Citation: 9C_615/2022 E. A

A.a. A.________ (nachfolgend: der Steuerpflichtige) wurde für die Steuerperiode 2017 für die Staats- und Gemeindesteuern und die direkte Bundessteuer, abweichend zur Deklaration, durch die Steuerverwaltung des Kantons Thurgau am 1. März 2019 veranlagt. Aufgerechnet wurden Naturalleistungen in der Höhe von Fr. 12'000.- von der B.________ AG und der C.________ GmbH. Der Veranlagungsentscheid erwuchs unangefochten in Rechtskraft. A.b. Ausgelöst durch eine Meldung der juristischen Abteilung, eröffnete die Steuerverwaltung Thurgau ein Nachsteuerverfahren und rechnete dem Steuerpflichtigen betreffend Vermögen und Einkommen für die Steuerperiode 2017 mittels Nachsteuerverfügungen vom 17. Dezember 2019 ein Darlehensvermögen in der Höhe von Fr. 2'503'069.-, einen Darlehenszinsertrag in der Höhe von Fr. 19'732.- sowie Erträge aus geldwerten Leistungen in der Höhe von Fr. 38'400.- aus der Beteiligung an der B.________ AG und an der C.________ GmbH auf.