Citation: 8C_904/2017 E. 3.2

3.2. Was die Beschwerdeführerin hiegegen vorbringt, ist offensichtlich unbegründet. Das von ihr angerufene Urteil 8C_685/2015 vom 13. September 2016 ist schon deshalb nicht einschlägig, weil hier die Adäquanz des Kausalzusammenhanges zwischen den ab 1. Mai 2016 geklagten Beschwerden und dem Ereignis vom 22. August 2015 praxisgemäss (BGE 129 V 177 E. 4.2 i.f. S. 185; SVR 2016 UV Nr. 30 S. 99, 8C_2/2016 E. 4.1) nicht nach den besonderen Regeln von BGE 115 V 133, sondern nach der allgemeinen Adäquanzformel zu beurteilen ist. Auch mit Blick auf den Sachverhalt, welcher dem Urteil 8C_522/2007 vom 1. September 2008 zu Grunde lag, hat das kantonale Gericht - entgegen der Versicherten - die konkreten Umstände des hier zu beurteilenden Falles in Bezug auf die Adäquanz bundesrechtskonform gewürdigt. Zutreffend berücksichtigte es, dass nicht die Versicherte selbst eigentliches Ziel der Drohung war, dass gemäss Strafurteil keine eigentliche Lebensgefährdung vorlag, dass sich der Vorfall im Freien (Aussenbereich der Bar) in Anwesenheit eines Gastes abspielte und nur von kurzer Dauer war, dass der Schuss erkennbar gezielt senkrecht in die Luft abgegeben wurde, und dass es nicht zu körperlicher oder sexueller Gewalt, zu Fesselungen oder zum Einsperren kam. Schliesslich steht gemäss Sachverhalt fest, dass sich die Beschwerdeführerin - trotz des angeblich sofortigen Eintritts der vollständigen und anhaltenden Arbeitsunfähigkeit - erst rund drei Wochen nach dem traumatisierenden Ereignis zur medizinischen Erstversorgung in hausärztliche Behandlung zu Dr. med. D.________, Allgemeine Medizin FMH, begab. Soweit sich die Versicherte im Übrigen - ohne eine Bundesrechtsverletzung geltend zu machen - auf eine abweichende Würdigung der genannten Umstände beruft, begnügt sie sich mit appellatorischer Kritik am angefochtenen Entscheid, worauf nicht weiter einzugehen ist.