an der Einschätzung des beratenden Arztes. Indem die Vorinstanz dennoch darauf abgestellt und ohne weitere Abklärungen festgehalten hat, die vom Beschwerdeführer geklagten Schulterbeschwerden seien nicht auf den Unfall vom 17. Juli 2020 zurückzuführen, hat sie den Untersuchungsgrundsatz (Art. 61 lit. c ATSG) verletzt (vgl. E. 2.3 hiervor). Der angefochtene Entscheid ist aufzuheben und die Sache an die Allianz zurückzuweisen, damit sie im Verfahren nach Art. 44 ATSG eine externe Begutachtung anordne und anschliessend über den Anspruch des Beschwerdeführers neu verfüge. Dabei empfiehlt es sich, vor der Begutachtung beim behandelnden Physiotherapeuten einen Bericht und bei der Hausärztin einen Auszug aus der Krankengeschichte einzuholen, um allenfalls weitere (echtzeitliche) Informationen zum erstmaligen Auftreten der Schulterschmerzen zu erlangen, soweit dies für die Beurteilung der Kausalitätsfrage überhaupt entscheidend sein sollte. Die Beschwerde ist insoweit begründet.