Citation: 8C_154/2015 E. A

Der 1979 geborene A.________ arbeitete seit 1. November 2004 als Logistikangestellter der B.________ AG und war dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 4. Januar 2013 prallte der Versicherte mit dem von ihm gelenkten Personenwagen frontal in ein entgegenkommendes, unvermittelt nach links abbiegendes Automobil (vgl. Rapport der Polizei vom 9. Januar 2013). Die Ärzte des Spitals C.________, in das der Versicherte eingeliefert wurde, diagnostizierten eine Contusio capitis mit RQW (Rissquetschwunde) frontoparietal links ohne Commotiozeichen wie Anmesie, Bewusstlosigkeit, Nausea oder Vomitus (Bericht vom 4. Januar 2013). Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld) und klärte den Sachverhalt in medizinischer und beruflicher Hinsicht ab. Laut kreisärztlichem Untersuchungsbericht des Dr. med. D.________, Facharzt für Chirurgie, SUVA, vom 20. Juni 2013 waren eine funktionelle Bewegungseinschränkung der Halswirbelsäule sowie persistierende Nacken- und Kopfschmerzen bei Status nach HWS-Distorsion und Kopfkontusion zu diagnostizieren; nach Ergänzung der bereits vorhandenen umfangreichen Diagnostik mit einem neurologischen Konsilium sollte bei nicht nachgewiesenen morphologischen Unfallfolgen neun Monate nach dem Unfall eine Reevaluation erfolgen, auch im Hinblick auf einen möglichen Fallabschluss. Dr. med. E.________, Oberarzt Neurologie, Zentrum F.________, hielt im Bericht vom 26. August 2013 fest, bis auf Myogelosen mässiger Natur im Bereich des Nackens lägen keine neurologisch auffallende Befunde vor. Einer kreisärztlichen Auskunft des Dr. med. G.________ vom 8. November 2013 zufolge konnte angesichts des langen Zeitraums und mangels posttraumatischer struktureller Läsionen im HWS-Bereich durch weitere Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands mehr erreicht werden. Mit Verfügung vom 3. Dezember 2013 eröffnete die SUVA dem Versicherten, die Versicherungsleistungen würden per 15. Dezember 2013 eingestellt. Zur Begründung führte sie aus, die weiterhin geklagten Beschwerden seien organisch nicht hinreichend nachweisbar; die Adäquanzprüfung habe ergeben, dass dem Unfall vom 4. Januar 2013 keine rechtserhebliche Bedeutung zukomme. Eine Einsprache lehnte sie ab (Einspracheentscheid vom 30. Januar 2014).