Citation: I 732/99 04.05.2000 E. 6

6.- a) Aus der Gegenüberstellung der von der Vorin- stanz nach dem Gesagten rechtskonform ermittelten Ver- gleichseinkommen von Fr. 4780.- (Valideneinkommen) und Fr. 4400.- (Invalideneinkommen) resultiert ein Invalidi- tätsgrad von weniger als 10 %, weshalb ein Rentenanspruch entfällt. b) Die für den Beschwerdeführer in einem ohne zusätz- liche berufliche Ausbildung zumutbaren Verweisungsberuf re- sultierende Erwerbseinbusse liegt deutlich unter der für den Umschulungsanspruch erforderlichen Mindestinvalidität von 20 % (vgl. Erw. 2b/bb), weshalb ein solcher von vornhe- rein ausgeschlossen ist. Werden das qualitative Ausbil- dungsniveau des Beschwerdeführers in seinem früheren Beruf, dessen Stellenwert und die künftige Einkommensentwicklung, die er in seiner angestammten Tätigkeit als angelernter Gipser hätte erwarten können, mit den Ausbildungsanforde- rungen, dem Stellenwert und den erwerblichen Möglichkeiten in den zumutbaren Verweisungsberufen verglichen, kann auch die annähernde Gleichwertigkeit der zu vergleichenden Be- rufe nicht verneint werden. Denn der Beschwerdeführer hat keine Berufslehre absolviert und kann sich die in seinem früheren Beruf erworbene Erfahrung und manuelle Fertigkeit ohne zusätzliche berufliche Ausbildung auch in einem der Verweisungsberufe selbst aneignen. Es besteht auch aus diesem Grund kein Anspruch auf Umschulung. c) Zusammenfassend erweisen sich die vom Beschwerde- führer verlangten ergänzenden medizinischen Sachverhalts- abklärungen als unerheblich und die Verwaltungsgerichtsbe- schwerde ist sowohl mit Bezug auf den streitigen Renten- als auch den Umschulungsanspruch abzuweisen.