Citation: 4C.222/2004 14.09.2004 E. 10

10. Die Berufung ist teilweise gutzuheissen und das angefochtene Urteil im Sinne der Erwägungen abzuändern. Die Beklagte hat die Bestätigung des angefochtenen Entscheides, das heisst eines Kapitalbetrages von Fr. 1'310'157 nebst Zins verlangt. Zuzusprechen ist ihr ein Kapital von Fr. 1'028'098.--. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der bis zum vorinstanzlichen Urteil auf dem vorübergehenden Haushalts- und Erwerbsschaden aufgelaufene Zins von insgesamt rund Fr. 73'000.-- (ganzer Schaden Fr. 308'141.--: Zins rund Fr. 33'000.-- auf den Fr. 82'523.-- sowie rund Fr. 40'000.-- auf den Fr. 225'618.--) im Unterschied zum vorinstanzlichen Urteil nicht inbegriffen ist. Sieht man im Übrigen von der abweichenden Verzinsung zu Lasten der Klägerin ab, so dringt die Klägerin mit ihren Begehren zu etwa 11/13 durch. Es rechtfertigt sich, die Gerichtsgebühr der Klägerin zu 1/6, der Beklagten zu 5/6 zu auferlegen (Art. 156 Abs. 3 OG). Die Beklagte hat der Klägerin überdies eine reduzierte Parteientschädigung von gerundeten 2/3 zu bezahlen (Art. 159 Abs. 3 OG). Gebühr und Entschädigung bemessen sich nach dem Streitwert.