Citation: 2C_576/2023 E. 5.3

5.3. Zudem erscheint entgegen den Vorbringen in der Beschwerde nicht willkürlich, dass die Vorinstanz in ihrem Entscheid Zitate der (deutschen) Website der Beschwerdeführerin anführt, ohne der Beschwerdeführerin diesbezüglich eine zusätzliche Äusserungsmöglichkeit eingeräumt zu haben. Die Zitate stammen von ihrer eigenen Website; schon deshalb ist nicht ersichtlich, weshalb sich die Beschwerde-führerin diesbezüglich auf eine Verletzung ihrer Gehörsrechte sollte berufen können. Hinzu kommt, dass die wesentlichen Begründungselemente im angefochtenen Zwischenentscheid des Verwaltungsgerichts alle bereits im Einspracheentscheid der Vorinstanz vom 7. Juni 2023 enthalten waren, wobei auch dieser insbesondere auf die Inhalte der Website der Beschwerdeführerin Bezug nimmt (wenn auch ohne wörtliche Zitate). Die von der Vorinstanz zusätzlich angeführten Wortzitate dienen vor diesem Hintergrund höchstens der Illustration der Sachverhaltsbasis, auf welcher bereits das verfahrensbeteiligte Amt entschieden hat, ohne aber an der Substanz der Begründungselemente etwas zu ändern. Angesichts der beschleunigten Natur des Verfahrens betreffend vorsorgliche Massnahmen musste die Vorinstanz der Beschwerdeführerin diesbezüglich keine zusätzliche Äusserungsmöglichkeit einzuräumen (auch die Replikrechte bestehen in Verfahren über vorsorgliche Massnahmen nur eingeschränkt, und ohnehin lediglich in Bezug auf neue und entscheidrelevante Tatsachen: vgl. BGE 139 I 189 E. 3.5; Urteile 2C_836/2020 vom 18. Februar 2021 E. 3.2.2; 2C_1109/2018 vom 13. Februar 2019 E. 2.3).