Citation: 6B_1468/2020 E. 3.4

3.4. Ergänzend bringt der Beschwerdeführer vor, die Umstände, wie er in Kontakt mit den Drogen gekommen sei, müssten zu seinen Gunsten berücksichtigt werden. Hierzu ist anzufügen, dass dieser Gesichtspunkt erst bei der Interessenabwägung eine Rolle spielt, die jedoch eine grundsätzliche Bejahung des persönlichen Härtefalls voraussetzt (vgl. Urteil 6B_747/2019 vom 24. Juni 2020 E. 1). Daran fehlt es vorliegend. Insgesamt prüft die Vorinstanz die Landesverweisung nach den massgebenden Kriterien und begründet nachvollziehbar, weshalb sie einen persönlichen Härtefall verneint. Mit Blick auf die obigen Ausführungen und in Würdigung der gesamten Umstände verletzt die Vorinstanz weder Bundes-, noch Verfassungs- oder Völkerrecht. Die Landesverweisung des Beschwerdeführers erweist sich folglich als rechtskonform.