Citation: BGE 150 V 297 E. 5.2.1

Aufgrund der konkreten Umstände ging die Vorinstanz zu Recht davon aus, dass sich A. mit der Absicht dauernden Verbleibens in der PG W. aufhielt und sich der Unterstützungswohnsitz in Anwendung von Art. 4 ZUG daher ab Eintritt der Volljährigkeit grundsätzlich dort befand. So lebte A. seit Mitte 2018 effektiv in W., hatte sich am 7. Juli 2020 in der PG U. ab- und in der PG W. angemeldet, zudem am 31. Juli 2020 gegenüber der Berufsbeistandschaft V. die Absicht dauernden Verbleibens in dieser Gemeinde geäussert und schliesslich am 1. Oktober 2020 einen Betreuungsvertrag mit der dort wohnhaften B. abgeschlossen.