Citation: 4A_92/2019 E. A

A.________ (Kläger, Beschwerdeführer) war vom 11. Juli 2005 bis zum 30. November 2016 als Servicemitarbeiter bei der C.________ AG (Arbeitgeberin) angestellt, ab dem 1. Juli 2013 mit einem Pensum von 60 %. Im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses war er ab dem 1. Januar 2016 bei der B.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) durch Kollektivvertrag gegen Lohnausfall bei Krankheit versichert. Die Arbeitgeberin kündigte das Arbeitsverhältnis mit Schreiben vom 29. September 2016 per 30. November 2016. Gleichentags suchte der Kläger seinen Hausarzt Dr. D.________ auf, der ihm ab dem 30. September 2016 eine 100 % Arbeitsunfähigkeit attestierte. Ab dem 14. Oktober 2016 erbrachte die Beklagte Taggeldleistungen. Am 18. Oktober 2016 liess sie den Kläger durch Dr. E.________ untersuchen. Dieser erstattete am 20. Oktober 2016 ein Kurzgutachten. Die Beklagte teilte dem Kläger darauf mit Schreiben vom 28. Oktober 2016 mit, sie werde ab dem 18. Oktober 2016 keine weiteren Taggeldleistungen mehr erbringen.