Citation: 5P.54/2005 27.07.2005 E. 6

Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, das Betreibungsamt habe in seinem Schreiben vom 23. August 2004 angedroht, die Pfändungsquote an den Gläubiger auszubezahlen, wodurch er unmittelbar in seinen rechtlich geschützten Interessen betroffen worden sei. Er hätte deshalb angehört werden müssen und seine Eingabe vom 7. September 2004 hätte zumindest als Aufsichtsbeschwerde entgegen genommen werden müssen. Die Rüge der Missachtung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör entbehrt jedoch jeglicher Grundlage: Der Anzeigeerstatter - gleichgültig ob Partei oder unbeteiligter Dritter (Gilliéron, a.a.O., Rz. 81 zu Art. 17 SchKG) - hat keine Parteirechte, und demnach gar keinen Anspruch auf rechtliches Gehör, jedenfalls solange die Aufsichtsbehörde nicht in das hängige Zwangsvollstreckungsverfahren eingreift, was vorliegend eben nicht geschehen ist (E. 3.2 vorne).