Citation: 9C_517/2023 E. 6.1.3

6.1.3. Zur Beantwortung der Frage, ob sich ein Abzug infolge Teilzeitarbeit rechtfertigt, ist praxisgemäss die LSE-Tabelle T18 heranzuziehen (SVR 2023 IV Nr. 42 S. 143, 9C_49/2023 E. 7.4.2; Urteile 9C_782/2019 vom 15. April 2020 E. 3.2; 8C_712/2019 vom 12. Februar 2020 E. 5.2.2). Da sich aus dieser ergibt, dass Männer ohne Kaderfunktion in einem Pensum von 75 % (wie es der Beschwerdeführer versehen könnte) überdurchschnittlich verdienten (LSE-Tabelle T18, 2016), bildet der Beschäftigungsgrad hier keinen Grund für eine Herabsetzung des Tabellenlohnes. Die leidensbedingten Einschränkungen, insbesondere der erhöhte Pausenbedarf durch die vermehrten Toilettengänge und das reduzierte Rendement bzw. verlangsamte Arbeitstempo, fanden bereits im Rahmen der um 25 % verminderten Arbeitsfähigkeit als limitierende Faktoren Berücksichtigung; sie dürfen nicht nochmals - als abzugsrelevant - herangezogen werden (vgl. BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweis; SVR 2019 IV Nr. 82 S. 272, 9C_233/2018 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen). Dass im angefochtenen Urteil kein leidensbedingter Abzug gewährt und von einem (ungekürzten) Invalideneinkommen von Fr. 50'327.- ausgegangen wurde, verletzt mithin kein Bundesrecht.