Citation: 6B_460/2020 E. 7.4

7.4. Der Schluss der Vorinstanz, wonach die Behauptung in der vom Beschwerdeführer und dem Mitangeklagten B.________ eingereichten Strafklage gegen I.I.________ und J.I.________, diese hätten sie betrogen, daher offensichtlich wider besseres Wissen erfolgt sei, ist nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz führt mit nachvollziehbaren Gründen aus, der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte B.________ hätten nicht ernstlich von einer Bilanzfälschung durch J.I.________ und I.I.________ ausgehen können, zumal sie von einer Due-Diligence-Prüfung abgesehen hätten und ihnen die Verlustzahlen des Jahres 2003 bekannt gewesen seien. Soweit die Vorinstanz in diesem Zusammenhang auf das grosse Ermessen zur Bildung oder Nichtbildung von Bilanzreserven verweist, ist dagegen nichts einzuwenden, zumal sie aufgrund des Beweisergebnisses ohne Willkür annehmen durfte, der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte B.________ hätten nicht ernsthaft von einer Bilanzfälschung ausgehen können (angefochtenes Urteil S. 230, vgl. auch S. 183 f.). Was der Beschwerdeführer in diesem Kontext vorträgt, geht nicht über eine unzulässige appellatorische Kritik hinaus. Insgesamt ist jedenfalls nicht schlechterdings unhaltbar, wenn die Vorinstanz zum Schluss gelangt, der in der Strafklage gegen J.I.________ und I.I.________ erhobene Vorwurf, diese hätten den Beschwerdeführer und den Mitangeklagten B.________ betrogen, sei offensichtlich wider besseres Wissen erfolgt. Nichts anderes gilt in Bezug auf die Strafanzeige gegen W.________. Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass die Vorinstanz die beiden Teilsachverhalte der falschen Anschuldigung zum Nachteil von J.I.________ und I.I.________ sowie von W.________ gemeinsam unter den "Sachverhaltskomplex I.I.________ und J.I.________ fasst (angefochtenes Urteil S. 225). Die Vorinstanz erachtet denn auch explizit den Tatbestand der falschen Anschuldigung in Bezug auf W.________ als erfüllt (angefochtenes Urteil S. 230 f.). Dass die Vorinstanz den Beschwerdeführer im Dispositiv nicht explizit der mehrfachen falschen Anschuldigung schuldig erklärt (angefochtenes Urteil S. S. 292, vgl. auch S. 259), ändert daran entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers (Beschwerde S. 66) nichts. In der Sache begründet der Beschwerdeführer seine Rüge in diesem Punkt lediglich damit, dass das Wissen um die angeblich schlechte finanzielle Lage der H.________ AG der Revisionsstelle zuzurechnen sei. Dies genügt nicht, um Willkür darzutun. Der Beschwerdeführer hätte auch hier darlegen müssen, dass die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen würden. Diesen Anforderungen genügt seine Beschwerde nicht. Die Beschwerde erweist sich auch in diesem Punkt als unbegründet.