Citation: 5F_20/2018 E. 2.1

2.1. Der Gesuchsteller macht geltend, dass der Entscheid des Kantonsgerichts und der in Revision gezogene Entscheid des Bundesgerichts der bundesgerichtlichen Praxis und den Vorgaben des ZGB darüber widersprechen, wie eine Persönlichkeitsverletzung festzustellen ist. Die "Nichtbeachtung" seiner Forderung, eine Prüfung des Wahrheitsgehalts der angeblich seine Persönlichkeit verletzenden Werturteile vorzunehmen, hält er für eine Rechtsverletzung. Unter dem Titel "Antrag 1" fordert er, den diesbezüglich mangelhaften Entscheid mit der Revision aufzuheben und die Prüfung, ob eine widerrechtliche Persönlichkeitsverletzung vorliegt, entsprechend der Praxis des Bundesgerichts und dem Wortlaut des ZGB durchzuführen. Was es damit auf sich hat, kann offenbleiben. Denn wie auch der Gesuchsteller selbst anerkennt, beschlägt die angebliche Unzulänglichkeit die Rechtsanwendung. Ein solcher Fehler rechtlicher Natur ist kein Revisionsgrund. Eine neue rechtliche Beurteilung, wie sie der Gesuchsteller anstrebt, ist im Revisionsverfahren gesetzlich nicht vorgesehen (vgl. Urteil 6F_9/2013 vom 30. Juli 2013 E. 4). Insofern ist auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten.