Citation: I 568/03 27.01.2004 E. 4

4.1 Die Vorinstanz gelangt nach umfassender Würdigung sämtlicher medizinischer Unterlagen zum Schluss, entgegen der Beschwerdeführerin komme der Expertise des Dr. med. A.________ voller Beweiswert zu. Der Gutachter stütze seinen Befund auf die aktenmässig erstellte Krankengeschichte sowie die eigene Untersuchung und Befragung der Versicherten. Sein Bericht berücksichtige die geklagten Leiden und seine Schlussfolgerung, wonach die Arbeitsunfähigkeit in der angestammten und ausgeübten Tätigkeit zur Zeit nicht mehr als 30 % betrage, leite er nachvollziehbar aus den medizinischen Befunden ab. Es sei daher davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin trotz gesundheitlicher Beschwerden die Verwertung einer Arbeitsfähigkeit von 70 % zumutbar sei. Eine allfällige Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit Erlass der angefochtenen Verwaltungsverfügung sei gegebenenfalls im Rahmen einer Neuanmeldung geltend zu machen. 4.2 In Bezug auf die für die Schmerzverursachung relevante Diagnosestellung unterscheiden sich die von der Beschwerdeführerin eingereichten Berichte der sie behandelnden Ärzte nicht wesentlich von derjenigen des Dr. med. A.________. Während Dr. med. E.________, welcher die Versicherte am 13. November 1998 im Spital Q.________ operiert hatte, in seinem Bericht vom 4. August 2003 keine eigenständige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit vornahm, hielt Dr. med. R.________ die Beschwerden der Versicherten, ohne eine klare Diagnose zu erheben, lediglich für glaubhaft und schloss daraus, die Beschwerdeführerin müsse deshalb "zur Zeit als 40 % arbeitsunfähig eingestuft werden". Obwohl Dr. med. B.________ in seinem Bericht vom 22. Oktober 2002 auf eine Kontusion der Lendenwirbelsäule vom 20. Dezember 2001 und auf "seither vermehrte Schmerzen bei längerem Stehen und Sitzen" hinwies, attestierte er der Versicherten ab 3. Dezember 2001 bis 13. August 2002 durchgehend eine Arbeitsfähigkeit von 70 %, welche sie ausweislich der Akten mindestens bis und mit Juni 2002 ohne krankheitsbedingte Ausfälle zu verwerten vermochte. Es ist deshalb nicht nachvollziehbar, dass eine angeblich im Dezember 2001 erlittene und als ursächlich bezeichnete Kontusion der Lendenwirbelsäule erst mehr als ein halbes Jahr später zur behaupteten zusätzlichen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit geführt haben soll. Bei dieser Ausgangslage ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung auf weitere Abklärungen verzichtete und gestützt auf das Gutachten des Dr. med. A.________ die Auffassung vertrat, dass die Beschwerdeführerin in ihrer ausgeübten Tätigkeit zu mindestens 70 % arbeitsfähig ist. Durch die zumutbare Verwertung dieser Arbeitsfähigkeit in ihrem angestammten Beruf kann die Versicherte ihr seit 3. Dezember 2001 entsprechend angepasstes Pensum gemäss Bericht der Arbeitgeberin vom 10. Juli 2002 ohne über die Pensumsreduktion hinausgehende Lohneinbusse erfüllen. Angesichts dieser Verhältnisse ist die Anwendung des Prozentvergleichs gerechtfertigt. Die Differenz zwischen den beiden mit voller und 70%iger Arbeitsfähigkeit realisierbaren Einkommen vermag bei den gegebenen Verhältnissen den für den Rentenanspruch massgeblichen Grenzwert von 40 % nicht zu erreichen (BGE 104 V 136 f. Erw. 2b; AHI 1998 S. 252 Erw. 2a mit Hinweis). Verwaltung und Vorinstanz haben deshalb das Leistungsbegehren der Beschwerdeführerin zu Recht abgelehnt.