Citation: 6B_763/2020 E. 3.5.1

3.5.1. Die Datenträger wurden im Rahmen einer Hausdurchsuchung in der damaligen Wohnung des Beschwerdeführers beschlagnahmt, ausgewertet und im Vollzugsbericht mit dem forensischen Auswertungsbericht sowie einem weiteren Vollzugsbericht und dem vorinstanzlich eingeholten Amtsbericht dokumentiert (Urteil S. 11 f.). Die Bezweiflung der Qualifikation des den Amtsbericht erstellenden Beamten der Kriminalpolizei (Forensik, ITK; Urteil S. 12 f.) ist nicht substanziiert (Beschwerde S. 12). Das legale pornografische Material wurde bei der Auswertung der Datenträger nicht erfasst, sodass die vom Privatgutachter genannte Zahl von 17'000 legalen "pornografischen" Bilddateien nicht zu verifizieren ist. Dem Umstand, dass das Verhältnis von legaler und illegaler Pornografie allgemein gewisse Hinweise auf den subjektiven Tatbestand geben kann, kommt hier keine ausschlaggebende Bedeutung zu, wie die Vorinstanz zutreffend annimmt (Urteil S. 13). Es besteht aufgrund der Vollzugsberichte bei sämtlichen 67 Bilddateien die theoretische Möglichkeit, dass diese ohne ein aktives Zutun des Beschwerdeführers im Cache abgespeichert und dort teilweise automatisch wieder gelöscht wurden. Theoretisch besteht auch die Möglichkeit, dass er die Bilder nicht visuell auf dem Bildschirm wahrgenommen hatte (preemtive caching beim Scrollen). Ein rein technischer Nachweis, ob der Beschwerdeführer die Bilder ganz oder teilweise gesehen hatte, ist daher nicht möglich. Auch insoweit erweist sich das Beweisbegehren als untauglich. Wie die Vorinstanz festhält, ist diese Sachfrage im Rahmen der Gesamtwürdigung zu entscheiden (Urteil S. 14 f.); sie übersieht dabei auch nicht die Rechtsprechung zu im Cache gespeicherten pornografischen Dateien bei ungeübten Computer- oder Internetbenutzern hinsichtlich des subjektiven Tatbestands (BGE 137 IV 208 E. 4.2.2).