Citation: 1B_239/2023 E. 1.2

1.2. Die angefochtene Präsidialverfügung schliesst das Strafverfahren gegen den Beschwerdegegner nicht ab; es handelt sich um einen Zwischenentscheid. Als solcher ist er nach Art. 93 Abs. 1 BGG nur anfechtbar, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (lit. a), oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b). Die zweite Voraussetzung fällt vorliegend ausser Betracht. Bei der Anfechtung von Zwischenentscheiden hat die beschwerdeführende Partei die Tatsachen anzuführen, aus denen sich der nicht wieder gutzumachende Nachteil ergeben soll, sofern dies nicht offensichtlich ist (vgl. BGE 148 IV 155 E. 1.1; 141 IV 284 E. 2.3). Die Beschwerdeführerin macht geltend, es bestehe die Gefahr der Erschwerung oder gar Vereitelung des Verfahrens zur rechtskräftigen Verurteilung und Bestrafung des Beschwerdegegners. Angesichts der durch den Beschwerdegegner möglicherweise drohenden neuen Verbrechen und der Fluchtgefahr bestehe eine grosse Gefahr für die öffentliche Sicherheit, weshalb der Zwischenentscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirke. Diese Auffassung ist entgegen der Ansicht des Beschwerdegegners nicht zu beanstanden. Insofern ist die Sachurteilsvoraussetzung des drohenden nicht wieder gutzumachenden Rechtsnachteils erfüllt (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG). Auf die Beschwerde ist demnach grundsätzlich einzutreten.