Citation: 8C_396/2020 E. 5.1.1

5.1.1. Was zunächst seine eigenen Angaben vom 2. Februar 2012 im Revisionsverfahren betrifft, erzielte er mit der D.________ GmbH von Oktober 2008 bis April 2010 keine Einkünfte. Inwiefern der Bericht der Kantonspolizei E.________ vom 12. Oktober 2012 betreffend den Verdacht auf Erschleichen einer Invalidenrente oder deren Dokumentation vom 2. Juni 2014 über die weiteren Ermittlungen betreffend Provisionsbetrug eine hinreichende Basis für die weiter erforderlichen ärztlichen Feststellungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsfähigkeit hätten bilden können, ist nicht erkennbar. Der um Stellungnahme angefragte RAD vermochte sich dazu denn auch im Juli 2014 noch nicht zu äussern. Gleiches gilt hinsichtlich der von der IV-Stelle im August 2015 getätigten Internetrecherche. Aus dem Umstand, dass die IV-Stelle gestützt auf die dadurch gewonnenen Anhaltspunkte mit Verfügung vom 2. Oktober 2015 die Auszahlung ihrer Rentenleistungen sistierte, kann der Beschwerdeführer bezüglich der Einhaltung der Revisionsfrist ebenfalls nichts zu seinen Gunsten ableiten. Auch lässt sich nicht ersehen, inwiefern die der IV-Stelle in der Folge zugestellten Protokolle der Einvernahmen des Beschwerdeführers durch die Staatsanwaltschaft weiter aufschlussreich hätten sein können. Dieser beschränkte sich dort im Wesentlichen darauf anzugeben, dass er sich an die ihm vorgehaltenen Vorkommnisse nicht erinnern könne beziehungsweise nichts darüber wisse. Sein als Zeuge befragter behandelnder Arzt vermochte sich die Diskrepanzen zwischen den bei ihm vorgebrachten gesundheitlichen Klagen und dem im Strafverfahren ans Licht gekommenen Aktivitätsniveau nicht zu erklären.