Citation: 5A_3/2020 E. 1.3.1

1.3.1. Ausserdem macht die Stiftung geltend, mit dem sofort wirksamen Sammelverbot drohe ihr die Liquidation vor dem rechtskräftigen Ausgang des Verfahrens. Die Stiftung verfüge über kein nennenswertes Vermögen, sondern übe ihre Tätigkeit ausschliesslich mit Spendengeldern aus. Ohne Spendeneinnahmen könne die Stiftung ihre laufenden Verpflichtungen nicht erfüllen. Die D.________ AG habe am 26. November 2019 eine dritte Mahnung zugestellt und der von der Stiftung ausgehandelte Abzahlungsvertrag vom 16. Dezember 2019 werde vom Sachwalter nicht genehmigt. Wenn die Stiftung liquidiert werde, könne auch ein günstiger Entscheid diesen Nachteil nicht beheben. Vielmehr komme es nicht zu einem Sachentscheid. Eine Überprüfung der Rechtmässigkeit der Aufsichtsmassnahmen unterbleibe, was den Anspruch auf gleiche und gerechte Behandlung gemäss Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK verletze. Auch aus diesen Gründen drohe ein nicht wieder gutzumachender Nachteil.