Citation: 8C_437/2013 E. 2.2

2.2. Zur Begründung ihres Antrags auf einen 20%igen Abzug vom Tabellenlohn anstelle der von der Vorinstanz gewährten Reduktion um 15% beruft sich die Beschwerdeführerin (allein) auf ihre leidensbedingte Einschränkung. Eine Angemessenheitskontrolle ist dem Bundesgericht indessen verwehrt (Art. 95 lit. a BGG; BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399; Urteil 8C_644/2008 vom 19. August 2009 E. 6.1, nicht publ. in: BGE 135 V 353, aber in: SVR 2010 IV Nr. 6 S. 13; vgl. auch BGE 134 V 322 E. 5.3 S. 328). Dass die diesbezüglichen vorinstanzlichen Erwägungen geradezu rechtsfehlerhaft wären, vermag die Beschwerdeführerin nicht darzutun. Sie beruft sich darauf, faktisch einhändig zu sein. Wie aus dem von der Beschwerdegegnerin eingeholten rheumatologischen Gutachten des Dr. med. H.________ vom 26. Mai 2010 hervorgeht, sind leichte Tätigkeiten zumutbar. Schmerzexazerbationen limitieren den Einsatz des rechten Armes bei zusätzlicher Belastung, und jegliche Tätigkeit mit dem rechten Arm auf und über Schulterniveau ist aufgrund der Funktionsstörung der Schulter nicht möglich. Die Einschränkungen ergeben sich somit durch die Schulterbeschwerden, ohne dass jedoch die rechte Hand für sich gesehen in ihrer Beweglichkeit und Geschicklichkeit beziehungsweise auch kräftemässig beeinträchtigt wäre. Eine funktionelle Einhändigkeit liegt unter diesen Umständen nicht vor, weshalb die Beschwerdeführerin aus dem von ihr angeführten Entscheid 8C_1050/2009 vom 28. April 2010 (E. 3.4 und 4) nichts zu ihren Gunsten abzuleiten vermag.