Citation: 1C_239/2021 E. B

Mit Beschluss vom 28. April 2020 verpflichtete der Gemeinderat Oberiberg die Erben von D.________, das bauf ällige ehemalige Wohnhaus (Gebäude Nr. 222) auf der Liegenschaft KTN 217 bis zum 30. September 2020 abzubrechen und zu entsorgen. Für den Unterlassungsfall kündigte der Gemeinderat Ordnungsbussen an. Dieser Gemeinderatsbeschluss blieb unangefochten. E.________ verstarb am 1. August 2020 und hinterliess als gesetzliche Erbinnen seine beiden Schwestern A.________ und B.________. Diese verlangten die amtliche Liquidation des Nachlasses ihres Bruders und erklärten für den Fall, dass diese nicht angeordnet wird, sein Erbe auszuschlagen. Mit Beschluss vom 6. Oktober 2020 verpflichtete der Gemeinderat die Erben von D.________ unter solidarischer Haftung, für jeden Tag der Nichterfüllung des am 28. April 2020 angeordneten Rückbaus des Hauses auf der Liegenschaft KTN 217 eine Ordnungsbusse von Fr. 50.-- zu bezahlen. Die Busse wurde auf max. Fr. 1'500.-- beschränkt. Gegen diesen Gemeinderatsbeschluss erhoben A.________ und B.________ Beschwerde, die das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid vom 8. März 2021 abwies, soweit es darauf eintrat. Es setzte den Beginn der Verpflichtung zur Zahlung der verfügten Ordnungsbussen neu auf den ersten Tag des ersten Monats nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheides an.