Citation: I 517/01 24.06.2002 E. A

A.- S.________ (geboren 1969) konsumierte bereits als Mittelschüler Drogen und grössere Mengen Alkohol. Nach der Matura absolvierte er 1990 die Rekrutenschule. In dieser Zeit nahm sein Drogenkonsum massiv zu. Das 1990 begonnene Bankpraktikum brach er 1991 ab und begab sich in eine zweiwöchige Entziehungskur, nach welcher er drei Monate drogenfrei und als Hilfsarbeiter tätig war. Im selben Jahr nahm er ein Psychologiestudium auf. 1992 bekam er erstmals Methadon verschrieben und bestand die erste Zwischenprüfung, brach jedoch danach das Studium ab. 1993 erhielt er nach einem kurzen Unterbruch und Rückfall erneut eine Methadonkur. Ab Winter 1994/95 nahm sein Alkoholkonsum zu. Am 26. April 1995 verursachte er unter Alkoholeinfluss einen Autounfall. Die in der Folge vom Strassenverkehrsamt angeordnete verkehrsmedizinische Kontrolle wurde nach Erfüllung der Auflagen (Alkohol- und Drogenabstinenz) am 19. Januar 1998 aufgehoben. Ab 1. März 1997 war er in einem Teilzeitpensum als Hilfsarbeiter tätig. Ende 1998 wurde die Methadonbehandlung abgeschlossen. Wegen dem nach wie vor ungelösten Drogenproblem trat S.________ im Januar 1999 erneut eine Entziehungskur an. Der Alkoholkonsum blieb auf einem hohen Niveau. Am 27. April 1999 ersuchte er um eine Rente der Invalidenversicherung. Die IV-Stelle des Kantons Aargau holte bei Dr. med. W.________, Facharzt für Allgemeine Medizin, einen Bericht ein und liess beim Externen Psychiatrischen Dienst (EPD) eine medizinische Abklärung vornehmen. Gestützt darauf lehnte die IV-Stelle mit Verfügung vom 14. Juli 2000 das Leistungsbegehren ab.