Citation: 6B_273/2019 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, die unterzeichneten Vertragsdokumente vom 25. Juli 2016 stellten fraglos Urkunden im Sinne von Art. 110 Abs. 4 StGB dar. Indem die Beschwerdeführerin diese zwei Urkunden mit dem Vornamen von B.________ unterschrieben habe, habe sie den Schein erweckt, dass B.________ - auf welche die Verträge auch lauteten - selbst unterzeichnet habe. Beide Verträge dienten dazu, die gegenseitigen obligatorischen Rechte und Pflichten zu definieren und den jeweiligen Willen zum Vertragsabschluss unterschriftlich zu bestätigen. Damit handle es sich bei beiden Verträgen um Schriftstücke, welche geeignet seien, rechtserhebliche Tatsachen im Sinne des Gesetzes zu beweisen. Durch ihr Verhalten habe die Beschwerdeführerin den objektiven Straftatbestand der Urkundenfälschung im engeren Sinne erfüllt (angefochtenes Urteil, E. II. 4.4 S. 6).