Citation: 5A_498/2022 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hat festgestellt, dem Beschwerdeführer sei der variable Lohnanspruch in Ziff. 4 des Arbeitsvertrags vom 13. Juni 2019 zugesichert worden. Der Beschwerdeführer habe auch nicht bestritten, dass der strittige Lohnanteil für das Jahr 2020 ausgerichtet worden sei. Ebenfalls unbestritten halte die Pfändungsurkunde vom 17. Januar 2020 in der Pfändung Nr. zzz ausdrücklich fest, dass auf die Dauer eines Jahres auch alle zukünftig zur Auszahlung gelangenden Nebenleistungen des Arbeitgebers (Gratifikationen, Zulagen, Provisionen, Geschenke usw.) in voller, zum Zeitpunkt der Pfändung jedoch unbestimmter Höhe (mit-) gepfändet seien. Dieser Umfang der Einkommenspfändung ergebe sich auch aus der Anzeige betreffend Einkommenspfändung vom 25. Februar 2020 gegenüber der Arbeitgeberin des Beschwerdeführers. Die Vorinstanz erwog, es sei nicht zu beanstanden, dass die Abrechnung erst vorgenommen wurde, nachdem die Arbeitgeberin den Anteil des variablen Lohns für das Jahr 2020 an das Betreibungsamt überwiesen habe. Eine vorherige Verwertung des Lohnanspruchs im Sinne einer Versteigerung hätte nicht zu einem besseren Ergebnis geführt. Die Zuordnung des von der Arbeitgeberin für das Jahr 2020 ausgerichteten variablen Lohnanteils bzw. des von ihr an das Betreibungsamt überwiesenen Anteils in die Pfändungsgruppe rrr sei nicht zu beanstanden.