Citation: 6B_546/2022 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer stellt in seiner Eingabe an das Bundesgericht keine Anträge, verlangt sinngemäss jedoch einen Freispruch von den Vorwürfen der Drohung und versuchten Nötigung. Er kritisiert dabei die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz im Ergebnis als unzutreffend, setzt sich mit derselben allerdings nicht in einer den formellen Anforderungen genügenden Weise auseinander. Soweit er in allgemeiner Hinsicht die "Glaubwürdigkeit der Justiz" thematisiert oder kritische Bemerkungen zur Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung seiner ehemaligen Lebenspartnerin macht, gehen seine Ausführung am Verfahrensgegenstand vorbei. Wenn er auf die Sache insoweit Bezug nimmt, als er den Verlauf und die Beendigung der Beziehung zu seiner ehemaligen Lebenspartnerin erläutert, diese dabei (erneut) als Lügnerin beschreibt und seine Eindrücke zu ihrer Person und Psyche festhält, erschöpfen sich seine Ausführungen alsdann in einer appellatorisch gehaltenen Wiedergabe der eigenen Sichtweise, die nicht geeignet ist, eine Rechtsfehlerhaftigkeit der vorinstanzlichen Würdigung darzutun. Gleiches gilt für seine Ausführungen zur Involvierung der KESB und der "Fachstelle B.________" sowie für seinen Einwand, seine ehemalige Lebenspartnerin habe mit dem Einreichen der Strafanzeige zugewartet. Auch diese Vorbringen erfolgen losgelöst von den vorinstanzlichen Erwägungen und es bleibt zudem unklar, was der Beschwerdeführer daraus in Bezug auf die Begründung der Vorinstanz ableiten möchte. Soweit er verschiedene Beweismittel nennt und sinngemäss deren Abnahme verlangt, übersieht er im Weiteren, dass das Bundesgericht als oberste rechtsprechende Behörde die angefochtenen Entscheide einzig auf ihre richtige Rechtsanwendung hin überprüft und kein Beweisverfahren durchführt (Art. 105 Abs. 1 BGG). Dass die Beweismittel als zulässige Noven im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG vor Bundesgericht zu berücksichtigen wären oder er deren Abnahme bereits im kantonalen Verfahren beantragt hätte und dies zu Unrecht, d.h. in Verletzung der Grundsätze der antizipierten Beweiswürdigung (vgl. dazu BGE 144 II 427 E. 3.1.3), abgelehnt worden wäre, macht er ausserdem nicht geltend. Genauso wenig zeigt er auf, weshalb unter Berücksichtigung der fraglichen Beweismittel die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung als unhaltbar und damit willkürlich zu taxieren wäre. Die rechtliche Qualifikation seines Verhaltens als Drohung und versuchte Nötigung und ebenso die verhängte Strafe und zugesprochene Genugtuung beanstandet der Beschwerdeführer im Übrigen nicht. Dass und inwieweit der angefochtene Entscheid willkürlich oder sonstwie rechtsverletzend sein soll, lässt sich der Beschwerde nach dem Gesagten selbst unter Anwendung des bei Laienbeschwerden praxisgemäss grosszügigen Massstabs an die formellen Anforderungen einer Beschwerde in Strafsachen nicht entnehmen. Die Beschwerde genügt damit den Begründungsanforderungen offensichtlich nicht.