Citation: 8C_412/2023 E. 2.1

2.1. Das kantonale Gericht hat die Beschwerde im Sinne der Erwägungen gutgeheissen und die Sache zur Fortsetzung des Verwaltungsverfahrens respektive zur weiteren Sachverhaltsabklärung an die Beschwerdeführerin zurückgewiesen (Dispositiv-Ziffer 1). In ihren Erwägungen hat die Vorinstanz unter anderem festgehalten, dass der Beschwerdegegner nach der Matura im Jahr 1990 während 12 Semestern Rechtswissenschaften studiert, das Studium dann aber abgebrochen habe. Aus einem psychiatrischen Bericht vom 30. August 1991 habe sich die Diagnose einer angstgeprägten reaktiven Depression mit psychophysiologischen Begleitzeichen ergeben. Der damals beurteilende Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie habe den Beschwerdegegner auch bei einem günstigen Verlauf und bei Abklingen der akuten Symptomatik als dauerhaft in erheblichem Masse eingeschränkt erachtet. Damit sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdegegner das begonnene Studium aufgrund der bereits damals bestehenden psychischen Symptomatik nicht wie geplant habe beenden können. Diesen Umstand werde die Beschwerdeführerin zu berücksichtigen haben.