Citation: I 364/00 08.10.2001 E. 3

3.- Streitig ist des Weitern der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente. a) Zu Recht ist unbestritten geblieben, dass der Beschwerdeführer als Erwerbstätiger zu betrachten ist und dass zur Festlegung des Invaliditätsgrades die allgemeine Methode des Einkommensvergleiches anzuwenden ist, wobei als Valideneinkommen Fr. 58'000.- einzusetzen sind. b) Bestritten wird hingegen das trotz Gesundheitsschaden zumutbarerweise noch realisierbare Einkommen. Die IV-Stelle verwies in ihrem Vorbescheid vom 28. April 1998 und in der Verfügung vom 24. Juni 1998 auf die Zumutbarkeit angepasster Erwerbstätigkeiten ohne regelmässiges Heben schwerer Lasten und machte geltend, beim Ergreifen einer solchen Tätigkeit entstehe keine Einkommenseinbusse gegenüber der früheren Tätigkeit. Sie ging also implizit von einem Invalideneinkommen von ebenfalls Fr. 58'000.- aus, was zu einem Invaliditätsgrad von 0 % und zur Ablehnung des Leistungsbegehrens führte. Die Vorinstanz verwendete zur Berechnung des Invalidenlohns unter zutreffendem Verweis auf die Rechtsprechung (oben Erw. 1) die Tabellenlöhne gemäss LSE, wobei sie, entsprechend den Arztberichten, einen Beschäftigungsgrad von 100 % zu Grunde gelegt hat. Den Ausbildungsstand des Versicherten berücksichtigend ist sie von einer Beschäftigung des Anforderungsniveaus 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) ausgegangen. Die Berechnung ergab (unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung und der durchschnittlichen betriebsüblichen Arbeitszeit) einen Invalidenlohn von Fr. 54'084.-, was zu einer Erwerbseinbusse von Fr. 3916.- und einem Invaliditätsgrad von 6,75 % führte. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird geltend gemacht, die Vorinstanz habe zu Unrecht keinen leidensbedingten Abzug vom Tabellenlohn vorgenommen. Verlangt wird ein Abzug von 25 %, was - gemäss Beschwerdebegründung - der konstanten Praxis entsprechen soll. Das trifft nicht zu. Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat vielmehr festgehalten, dass ein solcher Abzug nicht schematisch, sondern in Berücksichtigung der gesamten Umstände des Einzelfalles vorzunehmen ist. Dabei ist der Einfluss aller Merkmale (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad) auf das Invalideneinkommen im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen zu schätzen. Letztlich ist der Abzug auf insgesamt höchstens 25 % zu begrenzen (BGE 126 V 79 Erw. 5b). Die Vorinstanz hat im vorliegenden Fall einen Abzug für nicht gerechtfertigt erachtet. Die Frage, ob dem vollumfänglich zu folgen sei, kann offen bleiben, denn selbst bei Vornahme des Maximalabzuges von 25 % ergibt sich - wie das kantonale Gericht richtig erwogen hat - eine Erwerbseinbusse von 30 % und damit keine rentenbegründende Invalidität. c) Demgemäss haben Vorinstanz und Verwaltung zu Recht festgestellt, dass kein Anspruch auf eine Invalidenrente besteht.