Citation: 1B_78/2020 E. 4

Was die von ihm im Entsiegelungsverfahren geltend gemachten Privatgeheimnisse betrifft, beruft sich der Beschwerdeführer auf die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz auf Seite 6 (E. 9.1.1) des angefochtenen Entscheides. Danach seien auf den beiden Smartphones "höchstpersönliche bis intime Daten (Korrespondenz, Bilder) über ihn und über sein Umfeld (Familie, Freunde und deren Familien, Arbeitskollegen usw.) " gespeichert. Dabei handle es sich namentlich um "Daten/Korrespondenz zwischen" dem Beschuldigten "und seiner Freundin, darunter intime Chatverläufe und Mediendaten, auf welchen die Beteiligten bestenfalls leicht bekleidet abgebildet" seien, "Ferienfotos von der Familie" des Beschwerdeführers, auf denen "die Betroffenen in Badeanzug und Bikini ersichtlich" seien, "private Selfies" des Beschuldigten "im Fitness-Studio, bestenfalls leicht bekleidet" sowie um "Mediendaten und Chatverläufe aus dem Arbeitsumfeld". Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe zu hohe Anforderungen an die Substanziierungsobliegenheit betreffend Privatgeheimnisse gestellt. Soweit der Entsiegelungsrichter darüber hinaus erwog, das öffentliche Interesse an der Aufklärung der mutmasslichen Straftaten überwiege jedenfalls das Interesse des Beschuldigten an den von ihm geltend gemachten Privatgeheimnissen, bringt dieser vor, es stehe hier lediglich der Besitz und eine "einmalige Weitergabe eines Videos" in Frage, "offenbar aus jugendlichem Leichtsinn und aus Unwissenheit und Naivität sowie möglicherweise begünstigt durch Groupthink" (Gruppendenken).