Citation: C 372/00 27.07.2001 E. 5

5. Es sei gerichtlich abzuklären, wieweit das Reg. Arbeitsvermittlungszentrum RAV Y.________ als auch die zuständige Ausgleichskasse ihre Informations- und Sorgfaltspflicht gegenüber dem Beschwerdeführer grobfahrlässig verletzt haben und ob die Rechte des Beschwerdeführers gewahrt wurden. ", dass die kantonale Amtsstelle auf kostenpflichtige Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, wogegen das Staatssekretariat für Wirtschaft sich nicht hat vernehmen lassen, dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde von vornherein insoweit unzulässig ist, als die wiedergegebenen Anträge sich nicht auf die vorinstanzlich bestätigte Verfügung der kantonalen Amtsstelle vom 7. Mai 1999 beziehen, dass entsprechend diesem Anfechtungsobjekt einzig zu prüfen ist, ob Verwaltung und Vorinstanz zu Recht die materiellen Voraussetzungen für die Anspruchsberechtigung auf Arbeitslosenentschädigung (Art. 8 AVIG) ab 1. Januar 1998 verneint haben, dass diese Frage zu bejahen ist, erfüllt der Beschwerdeführer doch die von der Rechtsprechung (BGE 123 V 234) für Arbeitnehmer in arbeitgeberähnlicher Stellung geltenden Erfordernisse für den Taggeldbezug nicht, welche insbesondere darin bestehen, dass sich der Betreffende von seinem Betrieb während der Zeiten kontrollierter Arbeitslosigkeit löst, was hier eindeutig nicht der Fall ist, dass sämtliche Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an diesem für die Verneinung der Anspruchsberechtigung entscheidenden Gesichtspunkt nichts zu ändern vermögen, dass - im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes wegen - unter Hinweis auf den zur Zeit der Fällung des vorinstanzlichen Urteils (am 5. Oktober 2000) noch nicht publizierten BGE 126 V 399 festzustellen ist, dass, entgegen dem angefochtenen Entscheid, Gegenstand dieses Verfahrens nur die Feststellung der (fehlenden) materiellen Anspruchsberechtigung ab 1. Januar 1998 bildet, hingegen nicht die mit der Rückerstattung (Art. 95 AVIG) zusammenhängenden Fragen (Rechtsbeständigkeit der Abrechnungen, gegebenenfalls erforderlicher Rückkommenstitel, Verwirkung usw.), welche dem Verfahren vor der Arbeitslosenkasse vorbehalten sind, dass sich daher zu allen diesen Punkten keine weiteren Erwägungen rechtfertigen, insbesondere der Umstand nicht näher zu erörtern ist, dass die Arbeitslosenkasse die im Hinblick auf das damals gegen die Verfügung der kantonalen Amtsstelle eingeleitete Gerichtsverfahren erlassene Rückforderungsverfügung wiedererwägungsweise aufhob, dass in Anbetracht dieser Verfahrenslage von einer mutwilligen oder leichtsinnigen Beschwerdeführung (BGE 126 V 143), wie die Amtsstelle meint, nicht gesprochen werden kann,