Citation: 2C_6/2024 E. 3.4

3.4. Mit Bezug auf das Gesuch der Beschwerdeführerin um Bestellung ihrer Wunschverteidigerin als unentgeltliche Anwältin hat das Verwaltungsgericht im Wesentlichen erwogen, dass grundsätzlich nur im Anwaltsregister des Kantons Thurgau eingetragene Anwälte mit amtlichen Mandaten betraut werden könnten (vgl. § 81 Abs. 2 des Gesetzes [des Kantons Thurgau] vom 23. Februar 1981 über die Verwaltungsrechtspflege [VRG/TG; RB 170.1]). Dies sei bei der von der Beschwerdeführerin bezeichneten Anwältin nicht der Fall. Besondere Umstände, die mit Blick auf den Anspruch auf ein faires Verfahren (Art. 29 Abs. 1 BV) ausnahmsweise das Einsetzen eines ausserkantonalen unentgeltlichen Rechtsanwalts gebieten würden, wie namentlich das Bestehen eines besonderen Vertrauensverhältnisses zwischen dem Mandanten und dem Anwalt, würden im konkreten Fall nicht vorliegen. In der Folge hat das Verwaltungsgericht das Gesuch der Beschwerdeführerin abgewiesen. Die teilweise schwer nachvollziehbaren Ausführungen der Beschwerdeführerin beziehen sich - soweit ersichtlich - auf Verfahren, die vorliegend nicht Streitgegenstand bilden. Sodann scheint sie die Beschlagnahme ihrer Tiere durch das Veterinäramt zu beanstanden und behauptet, sie habe sich stets gut um diese gekümmert. Dabei setzt sie sich mit den vorinstanzlichen Ausführungen, die zur Abweisung ihres Gesuchs auf Bestellung ihrer Wunschverteidigerin als unentgeltliche Anwältin nicht sachbezogen auseinander und zeigt nicht substanziiert auf (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass das Verwaltungsgericht das massgebende kantonale Recht willkürlich angewendet oder verfassungsmässige Rechte verletzt habe (zur Prüfungsbefugnis des Bundesgerichts mit Bezug auf die Auslegung und Anwendung von kantonalem Recht vgl. BGE 143 I 321 E. 6.1; 141 IV 305 E. 1.2; 141 I 105 E. 3.3.1; zur Substanziierungsobliegenheit bei Grundrechtsverletzungen, einschliesslich des Willkürverbots, vgl. E. 3.3 hiervor). Auf die Beschwerde kann auch in diesem Punkt nicht eingetreten werden.