Citation: 8C_256/2008 07.08.2008 E. 3

In sorgfältiger Würdigung der Aktenlage hat die Vorinstanz überzeugend dargelegt, dass es sich beim Vorfall vom 3. Dezember 2004 um ein Unfallereignis handelt, dass es indessen an einem natürlichen Kausalzusammenhang zwischen den Rückenbeschwerden bzw. den gesundheitlichen Veränderungen im Bereich der Lendenwirbelsäule und dem Ereignis fehlt, weshalb keine Leistungspflicht der Unfallversicherung besteht. Dagegen bringt die Beschwerdeführerin nichts vor, was zu einem vom angefochtenen vorinstanzlichen Entscheid abweichenden Ergebnis führen könnte. Vielmehr beschränkt sie sich im Wesentlichen auf die Wiederholung der bereits im kantonalen Verfahren erhobenen Einwendungen, mit welchen sich die Vorinstanz einlässlich auseinandergesetzt hat. Auf die zutreffenden Erwägungen des angefochtenen Entscheids kann verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG). Hervorzuheben ist lediglich, dass es - wie das kantonale Gericht unter Hinweis auf die Rechtsprechung dargelegt hat - einer medizinischen Erfahrungstatsache im Bereich des Unfallversicherungsrechts entspricht, dass praktisch alle Diskushernien bei Vorliegen degenerativer Bandscheibenveränderungen entstehen und ein Unfallereignis nur ausnahmsweise, unter besonderen Voraussetzungen, als eigentliche Ursache in Betracht fällt. Aufgrund der Aktenlage ist mit der Vorinstanz dem Vorfall vom 3. Dezember 2004 ein Schweregrad abzusprechen, der ausnahmsweise geeignet wäre, eine Schädigung der Bandscheibe hervorzurufen, sondern vielmehr davon auszugehen, dass degenerative Bandscheibenveränderungen vorbestanden haben und die Diskushernie durch das Unfallereignis weder verursacht noch ausgelöst worden ist.