Citation: 5A_303/2023 E. B

Bereits vor Ablauf der Vertragsdauer kam es zu Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf die Höhe der zu leistenden Heimfallentschädigung. B.a. Am 28. Mai 2020 informierte die A.________ AG die B.________ AG, dass sie das Schiedsverfahren einleite. Das Schiedsgericht konstituierte sich schliesslich mit Beschluss vom 12. August 2020. B.b. Die A.________ AG beantragte im Wesentlichen, die angemessene Entschädigung infolge Heimfalls der Bauwerke sei auf mindestens 11 Millionen Franken festzusetzen (Ziff. 1). Ausserdem sei die B.________ AG zur Bezahlung eines Zinses von 5 % auf der festgesetzten Entschädigung seit dem 29. Mai 2020 (Ziff. 2) und der festgesetzten Entschädigung selbst (Ziff. 3) zu verurteilen. Die B.________ AG hatte andere Vorstellungen: Sie beantragte, das Rechtsbegehren Ziff. 1 abzuweisen, soweit die beantragte Höhe der Heimfallentschädigung Fr. 2'620'000.-- (später reduziert auf Fr. 1'900'000.--) übersteige. Ausserdem sei auf die Rechtsbegehren Ziff. 2 und 3 nicht einzutreten. B.c. Mit Endschiedsspruch vom 10. März 2023 trat das Schiedsgericht auf die Rechtsbegehren Ziff. 2 und 3 der A.________ AG nicht ein. Die angemessene Entschädigung setzte es auf insgesamt Fr. 3'270'000.-- fest. Ferner regelte es die Kosten- und Entschädigungsfolgen.