Citation: 5D_149/2023 E. 5.2.2

5.2.2. Der Beschwerdeführer hat mit Stellungnahme vom 27. September 2022 geltend gemacht, es sei ihm gelungen die ursprüngliche Version der Schuldanerkennung wiederherzustellen. Er habe sich dafür eines Wiederherstellungsprogramms bedienen müssen, was äusserst komplex und zeitintensiv gewesen sei. Die Wiederherstellung sei erst nach der ersten Stellungnahme erfolgreich gewesen. Das Kantonsgericht hat dazu erwogen, dass selbst wenn dieses Dokument berücksichtigt werden dürfte, angesichts dessen, dass es im Unterschied zur "Debt Note" weder eine Angabe von Ort und Datum noch eine Unterschrift enthalte, keine Anhaltspunkte dafür vorlägen, dass der darin enthaltene Satz: "The debt amount secures the transfer of an investment from Ukraine to Switzerland", im Original der "Debt Note" enthalten gewesen wäre, zumal dieser vor der Unterzeichnung wieder entfernt worden sein könnte. Wie das Kantonsgericht willkürfrei annehmen durfte, hat der Beschwerdeführer seine Behauptung, der Beschwerdegegner habe die Schuldanerkennung nicht so ins Recht gelegt, wie er sie vom Beschwerdeführer erhalten habe, durch nichts belegt. Der Beschwerdeführer hat in seiner Stellungnahme vom 27. September 2022 gleich selbst eingeräumt, dass die Beweiskraft des von ihm eingereichten Dokuments "sehr eingeschränkt" sei. Damit kann der Beschwerdeführer daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten und erübrigt es sich, auf die Frage der Zulässigkeit dieses Novums näher einzugehen.