Citation: 9C_93/2022 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz stellte auf das Gutachten des Dr. med. C.________ vom 28. Januar 2020 ab. Da sein Beweiswert durch nichts in Zweifel gezogen werde, sei auf das von der Beschwerdeführerin beantragte Gerichtsgutachten zu verzichten. Gemäss Dr. med. C.________ leide die Versicherte weder an einer posttraumatischen Belastungsstörung ([PTBS]; ICD-10 F43.1/DSM-5 F43.10) noch an einer Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6) oder an einer rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F33.1), die sich invalidisierend auswirke. Für die Zeit nach der Anmeldung bei der Invalidenversicherung im Juni 2018 sei aufgrund der erhobenen Befunde und unter Berücksichtigung der ausgewiesenen invaliditätsfremden Faktoren eine relevante Einschränkung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit nicht überwiegend wahrscheinlich und auch im Zeitpunkt der Begutachtung habe kein invalidisierender Gesundheitsschaden bestanden. Bei dieser Sachlage erübrige sich eine Indikatorenprüfung nach BGE 141 V 281. Damit habe die IV-Stelle einen Umschulungs- und einen Rentenanspruch zu Recht verneint.