Citation: 9G_1/2015 E. 3

Im vorliegenden Fall ist das Dispositiv des Urteils 9C_766/2014 vom 6. März 2015, das Gegenstand des Erläuterungsgesuchs bildet, klar, da es die Sache an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung im Sinne der Erwägungen zurückweist. Mit ihren Vorbringen zeigt die Vorinstanz sodann, dass ihr klar ist, was sie gemäss E. 5.3 noch abzuklären hat, nämlich "ob die Beschwerdeführerin aus betrieblichen Gründen wegen des schubweisen Auftretens der (beidseitigen Knie-) Beschwerden mit jeweils unterschiedlichen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit höchstens im Rahmen eines 40%-Pensums in der Tätigkeit im Alters- und Pflegeheim B.________ oder in einer vergleichbaren Einrichtung eingesetzt werden könnte". Die rechtlichen Folgen je nach Abklärungsergebnis ergeben sich aus der Auslegung von § 20 Abs. 2 BVK-Statuten. Danach ist, wie in E. 5.1 dargelegt, der Invaliditätsgrad bzw. der Grad der Berufsunfähigkeit bezogen auf ein 100 %-Arbeitspensum massgebend dafür, ob Anspruch auf eine Berufsinvalidenrente besteht und wenn ja, in welchem Umfang. Insbesondere besteht bei einem Grad der Berufsunfähigkeit von mindestens 60 % (100 % - 40 %) Anspruch auf mindestens eine Dreiviertelsrente. Eine Unklarheit ist auch insoweit nicht auszumachen. Es besteht somit kein Grund für eine Erläuterung weder des Dispositivs noch der Erwägungen des Urteils 9C_766/2014 vom 6. März 2015. Auf das vorinstanzliche Erläuterungsgesuch ist daher nicht einzutreten.