Citation: 5A_205/2015 E. 7

Ein schriftlicher Garantievertrag nach Art. 111 OR bildet dann einen provisorischen Rechtsöffnungstitel, wenn der aus dem Vertrag Berechtigte die Höhe des Schadens nachweist, der ihm dadurch entstanden ist, dass der Dritte die vom Promittenten garantierte Leistung nicht erbracht hat ( STAEHELIN, a.a.O., N. 137 zu Art. 82 SchKG; VOCK, a.a.O., N. 32 zu Art. 82 SchKG). Vorliegend haben sich bis auf zwei Tausendernoten alle Noten als gefälscht herausgestellt. Zwar besteht der Beschwerdeführer darauf, die Rechnung sei manipuliert worden, doch belässt er es bei einer Behauptung, ohne aufzuzeigen inwiefern die Vorinstanz in Willkür verfallen sein soll, wenn sie eine Manipulation als nicht glaubhaft erachtet hat. Keine Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid findet sodann statt, wenn der Beschwerdeführer mutmasst, die Beschwerdegegnerin habe ihn über den Tisch gezogen. Damit kann auf die Beschwerde hinsichtlich dieser Einwendungen nach Art. 82 Abs. 2 SchKG nicht eingetreten werden. Der von der Vorinstanz angenommene Schaden in Höhe von Fr. 528'521.95 (Fr. 530'521.95 abzüglich Fr. 2'000.--), wurde vom Beschwerdeführer mithin nicht rechtsgenüglich beanstandet (vgl. E. 1.2), weshalb es auch hinsichtlich der Höhe bei der erteilten Rechtsöffnung bleibt.