Citation: 4A_465/2023 E. 4.1

4.1. Vor der Vorinstanz beantragten die Beschwerdeführer im Eventualantrag, dass die Verpachtung nur im Umfang des Obergeschosses der Remise zu gewähren sei. Die Beschwerdegegner seien nicht auf das Untergeschoss angewiesen, denn dieses sei nicht betriebsnotwendig. Die Vorinstanz teilte auch diesen Standpunkt nicht. Sie legte dar, dass die Beschwerdeführer darauf zu behaften seien, dass sie im Baugesuch im Jahr 2005 auf die Betriebsnotwendigkeit der gesamten Remise hingewiesen hätten. Dass sich die Beschwerdegegner seit 2011 anders behelfen und die Maschinen an anderen Orten unterstellen müssten, schliesse die Betriebsnotwendigkeit nicht aus. Dieses Argument wäre angesichts der Begründung des Baugesuchs geradezu treuwidrig. Ebenso ergebe sich aus dem BZG-Vertrag, dass dieser Vertrag betriebsnotwendige und noch zu erstellende Bauten beinhalte, dass die Existenzsicherheit der BZG auch mit den landwirtschaftlichen Gebäuden durch beide Parteien garantiert werden müsse, und dass die Beschwerdegegner beim Austritt der Beschwerdeführer aus der BZG den Betrieb als Pächter weiterführen könnten. Der Eventualantrag, ausschliesslich das Obergeschoss der Remise zu verpachten, sei daher abzuweisen.