Citation: 7B_69/2025 E. 3.6

3.6. Gestützt auf die Tatsache, dass die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann auf frischer Tat ertappt worden seien, die erklärungsbedürftige Reisetätigkeit zwischen dem 17. und 29. Mai 2024, die Nutzung einer belgischen Rufnummer im eigenen Mobiltelefon kurz vor der Festnahme, dem längeren Aufenthalt in Antwerpen, die verdächtigen Chatnachrichten und die fraglichen Fotoaufnahmen liegen aus Sicht der Vorinstanz mehrere konkrete Verdachtsmomente vor, dass in Bezug auf die Beschwerdeführerin von einem dringenden Tatverdacht der qualifizierten Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz ausgegangen werden kann.