Citation: 6B_600/2016 E. A

X.________ bestellte am 20. Januar 2014 vom Telefon seines Sohnes aus beim A.________-Laden in B.________ ein Smartphone der Marke Samsung Galaxy Note 3 für CHF 601.-- (inkl. Zuschlag für Swiss-Express "Mond"-Lieferung). Die Zahlung sollte, da X.________ auf möglichst rasche Auslieferung drängte und ihm keine anderen Zahlungsarten zur Verfügung standen, per E-Banking erfolgen. Nach Eingang der Bestätigung des E-Banking-Zahlungsauftrages stellte C.________ das Mobiltelefon am 21. Januar 2014 per Swiss-Express "Mond" zu, ohne den Zahlungseingang abzuwarten. Die Bezahlung blieb in der Folge trotz diverser Mahnungen aus und erfolgte erst, nachdem die Forderung in Betreibung gesetzt worden war, am 28. Juli 2014. X.________ wird vorgeworfen, er habe von Anbeginn weg die Absicht gehabt, das Gerät nicht zu bezahlen. Er habe den Zahlungsauftrag vor der Ausführung absichtlich storniert oder ihn mit einer falschen IBAN-Nummer versehen, damit er nicht habe ausgeführt werden können. Ausserdem sei er am 21. Januar 2014 nicht zahlungsfähig gewesen, so dass die Zahlung gar nicht hätte ausgelöst werden können. Ferner wird X.________ vorgeworfen, er habe im März 2014 im Rahmen einer Bewerbung für eine 2-Zimmerwohnung in Bern der Immobilienverwaltung D.________ AG zusammen mit dem Wohnungsbewerbungsformular zum Nachweis seiner Solvenz einen verfälschten Betreibungsregisterauszug eingereicht, nach welchem keine Betreibungen und Verlustscheine registriert seien. Nachdem die Immobilienverwaltung aufgrund eines Schreibens von E.________, dem Ehemann der Exfrau X.________, mit welchem dieser in langjährige Streitigkeiten verwickelt war, auf dessen prekäre finanzielle Situation aufmerksam gemacht worden war, traf sie Abklärungen und stellte fest, dass es sich beim eingereichten Betreibungsregisterauszug um eine Fälschung handelte.