Citation: 8C_624/2015 E. 3.2.1

3.2.1. Entgegen der Argumentation der Beschwerdeführerin ist gegen das Abstellen der Vorinstanz auf das Gutachten der Frau Dr. med. D.________ vom 6. Juli 2013 nichts einzuwenden. Daran vermag auch das im vorliegenden Verfahren neu aufgelegte Schreiben der IV-Stelle vom 20. Mai 2015 an eine in casu nicht involvierte Rechtsanwältin, in welchem festgestellt wird, in den Jahren 2012 bis 2014 habe Frau Dr. med. D.________ 392 Gutachten für die IV-Stelle Zürich erstellt, nichts zu ändern, soweit es nicht ohnehin ein unzulässiges Novum darstellt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Denn das Auftrags- und Honorarvolumen schafft für sich allein keine als Ausstandsgrund zu qualifizierende Abhängigkeit einzelner Experten von den IV-Stellen (BGE 137 V 210 E. 1.3.3 S. 226 f. mit Hinweisen). Das Gutachten erfüllt die an beweiskräftige medizinische Unterlagen zu stellenden Anforderungen in jeder Hinsicht und in der Beschwerdeschrift wird denn auch nicht aufgezeigt, dass und inwiefern Grundsätze, wie sie in BGE 137 V 210 festgehalten wurden, im konkreten Fall missachtet worden wären. Die Versicherte nennt weder auf den konkreten Fall bezogene Ausstandsgründe noch macht sie geltend, dass die in BGE 137 V 210 aufgestellten Regeln, welche bei der Vergabe von Gutachten einzuhalten sind, verletzt worden wären. Frau Dr. med. D.________ diagnostiziert Restbeschwerden im oberen und unteren Sprunggelenk links bei Status nach multiplen Fussoperationen links, deutlicher bis ausgeprägter medial betonter aktivierter Lisfranc-Gelenksarthrose tarsometatarsal und vollständigem Durchbau der Arthrodese im Bereich des unteren Sprungelenks/Mittelfusses und geht von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer dem Fussleiden adaptierten Tätigkeit aus. Da die behandelnden somatischen Fachärzte bei im Wesentlichen gleichem Befund ebenfalls eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Beschäftigung attestieren, bestehen keine Diskrepanzen zum Gutachten der Frau Dr. med. D.________. Es ist auch nicht einzusehen und wird von der Versicherten nicht einmal ansatzweise begründet, weshalb sich das Fussleiden in einer adaptierten Tätigkeit nicht nur qualitativ sondern auch quantitativ einschränkend auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit auswirken sollte. Soweit die Vorinstanz für die Dauer der Akutbehandlung der offenen Narbe am linken Fuss von Februar bis Dezember 2011 nicht auf das Gutachten abstellt, bedeutet dies nicht, dass die gutachtliche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit für den übrigen Zeitraum nicht verlässlich wäre. Der diesbezügliche Einwand der Versicherten ist nicht stichhaltig.