Citation: 2F_1/2015 E. 1.2

1.2. Der Gesuchsteller macht als neue Tatsache geltend, das beschlagnahmte Sturmgewehr sei entgegen der für das Bundesgericht verbindlichen Feststellung im obergerichtlichen Urteil vom 25. Juni 2014 nicht vernichtet worden. Er verweist dazu auf die Verfügung der Kantonspolizei Appenzell A.Rh. vom 25. November 2014, womit unter Bezugnahme auf das bundesgerichtliche Urteil vom 23. Oktober 2014 und das obergerichtliche Urteil vom 8. Juli 2014 (richtig: vom 25. Juni 2014) die "Verwertung" der betroffenen Waffe angeordnet wird. Er legt zudem ein E-Mail des Chefs der kantonalen Sicherheitspolizei vom 12. Dezember 2014 vor, wonach dieser erklärt, die Waffe sei (nun) gemäss Verfügung "verwertet" worden. Diese Vorbringen lassen es als möglich erscheinen, dass entgegen der dem bundesgerichtlichen Urteil vom 23. Oktober 2014 zugrunde liegenden tatsächlichen Annahme das Sturmgewehr nicht vernichtet gewesen sein könnte. Die Vernichtung der Waffe war ausschlaggebend dafür, dass das Bundesgericht die Legitimation des Beschwerdeführers verneinte und auf die Beschwerde nicht eintrat. Sollte die Waffe in Wahrheit nicht vernichtet gewesen sein, läge eine im Sinne von Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG erhebliche neue Tatsache vor. Wie es sich damit verhält, ist zu prüfen; auf das fristgerecht eingereichte (vgl. Art. 124 Abs. 1 lit. d BGG) Revisionsgesuch ist in dem Sinn einzutreten.