Citation: 6B_221/2022 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer stellt sich seinerseits auf den Standpunkt, seine Kokainverkäufe hätten keine Gesundheitsgefährdung einer Vielzahl von Personen geschaffen, da aufgrund der Umstände eine Weitergabe an Dritte habe ausgeschlossen werden können. Diese Behauptung findet im angefochtenen Urteil keine Stütze, weshalb darauf nicht abgestellt werden kann (E. 1.3 oben). Soweit sie auf der Annahme beruht, dass die Verkäufe an B.________ entgegen dem angefochtenen Urteil nicht innerhalb weniger Tage erfolgt seien, ist daran zu erinnern, dass der Beschwerdeführer die dahingehende Feststellung der Vorinstanz nicht als willkürlich hat ausweisen können (E. 2.2.3 oben). Bei dieser Sachlage kann offenbleiben, ob zutrifft, was die Vorinstanz im Sinne einer Eventualbegründung für den Fall ausführt, "dass zwei Übergaben an B.________ vor dem August 2017 über mehrere Monate (bei 30 Gramm und der Annahme von 2 Gramm für den Eigenkonsum pro Woche) verteilt stattgefunden hätten". Da der Beschwerdeführer in seiner Argumentation von nicht massgebenden tatsächlichen Prämissen ausgeht, braucht auch nicht auf seine Kritik eingegangen zu werden, die Vorinstanz gehe zu Unrecht von einem engen räumlichen und zeitlichen Zusammenhang zwischen den einzelnen Verkäufen und damit von Tateinheit aus statt von einer nicht genau bestimmten Anzahl von Einzelhandlungen über einen Zeitraum von rund einem halben Jahr.