Citation: 6B_1264/2021 E. 1.5.2

1.5.2. Weiter wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz vor, sie nehme realitätsfremd an, er werde sich in Griechenland im Umgang mit Formularen nicht auskennen müssen; sie argumentiere absolut an den Tatsachen vorbei, wenn sie behaupte, man könne in Griechenland leben, ohne die schriftliche Sprache zu können. Seine Rüge geht fehl. Nachdem die Vorinstanz willkürfrei davon ausgeht, der Beschwerdeführer beherrsche die griechische Sprache mündlich gut, bringt sie vor, seine vielfältigen Erfahrungen in der Gastronomie (als Allrounder, als Koch, im Service) würden es ihm zumindest grundsätzlich erlauben, Arbeit in Griechenland zu finden. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz diesbezüglich davon ausgeht, für eine solche berufliche Tätigkeit seien keine besonders guten schriftlichen Kenntnisse der griechischen Sprache notwendig bzw. müsse er sich im Umgang mit Formularen nicht auskennen. Ihre Ausführungen beziehen sich auf die beruflichen Integrationschancen in Griechenland; dazu, inwieweit schriftliche Griechischkenntnisse zur Erlangung einer Krankenversicherung, für den Zugang zu selber zu bezahlenden Leistungen der Gesundheitsversorgung, der Therapie sowie der Betreuung notwendig sind, äussert sich die Vorinstanz entgegen der Kritik des Beschwerdeführers nicht. Damit vermag er keine Willkür in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung aufzuzeigen.