Citation: 8C_576/2013 E. 4.3

4.3. Die Eingliederungsfachleute der IV erachteten es als fraglich, ob einzig durch die von der Beschwerdeführerin schliesslich absolvierte CAS-Kurzausbildung an der theologischen Fakultät der Universität X.________ und ohne Vollausbildung im sozialen Bereich es möglich sein werde, dass die Versicherte in diesem Bereich Fuss fasse. Es sei jedoch ein Versuch wert. Dieser Versuch war offensichtlich mindestens bis zur rentenaufhebenden Verfügung (noch) nicht erfolgreich. Auch auf dem theoretischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt ist nicht davon auszugehen, dass die absolvierte CAS-Kurzausbildung als mit einer Vollausbildung im sozialen Bereich gleichwertig angesehen wird. Insgesamt erscheinen somit die Erfolgsaussichten für eine Eingliederung in diesen Bereich als zu gering, als dass alleine aufgrund der Absolvierung des Kurses bereits von einer erheblichen Verbesserung der Erwerbsmöglichkeiten gesprochen werden könnte. Somit hat das kantonale Gericht gegen Bundesrecht verstossen, als es aus der Anerkennung des rumänischen Abschlusses in der Schweiz und dem Absolvieren des CAS-Kurses auf eine erhebliche Veränderung der erwerblichen Voraussetzungen der Beschwerdeführerin geschlossen hat. Sollte die Beschwerdeführerin später tatsächlich ein erhebliches Erwerbseinkommen erzielen, wird es der Beschwerdegegnerin frei stehen, ein neues Revisionsverfahren einzuleiten.