Citation: 9C_500/2024 E. 5.3

5.3. Die Vorinstanz führte im angefochtenen Urteil diesbezüglich aus, die Mahnungen betreffend die Steuererklärungen 2017-2020 seien gemäss elektronischer Sendungsverfolgung der Schweizerischen Post jeweils per A-Post Plus verschickt und für das Jahr 2017 am 28. Juni 2018, für das Jahr 2018 am 29. Juni 2019, für das Jahr 2019 am 1. Oktober 2020 und für das Jahr 2020 am 1. Juli 2021 zugestellt worden. Der Beschwerdeführer bestreite den Empfang aller Mahnungen und behaupte häufige fehlerhafte Zustellungen der Post. Er biete jedoch lediglich ein Beispiel einer angeblich an ihn korrekt adressierten Sendung, welche nicht zugestellt worden sei. Die weiter geltend gemachten Vorfälle würden sich auf Sendungen beziehen, die er fälschlicherweise erhalten habe, obschon sie nicht an ihn adressiert gewesen seien. Dies tauge nicht als Hinweis, dass er regelmässig zufolge fehlerhafter Zustellung seine Post nicht erhalten würde oder es immer wieder zu Verwechslungen komme. Die Vorbringen würden somit insgesamt nicht genügen, um die fehlerhafte Zustellung der Mahnungen von vier Steuerjahren als plausibel erscheinen zu lassen und die Vermutung der ordnungsgemässen Übermittlung der A-Post Plus-Sendungen umzustossen. Die Mahnungen liessen sich anhand der Systemauszüge der Steuerverwaltung den jeweiligen Sendungsverfolgungsnummern klar zuordnen; es seien im Übrigen keine Hinweise auf den Versand anderer Schriftstücke an den Beschwerdeführer in den betreffenden Zeiträumen zu erkennen.