Citation: K 168/04 09.02.2005 E. 2

2.1 Die Vorinstanz begründete ihren Nichteintretensentscheid damit, dass es der Concordia bereits spätestens ab 1. Januar 1996, d.h. mit Inkrafttreten des KVG, nicht mehr möglich gewesen sei, die Beschwerdeführer im Versicherungsobligatorium unter Vertrag zu behalten. Die ab diesem Zeitpunkt fortgeführte Versicherung, welche Leistungen entsprechend der obligatorischen Krankenpflegeversicherung beinhaltete, habe gestützt auf Art. 7a KVV nur auf vertraglicher Basis im Sinne des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) fortgeführt werden können. Über solche Leistungen habe die Versicherung nicht verfügungsweise zu befinden. Änderungen des Vertrages hätten entsprechend den Bestimmungen des VVG zu erfolgen. Ob vorliegend diese Änderungen erfolgt seien und welche Rechtsfolgen sich daraus ergäben, habe nicht das Verwaltungsgericht zu entscheiden, sondern der Zivilrichter. 2.2 Die Beschwerdeführer bringen vor, dass die Frage, ob sie ab 1. Januar 1996 weiterhin nach KVG hätten versichert werden dürfen oder ob sie sich ab diesem Zeitpunkt nach den bilateralen Verträgen in Deutschland versichern müssten, nicht im Rahmen der sachlichen Zuständigkeit zu prüfen sei, sondern Teil der materiellen Beurteilung bilde. Dieser Auffassung schliesst sich die Beschwerdegegnerin insofern an, als sie in ihrer Vernehmlassung ausführt, dass die Frage, ob eine Versicherungspflicht bzw. ein allfälliger Versicherungsschutz auch nach dem 1. Januar 1996 fortbestehe, materiellrechtlicher Natur sei und nicht bereits schon mit der Eintretensfrage beantwortet werden könne.