Citation: 6B_1113/2023 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer beanstandet die vorinstanzliche Strafzumessung und rügt eine Verletzung von Art. 34 ff., Art. 47 ff. und Art. 106 StGB. Im psychiatrischen Gutachten sei seine allfällige schwerere Alkoholintoxikation und der Einfluss von anderen Substanzen nicht berücksichtigt worden. Dies habe seine aufgrund der dissozialen Persönlichkeitsstörung vorhandene Impulsivität und Neigung zu unkontrolliertem Verhalten potenziert. Richtigerweise habe daraus die Berücksichtigung einer leichten bis mittleren Einschränkung der Schuldfähigkeit mit entsprechender Reduktion des Strafmasses folgen müssen. Zudem müsse sich der Umstand, dass der Beschwerdeführer erst kurz vor der Tat volljährig geworden sei, stärker strafmindernd gewichtet werden. Insgesamt sei dem Beschwerdeführer eine starke Strafminderung im Bereich von mindestens 1/3 zugute zu halten. Stärker zu gewichten sei auch, dass seine Tat nicht geplant gewesen sei, sondern dass es sich um eine Kurzschlussreaktion gehandelt habe. Im Ergebnis führe dies maximal zu einem Strafmass von zwölf Jahren und zwei Monaten Freiheitsstrafe.