Citation: 8C_150/2024 E. A

Der 1977 geborene A.________ war bei der B.________ GmbH, als Pizzaiolo angestellt und dadurch bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG (fortan: Allianz) gegen die Folgen von Unfällen obligatorisch versichert, als er am 17. Juli 2020 einen Verkehrsunfall erlitt. Dabei fuhr ein anderer Personenwagen von hinten in das Heck des von A.________ gelenkten Personenwagens, als dieser bei einem Abbiegemanöver wegen eines Fahrradfahrers anhalten musste. Unmittelbar danach klagte der Versicherte über Nacken- und Kopfschmerzen, im weiteren Verlauf auch über Schulterschmerzen rechts. Die Allianz erbrachte die gesetzlichen Leistungen in Form von Taggeldern und Übernahme der Heilkosten. Mit Mitteilung vom 18. März 2021 informierte sie den Versicherten über den Fallabschluss und die Leistungseinstellung per 1. März 2021, da zwischen dem Unfall vom 17. Juli 2020 und den geltend gemachten Schulterbeschwerden kein natürlicher Kausalzusammenhang bestehe. Dies bekräftigte sie mit Verfügung vom 30. September 2021. Mit Einspracheentscheid vom 28. Dezember 2022 erkannte sie, bei richtiger Betrachtung hätte nicht eine Leistungsablehnung, sondern eine Leistungseinstellung erfolgen sollen, und zwar (bereits) per 30. November 2020. Auf eine Rückforderung von über diesen Zeitraum hinaus erbrachten Leistungen verzichtete sie. Den von A.________ gestellten Antrag auf Gewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung im Verwaltungsverfahren wies sie ab.