Citation: 2C_699/2010 08.10.2010 E. 1

Der 1978 in Deutschland geborene türkische Staatsgehörige X.________ reiste 1984 als Sechsjähriger in die Schweiz ein. Er erhielt die Aufenthaltsbewilligung, die zuletzt bis am 30. Dezember 2007 verlängert wurde. Eine Lehre brach er vorzeitig ab; ab 1999 war er temporär verschiedentlich als Hilfsarbeiter tätig; seit 2001 bezog er Sozialhilfe. Gegen ihn bestehen Betreibungen und Verlustscheine je in der Grössenordnung von mehreren zehntausend Franken. Im Zeitraum 2000 bis 2008 erwirkte er verschiedene strafrechtliche Verurteilungen. U.a. wegen (teils mehrfachen, bandenmässigen) Raubs, Erpressung, Diebstahls, Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde er zu mehreren Freiheitsstrafen mit einer Gesamtdauer von über fünf Jahren verurteilt. Die am 17. September 2008 verfügte ambulante Massnahme musste anfangs Januar 2009 widerrufen werden; er entwich sodann dreimal aus dem anschliessenden Massnahmenvollzug in offener Umgebung und befindet sich seit Mai 2010 im geschlossenen Vollzug. Mit Verfügung vom 12. Juni 2010 lehnte das Amt für Bevölkerung und Migration des Kantons Freiburg eine weitere Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ab und verfügte auf den Zeitpunkt der Haftentlassung die Wegweisung aus der Schweiz. Die dagegen erhobene Beschwerde wies der I. Verwaltungsgerichtshof des Kantonsgerichts Freiburg mit Urteil vom 29. Juni 2010 ab. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 9. September 2010 beantragt X.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Kantonsgerichts sei aufzuheben und die Angelegenheit sei zur neuerlichen Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, eventuell sei dem Beschwerdeführer die Aufenthaltsbewilligung zu verlängern. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.