Citation: 8C_100/2024 E. 8.2

8.2. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, für die Bestimmung des Valideneinkommens könne davon ausgegangen werden, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall das Jus-Studium abgeschlossen und eine Tätigkeit als Juristin aufgenommen hätte. Soweit sie geltend mache, sie hätte beabsichtigt, Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Strafrecht und zusätzlichen Qualifikationen in Amerika oder England zu werden, handle es sich um blosse Absichtserklärungen ohne konkrete Anhaltspunkte, sodass vom Einkommen auszugehen sei, das Juristen ohne weitere Qualifikationen erzielen könnten. Im Jahr 2020 habe der Lohn für Juristinnen im Alter zwischen 30 und 49 Jahren Fr. 8'536.- monatlich (LSE 2020, Tabelle T17, Ziff. 26, Alter 30 bis 49 Jahre), mithin Fr. 102'432.- pro Jahr (Fr. 8'536.- x 12) betragen. Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Wochenstunden sowie der Nominallohnerhöhung (Schweizerischer Lohnindex insgesamt [1939 = 100], Frauen, Stand 2020: 2784, Stand 2022: 2822; www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen, detaillierte Daten, Lohnentwicklung) ergebe sich damit für das Jahr 2022 ein Valideneinkommen von Fr. 108'243.- (Fr. 102'432.- : 40 x 41.7: 2784 x 2822).