Citation: 6B_1509/2021 E. 3

Die Beschwerde erfüllt die gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht. Der Beschwerdeführer befasst sich mit den einschlägigen Erwägungen im angefochtenen Entscheid nicht substanziiert. Soweit er einen fehlenden Strafantrag moniert, wiederholt er einzig seine vor der Vorinstanz vertretene Ansicht und übersieht dabei, dass ein Rückzug der Privatklage nicht einem Rückzug des Strafantrags gleichkommt, worauf die Vorinstanz ausdrücklich hinweist (vgl. angefochtener Entscheid E. I.7 S. 5 f.). Seiner Kritik an der Qualifikation der von ihm getätigten Aussagen als ehrverletzend fehlt es im Weiteren ebenfalls an der nötigen Auseinandersetzung mit den massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz. Der blosse Hinweis des Beschwerdeführers darauf, dass die fraglichen Wörter in seinen Schreiben in Anführungs- und Schlusszeichen gesetzt seien, vermag eine Rechtswidrigkeit der vorinstanzlichen Beurteilung nicht aufzuzeigen. Gleiches gilt, wenn er (erneut) das Vorliegen einer Provokations- und Retorsionssituation im Sinne von Art. 177 Abs. 2 und 3 StGB behauptet, ohne auf die vorinstanzlichen Ausführungen einzugehen, wonach eine solche bei sämtlichen seiner Äusserungen zu verneinen sei (vgl. angefochtener Entscheid E. III.13.1 ff. S. 12 ff.). Soweit der Beschwerdeführer eine entsprechende Situation darin sehen will, dass die angegangenen Personen gegen Gesetze verstossen oder ihr Amt missbraucht hätten, geht dies aus dem festgestellten Sachverhalt nicht hervor; inwiefern ein solches Vorbringen allenfalls als neues Tatsachenvorbringen gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG vor Bundesgericht zulässig sein soll, legt er im Übrigen nicht dar. Der Hinweis, er werde von Richtern in Bern seit Jahren beleidigt, ist ferner nicht nur gänzlich unsubstanziiert, sondern zudem ohne konkreten Zusammenhang zu den beurteilten Vorfällen. Eine Befangenheit der kantonalen Behörden, die der Beschwerdeführer mit seinem Vorbringen implizit zu kritisieren scheint, lässt sich jedenfalls weder daraus noch aus dem Umstand ableiten, dass er mit dem Entscheid der Vorinstanz nicht einverstanden ist. Das blosse Anführen von Bestimmungen der EMRK sowie des Rechtsgleichheitsgrundsatzes und des Diskriminierungsverbots, welche verletzt sein sollen, genügt schliesslich ebenfalls nicht, um eine Rechtsfehlerhaftigkeit des vorinstanzlichen Schuldspruchs darzutun. Dass und weshalb der angefochtene Entscheid willkürlich oder sonstwie bundesrechtswidrig sein soll, lässt sich der Beschwerde selbst unter Anwendung des bei Laienbeschwerden praxisgemäss grosszügigen Massstabs an die formellen Anforderungen einer Beschwerde in Strafsachen nicht entnehmen. Der Begründungsmangel ist offensichtlich.