Citation: 8C_606/2022 E. 5.1

5.1. Das kantonale Gericht hat in Bezug auf die über den 28. Februar 2021 hinaus geklagten, organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden den adäquaten Kausalzusammenhang anhand der praxisgemäss ausschlaggebenden Kriterien nach BGE 115 V 133 E. 6c/aa geprüft und verneint. Es nahm zu Gunsten des Beschwerdeführers an, das massgebende Ereignis vom 28. Dezember 2006 sei als mittelschwerer Unfall im Grenzbereich zu den leichten Unfällen einzustufen. Nach der einschlägigen Rechtsprechung müssten diesfalls für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges ein Kriterium besonders ausgeprägt oder mindestens vier der sieben Kriterien in einfacher Form erfüllt sein, damit der adäquate Kausalzusammenhang bejaht werden könnte (vgl. SVR 2020 UV Nr. 1 S. 1, 8C_117/2019 E. 7.1 i.f. mit Hinweisen). Die Vorinstanz bejahte nach einlässlicher Würdigung der massgebenden Umstände einzig eine längere ärztliche Behandlung sowie körperliche Dauerschmerzen, jedoch nicht in besonders ausgeprägt erfüllter Form.