Citation: 6B_627/2019 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer begründe sein Revisionsbegehren im Wesentlichen damit, das Urteil im abgekürzten Verfahren des Bezirksgerichts Dietikon vom 10. Juli 2014 beruhe auf einem falschen Tatsachenfundament. Der zuständige Sachwalter habe durch falsche Aussagen in strafbarer Weise auf das Strafverfahren eingewirkt. Der Beschwerdeführer nehme unter anderem Bezug auf zwei Schreiben des Sachwalters vom 3. April 2013 und vom 7. April 2018 an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA Zürich). Gemäss Beschwerdeführer habe der Sachwalter darin anerkannt, dass seine Deklarationen betreffend Angestellte der Vorsorgestiftung A._________ im April 2013 falsch gewesen seien, womit erstellt sei, dass der Sachwalter rechtswidrig auf das Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer eingewirkt habe. Der Beschwerdeführer habe angegeben, aufgrund dessen bei der Staatsanwaltschaft St. Gallen am 20. Februar 2019 Strafanzeige gegen den Sachwalter eingereicht zu haben. Der Beschwerdeführer habe schon mehrfach aufgrund des Verdachts von Falschangaben gegen den Sachwalter Strafanzeige erstattet. Der Sachwalter habe bereits im August 2018 gegenüber der Staatsanwaltschaft St. Gallen in einem Schreiben Stellung zu diesem Vorwurf genommen. Der Stellungnahme sei unter anderem zu entnehmen, dass der Sachwalter gegenüber der SVA Zürich in seinem früheren Schreiben vom 7. April 2018 seine Auskunft über die Anstellungsverhältnisse der Vorsorgestiftung A._________ und der B.________ AG relativiert habe. Die Staatsanwaltschaft St. Gallen habe mithin bereits damals Kenntnis vom erwähnten Schreiben des Sachwalters an die SVA Zürich und der gemäss Beschwerdeführer falschen Auskunft gegenüber der Staatsanwaltschaft Zürich im April 2013 gehabt. Trotz Kenntnis dieser Sachlage und Beweismittel habe die Staatsanwaltschaft St. Gallen kein Strafverfahren gegen den Sachwalter eröffnet. Die Strafanzeige vom 20. Februar 2019 beruhe erneut auf der angeblich falschen Angabe des Sachwalters, welche der Beschwerdeführer mit den beiden Schreiben vom 3. April 2013 und vom 7. April 2018 zu beweisen versuche. Es sei davon auszugehen, dass aufgrund des gleichen Vorwurfs wiederum kein Strafverfahren gegen den Sachwalter eröffnet werde. Daran ändere nichts, dass die Staatsanwaltschaft St. Gallen bisher nicht im Besitz des Schreibens des Sachwalters vom 3. April 2013 gewesen sei, zumal sich die vermeintliche Anerkennung der Falschaussage des Sachwalters auch aus dessen Schreiben vom 7. April 2018 ergebe. Indem der Beschwerdeführer erneut aus dem gleichen Grund Strafanzeige gegen den Sachwalter erstattet habe, habe er nicht dargelegt, dass sich in einem anderen Strafverfahren eine strafrechtliche Einwirkung auf das Verfahren erwiesen habe. Er habe damit nicht einmal glaubhaft gemacht, dass eine solche strafrechtlich relevante Einwirkung auf das Verfahren stattgefunden habe. Daran würden auch seine zahlreichen Nachträge nichts ändern. Es liege kein Revisionsgrund im Sinne von Art 410 Abs. 1 lit. c StPO vor. Weiter weist die Vorinstanz unter Verweis auf die einschlägige bundesgerichtliche Rechtsprechung darauf hin, dass bei einem Strafurteil, das im abgekürzten Verfahren ergangen ist, der Revisionsgrund von Art. 410 Abs. 1 lit. a StPO nicht angerufen werden kann. Schliesslich hält die Vorinstanz fest, dass auf weitere Revisionsgesuche, welche wiederum auf der angeblich falschen Angabe des Sachwalters beruhen sollten, ohne nähere Prüfung nicht eingetreten werde.