Citation: 1B_425/2016 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer rügt ferner, dass die Verhältnisse der Ehefrau des Beschwerdeführers zur Beurteilung der Bedürftigkeit nicht herangezogen werden dürften. Die Pflicht des Staats, der bedürftigen Partei die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren, geht der Beistands- und Beitragspflicht aus Familienrecht nach (BGE 138 III 672 E. 4.2.1 S. 674; 127 I 202 E. 3b S. 205; je mit Hinweisen; Urteil 1B_389/2015 vom 7. Januar 2016 E. 5.3). Die Mittel unterstützungspflichtiger Personen, insbesondere jene des Ehegatten, sind - vorbehältlich besonderer, hier nicht gegebener Konstellationen - auch im Strafverfahren zu berücksichtigen (vgl. Urteil 1B_389/2015 vom 7. Januar 2016 E. 5.3 sowie E. 6).