Citation: 6B_860/2018 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erachtet das Qualifikationsmerkmal der Gewerbsmässigkeit bei den Hehlereidelikten als erfüllt. Sie geht von einem Deliktsbetrag von Fr. 17'911.15 (Fr. 7'571.30 aus den von Y.________ und Fr. 10'339.85 aus den von unbekannten Personen verübten Einbruchdiebstählen) sowie von einem Deliktszeitraum von rund fünf Monaten (2. Oktober 2014 bis 9. März 2015) aus (angefochtenes Urteil S. 28). In Übereinstimmung mit der ersten Instanz nimmt sie an, aus den Gesamtumständen ergebe sich, dass der Beschwerdeführer die hehlerische Tätigkeit nach der Art eines Berufs ausgeübt habe, die ihm ein mehr oder minder regelmässiges Einkommen zur Finanzierung der Lebenshaltungskosten gesichert habe. Gerade die Fülle an übernommenem Diebesgut innerhalb von nur wenigen Monaten, die auf eine grosse Anzahl von Einzelakten schliessen lasse, offenbare trotz des an sich nicht übermässig hohen Deliktsbetrages die soziale Gefährlichkeit, welche von der Rechtsprechung für die Annahme des qualifizierten Deliktes verlangt werde (angefochtenes Urteil S. 35 ff.).