Citation: 6B_520/2020 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer wendet sich überdies gegen die Schuldsprüche der Urkundenfälschung, der Erschleichung einer falschen Beurkundung sowie der Misswirtschaft im Sachverhaltskomplex "E.________.ch AG". Diesem Sachverhaltskomplex liegt der Verkauf des Projekts "Werbe-Marketingplattform E.________" durch die L.________ AG an die E.________ Holding AG mit Vertrag vom 3. Januar 2006 zugrunde. Dem Beschwerdeführer wird in diesem Kontext im Einzelnen vorgeworfen, er habe als einzelzeichnungsberechtigtes Mitglied des Verwaltungsrats der L.________ AG am 16. September 2003 der E.________.ch AG, deren Geschäftsführer und Alleinaktionär er war, im Hinblick auf eine Kapitalerhöhung von Fr. 100'000.-- auf Fr. 3 Mio. das Projekt "E.________" verkauft und ihr in der Höhe des Kaufpreises ein Darlehen gewährt. Mit Vertrag vom 30. Oktober 2003 habe sich die L.________ AG mangels hinreichender finanzieller Mittel der E.________.ch AG bereit erklärt, einen Teil des Kaufpreises in Aktienkapital der E.________.ch AG umzuwandeln. Das Projekt "E.________" habe indes keinerlei Wert gehabt und die Forderung der L.________ AG sei daher nicht werthaltig gewesen. Es habe sich um ein simuliertes Geschäft gehandelt, mit dem Ziel, eine Forderung zu produzieren und das Aktienkapital der E.________.ch AG ohne Zufluss finanzieller Mittel zu erhöhen (angefochtenes Urteil S. 81; erstinstanzliches Urteil S. 63 ff. [Anklageschrift]).