Citation: 4C.295/2003 22.06.2004 E. 3

3.1 Nach dem angefochtenen Urteil ist dem Kläger der Beweis dafür gelungen, dass es sich bei der Überweisung von Fr. 300'000.-- des Klägers an den Beklagten um die Gewährung eines Darlehens und bei den Überweisungen des Beklagten an den Kläger um entsprechende Zinszahlungen handelte. Gemäss den Feststellungen im angefochtenen Urteil liegt ein schriftlicher Darlehensvertrag zwar nicht vor. Die Vorinstanz schliesst aber aus den klägerischen Vorbringen und Urkunden sowie aus den Aussagen der angerufenen Zeugen, d.h. in Würdigung der Beweise, dass die Parteien einen übereinstimmenden tatsächlichen Willen zum Abschluss eines Darlehensvertrags zu einem Zinssatz in der Höhe der dem Kläger von der Bank belasteten Hypothekarzinsen hatten und einen solchen Vertrag auch tatsächlich abschlossen. Nach Auffassung der Vorinstanz vermochte der Beklagte den Gegenbeweis dafür, dass es sich bei der Zahlung von Fr. 300'000.-- nicht um ein Darlehen, sondern um eine Pauschalentschädigung gehandelt habe, nicht zu erbringen.