Citation: 2C_902/2021 E. 5.4.2

5.4.2. In Bezug auf die Rückgabe der Hündin "C.________" hat das Verwaltungsgericht ausgeführt, dass es sich um einen Schäferhund-Collie-Mischling handle. Schäferhunde seien anspruchsvolle Tiere, welche eine ausreichende Beschäftigung und entsprechende Führung benötigten. Es sei fraglich, ob die Beschwerdeführerin in der Lage sei, zwei Hunde zu führen, welche beide zumindest teilweise Eigenschaften eines Schäferhundes aufweisen. Beim Spaziergang mit zwei Hunden anlässlich der Nachkontrolle am 17. November 2020 habe sich gezeigt, dass die Beschwerdeführerin erhebliche Schwierigkeiten gehabt habe, die Kontrolle über beide Hunde zu behalten. Die Möglichkeit, den Hunden im Garten Auslauf zu bieten, bestehe nicht mehr, weil sie eine Wohnung ohne Garten bewohne. Folglich müsste die Beschwerdeführerin die Hunde getrennt ausführen und den hierfür nicht unerhebliche Zeitaufwand sowie die notwendige Disziplin aufbringen. Es sei davon auszugehen, dass es bei einer solchen Belastung schnell wieder zu einer Überforderung kommen könnte. Bei "C.________" handle es sich um ein relativ junges Tier. Es würde ihr im Gegensatz zu "B.________" leichter fallen, einen neuen Menschen zu akzeptieren. Deshalb sei die definitive Beschlagnahme von "C.________" zu bestätigen (vgl. E. 4.5.8 des angefochtenen Entscheids).