Citation: 9C_144/2022 E. 2

Die Vorinstanz gab dem Antrag der Klägerin (i.c. Beschwerdegegnerin) statt, dass zunächst ein Teilentscheid über das Feststellungsbegehren gemäss Ziffer 2 der Klage hinsichtlich der grundsätzlichen Leistungspflicht zu fällen und in einem zweiten Urteil die Höhe des Leistungsanspruchs festzusetzen sei. Dies sei im Sinne der Prozessökonomie angezeigt, da die im vorliegenden Rahmen zu beurteilenden Rechtsfragen auch den masslichen Leistungsanspruch beschlagen würden und die Parteien sich dazu erst nach Klärung der Rechtsfragen abschliessend äussern könnten. Bei Erledigung des vorliegenden Rechtsstreits durch ein einziges abschliessendes Urteil müssten weitere Stellungnahmen eingeholt und gegebenenfalls zusätzliche Abklärungen durchgeführt werden, was dem Anspruch auf ein einfaches und rasches Verfahren nicht gerecht werde.