Citation: 6B_1289/2022 E. 3.2

3.2. An der Berufungsverhandlung machte der Beschwerdeführer geltend, es lägen keine Beweise für die Höhe der Zivilforderung vor. Diese gründe einzig auf Parteibehauptungen. Die Vorinstanz erwägt dazu, die Verurteilung wegen Veruntreuung zum Nachteil von Prof. Dr. B.B.________ habe Bestand, weshalb sich weitere Ausführungen zum Bestehen der Schadenersatzforderung erübrigten. Was die Höhe der Forderung betrifft, bestünden keine Zweifel, dass sich der vom Beschwerdeführer veruntreute Betrag auf EUR 340'000.-- belaufe. Zeugenaussagen und Urkunden seien gemäss Art. 168 Abs. 1 lit. a und b ZPO auch im Zivilprozess als Beweismittel zulässig. Ohnehin treffe nicht zu, dass der Umfang der Schadenersatzforderung lediglich aus den Zeugenangaben hervorgehe. Vielmehr ergebe sie sich aus der Bescheinigung, welche die Tinotex Management AG am 16. August 2012 erstellt habe. Dort habe der Beschwerdeführer den Barbetrag von EUR 340'000.-- bestätigt. Der Beschwerdeführer selbst habe eingeräumt, dass er für Prof. Dr. B.B.________ EUR 300'000.-- in bar bei sich verwahrt habe. Die von C.B.________ im erstinstanzlichen Verfahren adhäsionsweise geltend gemachte Schadenersatzforderung beschränke sich auf diesen zugestandenen Betrag. Obwohl die Vorinstanz den Beschwerdeführer zusätzlich wegen Veruntreuung von EUR 100'000.-- zum Nachteil von C.B.________ verurteilt, verweist sie deren Forderung von EUR 100'000.-- auf den Zivilweg. Dies begründet sie damit, dass C.B.________ keine Berufung erhoben hat.