Citation: 8C_255/2019 E. A

A.________, geboren 1957, war seit 2008 als Rezeptionistin bei der B.________ AG, beschäftigt und bei der Helsana Unfall AG (nachfolgend: Helsana) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 1. Februar 2017 rutschte sie auf dem nassen Marmorfussboden aus und stürzte. Gemäss Bericht des Spitals C.________, wo sie am gleichen Tag notfallmässig behandelt wurde, zog sie sich eine Distorsion der Halswirbelsäule sowie Kontusionen am rechten Handgelenk und an der rechten Schulter bei bekannter Frozen shoulder zu. Wegen der Schulterbeschwerden blieb A.________ in der Folge in ärztlicher Behandlung. Die bildgebende Untersuchung (MRT) vom 3. Februar 2017 zeigte insbesondere eine Ruptur der Subscapularissehne, Partialrupturen an der Infra- und Subscapularissehne sowie eine Tendinopathie und eine Luxation der Bizepssehne. PD Dr. med. D.________ attestierte nach der Konsultation am 16. März 2017 eine volle Arbeitsunfähigkeit und empfahl eine Operation. Gemäss Stellungnahmen der beratenden Ärztin der Helsana, Frau Dr. med. E.________, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, vom 20. April und vom 8. Juni 2017 hatten die gleichen Verletzungen bereits vor dem Unfall vom 1. Februar 2017 bestanden. Gestützt darauf schloss die Helsana den Fall mit Verfügung vom 9. Juni 2017 und Einspracheentscheid vom 10. November 2017 ab und stellte ihre Leistungen per 31. Mai 2017 ein mit der Begründung, dass zu diesem Zeitpunkt der Vorzustand, wie er sich ohne Unfall eingestellt hätte (Status quo sine), wieder hergestellt gewesen sei.