Citation: 5A_336/2021 E. 1

Die Beschwerde und der Aufhebungsantrag sind gegen den Entscheid BR.2020.40 gerichtet. Auch in den Ausführungen zur Prozessgeschichte bezieht sich die Beschwerdeführerin auf diejenigen Beträge, die Gegenstand des Verfahrens BR.2020.40 bildeten. Demgegenüber beziehen sich die in den Anträgen genannte Betreibungsnummer und der Betrag, für den Rechtsöffnung verlangt wird, auf das Verfahren BR.2020.43. Bei der Bezugnahme auf das Verfahren BR.2020.40 handelt es sich demnach offenbar um ein Versehen. Aus dem Rest des Antrags ergibt sich, dass eigentlich auf die Aufhebung die Entscheides BR.2020.43 abgezielt wird. Das Versehen kann in diesem Sinne korrigiert und der Aufhebungsantrag als auf den Entscheid BR.2020.43 bezogen verstanden werden. Zum Sachantrag (Erteilung der definitiven Rechtsöffnung für Fr. 87'477.25 nebst Zins zu 5 % seit 31. Mai 2019) gilt es zweierlei zu bemerken: Zunächst ist der Zinsantrag neu und damit unzulässig (Art. 99 Abs. 2 BGG). Sodann hat die Beschwerdeführerin zwar vor Bezirksgericht die Rechtsöffnung für Fr. 87'477.25 verlangt. Das Bezirksgericht hat der Beschwerdeführerin jedoch - entgegen den Feststellungen des Obergerichts - nicht für den vollen Betrag die Rechtsöffnung erteilt, sondern nur für Fr. 87'237.60. Dagegen hat die Beschwerdeführerin kein Rechtsmittel ergriffen; sie hat gegenteils im obergerichtlichen Beschwerdeverfahren sogar um Bestätigung des bezirksgerichtlichen Entscheids ersucht. Soweit Fr. 87'237.60 übersteigend und wieder auf den ursprünglich geltend gemachten Betrag zielend gilt der Sachantrag demnach als neu und er ist insoweit unzulässig (Art. 99 Abs. 2 BGG; Urteil 5A_240/2021 vom 23. März 2022 E. 1.2). Im Übrigen ist die Beschwerde in Zivilsachen grundsätzlich zulässig (Art. 72 Abs. 2 lit. a, Art. 74 Abs. 1 lit. b, Art. 75, Art. 76, Art. 90, Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG). Auf einzelne weitere Eintretensfragen ist im Sachzusammenhang einzugehen.