Citation: 1B_548/2017 E.

Um eine Freilassung nach dem am 17. Dezember 2017 bevorstehenden Vollzugsende zu verhindern, beantragte die Staatsanwaltschaft bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Hinwil (KESB) die fürsorgerische Unterbringung (FU) des Verurteilten (nach Art. 426 Abs. 1 i.V.m. Art. 428 Abs. 1 ZGB). Am 15. Dezember 2017 wurde die FU von der KESB bewilligt. Da sich keine fürsorgerische Einrichtung bereit erklärt hatte, den Verurteilten aufzunehmen, ordnete die KESB die FU vorläufig in der bisherigen Strafanstalt an. Dagegen erhob der Verurteilte Beschwerde an das Bezirksgericht Hinwil. Mit Verfügung vom 15. Dezember 2017 ermächtigte das kantonale Amt für Justizvollzug die Direktion der Strafanstalt, die FU direkt im Anschluss an das Vollzugsende durchzuführen, "im Sinne einer Notlösung und vorübergehend".