Citation: 1C_551/2020 E. A

A.________ ist Eigentümer des Grundstücks Nr. 1149, Grundbuch Flühli. Mit Baugesuch vom 8. März 2006 ersuchte er beim Gemeinderat Flühli um eine Baubewilligung für eine Remise, welche ihm der Gemeinderat am 18. August 2006 erteilte. Am 19. November 2014 ersuchte A.________ beim Gemeinderat um eine Baubewilligung für den Abbruch des bestehenden Wohnhauses mit Scheune sowie den Neubau eines Mutterkuhstalls mit Wohnhaus auf seinem Grundstück Nr. 1149. Im Rahmen der Prüfung des Baugesuchs stellte die Dienststelle Landwirtschaft und Wald des Kantons Luzern (lawa) fest, dass die im August 2006 bewilligte Remise inklusive Zufahrt nicht am bewilligten Standort realisiert worden war, sondern in der Zone Mahd, einem Flachmoor von nationaler Bedeutung. Mit Schreiben vom 9. Dezember 2014 orientierte die Dienststelle Raum und Wirtschaft des Kantons Luzern (rawi) A.________, dass die bestehende Remise entweder abzubrechen und am bewilligten Standort wieder aufzubauen oder der jetzige Standort neu zu beurteilen sei, wobei dafür keine Bewilligung in Aussicht gestellt werden könne. Am 9. Juli 2018 bzw. am 18. Juli 2018 verweigerten die Dienststelle rawi bzw. der Gemeinderat die Bewilligung für den Abbruch des bestehenden Wohnhauses mit Scheune sowie den Neubau des Mutterkuhstalls mit Wohnhaus. Betreffend Remise hielt die Dienststelle rawi fest, diese sei entweder zurückzubauen, an den bewilligten Standort zu verschieben oder der jetzige Standort sei im Rahmen eines nachträglichen Baugesuchs zu prüfen. Für letztere Variante könne aber noch immer keine Baubewilligung in Aussicht gestellt werden. Am 18. Dezember 2018 verfügte die Dienststelle lawa die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands unter Auflagen innert sieben Monaten ab Rechtskraft des Entscheids. Dagegen erhob A.________ Beschwerde beim Kantonsgericht Luzern. Dieses führte am 13. Mai 2020 vor Ort einen Augenschein durch und wies die Beschwerde am 31. August 2020 ab.