Citation: 1C_489/2017 E. 2.4

2.4. Diese Ausführungen der Vorinstanz verletzen kein Bundesrecht. Die Beschwerdeführerin rügt keine willkürliche Anwendung kantonalen oder kommunalen Rechts für die Bestimmung der massgeblichen Fahrbahnbreite und behauptet nicht, dass sich ihre Messweise (Messung bis zur sog. Fahrbahnnaht) auf eine Rechtsgrundlage stützen kann. Ebenso wenig rügt die Beschwerdeführerin eine willkürliche Beweiswürdigung. Eine solche ist auch nicht ersichtlich. Indem die Vorinstanz auf die amtliche Vermessung und die mit dieser übereinstimmenden Baupläne abgestellt und auf eine Strassenbreite von mindestens 3,0 m im Bereich des Baugrundstücks geschlossen hat, ist sie nicht in Willkür verfallen. Es ist vertretbar, die Strassenbreite bis zur Mauer auf dem Vorplatz des Grundstücks KTN 661 zu messen, da der Bereich von der Fahrbahnnaht bis zur Mauer ebenfalls als Fahrbahn genutzt werden kann. Da sich der rechtlich relevante Sachverhalt mit hinreichender Klarheit aus den Akten ergibt, haben die Vorinstanzen auch nicht gegen Art. 29 Abs. 2 BV verstossen, indem sie von der Durchführung eines Augenscheins abgesehen haben.