Citation: 8C_15/2015 E. 6.5

6.5. Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, die Vorinstanz habe zwar zu Recht Ausstands- und Befangenheitsgründe gegen die Experten der Klinik C.________ verneint. Das neurologische Teilgutachten des Facharztes Prof. Dr. med. D.________ der Klinik C.________ vom 29. Juli 2012 weise aber erhebliche Mängel auf und sei materiell beweisuntauglich. Die Vorinstanz hätte somit nicht darauf abstellen dürfen, sondern wäre gehalten gewesen, eine polydisziplinäre medizinische Expertise einzuholen. Das kantonale Gericht hat einlässlich dargelegt, weshalb es das Gutachten der Klinik C.________ mit der neurologischen Teilexpertise des Prof. Dr. med. D.________ auch hinsichtlich des körperlichen Gesundheitszustandes und seiner Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit als umfassende und beweiswertige Beurteilungsgrundlage erachtet. Diese Sachverhaltsfeststellungen sind im Rahmen der bundesgerichtlichen Überprüfungsbefugnis nicht zu beanstanden. Die Vorbringen der Versicherten rechtfertigen keine andere Betrachtungsweise. Das Teilgutachten des Prof. Dr. med. D.________ ist einlässlich und überzeugend begründet. Es stützt sich auf eingehende, fachgerechte Untersuchungen und die medizinischen Vorakten. Es ist nicht nachvollziehbar, inwiefern der neurologische Gutachter bei seinen Abklärungen in unzulässiger Weise vorgegangen sein soll. Widersprüche oder Begründungslücken, welche die Beweiskraft der Expertise in Frage stellen könnten, liegen nicht vor. Die Schmerzmedikation war Prof. Dr. med. D.________ bekannt und wurde von ihm offensichtlich im Rahmen seiner Folgerungen berücksichtigt. Das gilt auch für die in den medizinischen Vorakten erwähnte Nervenwurzelkompression. Die Dauer der Begutachtung wie auch die radikuläre Problematik hat das kantonale Gericht in nicht bundesrechtswidriger Weise gewürdigt. Gleiches gilt hinsichtlich der von ihm verneinten Notwendigkeit weiterer Abklärungen aus anderen medizinischen Fachgebieten. Diese Beurteilung wird auch durch den Bericht des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 27. September 2012 gestützt. Dem RAD obliegt u.a. die Aufgabe, eine umfassende Einordnung vorzunehmen, welche Fachdisziplinen an der Begutachtung zu beteiligen sind (SVR 2014 IV Nr. 6 S. 25, 9C_656/2013 E. 3.2). Die orthopädische Chirurgin des RAD ist zum Ergebnis gelangt, das Gutachten der Klinik C.________ sei umfassend und beweiswertig. Die medizinischen Vorakten (einschliesslich der Berichte der Höhenklinik E.________ und des Spitals F.________) und der Bericht der Klinik G.________ vom 20. Dezember 2012 lassen die vorinstanzliche Beurteilung ebenfalls nicht als offensichtlich unrichtig oder in anderer Weise bundesrechtswidrig erscheinen. Insbesondere wird die Einschätzung einer vollen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit dadurch nicht in Frage gestellt. Der angefochtene Entscheid setzt sich auch hinreichend mit den Akten und den Vorbringen der Versicherten auseinander. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör liegt nicht vor. Die Versicherte beruft sich sodann darauf, sie sei ab 1. November 2012 weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben worden. Im damit offenbar gemeinten ärztlichen Attest wurde diese Arbeitsunfähigkeit aber nicht mit der Rückenproblematik, sondern mit einem Unfall begründet. Damit dürfte es sich um den in den Akten erwähnten Bruch eines Mittelfussknochens handeln. Aus der Beschwerde ergibt sich jedenfalls nichts anderes. Es wird auch nicht dargelegt, weshalb es sich hier nicht um eine passagere Arbeitsunfähigkeit bis zur Besserung des Bruches gehandelt haben soll. Damit vermag auch dieses Vorbringen die vorinstanzliche Beurteilung nicht in Frage zu stellen.