Citation: 6B_278/2018 E. 7.3

7.3. Der Beschwerdeführer will von einer erfolgreichen Geschäftstätigkeit der X.1________ AG ausgegangen sein und deshalb entgegen den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen nicht mit unrechtmässiger Vorteilsabsicht gehandelt haben. Was er vorbringt, überzeugt nicht. Die Vorinstanz stellt fest, dass der Beschwerdeführer um die finanzielle Lage der X.1________ AG per 31. Dezember 2002 wusste. Dass diese Feststellung willkürlich sein sollte, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf. Die X.1________ AG wies dannzumal eine Eigenkapitalquote von 2.6% auf. Die X.2________ AG hielt einen Anteil von mindestens 51 % (Entscheid S. 55 und 88). Ob dieser Anteil mit der Vorinstanz in der Höhe von Fr. 38'400.-- zu bewerten gewesen wäre, braucht hier nicht erläutert zu werden. Nicht zweifelhaft ist auf jeden Fall, dass die entsprechende Bilanzposition mit Fr. 800'000.-- überbewertet war. Entsprechendes gilt für das Jahr 2003, nachdem die X.1________ AG bereits mit rund Fr. 2.8 Mio. überschuldet war und ihre Beteiligung abermals mit Fr. 800'000.-- bilanziert wurde. Wusste der Beschwerdeführer um die Verhältnisse der X.1________ AG per Ende 2002 (vgl. auch E. 5 und 6 hiervor), so leuchtet nicht ohne Weiteres ein, dass er ohne nähere Abklärungen und ohne sich einen umfassenden Einblick über die aktuelle wirtschaftliche Situation zu verschaffen die Beteiligung an der X.1________ AG unverändert auf Fr. 800'000.-- bewertete. Ebenso wenig überzeugt, wenn der Beschwerdeführer aufgrund der vermeintlich erfolgreichen Geschäftstätigkeit keinen Grund zur Wertberichtigung sieht, gleichwohl aber unbestrittenermassen Forderungen der X.2________ AG bilanzierte, die mit Blick auf seine massive Überschuldung (Entscheid S. 87) uneinbringlich waren. Daran ändert nichts, wenn der Beschwerdeführer auf seine fehlende Kenntnisse betreffend die erlittenen Verluste und gefälschten Kontoauszüge verweist. Dass er mit den hier zu beurteilenden Urkunden die ihm bekannte Überschuldung der X.2________ AG kaschieren und einer Überschuldungsanzeige im Sinne von Art. 725 Abs. 2 OR aus dem Weg gehen wollte, vermag er nicht in Frage zu stellen, geschweige denn das Beweisergebnis in diesem Punkt zu erschüttern. Der Schuldspruch wegen mehrfacher Urkundenfälschung im Zusammenhang mit der X.2________ AG verletzt, soweit er überhaupt angefochten ist (Beteiligung der X.1________ AG, Bilanz der X.2________ AG per Ende 2002 und 2003), nicht Bundesrecht.