Citation: 4A_455/2023 E. 5.3.2

5.3.2. Der von der Beschwerdeführerin dagegen erhobene Vorwurf, die Vorinstanz habe ihr Recht auf Beweis und ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, weil sie von der anerbotenen Einholung des Gutachtens abgesehen habe, ist unbegründet. Wie bereits die Vorinstanz zutreffend erwog, setzt die Einholung eines Beweismittels entsprechende rechtsgenügliche Behauptungen voraus, da das Beweisverfahren nicht dazu dient, mangelhafte Vorbringen der Parteien zu ergänzen (dazu oben Erwägung 4.3.1). Dass sie solche Behauptungen im vorinstanzlichen Beweisverfahren vorgebracht hätte, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Im Übrigen zeigt sie nicht nachvollziehbar auf, inwiefern die Vorinstanz diesbezüglich Bundesrecht verletzt haben soll.