Citation: 2A.225/2005 25.04.2005 E. 3

3.1 Der vorliegend streitige Abzug betrifft zum überwiegenden Teil eine Provisionszahlung von 70'000 Franken, welche der Beschwerdeführer seiner früheren Lebensgefährtin und heutigen Ehefrau für eine Mäklertätigkeit im Zusammenhang mit dem Verkauf der Einfamilienhäuser bezahlt haben will. Gemäss dem angefochtenen Entscheid ist diesbezüglich jedoch nur erwiesen, dass der Beschwerdeführer bei seinen Verkaufsbemühungen in gewissem Masse von seiner Partnerin unterstützt worden ist (Telefondienst, Objektbesichtigungen, Zusammenstellen von Broschüren und Führen von Verkaufsgesprächen). Dass diese tatsächlich eine eigenverantwortliche Vermittlertätigkeit entfaltet oder auch nur in irgendeiner Form selbständig tätig geworden wäre, ist jedoch nicht erstellt. Schliesslich ist für die Vorinstanz nicht einmal mit letzter Klarheit nachgewiesen, dass der Beschwerdeführer seiner Partnerin effektiv 70'000 Franken bezahlt hat. Einen Betrag in dieser Höhe hält die Vorinstanz im Übrigen ohnehin für unangemessen hoch. Deshalb kam sie zum Schluss, der Grund für eine allfällige Zahlung liege in der engen persönlichen Beziehung der heutigen Ehegatten und nicht in einer Vermittlertätigkeit der Zahlungsempfängerin. Der Beschwerdeführer beanstandet diese Feststellung als unrichtig, wobei er aber offensichtlich die Bedeutung von Art. 105 Abs. 2 OG verkennt: Gemäss der genannten Bestimmung ist das Bundesgericht an die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz gebunden, wenn es sich bei dieser - wie hier - um eine richterliche Behörde handelt; von deren Feststellungen kann nur abgewichen werden, soweit diese offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen erfolgt sind. Entsprechende Rügen erhebt der Beschwerdeführer nicht und tut insbesondere mit keinem Wort dar, weshalb die beanstandete Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig sein sollte. Sie erscheint denn auch überzeugend, weshalb der angefochtene Entscheid insoweit nicht gegen Bundesrecht verstösst (vgl. Art. 104 OG). 3.2 Der Rest des streitigen Abzugs, ausmachend 18'614.80 Franken, begründete der Beschwerdeführer mit Aufwand für Fahrten und Besprechungen, ohne die betreffenden Auslagen jedoch in irgend einer Weise zu belegen oder auch nur zu konkretisieren. Damit war für die Vorinstanz unklar, ob und inwieweit er tatsächlich Aufwendungen für die Bewirtung von Kaufinteressenten getätigt habe; nicht zu bestimmen sei auch, wieviele Kilometer er in seiner Funktion als Liegenschaftenhändler gefahren sei und ob er hierfür das private Fahrzeug und nicht einen Geschäftswagen seiner Tiefbau- und Transportunternehmung verwendet habe. Die Vorinstanz hielt deshalb nicht für erwiesen, dass der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit dem Verkauf der Einfamilienhäuser (zusätzliche) Auslagen entstanden sind, die nicht bereits über das erwähnte Unternehmen abgerechnet wurden. Dass diese Feststellung im angefochtenen Entscheid offensichtlich unrichtig wäre (vgl. Art. 105 Abs. 2 OG), ist weder dargetan noch ersichtlich.