Citation: 9C_199/2021 E. 3.2.3

3.2.3. Die Angaben der Beschwerdeführerin anlässlich der psychiatrischen Begutachtung, wonach sie nicht mehr alleine einkaufen gehen könne und beim Betreten eines Shopping-Centers unter Atemnot und Weinen leiden würde, wurden berücksichtigt. Gleiches gilt für die geklagte Nervosität. Dr. med. C.________ führte aus, die Atemnot und das Weinen beim Betreten eines Shopping-Centers mit vielen Leuten oder eines engen Liftes sei insgesamt als Ausdruck einer isolierten Phobie zu betrachten (Expertise S. 6 f., S. 9 ff., S. 15, S. 18). Die entsprechende Diagnose beurteilte er als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Expertise S. 13). Eine - wie bei der Beschwerdeführerin offensichtlich - freiwillige Reduktion der Sitzungsfrequenz bei der behandelnden Psychiaterin spricht sodann gegen einen entsprechenden Leidensdruck. Dass der Experte dies in seine Würdigung mit einbezog (Expertise S. 15), ist nicht zu beanstanden.