Citation: 6B_823/2024 E. 2.2.2

2.2.2. Der Beschwerdeführer belässt es dabei, die vorinstanzliche Strafzumessung zu kritisieren, indem er Urteile anführt, worin teilweise bedingte Einsatzstrafen zwischen 29 und 36 Monaten verhängt wurden und deren Tatumstände gravierender sein sollen als vorliegend. Damit begründet der Beschwerdeführer keine Verletzung von Bundesrecht. Die vorinstanzlich verhängte Einsatzstrafe von 35 Monaten liegt klar innerhalb des gesetzlichen Strafrahmens von einem bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe (Art. 190 StGB) und des sachrichterlichen Ermessens bei einem gerade noch leichten Verschulden des Beschwerdeführers. Ohnehin sind Vergleiche mit anderen Urteilen vor dem Hintergrund des Grundsatzes der Individualisierung und des weiten Ermessens des Sachgerichts nur beschränkt aussagekräftig. Soweit die Strafe, wie hier, innerhalb des gesetzlichen Strafrahmens, gestützt auf alle wesentlichen Gesichtspunkte und im Rahmen des richterlichen Ermessens festgesetzt wurde, sind Unterschiede in der Strafzumessungspraxis innerhalb dieser Grenzen als Ausdruck unseres Rechtssystems hinzunehmen (Urteil 6B_1435/2021 vom 16. November 2022 E. 1.3).