Citation: U 154/04 16.01.2006 E. 4

4.1 Während der Beschwerdeführer geltend machen lässt, dass auch die psychischen Beeinträchtigungen unfallkausal seien, verneinte dies die Vorinstanz unter Hinweis auf die fehlende Adäquanz. Sie stufte den Unfall vom 23. Januar 1997 als leichten Unfall oder höchstens mittleren an der Grenze zu den leichten Unfällen ein und gelangte zum Ergebnis, dass die massgeblichen Kriterien für die Bejahung der Adäquanz des Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und der psychischen Beeinträchtigung (BGE 115 V 140 f. Erw. 6c/aa) nicht in der von der Rechtsprechung geforderten qualifizierten Weise erfüllt sind (vgl. RKUV 1996 Nr. U 256 S. 215). 4.2 Der Versicherte lässt rügen, die Vorinstanz habe zur Beurteilung der Leistungen der SUVA einzig die organischen Auswirkungen der erlittenen Ellbogenverletzung auf die Arbeitsfähigkeit berücksichtigt. Die Ärzte der Fachstelle für Sozialpsychiatrie und Psychotherapie G.________ hätten ihm eine mittelgradig somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F 45.8) attestiert und daraus eine im Vergleich zur rein somatischen Seite nochmals reduzierte Arbeitsfähigkeit gefolgert. Der Versicherte macht geltend, die somatoforme Schmerzstörung sei im Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 23. Januar 1997 und den zurückgebliebenen gesundheitlichen Folgen zu sehen. Es sei entgegen den Ausführungen der Vorinstanz als Unfall im mittleren Bereich zu qualifizieren. Damit sei sowohl ein natürlicher als auch ein adäquater Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Gesundheitsschaden zu bejahen. 4.3 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 181 Erw. 3.1, 406 Erw. 4.3.1, 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen). Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 181 Erw. 3.2, 405 Erw. 2.2, 125 V 461 Erw. 5a mit Hinweisen). Der Voraussetzung des adäquaten Kausalzusammenhanges kommt dabei die Funktion einer Haftungsbegrenzung zu (BGE 129 V 182).