Citation: 9C_369/2015 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat in umfassender Würdigung der medizinischen Aktenlage, insbesondere des ABI-Gutachtens vom 3. Juni 2014und der Stellungnahmen des RAD vom 16. Juni und 4. August 2014, mit einlässlicher und in allen Teilen nachvollziehbarer Begründung erwogen, dass der an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig leichte Episode, leidende Beschwerdeführer aus polydisziplinärer Sicht in seiner angestammten Tätigkeit als Informatikingenieur/ Wirtschaftsinformatiker wie auch in jeder anderen körperlich leichten bis mittelschweren Beschäftigung im Umfang von 80 % arbeitsfähig sei. Dieses Leistungsvermögen könne in einem ganztägigen Pensum mit etwas verminderter Leistung verwertet werden. Zumutbar sei dabei auch das Abschliessen der Masterarbeit. Als medizinische Massnahme werde eine die Arbeitsfähigkeit zumindest erhaltende psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung empfohlen, unterstützt durch die regelmässige Einnahme eines sedierenden und schmerzmodulierenden Antidepressivums.