Citation: 2C_673/2017 E. 2

Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten; in der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt schweizerisches Recht (Art. 95 BGG) verletze. Die Begründung hat sachbezogen zu sein; die Beschwerde führende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen plausibel aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen). Die Haftrichterin erläutert in E. 2 die allgemeinen Voraussetzungen der Ausschaffungshaft (Vorliegen einer Wegweisung, deren Vollzug es sicherzustellen gilt; Haftgründe, wobei namentlich die Kriterien für den Haftgrund der Untertauchensgefahr [Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 AuG] geschildert werden). In E. 3 prüft sie anhand der konkreten Umstände des Einzelfalles, ob die Haftvoraussetzungen erfüllt sind. Zwar verneint sie, in diesem Punkt abweichend vom Migrationsamt, den Haftgrund von Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 1 in Verbindung mit Art. 75 Abs. 1 lit. c AuG. Dagegen zeigt sie auf, dass bzw. inwiefern der Haftgrund von Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 (und Ziff. 4) AuG erfüllt ist, wobei sie sich unter anderem mit den (als unkohärent erscheinenden) Schilderungen des Beschwerdeführers zu seinen familiären Verhältnissen befasst. Sie kommt zum Schluss, es sei angesichts von dessen insgesamt unglaubwürdigen Angaben nicht anzunehmen, dass er eine Zusage, in der Schweiz auf den Vollzug seiner Wegweisung zu warten, einhalten würde, wäre er in Freiheit. Sie beurteilt damit die Haft als notwendig, um den Vollzug der Wegweisung sicherzustellen. In E. 4 begründet sie die Verweigerung der Beigabe eines unentgeltlichen Rechtsbeistands. Die Äusserungen des Beschwerdeführers zu seinen persönlichen und familiären Verhältnissen lassen eine gezielte Auseinandersetzung mit diesen für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Haftrichterin vermissen. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG); es ist darauf mit Entscheid des Abteilungspräsidenten als Einzelrichter im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass im Lichte der Erwägungen des angefochtene Urteils nicht erkennbar ist, inwiefern sich dieses mit valablen Rügen Erfolg versprechend anfechten liesse. Die Umstände rechtfertigen es, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG).