Citation: 8C_372/2022 E. A

Der 1962 geborene A.________ ist seit 1. September 2004 als Leiter der Berufsbildungsschule B.________ angestellt und dadurch bei der AXA Winterthur Versicherungen AG (im Folgenden: AXA) gegen die Folgen von Unfällen obligatorisch versichert. Im September 2018 arbeitete er im Rahmen eines Sabbaticals in verschiedenen Bereichen bei der Bahn C.________ AG, deren Mitarbeiter von Gesetzes wegen bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert sind (vgl. Art. 66 Abs. 1 lit. g UVG). Am 21. September 2018 geriet A.________ beim Lenken einer Strassenwalze zu nahe an eine Böschung, rutschte ab, stürzte und zog sich diverse Verletzungen zu (unter anderem eine Commotio cerebri, vgl. Kurzaustrittsbericht des Spitals D.________ vom 25. September 2018). Am 24. Juni 2019 ersuchte die AXA die Suva, die Leistungen aus der obligatorischen Unfallversicherung zu übernehmen. Mit Verfügung vom 2. Juni 2020 verneinte die Suva eine Leistungspflicht. Zur Begründung führte sie unter anderem aus, gemäss § 20 Abs. 4 der Mittel- und Berufsschullehrervollzugsverordnung (MBVVO) des Kantons Zürich habe A.________ bei der Bahn C.________ AG Frondienst geleistet, wobei es sich um einen von der Berufsbildungsschule B.________ bezahlten, fachbezogenen Einsatz gehandelt habe. Daher sei A.________ nicht Arbeitnehmer der Bahn C.________ AG im Sinne des Gesetzes gewesen, weshalb die AXA für die gesundheitlichen Folgen des Unfalls vom 21. September 2018 aufzukommen habe. Die Einsprache der AXA wies die Suva ab (Einspracheentscheid vom 29. Januar 2021).