Citation: 9C_639/2015 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin stellt den Beweiswert der Berichte vom 23. Juli 2014 (vgl. dazu BGE 133 V 450 E. 11.1.1 S. 468) zu Recht nicht in Abrede. Indessen rügt sie eine ungenügende Sachverhaltsfeststellung durch das kantonale Gericht, weil dieses eine im Abklärungsbericht Hilflosenentschädigung festgestellte zusätzliche Hilfsbedürftigkeit im Bereich "Fortbewegung" fälschlicherweise durch die gleichzeitige Anerkennung eines Bedarfs an lebenspraktischer Begleitung als abgegolten betrachtet habe. Dies sei unzulässig, da eine Einschränkung der Fortbewegung aus rein körperlichen Gründen immer eine eigenständige, nicht durch die lebenspraktische Begleitung abgegoltene Einschränkung im Lebensbereich Fortbewegung darstelle. Aufgrund der resultierenden mittelschweren Hilfsbedürftigkeit sei zudem der Assistenzbeitrag neu zu berechnen, weil der monatliche Höchstansatz an anrechenbarem Hilfsbedarf höher sei als bei leichter Hilflosigkeit.