Citation: B 81/03 09.11.2004 E. 4

4.1 Das kantonale Gericht gelangte in Würdigung der medizinischen Akten zum Schluss, es sei nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die gesundheitlichen Beschwerden, die heute invalidisierend wirkten, in der Zeit vom 1. Juli bis 31. Dezember 1995 (als der Beschwerdeführer bei der Beschwerdegegnerin vorsorgeversichert war) zu einer Arbeitsunfähigkeit geführt hätten. Nach Einschätzung der Ärzte äussere sich die Krankheit des Beschwerdeführers nicht durch die - Grund zur Entlassung des Beschwerdeführers aus dem Arbeitsverhältnis mit der L.________ AG gebende - Fahruntüchtigkeit, sondern durch eine Einschränkung des Auffassungsvermögens und des Verantwortungsbewusstseins. Die Kündigung stehe somit nicht im Zusammenhang mit der Krankheit. Da der Beschwerdeführer zudem seine Chauffeurtätigkeit bis zum letzten Tag der Anstellungsdauer ausgeübt habe, fehlten jegliche Anhaltspunkte für den Eintritt einer relevanten Arbeitsunfähigkeit im vorliegend massgebenden Zeitraum. Auf die Einholung einer Expertise sei zu verzichten, da angesichts des Zeitablaufs von über siebeneinhalb Jahren davon auszugehen sei, dass keine sicheren Angaben zu einer damals allenfalls bestehenden Arbeitsunfähigkeit mehr gemacht werden könnten. 4.2 Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, es seien zusätzliche medizinische Abklärungen notwendig. Die Diagnose der dekompensierten Oligophrenie scheine unbestritten. Dekompensation bedeute der nicht mehr ausreichende Ausgleich einer Funktionsstörung, das Versagen bzw. die Entgleisung der autonomen Kompensationsmechanismen. Es sei vom kantonalen Gericht darglegt worden, dass der Beschwerdeführer den Leistungsanforderungen der L.________ AG nicht mehr gewachsen gewesen sei, dies sein Selbstvertrauen erschüttert habe und weitere Leistungseinbussen zur Folge gehabt habe, was nach fünf Monaten zur Kündigung und schliesslich zur Arbeitslosigkeit geführt habe. Über seinen Zustand nach dem Leistungsversagen bei der L.________ AG könne sich ein Experte, beispielsweise durch Befragen des Beschwerdeführers oder seines Stiefvaters als engster Bezugsperson sowie mittels der zahlreichen ärztlichen Unterlagen, welche den Krankheitsverlaufs dokumentierten, ein Bild machen. Es sei vom Experten zu entscheiden, ob er gestützt auf diese Informationsquellen die Frage nach dem Zeitpunkt des Eintritts der erheblichen Arbeitsunfähigkeit beantworten könne.