Citation: 8C_451/2018 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, dass die gefestigte Überzeugung, wonach leichte bis höchstens mittelschwere depressive Leiden grundsätzlich therapierbar seien und normalerweise keinen Anspruch auf eine Invalidenrente begründen würden, erst seit etwa dem Jahr 2016 bestehe. Zuvor sei eine die gesamten Umstände berücksichtigende Leistungsbeurteilung und die Zusprache einer (Teil-) Rente zumindest nicht ausgeschlossen gewesen, wenn eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit wegen einer depressiven Störung ärztlich nachgewiesen worden sei. Die Behauptung der Vorinstanz, die rentenzusprechende Verfügung vom 3. November 2011 sei aufgrund der damaligen Rechtsprechung des Bundesgerichts zweifellos unrichtig gewesen, treffe somit nicht zu. Vielmehr sei der rechtserhebliche Sachverhalt eingehend geprüft und in Übereinstimmung mit der damaligen und heutigen Rechtsprechung korrekterweise eine Rente zugesprochen worden. Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, ihr Gesundheitszustand habe sich in psychischer Hinsicht trotz Durchführung der von Dr. med. C.________ vorgeschlagenen Behandlungsmassnahmen, darunter eine stationäre Behandlung, nicht verbessert. Dies hätten die Revisionsverfahren gezeigt. Der IV-Stelle könne nicht vorgeworfen werden, dass sie der Beschwerdeführerin nach jahrelanger Arbeitsunfähigkeit gestützt auf das Gutachten des Dr. med. C.________ vom 4. Februar 2011 eine Rente zugesprochen und die weitere gesundheitliche Entwicklung abgewartet habe. Eine Wiedererwägung scheide damit aus.