Citation: U 281/99 13.06.2000 E. 5

5.- Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Zu prüfen bleibt, die Frage der Parteientschädigung. Insoweit die "Winterthur" obsiegt, kann ihr keine Entschädigung zugesprochen werden, weil sie als UVG-Versicherer unter Art. 159 Abs. 2 OG fällt und kein Ausnahmefall im Sinne der Rechtsprechung vorliegt (BGE 119 V 456 Erw. 6b, 112 V 361 Erw. 6, je mit Hinweisen; RKUV 1984 Nr. K 573 S. 83 Erw. 7). Was C.________ betrifft, so obsiegt sie als Beschwerdegegnerin im von der "Winterthur" anhängig gemachten Verfahren insofern teilweise, als sie sich dem Hauptpunkt - Aufhebung des vorinstanzlichen und Bestätigung des Einspracheentscheides, womit im Ergebnis feststünde, dass die Versicherte über den 31. Mai 1995 hinaus keine Pflege- und Geldleistungen infolge des Unfalles vom 10. Februar 1991 beanspruchen könnte - mit Erfolg widersetzt. Dies rechtfertigt eine Parteientschädigung von Fr. 1250.-.