Citation: 1B_412/2016 E. 2.6

2.6. Im vorliegenden Fall bestehen keine Anhaltspunkte für eine bundesrechtswidrige einseitige Erhebung der entscheiderheblichen Haftakten im vorinstanzlichen Haftbeschwerdeverfahren: Das Bundesstrafgericht hat zunächst (mit prozessleitender Verfügung vom 20. September 2016) verfahrensrechtlich dafür gesorgt, dass ihrem Haftbeschwerdeentscheid nur diejenigen Akten zugrunde lagen, die (am 27. September 2016) auch dem Beschwerdeführer zur Einsicht vorgelegt wurden. Die Vorinstanz gab diesem sodann Gelegenheit, sich (am 29. September 2016) nochmals zu den eingereichten Haftakten zu äussern. Den Erwägungen des angefochtenen Entscheides lässt sich nicht entnehmen, dass die Vorinstanz die Tatvorwürfe bzw. die Annahme von Haftgründen auf weitere Unterlagen oder Beweisergebnisse gestützt hätte, die dem Beschwerdeführer im Haftprüfungsverfahren nicht vorgelegt worden wären. Über das Dargelegte hinaus war die Vorinstanz von Bundesrechts wegen nicht gehalten, dem Beschuldigten - bereits im jetzigen Verfahrensstadium - sämtliche vorläufigen Untersuchungsergebnisse offen legen zu lassen, damit dieser sie lückenlos auf allfällige entlastende Beweiselemente hin hätte analysieren können. Die Haftakten durften sich vielmehr (wie oben dargelegt) auf die haftprüfungsrelevanten Beweismittel beschränken, welche den Kern des bisherigen Untersuchungsergebnisses angemessen und objektiv wiedergeben. Dem Beschwerdeführer war und bleibt es im Übrigen auch unbenommen, sich zur Bestreitung des dringenden Tatverdachtes zum Beispiel auf (nicht zwangsläufig bei den Haftakten befindliche) Einvernahmen zu berufen, an denen die Verteidigung (gestützt auf Art. 147 Abs. 1 i.V.m. Art. 108 Abs. 2 StPO) unbestrittenermassen teilgenommen hat (vgl. BGE 139 IV 25 E. 5.8.8-5.8.9 S. 39). Er macht denn auch ausdrücklich geltend, dass gewisse Gewährspersonen ihn nicht weiter belastet hätten. Auf seine übrigen Vorbringen zum vorläufigen Untersuchungsergebnis und zur haftrichterlichen Beweiswürdigung ist bei der Prüfung des Haftgrundes des dringenden Tatverdachtes (Erwägung 3) materiell einzugehen.