Citation: 8C_676/2023 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht erachtete die Aktenbeurteilungen des Kreisarztes Dr. med. B.________, Facharzt FMH für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates, als beweistauglich und schloss daraus, die Beschwerdeführerin bleibe zwar als Folge des Unfalles vom 21. April 2019 bei einer unfallbedingten Integritätseinbusse von 15% ab 1. September 2022 in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Reinigungsmitarbeiterin dauerhaft arbeitsunfähig. Laut der allein auf der damals verfügbaren Aktenlage beruhenden kreisärztlichen Aktenbeurteilung vom 10. März 2022 sei ihr jedoch eine mittelschwere Tätigkeit bis Schulterhöhe bei voller Leistung und mit vollzeitiger Arbeitsfähigkeit zumutbar. Gleichzeitig empfehle der Kreisarzt eine "Kostengutsprache für gelegentliche Arztkonsultationen, Schmerzmedikamente und zwei bis drei Physiotherapiezyklen pro Jahr" zur Erhaltung des Gesundheitszustandes. Auch die Schätzung des Integritätsschadens vom 18. März 2022 basiere auf einer reinen Aktenbeurteilung des Dr. med. B.________.