Citation: 4C.3/2004 22.06.2004 E. 3

Der Kläger hat die von der Vorinstanz als angemessen erachtete Genugtuung von insgesamt Fr. 50'000.-- unter Anrechnung der bereits ausgerichteten Integritätsentschädigung von Fr. 19'404.-- der Höhe nach unangefochten gelassen. Er beanstandet lediglich in seinem Eventualantrag den dafür von der Vorinstanz angeordneten Zinslauf. Er möchte analog dem beim Ersatz für den materiellen Schaden geschuldeten Zins die Addierung des für die Genugtuung geschuldeten Zinses von 5 % vom Unfall- bis Urteilstag und danach die Verzinsung zu 5 % des Gesamtbetrages erreichen. Dem angefochtenen Urteil ist indessen nicht zu entnehmen, dass der Kläger ein solches Begehren bereits vor der Vorinstanz gestellt hat. Er legt denn auch nicht dar, diese Art der Verzinsung der Genugtuung vor Vorinstanz prozesskonform beantragt zu haben. Damit ist davon auszugehen, dass es sich um ein neues und deshalb gemäss Art. 55 Abs. 1 lit. c OG unzulässiges Rechtsbegehren handelt, auf das nicht eingetreten werden kann.