Citation: 5A_358/2016 E. 3.4.2

3.4.2. Zu Recht legt der Beschwerdeführer den Finger darauf, dass das Kantonsgericht die Bedarfs- und die Einnahmeseite im angefochtenen Entscheid nicht klar auseinanderhält, wenn es einfach offenlässt, ob die besagte Ferienwohnung gewinnbringend vermietet werden könnte. Trotzdem hält der angefochtene Entscheid im Ergebnis vor Bundesrecht stand. Dass die Beschwerdegegnerin aufgrund des bis zur Trennung gelebten Standards einen Anspruch darauf hat, die besagte Wohnung regelmässig für Ferien nutzen zu können, stellt der Beschwerdeführer nämlich nicht in Abrede. Ebenso wenig behauptet er, dass der monatliche Reinertrag, den die Beschwerdegegnerin aus ihrer Wohnung seiner Meinung nach erzielen könnte, den Betrag von Fr. 600.-- überschreitet. Allerdings beklagt er sich darüber, dass bei der vorinstanzlichen Betrachtungsweise nur die Beschwerdegegnerin von der Ferienwohnung profitiere (E. 3.2). Zumindest sinngemäss macht er damit geltend, dass nicht nur bei der Beschwerdegegnerin, sondern im selben Umfang auch in seinem eigenen Bedarf ein monatliches "Feriengeld" zu berücksichtigen sei. Dagegen setzt sich die Beschwerdegegnerin nicht zur Wehr (E. 3.3). Ist unter den Parteien in diesem Sinn aber unbestritten, dass zum gebührenden Unterhalt eines jeden Ehegatten auch eine monatliche Ausgabenposition von Fr. 600.-- für Ferien gehört, und gestützt darauf die Bedarfsaufstellung beider Parteien um Fr. 600.-- zu erhöhen, so läuft die Forderung des Beschwerdeführers ins Leere: Zum einen zöge die Anrechnung eines hypothetischen Vermögensertrags von Fr. 600.-- auf Seiten der Beschwerdegegnerin gar keine Reduktion ihres Unterhaltsanspruchs nach sich, weil dieses Einkommen durch die erwähnte Bedarfsposition aufgewogen würde. Zum andern ergibt sich aus den vorinstanzlichen Feststellungen, dass auch dem Beschwerdeführer nach Deckung seines eigenen gebührenden Unterhalts und der Bezahlung der Frauenalimente ein monatlicher Überschuss verbleibt, der den Betrag von Fr. 600.-- übersteigt. Dem angefochtenen Entscheid zufolge erzielt der Beschwerdeführer bis Februar 2023 ein Monatseinkommen von Fr. 13'324.40, dem ein Bedarf von Fr. 9'322.50 gegenübersteht. Diese Zahlen stellt der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht in Frage. Bezahlt er bei dieser Ausgangslage nun monatliche Frauenalimente von Fr. 2'500.--, so resultiert daraus ein Freibetrag von Fr. 1'501.90 (Fr. 13'324.40./. Fr. 9'322.50./. Fr. 2'500.--). Zu Recht weist die Beschwerdegegnerin darauf hin, dass sich auch der Beschwerdeführer im selben Umfang wie sie selbst Ferien leisten kann. Für die Zeit ab März 2023 bleibt es bei der erstinstanzlichen Erkenntnis, wonach die Beschwerdegegnerin ihre Ferienwohnung für ihre Altersvorsorge einsetzen muss. Diese Erkenntnis war schon vor dem Kantonsgericht unbestritten.