Citation: 4A_339/2023 E. 1.3.2

1.3.2. Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, er könne mit der Publikation seiner Recherche nicht länger abwarten und sehe sich gezwungen, sich dem Verbot zu fügen, wenn er diese publizieren wolle. Das von ihm geplante Buch werde aufgrund des Verbots zensuriert erscheinen, womit er in seiner Meinungsäusserungsfreiheit verletzt werde, weil ihm verboten werde, sich frei zu äussern. Dies sei ein Nachteil rechtlicher Natur. Damit bezieht sich der Beschwerdeführer sinngemäss auf eine Rechtsprechung, nach der ein nicht wieder gutzumachender Nachteil bei Zwischenentscheiden, mit denen vorsorgliche Massnahmen erlassen bzw. verweigert wurden, regelmässig bejaht wurde, weil der Beschwerdeführer wegen der Verweigerung der Verfassungskontrolle in seiner formellen Rechtsstellung beeinträchtigt wäre, wenn auf die Beschwerde nicht eingetreten würde (vgl. dazu auch BGE 134 I 83 E. 3.1 S. 87). Diese Rechtsprechung ist indessen durch einen Entscheid des Bundesgerichts vom 28. Juni 2011 (BGE 137 III 324 E. 1.1 S. 328 f.) überholt, seit welchem das Bundesgericht nunmehr in konstanter Praxis fordert, dass der Beschwerdeführende, der einen Massnahmeentscheid beim Bundesgericht anficht, in der Beschwerdebegründung aufzeigt, inwiefern ihm im konkreten Fall ein nicht wieder gutzumachender Nachteil rechtlicher Natur droht (BGE 144 III 475 E. 1.2 mit Hinweisen; nicht anders auch der vom Beschwerdeführer angerufene Entscheid 5A_84/2016 vom 5. September 2016 E. 1.1). Diesen Anforderungen genügt der Beschwerdeführer nicht, wenn er als Nachteil rechtlicher Natur bloss behauptet, er werde durch den angefochtenen Entscheid in seiner Meinungsäusserungsfreiheit verletzt, zumal dies erst zu prüfen wäre, wenn auf die Beschwerde eingetreten werden könnte. Vielmehr müsste er darlegen, welcher und nicht wieder gutzumachende Nachteil ihm konkret droht, wenn er sein Buch nicht vor Beendigung des ordentlichen Klageverfahrens in freier Form publizieren kann bzw. nur ohne die vom angeordneten Verbot erfassten Äusserungen. Entsprechende Ausführungen lässt der Beschwerdeführer aber vermissen.