Citation: 6B_1087/2022 E. 3.3.2

3.3.2. Bezüglich des Vorfalles vom März 2018 geht die Vorinstanz ebenfalls von einem für eine Verurteilung unzureichenden Anklagesachverhalt in Bezug auf die Nötigungsmittel aus. Inwiefern die behauptete Aussage, "es sei leicht, eine Frau zu vergewaltigen", ein taugliches Nötigungsmittel zu einer Vergewaltigung darstellen solle, sei nicht nachvollziehbar. Gleiches gelte für die Schilderung, B.A.________ habe der Beschwerdeführerin "einen Arm auf den Bauch gelegt". Weiter habe die Beschwerdeführerin gemäss ausdrücklicher Formulierung der Anklage den sich dabei abspielenden Geschlechtsverkehr "toleriert", obwohl sie "keine Lust darauf gehabt habe" (angefochtenes Urteil S. 16 f.).