Citation: 9C_91/2025 E. 2.3

2.3. Das Verfahren war seit der mit Urteil vom 3. Februar 2021 erfolgten Rückweisung erneut bei der Vorinstanz hängig, im Zeitpunkt der Erhebung der Rechtsverzögerungsbeschwerde mithin seit etwa vier Jahren. Da es sich dabei um die Fortsetzung des bei ihr bereits im November 2018 - mithin mehr als zwei Jahre zuvor - eingeleiteten Beschwerdeverfahrens handelt, wäre die Vorinstanz umso mehr verpflichtet gewesen, weitere Verfahrensschritte zügig zu unternehmen, dies unabhängig davon, ob sie die Sache aufgrund des Gerichtsgutachtens vom 27. Juni 2022 für spruchreif oder weitere Abklärungen für angezeigt hielt. Anfänglich trug der Beschwerdeführer mit seinen Eingaben zwar dazu bei, dass sich das Verfahren in die Länge zog, aber spätestens seit seiner letzten, am 13. Oktober 2022 erfolgten Eingabe war er für weitere Verzögerungen nicht mehr mitverantwortlich. Es ist einzig der Vorinstanz anzulasten, dass sie in den seither verstrichenen mehr als zwei Jahren untätig blieb und das Verfahren in dieser Zeit keine Fortschritte mehr nahm. An der ihr demnach vorzuwerfenden Verfahrensverzögerung vermag der gemäss ihrer Vernehmlassung inzwischen eingeleitete, nicht näher dokumentierte Verfahrensschritt nichts zu ändern. So ist insbesondere auch das aktuelle Rechtsschutzinteresse des Beschwerdeführers immer noch gegeben, da noch kein Urteil ergangen ist (vgl. BGE 125 V 373 E. 1; Urteil 7B_60/2023 vom 13. März 2024 E. 1.2.1).