Citation: 4A_45/2023 E. 1

Mit dem angefochtenen Entscheid wies das Kantonsgericht eine Beschwerde gegen die Anordnung einer Sicherheitsleistung ab. Es handelt sich um einen selbstständig eröffneten Vor- und Zwischenentscheid, der weder die Zuständigkeit noch den Ausstand betrifft und gegen den die Beschwerde nach Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG nur zulässig ist, wenn der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (BGE 142 III 798 E. 2.1 f. mit Hinweisen; die Ausnahme von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG fällt ausser Betracht). Es obliegt der beschwerdeführenden Partei, darzutun, dass die Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Anfechtbarkeit eines Vor- und Zwischenentscheids erfüllt sind, soweit deren Vorliegen nicht offensichtlich in die Augen springt (BGE 142 III 798 E. 2.2 mit zahlreichen Hinweisen). Die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin geht zu Unrecht von einem verfahrensabschliessenden (End-) Entscheid im Sinne von Art. 90 BGG aus und äussert sich dementsprechend nicht ausdrücklich zu Art. 93 BGG. Sie macht indes an verschiedenen Stellen ihrer Beschwerdeschrift auf ihre (offenbar schwierige) "finanzielle Situation" aufmerksam. Es kann offenbleiben, wie es sich damit verhält. Denn die Beschwerde ist - wie nachfolgend aufzuzeigen sein wird - ohnehin abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.