Citation: 9C_627/2024 E. 4.3.2

4.3.2. Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer von August bis Dezember 2016 zu 100 % als Elektriker temporär angestellt war. Diese Anstellung war gemäss Angaben des Beschwerdeführers gut verlaufen, woraufhin er ein Vorstellungsgespräch für eine Festanstellung ins Auge fasste. Aus den Akten ist nicht ersichtlich, ob der Beschwerdeführer nach seinem Temporäreinsatz weiter arbeitete. Es ergibt sich einzig, dass er vom 7. bis 16. Juni 2017 temporär als Elektromonteur tätig war, die Arbeitgeberin aber das Arbeitsverhältnis auflöste, da der Beschwerdeführer die Aufgaben aufgrund seines Übergewichts nicht innert nützlicher Frist bewältigen konnte. Daraus und aus den medizinischen Berichten von Dr. med. H.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Dr. med. I.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie schliesst die Vorinstanz auf eine Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit von mindestens 80 % und demnach auf das Fehlen eines zeitlichen Zusammenhangs zwischen der während des Vorsorgeverhältnisses bei der Beschwerdegegnerin 3 erneut in Erscheinung getretenen massiven Leistungseinbusse und der Invalidität, die der Berentung durch die Invalidenversicherung zugrunde liegt. Dabei lässt sie jedoch ausser Acht, dass der Beschwerdeführer nicht krankheitseinsichtig war, was sich darin zeigt, dass er sich trotz gegenteiliger ärztlicher Einschätzung wiederholt um Vollzeitstellen im angestammten Beruf bemüht hat. Krankheitsbedingt fehlte es ihm zudem an der nötigen Compliance, um therapeutisch und medikamentös eine langfristige psychische Stabilität zu erlangen. Eine solche ist gemäss Bericht von Dr. med. I.________ vom 28. Dezember 2017 aber notwendig, um die dem Beschwerdeführer attestierte 50%-ige Arbeitsfähigkeit auf 100 % erhöhen zu können. Auch Dr. med. H.________ hatte im Bericht vom 27. Juli 2016 festgehalten, dass die 50 %-ige Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers durch Fortführung der ambulanten psychiatrischen Behandlung zur Überwachung und gegebenenfalls Anpassung der medikamentösen Behandlung sowie regelmässige Einzelgespräche verbessert werden könnte. Der Beschwerdeführer war im Jahr 2016 jedoch nur viermal und im Jahr 2017 nur zweimal in ambulanter Behandlung und hatte gemäss Angaben von Dr. med. I.________ vom 28. Dezember 2017 zwischenzeitlich auch die Medikation abgesetzt. Demzufolge durfte die Vorinstanz nicht willkürfrei davon ausgehen, dass beim Beschwerdeführer ab August 2016 eine stabile Arbeitsfähigkeit von mindestens 80 % mit der Möglichkeit zur Erzielung eines rentenausschliessenden Einkommens bestand.