Citation: 7B_482/2023 E. 3.4.1

3.4.1. Diese vorinstanzliche Beweiswürdigung vermag der Beschwerdeführer mit seiner Kritik nicht als willkürlich auszuweisen. Dies gilt, selbst wenn er hinsichtlich anderer, nicht die Geschwindigkeit betreffenden Details die Aussagen der zwei Polizisten aufgrund der vorhandenen Videos in Frage stellt und beanstandet, das Videomaterial zeige, dass die Aussagen in Bezug auf den Einschaltzeitpunkt der Matrix "Stopp Polizei", die Frage ob die Reifen beim Start an der Ampel der Pilatusstrasse 8 durchgedreht, gequietscht und geraucht hätten sowie des Bremsens vor Kurve zur Pilatusstrasse nicht exakt seien. Jedenfalls sind gemäss der Vorinstanz die erheblich höhere Geschwindigkeit im Vergleich zu den anderen über die Seebrücke fahrenden Fahrzeuge, das Überholmanöver auf der Seebrücke, das Bremsen der beiden Fahrzeuge vor der Kurve sowie die schnelle Beschleunigung nach dem Rotlicht an der Pilatusstrasse 8 auf den vorhandenen Videos ersichtlich und damit objektivierbar. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers beruht die vorinstanzliche Be-weiswürdigung somit nicht alleine auf den Aussagen der Polizei. Mit seiner eigenen Würdigung der Aussagen vermag er daher keine Willkür zu belegen. Soweit der Beschwerdeführer behauptet, bloss die Taxis seien langsamer gefahren als er oder er habe nicht vor der Kurve zur Pilatusstrasse hin gebremst, verfällt er in appellatorische Kritik, welche das Beweisergebnis als Ganzes nicht umzustossen vermag.