Citation: 5A_745/2009 19.03.2010 E. 4.2

4.2.1 Sodann rügt der Beschwerdeführer, das Kantonsgericht habe weder den Einbezug der Position "Vorsorge" in die Bedarfsberechnung der Beschwerdegegnerin noch deren Berechnung begründet und ausserdem nicht erläutert, aufgrund welcher konkreten Umstände es zum Schluss gekommen sei, die Aufnahme einer vollzeitlichen Erwerbstätigkeit könne der Beschwerdegegnerin nicht zugemutet werden, und insbesondere Anlass zur Reduktion des erzielbaren Einkommens auf einen Betrag bestehe, welcher unter dem im Jahre 2006 erzielten Einkommen liege. 4.2.2 Der Anspruch auf rechtliches Gehör im Sinne von Art. 29 Abs. 2 BV verlangt, dass das Gericht seinen Entscheid begründet, damit sich die Parteien ein Bild über die Erwägungen des Gerichts machen können. Die Begründung muss kurz die wesentlichen Überlegungen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die sich sein Entscheid stützt (BGE 133 III 439 E. 3.3 S. 445; 121 I 54 E. 2c S. 57 mit Hinweisen). Hingegen ist nicht erforderlich, dass sich der Entscheid mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr genügt es, wenn sich aus den Erwägungen ergibt, dass und warum das Gericht die Darstellung einer Partei nicht für stichhaltig erachtet und dass der Entscheid damit sachgerecht angefochten werden kann (BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88; 133 III 439 E. 3.3 S. 445; 129 I 232 E. 3.2 S. 236; 126 I 97 E. 2b S. 102; 125 II 369 E. 2c S. 372; 124 II 146 E. 2a S. 149; 121 I 54 E. 2c S. 57). Dass der Beschwerdeführer ohne Weiteres in der Lage war, den Entscheid in allen Teilen umfassend und sachgerecht anzufechten, zeigen seine weiteren Rügen bzw. Ausführungen. Vor diesem Hintergrund stösst die Rüge der Verletzung der Begründungspflicht ins Leere. Ob die Begründung den Entscheid trägt, ist eine Frage der inhaltlichen Prüfung und hiernach zu erörtern.