Citation: 6B_921/2016 E. 1.2

1.2. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern (Region Oberland) verfügte am 8. Februar 2016, dass das Verfahren in Bezug auf die Sachverhalte a) und b) nicht an die Hand genommen sowie betreffend Sachverhalt c) eine Strafuntersuchung gegen Unbekannt wegen des Verdachts auf Widerhandlung gegen das Gewässerschutzgesetz und das Umweltschutzgesetz eröffnet, diese aber einstweilen sistiert werde. X.________ (Privatkläger und Beschwerdeführer) beschwerte sich beim Obergericht des Kantons Bern wegen einer Verfügung der Regionalen Staatsanwaltschaft Oberland vom 8. Februar 2016 und beantragte, diese habe die Verfahren a) und b) an die Hand zu nehmen und die Untersuchung c) nicht zu sistieren. Der Beschwerdeführer (vormals Verpächter) forderte vor Obergericht die Bestrafung des Beschuldigten 2 (vormals Pächter) wegen der Sachverhalte a) und b) und war überzeugt, für den Sachverhalt c) im Beschuldigten 2 die Täterschaft gefunden zu haben. Das Obergericht liess die teils fragliche Parteistellung mit Blick auf den materiellen Verfahrensausgang offen und wies die Beschwerde am 13. Juni 2016 mit der Begründung ab: Die Sachverhalte a) und b) seien höchstens als Übertretungen zu qualifizieren und verjährt. Bei den toten Kälbern liege kein schwerer Fall im Sinne von Art. 47 Abs. 2 TSG vor. Hinsichtlich des Sachverhalts c) seien eine Untersuchung eröffnet worden und die Täterschaft selbst im Sinne eines Anfangsverdachts (noch) nicht nachgewiesen, weshalb die Sache sistiert worden sei. Die Staatsanwaltschaft habe nicht gesetzwidrig gehandelt.