Citation: 5P.343/2004 02.11.2004 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt zunächst eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV). Er führt aus, das Obergericht habe von ihm eingereichte Unterlagen (namentlich solche betreffend sein Einkommen) nicht bzw. nicht genügend gewürdigt. Das im Anspruch auf rechtliches Gehör enthaltene Mitwirkungsrecht gibt einer Partei unter anderem das Recht, erhebliche Beweise beizubringen bzw. mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden. Diesem Mitwirkungsrecht entspricht die Pflicht des Richters, Argumente und Verfahrensanträge entgegenzunehmen und zu prüfen, sowie rechtzeitig und formrichtig angebotene, erhebliche Beweismittel abzunehmen (BGE 106 Ia 161 E. 2b S. 162; 122 II 464 E. 4a S. 469; 127 I 54 E. 2b S. 56). Dass das Obergericht gegen diesen Teilaspekt des rechtlichen Gehörs verstossen hätte, findet indes im angefochtenen Entscheid keine Stütze. Vielmehr lässt sich daraus entnehmen, dass es die eingereichten Unterlagen zur Kenntnis genommen hat, verweist es doch ausdrücklich darauf. Indes hat es ihren Beweiswert als eher gering eingestuft. Das rechtliche Gehör bestimmt aber nicht, wie der Richter Beweismittel zu würdigen hat. Die Rüge des Beschwerdeführers stösst damit ins Leere, so dass darauf nicht eingetreten werden kann (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).