Citation: 8C_346/2021 E. 5

Der Beschwerdeführer macht geltend, über den 30. April 2019 hinaus seien weitere medizinische Abklärungen erfolgt und physiotherapeutische Behandlungen verordnet worden, dies unter Bescheinigung einer vollen Arbeitsunfähigkeit wegen neu diagnostizierter Nervenschmerzen. Zudem habe er stationär psychiatrisch betreut werden müssen. Der Fall hätte daher noch nicht abgeschlossen werden dürfen. Insbesondere hätte ohne weitere Abklärungen, namentlich auch einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit, nicht von der Wiederherstellung einer vollzeitlichen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden dürfen. Soweit der natürliche Kausalzusammenhang der psychischen Beschwerden mit dem Unfall - entgegen früheren ärztlichen Stellungnahmen - verneint worden sei, müssten auch diesbezüglich ergänzende Abklärungen getätigt werden, zumal die Adäquanz zu bejahen gewesen wäre. In erwerblicher Hinsicht wird zum einen die Festsetzung des Valideneinkommens gerügt, bei der namentlich eine ihm in Aussicht gestellte Lohnentwicklung unberücksichtigt geblieben sei. Zum andern wird eine Kürzung des auf statistischer Basis ermittelten Invalideneinkommens um einen leidensbedingten Abzug von 15 % beantragt. Schliesslich wird im Rahmen der Integritätsentschädigung eine ungenügende Berücksichtigung der vorliegenden Schädigung am Knie, aber auch die Ausserachtlassung der psychischen Beschwerden bemängelt.