Citation: 9C_552/2021 E. A

A.a. Die 1954 geborene B.________ war seit April 2006 bei der Ausgleichskasse der Sozialversicherungsanstalt (SVA) des Kantons St. Gallen als selbständigerwerbende Körpertherapeutin (Akupressur) im Haupterwerb angemeldet. Nach vorgängigen Erkundigungen bei der Ausgleichskasse des Kantons Bern und bei der SVA St. Gallen teilte sie letzterer am 7. Juni 2019 mit, sie sei seit Oktober 2013 nebenbei bei der A.________ AG als Lehrerin angestellt. Trotzdem habe sie dieser gegenüber unterschriftlich bestätigen müssen, die AHV-Beiträge selber zu bezahlen. Die SVA St. Gallen teilte B.________ am 8. Juli 2019 mit, sie gelte für die Tätigkeit bei der A.________ AG als Unselbständigerwerbende. Diese sei verpflichtet, die Sozialversicherungsbeiträge mit der zuständigen Ausgleichskasse abzurechnen. A.b. Am 20. September 2019 meldete sich B.________ erneut bei der SVA St. Gallen unter Beilage einer E-Mail der A.________ AG, worin deren Leiter die Auffassung vertritt, für B.________ keine AHV-Beiträge bezahlen zu müssen. Die SVA St. Gallen leitete dieses Schreiben an die zuständige Ausgleichskasse Bern weiter. Nachdem diese der A.________ AG Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben hatte, bat sie die SVA St. Gallen um Erlass einer Feststellungsverfügung betreffend die sozialversicherungsrechtliche Stellung von B.________. A.c. Mit Verfügung vom 13. November 2019 stufte die SVA St. Gallen B.________ für die Tätigkeit als Lehrerin bei der A.________ AG als Unselbständigerwerbende ein. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 28. Mai 2020 fest.