Citation: 9C_420/2019 E. 3.2

3.2. Die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz sind nicht mangelhaft im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG und ihre rechtliche Würdigung ist bundesrechtskonform (vgl. E. 1). Denn die versicherte Person hat in der Regel nur Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren (vgl. Art. 8 Abs. 1 IVG; vgl. BGE 142 V 523 E. 6.3 S. 535 f. mit Hinweisen). In Nachachtung dieses allgemein gültigen Grundsatzes hat die Vorinstanz zutreffend erwogen, dass mit der Feststellung der Ausbildungsfähigkeit für eine Lehre in der freien Wirtschaft und der damit einhergehenden Berufswahl die bisher gewährte Eingliederungsmassnahme weiterhin nicht mehr notwendig gewesen ist. An diesem entscheidenden Punkt ändern die Vorbringen in der Beschwerde nichts. Vom Versicherten wird zu Recht nicht geltend gemacht, dass für die Ausbildung zum "Informatiker Applikationsentwickler EFZ" der Abschluss des Gymnasiums mit Maturaerforderlich sei. Nicht gefolgt werden kann ihm, soweit er die Fortführung des Lerncoachings damit begründet, die Absolvierung des Maturajahres bis zum Beginn der Lehre im Sommer 2019 sei notwendig, um das Eingliederungsziel eines erfolgreichen Lehrabschlusses zu erreichen. Denn es war dem Beschwerdeführer unbenommen, auch ohne das Lerncoaching das Gymnasium bis im Sommer 2019 weiter zu besuchen, um - wie er ausführt - einen geregelten Tagesablauf zu haben und sich in seinen defizitären sozialen Grundfähigkeiten zu üben.