Citation: 5P.41/2006 17.02.2006 E. A

Am 30. Januar 2003 beschloss die Vormundschaftsbehörde V.________, X.________ im Rahmen von Kindesschutzmassnahmen gestützt auf Art. 310 ZGB bei der Pflegefamilie F.________, damals wohnhaft in K.________, unterzubringen. Sie verfügte gleichzeitig, dass X.________ dort ohne Zustimmung der Vormundschaftsbehörde weder weggehen noch weggenommen werden dürfe. Im Verlauf des Jahres 2004 zog die Familie F.________ einschliesslich der drei von ihnen betreuten Personen, darunter der Beschwerdeführer, nach L.________. Am 6. August 2004 reichte die Familie F.________ bei der kantonalen Heimaufsicht ein Gesuch um Erteilung einer Betriebsbewilligung für eine Pflegefamilie/Familienwohngemeinschaft mit maximal vier Personen in L.________ ein. Mit Verfügung vom 16. Oktober 2004 wies die Gesundheitsdirektion AR das Gesuch ab und verweigerte die nachgesuchte Bewilligung. In Ziffer 2 der Verfügung ordnete sie an, dass die Betreuungsverhältnisse mit den gegenwärtig betreuten Personen möglichst rasch, spätestens aber bis Ende 2004 aufzulösen seien und in Ziffer 3 entzog sie einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung.