Citation: 1C_140/2009 27.10.2009 E. 2

Mit der Beschwerde gegen Entscheide über vorsorgliche Massnahmen kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 98 BGG). Nach Art. 106 Abs. 2 BGG prüft das Bundesgericht die Verletzung von Grundrechten nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist. Insoweit gelten die gleichen Begründungsanforderungen wie früher bei der staatsrechtlichen Beschwerde nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG. Danach muss ein Beschwerdeführer klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darlegen, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (BGE 135 III 232 E. 1.2 S. 234; 133 III 589 E. 2 S. 591 f.; 133 IV 286 E. 1.4). Die Beschwerdeführerin beruft sich in ihrer Beschwerde auf keine verfassungsmässigen Rechte. Sie kritisiert lediglich die Anwendung des kantonalen Rechts, welches die Grundlage für die Anordnung eines Baustopps oder eines vorsorglichen Nutzungsverbots bildet (§ 210 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes vom 7. März 1989 [PBG; SRL 735] sowie § 45 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 3. Juli 1972 [VRG; SRL 40]). Diese Art der Beschwerdeführung genügt den Anforderungen von Art. 98 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG nicht, weshalb auf die Beschwerde bereits aus diesem Grund nicht eingetreten werden kann. Unter diesen Umständen braucht nicht geprüft zu werden, ob ein anfechtbarer Entscheid im Sinne der Art. 90 ff. BGG vorliegt und ob die Beschwerdeführerin über ein hinreichendes Rechtsschutzinteresse in Bezug auf ihre zahlreichen Anträge verfügt.