Citation: 6P.82/2000 22.01.2001 E. 8

8.- Der Beschwerdeführer wirft dem Kantonsgericht vor, es spreche in der Urteilsbegründung von "Erwerb von drei Luxuslimousinen" und vom "Kauf der drei Motorfahrzeuge der Marke Jaguar". Die Hotel AG habe diese Fahrzeuge aber lediglich geleast, was verschuldensmässig weniger schwer wiege. Dementsprechend stehe die Bestrafung mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch (Beschwerdeschrift S. 17 f. Ziff. 1). Es trifft zwar zu, dass das Kantonsgericht die gerügten Worte in der Urteilsbegründung (S. 22 und 67) gebraucht hat. Wohlweislich verschweigt der Beschwerdeführer aber, dass das Kantonsgericht bei der Behandlung des fraglichen Sachverhalts fast durchwegs und wiederholt von "Leasingvertrag, Leasingzins, Leasingrate, Leasingkosten, geleaste Fahrzeuge" und "Leasingverträgen" spricht (angefochtener Entscheid S. 20 ff. lit. aa). Entscheidend ist jedenfalls, dass das Kantonsgericht dem Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang vorwirft, durch die drei Leasingverträge einschliesslich der mit diesen verbundenen Nebenkosten die Betriebsrechnung in völlig unnötiger Weise mit gut Fr. 100'000.-- pro Jahr belastet zu haben; ein solcher Aufwand sei angesichts der sehr angespannten Finanzlage der Gesellschaft in keiner Weise gerechtfertigt gewesen (S. 23). Nirgends im Urteil wird dem Beschwerdeführer vorgeworfen, durch die Zahlung eines Kaufpreises für die drei Jaguar-Fahrzeuge habe er die Geschäftsinteressen verletzt. Daraus erhellt, dass das Kantonsgericht bei der Strafzumessung den Begriff des "Kaufs der drei Personenwagen der Marke Jaguar" lediglich in einem untechnischen Sinne verwendet und dem Beschwerdeführer nur die soeben erwähnten unnötigen Unkosten verschuldensmässig angerechnet hat. Damit erweist sich die Rüge der willkürlichen Beweiswürdigung als unbegründet.