Citation: 1A.41/2007 30.08.2007 E. A

Am 2. September 2004 führte der Untersuchungsrichter des Kantons Freiburg im Rahmen des gegen U.________, Verwaltungsrat der I.________ AG, geführten Strafverfahrens bei dieser Gesellschaft eine Hausdurchsuchung durch. Dabei wurden Unterlagen bzw. Informatikdateien der J.________ AG und der K.________ AG, welche von der I.________ AG verwaltet werden, beschlagnahmt. In den Monaten November/Dezember 2004 ersuchte die Staatsanwaltschaft Mannheim/D verschiedene Kantone um Rechtshilfe für ein bei ihr hängiges Ermittlungsverfahren gegen B.Z.________ und dessen Bruder A.Z.________ sowie weitere Personen wegen des Verdachts der Widerhandlung gegen das Lauterkeits- und das Steuerrecht. Am 31. Januar 2005 bestimmte das Bundesamt für Justiz den Kanton Freiburg zum Leitkanton. Die Staatsanwaltschaft Mannheim ersuchte die schweizerischen Behörden um Hausdurchsuchungen, Beschlagnahmen, Herausgaben von Bankunterlagen, Kontensperren und Einvernahmen. Mit Verfügungen vom 13. Januar und 1. Februar 2005 trat der Untersuchungsrichter des Kantons Freiburg auf die Rechtshilfeersuchen ein und ordnete verschiedene Untersuchungshandlungen an. Unter anderem verfügte, die anlässlich der Hausdurchsuchung in den Räumlichkeiten der I.________ AG sichergestellten Informatikdateien seien zu kopieren, sofern sie im Zusammenhang mit der Familie Z.________ oder einer von ihr beherrschten Firma stünden. In der Folge ergänzten die deutschen Behörden ihre Rechtshilfeersuchen mehrmals. Namentlich ersuchten sie am 19. August 2005 darum, die bei der I.________ AG im Rahmen der Untersuchung gegen die J.________ AG, welche B.Z.________ zuzurechnen sei, beschlagnahmten Unterlagen herauszugeben. Gleichzeitig ersuchten die deutschen Behörden um Herausgabe aller Akten mit Bezug auf die K.________ AG, welche ebenfalls B.Z.________ zuzurechnen sei.