Citation: 4A_532/2008 12.01.2009 E. 4

Die Beschwerdeführerinnen weisen darauf hin, dass bei der Revision des Gesamtarbeitsvertrages der Wortlaut der einschlägigen Bestimmung abgeändert worden sei von "zur Herstellung und Montage" zu "zur Herstellung und/oder Montage". Die Beschwerdeführerinnen halten es für willkürlich, die Beschwerdegegnerin trotz dieser expliziten Änderung vom Anwendungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages auszunehmen und werfen der Vorinstanz vor, den für die Auslegung von Gesetzesbestimmungen geltenden Methodenpluralismus zu verletzen. 4.1 Die Beschwerdeführerinnen beschränken sich weitgehend darauf, der Auffassung der Vorinstanz ihre eigene abweichende Auffassung entgegenzusetzen. Willkür und damit eine Verletzung ihrer verfassungsmässigen Rechte (Art. 116 BGG) vermögen sie durch derartige appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid (vgl. BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261 f. mit Hinweisen) nicht aufzuzeigen, so dass insoweit auf ihre Vorbringen mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 134 V 138 E. 2.1 S. 143; 133 III 439 E. 3.2 S. 444 mit Hinweis). 4.2 Die Vorinstanz prüfte, ob ein direktes Konkurrenzverhältnis zu den Mitgliedern der Beschwerdeführerinnen besteht und verneinte dies mangels entsprechender rechtzeitiger Behauptungen der Beschwerdeführerinnen. Da auch das Bundesgericht bei der Bestimmung des Geltungsbereichs allgemeinverbindlicher Gesamtarbeitsverträge für die Frage, ob zwei Unternehmen zum selben Wirtschaftszweig gehören, darauf abstellt, dass sie zueinander insofern in einem direkten Konkurrenzverhältnis stehen, als sie Erzeugnisse oder Dienstleistungen gleicher Art anbieten (BGE 134 III 11 E. 2.2 S. 13 f.), ist es nicht willkürlich, die Anwendung des L-GAV zu verneinen, nachdem ein Konkurrenzverhältnis der Beschwerdegegnerin zu den übrigen dem L-GAV unterstellten Unternehmen nicht dargetan ist. 4.3 Überdies lassen die Beschwerdeführerinnen ausser Acht, dass auch nach dem Wortlaut des revidierten L-GAV von diesem nur Betriebe erfasst werden, die in der Verarbeitung von Blech und Metall zur Herstellung und/oder Montage tätig sind. Die Beschwerdegegnerin ist zwar in der Montage der erwähnten Produkte tätig. Ob ihre Tätigkeit aber dem Begriff der Verarbeitung von Metall und Blech zuzuordnen ist, lässt sich jedenfalls aufgrund der Feststellungen der Vorinstanz nicht klar bejahen. Es gelingt den Beschwerdeführerinnen nicht, den angefochtenen Entscheid im Ergebnis als offensichtlich unhaltbar und damit willkürlich auszuweisen (vgl. zum Begriff der Willkür BGE 134 II 124 E. 4.1 S. 133).