Citation: 8C_78/2019 E. 7.2

7.2. Art. 29 Abs. 3 BV gewährt der (unentgeltlich) verbeiständeten Person kein Recht auf freie Wahl des Rechtsvertreters oder der Rechtsvertreterin (BGE 139 IV 113 E. 1.1 S. 115 f.; 135 I 261 E. 1.2 S. 263; 126 I 207 E. 2b S. 211). Die Rechtsprechung anerkennt indessen in besonderen Fällen ein Wahlrecht des Verbeiständeten auf seinen Rechtsvertreter. Dies ist namentlich der Fall, wenn ein besonderes Vertrauensverhältnis zwischen Mandant und Anwalt besteht oder der Anwalt sich bereits in einem vorangegangenen Verfahren mit der Sache befasst hat, und ferner, wenn der Mandant die Sprache des Gerichts und des ihm bestellten Anwalts nicht versteht, sodass er sich in der Wahrung seiner Rechte beeinträchtigt vorkommen müsste (BGE 113 Ia 69 E. 5c S. 71; 95 I 409 E. 5 S. 412; Urteil 2C_79/2013 vom 26. August 2013 E. 2.2.1 mit weiteren Hinweisen). Ob diese Rechtsprechung auch bei einer nicht-anwaltlichen Rechtsvertretung zur Anwendung gelangen kann, erscheint fraglich, kann hier aber offen gelassen werden. Denn die Beschwerdeführerin macht ohnehin einzig ein Vertrauensverhältnis zur UFS, nicht aber zu ihrer Rechtsvertreterin im Verwaltungsverfahren geltend. Offenbar bestand auch zum Rechtsvertreter im vorinstanzlichen und im bundesgerichtlichen Verfahren, der ebenfalls für die UFS tätig ist und im Anwaltsregister des Kantons Zürich verzeichnet ist, ein Vertrauensverhältnis. Insoweit vermag die Beschwerdeführerin auch aus der dargelegten Rechtsprechung zum Wahlrecht in besonderen Fällen nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. Im Übrigen erschöpfen sich ihre Ausführungen in appellatorischer Kritik am angefochtenen Entscheid, worauf nicht weiter einzugehen ist (vgl. E. 2.1 hiervor).