Citation: 8C_582/2021 E. 8.1

8.1. Der Beschwerdeführer wendet ein, die Kurzbeurteilungen des Kreisarztes Dr. med. D.________ vom 24. Juli 2020 und der Kreisärztin Dr. med. C.________ vom 16. September 2020 seien blosse Stellungnahmen zu den Akten. Diese Ärzte hätten ihn somit nicht selber untersucht, was für eine medizinische Beurteilung mit grosser Tragweite nicht angehe. Zudem hätten sie nicht einmal die Vorakten vollständig beigezogen. Die unfallbedingten Beschwerden seien folglich nicht mehr detailliert abgeklärt worden, insbesondere die Gehörbeschwerden, der Schwindel und die psychischen Beschwerden. Den kreisärztlichen Beurteilungen komme somit kein Beweiswert zu, vor allem bezüglich der Verneinung von strukturell objektivierbaren und psychischen Unfallfolgen. Da wenigstens geringe Zweifel daran bestünden, seien ergänzende Abklärungen vorzunehmen. Das Vorgehen von Suva und Vorinstanz sei willkürlich.