Citation: 6F_19/2024 E. 7.2

7.2. Die gesuchstellende Person beruft sich auf Art. 121 Abs. lit. d BGG. Die I. strafrechtliche Abteilung habe ausser Acht gelassen, dass bei den Akten eine Eingabe liege, aus der sich ergebe, dass sämtliche Rechtsschriften nicht von ihr, sondern von ihrer Freundin verfasst worden seien. Ihre Freundin sei keine Rechtsanwältin, und sie selbst - die gesuchstellende Person - sei wegen ihrer Krankheit nicht imstande, die Sache eigenhändig zu führen (Art. 41 BGG); durch die Nichteinsetzung eines Rechtsanwalts sei ihr folglich ein mit den Grundrechten nicht zu vereinbarender Nachteil entstanden. Die gesuchstellende Person spezifiziert im Rahmen ihrer Versehensrüge indessen nicht im Ansatz, in welcher ihrer zahlreichen Eingaben, die sie im Verfahren 6B_223/2024 eingereicht hat, die angeblich übersehene Tatsache zu finden wäre. Der pauschale Verweis, "in den Akten" gebe es "eine Rechtsschrift", genügt offensichtlich nicht (Art. 42 Abs. 2 BGG); die Akten anderer bundesgerichtlicher Verfahren sind entgegen ihrer vermeintlichen Auffassung nicht sachrelevant. Wollte sie mit ihrer Kritik im Übrigen die Abweisung ihres Gesuchs um Einsetzung eines Rechtsanwalts gemäss Art. 41 BGG beanstanden, wäre sie damit nicht zu hören. Zum einen ist Kritik an der Rechtsanwendung im Revisionsverfahren unzulässig; zum anderen können im Beschwerdeverfahren unterlassene Vorbringen im Revisionsverfahren nicht nachgeschoben werden.