Citation: 8C_334/2023 E. A

Der 1973 geborene A.________ erlitt am 18. April 2012 einen Arbeitsunfall. Gestützt auf ein von der Invalidenversicherung in Auftrag gegebenes medizinisches Gutachten der Academy of Swiss Insurance Medicine am Universitätsspital Basel (Expertise vom 14. September 2018; nachfolgend: asim-Gutachten) sprach ihm die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) mit Verfügung vom 19. September 2019 eine Invalidenrente unter Annahme einer Erwerbsunfähigkeit von 30 % und eine Integritätsentschädigung entsprechend einer Integritätseinbusse von 10 % zu. Auf Einsprache des Versicherten erhöhte sie die Invalidenrente unter Annahme einer Erwerbsunfähigkeit von 33 % und die Integritätsentschädigung bei einem Integritätsschaden von 25 % (Einspracheentscheid vom 1. Mai 2020). Die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 8. Februar 2021 ab, was das Bundesgericht mit Urteil 8C_239/2021 vom 4. November 2021 schützte. In der Zwischenzeit hatte A.________ der Suva am 5. März 2021 telefonisch Rückenbeschwerden als Rückfall zum Unfall vom 18. April 2012 gemeldet. Nach Rücksprache mit ihrem Kreisarzt Dr. med. univ. B.________, Praktischer Arzt, verweigerte die Suva diesbezüglich Leistungen, da zwischen dem Unfall und den Rückenbeschwerden kein Zusammenhang bestehe (Verfügung vom 7. Mai 2021). Mit Einspracheentscheid vom 15. Juni 2022 hielt sie daran fest.