Citation: U 346/06 23.02.2007 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob der medizinische Sachverhalt ausreichend abgeklärt ist. 3.1 Die Vorinstanz hat die medizinischen Akten umfassend gewürdigt und daraus zutreffend den Schluss gezogen, dass der Beschwerdeführer trotz der somatischen Leiden eine leichte Tätigkeit noch vollzeitlich ausüben könnte. Entgegen der Behauptung in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde findet sich diese Einschätzung auch in der Expertise des Zentrums für Medizinische Begutachtung (ZMB), vom 20. September 2005, steht doch dort auf Seite 22 zu lesen, dass aus rein somatischer Sicht körperlich leichte, nicht schulterbelastende Tätigkeiten ohne Überkopfarbeiten, Heben und Tragen von Lasten über 15 kg vorerst zu 50 %, dann mit allmählicher Steigerung auch vollschichtig möglich wären. Allerdings sei die Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht deutlich eingeschränkt. Wenn auf Seite 15 gesagt wird, der Beschwerdeführer könne versuchsweise zu 50 % bei Arbeiten beispielsweise am Tisch eingesetzt werden, ist dies nicht in dem Sinne zu verstehen, dass die Arbeitsfähigkeit bereits aus somatischen Gründen zu 50 % eingeschränkt wäre. Auch in diesem Abschnitt wird auf die psychische Problematik hingewiesen. Somit bestehen keine Differenzen in der Beurteilung zwischen dem ZMB einerseits und dem SUVA-Kreisarzt sowie der Reha-Klinik X.________ anderseits. Der medizinische Sachverhalt ist demnach rechtsgenüglich abgeklärt, weshalb von weiteren Untersuchungen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweiswürdigung; dazu BGE 124 V 90 E. 4b S. 94). 3.2 Die Vorinstanz hat sodann richtig erwogen, dass die psychischen Leiden nicht adäquat unfallkausal sind. Auf die entsprechenden Erwägungen wird verwiesen. Da der adäquate Kausalzusammenhang nach konstanter Rechtsprechung eine Rechtsfrage ist (BGE 123 V 98 E. 3f in fine S. 105), kann er mit zusätzlichen medizinischen Untersuchungen nicht näher abgeklärt werden.