Citation: 7B.17/2007 06.06.2007 E. 5

Der Beschwerdeführer macht zunächst geltend, dass er von den zwischen dem 9. Oktober 1996 bis 9. Dezember 1996 gegen ihn angestrengten Betreibungen erstmals im August 2006 Kenntnis erlangt habe. Nach der Rechtsprechung ist die Ausstellung eines Verlustscheines, ohne dass eine Pfändung und Verwertung durchgeführt wurde, nicht nur anfechtbar, sondern nichtig (BGE 125 III 337 E. 3b S. 338). 5.1 Vorliegend besteht kein Anhaltspunkt, dass den umstrittenen Pfändungsverlustscheinen keine Pfändung bzw. Betreibung vorausgegangen wäre. Der Beschwerdeführer stellt selber nicht in Frage, dass die Betreibungen bereits vor dem 9. Oktober 1996 bzw. bei einem anderen Betreibungsamt eingeleitet worden waren. Er bestreitet im Übrigen ebenso wenig wie im vorinstanzlichen Verfahren, dass sich die Betreibungen - wie die Erstinstanz festgestellt hat - auf die rechtskräftigen Zahlungsbefehle des Betreibungsamtes G.________ vom 29. Januar 1996 bzw. 27. Februar 1996 stützten. Insoweit legt der Beschwerdeführer keinen Grund dar, welche die Aufhebung der Pfändungsurkunden rechtfertigen könnte. 5.2 Der Beschwerdeführer macht in diesem Zusammenhang geltend, anlässlich des Pfändungsvollzugs nicht einvernommen worden zu sein. Diese Tatsachenhauptung hat er vor der oberen Aufsichtsbehörde nicht vorgebracht; sie ist neu und daher unzulässig (Art. 79 Abs. 1 OG). Im Übrigen geht aus den angefochtenen Pfändungsurkunden hervor, dass die Pfändungen am 19. März 1997 im Beisein des Schuldners rechtshilfeweise durch das Betreibungsamt T.________ vollzogen wurden. Der Betreibungsbeamte ist gestützt auf die Angaben des Beschwerdeführers (betreffend die Personenwagen Porsche und Maserati, die Unterstützung durch Mutter und Brüder, das "variable bzw. nicht genau feststellbare" Einkommen als Zahnarzt, etc.) zum Ergebnis gekommen, dass weder pfändbares Vermögen noch Einkommen vorhanden sei.