Citation: 6B_1428/2020 E. 2.6.3

2.6.3. Soweit die Beschwerdeführerin die vorinstanzlichen Erwägungen zu ihrer Berufstätigkeit beanstandet, so sind ihre Ausführungen unbegründet. Einerseits geht die Vorinstanz nicht davon aus, die berufliche Situation einer Ausländerin sei in der Härtefallprüfung unberücksichtigt zu lassen. Im Gegenteil kommt sie zum nachvollziehbaren Ergebnis, dass die temporäre Erwerbstätigkeit bzw. eine vorübergehende Festanstellung der Beschwerdeführerin nichts am Umstand ändere, dass die Beschwerdeführerin beruflich und privat trotz langer Aufenthaltsdauer nicht erfolgreich integriert sei (Urteil S. 8). Andererseits hält die Vorinstanz ihre Würdigung zur beruflichen Situation der Beschwerdeführerin zwar kurz, nennt jedoch in ihren Erwägungen die wesentlichen Überlegungen, von denen sie sich hat leiten lassen und auf welche sie ihr Urteil stützt. Die Beschwerdeführerin konnte das Urteil in voller Kenntnis der Sache beim Bundesgericht anfechten (vgl. BGE 143 III 65 E. 5.2; Urteil 6B_1424/2019 vom 15. September 2020 E. 3.4.2; je mit Hinweisen). Eine Verletzung der Begründungspflicht ist entgegen dem Vorbringen der Beschwerdeführerin genau so wenig ersichtlich wie eine Verletzung von Bundesrecht.