Citation: 5A_723/2019 E. 6.2

6.2. Einzugehen ist vorab auf das Vorbringen des Beschwerdeführers, das Verwaltungsgericht habe die Untersuchungsmaxime nach Art. 314 Abs. 1 i.V.m. Art. 446 Abs. 1 ZGB verletzt. Dies gilt jedenfalls insoweit, als der Beschwerdeführer nicht auch diesen Vorwurf mit der unterlassenen Anhörung der Kinder begründet. Insoweit macht er geltend, das Verwaltungsgericht habe nicht auf ein veraltetes Gutachten aus dem Jahre 2015 abstellen dürfen. Im Prinzip ist zwar richtig, dass sich die Verhältnisse bei kleinen Kindern schnell verändern können, sodass bereits eine Begutachtung, die erst zwei Jahre zurückliegt, überholt sein kann (BGE 133 III 553 E. 5; Urteil 5A_1033/2017 vom 21. Juni 2018 E. 4.3 a.E.). Indes müsste der Beschwerdeführer nach der Rechtsprechung zunächst aufzeigen, dass das Gericht den Sachverhalt willkürlich festgestellt hat, bevor er sich erfolgreich auf eine Verletzung der Untersuchungsmaxime berufen kann (Urteile 5A_994/2018 vom 29. Oktober 2019 E. 6.2.6.3; 5A_103/2018 und 5A_111/2018 vom 6. November 2016 E. 3.1; je mit Hinweisen). Diesem Erfordernis vermag die Beschwerde mit dem blossen Hinweis darauf, die Vorinstanz habe auf ein zu altes Gutachten abgestellt, nicht zu genügen (vgl. vorne E. 1.3). Soweit der Beschwerdeführer in der Replik sodann auf eine angebliche Befangenheit der Gutachtensperson hinweist, ist ihm entgegenzuhalten, dass er den Ausstandsgrund unverzüglich hätte geltend machen müssen (vgl. BGE 140 I 240 E. 2.4; 139 III 120 E. 3.2.1). Ohnehin muss die Begründung in der Beschwerde enthalten sein und sind nach Ablauf der Beschwerdefrist eingereichte Beschwerdeergänzungen unzulässig. Die Replik dient einzig dazu, sich zur gegnerischen Stellungnahme zu äussern (BGE 143 II 283 E. 1.2.3; Urteil 5A_626/2018 vom 3. April 2019 E. 3.2, nicht publ. in: BGE 145 III 324). Auf die Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten.