Citation: 1C_636/2012 E. 3.3

3.3. Der Rechtsgleichheitsgrundsatz nach Art. 8 Abs. 1 BV verlangt, dass Gleiches nach Massgabe seiner Gleichheit gleich oder Ungleiches nach Massgabe seiner Ungleichheit ungleich behandelt wird. Der Anspruch auf rechtsgleiche Behandlung wird insbesondere verletzt, wenn hinsichtlich einer entscheidwesentlichen Tatsache rechtliche Unterscheidungen getroffen werden, für die ein vernünftiger Grund in den zu regelnden Verhältnissen nicht ersichtlich ist, oder wenn Unterscheidungen unterlassen werden, die aufgrund der Verhältnisse hätten getroffen werden müssen (BGE 136 I 17 E. 5.3 S. 29 mit Hinweis). Im Gegensatz zu den Beschwerdeführern haben die Gegenparteien im Beschwerdeverfahren vor dem Regierungsrat sowie der Vorinstanz vollständig obsiegt. Für die von der Vorinstanz bei der Verlegung der Parteikosten getroffene Lösung bestehen vernünftige Gründe. Eine Verletzung von Art. 8 Abs. 1 BV ist nicht ersichtlich.