Citation: 2C_836/2021 E. 6.1.2

6.1.2. Diesbezüglich unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer am 4. November 2013 zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 16 Monaten und damit zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe i.S.v. Art. 62 Abs. 1 lit. b (i.V.m. Art. 63 Abs. 1 lit. a) AuG verurteilt wurde. Nach der hier intertemporal-rechtlich anwendbaren Fassung von Art. 63 Abs. 2 AuG ist ein Widerruf aus dem genannten Grund auch bei Personen zulässig, die sich seit mehr als 15 Jahren ununterbrochen und ordnungsgemäss in der Schweiz aufhalten (vgl. Art. 126 Abs. 1 AIG; Urteil 2C_3/2021 vom 23. März 2021 E. 4.1 mit Hinweisen). Ein Widerruf gestützt auf die Verurteilung vom 4. November 2013 zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe bleibt hier zudem auch nach Massgabe von Art. 62 Abs. 2 AuG möglich, da Art. 66a ff. StGB auf die der Verurteilung zugrunde liegenden Delikte nicht anwendbar sind und ein Widerruf damit nicht (ausschliesslich) gestützt auf ein Delikt erfolgen würde, für welches das Strafgericht eine Strafe verhängt, aber von einer Landesverweisung abgesehen hat (vgl. BGE 146 II 49 E. 5.4).