Citation: 6B_1088/2022 E. 4.3.4

4.3.4. Wenn die Vorinstanz die Kausalität allfälliger Übergriffe von B.A.________ auf die Beschwerdeführerin vor der Tat für ihren Tatentschluss verneint (angefochtenes Urteil S. 24), ist dies entgegen der Beschwerde (S. 19 f.) nicht schlechterdings unhaltbar und damit nicht willkürlich. Dass B.A.________ die Beschwerdeführerin für eine andere Frau verlassen wollte und sich zu diesem Zweck schon eine neue Unterkunft eingerichtet hatte (vgl. angefochtenes Urteil S. 24), bestreitet die Beschwerdeführerin zu Recht nicht. Es ist damit unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz bei dieser Sachlage die Kausalität allfälliger tätlicher Übergriffe von B.A.________ auf die Beschwerdeführerin vor der Tat für ihren Tatentschluss verneint. Der Umstand, dass gemäss Einschätzungen des psychiatrischen Gutachters die "Lebensumstände der dysfunktionalen Partnerschaft" mit dem Ehemann (d.h. B.A.________) "tatbegünstigend" gewesen seien (vgl. Beschwerde S. 19), führt zu keinem anderen Ergebnis. Von einer "Aktenwidrigkeit" der vorinstanzlichen Ausführungen (Beschwerde S. 19) kann keine Rede sein. Die Beschwerde erweist sich auch in diesem Punkt unbegründet.