Citation: 8C_277/2023 E. 4.2

4.2. Nicht zutreffend ist alsdann der Einwand, die vorinstanzliche Begründung reiche für die Leistungseinstellung nicht aus, habe doch die Beschwerdegegnerin und nicht die Beschwerdeführerin den Wegfall des einmal anerkannten Kausalzusammenhangs zu beweisen. Die Vorinstanz würdigte gestützt auf die wie erwähnt beweiskräftige (vgl. E. 4.1 hiervor) vertrauensärztliche Stellungnahme des Dr. med. C.________ vorab, dass ein Jahr nach dem Unfall unbestritten ein nahezu unauffälliges klinisches Bild vorlag (vgl. E. 4.1 hiervor). Ausserdem berücksichtigte sie - unter Einbezug der damaligen Covid-19-Situation - den relativ grossen Zeitraum von rund drei Monaten zwischen dem Unfallereignis vom 23. März 2020 und der erstmaligen telefonischen Kontaktaufnahme der Beschwerdeführerin mit ihrer Hausärztin (vgl. vorinstanzliche Erwägung 4.7). Eine erste Bildgebung (Röntgen) erfolgte zudem nachweislich erst Mitte Dezember 2020, also wiederum einige Monate später. Vor diesem Hintergrund ist nicht zu beanstanden, wenn das kantonale Gericht (implizit) davon ausging, es handle sich um eine vorübergehende Verschlimmerung eines Vorzustandes, sodass die nach dem 30. Oktober 2021 noch bestehenden Beschwerden nicht mehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit (kausal) auf das Ereignis vom 23. März 2020 zurückzuführen seien. Hat es mit anderen Worten im Ergebnis das Erreichen des Status quo sine bejaht, so ist damit auch der Wegfall des Kausalzusammenhangs mit dem erforderlichen Beweisgrad belegt (vgl. Urteil 8C_819/2016 vom 4. August 2017 E. 3.2.3 mit Hinweis). Eine unzulässige Beweislastumkehr liegt demzufolge nicht vor. Abgesehen davon kann der Vorinstanz entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin auch keine Verletzung der Begründungspflicht vorgeworfen werden, wenn sie sich in diesem Kontext - ausgehend von den Vorbringen in der Beschwerde - auf das Wesentliche beschränkt hat (Näheres dazu: BGE 133 III 439 E. 3.3; 126 I 97 E. 2b; 124 V 180 E. 1a; je mit Hinweisen). Gleichermassen zu Recht erfolgte nach dem Gesagten der vorinstanzliche Verzicht auf weitergehende Abklärungen (antizipierte oder vorweggenommene Beweiswürdigung; BGE 144 V 361 E. 6.5; 136 I 229 E. 5.3). Insgesamt erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist daher abzuweisen.