Citation: 1B_191/2021 E. A

Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich führte gegen A.A.________, und weitere Personen eine Strafuntersuchung wegen Gewaltdelikten zum Nachteil der Brüder A.B.________ und B.B.________, begangen in der Nacht auf den 11. Oktober 2019 in U.________. Am 14. Januar 2021 erhob sie Anklage beim Bezirksgericht Dietikon. A.A.________ wirft sie darin mehrfache versuchte Tötung vor. A.A.________ war am 13. Oktober 2019 festgenommen worden. Das Zwangsmassnahmengericht des Bezirks Dietikon versetzte ihn am 16. Oktober 2019 in Untersuchungshaft. Diese wurde in der Folge mehrfach verlängert. Mit Urteil 1B_411/2020 vom 27. August 2020 wies letztinstanzlich das Bundesgericht eine dagegen gerichtete Beschwerde ab und bejahte die Kollusionsgefahr. Nach der Anklageerhebung ordnete das Zwangsmassnahmengericht am 22. Januar 2021 Sicherheitshaft an. Am 19. Februar 2021 ersuchte A.A.________ erneut um Haftentlassung. Das Bezirksgericht Dietikon wollte dem Gesuch nicht entsprechen und überwies es deshalb dem Zwangsmassnahmengericht, das am 3. März 2021 die Haftentlassung anordnete und zur Reduktion der Kollusionsgefahr Kontaktverbote anordnete. Daraufhin erhob die Staatsanwaltschaft Beschwerde ans Obergericht des Kantons Zürich. Dieses hiess das Rechtsmittel gut, hob die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts auf und wies das Haftentlassungsgesuch ab.