Citation: 6B_1201/2016 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den aktenkundigen Tatsachen auseinander und schliesst, dass keiner der Forensiker bzw. Gutachter eine erhebliche (nahe, ernsthafte) Gefahr für schwerwiegende Gewaltdelinquenz attestiere (Beschwerde S. 12). Die Aussagen der Gutachterin zu möglichen schwerwiegenden Gewaltdelikten seien rein hypothetischer Natur (Beschwerde S. 10). Soweit er sich auf das von ihm so bezeichnete "Zweitgutachten" (oben E. C.e) beruft, handelt es sich um ein Privatgutachten, das forensisch nicht den gleichen Stellenwert wie ein Gerichtsgutachten aufweist (BGE 141 IV 369 E. 6.2). Weiter erläutert er seine kriminelle "History", relativiert die Anlasstat der Drohung mit dem Messer (oben E. 1.1), hält fest, dass in den Tagebucheinträgen bzw. Notizen "tatsächlich nicht alles angenehm zu lesen ist", und kommt zum Ergebnis, dass alle diese zusätzlichen Aspekte keine erhebliche (nahe, ernsthafte) Gefahr für schwerwiegende Gewaltdelinquenz zu untermauern vermöchten (Beschwerde S. 16). Er stützt sich dazu auf Urteil 6B_798/2014 vom 20. Mai 2015 E. 3.3 (nicht publ. in: BGE 141 IV 203), wonach in casu vergleichbar mit dem dortigen Strafmass von 180 Tagessätzen eine geringfügige Delinquenz vorliege und entsprechend die Massnahme unverhältnismässig sei. Er übergeht, dass die Vorinstanz das an sich angemessene Strafmass für die Tatkomponenten "um etwa die Hälfte" reduzierte (oben E. 1.3) und das bundesgerichtliche Urteil die erhöhten Anforderungen der nachträglichen Anordnung einer stationären Massnahme (Art. 65 Abs. 1 StGB) betraf. Das ist hier ersichtlich nicht der Fall.