Citation: I 647/01 27.02.2002 E. 2

2.- a) Im vorinstanzlichen Entscheid wird die Sach- und Rechtslage betreffend Verzugszinsen im Leistungsbereich der Sozialversicherung unter Hinweis auf die Rechtsprechung eingehend dargelegt (BGE 119 V 81 Erw. 3a, 117 V 351 Erw. 2, 113 V 50 Erw. 2a; AHI 1997 S. 174 Erw. 3c). Darauf wird verwiesen. b) Der Beschwerdeführer rügt, dass die Verwaltung nach dem 12. Juli 1996, als sie gemäss Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern zur Abklärung des Gesundheitszustandes des Versicherten ab dem 1. Oktober 1994 verpflichtet worden sei, während 34 Monaten nichts unternommen habe. Diese Untätigkeit sei von der IV-Stelle verschuldet. Die Vorinstanz hat mit zutreffender Begründung, auf die verwiesen wird, eine rechtswidrige und schuldhafte Handlung oder Unterlassung der Verwaltung verneint, welche ausnahmsweise die Zusprechung von Verzugszinsen zu begründen vermöchte. Ergänzend ist auf Folgendes hinzuweisen. Der Beschwerdeführer reichte am 5. Mai 1997 eine (zweite) Anmeldung zum Leistungsbezug ein, worin neben dem bisherigen Bandscheibenleiden zusätzlich eine im Jahre 1995 durchgemachte Hirnhautentzündung geltend gemacht wird. Die IV-Stelle holte am 14. Mai 1997 beim Hausarzt Dr. med. U.________, FMH für Innere Medizin, einen Bericht ein, ordnete am 18. Juni 1997 eine berufliche Abklärung im Zentrum für berufliche Abklärung (ZBA) an, erliess nach Vorliegen des Abschlussberichtes vom 27. Oktober 1997 am 21. November 1997 den Rentenbeschluss (Rentenbeginn: 1. Juni 1995) und am 25. Juni 1998 die Rentenverfügungen. Wiedererwägungsweise hob die Verwaltung diese mit Verfügung vom 10. September 1999 auf und setzte den Rentenbeginn auf den 1. Oktober 1994 fest. Diese Verfügung war Gegenstand des vorinstanzlichen Beschwerdeverfahrens, in welchem insbesondere streitig war, ob und bis wann der Beschwerdeführer anstelle der IV-Rente Anspruch auf Taggelder hat. Nach dem Gesagten kann keine Rede davon sein, dass die IV-Stelle während 34 Monaten nichts unternommen habe.