Citation: 6B_569/2024 E. 1.3.1

1.3.1. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers liegt die Einsatzstrafe von 42 Monaten für den mehrjährigen Kokainhandel klar innerhalb des vorinstanzlichen Ermessens und des von 1 bis zu 20 Jahren Freiheitsstrafe reichenden gesetzlichen Strafrahmens bei einem nicht mehr leichten Verschulden. Dies würde selbst dann gelten, wenn die Vorinstanz der Tatmehrheit zu Unrecht straferhöhend Rechnung getragen hätte. Indes ist es nicht zu beanstanden, die grosse Zahl von Einzeltaten im Rahmen der objektiven Tatschwere auch beim qualifizierten Tatbestand gemäss Art. 19 Abs. 2 lit. a und c BetmG zu berücksichtigen. Darin liegt keine Verletzung des Doppelverwertungsverbots. Es steht fest, dass der Beschwerdeführer mehrfach qualifiziert gegen das Betäubungsmittelgesetz verstossen hat, indem er sowohl gewerbsmässig handelte als auch eine grosse Drogenmenge umsetzte. In diesem Zusammenhang leuchtet nicht ein, weshalb es strafmindernd berücksichtigt werden müsste, dass der Beschwerdeführer die Betäubungsmittel bloss lokal vertrieb und nur Kleinmengen verkaufte. Wie die Vorinstanz zutreffend feststellt, überschritt er die für die mengenmässige Qualifizierung erforderliche Menge - von 18 Gramm Kokain - um ein Vielfaches, veräusserte er doch über Jahre 784 Gramm reines Kokain. Angesichts der Tatsache, dass der Beschwerdeführer unbestrittenermassen selbst nicht süchtig war und aus rein finanziellen Motiven handelte, erscheint die Einschätzung, wonach sein Verschulden "nur" nicht mehr leicht wiege, eher grosszügig. Jedenfalls aber ist die Einsatzstrafe von 42 Monaten nicht zu hoch. Auch liegt sie damit noch im unteren Bereich des abstrakten Strafrahmens und stimmt mit dem festgestellten Verschulden überein. Indem der Beschwerdeführer lediglich dafür hält, eine Einsatzstrafe von 36 Monaten sei angemessen, begründet er keine Verletzung von Bundesrecht.