Citation: 6B_427/2024 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz stellt verbindlich fest, der Beschwerdeführer habe den Besitz des Videos zugegeben und habe auch bestätigt, sich daran zu erinnern. Er habe zudem eingestanden, dass er sich das Video angesehen habe. Sodann habe der Beschwerdeführer gewusst, dass die verbotene Datei automatisch auf seinem Mobiltelefon gespeichert werde. Unter Wiedergabe der einschlägigen bundesgerichtlichen Rechtsprechung bejaht die Vorinstanz das Vorliegen des objektiven und subjektiven Tatbestands von Art. 197 Abs. 5 Satz 1 StGB. Nicht zu entlasten vermag sich der Beschwerdeführer mit seinem Einwand, er habe das Video nicht willentlich erhalten, weshalb kein Vorsatz vorliege. Strafbar macht sich auch derjenige, der "unvorsätzlich in den Besitz von verbotenem pornographischem Material gelangt ist und dieses nach Kenntnisnahme seines Inhalts weiter aufbewahrt" (vgl. Urteil 6B_954/2019 vom 20. Mai 2020 E. 1.3.3). Der Beschwerdeführer wusste um die automatische Speicherung der Datei und hat damit seinen Besitzwillen bekundet. Daran vermöchte auch der Umstand, dass er "das Vorhandensein dieses Videos auf seinem Mobiltelefon" vergessen haben will, nichts zu ändern. Zu Recht bejaht die Vorinstanz in Bezug auf den Besitz des Videos Vorsatz. Ebenso hält sie zutreffend fest, dass sich der Beschwerdeführer durch das Ansehen des Videos auch des vorsätzlichen Konsums schuldig gemacht hat. Somit erfüllte er vorsätzlich sogar zwei alternative Tatbestandsvarianten des Art. 197 Abs. 5 Satz 1 StGB. Der Schuldspruch der Vorinstanz wegen harter Pornographie verletzt kein Bundesrecht.