Citation: 8C_54/2022 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, das von der IV-Stelle beigezogene, zu Handen des Krankentaggeldversicherers des Beschwerdeführers erstellte Gutachten des Psychiaters Dr. med. C.________, vom 19. August 2020 erfülle die praxisgemässen Anforderungen an beweiskräftige medizinische Berichte. Entgegen dem Beschwerdeführer sei es aufgrund der Akten nicht zu beanstanden, dass Dr. med. C.________ seine Deutschkenntnisse als ausreichend erachtet und keinen Übersetzer beigezogen habe. In psychischer Hinsicht könne aufgrund der Prüfung der Standardindikatoren zusammenfassend festgehalten werden, dass der Beschwerdeführer zwar an Komorbiditäten leide sowie gewisse persönlichkeitsstrukturelle Komponenten in Richtung einer Selbstwertproblematik und ein Leidensdruck zu bestehen schienen. Aus diagnostischer Sicht liege jedoch nur eine sehr leichte Erkrankung vor, der soziale Kontext enthalte zudem auch positiv auf die Leistungsfähigkeit sich auswirkende Faktoren. Trotz gewisser Belastungsfaktoren erweise sich daher die von Dr. med. C.________ festgelegte Arbeitsfähigkeit auf 80 % und ab 1. Oktober 2020 auf 100 % als nachvollziehbar und rechtens. Für die Zeit davor ergäben sich gemäss Dr. med. C.________ unter Verweis auf die Einschätzung des Psychiaters Dr. med. D.________, beratender Arzt der AXA, vom 21. Januar 2020 folgende Arbeitsunfähigkeiten: bis 29. Februar 2020 100 %, ab 1. März 2020 80 %, ab 1. April 2020 60 %, ab 1. Mai 2020 40 % und ab 1. Juni 2020 20 %. Das Gutachten des Dr. med. C.________ sei vom Chirurgen Dr. med. E.________, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der IV-Stelle, mit Stellungnahme vom 16. März 202 gewürdigt worden. Diese sei nicht in Frage zu stellen. Die vom Beschwerdeführer ins Feld geführten Arztberichte vermöchten an diesem Ergebnis nicht zu ändern.