Citation: 5A_796/2013 E. 6.5

6.5. Die vom Notweg beanspruchte Fläche des Grundstücks Nr. 570 (rund 46 m 2) hat das Kantonsgericht mit dem gutachterlich ermittelten Wert von Fr. 100.-- pro m² multipliziert (= Fr. 4'600.--) und den Beschwerdegegner daran mit Rücksicht auf den Umfang seiner Benutzung des Wegrechts zur Hälfte angemessen beteiligt. Es hat festgehalten, dass die erstinstanzlich bestimmte Entschädigung von Fr. 12'580.-- nicht auf die tatsächlich geschuldeten Fr. 2'300.-- (= ½ von Fr. 4'600.--) herabgesetzt werden dürfe, weil der Beschwerdegegner selber weder Berufung noch Anschlussberufung erhoben und die Beschwerdeführer als Berufungskläger nicht schlechter gestellt werden dürften als in erster Instanz. Mit Blick auf die Differenz von mehr als Fr. 10'000.-- (= Fr. 12'580.-- - Fr. 2'300.--) ist das Kantonsgericht davon ausgegangen, die Entschädigung decke auch die von den Beschwerdeführern geforderte Entschädigung für Immissionen (Lärm, Abgase, Staub usw.), die die Benutzung des Notwegs verursache (E. III/5e S. 25 des angefochtenen Entscheids). Entgegen der Darstellung der Beschwerdeführer (S. 14 Rz. 27) genügt die kantonsgerichtliche Begründung den verfassungsmässigen Anforderungen (Art. 29 Abs. 2 BV; BGE 138 I 232 E. 5.1 S. 237). Anhaltspunkte dafür, dass die angemessene Beteiligung des Beschwerdegegners am Verkehrswert der vom Notweg konkret beanspruchten Fläche willkürlich sein könnte, vermögen die Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen. Mit Bezug auf die Entschädigung für Immissionen, die sie angeblich erleiden, gehen die Beschwerdeführer mit keinem Wort darauf ein, dass es sich nur um eine Entschädigung für Immissionen handeln kann, die für den Mehrverkehr seit 1988 geschuldet ist, anerkennen sie doch selber, dass der Beschwerdegegner aufgrund der Vereinbarung von 1988 berechtigt ist, den heutigen Notweg für die Bewirtschaftung seines Betriebs zu benutzen (E. 4 hiervor). Dass die allenfalls durch den seitherigen Mehrverkehr gesteigerten Immissionen mit Fr. 10'000.-- nicht voll entschädigt wären, soweit darauf überhaupt ein Anspruch besteht (E. 1.2.3 hiervor), ist weder ersichtlich noch von den Beschwerdeführern dargetan.