Citation: I 92/98 03.10.2000 E. A

A.- Der 1942 geborene G.________, angelernter Schreiner, Mitbegründer und zuletzt geschäftsführender Alleinaktionär der Firma X.________, steht seit 1984 wegen der Folgen eines 1982 erlittenen Verkehrsunfalles im Genuss einer Invalidenrente der Schweizerischen Unfallversicherung (SUVA) bei einer Erwerbsunfähigkeit von 25 %. Ferner bezieht er von der Militärversicherung wegen einer dienstlich zugezogenen Schulterkontusion eine Invalidenrente von 10 % sowie eine Integritätsschadenrente. Nach einem ersten, vom Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 17. September 1987 rechtskräftig abgewiesenen Leistungsbegehren meldete sich G.________ am 11. Juni 1993 unter Hinweis auf beidseitige Schulterbeschwerden bei der Invalidenversicherung unter anderem zum Rentenbezug an. Die Verwaltung zog die Akten von Unfall- und Militärversicherung, die Geschäftsabschlüsse der Jahre 1987 bis 1994 sowie die Steuererklärungen 1987/88 bis 1993/94 bei, holte Berichte des Dr. med. R.________, Innere Medizin FMH (vom Juli 1993 und 27. April 1994), sowie der Firma X.________ (vom 25. Oktober 1994) ein und liess den Versicherten polydisziplinär begutachten (Expertise des Zentrums für Medizinische Begutachtung [ZMB] vom 1. März 1995). Ferner klärte sie die erwerblichen Verhältnisse an Ort und Stelle ab (Bericht vom 22. Februar 1996). Gestützt darauf gelangte die IV-Stelle Bern zum Schluss, dass der Ansprecher seit Dezember 1992 zu 60 % invalid sei. Dementsprechend sprach sie ihm - nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens - für die Zeit ab 1. Dezember 1992 eine halbe Rente zu; gleichzeitig verrechnete sie die von der Firma X.________ geschuldeten paritätischen Sozialversicherungsbeiträge mit der Rentennachzahlung (Verfügung vom 1. Oktober 1996).