Citation: 8C_440/2013 E. 3.1

3.1. Nach zutreffender Wiedergabe der medizinischen Unterlagen und Würdigung der gesamten Aktenlage hielt die Vorinstanz fest, dass aufgrund des Krankheits- und Therapieverlaufes mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen sei, dass die Steissbeinbeschwerden, auch wenn sie ärztlicherseits erstmals am 20. Mai 2011 diagnostiziert wurden, bereits im Verlaufe der am 2. Februar 2011 aufgenommenen Physiotherapiebehandlung aufgetreten sind. Dies lasse sich nahtlos in das von der Versicherten glaubhaft und nachvollziehbar gezeichnete Gesamtbild einfügen, wonach diese am 2. Februar 2011 mit der Physiotherapeutin über die Steissbeinbeschwerden gesprochen habe und ihr diesbezüglich eine Osteopatiebehandlung vorgeschlagen worden sei. Der Umstand, dass im Anschluss an den Unfall aufgrund der vorab in Angriff genommenen Therapiemassnahmen (Physiotherapie- und Osteopathiebehandlungen) vorerst auf eine ausgedehnte Diagnostik verzichtet worden sei, dürfe der Versicherten nicht zum Nachteil gereichen. Dass der Hausarzt Dr. med. L.________ bis zum Behandlungsabschluss vom 25. Januar 2011 keine Befunde beschrieben habe, die für eine Traumatisierung des Steissbeines sprechen würden, könnte entgegen dem Vertrauensarzt Dr. med. V.________ daran nichts ändern. Aufgrund der in sich stimmigen und insgesamt schlüssigen Schilderungen der Versicherten sei nachvollziehbar, dass vorerst die Beschwerden seitens der Thoraxkontusion im Vordergrund gestanden und sich die Beschwerden im Bereich des Steissbeines erst im Verlaufe der Physiotherapie bemerkbar gemacht hätten. Dies werde vom Vertrauensarzt denn auch grundsätzlich nicht bestritten. Vor diesem Hintergrund lasse sich der von der Beschwerdeführerin in der Beschwerde beschriebene Unfallhergang - entgegen der Darstellung des Vertrauensarztes - ohne weiteres mit der dabei erlittenen Verletzung im Bereich des Steissbeins in Einklang bringen. Die Vorinstanz bejahte die Unfallkausalität der ab 21. Mai 2011 anhaltenden Beschwerden im Bereich des Steissbeins und wies die Sache zur Festlegung der diesbezüglichen Leistungspflicht an die Unfallversicherung zurück. Dies ist nicht zu beanstanden.