Citation: 8C_742/2016 E. 2.1

2.1. Der vorinstanzliche Entscheid behandelt die materiell-rechtliche Frage des Anspruchs auf eine Hilflosenentschädigung. Er umfasst insgesamt fünf Seiten und ist in einem einzigen Satz als sog. "Dass-Entscheid" ergangen. Dies erschwert seine Les- und Nachvollziehbarkeit erheblich, nicht nur für die betroffene versicherte Person und ihren Rechtsvertreter, sondern auch für die involvierten Behörden. Im Übrigen hat das Obergericht des Kantons Zürich bereits 2012 die Bedenklichkeit derartiger Entscheide in Zusammenhang mit der Gewährung des rechtlichen Gehörs festgestellt (ZR 111 [2012] Nr. 74 S. 216 E. 4), worauf das Bundesgericht die Vorinstanz wiederholt hingewiesen hat (vgl. etwa Urteil 8C_7/2013 vom 3. April 2013 E. 1). Weiter erfolgt im angefochtenen Entscheid keine Trennung von Sach- und Rechtsfragen. Vor allem geht aus ihm aber nicht hervor, auf welchen medizinischen Sachverhalt sich die Vorinstanz stützt. Der Verweis auf die aus ihrer Sicht massgebenden ärztlichen Berichte reicht dazu nicht aus. Vielmehr muss sie klar darlegen, welche medizinischen Diagnosen und körperlichen oder psychischen Einschränkungen sie als erstellt erachtet und weshalb die - nicht weiter dargelegten - Schlussfolgerungen in diesen Berichten überzeugender sein sollen als die von der Versicherten angeführten ärztlichen Meinungen. Ohne diese Angaben ist die rechtliche Folgerung der Vorinstanz, die Notwendigkeit der dauernden persönlichen Überwachung sei nicht ausgewiesen, für das Bundesgericht auf ihre Vereinbarkeit mit Bundesrecht hin nicht überprüfbar. Der Entscheid ist für sich alleine nicht verständlich und es ist nicht Sache des Bundesgerichts, anhand der Akten den massgebenden Sachverhalt wie ein erstinstanzliches Gericht zu erstellen. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass es hier um Leistungen der Unfallversicherung nach Art. 105 Abs. 3 BGG geht (vgl. E. 1).