Citation: 6B_214/2011 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführer beantragten in ihrer Stellungnahme vom 27. Juli 2009 die Einvernahme von L.________ als Zeugen. Dieser habe eine der aus Bern zur Demonstration angereisten Delegationen organisiert und könne als Zeuge bestätigen, dass die von ihm geleitete Gruppe keineswegs irgendeine Zufahrt blockiert habe. Die Vorinstanz hält fest, auf die Abnahme dieses Beweises sei zu verzichten. Der Polizeibeamte G.________ habe als Zeuge glaubhaft ausgeführt, diverse Lastwagen seien von den Demonstranten nicht auf das Gelände gelassen worden und hätten wieder umkehren müssen. Diese Schilderung werde durch die Aussagen verschiedener anderer Zeugen gestützt sowie durch den Polizeirapport und die Fotoaufnahmen untermauert. An diesem Beweisergebnis vermöchte die allenfalls gegenteilige Zeugenaussage von L.________ zum mehrere Jahre zurückliegenden Vorfall nichts zu ändern, zumal er als Leiter einer Gruppe von Demonstranten aktiv in das Geschehen involviert gewesen sei, weshalb seinen Aussagen kein massgeblicher Beweiswert zukomme (angefochtenes Urteil S. 21). Die Vorinstanz hat damit in antizipierter Beweiswürdigung eine Zeugeneinvernahme von L.________ als nicht erforderlich erachtet. Was die Beschwerdeführer dagegen vorbringen, erschöpft sich in appellatorischer Kritik, die zur Begründung der Willkürrüge nicht genügt. Die Beschwerdeführer verkennen im Übrigen, dass sich die dem Schuldspruch zugrunde liegenden tatsächlichen Feststellungen nicht allein auf die Zeugenaussage des Polizeibeamten G.________, sondern auf weitere Beweise stützen.