Citation: 4A_696/2015 E. 7.2

7.2. Der Beschwerdeführer rügt eine fehlerhafte Verteilung der Behauptungs- und Beweislast und eine Verletzung der Verhandlungsmaxime. Die Beschwerdegegner hätten die entsprechenden Kosten als Aufwand der Generalunternehmerin anerkannt; sie hätte nur bestritten, dass darauf ein "GU-Honorar" geschuldet sei. Dabei handle es sich um eine Rechtsfrage; er habe daher keine Veranlassung gehabt, in tatsächlicher Hinsicht zur Bestreitung der Gegenpartei Stellung zu nehmen. Er wiederholt sodann seine inhaltliche Begründung der Honorarberechtigung, wie er sie erstmals in der Berufung vorbrachte, ohne sich zu den Ausführungen der Vorinstanz betreffend verspätetes Vorbringen (Art. 317 Abs. 1 lit. b ZPO) zu äussern. Er bestreitet somit die Feststellungen der Vorinstanz zum prozessualen Verhalten ebenso wenig wie deren Anwendung von Art. 317 Abs. 1 lit. b ZPO.