Citation: 6B_1133/2023 E. 3.4.2

3.4.2. Ferner bringt der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang vor, die gemäss Art. 163 StGB verpönten Handlungen würden Vorkehrungen im Hinblick auf eine bevorstehende bzw. während einer laufenden Pfändung betreffen. Eine Strafandrohung im Hinblick auf vergangenes Verhalten sei widersinnig. Art. 163 StGB erfasst auch die Vermögensverminderung, die schon vor der Eröffnung des Betreibungs- oder Konkursverfahrens im Hinblick auf die zu erwartende Zwangsverwertung vorgenommen wird (BGE 93 IV 90 E. 1; 89 IV 77 E. II.1; Urteil 1A.38/2005 vom 18. Mai 2005 E. 2.6; NADINE HAGENSTEIN, in: Basler Kommentar, Strafrecht, 4. Aufl. 2019, N. 64 zu Art. 163 StGB). Insofern ist der Zeitraum, in dem Tathandlungen nach Art. 163 StGB begangen werden können, nicht abhängig vom Zeitpunkt des Hinweises auf die Straffolgen. Nach der Rechtsprechung ist es insbesondere nicht erforderlich, dass der Hinweis auf die Straffolgen in der Pfändungsankündigung enthalten ist, sofern das Betreibungsamt die betroffene Person auf die Straffolgen hingewiesen hat (Urteile 6B_316/2019 vom 23. Mai 2019 E. 2.3; 6S.17/1999 vom 4. März 1999 E. 3.e). Die vom Beschwerdeführer erhobene Rüge erweist sich als unbegründet.