Citation: 8C_430/2013 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin lässt vorbringen, die Ausführungen der Vorinstanz zu ihrer Erwerbstätigkeit seien geschlechterdiskriminierend und würden gegen Art. 8 und 9 der Bundesverfassung verstossen. Einzig mit der Begründung, sie habe während ihrer Zeit als alleinerziehende Mutter ihre Berufstätigkeit reduziert, dürfe nicht geschlossen werden, dass sie dies für den Rest ihres Lebens so halten werde. Das von ihr nach der Scheidung erarbeitete Einkommen sei angesichts der Belastung mit Betreuungs- und Haushaltspflichten das Maximum gewesen, was sie habe erzielen können. Freiwillig habe sie sich nie mit diesem geringen Einkommen abgefunden. Es sei willkürlich anzunehmen, eine alleinerziehende Mutter mit Betreuungspflichten habe freiwillig in finanziell bescheidenen Verhältnissen gelebt und würde sich auch nach dem Wegfall dieser Pflichten mit einem niedrigen Einkommen abfinden. Die Annahmen der Vorinstanz seien ohne faktischen Hintergrund. Ebenso willkürlich erweise sich die vorinstanzliche Ausführung, sie würde wegen ihrer Partnerschaft weiterhin nur in reduziertem Umfang einer Berufstätigkeit nachgehen.