Citation: 6B_112/2018 E. 7.1

7.1. Der Beschwerdeführer beruft sich darauf, in einem eingestellten Parallelfall sei der Vorwurf, der dortige Beschuldigte habe Y.________ vorsätzlich eine unwahre Steuererklärung zur Einreichung an die Bank überlassen, als Gehilfenschaft qualifiziert worden. Seine telefonische Auskunft stelle, verglichen mit den zahlreichen Fälschungen durch Y.________, einen klar untergeordneten Tatbeitrag dar. Bezeichnenderweise sei selbst in der Anklageschrift von "Unterstützung" und "Teilnahme" die Rede. Da er nicht wegen Mittäterschaft angeklagt worden sei, bleibe nur Gehilfenschaft möglich. Die Vorinstanz erwägt, die mündliche Bestätigung von nicht existierenden Nebenbeschäftigungen stelle deutlich mehr dar als eine blosse Unterstützungshandlung oder Hilfeleistung. Der Tatbeitrag des Beschwerdeführers sei ausschlaggebend dafür gewesen, dass der Sachbearbeiter der Bank das Kreditgesuch trotz aufkeimender Zweifel schliesslich positiv beurteilte. Daher habe er sich als Täter und nicht bloss als Gehilfe zu verantworten.