Citation: 1A.210/2004 12.10.2004 E. 2

Der Präsident des Verwaltungsgerichts hat in Ziff. 2 des Dispositivs vom 8. September 2004 ausdrücklich festgehalten, dass später allenfalls notwendig werdende Projektanpassungen vorbehalten bleiben. Weiter wird ausgeführt, das Risiko dafür und für allfällige weitere negative Auswirkungen des vorzeitigen Baubeginns trage die Beschwerdegegnerin. Im vorliegenden Fall ist darum nicht ersichtlich, inwiefern der Beschwerdeführer durch den Entzug der aufschiebenden Wirkung einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil erleiden soll. Er wird weder als Nachbar durch allfällige Immissionen der Bauarbeiten beeinträchtigt noch hat er durch den vorzeitigen Baubeginn finanzielle Einbussen zu gewärtigen. Die Beschwerdegegnerin trägt als Bauherrin das vollumfängliche Risiko späterer Projektanpassungen beziehungsweise allfälliger Wiederherstellungsmassnahmen. Die Beschwerdegegnerin beginnt gemäss den unbestrittenen Ausführungen im angefochtenen Entscheid vorab mit dem Bau der 146 unterirdischen Parkplätze. Bewilligt wurden 332 Kundenparkfelder (inkl. 7 Behindertenparkfelder) und 78 Personalparkfelder. Sollte sich die Gesamtzahl aufgrund des Beschwerdeentscheides in der Hauptsache verringern, dürfte dies, wie der Verwaltungsgerichtspräsident zu Recht in Erwägung gezogen hat, zu keinem Rückbau der unterirdischen Parkplätze führen. Ob die vom Beschwerdeführer geforderte verbesserte Erschliessung mit öffentlichem Verkehr gerechtfertigt ist, wird im Hauptverfahren zu entscheiden sein. Selbst wenn das Rechtsmittelverfahren zu einer Verweigerung der Baubewilligung führen würde, trägt die Beschwerdegegnerin das Risiko des vorzeitigen Baubeginns. Die eigentlichen Bauarbeiten werden jedenfalls durch eine etwaige vermehrte Busfrequenz nicht tangiert. Der Beschwerdeführer gesteht denn auch selber zu, dass dazu keine weiteren baulichen Massnahmen notwendig sind (Ziff. 2.1.2 N. 18 S. 10 der Beschwerdeschrift).