Citation: 5A_840/2023 E. A

A.________ (geb. 1988) und B.________ (geb. 1987) sind die geschiedenen Eltern von C.________ (geb. 2016). Im Scheidungsurteil vom 6. Juli 2020 genehmigte das Bezirksgericht Kriens zwei Vereinbarungen der Parteien über die Scheidungsfolgen. Demnach hatte B.________ für seine Tochter wie folgt monatliche Unterhaltsbeiträge zu bezahlen (jeweils zuzüglich Kinder- bzw. Ausbildungszulagen) : bis August 2021 Fr. 1'825.-- (davon Fr. 1'175.-- Betreuungsunterhalt), ab dann bis November 2026 Fr. 1'300.-- (davon Fr. 650.-- Betreuungsunterhalt), ab dann bis August 2029 Fr. 1'500.-- (davon Fr. 650.-- Betreuungsunterhalt), ab dann bis November 2032 Fr. 900.-- (davon Fr. 100.-- Betreuungsunterhalt) und ab dann bis zum Abschluss einer angemessenen Erstausbildung Fr. 800.-- (ohne Betreuungsunterhalt). Ausserordentliche Kinderkosten von mehr als Fr. 300.-- pro Ausgabenposition übernahmen die Parteien grundsätzlich je zur Hälfte.