Citation: 6P.115/2004 10.12.2004 E. 3

Der Beschwerdeführer macht einen Verstoss gegen das aus Art. 8 BV fliessende Gebot der Rechtsgleichheit geltend, weil das Obergericht ihn ohne ersichtlichen Grund viel härter als die Mitangeklagten bestraft habe. Auf diese Rüge ist nicht einzutreten. Eine unzulässige Ungleich-behandlung ist in aller Regel nur durch Verletzung der in Art. 63 StGB festgesetzten Grundsätze möglich und deshalb - von hier nicht gege-benen Ausnahmen abgesehen - mit der Nichtigkeitsbeschwerde zu rügen (BGE 116 IV 92 zu Art. 4 aBV; Stefan Trechsel, Schweizerisches Strafgesetzbuch, Kurzkommentar, 2. Aufl., Zürich 1997 Art. 63 N 25; Hans Wiprächtiger, Basler Kommentar, Strafgesetzbuch I, Basel 2003, Art. 63 N 161).