Citation: 5A_569/2020 E. C

Mit Beschwerde vom 8. Juli 2020 wendet sich A.________ (Beschwerdeführerin) an das Bundesgericht. Sie beantragt, das vorinstanzliche Urteil in Bezug auf die Obhut, die Betreuungsanteile und den Kindesunterhalt ab 1. August 2020 aufzuheben. Die Obhut über die beiden Kinder sei ihr zuzuteilen und B.________ (Beschwerdegegner) für berechtigt zu erklären, die Kinder zu den folgenden Zeiten auf eigene Kosten zu sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen: "- in geraden Kalenderwochen von Freitag nach Schulschluss (zurzeit 11.45 Uhr) bis Sonntag, 18.00 Uhr (unverpflegt); - in ungeraden Kalenderwochen von Freitag nach Schulschluss (zurzeit 11.45 Uhr) bis Freitag, 18.00 Uhr (unverpflegt); - in geraden Jahren über Auffahrt von Donnerstag, 10.00 Uhr bis Montagabend, 18.00 Uhr (unverpflegt) und in ungeraden Jahren über Pfingsten von Freitag nach Schulschluss bis Pfingstmontag, 18.00 Uhr (unverpflegt); - in geraden Jahren über die Neujahrsfeiertage vom 31. Dezember, 10.00 Uhr bis am 01. Januar, 19.00 Uhr (verpflegt) und in ungeraden Jahren am zweiten Neujahrsfeiertag, d.h. am 02. Januar, von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr (verpflegt)." Zudem sei der Beschwerdegegner für berechtigt zu erklären, die Kinder für die Dauer von vier Wochen pro Jahr auf eigene Kosten zu sich oder mit sich in die Ferien zu nehmen. Ferner sei der Beschwerdegegner zu verpflichten, für die beiden Kinder ab 1. August 2020 je Fr. 1'810.-- Unterhalt zu bezahlen. Eventualiter verlangt die Beschwerdeführerin, die Angelegenheit an die Vorinstanz zur vollständigen Sachverhaltsabklärung zurückzuweisen; insbesondere seien die Kinder nochmals unter Beizug einer Fachperson zu befragen. Die Beschwerdeführerin stellte ein Gesuch um aufschiebende Wirkung, welches das Bundesgericht mit Verfügung vom 10. August 2020 gutgeheissen hat. Im Übrigen hat das Bundesgericht die vorinstanzlichen Akten, in der Sache aber keine Vernehmlassungen eingeholt.