Citation: 9C_641/2018 E. 1

Laut Dispositiv-Ziffer 1 des angefochtenen Entscheids weist die Vorinstanz die Beschwerde ab. Gemäss den Ziffern 2 und 3 wird hingegen der streitige Einspracheentscheid aufgehoben und dem Versicherten mit Fr. 1'404.- pro Monat eine höhere als die von der Ausgleichskasse festgesetzte Altersrente (Fr. 1'370.-) zugesprochen. Der Widerspruch zwischen den einzelnen Ziffern des Dispositivs ist offenbar darauf zurückzuführen, dass die Vorinstanz - obwohl sie die Plafonierung der den Ehegatten zustehenden Renten nach Art. 35 AHVG zu Recht bejahte und einen entsprechenden Betrag errechnete (Fr. 1'362.-) - die unplafonierte Rente in Dispositiv-Ziffer 3 übernahm. Diese Frage wie auch diejenige nach der Auslegung eines vorinstanzlichen Entscheids bei Widerspruch zwischen Dispositiv und Erwägungen (vgl. dazu Urteil 1E.6/2005 vom 25. August 2005 E. 4.2, nicht publ. in: BGE 131 II 581) braucht indes hier nicht weiter erörtert zu werden. Wie die nachfolgenden Erwägungen zeigen, ist der angefochtene Entscheid ohnehin aufzuheben und die vorinstanzliche Rentenberechnung, welche im Sinne einer reformatio in peius eine tiefere als die von der Verwaltung zugesprochene plafonierte Altersrente ergab, so oder anders zu korrigieren.