Citation: 6B_466/2024 E. 1.4

1.4. Der Beschwerdeführer vermag nicht aufzuzeigen, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung willkürlich sein sollte. In seinen Ausführungen betreffend die geltend gemachte Massgeblichkeit der Haltelinie für eine Strafbarkeit wegen Missachtens eines Rotlichts übt der Beschwerdeführer überwiegend appellatorische Kritik, auf die nicht einzutreten ist. Als unbehelflich erweist sich seine Rüge, die Vorinstanz nehme willkürlich an, er habe die erste Induktionsschleife mit mindestens 10 km/h überfahren. Entgegen seinem Vorbringen ist auf dem sich in den Akten unter pag. 263 oben befindlichen Bild die Geschwindigkeit nicht mit "0 km/h" angegeben; vielmehr lautet die Angabe: "Speed: --- km/h". Die Vorinstanz geht, gestützt auf die mit den Feststellungen des Gutachtens des METAS im Einklang stehenden Ausführungen des Zeugen C.________, davon aus, das Fahrzeug des Beschwerdeführers habe die erste Induktionsschleife mit einer Geschwindigkeit von mindestens 10 km/h überfahren. Gemäss Aussagen des Zeugen C.________ würden die drei Strichlein erscheinen, wenn zwischen der ersten Schlaufe (Vormessug) und der zweiten Schlaufe (Geschwindigkeitsmessung) eine Abweichung bestehe. Dies beweise somit gerade, dass das Fahrzeug bei der ersten Schlaufe nicht gestanden, sondern in Bewegung gewesen sei, und zwar mit einer Geschwindigkeit von mindestens 10 km/h, ansonsten kein Bild ausgelöst worden wäre. Ebenso hält das Gutachten des METAS fest, dass ein allfälliger Stillstand des Fahrzeuges möglich sei, dieser aber zwingend vor der Aufnahme des ersten Bildes, somit vor der ersten Induktionsschleife, erfolgt sein müsse. Die Beweiswürdigung der Vorinstanz erweist sich nicht als willkürlich.