Citation: U 210/02 14.04.2003 E. A

F.________ war als Herrenschneider bei der Firma L.________ bei den ELVIA Schweizerische Versicherungs Gesellschaft (heute: Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft) obligatorisch gegen Unfälle versichert. Am 31. Oktober 1997 mittags wurde er von einem Trolleybus der Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich auf dem Fussgängerstreifen bei der K.________/B.________ angefahren. Von Dr. med. X.________, leitender Arzt der chirurgischen Klinik des Spitals T.________ wurde am 19. Dezember 1997 ein Status nach AC-Gelenksluxation (A: Akromion=Schulterhöhe; C: Klavikula=Schlüsselbein) Tossy II links und ein Status nach nicht dislozierter Radiusköpfchenfraktur links diagnostiziert. Von der Klinik für Rheumatologie und Rehabilitation des Spitales T.________, war F.________ vom 31. Oktober 1997 bis 17. Mai 1998 zu 100 %, ab 18. Mai bis 14. Juli 1998 zu 50 %, vom 15. Juli bis 4. August 1998 (Hospitalisation) zu 100 % und anschliessend bis 18. August 1998 zu 50 %, dann mit Steigerung auf 75 % arbeitsunfähig (gemeint war arbeitsfähig) bezeichnet worden. Am 10. Juni 1999 wurde von Dr. med. S.________, Orthopädische Chirurgie FMH ein von den ELVIA angefordertes Gutachten abgeliefert. Dr. S.________ beurteilte F.________ als Rechtshänder im Beruf eines Herrenschneiders zu mindestens 50 %, bei geeigneter Arbeitsorganisation zu 100 % als arbeitsfähig. Mit Verfügung vom 7. September 1999 wurde von den ELVIA festgelegt, dass der Versicherte noch bis 31. Dezember 1999 bei einer Arbeitsunfähigkeit von 65 % ein Taggeld überwiesen erhalte. Rentenleistungen seien keine geschuldet. Als Integritätsentschädigung wurde F.________ der Betrag von Fr. 4'860.‑‑ (5 % von Fr. 97'200.‑‑) zugesprochen. Eine am 10. November 1999 dagegen erhobene Einsprache wurde am 21. Juni 2000 abgewiesen. Der Einspracheentscheid der ELVIA wurde der Unitas Krankenkasse zur Kenntnis gebracht, wobei diese bereits mit Schreiben vom 13. Juni 2000 auf eine Einsprache gegen die Verfügung vom 7. September 1999 verzichtet hatte.