Citation: 9C_184/2016 E. 4.1

4.1. Im Hinblick auf die Rentenrevision gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG (vgl. SVR 2011 IV Nr. 1 S. 1, 8C_972/2009 E. 3.2; Urteil 9C_379/2014 vom 26. August 2014 E. 3.2) ist in der Tat zweifelhaft, ob sich die gesundheitliche Situation seit Erlass der (auf den Gutachten der Dres. med. B.________ und C.________ vom 6. September 2011 beruhenden) Verfügung vom 17. August 2012 in anspruchsrevelanter Weise (BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 10 und E. 3.2 S. 12) veränderte resp. ob sich eine solche Veränderung aus dem MEDAS-Gutachten ergibt. Wohl erkannte der MEDAS-Neurologe in somatischer Hinsicht eine Verschlechterung; daraus leitete er aber keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten ab. Der psychiatrische Experte hingegen konnte die Arbeitsfähigkeit retrospektiv "nicht exakt bestimmen" und ging explizit davon aus, dass die uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit "wahrscheinlich" schon seit der Begutachtung durch die Dres. med. B.________ und C.________ bestanden habe und somit nur eine unterschiedliche diagnostische Einschätzung vorliege. Wie es sich damit verhält, kann indessen offenbleiben, wie sich aus dem Folgenden ergibt.