Citation: 8C_728/2020 E. 4.4.1

4.4.1. Als Ausgangspunkt für die Beurteilung des Belastungsprofils ist der Bericht des Zentrums E.________ betreffend Beschreibung der Arbeitsstelle des Beschwerdeführers als Berater im Verkauf vom 18. Juni 2012 heranzuziehen. Gestützt hierauf war er bei der B.________ GmbH in seinem 70%igen Arbeitspensum zu 95 % im Verkauf tätig. Zusätzlich erfasste er während ein bis zwei Stunden pro Woche Aufträge und Bestellungen am Computer und räumte zwischen den Kundenberatungen die Ausstellungsräume auf. Nur sehr selten holte er Waren aus dem Lager oder half mit, die Lieferungen zu versorgen. Die Beratungen erforderten ein häufiges Stehen und Gehen (fünf bis sechs Stunden pro Tag), wobei es vorkam, dass es während drei Stunden am Stück keine Möglichkeit zum Hinsetzen gab. Die sitzenden Tätigkeiten nahmen etwa zwei Stunden über den ganzen Tag verteilt in Anspruch. Selten kam es vor, dass eine Stunde am Stück gesessen wurde. Dabei bestand die Möglichkeit, zwischendurch kurz aufzustehen. Lasten unter 5 kg wurden gelegentlich hantiert, genauso wie mittelschwere Lasten (Matratzen von 20 kg), die im Schnitt pro Kunde sechsmal gehoben und getragen wurden. Die Arbeit war den gesundheitlichen Einschränkungen des Beschwerdeführers angepasst, da er fast ausschliesslich in der Beratung und im Verkauf eingesetzt wurde. Da er nicht vollzeitlich angestellt war, fielen die Mithilfe bei Lieferungen, das Mitgestalten der Ausstellungen und die Kundenberatungen bei den Kunden zu Hause grundsätzlich nicht in seinen Aufgabenbereich.