Citation: U 415/01 27.08.2002 E. 2

2.1 Dr. med. T.________ konnte gemäss Bericht vom 27. Februar 1999 keine pathologischen Befunde erheben. Der Beschwerdeführer litt jedoch gemäss psychiatrischem Gutachten des Spitals X.________ vom 4. April 2000 unter rascher Ermüdbarkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen, Ohrensausen, frontalen Kopfschmerzen, permanenten occipitalen Schmerzen sowie Parästhesien in beiden Händen beim Vorbeugen des Kopfes. Seine Stimmung habe sich nivelliert und er verspüre immer wieder Todessehnsucht. Die psychiatrische Exploration ergab Hinweise auf eine vorbestehende schizoide Persönlichkeitsstörung sowie eine depressive Symptomatik, welche mutmasslich erst nach dem Unfall aufgetreten sei. Der Unfall habe gemäss neuropsychologischem Gutachten des Spitals X.________ vom 17. Dezember 1999 keine hirnorganische Schädigung verursacht; die neuropsychologische Funktionsbeeinträchtigung - insgesamt als leicht zu wertende Störungen der Aufmerksamkeit - sei Folge der Depression und des Schmerzerlebens. Der Beschwerdeführer vermochte seine Erwerbstätigkeit nur mit Mühe (ab 15. Februar 1999) auf das vor dem Unfall ausgeübte 80%−Pensum zu steigern. 2.2 Nach der medizinischen Aktenlage wurden beim Versicherten keine pathologischen Befunde erhoben, die seine Beschwerden erklären würden. Insbesondere wurde - wie die Vorinstanz zu Recht erkannt hat - kein Schleudertrauma der HWS diagnostiziert. Der Beschwerdeführer leidet jedoch seit seinem Unfall an einer Depression, welche zu neuropsychologischen Funktionsbeeinträchtigungen geführt hat und heute deshalb im Vordergrund steht. Da es rechtsprechungsgemäss genügt, wenn das Unfallereignis eine Teilursache für die Beschwerden und die dadurch eingetretene Arbeits- bzw. Erwerbsunfähigkeit darstellt (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b), ist der natürliche Kausalzusammenhang des Leidens zum Unfallereignis trotz vorbestehender schizoider Persönlichkeitsstörung zu bejahen.