Citation: 4D_115/2024 E. 4

Die Beschwerdeführerin macht hingegen geltend, der angefochtene Entscheid sei nichtig und "nicht hoheitlich und unparteiisch" ergangen. Sie wirft der Vorinstanz in freien Ausführungen und unter beliebiger Ergänzung des im angefochtenen Entscheid festgestellten Sachverhalts vor, gegenüber ihr im Zusammenwirken mit Dritten ein "abgekartetes Spiel" zu spielen. Sie behauptet ohne jeglichen Beleg, die Besetzung des vorinstanzlichen Spruchkörpers sei stets dieselbe, wenn es um die Familie des für die Beschwerdeführerin handelnden Dr. B.C.________ oder deren 9 Unternehmungen gehe. Es sei stets der Gerichtspräsident Peter Richli, der die Verfahren an sich ziehe und "erledige" und es verstehe, die Grundrechte der Familie C.________ privat und von deren 9 Unternehmungen abgekartet zu beschneiden, nachdem die Tötung der Familienmitglieder schon für den 25. November 2022 geplant worden sei. Dabei seien ausserordentliche Gerichte oder Sondergerichte strikt verboten. Ein fehlerhafter Entscheid ist nach der Rechtsprechung nur nichtig, wenn der ihm anhaftende Mangel besonders schwer und offensichtlich oder zumindest leicht erkennbar ist und die Rechtssicherheit durch die Annahme der Nichtigkeit nicht ernsthaft gefährdet wird. Inhaltliche Mängel eines Entscheids führen nur ausnahmsweise zur Nichtigkeit. Als Nichtigkeitsgründe fallen vorab funktionelle und sachliche Unzuständigkeit der entscheidenden Behörde sowie krasse Verfahrensfehler in Betracht (BGE 148 IV 445 E. 1.4.2; 146 IV 145 E. 2.10; 145 III 436 E. 4). Die Beschwerdeführerin zeigt mit ihren Ausführungen, in denen sie sich als Opfer eines Verschwörungskomplotts darstellt, offensichtlich nicht in einer den vorstehend dargestellten Begründungsanforderungen genügenden Weise auf, inwiefern der angefochtene Entscheid an einem entsprechenden Nichtigkeitsgrund leiden soll oder inwiefern der aus Art. 30 BV fliessende Anspruch auf einen unbefangenen Richter verletzt wäre. Insbesondere ist der blosse Umstand, wonach eine Gerichtsperson an früheren, zuungunsten der Partei ausgefallenen Entscheiden mitgewirkt hat, nicht geeignet, die Verletzung von Ausstandsvorschriften zu begründen (vgl. dazu Art. 34 Abs. 2 BGG; BGE 143 IV 69 E. 3.1; 114 Ia 278 E. 1; 105 Ib 301 E. 1c), geschweige denn die Nichtigkeit von Entscheiden, an denen sie mitgewirkt hat. Auch insoweit kann auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht eingetreten werden (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).