Citation: 5A_626/2023 E. B

B.a. Am 5. April 2023 reichte Rechtsanwältin A.________ beim Bezirksgericht ihre Honorarnote für die unentgeltliche Rechtsvertretung im Betrag von Fr. 8'023.75 (inklusive Mehrwertsteuer) ein und ersuchte um Entschädigung durch den Staat im Sinne von Art. 122 Abs. 2 ZPO. Mit Verfügung vom 5. Mai 2023 entschädigte sie das Bezirksgericht für ihre Bemühungen und Barauslagen als unentgeltliche Rechtsbeiständin von C.________ aus der Gerichtskasse mit Fr. 3'000.-- (zuzüglich 7.7 % Mehrwertsteuer) und stellte fest, dass der Anspruch auf die uneinbringliche Parteientschädigung im Umfang von Fr. 3'000.-- (zuzüglich 7.7 % Mehrwertsteuer) auf die Gerichtskasse überging. B.b. Rechtsanwältin A.________ erhob Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich und hielt an ihrer Honorarforderung von Fr. 8'023.75 (inklusive Mehrwertsteuer) fest. Mit Urteil vom 20. Juni 2023 wies das Obergericht die Beschwerde ab.