Citation: 7B.157/2005 11.11.2005 E. 2

2.1 Mit Rundschreiben vom 27. Juli 2004 hatte das Konkursamt die Konkursgläubiger vom Angebot der Beschwerdeführerin in Kenntnis gesetzt, für die zur Konkursmasse gehörenden Grundstücke Nrn. 2, 3 und 1 gesamthaft Fr. 480'000.-- zu zahlen, und beigefügt, die Grundpfandgläubiger hätten einem solchen Verkauf bereits zugestimmt (Antrag Ziff. 2). Gleichzeitig hatte es Frist bis zum 9. August 2004 angesetzt, um höhere Angebote einzureichen, verbunden mit dem Bemerken, dass es als zum freihändigen Verkauf zum erwähnten Preis ermächtigt gelte, wenn die Mehrheit der übrigen Konkursgläubiger bis zum genannten Datum ausdrücklich oder stillschweigend zustimmten (Anträge Ziff. 3 und 4). Durch Verfügung vom 3. August 2004 erstreckte das Konkursamt die "Frist gemäss Ziff. 3" des Zirkulars auf Ersuchen einer Gläubigerin bis zum 31. August 2004. Mit Schreiben vom 8. September 2004 liess das Konkursamt die Beschwerdeführerin alsdann wissen, die Z.________ AG habe für die drei Grundstücke innert erstreckter Frist ein Angebot von Fr. 510'000.-- gemacht, und forderte sie auf, bis Ende September 2004 mitzuteilen, ob sie ein höheres Angebot machen, ob sie die Sache laufen lassen und nach dem Verkauf an die Z.________ AG und nach dem 1. Januar 2005 das ihr (ab diesem Zeitpunkt) zustehende Kaufsrecht ausüben oder ob sie mit der Z.________ AG verhandeln wolle. 2.2 Die kantonale Aufsichtsbehörde hält fest, die vom Konkursamt gewährte Verlängerung der ursprünglich bis zum 9. August 2004 angesetzten Frist zur Einreichung allfälliger Höherangebote sei unzulässig gewesen. Indessen erklärt sie, die Frist zur Anfechtung der Fristverlängerung, von der die Beschwerdeführerin durch Zustellung eines Exemplars der Verfügung vom 3. August 2004 schon damals Kenntnis erhalten habe, sei im Zeitpunkt der Erhebung der Beschwerde gegen die angekündigte Steigerung längst abgelaufen gewesen. Ausserdem legt die Vorinstanz die in der Folge aufgenommenen Verhandlungen mit der Z.________ AG dahin aus, die Beschwerdeführerin akzeptiere, dass diese fristgerecht ein höheres Angebot als sie eingereicht habe. Das Verhalten der Beschwerdeführerin sei unter den dargelegten Umständen widersprüchlich und verdiene daher keinen Rechtsschutz.