Citation: 2C_16/2018 E. B

Am 30. März 2015 widerrief das Migrationsamt die Niederlassungsbewilligung von A.________ erneut und wies ihn aus der Schweiz weg. Den dagegen erhobenen Rekurs wies die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich am 14. Dezember 2015 ab. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich hob diesen Entscheid mit Urteil vom 9. März 2016 indes auf und wies die Sache zu ergänzender Sachverhaltsfeststellung an die Sicherheitsdirektion zurück; es beanstandete insbesondere, dass das Interesse von B.________ am Verbleib seines Vaters in der Schweiz von der Vorinstanz nicht hinreichend untersucht worden sei, weshalb eine Interessenabwägung sich als unmöglich erweise. Die Sicherheitsdirektion wies die Angelegenheit mit Entscheid vom 30. Mai 2016 an das Migrationsamt zurück. Während des laufenden Widerrufsverfahrens wurde A.________ vom Obergericht des Kantons Zürich abermals verurteilt. Das Urteil vom 27. Januar 2017 lautet auf 36 Monate Freiheitsstrafe sowie Busse von Fr. 200.-- wegen mehrfachen Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädigung, mehrfachen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage, mehrfachen Hausfriedensbruchs, mehrfacher Entwendung eines Fahrzeugs zum Gebrauch, mehrfachen Fahrens ohne Berechtigung und mehrfacher Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes. Mit Verfügung vom 11. April 2017 widerrief das Migrationsamt A.________s Niederlassungsbewilligung und setzte ihm zum Verlassen der Schweiz eine Frist bis zum 30. Juni 2017. Den dagegen erhobenen Rekurs wies die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich am 26. Juli 2017 in der Hauptsache ab. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich bestätigte diesen Entscheid mit Urteil vom 6. Dezember 2017.