Citation: 8C_603/2020 E. 5

Der Beschwerdeführer macht sinngemäss im Wesentlichen geltend, dass beim Invalideneinkommens nicht die statistischen Werte hätten herangezogen werden dürfen. Vielmehr hätte auf den - deutlich tieferen - Lohn abgestellt werden müssen, den er bei der Bäckerei erzielt habe, denn er sei tatsächlich nicht in der Lage gewesen, mehr zu verdienen. Diese Tätigkeit entspreche insoweit dem von der Suva formulierten Zumutbarkeitsprofil, als er dort (im Umfang eines zeitlichen Pensums von 80 %) als Chauffeur beschäftigt gewesen sei. Er dürfe nicht dadurch bestraft werden, dass er in Wahrnehmung seiner Schadenminderungspflicht eine Stelle angenommen habe, bei der er unterdurchschnittlich entlöhnt werde; zumindest müsste diesem Umstand mit einer analogen Anwendung der Grundsätze über die Parallelisierung der Vergleichseinkommen Rechnung getragen werden. Jedenfalls sei es ihm nicht zuzumuten gewesen, wegen der schlechteren Bezahlung erneut einen Berufswechsel zu vollziehen. Inzwischen habe ihm die Arbeitgeberin allerdings ohnehin gekündigt. Es hätte deshalb angesichts seines fortgeschrittenen Alters die Zumutbarkeit der Verwertung seiner Restarbeitsfähigkeit geprüft werden müssen. Sofern auf die Tabellenlöhne abgestellt werde, sei ihm wegen seines Alters und unter Berücksichtigung, dass er keine Ausbildung genossen habe, ein leidensbedingter Abzug von 25 % zu gewähren.