Citation: 6B_764/2017 E. 2

Das kantonale Gericht weist zu Recht darauf hin, dass seine Überprüfungsbefugnis als Berufungsinstanz in Anbetracht der vorgeworfenen Übertretung eingeschränkt ist und dass neue Behauptungen und Beweise gemäss Art. 398 Abs. 4 StPO nicht vorgebracht werden können. Es verneint eine offensichtlich unrichtige oder rechtsverletzende Sachverhaltsfeststellung des Bezirksgerichts und legt mit ausführlicher und überzeugender Begründung dar, weshalb es als erstellt erachtet, dass sich der Beschwerdeführer des Parkierens auf einer Halteverbotslinie schuldig gemacht hat. Der Beschwerdeführer macht keine Willkür in der Sachverhaltsfeststellung der kantonalen Gerichte geltend. Soweit seine Vorbringen Sachverhaltsfeststellungen betreffen, gehen sie an der Sache vorbei. So macht er etwa geltend, die Vorinstanz gehe in tatsachenwidriger Weise davon aus, der Weg zur Permanence wäre vom Bahnhofparking aus kürzer gewesen. Diese Kritik trifft nicht zu. Die Vorinstanz geht nicht davon aus, dass das Bahnhofparking näher bei der Permanence liegt als der vom Beschwerdeführer gewählte Abstellort. Sie hält lediglich fest, der Beschwerdeführer hätte das Fahrzeug während der rund 20-minütigen Wartezeit im Bahnhofparking abstellen können. Dieses habe einen direkten Zugang zum Geschoss, in welchem sich die Permanence befinde. Ebenfalls nicht zielführend sind die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers in tatsächlicher Hinsicht. Nichts zur Sache tun beispielsweise seine Ausführungen betreffend eines Vorfalls vom 16. Mai 2017, als dem Beschwerdeführer bei einem Einsatz als Rotkreuzfahrer anscheinend erneut eine Busse drohte. Auf diese Ausführungen kann im vorliegenden Verfahren nicht eingegangen werden.