Citation: 5A_349/2017 E. 4.4

4.4. Mit diesen Vorbringen stellt der Beschwerdeführer der vorinstanzlichen Sichtweise im Wesentlichen lediglich seine eigene gegenüber, was für die Bejahung von Willkür nicht ausreicht. Das Kantonsgericht hat die eingereichten Bestätigungen in Anwendung des Grundsatzes der freien Beweiswürdigung nachvollziehbar gewürdigt. Dabei durfte das Kantonsgericht entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers willkürfrei beweismindernd berücksichtigen, dass die Bestätigungen der Stiftungsräte nicht unmittelbar nach der Unterzeichnung der Vereinbarung vom 3. Februar 2016, sondern erst Monate später erstellt wurden. Die vom Kantonsgericht zitierte Stelle aus der erstinstanzlichen Replik des Beschwerdegegners, wonach es zu einem Ringen "durch die zuständige Aufsichtsbehörde gekommen sei", bezieht sich explizit auf die Verfügung der BVG- und Stiftungsaufsicht des Kantons Zürich vom 14. Januar 2016. In dieser Verfügung sind die langjährigen und zahlreichen Bemühungen der zuständigen Aufsichtsbehörde einzeln aufgelistet, die das Ziel verfolgten, den Beschwerdeführer zur freiwilligen Rückzahlung des als rechtswidrig (Verstoss gegen Art. 57 BVV 2) erachteten Darlehens zu bewegen bzw. den Stiftungsrat des Beschwerdegegners zur Eintreibung desselben zu verhalten. Da der diesbezügliche Streit sogar in der Einsetzung einer Sachwalterin gegipfelt hat, ist die Feststellung eines "Ringens" zwischen der Aufsichtsbehörde und dem Beschwerdegegner bzw. dessen Stiftungsratsmitgliedern um die Rückzahlung des dem Beschwerdeführer gewährten Darlehens nicht zu beanstanden. Willkürfrei durften die Vorinstanzen unter den gegebenen Umständen mit Bezug auf die Fälligkeit der Darlehensschuld auf den in der schriftlichen Schuldanerkennung vom 3. Februar 2016 genannten Termin abstellen und den geltend gemachten mündlichen Vorbehalt zum schriftlich anerkannten Fälligkeitstermin als nicht glaubhaft erachten; der Hinweis des Beschwerdeführers auf das zu keinem Zeitpunkt schlechte Verhältnis der Stiftungsratsmitglieder untereinander und die kurze Rückzahlungsfrist vermag daran nichts zu ändern. Mithin ist es nicht willkürlich, dass die Vorinstanzen die vorformulierten Bestätigungsschreiben kritisch gewürdigt haben und es im Ergebnis als wahrscheinlicher erachtet haben, dass der Sachverhalt darin verzerrt dargestellt wurde. Was die behauptete Vereinbarung einer Stundung anbelangt, ist in den Bestätigungsschreiben zwar einerseits die Rede davon, dass E.________ und F.________ nach Scheitern des Gesellschaftsverkaufs namens des Beschwerdegegners damit einverstanden gewesen sein sollen, dass die Rückzahlung bis auf Weiteres gestundet wird. Aus dem relativierenden Anschlusssatz durfte das Kantonsgericht indes willkürfrei schliessen, dass die genannten Stiftungsräte für die Gewährung einer allfälligen Stundung ebenso wie für Verhandlungen über neue Rückzahlungsmodalitäten einzig die eingesetzte Sachwalterin als zuständig erachtet haben. Sodann ist nicht erkennbar inwiefern in der Erwähnung des Umstands, dass der Beschwerdeführer mit der Sachwalterin über neue Rückzahlungsmodalitäten diskutiert hat, eine (implizite) Feststellung eines zu diesem Zeitpunkt offenen Rückzahlungsdatums durch die Vorinstanz liegen soll. Für das Bundesgericht besteht demnach insgesamt kein Anlass, in die vorinstanzliche Beweiswürdigung einzugreifen. Im Übrigen ist anzufügen, dass die Stiftungsräte E.________ und F.________ ein Stundungsgesuch des Beschwerdeführers nach Einsetzung der Sachwalterin ohnehin nicht mehr annehmen konnten und durften und eine allfällige trotzdem erfolgte Annahme daher rechtlich nicht relevant wäre und dem Beschwerdegegner nicht entgegengehalten werden könnte. Seinen Standpunkt, auch die von der Stiftungsaufsicht des Kantons Zürich bereits zwecks Durchsetzung der Rückzahlung des ungesicherten Darlehens eingesetzte Sachwalterin habe einer Stundung zugestimmt, hat der Beschwerdeführer gemäss den unbestritten gebliebenen vorinstanzlichen Feststellungen bereits vor Kantonsgericht fallengelassen.