Citation: 8C_539/2017 E. 3.2

3.2. Aufgrund dieses Ablaufes stellte sich die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid auf den Standpunkt, gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung sei unter diesen Umständen davon auszugehen, dass die Suva über die Leistungsverweigerung längst rechtskräftig verfügt habe. Die Beschwerden hätten sich seither nicht verändert. Weder ein Rückfall noch Spätfolgen seien gemeldet worden. Es leuchte deshalb ohne weiteres ein, dass die Suva das neue Leistungsbegehren, auf das sie gar nicht hätte eintreten müssen, erneut abgelehnt habe. Faktisch habe es sich dabei um einen Wiedererwägungsentscheid gehandelt.