Citation: 8C_699/2019 E. 4.3.1

4.3.1. Die IV-Stelle macht zunächst geltend, die Vorinstanz habe sich bei der Beurteilung der Statusfrage überwiegend auf die finanziellen Verhältnisse der Versicherten und deren Aussagen abgestützt. Andere Faktoren habe das kantonale Gericht nicht berücksichtigt. Sie legt indessen nicht dar, welchen entscheidrelevanten Faktor die Vorinstanz zu Unrecht nicht berücksichtigt haben soll. Aus den Ausführungen im angefochtenen Entscheid ergibt sich vielmehr, dass die Vorinstanz den persönlichen, familiären und erwerblichen Verhältnissen Rechnung trug. Soweit die IV-Stelle auf die fehlende Berufsausbildung der Versicherten verweist, ist nicht ersichtlich, inwiefern dieser Umstand gegen eine hypothetische Vollzeiterwerbstätigkeit im Gesundheitsfall sprechen soll, hat dies doch die Versicherte auch in der Vergangenheit bis zur Geburt des ersten Kindes im Jahr 1996 nicht daran gehindert, vollzeitlich erwerbstätig zu sein (vgl. Abklärungsbericht vom 30. November 2017, Ziff. 2.6.1).