Citation: 4A_446/2020 E. 6.3

6.3. Die Vorinstanz hielt fest, der Beschwerdeführer führe zwar aus, wer, wann, wieviele Stunden gearbeitet habe, zeige jedoch mehrheitlich nicht auf, welche Arbeiten jeweils erbracht worden seien. Pauschale Umschreibungen wie "Vorprojektphase, Zusatzleistungen", "Studium von Lösungsmöglichkeiten", "Projektphase" oder "Ausführungsphase" genügten nicht; denn damit sei es nicht möglich, zu überprüfen, ob die über einen Zeitraum von rund drei Jahren (mutmasslich) aufgewendeten 928,5 Arbeitsstunden bei sorgfältigem Vorgehen objektiv notwendig gewesen seien, um zu den vom Beschwerdeführer präsentierten Arbeitsergebnissen (insbesondere Pläne Ist-Zustand, Baugesuch, Baupläne, Brandschutzbeschrieb und -pläne) zu kommen und letztlich die angestrebte Baubewilligung zu erlangen. Spätestens als der Beschwerdegegner in seiner Klageantwort die Höhe, Notwendigkeit und Nachvollziehbarkeit des geltend gemachten (Zeit-) Aufwands bestritten und ausserdem auf die mangelnde Substanziierung hingewiesen habe, hätte der Beschwerdeführer seine Behauptungen zu den erbrachten Arbeiten substanziiert, d.h. in Einzeltatsachen gegliedert, umfassend und klar darzulegen gehabt. Hinzu komme, dass sich der Beschwerdeführer weder in der Klage noch in der Replik zu den Bemessungsgrundlagen für seine effektiven Selbstkosten geäussert habe. So fehle es beispielsweise an jeglichen Tatsachenbehauptungen in Bezug auf die effektiven Lohnkosten für die eingesetzten Arbeitnehmer.