Citation: 6B_1153/2023 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hält fest, die erste Instanz qualifiziere das Verhalten des Beschwerdeführers gemäss Anklageziffer 1.1, in Abweichung von den Anträgen der Staatsanwaltschaft, als [qualifizierte] Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. g i.V.m. Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG. Da die Staatsanwaltschaft ihre Berufung zurückgezogen habe, seien die übrigen angeklagten Varianten von Art. 19 Abs. 1 BetmG nicht mehr von Belang. Der Beschwerdeführer habe durch die Kontaktaufnahme mit dem Drogenhändler via B.________ und die anschliessenden Verhandlungen mit dem Boten über die Menge sowie den Preis von rund 60 Gramm Kokain (brutto) mit Wissen und Willen Anstalten zum Erwerb von Betäubungsmitteln i.S.v. Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG getroffen. Damit habe er sich der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz nach Art. 19 Abs. 1 lit. g i.V.m. Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG (konkret 58.7 Gramm Kokain; Reinheitsgehalt 93 %, mithin 54.5 Gramm reines Kokain) schuldig gemacht (Urteil S. 24 f. E. 1).