Citation: 1C_697/2021 E. 5.4

5.4. Nach der Darstellung der Beschwerdeführerin im vorinstanzlichen Verfahren werden die IGW der hier massgeblichen ES III (vgl. Anhang 3 Ziff. 2 LSV) von tagsüber 65 dB (A) bei 107 Zimmern in 61 Wohnungen überschritten, wobei in Bezug auf 27 Zimmer in 19 Wohnungen der Alarmwert von 70 dB (A) erreicht wird. In der Nacht werden die IGW von 55 dB (A) bei 155 Zimmern in 89 Wohnungen überschritten. Die höchsten Werte liegen nachts bei 64 dB (A); sie betreffen zwölf Wohnungen. Bei dieser Ausgangslage ist die Vorinstanz zutreffend davon ausgegangen, dass das Projekt eine erhebliche Überschreitung der IGW nach sich zieht (vgl. auch BGE 145 II 189 E. 8.3.3; Urteile 1C_1/2022 vom 27. Juli 2023 E. 5.3; 1C_264/2021 vom 24. März 2022 E. 3.6, in: URP 2023 S. 173; 1C_106/2018 vom 2. April 2019 E. 4.7, in: URP 2019 S. 745; je mit Hinweisen). Dies erfordert eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Lärmschutz, damit die Erteilung einer Ausnahmebewilligung gemäss Art. 31 Abs. 2 LSV in Frage kommen kann, was die Beschwerdeführerin im bundesgerichtlichen Verfahren zu Recht nicht in Abrede stellt. Sie wirft der Vorinstanz jedoch vor, die Anforderungen an den Nachweis von Massnahmen im Sinne von Art. 31 Abs. 1 LSV zu überspannen.