Citation: 1C_269/2024 E. 4.4

4.4. Die kantonalen Instanzen legten einlässlich dar, weshalb sie aufgrund des fehlenden Banketts im Bereich der Terrassenbrüstung von einer Gefahr für die Verkehrssicherheit ausgingen. Mit seinem Vorbringen, anhand der anlässlich des Augenscheins des Baurekursgerichts aufgenommenen Fotos sei eine Verkehrsgefährdung, wie sie auch vom Verwaltungsgericht bestätigt wurde, nicht ersichtlich, hält der Beschwerdeführer lediglich in unzulässiger appellatorischer Kritik seine eigene Einschätzung derjenigen der Vorinstanz entgegen (vgl. BGE 148 I 104 E. 1.5 mit Hinweisen). Dass rechtwinklig ausgebildete, spitz zulaufende Ecken und abfallendes Gelände nichts Ungewöhnliches seien, vermag die hier zu beurteilende Gefahrenlage ebenso wenig zu relativieren wie der Umstand, dass es bisher zu keinen Unfällen gekommen sei. Der Schluss der Vorinstanz, die Terrasse erweise sich wegen der damit einhergehenden Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit gestützt auf § 240 PBG als materiell baurechtswidrig, ist somit unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden. Daran ändern auch die Ausführungen des Beschwerdeführers zu § 26 VErV nichts. § 26 VErV befasst sich mit dem Strassenabstand von Mauern und Einfriedungen. Die Vorschrift lässt zwar zu, dass an der Aussenseite von Kurven Mauern und geschlossene Einfriedungen von über 0,8 m Höhe bis an die Strassengrenze gestellt werden (Abs. 1 lit. c). Dies gilt aber mit der Vorinstanz explizit nur unter dem Vorbehalt, dass die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigt wird, was vorliegend gerade nicht zutrifft. Ob es sich bei der Terrassenbrüstung überhaupt um eine Mauer oder geschlossene Einfriedung im Sinne dieser Bestimmung handelt, bleibt daher ohne Belang.