Citation: 1C_272/2021 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer äussert sich zur Frage des besonders bedeutenden Falles wie folgt: Am 4. Februar 2021 habe er mit einer Vertreterin der Staatsanwaltschaft Trier telefoniert. Es sei ihm gesagt worden, bei der Staatsanwaltschaft Trier sei kein Auslieferungsverfahren gegen ihn vermerkt. Man habe ihm zudem geraten, ein Gnadengesuch einzureichen. Gleichentags habe er, der Beschwerdeführer, bei der Staatsanwaltschaft Rheinland-Pfalz ein Begnadigungsgesuch eingereicht, das er auch seiner Beschwerde an das Bundesstrafgericht beigelegt habe. Auf seine diesbezüglichen Vorbringen sei die Vorinstanz nicht eingegangen. Da das Auslieferungsinteresse der ersuchenden Behörde aber fraglich und von grundlegender Bedeutung erscheine, sei von der Verletzung eines elementaren Verfahrensgrundsatzes (im Sinne von Art. 84 Abs. 2 BGG) durch das Bundesstrafgericht auszugehen. Ausserdem habe er sich, entgegen den deutschen Strafurteilen, gar nicht strafbar gemacht. Daraus ergebe sich auch ein schwerer Mangel der deutschen Strafverfahren.