Citation: 2A.479/2003 08.12.2003 E. B

Mit Verfügung vom 3. Mai 2001 lehnte die Fremdenpolizei des Kantons Aargau die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung wegen Vorliegens einer Ausländerrechtsehe ab. A.________ erhob dagegen erfolglos Einsprache. Gegen den Einspracheentscheid vom 5. Dezember 2001 beschwerte sich A.________ beim Rekursgericht im Ausländerrecht des Kantons Aargau. Dieses hiess die Beschwerde am 24. Mai 2002 gut und wies die Sache an die Vorinstanz zurück. Unter anderem hielt es fest, dass A.________ keine rechtsmissbräuchliche Berufung auf eine nur noch formell bestehende Ehe nachgewiesen werden könne. Das Migrationsamt (vormals: Fremdenpolizei) führte sodann Einzelbefragungen der Ehefrau und der Schwester von A.________ durch und wies die Einsprache erneut ab. Mit Urteil vom 2. Mai 2003 hiess das Rekursgericht im Ausländerrecht des Kantons Aargau die Beschwerde von A.________ gegen den Einspracheentscheid gut und wies das Migrationsamt an, die abgelaufene Aufenthaltsbewilligung zu verlängern.