Citation: 9C_675/2017 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht erwog, die rheumatologischen Expertisen des PD Dr. med. C.________ vom 23. Juni 2015 bzw. vom 23. August 2016 erfüllten die Anforderungen an beweiskräftige medizinische Stellungnahmen. Dem Gutachter zufolge bestehe - nach einer Erwerbsunfähigkeit von 100 % zwischen April 2012 und März 2015 aufgrund des Schweregrades der Polyarthritis - seit April 2015 eine medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten, körperlich leichten Tätigkeit entsprechend den rheumatologischen Schonkriterien ("kein repetitives Heben, Stossen oder Ziehen von Lasten über 7.5-10 kg, keine repetitiv gebückt zu verrichtende Tätigkeitsanteile, keine repetitiv über den Kopf zu verrichtende Tätigkeiten, kein ausschliessliches Gehen oder Stehen oder gehäufte Notwendigkeit zur Treppenbenutzung sowie kein anhaltendes Sitzen"). Diese gutachterliche Einschätzung werde damit begründet, dass seit einer medikamentösen Umstellung im April 2015 eine Verbesserung bzw. Stabilisierung des rheumatologischen Gesundheitszustands eingetreten sei, die weiterhin Bestand habe.