Citation: 6B_487/2021 E. 5.4.2

5.4.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe eine Katalogtat begangen. Eine Landesverweisung tangiere fraglos den Schutzbereich von Art. 8 EMRK, insbesondere hinsichtlich seiner Beziehung zu seiner Ehefrau und seiner 2019 geborenen Tochter. Eine Landesverweisung würde zu einer räumlichen Trennung führen und dürfte für ihn und seine Kernfamilie eine grosse Belastung darstellen. Der Beschwerdeführer habe die prägenden Jugendjahre in Nordmazedonien verbracht. Seine Schwester lebe noch dort. Nachdem er den überwiegenden Teil seines Lebens in Nordmazedonien verbracht habe und sich erst seit kurzem in der Schweiz befinde, wo er mit seiner Ehefrau zusammenlebe, die aus seiner Heimat stamme und die auch erst im September 2016 in die Schweiz gekommen sei, sei es ihm ohne weiteres zumutbar, mitsamt seiner Ehefrau und dem Kleinkind in sein Heimatland zurückzukehren (angefochtenes Urteil S. 28).