Citation: 4F_7/2017 E. 4.2

4.2. In dieser Hinsicht macht der Gesuchsteller geltend, er habe am 22. März 2015 als Privatkläger bei der Staatsanwaltschaft III für den Kanton Zürich Strafanzeige gegen Rechtsanwalt B.________ wegen Verdachts auf Betrug bzw. vollendeten Versuch eines Betruges im Sinne von Art. 146 StGB und Urkundenunterdrückung im Sinne von Art. 254 StGB sowie gegen F.________, Notariatsstellvertreter, "nur" wegen Verdachts auf Urkundenunterdrückung im Sinne von Art. 254 StGB eingeleitet. Im Rahmen der darauffolgenden Strafuntersuchung gegen den Gesuchsgegner 1 sei das Steueramt aufgefordert worden, die Steuererklärung 2001 der Klägerin in vollständiger und datierter Fassung inklusive Wertschriftenverzeichnis herauszugeben. Gestützt auf diese Unterlagen könne heute aufgezeigt werden, dass die Klägerin auf den zu revidierenden Entscheid durch ein Verbrechen, nämlich mit einer falschen Zeugenaussage im Sinne von Art. 307 Abs. 1 StGB, "indirekt" eingewirkt habe. So habe sie "nicht im besagten Zivilprozess", "sondern in dem gegen den Gesuchsteller geführten und das Zivilverfahren präjudizierenden Strafverfahren" darüber gelogen, in welchem Zeitpunkt sie die Täuschung entdeckt habe. Konkret habe sie die Gerichte glauben lassen wollen, bei ihr seien erst im Jahre 2003 Zweifel aufgekommen, "dass sie vom Gesuchsteller getäuscht worden war", obwohl sie bereits im März 2002 vom tiefen Steuerwert Kenntnis gehabt habe. Insbesondere aus dem dem Gesuchsteller nun erstmals vorliegenden Wertschriften- und Guthabenverzeichnis zur Steuererklärung 2001 ergebe sich, dass die Klägerin den Steuerwert der Aktien schon damals "mit dem Wert CHF 0.-- deklariert" habe. Der Eingangsstempel der Steuerbehörde W.________ vom 15. März 2002 zeige, dass die Klägerin "bereits und spätestens im März 2002 erfahren hatte, dass die erworbenen Aktien im Vergleich zu dem was sie bezahlt hat, praktisch nichts respektive gemäss Deklaration nichts mehr wert waren."