Citation: 1C_582/2019 E. 2.3

2.3. Dies hat die Vorinstanz verneint. Zur Begründung führte sie aus, der Beschwerdeführer habe mit der Haftpflichtversicherung der PUK eine Vereinbarung abgeschlossen, wonach ihr diese eine Entschädigung in der Höhe von Fr. 55'000.-- für die Folgen des tätlichen Angriffs vom 30. Juni 2014 durch einen Mitpatienten auszurichten habe. Mit der Zustimmung zu der in der Vereinbarung enthaltenen Saldoklausel habe der Beschwerdeführer auf über die vereinbarte Summe hinausgehende Zivilforderungen verzichtet. Dieser Verzicht auf weitergehende Zivilforderungen habe zur Folge, dass auch keine entsprechenden opferhilferechtlichen Ansprüche mehr bestünden.