Citation: 9C_635/2022 E. 3.4.1

3.4.1. Sie müssten dartun, dass die Beweiswürdigung des Verwaltungsgerichts als geradezu offensichtlich unzutreffend einzustufen wäre. Das gelingt ihnen nicht, vielmehr beschränken sie sich darauf, der Sachverhaltsermittlung im angefochtenen Urteil ihre eigene Sichtweise in Bezug auf die gesundheitliche Situation und die Hilfsbedürftigkeit der Beschwerdeführerin 2 entgegenzuhalten. Dasselbe hat für das durch sie ins Recht gelegte Arztzeugnis zu gelten. Auch daraus ergibt sich nichts, aufgrund dessen das Bundesgericht an die vorinstanzlichen Feststellungen nicht gebunden wäre (vgl. oben E. 1.3). Eine Willkür ist umso weniger ersichtlich, als die Beschwerdeführerinnen selber anerkennen, dass die im Arztzeugnis einzig festgehaltene 100%ige Unterstützungsbedürftigkeit der Beschwerdeführerin 2 weder im Zeitpunkt des Heimeintritts noch danach (insbesondere während der ganzen hier massgeblichen Steuerperiode 2016) die einzige Beurteilungsgrundlage darstellte. Die Betroffene mag wohl vollumfänglich unterstützungsbedürftig gewesen sein, wurde aber - wie aus dem Arztzeugnis nicht hervorgeht - bis zum Heimeintritt durch den Ehemann unterstützt, betreut und gepflegt (soweit ersichtlich ohne Beizug irgendwelcher Spitex-Dienste usw.). Auch im Heim scheint er weiterhin zumindest einen beträchtlichen Teil dieser Unterstützung, Betreuung und Pflege wahrgenommen zu haben, neben oder statt dem Heimpersonal.