Citation: 7B_151/2025 E. 2.3.6

2.3.6. In umfassender Würdigung der vorgenannten Vorfälle, der unbestrittenen Waffenaffinität des Beschwerdeführers und der aktuellen psychiatrischen Vorabstellungnahme gelangt die Vorinstanz zur Schlussfolgerung, es müsse ernsthaft und konkret befürchtet werden, dass sich der Beschwerdeführer auch in Zukunft Schusswaffen beschaffen werde und es aufgrund seines wahnhaften Krankheitsbilds erneut zu Situationen kommen könnte, in denen er sich bedroht fühle. Aufgrund seiner paranoiden Wahnvorstellungen, die gemäss dem aktuellen Gutachten deliktsrelevant seien, könne nicht darauf vertraut werden, dass es in solchen Situationen, in denen sich der Beschwerdeführer verfolgt fühle, nicht zum Schusswaffeneinsatz und damit zu einem schweren Verbrechen käme. Insgesamt bestehe damit die ernsthafte und unmittelbare Gefahr, dass vom Beschwerdeführer in Freiheit schwere Gewaltverbrechen zu befürchten seien, weshalb im Falle des Beschwerdeführers der Haftgrund der Ausführungsgefahr zu bejahen sei.