Citation: U 319/06 24.11.2006 E. 1

Zu prüfen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung sowie auf eine Integritätsentschädigung auch für die nichtorganischen Gesundheitsschädigungen, wie sie nach dem Unfall eingetreten sind. Der Rechtsstreit betrifft allein noch die Frage, ob die Adäquanz des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis vom 31. Januar 2003 und dem nachmaligen psychischen Gesundheitsschaden gegeben sei. Nach den zutreffenden Ausführungen von Verwaltung und Vorinstanz, auf welche verwiesen werden kann, setzt die Leistungspflicht des Unfallversicherers nach Art. 6 Abs. 1 UVG voraus, dass zwischen Unfallereignis und eingetretenem Gesundheitsschaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher (BGE 129 V 181 Erw. 3.1 mit Hinweisen) und adäquater (BGE 129 V 181 Erw. 3.2, 405 Erw. 2.2, 125 V 461 Erw. 5a) Kausalzusammenhang besteht. Die Kriterien der Adäquanzbeurteilung bei psychischen Fehlentwicklungen mit Einschränkung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit nach Unfällen ohne Distorsion der Halswirbelsäule oder vergleichbaren Körpereinwirkungen (BGE 115 V 133) sind ungeachtet der konkret in Betracht fallenden Leistungen (wie Heilbehandlung [Art. 10 UVG], Taggeld [Art. 16 UVG], Integritätsentschädigung [Art. 24 UVG] oder Invalidenrente [Art. 18 UVG]) massgebend (BGE 127 V 102).