Citation: 2C_553/2021 E. 3.3.1

3.3.1. Die Vorinstanz legt im Rahmen der Vernehmlassung dar, der im zweiten Rechtsgang mitwirkende Vizepräsident sei durch die Präsidentin ersetzt worden. Der bisherige Referent habe das Gericht darüber in Kenntnis gesetzt, dass er aufgrund eines zwischenzeitlich eingetretenen potenziellen Interessenkonflikts nicht mehr am Verfahren mitwirken könne. Deshalb sei er als Referent durch einen schon am bisherigen Verfahren beteiligten Kantonsrichter ersetzt worden. Der Spruchkörper sei mit sämtlichen Richterinnen und Richtern der Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht besetzt worden, die eingesetzt hätten werden dürfen. Ein Kantonsrichter wohne in der Einwohnergemeinde Liestal und sei für das Verfahren von Anfang an nicht zur Verfügung gestanden. Um die Fünferkammer zu komplettieren, sei von der Abteilung Strafrecht eine Kantonsrichterin beigezogen worden. Im vorliegenden dritten Rechtsgang, so die Vorinstanz weiter, habe der neue Referent die Bestätigung des aus rein formellen Gründen aufgehobenen Urteils vom 18. Dezember 2019 beantragt. Die übrigen Mitglieder des Spruchkörpers hätten keine Wortbegehren angemeldet. Damit habe aus Sicht des Spruchkörpers ein klarer Fall vorgelegen, worüber Einstimmigkeit geherrscht habe. Nach Auffassung der Vorinstanz sind damit die Voraussetzungen für die Durchführung eines Zirkulationsverfahrens erfüllt gewesen.