Citation: 6B_952/2020 E. 2.2.2

2.2.2. Die Vorinstanz begründet ausführlich und überzeugend, weshalb sie ein strafbares Verhalten der beanzeigten Beamten im Wesentlichen gestützt auf die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft verneint und diese schützt. Was der Beschwerdeführer vorbringt, belegt, soweit es den gesetzlichen Begründungsanforderungen an die Beschwerde überhaupt genügt (Art. 42 Abs. 1 und 2, Art. 106 Abs. 2 BGG), weder Willkür, noch sonst eine Verletzung von Bundesrecht. Zunächst kann offensichtlich keine Rede davon sein, dass die Vorinstanzen ohne jegliche Begründung zum Schluss gekommen wären, die Aussagen des Beschwerdeführers seien nicht glaubhaft. Sie begründen im Gegenteil überzeugend, weshalb sie - gestützt auf die Angaben sämtlicher anderer Befragten sowie auf objektive Beweismittel - einen hinreichenden Tatverdacht gegen die Beschuldigten verneinen und von weiteren Beweismassnahmen absehen. Es kann auf das vorstehend Gesagte sowie die ausführlichen Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden. An deren Schlüssigkeit ändert nichts, dass der Gefängnisarzt mehrere Wochen nach dem strittigen Vorfall eine Rippenfraktur diagnostizierte, zumal sich diese, wie die Vorinstanz überzeugend ausführt, vom Verletzungsbild her nicht auf den Vorfall zurückführen lässt, und der Beschwerdeführer hiernach auch nicht unmittelbar über Rippenschmerzen klagte. Wenn er in diesem Zusammenhang lediglich vorbringt, seine Darstellung der Ereignisse sei genauso plausibel wie der vorinstanzlich erstellte Sachverhalt, so verkennt er, dass dies zum Nachweis von Willkür gerade nicht genügt (vgl. oben E. 2.1.2). Gleiches gilt für den Einwand, wonach gewisse Zweifel am von den Beschuldigten geschilderten Geschehensablauf nicht gänzlich ausgeschlossen schienen. Entgegen seiner Auffassung liegt auch keine reine Aussage-gegen-Aussage-Situation vor. Die Verletzungen resp. deren Fehlen im unmittelbaren Nachgang zum strittigen Vorfall sind vielmehr dokumentiert, wobei nicht ersichtlich oder genügend dargetan ist, dass diese Dokumentation falsch wäre. Auch einen relevanten Widerspruch der Aussagen der Beschuldigten einerseits und des unbefangenen Zeugen andererseits verneint die Vorinstanz überzeugend. Ihr ist zuzustimmen, dass - nicht zuletzt angesichts der langen Zeitdauer zwischen dem Vorfall und der Diagnose eines Rippenbruchs sowie der Erklärung des Beschwerdeführers selbst hierfür - im Fall einer Anklage höchstwahrscheinlich ein Freispruch der Beschuldigten vom Vorwurf der einfachen Körperverletzung sowie des Amtsmissbrauchs zu erwarten wäre. Ebenso begründet die Vorinstanz schlüssig, weshalb die unbestrittenen Tätlichkeiten aufgrund des - ebenfalls unbestritten - renitenten Verhaltens des Beschwerdeführers innerhalb des zulässigen Rahmens von behördlichem Zwang lagen und daher rechtmässig waren. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was diese Feststellung als bundesrechtswidrig erscheinen liesse, etwa wenn er geltend macht, es habe sich nicht um eine Arretierung, sondern um eine Disziplinierung gehandelt. Damit entfernt er sich vom für das Bundesgericht verbindlich festgestellten Sachverhalt, ohne Willkür darzutun.