Citation: 1C_75/2022 E. 4.2

4.2. Wie die Gemeinde V.________ zutreffend ausführt, erscheint es aufgrund der Anordnung der fraglichen Parkplätze, die Errichtung einer asphaltierten Fläche bis zur nördlichen Grundstückgrenze und die Weiterführung der asphaltierten Verkehrsfläche über die Parkplätze P1 und P2 hinaus, nicht als offensichtlich falsch, wenn die Vorinstanz davon ausgeht, dass die U.________ strasse auf der Parzelle der Beschwerdeführerin weitergeführt wird. Dafür sprechen auch die Umstände, dass ein ordentlicher Strassenabschluss oder ein Wendeplatz gemäss Akten nicht bestehen. Es ist aber für den Ausgang des Verfahrens ohnehin unerheblich, ob die asphaltierte Fläche, auf welcher die Parkplätze liegen, als Vorhof zu qualifizieren ist und nicht als Fortführung der U.________ strasse, weshalb die Frage nicht abschliessend beantwortet werden muss. Von entscheidender Bedeutung ist alleine, ob das Grundstück Nr. yyy, V.________ über die Parzelle der Beschwerdeführerin erschlossen werden kann und die Erschliessung dieses Grundstücks als öffentliches Interesse neben der Durchsetzung der Bauvorschriften in die Interessenabwägung einzufliessen hat. Darauf ist sogleich (E. 5.3) zurückzukommen.