Citation: 5A_672/2023 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin ist der Ansicht, das Obergericht habe sich mit den Vorbringen in der kantonalen Beschwerde nur ungenügend auseinandergesetzt, indem es ausführe, die KESB habe ihren Entscheid eingehend begründet und sich dabei auf sorgfältige Abklärungen gestützt. Es verkenne, dass das Abstellen der KESB auf die Ausführungen der Beiständin an der Anhörung vom 3. April 2023 unzulässig sei, weil zu diesem Zeitpunkt bereits eine Beschwerde gegen diese hängig und eine objektive, unvoreingenommene Haltung derselben nicht mehr zu erwarten gewesen sei. Die Vorinstanz begründe auch nicht, warum eine Anweisung der Beschwerdeführerin eine erforderliche und zielgerichtete Massnahme sein soll.