Citation: 5A_463/2018 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz erwog schliesslich, dass die Mutter der Beschwerdeführerin trotz ihres engen Verhältnisses als Vertretungsbeiständin ungeeignet wäre. Jene solidarisiere sich mit dieser gegen die psychiatrische Klinik, den Hausarzt, die anderen Familienmitglieder und die involvierten Behörden und lehne jegliche medizinische sowie fürsorgerische Massnahmen für die Beschwerdeführerin ab. Innerfamiliäre und Interessenskonflikte seien vorprogrammiert. Zudem fehle es der Mutter an der erforderlichen emotionalen Distanz zu der Beschwerdeführerin, was sie daran hindern würde, sachgerechte und im Interesse der verbeiständeten Person liegende Entscheidungen zu treffen (E. 4.3. des angefochtenen Entscheids).