Citation: I 14/00 15.05.2000 E. 4

4.- Streitig ist, ob die Eingabe vom 15. Oktober 1999 die Anforderung an eine Beschwerde erfüllt. Nachdem die anzufechtende Verfügung am 14. September 1999 ergangen war, zog die Versicherte einen Rechtsbeistand bei, nahm indessen erst am letzten Tag der Rechtsmittel- frist mit diesem Kontakt auf. Damit konnte dieser innert der Rechtsmittelfrist die Akten der Invalidenversicherung nicht mehr beiziehen, was ihn nach der Rechtsprechung in- dessen nicht davon zu befreien vermag, die gestellten Rechtsbegehren wenigstens summarisch zu begründen. Dabei ist von der Begründung in der anzufechtenden Verfügung so- wie den Instruktionen auszugehen. Ein Rechtsvertreter ver- hält sich korrekt, wenn er gestützt auf die verfügbaren An- gaben darlegt, aus welchen Gründen der Entscheid angefoch- ten und inwiefern er beanstandet werde. Vorliegend hat der beschwerdeführende Rechtsanwalt unter Ziffer 2 der vorin- stanzlichen Eingabe dargelegt, dass das von der Verwaltung eingeholte Gutachten der MEDAS vom 4. Mai 1999 nicht anerkannt werde, dass die psychischen Komponenten des Ge- sundheitszustandes nicht oder nicht ausreichend untersucht worden seien und dass schliesslich zu Unrecht angenommen worden sei, die Beschwerdeführerin sei normal arbeitsfähig. Mit diesen Ausführungen ist die Beschwerde unter dem Gesichtspunkt ihrer Zulässigkeit hinreichend summarisch be- gründet, weshalb die Vorinstanz insofern darauf einzutreten hat. Dabei ist es der Vorinstanz unbenommen, allenfalls eine ergänzende Begründung zu verlangen.