Citation: 4A_267/2021 E. 6.1

6.1. Im vorinstanzlichen Verfahren reichte Gerichtspräsident Gerber eine Stellungnahme ein (oben Sachverhalt B). Diesbezüglich erwog die Vorinstanz, soweit der Beschwerdeführer in dieser Stellungnahme einen weiteren Ausstandsgrund gegenüber dem Gerichtspräsidenten erblicke, handle es sich um ein neues Vorbringen, das nach Art. 326 ZPO im Beschwerdeverfahren keine Berücksichtigung finden könne. Das Gleiche gelte auch für die Wortwahl des Gerichtspräsidenten in der Stellungnahme, welche nach Ansicht des Beschwerdeführers von latenter Aggressivität gekennzeichnet sein soll. Immerhin sei in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass aus einer pointierten Stellungnahme beziehungsweise einem entschiedenen Zurückweisen von erhobenen Ausstandsgründen noch nicht eine ausstandsbegründende Aversion abgeleitet werden könne. Dies gelte selbst dann, wenn in der entsprechenden Stellungnahme ein gewisses Unverständnis oder ein gewisser Unmut über die erhobenen Ausstandsgründe mitschwinge. Unsachliche Elemente, die gegen den Beschwerdeführer persönlich gerichtet gewesen wären, liessen sich der Stellungnahme nicht entnehmen.