Citation: 1C_215/2016 E. A

Am 8. Juli 2013 setzte der Gemeinderat Dürnten den Quartierplan Brunnenbüel im Dorfteil Tann fest. Der Perimeter umfasst Grundstücke im Bereich der Brunnen- und der Brunnenbühlstrasse und geht in seinem Nordteil über die Bauzonengrenze hinaus. Gegen den Beschluss des Gemeinderats Dürnten gelangten B. und C. D.________ als Eigentümer des an der Brunnenbühlstrasse in der Landwirtschaftszone gelegenen Grundstücks Kat.-Nr. 11468 an das Baurekursgericht des Kantons Zürich und beantragten in der Hauptsache, ihr Grundstück sei aus dem Quartierplanverfahren zu entlassen, auf einen Ausbau der Brunnenbühlstrasse ausserhalb des Baugebiets sei zu verzichten, und sie seien von der Kostenpflicht zu befreien. B. und C. D.________ betreiben auf dem Grundstück Kat.-Nr. 11468 eine Karosseriewerkstatt, die unter Bestandesgarantie steht; teilweise wird das Grundstück noch landwirtschaftlich genutzt. Gegen den Festsetzungsbeschluss erhob auch die A.________ als Eigentümerin des im Norden an das Grundstück Kat.-Nr. 11468 angrenzenden, ebenfalls an der Brunnenbühlstrasse in der Landwirtschaftszone gelegenen Grundstücks Kat.-Nr. 12384 Rekurs. Sie stellte im Wesentlichen die gleichen Anträge wie B. und C. D.________. Die A.________ führt auf dem Grundstück Kat.-Nr. 12384 einen Gewerbebetrieb, der ebenfalls Bestandesgarantie geniesst. Die A.________ liefert Sand- und Kieskomponenten, führt Transporte durch und stellt Mulden und Container zur Verfügung. Sie verfügt über 14 Lastwagen, die täglich etwa 40 Lastwagenfahrten ausführen. Das Baurekursgericht hiess die beiden Rekurse mit Entscheiden vom 25. März 2015 teilweise gut. Es lud den Gemeinderat Dürnten ein, den Kostenanteil der Gemeinde für die Sanierung und den Ausbau der Brunnenbühlstrasse im Bereich der Landwirtschaftszone von 30 auf 50 % zu erhöhen. Im Übrigen wies es die Rekurse ab, soweit es darauf eintrat. Am 11. Mai 2015 erhoben die A.________ und B. und C. D.________ mit gemeinsamer Eingabe Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich. Am 12. Mai 2015 genehmigte die Baudirektion des Kantons Zürich den festgesetzten Quartierplan. Bezugnehmend auf das hängige Rechtsmittelverfahren vor Verwaltungsgericht stellte die Baudirektion fest, dass der Quartierplan derzeit nicht in Kraft treten könne. Die Baudirektion lud den Gemeinderat Dürnten ein, die Quartierplanakten gemäss dem Ausgang der Rechtsmittelentscheide anzupassen und allenfalls neu festzusetzen. Mit Urteil vom 17. März 2016 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab. Eine Minderheit der Kammer liess ihre abweichende Meinung auf teilweise Gutheissung der Beschwerde ins Protokoll aufnehmen.