Citation: 6B_629/2024 E. 2.4.1

2.4.1. Der Beschwerdeführer beanstandet die vorinstanzliche Härtefallprüfung lediglich mit Blick auf seine familiäre Situation bzw. seine Ehe. Auf die vorinstanzlichen Ausführungen zu seiner Integration in der Schweiz, seine Aufenthaltsdauer, seine Sprachkenntnisse, seinen Gesundheitszustand und eine mögliche Wiedereingliederung in seinem Heimatland Türkei geht er in seiner Beschwerde nicht ein. Damit vermag er den Begründungsanforderungen nicht zu genügen (Art. 42 Abs. 2 BGG). Darauf ist grundsätzlich nicht einzugehen. Die Vorinstanz prüft das Vorliegen eines schweren persönlichen Härtefalls i.S.v. Art. 66a Abs. 2 BGG indes nach den massgeblichen Kriterien und verneint einen solchen zu Recht. Wie sie hervorhebt, kam der Beschwerdeführer erst im Alter von 41 Jahren in die Schweiz, womit er seine prägenden Kindheits- und Jugendjahre in seinem Heimatland, der Türkei, verbracht hat. Er lebt seit über 20 Jahren in der Schweiz. Eine lange Aufenthaltsdauer alleine führt indes nicht automatisch zur Annahme eines schweren persönlichen Härtefalls. Vielmehr ist ein solcher anhand der gängigen Integrationskriterien zu prüfen (vgl. Art. 146 IV 105 E. 3.4.4). Gemäss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG) ist der Beschwerdeführer in der Schweiz nur schlecht integriert, spricht nur leidlich deutsch und es ist nicht aktenkundig, über welche familiären und verwandtschaftlichen Beziehungen er in der Schweiz verfügt. Ebenso ist gemäss Ausführungen der Vorinstanz eine Wiedereingliederung in der Türkei möglich - gemäss ihren verbindlichen Feststellungen leben mehrere enge Verwandte des Beschwerdeführers in der Türkei - und steht auch sein Gesundheitszustand - die Herzprobleme sowie seine früheren psychischen Probleme liessen sich in der Türkei ohne Weiteres behandeln - einer Landesverweisung nicht entgegen.