Citation: 2C_1020/2014 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer hat am 26. Juni 2006 noch unter dem Bundesgesetz vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG) geheiratet, welches für die Bewilligungserteilung genügen liess, dass ein formelles Eheband bestand (Art. 7 ANAG). Am 1. Januar 2008 trat das Ausländergesetz in Kraft, welches vorschreibt, dass die Eheleute - vorbehältlich wichtiger persönlicher Gründe - zusammenleben müssen, andernfalls kein Bewilligungsanspruch besteht. Die verschiedenen Gesuche um Bewilligungsverlängerung wurden unter dem neuen Recht gestellt, weshalb dieses darauf anzuwenden war (vgl. Art. 126 Abs. 1 AuG e contrario). Gemäss rechtskräftigem Entscheid der Einwohnerdienste hatte der Beschwerdeführer seinen Wohnsitz ab dem 1. September 2007 in Zürich, wo er arbeitete. Er lebte nach Inkrafttreten des Ausländergesetzes nicht mit seiner Gattin zusammen, weshalb er sich nicht auf Art. 42 AuG berufen kann. Dass für das Getrenntleben wichtige (berufliche) Gründe vorgelegen hätten, behauptet er nicht. Solche sind auch nicht ersichtlich: Der Beschwerdeführer arbeitete während Jahren als Küchenhilfe in einem Zürcher Restaurant; dass er keine entsprechende Stelle in der Nähe des ehelichen Wohnorts gefunden oder dass er eine solche zumindest vergeblich gesucht hätte, macht er wiederum nicht geltend; auch ist nicht nachvollziehbar, warum seine Gattin nicht zu ihm nach Zürich hätte ziehen können, nachdem er erwerbstätig war und er dieser regelmässig Unterhaltsbeiträge zukommen liess, sind doch die Kosten zweier Haushalte erfahrungsgemäss höher als eines einzigen.