Citation: 2C_357/2022 E. 3

Die Vorinstanz hat festgestellt, dass der Beschwerdeführer und seine Ex-Frau sich spätestens Ende November bzw. Anfang Dezember 2017 getrennt hätten und die eheliche Gemeinschaft damit längstens vom 12. Dezember 2014 bis zu diesem Zeitpunkt gedauert habe. Sie hat diese Feststellung auf eine Reihe von Anhaltspunkten gestützt (u.a. Angaben der Ex-Frau; Anpassung des Mietvertrags für die eheliche Wohnung per 1. Dezember 2017, wobei neu nur noch die Ex-Frau als Mieterin und Bewohnerin aufgeführt wurde; Aussagen des Beschwerdeführers bei der Scheidungsanhörung vom 6. Mai 2020). Der Beschwerdeführer hält diese Feststellung für offensichtlich unrichtig. Es gelingt ihm jedoch nicht aufzuzeigen, inwiefern die Würdigung der Vorinstanz offensichtlich unrichtig sein soll. Wenn er vorbringt, dass er und seine Ex-Frau bis zur Trennung mit Ehewillen zusammengelebt und keine Scheinehe geführt hätten, ist ihm entgegen zu halten, dass die Vorinstanz diese Frage offengelassen und nicht für entscheidwesentlich gehalten hat (vgl. angefochtenes Urteil E. 3.6). Im Übrigen bleibt seine Kritik an der Beweiswürdigung der Vorinstanz appellatorisch; sie ist für das Bundesgericht kein Grund dafür, vom Sachverhalt abzuweichen, wie ihn die Vorinstanz festgestellt hat (vgl. oben E. 2.1). Unbegründet ist die Kritik des Beschwerdeführers auch, soweit sie sich auf die Ausführungen der Vorinstanz über die Beweislastverteilung bezieht. Die Vorinstanz hat die relevanten Tatsachen festgestellt und nicht etwa infolge Beweislosigkeit zulasten des Beschwerdeführers entschieden. Selbst wenn ihre Ausführungen über die Beweislastverteilung nicht zuträfen, könnte der Beschwerdeführer daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten.