Citation: 2C_1116/2018 E. 9.1

9.1. Dem angefochtenen Urteil sind keine tatsächlichen Feststellungen darüber zu entnehmen, wie sich die Auslandsgewinne der Beschwerdeführerinnen zusammensetzen. Deshalb lässt sich ohne weitergehende Sachverhaltsabklärungen nicht sagen, ob es bei objektivierter Betrachtung für die Beschwerdeführerinnen bzw. ihre damaligen Rechtsvertreter offensichtlich war, dass die nach den Schreiben vom 11. Dezember 2008 und 12. November 2010 vorgesehene Besteuerung rechtswidrig ist. Ebenso wenig kann gestützt auf den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt darüber befunden werden, ob der diesen Schreiben zugrunde gelegte Sachverhalt (in Bezug auf die Zusammensetzung der Auslandsgewinne) mit dem in der Folge tatsächlich verwirklichten Sachverhalt identisch ist. An dieser Beurteilung nichts ändern kann die genannte Behauptung der Beschwerdeführerinnen, ihre Gewinne hätten im Wesentlichen aus ausländischen Betriebsstättegewinnen bestanden.