Citation: K 4/07 26.11.2007 E. 3

3.1 Es ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin und ihr Sohn im fraglichen Zeitraum bei der CSS versichert waren. Nicht streitig sind weiter auch die Beträge der offenen Prämien (Fr. 2'030.70) und Kostenbeteiligungen (Fr. 556.20). Streitig und zu prüfen ist einzig, ob die Beschwerdeführerin zu Recht von der CSS für die Ausstände betrieben worden war. 3.2 Die Vorinstanz erwog, die zuständige Krankenversicherung sei ohne Zweifel berechtigt, die von der Beschwerdeführerin und dem unter ihrer elterlichen Sorge stehenden Kind geschuldeten und unbestrittenermassen nicht bezahlten Prämien und Kostenbeteiligungen (für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Juli 2005) einzufordern. Da die Zahlungsverpflichtung am einzelnen Versicherungsverhältnis anknüpfe, könne die Beschwerdeführerin aus dem Umstand, dass bisher der Ehemann die Prämien und Kostenbeteiligungen bezahlt habe, nichts zu ihren Gunsten ableiten. Die von der Beschwerdeführerin behauptete "Familienpolice" werde von der CSS gar nicht angeboten und habe somit nie bestanden. 3.3 Die Versicherte bringt vor, entgegen den Erwägungen der Vorinstanz habe eine Familienpolice bestanden. Die von der CSS am 16. Juni 2006 eingeleitete Betreibung sei unzulässig gewesen, da eine Aufsplittung der Prämien (Ehefrau und Kind einerseits, Ehemann anderseits) unterblieben sei. Dass die CSS zwei Betreibungen für dieselben Ausstände eingeleitet habe, sei unrechtmässig gewesen und führe zu einer Bereicherung der Versicherung.