Citation: 6B_1299/2019 E. 2

Nach der entscheidwesentlichen Anklage hatte der Beschwerdeführer vom 30. September 2016 bis 28. Juni 2017 als "Logistiker" einer sog. "Nieser-Zelle", einem Ableger einer serbischen Drogenhandelsorganisation (EUGSTER/ FRISCHKNECHT, Strafzumessung im Betäubungsmittelhandel, in: AJP 3/2014 S. 327, 333), beim Handel von mehreren Kilogramm Heroingemisch mitgewirkt (Urteil S. 2). Die Vorinstanz ordnete ihn der dritten Hierarchiestufe im Modell von EUGSTER/FRISCHKNECHT zu (Urteil S. 10). Die ihm nachgewiesene Menge bewegt sich in der Grössenordnung von 3 kg gehandeltem und rund 1 kg unverkauftem Heroingemisch. Die Vorinstanz geht von einer Einsatzstrafe von 5 Jahren oder 60 Monaten aus (Urteil S. 12 f.). Im Ergebnis setzt sie die hypothetische Strafe von 63 Monaten infolge Teilgeständigkeit und Kooperation um ungefähr einen Viertel auf 4 Jahre bzw. 48 Monate herab (Urteil S. 18). Mit seiner Beteiligung am Drogenhandel (schwerer Fall gemäss Art. 19 Abs. 2 BetmG) beging der Beschwerdeführer eine Straftat, welche eine Anlasstat für eine obligatorische Landesverweisung gemäss Art. 66a Abs. 1 lit. o StGB bildet (Urteil S. 20).