Citation: 2C_91/2024 E. 4.1

4.1. Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör ergibt sich die Pflicht der Behörden, ihre Entscheide so zu begründen, dass sie sachgerecht angefochten werden können. Die Begründung muss daher kurz die Überlegungen nennen, auf welche die Behörde ihren Entscheid stützt. Dagegen ist nicht erforderlich, dass sie sich mit jeder tatsächlichen Behauptung und mit jedem rechtlichen Einwand ausdrücklich auseinandersetzt (BGE 150 III 1 E. 4.5; 149 V 156 E. 6.1). Das Bundesgericht hat wiederholt auf die Bedenklichkeit mehrseitiger sogenannter "dass-Entscheide" im Zusammenhang mit der Entscheideröffnung gemäss Art. 112 BGG hingewiesen und festgehalten, diese würden die Lese- und Nachvollziehbarkeit erheblich erschweren (Urteile 8C_643/2023 vom 19. April 2024 E. 2; 1B_242/2020 vom 2. September 2020 E. 2.3; 5A_913/2018 vom 14. Mai 2019 E. 2.1).