Citation: 6P.127/2005 03.02.2006 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt, ein Gutachten müsse widerspruchsfrei sein und dürfe keine willkürlichen Schlüsse ziehen. Wenn das Gericht gleichwohl auf ein solches Gutachten abstelle, sei der Entscheid wegen willkürlicher Beweiswürdigung zu kassieren. In der Folge wiedergibt der Beschwerdeführer zum grossen Teil wörtlich seine Ausführungen in der Rekursschrift (Akten des Obergerichts, act. 1, S. 9 f. Ziff. 19-22). Eine derartige Argumentation ist zum vornherein nicht geeignet, Willkür darzutun. Das Obergericht hat sich eingehend mit den Einwänden des Beschwerdeführers gegenüber dem Gutachten auseinandergesetzt und begründet im Einzelnen, weshalb das Gutachten zu allen wesentlichen Fragen klare Antworten gibt (angefochtener Entscheid S. 13-23). Inwiefern diese Schlussfolgerungen willkürlich sein sollten, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf. Auf seine Rügen ist demnach nicht einzutreten (BGE 130 I 258 E. 1.3). Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, das Gutachten sei nicht verwertbar, weil es sich auf Unterlagen (Krankengeschichte und Drittauskünfte) stütze, die sich nicht in den Akten befänden. In diesem Zusammenhang hätte der Beschwerdeführer allenfalls rügen können, sein rechtliches Gehör sei verletzt worden. Eine solche Rüge erhebt er nicht. Zudem hätte er insoweit den Instanzenzug nicht ausgeschöpft (BGE 129 I 49 E. 3).