Citation: 9C_731/2015 E. 2

Die Vorinstanz hat dem psychiatrischen Gutachten des Dr. med. B.________ vom 29. April 2014, der eine um 25 % reduzierte Leistungsfähigkeit attestierte, Beweiskraft beigemessen. Gestützt darauf hat sie festgestellt, beim Versicherten liege ein Residuum bzw. ein Restzustand der früher (durch Dr. med. C.________) diagnostizierten schweren depressiven Episode vor, was eine wesentliche Verbesserung seines Gesundheitszustandes darstelle. Weiter hat sie unter Verweis auf den Bericht der Psychiatrischen Klinik D.________ vom 10. September 2014 und die Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes vom 22. September 2014 festgestellt, dass der Gesundheitszustand nach dem vom 30. Mai bis zum 16. Juli 2014 erfolgten stationären Klinikaufenthalt im Wesentlichen wieder demjenigen entsprochen habe, wie er sich anlässlich der Begutachtung durch Dr. med. B.________ präsentiert habe. Folglich hat sie die Rentenherabsetzung bestätigt.