Citation: 7B.90/2003 24.07.2003 E. 3

Auf S. 13 ihrer Eingabe nehmen die Beschwerdeführer einzig Bezug auf den Teil des angefochtenen Beschlusses, in dem das Kantonsgericht ihre Beschwerde gegen die Verfügung vom 21. Januar 2003 abgewiesen hat, soweit darauf einzutreten war. Verfahrensmässig steht fest, dass der Beschwerdeführer 2 gegen die am 10. Dezember 2002 ausgestellte Pfändungsurkunde am 30. Dezember 2002 Beschwerde erhoben hatte. Während des Beschwerdeverfahrens teilte das Betreibungsamt mit Schreiben vom 8. Januar 2003 mit, dass die Pfändung dahingefallen sei. Darauf schrieb der Gerichtspräsident das Verfahren als gegenstandslos geworden ab. Gemäss dem hier angewendeten Art. 17 Abs. 4 SchKG kann das Amt bis zu seiner Vernehmlassung im Beschwerdeverfahren die angefochtene Verfügung in Wiedererwägung ziehen (Satz 1). Die rechtshängige Beschwerde wird gegenstandslos, soweit die Beschwerdeanträge durch die betreibungsamtliche Selbstberichtigung erledigt werden (BGE 126 III 85 E. 3 S. 88; Amonn/Gasser, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 6.A. Bern 1997, § 6 N. 64 S. 47). Auch eine Gutheissung der Beschwerde vermöchte eine Berichtigung der angefochtenen Betreibungshandlung nicht mehr zu bewirken, da diese bereits - aus welchen Gründen auch immer - zurückgenommen worden ist. An der Beurteilung der Beschwerde besteht insoweit kein rechtlich geschütztes Interesse mehr, als sie keinem praktischen Zweck der Zwangsvollstreckung mehr dienen kann. Entgegen der Annahme der Beschwerdeführer fehlt es auch am Rechtsschutzinteresse, wenn mit der Beschwerde lediglich bezweckt wird, eine Pflicht- bzw. Gesetzwidrigkeit des Betreibungsamtes feststellen zu lassen, um eine Grundlage für Schadenersatz- oder Verantwortlichkeitsansprüche zu schaffen (BGE 120 III 107 E. 2 S. 109; Poudret/ Sandoz-Monod, N. 3.2.1 zu Art. 78 OG, S. 729; Pfleghard, a.a.O., N. 5.29 S. 172, je mit weiteren Nachweisen). Das Kantonsgericht hat sich an die gezeigten Grundsätze gehalten. Eine Bundesrechtsverletzung ist nicht ersichtlich, geschweige denn, mit Blick auf die pauschalen Bestreitungen der Beschwerdeführer dargetan. Ihre Einwände gegen die Rechtsöffnungsentscheide sind unzulässig (E. 1.3 hiervor), und auch auf ihre weiteren Vorbringen kann nicht eingetreten werden (E. 2 hiervor).