Citation: 1A.198/2000 19.12.2000 E. 5

5.-a) Soweit der Beschwerdeführer beanstandet, es verstosse gegen den verfassungsmässigen Anspruch auf rechtliches Gehör, dass die OZD ihm nicht "unbeschränkte Einsicht" in sämtliche Rechtshilfeakten gewährt habe, erweist sich die Rüge als offensichtlich unbegründet. Der Beschwerdeführer verkennt, dass er lediglich ein Recht auf Einsicht in diejenigen Rechtshilfeakten hat, die Gegenstand der angefochtenen (Teil-)Schlussverfügung bilden (vgl. auch Art. 80b IRSG). Wie bereits in Erwägung 4 dargelegt, wurde ihm das rechtliche Gehör bezüglich der Zollermittlungsakten (lit. a des Ersuchens) vollumfänglich gewährt. Wenn der Beschwerdeführer davon keinen Gebrauch gemacht hat, ist dies nicht der OZD anzulasten. Dass ihm bezüglich des noch nicht geprüften Teils des Ersuchens (lit. b - f sowie Ergänzung vom 18. November 1999) noch keine Akteneinsicht gewährt worden sei, verletzt seinen Anspruch auf rechtliches Gehör nicht. Das Vorgehen der OZD entspricht der Praxis und ist unter dem Gesichtspunkt des rechtlichen Gehörs nicht zu beanstanden (vgl. BGE 125 II 356 E. 5c S. 363). b) Gemäss den vorliegenden Akten hat die OZD dem Verfolgten sowohl vor als auch nach Erlass des Rechtshilfeentscheides unmissverständlich dargelegt, dass sich dieser auf die Zollermittlungsakten beschränkt. Dass sich dies aus dem angefochtenen Entscheid allein (isoliert betrachtet) nicht sehr deutlich ergibt, lässt das Vorgehen der Behörde nicht als gesetzwidrig erscheinen. Der Vorwurf, die OZD habe in Verletzung von Art. 80d IRSG den Umfang der Rechtshilfe nicht festgelegt bzw. hinreichend umgrenzt, erweist sich jedenfalls als unbegründet.