Citation: 5A_871/2021 E. A

A.a. A.________ (Beschwerdeführerin) ist Eigentümerin des Grundstücks Nr. xxx an der C.________strasse in der Gemeinde U.________. Zulasten ihres Grundstücks und zugunsten des Grundstücks Nr. yyy ist im Grundregister ein Fuss- und Fahrwegrecht eingetragen, wonach der Eigentümer von Nr. xxx gegenüber dem Eigentümer von Nr. yyy das Fuss- und Fahrwegrecht (auch für künftige Bauten) über die im Plan blau eingezeichnete Fläche duldet. Das berechtigte Grundstück Nr. yyy ist in Stockwerkeigentum aufgeteilt. Eine Stockwerkeinheit, in der eine Arztpraxis betrieben wird, steht im Eigentum von B.________ (Beschwerdegegnerin). A.b. A.b.a. In den Jahren 2011 und 2012 überbaute die Beschwerdeführerin ihr Grundstück Nr. xxx neu mit zwei Mehrfamilienhäusern an der C.________strasse und einem Einfamilienhaus im hinteren Teil des Grundstücks. Unter den Mehrfamilienhäusern befindet sich eine Garage. Die Einfahrt in diese Tiefgarage erfolgt über die mit dem Wegrecht belastete Grundstücksfläche, die zu diesem Zweck umgestaltet wurde. Während das Wegrecht ab der C.________strasse bisher auf einer horizontalen Ebene ausgeübt wurde, führt der Weg im Bereich der Einfahrt in die Tiefgarage neu über eine Art "Halbtrichter", d.h. durch eine Senke (Längsachse), die halbschräg zum Garagentor hin abfällt (Querachse). A.b.b. Am 10. Dezember 2012 klagte die Beschwerdegegnerin, die Beschwerdeführerin sei gerichtlich zu verpflichten, die auf der mit dem Fuss- und Fahrwegrecht belasteten Teilfläche des Grundstücks Nr. xxx ausgeführte Senke im Bereich der Westfassade Haus A rückgängig zu machen und auf ein horizontal zwischen der C.________strasse und dem Grundstück Nr. yyy verlaufendes Niveau zu versetzen. Während das Bezirksgericht V.________ die Klage abwies (Urteil vom 23. Juli 2015), hiess das Obergericht des Kantons Zürich sie auf Berufung der Beschwerdegegnerin hin gut (Urteil vom 4. Juli 2016). Dieses verpflichtete die Beschwerdeführerin unter Androhung der Bestrafung mit Busse gemäss Art. 292 StGB im Unterlassungsfall, "die auf der mit dem Fuss- und Fahrwegrecht SP Nr. zzz belasteten Teilfläche ihres Grundstücks Kat.-Nr. xxx ausgeführte Senke im Bereich der Westfassade rückgängig zu machen und auf ein horizontal zwischen [sic] C.________strasse und dem Grundstück der [Beschwerdegegnerin] Kat.-Nr. yyy verlaufendes Niveau zu versetzen." Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesgericht mit Urteil 5A_640/2016 vom 28. Juni 2017 ab, soweit es darauf eintrat. A.c. Mit Eingabe vom 29. April 2019 ersuchte die Beschwerdegegnerin das Bezirksgericht um Vollstreckung der Dispositiv-Ziffer 1 des Urteils des Obergerichts vom 4. Juli 2016. Am 17. Februar 2020 erliess das Bezirksgericht in der Hauptsache folgendes Urteil: "Kommt die [Beschwerdeführerin] der ihr im Entscheid des Obergerichts des Kantons Zürich vom 4. Juli 2016 (Verfahrens-Nr. LB150049-O) auferlegten Pflicht, die auf der mit dem Fuss- und Fahrwegrecht SP Nr. zzz belasteten Teilfläche ihres Grundstücks Kat.-Nr. xxx, Gemeinde U.________, ausgeführte Senke im Bereich der Westfassade rückgängig zu machen und auf ein horizontal zwischen [sic] C.________strasse und dem Grundstück der [Beschwerdegegnerin] Kat.-Nr. yyy verlaufendes Niveau zu versetzen, bis zum 30. September 2020 nicht nach, droht ihr eine Ordnungsbusse von Fr. 100.-- für jeden Tag der Nichterfüllung. Diese Tagesbusse ist nicht geschuldet ab Eingabe eines Baugesuches bis zum rechtskräftigen Entscheid über das Gesuch. Ab dem Tag nach dem rechtskräftigem [sic] Abschluss des Baubewilligungsverfahrens ist die Tagesbusse bis zur Umsetzung der obigen Pflicht wieder geschuldet."