Citation: 1P.187/2002 27.06.2002 E. B

Gegen diese Verfügung erhob X.________ am 31. Januar 2002 Beschwerde an die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern. Er ersuchte um Freigabe der beiden Reisepässe, eventualiter nur des Schweizerpasses. Subeventualiter beantragte er, die Identitätskarte sei herauszugeben bzw. die Einwohnerkontrolle der Gemeinde Emmen sei anzuweisen, die Karte herauszugeben. Der Kantonale Untersuchungsrichter hielt mit Vernehmlassung vom 15. Februar 2002 an der Verfügung vom 30. Januar 2002 fest. X.________ beantragte am 19. Februar 2002 erneut, die Pass- und Schriftensperre sei aufzuheben. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern wies die Beschwerde am 26. Februar 2002 ab mit der Begründung, die Annahme der Wiederholungsgefahr erweise sich als Ersatzmassnahme zur Untersuchungshaft jedenfalls nicht als offenkundig gesetzeswidrig. X.________ gelangte am 4. März 2002 in einem informellen Schreiben erneut an den Untersuchungsrichter und ersuchte, zumindest die Identitätskarte sei herauszugeben, da er für eine Weiterbildung in Deutschland auf sie angewiesen sei. Der Untersuchungsrichter lehnte dieses Gesuch am 10. April 2002 ab.