Citation: 5A_115/2021 E. 4.2

4.2. Dem Beschwerdeführer zufolge wären der Beschwerdegegnerin zusätzliche " (Mietzins-) Einnahmen" von monatlich Fr. 1'000.-- anzurechnen. Sie habe keinerlei Belege vorgelegt, um nachzuweisen, dass die Tochter ihr Fr. 500.-- pro Monat als Wohnkostenbeteiligung abgebe. Indem die Vorinstanz völlig einseitig und ohne vertiefte Abklärungen auf die offensichtlich wenig glaubhafte Behauptung der Beschwerdegegnerin abgestellt habe, habe sie auch die in einem summarischen Verfahren zu beachtenden Beweisregeln und damit die zu wahrenden Verfahrensgarantien (Art. 29 Abs. 1 und 2, Art. 9 BV) verletzt. Wenn die ein monatliches Nettoeinkommen von über Fr. 4'000.-- erzielende erwachsene Tochter es vorziehe, nicht eine eigene, erheblich höhere Kosten bewirkende Wohnung anzumieten, sondern weiterhin kostengünstig bei und mit der Beschwerdegegnerin zu wohnen, dann habe sie auch eine angemessene Mietkostenbeteiligung und damit einen höheren Betrag als Fr. 500.-- pro Monat zu leisten.