Citation: 6B_83/2016 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz würdigt unter Hinweis auf die erstinstanzlichen Erwägungen die Aussagen des Beschwerdeführers, von A.________ (Privatklägerin) sowie mehrerer Zeugen. Zudem lässt sie ein Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Zürich (IRM) vom 18. April 2013 zur körperlichen Untersuchung der Privatklägerin, ein Ergänzungsgutachten des IRM vom 28. Juni 2013 zur Frage einer konkreten Lebensgefahr, eine Fotodokumentation der Privatklägerin sowie die Ausführungen des sachverständigen Zeugen Dr. med. Stephan Bolliger (Mitunterzeichner des Ergänzungsgutachtens) anlässlich der Berufungsverhandlung in ihre Beweiswürdigung einfliessen. Die Vorinstanz gelangt zur Überzeugung, dass es zwischen dem Beschwerdeführer und der Privatklägerin in deren Wohnung zu einem Disput kam, welcher sich schliesslich ins Treppenhaus verlagerte und dort in einer tätlichen Auseinandersetzung gipfelte. Im Verlaufe dieses Streits ging der Beschwerdeführer auf die Privatklägerin los, würgte sie heftig mit leicht überkreuzten Händen von vorne am Hals und drückte dabei nach oben zum Kinn hin. Weil sich die Privatklägerin mit Händen und Füssen wehrte und ein Nachbar hinzukam, liess der Beschwerdeführer schliesslich von ihr ab. Diese befand sich infolge des Würgens in einer konkreten Lebensgefahr (Entscheid S. 9 ff.).