Citation: 8C_67/2023 E. 4.1.3

4.1.3. Die Vorinstanz stellte sodann willkürfrei fest, dass bezüglich Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht den vom Beschwerdeführer erneut angerufenen, bereits im Einwand- sowie im Beschwerdeverfahren aufgelegten Berichten des Medizinischen Zentrums B.________ vom 28. April 2021 und 6. Januar 2022 keine Indizien gegen die Zuverlässigkeit des Gutachtens entnommen werden konnten. Zudem wies sie zu Recht auf den Unterschied zwischen Behandlungs- und Begutachtungsauftrag hin, dem im Zusammenhang mit unterschiedlichen ärztlichen Einschätzungen Rechnung zu tragen ist (BGE 125 V 351 E. 3b/cc; Urteil 9C_530/2022 vom 10. Mai 2023 E. 2.2). Schliesslich ist zu beachten, dass die psychiatrische Exploration von der Natur der Sache her nicht ermessensfrei erfolgen kann. Sie eröffnet dem begutachtenden Psychiater bzw. der begutachtenden Psychiaterin daher praktisch immer einen gewissen Spielraum, innerhalb dessen verschiedene medizinisch-psychiatrische Interpretationen möglich, zulässig und zu respektieren sind, sofern der Experte - wie hier - lege artis vorgegangen ist (Urteil 8C_130/2023 vom 8. August 2023 E. 4.5 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 145 V 361 E. 4.1.2 und SVR 2017 IV Nr. 5 S. 10, 9C_634/2015 E. 6.1 i.f., je mit Hinweisen). Der Umstand, dass die von der Vorinstanz gezogenen Schlüsse nicht mit der Darstellung des Beschwerdeführers übereinstimmen, belegt - wie in E. 1.2 hiervor gezeigt - keine Willkür.