Citation: 2C_501/2017 E. 2.2

2.2. Nach den unbestrittenen Erwägungen der Vorinstanz endete die Frist zur Leistung des Kostenvorschusses am 27. März 2017. Die Frist für eine Zahlung an das Gericht ist nach § 70 i.V.m. § 11 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Zürich vom 24. Mai 1959 (VRG; LS 175.2) und § 71 VRG i.V.m. Art. 143 Abs. 3 ZPO eingehalten, wenn der Betrag spätestens am letzten Tag der Frist zugunsten des Gerichts der Schweizerischen Post übergeben oder einem Post- oder Bankkonto in der Schweiz belastet worden ist. Gemäss einer der Beschwerde beigelegten Postquittung (Empfangsschein) wurde der verlangte Kostenvorschuss von Fr. 2'060.-- am 27. März 2017 bei der Poststelle Selnau im Namen des Beschwerdeführers zugunsten des Verwaltungsgerichts einbezahlt. Bei diesem Beweismittel handelt es sich um ein vor Bundesgericht zulässiges Novum, gab doch erst die angefochtene Nichteintretensverfügung dem Beschwerdeführer Anlass, es ins Verfahren einzubringen (Art. 99 Abs. 1 [i.V.m. Art. 117] BGG). Das Verwaltungsgericht räumt im bundesgerichtlichen Verfahren seinerseits ein, dass ihm ein Fehler unterlaufen sei und die vom Beschwerdeführer eingereichte Postquittung (Empfangsschein) die Rechtzeitigkeit der Leistung des Kostenvorschusses nachweise. Bei dieser Ausgangslage ist davon auszugehen, dass der Kostenvorschuss entgegen den Feststellungen im angefochtenen Urteil am 27. März 2017 und nicht erst am 29. März 2017 geleistet wurde. Die Eintretensvoraussetzung der rechtzeitigen Vorschussleistung im verwaltungsgerichtlichen Verfahren ist damit erfüllt und der Nichteintretensentscheid der Vorinstanz mit der Begründung, der Kostenvorschuss sei zu spät erfolgt, stellt eine formelle Rechtsverweigerung (Art. 29 Abs. 1 BV; BGE 135 I 6 E. 2.1 S. 9) dar.