Citation: U 127/06 18.04.2007 E. 9

Die beim Unfall erlittene Knieverletzung behindert den Versicherten zwar in seiner angestammten Tätigkeit als Taxichauffeur (sowohl beim Ein- und Aussteigen aus dem Auto als auch beim Tragen von Kundengepäck). Nach den überzeugenden Einschätzungen des Kreisarztes, auf welche das kantonale Gericht zu Recht abgestellt hat, ist er indessen in anderen leichten wechselbelastenden Tätigkeiten nicht eingeschränkt. Die Kniebeschwerden haben bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auch deshalb ausser Acht zu bleiben, da dem Versicherten gestützt auf seine Schadenminderungspflicht ein Berufswechsel auf eine andere Tätigkeit grundsätzlich zumutbar wäre (BGE 114 V 283 Erw. 1c und d, 285 Erw. 3a, je mit Hinweisen; Kieser, ATSG-Kommentar, Art. 6 N 12).