Citation: 8C_330/2020 E. A

A.________, geboren 1967, war seit 1. September 2006 als Elektriker bei der B.________ AG beschäftigt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Gemäss Unfallmeldung vom 17. April 2018 und seinen Angaben im Fragebogen vom 19. April 2019 war er am 26. Februar 2018 bei Haushaltsarbeiten von einer Trittleiter gerutscht und hatte sich dabei eine Quetschung am rechten Fussgelenk zugezogen. Der Hausarzt Dr. med. C.________ diagnostizierte eine Fersenkontusion. Der Versicherte sei aus einem Fenster gesprungen (2,5 m), um in seine Wohnung zu gelangen. Anlässlich der von Dr. med. C.________ veranlassten MRI-Untersuchung am 13. April 2018 wurde eine Kalkaneusfraktur ausgeschlossen, indessen unter anderem eine diskrete Plantarfasziitis festgestellt. Wegen dieses letzteren Befundes liess sich A.________ ab April 2019 in der Schulthess Klinik, Zürich, behandeln. Die Suva unterbreitete das Dossier ihrem Kreisarzt med. pract. D.________, Facharzt für Chirurgie. Nach dessen Beurteilung vom 17. Juni 2019 liessen sich die im MRI erhobenen Befunde nicht dem gemeldeten Ereignis zuordnen. Er ging davon aus, dass sich der Versicherte dabei eine Kontusion beziehungsweise Distorsion am rechten Fuss zugezogen habe. Dadurch sei es zu einer vorübergehenden Verschlimmerung gekommen, die spätestens Ende April 2018 abgeklungen sei. Gestützt darauf schloss die Suva den Fall mit Verfügung vom 19. Juni 2019 ab und stellte ihre Leistungen per 30. Juni 2019 ein. Auf die dagegen am 19. Oktober 2019 erhobene Einsprache trat sie wegen Verspätung nicht ein (Einspracheentscheid vom 27. November 2019).