Citation: 9C_886/2017 E. 3.4

3.4. Laut (verbindlicher; E. 1) vorinstanzlicher Feststellung lagen der rentenzusprechenden Verfügung vom 25. Januar 1999 insbesondere folgende Unterlagen zugrunde: neurologisches Gutachten des Dr. med. F.________ vom 6. Dezember 1994; polydisziplinäres (rheumatologisch, neurologisch, neuropsychologisch) Gutachten der Rehabilitationsklinik G.________ vom 12. Januar 1996; Verlaufsberichte der Neuropsychologin Dr. phil. H.________ vom 26. September 1997 und 27. Mai 1998; Bericht über die berufliche Abklärung vom 31. August 1998; Stellungnahme des ärztlichen Dienstes vom 14. Oktober 1998. Das kantonale Gericht hat seine Annahme der zweifellosen Unrichtigkeit der Rentenzusprache mit einer Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 ATSG) durch die IV-Stelle begründet: In seiner (retrospektiven) Würdigung der damaligen Aktenlage ist es zum Schluss gekommen, dass die medizinischen Abklärungen hinsichtlich der Einschränkungen in leidensangepassten Tätigkeiten ungenügend gewesen seien. Diesbezüglich hätten die Berichte der behandelnden Neuropsychologin und der Rehabilitationsklinik G.________ keine Arbeitsfähigkeitsschätzungen enthalten. Die dreizeilige Stellungnahme des ärztlichen Dienstes lasse sich nicht auf Arztberichte abstützen und stehe im Widerspruch zum Bericht des Dr. med. F.________, in dem für angepasste Tätigkeiten eine Arbeitsfähigkeit von 50 % attestiert worden sei. Somit habe die Verwaltung "massgeblich" auf den Bericht über die berufliche Abklärung vom 31. August 1998 abgestellt.