Citation: 1C_248/2013 E. 3.2.1

3.2.1. In seiner Stellungnahme vom 12. Juni 2006 ans BFM erklärte der Beschwerdeführer, seine Ehefrau sei im Januar 2005 infolge Überlastung im Berufs- und im Privatleben in schwerwiegende gesundheitliche Probleme geraten. Um sich zu schonen habe sie entschieden, allein zu leben. Er selber lebe aber im Haus nebenan und habe weiterhin einen guten Kontakt zu seiner Frau; eigentlich lebten sie immer noch zusammen, wenn auch im Sinne eines "living apart together". Am 12. Juni 2006 war indessen längst das Scheidungsverfahren hängig, was der Beschwerdeführer gegenüber dem BFM verschwieg. Das Bundesverwaltungsgericht hält zu Recht fest, dass diese Darstellung insofern wahrheitswidrig und täuschend war.