Citation: 2C_216/2020 E. 2.5

2.5. Von Bedeutung ist der Zivilstand weiter hinsichtlich des Unterhaltsbeitragsabzugs (Art. 9 Abs. 1bis in Verbindung mit Art. 33 Abs. 1 lit. c DBG). Diesen Anspruch hatte die Steuerpflichtige im bundesgerichtlichen Verfahren zu den Steuerperioden 2006 und 2007 noch nicht erhoben, weshalb das Bundesgericht damals in diesem Punkt keine Ausführungen zu machen hatte. Hierzu ist folgendes zu sagen: Von den Einkünften können einerseits die Unterhaltsbeiträge an den geschiedenen, gerichtlich oder tatsächlich getrennt lebenden Ehegatten (bzw. eingetragenen Lebenspartner) und anderseits die Unterhaltsbeiträge an den (anderen) Elternteil für die unter dessen elterlichen Sorge stehenden Kinder abgezogen werden (dazu BGE 133 II 305 E. 4.3 S. 309). Die Steuerpflichtige erfüllt keinen der beiden Tatbestände, wie die Vorinstanz verfassungsrechtlich haltbar und bundesrechtlich einwandfrei darlegte. Weder befinden sie und die Lebenspartnerin sich in rechtlich und tatsächlich getrennter eingetragener Partnerschaft, noch ist die Steuerpflichtige die Mutter der Kinder.