Citation: 1P.305/2004 16.08.2004 E. 1

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Endentscheid (Art. 86 Abs. 1 OG), mit dem das Obergericht die Beschwerde der Beschwerdeführer gegen die Verfügung der Staatsanwaltschaft abgewiesen hat, die sich sowohl weigerte, das eingestellte Strafverfahren wieder aufzunehmen, als auch ein neues Strafverfahren zu eröffnen. Als Eltern des tödlich verunglückten Knaben sind die Beschwerdeführer Opfer im Sinne von Art. 2 OHG und damit grundsätzlich befugt, sich gegen Beides zur Wehr zu setzen (Art. 8 OHG; BGE 128 I 218 E. 1.1). Da indessen die Beschwerdeführer mit der Wiederaufnahme des eingestellten Verfahrens nicht mehr erreichen könnten als mit der (Neu-)Eröffnung eines Strafverfahrens, haben sie kein aktuelles Rechtsschutzinteresse im Sinne von Art. 88 OG, mit staatsrechtlicher Beschwerde prüfen zu lassen, ob sie einen verfassungsrechtlichen Anspruch auf eine solche Wiederaufnahme hätten; auf die Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten. Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass, sodass auf die Beschwerde, soweit sie sich gegen die Weigerung des Obergerichts richtet, die Eröffnung eines Strafverfahrens anzuordnen, und unter dem Vorbehalt gehörig begründeter Rügen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 125 I 492 E. 1b; 122 I 70 E. 1c; 121 I 334 E. 1c), einzutreten ist.