Citation: 7B_237/2022 E. 4.3

4.3. Hinsichtlich der Frage des Vermögensschadens genügt der Beschwerdeführer den Begründungsanforderungen an eine Willkürrüge nicht, soweit er eine solche überhaupt geltend machen will. Die Vorinstanz geht mit detaillierter Begründung von einer Deliktssumme von Fr. 259'474.40 aus. Sie verwirft die (Gegen) Forderungen des Beschwerdeführers von gesamthaft Fr. 253'740.--. Nach ihren Erwägungen habe der Beschwerdeführer während über 30 Jahren auf Kosten seiner Eltern gelebt. Er sei auch in der Zeit, als seine Mutter urteilsfähig gewesen sei und keiner Pflege bedurft habe, keiner geregelten Arbeit nachgegangen. Er habe keine ausdrückliche oder konkludente Vereinbarung mit seiner Mutter hinsichtlich eines Entschädigungsanspruches geschlossen. Weiter habe er keinen Anspruch darauf, seine Bemühungen nachträglich mit einem professionellen Betreuungs- oder Pflegediensthonorar abzurechnen. Insbesondere entsprächen die geltend gemachten Leistungen auch nicht jenem Aufwand, welchen der Erbschaftsvertreter für die Verwaltung des Nachlassvermögens beziffere, d.h. mit 4-6 Stunden monatlich bzw. mit einem jährlichen Honorar von Fr. 15'000.-- bis Fr. 29'000.--, zudem lägen die verwalteten Liegenschaften brach. Die Vorinstanz lässt letztlich offen, ob Ansprüche auf Lidlohn bestehen, sie geht aber davon aus, dass derart unbestimmte Forderungen, wie der Beschwerdeführer sie stellt, keine Grundlage für eigenmächtige Verfügungen über das Vermögen seiner Mutter bildeten). Ebenso habe er nie Verrechnung bezüglich der Erbschaftsforderung betreffend den Nachlass seines verstorbenen Vaters erklärt.