Citation: 4A_303/2013 E. A

A.a. Am 7. November 2006 unterzeichneten Y.________ (Kläger, Beschwerdegegner) als Verkäufer einerseits und X.________ (Beklagter, Beschwerdeführer) sowie Z.________ als Käufer anderseits einen "Kauf- und Übertragungsvertrag". Der Vertrag hatte den Verkauf und die Übertragung von je 1'250 Namenaktien der A.________ Holding AG (später B.________ Holding AG Winterthur, heute B.________ Holding AG; nachfolgend: B.________ Holding AG Winterthur) auf die beiden Käufer zum Gegenstand. In Ziff. 1.6 des Vertrags wurde "abschliessend" festgehalten, welche Beteiligungen am Transaktionstag von der B.________ Holding AG Winterthur noch gehalten würden. Aufgeführt wurden: - I.________ Verlag GmbH & Co. KG - C.________ Verlag GmbH & Co. KG - D.________ GmbH & Co. KG - E.________ GmbH - I.________ Verlag AG - Gesellschaft G.________ Am Kapital der beiden traditionsreichen deutschen Verlagshäuser I.________ Verlag (I.________ Verlag GmbH & Co. KG) und Insel Verlag (C.________ Verlag GmbH & Co. KG), war die B.________ Holding AG Winterthur bzw. ist die heutige B.________ Holding AG zu je 39 % beteiligt. Die restlichen Anteile an den beiden deutschen Verlagen gehören der "Stiftung H.________". Der Kaufpreis für "alle mit diesem Vertrag erworbenen Aktien" wurde auf Fr. 10'800'000.-- festgelegt. Weiter wurde bestimmt, dass die beiden Käufer "für die Bezahlung des Kaufpreises gegenüber dem Verkäufer als Solidarschuldner" haften. Unter dem Titel "Garantien (Gewährleistung) " erhielten die Käufer eine Reihe von Zusicherungen (Ziff. 4.1). Mit Ziff. 4.2 des Vertrags wurde allerdings darüber hinaus unter dem Titel "Freizeichnung", "unter dem Vorbehalt der in § 4.1 abschliessend aufgeführten Garantien und Zusicherungen [...] jede Gewährleistungspflicht des Verkäufers für Sach- und Rechtsmängel jeder Art vollumfänglich wegbedungen, soweit dies gesetzlich zulässig ist". Ziff. 10.5 des Vertrags bestimmte, dass schweizerisches materielles Recht anwendbar sei. Und als Gerichtsstand wurde das "Bezirksgericht Winterthur" vereinbart. In der Folge kam X.________ seinen Verpflichtungen aus dem Vertrag vom 7. November 2006 nach: Für Fr. 5'400'000.-- übernahm er die Hälfte der Aktien der B.________ Holding AG Winterthur. Dagegen erfüllte Z.________ seine Verpflichtungen aus dem Vertrag nicht, so dass der Verkäufer schliesslich gegenüber Z.________ von dem am 7. November 2006 abgeschlossenen Vertrag zurücktrat. A.b. Am 19./20. April 2007 unterzeichneten der Verkäufer und X.________ einen weiteren "Kauf- und Übertragungsvertrag" betreffend den "Kauf von 1'250 weiteren Namenaktien" der B.________ Holding AG Winterthur durch X.________. Damit erwarb X.________ "die vom Vertragsrücktritt betroffenen 1'250 Namenaktien der B.________ Holding AG Winterthur im Nennwert von je Fr. 1'000.-- zum Kaufpreis von Fr. 5'400'000.--". Der Kaufpreis war gemäss Ziff. 4 wie folgt zu bezahlen: - Fr. 400'000.-- "per 9.7.2007 (Fixtermin, Valuta Kontogutschrift) "; - Fr. 5'000'000.-- "per 30.6.2009 (Fixtermin, Valuta Kontogutschrift) ". Gemäss Vereinbarung (Ziff. 5) ist bei Verzug "ab dem 2. Bankwerktag nach Ablauf des Fixtermins ohne Mahnung ein Verzugszins in Höhe von 7,5 % p.a. geschuldet". Die Übertragung der weiteren 1'250 Namenaktien auf X.________ hatte gemäss Ziff. 8 des Vertrags vom 19./20. April 2007 "gemäss schweizerischem Recht innerhalb von 10 Arbeitstagen seit Zahlungseingang" der ersten Rate von Fr. 400'000.-- zu erfolgen. Auf diesen zweiten Vertrag waren gemäss dessen Ziff. 10 die Bestimmungen des ersten Vertrags vom 7. November 2006 "sinngemäss" anwendbar. Vereinbart wurde auch hier die Anwendung "schweizerischen materiellen Rechts" und als Gerichtsstand wurde "Winterthur" festgelegt. X.________ bezahlte den Teilbetrag von Fr. 400'000.-- vertragsgemäss. Indessen weigerte er sich knapp zwei Jahre später, den dann fällig gewordenen zweiten Teilbetrag von Fr. 5'000'000.-- zu leisten. Mit Brief vom 26. Juni 2009 warf X.________ dem Verkäufer stattdessen vor, dieser habe ihn "über das Konfliktpotential im Vorfeld des Aktienkaufvertrags nicht ausreichend informiert". Durch das Verhalten des Verkäufers sei ihm Schaden entstanden, weshalb er "vorsorglich" die Verrechnung seiner Schadenersatzforderung mit der Restkaufpreisforderung des Verkäufers erkläre.