Citation: 8C_403/2020 E. 5.2.2

5.2.2. Auch die inhaltliche Kritik des Beschwerdeführers am psychiatrischen Teilgutachten lässt das Abstellen der Vorinstanz auf dieses nicht als bundesrechtswidrig erscheinen. Insbesondere wurde auch vom psychiatrischen Experten die Diagnose eines "möglicherweise vorhanden ADHS in der Kindheit mit guten Copingstrategien (ICD-10: F90.0) " gestellt; die Behauptung, der Gutachter habe diese Diagnose nicht gekannt, ist damit aktenwidrig. Weiter ist festzuhalten, dass die Vorinstanz nicht aufgrund der überholten bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu den Suchtleiden (vgl. BGE 145 V 215) den gemäss dem Gutachten alkoholinduzierten Beschwerden keine Beachtung schenkte. Das kantonale Gericht hat vielmehr festgestellt, dass der Beschwerdeführer nunmehr abstinent lebt, womit keine auf einen akuten Alkoholkonsum zurückgehende Beschwerden mehr zu erwarten sind.