Citation: 4A_615/2018 E. 3.2

3.2. Es ist nicht richtig, wenn der Beschwerdeführer vorbringt, dass sein Standpunkt zur Ausweisung aus der Mietwohnung "von keiner Instanz" gehört worden und ihm der Zugang zu einer gerichtlichen Beurteilung "gänzlich verwehrt" geblieben sei. Die Vorinstanz ging ausführlich auf die Vorbringen des Beschwerdeführers zur Ausweisung aus der Wohnung ein (vorinstanzlicher Entscheid E. 1.2 S. 3 - 7). Sie kam aber zum Schluss, dass auf seine Beschwerde gegen den Ausweisungsentscheid mangels schutzwürdigen Interesses nicht eingetreten werden könne. Die Vorinstanz trat damit auf die Beschwerde gegen den Ausweisungsentscheid nicht ein, da es an einem schutzwürdigen Interesse und somit an einer Prozessvoraussetzung bzw. an der Beschwer fehlte. Es kann daher nicht von einer formellen Rechtsverweigerung gesprochen werden. Eine solche läge erst vor, wenn eine Behörde auf eine ihr frist- und formgerecht unterbreitete Sache nicht eintritt, obschon sie darüber befinden müsste (BGE 135 I 6 E. 2.1 S. 9). Vorliegend hatte die Vorinstanz aber über die Ausweisung aufgrund des Auszugs des Beschwerdeführers aus der Wohnung nicht mehr zu befinden und trat damit zu Recht auf die Beschwerde gegen den Ausweisungsentscheid nicht ein (vgl. BGE 131 I 242 E. 3.3; Urteil 4D_79/2015 vom 22. Januar 2016 E. 2.1 f. mit weiteren Hinweisen).