Citation: 2A.45/2004 13.09.2004 E. A

B.X.________ ist Gesellschafter und Geschäftsführer sowohl der C.________ GmbH als auch der A.________ GmbH. Bei der A.________ GmbH handelt es sich um eine seit dem 31. Januar 2001 im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragene Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Sie bezweckt den Verkauf von Waren aller Art und kann Liegenschaften, Wertschriften und Lizenzrechte erwerben, verwalten und verkaufen. Daneben besteht die C.________ GmbH mit gleichem Zweck. Beide Gesellschaften hatten ihren Sitz mit einem kleinen Ladengeschäft an der D.________-strasse in Zürich. Im Dezember 2002 verlegte die C.________ GmbH Sitz und Laden in ein grösseres Eckgeschäft an die F.________-strasse/G.________-strasse. Im Juli 2003 folgte ihr die A.________ GmbH. Am 11. Juni 2003 wurde über die C.________ GmbH der Konkurs eröffnet. Gleichzeitig wurde ein Ausweisungsverfahren eingeleitet, damit die Ladenlokalitäten an der D.________-strasse neu vermietet werden konnten. Die angefochtene Ausweisungsverfügung ist am 30. Juni 2003 in Rechtskraft erwachsen. Was die Mehrwertsteuer betrifft, so meldete sich die A.________ GmbH weder bei der Steuerverwaltung als Steuerpflichtige an, noch rechnete sie über die Steuern ab. Einer Kontrolle durch Beamte der Eidgenössischen Steuerverwaltung entzog sich überdies ihr Gesellschafter und Geschäftsführer B.X.________. Dies veranlasste die Eidgenössische Steuerverwaltung, die A.________ GmbH unter der Mehrwertsteuer Nr. 000000 rückwirkend auf das Gründungsdatum, d.h. per 18. Januar 2001 ins Register für Mehrwertsteuerpflichtige einzutragen. Überdies erliess sie am 7. Juli 2003 eine Ergänzungsabrechnung (EA Nr. 000'000). Diese umfasste die Steuerperiode vom 1. Quartal 2001 bis zum 1. Quartal 2003. Sie basierte auf einer Umsatzschätzung von 1 Mio. Franken und führte zu einem Steuerbetrag von Fr. 158'921.-- plus Verzugszinsen ab dem mittleren Verfall. In der Folge erliess die Eidgenössische Steuerverwaltung am 9. Juli 2003 gegenüber der A.________ GmbH eine Sicherstellungsverfügung über Fr. 170'000.--. Eine weitere Sicherstellungsverfügung über Fr. 28'000.-- erging am 14. August 2003. Diese betraf die damals teilweise noch nicht fällige Mehrwertsteuer des 2. Quartals 2003 bis zum 4. Quartal 2003. In der Folge wurden verschiedene Gegenstände der A.________ GmbH, insbesondere Sportbekleidung, Sportartikel und der Kassabestand in den Ladenlokalitäten an der D.________-strasse bzw. in der G.________-strasse/F.________-strasse verarrestiert. Die an der D.________-strasse arrestierten Gegenstände wurden von Frau H.X.________ als Eigentum angesprochen. Diese Ansicht teilte auch das Konkursamt, welches die Einstellung des Konkurses mangels Aktiven in Aussicht nahm. Demgegenüber wurden die im Ladenlokal G.________-strasse/F.________-strasse mit Arrest belegten Gegenstände überwiegend als Eigentum der A.________ GmbH bezeichnet.