Citation: 8C_512/2017 E. 5.2.2

5.2.2. Mit Schreiben vom 2. Februar 2017 liess der Beschwerdeführer zum wiederholten Male seinen Standpunkt vortragen, er beanspruche auch für das laufende Administrativverfahren betreffend berufliche Massnahmen unentgeltliche Rechtspflege im Sinne einer unentgeltlichen Verbeiständung durch seinen Rechtsvertreter. Letzterer äusserte sich darin unmissverständlich, dass er am laufenden Verwaltungsverfahren so lange nicht mehr aktiv mitwirke, bis im "hängigen Beschwerdeverfahren" darüber entschieden worden sei. Im gleichen Sinne äusserte sich der Versicherte bereits im Januar 2017. Die Vorinstanz bestätigte daraufhin in zwei separaten Beschwerdeentscheiden vom 14. Februar 2017, dass die IV-Stelle in Bezug auf die beiden, in demselben laufenden Verwaltungsverfahren betreffend berufliche Massnahmen eingereichten Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung zu Recht auf fehlende Erforderlichkeit erkannt habe. Der Beschwerdeführer verzichtete - trotz Anfechtbarkeit im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG (vgl. SVR 2017 IV Nr. 57 S. 177, 8C_669/2016 vom 7. April 2017 E. 1 mit Hinweisen) - auf den beschwerdeweisen Weiterzug dieser beiden kantonalen Entscheide vom 14. Februar 2017 ans Bundesgericht. Statt dessen stellte er umgehend in demselben, nach wie vor laufenden Verwaltungsverfahren betreffend berufliche Eingliederungsmassnahmen am 18. März 2017 erneut ein - drittes - Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung im Verwaltungsverfahren, noch bevor die IV-Stelle diese Verfahren mit Verfügung vom 4. April 2017 abschliessen konnte. In der Begründung des neuerlichen Gesuches vom 18. März 2017 vermochte der Versicherte keine revisionserheblichen neuen Tatsachen geltend zu machen, welche eine im Vergleich zur letzten Gesuchsabweisung (vgl. mit unangefochtenem kantonalem Beschwerdeentscheid vom 14. Februar 2017 bestätigte Verwaltungsverfügung vom 3. November 2016) abweichende Beurteilung der sachlichen Gebotenheit einer anwaltlichen Verbeiständung im sozialversicherungsrechtlichen Verwaltungsverfahren gerechtfertigt hätten (vgl. zum strengen Massstab, welcher dem Kriterium der Erforderlichkeit im Sinne von Art. 37 Abs. 4 ATSG zu Grunde liegt BGE 132 V 200 E. 5.1.3 S. 204). Stattdessen bekräftigte der Beschwerdeführer mit seinem Gesuch vom 18. März 2017 seinen bereits zuvor unmissverständlich zum Ausdruck gebrachten Standpunkt, wonach er sich erst dann zur Sache im parallel laufenden Administrativverfahren betreffend berufliche Massnahmen vernehmen lasse, wenn ihm die unentgeltliche Verbeiständung bewilligt worden sei. Andernfalls werde er sich dazu erst im gerichtlichen Beschwerdeverfahren äussern. Unter dem Vorbehalt des - tatsächlich nicht erfolgten - Weiterzuges der beiden Beschwerdeentscheide des kantonalen Gerichts vom 14. Februar 2017 stellte die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 31. März 2017 auf die vorinstanzlichen Feststellungen gemäss den genannten Beschwerdeentscheiden ab und trat in der Folge auf das neuerliche Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung vom 18. März 2017 nicht ein. Soweit der Versicherte mit Beschwerde vom 10. Mai 2017 dieselben Einwände erneuert, welche das kantonale Gericht bereits in seinen Beschwerdeentscheiden vom 14. Februar 2017 entkräftet hat, bleibt die Vorinstanz an ihre eigenen (Zwischen-) Entscheide gebunden (BGE 133 V 477 E. 5.2.3 S. 484 mit Hinweis), weshalb sie mit hier angefochtenem Zwischenentscheid zu Recht auf Aussichtslosigkeit dieser Einwände schloss.