Citation: 8C_344/2014 E. 6

Die Beschwerdeführerin macht einen Anspruch auf Massnahmen zur Wiedereingliederung im Sinne von Art. 8a Abs. 1 IVG geltend. Mit dem Inkrafttreten der 6. IV-Revision per 1. Januar 2012 ist das Instrument der eingliederungsorientierten Rentenrevision eingeführt worden, mit welchem die Wiedereingliederung aktiv gefördert wird, indem Rentenbezügerinnen und -bezüger mit Eingliederungspotenzial durch persönliche Beratung, Begleitung und weitere spezifische Massnahmen gezielt auf eine Wiedereingliederung vorbereitet werden. Dabei ist die Wiedereingliederung gemäss Art. 8a IVG (in Kraft seit 1. Januar 2012) für rentenbeziehende Personen mit vermutetem Eingliederungspotential vorgesehen, bei denen der Gesundheitszustand oder die erwerblichen Verhältnisse (noch) keine anspruchswesentliche Änderung erfahren haben (Urteil 8C_667/2013 vom 6. März 2014 E. 2 mit Hinweisen). Da sich Art. 8a IVG somit ausdrücklich auf Rentenbezügerinnen bezieht und die Beschwerdeführerin infolge erheblicher Verbesserung des Gesundheitszustandes keine Invalidenrente mehr beanspruchen kann, entfällt eine Prüfung des Anspruchs auf Massnahmen zur Wiedereingliederung unter dem geltend gemachten Titel. Abschliessend sei darauf hingewiesen, dass die Beschwerdeführerin in den Jahren 2011 und 2012 bei Aufrechterhaltung des Rentenanspruchs im Rahmen des Pilotprojekts Ingeus in den Genuss beruflicher Eingliederungsmassnahmen kam. Weil sie viele Überstunden leisten musste und unter Mobbing litt, kündigte sie das Arbeitsverhältnis. Es steht der Beschwerdeführerin frei, sich zwecks Vermittlung einer leidensangepassten Arbeitsstelle an die Beschwerdegegnerin zu wenden.