Citation: 5A_643/2022 E. 2

Das Obergericht ist auf die Beschwerde betreffend den verlangten Ausstand nicht eingetreten mit der Begründung, es sei nicht der Spur nach erkennbar, an welchen Überlegungen des Bezirksrates sich der Beschwerdeführer stosse, und die Beschwerdebegründung genüge selbst den bei Laieneingaben gestellten Anforderungen nicht. Diesbezüglich erhebt der Beschwerdeführer zwar formal eine Willkürrüge; er behauptet, dem Obergericht ausführlich geschildert zu haben, wieso die bezirksrätliche Entscheidung von offener Feindseligkeit geprägt gewesen sei. Dabei führt er eine Reihe von Sachverhaltselementen an, von denen sich in seiner Beschwerde an das Obergericht allerdings kein einziges findet. Eine Willkürrüge lässt sich nicht mit im bundesgerichtlichen Verfahren neu vorgetragenenen Behauptungen begründen (Art. 99 Abs. 1 BGG) und sie bleibt insofern unsubstanziiert.