Citation: 2C_952/2019 E. 4.2.1

4.2.1. Mit der Vorinstanz ist zwar eine berufliche Entwicklung des Beschwerdeführers anzuerkennen, sollte er seine Ausbildung zum Koch erfolgreich abschliessen. Eine gelungene wirtschaftliche Integration kann allein gestützt darauf jedoch noch nicht angenommen werden. Der Beschwerdeführer führt aus, er hätte sämtliche Möglichkeiten der beruflich-wirtschaftlichen Integration ausgeschöpft, die sich ihm überhaupt angeboten hätten. Zu Unrecht: Zwar hat er nach dem ersten Abbruch der Malerlehre im Dezember 2010 die Gewerbeschule des ersten Lehrjahrs absolviert, bis zum Beginn der erneuten Malerausbildung im Massnahmenvollzug im Jahr 2015 sind indessen keine Anstrengungen zu einer beruflich-wirtschaftlichen Integration auszumachen. Im Weiteren kann das eingereichte Arbeitszeugnis vom 10. Oktober 2019 aufgrund des Novenverbots nicht berücksichtigt werden (vgl. vorstehende E. 2.3; Art. 99 Abs. 1 BGG).