Citation: 9C_84/2023 E. 3.1

3.1. Es steht fest und ist unbestritten, dass die Beschwerdegegnerin, welche der Beschwerdeführerin mit Wirkung auf 1. Januar 1997 als selbstständigerwerbende Advokatin angeschlossen worden war, einen Grossteil ihrer Arbeitskraft für gemeinnützige Tätigkeiten aufwendet und seit 2004 regelmässig nur geringe Erträge respektive insgesamt Verluste erwirtschaftet. Auf Grund dieser Verhältnisse entrichtete sie auch in den (Beitrags-) Jahren 2016 bis 2018 jeweils den Mindestbeitrag (vgl. Verfügungen der Beschwerdeführerin vom 21. Oktober und 11. November 2019 sowie 19. Oktober 2020). Nachdem die Beschwerdeführerin gestützt auf zusätzliche Informationen festgestellt hatte, dass die Beschwerdegegnerin im besagten Zeitraum nicht dauernd voll erwerbstätig gewesen war, nahm sie eine Vergleichsrechnung nach Massgabe von Art. 28bis Abs. 1 AHVV vor, die ergab, dass die Beschwerdegegnerin Beiträge wie eine Nichterwerbstätige zu leisten hatte (Verfügungen vom 26. November 2020, Einspracheentscheid vom 15. Juni 2021).