Citation: 1C_105/2022 E. 3.4

3.4. Von den vorgenannten Grundsätzen geht auch die Vorinstanz aus. Sie stützt ihr Urteil deshalb in tatsächlicher Hinsicht auf die Sachverhaltsfeststellungen gemäss dem Strafbefehl vom 20. Oktober 2020 ab (vgl. angefochtenes Urteil, E. 2). Danach fuhr der Beschwerdeführer nach dem Überholmanöver auf der Normalspur weiter und bog nicht direkt wieder auf die Überholspur ein. Dieser Geschehensablauf deckt sich mit den Schilderungen im aktenkundigen Polizeirapport vom 13. Juli 2020 und in der erstinstanzlichen Verfügung des SVSA vom 14. Dezember 2020. Den im Strafbefehl vom 20. Oktober 2020 festgehaltenen Sachverhalt hat der Beschwerdeführer sodann jedenfalls in Bezug auf das eigentliche Überholmanöver soweit ersichtlich zu keinem Verfahrenszeitpunkt bestritten. Mit Blick auf die zitierte Rechtsprechung und in Übereinstimmung mit der im angefochtenen Urteil mehrheitlich wiedergegebenen Sachdarstellung ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer direkt nach dem Rechtsüberholen keinen erneuten Spurwechsel von der Normal- auf die Überholspur vollzog.