Citation: 9C_289/2022 E. 6.3.2

6.3.2. Aus dem Gesagten ergibt sich, dass ein Eingliederungswille, der für die Arbeitsvermittlung nach Art. 18 IVG im Sinne subjektiver Eingliederungsfähigkeit vorausgesetzt ist, beim Versicherten nicht zu erkennen ist. Fehlt es an der subjektiven Eingliederungsfähigkeit, darf die Rente ohne vorgängige Prüfung von Eingliederungsmassnahmen und ohne Durchführung des Mahn- und Bedenkzeitverfahrens nach Art. 21 Abs. 4 ATSG herabgesetzt oder aufgehoben werden (vgl. E. 6.2.2). Damit verletze die Vorinstanz kein Bundesrecht, als sie die Rentenaufhebung nicht von vorgängigen Eingliederungsmassnahmen abhängig machte. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet.