Citation: I 714/01 17.09.2002 E. 4

4.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, es sei auf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. med. M.________ abzustellen, da dieser ihn seit Jahren behandle und deshalb besonders gut kenne. Dr. med. M.________ bestätige, dass keine Besserung habe erzielt werden können, obwohl sämtliche sinnvollen Massnahmen versucht worden seien. Entgegen dem Gutachten der Rheumaklinik sei auch in einer leichten, leidensangepassten Tätigkeit von einer vollen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Die Gutachter hätten ihn nur einmal gesehen,und der Rheumaklinik müsse die Fachkompetenz bezüglich der Frage einer Gewichtsreduktion abgesprochen werden. Im Übrigen werde die Beurteilung durch die Gutachter durch die gescheiterten Arbeitsversuche widerlegt. Auch sei er seiner Schadenminderungspflicht nachgekommen, indem er seinen Alkoholkonsum reduziert und verschiedene Diäten unter ärztlicher Aufsicht versucht habe. Das Gutachten bezeichne denn auch eine Gewichtsreduktion lediglich als möglich, währenddem Dr. med. M.________ die Adipositas als therapieresistent beurteile. 4.2 Entgegen der Darlegung des Versicherten kann dem Gutachten der Rheumaklinik gefolgt werden. Einerseits war er in den vergangenen Jahren immer wieder im Spital X.________, darunter auch verschiedentlich in der Rheumaklinik, behandelt worden, sodass nicht gesagt werden kann, die Begutachtung beruhe lediglich auf einer Bestandesaufnahme. Andererseits ist das Gutachten umfassend, berücksichtigt die geltend gemachten Beschwerden und begründet in nachvollziehbarer Weise die Schlussfolgerungen der Experten; insbesondere wird die Art der zumutbaren Arbeiten ab einem bestimmten Zeitpunkt in einem bestimmten Ausmass dargelegt. Es entspricht somit den höchstrichterlichen Anforderungen. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist auch nicht ersichtlich, inwiefern ein Allgemeinmediziner kompetenter für die Beurteilung der Zumutbarkeit einer Gewichtsreduktion sein soll als eine Rheumaklinik, die in ihrer täglichen Arbeit immer wieder mit Patienten konfrontiert ist, welche infolge (massiven) Übergewichts an Gelenkbeschwerden leiden. Die Berichte des Dr. med. M.________ hingegen sind stets äusserst knapp verfasst, führen in der Regel keine Untersuchungsergebnisse oder Befunde auf und geben auch keine näheren Begründungen für die darin enthaltenen Einschätzungen an. Insbesondere führt Dr. med. M.________ in keinem seiner Bericht genauer aus, welche Art von Reduktionsdiäten wo durchgeführt wurde und aus welchen Gründen diese gescheitert wären. Auch scheint Dr. med. M.________ zu verkennen, dass nach der Rechtsprechung für die Beurteilung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit nur jene Einschränkungen berücksichtigt werden können, welche weder durch geeignete Behandlung noch durch zumutbare Gewichtsabnahme auf ein Mass reduziert werden können, bei denen das Übergewicht in Verbindung mit allfälligen Folgeschäden keine voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit zur Folge haben (ZAK 1984 S. 345 Erw. 3). Ebenso bestehen die geltend gemachten Arbeitsversuche lediglich aus dem im Rahmen der Arbeitslosenversicherung organisierten Arbeitseinsatz sowie dem nicht weiter belegten Versuch im Gepäcktransport in Y.________. Auch hier ist nicht genauer dokumentiert, weshalb diese erfolglos blieben. Schliesslich darf und soll das Gericht auch der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass Hausärzte mitunter in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc mit Hinweisen). Überdies datieren die Schreiben des Dr. med. M.________ vom 28. Januar 2000 und 14. November 2001 lange nach Verfügungserlass und beziehen sich somit auf einen Zeitraum, der hier nicht zu beurteilen ist. 4.3 Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass Vorinstanz und Verwaltung sich bei der Beurteilung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit auf das Gutachten der Rheumaklinik vom 24. September 1999 gestützt haben. 4.4 Der Versicherte bringt gegen die Ermittlung des Invaliditätsgrades durch das kantonale Gericht, insbesondere das Validen- sowie das gestützt auf die Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) ermittelte Invalideneinkommen, keine Einwände vor. Auch aus den Akten sind keinerlei Anhaltspunkte ersichtlich, wonach diese unzutreffend wären. Der vorinstanzliche Entscheid besteht demnach zu Recht.