Citation: 1F_1/2024 E. 8

In ihrer Eingabe vom 8. Mai 2024 machen die Gesuchstellerinnen schliesslich geltend, die Besetzung des Spruchkörpers im Urteil vom 28. September 2023 stimme nicht mit den internen Akten des Bundesgerichts überein, wie sie sie anlässlich der Einsichtnahme am 9. April 2024 angetroffen hätten. Im Rubrum des Urteils wurde Gerichtsschreiber Pfäffli aufgeführt. Gemäss einer Angabe auf den Deckblättern der Dossiers 1C_42/2021 und 1F_3/2021 seien die Verfahren aber Gerichtsschreiber Baur zur Redaktion zugeteilt worden. Das Prinzip der Justizöffentlichkeit gebiete es, dass die Besetzung in einem Urteil korrekt wiedergegeben werde. Die Besetzung, wie sie im Urteil vom 28. September 2023 angegeben wurde, ist korrekt. Für die Redaktion des Urteils zeichnete Gerichtsschreiber Pfäffli verantwortlich. Die abweichende Bezeichnung auf dem Deckblatt der beiden physischen Dossiers rührt daher, dass Gerichtsschreiber Pfäffli ab Oktober 2023 in den Ruhestand trat, Gerichtsschreiber Baur seine Nachfolge als Präsidialsekretär antrat und die Kanzlei den Namen des Gerichtsschreibers bereits während der Übergangsphase im System änderte. Eine Zu- bzw. Umteilung des Falls an Gerichtsschreiber Baur durch das hierfür allein zuständige Abteilungspräsidium (vgl. Art. 40 des Reglements vom 20. November 2006 über das Bundesgericht [SR 173.110.131]) fand nicht statt. Beschlägt der Fehler einzig eine rein organisatorische Angabe im Dossier, ist nicht ersichtlich, inwiefern er eine entscheiderhebliche Tatsache darstellen soll. Massgeblich ist das Urteil, das nach dem Gesagten in korrekter Besetzung gefällt wurde. Damit liegt weder der Revisionsgrund von Art. 121 lit. a oder d BGG noch derjenige von Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG vor.