Citation: 5P.482/2002 05.05.2003 E. 5

5.1 Der Beschwerdeführer kritisiert den angefochtenen Entscheid, weil die fragwürdige Begründung des ursprünglichen Gesuches der Beschwerdegegnerin übernommen worden sei, namentlich der Hinweis auf über einen Monat alte Äusserungen, die der Beschwerdeführer anlässlich der 1. Mai-Feier in U.________ gemacht hatte und mit einer angeblichen Besitzesstörung in T.________ in keinem Bezug gestanden hätten. Aus dem angefochtenen Entscheid ergebe sich nicht, dass der Beschwerdeführer in den Räumlichkeiten der Beschwerdegegnerin Informationsblätter verteilt oder Betriebsversammlungen abgehalten hätte. Schliesslich stehe der Vorwurf, der Beschwerdeführer habe sich "im Ton verfehlt", in keinem Bezug zur Sachherrschaft. Es handelt sich dabei durchwegs um Argumente, die - falls rechtsgenügend dargetan (vgl. E. 2.1) - durchaus geeignet wären, den angefochtenen Entscheid als willkürlich erscheinen zu lassen. Der Beschwerdeführer ist als Einzelperson, die von einem richterlich verfügten Zutrittsverbot direkt betroffen ist, wie jeder Bürger legitimiert, eine solche Willkürbeschwerde einzureichen, zumal ihm für den Fall des Zuwiderhandelns auch die Strafe nach Art. 292 StGB angedroht worden ist. Im Rahmen eines allfälligen Strafverfahrens könnte die materiellrechtliche Rechtmässigkeit des Betretungsverbotes nicht (mehr) überprüft werden, so dass ein drohender Rechtsnachteil und damit die Beschwerdebefugnis nach Art. 88 OG ohne weiteres zu bejahen ist. 5.2 Die Eingabe des Beschwerdeführers genügt den Anforderungen zur Begründung einer Beschwerde wegen Verletzung des Willkürverbotes indessen nicht. In seiner Rechtsschrift fällt nicht einmal das Wort "Willkür". Der Beschwerdeführer begnügt sich vielmehr damit, darzulegen, wieso es schwer falle, die vorinstanzlichen Vorwürfe an ihn mit einer Besitzesstörung in Verbindung zu bringen. Das vorinstanzlich geschützte Hausverbot wird im Ergebnis auch nicht als im Hinblick auf die angestrebte Beseitigung der Besitzesstörung an sich willkürlich erklärt, sondern als Massnahme angeprangert, die ergriffen worden sei "um die Behinderung eines Arbeitskampfes mit einer Präventivklage aus Besitzesstörung nach Art. 928 ZGB" zu erreichen. Insgesamt setzt der Beschwerdeführer nicht hinreichend auseinander, inwiefern das vom Kantonsgerichtspräsidium geschützte Arealverbot geradezu unhaltbar sei (BGE 125 I 166 E. 2a S. 168). 5.3 Auf die Beschwerde kann demnach auch insofern nicht eingetreten werden, als damit die substantielle Unbegründetheit des angefochtenen Amtsverbotes kritisiert werden sollte.