Citation: 2C_717/2021 E. C

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 14. September 2021 beantragt A.________ die Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils. Ferner beantragt sie, es sei vom Widerruf der Niederlassungsbewilligung abzusehen, es sei auf jegliche Wegweisungsvollzugs- und Fernhaltemassnahmen zu verzichten, sie sei von sämtlichen vorinstanzlichen Verfahrenskosten zu befreien und es sei ihr für die vorinstanzlichen Verfahren eine angemessene Parteientschädigung zuzusprechen. Eventualiter sei das Verfahren zu erneuter Sachverhaltsfeststellung und materiellen Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersucht sie um Erteilung der aufschiebenden Wirkung, um Einräumung eines Replikrechts sowie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung. Das Kantonsgericht verzichtet auf Vernehmlassung. Der Regierungsrat schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 16. September 2021 hat das präsidierende Mitglied der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde antragsgemäss die aufschiebende Wirkung zuerkannt.