Citation: 5A_614/2017 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdeführerin beantragt weiter die "Verurteilung" von Rechtsverletzungen durch die kantonalen Instanzen und das "Einschreiten gegen die Missachtung des Rechts" (Rechtsbegehren, Ziffer 10 und 12). Es bleibt unklar, was sie damit im Einzelnen erreichen möchte. Soweit es ihr darum geht, (angebliche) Rechtsverletzungen aufzuzeigen, welche zur Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids führen sollen, sind diese Begehren als Teil der Begründung zu verstehen und entgegenzunehmen. Sollte die Beschwerdeführerin dagegen (angebliche) Rechtsverletzungen feststellen lassen wollen, wäre auf die Beschwerde mangels schutzwürdigen Interesses (Art. 76 Abs. 1 Bst. b BGG) nicht einzutreten: Die Aufhebung oder Anpassung der Beistandschaft könnte sie durch die Aufhebung oder Anpassung des angefochtenen Entscheids erreichen, womit kein Platz für die anbegehrten Feststellungen bliebe (vgl. BGE 142 V 2 E. 1.1; Urteil 5A_780/2016 vom 9. Juni 2017 E. 1.2).