Citation: 2C_82/2021 E. 4.6.1

4.6.1. Entgegen der Vorinstanz ist der Begriff der öffentlichen Zwecke nicht auf "Staatsaufgaben im engeren Sinne" beschränkt, sondern auf Aufgaben, welche eng an eine Staatsaufgabe angelehnt sind, was nicht dasselbe ist. So hat das Bundesgericht im Urteil 2C_740/2018 vom 18. Juni 2019 einem Verein, welcher Wohnungen an Senioren vermietet, welche mit einem gewissen Serviceangebot verknüpft sind (u. a. Restaurantbetrieb), welches von Personal erbracht wird, dass auf diese Weise wieder in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden soll, die Verfolgung öffentlicher Zwecke attestiert und die entsprechende Steuerbefreiung bestätigt. Dem stand auch der Umstand, dass die kantonale Gesetzgebung ein derartiges Angebot für Senioren nicht vorsieht, nicht entgegen, sondern es genügte, dass Letzteres im Einklang mit der kantonalen Politik zugunsten der Senioren stand (Urteil 2C_740/2018 vom 18. Juni 2019 E. 6.3.2). Der Begriff der öffentlichen Zwecke im Sinne von Art. 56 lit. g DBG ist zwar restriktiv zu verstehen (E. 4.3), aber jedenfalls nicht auf die Kernaufgaben des Staates beschränkt. Ausserdem erscheint das vorinstanzliche Urteil widersprüchlich, wenn zunächst der öffentliche Zweck der Sportförderung bejaht wird, dann aber der Beschwerdeführer mit der "Jugi" doch keine öffentlichen Zwecke verfolgen soll.