Citation: 8C_530/2014 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz geht davon aus, dass A.________ laut Unterstützungsanzeige der Gemeinde V.________ vom 6. Februar 2007 am 14. Januar 2007 von Thailand nach V.________ zog. Im Oktober desselben Jahres reiste er, ohne sich in V.________ abzumelden, nach Thailand zurück. Von dort kehrte er am 11. Dezember 2008 nach V.________ zurück. Seither lebt er ununterbrochen im Kanton St. Gallen. Weiter hat die Vorinstanz erwogen, nach seiner Rückkehr sei A.________ von den zuständigen Organen der Stadt V.________ nicht deshalb der Unterkunft B.________ in der Stadt W.________ zugewiesen worden, weil sein Gesundheitszustand eine Unterbringung in einem Heim erfordert hätte, sondern weil er keine Wohnung hatte und das Sozialamt V.________ über keine Notwohnung verfügte. Diese Unterbringung sei ausdrücklich als vorübergehend bezeichnet worden. Gemäss Schreiben des Heimleiters vom 21. Juli 2009 habe A.________ eine Wohnung in V.________ suchen wollen. Die Vorinstanz berücksichtigte weiter, dass das Sozialamt V.________ A.________ ab dem 1. September 2009 für das Mittagessen in der Gassenküche anmeldete und dabei V.________ als Wohn- oder Aufenthaltsgemeinde bezeichnete. Sie kam zum Schluss, dass A.________ seinen Lebensmittelpunkt in V.________ hatte, wohin er in Krisenzeiten jeweils zurückgekehrte und seinen Wohnsitz begründen wollte. Der polizeilichen Anmeldung in der Stadt W.________ kommt laut kantonalem Gericht daher keine massgebende Bedeutung zu.