Citation: 9C_31/2018 E. 5

Das kantonale Sozialversicherungsgericht hat zum einzig noch umstrittenen Reinvermögen als Grundlage für die Bestimmung des anrechenbaren Vermögensverzehrs nach Art. 11 Abs. 1 lit. c ELG erwogen, der Beschwerdeführer habe 2008 durch Abtretung seines Miteigentumsanteils an seinen Sohn schenkungshalber auf Vermögen von Fr. 281'250.- verzichtet. Unter Berücksichtigung der jährlichen Amortisationsrate von Fr. 10'000.- ab 1. Januar 2010 ergebe sich für 2015 ein anrechenbares Verzichtsvermögen von Fr. 221'250.-, für 2016 von Fr. 211'250.-. Dazu komme bewegliches Vermögen von Fr. 14'061.- bzw. Fr. 715.-. Von der Summe von Fr. 235'311.- bzw. Fr. 211'965.- sei der Freibetrag von Fr. 37'500.- abzuziehen, was zu einem Vermögensverzehr von Fr. 19'781.- bzw. Fr. 17'446.- führe. Die geltend gemachten Schulden aus Betreibungen und Verlustscheinen von insgesamt Fr. 234'859.65 (richtig: Fr. 234'909.65) hat die Vorinstanz nicht zum Abzug zugelassen, da sie die wirtschaftliche Substanz des Vermögens nicht belasteten (E. 3.2). Es sei zwar anzunehmen, dass die Gläubiger versuchen würden, die bestehenden Forderungen durchzusetzen, wenn der Beschwerdeführer zu (neuem) Vermögen komme, was aufgrund der gesamten Umstände allerdings nicht überwiegend wahrscheinlich sei. Dasselbe gelte für den hypothetischen Fall, dass er immer noch Miteigentümer der Liegenschaft sei. Dies ändere jedoch nichts an der Tatsache, dass er seinen Miteigentumsanteil ohne adäquate Gegenleistung verschenkt habe.