Citation: 9C_361/2018 E. 3

Das kantonale Versicherungsgericht hat erwogen, den Akten sei zu entnehmen, dass sich der objektive, morphologisch feststellbare Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit dem erstmaligen operativen Eingriff an der linken Hüfte im Januar 2013 nicht in massgeblicher Weise verändert habe. Zudem sei erstellt, dass die von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Einschränkungen zumindest im geklagten Ausmass keinem morphologischen Korrelat zugeordnet werden könnten. Zu dieser Diskrepanz zwischen subjektiver und objektiver Einschätzung des Gesundheitszustandes passe die im Gutachten der medexperts AG festgehaltene Selbstlimitierung und subjektive Krankheitsüberzeugung. Den Experten hätten sodann sämtliche für den relevanten Zeitraum aktenkundigen und im Entscheid genannten medizinischen Berichte vorgelegen, womit die Vorakten rechtsprechungsgemäss als berücksichtigt gelten würden. Unter Einbezug der objektiven Befunde seien die Gutachter zum Schluss gekommen, dass die beklagten belastungsabhängigen Schmerzen vermutlich teilweise durch Narbenschmerzen und teilweise auch durch myofasciale Druckdolenzen bei ausgedehnter muskulärer Irritation am linken Oberschenkel verursacht seien. Ausdehnung und Intensität der Schmerzen seien letztlich jedoch nicht genügend erklärbar. Gemäss Vorinstanz ist die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung in angepasster Tätigkeit von 80 % (bzw. 100 % mit 20 %iger Leistungseinschränkung aufgrund erhöhten Pausenbedarfs) vor diesem Hintergrund nachvollziehbar. Dies gelte umso mehr, da auch Dr. med. B.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates des Spitals C.________ mit Bericht vom 16. Februar 2017 zu beinahe demselben Ergebnis gelangt sei. Dieser habe zwar eine Chondromalazie und einen möglichen Labrumdefekt als teilursächlich für die geklagten Beschwerden festgehalten. Selbst wenn diese Befunde aber unbehandelt bleiben würden, habe Dr. med. B.________ die Arbeitsfähigkeit in optimal angepasster Tätigkeit gar bei 100 % beurteilt. Für den Zeitraum ab frühestem Rentenbeginn im Mai 2014 sei bei konstantem Gesundheitszustand auch von einer gleichbleibenden Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Gestützt darauf gelangte die Vorinstanz zum Ergebnis, zusammenfassend gehe sowohl aus gutachterlicher wie auch aus Sicht des behandelnden Dr. med. B.________ eine seit Mai 2014 unveränderte Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von mindestens 80 % bzw. 100 % mit einer Einschränkung der Leistungsfähigkeit von 20 % hervor. Die Vorinstanz mass somit diesen medizinischen Grundlagen vollen Beweiswert zu.