Citation: 8C_174/2022 E. A

Die 1981 geborene, als Personalfachfrau tätige A.________ meldete sich am 27. Dezember 2017 wegen Multipler Sklerose (MS, Encephalomyelitis disseminata) bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich erteilte Kostengutsprache für einen vom 1. Februar bis 31. Juli 2018 dauernden Support am Arbeitsplatz (Mitteilung vom 14. Februar 2018). Gemäss Abschlussbericht Job Coaching der Klinik B.________ vom 16. Juli 2018 habe aufgrund der gesundheitlichen Situation das Eingliederungsziel (Steigerung des aktuell ausgeübten Arbeitspensums von 30 bis auf 80 %) nicht realisiert werden können. Daraufhin schloss die IV-Stelle das Job Coaching ab (Mitteilung vom 7. August 2018) und veranlasste in der Folge u.a. ein polydisziplinäres Gutachten im Zentrum für Medizinische Begutachtungen (ZMB), Basel, vom 27. Mai 2019. Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens holte sie überdies ein Verlaufsgutachten ein, welches das ZMB am 1. Februar 2021 erstattete. Die behandelnde dipl. Ärztin C.________, Fachärztin für Neurologie, nahm hierzu am 12. April 2021 Stellung. Mit Verfügung vom 5. August 2021 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf Invalidenrente.