Citation: 1C_350/2023 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin bringt dagegen im Wesentlichen vor, die Angaben im Rechtshilfegesuch, wonach deliktische Vermögenswerte über Konten der Firmen E.________ SA, F.________ Ltd. und/oder G.________ SA zunächst auf Konten der Beschwerdeführerin bei der H.________ AG gepoolt, anschliessend über das Konto der Beschwerdeführerin bei der B.________ geschleust und schliesslich an die I.________ Foundation weitergeleitet worden seien, seien offensichtlich falsch: Inhaberin des Kontos bei der H.________ sei nicht die Beschwerdeführerin ("A.________") mit Sitz in Luxemburg, sondern die "H.________ A.________ B.V." mit Sitz in den Niederlanden. Bei der H.________ A.________ handle es sich um eine von der Beschwerdeführerin separate juristische Person. Die Beschwerdeführerin habe nie ein Konto bei der H.________ besessen und keinerlei Zahlungen von den im Rechtshilfegesuch genannten Unternehmen (E.________, F.________ bzw. G.________) erhalten. Dies sei der ersuchenden Behörde wie auch dem BJ bekannt gewesen, da sie die Bankunterlagen des Kontos Nr. yyy der H.________ A.________ bei der H.________ bereits vor zwei Jahren im Rahmen eines Rechthilfeverfahrens erhalten hätten (vgl. dazu bundesgerichtlicher Entscheid 1C_660/2019 vom 6. Januar 2020).