Citation: U 202/98 15.05.2000 E. 4

4.- a) Der Unfall vom 21. Juni 1993 ist unbestrittenermassen als leicht einzustufen, weshalb der adäquate Kausalzusammenhang ohne weiteres zu verneinen ist. Mit der Vorinstanz ist derjenige vom 20. Juli 1993 dem mittleren Bereich im Grenzbereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen. Die Adäquanz der Unfallfolgen ist daher zu bejahen, wenn eines der nach der Rechtsprechung für die Adäquanzbeurteilung als massgebend bezeichneten Kriterien in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist oder die genannten Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sind (BGE 115 V 141 Erw. 6c/bb). Dies trifft hier nicht zu, wie das kantonale Gericht mit in allen Teilen überzeugender Begründung dargelegt hat. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nichts vorgebracht, was zu einer anderen Betrachtungsweise führen könnte. b) Soweit der Beschwerdeführer die Kriterien der langandauernden Arbeitsunfähigkeit, der Dauerschmerzen sowie der ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung als erfüllt betrachtet, übersieht er, dass dies durchwegs nicht körperlich, sondern vielmehr psychisch bedingt der Fall war, was indessen bei der Adäquanzbeurteilung bei psychischer Fehlentwicklung anhand der Kriterien gemäss BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa ohne Belang ist. c) In RKUV 1999 Nr. U 330 S. 122 findet sich eine Übersicht über die Fälle, die seit BGE 115 V 135 zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich gerechnet worden sind. Im Lichte dieser Rechtsprechung ist ausgeschlossen, dass der zur Diskussion stehende Unfall aufgrund des Herganges und der Verletzungen als schwererer Fall im mittleren Bereich zu bezeichnen ist. Selbst wenn im Übrigen von einem mittelschweren Unfall (nicht im Grenzbereich zu den leichten) ausgegangen würde, könnte die Adäquanzbeurteilung nicht anders ausfallen, da selbst das einzige gemäss der Vorinstanz in Frage kommende Kriterium (körperliche Dauerschmerzen) nicht in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist. Es erübrigt sich daher, zu den Einwendungen des Beschwerdeführers im Zusammenhang mit der Einordnung des Unfallereignisses Stellung zu nehmen. d) Nach dem Gesagten steht fest, dass den beiden Unfällen für die psychisch bedingte Gesundheitsstörung keine massgebende Bedeutung zukommt, weshalb die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen zu Recht mit Verfügung vom 5. März 1997 eingestellt hat.