Citation: 8C_154/2022 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin rügt, das kantonale Gericht habe den Untersuchungsgrundsatz (Art. 61 lit. c ATSG) verletzt. Der von ihr konsultierte Neurologe Dr. med. D.________, bestätige die vom behandelnden Psychiater Dr. med. E.________, gestellte Diagnose einer Konversionsstörung und begründe damit Zweifel am psychiatrischen Teilgutachten des Dr. med. C.________. Letzterer habe lediglich einen Simulationsverdacht geäussert und fremdanamnestisch festgestellte fehlende Atrophiezeichen an den Armen als eigene Befunde ausgegeben. Die Verneinung einer Konversionsstörung sei nicht lege artis erfolgt. Zur vollständigen Sachverhaltsabklärung hätte die Vorinstanz ein polydisziplinäres Gutachten veranlassen müssen.