Citation: 6B_887/2022 E. 1.5.4

1.5.4. Der Beschwerdeführer führt aus, es bestehe eine nahe, echte und tatsächlich gelebte Beziehung zu seiner Familie in der Schweiz. Die Vorinstanz befasst sich mit den familiären Verhältnissen des Beschwerdeführers. Sie erwägt, in den letzten Jahren habe er weder mit seinen Eltern noch mit seinen Geschwistern, die in der Schweiz leben, zusammen gewohnt. Die Beziehung zur Familie habe sich aufgrund seines Drogenkonsums verschlechtert, wobei sich die Beziehung zu den Eltern nach seinen Angaben gebessert habe. Den Kontakt zu den hier wohnhaften Geschwistern könne er hingegen über moderne Kommunikationsmittel aufrechterhalten. Zudem könnten sie ihn ohne Einschränkungen im Kosovo besuchen. Daraus folgert die Vorinstanz schlüssig, dass eine besonders enge Verbindung zu Geschwistern und Eltern nicht ersichtlich sei.