Citation: 8C_75/2023 E. 5.2

5.2. Davon ausgehend ist entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin nicht erkennbar, inwieweit Dr. med. C.________ relevante Aspekte betreffend die funktionellen Auswirkungen der Panikstörung oder hinsichtlich der vorliegenden psychosozialen Belastungsfaktoren vernachlässigt oder übersehen haben soll. Vielmehr liegt der gutachterlichen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit eine umfassende und schlüssige Gesamtbeurteilung zugrunde. Der psychiatrische Sachverständige grenzte insbesondere die zu berücksichtigende Leistungseinbusse in nachvollziehbarer Weise von denjenigen (psychosozialen) Faktoren ab, welche anders zu begründen sind als durch einen invalidisierenden Gesundheitsschaden (vgl. vorinstanzliche Erwägung 10.5). Dass er darauf verzichtete, fremdanamnestische Angaben einzuholen, ist - wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat - nicht zu beanstanden, obliegt der Entscheid darüber doch allein der Fachkenntnis und dem Ermessen des medizinischen Experten (vgl. statt vieler: Urteile 8C_772/2018 vom 19. März 2019 E. 6.2; 9C_275/2016 vom 19. August 2016 E. 4.3.2; je mit Hinweisen). Anders als die Beschwerdeführerin weiter behauptet, äusserte sich der psychiatrische Experte zudem sehr wohl zu abweichenden fachärztlichen Einschätzungen. So ging er vor allem auf die seitens des behandelnden Psychiaters Dr. med. D.________, geäusserte Kritik ein und legte dar, weshalb dennoch an der im Gutachten abgegebenen Einschätzung festgehalten werden könne (vgl. Stellungnahme vom 15. Juni 2021). Mithin werden in der Beschwerde lediglich einzelne Passagen des psychiatrischen Gutachtens herausgegriffen und verschiedene Fragen zur Interpretation der vom medizinischen Sachverständigen erhobenen Beobachtungen und Befunde aufgeworfen. Dabei zeigt die Beschwerdeführerin jedoch keine konkreten Indizien auf (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.4 mit Hinweis), welche die Beweiskraft der an den massgeblichen normativen Rahmenbedingungen (vgl. BGE 141 V 281 E. 4.4) orientierten psychiatrischen Expertise als Ganzes in Frage stellen könnten. Dass diese betreffend die funktionellen Auswirkungen des Gesundheitsschadens auf die Arbeitsfähigkeit lediglich "rudimentär und oberflächlich" begründet sein soll, trifft mit anderen Worten nicht zu.