Citation: U 375/06 06.09.2007 E. 4

4.1 Die Vorinstanz erwog, es sei davon auszugehen, dass die Versicherte beim Unfall vom 4. November 2003 eine Distorsion der HWS erlitten habe. Es sei aber nicht nachgewiesen, dass sie mit dem Kopf oder der linken Körperseite auf die Armatur des Fahrzeugs geprallt sei. Unmittelbar nach dem Unfall seien Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in die linke Schulter und den linken Arm aufgetreten. Eine Häufung der für die Annahme eines Schleudertraumas der HWS (oder einer ähnlichen Verletzung) erforderlichen typischen Beschwerden sei zu keinem Zeitpunkt aufgetreten. Fassbare pathologische Befunde, welche die Annahme eines für ein HWS-Schleudertrauma (oder einer ähnlichen Verletzung) typischen Beschwerdebildes begründen könnten, lägen nicht vor. Hinsichtlich der die Arbeitsfähigkeit im Wesentlichen beeinträchtigenden funktionellen Störung des linken Armes und der linken Hand bestehe ein erheblicher Vorzustand. Nachdem nicht nachzuweisen sei, dass beim Unfall vom 4. November 2003 eine Kontusion der linken Körperhälfte oder des Kopfes stattgefunden habe und für die Beeinträchtigungen des linken Armes kein medizinisches Korrelat feststellbar gewesen sei, müsse ein natürlicher Kausalzusammenhang verneint werden.