Citation: 9C_355/2019 E. 3.2.3

3.2.3. Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz im Lichte der dargelegten Rechtsprechung (E. 3.2.1) kein Bundesrecht verletzt, als sie das Invalideneinkommen anhand von Tabellenlöhnen ermittelt hat. Da der Rentenbeginn auf den 1. Oktober 2009 fällt, wird im angefochtenen Entscheid korrekterweise die LSE 2008 beigezogen. Hinsichtlich der Vorbringen der Beschwerdeführerin zum leidensbedingten Abzug aufgrund der "Einschränkungen und Hindernisse bezüglich Flexibilität" kann vollumfänglich auf die diesbezüglichen Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Die Vorinstanz hat (insbesondere) zutreffend erkannt, dass eine psychisch bedingte verminderte Flexibilität oder eine verstärkte Rücksichtnahme seitens Vorgesetzter und Arbeitskollegen von der Gerichtspraxis grundsätzlich nicht als eigenständige abzugsfähige Umstände anerkannt würden (vgl. Urteile 8C_447/2017 vom 17. Januar 2018 E. 5.5.2 und 8C_144/2010 vom 4. August 2010 E. 5.3), was auch hier gelte.