Citation: 2A.684/2006 06.02.2007 E. 3

3.1 Gemäss den Feststellungen der Vorinstanz bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass die Ehefrau ernsthaft beabsichtigt, die Ehe fortzuführen. Hinweise darauf, dass die Feststellungen des Verwaltungsgerichts zum Sachverhalt offensichtlich unrichtig oder unvollständig wären, sind nicht ersichtlich und gehen namentlich auch nicht aus den Vorbringen des Beschwerdeführers hervor. Abgesehen davon, dass verschiedene Umstände (kurze Bekannschaft, keine gemeinsame Sprache, Altersunterschied, Beruf der Ehefrau) auf eine Scheinehe hindeuten, ist unbestritten, dass die Ehegatten nur kurz, wenn überhaupt, in ehelicher Gemeinschaft gelebt haben. Zudem hält sich die schweizerische Ehefrau seit über zwei Jahren in Brasilien auf und ist seit dem 28. Februar 2005 nicht mehr in der Stadt Zürich angemeldet. Bereits bevor sie im Jahre 2004 nach Brasilien ausreiste, hielt sie sich mehrheitlich in Italien und Brasilien, hingegen selten in Zürich auf. Die Ehegatten haben sich in den letzten zweieinhalb Jahren nie mehr getroffen. Ob, wie der Beschwerdeführer behauptet, noch telefonische oder briefliche Kontakte bestehen, ist bereits mangels gemeinsamer Sprache wenig glaubhaft, kann aber dahingestellt bleiben. Solche Kontakte wären für sich allein angesichts des langen Getrenntlebens ohnehin nicht geeignet, eine mehr als nur formell bestehende Ehe zu belegen. Wie das Verwaltungsgericht festgestellt hat, musste unter den vorliegenden Verhältnissen auch dem Beschwerdeführer seit längerer Zeit bewusst sein, dass die Ehefrau nicht (mehr) gewillt ist, mit ihm in ehelicher Gemeinschaft zu leben. Umstände oder eigene Bemühungen, die darauf schliessen liessen, dass konkret Hoffnung auf Wiederaufnahme des ehelichen Zusammenlebens in der Schweiz bestünde, macht der Beschwerdeführer keine geltend. Die Gründe, die ein längeres Zusammenleben verhindert bzw. zum Scheitern der Ehe geführt haben, sind dabei nicht von Belang. 3.2 Das Verwaltungsgericht geht in seinem Urteil von der dargestellten Rechtsprechung zur missbräuchlichen Berufung auf die Ehe aus. Bei gesamthafter Betrachtung aller Indizien musste sich der Schluss aufdrängen, dass keine Aussichten auf (Wieder-)Aufnahme der ehelichen Gemeinschaft bestehen. Wenn sich der Beschwerdeführer unter den dargelegten Umständen dennoch auf die Ehe beruft, um die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung zu erwirken, handelt er rechtsmissbräuchlich. Weitere Ausführungen dazu erübrigen sich. Es genügt, ergänzend auf die Ausführungen im angefochtenen Entscheid zu verweisen (Art. 36a Abs. 3 OG). 3.3 Die Beschwerde ist demnach offensichtlich unbegründet und im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG abzuweisen. 3.4 Bei diesem Ausgang des bundesgerichtlichen Verfahrens wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 153 OG). Seinem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann bereits wegen Aussichtslosigkeit der Rechtsbegehren nicht entsprochen werden (Art. 152 Abs. 1 OG). Ob der Beschwerdeführer bedürftig ist, was weder substantiiert noch belegt wurde, kann unter diesen Umständen dahingestellt bleiben.