Citation: 4C.412/1999 08.02.2000 E. B

B.- Im März 1996 reichten die Nater + Huber Immobilien AG, Erwin Eisenring, Cesare und Rita Cassani-Ganter sowie Severino Cassani gegen Frau Jaggi-Grieder Klage auf Zahlung von Fr. 19'830.-- nebst 5,5 % Zins seit 31. Mai 1994 ein. Mit der - im Laufe des Verfahrens auf Fr. 18'010.-- reduzierten - Klage verlangten die Kläger die Bezahlung der erwähnten "Käufermehrkosten". Die Beklagte behauptete, eine den eingeklagten Betrag übersteigende Gegenforderung wegen Mängeln des Hauses zu haben, und erklärte die Verrechnung. Mit Urteil vom 12. Juni 1997 wies der Einzelrichter des Bezirks Zürich die Klage ab. Er kam zum Ergebnis, die Beklagte könne der eingeklagten Forderung Gegenforderungen in mindestens gleicher Höhe zur Verrechnung entgegen stellen. Auf Berufung der Kläger hob das Obergericht des Kantons Zürich den Entscheid des Einzelrichters mit Beschluss vom 4. März 1998 auf und wies den Prozess zur Ergänzung des Verfahrens und zu neuem Entscheid an den Einzelrichter zurück. Das Obergericht stellte verschiedene prozessuale Mängel des erstinstanzlichen Verfahrens fest und machte zudem darauf aufmerksam, dass die Beklagte sinngemäss die Aktivlegitimation der Klägerin Rita Cassani-Ganter in Frage gestellt habe. Darauf wies der Einzelrichter mit Teil-Urteil vom 20. Oktober 1998 die Klage dieser Klägerin mangels Aktivlegitimation ab und hielt fest, das Verfahren werde mit den verbleibenden vier Klägern weiter geführt. Dieser Entscheid wurde von allen fünf Klägern mit Berufung beim Obergericht angefochten, das mit Beschluss und Urteil vom 21. September 1999 die Berufung der Klägerin Rita CassaniGanter abwies sowie das angefochtene Teilurteil bestätigte (Dispositiv-Ziffer 1 des Urteils) und auf die Berufung nicht eintrat, soweit sie von den übrigen Klägern erhoben worden war.