Citation: 2C_528/2020 E. 2

Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer mit seiner rechtskräftigen Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von 44 Monaten einen Widerrufsgrund gesetzt hat (Art. 62 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 63 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 AuG [SR 142.20; in der bis Ende 2018 gültigen Fassung]; BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 379 ff.). Streitig ist, ob der Widerruf der Niederlassungsbewilligung verhältnismässig ist und vor dem Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA; SR 0.142.112.681) standhält.