Citation: 6B_1047/2015 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Darlehen seien nicht leichtsinnig gewährt worden und erfüllten den Tatbestand der Misswirtschaft nicht. Dies gelte für das Darlehen über CHF 20'000.-- an den Mitangeklagten Z.________ schon deshalb, weil es aufgrund der Geringfügigkeit für den Konkurs keine kausale Bedeutung haben könne. In Bezug auf die Darlehen an K.________ sei unhaltbar, dass er dessen angeblich finanziell prekäre Situation hätte erkennen sollen und eine Bonitätsprüfung unterlassen habe. Er bringt auch in diesem Zusammenhang vor, er habe gewusst, dass K.________ Aktionär der L.________ AG gewesen sei, welche über eine Liegenschaft mit einem Wert von EUR 34.5 Mio. verfügt habe, und Aktionär der M.________ gewesen sei. Unhaltbar sei auch, was die Vorinstanz zum angeblichen Wucherzins ausführe. Die Zinsen seien auf ein Mass festgesetzt worden, das der A.________ Ltd. habe ermöglichen sollen, die mit den Anlegern vereinbarten Renditen zu erzielen. Dasselbe gelte für die Darlehen an die O.________ AG. Die Werthaltigkeit der als Sicherheit gestellten Aktien habe sich daraus ergeben, dass die Darlehen für die Einräumung von Kaufrechten an Liegenschaften in Rom verwendet worden seien, über welche der A.________ Ltd. eine eingehende Bewertung vorgelegen habe. In Bezug auf das Darlehen an den Mitangeklagten X.________ habe er die mangelnde Ersatzbereitschaft nicht erkennen können und sei davon ausgegangen, dass er die Darlehen vereinbarungsgemäss zurückzahlen werde und über die Mittel hiefür verfüge. Dass er hiezu nicht in der Lage gewesen sei, stehe nicht fest. Der Sachverhalt sei insofern unvollständig festgestellt. In Bezug auf das Darlehen an die S.________ AG verfalle die Vorinstanz insofern in Willkür, als sie annehme, dass ein Mittelrückfluss an die A.________ Ltd. nicht stattgefunden habe. Das Darlehen sei von R.________ zurückbezahlt worden und die Zahlung sei an die A.________ Ltd. gelangt. Es liege in Bezug auf dieses Darlehen keine Bankrotthandlung vor. Der Schuldspruch wegen Misswirtschaft verletze daher Bundesrecht. Im Übrigen gehe die Vorinstanz mit keinem Wort auf seine in der Verhandlung vorgebrachten Argumente ein (Beschwerde S. 22 ff.).