Citation: 6B_1341/2017 E. 1.4.1

1.4.1. Was der Beschwerdeführer vorbringt, geht teilweise an der Sache vorbei. Er rügt etwa im Zusammenhang mit dem Waffeneinsatz von Y.________, entgegen der Darstellung der Vorinstanz liessen die beim Beschwerdegegner 2 an den Augenbrauen festgestellten Schmauchspuren keinen zwingenden Rückschluss auf die Distanz zwischen Schussbahn und Kopf des Beschwerdegegners 2 zu (Beschwerde S. 23 f.). Eine solche Schlussfolgerung zieht die Vorinstanz aber nicht. Vielmehr lässt sie ausdrücklich offen, ob die fraglichen Schmauchspuren durch einen Nahschuss entstanden sein könnten (Entscheid S. 27). Die Rüge, die Vorinstanz ignoriere die Ausführungen der Sachverständigen, erhebt der Beschwerdeführer deshalb ohne Grund. Indem die Vorinstanz aber die im Übrigen (an Kleidern und Händen) fehlenden Spuren als deutliches Indiz heranzieht, dass der Beschwerdegegner 2 nicht selbst eine Waffe eingesetzt hat, lehnt sie sich an die Untersuchungen des Kriminaltechnischen Dienstes (KTD) an. An der Sache vorbei geht auch die Argumentation, ein laut Experten des KTD nicht aufgesetzter Schuss widerlege nicht, dass Y.________ aus kurzer Distanz gegen den Beschwerdegegner 2 geschossen habe (Beschwerde S. 12). Gegenteiliges nimmt die Vorinstanz nicht an. Um Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung aufzuzeigen, muss mit der Kritik an den vorinstanzlichen Erwägungen angesetzt werden. Dies ist hier nicht der Fall. Gleiches gilt, soweit der Beschwerdeführer seine Kritik wiederholt darauf abstützt, dass laut Vorinstanz Y.________ am Boden gelegen und von dort aus einen Schuss nach oben abgegeben habe, was zum Schusskanal passe (etwa Beschwerde S. 7 und 22). Die Vorinstanz stellt demgegenüber fest, Y.________ sei "rückwärts in den an den Kindergarten angrenzenden Zaun" gefallen und habe "sich sitzend daran" befunden. "Sich im Zaun befindend" habe er seine Waffe gezogen (Entscheid S. 55).