Citation: 8C_345/2023 E. 5.2.2

5.2.2. Wohl benennt der Beschwerdeführer Indizien, welche seiner Ansicht nach dafür sprechen, dass das zuletzt tatsächlich erzielte Einkommen bei der Bank B.________ für die Berechnung des Valideneinkommens einschlägig sei. So habe er zweimal bewiesen, dass er beim Verlassen eines Unternehmens in der Schweiz aufgrund von Umstrukturierungen eine neue Stelle mit ähnlichem oder höherem Verdienst habe finden können. Anlässlich seines Wechsels von der E.________ GmbH, zur F.________ AG, sei ihm eine jährliche Gesamtentschädigung von Fr. 203'533.- (Fr. 169'611.- von Januar bis Oktober annualisiert) ausgerichtet worden. Der nächste Stellenwechsel von der F.________ AG zur Bank B.________ habe ihm sodann eine jährliche Gesamtentschädigung von Fr. 214'167.- (Januar bis Dezember 2015) eingebracht. Indessen vermögen diese einkommensstarken Jahre nicht zu verbergen, dass sich aus den Akten kein konstant überdurchschnittlich hoher Verdienst über einen längeren Zeitraum hinweg ergibt. Insbesondere bezog der Beschwerdeführer zwischen den von ihm herangezogenen und einzig belegten Anstellungen bei der F.________ AG - welche im Übrigen lediglich drei Monate (Oktober bis Dezember 2012) und nach einem Unterbruch zehn weitere Monate (Januar bis Oktober 2013) dauerte - und der Bank B.________ gemäss Auszug aus dem individuellen Konto (IK) mehrmals Arbeitslosenentschädigung. Demnach sind zwischenzeitlich (auch) Einkommen ausgewiesen, welche unter oder sogar klar unter dem von der Vorinstanz herangezogenen Valideneinkommen von Fr. 150'164.- liegen (2012: total Fr. 81'327.-; 2014: total Fr. 136'350.-). Mit anderen Worten besteht beim vorliegenden Sachverhalt (anders als etwa im erwähnten, in SVR 2021 UV Nr. 26 S. 123 publizierten Fall 8C_581/2020) kein Anlass, ausnahmsweise nicht auf den im angefochtenen Urteil berücksichtigten Tabellenlohn abzustellen. Entsprechende Anhaltspunkte werden in der Beschwerde denn auch nicht (substanziiert) aufgezeigt: Der in erster Linie geltend gemachte Umstand, wonach vor Eintritt des Gesundheitsschadens (teilweise) überdurchschnittlich hohe Einkommen erzielt worden seien, genügt rechtsprechungsgemäss für sich allein nicht, dass von besonderen Verhältnissen ausgegangen werden müsste (so etwa: Urteil 8C_537/2023 vom 17. April 2024 E. 5.2). Durchaus miteinbezogen hat das kantonale Gericht sodann die Qualifikation des Beschwerdeführers als "erfahrener Senior Finance Manager/Controller", indem es den entsprechenden Wirtschaftszweig sowie das Kompetenzniveau 4 ("Tätigkeiten mit komplexer Problemlösung und Entscheidungsfindung, welche ein grosses Fakten- und theoretisches Wissen in einem Spezialgebiet vorausssetzen") heranzog. Auch die sonstigen Vorbringen in der Beschwerde rechtfertigen keine andere Sichtweise.