Citation: U 74/06 27.04.2006 E. 3.2

3.2.1 Der Instruktionsrichter des Eidgenössischen Versicherungsgerichts hat im Schreiben vom 20. Dezember 2004 zwar festgehalten, "die beim Skiunfall vom 27. (recte 26. ) Februar 1996 erlittenen Verletzungen heilten rasch ab, sodass" der Versicherte "ab 1. Mai 1996 das Arbeitspensum kontiniuierlich steigern konnte und ab 1. Januar 1997 in seinem angestammten Beruf ... wieder vollständig arbeitsfähig war" (U 256/04, act. 16 S. 1). Die Allianz übersieht aber, dass diese Feststellung den Grundfall und nicht den von Dr. med. C.________ am 10. Juni 1999 gemeldeten Rückfall betrifft. Zu der vorliegend streitigen Frage, ob ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen den ab 1. Juni 1999 behandelten körperlichen Beschwerden sowie der als Folge davon ab 18. Februar 2000 eingetretenen Arbeitsunfähigkeit und dem Unfall vom 26. Februar 1996 besteht, hat sich der Instruktionsrichter des Eidgenössischen Versicherungsgerichts im Schreiben vom 20. Dezember 2004 nicht geäussert. 3.2.2 Die Ärzte des Instituts Y.________ hielten im Bericht vom 5. Januar 2001 fest, dass "weiterhin keine Anhaltspunkte für eine posttraumatische Diskushernie oder anderweitige Einengung des Spinalkanals oder der Neuroforamina" und "damit keine fassbare Aetiologie für die klinischerseits bestehenden chronischen Beschwerden bei leichter Knickbildung und verstärkter Kyphose der BWS auf Höhe T6" beständen. Diese spezialärztliche Beurteilung ist im Zusammenhang mit der Indikation zur erneuten radiologischen Abklärung zu verstehen, welche auf "Verdacht auf ossäre oder diskogene Laesion" lautete. Sie bedeutete lediglich, dass der Radiologe weder eine Diskushernie noch eine Verengung des Spinalkanals oder der Nervenaustrittsöffnungen als Ursache der chronischen Rückenbeschwerden finden konnte. Daraus ist entgegen der Auffassung der Allianz nicht zu schliessen, dass die Unfallkausalität der vom Beschwerdegegner geklagten chronischen Rückenschmerzen überhaupt weggefallen ist.