Citation: 6B_855/2023 E. 2.4.2

2.4.2. Die Argumente des Beschwerdeführers zielen ins Leere. Wie von der Beschwerdegegnerin zu Recht vorgebracht, ist nach der allgemeinen Lebenserfahrung davon auszugehen, dass sexuelle Handlungen mit zunehmendem Alter eines Jugendlichen weniger schwere Beeinträchtigungen zeitigen, als im Kindesalter, wo das Potential für Störungen der sexuellen und psychischen Entwicklung massiv höher ist (vgl. Urteil 7B_72/2024 vom 6. März 2024 E. 2.2.1 und E. 2.2.5). Insofern ist es unter Ermessensgesichtspunkten nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz das junge Alter des Opfers (resp. den grossen Altersunterschied) verschuldenserhöhend berücksichtigt. Aufgrund des Kräftegefälles und des Abhängigkeitsverhältnisses hatte der Beschwerdeführer bei einem (jederzeit möglichen) Erwachen der Geschädigten sodann keine Gegenwehr zu befürchten. Letztere wäre angesichts ihres jungen Alters nicht zur Einordnung der Situation in der Lage und aufgrund des Vertrauens- und Abhängigkeitsverhältnisses notorischerweise offen für Suggestionen seitens des Beschwerdeführers gewesen. Die Berücksichtigung der genannten Tatumstände erweist sich ohne Weiteres als sachgemäss. Ebenfalls nicht zu hören ist der Beschwerdeführer, wenn er ohne weitere Begründung und ohne sich auf den vorliegenden Fall zu beziehen, vorbringt, eine Freiheitsstrafe von 42 Monaten (36 Monate Einsatzstrafe zuzüglich 6 Monate Asperation für die in echter Konkurrenz bestraften sexuellen Handlungen mit einem Kind) sei für das Berühren des Anus eines schlafenden Kindes mit dem Penis nicht mehr schuldangemessen und schiesse massiv über "das Übliche und Angebrachte" hinaus. Im Übrigen kann auf die obigen Ausführungen zur Schändung verwiesen werden (vgl. supra E. 2.3.3). Die Einordnung des Tatverschuldens als "erheblich" erscheint keineswegs missbräuchlich und rechtfertigt sich auch unter Berücksichtigung des Umstands, dass die Geschädigte geschlafen habe, keine Schmerzen habe ertragen und nicht habe "aktiv werden" müssen.