Citation: 4A_652/2014 E. 3.4

3.4. Bezüglich der Gegenforderung für eine Abwartsentschädigung hielt die Vorinstanz fest, diese sei vom Beschwerdeführer zu wenig substanziiert worden. Während dem er in der Klageantwort noch nicht behauptet habe, dass es hinsichtlich der Abwartsentschädigung zu einem Vertragsschluss gekommen sei, sei die Darstellung in der Duplik aber dahin gehend zu verstehen. Diesbezüglich führe der Beschwerdeführer aber lediglich aus, wann die Abwartsentschädigung angeblich abgeschlossen worden sei, ohne jedoch konkrete Beweismittel anzurufen. Insbesondere habe er in seiner Duplik nicht beantragt, den Zeugen C.________ zu befragen, sondern habe nur pauschal auf alle angerufenen Beweismittel verwiesen, was nicht genüge. Zudem sei denn auch nicht ersichtlich, aus welchem Grund der Zeuge C.________ hätte befragt werden sollen, habe der Beschwerdeführer doch nie behauptet, dass dieser beim Abschluss der angeblich mündlich abgeschlossenen Vereinbarung über die Abwartsentschädigung anwesend gewesen sei. Diesen Vorwurf der Vorinstanz, er sei seiner Behauptungs- und Substanziierungspflicht nicht nachgekommen, vermag der Beschwerdeführer nicht zu entkräften. Die Pflicht einer Prozesspartei, ihre Sachdarstellungen zu substanziieren, bedeutet, dass die Partei die Tatsachen nicht nur in den Grundzügen, sondern so umfassend und klar darzulegen hat, dass darüber Beweis abgenommen werden kann. Der Beschwerdeführer erhebt keine ausdrückliche Rüge einer Rechtsverletzung. Er bringt lediglich vor, die Befragung des Zeugen C.________ sei sehr wohl bereits in seiner Klageantwort beantragt worden. Dies ergebe sich einerseits aus Seite 7 mit Verweis auf die Klagebeilage 4 sowie aus den Seiten 9 und 10 seiner Klageantwort. Zudem habe er dargelegt, dass der Zeuge C.________ beim Abschluss der mündlichen Vereinbarung über die Abwartsentschädigung anwesend gewesen sei, weshalb dieser als Zeuge zu befragen sei. Aus den angegebenen Stellen der Klageantwort gehen indessen solche Behauptungen nicht präzis hervor, zumal der Verweis auf Beilagen eine Behauptung nicht ersetzen kann. Damit legt der Beschwerdeführer nach wie vor nicht dar, dass er die Befragung des Zeugen C.________ zu konkreten Behauptungen beantragt hätte. Sollte er die Verletzung seines Gehörsanspruchs durch Nichtabnahme von Beweismitteln rügen wollen, so fehlt es an einer hinlänglichen Begründung.