Citation: 8C_466/2017 E. 7.2

7.2. Dieser Einwand vermag nicht zu überzeugen. Im Gutachten des ABI vom 20. Juni 2012 wird ausdrücklich erwähnt, die Expertise der MEDAS-Ostschweiz vom 18. Mai 2001 habe aus psychiatrischer Sicht mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Anpassungsstörung nach schweren somatischen Erkrankungen sowie aus internistischer Sicht einen Zustand nach follikulärem Schilddrüsenkarzinom mit Erstdiagnose im Jahre 1998 sowie einen Zustand nach FSME im Juni 2000 festgehalten. Unter Berücksichtigung der genannten psychischen Krankheit sei eine Einschränkung für jegliche Tätigkeit von 50 Prozent attestiert worden. Eine direkte Auswirkung der somatischen Krankheit auf die Arbeitsfähigkeit sei verneint worden. Diese letztgenannte Einschätzung könne bestätigt werden. Zwölf Jahre nach dem auslösenden Ereignis könne nun jedoch nicht mehr von einer Anpassungsstörung gesprochen werden. Diese habe sich vollständig zurückgebildet. Eine Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Sicht könne somit nicht mehr attestiert werden. Im ABI-Gutachten vom 26. November 2014 hält der Psychiater Dr. med. J.________ fest, die Beurteilung im ABI-Gutachten aus dem Jahre 2012 mit einer aus psychiatrischer Sicht uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit könne auch aufgrund der erneuten Untersuchung bestätigt werden. Damit ist eine Verbesserung aus psychiatrischer Sicht seit der eine ganze Invalidenrente zusprechenden Verfügung vom 26. Januar 2005 ausgewiesen.