Citation: 2C_676/2019 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerinnen machen zunächst geltend, dass zwischen den beiden Familiennachzugsgesuchen eine wesentliche Änderung der rechtserheblichen Umstände vorliege: Im Zeitpunkt der ersten Gesuchs habe die Beschwerdeführerin 1 zusammen mit ihren vier Kindern noch in Ghana gelebt; seit dem 21. Juli 2018 würden die drei jüngeren Kinder, die das Schweizer Bürgerrecht besitzen, bei ihrem Vater in der Schweiz wohnen. Dass die drei Kinder bereits im Rahmen des ersten Familiennachzugsverfahrens das Schweizer Bürgerrecht gehabt hätten, sei fraglich; der Beschwerdeführerin 1 bzw. ihrem Ehemann seien keine Verfügungen über die Einbürgerung der drei Kinder eröffnet worden. Die Trennung der Familie in dieser veränderten Konstellation sei daher ein neuer rechtserheblicher Sachumstand, welcher es rechtfertige, auf das Familiennachzugsgesuch einzutreten.