Citation: 5A_263/2022 E. B

Am 25. Mai 2021 genehmigte das Regionalgericht Oberland im Eheschutzverfahren die gleichentags zwischen den Parteien abgeschlossene Trennungsvereinbarung. Gestützt darauf wurde C.________ unter die Obhut der Mutter gestellt und dem Vater ein Besuchs- und Ferienrecht eingeräumt, in einer ersten Phase abwechslungsweise jeden zweiten Samstag oder Sonntag von 10 bis 18 Uhr und jeden Mittwoch von 10 bis 13 Uhr sowie in einer zweiten Phase jeweils am zweiten Wochenende des Monats von Samstag 10 Uhr bis Sonntag 18 Uhr sowie jährlich drei Wochen Ferien; zur Planung und Durchführung des Besuchsrechts wurde eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB errichtet. Mit Schreiben vom 21. September 2021 beantragte die Beiständin die Anordnung von begleiteten Besuchen. Am 24. September 2021 verlangte der Vater seinerseits die alternierende Obhut sowie eine Neuregelung des Besuchs- und Ferienrechts. Am 26. November 2021 informierte die Kantonspolizei erneut über einen Vorfall häuslicher Gewalt. Die Mutter berichtete über wiederholte Vorfälle mit dem Vater. Am 13. Januar 2022 beantragte der Vater den Wechsel der Beistandsperson. Nach Gewährung des rechtlichen Gehörs regelte die KESB Oberland West das Besuchsrecht mit Entscheid vom 25. Januar 2022 neu, indem es begleitete Besuche von 10 bis 12 Uhr an jedem Mittwoch und von zwei Stunden an jedem Wochenende anordnete, unter Anpassung der Aufgaben der Beiständin. Auf die hiergegen erhobene Beschwerde des Vaters trat das Obergericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 9. März 2022 mangels hinreichender Begründung nicht ein.