Citation: 6B_933/2023 E. 12.4.1

12.4.1. Fest steht die gutachterliche Diagnose, die dem Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Tat (en) eine Störung der Sexualpräferenz im Sinne einer homosexuellen Pädophilie vom nicht ausschliesslichen Typus (ICD-10 F65.4), dissoziale Persönlichkeitszüge unklaren Ausmasses sowie in Bezug auf die Körperverletzungsdelikte einen Rauschzustand von Alkohol (ICD-10 F10.0) und Cannabis (ICD-10 F12.0) in leichtem Ausmass ohne eigentliche Abhängigkeit attestiert. Der Vorinstanz ist nicht vorzuwerfen, wenn sie gestützt auf die Expertise von Dr. med. I.________ und die konkreten Umstände auf eine schwere psychische Störung schliesst. Dr. med. I.________ bezeichnet die genannte Störung der Sexualpräferenz im Zusatzgutachten vom 9. Dezember 2022 explizit als schwere psychische Störung. Daran ändert der Einwand des Beschwerdeführers nichts, wonach das Alter der Betroffenen nahe an der Grenze zum hierzulande geltenden Schutzalter gelegen habe. Ebenso wenig hat das Schutzalter im angrenzenden Ausland Einfluss auf die vorliegende Beurteilung. Erstellt ist der Zusammenhang dieser für die Tatzeit (en) festgestellten schweren psychischen Störung mit den Straftaten des vorliegenden Strafverfahrens.