Citation: U 406/04 24.02.2005 E. 2

Die SUVA und das kantonale Gericht haben die Festlegung der Integritätseinbusse mit 20 % einlässlich begründet. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag daran nichts zu ändern. Er macht zunächst geltend, dass sich sein Gesundheitszustand seit dem Unfall nicht verbessert habe. Eine Integritätsentschädigung wird nur bei dauernder erheblicher Beeinträchtigung der Gesundheit ausgerichtet. Dass ein unverändert schlechter Zustand vorliegt, war deshalb Voraussetzung für die Zusprechung einer Entschädigung, ist aber kein Kriterium zur Festlegung ihrer Höhe. Diese wird durch das Ausmass der Behinderung bestimmt. Beim Beschwerdeführer handelt es sich dabei gemäss Bericht des SUVA-Kreisarztes Dr. med. W.________ vom 9. April 2003 um eine verminderte Belastbarkeit beider Füsse sowie arthrotische Veränderungen. Radiologisch und klinisch waren die Befunde jedoch gut und die Beweglichkeit ist erhalten geblieben. Entsprechend diesen Einschränkungen hat die SUVA die Integritätsentschädigung festgelegt, wobei sie sich auf Tabellen stützt, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll. Degenerative Veränderungen am Bein, wie der Versicherte sie geltend macht, sind in den medizinischen Akten nicht dokumentiert. Allfällige psychische Beschwerden müssen unberücksichtigt bleiben. Wie Verwaltung und Vorinstanz zu Recht erwogen haben, war das Unfallereignis vom 23. Mai 2002 nicht geeignet, ein solches Leiden zu verursachen. Die von der SUVA zugesprochene und vom kantonalen Gericht geschützte Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 20 % ist daher nicht zu beanstanden.