Citation: 7B_296/2025 E. 4.3.1

4.3.1. Es ist nicht Aufgabe dieses Beschwerdeverfahrens, die der Beschwerdeführerin zur Last gelegten Handlungen einer abschliessenden rechtlichen Würdigung zu unterziehen. Zu prüfen ist hier ausschliesslich, ob ein dringender Tatverdacht gegenüber der Beschwerdeführerin wegen Veruntreuung und Widerhandlung gegen das BewG besteht. Bei den vorgeworfenen Straftaten handelt es sich um Offizialdelikte, die - auch bei am Anfang eines Strafverfahrens infolge des Todesfalls bestehenden Unklarheiten zur geschädigten Person (Beschwerde vom 2. April 2025 Ziff. 13) - von Amtes wegen zu verfolgen sind. Aufgrund der Ausführungen im angefochtenen Beschluss sind genügend konkrete und erhebliche Anhaltspunkte für die der Beschwerdeführerin vorgeworfenen Straftaten gegeben. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin zur Einvernahme des Notars vermögen den dringenden Tatverdacht hinsichtlich der Widerhandlung gegen das BewG nicht zu entkräften, da die Beschwerdeführerin selbst ausführt, dass dieser von einer Selbstnutzung durch die Käufer ausging (Beschwerde vom 2. April 2025 Ziff. 14.4). Gemäss der unbestritten gebliebenen Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz bewohnte jedoch der Verstorbene die Wohnung während seines Aufenthalts in der Schweiz im Zeitraum vom 27. Oktober 2022 bis zum 6. November 2022 (angefochtener Beschluss vom 28. Februar 2025 E. 4.3). Die Beschwerdeführerin stellte ihm einen Betrag von rund USD 10'000.-- unter anderem für Möbel in Rechnung. Gemäss dem gelöschten und von der Polizei wiederhergestellten Dokument "Agreement after the sale", soll der Ehemann der Beschwerdeführerin die Immobilie während mindestens zwei Jahren unter seinem Namen führen, um die Zahlung von zusätzlichen Fr. 126'000.-- zu vermeiden, da sie behaupten würden, dass er selbst in der Wohnung lebe. Dem Dokument "What to say to C.________ regarding of the buying of the property" ist zu entnehmen, dass der Kauf durch den Ehemann erfolgen müsse, da der Verstorbene kein Schweizer Bürger oder Einwohner sei, und dass Letzterer im Austausch für die Bereitstellung des Geldes zum Kauf der Immobilie darin auf eigene Kosten leben solle (angefochtener Beschluss vom 28. Februar 2025 E. 4.5.2). Ohne in Willkür zu verfallen, durfte die Vorinstanz bei den gegebenen Beweisen in diesem frühen Stadium der Sachverhaltsabklärung annehmen, dass die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann die Wohnung nicht für sich, sondern für ihren später verstorbenen Freund kauften, welcher als US-amerikanischer Staatsbürger ohne entsprechende Bewilligung zum Kauf nicht berechtigt war (vgl. Art. 28 BewG).