Citation: 6F_13/2018 E. 5

Die Gesuchsteller verkennen, dass das Bundesgericht auf ihre Beschwerde in Strafsachen nicht etwa aus versehentlicher Nichtberücksichtigung in den Akten liegender Tatsachen, sondern mangels Begründung der Legitimation, an welche es hohe Anforderungen stellt (vgl. bereits Urteil 6B_1131/2017 vom 24. April 2018 E. 1.3.1 mit Hinweis), nicht eintrat. Dem entsprechenden Nichteintretensentscheid ist zu entnehmen, dass sich aus der Beschwerdeschrift nicht ergab, ob die Gesuchsteller im angestrebten Strafverfahren adhäsionsweise Zivilforderungen gegen X.________ geltend machen wollten. Es war auch nicht ohne Weiteres ersichtlich, welche Zivilforderungen aus der beanstandeten Mitunterzeichnung der Baubewilligung durch X.________ resp. den angezeigten Straftaten hervorgegangen sein könnten. Demzufolge konnte das Bundesgericht infolge fehlender Beschwerdelegitimation nicht auf die entsprechenden materiellen Rügen der Gesuchsteller eintreten. Die Gesuchsteller bestreiten in ihrem Revisionsgesuch zu Recht nicht, dass sie es in ihrer damaligen Beschwerde unterlassen hatten, einen Willen zur Geltendmachung von Zivilforderungen gegen X.________ zu erklären. Es liegt regelmässig keine versehentliche Nichtberücksichtigung in den Akten liegender Tatsachen im Sinne von Art. 121 lit. d BGG vor, wenn das Bundesgericht auf eine Beschwerde mangels (hinreichender) Begründung nicht eintritt (vgl. Urteil 6F_26/2017 vom 21. Februar 2018 E. 5.1 mit Hinweis). Ob und aus welchen Gründen die Gesuchsteller bei der Staatsanwaltschaft noch keine Zivilansprüche geltend gemacht hatten und ob sich solches aus den Akten ergibt, ändert am Versäumnis der Darlegung eines rechtlich geschützten Interesses vor Bundesgericht nichts. Mangels entsprechenden Erfordernisses ist auch nicht nachvollziehbar, weshalb die Gesuchsteller vorbringen, sie hätten nicht auf Tatsachen in den Akten verweisen können, aus denen der Eintritt eines Schadens hätte abgeleitet werden können. Die Rügen formeller Natur waren im Beschwerdeverfahren sodann ebenfalls nicht zu hören, da diese nicht von der Prüfung der Sache getrennt werden konnten und im Ergebnis gleicherweise auf eine materielle Überprüfung des angefochtenen Entscheids abzielten (vgl. Urteil 6B_1131/2017 vom 24. April 2018 E. 1.3.2). Die Gesuchsteller äussern sich zu den Erwägungen hinsichtlich Rügen formeller Natur nicht. Inwiefern das Bundesgericht im Sinne des einzig geltend gemachten Revisionsgrunds versehentlich in den Akten liegende erhebliche Tatsachen nicht berücksichtigt haben könnte (vgl. Art. 121 lit. d BGG), ist auch diesbezüglich nicht ersichtlich. Die im vorliegenden Gesuch teilweise erstmalig vorgebrachten Begründungen formeller Rechtsverweigerungen beschlagen als Rechtsfragen keine Revisionsgründe. Soweit sich die Gesuchsteller mit ihren diesbezüglichen Ausführungen implizit gegen die genannten Erwägungen des Bundesgerichts wenden, verkennen sie, dass die Revision ihnen nicht die Korrektur einer angeblich unrichtigen rechtlichen Würdigung oder Rechtsauffassung des Bundesgerichts ermöglicht (vgl. E. 4 hiervor).