Citation: 4A_321/2015 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin kritisiert den Schluss der Vorinstanz als willkürlich, wonach der tödliche Unfall vom 1. Oktober 2012 auch durch die nach den Richtlinien gebotenen Sicherungsmassnahmen in der Umzäunung nicht hätte verhindert werden können. Sie hält dafür, die gestellten Fragen könnten niemals mit Sicherheit beantwortet werden und ein Gutachter überschätze sich, wenn er dies dennoch tue. Der Gutachter habe dies denn auch nicht getan, sondern mehrfach auf Annahmen zurückgegriffen. Sie behauptet, der Experte habe die gestellten Fragen eigentlich gar nicht beantwortet und legt Wert auf die Feststellung, dass der Gutachter "aus unserer Sicht" erkläre, das Ausbrechen des Pferdes hätte mit den nach objektiver Sorgfalt gebotenen Massnahmen nicht verhindert werden können. Sie schliesst daraus, er habe nur eine Vermutung geäussert. Sie hält überdies für willkürlich, dass die Vorinstanz die von ihr selbst erwähnte Aussage des Kantonstierarztes beiseite gewischt habe. Sie beanstandet zudem, das Gutachten enthalte keine Begründung dafür, warum der Unfall auch durch eine andere Umzäunung nicht hätte verhindert werden können.