Citation: 6B_1087/2022 E. 7.5

7.5. Wenn die Beschwerdeführerin weiter eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung rügt und zur Begründung vorbringt, es sei "klar aktenwidrig", dass C.A.________ und D.A.________ keine Gewalttätigkeiten von B.A.________ begangen im April 2018 oder in der kürzerer Vergangenheit vor der Verhaftung der Beschwerdeführerin geschildert hätten (Beschwerde S. 9), kann ihr nicht zugestimmt werden. Die Vorinstanz verweist auf die erstinstanzliche Aussagewürdigung, der sie beipflichtet (angefochtenes Urteil S. 20). Die erste Instanz war zum Schluss gekommen, dass starke Zweifel betreffend die Glaubhaftigkeit der Aussagen von C.A.________ bestehen würden (erstinstanzliches Urteil S. 59). In Bezug auf die Aussagen von D.A.________ erwägt die erste Instanz, dass diese deutliche aggravierende Tendenzen aufweisen würden (erstinstanzliches Urteil S. 71). Wenn die Vorinstanz unter Verweis auf die erstinstanzliche Aussagewürdigung zum Schluss kommt, keines der Kinder habe Gewalttätigkeiten von B.A.________ gegen die Beschwerdeführerin konkret begangen am 5. April 2018 oder pauschal in der kürzeren Vergangenheit vor ihrer Verhaftung geschildert (angefochtenes Urteil S. 20), ist dies unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden. Von einer Verletzung der vorinstanzlichen Begründungspflicht (Beschwerde S. 9 f.) kann zudem keine Rede sein.