Citation: 4P.145/2003 21.10.2003 E. 2

Die Beschwerdeführerin stellte der Kantonsgerichtspräsidentin auch folgendes Rechtsbegehren (Ziff. 10): "Es sei dem Gesuchsgegner 3 superprovisorisch und unter Strafandrohung nach Art. 292 StGB mit sofortiger Wirkung zu verbieten, sich als "Architekt ETH" zu bezeichnen." Die Kantonsgerichtspräsidentin verneinte ihre sachliche und örtliche Zuständigkeit zur Beurteilung dieses Begehrens. Die Beschwerdeführerin rügt in diesem Zusammenhang eine willkürliche Beweiswürdigung, übersieht indessen, dass ein Entscheid nur aufzuheben ist , wenn er im Ergebnis willkürlich ist (BGE 129 I 8 E. 2.1). Es ist jedoch weder dargetan (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG) noch ersichtlich, weshalb die Beschwerdeführerin im Verfahren des vorsorglichen Rechtsschutzes zur Wahrung ihrer behaupteten Ansprüche auf die anbegehrte Feststellung angewiesen ist. Eine Titelanmassung des angeblichen Verletzers begründet für sich allein weder allgemein noch im Besonderen Urheberrecht ein hinreichendes Rechtsschutzinteresse am dringlichen Erlass vorsorglicher Massnahmen. Willkür scheidet damit auch in diesem Punkt aus.