Citation: 8C_317/2018 E. 4.2

4.2. Zum Zeitpunkt der rentenablehnenden Verfügung am 14. Mai 2009 stellte die Verwaltung fest, dass der Versicherte aufgrund der bestehenden Beschwerden an der Wirbelsäule seiner angestammten Tätigkeit als Produktionsmitarbeiter nicht mehr nachgehen könne. Die Abklärungen in der Rehaklinik B.________ hätten jedoch ergeben, dass ihm eine leichte, wechselbelastende Tätigkeit ohne häufiges Bücken oder mit Zwangshaltungen weiterhin vollzeitig zu 100% zumutbar wäre. Wie die RAD-Ärztin C.________, Fachärztin für Orthopädie, in ihren Stellungnahmen vom 31. März 2017 und 12. Mai 2017 überzeugend darlegt, ist mit den neuen Berichten des Dr. med. D.________ vom 20. Juli 2016 und 28. April 2017 zwar eine Zunahme von degenerativen Veränderungen im Bereich der LWS bestätigt. Allerdings fehlen darin Befunde zur muskuloskelettalen Funktion, welche eine (zusätzliche) Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit zu begründen vermögen. Im Übrigen hat die RAD-Ärztin die neuen Röntgenbilder der LWS vom 27. April 2017 mit jenen aus dem Jahre 2006 verglichen und schwerwiegende radiologische Veränderungen im Bereich der Brust- und Lendenwirbelsäule anhand der gegenwärtigen Befundlage ausgeschlossen. Unter Berücksichtigung der vorgenannten Umstände erscheint es jedenfalls nicht als offensichtlich unrichtig, wenn die Vorinstanz in Bezug auf die lumbalen Rückenschmerzen eine zusätzlich verminderte Erwerbsfähigkeit im Vergleich zum Sachverhalt, wie er der Verfügung vom 14. Mai 2009 zu Grunde lag, als nicht glaubhaft erachtete.