Citation: 8C_877/2017 E. 6.5

6.5. Soweit der Versicherte eine ungenügende Abklärung nach Art. 61 lit. c ATSG rügt, kann ihm nicht gefolgt werden. Denn UVZ und Vorinstanz haben berücksichtigt, dass die Invalidenversicherung ihm eine Umschulung in Form eines Jusstudiums finanziert. Die UVZ war nicht gehalten, den Abschluss dieser von der IV-Stelle genehmigten Umschulung abzuwarten, da diese keinen Einfluss auf den Invaliditätsgrad des Versicherten hatte, weil er bereits vor den invalidenversicherungsrechtlichen Eingliederungsmassnahmen vollständig und rentenausschliessend reintegriert war (vgl. etwa Urteil 8C_892/2015 vom 29. April 2016 E. 4 mit Hinweisen). Auch bezüglich der übrigen gerügten Punkte (Obergutachten, neuropsychologische Abklärung, Zeugeneinvernahme) ist der Vorinstanz keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes nach Art. 61 lit. c ATSG vorzuwerfen. Nachdem kein verfrühter Fallabschluss vorliegt, ist nicht zu beanstanden, dass die UVZ gleichzeitig auch über den Anspruch auf eine Integritätsentschädigung entschieden hat (Art. 24 Abs. 2 UVG). Da der Versicherte zu deren Höhe keine Rügen vorbringt, hat es auch diesbezüglich mit dem bereits Verfügten sein Bewenden.