Citation: 5D_183/2018 E. 5.3

5.3. Die nachträglich entdeckte Tatsache, die zur Revision berechtigen soll, erblickt der Beschwerdeführer darin, dass der Beschwerdegegner am 14. Februar 2005 über Handräder bzw. Absperrschieber die Wasserflussmenge zu seinem Schaden manipuliert hat und dass diese Manipulation die einzige Ursache für den am 14. Februar 2005 eingetretenen Schaden gewesen ist. Die angebliche Manipulation lässt sich nun aber nicht allein dadurch beweisen, dass der Beschwerdegegner bestätigt haben soll, er unterhalte einen Quellwasseranschluss mit Handrad zum Öffnen und Schliessen. Die blosse Möglichkeit, die Wasserflussmenge zu regulieren, beweist nicht schon deren Manipulation zum Schaden des Beschwerdeführers. Letztlich kann aber dahingestellt bleiben, inwiefern die Willkürrüge entscheiderheblich ist und an deren Beurteilung ein rechtlich geschütztes Interesse (Art. 115 lit. b BGG) besteht. Denn das Obergericht durfte willkürfrei annehmen, aus dem Polizeirapport gehe keinerlei Bestätigung des behaupteten Inhalts hervor. Beschreibend wird darin festgestellt, der Beschwerdegegner unterhalte einen eigenen Quellwasseranschluss und der Beschwerdeführer habe mit einem Hammer bei beiden Absperrschiebern das Handrad zum Öffnen und Schliessen abgeschlagen. Aus diesen Feststellungen folgert der Beschwerdeführer eine Bestätigung des Beschwerdegegners. Der Polizeirapport protokolliert indessen gar keine Bestätigung des Beschwerdegegners, so dass die obergerichtliche Beweiswürdigung nicht als willkürlich beanstandet werden kann (Art. 9 BV; vgl. zum Willkürbegriff: BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266).