Citation: 8C_744/2020 E. A

A.________, geboren 1982, war seit Juli 2016 als Immobilienbewirtschafter bei der Baugenossenschaft B.________ angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Mit Bagatellunfall-Meldung UVG vom 26. September 2018 liess er der Suva anzeigen, dass er sich am 25. September 2018 den rechten Fuss übertreten habe. Anlässlich der noch am Unfalltag in der Notfallstation des Spital C.________ ambulant durchgeführten Abklärung wurde eine Distorsion des rechten oberen Sprunggelenks (OSG) mit Verdacht auf Läsion des lateralen Bandapparates nach Supinationstrauma diagnostiziert. Röntgenologisch konnten ossäre Läsionen ausgeschlossen werden. Nach konservativer Behandlung mit Ruhigstellung im OSG-Softcast war A.________ anlässlich des Gipswechsels am 17. Oktober 2018 praktisch beschwerdefrei. Auf Kontaktsport und andere extreme Belastungen sollte er ab diesem Zeitpunkt für weitere zwei Monate verzichten. Ab Ende November 2018 nahm er wieder an den Einzelübungen des Unihockeytrainings teil. Die physiotherapeutische Behandlung konnte Ende Januar 2019 abgeschlossen werden. Die Suva übernahm die Heilbehandlung, ohne dass es zu Arbeitsausfällen mit Taggeldanspruch kam. Mit Schadenmeldung UVG vom 23. Oktober 2019 liess A.________ ab 16. Oktober 2019 einen Rückfall geltend machen. Gestützt auf die Aktenbeurteilung des Suva-Arztes med. pract. D.________ vom 28. Februar 2020 verneinte die Suva eine Leistungspflicht mangels eines Kausalzusammenhanges der rückfallweise zum Unfall vom 25. September 2018 angemeldeten Beschwerden (Verfügung vom 4. März 2020) und hielt daran mit Einspracheentscheid vom 27. Mai 2020 fest.