Citation: 6A.49/2005 06.10.2005 E. 2

Der Beschwerdeführer macht in verschiedener Hinsicht geltend, die Vorinstanz habe den Sachverhalt qualifiziert unrichtig oder unvollständig festgestellt. 2.1 Die Vorinstanz geht davon aus, für den Beschwerdeführer wäre es sehr schwierig, als ungelernte Arbeitskraft, ohne Erfahrung, ohne Leistungsausweis und ohne vorteilhafte Referenzen in der Schweiz eine berufliche Existenz aufzubauen. Diese Annahmen kritisiert der Beschwerdeführer teilweise zu Recht als qualifiziert unrichtig. Der Beschwerdeführer hat nämlich in seiner Heimat während vier Jahren eine Schule für Maschinentechniker besucht und dort auch als Elektriker gearbeitet. Dieser Umstand wird bei der Gesamtbeurteilung mitzuberücksichtigen sein. Hingegen stellt eine Arbeitszusicherung (dazu E. 2.3) für sich allein keine gute Referenz dar. Dazu hätte der Beschwerdeführer entsprechende Arbeitszeugnisse ins Recht legen oder Personen angeben müssen, die über seine beruflichen Qualitäten Auskunft geben könnten. Da solche Angaben fehlen, sind die vorinstanzlichen Feststellungen, der Beschwerdeführer verfüge über keinen Leistungsausweis und keine vorteilhaften Referenzen, nicht zu beanstanden. 2.2 Der Beschwerdeführer bemängelt die Feststellung im angefochtenen Entscheid, er habe vor Verwaltungsgericht erstmals geltend gemacht, nach seiner Entlassung aus dem Strafvollzug im Bar-Betrieb seiner Schwägerin arbeiten zu können. Diesen Umstand habe er bereits im Verfahren vor der Polizei- und Militärdirektion vorgetragen. Im angefochtenen Entscheid steht, "vor Vorinstanz machte der Beschwerdeführer erstmals geltend, ...". Die Vorinstanz des Verwaltungsgerichts war aber die Polizei- und Militärdirektion. Damit ist die Rüge unbegründet. 2.3 Als unzulässige antizipierte Beweiswürdigung rügt der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Beurteilung, die Arbeitszusicherung der Angel-Bar Betriebs GmbH sei eine reine Gefälligkeitsbescheinigung. Die Vorinstanz begründet diese Schlussfolgerung damit, die Arbeitszusicherung sei nicht verbindlich, wenig konkret und von einer dem Beschwerdeführer nahe stehenden Person ausgestellt. Der Zusicherung könne nichts zum Umfang der in Aussicht gestellten Anstellung entnommen werden, weshalb nicht beurteilt werden könne, ob der Beschwerdeführer sich damit überhaupt auch nur annähernd den Lebensunterhalt verdienen könne. Der Beschwerdeführer wendet ein, das Schreiben sei immerhin vom zeichnungsberechtigten Gesellschafter und Geschäftsführer der GmbH unterzeichnet. Da dieser offenbar der Ehemann der Schwägerin des Beschwerdeführers ist, handelt es sich auch bei ihm um eine dem Beschwerdeführer nahe stehende Person. Mit dem Argument, die Arbeitszusicherung bestätige ja gerade eine konkrete Arbeitsmöglichkeit, stellt der Beschwerdeführer der Beweiswürdigung der Vorinstanz lediglich eine andere mögliche Interpretation des Schreibens gegenüber. Das genügt nicht, um Willkür darzutun (BGE 130 I 258 E. 1.3), womit sich die Rüge als unbegründet erweist. 2.4 Der Beschwerdeführer rügt die vorinstanzliche Feststellung als willkürlich, er habe in seiner Heimat ein vielfältiges Beziehungsnetz. Die Beziehung zu seinen Verwandten in der Heimat sei nur noch lose. Auch letztere Behauptung reicht nicht aus, um die vorinstanzliche Annahme als willkürlich darzustellen. Dazu hätte sich der Beschwerdeführer zumindest mit der Begründung der Vorinstanz, dass er im Jahr 2002 mehrmals in die Heimat zurückgekehrt sei und sich dort verheiratet habe, auseinandersetzen müssen.