Citation: 6B_643/2018 E. 1.7.1

1.7.1. Im Weiteren richtet sich der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzlichen Erwägungen zur Verhältnismässigkeit. Er argumentiert, er befinde sich seit 20 Jahren in Haft, seit 10 Jahren in der stationären therapeutischen Massnahme. Er habe seine schuldangemessene Strafe bereits um das Vierfache vollzogen, was die Verhältnismässigkeit in weite Ferne rücken lasse. Zudem bestehe ein niedriges Risiko für schwerwiegende Gewalthandlungen und Sexual- sowie Raubdelikte. Körperliche Übergriffe im unteren Bereich der Schwere reichten aus Gründen der Verhältnismässigkeit nicht aus, die Verlängerung einer Massnahme anzuordnen.