Citation: 7B_181/2022 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz begründet die Strafzumessung ausführlich und überzeugend, ohne dabei massgebende Kriterien ausser Acht zu lassen oder unhaltbar zu gewichten. Die Vorbringen des Beschwerdeführers sind nicht geeignet, die vorinstanzliche Strafzumessung in Frage zu stellen. So übt er sich in unzulässiger appellatorischer Kritik am vorinstanzlichen Urteil, wenn er ausführt, entgegen der vorinstanzlichen Ausführungen habe er aus den Drogengeschäften keinen bescheidenen Profit geschlagen, sondern einen eigenen Verlust eingefahren und er habe "keinen eigentlichen Drogenhandel aufbauen wollen". Der Beschwerdeführer war nach den vorinstanzlichen Feststellungen, welche das Bundesgericht seinem Urteil zugrunde legt (Art. 105 Abs. 1 BGG), nicht drogenabhängig und verfolgte mit seinen Delikten rein finanzielle Motive. Das von der Vorinstanz als am unteren Rand des mittleren Bereichs qualifizierte Tatverschulden ist in keiner Weise zu beanstanden. Sie berücksichtigt dabei die reine Drogenmenge, welche den schweren Fall signifikant übersteigt, den Umstand, dass der Beschwerdeführer mehrere Qualifikationsgründe erfüllt (mengenmässig qualifizierte und als Mitglied einer Bande begangene Betäubungsmitteldelikte), intensiv delinquierte und nicht aus eigenem Antrieb, sondern wegen der Verhaftung eines Mitbeteiligten aufhörte. Die Vorinstanz wertet leicht zu Gunsten des Beschwerdeführers, dass dieser einen bescheidenen finanziellen Profit erzielte, obwohl er mit seiner Tätigkeit ein beträchtliches Risiko einging. Weiter berücksichtigt sie, dass sich eine seiner Handlungen in einer Vorbereitungshandlung erschöpfte. Eine Qualifikation des Verschuldens im unteren Bereich des Strafrahmens und die Festsetzung eines Strafmasses von 2 Jahren und 7 Monaten, wie der Beschwerdeführer dies gerne hätte, wäre angesichts der von der Vorinstanz berücksichtigten Strafzumessungskriterien, darunter namentlich jene eines vorsätzlich und aus bloss finanziellen Motiven handelnden Intensivstraftäters, der an zahlreichen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz im Kilobereich beteiligt war, nicht schuldangemessen. Dass die Vorinstanz den geringen Profit hätte stärker gewichten müssen, ist nicht ersichtlich. Vielmehr gelangt sie in vertretbarer Würdigung der objektiven und subjektiven Tatkomponenten zu einem Strafmass von 3 Jahren und 5 Monaten Freiheitsstrafe. Ebenso wenig dringt der Beschwerdeführer mit seiner Rüge durch, die Vorinstanz hätte die Täterkomponenten stärker zu seinen Gunsten, d.h. um 8 Monate statt um 6 Monate strafmindernd, werten müssen. Die Vorinstanz berücksichtigt die unter diesem Titel relevanten Kriterien, wie auch der Beschwerdeführer einräumt. Eine Ermessensverletzung ist nicht auszumachen. Weiter erschliesst sich nicht, weshalb unter Berücksichtigung der Verletzung des Beschleunigungsgebots eine Reduktion der Strafe um einen Monat nicht, wohl aber eine solche um drei Monate ermessenskonform sein soll, wie der Beschwerdeführer moniert. Die Vorinstanz stellt eine Verletzung des Beschleunigungsgebots vor erster Instanz fest. Sie erwägt, die Verfahrensdauer von 21 Monaten vor Kriminalgericht sei zu lang. Der Beschwerdeführer sei von Beginn weg geständig gewesen. Dennoch sei vom Eingang der Anklage am 7. November 2019 bis zum Versand des begründeten Urteils am 6. August 2021 mit 21 Monaten insgesamt zu viel Zeit verstrichen. Dies gelte selbst unter Berücksichtigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Gerichtsbetrieb. Der Beschwerdeführer behauptet diesbezüglich keine Willkür in der Tatsachenfeststellung. Die von der Vorinstanz unter diesem Titel gewährte Strafreduktion von einem Monat liegt innerhalb ihres Ermessens.