Citation: 6S.338/2001 23.08.2001 E. 3

3.- Der Beschwerdeführer bringt vor, aus dem festgestellten Sachverhalt könne nicht abgeleitet werden, er habe mit dem Faustschlag den Sturz und die Verletzung von Z.________ in Kauf genommen (Beschwerde, S. 7 f.). In Bezug auf den zweiten Vorfall im Eingangsbereich des Bezirkspostens Grenchen führt die Vorinstanz aus, wer jemanden mit der Faust gegen das Kinn schlage, nehme in Kauf, dass dieser stürze und sich dabei wie Z.________ verletze (angefochtenes Urteil, S. 41). Diese aus der allgemeinen Lebenserfahrung gezogene Schlussfolgerung ist bundesrechtlich nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer versetzte Z.________ beim Verlassen des Bezirkspostens unvermittelt einen Faustschlag ins Gesicht, worauf dieser seitwärts zu Boden fiel, mit dem Kinn auf die metallene Eckverstärkung eines Stuhles aufschlug und sich dabei das Kinn aufriss (angefochtenes Urteil, S. 25). Diese Folgeverletzung des Faustschlages musste unter den gegebenen Umständen geradezu erwartet werden. Jedenfalls liegt die Verletzung von Z.________ im Bereich der Folgen, mit denen nach einem Faustschlag ins Gesicht einer unvorbereiteten Person gerechnet werden muss.