Citation: 2C_406/2021 E. 3.4.2

3.4.2. Die Beschwerdeführerin hatte bereits vor der Aufgabe der Stelle in der Arztpraxis ihres Ehemanns selbständig ein Labor betrieben. Gemäss den Feststellungen der Vorinstanz baute sie diese selbständige Erwerbstätigkeit in der Folge erheblich aus, was sich im Ertrag und im steuerbaren Erfolg niederschlug, den die Beschwerdeführerin aus ihrem Labor ab 2015 im Vergleich zum Jahr 2014 erzielte (2014: Ertrag von Fr. 61'171.45, steuerbarer Erfolg von Fr. 3'296.--; 2015: Ertrag von Fr. 87'684.45 [Zunahme im Vergleich zu 2014 um rund 43 %]; steuerbarer Erfolg von Fr. 33'341.-- [Zunahme im Vergleich zu 2014 um rund 912 %]; 2016: Ertrag von Fr. 103'753.-- [Zunahme im Vergleich zu 2014 um rund 70 %], steuerbarer Erfolg von Fr. 60'397.-- [Zunahme im Vergleich zu 2014 um rund 1'732 %]; 2017: Ertrag von Fr. 107'970.-- [Zunahme im Vergleich zu 2014 um rund 77 %]; steuerbarer Erfolg von Fr. 66'811.-- [Zunahme im Vergleich zu 2014 um rund 1'927 %]). Die Feststellungen der Vorinstanz sind nicht offensichtlich unrichtig und für das Bundesgericht folglich verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG; vgl. oben E. 2.1). Indem die Beschwerdeführerin ihre selbständige Erwerbstätigkeit erheblich ausbaute, nachdem sie ihre Stelle in der Arztpraxis ihres Ehemanns aufgegeben hatte, vollzog sie einen Stellenwechsel gemäss Art. 24 lit. c DBG.