Citation: 4P.145/2003 21.10.2003 E. 5

Schliesslich rügt die Beschwerdeführerin, im Zusammenhang mit der Liquidation der Parteikosten im kantonalen Verfahren sei ihr das rechtliche Gehör verweigert worden. Nach der Rechtsprechung haben die Parteien in einem von ihnen selbst angehobenen Verfahren keinen Anspruch darauf, zur Verteilung der Prozesskosten Stellung zu nehmen oder darüber einen begründeten Entscheid zu enthalten, wenn die Gerichts- und Parteikosten nach Massgabe eines staatlichen Tarifs festgesetzt werden (BGE 111 Ia E. 1; Michele Albertini, Der verfassungsmässige Anspruch auf rechtliches Gehör im Verwaltungsverfahren des modernen Staates, Diss. Bern 1999 S. 420). Damit ist die Verfassungskontrolle im Beschwerdeverfahren auf die materielle Seite des Kostenspruchs beschränkt, weshalb lediglich geltend gemacht werden kann, der Kostenauflage fehle es an einer gesetzlichen Grundlage, das massgebende Recht sehe die Kostenlosigkeit des Verfahrens vor, der Kostenspruch stehe im Widerspruch zum Ergebnis des Verfahrens, oder das massgebende Kostenrecht sei willkürlich angewandt worden (vgl. BGE 129 II 297 E. 2.2). Rügen in dieser Richtung erhebt die Beschwerdeführerin nicht. Damit erweist sich die Beschwerde auch insoweit als offensichtlich unbegründet, soweit darauf einzutreten ist.