Citation: 9C_920/2017 E. 2.1

2.1. Soweit sie eine Verletzung des Akteneinsichtsrechts darin sieht, dass die Testunterlagen nicht zu den Akten erhoben wurden, verkennt sie, dass die Ergebnisse der beiden Tests (BDI und TOMM) keine entscheidwesentliche Beurteilungsgrundlage darstellten. Nach verbindlicher, nicht willkürlicher Feststellung der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG; BGE 142 II 433 E. 4.4 S. 444) stellte der psychiatrische Gutachter (neben den Testergebnissen) auch auf das Antwortverhalten und Auftreten der Beschwerdeführerin ab, welches er als Fachperson gesamthaft erfasste und würdigte, wobei sie auf ihn nicht glaubwürdig wirkte. Mit anderen Worten schrieb das kantonale Gericht den Tests keine wesentliche Beurteilungsgrundlage zu. Es genügt nicht, dieser tatsächlichen Feststellung bloss die eigene Sicht der Dinge gegenüber zu stellen. Ein Blick in das Gutachten zeigt übrigens, dass die Tests vor allem der Verifizierung der selber erhobenen Befunde dienten. Hinzu kommt, dass die Testergebnisse als solche unbestritten blieben.