Citation: 5A_625/2023 E. 3.5.3

3.5.3. Die Rüge, die Vorinstanz habe ausser Acht gelassen, dass die Erziehungsbeiständin eine (exakt) je hälftige Aufteilung der Betreuungsanteile empfohlen habe, findet im massgeblichen Sachverhalt keine Grundlage (vgl. E. 2.2 hiervor). Der Beschwerdeführer bringt sodann vor, er habe im Verfahren vor erster und zweiter Instanz aufgezeigt, dass er sich mit seinem Arbeitspensum von 80% so organisieren könne, dass er während der Kinderbetreuungswoche nur 60% arbeite. Weiter führt er - ohne Angabe von Belegstellen - an, er habe während des ganzen Verfahrens geltend gemacht, dass er viel mehr Zeit für die Kinderbetreuung habe als die Ehefrau, die in einem 80%-Pensum arbeite und daneben noch Zusatztätigkeiten mit einem Pensum von mindestens 10% ausübe. Die Vorinstanz hat in diesem Zusammenhang erwogen, der Beschwerdeführer vermöge nicht aufzuzeigen, dass bzw. weshalb die Regelung der Betreuungszeiten durch die Erstinstanz mit dem Kindeswohl nicht vereinbar sei bzw. dass das von ihm propagierte Woche-zu-Woche-Modell den Kindesinteressen besser entsprechen würde; es genüge insbesondere nicht, wenn er ausführe, er könne im Verhältnis zur Beklagten mehr Zeit für die Kindesbetreuung aufwenden (vgl. E. 3.1 hiervor). Inwiefern diese Erwägung gegen Bundesrecht verstossen soll, tut der Beschwerdeführer nicht dar (vgl. vorne E. 2.1). Die Vorbringen des Beschwerdeführers beruhen im Übrigen in verschiedener Hinsicht auf Ergänzungen des Sachverhalts, ohne dass dieser eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung aufzeigen würde (vgl. vorne E. 2.2).