Citation: 9C_264/2014 E. 3.2

3.2. Die PUBLICA macht eine unrichtige Anwendung des Vorsorgereglements geltend. Die Vorinstanz habe in die Auslegung von Art. 50 VRAB nicht den gesamten Wortlaut, sondern nur den Begriff Altersguthaben einbezogen. Werde auf das im Zeitpunkt der Pensionierung vorhanden gewesene Altersguthaben abgestellt, werde ein in dieser Höhe nicht mehr existierendes Guthaben herangezogen. Das in Art. 50 VRAB auch enthaltene massgebliche zeitliche Kriterium, nämlich der Zeitpunkt des Todes, werde vollständig ausgeblendet. Die Finanzierung der Leistung wäre nicht gesichert und müsste zu Lasten der anderen Destinatäre des Vorsorgewerks erfolgen. Unzutreffend sei die vorinstanzliche Auffassung, dass die Hinterlassenenleistungen durch eine Risikoprämie finanziert würden. Diese finanziere lediglich die Risiken Tod und Invalidität, nicht aber das Risiko Alter, das sich im vorliegenden Fall zuerst verwirklichte. Sodann sei der verstorbene Ehemann der Beschwerdegegnerin am 1. Juli 2001 unter Geltung des Leistungsprimats pensioniert worden. Dieses System habe kein Altersguthaben gekannt. Somit lasse sich der kantonale Gerichtsentscheid aus systemtechnischer Sicht gar nicht umsetzen. Im Weiteren verweist die PUBLICA auf die Entstehungsgeschichte des Art. 44 Abs. 2 Satz 1 mit dem Verweis auf Art. 50 des Vorsorgereglements sowie den Zweck von Art. 50 VRAB, der darin bestehe, hinterlassene anspruchsberechtigte Personen am effektiv vorhandenen - weil von den verstorbenen versicherten Personen angesparten - Guthaben, welches nicht für Leistungen im Todesfall verwendet wird, zu beteiligen.