Citation: 8C_351/2021 E. 4.2

4.2. Was der Beschwerdegegner dagegen in seiner Vernehmlassung vorbringt, verfängt nicht. Soweit er insbesondere (erneut) geltend macht, eine weitere Erwerbstätigkeit führe zu einer Überlastung der gesunden rechten Schulter, kann ohne Weiteres auf die Ausführungen des kantonalen Gerichts verwiesen werden, wonach die beweiskräftige Abschlussbeurteilung des Kreisarztes med. pract. C.________ (Bericht vom 13. September 2019) nur - aber immerhin - den Schluss zulässt, dass rechts keine Einschränkungen bezüglich der zu hebenden und tragenden Lasten bestehen (vorinstanzliche Erwägung 4.2). Ein Anhaltspunkt für die behauptete Überlastungsproblematik - in angepasster Tätigkeit - ist weder ersichtlich noch (substanziiert) dargelegt. Ob sodann dem Invalideneinkommen das Kompetenzniveau 1 (Fr. 5417.- [LSE 2018, Tabelle TA1, Männer, Total]) zugrunde gelegt werden müsste, weil der Beschwerdegegner - wie er geltend macht - schriftlich nicht sattelfest sei und eine rein administrative Tätigkeit daher nicht in Frage komme, kann offen bleiben. Denn in diesem Fall beliefe sich das Invalideneinkommen, der insoweit zu Recht unbestrittenen Berechnung des kantonalen Gerichts folgend, auf (gerundet) Fr. 38'958.- ([Fr. 5417.- x 12] : 40 x 41.7 x 106.0 /105.1 [BfS, Tabelle T1.1.10, Nominallohnindex 2011-2020 / Basis 2010 = 100, Männer, Total] = Fr. 68'347.- x 0,95 x 0,6). Mit Blick auf das tiefere Valideneinkommen (Fr. 36'167.-) fällt ein Rentenanspruch folglich unverändert ausser Betracht. Bringt der Beschwerdegegner schliesslich vor, seine Arbeitsfähigkeit sei aufgrund seines Alters nicht verwertbar respektive es dürfe ihm altersbedingt kein Stellenwechsel mehr zugemutet werden, so ist ihm entgegen zu halten, dass der Unfallversicherer mit Blick auf den hier unbestritten anwendbaren Art. 28 Abs. 4 UVV nicht zu prüfen hat, ob und inwieweit eine versicherte Person fortgeschrittenen Alters die ihr verbliebene medizinisch-theoretische Restarbeitsfähigkeit zu verwerten vermag (statt vieler: Urteil 8C_732/2018 vom 26. März 2019 E. 7.2 mit Hinweisen). Auch anhand der sonstigen Vorbringen ergibt sich nichts Substanzielles zu Gunsten des Beschwerdegegners.