Citation: 8C_288/2024 E. 8.4.1

8.4.1. Der Beschwerdeführer wendet weiter im Wesentlichen ein, im Lichte seiner erwerblichen Bemühungen müssten die ihm gutachterlich unterstellten "deutlichen Aggravationstendenzen" differenziert betrachtet werden. Diese seien unzureichend begründet worden bzw. es sei nicht klar, was damit gemeint sei. Die Vorinstanz habe die entsprechenden Angaben im Gutachten unkritisch übernommen und sich mit den Anforderungen einer daraus resultierenden Leistungsverweigerung (vgl. Urteil 8C_2/2022 vom 4. Juli 2022 E. 6.1) nicht auseinandergesetzt. Indem aus angeblichen Tendenzen sogleich auf eine Rentenverweigerung geschlossen werde, liege eine Rechtsverletzung vor. Es sei keine Indikatorenprüfung vorgenommen worden, was eine Rechtsverletzung darstelle.