Citation: 5A_267/2016 E. 7.2

7.2. In tatsächlicher Hinsicht steht fest, dass der Pflichtteil des Beschwerdeführers im Nachlass seines Vaters von Fr. 133'762.85 durch die Nacherbeneinsetzung verletzt wurde (Bst. B oben). Der Beschwerdeführer hat - anders als die Beschwerdegegnerin - nicht auf Verurteilung der Erblasserin als Vorerbin geklagt, ihm den Pflichtteil auszuzahlen. Er hat vielmehr gemeinsam mit ihr beantragt, dass die Erblasserin als Vorerbin die gesamte Erbschaft zu Eigentum und damit als Vorerbschaft erhalten sollte. Aufgrund dieses gemeinsamen Antrags ist der Verzicht auf die Geltendmachung des Pflichtteils als Gegenleistung für die Zuwendung der Erblasserin aus Güter- und Erbrecht zu verstehen (E. 6.2 oben).