Citation: 8C_381/2018 E. 6

Beanstandet werden auch die vorinstanzlichen Feststellungen zu den erwerblichen Auswirkungen der Gesundheitsschädigung. Der Beschwerdeführer macht geltend, dass er ohne Unfall eine bessere Lohnentwicklung hätte erreichen können. Den Akten ist zu entnehmen, dass mit Anstellungsverfügung vom 14. Juni 2010, datierend vor dem Unfall, ab dem 1. Oktober 2010 befristet bis zum 30. Juni 2011 eine Beschäftigung als Leiter Sicherheit und die Einreihung in Lohnklasse 16 mit einem Lohn von 103'428 Franken vorgesehen war. Gemäss Verfügung vom 2. April 2012, mit der die Anstellung bis zum 30. Juni 2013 verlängert wurde, belief sich der Lohn für ein 100%-Pensum wie bereits im Vorjahr auf 104'257 Franken. Am 1. Juli 2013 wurde der Beschwerdeführer unbefristet angestellt und in Lohnklasse 17 befördert. Der Lohn belief sich für ein 100%-Pensum auf 110'984 Franken (Verfügung vom 22. Mai 2013). Mit den Verfügungen vom 23. Oktober und 17. November 2015 wurden ihm ab dem 1. Januar 2015 für die Erweiterung des Aufgabengebiets und der Führungsfunktion beziehungsweise aufgrund der Neuorganisation im Zentrum C.________ bis auf Widerruf Zulagen von jährlich insgesamt 9'456 Franken zugesprochen (440 beziehungsweise 348 Franken pro Monat). Des Weiteren erhielt er für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015 einen Differenzausgleich von 5'280 Franken für ein 100%-Pensum (beziehungsweise 4'184 Franken für das 80%-Pensum), mit dem rückwirkend die Übernahme der neuen Funktion berücksichtigt wurde (Verfügung vom 10. April 2017). Damit ist ab dem 1. Januar 2015 von einem Lohn von 125'670 Franken für ein 100%-Pensum auszugehen. Ab dem 1. Januar 2016 erfolgte gemäss Verfügung vom 8. September 2016 eine Beförderung in Lohnklasse 18 mit einem Lohn von 116'214 Franken für ein 100%-Pensum. Mit den erwähnten Zulagen belief sich die Entlöhung damit weiterhin auf 125'670 Franken für ein 100%-Pensum. Dass der Beschwerdeführer wegen des Unfalls statt im Jahr 2012 erst 2013 in Lohnklasse 17 befördert worden sei, erachtete die Vorinstanz mangels entsprechender Anhaltspunkte nicht als überwiegend wahrscheinlich. Der Umbau des Zentrums C.________ habe sich massiv verzögert und die auf den Beschwerdeführer zugeschnittene Arbeitsstelle als Leiter Sicherheitsdienst sei dementsprechend später realisiert worden. Für die Lohnerhöhungen seien demnach betriebliche Gründe ausschlaggebend gewesen, die unabhängig vom Gesundheitszustand des Beschwerdeführers hätten abgewartet werden müssen. Inwiefern diese Erwägungen unrichtig wären, wird beschwerdeweise nicht geltend gemacht und ist auch nach Lage der Akten nicht erkennbar. Der Vorgesetzte des Beschwerdeführers erwähnte anlässlich von Besprechungen vom 21. April 2011 und 21. März 2012, dass sich die Bewilligung sowohl der baulichen Erweiterung des Zentrums C.________ als auch der Festanstellung (verbunden mit einer lohnmässigen Beförderung) verzögert habe. Im Übrigen finden sich keine Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer als Gesunder eine bessere finanzielle Karriere als die dargelegte Lohnentwicklung (von 103'428 Franken bei Stellenantritt im Oktober 2010 bis auf 125'670 Franken im Jahr 2016) hätte machen können. Daran vermag auch das Schreiben des Arbeitgebers vom 18. September 2014 aufgrund seiner ausdrücklichen Bezugnahme auf die Festanstellung und die gute bis sehr gute Leistungsbeurteilung nichts zu ändern. Folglich bleibt es bei der Annahme des jeweils gleichen Lohnniveaus im Gesundheitsfall wie auch unter Berücksichtigung der Gesundheitsschädigung, womit die vorinstanzliche Bestätigung des Prozentvergleichs der AXA mit Beachtung einer Einbusse um 10 % und entsprechendem Invaliditätsgrad als bundesrechtskonform zu bestätigen ist.