Citation: 6B_944/2014 E. 3

Der Beschwerdeführer macht wie schon im kantonalen Verfahren geltend, er habe dem Statthalteramt im Fax vom 3. Februar 2014 angezeigt, dass das Original der Einsprache am selben Tag mit A-Post versandt werde. Dies sei auch geschehen. Die Fristwahrung sei "im Sechs-Augen-Prinzip sichergestellt". Er vermute, dass der Fehler im "Aktenmanagement" des Statthalteramtes begangen worden sei (Beschwerde S. 5 Ziff. 5 und 6). In Anwendung von Art. 109 Abs. 3 BGG kann auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (vgl. Verfügung S. 6/7 E. 5). Insbesondere erfolgten die Erläuterungen des Beschwerdeführers zum "Sechs-Augen-Prinzip" zu spät. Zudem hilft ihm auch seine Behauptung nicht, er habe dem Statthalteramt gleichzeitig im selben Couvert zwei Einsprachen gegen zwei Strafbefehle zugestellt, weshalb sich die gesuchte Einsprache des vorliegenden Verfahrens vermutlich in den Akten des Parallelverfahrens auffinden lasse (Beschwerde S. 5 Ziff. 6). Das Bezirksgericht nahm Einsicht in die Akten des Parallelverfahrens und konnte dort keine Unterlagen finden, aufgrund derer auf eine rechtzeitige und gültig erhobene Einsprache gegen den im vorliegenden Verfahren angefochtenen Strafbefehl geschlossen werden könnte (Verfügung vom 20. März 2014 S. 5). Dem Beschwerdeführer ist der entsprechende Beweis misslungen, weshalb der angefochtene Entscheid nicht zu beanstanden ist.