Citation: 8C_428/2016 E. 3.2

3.2. Wie das Bundesgericht bereits im Beschwerdeverfahren betreffend Anfechtung des kantonalen Gerichtsentscheids in Sachen unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung gemäss Revisionsgesuch vom 15. Juli 2015 festgestellt hat, beruft sich der Beschwerdeführer auf den Revisionsgrund einer neuen erheblichen Tatsache (Urteil 8C_540/2015 vom 10. November 2015 E. 5.2; vgl. dazu auch SVR 2016 IV Nr. 7 S. 21, 8F_15/2015 E. 1.3 mit Hinweisen). Aufgrund der neu erkannten Diagnose einer Pseudarthrose L4/5 mit operativer Behandlungsbedürftigkeit am 6. August 2010 bestehe seit dem 1. Dezember 2005 nachweislich eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 50 % in angepasster Tätigkeit bis zum Operationstermin im August 2010. Der entsprechende Bericht des behandelnden Wirbelsäulenchirurgen Dr. med. B.________ datiert vom 14. Mai 2010. Der seit 25. Februar 2010 identische Rechtsvertreter des Versicherten bestreitet nicht, dass er laut vorinstanzlicher Sachverhaltsfeststellung über diese Tatsache vom kantonalen Gericht bereits am 24. Juni 2010 ins Bild gesetzt wurde. Gemäss angefochtenem Entscheid hatte der Rechtsvertreter zudem spätestens mit Einsichtnahme in die vollständigen IV-Akten ab 7. März 2013 unbestritten Kenntnis von dieser neuen Tatsache. Trotzdem berief sich der Beschwerdeführer in seiner gestützt auf diese Akteneinsichtnahme verfassten Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 18. März 2013 mit keinem Wort auf diese angeblich revisionsrechtlich erhebliche neue Diagnose.