Citation: 1P.707/2006 19.12.2006 E. B

Gegen die Bauentscheide der Gemeinde Sils i.E. vom 30. Januar 2006 und 6. März 2006 erhob X.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden jeweils Rekurs. Dieses wies die Rekurse nach Durchführung eines Augenscheins mit Urteil vom 28. Juni 2006 ab. Das Verwaltungsgericht hielt in seinen Erwägungen zur Anrechenbarkeit der Mansarde im Dachgeschoss im Wesentlichen fest, es sei aufgrund des Augenscheins zur Überzeugung gelangt, dass den im Giebelbereich montierten (eingemörtelten/verschraubten) Dachsparren bzw. Kreuzholzsparren offensichtlich keine tragende Funktion zukomme, wie dies in der Gemeindeverfügung vom 15. November 2005 verlangt worden sei. Die betreffenden Querelemente könnten mit geringem Aufwand, ohne dass dies äusserlich erkennbar wäre, später d.h. nach der Bauabnahme wieder entfernt werden. Die Gemeinde sei daher berechtigt gewesen, die fragliche Raumfläche im Dachgeschoss als anrechenbar zu qualifizieren.