Citation: 5A_245/2017 E. 3.3.2

3.3.2. Insbesondere wendet der Beschwerdeführer ein, das Gutachten sei mangelhaft im Sinne von Art. 188 Abs. 2 ZPO, weshalb die Vorinstanz nicht habe darauf abstellen dürfen. Wie alle Beweismittel unterliegen auch Gutachten der freien richterlichen Beweiswürdigung. Kriterien der Beweiswürdigung bilden die Vollständigkeit, die Nachvollziehbarkeit und die Schlüssigkeit des Gutachtens. Das Gericht hat zu prüfen, ob das Gutachten alle Fragen beantwortet, sich auf den zutreffenden Sachverhalt stützt und den Befund ausreichend begründet (Urteil 4A_397/2016 vom 30. November 2016 E. 4.1; BGE 133 II 384 E. 4.2.3 mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat das Gutachten nach den erwähnten Kriterien geprüft und zu den im vorinstanzlichen Verfahren vorgetragenen Rügen des Beschwerdeführers allgemein Stellung genommen, indem sie erwog, er habe dem Gutachten nur seine Sichtweise gegenübergestellt; das genüge nicht, um den Beweiswert in Zweifel zu ziehen. Mit dieser Begründung setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Auch vor Bundesgericht unterlässt er es, im Einzelnen darzulegen, inwiefern welcher behauptete Mangel des Gutachtens für den Ausgang des Verfahrens relevant sein soll und weshalb das Beweisergebnis der Vorinstanz, das sich auf das Gutachten stützt, wegen der Mängel insgesamt unhaltbar wäre. Seine Ausführungen erfüllen die an eine Sachverhaltsrüge gestellten Begründungsanforderungen (E. 1.3) nicht; darauf ist nicht einzutreten.