Citation: 9C_616/2021 E. 5.3

5.3. Weshalb im vorliegenden Fall von dieser vom Gesetzgeber zum Ausdruck gebrachten und durch die Rechtsprechung näher umschriebenen Konzeption abgewichen werden sollte, erhellt nicht. Namentlich kann keine Rede davon sein, diese führe zu einer Gleichsetzung des Beginns des Wartejahrs gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG mit dem Eintritt der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit gemäss Art. 23 lit. a BVG. Eine solche absolute Gleichsetzung lässt sich weder dem Gesetz noch der bundesgerichtlichen Rechtsprechung entnehmen. Die Beschwerdeführerin stellt ihrerseits abstrakte Überlegungen zu Fallkonstellationen an, bei denen der Beginn der Wartezeit gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG und der im Sinne von Art. 23 lit. a BVG massgebende Zeitpunkt auseinanderfallen sollen. Sie zeigt indessen nicht auf bzw. macht gar nicht erst geltend, dass auch im konkreten Fall ein solcher Sachverhalt vorliege. Im Gegenteil stellt sie sich unter Hinweis auf verschiedene Arztberichte explizit auf den Standpunkt, es habe beim Versicherten seit anfangs Januar 2014 eine durchgehende (vollständige) Arbeitsunfähigkeit bestanden. Mit Blick auf diesen Standpunkt wies das kantonale Gericht zu Recht darauf hin, dass sich die Einwände gegen die invalidenversicherungsrechtliche Leistungszusprache an sich richteten, was Voraussetzung für die Rechtsmittelbefugnis einer Vorsorgeeinrichtung sei. So hätte eine ununterbrochene Arbeitsunfähigkeit von mindestens 20 Prozent seit anfangs Januar 2014 hinsichtlich Eröffnung sowie Ablauf der Wartezeit und damit bezüglich Beginn des Rentenanspruchs zu einem anderen Entscheid im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren geführt. Dieser letzte Schluss wird von der Beschwerdeführerin nicht bestritten. Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass der Versicherte im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren ebenso die Festlegung der massgebenden Arbeitsunfähigkeit bereits ab dem 8. Januar 2014 und als Folge davon die Zusprache einer ganzen Rente beantragt hatte. Mit anderen Worten stellten bzw. stellen sich in Bezug auf den Zeitpunkt des Eintritts einer erheblichen und dauerhaften Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich hier wie dort exakt dieselben Fragen.