Citation: U 95/06 07.05.2007 E. 2

2.1 Im Beschwerdeverfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen ist die Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts nicht auf die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens beschränkt, sondern sie erstreckt sich auch auf die Angemessenheit der angefochtenen Verfügung; das Gericht ist dabei nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden und kann über die Begehren der Parteien zu deren Gunsten oder Ungunsten hinausgehen (Art. 132 OG). 2.2 Der Beschwerdeführer hat mit Eingabe vom 12. Mai 2006 beantragen lassen, es sei das neu eingereichte medizinische Gutachten von Prof. Dr. med. N.________ vom 10. April 2006 zu berücksichtigen. Nach Ablauf der Rechtsmittelfrist können - ausser im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels - keine neuen Akten mehr eingebracht werden. Vorbehalten ist der Fall, dass solche Aktenstücke neue erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit. b OG darstellen und als solche eine Revision des Gerichtsurteils rechtfertigen könnten (BGE 127 V 353 E. 4 S. 357). 2.3 Bei dem am 12. Mai 2006 unaufgefordert eingereichten Gutachten vom 10. April 2006 handelt es sich um neue Vorbringen nach Abschluss des Schriftenwechsels, welche im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels nach Art. 110 Abs. 4 OG zu beachten sind und welche zu einer neuen Stellungnahme des SUVA-Arztes Dr. med. R.________ vom 15. Februar 2007 sowie zu einem weiteren Gutachten von Prof. Dr. med. N.________ geführt haben. Wie aus dem Folgenden ersichtlich ist, sind im Hinblick auf den Ausgang des Verfahrens die Voraussetzungen zur Berücksichtigung der nachträglich eingereichten Beweismittel vorliegend erfüllt.