Citation: 6B_214/2024 E. 4.1

4.1. Unter dem Titel einer offensichtlich aktenwidrigen, gegen die Unschuldsvermutung verstossenden Sachverhaltsfeststellung bemängelt er, die Vorinstanz nehme fälschlicherweise an, der Buschauffeur und nicht er habe die Polizei avisiert, er (der Beschwerdeführer) habe die Fahrgäste in ihrer Fortbewegungsfreiheit gehindert und es sei ihm subjektiv gar nicht um die Identifizierung des Buschauffeurs gegangen. Mit ausführlichen Vorbringen rügt er ausserdem, die Vorinstanz lehne zu Unrecht ein ihm zugestandenes Festnahmerecht nach Art. 218 Abs. 1 lit. a StPO und damit einen Rechtfertigungsgrund ab. Er kritisiert die diesbezügliche Verhältnismässigkeitsbeurteilung der Vorinstanz und macht im Wesentlichen geltend, die Vorinstanz habe die Schwere seiner Gefährdung durch das vorausgegangene zu nahe Auffahren des Buschauffeurs ausser Acht gelassen, zu Unrecht dieses Verhalten nur als Übertretung eingestuft und nicht beachtet, dass sein Anhalten zur Sicherung der für eine Verurteilung des Buschauffeurs massgebenden Aussagen einer Auskunftsperson notwendig gewesen sei. Darüber hinaus stellt er in Abrede, sich überhaupt objektiv und subjektiv tatbestandsmässig verhalten zu haben.