Citation: 6B_1138/2017 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer kritisiert die vorinstanzliche Würdigung der Aussagen von B.________ sowie von C.________. Die Vorinstanz habe deren tatnahen Aussagen zu Unrecht nicht berücksichtigt. Die beiden hätten zunächst immer nur von Waschen und Baden gesprochen. Es sei nie die Rede davon gewesen, dass er seinen Finger eingeführt oder masturbiert habe. Es wäre aber zu erwarten gewesen, dass die Beschwerdegegnerin ihnen auch dies erzählt hätte. Weiter ist der Beschwerdeführer der Ansicht, die Vorinstanz habe der familiären Situation zu wenig Beachtung geschenkt. B.________ habe die Strafanzeige eingereicht, um das alleinige Sorgerecht zu erhalten. Jedenfalls habe die Vorinstanz das Verhalten der Mutter nicht ausreichend analysiert und berücksichtigt. Gemäss dem angefochtenen Urteil sagte C.________ im Jahr 1997 im Wesentlichen aus, die Beschwerdegegnerin sei von einem Besuch bei ihrem Vater nach Hause gekommen. Sie habe ihre Schwester noch nie so gesehen. Die Beschwerdegegnerin sei total fertig gewesen und habe geweint. Sie habe ihr gegenüber gesagt, der Beschwerdeführer habe mit ihr gebadet und sie gewaschen, was sie nicht gewollt habe. C.________ habe nachgefragt, wo er sie gewaschen habe. Die Beschwerdegegnerin sei in Tränen ausgebrochen und habe geantwortet, er habe sie "überall" gewaschen. Gegenüber B.________ sagte die Beschwerdegegnerin damals, es sei "grusig", mit ihrem Vater zu baden und dass er sie wasche. Die Mutter habe gefragt, ob er ihr den Rücken wasche und sie habe dies verneint und gesagt, sie habe die Beine auseinander machen müssen und er habe sie dann "da, da" gewaschen. Dabei habe sie zwischen die Beine auf ihre Schamgegend gezeigt. Es sei spürbar gewesen, dass sie sich schäme. Die Vorinstanz erwägt, dass die Beschwerdegegnerin damals nicht explizit erwähnt habe, dass der Beschwerdeführer seinen Finger eingeführt habe, sei nachvollziehbar, da dies auch nicht altersadäquat wäre. Gemäss Vorinstanz unterstreichen die erwähnten Aussagen die Angaben der Beschwerdegegnerin. Diese Schlussfolgerung ist nicht zu beanstanden. Dass es zu keinen sexuellen Übergriffen kam respektive der Beschwerdeführer seinen Finger nicht in die Vagina der Beschwerdegegnerin eingeführt hat, lässt sich aus den Aussagen nicht ableiten. Vielmehr beschrieb die Beschwerdegegnerin die Vorfälle mit den Worten einer Sechsjährigen. Dass sämtliche Beteiligten die Handlung als "Waschen" bezeichnen, kann ohne weiteres darauf zurückgeführt werden, dass dies die Terminologie war, welche der Beschwerdeführer gegenüber der Beschwerdegegnerin verwendet hatte. Auch mit B.________s Motiven für die Strafanzeige befasst sich die Vorinstanz. Sie gelangt zum Schluss, dass es zwar Probleme bei der Sorgerechtsregelung gegeben habe. B.________ habe jedoch vor allem mit der Häufigkeit der Besuchstage ein Problem gehabt. Es spreche nichts dafür, dass sie das Besuchsrecht gänzlich unterbinden wollte und dies der Grund für die Anzeige gewesen sei. Zudem würde dies auch nicht erklären, warum die Beschwerdegegnerin rund 17 Jahre nach der Tat das Verfahren von sich aus wieder aufnehmen wollte. Diese Ausführungen sind unter dem Blickwinkel der Willkür nicht zu beanstanden.