Citation: 5C.274/2005 30.03.2006 E. B

Im April 2004 klagte Y.________ gegen X.________ auf Abänderung des Scheidungsurteils. Er beantragte, der Kinderunterhalt sei angemessen herabzusetzen und der nacheheliche Ehegattenunterhalt aufzuheben. Mit Entscheid vom 17. September 2004 hob das Kreisgericht Untertoggenburg-Gossau die Unterhaltsrente zu Gunsten von X.________ auf. Die Kinderrente für A.________ setzte es auf Fr. 200.-- fest, diejenige für B.________ auf Fr. 700.--. Gegen diesen Entscheid gelangte X.________ an das Kantonsgericht St. Gallen und beantragte die Abweisung der Abänderungsklage. Dieses bestätigte am 29. September 2005 die Aufhebung der Ehegattenrente und hielt in Bezug auf die Kinderunterhaltsbeiträge fest, die Unterhaltspflicht gegenüber A.________ sei infolge dessen Mündigkeit dahingefallen. Bezüglich der Rente zu Gunsten von B.________ bestätigte es die Regelung gemäss Scheidungsurteil.