Citation: 6B_1273/2021 E. 4.3.3

4.3.3. Insgesamt erweist sich die Beweiswürdigung der Vorinstanz als nachvollziehbar. Sie setzt sich sowohl mit den kognitiven Einschränkungen der Beschwerdegegnerin 2 als auch mit ihrem Aussageverhalten sehr detailliert auseinander. Dabei führt sie auch aus, die Beschwerdegegnerin 2 bringe Geschehnisse durcheinander und ihre Aussagen seien teilweise sprunghaft, widersprüchlich und schwer nachvollziehbar. Überzeugend legt sie dar, dies hätte bei einer gleichaltrigen Frau ohne Defizite vielleicht zur Folge, dass die Glaubhaftigkeit ihrer Aussagen in Zweifel gezogen werden müsse. Zu Recht berücksichtigt sie aber die Defizite der Beschwerdegegnerin 2 in angemessener Weise und erwägt dazu, ihre Aussagen würden eine Vielzahl von Realitätskriterien aufweisen. Dabei ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz keinen Zweifel hegt, dass die Beschwerdegegnerin 2 tatsächlich Erlebtes schildert, wenn sie ihre Aussagen als glaubhaft einstuft und den Anklagesachverhalt damit als erstellt erachtet. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, verfängt - soweit er mit seinen Vorbringen überhaupt den strengen Begründungsanforderungen genügt und sich seine Kritik nicht ohnehin als bloss appellatorisch erweist - nicht. Er belässt es dabei vorzubringen, die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 seien derart schwer verständlich, zusammenhanglos und widersprüchlich, dass sie keinen Schuldspruch tragen könnten und ihnen lasse sich nicht mit Gewissheit und zweifelsfrei entnehmen, was sich wo, wann und wie im Auto des Beschwerdeführers abgespielt haben soll. Nach den obigen Ausführungen ist ihm nicht zu folgen und ist auch nicht ersichtlich, inwieweit die Vorinstanz willkürlich auf die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 abstelle. Entsprechend argumentiert er vergebens und nicht rechtsgenüglich, die Vorinstanz könne offensichtlich nicht in der Lage sein, die widersprüchlichen Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 angemessen und erkenntnisgewinnend zu würdigen. Als appellatorisch erweist sich sodann sein Vorbringen, wonach die Vorinstanz keine den von der Rechtsprechung aufgestellten Grundsätzen der Aussageanalyse genügende Beweiswürdigung vornehme, sondern sich damit begnüge, die von ihr als widersprüchlich erachteten Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 auf mehreren Seiten wiederzugeben und zu versuchen, die ausgemachten Widersprüche und Unzulänglichkeiten der Aussagen zu erklären. Darauf braucht nicht näher eingegangen zu werden (Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 BGG). Soweit der Beschwerdeführer sich zudem gegen die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen betreffend den zeitlichen Ablauf der Ereignisse wendet, so genügen seine Ausführungen diesbezüglich ebenfalls nicht den strengen Begründungsanforderungen.