Citation: 6B_1438/2019 E. B

A.________ erklärte sich in der Folge bereit, unter Verzicht auf Gewaltanwendung ins Massnahmenzentrum Uitikon einzutreten. Er wurde am 3. Dezember 2018 verlegt. Dort soll er am 5. Januar 2019 einen Insassen beleidigt haben, worauf er vom Sozialpädagogen angewiesen wurde, in seine Wohnzelle zu gehen, was er wiederholt verweigerte. Im weiteren Verlauf ergriff er ein Glas und äusserte sich gleichzeitig bedrohlich. Als mehrere Mitarbeiter und Insassen eintraten, warf er das Glas zu Boden und begab sich in seine Wohnzelle. Er verweigerte die Arrestverlegung mit der Androhung, Personen zu verletzen, so dass die Kantonspolizei Zürich aufgeboten werden musste. Als er aus seiner Wohnzelle abgeführt wurde, spuckte er dem involvierten Sozialpädagogen ins Gesicht. Als Folge dieses Vorfalls und zur Klärung der Gesamtsituation wurde er vom 9. Januar bis 4. März 2019 in die Strafanstalt Zug verlegt. Am 15. März 2019 teilte die Leitung des Massnahmenzentrums mit, es sei wiederum zu untolerierbaren Grenzüberschreitungen gekommen. A.________ habe am Vortag mit arabischen Schriftzeichen "Tod den Invasoren" auf die Wandtafel der Schule geschrieben, zumindest habe er die Schriftzeichen so übersetzt. In der Folge habe er erneut die Kooperation mit der Sozialpädagogin verweigert, indem er vor ihr stehen geblieben sei, sie mit starrem Blick fixiert und aufgefordert habe, ihn nicht mehr anzusehen. Trotz ihrer Intervention habe er sein Verhalten nicht geändert und sie weiterhin aufgefordert, den Blick von ihm abzuwenden. Mit Unterstützung sei es gelungen, ihn in seine Wohnzelle zu bringen. Auf Empfehlung der Leitung des Massnahmenzentrums wurde er am 18. März 2019 erneut in die Strafanstalt Zug verlegt. Es erfolgten erneute Kontaktaufnahmen im Hinblick auf einen Wiedereintritt in das Massnahmenzentrum.