Citation: 6B_632/2013 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer übersieht, dass die Vorinstanz verschiedene Ausführungen in seiner schriftlichen Berufungsbegründung (etwa betreffend die erstmals im Berufungsverfahren vorgebrachten sprachlichen Missverständnisse bei der polizeilichen Anhaltung) als unzulässige neue Behauptungen qualifiziert und unter Hinweis auf Art. 398 Abs. 4 StPO nicht näher darauf eingeht. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz nicht vor, die Tragweite der genannten Bestimmung verkannt zu haben. Er wiederholt seine Argumentation vor Vorinstanz und setzt sich mit dem angefochtenen Entscheid nicht auseinander. Darauf ist nicht einzutreten. Im Übrigen reicht für die Rüge einer willkürlichen Beweiswürdigung nicht aus, wenn der Beschwerdeführer zum Beweisergebnis wie in einem appellatorischen Verfahren frei plädiert und darlegt, wie seiner Auffassung nach die vorhandenen Beweise richtigerweise zu würdigen gewesen wären. Dies ist beispielsweise der Fall, soweit der Beschwerdeführer wie bereits im kantonalen Verfahren den Befragungsstil in der Einvernahme vor dem Statthalteramt und anlässlich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung kritisiert oder er seine Integrität und Glaubwürdigkeit hervorhebt. Der Beschwerdeführer bestreitet die Geschwindigkeitsüberschreitung nicht. Er erklärt diese im Wesentlichen damit, er habe seine Fahrweise anderen Fahrzeugen (welche sich ebenfalls verkehrsregelwidrig verhalten hätten) angepasst. Insbesondere habe er mit einem weiteren von hinten drängenden Fahrzeug gerechnet, nachdem er mit hoher Geschwindigkeit überholt worden sei. Aus diesem Grund habe er kurzzeitig beschleunigt. Es kann dahingestellt bleiben, inwiefern diese Argumentation entscheidrelevante Sachverhaltselemente betrifft. Die erste Instanz hat in dieser Darstellung unter Berücksichtigung der früheren Aussagen des Beschwerdeführers eine nachgeschobene Schutzbehauptung gesehen und sie verworfen. Der Hinweis des Beschwerdeführers, er habe ein solches Fahrmanöver eines dritten Fahrzeugs bereits vor dem Statthalteramt thematisiert, was die Vorinstanz verkenne, vermag die Beweiswürdigung nicht zu erschüttern. Dass und inwiefern das vorinstanzliche Beweisergebnis schlechterdings nicht mehr vertretbar sein sollte, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet, soweit sie den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG zu genügen vermag.