Citation: U 295/01 24.12.2002 E. A

R.________, geboren 1948, arbeitete seit Oktober 1982 als Sekretärin bei der Bank V.________ AG und war bei der "Winterthur" Schweizerische Unfallversicherungsgesellschaft (nachfolgend: "Winterthur") obligatorisch gegen Berufs- und Nichtberufsunfall versichert, als sie am 21. Oktober 1985 gemäss Bagatellunfallmeldung eine "Wirbelblockierung mit Einklemmen eines Nervs" erlitt. Nach einem ersten Rückfall im Januar 1986 persistierte ein vielfältiger Beschwerdekomplex, u.a. Drehschwindel, Nacken-, Schulter- und Kopfschmerzen, Nystagmus, Konzentrations-, Gedächtnis- und Schlafstörungen sowie Beeinträchtigungen psychischer Art. Anlässlich einer Therapiesitzung beim Chiropraktor Dr. A.________ am 1. Oktober 1986 kam es zu Zahn- und Kieferbeschwerden. Seit einem zweiten Rückfall am 6. Oktober 1988 ist R.________ voll arbeitsunfähig. Die Winterthur kam vorerst für die Krankenpflege auf und entrichtete Taggelder, lehnte jedoch weitere Leistungen für Heilbehandlung, Taggeld und Rente mit Verfügung vom 11. November 1988 ab. Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau wies die hiegegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 26. August 1991 ab und auch das daraufhin von der Versicherten angerufene Eidgenössische Versicherungsgericht hielt in seinem Urteil vom 31. Juli 1992 fest, dass die Vorinstanz die Anspruchsvoraussetzung des natürlichen Kausalzusammenhanges gestützt auf das Gerichtsgutachten des Prof. Dr. med. K.________, neurologische Universitäts-Klinik des Spitals X.________, vom 12. Oktober 1990 spätestens für die Zeit ab 31. Dezember 1986 in zulässiger Weise verneinen durfte, ebenso wie den adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem versicherten Unfall von 1985 sowie einem früheren von 1984 und den Gesundheitsstörungen mit bleibender Arbeitsunfähigkeit. Bezüglich der von der Versicherten behaupteten Leistungspflicht aus Haftung für fehlgeschlagene Heilbehandlung (Kieferbeschwerden) erwog das Eidgenössische Versicherungsgericht, dass sich der Versicherer weder in einer Verfügung noch in einer prozessualen Stellungnahme verbindlich darüber geäussert, sondern gegenteils das kantonale Gericht ausdrücklich um Ausklammerung dieser Frage aus dem Beschwerdeverfahren ersucht und sich zur Abklärung seiner Haftung aus diesem Rechtstitel bereit erklärt habe. Dieser Streitpunkt habe demnach nicht zum Anfechtungsgegenstand des kantonalen Prozesses gehört, weshalb nicht zu beanstanden sei, dass die Vorinstanz darauf nicht eingetreten sei, und dieser Punkt auch nicht Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens sein könne.