Citation: 9C_498/2021 E. A

Die 1985 geborene A.________ war zuletzt bis Ende Juli 2014 bei der B.________ SA als Customer Service Representative angestellt. Im August 2014 meldete sie sich bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern gewährte berufliche Massnahmen und verneinte mit Verfügung vom 23. Februar 2018 einen Rentenanspruch mangels Erfüllung der versicherungsmässigen Voraussetzungen. Die hiergegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Urteil vom 18. Juli 2018 (200 18 266 IV) insofern gut, als es die versicherungsmässigen Voraussetzungen als erfüllt erachtete und die Sache zwecks Prüfung des Rentenanspruchs an die IV-Stelle zurückwies. Diese tätigte daraufhin weitere Abklärungen, insbesondere holte sie bei der C.________ SA Akten ein. Am 19. Februar 2020 erstattete Dr. med. D.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie ein Gutachten (ergänzende Stellungnahme vom 7. Juli 2020). Nach der Durchführung einer Haushaltsabklärung (Abklärungsbericht Haushalt/Erwerb vom 28. Juli 2020) sowie des Vorbescheidverfahrens verneinte die IV-Stelle den Rentenanspruch mit Verfügung vom 15. Dezember 2020, wobei sie mittels gemischter Methode einen Invaliditätsgrad von 20 % ab 1. Mai 2015 und von 27 % ab 1. Januar 2018 ermittelte. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Urteil vom 6. August 2021 ab.