Citation: 6B_594/2013 E. 1.1.3

1.1.3. Anfechtungsobjekt ist das Urteil des Obergerichts vom 17. April 2013. Auf die Kritik des Beschwerdeführers am erstinstanzlichen Urteil ist nicht einzutreten. Gleiches gilt hinsichtlich seiner Äusserungen zu den Pflichten eines Untersuchungsrichters. Auf die Beschwerde kann weiter nicht eingetreten werden, soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Vorinstanz habe seine Beweisanträge auf Edition eines Berichts zur "Spiegelung" seines Notebooks und auf Einholung eines Gutachtens zur EDV-Auswertung des Notebooks zu Unrecht abgelehnt. Er setzt sich nicht mit den diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz auseinander (Urteil S. 14 f., S. 19) und genügt damit den Begründungsanforderungen nicht (Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). An der Sache vorbei geht der Einwand, es sei unzulässig, wenn die Vorinstanz den Antrag auf Einvernahme von D.________ mit der Begründung ablehne, dieser sei nicht glaubwürdig. Die Vorinstanz äussert sich nicht zur Glaubwürdigkeit von D.________ (vgl. Urteil S. 16). Allgemein verkennt der Beschwerdeführer, dass das Bundesgericht keine Appellationsinstanz ist, die eine freie Prüfung in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vornimmt. Insbesondere reicht für die Rüge einer willkürlichen (antizipierten) Beweiswürdigung nicht aus, wenn der Beschwerdeführer zum Beweisergebnis wie in einem appellatorischen Verfahren frei plädiert und darlegt, wie seiner Auffassung nach die vorhandenen Beweise richtigerweise zu würdigen gewesen wären. So argumentiert er eingehend, D.________ hätte bezeugen können, dass er zur Tatzeit nicht in der Lage gewesen sei, die Datei auf die Webseite zu laden, womit er als Täter ausgeschlossen werden könne. Ferner legt er dar, die vier weiteren Zeugen könnten bestätigen, dass mehrere Personen auf das System hätten zugreifen und die Änderungen an der Webseite vornehmen können, nicht jedoch er selbst. Der Beschwerdeführer zeigt auf, welche anderen Personen ein Motiv für die Tat gehabt hätten, und kommt zum Schluss, dass mehrere Personen, darunter der Beschwerdegegner 2 und dessen Ex-Frau, als Täter infrage kämen. Hingegen setzt er sich nicht mit der vorinstanzlichen Würdigung auseinander, wonach er im Tatzeitpunkt die einzige Person war, welche die Zugangsdaten zur Webseite hatte. Dass eine andere Lösung oder Würdigung auch vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, genügt praxisgemäss für die Begründung von Willkür nicht (BGE 138 I 49 E. 7.1 S. 51 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, dass bzw. inwiefern die antizipierte Beweiswürdigung der Vorinstanz schlechterdings nicht mehr vertretbar sein sollte. Sie durfte seine Beweisanträge ablehnen, ohne in Willkür zu verfallen. Sein rechtliches Gehör ist nicht verletzt.