Citation: 8C_682/2021 E. 12.1

12.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz gehe von einem theoretischen Zumutbarkeitsprofil ohne Nennung konkreter Arbeitstätigkeiten und ohne Diskussion subjektiver sowie objektiver Zumutbarkeitskriterien im Einzelfall aus und schliesse auf ein Invalideneinkommen, das höher liegen solle als das Valideneinkommen. Dies entspreche weder einem ausgeglichenen noch einem realen Arbeitsmarkt. Diese Praxis, die theoretische Zumutbarkeitprofile ohne Konkretisierung im Einzelfall berücksichtige, werde in der Literatur kritisiert. Alt Bundesrichter Ulrich Meyer sei der Meinung, die statistischen Löhne im Falle der Invalidität müsse man um 15 bis 25 % senken, einheitlich und linear (Plädoyer 4/2021 S. 12).