Citation: 9C_420/2019 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht erwog, im Hinblick auf die Berufswahl während des Besuchs des Gymnasiums habe die IV-Stelle dem Beschwerdeführer ein Lerncoaching und eine Abklärung der Ausbildungsfähigkeit gewährt. Im Laufe der gymnasialen Ausbildung und nach der Abklärung der beruflichen Ausbildungsfähigkeit habe sich das Berufsziel in Richtung einer Lehre zum "Informatiker Applikationsentwickler EFZ" konkretisiert, für welche in schulischer Hinsicht der Abschluss der Sekundarstufe A/B vorausgesetzt werde. Es stehe somit ohne Weiteres fest, dass der Abschluss des Gymnasiums mit der Matura für das vom Versicherten angestrebte Berufsziel nicht notwendig sei. Daran ändere letztlich nichts, dass die Weiterführung der gymnasialen Ausbildung für die persönliche Entwicklung des Beschwerdeführers allenfalls sinnvoll wäre und er von der Matura zur Nachreifung würde profitieren können. Das Erfordernis der Notwendigkeit der zuvor gewährten Eingliederungsmassnahme sei jedenfalls mit der Feststellung der Ausbildungsfähigkeit für eine Lehre in der freien Wirtschaft - womit die Berufswahl abgeschlossen gewesen sei - nicht mehr erfüllt gewesen.