Citation: 5A_23/2025 E. 1

Die Parteien sind die unverheirateten Eltern von zwei Kindern mit Jahrgängen 2018 und 2019. Aufgrund einer Gefährdungsmeldung entzog ihnen die KESB Meilen das Aufenthaltsbestimmungsrecht und brachte die Kinder im Kinderhaus E.________ unter. Aufgrund der an der Schlichtungsverhandlung vom 7. März 2023 geschlossenen Vereinbarung stellte die KESB die Kinder mit Entscheid vom 17. März 2023 unter die alleinige Obhut des Vaters, unter Erteilung eines Besuchsrechts an die Mutter. Nach den Herbstferien übergab die Mutter die Kinder nicht wie vereinbart dem Vater, sondern blieb mit diesen in Polen. Darauf entzog die KESB der Mutter in Bestätigung einer vorangegangenen superprovisorischen Verfügung mit vorsorglichem Massnahmeentscheid vom 7. Dezember 2023 die elterliche Sorge. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies der Bezirksrat Meilen mit Entscheid vom 8. Oktober 2024 ab. Die dagegen eingereichte Beschwerde der Mutter hiess das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 11. Dezember 2024 hinsichtlich des Entzuges der elterlichen Sorge gut; im Übrigen wies es sie ab. Es begründete die teilweise Gutheissung damit, dass der Bezirksrat die zwischenzeitlich eingetretene Entwicklung vollständig ausgeblendet habe. Im Januar 2024 habe nämlich das polnische Gericht die Rückführung der Kinder in die Schweiz angeordnet und nach deren Rückkehr hatte die KESB den Kontakt zur Mutter geregelt. Angesichts dieser neuen Sachlage sei der Entzug der elterlichen Sorge unnötig und unverhältnismässig. In Bezug auf die Abweisung der übrigen Anträge der Mutter erwog das Obergericht, dass es im vorsorglichen Massnahmeentscheid der KESB vom 7. Dezember 2023 nur um die Frage der elterlichen Sorge, nicht auch um die Obhutszuteilung gegangen sei. Mit Beschwerde vom 10. Januar 2025 wendet sich die Mutter an das Bundesgericht mit den Begehren um umfassende Überprüfung der Entscheidungen und Handlungen der KESB, um Rückübertragung des Sorge- und des Obhutsrechts und um Einleitung von Schutzmassnahmen, mit welchen die Kinder vor Gewalt und Misshandlung durch den Vater geschützt werden. Am 20. Januar 2025 reichte sie eine weitere Eingabe nach.