Citation: 5A_97/2009 24.03.2009 E. 6

Weiter wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz die Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehörs vor (Art. 29 Abs. 2 BV), indem sie die Rechtsfrage, ob es der Beschwerdegegnerin zumutbar wäre, sich in eine stationäre Behandlung zu begeben, damit sie von ihrer Versicherung Krankentaggelder beanspruchen könne, nicht beantwortet habe. Er behauptet, bei einem Spitalaufenthalt erhielte die Beschwerdegegnerin ein Taggeld von Fr. 150.--, was monatlich zwischen Fr. 3'000.-- und Fr. 4'500.-- einbringe, während die Versicherung im Rahmen eines halbstationären Aufenthaltes kein solches Einkommen ausrichte. Damit macht der Beschwerdeführer zumindest sinngemäss geltend, die Beschwerdegegnerin verzichte unzulässigerweise auf ein Ersatzeinkommen bzw. generiere zu hohe Gesundheitskosten. Indessen zeigt er nicht auf, inwiefern sich seine Annahmen auf die Unterhaltsansprüche der Beschwerdegegnerin auswirken würden, bzw. weshalb der von der Vorinstanz zugesprochene Unterhaltsbeitrag unter Berücksichtigung seiner Einwendungen willkürlich hoch sei. Namentlich unterlässt er jegliche Ausführungen, anhand welcher nachzuvollziehen wäre, wie sich die vorgeschlagene Lösung auf die Bedarfsrechnung der Beschwerdegegnerin auswirken würde. In seiner an die Vorinstanz gerichteten Eingabe vom 13. Oktober 2008 schrieb der Beschwerdeführer noch von Kosten von Fr. 218.60 pro Tag für eine stationäre Behandlung. Zieht man davon das Taggeld von Fr. 150.-- ab, ergibt sich ein tägliches "Defizit" von Fr. 68.60, oder durchschnittlich Fr. 2'058 pro Monat. Inwiefern bei dieser Ausgangslage Kosten eingespart bzw. Einkommen generiert werden könnten, bleibt unerfindlich. Mithin erfüllt der Beschwerdeführer die Begründungsanforderungen nicht, weshalb nicht auf diese Rüge eingetreten werden kann.