Citation: 2C_941/2018 E. 4.1

4.1. Der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Aufenthaltsbewilligung gemäss Art. 42 Abs. 1 AIG ist erloschen (Art. 51 Abs. 1 lit. a AIG), da die Vorinstanz gestützt auf die verschiedenen Indizien willkürfrei annehmen durfte, es liege eine Umgehungsehe vor und der Beschwerdeführer berufe sich rechtsmissbräuchlich auf die Ehe mit seiner Schweizer Gattin. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers kann nicht gesagt werden, die Vorinstanz habe "aus marginalen Widersprüchen" abgeleitet, dass seine Gattin und er keine eheliche Gemeinschaft im Sinne einer auf Dauer angelegten wirtschaftlichen, körperlichen und spirituellen Verbindung leben würden (Urteil 2C_981/2017 vom 18. Februar 2019 E. 3.1 mit Hinweisen). Die Vorinstanz durfte gestützt auf die verschiedenen Indizien willkürfrei und ohne Verletzung von Bundesrecht davon ausgehen, dass es dem Beschwerdeführer mit seiner zweiten Ehe in erster Linie darum ging, die hiesigen ausländerrechtlichen Vorgaben zu umgehen, um weiter im Land verbleiben zu können (Art. 51 Abs. 1 lit. a AIG).