Citation: 8C_101/2020 E. 4.2.2

4.2.2. Sowohl im Zusammenhang mit dem Kriterium der schweren oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen als auch mit demjenigen der körperlichen Dauerschmerzen belässt es der Beschwerdeführer sodann im Wesentlichen dabei, auf die seit dem Unfall bestehenden starken Schmerzen zu verweisen. Darauf ist mit der Vorinstanz zu erwidern, dass bei der Prüfung der Adäquanzkriterien nur die körperlichen bzw. somatischen Aspekte zu berücksichtigen sind, während psychische Aspekte nicht mit einzubeziehen sind (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112). Dies lässt sich ab dem Zeitpunkt zuverlässig beurteilen, in dem von einer Fortsetzung der auf die somatischen Leiden gerichteten ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung mehr erwartet werden kann (BGE 134 V 109 E. 6.1 S. 116). Die Vorinstanz stellte fest, dass dieser somatische Endzustand am 18. Januar 2017 erreicht worden sei, was der Beschwerdeführer nicht in Zweifel zieht. Insbesondere beim Kriterium der körperlichen Dauerschmerzen gilt, dass körperlich imponierende, organisch objektiv jedoch nicht hinreichend nachweisbare Beschwerden des Versicherten ausser Acht zu bleiben haben (Urteile 8C_632/2018 vom 10. Mai 2019 E. 10.2, in: SVR 2019 UV Nr. 41 S. 155; 8C_123/2018 vom 18. September 2018 E. 5.2.2.1, 8C_236/2016 vom 11. August 2016 E. 6.2.4 und 8C_825/2008 vom 9. April 2009 E. 4.6). Hierzu zeigte die Vorinstanz - unwidersprochen - auf, dass die Schmerzen ab dem Austritt aus der Rehaklinik C.________ Ende Mai 2016 in zunehmendem Mass psychisch bedingt gewesen seien, so dass sie nicht berücksichtigt werden könnten. Auch dies ist nicht zu beanstanden.