Citation: 6B_943/2017 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts und eine Verletzung von Art. 90 Abs. 1 i.V.m. Art. 31 Abs. 1 SVG und Art. 3 VRV. Er habe von Anfang an bestritten, den Velofahrer übersehen zu haben. Es stimme nicht, dass er dem Zeugen B.________ gesagt habe, dass er den Fahrradfahrer übersehen habe. Vielmehr müsse anhand seiner Aussagen der ersten Stunde gefolgert werden, dass er den Radfahrer gesehen hatte, ansonsten er seinen Lieferwagen nicht gestoppt hätte. Hätte er diesen übersehen, so hätte er das Linksabbiegemanöver in einem Zug durchgeführt. Die Annahme einer ungenügenden Aufmerksamkeit sei damit aus tatsächlicher und rechtlicher Sicht schlicht unhaltbar (Beschwerde S. 8-11).