Citation: 2C_168/2017 E. 3.1

3.1. Wie bereits ausgeführt, veräusserte C.D.________ am 1. Januar 2011 50 % seiner Beteiligung an der F.________ AG an die vom Beschwerdegegner 1 zu 100 % beherrschte E.________ AG und trat diesem anschliessend die Hälfte der Verkäuferforderung - die somit auf einen Anteil von 25% an der Beteiligung entfällt - per 31. Dezember 2011 schenkungsweise ab. Unstreitig ist, dass die Mindestquoren von Art. 20a Abs. 1 lit. b DBG insofern erfüllt sind, als der Beschwerdegegner 1 mindestens 50 % der E.________ AG besitzt und er bzw. die von ihm beherrschte E.________ AG im Ergebnis auch mehr als 5 % der eingebrachten Aktien der F.________ AG hält. Nicht einig sind sich die Beteiligten hingegen, ob Art. 20a Abs. 1 lit. b DBG die gewählte Vorgehensweise erfasst.