Citation: 6S.106/2006 16.10.2006 E. 3

Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, die Vorinstanz bejahe zu Unrecht seinen Vorsatz skrupellosen Handelns. Der Einwand, im angefochtenen Entscheid werde das Tatmotiv nicht abschliessend bestimmt, weshalb nicht feststehe, dass er bewusst eine skrupellose Tat begehen wollte, geht fehl. Die Vorinstanz lässt das Tatmotiv nämlich nicht völlig offen, sondern erwähnt dafür zwei Alternativen bzw. eventuell eine Kombination der beiden, die je für sich die Tat als skrupellos erscheinen lassen. Es steht fest, dass der Beschwerdeführer die Tat aus einem der beiden Motive bzw. einer Kombination der beiden begehen wollte und sich dessen bewusst war. Damit ist der Vorsatz zu bejahen. Die Beschwerde erweist sich deshalb als unbegründet, soweit sie sich gegen den Schuldspruch des Mords richtet.