Citation: 2P.330/2005 18.04.2006 E. A

Die Erziehungsdirektion des Kantons Bern entzog A.________ am 3. Juli 2003 die Unterrichtsberechtigung als Primarlehrerin, da sie an einer von paranoiden Schüben begleiteten Schizophrenie leide; während verschiedener Stellvertretungen zwischen August 2000 und September 2002 hätten sich Hinweise dafür ergeben, dass sie aus psychischen Gründen die Voraussetzungen zur Erteilung der Lehrbewilligung nicht mehr erfülle (unberechenbares, feindliches und unverständliches Verhalten Schülern, Eltern und Kollegen gegenüber; mangelnde Organisation und Planung des Schulunterrichts; verletzende und beängstigende Äusserungen usw.); aufgrund ihres Gesundheitszustands biete sie keine Gewähr mehr dafür, dass sie ihrem Lehrauftrag umfassend nachkommen könne. Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern bestätigte diesen Entscheid auf Beschwerde hin am 16. Januar 2004.