Citation: 1C_740/2021 E. 3.2.3

3.2.3. Mit Blick auf den Vorwurf des Betrugs (Art. 146 StGB) lehnte die Vorinstanz eine Ermächtigung zur Strafverfolgung des Beschwerdegegners 4 ebenfalls ab. Der Beschwerdeführer behaupte zwar eine unnötig lange Einsatzzeit von Feuerwehrleuten, nicht aber die für einen Betrug notwendige Täuschung bei der Verrechnung des Feuerwehreinsatzes. Sodann handle es sich bei der entsprechenden Rechnung um eine Verfügung im Sinne von § 27 des Gesetzes des Kantons Zürich vom 24. September 1978 über die Feuerpolizei und das Feuerwehrwesen (FFG/ZH; LS 861.1), die auf dem Verwaltungsweg hätte angefochten werden können. Im bundesgerichtlichen Verfahren macht der Beschwerdeführer nunmehr geltend, er beanstande nicht nur zu viel verrechnete Arbeitszeiten, sondern "insbesondere eben auch [...] das zu viel verrechnete Fahrzeug der Feuerwehr Horgen." Nach telefonischen Angaben des damaligen Sicherheitschefs der Gemeinde Horgen sei gar kein Feuerwehr-Fahrzeug im Einsatz gestanden, sondern mehrere private Fahrzeuge. Dass mehr private Fahrzeuge in Rechnung gestellt wurden als tatsächlich vor Ort waren, macht der Beschwerdeführer indes auch im bundesgerichtlichen Verfahren nicht (rechtsgenüglich) geltend. Somit fehlt es auch diesbezüglich an der für einen Betrug im Sinne von Art. 146 StGB erforderlichen Täuschung. Ob der Einsatz privater Fahrzeuge gestützt auf das FFG/ZH verrechenbar ist, bildet sodann eine Frage der korrekten Rechtsanwendung, für die dem Beschwerdeführer der Verwaltungsweg offengestanden wäre.