Citation: 2C_115/2022 E. A

A.a. A.A.________ (geboren 1996), türkischer Staatsangehöriger, heiratete am 13. April 2016 die in der Schweiz niedergelassene Landsfrau B.A.________ (geboren 1989). Am 3. Dezember 2016 reiste er im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung. A.b. Nach einer ehelichen Auseinandersetzung teilte die Ehefrau dem kantonalen Migrationsamt mit, dass sie sich scheiden lassen wolle, worauf dieses mit Verfügung vom 14. März 2018 die Aufenthaltsbewilligung von A.A.________ widerrief. Nachdem die Ehegatten die eheliche Gemeinschaft am 9. Mai 2018 wiederaufgenommen hatten, wurde A.A.________ in Wiedererwägung der Verfügung vom 14. März 2018 eine zuletzt bis am 2. Dezember 2019 befristete Aufenthaltsbewilligung erteilt. A.c. Am 22. Februar 2019 reichte A.A.________ beim Bezirksgericht U.________ ein Eheschutzbegehren ein. Seine Ehefrau wiederum gab am 9. März 2019 gegenüber dem kantonalen Migrationsamt schriftlich bekannt, dass A.A.________ die eheliche Wohnung per 20. Februar 2019 verlassen habe und ihr Ehewille definitiv erloschen sei.