Citation: 7F_3/2023 E. 2

Hinsichtlich der im beanstandeten bundesgerichtlichen Urteil vom 6. September 2023 beurteilten Frage nach dem Ausstand bringt der Gesuchsteller vor, sein Rechtsanwalt habe im Verfahren vor dem Obergericht Zürich auf den Sachverhalt der beteiligten Richter verwiesen. Die Begründung betreffend die Befangenheit sei daher abzulehnen, zumal nicht nachgewiesen wurde, dass ein Ausstandsgesuch verlangt worden sei. Weiter macht er zusammengefasst geltend, das bundesgerichtliche Urteil ignoriere die von seinem Rechtsanwalt vorgebrachten, für eine Haftentlassung sprechenden Argumente bzw. habe sich mit diesen nicht hinreichend auseinandergesetzt. Die Begründung im beanstandeten Urteil sei nicht nachvollziehbar. Die positive Beurteilung des Gefängnisses Affoltern habe keine Berücksichtigung in der Urteilsbegründung gefunden. Im Urteil werde von fehlenden Zukunftsaussichten ausgegangen, was im Widerspruch zu den Ausführungen von Frau B.________ der Bewährungs- und Vollzugsdienste Zürich stehe, zumal diese festgestellt habe, dass eine erhebliche Fluchtgefahr zu verneinen sei und der Versetzung ins offene Vollzugsregime entsprochen werden könne. Unter E. 5.5 des beanstandeten bundesgerichtlichen Urteils werde zudem ausgeführt, es sei von einer Freiheitsstrafe von 32 Jahren auszugehen. Unter Berücksichtigung des richtigen Werts von 32 Monaten könne nicht gesagt werden, dass die verbüsste Haft noch nicht in grosse Nähe der zu erwartenden Freiheitsstrafe gerückt sei. Das Urteil von 6. September 2023 verletze die StPO, die BV, die EMRK und den UNO Pakt II.