Citation: 5P.439/1999 13.01.2000 E. A

A.- Im Rahmen von Eheschutzmassnahmen verpflichtete die Gerichtspräsidentin 6 des Gerichtskreises VIII Bern-Laupen mit Entscheid vom 14. September 1998 B.________ (geb. 1951), ihrem Ehemann A.________ (geb. 1926) einen monatlichen Beitrag von Fr. 300. -- zu bezahlen. A.________ wurde verhalten, für den Unterhalt des Sohnes C.________ monatlich Fr. 797. -- (entsprechend der AHV-Kinderrente) sowie allfällige Kinderzulagen zu überweisen. Der Entscheid der Eheschutzrichterin wurde am 19. November 1998 durch den Appellationshof des Kantons Bern bestätigt. Am 17. März 1999 reichte A.________ die Ehescheidungsklage ein. Zugleich ersuchte er im Sinne einer vorsorglichen Massnahme darum, B.________ zu monatlichen Unterhaltsleistungen von Fr. 1'416. -- an ihn zu verurteilen. Er machte geltend, die Verhältnisse hätten sich seit dem Eheschutzentscheid insofern verändert, als der Sohn C.________ nicht mehr die Feusi Maturitätsschulen besuche und auch nicht mehr bei der Gesuchsgegnerin wohne. Zudem habe er in der Zwischenzeit wegen einer Hüftgelenksoperation seine Tätigkeit als Fahrlehrer aufgeben müssen. B.________ ersuchte ihrerseits um Feststellung, dass sie A.________ keine Unterhaltsbeiträge mehr schulde. Sie brachte vor, es sei ihr - auch gesundheitsbedingt - nicht möglich, das als zumut- und erzielbar erachtete Einkommen zu realisieren.