Citation: 6B_689/2020 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer macht sinngemäss eine Verletzung von Art. 10 Abs. 2 BV geltend, indem er vorbringt, die angeordnete Massnahme stelle eine Verletzung seiner körperlichen Integrität dar. Er rügt in diesem Zusammenhang das Fehlen einer hinreichenden gesetzlichen Grundlage sowie eine Verletzung des Grundsatzes der Verhältnismässigkeit. Die Verletzung von in der Bundesverfassung verankerten Grundrechten prüft das Bundesgericht - soweit eine solche hinreichend gerügt und begründet ist (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG) - mit freier Kognition (vgl. Art. 95 lit. a BGG).