Citation: 9C_606/2022 E. 9.1

9.1. Der Vermögenssteuer unterliegt das gesamte Reinvermögen; Hausrat und persönliche Gebrauchsgegenstände werden nicht besteuert (§ 38 Abs. 1 und 4 StG/ZH bzw. Art. 13 Abs. 1 und 4 StHG). Das Vermögen wird zum Verkehrswert bewertet; immaterielle Güter und bewegliches Vermögen, die zum Geschäftsvermögen der steuerpflichtigen Person gehören, werden zu dem für die Einkommenssteuer massgeblichen Wert bewertet (§ 39 Abs. 1 und 2 StG/ZH bzw. Art. 14 Abs. 1 und 3 StHG). Als Geschäftsvermögen gelten alle Vermögenswerte, die ganz oder vorwiegend der selbständigen Erwerbstätigkeit dienen (§ 18 Abs. 3 Satz 1 StG/ZH und Art. 8 Abs. 2 Satz 1 StHG; ebenso Art. 18 Abs. 2 Satz 3 DBG). Ob ein Wertgegenstand dem Privat- oder dem Geschäftsvermögen zuzuordnen ist, entscheidet sich aufgrund einer Würdigung aller in Betracht kommenden tatsächlichen Umstände. Ausschlaggebendes Zuteilungskriterium ist die aktuelle technisch-wirtschaftliche Funktion des Gegenstands; massgeblich ist mithin in erster Linie, ob er dem Geschäft dient (Urteile 2C_23/2020, 2C_101/2020 vom 28. Juli 2021 E. 4.3.2.2; 2C_475/2008 vom 1. Juli 2009 E. 2.2).