Citation: 5P.443/2002 18.02.2003 E. 4

Weiter wirft die Beschwerdeführerin dem Kassationsgericht in verschiedener Hinsicht eine Verletzung des Willkürverbotes vor. 4.1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Beschwerdegegnerin habe anlässlich des Rechtsöffnungsverfahrens explizit zugegeben, dass eine Kreditrückführung im Umfang von Fr. 100'000.-- erfolgt sei. Das Kassationsgericht hat sich in seinem Beschluss einlässlich mit dieser bereits im Verfahren der kantonalen Nichtigkeitsbeschwerde geltend gemachten Rüge auseinandergesetzt. Es hat dabei detailliert auf das vorinstanzlich durchgeführte Beweisverfahren, die Würdigung des Obergerichts in seinem Entscheid und seiner Vernehmlassung sowie auf die Aussagen der Parteien Bezug genommen. Es ist zum Schluss gekommen, dass eine Rückführung zwar im Normalfall eine Rückzahlung impliziere, es sich vorliegend aber nur um eine Umschichtung zwischen einem Kontokorrent- und einem Hypothekarvorschusskonto gehandelt habe. Eine Rückzahlung des Kredits sei nicht erfolgt. Diese Folgerung des Kassationsgerichts hält die Beschwerdeführerin für unhaltbar. Sie führt aber in ihrer Beschwerdeschrift nicht näher aus, inwiefern die Erwägungen des Kassationsgerichts ihrer Ansicht nach gegen das Willkürverbot verstossen. Das Bundesgericht prüft im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde nur klar und detailliert erhobene Rügen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 125 I 492 E. 1b S. 495; 127 I 38 E. 3c S. 43). Die Ausführungen der Beschwerdeführerin erschöpfen sich im Wesentlichen in der wortgenauen Zitierung des angefochtenen Beschlusses und der pauschalen Bezeichnung dessen als krass willkürlich, ohne dies näher zu begründen. Eine einlässliche Auseinandersetzung mit den Erwägungen des Kassationsgerichts ist der Beschwerdeschrift nicht zu entnehmen. Insbesondere reicht die Unterstellung, die zürcherischen Gerichtsinstanzen würden die Bank Y.________ bevorzugen, als Begründung einer staatsrechtlichen Beschwerde offensichtlich nicht aus. Auf die Beschwerde kann insoweit nicht eingetreten werden. 4.2 Nicht einzutreten ist ebenfalls auf die Rüge, die Haftung der Beschwerdeführerin bestehe nicht mehr, weil die Sicherheit des Hauptaktionärs und Verwaltungsratspräsidenten eingelöst worden sei. Das Verhältnis der bestellten Sicherheiten von der Beschwerdeführerin einerseits und des Verwaltungsratspräsidenten der Aktiengesellschaft andererseits stellt ein Problem der Vertragsauslegung und damit eine Rechtsfrage dar (BGE 125 III 435 E. 2a/aa S. 437), die nicht mit staatsrechtlicher Beschwerde gerügt werden kann. Ob es sich bei diesem Vorbringen nicht ohnehin um ein unbeachtliches Nova handelt, kann daher offen bleiben. 4.3 Desgleichen unzulässig ist die Beschwerde, soweit die Beschwerdeführerin das Verhalten der Beschwerdegegnerin kritisiert und ihr sogar Böswilligkeit vorwirft. Inwiefern in diesem Zusammenhang der Beschluss des Kassationsgerichts willkürlich sein soll, ergibt sich aus den Ausführungen der Beschwerdeführerin nicht, die sich in keiner Weise mit dem angefochtenen Entscheid auseinandersetzt (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Die Vorwürfe an die Beschwerdegegnerin grenzen zudem an Mutwilligkeit.