Citation: 9C_627/2024 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer bringt hiergegen vor, die Feststellung der Vorinstanz, wonach seine einjährige Arbeitslosigkeit mit einer Vermittlungsfähigkeit von 100 % den zeitlichen Zusammenhang unterbrochen habe, sei willkürlich. So habe der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) der Invalidenversicherung ausdrücklich festgehalten, dass es seit seiner psychotischen Dekompensation im Mai 2012 zu keiner durchgehenden Remission mehr gekommen sei. Die RAD-Ärztin habe ihm ab Mai 2012 zudem eine 100 %-ige Arbeitsunfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt attestiert. Des Weiteren fehle ihm die Krankheitseinsicht, weshalb er seine Leistungsbereitschaft überschätze. Die 100 %-ige Vermittlungsfähigkeit sei somit gerade ein Resultat seiner Krankheit. Es dürfe nicht sein, dass jene Krankheit, die leistungsbegründend sei, aufgrund der krankheitsbedingten fehlenden Krankheitseinsicht zu einem Verlust von Leistungen führe. Ausserdem sei die Anmeldung bei der Arbeitslosenversicherung mit voller Vermittlungsfähigkeit auch aus finanziellen Gründen erfolgt. Mit der Einschätzung der Vorinstanz, wonach ab August 2016 nochmals eine stabile Arbeitsfähigkeit von mindestens 80 % mit der Möglichkeit zur Erzielung eines rentenausschliessenden Einkommens bestanden habe, ist der Beschwerdeführer ebenfalls nicht einverstanden. Er bringt diesbezüglich vor, bei all seinen Anstellungen nach derjenigen bei der Universität C.________ habe es sich durchwegs um gescheiterte Arbeitsversuche gehandelt. Die Anstellungen seien - im Unterschied zu seinen Anstellungen vor dem gesundheitlichen Einbruch im Mai 2012 - immer nach kurzer Zeit wieder beendet worden. Die Vorinstanz blende zudem seine fehlende Krankheitseinsicht aus.