Citation: 8C_124/2008 17.10.2008 E. 2

2.1 Die vertretene (prozess- und postulationsfähige) Partei ist nicht gehindert, selber Eingaben an das Bundesgericht zu adressieren. Dieses muss die persönlichen Eingaben der vertretenen Partei - auch mit Blick auf den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) - im Rahmen der allgemeinen Verfahrensvorschriften (z.B. Art. 42, Art. 100 und Art. 102 BGG) beachten. Solche Eingaben sind innerhalb der prozessualen oder richterlichen Fristen einzureichen (Urteil 8C_674/2007 vom 6. März 2008, E. 2.1). 2.2 Die SUVA macht geltend, die persönlichen Eingaben der Versicherten vom 20. Februar 2008 (Postaufgabe) und 9. April 2008 seien aus dem Recht zu weisen. Erstere sei ausserhalb der Rechtsmittelfrist und nicht im Rahmen eines angeordneten Schriftenwechsels eingereicht worden. Letzterer fehle jeglicher Bezug zur Thematik von BGE 134 V 109. Der angefochtene Entscheid vom 20. Dezember 2007 ist dem Rechtsvertreter der Versicherten unbestrittenermassen am 21. Januar 2008 zugestellt worden. Die Beschwerdefrist lief somit am 20. Februar 2008 ab (Art. 44 Abs. 1 und 100 Abs. 1 BGG), weshalb die persönliche Eingabe der Versicherten vom 20. Februar 2008 rechtzeitig erfolgte und in diesem Lichte nicht aus dem Recht zu weisen ist. Die persönliche Eingabe der Versicherten vom 9. April 2008 erfolgte innert der angesetzten Frist zur Stellungnahme zu BGE 134 V 109. Es kann nicht gesagt werden, diese Eingabe nehme keinen Bezug zu diesem Urteil. Sie ist demnach in dieser Hinsicht nicht aus dem Recht zu weisen. Hiegegen kann die persönliche Eingabe der Versicherten vom 23. Juni 2008 nicht berücksichtigt werden, da sie nach Ablauf der bundesgerichtlichen Rechtsmittelfrist und nicht im Rahmen eines weiteren Schriftenwechsels (Art. 102 Abs. 3 BGG) eingereicht wurde (Urteil 8C_588/2007 vom 27. August 2008, E. 2).