Citation: 8C_792/2021 E. 6.1

6.1. Gemäss Vorinstanz ist das SMAB-Gutachten voll beweiskräftig und gestützt darauf davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer wegen der PTBS während des Studiums in seiner psychomentalen Leistungsfähigkeit nach einer anfänglichen Akutphase um 20 % eingeschränkt gewesen sei. Für den Abschluss des Studiums habe der Beschwerdeführer daher rein rechnerisch rund einen Fünftel länger benötigt als ohne Gesundheitsschädigung. Indessen seien, so das kantonale Gericht weiter, die tatsächlichen Gegebenheiten des Studiums bei der Beurteilung der invaliditätsbedingten Verzögerung des Abschlusses von der IV-Stelle nicht berücksichtigt worden. Die Vorinstanz gestand dem Beschwerdeführer zu, dass er das erste Studien- (Assessment-) Jahr um zwei Semester habe verlängern müssen, weil er nicht in der Lage gewesen sei, die damals fälligen Prüfungen zu absolvieren. Ab diesem Zeitpunkt sei angesichts der 20%igen Leistungseinbusse bei Absolvierung von jeweils 24 statt der erforderlichen 30 Credits (ECTS) pro Semester von einer Verlängerung von insgesamt einem Jahr (fünf statt vier Semester je für das Bachelor- und das Masterstudium) auszugehen. Dabei berücksichtigte das kantonale Gericht, dass die jeweils im Semester nicht erworbenen ECTS (anders als im Assessmentjahr) nachgeholt werden konnten, ohne dass das ganze Studienjahr wiederholt werden musste oder dass der Beschwerdeführer jeweils immer wieder um ein Semester zurückgeworfen worden wäre. Gemäss Vorinstanz entstand dadurch also eine invaliditätsbedingte Verzögerung des Studiums von zwei Jahren (beziehungsweise vier Semestern). Die vom Beschwerdeführer geltend gemachte darüber hinausgehende Verlängerung bleibe zu seinen Lasten unbewiesen.