Citation: 7B_1232/2024 E. 6.3.6

6.3.6. Hinsichtlich der familiären Bindungen des Beschwerdeführers in der Schweiz ist zu berücksichtigen, dass er einen bei der Kindsmutter in der Schweiz lebenden minderjährigen Sohn hat, zu dem er - jedenfalls laut Berufungsurteil - eine tatsächlich gelebte Beziehung pflegt (vgl. dazu Urteil des Berufungsgerichts vom 28. September 2023 E. 9.6 S. 71 f.). Angesichts der oben dargelegten Umstände erweist sich die vorinstanzliche Auffassung, wonach seine Vaterschaft die anzunehmende ausgeprägte Fluchtgefahr nicht aufzuheben vermag, jedoch nicht als bundesrechtswidrig. Dabei durfte auch berücksichtigt werden, dass persönliche Kontakte ebenfalls im Ausland stattfinden oder mittels moderner Kommunikationsmittel aufrechterhalten werden können.