Citation: 5P.333/2006 10.11.2006 E. C

Gestützt auf das Abbaurecht Nr. 709 und daraus abgeleitete weitere Rechte stellten die A.________ AG, die B.________ AG und C.________ (fortan: Beschwerdeführer) gegen S.________ (hiernach: Beschwerdegegner) Gesuche um vorsorgliche Massnahmen des Inhalts, ihr Recht auf Nutzung des Grundstücks Nr. 299 im bisherigen Umfang zu schützen und insbesondere die mietrechtliche Ausweisung zu verbieten bis zur rechtskräftigen Beurteilung der Pflicht des Eigentümers des Grundstücks Nr. 299, die uneingeschränkte räumliche Nutzung seines Grundstücks durch die aus dem Abbaurecht Nr. 709 Berechtigten zu dulden. Der Amtsgerichtspräsident II von Willisau wies die Gesuche ab, soweit er darauf eintrat (Entscheid vom 10. Mai 2006). Das von den Beschwerdeführern angerufene Obergericht trat auf den Rekurs der Beschwerdeführerin 1 nicht ein, wies den Rekurs der Beschwerdeführer 2 und 3 ab, soweit darauf einzutreten war, und bestätigte den Präsidialentscheid des Amtsgerichts (Entscheid vom 17. Juli 2006). Der Hauptprozess ist seit April 2006 rechtshängig. Die Klage wurde am 4. August 2006 eingereicht. Die Beschwerdeführer begehren die Verurteilung des Beschwerdegegners dazu, ihr Abbaurecht und insbesondere ihr freies Verfügungsrecht darüber zu dulden, wo sie namentlich die Kieswerkanlagen auf der Liegenschaft Nr. 299 erstellen und betreiben wollten.