Citation: U 472/06 01.05.2007 E. 3

Entgegen den Bestreitungen und Behauptungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde sind - abgesehen von den seit 1993 bestehenden Rückenbeschwerden - keine organischen Unfallfolgen ausgewiesen (kreisärztliche Untersuchung vom 10. Januar 2005). Weitere Untersuchungen, wie beantragt, vermöchten hieran in Anbetracht fehlender abklärungsbedürftiger somatischer Befunde nichts zu ändern, weshalb darauf in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 122 V 162 E. 1d S. 162) zu verzichten ist. Der Beschwerdeführer leidet vielmehr offensichtlich an einer psychischen Fehlverarbeitung der Unfallerlebnisse. Ob diese durch die Unfälle natürlich kausal verursacht sind, kann aus den nachfolgenden Gründen offen bleiben. 3.1 Dr. phil. T.________, Fachpsychologe für klinische Psychologie und Psychotherapie FSP, und Dr. med. K.________, Leitender Arzt FMH Psychiatrie und Psychotherapie, halten im psychiatrischen Konsilium vom 13. August 2003 der Rehaklinik Y.________ ein maladaptives Überzeugungs- und Bewältigungsmuster im Rahmen einer Symptomausweitung mit zusätzlicher Somatisierungstendenz fest, schliessen jedoch eine psychische Störung mit Krankheitswert aus. In den weiteren ärztlichen Berichten wird lediglich auf eine deutliche Selbstlimitierung (Ergonomiebericht vom 8. Oktober 2003) und erschwerte Krankheitsbewältigung mit Katastrophisierungstendenz (Bericht des Dr. med. Schnyder, Neurologische Praxis, vom 28. Januar 2004) hingewiesen. Zu keinem Zeitpunkt haben die Mediziner, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde behauptet wird, eine Commotio cerebri diagnostiziert, weshalb die Adäquanz der geltend gemachten psychischen Beschwerden nach BGE 115 V 140 zu beurteilen ist (E. 2.2). 3.2 Hinsichtlich der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen dem versicherten Unfall und dem psychischen Gesundheitsschaden kann auf die Erwägungen des kantonalen Gerichts verwiesen werden. Dieses hat in Anwendung der unfallbezogenen Kriterien gemäss BGE 115 V 140 E. 6c/aa mit überzeugender Begründung festgehalten, dass die als mittelschwer einzustufenden Ereignisse vom 6. Februar 2003 und 8. Dezember 2003 erfahrungsgemäss nicht geeignet sind, eine psychische Fehlentwicklung zu verursachen. Dies wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde auch nicht bestritten. Der Unfallhergang kann nicht als besonders eindrücklich bezeichnet werden und ist objektiv nicht in besonderer Weise geeignet, eine psychische Beeinträchtigung auszulösen. So kann auch nicht von körperlichen Dauerschmerzen gesprochen werden, jedenfalls nicht in ausgeprägter Weise. Auch ein schwieriger Heilungsverlauf ist auszuschliessen, zumal objektiv ein sehr zufriedenstellendes Resultat erzielt wurde. Das Kriterium der Dauer und Schwere der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit ist nicht ausgeprägt erfüllt. Für die nach dem Unfall aufgetretene psychische Fehlentwicklung ist daher mit der Vorinstanz der adäquate Kausalzusammenhang zu verneinen.