Citation: 6B_870/2024 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe zu Unrecht seine Vernehmungsfähigkeit an der Berufungsverhandlung vom 28. Juni 2024 bejaht und somit eine Rechtsverletzung begangen. Der Beschwerdeführer habe sich in seiner Einvernahme an der Berufungsverhandlung als verwirrt erwiesen. Er habe die Fragen in auffälliger und von seinem bisherigen Aussageverhalten abweichender Weise beantwortet, seine Aussagen seien auffallend gewunden, teils wirr, gewesen. Der Beschwerdeführer habe sich körperlich kontinuierlich unwohler gefühlt und habe sich nach Beendigung seiner Einvernahme in Begleitung seiner Lebenspartnerin zur Untersuchung ins Spital begeben. Nach Wiederaufnahme des Verfahrens um 14.30 Uhr habe die Vorinstanz den Beschwerdeführer von einer Teilnahme an der fortgesetzten Berufungsverhandlung dispensiert. Unter Beilage des medizinischen Befunds des Spitals W.________ vom 28. Juni 2024 habe der Beschwerdeführer am 1. Juli 2024 den Antrag auf Verfahrenssistierung und Wiederholung seiner Einvernahme gestellt. Die Vorinstanz gehe in ihren Urteilserwägungen zu Unrecht davon aus, dass sich dem ärztlichen Attest vom 28. Juni 2024 keine Hinweise auf eine tatsächlich erfolgte ischämische Attacke oder gar auf einen Schlaganfall entnehmen liessen. Sodann sei die Vorinstanz unzutreffend der Ansicht, der Beschwerdeführer habe alle Fragen verstanden und es hätten an seiner Verhandlungsfähigkeit keine Zweifel bestanden. Die Ansicht der Vorinstanz sei falsch, wie die neu im Beschwerdeverfahren eingereichten Dokumente (Fachartikel "Transitorische ischämische Attacken, 2023" [Beschwerdebeilage 4]; Fachartikel "Schlaganfallprognose, 2019" [Beschwerdebeilage 5] und ärztliches Zeugnis Dr. D.________ vom 15. August 2024 [Beschwerdebeilage 6]) belegen würden. Diese Beilagen seien zu berücksichtigen. Die Beilage 6 sei erst nach der vorinstanzlichen Verhandlung entstanden; erst der angefochtene Entscheid habe Anlass zur Unterbreitung aller Beilagen gegeben.