Citation: 6A.36/2004 04.08.2004 E. 1

Der Beschwerdeführer ist nur soweit zur Beschwerde legitimiert, als er ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat (Art. 103 lit. a OG). Dieses Interesse besteht im praktischen Nutzen, den die erfolgreiche Beschwerde ihm eintragen würde, das heisst in der Abwendung eines materiellen oder ideellen Nachteils, den der angefochtene Entscheid für ihn zur Folge hätte (BGE 120 Ib 379 E. 4b S. 387; Urteil 1A.293/2000 vom 10. April 2001 E. 1b, in: ZBl 103/2002 S. 486). Vom Erfordernis des aktuellen praktischen Interesses wird nur ausnahmsweise abgesehen, wenn sich eine gerügte Rechtsverletzung jederzeit wiederholen könnte und eine rechtzeitige gerichtliche Überprüfung im Einzelfall kaum möglich wäre (vgl. Peter Karlen, Verwaltungsgerichtsbeschwerde, in: Prozessieren vor Bundesgericht I, 2. Aufl., Basel 1998, S. 102 Ziff. 3.37; Alfred Kölz/Isabelle Häner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechts-pflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, S. 194 N 539 f.). Der Beschwerdeführer stellt vor Bundesgericht keinen Antrag auf probeweise Entlassung. Vielmehr kritisiert er, dass die Vorinstanz ihm im kantonalen Verfahren unzutreffenderweise eine solche Absicht unterstellt habe, und er fügt an, es sei auf die diesbezüglichen Ausführungen der Vorinstanz nicht einzugehen. Denn es gehe nicht um den Entscheid über die probeweise Entlassung, sondern nur um die Frage, ob der angefochtene Entscheid verfahrenskonform zustande gekommen sei, bzw. konkret, ob ein neues psychiatrisches Gutachten als Grundlage des Entscheids hätte angeordnet werden müssen. Wenn die vom Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren verlangte neue psychiatrische Begutachtung aber nicht im Zusammenhang mit der Frage der probeweisen Entlassung steht, ist schlicht nicht ersichtlich, was er mit der Begutachtung erreichen will bzw. was für einen praktischen Nutzen sie für ihn haben könnte. Seine jeder Begründung entbehrende Behauptung, er sei "als Verurteilter im Verwahrungsvollzug durch den angefochtenen Entscheid beschwert" (Beschwerde S. 3 oben), ist nicht nachvollziehbar. Da der Be-schwerdeführer sein Gesuch um erneute psychiatrische Begutachtung bei einer späteren Prüfung der Frage, ob er probeweise zu entlassen ist, wird vorbringen können, liegt im Übrigen auch offensichtlich kein Fall vor, in dem ausnahmsweise vom Erfordernis des aktuellen praktischen Interesses abgesehen werden könnte. Unter diesen Umständen ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.