Citation: 6P.139/2006 24.11.2006 E. 1

Dem zu beurteilenden Fall liegt im Wesentlichen folgender Sachverhalt zugrunde: Am Abend des 14. August 2000, kurz nach 22.00 Uhr, stach A.________ bei einer tätlichen Auseinandersetzung in Rheinfelden mit einem Messer wahllos und mit grosser Wucht auf den getrennt lebenden Ehemann der Beschwerdeführerin ein. Bei den insgesamt acht Stichen erlitt das Opfer tödliche Verletzungen. A.________ war zuvor mit der Beschwerdeführerin von Bern nach Rheinfelden gefahren, wo sie sahen, dass das Opfer in einen Streit mit Kollegen verwickelt war. Als der Streit zwischen A.________ und dem Opfer entbrannt war, warf die Beschwerdeführerin Bierdosen gegen ihren Mann, ohne ihn aber zu treffen. Ausserdem feuerte sie A.________ durch Zurufe an.