Citation: 6B_448/2017 E. 1.3

1.3. Unbekümmert um die fehlende Legitimation in der Sache selbst kann die Privatklägerschaft die Verletzung von Verfahrensrechten geltend machen, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt. Zulässig sind Rügen formeller Natur, die von der Prüfung der Sache getrennt werden können. Nicht zu hören sind Rügen, die im Ergebnis auf eine materielle Überprüfung des angefochtenen Entscheids abzielen (BGE 141 IV 1 E. 1.1 S. 5; 138 IV 248 E. 2 S. 250; je mit Hinweisen). Eine in der Sache nicht legitimierte Privatklägerschaft kann deshalb weder die Beweiswürdigung kritisieren noch kann sie geltend machen, die Begründung sei materiell unzutreffend (BGE 136 IV 41 E. 1.4 S. 44; 135 II 430 E. 3.2 S. 436 f.; je mit Hinweisen). Sie kann hingegen vorbringen, auf ein Rechtsmittel sei zu Unrecht nicht eingetreten worden, sie sei nicht angehört worden, sie habe keine Gelegenheit erhalten, Beweisanträge zu stellen, oder sie habe keine Einsicht in die Akten nehmen können (sog. "Star-Praxis"; vgl. dazu BGE 141 IV 1 E. 1.1 S. 5; 138 IV 78 E. 1.3 S. 79 f.; 120 Ia 157 E. 2a/bb S. 160; Urteil 6B_810/2017 vom 9. November 2017 E. 1.3; je mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin sieht ihren Anspruch auf rechtliches Gehör und die Rechtsweggarantie dadurch verletzt, dass die Vorinstanz überhöhte Anforderungen an ihre Rüge- und Begründungspflicht stellt. In diesem Punkt ist die Beschwerdeführerin unabhängig von einer allfälligen Auswirkung des angefochtenen Entscheids auf ihre Zivilansprüche zur Beschwerde legitimiert. Nicht einzutreten ist auf die formellen Rügen der Beschwerdeführerin, die auf eine inhaltliche Prüfung der Sache abzielen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn sie die Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör mit der Abweisung ihrer Beweisanträge begründet (vgl. BGE 126 I 81 E. 7b S. 94; 120 Ia 157 E. 2a/bb S. 160; Urteile 6B_1131/2015 vom 25. Mai 2016 E. 2.2; 6B_529/2009 vom 22. Dezember 2009 E. 1.2; je mit Hinweisen).