Citation: 7B_14/2021 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer wurde wegen falscher Anschuldigung und Versuchs dazu zu 40 Tagessätzen Geldstrafe bedingt und Fr. 400.-- Busse verurteilt. Er zeigt nicht auf, dass die Vorinstanz Bundesrecht verletzt hätte, indem sie dies tat. Namentlich begründet sie schlüssig, weshalb sie nicht in Anwendung von Art. 52 StGB von Strafe Umgang nimmt. Dass das Verschulden oder die Tatfolgen als derart gering, d.h. geradezu unerheblich erscheinen und ein Strafbedürfnis offensichtlich fehlen würden, begründet der Beschwerdeführer nicht und ist nicht ersichtlich. Daran ändert mit der Vorinstanz nichts, dass der Beschwerdeführer dem Nichtschuldigen lediglich Übertretungen zur Last gelegt hat. Zu beurteilen sind nicht diese, sondern die falschen Anschuldigungen, wobei es sich auch bei Art. 303 Ziff. 1 Abs. 2 StGB um Vergehen handelt. Der Beschwerdeführer kann daher auch aus den geringen Deliktsbeträgen nichts für sich ableiten. Diese sowie die Desinteresseerklärung des Nichtschuldigen ändern zudem an seinem Verschulden nichts. Diese Umstände müssen, entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers, zu keiner Strafbefreiung führen. Wenn er geltend macht, es sei ihm anzurechnen, dass er am 3. Mai 2016 seine Identität freiwillig bekanntgegeben habe, entfernt er sich wiederum vom massgebenden Sachverhalt ohne Willkür darzutun. Gleiches gilt, wenn er den Vorfall vom 12. April 2015 in Abrede stellt. Es ist auch nicht ersichtlich, dass es den Strafbehörden darum gegangen wäre, einen missliebigen Bürger zu ruinieren resp. zu Unrecht zu bestrafen. Soweit der Beschwerdeführer die Strafhöhe beanstandet, setzt er sich mit den Erwägungen der Vorinstanz nicht auseinander. Er bestreitet im Wesentlichen abermals seine Schuld. Im Übrigen liegt die ausgefällte Strafe ohne Weiteres innerhalb des bis 30. Juni 2023 drei Jahre Freiheitsstrafe oder 180 Tagessätzen Geldstrafe reichenden gesetzlichen Strafrahmens (Art. 303 Ziff. 2; Art. 34 Abs. 1 StGB) sowie des vorinstanzlichen Ermessens bei einem leichten Verschulden. Die Übertretungsbusse ficht der Beschwerdeführer nicht substanziiert an.