Citation: 4A_378/2010 29.09.2010 E. 2

2.1 Die Vorinstanz qualifizierte den von den Parteien abgeschlossenen Vertrag als Werkvertrag und führte aus, es sei erstellt, dass es auf der Baustelle Villigen wegen schlechter Arbeit zu Problemen kam und dass der Grundputz Löcher aufwies, wogegen auf der Baustelle Brugg lediglich kleinere Mängel aufgetaucht seien, welche die Beschwerdegegnerin zum grossen Teil behoben habe. Der auf der Baustelle Villigen tätige Bauführer habe die dort nicht ordnungsgemäss ausgeführten Arbeiten dem Beschwerdeführer, mit dem er in einem eigenen Vertragsverhältnis gestanden sei, jeweils vor Ort oder persönlich mitgeteilt. Dass der Beschwerdeführer die betreffenden Rügen auch an die Beschwerdegegnerin weitergeleitet habe, sei damit jedoch nicht erstellt. Der Beschwerdeführer habe aufgrund des Zugeständnisses der Beschwerdegegnerin lediglich nachzuweisen vermocht, dass er die behaupteten Mängel erstmals zwei Monate nach Abschluss der Arbeiten gerügt habe. Selbst wenn die zu diesem Zeitpunkt erfolgte Mängelrüge hinreichend substanziiert gewesen sein sollte, wäre sie als verspätet zu betrachten. Da es somit am Nachweis einer rechtzeitigen, substanziierten Mängelrüge fehle, hätten die Arbeiten der Beschwerdegegnerin als genehmigt zu gelten und sei diese nach Art. 370 Abs. 2 OR von der Mängelhaftung befreit. Die Werklohnforderung sei somit begründet. 2.2 Der Beschwerdeführer beanstandete die Anwendung der Bestimmungen über den Werkvertrag nicht und erhebt auch keine substanziierten Sachverhaltsrügen (vgl. E. 1 hiervor), rügt jedoch sinngemäss, die Vorinstanz habe Art. 367 Abs. 1 OR verletzt, indem sie Verwirkung der Mängelrechte mangels rechtzeitiger Mängelrüge angenommen habe. Was er dazu ausführt, belegt indessen, dass er die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz missverstanden hat. Er bringt vor, die Vorinstanz vertrete den Standpunkt, es genüge nicht, wenn der Unternehmer rechtzeitig eine Mängelrüge erhalte und daraus entnehme, dass seine Arbeit vom Besteller nicht angenommen werde. Vielmehr müsse der Besteller selber diese Mängelrüge erstattet haben. Diese Rechtsauffassung lässt sich indessen dem angefochtenen Urteil nicht entnehmen. Vielmehr geht die Vorinstanz davon aus, die vom Bauführer bemerkten Mängel seien innerhalb der Rügefrist lediglich dem Besteller, nicht aber dem Unternehmer angezeigt worden. Inwiefern bei dieser Sachlage eine Bundesrechtsverletzung gegeben sein soll, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf und ist nicht ersichtlich.