Citation: I 274/99 01.05.2000 E. 2

2.- Das kantonale Gericht hat im Wesentlichen erwogen, dass die Physiotherapie zwar auch der Behandlung und Vor- beugung der auftretenden Spasmen sowie der Verhinderung von Fehlstellungen diene, jedoch zu einem nicht unwesentlichen Teil zur Erhaltung der Gelenkbeweglichkeit und der Kräfti- gung des Oberkörpers angewandt werde, letzteres als aktive Massnahme. Die Erhaltung der Gelenkbeweglichkeit und die Kräftigung der Muskulatur des Oberkörpers dienten unmittel- bar der Beeinflussung der motorischen Funktionen. Damit würden im Rahmen eines Behandlungskomplexes physiotherapeu- tische Massnahmen durchgeführt, welche nicht nur auf die Behandlung des auf die Lähmung zurückgehenden sekundären Krankheitsgeschehens gerichtet seien, sondern zusätzlich die Erhaltung der Funktionstüchtigkeit der Oberkörpermusku- latur bezweckten. Da deren Erhaltung Voraussetzung für die Erwerbstätigkeit des Beschwerdegegners darstelle, bestehe Anspruch auf die Weitergewährung der Physiotherapie durch die Invalidenversicherung.