Citation: I 349/02 03.12.2002 E. A

Die 1953 geborene D.________, seit 1993 geschieden und seit Juli 1998 wieder verheiratet, Mutter zweier 1981 und 1984 geborener Kinder, leidet als Folge eines Unfalles vom 12. August 1996 an einem Schleudertrauma der Halswirbelsäule. Die im Zeitpunkt der Trennung vom ersten Ehemann aufgenommene Teilzeitbeschäftigung im gelernten Beruf als Uhrmacherin bei der X.________ Co. konnte sie weiterhin im zeitlichen Rahmen von 50 % ausüben. Am 30. Dezember 1998 meldete sie sich zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Schaffhausen holte den Bericht des Dr. med. M.________, Spezialarzt für Neurologie FMH, vom 3. Februar 1999 (mit verschiedenen weiteren Berichten der Klinik Y.________, vom 27. November und 1. Dezember 1998) sowie den Fragebogen für Arbeitgeber der X.________ Co. vom 7. Januar 1999 ein und zog die Akten der Schweizerischen Unfallversicherung (SUVA) bei. Anschliessend beabsichtigte sie, zur Beurteilung der Statusfrage und zur Festlegung der Beeinträchtigungen im Haushalt an Ort und Stelle die Verhältnisse abzuklären, wozu D.________ nicht Hand bieten wollte. Nachdem die IV-Stelle sie mit Schreiben vom 8. Februar 2000 darauf aufmerksam gemacht hatte, dass die Verweigerung ihrer Mitwirkungspflichten zum Entscheid aufgrund der Akten führen werde, legte D.________ dar, dass sie als vollständig Erwerbstätige gelte, weshalb keine Notwendigkeit für eine Haushaltabklärung bestehe. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren lehnte die IV-Stelle das Begehren um Zusprechung einer Invalidenrente ab mit der Begründung, bei einer Aufgabenteilung zwischen Erwerbstätigkeit und Haushaltführung im Verhältnis von 60 % zu 40 % und einer Einschränkung von je 50 % ergebe sich ein Invaliditätsgrad unter 40 % (Verfügung vom 7. April 2000).