Citation: 4P.92/2005 01.07.2005 E.

Am 4. Mai 2005 stellte der Beschwerdeführer 1 (A.X.________) in einem Zwischenverfahren beim Handelsgericht des Kantons Aargau das folgende Begehren: "Es sei festzustellen, dass die am 28. April 2005 von der Beklagten durchgeführte angebliche Generalversammlung der M.________ AG nichtig ist, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. sowie den prozessualen Antrag Es sei das Handelsregisteramt des Kantons Aargau sofort und ohne Anhörung der Gegenpartei anzuweisen, bis zum Entscheid über die Rechtsbegehren keine Eintragungen aufgrund von Beschlüssen oder Wahlen vorzunehmen, die an der Versammlung vom 28. April 2005 getroffen worden sind." Die Beschwerdeführerin 2 (B.X.________) stellte mit Eingabe an das Handelsgericht des Kantons Aargau vom 4. Mai 2005 ihrerseits die folgenden Begehren: "Es sei die Wahl anlässlich der a.o. Generalversammlung vom 28. April 2005 der Herren C.________, D.________, E.________ zu Mitgliedern des Verwaltungsrates der M.________ AG für ungültig zu erklären; es sei die Wahl anlässlich der a.o. Generalversammlung vom 28. April 2005 von C.________ als Präsident des Verwaltungsrates für ungültig zu erklären; unter Vorbehalt einer weiteren Anfechtungsklage innerhalb der gesetzlichen Frist wegen der unbefugten Teilnahme und der unerlaubten Stimmabgabe durch die M.________ Holding AG in Nachlassliquidation. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. sowie den prozessualen Antrag Es sei das Handelsregisteramt des Kantons Aargau sofort und ohne Anhörung der Gegenpartei anzuweisen, bis zum Entscheid über die Rechtsbegehren keine Eintragung aufgrund von Beschlüssen oder Wahlen vorzunehmen, die an der Versammlung vom 28. April 2005 getroffen worden sind." Mit Verfügung vom 10. Mai 2005 hat der Instruktionsrichter des Handelsgerichts des Kantons Aargau die Streitsache ins summarische Verfahren gewiesen und das Handelsregisteramt des Kantons Aargau superprovisorisch angewiesen, bis zum Abschluss des vorliegenden Verfahrens keine Mutationen im Handelsregister aufgrund von Beschlüssen oder Wahlen vorzunehmen, die an der GV vom 28. April 2005 getroffen worden sind. Der Instruktionsrichter hat im Wesentlichen erwogen, der Verwaltungsrat der M.________ AG sei berechtigt gewesen, die auf den 28. April 2005 einberufene GV abzusagen. Die vom Verwaltungsrat abgesagte GV habe somit nicht stattfinden können. Eine Einberufung durch eine andere Person, beispielsweise den Sachwalter (Liquidator) der Beschwerdegegnerin sei nichtig. Mit Präsidialverfügung vom 10. Mai 2005 wurde ein von den Beschwerdeführern auch beim Bundesgericht gestelltes Begehren, das Handelsregisteramt sei superprovisorisch anzuweisen, keine Eintragungen im Zusammenhang mit der GV der M.________ AG vom 28. April 2005 vorzunehmen, abgewiesen. Gleichzeitig wurde auch das Gesuch um aufschiebende Wirkung der staatsrechtlichen Beschwerde als gegenstandslos abgeschrieben. Bezugnehmend auf diese Abschreibungsverfügung hat die Beschwerdegegnerin mit Eingabe vom 27. Mai 2005 ein Erläuterungsbegehren gestellt.