Citation: 2C_5/2024 E. 7.3

7.3. Die Vorinstanz befand willkürfrei, dass der Beschwerdeführer 1 während seiner ersten Ehe eine Parallelbeziehung mit der Beschwerdeführerin 2 führte (s. vorstehende E. 6.5), die als dauerhaft zu gelten hat. Dabei handelt es sich um eine Tatsache, die sowohl für sein eigenes Bewilligungsverfahren als auch für das Verfahren betreffend den Nachzug seiner Töchter wesentlich gewesen wäre und die der Beschwerdeführer entsprechend hätte offen legen müssen. Indem er dies unterliess, hat er gegenüber den Behörden wesentliche Tatsachen verschwiegen. Auch eine Täuschungsabsicht des Beschwerdeführers liegt ohne Weiteres vor, zumal aufgrund der von der Vorinstanz willkürfrei gewürdigten Indizien von einer Umgehungsehe auszugehen ist (s. vorstehende E. 6.5). Im Ergebnis ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz in Übereinstimmung mit der ständigen bundesgerichtlichen Rechtsprechung den Widerrufsgrund von Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 Abs. 1 lit. a AIG als erfüllt betrachtet.