Citation: 4A_648/2014 E. 4.2

4.2. Im Übrigen hat die Vorinstanz zur vom Beschwerdeführer gerügten Verletzung von § 206 Abs. 1 ZPO/AG ausgeführt, dass Beweiserhebungen grundsätzlich durch das Gericht getroffen werden und der Gutachter selber grundsätzlich nicht befugt sei, Beweise zu erheben, sondern selber ein Beweismittel schaffe, zu dem die Parteien Stellung nehmen könnten. Selbst wenn man aber die im Zusammenhang mit der Erstellung des Gutachtens erfolgte Untersuchung der Beschwerdegegnerin als Beweiserhebung durch den Gutachter qualifizieren wollte, so liege unter dem Gesichtspunkt des Persönlichkeitsschutzes in der Natur der Sache, dass zur medizinischen Begutachtung einer Partei - jedenfalls gegen deren Willen - keine Drittpersonen zugelassen seien. Inwiefern die Vorinstanz damit § 205 Abs. 1 der hier noch anwendbaren kantonalen ZPO willkürlich angewandt haben könnte, ist der Beschwerde nicht zu entnehmen. Auf die Rüge ist nicht einzugehen.