Citation: U 35/06 04.09.2006 E. A

A.a Der 1960 geborene portugiesische Staatsangehörige F.________ war seit 1987 als Eisenleger bei der Firma A.________ AG tätig, und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 22. Mai 1992 zog er sich bei einem Sturz auf einer Baustelle u.a. beidseitige Radiusfrakturen zu. Die SUVA gewährte Versicherungsleistungen und sprach F.________ mit Verfügung vom 24. Mai 1993 eine Integritätsentschädigung auf Grund einer Integritätseinbusse von 5 % und mit Verfügung vom 2. Februar 1994 eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 20 % zu. A.b Ab 3. Juli 2000 arbeitete F.________ wiederum als Eisenleger bei der B.________ AG. Anlässlich eines erneuten Sturzes am 4. Juli 2001 zog er sich diffuse Kontusionen und eine Jochbeinfraktur sowie eine dislozierte, instabile, distale Radiusschaftfraktur links zu. Auch für diesen Unfall erbrachte die SUVA Versicherungsleistungen. Vom 21. August bis 30. Oktober 2002 weilte der Versicherte zur stationären Handrehabilitation und beruflichen Abklärung/Umorientierung in der Rehaklinik X.________. Gestützt auf den Austrittsbericht vom 19. November 2002 schätzte Kreisarzt Dr. med. S.________ den Integritätsschaden auf insgesamt 10 %, wovon 5 % auf den zweiten Unfall zurückzuführen seien. Die erwerblichen Verhältnisse wurden nach der Metallentfernung vom 4. März 2003 ebenfalls auf Grund der in der Rehaklinik X.________ gewonnenen Erkenntnisse ermittelt. Demnach könnte F.________ für eine leichte Tätigkeit, bei welcher die linke Hand als Zudienhand eingesetzt werden kann, mit gelegentlichem beidhändigem Heben vom Boden bis 10 kg und ohne Arbeiten auf Leitern sowie unter Berücksichtigung einer zusätzlichen 5-Minuten Pause pro Stunde, noch ein Erwerbseinkommen von Fr. 43'958.- erzielen, was verglichen mit dem mutmasslichen Valideneinkommen einen Invaliditätsgrad von 31 % ergibt. Mit Verfügung vom 17. November 2003 wurde dem Versicherten eröffnet, dass er Anspruch auf eine entsprechende Invalidenrente ab 1. Mai 2003 und eine zusätzliche Integritätsentschädigung von 5 % habe. Daran hielt die SUVA mit Einspracheentscheid vom 29. Juni 2004 fest.