Citation: 1B_47/2020 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer rügt, das Appellationsgericht habe mit seinem bloss summarischen Entscheid seine Kognition unrechtmässig beschränkt und ihm das Replikrecht sowie seinen Anspruch auf Akteneinsicht verweigert. Wie sich den Akten entnehmen lässt, war die Vernehmlassung der Staatsanwaltschaft im vorinstanzlichen Verfahren dem Beschwerdeführer am 12. Juli 2019 zur Stellungnahme zugestellt worden und er hat sich dazu nach einer ihm auf Antrag hin bewilligten Fristverlängerung am 15. August 2019 geäussert. Der vorliegende Fall unterscheidet sich insofern vom mit Entscheid des Bundesgerichts 1B_277/2019 vom 17. September 2019 beurteilten Parallelfall, den der Beschwerdeführer anruft. Damals hatte er keine Gelegenheit zur Replik erhalten, weshalb das Bundesgericht seine Beschwerde guthiess, was ihm hier aber nicht weiterhilft. Was die Akteneinsicht betrifft, ergibt sich ebenfalls aus den vorliegenden Akten, dass der Beschwerdeführer von der Kanzlei des Appellationsgerichts darauf hingewiesen worden war, ein schriftliches Gesuch stellen zu müssen und erst nach dessen Bewilligung einen Termin für die Akteneinsicht erhalten zu können. Dazu ist es in der Folge jedoch nicht gekommen, weil der Beschwerdeführer kein entsprechendes schriftliches Gesuch einreichte, und nicht, weil ihm die Akteneinsicht grundsätzlich verweigert worden wäre. Schliesslich verletzt es Art. 6 EMRK und Art. 29 Abs. 3 BV nicht, über die Aussichtslosigkeit einer Beschwerde im Rahmen des Entscheids über die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege nur durch summarische Beurteilung der Sach- und Rechtslage zu entscheiden. Vielmehr entspricht das der Rechtsprechung und ist gebräuchlich sowie Folge der prospektiven Beurteilung der Chancen einer Beschwerde, ohne einen definitiven Entscheid in der Sache zu fällen.