Citation: 6B_872/2009 22.12.2009 E. 2

Die Vorinstanz hält folgende Sachverhalte für erwiesen: 2.1 Z.________ und der Beschwerdeführer teilten aA.________ und bA.________ wahrheitswidrig mit, Peter Hüsy, ein enger Mitarbeiter von Bundesrätin Calmy-Rey, suche nach Möglichkeiten, 1'000 ausländische Arbeitskräfte für die NEAT in die Schweiz zu holen. aA.________ schlug vor, die Arbeitskräfte in Tunesien zu suchen und sagte hierfür die Mithilfe seiner aus Tunesien stammenden Ehegattin bA.________ zu. Dieser gelang es, in Tunesien in ihrem Familien- und Bekanntenkreis ca. 500 Arbeitskräfte zu rekrutieren. Z.________ und der Beschwerdeführer verlangten von den Arbeitsinteressenten je Fr. 650.--, angeblich als Vorauszahlung für Visum, Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung, Reisekosten sowie Versicherungsschutz. Da es sich als unmöglich erwies, von Tunesien aus Geld in die Schweiz zu senden, fungierte das Ehepaar A.________ als Zahlstelle und schoss selber erhebliche Beträge vor. Die Zahlungen erfolgten zugunsten eines Kontos der V.________ Ltd. und später der W.________ Ltd. bei einer irischen bzw. englischen Bank, über welche Z.________ und der Beschwerdeführer je alleine verfügen konnten. bA.________, die der Sache nicht traute, wollte den Mitarbeiter des EDA persönlich kennen lernen, woraufhin ein Treffen organisiert wurde, anlässlich dessen X.________ sich als Peter Hüsy ausgab. Den Interessenten in Tunesien wurden gefälschte Dokumente und Verträge ausgehändigt. Der Schwindel flog auf, als am Tag der geplanten Abreise das versprochene Flugzeug nicht bereit stand. bA.________ und aA.________ wurden in Tunesien verhaftet und bis zu ihrer Verurteilung mehrere Monate in Haft gehalten. bA.________ gebar dort ihr zweites Kind. Die Ehegatten wurden erst vom zweitinstanzlichen Gericht milder verurteilt, so dass sie wieder in die Schweiz zurückkehren konnten. Die von ihnen einbezahlten Gelder von fast Fr. 300'000.-- wurden nicht zurückerstattet. 2.2 Z.________, als Agent der V.________ Ltd., versprach E.________ und D.________ zwei Kredite von je Fr. 50'000.--. E.________ und D.________ sollten zuerst je Fr. 10'000.-- zwecks Abschluss einer Versicherung mit der V.________ Ltd. bezahlen. Nach Unterzeichnung der Kreditverträge und Bezahlung der Einlagen von je Fr. 10'000.-- wurden E.________ und D.________ Versicherungspolicen der V.________ Ltd. ausgehändigt. Der versprochene Kredit wurde nicht vergeben. E.________ erhielt die Fr. 10'000.-- zurückerstattet, nicht jedoch D.________.