Citation: 9C_276/2018 E. 4.3.3

4.3.3. Dr. med. E.________ konnte zwar aufgrund der Akten im bzw. ab März 2012 eine Verschlechterung der gesundheitlichen Situation der Beschwerdeführerin feststellen. Damit ist jedoch noch nicht ausgewiesen, dass eine Arbeitsunfähigkeit von mehr als 50 % bestanden hat. Der Gutachter bekundete in Bezug auf die retrospektive Arbeitsfähigkeitsschätzung Unsicherheiten: Er legte dar, eine über 50 % hinausgehende Arbeitsunfähigkeit sei nicht zwanglos rekonstruierbar und es könne "arbiträr" eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit von 70 % ab März 2012 angenommen werden. Die Vorinstanz erachtete gestützt auf diese Angaben eine über 50 % hinausgehende Arbeitsunfähigkeit als nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad erstellt. Sie begründete dies ferner damit, dass Dr. med. F.________ bereits am 23. Mai 2012 über eine deutliche Besserung der Migränesituation berichtet hatte. Was zudem die anders lautende Diagnose des Dr. med. G.________, Praktischer Arzt sowie Neurologe Boston University, im Bericht vom 26. November 2014 betrifft (Blutansammlung in beiden Frontallappen versus intrazerebrale Blutung frontal rechts), hielt die Vorinstanz fest, auch dieser sei von einer seit sieben Jahren unveränderter Situation ausgegangen Inwiefern die Schlussfolgerungen des kantonalen Gerichts betreffend Arbeitsfähigkeit und unverändertem Gesundheitszustand offensichtlich unrichtig sein sollten, zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf und ist auch nicht ersichtlich. Dr. med. F.________ stellte ein vergleichbares Beschwerdeausmass bezüglich der Migräne wie bei der Rentenzusprache im September 2011 fest und auch die neuropsychologische Abklärung der lic. phil. B.________ im April 2014 präsentierte keine Hinweise für eine Verschlechterung in Bezug auf die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin.