Citation: U 154/04 16.01.2006 E. A

V.________, geboren 1958, war seit März 1992 bei der Q.________ AG, Eisen- und Metallbau, als Betriebsmonteur tätig und in dieser Eigenschaft obligatorisch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtsberufsunfällen sowie von Berufskrankheiten versichert. Am 23. Januar 1997 stürzte er während der Nachtschicht, fiel nach hinten und verletzte sich dabei am rechten Unterarm. Sein Hausarzt Dr. med. S.________, Allgemeine Medizin FMH, den er am darauf folgenden Morgen aufsuchte, stellte eine "diffuse Druckdolenz, eine diffuse Schwellung, mit Druckdolenz sowohl medial wie lateral am Ellbogen" fest (Bericht vom 4. Februar 1997). Im Spital X.________ wurden am 4. Februar 1997 Röntgenaufnahmen erstellt und gestützt darauf eine "gering dislozierte Radiusköpfchen-Fraktur rechts" diagnostiziert (Bericht vom 11. Februar 1997). Dr. med. W.________, Chirurgie FMH, unterzog den Versicherten am 2. Mai 1997 einer lateralen Gelenkrevision mit Abtragung der Stufe im Radiusköpfchen, Resektion der hypertrophen Narben im Ringbandbereich sowie Entfernung der Verknöcherung im radialen Seitenband (Operationsbericht vom 5. Mai 1997). Nach zahlreichen weiteren medizinischen Untersuchungen (und einer Lateralulnarbandrekonstruktion mittels Flexor carpi radialis rechts vom 30. September 1997, Operationsbericht der Orthopädischen Klinik Y.________ vom 3. Oktober 1997) und verschiedenen Versuchen der Wiederaufnahme der Arbeit war V.________ ab dem 9. Dezember 1998 zu 100 % arbeitsunfähig. Auf Ende Juli 1999 wurde ihm von seinem Arbeitgeber gekündigt. Vom 1. Februar bis 10. März 2000 weilte der Versicherte bei der Beruflichen Abklärungsstelle (BEFAS). Mit Blick auf eine Umschulung zum CNC-Programmierer wurden ab dem 12. März 2001 in der Fertigung C.________ weitere Abklärungen durchgeführt, jedoch am 2. Mai 2001 abgebrochen. Nach erneuten medizinischen Untersuchungen liess die SUVA den Versicherten durch Prof. Dr. med. B.________, Chefarzt Handchirurgie des Spitals Z.________, begutachten (Expertise vom 24. Juni 2002). Nach seiner Einschätzung war V.________ unter Wahrung bestimmter Rahmenbedingungen ein mindestens 75%iger zeitlicher Einsatz möglich (z.B. als Taxichauffeur), der Integritätsschaden betrug 25 %. Gestützt auf dieses Gutachten sprach die SUVA dem Versicherten mit Verfügung vom 23. Mai 2003 und Einspracheentscheid vom 10. Oktober 2003 ab 1. Juni 2003 eine Invalidenrente auf der Basis einer Erwerbsunfähigkeit von 35 % sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 25 % zu.