Citation: 6B_1060/2020 E. 4.2.3

4.2.3. Die Vorinstanz gelangt zum Ergebnis, dass der Beschwerdeführer mindestens in groben Zügen über das Vorhaben von H._________ im Bild gewesen sei und diesen dementsprechend wissentlich und willentlich bei seinen mittels der E.________ AG begangenen täuschenden Handlungen unterstützt habe, indem er ihm einerseits diese Gesellschaft verkauft und andererseits die Geldbezüge ab deren Bankkonto ermöglicht habe. Sie stützt diesen Befund im Wesentlichen auf folgende drei Umstände: Vorab verweist sie darauf, dass der Beschwerdeführer zuvor mit der D.________ GmbH dasselbe "Geschäftsmodell" zulasten der C.________ AG erfolgreich betrieben habe, wie es H._________ mit der E.________ AG praktiziert habe. Der Beschwerdeführer habe mithin die Vorgehensweise gekannt (angefochtener Entscheid E. 4.1.5.2 S. 49). Weiter hebt die Vorinstanz hervor, dass der Beschwerdeführer vor dem Verkauf der E.________ AG deren alleiniger Eigentümer und wirtschaftlich Berechtigter gewesen sei und diese Gesellschaft über einen Vertriebsvertrag mit der C.________ AG verfügt habe. Er habe die E.________ AG laut Verkaufsvertrag für eine Verkaufssumme von Fr. 30'000.-- an H._________ übergeben, obwohl die Gesellschaft Schulden von Fr. 18'000.-- aufgewiesen habe. Vom Kaufpreis habe Letzterer zumindest Fr. 20'000.-- bezahlen müssen (angefochtener Entscheid E. 4.1.3 S. 46, E. 4.1.4.2 S. 47 f., E. 4.1.5.2 S. 49). Sodann betont die Vorinstanz, der Grossteil der von H._________ erschlichenen Provisionsvorschüsse, welche auf das Bankkonto der E.________ AG ausbezahlt worden seien, sei umgehend nach Eingang in bar bezogen bzw. durch Kartenzahlungen verbraucht worden. Der Beschwerdeführer sei unbestrittenermassen nicht nur vor dem Verkauf, sondern auch in der Zeit danach weiterhin gegenüber der Bank als einzige Person zeichnungsberechtigt für das Konto der E.________ AG gewesen. Angesichts dessen, der mehrheitlich am Wohnort des Beschwerdeführers erfolgten Geldbezüge und insbesondere der Tatsache, dass der Beschwerdeführer noch nach dem Verkauf am 8. Dezember 2006 eine Drittperson schriftlich zu einem Barbezug von Fr. 14'000.-- ermächtigt habe, hält die Vorinstanz für erstellt, dass der Beschwerdeführer die Bankkarte auch nach dem Verkauf weiterhin für sich behalten und mit Ausnahme des Betrags von Fr. 14'000.-- sämtliche übrigen Bezüge selber getätigt habe (vgl. angefochtener Entscheid E. 4.1.5.2 S. 48). Unter Berücksichtigung dieser Gegebenheiten, welche den Schluss auf ein wissentliches und willentliches Unterstützten des täuschenden Vorgehens von H._________ erlaubten, schenkt die Vorinstanz den vom Beschwerdeführer in seinen Befragungen gemachten gegenteiligen Aussagen keinen Glauben. Die hinsichtlich des Wissens des Beschwerdeführers undifferenzierten Aussagen von H._________ erklärt sie ferner damit, dass dieser den Beschwerdeführer nicht unnötig habe belasten wollen (vgl. angefochtener Entscheid E. 4.1.6.2 S. 49 f.).