Citation: 2C_29/2024 E. 4.3.1

4.3.1. Die Vorinstanz hat die Darstellung des Beschwerdeführers, wonach es nur einmal - im Juli 2012 - zum Geschlechtsverkehr gekommen sei und sich die Liebesbeziehung erst entwickelt habe, nachdem er nach der Trennung von seiner Schweizer Exfrau die Beziehung zu seiner Tochter intensiviert habe, berücksichtigt. Sie hat seine Vorbringen demnach beachtet, diese jedoch als unglaubhaft eingestuft. Dass der Beschwerdeführer seine zweite Ehefrau nach übereinstimmender Aussage erst nach der Geburt der Tochter regelmässig gesehen haben soll, stellt die vorinstanzliche Würdigung nicht in Frage. Die Ausführungen des Beschwerdeführers bezüglich Vorliegen einer dauerhaften Parallelbeziehung sind als blosse Gegendarstellungen zu werten und lassen die vorinstanzliche Beweiswürdigung als Ganzes nicht als willkürlich erscheinen. Es gelingt ihm damit nicht, mit Blick auf die Parallelbeziehung eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz aufzuzeigen. Hervorzuheben bleibt in diesem Zusammenhang Folgendes: Die konkrete Frage, ob er Kinder habe, falls ja, wie alt sie seien und wo sie lebten, verneinte der Beschwerdeführer anlässlich der Befragung vom 21. Februar 2013, obwohl die Geburt der gemeinsamen Tochter (im April 2013) bevorstand. Die Vorinstanz durfte ausserdem aufgrund der übereinstimmenden Aussagen beider Elternteile vom 16. August 2018, wonach sie sich seit der Schulzeit kennen würden und spätestens seit Juli 2012 (erneut) eine Liebesbeziehung führten sowie beide bereits während der Schwangerschaft von der Vaterschaft des Beschwerdeführers ausgegangen seien, willkürfrei davon ausgehen, dass der Beschwerdeführer um die bevorstehende Geburt wusste und sowohl diese als insbesondere auch die partnerschaftliche Beziehung zu seiner Landsfrau in der Befragung vom 21. Februar 2013 absichtlich verschwiegen hatte, um seinen weiteren Aufenthalt in der Schweiz nicht zu gefährden.