Citation: 9C_464/2016 E. A

A.a. A.________, geboren 1974, bezog mit Wirkung ab 1. Januar 2004 eine ganze Invalidenrente (Verfügung der IV-Stelle des Kantons Solothurn vom 30. November 2004). Im Rahmen einer revisionsweisen Überprüfung des Rentenanspruchs beauftragte die IV-Stelle am 2. Dezember 2011 eine Medizinische Abklärungsstelle (MEDAS), die Ärztliches Begutachtungsinstitut GmbH (ABI), Basel, mit der Erstellung eines polydisziplinären Gutachtens (Expertise vom 15. Mai 2012). Gestützt darauf stellte die Verwaltung die Rentenleistungen mangels anspruchsbegründender Invalidität mit Verfügung vom 17. Oktober 2012 auf Ende November 2012 ein. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn mit Entscheid vom 5. Mai 2014 in dem Sinne gut, dass es die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit sie eine neue MEDAS-Abklärung nach dem Verfahren im Sinne der Erwägungen veranlasse und hierauf neu entscheide, ob der Versicherte weiterhin Anspruch auf die bisher ausgerichtete ganze Invalidenrente habe (Dispositiv-Ziffer 1). Ferner verpflichtete es die Verwaltung, A.________ eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 4'432.30 (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen (Dispositiv-Ziffer 2) sowie die Verfahrenskosten im Betrag von Fr. 600.- zu tragen (Dispositiv-Ziffer 3). Auf die in der Folge von der IV-Stelle eingereichte Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten trat das Bundesgericht infolge Fehlens der Zulässigkeitsvoraussetzungen nach Art. 93 Abs. 1 BGG nicht ein (Urteil 9C_454/2014 vom 31. Juli 2014). A.b. Die IV-Organe liessen daraufhin bei der SMAB AG, Swiss Medical Assessment- and Business Center, Bern, eine interdisziplinäre Expertise erstellen, welche am 1. Mai 2015 ausgefertigt wurde. Auf dieser Basis ermittelte die Verwaltung einen Invaliditätsgrad von 17 % und hielt an der Rentenaufhebung fest; das Ersuchen um berufliche Massnahmen wurde abgelehnt (Vorbescheid vom 28. Juli 2015, Verfügung vom 29. April 2016). Gegen die Nichtgewährung beruflicher Vorkehren im Sinne einer Umschulung hat A.________ Beschwerde beim Versicherungsgericht des Kantons Solothurn führen lassen. Dieses Verfahren ist zurzeit noch hängig (VSBES.2016.158).