Citation: 8C_298/2019 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz eine Verletzung der Untersuchungspflicht (Art. 43 ATSG) sowie eine offensichtlich unrichtige bzw. unvollständige Sachverhaltsfeststellung hinsichtlich des psychischen Leidens vor. Sie hält dazu im Wesentlichen fest, dass sie seit September 2017 ambulant psychiatrisch-psychotherapeutisch behandelt werde, nachdem sie sich vom 14. August bis 9. September 2017 stationär in der Klinik E.________ aufgehalten habe. Die Feststellung im angefochtenen Entscheid, dass sie sich nicht in einer psychiatrischen Behandlung oder fachärztlich delegierten psychotherapeutischen Betreuung befinde, sei daher falsch. Sie beruft sich dazu auf den Arztbericht des Dr. med. F.________, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, Psychosomatische und Psychosoziale Medizin SAPPM, Oberarzt Psychosomatik, Klinik E.________, vom 13. Dezember 2017. Diesem Dokument ist allerdings nur zu entnehmen, dass die Versicherte psychotherapeutisch behandelt wird. Zudem wies Dr. med. D.________ darauf hin, dass es sich bei Dr. med. F.________ nicht um einen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie handelt, weshalb auch keine psychiatrische Behandlung durch ihn habe stattfinden können oder stattfinde. Bereits deswegen erweist sich die vorinstanzliche Feststellung nicht als offensichtlich unrichtig. Dr. med. D.________ zeigte des Weiteren auf, dass sich weder aus dem Bericht des Dr. med. F.________ noch aus den übrigen, seit der Neuanmeldung ergangenen medizinischen Akten eine fachärztlich erhobene psychiatrische Diagnose ergebe. Insbesondere werde auch die von Dr. med. G.________, Fachärztin FMH für allgemeine innere Medizin und Rheumatologie, Spital H.________, gestellte Diagnose eines generalisierten Schmerzsyndroms mit somatischen und psychischen Faktoren weder eingehend begründet noch belegt. Angesichts der Aktenlage schadet es vorliegend (entgegen der Beschwerdeführerin) nicht, dass Dr. med. D.________ selbst nicht über die Qualifikation als Facharzt für Psychiatrie verfügt. Da er sich hinreichend mit der fehlenden fachärztlichen Diagnosestellung auseinandersetzte, kann zudem nicht gesagt werden, seine Feststellungen beruhten auf einer lückenhaften Dokumentation. Etwas anderes ergibt sich auch nicht daraus, dass die Beschwerdeführerin die vor der Rückenoperation zuletzt ausgeübte Arbeit als Hilfskraft in einer Cafeteria nicht wieder aufnehmen konnte. Denn diese Tätigkeit entsprach (wie die Vorinstanz unter Hinweis auf die Ausführungen des Dr. med. D.________ festhielt) ohnehin nicht den im Gutachten des Instituts C.________ gestellten Anforderungen an eine adaptierte Tätigkeit.