Citation: 2C_95/2021 E. 6.3.3

6.3.3. Insoweit die Beschwerdeführer eine unverhältnismässige und willkürliche Anwendung der Dokumentationspflicht rügen, sind ihre Vorbringen nicht stichhaltig. Zwar bringen sie zu Recht vor, dass aufgrund der Praxisübernahme die Einträge in der elektronischen Krankengeschichte offenkundig nicht mehr vom vormaligen Praxisinhaber stammen können. Indessen handelt es sich nicht mehr um einen - nach Auffassung der Beschwerdeführer - "minimalen Fehler", wenn Einträge in der Krankengeschichte einer Patientin oder eines Patienten gänzlich fehlen. In tatsächlicher Hinsicht ist das Fehlen solcher Einträge gestützt auf die Aussagen der Assistentin erstellt (vgl. E. 6.2 hiervor). Es ist daher in rechtlicher Sicht nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz die Dokumentationspflicht gemäss § 36 GesG/ZG formalistisch, unverhältnismässig oder willkürlich angewendet hätte.