Citation: 2C_352/2019 E. 2.4.2

2.4.2. Der Abgabepflichtige beruft sich seinerseits auf Art. 3 Abs. 2 und Art. 6 Abs. 5 StromVG (Rz. 23.1 bis 23.5). Der erstgenannten Norm zufolge gilt: "Vor dem Erlass von Ausführungsvorschriften prüfen sie [mithin Bund und gegebenenfalls die Kantone] freiwillige Massnahmen dieser Organisationen. Soweit möglich und notwendig, übernehmen sie deren Vereinbarungen ganz oder teilweise in das Ausführungsrecht." Damit bringt Art. 3 Abs. 2 StromVG das Subsidiaritätsprinzip zum Ausdruck. Es beschlägt das Verhältnis zwischen Bund, gegebenenfalls auch den Kantonen, einerseits und den betroffenen Organisationen anderseits. Unmittelbare Auswirkungen der Norm auf die Rechtsstellung der Endkonsumenten fehlen, was die Beschwerdemöglichkeit des Einzelnen ausschliesst. Alsdann lautet Art. 6 Abs. 5 StromVG: "Die Betreiber der Verteilnetze sind verpflichtet, Preisvorteile aufgrund ihres freien Netzzugangs anteilsmässig an die festen Endverbraucher weiterzugeben." Inhalt dieser zweiten Norm ist die Tarifgestaltung für feste Endverbraucher. Der Abgabepflichtige dürfte zwar unter die festen Endverbraucher (Art. 6 Abs. 2 StromVG) fallen. Dennoch bleibt ungewiss, was der Abgabepflichtige mit seiner Kritik zu bewirken wünscht, hat die Vorinstanz doch für das Bundesgericht verbindlich festgestellt (Art. 105 Abs. 1 BGG; BGE 144 V 173 E. 1.2 S. 175), der Abgabepflichtige habe weder den fakturierten Mengenverbrauch noch die Tarife beanstandet. Soweit der Abgabepflichtige weiter einen Zusammenhang zur - in seinen Augen verletzten - Gemeindeautonomie herstellt (Rz. 24.1 bis 24.2), fragt sich abermals, welche Auswirken dies auf seinen Fall haben sollte, hat er die Tarifgestaltung doch hingenommen.