Citation: 7B_236/2022 E. 2.2.5

2.2.5. Die Vorinstanz hält zusammenfassend fest, der Beschwerdeführer habe sich in den Jahren 2017 und 2018 des qualifizierten Betäubungsmittelhandels schuldig gemacht und damit die öffentliche Ordnung und Gesundheit schwer gefährdet. Die weiteren Geschäfte insbesondere mit Kokain (im mengenmässig nicht qualifizierten Bereich) habe er während mehrerer Jahre (2017 bis ca. Juni 2019) getätigt. Seither sei noch nicht viel Zeit verstrichen. Der Beschwerdeführer sei seit 1993 in der Schweiz wohnhaft und hier sozial und wirtschaftlich nur mässig verwurzelt. In Nordmazedonien werde er relativ problemlos wieder Fuss fassen können. Gleiches gelte für seine ebenfalls aus Nordmazedonien stammende Ex-Frau. Einzig mit Bezug auf seine hier lebenden Kinder bewirke eine Landesverweisung eine gewisse Härte. Ein schwerer persönlicher Härtefall im Sinne von Art. 66a Abs. 2 StGB liege aber nicht vor (angefochtenes Urteil S. 43).