Citation: I 326/01 07.02.2002 E. 3

3.- a) Es ist unbestritten, dass der Versicherte trotz seiner somatischen Beschwerden in einer angepassten Tätigkeit ein volles Pensum erbringen könnte. Streitig ist jedoch, ob er auf Grund seines psychischen Leidens Anspruch auf eine Invalidenrente hat. b) Im Gutachten des Zentrums für Medizinische Begutachtung (ZMB), vom 20. August 1998 wird eine narzisstische Persönlichkeitsstörung ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit diagnostiziert; ein seelischer oder geistiger Gesundheitsschaden mit Krankheitswert im Sinne der IV-Gesetzgebung sei nicht gegeben. Mit Schreiben vom 19. Januar 1999 lehnt Dr. med. B.________, Oberarzt, Psychiatrische Klinik, Spital X.________, eine erneute Begutachtung ab, da mit dem ZMB-Gutachten eine eingehende Abklärung vorliege und keine Umstände gegeben seien, die ein weiteres Gutachten als sinnvoll erscheinen liessen. Dr. med. K.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, B.________, erachtet das ZMB-Gutachten für zutreffend und geht ebenfalls von einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung aus, welche keinen Gesundheitsschaden mit Krankheitswert im Sinne des IVG darstelle; Arbeiten, die dem Rückenleiden Rechnung tragen würden, seien grundsätzlich zumutbar (Bericht vom 19. Juli 1999). Am 10. Februar 2000 hält er fest, weder das Rückenleiden noch die Persönlichkeitsstörung seien für sich alleine invalidisierend; bei ungünstigem Zusammenspiel sowie ungünstiger Reaktion des Umfeldes sei aber eine Entwicklung möglich, die zu krankheitsbedingter Invalidität führen könne. Nach dem Gesagten sind sich die Ärzte einig, dass im massgebenden Zeitpunkt (2. Juli 1999) kein psychisches Leiden mit Krankheitswert vorlag, welches die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigte. Das kantonale Gericht hat demnach zu Recht keine Invalidenrente zugesprochen.