Citation: 7B_466/2023 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Landesverweisung. Er macht geltend, die Vorinstanz verletze bei der Prüfung der Landesverweisung seinen Anspruch auf rechtliches Gehör. Sie setze sich nicht bzw. nur ungenügend mit seiner Flüchtlingseigenschaft, seinen persönlichen Verhältnissen (er sei homosexuell, sein Vater und Bruder seien in Somalia getötet worden, er selbst sei inhaftiert gewesen und geflüchtet bzw. gegen ihn sei ein Todesurteil ausgesprochen worden) und der allgemeinen Lage in seinem Heimatland auseinander, dies sowohl in sachverhaltsmässiger wie in rechtlicher Hinsicht. Insoweit unterlasse die Vorinstanz die gebotene Prüfung von Vollzugshindernissen nach Art. 66d Abs. 1 lit. a und lit. b StGB, den Bestimmungen der EMRK und der Flüchtlingskonvention. Die Landesverweisung sei nicht verhältnismässig. Art. 3 Abs. 2 lit. c StPO, Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK, Art. 3 EMRK, Art. 8 EMRK und Art. 32 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (Flüchtlingskonvention, FK; SR 0.142.30) seien verletzt.