Citation: 8C_556/2013 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer vermag nicht aufzuzeigen, weshalb aus medizinischer Sicht ab Datum der Leistungseinstellung nicht von der Wiedererlangung des Status quo sine auszugehen war, sondern weiterhin unfallbedingte Schulterbeschwerden bestehen sollen. Ein vom kantonalen Gericht unrichtig oder unvollständig festgestellter Sachverhalt liegt nicht vor, wie geltend gemacht wird: Die bildgebende Untersuchung mittels Magnetresonanztomografie (MRT) vom 17. Dezember 2009 hat erhebliche degenerative Veränderungen der Supra- und Infraspinatussehne am knöchernen Anker mit deutlicher Knochenmarkreaktion im Sinne einer Hyperämie/eines Ödems ergeben. Es lagen keine Fraktur und keine Zeichen einer Arthrose vor, das Labrum war, soweit beurteilbar, intakt gewesen (Bericht der Radiologischen Gemeinschaftspraxis L.________ vom 21. Dezember 2009). Anlässlich einer weiteren MRT vom 19. Mai 2011 wies der Radiologe Dr. med. W.________, Radiologische Gemeinschaftspraxis L.________, in seinem Bericht gleichen Datums erneut auf die vorbestehenden hochgradigen degenerativen Veränderungen der distalen Supraspinatussehne sowie auf deutliche degenerative Veränderungen auch des oberen Anteils der Subskapularissehne und mässiggradige degenerative AC-Gelenksveränderungen mit leichter Aktivierung hin. Im Vergleich zur Voruntersuchung vom 17. Dezember 2009 habe die ansatznahe, gelenkseitige Partialruptur der Supraspinatussehne zugenommen. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers wird der Beweiswert der Beurteilung des Dr. med. B.________ (vom 1. Juli 2011) durch den Umstand, dass die medizinischen Akten eines im Jahre 2007 geltend gemachten Unfalls nicht beigezogen worden sind, nicht infrage gestellt. Der erstmals replikweise im vorinstanzlichen Verfahren behauptete Zusammenhang der aktuellen Schulterbeschwerden mit dem anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 31. Mai 2010 erwähnten Gerüststurz im Jahre 2007 mit Verletzung am Rücken/ Kreuz erscheint wenig plausibel. Auch der behandelnde Chirurg Dr. med. G.________ erwähnte den früheren Unfall nicht, obwohl der Beschwerdeführer angibt, bereits damals in seiner ärztlichen Behandlung gewesen zu sein. Dr. med. G.________ führte aus, den Versicherten seit dem 21. August 2009 zu behandeln. Überdies empfahl Dr. med. G.________ nicht im Kontext mit dem behaupteten früheren Unfall die Erstellung eines Gutachtens, wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht wird, sondern hinsichtlich der Unfallkausalität der Beschwerden mit dem hier zu beurteilenden Geschehen vom 18. August 2009 (Bericht vom 8. Mai 2012). Gestützt auf die vorliegende medizinische Aktenlage bestehen jedenfalls keine Anhaltspunkte dafür, dass der frühere Unfall zur bestehenden Beschwerdeproblematik beigetragen hat.