Citation: 4D_27/2016 E. B

B.a. Mit Klage vom 12. März 2012 beim Kreisgericht Rorschach beantragte der Kläger, die Beklagten seien unter solidarischer Haftbarkeit kostenfällig zu verpflichten, ihm EUR 17'895.22 (entsprechend dem Gegenwert von DM 35'000.--) nebst Zins zu 5 % seit 20. Februar 2002 zu bezahlen. Das Kreisgericht wies die Klage mit Urteil vom 11. Juli 2014 ab. Es erwog, zwar seien die Beklagten im Zusammenhang mit der an sie überwiesenen Darlehen für die G.________ wegen Veruntreuung rechtskräftig verurteilt worden (Urteil des Bundesgerichts 6B_406/2008 vom 12. Dezember 2008), da sie nicht hätten privat über die überwiesenen Gelder verfügen dürfen. Jedoch sei davon auszugehen, dass der Kläger mit der Überweisung im Juni 2002 über rund EUR 18'000.-- den überwiesenen Betrag zurückerhalten habe und daher nicht geschädigt sei. B.b. Mit Urteil vom 9. März 2016 schützte das Kantonsgericht St. Gallen die vom Kläger gegen das Urteil des Kreisgerichts erhobene Berufung und verpflichtete die Beklagten kostenfällig und unter solidarischer Haftpflicht, dem Kläger EUR 17'895.22 nebst Zins zu 5 % seit 20. Februar 2002 zu bezahlen. Wie das Kreisgericht bejahte es grundsätzlich die Haftung der Beklagten aufgrund einer unerlaubten Handlung. Es verneinte jedoch anders als das Kreisgericht, dass der Kläger durch die Überweisung von H.________ vom Juni 2002 schadlos gehalten worden und damit seine Forderung aus Art. 41 ff. OR getilgt worden sei.