Citation: 1P.140/2001 26.06.2001 E. A

A.- Am Abend des 18. Mai 1999 kam es im Restaurant X.________ in O.________ zwischen dem Wirt, R.________, und der Serviertochter, S.________, zu einer Auseinandersetzung. R.________ wird vorgeworfen, S.________ im Verlauf des Streits verschiedene Körperverletzungen zugefügt zu haben. R.________ wurde mit Strafbefehl des Bezirksamts Brugg vom 20. Juli 1999 der fahrlässigen Körperverletzung gemäss Art. 125 Abs. 1 StGB schuldig gesprochen und mit einer Busse von Fr. 400.-- bestraft. Die von R.________ zur Bestreitung seiner Schuld u.a. erhobene Behauptung, wonach sich S.________ ihre Verletzungen selber zugezogen habe, als sie in ihrer Hysterie zu Boden gefallen sei, erachtete der Strafbefehlsrichter nicht als glaubwürdig. Gegen den Strafbefehl erhob R.________ beim Bezirksgericht Brugg Einsprache. Das Bezirksgericht betrachtete die gegen ihn erhobenen Schuldvorwürfe als erwiesen und sprach ihn am 15. Februar 1999 der einfachen Körperverletzung schuldig. Es verurteilte ihn zu einer Busse von Fr. 400.-- und zur Leistung von Schadenersatz und Genugtuung an die Geschädigte.