Citation: 1C_123/2023 E. 6.3

6.3. Die Beschwerdeführenden machen weiter geltend, die Einwohnergemeinden Zermatt und Täsch seien im Projektgenehmigungsverfahren vom Staatsrat nicht zur Abgabe einer schriftlichen Stellungnahme aufgefordert worden. Die Gemeinde Täsch habe sich auch im vorinstanzlichen Verfahren nicht schriftlich vernehmen lassen. Wie die Vorinstanz im angefochtenen Urteil feststellt, waren die beiden Gemeinden an der vom Staatsrat durchgeführten Ortsschau vertreten und wurde ihnen anschliessend das Protokoll zugestellt. Sodann wurden die beiden Gemeinden von der Vorinstanz zur Stellungnahme eingeladen. Die Gemeinde Zermatt beantragte im vorinstanzlichen Verfahren Beschwerdeabweisung. Das Fehlen einer schriftlichen Stellungnahme der beiden Gemeinden im erstinstanzlichen Verfahren bzw. der Gemeinde Täsch im erst- und im vorinstanzlichen Verfahren stellt keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör der Beschwerdeführenden dar. Die Gemeinden waren nicht verpflichtet, sich zur Sache zu äussern. Auch ist darin keine willkürliche Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz zu sehen. Soweit die Beschwerdeführenden die Verletzung von Verfahrensrechten der Gemeinden Zermatt und Täsch und damit von Dritten rügen wollten, ist darauf nicht einzugehen (vgl. Urteile 1C_165/2021 vom 15. April 2021 E. 4.2 und 1C_402/2016 vom 31. Januar 2018 E. 9.2).