Citation: 5D_14/2019 E. 1.3

1.3. Der Beschwerdeführer beruft sich sodann auf einen drohenden, nicht wieder gutzumachenden Nachteil gemäss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG. Das Bezirksgericht sei nunmehr verpflichtet zu prüfen, ob die Verrechnungsforderung (eine angebliche Forderung des Beschwerdeführers gegen die Beschwerdegegnerin aus ungerechtfertigter Bereicherung) besteht, was bejahendenfalls zu deren Untergang in der Höhe der Betreibungsforderung führen würde. Damit würde er einen Teil seiner Forderung verlieren, könnte aber den erstinstanzlichen Entscheid nicht anfechten, da er in der Hauptsache (Rechtsöffnung) obsiegt hätte und er mithin nicht beschwert wäre. Der Nachteil des Erlöschens der Verrechnungsforderung, obschon die Betreibungsforderung gar nicht bestehe, könne nicht mehr durch ein nachfolgendes günstiges Urteil behoben werden. Ob der Beschwerdeführer ein schutzwürdiges Interesse an einer Beschwerde gegen den Rechtsöffnungsentscheid hat, wenn er vor Bezirksgericht im Rechtsöffnungsverfahren bloss deshalb obsiegen sollte, weil die Verrechnung glaubhaft erscheint, wird gegebenenfalls durch das zuständige Rechtsmittelgericht zu prüfen sein. Wie es sich damit verhält, kann vorliegend offenbleiben. So oder anders droht ihm derzeit kein nicht wieder gutzumachender Nachteil. Über die in Betreibung gesetzte Hauptforderung und über die Verrechnungsforderung wird nämlich im Rechtsöffnungsverfahren nicht materiell entschieden. Das Rechtsöffnungsurteil entfaltet keine über das betreffende Betreibungsverfahren hinausgehende Rechtskraft (BGE 136 III 566 E. 3.3 S. 569; 136 III 583 E. 2.3 S. 586 f.; Urteil 5A_467/2015 vom 25. August 2016 E. 4.3). Es ist dem Beschwerdeführer - und zwar unabhängig vom Ausgang des Rechtsöffnungsverfahrens - unbenommen, seine angebliche Verrechnungsforderung in vollem Umfang gegen die Beschwerdegegnerin geltend zu machen.