Citation: I 207/03 26.08.2003 E. 2

In medizinischer Hinsicht gelangte das kantonale Gericht zum Ergebnis, der Versicherte leide an einem Lumbovertebralsyndrom mit spondylogener Ausstrahlung bei einer medialen Diskushernie L3/4, an degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule, an einem Status nach lumbalem Morbus Scheuermann und an einer Fehlhaltung/Fehlform der Lendenwirbelsäule. Im angestammten Beruf als Plattenleger sei er zu 100 % arbeitsunfähig. Dagegen sei eine wechselbelastende Tätigkeit ohne Heben und Tragen von Lasten über 10 kg, ohne Betätigung in halbgebückter Position oder stereotypes Überkopfarbeiten mit Reklinationsposition der Lendenwirbelsäule zu 100 % zumutbar. Die Vorinstanz stützte sich dabei auf das Gutachten des Dr. med. M.________ vom 19. November 2001. Dieses wird den von der Rechtsprechung entwickelten Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Stellungnahme (BGE 125 V 352 Erw. 3a) gerecht. Wie die Vorinstanz mit ausführlicher und zutreffender Begründung erkannt hat, sind die Ergebnisse des Gutachtens mit dem Bericht des Spitals Z.________, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, vom 4. Januar 2001 vereinbar, während die anders lautende Stellungnahme des Dr. med. C.________ (Berichte vom 23. August und 8. September 2001 sowie mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereichte Zeugnisse) nicht geeignet ist, die Zuverlässigkeit des Gutachtens in Frage zu stellen. Zur Klärung des durch Dr. med. M.________ geäusserten Verdachts auf eine funktionelle Überlagerung holte die IV-Stelle auch ein spezialärztliches psychiatrisches Gutachten ein. Dr. med. L.________ gelangte zum Ergebnis, es liege keine psychische Symptomatik von relevantem Krankheitswert vor. Er führt in seinem Gutachten vom 20. März 2002 aus, aus rein psychiatrischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit des Patienten nach seiner Beurteilung nie beeinträchtigt gewesen. Auch diesem Gutachten kann volle Beweiskraft zugesprochen werden. Das letztinstanzlich aufgelegte Zeugnis des Dr. med. R.________, welches dem Beschwerdeführer ohne Begründung eine 100 %ige Arbeitsunfähigkeit seit 2. Mai 2002 attestiert, vermag die im Gutachten enthaltenen Aussagen nicht in Zweifel zu ziehen. Bei dieser medizinischen Aktenlage ist mit der Vorinstanz von einer vollen Arbeitsfähigkeit in Bezug auf eine leidensangepasste, den erwähnten Anforderungen gerecht werdende Tätigkeit auszugehen.