Citation: 1C_30/2009 11.06.2009 E. 7

Die Beschwerdeführerin bringt zudem vor, stets gerügt zu haben, von den verschiedenen politischen Instanzen, namentlich von der Gemeinde Bischofszell, keine rechtsgültigen Baureglemente und Zonenpläne zu erhalten. Auch im Zusammenhang mit dem Verfahren betreffend Ausserkraftsetzung des "Quartierplans Bruggwiesen" sei es in dieser Hinsicht seit 2007 zu diversen Fehlleistungen gekommen. Daraus sei zu folgern, dass nach wie vor veraltete "Bürgerversammlungs-Baureglements-Versionen" im Umlauf seien und von der Gemeinde Bischofszell an gutgläubige Bürger abgegeben würden. Hier fehle doch das Rechtsbewusstsein einer staatlichen Behörde. Die Beschwerdeführerin verdiene es, in dieser Sache gehört zu werden. 7.1 Die Vorinstanz begründet das Nichteintreten auf den Antrag der Beschwerdeführerin betreffend Abgabe rechtsgültiger Baureglemente und Zonenpläne durch die Gemeinde Bischofszell mit einem Hinweis auf § 72 Abs. 1 VRG, wonach Aufsichtsbeschwerden bei der Aufsichtsinstanz einzureichen sind. Die Vorinstanz führt aus, die Beschwerdeführerin beantrage eine Behördenanweisung, wie sie nur im Rahmen eines Entscheids über eine Aufsichtsbeschwerde oder eine Anzeige ausgesprochen werden könne. Hierfür sei das Verwaltungsgericht im vorliegenden Zusammenhang nicht zuständig. Im Übrigen sei nicht erwiesen, dass der Stadtrat Bischofszell falsche Unterlagen abgegeben oder öffentlich aufgelegt habe. 7.2 Die Beschwerdeführerin setzt sich mit der Erwägung der Vorinstanz, zur beantragten Behördenanweisung aufgrund § 72 Abs. 1 VRG nicht zuständig zu sein, nicht auseinander. Ihre Kritik am angeblichen Fehlverhalten der Gemeinde Bischofszell bei der Abgabe von Baureglementen und Zonenplänen ist zudem rein appellatorisch. Ausserdem unterlässt sie es, Belege für das behauptete Fehlverhalten des Stadtrats Bischofszell vorzulegen. Soweit die Beschwerdeführerin - wie schon in den vorinstanzlichen Verfahren - versucht, das Verfahren zu einem eigentlichen Aufsichtsverfahren gegen die Gemeinde Bischofszell und deren Handhabung des Quartierplans bzw. Richtplans Bruggwiesen auszuweiten, scheitert sie somit auch vor Bundesgericht schon daran, dass sie nicht darlegt, weshalb die Vorinstanz auf ihre Vorbringen zu Unrecht nicht eingetreten sein soll. Auf die Kritik der Beschwerdeführerin und namentlich deren Rechtsbegehren 6 ist nicht einzutreten.