Citation: 1C_28/2021 E. A

Am 25. Juli 2012 stellte A.________ beim Gemeinderat U.________ ein Baugesuch für eine angewinkelte Stützmauer aus L-Betonelementen. Geplant war, die Stützmauer auf der Parzelle Nr. 2227 von A.________ zu errichten, und zwar mit einer Länge von 15 m entlang der Grenze zur Parzelle Nr. 2306 (im Norden) sowie einer solchen von 10 m entlang der Parzelle Nr. 2228 (im Westen). Der Gemeinderat bewilligte das Bauvorhaben am 24. September 2012. Eine Abnahme des im Frühjahr 2013 erstellten Bauwerkes erfolgte zunächst nicht. Am 29. April 2016 wurde anlässlich einer Bauabnahme festgestellt, dass die Mauer statt im bewilligten Abstand von 80 cm zur Grenze zur Parzelle Nr. 2306 nur in einer Distanz von 30 cm zu dieser Grenze platziert war. Der Gemeinderat verlangte deshalb die Einreichung eines nachträglichen Baugesuches. Ein entsprechendes Gesuch wurde am 11. Oktober 2017 eingereicht sowie in der Folge öffentlich aufgelegt. Dagegen erhoben B.________ und C.________, die Eigentümer der Parzelle Nr. 2306, eine Einwendung. Am 15. Januar 2018 bewilligte der Gemeinderat die auf der Parzelle Nr. 2227 errichtete Stützmauer. Zugleich wies er die Einwendung von B.________ und C.________ ab.