Citation: 4A_707/2016 E. A

Am 28. September 1993 erlitt B.________ als Lenker eines Personenwagens einen Verkehrsunfall. Das andere am Unfall beteiligte Fahrzeug war bei der A.________ AG (Versicherung; Beschwerdeführerin) haftpflichtversichert. Am 14. April 2002 verletzte sich der Verunfallte beim Aufladen von Gebinden (Verhebetrauma). Nach einer Rückfallmeldung bei der Suva im April 2002 fanden diverse medizinische und psychiatrische Abklärungen statt. Mit Verfügung vom 13. August 2007 sprach die Suva dem Verunfallten ausgehend von einer vollständigen Erwerbsunfähigkeit eine Rente sowie eine Integritätsentschädigung zu. Auch die IV gewährte mit Verfügung vom 27. November 2007 unter Annahme einer 100%-igen Arbeitsunfähigkeit eine volle Rente ab 1. Juni 2004. Nach einer Überprüfung bestätigte sie diese Rente am 12. April 2011.