Citation: 6B_419/2024 E. 4.2

4.2. Sodann ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz die Strafzumessung "mit einer [...] bemerkenswerten Einseitigkeit" vornimmt. Dies insbesondere deswegen nicht, weil sich gemäss deren Erwägungen keine subjektiven Tatsachen feststellen lassen, die (verschuldenserhöhend oder aber -mindernd) zu berücksichtigen wären. Insofern der Beschwerdeführer also (zumindest implizit) geltend machen will, die Vorinstanz unterstelle ihm ein finanzielles Motiv, trifft dies gerade nicht zu, im Gegenteil (vgl. angefochtenes Urteil S. 12 f.). Die Beweggründe des Beschwerdeführers konnten nicht eruiert werden. Damit ist ebenso wenig zu beanstanden, dass die Vorinstanz die " (damalige) Drogensucht" nicht strafmindernd berücksichtigt; umso weniger, als der Beschwerdeführer gemäss den unbestritten gebliebenen Erwägungen der Vorinstanz konstant geltend gemacht hat, 9.9 Gramm Kokaingemisch aus reiner Gefälligkeit und auf Geheiss eines Dritten, mithin nicht im Kontext seiner eigenen Drogensucht bzw. zur Finanzierung derselben verkauft zu haben (vgl. wiederum das angefochtene Urteil S. 12 f.). Nicht zu hören ist der Beschwerdeführer schliesslich, soweit er (auch) im Rahmen der Strafzumessung die Nichtberücksichtigung der Suchttherapie und der Stabilisierung seines Lebens moniert. Unter welchem Titel und inwiefern sich diese Entwicklungen konkret strafmindernd auswirken könnten, wird vom Beschwerdeführer nicht dargetan und ist auch nicht ersichtlich.