Citation: 4A_20/2022 E. 3.3.5

3.3.5. Vor diesem Hintergrund dringt die Kritik des Beschwerdeführers nicht durch. Denn auch das Schiedsgericht ist davon ausgegangen, dass die Unterzeichnung einer Schiedsvereinbarung durch einen Vertreter nach dem Recht von V.________ eine Spezialermächtigung voraussetzt, wie dies der Beschwerdeführer unter Hinweis auf entsprechende Rechtsprechung betont. Zur Diskussion steht einzig, ob in der konkret in Frage stehenden Vollmacht eine solche Spezialermächtigung zu erblicken ist. Dies hat das Schiedsgericht bejaht und diesen Schluss auch begründet. Inwiefern aber das Schiedsgericht mit dieser Subsumtion das Recht von V.________ im Widerspruch zu den dort klar herrschenden Rechtsauffassungen, namentlich der höchstrichterlichen Judikatur, angewendet haben sollte, zeigt der Beschwerdeführer nicht rechtsgenügend auf, zumal die Vollmacht - worauf sowohl das Schiedsgericht als auch die Beschwerdegegnerin hinweisen - ausdrücklich auf Schiedsverfahren Bezug nimmt. Soweit der Beschwerdeführer im Übrigen seine Auffassung zur Rechtslage betreffend die Erteilung von Vollmachten in den von V.________ und namentlich zu den dort seiner Ansicht nach geltenden Auslegungsgrundsätzen (insbesondere unter Hinweis auf Art. 265, Art. 266 und Art. 927 des Zivilgesetzes von V.________) in allgemeiner Weise dem Rechtsstandpunkt des Schiedsgerichts gegenüberstellt, kann auf seine Kritik nicht weiter eingegangen werden. Appellatorische Kritik ist unzulässig (BGE 134 III 565 E. 3.1 und vorstehende Erwägung 3.3.4).