Citation: 5C.116/2005 29.11.2005 E. B

Mit Eingabe vom 21. Mai 2002 reichte X.________ beim Bezirksgericht Zürich gegen die Y.________ Klage ein und beantragte, die Beklagte zu verpflichten, nach ihrer Wahl - unter Abzug des Selbstbehalts - ihm oder - ohne Abzug eines Selbstbehalts - direkt U.________ den Betrag von Fr. ... (Summe der gegen die beiden ehemaligen Partner eingeklagten Forderungen) nebst Zins zu 5 % seit 1. April 1996 und weitere Beträge von insgesamt Fr. ... (bezahlte Gerichtsgebühren und Parteientschädigungen) nebst Zins zu 5 % ab verschiedenen Zeitpunkten zu zahlen. Die Beklagte schloss auf Abweisung der Klage. Nach einer Referentenaudienz mit Vergleichsverhandlung verfügte der bezirksgerichtliche Referent am 17. Januar 2003, dass das Prozessthema auf die Frage der vertraglichen Haftungsausschlüsse beschränkt werde. In einem Vor-Urteil vom 1. April 2004 stellte das Bezirksgericht (8. Abteilung) alsdann fest, dass die Einreden gemäss Art. 8 lit. a in Verbindung mit Art. 3 lit. a und gemäss Art. 8 lit. t der Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) grundsätzlich anwendbar seien, die Einrede gemäss Art. 8 lit. l AVB vorliegend aber nicht zur Anwendung gelange und dass die Beklagte auf die Erhebung der Einreden gemäss Art. 8 lit. a in Verbindung mit Art. 3 lit. a AVB und gemäss Art. 8 lit. t AVB verbindlich verzichtet habe, währenddem kein Verzicht auf die Einrede gemäss Art. 8 lit. l AVB vorliege. Die Beklagte reichte Berufung ein, worauf das Obergericht (II. Zivilkammer) des Kantons Zürich am 8. März 2005 erkannte, die Klage werde abgewiesen.