Citation: 2C_246/2023 E. 1.2

1.2. Besteht ein kantonales abstraktes Normenkontrollverfahren, bildet der angefochtene letztinstanzliche kantonale Normenkontrollentscheid das Anfechtungsobjekt des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens. Die Rechtsunterworfenen sollen jedoch unabhängig von der Ausgestaltung des kantonalen Instanzenzugs vom Bundesgericht eine Überprüfung der kantonalen Erlasse im Sinne von Art. 82 lit. b BGG auf ihre Bundesrechtmässigkeit und gegebenenfalls deren Aufhebung einfordern können. Entsprechend kann im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren gegen einen letztinstanzlichen kantonalen Normenkontrollentscheid nicht nur dessen Aufhebung, sondern auch diejenige des im vorinstanzlichen Verfahren angefochtenen kantonalen Erlasses beantragt werden, und richtet sich die materielle Beschwer nach den Grundsätzen des abstrakten Normenkontrollverfahrens (vgl. BGE 149 I 81 E. 3.3.6; 148 I 160 E. 1.3; 145 I 26 E. 1.1; 141 I 36 E. 1.2.2). Neben dem Hauptantrag um Aufhebung des Urteils vom 9. März 2023 geht aus der Beschwerde ohne Weiteres hervor (vgl. BGE 137 II 313 E. 1.3), dass die Beschwerdeführer auf die Aufhebung des an der Gemeindeversammlung vom 3. Juni 2019 angenommenen, kommunalen Wärmeverbundreglements mangels Vereinbarkeit mit übergeordnetem Recht abzielen.