Citation: 8C_523/2017 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer vermag keine stichhaltigen Gründe zu nennen, weshalb diese auf einer nachvollziehbaren, umfassenden medizinischen Aktenlage basierende vorinstanzliche Feststellung nicht zu überzeugen vermöchte. Er beschränkt sich im Wesentlichen darauf, seine im kantonalen Verfahren vorgebrachten Einwände zu wiederholen, die das Obergericht zutreffend entkräftete, worauf verwiesen wird. Unzutreffend ist insbesondere die Ansicht des Versicherten, wonach sein Hinweis in der Einsprache (vom 6. Juni 2016), der Hausarzt sei mit der Verfügung ebenfalls nicht einverstanden, genügend Anlass zu weiteren Abklärungen geboten habe. Richtig ist, dass bei Entscheiden gestützt auf versicherungsinterne ärztliche Beurteilungen, die im Wesentlichen oder ausschliesslich aus dem Verfahren vor dem Sozialversicherungsträger stammen, strenge Anforderungen an die Beweiswürdigung zu stellen sind und bei Bestehen nur geringer Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen, eine versicherungsexterne medizinische Begutachtung im Verfahren nach Art. 44 ATSG oder ein Gerichtsgutachten anzuordnen ist (BGE 135 V 465 E. 4 S. 467 ff.; 122 V 157 E. 1d S. 162 f.). Wie der Beschwerdeführer weiter vorbringt, folgt dabei aus dem Grundsatz der Waffengleichheit das Recht der versicherten Person, mittels eigener Beweismittel die Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen in Zweifel zu ziehen. Spätestens im vorinstanzlichen Gerichtsverfahren oblag es ihm daher unter den gegebenen Umständen, seine Behauptung, dass der Hausarzt die Einschätzung der Ärzte der Suva nicht teile, mit einem entsprechenden Bericht zu belegen. Ein solches Beweismittel in Form einer hausärztlichen Stellungnahme brachte der Versicherte zu keinem Verfahrenszeitpunkt bei; ebenso wenig führte er aus, weshalb es ihm nicht möglich gewesen wäre, ein solches vorzulegen. Nicht ersichtlich ist, warum er durch das Einreichen eigener Beweismittel gegenüber der Suva hätte benachteiligt sein sollen, wie er behauptet. Unbehelflich ist schliesslich der wiederholte Einwand, es sei aktenkundig, dass Dr. med. E.________ am 31. Juli 2012 von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen sei. Dabei übersieht er, worauf ihn das kantonale Gericht bereits hinwies, dass sich der Hausarzt dannzumal nur zur Arbeitsfähigkeit im Hinblick auf die Arbeitsaufnahme im bisherigen Betrieb geäussert hatte. Die Vorbringen in der Beschwerde sind somit nicht geeignet, mindestens geringe Zweifel an der Beurteilung der Kreisärzte zu wecken, zumal diese mit der übrigen Aktenlage in Einklang stehen. Die Vorinstanz durfte daher in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236) auf zusätzliche Abklärungen verzichten. Eine Bundesrechtswidrigkeit, namentlich eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, ist darin ebenso wenig zu sehen wie eine in medizinischer Hinsicht unvollständige Sachverhaltsfeststellung. Damit hat es beim vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden.