Citation: 6B_511/2020 E. 6

Aus diesen Gründen ist die Beschwerde gutzuheissen, das vorinstanzliche Urteil in den angefochtenen Punkten aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird angesichts der Umstände auf die Erhebung von Kosten verzichtet (Art. 66 Abs. 1 und 66 Abs. 4 BGG). Dem unterliegenden Beschwerdegegner 1 ist keine Parteientschädigung zuzusprechen. Der Beschwerdegegner 2, welchem in dem von ihm gegen den angefochtenen Entscheid geführten Beschwerdeverfahren (Verfahren 6B_520/2020) die unentgeltliche Rechtspflege gewährt worden ist, hat lediglich Anträge gestellt und auf eine begründete Vernehmlassung verzichtet. Es ist daher auch in Bezug auf ihn von der Ausrichtung einer Parteientschädigung abzusehen. Der Beschwerdeführerin ist keine Parteientschädigung auszurichten, da sie in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegt (Art. 68 Abs. 3 BGG).