Citation: 8C_793/2019 E. 3.1.3

3.1.3. Sodann hat das kantonale Gericht erkannt, der psychiatrische Sachverständige habe in seiner Stellungnahme vom 5. Februar 2019 zum Bericht der Dr. med. B.________ vom 12. November 2018, wie schon zu ihrem Bericht vom 24. Oktober 2017 in seinem Gutachten vom 6. Juli 2018, nochmals nachvollziehbar hervorgehoben, dass die Behandlung depressiver Symptome erst seit kurzer Zeit gedauert habe und daher von einer Chronizität nicht gesprochen werden könne. Entgegen der Auffassung der Psychotherapeutin bestünden aufgrund des Verhaltens des Versicherten anlässlich der Untersuchungssituation sowie aufgrund der Anamnese keine Anzeichen dafür, dass der Versicherte an einer Persönlichkeitsstörung leide. Der psychiatrische Experte der asim stelle auch klar dar, weshalb es bei der medizinischen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei den Schlussfolgerungen des endokrinologischen/rheumatologischen Gutachtens der asim vom 18. April 2017 bleibe, womit entgegen der Auffassung des Versicherten die Zusammenhänge zwischen somatischen und psychischen Beschwerden geklärt worden seien. Dem vom Versicherten im kantonalen Gerichtsverfahren eingereichten Bericht der Dr. med. B.________ vom 5. Juni 2019 sei zwar eine ab April 2019 eingetretene Verschlechterung des Gesundheitszustands zu entnehmen, diese Entwicklung sei jedoch offenbar erst nach Erlass der in zeitlicher Hinsicht zu prüfenden Verfügung vom 18. Februar 2019 eingetreten, weshalb sich daraus keine neuen Erkenntnisse gewinnen liessen.