Citation: 8C_112/2024 E. A

A.________, geboren 1989, war seit dem 1. September 2015 im Rahmen eines Doktoratsprogramms mit einem Pensum von 48 % an der Zurich Graduate School of Economics der Universität Zürich (fortan: GSE) angestellt und dadurch bei der AXA Versicherungen AG (AXA) gegen Unfälle versichert. Am 6. August 2017 erlitt sie bei einem Reitunfall ein Schädelhirntrauma und weitere Verletzungen, die zunächst längere stationäre und schliesslich ambulante Behandlungen notwendig machten. Die AXA anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Mit Bericht vom 6. November 2020 gelangte ihr beratender Facharzt für Neurologie Dr. med. C.________ zum Schluss, dass der medizinische Endzustand erreicht sei. Aufgrund des festgestellten Frontalhirn-Syndroms sei A.________ in angepassten Tätigkeit nur noch zu 21 % arbeitsfähig; eine der angestammten Tätigkeit auch nur annähernd vergleichbare Arbeit sei hingegen undenkbar. Gestützt auf diese Beurteilung stellte die AXA mit Verfügung vom 31. März 2021 ihre Taggeldleistungen per 31. Dezember 2021 ein und sprach A.________ ab 1. Januar 2021 eine monatliche Rente von Fr. 2'382.85 zu, dies basierend auf einem Invaliditätsgrad von 84 % und einem versicherten Verdienst von Fr. 42'550.95. Die ebenfalls zugesprochene Integritätsentschädigung setzte sie auf der Basis eines Integritätsschadens von 50 % auf Fr. 74'100.- fest. Zudem verfügte die AXA die Kostenübernahme für die Weiterführung der psychotherapeutischen und neuropsychologischen Behandlungen bis längstens 31. Dezember 2021. Auf Einsprache von A.________ hin ermittelte die AXA neu einen Invaliditätsgrad von 85 %. Aufgrund der ganzen Rente, welche A.________ in der Zwischenzeit von der Invalidenversicherung zugesprochen worden war, setzte sie zudem die von ihr ausgerichtete Rente neu als Komplementärrente fest. Im Übrigen hielt sie an ihrer Verfügung fest (Einspracheentscheid vom 13. Juli 2022).