Citation: 5P.109/2000 08.05.2000 E. 1

1.- Letztinstanzliche kantonale Entscheide über Sicherheitsleistungen bei Arrest gelten als Endentscheide gemäss Art. 86 OG, gegen welche die staatsrechtliche Beschwerde zulässig ist (vgl. dazu BGE 115 III 125, nicht veröffentlichte Erwägung 1, die allerdings einen Fall von aArt. 87 OG betraf; vgl. die neue Fassung von Art. 87 OG gemäss Bundesgesetz vom 8. Oktober 1999 über prozessuale Anpassungen an die neue Bundesverfassung, in Kraft seit 1. März 2000 [AS 2000 416]). Die Verfügung des Zivilgerichtspräsidenten kann indessen nicht neben dem Entscheid des Appellationsgerichts mitangefochten werden, zumal dessen Prüfungsbefugnis nicht enger ist als jene des Bundesgerichts; denn gemäss § 242 Abs. 1 Ziff. 1 ZPO/BS steht ihm Willkürprüfung zu (BGE 118 Ia 165 E. 2b S. 169 mit Hinweisen); soweit die Beschwerdeführerin die erstinstanzliche Verfügung angreift, ist daher auf ihre Anbringen nicht einzutreten. Der Rückweisungsantrag ist zulässig, aber überflüssig, da das Appellationsgericht im Falle einer Gutheissung der staatsrechtlichen Beschwerde ohnehin den Erwägungen des Bundesgerichts entsprechend neu zu entscheiden hätte (BGE 112 Ia 353 E. 3c/bb; SJ 1994 S. 434 E. 1b). Das Appellationsgericht hat am 20. Dezember 1999 geurteilt, so dass es die am 1. Januar 2000 in Kraft getretene neue BV (AS 1999 2555) nicht verletzt haben kann. Die auf Art. 9 BV gegründeten Rügen sind folglich als solche einer Verletzung von Art. 4 aBV entgegenzunehmen.