Citation: 1C_332/2023 E. 3.2

3.2. Dem Verwaltungsgericht ist einzuräumen, dass der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren nicht klar gesagt hat, gegen welche Anpassungen von Mobilfunkanlagen er sich wende; sein Hauptvorwurf, 5G-Mobilfunkantennen würden mit einer weit höheren Leistung betrieben als im Standortdatenblatt deklariert, betrifft in erster Linie die Einhaltung der Bewilligung und damit den Vollzug. Dennoch ist davon auszugehen, dass er eine Überprüfung sämtlicher Bagatelländerungsbewilligungen anstrebte, auch soweit damit die Installation adaptiver Antennen für 5G im "Worst-Case-Szenario" bewilligt worden war. Davon ging bereits das Baurekursgericht aus (vgl. Rekursentscheid E. 5.1) : Zwar sei die Anwendung des Korrekturfaktors kein Thema, weil dieser Mechanismus erst mit dem Nachtrag des BAFU vom 23. Februar 2021 zur Vollzugshilfe eingeführt worden sei, d.h. nach der ursprünglichen Eingabe des Beschwerdeführers. Dagegen stelle sich vorliegend die Frage, ob für anders geartete Änderungen im Zusammenhang mit dem 5G-Standard und adaptiven Antennen das Bagatelländerungsverfahren zulässig sei, insbesondere für die Bewilligung adaptiver Antennen anhand einer "Worst-Case"-Beurteilung (E. 5.3). Das Baurekursgericht erachtete dies als zulässig, sofern die Kriterien gemäss den Empfehlungen der BPUK vom 7. März 2013 und vom 19. September 2019 erfüllt seien. Der Beschwerdeführer bringe nichts vor, was darauf schliessen liesse, dass die von der Stadt Winterthur erteilten Bagatelländerungsbewilligungen diesen Voraussetzungen nicht entsprochen hätten.