Citation: 1B_293/2017 E. 2

Mit Eingaben vom 26. Juni 2017 und 4. Juli 2017 ersuchte A.________ um Entlassung aus der Sicherheitshaft. Der Präsident der Strafkammer des Kantonsgerichts St. Gallen trat mit Entscheid vom 10. Juli 2017 auf das Gesuch um Entlassung aus der Sicherheitshaft nicht ein und ordnete an, dass A.________ bis und mit 5. August 2017 kein Haftentlassungsgesuch mehr stellen könne. Zur Begründung führte er zusammenfassend aus, dass A.________ gegen die mit Entscheid des Kreisgerichts vom 5. Mai 2017 verlängerte Sicherheitshaft Beschwerde bei der Anklagekammer erhoben habe. Während des hängigen Verfahrens vor der Anklagekammer habe A.________ bei der Anklagekammer sowie anderen Stellen weitere Haftentlassungsgesuche gestellt. Am 22. Juni 2017 habe die Anklagekammer die Haft bis längstens 5. August 2017 verlängert. Noch vor Zustellung dieses Entscheides habe A.________ das vorliegende Haftentlassungsgesuch gestellt. Bereits im vorinstanzlichen Verfahren habe A.________ während laufender Sperrfristen mehrfach Haftentlassungsgesuche gestellt. Das vorliegende Haftentlassungsgesuch erweise sich als rechtsmissbräuchlich, weshalb nicht darauf einzutreten sei. Im Übrigen hätte sich seit dem Entscheid der Anklagekammer vom 22. Juni 2017 nichts Wesentliches verändert. Vielmehr bestehe nach wie vor dringender Tatverdacht sowie Ausführungs- und Fortsetzungsgefahr. Selbst wenn auf das Haftentlassungsgesuch eingetreten werden könnte, wäre es abzuweisen.