Citation: 4A_181/2024 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz ist in Übereinstimmung mit den vorstehenden Grundsätzen davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer im Streitverkündungsverfahren keinen Anspruch geltend mache, der von einer anderen im Hauptprozess zu beurteilenden Forderung abhängig sei, sondern dass dieselbe Forderung zunächst im Hauptverfahren gegen die Beschwerdegegnerin 1 und sodann, falls der Beschwerdeführer nicht obsiege, (eventualiter) im Streitverkündungsverfahren gegen die Beschwerdegegnerin 2 gerichtet werde. Diese Vorgehensweise sei mit einer Streitverkündungsklage nicht zulässig. Die Auffassung der Erstinstanz, es fehle an der erforderlichen Konnexität der Ansprüche, sei daher im Ergebnis nicht zu beanstanden.