Citation: 5A_290/2017 E. 3.2.1

3.2.1. Auf diese Weise möchte er seinen Gläubigern eine Sicherheit verschaffen können, die diese in der Folge zu einer Anmeldung eines Anspruchs im Lastenverzeichnis berechtigen würden. Insoweit strebt er bereits jetzt eine (künftige) Ergänzung des Lastenverzeichnisses an. Diesem Ansinnen kann nicht gefolgt werden. Es obliegt nämlich den Berechtigten selber ihre Ansprüche am Grundstück innert Frist anzumelden (Art. 138 Abs. 2 Ziff. 3 SchKG). Dass der Beschwerdeführer nicht dazu gehört, ist unstrittig. Damit ist auch nicht zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen die anderen Gläubiger des Beschwerdeführers allenfalls noch in den Genuss des Grundpfandes kommen könnten. Beizufügen bleibt, dass das einmal in Rechtskraft erwachsene Lastenverzeichnis grundsätzlich nicht mehr abgeändert oder ergänzt werden kann; vorbehalten bleibt eine entsprechende Anordnung der Aufsichtsbehörde oder eine Ergänzung durch das Betreibungsamt von Amtes wegen (BGE 140 III 234 E. 3.3.2; Urteil 7B.72/2001 vom 4. Mai 2001 E. 2b/aa; STAEHELIN, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Erg. 2017, N. 141/a zu Art. 140). Ob eine solche Situation sich zu einem späteren Zeitpunkt verwirklichen und damit das laufende Verwertungsverfahren beeinflussen kann, ist an dieser Stelle nicht zu erörtern.