Citation: 8C_261/2015 E. 4.2

4.2. Die Versicherte wendet ein, sie sei seit 1983 geschieden und kinderlos. Sie habe weder Hobbys noch familiäre Unterstützungspflichten. Ihr Haushalt sei zudem nicht anspruchsvoll. Die Annahme, sie wäre im Gesundheitsfall teilerwerbstätig, sei somit nicht nachvollziehbar. Die Abklärungsperson habe in den Haushaltsberichten vom 9. Mai 2005 und 24. Juli 2009 eine 81%ige Erwerbstätigkeit ermittelt, wobei sie ihr Einkommen nach den SKOS-Richtlinien berechnet habe. Sie hätte sich somit mit dem Existenzminimum zufrieden geben müssen. Da keine speziellen Hinweise vorlägen, die eine Teilerwerbstätigkeit als wahrscheinlich erscheinen liessen, sei von 100%iger Erwerbstätigkeit auszugehen. Diese Einwände sind unbehelflich. Denn wie die Vorinstanz feststellte, zeigte die Versicherte nicht auf, dass sie überwiegend wahrscheinlich zu 100 % erwerbstätig wäre. Auf die diesbezüglichen vorinstanzlichen Erwägungen wird verwiesen. Da von weiteren Abklärungen keine entscheidrelevanten Ergebnisse zu erwarten sind, hat die Vorinstanz darauf zu Recht verzichtet (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236).