Citation: 9C_217/2024 E. 6.2

6.2. Im angefochtenen Urteil wurde erwogen, der Beschwerdeführer habe auch nach Eintritt seiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen 2012 weiterhin seine Funktion als Geschäftsführer der D.________ GmbH inne gehabt, wobei für die Jahre 2012 und 2013 keine verlässlichen Verdienstangaben (mehr) erhältlich seien. Medizinisch-theoretisch hätte es ihm nach ärztlicher Einschätzung von August 2012 bis Oktober 2016 offen gestanden, leichte körperliche Tätigkeiten in einem Vollzeitpensum auszuüben. Angesichts der gesamten Umstände - so die Vorinstanz im Weiteren - wäre es ihm möglich und zumutbar gewesen, im Rahmen der ihm obliegenden Schadenminderungspflicht eine leidensangepasste unselbstständige erwerbliche Beschäftigung aufzunehmen, um eine optimale Verwertung der ihm verbliebenen Arbeitsfähigkeit zu gewährleisten. Gestützt auf tabellarische Ansätze gemäss LSE 2012, welche daher heranzuziehen seien (Tabelle TA1_tirage_skill_level, monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau 1 [einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art], Männer), betrage das monatliche Einkommen Fr. 5'210.-. Angepasst an die seinerzeit durchschnittliche betriebliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche (vgl. BFS, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, T 03.02.03.01.04.01) und an die Entwicklung der Nominallöhne für männliche Arbeitskräfte (von 2188 Punkten 2012 auf 2204 Punkte 2013) ergäbe dies ein Bruttoeinkommen von Fr. 65'653.70 jährlich. Die Kürzung dieses Betrags um einen sog. leidensbedingten Abzug rechtfertige sich sodann nicht, da der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl leichter Tätigkeiten umfasse. Daraus resultiere, wie das kantonale Gericht abschliessend festhält, in Gegenüberstellung zum Valideneinkommen von Fr. 90'461.70 ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 27 %.