Citation: 8C_168/2016 E. 3.2.1

3.2.1. Der Beschwerdeführer vertritt die Ansicht, bei einer länger andauernden Gesundheitsschädigung ohne deutliche Besserungstendenz sei generell eine interdisziplinäre Abklärung angezeigt, weshalb die Vorinstanz ihre Beurteilung zu Unrecht auf die Ausführungen des Kreisarztes und damit auf eine rein verwaltungsinterne ärztliche Meinung gestützt habe. Weil keine umfassende unabhängige fachärztliche Untersuchung angeordnet worden sei, sei sein rechtliches Gehör verletzt. Da bisher keine entsprechenden Abklärungen getroffen worden seien, sei der Fallabschluss zu früh erfolgt.