Citation: 6B_1335/2023 E. 9.1

9.1. Weiter wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz eine willkürliche Beweiswürdigung vor. Die Vorinstanz stützte sich im Rahmen ihrer Beweiswürdigung auf zahlreiche Indizien. So erachtete sie es als erstellt, dass der Beschwerdeführer rund 75 Minuten vor dem Absetzen der Drohnachricht über sein Mobiltelefon mit der tatrelevanten Webseite der Kantonspolizei Basel-Stadt verbunden war und von dort verschiedene Dokumente heruntergeladen habe. Weiter berücksichtigte die Vorinstanz, dass die Lebenspartnerin des Beschwerdeführers in der Nähe der Dreirosenanlage arbeite und er am 4. März 2021 eine telefonische Meldung an die Kantonspolizei Basel-Stadt erstattet habe, wonach man ihm unter der Dreirosenbrücke habe Drogen verkaufen wollen. Zudem habe sich aus den edierten Logdateien ergeben, dass die Drohnachricht von einem typengleichen Mobiltelefon versandt worden sei. Sodann habe die Datenübermittlung der IP-Adresse xxx zugeordnet werden können. Gestützt auf zwei Anfragen beim Überwachungsdienst des EJPD seien sowohl der Internet-Provider als auch der Abonnent dieser Adresse ermittelt worden. Dabei sei man auf den Haushalt des Beschwerdeführers gestossen. Der Umstand, dass auf dem Mobiltelefon des Beschwerdeführers keine weiteren Tathinweise gefunden worden seien, entlaste diesen nicht, sei doch der gesamte Verlauf vor dem 3. April 2021 gelöscht worden (angefochtenes Urteil E. II.3.3).