Citation: 1A.21/2001 11.04.2001 E. A

A.-A.________ wurde am 4. Oktober 2000 in Münchenstein getötet. Im Laufe der polizeilichen Ermittlungen betreffend dieses Tötungsdelikt wurde X.________ am 5. Oktober 2000 durch die Polizei als Auskunftsperson befragt. Ihr Anwalt ersuchte das Statthalteramt Arlesheim wiederholt um Einsicht in die Untersuchungsakten. Er erklärte, X.________ sei die Lebensgefährtin des Getöteten gewesen und werde gegen den Täter adhäsionsweise eine Genugtuungs- eventuell auch eine Schadenersatzforderung geltend machen. Als Lebensgefährtin des Getöteten komme X.________ Opferstellung gemäss Art. 2 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Hilfe an Opfer von Straftaten vom 4. Oktober 1991 (OHG; SR 312. 5) zu. Sie sei deshalb im Untersuchungsverfahren Partei und habe somit Anspruch auf Akteneinsicht. Mit Verfügung vom 16. November 2000 wies das Statthalteramt Arlesheim das Begehren um Akteneinsicht ab. Gegen diese Verfügung erhob X.________ beim Präsidium des Verfahrensgerichts in Strafsachen des Kantons Basel-Landschaft Beschwerde mit folgenden Anträgen: "1. Der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass Frau X.________ Opfer im Sinne von Art. 2 Abs. 2 des Opferhilfegesetzes sei.