Citation: U 371/04 02.03.2005 E. 4

Die in Art. 9 Abs. 2 UVG normierte Anspruchsgrundlage, wonach als Berufskrankheiten auch andere Krankheiten gelten, von denen nachgewiesen ist, dass sie ausschliesslich oder stark überwiegend (d.h. zu mindestens 75 %; BGE 126 V 186 Erw. 2b mit Hinweisen) durch die berufliche Tätigkeit verursacht worden sind, kommt sodann ebenfalls nicht zum Tragen. Während bezüglich des Schadens am linken Ohr - wie auch desjenigen am rechten Ohr, soweit 5 % Hörverlust nicht übersteigend - zwar die berufliche Ursächlichkeit zu bejahen ist, fehlt es - wie zuvor dargelegt - an einer anspruchsbegründenden Erwerbs- und Integritätseinbusse. Was den 5 % übersteigenden Hörverlust rechts anbelangt, mangelt es schliesslich nach dem Gesagten wiederum am erforderlichen Kausalzusammenhang zur Rangiertätigkeit.