Citation: 2C_534/2018 E. 3.7.1

3.7.1. Im Lichte des Dargelegten (E. 3.6.2) kann den Beschwerdeführern nicht gefolgt werden, soweit sie den vorliegend im angefochtenen Urteil 810 17 238 (in E. 5.5) angeführten BGE 104 Ia 191 sinngemäss als überholt und nicht einschlägig bezeichnen. Selbst wenn es bei den vorliegend in Frage stehenden Gerichtsverfahren nicht um die Zurückführung eines Wertes in das Vermögen der Beschwerdeführer, sondern im Wesentlichen um die Vermeidung einer Schmälerung des Vermögens durch Erhalt von Abzügen bei der Staats- und der direkten Bundessteuer 2009 ging (vgl. E. 5.5 des angefochtenen Entscheids 810 17 238), erscheint der gegenwärtig zu beurteilende Sachverhalt in den massgeblichen Punkten als vergleichbar mit der in BGE 104 Ia 191 beurteilten Konstellation. Es ist zudem nicht ersichtlich, dass die seither ergangene Rechtsprechung des Bundesgerichts - wie die Beschwerdeführer suggerieren - dahingehend geändert wurde, dass Gerichtskosten bereits dann als Vermögensverwaltungskosten abzugsfähig sind, wenn sie bloss zur Bewahrung von Vermögenswerten und nicht in erster Linie im Zusammenhang mit der Erzielung von steuerbaren Erträgen aus Privatvermögen aufgewendet werden.