Citation: 8C_154/2023 E. 7.7.4

7.7.4. Dass der Beschwerdeführer über blosse Behauptungen und Polemik hinaus in hinreichend substanziierter Form nicht nur ein aktuelles Rechtsschutzinteresse an der formell korrekten Wiederholung des Berufungsverfahrens darlegen, sondern auch einen praktischen Nutzen im erlangbaren Zugang zur streitbetroffenen Professur durch Aufhebung des längst ergangenen materiellen Wahlentscheides wegen dessen Unvereinbarkeit mit dem öffentlichen Interesse geltend machen würde, ist nicht ersichtlich. Ebenso wenig tut er dar, weshalb es in seinem Fall auf diese Erfordernisse nicht ankommen sollte. Fehlt es dem Beschwerdeführer an einem Anspruch auf Ernennung zum Stelleninhaber dieser Professur (vgl. Urteil 8C_596/2017 vom 1. März 2018 E. 8.3 i.f.), ist in den Verfahrensgrundrechten keine Grundlage dafür zu erblicken, in Rechtsverhältnisse mit Dritten (hier: dem zwischenzeitlich gewählten Kandidaten) einzugreifen, und besteht ein überwiegendes öffentliches Interesse an einem beförderlichen Ablauf des Berufungsverfahrens (Urteil 8C_596/2017 vom 1. März 2018 E. 8.2 i.f. mit Hinweis), findet sich kein Rechtsgrund, welcher dem Beschwerdeführer einen praktischen Nutzen an der formell korrekten Neudurchführung des gesamten Verfahrens zur Besetzung der streitbetroffenen Professur vermitteln könnte.