Citation: 4A_337/2020 E. 3.1

3.1. Sie führen aus, der Beschwerdeführer 1 sei Hauptaktionär der Beschwerdegegnerin. Er habe am 8. März 2019 die Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung verlangt; dieser Antrag sei vom Verwaltungsrat der Beschwerdegegnerin indes abgewiesen worden. Mit Urteil vom 15. Oktober 2019 habe der Einzelrichter am Kantonsgericht Appenzell Ausserrhoden auf das Gesuch des Beschwerdeführers 1 hin die Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung angeordnet. Dieser Entscheid sei vom Obergericht des Kantons Appenzell Ausserrhoden mit Urteil vom 12. Februar 2020 und vom Bundesgericht mit Urteil 4A_134/2020 vom 15. Juni 2020 geschützt worden. Damit - so die Beschwerdeführer weiter - stehe fest, dass "in Kürze" eine ausserordentliche Generalversammlung der Beschwerdegegnerin stattfinden werde. An dieser könne sich der Beschwerdeführer 1 "mit seiner Stimmenmehrheit" selbst zum neuen und einzigen Verwaltungsratsmitglied wählen. Alsdann werde er das Ausweisungsbegehren und die Kündigung des Mietvertrags "sofort zurückziehen und stoppen". Die derzeitigen Verwaltungsratsmitglieder der Beschwerdegegnerin wollten ihnen (den Beschwerdeführern) bis dahin "Steine wie nur möglich in den Weg legen" und sie "mit allen Mitteln aus dem Haus werfen", bevor der Beschwerdeführer 1 "die Geschicke" der Beschwerdegegnerin wieder bestimme. Indem die Beschwerdegegnerin am Ausweisungsbegehren festhalte, "im Wissen um die genauen und gerichtlich bestätigten Machtverhältnisse", handle sie "rechtsmissbräuchlich sondergleichen". Dies habe das Kantonsgericht verkannt. Ausserdem verweisen die Beschwerdeführer auf zwei in der Zwischenzeit abgehaltene Generalversammlungen der Beschwerdegegnerin vom 6. Dezember 2019 und vom 10. März 2020, mit denen in "aktienrechtlich unzulässige[r] und strafbare[r]" Weise versucht worden sei, dem Beschwerdeführer 1 die "Zurückerlangung der Kontrolle" über die Beschwerdegegnerin zu erschweren und ihn "finanziell zu schädigen".