Citation: 8C_130/2019 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht mass nach umfassender Würdigung der Aktenlage dem kreisärztlichen Untersuchungsbericht des Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, vom 18. Mai 2017 volle Beweiskraft zu. Danach sei dem Versicherten mit Blick auf das linke Kniegelenk regelmässiges Heben von schweren Lasten über 20 kg nicht zumutbar, selten sei dies jedoch möglich. Das Zumutbarkeitsprofil umfasse ferner kein Treppen- und Leiternsteigen mit schweren Lasten, keine Zwangshaltungen in hockender oder knieender Position. Das Gehen von langen Strecken und in unebenem Gelände sei zu vermeiden. Eine wechselbelastende Tätigkeit sei vorzuziehen. Es bestehe eine zeitliche Einschränkung, indem bei kniegelenksbelastenden Tätigkeiten zusätzliche Pausen von 30 bis 40 Minuten vormittags und nachmittags einzuhalten seien. In Bezug auf die Feststellung des medizinisch rechtserheblichen Sachverhalts verneinte die Vorinstanz in der Folge einen zusätzlichen Abklärungsbedarf. Im Weiteren legte sie dar, dass sich davon abweichende ärztliche Einschätzungen der Restarbeitsfähigkeit nicht auf eine leidensangepasste, sondern auf die tatsächlich ausgeübte Tätigkeit als Monteur bei der Schreinerei beziehen würden, die jedoch nicht dem kreisärztlich formulierten Zumutbarkeitsprofil entspreche, weshalb sich daher gestützt darauf nichts anderes ergebe.