Citation: 8C_200/2024 E. 5.1.2

5.1.2. Zum andern verletzt die Vorinstanz kein Bundesrecht, wenn sie gestützt auf die Darlegungen der Beschwerdeführerin zum Schluss gelangte, dass die Investoren offenbar aus kulturellen Gründen nicht bereit waren, Alternativen zur Vertragsunterzeichnung mittels physischer Anwesenheit zu prüfen bzw. zuzulassen. Solches wird auch letztinstanzlich nicht geltend gemacht, sondern der kulturelle Hintergrund für das investorenseitig verlangte physische Treffen betont. Dass alternative Lösungen zur physischen Präsenz im Hinblick auf die Vertragsunterzeichnung und die Eröffnung eines Bankkontos (wie beispielsweise moderne Identifizierungslösungen, Korrespondenzbanken, Stellvertretungen/Vollmachten, alternative Banklösungen) überhaupt in Erwägung gezogen und geprüft worden wären, ergibt sich dementsprechend aus den Akten nicht, wie die Vorinstanz bereits willkürfrei erkannte. Weshalb eine Bankkontoeröffnung in der Schweiz zwingend die persönliche Anwesenheit der Investoren bedingt hätte, legt die Beschwerdeführerin überdies nicht dar.