Citation: 1C_60/2023 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer beruft sich im Zusammenhang mit dem Zufahrtsweg auf der Parzelle Nr. 1444 u.a. auf die Besitzstandsgarantie gestützt auf Art. 24c RPG. Indem die Vorinstanz auf dieses Argument nicht eingegangen sei, habe sie seinen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt und willkürlich gehandelt. Dem kann nicht gefolgt werden. Zum einen liegt die streitige Zufahrt auf dem Nachbargrundstück und befindet sich nicht im Eigentum des Beschwerdeführers, zum anderen hat die Vorinstanz dargelegt, dass die Zufahrt vorher so nicht bestand. Selbst wenn der Beschwerdeführer und seine Rechtsvorgänger seit Jahrzehnten die Parzelle Nr. 1444 für die Zufahrt zur Parzelle Nr. 1438 nutzten, wie dies der Beschwerdeführer vorbringt, würde dies nichts daran ändern, dass der Zufahrtsweg im Jahr 2019 mit der Ausführung der verschiedenen Arbeiten auf der Parzelle Nr. 1438 sowie den vom Beschwerdeführer eingeräumten geringfügigen Abgrabungen des Fahrwegs, um das Aufsetzen des Ladewagens in der Mitte der Spuren zu eliminieren, ein Ausmass erhalten hat, das er vorher nicht hatte. Diese qualitativ neue Intensität der Nutzung, die sich in der Zerstörung der ortstypischen Vegetation auf der Breite des Fahrwegs manifestiert, führt - wie das BAFU darlegt und aus den Fotografien in den Akten hervorgeht - auch dazu, dass es nicht entscheidend ist, ob die Parzelle Nr. 1444 bereits früher für die Zufahrt auf die Parzelle Nr. 1438 genutzt wurde. Damit kann die Berufung auf die Besitzstandsgarantie des Beschwerdeführers von vornherein nicht greifen. Zudem ist der Sachverhalt nicht deswegen unvollständig erstellt worden, dass die Rechtsvorgänger nicht zur früheren Nutzung befragt wurden. Eine Bundesrechtsverletzung ist in den diesbezüglichen vorinstanzlichen Erwägungen nicht erkennbar.