Citation: 8C_756/2013 E. 5.2

5.2. Obwohl die IV-Stelle in Absprache mit dem RAD-Arzt zunächst selbst darauf abgestellt hatte, beanstandet sie nunmehr wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren das MEDAS-Gutachten: Soweit darin eine psychische Komorbidität erheblicher Schwere, Intensität und Dauer in Form einer über den mittleren Schweregrad hinausgehenden depressiven Störung diagnostiziert werde, sei dies nicht nachvollziehbar; insbesondere lasse sich dies nicht aus dem von Dr. med. K.________ anlässlich des psychiatrischen Konsiliums erhobenen psychopathologischen Befund ableiten; mehr als eine mittelgradige depressive Episode sei objektiv nicht ausgewiesen, weshalb auch nicht eine psychische Komorbidität erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer vorliege; sei eine solche nicht ausgewiesen, müsse rechtsprechungsgemäss von einer Überwindbarkeit der Schmerzen ausgegangen werden, solange nicht weitere, erschwerende Umstände hinzukämen, wie sie in BGE 130 V 352 E. 2.2.3 aufgezählt seien; solche seien vorliegend indessen nicht hinreichenden gegeben.