Citation: 5A_304/2024 E. 3.1.2

3.1.2. Der Beschwerdeführer tadelt die vorinstanzliche Begründung als überspitzt formalistisch. Der angefochtene Entscheid stelle eine Rechtsverweigerung, mithin eine Verletzung von Art. 29 Abs. 1 BV dar. Aufgrund seiner Behauptungen sei klar gewesen, dass er diesen Beweisantrag zur Tatsachenbehauptung gestellt habe, wonach die Darlehensgewährung nur an ihn erfolgt sei. Damit sei das Beweisthema klar ersichtlich und umrissen gewesen; weiter von ihm zu verlangen, schon im Tatsachenvortrag die mutmasslichen Aussagen der Zeugin im Detail wiederzugeben, gehe "offensichtlich zu weit". Nachdem das Beweismittel tauglich gewesen und form- und fristgerecht vorgebracht worden sei, liege auch eine Verletzung des Rechts auf Beweis nach Art. 8 ZGB vor. Das Obergericht lasse explizit offen, ob beide Parteien oder er, der Beschwerdeführer, alleine Darlehensnehmer gewesen seien. Zu diesem Schluss habe es nicht kommen dürfen, ohne die beantragte Zeugeneinvernahme durchzuführen.