Citation: 5A_482/2024 E. 4.3

4.3. Auch in ihren weiteren Ausführungen wirft die Beschwerdeführerin dem Kantonsgericht verschiedentlich vor, den Sachverhalt unzutreffend festgestellt, insbesondere aber dem Gutachten und den Aussagen der Beiständin ein zu grosses Gewicht beigelegt und weitere Umstände missachtet zu haben. Dabei unterbreitet sie dem Bundesgericht ihre eigene Darstellung der tatsächlichen Geschehnisse und die ihres Erachtens korrekte Beweiswürdigung, wie wenn das Bundesgericht Sachverhaltsfragen frei prüfen könnte. Sie weicht von der Darstellung des Sachverhalts durch das Kantonsgericht respektive von dessen Beweiswürdigung ab, ohne diesem eine offensichtlich unrichtige oder sonst wie Bundesrecht verletzende Feststellung des Sachverhalts vorzuwerfen. Damit trägt sie keine den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG genügenden Rügen vor (vgl. vorne E. 2.2). In der Folge ist damit von dem durch das Kantonsgericht festgestellten Sachverhalt auszugehen.