Citation: 1C_542/2021 E. B

Mit Beschluss vom 11. Mai 2020 erteilte die Baukommission Oberrieden der Swisscom (Schweiz) AG Local Production (nachstehend: Swisscom) die baurechtliche Bewilligung, auf dem Baugrundstück eine Mobilfunkanlage zu errichten. Deren sechs Antennen sollten an zwei Masten auf einem Aufbau auf dem Flachdach des bestehenden Gebäudes montiert werden und gemäss dem Standortdatenblatt vom 6. Juni 2019 auf den Frequenzbändern 700-900, 1'400-2'600 und 3'600 Megahertz (MHz) in den Azimuten (Abweichung in Grad von Nord) von 200° und 300° mit einer maximalen äquivalenten Sendeleistung (ERP = effective radiated power) von insgesamt 1950 WattERP senden. Für das Frequenzband 3'600 MHz sind zwei adaptive Antennen des Typs AIR6488B43-36.ENV001 mit einer Sendeleistung von je 100 WattERP vorgesehen. Gemäss Ziff. 3 des Dispositivs dieser Baubewilligung darf die Freigabe für die Inbetriebnahme der Mobilfunkanlage erst erfolgen, wenn die für Abnahmemessungen massgebende "Vollzugshilfe des BAFU zu adaptiven Antennen" vorliegt. Beiträge von adaptiven Antennen sind nach dem Stand der Technik und im Sinne eines Worst Case Szenarios in die Messungen bzw. Berechnungen einzubeziehen. Einen gegen die Baubewilligung von A.________ und B.________ eingereichten Rekurs wies das Baurekursgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 1. Dezember 2020 ab, soweit es darauf eintrat. Diesen Entscheid fochten A.________ und B.________ mit Beschwerde an, die das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 3. Juni 2021 abwies.