Citation: 2C_520/2024 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwog zusammengefasst, die Aufsichtskommission habe mit überzeugender Begründung dargelegt, dass die strittige Geheimnisentbindung gerechtfertigt sei. Die Beschwerdeführer hätten gegen Rechtsanwältin C.________ eine Strafuntersuchung wegen Verletzung des Berufsgeheimnisses veranlasst, weshalb es ihr möglich sein müsse, im Strafverfahren allenfalls auch vertrauliche Klienteninformationen offenzulegen, um eine ungerechtfertigte Strafverfolgung gegen sich abzuwenden. Die angefochtene Entbindung gehe nicht über das Erforderliche hinaus. Namentlich vermöge das Interesse an der Geheimhaltung besonders schützenswerter Personendaten das Interesse der Anwältin daran, sich im Strafverfahren angemessen verteidigen zu können, nicht zu überwiegen.