Citation: 6B_972/2017 E. 4.4

4.4. Die Vorinstanz setzt sich in ihren Erwägungen zur Strafzumessung mit den wesentlichen schuldrelevanten Komponenten hinreichend auseinander und würdigt sämtliche Zumessungsgründe zutreffend. Dass sie dabei von rechtlich nicht massgeblichen Gesichtspunkten ausgegangen wäre oder wesentliche Gesichtspunkte nicht berücksichtigt hätte, ist nicht ersichtlich. Dabei hält insbesondere vor Bundesrecht stand, dass die Vorinstanz von Bestechungen in vier Einzelfällen ausgeht. Was die Beschwerdeführer hiegegen einwenden, basiert auf einem abweichenden Sachverhalt (Beschwerde 1 S. 33; Beschwerde 2 S. 43). Ebenfalls nicht zu beanstanden ist, dass die Vorinstanz Vorleben und persönliche Verhältnisse der Beschwerdeführer nicht strafmindernd berücksichtigt. Nach der Rechtsprechung ist Vorstrafenlosigkeit neutral zu behandeln, zumal diese als Normalfall gilt (BGE 136 IV 1 E. 2.6.4 S. 3). Dass bei den Beschwerdeführern eine aussergewöhnliche Gesetzestreue vorliegen würde, welche allenfalls strafmindernd in Gewicht fallen könnte, machen sie selbst nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. Dasselbe gilt für die persönlichen Verhältnisse, welche keinen Anlass für eine Strafminderung geben. Zu Recht hat die Vorinstanz zudem das Vorliegen besonderer Reue und Einsicht sowie eine erhöhte Strafempfindlichkeit verneint. Insgesamt erscheinen die Erwägungen der Vorinstanz ohne weiteres als plausibel und sind die daraus gezogenen Schlüsse einleuchtend. Im Übrigen könnte das Bundesgericht das angefochtene Urteil, wo sich die Strafe unter Beachtung aller relevanten Faktoren wie hier offensichtlich im Rahmen des dem Sachrichter zustehenden Ermessens hält, auch bestätigen, wenn dieses in Bezug auf die Erwägungen zum Strafmass einzelne Unklarheiten und Unvollkommenheiten enthielte. Die Vorinstanz hat somit jedenfalls ihr Ermessen in der Strafzumessung nicht überschritten. Die Beschwerden sind auch in diesem Punkt unbegründet.