Citation: U 316/99 05.11.2001 E. 1

1.- Die dem Eidgenössischen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um Versicherungsleistungen zustehende umfassende Kognition hat unter anderem zur Folge, dass grundsätzlich auch neue, erstmals im letztinstanzlichen Rechtsmittelverfahren vorgebrachte Tatsachenbehauptungen und Beweismittel (sog. Noven) zu berücksichtigen sind (RKUV 1999 Nr. U 333 S. 197 Erw. 1; ferner BGE 100 Ib 148 Erw. 3b, 103 Ib 196 Erw. 4a, 102 Ib 127 Erw. 2a). Nach Abschluss des Schriftenwechsels eingereichte Beweismittel, namentlich Gutachten, sind insoweit zu berücksichtigen, als sie zur Feststellung des rechtlich massgebenden Sachverhalts beizutragen vermögen (RKUV 1985 Nr. K 646 S. 239 Erw. 3b; nicht veröffentlichtes Urteil R. vom 10. Juli 1996, K 172/95). Das Gutachten des Dr. med. D.________ vom 31. März 2000 äussert sich zu diversen streitigen medizinischen Sachfragen, namentlich zu der dem Beschwerdeführer zumutbaren Arbeitsfähigkeit. Es befasst sich mithin mit dem rechtserheblichen Sachverhalt, weshalb es zu den Akten zu nehmen ist.