Citation: 5A_229/2016 E. B

Nachdem bereits in früheren Jahren Suizidversuche stattgefunden hatten, begab sich die Mutter nach einem erneuten Versuch im Frühjahr 2013 für zwei Wochen in stationäre psychiatrische Behandlung. C.________ lebte deshalb von April bis August 2013 bei seinem Vater; D.________ wurde bei Verwandten und Bekannten untergebracht. Am 4. Oktober 2013 beging der Lebenspartner der Mutter Suizid. C.________ verbrachte in der Folge zwei Wochen beim Vater und kehrte danach zur Mutter zurück. Mit Verfügung vom 22. November 2013 entzog die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________ (KESB) der Mutter superprovisorisch die Obhut über die Söhne, wobei schon einige Tage zuvor D.________ ins E.________ eingetreten und C.________ wieder zu seinem Vater gezogen war, wo er seither ununterbrochen lebt. Die KESB bestätigte die Verfügung am 28. November 2013 und setzte das Besuchsrecht der Mutter fest. Dagegen erhob die Mutter bei der Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen Beschwerde. Während Hängigkeit des Verfahrens vor der Verwaltungsrekurskommission stellte die KESB C.________ am 18. November 2014 unter die gemeinsame elterliche Sorge, womit beide Parteien einverstanden waren. Mit Entscheid vom 27. März 2015 teilte die Verwaltungsrekurskommission die Obhut über D.________ der Mutter und diejenige über C.________ dessen Vater zu, unter Regelung des Besuchsrechts der Mutter. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht St. Gallen ab, soweit es darauf eintrat.