Citation: 1A.101/2002 24.04.2003 E. 5

Die Beschwerdeführer stellen weiter den Antrag, es sei festzustellen, dass die IG Regionalschiessplatz Allschwilerweiher im verwaltungsgerichtlichen Verfahren nicht Partei gewesen sei, und die dieser zugesprochene Parteientschädigung sei aufzuheben. Dem damit neben dem Gestaltungsbegehren erhobenen Feststellungsbegehren kann jedoch keine eigenständige Bedeutung zugemessen werden, da nicht dargelegt wird und auch nicht ersichtlich ist, welches rechtliche und aktuelle Interesse die Beschwerdeführer - über jenes an der Streichung der Parteientschädigung hinaus - an einer Feststellung betreffend die Parteieigenschaft der Interessengemeinschaft haben könnten (vgl. BGE 107 Ib 250, 108 Ib 19 E. 1, 126 II 300 E. 2c S. 303). Da die Beschwerdeführer im Übrigen nur in eigenem Namen handeln und nicht auch die Interessen des Polizei- und Militärdepartementes des Kantons Basel-Stadt verfechten können, ist auf das fragliche Rechtsbegehren nur insoweit einzutreten, als die Aufhebung der zu Lasten der Beschwerdeführer und zu Gunsten der IG festgesetzten Parteientschädigung verlangt wird. Die Beschwerdeführer bringen vor, die IG Regionalschiessplatz Allschwilerweiher habe mit dem Rückzug ihrer Beschwerde ihre Parteistellung im verwaltungsgerichtlichen Verfahren verloren und hätte sich daher an diesem ohne Beiladung nicht mehr weiter beteiligen dürfen. Das trifft zu. Die vorsorgliche Sanierungsverfügung der basellandschaftlichen Bau- und Umweltdirektion richtete sich an den Kanton Basel-Stadt als Anlageinhaber und konnte von den Schiessvereinen und der Interessengemeinschaft nur als Drittbetroffene angefochten werden. Solche am Prozess beteiligte Dritte sind, auch wenn sie gegenläufige Interessen vertreten, im gegenseitigen Verhältnis nicht Gegenparteien. Übt daher der Drittbetroffene gegen einen für ihn ungünstig lautenden Entscheid seine Parteirolle nicht mehr aus, so scheidet er aus dem Verfahren aus und wird nicht zur Gegenpartei im Prozess anderer Drittbeschwerdeführer, es sei denn, er werde zu diesem beigeladen (vgl. Isabelle Häner, Die Beteiligten im Verwaltungsverfahren und Verwaltungsprozess, Zürich 2000, S. 156). Das basellandschaftliche Gesetz über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 sieht denn auch nichts anderes vor, bezeichnet doch § 3 als Parteien nur die beschwerdeführende oder klagende Person, die Vorinstanz oder beklagte Person sowie die Beigeladenen. Das Verwaltungsgericht hätte daher die IG Regionalschiessplatz Allschwilerweiher nach ihrem Beschwerderückzug ohne Beiladung nicht mehr am Verfahren teilnehmen lassen und ihr eine Parteientschädigung zusprechen dürfen. Im bundesgerichtlichen Verfahren kommt der Interessengemeinschaft denn auch lediglich insofern Parteistellung zu, als ihr für das vorinstanzliche Verfahren eine Entschädigung zugesprochen und diese angefochten worden ist.