Citation: 6B_1124/2021 E. 3.1.5

3.1.5. Die Vorinstanz führt schliesslich aus, der Beschwerdeführer habe zwischen 2011 und 2019 zehn Straftaten verübt, was - auch wenn es sich bei einem Teil der Vorstrafen um eher geringfügige Delikte handle - in deutlicher Weise gegen seine Integration spreche. Entgegen der vorinstanzlichen Ansicht spricht die Strafbarkeit des Beschwerdeführers vorliegend nicht gegen die Annahme eines Härtefalls. Obschon seine wiederholte Delinquenz offenkundig deutliche Schwierigkeiten in Bezug auf die Anpassung an die hiesige Rechtsordnung offenbart, würde ihn eine Landesverweisung angesichts seines vollständig in der Schweiz verbrachten Lebens, seiner familiären Bindungen sowie seiner steten Arbeitstätigkeit sowie mangels besonders enger Verbindungen nach Italien übermässig hart treffen. Es liegt ein schwerer persönlicher Härtefall vor.