Citation: 6B_460/2020 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer wendet sich zunächst gegen die Schuldsprüche im Zusammenhang mit der Bewertung der Marken "E.________" "F.________", "G.________" und "H.________". Dem Beschwerdeführer wird in diesem Punkt in Bezug auf die Gesellschaften E.________.ch AG, E.________ Holding AG, F.________ AG und G.________ Swiss AG ungetreue Geschäftsbesorgung, Misswirtschaft, Urkundenfälschung und Erschleichung einer falschen Beurkundung durch Vortäuschung einer Verrechnungsliberierung vorgeworfen. Dabei sind der Beschwerdeführer und die weiteren Beschuldigten nach der Anklageschrift im Einzelnen so vorgegangen, dass einer in ihrem Einflussbereich stehenden zahlungsunfähigen Gesellschaft, deren Aktienkapital erhöht werden sollte, von einer anderen Gesellschaft, welche ebenfalls von den Beschuldigten beherrscht war, eine der Marken (z.T. mit Internetadressen oder sog. Wort-Bild-Marken) "E.________", "F.________", "G.________" oder "H.________" verkauft wurde, welche jedoch nicht werthaltig bzw. nicht aktivierbar und nicht bilanzierbar waren. In allen Fällen wurde der Kaufpreis für die Marken von der Käuferin jeweils nicht bezahlt, sondern in eine Darlehensschuld der Käuferin gegenüber der Verkäuferin umgewandelt. Diese Darlehensforderung wurde bei den Marken "E.________", "F.________" und "G.________" anschliessend mit der Herausgabe von Aktien der Käuferin an die Verkäuferin verrechnet und mithin zum Gegenstand einer Verrechnungsliberierung gemacht. Damit wurde das Aktienkapital der Käufergesellschaft erhöht, obwohl nie ein werthaltiger Verkaufsgegenstand vorhanden war und auch nie die Absicht oder die Möglichkeit bestand, einen solchen zu bezahlen. Bei der Marke "H.________" fand keine Aktienkapitalerhöhung statt, sondern wurde der Kaufpreis mit Vermögensbezügen bei der Käuferin durch die Verkäuferin bzw. durch Drittgesellschaften infolge Forderungsabtretung verrechnet (erstinstanzliches Urteil S. 19, 92 ff. [Anklageschrift]; Beschwerde S. 9).