Citation: 6B_661/2014 E. 3.3

3.3. Hinsichtlich des Ablaufs der Auseinandersetzung stellt die Vorinstanz auf die Aussagen von Y.________ ab (Urteil, S. 33). Dieser erklärte, der Beschwerdeführer habe B.________ im Nacken-/Schulterbereich gepackt, ihn heruntergezogen und das Taschenmesser in dessen Hinterkopf gerammt (Urteil, S. 29). Nachdem der Beschwerdeführer B.________ herunterzog, musste er damit rechnen, dass Letzterer sich bewegen würde. Es handelte sich um eine dynamische Situation, in welcher es nicht möglich war, genau zuzustechen (vgl. auch Urteil 6B_194/2013 vom 3. September 2013 E. 4.3). Nicht zu beanstanden ist daher, wenn die Vorinstanz davon ausgeht, dass der Beschwerdeführer in einer ungefährlichen Stelle einstach und tödliche Verletzungen nur aus Zufall ausblieben. Unbegründet ist die Rüge, mit einem Taschenmesser sei es nicht möglich, tödliche Verletzungen zu verursachen. Das Bundesgericht bejahte dies verschiedentlich (Urteile 6B_619/2013 vom 2. September 2013 E. 1.2; 6B_236/2012 vom 19. Dezember 2012 E. 4).