Citation: 2D_44/2014 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin hatte in ihrer Arbeit u.a. geschrieben (S. 6) : "Schon die Kinder werden von klein auf zu den Taten gebracht, die dem Herrn mis (s) fallen. Es geht hier um die Anbetung fremder Götter und der Himmelskönigin. Wahrscheinlich handelt es sich um kana (an) äische Gottheiten." Das Verwaltungsgericht räumt ein (Ziff. 3.4 des angefochtenen Entscheides), dass es eine solche Deutung als vertretbare Lehrmeinung betrachtet und kritisiert insofern die Beurteilung ("sicher falsch") des Examinators Prof. Dr. B.________. Das Gericht misst dieser zu strengen Beurteilung in seinem Urteil dann aber keine entscheidende Bedeutung zu ("Nebenbemerkung"). Massgebend für die Vorinstanz ist vielmehr, dass der Examinator ausgeführt hat, die Beschwerdeführerin sei ihrer eigentlichen Aufgabe - nämlich Jeremia 7, 16-20 im Rahmen der Religionsgeschichte Israels zu interpretieren - nicht genügend nachgekommen. Ein grosser Teil der Ausführungen habe nicht zum Thema gehört. Der vorgelegte Text sei vor allem paraphrasiert, aber kaum interpretiert worden; auch habe die Kandidatin nur wenige Bezüge zur Religionsgeschichte vorgenommen (vgl. auch vorne lit. A). Dies erachtete die Vorinstanz als nachvollziehbare Bewertung, welche nicht auf sachfremden Kriterien beruhe und die Prüfungsleistung der Beschwerdeführerin als ungenügend erscheinen lasse (angefochtenes Urteil, a.a.O.).