Citation: I 553/04 20.06.2005 E. 5

Im Rahmen der weiteren Invaliditätsbemessung rügt der Versicherte die Anwendung eines Abzugs vom Tabellenlohn von 20 % und verlangt stattdessen einen solchen von 25 %. Diesem Begehren kann nicht stattgegeben werden. Bei der Überprüfung der Schätzung des für alle einkommensrelevanten Einzelfallumstände gesamthaft vorzunehmenden Abzugs darf die richterliche Behörde ihr Ermessen nicht an die Stelle desjenigen von Verwaltung und Vorinstanz setzen (vgl. BGE 126 V 81 Erw. 6 mit Hinweis sowie das vom Beschwerdeführer erwähnte Urteil R. vom 15. Januar 2003, I 365/02). Aus diesen Gründen und gestützt auf die Begründung der Vorinstanz in dieser Sache sowie mangels sich aufdrängender Anhaltspunkte für die Anwendung des maximalen Abzugs lehnt es das Eidgenössische Versicherungsgericht ab, den gewährten Abzug von 20 % zu erhöhen. Das zumutbare Invalideneinkommen beträgt demnach bei einem monatlichen Bruttolohn von Fr. 4557.- (Bundesamt für Statistik, Lohnstrukturerhebung 2002, S. 43, Tab. TA1, Anforderungsniveau 4), einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft, 6-2005, S. 82, Tab. B 9.2) und einem Arbeitspensum von 50 % sowie einem leidensbedingten Abzug von 20 % Fr. 22'803.-. Bei einem Vergleich mit dem unbestrittenen Valideneinkommen von Fr. 66'465.- ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 66 %, womit es beim kantonalen Entscheid bleibt.