Citation: 2C_361/2022 E. B

Am 17. November 2020 reichte A.________ beim Regierungsrat des Kantons Solothurn ein Schadenersatzbegehren ein. Er forderte eine Genugtuung von Fr. 32'000.--, weil er ab Mitte Mai bis und mit 21. Oktober 2020 während 160 Tagen widerrechtlich inhaftiert gewesen sei. Mit Schreiben vom 1. Februar 2021 teilte ihm die Staatskanz-Iei des Kantons Solothurn mit, ein Staatshaftungsanspruch bestehe nicht. Daraufhin erhob A.________ am 4. Mai 2021 beim Verwaltungsgericht Klage gegen den Kanton Solothurn mit dem Antrag, es sei ihm eine Genugtuung im Betrag von Fr. 32'000.-- zuzüglich Zins von 5 % seit dem 3. August 2020 zuzusprechen. Mit Urteil vom 22. März 2022 wies das Verwaltungsgericht die Klage ab. Zusammengefasst erwog es, die Verfügungen und Entscheide, mit denen die Ausschaffungshaft verlängert wurden, könnten nicht als widerrechtlich im Sinne des Staatshaftungsrechts bezeichnet werden. Bereits aus diesem Grund seien die Voraussetzungen für eine Haftung des Staates nicht erfüllt. Hinzu komme, dass der Beschwerdeführer auch keinen schweren immateriellen Schaden nachgewiesen habe.