Citation: 8C_523/2018 E. 4

Die Vorinstanz hat in eingehender Würdigung der medizinischen Aktenlage die Auffassung der Suva bestätigt, wonach der Beschwerdeführer mit überwiegender Wahrscheinlichkeit am 2. Oktober 2016 eine Rückenkontusion erlitten habe, welche mit Blick auf die fehlenden posttraumatischen strukturellen Läsionen spätestens sechs Monate nach dem Unfall ausgeheilt gewesen seien. Ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom 2. Oktober 2016 und den über den 12. April 2017 hinaus fortbestehenden Rückenbeschwerden sei demnach zu verneinen. Sie stützte sich dabei im Wesentlichen auf die als voll beweiskräftig qualifizierten Stellungnahmen des Kreisarztes Dr. med. G.________, Facharzt für Chirurgie, und des Suva-Versicherungsmediziners med. pract. F.________. Es bestünden keine auch nur geringen Zweifel an den Ausführungen der beiden versicherungsinternen Ärzte. Die Suva-Ärzte hätten zu den abweichenden Einschätzungen der behandelnden Ärzte ausführlich Stellung genommen. So habe med. pract. F.________ nachvollziehbar ausgeführt, dass mit dem Notfallbericht vom 2. Oktober 2016 keine äusserlichen Zeichen einer Gewalteinwirkung auf den Körper des Beschwerdeführers (wie Prellmarken, Schürfungen, Blutergüsse und/oder Schwellungen) dokumentiert seien. Die Ärzte des Spitals C.________ hätten - abgesehen von einer Druckdolenz über dem Halswirbelkörper 5 - keine Schmerzen an der Halswirbelsäule (HWS), Brustwirbelsäule (BWS) und Lendenwirbelsäule (LWS) ermittelt. Eine schädigende Gewalteinwirkung isoliert nur auf die Facettengelenke, unter Auslassung aller umgebenden Strukturen, sei gemäss überzeugender Begründung des med. pract. F.________ biomechanisch nicht vorstellbar. Sodann habe auch med. pract. H.________, Facharzt für Neurochirurgie, Rückenzentrum, im Bericht vom 11. Oktober 2016 eine traumatische Läsion mittels bildgebender Befunde der BWS und LWS ausgeschlossen. Weiter habe med. pract. F.________ auf das bei traumatisch entstandenen Körperschäden typischerweise gezeigte Descrescendo der Schmerzen hingewiesen, wobei die Schmerzen anfänglich am stärksten und in der Folgezeit langsam rückläufig seien. Beim Beschwerdeführer seien initial Schmerzen im Bereich der HWS am Übergang zum Rumpf dokumentiert worden. Am 7. Oktober 2016 habe med. pract. H.________ neu und allein Schmerzen im Bereich der mittleren BWS, zwischen den Schulterblättern sowie im Bereich der LWS beschrieben. Auf die Inkonsistenz bezüglich der zeitlichen Verzögerung der LWS-Beschwerden mit atypischem Crescendo der Symptomatik seien weder der behandelnde Hausarzt noch Dr. D.________ begründet eingegangen. Des Weiteren vermöchten auch die Kurzbeurteilungen der beigezogenen Radiologin Dr. med. I.________, Fachärztin FMH für Radiologie (Spez. Neuroradiologie), vom 11. Januar und 17. Mai 2018 die Beurteilungen der Suva-Ärzte nicht in Zweifel zu ziehen, zumal sie keine Kenntnis der gesamten Akten gehabt habe. Ausserdem habe med. pract. F.________ eine Spondylarthrose als gute Erklärung für die mit dem fachradiologischen Befund beschriebene minime Flüssigkeitsvermehrung in den Facettengelenken erwähnt, welche auch die von Dr. D.________ beschriebenen Schmerzen erklären könnten. Auf zusätzliche Abklärungen könne in antizipierter Beweiswürdigung verzichtet werden.