Citation: 9C_492/2018 E. 4.3.3

4.3.3. Selbst wenn der Invaliditätsgrad der Versicherten - entsprechend dem in der Beschwerde vertretenen Standpunkt und der Verfügung der IV-Stelle vom 11. Januar 2017 - anhand der Gegenüberstellung zweier ziffernmässig möglichst genau ermittelter Vergleichseinkommen festgesetzt wird, erreicht er die anspruchserhebliche Schwelle von 40 % (Art. 28 Abs. 2 IVG) nicht. 4.3.3.1. Dem Validenlohn kann, entgegen der Beschwerde vertretenen Auffassung, nicht das von der Versicherten bei der B.________ erzielte Gehalt zugrunde gelegt werden, weil sie diese Stelle aufgrund von Restrukturierungsmassnahmen, mithin aus invaliditätsfremden Gründen Ende März 2012 verlor und sich anschliessend neu orientierte, wobei sie kurze Zeit als Spielgruppenleiterin tätig war und schliesslich in den kaufmännischen Bereich zurückkehrte. Auszugehen ist unter diesen Umständen von dem durch die Verwaltung anhand von Tabellenlöhnen ermittelten Gehalt für kaufmännische Tätigkeiten im Kader von Fr. 87'905.- im Jahr 2015. 4.3.3.2. Was das Invalideneinkommen anbelangt, rechtfertigt es sich nicht, auf den von der Beschwerdeführerin bei der Stadt C.________ in einem 60%-Pensum erzielten Lohn (aufgerechnet auf 70 %) abzustellen, weil die Versicherte ihre Restarbeitsfähigkeit in dieser Tätigkeit nicht voll ausschöpft (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301). Da der Versicherten eine kaufmännische Tätigkeit im Kaderbereich trotz gesundheitlicher Einschränkungen ohne weiteres zumutbar ist, ist diesbezüglich vielmehr derselbe Tabellenlohn wie für das Valideneinkommen massgebend, so dass bei einem 70 %-Pensum ein Betrag von Fr. 61'534.- resultiert. Würde von diesem Tabellenlohn - abweichend von der IV-Stelle - ein Abzug (BGE 126 V 75 E. 5b S. 79 f.) von maximal 10 % vorgenommen, beliefe sich das Invalideneinkommen auf Fr. 55'381.-. 4.3.3.3. Die Gegenüberstellung der beiden auf demselben Tabellenwert beruhenden Einkommen (Fr. 87'905.- und Fr. 61'534.-), wie sie auch die IV-Stelle vorgenommen hat, unterscheidet sich im Ergebnis - es resultiert ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von (gerundet) 30 % - nicht vom Prozentvergleich, der dem angefochtenen Entscheid zugrunde liegt. Selbst wenn das Invalideneinkommen (aufgrund eines Abzuges vom Tabellenlohn) mit Fr. 55'381.- ermittelt würde, wäre ein Rentenanspruch zu verneinen (Invaliditätsgrad von rund 37 %).