Citation: H 89/05 28.10.2005 E. 4

4.1 Wie die Vorinstanz verbindlich festgestellt hat (vgl. Erw. 2 hievor), blieb die Firma X.________, später Firma Z.________ und schliesslich die Firma W.________ die paritätischen Beiträge für das Jahr 2002 der Ausgleichskasse schuldig, sodass die Beschwerdegegnerin im Pfändungsverfahren gegenüber der Firma W.________ in Liquidation im Betrage von Fr. 5'505.- zu Verlust gekommen ist. Damit verstiess sie gegen die ihr gestützt auf Art. 14 AHVG in Verbindung mit Art. 34 ff. AHVV obliegende Beitragszahlungs- und Abrechnungspflicht und missachtete dadurch Vorschriften im Sinne von Art. 52 AHVG. Dieses Verschulden der Arbeitgeberin hat das kantonale Gericht zu Recht auch dem Beschwerdeführer, welcher Organstellung innehatte, als grobfahrlässiges Verhalten angerechnet. Es wird auf die einlässlichen Erwägungen der Vorinstanz hiezu verwiesen. Denn unbestrittenermassen war der Beschwerdeführer seit Gründung dieser Gesellschaften Mitglied des Verwaltungsrates und mit Ausnahme der Zeit zwischen dem 18. Januar und dem 4. Juni 2002 stets einzelzeichnungsberechtigt. 4.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nichts vorgebracht, was die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz als mangelhaft im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG erscheinen liesse. Hingegen lässt der Beschwedeführer einzig erneut vorbringen, die Beschwerdegegnerin habe fälschlicherweise in ihrer Verfügung aufgeführt, dass er Mitglied der Firma Z.________ sei. Entgegen seiner Auffassung ändert dies aber nichts an der Rechtmässigkeit des Verwaltungsakts. Wie sich aus den Akten und den Vorbringen der Beschwerdegegnerin klarerweise ergibt, handelt es sich hierbei lediglich um einen Verschrieb, lauteten doch die Pfändungsverlustscheine nicht auf die genannte Unternehmung in A.________, sondern auf diejenige in B.________. Im Übrigen wurde nicht die Firma, sondern der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 21. Mai 2003 ins Recht gefasst. Die falsche Bezeichnung der beitragspflichtigen Gesellschaft wird denn auch nicht im Dispositiv, sondern bloss in der Begründung genannt. Der offensichtliche Schreibfehler wurde bereits im Einspracheverfahren korrigiert. Dem Beschwerdeführer musste daher schon im Verwaltungsverfahren klar sein, dass ihn die Ausgleichskasse als ehemaliges Verwaltungsratsmitglied der Firma Z.________ (frühere Firma X.________ und spätere Firma Y.________), haftbar machte. Von einer unrichtigen Sachverhaltsfeststellung oder Beschneidung von Verfahrensrechten im Sinne einer Verletzung des rechtlichen Gehörs durch eine mangelhafte Verfügungsbegründung (ZAK 1990 S. 394) kann somit keine Rede sein.