Citation: 8C_476/2018 E. A

Die 1979 geborene A.________ war seit 18. Oktober 2016 als Berufsbeiständin vollzeitlich bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) U.________ angestellt gewesen. Mit Vereinbarung vom 6. bzw. 10. April 2017 lösten die Parteien das Arbeitsverhältnis mit sofortiger Freistellung auf Ende Mai 2017 auf. Am 2. Mai 2017 meldete sich A.________ zum Leistungsbezug ab 1. Juni 2017 bei der Arbeitslosenversicherung an. Mit Verfügung vom 2. August 2017 stellte die Öffentliche Arbeitslosenkasse Baselland die Versicherte für die Dauer von 31 Tagen wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit in der Anspruchsberechtigung ein. Sie führte zur Begründung an, die KESB habe erst durch die öffentliche Bekanntmachung im Amtsblatt von der Insolvenz der Versicherten erfahren. Ihre Funktion als Berufsbeiständin beinhalte auch die Betreuung von Personen mit finanziellen Problemen, weshalb sie durch das Verschweigen ihrer eigenen finanziellen Situation das Vertrauensverhältnis erschüttert und ihre Eignung als Berufsbeiständin in Zweifel gezogen habe. Daran hielt die Arbeitslosenkasse mit Einspracheentscheid vom 15. Dezember 2017 fest.