Citation: 9C_218/2021 E. 5.1

5.1. Den Einwendungen des Beschwerdeführers, die weiteren somatischen Beschwerden seien nicht berücksichtigt worden, ist die vorinstanzliche Erwägung entgegenzuhalten, dass die IV-Stelle und der RAD anerkannt haben, dass sich die somatische Problematik, die bereits im Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 15. April 2010 rechtskräftig bestätigt worden sei, weiterhin auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirke. Dies erschliesst sich, wie das kantonale Gericht zutreffend aufzeigte, aus dem vom RAD-Arzt in der Stellungnahme vom 9. März 2020 festgehaltenen Zumutbarkeitsprofil. Danach sei in einer angepassten Tätigkeit - körperlich leicht, wechselbelastend mit hohem Sitzanteil, ohne Zwangshaltungen (knien, kauern, vornübergeneigt, Überkopf), und ohne Schläge/Viberationen auf den Rücken resp. die Knie-, Fuss- und Schultergelenke - unter Ausschöpfung der Behandlungsmassnahmen mit keiner relevanten Einschränkung zu rechnen. Daraus folgt, dass der RAD-Arzt nicht nur die Beeinträchtigung am Knie, sondern auch die (weiteren) Beschwerden an Rücken und Schulter bei der Formulierung des Zumutbarkeitsprofils berücksichtigte.