Citation: 6B_432/2014 E. 3

Die Vorinstanz erwägt, die Signalisation der Unfallstrecke entspreche der Signalisationsverordnung vom 5. September 1979 (SSV; SR 741.21). Auf der Geraden zirka 150 Meter vor der Unfallstelle befinde sich am rechten Strassenrand ein grosses Gefahrenbanner mit dem Symbol "Andere Gefahren" (Art. 15 SSV) und dem Text "Langsam, Ralentir, Rallentare, Slow". Etwa 50 Meter vor dem Unfallort warne eine Gefahrentafel vor einer Schranke nach der Linkskurve (Art. 10 SSV). An der Unfallstelle selber zeige ein grosses, orange leuchtendes Gefahrenbanner mit einem Linkspfeil die Fahrtrichtung an. Die Neigung betrage weniger als zehn Prozent; es handle sich damit nicht um ein gefährliches Gefälle, vor dem mit einem Signal gewarnt werden müsste (Art. 8 Abs. 1 SSV). Die Beschwerdegegnerin 2 händige jeweils vor der Abfahrt einen Prospekt aus, der neben einer Strassenkarte und den Vertragsbedingungen einige Regeln zur Benützung der Trottinetts enthalte. Buche eine Gruppe, werde der Prospekt dem Gruppenverantwortlichen übergeben. Dieser sei für die Instruktion verantwortlich und habe unterschriftlich zu bestätigen, dass er die Gruppe instruiert habe. Im vorliegenden Fall sei der Prospekt zwar an den Gruppenverantwortlichen abgegeben worden, jedoch fehle seine Unterschrift, weshalb unklar sei, ob er die Gruppe instruiert habe. Laut Aussage des Gruppenverantwortlichen sei der Beschwerdeführer bereits am Anfang "wie wild" davongefahren. In der ersten Kurve habe er "geblödelt". Ein Arbeitskollege habe ausgesagt, der Beschwerdeführer sei wegen hoher Geschwindigkeit beim Bremsen gestürzt. Der Beschwerdeführer bestreite nicht, zu schnell gefahren zu sein.