Citation: 6B_212/2007 27.10.2007 E. 3

3.1 Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe einen praktisch unbestimmt grossen möglichen Täterkreis für das zu schnelle Fahren angegeben: Neben Geschäftsfreunden, Kollegen, Angestellten, "sehr vielen" ausländischen Besuchern, die am Flughafen angekommen seien, habe er im Februar 2006 quasi beispielhaft zwei Personen genannt, die das fragliche Fahrzeug mehr zu fahren pflegten als er. Er habe jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, es gebe keinerlei konkrete Anzeichen dafür, dass eine der namentlich erwähnten Personen zur relevanten Zeit tatsächlich gefahren sei. Er könne auch nicht ausschliessen, dass er selbst das Fahrzeug gelenkt habe. Zudem erwähnt die Vorinstanz, dass der Beschwerdeführer kein Alibi habe, dass seine Aussage, er habe "keine Ahnung", wo er sich am fraglichen 5. Januar 2005 aufgehalten habe, unrealistisch sei und dass seine Angabe gegenüber der ersten Instanz, drei Monate nach dem Vorfall habe für ihn keine Veranlassung bestanden, sich zu erinnern, ob er am 5. Januar 2005 ausländische Besucher gehabt habe, als Ausflucht erscheine. Überdies verweist die Vorinstanz auf die erstinstanzliche Sachverhaltswürdigung. Danach wurde die Geschwindigkeitsüberschreitung auf einer geeigneten Verbindung zwischen Bäch/SZ, einem Domizil des Beschwerdeführers, und Regensdorf, seinem Arbeitsort, begangen, wohingegen die Route über die Europabrücke offensichtlich einen Umweg darstelle, um das Fahrzeug allfälligen ausländischen Besuchern am Flughafen zur Verfügung zu stellen. Die D.________ AG habe bereits Mitte Februar 2005 von der Geschwindigkeitsüberschreitung Kenntnis erhalten. Es sei schwer nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer in Anbetracht der kurzen Zeitspanne zwischen Ereignis und Kenntnisnahme desselben überhaupt nicht in der Lage sei, irgendwelche sachdienliche Angaben zum Vorfall zu machen. Zudem sei wenig realistisch, dass er als erfolgreicher Unternehmer bis anhin stets ohne Agenda ausgekommen sein soll. Allein schon die grosse Besucherfluktuation lasse das Vorhandensein einer gewissen minimalen Organisationsstruktur erwarten, woraus zumindest zu entnehmen wäre, welche Personen wann und wie lange zu Besuch kommen und welche Infrastruktur (u.a. auch Autos) diesen zur Verfügung gestellt werden. Nichts anderes gelte für Mitarbeiter, wenn sie Firmenfahrzeuge benutzten. 3.2 Hält man sich all diese Erwägungen vor Augen und berücksichtigt man insbesondere auch den ausdrücklichen Hinweis des Beschwerdeführers, es gebe keinerlei konkrete Anzeichen dafür, dass eine der namentlich erwähnten Personen zur relevanten Zeit tatsächlich gefahren sei, durfte die Vorinstanz willkürfrei annehmen, die Einvernahme der beiden werde ihre Überzeugung nicht mehr ändern. Damit erweist sich der Vorwurf, die Vorinstanz habe den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör verletzt, als unbegründet. 3.3 Der Beschwerdeführer rügt die vorinstanzliche Feststellung als willkürlich, mit der Nennung von zwei Mitarbeitern habe er den möglichen Täterkreis nicht entscheidend einzuschränken vermocht. Im vorinstanzlichen Verfahren betonte der Beschwerdeführer, die beiden Mitarbeiter hätten das fragliche Fahrzeug mehr benutzt als er selbst. Nachdem er aber ausdrücklich zu Protokoll gegeben hatte, es gebe keinerlei konkrete Anzeichen dafür, dass eine dieser Personen zur relevanten Zeit tatsächlich gefahren sei, und zudem Geschäftsfreunde, Kollegen, Angestellte sowie auch "sehr viele" ausländische Besucher grundsätzlich als Täter in Frage kamen, erscheint die beanstandete Feststellung nicht als willkürlich. 3.4 Schliesslich rügt der Beschwerdeführer, der Grundsatz "in dubio pro reo" sei verletzt. Da er nicht darlegt, inwiefern die Rüge über die beurteilten Vorwürfe einer Verletzung des rechtlichen Gehörs und der willkürlichen Beweiswürdigung hinausgehen soll, ist darauf nicht einzutreten.