Citation: 1C_499/2022 E. 1.4

1.4. Das Verwaltungsgericht hat selbst keinen Rückweisungsentscheid getroffen, sondern schützte den Entscheid des Baurekursgerichts. Dieses ergänzte den Beschluss der Planungs- und Baukommission Richterswil um die Auflage, dass die Bauherrschaft der Baubehörde vor Baubeginn revidierte Pläne zur Bewilligung einzureichen habe, aus denen hervorgehe, dass der Grenzabstand und die Ausnützungsziffer eingehalten seien. Auf die lärmrechtlichen Rügen der Beschwerdeführenden trat das Baurekursgericht nicht ein. Mit dem Nichteintreten auf die lärmrechtlichen Rügen entfällt für die Beschwerdeführenden die Möglichkeit, sich für das weiterlaufende Verfahren vor der Planungs- und Baukommission Richterswil auf diese zu berufen. Damit wurde jedoch über ihr ursprüngliches Beschwerdebegehren selbst, mit welchem die Beschwerdeführenden die Aufhebung der Baubewilligung verlangten, noch nicht abschliessend entschieden, sondern lediglich einer von mehreren Beschwerdegründen ausgeschlossen (vgl. BGE 136 II 165 E. 1.1). Über die Baubewilligung selbst hat die Planungs- und Baukommission Richterswil noch zu entscheiden, wobei ihr auch ein gewisser Ermessensspielraum verbleibt. Ausgehend von den genannten Grundsätzen ist der Entscheid des Baurekursgerichts deshalb als Zwischenentscheid zu qualifizieren. Nachdem das Verwaltungsgericht die dagegen erhobene Beschwerde abgewiesen hat, stellt der angefochtene Entscheid im Lichte der zitierten Rechtsprechung ebenfalls einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG dar.