Citation: 8C_385/2017 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer wendet als Erstes im Wesentlichen ein, im Gutachten des Universitätsspitals C.________ vom 9. Februar 2015 würden die Rückenschmerzen auf eine krankheitsbedingte Dekonditionierung zurückgeführt, was nicht nachvollziehbar sei. Die Dekonditionierung sei eine direkte Folge seiner jahrelangen Niereninsuffizienz und damit keine IV-fremde Begleiterscheinung. Sie müsse somit bei der Arbeitsfähigkeit berücksichtigt werden. Zudem sei die Beurteilung der LWS-Beschwerden unvollständig und widersprüchlich. Gemäss den Gutachtern des Universitätsspitals C.________ seien eine Osteochondrose LWK4-SWK1 sowie eine Facettengelenksarthrose LWK4-SWK1 festgestellt worden. Es seien degenerative Veränderungen diagnostiziert worden. In der Beurteilung des Universitätsspitals C.________ seien die beklagten Rückenschmerzen jedoch wiederum auf eine Dekonditionierung zurückgeführt worden. Die degenerativen Veränderungen würden sich indessen mindestens im bekannten Ausmass negativ auf die Arbeitsfähigkeit auswirken. Auch zu diesen Folgen bzw. dem Ausmass der zu erwartenden dauerhaften Einschränkungen schweige sich das Gutachten aus. Hierin sei es ebenfalls unvollständig und widersprüchlich. Weiter seien die Gutachter des Universitätsspitals C.________ davon ausgegangen, seine Müdigkeit sei auf die Nebenwirkung der Medikamentennebenwirkung der Immunsuppressiva zurückzuführen. Sie hätten sich jedoch nicht mit diesen Nebenwirkungen auseinandergesetzt. Es könne nicht davon ausgegangen werden, dass die "Müdigkeit" durch eine Rekonditionierung bessern werde. Solange er Immunsuppressiva einnehmen müsse, werde er mit der Nebenwirkung leben müssen und dauerhaft in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt bleiben. Die Gutachter des Universitätsspitals C.________ hätten jedoch keine Unterscheidung vorgenommen, inwiefern die Dekonditionierung im Rahmen der Müdigkeit medizinischen oder beruflichen Massnahmen zugänglich sei oder nicht. Ferner sei damit die Aussage des Prof. Dr. med. D.________, Leitender Arzt, des Universitätsspitals C.________ vom 2. September 2014 widerlegt, wonach aus nephrologischer Sicht keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit mehr bestünden.