Citation: 8C_583/2023 E. 6.2.3

6.2.3. Die finale, gesamthafte Beurteilung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit sowie der Einschränkung im Haushalt durch die MGSG-Gutachter erfolgte auf der Grundlage einer interdisziplinären Konsensdiskussion, weshalb ihr grosses Gewicht zukommt (vgl. BGE 143 V 124 E. 2.2.4, 137 V 210 E. 1.2.4). In diesem Rahmen gelangten die Gutachter zum Schluss, bei Haushaltsarbeiten mit freier Zeiteinteilung bestehe von Januar 2017 bis Dezember 2019 eine 20%ige und seit Januar 2020 eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit. Daraus folgt, dass laut den Gutachtern die orthopädisch bedingte 15%ige und die psychisch verursachte 30%ige Leistungseinbusse im Haushalt nicht zu addieren sind, sondern eine Gesamteinschränkung von 30 % resultiert.