Citation: 1C_363/2020 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz stellte sachverhaltlich fest, das BRG habe B.________ auf die Möglichkeit hingewiesen, sich am Verfahren zu beteiligen, worauf dieser ein Gesuch um Beiladung gestellt habe. Die Frist, die ihm in der Folge zum Einreichen einer Vernehmlassung angesetzt worden sei, habe er ungenutzt verstreichen lassen. Er habe sich aber später zu den Rekursantworten vernehmen lassen und bei dieser Gelegenheit sinngemäss die Abweisung des Rekurses beantragt. In seinem Urteil habe das BRG B.________ ausserdem einen Teil der Verfahrenskosten auferlegt und ihn zum Bezahlen einer Entschädigung an den obsiegenden Baugesuchsteller verpflichtet. Die Vorinstanz gelangte aufgrund dieser Feststellungen zum Ergebnis, B.________ werde durch den Entscheid des BRG auch formell beschwert. Ihm könne daher die Beschwerdebefugnis nicht abgesprochen werden. An den Verzicht auf eine Verfahrensbeteiligung durch Stillschweigen seien hohe Anforderungen zu stellen, was für juristische Laien ganz besonders gelte. B.________ habe innert der ihm angesetzten Frist erklärt, sich am Verfahren beteiligen zu wollen und habe nicht davon ausgehen müssen, durch den Verzicht auf Vernehmlassung seine Parteirechte zu verlieren.