Citation: 1C_586/2023 E. 3.3

3.3. Diese vorinstanzlichen Ausführungen sind entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers jedenfalls im Ergebnis nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer konnte seine vom Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt nicht erkennbar berücksichtigten Einwendungen vor einer Rechtsmittelinstanz wieder einbringen, die sowohl den Sachverhalt als auch die Rechtslage frei überprüfen konnte. Diese ist auf die Vorbringen eingegangen, hat eine nicht schwer wiegende Gehörsverletzung festgestellt und bei der Kostenverlegung berücksichtigt. Nicht zu beanstanden ist auch, dass die Vorinstanz die angebliche Gehörsverletzung als leicht qualifiziert. Bereits die Verwaltungsrekurskommission hatte geurteilt, dass es sich angesichts der klaren Sachlage und des engen Ermessensspielraums der anwendbaren Norm (Art. 16c Abs. 2 lit. e SVG [SR 741.01]) um einen leicht wiegenden Verfahrensfehler handle. Zudem konnte die Vorinstanz auch die Besonderheit des Falls berücksichtigen, dass der Sachverhalt, auf den die womöglich unbeachtet gebliebenen Einwendungen des Beschwerdeführers zielten, bereits Gegenstand einer Beschwerde gegen den vorsorglichen Sicherungsentzug bildete und diesbezügliche Vorbringen vom Bundesgericht abgewiesen wurden (Urteil 1C_536/2022 vom 25. Juli 2023 E. 3). Der Beschwerdeführer legt nicht dar und es ist auch nicht ersichtlich, dass ihm durch die Heilung der angeblichen Gehörsverletzung ein Nachteil erwachsen sein könnte.