Citation: 1C_386/2012 E. 4.6

4.6. Die Beweise, deren Abnahme von der Vorinstanz verweigert wurden, stehen gemäss den eigenen Angaben der Beschwerdeführer selbst in engem Zusammenhang mit dem ursprünglichen Gesamtprojekt und sollen dessen Tragweite erhellen. Weder ist aber im vorliegenden Verfahren über die Berechtigung eventueller Subventionen noch über die Rechtmässigkeit von Zusatzeinrichtungen, die gegebenenfalls ausserhalb der Bauzone zu liegen kämen, zu befinden. Was die einzig zu beurteilende Rechtmässigkeit der Baubewilligung der Alpkäserei mit touristischem Nutzen betrifft, erweisen sich die tatsächlichen Umstände als in genügendem Masse erstellt und aktenkundig. Das Verwaltungsgericht verstiess mithin nicht gegen die Verfahrensrechte der Beschwerdeführer, indem es auf einen Augenschein verzichtete, der angeblich in erster Linie Aufschluss über das ursprüngliche Gesamtprojekt hätte geben sollen. Analoges gilt für die von den Beschwerdeführern verlangte Edition der Milchlieferungsverträge, da die Beschwerdeführer auch insofern einen engen rechtlichen Zusammenhang zum Gesamtprojekt und zu dem für die Neue Regionalpolitik massgeblichen Geschäftsmodell herstellen, was aber beides hier nicht abschliessend zu beurteilen ist. Im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens kommt es auf die Wirtschaftlichkeit des Bauprojekts nicht an.