Citation: 4A_223/2021 E. 1.2.4

1.2.4. Es scheint fraglich, ob diese Berechnung richtig ist. Denn der Wert des eingeklagten Goldes beträgt offenkundig mehr als Fr. 4'186.-- (im vorausgegangenen Verfahren betreffend die Herausgabe der 299 Unzen Gold ist der Streitwert etwa auf Fr. 329'613.-- festgesetzt worden [Entscheid der Vorinstanz vom 14. April 2020 E. 6 S. 16]). Umgekehrt hat der Beschwerdeführer die erstinstanzliche Streitwertschätzung nicht kritisiert, sondern im kantonalen Beschwerdeverfahren ausdrücklich anerkannt. Der stets anwaltlich vertretene Beschwerdeführer musste sich der auf dem Spiel stehenden geldwerten Interessen von Beginn an bewusst sein. Es scheint daher ungewiss, ob er sich im Nachhinein auf einen höheren, für ihn heute günstigeren Streitwert berufen kann (siehe aber immerhin der - im bundesgerichtlichen Verfahren nicht geltende - Art. 91 Abs. 2 ZPO; im Einzelnen BGE 140 III 571 E. 1.4; Urteil 5A_400/2013 vom 29. November 2013 E. 1.2.3).