Citation: 5P.185/2005 31.08.2005 E. 1

Als willkürlich rügt der Beschwerdeführer zunächst die vorinstanzlichen Erwägungen zur Rechtzeitigkeit der Klage. Der Kantonsgerichtsausschuss hat diesbezüglich festgehalten, dass der Kreispräsident im Amtsverbotsverfahren selbst entscheiden oder einer Partei Frist zur Klage ansetzen kann (Art. 154 Abs. 3 ZPO/GR), und erwogen, diese Frist sei verlängerbar, denn nach Art. 60 Abs. 1 ZPO/GR seien nur Rechtsmittelfristen sowie solche, die im Gesetz oder bei der Ansetzung ausdrücklich so bezeichnet würden, peremptorisch, während alle anderen Fristen erstreckt werden könnten. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, ist nicht geeignet, Willkür darzutun. Entgegen seiner Behauptung ist es belanglos, ob die Fristansetzung als Verfügung oder Entscheid anzusehen ist, weil es sich bei der angesetzten Frist so oder anders nicht um eine Rechtsmittel-, sondern um eine Klagefrist handelt und entsprechend nicht die Rechtskraft dieser Fristansetzung zur Diskussion steht. Dass die Frist zur Klageeinreichung peremptorischer Natur sei, behauptet der Beschwerdeführer indes selbst nicht.