Citation: 6B_270/2024 E. 6.4

6.4. Damit hat die Vorinstanz die Situation des Beschwerdeführers ganzheitlich gewürdigt. Was er dagegen mit seinen Eingaben an das Bundesgericht einwendet, vermag den gesetzlichen Anforderungen an die Begründung einer Beschwerde wiederum nicht zu genügen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Seine pauschalen Hinweise auf seine Integrationsbemühungen mit aktuell eingetretenen Neuerungen betreffend seine Arbeits- und Lebenssituation in der Schweiz (vgl. oben E. 5) und seine Ausführungen, wonach er den Kontakt zu all seinen "alten Freunden" abgebrochen habe, er sich nicht mehr in Zürich aufhalte und wieder wisse, welche Gesellschaft gut für ihn sei, erschöpfen sich ebenso wie seine Behauptungen zu seiner Situation in Deutschland (wonach er tatsächlich keinen Bezug zu Deutschland habe) in appellatorischer und zum Teil novenrechtlich unzulässiger Kritik. Darauf kann nicht eingetreten werden. Im Übrigen erwägt die Vorinstanz zu Recht, dass nicht schematisch ab einer gewissen Aufenthaltsdauer eine Verwurzelung in der Schweiz anzunehmen ist, sondern hierfür besonders intensive, über eine normale Integration hinausgehende private Beziehungen beruflicher oder gesellschaftlicher Natur notwendig sind (vgl. oben E. 6.2). Solche besonders intensive Beziehungen werden vom Beschwerdeführer weder dargetan noch sind solche erkennbar. Auch wenn Bemühungen erkennbar sind, sich wieder in das Berufsleben zu integrieren, muss mit der Vorinstanz im Ergebnis darauf geschlossen werden, dass ihm eine Reintegration in den schweizerischen Arbeitsmarkt nicht entscheidend leichter fallen wird als in den deutschen, umso weniger, als er mit dem Land, der Sprache und der Kultur seines Heimatlandes bestens vertraut ist. Im Weiteren erkennt die Vorinstanz zu Recht, dass der Beschwerdeführer in der Schweiz keine familiären Beziehungen pflegt, welche in den Schutzbereich des in Art. 8 Ziff. 1 EMRK verankerten Rechts auf Achtung des Familienlebens fallen könnten. Insofern er sich schliesslich und wiederum lediglich pauschal auf seine begonnene Suchttherapie beruft und um "professionelle Unterstützung bis zum Ende" ersucht, ist nicht ersichtlich, weshalb eine solche Therapie nicht auch in Deutschland fortgesetzt werden könnte. Dass dies mit einem Wechsel der medizinischen Fachperson und/oder eines Therapiekonzeptes einhergeht, erscheint zumutbar und ist hinzunehmen. Weshalb dem vorliegendenfalls nicht so sein sollte, wird vom Beschwerdeführer nicht ansatzweise dargetan und ist auch nicht ersichtlich. Zusammenfassend verneint die Vorinstanz das Vorliegen eines schweren persönlichen Härtefalls ohne Rechtsverletzung. Damit erübrigt sich eine Abwägung der privaten Interessen des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz und der öffentlichen Interessen an einer Landesverweisung. Schliesslich geht die Vorinstanz richtigerweise davon aus, dass auch das FZA einer Landesverweisung nicht entgegensteht. Auf ihre Erwägungen kann verwiesen werden (vgl. S. 80 des angefochtenen Urteils mit Verweis auf das erstinstanzliche Urteil; Art. 82 Abs. 4 StPO; Art. 109 Abs. 3 BGG). Zur Dauer der angeordneten Landesverweisung äussert sich der Beschwerdeführer nicht, womit es damit sein Bewenden hat.