Citation: 8C_654/2010 30.09.2010 E. 3.2

3.2.1 Der letztinstanzlich eingereichten Beschwerde liegt der Bericht der Klinik C.________ vom 20. Juli 2010 bei, in welchem der Verlauf der stationären Behandlung vom 10. Mai bis 9. Juli 2010 beschrieben wird. Im Verfahren vor Bundesgericht dürfen gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG neue Tatsachen und Beweismittel nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (BGE 135 V 194). Werden Tatsachen etwa erst durch den vorinstanzlichen Entscheid rechtswesentlich, so sind die im letztinstanzlichen Verfahren neu dazu eingereichten Belege als zulässige Noven im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG zu qualifizieren (NICOLAS VON WERDT, in: Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2007, N. 6 zu Art. 99 BGG). Das Vorbringen von Tatsachen oder Beweismitteln, die sich erst nach dem angefochtenen Entscheid ereigneten oder entstanden sind (sog. echte Noven), ist vor Bundesgericht unzulässig (Urteil 2C_761/2009 vom 18. Mai 2010 E. 4). Nachdem das kantonale Gericht vorliegend in nicht zu beanstandender Weise einen zusätzlichen Abklärungsbedarf in medizinischer Hinsicht verneint hat, kann nicht davon ausgegangen werden, dass erst der Entscheid der Vorinstanz zur Einreichung des neuen Aktenstücks Anlass gegeben hat. Dieses Beweismittel ist daher unzulässig und kann im letztinstanzlichen Verfahren nicht berücksichtigt werden. Im Übrigen sei darauf hingewiesen, dass sich die gerichtliche Überprüfungsbefugnis ohnehin auf die Verhältnisse beschränkt, wie sie bis zur Verfügung vom 10. November 2009 eingetreten sind (BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220 mit Hinweisen). 3.2.2 Der Beschwerdeführer wendet gegen die ablehnende Verfügung und den vorinstanzlichen Entscheid ein, der seit 3. Juli 2009 behandelnde Dr. med. K.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, habe schlüssig dargelegt, dass beim vorliegenden Krankheitsbild in der freien Wirtschaft eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit und damit eine Erwerbsunfähigkeit bestehe, und auch das Institut Z.________ sei im Abschlussbericht vom 9. Juli 2009 über das absolvierte Arbeitstraining zur Auffassung gelangt, der Versicherte sei in der freien Marktwirtschaft nicht mehr einsetzbar. Im angefochtenen Gerichtsentscheid wird allerdings einlässlich begründet, weshalb auf diese Einschätzungen nicht abgestellt werden kann. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers wird vom kantonalen Gericht berücksichtigt, dass sich der Arbeitsplatz in der Nähe des Wohnortes befinden muss und stets eine Vertrauensperson erreichbar ist. Die Vorinstanz hat auch angegeben, weshalb sie angesichts des Zumutbarkeitsprofils davon ausgeht, dass der Versicherte - bei Weiterführung der begonnenen Therapie - zur Verwertung seiner Arbeitsfähigkeit geeignete Stellen in der näheren Umgebung seines Wohnortes finden werde. Die auf das Ergebnis der Analyse der ärztlichen Stellungnahmen und der Berichte über berufliche Abklärungen gestützte Annahme des kantonalen Gerichts, es sei dem Beschwerdeführer zumutbar, eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit auszuüben, und auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt seien geeignete Arbeitsstellen vorhanden, basiert nicht auf einer willkürlichen Beweiswürdigung (BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400). Die Vorinstanz hat gewisse Anhaltspunkte für eine mögliche Verschlechterung der Gesundheitssituation festgestellt, weshalb sie die Akten der IV-Stelle überwiesen hat. Im vorliegenden Verfahren ist hingegen die Entwicklung nach Verfügungserlass (10. November 2009) nicht relevant (E. 3.2.1 i.f. hiervor). Die Ausführungen in der Beschwerdeschrift sind nicht geeignet, die Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts als offensichtlich unrichtig oder unvollständig erscheinen zu lassen.