Citation: 5A_300/2022 E. 2.3

2.3. Vor Bundesgericht macht der Beschwerdeführer erneut geltend, dass er aus gesundheitlichen Gründen im März 2020 eine Auszeit in Thailand gemacht habe und er aufgrund der Covid-19-Pandemie seine Rückkehr in die Schweiz habe aufschieben müssen, weil es keine Interkontinentalflüge mehr gegeben habe. Insofern habe er sich im Zeitpunkt der Zustellung der Vorladung unfreiwillig im Ausland befunden. Er habe alle nötigen Vorkehrungen getroffen und die Zustellungen an die von ihm bevollmächtigte Person hätten anfänglich auch gut funktioniert; dass schliesslich die Vorladung für die Hauptverhandlung nicht habe zugestellt werden können, dürfe nicht zu seinen Ungunsten ausgelegt werden. Da ihm die Vorladung nicht zugestellt worden sei, habe er keine Kenntnis vom Verhandlungstermin und damit keine Möglichkeit gehabt, dem Gericht seine Sicht der Dinge darzulegen sowie zu den Ausführungen der Mutter und zu den Äusserungen des Kindes Stellung zu nehmen.