Citation: 5P.317/2003 26.09.2003 E. 3

Der Beschwerdeführer macht weiter eine Verletzung von Art. 170 ZGB geltend, dadurch als die Beschwerdegegnerin in Bezug auf die Erbschaft ihrer Aufklärungspflicht nicht genügt habe. Im Rahmen einer staatsrechtlichen Beschwerde prüft das Bundesgericht die Anwendung und Auslegung von eidgenössischem Recht nur auf Willkür hin (BGE 108 Ia 178 E. 2 S. 180; Messmer/Imboden, Die eidgenössischen Rechtsmittel in Zivilsachen, 1992, N. 149). Eine Verletzung des Willkürverbotes durch den Einzelrichter des Kantonsgerichts legt jedoch der Beschwerdeführer auch in diesem Punkt nicht rechtsgenüglich dar, so dass insoweit auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Ohnehin setzt eine Verletzung der Auskunftspflicht in formeller Hinsicht voraus, dass der Beschwerdeführer ein entsprechendes Begehren (Art. 170 Abs. 2 ZGB) gestellt hat und dieses vom Gericht abgewiesen wurde. Dass diese Voraussetzungen erfüllt sind, behauptet der Beschwerdeführer nicht. Aus den Akten ist vielmehr ersichtlich, dass er lediglich erklärt hat, gemäss Art. 170 ZGB Anspruch auf Auskunft zu haben.