Citation: 6B_759/2024 E. 1

Die Beschwerdeführerin rügt eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung gemäss Art. 97 BGG und die Verletzung von Bundesrecht im Sinne von Art. 95 lit. a BGG, insbesondere von Art. 9 BV (Willkür) sowie Art. 389 Abs. 3 StPO. Im Wesentlichen macht sie geltend, die Vorinstanz erachte in willkürlicher Beweiswürdigung die Aussagen von B.________ betreffend Verletzungen und Analverkehr als widersprüchlich. Zu Unrecht folgere sie aus deren Aussage, ihre Unterhose sei voller Blut gewesen, der Beschwerdegegner habe erhebliche Gewalt anwenden und ihr feststellbare Verletzungen zufügen müssen. Ebenso unhaltbar sei die Schlussfolgerung der Vorinstanz, auf der sichergestellten Unterhose von B.________ hätten sich keine Blutspuren befunden, denn aus den Berichten des Forensischen Instituts Zürich (nachfolgend FOR) ergebe sich nicht, dass die sichergestellte Unterhose von B.________ untersucht worden sei. Aktenwidrig sei die Feststellung der Vorinstanz, im Analabstrich von B.________ seien keine DNA-Spuren des Beschwerdegegners gefunden worden, ergebe sich doch aus dem Kurzbericht des FOR vom 8. Dezember 2020 das Gegenteil. Die Vorinstanz messe im Weiteren den vermeintlichen Widersprüchen in den Aussagen von B.________ zu den erlittenen Verletzungen resp. Blutanhaftungen an der Unterhose ein zu hohes G ewicht bei. Zum einen betreffe die Aussage, die Unterhose sei voller Blut gewesen, nicht das Kerngeschehen, sondern lediglich dessen Folgen. Zum anderen beurteile die Vorinstanz ansonsten die Aussagen von B.________ als glaubhaft, jene des Beschwerdegegners dagegen ausnahmslos als unstimmig, unrealistisch sowie widersprüchlich und halte fest, die Zeugen hätten den schlimmen psychischen Zustand von B.________ nach dem Vorfall bestätigt. Schliesslich habe es die Vorinstanz unterlassen, B.________ zu allfälligen Blutspuren auf ihrer Unterhose zu befragen oder diesbezüglich weitere Abklärungen zu treffen. Es erweise sich daher als willkürlich und bundesrechtswidrig, dass die Vorinstanz in Bezug auf den Kernsachverhalt nicht auf die Aussagen von B.________ abstelle.