Citation: 2C_294/2024 E. 3.5

3.5. Wenngleich die Referenzperiode vom 8. Januar 2020 bis zum 29. Februar 2020 kurz bemessen ist und diese Monate die umsatzschwächsten in der Zürcher Hotellerie sind, rechtfertigt es dies nicht, bei der Beschwerdeführerin ausnahmsweise auf den budgetierten Umsatz für das Jahr 2020 bzw. die Periode vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021 abzustellen. Wie die Vorinstanz zu Recht ausführt, ist eine von der gesetzlichen Regelung abweichende Berechnungsmethode bei blossen Umsatzrückgängen, wie sie sich etwa bei saisonalen Nachfrageschwankungen ergeben können - anders als bei Zeiträumen, in denen ein Unternehmen gar keinen Umsatz erzielen konnte -, nicht angezeigt. Die Beschwerdeführerin macht denn auch nicht geltend, dass bei einem direkten Konkurrenzbetrieb (vgl. dazu im Bereich der Hotellerie: BGE 142 I 162 E. 3.7.3) in einer vergleichbaren Situation auf hypothetische Geschäftszahlen abgestellt worden wäre, während ihr dies verweigert wurde. Überdies erschiene es auch unter dem Blickwinkel des Legalitätsprinzips (Art. 5 Abs. 1 BV) und des allgemeinen Rechtsgleichheitsgebots (Art. 8 Abs. 1 BV) problematisch, im Falle der Beschwerdeführerin ausnahmsweise und ohne entsprechende gesetzliche Grundlage auf budgetierte statt effektive Umsatzzahlen abzustellen. Die Schematisierung, welche mit der vom Kanton Zürich gewählten Regelung einhergeht, erscheint vor diesem Hintergrund als zulässig - insbesondere wenn man bedenkt, dass es sich bei der Zürcher Härtefallentschädigung um eine Ermessenssubvention handelt, auf die kein Anspruch besteht (vgl. E. 1.2.2 hiervor). Die Schematisierung ist denn auch nicht wirtschaftspolitisch motiviert, sondern dient der Praktikabilität der Regelung.