Citation: 1C_40/2017 E. 4.3

4.3. Soweit sich der Beschwerdeführer bloss auf § 75 KV/BS beruft, zielen seine Vorbringen somit an der rechtlich entscheidenden Frage vorbei. Denn die im vorliegenden Fall entscheidende Abwägung zwischen (privaten und öffentlichen) Interessen an der Geheimhaltung der Lizenzpreise und den Anliegen der Information und der Transparenz lassen sich nicht anhand der allgemein gehaltenen verfassungsrechtlichen Vorgabe entscheiden. Es wird von keiner Seite bestritten, dass sich der Beschwerdeführer auf § 75 Abs. 2 KV/BS berufen kann und ihm gestützt darauf grundsätzlichein Recht auf Einsicht in amtliche Akten zukommt, soweit nicht überwiegende öffentliche oder private Interessen entgegenstehen. Welche Anliegen dabei zu berücksichtigen und wie schwer diese zu gewichten sind, regelt aber namentlich § 29 IDG/BS und ist in Auslegung dieser Norm zu entscheiden. Auch wenn mit dem Beschwerdeführer davon auszugehen wäre, die Kantonsverfassung statuiere eine widerlegbare Vermutung zugunsten des freien Zugangs zu amtlichen Informationen, wäre es eine Frage der Auslegung von § 29 IDG/BS, ob im vorliegenden Fall eine Ausnahme vorläge. Schliesslich macht der Beschwerdeführer nicht geltend, das Gesetz, insbes. die von der Vorinstanz vorab zur Anwendung gebrachte Bestimmung von § 29 IDG/BS, verstosse gegen die Kantonsverfassung (zu den Rügen betr. das IDG/BS vgl. nachfolgend E. 6). Ein Verstoss gegen § 75 KV/BS ist somit weder dargetan noch ersichtlich. Die Beschwerde erweist sich insofern als unbegründet.