Citation: C 196/04 22.02.2005 E. 3

3.1 Fest steht, dass sich die Versicherte gemäss Stellenzuweisung des RAV vom 30. September 2003 am 3. Oktober 2003 telefonisch beim Hotel X.________ meldete und dabei mit Frau C.________ sprach, welche um Zustellung des Lebenslaufes bat. Unbestritten ist ferner, dass die Beschwerdeführerin sodann beim Hotel X.________ per Briefpost einzig ihren Lebenslauf zusammen mit einem Begleitzettel im Format A5 mit der Aufschrift einreichte: "Betreff: Sachbearbeiterin Personalbüro / Stellenzuweisung RAV Bemerkung: beiliegend CV gemäss Telefonat mit Frau C.________". Mit Schreiben vom 14. Oktober 2003 brachte Frau S.________, Personalleiterin des Hotel X.________, zum Ausdruck, dass sie bei der Anfrage der Versicherten "die effektive Bewerbung sowie die Zustellung der bisherigen Arbeitszeugnisse" vermisse und sie sich - angesichts der vielen interessanten und vollständigen Bewerbungen - für andere Stellensuchende entschieden habe. In korrekter Würdigung der Akten schlossen Verwaltung und Vorinstanz unter anderem gestützt auf das eben genannte Schreiben und auf eine E-Mail von Frau S.________ an den für die Beschwerdeführerin zuständigen Mitarbeiter des RAV vom 15. Oktober 2003 zu Recht darauf, dass es infolge mangelnden Interesses der Versicherten zu keiner Anstellung gekommen sei, womit sie das Scheitern der Verhandlungen und somit eine Verlängerung der Arbeitslosigkeit in Kauf genommen und dadurch den Tatbestand des Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG erfüllt habe. Den zutreffenden vorinstanzlichen Erwägungen, worauf verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 OG), pflichtet das Eidgenössische Versicherungsgericht bei. 3.2 Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen, mit denen sich im Wesentlichen bereits Verwaltung und Vorinstanz auseinandergesetzt haben, vermögen zu keiner andern Beurteilung zu führen: Frau C.________ bestätigte am 30. Oktober 2003 nicht, die Versicherte habe den Vorstellungen/Anforderungen für die Stelle nicht entsprochen, sondern vielmehr, das Bewerbungsdossier der Versicherten genüge den Vorstellungen/Anforderungen nicht. Gemäss angefochtenem Entscheid arbeitete die Beschwerdeführerin, welche ausgebildete kaufmännische Angestellte ist, zuletzt unbestritten als Hotelsekretärin/Receptionistin, weshalb sie für die offene Arbeitsstelle als Sachbearbeiterin im Personalbüro des Hotel X.________ auch ohne entsprechende Arbeitserfahrung durchaus in Frage gekommen wäre. Durch die bloss mit einem Begleitzettel versehene Einreichung des Lebenslaufes ohne die grundsätzlich zur Dokumentation der beruflichen Erfahrung dazugehörigen Arbeitszeugnisse brachte die Versicherte zum Ausdruck, an der zugewiesenen zumutbaren Arbeitsstelle nicht wirklich interessiert zu sein. In diesem Verhalten sind keine ernsthaften und eindeutigen Bemühungen zur Beendigung der Arbeitslosigkeit ersichtlich, womit der Tatbestand der Nichtannahme einer zumutbaren Arbeit und somit der Nichtbefolgung von Weisungen erfüllt ist. Da diesbezüglich von zusätzlichen Beweismassnahmen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, welche am feststehenden Ergebnis etwas zu ändern vermöchten, verzichtete das kantonale Gericht in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung (SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b mit Hinweisen auf BGE 124 V 94 Erw. 4b und 122 V 162 Erw. 1d) zu Recht auf weitere Beweiserhebungen. Selbst wenn es sich so verhalten haben sollte, dass Frau C.________ der Beschwerdeführerin telefonisch zugestand, zunächst nur den Lebenslauf zu schicken, entband ein solches Entgegenkommen die Versicherte nicht von ihrer Pflicht gegenüber der Arbeitslosenversicherung, eine Bewerbung im üblichen Rahmen einzureichen.