Citation: 4A_545/2022 E. 2.4

2.4. Die Beschwerdeführerin verkennt diese Anforderungen über weite Strecken. Sie stellt ihren rechtlichen Ausführungen eine ausführliche Sachverhaltsdarstellung voran, in der sie den Ablauf des Verfahrens und die Vorbringen der Parteien aus eigener Sicht schildert. Soweit sie darin von den tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid abweicht oder diese erweitert, haben ihre Ausführungen unbeachtet zu bleiben. Zudem verfehlt die Beschwerdeführerin verschiedentlich die gesetzlichen Begründungsanforderungen an eine hinreichende Verfassungsrüge. So führt sie in ihrer Beschwerdeergänzung etwa eine Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV) sowie formelle Rechtsverweigerung ins Feld, zeigt dies jedoch nicht hinreichend auf, sondern stützt sich vielmehr in unzulässiger Weise auf die nach ihrer Ansicht zutreffende Anwendung von Art. 311 und Art. 317 ZPO sowie des materiellen Rechts.