Citation: 5D_104/2007 19.10.2007 E. 2.2

2.2.1 Der Beschwerdeführer legt dem Bundesgericht neue Dokumente vor. Gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG dürfen neue Tatsachen und Beweismittel nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt. In der Beschwerde ist darzutun, inwiefern die erwähnte Voraussetzung für eine nachträgliche Einreichung von Beweismitteln erfüllt sein soll (BGE 133 III 393 E. 3). Der Beschwerdeführer legt nicht dar, warum er diese Beweise nicht schon im kantonalen Verfahren hat geltend machen können, weshalb sie nicht berücksichtigt werden können. Namentlich die Ausführungen in der Beschwerde zur Instandstellung der Wohnung, die Aussagen der mit den Arbeiten beauftragten Personen sowie die Vorbringen des Beschwerdegegners in seiner Klageschrift vom 7. Juli 2006 können deshalb nicht gehört werden. 2.2.2 Als Nächstes macht der Beschwerdeführer geltend, die Aussagen des juristischen Sekretärs des Mietgerichts hätten von der Audienzrichterin nicht beachtet werden dürfen. Damit wird sinngemäss eine Verletzung des rechtlichen Gehörs gerügt. Auf die Rüge der Gehörsverweigerung kann mangels Erschöpfung des Instanzenzuges nicht eingetreten werden, denn der Beschwerdeführer hat in seiner Nichtigkeitsbeschwerde diesen Vorwurf - auch nicht sinngemäss - erhoben. 2.2.3 Auf den Einwand des Beschwerdeführers, er habe keine Noven vorgebracht, kann mangels hinreichender Begründung ebenfalls nicht eingetreten werden. Es wird mit keinem Wort dargelegt, welches Novum das Obergericht zu Unrecht abgelehnt haben soll. Im Übrigen ist dem Beschwerdeführer entgegenzuhalten, dass er an der Rechtsöffnungsverhandlung nicht teilgenommen hat und die Audienzrichterin demnach ihren Entscheid einzig gestützt auf das Rechtsöffnungsbegehren und die Darlegungen des Beschwerdegegners zu fällen hatte. Die späteren Einwendungen des Beschwerdeführers sind vom Obergericht als (unzulässige) Noven qualifiziert worden (vgl. angefochtener Entscheid E. 4.3 Abs. 2 S. 5). Inwiefern die Vorinstanz damit die Verfassung verletzt haben soll, wird nicht hinreichend begründet. 2.2.4 Schliesslich trägt der Beschwerdeführer vor, er habe in der Eingabe an das Obergericht darauf hingewiesen, dass die Audienzrichterin in die Kompetenz des Mietgerichts eingegriffen habe. Das Obergericht sei darauf nicht eingegangen und habe sogar behauptet, er habe sich nicht geäussert. Die Vorbringen sind haltlos. Die Vorinstanz hat ausgeführt, der Beschwerdeführer wolle die Nichtbeachtung des schriftlichen Vergleichs vor der Schlichtungsbehörde vom 23. August 2006 begründet haben, weil er den Streitfall als von der Rechtsöffnungsrichterin neu beurteilt sehe, obwohl er vor der Schlichtungsstelle bereits rechtskräftig erledigt worden sei. Die Rüge des Beschwerdeführers ziele auf eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (§ 56 Abs. 1 ZPO) durch eine unvollständige Urteilsbegründung in Bezug auf den von ihm eingereichten Vergleich vom 23. August 2006 (E. 4.1 und 4.2, S. 3f.). Das Obergericht hat sich mit der Verfügung der Einzelrichterin auseinandergesetzt (vgl. E. 2.1 Abs. 1 hiervor) und befunden, es liege eine ausreichende Urteilsbegründung vor, weshalb trotz des Vergleichs vom 23. August 2006 vor der Schlichtungsstelle keine provisorische Rechtsöffnung erteilt worden sei. Inwiefern diese Begründung und die Feststellung, die Rechtsöffnungsrichterin habe sich nicht mit dem Inhalt des von den Parteien vor der Schlichtungsbehörde abgeschlossenen Vergleichs auseinandergesetzt (E. 2.1 Abs. 2 hiervor), vor der Verfassung nicht Stand halten sollen, wird vom Beschwerdeführer nicht hinreichend begründet (E. 1.4 hiervor). Darauf ist nicht einzutreten. Weiter wird im angefochtenen Entscheid festgehalten, der Beschwerdeführer habe sich zu der von der Vorinstanz bejahten Glaubhaftmachung der Einwendungen des Beschwerdegegners (Art. 82 Abs. 2 SchKG) mit keinem Wort geäussert, weshalb die Frage einer rechtsgenügenden Glaubhaftmachung nicht mehr zu prüfen sei (E. 4.3 S. 5). Diese Schlussfolgerung kann nicht mit dem blossen Hinweis infrage gestellt werden, sie sei abwegig, weshalb auch darauf nicht eingetreten werden kann.