Citation: 8C_260/2024 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz verneinte in der Gesamtbetrachtung der zu berücksichtigenden persönlichen und beruflichen Umstände des Beschwerdeführers angesichts einkommensmindernder und einkommenserhöhender Aspekte die Rechtfertigung für die Vornahme eines leidensbedingten Abzugs. Zwar seien ihm nur noch leichte Arbeiten zumutbar, wobei der zugrunde gelegte Tabellenlohn des Kompetenzniveaus 1 bereits eine Vielzahl von leichten Tätigkeiten umfasse. Soweit im Rahmen von einzig zumutbaren körperlich leichten Tätigkeiten zusätzliche qualitative Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit als einkommensmindernde Faktoren zu beachten seien, stünden diesen Einschränkungen "einkommenserhöhende Faktoren gegenüber". So wirke sich "das Alter des 1965 geborenen Beschwerdeführers gemäss den LSE-Erhebungen zum monatlichen Bruttolohn bei Männern im Alterssegment von 50 bis 64/65 bei Stellen ohne Kaderfunktion lohnerhöhend aus". Gerade Hilfsarbeiten würden auf dem massgebenden ausgeglichenen Stellenmarkt altersunabhängig nachgefragt. Zudem sei der Beschwerdeführer Schweizer Bürger, was sich statistisch betrachtet ebenfalls lohnerhöhend auswirke.