Citation: 4A_473/2020 E. A

Die Stiftung B.________ (Klägerin, Beschwerdegegnerin) gehörte einem Zusammenschluss von verschiedenen Körperschaften an, die sich für die "Institution X.________" engagierten. Zu Letzterer gehörten u.a. die "Schule X.________" und das "Heim X.________". A.________ (Beklagter, Beschwerdeführer) war an der Schule als Lehrer angestellt. Im Jahr 2014 entzog das Kantonale Jugendamt der Schule die Bewilligung, worauf sie geschlossen wurde. Der Beklagte und weitere Betroffene setzten sich bereits vor der absehbaren Schliessung der Schule zum Ziel, Konzepte und Strategien für eine Neuausrichtung resp. Wiedereröffnung der Schule und des Heims zu entwickeln. Der Beklagte behauptet, B.B.________ (Stiftungsratspräsident der Klägerin) habe ihn mit der Ausarbeitung entsprechender Konzepte und Strategien beauftragt. Am 8. Mai 2014 schlossen die Klägerin und der Beklagte einen Darlehensvertrag über CHF 50'000.--, zinsfrei. Die Dauer des Darlehensvertrags wurde bis zum 1. Januar 2016 festgelegt. Anschliessend sollte das Darlehen jährlich auf Ende Jahr kündbar sein. Bei der Kündigung sollten Konzept- und Designarbeiten, die der Beklagte für die Klägerin geleistet habe, mit dem Darlehen verrechnet werden. Mit Schreiben vom 5. Dezember 2015 machte die Klägerin von der Kündigungsmöglichkeit Gebrauch und verlangte die Rückzahlung. Der Beklagte widersetzte sich der eingeleiteten Betreibung mit dem Argument, er habe in der Zeit zwischen Mai 2013 und Juli 2014 diverse Arbeiten für die Klägerin geleistet, die er mit dem Darlehen verrechne.