Citation: 6B_919/2021 E. 1.2

1.2. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, weil ihn die Vorinstanz nicht persönlich angehört habe, seien Art. 6 Ziff. 1 EMRK und Art. 29 Abs. 2 BV verletzt, kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. Wird die BV oder die EMRK als verletzt behauptet, besteht eine qualifizierte Rügepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 145 V 304 E. 1.2; 142 III 364 E. 2.4). Dieser kommt der Beschwerdeführer nicht rechtsgenügend nach. Ob im Rahmen eines verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahrens nach Art. 62d StGB, wie dem vorliegenden, eine mündliche Verhandlung durchzuführen ist (vgl. Urteile 6B_699/2019 vom 16. Januar 2020 E. 1.4; 6B_1070/2016 vom 23. Mai 2017 E. 3.2), beurteilt sich im Übrigen nach kantonalem Verfahrensrecht, welches das Bundesgericht - von hier nicht relevanten Ausnahmen abgesehen - nur auf Willkür überprüft (BGE 145 I 121 E. 2.1; 142 IV 70 E. 3.3.1 mit Hinweis). Die Rüge der Willkür muss explizit vorgebracht und substanziiert begründet werden (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG), was der Beschwerdeführer nicht tut, weshalb auch insofern auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann. Darüber hinaus ist schliesslich fraglich, ob hinsichtlich einer persönlichen Anhörung des Beschwerdeführers im vorinstanzlichen Verfahren überhaupt ein rechtlich geschütztes Interesse angenommen werden kann, zumal die Vorinstanz seinen Rekurs gutgeheissen, den von ihm angefochtenen Beschluss aufgehoben und den Beschwerdegegner angewiesen hat, ihn innert Frist aus der stationären therapeutischen Massnahme zuhanden der Erwachsenenschutzbehörde bzw. der JVA Bostadel zu entlassen (vgl. Urteil 6B_1439/2020 vom 18. November 2021 E. 1.2 f.).