Citation: 9C_8/2008 24.07.2008 E. 3

Bezüglich des Grades der Arbeitsfähigkeit - zumindest ab dem Zeitpunkt der MEDAS-Begutachtung im Mai 2005 (vgl. dazu unten E. 5) - wurde die Aktenlage von der Vorinstanz pflichtgemäss gewürdigt; sie hat mit einlässlicher und nachvollziehbarer Begründung erkannt, dass der Sachverhalt vollständig abgeklärt ist und dem Beschwerdeführer leidensangepasste Tätigkeiten im Rahmen eines Pensums von 60 % zugemutet werden können. Diese Tatsachenentscheidung ist für das Bundesgericht verbindlich. Insbesondere erscheint der Umfang der erhaltenen Leistungsfähigkeit nicht als offensichtlich falsch festgestellt, hat doch der begutachtende Psychiater an der Schlusskonferenz der MEDAS-Ärzte teilgenommen und das Ergebnis aus gesamtmedizinischer Sicht geteilt; im Gutachten wird denn auch betont, es sei von einer mindestens 50-prozentigen Arbeitsfähigkeit bei einer leichten Tätigkeit ohne Einschränkung (ausser Gewichtslimite bis zu 10 kg) beziehungsweise einer 60-prozentigen bei eingeschränktem Anforderungsprofil (Gewichtslimite 3 kg) auszugehen. Der von der Vorinstanz für jenen Zeitpunkt bezeichnete Grad der Arbeitsfähigkeit von 60 % ist demnach nicht als bundesrechtswidrig festgestellt zu beanstanden.