Citation: 4P.156/2000 03.11.2000 E. B

B.- Am 30. Juli 1999 reichte die X.________ AG gegen die Eheleute A.________ und B.________ und C.________ Strafklage wegen Falschbeurkundung ein. Im Rahmen der Strafuntersuchung erhielt der Vertreter der X.________ AG von einer von C.________ am 18. Februar 1994 verfassten Aktennotiz Kenntnis, in welcher eine Besprechung mit Rechtsanwalt H.________ vermerkt war. Nachdem dieser aufgefordert worden war, über seine damalige Tätigkeit Auskunft zu geben, sagte er aus, er habe im Jahre 1994 auf Frage C.________s lediglich erläutert, wie das Schiedsgericht gemäss Aktienkaufvertrag vom 22. November 1990 einzuberufen sei. Am 21. Februar 2000 wandte sich die X.________ AG an das Kantonsgericht St. Gallen und verlangte die Abberufung von Rechtsanwalt H.________ als Schiedsrichter. Mit Entscheid vom 13. Juni 2000 wies der Einzelrichter in Schiedsgerichtssachen des Kantonsgerichts das Ausstandsbegehren ab. Er kam zum Ergebnis, dass Schiedsrichter H.________ entgegen der Behauptung der Gesuchstellerin nicht als befangen zu betrachten sei.