Citation: 4A_640/2018 E. 3

Die Beschwerdeführerin bringt zur Begründung vor, seit Juli 2018 laute ihre Adresse Strasse U.________ 172 und nicht länger Strasse U.________ 170, Zug. Das Obergericht habe jedoch die Präsidialverfügungen vom 17. September 2018 und vom 6. November 2018 an die frühere Adresse, Strasse U.________ 170, gesendet, weshalb sie diese nicht (rechtzeitig) erhalten habe. Es sei ihr daher unmöglich gewesen, innerhalb der angesetzten Frist zu antworten beziehungsweise den verlangten Vorschuss zu leisten. Die damit sinngemäss erhobene Rüge einer Verletzung von Art. 101 Abs. 3 sowie von Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO sind offensichtlich unbegründet. Die Beschwerdeführerin macht nämlich nicht geltend, sie habe die Vorinstanz auf ihre neue Adresse aufmerksam gemacht, und solches ist auch nicht erkennbar. Im Gegenteil ergibt sich aus den kantonalen Verfahrensakten, dass die Beschwerdeführerin selber in der (an das Kantonsgericht gerichteten) Berufung vom 13. August 2018 und in ihrer darauffolgenden Korrespondenz mit dem Kantons- und Obergericht weiter ihre alte Adresse verwendete. Unter diesen Umständen ist das Vorgehen der Vorinstanz nicht zu beanstanden.