Citation: 2C_349/2024 E. 4.3

4.3. Nachdem die Beschwerdeführer ihre Beziehung bereits jahrelang über Distanz gelebt haben, ist die Anwesenheit des Beschwerdeführers 1 in der Schweiz für die Fortsetzung der so gelebten Beziehung nicht erforderlich. Es ist ihnen zumutbar, die Beziehung weiterhin in diesem Rahmen zu pflegen, zumal der Beschwerdeführer 1 als Tourist für je 90 Tage visumsfrei in die Schweiz reisen darf. Dementsprechend verletzt es ihr Recht auf Achtung des Familienlebens nicht, wenn dem Beschwerdeführer 1 keine neue Aufenthaltsbewilligung erteilt wird, da die Beziehung nicht in den Schutzbereich von Art. 8 EMRK fällt. Eine Interessenabwägung nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK kann daher unterbleiben. Auf die entsprechenden Vorbringen der Beschwerdeführer ist folglich nicht einzugehen.