Citation: 5A_800/2022 E. C

C.a. Gegen dieses Urteil erhoben A.________ Berufung und B.________ sowie C.________ Anschlussberufung beim Kantonsgericht Luzern. Während B.________ und C.________ höhere Unterhaltsleistungen verlangten, reklamierte A.________ die alleinige Obhut über B.________ für sich, eventualiter die Anordnung der alternierenden Obhut, unter entsprechender Anpassung der Unterhaltsbeiträge. C.b. Mit Urteil vom 8. September 2022 bestätigte das Kantonsgericht die Obhutsregelung, passte die Betreuungsregelung wegen des Eintritts des Sohns in den Kindergarten an und regelte den Unterhalt neu wie folgt: ab 1. Juli 2019 bis 31. August 2022: Fr. 4'210.-- (Barunterhalt Fr. 1'660.--, Betreuungsunterhalt Fr. 2'550.--); ab 1. September 2022 bis 31. [recte 30.] November 2026: Fr. 3'150.-- (Barunterhalt Fr. 1'650.--, Betreuungsunterhalt Fr. 1'500.--); ab 1. Dezember 2026 bis 31. August 2029: Fr. 3'390.-- (Barunterhalt Fr. 1'870.--, Betreuungsunterhalt Fr. 1'520.--); ab. 1. September 2029 bis 31. [recte 30.] November 2032 Fr. 2'460.-- (Barunterhalt Fr. 1'870.--, Betreuungsunterhalt Fr. 590.--); ab 1. Dezember 2032: Fr. 1'870.-- (Barunterhalt). Weiter auferlegte das Kantonsgericht A.________ sämtliche Prozesskosten des erstinstanzlichen Verfahrens sowie des Berufungsverfahrens. Die Gerichtsgebühr betrug Fr. 2'300.-- für das Bezirksgericht und Fr. 1'500.-- für das Kantonsgericht, die Parteientschädigung Fr. 10'510.-- für das Verfahren vor dem Bezirksgericht und Fr. 3'595.45 für das Berufungsverfahren. Das Kantonsgericht versandte sein Urteil am 16. September 2022.