Citation: U 232/06 06.03.2007 E. 2

Prozessthema bildet die Bestimmung des Invaliditätsgrades und die dieser zugrunde zu legenden Vergleichseinkommen (Art. 16 ATSG). Dabei ist letztinstanzlich nicht mehr streitig, dass die psychischen Beeinträchtigungen nicht unfallkausal sind. 2.1 Die Vorinstanz kam in Bestätigung des Einspracheentscheids vom 7. April 2005 zum Schluss, gemäss Bericht des Dr. med. L.________ sei der Beschwerdeführer in einer leidensadaptierten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig. Das Invalideneinkommen legte sie aufgrund der Durchschnittswerte der vom Bundesamt für Statistik (BfS) herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) für das Jahr 2002 (Fr. 4557.-; Privater Sektor, Tabelle TA1, Total, Anforderungsniveau 4, Männer) fest. Angepasst an die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit im Jahre 2004, die bis dahin eingetretene Teuerung sowie in Berücksichtigung einer leidensbedingt anzunehmenden Lohneinbusse von 10% ermittelte sie ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 52'403.- jährlich. Dem laut Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin im Jahre 2004 mutmasslich ausbezahlten Gehalt von Fr. 63'700.- gegenübergestellt, ergab sich ein Invaliditätsgrad von 18 %. 2.2 Der Beschwerdeführer bringt im Wesentlichen vor, Dr. med. L.________ habe wohl das Anforderungsprofil des Arbeitsplatzes umschrieben, nicht aber die bei einer solchen Tätigkeit bestehende Leistungsfähigkeit festgelegt. Laut Angaben der Kreisärzte Dres. med. V.________ und S.________ betrage diese 50 % bzw. mindestens 50 %. SUVA und Vorinstanz hätten in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes keine in Frage kommenden konkreten Arbeitsmöglichkeiten bezeichnet. Wegen fehlender Dienstjahre habe er zudem auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt mit einer deutlich höheren Lohneinbusse zu rechnen, als sie von den Vorinstanzen angenommen werde. Was schliesslich das Valideneinkommen anbelange, seien die realisierten Einkünfte aus selbstständiger Erwerbstätigkeit zu Unrecht ausser Acht gelassen worden.