Citation: 5A_1027/2019 E. 1

Am 21. Dezember 2019 erhob die Beschwerdeführerin beim Obergericht des Kantons Bern Beschwerde gegen eine revidierte Existenzminimumsberechnung vom 17. Dezember 2018. Mit Entscheid vom 17. Januar 2019 hiess das Obergericht die Beschwerde teilweise gut und wies sie im Übrigen ab (Verfahren ABS 18 441). Gegen diesen Entscheid erhob die Beschwerdeführerin, nunmehr vertreten durch Rechtsanwalt Dominic Nellen, am 8. Februar 2019 Beschwerde beim Bundesgericht. Mit Urteil 5A_120/2019 vom 21. August 2019 hiess das Bundesgericht die Beschwerde wegen Verletzung des Replikrechts gut und wies die Sache an das Obergericht zurück. Das Obergericht führte daraufhin das Verfahren unter dem Aktenzeichen ABS 19 299 fort. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin nahm Einsicht in die Akten und erstattete am 1. November 2019 die Replik. Zugleich ersuchte er für die Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung (Verfahren ABS 19 372). Mit Entscheid vom 3. Dezember 2019 wies das Obergericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Für das Beschwerdeverfahren gewährte es der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege unter Beiordnung von Rechtsanwalt Nellen. Am 17. Dezember 2019 (Postaufgabe) hat die Beschwerdeführerin, nunmehr wieder ohne anwaltliche Vertretung, Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. Mit Verfügung vom 18. Dezember 2019 hat das Bundesgericht das Gesuch um Erstreckung der Beschwerdefrist abgewiesen. Das Bundesgericht hat die Akten beigezogen, jedoch keine Vernehmlassungen eingeholt. Mit Verfügung vom 18. Dezember 2019 und mit Schreiben vom 6. Januar 2020 hat das Bundesgericht die Beschwerdeführerin im Hinblick auf das von ihr gestellte Akteneinsichtsgesuch über den Inhalt dieses Rechts und die Umstände seiner Ausübung orientiert. Sie hat auf diese Mitteilungen hin nicht reagiert.