Citation: 4P.273/2006 29.01.2007 E. A

A.X.________ und B.X.________ (Beklagte und Beschwerdeführer) bewohnen mit ihren Kindern eine Liegenschaft in C.________. Sie haben einen vom 1. Oktober 2003 datierten schriftlichen Mietvertrag ins Recht gelegt, wonach Y.________ (Kläger und Beschwerdegegner) diese Liegenschaft an die Beschwerdeführerin A.X.________ zu einem monatlichen Mietzins von "Fr. -1.-" inklusive Nebenkosten mit Mietbeginn 1. Oktober 2003 auf unbestimmte Zeit, erstmals kündbar auf 31. Dezember 2018, vermietet. Nach der Behauptung des Beschwerdegegners wurde die Liegenschaft den Beschwerdeführern zu einem monatlichen Mietzins von Fr. 3'500.-- zur Nutzung überlassen, wobei der Mietzins durch Dienstleistungen des Beschwerdeführers im Bereich der Liegenschaftsverwaltung abgegolten werden sollte. Ende 2005 entzog der Beschwerdegegner dem Beschwerdeführer das Mandat zur Liegenschaftsverwaltung. Der Anwalt des Beschwerdegegners bestätigte dem Beschwerdeführer dies mit Schreiben vom 4. Januar 2006 und erklärte gleichzeitig, mit dem Widerruf des Auftrages würden die mündlich vereinbarten Mietzinse von Fr. 3'500.-- monatlich für die Liegenschaft fällig. Mit zwei gleich lautenden Schreiben vom 20. Januar 2006 mahnte der Beschwerdegegner ausserdem den Mietzins von Fr. 3'500.-- für Januar 2006 von beiden Beschwerdeführern unter Androhung der Kündigung. Am 21. März 2006 sprach er die Kündigung auf Formular gegenüber beiden Beschwerdeführern auf den 30. April 2006 aus.