Citation: 4A_235/2020 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz führte im Zusammenhang mit der Behauptungs- und Substanziierungslast aus, dieser sei im Prinzip in den Rechtsschriften nachzukommen; ein Verweis auf Beilagen zur Ergänzung von Tatsachenbehauptungen sei nur ausnahmsweise zulässig. Vorliegend habe die Beschwerdeführerin mit act. 22/246 eine Sammelbeilage eingereicht. In der Replik fänden sich pauschale Verweise darauf, teilweise kleine Zusammenfassungen. Zur Darlegung der Anzahl Beschwerden im Zusammenhang mit der Aktivlegitimation betreffend eines Vorwurfs genügten die Zusammenfassungen, soweit die Beschwerden einer konkreten Kategorie (Art des Vorwurfs) zugeordnet seien. Damit werde jeweils die Tatsache, dass es eine bestimmte Anzahl Beschwerden zu einer Kategorie bzw. einem Vorwurf gebe, in den Rechtsschriften in den Grundzügen behauptet. Ungenügend seien hingegen Beschwerden, die ohne Erwähnung des entsprechenden Vorwurfs in den Rechtsschriften eingereicht worden seien (unter Hinweis auf act. 3/113-124 und act. 22/215-229); dazu gehörten auch solche der Sammelbeilage in Kategorien wie "mehrere Beschwerdegründe". Bei diesen fehle es gerade an der Behauptung des Vorwurfs in den Grundzügen in den Rechtsschriften. Entsprechende Beschwerden seien unbeachtlich. Ungenügend seien auch solche Verweise auf Beilagen, insbesondere auf die Sammelbeilage (act. 22/246; aber auch act. 3/113-124; act. 22/215-229), in Bezug auf Tatsachen zur Darlegung von UWG-Verletzungen, insbesondere betreffend Ausgestaltung der Plattform. Diesbezügliche Tatsachen müssten in den wesentlichen Zügen in den Rechtsschriften schlüssig dargelegt werden. Es sei nicht Sache des Gerichts und der Gegenpartei, Beilagen danach zu durchsuchen. Es fehle damit bereits an entsprechenden Behauptungen. Folglich seien diese Beilagen in diesem Zusammenhang unbeachtlich.