Citation: 5A_137/2024 E. 2.1.2

2.1.2. Sodann wird bestätigt, dass eine vor der Konkurseröffnung entstandene Forderung (bzw. eine Konkursforderung) vorliege, weil der Zeitpunkt der Verursachung der Umweltschäden, nicht der Zeitpunkt des Erlasses einer Verfügung über die Kostentragung oder -verteilung massgebend sei. Ebenso wenig habe sich das Kollokationsgericht mit dem Prozess über die nach Art. 260 SchKG abgetretenen Ansprüche zu befassen. Weiter hat das Obergericht die Behandlung der vorliegenden öffentlich-rechtlichen Forderung in der Kollokation "als herrschende Lehre" bestätigt. Das Vorgehen der Erstinstanz sei vom Beschwerdeführer nicht als unzutreffend dargetan worden: Rechtskräftige Entscheide der Verwaltungsbehörden seien verbindlich und nicht (rechtskräftig) entschiedene Punkte könnten vorfrageweise geprüft werden; eine Konkursforderung müsse (lediglich) ihren Entstehungsgrund im Zeitpunkt vor der Konkurseröffnung haben, währenddem der Umfang bei der Konkurseröffnung noch nicht feststehen müsse.