Citation: 1C_480/2017 E. A

Am 10. Januar 2014 reichte B.________ bei der Einwohnergemeinde Zermatt ein Baugesuch für eine Fassadenänderung und Umnutzung des bestehenden Stalls auf der Parzelle Gbbl. Nr. 196 ein. Das Gesuch wurde im Amtsblatt vom 17. Januar 2014 publiziert. Es sprachen mehrere Personen ein und an der Einigungsverhandlung konnte keine Einigung erzielt werden. Am 22. Juli 2014 stellte C.________ bei der Einwohnergemeinde Zermatt ein Gesuch für den Betrieb einer Bar auf der Parzelle Gbbl. Nr. 196. Das Gesuch wurde im Amtsblatt vom 8. August 2014 publiziert. Gegen das Gesuch gingen mehrere Einsprachen ein. Am 28. Oktober 2014 erteilte die Einwohnergemeinde Zermatt B.________ die Baubewilligung für die Fassadenänderung und Umnutzung des Stalls auf der Parzelle Gbbl. Nr. 196 unter Vorbehalt diverser Bedingungen und Auflagen und wies die Einsprachen ab. Gleichentags bewilligte die Einwohnergemeinde Zermatt auch C.________ die gewerbsmässige Abgabe von Speisen und Getränken zum Genuss vor Ort an Gäste auf der Parzelle Gbbl. Nr. 196 (Betrieb einer Bar mit Platz für höchstens 13 Gäste im Obergeschoss des bestehenden Stalls) und wies die Einsprachen ab. Am 27. November 2014 reichten diverse Personen, darunter A.________, gegen die Erteilung der Bau- und der Betriebsbewilligung je Beschwerde an den Staatsrat des Kantons Wallis ein. Mit Entscheid vom 28. September 2016 vereinigte der Staatsrat die beiden Verfahren und hiess die Beschwerden teilweise gut; er ergänzte die Bau- sowie die Betriebsbewilligung mit verschiedenen Auflagen betreffend Lärmschutz. Im Übrigen wies der Staatsrat die Beschwerden ab, soweit er darauf eintrat. Dagegen erhob unter anderem A.________ am 2. November 2016 Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Kantonsgericht Wallis. Mit Urteil vom 13. Juli 2017 wies dieses die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.