Citation: U 338/04 20.07.2005 E. 3

Die Versicherte macht indes geltend, in somatischer Hinsicht sei allfälligen neurologischen Implikationen aufgrund der beim Unfall eingetretenen Durchtrennung von Gefässnervenbündeln (vgl. den Operationsbericht der Klinik für Wiederherstellungschirurgie am Spital Y.________ vom 9. Juli 2001), so hinsichtlich von Phantomschmerzen im amputierten Zeigefinger, zu wenig Rechnung getragen worden. Eine Sichtung des medizinischen Dossiers zeigt indes, dass aus psychiatrischer Sicht eine Anpassungsstörung zu einer Ausweitung der Symptomatik geführt hat, welcher auch die geklagten Schmerzen zuzuschreiben sind. Eine originär neurologische Problematik konnte bei eingehenden Abklärungen in der Klinik B.________, an denen auch ein Spezialist für Plastische und Handchirurgie beteiligt war, nicht ausgemacht werden (vgl. den Austrittsbericht vom 5. März 2003). Soweit die Beeinträchtigungen psychischen Unfallfolgen zuzuschreiben sind, können sie, da nicht adäquat kausal, nicht berücksichtigt werden (vgl. Erw. 4 hienach).