Citation: 9C_649/2019 E. 5.2.1

5.2.1. Die Versicherte beruft sich hauptsächlich auf die Auffassung des Forums C.________, wo sie gemäss Terminbestätigung vom 14. März 2018 untersucht und laut Bericht am 27. April 2018 interdisziplinär beurteilt worden war. Dazu hat die Vorinstanz im Wesentlichen einzig festgestellt, diese Abklärung stütze sich lediglich auf die subjektiven Beschwerdeangaben der Versicherten, was in der Beschwerde ausführlich als falsch gerügt wird; es sei vielmehr auf diese Untersuchungsergebnisse und interdisziplinäre Beurteilung abzustellen. An den entsprechenden Beschwerdevorbringen ist so viel richtig, dass die vorinstanzliche Beweiswürdigung in diesem Punkt zu knapp ausgefallen ist. Die damit verbundene unvollständige Tatsachenfeststellung kann indes vom Bundesgericht von Amtes wegen ergänzt werden (vgl. E. 1.1) : Die Analyse des Berichts des Forums C.________ vom 27. April 2018 zeigt in der Tat, dass die Berichterstattung über den subjektiven Verlauf seit 2011, als die Beschwerdeführerin vom gleichen Gremium untersucht worden war, klar im Vordergrund steht, wogegen sich die Beschreibung des objektiven Befundes auf vier Zeilen beschränkt: "Bei der anschliessenden Untersuchung bestand ein regionales, deutliches Schmerzsyndrom im Bereich der BWS-Fraktur. Beweglichkeit der Schultern eingeschränkt, schmerzhaft. Neurologisch liegen keine Parese und keine Ausfälle vor.". Weder diese karge Befundung noch die eingangs des Berichts aufgelisteten vier Problembereiche noch das abschliessend diskutierte Procedere zeigen irgendwelche medizinische Aspekte auf, die Prof. Dr. med. B.________ im Untersuchungsbericht vom 14. August 2017 mitsamt Stellungnahme vom 15. September 2017 entgangen wären. Vor allem aber hat sich Prof. Dr. med. B.________ im Nachgang zu den Einwänden gegen den Vorbescheid vom 19. Januar 2018 am 11. Juli 2018 ausführlich und nachvollziehbar mit der abweichenden Meinung des Forums C.________ auseinandergesetzt, insbesondere was den Verzicht auf bildgebende Verfahren (MRI, CT) und die Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit anbelangt, da die angestammte Tätigkeit als Schulbus-Chauffeuse keinen optimal angepassten Arbeitsplatz darstellt. Daher kann dem kantonalen Gericht, zumindest im Ergebnis, weder Willkür noch sonstige Rechtsverletzung vorgeworfen werden, wenn es ab Ende Juni 2017 von einer wieder erreichten 80%igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit ausgegangen ist.