Citation: 2C_499/2022 E. A

A.a. A.________ (geb. 1982), Staatsangehöriger Nordmazedoniens, reiste im Mai 2006 im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung (19. Mai 2006) zwecks Verbleib bei seiner Ehefrau D.________ (geb. 1982; Staatsangehörige Nordmazedoniens; Heirat am 11. Januar 2006), welche über die Niederlassungsbewilligung verfügt. Die Aufenthaltsbewilligung von A.________ wurde seither mehrfach verlängert. Das Ehepaar verfügt über zwei gemeinsame Kinder, nämlich den Sohn B.________ (geb. 14. März 2009) und die Tochter C.________ (geb. 19. Mai 2014), welche ebenfalls die Niederlassungsbewilligung besitzen. In den Jahren 2006 und 2008 kam es zu Vorfällen häuslicher Gewalt seitens A.________ gegenüber seiner Ehefrau. Ab Februar 2015 lebte das Ehepaar für ein Jahr getrennt. A.b. Bereits am 11. März 2010 wurde A.________ vom Amt für Bevölkerung und Migration des Kantons Freiburg (Migrationsamt) wegen des Bezugs von Sozialhilfe von monatlich Fr. 1'376.-- bzw. damals insgesamt Fr. 5'937.-- ausländerrechtlich verwarnt. Per 20. Mai 2019 belief sich der Betrag der von A.________ und seiner Familie bezogenen Sozialhilfe auf Fr. 87'305.30. Seit dem 1. November 2019 beziehen A.________ und seine Familie keine Sozialhilfe mehr, wobei A.________ nicht erwerbstätig ist. Demgegenüber ist seine Ehefrau, wie sich aus den Akten ergibt (Art. 105 Abs. 2 BGG), vollzeitlich berufstätig. A.c. Im Weiteren war A.________ beim Betreibungsamt des Seebezirks gemäss Stand vom 14. Mai 2019 mit Betreibungen im Umfang von Fr. 34'203.70 und Verlustscheinen im Betrag von Fr. 92'102.30 verzeichnet. Per 30. November 2020 waren Betreibungen in deutlich höherem Umfang (betreffend Betrag vgl. E. 3.2 unten) und Verlustscheine im Betrag von Fr. 129'377.15 betreffend A.________ registriert, sprich die jeweiligen Beträge haben sich in rund eineinhalb Jahren markant erhöht. A.d. Strafrechtlich ist A.________ in der Schweiz wie folgt in Erscheinung getreten: - 30. August 2011 Strafbefehl Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland, grobe Verletzung der Verkehrsregeln, Geldstrafe von 10 Tagessätzen à Fr. 70.-- mit Probezeit von zwei Jahren und Busse von Fr. 70.--; - 7. November 2011 Strafbefehl Staatsanwaltschaft Kanton Freiburg, Vergehen gegen die Gesetzgebung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung, Geldstrafe von 15 Tagessätzen à Fr. 20.-- mit einer Probezeit von zwei Jahren; - 30. März 2012 Strafbefehl Staatsanwaltschaft Kanton Freiburg, Führen eines Motorfahrzeugs trotz Verweigerung, Entzug oder Aberkennung des Ausweises, Geldstrafe von 20 Tagessätzen à Fr. 90.-- mit einer Probezeit von drei Jahren und Busse von Fr. 400.--; - 28. August 2014 Strafbefehl Staatsanwaltschaft Kanton Freiburg, missbräuchliche Verwendung von Ausweisen und/oder Kontrollschildern, Geldstrafe von zehn Tagessätzen à Fr. 100.-- mit einer Probezeit von drei Jahren und Busse von Fr. 300.--; - 20. Januar 2016 Urteil Gericht des Seebezirks (Kanton Freiburg), qualifiziert grobe und grobe Verletzung der Verkehrsregeln, Fahrenlassen ohne Haftpflichtversicherung, missbräuchliche Überlassung von Ausweisen und/oder Kontrollschildern, Führen eines Motorfahrzeugs trotz Verweigerung, Entzug oder Aberkennung des Ausweises, Freiheitsstrafe von 24 Monaten, davon 12 Monate zu vollziehen und 12 Monate bedingt vollziehbar mit einer Probezeit von fünf Jahren, Busse von Fr. 300.--. In der Folge wurde A.________ am 31. Januar 2017 vom Migrationsamt erneut ausländerrechtlich verwarnt, wobei ihm der Widerruf der Aufenthaltsbewilligung angedroht wurde. Ausserdem sind in der Zeit vom 7. Mai 2009 bis zum 9. Juni 2016 gegen A.________ weitere 16 Strafbefehle in diversen Kantonen wegen Vertosses gegen die Strassenverkehrsgesetzgebung ergangen. Aus diesem Grund und wegen der Anhäufung von Schulden (vgl. Bst. A.c oben) wurde A.________ am 3. Dezember 2019 zum dritten Mal ausländerrechtlich verwarnt, wobei er aufgefordert wurde, sich umgehend rechtskonform zu verhalten und grösstmögliche Anstrengungen zu unternehmen, um sich in der Schweiz zu integrieren. Abgesehen davon wurde er am 22. Januar 2020 wegen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz, begangen in der Zeit vom 1. Juli 2017 bis Oktober 2018, und Übertretung gegen das Betäubungsmittelgesetz, namentlich wegen des Kaufs und Weitergabe von Kokain, zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten mit einer Probezeit von fünf Jahren und einer Busse von Fr. 300.-- verurteilt (Polizeirichter des Seebezirks). Auch die (dritte) Verwarnung vom 3. Dezember 2019 führte allerdings nicht zu einer Verhaltensänderung bei A.________: Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg vom 14. Dezember 2020 wurde er zu einer unbedingten Geldstrafe von 70 Tagessätzen à Fr. 60.-- und einer Busse von Fr. 1'000.-- verurteilt, unter anderem weil er am 25. Mai 2020 alkoholisiert und nach Kokainkonsum am Steuer eines Fahrzeugs aufgegriffen wurde (Fahren eines Motorfahrzeugs in fahrunfähigem Zustand) - worauf ihm der Führerausweis gleichen Tags für die Dauer von 60 Monaten entzogen wurde - und daraufhin am 12. August 2020 trotz Führerausweisentzug erneut beim Fahren aufgegriffen wurde. Ausserdem wurden gemäss diesem Strafbefehl bei einer Durchsuchung am 25. Mai 2020 2.17 g Kokain bei A.________ sichergestellt. Auch hat A.________ der behördlichen Aufforderung, wegen unbezahlter Haftpflichtversicherungsprämien einen Fahrzeugausweis und Kontrollschilder abzugeben, nicht Folge geleistet, sodass Letztere schliesslich von der Kantonspolizei am 22. September 2022 entzogen werden mussten. Schliesslich wurde A.________ mit einem weiteren Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg vom 20. April 2021 wiederum wegen Nichtabgabe von Kontrollschildern und Fahrzeugausweisen, welche zusätzliche Fahrzeuge betrafen, zu einer unbedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen à Fr. 30.-- verurteilt, wobei die Fahrzeuge nicht aufgefunden und die Kontrollschilder nicht eingezogen werden konnten. A.e. Im Jahr 2012 erlitt A.________ in Nordmazedonien einen Motorradunfall und verletzte sich an der linken Hand. Aufgrund dieser Verletzung erhält er von der SUVA ein jährliche Rente (Jahr 2020: Fr. 11'981.40; vgl. zur Verletzung im Weiteren E. 5.1 unten).