Citation: 1C_537/2020 E. 6.1

6.1. Schliesslich führte die Vorinstanz aus, nach einer mittelschweren Widerhandlung müsse der Führerausweis gemäss Art. 16b Abs. 2 lit. b SVG für mindestens vier Monate entzogen werden, wenn dieser in den vorangegangenen zwei Jahren bereits einmal wegen einer schweren oder mittelschweren Widerhandlung entzogen wurde. Für den Beginn der Zweijahresfrist sei gemäss der Rechtsprechung der letzte Tag des Entzugs massgeblich. Dem Beschwerdeführer sei wegen eines schweren Verstosses gegen die Verkehrsregeln (Geschwindigkeitsüberschreitung) der Führerausweis für drei Monate bis zum 2. Dezember 2016 entzogen worden, weshalb die zweijährige Bewährungsfrist im Zeitpunkt der Widerhandlung vom 19. November 2018 noch nicht abgelaufen sei. Die angeordnete Entzugsdauer von vier Monaten entspreche somit der gesetzlichen Mindestentzugsdauer.