Citation: U 274/02 21.01.2004 E. 4

Während die Integritätsentschädigung für die physischen Beeinträchtigungen von 10 % unbestritten ist, verlangt der Beschwerdeführer für seine psychischen Leiden eine zusätzliche Integritätsentschädigung von 40 %. 4.1 Gemäss Art. 36 Abs. 1 UVV gilt ein Integritätsschaden nur als dauernd, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens mindestens im gleichen Umfang besteht. Diese Bestimmung ist gesetzeskonform (BGE 124 V 37 Erw. 4b/aa). 4.2 Das psychiatrische Gutachten diagnostiziert beim Versicherten eine leichte depressive Episode und eine Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen. Die Dauerhaftigkeit dieser Beeinträchtigung wird hingegen nicht bejaht. Vielmehr führt der psychiatrische Experte aus, die Frage könne nicht zuverlässig beantwortet werden und es sei durchaus möglich, dass neue, positive Ereignisse im Verlaufe des Lebens des Beschwerdeführers ihm wieder mehr Sicherheit gäben und ihn beflügelten oder dass solche positiven Ereignisse in seinem Leben sich günstig auswirkten. Wie die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat, können derartige Ereignisse etwa in der erfreulichen Entwicklung der Familie des Versicherten liegen. So hat dieser zu seinen Kindern nach eigenen Angaben ein gutes Verhältnis und ist am 29. April 2001 zum vierten Mal Vater geworden. Des Weitern ist der Beschwerdeführer gesellschaftlich integriert und pflegt seine sozialen Kontakte. Nach dem Gesagten muss bezüglich seiner psychischen Leiden keine lebenslang schlechte Prognose gestellt werden. Damit hat es bei der für die physischen Beeinträchtigungen zugesprochenen Integritätsentschädigung sein Bewenden.