Citation: 5C.203/2000 26.10.2000 E. 5

5.- Nach obergerichtlicher Feststellung hat der Kläger vor den kantonalen Instanzen nicht behauptet, die Beklagten hätten gewusst bzw. bei gehöriger Aufmerksamkeit wissen müssen, dass die jahrzehntelange Praxis der Parkplatznutzung dem Willen der seinerzeitigen Vertragsparteien widerspreche, und sie somit diese Praxis bösgläubig ausüben würden. Der Kläger beschränkt sich damit neue Tatsachen vorzubringen, in der Absicht, das Versäumte nachzuholen, ohne sich aber mit der obergerichtlichen Begründung auseinander zu setzen. Damit ist indessen eine Bundesrechtsverletzung nicht rechtsgenüglich vorgetragen (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG).