Citation: 2C_729/2020 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer legt dar, er trage keine wesentliche Mitverantwortung an der unbewilligten Ausübung einer bewilligungspflichtigen Tätigkeit. Er habe daher auch keine aufsichtsrechtliche Vorgaben schwer verletzt. Es sei für ihn nicht vorhersehbar gewesen, dass eine grosse Anzahl von Anlegerinnen und Anlegern in hohem Umfang geschädigt würden. Seine Haupttätigkeiten seien bereits Ende Oktober 2016 beendet gewesen. Am massenweisen Aktienverkauf zwischen November 2016 und September 2017 habe er nicht mehr mitgewirkt. Die Publikation der Unterlassungsanweisung sei nicht erforderlich. Er sei bereits über 60 Jahre alt. Er sei vor seiner Beratungstätigkeit für die Gesellschaft nie mit einer finanzmarktrechtlich bewilligungspflichtigen Tätigkeit in Berührung gekommen. Er geniesse sowohl in privater als auch beruflicher Hinsicht einen hervorragenden Ruf. Er sei zugelassener Revisionsexperte und Fachdozent an diversen Schulen. Weiter amte er als Revisionsexperte bei der Revisionsaufsichtsbehörde. Sein Ruf sei daher von ausserordentlicher Bedeutung. Die ihm aus einer Publikation der Unterlassungsanweisung entstehenden schweren Nachteile in seinem wirtschaftlichen Fortkommen stünden in keinem Verhältnis zur untergeordneten Gefahr, die der Beschwerdeführer für den Finanzmarkt und die Anlegerinnen und Anleger darstelle. Er werde ohnehin keine bewilligungspflichtige Finanzmarkttätigkeit mehr ausüben. Die Publikation im Internet sei daher unverhältnismässig.