Citation: 4A_371/2022 E. B

B.a. Am 23. August 2018 reichte der Kläger beim Handelsgericht des Kantons Aargau eine Klage ein. Er verlangte, die Beklagte sei zu verurteilen, ihm Fr. 377'348.45 nebst Zins zu bezahlen, unter Beseitigung des Rechtsvorschlags vom 24. August 2017 in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamts Y.________ in im Einzelnen umschriebenem Umfang. Zur Begründung führte er aus, er habe der Beklagten für die von seinem Einzelunternehmen erbrachten Leistungen Rechnungen gestellt, welche nur teilweise oder gar nicht bezahlt worden seien. B.b. Die Beklagte trug in der Klageantwort auf Klageabweisung an. Ausserdem erhob sie Widerklage mit dem Begehren, der Kläger sei zu verurteilen, ihr Fr. 395'308.25 nebst Zins zu bezahlen. Schliesslich stellte sie Antrag, ihr in der Betreibung Nr. yyy des Betreibungsamts Z.________ für den Betrag von Fr. 303'628.75 nebst Zins definitive Rechtsöffnung zu erteilen. Die Beklagte brachte vor, dass der Kläger Anspruch auf einen Werkpreis von Fr. 550'390.65 habe. Sie habe ihm bereits Fr. 945'698.90 überwiesen und daher Anspruch auf Rückerstattung der Differenz. B.c. Mit Urteil vom 5. Juli 2022 hiess das Handelsgericht die Klage teilweise gut. Es verurteilte die Beklagte, dem Kläger Fr. 311'790.26 nebst Zins zu bezahlen, und es beseitigte in diesem Umfang den Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamts Y.________. Die Widerklage wies es ab, soweit es darauf eintrat.