Citation: 1B_159/2023 E. 3.3

3.3. Aus diesen Ausführungen geht hervor, dass die Staatsanwaltschaft auf die Kritik des Beschwerdeführers bereits eingegangen ist. Das Obergericht hat zudem verdeutlicht, wie eine den Ruf und die Privatsphäre des Beschwerdeführers möglichst schonende Kontrolle der Alkoholabstinenz abzulaufen hat. Der Beschwerdeführer setzt sich damit in seiner Beschwerdeschrift nicht auseinander und behauptet auch nicht, das beanstandete Vorgehen habe sich seit der Antwort der Staatsanwaltschaft auf seine Kritik wiederholt. Erst in seiner Replik macht er geltend, er sei an arbeitsfreien Tagen vergleichsweise früh angerufen worden (z.B. am Samstag, dem 11. März 2023, um 8:28 Uhr) und die Polizei sei für Rückrufe schwierig erreichbar gewesen. Abgesehen davon, dass diese Rügen bereits mit der Beschwerde hätten erhoben werden können und deshalb nach Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unzulässig sind (vgl. BGE 147 I 16 E. 3.4.3; 143 II 283 E. 1.2.3; je mit Hinweis), erscheint unter den gegebenen Umständen ein Anruf am Wochenende um 8:28 Uhr nicht als unzumutbar.