Citation: 7B.239/2005 07.03.2006 E. 1

In der von B.________ für eine Forderung von Fr. 9'428.15 eingeleiteten Betreibung Nr. 1 stellte das Betreibungsamt X.________ am 20. April 2005 der A.________ GmbH den Zahlungsbefehl zu. Diese schlug mit Schreiben vom 28. April 2005 Recht vor. Gleichzeitig machte sie geltend, die vom Betreibungsgläubiger angegebene Adresse (C.________ in England) stimme nicht, und ersuchte darum, vom Gläubiger die gültige Adresse und ferner die Vollmacht seines Vertreters zu verlangen. Am 11. August 2005 erliess das Betreibungsamt eine Verfügung, worin es die Gültigkeit des Rechtsvorschlags bestätigte, unter Hinweis auf das Betreibungsbegehren erklärte, dass der Gläubiger in C.________ wohne und es nicht Sache des Amtes sei, die Adresse zu überprüfen, und festhielt, der Rechtsvertreter habe dem Betreibungsbegehren eine Vollmacht des Gläubigers beigelegt. Gegen diese Verfügung führte die A.________ GmbH mit Eingabe vom 16. August 2005 Beschwerde an das Obergericht des Kantons Bern als kantonaler Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen und beantragte, B.________ anzuhalten, innert einer angemessenen Frist seinen wirklichen Wohnort zu nennen, ansonsten die Betreibung aufzuheben sei. Ausserdem sei der Rechtsvertreter aufzufordern, eine amtlich beglaubigte Vollmacht vorzuweisen. Die kantonale Aufsichtsbehörde wies die Beschwerde am 28. November 2005 ab. Diesen Entscheid nahm die A.________ GmbH am 8. Dezember 2005 in Empfang. Mit einer vom 19. Dezember 2005 (Montag) datierten und noch am gleichen Tag zur Post gebrachten Eingabe führt sie unter Hinweis auf Art. 19 SchKG (rechtzeitig) Beschwerde an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts. Sie beantragt, den Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde vom 29. November (recte: 28. November) 2005 aufzuheben und die Sache zu neuer Behandlung und Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen, wobei das Betreibungsamt zu veranlassen sei, B.________ (Beschwerdegegner) aufzufordern, durch Einreichen einer Wohnortsbescheinigung der zuständigen Amtsstelle anzugeben, wo er wirklich wohne, und eine amtlich beglaubigte Anwaltsvollmacht sowie seinen gültigen Pass einzureichen. Ferner sei das Rechtsöffnungsverfahren bis zum Entscheid über die vorliegende Beschwerde zu sistieren. In ihrem Aktenüberweisungsschreiben hat die kantonale Aufsichtsbehörde unter Hinweis auf die Begründung im angefochtenen Entscheid ausdrücklich auf Gegenbemerkungen zur Beschwerde verzichtet. Andere Vernehmlassungen sind nicht eingeholt worden.