Citation: 5A_488/2023 E. 2

Das Obergericht hat im Wesentlichen ausgeführt, entgegen den Behauptungen des Beschwerdeführers gehe es nicht einzig darum, dass die Pflegefamilie mit dem Kind Ausflüge ins grenznahe Ausland unternehmen könne (was in den Augen des Beschwerdeführers unnötig und mit erheblichem Gefahrenpotential verbunden ist), sondern auch darum, dass dieses über ein Ausweisdokument im Verkehr mit Behörden, Versicherungen, Ärzten u.ä.m. verfüge. Insbesondere komme auch nicht in Frage, dass (im Sinn einer milderen Massnahme) die Identitätskarte durch die Eltern aufbewahrt würde, denn es sei zu befürchten, dass sie die Identitätskarte bei Bedarf nicht fristgerecht herausgeben würden, weil sie grundsätzlich gegen Ausflüge des Kindes ins Ausland und von den Behörden nur schwer erreichbar seien.