Citation: 6B_1149/2020 E. D

D.a. Das Obergericht hält betreffend die Schuldsprüche der Erpressung und Nötigung zusammengefasst folgenden Sachverhalt für erstellt: Am 17. Januar 2015 begaben sich A.________ und E.________ im Auftrag von B.________ zu C.________ in U.________. Sie forderten ihn auf, einerseits Geldzahlungen zur Wiedergutmachung bzw. als Ausgleich für die gegenüber den Strafverfolgungsbehörden getätigten belastenden Aussagen zu leisten und andererseits die belastenden Aussagen zurückzuziehen. Anlässlich des Treffens wurde C.________ in grosse Angst versetzt, weil für den Fall der Nichterfüllung der Forderungen mit der Ausübung von schwerer Gewalt gegen ihn und seine Familie (seine Lebenspartnerin und seinen Sohn) gedroht wurde. Nach dieser Aktion traf sich B.________ wiederholt mit F.________ und D.________ in der Bar J.________ in V.________, wo sie die gestellten Geldforderungen konkretisierten. Von den entsprechenden Konkretisierungen erhielt C.________ jeweils via F.________ Kenntnis. Insgesamt wurde von C.________ die Zahlung von Fr. 200'000.-- verlangt. C.________ hob einen Betrag von insgesamt Fr. 90'000.-- in zwei Tranchen von Fr. 20'000.-- am 30. Januar 2015 und von Fr. 70'000.-- am 12. März 2015 von seinem Bankkonto ab und übergab diesen F.________ zwecks Weiterleitung. Den Standpunkt betreffend den Rückzug der Aussagen liess B.________ ebenfalls über F.________ an C.________ weiterleiten. Er verlangte ein schriftliches Rückzugsschreiben. Auch dieser Forderung kam C.________ nach, indem er am 9. Februar 2015 ein entsprechendes Schreiben an die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten richtete. Daneben verweigerte er an der erstinstanzlichen Hauptverhandlung vom 30. Juni 2015 im Strafverfahren gegen B.________ seine Aussage. D.b. Hinsichtlich des Schuldspruchs der qualifizierter Widerhandlung gegen das Sportförderungsgesetz erachtet das Obergericht zusammengefasst folgenden Sachverhalt als erwiesen: B.________ übernahm am 29. Januar 2015 Substanzen im Umfang von zwei Kisten aus dem Lager von H.________ über den Mittelsmann K.________ gegen Bezahlung von Fr. 85'000.-- in bar. Am 7. Februar 2015 übergab K.________ die zwei Kisten mit der Ware im Auftrag von B.________ und auf Kommissionsbasis an L.________ weiter. Im Umfang von 95 % handelte es sich dabei um Ware, die unter das Sportförderungsgesetz fällt, d.h. um illegale Dopingsubstanzen. L.________ veräusserte in der Folge einen Teil der Ware an Drittpersonen und vergütete B.________ für die erhaltene Ware. Der Beschwerdeführer generierte durch die an L.________ übergebenen Dopingmittel insgesamt einen Gewinn von Fr. 31'414.15 und einen Umsatz von Fr. 112'164.--.