Citation: 1P.657/2006 12.04.2007 E. 1

Da der angefochtene Entscheid vor dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) am 1. Januar 2007 erging, finden auf das Beschwerdeverfahren noch die Bestimmungen des OG und des BStP i.d.F. vor der Änderung vom 17. Juni 2005 Anwendung (Art. 132 Abs. 1 BGG). Das angefochtene Urteil ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid, gegen den die staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte grundsätzlich offen steht (Art. 84 Abs. 1 lit. a OG; Art. 269 Abs. 2 aBStP). Der Beschwerdeführer ist als Verurteilter zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert. Auf die rechtzeitig erhobene Beschwerde ist daher - vorbehältlich rechtsgenügend begründeter Rügen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG) - einzutreten, soweit der Beschwerdeführer Willkür bei der Beweiswürdigung sowie eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" rügt. Dagegen kann in diesem Verfahren nicht geprüft werden, ob das Obergericht die Bestimmungen des eidgenössischen Strafrechts, namentlich Art. 129 StGB, zutreffend ausgelegt und angewendet hat (vgl. Art. 84 Abs. 2 OG i.V.m. Art. 269 Abs. 1 aBStP). Der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer hält denn auch in seiner Replik ausdrücklich fest, dass die rechtliche Würdigung nicht Gegenstand der Beschwerde sei.