Citation: 5A_97/2009 24.03.2009 E. 2

2.1 Vorab rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe die in Art. 219 Abs. 2 lit. a und Art. 65 ZPO/SG statuierte Dispositionsmaxime willkürlich angewendet, in dem sie der Beschwerdegegnerin mehr zugesprochen als diese verlangt habe. Im erstinstanzlichen Verfahren habe die Beschwerdegegnerin wiederholt ausgeführt, sie wolle nur die Bezahlung der lebensnotwendigen Kosten von Fr. 2'700.--. Im Rekurs habe sie erklärt, Fr. 2'700.-- seien der Grundbedarf ohne die zusätzlichen Krankheitskosten, welche Fr. 600.-- betragen würden. Allerdings sei der Bedarf der Beschwerdegegnerin geringer als diese selber geltend mache; gemäss S. 5 des angefochtenen Entscheids (E. II in fine) betrage er mit den Gesundheitskosten lediglich Fr. 2'886.--. Das Rechtsbegehren sei somit als Verzicht auf einen Anteil am Überschuss zu verstehen. Indem die Vorinstanz der Beschwerdegegnerin gleichwohl einen Überschussanteil zugesprochen habe, habe diese willkürlich gehandelt; diese hätte maximal Fr. 2'886.-- zusprechen dürfen. 2.2 Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdegegnerin habe vor dem Eheschutzrichter Unterhalt von "mindestens" Fr. 2'700.-- im Monat verlangt und im Rekursverfahren ihren Mehrbedarf beziffert. Der Betrag von Fr. 3'100.-- könne ihr zugesprochen werden, ohne dass die Dispositionsmaxime verletzt würde.