Citation: 1P.544/2006 14.09.2006 E. 1

1.1 Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um einen kantonal letztinstanzlichen Endentscheid, gegen den die staatsrechtliche Beschwerde zulässig ist (Art. 86 Abs. 1 OG). Der Beschwerdeführer rügt die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten, wozu er befugt ist (Art. 88 OG). Mit einer staatsrechtlichen Beschwerde gegen die Aufrechterhaltung von Untersuchungshaft kann, ausser der Aufhebung des angefochtenen Entscheids, auch die sofortige Entlassung aus der Haft verlangt werden (BGE 124 I 327 E. 4 S. 332 ff. mit Hinweisen; 115 Ia 293 E. 1a). Der entsprechende Antrag des Beschwerdeführers ist daher zulässig. 1.2 Der Beschwerdeführer verlangt neben der Haftentlassung auch eine erweiterte Akteneinsicht. Im angefochtenen Entscheid wird klargestellt, dass Gegenstand des Entscheids des Verfahrensgerichts einzig die Verlängerung der Untersuchungshaft darstellt. Zur Gewährung einer erweiterten Akteneinsicht müsse bei der Verfahrensleitung ein entsprechender Antrag gestellt werden. Gegen eine allfällige abweisende Verfügung des Besonderen Untersuchungsrichteramts könne eine Verfahrensbeschwerde nach § 120 der kantonalen Strafprozessordnung vom 3. Juni 1999 (StPO/BL) erhoben werden. Aus diesen Ausführungen im angefochtenen Entscheid ergibt sich, dass bezüglich des Antrags um erweiterte Akteneinsicht noch kein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid vorliegt, weshalb das Bundesgericht auf diesen Antrag nicht eintreten kann (Art. 86 Abs. 1 OG).