Citation: 7B_984/2023 E. 2.5.4

2.5.4. Sowohl die restriktive Handhabung des Haftgrundes der Wiederholungsgefahr (BGE 146 IV 136 E. 2.2; 143 IV 9 E. 2.2 mit Hinweisen und E. 2.9; Urteile 7B_434/2023 vom 29. August 2023 E. 3.3; 7B_331/2023 vom 7. August 2023 E. 3.1; 7B_188/2023 vom 24. Juli 2023 E. 5) als auch das Erfordernis der Unmittelbarkeit bei der erheblichen Sicherheitsgefährdung anderer Personen (BGE 146 IV 136 E. 2.2; 143 IV 9 E. 2.7; Urteile 7B_786/2023 vom 8. Dezember 2023 E. 3.2.2; 1B_247/2016 vom 27. Juli 2016 E. 2.1) ergeben sich bereits aus der (bisherigen) Rechtsprechung. Aufgrund der zunächst theoretischen Ausführungen sowie der durch den Beschwerdeführer behaupteten und nicht näher begründeten Gehörsverletzung ist nicht erkennbar, inwiefern die Vorinstanz vorliegend den Haftgrund der Wiederholungsgefahr nicht restriktiv angewendet (vgl. E. 3.3 des angefochtenen Entscheids) und eine fehlende unmittelbare erhebliche Sicherheitsgefährdung in Verletzung von Bundesrecht angenommen haben soll. Vielmehr verweist die Vorinstanz zu Recht auf die ständige Rechtsprechung, wonach Drohungen die Sicherheitslage einer Person erheblich beeinträchtigen - und daher die Anordnung von Präventivhaft begründen - können (BGE 143 IV 9 E. 2.7; Urteil 7B_331/2023 vom 7. August 2023 E. 3.3.2; je mit Hinweis). Die Vorinstanz zeigt nachvollziehbar auf, dass dies hier umso mehr gelte, als sich die Einschüchterungshandlungen wiederholen und in der Intensität (und mithin deren Gefährlichkeit) steigern. Vorliegend ist die körperliche Integrität anderer Personen (Personal, Mitpatienten, mit dem Beschwerdeführer befasste Personen und unbeteiligte Dritten, welche der Beschwerdeführer hostil wahrnimmt) unmittelbar erheblich gefährdet, wobei sich gemäss dem Ergänzungsgutachten vom 14. Juni 2023 das Risiko einer gravieren Fremdschädigung bei einer Bewaffnung zuspitzt.