Citation: 7B_696/2023 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt in formeller Hinsicht, die Vorinstanz habe mit Beschluss vom 29. September 2022 die Beweise ergänzt, jedoch die Parteiverhandlungen nicht wieder aufgenommen. Auch habe sie den Untersuchungsgrundsatz verletzt, indem sie nicht alle mit diesem Beschluss von ihr selbst beschlossenen Beweisergänzungen erhoben habe. Zudem sei die Vorinstanz ihrer Protokollierungspflicht nicht nachgekommen, indem sie die Parteivorträge der Staatsanwaltschaft und der Privatklägerschaft nicht in den Grundzügen protokolliert habe. Im Weiteren übt der Beschwerdeführer Sachverhaltskritik. Er macht geltend, insbesondere die für die Vorinstanz als belastendes Indiz geltende PET-Flasche sei objektiv ohne jeden Beweiswert. Sie sei erst vier Tage nach dem angeklagten Vorfall vom 5. Mai 2016 gefunden worden, obwohl am selben Ort unmittelbar nach der Tat eine Eisenstange gefunden worden sei, die mit der Tat in Verbindung gebracht worden sei. Die DNA-Analyse beweise entgegen den Ausführungen der Vorinstanz nicht, dass er sich in der Tatnacht in der Nähe des Tatorts aufgehalten habe. Vielmehr könnte die DNA-Spur mit der DNA seines Vaters oder seines Cousins, D.________, der von mehreren Personen als möglicher Täter genannt worden sei, übereinstimmen.