Citation: 2A.8/2003 21.01.2003 E. 1

1.1 Der aus Armenien stammende G.________ reiste am 14. April 2002 ohne Reisepass illegal in die Schweiz ein und stellte am nächsten Tag ein Asylgesuch. Am 3. Juli 2002 wurde er im Sinne von Art. 13e ANAG aus dem Gebiet des Kantons Basel-Stadt ausgegrenzt; diese Anordnung missachtete er mehrmals. Am 15. August 2002 wurde er in Vorbereitungshaft genommen. Am 25. September 2002 trat das Bundesamt für Flüchtlinge auf das Asylgesuch von G.________ nicht ein und verfügte seine Wegweisung aus der Schweiz. Das Amt für Migration Basel-Landschaft ordnete am 1. Oktober 2002 gegen G.________ zur Sicherstellung des Wegweisungsvollzugs Ausschaffungshaft an. Der Einzelrichter für Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht des Kantonsgerichts Basel-Landschaft (nachfolgend: Haftrichter) prüfte und bewilligte die Ausschaffungshaft am 4. Oktober 2002 bis zum 31. Dezember 2002. Das Bundesgericht wies eine gegen diesen Haftrichterentscheid erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde am 25. Oktober 2002 ab, soweit es darauf eintrat (Verfahren 2A.505/2002). 1.2 Mit Urteil vom 27. Dezember 2002 stellte der Haftrichter fest, dass die vom Amt für Migration Basel-Landschaft beantragte Verlängerung der Haft zur Sicherung des Wegweisungsvollzugs für längstens drei Monate, d.h. bis 26. März 2003, rechtmässig und angemessen sei. Am 7. Januar 2003 ging beim Bundesgericht ein Schreiben von G.________ in armenischer Sprache ein, dessen Übersetzung von Amtes wegen veranlasst wurde (Eingang der Übersetzung beim Bundesgericht am 13. Januar 2003). Es ist als Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen das Urteil des Haftrichters vom 27. Dezember 2002 entgegengenommen worden. G.________ beantragt im Wesentlichen, er sei aus der Haft zu entlassen; es sei ihm zu ermöglichen, selbstständig nach Holland auszureisen; für den Fall, dass er nicht freigelassen werde, ersucht er um Zahnbehandlung. Das Amt für Migration Basel-Landschaft beantragt, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abzuweisen, soweit überhaupt darauf eingetreten werden könne. Es hat gleichzeitig in Aussicht gestellt, dass es bei der zuständigen Gefängnisverwaltung die hinsichtlich der Zahnprobleme des Beschwerdeführers notwendigen Massnahmen werde abklären lassen. Der Haftrichter hat auf Vernehmlassung verzichtet. Das Bundesamt für Flüchtlinge hat sich innert Frist nicht geäussert. Der Beschwerdeführer hat von der Möglichkeit, sich ergänzend vernehmen zu lassen, keinen Gebrauch gemacht.