Citation: 6B_1179/2021 E. 2.4.3

2.4.3. Dass es in der fraglichen Nacht zu Geschlechtsverkehr zwischen dem Beschwerdeführer und der Beschwerdegegnerin 2 gekommen ist, ist unbestritten (vgl. oben E. 2.2). Die Vorinstanz setzt sich mit dem Umstand, dass weder die Beschwerdegegnerin 2 noch C.________ diesbezüglich Aussagen gemacht haben, auseinander. Sie begründet überzeugend, dieser Umstand sei darauf zurückzuführen, dass beide Frauen zu diesem Zeitpunkt alkohol- und müdigkeitsbedingt geschlafen hätten (angefochtenes Urteil S. 19 f.). Insofern weicht der vorliegende Fall massgebend vom Sachverhalt des vom Beschwerdeführer zitierten Urteils 6B_1213/2017 vom 22. Mai 2019 ab (Beschwerde S. 13 f. Rz. 66). Vorliegend stützte die Vorinstanz den Schuldspruch zudem nicht ausschliesslich auf die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 ab, sondern vielmehr auf weitere Beweise, namentlich auf die Aussagen von C.________ (angefochtenes Urteil S. 16 ff.) und auf die vom Beschwerdeführer am folgenden Tag versandten Nachrichten (angefochtenes Urteil S. 25). Auch insofern unterscheidet sich der vorliegende Fall vom zitierten bundesgerichtlichen Urteil (vgl. Urteil 6B_1213/2017 vom 22. Mai 2019 E. 3).