Citation: 2C_727/2014 E. 4.5

4.5. Schliesslich ist auch die Rüge, es handle sich um einen Grenzfall, weil er - der Beschwerdeführer - die Frist nach Art. 63 Abs. 2 AuG "um Haaresbreite" nicht erfülle, nicht stichhaltig. Es ist unvermeidlich, dass eine ausländische Person von Art. 63 Abs. 2 AuG nur profitieren kann, wenn die Aufenthaltsdauer erfüllt ist. Ist dies - wie hier - nicht der Fall, liegt keine "krasse Ungleichbehandlung" vor, wie der Beschwerdeführer moniert. Wie dargelegt, hat das Migrationsamt lange zugewartet, bis es überhaupt eine Verwarnung aussprach, und danach dem Beschwerdeführer genügend Zeit gelassen, seine wirtschaftliche Situation zu verbessern. Die relativ lange Aufenthaltsdauer wurde bereits zugunsten des Beschwerdeführers gewichtet (vgl. E. 4.1).