Citation: 9C_220/2024 E. 3

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sind die Auflage von Nachsteuern für die Kantons- und Gemeindesteuern sowie die direkte Bundessteuer der Steuerperiode 2009 an die Beschwerdeführer durch die Vorinstanz sowie die von dieser gegen den Beschwerdeführer ausgefällten Steuerbussen wegen vollendeter Steuerhinterziehung von Kantons- und Gemeindesteuern sowie direkter Bundessteuer der Steuerperioden 2007 bis 2009. Die Beschwerdeführer machen vorab geltend, die Vorinstanz habe mit verfahrensleitender Verfügung vom 5. Dezember 2023 die Akten des gegen den Beschwerdeführer geführten (damals noch nicht abgeschlossenen) Strafverfahrens beigezogen, weitere verfahrensleitende Verfügungen seien nicht ergangen, insbesondere sei den Parteien zu den beigezogenen Akten das rechtliche Gehör nicht gewährt worden, und ihnen der Abschluss des vom Untersuchungsgrundsatz geprägten Verfahrens nicht mitgeteilt worden. Darin liege eine Verletzung ihres verfassungsrechtlichen Anspruchs auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV. Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist formeller Natur und seine Verletzung führt ungeachtet der materiellen Begründetheit des Rechtsmittels grundsätzlich zur Gutheissung der Beschwerde und zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids (BGE 144 I 11 E. 5.3; 142 I 172 E. 3.2; Urteil 2C_536/2023 vom 5. September 2024 E. 3). Die Rüge ist dementsprechend vorab zu behandeln.