Citation: 9C_839/2015 E. 2.1

2.1. Vorinstanz und IV-Stelle stützten sich massgeblich auf Aktenbeurteilungen der RAD-Ärztin Dr. med. D.________ vom 3. März und 23. Mai 2014. Darin kam die Ärztin zum Schluss, der Zustand des Beschwerdeführers habe sich mit dem Fortschreiten der Gonarthrose verschlechtert. Nachdem sich der Versicherte eine Knie-Teilprothese hatte implantieren lassen müssen, sei eine volle Arbeitsunfähigkeit zwischen... und 30. November 2013 nachvollziehbar. Unter Hinweis auf einen komplikationslosen postoperativen Verlauf erachtete Dr. med. D.________ die Situation ab 1. Dezember 2013 als "wieder im Rahmen der bereits früher festgelegten Limitationen stabilisiert". Die psychiatrischen Probleme seien unverändert und bewirkten nach Einschätzung der behandelnden Ärzte weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 50 %. Damit sei die Arbeitsunfähigkeit - entsprechend der RAD-Untersuchung vom Herbst 2007 - wiederum auf 40 % zu veranschlagen.