Citation: P 67/03 25.10.2004 E. A

Der 1921 geborene B.________ und seine Ehefrau N.________ bezogen seit 1. Mai 2000 Ergänzungsleistungen zu ihren AHV-Altersrenten. Nach dem Tod von B.________ am 14. Mai 2001 meldete sich N.________ erneut zum Bezug von Ergänzungsleistungen an. Aus den Anmeldungsunterlagen konnte das Amt für AHV und IV des Kantons Thurgau entnehmen, dass das Ehepaar in den Jahren 1985 bis 1995 Erbvorbezüge an ihre Söhne R.________ und P.________ ausgerichtet hatte. Aus diesem Grund berechnete es den Anspruch auf Ergänzungsleistungen für die Zeit ab 1. Mai 2000 neu und forderte von R.________ die bis Mai 2001 zu Unrecht ausgerichteten Beträge in der Höhe von Fr. 34'754.- zurück (Verfügung vom 15. Mai 2002). Am 16. September 2002 liessen N.________, R.________ und P.________ ein "Erlass- und Wiedererwägungsgesuch" einreichen und das Rechtsbegehren stellen, die "Rückerstattung von EL-Leistungen im Gesamtbetrag von Fr. 34'754.00 sei ganz oder teilweise aufzuheben" und die Anspruchsberechtigung von N.________ sei rückwirkend ab 1. Juni 2001 zu prüfen. Das Amt für AHV und IV lehnte das Erlassgesuch mit Verfügung vom 27. Februar 2003 ab. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 6. Juni 2003).