Citation: 1B_74/2018 E. 3.3

3.3. Dem Kantonsgericht kann darin zugestimmt werden, dass es sich bei der Behauptung des Beschwerdeführers, im Monat zusammen mit der Rente über ein Einkommen von gut Fr. 4'000.-- zu verfügen, nicht um ein "Versehen" gehandelt haben kann. Dies schon deswegen, weil er sein Einkommen bereits am 27. April 2016 gleich bezifferte und dies wohl auch schon am 4. Juni 2014 tat, liegt es doch nahe, dass das im Formular mit Fr. 2'500.-- angegebene "Nettoeinkommen" das Einkommen bezeichnen soll, das ihm nach Abzug der mit veranschlagten Fr. 1'500.-- Kosten für seine Hotelunterkünfte verbleiben würde. Es ist zwar durchaus denkbar, dass die ca. Fr. 2'500.--, die ihm nach Abzug der Hotelkosten verbleiben, knapp für die Bestreitung seiner weiteren Lebenshaltungskosten ausreichen und ihm am Monatsende kein Überschuss bleibt. Das steht aber keineswegs fest und der Beschwerdeführer hat nicht einmal den Versuch gemacht, seine Lebenshaltungskosten auszuweisen oder wenigstens plausibel darzulegen. Damit hat er klarerweise seine Mitwirkungspflicht verletzt; sein Argument, er könne sein Einkommen nicht näher darlegen und belegen, weil er schwarz arbeite und daher seine Arbeitgeber nicht nennen könne, geht an der Sache vorbei, weil das Kantonsgericht seine Angaben zur Höhe des Einkommens auch ohne Belege akzeptiert hat. Es hat unter diesen Umständen kein Bundesrecht verletzt, indem es seine amtliche Verbeiständung für das Berufungsverfahren widerrief. Die Beschwerde ist unbegründet.