Citation: 6B_272/2019 E. 2.3.1

2.3.1. Die Vorinstanz nimmt eine widerrechtliche Persönlichkeitsverletzung im Sinne von Art. 28 ZGB an, welche eine Kostenauflage rechtfertigt. Die Persönlichkeitsrechte werden gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung namentlich durch Angriffe auf die Ehre oder die psychische Integrität verletzt. Zu Letzteren zählt auch ein Verhalten, das andere terrorisiert und verängstigt und diese in ihrem seelischen Wohlbefinden gefährdet bzw. erheblich stört. Allerdings kann nicht jede noch so geringfügige Beeinträchtigung der Persönlichkeit als rechtlich relevante Verletzung verstanden werden. Die Verletzung muss eine gewisse Intensität erreichen. Auf die subjektive Empfindlichkeit des Betroffenen kommt es dabei nicht an. Für die Beurteilung der Schwere des Eingriffs ist ein objektiver Massstab anzulegen (Urteil 6B_4/2019 vom 19. Dezember 2019 E. 4.3 mit Hinweisen).