Citation: 8C_828/2023 E. A

A.a. Der 1964 geborene A.________ war als LKW-Chauffeur bei der B.________ AG angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. In der Schadenmeldung vom 19. Januar 2022 hielt die Arbeitgeberin fest, A.________ habe am Tag zuvor mit einem Trommelmischer Beton in einen Kübel abgeladen. Dieser sei jeweils mit dem Kran einer Baufirma in Position gebracht worden. Durch ein ungenaues Manöver sei ein Kübel an den Trommelmischer und an A.________ geraten. Dieser habe dabei eine Sehnenverletzung an der Schulter/am Oberarm links erlitten. Die am 19. Januar 2022 erstbehandelnde Ärztin Dr. med. C.________, Spital D.________, hielt als Befund unter anderem eine nur eingeschränkt mögliche Elevation sowie eine zwar mögliche, aber schmerzhafte Abduktion der Schulter links fest. Sie verordnete Kühlung, Schonung sowie Bedarfsanalgesie. Eine Magnetresonanztomographie (MRT) vom 28. Februar 2022 ergab unter anderem einen subtotalen, durchgehenden Riss der Supraspinatusansatzsehne links. Die Suva erbrachte Versicherungsleistungen. A.b. Am 24. März 2022 versorgte Dr. med. E.________, Facharzt für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie, Spital D.________, die linke Schulter von A.________ operativ. Die Suva holte in der Folge eine Stellungnahme ihres beratenden Arztes Dr. med. F.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie (D), vom 24. Mai 2022 ein und teilte A.________ mit Schreiben vom 25. Mai 2022 mit, dass sie den Fall per 20. Februar 2022 abschliesse und den Anspruch auf weitere Versicherungsleistungen ablehne. Die Operation vom 24. März 2022 adressiere an einen krankheitsbedingten Vorzustand und könne daher nicht übernommen werden. Nachdem sich A.________ damit als nicht einverstanden erklärt hatte, holte die Suva bei Dr. med. F.________ erneut eine Stellungnahme vom 17. Juni 2022 ein. A.c. Am 20. Juni 2022 stellte die Suva die Versicherungsleistungen per 20. Februar 2022 ein und lehnte die Übernahme der Kosten für die Operation vom 24. März 2022 ab. Mit Schreiben vom 17. Oktober 2022 hiess die Suva die Einsprache des A.________ gut und nahm ihre Verfügung vom 20. Juni 2022 zurück. Mit neuer Verfügung vom 17. Oktober 2022 schloss die Verwaltung den Fall per 25. Mai 2022 ab und verneinte erneut die Kostenübernahme der Operation vom 24. März 2022. Mit Entscheid vom 20. Dezember 2022 hiess die Suva die erhobene Einsprache teilweise gut und übernahm die Kosten der Operation vom 24. März 2022. Am Fallabschluss per 25. Mai 2022 hielt sie fest.