Citation: 6B_221/2014 E. 1.4

1.4. Der Anklagegrundsatz ist nicht verletzt. Der Beschwerdeführer wusste von Anfang an, was ihm vorgeworfen wird. Er konnte sich folglich gegen das ihm zur Last Gelegte wirksam verteidigen. Daran ändert nichts, dass in der Anklageschrift nicht umschrieben wird, ob und unter welchen Umständen er seiner Ehefrau das Mobiltelefon wegnahm. Es handelt sich hierbei allenfalls um einen tatrelevanten Umstand, nicht aber um den eigentlichen Tatvorwurf. Dass er die Rückgabe des Mobiltelefons verweigerte, ergibt sich hingegen zweifelsfrei aus der Sachverhaltsumschreibung, wonach seine Ehefrau wiederholt versucht habe, dieses zu behändigen, er sie jedoch jeweils auf den Sitz zurückgestossen habe. Aus der Beschreibung des Verhaltens der Ehefrau geht hervor, dass dem Beschwerdeführer vorgeworfen wird, er hätte sie mit der Rückgabe des Mobiltelefons ruhig stellen und die Gefahr abwenden können. In der Anklageschrift werden alle tatbestandsrelevanten Sachverhaltselemente umschrieben. Ferner verletzt die Vorinstanz den Anklagegrundsatz nicht, wenn sie festhält, der Beschwerdeführer hätte über ein milderes Mittel verfügt, da er seiner Ehefrau das Mobiltelefon hätte zurückgeben können.