Citation: 9C_374/2013 E. 4.1.3

4.1.3. Die Vorinstanz ist davon ausgegangen, eine erneute Haushaltabklärung sei verzichtbar. Darin liegt im Lichte des zitierten Urteils 9C_201/2011 keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG), da mit der detaillierten "Psychosozialen lebenspraktischen Abklärung" der Y.________ GmbH zwar nicht eine fachärztliche, für die hier interessierenden Belange aber eine gleichermassen qualifizierte, den Besonderheiten des Gesundheitsschadens Rechnung tragende spezifische Beurteilung vorhanden ist. Diese darf gegenüber der allgemein gehaltenen Einschätzung des Dr. F.________, auch im Haushalt sei eine Entlastung im Umfang von 50 Prozent notwendig (Bericht vom 14. Februar 2011), den Vorrang beanspruchen. Im Übrigen hat sich der Administrativgutachter Dr. G.________ im fraglichen Punkt ausdrücklich der Einschätzung der Y.________ GmbH angeschlossen (Gutachten vom 30. Juni 2011, S. 13).