Citation: U 506/06 10.01.2008 E. 3

3.1 Streitig und zu prüfen ist, ob die Zürich für den Unfall vom 25. März 2001 über den 30. November 2003 hinaus Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung zu erbringen hat. Aufgrund der medizinischen Akten steht fest, dass sich nach dem Unfall vom 25. März 2001 innert der Latenzzeit von 24 bis 78 Stunden Beschwerden in der Halsregion und der HWS manifestierten, was praxisgemäss für die Annahme eines Schleudertraumas genügt (Urteil U 264/97 vom 12. August 1999 E. 5e, publ. in: RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29, letztmals bestätigt mit Urteil U 215/05 vom 30. Januar 2007 E. 5 mit Hinweisen, publ. in: SVR 2007 UV Nr. 23 S. 75). Wenn die Zürich, welche die beantragte Heilbehandlung (soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorlagen) vorerst übernahm, im Einspracheentscheid vom 28. März 2006 die Beurteilung des natürlichen Kausalzusammenhangs aber offenliess und diesen letztinstanzlich bestreitet, verkennt sie die Sach- und Rechtslage. 3.2 Die Vorinstanz kam im Wesentlichen zum Ergebnis, dass die Ärzte innerhalb der ersten rund achtzehn Monate nach dem Unfall neben den initial geklagten Beschwerden keine Häufung von für ein Schleudertrauma der HWS typischen Symptomen feststellen konnten. Aus den Berichten des Universitätsspitals C.________ und des Spitals A.________ sei zu schliessen, dass sich der im Zeitpunkt bei Erlass des Einspracheentscheids vorgelegene Beschwerdekomplex durch das schwere chronische Zervikalsyndrom hinreichend erklären lasse, zumal eine psychiatrisch begründbare Mitbeteiligung an der Symptomatik ausgeschlossen worden sei. Unter diesen Umständen seien die geklagten Beschwerden nicht auf das initial vorgelegene Schleudertrauma der HWS zurückzuführen. Die über das anfängliche Beschwerdebild hinausgehende Symptomatik sei erst nach einer erheblichen Zeitspanne (teilweise nach über vier Jahren) aufgetreten, weshalb sie nicht als überwiegend wahrscheinlich mit dem Unfall in Zusammenhang stehend zu betrachten sei. Zudem sei ohne Prüfung alternativer Ursachen davon auszugehen, dass der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 25. März 2001 und dem unmittelbar danach aufgetretenen unspezifischen Gesundheitsschaden infolge wachsender zeitlicher Distanz weggefallen sei. Selbst wenn ein über den 30. November 2003 hinaus fortbestehender natürlicher Kausalzusammenhang bestünde, wäre die Leistungseinstellung der Zürich nicht zu beanstanden, da auch die Adäquanz zu verneinen sei. 3.3 Die Beschwerdeführerin bringt wie schon im kantonalen Verfahren im Wesentlichen vor, sie sei prätraumatisch gesund und körperlich wie geistig voll leistungsfähig gewesen. Die Vorinstanz habe zu Unrecht die Frage ungeklärt gelassen, ob sie bezogen auf ein Ganztagespensum schon unmittelbar oder kurze Zeit nach dem Unfall in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei. Sämtliche Ärzte bestätigten, dass sie an schwerwiegenden Folgen einer HWS-Distorsion leide. Der Umstand, dass es möglicherweise zu einer Symptomausweitung gekommen sei, ändere nichts an der Annahme, dass ein typisches Beschwerdebild nach HWS-Schleudertrauma vorliege. Es stehe nicht fest, dass die Symptomatik andere Gründe habe. Der Wegfall des natürlichen Kausalzusammenhangs sei daher nicht nachgewiesen. Zur vorinstanzlichen Adäquanzbeurteilung bringt die Beschwerdeführerin vor, es lägen mindestens vier Kriterien in ausreichender Intensität vor, weshalb auch der adäquate Kausalzusammenhang zu bejahen sei.