Citation: 8C_693/2021 E. 4.1

4.1. Im Hinblick auf die Frage, ob im Zeitpunkt der formellen Gehörsgewährung der Entscheid über die Kündigung bereits festgestanden habe, erwog die Vorinstanz, der Beschwerdeführer sei nicht erst mit der Einräumung des rechtlichen Gehörs am 11. Juli 2019 mit der Kündigungsabsicht des Beschwerdegegners konfrontiert worden. Bereits anlässlich der Gespräche vom 19. Juni 2019 zwischen dem Beschwerdeführer und dem Amtsvorsteher sowie dem Departementsvorsteher und vom 5. Juli 2019 zwischen dem Beschwerdeführer und dem Amtsvorsteher in Anwesenheit des Leiters des Personalamts sei eine mögliche Kündigung angesprochen worden. Allerdings ergebe sich weder aus den Akten noch aus der Darstellung der Parteien, ob der Beschwerdeführer bei diesen Gesprächen substanziiert über die Kündigungsgründe informiert worden und ihm eine effektive Mitwirkung gewährt worden sei. Insofern vermöge der Beschwerdegegner den Nachweis nicht zu erbringen, dass er dem Beschwerdeführer vor der Kündigung das rechtliche Gehör rechtsgenüglich gewährt habe. Somit sei die Kündigung unter dem Aspekt des rechtlichen Gehörs fehler- bzw. mangelhaft.