Citation: 5A_41/2024 E. 4.2

4.2. Mit Bezug auf die kurzfristige Verbesserung der Liquidität führt die Beschwerdeführerin aus, sie habe kurzfristig realisierbare Forderungen gegenüber der Hausarztpraxis "D.________" (Fr. 3,2 Mio.) und der Erbengemeinschaft Dr. C.________ (Fr. 1.25 Mio.). Ausserdem habe J.________, Verwaltungsratspräsident der Beschwerdeführerin, einen Teil seiner Ansprüche aus Verrechnungssteuer (Fr. 625'000.--) für den Fall der Aufhebung des Konkurses an die Beschwerdeführerin abgetreten. Dies ergebe eine kurzfristige Liquidität von über Fr. 5 Mio., womit die kurzfristigen Verbindlichkeiten gedeckt seien. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin genügt es nicht, den Bestand einer Forderung glaubhaft zu machen oder gar zu beweisen. Von einer kurzfristigen Verbesserung der Liquidität kann von vornherein nur gesprochen werden, wenn glaubhaft gemacht wird, dass die Schuldner der Beschwerdeführerin in der Lage sind, die fraglichen Forderungen kurzfristig zu tilgen. In diesem Sinn durfte das Obergericht hinsichtlich der Forderung der Beschwerdeführerin gegenüber der Hausarztpraxis "D.________", die gemäss den Ausführungen in Rz. 20 der Beschwerdeschrift vom 9. Oktober 2023 eine Forderung "gegenüber dem Bundesamt für Gesundheit im Betrag von ca. CHF 4'000'000.00" habe, welche "erfahrungsgemäss (...) innerhalb der nächsten 30-45 Tage entsprechend abgerechnet und sodann an die Beschwerdeführerin ausbezahlt würde", durchaus darauf abstellen, ob das Bundesamt für Gesundheit den Sachverhalt bestätige. Dass die Beschwerdeführerin keine diesbezügliche Bestätigung eingereicht hatte, bleibt unbestritten. Folglich ist die Schlussfolgerung des Obergerichts, diesbezüglich könne nicht von einem kurzfristigen Mittelzufluss ausgegangen werden, nicht zu beanstanden.