Citation: 8C_666/2013 E. 4.2

4.2. In psychiatrischer Hinsicht konnte der Facharzt der medizinischen Abklärungsstelle X.________ im Rahmen der Untersuchung vom 10. November 2010 keine Symptome mehr ausmachen, welche eine psychiatrische Diagnose zu begründen vermöchten. Dem Versicherten sei es aus psychiatrischer Sicht zumutbar, ganztags und ohne Leistungseinschränkung einer körperlich angepassten Erwerbstätigkeit nachzugehen. Eine allenfalls seither eingetretene Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes kann, wie das kantonale Gericht mit überzeugender Begründung darlegt, nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als unfallkausal betrachtet werden. Der Psychiater der medizinischen Abklärungsstelle Y.________ begründete die von ihm gemäss Gutachten vom 30. September 2011 gestellte Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradig mit somatischem Syndrom (ICD-10:F33.11) mit dem familiären Hintergrund (vorausgegangene Trennung des Versicherten von der langjährigen Lebenspartnerin), der bisherigen Krankheitsgeschichte und der aktuellen Symptomatik und damit nicht mit Folgen des Unfallereignisses vom 4. Dezember 1998.