Citation: U 439/05 20.09.2006 E. 2

Nach Würdigung der medizinischen Aktenlage ging die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid davon aus, dass gestützt auf die schlüssigen und übereinstimmenden Ergebnisse der verschiedenen SUVA-internen medizinischen Abklärungen dem Beschwerdeführer aufgrund der Unfallrestfolgen eine leichte wechselbelastende Tätigkeit ganztags zumutbar ist und sich weitergehende Abklärungen erübrigen. Dies ist nicht zu beanstanden. Wie die Vorinstanz zu Recht erwog, wird diese Einschätzung durch den Bericht der Klinik V.________ vom 2. November 2004, der vom Beschwerdeführer selbst aufgelegt worden war, nicht in Zweifel gezogen. Diesem Bericht ist zu entnehmen, dass die körperliche Leistungsfähigkeit (selbst unter Einbezug des lumboverterbralen Schmerzsyndroms) einer leichten bis maximal mittelschweren wechselbelastenden Tätigkeit entspricht - womit sogar noch eine etwas höhere Belastung im Vergleich zur SUVA-Abklärung zugemutet wird. Diese Beurteilung ergibt sich aufgrund eines am 30. September 2004 durchgeführten Basistests der körperlichen Leistungsfähigkeit durch die Ergonomieabteilung der Klinik V.________. Entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers ist aus dem entsprechenden Testbericht klar ersichtlich, dass sich die erwähnte Leistungsfähigkeit auf einen vollen 8-Stunden Arbeitstag bezieht. Daran vermag der Umstand, dass der Test nicht während 8 Stunden und nicht während mehreren Tagen durchgeführt wurde, nichts zu ändern. Es besteht kein Grund für eine erneute Prüfung der funktionellen Leistungsfähigkeit. Auch das vom Beschwerdeführer aufgelegte Schreiben der Klinik S.________ vom 7. November 2005 vermag an der Beurteilung der Zumutbarkeit nichts zu ändern. Zur verbleibenden Arbeitsfähigkeit bis zum Zeitpunkt des Einspracheentscheides, welcher die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet (BGE 129 V 4 Erw. 1.2), ergibt sich daraus nichts. Wie die Beschwerdegegnerin zudem zu Recht einwendet, werden darin lediglich Vermutungen geäussert, wonach die Schmerzen im Unterschenkel "unter Umständen" auf eine Irregularität der Syndesmose zurückgeführt werden "könnten". Bei dieser Ausgangslage sind von ergänzenden medizinischen Abklärungen, insbesondere der beantragten Einholung eines medizinischen Gutachtens über die Restarbeitsfähigkeit, keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf verzichtet wird (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 9 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d und seitherige Entscheide).