Citation: 8C_83/2023 E. 6.3

6.3. Unter diesem Aspekt ist das kantonale Urteil nicht zu beanstanden. Im Rahmen der vorinstanzlichen Hauptverhandlung vom 30. November 2022 äusserte sich der Beschwerdeführer mehrfach zu seiner Rede und insbesondere dazu, wie diese zu interpretieren sei. Damit wurden ihm die in Art. 29 Abs. 2 BV normierten Äusserungsmöglichkeiten eingeräumt und von ihm auch genutzt. Im Übrigen ist festzuhalten, dass die Rede an der Kundgebung vom 20. Februar 2021 gerade der Auslöser für die Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Beschwerdegegner war und in allen bisherigen Verfahrensschritten ein zentrales Thema bildete. Vor diesem Hintergrund ist nicht einzusehen, weshalb der Beschwerdeführer davon überrascht worden sein soll, dass die Vorinstanz seine Rede einer vertieften Würdigung unterzog.