Citation: 9C_502/2024 E. 3.2.3

3.2.3. Unbehelflich ist ferner auch die Rüge, das kantonale Gericht hätte in Bezug auf die Ermittlung des Invalideneinkommens einen maximal zulässigen Abzug von 25 % vom zugrunde gelegten Tabellenlohn vornehmen müssen. Der Beschwerdeführer trägt dabei dem Umstand zu wenig Rechnung, dass die Höhe des Abzugs - im Gegensatz zur Frage, ob überhaupt ein solcher vorzunehmen ist - eine Ermessensfrage betrifft, die letztinstanzlich nur bei Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung korrigierbar ist (BGE 148 V 174 E. 6.5; 146 V 16 E. 4.2). Die Vorinstanz hat erwogen, die konkreten Umstände rechtfertigten gesamthaft lediglich einen geringfügigen Abzug, aber selbst unter Zugrundelegung eines um 10 % verminderten Invalidenverdienstes resultiere kein rentenbegründender Invaliditätsgrad. Da nicht erkennbar ist und auch in der Beschwerde nicht hinreichend substanziiert dargetan wird, in welcher Weise sie damit ihr diesbezügliches Ermessen hätte rechtsfehlerhaft ausgeübt haben sollen, hat es beim fraglichen Einkommensvergleich sein Bewenden.