Citation: 6B_25/2009 20.05.2009 E. 1

Am 1. Januar 2007 ist der revidierte Allgemeine Teil des Strafgesetzbuches in Kraft getreten. Dieses neue Recht gelangt jedoch auf Taten, welche noch in Geltung des alten Rechts begangen wurden, nur zur Anwendung, wenn es für den Täter das mildere ist (Art. 102 Abs. 1 SVG i.V.m. Art. 2 Abs. 2 StGB). Die Vorinstanz beurteilt das alte Recht als milder, weil im konkreten Fall eine Busse und nicht - wie nach neuem Recht - eine bedingte Geldstrafe und zusätzlich eine Busse auszufällen sei (vgl. angefochtenes Urteil E. 6d S. 15). Dem ist nicht beizustimmen. Die Vorinstanz hält eine unbedingte Strafe nicht für notwendig, um den Beschwerdeführer von der Begehung weiterer Verbrechen oder Vergehen abzuhalten (Art. 42 Abs. 1 StGB). Ist die Geldstrafe bedingt auszusprechen, ist sie gegenüber der Busse die mildere, weil weniger eingriffsintensive Sanktion (BGE 134 IV 82 E. 7.2.4 S. 91). Im Rahmen der Strafenkombination von Art. 42 Abs. 4 StGB soll die Busse nicht zu einer Straferhöhung führen oder eine zusätzliche Strafe ermöglichen (BGE 134 IV 53 E. 5.2 S. 55). Die Vorinstanz hat in Anwendung des alten Rechts eine Busse von Fr. 2'000.-- ausgesprochen. Da die Verbindungsbusse nach neuem Recht (Art. 42 Abs. 2 StGB) tiefer auszufallen hat, erweist sich dieses als das mildere.