Citation: 1P.169/2002 25.04.2002 E. A

Die Behörden des Kantons Zürich führen gegen X.________ eine Strafuntersuchung wegen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz. X.________, der sich seit dem 12. Mai 2001 in Untersuchungshaft befindet, wird vorgeworfen, am 8. Mai 2001 zusammen mit Y.________ über ein Kilogramm Kokain, in Fingerlingen verpackt, in seinem Körper in die Schweiz eingeführt zu haben. Am 21. Februar 2002 stellte X.________ ein Gesuch um Entlassung aus der Untersuchungshaft. Die Bezirksanwaltschaft Zürich beantragte am 22. Februar 2002 dem Haftrichter die Abweisung des Haftentlassungsgesuchs, da der dringende Tatverdacht gegeben sei und Fluchtgefahr bestehe. Mit Verfügung vom 25. Februar 2002 wies der Haftrichter des Bezirksgerichts Zürich das Haftentlassungsgesuch ab. Er erwog, der dringende Tatverdacht habe sich im Verlauf der Untersuchung erhärtet und es bestehe Fluchtgefahr.