Citation: 2C_766/2019 E. 3.3

3.3. Vor Bundesgericht ist somit von Bedeutung, ob die Kenntnis der geschwärzten Informationen dem Beschwerdeführer weitere, entscheidende Vorbringen ermöglicht hätte. Die eingeschwärzten Namen der Verfasser sowie der Aktenzeichen verunmöglichen es dem Beschwerdeführer indessen nicht, sich detailliert und umfassend zum Inhalt der Berichte zu äussern. Die nicht geschwärzten Darlegungen in den Berichten sind hinreichend klar und verständlich (für das Bundesrecht vgl. Art. 27 und Art. 28 VwVG); ein gewisser Quellenschutz ist zulässig. Der Beschwerdeführer legt nicht stringent dar und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern ihm die Kenntnis der Verfasser, der Aktenzeichen oder der Quellen weitere, entscheidende Vorbringen zu den vorinstanzlichen Feststellungen ermöglicht hätten. Es ist ihm auch ohne die geschwärzten Informationen möglich gewesen, die Feststellungen in den Berichten zu bestreiten bzw. in Frage zu stellen. Folglich verletzt der angefochtene Entscheid seinen Anspruch auf rechtliches Gehör nicht. Die Vorinstanz durfte sich auf die aktualisierten Berichte des SEM und der Schweizerischen Botschaft in Ankara stützen.