Citation: 5A_222/2021 E. 3.2.3

3.2.3. Gestützt auf das Gesagte erscheine es angezeigt, den Sohn unter die alleinige Obhut der Beschwerdegegnerin zu stellen. Damit werde er auch nicht von seiner Halbschwester, mit welcher er seit seiner Geburt zusammenlebe, getrennt. Er gebe zwar an, nicht viel mit seiner Schwester zu unternehmen, wende sich bei Problemen aber offensichtlich an sie. Offenbleiben könne, wie die effektive Betreuung des Sohnes vor der Trennung der Parteien ausgesehen habe. Sodann müsse nicht geprüft werden, ob zwischen den Parteien eine für die Anordnung einer alternierenden Obhut genügende Kommunikations- und Kooperationsbereitschaft vorhanden wäre.