Citation: 6B_696/2017 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz stellt fest, dass der Beschwerdeführer nach einem Einbruchsdiebstahl in sein Einfamilienhaus der Strafklägerin und der Kantonspolizei Aargau eine Schadensliste zugestellt habe, auf welcher er unter anderem einen Laptop Apple MacBook Pro 15" Retina 2,4 GHz aufgeführt habe. Anlässlich der Hausdurchsuchung sei beim Beschuldigten zu Hause genau ein solcher Laptop Apple MacBook Pro 15" Retina 2,4 GHz vorgefunden und beschlagnahmt worden. Zu seiner Entlastung habe der Beschwerdeführer eingewendet, es sei ihm ein gleicher Laptop (gekauft im Jahr 2010) entwendet worden, er habe aber den Kaufbeleg für diesen nicht mehr gehabt und daher den in Tat und Wahrheit nicht gestohlenen (2013 gekauften) Laptop in der Schadensliste als gestohlen gemeldet und den Kaufbeleg für den Laptop aus dem Jahre 2013 beigefügt. Zu Gunsten des Beschwerdeführers geht das Obergericht (wie bereits die Erstinstanz) davon aus, dass ihm tatsächlich ein im Jahr 2010 gekaufter Laptop gestohlen worden sei. Es stellt aber fest, dass die beiden Modelle entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers nicht identisch seien. Beim Modell aus dem Jahr 2013 habe es sich um ein solches gehandelt, welches zusätzlich (d.h. anders als das Modell aus dem Jahr 2010) über ein sogenanntes "Retina-Display" verfügt habe und schon allein deshalb werthaltiger gewesen sei. Der Kaufpreis des Modells 2010 habe denn auch nur Fr. 2'115.10, derjenige des Modells 2013 jedoch Fr. 2'801.55 betragen.