Citation: 1B_417/2014 E. B

Anfangs Juli 2013 reichte A.________ bei der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich eine Strafanzeige ein gegen B.________, ihre Mutter C.________, ihren Lebenspartner D.________ sowie Rechtsanwalt E.________ wegen falscher Anschuldigung etc. Mit Übernahmeverfügung vom 9. Juli 2013 bzw. Abtretungsverfügung vom 10. Juli 2013 ging das Strafverfahren zuständigkeitshalber von der Staatsanwaltschaft I an die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl über. Am 22. Juli 2013 erhob A.________ bei der Oberstaatsanwaltschaft Beschwerde gegen die Übernahmeverfügung vom 9. Juli 2013. Am 2. August 2013 nahm die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl das Strafverfahren gegen B.________ et al. nicht an die Hand, was von der Leitenden Staatsanwältin Frauenfelder Nohl genehmigt wurde. Die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde ist, soweit ersichtlich, pendent. Mit Aktennotiz vom 19. August 2013 hielt die Oberstaatsanwaltschaft fest, die Beschwerde von A.________ vom 22. Juli 2013 gegen die Übernahmeverfügung vom 9. Juli 2013 enthalte auch ein Ablehnungsbegehren gegen die Leitende Staatsanwältin der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl, Ursula Frauenfelder Nohl. Sie schickte das Dossier zwecks Einreichung beim Obergericht an die Leitende Staatsanwältin Frauenfelder Nohl zurück und setzte den Beschwerdeentscheid bis zum Entscheid über das Ablehnungsbegehren aus. Mit Eingabe vom 27. August 2013 ans Obergericht gab die Leitende Staatsanwältin Frauenfelder Nohl die gewissenhafte Erklärung ab, sich gegenüber A.________ nicht befangen zu fühlen. Am 5. Februar 2014 erteilte das Obergericht der Staatsanwaltschaft die erforderliche Ermächtigung zur Eröffnung des von A.________ mit Anzeige vom 26. August 2013 angestrengten Strafverfahrens gegen die Leitende Staatsanwältin Frauenfelder Nohl, Staatsanwältin Schuler und Staatsanwalt Moder nicht. Das Bundesgericht schützte diesen Entscheid am 11. Juni 2014 (1C_137/2014). Am 31. Oktober 2014 wies das Obergericht das Ausstandsgesuch gegen die Leitende Staatsanwältin Frauenfelder Nohl kostenfällig ab.