Citation: 5A_898/2023 E. 5.3

5.3. Die Beschwerdeführerin rügt dieses Vorgehen. Sie führt aus, Gegenstand der Beseitigungsklage sei die Beseitigung des die Störung verursachenden Zustands auf dem Ausgangsgrundstück. Die konkreten Beseitigungsmassnahmen müssten hierbei vom Kläger nicht bezeichnet und das Rechtsbegehren könne allgemein formuliert werden. Im Lichte der Lehre und Rechtsprechung zu Art. 679 und Art. 684 ZGB seien die Rechtsbegehren der Beschwerdeführerin als klar genügend bestimmt zu qualifizieren. Insbesondere sei sie nicht verpflichtet gewesen, konkret anzugeben, welche der Pflanzen zu entfernen bzw. auf welche Höhe diese zurückzuschneiden seien. Die Vorinstanz verletze Art. 84 Abs. 1 und Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO sowie Art. 9 und 29 Abs. 1 und 2 BV.