Citation: 9C_786/2014 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin wendet demgegenüber ein, die ursprüngliche Rentenzusprache im Jahre 1998 beruhe auf dem Gutachten der Klinik C.________ vom 20. Januar 1998. Darin sei dem Beschwerdegegner eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert worden, welche zu 50 % auf einer psychischen Erkrankung (anhaltende posttraumatische Somatisierungsstörung bei narzisstisch kränkbarer Persönlichkeit) basierte. Im Rahmen der psychiatrischen Exploration in der MEDAS sei keine psychiatrische Diagnose mehr gestellt worden. Dabei handle es sich nicht bloss um eine vom Gutachten der Klinik C.________ abweichende medizinische Einschätzung von unveränderten Verhältnissen. Vielmehr sei von wesentlich veränderten tatsächlichen Verhältnissen auszugehen, welche eine revisionsweise Überprüfung der Rente nach Art. 17 Abs. 1 ATSG erlaube. Nichts zu ändern am Vorliegen dieser Verbesserung im Zeitpunkt der Begutachtung in der MEDAS vermöge im Übrigen der Umstand, dass anlässlich der Begutachtung im Institut B.________, auf die sich die Vorinstanz ausschliesslich gestützt habe, eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung diagnostiziert worden sei. Schliesslich wendet die Beschwerdeführerin ein, die Vorinstanz hätte - soweit sie einen Revisionsgrund verneint habe - die Verfügung vom 10. Juli 1998 mit der substituierten Begründung der Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG schützen müssen.