Citation: 9C_625/2018 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Observationsergebnisse seien nicht verwertbar. Er beruft sich diesbezüglich auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung, wonach eine von der IV-Stelle angeordnete Observation auf keiner genügenden gesetzlichen Grundlage beruhe und daher Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 BV verletze (BGE 143 I 377 E. 4 S. 384). Er verkennt indessen, dass eben diese Rechtsprechung vorsieht, dass die im Rahmen einer widerrechtlichen Observation gesammelten Materialien gestützt auf eine sorgfältige Interessenabwägung dennoch verwertbar sein können. Das kantonale Gericht hat in Erwägung 5.2 auf diese Rechtsprechung Bezug genommen und in der Folgeerwägung 5.3 darauf geschlossen, die öffentlichen Interessen an der Wahrheitsfindung würden in casu die privaten überwiegen. Auf diese eingehende und überzeugende Begründung, mit welcher sich der Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich auseinandersetzt, wird verwiesen (Art. 109 Abs. 3 BGG). Zu ergänzen ist, dass entscheidend für die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen betreffend den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit nicht der Observationsbericht ist, sondern die Expertise des PD Dr. med. C.________ vom 20. März 2017. Folglich geht auch der Einwand fehl, bei Depressionen sei eine Observation an lediglich neun Tagen ungenügend, um ein Gesamtbild zu erhalten.