Citation: 2C_867/2021 E. 7.2

7.2. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers kann in der Bejahung eines Interessenkonflikts im vorliegenden Fall keine Ausdehnung der bisherigen Praxis erblickt werden (vgl. vorstehende E. 5). Insofern ist das Vorbringen, ein Schluss auf ein fehlbares Verhalten des Beschwerdeführers sei nur mit einer Verschärfung der bisherigen Praxis möglich, und müsse daher zu einer weniger einschneidenden Disziplinarmassnahme führen, unbegründet. Mit Blick auf das Verhalten des Beschwerdeführers erweist es sich sodann nicht als unverhältnismässig und geradezu willkürlich, dass die kantonalen Instanzen dem Beschwerdeführer eine Busse von Fr. 3'000.-- auferlegten und nicht bloss einen Verweis ausgesprochen haben (Art. 17 Abs. 1 BGFA).