Citation: U 110/05 12.09.2005 E. A

Der 1972 geborene K.________ war als Eishockeyspieler bei der X.________ AG angestellt und damit bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft (vormals ELVIA Versicherungen, nachfolgend Allianz) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie von Berufskrankheiten versichert. Als Profi-Eishockeyspieler erlitt er in den Jahren 1997 bis 1999 mehrmals Verletzungen unter anderem durch Stürze, Stockschläge, Zusammenstösse mit anderen Spielern und der Bande sowie Pucktreffer. Am 26. Dezember 1998 stiess er bei einem Bodycheck mit einem Gegenspieler zusammen und zog sich dabei an der linken Leiste eine Zerrung (Muskelfaserriss) zu. Dieses Ereignis wurde dem Versicherer am 20. Januar 1999 als Bagatellunfall gemeldet. Am 9. September 1999 unterzog sich der Versicherte einer konsiliarischen Untersuchung in der Klinik Y.________. Am 8. November 1999 meldete die Arbeitgeberin dem Versicherer einen Rückfall zum Unfall vom 26. Dezember 1998 und eine seit 13. September 1999 bestehende Arbeitsunfähigkeit. Dr. med. T.________, Spezialarzt FMH physikalische Medizin und Rheumatologie, diagnostizierte im Bericht vom 22. November 1999 ein chronisches cervico- und lumbovertebrales Syndrom bei einer Osteolyse und Osteolisthesis L5/S1 (ca. 8 mm Sakroilicialgelenksblockierung), nachdem er am 22. Juni, 13. Juli und 27. Juli 1999 einen Sakralblock durchgeführt hatte. Er attestierte dem Versicherten ab 6. Oktober 1999 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. In der Folge holte die Allianz weitere Arztberichte sowie ein Gutachten der Dres. med. S.________, Spezialarzt FMH für Chirurgie (beratender Arzt der Allianz), und E.________ vom 25. Februar 2002 ein. Darin wurden folgende Diagnosen gestellt: chronisches, zunehmend therapierefraktäres, lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit fortgeschrittener Degeneration der Bandscheibe L5/S1 mit foraminaler Stenose rechts; isthimische Spondylolisthesis L5; beidseitige Coxarthrose. Nachdem der Versicherte eine zweite Begutachtung verlangt und unter anderem geltend gemacht hatte, es liege eine Berufskrankheit vor, beauftragte die Allianz Dr. med. U.________, Spezialarzt FMH für Orthopädische Chirurgie, mit einer Expertise, die am 17. Mai 2001 erstattet wurde. Dr. med. U.________ stellte folgende Diagnosen: lumbospondylogenes Schmerzsyndrom bei Spondylolisthesis L5 mit Spondylolyse beidseits, intermittierendes lumboradikuläres Reizsyndrom L5 links und Status nach diversen Verletzungen des Bewegungsapparates. Hiezu nahmen der Versicherte am 26. Juli 2001 und Dr. med. S.________ am 19. März 2002 Stellung. Dr. med. U.________ äusserte sich zu der ihm unterbreiteten Stellungnahme des Dr. med. S.________ nicht. Mit Verfügung vom 22. Juli 2002 verneinte die Allianz ihre Leistungspflicht. Hiegegen erhoben der Versicherte und sein Krankenversicherer, die Helsana Versicherungen AG, Einsprache. Letztere zog sie am 13. August 2002 zurück. Mit Entscheid vom 18. Dezember 2003 wies die Allianz die Einsprache des Versicherten ab. Zur Begründung führte sie aus, weder die seit September 1999 wieder eine ärztliche Behandlung erfordernden Rückenbeschwerden noch die ab November 1999 erneut auftretenden Leistenbeschwerden stünden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in einem Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 26. Dezember 1998. Eine Berufskrankheit liege nicht vor.