Citation: K 15/03 04.08.2003 E. 2

2.1 Die Vorinstanz hat die intertemporal- und materiellrechtlich massgebenden Grundlagen (namentlich Art. 12bis Abs. 1 und 3 sowie Art. 26 KUVG; Art. 16 Vo III KUVG; Art. 67 ff., Art. 72 Abs. 1, 2 und 3, Art. 78, Art. 102 Abs. 1 und 103 Abs. 2 KVG; Art. 122 Abs. 1, 2 lit. c und 3 KVV [die KVG- und KVV-Bestimmungen jeweils in der bis 31. Dezember 2002 gültig gewesenen, vorliegend anzuwendenden Fassung]) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Richtig erkannt wurde insbesondere, dass sich die Zeit, für welche der Beschwerdeführer überhaupt ein Krankentaggeld beanspruchen und sich die Überversicherungsfrage stellen kann, vom 1. November 1993 (Tag nach dem Wegfall der SUVA-Unfalltaggeldleistungen am 31. Oktober 1993) bis zum 14. Dezember 1997 erstreckt, als der Versicherte die Schweiz endgültig verlassen hat und nach Portugal zurückgekehrt ist. 2.2 Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer im Rahmen dieser Taggeldanspruchsperiode (1. November 1993 bis 14. Dezember 1997), von seiner Arbeitsunfähigkeit her besehen, Anspruch auf ein volles versichertes Taggeld hat. Streitig ist lediglich, ob dies mit Blick auf die konkurrierenden Sozialversicherungsleistungen, insbesondere der nachträglich per 1. Oktober 1993 zugesprochenen IV-Invalidenrente, zu einer Überversicherung führt. Dabei stellt sich wiederum als einzige kontroverse Problematik die Frage, ob und inwieweit bei der Durchführung der Überentschädigungsberechnung nach Art. 26 KUVG und Art. 78 Abs. 2 aKVG in Verbindung mit Art. 122 aKVV dem Umstand Rechnung zu tragen ist, dass der Versicherte vor Eintritt des Versicherungsfalles (und auch noch eine gewisse Zeit danach) zusätzlich zu seinem 100 %-Pensum in der Baufirma L.________ eine Nebenerwerbstätigkeit bei der Firma H.________ AG ausgeübt hatte.