Citation: 8C_179/2024 E. 2.1

2.1. Es ist unbestritten, dass die Beschwerdegegnerin in der angestammten Tätigkeit als Flugzeugelektrikerin/-technikerin seit dem Unfall vom 6. März 2014 nicht mehr arbeitsfähig ist. Eine leidensangepasste Tätigkeit ist ihr jedoch gemäss verbindlicher vorinstanzlicher Feststellung (vgl. E. 1 hiervor) seit März 2014 im Rahmen eines Vollzeitpensums mit einer Arbeitsfähigkeit von 75 % zumutbar. Der vom kantonalen Gericht durchgeführte Einkommensvergleich ergab unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs von 10 % einen Invaliditätsgrad von 56 %, woraus ein Anspruch auf eine halbe Invalidenrente ab 1. Oktober 2015 resultierte. Fest steht weiter, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdegegnerin in der Folge verschlechterte (fünfter operativer Eingriff am rechten Handgelenk am 4. August 2021). Aufgrund einer 100%igen postoperativen Arbeitsunfähigkeit bestand ab 1. November 2021 (vgl. Art. 88a Abs. 1 und 2 IVV) Anspruch auf eine ganze Invalidenrente. Ab 11. März 2022 präsentierte sich wieder der präoperative Zustand, weshalb die Vorinstanz den Rentenanspruch infolge Vorliegens eines Revisionsgrundes ab 1. Juli 2022 neu prüfte. Im bundesgerichtlichen Verfahren ist einzig noch streitig und zu prüfen, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzt hat, indem sie der Beschwerdegegnerin ab 1. Juli 2022 eine Rente von 54 % zugesprochen hat. Der Streit dreht sich dabei um die Frage, ob die Vorinstanz bei der Ermittlung des hypothetischen Verdiensts nach Eintritt der Gesundheitsschädigung (Invalideneinkommen) einen Abzug vom Tabellenlohn berücksichtigen durfte oder nicht.