Citation: 1C_645/2022 E. A

A.________ ist Eigentümer und Bewohner der Liegenschaft am Grenzacherweg xx in Riehen. 2007 baute die Gemeinde Riehen einen lärmarmen Belag am Grenzacherweg ein. Ab 2017 wurde der Verkehr aufgrund der Sanierung der Äusseren Baselstrasse umgeleitet, wobei ein grosser Teil des Verkehrs durch den Grenzacherweg floss. Die in diesem Zusammenhang erhobene Beschwerde von A.________ schrieb das Bundesgericht am 25. November 2019 als gegenstandslos geworden ab (1C_291/2019). Anfang 2018 gelangte A.________ mit verschiedenen Fragen und einem Antrag auf Erlass einer Feststellungsverfügung zum Lärm an das Amt für Umwelt und Energie des Kantons Basel-Stadt (AUE). Der Leiter der Lärmschutzabteilung antwortete am 14. März 2018, gemäss Lärmbelastungskataster 2008 seien für die Liegenschaft Grenzacherweg xx die Immissionsgrenzwerte (IGW) in der Nacht eingehalten und am Tag um 1 dB (A) überschritten (ohne Berücksichtigung des eingebauten Flüsterbelags mit einer Lärmreduktion von minus 1 dB). Gestützt auf das neue Gesamtverkehrsmodell (GVM 2010) der Region Basel werde jedoch ab dem 3. April 2018 ein neuer Lärmbelastungskataster online abrufbar sein; ab diesem Zeitpunkt könnten dann definitive Aussagen zur Lärmbelastung gemacht werden. Befristete Umleitungen infolge Baustellen würden jedoch nicht berücksichtigt. A.________ erhob daraufhin Aufsichtsbeschwerde beim kantonalen Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt (WSU). Der Departementsvorsteher teilte ihm mit Schreiben vom 8. Oktober 2018 mit, dass kein Anlass bestehe, aufsichtsrechtliche Massnahmen gegen das AUE einzuleiten.