Citation: 6B_612/2020 E. 4.4.1

4.4.1. Was der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung vorbringt, belegt keine Willkür. Entgegen seiner Auffassung verkennt die Vorinstanz nicht, dass er am 21. März 2017 an Krücken gegangen ist. Zwar finden sich diesbezüglich keine expliziten Ausführungen im angefochtenen Urteil. Indem die Vorinstanz betreffend des Tatvorwurfs des Raubes auf die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 abstellt und davon ausgeht, dass sich der Sachverhalt, wie von dieser geschildert, zugetragen habe, macht sie deren Angaben jedoch zum Bestandteil ihres Urteils. Dies gilt namentlich für deren Ausführungen, wonach der Beschwerdeführer am 21. März 2017, nachdem er sie erblickt hatte, seine Krücken habe fallen lassen, auf sie zugekommen sei, sie am linken Oberarm gepackt, gegen die Wand gedrückt und daraufhin ihr iPhone 6s plus durch Ziehen an den damit verbundenen Kopfhörern aus ihrer linken Jackentasche entwendet habe, wobei es ihr und der ihr zu Hilfe eilenden D.________ aufgrund ihrer körperlichen Unterlegenheit nicht gelungen sei, sich gegen den Beschwerdeführer zu wehren (vgl. polizeiliche Einvernahme, Akten Staatsanwaltschaft act. D1/6/1 S. 2 f. und S. 4; Staatsanwaltschaftliche Einvernahme, Akten Staatsanwaltschaft act. D1/6/5 S. 16 f.). Dem Einwand des Beschwerdeführers, es sei nie behauptet worden, dass er beide Krücken weggeworfen hätte, kann mit Blick auf die von der Vorinstanz als glaubhaft erachteten Schilderungen der Beschwerdegegnerin 2 nicht gefolgt werden. Die vom Beschwerdeführer vorgebrachte Argumentation, er habe lediglich eine der Krücken fallen gelassen und hätte ohne Krücken gar nicht stehen können, vermag die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung nicht als schlechterdings unhaltbar auszuweisen. Gleiches gilt, soweit er ausführt, aufgrund seiner eingeschränkten Bewegungsfreiheit und Standfestigkeit sei er der Beschwerdegegnerin 2 nicht derart körperlich überlegen gewesen, sodass sie sich nicht zur Wehr habe setzen können. So beschränkt er sich bei seinen Vorbringen darauf, den Ausführungen der Vorinstanz seine eigene Sachdarstellung entgegenzubringen und wie in einem Berufungsverfahren frei zur Beweiswürdigung zu plädieren. Dabei verkennt der Beschwerdeführer, dass das Bundesgericht keine Appellationsinstanz ist, die eine freie Würdigung in tatsächlicher Hinsicht vornimmt. Seine Vorbringen erschöpfen sich in einer appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil, auf welche das Bundesgericht praxisgemäss nicht eintritt.