Citation: 1C_413/2020 E. 8.2

8.2. In lärmrechtlicher Hinsicht bestreiten die Beschwerdeführenden nicht, dass es sich beim strittigen Bauprojekt um eine wesentliche Änderung einer ortsfesten Anlage im Sinne von Art. 8 der Lärmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41) handelt. Dieser Beurteilung ist beizupflichten (vgl. dazu die im Urteil 1C_104/2017 vom 25. Juni 2018 E. 6.3 f. dargelegten Kriterien). Die Lärmimmissionen wesentlich geänderter oder erweiterter Anlagen müssen die Immissionsgrenzwerte (IGW) einhalten (Art. 8 Abs. 2 LSV). Wie die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat, sind die Grundstücke der Beschwerdeführenden der Empfindlichkeitsstufe (ES) II zugeordnet. Die IGW betragen bei der ES II 60 dB (A) am Tag und 50 dB (A) bei Nacht (Ziff. 2 Anhang 6 LSV).