Citation: 1C_41/2014 E. A

Die Parzelle Nr. 3254 steht im Eigentum von A.________, welche die angrenzende Parzelle Nr. 3258 im Jahr 2006 an B.________ und C.________ (nachstehend: Nachbarn) verkaufte. Beide Parzellen befinden sich auf dem Gebiet der ehemaligen Gemeinde Mastrils und ab dem 1. Januar 2012 auf dem Gebiet der Gemeinde Landquart. Auf und entlang der Parzellengrenze verläuft eine Hecke. Nachdem die Nachbarn im Jahr 2007 auf ihrer Parzelle ein Einfamilienhaus erbauen liessen, entstanden zwischen ihnen und A.________ bezüglich dieser Grenzhecke Differenzen. Ein Grund dafür war, dass A.________ der Aufforderung der Nachbarn, den Eschenbestand in der Hecke auf ihrer Parzelle zurückzuschneiden, nicht nachkam. In den gesamtbetrieblichen Bewirtschaftungsverträgen vom 1./28. Dezember 2009 und 27. Januar/19. März 2012 verpflichtete sich A.________ gegenüber dem Kanton Graubünden, die Hecke auf der Parzelle 3254 nach Absprache mit dem Förster zu pflegen. Am 12. Dezember 2011 ersuchte die damalige Gemeinde Mastrils das Amt für Natur und Umwelt des Kantons Graubünden (ANU) um Auskunft darüber, wer die Kompetenz habe, bezüglich einer gemäss Zonenplan schützenswerten Hecke Pflegemassnahmen zu beurteilen und durchzusetzen. In der Folge nahm das ANU mit A.________ und den Nachbarn Kontakt auf und erarbeitete bezüglich der Gestaltung der Hecke einen Lösungsvorschlag, der gemäss dem Beschlussprotokoll vom 12. September 2012 als Pflegeeingriff namentlich die Ausholzung der durchwachsenen Eschen vorsah. Diesem Lösungsvorschlag stimmten die Nachbarn mit Schreiben vom 13. September 2012 zu, während A.________ ihre Zustimmung mit Schreiben vom 28. September 2012 verweigerte. In einem Antwortschreiben vom 17. Oktober 2012 erläuterte das ANU seinen Vorschlag und forderte A.________ auf, diesem doch noch zuzustimmen, was diese nicht tat.