Citation: I 89/02 24.02.2003 E. A

Der 1959 geborene L.________ arbeitete seit 1991 in der Firma ABB, Kraftwerke AG, Baden, als Dreher. Am 3. September 1994 zog er sich bei einem Treppensturz eine Kontusion des linken Handgelenks zu. Nachdem belastungsabhängige Beschwerden sowie Funktioneinschränkungen trotz operativer Eingriffe fortbestanden, diagnostizierten die Ärzte persistierende Schmerzen, Nicht-Gebrauch und Kraftverlust der linken Hand bei Status nach Kontusion am 3. September 1994 und Vorderarmfraktur links 1981 mit Korrekturosteotomie 1983 sowie einer distalen Radioulnarargelenksarthrodese am 27. Februar 1995; des Weitern wurde der Befund einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung sowie eines chronisch rezidivierenden lumbovertebralen Schmerzsyndroms bei leichter Fehlhaltung erhoben. Für die Folgen des Unfalls vom 3. September 1994 erbrachte die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) die gesetzlichen Leistungen und sprach L.________ mit Wirkung ab 1. November 1996 eine Invalidenrente auf der Grundlage einer 40%igen Erwerbsunfähigkeit zu (Verfügung vom 31. Oktober 1996). Dies bestätigte sie mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Einspracheentscheid vom 6. Juni 1997. Die IV-Stelle des Kantons Aargau, bei welcher L.________ sich am 2. November 1995 zum Leistungsbezug angemeldet hatte, sprach dem Versicherten im Wesentlichen gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle Zentralschweiz (MEDAS) vom 3. Dezember 1999 sowie unter Berücksichtigung der Ergebnisse des SUVA-Verfahrens mit Verfügung vom 27. Juni 2001 rückwirkend ab 1. September 1995 bis 31.Oktober 1996 eine ganze Rente (Invaliditätsgrad 100 %) und ab 1. November 1996 eine Viertelsrente aufgrund einer Erwerbseinbusse von 42 % zu.