Citation: 4A_59/2017 E. 3.4

3.4. Die Vorinstanz hat in tatsächlicher Hinsicht festgestellt, die Beschwerdegegnerin habe seit 28. Juni 2005 über das Flugzeug verfügen können. Soweit ersichtlich gründete der gesamte Streit im Wesentlichen darin, dass die Beschwerdegegnerin davon ausgeht, durch die Zwischenschaltung der C.________ sei bei dieser zu ihren Lasten ein unzulässiger Gewinn generiert worden. Dies setzt die Existenz eines (für den Leasingnehmer günstigeren) Hauptleasingvertrages voraus, und erklärt, warum die Beschwerdeführerin im Zusammenhang aufgrund der allgemeinen Bestreitung der Beschwerdegegnerin nicht davon ausgehen musste, sie habe den Kauf des Flugzeuges und den Abschluss des entsprechendes Vertrages nachzuweisen. Auch die von der Beschwerdegegnerin angeführte Formulierung " Existenz bzw. Authentizität " muss im Gesamtzusammenhang in diese Richtung verstanden werden, nämlich dass der Hauptleasingvertrag nicht so "existiere ", wie er eingereicht wurde (eingereicht wurde nach Auffassung der Beschwerdegegnerin ja eine blosse Offerte und nicht der eigentliche Vertrag), und daher nicht " authentisch " sei. Dass damit die Existenz eines Hauptleasingvertrages überhaupt in Frage gestellt werden soll, kann aufgrund der Feststellungen im angefochtenen Entscheid auch unter Berücksichtigung der Ausführungen in der Beschwerdeantwort nach Treu und Glauben nicht angenommen werden.