Citation: 5A_315/2021 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer trägt in seinen Ausführungen zur Vermutungswirkung gemäss Art. 9 ZGB und Art. 8 Abs. 2 SchKG der freien Beweiswürdigung gemäss Art. 20a Abs. 2 Ziff. 3 SchKG zu wenig Rechnung. Er zeigt dabei nicht auf, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen, mithin offensichtlich unhaltbar sind. Es reicht dabei nicht aus, den festgestellten Sachverhalt mit Fragen zum genauen Ablauf der Zustellung in alle Einzelheiten in Zweifel ziehen zu wollen, ohne dabei aufzuzeigen, inwiefern die Antworten auf diese Fragen die Würdigung der Vorinstanz geradezu willkürlich erscheinen lassen. Die Detailfragen des Beschwerdeführers sind dazu auch teilweise ungeeignet, handelt es sich entgegen der Annahme des Beschwerdeführers bei der Zustellung des Zahlungsbefehls, dem mündlichen Rechtsvorschlag und dem Versehen des Postboten nicht um einen sonderlich komplexen Sachverhalt. Inwiefern die Ursache des Versehens für die Beurteilung von Relevanz ist und was die Schweizerische Post zur Klärung des Ablaufs hätte beitragen sollen, begründet der Beschwerdeführer nicht. Die tatsächlichen Vorbringen des Beschwerdeführers beschränken sich letztlich darauf, eine andere, für ihn vorteilhafte, Beurteilung der Würdigung der Vorinstanz entgegenzuhalten. Willkür ist damit jedoch nicht dargetan.