Citation: 6B_1250/2013 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, aufgrund der Videoaufnahme sei erstellt, dass der Beschwerdeführer mit voller Wucht zugetreten habe. Jedenfalls seien keinerlei Zurückhaltung oder Skrupel zu erkennen, zumal sich der Beschwerdeführer beim Treten teilweise noch am Geländer abgestützt habe, um einen besseren Stand zu haben. Entscheidend bleibe, was der Beschwerdeführer gewollt habe, und das sei nach seinen eigenen Angaben ohne Einschränkung das Treten gegen den Kopf des Opfers gewesen. Es sei unbestritten, dass der Beschwerdeführer keinen direkten Tötungsvorsatz gehabt habe und dass es an einem erkennbaren Beweggrund für eine Tötung fehle. Es könne nur vermutet werden, dass er bei seiner hochgradig brutalen Gewalttat aus einem unklaren Motivbündel mit einer gedankenlosen, dumpfen Misshandlungs- und Verletzungsabsicht gehandelt habe. Der Beschwerdeführer habe um die lebensgefährliche Wirkung von Fusstritten gegen den Kopf und den Oberkörper bzw. die Gefahr des Todes gewusst. Er habe erst aufgehört zu treten, als Z.________ ihn vom reglos am Boden liegenden Beschwerdegegner 2 weggeholt habe. Unerheblich sei, ob der Beschwerdegegner 2 tatsächlich bewusstlos gewesen sei. Der Beschwerdeführer habe erkennen können und offensichtlich auch erkannt, dass der Beschwerdegegner 2 reglos am Boden gelegen habe und offensichtlich mindestens benommen, wenn nicht bewusstlos gewesen sei. Er habe von Benommenheit, wenn nicht Bewusstlosigkeit und damit von einer erhöhten Lebensgefahr für den Beschwerdegegner 2 ausgehen müssen. Trotz seines Wissens, mit welcher brutalen Gewalt er gegen den Kopf des Beschwerdegegners 2 eingewirkt hatte, habe er diesen in einer offensichtlich hilflosen Lage liegen gelassen und dessen Tod in Kauf genommen. Der Beschwerdeführer habe mit zwei Tritten in Richtung Oberkörper des Beschwerdegegners 3 gezielt. Er habe damit rechnen müssen und billigend in Kauf genommen, den Beschwerdegegner 3 mit seinen Fusstritten schwer zu verletzen. Dieser sei zuvor bereits von Y.________ heftig traktiert worden, weshalb die zusätzlichen, massiven Fusstritte, die bezüglich Stärke und Treffsicherheit sowie der möglichen Wirkung wesentlich schwerer wiegten als Schläge, eine lebensgefährliche Körperverletzung hätten bewirken können.