Citation: U 221/05 09.08.2007 E. 2

Gemäss Rechtsprechung können nach Ablauf der Rechtsmittelfrist - ausser im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels - keine neuen Akten mehr eingebracht werden. Vorbehalten bleiben Aktenstücke, die neue erhebliche Tatsachen oder Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit. b OG darstellen und als solche eine Revision des Gerichtsurteils rechtfertigen könnten (BGE 127 V 353 ff.). Nur unter diesem beschränkten Gesichtswinkel sind die von den Parteien nachgereichten Unterlagen allenfalls zu berücksichtigen. Die vom Beschwerdeführer aufgelegten Berichte und medizinischen Unterlagen erfüllen diese Voraussetzungen nicht. Die darin enthaltenen Tatsachen oder Beweismittel können, soweit sie für die im letztinstanzlichen Verfahren sich stellenden Fragen überhaupt relevant sind und die für die Beurteilung des Integritätsschadens massgebenden tatsächlichen Verhältnisse im Zeitpunkt des Einspracheentscheids vom 9. Februar 2004 betreffen (BGE 131 V 242 E. 2.1 S. 243; 121 V 362 E. 1b S. 366), nicht als "neu" qualifiziert werden.