Citation: 6S.173/2003 05.12.2003 E. 1

Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung von Art. 63 und Art. 41 Ziff. 1 Abs. 1 StGB geltend. Er bringt vor, die Vorinstanz habe trotz gegenteiliger Erklärung wie schon im ersten Urteil einerseits seinen automobilistischen Leumund sowie sein Tatverschulden zu stark und anderseits den erlittenen Führerausweisentzug, das Wohlverhalten seit dem Vorfall, den Besuch eines Kurses für wiederholt alkoholauffällige Fahrzeuglenker sowie die aus beruflichen Gründen erhöhte Strafempfindlichkeit zu wenig berücksichtigt. Die Möglichkeit, die Freiheitsstrafe in Halbgefangenschaft zu vollziehen oder sie durch gemeinnützige Arbeit abzuverdienen, sei nur theoretischer Natur. Die Vorinstanz habe ihr eine unrealistische Bedeutung beigemessen. Die ausgesprochene Strafe sei nach wie vor unverhältnismässig hart, insbesondere auch wegen des zu Unrecht verweigerten bedingten Strafvollzugs. Dieser hätte ihm auf Grund seines Vorlebens, insbesondere seines anstandslosen Verhaltens seit der Tat, seines Leumunds und seines "Sorgens" für die Familie gewährt werden müssen (Beschwerde, S. 5-16).