Citation: 9C_143/2010 19.03.2010 E. 3

3.1 Die Vorinstanz erwog, mit Blick auf erforderliche Zurückhaltung bei der Würdigung hausärztlicher Berichte sei nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle nicht auf die Einschätzung Dr. med. W.________, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, vom 29. November 2005, abgestellt habe. Dies gelte umso mehr, als Dr. med. W.________ mehrfach betont habe, er stosse bei der Beantwortung der gestellten Fragen an seine Grenzen. Hinsichtlich des fachärztlichen Berichtes von Dr. med. B.________, Oberarzt an der Klinik A.________, vom 15. April 2005, falle auf, dass dessen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit explizit unter Hinweis auf den gesamten sozialen Hintergrund (schlechte Deutschkenntnisse, langjährige Arbeitslosigkeit etc.) erfolgt sei. Weil die soziokulturellen und psychosozialen Faktoren bei der Ermittlung der IV-relevanten Arbeitsunfähigkeit keine Rolle spielen dürften, habe die IV-Stelle zu Recht auf die den rechtsprechungsmässen Anforderungen genügende Einschätzung des RAD vom 13. August 2008 abgestellt. 3.2 Der Beschwerdeführer rügt sinngemäss, das kantonale Gericht habe Bundesrecht verletzt, indem es nicht auf die Beurteilung der Ärzte an der Klinik A.________ und des Hausarztes abgestellt habe, deren Einschätzung auf eigenen Untersuchungen beruhten, sondern ausschliesslich auf die Aktenbeurteilung des RAD.