Citation: C 220/99 08.02.2000 E. 29

29. des Monats (Samstag) bis 18. August (Freitag) 1995 ge- nannt. Auf Grund dieser Angaben bewilligte die kantonale Amtsstelle Kurzarbeit (vom 18. April) bis 21. Juli und er- neut ab 19. August (bis 31. Oktober) 1995 (Entscheide vom 1. Mai und 31. August 1995). Dem entsprechend richtete die Kasse für die vier Wochen vom 24. Juli bis 18. August 1995 keine Entschädigung für Kurzarbeit aus. Insbesondere liess sie die von der Firma im Rapport über die wirtschaftlich bedingten Ausfallstunden für Juli 1995 eingetragenen Soll- stunden von je 9,25 für die Arbeitswoche vom 24. bis 28. Juli unberücksichtigt. Ob in dieser Woche Betriebsfe- rien angeordnet waren und ob die Firma zur Gewährung dieser Ferienwoche verpflichtet war, kann offen bleiben. Nachdem die kantonale Amtsstelle für diesen Zeitraum keine Kurz- arbeit bewilligt und sich die Firma dagegen nicht beschwert hatte, war die Arbeitslosenkasse nicht befugt, für diese Woche Kurzarbeitsentschädigung auszurichten; auch das Ge- richt kann den Bewilligungsentscheid nicht in Wiedererwä- gung ziehen (vgl. BGE 119 V 183 f. Erw. 3a mit Hinweisen), weshalb der geltend gemachte Entschädigungsanspruch im Rahmen der vorliegend zu beurteilenden Rückforderung nicht geprüft und berücksichtigt werden kann. c) Nach dem Gesagten wird die Kasse die Höhe der Rück- forderung im Sinne der Ausführungen in Erwägung 4a hievor neu zu ermitteln haben.