Citation: 9C_437/2023 E. 3.3.1

3.3.1. Das Vorsorgereglement von 2016, welches die Vorinstanz und die Beschwerdegegnerin für anwendbar halten, normiert die Anspruchsvoraussetzungen im hier in erster Linie interessierenden Abs. 1 der genannten Bestimmung wie folgt: "Stirbt ein Versicherter bzw. ein Alters- oder Invalidenrentner, so ist sein Lebenspartner dem Ehegatten gleichgestellt und erhält die gleichen Rentenleistungen wie der Ehegatte gemäss Art. 31, sofern im Zeitpunkt des Todes des Versicherten bzw. des Alters- oder Invalidenrentners die folgenden Bedingungen kumulativ erfüllt sind: a. der überlebende Lebenspartner bezieht keine Ehegatten- oder Lebenspartnerrente aus der ersten oder zweiten Säule auf Grund einer vorhergehenden Ehe bzw. eingetragenen Partnerschaft oder Lebensgemeinschaft, und b. beide Lebenspartner waren unverheiratet bzw. lebten in keiner eingetragenen Partnerschaft, und c. beide Lebenspartner waren nicht im Sinne von ZGB Art. 95 miteinander verwandt, und d. aus der Lebenspartnerschaft sind eigene Kinder des Versicherten bzw. Rentners hervorgegangen, die Anspruch auf eine Waisenrente der Pensionskasse haben; oder der Lebenspartner ist älter als 45 Jahre und hat beim Tod des Versicherten bzw. des Rentners mit diesem mindestens 5 Jahre nachweisbar ununterbrochen, unverheiratet, in einer ständigen ungeteilten Wohngemeinschaft an einem festen Wohnsitz (gleicher amtlicher Wohnsitz erforderlich) in einer Lebensgemeinschaft zusammengelebt."