Citation: 1C_396/2021 E. 5.5

5.5. Soweit der Beschwerdeführer die Hauptsachenprognose der Vorinstanz auch deshalb als willkürlich erachtet, weil bei Beschwerden gegen Bauentscheide gemäss Art. 52 Abs. 3 Satz 1 BauG/VS das Gesuch um aufschiebende Wirkung innert einer Frist von zehn Tagen gestellt werden muss, die Beschwerdefrist hingegen dreissig Tage beträgt (vgl. Art. 52 Abs. 1 BauG/VS), kann ihm ebenfalls nicht gefolgt werden. Inwiefern sich aus dieser Regelung ein Verbot ergeben sollte, im Verfahren betreffend die aufschiebende Wirkung eine Hauptsa-chenprognose zu stellen, bzw. aus der Regelung folgen sollte, dieses Verfahren und jenes in der Hauptsache seien inhaltlich zu trennen, wie der Beschwerdeführer vorbringt, erschliesst sich nicht. Aus dessen Vorbringen ergibt sich daher auch nicht, dass die Vorinstanz Art. 52 BauG/VS willkürlich angewandt hätte, indem sie eine Hauptsachenprognose vorgenommen hat. Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang auch einen Verstoss gegen zahlreiche rechtsstaatliche Prinzipien rügt, ohne diese zu benennen oder sein Vorbringen sonst zu substanziieren, genügt seine Beschwerde den erwähnten Rüge- und Begründungsanforderungen nicht.