Citation: 2C_165/2021 E. 6.3.2

6.3.2. Der Beschwerdeführer hat seine Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung für das erstinstanzliche und das Einspracheverfahren am 30. Dezember 2015 bzw. am 29. Februar 2016 gestellt. Zu diesem Zeitpunkt verfügten die Kinder - wie sich aus den nachträglichen Abklärungen gemäss den Vorgaben im bundesgerichtlichen Urteil vom 1. Mai 2019 ergeben hat - über kein bewilligtes Aufenthaltsrecht; die entsprechenden Bewilligungen sind ihnen erst in Genf Ende 2020/anfangs 2021 erteilt worden (vgl. vorstehende E. 4.1); zudem waren die weiteren Voraussetzungen für einen umgekehrten Familiennachzug nicht erfüllt. Unter diesen Umständen konnten die Kinder (bzw. heute nur noch die Tochter F.________) dem Beschwerdeführer damals grundsätzlich kein Anwesenheitsrecht im umgekehrten Familiennachzug verschaffen. Die Vorinstanz durfte deshalb ohne Verletzung von Bundesrecht davon ausgehen, dass keine ernsthaften Aussichten auf Erfolg bestanden haben.