Citation: 5A_34/2021 E. B

C.________ verfügte am 20. August 2013 testamentarisch, dass seine Lebenspartnerin B.________ ein lebenslanges Wohnrecht an der von ihr bewohnten 4.5-Zimmer-Wohnung im oberen Stock des Wohnhauses der bäuerlichen Liegenschaft zu einem monatlichen Mietzins von Fr. 700.-- haben soll und sie den Garten "mit dem Plastiktunnel" benutzen dürfe. Im Weiteren war sein letzter Wille, dass B.________ die Verwaltung des gesamten Landwirtschaftsbetriebs und des Vermögens seines Sohnes bis zu dessen 20. Lebensjahr übernehmen solle; die Verwaltung müsse abgegolten werden. Das Testament wurde mit Urteil des Bezirksgerichts Dielsdorf vom 11. Juni 2015 eröffnet und der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Dielsdorf (nachfolgend KESB) zugestellt. Am gleichen Tag, ohne Kenntnis des Testaments, erklärte die KESB A.A.________, dass sie als Mutter und gesetzliche Vertreterin des Sohnes das Kinds- bzw. Nachlassvermögen verwalten dürfe, weil keine Interessenkollision zwischen ihr als nicht erbberechtigter Person und ihrem Sohn erkennbar sei.