Citation: 9C_333/2023 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, der Geschäftsführer habe ihm wiederholt versichert, dass die AHV-Beitragspflicht ordnungsgemäss erfüllt werde. Solches ist indessen gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen nicht erstellt. Aktenkundig ist in diesem Zusammenhang lediglich eine Mail vom 13. Juni 2018, wonach er sich beim Geschäftsführer unter anderm erkundigte, was "unser AHV-Thema" mache, sowie eine zweite Mail vom 29. Juni 2018, wonach er auf die unbeantwortete Frage zurückkommen wolle. Dahingestellt bleiben kann, ob sich aus der Formulierung "unser AHV-Thema" nicht schliessen lässt, er habe zu diesem Zeitpunkt bereits von der mangelhaft erfüllten Beitragspflicht gewusst. So oder anders hätte er sich mit der Nichtbeantwortung dieser Frage durch den Geschäftsführer nicht zufrieden geben dürfen. Auch wenn er gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen keine Verfügungsmacht über die Konten der Gesellschaft hatte, hätte er doch geeignete Massnahmen zur Sicherung der Beitragszahlungen bzw. zur Reduktion der Lohnzahlungen treffen müssen oder - sollten ihm solche wie geltend gemacht tatsächlich nicht zur Verfügung gestanden haben - umgehend als Verwaltungsrat zurücktreten müssen, um einer Haftung zu entgehen (Urteil 9C_906/2017 vom 21. Juni 2018 E 4.2.2).