Citation: 2C_248/2019 E. 2.4.2

2.4.2. In der Beschwerde wird auch geltend gemacht, die Vorinstanz habe zur Beurteilung der Deutschkenntnisse zu Unrecht Feststellungen der Polizei herangezogen, wonach die Beschwerdeführerin am 12. Oktober 2013 nur Spanisch gesprochen habe und nicht imstande gewesen sei, ein einfaches Gespräch auf Deutsch zu führen. Die Beschwerdeführerin bringt vor, sie sei damals aufgrund eines handgreiflichen Streits mit ihrem Ehemann erheblichem emotionalen Stress ausgesetzt gewesen und habe sich deshalb nicht einwandfrei ausdrücken können. Unabhängig davon, ob auf die genannte Darstellung der Polizei abgestellt werden kann, ist vorliegend nicht nachgewiesen, dass die Vorinstanz ihrer Untersuchungspflicht hinsichtlich der Sprachkompetenzen der Beschwerdeführerin nicht nachgekommen wäre. Ebenso wenig ist ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin aktenkundigerweise Sprachkompetenzen erworben hätte, welche für eine erfolgreiche Integration sprechen. Insbesondere lässt sich dem in diesem Kontext in der Beschwerde genannten Schreiben der Sozialen Dienste V.________ vom 12. November 2015 lediglich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin regelmässig Deutschkurse besucht hat (vgl. Akten AfM, pag. 0 1071). Auch wenn damit der Beschwerdeführerin zu attestieren ist, dass sie sich um die Erweiterung ihrer Sprachkompetenzen und in einem gewissen Umfang auch um den Erwerb von Bildung bemüht hat, ist aus dem Schreiben bezeichnenderweise nicht ansatzweise ersichtlich, dass und inwieweit die Beschwerdeführerin Fortschritte hinsichtlich ihrer Deutschkenntnisse erzielt hat. Es hätte wiederum im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht der Beschwerdeführerin oblegen, die von ihr behaupteten Sprachkenntnisse näher zu substantiieren.