Citation: 2D_5/2019 E. 3.1

3.1. Das Bundesgericht hob mit seinem Rückweisungsentscheid 2D_30/2016 vom 19. Juni 2017 das seinerzeit angefochtene Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 4. Juli 2016 (wie erwähnt) auf, weil nicht erstellt war, dass die Bewertung der Prüfungsleistung der Beschwerdeführerin im Prüfungsteil "Praktische Arbeit" vom 26. Mai 2014 in der erforderlichen Weise von mindestens zwei Prüfungsexpertinnen oder -experten vorgenommen worden ist (zur Vorgabe, dass die Leistung durch mindestens zwei Prüfungsexpertinnen oder -experten zu beurteilen ist, siehe Art. 19 Abs. 2 der Verordnung vom 10. August 2009 des SBFI über die berufliche Grundbildung Grafikerin/Grafiker mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis [EFZ]; SR 412.101.221.10). Implizit hat damit das Bundesgericht in verbindlicher Weise (vgl. dazu E. 2.1 hiervor) entschieden, dass (a) die betreffende Prüfungsleistung der Beschwerdeführerin prinzipiell bewertbar ist, (b) noch keine gültige Erstbewertung durch eine korrekt besetzte Prüfungskommmission vorliegt und (c) die Sache deshalb zur weiteren Sachverhaltsabklärung, welche das Nachholen der noch nicht vorliegenden Erstbewertung des Prüfungsteils "Praktische Arbeit" durch die korrekt besetzte Prüfungskommission umfasst, an die Vorinstanz zurückzuweisen ist.