Citation: 6B_723/2021 E. 5

Der Beschwerdeführer ist in der Sache zur Beschwerde in Strafsachen nicht legitimiert. Allfällige Schadenersatz- und Genugtuungsansprüche gegen die Organe und Mitarbeiter der fehlbaren kantonalen Verwaltung beurteilen sich nach dem Gesetz über die Staatshaftung des Kantons Graubünden vom 5. Dezember 2006 (vgl. Art. 3 und Art. 5 i.V.m. Art. 1 SHG [BR 170.050]) und sind damit öffentlich-rechtlicher Natur. Der geschädigten Person steht kein Anspruch gegen die fehlbaren Organe und Personen zu (Art. 10 SHG). Soweit es um das Nichteintreten der Vorinstanz geht, beschränkt sich der Verfahrensgegenstand vor Bundesgericht auf die Frage, ob die kantonale Beschwerde den gesetzlichen Begründungsanforderungen genügte und ob die Vorinstanz darauf zu Unrecht nicht eingetreten ist. Der Beschwerdeführer befasst sich damit nicht in einer den Formerfordernissen genügenden Weise. Statt präzise aufzuzeigen, dass die kantonale Beschwerde den Begründungsanforderungen genügt hätte und die gegenteilige Auffassung der Vorinstanz bundesrechtswidrig ist, beschränkt sich der Beschwerdeführer insofern auf ein blosses Bestreiten. Der Umstand, dass es um ein Offizialdelikt geht, hat auf die Begründungsanforderungen keinen Einfluss. Der Beschwerdeführer wirft dem mit dem Fall befassten Staatsanwalt und dem Kantonsrichter Befangenheit vor, was sich nach der StPO (und nicht nach dem kantonalen Verwaltungsrechtspflegegesetz) beurteilen würde. Dass er den Befangenheitsvorwurf, namentlich gegen den Staatsanwalt, bereits im kantonalen Verfahren erhoben hätte, zeigt er vor Bundesgericht nicht auf. Ebenso wenig legt er dar, dass er vom angeblichen Ausstandsgrund erst nach Eröffnung der vorinstanzlichen Verfügung Kenntnis erhalten hätte. Schliesslich begründet er auch nicht hinlänglich, weshalb der Staatsanwalt und der mit der Sache befasste Kantonsrichter befangen sein könnten. Aus dem Umstand, dass er mit deren Entscheid oder Verfahrensführung nicht einverstanden ist, lässt sich kein Ausstandsgrund ableiten. Ein solcher lässt sich überdies nicht mit blossen Behauptungen begründen. Die Beschwerde genügt auch in diesem Punkt den Begründungsanforderungen nicht.