Citation: 8C_481/2008 04.11.2008 E. 4.1

4.1.1 Die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zu erneuter Abklärung (mit noch offenem Ausgang) gilt praxisgemäss (BGE 132 V 215 E. 6.1 S. 235 mit Hinweisen; Urteile 8C_671/2007 vom 13. Juni 2008, E. 4.1, und U 199/02 vom 10. Februar 2004, E. 6) für die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten als volles Obsiegen im Sinne von Art. 66 Abs. 1 BGG, unabhängig davon, ob sie überhaupt beantragt, oder ob das entsprechende Begehren im Haupt- oder im Eventualantrag gestellt wird. Laut Abs. 3 des Art. 66 BGG hat jedoch unnötige Kosten zu bezahlen, wer sie verursacht hat. 4.1.2 Im vorliegenden Fall ist der nach dem Gesagten obsiegenden Beschwerdeführerin vorzuhalten, dass sie weder im Verwaltungsverfahren (Vorbescheid vom 6. September 2007, Verfügungen vom 17. Dezember 2007 und 16. Januar 2008) noch anlässlich des kantonalen Beschwerdeprozesses (vgl. Beschwerdeantwort vom 15. Februar 2008) Zweifel bezüglich der invalidenversicherungsrechtlichen Relevanz der durch Dr. med. H.________ (mit Expertise vom 5. Mai 2007) attestierten Einschränkung des Leistungsvermögens geäussert hat. Erst im Rahmen der letztinstanzlichen Beschwerdeerhebung wurden unter Bezugnahme auf die - aber bereits vom 17. März 2007 datierende - höchstrichterliche Rechtsprechung (SVR 2008 IV Nr. 8 S. 23, I 649/06) entsprechende Bedenken angemeldet. Wäre ein diesbezüglicher Hinweis in einem früheren Verfahrensstadium erfolgt, spätestens jedoch im kantonalen Beschwerdeprozess - wozu die IV-Stelle auf Grund der in Art. 61 lit. c ATSG verankerten Mitwirkungspflicht im Sinne der Begründungs- und Rügepflicht der Parteien (vgl. Kieser, ATSG-Kommentar, Zürich/Basel/Genf 2003, Rz. 59 zu Art. 61) gehalten gewesen wäre -, hätte sich das Verfahren vor dem Bundesgericht vermeiden lassen bzw. wäre auf eine allfällige gegen den Rückweisungsentscheid der Vorinstanz gerichtete Beschwerde der Versicherten nicht eingetreten worden (BGE 133 V 477; Urteil 8C_310/2008 vom 23. Juni 2008, E. 1 und 2, je mit Hinweisen). Insofern hat die Beschwerdeführerin unnötige Kosten nach Art. 66 Abs. 3 BGG verursacht. Trotz Obsiegens sind ihr daher die Gerichtskosten aufzuerlegen (vgl. auch Urteil H 276/99 vom 19. Mai 2000, E. 5b; Seiler/von Werdt/Güngerich, Bundesgerichtsgesetz [BGG], Bern 2007, Rz. 41 zu Art. 66). Ferner hat sie der Beschwerdegegnerin eine dem Aufwand entsprechende Parteientschädigung auszurichten (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG; vgl. ARV 2005 S. 290, E. 3, C 201/04; Seiler/von Werdt/Güngerich, a.a.O., Rz. 31 ff. zu Art. 68). 4.2 Für das vorinstanzliche Verfahren hat das kantonale Gericht die heutige Beschwerdegegnerin in Anbetracht des Prozessausgangs von der Bezahlung der Verfahrenskosten befreit und ihr eine Parteientschädigung zugesprochen (Dispositiv-Ziffern 2 und 3 des Entscheids). Aus den hievor dargelegten Gründen besteht keine Veranlassung, die Vorinstanz zu einer Neuverlegung von Gerichtskosten und Parteikostenersatz anzuweisen (in BGE 126 V 363 nicht publizierte E. 6 des Urteils U 350/99 vom 25. September 2000 [RKUV 2000 Nr. U 409 S. 411]; Urteil C 113/05 vom 16. August 2005, E. 5).