Citation: 8C_573/2016 E. 5

Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass die IV-Stelle den RAD lediglich zu den somatischen Beschwerden habe Stellung nehmen lassen. Insbesondere mit dem Bericht des Spitals E.________ über die neuropsychologische Untersuchung vom 19. Februar 2016 seien auch weitere Beschwerden und eine damit verbundene Arbeitsunfähigkeit glaubhaft gemacht. Diesen Bericht hat das kantonale Gericht jedoch mit zutreffender Begründung unberücksichtigt gelassen. Nach der Rechtsprechung muss die versicherte Person die massgebliche Tatsachenänderung mit der Neuanmeldung glaubhaft machen. Der Untersuchungsgrundsatz, wonach das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen hat, spielt insoweit nicht. Wird in der Neuanmeldung kein Eintretenstatbestand glaubhaft gemacht, sondern bloss auf ergänzende Beweismittel, insbesondere Arztberichte, hingewiesen, die noch beigebracht würden oder von der Verwaltung beizuziehen seien, ist der versicherten Person eine angemessene Frist zur Einreichung der Beweismittel anzusetzen. Diese Massnahme setzt voraus, dass die ergänzenden Beweisvorkehren geeignet sind, den entsprechenden Beweis zu erbringen. Sie ist mit der Androhung zu verbinden, dass ansonsten gegebenenfalls auf Nichteintreten zu erkennen sei. Ergeht eine Nichteintretensverfügung im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens, das den eben umschriebenen Erfordernissen betreffend Fristansetzung und Androhung der Säumnisfolgen genügt, legen die Gerichte ihrer beschwerdeweisen Überprüfung den Sachverhalt zu Grunde, wie er sich der Verwaltung bot (BGE 130 V 64 E. 5.2.5 S. 68 f.). Mit den vorinstanzlichen Feststellungen, wonach mit den innert Frist eingereichten Berichten eine erhebliche Veränderung nicht glaubhaft gemacht und der Bericht vom 19. Februar 2016 verspätet eingereicht worden sei, setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. Gleiches gilt hinsichtlich der Berufung auf das Zeugnis des Dr. med. B.________, zu dem sich die Vorinstanz eingehend geäussert hat. Die Beschwerdeführerin vermag nicht darzutun, dass die vorinstanzlichen Feststellungen zur Glaubhaftigkeit einer Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes anhand der Berichte, die von der IV-Stelle und vom kantonalen Gericht rechtsprechungsgemäss zu berücksichtigen waren, offensichtlich unrichtig wären.