Citation: 5A_547/2018 E. A

A.a. A.________ (geb. 1959) ist ausgebildete Architektin (Dipl. Arch. ETH) und seit 2014 einziges Mitglied des Verwaltungsrates der B.________ AG mit Einzelunterschrift. Die Gesellschaft verwaltet das Vermögen der Familie. Dazu gehören Kunstbilder und namentlich die Liegenschaft "C.________" in V.________, die A.________ selber bewohnt. Seit November 2014 erzielt A.________ kein Erwerbseinkommen mehr. A.b. Im November 2016 eröffnete die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________ (KESB) ein Erwachsenenschutzverfahren gegen A.________. Am 4. Januar 2017 wurde sie wegen einer akuten Psychose fürsorgerisch untergebracht. Mit Entscheid vom 2. Februar 2017 errichtete die KESB mit Zustimmung der Betroffenen eine Vertretungsbeistandschaft, unter anderem mit Vermögensverwaltung (Art. 394 f. ZGB). Sie setzte D.________ als Beistand ein und umschrieb dessen Aufgaben und Befugnisse. Mit Entscheid vom 18. Mai 2017 erteilte sie ihm mit Bezug auf die Vermögensverwaltung Weisungen. Am 20. Oktober 2017 beauftragte die KESB die E.________ mit einer ambulanten Begutachtung von A.________. Die E.________ erstatteten das Gutachten am 21. Februar 2018. Darin diagnostizierten die Gutachter eine paranoide Schizophrenie (ICD-10 F20.0), eine rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F33.4), eine Störung durch Sedativa, Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F13.25), eine Klaustrophobie (ICD-10 F40.2) sowie eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit paranoiden, sensitiven und abhängigen Anteilen (ICD-10 F61.0). Nach durchgeführter Verhandlung und Anhörung der Betroffenen erweiterte die KESB am 19. März 2018 die Beistandschaft auf alle medizinischen Bereiche und setzte hierfür F.________ als Beiständin ein. Ferner entzog die KESB A.________ die Handlungsfähigkeit mit Bezug auf die Einkommens- und Vermögensverwaltung, den Verkauf der Liegenschaft "C.________" und sämtliche mit der B.________ AG im Zusammenhang stehenden Rechtsgeschäfte.