Citation: 8C_672/2022 E. 4.3.3

4.3.3. Ebenso ins Leere zielt schliesslich die Kritik an der Beweiskraft des estimed-Gutachtens vom 15. April 2021, soweit sie überhaupt einen hinreichenden Bezug zu den hier einzig interessierenden unfallspezifischen Gesichtspunkten aufweist. Die Vorinstanz hat die in der Beschwerde in erster Linie thematisierten Widersprüche zu den übrigen Akten ausreichend geprüft. Vor dem Hintergrund ihrer Erwägungen ist denn auch ohne Weiteres nachvollziehbar, weshalb sie zum Ergebnis gelangte, hinsichtlich des entscheidenden Punktes - dem Fehlen somatisch nachweisbarer Unfallfolgen im Zeitpunkt des Fallabschlusses am 30. September 2020 - ergebe sich (trotzdem) keine Änderung (vgl. vorinstanzliche Erwägung 8.2.1). Die in diesem Zusammenhang erhobenen Einwände ändern daran nichts. Dies gilt umso mehr, als sich die Beschwerdeführerin im Wesentlichen darauf beschränkt, das bereits im kantonalen Verfahren Vorgebrachte zu wiederholen und den in allen Teilen stichhaltigen vorinstanzlichen Erwägungen die eigene Sichtweise gegenüber zu stellen, was nicht genügt (vgl. BGE 144 V 50 E. 4.2). Auch anhand der sonstigen Vorbringen in der Beschwerde ist kein Rechtsmangel ersichtlich.