Citation: 5A_996/2014 E. 3

Der Beschwerdeführer macht geltend, es sei nicht nötig gewesen, die Mutter einzuklagen oder den Abtretungsvertrag vom 21. Mai 2003 im Sinn von Art. 288 SchKG anzufechten. Mit dem Abtretungsvertrag habe E.C.________ seine "Grundgüter" auf die Ehefrau übertragen, und zwar ohne Gegenleistung, was aktenmässig erstellt sei. Folglich hafte diese bereits aus Art. 193 ZGB mit den empfangenen Grundgütern bzw. bis zum entsprechenden Wert. Die Forderung, welche dem Verlustschein zugrunde liege, sei vor der Übertragung der Grundgüter entstanden; folglich gehörten diese zum Haftungssubstrat und könnten gepfändet werden. Keine Rolle spiele, ob die ehevertragliche Güterzuweisung in der Absicht der Gläubigerbenachteiligung vorgenommen worden sei. E.C.________ habe aber bei der Übertragung Kenntnis darüber erhalten, dass dieses Rechtsgeschäft anfechtbar sei und dies könne gemäss Art. 10 Abs. 1 VZG auch das Betreibungsamt prüfen. Was aber das Betreibungsamt überprüfen könne, dürfe auch der Richter überprüfen. Die Vorinstanz verkenne deshalb den Sinn und die Bedeutung von Art. 193 ZGB, denn sie habe aus dem vorgetragenen Sachverhalt leicht feststellen können, dass es sich nicht um eine übliche Schenkung unter Ehegatten, sondern um eine gezielte Transaktion zur Gläubigerschädigung gehandelt habe.