Citation: 6B_533/2021 E. 5.4

5.4. Gemäss den willkürfreien vorinstanzlichen Feststellungen korrelieren die Aufwendungen auf dem Geschäftskonto der D.________ GmbH zeitlich und sachlich mit der Aktivität des Beschwerdeführers in der D.________ GmbH und mit seinen finanziellen Bedürfnissen bzw. den Zeiten fehlender Einnahmen. Die Vorinstanz ortet keine anderen Finanzquellen des Beschwerdeführers, mit welchen er seine Privatbezüge hätte decken bzw. zurückzahlen können, zumal er, hätte er solche gehabt, die entsprechenden Lebenshaltungskosten direkt hätte tilgen können. Gleichzeitig kommt nach ihren logisch nachvollziehbaren Schlüssen keine andere Person für die Bezüge in Frage, als der faktisch die Geschäfte der D.________ GmbH leitende Beschwerdeführer, dem die umfassende Vollmacht über das Geschäftskonto zustand und der über die einzige Kontokarte verfügte. Die Vorinstanz würdigt seine Behauptung mit überzeugender Begründung als unzutreffend, gemäss welcher andere Mitarbeiter wie F.________ und die frühere Mitbeschuldigte B.________ infolge Zutritts zu den Büroräumlichkeiten auch Zugang zur einzigen Kontokarte gehabt und diese für private Zwecke benutzt hätten. In diesem Zusammenhang stellt die Vorinstanz fest, es seien private Barbezüge zu Lasten des Kontos der D.________ GmbH erfolgt, bevor die Gesellschaft über Büroräume verfügt habe (angefochtener Entscheid E. III.3.3.3.1 S. 50 ff., E. III.3.3.3.2 S. 56). Soweit der Beschwerdeführer Naturalleistungen der D.________ GmbH in erheblichem Umfang an andere Mitarbeiter behauptet, setzt er sich nicht mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinander, wonach die anderen Mitarbeiter für ihre Arbeitsleistungen Lohnzahlungen vergütet erhielten (angefochtener Entscheid E. II.3.2.1.2 S. 24), was gegen seine Darstellung spricht. Wenn die Vorinstanz zum zulässigen Geschäftsaufwand (z.B. in Bezug auf Treibstoffkosten) und zur Berechnung der Privatbezüge auf Durchschnittswerte abstellt, handelt es sich sodann um Annahmen zugunsten des Beschwerdeführers. Sie geht mit einleuchtenden Argumenten auf den treffenderweise als weit überhöht bezeichneten Geschäftsaufwand des lokal für einen Auftraggeber tätigen Kleinunternehmens D.________ GmbH ein, indem sie die erforderlichen Fahrten und die damit zusammenhängenden Kosten berechnet. Ebenso geht die Vorinstanz im Zusammenhang mit der Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter von einer sehr kleinen Gesellschaft aus (vgl. angefochtener Entscheid E. III.5.2.3.2 ff. S. 79 ff., E. III.5.3.4.4 S. 98 ff.). Der Beschwerdeführer, der selbst von einer monatlichen Lohnsumme von wenigen tausend Franken bzw. von 22 Beschäftigten über einen Zeitraum von fünf Jahren spricht, vermag mit seinen blossen Parteibehauptungen die vorinstanzliche Würdigung hinsichtlich der Zuordnung von Ausgaben zu privatem bzw. geschäftlichem Aufwand nicht umzustossen. Der finanzielle Aufwand der D.________ GmbH für die privaten Bedürfnisse des Beschwerdeführers lässt sich angesichts der Höhe des Umsatzes nicht rechtfertigen. Dasselbe gilt in Bezug auf Auslagen in Zusammenhang mit angeblichen zahlreichen Geschäftsessen, die in Tat und Wahrheit verdeckte Privatbezüge des Beschwerdeführers darstellen. In Bezug auf letzteren Punkt widerlegt die Vorinstanz anhand von Zeugenaussagen und mit Verweis auf das Dienstreglement der D.________ GmbH die vom Beschwerdeführer angegebene Häufigkeit von Geschäftsessen überzeugend. Nicht zu beanstanden ist, dass die Vorinstanz Kosten für Miete und Strom den privaten Lebenshaltungskosten des Beschwerdeführers zuschlägt, zumal diese Auslagen dessen Privatwohnung betreffen (angefochtener Entscheid E. III.5.2.3.1 f. S. 78 ff.). Ebenso wenig liegt Willkür bei der vorinstanzlichen Würdigung vor, der Beschwerdeführer habe sich eine hohe, Fr. 24'600.-- betragende Busse ohne Gegenleistung durch die D.________ GmbH zahlen lassen, insbesondere nachdem er laut dem angefochtenen Entscheid hinsichtlich der Bezugsmodalitäten gelogen hat (angefochtener Entscheid E. III.4.2 S. 73). Für die Substanziierung von Willkür reicht es diesbezüglich nicht aus, wenn der Beschwerdeführer seine bereits im kantonalen Verfahren aufgestellte Behauptung wiederholt, es handle sich hierbei um ein Darlehen der D.________ GmbH. Die Vorinstanz rechnet dem Beschwerdeführer auch die mit den Motorrädern zusammenhängenden Kosten zu und begründet dies anhand von Zeugenaussagen zu den bei Patrouillen verwendeten Fahrzeugen. Namentlich hat kein Zeuge ausgesagt, auf Patrouillen Motorräder benutzt zu haben, sondern vielmehr die Fahrzeuge Opel Frontera, Opel Omega und Chevrolet Trailblazer. Ausserdem stützt sich die Vorinstanz ebenso auf einen Zeugen und objektive Belege ab, wenn sie erwähnt, es habe sich bei der Harley-Davidson um einen Lebenstraum des Beschwerdeführers gehandelt, der Kaufvertrag sei zunächst auf ihn persönlich ausgestellt gewesen und Lieferung bzw. Einlösung der Maschine sei in den Zeitraum gefallen, in dem sein Führerausweisentzug geendet habe (angefochtener Entscheid E. II.3.2.1.2 S. 24 f., E. II.3.2.1.4 S. 26). Der Beschwerdeführer vermag mit der gegenteiligen Behauptung, die Motorräder seien auf der Patrouillentätigkeit eingesetzt worden und er habe wegen des Führerausweisentzugs nicht fahren dürfen, nicht darzulegen, dass die Vorinstanz in Willkür verfallen wäre. Schliesslich steht der Einwand des Beschwerdeführers, das Steueramt sei von einem marginalen Gewinn der D.________ GmbH ausgegangen, der vorinstanzlichen Annahme nicht entgegen, er habe zu Lasten des Kontos der D.________ GmbH private Bezüge in erheblichem Umfang getätigt. Bei der Behauptung, die D.________ GmbH sei in desolatem finanziellen Zustand gewesen und das Geld habe nicht bis Ende Monat gereicht, setzt sich der Beschwerdeführer ferner nicht mit den gegenteiligen vorinstanzlichen Feststellungen und deren Begründung auseinander (angefochtener Entscheid E. III.4.2 S. 73) Die Vorinstanz durfte insgesamt zu Recht davon ausgehen, dass an der Täterschaft des Beschwerdeführers keine vernünftigen Zweifel bestehen, und ihm sämtliche, von ihr als private Bezüge gewerteten Positionen zurechnen. Die Rügen erweisen sich als unbegründet, soweit auf diese einzutreten ist.