Citation: 4A_116/2023 E. 6.2

6.2. Die Beschwerdeführerin setzt sich nicht hinreichend mit diesen vorinstanzlichen Erwägungen auseinander. Sie legt nicht dar, inwiefern sie - entgegen der Vorinstanz - den Begründungsanforderungen an eine Berufung nach Art. 311 Abs. 1 ZPO nachgekommen sei oder vor der Vorinstanz beha uptet habe, dass sie dem Beschwerdegegner ihre Arbeitsleistung gehörig angeboten hat. Vielmehr erhebt sie verschiedene (neue) Beanstandungen (ein konkludenter Bezug von Urlaub sei nicht möglich, die Lohnabrechnungen des Beschwerdegegners würde den im Arbeitsvertrag festgelegten Zuschlag von 10.64 % nicht ausweisen bzw. seien aufgrund des zu geringen AHV- Abzug s ohnehin willkürlich und sie habe Überzeit kompensiert anstatt Ferien zu beziehen, da sie im Zeitraum von August 2017 bis Mai 2018 insgesamt 223 Tage gearbeitet habe, obwohl nur 205 Sollarbeitstage geschuldet gewesen seien). Soweit sie damit den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt ergänzt, zeigt sie nicht auf, inwiefern sie diese Tatsachen bereits vor den Vorinstanzen prozesskonform geltend machte. Damit genügt sie den erwähnten Anforderungen an eine Beschwerdebegründung nicht (vgl. E. 2.2. hiervor). Soweit sie damit hingegen neue rechtliche Rügen erhebt, zeigt sie nicht hinreichend auf, inwiefern sie diese Beanstandungen bereits vor der Vorinstanz geltend machte und damit den materiellen Instanzenzug ausschöpfte (vgl. E. 5.5. hiervor).