Citation: 4A_521/2019 E. 1.1

1.1. Der für die Beschwerde in Zivilsachen erforderliche Streitwert von Fr. 30'000.-- ist unstrittig nicht erreicht (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Der Beschwerdeführer macht indessen geltend, es stelle eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung dar (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG), ob eine unbestritten gebliebene Tatsache mit der Anerkennung eines damit begründeten Rechtsanspruchs gleichgestellt werden kann. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers bedarf die von ihm aufgeworfene Rechtsfrage keiner höchstrichterlichen Klärung, zumal dem Gesetzeswortlaut bereits die Antwort entnommen werden kann: Soweit im Rahmen des Verhandlungs- und Dispositionsgrundsatzes (Art. 55 Abs. 1 und Art. 58 Abs. 1 ZPO) alle tatsächlichen Voraussetzungen eines Anspruchs hinreichend behauptet und von der Gegenpartei nicht bestritten werden, hat das Gericht in Rechtsanwendung von Amtes wegen (Art. 57 ZPO) die Forderung zuzusprechen; es sei denn, es hege Zweifel an der Richtigkeit nicht streitiger Tatsachen (Art. 153 Abs. 2 ZPO). Falls jedoch, wie vorliegend gemäss Feststellung der Vorinstanz zum Prozesssachverhalt, eine der kumulativ erforderlichen Voraussetzungen eines Anspruchs nicht rechtsgenüglich behauptet wurde, ist der Anspruch - ebenfalls in Rechtsanwendung von Amtes wegen - abzuweisen. Insofern der Beschwerdeführer zudem vorbringt, es sei als weitere Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung zu prüfen, ob ein Gericht in Rechtsanwendung von Amtes wegen die unzureichende Substanziierung einer Behauptung beanstanden darf, führt seine Argumentation ins Leere, zumal er sich richtig besehen wiederum auf den gleichen Themenkomplex bezieht. Entgegen dem, wovon der Beschwerdeführer auszugehen scheint, beschlägt die Frage der Substanziierung nur insoweit die Rechtsanwendung, als zu beurteilen ist, ob sie zureichend oder ungenügend ist. In diesem Sinne stellte die Vorinstanz zuerst in tatsächlicher Hinsicht fest, der Beschwerdeführer habe seine Forderung nicht konkret behauptet und wies den Anspruch sodann mangels erfüllter Voraussetzungen in Rechtsanwendung von Amtes wegen ab. Da sich nach dem vorstehend Gesagten keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG) stellt, ist die Beschwerde in Zivilsachen unzulässig.