Citation: 2C_16/2018 E. 4.3.3

4.3.3. Wenn der Beschwerdeführer der Vorinstanz im Zusammenhang mit ihren Erwägungen zu seiner Beziehung zu C.________ schliesslich eine Gehörsverletzung vorwirft, verkennt er den Kern ihrer rechtlichen Argumentation. Im Einklang mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung führte die Vorinstanz nämlich aus, C.________ habe angesichts der zahlreichen Vorstrafen des Beschwerdeführers von Beginn an nicht damit rechnen dürfen, die Beziehung bzw. das Familienleben dauerhaft in der Schweiz leben zu können. Diese Gewichtung ist bundesrechtskonform (vgl. Urteile 2C_764/2013 vom 15. April 2014 E. 3.4; 2C_995/2013 vom 24. April 2014 E. 3.2; 2C_873/2012 vom 28. März 2013 E. 4.2.4), auch wenn zutreffen sollte, dass der Beschwerdeführer C.________ wie in der Beschwerdeschrift behauptet emotionalen Halt verschafft. Auch in Bezug auf die Gewichtung der Kindsinteressen des Sohnes B.________ sind die Vorhaltungen des Beschwerdeführers unberechtigt. Zwar steht im Lichte der bundesgerichtlichen Praxis (BGE 143 I 21 E. 5.5.2) ausser Frage, dass B.________ ein vorrangig zu berücksichtigendes Interesse daran hat, mit seinem Vater aufzuwachsen. Vorliegend ist jedoch auch zu beachten, dass das öffentliche Interesse an einer Ausreise des Straftäters das Interesse seiner Kinder umso eher zu überwiegen vermag, je häufiger er delinquiert hat (vgl. Urteil 2C_80/2017 vom 8. September 2017 E. 3.2.3 mit Hinweisen). Dies muss vorliegend umso mehr gelten, als nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz nicht ernsthaft in Aussicht steht, dass B.________ nach der Freilassung des Beschwerdeführers bei ihm untergebracht werden und unter seinen Fittichen aufwachsen könnte. Die zahllosen Delikte des Beschwerdeführers fallen in einer Gesamtbetrachtung deshalb stärker ins Gewicht als das Interesse B.________s, seinen Vater in der Nähe seiner Pflegefamilie zu wissen. Damit braucht nicht abgeklärt zu werden, ob das Zusammenleben mit einem delinquenten Elternteil für die Entwicklung des Kindes allenfalls auch Probleme aufwerfen könnte (vgl. Urteil 2C_408/2017 vom 12. Februar 2018 E. 4.5.2 mit Hinweis).