Citation: 9C_779/2023 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer macht diesbezüglich eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts durch das kantonale Gericht geltend. Der Verwaltungsrat der B.________ AG habe - entgegen der vorinstanzlichen Argumentation - mehrfach auf Basis eines bewusst getroffenen unternehmerischen Entscheids versucht, bei ungenügender Liquidität für das Überleben des Unternehmens wesentliche andere Forderungen zu befriedigen. Er könne jedoch keine diesbezüglichen Beweismittel vorlegen, da die Akten der B.________ AG im Rahmen des Konkursverfahrens vom zuständigen Konkursamt beschlagnahmt worden seien. Sein Sohn, A.B.________, der die B.________ AG im xxxx 2017 erworben hatte, habe zudem einen Rechtsanwalt mandatiert, um gegen den ehemaligen Verwaltungsratspräsidenten der B.________ AG, C.________, rechtlich vorzugehen. Als der betreffende Rechtsanwalt die Kanzlei verlassen habe, seien die Akten nicht mehr auffindbar gewesen. Das Verwaltungsgericht hätte allerdings die Möglichkeit gehabt, die Konkursakten von Amtes wegen einzuholen; durch den Verzicht darauf habe es den Untersuchungsgrundsatz verletzt. Die Vorinstanz habe ebenfalls offensichtlich unrichtig festgestellt, dass konkrete Abgaben darüber fehlen würden, welche wesentlichen Drittforderungen für das Überleben der Gesellschaft befriedigt worden seien. Die Lieferanten und die Löhne der Angestellten seien stets bezahlt worden. Zudem hätten Garantiearbeiten im Umfang von rund Fr. 680'000.- geleistet sowie ausstehende Sozialabgaben aus früheren Jahren beglichen werden müssen.