Citation: 6B_798/2024 E. 2.7.1

2.7.1. Unter Hinweis auf die Erwägungen der ersten Instanz gelangt die Vorinstanz zum Schluss, der Beschwerdeführer habe wissentlich und willentlich den Entschluss gefasst, das Leben von B.________ zu gefährden (angefochtenes Urteil S. 13 [unten] f.; Urteil der ersten Instanz S. 26 f.; Art. 82 Abs. 4 StPO). Dies ergebe sich u.a. aus dessen angegebenen Motiv einer Machtdemonstration. Hätte er tatsächlich nur seine Macht demonstrieren wollen, hätte hierfür jede einzelne der gegen B.________ ausgeführten Handlungen gereicht, respektive erscheine das zuletzt erfolgte Anlegen des Kabels um die Kehle "völlig überflüssig". Dass er B.________ mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen habe, zeige zudem, dass er gerade nicht darauf bedacht gewesen sei, deren Leib und Leben unter keinen Umständen zu gefährden. Schliesslich liessen die Aussagen des Beschwerdeführers den eindeutigen Versuch erkennen, seine Handlungen zu relativeren, während der Ablauf der Ereignisse und die von ihm als schwierig bezeichnete Beziehung den Schluss nahe legten, dass der Vorfall in der Küche das Fass zum Überlaufen gebracht und er "blind vor Wut und Eifersucht" geplant habe, B.________ zu überwältigen, sie auf dem Bett zu fixieren und mit dem Ladekabel zu drosseln.