Citation: 1P.453/2003 05.11.2003 E. 1

Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und inwieweit auf ein Rechtsmittel eingetreten werden kann (BGE 128 I 177 E. 1 S. 179 mit Hinweisen). Das staatsrechtliche Beschwerdeverfahren führt nicht das vorangegangene kantonale Verfahren weiter, sondern stellt als ausserordentliches Rechtsmittel ein selbständiges staatsrechtliches Verfahren dar, das der Kontrolle kantonaler Hoheitsakte unter dem spezifischen Gesichtspunkt verfassungsmässiger Rechte dient (BGE 117 Ia 393 E. 1c S. 395). Die als verletzt erachteten verfassungsmässigen Rechte oder deren Teilgehalte sind zu bezeichnen; überdies ist in Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids im Einzelnen darzustellen, worin die Verletzung der angerufenen Verfassungsrechte bestehen soll (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen (Rügeprinzip), welche soweit möglich zu belegen sind. Auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 127 I 38 E. 3c S. 43; 117 Ia 393 E. 1c S. 395, je mit Hinweisen). Die vorliegende Beschwerde genügt den genannten Begründungsanforderungen kaum. Auf die Vorbringen der Beschwerdeführer kann namentlich nicht eingetreten werden, soweit sie in ihren Eingaben appellatorische Kritik am Verhalten der kantonalen Behörden üben und nicht aufzeigen, inwiefern der angefochtene Entscheid verfassungsmässige Rechte missachtet. Soweit die Beschwerde überhaupt den genannten Begründungsanforderungen genügt, ist festzustellen, dass die Beschwerdeführer offensichtlich dem Irrtum unterliegen, das Strafverfahren gegen den Staatsanwalt sei bereits beendet. Dies ist jedoch unzutreffend. Aus dem angefochtenen Entscheid ergibt sich, dass das Obergericht die Akten dem Untersuchungsrichteramt Solothurn überwiesen hat, damit es über das verlangte Strafverfahren gegen den Staatsanwalt befinde. Zudem wies es darauf hin, dass der Regierungsrat darüber zu entscheiden habe, ob ein ausserkantonaler Untersuchungsrichter das gegen den Staatsanwalt verlangte Strafverfahren durchführen solle (§ 102bis GO). Daraus ergibt sich, dass der weitere Gang des verlangten Strafverfahrens gegen den Staatsanwalt noch offen ist und in dieser Sache noch kein mit staatsrechtlicher Beschwerde anfechtbarer letztinstanzlicher Endentscheid vorliegt (Art. 84 und 86 OG). Der Entscheid des Obergerichts stellt im Übrigen auch keinen selbstständig anfechtbaren Vor- oder Zwischenentscheid im Sinne von Art. 87 OG dar.