Citation: 8C_705/2018 E. 4.1

4.1. Nicht zu beanstanden ist zunächst, dass die Vorinstanz praxisgemäss die für die gesamte Schweiz gültigen Tabellenwerte (TA1 der LSE 2014) beizog und nicht nach Regionen differenzierte (vgl. Urteile 8C_648/2017 vom 4. April 2018; 8C_744/2011 vom 23. April 2012 E. 5.2, in: SVR 2012 UV Nr. 26 S. 93; U 75/03 vom 12. Oktober 2016 E. 8 in: SVR 2007 UV Nr. 17 S. 56). Entgegen dem Beschwerdeführer drängt sich aufgrund des im Vergleich zu den gesamtschweizerischen Werten tieferen regionalen Lohnniveaus vorliegend auch kein Abzug vom Tabellenlohn auf. Denn dieser Abzug bezweckt grundsätzlich nicht, regionale Lohnunterschiede auszugleichen. Vielmehr soll er (behinderungsbedingten und invaliditätsfremden) Merkmalen Rechnung tragen, die in der Person des Versicherten selbst liegen (wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad), die sich auf die Lohnhöhe auswirken können (BGE 124 V 321 E. 3b/aa S. 323) und die, je nach Ausprägung, dazu führen können, dass die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann (BGE 126 V 75 E. 5b/aa i.f. S. 80).