Citation: 2C_281/2017 E. A

A.a. Der marokkanische Staatsangehörige A.________ (geb. am 8. April 1987) reiste im Februar 2011 mit einem Studentenvisum nach U.________ (Deutschland). Zwei Wochen nach seiner Ankunft traf er erstmals die im Kanton Basel-Landschaft niederlassungsberechtigte deutsche Staatsangehörige B.________ (geb. am 11. September 1968), die er zwei Jahre zuvor über eine Internetplattform kennengelernt hatte. A.________ und B.________ heirateten am 17. Juni 2011 in Dänemark. Gestützt auf das Nachzugsgesuch vom 21. Juli 2011 erhielt A.________ am 9. September 2011 die Einreiseerlaubnis. Am 16. (recte: 15.) September 2011 reiste er von Deutschland in die Schweiz ein, worauf ihm eine Aufenthaltsbewilligung EG/EFTA (gültig bis am 4. Mai 2013) zum Verbleib bei seiner Ehefrau erteilt wurde. A.b. Wegen eines Vorfalls häuslicher Gewalt wies die Polizei des Kantons Basel-Landschaft A.________ am 3. November 2012 aus der ehelichen Wohnung weg. Das daraufhin gegen ihn eingeleitete Strafverfahren wurde am 27. Juni 2013 eingestellt. Von Mitte Juni 2013 bis Anfang August 2013 hoben die Ehegatten die Haushaltsgemeinschaft vorübergehend auf. Am 7. August 2013 kündigte das Amt für Migration Basel-Landschaft die Überprüfung der Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung an. Mit Schreiben vom 5. Januar 2014 bestätigten A.________ und B.________, dass sie ein normales Eheleben führen würden. Daraufhin verlängerte das Amt für Migration die Aufenthaltsbewilligung von A.________ bis zum 4. Mai 2015. A.c. Am 21. Oktober 2014 teilte B.________ der Einwohnerkontrolle V.________ mit, dass sie am 7. Juni 2014 aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen sei und die Scheidung einreichen werde. Mit Urteil vom 12. Februar 2015 des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft West wurde die Ehe geschieden.