Citation: 6B_1245/2021 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz verweist zur Begründung der Landesverweisung zunächst vollumfänglich auf das erstinstanzliche Urteil und führt anschliessend zusammengefasst aus, dass die Beschwerdeführerin mit 35 Jahren in die Schweiz gekommen sei, bis heute keine Landessprache spreche und - mit Ausnahme einer gewissen wirtschaftlichen Integration - kaum integriert sei. Sie weise abgesehen von ihrem Schweizer Ehemann so gut wie keinen Bezug zur Schweiz auf. Ihre gesamte Verwandtschaft lebe in Thailand und die Beschwerdeführerin besuche diese regelmässig sowie für längere Dauer. Ihr Ehemann sei zudem bereit, ihr nach Thailand zu folgen, womit davon auszugehen sei, dass ihm die Ausreise zumutbar sei. Schliesslich mache die Beschwerdeführerin primär wirtschaftliche Interessen an einem Verbleib in der Schweiz geltend, habe sie doch selbst ausgeführt, dass sie in der Schweiz bleiben wolle, damit sie ihre kranken Kinder im Heimatland weiterhin finanziell unterstützen könne. Dies vermöge keinen Härtefall zu begründen (vorinstanzliches Urteil S. 9 f.).