Citation: 4C.108/2004 29.08.2005 E. A

Die früher in O.________ und heute in V.________ domizilierte X.________ AG (Klägerin) war eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Y.________ S.p.A (nachfolgend Y.________) mit Sitz in W.________ in Italien. Im Jahre 1997 veräusserte Y.________ die Aktien der Klägerin. Deren Betrieb war bereits 1995 stillgelegt worden. Beide Unternehmen befanden sich damals in finanziellen Schwierigkeiten. Die Klägerin besass gegenüber Y.________ eine Darlehensforderung von rund dreissig Millionen Franken. Die Klägerin benachrichtigte im Mai 1997 das Bezirksgerichtspräsidium Sargans wegen Überschuldung im Sinne von Art. 725 OR und stellte gleichzeitig den Antrag auf Konkursaufschub. Am 9. Juni 1997 wurde eine schriftliche Vereinbarung zwischen der Klägerin, Y.________ und einem aus dem B.________, der A.________, der C.________, der D.________ und der E.________ bestehenden Bankenkonsortium abgeschlossen. Die Vereinbarung wurde in der Folge zur Begründung des Antrags auf Konkursaufschub dem Richter eingereicht. Am 19. Juni 1997 gab der Einzelrichter des Kantonsgerichts St. Gallen dem Antrag statt, und mit Verfügung vom 17. Dezember 1997 erstreckte der Bezirksgerichtspräsident von Sargans den Konkursaufschub bis zum 28. Februar 1998. Am 12. März 1998 schrieb er das Verfahren als erledigt ab.