Citation: 1C_697/2021 E. 5.4.1

5.4.1. Die Rüge geht fehl. Nach den Feststellungen der Vorinstanz hat die Beschwerdeführerin zwar unter anderem behauptet, in Bezug auf die Stellung der Baukörper die beste Variante gewählt zu haben. Konkrete Unterlagen, die diese Vorbringen objektiv nachvollziehbar machten, wurden von der Beschwerdeführerin aber nicht vorgelegt. Weiter hat die Beschwerdeführerin am 9. April 2021 eine Überarbeitung ihres Baugesuchs in Aussicht gestellt, das bei gleichbleibender äusserer Erscheinung und Anordnung der Bauten eine Änderung der Wohnungsgrundrisse vorsieht. Wohn- und Schlafzimmer sollen dabei zur geschützten, ruhigeren Seite zu liegen kommen, während zur Strasse hin neu die Treppenhäuser, Küchen und Bäder geplant sind. Sodann stellte die Vorinstanz fest, dass die Beschwerdeführerin nicht näher aufzeigte, ob und inwieweit sich Lärmoptimierungen durch eine Anpassung der Nutzungsweise erzielen lassen (vgl. E. 3.5.3). Gestützt auf diese Sachverhaltsfeststellungen kam die Vorinstanz zum Schluss, dass eine vertiefte Auseinandersetzung mit Möglichkeiten zur Optimierung des Lärmschutzes unterblieben sei und eine Ausnahmebewilligung nach Art. 31 Abs. 2 LSV nicht in Frage kommt.