Citation: 1C_577/2019 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat neben Art. 27 RPG Vorschriften des kantonalen Planungs- und Baurechts einbezogen. Das umstrittene Gesuch wurde am 12. September 2017 und damit kurz vor dem Inkrafttreten des kantonalen Planungs- und Baugesetzes vom 5. Juli 2016 (PBG; sGS 731.1) am 1. Oktober 2017 eingereicht. Art. 42 Abs. 1 i.V.m. Art. 43 lit. a PBG bestimmen, dass die zuständige Gemeindebehörde ein bestimmtes Gebiet als Planungszone bezeichnen kann, wenn der Erlass oder die Änderung von Nutzungsplänen oder eine Landumlegung angezeigt ist. Nach der Vorinstanz enthielt Art. 105 des früheren kantonalen Gesetzes vom 6. Juni 1972 über die Raumplanung und das öffentliche Baurecht (aBauG; nGS 32-47) eine vergleichbare Regelung. Sie hat erwogen, es spiele keine Rolle, ob intertemporalrechtlich auf das neue oder das alte Recht abgestellt werde; die Beschwerde sei in beiden Fällen abzuweisen. Dabei hat die Vorinstanz angenommen, dass sich aus Art. 42 f. PBG bzw. Art. 105 aBauG kein weitergehender Anspruch von Privatpersonen auf Erlass einer Planungszone als aus Art. 27 RPG ergebe. Insoweit behauptet die Beschwerdeführerin nichts anderes.