Citation: K 55/99 02.05.2000 E. 5

5.- a) Hinsichtlich der streitigen Parteientschädigung im kantonalen Verfahren ist mangels einer anderslautenden Übergangsbestimmung das neue Recht anwendbar (vgl. BGE 117 V 93 Erw. 6b, 112 V 360 Erw. 4a mit Hinweis, 110 V 332 Erw. 3a). Im Gegensatz zum früheren Recht (Art. 30bis Abs. 3 KUVG) sieht Art. 87 lit. g KVG einen bundesrechtlichen Anspruch auf Parteientschädigung im kantonalen Beschwerdeverfahren vor. Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher auch in diesem Punkt einzutreten. Dabei hat das Eidgenössische Versicherungsgericht frei zu prüfen, ob die Bemessung der kantonalen Parteientschädigung den bundesrechtlichen Anforderungen gemäss Art. 87 lit. g Satz 2 KVG genügt. Darüber hinaus hat es praktisch nur zu prüfen, ob die Höhe der Entschädigung vor dem Willkürverbot (Art. 4 BV) standhält (RKUV 1997 Nr. K 15 S. 319). b) Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin hat für das kantonale Beschwerdeverfahren eine Kostennote in Höhe von Fr. 14'575. - (Honorar) und Fr. 615. 60 (Auslagen) eingereicht. Die Beschwerdeführerin hat im vorinstanzlichen Verfahren indessen nur in geringem Masse teilweise obsiegt, woran der Ausgang des letztinstanzlichen Verfahrens nichts ändert. Die Zusprechung einer Parteientschädigung für das kantonale Verfahren von Fr. 2000. - verstösst unter den gegebenen Umständen weder gegen die bundesrechtlichen Regeln von Art. 87 lit. g KVG noch gegen das verfassungsrechtliche Willkürverbot, weshalb die Verwaltungsgerichtsbeschwerde auch in diesem Punkt abzuweisen ist.