Citation: 9C_777/2015 E. 5.2

5.2. Das kantonale Gericht erachtete einen leidensbedingten Abzug von maximal 5 % für angemessen und begründete diesen mit der eingeschränkten Einsatzfähigkeit und den lohnwirksamen Nachteilen bei der Verwertung der Restarbeitsfähigkeit in anderen Tätigkeiten (v.a. hohe Lohnnebenkosten für den Arbeitgeber und Entwertung des Erfahrungswissens). Demgegenüber hält der Beschwerdeführer eine Reduktion um mindestens 15 % für angezeigt, weil seiner Auffassung nach weitere abzugsrelevante Umstände zu berücksichtigen sind: das fortgeschrittene Alter (Jahrgang 1964), der ausländerrechtliche Status (Niederlassungsbewilligung), die eingeschränkte Belastbarkeit, die lange Abwesenheit vom Arbeitsmarkt (seit Oktober 2009) und die ungenügenden Kenntnisse der deutschen Sprache.