Citation: 2P.38/2007 05.02.2008 E. 2

Im angefochtenen Entscheid hat das Verwaltungsgericht ausgeführt, auf hochbegabte Schüler sei die kantonale Regelung über die Sonderschulung körperlich oder geistig gebrechlicher bzw. schwer erziehbarer Kinder analog anwendbar. Gemäss dieser sollen Kinder möglichst den Unterricht in der Regelklasse besuchen und nur dann einer Sonderschule zugewiesen werden, wenn sie trotz Stütz- und Fördermassnahmen in der Normalklasse nicht ihren intellektuellen Fähigkeiten entsprechend gefördert werden können. Eine Sonderschulung in einer Privatschule komme nur als "ultima ratio" in Betracht und ein dahingehender Anspruch sei nur "in speziell gelagerten Fällen" anzuerkennen. Die Notwendigkeit einer Privatschulung bzw. das Ungenügen des Angebots der öffentlichen Schule sei zum Zeitpunkt der Einschulung in eine Privatschule zu beurteilen, weshalb vorliegend die Situation im Frühjahr 2004 massgebend sei. Die Voraussetzungen für eine Privatschulung seien im Fall von C.________ nicht gegeben gewesen, zumal gemäss den Untersuchungen des schulpsychologischen Abklärungsdiensts das in der Primarschule Otelfingen ab Sommer 2004 neu angebotene "Hochbegabten-Coaching" für C.________ geeignet gewesen wäre.