Citation: 9C_253/2015 E. A

Der 1966 geborene A.________ war zuletzt als Lagermitarbeiter/ Staplerfahrer tätig. Am 27. Oktober 2004 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau liess den Versicherten in der Klinik C.________ begutachten (Expertise vom 10. April 2006). Mit Verfügung vom 10. Juli 2007 sprach die IV-Stelle A.________ rückwirkend ab 1. November 2004 eine ganze Invalidenrente zu. Im Januar 2013 leitete die IV-Stelle eine Rentenrevision ein. Sie holte beim medizinischen Abklärungsinstitut D.________ eine interdisziplinäre Expertise vom 15. Oktober 2013 ein. Gestützt auf die von den Ärzten dabei gewonnenen Erkenntnisse und auf eine weitere Stellungnahme des medizinischen Abklärungsinstituts D.________ (vom 26. Mai 2014) hob die IV-Stelle am 3. September 2014 die bisher ausgerichtete ganze Invalidenrente verfügungsweise auf den 31. Oktober 2014 auf. Zur Begründung stützte sie sich auf die Schlussbestimmung zur 6. IV-Revision, in Kraft seit 1. Januar 2012, wonach eine Invalidenrente, die bei einem pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebild zugesprochen wurde, unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne Änderung des Gesundheitszustandes aufgehoben werden könne.