Citation: 6B_149/2019 E. 2.4

2.4. Hinsichtlich der sichergestellten und beschlagnahmten externen Festplatte "Samsung Story Station" stellt die Vorinstanz fest, darauf befinde sich kinderpornografisches Bildmaterial im gelöschten Bereich. Weiteres verbotenes Filmmaterial sei dort nicht vorhanden. Der Beschuldigte habe die Möglichkeit, die betreffende externe Festplatte gegen Vergütung des Aufwands auf einen separaten Datenträger kopieren und sich aushändigen zu lassen. Mache er davon keinen Gebrauch, werde die Festplatte eingezogen und vernichtet (angefochtenes Urteil, S. 34 E. 6.3.1). Dazu trägt der Beschwerdeführer vor, die in den Akten liegenden Videoprints der Dateien "000449.avi" und "000931.avi" liessen keinen strafrechtlich relevanten Inhalt erkennen. Die beiden Filme erfüllten auch nach Ansicht der Vorinstanz den Tatbestand der sexuellen Gewalt nicht (vgl. angefochtenes Urteil, S. 17 E. 4.3.3). Wären die fraglichen Filme in anderer Weise strafrechtlich relevant, hätte die Vorinstanz dies so festgehalten. Offenbar habe sie im Rahmen der Prüfung, ob die Festplatte "Samsung Story Station" freizugeben sei, irrtümlich auf eine in den Untersuchungsakten festgehaltene Einschätzung seitens der Polizei abgestellt, die sie selber gar nicht teile. In der Tat ist unklar, wie es sich mit den Filmdateien "000449.avi" und "000931.avi" verhält. Dies ist aber nicht entscheidend: Grund für die Einziehung und Vernichtung der Festplatte sind Erkenntnisse der Polizei, wonach sich im gelöschten Bereich der Festplatte kinderpornografisches Material befunden habe. Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, die Polizei habe sich bei der Bewertung des Materials geirrt. In der Replik führt er aus, in den Untersuchungsakten fänden sich betreffend die Datei "000931.avi" "insgesamt sieben willkürlich ausgewählte Screenshots angeblicher Kinderpornographie". Die Screenshots zu beiden Filmdateien zeigten, dass es sich beim einen Film ("000931.avi") um einen gewöhnlichen Pornofilm und beim anderen ("000449.avi") um einen belanglosen Nudistenfilm handle. Damit macht der Beschwerdeführer nur geltend, die entsprechenden Videoprints liessen aus seiner Sicht keinen strafrechtlich relevanten Inhalt erkennen. Er legt nicht dar, weshalb die vorinstanzliche Feststellung, im gelöschten Bereich der Festplatte "Samsung Story Station" befinde sich kinderpornografisches Bildmaterial, aktenwidrig sei. Der Sachverhalt, wie er dem vorinstanzlichen Einziehungsbeschluss zugrundeliegt, bleibt daher für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 BGG).