Citation: 8C_320/2022 E. 7.3.2

7.3.2. Diese Rüge zielt schon deshalb ins Leere, weil die Stellenbeschreibungen 15091.000001, 15093.000001 und 15099.000001 keineswegs identisch sind. Ein gewichtiger Unterschied findet sich unter Ziffer 4 im generellen Auftrag, der im Unterrichten, Fördern und Erziehen von Schülern und Schülerinnen der "Primarstufe (1.-2. KL), alle Themenbereiche" (15091.000001), "Primarstufe (1.-5. Klasse) in mehreren Fächern" (15093.000001) und "Primarstufe (3.-8. Klasse) ", "Bildungsniveau für Übertritt in Sekundarstufe I erreichen" (15099.000001) besteht. Der Schwierigkeitsgrad einer Stelle soll sich gemäss der "Anleitung Stellenbeschreibung" des Zentralen Personaldienstes Basel-Stadt (Version vom 23. September 2016) aus den "Anforderungen", dem "generellen Auftrag" sowie den "Aufgaben der Stelle" ergeben (S. 10 lit. D Ziff. 1). Als Kompetenzen sind dabei (nur) die Zuständigkeiten und Befugnisse (Rechte) zu notieren, die sich nicht bereits aus Auftrag und Aufgaben ableiten lassen (S. 16 lit. D Ziff. 7). Soweit die vorgenannten Stellenbeschreibungen bei einzelnen Unterkompetenzen daher gleich lauten, lässt sich daraus entgegen der Ansicht der Beschwerdeführenden nicht schon eine Gleichwertigkeit ableiten. Da sich der generelle Auftrag der Lehrpersonen nämlich jeweils auf Schüler und Schülerinnen anderer Schuljahre bezieht, sind bereits aus diesem Grund Unterschiede bei den Kompetenzen gesetzt, die jedoch - gemäss der zitierten "Anleitung Stellenbeschreibung" - in den Stellenbeschreibungen selber nicht ausformuliert werden müssen. Hinzu kommt bei der Stellenbeschreibung 15099.000001 als genereller Auftrag die Vorbereitung auf den Übertritt in Sekundarstufe I, was sich ebenfalls bei den Unterkompetenzen auswirken kann, ohne dass dies dort nochmals ausdrücklich Erwähnung finden müsste. Der "generelle Auftrag" gemäss den Stellenbeschreibungen - bezogen auf die dort je ausdrücklich bezeichneten Schuljahre - findet sich ausformuliert in allgemein zugänglichen Dokumenten, so unter anderem im Lehrplan 21 des Kantons Basel-Stadt (abrufbar unter: https://bs. lehrplan.ch), der den bildungspolitisch legitimierten Auftrag der Gesellschaft an die Volksschule beschreibt, sowie im kantonalen Schulgesetz vom 4. April 1929 (Schulgesetz; SG 410.100). Vorinstanz und Verwaltung durften sich daher an den im generellen Auftrag genannten Schuljahren und den diesbezüglichen Vorgaben im Lehrplan 21 und im Schulgesetz orientieren, um den Schwierigkeitsgrad bei den Unterkompetenzen und die entsprechend begründeten oder nicht begründeten Divergenzen in den Anforderungsniveaus der Modellumschreibungen zu beurteilen. Die Kritik der Beschwerdeführenden, die Stellenbeschreibungen seien rechtswidrig über deren Wortlaut hinaus "interpretiert" worden, zielt folglich ins Leere. Der Einwand, es sei ihnen die Einsicht in für die Beurteilung relevante Akten verweigert worden, verfängt ebenfalls nicht. Dies tut es namentlich auch deshalb nicht, weil nicht bestätigt werden kann, dass sich die Würdigung tatsächlich auf Verlautbarungen der Beschwerdeführenden oder auf solche von deren Vorgesetzten abgestützt hätte. Derlei findet sich im angefochtenen Urteil zwar mehrfach erwähnt, allerdings ausschliesslich im Rahmen allgemeiner rechtlicher Erörterungen, mittels Hinweis auf andere Gerichtsurteile, ohne konkreten Bezug auf die vorliegende Streitsache.