Citation: 9C_275/2014 E. 4.2

4.2. Das kantonale Gericht hat zu den beantragten Eingliederungsmassnahmen und zur Eingliederungsfähigkeit im Wesentlichen erwogen, der Beschwerdeführer habe keinen Beruf erlernt und sei (bereits) vor dem Eintritt der Gesundheitsbeeinträchtigung als Hilfsarbeiter tätig gewesen. Somit entspreche der Ausgangswert des zumutbarerweise erzielbaren Invalideneinkommens dem Valideneinkommen, also dem eines Hilfsarbeiters. Sofern es Hilfsarbeiten gebe, die als leidensadaptiert zu qualifizieren seien (was in der Folge implizit bejaht wurde), könnten sich Eingliederungsmassnahmen gar nicht auf den Invaliditätsgrad auswirken, es sei denn, es würde eine so genannt höherwertige Umschulung durchgeführt, mittels derer das Lohnniveau angehoben würde. Die Verwertung der wiedergewonnenen Arbeitsfähigkeit setzte beim Beschwerdeführer mit anderen Worten keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen voraus.