Citation: I 359/01 20.03.2002 E. 4

4.- a) Beim Gutachten von Dr. M.________ handelt es sich um den Bericht eines erfahrenen Kardiologen. Dieser hat die psychische Seite des Falles durchaus berücksichtigt und mit einleuchtenden Gründen von diesbezüglichen Weiterungen abgeraten. Namentlich hat er aufgezeigt, dass der Beschwerdeführer mit regelmässigem Kreislauftraining, intensivem Marschieren, allenfalls mittels Training auf einem Hometrainer oder Velo seine kardiale Situation verbessern könnte, wobei ihm der Hausarzt aufklärend und helfend zur Seite steht. Zu solchen Vorkehren war der Beschwerdeführer im Rahmen der allen Versicherten obliegenden Schadenminderungspflicht (BGE 120 V 373 Erw. 6b) gehalten. Dass er hieran von einer psychischen Gesundheitsstörung mit Krankheitswert gehindert worden sein sollte, ist nach der Aktenlage im Zeitpunkt des Verfügungserlasses nicht anzunehmen. b) In den älteren Akten finden sich denn auch keine ausreichenden Hinweise, wonach eine psychische Begutachtung unumgänglich gewesen wäre. Der Kurzbericht von Dr. N.________ vom 15. März 2000, welcher eine solche Untersuchung vorschlägt, genügte nicht, hatte doch Dr. M.________ in seinem Gutachten dargelegt, wie der Angst des Versicherten vor körperlicher Belastung zu begegnen ist. Auch die Hinweise im Verlaufsprotokoll der Berufsberatung rechtfertigten keine zusätzliche Begutachtung, zumal es sich hier nicht um ärztliche Stellungnahmen handelte. Die neu eingereichten Unterlagen (Erw. 3d hievor) wurden alle mehr als ein Jahr nach der Expertise von Dr. M.________ erstellt. Es kann offen bleiben, ob sie nach der neuesten Rechtsprechung (BGE 127 V 355 ff. Erw. 2-4b) in prozessual zulässiger Weise nachgereicht worden sind. Denn in keinem dieser Berichte wird ein invalidisierender psychogener Gesundheitsschaden schon im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung (14. Februar 2000) ausgewiesen. Namentlich bezeichnet auch Dr. S.________ im Bericht vom 29. Mai 2001 das Gutachten von Dr. M.________ als "prinzipiell" richtig, ohne dass er einen konkreten Befund zu nennen vermöchte, der gegen die Schlussfolgerungen von Dr. M.________ spräche. Daher ist bis zum 14. Februar 2000, welches Datum die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet (Erw. 1 hievor in fine), auf das Gutachten von Dr. M.________ abzustellen, womit es bei einer Viertelsrente sein Bewenden hat. c) Angesichts der neuen Unterlagen bestehen indessen Anhaltspunkte, dass psychisch zwischenzeitlich eine Verschlechterung eingetreten ist. Es rechtfertigt sich daher, die Akten der IV-Stelle zu überweisen, damit sie ein Revisionsverfahren einleiten und prüfen kann, ob seit dem 14. Februar 2000 z.B. eine chronifizierte Angststörung eingetreten ist.