Citation: 9C_472/2021 E. 5.1.3

5.1.3. Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, entgegen der Vorinstanz habe Dr. med. C.________ das ABI-Gutachten vom 6. März 2018, den Bericht der E.________ AG, Klinik F.________ vom 21. August 2017 und den Bericht des behandelnden Psychiaters Dr. med. G.________ vom 5. September 2016 nicht hinreichend berücksichtigt. Zudem habe Dr. med. C.________ hinsichtlich des letzten Klinikaufenthalts lediglich der provisorische Austrittsbericht der Klinik F.________ vom 7. Februar 2019 vorgelegen, was nicht ausreichend sei. Dem ist entgegenzuhalten, dass Dr. med. C.________ im Aktenzusammenzug wie auch im Rahmen seiner medizinischen/versicherungsmedizinischen Beurteilung Bezug auf den Bericht der Klinik F.________ vom 21. August 2017 über die Hospitalisation vom 29. Mai bis 17. August 2017, den Bericht des Dr. med. G.________ vom 5. September 2016 und das ABI-Gutachten vom 6. März 2018 nahm. Dabei äusserte sich der Gutachter auch dazu, inwiefern er die in diesen Berichten gestellten Diagnosen bestätigen kann. Es ist festzuhalten, dass insoweit das Gutachten lege artis erstellt worden ist. Sodann stellt den Beweiswert des Gutachtens des Dr. med. C.________ auch nicht in Frage, dass ihm der korrigierte definitive Austrittsbericht der Klinik F.________ vom 7. Februar 2018 [recte: 7. Februar 2019] nicht vorlag. Denn er verfügte über einen provisorischen Austrittsbericht vom 7. Dezember 2018, führte mit den behandelnden Ärzten dieser Klinik im September/Oktober 2018 mehrere Telefongespräche und setzte sich mit den Diagnosen, insbesondere dem Vorliegen einer depressiven Störung - deren Schweregrad im provisorischen und definitiven Austrittsbericht der Klinik F.________ divergent beurteilt wurde (leichte bzw. mittelgradige depressive Episode) - auseinander. Betreffend Depression ist auch keine relevante Unstimmigkeit zur Einschätzung des Parteigutachters auszumachen, stellte doch auch dieser fest, der Beschwerdeführer sei nicht depressiv und diagnostizierte keine eigenständige depressive Störung. Die Einschätzung des Dr. med. C.________ beruht somit auf hinreichender Kenntnis und der Auseinandersetzung mit den massgebenden Vorakten.