Citation: 6B_1261/2023 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung, die Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör, des Grundsatzes "in dubio pro reo" und des Untersuchungsgrundsatzes sowie sinngemäss eine unzulässige antizipierte Beweiswürdigung. Er anerkennt, dass der Lenker des ihm vorausfahrenden Fahrzeugs verkehrsbedingt voll bremsen musste. Er bestreitet auch nicht, dass es infolge des von ihm deshalb eingeleiteten Bremsmanövers zur Kollision seines (eigenen) Fahrzeuges mit der Mittelleitplanke auf der A13 kam. Er macht indessen zusammengefasst geltend, die Vorinstanz habe den Sachverhalt in Bezug auf das Ausbrechen seines Fahrzeugs, den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug sowie die gefahrene Geschwindigkeit willkürlich festgestellt. Die Ausführungen des Kantonsgerichts zum Unfallhergang bei der Herleitung des objektiven und des subjektiven Tatbestands entsprächen ohne jegliche Begründung nicht den Feststellungen des Kreisgerichts Werdenberg-Sarganserland und seien daher willkürlich. Das Fahrzeug sei nicht "ins Schleudern" geraten, sondern abrupt in einem 90-Grad-Winkel ausgebrochen. In Bezug auf den eingehaltenen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug habe die Vorinstanz widersprüchliche Ausführungen gemacht. Bei der Beweiswürdigung habe sie einzig auf die ersten Aussagen des Beschwerdeführers abgestellt, sei auf die Vielzahl der Unsicherheiten und Unzuverlässigkeiten in den Angaben des Beschwerdeführers auch zur gefahrenen Geschwindigkeit nicht eingegangen und habe eine einseitige Beweiswürdigung zu seinen Lasten vorgenommen. Im Übrigen kritisiert der Beschwerdeführer die im gesamten Verfahren vollständig unterbliebenen Abklärungen zur Unfallursache, wie die Einvernahme von nachfahrenden Fahrzeuglenkern oder die Untersuchung seines Fahrzeugs. Niemand wisse, warum es zu diesem krassen Ausbrechen des Hecks des Fahrzeugs gekommen sei. Einen Fahrfehler habe die Vorinstanz nicht festgestellt. Es könne daher nicht ausgeschlossen werden, dass das Fahrzeug aufgrund eines technischen Defekts plötzlich ausgeschert sei und dies dazu geführt habe, dass der Beschwerdeführer nicht mehr in der Lage gewesen sei, das Fahrzeug zu lenken.