Citation: 4P.166/2004 04.10.2004 E. 1

Das Kantonsgericht hat erst über die Frage der grundsätzlichen Haftung des Beschwerdegegners als Tierhalter, nicht aber über deren Umfang entschieden. Sein Urteil, das die Streitlage zwischen den Parteien nicht endgültig bereinigt, ist ein Zwischenentscheid, der gemäss Art. 87 Abs. 2 OG nur dann mit staatsrechtlicher Beschwerde angefochten werden kann, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirkt. Nach ständiger Praxis des Bundesgerichts ist indessen die staatsrechtliche Beschwerde unabhängig von dieser Voraussetzung zulässig, wenn auf eine gegen den gleichen kantonalen Entscheid eingereichte Berufung einzutreten ist (BGE 117 II 349 E. 2; 128 I 177 E. 1.2.2). So verhält es sich im vorliegenden Fall, weshalb die staatsrechtliche Beschwerde unter dem Gesichtspunkt von Art. 87 Abs. 2 OG entgegengenommen werden kann.