Citation: 9C_739/2023 E. 5.2

5.2. Diese Ausführungen erwecken den Anschein, der Gutachter habe die Beantwortung der von der Beschwerdeführerin gestellten Ergänzungsfragen von einer zusätzlichen Untersuchung abhängig gemacht, was nicht zutrifft, denn Prof. Dr. med. B.________ nahm zu ihnen Stellung, soweit sie sein Fachgebiet betrafen, und erwähnte diesbezüglich auch nirgends die Notwendigkeit einer zusätzlichen neurologischen Untersuchung (anders als betreffend die Fragen der Verwaltung; vgl. dazu nachstehende E. 6.2). Das Vorgehen der IV-Stelle gibt insoweit zu keinen Beanstandungen Anlass. Abgesehen davon käme als Grundlage für eine entsprechende Rüge weniger das Prinzip der Waffengleichheit (Art. 6 Ziff. 1 EMRK) in Frage als vielmehr der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV), aus welchem sich das Recht ableitet, Ergänzungsfragen zu stellen (BGE 136 V 113 E. 5.4; SVR 2023 IV Nr. 17 S. 57, 8C_150/2022 E. 7.1; Urteil 9C_162/2019 vom 29. Mai 2019 E. 5.3.3.2). Ohnehin aber wäre ein solcher Einwand verspätet, da er bereits im kantonalen Beschwerdeverfahren hätte vorgetragen werden können (BGE 143 V 66 E. 4.3; SVR 2020 UV Nr. 35 S. 141, 8C_671/2019 E. 5.1). Aus dem Vorbringen ergibt sich mithin nichts zu Gunsten der Beschwerdeführerin.