Citation: 8C_597/2023 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin hat im vorinstanzlichen Verfahren keine Kostennote eingereicht. Die Vorinstanz verwies bei der Festsetzung der Entschädigung auf Fr. 1'000.- einschliesslich Auslagen auf den Verfahrensausgang, den aktenkundigen Aufwand sowie den Umstand, dass die Wiedererwägung im Rahmen des ersten Schriftenwechsels erfolgt sei. Vor Bundesgericht wird geltend gemacht, dass die Akten sehr umfangreich seien. Das Leiden - eine rheumatoide Arthritis beziehungsweise Polyarthritis mit schmerzhaften Veränderungen der Gelenke, insbesondere der Knie und Hüften sowie der Hände - bestehe bereits seit der Kindheit und habe zunächst zu einer Wachstumsstörung geführt. Seit 1998 lebe die Beschwerdeführerin in den USA, wo es später zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes gekommen und eine Hüftprothese bereits im Alter von 36 Jahren erforderlich geworden sei. Die rheumatische Erkrankung habe zudem zu Herzproblemen geführt. Schon bei einem ersten operativen Eingriff mit Herzklappenersatz im Februar 2009 seien erhebliche Komplikationen aufgetreten. Nach der (verspäteten) Anmeldung bei der Invalidenversicherung im November 2011 und Zusprechung einer ganzen Invalidenrente sei eine erneute Verschlechterung eingetreten und im Jahr 2019 eine Herztransplantation erfolgt, was wiederum mit Komplikationen verbunden gewesen sei, diesmal an Lunge und Nieren. Es sei danach eine regelmässige Dialyse und im Januar 2021 eine Nierentransplantation erforderlich gewesen. Ein Harnblaseninfekt im September 2022 habe zu einer intensivmedizinisch zu behandelnden Sepsis und diese wiederum zu einer Schädigung des Sehnervs mit Verlust eines grossen Teils des linken Gesichtsfelds geführt. Für das Studium der entsprechend umfangreichen Akten, die Instruktionsgespräche und die Beschwerdeschrift mit Ausführungen auch zum Status der Beschwerdeführerin als Gesunde und zum Einkommensvergleich, das spätere zusätzliche Einholen und Studieren der neuen, in Englisch verfassten Arztberichte sowie die dadurch bedingten weiteren Eingaben wird insgesamt ein Zeitaufwand von 19 Stunden und 15 Minuten zuzüglich einer Kleinspesenpauschale von 3 % und Mehrwertsteuer von 7,7 % bei einem Stundenansatz von Fr. 280.- geltend gemacht.