Citation: 9C_486/2019 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hielt zunächst fest, die Ehefrau habe per 1. September 2018 eine 80%ige Festanstellung aufgenommen, womit sich der massgebende Sachverhalt verändert und die Verwaltung eine Leistungsanpassung zu Recht geprüft habe. Der Verweis des Beschwerdeführers auf frühere EL-Verfügungen sei unbehelflich. Alsdann führte das kantonale Gericht aus, als notwendige Kosten könnten nur jene für die Fahrten zwischen dem Wohnsitz und der Arbeitsstätte der Ehefrau berücksichtigt werden. Es lägen keine konkreten Anhaltspunkte oder Belege vor, dass die Ehefrau die Ausbildung zur Pflegefachfrau HF alsbald absolviere. Zudem bestehe in Bezug auf die Kosten im Zusammenhang mit einer (allfälligen) Weiterbildung einzig eine Rechnung vom 19. Dezember 2018, die jedoch an die Arbeitgeberin adressiert sei, weshalb von Berufsauslagen auszugehen sei, welche die Arbeitgeberin trage. Weder ein allfälliger, einmaliger Besuch einer auswärtigen Lehrveranstaltung noch die mit einem GA einhergehende höhere Flexibilität rechtfertige die Übernahme des im Vergleich zum Streckenabonnement (Fr. 1899.-) teureren GA (Fr. 4080.-).