Citation: 5D_163/2014 E. 2.4

2.4. Das Obergericht hat Glaubhaftmachung der Einwendungen verlangt und ist damit gemäss Art. 82 Abs. 2 SchKG vom zutreffenden (herabgesetzten) Beweismass ausgegangen. Die Bewertung der Beweismittel, die dem Gericht zur Glaubhaftmachung der Einwendungen vorgelegt werden, d.h. die Frage, ob der den bundesrechtlichen Anforderungen entsprechende Beweis von der beweisbelasteten Partei im konkreten Fall tatsächlich erbracht worden ist, betrifft die gerichtliche Beweiswürdigung, die zur Feststellung des Sachverhalts gehört (BGE 130 III 321 E. 5 S. 327). Diesbezüglich ist unbestritten, dass sich dem Wortlaut der Vereinbarung vom 17. Dezember 2013 nicht entnehmen lässt, wie die Beschwerdegegnerin an der Vertragsübernahme mitzuwirken hat. Zwar kann nachträgliches Parteiverhalten allenfalls auf einen tatsächlichen Willen der Parteien schliessen lassen (BGE 132 III 626 E. 3.1 S. 632 mit Hinweisen); aus dem von der Beschwerdeführerin im erstinstanzlichen Verfahren eingereichten Mailverkehr geht eine solche tatsächliche Willensübereinstimmung jedoch nicht klar hervor. Da die Beschwerdeführerin die von ihr entworfene Übertragungsvereinbarung erst tagsdarauf zugesandt hat, ist es nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz diesem Entwurf für die Ermittlung des tatsächlichen Willens der Parteien keine massgebende Bedeutung beigemessen und die von der Beschwerdeführerin behauptete Einigung über die Übernahmemodalitäten nicht als glaubhaft erachtet hat. Die weitere Argumentation der Beschwerdeführerin beruht auf ihrer eigenen Darstellung, die Beschwerdegegnerin habe sich verpflichtet, in ganz bestimmter Form an der Übertragung der Mandate mitzuwirken. Wie ausgeführt, dringt die Beschwerdeführerin in diesem Punkt mit ihrer Sachverhaltsrüge nicht durch, weshalb darauf nicht abgestellt werden kann (dazu E. 1.2) und ihrer Argumentation der Boden entzogen ist.