Citation: 8C_401/2022 E. 5.2

5.2. Weshalb der für die Rente massgebende Lohn beim Beschwerdeführer nicht nach der Sonderregel von Art. 24 Abs. 2 UVV und der entsprechenden Praxis festzusetzen sei, legt er nicht dar. Das kantonale Gericht hat die erst jüngst bestätigte bundesgerichtliche Rechtsprechung zutreffend wiedergegeben. Demnach gelangt Art. 24 Abs. 2 UVV nicht nur bei verzögertem Rentenbeginn nach langdauernder Heilbehandlung und entsprechendem Taggeldbezug, sondern auch bei Rückfällen (oder Spätfolgen) zur Anwendung, die mehr als fünf Jahre nach dem Unfall eingetreten sind (BGE 147 V 213 E. 3.4.1 mit Hinweisen). Bei der Festsetzung des versicherten Verdienstes ist beim angestammten Arbeitsverhältnis anzuknüpfen und haben Arbeitsverhältnisse, die erst nach dem Unfallereignis angetreten wurden, unbeachtlich zu bleiben (vgl. BGE 147 V 213 E. 3.4.4 mit Hinweis). Triftige Gründe für eine Abkehr von dieser konstanten Rechtsprechung sind nicht ersichtlich und werden in der Beschwerde auch nicht (substanziiert) dargelegt (zu den Voraussetzungen für eine Praxisänderung vgl. BGE 148 III 1 E. 2.4.1 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 141 II 297 E. 5.5.1; 140 V 538 E. 4.5; 137 V 417 E. 2.2.2; Urteil 8C_264/2020 vom 17. August 2020 E. 3.2.2).