Citation: 5A_88/2024 E. 5.2

5.2. Mit diesen Ausführungen zeigen die Beschwerdeführer zwar auf, dass Gründe denkbar sind, eine andere Nachfrist anzusetzen, als das Verwaltungsgericht dies tat. Willkür in der Rechtsanwendung (vgl. BGE 142 II 369 E. 4.3) vermögen sie damit aber nicht darzutun. Hierzu reicht es gerade nicht aus aufzuzeigen, dass eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender als die gewählte erscheint (BGE 143 I 321 E. 6.1). Die Beschwerdeführer rügen sodann eine Ermessensunterschreitung durch die Vorinstanz. Dies ist im bundesgerichtlichen Verfahren zwar zulässig (BGE 143 V 369 E. 5.4.1). Anzeichen dafür, dass eine solche vorliegen könnte, bestehen indes keine und werden auch von den Beschwerdeführern nicht dargetan, zumal das Verwaltungsgericht das ihm zustehende Ermessen ausgeübt hat (vgl. Urteil 2C_446/2022 vom 20. März 2024 E. 8.3.3 mit Hinweisen). Eine Ermessensunterschreitung kann der Vorinstanz auch nicht deshalb vorgeworfen werden, weil sie in Übereinstimmung mit einer bestehenden Praxis oder Rechtsprechungslinie entschieden hat.