Citation: U 392/00 20.10.2003 E. 4

Für die Vornahme des Einkommensvergleichs ist grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des allfälligen Rentenbeginns abzustellen (BGE 129 V 223 Erw. 4.1, 128 V 174 Erw. 4a); vorliegend also auf diejenigen ab Dezember 1997. Damals war der Beschwerdeführer 62 1/2 Jahre alt. Laut eigenen Angaben sah er sich schon vor dem Unfall veranlasst, wegen seines Alters nur noch Temporäranstellungen anzunehmen. Neben den nicht auf den Unfall zurückzuführenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen (vgl. Erwägung 3.2 hievor), war offenbar auch das fortgeschrittene Alter ein Grund, warum er nach dem Rückfall im August 1995 keine weitere Erwerbstätigkeit mehr aufnahm. Daher kommt Art. 28 Abs. 4 UVV zur Anwendung. Der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers ist also mit den Einkommenszahlen (Validen- und Invalideneinkommen) zu bestimmen, welcher ein Versicherter im mittleren Alter ("zwischen 40 und 45 Jahren") verdienen würde (SVR 1995 UV Nr. 35 S. 106 Erw. 3, RKUV 1990 Nr. U 115 S. 392).