Citation: 8C_27/2019 E. 2.3

2.3. Auch im Geltungsbereich von Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG dürfen neue Tatsachen und Beweismittel nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG; unechte Noven, vgl. BGE 135 V E. 3.4 S. 199 f.). Tatsachen oder Beweismittel, welche sich auf das vorinstanzliche Prozessthema beziehen, sich jedoch erst nach dem angefochtenen Entscheid ereignet haben oder entstanden sind, können von vornherein nicht durch das angefochtene Urteil veranlasst worden sein. Diese sogenannten echten Noven sind im bundesgerichtlichen Verfahren in jedem Fall unzulässig (BGE 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123; 133 IV 342 E. 2.1 S. 343 f.). Der Beschwerdeführer reichte hier Fotos ein, die den Zustand seiner Beine per Ende 2018 aufzeigen sollen. Soweit diese Bilder (gemäss Datumsaufdruck auf der Rückseite) vor dem angefochtenen Entscheid entstanden sind, legt der Beschwerdeführer nicht dar, weshalb er sie nicht bereits im vorinstanzlichen Verfahren aufgelegt hat. Sie sind daher nicht zu beachten. Der erst nach dem angefochtenen Entscheid verfasste Bericht des Dr. med. E.________ vom 27. Mai 2019 sowie die gleichzeitig vorgelegten, "aktuellen" Fotos haben als echte Noven ebenfalls unbeachtlich zu bleiben. Aus dem gleichen Grund ist auch die beantragte Zeugeneinvernahme nicht durchzuführen. Überdies ist ohnehin der Sachverhalt zu beurteilen, wie er sich bis zum massgeblichen Zeitpunkt des Einspracheentscheids vom 16. Januar 2016 entwickelt hat (BGE 129 V 167 E. 1 S. 169).