Citation: 5A_608/2018 E. 3.2.3

3.2.3. Wie die Beschwerdeführerin selbst ausführt, geht das Gutachten nur von drohenden schweren Delikten aus, "wenn der Beschwerdegegner in eine von ihm als ausweglos betrachtete soziale Situation gerate". Die Beschwerdeführerin zeigt aber nicht auf, inwiefern eine solche ausweglose Situation im Zeitpunkt der Urteilsfällung gegeben gewesen wäre. Entsprechend kann der Vorinstanz keine Willkür vorgeworfen werden, wenn sie eine drohende schwere Gefährdung (zu diesem Zeitpunkt) verneinte. Die weiteren Ausführungen zum Gutachten (gemäss psychiatrischem Gutachten seien hinreichende Kontrollmöglichkeiten bezüglich Annäherungsverhalten des Beschwerdegegners an die Beschwerdeführerin dringend erforderlich, was illusorisch sei, wenn ein Rayonverbot nur für die Zufahrtsstrasse zum Wohnhaus des Opfers ausgesprochen werde) sind appellatorischer Natur, worauf nicht einzugehen ist.