Citation: 9C_430/2014 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz vertrete die aktenmässig nicht erstellte und damit willkürliche Auffassung, dass das Versicherungsverhältnis trotz von beiden Seiten bestätigter Kündigung auf den 31. Dezember 2010 auch über den 1. Januar 2011 hinaus bestanden habe. Er habe aber sämtliche Prämien für das Jahr 2010 fristgerecht vor Ablauf des Kalenderjahres der Beschwerdegegnerin überwiesen, wobei er vor dem 31. Dezember 2010 bestandene Prämienausstände teilweise über das Betreibungsamt V.________ (mit Zinsen und Betreibungskosten) bezahlt habe, da diesbezüglich Betreibungsverfahren geführt worden seien. Für die Erfüllung dieser Zahlungsverpflichtung müsse der Zeitpunkt des Zahlungseingangs beim Betreibungsamt V.________ gelten, nicht erst das Datum der Überweisung der eingegangenen Gelder durch das Betreibungsamt V.________ an den Versicherer. Er habe gegenüber der Beschwerdegegnerin geltend gemacht und durch Auflage von Kontoauszügen belegt, dass seine früheren Ausstände mit Zinsen und Kosten teilweise direkt, teilweise über das Betreibungsamt getilgt worden seien. Per Ende 2010 hätten keine Ausstände mehr bestanden. Ab dem 1. Januar 2011 sei er nicht mehr bei der Beschwerdegegnerin versichert gewesen, weshalb ab diesem Zeitpunkt keine Prämie mehr von ihm eingefordert werden dürfe. Er habe ab dem 1. Januar 2011 eine neue Grundversicherung bei der EGK abgeschlossen und die Prämien vollständig einbezahlt. Die EGK habe ab dem 1. Januar 2011 sämtliche Behandlungskosten übernommen.