Citation: 6B_719/2024 E. 2.4.1

2.4.1. Die Vorinstanz hält fest, der Beschwerdeführer habe die Kreditanträge der Privatkläger initiiert. Nach der Gewährung der Kredite von insgesamt Fr. 100'000.-- habe er sich die Kreditsumme bar übergeben lassen und vorgetäuscht, er nehme das Geld als Darlehen entgegen und werde für die Rückzahlung vollständig und rechtzeitig aufkommen. Damit habe er einen Leistungswillen vorgespiegelt. Diese Geschichte habe er untermauert, indem er während einer bestimmten Zeit Rückzahlungen getätigt und eine Schuldanerkennung unterschrieben habe. Ein ernsthafter Erfüllungswille habe von Anfang an gefehlt. Daran ändere die Behauptung nichts, wonach er unternehmerisch habe tätig werden wollen. Denn ihm sei klar gewesen, dass er keiner legalen Arbeit habe nachgehen können, weil seine Aufenthaltsbewilligung rechtskräftig widerrufen und sein Asylgesuch rechtskräftig abgelehnt worden seien. Zudem habe die Verteidigung die angebliche unternehmerische Tätigkeit nur unbestimmt und pauschal behauptet.