Citation: 5A_488/2022 E. 3.2

3.2. Das Verwaltungsgericht erwog, dem Beschwerdegegner stehe als Enkel des Stifters das Grundstück Nr. yyy und die stiftungskonforme Nutzung dieses Grundstücks näher als anderen Personen. Bereits aus diesem Grund sei ein aktuelles, eigenes und berechtigtes Interesse an der Anordnung der von ihm geforderten Massnahmen zu bejahen, zumal die Beschwerdeführerin nicht behaupte, dass er eigene erbrechtliche Interessen verfolge. Ausserdem sei der Beschwerdegegner unbestrittenermassen bis zum 15. September 2013 [Datum des Ausspruchs des Betretungsverbots; vgl. Sachverhalt Bst. A.b.c] tatsächlicher Destinatär der Beschwerdeführerin gewesen. Sodann habe der Stiftungsrat dem Beschwerdegegner eine "Wiedererwägung" bzw. Aufhebung des Betretungsverbots und des damit gemäss der Beschwerdeführerin verbundenen Ausschlusses aus der "Gemeinde" in Aussicht gestellt, wenn eine "tragfähige Verständigung" gefunden werde, d.h. sich der Beschwerdegegner verpflichten würde, die monatlichen Beiträge an die "Gemeinde" zu leisten und sich an die gemeinsam getragenen Werte, Haltungen, Glaubensinhalte und Regeln der "Gemeinde" zu halten. Damit sei der Beschwerdegegner trotz des langjährigen Rechtsstreits mit der Beschwerdeführerin nach wie vor zum Kreis der potentiellen Destinatäre zu zählen. Seine Legitimation zur Stiftungsaufsichtsbeschwerde sei daher auch aus diesem Grund zu bejahen, unabhängig davon, ob die Beschwerde gegen das Betretungsverbot verspätet erfolgt sei. Ob der Beschwerdegegner auch wegen seiner im Jahr 2010 an den Verein A.________ geleisteten Spende in der Höhe von Fr. 10'180.-- für die Aktion "Y.________" legitimiert wäre, müsse bei diesem Ergebnis nicht abschliessend erörtert werden.