Citation: 1C_395/2008 16.10.2008 E. A

Die Staatsanwaltschaft Budapest führt gegen Y.________ ein Strafverfahren wegen "Entziehung der Deckung von Schulden" gemäss § 297 Abs. 1 des ungarischen Strafgesetzbuches. Sie wirft ihm vor, als Kundenberater bei der Bank A.________ ein für die Schuldendeckung bankintern gesperrtes Konto der X.________ AG entgegen den vertraglichen Bestimmungen freigegeben zu haben. Dadurch sei die Bank A.________ um HUF 96'000'000 geschädigt worden. Die Staatsanwaltschaft Budapest ersuchte die schweizerischen Behörden um Rechtshilfe. Mit Schlussverfügung vom 14. März 2008 entsprach die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich dem Rechtshilfeersuchen und ordnete die Herausgabe verschiedener Unterlagen zum Stammkonto der X.________ AG bei der Bank B.________ in Zürich an die ersuchende Behörde an. Überdies hielt sie die Sperre von zwei Konten der X.________ AG bei der Bank B.________ aufrecht. Die von der X.________ AG dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesstrafgericht (II. Beschwerdekammer) am 29. August 2008 zur Hauptsache ab.