Citation: 2C_425/2023 E. 4.2

4.2. Zur Begründung der Rüge der Verletzung der Rechtsgleichheit (Art. 8 Abs. 1 BV) weist der Beschwerdeführer zunächst in allgemeiner Weise auf seine Krankheit (Parkinson) und deren Symptome hin. Sodann führt er aus, er sei einmal erschrocken, weil der Experte hinter ihm gestanden sei bzw. er sei grundsätzlich verunsichert gewesen, weil dieser ihm zu nahe gekommen sei, was sich negativ auf sein Prüfungsergebnis ausgewirkt habe. Mit diesen allgemein gehaltenen Ausführungen gelingt es ihm indessen nicht rechtsgenüglich darzutun, dass die von ihm beanstandete Beaufsichtigung - sollte diese tatsächlich einen Mangel im Prüfungsverfahren darstellen - das Prüfungsergebnis entscheidend beeinflusst haben könnte bzw. beeinflusst habe und damit rechtserheblich sei (vgl. BGE 147 I 73 E. 6.7 mit Hinweis). Zudem legt der Beschwerdeführer in keiner Weise dar, dass die Vorinstanz Recht verletzt habe, indem sie erwogen hat, dass Verfahrensmängel im Prüfungsablauf, sofern dies zumutbar erscheine, grundsätzlich sofort geltend zu machen seien, ansonsten der Anspruch eines Prüfungskandidaten auf Beseitigung des Mangels erlischt (vgl. auch BGE 147 I 73, nicht publ. E. 7.2; Urteil 2C_967/2022 vom 25. Mai 2023 E. 6.1) bzw. führt nicht in nachvollziehbarer Weise aus, weshalb es ihm nicht möglich gewesen sei, bereits anlässlich der Prüfung die Beobachtung durch den Experten zu beanstanden. Ebensowenig zeigt er substanziiert auf, inwiefern der Umstand, dass er nicht vorgängig bzw. im Entscheid betreffend den Nachteilsausgleich über die Anwesenheit des Examinators informiert worden sei, eine unzulässige Ungleichbehandlung gegenüber anderen Kandidaten, denen ein Nachteilsausgleich gewährt wurde, darstelle. Allgemeine Hinweise auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zur Rechtsgleichheit genügen nicht, um die behauptete rechtsungleiche Behandlung zu substanziieren (Art. 106 Abs. 2 BGG). Im Übrigen nennt der Beschwerdeführer keine weiteren Rechtsnormen oder verfassungsmässigen Rechte, die dadurch verletzt worden sein sollen, dass er nicht im Voraus über die Präsenz des Examinators informiert worden sei. Nicht ersichtlich ist, was er aus dem von ihm zitierten BGE 104 Ib 297 ableiten will, zumal es in jenem Entscheid um die Rechtmässigkeit einer Reglementsbestimmung ging, welche den Ausschluss vom Pharmaziestudium wegen dreimaligen Nichtbestehens der ersten ärztlichen Propädeutikums ging.