Citation: I 724/05 30.11.2005 E. 7

Das kantonale Gericht ging mit der Bemessung der Entschädigung zwar eher an die untere Grenze des ihr für die Festsetzung von Anwaltshonoraren zur Verfügung stehenden Ermessensspielraumes (vgl. oben Erw. 5), unterschritt diesen aber nicht. In Anbetracht der vom Beschwerdeführer geleisteten anwaltlichen Bemühungen erscheint sie nicht derart rechtsfehlerhaft, dass ein Ermessensmissbrauch oder Willkür bejaht werden könnte. Dabei ist vorab ausschlaggebend, dass der Anwalt die Versicherte wenige Monate zuvor bereits im Einspracheverfahren vertreten hatte. Deshalb konnte sein Aufwand für die Abfassung der Beschwerde entsprechend tiefer ausfallen. Zudem war er im Einspracheverfahren für seine Bemühungen von der Ausgleichskasse bereits mit Fr. 1389.00 entschädigt worden. Zusammenfassend hat somit die Vorinstanz bei der Festsetzung des streitigen Honorars kein Bundesrecht verletzt (Art. 104 lit. a OG).