Citation: 6B_460/2020 E. 6.2.4

6.2.4. Das angefochtene Urteil verletzt in diesem Punkt kein Bundesrecht. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, er sei davon ausgegangen, dass die gesamte Restzahlung über den Betrag von Fr. 2,5 Mio. mittels Verrechnung mit dem abgetretenen Guthaben aus dem Markenverkauf "H.________" habe erfolgen sollen (Beschwerde S. 45), nimmt die Vorinstanz in diesem Kontext zu Recht an, der Marken-Kaufvertrag sei lediglich fingiert gewesen, um eine Verrechnungsgrundlage zu begründen (angefochtenes Urteil S. 193 f.). Dieser Schluss der kantonalen Instanzen ist nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte B.________ haben demnach der H.________ AG lediglich den Betrag von Fr. 4,5 Mio. bezahlt und die Liegenschaft weit unter dem Verkehrswert erworben. Die Verrechnung mit fiktiven Werten war unzulässig. Für die Beurteilung der Tatbeiträge des Beschwerdeführers ändert nichts, dass nach seiner Darstellung mit der Abwicklung der Verrechnung allein der Mitangeklagte B.________ befasst gewesen sein soll (Beschwerde S. 46, 48). Nach den willkürfreien tatsächlichen Feststellungen der kantonalen Instanzen haben der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte B.________ die Entscheidungen gemeinsam getroffen und die geschäftlichen Vorgänge miteinander abgesprochen (vgl. oben E. 4.4). Sie haben denn auch den Kaufvertrag über die Liegenschaft gemeinsam unterschrieben, nämlich vom Beschwerdeführer für die H.________ AG und vom Mitangeklagten B.________ für die H.________ Immobilien AG. Dabei war dem Beschwerdeführer bewusst, dass der Kaufvertrag über die Marke "H.________" lediglich abgeschlossen wurde, um eine Verrechnungsposition zur Verfügung zu haben, und dass die H.________ Immobilien AG nicht in der Lage war, den vereinbarten Kaufpreis von Fr. 7 Mio. zu bezahlen (angefochtenes Urteil S. 206; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 352 f.). Dass die kantonalen Instanzen bei dieser Sachlage Mittäterschaft annehmen, ist nicht zu beanstanden (vgl. oben E. 4.4). Die Vorinstanz nimmt in diesem Kontext weiter an, die Verrechnung sei mittels Abtretungsvertrag vom 31. Dezember 2006 erfolgt. Danach habe die E.________ Holding AG ihre Forderungen gegenüber der H.________ AG im Umfang von Fr. 2 Mio. im Sinne eines verzinslichen Darlehens an die H.________ Immobilien AG abgetreten. Aus der Buchhaltung der E.________ Holding AG ergebe sich indes, dass dies bereits am 11. Mai 2006 geschehen sei, so dass am 31. Dezember 2006, dem Tag, an welchem der Abtretungsvertrag abgeschlossen worden war, eine Abtretung gar nicht mehr möglich gewesen sei. Denn der Saldo des Haben-Kontos "H.________ AG" der E.________ Holding AG habe zu diesem Zeitpunkt nur noch einen Betrag von Fr. 1'567'854.09 aufgewiesen und die Gesellschaft habe mithin an dem Tag, an welchem die Forderung zediert worden sei, gar nicht mehr über eine Forderung gegenüber der H.________ AG in der Höhe von Fr. 2 Mio., welche sie an die H.________ Immobilien AG hätte abtreten können, verfügt (angefochtenes Urteil S. 206; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 352 f.). Inwiefern die kantonalen Instanzen den Sachverhalt in diesem Punkt offensichtlich unrichtig festgestellt haben sollen, ist nicht ersichtlich. Was der Beschwerdeführer hiegegen einwendet (Beschwerde S. 47 mit Hinweis auf Beschwerdebeilage 3), führt zu keinem anderen Ergebnis. Die Vorinstanz geht selber davon aus, dass die Abtretung von Forderungen gegenüber der H.________ AG an die H.________ Immobilien AG bereits am 11. Mai 2006 erfolgte. Damit ergibt sich, wie die kantonalen Instanzen zu Recht feststellen, per 31. Dezember 2006 ein Saldo von Fr. 1'567'854.09 (angefochtenes Urteil S. 206; erstinstanzliches Urteil S. 353), so dass an diesem Tag, an welchem der Abtretungsvertrag geschlossen worden war, eine Abtretung gar nicht mehr möglich war. Wie es sich damit verhält ist indes letztlich einerlei, zumal eine Verrechnung aufgrund der Nichtigkeit der Marke "H.________" ohnehin nicht möglich war. Die Anklageschrift geht denn auch davon aus, dass die Aktivposition auf dem Kontokorrent xxx fiktiver Natur gewesen sei (erstinstanzliches Urteil S. 149 [Anklageschrift]). Abgesehen davon hat der Beschwerdeführer diesen Einwand, soweit ersichtlich, in den kantonalen Verfahren nicht erhoben, so dass die Vorinstanzen sich damit nicht auseinandersetzen mussten.