Citation: 2C_394/2022 E. 4.3.1

4.3.1. Der Beschwerdeführer ist mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getreten; insbesondere ist er am 30. Juni 2004 durch das Obergericht des Kantons Zürich wegen gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls, der mehrfachen Sachbeschädigung sowie des mehrfachen Hausfriedens- und Verweisungsbruchs zu einer Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren Zuchthaus sowie durch ein schwedisches Gericht am 27. Juni 2007 zu einer zwölfjährigen Freiheitsstrafe im Zusammenhang mit schweren Drogendelikten und Drogenschmuggel verurteilt worden. Das durch das Obergericht des Kantons Zürich gefällte Urteil reiht sich in eine Kette früherer Verurteilungen ein, die bis in die Neunzigerjahre zurückgehen. So ist der Beschwerdeführer am 10. Dezember 1993 wegen Diebstahls zu 14 Tagen, am 28. September 1994 wegen Raubs zu 18 Monaten und am 25. April 1996 wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt sowie am 17. August 1999 wegen gewerbsmässigen, bandenmässigen und bewaffneten Diebstahls mit 32 Monaten Zuchthaus bestraft worden. Das Verschulden des Beschwerdeführers ist insgesamt als sehr schwer einzustufen, brachte er doch mit seinen Delikten, insbesondere mit seinem Betäubungsmittelhandel, eine Vielzahl an Personen in Gefahr. Die schwerwiegenden Delikte sowie die wiederholte Delinquenz belegen, dass er sich mit der Einhaltung der Rechtsordnung äusserst schwertut. Zu Gunsten des Beschwerdeführers spricht zwar, dass er seit seiner Verurteilung durch das schwedische Gericht im Jahre 2007 nicht mehr straffällig geworden ist. Dabei fällt aber ins Gewicht, dass er erst am 29. Juli 2015 bedingt aus der Haft entlassen wurde und sich insofern im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils rund sechseinhalb Jahre in Freiheit wohl verhielt. Dies stellt entgegen seinen Vorbringen noch keine ausserordentlich lange deliktsfreie Zeit dar.