Citation: 1C_575/2022 E. C

Mit Schreiben vom 14. Juni 2021 teilte die Gemeinde Lachen, Abteilung Bau und Umwelt, A.________ mit, dass die Bauherrschaft mit Eingabe vom 30. Mai 2021 auf das Vordach beim Hauseingang und auf Markisen verzichtet habe; die Gemeinde habe deshalb am 14. Juni 2021 der Baufreigabe zugestimmt. C.a. Gegen die Baufreigabe erhob A.________ am 17. Juni 2021 Beschwerde/Aufsichtsanzeige beim Regierungsrat Schwyz mit der Begründung, es liege noch keine rechtskräftige Baubewilligung vor (Verfahren VB 124/2021). Die Baufreigabe sei aufzuheben und der Gemeinderat Lachen sei anzuweisen, für die Projektänderung "Vordach" das Baubewilligungsverfahren durchzuführen und mit einem förmlichen Bauentscheid abzuschliessen. C.b. Vorsorglich, für den Fall, dass doch bereits ein Endentscheid vorliege, erhob er am 16. August 2021 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht. Er beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und das Baugesuch der Beschwerdegegnerin sei abzuweisen. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an das Verwaltungsgericht zurückzuweisen. Das Bundesgericht ging in seinem Entscheid vom 27. Dezember 2021 (1C_463/2021) davon aus, durch den Verzicht auf ein Vordach und Markisen sei das Baubewilligungsverfahren insoweit gegenstandslos geworden. Alle übrigen (aufrecht erhaltenen) Teile des Baugesuchs seien bereits vom Verwaltungsgericht beurteilt worden, weshalb der angefochtene Entscheid nunmehr als Endentscheid qualifiziert werden könne. Daran ändere auch der Umstand nichts, dass die bewilligten Baupläne hinsichtlich des Vordachs korrigiert werden müssten, da es sich insoweit um eine formelle Anpassung handle und der Baubewilligungsbehörde kein Spielraum mehr zustehe. Das Bundesgericht trat jedoch aus einem anderen Grund (mangels genügender Beschwerdebegründung) auf die Beschwerde nicht ein.