Citation: 2C_402/2018 E. 3.3

3.3. Ungeachtet dessen, dass der Gehörsanspruch grundsätzlich formeller Natur ist, ist die Rüge, der vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt sei rechtsverletzend - im Sinne einer Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör - festgestellt worden, im bundesgerichtlichen Verfahren wegen der spezialgesetzlichen Vorschrift von Art. 97 BGG nur zielführend, wenn durch die Behebung des gerügten Mängel ein anderer Verfahrensausgang möglich wäre (Art. 97 Abs. 1 BGG; Urteile 2C_1130/2016 vom 31. Januar 2017; 2C_352/2016 vom 9. Dezember 2016 E. 2.2; 9C_397/2016 vom 20. Oktober 2016 E. 1.1; 6B_1079/2015 vom 29. Februar 2016 E. 2.1; MARKUS SCHOTT, Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 24 zu Art. 97 BGG). Angesichts dessen, dass der Beschwerdeführer gemäss dem angefochtenen Urteil nicht straffällig geworden ist, steht der kurze Sozialhilfebezug nach der Trennung im Umfang von Fr. 30'723.15 und die acht offenen Verlustscheine aus Pfändungen im Gesamtbetrag von Fr. 11'433..-- einer Qualifikation des Verhaltens des Beschwerdeführers als tadellos (vgl. dazu oben, E. 2.1) nicht von Vornherein entgegen. Das angefochtene Urteil ist somit aufzuheben und zur weiteren Sachverhaltsabklärung und zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen (Art. 107 Abs. 2 BGG).