Citation: 2C_924/2021 E. 6

Der Beschwerdeführer beruft sich weiter auf Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG und macht das Vorliegen wichtiger persönlicher Gründe geltend. Er bringt im Wesentlichen vor, er sei aufgrund dessen, dass er als Hindu eine Christin geheiratet habe, von seiner Familie verstossen worden. Im Falle einer Rückkehr nach Indien werde er keine Unterstützung durch seine Familie erhalten. Zudem werde dieser Umstand Auswirkungen auf seine Erwerbsaussichten in Indien haben. Seine Möglichkeiten auf Wiedereingliederung seien inexistent. Weiter macht er geltend, die Vorinstanz habe in aktenwidriger Weise festgehalten, dass er diese Problematik erst vor Verwaltungsgericht vorgebracht habe. Daher habe sie die Ernsthaftigkeit der Rüge infrage gestellt und seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt.