Citation: 2C_528/2020 E. 3.4

3.4. Zusammenfassend hat die Vorinstanz zu Recht erwogen, dass dem äusserst grossen öffentlichen Interesse am Bewilligungswiderruf und der Wegweisung des Beschwerdeführers ein grosses privates Interesse am Verbleib in der Schweiz gegenübersteht. Indem sie in Anbetracht der Natur der Straftaten und unter Berücksichtigung der vom Beschwerdeführer ausgehenden Rückfallgefahr (vgl. dazu hinten E. 4) das öffentliche Interesse als überwiegend betrachtet hat, hat sie keine Rechtsverletzung begangen. Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung und die Wegweisung sind verhältnismässig. Damit erweist sich auch der Eingriff in den Anspruch des Beschwerdeführers auf Achtung des Privat- und Familienlebens nach Art. 13 Abs. 1 BV und Art. 8 Ziff. 1 EMRK als zulässig (Art. 36 Abs. 3 BV und Art. 8 Ziff. 2 EMRK). Anzufügen ist, dass der Beschwerdeführer aus dem Umstand, dass die Migrationsbehörden ihm zuerst das rechtliche Gehör für eine Verwarnung gewährt hatten, um in der Folge doch ein Widerrufsverfahren zu eröffnen, unter dem Blickwinkel der Verhältnismässigkeit nichts zu seinen Gunsten ableiten kann.