Citation: 2C_360/2023 E. 5.4.2

5.4.2. Gemäss dem vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt hat die Beschwerdeführerin nach der letzten Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung vom 15. Juli 2016, welche an Bedingungen geknüpft wurde und eine Ermahnung enthält, weitere Schulden in der Höhe von rund Fr. 20'000.-- angehäuft; zuletzt wurde sie am 15. Februar 2022 über Fr. 350.-- betrieben. Dies obschon die Kinder längst erwachsen sind, sie sich inzwischen von ihrem angeblich spielsüchtigen Ehemann getrennt hat, sie seit dem Einzug bei ihrem Sohn am 1. Juli 2020 tiefe Fixkosten hat und ein monatliches Nettoeinkommen von fast Fr. 4'000.-- erwirtschaftet. Die mit der Stadt U.________ abgeschlossene Zahlungsvereinbarung sowie die Inanspruchnahme der Schuldenberatung sind zwar grundsätzlich positiv zu werten - ein Schuldenabbau ist bis dato aber dennoch nicht zu verzeichnen (vgl. E. 4.2.1). Die Schlussfolgerung der Vorinstanz, die Beschwerdeführerin habe ihre Schulden zumindest durch qualifizierte Fahrlässigkeit selbst verschuldet, indem sie sich nicht um deren Sanierung gekümmert habe, ist angesichts dessen nicht zu beanstanden. In wirtschaftlicher Hinsicht kann die Beschwerdeführerin - nicht zuletzt angesichts der beträchtlichen Höhe der Schulden (vgl. vorstehend A.b) - nicht als erfolgreich integriert gelten.