Citation: 8C_557/2020 E. 2.2

2.2. Im angefochtenen Entscheid sind die rechtlichen Grundlagen betreffend die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers bei Rückfällen und Spätfolgen als besondere revisionsrechtliche Tatbestände (Art. 11 UVV; BGE 144 V 245, 140 V 65, 127 V 456 E. 4b S. 457, 118 V 293 E. 2c S. 296) richtig dargelegt. Gleiches gilt bezüglich des Beweiswerts ärztlicher Berichte und Gutachten (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126 f.; 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352 ff., je mit Hinweisen), insbesondere von versicherungsinternen Ärzten (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 469). Darauf wird verwiesen. Zu Recht hat die Vorinstanz dabei die bis 31. Dezember 2016 in Kraft gestandenen Fassungen des UVG angewandt (Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur Änderung des UVG vom 25. September 2015; AS 2016 4375, 4387).