Citation: 8C_525/2023 E. 3

Das kantonale Gericht hat die Grundsätze über die Anwendbarkeit der bis 31. Dezember 2016 geltenden Fassung des UVG angesichts der hier streitigen Leistungen für die aus dem ersten Unfall vom 20. November 2011 verbleibenden Gesundheitsschädigungen zutreffend dargelegt (vgl. AS 2016 4375 ff., 4387; Art. 118 Abs. 1 UVG; BGE 143 V 285 E. 2.1; 143 V 341 E. 3.1; Urteil 8C_483/2017 vom 3. November 2017 E. 3). Gleiches gilt hinsichtlich des für die Leistungspflicht des Unfallversicherers nach Art. 6 Abs. 1 UVG vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und den geklagten Beschwerden (BGE 142 V 435 E. 1; 129 V 177 E. 3.1) sowie bezüglich des Beweiswerts von ärztlichen Berichten und Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a mit Hinweis), insbesondere von versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen (BGE 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4; 125 V 351 E. 3b/ee; 122 V 157 E. 1d). Richtig wiedergegeben werden auch die Bestimmungen über den Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG), dies unter Ermittlung des Invaliditätsgrades nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG), sowie auf eine Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 und 25 Abs. 1 UVG; BGE 115 V 147 E. 1; 113 V 218 E. 4b; von der Suva in Weiterentwicklung der bundesrätlichen Skala gemäss Anhang 3 zur UVV erarbeitete Feinraster in tabellarischer Form; BGE 124 V 29 E. 1c). Zu ergänzen ist, dass dem Bundesgericht eine Angemessenheitskontrolle hinsichtlich der Beurteilung des Integritätsschadens durch die Vorinstanz verwehrt ist. Es hat nur bei rechtsfehlerhafter Ermessensausübung einzugreifen (Art. 24 Abs. 1 UVG; Art. 95 lit. a BGG; Urteil 8C_193/2013 vom 4. Juni 2013 E. 4.1).