Citation: 9C_472/2018 E. 3

Das kantonale Versicherungsgericht kam gestützt auf das psychiatrische Gutachten der Dr. med. B.________ vom 10. April 2017 und der dortigen Würdigung der Observationsergebnisse zum Schluss, dass aus psychiatrischer Sicht ab dem 8. Oktober 2014 von einer vollen Arbeits- und Erwerbsfähigkeit auszugehen sei. Demzufolge bejahte es eine revisionsrechtlich relevante Verbesserung des Gesundheitszustandes im massgebenden Vergleichszeitraum (2. November 2007 bis 27. September 2017). In somatischer Hinsicht stellte die Vorinstanz auf das Gutachten der MEDAS Servizio Accertamento Medico (SAM) vom 25. April 2016 ab, wonach in einer angepassten Tätigkeit eine Einbusse der Leistungsfähigkeit von 20 %, entsprechend der rheumatologischen Beurteilung, bestehe. Der vorinstanzliche Einkommensvergleich ergab einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von gerundet 26 %. Einen Abzug vom Tabellenlohn (vgl. BGE 126 V 75) hielt die Vorinstanz nicht für angezeigt. Infolge schuldhafter Meldepflichtverletzung ho b sie die Invalidenrente - in Anwendung von Art. 88a Abs. 1 IVV - rückwirkend per 31. Januar 2015 auf und verpflichtete den Beschwerdeführer zur Rückerstattung der im Zeitraum vom 1. Februar 2015 bis 31. Dezember 2015 zu Unrecht ausgerichteten Leistungen von insgesamt Fr. 24'596.-.