Citation: 4A_544/2022 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin macht eventualiter geltend, die Vorinstanz habe es unterlassen, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, ob die Beschwerdegegnerin aus den Arbeitsverträgen grundsätzlich zur Zahlung von Lohn und Sozialversicherungsabgaben verpflichtet sei. Stattdessen habe sie bundesrechtswidrig in Missachtung des Schadensbegriffs (Art. 404 Abs. 2 i.V.m. Art. 42 Abs. 1 OR) aus dem Bestehen von Arbeitsverträgen gefolgert, der Beschwerdegegnerin sei eine Erhöhung der Passiven im geltend gemachten Umfang entstanden.