Citation: 5A_86/2021 E. 4

Nach alledem muss im hiesigen Verfahren offenbleiben, ob bzw. in welcher Höhe die Leistungsklage der Beschwerdeführerin begründet ist (E. 3.1 und 3.2). Entsprechend braucht sich das Bundesgericht auch nicht zur Klage auf definitive Eintragung des Bauhandwerkerpfandrechts für eine Pfandsumme von Fr. 80'560.50 zu äussern. Dass mit der (pfandgesicherten) Werklohnforderung auch der Pfandrechtsanspruch entfällt, stellt die Beschwerdeführerin zu Recht nicht in Abrede. Mit Blick auf die Erledigung des Streits um die definitive Eintragung des Bauhandwerkerpfandrechts ist immerhin an die zusätzliche (Eventual-) Begründung des Bezirksgerichts zu erinnern, wonach die gesetzliche Eintragungsfrist gemäss Art. 839 Abs. 2 ZGB mit Bezug auf die Arbeiten, deren Vergütung die Beschwerdeführerin mit der Eintragung des Pfandrechts sichern will, nicht eingehalten wurde. Dass die Beschwerdeführerin den erstinstanzlichen Entscheid auch in dieser Hinsicht bemängelte, wird vor Bundesgericht von keiner Seite in Abrede gestellt. Nachdem der angefochtene Entscheid ausdrücklich darauf verzichtet, sich zu den fraglichen Beanstandungen zu äussern, wird das Obergericht die Berufung der Beschwerdeführerin gegebenenfalls auch unter diesem Gesichtspunkt zu beurteilen haben (zu den Anforderungen an die Berufungsbegründung und zur Prüfungsbefugnis der Berufungsinstanz s. BGE 142 III 413 E. 2.2.4 mit weiteren Hinweisen).