Citation: I 754/05 05.07.2006 E. A.a

Der 1947 geborene türkische Staatsangehörige G.________ reiste im Jahre 1973 in die Schweiz ein und arbeitete hier in verschiedenen Betrieben. Am 30. Januar 1985 erlitt er als Arbeiter bei den Metallwerken X.________ AG einen Unfall mit einer Hornhautverbrennung Grad II am rechten Auge, was eine funktionelle Einäugigkeit zur Folge hatte. G.________ meldete sich am 1. Oktober 1996 wegen seit Jahren bestehender Rückenschmerzen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Im Entscheid vom 23. April 1999 über eine Beschwerde, welche gegen die anspruchsabweisende Verfügung vom 10. April 1997 geführt wurde, hob das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die Verfügung auf und wies die Sache zu weiteren Abklärungen an die Verwaltung zurück. Die IV-Stelle liess den Versicherten in der Folge am Kantonsspital Y.________ (MEDAS) polydisziplinär begutachten (Expertise vom 3. Juli 2000) und führte an der Abklärungs- und Ausbildungsstätte Z.________ eine berufliche Evaluation durch (Schlussbericht Befas vom 7. Mai 2001). Gestützt auf die dabei gewonnen Erkenntnisse sprach sie G.________ eine Viertelsrente auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 41 % ab 1. September 1996 zu (Verfügung vom 19. April 2002). Nachdem der Versicherte auch dagegen Beschwerde erheben liess - wobei insbesondere die Höhe des Valideneinkommens gerügt wurde, weil nicht berücksichtigt worden sei, dass er vor seiner Augenverletzung wesentlich mehr verdient habe - zog die Verwaltung ihre Verfügung in Wiedererwägung und erkannte nunmehr auf einen Invaliditätsgrad von 52 % ab 1. September 1996 (Verfügung vom 27. August 2002). Das Beschwerdeverfahren vor dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich wurde in der Folge abgeschrieben. A.b Mit Eingabe vom 2. Mai 2003 ersuchte G.________ um eine Revision seines Anspruchs und eine Erhöhung auf eine ganze Rente, da er seit über einem Jahr an einer Depression leide. Die IV-Stelle holte einen Bericht des Dr. med. W.________, Arzt für allgemeine Medizin FMH, vom 9. Juni 2003 und ein Gutachten des Dr. med. R.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 26. Februar 2004 ein. Gestützt darauf wies sie das Gesuch um Rentenerhöhung mit Verfügung vom 26. März 2004 ab. Daran wurde auch auf Einsprache hin festgehalten (Entscheid vom 21. Juni 2004). Mit separater Verfügung vom 12. August 2004 wurde auch das Gesuch des Versicherten um Gewährung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes für das Einspracheverfahren abgewiesen.