Citation: 6B_538/2009 04.11.2009 E. 6

6.1 Der Beschwerdeführer macht weiter eine Verletzung von Art. 3 EMRK (Verbot von Folter) geltend. Der angefochtene Entscheid verwehre die strafrechtliche Verfolgung einer unmenschlichen, erniedrigenden Behandlung durch das Würgen des Beschwerdegegners. 6.2 Die Rüge der Verletzung von Art. 3 EMRK zielt auf eine materielle Überprüfung des angefochtenen Entscheides ab, weshalb diese nicht zu hören ist. Auf die Beschwerde ist in diesem Punkt daher nicht einzutreten. 6.3 Der Beschwerdeführer rügt schliesslich die Verletzung von Art. 13 EMRK (Recht auf wirksame Beschwerde). Diese Bestimmung sei verletzt, indem die Vorinstanz auf das Begehren um Bestrafung des Beschwerdegegners nicht eingetreten, die beantragten Beweismittel nicht zugelassen und eine Strafuntersuchung verunmöglicht habe. 6.4 Nach Art. 13 EMRK hat, wer sich in den durch die Konvention garantierten Rechten und Freiheiten für beeinträchtigt hält, Anspruch darauf, bei einer nationalen Instanz eine wirksame Beschwerde einlegen zu können. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern diese Bestimmung verletzt worden sein soll, hat sich doch die Vorinstanz ausführlich mit den Vorbringen des Beschwerdeführers befasst. Eine Konventionsverletzung kann nicht bereits darin erblickt werden, dass die zuständige Behörde aus prozessrechtlichen Gründen auf gewisse Begehren und Anträge nicht eintritt, wie dies im vorliegenden Verfahren offenbar geschehen ist. Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen.