Citation: 8C_122/2018 E. A

Die 1963 geborene A.________ war von Januar 2001 bis Dezember 2009 als Arztsekretärin beim Spital B.________ tätig gewesen. Am 8. Februar 2010 meldete sie sich unter Angabe eines neurologischen und eines Augenleidens zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Seit 23. Januar 2012 absolvierte sie eine berufliche Abklärung verbunden mit einer sehbehindertentechnischen Grundschulung bei der Sehbehindertenhilfe in C.________ (Mitteilungen der IV-Stelle Uri vom 23. Dezember 2011, 10. April u. 10. Juli 2012, 27. März 2013 sowie 4. Februar 2014). Die IV-Stelle bejahte ausserdem einen Anspruch auf Hilflosenentschädigung (Verfügung vom 11. April 2013) und teilte ihr die Kostengutsprache für Hilfsmittel und Training an einem neuen Arbeitsplatz mit (Mitteilung vom 4. Juni 2013 und 23. Januar 2014). Ferner übernahm sie die Kosten für einen Arbeitsversuch als Arztsekretärin im Homeoffice und einen Blindenführhund (Mitteilungen vom 28. Oktober 2013 und 21. August 2015). Die IV-Stelle veranlasste sodann eine interdisziplinäre Begutachtung (Expertise des Ärztlichen Begutachtungsinstitut [ABI] GmbH, Basel, vom 26. Oktober 2015. Gestützt darauf (einschliesslich einer ergänzenden Stellungnahme des ABI vom 15. Dezember 2015) verneinte sie einen Rentenanspruch und hob mittels prozessualer Revision die Verfügungen betreffend Hilflosenentschädigung und Hilfsmittel auf (Verfügungen vom 24. Februar 2017).