Citation: 1A.335/2005 18.08.2006 E. H

Dagegen erhob die Firma X.________ Rekurs an das Obergericht des Kantons Zürich. Dieses wies den Rekurs am 19. November 2005 ab, soweit es darauf eintrat. Das Obergericht vertrat die Auffassung, der Republik der Philippinen müsse im heute weit fortgeschrittenen Stadium des Einziehungsverfahrens die Möglichkeit gegeben werden, dieses zu einem rechtskräftigen Abschluss zu bringen. Die Kontosperre sei deshalb im vorliegenden Zeitpunkt noch aufrecht zu erhalten. Es hielt allerdings in seinen Erwägungen fest, das die Kontosperre auch in einem strafrechtlich äusserst komplexen Fall, wie die Strafverfolgung der Marcos-Verbrechen, eine Frist von 20 Jahren nicht wesentlich überschreiten dürfe. Sollte deshalb bis Ende 2006 kein rechtskräftiger Einziehungsentscheid vorliegen, so müsse die Kontosperre als unverhältnismässig eingestuft und aufgehoben werden.