Citation: 6B_335/2020 E. 3.4.4

3.4.4. Der Zugriff bei der Einreise des Beschwerdeführers am 31. März 2015 erfolgte aufgrund geheimer Überwachungsmassnahmen (Urteil S. 27; oben E. 3.3.4). Der aufgefundene USB-Stick untersteht der Regelung von Art. 243 Abs. 1 StPO, denn dieser wurde anlässlich der auf dringenden Tatverdacht hin erfolgten Verhaftung bei der Effektendurchsuchung sichergestellt (vgl. Urteil 6B_24/2019 vom 3. Oktober 2019 E. 2.3). Soweit dazu auf einen IMSI-Catcher zurückgegriffen worden war, besteht dazu eine genügende gesetzliche Grundlage mit Art. 280 StPO, wie die Vorinstanz gestützt auf das Urteil 1B_251/2017 vom 21. Februar 2018 E. 6 darlegt (oben E. 3.2.4, erster Absatz). Seit dem Inkrafttreten des totalrevidierten BÜPF am 1. März 2018 (AS 2018 117 ff.) besteht für den IMSI-Catcher eine neue gesetzliche Grundlage im BÜPF (Urteil 1B_251/2017 vom 21. Februar 2018 E. 6.4). Nach der bisherigen verbreiteten Praxis der Strafverfolgungsbehörden stützte sich der Einsatz des IMSI-Catchers hingegen auf Art. 280 StPO, womit nach der Rechtsprechung ebenfalls eine hinreichende gesetzliche Grundlage bestand (Urteil 1B_251/2017 vom 21. Februar 2018 E. 6.7). Die Rüge einer ungenügenden gesetzlichen Grundlage (Beschwerde Ziff. 64 ff.) ist demnach unbegründet.