Citation: 9C_829/2017 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid erwogen, gestützt auf ihr erstes Urteil vom 30. November 2012 sei ab Ende März 2007 bis Ende 2009 von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit in der angestammten und jeder anderen angepassten Tätigkeit auszugehen. Weiter hat sie festgestellt, dass sich der Gesundheitszustand des Versicherten seit Anfang 2010 bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 19. November 2015 in somatischer Hinsicht nicht erheblich verschlechtert habe. Eine massgebliche Verschlechterung des psychischen Zustandes werde von den behandelnden Ärzten nicht postuliert und lasse sich auch dem MEDAS-Gutachten nicht entnehmen. Die divergierenden Einschätzungen des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit hat sie als bloss unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen unveränderten Sachverhalts und somit als revisionsrechtlich bedeutungslos betrachtet. Folglich hat sie einen Leistungsanspruch ab 2010 verneint.