Citation: 6B_1001/2015 E. A

X.________ wurde mit Urteil des Gerichtskreises III Aarberg-Büren-Erlach vom 7. Juni 2010 der mehrfachen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, der einfachen Körperverletzung, der mehrfachen Tätlichkeiten, Sachbeschädigungen, des mehrfachen unanständigen Benehmens, des Hausfriedensbruchs, der mehrfachen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz, der Widerhandlung gegen das Abfallgesetz und der einfachen Verkehrsregelverletzung schuldig erklärt und unter Anordnung einer vollzugsbegleitenden ambulanten Massnahme zu einer Freiheitsstrafe von 7 ½ Monaten und zu einer Busse von Fr. 1'200.-- verurteilt. Am 10. Juli 2010 wurde er unter Anordnung einer Probezeit von einem Jahr bedingt entlassen. Am 10. September 2010 wurde er aufgrund erneuter Gewalttätigkeiten in den Strafvollzug zurückversetzt. Die ambulante Massnahme wurde am 27. Oktober 2010 von der Abteilung Straf- und Massnahmenvollzug wegen Aussichtslosigkeit aufgehoben. Am 9. Februar 2011 verurteilte das Regionalgericht Berner Jura-Seeland X.________ wegen einfacher Körperverletzung mit einem gefährlichen Gegenstand, Tätlichkeit, Sachbeschädigung und Irreführung der Rechtspflege zu einer Freiheitsstrafe von 11 Monaten. Der Vollzug der Strafe wurde zugunsten einer stationären Massnahme aufgeschoben. Das Obergericht bestätigte mit Urteil vom 24. Juni 2011 die erstinstanzlichen Schuldsprüche mit der Modifikation, dass es X.________ der falschen Anschuldigung statt der Irreführung der Rechtspflege schuldig sprach, und verurteilte ihn unter Zubilligung einer Verminderung der Zurechnungsfähigkeit in mittlerem Grade zu einer Freiheitsstrafe von 14 Monaten, die es zugunsten einer stationären Massnahme im Sinne von Art. 59 StGB aufschob, sowie zu einer Busse von Fr. 800.--.