Citation: 6S.383/2004 18.11.2004 E. 5

Der Beschwerdeführer wendet sich im Übrigen ganz allgemein gegen die Strafzumessung durch die Vorinstanz. Bei der Strafzumessung hat die kantonale Behörde jedoch einen weiten Spielraum des Ermessens, und das Bundesgericht greift nur ein, wenn die Vorinstanz den gesetzlichen Strafrahmen überschritten hat, wenn sie von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen ist oder wenn sie wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen bzw. falsch gewichtet hat oder wenn die Strafe in einem Masse unverhältnismässig streng erscheint, dass von einer Überschreitung oder einem Miss-brauch des Ermessens gesprochen werden muss (BGE 129 IV 6 E. 6.1 S. 21). Auch in diesem Punkt kann in Anwendung von Art. 36a Abs. 3 OG auf die Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (vgl. angefochtener Entscheid S. 9 - 12 E. 3). Was der Beschwerdeführer vorbringt, dringt nicht durch. Sein Leu-mund wurde nicht vor allem wegen der Betreibungen als getrübt angesehen, sondern wegen des Umstandes, dass er mehrfach und zum Teil einschlägig vorbestraft ist (angefochtener Entscheid S. 11). Dass er persönliche Probleme hat, wurde von der Vorinstanz nicht übersehen (vgl. angefochtener Entscheid S. 12). Auch wenn man diese Probleme etwas stärker gewichten will, als es die Vorinstanz getan hat, liegt die Strafe immer noch im Rahmen des ihr zustehenden Ermessens. Im Zusammenhang mit den vom Beschwerdeführer geltend gemachten finanziellen Problemen ist auch zu berücksichtigen, dass er innert 3 ½ Wochen sich mehr als 11'000 Franken angeeignet hat (angefochtener Entscheid S. 12). Diese hohe Summe lässt sich nicht ausschliesslich mit finanziellen Problemen, sondern mindestens teilweise nur mit der von der Vorinstanz angeführten kriminellen Energie erklären. Und schliesslich ist es von Bundesrechts wegen unerheblich, dass die Staatsanwaltschaft eine Strafe von "nur" vier bis sechs Monaten Gefängnis beantragt hatte. Indem die Vorinstanz auf das obere Strafmass erkannte, verletzte sie kein Bundesrecht. Ge-samthaft gesehen erweist sich die ausgefällte Strafe als bundes-rechtskonform, weshalb die Beschwerde auch in diesem Punkt abzuweisen ist.