Citation: 1C_516/2016 E. A

A.________ ist Partner in einer Anwaltskanzlei und Notar und war bis zur Gemeindefusion mit der Gemeinde Luzern am 1. Januar 2010 Gemeindepräsident von Littau. Ihm gehört die in der Landwirtschaftszone des Luzerner Stadtteils Littau gelegene Parzelle Nr. 2265 (Liegenschaft "Winzigen"). Diese ist mit einem im Jahr 1900 errichteten Ökonomiegebäude (Nr. 424a) überbaut. Mit Gesuch vom 2. März 2012 beantragte A.________ die Bewilligung für den Umbau und die Sanierung des Gebäudes. Das Baugesuch umfasste zur Hauptsache den Einbau von zwei Pferdeboxen und den Anbau einer dritten sowie damit einhergehende Anpassungen von Raumunterteilungen, Fenstern und Türen. Des Weiteren waren der Abbruch einer Fertiggarage, eines Silos und eines an der Ostseite des Gebäudes angebauten Unterstands vorgesehen. A.________ gab an, Frischprodukte (Beeren, Obst, Gemüse etc.), veredelte Frischprodukte (Most, getrocknetes Obst, Brennholz etc.) und konservierte Produkte (Konfitüre, Apfelmus, eingemachtes Obst etc.) für den Eigengebrauch zu produzieren. Er plane zudem ein "Archiv für Akten". Das Baugesuch lag vom 16. April bis zum 5. Mai 2012 öffentlich auf. Es gingen keine Einsprachen ein. Mit Entscheid vom 24. Mai 2012 erteilte die heutige Dienststelle Raum und Wirtschaft (rawi, damals Dienststelle Raumentwicklung, Wirtschaftsförderung und Geoinformation genannt) gestützt auf Art. 24d Abs. 1bis RPG (SR 700; hobbymässige Tierhaltung) in seiner bis am 30. April 2014 in Kraft stehenden Fassung die raumplanungsrechtliche Ausnahmebewilligung unter Bedingungen und Auflagen. In der Folge erteilte der Stadtrat Luzern mit Beschluss vom 20. Juni 2012 die Baubewilligung unter Bedingungen und Auflagen. Anfangs März 2013 teilte A.________ den kommunalen Behörden mit, bei den Bauarbeiten habe sich gezeigt, dass das Mauerwerk an der Ost- und der Nordfassade instabil sei. Man sei deshalb gezwungen gewesen, "Vormauerungen" zu erstellen. Weiter schrieb er, auf die Realisierung der Pferdebox 2 habe er verzichten müssen. Auf der Ostseite seien zudem zwei zusätzliche Fenster sowie eine Verkleinerung des Tors vorgesehen. Die Änderungen gegenüber den bewilligten Plänen skizzierte er auf Plankopien. Anlässlich einer Baukontrolle vom 10. Dezember 2013 prüften die Behörden die Umbauarbeiten auf ihre Übereinstimmung mit den bewilligten Plänen. Sie stellten Abweichungen mit Bezug auf die Aussenwände und das Dachgeschoss sowie eine nicht vorgesehene grossflächige Verglasung der Südfassade und umfangreiche Elektro- und Sanitärinstallationen im Innern fest. Zwei Tage später forderten sie A.________ auf, sämtliche Bauarbeiten einzustellen, für die Projektänderungen ein nachträgliches Baugesuch einzureichen oder nicht bewilligte Bauteile zu entfernen. Am 20. Dezember 2013 fand vor Ort eine Besprechung mit der Bauherrschaft statt. In der Folge nahm A.________ zudem schriftlich Stellung und begründete die Änderungen im Wesentlichen mit der Statik und der Isolation. Die dritte Pferdebox sei gestrichen worden, weil für die Pferde kein direkter Auslauf zu einer grösseren Freifläche ausserhalb der Scheune führe. Die beiden anderen Pferdeboxen seien noch nicht realisiert worden. Mit nachträglichem Baugesuch vom 10. Februar 2014 ersuchte A.________ den Stadtrat um Genehmigung der Änderungen gegenüber dem ursprünglichen Baugesuch. Während der öffentlichen Auflage erhob B.________ Einsprache. In ihrem Amtsbericht vom 14. April 2014 teilte die Dienststelle rawi der städtischen Bauverwaltung mit, es sei nicht unüblich, dass im Rahmen eines Umbaus oder einer Renovation einzelne morsche Stützpfosten ersetzt werden müssten. Der umfassende Ersatz der nördlichen Aussenwände im Erdgeschoss und deren Verschiebung um ca. 1 m sowie die Verschiebung der östlichen Wand um ca. 60 cm gingen aber klar zu weit. Ferner sei die gesamte Dachkonstruktion ersetzt worden. Die bereits verlegten elektrischen Installationen, die zusätzlichen sanitären Installationen, die grossformatigen Fensterfronten im Erd- und Obergeschoss sowie die Unterlagsböden mit einer Stärke von ca. 15 cm seien für ein Ökonomiegebäude nicht notwendig und liessen auf eine andere Nutzung des Gebäudes schliessen. Eine Bewilligung für diese Baumassnahmen könne nicht in Aussicht gestellt werden. Mit Entscheid vom 10. August 2015 verfügte die städtische Baudirektion Folgendes: "1. Die öffentlich-rechtliche Einsprache von B.________... wird gutgeheissen.