Citation: 5A_90/2023 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer rügt weiter eine Verletzung der uneingeschränkten Untersuchungsmaxime nach Art. 314 Abs. 1 i.V.m. Art. 446 Abs. 1 ZGB. Auch insoweit verweist er darauf, dass das Obergericht in seinem Urteil nicht einfach auf den Entscheid der KESB hätte abstellen und auf diese Weise den Zeitablauf ausblenden dürfen. Vielmehr wären die aktuellen Verhältnisse abzuklären gewesen. In den zwischen den kantonalen Entscheiden liegenden acht Monaten hätten sich erhebliche neue Tatsachen ergeben, so namentlich der durch Aktennotizen, Standortberichte und -gespräche dokumentierte Aufenthalt des Sohnes im Wohnheim G.________. Der angefochtene Entscheid lasse damit jegliche Aktualität vermissen und missachte auch den verschiedentlich geäusserten Willen des Kindes, zum Vater zurückzukehren.