Citation: U 231/00 05.10.2001 E. 1

1.- Die Vorinstanz hat die Frage, ob zwischen dem Unfall vom 4. September 1997 und den über den 31. Dezember 1998 hinaus anhaltenden Beschwerden des Versicherten ein natürlicher Kausalzusammenhang (vgl. dazu BGE 119 V 337 Erw. 1, 117 V 360 Erw. 4a) besteht, offen gelassen mit der Begründung, dass es jedenfalls an der Adäquanz des Kausalzusammenhangs fehle, die im vorliegenden Fall nach der für Schleudertraumen der HWS entwickelten Rechtsprechung (BGE 117 V 359) zu beurteilen sei. Dieser Auffassung ist beizupflichten: Die Frage, ob es sich bei den über Ende 1998 hinaus andauernden Gesundheitsstörungen des Mitbeteiligten um eine natürliche Folge des versicherten Unfalles handelt, lässt sich anhand der zur Verfügung stehenden medizinischen Akten in der Tat nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit beantworten. Entgegen der Ansicht der SWICA erübrigt sich aber die Anordnung einer gerichtlichen Expertise zur Unfallkausalität; denn selbst wenn auf Grund zusätzlicher Abklärungen der natürliche Kausalzusammenhang zu bejahen wäre, gebricht es an dem für die Leistungspflicht der SUVA weiter vorausgesetzten adäquaten Kausalzusammenhang, wie aus den nachfolgenden Erwägungen erhellt.