Citation: 2A.316/2001 19.07.2001 E. 1

1.- Der aus der Bundesrepublik Jugoslawien stammende A.________ (geb. ***) hielt sich in den Jahren 1995 und 1996 in Missachtung der Einreisesperre wiederholt in der Schweiz auf. Am 14. Oktober 1996 wurde er nach Italien ausgeschafft. Angeblich am 23. Mai 1999 reiste er erneut illegal in die Schweiz ein. Am 3. Juni 1999 wurde A.________ durch die Stadtpolizei Zürich verhaftet. Er stellte ein Asylgesuch, das vom Bundesamt für Flüchtlinge am 3. September 1999 abgewiesen wurde; gleichzeitig wurde die Wegweisung aus der Schweiz verfügt und die Ausreise angeordnet. Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat die Asylrekurskommission mit Urteil vom 8. November 1999 nicht ein. Ein Wiedererwägungsgesuch wurde vom Bundesamt für Flüchtlinge am 4. Oktober 2000 abgewiesen. Vom 3. Juni 1999 bis zum 25. September 2000 verbüsste A.________ die am 24. September 1997 vom Obergericht des Kantons Zürich wegen mehrfachen Diebstahls verhängte Gefängnisstrafe von 18 Monaten. Am 15. November 2000 wurde er erneut verhaftet, und mit Urteil des Bezirksgericht Zürich vom 13. Juni 2001 unter anderem wegen mehrfachen Diebstahls zu einer Gefängnisstrafe von acht Monaten (unbedingt) verurteilt. Das Urteil ist soweit ersichtlich noch nicht rechtskräftig. Am 20. Juni 2001 wurde A.________ aus der Sicherheitshaft entlassen und der Fremdenpolizei des Kantons Zürich zugeführt. Diese verfügte gleichentags die Wegwei-sung aus der Schweiz und ordnete an, dass er die Schweiz unverzüglich zu verlassen habe. Mit formeller Verfügung vom 21. Juni 2001 setzte sie die Ausschaffungshaft bis am 20. September 2001 fest. Der Haftrichter am Bezirksgericht Zürich prüfte und bewilligte die Haft am 22. Juni 2001. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 5. Juli (Postaufgabe: 9. Juli) 2001 an das Bundesgericht beantragt A.________, den Haftrichterentscheid aufzuheben und unverzüglich aus der Haft entlassen zu werden; er ersucht um unentgeltliche Rechtspflege. Die Fremdenpolizei des Kantons Zürich beantragt, die Beschwerde abzuweisen. Der Haftrichter hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. Das Bundesamt für Ausländerfra-gen hat keine Stellungnahme eingereicht. Während sich die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers innert der angesetzten Frist nicht mehr geäussert hat, gelangte dieser mit zwei Schreiben (vom 15. und 16. Juli 2001) und diversen Beilagen an das Bundesgericht; darin hält er sinngemäss an den Beschwerdeanträgen fest.