Citation: B 44/06 26.02.2007 E. 7.3

7.3.1 Das Bundesrecht enthält keinerlei Vorschriften über die Kosten und Entschädigungsregelung im kantonalen vorsorgerechtlichen Klageverfahren. Es gilt kantonales Recht. In BGE 126 V 143 hat das Eidgenössische Versicherungsgericht neu - zwecks Wahrung des Sachzusammenhangs und der Einheit des Prozesses auf dem Gebiete der Sozialversicherung - seine sachliche Zuständigkeit zur Überprüfung auch rein kantonalrechtlich begründeter Prozess(Kosten) Entscheide indessen bejaht. Die Höhe der Entschädigung überprüft das Bundesgericht nur daraufhin, ob die Anwendung des kantonalen Rechts zu einer Verletzung von Bundesrecht geführt hat (Art. 104 lit. a OG), wobei praktisch nur das in Art. 9 BV verankerte Willkürverbot in Betracht fällt (BGE 125 V 408 E. 3a mit Hinweisen). Eine Entschädigung ist dann willkürlich, wenn sie eine Norm oder einen klaren und unumstrittenen Rechtsgrundsatz offensichtlich schwer verletzt, sich mit sachlichen Gründen schlechthin nicht vertreten lässt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9 mit Hinweisen). Willkür liegt jedoch nur vor, wenn nicht bloss die Begründung eines Entscheids, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (vgl. BGE 125 I 166 E. 2a S. 168). 7.3.2 Eine Reduktion der vorinstanzlichen Parteientschädigung kann entsprechend den Ausführungen des Beschwerdeführers 2 nicht mit dem Umstand begründet werden, dass die Klage gegen die Pensionskasse der Mercedes-Benz Automobile AG abgewiesen wurde, da er gezwungen war, beide Vorsorgeeinrichtungen, die ihre Leistungspflicht verneinten, einzuklagen, womit das Unterliegen in einem der beiden Prozesse zum Voraus feststand. Somit liesse sich sagen, die Begründung des angefochtenen Entscheides sei im Entschädigungspunkt zumindest fragwürdig. In seinem Ergebnis ist der Entscheid im Entschädigungspunkt indessen ohne weiteres vertretbar, indem der Aufwand des Rechtsvertreters unter den Titeln Parteientschädigung und Entschädigung zufolge unentgeltlicher Prozessführung mit insgesamt Fr. 5'845.- abgegolten wurde, dies bei einer eingereichten Honorarnote von Fr. 6'767.-. Die Differenz von Fr. 922.- fällt nicht derart ins Gewicht, dass von willkürlicher Entschädigung gesprochen werden müsste.