Citation: 1C_135/2023 E. 5.2

5.2. In der Sache ist jedoch entscheidend, dass weder dargetan noch ersichtlich ist, dass die Massgeblichkeit des KantRP zu einer erheblichen Ausweitung der Thematik der Ortsplanungsrevision gegenüber dem Auflageprojekt geführt hat, die zwingend eine Ergänzung und Neuauflage der Planung erfordert hätte. Das Kantonsgericht legte dar, eine Studie zum Verdichtungs- und Aufwertungspotential werde gemäss KantRP (T103, Verdichtung und Aufwertung, Ziff. 3.3) lediglich bei einer Gesamtrevision der Ortsplanung oder bei einer Erweiterung der Bauzone verlangt, nicht aber bei der vorliegenden (leichten) Teilrevision ohne Bauzonenerweiterung. Der KantRP sehe auch keine Verpflichtung der Gemeinde Schmitten zur Redimensionierung ihrer Bauzone vor, weshalb Auszonungen nicht zu prüfen seien. Die Beschwerdeführenden setzen sich mit diesen Erwägungen und den Richtplanvorgaben nicht substanziiert auseinander. Nichts anderes ergibt sich aus dem Gesamtgutachten zur Schlussprüfung des BRPA, auf das sich die Beschwerdeführenden berufen. Danach hat der KantRP einzig zur Folge, dass gewisse von der Gemeinde Schmitten vorgesehene Massnahmen nicht oder nur unter Bedingungen genehmigt werden können. Dies gilt insbesondere für die von der Gemeinde vorgesehenen Verdichtungsmassnahmen (Erhöhung der Nutzungsziffern, Umzonungen) in Gebieten, die nicht genügend mit dem öffentlichen Verkehr (ÖV) erschlossen sind (der KantRP verlangt mindestens eine ÖV-Erschliessungsgüteklasse C). Dies hat zur Folge, dass es in den fraglichen Gebieten bei der bisherigen Zonenordnung bleibt oder jedenfalls weniger als ursprünglich geplant geändert wird. Damit handelt es sich weiterhin (bzw. erst recht) um eine "leichte" Teilrevision, auf welche die (von den Beschwerdeführenden zitierten) Bestimmungen zur Gesamtrevision der Ortsplanung und zur Erweiterung der Bauzone keine Anwendung finden. Inwiefern der KantRP nicht nur eine Begrenzung von Verdichtungen, sondern eine Reduktion der Baudichte in DBP-Gebieten mit ungenügender ÖV-Verbindung verlangt, wird von den Beschwerdeführenden mit keiner Silbe begründet und liegt auch nicht auf der Hand (vgl. KantRP, T103 Ziff. 2).