Citation: 1C_20/2016 E. 4.3.2

4.3.2. Soweit die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang eine Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG überhaupt in genügender Weise rügt, dringt sie damit nicht durch. Ihr Einwand, die bestehende Brandmauer müsse - für sich alleine - den Anforderungen an den Lärmschutz gemäss Art. 32 LSV deshalb entsprechen, weil das Wohnhaus der Beschwerdegegner umfassend umgebaut werde, überzeugt nicht, zumal mit Blick auf das Baugesuch bzw. die Baupläne kein umfassender Umbau geplant ist. Soweit die Beschwerdeführerin sodann geltend machen will, nicht nur Bauteile und Anlagen, die umgebaut, ersetzt oder neu eingebaut würden, müssten den Anforderungen gemäss Art. 32 Abs. 1 und 3 LSV i.V.m. Art. 21 Abs. 1 USG genügen, sondern auch bestehende Bauteile wie namentlich die bestehende Brandmauer, findet sich dafür keine rechtliche Grundlage im USG bzw. in der LSV. Die bestehende Brandmauer muss - für sich alleine - den erwähnten Anforderungen an den Schallschutz auch nicht deshalb genügen, weil zur Verbesserung des Schallschutzes vor ihr im Bereich der neu platzierten Küche eine zusätzliche Mauer bzw. eine sog. Vormauer eingebaut wird (vgl. Stellungnahme des BAFU vom 13. April 2016, Ziff. 3.1). Wie die Vorinstanz überzeugend dargelegt hat und die Beschwerdeführerin nicht zu widerlegen vermag, können im Rahmen des geplanten Projekts bezüglich der Bauteile und haustechnischen Anlagen, die umgebaut, ersetzt oder neu eingebaut werden, die Anforderungen an den Lärmschutz gemäss Art. 32 Abs. 1 und 3 LSV i.V.m. Art. 21 Abs. 1 USG eingehalten werden (vgl. E. 4.3.1 hiervor). Sichergestellt wird die Umsetzung der zur Einhaltung der Anforderungen an den Lärmschutz erforderlichen Massnahmen durch die zwei erwähnten Auflagen, welche mit der Baubewilligung verbunden wurden.