Citation: 1C_580/2022 E. 4.3.1

4.3.1. Die Vorinstanz begründet das öffentliches Interesse an der Bereitstellung von öffentlichem Parkierungsraum bzw. der Beibehaltung der beiden Parkplätze in der blauen Zone damit, dass öffentliche Parkplätze in der Politischen Gemeinde Gottlieben "Mangelware" darstellten. Inwieweit diese Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unhaltbar bzw. willkürlich sein soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Indem er neuerlich Gegenteiliges behauptet, wiederholt er lediglich die bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten Argumente, ohne sich im Einzelnen mit den Ausführungen der Vorinstanz auseinanderzusetzen. Das Vorbringen des Beschwerdeführers, es bestehe ein öffentliches Interesse an der Aufhebung der öffentlichen Parkplätze, da diese am aktuellen Standort zu einer Missachtung der Verkehrsvorschriften, insbesondere des beidseitigen Fahrverbots im Bereich seines Wohnhauses, führen würden, hat die Vorinstanz bereits im angefochtenen Entscheid schlüssig entkräftet. Die Behauptung des Beschwerdeführers, wonach die Vorinstanz mit keinem Wort auf seine diesbezüglichen Vorbringen eingegangen sei, ist unzutreffend. Im Übrigen begnügt sich der Beschwerdeführer damit, vorzubringen, in der näheren Umgebung seien genügend alternative Standorte für Parkfelder vorhanden, die verkehrstechnisch als geeigneter zu beurteilen wären. Er zeigt jedoch weder in konkreter Weise einen geeigneten Ersatzstandort auf, noch legt er in einer den Begründungs- und Rügeanforderungen rechtsgenüglicher Weise (Art. 106 Abs. 2 BGG) dar, inwiefern die diesbezüglich gegenteiligen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sein sollen. Es genügt vor Bundesgericht nicht, nur die eigenen abweichenden Einschätzungen den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz gegenüberzustellen; es bedarf vielmehr einer substanziierten Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen.