Citation: 5A.21/2001 11.12.2001 E. 3

3.- Gemäss Art. 73 Abs. 1 BGBB dürfen landwirtschaftliche Grundstücke nur bis zur Belastungsgrenze mit Grundpfandrechten belastet werden. Die Anwendung der Vorschriften über die Belastungsgrenze setzen selbstverständlich voraus, dass ein Grundstück unter dem Geltungsbereich des BGBB steht. Wird das Grundstück aus dem Geltungsbereich des BGBB entlassen, ist die Nichtanwendbarkeit von Art. 73 ff. BGBB direkte rechtliche Folge der Freistellung. Sind die Voraussetzungen zur Ausnahme vom Realteilungs- und Zerstückelungsverbot gegeben, wie das Bundesgericht bereits im früheren Entscheid festgestellt hat, und wird das Grundstück in einen Teil innerhalb und in einen Teil ausserhalb des Geltungsbereiches dieses Gesetzes aufgeteilt, so fällt dieser Teil nicht mehr unter die Massnahmen zur Verhütung der Überschuldung bzw. unter Art. 73 ff. BGBB. Gesetzliche Folgen dieser Ausnahmebewilligung können keine Gesetzumgehung sein. Nicht zu sehen ist, was der "zeitliche Ablauf" daran ändern soll. Was sodann das Kantonsgericht mit den "weiteren Umständen" meint, bleibt im Dunkeln. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist gutzuheissen, das Urteil des Kantonsgerichts Appenzell I.Rh. vom 26. Juni 2001 aufzuheben und K.________ die nachgesuchte Bewilligung zu erteilen. Demnach erkannt das Bundesgericht im Verfahren nach Art. 36a OG: