Citation: 8C_141/2018 E. 4

Die Vorinstanz hat in für das Bundesgericht verbindlicher Weise festgestellt (E. 1.2 und 3.2), dass der Versicherte während des Beschwerdeverfahrens vor Vorinstanz im Herbst 2012 rechtskundig vertreten war und daher um die mit der Rückweisung drohende Schlechterstellung wusste, weshalb er sich nach Erlass des Entscheids vom 7. November 2012 nicht mehr auf fehlendes Unrechtsbewusstsein berufen konnte. Folglich sprach sie ihm den guten Glauben bei Erhalt der zu Unrecht erhaltenen Leistungen ab. Der Versicherte macht geltend, entgegen der vorinstanzlichen Annahme sei er im Zeitpunkt der erhaltenen Leistungen nicht rechtskundig vertreten gewesen, weshalb für ihn der Massstab für Laien gelte. Er legt jedoch nicht in rechtsgenüglicher Weise (E. 1.2) dar, inwiefern die entsprechende vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung, er habe infolge der rechtskundigen Vertretung sich nicht auf fehlendes Unrechtsbewusstsein berufen dürfen, willkürlich sein soll. Ein Verweis auf Ausführungen in früheren Rechtsschriften vermag jedenfalls den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht zu genügen (BGE 134 I 303 E. 1.3 S. 306). Dass er im Nachgang zum Entscheid vom 7. November 2012 nicht mehr durch die Rechtsschutzversicherung vertreten war, spielt keine Rolle. Denn gestützt auf das ihm anrechenbare Unrechtsbewusstsein wusste er oder hätte bei gebotener Aufmerksamkeit zumindest um die drohende Schlechterstellung und damit auch um die Möglichkeit der Unrechtmässigkeit allfällig noch ausgerichteter Leistungen wissen müssen. Unter diesen Umständen hatte er mit einer Rückerstattung allenfalls zu viel erbrachter Leistungen zu rechnen (BGE 136 V 45 E. 6.2 S. 48). Nach dem Gesagten ist der gute Glaube zu verneinen. Da der Versicherte keine weiteren Einwände vorbringt, hat es beim vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden.