Citation: 2A.115/2005 04.03.2005 E. 2

Die Beschwerde hat gestützt auf die publizierte und über Internet zugängliche Rechtsprechung in ähnlichen Fällen (vgl. etwa die Urteile 2A.90/2003 vom 7. März 2003 und 2A.296/2002 vom 18. Juni 2002) als offensichtlich unbegründet zu gelten und kann unter ergänzendem Verweis auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid ohne Weiterungen im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG erledigt werden: 2.1 Ein Ausländer darf aus der Schweiz ausgewiesen werden, wenn er wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft wurde (Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG [SR 142.20]) und die nach Art. 11 Abs. 3 ANAG bzw. allenfalls nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK gebotene Interessenabwägung diese Massnahme nicht als unverhältnismässig erscheinen lässt. Dabei sind namentlich die Schwere des Verschuldens, die Dauer der Anwesenheit sowie die dem Betroffenen und seiner Familie drohenden Nachteile zu berücksichtigen (vgl. Art. 16 Abs. 3 ANAV [SR 142.201]; Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 2. August 2001 i.S. Boultif gegen die Schweiz, Rz. 48, in: VPB 65/2001 Nr. 138; BGE 129 II 215 E. 3; 125 II 105 ff.). 2.2 Der Beschwerdeführer ist vom Bezirksgericht Winterthur am 26. September 2001 wegen Drogenhandels und Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer zu einer Zuchthausstrafe von fünf Jahren verurteilt worden. Von Juni/Juli bis Dezember 2000 bzw. bis zu seiner Verhaftung am 18. Januar 2001 hat er mit mehreren Kilogramm eines Heroingemischs von durchschnittlicher Qualität gehandelt und mit zwei illegal in der Schweiz anwesenden Mittätern, denen er in einer zum Zweck des Drogenhandels gemieteten Wohnung Unterkunft gewährte, in Z.________ einen "Drogenbunker" betrieben, in dem das Heroin gelagert, gestreckt und portioniert wurde. Am 2. Dezember 2000 hätte der Beschwerdeführer am Flughafen Zürich-Kloten von zwei Drogenkurrieren drei Kilogramm Heroingemisch (Reinheitsgrad etwa 65 %) entgegennehmen sollen, doch wurde die Lieferung durch die Kantonspolizei abgefangen. Am 7. April 2000 war er im Zusammenhang mit mehreren Verurteilungen wegen Verstössen gegen das Strassenverkehrsgesetz (wiederholtes, mehrfaches Fahren ohne Haftpflichtversicherung, Missbrauch von Ausweisen und Schildern, grobe Verletzung von Verkehrsregeln usw.) fremdenpolizeilich verwarnt worden. Das Verschulden des Beschwerdeführers wiegt unter diesen Umständen schwer: Er hat sich trotz der Verwarnung nicht von seinem bandenmässigen Drogenhandel abbringen lassen und die Gefährdung der Gesundheit einer Vielzahl von Personen in Kauf genommen. Es besteht deshalb ein gewichtiges öffentliches Interesse daran, ihn von der Schweiz fernzuhalten. Bei Straftaten von der geschilderten Art und Schwere verfolgt das Bundesgericht im Rahmen von Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG - in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zu Art. 8 EMRK - eine strenge Praxis (BGE 125 II 521 E.. 4a/aa S. 527; Urteil 2A.531/2001 vom 10. April 2002, E. 3.1.1; Urteile des EGMR vom 19. Februar 1998 i.S. Dalia gegen Frankreich, Rz. 54, PCourEDH 1998-I 76, und vom 11. Juli 2002 i.S. Amrollahi gegen Dänemark, Rz. 37).