Citation: 2C_489/2023 E. 4

Die Vorinstanz bestätigte den Entscheid der GVB und der WEU, wonach dem Beschwerdeführer keine Entschädigung zusteht. Die Vorinstanz erwog, der Beschwerdeführer habe den Schaden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit absichtlich herbeigeführt. Der Beschwerdeführer könne sodann aus dem Schreiben vom 8. Juni 2018 der GVB Privatversicherungen AG keine verbindlichen Anordnungen hinsichtlich der Entschädigungspflicht ableiten. Das Schreiben sei als blosses Informationsschreiben und nicht als Verfügung zu qualifizieren, denn es sei nicht im Namen der GVB, sondern in jenem der nicht verfügungsbefugten GVB Privatversicherungen AG verfasst worden, und enthalte keine verbindlichen Zusagen (angefochtenes Urteil, E. 2.3). Ansprüche aus Vertrauensschutz entfielen, da die relevanten Angaben nicht vorbehaltlos erfolgt seien und das Schreiben überdies keine behördliche Zusicherung darstellen könne, da es im Namen der privatrechtlich tätigen GVB Privatversicherungen AG verfasst worden sei (angefochtenes Urteil, E. 2.4).