Citation: 8C_119/2021 E. 2.3

2.3. Es mag zwar zutreffen, dass die IV-Stelle von der irrigen Annahme ausging, die Videos und Tonaufnahmen müssten nicht im Dossier abgelegt werden. Das ändert aber nichts daran, dass die vom Beschwerdeführer eingereichte CD offenbar nicht lesbar war und dieser Gelegenheit gehabt hätte, der IV-Stelle einen neuen, lesbaren Datenträger einzureichen. Spätestens aber im kantonalen Beschwerdeverfahren hätte er die Beweismittel auflegen können. Soweit er vorbringt, die strafrechtlichen Folgen der (heimlichen) Tonaufnahmen seien unklar gewesen, weshalb er sie nicht "ohne Weiteres" habe einreichen können, überzeugt dies nicht, zumal er die besagten Aufnahmen bereits im Verwaltungsverfahren - wenngleich offenbar in unbrauchbarer Form - eingereicht hatte. Wenn er darauf vertraute, dass die Vorinstanz dem bidisziplinären Gutachten der Dres. med. B.________ und C.________ bereits aus anderen Gründen nicht folgen würde, so ist ihm dies novenrechtlich entgegenzuhalten. Die vor Bundesgericht eingereichten Datenträger bleiben demnach als unzulässige (unechte) Noven unbeachtlich.