Citation: 6B_808/2013 E. A

Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt wirft X.________ vor, er habe am 11. Mai 2012 nach einem zunächst verbalen Streit unter nigerianischen Landsleuten in der Nähe des Kioskes auf der U.________ in V.________ später bei den WC-Anlagen während der Fortsetzung der Auseinandersetzung ein Klappmesser mit einer ca. 8 cm langen und ca. 2 cm breiten Klinge in der rechten Hand gehalten, geöffnet und damit A.________ bedroht. Als Letzterer sich abwendete, habe ihm X.________ im Rahmen des dynamischen Geschehens eine ca. 8 bis 9 cm tiefe Stichwunde im Bereich der linken Hüfte oberhalb des Beckenkammes zugefügt. Angesichts des dynamischen Tatverlaufs und des starken Zustechens sei die Bauchhöhle in der Nähe lebenswichtiger Organe (Milz, Niere, Magen, Darm) nur zufällig nicht eröffnet worden. X.________ habe eine lebensgefährlich schwere Körperverletzung des Opfers in Kauf genommen. A.________, welcher zunächst nur einen heftigen Stoss gegen die Nierengegend verspürte, habe vorerst nicht realisiert, dass X.________ mit einem Messer zugestochen habe. Als sich A.________ daraufhin wieder X.________ zuwandte und diesen schlagen wollte, habe X.________ erneut gedroht, mit dem Messer einzustechen und das Opfer zu töten. Mit einem zweiten Stich habe er nur den Ärmel der Wolljacke von A.________ getroffen.