Citation: U 456/04 01.04.2005 E. 2

Das kantonale Gericht hat eine ausführliche Würdigung der medizinischen Akten vorgenommen. Dabei gelangte es mit überzeugender Begründung zum Ergebnis, während des vorliegend relevanten Zeitraums hätten keine mit hinreichender Sicherheit auf das Unfallereignis vom 19. Februar 2001 zurückzuführenden, organisch nachweisbaren Beschwerden mehr bestanden. Insbesondere ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass der Versicherte nach dem Unfall zunächst insbesondere an Beschwerden im thorakolumbalen Bereich litt, welche im weiteren Verlauf jedoch deutlich reduziert werden konnten, während die später aufgetretenen Beinbeschwerden im Lichte der medizinischen Unterlagen sowie angesichts des zeitlichen Abstands zum Unfallereignis nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf dieses zurückgeführt werden können. Andererseits enthalten die Akten Hinweise darauf, dass während des vorliegend zu beurteilenden Zeitraums eine psychisch begründete Symptomatik bestanden hat. Damit bleibt zu prüfen, ob die SUVA gegebenenfalls für die Auswirkungen dieses Beschwerdekomplexes leistungspflichtig ist. Streitig ist diesbezüglich der adäquate Kausalzusammenhang zum Unfallereignis.