Citation: U 314/06 06.12.2006 E. 2

Der Unfall ereignete sich anlässlich des Eishockeyspiels vom 7. Februar 1999. Der Fallabschluss erfolgte seitens der Gerling auf 8. März 1999 (Heilbehandlung, Taggelder). Am 9. März 1999 nahm der Versicherte als Eishockeyspieler seine Arbeit wieder auf. Der behandelnde Arzt, Dr. med. S.________ meldete den Abschluss der Behandlung per 1. April 1999. Am 8. März 2000 erfolgte eine Rückfallmeldung. Daraus folgt, dass das vorliegende Verfahren unter dem Gesichtspunkt des Rückfalles (Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, Art. 11 UVV) zu würdigen ist. Dabei gilt es zu beachten, dass sich eine hinsichtlich des natürlichen Kausalzusammenhangs ergebende Beweislosigkeit zum Nachteil des Versicherten auswirken müsste (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 Erw. 3b). Überdies ist festzuhalten, dass je grösser der zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und dem Auftreten der neuen gesundheitlichen Beeinträchtigung ist, desto strengere Anforderungen an den Wahrscheinlichkeitsbeweis des natürlichen Kausalzusammenhanges zu stellen sind (RKUV 1997 Nr. U 275 S. 191 Erw. 1c).