Citation: 6B_881/2018 E. B

Auf Berufung von X.________ und Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft hin senkte das Kantonsgericht Schwyz mit Urteil vom 18. April 2018 die Freiheitsstrafe auf 11 Jahre und 6 Monate. Im übrigen bestätigte es das strafgerichtliche Urteil bzw. nahm davon Vormerk. Dem Urteil des Kantonsgerichts Schwyz liegt unter anderem folgender Sachverhalt zugrunde: Am 13. Oktober 2014, am späteren Abend, begab sich X.________ zu dem von A.________ und B.________ bewohnten Haus. Nachdem er zweimal geklingelt hatte, trat er die Eingangs- und Windfangtüre mit den Füssen ein. X.________ lief unverzüglich in den dritten Stock, wo A.________ durch das Klingeln und Eintreten der Türen aufgeschreckt, "Raus, sonst rufe ich die Polizei" rufend, auf den Flur trat. A.________ wich in's Schlafzimmer zurück, als er X.________, der eine Pistole auf ihn gerichtet hatte, erblickte. Letzterer schoss auf A.________, der einen Durchschuss des rechten Oberschenkels erlitt, zusammen sackte und rückwärts ins Schlafzimmer zurück kroch. X.________ folgte ihm und fragte mehrfach: "Where is the money?". Dabei schlug er A.________ mindestens zweimal mit dem Griff der Waffe auf den Kopf, packte ihn am Unterhosenbund und warf ihn aufs Bett. Da A.________ X.________ nicht verstand, fragte er immer wieder, was er wolle. Plötzlich richtete sich X.________ auf und schoss B.________, die sich hinter der Schlafzimmertüre zu verstecken versuchte, in's Gesicht.