Citation: 5A_732/2016 E. 2

Da der Beschwerdeführer nach dem Urteil vom 22. Juli 2016 entlassen und durch die spätere ärztlich angeordnete fürsorgerische Unterbringung vom 16. September 2016 in der psychiatrischen Klinik untergebracht und schliesslich am gleichen Tag entlassen worden ist, verfügt er über kein aktuelles schützenswertes Interesse (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG) an der Behandlung der in der Beschwerde gegen den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 22. Juli 2016 erhobenen Rügen. Das betrifft sowohl die Abweisung des Gesuchs um Entlassung aus der fürsorgerischen Unterbringung als auch die Rügen gegen die angebliche Einschränkung der Bewegungsfreiheit bzw. die Zwangsbehandlung. Ein virtuelles Interesse wird nicht substanziiert behauptet. Auf die Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten, zumal die Entlassung bereits vor Einreichung der Beschwerde (1. Oktober 2016) erfolgt ist (zum Ganzen: BGE 136 III 497 E. 2.1 S. 500). Es bleibt dem Beschwerdeführer unbenommen, gegen die behauptete unrechtmässige fürsorgerische Unterbringung bzw. die angeblich unrechtmässige Einschränkung und die Zwangsbehandlung Klage nach Art. 454 ZGB gegen den Kanton einzureichen.