Citation: 9C_508/2016 E. 3

Das kantonale Gericht hat die revisionsweise Rentenaufhebung mit der Begründung geschützt, seit der Rentenzusprechung sei eine relevante Gesundheitsverbesserung eingetreten. Ob dies zutrifft, kann indes offen bleiben. Denn aus dem angefochtenen Entscheid geht hervor, dass die Vorinstanz und die Beschwerdeführerin unbestritten davon ausgehen, der Anteil der Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall habe sich erhöht. Auf Antrag der Versicherten hin stellte das kantonale Gericht fest, diese lebe nun nicht mehr wie im März 2009 mit ihrem Ehemann zusammen, sondern alleine in einer 1-Zimmerwohnung, weshalb davon auszugehen sei, sie würde ohne die gesundheitlichen Einschränkungen aus finanziellen Gründen zu 100 % erwerbstätig sein. In dem für die Methodenwahl massgeblichen hypothetischen Sachverhalt ist somit eine wesentliche Änderung eingetreten, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Anspruch zu beeinflussen (vgl. E. 2.2 hievor). Liegt bereits im invalidenversicherungsrechtlichen Status eine als Revisionsvoraussetzung genügende Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse vor, braucht nicht geprüft zu werden, ob dies allenfalls auch beim Gesundheitszustand zutrifft (Urteil 8C_407/2016 vom 12. September 2016 E. 2.2.3).