Citation: 8C_716/2014 E. 3

Die Beschwerdeführerin macht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die SUVA geltend, weil diese ihre ablehnende Verfügung vom 5. September 2012 nicht hinreichend begründet habe. Es mag zwar sein, dass die Begründung dieser Verfügung knapp ausgefallen ist und keinen Hinweis auf die - Grundlage der Ermittlung des trotz Gesundheitsschadens zumutbarerweise erzielbaren Verdienstes (Invalideneinkommen) bildende - SUVA-interne Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) enthält. Daraus kann die Beschwerdeführerin jedoch nichts zu ihren Gunsten ableiten, befanden sich die beigezogenen DAP-Unterlagen doch vollständig in den Akten. Auch blieb genügend Zeit, um sich dazu im Einspracheverfahren zu äussern, zumal die Einsprachefrist noch bis 7. Januar 2013 verlängert worden war. Die Möglichkeit, sich - wie in BGE 129 V 472 E. 4.2.2 S. 480 vorgesehen - in der Einsprache zu dem gestützt auf die DAP vorgenommenen Einkommensvergleich zu äussern, genügt für die Wahrung des in Art. 42 ATSG vorgesehenen Anspruchs auf rechtliches Gehör. Auch unter Berücksichtigung des von der Beschwerdeführerin in Erinnerung gerufenen geringen schulischen und beruflichen Ausbildungsniveaus und damit invaliditätsfremder Aspekte besteht kein Anlass zu einer Neuberechnung des Invalideneinkommens, womit auch die eventualiter beantragte Rückweisung zu diesem Zweck ausser Betracht fällt.