Citation: 1C_126/2024 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer hatte im vorinstanzlichen Verfahren unter anderem geltend gemacht, die Baubewilligung vom 27. Juni 2017, mit welcher der Beschwerdegegnerin die Umnutzung des früheren Lagers zu einem Showroom mit Lager und Büro bewilligt worden war, sei auf fünf Jahre befristet gewesen. Die damals bewilligte Parkierung und Anlieferung sei zudem materiell baurechtswidrig. Weiter sei die Parkierung seither ohne Bewilligung verändert worden, indem Schrägparkplätze eingerichtet worden seien. Im Verfahren vor Bundesgericht wiederholt der Beschwerdeführer diese Vorbringen und macht in diesem Zusammenhang eine Verletzung von Art. 22 RPG (SR 700) geltend. Das Verwaltungsgericht erwog dazu, die rechtskräftige Baubewilligung vom 27. Juni 2017 sei unbefristet erteilt worden. Ob die damals bewilligten Senkrechtparkplätze und die Anlieferung materiell baurechtswidrig seien, könne dahingestellt bleiben, da die Rechtswidrigkeit durch das hier strittige Bauvorhaben weder vermehrt noch wesentlich verstärkt werde. Die Umnutzung habe keine Parkplatzerstellungspflicht zur Folge und der überbaute Raum werde nicht vergrössert. Weiter sei zutreffend, dass die gelb markierten Schrägparkplätze im Bereich der Anlieferung inner- und ausserhalb der klassierten Strassenfläche bisher nicht bewilligt worden seien. Eine diesbezügliche Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands bleibe indes ohne Einfluss auf den Ausgang des vorliegenden Verfahrens, selbst wenn diese Parkplätze in den Bauplänen vom 31. März 2021 eingezeichnet worden seien. Das strittige Bauvorhaben sehe nämlich auf den fraglichen asphaltierten Flächen lediglich vor, diejenigen ausgeschiedenen Abstellflächen für WC-Trailer zu nutzen, die am 27. Juni 2017 als Senkrechtparkplätze Nrn. 6-9 bzw. als Veloabstellplatz (aktuell als Gäste- bzw. Kundenparkplatz Nr. 11 markiert) rechtskräftig bewilligt worden seien. Diese Flächen sollten gemäss dem Betriebskonzept vom 31. März 2021 bei Veranstaltungen mit über 30 Personen neu als Abstellplatz für die WC-Trailer und ansonsten für das Catering genutzt werden. Die Beschwerdegegnerin schliesst sich diesen vorinstanzlichen Ausführungen an. Sie hält ergänzend fest, mit der Erwähnung von fünf Jahren im Baugesuch von 2017 sei lediglich darauf hingewiesen worden, dass der Mietvertrag zum damaligen Zeitpunkt auf fünf Jahre befristet gewesen sei.