Citation: 7B_703/2023 E. 2.4.2

2.4.2. Im Weiteren beziehen sich die vom Beschwerdeführer genannten Tatsachen, die er aus den von ihm neu eingereichten Beweismitteln ableiten möchte, auf Sachverhalte, welche bereits im ordentlichen Verfahren Thema waren. So ist nach den unbestritten gebliebenen Erwägungen der Vorinstanz etwa schon damals vorgebracht worden, B.________ habe ein aussereheliches Verhältnis mit C.________ gehabt, der Beschwerdeführer habe sich gegenüber den Bedürfnissen bzw. dem Willen von B.________ gleichgültig verhalten oder die Ehegatten hätten zeitweise getrennt voneinander geschlafen. Auch ein mögliches Rachemotiv seitens B.________ wurde im ordentlichen Verfahren bereits thematisiert. Wie die Vorinstanz erwägt, hat das Berufungsgericht diesen Umständen indessen keine entscheidende Bedeutung zugemessen bzw. festgehalten, dass diese am Ergebnis der Beweiswürdigung nichts zu ändern vermöchten. Der Beschwerdeführer begnügt sich in seiner Eingabe an das Bundesgericht im Wesentlichen damit, die von ihm genannten, sich aus den eingereichten Beweismitteln abgeleiteten Tatsachen ohne weitere Begründung und ohne Bezugnahme auf die vorinstanzlichen Erwägungen als relevant zu bezeichnen. Soweit er eine aussereheliche Affäre seitens B.________ geltend macht, legt er namentlich nicht dar, weshalb diese in vorliegendem Fall bedeutsam sein sollte und zu einem milderen Urteil führen könnte. Damit kommt er den Anforderungen an eine rechtsgenügende Begründung (vgl. E. 2.3.4 hiervor) nicht nach. Im Übrigen scheint er zu übersehen, dass seine Vorbringen nicht über eine abweichende Beweiswürdigung hinausgehen, die bereits auf dem ordentlichen Rechtsweg hätte geltend gemacht werden können. Dies gilt insbesondere für seine Rüge, wonach der dem Berufungsgericht bereits bekannte Vorhalt, der Beschwerdeführer habe teils getrennt von seiner Ehefrau geschlafen bzw. nicht in ihre Nähe kommen wollen, die Aussage des Opfers, er habe es mehrmals im Monat vergewaltigt, entkräfte. Das Rechtsmittel der Revision dient nicht dazu, rechtskräftige Entscheide jederzeit in Frage zu stellen oder frühere prozessuale Versäumnisse zu beheben (BGE 145 IV 197 E. 1.1; 130 IV 72 E. 2.2; je mit Hinweisen). Unbehelflich ist sodann die erstmals im vorliegenden Verfahren erhobene Behauptung, das Beweismittel 4 zeige auf, dass B.________ ihre Strafanzeige rückblickend als Fehler erachte. Inwiefern dies im revisionsrechtlichen Sinne erheblich sein sollte und die tatsächliche Grundlage des zu revidierenden Urteils erschüttern könnte, ist abermals weder dargetan noch ersichtlich. Gleich verhält es sich mit den angeblichen Widersprüchen, welche der Beschwerdeführer im Aussageverhalten des Opfers ortet. Diese beziehen sich auf Umstände, welchen das Berufungsgericht nach den willkürfreien Erwägungen der Vorinstanz keine entscheidende Bedeutung zugemessen hat. Sie erscheinen damit von vornherein als nebensächlich und sind nicht geeignet, die im ordentlichen Verfahren vorgenommene Beweiswürdigung in Zweifel zu ziehen und die tatsächlichen Feststellungen im Urteil vom 30. August 2021 umzustossen.