Citation: 1C_573/2019 E. 4.6

4.6. Träfen hingegen die Angaben der Beschwerdeführerin zur historischen Ausgangslage zu, wären die Quellschutzmassnahmen wie dargelegt nicht als Eigentumsbeschränkungen im Sinne von Art. 20 Abs. 2 lit. c GSchG zu behandeln. In diesem Fall stellte sich die Frage, ob die Gemeinde über die Gesetzgebungskompetenz verfügen würde, die Kostentragungspflicht für solche quellschutzbedingten Massnahmen festzulegen. Nur in diesem Fall wäre die Feststellung des historischen Hintergrunds der Quellfassung für den Ausgang des Verfahrens von Bedeutung.