Citation: 6B_205/2020 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt, die vorinstanzlich angeordnete obligatorische Landesverweisung bewirke einen schweren persönlichen Härtefall nach Art. 66a Abs. 2 StGB. Er sei mit ca. 16 Jahren in die Schweiz gekommen. Zu seiner in der Schweiz lebenden Tochter habe er regen Kontakt. Zu seinen Geschwistern in der Schweiz und in Italien pflege er regelmässigen Kontakt. Er habe gesundheitliche Probleme und in seinem Heimatland Italien funktioniere das Gesundheitssystem nur sehr beschränkt. Zudem könne er ein Leben in Italien nicht finanzieren, da er auf Sozialleistungen angewiesen sei und ein Sozialsystem wie in der Schweiz dort nicht existiere. Am 30. Januar 2020 sei er indessen 63 Jahre alt geworden. Er habe seine Rente vorbeziehen müssen und sei nun finanziell unabhängig. Vor Vorinstanz habe er auch geltend gemacht, das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (Freizügigkeitsabkommen, FZA; SR 0.142.112.681) stehe einer Landesverweisung entgegen.