Citation: 8C_63/2014 E. 2

Nach Art. 61 lit. f ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 IVG ist in invalidenversicherungsrechtlichen Streitigkeiten vor dem kantonalen Versicherungsgericht (Art. 57 ATSG) der Beschwerde führenden Person von Bundesrechts wegen der Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung gewährleistet, wo "die Verhältnisse es rechtfertigen" (Satz 2). Die Rechtsprechung hat diesen unbestimmten Rechtsbegriff seit Inkrafttreten des ATSG (1. Januar 2003) stets dahingehend konkretisiert, dass der Anspruch erfüllt ist, sofern die Beschwerde nicht aussichtslos, die versicherte Person bedürftig und die Vertretung durch eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt gerechtfertigt ist (vgl. statt vieler Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] H 106/03 vom 21. August 2003 E. 2.1, in: SVR 2004 AHV Nr. 5 S. 17; bezüglich der Notwendigkeit demgegenüber strenger die Regelung gemäss Art. 37 Abs. 4 ATSG, vgl. etwa Urteil 8C_48/2007 vom 19. Juli 2007 E. 4, in: SVR 2009 IV Nr. 5 S. 9). Der Grundsatz des Anspruchs auf unentgeltliche Rechtspflege - in den kostenfreien Verfahren in Form der unentgeltlichen Verbeiständung - ist damit, was die Voraussetzungen oder den Grundsatz anbelangt, vom Bundesrecht geregelt. Dieser Anspruch des vom Beschwerdeführer vertretenen Versicherten ist hier unstreitig gegeben.