Citation: 7B_1061/2024 E. 1.2

1.2. Die Rechtsverweigerungs- bzw. Rechtsverzögerungsbeschwerde kann sich jedoch nicht gegen das Verweigern oder Verzögern eines beliebigen, sondern nur eines anfechtbaren Entscheids richten. Mit anderen Worten muss der Entscheid, dessen Verweigerung oder Verzögerung gerügt wird, unmittelbar beim Bundesgericht angefochten werden können, das heisst die Beschwerde muss sich gegen das Untätigwerden einer Vorinstanz gemäss Art. 80 BGG richten (Urteil 1B_466/2022 vom 6. Oktober 2022 E. 1 mit Hinweisen). Beim Obergericht des Kantons Zürich handelt es sich um eine letzte kantonale Instanz im Sinne von Art. 80 BGG. Soweit die Beschwerdeführer die Dauer des Beschwerdeverfahrens vor dem Obergericht beanstanden, steht somit der Beschwerdeweg an das Bundesgericht offen. Anders verhält es sich, soweit sie um Feststellung ersuchen, dass die Staatsanwaltschaft das Beschleunigungsgebot verletzt habe. Dieses Begehren müsste zunächst dem Obergericht unterbreitet und von diesem beurteilt werden; eine direkte Anrufung des Bundesgerichts ist ausgeschlossen. Mangels Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs ist auf das Rechtsbegehren 2 deshalb nicht einzutreten.