Citation: 2D_20/2007 20.09.2007 E. A

Die deutschen Staatsangehörigen B. X.________ (geb. 1964 in Goch/D) und C. Y.________ (geb. 1970 in Furth/D) hatten eine gemeinsame Tochter (A.________, geb. 3. Dezember 1993 in St. Gallen), als sie am 28. Oktober 1994 in Salzburg heirateten. Am 19. Dezember 2001 wurde die Ehe vom Amtsgericht München rechtskräftig geschieden. Die Tiroler Landesregierung verlieh B. Y.-X.________ am 17. Oktober 2001 die österreichische Staatsbürgerschaft; am 1. März 2004 wurde diese auch ihrer Tochter verliehen. Anfangs Januar 2006 ersuchte B. Y.-X.________ beim Ausländeramt des Kantons St. Gallen um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligungen für sich und ihre Kinder. Dem Ersuchen wurde zwar entsprochen; in der Bewilligung vom 13./23. Januar 2006 wurde jedoch - aufgrund entsprechender amtlicher Abklärungen - als Name der Tochter A.________ in Abweichung zur abgelaufenen Bewilligung, die auf den Namen X.________ lautete, Y.________ eingesetzt; unter deren Staatsangehörigkeit wurde anstelle von Österreich die Bundesrepublik Deutschland aufgeführt. Gegen diese ihres Erachtens irrtümliche und nicht verlangte Namensänderung der Tochter von X.________ auf Y.________ gelangte B. X.________ im Namen ihrer Tochter an das Justiz- und Polizeidepartement des Kantons St. Gallen, das ihre als Rechtsverweigerungsbeschwerde bezeichnete Eingabe abwies. Den von A. Y.________, vertreten durch ihre Mutter, gegen diesen Entscheid gerichteten Rekurs wies der Regierungsrat des Kantons St. Gallen mit Beschluss vom 27. Februar 2007 ab.