Citation: P 42/00 04.04.2002 E. 4

4.- Die Ausgleichskasse erwähnt in ihrer Verwaltungsgerichtbeschwerde zu Recht, dass der von der Vorinstanz zugesprochene monatliche Betrag an Ergänzungsleistungen unter dem gesetzlichen Mindestbetrag liegt (Art. 26 ELV in Verbindung mit der Verordnung über die kantonalen Durchschnittsprämien 2000 der Krankenpflegeversicherung für die Berechnung der Ergänzungsleistungen [SR 831. 309.1]). Allerdings führt dies entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin nicht zur Aufhebung des kantonalen Entscheids; vielmehr kann das Eidgenössische Versicherungsgericht über die Begehren der Parteien zu deren Gunsten oder Ungunsten hinausgehen (Art. 132 lit. c OG). Die Ausgleichskasse wurde auf die Möglichkeit einer Reformatio in peius aufmerksam gemacht, hielt jedoch an ihrer Verwaltungsgerichtsbeschwerde fest. Es ist demnach festzustellen, dass der Versicherte ab April 1999 Anspruch auf Ergänzungsleistungen in der Höhe der massgebenden kantonalen Prämienverbilligung hat.