Citation: 6B_168/2016 E. 3.3

3.3. Bilden ausschliesslich Übertretungen Gegenstand des erstinstanzlichen Verfahrens, so kann gemäss Art. 398 Abs. 4 StPO mit der Berufung nur geltend gemacht werden, das Urteil sei rechtsfehlerhaft oder die Feststellung des Sachverhalts sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Rechtsverletzung. Neue Behauptungen und Beweise können nicht vorgebracht werden. Vorliegend kann dazu auf die Rechtsprechung verwiesen werden (Urteil 6B_202/2015 vom 28. Oktober 2015 E. 2.2, 2.4 sowie E. 3.1 zur bundesgerichtlichen Kognition in dieser Konstellation; ferner Urteile 6B_10/2015 vom 24. März 2015 E. 1.1, 6B_20/2014 vom 14. November 2014 E. 8.3 und 6B_907/2013 vom 3. Oktober 2014 E. 2.3). Auf die Beschwerde ist diesbezüglich nicht einzutreten. Die Vorinstanz stellt fest, durch die Befragung des Zeugen seien keine neuen belastenden Erkenntnisse gewonnen worden, so dass die Frage nach der Verwertbarkeit offen bleiben könne (Urteil S. 4 und 8). Der Beschwerdeführer wendet zwar ein, die vorinstanzliche Argumentation "schlägt fehl" (Beschwerde S. 3), legt aber nicht nachvollziehbar anhand der angefochtenen Entscheidung dar, dass und inwiefern ihm durch Zeugenbefragung oder "neue Behauptungen" der Staatsanwältin überhaupt zu Unrecht neue Tatsachen schuld- oder strafbegründend zur Last gelegt worden wären. Die Staatsanwaltschaft hat im Übrigen von Gesetzes wegen die Anklage zu vertreten (Art. 16 Abs. 2 StPO) und ihre Berufung zu begründen.