Citation: 9C_299/2017 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführer rügen, ein Anspruch auf eine BVG-Invalidenrente habe zu Lebzeiten der C.A.________ nicht entstehen können. Dies wäre gemäss gesetzlicher Regelung frühestens sechs Monate nach erfolgter Anmeldung bei der Vorsorgeeinrichtung, nämlich am 19. Dezember 2014, möglich gewesen. Damit habe C.A.________ im Zeitpunkt ihres Todes gegenüber der Beschwerdegegnerin als versicherte und nicht als rentenbeziehende Person zu gelten, weshalb nach Art. 49 VR-ETH1 Anspruch auf Ausrichtung eines Todesfallkapitals bestehe. Überdies liege kein Anwendungsfall einer Überentschädigungsregelung vor.