Citation: 4A_235/2023 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin kritisiert diese Beweiswürdigung als offensichtlich unrichtig. Sie zitiert eine Aussage des Geschäftsführers der Beschwerdegegnerin anlässlich der Parteibefragung und leitet daraus ab, dass dieser damit bestätigt habe, dass keine schriftliche Vertragsauflösung erfolgt sei und meint, mit dessen Aussagen, "dass wir nachher per E-Mail quasi das Einverständnis oder die Zur-Kenntnisnahme von G.________ erhalten haben", bedeute bloss die Zur-Kenntnisnahme einer einseitigen Kündigung. Mit diesen, im Übrigen auf S. 23 der Beschwerdeschrift unvollständigen Ausführungen verkennt die Beschwerdeführerin, dass eine Beweiswürdigung nicht dadurch als willkürlich ausgewiesen werden kann, dass ein Beweis anders ausgelegt wird, als dies die Vorinstanz getan hat. Darzulegen ist, dass und weshalb die vorinstanzliche Würdigung unhaltbar ist. Weshalb es schlechterdings nicht vertretbar sein soll, aus der zitierten Aussage eine Zustimmung zu einer einvernehmlichen Vertragsauflösung abzuleiten, zumal kein Schriftformvorbehalt gilt, und auch das nachträgliche Parteiverhalten für dieses Auslegungsergebnis spricht, zeigt die Beschwerdeführerin aber nicht auf.