Citation: 5A_442/2023 E. 3

Die Ausführungen in der Beschwerde bleiben durchwegs appellatorisch. Dies betrifft nicht nur die rechtlichen Vorbringen (die Beiständin hätte die Wohnung nicht bereits kündigen dürfen; das Selbstbestimmungsrecht der Beschwerdeführerin sei verletzt; ein Zügeltermin mit einem Transportunternehmen wäre nicht rechtens), sondern insbesondere auch die tatsächlichen Behauptungen in Bezug auf die Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung (ein wichtiges Beweismittel wäre die Einvernahme des möglichen Mieters B.________ gewesen; die Beschwerdeführerin wäre erneut anzuhören gewesen; es gehe mit ihr gesundheitlich massiv aufwärts, wovon sich der Rechtsvertreter anlässlich eines Besuches im Spital, wo eine Fussoperation anstehe, selbst habe überzeugen können). Abgesehen davon, dass der Rechtsvertreter bereits im Rahmen der Beschwerde 5A_10/2023 einen stark verbesserten gesundheitlichen Zustand beobachtet haben will, wären in Bezug auf die Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung selbst ausserhalb des Anwendungsbereiches von Art. 98 BGG nur Verfassungsrügen möglich (vgl. Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 140 III 115 E. 2; 140 III 364 E. 2.4), worauf bereits im Urteil 5A_10/2023 hingewiesen worden ist. Am Umstand, dass die Ausführungen rein appellatorisch bleiben, ändert die einmalige Verwendung des Wortes "willkürlich" auf S. 4 unten der Beschwerde nichts. Ohnehin wäre aber selbst bei formal korrekten Verfassungsrügen nicht ersichtlich, inwiefern die antizipierte Beweiswürdigung des Obergerichtes gegen das Willkürverbot verstossen könnte.