Citation: U 281/99 13.06.2000 E. 4

4.- a) Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde der Versicherten richtet sich u.a. dagegen, dass die Vorinstanz die Sache an den Unfallversicherer zurückgewiesen und die erforderlichen zusätzlichen Abklärungen nicht selber vorgenommen hat. Es wird darin ein Verstoss gegen den Untersuchungsgrundsatz und die Offizialmaxime erblickt und geltend gemacht, die Rückweisung an den Unfallversicherer sei als unverhältnismässig zu qualifizieren und verletze den Grundsatz der Waffengleichheit. Dieser Auffassung kann nicht beigepflichtet werden. Bestehen an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit medizinischer Feststellungen Zweifel und sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen, so hat der Sozialversicherungsrichter grundsätzlich die Wahl, ob er die Sache zu weiteren Beweiserhebungen an die verfügende Instanz zurückweisen oder die erforderlichen Instruktionen, insbesondere durch Anordnung eines Gerichtsgutachtens, selber vornehmen will. Anders verhält es sich, wenn die Rückweisung einer Verweigerung des rechtlichen Gehörs gleichkäme (so wenn auf Grund besonderer Gegebenheiten nur ein Gerichtsgutachten oder andere gerichtliche Beweismassnahmen geeignet sind, zur Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts beizutragen) oder wenn die Rückweisung nach den Umständen als unverhältnismässig bezeichnet werden müsste (BGE 122 V 163 Erw. 1d mit Hinweisen). Solche Umstände sind hier jedoch nicht gegeben. b) Unter Berücksichtigung des Ausgangs des letztinstanzlichen Verfahrens und der langen bisherigen Verfahrensdauer rechtfertigt es sich indessen, die Sache an die Vorinstanz und nicht an den Unfallversicherer zurückzuweisen, damit sie die erforderlichen Abklärungen durch Anordnung eines Gerichtsgutachtens vornehme und hierauf neu entscheide.