Citation: I 597/06 02.05.2007 E. 4

4.1 Was die verbliebene Arbeitsfähigkeit (als Raumpflegerin) anbelangt, schätzten die Ärzte der Psychiatrischen Universitätsklinik X.________ diese mit Bericht vom 24. Mai 2002 seit Austritt aus der Klinik ab Mai 2000 auf ca. 40 % ein. Daran hielten sie am 16. Januar 2004 fest. Mit Bericht vom 11. Oktober 2004 verwiesen die Spezialisten derselben Klinik auf ihre bisherige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit und führten ergänzend aus, dass die Versicherte weder im Haushalt noch in ihrer Tätigkeit als Raumpflegerin selbstständig sei. Vielmehr benötige sie die ständige Begleitung und Überwachung ihres Ehemannes. Ohne diese Unterstützung wäre es der Patientin nicht möglich, diesen beiden Tätigkeiten in irgendeiner Form nachzukommen. Für die Patientin negativ ausgewirkt habe sich insbesondere ihre Überschätzung, indem sie vordergründig vorgebe, wesentlich kompetenter zu sein, als dies den tatsächlichen Gegebenheiten entspreche. Dr. med. A.________ hielt in seinem psychiatrischen Gutachten vom 13. Januar 2005 fest, dass die Versicherte seit ihrer Klinikentlassung im Mai 2000 nurmehr in der Lage sei, während 2,5 Stunden täglich als Raumpflegerin - oder in einer alternativen erwerblichen Beschäftigung - tätig zu sein. Ausgehend von einem durchschnittlichen Tagesansatz von 8,2 Stunden kommt dies einem Pensum von rund 30 % gleich. 4.2 Die Beschwerdegegnerin war als Hauswartin zuletzt, d.h. bis zur Kündigung des Anstellungsverhältnisses durch die Arbeitgeberin auf Ende Januar 2002, noch in der Lage, ca. sechs Stunden ihres insgesamt 18 Stunden betragenden Wochenpensums selbstständig zu erledigen (vgl. Abklärungsbericht Haushalt vom 31. März 2003, zu Frage 2c), was einem noch zumutbaren Beschäftigungsgrad von knapp 15 % entspricht (43,9 % : 18 x 6). Hinsichtlich der Arbeit als Raumpflegerin geht aus den Akten, insbesondere der Einspracheschrift vom 6. September 2004 und der Expertise des Dr. med. A.________ vom 13. Januar 2005 (S. 6 unten, S. 9 unten und S. 11 unten), hervor, dass auch diesbezüglich seit geraumer Zeit Unterstützung durch den Ehemann besteht, welche sich auf einige Stunden pro Woche beläuft. Angesichts eines Anstellungsgrades von 27,64 % (oder 13,67 Stunden wöchentlich) kann somit von einem gesundheitlich noch realisierbaren Arbeitseinsatz in diesem Bereich von ca. 20 % oder knapp zehn Stunden pro Woche ausgegangen werden. Daraus lässt sich eine Arbeitsfähigkeit von insgesamt ungefähr 35 % ableiten, was sich als Mittelwert mit den Angaben der involvierten Ärzte deckt. Diese Einschätzung stimmt im Übrigen in etwa auch mit dem von der Versicherten ab 1. Januar 2004 als Raumpflegerin ausgeübten Pensum von neu 16,25 Wochenstunden überein, welches, bei einem wöchentlichen Vollpensum von 42 Stunden und 40 Arbeitswochen jährlich, einem Beschäftigungsgrad von 32,86 % entspricht.