Citation: 9C_150/2013 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz bestätigte die von der IV-Stelle vorgenommene Ermittlung des Invalideneinkommens anhand von Tabellenlöhnen, mithin gestützt auf die Lohnstrukturerhebung (LSE) 2008, Tabelle TA1, privater Sektor, Anforderungsniveau 4, unter Zugrundelegung einer wöchentlichen Durchschnittsarbeitszeit von 41,7 Stunden (aufgewertet um die Nominallohnerhöhung für das Jahr 2009). Dies erweist sich als korrekt. Auch erläutert die Vorinstanz überzeugend, dass für den Beschwerdeführer ein solches Gehalt auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt erzielbar ist. Es ist nicht nachvollziehbar, was der Beschwerdeführer aus dem von ihm angeführten Entscheid 8C_406/2008 vom 2. Juni 2009 ableiten will. Dort wurden die leidensbedingten Einschränkungen bereits als in der Arbeitsfähigkeitsschätzung enthalten betrachtet. In jenem Entscheid war vor allem die Frage der Parallelisierung des Invalideneinkommens bei einem unterdurchschnittlichen Valideneinkommen zu beurteilen, dessen Vorliegen auch der Beschwerdeführer nicht behauptet. Ebenso ist nicht massgebend, dass der Beschwerdeführer bis anhin keine Anstellung gefunden hat, denn der ausgeglichene Arbeitsmarkt geht von einem gewissen Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage aus (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Aufl. 2009, Art. 16 ATSG N. 24), wobei die gesamtschweizerischen Werte massgebend sind (Urteil 8C_683/2009 vom 26. Februar 2010 E. 4.1). Daher ist auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer keinen Leidensabzug zugestand, da die SAM-Gutachter davon ausgingen, dass der Beschwerdeführer in einer adaptierten Tätigkeit vollzeitlich zum Einsatz gelangen könne, und weil die Tabellenlöhne im Anforderungsniveau 4 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfassen (vgl. Urteil 9C_187/2011 vom 30. Mai 2011 E. 4.2.1).