Citation: 2C_1043/2021 E. 3.5.1

3.5.1. Die Vorinstanz legt ihrer Begründung die verbindliche tatsächliche Feststellung zugrunde, wonach die Verschuldung des Beschwerdeführers insgesamt Fr. 254'777.75 betrage und er und seine Ehegattin zwischen Mai 2016 bis Oktober 2018 sozialhilferechtlich unterstützt worden seien. Zudem habe der Beschwerdeführer bisher nachweislich kein Erwerbseinkommen erzielen können, dass seine Auslagen decken würde. Hinsichtlich der Ursache der Verschuldung ist dem angefochtenen Urteil weiter zu entnehmen, dass es sich bei den im Betreibungsregister verzeichneten Schulden des Beschwerdeführers neben Steuerforderungen insbesondere um Forderungen der Krankenkasse, der Gerichtskasse Solothurn sowie der Inkassostelle der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern handle, wobei Letztere auf das strafrechtliche Verhalten des Beschwerdeführers zurückzuführen seien. Der Beschwerdeführer habe sich mehrfach mit eigenen Unternehmen selbständig gemacht, anstatt eine unselbständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen, mit der er seine Lebenskosten bestreiten könne. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers seien seine Schulden nachweislich nicht hauptsächlich während der Untersuchungshaft im Jahr 2016 entstanden.