Citation: 8C_276/2013 E. 4.2

4.2. Geltend gemacht wird weiter, das RAV hätte den Versicherten vor Erlass der Verfügung vom 19. Dezember 2011 erneut anhören resp. im Sinne der diesbezüglichen Abklärungspflicht gemäss Art. 90 Abs. 3 AVIV seine Mitteilung abwarten müssen, für welche Variante er sich entschieden habe. Behauptet wird nun aber nicht, der Versicherte hätte bei einer entsprechenden Anhörung die Variante Zwischenverdienst gewählt. Die Vorinstanz hat denn auch zutreffend erwogen, der Beschwerdeführer habe klar zum Ausdruck gebracht, dass er die Kontrollvorschriften nicht erfüllen wolle. Stattdessen habe er auf Kompensationszahlungen beharrt, ohne dass er bereit gewesen wäre, die Stelle bei der E.________ AG im Zwischenverdienst anzutreten. Diese fehlende Bereitschaft ergibt sich auch aus den folgenden Äusserungen des Versicherten im Verwaltungsverfahren sowie im vor- und letztinstanzlichen Verfahren. Es ist nicht ersichtlich, was da mit einer zusätzlichen Anhörung hätte gewonnen werden können. Abgesehen davon lassen die Akten den Schluss zu, dass der Versicherte noch hinreichend Gelegenheit gehabt hätte, sich vor Erlass der Verfügung vom 19. Dezember 2010 zu äussern. Im Übrigen wäre, selbst wenn eine solche behördliche Unterlassung stattgefunden hätte, dieser Verfahrensmangel jedenfalls im Einspracheverfahren, spätestens im vorinstanzlichen Verfahren geheilt worden. Auch dieser Einwand ist daher als unbegründet zu betrachten, ohne dass noch weiter darauf einzugehen ist, inwieweit dem Versicherten hier überhaupt ein Wahlrecht bei den Leistungsvarianten zugestanden hätte. Weiter wird vorgebracht, das kantonale Gericht habe hinsichtlich der Anhörung den Sachverhalt ungenügend abgeklärt und die Pflicht, seinen Entscheid zu begründen, verletzt. Diese Einwände gehen ebenfalls fehl: Der rechtserhebliche Sachverhalt ergibt sich aus den vorhandenen Akten und der vorinstanzliche Entscheid ist für eine sachgerechte Anfechtung hinreichend begründet.