Citation: 9C_835/2017 E. 3.3

3.3. Der Verfügung vom 14. März 2000, mit der die IV-Stelle dem Beschwerdeführer ab 1. Mai 1999 eine ganze Invalidenrente gewährt hatte, lagen in medizinischer Hinsicht mehrere Berichte des Dr. med. D.________, FMH Orthopädische Chirurgie, u.a. vom 2. März, 29. September und 30. November 1999 zugrunde. Danach litt der Versicherte an chronisch rezidivierender Lumboischialgie beidseits bei Diskopathie L4/L5. Ein operativer Eingriff (Teilfixation mittels Fixateur externe L4/L5 am 24. Februar 1999) zeigte laut Austrittsbericht des Dr. med. D.________ (vom 2. März 1999) keinen Erfolg, worauf der Fixateur externe am 3. März 1999 wieder entfernt wurde. Die IV-Stelle ging bei der Ermittlung des Invaliditätsgrades in der Folge von einer Arbeitsfähigkeit von 25 % (halbtätige Arbeit mit halber Leistung) aus, wie sie Dr. med. D.________ als zumutbar beschrieben hatte. Im Vergleich dazu lassen sich der Expertise des MGSG Medizinisches Gutachtenzentrum Region St. Gallen GmbH, Rorschach, vom 27. August 2013 laut dem Orthopäden Dr. med. E.________ als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Lumbopseudoischialgie links bei Osteochondrose L4/5 mit nach links caudal hernierter Diskushernie ohne neurale Kompression entnehmen. Die Leistungsfähigkeit als Arbeitsvorbereiter schätzt der Orthopäde seit Februar 1999 auf 10 %, wobei er festhält, die "Beurteilungen des Orthopäden Dr. D.________ bezüglich der Arbeitsfähigkeit in bisheriger Tätigkeit (seien) nicht nachvollziehbar". Dieser habe im September 1999 keine und drei Monate später plötzlich eine Arbeitsunfähigkeit von 75 % bei unverändertem Gesundheitszustand befürwortet. In psychischer Hinsicht stellte keiner der beteiligten Fachärzte - Dr. med. F.________ im Gutachten des MGSG und Dr. med. C.________ im Gutachten vom 5. Dezember 2016 - ein psychisches Leiden mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit fest.