Citation: 2C_489/2023 E. 6.2.2

6.2.2. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt nicht vor. Die Vorinstanz verneinte die Entschädigungsansprüche unter anderem gestützt auf die Begründung, das relevante Schreiben sei im Namen der nicht verfügungsbefugten GBV Privatversicherungen AG ergangen. Bei welchen Schreiben der Leiter Schaden für die GBV bzw. die GBV Privatversicherungen AG unterzeichnet hat, ergibt sich ohne Weiteres aus den Akten. Inwiefern für die Klärung dieser Sachlage eine Einvernahme des Leiters Schaden erforderlich gewesen wäre, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Ob es dem Beschwerdeführer entgegengehalten werden kann, dass die Schreiben teilweise im Namen einer nicht verfügungsbefugten Gesellschaft ergingen, ist eine Rechtsfrage und in diesem Kontext zu behandeln (vgl. E. 9 hiernach).