Citation: I 580/00 06.02.2001 E. 1

1.- a) Im angefochtenen Entscheid wird erwogen, soweit die Beschwerdeführerin die Übernahme der Kosten einer Umschulung zur Pflegehelferin verlange, könne auf die Beschwerde nicht eingetreten werden, da die Verwaltung über diesen Punkt nicht verfügt habe und somit kein Anfechtungsgegenstand vorliege. Gemäss dem Dispositiv wies das kantonale Gericht jedoch die Beschwerde vollumfänglich, also auch in Bezug auf die beantragte Umschulung, ab. b) Der Grundsatz, wonach Verwaltungsverfügungen - unter Vorbehalt der Problematik von Treu und Glauben - nicht ausschliesslich auf Grund ihres Wortlauts, sondern nach ihrem tatsächlichen rechtlichen Bedeutungsgehalt zu verstehen sind (BGE 120 V 497 Erw. 1a mit Hinweisen), gilt mutatis mutandis auch für einen kantonalen Gerichtsentscheid (nicht publizierte Erw. 1c des Urteils BGE 123 V 106). Aus den Erwägungen des angefochtenen Entscheids vom 30. August 2000 geht klar hervor, dass auf das Begehren um Zusprechung konkreter beruflicher Massnahmen nicht eingetreten wurde. Das kantonale Gericht hat somit die Beschwerde im Rentenpunkt abgewiesen und sie, soweit sie sich auf berufliche Massnahmen bezog, durch einen Nichteintretensentscheid erledigt, auch wenn dies aus dem Dispositiv nicht ersichtlich ist. c) In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde verlangt die Versicherte eine erneute Prüfung ihrer im kantonalen Verfahren gestellten Anträge. Dagegen fehlt jede Auseinandersetzung mit dem Nichteintreten des kantonalen Gerichts in Bezug auf berufliche Massnahmen. Nach der Rechtsprechung ist daher in diesem Punkt auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht einzutreten (BGE 123 V 337 f.).