Citation: I 499/05 28.10.2005 E. 3

Mit Blick auf die erneute Invaliditätsbemessung bleibt festzuhalten, dass das von der Beschwerdeführerin als Textil(hilfs-)arbeiterin erzielte Einkommen von Fr. 39'512.- (Jahr 2000) nicht unter dem durchschnittlichen jährlichen Bruttolohn von Frauen für einfache und repetitive Tätigkeiten im Textilgewerbe von Fr. 38'892.20 (3139.- [vgl. Bundesamt für Statistik [Hrsg.], Die Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2000: TA1/Kat. 17/Frauen/ Anforderungsniveau 4] x 41.3/40 [vgl. Tabelle B 9.2/Sektor 2/D, in: Die Volkswirtschaft 2004/ Heft 11, S. 86] x 12) lag. Sodann sprechen das langjährige Arbeitsverhältnis, dessen rein gesundheitsbedingte Auflösung sowie die Bindung der (weitergefassten) Familie K.________ an den Wollspinnerei-Betrieb dafür, dass die Versicherte die bisherige Stelle (in der Abteilung Spulerei) als Gesunde trotz relativ niedrigem Lohnniveau beibehalten und sich nicht von sich aus um eine ausserhalb der Textilbranche liegende, besser bezahlte Arbeit - im Bereich der Durchschnittseinkommen von Frauen in einfachen und repetitiven Tätigkeiten im gesamten privaten Sektor (Fr. 45'871.30; vgl. LSE 2000: TA1/TOTAL/Frauen/Anforderungsniveau 4 [Ausgangswert Fr. 3658.-]; betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit im Jahre 2000 im gesamten Sektor 41.8 Stunden [vgl. Tabelle B 9.2/Total/2000, in: Die Volkswirtschaft 2004/ Heft 11, S. 86]) - bemüht hätte (vgl. Arbeitgeberbericht vom 5. Januar 2000; Angaben der Geschäftsführerin und des Schichtleiters vom 1. September 1999 gegenüber der SUVA). Verhält es sich aber so, ist auch unter Berücksichtigung der Rechtsprechung zur Parallelität der Bemessungsfaktoren (vgl. BGE 129 V 225 Erw. 4.4, ZAK 1989 S. 458 Erw. 3b; ZAK 1992 S. 92 Erw. 4a; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 104 Erw. 5b; SVR 2004 UV Nr. 12 S. 45 Erw. 6.2) nicht zu beanstanden, wenn - wie vorinstanzlich geschehen - bei der Bemessung des ohne Gesundheitsschaden hypothetisch erzielbaren Einkommens (Valideneinkommen) auf den in der Firma X.________ AG tatsächlich erzielten Lohn abgestellt wird (vgl. etwa auch Urteile T. vom 22. August 2005 [I 102/05] Erw. 5.3.4, D. vom 29. April 2005 [140/05] Erw. 2.2, M. vom 28. April 2005 [I 651/04] Erw. 3.3, G. vom 24. März 2005 [I 687/04] Erw. 2.2, G. vom 8. Oktober 2003 [I 289/03] Erw. 3.2.2, P. vom 14. Januar 2002 [I 460/00] Erw. 2b, S. vom 29. August 2002 [I 97/00] Erw. 2-4).