Citation: 6B_1093/2022 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt, das Willkürverbot und der Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweiswürdigungs- sowie als Beweislastregel seien verletzt. Ausserdem habe die Vorinstanz den Sachverhalt nicht vollständig ermittelt. Sie verlange ein zu hohes Beweismass an die Begründung des Wiederherstellungsgesuchs, indem sie die Glaubhaftmachung einzig mit dem Argument verneine, seine Ehefrau habe ja das Wiederherstellungsgesuch vom 3. Mai 2022 instruiert verfassen können. Im Ergebnis verwehre sie ihm die Möglichkeit, Berufung einzulegen. Obwohl er auf Arztzeugnisse und auf die Erklärung seiner Ehefrau verwiesen habe, gehe die Vorinstanz willkürlich davon aus, die Frist für die Begründung der Berufung [recte: die Einreichung der Berufungserklärung] habe bereits am 4. April 2022 begonnen (Beschwerde S. 5 ff.).