Citation: U 405/05 19.06.2006 E. 2

Streitig ist das für die Invaliditätsbemessung und den Rentenanspruch massgebende Einkommen, welches der Versicherte trotz des Gesundheitsschadens durch eine ihm zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitslage zu erzielen vermöchte. Die SUVA hat das Invalideneinkommen gestützt auf die interne Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) auf Fr. 60'120.- festgesetzt und im Vergleich zum Einkommen von Fr. 79'625.-, welches der Versicherte ohne die Invalidität erzielt hätte (Valideneinkommen), einen Invaliditätsgrad von 24 % ermittelt. Die Vorinstanz gelangt demgegenüber zum Schluss, das Invalideneinkommen sei aufgrund statistischer Tabellenlöhne und unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 15 % auf Fr. 50'152.40 festzusetzen, was gemessen am unbestrittenen Valideneinkommen von Fr. 79'625.- zu einem Invaliditätsgrad von 37 % führt. Zu prüfen ist, ob das kantonale Gericht zu Recht von der Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund der von der SUVA herangezogenen DAP-Lohnangaben abgegangen ist und stattdessen auf Tabellenlöhne abgestellt hat.