Citation: 5A_955/2018 E. 4.3

4.3. Gegen die Feststellungen zum Entscheidwillen erheben und begründen die Beschwerdeführer keine ausnahmsweise zulässigen Sachverhaltsrügen (Art. 97 Abs. 1 BGG). Da die Beschwerdeführer Dispositiv-Ziff. 4 des Entscheids betreffend die Urteilsveröffentlichung tatsächlich subjektiv anders verstanden haben, als es die Meinung des entscheidenden Bezirksgerichts war, durfte praxisgemäss - wie bis anhin - eine Unklarheit des Dispositivs im Sinne von Art. 334 ZPO angenommen werden (Urteil 4C.86/2004 vom 7. Juli 2004 E. 1.4, in: SZZP 2005 S. 412 f. und sic! 2004 S. 855 f.). Entsprechend dem festgestellten Entscheidwillen haben die kantonalen Gerichte die Dispositiv-Ziff. 4 somit ohne Verletzung von Bundesrecht erläutern und dahin gehend klarer fassen dürfen, dass das Urteilsdispositiv inklusive vollständiger Namensnennung (Vor- und Nachnamen) aller Parteien zu veröffentlichen ist.