Citation: 2C_120/2020 E. 2.2.2

2.2.2. Das Kantonsgericht hat weiter ausgeführt, dass eine mündliche Verhandlung im vorliegenden Fall nicht notwendig sei, nachdem die Beschwerdeführer ihren Standpunkt eingehend schriftlich dargelegt hätten und von einer persönlichen Anhörung der Beschwerdeführer oder Ärzte keine neuen Erkenntnisse zu erwarten seien (vgl. E. 2.3 des angefochtenen Urteils). Auch mit diesen Erwägungen setzt sich die Beschwerde nicht auseinander. Der blosse Hinweis, dass die Befragung der behandelnden Ärzte "absolut notwendig" sei, genügt den Begründungsanforderungen nicht. Es ist weder ersichtlich noch wird ausgeführt, welcher Erkenntnisgewinn von einer persönlichen Anhörung der Ärzte im Gegensatz zu einer schriftlichen Stellungnahme zu erwarten ist. Ist die Notwendigkeit einer mündlichen Verhandlung somit nicht dargetan, ist unbeachtlich, dass das Kantonsgericht den Antrag mit der zusätzlichen Begründung abgewiesen hat, das kantonale Recht sehe keine mündliche Verhandlung vor, wenn die Sache offensichtlich unbegründet erscheine.