Citation: 6B_1159/2019 E. 4

Ungeachtet der fehlenden Legitimation in der Sache selbst kann die Privatklägerschaft vor Bundesgericht die Verletzung von Verfahrensrechten rügen, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt. Zulässig sind Rügen formeller Natur, die von der Prüfung der Sache getrennt werden können. Nicht zu hören sind Rügen, die im Ergebnis auf eine materielle Überprüfung des angefochtenen Entscheids abzielen. ("Star-Praxis"; BGE 141 IV 1 E. 1.1; 138 IV 248 E. 2; je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer wirft der Staatsanwaltschaft und dem Kantonsgericht Voreingenommenheit vor. Inwiefern dieser Vorwurf zutreffen könnte, lässt sich seinen Ausführungen indessen nicht ansatzweise entnehmen. Eine Auseinandersetzung mit den Erwägungen im angefochtenen Beschluss fehlt. Im Übrigen beweist ein Entscheid, mit welchem ein Betroffener nicht einverstanden ist, noch nicht, dass die ihn fällende Behörde voreingenommen war. Soweit der Beschwerdeführer der Staatsanwaltschaft und dem Kantonsgericht die Verletzung von diversen Menschen- und Grundrechten, Rechtsbehinderung, Rechtsverweigerung und die Begehung von Straftaten vorwirft, beschränken sich seine Ausführungen auf pauschale Anschuldigungen und blosse Behauptungen, welche die Begründungsanforderungen ebenfalls nicht zu erfüllen vermögen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Ohnehin zielen seine Anschuldigungen auf die Rechtmässigkeit der Nichtanhandnahme und damit auf eine Überprüfung in der Sache selbst ab, was unzulässig ist. Auf das Vorbringen, es seien Einvernahmen und Untersuchungen verweigert worden, ist auch nicht einzutreten. Das Vorbringen deckt sich mit der Rüge in der Sache. Bei der (vorliegenden) Nichtanhandnahme lag es in der Natur der Sache, dass keine Untersuchung eröffnet wurde und folglich auch keine Einvernahmen stattfanden.