Citation: 8C_290/2015 E. 3.4.7

3.4.7. Sollte der Versicherte - ohne gegenteilige Anhaltspunkte in den Akten und ohne Entsprechendes geltend zu machen - gegen die Verfügung der SUVA-MV vom 28. Januar 2015 nicht Einsprache erhoben haben, wäre die am 28. Januar 2015 in Anwendung von Art. 17 ATSG definitiv erlassene Rentenaufhebung per 31. Dezember 2014 unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Insbesondere (auch) in diesem Falle wäre mit dem Erlass des Endentscheides in der Hauptsache der Bestand der vorsorglichen Massnahme im Sinne der einstweiligen Rentensistierung gemäss Zwischenverfügung vom 28. November 2014 dahingefallen. Auch in diesem Falle wäre die hier angefochtene Abschreibung des kantonalen Beschwerdeverfahrens zufolge Gegenstandslosigkeit jedenfalls nicht als verfassungswidrig (Art. 98 BGG) zu beanstanden. Denn weder die allfällige Nichtanfechtung der definitiv per 31. Dezember 2014 verfügten revisionsweisen Rentenaufhebung noch die eventuell andauernde Rechtshängigkeit einer entsprechenden Anfechtung dieser materiellen Revisionsverfügung ändern etwas an der Qualifikation der am 28. November 2014 angeordneten vorsorglichen Rentensistierung als Zwischenverfügung (vgl. hievor E. 3.4.1 ff.).