Citation: 6P.131/2006 24.01.2007 E. 5

Die Beschwerde richtet sich im Übrigen einzig gegen die Strafzumessung; das angefochtene Urteil ist daher vom Bundesgericht allein unter diesem Gesichtspunkt zu überprüfen (BGE 132 IV 20 E. 3.1.2 S. 23 f.). Der Beschwerdeführer macht geltend, die meisten der im angefochtenen Urteil geahndeten Delikte habe er begangen, bevor er vom Bezirksgericht Baden am 4. April 2002 wegen Betäubungsmitteldelikten zu einer Gefängnisstrafe von 18 Monaten verurteilt worden sei. Die Vorinstanz habe indessen die Regeln der retrospektiven Konkurrenz unzureichend angewendet. Sie habe ihn in Verletzung von aArt. 68 Ziff. 2 StGB strenger bestraft, als wenn alle Straftaten gemeinsam beurteilt worden wären. Überdies habe sie die Strafe vom 4. April 2002 unzulässigerweise straferhöhend berücksichtigt.