Citation: B 87/05 30.11.2006 E. 1

1.1 Das Eidgenössische Versicherungsgericht beurteilt letztinstanzlich Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen Verfügungen im Sinne von Art. 5 VwVG auf dem Gebiete der Sozialversicherung (Art. 128 in Verbindung mit Art. 97, 98 lit. b-h und 98a OG). Zu diesen auf bundesrechtlicher Grundlage beruhenden Verfügungen gehören nach Art. 5 Abs. 2 und Art. 45 VwVG unter anderem die im erstinstanzlichen Klageverfahren der beruflichen Vorsorge erlassenen Zwischenentscheide (vgl. BGE 126 V 244; ZAK 1988 S. 524). Solche Verfügungen sind selbstständig anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 45 Abs. 1 VwVG; BGE 120 Ib 97 Erw. 1c mit Hinweisen, 97 V 248) und, was hier zutrifft (vgl. Art. 73 BVG), gegen den Endentscheid Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Eidgenössischen Versicherungsgericht geführt werden kann (Art. 129 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 101 lit. a OG; vgl. BGE 131 V 43 Erw. 1.1, 128 V 201 Erw. 2a mit Hinweisen; Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., S. 140 ff.). 1.2 Bei der angefochtenen vorinstanzlichen Verfügung, mit welcher die vier Klagen um Ausrichtung von Austrittsleistungen vereinigt worden sind, handelt es sich um eine Zwischenverfügung im Sinne von Art. 45 VwVG. Da Endverfügungen der kantonalen Sozialversicherungsgerichte im Bereich der beruflichen Vorsorge der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Eidgenössische Versicherungsgericht unterliegen (Art. 73 BVG), ist die vorinstanzliche Zwischenverfügung nur unter der Bedingung selbstständig anfechtbar, dass sie für den Beschwerdeführer einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann. 1.3 Nach der Rechtsprechung beurteilt sich das Vorliegen eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils nicht nur anhand eines einzigen Kriteriums. Vielmehr prüft das Gericht jenes Merkmal, das dem angefochtenen Entscheid am besten entspricht. Namentlich beschränkt sich das Gericht nicht nur darauf, allein den Nachteil als nicht wieder gutzumachend zu betrachten, den auch ein für die Beschwerde führende Person günstiges Endurteil nicht vollständig zu beseitigen vermöchte (BGE 124 V 87 Erw. 4, 121 V 116 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 125 II 619 Erw. 2a). Im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde genügt ein tatsächliches, insbesondere wirtschaftliches Interesse für die Annahme eines schutzwürdigen Interesses und damit für die Begründung eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils (BGE 130 II 153 Erw. 1.1 mit Hinweisen; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 30. März 2006, B 10/05). Nach ständiger Rechtsprechung liegt jedoch kein nicht wieder gutzumachender Nachteil vor, wenn es dem Betroffenen bloss darum geht, eine Verlängerung oder Verteuerung des Verfahrens zu verhindern (BGE 120 Ib 100 Erw. 1c; nicht veröffentlichte Erw. 1.4 von BGE 131 II 656). So hat denn auch das Eidgenössische Versicherungsgericht im Zusammenhang mit Beschwerden, die sich gegen eine Verfahrensvereinigung gerichtet haben, einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil verneint und es ist auf die Beschwerden nicht eingetreten (ZAK 1973 S. 513; Urteile vom 20. Oktober 2000 in Sachen A., K 142/00, und vom 18. Oktober 1989 in Sachen M., C 1/89).