Citation: 2A.107/2005 09.03.2005 E. A

Gegen den Einspracheentscheid der Steuerrekurskommission für Selbständigerwerbende betreffend Jahressteuer für das Jahr 2000 erhob A.________ Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Luzern. Dieses forderte den Beschwerdeführer mit Verfügung vom 15. November 2004 auf, bis 30. November 2004 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- an die Kantonale Gerichtskasse in Luzern zu leisten. Die Verfügung enthielt die Androhung, dass bei Nicht- oder nicht rechtzeitiger Bezahlung auf die Beschwerde nicht eingetreten werde. Zudem enthielt die Verfügung folgende Hinweise: "Zahlungen gelten dann als rechtzeitig, wenn spätestens am letzten Tag der Frist der Betrag - bei der Kantonalen Gerichtskasse bar bezahlt oder - bei einer Schweizer Poststelle einbezahlt bzw. per PTT-Giro angewiesen wird. Zahlungen unter Benutzung des elektronischen Zahlungsauftrages (EZAG), dessen sich die meisten Banken bedienen, gelten dann als rechtzeitig, wenn als Fälligkeitsdatum auf dem Datenträger spätestens der letzte Tag der Frist bestimmt und der Datenträger innerhalb dieser Frist der schweizerischen Post übergeben wird. Bei Zahlungsauftrag an eine Bank ist dafür zu sorgen, dass diese die Zahlung rechtzeitig erbringt. Die Rechtzeitigkeit der Zahlung ist im Zweifel von Ihnen nachzuweisen." Der Beschwerdeführer beauftragte am 17. November 2004 die Luzerner Regiobank mit der Bezahlung des Kostenvorschusses. Diese veranlasste die Zahlung am 30. November 2004 bei der Post mit elektronischem Zahlungsauftrag (EZAG). Der Betrag von Fr. 2'000.-- wurde am 1. Dezember 2004 dem PC-Konto der kantonalen Gerichtskasse bei der Postfinance gutgeschrieben. Das Gericht holte in der Folge einen Bericht bei der Postfinance ein und gab dem Beschwerdeführer Gelegenheit, die Rechtzeitigkeit der Zahlung nachzuweisen. Mit Entscheid vom 18. Januar 2005 trat das Gericht (Präsidentin) wegen verspäteter Leistung des Kostenvorschusses auf die Beschwerde nicht ein.