Citation: 4A_583/2021 E. 9.1.1

9.1.1. Die Vorinstanz hielt fest, es sei unbestritten, dass die Beschwerdeführerin im Sommer 2013 angesichts der bevorstehenden Inkraftsetzung der Sanktionen in den VAE von der Beschwerdegegnerin angewiesen worden sei, innert kürzester Zeit einen beträchtlichen Betrag (die exakte Höhe sei umstritten) durch eine dafür nicht vorbereitete Struktur zu schleusen. Zur Bewältigung der damit verbundenen rechtlichen Probleme habe sie G.________ als Erfüllungsgehilfin beigezogen und die Beschwerdegegnerin um Ausstellung der im Recht liegenden Freizeichnungs- und Schadloshaltungserklärung vom 14. Juli 2013 ersucht. Die Beschwerdeführerin habe mit G.________ am 15. Juli 2013 ein Honorar vereinbart, das in jedem Fall nicht weniger als 1.85 % der Mittel betrage, bezüglich derer G.________ die Beschwerdeführerin bei der Erbringung ihrer Leistung direkt oder indirekt unterstütze. "In return for the provision of the Services, the Client [Beschwerdeführerin] shall pay to G.________ a fee which shall be agreed between the Parties (the "Fee") but shall in any event not be less than one point eighty five (1.85%) of the funds they assisted, either directly or indirectly, to facilitate in the provisions of the Services."