Citation: 2C_809/2021 E. 5.2.1

5.2.1. In diesem Zusammenhang rügen sie zunächst, dem fachärztlichen Bericht von Dr. med. D.________ vom 12. November 2019 sei zu entnehmen, dass der unverzügliche Schulwechsel medizinisch notwendig gewesen sei. Die Vorinstanz nahm ausdrücklich zur Kenntnis, dass Dr. med. D.________ einen Schulwechsel zum baldmöglichsten Zeitpunkt empfohlen hatte. Sie schloss daraus, dass ein Schulwechsel jedoch nicht unmittelbar vorgenommen werden müsse und nicht die einzig mögliche Massnahme darstellen würde. Diese auf den Wortlaut abgestützte Interpretation des ärztlichen Berichts durch die Vorinstanz ist nicht offensichtlich unhaltbar. Die Ausführungen der Beschwerdeführer, wie die Aussagen der Ärztin anders bzw. in ihrem Verständnis zu deuten wären, vermögen daran nichts zu ändern und sind bloss appellatorischer Natur. Insbesondere hat die Vorinstanz den Sachverhalt nicht verkürzt dargestellt, indem sie den fachärztlichen Bericht ohne den Finalsatz wiedergegeben hat, wonach ein Schulwechsel empfohlen sei, damit sich die Tochter im Rahmen ihrer vielfältigen Ressourcen gut und gesund weiterentwickeln könne. Es ist einem solchen Bericht inhärent, dass er die zukünftige Gesundheit des Patienten thematisiert. Indem die Vorinstanz diesen Umstand nicht ausdrücklich erwähnt hat, hat sie den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig i.S.v. Art. 97 Abs. 1 BGG festgestellt.