Citation: 6B_1421/2021 E. 5.2

5.2. Die Anordnung des teilbedingten Strafvollzugs durch die Vorinstanz verstösst nicht gegen Bundesrecht. Da die Vorinstanz den erstinstanzlichen Entscheid nicht zum Nachteil des Beschwerdeführers abändern durfte (Art. 391 Abs. 2 Satz 1 StPO), fiel eine (gänzliche) Verweigerung des bedingten Strafvollzugs im Berufungsverfahren von vornherein ausser Betracht. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Vorinstanz hätte die Gesamtstrafe von 14 Monaten bedingt ausfällen müssen, unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren. Indessen zeigt er nicht auf und ist auch nicht erkennbar, inwiefern angesichts der Schlechtprognose, die - bundesrechtskonform - zum Widerruf der mit Strafbefehl der Jugendanwaltschaft See / Oberland vom 21. Juli 2015 ausgefällten Freiheitsstrafe von 6 Monaten geführt hat (vgl. E. 3 oben), Raum für die Gewährung des bedingten Strafvollzugs gemäss Art. 42 Abs. 1 StGB für die in sinngemässer Anwendung von Art. 49 Abs. 1 StGB gebildete Gesamtstrafe verbleiben soll (vgl. SCHNEIDER/GARRÉ, in: Basler Kommentar Strafrecht, Bd. I, 4. Aufl. 2018, N. 37 zu Art. 46 StGB mit Hinweis auf Urteil 6B_903/2008 vom 16. Februar 2009 E. 2). Dagegen macht der Beschwerdeführer mit Blick auf Abs. 3 von Art. 43 StGB zu Recht nicht geltend, die Vorinstanz hätte den unbedingt zu vollziehenden Teil der Freiheitsstrafe tiefer festlegen müssen.