Citation: 2C_870/2016 E. 3.2

3.2. Dies war hier der Fall: Soweit die Beschwerdeführer sich auf das Urteil des EGMR vom 16. April 2013 i.S. Udeh berufen haben, sind die kantonalen Behörden auf ihren Einwand eingegangen, indem sie feststellten, dass sich der vorliegende Fall nicht mit jenem vergleichen lasse und es sich dabei um eine Einzelfallbeurteilung gehandelt habe (vgl. das Urteil 2C_360/2013 vom 21. Oktober 2013 E. 2.5 mit Hinweisen). Aus der schriftlichen Begründung des angefochtenen Urteils ergibt sich, dass das Kantonsgericht - entgegen den Einwänden der Beschwerdeführer - nicht verkannt hat, dass das zweite Strafurteil noch nicht in Rechtskraft erwachsen ist. Soweit an der öffentlichen Urteilsberatung dies nicht klar zum Ausdruck gekommen sein sollte, ist dies nicht von Belang; ausschlaggebend ist die schriftliche Ausfertigung der Entscheidbegründung; nur diese kann das Bundesgericht überprüfen, nicht einzelne, allenfalls unpräzise oder fehlerhafte Äusserungen eines am angefochtenen Entscheid beteiligten vorinstanzlichen Richters im Rahmen der Urteilsberatung.