Citation: 1C_697/2021 E. 3.2

3.2. In lärmrechtlicher Hinsicht erwog die Vorinstanz, dass das Baugrundstück durch Strassenlärm belastet sei. Die Immissionsgrenzwerte beim geplanten Neubau würden erheblich überschritten. Bei insgesamt 19 Wohnungen seien tagsüber sogar die Alarmwerte erreicht. Da sich das Baugrundstück bereits in der ES III befinde, sei eine Zuweisung in die nächsthöhere Empfindlichkeitsstufe ausgeschlossen. Ob bei dieser Ausgangslage die Erteilung einer Ausnahmebewilligung im Sinne von Art. 31 Abs. 2 LSV zulässig wäre, könne offenbleiben. Denn die Beschwerdeführerin habe ohnehin den Nachweis nicht erbracht, dass sie im Rahmen einer vertieften Auseinandersetzung mit der Lärmproblematik sämtliche baulichen und gestalterischen Massnahmen zur Lärmoptimierung geprüft und ausgeschöpft habe.