Citation: 6B_179/2016 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt eine falsche Anwendung von Art. 162 Abs. 2 StGB. Bei den fraglichen Daten habe es sich um Geschäftsgeheimnisse der indischen Produzenten und nicht um solche der A.________ AG gehandelt. Diese sei daher nicht Geheimnisherrin gewesen. B.________ und C.________ hätten die A.________ AG als Vertreterin für die Betreuung ihrer Kunden eingesetzt. Es seien keinerlei Geschäfte abgewickelt worden, bei welchen die A.________ AG in eigenem Namen und auf eigene Rechnung aufgetreten sei. Vielmehr habe sie für die indischen Produzenten lediglich Geschäfte vermittelt, wofür sie Kommissionszahlungen erhalten habe. Die indischen Produzenten hätten zu jeder Zeit gewusst, welche Kunden welche Produkte zu welchen Preisen und zu welchen Bedingungen bestellten. Es sei daher nicht einzusehen, weshalb er sich dadurch hätte strafbar machen sollen, dass er Daten der B.________ und der C.________ weiterverwendet habe. Des Weiteren habe die A.________ AG höchstens ein faktisches, nicht jedoch ein schützenswertes Interesse daran, den indischen Auftraggebern in vertragswidriger Weise Informationen vorzuenthalten, um sich zum Nachteil der indischen Produzenten einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Es fehle damit vorliegend an einem berechtigten Geheimhaltungsinteresse.