Citation: 4P.261/2006 21.06.2007 E. B

Mit Entscheid vom 15. August 2006 (Versand: 6. September 2006) wies das Kantonsgericht die Berufung ab. Es erwog, das der Forderung zugrunde liegende Schuldanerkenntnis bzw. der Darlehensvertrag unterstünden deutschem Recht. Nach den Erwägungen des Kantonsgerichts liegt ein abstraktes Schuldbekenntnis vor, da der beweisbelastete Schuldner nicht nachgewiesen habe, dass es sich um ein kausales handle. Diesem gelinge auch nicht nachzuweisen, dass ihn der Gläubiger durch Drohung gezwungen habe, die Forderung anzuerkennen. Das Kantonsgericht verwarf den Einwand des Schuldners, der Darlehensvertrag sei aufgrund eines wucherischen Zinssatzes nichtig, und schloss einen Bereicherungsanspruch aus. Im Übrigen sei dieser Vertrag wegen der darin enthaltenen salvatorischen Klausel nicht gänzlich nichtig. Auch aufgrund einer materiellen Prüfung betrachtete das Kantonsgericht die Sittenwidrigkeit der Zinsvereinbarung nicht als hinreichend ausgewiesen. In Bezug auf eine Forderung von DM 20'000.-- gegen den Gläubiger sei der Nachweis aus einer diesbezüglichen Abtretung ebenfalls nicht erbracht.