Citation: 6P.85/2005 01.10.2005 E. A

T.________ führte zunächst in A.________ und später in B.________ eine Praxis für Kinesiologie, Lebensberatung, Gesundheits- und Persönlichkeitsentwicklung. P.________, die unter schwierigsten familiären (alkoholabhängige Eltern) und finanziellen Bedingungen aufgewachsen war, begann im Januar 1999 als neunjährige bei ihm eine "Behandlung", die in gut monatlichen Abständen bis Juni 2000 dauerte. Ab Mitte 1999 kam es während den "Behandlungen" regelmässig zu sexuellen Handlungen zwischen den beiden. Sie entkleideten sich teilweise oder auch ganz, T.________ rieb sein Glied an der Vagina des Mädchens oder legte sich auf den Rücken und liess es an seinem Glied reiben, indem er es aufforderte, sich auf ihn zu setzen und mit der Vagina sein Glied zu stimulieren. T.________ befriedigte sich schliesslich jeweils bei jedem Treffen selbst bis zum Orgasmus und ejakulierte dabei auf den Bauch bzw. die Brust des Mädchens. Mindestens zweimal liess er sich oral bis zum Samenerguss befriedigen, so dass das Mädchen das Sperma schluckte. Ab Juli 2000 fanden keine "Behandlungen" mehr statt, weil die Mutter des Mädchens zuwenig Geld hatte. Auf dessen Wunsch durfte es den Abend und die Nacht des 28. Dezember 2001 bei T.________ verbringen. Dabei kam es wiederum zu mehreren sexuellen Handlungen. Zudem zeigte er ihm ab Internet (teilweise animierte) pornographische Bilder, in welchen Sperma und Urin über das Gesicht von Frauen geleert wurde, Frauen auf den Boden urinierten, sich Sektflaschen in die Vagina einführten und anschliessend von Männern oral stimuliert wurden.