Citation: 9C_92/2018 E. 3.3.1

3.3.1. Wie dem Bericht des Dr. med. C.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie,vom 8. Februar 2012 zu entnehmen ist, bestand am letzten Arbeitsplatz der Beschwerdeführerin als Physiotherapeutin eine Mobbingsituation, aufgrund welcher sie eine reaktive depressiv-ängstliche Anpassungsstörung mit entsprechender Arbeitsunfähigkeit entwickelte. Die Beschwerdeführerin habe sich dann entschieden, zum Unternehmen B.________ zu wechseln, weil sie sich bei andauernden Schmerzen im Bereich der oberen Extremitäten dem Umgang mit chronisch rheumatologisch kranken Patienten zunehmend nicht mehr gewachsen gefühlt habe. Die Beschwerdeführerin habe die physische Überforderung auf die Tätigkeit als Physiotherapeutin zurückgeführt. Bei der Abklärung zu den Einschränkungen im Haushaltsbereich am 5. Juni 2012 präzisierte die Beschwerdeführerin, der Druck in der Tätigkeit als Physiotherapeutin habe stetig zugenommen und sie habe sich gefühlt, als müsse sie die Patienten nur noch am Laufband abfertigen. Diese Situation sei für sie unbefriedigend gewesen. Sie habe sich daher eine Auszeit genommen, um ihre Erwerbssituation zu überdenken. Sie habe dann eine Stelle gesucht, bei der sie im Freien habe arbeiten können. Für sie sei ganz klar gewesen, dass sie nicht mehr im erlernten Beruf als Physiotherapeutin habe arbeiten wollen.