Citation: 1C_52/2024 E. B

Nach Eintritt der Rechtskraft des strafrechtlichen Urteils wurde das zuvor sistierte Verfahren betreffend die opferhilferechtlichen Ansprüche wieder aufgenommen. A.B.________ beantragte für die Rechtsvertretung im Strafverfahren unter anderem eine Entschädigung in der Höhe von Fr. 12'294.50 als langfristige Opferhilfe. Mit Entscheid vom 22. September 2021 wies das Bezirksgericht Weinfelden diesen Antrag ab. Für die Aufwendungen im Opferhilfeverfahren wurde A.B.________s Rechtsvertreter mit Fr. 5'493.30 entschädigt. Dagegen wehrte sich A.B.________ vor dem Obergericht des Kantons Thurgau, das die Berufung abwies. Gegen diesen Entscheid erhob A.B.________ Beschwerde beim Bundesgericht (Verfahren 1C_344/2022).