Citation: 5A_76/2009 04.05.2009 E. 1

1.1 Angefochten ist ein letztinstanzliches Urteil (Art. 75 Abs. 1 BGG) betreffend Nebenfolgen der Ehescheidung. Im vorliegenden Fall sind nicht ausschliesslich vermögensrechtliche Aspekte der Nebenfolgen strittig (Unterhaltsbeiträge für die Ehefrau, Güterrecht), sondern ebenso das Besuchsrecht betreffend die gemeinsame Tochter der Parteien und die Anordnung der Beistandschaft im Sinn von Art. 308 ZGB. Es handelt sich demnach um eine Zivilsache im Sinn von Art. 72 Abs. 1 BGG ohne Streitwerterfordernis (vgl. Urteil 5A_108/2007 vom 11. Mai 2007 E. 1.2). Die Beschwerde in Zivilsachen ist damit grundsätzlich zulässig. 1.2 Das vollständige angefochtene Urteil ist dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin am 16. Dezember 2008 zugestellt worden. Die Rechtsmittelfrist begann somit am 17. Dezember 2008 zu laufen, stand in der Folge vom 18. Dezember 2008 bis und mit 2. Januar 2009 still (Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG) und lief unter Berücksichtigung des Wochenendes vom 31. Januar/1. Februar 2009 (Art. 45 BGG) am Montag, 2. Februar 2009 ab. Die am 30. Januar 2009 und 2. Februar 2009 der Post übergebenen Eingaben samt den Beilagen sind somit rechtzeitig eingereicht worden. Verspätet ist dagegen die ergänzende Eingabe vom 9. Februar 2009 samt Beilagen (Postaufgabe: 9. Februar 2009). Darauf ist nicht einzutreten. 1.3 Mit Bezug auf den persönlichen Unterhaltsbeitrag der Beschwerdeführerin enthalten die rechtzeitig eingereichten Eingaben keinen bezifferten Antrag (Art. 42 Abs. 1 BGG; BGE 134 III 235 E. 2 S. 236 f.; Urteil 5A_766/2008 vom 4. Februar 2009 E. 2.2). Zulässig ist immerhin der Antrag, der persönliche Unterhaltsbeitrag sei bis Januar 2013 festzusetzen. Insoweit ist auf die Beschwerde einzutreten. 1.4 Die Beschwerde ist zu begründen. Mit ihr ist in gedrängter Form durch Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, inwiefern dieser Bundesrecht verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG). Verfassungsverletzungen werden nur geprüft, wenn sie gerügt und gehörig begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 IV 286 E. 1.4 S. 287). Wird eine Sachverhaltsfeststellung beanstandet, muss in der Beschwerdeschrift dargelegt werden, inwiefern diese Feststellung willkürlich oder durch eine andere Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG (z.B. Art. 29 Abs. 2 BV oder Art. 8 ZGB) zustande gekommen ist (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.2.2 und 1.4.3 S. 255) und inwiefern die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 in fine BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2 S. 22). Auf rein appellatorische Kritik am Sachverhalt tritt das Bundesgericht nicht ein. In der Beschwerde in Zivilsachen dürfen überdies keine neuen Tatsachen und Beweismittel vorgebracht werden, es sei denn, erst der Entscheid der Vorinstanz habe dazu Anlass gegeben (Art. 99 Abs. 1 BGG). In der Beschwerde ist darzutun, inwiefern die Voraussetzung für eine nachträgliche Einreichung von Tatsachen und Beweismitteln erfüllt sein soll (BGE 133 III 393 E. 3 S. 395). Die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 30. Januar 2009 enthält zu Beginn keine Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Urteil. Sodann ergehen sich die Ausführungen im Anhang "Güterrechtliche Auseinandersetzung" im Wesentlichen in tatsächlichen Behauptungen, die vom Obergericht so nicht festgestellt worden sind. In diesem Zusammenhang wird nicht rechtsgenüglich dargetan, inwiefern die obergerichtlichen tatsächlichen Feststellungen unter Verletzung von Bundesrecht zustande gekommen sind. Aber auch die Beilage zur Eingabe vom 30. Januar 2009 enthält zum grossen Teil keine nachvollziehbare Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Urteil, sondern lediglich Behauptungen anderer als vom Obergericht festgestellter Tatsachen. Darauf ist nicht einzutreten. Soweit darin eine nachvollziehbare Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Urteil erfolgt, wird in den nachfolgenden Erwägungen darauf eingegangen. Berücksichtigt wird schliesslich - soweit zulässig - die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 2. Februar 2009, wobei es sich um einen vom früheren Anwalt der Beschwerdeführerin verfassten Entwurf einer Beschwerde in Zivilsachen handelt.