Citation: 8C_295/2016 E. 3.2.1

3.2.1. Im kreisärztlichen Bericht vom 22. Juli 2013 hat Dr. med. E.________ im Wesentlichen festgehalten, subjektiv persistierten Schmerzen im Bereich der gesamten Nacken-/Schulterregion linksseitig mit Ausstrahlung in den linken Unterarm und Bewegungseinschränkung in der linken Schulter. Objektiv fänden sich eine eingeschränkte Schulterbeweglichkeit linksseitig in Bezug auf Ante- und Retroversion und Ab- und Adduktion und muskuläre Verspannungen paravertebral. Es sei davon auszugehen, dass eine Infiltrationstherapie vorgeschlagen worden sei, dies bei der im MRI nachgewiesenen Bursitis, bei welcher wahrscheinlich eine unfallbedingte (zumindest Teil-) Kausalität bestehe. Bezüglich Halswirbelsäule hätten sich weder bildgebend noch in der fachneurologischen Untersuchung unfallbedingte strukturelle Läsionen ergeben. Die festgestellten muskulären Verspannungen seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf die Schultersymptomatik zurückzuführen und eine unfallbedingte Behandlung von Beschwerden von Seiten der Halswirbelsäule sei somit nicht mehr notwendig.