Citation: 2C_963/2020 E. 2.2.1

2.2.1. Bei den vom Gesetz erwähnten "erheblichen Tatsachen" müsse sich nachträglich herausstellen, dass über Bestand und Umfang einer Steuerforderung unter Annahme eines falschen Sachverhalts entschieden worden sei. Die angerufenen neuen Tatsachen dürften also grundsätzlich nicht erst nach der Verfügung, deren Revision verlangt werde, bzw. nach dem Zeitpunkt, da im Hauptverfahren tatsächliche Vorbringen prozessual noch zulässig gewesen seien, eingetreten sein. Die rechtliche Würdigung oder eine falsche Würdigung von Tatsachen stellten selbst keine Tatsachen dar (vgl. E. 1.3.1 des angefochtenen Urteils, m.w.H., u.a. auf das Bundesgerichtsurteil 2C_495/2018 vom 7. Mai 2019 E. 2.2.2).