Citation: 8C_317/2023 E. A

Die A.________ GmbH betreibt ein Baugeschäft und hat ihr Personal seit dem 1. Juni 2001 bei der Schweizerischen Unfallversicherung (Suva) gesetzlich unfallversichert. Die Suva führte am 19. November 2021 eine Arbeitgeberkontrolle durch und stellte fest, dass die A.________ GmbH in den Jahren 2019 und 2020 an die B.________ GmbH hohe Geldsummen in bar ausgerichtet hatte. Den in diesem Zusammenhang am 3. Februar 2022 zugesandten Fragenkatalog beantwortete der Geschäftsführer der A.________ GmbH mit E-Mail vom 4. März 2022 dahingehend, er habe das Geld von der Bank abgehoben und dem Inhaber der B.________ GmbH ausgehändigt. Nach Durchführung des Mahn- und Bedenkzeitverfahrens (vgl. Schreiben vom 9. März 2022) prüfte die Suva den Sachverhalt androhungsgemäss anhand der ihr bekannten Unterlagen (vgl. Feststellungsblatt zur Revision vom 19. Mai 2022). Laut Revisionsbericht vom 24. Mai 2022 leistete die A.________ GmbH in den Jahren 2019 und 2020 Barzahlungen an die B.________ GmbH (heute: B.________ GmbH in Liquidation) in Höhe von insgesamt Fr. 643'440.-, welches Betreffnis als prämienpflichtige Lohnsumme zu qualifizieren sei. Gestützt darauf forderte die Suva mit Rechnung vom 24. Mai 2022 von der A.________ GmbH Prämien im Betrag von Fr. 51'397.15 nach. Eine Einsprache wies sie mit Einspracheentscheid vom 12. September 2022 ab.