Citation: U 223/00 14.02.2002 E. 3

3.- Die Verfügung vom 28. April 1997, mit der die Leistungen für den Unfall vom 13. Dezember 1995 eingestellt wurden und insbesondere eine Leistungspflicht für die verbleibende somatoforme Schmerzstörung mangels adäquatem Kausalzusammenhang abgelehnt wurde, wurde dem ersten Rechtsanwalt des Versicherten zugestellt, dessen Mitteilung der Mandatsniederlegung sich mit dem Versand der Verfügung kreuzte. In der Folge wurde die Verfügung am 30. Mai 1997 zusammen mit anderen Unterlagen dem neuen Rechtsvertreter zugestellt, welcher keine Einsprache erhob, sodass die Verfügung vom 28. April 1997 unangefochten in Rechtskraft erwuchs. Dies beeinflusst jedoch den Leistungsanspruch für allfällige Rückfälle und Spätfolgen (vgl. zu deren Begriff RKUV 1994 Nr. U 206 S. 327 Erw. 2) nicht.