Citation: 6B_1168/2020 E. 2.4.1

2.4.1. Die Vorinstanz erwägt, die Verfahrensdauer von 3,5 Jahren bis zum begründeten erstinstanzlichen Urteil rechtfertige keine Strafminderung. Der Beschwerdeführer habe die lange Verfahrensdauer teilweise selbst zu verantworten, da er erst anlässlich der Schlusseinvernahme die Namen potenzieller Drittlenker genannt habe, was weitere Verfahrenshandlungen bedingt habe. Dass eine zweite Hauptverhandlung habe durchgeführt werden müssen, führe ebenfalls nicht zu einer Strafminderung, da andernfalls ein Anreiz geschaffen würde, aus taktischen Gründen das Verfahren zu verzögern (Urteil S. 43 f.).