Citation: 6B_1215/2014 E. 5

In verfahrensrechtlicher Hinsicht rügen die Beschwerdeführer, dass die Vorinstanz entgegen ihrem Antrag keine Verhandlung durchgeführt hat (Beschwerde S. 2/3 lit. C). Indessen ist Art. 406 StPO nur für das Berufungsverfahren anwendbar. Eine Beschwerdeinstanz ist nicht verpflichtet, eine Verhandlung anzuordnen (Art. 390 Abs. 5 StPO). Inwieweit die Vorinstanz nicht davon ausgehen durfte, eine solche sei nicht notwendig, weil den Bescherdeführern mit dem Schriftenwechsel das rechtliche Gehör gewährt wurde und sie allfällige weitere Beweismittel auch im schriftlichen Verfahren hätten einbringen können (Beschluss S. 8/9 E. 7), ergibt sich aus der Beschwerde nicht.