Citation: 2C_118/2015 E. 1.1

1.1. Die eingereichte Beschwerde betrifft die Abschreibungsverfügung eines Beschwerdeverfahrens, welches die Nichterteilung einer ausländerrechtlichen Bewilligung zum Gegenstand hatte. Dass vor Bundesgericht nur noch die Kostenfolgen streitig sind, ändert an der Zuordnung der Streitsache zum Rechtsgebiet des Ausländerrechts nichts. Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide ausgeschlossen, welche Bewilligungen betreffen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Für das Eintreten genügt es, wenn der Betroffene in vertretbarer Weise dartut, dass potenziell ein Anspruch auf die beantragte Bewilligung besteht; ob die jeweiligen Voraussetzungen tatsächlich gegeben sind, bildet praxisgemäss Gegenstand der materiellen Beurteilung (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f., 136 II 497 E. 3.3 S. 500 f.). Vorliegend beantragte der Beschwerdeführer eine Kurzaufenthaltsbewilligung, damit ihm die Eheschliessung mit seiner schweizerischen Verlobten ermöglicht wird. Somit besteht ein möglicher Rechtsanspruch auf eine Bewilligungserteilung gestützt auf das verfassungsmässige Recht auf Ehe (Art. 14 BV und Art. 8 i.V.m. Art. 12 EMRK), was für das Eintreten hinreichend ist.