Citation: 8C_173/2013 E. 4.3.2

4.3.2. Bei dem die Rentenaufhebungsverfügung vom 23. Mai 2012 bestätigenden Einspracheentscheid vom 28. August 2012 stützte sich die SUVA auf das interdisziplinäre Gutachten der Universität X.________ vom 19. Dezember 2011. In psychiatrischer Hinsicht wurde weitgehend ein unauffälliger psychopathologischer Befund erhoben; insbesondere war eine Verbesserung gegenüber den Gutachten des PD Dr. med. S.________ vom 20. Oktober 2002 und 17. März 2005 dahin gehend festzustellen, dass keine schwere depressive Episode und auch keine anhaltende somatoforme Schmerzstörung mehr diagnostiziert werden konnten. Ferner begründete der psychiatrische Gutachter der Universität X.________ nachvollziehbar, weshalb zwischenzeitlich an der von PD Dr. med. S.________ postulierten posttraumatischen organischen Persönlichkeitsveränderung (ICD-10: F07.8) nicht weiter festgehalten werden konnte; die radiologische Schädeluntersuchung in der Rehaklinik Y.________ zeigte keine strukturellen Veränderungen, weshalb eine solche Diagnose ohne weiteres zu verwerfen war. Mit Blick auf die fachspezifischen Untersuchungen und die Akten gelangte die federführende Gutachterin der Universität X.________ zum Schluss, dass eine Persönlichkeitsakzentuierung (ICD-10: Z73.1, narzisstische und emotional-instabile Züge, geringe Verantwortungsübernahme) beschrieben werden konnte, diese jedoch keinen Krankheitswert hatte; im neurologischen Teilgutachten konnten diesbezüglich keine Befunde erhoben werden, was auf einen günstigen Verlauf der Verletzungsfolgen schliessen liess. Im Übrigen war aufgrund der Ergebnisse des neuropsychologischen Teilgutachtens von einer Aggravation oder gar Simulation der geltend gemachten Defizite auszugehen. Insgesamt konnten die medizinischen Sachverständigen der Universität X.________ keine die Gesundheit erheblich beeinträchtigende Störung mehr feststellen, die eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit rechtfertigte.