Citation: 1P.186/2006 19.04.2006 E. 3

Bei staatsrechtlichen Beschwerden, die gestützt auf das verfassungsmässige Recht der persönlichen Freiheit (Art. 10 Abs. 2, Art. 31 BV) wegen der Ablehnung eines Gesuches um Entlassung aus strafprozessualer Haft erhoben werden, prüft das Bundesgericht (im Hinblick auf die Schwere des Eingriffes) die Auslegung und Anwendung des entsprechenden kantonalen Rechtes grundsätzlich frei. Soweit jedoch reine Sachverhaltsfragen und damit Fragen der Beweiswürdigung zu beurteilen sind, greift das Bundesgericht nur ein, wenn die tatsächlichen Feststellungen der kantonalen Instanz willkürlich sind (BGE 128 I 184 E. 2.1 S. 186; 123 I 31 E. 3a S. 35, 268 E. 2d S. 271, je mit Hinweisen).