Citation: 1B_541/2017 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer hat den Raubversuch eingestanden, bestreitet jedoch das Vorliegen des besonderen Haftgrunds der Fluchtgefahr. Er bringt vor, in Würdigung aller relevanten Strafzumessungskriterien erscheine es nicht unrealistisch, dass er eine Strafe unter 24 Monaten erhalte, womit die Gewährung des bedingten Vollzugs möglich sei. Da er sich nun schon bald sechs Monate in Untersuchungshaft befinde, könne die ihm drohende Strafe somit keinen starken Fluchtanreiz begründen. Die Vorinstanz verkenne, dass er seine Aussichten, eine bedingte Strafe im unteren Bereich des Strafrahmens zu erhalten und einer Ausweisung zu entgehen, durch eine Flucht ins Ausland völlig zunichte machen würde. Im Übrigen wiederholt der Beschwerdeführer in seinen Ausführungen das bereits vor den kantonalen Instanzen Vorgebrachte. Darauf ist nicht einzutreten. Soweit er appellatorische Kritik übt, ist die Beschwerde auch offensichtlich unbegründet. Diesbezüglich kann auf die Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).