Citation: 5D_29/2019 E. 4.2.4

4.2.4. Im Ergebnis hält es somit vor Art. 29 Abs. 3 BV stand, dass das Obergericht einen Anspruch des Beschwerdeführers auf Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands für die erstinstanzliche Hauptverhandlung verneint hat. Hatte der Beschwerdeführer bereits wegen Aussichtslosigkeit der Klage keinen Anspruch auf gerichtliche Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsanwalts, braucht auf die weitere Voraussetzung der Notwendigkeit anwaltlichen Beistands ebenso wenig eingegangen zu werden wie auf die offenbar im angefochtenen Entscheid vertretene Auffassung, die mittellose Partei habe die Pflicht, die Person der gewünschten Rechtsbeiständin oder des gewünschten Rechtsbeistands im Gesuch zu bezeichnen (vgl. dazu aber den Wortlaut von Art. 119 Abs. 2 Satz 2 ZPO).