Citation: 6B_376/2024 E. 2.3.6

2.3.6. Schliesslich erweist sich auch die Rüge, auf die mündlichen Ausführungen der Sachverständigen anlässlich der vorinstanzlichen Verhandlung dürfe nicht abgestellt werden, weil sie auf einer veralteten Grundlage erfolgten, als unbegründet. Einerseits hat die Sachverständige zu Beginn ihrer Einvernahme offengelegt, dass sie über den weiteren Verlauf nach dem Gutachten keine Informationen habe und auch den erstinstanzlichen Entscheid nicht kenne; andererseits wurde sie anlässlich ihrer Befragung über den erstinstanzlichen Entscheid und die diversen Massnahmen, welche die Beschwerdeführerin und ihre Familie für den Fall einer Entlassung organisiert haben, informiert (Akten Vorinstanz, Einvernahmeprotokoll der Sachverständigen, pag. 118 und 120 mit Hinweis auf den erstinstanzliche Entscheid S. 24). Es ist daher nicht ersichtlich, weshalb ihre Ausführungen nicht berücksichtigt werden dürften.