Citation: 1C_681/2019 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt zunächst, die Vorinstanz habe nicht berücksichtigt, dass die von ihr angerufenen Regeln der Verkehrssicherheit einer unterirdischen Nutzung des abzutretenden Landstreifens bis an die Grenze der Kempttalstrasse nicht entgegenstünden. Indem sie diese Nutzungsmöglichkeit bei der Bestimmung des Werts der enteigneten Fläche ausser Acht gelassen habe, habe sie den Sachverhalt willkürlich ermittelt und die Beweise willkürlich gewürdigt. Die Vorinstanz hat sich zwar im angefochtenen Entscheid nicht zur Möglichkeit geäussert, den enteigneten Landstreifen unterirdisch bis an die Grenze der Kempttalstrasse zu nutzen. Sie ist jedoch klarerweise davon ausgegangen, die aus Gründen der Verkehrssicherheit ausgeschlossene oberirdische Nutzung rechtfertige zusammen mit dem Umstand, dass die Enteignung eine weitergehende Überbauung der Restparzelle nicht einschränke und auch sonst keinen Minderwert zur Folge habe, eine Beurteilung der enteigneten Fläche als "Vorgartenland" bzw. minderwertiges Land im Sinne ihrer Praxis. Diese Beurteilung erscheint weder als willkürliche Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung noch sonst als willkürlich (vgl. BGE 144 I 170 E. 7.3; 144 II 281 E. 3.6.2). Durch den Ausschluss der oberirdischen Nutzung, den der Beschwerdeführer nicht weiter in Frage stellt, ist die Verwendbarkeit des abzutretenden Landstreifens erheblich eingeschränkt. Die Möglichkeit der unterirdischen Nutzung bis an die Strassengrenze, die der Kanton Zürich vor Bundesgericht nicht grundsätzlich bestreitet, erscheint zudem als vorwiegend theoretisch. Die Beurteilung des Landstreifens als "Vorgartenland" bzw. minderwertiges Land im Sinne der vorinstanzlichen Praxis ist entsprechend ungeachtet dieser Nutzungsmöglichkeit unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden. Soweit die Rüge des Beschwerdeführers überhaupt den Begründungsanforderungen genügt (vgl. vorne E. 2), ist sie deshalb unbegründet.