Citation: 6B_720/2018 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz hält fest, alle einvernommenen Personen hätten übereinstimmend ausgesagt, der Beschwerdeführer habe mit Heroin gehandelt. Dieser habe anfangs jeglichen Kontakt zu den Drogenkäufern abgestritten, später in Widerspruch dazu jedoch eingeräumt, zu ihnen doch 2-3 Mal im Monat Kontakt gehabt zu haben. Die aussagenden Personen seien teilweise als beschuldigte Person und teilweise als Auskunftsperson einvernommen worden. Sie hätten sich mit ihren Depositionen selbst belastet, was für ihren Wahrheitswillen spreche. Die Inkonstanz der Angaben zu den bezogenen Mengen sei damit zu erklären, dass die Drogenkonsumenten anfangs versucht hätten, ihren eigenen Drogenkauf eher klein zu reden. Ausserdem sei die mehrjährige zeitliche Zäsur zu berücksichtigen. B.________ habe die von ihr und ihrem Ehemann gemeinsam vom Beschwerdeführer bezogene Drogenmenge auf zwei Arten berechnet, nämlich gestützt auf die während der Zeitspanne August 2008 bis August 2009 von ihnen konsumierte Drogenmenge und anderseits gestützt auf den gesamthaft für das Heroin bezahlten Betrag und sei auf mindestens 300 Gramm gekommen, was A.________ als zutreffend bestätigt habe. Diese Angaben sowie diejenigen der weiteren Beschuldigten seien glaubhaft. Es entstehe mitnichten der Eindruck, dass die Beteiligten im Sinne eines Komplotts sich darauf verständigt hätten, den Beschwerdeführer falsch zu belasten. Der Beschwerdeführer habe gemäss eigenen Aussagen kaum eine Beziehung zu den ihn belastenden Personen gehabt und er könne auch keinen Grund angeben, weshalb ihn diese zu Unrecht hätten beschuldigen sollen. Die Vorinstanz erachtet als erstellt, dass der Beschwerdeführer an das Ehepaar A.________ / B.________ 300 Gramm, an C.________ 30 Gramm, an D.________ 20 Gramm und an E.________ 5 Gramm Heroin verkauft hat.