Citation: 9C_1000/2008 30.06.2009 E. 4.1

4.1.1 Soweit die Beschwerdeführerin den bereits im vorinstanzlichen Verfahren erhobenen und vom kantonalen Gericht entkräfteten Einwand wiederholt, das Gutachten des Instituts Y.________ sei nicht beweiskräftig, weil es sich dabei um ein Parteigutachten handle, kann auf die zutreffenden Erwägungen des kantonalen Gerichts verwiesen werden. Insbesondere hat die Vorinstanz zutreffend erkannt, dass Anhaltspunkte für mangelnde Objektivität oder gar Befangenheit des Gutachters T.________ gänzlich fehlen (und von der Beschwerdeführerin auch nicht näher konkretisiert werden), so dass keine Veranlassung besteht, an der Richtigkeit seiner Beurteilung zu zweifeln. Die Vorinstanz hat in nachvollziehbarer Weise dargelegt, weshalb sie nicht auf die hinsichtlich der verbleibenden Arbeitsfähigkeit vom Gutachten des Instituts Y.________ abweichende Einschätzung des behandelnden Dr. med. E.________ abstellte und dabei in bundesrechtskonformer Weise der Erfahrungstatsache Rechnung getragen, dass Hausärzte aufgrund ihrer auftragsrechtlichen Vertrauensstellung im Zweifel eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353). Letztinstanzlich nicht zu beanstanden ist auch die Würdigung der beiden Berichte des Instituts W.________ (MRI der HWS vom 8. Oktober 2007 und Arthro-MRI der Schulter links vom 10. Oktober 2007). Ob die (partielle) Ruptur der Supraspinatussehne erst nach der Begutachtung des Instituts Y.________ aufgetreten ist, was fraglich erscheint, nachdem Dr. med. E.________ am 14. März 2008 zuhanden des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin ohne Berufung auf neue Läsionen lediglich bestätigte, der gesundheitliche Zustand der Beschwerdeführerin habe sich insoweit verschlechtert, als die Schmerzen im Nacken und in der Schulter häufiger und hartnäckiger geworden seien, ist letztlich nicht entscheidwesentlich. Nach Einschätzung des RAD-Arztes Dr. med. R.________, FMH für Innere Medizin, kommt zum einen der mittels MRI objektivierten Diagnose nur in Zusammenhang mit den klinischen Befunden Aussagekraft zu und zum anderen vermag der MRI-Befund allein - bereits mangels früherer Röntgenbilder - eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes nicht zu belegen. Eine ausführliche klinische Untersuchung der Schultergelenke durch den Gutachter des Instituts Y.________ fand indes statt und führte diesen zum Schluss, eine ideal angepasste Tätigkeit sollte maximal leichte Gewichtsbelastungen ohne repetitives Heben von Gewichten beinhalten, wechselbelastend sein und "maximal selten" Tätigkeiten in nach vorn geneigter Körperhaltung sowie Arbeiten über Kopf beinhalten. Damit hält die medizinische Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz betreffend die Einschränkungen an der linken Schulter vor Bundesrecht stand. 4.1.2 Die vorinstanzliche Feststellung, es fehle an einer "eigentlichen" psychischen Erkrankung, ist weder offensichtlich unrichtig noch unvollständig noch beruht sie auf einer Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen. Zwar führte Dr. med. E.________ in seinem Arztbericht vom 9. Juli 2007 unter Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Depression (bei beginnender Fibromyalgie) an, doch handelt es sich dabei nicht um einen fachärztlich schlüssig festgestellten Befund, weshalb daraus nichts abgeleitet werden kann. Daran ändert auch nichts, dass die grosse Enttäuschung der Beschwerdeführerin über die Kündigung des langjährigen Arbeitsverhältnisses bei der B.________ AG gut nachvollziehbar ist. Das Bundesgericht ist daher auch in diesem Punkt an die Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts gebunden. Gleiches gilt für die im angefochtenen Entscheid auf 80 % festgesetzte Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 398). Entgegen den Vorbringen in der Beschwerde kann die angestammte Tätigkeit in der Firma B.________ AG, welche repetitive Bewegungsabläufe umfasste (die Versicherte hat vorwiegend Kunststoffflaschen in Kartons verpackt), nicht als ebenso behinderungsangepasst angesehen werden wie die im Gutachten des Instituts Y.________ beschriebenen, weiterhin zumutbaren wechselbelastenden Arbeiten.