Citation: U 234/06 05.09.2006 E. 4

Aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufs und der erlittenen Verletzungen ist der Arbeitsunfall vom 8. März 2004 dem Bereich der mittelschweren Unfälle und innerhalb dieses Rahmens den leichteren Unfällen zuzuordnen. Für die Bejahung der adäquaten Kausalität wäre daher erforderlich, dass zumindest ein einzelnes unfallbezogenes Kriterium in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist oder dass die praxisgemäss zu berücksichtigenden Merkmale in gehäufter oder auffallender Weise gegeben sind (BGE 129 V 408 Erw. 4.4.1, 115 V 140 Erw. 6c/bb, 409 Erw. 5c/bb). Verwaltung und Vorinstanz ist darin beizupflichten, dass offenkundig kein einziges der relevanten Kriterien als erfüllt betrachtet werden kann, weshalb die Unfalladäquanz der psychischen Fehlentwicklung zu verneinen ist. Daran vermöchten ergänzende Abklärungen nichts zu ändern. Es ist deshalb von den beantragten Weiterungen abzusehen.