Citation: 1C_136/2023 E. 4.3

4.3. Aus dem Gesagten folgt, dass es sich beim Fachbericht des kantonalen Amts für Denkmalpflege um ein taugliches Beweismittel handelt. Beide kantonalen Instanzen führten zudem im Beisein des Beschwerdeführers einen Augenschein durch und konnten sich von den Verhältnissen vor Ort selbst ein Bild machen. Wenn die Vorinstanz unter diesen Umständen zur Überzeugung gelangte, der äusserst hohe wissenschaftliche, kulturelle und heimatkundliche Wert im Sinne von § 25 Abs. 1 lit. a DMSG sei ausgewiesen, durfte sie in willkürfreier antizipierter Beweiswürdigung auf die Anordnung einer Begutachtung verzichten. Eine Gehörsverletzung ist nicht auszumachen. Allein mit dem Vorhalt, es sei trotz entsprechenden Antrags kein externes Gutachten eingeholt worden, vermag der Beschwerdeführer zudem von vornherein keine unvollständige bzw. offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG darzutun. Insbesondere zeigt er nicht auf, inwiefern der Schluss der Vorinstanz unhaltbar wäre, der Fachbericht sei klar, gehörig begründet sowie frei von Lücken und Widersprüchen, sodass bezüglich der Frage des äusserst hohen denkmalpflegerischen Werts darauf abgestellt werden könne. Auch wenn der Beschwerdeführer über kein denkmalpflegerisches Fachwissen verfügt, wäre er in der Lage gewesen, auf allfällige Unklarheiten, Unvollständigkeiten oder Widersprüche hinzuweisen. Ein Bestreiten mit Nichtwissen stellt unter diesen Umständen keine rechtsgenügliche Begründung dar (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG).