Citation: 2A.275/2005 17.10.2005 E. 5

5.1 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist somit teilweise gutzuheissen und der angefochtene Entscheid aufzuheben, soweit damit die Ausweisung bestätigt wurde. Im Übrigen erweist sich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als unbegründet. Gemäss Art. 114 Abs. 2 OG kann das Bundesgericht bei Aufhebung des angefochtenen Entscheides die Sache entweder zur neuen Beurteilung zurückweisen oder selber entscheiden. Nachdem die Vorinstanz den rechtserheblichen Sachverhalt umfassend festgestellt und zudem eine Interessenabwägung vorgenommen hat, besteht kein Anlass, die spruchreife Angelegenheit zur neuen Beurteilung zurückzuweisen. Die Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers ist daher zu widerrufen (Art. 9 Abs. 4 lit. a ANAG). Das Ausländeramt wird den Beschwerdeführer wegzuweisen und ihm eine neue Ausreisefrist anzusetzen haben. 5.2 Da der Beschwerdeführer teilweise obsiegt, ist ihm eine entsprechend reduzierte Gerichtsgebühr aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 und 3 in Verbindung mit Art. 153 und Art. 153a OG). Der Kanton St. Gallen, der vorliegend keine Vermögensinteressen verfolgt, hat keine Kosten zu tragen (Art. 156 Abs. 2 OG). Hingegen hat er den Beschwerdeführer dem teilweisen Obsiegen entsprechend zu entschädigen (Art. 159 Abs. 1 OG). Zudem hat die Vorinstanz über die Kosten des kantonalen Verfahrens neu zu befinden.