Citation: 1C_119/2020 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer rügt weiter, es sei in mehrfacher Hinsicht willkürlich, dass die Vorinstanz die Ausnahmebewilligung für den Unterabstand des geplanten Grenzzauns geschützt habe. Die Reduktion des baugesetzlich vorgeschriebenen Strassenabstands von 4,5 m auf 3 m sei bereits deshalb unhaltbar, weil es keinen Grund gebe, der eine Ausnahme von der gesetzlichen Regel rechtfertigen würde. Selbst wenn die Beschwerdegegner am Unterabstand ein bestimmtes Interesse hätten, wäre weiter zwischen diesem und seinen Interessen an der Nichtgewährung einer Ausnahmebewilligung abzuwägen. Dies habe die Vorinstanz nicht getan. Sodann habe er gute Gründe, sich gegen den Unterabstand zu wehren. Durch diesen werde er in seinen künftigen Möglichkeiten, den Vorplatz seines Grundstücks zu gestalten und Parkplätze, Abstellplätze oder auch Ein- und Ausfahrten zu erstellen, eingeschränkt. Die Erteilung der Ausnahmebewilligung käme daher nur in Frage, wenn die Beschwerdegegner stark überwiegende Interessen hätten, die den Unterabstand als unabdingbar erscheinen lassen würden. Dies sei nicht der Fall. Die Vorinstanz habe im Weiteren das sicherheitsrelevante Kriterium der genügenden Knotensichtweite weder ausdrücklich berücksichtigt noch verbindlich geprüft. Ein Beweis, dass die Knotensichtweite bei einem Abstand des geplanten Grenzzauns zur U.________strasse von 3 m mindestens 50 bis 70 m betragen würde, liege nicht vor. Diese Sichtweite sei jedoch einzuhalten.