Citation: 1C_267/2021 E. 3.2.3

3.2.3. Die Vorinstanzen wenden dagegen ein, es habe nie einen Sanierungsbedarf gegeben, weil das Grundwasser gar nicht im Sinne des Altlastenrechts gefährdet gewesen sei. Bereits 1971 sei die Überwachung des Standorts eingestellt worden, da damals periodische Proben während mehrerer Jahre keine auffälligen Schadstoffe im Grundwasser ergeben hätten. In seiner Beurteilung vom 29. Mai 2013, die auf der damaligen technischen Untersuchung beruhte, führte das Umweltschutzamt aus, aller Voraussicht nach bestehe weder für den Unfall- noch für den Betriebsstandort ein Überwachungs- oder Sanierungsbedarf. Es begründete das im Wesentlichen damit, dass in den fünf Grundwassermessstellen im Abstrombereich der beiden Standorte keine Gehalte an Kohlenwasserstoffen (KW), polychlorierten Biphenylen (PCB) oder Schwermetallen über den einschlägigen Konzentrationswerten ermittelt worden seien.