Citation: U 384/04 04.05.2005 E. 5

Zu prüfen bleibt, ob psychische Unfallfolgen vorliegen. 5.1 Die Vorinstanz hat das Ersuchen um Durchführung eines psychiatrischen Gutachtens mit der Begründung, der adäquate Kausalzusammenhang zwischen möglichen psychischen Beeinträchtigungen und dem Unfall sei zu verneinen, abgelehnt, sodass nicht untersucht werden müsse, ob ein natürlicher Kausalzusammenhang gegeben sei. Dem ist beizupflichten (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67). 5.2 Für die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhanges kann auf die Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Was die Beschwerdeführerin gegen die Anwendung der massgeblichen Kriterien gemäss BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa auf den vorliegenden Fall und deren Gesamtwürdigung durch das kantonale Gericht vorbringt, vermag nicht durchzudringen. Der Unfall ist höchstens dem mittleren Bereich zuzuordnen, ohne dass ein Grenzfall zu den schweren Unfällen anzunehmen wäre. Keines der unfallbezogenen Kriterien ist in besonders ausgeprägter Weise erfüllt. Auch sind die nach der Rechtsprechung entscheidenden Kriterien weder in gehäufter noch in auffallender Weise gegeben. Dem Unfallereignis vom 16. August 1999 kommt somit für die weiterhin geklagten Beschwerden spätestens seit dem 30. Juni 2002 keine rechtlich massgebende Bedeutung mehr zu, womit die Unfallversicherung eine weitere Leistungspflicht zu Recht abgelehnt hat. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist abzuweisen.