Citation: C 128/05 16.01.2006 E. 2

Das kantonale Gericht hat die nachgereichten Geschäftsunterlagen der Firma M.________ GmbH sorgfältig geprüft und ist in umfassender Würdigung der Aktenlage zum Schluss gelangt, es sei nicht ausgewiesen, dass der Beschwerdeführer für seine Tätigkeit als Geschäftsführer Lohn bezogen habe. Diesem Kriterium misst sie - in Anbetracht der konkreten Umstände (Erw. 1 hiervor; noch nicht in der Amtlichen Sammlung veröffentlichtes Urteil A. vom 12. September 2005, C 247/04, Erw. 3.3 in fine)- im Rahmen der Prüfung der Anspruchsberechtigung zu Recht ausschlaggebendes Gewicht bei, denn es fällt auf, dass das Arbeitsverhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und der Firma M.________ GmbH genau sechs Monate (entsprechend der geforderten Mindestbeitragszeit in Art. 13 Abs. 1 AVIG in der bis 30. Juni 2003 gültig gewesenen Fassung) gedauert hat und der vereinbarte Lohn der Höhe des maximal versicherten Verdienstes entspricht. Für die Annahme, dass der Versicherte im Rahmen seiner Anstellung tatsächlich eine beitragspflichtige Beschäftigung verrichtet hat, sprechen auch nach der ergänzenden Sachverhaltsabklärung des kantonalen Gerichts einzig die von B.________ unterzeichnete Arbeitgeberbescheinigung vom 15. Januar 2003 und die Lohnabrechnungen der Monate August 2002 bis Januar 2003, jeweils mit unterschriftlicher Bestätigung des Beschwerdeführers, dass er den Betrag erhalten habe. Bei der Würdigung dieser Beweismittel ist aber der Tatsache Rechnung zu tragen, dass der Versicherte vom 1. August 2002 bis 31. Januar 2003 für die Gesellschaft die Funktion eines Geschäftsführers mit Einzelzeichnungsberechtigung innehatte. Demgegenüber hatten die zwei Gesellschafterinnen anfänglich keine Zeichnungsberechtigung. Erst im Laufe der Zeit wurde B.________ die Kollektivzeichnungsberechtigung eingeräumt, während V.________ als Gesellschafterin gelöscht wurde (Handelsregister, Tagebucheintrag vom 16. Januar 2003). Bis zum 31. Januar 2003 hatte der Versicherte somit eine beherrschende Stellung in der Firma, weshalb seine Bestätigungen auf den Lohnabrechnungen und die Angaben von B.________ in der Arbeitgeberbescheinigung vom 15. Januar 2003 keine hohe Aussagekraft haben. Dazu kommt, dass unklar bleibt, woher die Gesellschaft die Geldmittel hatte, um dem Beschwerdeführer den behaupteten Lohn in bar auszurichten, nachdem das Stammkapital ausschliesslich durch Sachwerte gedeckt war. Im angefochtenen Entscheid wird auf weitere Ungereimtheiten hingewiesen, welche der Versicherte letztinstanzlich nicht auszuräumen vermag. Daran ändert nichts, dass der Verwaltungsgerichtsbeschwerde Kopien der Bestätigungen vom 1. August 2002 (unterschrieben vom Versicherten) und 31. Januar 2003 (unterschrieben von B.________) über von B.________ eingeschossene Geldbeträge von Fr. 6200.- und Fr. 4000.- beiliegen. Die Einwände des Beschwerdeführers erschöpfen sich in Behauptungen, aus welchen sich keine neuen Erkenntnisse gewinnen lassen. Demzufolge entfällt der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, weil es nicht genügend überprüfbar ist, ob der Versicherte innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit während der geforderten Dauer von mindestens sechs Beitragsmonaten einer beitragspflichtigen Beschäftigung nachgegangen ist.