Citation: 1C_65/2023 E. 4.5

4.5. Die Kritik der Beschwerdeführenden bezieht sich einseitig auf die Abweichung von der Gebäudehöhe, ohne sich mit den Erwägungen der Vorinstanz zur Gesamthöhe auseinanderzusetzen: Bei Bauten mit Flachdach, wie sie Ziff. 5 Abs. 15 des Gestaltungsplans vorsieht, stimmt gemäss der unbestrittenen Auffassung der Vorinstanz die Gebäudehöhe mit der Gesamthöhe überein. Weshalb bei der Beurteilung, ob der vorliegend streitige Gestaltungsplan die Grundordnung ihres Sinngehalts entleere, primär auf die Abweichung bei der Gebäudehöhe abzustellen wäre, wie von den Beschwerdeführenden geltend gemacht wird, ist nicht ersichtlich. Massgeblich ist, dass nach der Regelbauweise in der betreffenden Zone Bauten bis zu einer Gesamthöhe von 13,5 m zulässig sind. Hiervon weicht der streitige Gestaltungsplan im Teilbaubereich A2 mit einer zulässigen Gesamthöhe von 15,6 m um 2,1 m bzw. 16 % und im Teilbaubereich B2 mit einer zulässigen Gesamthöhe von 15,2 m um 1,7 m bzw. 13 % ab. Im Übrigen hat die Vorinstanz eine Abweichung in der Form einer Mehrausnützung von 4 % festgestellt. Andere Abweichungen werden von den Beschwerdeführenden nicht (mehr) geltend gemacht.