Citation: I 310/99 17.01.2000 E. 4

4.- a) Zu prüfen bleibt die erwerbliche Seite. Dabei ist unbestritten, dass das ohne Invalidität vom Versicher- ten erzielbare Einkommen (Valideneinkommen) im Jahre 1998 Fr. 59'513.20 betrug. b) Für die Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invaliden- einkommen) können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne beigezogen werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Versicherte - wie hier - nach Eintritt des Gesundheitsscha- dens keine neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat (BGE 124 V 322 Erw. 3b/aa mit Hinweisen). Laut Tabelle A 1 der LSE 1996 belief sich der Zentral- wert für die mit einfachen und repetitiven Aufgaben (Anfor- derungsniveau 4) beschäftigten Männer im privaten Sektor (bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) im Jahre 1996 auf Fr. 4294.-, was bei Annahme einer betriebs- üblichen durchschnittlichen Arbeitszeit von 41,9 Stunden (Die Volkswirtschaft, 1999 Heft 12, Anhang S. 27, Tabelle B 9.2) ein Gehalt von monatlich Fr. 4498.- oder Fr. 53'976.- im Jahr (Fr. 4498.- x 12) ergibt. Angepasst an die Nominal- lohnentwicklung 1997 von 0,5 % und 1998 von 0,7 % (Die Volkswirtschaft, 1999 Heft 12, Anhang S. 28, Tabelle B 10.2) beträgt das Invalideneinkommen im Jahre 1998 Fr. 54'625.60, welches sich auf Grund der eingeschränkten Arbeitsfähigkeit auf Fr. 16'387.70 (Fr. 54'625.60 x 0,30) reduziert. Verglichen mit dem Valideneinkommen von- Fr. 59'513.20 (vgl. Erw. 4a) resultiert somit - unabhängig eines zusätzlichen Abzuges, welcher ohnehin nicht generell und in jedem Fall zur Anwendung kommt (AHI 1999 S. 181, 1998 S. 177 Erw. 3a; RKUV 1999 Nr. U 343 S. 414 Erw. 4b/cc, 1998 Nr. U 304 S. 373) - ein Invaliditätsgrad von rund 72,5 %, was Anspruch auf eine ganze Invalidenrente gibt.