Citation: 6B_782/2013 E. 1.4

1.4. Unstreitig ist, dass der Beschwerdegegner den objektiven Tatbestand von Art. 129 StGB erfüllt und hinsichtlich der mit dem Würgen herbeigeführten unmittelbaren Lebensgefahr für seine Ehefrau " (direkt) vorsätzlich" gehandelt hat. Weder beschreibt der Anklagesachverhalt, den die Vorinstanz (mit Ausnahme der nicht nachgewiesenen Fusstritte) ihren Erwägungen zugrunde legt, eine irgendwie geartete Provokation seitens der Geschädigten, noch trifft die Vorinstanz hierzu (Sachverhalts-) Feststellungen. Aufgrund des blossen Hinweises einer allfälligen, nicht näher beschriebenen Provokation kann nicht überprüft werden, ob die Vorinstanz das Tatbestandsmerkmal der Skrupellosigkeit zu Recht verneint hat. Ihre Erwägungen genügen den Begründungsanforderungen nicht.