Citation: 8C_720/2015 E. 3.1.1

3.1.1. Beim Unfall vom 11. Juni 2003 (vgl. Sachverhalt lit. A.b) zog sich die Versicherte gemäss Bericht vom 18. Juli 2003 des Dr. med. I.________ eine Contusio des linken Unterarms mit handtellergrosser Schürfung, eine Contusio der linken Schulter sowie eine Contusio der rechten Patella zu, wobei er die Behandlung am 18. Juni 2003 abschloss. Darüber hinaus klagte sie jedoch "überall an sämtlichen Gelenken [über] irgendwelche Beschwerden" (Bericht aus der Wirbelsäulensprechstunde der Klinik J.________ vom 11. Dezember 2003). Im Rahmen der von der Allianz übernommenen Heilbehandlung wurden in der Folge auch Beschwerden am rechten Handgelenk untersucht und behandelt. Zudem klagte die Beschwerdeführerin über Kopf- und Rückenschmerzen. Von diesem Unfall nicht betroffen blieben die Fussgelenke der Versicherten. Nach Übernahme der Heilbehandlung und Ausrichtung eines Taggeldes sowie gestützt auf die Ergebnisse der medizinischen Abklärungen gelangte die Allianz mit Verfügung vom 28. April 2005 zur Auffassung, hinsichtlich der Folgen des Unfalles vom 11. Juni 2003 sei der Status quo ante/sine in Bezug auf das rechte Knie und die Wirbelsäule per 31. Dezember 2004 erreicht worden. Das etablierte Karpaltunnelsyndrom rechts stehe nicht in einem ursächlichen Zusammenhang mit diesem Unfall. Die Versicherungsleistungen für dieses Ereignis blieben deshalb per 31. Dezember 2004 eingestellt (Verfügung vom 28. April 2005).