Citation: 1C_121/2020 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz ging im angefochtenen Urteil davon aus, die je Grundstück maximal zulässige Ausnützung im Quartierplangebiet bestimme sich heute mit Blick auf §§ 45 ff. PBG/ZH, insbesondere § 49 Abs. 2 lit. a PBG/ZH einzig nach der geltenden Bau- und Zonenordnung. Sie begründete dies mit dem seinerzeit in den Quartierplanbeschluss aufgenommenen Vorbehalt zugunsten künftiger Rechtsänderungen (vgl. Sachverhalt Lit. A). Ergänzend erklärte sie das Dahinfallen der Beschränkung der Ausnützung für die Liegenschaften im Quartier "Rütihof" damit, dass die zulässige Ausnützung der betroffenen Grundstücke in der Bau- und Zonenordnung vom 23. Oktober 1991, welche unter der Geltung des RPG (SR 700) und des PBG/ZH erlassen worden ist, neu geregelt worden sei, ohne dass die seinerzeit angeordnete Beschränkung Eingang in die neue Bau- und Zonenordnung fand. Der Beschwerdeführer ist demgegenüber der Auffassung, die am 11. Juni 1975 im Quartierplanbeschluss angeordnete Beschränkung der Ausnützung gelte nach wie vor und könne nur mittels Revision des Quartierplans im hierfür vorgesehenen Verfahren aufgehoben oder geändert werden. Die gegenteilige Auffassung der Vorinstanz sei willkürlich im Sinne von Art. 9 BV (vgl. nachfolgend E. 5) und verletze die Grundsätze des Vertrauensschutzes sowie der Rechtsgleichheit gemäss Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 sowie Art. 8 Abs. 1 BV (vgl. nachfolgend E. 6).