Citation: 5A_463/2014 E. 9.5

9.5. Weiter hält der Beschwerdeführer dem Obergericht vor zu übersehen, dass er erst seit dem 1. Februar 2013 mit seiner neuen Partnerin in einer neuen Wohnung lebe. Entsprechend dürften auch die tieferen Wohnkosten von Fr. 2'300.-- (anstatt Fr. 2'340.--), der tiefere Grundbetrag von Fr. 850.-- (anstatt Fr. 1'200.--) und die tieferen Kosten für die Haushaltversicherung von Fr. 26.75 (anstatt Fr. 53.50) erst ab diesem Zeitpunkt berücksichtigt werden. Diese Beträge auch der Unterhaltsberechnung für die Zeit vor dem 1. Februar 2013 zugrunde zu legen stehe "in krassem Widerspruch zum Sachverhalt" und sei somit willkürlich. Wie bereits erwähnt, hebt das Bundesgericht einen Entscheid nur dann als willkürlich auf, wenn er auch im Ergebnis offensichtlich unhaltbar ist (s. E. 9.3). Dass sich die gerügte Differenz von insgesamt Fr. 416.75 auf die vom Obergericht ermittelte Höhe der Frauenalimente auswirkt, behauptet der Beschwerdeführer aber zu Recht nicht. Er legt auch nicht dar, inwiefern es in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft, wenn sich der Überschuss, den ihm das Obergericht in vollem Umfang zur Tilgung offener Schulden und zur Substanzverbesserung der Arztpraxis zuweist (E. 9.3), für den Zeitabschnitt vom 1. November 2011 bis 31. Januar 2013 auf Fr. 5'509.-- anstatt auf Fr. 5'909.-- beläuft. Darüber hinaus beruft sich der Beschwerdeführer darauf, dass ein reduzierter Grundbetrag von Fr. 850.-- "bei nicht qualifiziertem Konkubinat" nicht gerechtfertigt sei. Allein mit derartigen Behauptungen vermag er freilich nicht nachzuweisen, dass die Weisungen über die Berechnung des familienrechtlichen Notbedarfs des Obergerichts Nidwalden vom 26. August 2009, auf die der angefochtene Entscheid ausdrücklich verweist, die Reduktion des Grundbetrags von einem qualifizierten Konkubinat abhängig machen und die Vorinstanz in verfassungswidriger Weise von einer entsprechenden Regel abgewichen ist. Ebenso wenig vermag er etwas auszurichten, wenn er einfach behauptet, sein Bedarf sei im Vergleich zur Beschwerdegegnerin "ungleich zu tief" angesetzt und der Betrag zur Ausübung des Besuchsrechts sei mit lediglich Fr. 200.-- pro Monat "viel zu knapp bemessen".