Citation: 5A_696/2023 E. 2.6.2

2.6.2. Der Beschwerdeführer begründet die geltend gemachte Nichtigkeit der Beschlüsse vom 7. Mai 2022 bzw. 2. Juni 2022 folgendermassen: Am 4. Juli 2016 sei H.________ zum Verwalter der Stockwerkeigentümergemeinschaft gewählt worden. Bis zur Einreichung der Berufungsschrift sei er weder abgewählt worden noch sei er als Verwalter zurückgetreten. Die Stockwerkeigentümerversammlung vom 7. Mai 2022 sei mit Schreiben vom 26. April 2022 von der G.________ GmbH "im Namen der Stockwerkeigentümer G.________ GmbH und D.________ und C.________" einberufen worden (kläg. Bel. 16). Die Stockwerkeigentümerversammlung sei also nicht vom Verwalter, sondern von einer unzuständigen Person einberufen worden, weshalb die dort gefällten "Beschlüsse" und "Wahlen" allesamt nichtig seien, namentlich die Wahl von E.________ zum Verwalter und die Festsetzung des Verwaltungshonorars. An der "Stockwerkeigentümerversammlung" vom 7. Mai 2022 hätten einzig Personen aus der Familie P.________ teilgenommen, nämlich D.________, C.________, E.________ und F.________. Gesellschafter der G.________ GmbH seien gemäss Handelsregisterauszug C.________ und D.________. Die übrigen Stockwerkeigentümer seien dieser "Stockwerkeigentümerversammlung" ferngeblieben, da für sie klar gewesen sei, dass sie nicht von der zuständigen Person einberufen worden sei. Sodann sei die "Stockwerkeigentümerversammlung" vom 2. Juni 2022 mit Schreiben vom 24. Mai 2022 von E.________ einberufen worden. Da die "Neuwahl" vom 7. Mai 2022 von E.________ zum Verwalter der Stockwerkeigentümergemeinschaft nach dem Gesagten nichtig sei, sei er auch nicht berechtigt gewesen, die "Stockwerkeigentümerversammlung" vom 2. Juni 2022 einzuberufen, womit auch die dort gefällten "Beschlüsse" allesamt nichtig seien.