Citation: 4A_44/2024 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin macht selbst geltend, der Beschwerdegegner habe auf Nachfrage im erstinstanzlichen Verfahren ausgeführt, dass er auch von G.________ Weisungen erhalten und befolgt habe. Vor diesem Hintergrund ist nicht ersichtlich, weshalb die vorinstanzliche Feststellung, der Beschwerdegegner habe behauptet, er habe seine Leistungen gemäss Weisungen von G.________ erbracht, offensichtlich unrichtig sein soll. Weiter zeigt die Beschwerdeführerin nicht hinreichend mit präzisem Hinweis auf das (mit Seitenzahlen nummerierte) Verhandlungsprotokoll auf, wo der Beschwerdegegner im erstinstanzlichen Verfahren die Aussage getätigt haben soll, er habe E.________ als seinen Chef betrachtet und Weisungen von diesem befolgt. Vielmehr ergibt sich aus dem Verhandlungsprotokoll, dass der Beschwerdegegner folgendes ausgesagt hat: "Herr G.________ war unser Chef und er hat die Arbeit zugewiesen". Ebenso wenig zeigt die Beschwerdeführerin mit präzisem Aktenhinweis auf, dass sie - entgegen der Feststellung der Vorinstanz - im erstinstanzlichen Verfahren prozesskonform mit Nichtwissen bestritten hätte, dass der Beschwerdegegner seine Leistungen gemäss Weisungen ihres ehemaligen Geschäftsführers erbracht hat. Damit zielen ihre Ausführungen zur Zulässigkeit des Bestreitens mit Nichtwissen von vornherein an der Sache vorbei. Schliesslich vermag die Beschwerdeführerin nicht darzutun, dass sie im erstinstanzlichen Verfahren - entgegen den Feststellungen der Vorinstanz - rechtzeitig einen Grund für das Entfallen der Vertretungsmacht von G.________ behauptet hätte.