Citation: 9C_555/2008 23.10.2008 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Invalidenrente hat, wobei vor Bundesgericht allein das vorinstanzlich festgesetzte Valideneinkommen beanstandet wird. 3.1 Auf der nichtmedizinischen beruflich-erwerblichen Stufe der Invaliditätsbemessung charakterisieren sich als Rechtsfragen die gesetzlichen und rechtsprechungsgemässen Regeln über die Durchführung des Einkommensvergleichs (BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348 f., 128 V 29 E. 1 S. 30 f., 104 V 135 E. 2a und b S. 136 f.), einschliesslich derjenigen über die Anwendung der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung/LSE (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475 f., 126 V 75 E. 3b/bb S. 76 f., 124 V 321 E. 3b/aa S. 322 f.) und der Dokumentation von Arbeitsplätzen/DAP (BGE 129 V 472). In dieser Sicht stellt sich die Feststellung der beiden hypothetischen Vergleichseinkommen als Tatfrage dar, soweit sie auf konkreter Beweiswürdigung beruht, hingegen als Rechtsfrage, soweit sich der Entscheid nach der allgemeinen Lebenserfahrung richtet. Letztes betrifft etwa die Frage, ob Tabellenlöhne anwendbar sind, welches die massgebliche Tabelle ist und ob ein (behinderungsbedingt oder anderweitig begründeter) Leidensabzug vorzunehmen sei. Demgegenüber beschlägt der Umgang mit den Zahlen in der massgeblichen LSE-Tabelle und in den Arbeitsplatznachweisen der DAP Tatfragen (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399). 3.2 Die Verwaltung hat den Invaliditätsgrad auf der Basis der gemischten Methode ermittelt und für die Tätigkeit im Haushalt eine Einbusse von 20% angenommen. Betreffend den Erwerbsbereich hat sie die invaliditätsbedingte Lohneinbusse unter Zugrundelegung eines Pensums von 50% sowie eines Valideneinkommens von Fr. 36'000.- auf 34,86% festgesetzt (Invalidenlohn Fr. 23'452.-). Im Gegensatz dazu liess das kantonale Gericht offen, ob die gemischte Methode anzuwenden sei, da selbst dann kein leistungsbegründender Invaliditätsgrad resultiere, falls die Einkommensvergleichsmethode herangezogen werde. Davon ausgehend ermittelte das Gericht einen Invaliditätsgrad von 20%, wobei es den Validenlohn auf Fr. 54'000.- festlegte. Hiegegen wendet die Beschwerdeführerin ein, im Gesundheitsfall würde sie ein Einkommen von Fr. 72'000.- erzielen. Zur Begründung ihres Standpunktes legt sie einen vom 14. April 2005 datierten Arbeitsvertrag ins Recht, welchen sie mit der Firma Y.________ abgeschlossen hat. Darin vereinbarten die Parteien für die Tätigkeit der Teilzeit-Servicehilfe und einem wöchentlichen Einsatz von 20 Stunden den monatlichen Bruttolohn von Fr. 3'000.-.