Citation: 8C_583/2023 E. A

A.a. Die 1962 geborene A.________ arbeitete teilzeitlich als Reinigungskraft in einer Arztpraxis. Am 10./17. Oktober 2016 meldete sie sich bei der IV-Stelle des Kantons St. Gallen (nachfolgend IV-Stelle) zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 15. März 2018 verneinte diese den Rentenanspruch nach der gemischten Methode (Erwerbsanteil 40 %, Haushalt 60 %; Invaliditätsgrad 0 %). A.b. Am 18. März 2019 meldete sich die Versicherte bei der IV-Stelle erneut zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 19. Januar 2021 wies diese den Rentenanspruch erneut ab (Invaliditätsgrad 36 %). Auf Beschwerde der Versicherten beim Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen hin widerrief die IV-Stelle diese Verfügung und stellte weitere Abklärungen in Aussicht. Mit Verfügung vom 16. Juni 2021 schrieb das kantonale Gericht das Beschwerdeverfahren als gegenstandslos ab. A.c. Die IV-Stelle holte u.a. einen Abklärungsbericht Haushalt vom 29. Juli 2020 und ein polydisziplinäres (internistisches, orthopädisches und psychiatrisches) Gutachten des Medizinischen Gutachtenzentrums Region St. Gallen GmbH (MGSG) vom 21. September 2021 ein. Mit Verfügung vom 9. Mai 2022 verneinte sie den Rentenanspruch nach der gemischten Methode (Erwerbsanteil 40 %, Haushalt 60 %; Invaliditätsgrad 27 %).