Citation: 1C_457/2016 E. 4.2

4.2. § 98 aBauV hat folgenden Wortlaut: "Bleibt der Gestaltungsplan in Kraft, gelten die Bestimmungen der neuen Baugesetzgebung, soweit der Gestaltungsplan keine Vorschriften enthält. Für die Berechnung der Ausnützung nach den Bestimmungen der neuen Baugesetzgebung hat der Gemeinderat einen Korrekturfaktor festzulegen (Berechnung: anrechenbare Grundstückfläche mal Ausnützungsziffer mal Korrekturfaktor)." Der Gemeinderat Buochs beriet das Geschäft "Anpassung des altrechtlichen Gestaltungsplanes 'Unterfeld'" am 14. April 1997. Dabei setzte er sich mit dem Umstand auseinander, dass verschiedene Wohnflächen nach der neuen Baugesetzgebung nicht mehr zur Ausnützung gerechnet werden und daraus eine Erhöhung der Bruttogeschossfläche resultiere. Gestützt darauf beschloss er ausgehend von der oben zitierten Bestimmung von § 98 aBauV einen Korrekturfaktor von 1.0. Dies führt im Ergebnis zu einer Erhöhung der realisierbaren, effektiven Geschossfläche. Wenn das Verwaltungsgericht vor diesem Hintergrund davon ausging, für die Berechnung der Bruttogeschossfläche gälten die Bestimmungen der (seinerzeit) neuen Baugesetzgebung, mithin Art. 36 aBauG und §§ 10 ff. aBauV, so steht dies mit § 98 aBauV und dem erwähnten Gemeinderatsbeschluss nicht in einem Widerspruch und ist nicht willkürlich. Die Kritik ist unbegründet.