Citation: 2C_28/2016 E. 1

A.________ (Kosovare, 1974) reiste 1995 illegal in die Schweiz ein. Sein Asylgesuch wurde abgelehnt; A.________ wurde allerdings vorläufig aufgenommen. Nach Widerruf der vorläufigen Aufnahme wurde er 2000 ausgeschafft. 2003 reiste er wiederum in die Schweiz ein. Auf sein zweites Asylgesuch wurde nicht eingetreten, und er wurde wiederum ausgeschafft. 2004 heiratete er eine Schweizerin (1965), weshalb er in der Folge eine Aufenthaltsbewilligung erhielt. Diese Ehe wurde am 7. Oktober 2008 geschieden. Am 18. Januar 2011 wies das Migrationsamt des Kantons Zürich A.________s Gesuch um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ab. Die dagegen erhobenen kantonalen Rechtsmittel waren erfolglos. Das Bundesgericht trat auf eine dagegen gerichtete Beschwerde nicht ein (Urteil 2C_203/2012 vom 5. März 2012). Am 18. Juli 2012 heiratete A.________ in seiner Heimat eine in der Schweiz niederlassungsberechtigte Landsfrau. Das Familiennachzugsgesuch wurde zunächst abgewiesen. Nach gutgeheissenem Rekurs reiste er am 3. Mai 2014 in die Schweiz ein; die Aufenthaltsbewilligung war bis 2. Mai 2015 gültig. Im Rahmen von behördlichen Nachforschungen gab die Ehefrau an, den Haushalt im November 2014 verlassen zu haben. Mit Verfügung vom 13. Juli 2015 wies das Migrationsamt A.________s Gesuch um Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung ab. Die Rechtsmittel dagegen waren erfolglos (zuletzt Urteil des Verwaltungsgerichts vom 23. November 2015).