Citation: 5C.307/2001 10.07.2003 E. 1

1.1 Unter dem Titel "Winkelbleche" macht der Beklagte vorab eine ungenügende Sachverhaltsfeststellung geltend, indem nicht festgestellt werde, "was zuerst geschehen und was in der Folge geschehen ist". Aus den entsprechenden Ausführungen ist indessen nicht hinreichend deutlich erkennbar, inwiefern dadurch der von der Vorinstanz festgestellte Tatbestand im Hinblick auf die Anwendung von Bundesrecht der Verdeutlichung bedarf (Art. 64 Abs. 1 OG), so dass insofern auf die Berufung nicht eingetreten werden kann. Daran ändern auch die Hinweise auf die Prozessantwort nichts, finden sich doch an den angegebenen Orten keine klaren Sachbehauptungen bzw. entsprechende Beweisanträge (zu den Begründungsanforderungen betreffend Art. 64 Abs.1 OG: BGE 119 II 353 E. 5c/aa S. 357). Die in der Folge geltend gemachten Widersprüche zwischen Begründung und Dispositiv im Bereich des Dachwasserablaufes wurden inzwischen durch den Erläuterungsentscheid des Kantonsgerichts vom 19. Februar 2002 behoben, d.h. es wurde die betreffende Dispositivbestimmung präzisiert. 1.2 Im Weitern lassen auch die Ausführungen des Beklagten zu einem Rechtsmissbrauch der Klägerin nicht hinreichend deutlich erkennen, inwiefern offenbarer Rechtsmissbrauch im Sinne von Art. 2 Abs. 2 ZGB vorliegt oder indiziert ist, weshalb auch insofern auf die Berufung nicht eingetreten werden kann, zumal der Beklagte selber schreibt, "erst dann" (aber immerhin "dann") müsse er sich das Wiederanbringen der abgefrästen Streifen gefallen lassen.