Citation: 5C.197/2000 21.12.2000 E. A

A.- Gemäss Weisung des Friedensrichteramtes A.________ vom 6. April 1994 verlangten R.P.________, Eigentümerin des Grundstückes Parzelle Nr. 258 (in vorliegendem Verfahren teilweise mit "258 VI" bezeichnet) Grundbuch A.________, und O.K.________ von B.Z.________ und E.Z.________, Eigentümer der Parzelle Nr. 914 Grundbuch A.________, sowie von weiteren Beklagten, es seien - unter entsprechender Anweisung an das Grundbuchamt - 42m2 der Parzelle Nr. 914 unentgeltlich an sie (die Klägerin) zu übertragen (Ziff. 1 des Rechtsbegehrens) und die Grenzen der Parzelle Nr. 258 VI sowie Nrn. 901-921 des Grundbuches A.________ festzustellen (Ziff. 2); ferner sei der Plan des Grundbuchamtes A.________ zu berichtigen (Ziff. 3); die Beklagten seien zur Wiederherstellung eines Grenzzaunes samt Palisaden zu verpflichten (Ziff. 4) und überdies dazu anzuhalten, der Klägerin ein Fusswegrecht, eventualiter ein Notwegrecht, auf der Parzelle Nr. 909 unentgeltlich einzuräumen (Ziff. 5). Im Verlaufe des erstinstanzlichen Verfahrens schieden der Kläger O.K.________ (Kläger 2) sowie mit Ausnahme der Eheleute B.Z.________ und E.Z.________ alle Beklagten als Prozessparteien aus. Mit Urteil des Bezirksgerichtes Weinfelden vom 27. Juni 1997 wurde die Klage, "soweit nicht überholt oder gegenstandslos, zur Hauptsache, d.h. mit Ausnahme von Ziff. 2, abgewiesen" (Dispositiv-Ziff. 1), während das Rechtsbegehren Ziff. 4 (Grenzzaun) gutgeheissen wurde (Dispositiv-Ziff. 2).