Citation: I 67/00 24.07.2002 E. 4

4.- a) Vorinstanz und Verwaltung stellen sich auf den Standpunkt, das Drittauszahlungsbegehren der Fürsorgebehörde vom 16. April 1994 habe sich einzig auf die am 25. April 1994 rückwirkend zugesprochene befristete Rente beziehen können; hinsichtlich der später rückwirkend ab 1. Mai 1994 anerkannten unbefristeten Rentenberechtigung sei hingegen kein neues Drittauszahlungsgesuch eingereicht worden. Das kantonale Gericht erwog weiter, der Drittauszahlung laufender Renten hätte der Versicherte seinerzeit gar nie zustimmen können, weil eine unbefristete Leistungsgewährung damals nicht zur Diskussion stand; da die Fürsorgebehörde nicht von einem Einverständnis des Versicherten mit der Drittauszahlung künftiger Rentenleistungen habe ausgehen können, hätte sie einen neuen Antrag auf Drittauszahlung stellen müssen, was nicht rechtzeitig geschehen sei; eine Informationspflicht seitens der mit der Durchführung der Invalidenversicherung betrauten Organe gegenüber Fürsorgestellen bestehe auf Grund der gesetzlichen Regelung nicht. b) Die Beschwerde führende Fürsorgebehörde wendet demgegenüber ein, die Vorinstanz habe wesentliche Sachverhaltselemente unberücksichtigt gelassen oder diesen zumindest nicht die ihnen zukommende Bedeutung beigemessen; dies habe zu einer bundesrechtswidrigen Auslegung und Anwendung von Art. 85bis IVV sowie Art. 84 IVV in Verbindung mit Art. 76 AHVV geführt.