Citation: 1C_626/2023 E. 4

Die Beschwerdeführerin begründet die besondere Bedeutung des Falles mit der Verletzung grundlegender Verfahrensrechte in dem gegen sie geführten (Abwesenheits-) Strafverfahren in der Ukraine, weshalb dem Rechtshilfeverfahren nach Art. 2 des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSG; SR 351.1) nicht zu entsprechen sei. Zur Geltendmachung dieses Rechtshilfehindernisses müsse ihr Parteistellung im Rechtshilfeverfahren eingeräumt werden, sei sie doch von den Aussagen des Zeugen B.________ unmittelbar betroffen: Dessen erste Einvernahme sei vom NABU verwendet worden, um gegen sie einen Haftbefehl und die Fortsetzung des Strafverfahrens zu erwirken. Es sei stossend, dass der beschuldigten Person die Parteistellung gegen die Übermittlung von Einvernahmeprotokollen verwehrt werde bzw. nur ausnahmsweise eingeräumt werde, wenn die Einvernahme die schweizerischen Bankkonten des oder der Beschuldigten betreffe. Dabei handle es sich um eine Frage von grundsätzlicher Bedeutung.