Citation: 1C_625/2013 E. 1

Z.________ reichte am 7. August 2012 ein Baugesuch für den Neubau einer Sichtschutzwand auf der Südseite ihres Wohnhauses in Chur ein. Gegen das Baugesuch erhoben X.________ und Y.________ Einsprache. Die Stadt Chur erteilte Z.________ mit Entscheid vom 19. November 2012 die nachgesuchte Baubewilligung und wies die Einsprache ab. Die Kosten von Fr. 400.-- für das Einspracheverfahren auferlegte sie den Einsprechern. Dagegen erhoben X.________ und Y.________ im Kostenpunkt am 2. Januar 2013 Beschwerde. Das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden wies die Beschwerde mit Urteil vom 7. Mai 2013 ab. Zur Begründung führte es zusammenfassend aus, es sei rechtmässig, die Kosten für das Einspracheverfahren den vollständig unterliegenden Einsprechern aufzuerlegen. Die Kosten von Fr. 400.-- seien nicht unangemessen. Die Einwände der Beschwerdeführer seien nicht geeignet, an diesem Ergebnis etwas zu ändern. So habe sich der geltend gemachte Mangel des Baugespanns nicht nachteilig auf die Rechts- und Interessenwahrnehmung der Beschwerdeführer ausgewirkt. Das Baubewilligungsverfahren weise deshalb keinen wesentlichen Mangel auf. Den Beschwerdeführern seien zu Recht die Kosten von Fr. 400.-- für das Einspracheverfahren auferlegt worden.