Citation: 8C_167/2017 E. 5

Der Beschwerdeführer macht geltend, es sei bei den erwerblichen Auswirkungen der Gesundheitsschädigung eine 100-prozentige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit zu berücksichtigen. Dem kann nicht gefolgt werden. Zur Bemessung des Invaliditätsgrades ist gestützt auf Art. 16 ATSG das Einkommen, das der Beschwerdeführer als Gesunder verdienen könnte (Valideneinkommen), mit dem Lohn zu vergleichen, den er nach Eintritt der Gesundheitsschädigung zumutbarerweise verdienen könnte (Invalideneinkommen). Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die Zahlen der Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) der Suva herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3 S. 593 f.). Das kantonale Gericht hat als Valideneinkommen den statistischen Durchschnittslohn berücksichtigt, den der Beschwerdeführer bei Rentenbeginn nach der LSE im Baugewerbe (Kompetenzniveau 2) verdienen könnte. Auf der Seite des Invalideneinkommens hat es ihm den Verdienst angerechnet, den er nach der LSE bei einer leidensangepassten einfachen Hilfsarbeitertätigkeit (Kompetenzniveau 1) erzielen könnte. Zudem hat das kantonale Gericht einen leidensbedingten Abzug vom Invalideneinkommen von 10 Prozent vorgenommen. Die ermittelten Einkommen (73'922 Franken beziehungsweise 47'619 Franken) werden nicht beanstandet. Deren Vergleich ergab einen Invaliditätsgrad von 35,6 Prozent. Der vorinstanzliche Entscheid gibt keinen Anlass zu Weiterungen.