Citation: 2C_652/2016 E. B

B.a. Mit Schreiben vom 22. Dezember 2010 ermahnte das Amt für Migration des Kantons Basel-Landschaft A.D.________, da er bis zu jenem Zeitpunkt von der Sozialhilfebehörde Reinach mit Fr. 55'308.-- unterstützt worden war und Betreibungen im Umfang von Fr. 30'890.40 und offene Verlustscheine in der Höhe von Fr. 29'323.60 bestanden. Er wurde aufgefordert, so rasch wie möglich eine Arbeitsstelle zu finden und finanziell unabhängig zu werden sowie seine Schulden zu tilgen und sich an die hiesigen Gesetze zu halten. A.D.________s Sozialhilfebezug erhöhte sich bis Dezember 2011 auf Fr. 72'892.--, seine Betreibungen beliefen sich auf Fr. 44'638.60 und die offenen Verlustscheine auf Fr. 39'455.40. Mit Schreiben vom 20. Dezember 2011 verwarnte ihn das Amt für Migration des Kantons Basel-Landschaft und forderte ihn auf, alle zumutbaren Anstrengungen zu unternehmen, um finanziell unabhängig zu werden und seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Ausserdem wurde A.D.________ darauf aufmerksam gemacht, dass ihm bei Angewiesenheit auf Sozialhilfe die Aufenthaltsbewilligung entzogen werden könne. B.b. Das Amt für Migration des Kantons Basel-Landschaft verweigerte am 11. März 2015 die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung von A.D.________ und entschied, er habe die Schweiz bis spätestens am 15. April 2015 zu verlassen: Er sei in der Vergangenheit für eine lange Zeit von der Sozialhilfe abhängig gewesen und es sei nicht davon auszugehen, dass er in Zukunft für sich selbst werde aufkommen können. Die hiergegen erhobenen kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg (Beschluss des Regierungsrates des Kantons Basel-Landschaft vom 7. Juli 2015 und Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 27. April 2016).