Citation: 9C_88/2021 E. 4.2

4.2. Soweit der Beschwerdeführer weiter geltend macht, selbst bei einer Berücksichtigung des Observationsergebnisses sei kein Revisionsgrund ausgewiesen, da sich die Vorinstanz auf eine bloss abweichende Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhaltes stützen würde, ist Folgendes festzuhalten: Gemäss den verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen ist beim Versicherten von einer - früher nicht gezeigten - bewusstseinsnahen Aggravation auszugehen, welche nicht auf eine verselbständigte krankheitswertige Störung zurückzuführen ist. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was diese Feststellungen bundesrechtswidrig erscheinen lassen würden. Damit ist rechtsprechungsgemäss ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG ausgewiesen (vgl. Urteile 8C_825/2018 vom 6. März 2019 E. 6.1 und 9C_602/2016 vom 14. Dezember 2016 E. 5.2.2).