Citation: 8C_242/2024 E. 10.2.1

10.2.1. Die Vorinstanz erwog, die Suva habe der Beschwerdeführerin aufgrund der somatischen Einschränkungen einen Leidensabzug von 5 % gewährt. Dies sei nicht zu beanstanden. Der Hinweis der Beschwerdeführerin auf die fehlenden Sprachkenntnisse oder die fehlende Ausbildung sei hier bereits insofern berücksichtigt, als bei der Berechnung des Invalideneinkommens lediglich auf einfache Tätigkeiten abgestellt werde (Urteile 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.2 und 9C_633/2013 vom 23. Oktober 2013 E. 4.2). Auch ihr Alter rechtfertige keine Abzugserhöhung. Sie sei im Zeitpunkt des hypothetischen Rentenbeginns 51-jährig gewesen. Ohnehin müsse sich insbesondere im Bereich der Hilfsarbeiten ein fortgeschrittenes Alter auf dem hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt praxisgemäss nicht zwingend lohnsenkend auswirken. Gerade Hilfsarbeiten würden auf dem massgebenden ausgeglichenen Stellenmarkt altersunabhängig nachgefragt (Urteile 8C_799/2021 vom 3.3.2022 E. 4.3.3 und 8C_558/2017 vom 1. Februar 2018 E. 5.3.2). Bei einem Leidensabzug von 5 % resultiere ein Invalideneinkommen von Fr. 51'529.58.