Citation: I 482/99 09.05.2000 E. 8

8.- Auf den Eventualantrag des Beschwerdegegners, die Sache sei zur beruflichen Abklärung an die IV-Stelle zu- rückzuweisen, ist nicht einzutreten. Da er selber den vor- instanzlichen Entscheid vom 11. Juni 1999 nicht mit Verwal- tungsgerichtsbeschwerde angefochten hat, kann er in der Vernehmlassung keine selbständigen Begehren im Sinne eines Antrages mehr stellen, die über den durch die Verwaltungs- gerichtsbeschwerde der IV-Stelle bestimmten Streitgegen- stand (BGE 122 V 244 Erw. 2a, 117 V 295 Erw. 2a, 112 V 99 Erw. 1a, 110 V 51 Erw. 3c mit Hinweisen; vgl. auch BGE 122 V 36 Erw. 2a) hinausgehen, zumal die Voraussetzungen für eine Verfahrensausdehnung (vgl. BGE 122 V 36 Erw. 2a mit Hinweisen) eindeutig nicht gegeben sind. Denn das verwal- tungsgerichtliche Beschwerdeverfahren kennt - von hier nicht bestehenden spezialgesetzlichen Ausnahmen abgesehen - das Institut der Anschlussbeschwerde nicht (BGE 124 V 155 Erw. 1 mit Hinweis).