Citation: 8C_511/2022 E. 6.1.4

6.1.4. Der Beschwerdeführer macht einen verfrühten Fallabschluss geltend. Mit seinen Vorbringen vermag er indessen keine fehlerhafte Beweiswürdigung der Vorinstanz aufzuzeigen. Die Kreisärztin Dr. med. G.________ hat sich zwar nicht explizit zum Erreichen des medizinischen Endzustands geäussert. Sie hat aber eine Einschätzung der Integritätseinbusse vorgenommen und die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer leidensangepassten Tätigkeit beurteilt. Daraus erhellt, dass die Kreisärztin vom Erreichen des medzinischen Endzustands ausging. Dass der Beschwerdeführer gemäss Kreisärztin von regelmässigen physiotherapeutischen Behandlungen profitierte, genügt praxisgemäss sodann nicht, um den Fallabschluss hinauszuzögern (Urteile 8C_604/2021 vom 25. Januar 2022 E. 9.2; 8C_674/2019 vom 3. Dezember 2019 E. 4.3 mit Hinweisen). Vielmehr handelte es sich dabei um eine Erhaltungstherapie, wie die Kreisärztin Dr. med. I.________, Fachärztin für Chirurgie, ausdrücklich festhielt (vgl. Bericht vom 23. Oktober 2017). Der Umstand, dass deren Stellungnahme von der Suva erst im Einspracheverfahren eingeholt worden ist, hat entgegen dem Beschwerdeführer nicht zur Folge, dass der Bericht aus den Akten zu weisen wäre, wie das kantonale Gericht richtig erkannt hat (vgl. E. 5.3.2 des vorinstanzlichen Urteils vom 13. Juli 2022). Aus den medizinischen Akten ergibt sich im Weiteren nicht, dass von weiteren Infiltrationen eine namhafte Besserung des Gesundheitszustands zu erwarten gewesen wäre. Sodann ist nicht ersichtlich, inwiefern sich bereits aus den Befunden gemäss MRT des rechten Schultergelenks vom 4. Oktober 2016 oder aus dem im Bericht der Klinik K.________ vom 28. Februar 2017 geäusserten - in der Folge aber nicht bestätigten - Verdacht auf einen Infekt der Schulter ein weiterer Behandlungsbedarf ergeben sollte. Wie die Vorinstanz richtig erwogen hat, stehen schliesslich auch die weiteren Abklärungen betreffend Schmerzursache dem Fallabschluss per Ende 2016 nicht entgegen.