Citation: 8C_344/2021 E. 8.2.1

8.2.1. Der Beschwerdeführer macht zusammenfassend geltend, gestützt auf diese Berichte der Dr. med. M.________ könne nicht behauptet werden, hinsichtlich des Tinnitus sei der Endzustand per Ende Februar 2019 erreicht gewesen. Dies um so weniger, als der Tinnitus gemäss dem Bericht des Dr. med. F.________ vom 12. Februar 2019 unverändert gewesen sei und laut den Berichten der Klinik D.________, vom 22. und 28. Mai 2019 weiterhin persistiert habe. Zwar habe Dr. med. F.________ im Bericht vom 12. Februar 2019 angegeben, der Beschwerdeführer fühle sich kognitiv wieder voll leistungsfähig. Allerdings sollte laut Dr. med. F.________ bis zur definitiven Beurteilung die Steigerung der Arbeitsbelastung nach Beheben der Hüftproblematik abgewartet werden. Im Mai/Juni 2019 habe er einen Computerkurs besucht, worauf gemäss dem Bericht der Klinik D.________ vom 18. Juni 2019 erneut Nacken- und Kopfschmerzen, Schwindel und Tinnitus aufgetreten seien. Laut Bericht der Neurologinnen Dr. med. O.________ und PD Dr. med. P.________, Center Q.________, vom 4. Juli 2019 seien diese Beschwerden auf den Unfall vom 27. April 2018 zurückzuführen gewesen. Die nachfolgenden Behandlungen durch die Klinik D.________ sowie die Dres. med. O.________ und P.________ hätten in den folgenden Monaten eine deutliche Besserung mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit gebracht. Am 10. November 2019 habe er seine Arbeit erstmals seit dem Unfall wieder auf 100 % steigern können. Somit könne auch nicht behauptet werden, in Bezug auf den Beschwerdekomplex HWS-Distorsion/postkommotionelles Syndrom sei der Endzustand Ende Februar 2019 erreicht gewesen.