Citation: 5P.476/1999 06.03.2000 E. 5

5.-Damit ist die staatsrechtliche Beschwerde teilweise gutzuheissen, soweit darauf eingetreten werden kann. Die angefochtene Verfügung ist insoweit aufzuheben, als der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung im Rekursverfahren nicht gewährt worden ist und nicht wenigstens ein Teil der Kosten des Offizialanwalts entschädigt worden sind. Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist keine Gerichtsgebühr zu erheben. Sodann ist der Kanton Thurgau zu verpflichten, die Beschwerdeführerin für das bundesgerichtliche Verfahren eine Entschädigung von Fr. 1'000. -- zu bezahlen (Art. 159 Abs. 2 OG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren ist abzuweisen, soweit es sich gegen den nicht zugelassenen Wechsel des Anwalts richtet; denn insoweit war die Beschwerde von Anfang an aussichtslos. Im Übrigen aber wird es angesichts der Kosten- und Entschädigungsregelung gegenstandslos.