Citation: 8C_27/2014 E. 3.3

3.3. Bereits in seiner IV-Anmeldung beantragte der Versicherte (auch) Massnahmen beruflicher Art. In ihrer Verfügung vom 17. Oktober 2012 verneinte die IV-Stelle - mit Ausnahme von Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche - einen entsprechenden Anspruch des Beschwerdeführers, da in einer alternativen, adaptierten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit unter den Bedingungen der freien Wirtschaft bestehe. Obwohl auch gemäss dem kantonalen Entscheid die Massnahmen beruflicher Art ausdrücklich zum Streitgegenstand zählen, enthält dieser keine Ausführungen betreffend solcher Massnahmen. Entgegen den Erwägungen der IV-Stelle in ihrer Verfügung entfallen solche Ansprüche nicht bereits dann, wenn die versicherte Person rentenausschliessend eingegliedert ist. So besteht etwa ein Anspruch auf Umschulung rechtsprechungsgemäss bereits dann, wenn ein Mindestinvaliditätsgrad von etwa 20 % gegeben und eine Umschulung tatsächlich geeignet und notwendig ist, um die Erwerbsfähigkeit erhalten oder verbessern zu können (vgl. etwa SVR 2010 IV Nr. 52 S. 160, 9C_125/2009 E. 5; Urteil 8C_39/2013 vom 30. Dezember 2013 E. 3.4). Die Vorinstanz ermittelte für den Beschwerdeführer einen Invaliditätsgrad von 30 %; allerdings lassen die Akten ein abschliessendes Urteil zur Frage, ob Massnahmen beruflicher Art geeignet und notwendig sind, um die Erwerbsfähigkeit zu erhalten oder zu verbessern, nicht zu. Die Beschwerde ist demnach in diesem Punkt gutzuheissen und die Verfügung und der kantonale Gerichtsentscheid sind, soweit sie Massnahmen beruflicher Art im Sinne der Art. 15 ff. IVG betreffen, aufzuheben. Die Sache ist an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit diese die entsprechenden Ansprüche vertieft prüfe und anschliessend über diese eine neue Verfügung erlasse.