Citation: 8C_100/2021 E. 4.4

4.4. Der Beschwerdeführer rutschte am 12. Dezember 2012 auf Glatteis aus und stürzte auf die rechte Schulter. Es handelt sich um den klassischen Fall eines leichten Unfalles, wie die Vorinstanz korrekt erkannt hat (BGE 115 V 133 E. 6a S. 139). Die Adäquanz ist damit ohne Prüfung der betreffenden Kriterien zu verneinen. Entgegen der Darstellung in der Beschwerde ist dabei irrelevant, ob sich ein Versicherter beim Unfall eine Verletzung zugezogen hat, welche operativ behandelt werden musste. Es bleibt demzufolge bei der vorinstanzlich bestätigten Ablehnung einer Leistungspflicht für die psychischen Beeinträchtigungen des Beschwerdeführers. Die Höhe des Invaliditätsgrades und des Integritätsschadens für die somatischen Beschwerden aufgrund der Schulterverletzung wird nicht bestritten. Sie werden letztinstanzlich mangels erkennbarem Hinweis auf offenkundige Fehler nicht weiter geprüft.