Citation: 6B_1032/2018 E. 4.1

4.1. Die vorinstanzliche Feststellung, zufolge des vollumfänglichen Freispruchs und Fehlens der Voraussetzungen von Art. 426 Abs. 2 StPO komme eine Kostenauflage an den Beschwerdegegner nicht in Betracht, ist unangefochten geblieben. Der Beschwerdeführer rügt, die Auferlegung der Kosten des Untersuchungsverfahrens und des erstinstanzlichen Verfahrens sowie die Verpflichtung zur Bezahlung einer Parteientschädigung an den Beschwerdegegner sei unbillig und verletze Art. 4 ZGB. Er habe das Strafverfahren nicht böswillig eingeleitet. Er habe sich bei der Erhebung der Strafanzeige auf Zeugenaussagen gestützt. Selbst die Vorinstanz gehe davon aus, dass der Zeuge E.________ ihn von der inkriminierten Äusserung in Kenntnis gesetzt habe. Demzufolge könne auch nicht gesagt werden, dass er den Prozess mutwillig angestrengt hätte. Daher hätte die Vorinstanz die Kosten des Untersuchungs- und erstinstanzlichen Verfahrens auf die Staatskasse nehmen und den Beschwerdegegner aus der Staatskasse entschädigen müssen.