Citation: 2C_581/2013 E. 2.1

2.1. Gemäss Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausländische Ehegatten von Schweizerinnen oder Schweizern Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Die Beschwerdeführerin wohnt schon seit über einem Jahr nicht mehr mit ihrem schweizerischen Ehegatten zusammen. Zwar besteht das Erfordernis des Zusammenwohnens nicht, wenn für getrennte Wohnorte wichtige Gründe geltend gemacht werden können und die Familiengemeinschaft weiter besteht (Art. 49 AuG; zu den Anforderungen an die Anerkennung von wichtigen Gründen gemäss Art. 49 AuG s. Urteile 2C_40/2012 vom 15. Oktober 2012 E. 4; 2C_231/2011 vom 21. Juli 2011 E. 4.5; 2C_871/2010 vom 7. April 2011 E. 3.1 und 3.2). Wie das Verwaltungsgericht zutreffend festhält, sind solche nicht ersichtlich und werden auch mit dem Hinweis, dass die Beschwerdeführerin ihrerseits an der Ehe festhalte, nicht dargetan, nachdem ihr Ehemann gemäss verbindlicher vorinstanzlicher Sachverhaltsfeststellung (Art. 105 Abs. 1 BGG) die Ehe als seit 2012 gescheitert betrachtet. Inwiefern die von der Beschwerdeführerin beantragte persönliche Anhörung unter diesen Umständen von Belang sein könnte und der Verzicht darauf das rechtliche Gehör verletze (wie sie im Rahmen der subsidiären Verfassungsbeschwerde rügt), bleibt unerfindlich. Ausser Betracht fällt die Berufung auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG, hat doch die Ehe auch rein formell noch nicht drei Jahre Bestand.