Citation: 2C_515/2023 E. 6.3

6.3. In familiärer Hinsicht ist zunächst nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz die Beziehung zur Ehefrau als ambivalent taxiert und ihr in der Verhältnismässigkeitsabwägung vergleichsweise wenig Gewicht beimisst. Auch wenn die Ehefrau vor der Vorinstanz in einem Schreiben angegeben hat, sie wolle es mit dem Zusammenleben nochmal versuchen, sind jegliche entsprechenden Nachweise ausgeblieben. Auch vor Bundesgericht bleibt es bei einer entsprechenden Behauptung (vgl. Art. 90 AIG zur Mitwirkungspflicht in migrationsrechtlichen Verfahren). Gemäss Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz zog der Beschwerdeführer zudem vor dem angefochtenen Urteil noch einmal um, wobei über die Wohnverhältnisse am neuen Ort ebenfalls nichts Näheres bekannt ist. Insgesamt ist vor diesem Hintergrund nicht ersichtlich, dass das gemeinsame Familien- und Eheleben tatsächlich wieder aufgenommen worden wäre.