Citation: 6A.51/2003 15.10.2003 E. 6

Schliesslich bringt der Beschwerdeführer vor, dass ihn ein sechsmonatiger Führerausweisentzug als selbständigen Chauffeur sehr hart treffe und dass nur ein einmonatiger Entzug angemessen wäre. Gemäss Art. 33 Abs. 2 VZV ist bei der Bemessung der Entzugsdauer der beruflichen Angewiesenheit eines Betroffenen auf ein Fahrzeug Rechnung zu tragen (vgl. BGE 123 II 572 E. 2). Unter bestimmten, restriktiv zu handhabenden Voraussetzungen darf eine gesetzliche Minimalentzugsdauer mit Rücksicht auf dieses Kriterium unterschritten werden (vgl. BGE 127 II 297). Im vorliegend zu beurteilenden Fall würdigt die Vorinstanz alle vom Gesetz und von der Rechtsprechung für die Bemessung der Entzugsdauer vorgeschriebenen Umstände einlässlich. Sie kommt zum Schluss, dass das Verschulden des Beschwerdeführers und die weiteren wesentlichen Umstände für einen Entzug von erheblich mehr als sechs Monaten sprechen würden. In der Folge trägt sie der beruflichen Angewiesenheit des Beschwerdeführers auf ein Fahrzeug Rechnung und setzt den Entzug auf die gesetzliche Minimalfrist von sechs Monaten fest. Weitere Umstände, die das Unterschreiten der gesetzlichen Minimalfrist rechtfertigen würden, anerkennt sie nicht. In rechtlicher Hinsicht kann auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG). Auch wenn der sechsmonatige Führerausweisentzug den Beschwerdeführer als selbständigen Chauffeur hart trifft, hat die Vorinstanz mit ihrem Entscheid, die gesetzliche Minimalentzugsdauer nicht zu unterschreiten, jedenfalls das ihr zustehende Ermessen nicht verletzt. Die Beschwerde ist demnach abzuweisen.