Citation: I 235/06 12.01.2007 E. A

Der 1954 geborene F.________ meldete sich am 5. November 2001 aufgrund psychischer Probleme zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons Solothurn klärte in der Folge die gesundheitlichen und beruflichen Verhältnisse des Versicherten ab. Insbesondere holte sie ein psychiatrisches Gutachten des Dr. med. I.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherpie ein. Dieser ging in seiner Expertise vom 30. Januar 2003 u.a. aufgrund der diagnostizierten rezidivierenden, mittelgradigen depressiven Störung von einer aktuellen medizinische-theoretischen Arbeitsfähigkeit von 50 % aus, welche zur Zeit nur an einem geschützten Arbeitsplatz ohne Leistungsdruck zu realisieren sei. Gestützt auf dieses Gutachten nahm die IV-Stelle eine erneute Berufsberatung und Abklärung der beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten vor. Auf Anraten der Abteilung Stellenvermittlung, welche ihre Bemühungen am 20. Juli 2004 erfolglos abschloss, beauftragte sie Dr. med. C.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, mit der Erstellung eines neuen Gutachtens. Dieses wurde am 1. Dezember 2004 erstattet. Darin kam Dr. med. C.________ zum Schluss, dass dem Versicherten bei einer Leistungseinschränkung von 10 % sämtliche Tätigkeiten zumutbar seien. In der Folge wies die IV-Stelle das Rentenbegehren mit Verfügung vom 28. Januar 2005 vollumfänglich ab. Die dagegen erhobene Einsprache hiess die IV-Stelle mit Einspracheentscheid vom 11. Mai 2005 teilweise gut und gewährte dem Versicherten eine befristete ganze Rente für die Zeit vom 1. Mai 2002 bis 30. September 2004.