Citation: K 81/00 08.09.2000 E. 31

31. Tag versichert. Mit eingeschrieben der Post übergebenem Brief vom 25. April 1995 brachte die Krankenkasse einen Vorbehalt auf "Morbus Bechterew" für die Zeit vom 1. April 1995 bis 31. März 2000 an. Das an die Adresse des Versicherten zugestellte Schreiben sandte die Post der Krankenkasse wieder zurück. Mit dem Ausscheiden aus der Arbeitgeberfirma per 1. Oktober 1996 trat D.________ in die Einzelversicherung über. Mit Verfügung vom 17. März 1998 lehnte die Krankenkasse die Ausrichtung von Taggeldleistungen auf Grund der Krankheitsdiagnose "Morbus Bechterew" gestützt auf den Vorbehalt ab. Auf die daraufhin eingereichte Beschwerde trat das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 29. April 1998 nicht ein und überwies die Eingabe vom 16. April 1998 an die Krankenkasse Zurzach zum Erlass eines Einspracheentscheides. Am 3. August 1998 erliess die Krankenkasse einen Einspracheentscheid, mit dem sie an ihrer Verfügung festhielt und auf eine Rückforderung der in der Zeit vom 7. November 1997 bis 15. Februar 1998 ausgerichteten Taggeldleistungen in Höhe von Fr. 3692.- verzichtete.