Citation: 5A_72/2009 14.05.2009 E. A

A.a Die Ehe der X.________ und des Z.________ wurde mit Urteil des Bezirksgerichtes Muri/AG vom 24. Februar 2006 rechtskräftig geschieden. Die Ehegatten unterstanden dem Güterstand der Gütergemeinschaft. Im Urteilsdispositiv wurde die Bank Y.________ angewiesen, das Vermögen unter den beiden Kundennummern 1 und 2 wertmässig hälftig auf die Parteien aufzuteilen, was in der Folge auch geschah. A.b Mit Eingabe vom 10. Juli 2007 reichte die Beschwerdeführerin gegen den Beschwerdegegner Klage ein und verlangte von ihm, ihr lückenlose Bankauszüge über sämtliche Konti und Depots unter der Kundennummer 2 bei der Bank Y.________ in A.________ für den Zeitraum vom 1. November 2002 bis 15. Dezember 2006 auszuhändigen. Das Kantonsgericht Zug, 3. Abteilung, wies die Klage mit Urteil vom 27. März 2008 ab. Zum gleichen Ergebnis gelangte das Obergericht des Kantons Zug mit dem hier angefochtenen Urteil vom 23. Dezember 2008.