Citation: 6B_216/2017 E. A

In der Anklage vom 9. März 2015 wird X.________ vorgeworfen, in den Jahren 2000 bis 2002 mehrfach sexuelle Handlungen an seinem damals zwischen 10 und 13 Jahre alten Sohn A.________ vorgenommen oder diesen in sexuelle Handlungen miteinbezogen zu haben. Die Übergriffe hätten entweder zu Hause oder anlässlich von Ausfahrten mit dem Motorrad im Wald stattgefunden. Dabei habe X.________ wiederholt mit seiner Hand am Penis von A.________ bis zum Samenerguss masturbiert, mit seinem Mund Oralverkehr an A.________s Penis vollzogen, dessen Penis in den Mund genommen, und A.________ ca. 2-3 Mal dazu angehalten, ihn am erigierten Penis anzufassen. Weiter habe er versucht, mit A.________ Analverkehr unter der Dusche zu praktizieren. Anlässlich von Familienferien habe er an A.________ Analverkehr bis zum Samenerguss vollzogen. X.________ habe A.________ unter psychischen Druck gesetzt und strukturelle Gewalt ausgeübt. Damit habe sich X.________ der mehrfachen sexuellen Handlungen mit einem Kind, der mehrfachen versuchten sexuellen Nötigung sowie der sexuellen Nötigung schuldig gemacht. Daneben wurde X.________ wegen Pornografie angeklagt.