Citation: 4A_338/2018 E. 5.1

5.1. In nahezu allen Fällen haben die von der Beschwerdeführerin vorgebrachten Gehörsrügen keinen eigenständigen Gehalt: es fällt auf, dass im Anschluss an zahlreiche Willkürrügen in wenigen Worten eine Gehörsverletzung geltend gemacht wird. Es wird sogar in der Regel eine Standardformulierung ("Dass das Schiedsgericht alle diese rechtserheblichen Tatsachen trotz Vorbringen unberücksichtigt liess, verletzt das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin") verwendet. Dabei verkennt die Beschwerdeführerin grundlegend die strengen Begründungsanforderungen an eine Gehörsrüge (Art. 77 Abs. 3 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 134 III 186 E. 5). Es ist im Detail aufzuzeigen, warum die angerufenen Beschwerdegründe erfüllt sind, wobei an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz anzusetzen ist. Auf rein appellatorische Rügen ist nicht einzutreten.