Citation: U 329/04 15.03.2005 E. 3

Die Beschwerdeführerin verlangt, wie schon vorinstanzlich, eine Entschädigung für die Kosten der auf den Einspracheentscheid vom 17. März 2004 hin eingeholten Privatexpertise vom 13. April 2004. Dies beurteilt sich nicht nach dem das Verfahren vor dem Sozialversicherungsträger beschlagenden Art. 45 Abs. 1 ATSG, sondern gemäss den für das Beschwerdeverfahren geltenden Grundsätzen. Danach können die Kosten eines Privatgutachtens unter Umständen im Rahmen der Parteientschädigung zurückerstattet werden (RKUV 2004 Nr. U 503 S. 187 Erw. 5.1). Anspruch auf Parteientschädigung hat aber grundsätzlich nur die obsiegende Partei (Art. 61 lit. g ATSG; bis Ende 2002: Art. 108 Abs. 1 lit. g UVG). Zwar kann der versicherten Person auch im Falle ihres Unterliegens eine Entschädigung für die Kosten einer von ihr selber veranlassten Untersuchung zugesprochen werden (vgl., auch zum Folgenden, RKUV 2004 Nr. U 503 S. 187 f. Erw. 5.1 mit Hinweisen). Das setzt aber voraus, dass sich der medizinische Sachverhalt erst aufgrund des Privatgutachtens schlüssig feststellen lässt und dem Unfallversicherer insoweit eine Verletzung der ihm im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes obliegenden Pflicht zur rechtsgenüglichen Sachverhaltsabklärung vorzuwerfen ist, was hier nicht zutrifft. Der vorinstanzliche Entscheid ist somit auch in diesem Punkt rechtens.