Citation: 5A_724/2023 E. 5

In der Sache umstritten ist die Festlegung des vom Beschwerdeführer geschuldeten Ehegatten- und Kindesunterhalts. Der Beschwerdeführer geht ausführlich auf die gesetzlichen Grundlagen des Unterhaltsanspruchs ein und legt detailliert dar, inwieweit das Obergericht diese verletzt und den strittigen Unterhalt falsch festgesetzt haben soll. Dabei missachtet er, dass die Verletzung von Bundesrecht im vorliegenden Verfahren kein zulässiger Rügegrund ist (vorne E. 2). Der Beschwerdeführer macht sodann verschiedene Verletzungen des Willkürverbots (Art. 9 BV) geltend. Zwar kann er sich vorliegend im Prinzip auf die Verletzung dieses verfassungsmässigen Rechts berufen. Indes geht die Beschwerdeschrift in keiner Weise auf den Gehalt des Willkürverbots ein. Vielmehr bezeichnet der Beschwerdeführer dieses gleichsam im Anhang zu seinen Ausführungen zur angeblichen Verletzung von Bundesrecht als verletzt, ohne im Einzelnen aufzuzeigen, inwiefern das Obergericht willkürlich entschieden haben soll. Soweit sich in der Beschwerde dennoch eigenständige Ausführungen zur angeblichen Verfassungsverletzung finden, beschränken sich diese darauf, die Sichtweise des Beschwerdeführers wiederzugeben und dem Obergericht Willkür vorzuwerfen. Dies genügt den geltenden Begründungserfordernissen nicht (vgl. vorne E. 2; Urteile 5A_948/2022 vom 31. März 2023 E. 3; 5A_302/2021 vom 29. März 2022 E. 3.3). Auch diesbezüglich ist auf die Beschwerde daher nicht einzutreten. Damit sind die Ausführungen des Beschwerdeführers zur Neuberechnung des Unterhalts nicht zu prüfen.