Citation: 8C_157/2015 E. 6.2.3

6.2.3. Zu beurteilen bleibt die Willkürrüge. Laut Art. 9 BV hat jede Person Anspruch darauf, von den staatlichen Organen ohne Willkür behandelt zu werden. Nach ständiger Praxis des Bundesgerichts liegt Willkür in der Rechtsanwendung vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht bloss die Begründung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist. Dass eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, genügt nicht (BGE 140 III 167 E. 2.1 S. 168 mit Hinweis). Im hier zu beurteilenden Fall hat die Vorinstanz gestützt auf die kantonalen Bestimmungen überzeugende Gründe dafür angegeben, weshalb für das Jahr 2013 auf die aktuelle wirtschaftliche Leistungsfähigkeit abzustellen und der frühere Verlust nicht mehr zu berücksichtigen ist. Sie hat namentlich auch nachvollziehbar dargelegt, weshalb diesbezüglich bei der Prämienverbilligung anders zu entscheiden ist als bei der Steuererhebung. Diese Beurteilung ist nicht willkürlich. Sie deckt sich denn auch mit der Regelung gemäss Art. 6 Abs. 4 aPVR, wonach für den Anspruch auf Prämienverbilligungen die persönlichen und familiären Verhältnisse am 1. Januar des Antragsjahres massgeblich sind. Auch diese Rüge ist somit unbegründet. Die Beschwerde ist abzuweisen.