Citation: 6B_67/2017 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 129 StGB. Eine unmittelbare Lebensgefahr habe höchstens vorgelegen, als sein Fahrzeug die Seitenwand des Tunnels touchiert habe. Aus dem Umstand, dass er mit übersetzter Geschwindigkeit und unter Alkoholeinfluss in einem Tunnel gefahren sei, könne nicht eine unmittelbare Lebensgefahr abgeleitet werden. Er habe zwar objektiv einen Gefahrenzustand geschaffen, daraus könne aber nicht zwingend eine unmittelbare Lebensgefahr abgeleitet werden, zumal die Höhe seiner Geschwindigkeitsübertretung nicht bekannt sei und die Anforderungen an die Unmittelbarkeit der Lebensgefahr hoch seien. Die Vorinstanz begründe nicht, inwiefern die Möglichkeit eines schweren Unfalls mit tödlichen Folgen mit grosser Wahrscheinlichkeit vorgelegen habe. Sodann unterstelle sie ihm zu Unrecht einen direkten Vorsatz betreffend der Schaffung einer unmittelbaren Lebensgefahr. Auch könne sein Verhalten nicht als skrupellos bezeichnet werden (Beschwerde S. 6 ff.).