Citation: 8C_379/2019 E. 7

Die Vorbringen der Beschwerdeführerin sind nicht geeignet, die vorinstanzliche Feststellung, wonach eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustands im massgeblichen Vergleichszeitraum nicht erstellt sei, als offensichtlich unrichtig auszuweisen (vgl. E. 1.2 hiervor). Das ABI-Gutachten vom 6. März 2018 äussert sich in dieser Hinsicht unmissverständlich dahingehend, dass die Einschätzung im Vorgutachten vom 22. November 2010 weiterhin Gültigkeit habe. Es bezieht sich damit ausreichend auf das Beweisthema der erheblichen Sachverhaltsänderung (vgl. SVR 2012 IV Nr. 18 S. 81, Urteil 9C_418/2010 E. 4.2; Urteil 9C_105/2015 vom 18. Juni 2019 E. 6.4). Zu betonen ist in diesem Zusammenhang, dass sich hinsichtlich der geklagten Sehstörungen weder aus neurologischer noch aus ophthalmologischer Sicht eine Veränderung ergeben hat. Die visuelle Störung mit Oszillopsien wurde bereits im ersten ABI-Gutachten eingehend diskutiert und als funktionell bezeichnet. Auch die Ärzte des Spitals D.________ wiesen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die subjektiven Beschwerden gemäss den Angaben der Versicherten seit dem Unfall stabil geblieben seien und sich nicht verändert hätten (vgl. Bericht vom 28. November 2017). Da es gemäss zutreffender Feststellung der Vorinstanz auch in psychischer Hinsicht an einer wesentlichen Verschlechterung des Gesundheitszustands fehlt und die Untersuchungen in den übrigen Fachgebieten ebenfalls keine relevante Veränderung seit der rentenaufhebenden Verfügung vom 23. August 2011 ergaben, hat es bei der vorinstanzlichen Feststellung eines im Wesentlichen unveränderten Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin sein Bewenden.