Citation: 5A_422/2010 13.08.2010 E. 2

Nach dem Gesagten hat das Bundesgericht seinem Entscheid die kantonalen Sachverhaltsfeststellungen zugrunde zu legen. Der Beschwerdeführer kritisiert zwar explizit oder implizit verschiedene Feststellungen und er ruft in abstrakter Weise auch verschiedene verfassungsmässige Rechte an (Art. 9, 11 und 29 BV). Die Beschwerde ist aber rein appellatorisch begründet, indem der Beschwerdeführer ausführlich seine eigene Sicht der Dinge schildert (wie er bis zur Aufhebung des gemeinsamen Haushaltes gleichberechtigte Betreuungsperson gewesen sei, wie die Mutter das Kind in der Folge einseitig annektiert habe und ihn jetzt ihre Macht spüren lasse bzw. ihn demütige, indem sie ihm das Kind nur noch an wenigen Tage überlasse und ihm sämtliche Informationen über dessen Leben vorenthalte). Mit solchen allgemeinen Ausführungen lässt sich jedoch keine Verletzung des Willkürverbotes oder anderer verfassungsmässiger Rechte darzutun. Wie in E. 1 festgehalten, müsste der Beschwerdeführer unter Bezugnahme auf einzelne Aktenstellen bzw. Erwägungen detailliert aufzeigen, inwiefern das Verwaltungsgericht jeweils gegen welche verfassungsmässige Norm verstossen haben soll; ausserdem müsste auch dargelegt werden, inwiefern der betreffende Verstoss für den Verfahrensausgang entscheidend wäre. Auf die Beschwerde kann mithin nicht eingetreten werden, soweit explizit oder implizit Kritik an den Sachverhaltsfeststellungen des Verwaltungsgerichts geübt wird. Auf die Beschwerde kann auch insoweit nicht eingetreten werden, als der Beschwerdeführer die involvierten kantonalen und kommunalen Behörden in einer aufsichtsrechtlich relevanten Weise kritisiert (diese würden untätig bleiben, ihn als Vater nicht ernst nehmen und die Mutter beim systematischen psychischen Missbrauchs des Kindes gewähren lassen und sich damit einer Beihilfe zum Kindsmissbrauch schuldig machen); das Bundesgericht übt keine administrative Aufsicht und Disziplinargewalt über die betreffenden Behörden aus. Sodann fehlt dem Beschwerdeführer jede Beschwer und damit ein schutzwürdiges Interesse (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG), soweit er mit seinen Anträgen Dinge verlangt, die ihm im kantonalen Verfahren bereits zugestanden worden sind (z.B. Nachholen von Besuchs- und Ferientagen, die ohne sein Verschulden unterblieben sind; Auskünfte zu den in der vormundschaftlichen Verfügung aufgelisteten Punkten wie Hautkrankheit, wesentliche Entwicklungsschritte, etc.). Keine selbständige Bedeutung haben die Begehren um Feststellung, dass die Mutter die gemeinsame elterliche Sorge nicht einfach einseitig für nichtig erklären könne, dass die Bedürfnisse des Kindes und die tatsächliche Lebenssituation der Eltern nicht einfach ignoriert werden dürfe, etc.; diese Anliegen gehen im nachfolgend zu treffenden Sachentscheid auf.