Citation: 6B_481/2024 E. 2.4.4

2.4.4. Der Beschwerdeführer beanstandet die vorinstanzliche Erwägung, wonach die persönliche Betroffenheit durch den Verlust des Verstorbenen nur leicht zu berücksichtigen ist. Er habe stets ausgeführt, dass der Verstorbene sein bester Freund gewesen sei. Die Vorinstanz stellt bei ihren Erwägungen zu Art. 54 StGB fest, die Angehörigen hätten vor Erstinstanz übereinstimmend erklärt, dass der Beschwerdeführer nicht als guter Freund des Verstorbenen bekannt gewesen sei. Auch den Akten kann die Vorinstanz keine Hinweise für eine besonders enge Freundschaft zwischen dem Beschwerdeführer und dem Verstorbenen entnehmen. Der Beschwerdeführer hat denn auch nach der Tat "keinen grossen Kontakt" zur Familie des Verstorbenen aufgenommen, was bei einer engen Freundschaft "sicherlich der Fall gewesen wäre". Dass der Beschwerdeführer sich die gleiche Tätowierung wie der Verstorbene mit dem Todesdatum habe stechen lassen, belege ebenfalls keine schwere Betroffenheit. An der Berufungsverhandlung habe die Verteidigung zwar Chatprotokolle und Bilder eingereicht, die gemeinsame Unternehmungen des Beschwerdeführers und des Verstorbenen belegen. Wie tief die Freundschaft tatsächlich gewesen sei, ergebe sich daraus jedoch nicht. Entsprechend berücksichtigt die Vorinstanz die persönliche Betroffenheit durch den Verlust des Verstorbenen nur leicht. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung als willkürlich oder die daraus gezogenen Schlüsse als bundesrechtswidrig ausweisen würde.