Citation: U 406/05 03.04.2006 E. 2

2.1 Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin, die ihre Leistungspflicht im Anschluss an das Unfallereignis vom 6. Oktober 2000 anerkannte, einen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den über den 31. Mai 2004 hinaus bestehenden somatischen und psychischen Beschwerden und einer darauf zurückzuführenden Arbeitsunfähigkeit zu Recht verneint hat. Da der Einspracheentscheid vom 5. August 2004 leistungsaufhebend ist, liegt die Beweislast für den Wegfall des ursächlichen Zusammenhangs zwischen Unfall und Gesundheitsschäden bei der Beschwerdegegnerin, d.h. sie hat so lange Versicherungsleistungen auszurichten, als nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ein Dahinfallen der Kausalität erstellt ist. 2.2 Das kantonale Gericht stellte bei der Beurteilung auf das Gutachten des Zentrums A.________ vom 2. April 2004 ab, das es als beweiskräftig erachtete, und ging gestützt darauf in medizinischer Hinsicht zunächst davon aus, dass der Beschwerdeführer beim Unfall vom 6. Oktober 2000 kein Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS), keine äquivalente Verletzung und auch kein Schädelhirntrauma erlitten habe, und dass im Zeitpunkt der Begutachtung für die geltend gemachten Nackenschmerzen und das Lumbovertebralsyndrom - mit Ausnahme leichtgradiger degenerativer Veränderungen im Bereich der HWS - kein unfallbedingtes organisches Korrelat mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit mehr vorgelegen habe. Entsprechend sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Begutachtung nicht mehr an somatischen Unfallfolgen gelitten habe. Für die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers sei entsprechend der Auffassung der Experten allein die Schmerzfehlverarbeitung relevant, wobei die Frage des natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und dem psychischen Gesundheitsschaden offen gelassen werden könne, da es diesbezüglich am adäquaten Kausalzusammenhang fehle. 2.3 Der Beschwerdeführer bestreitet die Beweistauglichkeit des Gutachtens. Dieses gebe weder Antwort auf die juristisch relevanten Fragen, noch seien die gegebenen Antworten widerspruchsfrei und überzeugend. Das Gutachten stimme auch nicht mit der Beurteilung durch den Kreisarzt überein.