Citation: 5A_791/2014 E. 3

Der Beschwerdeführer we hrt sich auch gegen die Verpflichtung, den Beschwerdegegnern Sicherheit für eine allfällige Parteientschädigung leisten zu müssen. Zur Begründung führt er aus, die Verpflichtung sei aufzuheben, da er entgegen der Vorinstanz Anspruch auf Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege habe. Infolge Mittellosigkeit sei er von der Pflicht zur Zahlung solcher Sicherheitsleistungen, Kostenvorschüssen und Gerichtskosten befreit. Da beim Beschwerdeführer aufgrund des Gesagten (E. 2.2) nicht von Mittellosigkeit gesprochen werden kann, geht sein Argument ins Leere. Andere Gründe gegen die Verpflichtung zur Leistung einer Sic herheit bringt er nicht vor. Sodann ist auf die neueste bundesgerichtliche Rechtsprechung hinzuweisen, welche klarstellt, dass gemäss Art. 99 Abs. 1 lit. a ZPO im Falle des fehlenden klägerischen Wohnsitzes in der Schweiz grundsätzlich unwiderlegbar von einer erheblichen Gefährdung der Einbringlichkeit der Parteientschädigung für die beklagte Partei auszugehen ist, die der beklagten Partei Anspruch auf Sicherstellung gibt. Dabei lasse sich weder dem Wortlaut des Gesetzes noch den Gesetzesmaterialien entnehmen, dass irgendwelche Konstellationen vorbehalten werden sollten, in denen die Annahme einer Gefährdung im Falle des fehlenden Wohnsitzes oder Sitzes in der Schweiz entfallen würde (vgl. das zur Publikation vorgesehene Urteil 4A_46/2015 vom 27. März 2015 E. 4.3 mit Hinweisen).