Citation: 7B_223/2022 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Landesverweisung. Er macht geltend, es fehle an den Voraussetzungen für eine obligatorische Landesverweisung nach Art. 66a Abs. 1 lit. d StGB, sofern man seiner Argumentation in der Beschwerde folge und er vom Vorwurf des Diebstahls freizusprechen sei (Beschwerde S. 12 ff.). Eventualiter, für den Fall des betreffenden Schuldspruchs, fehle es dennoch an einem für die obligatorische Landesverweisung erforderlichen strafrechtlichen Verhalten, zumal er nicht gewaltsam in ein Gebäude eingedrungen sei, sondern einen offenstehenden Raum betreten habe. Schliesslich sei ein Härtefall nach Art. 66a Abs. 2 StGB zu bejahen und fehle es an der Verhältnismässigkeit der Landesverweisung.