Citation: 9C_528/2018 E. 5.1.1

5.1.1. Die Nichtberücksichtigung der Abschreibungen begründete die Vorinstanz wie folgt: Falls der Beschwerdeführer nach Aufrechnung der Abschreibungen tatsächlich ein höheres Einkommen (2003: Fr. 255'582.-; 2004: Fr. 221'008.-) als aus dem Auszug aus dem Individuellen Konto (IK) hervorgehe (2003: Fr. 201'000.-; 2004: Fr. 201'900.-), generiert haben sollte, könne dies von vornherein nicht berücksichtigt werden, da es nicht angehe, Einkünfte bei den Sozialversicherungsbeiträgen nicht anzugeben und sie dann im Versicherungsfall trotzdem geltend zu machen (Art. 2 Abs. 2 ZGB; Urteile 8C_554/2013 vom 14. November 2013 E. 2.4.2 und 8C_930/2012 vom 25. Januar 2013 E. 4.1). Damit gehe einher, dass sich die im IK ausgewiesenen Zahlen mit den geltend gemachten Abschreibungen nicht hinreichend erklären liessen, weshalb nicht zu beanstanden sei, dass die IV-Stelle auf die aussagekräftigeren Zahlen gemäss den vom Beschwerdeführer zur Verfügung gestellten Buchhaltungsunterlagen abgestellt habe. Zur Frage der Aufrechnung der (relativ hohen) Abschreibungen habe der Abklärungsdienst am 25. Oktober 2017 denn auch in überzeugender Weise dahingehend Stellung genommen, dass diese für einen Betrieb mit Jahresumsätzen zwischen Fr. 467'433.- und Fr. 737'672.- durchaus noch realistisch seien und eine Korrektur der Betriebsergebnisse deshalb nicht angezeigt sei.