Citation: H 20/00 21.12.2000 E. 5

5.- a) Umstritten ist sodann eine Abrechnung vom 3. Februar 1997, worin der Beschwerdeführer für das Jahr 1996 eine Jahreslohnsumme von Fr. 65'825.- und für 1997 eine voraussichtliche Jahreslohnsumme von Fr. 40'000.- angegeben hat. Der Beschwerdeführer behauptet, die Zahl 40'000.- sei nachträglich im April 1997 auf Veranlassung der Revisionsstelle eingefügt worden, ohne dass er davon gewusst habe. Indessen hätte der Beschwerdeführer selbst dann, wenn ihm der Lohn seiner Ehefrau und sein eigener Verdienst am 3. Februar 1997 tatsächlich noch nicht bekannt gewesen wären, die mutmassliche Jahreslohnsumme für 1997 nicht einfach mit Null angeben (bzw. das entsprechende Feld auf dem Formular der Kasse leer lassen) dürfen. Es ist davon auszugehen, dass die Kasse die auf Grund der Lohnsumme von 1995 errechnete Rückerstattung vom 8. Februar 1997 (noch) nicht vorgenommen hätte, wenn der Beschwerdeführer für 1997 einen Lohnbetrag genannt hätte. Damit wäre ihr ein kleinerer Schaden entstanden, als er jetzt eingetreten ist. b) Hinsichtlich der Beitragspauschale für das 2. Quartal 1997, welche auf Grund dieser unkorrekten Lohndeklaration erhoben wurde und die ebenfalls Bestandteil der Schadenersatzforderung bildet, kann offen bleiben, wann genau der Beschwerdeführer seine Lohnbezüge wirklich realisiert hat. Jedenfalls musste ihm im Zeitpunkt der Abschätzung des voraussichtlichen Lohnes 1997 bewusst sein, dass er 1996 wesentlich mehr bezogen hatte, als er für 1997 angab. Überdies muss sich die Kasse nicht entgegenhalten lassen, dass er statt eines Lohnes Privatbezüge tätigte, welche er als Schuld gegenüber der Firma verbuchte (Erw. 4c hievor). Der Beschwerdeführer vermag daher im Zusammenhang mit der Pauschale für das 2. Quartal 1997 nichts zu seinen Gunsten zu erwirken. Sein Verhalten ist als qualifiziert schuldhaft im Sinne von Art. 52 AHVG zu werten.