Citation: H 305/00 06.09.2001 E. 4

4.- a) Gegen das von Verwaltung und Vorinstanz angenommene haftungsbegründende Verschulden bringt der Beschwerdeführer in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts Konkretes vor. Es kann daher auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid sowie auf Erw. 3 des Urteils vom 4. September 2001 betreffend A.________ und B.________ verwiesen werden. Grobe Fahrlässigkeit ist umso eher anzunehmen, als sich der Beschwerdeführer zumindest teilweise selber mit dem Geschäfts- und Zahlungsverkehr befasst hat. Selbst wenn ihm die Beitragsausstände nicht im Einzelnen bekannt gewesen wären, hätte er auf Grund der bestehenden Liquiditätsprobleme und der gegebenen personellen Organisation (Fehlen einer eigentlichen Geschäftsleitung im administrativen Bereich) persönlich für eine ordnungsgemässe Abrechnung und Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge sorgen müssen. Wenn die Vorinstanz das Verschulden in Würdigung der gesamten Umstände als grobfahrlässig qualifiziert hat, so beruht dies weder auf einer mangelhaften Feststellung des Sachverhalts noch verstösst es sonst wie gegen Bundesrecht. b) Es sind auch keine Exkulpations- und Rechtfertigungsgründe gegeben. Der Beschwerdeführer durfte nicht davon ausgehen, dass es sich bei den Ende 1995 eingetretenen Liquiditätsproblemen um bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten handelte, welche durch das Nichtbezahlen der Sozialversicherungsbeiträge überbrückt werden könnten. Wenn er der Gesellschaft wiederholt neue Mittel zugeführt hat, ohne dafür zu sorgen, dass die Firma den Verbindlichkeiten gegenüber der Ausgleichskasse nachkommt und insbesondere die von den ausbezahlten Löhnen in Abzug gebrachten Arbeitnehmerbeiträge abliefert, hat er es zugelassen, dass der Betrieb zumindest teilweise zu Lasten der Sozialversicherung weitergeführt wurde, was ihm als Verschulden anzurechnen ist. Ebenso wenig sind Gründe gegeben, welche im Sinne von BGE 122 V 189 Erw. 3c zu einer Herabsetzung des Schadenersatzes wegen Mitverschuldens der Verwaltung führen könnten. Es kann auch in diesem Punkt auf die Erwägungen im Urteil des heutigen Tages betreffend A.________ und B.________ verwiesen werden. c) Unbestritten ist schliesslich das Massliche des Schadens, wobei die Vorinstanz die Kosten für die Arbeitgeberkontrolle zu Recht nur im Teilbetrag von Fr. 402.- anerkannt hat (Art. 170 Abs. 3 AHVV).