Citation: 6B_141/2022 E. 6.4.3

6.4.3. Sofern im Weiteren die Einwände des Beschwerdeführers überhaupt den Anforderungen gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG genügen, erweisen sie sich als unbegründet. Die Vorinstanz setzt sich mit den massgeblichen Faktoren auseinander und würdigt sämtliche Zumessungskomponenten zutreffend. Dass sie sich von unwesentlichen Gesichtspunkten hätte leiten lassen oder relevante Aspekte nicht einbezogen hätte, ist nicht ersichtlich (Entscheid S. 30 ff. E. 2). Der Beschwerdeführer beanstandet nicht, dass die Vorinstanz für die Vergewaltigung eine Freiheitsstrafe ausspricht und von einem Fall retrospektiver Konkurrenz ausgeht. Seine Vorbringen, die Vergewaltigung habe nur kurz gedauert und die Beschwerdegegnerin 2 habe keine Verletzungen erlitten (Beschwerde S. 21), sind unbehelflich. Die Vorinstanz bezieht diese Umstände ausdrücklich in die Bemessung der Strafe ein (Entscheid S. 31 E. 2c). Hinsichtlich des objektiven Tatverschuldens hält sie unter anderem fest, der Beschwerdeführer habe der Beschwerdegegnerin 2 keine sichtbaren Verletzungen zugefügt, diese habe aber starke Schmerzen gehabt und kaum atmen können. Schliesslich sei relevant, dass die Tat in der Familienwohnung und während der Ehe geschehen sei. Der Beschwerdeführer habe das bestehende Vertrauensverhältnis ausgenützt und zerstört. Die Vergewaltigung sei für die Beschwerdegegnerin 2 so traumatisch gewesen, dass sie auch Jahre danach noch davon belastet werde. Die objektive Tatschwere liege damit im mittleren Bereich (Entscheid S. 31 E. 2c). Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht bzw. nicht hinreichend auseinander. Indem die Vorinstanz die Zusatzstrafe für die Vergewaltigung in Anwendung des Asperationsprinzips auf 30 Monate festlegt, verstösst sie weder gegen Art. 49 StGB noch gegen die "Sperrwirkung der kumulierten Strafen".