Citation: 1C_421/2023 E. 4.4

4.4. Unter Berücksichtigung der langen Verfahrensdauer und aufgrund des Umstands, dass das zweite Baugesuch praktisch identisch mit demjenigen aus dem Jahr 2017 ist, durfte die Vorinstanz somit die altrechtlichen bzw. die nach wie vor in Kraft stehenden Vorschriften anwenden, ohne § 146 Abs. 1 VRG/LU i.V.m. § 85 Abs. 2 PBG/LU willkürlich anzuwenden. Inwiefern mit der Anwendung der altrechtlichen bzw. nach wie vor in Kraft stehenden Vorschriften sonst eine Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG verbunden sein sollte, legen die Beschwerdeführenden nicht substanziiert dar (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Unter den gegebenen Umständen durfte die Vorinstanz im Übrigen, ohne den Gehörsanspruch der Beschwerdeführenden bzw. ihre Begründungspflicht zu verletzen, darauf verzichten, auf die Ausführungen der Beschwerdeführenden in den Eingaben vom 16. November 2022 und 12. Dezember 2022 einzugehen bzw. vertieft zu prüfen, ob das Bauvorhaben die neu zulässigen Masse mehr als geringfügig überschreite.