Citation: 1C_284/2021 E. 3.2

3.2. Nach dem Beschwerdeführer ist die analoge Anwendung von § 14 StraG im konkreten Fall willkürlich. Er wirft dem Verwaltungsgericht vor, sich nicht mit § 11 Abs. 1 KFWG auseinandergesetzt zu haben. Nach dieser Bestimmung hat der Gemeinderat für den Fall, dass öffentliche Wege neu angelegt oder bestehende erheblich geändert werden, die genaue Linienführung, soweit notwendig, in einem kommunalen Nutzungsplan festzulegen. Nach dem Beschwerdeführer missachtet der angefochtene Entscheid § 11 Abs. 1 KFWG. Ebensowenig werde im angefochtenen Entscheid begründet, inwiefern ein blosser Ausbau und nicht der Neubau einer Radroute bzw. einer Strasse vorliege. Zudem sei es tatsachenwidrig, wenn das Verwaltungsgericht das umstrittene Projekt für eine Radroute nicht als Neubau betrachte, denn der Veloverkehr sei auf dem bestehenden Fussweg ausdrücklich verboten.