Citation: 5A_990/2018 E. 2.1.2

2.1.2. Spezifisch dem Obergericht wirft der Beschwerdeführer vor, es gehe offenbar davon aus, Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG gelte vor der oberen Aufsichtsbehörde nicht, denn es habe auf Art. 319 ff. ZPO abgestellt, um die Verweise auf die Rechtsschriften, Beweismittel und Darlegungen an die untere Aufsichtsbehörde nicht zu berücksichtigen. Das Obergericht hat festgehalten, das Beschwerdeverfahren richte sich gemäss § 18 des Einführungsgesetzes vom 26. November 2007 zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (EG SchKG; LS 281) nach § 83 f. des Gesetzes vom 10. Mai 2010 über die Gerichts- und Behördenorganisation im Zivil- und Strafprozess (GOG; LS 211.1). Der Sachverhalt sei von Amtes wegen zu untersuchen und die Bestimmungen der ZPO seien sinngemäss anwendbar (§ 83 Abs. 3 GOG). Für den Weiterzug an das Obergericht gälten Art. 319 ff. ZPO (§ 84 GOG). Insbesondere hat das Obergericht auf Art. 320, Art. 321 Abs. 1 und Art. 326 ZPO verwiesen.