Citation: 5C.16/2001 05.02.2001 E. 2

2.- Das Verwaltungsgericht hat entschieden, unbestritten sei, dass der Verbeiständete grundsätzlich einen neuen Wohnsitz begründen könne mit der Folge, dass die dortige Vormundschaftsbehörde die Beistandschaft führen müsse (vgl. Art. 396 f. i.V.m. Art. 376 f. ZGB). Der Verbeiständete ist im Gegensatz zum Bevormundeten befähigt, einen eigenen Wohnsitz zu begründen (Art. 25 Abs. 2 ZGB e contrario; BGE 109 Ib 76 E. 1 S. 78, 94 II 220 E. 5 S. 227 f. je zu aArt. 25 ZGB; D. Staehelin, Basler Kommentar, ZGB Bd. I, N 11 zu Art. 25 ZGB). Infolgedessen bleibt zu prüfen, ob der Verbeiständete dadurch, dass er freiwillig in die Anstalt eingetreten ist und in Z.________ eine Wohnung bezogen hat, dort abweichend vom in Art. 26 ZGB verankerten Grundsatz Wohnsitz erworben hat.