Citation: 9C_159/2015 E. 3

Die Vorinstanz hat in ihrem Entscheid betreffend Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde erwogen, auf Grund der von beiden Parteien vorgebrachten Argumente lasse sich keine eindeutige Entscheidprognose stellen. Es sei daher eine - auf einer summarischen Prüfung der Sach- und Rechtslage beruhende (vgl. BGE 130 II 149 E. 2.2 S. 155) - Interessenabwägung vorzunehmen. Dabei gelte es insbesondere zu berücksichtigen, dass die am 1. Oktober 2014 durch die BBSA verfügungsweise angeordnete Aufhebung des Vorsorgewerks C.________ nicht in Rechtskraft erwachsen sei. Vielmehr habe die Beschwerdegegnerin eine Überprüfung der Rechtmässigkeit der Anordnung verlangt. Auch dieser Beschwerde sei mit unangefochten gebliebener Verfügung vom 5. Februar 2015 (im Verfahren Nr. C-6431/2014) die aufschiebende Wirkung erteilt worden. Das Vorsorgewerk C.________ bleibe somit vorderhand weiterhin existent. Wären, so das Bundesverwaltungsgericht im Weiteren, die in der Verfügung der Beschwerdeführerin vom 13. November 2014enthaltenen, mit der angeordneten Aufhebung des Vorsorgewerks C.________ im Zusammenhang stehenden Anweisungen unmittelbar umzusetzen, erwiese sich deren Rückabwicklung im Falle einer späteren Gutheissung in der Sache faktisch als äusserst schwierig. In Anbetracht dieser Tatsache sowie des Umstands, dass die Beschwerdegegnerin die Rentenleistungen an die Destinatäre unstreitig für einen längeren Zeitraum ohne Einschränkungen sicherstellen könne, sei deren Interesse an der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde höher zu gewichten als das öffentliche Interesse an einem sofortigen Vollzug der Aufhebung des Vorsorgewerks C.________ und der Sicherstellung der Leistungen durch die Beschwerdeführerin. Auch verfange deren Einwand der Gefahr der Verjährung von allfälligen Verantwortlichkeitsansprüchen gegenüber Personen, welche für die Zahlungsunfähigkeit des Vorsorgewerks C.________ ein Verschulden treffe, nicht. Vielmehr bleibe bis zum Abschluss des gegen die Verfügung der BBSA vom 1. Oktober 2014 angehobenen Beschwerdeverfahrens offen, ob die Beschwerdeführerin Leistungen sicherzustellen zu habe und ob somit überhaupt von ihr zustehenden Haftpflichtforderungen sowie von einem Risiko, die Verjährung dieser Ansprüche hinnehmen zu müssen, auszugehen sei. Selbst wenn im Übrigen die Rechtmässigkeit der Aufhebung des Vorsorgewerks C.________ durch die BBSA und eine Sicherstellungspflicht der Beschwerdeführerin gerichtlich bejaht werden würden, hätten die möglicherweise im Zusammenhang mit dem Vorsorgewerk C.________ verantwortlichen Organe der Beschwerdegegnerin (aktuelle und ehemalige Stiftungsräte, aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Experte für berufliche Vorsorge) erstelltermassen bis Ende 2017 geltende Verjährungsverzichtserklärungen abgegeben. Gegenüber der zuständigen Revisionsstelle sei sodann eine drohende Verjährung mittels Betreibung unterbrochen worden. Damit sei gewährleistet, dass allfällige Ansprüche aus Verantwortlichkeit einstweilen nicht verjährten.