Citation: 2C_281/2024 E. 3.7

3.7. Indessen rechtfertigt es sich, daran zu erinnern, dass die Vorinstanz eine schwer wiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführerin durch das Departement angenommen hat, weil dieses die bei ihm erhobene Rechtsverweigerungs- bzw. Rechtsverzögerungsbeschwerde im Zusammenhang mit der Weigerung des Migrationsamts, das Bewilligungsverfahren fortzuführen, nicht behandelt hat (vgl. E. 1.3 hiervor). Vor diesem Hintergrund ist das Departement auch an dieser Stelle anzuhalten, die von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Rechtsverweigerung bzw. Rechtsverzögerung im Zusammenhang mit dem Vorgehen des Migrationsamtes beförderlich zu behandeln und rasch möglichst einen Entscheid zu fällen.