Citation: 6B_1026/2024 E. 1

Der Beschwerdeführer wurde mit Strafbefehl vom 18. Dezember 2023 wegen Vergehens gegen das Waffengesetz schuldig gesprochen und nach Widerruf der mit Strafbefehl vom 20. Dezember 2021 bedingt ausgesprochenen Geldstrafe von 45 Tagessätzen zu Fr. 50.-- im Sinne einer Gesamtstrafe zu einer unbedingt zu vollziehenden Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu Fr. 50.-- verurteilt. Nach erhobener Einsprache wurden die Akten zur Durchführung der Hauptverhandlung an das Kantonsgericht Schaffhausen überwiesen, das den Beschwerdeführer mit Urteil vom 20. Juni 2024 wegen Vergehens gegen das Waffengesetz im Sinne einer Gesamtstrafe mit einer unbedingt zu vollziehenden Geldstrafe von 55 Tagesätzen zu Fr. 50.-- bestrafte. Nach Anmeldung der Berufung am 3. Juli 2024 begründete das Kantonsgericht Schaffhausen sein Urteil und spedierte es am 25. Oktober 2024. Am Folgetag wurde es dem Beschwerdeführer zur Abholung gemeldet. Der Beschwerdeführer holte die Postsendung nach von ihm verlängerter Abholfrist am 11. November 2024 ab und übergab seine Berufungserklärung am 26. November 2024 der Post. Das Obergericht des Kantons Schaffhausen trat am 6. Dezember 2024 auf die Berufung nicht ein, weil die Erklärung des Rechtsmittels verspätet erfolgt war. Der Beschwerdeführer wendet sich mit Beschwerde vom 30. Dezember 2024 an das Bundesgericht.