Citation: 6B_1066/2022 E. 2.3.5

2.3.5. Schliesslich wendet sich die Beschwerdeführerin gegen die vorinstanzliche Feststellung, wonach der Verstorbene zwischen August 2014 und September 2015 an mehreren CZV-Kursen teilgenommen und daher gewusst habe, wie man korrekt einen Anhänger an einen Lastwagen kuppelt. Diese Feststellung habe die Vorinstanz in einem anderen Entscheid vom 1. Oktober 2019 verworfen. Dort habe sie festgehalten, Anhängerkupplungssysteme gehörten nicht zum Inhalt der CZV-Kurse. Die vorinstanzliche Feststellung im nunmehr angefochtenen Urteil vom 8. Juni 2022 widerspreche der von der gleichen Instanz am 1. Oktober 2019 getroffenen Feststellung. Damit belegt die Beschwerdeführerin keine Willkür in der Sachverhaltsfeststellung. Die Vorinstanz stellt fest, dem Verstorbenen sei erklärt worden, wie ein Anhänger an einen Lastwagen zu kuppeln sei. Sie stützt sich dabei nicht nur auf die Teilnahme des Verstorbenen an mehreren CZV-Kursen, sondern in erster Linie auf die Aussagen des Beschwerdegegners 2 und zweier Mitarbeiter der E.________ GmbH. Damit braucht nicht erörtert zu werden, ob die Vorinstanz überhaupt an Feststellungen in einem anderen Entscheid gebunden wäre.