Citation: 6B_1380/2023 E. 1.4.5

1.4.5. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich seinen Einwand, der Beschwerdegegner 2 habe widersprüchlich und unstimmig ausgesagt auf dessen Angaben im Rahmen der rechtsmedizinischen Untersuchung stützt (Beschwerde S. 8), ist er nicht zu hören. Er setzt sich nicht mit der entsprechenden Erwägung der Vorinstanz auseinander und genügt damit den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Diesbezüglich hält die Vorinstanz im Sinne einer Alternativbegründung fest, die Sachverständige habe anlässlich der Berufungsverhandlung ausgesagt, aus den Aussagen des Beschwerdegegners 2 sei nicht hervorgegangen, wann der Beschwerdeführer das Messer gezückt haben solle (Urteil S. 10 f. E. 3.4.3). Auf die in diesem Zusammenhang aufgeworfene Frage des Beschwerdeführers (Beschwerde S. 8), ob, entgegen der Auffassung der Vorinstanz, (auch nicht justizförmig erhobene) Aussagen eines Opfers im Rahmen einer medizinischen Exploration in die Beweiswürdigung einbezogen werden können, wenn sie sich zugunsten der beschuldigten Person auswirken könnten, braucht daher (insbesondere auch im Lichte des bereits Ausgeführten [E. 1.4.2]) nicht weiter eingegangen zu werden.