Citation: 8C_662/2024 E. 7.4.3

7.4.3. Ebenso wenig verfängt der Einwand, eine Überbauung der Parzelle Nr. rrr sei im Zeitpunkt der Abtretung im September 2020 nicht möglich gewesen, was bei der Verkehrswertschätzung entsprechend zu berücksichtigen sei. Die letztinstanzlich aufgelegten Dokumente betreffend Ablehnung der Baugesuche im Jahr 2022 bleiben als unechte Noven unbeachtlich (vgl. E. 1.2 hiervor). Die Bestätigung eines früheren Bauinteressenten, wonach ihm in einer Besprechung mit der Gemeinde keine Baubewilligung in Aussicht gestellt worden sei, vermag den Nachweis der fehlenden Überbaubarkeit des Grundstücks nicht zu erbringen, zumal die genauen Gründe des Scheiterns unklar bleiben. Ausserdem lässt der Interessent in seiner Stellungnahme - genau gleich wie im Übrigen der Immobilienberater in seiner E-Mail vom 26. Juni 2024 - unerwähnt, dass eine nicht unerhebliche Baufläche ausserhalb der Planungszone verbleibt. Weshalb eine Überbauung in diesem Bereich nicht realisierbar sein soll, ergibt sich aus den von der Beschwerdeführerin angerufenen Beweismitteln jedenfalls nicht. Es fällt hingegen auf, dass der Immobilienberater den Preis für die landwirtschaftliche Grundstückfläche mit Fr. 6.- pro Quadratmeter erheblich höher bewertete als der amtliche Ortsschätzer (Fr. 2.- pro Quadratmeter). Auch wenn die Bewertung der landwirtschaftlichen Fläche im Rahmen der Gesamtbewertung nicht massgeblich ins Gewicht fällt, so lässt sich aus der amtlichen Verkehrswertschätzung immerhin folgern, dass diese nicht generell zu hohe Marktpreise berücksichtigte. Der vom Ortsschätzer angenommene Preis für das Bauland von Fr. 100.- pro Quadratmeter erscheint denn auch unter Berücksichtigung der genannten Unwägbarkeiten nicht offensichtlich überhöht. Insgesamt bestehen damit keine Anhaltspunkte, die gegen die Beweiskraft der amtlichen Verkehrswertschätzung sprächen. Die Vorinstanz hat demnach zu Recht darauf abgestellt.