Citation: P 44/03 11.05.2004 E. 2

Der Beschwerdeführer führt aus, weder die anerkannten Ausgaben noch die anrechenbaren Einnahmen entsprächen der Realität. 2.1 In Bezug auf die Ausgaben divergieren die Angaben in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde in drei Punkten. 2.1.1 Vorerst wird ausgeführt, die Tagestaxe im Pflegeheim betrage nicht wie in der Verfügung angenommen Fr. 175.-, sondern Fr. 195.-. Die mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereichte Rechnung für den Monat Juni 2003 belegt diesen Standpunkt für das Jahr 2003. Indessen betrifft die Verfügung die Ergänzungsleistungen ab Juli 2002. Damals hatte sich die Tagestaxe noch auf den in der Verfügung berücksichtigten Betrag beziffert, wie sich aus der Bestätigung der Altersheimverwaltung vom 8. Oktober 2002 ergibt. Soweit sich die konkreten Verhältnisse seit Verfügungserlass geändert haben, können sie in diesem Verfahren nicht überprüft werden. Sie sind der Ausgleichskasse mitzuteilen, damit diese gegebenenfalls über den Anspruch neu verfügen kann. 2.1.2 Gemäss Art. 3b Abs. 2 lit. b ELG ist für Personen, die in einem Heim oder Spital leben, ein Betrag für persönliche Auslagen zu den anerkannten Ausgaben zu zählen. Dieser Betrag richtet sich indessen nicht nach den individuellen persönlichen Bedürfnissen, sondern werden gemäss Art. 5 Abs. 1 lit. c ELG von den Kantonen egalitär festgesetzt. Das kantonale Gericht hat eingehend ausgeführt, wie sich der monatliche Betrag von Fr. 292.- für den Kanton Glarus errechnet. Es wird darauf verwiesen. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern der angerechnete Betrag von Fr. 3'504.- nicht rechtmässig wäre. 2.1.3 Schliesslich lässt der Beschwerdeführer geltend machen, er habe monatliche Prämien für die Krankenkasse von Fr. 235.- zu bezahlen. Diesbezüglich bleibt festzuhalten, dass gemäss Art. 3b Abs. 3 lit. d ELG die Ausgaben für die obligatorische Krankenpflegeversicherung dem Pauschalbetrag der kantonalen Durchschnittsprämie zu entsprechen haben. Dieser wurde in der Höhe von Fr. 2'292.- denn auch berücksichtigt. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die von Verwaltung und Vorinstanz berücksichtigten anerkannten Ausgaben den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.