Citation: 2C_522/2015 E. 4.4.1

4.4.1. Nach den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen besucht der Beschwerdeführer seine Kinder regelmässig; nach seinen eigenen Vorbringen sieht er sie mehrmals pro Woche und telefoniert täglich mit ihnen. Er verfügt damit zweifellos über eine enge affektive Beziehung im Sinne der eingangs erwähnten Rechtsprechung, wie dies die Vorinstanz zu Recht erwog (BGE 140 I 145 E. 3.2 S. 147; 139 I 315 E. 2.3 ff. S. 319 ff.; 120 Ib 1 E. 3c S. 5). Wenn das Verwaltungsgericht demgegenüber davon ausgeht, der Beschwerdeführer unterhalte zu seinen Kindern keine enge wirtschaftliche Beziehung, so ist dies nicht zu beanstanden: Der Beschwerdeführer bezahlt nach wie vor keine Unterhaltsbeiträge für seine Kinder. Er kümmert sich zwar mittels Betreuungsaufgaben ebenfalls um sie und hat gewisse Naturalleistungen erbracht. Spezifische Hinweise indessen, wonach diese einen Umfang erreicht hätten, dass seine Ehegattin einer regelmässigen Arbeit hätte nachgehen können, ergeben sich zum Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils nicht (vgl. Urteil 2C_1125/2014 vom 9. September 2015 E. 4.6.1). Die Kindsmutter umsorgt denn auch vollumfänglich die Kinder (vgl. hiervor E. 3.3.1). Trotz umfassender Sozialleistungen konnte sich der Beschwerdeführer sodann nie im primären Arbeitsmarkt etablieren. Die Vorinstanz hat über eine lange Zeit keine ernsthaften Bemühungen zur Verbesserung der Einkommenssituation beim Beschwerdeführer feststellen können. Namentlich ergeben sich keine Hinweise, dass der Beschwerdeführer über die lange Zeit unverschuldet arbeitslos blieb und deswegen Unterhaltsbeiträge für seine Kinder nicht leisten konnte (vgl. Urteil 2C_1141/2014 vom 10. September 2015 E. 3.3.3). Durch den umfangreichen Sozialhilfebezug besteht einerseits ein qualifizierter Verstoss gegen die öffentliche Ordnung (BGE 140 I 145 E. 3 und 4 S. 146 ff. mit Verweis auf BGE 135 I 153 E. 2.2.4 S. 158). Andererseits fehlt es an einer engen wirtschaftlichen Beziehung des Beschwerdeführers zu seinen Kindern im Sinne der Rechtsprechung zu Art. 8 EMRK, die als Beitrag für das Wohl des Kindes vom nicht obhutsberechtigten ausländischen Elternteil vorausgesetzt wird.