Citation: 6B_857/2023 E. 4.3

4.3. Zusammenfassend hat die Vorinstanz die Situation des Beschwerdeführers ganzheitlich gewürdigt. Unter Hinweis auf die vergleichsweise stärkeren familiären und beruflichen Bindungen in der Schweiz verkennt sie nicht, dass ein Landesverweis für den Beschwerdeführer eine nicht unerhebliche Härte bedeutet. Diese Härte geht allerdings nicht über das Mass hinaus, dass der Verfassungs- und Gesetzgeber mit der Einführung der obligatorischen Landesverweisung in Kauf nahm oder sogar wollte. Es ist folglich nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz erwägt, die mit der Landesverweisung für den Beschwerdeführer verbundenen Nachteile hielten sich in den zumutbaren Grenzen. Damit verneint sie das Vorliegen eines schweren persönlichen Härtefalls ohne Rechtsverletzung. Eine Abwägung der privaten Interessen am Verbleib in der Schweiz und der öffentlichen Interessen an einer Landesverweisung erübrigt sich. Im Weiteren hat die Vorinstanz zu Recht erkannt, dass weder Art. 8 Ziff. 1 EMRK noch das FZA einer Landesverweisung entgegenstehen. Auf ihre Erwägungen kann verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).