Citation: 9C_296/2021 E. 5.1

5.1. Entscheidend für die Frage nach dem zeitlichen Konnex ist nicht die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit. Denn der zeitliche Zusammenhang zur später eingetretenen Invalidität beurteilt sich nach der Arbeitsunfähigkeit resp. Arbeitsfähigkeit in einer der gesundheitlichen Beeinträchtigung angepassten zumutbaren Tätigkeit (E. 3 hiervor). Die Beschwerdeführerin bestreitet die vorinstanzliche Feststellung nicht, für die Zeit ab 1. Juli 2012 seien keine echtzeitlichen Arztberichte vorhanden (zur Rechtsprechung, wonach der Zeitpunkt des Eintritts der berufsvorsorgerechtlich relevanten Arbeitsunfähigkeit grundsätzlich "echtzeitlich" nachgewiesen sein muss: Urteil 9C_420/2015 vom 26. Januar 2016 E. 4.2.1 mit Hinweis auf 9C_419/2013 vom 9. Januar 2014 E. 2.2). Ebenfalls nicht (substan ziiert) gerügt wird die Schlussfolgerung des kantonalen Gerichts, dass im vorliegenden Fall auf die retrospektiven medizinischen Einschätzungen des Dr. med. F.________, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie, und des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) nicht abgestellt werden könne. Mithin fehlt für die Zeitspanne von Juli 2012 bis September 2016 und somit während vier Jahren eine medizinische Bestätigung einer Arbeitsunfähigkeit.