Citation: 2C_357/2007 05.03.2008 E. A

In den Jahren 1997 und 1998 realisierte Architekt B.________ die Überbauung "C.________" in X.________(BE), bestehend aus zwei Mehrfamilienhäusern mit je fünf Wohnungen im Stockwerkeigentum. Ein Teil der Arbeiten im Zusammenhang mit dieser Überbauung wurde von der ebenfalls in der Immobilienbranche tätigen A.F.________ ausgeführt, die damals bei der D.________ AG Zug, angestellt war. Mit Vertrag vom 20. Januar 1999 räumte B.________ A.F.________ ein Kaufsrecht an seiner zur erwähnten Überbauung gehörenden Stockwerkeinheit Z.________ Gbbl. Nr. ****-* ein. Der Kaufpreis wurde auf Fr. 980'000.-- festgesetzt, wobei A.F.________ innert fünf Tagen ab Verurkundung des Vertrags eine Anzahlung von Fr. 380'000.-- zu leisten hatte. Am gleichen Tag schlossen B.________, A.F.________ und die D.________ AG eine Vereinbarung, worin festgehalten wurde, dass der D.________ AG und A.F.________ gegenüber B.________ aus dem Projekt "C.________" eine Restforderung von Fr. 380'000.-- zustehe; zudem wurde A.F.________ für berechtigt erklärt, die Kaufpreisanzahlung gemäss dem erwähnten Vertrag durch Verrechnung mit der Forderung von Fr. 380'000.-- zu tilgen. Am 25. August 2000 verkaufte B.________ die Eigentumswohnung Nr. ****-* zum Preise von Fr. 980'000.-- an die von A.F.________ beherrschte E.________ AG, wobei Fr. 600'000.-- bar zu bezahlen waren, während der Restbetrag von Fr. 380'000.-- "mit Forderungen von Frau F.________ gegenüber der Verkäuferschaft verrechnet" wurde.