Citation: 5A_415/2024 E. 3.1

3.1. Das Obergericht hat zunächst erwogen, es sei nicht klar, ob sich die Beschwerde auch gegen die Vereinbarung vom 25. August 2023 und die Verfahrensabschreibung richte. Sollte dies der Fall sein, wäre darauf nicht einzutreten, da dafür die Beschwerde nicht zur Verfügung stehe. Die Beschwerde stehe aber gegen den in der Abschreibungsverfügung enthaltenen Kostenpunkt offen sowie gegen den Entscheid der Schlichtungsbehörde über das Revisionsgesuch. Das Obergericht hat sodann die Erwägungen der Schlichtungsbehörde wiedergegeben. Demnach hätten sich die Parteien umfassend über die Erbteilung geeinigt. Der Vergleich sei nach Ablauf der Widerrufsfrist von dreissig Tagen am 25. September 2023 gültig zustande gekommen und verbindlich. Im Zeitpunkt der Eingabe vom 13. März 2024 sei die 90-tägige Revisionsfrist abgelaufen gewesen, weshalb das Revisionsgesuch verspätet und darauf nicht einzutreten sei. Die von der Beschwerdeführerin aufgeführten Umstände seien im Zeitpunkt des Abschlusses der Vereinbarung schon bekannt gewesen, da der Entscheid des Obergerichts am 2. Dezember 2019 ergangen und das Erbschaftsinventar am 17. September 2021 erstellt worden sei. Es lägen demnach keine neuen Tatsachen vor. Die Nichtigkeit oder Ungültigkeit eines Geschäfts falle im Übrigen von vornherein weg, wenn die Parteien die Ungewissheit über ein bestehendes Rechtsverhältnis durch gegenseitige Zugeständnisse beilegten, indem sie eine Vereinbarung abschlössen. Das Revisionsgesuch wäre daher abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden könnte. Das Obergericht hat sodann erwogen, die Beschwerdeführerin setze sich in ihrer Beschwerde nicht ansatzweise mit der angefochtenen Verfügung bzw. dem angefochtenen Entscheid auseinander. Die vorgebrachten Noven seien unzulässig. Die Beschwerde genüge den Begründungsanforderungen nicht, weshalb darauf nicht einzutreten sei.