Citation: 8C_572/2013 E. 4.2

4.2. Was der Beschwerdeführer dagegen einwendet, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu führen. Soweit er mit dem Hinweis, Dr. med. L.________ habe sich erklärtermassen nicht verbindlich an einer Diskussion zur Diagnose eines CRPS beteiligen wollen, eine neurologische Begutachtung verlangt, vermag er damit nicht zu begründen, inwiefern der rechtserhebliche medizinische Sachverhalt als ungenügend abgeklärt zu betrachten wäre. Wie das kantonale Gericht mit zutreffender Begründung dargelegt hat, wäre die Leistungspflicht der SUVA auch dann zu verneinen, wenn ein CRPS zweifelsfrei diagnostiziert würde. Da es nach den insoweit unbestrittenen, auf schlüssigen medizinischen Unterlagen beruhenden vorinstanzlichen Feststellungen am natürlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfall und Supraspinatusläsion fehlt, könnte auch ein allenfalls im Anschluss an die operative Versorgung der Sehnenruptur aufgetretenes CRPS nicht als kausale Folge des Unfalls verstanden werden. SUVA und Vorinstanz konnten daher von der beantragten neurologischen Begutachtung absehen, ohne das rechtliche Gehör zu verletzen. Für eine Rückweisung der Sache zu ergänzender medizinischer Abklärung besteht folglich kein Anlass.