Citation: 4A_110/2017 E. 7

Der Beschwerdeführer beanstandet, dass die Vorinstanz ihn zu Unrecht verurteilt habe, der Beschwerdegegnerin die Observationskosten zu erstatten. Er meint, wenn eine Observation "schon gar nicht nicht zulässig bzw. verwertbar" sei, könne sie auch nicht notwendig gewesen sein und dürften die Kosten dafür nicht überwälzt werden. Mit anderen Worten bestreitet er nicht, dass die Beschwerdegegnerin grundsätzlich Anspruch auf Ersatz der Observationskosten haben kann. Er verneint aber die Notwendigkeit der Observation, von der die Überwälzung abhänge. Die Vorinstanz stellte verbindlich fest, es sei nur mittels Observation möglich gewesen, zu klären, ob die eingereichten ärztlichen Atteste die effektive Arbeits- und Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers wiedergeben. Der Beschwerdeführer bezeichnet diese Feststellung wohl als offensichtlich unrichtig und rügt eine Verletzung des Willkürverbots, begründet diesen Vorwurf aber nicht hinreichend, wenn er seinerseits bloss die Frage aufwirft, "ob vor einer Observation nicht eine vertrauensärztliche Untersuchung geboten gewesen wäre" (Erwägung 2). Damit bleibt es bei den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz, und die Überwälzung der Observationskosten ist nicht zu beanstanden (vgl. Urteil 4A_382/2014 vom 3. März 2015 E. 6.3).