Citation: 8C_583/2019 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer bringt im Wesentlichen vor, laut Bundesgericht seien für die Beantwortung komplexer medizinischer Fragen fachärztliche Spezialkenntnisse erforderlich. Der Kreisarzt Dr. med. D.________ sei Facharzt für Allgemeinmedizin und nicht berechtigt, den Titel eines Facharztes für Orthopädie und Traumatologie FMH zu führen. Es sei davon auszugehen, dass er hierfür die notwendigen theoretischen Kenntnisse nicht habe nachweisen können. Dagegen sei Dr. med. C.________ anerkannter orthopädischer Chirurge FMH und habe die Unfallkausalität der Schulterbeschwerden nicht bloss auf den zeitlichen Ablauf ("post hoc ergo propter hoc Schluss") gestützt, sondern medizinisch einwandfrei anhand der interoperativen Bilder begründet. Entgegen der Vorinstanz sei es nach dem Unfall vom 15. Mai 2017 nicht zu einer raschen Beschwerdeabnahme in der rechten Schulter gekommen. Nach dem Gesagten bestünden zumindest geringe Zweifel an der Einschätzung des Dr. med. D.________. In Nachachtung des Untersuchungsgrundsatzes sei somit ein fachärztliches Gutachten anzuordnen.