Citation: 9C_86/2021 E. 6.2

6.2. Am 2. Februar 2016 informierte die Beschwerdeführerin die Beschwerdegegnerin, ein ehemaliger Arbeitnehmer habe im Jahre 2015 ein Einkommen aus Ausübung einer Mitarbeiteroption erzielt, sie gehe jedoch ohne Gegenbericht der Ausgleichskasse davon aus, dieses Einkommen unterliege nicht einer Beitragspflicht, da der betreffende Arbeitnehmer die Schweiz voraussichtlich definitiv verlassen habe. Daraufhin teilte eine Mitarbeiterin der Ausgleichskasse der Beschwerdeführerin in einer E-Mail vom 29. Februar 2016 mit, der betreffende Arbeitnehmer unterliege nicht mehr der AHV-Gesetzgebung der Schweiz. Liege ein internationaler Bezug vor, so müsse unter Anwendung der Vorschriften zur Versicherungsunterstellung festgestellt werden, in welchen Staaten der Mitarbeiter während der Vestingperiode unterstellt war. Die geldwerten Vorteile aus Mitarbeiterbeteiligungen, welche massgebenden Lohn darstellten, würden entsprechend anteilsmässig an der Dauer der verschiedenen Versicherungsunterstellungen beitragspflichtig. Nicht von Belang sei die Zeitdauer zwischen dem Ende der Vestingperiode und dem Zeitpunkt der tatsächlichen Ausübung.