Citation: 5D_114/2007 20.03.2008 E. 1

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid (Art. 75 Abs. 1 BGG), mit dem die unentgeltliche Rechtspflege in diversen eherechtlichen Verfahren verweigert worden ist. Dabei handelt es sich um einen Zwischenentscheid, der einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG; BGE 129 I 129 E. 1.1 S. 131). Bei Zwischenentscheiden folgt der Rechtsweg jenem der Hauptsache (Urteil 5A_108/2007, E. 1.2). Vorliegend sind mehrere Hauptverfahren betroffen, wovon eines eine Scheidung ist, die streitwertunabhängig mit Beschwerde in Zivilsachen ans Bundesgericht gezogen werden kann (Art. 72 Abs. 1 i.V.m. Art. 90 BGG). Damit ist auch gegen den angefochtenen Entscheid über die unentgeltliche Rechtspflege die Beschwerde in Zivilsachen gegeben. Vorliegend hat die Beschwerdeführerin eine als Verfassungsbeschwerde betitelte Eingabe gemacht. Die Verfassungsbeschwerde ist jedoch subsidiär (Art. 113 BGG), weshalb die Eingabe als Beschwerde in Zivilsachen entgegenzunehmen ist. Auf die Kognition hat dies freilich keinen Einfluss: So oder anders können Sachverhaltsfeststellungen nur auf Willkür überprüft werden, während die Tragweite des verfassungsmässigen Anspruchs auf unentgeltliche Rechtspflege bei beiden Rechtsmitteln mit freier Kognition überprüft wird.