Citation: 6B_578/2013 E. 1.5

1.5. Die Vorinstanz zeigt willkürfrei auf, weshalb sie zur Überzeugung gelangt, der Beschwerdeführer habe gewusst, dass Y.________ die Kundengelder nicht vertragskonform anlegte, sondern ein sog. Schneeballsystem betrieb. Was der Beschwerdeführer dagegen einwendet, lässt die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht willkürlich erscheinen. Der Beschwerdeführer anerkennt, dass die Darlehensverträge mit den Aktionären und der D.________ & Partner GmbH dazu dienten, Gelder, die aufgrund eines früheren Verbrauchs buchhalterisch fehlten, wieder erhältlich zu machen, d.h. zurückzuführen (Beschwerde S. 14-18). Die Darlehensverträge wurden seitens der Kunden (unter Ausübung der von diesen unterzeichneten Vermögensverwaltungsvollmachten) von der A.________ AG bzw. von deren Verwaltungsrat D.________ unterzeichnet. Nicht einzusehen ist, weshalb man sich mit dieser rein buchhalterischen Massnahme, basierend auf einem In-sich-Geschäft der verantwortlichen Personen, begnügte, wenn die Gelder wie vom Beschwerdeführer behauptet im Ausland angelegt worden wären. Der Beschwerdeführer hatte offensichtlich nicht den gleichen Wissensstand wie die Anleger, die T.________ oder auch die Revisoren, da er an Geschäftsleitungssitzungen teilnahm und z.T. auch in das Geschäft involviert war. Daran ändert nichts, dass das Thema "Veruntreuung" an den Geschäftsleitungssitzungen möglicherweise nicht explizit zur Sprache kam und er von seinen Mitbeschuldigten nie "ausdrücklich" darüber informiert wurde, dass Kundengelder zweckentfremdet wurden (vgl. Beschwerde S. 20 f.). Der Beschwerdeführer verkennt, dass die Vorinstanz ihm nicht vorwirft, er hätte mehr Abklärungen tätigen müssen. Sie gelangt vielmehr aufgrund seiner Kenntnisse, der tatsächlich erfolgten Abklärungen sowie der weiteren Indizien zum Schluss, er habe um die Zweckentfremdung der Kundengelder gewusst. Er kann daraus, dass die E.________ AG gegen die Darlehensverträge keine Einwände erhob, nichts zu seinen Gunsten ableiten. Ebenso wenig spricht für ihn, dass die Q.________ AG bezüglich der Darlehensverträge mit den Kunden R.________ lediglich, aber immerhin, einen Hinweis anbrachte (Urteil E. 1.4.1.4 S. 115), und es zu einem Freispruch der Revisoren vom Vorwurf der Urkundenfälschung kam. Das vom Beschwerdeführer im Jahre 1999 verfasste Arbeitspapier zeigt, dass er den Umgang der A.________ AG mit den Kundengelder als problematisch erachtete, worin er sich durch das von der EBK im Juli 2002 eröffnete Verfahren bestätigt gesehen haben muss. Nicht zu beanstanden ist zudem, wenn die Vorinstanz auf Aussagen von Y.________ abstellt, welcher auch bezüglich der gegen ihn erhobenen Vorwürfe weitgehend geständig war. Dass der Beschwerdeführer um das von der A.________ AG und später auch von der B.________ AG betriebene Schneeballsystem wusste und namentlich auch Kenntnis davon hatte, dass im Jahre 2003 Kundengelder nach Luxemburg verschoben wurden, ergibt sich überdies aus den Schreiben vom 16. Mai 2007. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, mit welchen plausiblen Erklärungen ihn seine Mitbeschuldigten nach diesen Schreiben vom Gegenteil hätten überzeugen können.