Citation: 9C_483/2007 19.11.2007 E. 3

In der Beschwerde wird die vorinstanzliche Invaliditätsbemessung in verschiedener Hinsicht als bundesrechtswidrig gerügt. Die Vorbringen, soweit substantiiert, sind indessen nicht stichhaltig. 3.1 Dass die Beschwerdeführerin bei guter Gesundheit arbeitstätig wäre resp. ein höheres erwerbliches Arbeitspensum leisten würde, wird nicht begründet. Es wird auch nicht dargelegt, inwiefern die Feststellungen des kantonalen Gerichts zum ohne gesundheitliche Beeinträchtigung geleisteten erwerblichen Arbeitspensum offensichtlich unrichtig sind oder auf einer willkürlichen Beweiswürdigung der konkreten Umstände beruhen. 3.2 Sodann kommt dem rheumatologischen Gutachten vom 3. März 2005 voller Beweiswert zu (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352). Die gegenteilige Auffassung wird denn auch einzig damit begründet, die Expertise blende die psychischen Leiden aus. In dieser Hinsicht trifft die Aussage, dass nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung starke Schmerzen immer einen negativen Einfluss auf das Seelenleben der davon betroffenen Person haben, wohl zu oder lässt sich zumindest nicht widerlegen. Daraus kann indessen kein Abklärungsbedarf in psychiatrischer Hinsicht abgeleitet werden, wie die Beschwerdeführerin anzunehmen scheint. Es bestehen keine hinreichenden Anhaltspunkte in den medizinischen Akten für ein invalidisierendes psychisches Leiden. Der Hausarzt Dr. med. J.________ hielt im Bericht vom 20. Januar 2003 fest, die Patientin sei eher introvertiert und zeige keine depressive Verstimmung. Im Verlaufsbericht vom 16. Februar 2004 bezeichnete er den Gesundheitszustand in objektiver und subjektiver Hinsicht im Vergleich zum Januar 2003 als unverändert. Die Beschwerdeführerin stand bisher auch nicht in psychiatrischer Behandlung. Schliesslich wird nicht geltend gemacht, irgendein Arzt habe eine psychiatrische Abklärung für notwendig erachtet oder wenigstens empfohlen. 3.3 Im Weitern ist auch dem Bericht vom 20. Mai 2003 über die Abklärung an Ort und Stelle voller Beweiswert zuzuerkennen (vgl. dazu AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [I 90/02]). Zur Rüge, die Erhebung sei ohne Übersetzerin erfolgt, hat sich bereits das kantonale Gericht einlässlich geäussert. Darauf wird in der Beschwerde mit keinem Wort Bezug genommen. Schon deshalb ist auf diesen Punkt nicht weiter einzugehen. Sodann trifft nicht zu, dass einer Haushaltabklärung nicht mehr Beweiskraft zukommen kann als einer medizinischen Beurteilung. Die gesundheitlich bedingte Einschränkung im Haushalt ist grundsätzlich mittels Betätigungsvergleich zu ermitteln (Art. 28 Abs. 2bis IVG; BGE 104 V 135 E. 2a S. 136). Die ärztliche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in diesem Aufgabenbereich bildet nur, aber immerhin, eine notwendige Grundlage hiefür und ist demzufolge von der Abklärungsperson zu berücksichtigen (Urteil I 850/05 vom 21. August 2006 E. 4.3). Darauf kann jedoch ebenso wie im erwerblichen Bereich lediglich in Ausnahmefällen direkt abgestellt werden (Urteil 9C_30/2007 E. 2.3.2 mit Hinweisen). Schliesslich kann die in antizipierender Beweiswürdigung getroffene Annahme der Vorinstanz, eine allfällige Verschlechterung der rheumatologischen Befunde seit der Abklärung vor Ort im Mai 2003 führte insgesamt nicht zu einer rentenerheblichen Erhöhung der Einschränkung im Haushalt (auf mindestens 55 %) nicht als offensichtlich unrichtig bezeichnet werden. 3.4 Mit Bezug auf die nicht bestrittenen Teile der Invaliditätsbemessung kann auf die entsprechenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden. Der angefochtene Entscheid verletzt Bundesrecht nicht.