Citation: 1C_374/2020 E. 3

Der Beschwerdeführer macht geltend, die Stimmberechtigten seien mit der Einladung zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung und an der Versammlung selber nicht ausreichend darüber informiert worden, dass mit der Gesamtrevision der Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland § 25 der kommunalen Bau- und Nutzungsordnung vom 24. November 1995 (nachfolgend: BNO Turgi) gestrichen werde bzw. mit welchen Konsequenzen die Streichung dieser Bestimmung verbunden sei. Mit der Streichung von § 25 BNO Turgi werde nämlich trotz der in verschiedenen Wohngebieten vorgenommenen Aufzonungen eine Aufstockung von bestehenden Bauten in vielen Fällen verunmöglicht, worüber die Stimmberechtigten nicht ausreichend informiert worden seien. Der Beschwerdeführer rügt in diesem Zusammenhang eine Verletzung von Art. 9 BV und sinngemäss von Art. 34 Abs. 2 BV.