Citation: 2C_3/2016 E. 4.2

4.2. Entgegen seinem Vorbringen sind dem Beschwerdeführer nicht nur die tätliche Auseinandersetzung mit einem anderen Taxichauffeur in Frankreich, die zu einer Geldstrafe führte, vorzuwerfen, sondern hat er sich auch Manipulationen am Fahrtschreiber und unzulässige Kundenanwerbung am EuroAirport vorhalten zu lassen (vgl. ausführlich das angefochtene Urteil E. 3.4 f.). Die Vorinstanz hat eine umfassende Verhältnismässigkeitsprüfung durchgeführt (vgl. das angefochtene Urteil E. 4 ff.). Sie hat dargelegt, dass der Beschwerdeführer in schwerer und wiederholter Weise gegen taxi- und arbeitsrechtliche Bestimmungen, strassenverkehrsrechtliche Normen sowie Vorschriften zum Schutz der körperlichen Integrität Dritter verstossen und damit § 9 Abs. 2 Taxigesetz erfüllt hat. An sich hätte ihm gestützt auf § 12 Abs. 3 Taxigesetz auch die Taxichauffeurbewilligung entzogen werden können. Aus Verhältnismässigkeitsüberlegungen wurde ihm diese aber belassen, so dass er nach wie vor ein Taxi fahren und damit ein Einkommen erzielen kann. Die Taxichauffeurbewilligung wurde ihm im Sinne einer letzten Chance nicht entzogen, sondern lediglich deren Entzug angedroht für den Fall, dass sein Verhalten in den nächsten zwei Jahren (bis 1. September 2013) zu Klagen Anlass geben sollte. Die Existenzgrundlage sollte ihm nicht entzogen werden. Er vermag somit nicht darzulegen, inwiefern sich die angeordneten Massnahmen als unverhältnismässig erweisen sollen. Es bleibt ihm im Übrigen unbenommen, für die Erteilung einer neuen Taxihalterbewilligung ein ordentliches Gesuch an das Justiz- und Sicherheitsdepartement zu stellen (vgl. schon die Verfügung des Taxibüros vom 3. August 2011 Ziff. 3).