Citation: 7B_637/2023 E. 2.2

2.2. Die Vermögensdelikte, die der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin 2 in seinen Anzeigen vorwirft, stellen, wenn sie wie hier zum Nachteil einer Angehörigen, nämlich der Mutter (vgl. Art. 110 Abs. 1 StGB), begangen worden sein sollen, Antragsdelikte dar (vgl. Art. 138 Ziff. 1 Abs. 4, Art. 139 Ziff. 4, Art. 146 Abs. 3 und Art. 158 Ziff. 3 StGB). Dies anerkennt auch der Beschwerdeführer. Das Vorliegen eines Strafantrags ist eine Prozessvoraussetzung. Bei Fehlen eines gültigen Strafantrags fällt die Führung eines Strafverfahrens ausser Betracht (BGE 145 IV 190 E. 1.5.2; 129 IV 305 E. 4.2.3; je mit Hinweisen).