Citation: 5A_75/2023 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, dass ihr durch den angefochtenen Entscheid ein nicht wieder gutzumachender Nachteil drohe, weil bei Aufhebung des erstinstanzlichen Entscheids die Gefahr bestehe, dass ein zwischenzeitlich gegen den Beschwerdegegner verfügter Arrest - dieser betrifft die Liegenschaft in U.________ - wieder aufgehoben werden könnte. Damit bestehe das Risiko einer Verminderung des Vollstreckungssubstrats, worin ein Nachteil nach Art. 93 Abs. 1 Bst. a BGG liege. Dies vermag bereits deshalb nicht zu überzeugen, weil die Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit dem Finanzierungsnachweis für die in der Scheidungsvereinbarung vorgesehene Ausgleichszahlung (vgl. vorne Bst. A.b) angibt, beim Beschwerdegegner handle es sich um eine vermögende Person und er könne den durch die Bank nicht gedeckten Betrag von Fr. 500'000.-- ohne weiteres aus seinem Vermögen bezahlen. Ebenso ist in der Scheidungsvereinbarung, wie bereits das Obergericht bemerkt, für den Kindesunterhalt eine Kapitalabfindung vorgesehen. Selbst wenn, wie allerdings weitgehend appellatorisch geltend gemacht ist, der Beschwerdegegner die Liegenschaft in U.________ bei Aufhebung des Arrests verschenken oder verkaufen könnte, ist damit nicht ausreichend dargetan, dass die Beschwerdeführerin künftig zu Verlust kommen könnte. Unbesehen darum, ob in der vorgetragenen Verminderung des Haftungssubstrats ein Nachteil nach Art. 93 Abs. 1 Bst. a BGG liegen kann (vgl. allgemein BGE 144 III 475 E. 1.2), vermag die Beschwerdeführerin im konkreten F all daher das Vorliegen eines solchen nicht aufzuzeigen.