Citation: 7B.160/2006 20.11.2006 E. 2

Gemäss Art. 79 Abs. 1 OG ist in der Beschwerdeschrift kurz darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern diese durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (BGE 119 III 49 E. 1). 2.1 Die obere Aufsichtsbehörde hat im Wesentlichen - unter Hinweis auf die erstinstanzlichen Erwägungen - festgehalten, dass die Beschwerdeführerin als Gemeinschuldnerin entgegen ihrer gesetzlichen Pflicht (Art. 222 SchKG) bis anhin jegliche Auskunft über ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse sowie die Unterzeichnung des Einvernahmeprotokolls verweigert habe. Die Sperrung des betreffenden Kontokorrentkontos zwecks Feststellung und Sicherung der zur Konkursmasse gehörenden Vermögenswerte als Sicherungsmassnahme im Sinne von Art. 223 SchKG sei nicht zu beanstanden. Auf diese Erwägungen geht die Beschwerdeführerin nicht ein. Insoweit legt sie nicht dar, inwiefern die obere Aufsichtsbehörde die Regeln über das unter Konkursbeschlag fallende und zu sichernde Vermögen verletzt habe, wenn sie die vom Konkursamt verfügte Kontosperrung bestätigt hat. 2.2 Die Beschwerdeführerin beruft sich im Zusammenhang mit dem erwähnten Bankguthaben im Wesentlichen auf Art. 92 Abs. 1 Ziff. 5 SchKG. Nach dieser Bestimmung sind dem Schuldner (auch im Konkurs; Art. 224 SchKG) die für zwei Monate notwendigen Nahrungs- und Feuerungsmittel zu belassen. Die Beschwerdeführerin verkennt, dass es sich dabei nicht um eine (unpfändbare) allgemeine Barmittelreserve handelt (BGE 91 III 57 S. 59), sondern diese Unpfändbarkeit nur verlangen kann, wer wirklich darauf angewiesen ist (Amonn/Walther, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 7. Aufl. 2003, § 23 Rz. 19). Aus dem angefochtenen Beschluss geht hervor (Art. 63 Abs. 2 i.V.m. Art. 81 OG), dass die Beschwerdeführerin jede Auskunft zu ihren Vermögens- und Einkommensverhältnisse verweigert hat. Weder behauptet die Beschwerdeführerin selber, noch besteht ein Anhaltspunkt, dass die obere Aufsichtsbehörde Hinweise übergangen habe, wonach die Beschwerdeführerin auf das Kontoguthaben zur Anschaffung von Nahrungs- und Feuerungsmittel wirklich angewiesen sei. 2.3 Schliesslich ist der sinngemässe Antrag der Beschwerdeführerin auf Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen den Konkursbeamten unzulässig, da dem Bundesgericht keine Disziplinarbefugnisse zustehen (BGE 128 III 156 E. 1c S. 158). 2.4 Nach dem Dargelegten kann auf die nicht substantiierte und unzulässige Beschwerde nicht eingetreten werden.