Citation: 6B_187/2021 E. 10

Der Beschwerdeführer kritisiert die Strafzumessung. Soweit er rügt, die Vorinstanz habe in Bezug auf die Grundsätze der Strafzumessung zu Unrecht auf das erstinstanzliche Urteil verwiesen, geht seine Kritik fehl. Ein entsprechender Verweis ist aus Gründen der Prozessökonomie zulässig (Art. 82 Abs. 4 StPO) und erscheint insbesondere bei abstrakten Rechtsausführungen sinnvoll (vgl. BGE 141 IV 244 E. 1.2.3; Urteil 6B_310/2022 vom 8. Dezember 2022 E. 2.2.1; je mit Hinweisen). Die vom Beschwerdeführer daneben vorgebrachte Kritik an der Strafzumessung genügt ferner den formellen Anforderungen an die Beschwerdebegründung nicht: Soweit er zum einen eine fehlende Berücksichtigung der Verletzung des Beschleunigungsgebots sowie des Strafreduktionsgrunds des verminderten Strafbedürfnisses infolge Zeitablaufs bemängelt, legt er einzig dar, dass die Vorinstanz die Entscheidbegründung nicht innerhalb der Ordnungsfrist von Art. 84 Abs. 4 StPO zugestellt habe. Er führt dabei selbst an, dass eine Überschreitung jener Frist lediglich ein Indiz für eine Verletzung des Beschleunigungsgebots sein kann, eine solche jedoch nicht ohne Weiteres impliziert (vgl. Urteil 6B_1168/2020 vom 11. Oktober 2022 E. 2.4.3 mit Hinweisen). Weshalb die Vorinstanz (allein) wegen der besagten Fristüberschreitung zwingend von einem bei der Strafzumessung zu beachtenden Verstoss gegen das Beschleunigungsgebot hätte ausgehen müssen, begründet er nicht. Zum Vorliegen eines verminderten Strafbedürfnisses infolge Zeitablaufs äussert er sich ausserdem überhaupt nicht. Wenn er zum anderen beanstandet, dass die Vorinstanz zur Bemessung der Tagessatzhöhe auf die Ausführungen im erstinstanzlichen Urteil verweist, unterlässt er es darzutun, inwiefern sich seine finanziellen Verhältnisse in relevanter Weise verändert haben sollen. Dass die Vorinstanz Recht verletzen bzw. ihr Ermessen überschreiten würde, zeigt er mithin auch in diesem Punkt nicht auf. Die betreffende Kritik an der Strafzumessung entbehrt ebenfalls einer tauglichen Begründung, weshalb auf sie nicht einzutreten ist (Art. 42 Abs. 2 BGG).