Citation: 1B_458/2018 E. B

Am 31. Juli 2018 stellte der Rechtsvertreter von A.________ beim Bundesgericht ein nachträgliches Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung. Zur Begründung führte er aus, die Fürsorgebehörde Ingenbohl habe die Verrechnung erklärt. Er habe indes vom Bestand verrechenbarer Forderungen der Fürsorgebehörde Ingenbohl gegen seinen Mandanten bis zum Abschluss des Verfahrens 1B_158/2018 keine Kenntnis gehabt. In ihrer Stellungnahme vom 3. September 2018 beantragt die Fürsorgebehörde Ingenbohl (Gesuchsgegnerin), das nachträgliche Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung sei abzuweisen, sofern darauf eingetreten werden könne. Zur Begründung hält sie fest, der Rechtsvertreter des Gesuchstellers sei zwar erst im Zuge des Strafverfahrens mandatiert worden, er habe jedoch vollumfängliche und umfassende Akteneinsicht erhalten. Aufgrund der Akten des Strafverfahrens sei dem Rechtsvertreter des Gesuchstellers bekannt gewesen oder hätte ihm jedenfalls bekannt sein müssen, dass die Gesuchsgegnerin auf entsprechende Betreibungen des Gesuchstellers hin zwei Verlustscheine (von über Fr. 6'000.--) erhalten habe. Auch nach Ausstellung der Verlustscheine sei der Gesuchsteller aufgrund mehrerer Verfahren erneut zur Bezahlung ausserrechtlicher Entschädigungen an die Gesuchsgegnerin verpflichtet worden. Diesen Verpflichtungen sei der Gesuchsteller aber nicht nachgekommen. Die von der Gesuchsgegnerin auf Verlangen der Staatsanwaltschaft eingereichte Auflistung der diversen vom Gesuchsteller geschuldeten ausserrechtlichen Entschädigungen in der Höhe von nahezu Fr. 15'000.-- befinde sich ebenfalls in den Strafakten. Der Gesuchsteller verzichtet auf weitere Bemerkungen.