Citation: 1C_183/2017 E. 3.3.2

3.3.2. Soweit die Beschwerdeführerinnen Mängel in der korrigierten Liste rügen (Beschwerde S. 9), hätten sie diese bereits in ihrer Stellungnahme vom 15. Juli 2014 zuhanden des instruierenden Departements geltend machen können und müssen, wurde ihnen doch die korrigierte Landerwerbsliste mit der ausdrücklichen Bitte zugesandt, konkret anzugeben, was aus ihrer Sicht noch fehle bzw. inwiefern noch Unklarheiten bestünden (Schreiben vom 20. Juni 2014). Stattdessen hielten sie an ihrer Einsprache fest und machten weiter geltend, die Landerwerbsliste könne nicht nachvollzogen werden. Auch wenn die Erstellung der Landerwerbspläne und -listen Aufgabe der Behörden ist, durfte der Staatsrat willkürfrei von einer Mitwirkungspflicht der Beschwerdeführerinnen im Einspracheverfahren ausgehen.