Citation: 2C_450/2020 E. 3.4.2

3.4.2. Die Vorinstanz stellt in tatsächlicher Hinsicht lediglich fest, die beschwerdeführende Ehefrau beziehe eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung und das nächstgelegene öffentliche Schwimmbad mit beheiztem Aussenpool liege 13 Kilometer vom Wohnort der Beschwerdeführer entfernt (vgl. E. 2.3.2 und E. 2.4.2 des angefochtenen Entscheids). Die Beschwerdeführer machen mit Verweisungen auf die in den Akten befindlichen Berichte, Verordnungen, Schreiben und Gutachten in tatsächlicher Hinsicht geltend, die beschwerdeführende Ehefrau habe eine sich laufend verschlimmernde Polyarthrose praktisch aller Gelenke, sodass sie ihre Hände nicht schliessen könne und kein Kraftvermögen in den Händen habe. Sodann zeigen sie auf, dass aufgrund der Art der Behinderung durch das Rheuma- und Schmerzzentrum Frauenfeld eine Physiotherapie in Form einer Wassertherapie angeordnet worden sei. Eine kontinuierliche und lebenslange Wassertherapie werde von den Ärzten als notwendig betrachtet. Insgesamt legen die Beschwerdeführer damit behinderungsbedingte Umstände dar, die eine genauere Prüfung der beiden erläuterten Voraussetzungen (Unabdingbarkeit der Therapie und Unzumutbarkeit des Besuchs eines externen Schwimmbads) aufdrängen.