Citation: 4P.195/2003 17.02.2004 E. 3.2

Die Beschwerdeführerin rügt, das Obergericht habe das Rechtsmissbrauchsverbot willkürlich angewendet und damit gegen das Willkürverbot (Art. 9 BV) verstossen. Nach dem Grundsatz der absoluten Subsidiarität (Art. 84 Abs. 2 OG) ist die staatsrechtliche Beschwerde nur zulässig, wenn die behauptete Rechtsverletzung nicht mit einem anderen Rechtsmittel gerügt werden kann. Diese Subsidiarität der staatsrechtlichen Beschwerde gilt insbesondere auch im Verhältnis zur Berufung (BGE 120 II 384 E. 4a S. 385). Die Rüge falscher Anwendung von Bundesrecht ist in berufungsfähigen Streitsachen mit Berufung vorzubringen (Art. 43 Abs. 1 und 2 OG). Da die willkürliche Anwendung des Rechtsmissbrauchsverbots (Art. 2 ZGB) mit eidgenössischer Berufung geltend gemacht werden kann, ist auf die Beschwerde insoweit nicht einzutreten.