Citation: 8C_310/2015 E. 5.4

5.4. Die Beschwerdeführerin beruft sich darauf, trotz eingehender psychiatrischer Begutachtung mit bereits im Frühjahr 2007 blanden Befunden und trotz zwischenzeitlich durchgeführter medizinischer Abklärungen und Behandlungsmassnahmen, erst, aber immerhin, seit Beginn der psychiatrischen Behandlung im Jahre 2011 als Folge des angeblich ursächlichen Ereignisses vom 7. Juli 2001 auch noch an einem natürlich und adäquat kausalen organischen Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma (F07.2 nach ICD-10) zu leiden. Dies ist unter den gegebenen Umständen bereits nach der allgemeinen Adäquanzformel auszuschliessen, weil der Unfall vom 7. Juli 2001 nach der allgemeinen Lebenserfahrung und dem gewöhnlichen Lauf der Dinge insbesondere auch angesichts der fast zehnjährigen Latenz nicht geeignet war, den diagnostizierten psychischen Gesundheitsschaden hervorzurufen, ohne dass dieser nicht schon viele Jahre früher fachpsychiatrisch hätte erkannt werden müssen. Auch anlässlich der psychiatrischen Explorationen im Rahmen der eingehenden polydisziplinären Begutachtungen im Center J.________ und Zentrum I.________ fanden sich aus fachärztlicher Sicht keinerlei psychiatrische Diagnosen mit oder ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit.