Citation: 2C_914/2017 E. 4.4

4.4. Der Entzug der Niederlassungsbewilligung trifft den Beschwerdeführer sicher hart. Die Ausreise in den Kosovo kann ihm indessen zugemutet werden. Er spricht Albanisch als Muttersprache, lebte bis zu seinem 19. Lebensjahr in seiner Heimat und verfügt in dieser über soziale Kontakte. Es darf davon ausgegangen werden, dass er weiterhin mit der heimatlichen Kultur vertraut und in der Lage ist, sich in der dortigen Gesellschaft zurecht zu finden. Die schwierigen wirtschaftlichen Umstände im Kosovo treffen die ganze Bevölkerung und stellen keinen spezifischen persönlichen Grund dar, welcher die Rückkehr als unzumutbar erscheinen liesse (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_113/2011 vom 16. Juni 2011 E. 2.5). Trotz seiner gesundheitlichen Beeinträchtigung kann er eine Vollzeitanstellung als Lagermitarbeiter wahrnehmen und ist dadurch befähigt, in der Heimat wirtschaftlich Fuss zu fassen.