Citation: 1C_256/2023 E. 1.2.5

1.2.5. Inwieweit dem vorliegend strittigen Fristverlängerungsgesuch dennoch eine selbständige Bedeutung zukommen sollte und weshalb die Beschwerdeführer ein aktuelles Interesse an der Behandlung ihrer Beschwerde hätten, zeigen sie nicht auf. Vielmehr bestätigen sie in ihrer abschliessenden Stellungnahme selbst, dass mit der letztinstanzlich gewährten Baubewilligung für die Rekultivierung/Endgestaltung der Kiesgrube Bachtellen auch das dritte Fristverlängerungsgesuch erfasst werde. Soweit sie geltend machen, der Streitgegenstand gehe im vorliegenden Verfahren jedoch über das dritte Fristverlängerungsgesuch hinaus und sei die Beschwerde deshalb dennoch zu behandeln, gehen sie fehl. Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens kann nur sein, was bereits Gegenstand des erstinstanzlichen Verfahrens war oder allenfalls hätte sein müssen (vgl. BGE 142 I 155 E. 4.4.2; 136 II 457 E. 4.2; Urteil 1C_639/2022 vom 23. August 2024 E. 1.3). Die Beschwerdeführer verkennen, dass die Verfahren betreffend die vorhergehenden Fristverlängerungen - wie die Vorinstanz zutreffend darlegt - längst rechtskräftig abgeschlossen sind und lediglich das dritte Fristverlängerungsgesuch Gegenstand des vorliegend strittigen Gemeinderatsbeschlusses vom 15. Dezember 2021 bildet. Insofern ist auch ihr Antrag auf Einsicht in die Akten diverser vergangener Verfahren abzulehnen.