Citation: H 244/01 14.07.2003 E. A

Auf Grund eines Zeitungsartikels vom 13. April 2000, wonach X.________ in W.________ mit dem Fremdenverkehrsamt, der Firma Y.________, neu eine offizielle Anlaufstelle habe, forderte die Ausgleichskasse des Kantons St. Gallen (nachfolgend: Ausgleichskasse) M.________ auf, den Fragebogen zur Abklärung der Beitragspflicht für Selbstständigerwerbende einzureichen. Gestützt auf den ausgefüllten Fragebogen hiess die Ausgleichskasse mit zwei Begrüssungsschreiben vom 16. August 2000 einerseits M.________, andererseits ihren Ehemann A.________ als neues beitragspflichtiges Mitglied bei der Ausgleichskasse willkommen. Mit Verfügung vom 18. August 2000 setzte die Ausgleichskasse die persönlichen Beiträge von M.________ für das Jahr 2000 basierend auf einem beitragspflichtigen jährlichen Einkommen von Fr. 5'000.- auf Fr. 540.- fest. Nachdem die Beitragsforderung nicht bezahlt wurde, leitete die Ausgleichskasse die Betreibung ein, wogegen M.________ Rechtsvorschlag erhob. In der Folge erliess die Ausgleichskasse am 19. Januar 2001 erneut eine Beitragsverfügung für das Jahr 2000, die sich zur Verfügung vom 18. August 2000 lediglich durch die Adresse ("..." anstelle von vormals "...") unterschied. Am 20. Februar 2001 erliess die Ausgleichskasse die Beitragsverfügung für das Jahr 2001, ebenfalls in der Höhe von Fr. 540.-.