Citation: 8C_748/2007 29.01.2008 E. 3

Die Vorinstanz hat gestützt auf das Gutachten der MEDAS (Medizinische Abklärungsstelle) X.________ vom 19. Januar 2006 (einschliesslich Konsilien der Dres. med. M.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 5. Dezember 2005 sowie J.________, Facharzt für physikalische Medizin und Rehabilitation FMH, speziell Rheumaerkrankungen, Chefarzt MEDAS, vom 17. Oktober 2005) festgestellt, dass die an persistierenden Schulter-Arm-Schmerzen rechts leidende Versicherte im angestammten Beruf als Reinigungsangestellte nicht mehr arbeitsfähig ist, hingegen Tätigkeiten, welche weitgehend ohne Einsatz der rechten (dominanten) oberen Extremität ausgeführt werden können, in zeitlichem Umfang von 80 % auszuüben vermag. Das vorinstanzliche Ergebnis beruht auf einer umfassenden, sorgfältigen, objektiven und inhaltsbezogenen (mithin bundesrechtskonformen) Beweiswürdigung der medizinischen Unterlagen (vgl. Art. 61 lit. c ATSG; vgl. auch BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400). Die Vorinstanz hat einlässlich dargelegt, weshalb zur Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit auf das MEDAS-Gutachten (vgl. zu den Anforderungen an eine medizinische Expertise BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400 und 125 V 351 E. 3a S. 352) und nicht auf die anders lautende Einschätzung der Frau Dr. med. von Z.________, Spezialärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 14. Januar 2005 abzustellen ist. Sie wies dabei unter anderem zutreffend auf die Rechtsprechung hin, wonach der Verschiedenheit von Behandlungs- und Begutachtungsauftrag Rechnung zu tragen ist (vgl. BGE 124 I 170 E. 4 S. 175; Urteil I 514/06 vom 25. Juni 2007 E. 2.2.1 mit Hinweisen). Eine Bundesrechtsverletzung ist mit den Vorbringen in der letztinstanzlichen Beschwerde nicht begründbar. Dies trifft namentlich in Bezug auf die geltend gemachte anhaltende somatoforme Schmerzstörung zu. Nach Auffassung des psychiatrischen Konsiliarius der MEDAS konnte der von der behandelnden Psychiaterin Frau Dr. med. Z.________ (Bericht vom 14. Januar 2005) differentialdiagnostisch erwähnte Verdacht auf eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (im Rahmen einer maladaptiven Unfallverarbeitung) gestützt auf Anamnese und Befunde nicht erhärtet werden. Die Vorinstanz war daher nicht gehalten zu prüfen, ob und in welchem Ausmass die praxisgemäss erforderlichen Kriterien, welche für die Annahme einer invalidisierenden somatoformen Schmerzstörung vorliegen müssen (vgl. BGE 132 V 65 E. 4.2.1 und 4.2.2 S. 70 ff., 131 V 49 E. 1.2 S. 50, 130 V 352), hier gegeben sind. Der Einwand in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, die Krankheit habe zu gesellschaftlicher Isolation (auch innerhalb der Familie) geführt, trifft daher ins Leere. Als unbestritten kann gelten, dass die Beschwerdeführerin unter der Annahme einer 80%igen Arbeitsfähigkeit für behinderungsangepasste Tätigkeiten keinen rentenbegründenden Invaliditätsgrad erreicht. Insgesamt ist festzustellen, dass der vorinstanzliche Entscheid keinen Anlass gibt, neue Beweismittel zuzulassen (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG), weshalb auf die beantragten zusätzlichen Abklärungen zu verzichten ist.