Citation: 6B_961/2016 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer stellt sich weiter auf den Standpunkt, er sei bei der gesamten Geschäftstätigkeit der A.________AG vom Mitangeklagten Y.________ als Strohmann oder Spielball missbraucht, hintergangen und manipuliert worden. Dieser sei spiritus rector, graue Eminenz und Drahtzieher in dieser Sache gewesen. Er sei sehr dominant aufgetreten, in seinen Anordnungen sehr bestimmend gewesen und habe ihn nach Belieben dirigiert, manipuliert und unter Kontrolle gehabt sowie wohl zu einem gewissen Grad auch verführt. Dabei sei er in ein perfides Ränkespiel hineingeraten, welches er unmöglich habe durchschauen können. Er habe sich in einem rechtlich relvanten Tatbestandsirrtum befunden und sei Opfer eines eigentlichen Komplotts gewesen. Er sei mithin lediglich als Tatmittler anzusehen. Denn bevor er Zugang zu den Gesprächsaufzeichnungen gehabt habe, sei er in den Jahren 2006-2009 in guten Treuen davon ausgegangen, dass er mit der A.________AG ein absolut valides und legales Geschäftsmodell verwirkliche. Erst im Laufe der von ihm selbst vorgenommenen Auswertung der abgehörten Telefongespräche sei es ihm wie Schuppen von den Augen gefallen, als erkannt habe, wie der vom Mitangeklagten Y.________ manipuliert und instrumentalisiert worden sei (Beschwerde S. 8, 10, 13, 14, 30, 43, 50, 54, vgl. auch S. 69 und 71). Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe sich mit diesen Argumenten nur am Rande auseinandergesetzt und die zahlreichen Zitate aus den aufgezeichneten Telefongesprächen nicht berücksichtigt. Auch die Aussage von J.________, wonach er nur gemacht habe, was der Mitangeklagte Y.________ ihm gesagt habe, lege die Vorinstanz in unhaltbarer Weise zu seinen Lasten aus (Beschwerde S. 60 ff.).