Citation: 8C_476/2024 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht mass dem Bericht vom 9. August 2021 über die kreisärztliche Abschlussuntersuchung des Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Beweiswert zu. Zusammenfassend stellte der Kreisarzt fest, es verbleibe eine Bewegungseinschränkung der rechten Schulter nach Distorsions-/Traktionstrauma vom 15. Januar 2017 bei bildgebend intakter Rotatorenmanschette ohne Hinweis auf eine Kapsulitis adhäsiva. Am rechten Fuss bestehe nach Fersenkontusion rechts vom 3. Januar 2018 bei therapierefraktärer Plantarfasziitis und bildgebend beurteilter möglicher zunehmender Narbenbildung eine Belastungsintoleranz des rechten Rückfusses mit geringer Bewegungseinschränkung des Sprunggelenks. Unter "Berücksichtigung der Zumutbarkeit für die rechte Schulter und der rechten Ferse" seien leichte, überwiegend sitzende Tätigkeiten mit zeitweisem Stehen und Gehen ganztägig zumutbar, ohne rechtsseitig repetitive Armvorhaltetätigkeiten und ohne Arbeiten über Schulterhöhe. Weitere Einschränkungen seien: kein häufiges Gehen und/oder Stehen, keine Arbeiten im Gelände, nur zeitweises Treppensteigen, keine Arbeiten auf Leitern und Gerüsten und kein häufiges Arbeiten in der "Kniehocke". Gesamthaft bestehe eine "prozentual eingeschränkte Zumutbarkeit von jeweils 50 % für die rechte Schulter und den rechten Fuss".