Citation: 2A.127/2006 06.09.2006 E. A

X.________ war bis Ende Oktober 2004 im Departement Architektur der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) angestellt. Dieser warf sie vor, gegen die Gleichstellung von Mann und Frau verstossen zu haben, namentlich in Bezug auf ihren Lohn. Auch sei sie in diskriminierender Weise für die Stelle eines Stabschefs nicht berücksichtigt worden. Nach einer ersten Verfahrensphase (vgl. dazu das Bundesgerichtsurteil 2A.453/2003 vom 8. September 2004) wies die ETHZ am 28. Oktober 2003 auf Rückweisung hin das Begehren um Ausrichtung einer Lohndifferenz ab, stellte fest, X.________ sei durch die Nichtberücksichtigung für die Stelle als Stabschef nicht diskriminiert worden, und wies das diesbezügliche Begehren um Ausrichtung einer Entschädigung ebenfalls ab. Nach erfolgloser Beschwerde an die ETH-Beschwerdekommission gelangte X.________ an die Eidgenössische Personalrekurskommission. Diese hiess am 31. Januar 2006 die Beschwerde teilweise gut, hob das Urteil der ETH-Beschwerdekommission vom 5. April 2005 bezüglich der Ansprüche wegen Lohndiskriminierung vor dem 1. Juli 2000 (Besetzung der Stelle des Stabschefs) auf und verpflichtete die ETHZ, X.________ für die Zeit vom 1. Januar 1997 bis zum 30. Juni 2000 die Differenz zwischen der Lohnklasse 18 und der Lohnklasse 20, zuzüglich Zins von 5 % ab Fälligkeit, nachzuzahlen (Ziff. 1 des Dispositivs). Im Übrigen wies die Personalrekurskommission die Beschwerde ab, soweit sie darauf eintrat, und bestätigte das Urteil der Beschwerdekommission (Ziff. 2 des Dispositivs).