Citation: 9C_574/2015 E. A

Der 1978 geborene A.________ ist bei der Mutuel Krankenversicherung AG (nachfolgend: Mutuel) obligatorisch krankenpflegeversichert. Er leidet an einer doppelseitigen Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, deren Versorgung als Geburtsgebrechen durch die Invalidenversicherung bis zum vollendeten 20. Altersjahr des Versicherten übernommen wurde. Mit Kostengutsprachegesuch vom 21. Oktober 2013 informierte der behandelnde Zahnarzt Dr. med. dent. B.________, die Mutuel darüber, dass am 25. September 2013 der Zahn 24 wegen unterminierender Karies extrahiert und das Drahtklammerprovisorium erneut angepasst worden sei. Dr. med. et med. dent. C.________, FMH Kiefer- und Gesichtschirurgie, werde - so der Zahnarzt im Weiteren - in nächster Zeit vier Implantate in der Region des Kammaufbaus inserieren. Nach einer Einheilphase von mindestens sechs Monaten müssten diese alsdann mit einer Brücke versorgt werden. Da die übrigen Pfeilerzähne der ursprünglichen Brücke ebenfalls kariöse Veränderungen an den Kronenrändern aufwiesen, seien auch diese zu ersetzen. Dem Schreiben lagen Voranschläge betreffend der Kosten der Implantate und der Brücke von 13-25 über Fr. 10'328.05, der Sanierung der restlichen ehemaligen Pfeilerzähne mit neuen VMK-Kronen über Fr. 5'226.10 sowie eventueller Wurzelbehandlungen und Aufbauten an den Zähnen 15/14/25 über Fr. 2'441.25 bei. Nachdem die Mutuel u.a. eine Stellungnahme ihres Vertrauenszahnarztes Dr. med. dent. D.________ vom 28. Januar 2014 eingeholt hatte, teilte sie A.________ am 30. Januar 2014 mit, dass die kostenmässig auf Fr. 2'441.25 und Fr. 5'226.10 geschätzten Behandlungen nicht übernommen würden, da sie auf Grund von Sekundärkaries notwendig seien und damit keine direkten Folgen des Geburtsgebrechens darstellten. Auf Intervention des Versicherten sowie weitere vertrauenszahnärztliche Auskünfte des Dr. med. dent. D.________ vom 7. Juni 2014 hin erliess die Mutuel am 9. Juli 2014 eine ablehnende Verfügung. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie, namentlich gestützt auf eine weitere Stellungnahme des Dr. med. dent. D.________ vom 25. August 2014, mit Entscheid vom 29. September 2014 ab.