Citation: I 343/04 03.12.2004 E. 3

Mit Verfügung vom 7. Juli 2003 hatte die IV-Stelle der Versicherten die Kostenübernahme für die ambulante Psychotherapie vom 1. Februar 2002 bis 29. Februar 2004 zugesprochen. Unter Berücksichtigung des Grundsatzes von Treu und Glauben ist die IV-Stelle daher nach Auffassung der Beschwerdeführerin verpflichtet, die in der Folge durchgeführte stationäre psychotherapeutische Behandlung zu übernehmen. Gemäss Feststellungsblatt vom 30. Juni 2003 stützte sich die Verwaltung bei der Kostengutsprache auf Berichte der Hausärztin Dr. med. G.________. Aus der Leistungszusicherung für die ambulante Behandlung kann indessen nicht auf eine Leistungspflicht für die stationäre Behandlung geschlossen werden, da es sich zum einen um unterschiedliche Massnahmen handelt und zum andern in der Zwischenzeit eine neue Situation mit einem veränderten Krankheitsbild eingetreten ist, von welchem die IV-Stelle erst aufgrund des Gesuchs der Klinik X.________ vom 9. September 2003 umfassende Kenntnis erhielt. Unter diesen Umständen fällt eine Kostenpflicht der IV-Stelle gestützt auf den Grundsatz von Treu und Glauben ausser Betracht.