Citation: 8C_318/2022 E. A

Der 1965 geborene A.________ war gemäss Arbeitsvertrag vom 1. Oktober 2015 seit diesem Tag bei der B.________ GmbH als stellvertretender Geschäftsführer in einem 100 %-Pensum angestellt. Am 19. Dezember 2017 und am 16. Juni 2018 erlitt er Unfälle. Ausgehend von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit erbrachte die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) vom 19. Dezember 2017 bis 31. Oktober 2019 Taggeldleistungen. Seit dem 1. November 2019 richtete sie A.________ eine Invalidenrente (Invaliditätsgrad von 31 %) aus. Die B.________ GmbH löste das Arbeitsverhältnis mit ihm per 31. Oktober 2019 auf. Am 18. Dezember 2020 wurde über die Gesellschaft der Konkurs eröffnet. Das Konkursverfahren wurde mit Verfügung des Konkursrichters vom 29. April 2020 mangels Aktiven eingestellt. Am 4. März 2020 meldete sich A.________ beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum U.________ (RAV) zur Arbeitsvermittlung an. Am 6. März 2020 beantragte er die Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung ab März 2020. Mit Verfügung vom 21. August 2020, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 2. Oktober 2020, verneinte die Arbeitslosenkasse einen Anspruch von A.________ auf Arbeitslosenentschädigung, da die Lohnhöhe nicht bestimmbar sei und damit auch der versicherte Verdienst nicht hinreichend zuverlässig festgesetzt werden könne. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 29. Januar 2021 ab. Das Bundesgericht hob dieses Urteil auf Beschwerde hin auf und wies die Sache zu weiteren Abklärungen und neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurück (Urteil 8C_194/2021 vom 15. Juni 2021).