Citation: 2F_26/2013 E. 2.1

2.1. Die Revision eines bundesgerichtlichen Urteils setzt ein aktuelles schutzwürdiges Interesse voraus ( PIERRE FERRARI, in: Corboz et al. [Hrsg.], Commentaire de la LTF, 2. Aufl. 2014, N. 2 zu Art. 127 BGG; ELISABETH ESCHER, in: Niggli/Uebersax/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar BGG, 2. Aufl. 2011, N. 2 zu Art. 127 BGG). Es handelt sich bei der Revision um ein ausserordentliches Rechtsmittel; gestattet ein anderer ordentlicher Rechtsweg, einen Zustand mit der EMRK wieder in Übereinstimmung zu bringen, muss dieser gewählt werden (BGE 137 III 332 E. 2.4). Fällt das aktuelle schutzwürdige Interesse im Verlauf des bundesgerichtlichen Verfahrens dahin, wird die Sache als erledigt erklärt und die Beschwerde als gegenstandslos abgeschrieben; fehlte es schon bei Beschwerde- oder Gesuchseinreichung, ist auf die Eingabe nicht einzutreten (vgl. BGE 136 III 497 E. 2.1 [BGG]; 118 Ia 488 E. 1a [OG]). Nach Art. 32 Abs. 2 BGG entscheidet der Instruktionsrichter als Einzelrichter über die Abschreibung von Verfahren zufolge Gegenstandslosigkeit, Rückzugs oder Vergleichs; er beurteilt in diesem Fall auch die Kosten- und Entschädigungsfrage (Art. 5 Abs. 2 BZP in Verbindung mit Art. 71 BGG).