Citation: 6B_151/2021 E. 7.3

7.3. Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, er habe im Zeitpunkt, als er die Anweisung gab, die Pumpe weiter zu betreiben, nicht gewusst, dass das Wasser im Tankraum mit Heizöl kontaminiert gewesen war. Dies steht im Widerspruch zur vorinstanzlichen Feststellung, wonach sein Angestellter H.________ ihm mitgeteilt habe, dass das Wasser nach Öl stinke. Was der Beschwerdeführer gegen diese Feststellung vorbringt, vermag sie nicht als willkürlich oder sonstwie bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. So ist nicht erkennbar, dass das Ergebnis der vorinstanzlichen Beweiswürdigung in einem klaren Widerspruch zur tatsächlichen Situation stehen würde. Auch wenn es theoretisch denkbar wäre, dass der Beschwerdeführer die Mitteilung des H.________ aufgrund der chaotischen Zustände während der Überschwemmung nicht verstanden haben könnte, so reicht dies nicht aus, um die gegenteilige vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung als willkürlich erscheinen zu lassen. Durfte die Vorinstanz somit davon ausgehen, der Beschwerdeführer habe um den Ölgestank des abgepumpten Wassers und damit um dessen Verschmutzung gewusst, so sind die Schuldsprüche wegen der vorsätzlichen Verunreinigung von Trinkwasser, des vorsätzlichen Vergehens gegen das Gewässerschutzgesetz und des vorsätzlichen Vergehens gegen das Umweltschutzgesetz nicht zu beanstanden.