Citation: U 353/05 10.02.2006 E. A

M.________, geboren 1963, war als Tankwagenfahrer in der Firma S._________ angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 4. Dezember 2000 erlitt er in Deutschland als Lenker eines bei Rotlicht vor einem Personen- und Fahrradübergang angehaltenen Personenwagens eine Auffahrkollision, bei der das Auto durch die Wucht des Aufpralls des hinteren Wagens zwei Fahrzeuglängen über den Fussgängerstreifen geschoben wurde. Er zog sich dabei ein Distorsionstrauma der Halswirbelsäule (HWS) zu. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden. Wegen anhaltenden Beschwerden unterzog sich M.________ verschiedentlich medizinischen Abklärungen, so durch die Klinik für Neurologie des Spitals X.________ (Bericht vom 21. Dezember 2000), den Chiropraktor Dr. K.________ (Bericht vom 21. April 2001) und den SUVA-Kreisarzt Dr. med. C.________ (Berichte vom 14. Mai und 11. September 2001). Vom 3. bis 20. Dezember 2001 hielt sich M.________ zur ambulanten Kur mit einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit im Rheuma- und Rehabilitationszentrum V.________ auf. Die Ärzte stellten die Diagnose eines nach einem Autounfall aufgetretenen chronischen Panvertebralsyndroms bei/mit Wirbelsäulenfehlform und -haltung, degenerativen Wirbelsäulenveränderungen und muskulärer Dysbalance (Bericht Klinik V.________ vom 8. Januar 2002). Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Mit Verfügung vom 21. Februar 2002 stellte sie die Taggeldleistungen ab dem 1. März 2002 ein, weil der Versicherte auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt im Rahmen des Zumutbaren wieder zu 100 % arbeitsfähig sei. Zumutbar sei ihm eine ganztägige leichte wechselbelastende Arbeit mit selten maximalen Gewichtsbelastungen bis 12 ½ Kilogramm und vermehrten Pausen. Da von weiteren medizinischen Massnahmen keine wesentliche Besserung erwartet werden könne, werde der Fall gleichzeitig abgeschlossen. Zudem verneinte sie den Anspruch auf Invalidenrente und Integritätsentschädigung. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 26. Februar 2004 fest.