Citation: 8C_246/2019 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat erkannt, dass zur Beurteilung des Streitgegenstands auf das in allen Teilen beweiskräftige bidisziplinäre Gutachten der MEDAS vom 6. November 2018 abgestellt werden könne. Danach leide die Versicherte an einer depressiven Episode (ICD-10: F32/33.0-2), einer fokalen, fixierten Dystonie bei Status nach Kontusion der rechten Mittelhand am 19. Juni 2013 sowie Status nach weitgehend remittierter posttraumatischer Entwicklung eines CRPS (Complex Regional Pain Syndrome), und an einem chronischen intermittierenden zerviko-vertebralen Syndrom. Die Frage, ob die Versicherte an einer dissoziativen Bewegungsstörung an der rechten Hand gemäss ICD-10: F44.4 leide, bleibe weiterhin im Raum stehen, ohne dass diese Diagnose klar habe verifiziert werden können. Die Ursache der persistierenden Bewegungsstörung lasse sich auch aus neurologischer Sicht nicht abschliessend beurteilen. Das CRPS sei im Zeitpunkt der rheumatologischen Begutachtung der Versicherten durch Dr. med. C.________ im April 2015 weitgehend abgeheilt gewesen. Damit sei ein somatischer Gesundheitsschaden als Ursache der Dystonie nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt. Die Folgen dieser Beweislosigkeit habe die Versicherte zu tragen. Das Vorbringen, die AXA hätte den adäquaten Kausalzusammenhang nicht anhand der sogenannten Psychopraxis prüfen dürfen, erweise sich daher als unbegründet, auch wenn die psychiatrische Expertin der MEDAS keinen relevanten psychopathologischen Befund habe erheben können. Die Erwägungen, mit denen die AXA den adäquaten Kausalzusammenhang verneint habe, seien bereits im kantonalen Entscheid vom 27. März 2017 als zutreffend bezeichnet und vom Bundesgericht mit dem Urteil 8C_383/2017 vom 24. Oktober 2017 nicht in Frage gestellt worden.