Citation: 2A.21/2004 16.04.2004 E. A

Dr. med. A.________, Arzt für Allgemeine Medizin in Zürich, behandelte ab 24. Januar 1998 während rund vier Wochen einen Patienten, der einen Unfall erlitten hatte. Für seine ärztlichen Bemühungen stellte er der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) am 24. Februar 1998 Rechnung im Betrag von Fr. 2'861.25. Im Zusammenhang mit dieser Rechnungsstellung kam es zwischen ihm und der SUVA auf dem Korrespondenzweg zu grundsätzlichen Diskussionen über die Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit der betreffenden medizinischen Behandlung. Von dem in Rechnung gestellten Betrag bezahlte die SUVA schliesslich nur Fr. 620.50. Am 1. September 1999 fand zwischen Dr. med. X.________, dem Adjunkten des Chefarztes der SUVA, und A.________ eine Aussprache statt. X.________ erstellte darüber am 22. September 1999 einen als "Gesprächsprotokoll" bezeichneten Bericht, bei dem es sich inhaltlich teils um die indirekte Wiedergabe des Gesprächs, teils um die Schlussfolgerungen des Verfassers handelt. In den Akten der SUVA findet sich ferner eine von X.________ erstellte Notiz über ein Telefongespräch, das er am 25. Juni 1999 mit einer den Patienten von A.________ behandelnden Ärztin, Frau Dr. Z., geführt hatte; darin ist von Überarztung und Überverrechnung (Betrug bei der Wegentschädigung usw.) die Rede.