Citation: 5A_74/2018 E. 2

Nur der Vollständigkeit halber sei bemerkt, dass der Beschwerde ohnehin auch in der Sache kein Erfolg hätte beschieden sein können: Das Vorbringen, über die Festtage seien die Ämter teilweise geschlossen und deshalb eine 10-tägige Frist zu kurz bemessen, geht insofern an der Sache vorbei, als keine Unterlagen verlangt wurden, für welche Behördengänge notwendig sind, sondern solche, welche die Beschwerdeführer bei sich greifbar haben (vgl. oben erwähnte Auflistung). Im Übrigen sind die Beschwerdeführer anwaltlich vertreten und haben bereits früher verschiedene Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege gestellt, so dass ihnen der sich bereits aus einfacher Gesetzeslektüre ergebende Grundsatz, wonach das Gesuch mit den nötigen Unterlagen zu dokumentieren ist (Art. 119 Abs. 2 ZPO; Urteile 5A_897/2013 vom 8. Juli 2014 E. 3.1; 5A_761/2014 vom 26. Februar 2015 E. 3.2; 4D_69/2016 vom 28. November 2016 E. 5.4.3; 5A_417/2017 vom 25. Oktober 2017 E. 2), bestens bekannt sein musste. Was sodann die Strafandrohung anbelangt, enthält die Beschwerde nicht einmal eine eigentliche Begründung, sondern bloss die abstrakte Behauptung, einzig die KESB, nicht aber das Obergericht dürfe seine Verfügungen strafbewehren. Dabei verkennen die Beschwerdeführer, dass Art. 292 StGB Verfügungen und Entscheide jedweder zuständiger Behörden und Gerichte erfasst, wobei die Strafbarkeit von einer entsprechenden Androhung im betreffenden Akt abhängt (vgl. RIEDO/BONER, Basler Kommentar, N. 19, 60 ff., 121 ff. und 177 zu Art. 292 StGB).