Citation: 8C_255/2021 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat erkannt, dass keine Anhaltspunkte bestünden, die auch nur geringe Zweifel an der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit des Dr. med. H.________ vom 14. August 2019 begründeten. Der Kreisarzt habe sich mit allen medizinischen Akten befasst und sämtliche vom Beschwerdeführer geklagten Beeinträchtigungen berücksichtigt. Das von ihm formulierte Zumutbarkeitsprofil entspreche den Darlegungen des Universitätsspitals G.________ (Bericht vom 18. September 2019) sowie der Klinik F.________ (Bericht vom 10. März 2017). Zwar habe der Beschwerdeführer gemäss Bericht der Genossenschaft für integriertes Arbeiten Overall vom 17. Dezember 2019 eine Stelle in einem Gastronomiebetrieb zu einem Pensum von 50 % aufgenommen. Nach zwei Stunden stehender Arbeit habe er Schmerzen verspürt, die sich in der zweiten Hälfte des Vormittags verstärkt hätten. Der Kreisarzt habe dazu zutreffend festgehalten, dass es sich nicht um eine wechselbelastende, dem Zumutbarkeitsprofil entsprechende Tätigkeit gehandelt habe, weshalb aus dem misslungenen Arbeitsversuch nichts für die Beurteilung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit abgeleitet werden könne. Dem sei nichts beizufügen.