Citation: 4A_624/2019 E. 2

Nach den Erwägungen der Vorinstanz kann dem Tausch- und Abtretungsvertrag keine Regelung hinsichtlich des Unterhalts der Seeufermauer entnommen werden. Da der streitgegenständliche Teil der Seeufermauer nicht dem Kanton zustehe, sondern aufgrund des Akzessionsprinzips in das Eigentum der Beschwerdeführer falle, sei eine Sanierungspflicht aus Sachenrecht ebenfalls zu verneinen. Die Beschwerdeführer beharren vor Bundesgericht auf ihrem Standpunkt, der Beschwerdegegner habe die Kosten zu tragen für die Sanierung der teilweise durch Wellenschlag unterspülten Seeufermauer. Sie berufen sich allerdings nicht mehr auf sachenrechtliche Normen, womit es insoweit sein Bewenden mit der vorinstanzlichen Begründung hat. Die Beschwerdeführer stützen ihre Forderung nunmehr ausschliesslich auf den öffentlich beurkundeten Tausch- und Abtretungsvertrag und werfen der Vorinstanz vor, diesen einseitig ausgelegt und verkannt zu haben, dass die Seeufermauer unter den Begriff "Strassenanlage" zu subsumieren sei.