Citation: 9C_92/2018 E. 3.3.2

3.3.2. Es ist somit zwar richtig, dass die Beschwerdeführerin 2007/2008, als sie sich entschloss, den Beruf als Physiotherapeutin aufzugeben, unter gesundheitlichen Beschwerden litt. Gemäss den klaren Angaben der Beschwerdeführerin war das für die Berufsaufgabe als Physiotherapeutin aber nicht ausschlaggebend. Vielmehr gefiel ihr die Art und Weise der Berufsausübung als Physiotherapeutin nicht mehr. Der Bericht der Eingliederungsberatung vom 9. September 2010 steht zu diesen Schlussfolgerungen nicht im Widerspruch. Es wird darin zwar ebenfalls dargelegt, dass im Zeitpunkt des Berufswechsels gesundheitliche Beschwerden bestanden hatten, jedoch andererseits auch auf invaliditätsfremde Probleme (Mobbing) am letzten Arbeitsplatz als Physiotherapeutin hingewiesen. Es ist somit nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz in Würdigung sämtlicher Akten schlussfolgerte, ein Berufswechsel wäre auch unabhängig der gesundheitlichen Beschwerden erfolgt.