Citation: 5A_677/2014 E. 4.3.3

4.3.3. Aufgrund der Feststellungen der Vorinstanz steht weiter fest, dass der Lebenspartner der Beschwerdeführerin deren Unterstützung in administrativen Belangen als Belastung empfindet, und die Beschwerdeführerin krankheitsbedingt dazu neigt, ihr nahestehende Personen in ihr Wahnsystem einzubauen. Die Vorinstanz geht daher zulässigerweise davon aus, dass im Umfeld der Beschwerdeführerin keine geeignete Drittperson vorhanden ist, die willens wäre, ihr in den genannten Bereichen die erforderliche Unterstützung zukommen zu lassen. Empfindet der Lebenspartner der Beschwerdeführerin deren Unterstützung in administrativen Belangen als Belastung, fehlt es zum Einen am erforderlichen Willen der nahestehenden Person. Der Lebenspartner ist aber auch nicht geeignet, wenn die Beschwerdeführerin krankheitsbedingt die ihr nahestehenden Personen in ihr Wahnsystem einbaut und damit ihre Unterstützung verunmöglicht. Auch wenn der Lebenspartner der Beschwerdeführerin in der Zeit von Januar 2008 bis Oktober 2009, als die Beistandschaft für die Beschwerdeführerin aufgehoben war, möglicherweise die Beschwerdeführerin in administrativen Belangen unterstützt hatte, scheint damals offenbar auch die Beschwerdeführerin zum Schluss gekommen zu sein, dass ihr Lebenspartner nicht die geeignete Person für ihre Unterstützung war und hat um (Wieder-) Errichtung einer Beistandschaft ersucht. Indem die Beschwerdeführerin somit wie bereits vor Vorinstanz geltend macht, sie verfüge mit ihrem Partner über eine Person, welche bereit und fähig sei, dieselben Hilfeleistungen wie der Staat zu erbringen, wendet sie sich wiederum in unzulässiger Weise gegen die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz, worauf nicht einzutreten ist.