Citation: 5A_672/2021 E. A

A.a. Im September 2005 schlossen A.________ (Beschwerdeführerin) und die D.________ AG (ab April 2010 E.________ AG, seit 5. Juni 2019 F.________ AG in Liquidation; nachfolgend: E.________ AG) einen "Abschluss- und Verwaltungsauftrag" für die "Umsetzung, Verwaltung und Überwachung" eines E.________ Rentenplans mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Das Anlageziel bestand in der Erhaltung der investierten Eigenmittel über Fr. 250'000.--, die in With Profit Bonds sowie in Aktien und Obligationen angelegt wurden. Im April 2012 hatten diese einen grossen Teil ihres Werts verloren, weshalb A.________ die Beziehung mit der E.________ AG beendete und die Liquidation des Wertschriftendepots veranlasste. Nach der Liquidation verblieben A.________ Fr. 49'642.77, womit sie einen Verlust von insgesamt Fr. 200'357.23 erlitt. Die am 17. Juli 2012 durch Klage von A.________ gegen die E.________ AG eingeleitete gerichtliche Auseinandersetzung endete mit einem zwischenzeitlich rechtskräftigen Entscheid des Bezirksgerichts Frauenfeld vom 18. Dezember 2018. In diesem verpflichtete das Bezirksgericht die E.________ AG in Gutheissung der Klage, an A.________ Fr. 31'000.-- zu bezahlen, nahm von deren Nachklagevorbehalt Vormerk und hob den in der vorangegangenen Betreibung erhobenen Rechtsvorschlag der Gesellschaft auf. Die Widerklage der E.________ AG auf Feststellung, dass zwischen den Beteiligten kein Rechts- und Schuldverhältnis bestehe und die Gesellschaft A.________ keinen Fr. 31'000.-- übersteigenden Betrag schulde, wies das Bezirksgericht ab. A.b. Am 14. November 2019 stellte A.________ gegen B.________ (Beschwerdegegner 1) und C.________ (Beschwerdegegnerin 2), die ab Juli 2013 einzigen Verwaltungsräte der E.________ AG, je ein Arrestgesuch für Forderungen über insgesamt Fr. 660'064.99 (zzgl. 5 % Zins seit 15. Mai 2012 sowie Kosten). Zu verarrestieren seien diesen gehörige Miteigentumsanteile an Grundstücken in U.________/TG und V.________/TG, Namenaktien und Namenpartizipationsscheine der G.________ AG sowie Konten und Wertschriftendepots bei der Thurgauer Kantonalbank. A.c. Am 19. November 2019 erliess das Bezirksgericht zwei gleichlautende Arrestbefehle gegen B.________ und C.________ für Forderungen von Fr. 31'000.-- (zzgl. Zins von 5 % seit 16. Februar 2019) sowie Fr. 41'560.00 (zzgl. Zins seit 19. November 2019) betreffend die vorerwähnten Vermögenswerte. Mit Entscheid vom 4. Februar 2020 hiess das Bezirksgericht die dagegen erhobenen Arresteinsprachen gut und hob die Arrestbefehle wieder auf. Dagegen gelangte A.________ ohne Erfolg ans Obergericht des Kantons Thurgau. A.d. Mit separatem, ebenfalls am 19. November 2019 ausgefälltem Entscheid wies das Bezirksgericht die Arrestgesuche vom 14. November 2019 im Betrag von Fr. 593'504.99 (zzgl. Zins von 5 % seit dem 15. Mai 2012) ab. Die von A.________ hiergegen erhobene Beschwerde hiess das Obergericht teilweise gut. Die Rechtsmittelinstanz schützte die Arrestgesuche im Betrag von Fr. 169'374.33 (zzgl. Zins von 5 % seit dem 15. Mai 2012) und wies die Sache zum Erlass entsprechender Arrestbefehle an das Bezirksgericht zurück. Mit zwei Arrestbefehlen vom 27. Februar 2020 liess das Bezirksgericht je Arrest über Fr. 169'374.-- (zzgl. 5 % Zins seit dem 15. Mai 2012) über Vermögenswerte von B.________ und C.________ legen. A.e. Am 24. Juli 2020 hob das Bezirksgericht diese Arrestbefehle auf Einsprache von B.________ und C.________ hin auf.