Citation: 1C_289/2017 E. A

Am 5. Februar 2014 beschloss die Einwohnergemeinde Gelterkinden den Zonenplan Siedlung (inkl. Lärm-Empfindlichkeitsstufen) und das Zonenreglement Siedlung, den Teilzonenplan Ortskern und das Teilzonenreglement Ortskern, den Strassennetzplan Siedlung, eine Änderung des Reglements über die Ersatzabgabe für Parkplätze, den Zonenplan Landschaft und das Zonenreglement Landschaft sowie den Strassennetzplan Landschaft. Während der öffentlichen Planauflage gingen diverse Einsprachen ein. Der Gemeinderat Gelterkinden unterbreitete mit Schreiben vom 22. Juli 2014 die Planung zur regierungsrätlichen Genehmigung und ersuchte um Abweisung der Einsprachen. Mit Beschluss vom 25. August 2015 wies der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft einen Teil der Einsprachen als unbegründet ab, soweit er darauf eintrat, und sistierte die restlichen Einsprachen. Er genehmigte den Beschluss vom 5. Februar 2014 und erklärte ihn - mit Ausnahme insbesondere folgender Auflage (lit. d) bzw. Ausnahme (lit. k) betreffend Gewässerschutz und Erschliessung - als allgemeinverbindlich: Der Gemeinderat wird aufgefordert, innert fünf Jahren durch die Gemeindeversammlung (...) d) Bei den Gewässern gemäss den Vorgaben von Artikel 41a GschV (SR 814.201) beidseitig Uferschutzzonen festzulegen und insbesondere entlang der Ergolz und des Eibachs die bestehenden Uferschutzzonen zu verbreitern. Von der Genehmigung ausgeschlossen und teilweise zur Überarbeitung zurückgewiesen werden (...) k) Die im Strassennetzplan Siedlung festgelegte neue Erschliessungsstrasse im Gebiet "Lachmatt". Dagegen erhob die Einwohnergemeinde mit Eingabe vom 7. September 2015 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft. Dieses hiess die Beschwerde mit Urteil vom 19. Oktober 2016 teilweise gut, betreffend die erwähnte Auflage (lit. d) und Ausnahme (lit. k) wies es die Beschwerde hingegen ab.