Citation: I 107/04 13.09.2004 E. 1

Das kantonale Versicherungsgericht hat die gesetzlichen Bestimmungen zum Anspruch auf medizinische Massnahmen im Allgemeinen (Art. 12 Abs. 1 IVG) und bei Geburtsgebrechen im Besonderen (Art. 13 Abs. 1 und 2 IVG; Art. 3 Abs. 4 ATSG), auf Sonderschulung (Art. 19 Abs. 1-3 IVG; Art. 10 IVV), auf Pflegebeiträge für minderjährige Versicherte (Art. 20 IVG) und auf Hilfsmittel (Art. 21 IVG) sowie die Rechtsprechung zur Abgrenzung medizinischer von pädagogisch-therapeutischen Massnahmen (BGE 122 V 210 Erw. 3a) richtig dargelegt. Zutreffend sind auch die Erwägungen zur Anwendbarkeit von ATSG und ATSV. Sodann ist korrekt, dass heilpädagogische Früherziehung nicht nur ambulant, sondern auch stationär im Rahmen einer darauf spezialisierten Einrichtung durchgeführt wird (BGE 126 V 282 Erw. 4b mit Hinweisen), weshalb die Invalidenversicherung gegebenenfalls auch die Kosten eines entsprechenden stationären Aufenthaltes zu übernehmen hat (BGE 126 V 283 Erw. 4c). Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass die am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Änderungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 21. März 2003 sowie der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 21. Mai 2003 keine Anwendung finden (BGE 129 V 4 Erw. 1.2).