Citation: U 29/03 27.02.2004 E. 3

Streitig und zu prüfen ist zunächst der Rentenanspruch. 3.1 Die Allianz hat vor dem Erlass der Verfügung vom 29. September 1999 Versicherungsleistungen in Form von Taggeldern und Heilbehandlung erbracht. Wenn sie nun für einen Teil der bei Beginn des Rentenanspruchs bestehenden Erwerbsunfähigkeit den Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis vom 25. Februar 1996 bestreitet, trägt sie dafür in dem Sinne die Beweislast, dass der Entscheid im Falle der Beweislosigkeit zu ihren Ungunsten auszufallen hat (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45, 1994 Nr. U 206 S. 328). Der Kausalzusammenhang ist zu verneinen, wenn mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 Erw. 5b, 125 V 195 Erw. 2, je mit Hinweisen) feststeht, dass entweder der Zustand vor dem Unfall (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand erreicht ist, wie er sich auch ohne den Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 Erw. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 Erw. 4b, je mit Hinweisen). Der Unfallversicherer hat jedoch nicht den Beweis für unfallfremde Ursachen zu erbringen, sondern nur darzutun, dass die unfallbedingten Ursachen des Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben (Urteile P. vom 15. Oktober 2003 [U 154/03], F. vom 10. September 2003 [U 343/02] und E. vom 12. Dezember 2002 [U 247/02]). Ebenso wenig geht es darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliegt oder die versicherte Person nun bei voller Gesundheit ist (Urteil O. vom 31. August 2001, U 285/00, Erw. 5a). Entscheidend ist allein, dass das versicherte Unfallereignis mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zum fortbestehenden Gesundheitsschaden steht.