Citation: 6B_662/2009 29.10.2009 E. 1

1.1 Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz stelle den Sachverhalt in Bezug auf die Daten der tätlichen Auseinandersetzung vom 22. bzw. 29. April 2005, den Ablauf der Auseinandersetzung, die Frage der Lebensgefahr sowie die Drohungen in willkürlicher Weise fest. Sie würdige die Beweise willkürlich und verletze den Grundsatz in dubio pro reo nach Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK. 1.2 Die Vorinstanz erwägt, es sei zwischen dem Beschwerdeführer und seiner Freundin A.________ zu zwei verschiedenen tätlichen Auseinandersetzungen am 22. und 29. April 2005 gekommen. Am 22. April 2005 habe er sie geschlagen, an den Haaren gezerrt, auf das Bett geworfen und mit der linken Hand gewürgt. Er habe ihr zwei Finger in den Mund gesteckt, als sie habe schreien wollen. Sie habe blaue Flecken davongetragen. Das Opfer gehe klar von zwei verschiedenen Vorfällen im April 2005 aus. Es könne den Vorfall mit der Wohnung in G.________ in Verbindung bringen, in welcher es einen Monat mit dem Beschwerdeführer gelebt habe. In der untersuchungsrichterlichen Befragung habe der Beschwerdeführer eingeräumt, er habe A.________ an diesem oder am vorhergehenden Tag, d.h. am 22. April 2005, "ein wenig" gewürgt. Deshalb sei von zwei Ereignissen auszugehen. Am Morgen des 29. April 2005 habe der Beschwerdeführer A.________ gepackt und aufs Bett gedrückt. Er habe sich auf ihren Bauch gesetzt und ihre Arme mit seinen Beinen festgehalten. Er habe sie geohrfeigt, sei mehrmals aufgestanden und habe sich wieder auf ihren Bauch fallen lassen. Mit einer Hand habe er sie vorne am Hals gewürgt. Dabei habe er ihr gesagt, er mache sie kaputt und sorge dafür, dass sie nie Kinder kriege. Während des Übergriffs habe sie weder schreien noch atmen können. Danach habe sie starke Halsschmerzen, Atemnot, Schwindel, Brechreiz und saures Aufstossen verspürt. Der Beschwerdeführer habe sie deshalb ins Badezimmer getragen und mit Wasser abgespritzt. A.________ habe am 3. Mai 2005 ihren Hausarzt aufgesucht. Angesichts der festgestellten Verletzungen und Beschwerden hätte sie kaum zehn Tage zugewartet mit der Arztkonsultation. Das Opfer knüpfe in seiner Erinnerung an seinen Umzug an, was die Glaubhaftigkeit seiner Aussage unterstreiche. Der Umzug am 29. April 2005 habe nur eineinhalb Stunden gedauert und schliesse die vorangegangene tätliche Auseinandersetzung nicht aus. Nicht entscheidend sei der Umstand, dass der Beschwerdeführer und das Opfer nach der Tat gemeinsam in einem Bett geschlafen hätten. Im Falle von häuslicher Gewalt sei ein ambivalentes Verhalten des Opfers nicht selten zu beobachten. 1.3 Feststellungen zum Sachverhalt prüft das Bundesgericht unter dem Gesichtspunkt der Willkür (Art. 97 Abs. 1 BGG). Die Rüge der Verletzung des Willkürverbots muss in der Beschwerde vorgebracht und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG). Dabei hat sich der Beschwerdeführer mit den Entscheidgründen der Vorinstanz auseinanderzusetzen und präzise anzugeben, worin er die Rechtsverletzung erblickt bzw. inwiefern der Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 134 V 53 E. 3.3. S. 60; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; 130 I 258 E. 1.3 S. 261 f.; je mit Hinweisen). Auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid wird nicht eingetreten. Nach der bundesgerichtlichen Praxis liegt Willkür in der Beweiswürdigung nach Art. 9 BV vor, wenn der angefochtene Entscheid auf einer schlechterdings unhaltbaren oder widersprüchlichen Beweiswürdigung beruht bzw. im Ergebnis offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid nur auf, wenn nicht bloss die Begründung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist. Für die Annahme von Willkür genügt es nicht, wenn eine andere Lösung auch als vertretbar oder sogar zutreffender erscheint (BGE 132 I 175 E. 1.2 S. 177; 131 I 467 E. 3.1 S. 473 f.; je mit Hinweisen).