Citation: 5A_357/2007 10.10.2007 E. 2

Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz verschiedene Verfassungsverletzungen vor. 2.1 Er rügt vorerst einen Verstoss gegen Art. 9 BV, indem das Obergericht ohne aktenkundigen Nachweis schlicht festgestellt habe, es sei den Unterzeichnern der Unterhaltsvereinbarung bewusst gewesen, dass das Mündigkeitsalter nach Art. 13c SchlT ZGB nicht mehr gültig sei. Zum Beweis wurde dem Bundesgericht eine Erklärung der Mutter des Beschwerdeführers vom 28. Juni 2007 eingereicht. Gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG dürfen neue Tatsachen und Beweismittel nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (im gleichen Sinne schon die Praxis zur staatsrechtlichen Beschwerde: BGE 128 I 354 E. 6c S. 357 mit Hinweisen). In der Beschwerde ist darzutun, inwiefern die erwähnte Voraussetzung für eine nachträgliche Einreichung von Beweismitteln erfüllt sein soll (BGE 133 III 393 E. 3). Der Beschwerdeführer legt nicht dar, weshalb hierzu erst jetzt Anlass besteht. Das Dokument kann deshalb nicht berücksichtigt werden. 2.2 In diesem Zusammenhang rügt der Beschwerdeführer ferner, Art. 29 Abs. 2 BV sei verletzt worden, weil weder er noch seine Mutter zum Begriff der Mündigkeit nach altem und neuem Recht befragt worden sei. Soweit der Beschwerdeführer eine Verletzung des rechtlichen Gehörs gegenüber seiner Mutter geltend macht, ist er dazu nicht befugt. Soweit er die Rüge auf sich bezieht, tut er nicht dar, einen entsprechenden Beweisantrag im kantonalen Verfahren gestellt zu haben. Darauf ist nicht einzutreten (E. 1.4 hiervor). Eine Missachtung des Untersuchungsgrundsatzes in Kinderbelangen würde nur bis zur Mündigkeit in Frage kommen. 2.3 Schliesslich bemängelt der Beschwerdeführer, dass er dem Beschwerdegegner eine Parteientschädigung habe bezahlen müssen, obwohl beiden Parteien die unentgeltliche Rechtspflege gewährt worden sei. Die Frage, ob die Zahlung einer Parteientschädigung von der unentgeltlichen Prozessführung ausgeschlossen werden kann, richtet sich nach kantonalem Recht. Das Obergericht hat dabei auf § 131 Abs. 1 ZPO/AG hingewiesen. Mit dem blossen Einwand, gemessen am Verhalten seines Vaters sei dies unbillig und höchst störend, kann eine willkürliche Gesetzesanwendung nicht hinreichend begründet werden. Auch darauf ist nicht einzutreten (E. 1.4 hiervor). Das Gleiche gilt auch für den sinngemässen Vorwurf der ungenügenden Begründung (Art. 29 Abs. 2 BV), welche im Übrigen mit dem Verweis des Obergerichts auf die massgebliche Gesetzesbestimmung ohnehin nicht gegeben sein kann (dazu: BGE 126 I 97 E. 2b S. 102/103).