Citation: 8C_398/2024 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Resultate der Belastbarkeitstests seien im Gutachten des Zentrums I.________ zu Unrecht wegen einer vermeintlichen Selbstlimitierung, die sich allerdings bei der neuropsychologischen Abklärung nicht bestätigt habe, als nicht verwertbar erachtet worden. Die durch das Zentrum I.________ beigezogene Neurologin habe ursprünglich eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt und damals das Erreichen eines 40- bis 50 %-Pensums in Aussicht gestellt. Anlässlich der Verlaufsabklärung habe sie aber, entgegen den vorinstanzlichen Feststellungen, weiterhin keine verlässliche längerfristige Prognose abgeben können. Offenbar habe sie eine Verifizierung mittels beruflicher Massnahmen als erforderlich erachtet. Als Grund für die Ressourcenlimitierung sei im Bericht über die neuropsychologische Abklärung insbesondere die Traumafolgestörung genannt worden, dies übereinstimmend mit den behandelnden Ärzten Dres. med. F.________ und H.________, welche das kantonale Gericht aber mit der RAD-Psychiaterin als irrelevant erachtet hätten. Der Beschwerdeführer beruft sich des Weiteren auf die Diagnose eines Morbus Crohn (beziehungsweise einer Ileitis terminalis als Frühform), die bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch den RAD zu Unrecht nicht hinreichend berücksichtigt worden sei.