Citation: U 44/03 19.01.2004 E. 2

Streitig und zu prüfen ist einzig, ob die Vorinstanz, nachdem das Eidgenössische Versicherungsgericht mit Urteil vom 22. Oktober 2002 (U 227/01) die Sache an sie zurückgewiesen hatte, damit sie nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen über den Anspruch auf Invalidenrente neu entscheide, befugt war, eine Rückweisung an den Unfallversicherer zur Ermittlung der hypothetischen Vergleichseinkommen anzuordnen. 2.1 Anfechtbar ist grundsätzlich nur das Dispositiv, nicht aber die Begründung eines Entscheides. Verweist indessen das Dispositiv eines Rückweisungsentscheides ausdrücklich auf die Erwägungen, werden diese zu dessen Bestandteil und haben, soweit sie zum Streitgegenstand gehören, an der formellen Rechtskraft teil. Dementsprechend sind die Motive, auf die das Dispositiv verweist, für die Behörde, an die die Sache zurückgewiesen wird, bei Nichtanfechtung verbindlich (BGE 120 V 237 Erw. 1a mit Hinweis). Bezüglich der Bundesrechtspflege legt das Gesetz diesen Grundsatz für Zivil- und Strafsachen ausdrücklich (Art. 66 OG, Art. 277ter BStP) fest, doch gilt er ebenfalls, wenn über eine verwaltungsrechtliche Streitigkeit zu befinden ist (BGE 117 V 241 Erw. 2a mit Hinweisen). Die genannten Bestimmungen beruhen auf dem Gedanken, dass die betreffende Rechtsfrage für den konkreten Streitfall als endgültig entschieden zu gelten hat, wie dies bei einem letztinstanzlichen Endurteil der Fall ist. Wird der neue Entscheid der unteren Instanz wiederum weitergezogen, so ist das Eidgenössische Versicherungsgericht an die Erwägungen gebunden, mit denen es die Rückweisung begründet hat (RKUV 1999 Nr. U 331 S. 127 Erw. 2).