Citation: 8C_131/2023 E. A

Der 2003 geborene A.________ begann im August 2020 eine Berufslehre als Uhrmacher EFZ im Berufsbildungszentrum B.________. Am 20. November 2020 teilte der Lehrbetrieb mit, dass das Lehrverhältnis auf den 30. November 2020 hin aufgelöst werde. Am 4. Februar 2021 meldete sich A.________ bei der IV-Stelle Bern an und beantragte Massnahmen für die berufliche Eingliederung. Als gesundheitliche Beeinträchtigungen wurden ADHS gemischter Typ mit Lese- und Rechtschreibstörung, Verhaltensauffälligkeiten, soziale Interaktionsschwierigkeiten, tiefe Impulskontrolle und Verdacht auf eine Autismusspektrumsstörung angegeben. Die Verwaltung bejahte den Anspruch auf eine erstmalige berufliche Ausbildung (Mitteilung vom 1. März 2021). A.________ führte seine Lehre als Uhrmacher EFZ im Berufsbildungszentrum B.________ ab März 2021 fort und die IV-Stelle erteilte Kostengutsprache für ein Coaching sowie für Nachhilfeunterricht. Aufgrund einer gesundheitlichen Verschlechterung brach die IV-Stelle die beruflichen Massnahmen mit Mitteilung vom 12. Januar 2022 auf den 14. Januar 2022 hin ab. Nach einer "kinderpsychiatrischen Abklärung" und Behandlung vom 27. September 2021 bis 20. Januar 2022 im Spital C.________ und einem stationären Aufenthalt in der Klinik D.________ vom 21. Januar bis 23. März 2022 bot die IV-Stelle A.________ eine Integrationsmassnahme in der Stiftung E.________ an. Am 5. April 2022 trat er in die Institution F.________ ein. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens verfügte die IV-Stelle am 27. Juni 2022 den Abschluss der beruflichen Eingliederungsmassnahmen, da sich A.________ zurzeit in der Institution F.________ aufhalte und deren Angebot keine solche Massnahme darstelle.