Citation: 1C_665/2017 E. 5.2

5.2. Die verlangten Dokumente umschreiben gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen die in den Dienstleistungsverträgen vereinbarten Leistungen sowie deren Modalitäten. Es ist unbestritten, dass sich die detaillierten Funktionsbeschreibungen erst in Verbindung mit den Leistungsverzeichnissen als Bestandteile zu den Dienstleistungsverträgen ergeben. Den Verzeichnissen können insbesondere Ausführungen zu den Voraussetzungen für die Benutzung der angebotenen Dienstleistungspakete, zu Funktionsbeschreibungen, Zugriffsberechtigungen, zur Betriebsform, zu Sonderarbeiten, zur Dokumentation, zu den Betriebszeiten, zur Systemverfügbarkeit und Datensicherheit, zum Kunden-Support, zum technischen Support (Hotline), zur Aus- und Weiterbildung, zu den Standard Einführungsleistungen, zu technischen Einführungsleistungen sowie zu Basislösungen und Optionen entnommen werden. Konkrete Informationen zu Kundenlisten, Bilanzen, Preiskalkulationen, Einkaufs- und Bezugsquellen oder betreffend Vorbereitungen für strategische Ausrichtungen wie Fusionen und Übernahmen, welche grundsätzlich als Geschäftsgeheimnisse eingestuft werden (vgl. E. 3.3 hiervor), finden sich hingegen in den umstrittenen Dokumenten keine.