Citation: 1P.50/2000 24.01.2001 E. A

A.- Die Baukommission Meilen verweigerte S.________ am 23. Februar 1999 die nachträgliche baurechtliche Bewilligung für die Aufmauerung der bestehenden Gartenmauer auf die Höhe von rund 2,20 m entlang der Südgrenze (A.-weg) und entlang eines Teils der Westgrenze (B.________) des Grundstücks Kat. Nr. 3251 an der B.________ in Meilen. Gleichzeitig setzte die Baukommission unter Androhung der Ersatzvornahme eine Frist von 90 Tagen ab Zustellung ihres Entscheids an, um die erstellte Erhöhung wieder abzubrechen. Die Kommission kam zum Schluss, dass die Mauer (im Bereich der Einmündung der Strasse B.________ in den A.-weg) auf der Kurveninnenseite liege, dort die Sichtverhältnisse beeinträchtige und schon aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht bewilligungsfähig sei. Sodann erwog sie, dass die ohne Bewilligung erstellte Mauer weder im Einzelnen noch als Anlage im Zusammenhang mit der näheren oder entfernteren Umgebung den ästhetischen und gestalterischen Anforderungen von § 238 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) zu genügen vermöge, dies auch dann nicht, wenn sie nachträglich mit einem Verputz versehen würde. Sie bilde einen stossenden Gegensatz zu den die Umgebung prägenden Merkmalen. Da sich die Mauerkrone leicht ins Strassengebiet neige, sprächen auch die Eigentumsrechte der privaten Strasseneigentümer gegen die Erteilung der Baubewilligung.