Citation: 6B_79/2019 E. 1.5.2

1.5.2. Die Vorinstanz qualifiziert den vom Beschwerdeführer gezündeten und zwischen die beiden Busse geworfenen Böller des Typs Petard Shark PS5 gestützt auf den Untersuchungsbericht und das Gutachten des Forensischen Instituts Zürich (FOR) als Sprengstoff im Sinne von Art. 224 StGB, weil dieser am Boden knallende Feuerwerkskörper zur Einfuhr für Vergnügungszwecke in die Schweiz nicht zugelassen sei, bei direktem Kontakt mit dem detonierten Sprengkörper ein erhebliches Verletzungs- bzw. Zerstörungspotential bestehe, der Sicherheitsabstand 40 Meter bzw. 30 Meter für Personen mit Schutzausrüstung betrage und eine unsachgemässe Anwendung, wie beispielsweise das Werfen, schwerwiegende Verletzungen verursachen könne. Weiter müsse der Artikel gemäss Gutachten des FOR auf den Boden gestellt und dürfe nicht in der Hand gehalten werden und man müsse sich nach dem Anzünden sofort 30 Meter entfernen. Ausserdem würden sich durch die Explosion eines solchen pyrotechnischen Gegenstandes in der Nähe von Glas, Metall etc. Splitter respektive Scherben bilden, die weggeschleudert würden und auch über eine grössere Distanz zusätzlichen Schaden anrichten oder Personen verletzen könnten. Mit anderen Worten sei der Petard Shark PS5 ein Erzeugnis, das besonders grosse Zerstörungen bewirken könne (Urteil S. 32 f.). In tatsächlicher Hinsicht stellt die Vorinstanz weiter fest, dass der vom Beschwerdeführer gezielt zwischen die Busse geworfene Böller dort mit einem lauten Knall detoniert sei, wobei an den gut bzw. voll besetzten Bussen je eine Fensterscheibe zerborsten und eine Passagierin durch Glasscherben verletzt worden sei. Ausserdem sei belegt, dass an der Haltestelle mehrere Passagiere zu- und ausgestiegen und die Türen offen gewesen seien, als der Knallkörper explodiert sei. Innerhalb des Gefährdungsradius, den das FOR mit 15 Metern bemessen habe, hätten sich mehrere Personen und die beiden Busse befunden (Urteil S. 33). Diese willkürfreien Sachverhaltsfeststellungen und die bundesrechtskonforme Qualifikation des vom Beschwerdeführer verwendeten Feuerwerkskörpers als Sprengstoff im Sinne des Art. 224 Abs. 1 StGB beanstandet der Beschwerdeführer zu Recht nicht.