Citation: 8C_91/2013 E. 3.3.4

3.3.4. Angesichts dieser Ausgangslage vermag ein Angewiesensein auf das Entgegenkommen eines verständnisvollen Arbeitgebers - abweichend von der Auffassung des kantonalen Gerichts - praxisgemäss keinen zusätzlichen Tabellenlohnabzug (vgl. Urteile 8C_176/2012 vom 3. September 2012 E. 8 und 9C_362/2008 vom 14. November 2008 E. 3.2.4) von weiteren 15% zu begründen, zumal die leidensbedingte Beeinträchtigung durch die latente Sturzgefahr gemäss Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle Y.________ nicht nur im Rahmen der psychiatrisch-neurologisch begründeten Einschränkung der Leistungsfähigkeit von 25%, sondern zusätzlich von der IV-Stelle auch noch durch Berücksichtigung eines leidensbedingten Tabellenlohnabzuges von weiteren 10% veranschlagt wurde. Soweit das kantonale Gericht für die Angewiesenheit auf ein erhebliches Entgegenkommen des Arbeitgebers einen weiteren Tabellenlohnabzug von 15% in Betracht zog, hat es demnach Bundesrecht verletzt.