Citation: 4P.259/2000 17.05.2001 E. 7

7.- Der Beschwerdeführer rügt schliesslich eine willkürliche Anwendung von § 64 Abs. 3 ZPO AG. Zur Begründung macht er geltend, das Obergericht habe die Parteien 5. und 5. (recte wohl 6.) aus dem Verfahren verabschiedet, obschon diese keinen entsprechenden Antrag gestellt hätten und gemäss § 64 Abs. 3 ZPO AG für die Kosten mithafteten. Diese Rüge bezieht sich offenbar auf die im Verfahren vor Bezirksgericht als Beklagte 5 aufgeführte X.________ AG und den als Beklagten 6 aufgeführten H.________. Das Obergericht hat die X.________ AG im zweitinstanzlichen Verfahren nicht mehr als Partei aufgeführt, weil sie per 10. Juni 1999 zusammen mit der Y.________ AG in der Beschwerdegegnerin 1 aufgegangen sei. Zu H.________ hat das Obergericht festgehalten, dass einerseits eine Vollmacht von Rechtsanwalt Hannes Baumann zu dessen Vertretung fehle und andererseits die Beschwerdegegnerin 1 berechtigt sei, an seiner Stelle den Prozess in eigenem Namen zu führen; demzufolge sei H.________ nicht als Partei aufzuführen. Das Obergericht ist somit davon ausgegangen, dass H.________ nie als Partei am Verfahren beteiligt war und in Bezug auf die X.________ AG kein Parteiwechsel stattgefunden hat, weil diese im Laufe des Verfahrens mit einer anderen Partei auf der Beklagtenseite, der Y.________ AG, fusioniert hat. Der vom Beschwerdeführer als verletzt bezeichnete § 64 ZPO AG hat indessen den Parteiwechsel wegen Veräusserung des Streitobjekts zum Gegenstand. Hier liegt dagegen nach der geschilderten Auffassung des Obergerichts, zu welcher der Beschwerdeführer kein einziges Wort verliert und die deshalb vom Bundesgericht nicht überprüft werden kann (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 125 I 492 E. 1b S. 495), weder eine Veräusserung des Streitgegenstandes noch ein Parteiwechsel vor. Eine willkürliche Anwendung von § 64 Abs. 3 ZPO AG scheidet damit von vornherein aus.