Citation: 5A_427/2015 E. 3.5

3.5. Auch die Rüge, das Obergericht habe mit seinem pflichtwidrigen Verhalten gegen das von Art. 53 ZPO und Art. 29 Abs. 2 BV garantierte rechtliche Gehör verstossen (Beschwerde S. 7), bleibt unsubstanziiert. Insbesondere bedeutet es keine Verletzung des rechtlichen Gehörs, wenn das Sachgericht in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. BGE 131 I 153 E. 3 S. 157) zum Schluss gekommen ist, die Abnahme von Beweisen würde am Ergebnis voraussichtlich nichts ändern. Vielmehr wäre diesbezüglich eine willkürliche antizipierte Beweiswürdigung zu rügen (BGE 138 III 374 E. 4.3.2 S. 376), was die Beschwerdeführer nicht tun.