Citation: 5A_621/2021 E. B

B.a. Gegen diesen Entscheid erhob C.B.________ Berufung beim Kantonsgericht Luzern und focht die festgelegten Unterhaltsbeiträge sowohl betreffend die Kinder als auch sie selbst an. B.b. In der Zwischenzeit entbrannte zwischen den Parteien ein Streit über die Frage der Kostentragung für den Range Rover (insbesondere betreffend die Leasingzinsen), wobei A.B.________ den Range Rover zunächst vor der C.B.________ zugewiesenen ehelichen Wohnung mit abmontierten Kontrollschildern abstellte und verlangte, dass diese den Leasingvertrag übernehme. Schliesslich nahm A.B.________ den Range Rover wieder zurück, wobei er aber die Leasing- sowie Parkplatzgebühren (teilweise) mit den Unterhaltszahlungen verrechnete. In der Replik beantragte C.B.________ daher auch eine Abänderung betreffend die Zuweisung des Range Rovers, wobei festzustellen sei, dass A.B.________ diesen zurückgenommen und dementsprechend auch die Kosten vollumfänglich selber zu tragen habe. B.c. Das Kantonsgericht entschied am 24. Juni 2021 (Entscheid versandt am 2. Juli 2021). B.c.a. In Bezug auf die Zuweisung des Range Rovers stellte das Kantonsgericht fest, dass diese nicht mit Berufung angefochten und somit in Rechtskraft erwachsen sei. Auf den entsprechenden Antrag von C.B.________ zur Neuregelung trat es daher nicht ein. Da sich die Frage zur Verrechenbarkeit der Leasingzinsen des Range Rovers aber gegebenenfalls auf die Höhe der Unterhaltsbeiträge auswirken könne, erläuterte das Kantonsgericht die diesbezügliche Rechtslage und folgerte, dass C.B.________ nur die unmittelbaren Gebrauchskosten wie Benzin, Reinigungskosten, Servicekosten, Abschleppkosten usw. zu tragen habe, nicht hingegen Leasingzinsen sowie die Kosten für die Fahrzeughaftpflichtversicherung, die Strassenverkehrssteuer usw. B.c.b. Die Unterhaltsbeiträge legte das Kantonsgericht neu insgesamt substanziell höher fest (Dispositiv-Ziffer 1.3 betreffend die Kinder und Dispositiv-Ziffer 1.4 betreffend die Ehefrau). B.c.c. Das Kantonsgericht auferlegte A.B.________ die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens sowie des Berufungsverfahrens und regelte, dass die Parteien ihre eigenen Parteikosten tragen (Dispositiv-Ziffer 5.1). Beiden Parteien gewährte es die unentgeltliche Rechtspflege.