Citation: 1A.282/1999 08.12.2000 E. 55

55.- Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde der SAir Group und der mitbeteiligten Fluggesellschaften in vollem Umfang abzuweisen ist. Die weiteren Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen die Baukonzession Dock Midfield sind teilweise gutzuheissen; diese ist im Sinne der Erwägungen abzuändern. Im Übrigen sind die die Baukonzession Dock Midfield betreffenden Haupt- und Eventualbegehren abzuweisen, soweit auf sie einzutreten ist. Ebenfalls abzuweisen sind die Verwaltungsgerichtsbeschwerden der Gemeinde Bachs und Mitbeteiligten, der Gemeinde Hohentengen am Hochrhein und Mitbeteiligten sowie des Verkehrs- Clubs der Schweiz VCS, soweit sie sich gegen weitere Baukonzessionen richten und darauf einzutreten ist. Entsprechend diesem Ergebnis des Verfahrens ist die Gerichtsgebühr einerseits dem Kanton Zürich als Baukonzessionsgesuchsteller, dessen Vermögensinteresse in Frage steht, sowie andererseits zu einem kleineren Teil der vollständig unterliegenden SAir Group und den mitbeteiligten beschwerdeführenden Fluggesellschaften aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 und 2 OG). Den teilweise obsiegenden Gemeinwesen sind aufgrund von Art. 156 Abs. 2 OG keine Gerichtskosten aufzuerlegen. Von einer Kostenbelastung der teilweise obsiegenden Privaten kann ebenfalls abgesehen werden. Der Kanton Zürich ist zudem zu verpflichten, den teilweise obsiegenden privaten Beschwerdeführern für das bundesgerichtliche Verfahren Parteientschädigungen bzw. - soweit diese nicht anwaltlich vertreten sind - Umtriebsentschädigungen auszurichten. Parteientschädigungen sind trotz der Regel von Art. 159 Abs. 2 OG auch den beschwerdeführenden Gemeinwesen zuzusprechen, da diese nicht nur als Träger öffentlicher Aufgaben, sondern auch als Grundeigentümer durch die angefochtenen Baukonzessionen betroffen werden (vgl. BGE 124 II 293 E. 3b/c S. 304 ff.). Bei der Bemessung der Partei- bzw. Umtriebsentschädigungen ist zu berücksichtigen, dass die Beschwerdeführer teilweise unterliegen (Art. 159 Abs. 3 OG). Neben dem Ausmass des Unterliegens bzw. des Obsiegens ist dem Umstand Rechnung zu tragen, dass von verschiedenen Beschwerdeführern, die durch den gleichen Anwalt vertreten werden, teils wörtlich gleichlautende Beschwerdeschriften eingereicht worden sind. Kostennoten sind nicht einzuholen. Demnach erkennt das Bundesgericht: