Citation: 8C_359/2014 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer bemängelt in diesem Zusammenhang die vorinstanzliche Feststellung zum Anfangsverdacht als willkürlich und das Abstellen auf einen anonymen telefonischen Hinweis als gegen den Anspruch auf das rechtliche Gehör verstossend. Über den anonymen Anruf ist eine Aktennotiz verfasst worden. Anhaltspunkte, dass diese oder der Anruf fingiert sein soll, wie vom Beschwerdeführer behauptet, finden sich keine. Dass die Beweismassnahme vor Ort nicht bereits umgehend nach dem Anruf selbst, sondern erst nach Einholung und Auswertung der Angaben des Versicherten zum aktuell von ihm geleisteten Arbeitspensum und später auch noch der bei der Ehegattin als Arbeitgeberin dazu ebenfalls eingeholten Auskünfte vom 15. Februar 2010 veranlasst wurden, ist nicht nur nachvollziehbar, sondern vielmehr sachgerecht. Daraus Umstände ableiten zu wollen, die für einen von der Verwaltung selbst konstruierten Anfangsverdacht sprechen, ist abwegig. Ob ein in den Akten erwähnter anonymer Hinweis den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht oder nicht, ist sodann eine Frage der Beweiswürdigung und hat nichts mit dem vom Beschwerdeführer in diesem Kontext angerufenen Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV zu tun.