Citation: 9C_736/2022 E. B

B.a. Nachdem die Dienststelle Arena A.________ die Steuernachforderung mit Stellungnahme vom 17. Januar 2019 bestritten und den Erlass einer begründeten Verfügung verlangt hatte, erhöhte die ESTV mit Verfügung vom 19. November 2019 die Steuernachforderung für die Steuerperioden 2015 bis 2017 (Zeit vom 24. Juli 2015 bis zum 31. Dezember 2017, Abrechnungsperiode 3. Quartal 2015 bis 4. Quartal 2017) auf Fr. 5'703'924.- nebst Zins zu 4 % seit dem 28. Februar 2018 (Spezialverfall). Mit Einspracheentscheid vom 16. Dezember 2020 wies die ESTV eine Einsprache gegen diese Verfügung ab respektive änderte sie die Verfügung zu Ungunsten der Dienststelle Arena A.________, indem sie die Steuernachforderung für die betroffenen Steuerperioden auf Fr. 5'954'643.- zuzüglich Verzugszinsen von 4 % seit dem 28. Februar 2019 erhöhte. Die Nachforderung resultierte im Wesentlichen daraus, dass die ESTV den von der Dienststelle Arena A.________ geltend gemachten Vorsteuerabzug für das Jahr 2017 auf den Investitionen für den Bau der "Sportanlagen" wegen Subventionsbezug massiv kürzte. Konkret ging die ESTV von folgenden Geldern aus, welche die Dienststelle Arena A.________ erhalten habe (vgl. Einspracheentscheid vom 16. Dezember 2020 S. 2 f.) : - Beiträge des Bundes, handelnd durch das Bundesamt für Sport BASPO, sowie des Kantons Bern aus dem Sport-Toto-Fonds im Umfang von gesamthaft Fr. 14 Mio. Der Kanton Bern entrichtete am 22. Mai 2019 eine weitere Zahlung von Fr. 3.47 Mio. - Buchgewinn aus dem Landverkauf E.________ in Höhe von Fr. 14'623'963.- (gemäss Buchung auf dem Bilanzkonto Nr. xxx "Spezialfinanzierung Entwicklung V.________ / G.________" vom 31. Dezember 2006). - Buchgewinn aus dem Landverkauf H.________ in Höhe von Fr. 2'855'241.- (gemäss Buchung auf dem Bilanzkonto Nr. xxx "Entwicklung V.________ / G.________" vom 31. Dezember 2012). - Aufwertung betreffend Baurechtszinsen B.________ AG im Umfang von Fr. 43.24 Mio. - Darlehen von der spezialfinanzierten Dienststelle "Buchgewinne der Stadt U.________" in Höhe von Fr. 13'002'304.- B.b. Eine Beschwerde der Einwohnergemeinde U.________, Dienststelle Arena A.________, gegen den Einspracheentscheid der ESTV hiess das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 27. Juni 2022 "im Sinne der Erwägungen" gut, soweit es darauf eintrat. Es hob den Einspracheentscheid der ESTV auf und setzte das Steuerguthaben der Dienststelle Arena A.________ für die Steuerperioden 2015 bis 2017 (Zeit vom 24. Juli 2015 bis zum 31. Dezember 2017) auf Fr. 4'802'700.55 nebst gesetzlichen Vergütungszinsen fest. Zur Berechnung der Vergütungszinsen wies es die Sache an die Vorinstanz zurück. Es begründete die Gutheissung der Beschwerde im Wesentlichen damit, dass in den streitbetroffenen Beträgen, die der Dienststelle Arena A.________ von ihrem "Muttergemeinwesen", der Einwohnergemeinde U.________, gutgeschrieben worden seien (Buchgewinne aus Landverkäufen E.________ und H.________ sowie Aufwertungsgewinn betreffend Baurechtszinsen), Einlagen im Sinne von Art. 18 Abs. 2 lit. e des Bundesgesetzes vom 12. Juni 2009 über die Mehrwertsteuer (MWSTG; SR 641.20) und keine Subventionen oder andere öffentlich-rechtliche Beiträge im Sinne von Art. 18 Abs. 2 lit. a MWSTG zu sehen seien, weswegen insoweit keine Vorsteuerkürzung nach Art. 33 Abs. 2 MWSTG angezeigt sei.