Citation: 1P.279/2001 12.07.2001 E. C

C.- A.________ hat gegen den Rekursentscheid der Staatsanwaltschaft am 18. April 2001 eine staatsrechtliche Beschwerde eingereicht. Sie beantragt die kostenfällige Aufhebung des Entscheids. Mit der staatsrechtlichen Beschwerde rügt sie Verstösse gegen Art. 4 aBV bzw. - in der bereinigten Eingabe vom 30. April 2001 - gegen die Art. 8, 9, 29 und 30 BV. Die Beschwerdeführerin bringt vor, es seien Einvernahmen mit dem Beschuldigten B.________ und einer Zeugin ohne vorgängige Orientierung ihres Rechtsvertreters durchgeführt worden, obschon dieser bereits in der Anzeige vom 22. August 1997 verlangt habe, dass ihm Gelegenheit zur Teilnahme an allen Untersuchungshandlungen zu geben sei. Auch seien ihre Beweisanträge nicht wegen Unerheblichkeit oder aufgrund antizipierter Beweiswürdigung abgewiesen, sondern überhaupt nicht behandelt worden. Dadurch habe die Untersuchungsbehörde den Anspruch der Beschwerdeführerin auf rechtliches Gehör verletzt und sei willkürlich vorgegangen. Nach Auffassung der Beschwerdeführerin verletzt sodann der angefochtene Entscheid das Rechtsgleichheitsgebot, da sie selber und B.________ bei gleichem Kenntnisstand gemeinsam gehandelt hätten und darum auch gleich zu behandeln seien.