Citation: 6B_199/2017 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, der zu beurteilende Sachverhalt sei praktisch mit demjenigen vom Bundesgericht im Verfahren 6B_227/2015 entschiedenen identisch, bei dem ein Automobilist von der Überholspur auf den Pannenstreifen wechselte und dort mit ca. 40 km/h auf einer Strecke von 150 m rechts an mehreren Fahrzeugen vorbeifuhr, die sich im stockenden Verkehr gestaut hatten. Das Bundesgericht habe die Verurteilung wegen einer groben Verkehrsregelverletzung bestätigt. Es sei zum Schluss gekommen, dass durch den Überholvorgang auf dem Pannenstreifen eine objektiv wichtige Vorschrift des Strassenverkehrsrechts in schwerwiegender Weise verletzt worden sei und Rechtsüberholen auf Autobahnen eine erhöht abstrakte Gefährdung darstelle (angefochtener Entscheid E. 4.2 mit Hinweis auf das Urteil 6B_227/2015 vom 23. Juli 2015 E. 1.3 f.). Das Verhalten des Beschwerdeführers wiege vorliegend objektiv schwerer, da er über eine grössere Distanz rechts auf dem Pannenstreifen überholt habe, wodurch er zweifelsohne eine erhöhte abstrakte Gefahr heraufbeschworen habe.