Citation: 6B_28/2018 E. 12.2

12.2. Die Vorinstanz nimmt in Bezug auf die beschlagnahmten Vermögenswerte an, der Beschwerdeführer habe in der Hauptverhandlung mit Zustimmung seiner im Gerichtssaal anwesenden Ehefrau erklärt, sie seien - mit Ausnahme seines Freizügigkeitsguthabens und der Hälfte des Verwertungserlöses der Weinsammlung - unabhängig vom Ausgang des Verfahrens mit der Verwendung der bei ihnen beschlagnahmten Vermögenswerte zu Gunsten der Geschädigten einverstanden. Bei dieser Sachlage könne aus verfahrensökonomischen Gründen auf eine Prüfung der Voraussetzungen von Art. 70 Abs. 1 StGB hinsichtlich jeder einzelnen Position verzichtet werden. Die betreffenden Vermögenswerte seien somit einzuziehen. Hinsichtlich des Freizügigkeitsguthabens von CHF 169'020.15 nimmt die Vorinstanz an, dieses sei grösstenteils mit den Arbeitgeberbeiträgen der B.________ AG und den Arbeitnehmerbeiträgen des bei dieser Firma formell angestellten Beschwerdeführers geäufnet worden. Die deliktische Herkunft der entsprechenden Mittel stehe in Anbetracht der Akontozahlungen für Lizenzgebühren ausser Frage. Auf eine genaue Berechnung des Anteils des Freizügigkeitsguthabens, der aus dieser Quelle gespiesen worden sei, könne im Hinblick darauf, dass der übrige Teil für die Sicherung der Ersatzforderung gegen den Beschwerdeführer zu verwenden sein werde, verzichtet werden. Der einzuziehende Betrag werde auf die Hälfte des Freizügigkeitsguthabens, d.h. CHF 84'510.--, festgelegt (angefochtenes Urteil S. 84 f.). Bei der Berechnung der Ersatzforderung gegen den Beschwerdeführer geht die Vorinstanz von einem Deliktserlös von über CHF 170 Mio. aus. Der Wert der einzuziehenden Vermögenswerte des Beschwerdeführers betrage maximal CHF 70 Mio. (davon liquide Positionen im Wert von rund CHF 54 Mio.). Vor diesem Hintergrund legte die Vorinstanz zu Lasten des Beschwerdeführers eine Ersatzforderung der Eidgenossenschaft in Höhe von CHF 100'000'000.-- fest. Dabei ordnete sie an, dass zur Deckung dieser Forderung ein Betrag von CHF 84'510.-- (Hälfte des Freizügigkeitsguthabens) verwendet werde. Dementsprechend erhielt sie die Beschlagnahme dieses Betrages aufrecht (angefochtenes Urteil S. 93 f., 140).