Citation: 1P.655/2002 02.09.2003 E. B

Gegen das Strafmandat vom 21. November 2001 erhob A.W.________ fristgerecht Einsprache. Die Staatsanwaltschaft beantragte die Bestrafung des Angeklagten wegen Sachbeschädigung und versuchter Tätlichkeit. Mit Urteil vom 12. März 2002 stellte das Bezirksgericht Muri zunächst fest, dass versuchte Tätlichkeit nicht strafbar sei. A.W.________ sei demgegenüber schuldig der geringfügigen Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 172ter StGB und werde mit einer Busse von Fr. 200.-- bestraft. Die Zivilforderung des Privatklägers betreffend die Reinigung der Fassade bzw. Malerarbeiten wurde im Umfang von Fr. 300.-- anerkannt.