Citation: 5P.238/2004 09.08.2004 E. 3

Der Beschwerdeführer macht vorab geltend, auf dem Einzahlungsschein sei der handgeschriebene Vermerk "Konto AG Obergericht OG 01.2004.00658" auszumachen (Beilage 3 zur kantonalen Beschwerde), weshalb sich die obergerichtliche Erwägung, der abgebuchte Betrag könne nicht abschliessend zugeordnet werden, als willkürlich erweise. Das Obergericht hat indes nie behauptet, der Einzahlungsschein lasse sich der Rechnungsnummer des Kostenvorschusses nicht zuordnen bzw. es bestehe keine Übereinstimmung zwischen dem Einzahlungsschein (Beilage 3 zur kantonalen Beschwerde) und der Rechnung des Obergerichts (Beilage 1 zur kantonalen Beschwerde); vielmehr hat es erwogen, die abgebuchten Beträge auf dem Buchungsbeleg der Postfinance vom 16. Mai 2004 (Beilage 2 zur kantonalen Beschwerde) seien nicht näher spezifiziert, weshalb keine abschliessende Beurteilung möglich sei, ob sich einer dieser Beträge auf den fraglichen Einzahlungsschein (Beilage 3 zur kantonalen Beschwerde) beziehe. Inwiefern diese Ausführungen aktenwidrig sein sollen, ist nicht ersichtlich. Vielmehr ist die Erwägung, die Zahlung von Fr. 600.-- lasse sich nicht abschliessend zuordnen, vor dem Hintergrund, dass der betreffende Anwalt in der fraglichen Zeit einen Kostenvorschuss in eben dieser Höhe an die Bank X.________ zu Gunsten der aargauischen Staatsbuchhaltung bzw. des Obergerichts zu leisten hatte, überspitzt formalistisch. Indes rügt der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang einzig, das Obergericht sei der Willkür verfallen. Ebenso wenig ist Willkür im Umstand zu erkennen, dass die Vorinstanz die zu den internen Abläufen als Zeugin angebotene Postangestellte nicht befragt hat: Abgesehen davon, dass damit primär das rechtliche Gehör verletzt wäre (Art. 29 Abs. 2 BV), was vom Beschwerdeführer wiederum nicht gerügt wird, hätte eine entsprechende Erklärung über die internen Abläufe bzw. die - vor Bundesgericht als unzulässiges Novum nachgereichte (dazu E. 1) - Bestätigung der Postfinance über die Bearbeitungszeit der Vorinstanz ohne weiteres schriftlich eingereicht werden können und müssen, ergeht doch die Rechtsöffnung in der Regel in einem schriftlichen Summarverfahren.