Citation: 8C_170/2017 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 17 Abs. 1 ATSG sowie des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) durch die Vorinstanz. Der psychiatrische Gutachter des ABI habe eine leichte depressive Episode (ICD-10:F32.0) und eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10:F45.4) diagnostiziert und eine Arbeitsfähigkeit von 80 Prozent in einer angepassten Tätigkeit attestiert. Dr. med. F.________ von der SMAB sei dagegen von einer schweren PTBS (ICD-10:F43.1) ausgegangen, die den Versicherten daran hindere eine wirtschaftlich verwertbare Arbeitsleistung zu erbringen. Somit ergebe der Vergleich der beiden Gutachten bezüglich der erhobenen Diagnosen wie auch hinsichtlich der Leistungsfähigkeit eine offensichtliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Dr. med. F.________ stütze seine Einschätzung des Gesundheitsschadens und die daraus folgende Invalidität nicht bloss auf subjektive Angaben des Versicherten. Vielmehr habe er eine Anamnese vorgenommen, eigene Untersuchungen durchgeführt und wissenschaftliche Erkenntnisse für die Diagnosestellung herangezogen. Zudem führe er konkrete, die Diagnose unterstützende Beobachtungen an. Die überzeugenden Ausführungen des Dr. med. F.________ seien überdies ohne weiteres geeignet, die gutachterlichen Einschätzungen des Dr. med. H.________ in Zweifel zu ziehen.