Citation: 1C_43/2019 E. 4.2

4.2. Nicht eingetreten ist das Obergericht indessen auf den Antrag der Beschwerdeführer hinsichtlich der Anordnung aufsichtsrechtlicher Massnahmen (angefochtener Entscheid E. 5), weil auf diese grundsätzlich - ausser im Fall der Rechtsverzögerung oder -verweigerung - kein Rechtsanspruch bestehe und insoweit die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht offen stehe. Dagegen bringen die Beschwerdeführer vor, sie hätten zumindest sinngemäss Rechtsverzögerung bzw. -verweigerung in Bezug auf die Einleitung eines baurechtlichen Wiederherstellungsverfahrens bzw. eines nachträglichen Baubewilligungsverfahrens geltend gemacht, weshalb die Vorinstanz aufsichtsrechtliche Massnahmen hätte anordnen müssen. Mit ihren Vorbringen vermögen die Beschwerdeführer nicht darzulegen, dass die vorinstanzlichen Ausführungen offensichtlich unzutreffend wären und sie eine Rechtsverweigerungs- oder Rechtsverzögerungsbeschwerde erhoben hätten. Gegenstand des Rekursverfahrens ist sodann nicht die Untätigkeit oder Verzögerung des Verfahrens durch die erstinstanzliche Behörde, so dass in diesem Zusammenhang aufsichtsrechtliche Massnahmen angezeigt wären. Vielmehr ist die Erteilung der Betriebsbewilligung Gegenstand des aktuell - soweit ersichtlich - beim Regierungsrat hängigen Hauptverfahrens. Zwar haben die Beschwerdeführer im Rekursverfahren den Antrag gestellt, es seien die nötigen Anordnungen zur Wiederherstellung eines baurechtskonformen Zustands zu erlassen. Über diesen Antrag muss der Regierungsrat jedoch im Hauptverfahren entscheiden und nicht im Rahmen des Verfahrens betreffend den Entzug der aufschiebenden Wirkung. In Bezug auf das Hauptverfahren haben die Beschwerdeführer keine unzulässige Rechtsverzögerung oder -verweigerung gerügt.