Citation: U 46/02 15.09.2003 E. 3

In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird vorgebracht, entgegen dem kantonalen Gericht sei der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem schädigenden Unfallereignis und den immer noch vorhandenen gesundheitlichen Störungen gegeben. Der Neurologe Dr. med. A.________ habe die Diagnose einer mindestens milden traumatischen Hirnverletzung gestellt. Aus seinen klaren Feststellungen in der Stellungnahme vom 10. Mai 2001 (u.a. zur Frage, ob eine substanzielle Hirnschädigung biologisch-determiniert mit Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden könne oder nicht) ergebe sich, dass durchaus persistierende biologisch organisch-bedingte Endfunktionsstörungen vorlägen, die einen Einfluss auf die Arbeitsunfähigkeit hätten. Im Übrigen werde in beinahe sämtlichen Arztberichten festgehalten, dass zumindest eine milde traumatische Hirnverletzung gegeben sei, die zu entsprechenden Funktionsausfällen führe und sich negativ auf die Arbeitsfähigkeit auswirke. Ebenfalls zeigten die neuesten im Winter 2000/01 in einem Spital in Bosnien-Herzegowina durchgeführten neurologischen Untersuchungen, dass beim Versicherten nicht allein eine mittelgradig depressive somatische Episode vorliege. Vielmehr leide er heute immer noch an den natürlich und adäquat kausalen Folgen des Unfalles vom 22. Januar 1999. Sinngemäss könne zumindest nicht davon gesprochen werden, der rechtserhebliche Sachverhalt in Bezug auf die Frage, inwieweit heute organische Unfallfolgen bestünden, sei richtig und vollständig festgestellt.