Citation: 4A_303/2013 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer bringt sodann vor, der Kaufvertrag vom 7. November 2006 sehe in Ziffer 4.1.8 und 4.1.9 vor, dass der Beschwerdegegner die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit der Planbilanz garantiere. Diese Planbilanz sehe jedoch keine Rückstellungen für den Fall der Kündigung des Factoringvertrags zwischen der schweizerischen "I.________ Verlag AG" als Factor und dem "I.________ Verlag" sowie dem "C.________ Verlag" als Klienten vor. Dies sei ein Nachweis dafür, dass beide Parteien vom Bestand des Vertrags, dessen Ertrag für die Kaupreisfestlegung entscheidend gewesen sei, ausgegangen seien. Der Beschwerdegegner habe jedoch im Zeitpunkt der Unterzeichnung des ersten Kaufvertrags dem Beschwerdeführer gegenüber die Unsicherheiten um diesen Factoringvertrag bzw. das Ausmass der Probleme mit der I.________-Gruppe verschwiegen, womit eine absichtliche Täuschung vorliege. Denn hätte der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Unterzeichnung des ersten Vertrags gewusst, dass ein Inhaberwechsel bei der (ehemaligen) A.________ Holding AG zu einer Kündigung des Factoringvertrags führen würde, wäre der Vertrag vom 7. November 2006 nicht mit dem dort festgelegten Kaufpreis abgeschlossen worden. Durch die am 22. Juni 2007 erfolgte Kündigung des Factoringvertrags durch den deutschen I.________ Verlag sei dem Beschwerdeführer bzw. der B.________ Holding AG Winterthur ein Schaden entstanden, da der Wert dieses Vertrags in der Planbilanz garantiert gewesen sei.