Citation: 6B_772/2018 E. B

Am 14. Dezember 2017 sprach das Bezirksgericht Bremgarten AG X.________ der fahrlässigen Tötung gemäss Art. 117 StGB und der Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz gemäss Art. 90 Ziff. 2 i.V.m. Art. 32 Abs. 1 und 2 SVG i.V.m. Art. 4 Abs. 1 und 4a Abs. 1 lit. b der Verkehrsregelnverordnung vom 13. November 1962 (VRV; SR 741.11) schuldig; von den weiteren Anklagevorwürfen sprach es ihn frei. Es verurteilte X.________ zu 30 Monaten Freiheitsstrafe, davon 18 Monate bedingt, sowie zu 180 Tagessätzen à je Fr. 100.-- Geldstrafe bedingt. Die Zivilforderung von B.________ (Vater von A.________) wurde auf den Zivilweg verwiesen, C.________ wurde eine Genugtuung von Fr. 2'000.-- zugesprochen. Die Verfahrenskosten (ausgenommen diejenigen der amtlichen Verteidigung) wurden X.________ auferlegt. Gegen das Urteil erhoben die Staatsanwaltschaft und X.________ Berufung. Die Staatsanwaltschaft beantragte, X.________ sei anstatt der fahrlässigen Tötung der eventualvorsätzlichen Tötung und der versuchten eventualvorsätzlichen Tötung schuldig zu sprechen und mit einer Freiheitsstrafe von 6 ½ Jahren zu bestrafen. X.________ beantragte, er sei wegen fahrlässiger Tötung mit einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen à Fr. 100.-- zu sanktionieren. Sodann focht er den Schuldspruch wegen grober Verkehrsregelverletzung an und beantragte, er sei der einfachen Verkehrsregelverletzung schuldig zu sprechen und dafür mit einer Busse von Fr. 1'000.-- zu bestrafen. Die C.________ zugesprochene Genugtuung sei abzuweisen und die erstinstanzlichen Kosten seien ihm nur zur Hälfte aufzuerlegen. Am 3. Juli 2018 bestätigte das Obergericht des Kantons Aargau das erstinstanzliche Urteil sowohl im Schuld- als auch im Strafpunkt. Es verpflichtete X.________ zur Bezahlung einer Genugtuung von Fr. 2'000.-- an C.________ und verwies die Zivilforderung von B.________ auf den Zivilweg. Es auferlegte X.________ die erstinstanzlichen Kosten vollumfänglich, diejenigen des obergerichtlichen Verfahrens zur Hälfte.