Citation: I 566/02 24.04.2003 E. A

A.________ (geb. 1974) erlitt am 16. Mai 1996 einen schweren Verkehrsunfall, als dessen Folgen im Wesentlichen ein Schädel-Hirn-Trauma mit residuellen neuropsychologischen Defiziten sowie chronische posttraumatische Kopfschmerzen, Schwindel, eine bilaterale Anosmie, ein chronisches Zervikozephalsyndrom sowie eine posttraumatische Verarbeitungsstörung auftraten. Am 24. Juni 1997 meldete sich A.________ zum Bezug von Leistungen an. Nach Vornahme medizinischer und erwerblicher Abklärungen erliess die IV-Stelle des Kantons St. Gallen am 7. Juli 2000 einen Vorbescheid, in welchem sie eine - auf einem Invaliditätsgrad von 100 % beruhende - ganze Invalidenrente in Aussicht stellte. Am 14. September 2000 wiederrief sie diesen Vorbescheid mit der Begründung, es seien weitere medizinische Abklärungen notwendig. Der Träger der obligatorischen Unfallversicherung sprach A.________ mit Wirkung ab dem 1. Oktober 2000 eine Invalidenrente auf Grund eines Invaliditätsgrades von 100 % sowie eine Integritätsentschädigung zu (Verfügung vom 26. Oktober 2000). Nachdem sich der Versicherte einer weiteren Begutachtung widersetzt hatte, verfügte die IV-Stelle am 13. Februar 2001 wie zuvor angedroht die Ablehnung des Rentenbegehrens bis zur Durchführung der angeordneten interdisziplinären Abklärung.