Citation: 9C_565/2016 E. 2.3

2.3. Ob die Beschwerdeführerin ursprünglich als Produktionsmitarbeiterin, wie geltend gemacht, eine leichte Tätigkeit verrichtet hat, ist sodann nicht entscheidend. Dieser Umstand würde insbesondere nichts daran ändern, dass die Verfügung vom 24. Juni 2004, mit welcher der Versicherten rückwirkend ab 1. August 2002 eine ganze Invalidenrente zugesprochen worden war, zweifellos unrichtig war, hätte die Versicherte doch aus Sicht der Gutachter bereits ein halbes Jahr nach der Operation im Januar 2002 wieder vollumfänglich eine angepasste Erwerbstätigkeit ausüben können. Schliesslich wirft die Versicherte dem kantonalen Gericht vor, es habe den Untersuchungsgrundsatz verletzt, weil es davon abgesehen hat, Abklärungen zur Fabrikationstätigkeit zu treffen, welche die Versicherte seinerzeit ausgeübt hat. Zu beachten gilt es in diesem Zusammenhang, dass sich im Gutachten der Frau Dr. med. B.________ vom 17. August 2015 eine "aktuelle Arbeitsanamnese; letzte Arbeitsstelle inklusive detaillierter Tätigkeitsbeschreibung" findet. Danach hat die Versicherte Parkettriemen (leichte Gewichte) sortieren und auch mittelschwere Holzriemen kontrollieren müssen. Die einzelnen Arbeitsschritte sind alsdann noch näher dargestellt. Je die Hälfte der Zeit sei auf die Arbeit mit den leichten und den mittelschweren Holzriemen entfallen. Insgesamt müsste wohl nicht auf eine leichte, sondern auf eine mittelschwere Arbeit geschlossen werden, wenn dieser Umstand ausschlaggebend und zu beurteilen wäre. Da das Gutachten in der Anamnese die von der Versicherten verrichteten Tätigkeiten genau beschreibt, worauf sich die Beurteilung von Verwaltung und kantonalem Gericht stützen konnte, ist die Rüge der Missachtung des Untersuchungsgrundsatzes (vgl. Art. 43 ATSG) durch die Vorinstanz unbegründet. Da der rechtserhebliche Sachverhalt vollständig abgeklärt wurde, erübrigen sich zusätzliche Beweismassnahmen, weshalb dem Eventualantrag der Beschwerdeführerin nicht stattzugeben ist.