Citation: 6B_278/2018 E. 6

Die Vorinstanz qualifiziert als Misswirtschaft, dass die Kapitalausstattung der X.1________ AG bei Aufnahme der Devisenhandelstätigkeit zu Beginn von 2003 ungenügend war (per 31. Dezember 2002 deutliche Unterbilanz, Eigenkapitalquote zu betriebswirtschaftlichen Werten von 2.6%), was bereits im ersten Quartal des Jahres 2003 zu einer Überschuldung führte. Sie thematisiert eine Reihe von weiteren tatbestandsmässigen Handlungen wie den defizitären Devisenhandel, die Gewährung von Darlehen von der überschuldeten X.X.________ AG an die überschuldete X.2________ AG, von verschiedenen Zahlungen aus dem Vermögen der überschuldeten X.1________ AG an G.J.________, H.J.________ und I.J.________ sowie an die K.________ AG und weitere Anleger (Entscheid S. 115 ff.). Um der Begründungspflicht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG zu genügen, muss sich der Beschwerdeführer mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzen und klar aufzeigen, inwiefern die Vorinstanz Recht verletzt (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen). Mit seiner Kritik soll er an den vorinstanzlichen Erwägungen ansetzen (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; vgl. BGE 134 II 244 E. 2.1-2.3 S. 245 ff.). Dies ist hier nicht der Fall (Beschwerde S. 38 f.). Der Beschwerdeführer belässt es damit festzuhalten, selbst wenn er faktisches Organ der X.1________ AG gewesen wäre, habe er von den Verlusten und den gefälschten Kontoauszügen keine Kenntnis gehabt. Damit thematisiert er beispielsweise weder die ungenügende Kapitalausstattung zu Beginn der Handelstätigkeit noch das Gewähren von Krediten an die überschuldete X.2________ AG. Im Zusammenhang mit der ungenügenden Kapitalausstattung stellt die Vorinstanz fest, dass der Beschwerdeführer um die finanzielle Lage der X.1________ AG per 31. Dezember 2002 wusste. Dass diese Feststellung, welche sich unabhängig vom folgenden Devisenhandel präsentiert, willkürlich sein sollte, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf. Auf die gegen die Verurteilung wegen Misswirtschaft gerichtete Rüge ist nicht einzutreten.