Citation: I 684/01 29.01.2003 E. 2

2.1 Nach dem von Vorinstanz und Verwaltung vorliegend als anwendbar erachteten Art. 88bis Abs. 1 lit. c IVV erfolgt, falls festgestellt wird, das der Beschluss der IV−Stelle zum Nachteil des Versicherten zweifellos unrichtig war, die Erhöhung der Renten und Hilflosenentschädigungen frühestens von dem Monat an, in dem der Mangel entdeckt wurde. 2.2 Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat bereits in BGE 110 V 291 die Gesetzmässigkeit dieser Verordnungsbestimmung bestätigt (BGE 110 V 294 ff. Erw. 3c) und des Weitern festgestellt, dass diese Regelung nicht nur bei Erhöhungen bereits laufender Renten, sondern - entgegen der auch vom heutigen Beschwerdeführer aufgegriffenen Argumentation - ebenso in Fällen gilt, in welchen zufolge einer zweifellos unrichtigen Beurteilung eines spezifisch invalidenversicherungsrechtlichen Aspekts eine Verfügung in Wiedererwägung gezogen wird, mit welcher zunächst jegliche Leistungsberechtigung verneint worden war (BGE 110 V 296 f. Erw. 3d; vgl. auch AHI 2001 S. 165 f. Erw. 2b und c). Im Lichte dieser Rechtsprechung ist die Anwendung von Art. 88bis Abs. 1 lit. c IVV auf den vorliegenden, die erstmalige Festsetzung einer Invalidenrente betreffenden Fall nicht zu beanstanden. Da auch keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich sind, dass die Verwaltung nach dem Erlass der Verfügung vom 11. Dezember 1997 den dieser anhaftenden Mangel schon vor der im Januar 1998 erfolgten Neuanmeldung hätte erkennen können, lässt sich gegen den auf den 1. Januar 1998 festgelegten Rentenbeginn nichts einwenden. Das in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gestellte Verzugszinsbegehren ist damit gegenstandslos.