Citation: 5P.31/2005 12.04.2005 E. B

Am 14. Juni 1999 stellten sie beim Friedensrichteramt B.________ ein Sühnebegehren. Der Vermittlungsversuch vom 27. Juli 1999 blieb erfolglos und der Friedensrichter stellte ihnen einen Weisungsschein aus. Am 30. September 1999 reichten sie beim Kantonsgericht des Kantons Zug die Anfechtungsklage ein, mit der sie die Verurteilung von Y.________ zu Fr. 195'022.71 und von Z.________ zu Fr. 128'755.95 verlangten. Mit Urteil vom 23. August 2001 wies das Kantonsgericht die Klage wegen Verwirkung des Anfechtungsrechts ab. Dagegen verneinte das Obergericht des Kantons Zug mit Urteil vom 22. Januar 2002 die Verwirkung und wies das Kantonsgericht an, die Klage materiell zu beurteilen. Mit Urteil vom 27. März 2003 hiess das Kantonsgericht die Klage gut und verurteilte Y.________ und Z.________ zu den geforderten Beträgen. Die hiergegen erhobene Berufung wies das Obergericht mit Urteil vom 7. Oktober 2003 ab. Letzteres wurde vom Bundesgericht an dessen Sitzung vom 4. März 2004 in Verneinung einer sich auf Art. 32 SchKG stützenden Weiterleitungspflicht für das Sühnebegehren aufgehoben und die Sache wurde zur Prüfung einer kantonalen Weiterleitungspflicht gemäss § 93 GOG/ZG an das Obergericht zurückgewiesen. Mit Urteilen vom 16. September und 21. Dezember 2004 verneinten sowohl das Kantonsgericht als auch das Obergericht des Kantons Zug eine kantonale Weiterleitungspflicht und wiesen die Klage demzufolge wegen Verwirkung des Anfechtungsrechts ab.