Citation: 6B_123/2015 E. 2

Die Beweiswürdigung durch die Vorinstanz kann vor Bundesgericht gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willkürlich im Sinne von Art. 9 BV ist. Willkür liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Dass eine andere Lösung ebenfalls möglich erscheint, genügt nicht (BGE 138 III 378 E. 6.1, 137 I 1 E. 2.4). Die angebliche Willkür ist in der Beschwerde präzise zu rügen, und die Rüge ist zu begründen (Art. 106 Abs. 2 BGG). Das Bundesgericht stellt insoweit strenge Anforderungen. Appellatorische Kritik, wie sie vor einer Instanz mit voller Kognition vorgebracht werden kann, ist vor Bundesgericht unzulässig. Die Ausführungen des Beschwerdeführers beschränken sich auf unzulässige appellatorische Kritik. So haben sowohl der erste Polizist als auch eine Kollegin der zweiten Polizistin als Zeugen und damit unter Strafandrohung ausgesagt, dass der Beschwerdeführer keine Sicherheitsgurten trug (Urteil S. 4 E. 2.1). Der Beschwerdeführer macht dagegen z.B. geltend, seine Frau könne bestätigen, dass er die Gurten getragen habe (Beschwerde S. 2). Wie sie dies verlässlich sollte bestätigen können, ist indessen unerfindlich, weil sie sich gar nicht im Wagen des Beschwerdeführers befand, sondern fünf Autos hinter ihm (Urteil S. 6 E. 3.2.2). In Bezug auf den zweiten Vorwurf stellt die Vorinstanz z.B. fest, nachdem der Beschwerdeführer zunächst die Frage, ob er gewusst habe, dass das Haltezeichen ihm galt, bejaht habe, habe er erst später behauptet, dass er angeblich nicht gewusst habe, ob das Zeichen für ein Fahrzeug hinter ihm bestimmt war (Urteil S. 6/7). Davon, dass er immer das Gleiche ausgesagt habe (Beschwerde S. 2), kann somit nicht die Rede sein. Ohne dass sich das Bundesgericht zu allen Ausführungen der Beschwerde ausdrücklich äussern müsste, ist darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.