Citation: 1C_778/2021 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführenden rügen mehrfach eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör. Die Vorinstanz sei in der Urteilsbegründung auf verschiedene ihrer Vorbringen nicht eingegangen. So habe sie sich weder mit der Rüge auseinandergesetzt, ein pauschaler Verweis auf ihr Urteil vom 25. April 2019 (betreffend ein früheres Mehrfamilienhausprojekt der Beschwerdegegnerin auf der Bauparzelle) vermöge eine konkrete Beurteilung der guten Gesamtwirkung nicht zu ersetzen, noch zur Kritik geäussert, die Baubewilligungsbehörde habe keine Prüfung der guten Gesamtwirkung vorgenommen. Ebenso wenig habe sie sich mit dem Einwand befasst, die künstliche Unterscheidung des Departements zwischen der rechtlichen und der nicht rechtlichen Verwendung des Begriffs "historischer Garten" öffne der Willkür Tür und Tor. Die Vorinstanz habe sich auch nicht zur Rüge geäussert, wonach der Grundsatz, dass Stellungnahmen im Auftrag von Behörden eine höhere Beweiskraft zukomme als privaten Gutachten, vorliegend nicht anwendbar sei und sich eine abweichende Würdigung vor allem der Stellungnahme der D.________ GmbH vom 14. Januar 2020 aufdränge. Nicht eingegangen sei die Vorinstanz ferner auf die Vorbringen zur Anzahl Verfahrensfehler, welche den Anspruch auf ein korrektes Verfahren verletze, zum Zeitpunkt des Bestehens der Bäume an der Südgrenze der Parzelle Nr. 918, zur Übereinstimmung der von der Baubewilligungsbehörde zum Schutz dieser Bäume verfügten Auflagen mit den von der Abteilung Umweltschutz und Energie des Kantons Glarus (AUE) in der Stellungnahme vom 4. Juni 2020 an das Departement beantragten sowie zur Vorgabe der Baubewilligungsbehörde betreffend die Baugrube (als eine dieser Auflagen).