Citation: 8C_774/2023 E. 4.2.2

4.2.2. Nicht zu beanstanden ist des Weiteren die Schlussfolgerung der Vorinstanz, wonach unter Berücksichtigung der nach Erlass der angefochtenen Verfügung eingetretenen Verschlechterung des Gesundheitszustands im November kein rentenbegründender Invaliditätsgrad erreicht würde. Zwar gilt es seitens des Valideneinkommens zu beachten, dass der Arbeitgeber für das Jahr 2021 ein Einkommen von Fr. 82'281.- für ein 100-%-Pensum bescheinigt hat. Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin ist dieses jedoch nicht an die allgemeine Nominallohnentwicklung anzupassen, sondern an jene des Sektors Gesundheitswesen, Heime und Soziales (Nr. 86-88, Frauen, 2022: +0.7 %; 2023: +0.3 %). Dies ergibt ein Valideneinkommen von Fr. 83'105.55. Selbst aus der Anwendung von Kompetenzniveau 1 zur Bestimmung des Invalideneinkommens, und unter Berücksichtigung der gesundheitlich reduzierten Arbeitsfähigkeit ergäbe sich hier kein höherer Invaliditätsgrad als 39 %.