Citation: 2C_272/2014 E. 2.3

2.3. Das Verwaltungsgericht erwog im Wesentlichen, der Beschwerdeführer habe trotz ausländerrechtlicher Verwarnung immer wieder gegen gesetzliche Vorgaben verstossen. Selbst sein familiäres Umfeld habe ihn nicht daran gehindert, Straftaten zu begehen, so dass er schliesslich am 5. Juli 2011 zu einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten habe verurteilt werden müssen. Auch wenn das Kreisgericht Wil in seinem Urteil damals von einem "mittelschweren Verschulden" des Beschwerdeführers ausgegangen sei und ihm "keine ungünstige Prognose" gestellt habe, ändere dies nichts daran, dass sich aufgrund einer Gesamtbeurteilung seines Verhaltens der Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung rechtfertige. Trotz der langen Aufenthaltsdauer bestünden keine Anhaltspunkte für eine gelungene Integration: Neben dem Umstand, dass er in strafrechtlicher Hinsicht immer wieder zu Klagen Anlass gegeben habe, sei es ihm auch nicht gelungen, hier mit seiner Familie in geordneten finanziellen Verhältnissen zu leben. Er sei hoch verschuldet, Konkurs gegangen und habe in den Jahren 2008 bis 2010 jeweils ein steuerbares Einkommen von lediglich rund Fr. 26'000.-- erzielt. Demgegenüber sei es Frau und Kindern zumutbar, dem Ehemann und Vater ins gemeinsame Herkunftsland - dessen Sprache der Beschwerdeführer spreche und mit dessen Verhältnissen er vertraut sei - zu folgen.