Citation: 7B_178/2022 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt, die Beschwerdeführerin mache für das Ausarbeiten des Plädoyers einen Aufwand von 22.17 Stunden geltend. Das Plädoyer habe 36 Seiten umfasst, bei einer Schriftgrösse von ca. 14 pt., einem Zeilenabstand von ca. 1.5 Zeilen und erweitertem Abstand zwischen den Wörtern und Zeichen. Der Verteidiger der Beschwerdeführerin habe sich darin ausführlich zum Anklagesachverhalt und zur rechtlichen Würdigung geäussert, wobei er dafür die seit seiner Stellungnahme im Vorverfahren vom 25. April 2014 um verschiedene Zeugenaussagen und Aussagen der Parteien ergänzten Akten würdigen und sich nochmals mit der rechtlichen Qualifikation auseinandersetzen musste. Ein solches Plädoyer könne zwar nicht in 10 Stunden bzw. etwas mehr als einem Arbeitstag verfasst werden, wie das Kantonsgericht erwogen habe. Indessen seien 16 Stunden hierfür angemessen.