Citation: 9C_23/2015 E. 2

Die Vorinstanz hat gleichzeitig mit der Bestätigung der rückwirkenden Rentenaufhebung ab 4. Oktober 2010 in E. 6.6 ihres Entscheids festgestellt, die Beschwerdegegnerin habe zu Recht die ab diesem Zeitpunkt ausgerichteten Leistungen zurückgefordert. Die Rückforderung unrechtmässig bezogener Leistungen (Art. 25 Abs. 1 ATSG) war indessen nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens. Die Beschwerdegegnerin hatte in der angefochtenen Verfügung zwar die Rückerstattungspflicht im Grundsatz festgestellt, bezüglich des zurückzufordernden Betrages jedoch auf den Erlass einer separaten Verfügung verwiesen (vgl. zum zeitlichen Verhältnis zwischen Rentenaufhebung und Rückforderung Urteil 9C_564/2009 vom 28. März 2011 E. 5.3, in: SVR 2010 IV Nr. 45 S. 141). Der Versicherte stellte in der vorinstanzlichen Beschwerde denn auch keine Anträge betreffend die Rückerstattung von Leistungen (vgl. Art. 99 Abs. 2 BGG). Seinem Vorbringen, der Rückforderungsanspruch sei nach Art. 25 Abs. 2 ATSG verwirkt, fehlt es demzufolge an einem Anfechtungsobjekt.