Citation: 1B_151/2009 15.09.2009 E. B

Mit Schreiben vom 30. März 2009 stellte der Angeklagte beim Bundesstrafgericht ein Dispensationsgesuch für die am 1. April 2009 beginnende Hauptverhandlung. Mit FAX-Nachricht vom 31. März 2009 teilte ihm die gerichtliche Verfahrensleitung mit, dass sein Dispensationsgesuch abgewiesen werde. Am 1. und 2. April 2009 begann in Abwesenheit des Angeklagten die Hauptverhandlung. Die Strafkammer des Bundesstrafgerichtes eröffnete seinem Verteidiger nochmals mündlich die Ablehnung des Dispensationsgesuches und stellte eine spätere schriftliche Begründung dieses Entscheides (in einer separaten prozessleitenden Verfügung) in Aussicht. Am 9. April 2009 beantragte der Angeklagte die Erteilung des Freien Geleits für die Fortsetzung der Hauptverhandlung ab 4. Mai 2009.