Citation: 2F_15/2019 E. 3.2

3.2. Wie schon im vorinstanzlichen Verfahren beschränkten die Steuerpflichtigen sich im revisionsbetroffenen Verfahren indes darauf, vorzubringen, der 2008 verstorbene D.________ (genannt E.________) sei wirtschaftlich Berechtigter der F.________ Ltd. gewesen und der Steuerpflichtige habe lediglich als Treuhänder fungiert. Beim Darlehen, das er von der F.________ Ltd. empfangen habe, habe es sich keineswegs um ein fingiertes (Pseudo-) Darlehen gehandelt. Somit hätten die Schulden und Schuldzinsen aus dem betreffenden Darlehen zum Abzug zugelassen werden sollen. Vor dem Hintergrund der tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz, die nicht rechtsgenüglich bestritten waren, zeigte sich indes, dass zwischen dem Steuerpflichtigen und der F.________ Ltd. kein Darlehensverhältnis bestanden hatte (E. 3 des revisionsbetroffenen Urteils). Ebenso wenig zu beanstanden war die vorinstanzliche Auffassung, wonach der Steuerpflichtige die F.________ Ltd. nach dem Ableben von D.________ im Jahr 2008 zur Abwicklung eigener Geschäfte herangezogen hatte. Mithin hatte die Vorinstanz in ihrem Entscheid II 2014 89 vom 17. Dezember 2015 auch diesbezüglich kein Bundesgesetzes- und Verfassungsrecht verletzt (E. 4).