Citation: 5A_754/2021 E. 3.3.4

3.3.4. Der Einwand des Beschwerdeführers, der Gläubigerausschuss habe "implizite" das Einverständnis zu einem Vorgehen bei der Aufsichtsbehörde bereits an seiner Sitzung vom 13. Februar 2019 gegeben, ist unbehelflich. Nach den Sachverhaltsfeststellungen des Obergerichts geht aus dem Sitzungsprotokoll einzig hervor, "dass nur der Beschwerdeführer Einsicht in die Unterlagen der Masse D.________, insbesondere in den Vermögensverwaltungsvertrag begehrt". Inwiefern das Obergericht eine auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhende Sachverhaltsfeststellung getroffen habe (Art. 97 Abs. 1 BGG), legt der Beschwerdeführer nicht dar. Wenn das Obergericht darauf abgestellt hat, dass der Beschwerdeführer (gestützt auf seine Antwort nach entsprechender Rückfrage der Erstinstanz) als Einzelmitglied des Gläubigerausschusses Beschwerde erhoben habe, und gefolgert hat, dass er in dieser Eigenschaft nicht beschwerdelegitimiert sei, ist dies nicht zu beanstanden. Eine Verletzung von Art. 17 und Art. 237 SchKG durch die Bestätigung des erstinstanzlichen Entscheides liegt nicht vor; die fehlende Beschwerdelegitimation hat ein Nichteintreten zur Folge (AMONN/WALTHER, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 9. Aufl. 2013, § 6 Rz. 23 f.). Von einem Verstoss gegen das Verbot des überspitzten Formalismus (Art. 29 Abs. 1 BV; BGE 142 V 152 E. 4.2) kann nicht gesprochen werden.