Citation: 6B_1180/2018 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt zunächst eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör. Er habe in der Berufungsbegründung beantragt und einlässlich dargelegt, dass B.________ vor Gericht als Zeuge zur Entstehung der Abstände zwischen Fahrzeug und Endlage des Privatklägers sowie zu dessen Bewegungsverhalten während und nach dem Sturz zu befragen sei. Die Vorinstanz verletze, indem sie darauf abstelle, dass der Beweisantrag nach dessen Abweisung durch die instruierende Richterin in der Hauptverhandlung nicht erneut gestellt worden sei, den Grundsatz von Treu und Glauben, zumal jene in der Verfügung vom 30. Juli 2018 den Antrag ausdrücklich unter Vorbehalt einer anderen Entscheidung des Gesamtgerichts abgewiesen habe. Abgesehen davon habe er den Antrag in der Berufungsbegründung zuhanden des Gesamtgerichts gestellt. Schliesslich verletze die Unterlassung der Befragung des einzigen Zeugen auch das Unmittelbarkeitsprinzip. Die Vorinstanz habe mithin Art. 389 Abs. 2 und 3 StPO verletzt (Beschwerde S. 8 ff.).