Citation: 2C_827/2017 E. 5.1

5.1. Eventualiter macht die Beschwerdeführerin ein Aufenthaltsrecht aufgrund Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG ("nachehelicher Härtefall") geltend. Sie führt im Wesentlichen aus, sie sei in der Schweiz gut integriert, gehe (entgegen den Vorstellungen ihres Ehemannes und dessen Familie) bis heute einer Erwerbstätigkeit nach und eine einfache Reintegration in Serbien sei nun, nach siebenjährigem Aufenthalt in der Schweiz, nicht mehr möglich. Sie habe sich in der Schweiz eine Existenz aufgebaut, während in Serbien nichts auf sie warte. Die Beschwerdeführerin beruft sich damit sinngemäss auf den Härtefallgrund der stark gefährdeten sozialen Wiedereingliederung im Herkunftsland gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. b i. V. m. Art. 50 Abs. 2 AuG. Sie rügt eine Verletzung von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG. Im vorinstanzlichen Verfahren hatte sich die Beschwerdeführerin dagegen ausschliesslich auf den Härtefallgrund der ehelichen Gewalt im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b i. V. m. Art. 50 Abs. 2 AuG berufen, was von der Vorinstanz mangels Glaubhaftmachung der entsprechenden Umstände abgewiesen wurde. Eheliche Gewalt wird vor Bundesgericht nicht mehr geltend macht.