Citation: 2C_571/2022 E. 1.2

1.2. Die Beschwerde richtet sich daher gegen ein kantonal letztinstanzliches (Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG), verfahrensab-schliessendes (Art. 90 BGG) Urteil eines oberen Gerichts (Art. 86 Abs. 2 BGG). Sie betrifft einzelne Bestimmungen eines Reglements der Universität Basel (§ 4 Abs. 1 bis Abs. 4 des Reglements über Massnahmen im Zusammenhang mit der Covid-19-Epidemie), wobei die Universität Basel eine bikantonale öffentlich-rechtliche Anstalt mit eigener Rechtspersönlichkeit darstellt (vgl. § 1 Abs. 2 des Vertrages zwischen den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt über die gemeinsame Trägerschaft der Universität Basel vom 27. Juni 2006; SG 442.400). Dies ist zulässig, denn als kantonale Erlasse im Sinne von Art. 82 lit. b BGG gelten auch Erlasse von kantonalen, öffentlich-rechtlichen Anstalten und Körperschaften (BGE 108 Ia 264 E. 1; vgl. auch BGE 113 Ia 437 E. 1; HANSJÖRG SEILER, in: Seiler/von Werdt/Güngerich/Oberholzer [Hrsg.], SHK, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2015, N. 78 zu Art. 82 BGG; vgl. zudem YVES DONZALLAZ, wonach grundsätzlich alle kantonalen Normen, unabhängig von wem und auf welcher Stufe sie erlassen wurden, Anfechtungsobjekt gemäss Art. 82 lit. b BGG sein können, in: Aubry Girardin/Donzallaz/Denys/ Bovey/Frésard [Hrsg.], Commentaire de la LTF, 3. Aufl. 2022, N. 311 zu Art. 82 BGG).