Citation: 1C_543/2014 E. A

A.________ wurde 1978 geboren und stammt aus Guinea. Ende 1997 gelangte er erstmals in die Schweiz und ersuchte um Asyl. Dabei gab er einen falschen Namen und ein falsches Geburtsdatum an und wies sich als Staatsangehöriger von Mauretanien aus. Das Asylgesuch wurde in der Folge abgelehnt und die Wegweisung angeordnet. Deren Vollzug erwies sich indessen wegen fehlender Reisepapiere als unmöglich. Am 16. Dezember 2000 wurde A.________ von den Behörden als verschwunden registriert. Nach seinen eigenen Angaben hatte er die Schweiz bereits Ende 1999 verlassen. Ende Mai 2001 reiste A.________ erneut in die Schweiz ein und heiratete am 8. Juni 2001 die Schweizerin B.________. In der Folge erhielt er eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton Zürich. Zwischen 2002 und 2011 kamen vier gemeinsame Kinder zu Welt. Am 25. April 2006 beantragte A.________ die erleichterte Einbürgerung nach Art. 27 des Bundesgesetzes vom 29. September 1952 über Erwerb und Verlust des Schweizer Bürgerrechts (BüG; SR 141.0). Im Rahmen des Einbürgerungsverfahrens unterzeichnete er am 11. März 2007 eine Erklärung zur Respektierung der Rechtsordnung. Unter anderem bestätigte er, dass gegen ihn keine ungelöschten Vorstrafen und kein hängiges Strafverfahren bestehen. Auch habe er in den letzten fünf Jahren die Rechtsordnung der Schweiz sowie seines jeweiligen Aufenthaltsstaates beachtet und über diese fünf Jahre hinaus keine Delikte begangen, für die er heute noch mit einer Strafverfolgung oder Verurteilung rechnen müsste. Mit seiner Unterschrift nahm er Kenntnis davon, dass diesbezügliche falsche Angaben zur Nichtigerklärung der Einbürgerung führen können. A.________ wurde am 10. April 2007 erleichtert eingebürgert und erwarb das Bürgerrecht des Kantons Bern. Am 14. Mai 2008 wurde A.________ wegen Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz (BetmG; SR 812.121), begangen am 7. und 14. März 2007, erstinstanzlich zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren unter Anrechnung von 428 Tagen Untersuchungshaft verurteilt. Das Urteil wurde in zweiter Instanz bestätigt und erwuchs in Rechtskraft. Das Bundesamt für Migration (BFM; heute Staatssekretariat für Migration) leitete am 6. Mai 2011 ein Verfahren betreffend Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung ein. A.________ wurde Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Mit Verfügung vom 4. April 2012 erklärte das BFM die erleichterte Einbürgerung für nichtig. Eine von A.________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 13. Oktober 2014 ab.