Citation: 2C_393/2017 E. C

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 27. April 2017 beantragt A.________ die Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils. Es sei ihm die Niederlassungsbewilligung zu belassen. Eventualiter sei die Sache zur Erstellung des rechtserheblichen Sachverhalts an die Vorinstanz zurückzuweisen. Zudem beantragt er die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung im bundesgerichtlichen Verfahren. Während das Migrationsamt, das Justiz- und Sicherheitsdepartement sowie das Staatssekretariat für Migration auf Vernehmlassung verzichten, beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 2. Mai 2017 wurde der Beschwerde antragsgemäss aufschiebende Wirkung zuerkannt. Mit Eingabe vom 5. Oktober 2017 teilte A.________ dem Bundesgericht mit, dass die gegen ihn eingeleiteten Strafverfahren wegen angeblichen Ladendiebstählen eingestellt worden seien. Mit einer weiteren Eingabe vom 1. März 2018 informierte A.________ das Bundesgericht über seine am 22. Februar 2018 erfolgte Eheschliessung mit B.________ und reichte weitere Unterlagen ein.