Citation: 6B_88/2015 E. 1

Die Beschwerdeführerin wurde mit Strafbefehl vom 23. April 2013 wegen mehrfacher Beschimpfung und Tätlichkeiten zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu Fr. 30.-- und zu einer Busse von Fr. 600.-- verurteilt. Das Strafgericht des Kantons Basel-Stadt bestätigte den Schuldspruch, reduzierte die Strafe aber auf 10 Tagessätze zu Fr. 20.-- und die Busse auf Fr. 200.--. In Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils wies das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt die Berufung der Beschwerdeführerin am 3. September 2014 ab. Auf eine dagegen erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht am 23. Januar 2015 nicht ein (6B_947/2014). Am 20. Februar 2015 ersuchte die Beschwerdeführerin um Erlass der Busse von Fr. 200.-- sowie der erst- und zweitinstanzlichen Verfahrenskosten in Höhe von Fr. 715.--. Das Appellationsgericht erliess ihr am 12. März 2015 die Hälfte der Verfahrenskosten in Höhe von Fr. 357.50, sofern sie die Busse innert einer Frist von 60 Tagen begleiche und die andere Hälfte der Verfahrenskosten in sechs monatlichen Raten abbezahle. Die Beschwerdeführerin kam der Aufforderung nicht nach und stellte stattdessen am 16. Juni 2015 ein zweites Erlassgesuch für den gesamten Betrag. Das Appellationsgericht wies das Gesuch am 29. Juni 2015 ab. Die Beschwerdeführerin wendet sich ans Bundesgericht, ohne einen ausdrücklichen Antrag zu stellen. Sie strebt unter anderem eine Gutheissung ihres Erlassgesuches an.