Citation: C 224/05 17.07.2006 E. 4

4.1 Im Eventualstandpunkt bestreitet der Beschwerdeführer sodann die Abrechnung vom 26. Mai 2004 für den Monat Dezember 2003, wo ebenfalls keine entschädigungsberechtigten Taggelder zugesprochen wurden und macht diesbezüglich einen Anspruch auf Kompensationszahlungen von Fr. 2'739.45 geltend. Da die genannte Abrechnung Grundlage für die Rückforderungsverfügung vom 26. Mai 2004 bildete, gehört sie ebenfalls zum Anfechtungs- und mithin zum Streitgegenstand. Eine Rückforderung für Dezember 2003 wurde nur deshalb nicht verfügt, weil aufgrund der ursprünglichen Anrechnung der gesamten Gratifikation in diesem Monat gar keine Leistungen erbracht worden waren. 4.2 In der revidierten Abrechnung betreffend den Monat Dezember 2003 ging die Arbeitslosenkasse - wie bei den andern Monaten - von einem Zwischenverdienst unter Berücksichtigung eines Siebtels der Gratifikation von Fr. 5'398.- (Grundlohn von Fr. 5'000.- plus Gratifikation von Fr. 398.-) aus. Deshalb wurden im Dezember 2003 erneut keine Taggelder ausgerichtet. Mit dem Beschwerdeführer erweist sich dieses Vorgehen jedoch als aktenwidrig. Gemäss der Bescheinigung über Zwischenverdienst wurde für in diesem Monat geleistete Arbeit vom 1. bis 20. Dezember 2003 lediglich ein Lohn von Fr. 3'461.55 (inkl. 8,33 % Ferienentschädigung) ausbezahlt. Unter Anrechnung eines Siebtels der Gratifikation ergibt sich ein Zwischenverdienst von Fr. 3'859,55. Für den Monat Dezember 2003 steht dem Beschwerdeführer damit, wie er zu Recht geltend macht, eine Kompensationszahlung von Fr. 2'739.45 zu (Berechnung gemäss KS-ALE Ziff. C 96: ausgehend von einem versicherten Verdienst von Fr. 7'334.-, Monat mit 23 entschädigungsberechtigten Tagen, Entschädigungssatz von 70 %, Zwischenverdienst von Fr. 3'859,55). Folglich ist der mit Verfügung vom 26. Mai 2004 erhobene Rückforderungsbetrag für zu viel ausgerichtete Kompensationszahlungen von Fr. 8'906,95 um den für den Monat Dezember 2003 bestehenden Anspruch in der Höhe von Fr. 2'739.45 auf Fr. 6'167.50 zu reduzieren. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist insofern teilweise gutzuheissen.