Citation: 9C_367/2018 E. 3.3

3.3. Das kantonale Gericht stellte fest, der Beschwerdeführer würde ohne Gesundheitsschaden weiterhin in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Arbeitsagoge tätig sein. Es ermittelte gestützt darauf das Valideneinkommen (vgl. BGE 135 V 58 E. 3.1 S. 59), welches vom Beschwerdeführer nicht bestritten wird. Für die Bestimmung des Invalideneinkommens zog das kantonale Gericht die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE; BGE 139 V 592 E. 2.3 S. 593 f.) heran. Hierbei ist einzig der ausgeglichene Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG) massgebend. Dabei handelt es sich um einen theoretischen und abstrakten Begriff. Er berücksichtigt die konkrete Arbeitsmarktlage nicht, umfasst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auch tatsächlich nicht vorhandene Stellenangebote und sieht von den fehlenden oder verringerten Chancen Teilinvalider, eine zumutbare und geeignete Arbeitsstelle zu finden, ab (BGE 134 V 64 E. 4.2.1 S. 70 f. mit Hinweis). Mit seiner Rüge, er sei auf dem konkreten Arbeitsmarkt im Hinblick auf die Verwertbarkeit der theoretisch noch vorhanden Resterwerbsfähigkeit in mehrfacher Hinsicht beeinträchtigt, da die Tätigkeit des Agogen auf dem ihm zur Verfügung stehenden Arbeitsmarkt wenig bis gar nicht nachgefragt werde, kann der Versicherte nach dem Gesagten nichts zu seinen Gunsten ableiten.