Citation: 5A_887/2020 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin räumt ein, dass C.________ am 27. September 2019 durch die KESB angehört worden sei. Damals sei er zu Dr. med. D.________ und seinem Vater befragt worden. Zu einer Besuchsbegleitung durch Mitarbeiter der E.________ und seinen diesbezüglichen Ängsten sei er hingegen nicht befragt worden und habe er sich bisher nicht äussern können. Indem sie sich dem Entscheid des Bezirksrats anschliesse, auf eine (nochmalige) Anhörung von C.________ zu verzichten, schenke die Vorinstanz dem persönlichkeitsrechtlichen Aspekt der Kindesanhörung nicht die nötige Beachtung und verletze so Art. 314a ZGB, Art. 298 ZPO und Art. 12 des Übereinkommens vom 20. November 1989 über die Rechte des Kindes (Kinderrechtskonvention, KRK; SR 0.107) sowie Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK.