Citation: 6B_427/2024 E. 1.3

1.3. Aus der Anklageschrift ergibt sich das dem Beschwerdeführer vorgeworfene Verhalten hinreichend. Die Anklage wirft ihm Manipulationen am Verkaufsterminal in dem Sinne vor, dass er in Kenntnis des Passworts des fraglichen Terminals und in der Absicht, sich unrechtmässig zu bereichern, 431 Sportwetten mit einem Wetteinsatz von insgesamt Fr. 376'944.-- registriert und ausgedruckt habe, ohne die Wetteinsätze bezahlt zu haben. Unter Vorlage dieser Quittungen habe er (zusammen mit C._________) am Flughafen Zürich Mitarbeitenden der Poststelle durch Vorlage der einzelnen Sportwettenquittungen (insgesamt 268 Quittungen) arglistig vorgetäuscht, er habe die Wetteinsätze bezahlt, worauf ihm die Postangestellten die vermeintlichen Sportwetten-Gewinne von insgesamt Fr. 264'189.80 ausbezahlt hätten. Dadurch sei die Beschwerdegegnerin 2 in diesem Betrag geschädigt worden. Der Einwand des Beschwerdeführers, wonach die Anklageschrift nicht erwähne, dass er die Wetten nicht bezahlt habe, ist haltlos, wird ihm die Nichtbezahlung hierin doch ausdrücklich vorgeworfen: " [...] druckte die Teilnahmequittungen aus und nahm diese an sich, ohne jedoch die dafür nötigen Wetteinsätze zu bezahlen. " Der Beschwerdeführer konnte der Anklageschrift entnehmen, welcher konkreten Handlungen er bezichtigt wurde und wie diese von der Anklagebehörde rechtlich qualifiziert wurden. Eine Verletzung des Anklagegrundsatzes liegt nicht vor.