Citation: I 614/04 29.12.2004 E. 3

3.1 In erwerblicher Hinsicht ging die Verwaltung bei der Invaliditätsbemessung korrekterweise nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs vor (Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 IVG, BGE 128 V 30 Erw. 1, 104 V 136 Erw. 2a und b). Nach der Rechtsprechung kann das Eidgenössische Versicherungsgericht das für die Bestimmung des Invaliditätsgrades nach Art. 28 Abs. 2 IVG massgebende Einkommen ohne Gesundheitsschaden (Valideneinkommen) in einem Revisionsverfahren frei überprüfen, wenn die Aktenlage oder die Parteivorbringen dazu Anlass geben (AHI 2002 S. 164 und 166 Erw. 2a mit Hinweis). Praxisgemäss ist bei der Bestimmung des Valideneinkommens grundsätzlich darauf abzustellen, was der Versicherte aufgrund seiner beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände (im massgebenden Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit) als Gesunder tatsächlich verdienen würde (ZAK 1992 S. 92 Erw. 4a; vgl. auch Urteile R. vom 9. September 2003 [M 2/02] Erw. 3.4, P. vom 22. August 2003 [I 316/02] Erw. 3.2, M. vom 7. Juli 2003 [I 627/02] Erw. 2.1.1, S. vom 28. April 2003 [I 297/02] Erw. 3.2.3, W. vom 9. Mai 2001 [I 575/00] Erw. 3a). Dies gilt auch für die Bestimmung des Valideneinkommens im Rentenrevisionsprozess. Auch hier bleibt in der Regel der zuletzt erzielte, der Teuerung sowie der realen Einkommensentwicklung angepasste Verdienst (RKUV 2000 Nr. U 400 S. 381 Erw.2a, 1993 Nr. U 168 S. 100 f. Erw. 3b; vgl. auch ZAK 1990 S. 519 Erw. 3c) als Bezugsgrösse bestehen, ausser es finden sich genügend konkrete Anhaltspunkte für eine berufliche Weiterentwicklung. 3.2 Die Versicherte war seit ihrem Aufenthalt in der Schweiz immer als Serviceangestellte tätig. Anhand der Akten ergeben sich keine Anhaltspunkte dafür, dass die Beschwerdeführerin ohne Ausbruch der Krankheit in ihrem 14. Lebensjahr eine andere berufliche Entwicklung durchgemacht hätte, was im Übrigen auch nicht geltend gemacht wird. Bezüglich der Bestimmung des Valideneinkommens rechtfertigt es sich, den konkreten Lebensumständen entsprechend, vom Verdienst von jährlich Fr. 43'200.- (Fr. 3'600.- x 12) auszugehen, welchen die Versicherte im Jahr 2003 beim Café X.________ ohne Gesundheitsschaden verdient hätte (Fragebogen des Arbeitgebers vom 9. April 2003). Da diese Arbeit gemäss den Angaben des Dr. med. W.________ vom 22. April 2003 der verminderten Belastbarkeit der Versicherten überdies Rechnung trug, entspricht der im Rahmen ihrer 50%igen Stelle erzielte Lohn dem Invalideneinkommen, womit der von der Vorinstanz ermittelte Invaliditätsgrad von 50 %, zu bestätigen ist.