Citation: 5A_311/2013 E. 4.5.2

4.5.2. Vor der Aufsichtsbehörde haben die Beschwerdeführer weiter (mit Hinweis auf den gegenwärtigen Mietertrag und vergleichbare Angebotsmieten) bemängelt, dass bei der Neuschätzung der Mietwert zu tief geschätzt worden sei; für die Annahme, dass in Zukunft tiefere als die gegenwärtigen Mietzinseinnahmen erzielt würden, gebe es "keine Rechtfertigung". Sodann habe der Experte (betreffend Zusammensetzung des DCF-Wertes) den Residualwert anhand eines "unrealistischen" Zinssatzes von 3,8% (für die Zeit nach dem Prognosehorizont) ermittelt, da gegenwärtig 10-jährige Hypotheken für 2% zu haben seien; dies führe zu einem zu hohen Residualwert-Abzug.