Citation: 2C_738/2021 E. 3.4

3.4. Im Weiteren ist der Vorwurf der verdeckten Absprache zwischen der Steuerverwaltung und der Steuerrekurskommission unbegründet. Die Beschwerdeführerin machte in ihrem Rekurs vom 29. Oktober 2019 bei der Steuerrekurskommission selbst geltend, das kantonale Steuerrecht sehe eine mündliche Anhörung vor (vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG). Daraufhin teilte die Steuerverwaltung mit Schreiben vom 2. Dezember 2019 der Steuerrekurskommission mit, sie ziehe den angefochtenen Einspracheentscheid vom 24. Oktober 2019 in Wiedererwägung. Dass die Steuerrekurskommission vor diesem Hintergrund von der im Rahmen der Wiedererwägung erfolgten mündlichen Verhandlung wissen konnte, ergibt sich aus den für sie ohne Weiteres bekannten Umständen. Eine Verletzung des Anspruch auf rechtliches Gehör ist auch diesbezüglich schon deshalb nicht zu erkennen.