Citation: 6B_1394/2019 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz begründet die Strafzumessung ausführlich. Es ist nicht ersichtlich, dass sie das ihr zustehende Ermessen überschritten oder missbraucht oder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen hätte. Dies behauptet der Beschwerdeführer im Übrigen nicht. Ebenso wenig ist erkennbar, dass die Vorinstanz der wenig professionellen Vorgehensweise, der relativ untergeordneten Stellung des Beschwerdeführers, seinem Willen zur Integration oder der Kooperation mit der Polizei ungenügend Rechnung getragen hätte. Vielmehr berücksichtigte sie das Geständnis, die freiwillige Teilnahme an Therapiesitzungen und den Willen zur Schadenswiedergutmachung deutlich strafmindernd, wobei aber auch mehrere Vorstrafen zu beachten waren. Hingegen wertet die Vorinstanz das relativ junge Alter des Beschwerdeführers zum Tatzeitpunkt sowie die ins Feld geführte Vergangenheit im Bürgerkriegsland Syrien nachvollziehbar neutral. Für eine Entwicklungsverzögerung bestehen keine Hinweise, was der Beschwerdeführer auch nicht darlegt. Ausgehend von einer hypothetischen Gesamtfreiheitsstrafe von 43 Monaten aufgrund der Tatkomponente erscheint eine Strafminderung von 7 Monaten infolge der erwähnten persönlichen Faktoren angemessen. Nicht zuletzt bewegt sich die Gesamtstrafe von 3 Jahren ohne Weiteres innerhalb des gesetzlichen Rahmens. Dieser reicht angesichts der Mindeststrafe für den qualifizierten Raub von 2 Jahren bis zu 15 Jahren (Art. 140 Ziff. 1 und 3 i.V.m. Art. 49 Abs. 1 StGB). Gleichfalls innerhalb des vorinstanzlichen Ermessens liegen der teilbedingte Strafvollzug im Umfang von 24 Monaten sowie der Widerruf einer bedingten Geldstrafe von 170 Tagessätzen zu Fr. 30.-- gemäss Strafbefehl vom 11. August 2016. Der Beschwerdeführer legt nichts Gegenteiliges dar. Soweit er die beantragte Strafe mit einer abweichenden rechtlichen Würdigung des Anklagesachverhalts als einfachen Raub begründet, ist er von vornherein nicht zu hören.