Citation: 5A_895/2014 E. 6

6. Berechnungsgrundlagen Bei der Festsetzung der Unterhaltsbeiträge wurde von folgenden Werten ausgegangen: Einkommen (netto pro Monat, inkl. Anteil 13. Monatslohn, exkl. Kinderzulagen) : A.A.________: Fr. 9'100.-- B.A.________: Fr. 2'550.-- (80%-Pensum) B.A.________ hat bei der C.________ einen befristeten Arbeitsvertrag, laufend vom 1. März bis 31. Oktober 2011. [Bonus 2009]" Die englische Version der Ziff. 5, Abs. 3, lautet wie folgt: "If and as long as the wife earns on average in six months more than Fr. 1'500.-- net per month, the husband is entitled to deduct the extra income from the future support payment." A.c. Am 20. Juli 2012 gelangte der anwaltlich vertretene A.A.________ an das Kreisgericht und beantragte, nebst der Edition von Unterlagen zum Erwerbs- respektive Ersatzeinkommen der B.A.________ von April 2011 bis Juni 2012 seien die Ziff. 5 Abs. 1 und Ziff. 5 Abs. 3 der mit Entscheid vom 15. März 2011 gerichtlich genehmigten Scheidungskonvention revisionsweise mit Wirkung ab 1. April 2011, ev. mit Wirkung ab Vermittlungsbegehren, wie folgt zu ändern: " [Ziff. 5 Abs. 1] A.A.________ verpflichtet sich, B.A.________ während 5 Jahren ab Rechtskraft des Ehescheidungsurteils gestützt auf Art. 125 ZGB einen monatlich zum Voraus zahlbaren Unterhaltsbeitrag von Fr. 1'300.-- zu leisten. [Ziff. 5 Abs. 3] Sofern und solange die Ehefrau mehr als Fr. 1'300.-- netto pro Monat verdient, kann der Ehemann den Mehrverdienst vom künftigen Unterhaltsbeitrag abziehen." Ferner beantragte A.A.________, B.A.________ sei zu verpflichten, ihm den im Zeitraum vom 1. April 2011 bis 31. Dezember 2011 zu viel geleisteten Unterhaltsbeitrag zurück zu erstatten. A.d. Anlässlich der Hauptverhandlung vom 28. Mai 2013 ergänzte A.A.________ diese Rechtsbegehren insoweit, als er beantragte, die Ziff. 5 Abs. 1 und Ziff. 5 Abs. 3 seien "berichtigungsweise oder revisionsweise oder abänderungsweise" zu ändern. Aufgrund der von B.A.________ eingereichten Lohnbelege bezifferte A.A.________ seine Forderungsklage für zu viel geleistete Unterhaltsbeiträge für den Zeitraum von April 2011 bis Oktober 2012 auf Fr. 8'401.15 zuzüglich Zins zu 5 %. Mit Urteil vom 28. Mai 2013 schrieb das Kreisgericht das Editionsbegehren zufolge Gegenstandslosigkeit ab (Ziff. 1), trat auf das Revisionsbegehren wegen Verspätung nicht ein (Ziff. 2), und wies das Abänderungsbegehren (Ziff. 3), das Berichtigungsbegehren (Ziff. 4) und die Forderungsklage (Ziff. 5) ab. Die Verfahrenskosten auferlegte es A.A.________ (Ziff. 6 und 7).