Citation: 6B_717/2012 E. 3.5.2

3.5.2. Die Vorinstanz spricht den Beschwerdegegner auch in diesen Fällen mit Ausnahme derjenigen der Geschädigten AD.________ und BD.________ sowie E.________ , vom Vorwurf des Betrugs frei. Wohl hätten diese Geschädigten möglicherweise nicht nur den inhaltlich unwahren Zeichnungsschein, sondern auch weitere irreführende Informationsmittel betreffend den angeblichen Kapitalschutz zur Kenntnis genommen. Dass jedoch nicht auch sie letztendlich allein aufgrund der Renditeaussichten investierten, lasse sich nicht ausschliessen, da keine prozessual verwertbaren Aussagen dieser Geschädigten vorlägen. Aus demselben Grund sei auch nicht erstellt, ob diese über den von ihnen unterschriebenen Zeichnungsschein hinaus weitere irreführende Informationen erhielten, weshalb eine Prüfung der Arglist nicht möglich sei (Urteil E. 2.9 S. 33).