Citation: 9C_267/2023 E. 4.2

4.2. Dabei anerkennt der Beschwerdeführer aber, dass vorliegend zumindest dreierlei unbestritten ist: Ausser Streit steht zuerst einmal, dass der Beschwerdeführer seine Darlehensforderung gegenüber seinem Vater zwischen dem Zeitpunkt der Gewährung und demjenigen der Abschreibung des Kredits als Teil seines Geschäftsvermögens verbucht und behandelt hat. Weiter ist unangefochten, dass die kantonalen Steuerbehörden diese geschäftliche Zuordnung der Darlehensforderung über mehrere Jahre anerkannt haben. Darüber hinaus sind sich die Verfahrensbeteiligten darin einig, dass eine Umqualifizierung der Forderung in Privatvermögen (bzw. eine Überführung der Geschäftsschuld des Erblassers in dessen Privatbereich) nur dann statthaft ist, wenn massgeblich veränderte Verhältnisse eingetreten sind.