Citation: 5A_133/2022 E. 2.3.1

2.3.1. Die Vorinstanz hält zunächst fest, die rechnerisch bei der Beschwerdegegnerin anfallenden Kinderkosten seien vom Beschwerdeführer als Barunterhalt zu tragen. Dies wird vom Beschwerdeführer nicht gerügt bzw. anerkannt. Sie zieht dann vom Überschuss des Beschwerdeführers die auf ihn entfallenden Kinderkosten und die an die Beschwerdegegnerin zu bezahlenden Barunterhaltsbeiträge (siehe E. 2.2.2) ab. So verbliebe dem Beschwerdeführer in Phase 1 ein Überschuss von Fr. 532.-- (= 2'303.--./. 769.--./. 451.--./. 551.--), in Phase 2 von Fr. 602.-- (= 2'303.--./. 769.--./. 451.--./. 481.--), in Phase 3 von Fr. 302.-- (= 2'303.--./. 879.--./. 561.--./. 561.--) und in Phase 4 von Fr. 102.-- (= 2'303.--./. 879.--./. 761.--./. 561.--). In diesem Umfang sei der Beschwerdeführer in der Lage, der Beschwerdegegnerin einen Betreuungsunterhalt zu bezahlen. Auch dies rügt der Beschwerdeführer nicht bzw. anerkennt er, in diesem Umfang Betreuungsunterhalt zahlen zu müssen.