Citation: 5A_927/2022 E. 2.5.2

2.5.2. Diese Vorbringen des Beschwerdeführers zielen an der Sache vorbei, soweit er unter Verweis auf TERCIER/PICHONNAZ, Le droit des obligations, 6. Aufl. 2019, S. 238 f. bzw. auf die dort zitierte Rechtsprechung davon auszugehen scheint, das Rechtsöffnungsgericht habe den vorgelegten gerichtlichen Vergleich materiell umfassend auszulegen und damit inhaltlich Art. 18 Abs. 1 OR rügt. Die Prüfungsbefugnis des Rechtsöffnungsgerichts beschränkt sich auf den vollstreckungsrechtlichen Aspekt der in Betreibung gesetzten Forderung. Eine materielle Prüfung der Forderungsgrundlage und eine materielle Auslegung des Rechtsöffnungstitels findet nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht statt (BGE 143 III 564 E. 4.3.1 f.; Urteile 5A_335/2021 vom 19. Juli 2022 E. 3; 5A_123/2021 vom 23. Juli 2021 E. 4.1.2.2; 5A_505/2019 von 19. Februar 2020 E. 2.1; 5A_579/2018 vom 30. April 2019 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 145 III 345; 5A_261/2018 vom 4. Februar 2019 E. 3.1). Mit seinen Ausführungen zu den einzelnen Aspekten einer Auslegung der strittigen Klausel des gerichtlichen Vergleichs ist der Beschwerdeführer auch vor Bundesgericht nicht zu hören. Es ist nicht zu beanstanden, dass sich die Erwägungen der Vorinstanz im Rahmen der eingeschränkten Prüfungsbefugnis des Rechtsöffnungsgerichts bewegen.