Citation: U 261/01 09.07.2003 E. A

Die 1954 geborene C.________ kollidierte am 27. November 1996 auf dem Weg zur Arbeit als Lenkerin eines Personenwagens mit einem anderen Fahrzeug. Gegenüber den Ärzten des Kreiskrankenhauses Lörrach klagte sie unmittelbar nach dem Unfall über Schmerzen im Bereich des Kopfes und der Halswirbelsäule (HWS). Äusserlich fanden sich keine Verletzungszeichen; überdies wurden weder neurologische Ausfälle noch pathologische Reflexe konstatiert. An das Unfallereignis selber konnte sich C.________ nicht erinnern. Eine Röntgenuntersuchung von Schädel und HWS förderte keine knöcherne Verletzung zu Tage. Die Spitalärzte diagnostizierten eine leichte Commotio cerebri sowie eine HWS-Distorsion und ordneten eine stationäre Überwachung bis zum 29. November 1996 an. Die Basler Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Basler) übernahm in der Folge die Heilbehandlung und richtete UV-Taggelder aus, bevor sie ihre Leistungen mit Verfügung vom 9. Juli 1997 rückwirkend auf Ende April 1997 einstellte, weil keine Unfallfolgen mehr vorhanden seien. Auf Einsprache der Versicherten hin holte die Basler beim Rheumatologen Dr. S.________ ein Gutachten vom 26. November 1997 ein. Gestützt auf dieses sowie den Zusatzbericht von Dr. S.________ vom 6. März 1998 gelangte der Unfallversicherer im abweisenden Einspracheentscheid vom 22. Juli 1998 zum Schluss, dass die aktuellen Beschwerden (im Wesentlichen Nacken- und Kopfschmerzen) nicht mehr auf den Autounfall vom 27. November 1996 zurückzuführen seien, sondern auf vorbestehende unfallfremde Leiden (Zervikalsyndrom, Migräne). Dieser Einspracheentscheid erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Unter Hinweis auf ein im Auftrag der Invalidenversicherung erstelltes Gutachten des Neurologen Dr. B.________ vom 28. Mai 1999 sowie einen Bericht der Klinik X.________ vom 29. Januar 1999, wo C.________ vom 17. November bis 15. Dezember 1998 hospitalisiert war, liess die Versicherte am 26. Juni 1999 beantragen, auf Grund "neuer Beweismittel" sei auf die Leistungseinstellung zurückzukommen. Die Basler holte daraufhin bei Dr. O.________ eine neurologische Expertise vom 1. November 1999 ein und gab anschliessend einem weiteren Neurologen, Prof. Dr. W.________ den Auftrag für ein Aktengutachten, welches am 25. Januar 2000 erstattet wurde. Mit Verfügung vom 28. Februar 2000 und Einspracheentscheid vom 11. Mai 2000 lehnte die Basler ein Rückkommen auf ihren ursprünglichen Einspracheentscheid vom 22. Juli 1998 ab.