Citation: 4A_556/2021 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwog, die Erstinstanz habe davon ausgehen können, der erst im Berufungsverfahren anwaltlich vertretene Beschwerdeführer habe bewusst nicht bestritten, sich grundsätzlich verpflichtet zu haben, die Prozesskosten der Beschwerdegegnerin zu übernehmen. Die Erstinstanz habe keinen Anlass zur Annahme gehabt, er hätte aus Unbeholfenheit vergessen, darzulegen, dass sich die eingeklagten Forderungen nicht vollumfänglich auf den Prozessfinanzierungsvertrag abstützen liessen, zumal im geänderten Vertrag von der Übernahme sämtlicher angefallener Kosten die Rede sei. Auch einem Laie hätte ersichtlich sein müssen, dass er dies beim Gericht darlegen müsste, falls seiner Auffassung nach nicht die vollumfängliche Abdeckung der Kosten vereinbart gewesen wäre. Ein Nachfragen des Gerichts, ob die eingeklagten Forderungen vollständig durch den Prozessfinanzierungsvertrag gedeckt seien, hätte eine einseitige Bevorzugung des Beschwerdeführers dargestellt. Daher habe kein Anlass bestanden, den Beschwerdeführer mündlich zum Prozessfinanzierungsvertrag zu befragen, zumal dieser auf eine Hauptverhandlung verzichtet habe. Daher bestehe auch kein Anlass, eine solche Befragung im Rahmen einer mündlichen Berufungsverhandlung nachzuholen.