Citation: 5A_401/2022 E. A

A.a. Die 1924 in U.________/Österreich geborene H.H.________ (Erblasserin) verstarb 2011 im Alter von 86 Jahren im Alters- und Pflegeheim I.________ in V.________. Bereits im März 2005 war der Ehemann der Erblasserin, J.H.________, in diesem Heim verstorben. Die verwitwete Erblasserin hatte keine eigenen Kinder, aber eine Pflegetochter, K.________. Ferner hatte sie einen Bruder und eine Schwester, die beide allerdings bereits verstorben waren. Ihr Bruder hatte einen Sohn, F.H.________, der Neffe der Erblasserin. Ihre Schwester, L.C.________, hatte drei Kinder: eine Tochter (M.________) und zwei Söhne (C.C.________ und N.C.________), die Nichte und die Neffen der Erblasserin. D.C.________ und E.C.________ sind die Kinder des inzwischen verstorbenen N.C.________. Die Erblasserin lebte vor dem Übertritt in das Pflegeheim in ihrer Liegenschaft an der O.________-Strasse in W.________. Sie war ausserdem Eigentümerin der Liegenschaft P.________-Strasse, die sich in unmittelbarer Nähe zur O.________-Strasse in W.________ befindet. Darin lebte seit geraumer Zeit A.A.________ zur Miete. B.A.________ ist deren (erwachsener) Sohn. A.b. Mit A.A.________ schloss die Erblasserin nach dem Tod ihres Ehemannes unter Mitwirkung eines Treuhandbüros zwei Verträge ab: Zum einen eine Betreuungsvereinbarung (vom 20. April 2005 oder 2006), worin sich A.A.________ gegen ein Entgelt von Fr. 2'500.-- pro Quartal unter anderem zu Tätigkeiten wie Einkaufen, Autotransporte, Bezahlen aller Rechnungen, "Mithilfe im Haushalt wo nötig, Anteilnahme", verpflichtete. Zum anderen übertrug die Erblasserin A.A.________ das Eigentum an der von dieser bewohnten Liegenschaft P.________-Strasse (Abtretungsvertrag vom 16. Juni 2006). Die Übertragung erfolgte teilweise entgeltlich, teilweise unentgeltlich, wobei die Erblasserin A.A.________ ein (zinsloses) Darlehen gewährte und A.A.________ berechtigt wurde, dieses mit ihren Ansprüchen aus dem Betreuungsvertrag zu verrechnen. A.c. B.A.________ mietete ausserdem ab dem 1. Januar 2007 die Scheune mit Stall und Remise auf dem Grundstück der Erblasserin für zunächst Fr. 200.-- pro Monat. Diese Scheune wurde in der Folge renoviert, woraufhin der Mietzins Fr. 220.-- pro Monat betrug. A.d. Im November 2009 wurde für die Erblasserin eine Beistandschaft zur Vermögensverwaltung gemäss aArt 393 Ziff. 2 ZGB errichtet. A.e. Das Bezirksgericht Hinwil eröffnete am 17. Juni 2011 eine eigenhändige letztwillige Verfügung der Erblasserin vom 27. Oktober 2008. Demnach setzte die Erblasserin auf ihr Vermögen einen ihrer gesetzlichen Erben ein, den Neffen F.H.________. Sie belastete diesen aber mit sechs teilweise umfangreichen Vermächtnissen. So soll unter anderem B.A.________ den Hauptanteil des Nachlasses erhalten (Grundeigentum und Inventar der Liegenschaft O.________-Strasse mit einem Wert im siebenstelligen Bereich) und A.A.________ wird das im Zusammenhang mit der Übertragung der Liegenschaft gewährte Darlehen erlassen. Die Stiftung G.________, K.________ und die Q.________ wurden von der Erblasserin ebenfalls testamentarisch als Vermächtnisnehmerinnen eingesetzt. Der von der Erblasserin ausserdem bedachte "Verein R.________ " existierte bei Testamentseröffnung nicht mehr. A.f. A.f.a. C.C.________ und N.C.________ reichten am 25. Januar 2013 beim Bezirksgericht Hinwil Klage gegen die durch die letztwillige Verfügung oben genannten Begünstigten ein. Sie beantragten, die letztwillige Verfügung vom 27. Oktober 2008 sei ungültig zu erklären und es sei festzustellen, dass sie im Nachlass der Erblasserin mit Quoten von je 1/9 als Erben berufen sind. Eventualiter seien A.A.________ und B.A.________ als vermächtnisunwürdig zu erklären. A.f.b. K.________ und die Q.________ haben die Ungültigkeitsklage in der Folge anerkannt. A.f.c. Nachdem das Bezirksgericht die Klage zunächst ohne Durchführung eines Beweisverfahrens mit Entscheid vom 27. Mai 2016 abgewiesen hatte, wies das Obergericht des Kantons Zürich - auf Berufung von C.C.________ und N.C.________ - die Sache mit Entscheid vom 8. Juni 2018 an das Bezirksgericht zurück, um ein solches durchzuführen. Nachdem das Bezirksgericht dies nachgeholt hatte (insbesondere Zeugeneinvernahmen), wies es die Klage mit Entscheid vom 18. Dezember 2019 erneut ab.