Citation: 8C_498/2018 E. 7.2

7.2. Es ist widersprüchlich, dem MZR-Gutachten vom 10. März 2016 einerseits vollen Beweiswert zuzuerkennen und es der Beurteilung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit zugrunde zu legen, andererseits aber gestützt auf eine nicht begründete und daher nicht schlüssige Äusserung des RAD-Arztes festzustellen, die Einschätzung im MZR-Gutachten stelle lediglich eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes dar. Das Abstellen auf die Aussage des RAD-Arztes, die mangels Begründung das MZR-Gutachten von vornherein nicht zu erschüttern vermochte und ihrerseits schon bei geringen Zweifeln angreifbar wird (vgl. zur beschränkten Beweiskraft von RAD-Berichten, insbesondere im Vergleich zu externen medizinischen Sachverständigen SVR 2017 IV Nr. 13 S. 31, 8C_452/2016, E. 3 und 4 sowie Urteil 8C_220/2017 vom 5. Oktober 2017 E. 3), stellt unter diesen Umständen eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz dar. Sie kann vom Bundesgericht demnach von Amtes wegen berichtigt werden (Art. 105 Abs. 2 BGG; E. 1.2).