Citation: I 67/01 27.02.2002 E. 3

3.- Die Vorinstanz hat korrekt dargelegt, dass eine ohne Bezug eines Barlohnes im ehelichen Betrieb mitarbeitende Hausfrau als Nichterwerbstätige mit erweitertem Aufgabenbereich im Sinne von Art. 27 Abs. 2 IVV - in der hier massgebenden, bis Ende Dezember 2000 in Kraft gestandenen Fassung - zu betrachten ist, selbst wenn ihr Einsatz, wie vorliegend, bedeutend ist, weshalb die Ermittlung des Invaliditätsgrades nach der spezifischen Methode des Betätigungsvergleichs (Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 27 Abs. 1 und 2 IVV) zu erfolgen hat (ZAK 1989 S. 117 Erw. 3a mit Hinweisen; vgl. auch BGE 104 V 136 Erw. 2a). Richtig sind ferner die Erwägungen zum Anspruch auf eine Ehepaar-Invalidenrente (Art. 33 Abs. 1 aIVG, in Kraft gewesen bis 31. Dezember 1996), welche hälftig an die Ehegatten auszuzahlen ist (vgl. Art. 5 Abs. 1 lit. a des vom 1. Januar 1993 bis 31. Dezember 1996 in Kraft gestandenen Bundesbeschlusses vom 19. Juni 1992 über Leistungsverbesserungen in der AHV und IV [SR 831. 100.1]). Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass Art. 27 Abs. 2 und Art. 27bis Abs. 1 IVV mit Verordnungsnovelle vom 2. Februar 2000 auf den 1. Januar 2001 dahingehend geändert wurden, dass die Erwerbsunfähigkeit von unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeitenden versicherten Personen neu nicht mehr wie bisher anhand der spezifischen Methode, sondern auf Grund der bei Teilerwerbstätigen zur Anwendung gelangenden gemischten Methode (Art. 27bis Abs. 1 IVV) festgelegt wird, wobei die Invalidität für diesen Teil nach Art. 28 Abs. 2 IVG (Einkommensvergleichsmethode) zu bemessen ist. Anzumerken bleibt ferner, dass laufende Ehepaar-Invalidenrenten vier Jahre nach Inkrafttreten der 10. AHV-Revision ins neue Recht überführt werden (lit. c Abs. 5 ÜbBest. AHVG der 10. AHV-Revision in Verbindung mit Abs. 1 ÜbBest. IVG) und dass bei rückwirkender Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Invalidenrente die für die Rentenrevision geltenden Bestimmungen (Art. 41 IVG und Art. 88a IVV) analog anzuwenden sind (BGE 109 V 125; vgl. auch BGE 125 V 417 Erw. 2d; AHI 1998 S. 121 Erw. 1b).