Citation: 7B_221/2022 E. 4.4

4.4. Die Vorinstanz geht davon aus, der Beschwerdeführer habe seine Aufmerksamkeit während 3 Sekunden bei einer Geschwindigkeit von 45 km/h, d.h. auf ca. 37 Metern, auf sein Mobiltelefon gerichtet. Dabei habe er am Telefon mit seinem Daumen manipuliert, d.h. die Applikation Google Maps zufolge Änderung seiner Route neu programmiert. Er habe das Handy rechts unterhalb des Lenkrades gehalten. Die Sicht- und Strassenverhältnisse seien zwar gut gewesen. Die konkrete Verkehrssituation, nämlich die Fahrt innerorts Richtung Zentrum U.________ sowie die nach 80 bzw. 90 Metern folgende Situation mit einer Bushaltestelle und einem Fussgängerstreifen hätten indes eine stetige Aufmerksamkeit und Bremsbereitschaft erfordert. Mit seinem Verhalten habe der Beschwerdeführer es an der erforderlichen Aufmerksamkeit im Strassenverkehr fehlen lassen und sich der einfachen Verkehrsregelverletzung schuldig gemacht.