Citation: 2C_296/2019 E. 4.3.4

4.3.4. Der Beschwerdeführer wendet ein, dass er bereit gewesen sei, einen DNA-Test vornehmen zu lassen, doch habe sich seine frühere Gattin hiergegen gesträubt. Warum sie dies tat, ist nicht ersichtlich und der Beschwerdeführer bringt keine Gründe vor, weshalb seine Gattin der DNA-Analyse nicht zustimmen wollte. Dass sie ihm allgemein nicht wohlgesonnen wäre, wie er geltend macht, überzeugt nicht, hat sie doch immerhin zu seinen Gunsten eidesstattliche Erklärungen für das Nachzugs- bzw. Widerrufsverfahren abgegeben. Aus den Unterlagen und dem für das Bundesgericht verbindlich festgestellten Sachverhalt (Art. 105 Abs. 1 BGG) ergibt sich eher, dass der Beschwerdeführer sich nicht ernsthaft um den Test bemüht hat, obwohl er wusste, dass das Migrationsamt ohne diesen davon ausgehen würde, dass er der Vater von E.A.________ sei und er eine zur hier gelebten Umgehungsehe parallele Beziehung zu deren Mutter unterhielt.