Citation: U 437/00 24.12.2002 E. 3

3.1 Nach den ärztlichen Feststellungen hat die Beschwerdeführerin beim Unfall vom 2. November 1991 eine Commotio cerebri und ein HWS-Schleudertrauma erlitten. Innerhalb der von der Rechtsprechung anerkannten Latenzzeit (RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29 Erw. 5e) trat das für die letztere Verletzung typische Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden auf (brennende, z.T. druckende Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Kraftverminderung im rechten Arm, Streckdefizite an den Langfingern der rechten Hand, leichte Phonophobie, Konzentrationsstörungen, verminderte Belastbarkeit, Vergesslichkeit, Schwindel sowie depressiv-ängstliche Verstimmung, BGE 117 V 360 Erw. 4b; Berichte des Spitals Y.________ vom 12. November und 5. Dezember 1991 sowie 12. Februar 1992, des Dr. med. W.________, Innere Medizin FMH, vom 11. Januar 1992, des Dr. med. E.________, Spezialarzt für Chirurgie FMH, vom 26. Februar, 2. Juli und 12. August 1992, der Kreisarzt-Stellvertreter Dr. med. G.________ vom 15. Mai 1992 und Dr. med. D.________ vom 7. September 1992, der Klinik X.________ vom 8. Dezember 1992, des Dr. med. B.________ vom 30. April und 14. Oktober 1993 sowie des Kreisarztes Dr. med. U.________ vom 1. Februar 1994; Angaben der Versicherten laut SUVA-Rapport vom 25. Juni 1992). 3.2 Während die Versicherte die Adäquanzbeurteilung nach der Rechtsprechung zu den Kriterien, wie sie für Schleudertraumen der HWS entwickelt wurde, vornehmen möchte, wollen SUVA und Vorinstanz die für psychische Unfallfolgen geltenden Regeln anwenden, weil die für ein Schleudertrauma der HWS typischen Beschwerden zwar teilweise vorlägen, aber durch eine ausgeprägte psychische Problematik in den Hintergrund gedrängt worden seien.