Citation: 5P.41/2005 28.06.2005 E. A

X.________ ist Eigentümerin einer Liegenschaft in A.________. Ihr Bruder, Y.________, ersuchte am 13. August 2003 die Vormundschaftsbehörde A.________, die erforderlichen Massnahmen zu Gunsten seiner Schwester zu ergreifen, da die Liegenschaft nach einem Brand in schlechtem Zustand sei. Die Vormundschaftsbehörde A.________ setzte am 4. September 2003 Y.________ als Beistand von X.________ ein und beauftragte ihn, zusammen mit der Gebäudeversicherung die Renovationsarbeiten an der brandgeschädigten Liegenschaft durchzuführen. Am 3. Dezember 2003 beantragte die Vormundschaftsbehörde A.________ beim Kantonalen Vormundschaftsamt die Einleitung eines Verfahrens zur Verbeiratung von X.________ und hob die Beistandschaft auf. Gleichzeitig beschloss die Vormundschaftsbehörde, X.________ gestützt auf Art. 386 Abs. 2 ZGB die Handlungsfähigkeit zu entziehen, um die notwendigen Renovationen durchführen zu können und die Vermögenswerte zu schützen, und ernannte Y.________ als vorläufigen Vertreter. Am 2. März 2004 verfügte das Kantonale Vormundschaftsamt gegenüber X.________ im Zusammenhang mit der Durchführung des Verbeiratungsverfahrens die ambulante psychiatrische Begutachtung durch die Externen Psychiatrischen Dienste Bruderholz.