Citation: 8C_480/2021 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwog, auf die Aktenbeurteilung des Kreisarztes Dr. med. D.________ vom 15. September 2020 könne abgestellt werden. Zwar hätten die Ärzte der Klinik C.________ gemäss Berichten vom 24. und 26. Juni sowie vom 7. Juli 2020 klinisch unter anderem ein hinkendes Gangbild, eine Skoliose, einen Beckenschiefstand, Standunsicherheiten und Haltungsinsuffizienzen, Bewegungseinschränkungen an der Wirbelsäule, Druckdolenzen und muskuläre Verspannungen festgestellt. Die neurologisch-neuropsychologischen Untersuchungen hätten diffuse Sensibilitätsstörungen und eine Kraftminderung des gesamten rechten Beins ergeben. Einen Zusammenhang zwischen den Beschwerden am rechten Unterschenkel und dem Unfall vom 17. März 2015 hätten die Ärzte jedoch nicht postuliert, sondern vielmehr degenerative Erscheinungen und muskuläre Defizite als Beschwerdeauslöser gesehen. Gestützt auf die Einschätzung des Dr. med. D.________ verneinte das kantonale Gericht deshalb einen Kausalzusammenhang zwischen den Unterschenkelbeschwerden und dem Unfall vom 17. März 2015. Unabhängig davon, ob die Leistungspflicht im Rahmen des Grundfalls oder eines Rückfalls zu prüfen sei, habe die Suva ihre Leistungspflicht zu Recht verneint.