Citation: 6B_315/2020 E. 6.4

6.4. Soweit der Beschwerdeführer überdies geltend macht, der Unfall sei für ihn weder voraussehbar noch vermeidbar gewesen (Beschwerde S. 14 ff. Ziff. 5), entfernt er sich von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz. Er legt nicht dar, inwiefern die Vorinstanz bei der von ihr festgestellten Sachlage zu Unrecht festhält, der Unfall wäre vermeidbar gewesen, denn das Betonelement hätte mit einem A-Bock gesichert oder flach liegend abgestellt werden können, um ein Umstürzen zu verhindern. Weiter erwägt sie zu Recht, dass eine Intervention bei C.________ nicht gefruchtet hätte, sei mit Blick darauf, dass ihn schon mehrere Personen erfolglos auf die Sicherung des Elements angesprochen hatten, zwar möglich. Indessen habe es der Beschwerdeführer in der Hand gehabt, die Ketten nicht zu entspannen, als er das Element abgesetzt habe, bis für eine adäquate Sicherung gesorgt gewesen wäre, oder er hätte für eine energiefreie Lagerung sorgen können. Angesichts der erheblichen Gefahr für Leib und Leben wäre eine Weigerung, die Ketten zu entspannen, zumutbar gewesen. C.________ sei gegenüber dem Beschwerdeführer aufgrund des Leihverhältnisses weisungsberechtigt, nicht aber sein Vorgesetzter gewesen. Zudem habe sich der Polier auf der Baustelle befunden, was der Beschwerdeführer gewusst habe, und der Beschwerdeführer hätte diesen informieren bzw. miteinbeziehen können. Damit hätte - auch für den Beschwerdeführer erkennbar - das Umstürzen des Elements verhindert werden können (Urteil S. 41 E. 8.2.2.3). Diesen zutreffenden Erwägungen ist nichts beizufügen.