Citation: 8C_456/2022 E. 1.2

1.2. Formell handelt es sich beim angefochtenen Urteil um einen Rückweisungsentscheid. Rückweisungsentscheide sind grundsätzlich Zwischenentscheide, die nur unter den Voraussetzungen von Art. 92 oder 93 BGG beim Bundesgericht anfechtbar sind, auch wenn damit über materielle Teilaspekte der Streitsache entschieden wird. Wenn jedoch der unteren Instanz, an die zurückgewiesen wird, kein Entscheidungsspielraum mehr verbleibt und die Rückweisung nur noch der Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten dient, handelt es sich materiell um einen Endentscheid (Urteil 8C_621/2021 vom 18. Mai 2022 E. 1, nicht publiziert in BGE 148 V 311). Das Urteil, mit dem die Vorinstanz die Rentenhöhe (hier basierend auf einer Erwerbsunfähigkeit von 13 %), nicht aber den frankenmässigen Rentenbetrag festsetzt und insofern verbindliche Vorgaben macht, ist daher als Endentscheid zu qualifizieren. Auf die Beschwerde des Unfallversicherers ist somit einzutreten (vgl. statt vieler: Urteil 8C_65/2022 vom 3. Juni 2022 E. 1).