Citation: 5C.147/2006 19.10.2006 E. 2.4

2.4.1 Schliesslich wirft die Berufungsklägerin der Vorinstanz eine mehrfache Verletzung von Art. 33 VVG vor. So erweise sich die Bestimmung von Art. 23 Abs. 1 AVB als ungewöhnlich und stünde zudem im Widerspruch zu derjenigen von Art. 37 AVB sowie von Art. 38 AVB und zu den besonderen Vertragsbedingungen der Police. 2.4.2 Soweit es sich hierbei nicht ohnehin um neue und damit unzulässige Vorbringen handelt, ist die Berufungsklägerin darauf hinzuweisen, dass ihr im Verfahren der eidgenössischen Berufung eine minimale Begründungspflicht obliegt (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Mit ihrer blossen Behauptung, eine konkrete Regel sei ungewöhnlich, ist noch keine Verletzung von Bundesrecht dargetan. Ebenso wenig kann es angehen, beliebige Bestimmungen der AVB einander gegenüber zu stellen und daraus einen Widerspruch abzuleiten, der zu Gunsten der Berufungsklägerin aufzulösen sei. Eine Prüfung der entsprechenden Vorbringen kann daher unterbleiben, da insbesondere nicht dargetan wird, inwiefern die Grundsätze der Vertragsauslegung verletzt sein könnten.