Citation: 7B_391/2024 E. 3

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und die angefochtene Verfügung aufzuheben. Die Sache ist an die Vorinstanz zur Prüfung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege nach der neuen, nunmehr geltenden Fassung von Art. 136 Abs. 1 StPO zurückzuweisen. Im Übrigen, das heisst soweit im Sinne eines reformatorischen Entscheids die direkte Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das kantonale Beschwerdeverfahren beantragt wird, ist die Beschwerde abzuweisen. Die Rückweisung zu erneutem Entscheid mit offenem Ausgang gilt hinsichtlich der Prozesskosten als vollständiges Obsiegen des Beschwerdeführers (Urteil 7B_6/2021 vom 5. März 2024 E. 9 mit Hinweisen). Dementsprechend wird das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung gegenstandslos. Es werden keine Kosten erhoben und der Kanton Nidwalden hat dem Beschwerdeführer eine angemessene Parteientschädigung zu entrichten (vgl. Art. 68 BGG). Diese ist aufgrund der unentgeltlichen Rechtspflege praxisgemäss an dessen Rechtsvertreterin auszubezahlen.